Polizeimeldungen (ots) 20.01.2022

Aktuelle Polizeimeldungen aus der Vorderpfalz und Nordbaden - fortlaufend aktualisiert

Steinfeld: Vandalismus - beschmierte Kirchenmauer

Haßloch: Drogen, kein Führerschein, ohne Versicherung

Weil er auf einem Feldweg nahe der Wehlachweiher mit einem Motorrad ohne Kennzeichen unterwegs waren, stoppte die Polizei am Mittwochnachmittag (19. Jan., 15:30 Uhr) einen jungen Mann und dessen Mitfahrerin. Der 23-Jährige räumte gleich ein keinen Führerschein zu haben. Das Motorrad habe er kürzlich gekauft, versichert sei es nicht.

Bei den Beamten erhärtete sich der Verdacht, dass noch was nicht stimmt. Ein Schnelltest reagierte auf Amphetamin, Opiate und Methamphetamin. Ihm wurde eine Blutprobe unternommen. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren gegen den jungen Mann ein.

Germersheim: Fahrt unter Drogeneinfluss in Germersheim endet in einem Widerstand

In der Nacht zum Donnerstag sollte der 22-Jährige Germersheimer in seinem PKW, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Beim Erblicken des Streifenwagens versuchte der Fahrer, sich der Kontrolle kurzzeitig zu entziehen, indem er stark beschleunigte und über eine Strecke von 500 Metern flüchten wollte, bis er letztendlich merkte, dass die Straßen zu eng sind und ein Entkommen somit nicht möglich war. Während der Kontrolle konnten bei dem jungen Mann drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden, so dass er zu Dienststelle gebracht wurde, wo ihm eine Blutprobe unter erheblichem Widerstand entnommen werden musste. Sowohl der Fahrer, als auch die Beamten blieben unverletzt. Den Mann erwartet nun neben einem erheblichen Bußgeld wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss auch eine Strafanzeige aufgrund des geleisteten Widerstandes gegen die Beamten.

Germersheim: Verkehrs- und Radarkontrollen in Germersheim und Bellheim

Bei Verkehrs- und Radarkontrollen im Laufe des Vormittags in Germersheim (Mozartstraße) und Bellheim (Postgrabenstraße) wurden 16 Fahrer mit einer überhöhten Geschwindigkeit und 3 ohne Gurtsicherung festgestellt.

Weiterhin wurde ein LKW-Fahrer kontrolliert, der seinen Führerschein nicht rechtzeitig verlängern ließ und sich nun einem Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Führerschein stellen muss.

Kuhardt: Einem Hasen ausgewichen und Totalschaden verursacht

Am frühen Mittwochabend wurde der Polizei ein Verkehrsunfall entlang der L552 zwischen Kuhardt und Hördt gemeldet.

Der PKW soll von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt sein.

Durch die Beamten konnte das Fahrzeug, besetzt mit der 42-Jährigen Fahrerin und deren zwei Kindern festgestellt werden. Die Insassen waren glücklicherweise unverletzt, am Auto musste jedoch ein Totalschaden festgestellt werden. Die Fahrerin gab an, einem Hasen auf der Fahrbahn ausgewichen zu sein und anschließend die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren zu haben. Grundsätzlich geht Menschenleben vor Tierleben, so ist ein Bremsmanöver für Hase oder Eichhörnchen nur dann angesagt, wenn man sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet.

Steinfeld: Vandalismus

An der Grundschule Steinfeld wurden am gestrigen Abend, 20.01.22, im Außenbereich die Wände mit Farbe besprüht und ein Feuer in einem Mülleimer entfacht. Der Sachschaden wird hier auf 800.- Euro geschätzt. An den Wänden und einer Mauer der Katholischen Kirche, sowie einem Wohnanwesen in der Unteren Hauptstraße, wurde durch Schmierereien ein Gesamtschaden von 2500.- Euro angerichtet.

Zeugen, die Angaben zu den Vandalismus-Fällen machen können, werden gebeten sich unter 06343/93340 oder pibadbergzabern(at)nospampolizei.rlp.de mit der Polizeiinspektion Bad Bergzabern in Verbindung zu setzen.

Landau B10: Schwindel führt zu Frontalzusammenstoß mit entgegenkommendem Fahrzeug

Am 19.01.2022 gegen 18:00 Uhr befuhr eine 57-jährige Fahrzeugführerin die B10 in Fahrtrichtung Pirmasens, als sie unmittelbar nach Auffahren von der A65 kommend am Beginn der Baustelle auf die Richtungsfahrbahn Pirmasens wechselte. An der dortigen Fahrbahnverschwenkung verlor sie aufgrund plötzlich auftretenden Schwindels die Kontrolle über ihr Fahrzeug, woraufhin sie zunächst gegen mehrere Baustellenelemente prallte und anschließend im Gegenverkehr frontal mit einem 56-jährigen Fahrzeugführer kollidierte.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die unfallverursachende Fahrzeugführerin sowie die Beifahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

Das Unfallgeschehen beeinträchtigte den Verkehr auf der B10 in beide Fahrtrichtungen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn Pirmasens gesperrt werden.

Flemlingen: Bargeld gestohlen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gelangten unbekannte Täter über eine unverschlossene Tür in ein Weingut und entwendeten aus einem Schrank im Büro Bargeld. Hinweise zu den Unbekannten oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen nimmt die Polizei Edenkoben unter der Rufnummer 06323 9550 entgegen.

Edenkoben: Gymnasium aufgebrochen

Unbekannte hebelten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Außentür des Gymnasiums in der Weinstraße auf und entwendeten aus einem Schrank im zweiten OG 10 Laptops. Zu den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Hinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter der Rufnummer 06323 9550 entgegen.

Neustadt: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall

Am 19.01.2022 um 16:30 Uhr kam es an der Kreuzung Landauer Straße/Stiftstraße in 67433 Neustadt zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Eine 21-jährige Frau aus dem Kreis SÜW befuhr mit ihrem Fahrzeug die Landauer Straße in Fahrtrichtung Edenkoben. Eine 29-jährige Verkehrsteilnehmerin aus dem Kreis DÜW befuhr zu diesem Zeitpunkt die Stiftstraße und wollte aufgrund des für sie geltenden Grünlichts der Lichtzeichenanlage nach rechts in die Landauer Straße einbiegen. Die 21-Jährige passierte, vermutlich bei Rotlicht, die Lichtzeichenanlage, sodass es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Durch die Kollision wurde die 29-Jährige leicht verletzt. Beide Fahrzeuge blieben bei dem Vorfall fahrbereit, wurden jedoch nicht unerheblich beschädigt. Zeugen, welche Beobachtungen zu dem Verkehrsunfall gemacht haben, werden gebeten sich mit der Polizei Neustadt/W. in Verbindung zu setzen.

Neustadt: Alkoholisiert, berauscht und ohne Versicherungsschutz...

...befuhr ein 22-Jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Lambrecht am 19.01.2022 um 17:05 Uhr mit seinem E-Scooter die Hauptstraße in 67433 Neustadt, als er durch Beamte des kommunalen Vollzugsdienstes Neustadt einer Kontrolle unterzogen wurde. Grund für die Kontrolle war das ordnungswidrige Passieren der dortigen Fußgängerzone mit dem E-Scooter. Im Verlauf dieser Kontrolle konnte bei dem 22-Jährigen starker Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,43 Promille. Des Weiteren ergaben sich Hinweise auf eine aktuelle Betäubungsmittelbeeinflussung bei dem Mann. Dieser räumte den Betäubungsmittelkonsum letztlich ein. Aufgrund dieser Feststellungen wurde diesem eine Blutprobe entnommen. Der E-Scooter, welcher über keinen Versicherungsschutz verfügte, wurde sichergestellt. Der Mann muss sich nun in mehreren Straf-, sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten. Des Weiteren wird die zuständige Führerscheinstelle über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Bad Dürkheim: Geschwindigkeitsüberprüfung nach Schulende

Am 19.01.2022 gegen 15:30 Uhr, führten Beamte der Polizeiinspektion Bad Dürkheim in der Friedelsheimer Straße in Bad Dürkheim, pünktlich zum Schulende, Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Limburgschule durch. Im Zeitraum einer halben Stunde konnten bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h insgesamt 25 Fahrzeuge gemessen werden. Drei Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Um einen nachhaltigen Effekt bei den Verkehrsteilnehmern zu erzielen, wurde eine Stunde später erneut eine Kontrolle durchgeführt. Von 17:00 Uhr bis 17:45 Uhr konnten infolge des Feierabendverkehrs von insgesamt 75 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen werden. Hier überschritten zehn Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Spitzenreiter in Sachen Geschwindigkeitsüberschreitung war ein Verkehrsteilnehmer, welcher durch die Beamten mit einer Geschwindigkeit von 49 km/h gemessen wurde. Entsprechende Verwarnungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die zu schnellen Verkehrsteilnehmer, wurden eingeleitet.

Grünstadt: Erneut zahlreiche Verkehrskontrollen im Stadtgebiet

Am Mittwoch, 19.01.2022 wurden durch Kräfte der Polizei Grünstadt im Laufe des Tages zahlreiche Verkehrskontrollen an mehreren Orten im Stadtgebiet durchgeführt. Trotz eher mäßigem Verkehrsaufkommen wurden insgesamt 19 Verstöße festgestellt und geahndet. Zehn Verkehrsteilnehmer hatten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt während der Fahrt nicht angelegt. Weitere Neun benutzten während der Fahrt ein Mobiltelefon.

Frankenthal: Unfallflucht auf B9 mit verletzter Person - Zeugen gesucht

Am 18.01.2022 gegen 08:00 Uhr kam es auf der B9, Frankenthal Richtung Ludwigshafen, zwischen den Anschlussstellen Zentrum und Studernheim zu einem Verkehrsunfall. Demnach befuhr die 25-jährige PKW-Fahrerin mit ca. 100km/h die linke Fahrspur. Laut Angaben folgte ihr ein schwarzer BMW, der mehrfach Lichthupe gab und sehr dicht auf den vorausfahrenden PKW auffuhr. Die Fahrerin konnte aber auf Grund des eigenen Überholmanövers nicht nach rechts fahren.

Durch die Bedrängnis kam die Fahrerin schließlich nach links ab und touchierte dabei die Mitteilleitplanke. Dadurch kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Graben stehen. Der PKW musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 3000EUR

Durch den Unfall erlitt die Fahrerin einen Schock und ein Schleudertrauma im Becken- und Rückenbereich. Sie muss im Krankenhaus behandelt werden.

Der hinter ihr fahrende BMW hatte seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal(at)nospampolizei.rlp.de entgegen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt ist! Der flüchtige Fahrer muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und evtl. mit einem Führerscheinentzug rechnen. Außerdem kann der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Kfz-Versicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Begleichung des Fremdschadens beteiligt werden. Die Polizei rät deshalb jeden Unfall zu melden.

Frankenthal: Trunkenheit im Verkehr - Führerschein weg

Am 20.01.2022 gegen 01:00 Uhr wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Albrecht-Dürer-Ring bei dem 49 Fahrer aus Frankenthal Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab 1,87 Promille. Es wurde eine Blutprobe genommen, der Führerschein wurde beschlagnahmt. Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr nach § 316 StGB eingeleitet.

Der Fahrer muss nun mit dem dauerhaften Verlust des Führerscheines rechnen sowie mit einer Geldstrafe.

Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar. Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere.

Wenn Sie Alkohol trinken, lassen Sie das Auto stehen!

Ludwigshafen: Fensterscheibe von Bäckerei Filiale eingeschlagen

In der Nacht vom 19.01.2022 auf den 20.01.2022 schlugen unbekannte Täter eine Fensterscheibe einer Bäckerei Filiale in der Franz-Zang-Straße ein. In der Fensterscheibe an der Front zum Schulhof der BBS Technik konnte ein großes Loch festgestellt werden. Auf dem Boden vor und in der Filiale lagen zahlreiche Glasscherben.

Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per E-Mail piludwigshafen1(at)nospampolizei.rlp.de zu wenden.

Ludwigshafen: Viele Anrufe von falschen Polizeibeamten in Ludwigshafen - alle Angerufenen verhielten sich vorbildlich

Am 18.01.2022 wurden der Polizei von acht Ludwigshafener Bürgerinnen und Bürgern im Alter von 64 Jahren bis 87 Jahren Anrufe von falschen Polizeibeamten gemeldet, die in der Zeit zwischen 10:50 Uhr und 14:00 Uhr stattfanden. Die Anrufer gaben an, von der Kriminalpolizei zu sein.

Einer 71-Jährige wurde gesagt, dass es in ihrer Nähe einen Überfall gegeben habe und sie wurde gefragt, ob bei ihr alles in Ordnung sei. Daraufhin legte die Seniorin direkt auf.

Einer 87-Jährigen gegenüber gab der Anrufer an, dass es in ihrer Nähe einen Einbruch gegeben habe. Daraufhin unterbrach die Seniorin den Anrufer, sagte, dass sie darüber Bescheid wisse und legte auf.

Bei einer 64-Jährigen gab der Anrufer an, dass es in Oppau eine Bande gäbe, die einbrechen und Diebstähle begehen würde. Ein Teil von den Bandenmitgliedern sei bereits verhaftet worden. Es seien zivile Streifen unterwegs und stünden auch Wache an ihrem Haus. Als der Anrufer im weiteren Verlauf des Gesprächs behauptete, dass die 64-Jährige einen Tresor zuhause und bei der Bank hätte, verneinte sie dies vehement und legte auf.

Ein 82-Jähriger wurde von dem Anrufer gefragt, ob er in seiner Straße ein Polizeiauto gesehen oder gehört habe. Der 82-Jährige antwortete einfach gar nicht, so dass der Anrufer auflegte.

Einer 86-Jährigen teilte der Anrufer mit, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen worden sei und die Täter einen Zettel dabei gehabt hätten, auf dem ihr Name gestanden hätte. Daraufhin legte die Seniorin sofort auf.

Einer 87-Jährigen gegenüber gab der Anrufer an, dass es in ihrer Nähe einen Raubüberfall gegeben habe. Daraufhin legte die Seniorin sofort auf.

Einer 76-Jährigen und einer 78-Jährigen teilte der Anrufer mit, dass es in der jeweiligen Nachbarschaft einen Überfall gegeben hätte. Hierbei sei ein Teil der Tätergruppierung festgenommen worden. Bei einem der Täter sei ein Zettel gefunden worden, auf dem ihre jeweiligen Wohnanschriften, vermutlich als potentielle Tatobjekte, geschrieben standen. Er fragte beide, ob sie Wertgegenstände Zuhause vorhalten oder ein Schließfach haben würden, in dem sie Vermögenswerte aufbewahren. Beide Seniorinnen verneinten alles und beendeten jeweils das Gespräch.

Am 19.01.2022 rief ein unbekannter Anrufer bei einer 94-jährigen Ludwigshafenerin an. Als jedoch nicht die Seniorin sondern zunächst die Betreuerin und danach die Tochter der 94-Jährigen das Telefonat übernahmen, war der Anrufer anscheinend so irritiert, dass er schließlich auflegte.

Glücklicherweise fiel niemand der Angerufenen auf die betrügerischen Anrufe herein, so dass es zu keinem Schaden kam.

Die Polizei weist weiterhin ausdrücklich darauf hin, bei solchen Anrufen von angeblichen Polizeibeamten oder Kriminalbeamten keine Auskünfte am Telefon zu erteilen und niemandem Gegenstände zu übergeben.

Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen, Geld oder Aufbewahrungsorte erkundigen.

Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, beenden sie das Gespräch! Das ist nicht unhöflich. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Und verständigen Sie bitte anschließend die richtige Polizei unter der 110 und erstatten Sie Anzeige!

Die Täter rufen meist Personen mit "alten" Vornamen an, da sie dadurch einigermaßen sicher sein können, dass es sich um ältere Menschen handelt. Lassen Sie deshalb Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Helga Mustermann wird beispielsweise H. Mustermann). So können die Täter Sie gar nicht erst ausfindig machen.

Sind Sie bereits Opfer eines Betrugs geworden, hilft Ihnen gerne die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Tel.Nr.: 0621 963-1154.

Ludwigshafen: Mehrere Anrufe von falschen Microsoft Mitarbeitern

Am 18.01.2022, gegen 08:10 Uhr, wurde ein 67-jähriger Ludwigshafener von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Microsoft Mitarbeiter ausgab. Der Anrufer wollte den PC Namen, die E-Mail sowie PIN und Passwörter von dem 67-Jährigen haben. Dieser teilte ihm die Daten jedoch nicht mit.

Als er am 19.01.2022, gegen 09:00 Uhr, wieder von einem angeblichen Microsoft Mitarbeiter angerufen wurde und der Anrufer erklärte, dass es ein Problem mit seinem Computer geben würde, erwiderte der 67-Jährige, dass er keinen PC besitzen würde. Daraufhin wurde das Gespräch beendet.

Ebenfalls am 19.01.2022, gegen 09:00 Uhr, wurde eine 66-jährige Ludwigshafenerin von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Microsoft Mitarbeiter ausgab und wissen wollte, ob sie einen Computer habe. Die 66-Jährige, die die Betrugsmasche kannte, da sie in der Zeitung darüber gelesen hatte, legte sofort auf und informierte die Polizei.

Ludwigshafen: Zigarettenautomat beschädigt

Am 19.01.2022, gegen 18:30 Uhr, teilte eine Zeugin der Polizei mit, dass mehrere Jugendliche im Alter von etwa 14 bis 16 Jahren gegen einen Zigarettenautomaten treten würden, der in der Erzbergerstraße stand. Als die Polizeibeamten eintrafen, waren die Jugendlichen bereits verschwunden. Sie konnten auch nicht mehr ausfindig gemacht werden. Am Automaten wurden mehrere Auswahltasten beschädigt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2(at)nospampolizei.rlp.de .

Ludwigshafen: Verkehrsschild umgefahren - Zeugen gesucht

Am 20.01.2022, gegen 04:00 Uhr, fanden Polizeibeamte während einer Streifenfahrt ein Verkehrsschild auf der Bruchwiesenstraße in Fahrtrichtung Freiastraße. Es wird davon ausgegangen, dass ein gelber LKW das Schild touchiert hat und es aufgrund dessen auf die Straße fiel. Auf der Straße lag zudem ein schwarzes Plastikteil, das wahrscheinlich von einem Radkasten stammt. Während der Unfallaufnahme erschien ein Zeuge, der angab, einen Knall gehört zu haben. Ersten Ermittlungen zu Folge könnte es sich um einen Anhänger eines Postfahrzeugs handeln.

Wer etwas gesehen hat und Angaben machen kann, wird gebeten, sich an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2(at)nospampolizei.rlp.de zu wenden.

Ludwigshafen: Ford Fiesta beschädigt

Am 19.01.2022, gegen 10:30 Uhr teilte eine Zeugin der Polizei mit, dass in einem Parkhaus in der Mottstraße ein beschädigter Ford Fiesta stehen würde. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten fest, dass am Fahrzeug die Scheibe auf der Fahrerseite eingeschlagen und gänzlich zerstört worden war. Im Fahrzeuginneren lagen die Glassplitter der Scheibe. Außerdem wurde der Spiegel des linken Rückspiegels herausgebrochen.

Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2(at)nospampolizei.rlp.de zu melden.

Mannheim/BAB 656: Ohne Fahrerlaubnis mit dem Auto unterwegs

Eine 23-jährige Frau war am frühen Mittwochnachmittag mit dem Auto auf der A 656 unterwegs, obwohl sie keine Fahrerlaubnis besitzt.

Die Frau fiel einer Streife der Autobahnpolizei kurz vor 14 Uhr auf der A 656 auf, als sie mit ihrem VW in Richtung Mannheim fuhr. Am Friedensplatz wurde sie auf den dortigen Parkplatz gelotst und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der jungen Frau wegen beharrlicher Verkehrsverstöße durch die zuständige Behörde die Fahrerlaubnis entzogen worden war.

Da sich im Fahrzeug neben der 2-jährigen Tochter nur der Lebensgefährte des 23-Jährigen befand, der allerdings ebenfalls nicht über eine Fahrerlaubnis verfügt, war die Fahrt mit dem VW für die Drei hier beendet und das Auto musste stehenbleiben.

Gegen die Frau wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Mannheim: Verkehrsunfallflucht, Zeugenaufruf

In der Zeit von Dienstag bis Mittwoch, 21 - 10 Uhr, beschädigte ein unbekannter Fahrer mit seinem Fahrzeug einen in der Waldhofstraße auf dem öffentlichen Parkplatz abgestellten Klein-LKW Mercedes-Benz Vito und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle ohne seinen Feststellungspflichten nachgekommen zu sein. An dem ordnungsgemäß geparkten Vito einer Autovermietung entstand an der rechten Fahrzeugseite Sachschaden in Höhe von ca. 2.500 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt, Tel: 0621. 3301-0, in Verbindung zu setzen.

Mannheim-Neuostheim: Tageswohnungseinbruch, Zeugenaufruf

Am vergangenen Mittwoch, gegen 19.40 Uhr kam eine 44-jährige Geschädigte in der Dürerstraße nach Hause und stellte fest, dass in ihr Reihenendhaus eingebrochen worden war. Da sie erst ca. eineinhalb Stunden zuvor ihr Haus verlassen hatte und nicht auszuschließen war, dass sich die Einbrecher noch in dem Gebäude waren, verständigte sie über Notruf die Polizei. Die eintreffenden Polizeibeamten des Polizeireviers Mannheim-Oststadt umstellten zunächst das Wohnhaus und warteten das Eintreffen der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Mannheim ab. Die anschließende Durchsuchung mit einem Polizeihund verlief ergebnislos, die Täter hatten das Haus bereits verlassen.

Nach derzeitigen polizeilichen Feststellungen gelangten die Täter über einen Zaun in den Garten und an die Rückseite des Anwesens. Vermutlich durch eine offenstehende Balkon- oder Kellertür gelangten die Täter ins Hausinnere. Beim Eintreffen der Polizei standen beide Türen offen und es konnten keine Aufbruchspuren festgestellt werden. In sämtlichen Räumen wurden Schränke und Schubladen durchwühlt. Nach bisherigen Feststellungen wurde Bargeld und Schmuck, mindestens in Höhe von ca. 2.000 Euro, entwendet. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Oststadt, Tel.: 0621. 174 3310, in Verbindung zu setzen.

Mannheim/Reilingen/Hockenheim/Heidelberg/Kronau: Zigarettenautomaten aufgesprengt (Versuch) - sechs Tatverdächtige auf frischer Tat in Kronau/Landkreis Karlsruhe vorläufig festgenommen

Sechs Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren versuchten am Samstag, den 15. Januar 2022, gegen 22 Uhr, einen Zigarettenautomaten in Kronau/Landkreis Karlsruhe aufzubrechen.

Aufmerksame Zeugen beobachteten die Gruppe, die verdächtig um einen Zigarettenautomaten in der Straße "An der Oberen Lußhardt" standen.

Die verständigte Polizei konnte mit starken Kräften alle vermeintliche Täter vor dem Zigarettenautomaten vorläufig festnehmen. An dem Automaten wurden erste Aufbruchspuren festgestellt. Außerdem wurden eine Gasflasche und diverse Tatwerkzeuge bei den Dieben, am nahen Tatortbereich und in einem Tatfahrzeug aufgefunden.

Ob die Tätergruppierung für weitere ähnlich gelagerte Taten im nördlichen Bereich des Landkreises Karlsruhe verantwortlich ist, bedarf es noch weiterer Ermittlungen.

Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt. (siehe Pressemitteilung vom 17.1.2022 des PP Karlsruhe).

Die Verdächtigen, die aus Mannheim, Malsch, Mühlhausen und Bad Schönborn stammen, kommen für zehn weitere Zigarettenautomatenaufbrüche zwischen dem 26.11.2021-15.012022 in Mannheim (5), Reilingen (2), Hockenheim, Malsch und Heidelberg (jeweils 1) in Betracht (siehe hierzu auch die jeweiligen Pressemitteilungen des PP Mannheim).

Während der Großteil der Automaten mit einem unbekannten Mittel aufgesprengt wurden, wurden die anderen entweder aufgebrochen oder mit Winkelschleifern aufgeschnitten.

Der Gesamtschaden, der sich aus dem Sachschaden der Zigarettenautomaten und Diebstahlsschaden der entwendeten Zigaretten ergibt, dürfte sich allein für die zehn Taten in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis auf weit über 10.000.- Euro belaufen.

Heidelberg-Neuenheim: 87-jähriger nach Sekundenschlaf mit Mauer kollidiert

Am Mittwoch gegen 14:10 Uhr kam ein 87-jähriger VW-Fahrer, der auf der Uferstraße in Richtung Ziegelhausen unterwegs war, aufgrund eines Sekundenschlafs von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Gartenmauer sowie einer Straßenlaterne. Bei dem Unfall verletzte sich der Mann leicht und musste durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Das Auto wurde durch den Zusammenstoß so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Da Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug ausliefen, rückte die Feuerwehr Heidelberg mit zwei Einsatzfahrzeugen an, um die Fahrbahn zu reinigen.

Auch das Tiefbauamt war vor Ort, um einen Kanalschacht auszupumpen, in welchen ebenfalls Betriebsstoffe gelaufen sind. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Heidelberg-Handschuhsheim: Unfallflucht; Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Autofahrer/Autofahrerin beschädigte am Mittwoch einen Audi A4, der zwischen 05.30 Uhr und 13.30 Uhr in der Steubenstraße, Höhe Anwesens Nr. 78, am Fahrbahnrand abgestellt war.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 2.000.- Euro.

Das Fahrzeug des Verursachers/der Verursacherin dürfte ebenfalls erheblich und deutlich sichtbar beschädigt sein.

Hinweise bitte an die Unfallermittler des Polizeireviers Heidelberg-Nord, Tel.: 06221/4569-0.

Ladenburg/Rhein-Neckar-Kreis: Leicht verletzte Autofahrerin und 20.000 Euro Sachschaden bei Unfall

Am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr kollidierte eine 38-jährige Opel-Fahrer im Kreuzungsbereich Neckarstraße / Goethestraße mit einer entgegenkommenden 75-jährigen Mazda-Fahrerin, wodurch die 75-Jährige leichte Verletzungen davontrug. Die Opel-Fahrerin war auf der Neckarstraße in Richtung Sportgelände unterwegs und wollte nach links in die Goethestraße abbiegen.

Hierbei übersah sie aufgrund der tiefstehenden Sonne die entgegenkommende Mazda-Fahrerin und kollidierte mit dieser frontal. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 20.000 Euro. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Bergungsmaßnahmen war die Neckarstraße im Bereich der Unfallstelle kurzzeitig gesperrt.

Plankstadt/Rhein-Neckar-Kreis: Hunde schlagen Einbrecher in die Flucht

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 02:30 Uhr schlugen in einem Anwesen in der Willy-Brandt-Straße die Hunde der dortigen Anwohner an. Am Mittwochmorgen stellten diese dann beim Hochlassen der Rollläden eine Beschädigung am Rollladen der Terrassentür fest, welche auf einen Einbruchsversuch schließen lässt. Einer oder mehrere unbekannte Täter hatten sich vermutlich über das Gartengrundstück Zugang zum Anwesen verschafft und hatten versucht, über die Terrassentür in das Anwesen zu gelangen.

Vermutlich wurden sie hierbei durch die Hunde der Anwohner bemerkt und in die Flucht geschlagen.

Die Ermittlungsgruppe Eigentum der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg bittet Zeugen, die zur genannten Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Willy-Brandt-Straße wahrgenommen haben, sich unter der Rufnummer 0621 - 174 4444 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.

Sandhausen/Rhein-Neckar-Kreis: Auffahrunfall auf L598

Am Mittwoch kam es gegen 12:00 Uhr zu einem Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen. Der Hyundai einer 28-Jährigen verlor, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, an Geschwindigkeit, als diese gerade auf der L598 in Richtung Heidelberg fuhr. Eine sich hinter ihr befindliche 55-jährige VW-Fahrerin konnte rechtzeitig abbremsen. Eine hinter der 55-Jährigen fahrende 61-Jährige VW-Fahrerin konnte allerdings nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den VW der 55-Jährigen auf. Dieser wurde hierdurch auf den Hyundai der 28-Jährigen aufgeschoben. Die 55-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt, ihr VW musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Das Polizeirevier Wiesloch ermittelt in dieser Sache wegen fahrlässiger Körperverletzung

Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Unter Alkoholeinfluss mehrere Unfälle verursacht und abgehauen.

Mehrere Unfälle unter Alkoholeinfluss verursachte am Mittwochmorgen ein 56-jähriger Autofahrer in Brühl, Ketsch und Hockenheim.

Der 56-Jährige nahm in Brühl einen Fiat Ducato ohne Zustimmung des Halters in Gebrauch und fuhr damit in Richtung Ketsch. Gegen 10.30 beschädigte er zunächst in der Kirchenstraße einen am Fahrbahnrand geparkten Mercedes. Ein Zeuge beobachtete dies. Nach dem Zusammenstoß fuhr der 56-Jährige weiter in Richtung Ketsch, wo er in der Hockenheimer Straße zwei Mülltonnen beschädigte. Auch hier fuhr er einfach weiter. In der Hauptstraße in Hockenheim kam er schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr eine Warnbake und prallte letzten Endes gegen eine Laterne. Eine weitere Zeugin, die diesen Unfall beobachtet hatte, verständigte die Polizei. Beim Eintreffen einer Polizeistreife konnte der 56-jährige Mann noch im verunfallten Fahrzeug angetroffen werden. Er war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar und nicht angegurtet. Im Fußraum befand sich eine geöffnete Flasche Wodka, die annähernd leer war. Der Fahrer wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Inwiefern sich dieser bei dem Aufprall verletzt hatte, ist derzeit noch unklar. Im Krankenhaus wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Gegen den 56-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht sowie unbefugter Ingebrauchnahme eines Kraftfahrzeugs ermittelt. Sein Führerschein konnte nicht einbehalten werden, da er diesen nicht mitgeführt hatte. Inwiefern er überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wird Gegenstand der weiteren Ermittlungen sein.

Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Von der Fahrbahn abgekommen und Unfall gebaut

Ein 19-jähriger Autofahrer kam am frühen Donnerstagmorgen auf der L599 von der Fahrbahn ab und verursachte einen Verkehrsunfall. Der junge Mann war kurz nach 1 Uhr mit seinem Hyundai auf der L599 zwischen Reilingen und Hockenheim unterwegs. Nach eigenen Angaben war er aufgrund Sekundenschlafs nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in die Leitplanken geprallt. Dabei wurde der Hyundai des 19-Jährigen so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrfähig war und abgeschleppt werden musste. Der Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.

Gegen den jungen Mann wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Sein Führerschein wurde einbehalten.

Walldorf/Hockenheim/BAB 6: Kennzeichenmissbrauch und Fahren ohne Fahrerlaubnis

Einen Kennzeichenmissbrauch beging ein 37-jähriger Mann am Mittwochmittag auf der Rastanlage Hockenheim, dessen 32-jähriger Bruder fuhr ein Anhängergespann, ohne die Fahrerlaubnis dafür zu besitzen.

Eine Polizeistreife stellte am Mittwochmittag auf der Rastanlage Hockenheim in Fahrtrichtung Heilbronn einen 37-jährigen Mann mit einem VW Caddy fest. An dem Fahrzeug waren belgische Händlerkennzeichen angebracht. Der Mann gab an, das Fahrzeug zuvor in Karlsruhe gekauft zu haben und dort anstatt deutscher Ausfuhrkennzeichen die belgischen Kennzeichen angebracht zu haben. Dem Mann wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt und das Fahrzeug mit einer Radkralle gesichert. Gegen ihn wird nun wegen Kennzeichenmissbrauchs ermittelt. Zudem sieht er einem Bußgeld wegen Inbetriebnahme eines Kraftfahrzeugs ohne Zulassung entgegen.

Gegen 2 Uhr morgens erschien ein 34-jähriger Mann auf der Dienststelle der Autobahnpolizei in Walldorf, um ein Fahrzeug abzuholen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um den Bruder des 37-jährigen VW-Fahrers handelte, der diesen und dessen Fahrzeug abholen wollte. Bei der Überprüfung des 34-Jährigen ergab sich jedoch, dass dieser für das von ihm gefahrene Transporter-Anhänger-Gespann nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Ihm wurde daraufhin die Weiterfahrt mit dem Gespann untersagt und der Anhänger wurde auf dem Gelände der Autobahnpolizei abgestellt, bis ein Fahrer mit der erforderlichen Fahrerlaubnis eintrifft.

Gegen den 34-jährigen Mann wird inzwischen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis: Diebstahl aus unverschlossenem Lkw

Ein unbekannter Täter nutzte am gestrigen Mittwoch gegen 13 Uhr in der Gartenstraße die Nachlässigkeit eines Auslieferers.

Während der 38-jährige Fahrer Tiefkühlware für seine Kundschaft ans Haus brachte, entwendeten ein Täter in einem unbeobachteten Moment aus dem unverschlossenen Fahrerhaus sein privates Mobiltelefon samt Bluetooth-Lautsprecher im Gesamtwert von über 1.300 Euro. Eine Zeugin sah noch eine männliche Person, die mit Blue Jeans und einer dunklen Jacke mit Kapuze bekleidet war, wegrennen. Die Bestellungsaufnahme ohne Mobiltelefon wird sich für den Fahrer jetzt etwas aufwendiger gestalten.

Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis: Verkehrsunfallflucht, Zeugenaufruf

Am vergangenen Mittwoch, gegen 15 Uhr, stellte ein Autofahrer fest, dass sein in der Gartenstraße geparkter Pkw Fiat Mooveo beschädigt war. Er hatte sein Auto vier Tage zuvor dort ordnungsgemäß zum Parken abgestellt. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer vermutlich beim Rückwärtsfahren den PKW an der Fahrertür und am vorderen linken Kotflügel beschädigt und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt ohne seinen Feststellungspflichten nachzukommen. An der Unfallstelle konnten vermutlich von dem flüchtigen Fahrzeug Splitter des Rücklichtes aufgefunden und gesichert werden. Am Pkw des Geschädigten entstand durch den Unfall Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222. 5709-0, in Verbindung zu setzen.

Waibstadt-Daisbach/Rhein-Neckar-Kreis: Unfallflucht; Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Autofahrer/Autofahrerin beschädigte am Mittwoch einen 1er BMW, der zwischen 10 Uhr und 19.30 Uhr in der Daisbachtalstraße, gegenüber des Anwesens Nr. 58, abgestellt war.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 3.000.- Euro. Das Fahrzeug des Verursachers/der Verursacherin dürfte ebenfalls erheblich und deutlich sichtbar beschädigt sein.

Hinweise bitte an die Unfallermittler des Polizeireviers Sinsheim, Tel.: 07261/690-0.

Helmstadt-Bargen/Flinsbach/Rhein-Neckar-Kreis: Unter Drogen mit dem Auto unterwegs

 Am helllichten Mittwochnachmittag war eine 35-jährige Frau mit ihrem Auto im Ortsteil Flinsbach unterwegs, obwohl sie unter Drogeneinfluss stand. Die Frau wurde kurz nach 13 Uhr in der Jahnstraße angehalten und später auf dem Revier einem Vortest unterzogen, der den Verdacht auf eine Marihuana-Beeinflussung bestätigte. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet, das Ergebnis steht noch aus. Nach dessen Eingang wird neben einer Strafanzeige auch die zuständige Führerscheinstelle informiert. Die Ermittlungen dauern an.

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis: Unter Alkoholeinfluss gegen geparktes Auto gefahren

Am Mittwoch gegen 09:30 Uhr fuhr ein 54-jähriger Mitsubishi-Fahrer in der Kurpfalzstraße unter Alkoholeinfluss gegen einen am Straßenrand geparkten Citroen und verursachte einen Schaden von mehr als 4.000 Euro. Der Mann war in Richtung Hauptstraße unterwegs als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit dem Citroen kollidierte. Die alarmierte Polizeistreife stellte bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch fest, weshalb ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser bestätigte den Verdacht der Beamten.

Der 54-Jährige hatte einen Wert von 0,66 Promille. Er musste mit zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Danach durfte er gehen. Der Mitsubishi wurde durch den Zusammenstoß so sehr beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.