„Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation"

Woche der Wiederbelebung - Landtagsabgeordneter Michael Wagner (CDU) erhält Reanimation-Crash-Kurs

Landtagsabgeordneter Michael Wagner (CDU) erhält Reanimation-Crash-Kurs

Speyer/Mainz. „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" so lautet das Motto der „Woche der Wiederbelebung", in der Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Aktionen aufgeklärt und motiviert werden, sich mit den wenigen Schritten „Prüfen - Rufen - Drücken", die lebensrettend sein können, vertraut zu machen, initiiert durch den Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. sowie die Stiftung Deutsche Anästhesiologie unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit. 

Bereits im Juli sich der Landtagsabgeordnete Michael Wagner (CDU) zu diesem Thema beim DRK Schifferstadt informiert und einen entsprechenden Crash Kurs erhalten. Christoph Werner, der Leiter des DRK Schifferstadt, und Björn Zolitsch-Leibfried wiesen Wagner auf die Problematik der schlechten Breitenausbildung in Sachen Wiederbelebung hin. Viele Firmen, öffentliche Plätze und Gebäude seien mittlerweile mit automatisierten externen Defibrillatoren zur Ersten Hilfe ausgestattet. "Wer aber traut sich ohne Übung im Ernstfall Hand anzulegen", fragt sich Wagner? Er selbst jedenfalls durfte nach der Übung feststellen, dass die Handhabung sehr einfach ist. 

Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb des Krankenhauses. Ihre Überlebenschance hängt an wenigen Minuten. Denn das Gehirn beginnt bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand bereits nach nur 3-5 Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich zu sterben. Das ist ein wichtiges Zeitfenster, in dem man mit einer sofortigen Herzdruckmassage Leben retten kann, zumal der Rettungsdienst im Durchschnitt acht Minuten oder länger bis zum Eintreffen braucht. 

"In Norwegen ist Reanimation seit 1961 Bestandteil des Lehrplans. Hier liegt die Quote der Reanimationen durch Laien übrigens bei 73 Prozent. Deutschland belegt in der Gesamtschau der Reanimationsergebnisse leider nur Plätze im unteren Drittem im europäischen Ländervergleich. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, auf dieses Thema hinzuweisen. Denn es kommt bei der Lebensrettung auf wenige Minuten an. Da sollten wir alle besser ausgebildet und vorbereitet sein," so Wagner abschließend.