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Anästhesistin des Diakonissen Krankenhaus Speyer als Querdenken Sprecherin u.a.

Schreiben an das Diakonissen Krankenhaus Speyer - SPEYER-KURIER fragt nach und erhält Antwort!

Anästhesistin Katharina "Schwangere müssen für Zwei atmen!" Foto entnommen aus dem im Text erwähnten Video durch die Redaktion

Sehr geehrter Herr Sewing,

werte Mitglieder der Hausleitung der Diakonissen Speyer 

Seit geraumer Zeit betätigt sich eine Ärztin ihres Hauses als Unterstützerin der "Querdenken-Bewegung". Sie tut sich hier und an sehr vielen anderen Stellen als Corona-Leugnerin und Unterstützerin von diversen Verschwörungstheorien hervor. Meist tut sie dies offen als Anästhesistin aus dem "Diak".

Diese Ärztin steht in erster Reihe mit Reichsbürgern und Verschwörungstheoretikern und verleiht den kruden Weltsichten dieser Bewegung die "akademische Legitimation".

Da sie innerhalb der Ärzteschaft ganz offen mit ihren Ansichten hausieren geht, dürfte Ihnen das nachfolgend genannte youtube-Video von Frau Katalina Monson (phonetisch) auch bekannt sein. 

https://www.youtube.com/watch?v=4KkCUXYE9CE 

Gegen die privaten Ansichten auch innerhalb der Ärzte ihres Hauses kann man sicher nichts einwenden, wenn man jedoch seine hetzerischen Botschaften als Ärztin vor Patienten, vor anderen Ärzten und Außenstehenden vertritt und dabei immer auch das Diakonissen Krankenhaus in Speyer als Arbeitsplatz erwähnt - dann sollte doch im Interesse ihres Hauses sein, hier zu intervenieren.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Sie dies weiterhin tolerieren.

Mit freundlichen Grüßen

kategorischer Imperativ

Auf Nachfrage des SPEYER-KURIER erhielt die Redaktion folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Müller, 

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst einmal möchten wir betonen, dass wir die getroffenen Äußerungen in keiner Weise teilen oder unterstützen. Wir haben aber natürlich keinerlei Einflussmöglichkeiten darauf, welche privaten Ansichten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten und wie sie ihr Leben außerhalb der Klinik gestalten.

Im Hinblick auf die geltenden Hygienerichtlinien hat sich aber selbstverständlich jeder Beschäftigte an die bei uns geltenden Dienstanweisungen und Regelungen zu halten. Im Zusammenhang mit COVID-19 dient das der Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter, so dass Verstöße gegen unser Hygienekonzept umgehend angesprochen werden und bei Wiederholung auch zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen würden.

Mit der betroffenen Person hat es ein entsprechendes Gespräch gegeben, indem wir sie ausdrücklich hierauf hingewiesen haben. 

Mit freundlichen Grüßen 

Diakonissen Speyer

Barbara Fresenius

Leiterin Unternehmenskommunikation,

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit