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The Gregorian Voices

The masters of gregorian chants

Speyer. Sie finden Standing Ovations und frenetischen Jubel bei einem Konzert mit gregorianischen Gesängen ungewöhnlich?

Nicht bei dieser Gruppe: „The Gregorian Voices“.

Am Donnerstag, 7. Oktober 2021 findet um 19:30 Uhr

in 67346 Speyer, Große Himmelsgasse 4, Dreifaltigkeitskirche

im Rahmen ihrer Tournee ein weiteres, außergewöhnliches Konzert der Gruppe "THE GREGORIAN VOICES" statt.

Das Vokaloktett löst seit dem Frühjahr 2011 bei seinen Tourneen durch Europa regelmäßig derartige emotionale Reaktionen aus.

Sein Können umfasst ein erstaunliches Spektrum, das vom einstimmigen liturgischen Gesang bis hin zur polyphonen Fünfstimmigkeit mit volumenreichen Bässen und aufsteigenden Falsettstimmen reicht. In schlichte Mönchskutten gekleidet erschaffen „The Gregorian Voices“ durch die beeindruckende Präsenz ihrer hervorragenden Stimmen eine großartige, mystische Atmosphäre, die die Zuhörer ergreift und berührt.

Dieser stimmgewaltigen Formation von acht Sängern ist die klassische Gesangsaus- bildung anzuhören. Ihre glockenklaren Stimmen, der Zwiegesang von Bass, Bariton und Tenor brei tet sich komplex und spannungsreich über dem Publikum aus.

Der Männerchor aus dem ukrainischen Lwiw begeistert und fasziniert ein brei- tes Publikum mit gregorianischen Chorälen, orthodoxen Gesängen und Liedern aus der Zeit der Renaissance und des Barock unter der künstlerischen Gesamtleitung von Oleksiy Semenchuk.

Das Herausragende an diesem Chor ist, dass er die frühmittelalterlichen gregorianischen Choräle originalgetreu interpretiert und für ein zeitgenössisches Publikum neu belebt. Noch eindrucksvoller beweisen „The Gregorian Voices“ ihre Gesangskunst, wenn sie be rühmte Klassiker der Popmusik im gregorianischen Stil arrangiert zu Gehör bringen. Mit diesem gewagten Experiment lösen sie überwältigende Reaktionen bei den Konzertbesu- chern aus: „intensiv, aufwühlend, überragend oder erstaunlich“ sind Ausrufe, die häufig zu hören sind.

Unter Gregorianik oder gregorianischem Choral versteht man den einstimmigen, unbeglei- teten, liturgischen Gesang der katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Bis heute wer- den verschiedene Theorien zur Entstehung der Melodien diskutiert. Gesichert erscheint, dass die Form der gesungenen Liturgie im Wesentlichen aus Rom stammt, wo sie zwi- schen dem 4. und dem frühen 8. Jahrhundert nach und nach entstand.

Im klerikalen und im klösterlichen Leben des Mittelalters hatte das gesungene Lob Gottes, Laus Dei, den höchsten Stellenwert. Kleriker und Mönche widmeten viele Stunden des Tages und der Nacht dem Singen und der Weiterentwicklung der Liturgie.

Heute, 1200 Jahre nach seiner Blütezeit, entdeckt eine große Zuhörerschaft die heilsame Wirkung des Gregorianischen Chorals sowie die Freude an überraschenden Interpretatio- nen von Popsongs. So erleben die mittelalterlichen Sakralgesänge dank des Könnens von Chören wie „The Gregorian Voices“ ein fulminantes Comeback. Dem Publikum öffnet sich eine Tür zu einer musikalischen Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte.

Dass es diesen grandiosen acht Künstlern immer wieder gelingt, eine geheimnisvolle Atmosphäre zu schaffen, bewiesen „The Gregorian Voices“ erneut, als sie ihre Tournee ins Kloster Ebersbach führte, in dem der Film „Der Name der Rose“ von Umberto Eco gedreht wurde. Es war einfach sensationell, wie dieser Chor inmitten der historischen Kulisse die mystische Grundstimmung des Films wieder aufleben ließ. Erleben Sie die Faszination, die diese gesungenen Gebete auf ein breites Publikum ausüben!

Das Programm

Die erste Hälfte des Programms besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, ortho- doxen Kirchengesängen und Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Neben dem „Ave Maria“ und dem „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum das andachtsvolle Kyrie aus der „Missa Orbis Factor“ geboten.

Es folgen unter anderem orthodoxe Lieder von Ioan Kukusel (1280–1360) und ein kunst- voller Kanon „Cantate Domino“ von Heinrich Schütz (1585–1672). Dann das zeitgemäße moderne „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber (1984), das 1986 den Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition gewann.

In der zweiten Hälfte demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen. Auch hier elektrisieren sie durch ihr beachtliches Stimmpotenzial und zaubern Gänsehautatmosphäre in jeden Kirchenraum.

Sir Rod Stewards „I’m Sailing“ in einer sakralen Modulation zu hören, ist ein emotionales Erlebnis. Auch „Hallelujah“, ein bekannter Song von Leonard Cohen, erntet neben „Ameno“ von ERA oder “You raise me up” von Josh Groban treffsicher und beständig Beifallsstürme.

„The Gregorian Voices“ berühren und entführen den Zuhörer in die Welt der mittelalterli- chen Klöster und zeigen, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und zeitgemäß.

Das Repertoire

Einstimmige gregorianische Choräle:

Puer natus est nobis (9. bis 12. Jhd.)

Ave Maria (9. bis 12. Jhd.) Ave maris stella (9. bis 12. Jhd.)

Salve Regina (9. bis 12. Jhd.)

Regina coeli (9. bis 12. Jhd.)

Adoro te devote (9. bis 12. Jhd.)

Ave Maria virgo serena (9. bis 12. Jhd.)

Kyrie „Missa Orbis Factor“ (9. bis 12. Jhd.)

Orthodoxe Gesänge (in deutscher Übersetzung):

Segne meine Seele

Würdig ist

Abendopfer

In der Hoffnung der Mutter Gottes

Lieder der Renaissance und des Barock:

Ave Maria - Josquin des Prez (1450 – 1521)

Innocentes - G.P. da Palestrina (1525 – 1594)

Benedictus - Orlando di Lasso (1532 – 1594)

Lapidaverunt Stephanum - Matteo Asaia (1560 – 1609)

O Sacrum convivium - Lodovico da Viadona (1560 – 1627)

Cantate Domino - Heinrich Schütz (1585 – 1672)

Miserere - Antonio Lotti (1667 -1740)

Domine Dominus noster - Geminiano Giacomelli (1692 -1740)

Klassiker der Popmusik:

Ameno

ERA Sailing - Sir Rod Stewart Sound of silence - Simon & Garfunkel Hallelujah - Leonard Cohen Knocking on heaven’s door - Bob Dylan You raise me up - Josh Groban Pie Jesu – Andrew Lloyd Webber Angels - Robbie Williams Fields of gold - Sting Yesterday - The Beatles Hello - Lionel Richie My way - Frank Sinatra

 

Eintrittskarten zum Konzert gibt es an den folgenden Vorverkaufsstellen:

SPEYER

- Tourist-Information Speyer, Maximilianstraße 13

- Guitar Shark, St.-Markus-Straße 2

- Buchhandlung Fröhlich, Roßmarktstraße 3

- Event und Ticket Service, Wormser Straße 22 a

Und im Internet unter:

https://speyer-kurier.reservix.de/tickets-the-gregorian-voices-gregorianik-meets-pop-vom-mittelalter-bis-heute-in-speyer-dreifaltigkeitskirche-speyer-am-7-10-2021/e1722261

oder www.reservix.de.

Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf € 24.00 und an der Abendkasse € 27.00.

Einlass und Abendkasse ab 18:30 Uhr.