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„Winterträume“

Gala-Konzert mit den Weltstars Paul Potts & Eva Lind

Eva Lind und Paul Potts

Rust. Welch ein Aufgebot nationaler und internationaler Klasse, Musik und Gesang, am Mittwochabend, 20. November 2019, bei der vierten Konzert-Reihe „Winterträume“, im „Ballsaal Berlin“, im Europa-Park in Rust bei Freiburg.

Keine geringeren, als der britische Supertenor Paul Potts und die international bekannte und berühmte österreichische Opernsängerin (Sopran), Eva Lind, gaben sich ein „Stell-Dich-Ein“ und präsentierten dem Publikum weltbekannte Lieder und Melodien.

Ergänzt wurde das Gesangs-Duo von dem gebürtigen Berliner Opernsänger Ilja Martin, Mitglied der „Jungen Tenöre“ und dem Shooting-Star unter den deutschen Trompetern, Kevin Pabst, aus Lörrach in Baden-Württemberg.

Musikalisch begleitet wurden Paul Potts, Eva Lind und Ilja Martin von Florian Schäfer aus Bad Vöslau in Niederösterreich, der sich bereits, als Arrangeur und Produzent der „Jungen Tenöre“, einen Namen gemacht hat sowie der Geigerin Elitza Chivarova-Poxleitner aus München.

Ilja Martin, begleitet von Kevin Pabst auf der Trompete, eröffneten mit „Granada“ den Reigen der flotten Weisen. Ilja Martin, als Solist gab dann „O Sole Mio/ la donna e mobile“, „Funiculi Funicula“ zum Besten und danach zeigte Kevin Pabst mit „La Pastorella“ und „Danny Boy“ sein Können auf seinem Blechinstrument.

Eva Lind, eine Augenweide im roten Abendkleid, beglückte die Fans mit „O mio babbione Caro“ (Puccini), mit ihrem neuen Lied „Caro nome“, „La Mattinata“ und mit einem wunderbar und gefühlvoll gesungenen „Ave Marie“.

Und dann kam er, auf den sie schon alle gewartet hatten! Paul Potts, der Superstar!

Pauls Schicksal und sein Talent rührten bei der Erstausstrahlung der "Britain's Got Talent"-Audition im Juni 2007 nicht nur Millionen von britischen TV-Zuschauern zu Tränen, sondern faszinierten in der Folge, via Telekom-Werbespot, auch Millionen von deutschen Musikfans und via YouTube hunderte Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Sein Aufstieg vom schüchternen Handyverkäufer zum internationalen Opernstar schrieb Musikgeschichte. Alleine in Deutschland verkaufte Paul Potts bereits über 3,5 Millionen Tonträger.

Die Single "Nessun Dorma" erreichte Platz 2 der deutschen Single-Charts und überschritt die Goldgrenze von 150.000 Stück. 2009 wurde er mit dem „Echo“ in der Kategorie „Künstler International Rock/Pop“ ausgezeichnet.

Er sang in seiner bekannt „stillen“ Art, mit lustigen Einwürfen, das „Wolgalied“ sowie „Send in the Clowns“ und „I Wonder as I Wonder“. Bei „Caruso“ stand das versammelte Auditorium, laut applaudierend, in den Stuhlreihen des „Ballsaal Berlin“.

Mit „Moon River“, verabschiedeten sich Paul Potts, Eva Lind und Ilja Martin in die Pause.

Im zweiten Konzertabschnitt beglückten Kevin Pabst und Ilja Martin nicht nur die Besucher des Konzerts sondern gaben „Beglück die ganze Welt“ (Toreador Song). Voller Hingabe spielte Kevin Pabst dann „Mitternacht in Moskau“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“ (Lieblingslied des Startrompeters aus Lörrach).

Flott ging es weiter mit Eva Lind und Ilja Martin („Schenkt man sich Rosen in Tirol“) bevor Eva Lind ihre große Sangeskunst mit „Ich hätt getanzt…(My Fair Lady)´, „Viljalied“ (1. Strophe) Lustige Witwe und mit einem Medley, beginnend mit „Im Weißen Rößl am Wolfgangsee“, untermauerte.

Inzwischen war Paul Potts auf die Bühne gekommen und im Duett sangen sie „The Prayer“! Weiter begeisterte Paul Potts alleine, mit „Dein ist mein ganzes Herz“, „Non ti Scordar Di me“ und „Bring him home“. Passend zur Advents- und Weihnachtszeit sowie den „Winterträumen“ sein Lied „Schlafendes Jesuskind“, das die Herzen der Fans im Saal bewegte.

Eva Lind, zusammen mit Paul Potts, gaben als Nächstes „Somewhere“ from West Side Story und Paul Potts als Solist, „Nessun Dorma“.

Kevin Pabst und Ilja Martin führten mit „Time to say good bye“ ins Finale über und unter tosendem Beifall verabschiedete das Publikum alle Künstler, die sich dreimal vor dem Publikum, im stimmungsvollen „Ballsaal Berlin“, im Europa-Park in Rust, verneigten.  Text und Fotografie: Volker Weßbecher