Zum Hauptinhalt springen

„Für Elise“: Beethoven-Rose prämiert

Mit ihrem besonderen Duft und ihrer Farbe, aber auch ihren Stacheln hat sie eine besondere Nähe zum Charakter des großen Komponisten.

Die prämierte Beethoven-Rose "Für Elise" von Rosenzüchter Thomas Proll und der Rosenschule Kordes‘ Söhne. (Bildquelle: Sascha Engst/Bundesstadt Bonn)

Bonn. Die Beethoven-Rose „Für Elise“, die die Bundesstadt Bonn dem Komponisten zum 250. Geburtstag gewidmet hat, hat von Rosenzüchtern das sogenannte ADR-Prädikat erhalten. 

Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR) ist ein Arbeitskreis aus Vertretern des Bunds deutscher Baumschulen, Rosenzüchtern und unabhängigen Experten. Rosensorten, die das ADR-Prädikat tragen, wurden zuvor einer strengen Prüfung unterzogen, um den Gartenwert von Rosenneuheiten zu bewerten. Die Prüfung orientiert sich an Merkmalen wie Wirkung der Blüte, Duft, Wuchsform, Reichblütigkeit und Winterhärte. Das wichtigste Bewertungskriterium ist jedoch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattkrankheiten wie Rosenrost, Sternrußtau und Mehltau.

Die Beethoven-Rose „Für Elise“ ist eine Neuzüchtung der Rosenschule Kordes‘ Söhne und wurde vom Amt für Umwelt und Stadtgrün der Stadt Bonn als gärtnerischer Beitrag zum Beethoven-Jubiläumsjahr ausgesucht. Gesucht war eine Beetrose, die sowohl farblich als auch durch ihren Duft einen Hauch von Exzentrik versprüht – passend zu Beethoven selbst. Die Wahl fiel auf die bis dato noch namenlose Beetrose der schleswig-holsteinischen Rosenschule. 

Beethoven-Rosen „Für Elise“ hat die Stadt unter anderem im Garten der Redoute in Bad Godesberg, auf dem Grab von Beethovens Mutter auf dem Alten Friedhof und am Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz gepflanzt. Außerdem wurde der Rosengarten in der Rheinaue damit bestückt. 

Ralf Birkner, kaufmännischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums GmbH, erklärt: „Die Beethoven-Rose ziert auch über das 250. Jubiläum Ludwig van Beethovens hinaus das Stadtbild seiner Heimatstadt. Mit ihrem besonderen Duft und ihrer Farbe, aber auch ihren Stacheln hat sie eine besondere Nähe zum Charakter des großen Komponisten.“

Hintergrund Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung

Bei der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung werden jedes Jahr maximal 50 Sorten aller Rosenklassen geprüft, wobei es sich um Rosenneuheiten aus ganz Europa handelt. Zurzeit sind in der ADR-Rosen-Liste etwa 160 Sorten enthalten, dem gegenüber steht eine Zahl von mehr als 2000 Rosensorten, die seit Bestehen der ADR-Prüfung getestet wurden. Weitere Informationen unter www.adr-rose.de  

Text: Bundesstadt Bonn/Beethoven Jubiläums GmbH