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Polizeimeldungen (ots) poliisin raportit 26.02.2021

Aktuelle Polizeimeldungen aus der Vorderpfalz und Nordbaden

Haßloch: Sprayer überführt

Speyer: "Enkeltrickbetrüger" gescheitert!

Richtig reagiert hat am Donnerstagvormittag, um 11:30 Uhr, eine 81- jährige Frau aus Speyer, als sie einen Anruf eines unbekannten Mannes erhielt, der sich als ihren Enkel ausgab, ohne seinen Namen zu nennen. Der Betrüger erzählte ihr, Geld zu benötigen, um nach einem Unfall die Einziehung seines Führerscheins zu verhindern. Die Seniorin fragte den Anrufer nach Namen weiterer Familienangehöriger, die der Mann nicht nennen konnte.

Ein weiterer Versuch eines sogenannten Enkeltrickbetrügers, mit der Behauptung eine Gefängnisstrafe abzuwenden und hierfür dringend 36.000 Euro zu benötigen, scheiterte gestern um 10:45 Uhr bei einer 88-jährigen Frau aus Speyer, die ihrem Nachbarn von dem verdächtigen Anruf berichtete.

Die Polizei weist daraufhin, dass sich unbekannte Täter bei dem sogenannten "Enkeltrick" meist gegenüber älteren Menschen in einem Telefongespräch als deren Verwandte ausgeben. Ziel ist es, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen oder Notlagen an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Raten sie nicht wer anruft, sondern fordern Sie den Anrufer auf, den Namen selbst zu nennen. Erfragen Sie Dinge, die nur der richtige Verwandte/ Bekannte wissen kann.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Sobald Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint, können Sie sich jederzeit an die Polizei wenden!

Speyer: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Im Rahmen einer Personenkontrolle in der Maximilianstraße konnte bei einem 25-Jährigen ein Marihuana-Tabak-Gemisch sowie ein angerauchter Joint aufgefunden werden. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Speyer: Tiefergelegter PKW stillgelegt!

Zum Erlöschen der Betriebserlaubnis eines PKW kam es am Donnerstagabend, um 18:50 Uhr, als das offensichtlich getunte Fahrzeug den Polizeibeamten am St.-Guido-Stifts-Platz auffiel. Bei der Fahrzeugkontrolle waren mehrere technische Veränderungen wie die Tieferlegung des Fahrwerks und der Austausch der Auspuffanlage festzustellen, für die keine Änderungsabnahme erfolgt war. Zur Verhinderung einer Gefährdung des Straßenverkehrs, wurde dem 18-jährigen Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Speyer: Geschwindigkeitsüberwachung

Im Zeitraum zwischen 11:00 Uhr und 12:15 Uhr wurde in der Armbruststraße in Speyer der Schwerpunkt einer Verkehrsüberwachung auf den Bereich der Geschwindigkeitskontrolle gelegt. Bei mäßigem Verkehrsaufkommen konnten acht Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet werden. Der Höchstwert lag bei 48 km/h bei erlaubten 30 km/h. Daneben wurde am gestrigen Morgen der Schulweg an den Schulen im Vogelgesang sowie an der Salierschule überwacht, ohne dass es hierbei zu besonderen Beanstandungen kam.

Dudenhofen: Verkehrsüberwachung

Am Donnerstag führten Beamte der Polizei Speyer im Zeitraum von 09:30 Uhr und 10:45 Uhr Verkehrskontrollen in der Iggelheimer Straße in Dudenhofen durch. Bei 20 kontrollierten Fahrzeugen, wurden vier Mängelberichte ausgestellt.

Harthausen: Nach Ruhestörung Widerstand geleistet

Weil er auf der Straße durch lautes Schreien auffiel, musste die Polizei einen 27-Jährigen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Speyerer Straße zur Ruhe ermahnen. Der offensichtlich alkoholisierte Mann zeigte sich uneinsichtig und verhielt sich verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Weil er vor Ort einem Platzverweis nicht nachkam und sich weiterhin höchst aggressiv verhielt, musste er in Gewahrsam genommen und hierzu in den Streifenwagen verbracht werden. Dem versuchte er sich jedoch zu widersetzen und trat im Streifenwagen gegen die Tür. Ein Schaden am Polizeifahrzeug entstand hierdurch nicht. Keiner der Beamten erlitt Verletzungen.

Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten.

Altrip: Versuchter schwerer Raub - Zeugen gesucht

Am frühen Freitagmorgen, gegen 02:00 Uhr, drangen mehrere unbekannte Täter in ein Wohnhaus Im Schützengarten in Altrip ein. Wie die Täter in das Haus gelangen konnten, ist bislang noch unklar. Die Täter forderten unter Vorhalt einer Waffe Wertsachen von den Bewohnern und durchsuchten Schränke in dem Haus. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde nichts aus dem Anwesen entwendet. Die Bewohner, ein Ehepaar, blieben unverletzt.

Bei den Tätern soll es sich um vermutlich vier Männer gehandelt haben, sie waren schwarz bzw. dunkel gekleidet und trugen schwarze Wollmützen und schwarze Mund-Nasen-Bedeckungen.

Wer hat in der vergangenen Nacht verdächtige Fahrzeuge oder Personen Im Schützengarten in Altrip gesehen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd(at)nospampolizei.rlp.de entgegen.

Schifferstadt: Nachtrag: Tötungsdelikt - Verdächtiger in psychiatrischer Klinik untergebracht

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Der vorläufig festgenommene 31-Jährige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird vorgeworfen am 24.02.2021 seine 60-jährige Tante getötet und seine ebenfalls 60-jährige Mutter schwer verletzt zu haben. Der Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal Unterbringungsbefehl wegen Totschlags, versuchten Totschlags und Gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige wurde einstweilen in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Die heute durchgeführte Obduktion der 60-jährigen Verstorbenen ergab den Blutverlust infolge eines Messerstiches in den Hals als Todesursache.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern weiter an.

Haßloch: Sprayer überführt

Dass sich eine dunkel gekleidete Person nachts um 2:30 Uhr (26. Februar 2021) auf einer Überführung der A65 bei Haßloch aufhält, kam einem Autofahrer komisch vor und verständigte die Polizei. Nur Minuten später kontrollierten Beamte einen 23-Jährigen Südpfälzer an der beschriebenen Stelle, zunächst jedoch ohne Feststellungen zu treffen. Später stoppte die Streife einen Audi auf einem Feldweg nahe der Westrandstraße. "Er würde nur rumfahren," erklärte der 24-jährige Fahrer. Auf der Rückbank erblickten sie dann den zuvor kontrollierten Südpfälzer wieder, der ebenfalls keine richtige Ausrede für das nächtliche Treiben hatte. Die Sache wurde noch dubioser als sich ein Kompagnon der beiden zu Fuß zu der Kontrolle gesellte und vorgab seinen Hund zu suchen. Er trug schwarze Handschuhe an denen rote Farbanhaftungen zu sehen waren. Mit einer Mitteilung über Funk, kam dann plötzlich Licht ins Dunkel. Eine zweite Streifenbesatzung entdeckte unter einer Brücke der A65 in Höhe der Anschlussstelle Deidesheim ein frisch gesprühtes Graffiti "FCK". Im Kofferraum fand die Polizei letztlich 22 Farbsprühdosen, Einweghandschuhe und etliche Aufkleber des Fußballvereins und eine Ausziehleiter. Auch hatten sie Funkgeräte dabei, mit denen sich einer der drei wohl abgesetzt aufhielt und vor der Polizei warnen sollte. Die Sachen wurden sichergestellt, gegen die jungen Männer im Alter von 22, 23 und 24 Jahren aus Neustadt und der Südpfalz wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Einer der Sprayer ist einschlägig vorbestraft im Zusammenhang mit Graffiti, ein anderer der gewaltbereiten Fanszene zuzuordnen. Der Schaden durch das Graffiti in der Größe von 1,60 auf 4 m wird auf 2.000,- EUR geschätzt. Es wird nun geprüft, ob die drei für weitere Taten verantwortlich sind.

Meckenheim: Auto zerkratzt; Zeugen gesucht

Für nur anderthalb Stunden stand am Donnerstagvormittag (25. Februar 2021, 9:00 - 10:30 Uhr) eine silberfarbene Mercedes B-Klasse in der Straße In der Froschau in Meckenheim, als Unbekannte den Lack zerkratzten. Der Schaden,der sich über beide Türen der Beifahrerseite erstreckt, wird auf 2.000,- EUR geschätzt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Haßloch unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an pihassloch(at)nospampolizei.rlp.de zu melden.

Lustadt: Müll im Wald entsorgt

Gestern Abend konnte ein aufmerksamer Reiter in einem Waldstück bei der Waldstraße in Lustadt beobachten, wie dort jemand mehrere Säcke Plastikmüll illegal entsorgte. Danach fuhr der Umweltsünder mit dem Fahrzeug zu einer nahegelegenen Firma im Gewerbegebiet, wo er von der zwischenzeitlich verständigten Polizei kontrolliert werden konnte. Auf ihn kommt nun eine entsprechende Anzeige mit einem empfindlichen Bußgeld zu.

Zeiskam: Dachhaie beißen sich die Zähne aus

Wir haben in den letzten Tagen bereits mehrfach über diese gängige Betrugsmasche berichtet. Gestern kam es durch diese Betrüger in der Austraße in Zeiskam zu einem erneuten Versuch. Während einer der angeblichen Handwerker das Gespräch mit der 54-jährigen Anwohnerin suchte, fingen seine beiden Komplizen direkt an, die angeblich defekte Dachrinne am Haus zu reparieren. Die Bewohnerin reagierte vorbildlich und machte den Tätern unmissverständlich klar, dass sie sich vom Grundstück begeben sollen und die Polizei verständigt wird. Die Täter fuhren dann unverrichteter Dinge mit einem weißen Fahrzeug davon.

Bad Dürkheim: Zeugen gesucht - Einbruch in Wohnung

Am Donnerstag, 25.02.21, zwischen 09.45 - 11.45 Uhr, brachen unbekannte Täter gewaltsam über die Terrassentür in ein Wohnhaus in der Chemnitzer Straße in Bad Dürkheim ein. Im Haus betraten sie sämtliche Räume, durchwühlten Schränke und Schubladen und stahlen Schmuck. Wer hat in dem zweistündigen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Chemnitzer Straße gesehen? Die Polizei Bad Dürkheim bittet um Hinweise: Tel. 06322 963-0 oder per E-Mail an pibadduerkheim(at)nospampolizei.rlp.de

PI Neustadt/W. - Fahrt unter Drogeneinfluss im Rahmen einer Standkontrolle geahndet

Am Donnerstagabend, den 25.02.21, wurden im Zeitraum von 21:00 bis 22:00 Uhr in der Landauer Straße Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Bei erlaubten 50 km/h mussten insgesamt 8 Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden. Der schnellste Autofahrer wurde innerorts mit einer Geschwindigkeit von 70 km/h gemessen.

Bei einer Verkehrskontrolle eines 23-jährigen Mannes aus Neustadt/W. konnten drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt werden, weshalb er zur Dienststelle verbracht und ihm eine Blutentnahme entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde vorerst untersagt. Der Autofahrer muss sich nun im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens verantworten, es droht eine Geldbuße in Höhe von mind. 500 Euro, zwei Punkte im Zentralen Fahrzeugregister und ein Fahrverbot von einem Monat.

Neustadt: Zufahrt Hambacher Schloss am Sonntag zeitweise gesperrt

Aufgrund einer Versammlung mit Aufzug von der Dammstraße über die Schlossstraße zum Hambacher Schloss wird am Sonntag den 28.02.2021 in der Zeit von ca. 13:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr die Zufahrt zum Hambacher Schloss (Schlossstraße) für den Verkehr gesperrt.

Ludwigshafen: Im Jahr 2021 bereits 41 Fahrten unter Einfluss von Drogen festgestellt

Das Jahr 2021 ist gerade mal acht Wochen alt, dennoch wurden im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 bereits 41 Verkehrsteilnehmer beim Führen von Kraftfahrzeugen unter Drogeneinfluss festgestellt. Sechs Mal waren die Betroffenen hierbei mit Elektrotretrollern unterwegs. Im Jahr 2020 endete die Fahrt für 125 Verkehrsteilnehmer nach Feststellung von Drogenbeeinflussung.

In 39 Fällen wurden ein Bußgeldverfahren eingeleitet, das bei "Ersttätern" zu einem Bußgeld von 500 EUR und einem Fahrverbot von einem Monat führen wird. Bei zwei Fahrern wurde im Rahmen der Tests eine so starke Drogenbeeinflussung und Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit festgestellt, dass ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde.

In allen Fällen wurden zudem die zuständigen Führerscheinstellen informiert, die generell nach Drogen- und Alkoholdelikten im Straßenverkehr den behördlichen Entzug der Fahrerlaubnis prüfen. Nicht selten fordern die Führerscheinstellen von den Betroffenen durch entsprechende Ursuchungen (MPU) den Nachweis, dass der Betroffene kein generelles Drogen- oder Alkoholproblem hat. Dies bedeutet zusätzlich zu Bußgeld oder Geldstrafe weitere finanzielle Auswirkungen der Fahrt unter Drogeneinfluss.

Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass im Gegensatz zu Alkohol die konsumierte Droge noch mehrere Tage und abhängig von der Droge, der Stoffwechseltätigkeit des Konsumenten und der Häufigkeit des Drogenkonsums sogar mehrere Wochen die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen kann und in strafbarer Menge im Körper nachweisbar ist.

Aus- und Fortbildungen zum Erkennen von Drogenbeeinflussung bei Verkehrsteilnehmern sind seit vielen Jahren fester Bestandteil bei der Polizei. Daher werden Fahrten unter Drogeneinfluss nicht nur bei Sonderkontrollen, sondern überwiegend im Rahmen der normalen Streifentätigkeit festgestellt.

Obwohl im Jahr 2020 bei insgesamt 3065 Verkehrsunfällen im Bereich der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 "nur" in 8 Fällen bei einem Unfallbeteiligten Drogenbeeinflussung festgestellt wurde, stellt das Fahren unter Drogeneinfluss kein Kavaliersdelikt dar und ist weiterhin ein Schwerpunkt im Rahmen der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit.

Ludwigshafen: Verbotswidrig abgebogen - Straßenbahn übersehen

Eine leicht verletzter 18-Jähriger und 18.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls zwischen einem PKW und einer Straßenbahn am Donnerstag (25.02.2021). Der 18-Jährige bog gegen 16.45 Uhr mit seinem PKW verbotswidrig in der Saarlandstraße links in die Pestalozzistraße ab und übersah eine fahrende Straßenbahn. Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der PKW erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Bei dem Unfall wurden keine Fahrgäste verletzt. Der 16-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ludwigshafen: Aggressiver Ladendieb

Ein 35-jähriger Ladendieb versuchte am Donnerstag (25.02.2021) mit seiner Beute zu flüchten. Der Dieb befand sich gegen 17 Uhr in deinem Drogeriemarkt am Rathausplatz und stahl Parfüm im Gesamtwert von über 500 Euro. Als er von einem Angestellten erwischt wurde, flüchtete der 35-Jährige. Der Angestellte nahm die Verfolgung auf und stellte den Dieb. Dieser gab aber nicht so leicht auf und schlug seinem Verfolger ins Gesicht. Die zwischenzeitlich verständigte Polizei beendete letztendlich seine Flucht und nahm den 35-Jährigen fest. Gegen die Festnahme wehrte sich der Mann und trat in Richtung den Polizeibeamten. Anschließend wurde er zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo er in Gewahrsam genommen wurde. Bei dem Einsatz wurden keine Polizeibeamten verletzt.

Ludwigshafen: Leichtkraftrad übersehen

Ein 58-jähriger PKW-Fahrer missachte am Donnerstag (25.02.2021) die Vorfahrt eines 16-jährigen Leichtkraftradfahrer. Der PKW-Fahrer war gegen 15.10 Uhr im Bereich der Maudacher Straße unterwegs, als er den von rechts kommenden 16-Jährigen übersah. Beide Fahrzeuge kollidierten. Der 16-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 4500 Euro. Während der Bergung des Fahrzeugs musste die Maudacher Straße in Richtung Innenstadt kurzfristig gesperrt werden.

Ludwigshafen: Falscher Microsoftmitarbeiter

Ein Betrüger, der sich als Microsoft Mitarbeiter am Telefon ausgab, meldete sich zweimal bei einem 60-jährigen Ludwigshafener. Der Unbekannte rief erstmals am 24.02.2021 an, um ihm mitzuteilen, dass angeblich mehrere Sicherheitslücken auf ihrem Computer bestehen würden. Um die Lücken zu beheben forderte der Betrüger mehrere Passwörter und Zugangsdaten für das Online-Banking ein. Es folgten ein weiterer Anruf am 25.02.2021. Bei beiden Anrufen verhielt sich der 60-Jährige vorbildlich und beendete das Gespräch.

Die Polizei rät: Mitarbeiter einer Computerfirma rufen nur bei einem konkret erteilten Auftrag an. Eine Ferndiagnose ohne Auftrag, bei der ein Virenbefall bekannt wird, gibt es nicht. Beenden Sie umgehend das Gespräch. Kommen Sie den Aufforderungen des Anrufers nicht nach. Geben Sie keine Daten preis.

Mannheim-Waldhof: Pakete aus Auslieferungsfahrzeug gestohlen und Verfolger mit Steinwurf verletzt - Zeugen gesucht

Am Donnerstagmorgen entwendete im Stadtteil Waldhof ein bislang unbekannter Täter aus dem Fahrzeug eines Paketlieferdienstes zwei Pakete und verletzte anschließend einen Verfolger mit einem Steinwurf. Der Unbekannte wartete ab, bis der 32-jährige Mitarbeiter des Lieferdienstes sein Fahrzeug in der Oberen Riedstraße kurz unbeobachtet ließ, öffnete die Seitentür und entwendete aus dem Laderaum zwei Pakete. Anschließend flüchtete er in Richtung der Straße "Freier Weg". Der Fahrer des Lieferfahrzeugs bemerkte dies und verfolgte den Täter. Dabei verlor dieser die beiden Pakete und ließ sie zurück.

Er rannte schließlich weiter durch die Straße "Freier Weg". Hier versuchte er, über einen Gartenzaun zu klettern, wurde jedoch von seinem Verfolger ergriffen.

Beim Losreißen aus dem Griff, verlor er mehrere Bücher, konnte dann jedoch weiter fliehen. Er rannte weiteren Verlauf der Straße in den Garten eines Anwesens, wo er zwei Pflastersteine zur Hand nahm und damit seinem Verfolger drohte. Dieser wich daraufhin wieder auf die Straße zurück, woraufhin der Flüchtende die beiden Steine gezielt nach seinem Verfolger warf. Einer der Steine traf den 32-Jährigen, der hierdurch Verletzungen im Hüftbereich erlitt.

Daraufhin brach er die weitere Verfolgung ab. Der Täter konnte in Richtung Gartenstadt flüchtend entkommen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass die verlorenen Bücher von einem weiteren Diebstahl aus einem Briefkasten in der Straße "Starke Hoffnung" stammten.

Die weiteren Ermittlungen wegen Diebstahls und Körperverletzung des Polizeireviers Mannheim-Käfertal dauern an. Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam geworden waren und sachdienliche Hinweise zum unbekannten Täter geben können, werde gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Käfertal, Tel.: 0621/71849-0 zu melden.

Mannheim-Innenstadt: Erneut Farbschmierereien im Parkhaus in R 5 - Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung - Zeugen gesucht

Ein oder mehrere unbekannte Täter beschmierten im Zeitraum von Mittwoch 18:00 Uhr bis Donnerstag 11:30 Uhr Wände im Treppenhaus und auf der Parkebene 11 in einem Parkhaus in R 5. Ein Mitarbeiter hatte die beleidigenden Schriftzüge "ACAB" und "1312" am Donnerstagmittag entdeckt. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Zuletzt wurden im Februar diesen Jahres ähnliche Schriftzüge mit beleidigenden Inhalt an den Wänden in diesem Parkhaus festgestellt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um den oder die selben Täter handelt. Über deren Identität liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt, Tel.: 0621/1258-0, in Verbindung zu setzen.

Mannheim-Neuostheim: Unbekannte zünden Aushangtafel an - Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstagabend zündeten unbekannte Täter im Stadtteil Neuostheim die Aushangtafel Straßenbahnhaltestelle "Luisenpark/Technoseum" an. Die Unbekannten setzten die Plexiglasscheibe der Aushangtafel im Warteunterstand der Haltestelle in der Theodor-Heuss-Anlage in Brand, die durch die entstehende Hitze schließlich schmolz. Die Flammen konnten durch die Freiwillige Feuerwehr Mannheim-Innenstadt rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Hinweise auf einen Verursacher konnten bislang nicht erlangt werden.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 zu melden.

Heidelberg-Rohrbach: Verkehrsunfall führte zu starken Verkehrsbehinderungen im Frühverkehr

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen in der Karlsruher Straße, kurz vor der "Rohrbach-Markt", führte im Frühverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Gegen 7.20 Uhr war eine 49-jährige Seat-Fahrerin aus Richtung Leimen in Richtung Heidelberg unterwegs. Dabei benutze sie den linken von zwei Fahrstreifen und wechselte kurz vor "Rohrbach-Markt", von links nach rechts. Dabei übersah sie eine daneben, offenbar im "toten Winkel" fahrende 33-jährige VW-Fahrerin und kollidierte mit ihr. Beide Fahrerinnen blieben unverletzt. Die Fahrzeuge waren so sehr beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15.000.- Euro.

Der Straßenbahnverkehr war Mannheimin beide Richtungen für rund zwei Stunden bis gegen 9.20 Uhr blockiert. Verantwortlich für die lange Blockade war unter anderem eines der unfallbeteiligten Fahrzeuge. Aufgrund eines Achsbruchs konnte es nicht von der Unfallstelle weggeschoben werden, sondern musste vom Abschlepper fachgerecht zur Seite gezogen werden. Ein Busersatzverkehr wurde eingerichtet.

Eine Vollsperrung der Karlsruher Straße in Richtung Innenstadt war nur von kurzer Dauer. Der Verkehr wurde anschließend an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die Unfallaufnahme war gegen 9.30 Uhr beendet; die Karlsruher Straße in Richtung Römerstraße und in Richtung Leimen wieder frei befahrbar.

Heidelberg-Kirchheim: 19-jähriger BMW-Fahrer unter Drogeneinfluss zu schnell unterwegs - 15.000 Euro Sachschaden nach Unfall

Unter Einwirkung von Drogen und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit war ein 19-jähriger Fahrer eines BMW am Donnerstag kurz vor 9.30 Uhr in der Pleikartsförster Straße unterwegs. Dies hatte zur Folge, dass er an der Einmündung Schwarzwaldstraße mit einer von rechts kommenden 70-jährigen Fahrerin eines VW-Polo zusammenstieß. Beide Unfallbeteiligte blieben glücklicherweise unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 15.000 Euro, der VW musste abgeschleppt werden. Ein Test beim Unfallverursacher verlief positiv auf THC, ihm wurde auf bei der Verkehrspolizei durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.

Heidelberg-Neuenheim: Vorfahrtsverletzung an Kreuzung - eine Leichtverletzte - Sachschaden 15.000 Euro

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag um 13.30 Uhr an der Kreuzung Jahnstraße/Furchgasse wurde eine 47-jährige Fahrerin eines Fiat leicht verletzt, an den beteiligten Autos entstand Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Ein 65-jähriger Fahrer eines Audi befuhr die Furchgasse und missachtete an der Kreuzung Jahnstraße die Vorfahrt der von rechts kommenden Fiat-Fahrerin. Die Leichtverletzte wurde nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst zur weiteren Beobachtung in eine Klinik gebracht. Die beiden Autos waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Dielheim/BAB 6: Betrunken auf der A 6 mit Auto auf Sattelzug aufgefahren - zu Fuß geflüchtet und bei Fahndung festgenommen

Völlig betrunken ist am Freitagmorgen gegen 2.40 Uhr ein 36-jähriger Fahrer eines Opel zwischen den Anschlussstellen Sinsheim und Wiesloch/Rauenberg auf einen Sattelzug aufgefahren. Unter Zurücklassung des völlig demolierten Autos stieg der Fahrer nach Zeugenangaben mit einer Bierflasche in der Hand aus dem Auto und lief über den Standstreifen davon. Im Rahmen der Fahndung wurde der 36-Jährige in der Industriestraße in Dielheim erkannt und festgenommen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von über 12.000 Euro, der Opel wurde abgeschleppt und sichergestellt. Ein Atemalkoholtest bei dem 36-Jährigen ergab einen Wert von über 1,6 Promille, ein Arzt entnahm zwei Blutproben. Die weiteren Ermittlungen führt die Autobahnpolizei in Walldorf.

Sinsheim: Unbekannter dringt durch offene Terrassentür in Wohnung ein; Fahndung ohne Ergebnis; Zeugen gesucht

Am Donnerstag fahndete die Polizei Sinsheim nach einem unbekannten Mann, der am Vormittag in eine Wohnung in der Salierstraße eingedrungen sein soll.

Die 14-jährige Tochter der Familie war alleine zuhause und hatte für mehrere Minuten die Terrassentür zum Lüften geöffnet, als sie gegen 9.30 Uhr plötzlich Geräusche in der Wohnung wahrnahm. Im Wohnzimmer traf sie schließlich auf einen unbekannten Mann, der sich zunächst hinter einer Kommode versteckt hatte.

Anschließend flüchtete aus der Wohnung, möglicherweise in Richtung Kurpfalzstraße, nachdem er das Mädchen zur Seite gestoßen hatte.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 170 cm; etwas untersetzt; schwarzer Kapuzenpulli; blauer Mund-Nasen-Schutz.

Der Unbekannte hatte offenbar die Schränke und Kommoden im Wohnzimmer durchsucht. Ob er etwas entwendete, steht noch nicht fest.

Die Zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg war zur Spurensicherung im Einsatz. Das Einbruchsdezernat der Kripo übernahm die weitere Sachbearbeitung.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder mit dem Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0 in Verbindung zu setzen.