Polizeimeldungen (ots) 12.01.2022

Aktuelle Polizeimeldungen aus der Vorderpfalz und Nordbaden - fortlaufend aktualisiert

Mannheim-Friesenheimer Insel: Überladener Lastzug aus dem Verkehr gezogen

Speyer: Zwei Drogenfahrten gestoppt - Ein Autofahrer will bei Drogentest täuschen

Aus dem Verkehr gezogen wurden gestern zwei PKW-Fahrer, die unter dem Einfluss von Drogen standen. Zunächst geriet um 19:00 Uhr ein 34-Jähriger in der Landwehrstraße in eine Verkehrskontrolle. Da bei ihm drogentypische Auffälligkeiten festgestellt wurden, sollte der Mann aus Freimersheim eine Urinprobe abgeben. Hierbei wollte er der Polizeistreife einen Becher mit Seifenflüssigkeit unterjubeln, um seinen Drogenkonsum zu vertuschen. Da der Versuch die Beamten zu täuschen scheiterte, wurde der 34-Jährige auf die Dienststelle gebracht, um ihn eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Er räumte letztendlich ein, Cannabis konsumiert zu haben.

Einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde um 19:30 Uhr in der Tullastraße ein weiterer PKW-Fahrer. Auch der 27-Jähriger aus Dudenhofen zeigte Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Drogen hinwiesen. Als ein Drogentest positiv auf Kokain reagierte, wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.

Die Polizei weist daraufhin:

Wer unter dem Einfluss von illegalen Drogen wie Cannabis, Heroin, Morphin, Kokain, Amphetamin oder Ecstasy ohne Ausfallerscheinungen am Straßenverkehr teilnimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldbuße bis zu 1.500 Euro und einem Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten rechnen. Kommen drogenbedingte Fahrfehler, eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder sogar ein Verkehrsunfall hinzu, handelt es sich um eine Straftat (§ 316 StGB: Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe, § 315c StGB: Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe). Ein/e Drogenkonsument/-in kann die Fahrerlaubnis auch verlieren, wenn er/sie nicht am Straßenverkehr teilnimmt. Allein der Besitz oder nachgewiesene Konsum von Drogen kann dafür schon ausreichend sein. Die Polizei leitet nicht nur ein Strafverfahren ein, sondern meldet den Vorfall an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde.

Speyer: Einbruch in Bäckereifiliale

Unbekannte brachen in der Nacht von Montag auf Dienstag in eine Bäckereifiliale in der Kurt-Schumacher-Straße ein und entwendeten Bargeld in zweistelliger Höhe. Die Höhe des Sachschadens dürfte sich auf etwa 800 Euro belaufen.

Zeugen, die von Montag,19:30 Uhr bis Dienstag, 04:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße beobachtet haben, werden gebeten sich unter der Tel. 06232/137-0 oder per Email (pispeyer(at)nospampolizei.rlp.de) bei der Polizei Speyer zu melden.

Speyer: Geschwindigkeitsmessung

Neun Geschwindigkeitsverstöße wurden gestern zwischen 14:30 Uhr und 15:15 Uhr in der Paul-Egell-Straße geahndet. Bei erlaubten 30 km/h lag der Höchstwert abzüglich der Toleranz bei 55 km/h. Dies hat ein Bußgeld von 115 Euro sowie einen Punkt in Flensburg zur Folge.

Schifferstadt: Telefonbetrüger am Werk

Am 10.01.2022, gegen Nachmittag, erhielt ein 71-Jähriger auf seinem Laptop eine Mitteilung, dass seine Daten "gehackt" wurden. Zur Problemlösung solle der Herr eine Rufnummer anrufen. Während dem Telefonat wurde der 71-Jährige dazu gebracht, mehrere Überweisungen in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags zu tätigen und Google Pay Karten zu kaufen. Die Gutscheincodes übermittelte der Herr telefonisch an die Anruferin. Nachdem die Anruferin nach den Daten der Kreditkarte von dem 71-Jährigen gefragt hat, wurde dieser misstrauisch und beendete das Telefonat. Durch die Bank konnten die getätigten Überweisungen zurückgebucht werden. Die Polizei rät: - Geben Sie am Telefon keine privaten Daten, z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus. - Kaufen Sie für Fremde keine Gutscheinkarten und übermitteln die Codes per Telefon oder E-Mail. - Tätigen Sie gegenüber Unbekannten keine Telefonüberweisungen.

Römerberg: Einbruch in Geschäftsräume

Unbekannte brachen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in die Räumlichkeiten einer Firma in der Werkstraße ein. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu keinem Diebstahl. Die Höhe des entstandenen Schadens ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Zeugen, die von Dienstag ,19:30 Uhr bis Mittwoch, 08:00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Werkstraße beobachtet haben, werden gebeten sich unter der Tel. 06232/137-0 oder per Email (pispeyer(at)nospampolizei.rlp.de) bei der Polizei Speyer zu melden.

Lustadt: Versuchtes Tötungsdelikt

In der Nacht auf Mittwoch (12.01.2022), gegen 00:30 Uhr, griff ein 24-jähriger Mann auf der Straße in Lustadt einen 58-Jährigen an und stach mehrfach mit einem Messer auf diesen ein. Der 58-Jährige erlitt mehrere tiefe Stichverletzungen an den Armen und der Hand sowie eine Schnittverletzung im Gesicht und muss in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine akute Lebensgefahr. Der Beschuldigte flüchtete vom Tatort. Durch umfangreiche und intensive Fahndungsmaßnahmen konnte er noch in der Nacht aufgefunden und vorläufig festgenommen werden.

Der wohnsitzlose 24-Jährige wurde dem Haftrichter in Landau vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landau Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landau und der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern an.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd(at)nospampolizei.rlp.de entgegen.

Lustadt: Zu laut unterwegs

Nach etlichen Beschwerden über ein zu lautes Fahrzeug, konnte dieses am 10. Januar in Lustadt fahrend angetroffen und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Bei einer genaueren Überprüfung war durch die eingesetzte Streife schnell festzustellen, dass an der Auspuffanlage eine Schweißnaht vorhanden war, die dort nachträglich angebracht wurde. Zudem ergaben sich Anzeichen, dass der Endschalldämpfer manipuliert worden war. Die Weiterfahrt wurde untersagt, das Fahrzeug sichergestellt und abgeschleppt, um es begutachten zu lassen. Durch einen Gutachter bestätigten sich die Wahrnehmungen: Anstatt der erlaubten Lautstärke von 81 Dezibel erreichte das Fahrzeug eine Lautstärke von 95 Dezibel und war somit deutlich zu laut. Auf den Fahrzeughalter, einen 35-jährigen aus Lustadt, kommt, neben den Kosten für das Abschleppen des Fahrzeugs, der Erstellung des Gutachtens sowie einer Stilllegung des Fahrzeugs, noch ein Bußgeld zu.

Wörth am Rhein: Nachtragsmeldung zu Kind von Straßenbahn erfasst

Der am 11.01.2022 gegen 13.30 Uhr, bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn in der Hanns-Martin-Schleyer-Straße schwer verletzte 11-jährige Junge ist außer Lebensgefahr. Nach bisherigen Ermittlungen trug er bei der Fahrt mit seinem Kinderrad einen Schutzhelm, der offenbar Schlimmeres verhinderte. Eine Fremdeinwirkung hinsichtlich des Unfallhergangs wird derzeit ausgeschlossen.

A65/AS LD-Nord: Schwerer Verkehrsunfall

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute Morgen (12.01.2022, 09.11 Uhr) auf der A65 bei Landau-Nord. Ein Sattelzug wollte die A65 bei der AS LD-Nord in Fahrtrichtung Pirmasens verlassen. Ein 56 Jahre alter PKW-Fahrer übersah hierbei das Vorhaben und fuhr ungebremst auf den Sattelzug auf. Infolge seiner Verletzungen wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Am seinem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Am LKW wurde der Heckbereich beschädigt.

Die Gesamtschadenshöhe liegt bei über 40.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme musste die A65 in beide Richtungen für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Landau: Versuchtes Tötungsdelikt

Am 11.01.2022, gegen 6 Uhr, griff ein 37-jähriger Mann einen 39-Jährigen in dessen Wohnung in Landau an und stach mehrfach mit einem Messer auf diesen ein. Der 39-Jährige wurde durch den Angriff verletzt und musste in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Lebensgefahr bestand nicht. Der 37-jährige Tatverdächtige flüchtete anschließend. Durch umfangreiche polizeiliche Fahndungsmaßnahmen konnte er gestern Abend aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Landau erwirkten Haftbefehls festgenommen werden. Der 37-Jährige wurde heute dem Haftrichter in Landau vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Gegen den Beschuldigten besteht der dringende Verdacht des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung. Der Beschuldigte kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landau und der Kriminalpolizei Ludwigshafen dauern an.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd(at)nospampolizei.rlp.de entgegen.

Edesheim: Schockanruf bei einer 85 Jahre alten Frau

Wegen einem tödlichen Verkehrsunfall wollte ein vermeintlicher Polizeibeamter bei einer 85 Jahren alten Frau für ihren Enkelsohn eine Kaution von Bargeld oder Schmuck ergaunern. Da die Frau dem Unbekannten offerierte, dass sie kein Bargeld besitzt, wurde der Anruf beendet. Angehörige erstatteten eine Strafanzeige. Die Ermittlungen dauern an.

Edenkoben: Hausarzt vereitelt Geldübergabe

Seinem Hausarzt ist es zu verdanken, dass ein 90 Jahre alter Mann nicht Opfer eines Betrugs wurde. Was war geschehen? Der 90-Jährige erhielt gestern (11.01.2022, 11 Uhr) einen Anruf von seiner vermeintlichen Tochter, dass sie einen Fußgänger angefahren hätte, der dabei tödlich verletzt worden sei.

Anschließend übernahm ein "Herr Schröder-Jansen" von der Kripo Mannheim das Gespräch und erklärte dem Mann, dass seine Tochter in Haft sitzen würde und gegen die Zahlung einer Kaution von 60.000 Euro wieder auf freien Fuß käme. Von Herrn "Schröder-Jansen" wurde der Angerufene mehrmals aufgefordert, niemanden zu informieren, damit die Telefonleitung für weitere Gespräche frei bleibe. Im Anschluss daran wurde dem 90-Jährigen ein Taxi bestellt, weil dieser zuvor angab, schlecht zu Fuß zu sein. Beim Hausbesuch kurz nach 12 informierte die 88 Jahre alte Ehefrau den Hausarzt über die Umstände, der umgehend die Polizei in Kenntnis setzte. Die Streife konnte den Mann an der Bank antreffen und eine bevorstehende betrügerische Geldübergabe verhindern. Die Polizei warnt vor diesen Gaunern. Angehörige oder nahestehende Personen sollten mit älteren Menschen über die Methoden der Trickbetrüger sprechen. Die Kriminellen nutzen bewusst die Einsamkeit, die Hilflosigkeit und die Gutgläubigkeit älterer Menschen aus. Sie täuschen einen finanziellen Engpass vor und bitten um hohe Bargeldbeträge, weil sie das Geld aufgrund einer Notlage sofort benötigen. Durch mehrere Telefonanrufe in kurzer Zeit erhöhen die Täter den psychischen Druck auf die Senioren, verbunden mit Appellen wie: "Hilf mir bitte!" Die Betrüger bitten meist um absolute Verschwiegenheit gegenüber Familie und Freunden.

Edenkoben: Die Polizei Edenkoben lädt zum Berufsinfo-Abend ein

Am Mittwoch, 26.01.2022, um 18:30 Uhr, informiert die Polizei Edenkoben in der Luitpoldstraße 65 über die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeitsfelder im Polizeiberuf. Der Berufseinstieg ist sowohl für Abiturienten und Realschüler, als auch für Quereinsteiger möglich. Für den nächsten Einstellungstermin im Oktober 2022 sind noch Plätze frei! Die Veranstaltung findet unter Beachtung der aktuell geltenden Corona-Verordnung statt. Für alle Teilnehmer gilt die 3G Regel.

Anmeldungen für die Teilnahme werden unter Angabe des vollständigen Namens sowie der Erreichbarkeit bei Joshua Laux unter 0151-62777409 bzw. unter piedenkoben(at)nospampolizei.rlp.de entgegengenommen. Ergreift Eure Chance und kommt vorbei! Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche. Eure Polizei Edenkoben

St. Martin: 93 Jahre alte Frau reagiert gelassen

Paul, der vermeintliche Enkelsohn der 93-Jährigen meldete sich gestern (11.01.2022) gegen 15 Uhr und fragte nach 30.000 Euro bei seiner "Oma" nach, weil er diese für einen Rechtsanwalt infolge eines schweren Verkehrsunfalls benötige. Die Angerufene reagierte cool: "Hierfür bin ich nicht zuständig" und beendet das Telefonat.

St. Martin: Fußballvereinsheim aufgebrochen

In den zurückliegenden Tagen brachen unbekannte Täter vermutlich mit einem Schraubenzieher ein Seitenfenster des Fußballvereinsheim in der Oberst-Barret-Straße auf und kletterten in das Gebäude. Entwendet wurden nach ersten Ermittlungen alkoholische Getränke. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei über 500 Euro. Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei Edenkoben unter der Telefonnummer 06323 9550 entgegen.

Wachenheim: Alkoholisiert gegen Baum gefahren und geflüchtet

Am 11.01.2022 gegen 19:40 Uhr wurde ein in der Friedelsheimer Straße in Wachenheim stehender Baum beschädigt. Ein bis dahin unbekannter 79-Jähriger befuhr mit seinem VW Golf die Friedelsheimerstraße in Wachenheim in Fahrtrichtung Friedelsheim. Kurz nach der Einmündung Friedelsheimer Straße/ Raiffeisenstraße kam er nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem dortigen Baum und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.

Der Verkehrsunfall konnte durch eine Zeugin beobachtet werden. Sie informierte unverzüglich die Polizei und konnte sich Teile des Kennzeichens merken. Weiterhin konnten Fahrzeugteile am Unfallort festgestellt und sichergestellt werden. Durch das Teilkennzeichen und die aufgefundenen Fahrzeugteile konnte im Rahmen der Ermittlungen der Fahrer ermittelt und an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Während der Kontrolle konnten die Polizeibeamten Atemalkoholgeruch feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. An dem Baum entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro, an dem VW Golf entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Gegen den 79-Jähirgen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht ermittelt.

Bad Dürkheim: Ladung nicht richtig gesichert und Unfall verursacht

Am 11.01.2022 gegen 14:00 Uhr wurde ein Fahrzeug auf der B 271 zwischen Bruchgebiet und Fronhof von herabfallender Ladung beschädigt. Ein 57-Jähriger fuhr mit seinem Gespann aus PKW sowie Anhänger auf der B 271 vom Bruchgebiet in Fahrtrichtung Neustadt. Auf Höhe der Abfahrt Fronhof fielen mehrere Kunststoffplatten vom ungesicherten Anhänger. Diese Platten fielen auf einen hinter ihm fahrenden VW Tiguan. Dabei zerbrachen die Platten teilweise. Der Tiguan wurde an dem rechten Teil der Motorhaube beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von 1000 Euro.

Der Fahrer des Tiguan fuhr dem Mercedesfahrer hinterher, da dieser nicht mitbekommen hatte, dass er Ladung verliert. Die Kunststoffplatten blieben auf der B 271 liegen, sodass daraufhin mehrere Personen der Polizei eine Gefahrenstelle im Verkehr mitteilten. Nachdem der Mercedesfahrer angehalten werden konnte wurde der Verkehrsunfall durch die eintreffenden Polizeibeamten aufgenommen.

Wegen der nicht ordnungsgemäß gesicherten Ladung erwartet den 57-Jährigen nun ein Bußgeld. Die Kunststoffplatten auf der B271 konnten währenddessen durch ein zufällig vorbeifahrendes Team der Straßenmeisterei Neustadt aufgesammelt und dem Inhaber übergeben werden. Diese lud er erneut auf den Anhänger. Im Anschluss an die Unfallaufnahme deckte der seinen Anhänger und die Ladung nun ordnungsgemäß mit einem Netz ab.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer ihre auf den Anhängern transportierte Ladung immer ordnungsgemäß zu sichern, damit es nicht zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr bis hin zu Verkehrsunfällen kommt.

Bad Dürkheim: durch Lagerfeuer Hartplatz beschädigt

Bereits im Zeitraum vom 06.01.2022, 16:00 Uhr bis 07.01.2022, 11:00Uhr wurde in Bad Dürkheim, in der Honigsäckelstraße, auf dem Gelände eines Sportvereins, ein Teil des Hartplatzes beschädigt. Bislang unbekannte Täter begaben sich verbotenerweise auf das umzäunte Sportplatzgelände und entfachten auf dem Hartplatz ein kleines Feuer. Dabei wurden Prospekte und Rebknorzen angezündet, sodass ein Brandfleck auf dem Hartplatz entstand. Es entstand ein Sachschaden vom 100 Euro.

Gegen die unbekannten Täter wird wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung ermittelt. Die Polizei Bad Dürkheim bittet um Hinweise unter 06322 963 0 oder per E-Mail an pibadduerkheim(at)nospampolizei.rlp.de

Grünstadt: Zwei PKW-Fahrer mit drogentypischen Auffälligkeiten aus dem Verkehr gezogen

Beamte stellten um 14:55 Uhr bei einem 44-jährigen PKW-Fahrer am Sportplatz in Kleinkarlbach zunächst eine Alkoholfahne fest. Im Laufe der Kontrolle ergaben sich Anzeichen auf BTM-Einwirkung. Ein Test verlief positiv auf THC. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,27 mg/l (umgerechnet: 0,54 Promille). Bei der Kontrolle eines 47-jährigen PKW-Fahrers um 17:35 Uhr in Hettenleidelheim reagierte dieser nervös und er hatte drogentypische Auffälligkeiten (u.a. Augen). Auch hier reagierte ein Test positiv auf THC. Beiden wurde eine Blutprobe entnommen. Die Führerscheine und Fahrzeuge wurden präventiv sichergestellt.

Frankenthal: Vermehrt Schockanrufe

Am 11.01.2022 kam es im Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden vermehrt zu sogenannten "Schockanrufen" durch Betrüger. So wurden ältere Mitbürger am Telefon darüber informiert, dass ein Enkelkind angeblich einen tödlichen Unfall verursacht habe. Nun müsse eine Kaution gestellt werden. So dann wurde an die vermeintliche Enkelin bzw. den Enkel übergeben. Hierbei wurde weinerlich der Forderung nach mehreren 10.000EUR oder Ersatzweise Schmuck Nachdruck verliehen.

Sämtliche Angerufene haben den Betrug jedoch rechtzeitig erkannt, so dass es zu keinem finanziellen Schaden kam.

Immer wieder täuschen Betrüger eine vermeintliche Familienangehörigkeit und meist eine damit verbundene finanzielle Notlage vor. So erschleichen sie sich das Vertrauen der ahnungslosen Angerufenen und nutzen deren Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft gnadenlos aus. Lassen Sie sich nicht täuschen und seien Sie misstrauisch. Wenn Ihnen ein Anruf seltsam erscheint rufen Sie uns an. Wir sind unter der 110 oder der 06233 3130 für Sie da.

Polizeiautobahnstation Ruchheim: Betrunken mit gefälschtem Führerschein und ohne Versicherungsschutz unterwegs

Am 11.01.2022 gegen 16:45 Uhr wurde die Polizeiautobahnstation Ruchheim durch einen aufmerksamen Verkehrsteilnehmer über einen schlangenlinienfahrenden Transporter informiert. Das Fahrzeug befuhr zum Mitteilungszeitpunkt die B9 in Fahrtrichtung Frankenthal.

Am AK Oggersheim konnte das Fahrzeug durch die eingesetzten Kollegen festgestellt und im Industriegebiet Oggersheim kontrolliert werden. Im Rahmen der Verkehrskontrolle händigte der 49-jährige Deutsche einen gefälschten polnischen Führerschein aus. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab zudem 1,7 Promille. Des Weiteren bestand für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz mehr, sowie wurde ein Wurfstern im Fahrzeug aufgefunden.

Der gefälschte Führerschein, der Fahrzeugschlüssel und der Wurfstern, bei dem es sich um eine verbotene Waffe handelt, wurden sichergestellt und dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Den Fahrer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstöße gegen das Pflichtversicherungs-, sowie das Waffengesetz.

Die 73-jährige deutsche Halterin erwartet zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie ohne Versicherungsschutz.

Kurze Zeit später, gegen 18:32 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Deutscher die BAB 650 in Fahrtrichtung Ludwigshafen und wurde in der Bruchwiesenstraße in Ludwigshafen einer Kontrolle unterzogen. Der durchgeführte Urintest zeigte sich positiv auf Cannabis. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobe entnommen.

Den Fahrer erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Ludwigshafen: Verkehrsunfall mit verletzter Person

Am Dienstag, 11.01.2022, um 16:50 Uhr kam es in der Kreuzung Wollstraße / Damaschkestraße zu einem Verkehrsunfall mit verletzter Person. Eine 47-Jährige hielt an der Kreuzung vorschriftsmäßig am Stoppschild. Beim Weiterfahren kam es dann zum Zusammenstoß mit der von links kommenden bevorrechtigten BMW-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, so dass beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Die Beifahrerin des BMW wurde leichtverletzt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2(at)nospampolizei.rlp.de .

Ludwigshafen: Blätter auf Herdplatte - Rauch in Schule

Am Dienstag, den 11. Januar 2022, ging um 11:10 Uhr, während der großen Pause, die Brandmeldeanlage der Schillerschule in der Rheingönheimer Straße an. Die Feuerwehr kam vor Ort und konnte als Quelle ein Stapel Papier auf einer eingeschalten Herdplatte als Ursache feststellen. Ein Personen- oder Gebäudeschaden entstand nicht.

Nahezu alle Herdbrände entstehen durch menschliches Fehlverhalten. Lassen Sie nichts unbeaufsichtigt auf dem Herd liegen.

Ludwigshafen: Trunkenheitsfahrt

Am Dienstag, den 11. Januar 2022, um 12:30 Uhr, wurde ein 26-Jähriger einer Verkehrskontrolle in der Prälat-Caire-Straße unterzogen. Dabei ergab sich der Verdacht, dass der Autofahrer unter Einfluss von Drogen steht. Es wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Ludwigshafen: Verkehrsunfallflucht

Am Dienstag, den 11. Januar 2022, fuhr um 16:30 Uhr eine 60-Jährige mit ihrem grauen Opel Meriva die Pettenkoferstraße in Richtung Ebertpark. Als plötzlich ein weißes Fahrzeug aus der Längsaufstellung ausparkte und auf die Straße fuhr, ohne auf den vorbeifahrenden Verkehr zu achten. Das Auto der 60-Jährigen wurde dabei an der rechten Fahrzeugseite beschädigt (Schaden ca. 1500 Euro). Die Frau fuhr rechts ran und wartete am Fahrbahnrand. Der Unfallverursacher fuhr an der Opel-Fahrerin vorbei, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern und flüchtete. Bei dem Unfallverursacher soll es sich um einen älteren Mann, ca. 70 Jahre alt, mit Hut gehandelt haben. Wer hat den Unfall beobachtet und kann Hinweise zum Fahrer geben?

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2(at)nospampolizei.rlp.de .

Die Polizei weist daraufhin, dass Unerlaubtes Entfernen von Unfallort kein Kavaliersdelikt ist! Der flüchtige Fahrer muss mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren und evtl. mit einem Führerscheinentzug rechnen. Außerdem kann der Flüchtige den Kaskoschutz seiner Kfz-Versicherung verlieren und von seiner Versicherung an der Beteiligung des Fremdschadens beteiligt werden. Die Polizei rät deshalb, jeden Unfall bei der Polizei zu melden.

Ludwigshafen: Betrunken zum Einkaufen gefahren - Führerschein weg

Am Dienstag, 11. Januar 2022, fuhr um 21:20 Uhr, ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto durch die Schillerstraße in Oggersheim in Richtung Mannheimer Straße. Hierbei fuhr er auf die Gegenfahrbahn, so dass ein entgegenkommender Autofahrer sein Fahrzeug anhalten musste, um einen Unfall zu vermeiden. Der 48-Jährige setzte seine Fahrt bis zum Supermarkt fort, um dort einzukaufen. Der entgegenkommende Autofahrer vermutete aufgrund des Verhaltens, dass der Mann betrunken Auto fuhr und rief die Polizei. Die Polizeibeamten der Polizeiwache konnten den alkoholisierten Mann im Supermarkt antreffen und kontrollierten ihn. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,05 Promille. Dem Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde sichergestellt.

Hinweise werden an die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 - 2403 oder per Mail pwoggersheim(at)nospampolizei.rlp.de erbeten.

Gegen den unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung im Straßenverkehr eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt und gegen ihn kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahr oder eine Geldstrafe verhängt werden.

Mannheim/Rhein-Neckar-Kreis: Berauscht mit Kraftfahrzeugen unterwegs

In Mannheim, in mehreren Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sowie auf der A 6 bei Hockenheim wurden am Dienstag durch Polizeistreifen zahlreiche berauschte Kraftfahrzeugführer festgestellt.

Allein in Mannheim waren am Dienstag fünf junge Menschen im Alter zwischen 20 und 41 Jahren unter Drogeneinfluss mit Auto oder E-Scooter unterwegs. Gegen alle wird nun wegen Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss und des Verdachts des Drogenbesitzes ermittelt. Ein 20-Jähriger im Stadtteil Vogelstang und ein 25-jähriger Mann im Stadtteil Oststadt wollten bei den Kontrollen die Beamten täuschen, indem sie beim Drogenvortest Wasser anstatt Urin in den Probenbecher füllten. Diesen fiel das Täuschungsmanöver jedoch auf. Bei einem weiteren 25-jährigen Autofahrer in Vogelstang wurde bei der Kontrolle eine kleinere Menge an Drogen aufgefunden. Einen berauschenden Cocktail aus Drogen und Alkohol hatte ein 41-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Innenstadt intus. Zusätzlich zu seiner Drogenbeeinflussung ergab ein Alkoholtest einen Wert von fast 1 Promille. Wäre der Mann im Besitz eines Führerscheins gewesen, wäre dieser einbehalten worden.

In Planktstadt und Weinheim waren zwei weitere Kraftfahrzeugführer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterwegs. Auch diese sehen Anzeigen wegen Verkehrsteilnahme unter dem Einfluss berauschender Mittel entgegen und müssen mit führerscheinrechtlichen Maßnahmen rechnen.

Auf der A 6 bei Hockenheim wurde gegen 12 Uhr ein 50-jähriger Mann kontrolliert, wobei sich herausstellte, dass dieser nicht nur unter Drogeneinfluss stand, sondern auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wird jetzt zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Die intensive Fortbildung aller Verkehrspolizisten und immer mehr Beamten/-innen der Streifendienste in den Polizeirevieren hat in den letzten Jahren eine deutliche Qualitätssteigerung und Intensivierung bei der Bekämpfung der Hauptunfallursache Drogen im Straßenverkehr bewirkt. Verkehrsteilnehmer, die sich unter Drogeneinfluss ans Steuer setzen, müssen künftig zu jeder Zeit an jeder beliebigen Stelle damit rechnen, in eine Drogenkontrolle zu geraten.

Mannheim-Rheinau: "Drais-Denkmal" beschädigt; Toyota-Fahrer begeht Unfallflucht; Zeugen bitte melden

Wegen des Verdachts der Unfallflucht ermittelt das Polizeirevier gegen einen bislang noch unbekannten Autofahrer.

Wie den Ermittlern erst jetzt bekannt wurde, soll das Denkmal bereits in der ersten Januarwoche beschädigt worden sein.

Nach den ersten Erkenntnissen muss der unbekannte Autofahrer vom "Karlsplatzkreisel" kommend nach rechts in die Wachenburgstraße abgebogen sein.

Aus unbekannten Gründen kam er anschließend nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen das Denkmal sowie gegen die Halterung eines Verkehrsschildes. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro belaufen.

Bei dem unfallverursachenden Fahrzeug dürfte sich um einen Toyota handeln, der bei dem Crash erheblich beschädigt worden sein dürfte. An der Unfallstelle blieben eine silberne Radkappe und Teile einer schwarzen Frontschürze zurück, die sichergestellt wurden und noch der genaueren Auswertung bedürfen.

Die weiteren Recherchen wurden mittlerweile von den Unfallfluchtermittlern der Mannheimer Verkehrspolizei übernommen.

Zeugen, die etwas über den Unfall wissen und/oder Hinweise zu dem gesuchten Fahrzeug und/oder dessen Fahrer oder Fahrerin geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Mannheim, Tel.: 0621/174-42222 oder beim Polizeirevier Mannheim-Neckarau, Tel.: 0621/83397-0 zu melden.

Mannheim-Käfertal: Lkw-Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Am Dienstagvormittag war ein 33-jähriger Mann mit einem Lkw-Anhänger-Gespann im Stadtteil Käfertal unterwegs, ohne im Besitz der hierfür erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Der Mann fiel einer Streife der Verkehrspolizei in der Neustadter Straße auf, weil am Anhänger der Termin für die vorgeschriebene Hauptuntersuchung überschritten war. Bei der Kontrolle des Gespanns und des 33-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass der 33-Jährige nicht im Besitz der für das Gespann erforderlichen Fahrerlaubnis war. Zudem war im digitale Kontrollgerät die Karte eines anderen Fahrers gesteckt.

Dem 33-jährigen Mann, der eigentlich als Bauleiter eingesetzt wird und nur aufgrund zahlreicher corona-bedingter Krankheitsausfälle in der Firma als Fahrer eingesprungen war, wurde die Weiterfahrt untersagt. Das Fahrzeug wurde später durch einen weiteren Firmenmitarbeiter, der die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt, an der Kontrollörtlichkeit abgeholt.

Gegen den 33-Jährigen wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen der Fälschung beweiserheblicher Daten ermittelt. Die Fahrerkarte wurde, nach Auslesung des Kontrollgeräts, beschlagnahmt.

Mannheim-Friesenheimer Insel: Überladener Lastzug aus dem Verkehr gezogen

Einen um mehrere Tonnen überladenen Lastzug haben Beamte der Verkehrspolizei am Dienstagmittag auf der Friesenheimer Insel aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug wurde von den Spezialisten für Güterkraftverkehr bei der Verkehrspolizei Mannheim gegen 11.45 Uhr auf der Diffenéstraße, in Richtung Sandhofen fahrend, festgestellt und zur Kontrolle gestoppt. Dabei stellten die Beamten fest, dass der auf der Ladefläche des Anhängers transportierte Radlader ohne jegliche Sicherungsmaßnahmen auf dem Anhänger geladen war. Zudem war der Termin für die fällige Hauptuntersuchung des Anhängers um mehr als sechs Monate überschritten und vier der zehn Reifen waren bereits bis zu Verschleißgrenze abgefahren. Bei der Überprüfung des Zugfahrzeugs, das mit nassem Häckselmaterial beladen war, zeigte die im Fahrzeug eingebaute Achslastwaage ein Gewicht von über 32 Tonnen an. Zugelassen sind für dieses Fahrzeug lediglich 26 Tonnen. Eine genaue Verwiegung des Gespanns (Zugfahrzeug und Anhänger) am nahegelegenen Zielort des Transports ergab eine Nutzlast-Überladung um fast 20 Tonnen, sodass das Fahrzeug-Gespann um fast 80 Prozent überladen war.

Zu guter Letzt ergab eine Überprüfung des 56-jährigen Fahrers, dass dieser nicht über die vorgeschriebene Berufskraftfahrerqualifizierung verfügte.

Fahrer und Transportunternehmer müssen nun mit empfindlichen Bußgeldern wegen Überladung, mangelnder Ladungssicherung sowie wegen fehlender Berufskraftfahrerqualifizierung des Fahrers rechnen. Hinsichtlich der mangelhaften Bereifung und des überschrittenen Termins zur Hauptuntersuchung wurde zusätzlich ein Mängelbericht ausgestellt.

Mannheim-Neckarstadt: Brand in Werkstatt - Polizei ermittelt

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch rückten Polizei und Feuerwehr aus, nachdem gegen 01:25 Uhr in einem Werkstattraum in der Rheinrottstraße ein Feuer ausgebrochen war. Offenbar hatte ein 41-Jähriger zuvor privat an einem PKW gewerkelt, wodurch glühende Metallteile auf dem Boden lagen.

Als der 41-Jährige unmittelbar im Anschluss Arbeiten an einer Benzinleitung durchführte, entzündete sich der Kraftstoff und entfachte ein Feuer. In der Folge griffen die Flammen auf weitere herumliegenden Fahrzeugteile über. Sofort versuchte der 41-Jährige den Brand zu löschen. Als ihm dies nicht gelang und der Strom ausfiel, brachte sich der Mann in Sicherheit. Hierbei stieß sich der 41-Jährige am Kopf und zog sich eine Verletzung zu. Ihm gelang es einen ebenfalls auf dem Gelände befindlichen 26-Jährigen zu informieren, der wiederum den Notruf absetzte.

Das Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt war mit sechs Beamten vor Ort, während die Feuerwehr Mannheim mit sieben Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften ausrückte. Der Rettungsdienst war wiederum mit fünf Fahrzeugen und acht Einsatzkräften gebunden. Erst gegen 4 Uhr morgens waren die Löscharbeiten beendet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden sein. Ob die Räumlichkeiten noch nutzbar sind, ist derzeit nicht bekannt. Der leicht verletzte 41-Jährige wurde noch vor Ort medizinisch versorgt. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Das Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Mannheim-Schwetzingerstadt: Nach Wohnungseinbrüchen Zeugen gesucht

Am Montag in der Zeit von 6:45 Uhr bis 15:30 Uhr wurde gleich in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in der Kleinfeldstraße eingebrochen.

Der oder die Täter brachen dazu die Türen zweier Wohnung im 4. OG auf und gelangten so in die Innenräume. Darin durchsuchten der oder die Einbrecher offenbar die Räumlichkeiten nach Wertsachen. Nach ersten Erkenntnissen gingen die Täter aber leer aus. Die Ermittlungsgruppe Eigentum der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Hinweisgeber, die im genannten Zeitraum Verdächtiges beobachteten, werden gebeten, sich unter 0621 174-4444 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Mannheim-Feudenheim: Jugendlicher läuft bei Rot über Ampel und wird von Auto erfasst - schwer verletzt!

Am Dienstag gegen 07:10 Uhr wurde ein 15-Jähriger von einem Auto erfasst und schwer verletzt, nachdem er am Aubuckel trotz einer roten Ampel die Fahrbahn überqueren wollte. Der Jugendliche lief vor einem an der Bushaltestelle wartenden Linienbus über die rote Ampel, was ein 48-jähriger Opel-Fahrer, der in Richtung Käfertal unterwegs war, zu spät erkannte und mit dem 15-Jährigen kollidierte. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der Junge so schwer, dass er mit einem Notarzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste, wo er derzeit stationär behandelt wird. An dem Opel entstand ein Sachschaden von etwa 3000 Euro.

Heidelberg-Handschuhsheim: Farbschmierereien und beschädigte Fenster auf Schulgelände - Polizei ermittelt und sucht dringend Zeugen

Am Dienstagmorgen gegen 9:30 Uhr verständigte ein 37-Jähriger die Polizei, nachdem er auf dem Gelände einer Schule in der Berliner Straße mehrere Sachbeschädigungen festgestellt hatte. Zunächst seien ihm auf Höhe des Werkraums mehrere beschädigte Fenster aufgefallen. Anschließend habe er dann eine ca. 80 cm x 120 cm große Farbschmiererei an der Gebäudefassade der Sporthalle festgestellt. Unbekannte hatten hier mehrere Buchstaben aufgesprüht. Den bisherigen Schätzungen zufolge dürfte ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstanden sein.

Das Polizeirevier Heidelberg-Nord hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die im Zeitraum vom 10.01.2022, 15:00 Uhr bis 11.01.2022, 08:30 Uhr verdächtige Personen auf dem Schulgelände wahrgenommen haben. Sie werden gebeten, sich unter der Tel.: 06221 45690 zu melden.

Wilhelmsfeld/Rhein-Neckar-Kreis: Geparktes Auto beschädigt und geflüchtet - Zeugen gesucht!

Am Dienstag zwischen 08:45 Uhr und 12:30 Uhr kollidierte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit einem in der Johann-Wilhelm-Straße abgestellten VW und flüchtete, ohne den verursachten Schaden zu regulieren. An der Beifahrerseite des VWs entstand ein Schaden von etwa 4.000 Euro. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06223/9254-0 beim Polizeirevier Neckargemünd zu melden.

BAB 5, Sandhausen: Audi-Fahrer nötigt Verkehrsteilnehmerin - Zeugen gesucht

Am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr war eine 29-jährige Suzuki-Fahrerin auf der BAB 5 in Fahrtrichtung Heidelberg unterwegs. Auf Höhe der Tank- und Rastanlage Hardtwald scherte die Frau auf die linke Fahrspur aus, um einen langsam fahrenden LKW zu überholen. In diesem Moment fuhr der Frau ein Audi sehr dicht auf und betätigte dabei mehrfach die Lichthupe. Noch bevor die Frau nach dem Überholvorgang zurück auf die rechte Fahrspur wechseln konnte, überholte der Audi die Suzuki-Fahrerin rechts und scherte unmittelbar vor ihr wieder ein. Danach bremste der Audi so stark ab, dass die 29-Jährige zu einer Vollbremsung gezwungen wurde. Die Autobahnpolizei Walldorf ermittelt nun wegen Nötigung im Straßenverkehr. Bei dem Audi soll es sich um ein schwarzes Fahrzeug mit Karlsruher Kennzeichen gehandelt haben. Zeugen, welche Hinweise zur Tat oder dem Fahrer bzw. der Fahrerin des Audis geben können, werden gebeten, sich unter 06227/35826-0 telefonisch zu melden.

Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis: Falsche Microsoft Mitarbeiter scheitern knapp

Am Dienstagmorgen gegen 7:30 Uhr kontaktierten falsche Microsoft Mitarbeiter einen 74-jährigen Mann und erklärten ihm, dass sein PC von einem Hackerangriff betroffen sei. Nachdem die Täter den Mann verunsichert hatten, verschafften sie sich mit einer Fernwartungssoftware Zugang zum PC des Mannes unter dem Vorwand diesen reparieren zu wollen. Danach wurde das Gespräch beendet. Wenig später kontaktierte eine weitere falsche Microsoft-Mitarbeiterin den Mann und erklärte ihm in englischer Sprache, dass er seine Konto- und Kreditkartendaten herausgeben solle. Der 74-Jährige wurde schließlich skeptisch und beendete wenig später das Gespräch. Im weiteren Verlauf rief der Mann selbständig bei seiner Bank an, welche ihm mitteilte, dass eine unberechtigte Abbuchung in Höhe von 1.000 Euro gerade noch blockiert werden konnte. Spezialistinnen und Spezialisten der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg haben nun die Ermittlungen wegen bandenmäßigen Computerbetrugs aufgenommen.

Da auch zukünftig mit dem Auftreten falscher Microsoftmitarbeiter gerechnet werden muss, rät die Polizei in solchen Fällen:

  • Die Firma Microsoft führt solche Anrufe selbst nicht durch (Hinweise hierzu auch auf der Microsoft-Homepage).
  • Nicht auf Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern eingehen und umgehend auflegen. Auch nicht auf die Fragen wie: "Do you speak English" mit "Yes!" antworten.
  • Auf keinen Fall persönliche Daten, Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zahlungsdaten wie PINs oder TANs an die Anrufer herausgeben. Keine Überweisungen unter Anweisung des angeblichen Mitarbeiters tätigen.
  • Gewähren Sie Fremden keinen Zugriff auf ihren Computer. Lassen Sie keine Software oder Apps auf ihren Geräten installieren.

Was tun, wenn man Opfer der Betrugsmasche wurde?

  • Rechner sofort vom Internet trennen und runterfahren. Über einen anderen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter ändern.
  • Rechner überprüfen lassen und evtl. Fernwartungsprogramm auf dem Rechner löschen.
  • Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen aufnehmen, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
  • Vom Geldinstitut beraten lassen, ob bereits getätigte Zahlungen zurückgeholt werden können.
  • Anzeige bei der Polizei erstatten!

Alle Informationen zum Betrugsphänomen gibt es auch hier:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis: Missachtung des Rotlichts führt zu Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Am Dienstagmorgen gegen 6:45 Uhr bog ein aus Fahrtrichtung Wiesloch kommender 47-jähriger VW-Fahrer von der L723 in die Kopernikusstraße ab. Dabei missachtete der Mann das Rotlicht der Ampelanlage und kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden 44-jährigen Skoda-Fahrer. Da der Skoda-Fahrer nahezu ungebremst mit dem VW zusammenstieß, entstand Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich. Der 44-jährige Mann musste im Anschluss mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Mühlhausen/Rhein-Neckar-Kreis: EInbruch in Einfamilienhaus - Polizei sucht Zeugen!

Eingebrochen wurde zwischen Montag, 17 Uhr, und Dienstag, 17 Uhr, in der Straße "Im Rauchleder". Ein bislang unbekannter Täter drang gewaltsam durch eine Terrassentür in das Innere eines Einfamilienhauses ein, durchsuchte alle Räume und durchwühlte sämtliche Schubladen und Schränke. Anschließend verließ der Täter das Haus durch die Haustüre und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Diebstahlschaden ist derzeit, ebenso wie der Sachschaden, noch Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und / oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Wiesloch, unter der Telefonnummer 06222-57090, zu melden.

Schriesheim/Rhein-Neckar-Kreis: Hochwertiges E-Bike gestohlen - Zeugen gesucht!

Am Montag zwischen 18 Uhr und 19 Uhr entwendete ein bislang unbekannter Täter am Sportzentrum vor der dortigen Tennishalle ein abgeschlossenes hochwertiges E-Bike und flüchtete unerkannt. Das Rad der Marke Cube (Typ Stereo Hybrid 140 SL 16 Zoll) hat einen Wert von etwa 3.000 Euro.

Zeugen, die im Bereich des Sportzentrums verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06203/61301 beim Polizeiposten Schriesheim oder unter der Telefonnummer 06201/1003-0 beim Polizeirevier Weinheim zu melden.