Fast 200 Impfungen im Historischen Museum

Der Familienimpftag im Historischen Museum der Pfalz in Speyer war nach Einschätzung aller Beteiligten ein großer Erfolg

Teddy im Wartebereich für die Kinderimpfung

Impfwillige vor dem Museum

Impfen Bildnachweis: Pixabay/Foto: Doro T. Schenk

Eingangsportal des Historischen Museums der Pfalz Bildnachweis: Historisches Museum der Pfalz/ Foto: Hans Georg Merke

Speyer. Der Familienimpftag war am vergangenen Sonntag vom Historischen Museum der Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum, kurz MVZ und der Stadt Speyer veranstaltet worden. Insgesamt wurden 196 Dosen der Impfstoffe von BioNTech und Moderna zum Schutz gegen das Coronavirus verabreicht. „Wir freuen uns, dass wir mit der Aktion unseren Beitrag für den Weg aus der Pandemie leisten konnten und dass sich so viele beteiligt haben“, erklärt der Leitende Direktor des Museums, Alexander Schubert. „Jede Impfung zählt, sowohl für die Gesundheit der Menschen als auch für das Ziel, möglichst bald wieder ein kulturelles Leben, wie wir es kennen, zu ermöglichen“. Derzeit sei das Museum schwer von der Pandemie gebeutelt und habe nur etwa zehn Prozent der Besucher, die es in normalen Zeiten hat", so Schubert.

„Es gab nur kurze Wartezeiten, sodass wir erfreulicherweise fast 200 Impflinge bedienen konnten“, freut sich der Geschäftsführer des MVZ Speyer, Gerald Haupt, dessen Team die Impfungen durchführte. Haupt hatte in den vorangegangenen Tagen bei seinen Patienten noch kräftig die Werbetrommel gerührt und viele von ihnen über den Sonderimpftermin informiert. „Wir sind sehr zufrieden. Zweimal mussten wir zwischendurch in die Praxis fahren, um neuen Impfstoff zu besorgen. Angesichts der aktuellen Impfflaute ist das ein großer Erfolg“, findet auch Ärztin Nina Böhle.

Nebenwirkungen des Impfstoffes waren auch bei den kleinsten Patienten im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren nicht zu beobachten, sodass die für den Notfall bereitgestellte Liege ungenutzt blieb. Im Museumscafé konnten sich die "Frischgeimpften" anschließend mit Heiß- oder Kaltgetränken die Wartezeit verkürzen.

Die Zusammenarbeit von Medizinischen Versorgungszentrum und Museum wurde auch von den Patienten gelobt, die vielfach die „gute Organisation“ hervorhoben. In einer weiteren Angelegenheit war man sich einig: „In einer so schönen Location haben wir noch nie geimpft“, stellten die Krankenschwestern und Ärzte des MVZ im Hinblick auf das im Stil des Historismus errichteten Museumsgebäudes mit seinem glasüberdachten Innenhof einhellig fest.

Historisches Museum der Pfalz Speyer, Presse