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"Fremd sein!"

André Eisermann beim Kulturbeutel Festival in Speyer

André Eisermann Foto: Eike Thomsen

André Eisermann, Gedenkstätte Dachau Foto Privat

André Eisermann Foto: Eike Thomsen

Speyer. André Eisermann schreibt uns folgendes:

Ich möchte mich hiermit gerne persönlich bei Ihnen melden, um Ihnen einige Informationen zu unserem neuen Projekt zukommen zu lassen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Leser, Ihre Zuhörer oder Zuschauer darüber informieren würden, dass mein Pianist Jakob Vinje und ich, gemeinsam mit dem Chor des Wormser Kammerensemble, im Rahmen des Kulturbeutel- Festival von Speyer, am 30. März 2019 mit unserem Projekt "Fremd sein!" erstmals vor einem Publikum auftreten werden.   

Mit Texten von Heinrich Böll über Karl Valentin bis Paul Celan und Erich Kästner, versuchen wir uns dem „Fremd sein" zu nähern  und dem Gefühl sich fremd und ausgegrenzt zu fühlen. Es geht dabei auch um “Xenophobie“: die Angst vor dem Fremden vor dem Unbekannten, vor den anders lebenden, anders Denkenden und darum, woher diese Angst kommt und wohin sie führen kann. 

Komponist Jakob Vinje über die Musik: „Wir möchten uns dem Thema „Fremd sein“ von verschiedenen Seiten nähern, und der Musik kommt dabei die Rolle des emotionalen Trägers zu. Folglich dürfen Sie sich das Programm nicht wie ein traditionelles, klassisches Konzert vorstellen.. Gleich dem Theater und Film unterstützt, transportiert, kommentiert, hinterfragt die Musik das gesprochenen Wort. Wir werden Passagen aus klassischen Liedern, Schlagern, Swingklassikern und eigene Kompositionen verwenden.“

Text: André Eisermann