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"Venedig traf Wien"

Sonntags-Matinee im Paradiesgarten - endlich wieder vor Publikum

Speyer. Lange musste gewartet werden, ehe die Speyerer-Kultur wieder vor Publikum aktiv werden konnte. So auch am vergangenen Sonntag, als das PALATINA-Barockensemble zu einer musikalischen Reise einlud. Venedig trifft Wien - so lautete die Überschrift auf dem Programmflyer.

Unter der Leitung von Prof. Leo Krämer wurden Werke von Antonio Vivaldi, Johann Strauss, Rudolf Sieczyński, Robert Stolz und anderen zu Gehör gebracht.

Vivaldi´s vier Jahreszeiten sind auch nicht klassikafinen Musikfreunden bekannt. Hier war es äußerst angenehm, dass bei über 30 Grad in der Mittagssonne der "Frühling" und der "Winter" für "leichte Abkühlung" musikalischer Art sorgten. 

Das PalatinaKlassik-Barockensemble mit Robert Frank - Violine, Susanne Phieler - Violine, Stephanie Phieler, Viola, Heidrun Mertes - Cello, sorgte unter der Leitung von Leo Kraemer (auch am Cembalo) und dem frisch aus dem Urlaub zurückgekehrten Landtagsabgeordneten Tenor Michael Wagner für zwei musikalische Feuerwerksstunden, die nach Meinung der Besucher noch hätten andauern können.

Es waren schon paradisische Momente im Paradiesgarten als "An der schönen blauen Donau" erklang, oder die von Tenor Wagner engagiert vorgetragenen Evergeens "Wien Wien nur du allein" oder "Im Prater blühen wieder die Bäume" für persönliche Erinnerungen an die bezaubernde Stadt sorgten.

250 musikbegeisterte KonzertbesucherInnen sparten nie mit ehrlichem Applaus. Also musste eine Zugabe her. Und schon wurde eine Brücke zurück nach Italien geschlagen. "O sole mio" - meine Sonne - Was für eine schöne Sache ist ein sonniger Tag. Einen passenderen Abschluß füür dieses grandiose Konzert konnte kaum gefunden werden.

Halt: Nicht zu vergessen sind die freiwilligen fleißigen Helfer des Bauvereins der Dreifaltigkeitskirche, denn die Essens- und Getränkeausgabe diente nicht nur dem leiblichen Wohl der Gäste, sondern sorgte auch für Einnahmen, die einer neuen Orgel zugute kommen.  

Bravo, danke und Grazie an alle Akteure für diesen außergewöhnlichen Sonntagvormittag.

Text und Foto: pem