Polizeimeldungen (ots) 03.08.2022

Aktuelle Polizeimeldungen aus der Vorderpfalz und Nordbaden

Speyer: Zwei E-Scooter nach Verstößen sichergestellt

Römerberg und Harthausen: Kleinere Flächenbrände, Tatverdächtige gesucht!

Speyer: Zwei E-Scooter nach Verstößen sichergestellt, Regeln für E-Scooter

Am Dienstag, den 02.08.2022, um 14:50 Uhr, befuhr ein 24-Jähriger aus dem Kreis Germersheim die Wormser Landstraße mit seinem E-Scooter und fiel einer Polizeistreife auf, da an seinem Gefährt kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Bei der anschließenden Kontrolle gab der Fahrer an, das Gefährt online aus privater Hand ohne Dokumente erworben zu haben. Die Beamten stellten den E-Scooter der Marke REVO (350W) sicher. Die Rahmennummer des E-Scooters ist ablesbar.

Um 17 Uhr entdeckte eine weitere Polizeistreife einen E-Scooter, der ohne Versicherungskennzeichen auf dem Bartholomäus-Weltz-Platz fuhr. Dessen 43-jähriger Fahrer aus dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigte bei der anschließenden Kontrolle Anzeichen für einen kürzlich zurückliegenden Drogenkonsum. Ein Urintest verlief positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC sowie auf Amfetamin. Der Fahrer händigte den Beamten außerdem einen in seiner Hosentasche befindlichen Joint aus. Der 43-Jährige wurde zur Polizeidienststelle verbracht, wo ihm zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten stellten seinen E-Scooter der Marke Ninebot sicher. Ihn erwarten Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Mutmaßliche Eigentümer eines verlorenen oder gestohlenen E-Scooters der Marken REVO oder Ninebot werden gebeten, sich unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer(at)nospampolizei.rlp.de unter Vorlage eines Eigentumsnachweises an die Polizei Speyer zu wenden.

Die Polizei weist auf folgende technischen und verhaltensbedingten Notwendigkeiten hin:

  • E-Scooter gelten rechtlich, wie PKW, als Kraftfahrzeuge. Werden sie unter dem Einfluss von mehr als 0,5 Promille Alkohol oder von Drogen / berauschenden Mitteln im öffentlichen Straßenverkehr geführt, drohen hohe Bußgelder und Fahrverbote. Ab einem Wert von 1,1 Promille oder bei 0,3 Promille mit Ausfallerscheinungen kommen sowohl eine Strafbarkeit als auch der Führerscheinentzug in Betracht. Ein absolutes Alkoholverbot gilt in der Probezeit sowie für Fahrer unter 21 Jahren.
  • Ohne Vorliegen einer KFZ-Haftpflichtversicherung und ohne entsprechende Versicherungsplakette dürfen E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr nicht geführt werden. Sie sind nur dann versicherbar, wenn eine Betriebserlaubnis vorliegt.
  • Folgende Ausstattung ist Voraussetzung für die Erteilung einer Betriebserlaubnis: zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen, eine Lenk- und Haltestange, Beleuchtung, seitliche Reflektoren, eine Klingel, eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h, sowie eine Leistungsbegrenzung von 500 Watt      sowie von 1400 Watt bei selbstbalancierenden Fahrzeugen.
  • Für E-Scooter besteht eine Radwegebenutzungspflicht; sind keine Radwege vorhanden, muss die für den normalen Fahrzeugverkehr bestimmte Fahrbahn benutzt werden. Hier ist möglichst weit rechts zu fahren. Das Tragen eines Helmes wird empfohlen.

Speyer: Kontrollen des Radverkehrs auf Fußgängerweg am Woogbach

Am Dienstag, den 02.08.2022, zwischen 11 Uhr und 11:30 Uhr, führte die Polizei Speyer aufgrund von Bürgerbeschwerden Kontrollen des Radverkehrs auf dem Fußgängerweg entlang des Woogbachs zwischen Petschengasse und Mausbergweg durch. Im Kontrollzeitraum befuhren sechs Verkehrsteilnehmer den Fußgängerweg verbotswidrig mit ihrem Fahrrad und wurden verwarnt. Wenig Verständnis für die Kontrollen zeigten - neben den Betroffenen - auch unbeteiligte Passanten unter Verweis auf eine subjektiv ausreichende Wegesbreite sowie subjektiv empfundene Beschilderungsdefizite.

Römerberg und Harthausen: Kleinere Flächenbrände, Tatverdächtige gesucht!

Am Dienstag, den 02.08.2022, um 11 Uhr entzündete sich eine trockene Stelle auf einem Feld am Schäferweiher in der Nähe des Berghäuser Altrheins. Die Feuerwehr Römerberg löschte das Feuer. Die hinzugezogene Polizeistreife stellte keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden fest.

Um 18:30 Uhr brannte eine ca. 2 qm große Grasfläche neben einem Feldweg am Ortseingang Harthausen, nahe eines großen Gemüsebetriebs. Ein Zeuge konnte das Feuer austreten. Er hatte zuvor drei Kinder auf den Feldwegen bemerkt, die auch auf die Äcker gingen. Die Kinder kann er nicht näher beschreiben. Sie könnten mit dem Feuer in Zusammenhang stehen. Neben der Brandstelle fand die Polizeistreife zwei Dosen Feuerzeugbenzin sowie ein Feuerzeug auf und stellte die Gegenstände sicher. Außerdem fanden sich Brandspuren auch an zwei weiteren Stellen auf naheliegenden Feldern. Ein Strafverfahren wegen Brandstiftung wurde eingeleitet.

Ein Sachschaden an Gebäuden oder Anlagen ist in beiden Fällen nicht entstanden.

Wer hat etwas beobachtet oder kann in sonstiger Weise sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen oder dem Tatgeschehen machen? Wer erkennt die sichergestellten Gegenstände (siehe Bild) wieder und kann sie einem Besitzer zuordnen? Zeugenhinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.

Landau: Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Dienstagabend, gegen 17:20 Uhr stieß ein 33-jähriger Radfahrer im Prießnitzweg gegen eine Fußgängerin und verletzte die Frau hierdurch leicht am Arm. Der Radfahrer stürzte nach dem Zusammenstoß zu Boden und zog sich hierdurch mehrere blutende Wunden zu. Im Rahmen der Unfallaufnahme versuchte der 33-Jährige, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, einen Polizeibeamten zu schlagen.

Gegen die anschließende Festnahme wehrte er sich vehement, beleidigte die Polizeibeamten und versuchte auch den Notarzt zu treten. Zur weiteren Versorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 33- Jährigen wurden Strafverfahren, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

Schifferstadt: Kleinkind in PKW eingeschlossen

Am gestrigen Mittag, gegen 12:50 Uhr, wurde der Polizei ein Kleinkind in einem PKW auf einem Supermarktparkplatz im Waldspitzweg mitgeteilt. Vor Ort konnte die Mutter angetroffen werden. Durch diese wurde versehentlich der PKW verschlossen, der Schlüssel lag jedoch im PKW. Zur Befreiung des Kleinkinds wurde durch die Beamten die Seitenscheibe mittels eines Rettungstools beschädigt und das Kind wohlbehalten seiner Mutter übergeben.

Schifferstadt: Radfahrer durch öffnende Autotür verletzt

Am gestrigen Morgen, gegen 10:15 Uhr, öffnete ein PKW Fahrer nach dem Parken des Fahrzeugs in der Hans-Purrmann-Straße die Fahrertür. Da der Mann nicht auf den nachfolgenden Verkehr achtete, stieß ein Radfahrer gegen die Fahrertür. Durch den Sturz verletzte sich der Radfahrer leicht und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Die Fahrertür, als auch das Fahrrad wurden beschädigt. Ein Ermittlungsverfahren wurde gegen den Fahrer eingeleitet.

Waldsee: Geschwindigkeitsüberwachung

Am 02.08.2022, zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr, wurden auf der K13 zwischen Waldsee und Altrip auf Höhe des dortigen Campinggebiets Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Bei erlaubten 50 km/h wurden 18 Verstöße geahndet. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 85 km/h. Dies zieht nach Abzug der Toleranz ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und einen Punkt nach sich.

Im Rahmen der Kontrolle wurde ein 20-jähriger PKW Fahrer kontrolliert. Bei dem Fahrer konnten drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt werden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Weiter wurde festgestellt, dass der Führerschein des Fahrers zur Fahndung ausgeschrieben ist, da die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Der Führerschein wurde sichergestellt und der PKW Schlüssel einer Bekannten des Mannes übergeben. Gegen den 20-Jährigen wird wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit (§24a StVG) ermittelt.

Westheim: Geschwindigkeitskontrollen mit erfreulichem Ergebnis

Am Vormittag des 01.08.22 führte die Polizei Germersheim aufgrund von Bürgerbeschwerden Laserkontrollen in der Beethovenstraße in Westheim durch. Bei erlaubten 30 km/h und einem normalen Verkehrsaufkommen konnten keine Verstöße festgestellt werden. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 33 km/h.

Germersheim: Mann beschädigt Pkw und bedroht Besitzer

Am Dienstagabend wurden die Beamten der Polizeiinspektion Germersheim zu einem außergewöhnlichen Einsatz gerufen. Als ein 42-jähriger Autofahrer gerade sein Fahrzeug parkte, lief unvermittelt eine ihm unbekannte Person an sein Auto, beschädigte die Beifahrertür und bedrohte ihn. Die Polizei nahm den 32-Jährigen in Gewahrsam und brachte ihn aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands in ein Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat sind jetzt Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

Germersheim: Achtung Betrug!

Zu einem Betrug über WhatsApp kam es am Dienstmittag in Germersheim. Die 61-jährige Geschädigte erhielt eine Nachricht von ihrem angeblichen Sohn, in welcher er diese um Geld bat. Die Frau veranlasste daraufhin eine Überweisung über 3000EUR. Erst als die Geschädigte das Gespräch zu ihrem richtigen Sohn suchte, erkannte die Frau den Betrug und erstattete eine Anzeige. Die Polizei Germersheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Oberotterbach/Pleisweiler-Oberhofen: Verkehrskontrollen

Am Dienstag, 02.08.2022, wurde das Durchfahrtsverbot im Baustellenbereich B38/Oberotterbach und Pleisweiler-Oberhofen, überwacht. 29 Fahrzeugführer mussten verwarnt werden, weil sie gegen das bestehende Durchfahrtsverbot verstießen, 3 PKW-Fahrer hatten bei der Fahrt keinen Gurt angelegt.

Die Polizeiinspektion Bad Bergzabern wird auch in den nächsten Tagen dort entsprechende Kontrollen durchführen.

Edenkoben: Staubsaugerautomat an Tankstelle aufgebrochen

Im Zeitraum von Do., 28.07. bis Mo., 01.08., brachen bis dato unbekannte Täter den Staubsaugerautomaten der OIL Tankstelle in Edenkoben (Staatsstr.) auf und entwendeten einen geringen Betrag. Verdächtige Wahrnehmungen oder Hinweise können bei der Polizei Edenkoben unter Tel. 06323 9550 mitgeteilt werden.

Ludwigshafen: Betrug am Telefon und per WhatsApp

Ein 71-Jähriger wurde am Montag (01.08.2022) von einem falschen Microsoftmitarbeiter telefonisch kontaktiert. Dieser gab an, dass der Computer des Seniors von einem Virus befallen wäre. Mit dem Kauf eines Anti-Virus-Paket im Wert von 300 Euro würde man das Virusproblem lösen können. Der 71-Jährige erkannte, dass es sich um einen Betrug handelte und beendete das Gespräch.

Ein Betrag in Höhe von 4000 Euro verlor eine 75-Jährige aus Ludwigshafen am Montag (01.08.2022). Sie wurde per WhatsApp von einer ihr unbekannten Nummer kontaktiert, die sich als Tochter der Seniorin ausgab. Die Tochter hätte angeblich das Handy verloren und könnte sich nicht auf ihr Bankkonto einloggen. Um anstehende Kosten zu decken benötigte sie nun dringend Geld. Die 75-Jährige überwies daraufhin einen Betrag von über 4000 Euro an ein Konto. Ein Tag später meldete sich die richtige Tochter und stellte den Betrug fest.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an.
  • Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!
  • Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht!" oder ähnlichen    Formulierungen meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.
  • Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst über die Tasten ein.
  • Erstatten Sie Anzeige, falls Sie Opfer geworden sind!
  • Im Notfall wählen Sie die 110, Notruf Polizei!
  • Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963 - 1515, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.
  • Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

Ludwigshafen: Versuchter Trickbetrug

Bereits am 28.07.2022 klingelte zunächst ein unbekannter Mann (40 bis 50 Jahre alt, kräftige Statur, rundes Gesicht, dunkle Kleidung) bei einer Seniorin in der Schwertstraße. Der Mann teilte mit, dass er in der Straße gewohnt hätte und nun einen alten Nachbarn besuchen wollte. Nachdem der Seniorin die gesamte Lebensgeschichte erzählt wurde, forderte der Mann ein Glas Wasser. Die Seniorin ging auf die Forderung ein und ließ ihn in die Küche. Zeitgleich klingelte es erneut an der Tür und der angebliche Bruder (30 bis 35 Jahre alt, circa 1,70m, dunkler Vollbart) des unbekannten Mannes erschien. Die Seniorin bemerkte schnell, dass es sich schließlich um einen Betrug handelte und ließ die beiden Männer nicht aus den Augen, bis sie freiwillig die Wohnung verließen. Aus der Wohnung wurden keine Gegenstände entwendet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd(at)nospampolizei.rlp.de entgegen.

Trickdiebstahl in Wohnungen ist ein Phänomen, von der fast ausschließlich ältere Menschen betroffen sind. Unter Vortäuschen von Notlagen, einer offiziellen Funktion oder Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer versuchen die Täter sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Hierbei werden skrupellos und zielgerichtet das Alter, die Gebrechlichkeit und die Gutgläubigkeit des Opfers ausgenutzt.Bedenken Sie, dass Tricktäter erfinderisch und schauspielerisch begabt sind. Sie reagieren schnell und denken sich immer neue Taktiken aus, um ihr Ziel zu erreichen. Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Trickdiebstahl zu schützen:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche zunächst nicht erkennen.
  • Gehen sie keinesfalls auf telefonische Geldforderungen oder noch so inständige Bitten ein.
  • Rufen Sie Verwandte an, um die Echtheit des Anrufers abzuklären.
  • Reden Sie mit Personen Ihres Vertrauens über den Anruf.
  • Geben Sie kein Geld in fremde Hände.
  • Notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers, wenn Sie in Ihrem Telefonangezeigt wird.
  • Melden Sie einen solchen Anruf direkt der Polizei.
  • Nähere Informationen zum Thema sowie die Tricks der Täter erfahren sie unter www.polizei-beratung.de
  • Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963 - 1515, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.

Mannheim-Neuostheim: Bandendiebstahl; Täter durch Gesichtserkennungsverfahren ermitteltBereits im November 2021 betraten zwei der insgesamt vier Täter arbeitsteilig in der Seckenheimer Landstraße einen Lebensmitteldiscounter. Zwei Täter befüllten kräftig ihren Einkaufswagen mit hochwertigen Lebensmitteln.

Die Kassiererin sagte später gegenüber der Polizei, "die wollten sicherlich mit den Alkoholika und den Knabbereien eine große Party feiern".

Vielleicht war es deren eigene Abschiedsparty, da alle - wie sich später herausstellt - unmittelbar nach der Straftat von Heidelberg in andere Städte innerhalb von Baden-Württemberg verzogen waren.

Ein weiterer Täter hielt sich vor dem Discounter auf und wartet einen günstigen Moment auf, um die elektronische Eingangsschiebetür von außen zu öffnen. Der Vierte im Bunde hatte unabhängig seiner Kumpane den Laden betreten und beschäftigte die Kassiererinnen im dortigen Kassenbereich, während seine Mittäter den Laden verließen.

Die beiden Täter schoben ihren gefüllten Einkaufswagen entgegen der Laufrichtung mit ihrem Diebesgut im Wert von circa 400 Euro nach draußen.

Ein Kunde hatte den Vorfall beobachtet und verständigte eine Mitarbeiterin, die den vier Tätern nach draußen folgte. Nachdem sie den Männern im Alter von 20 bis 42 Jahre nachgerufen hatte, ließen sie den noch gefüllten Einkaufswagen auf dem Parkplatz stehen und verschwanden zu Fuß.

Aufgrund der Videoaufnahmen der Täter konnte über das Gesichtserkennungsfahren der Polizei zunächst der 26-jährige Haupttäter anhand markanter Merkmale eindeutig ermittelt werden. Die anschließenden weiteren polizeilichen Ermittlungen führten dann zu den weiteren landesweit agierenden Tätern, deren Weg auch nach Oberndorf und nach Stuttgart geführt hatte.

Ermittlungen ergaben, dass sie auch dort zahlreiche Straftaten begangen hatten und zwei Täter vorübergehend in diesem Zusammenhang auch in Haft waren.

Das vom Polizeiposten Mannheim-Neuostheim geführte Verfahren konnte nun nach Monaten zu Ende ermitteln und an die Staatsanwaltschaft vorlegen werden.

Info

Das Bundeskriminalamt setzt das Gesichtserkennungsverfahren ein. Zur Identifizierung unbekannter Täter wird das erlangte Bildmaterial mit den Informationssystemen der Polizei erfassten Lichtbilder von Straftätern verglichen.

Mannheim: Brand eines Einfamilienhauses; Pressemitteilung Nr. 2

Bei dem Brand in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Sandhofen wurde ein Bewohner tödlich verletzt.

Nachdem die Berufsfeuerwehr Mannheim die Person geborgen hatte, wurde sie reanimiert. Die Reanimation blieb jedoch erfolglos, sodass der Mann noch vor Ort verstarb.

Das Feuer brach am Dienstagnachmittag, kurz vor 14 Uhr, aus bislang unbekannten Gründen aus.

Die Feuerwehr Mannheim löschte den Brand schnell, sodass bereits kurz nach 14 Uhr "Feuer aus!" gemeldet wurde.

Die Brandexperten des Kriminalkommissariats Mannheim haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Brandort ist beschlagnahmt. Die Ursachenforschung im Inneren des Gebäudes kann jedoch erst dann stattfinden, wenn ein gefahrloses Betreten möglich ist.

Der Schaden lässt sich derzeit noch nicht näher beziffern.

Mannheim-Sandhofen: Straßenbahn kollidiert mit Auto

Am Dienstagvormittag gegen 11:15 Uhr kollidierte im Kreuzungsbereich Sandhofer Straße / Leinenstraße ein 86-jähriger Mercedes-Fahrer mit einer Straßenbahn. Der 86-Jährige war mit seinem Auto auf der Sandhofer Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs, als er am Bahnübergang ersten Ermittlungen zufolge eine rote Ampel überfuhr und ihn die in Richtung ortsauswärts fahrende Straßenbahn erfasste. Der 86-Jährige wurde dabei schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 15.000 Euro. Der Straßenbahnverkehr war für den Zeitraum der Unfallaufnahme bis ca 12:20 Uhr gesperrt. Ein Busersatzverkehr wurde eingerichtet.

Mannheim: Verbaler Streit endet in Körperverletzung - Zeugen gesucht

Am Dienstagabend kurz vor 21 Uhr kamen zwei Männer am unteren Vogelstangsee ins Gespräch, woraus sich im weiteren Verlauf eine verbale Auseinandersetzung entwickelte. Der bisher unbekannte Täter ging im Verlauf des Streits schließlich auf seinen 49-jährigen Gesprächspartner mit geballten Fäusten los und versuchte nach diesem zu schlagen. Im Gerangel fielen beide Männer zu Boden, wobei die Brille des 49-Jährigen beschädigt wurde. Der Unbekannte ergriff im Anschluss die Flucht in Richtung des nahegelegenen Spielplatzes. Beschrieben wird der Flüchtige als ca. 50 Jahre, 1,65m groß mit blonden und kurzen Haaren. Das Polizeirevier Mannheim-Käfertal hat die Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung übernommen und sucht nun Zeugen, welche sachdienliche Angaben zu der Auseinandersetzung machen können. Diese können sich telefonisch unter 0621/71849-0 melden.

Mannheim-Neckarau: Brand eines Pkw auf Parkplatz, Feuerwehr auf Anfahrt, PM Nr. 2

Gegen 02:05 Uhr am Mittwochmorgen geriet ein Opel Combo auf einem Firmenparkplatz in der Eisenbahnstraße in Brand. Der Brand breitete sich schnell vom Motorraum auf das gesamte Fahrzeug aus, so dass es nach kurzer Zeit in Vollbrand stand. Die verständigte Feuerwehr konnte das vollständige Abbrennen des Fahrzeugs nicht mehr verhindern.

Der Transporter stand glücklicherweise mit Abstand zu weiteren geparkten Fahrzeugen auf dem Parkplatz, so dass diese durch den Brand keinen Schaden nahmen.

Der Sachschaden des Opel wird auf ca. 8.000 EUR geschätzt.

Bislang ergaben sich keine Hinweise auf die Ursache für den Brand. Das Polizeirevier Mannheim-Neckarau hat die weiteren Ermittlungen hierfür übernommen.

Mannheim-Neckarau: Brand eines Pkw auf Parkplatz, Feuerwehr auf Anfahrt, PM Nr. 1

Gegen kurz nach 02:00 Uhr wurde die Polizei und die Feuerwehr über einen brennenden Pkw in der Pfingstweidstraße auf einem Firmengelände informiert. Bei Eintreffen stand der Pkw bereits im Vollbrand.

Mannheim / A6 / A659: 34-Jähriger scheinbar unbelehrbar - mehrfach ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt

Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei kontrollierte am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr einen mit zwei Personen besetzten Mazda. Dieser war auf der A6 in nördlicher Richtung unterwegs. Der Mazda wurde durch die Beamten auf die A 659 ausgeleitet und auf einer Tankanlage in Fahrtrichtung Weinheim einer Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung des Fahrers konnten die Beamten feststellen, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dem 34-Jährigen war der Führerschein bereits wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis durch ein Gericht entzogen worden. Nun erwartet den Mann eine erneute Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Beifahrer, der zudem Halter des Mazda war, sieht zudem einer Anzeige wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis entgegen.

Mannheim-Schwetzingerstadt: 18-jähriger Autofahrer unter Drogen; Insassen flüchten zu Fuß; mehrere tausend Euro und Medikamente sichergestellt; Fahrer hatte Tage zuvor schweren Unfall verursacht

Am gestrigen Dienstagabend, gegen 24 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Autofahrer in der Seckenheimer Straße mit seinem Pkw Fiesta entgegen der Einbahnstraße in die Weidenstraße. Der Kleinwagen war außerdem mit drei weiteren männlichen Personen besetzt.

An der Ecke Weidenstraße und Möhlstraße konnte das Auto von einer Polizeistreife angehalten werden. Alle vier Insassen sprangen aus dem Auto und flüchteten zu Fuß. In der Viehhofstraße konnte der Fahrer eingeholt und festgenommen werden.

Einer der Mitfahrer, ein 20-jähriger Mann, wurde später von der Polizei in der Nähe der Krappmühlstraße angetroffen.

Der 18-jährige Fahrer stand unter Drogen und ein später durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf THC und Kokain. Der beschuldigte Fahrer hatte mehrere tausend Euro bei sich. Zudem wurden im Fahrzeug diverse rezeptpflichtige Medikamente aufgefunden. Das Geld und die Medikamente wurden von der Polizei sichergestellt. Später wurde durch einen Polizeivertragsarzt eine Blutentnahme bei dem Beschuldigten durchgeführt.

Polizeiliche Ermittlungen ergaben noch in der Kontrollnacht, dass der 18-jährige Fiesta-Fahrer bereits sechs Tage zuvor, am Mittwoch, 27.07.2022 in Mannheim-Neckarstadt-West, Mittelstraße, mit einem Pkw Mercedes-Benz CLA einen schweren Unfall verursacht hatte.

Dort war er mit seinem Auto in Richtung "Am Messplatz" unterwegs. Am Alten Meßplatz, Höhe Schimperstraße, kam er aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal mit einem an der Haltestelle sitzenden 55-jährigen Mann und anschließend mit einem Strommast zusammen. Die beiden schwer Verletzten, der 25-jährige Beifahrer und der 55-jährige Fußgänger, wurden mit Rettungshubschrauber in Krankenhäuser verbracht. Der 18-jährige Fahrer blieb leicht verletzt.

Für den Fußgänger bestand bis vor Kurzem Lebensgefahr, die jetzt glücklicherweise ausgeschlossen werden kann.

Mannheim: "Schockanrufer" erbeuten Schmuck und Münzen im Wert von rund 200.000.- Euro; Kripo ermittelt

Opfer eines sogenannten "Schockanrufes" wurde im Laufe des Dienstages eine hochbetagte Seniorin im Stadtteil Almenhof.

Gegen 10 Uhr hatte sie einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten erhalten, die ihr vorgaukelte, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem zwei Menschen, darunter auch ein Kind getötet wurden. Um eine Gefängnisstrafe abzuwenden, sei eine Kaution von 160.000.- Euro fällig.

Nachdem sie ihre Tochter telefonisch nicht erreichen konnte, ging die schockierte Frau von einem tatsächlichen Unfallgeschehen aus, packte ihren gesamten Schmuck (Ringe, Uhren, Halsketten, Broschen und Armreife), teilweise wertvolle Erbstücke und Münzen im Gesamtwert von rund 200.000.- Euro zusammen und übergab die Wertsachen gegen 14 Uhr vor ihrer Wohnung in der August-Bebel-Straße an einen unbekannten Abholer.

Als die Tochter der Seniorin wenig später ihre Mutter zurückrief, wurde der Betrugsmasche entdeckt, allerdings war der Abholer bereits über alle Berge.

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen wenden sich bitte an den Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444.

Darüber hinaus bitten die Ermittler des Betrugsdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg folgende Hinweise zu beherzigen:

  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehenden Personen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
  • Sind Sie bereits Opfer einer Betrugsmasche geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.
  • Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an Ihren Telefonanbieter.
  • Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

Über dies informieren die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen des Polizeipräsidiums Mannheim in Mannheim, Tel.: 0621/174-1212 und in Heidelberg, Tel.: 06221/99-1234, wie man sich am besten vor Trickbetrügern schützen kann.

Die Beratungen sind kostenlos!!!

Heidelberg - Bergheim: Kollision mit Gegenverkehr - hoher Sachschaden

 

Am Dienstagmorgen gegen 09:10 Uhr erkannte der 81-jährige Fahrer eines Peugeot den an einer roten Ampel in der Schurmannstraße, unmittelbar nach der Abzweigung zum Bismarckplatz, stehenden Citroen einer 41-Jährigen zu spät und verursachte einen Verkehrsunfall. Der 81-Jährige versuchte noch den Zusammenstoß durch eine Lenkbewegung nach links zu vermeiden.

Er kollidierte jedoch mit der linken Heckseite des Citroen, querte die dortige Verkehrsinsel und geriet dann in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er frontal mit dem MG eines aus Richtung Neckarstaden kommenden 48-Jährigen. Der Peugeot sowie der MG waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Durch den Unfall kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen und der Verkehr musste durch die Polizei gelenkt werden. Der Fahrer des Peugeot zog sich bei dem Aufprall leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden an allen drei beteiligten Fahrzeugen von ca. 18.000 Euro.

Der Verkehrsdienst Heidelberg war zur Verkehrsunfallaufnahme vor Ort.

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis: Zweimal gescheitert, beim dritten Mal waren falsche Polizeibeamte erfolgreich

Nachdem sie zweimal mit ihren Tricks gescheitert waren, hatten "falsche Polizeibeamte" am Dienstagnachmittag doch noch Glück und erbeuteten von einer 83-jährigen Frau in der Salierstraße rund 9.000.- Euro.

Unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen wurde die Frau von einem unbekannten Anrufer in einem mehrstündigen Gespräch dazu veranlasst, ihre Ersparnisse abzuheben und einem unbekannten Abholer gegen 15.30 Uhr vor ihrer Wohnung zu übergeben.

Bereits am Dienstagvormittag wurde eine 82-jährige Frau im Ortsteil Steinsfurt von einem angeblichen Frank Adler vom Raubdezernat Sinsheim in einem rund zweieinhalbstündigen Telefonat derart unter Druck gesetzt, dass sie die geforderten 12.000.- Euro von ihrer Hausbank abheben wollte. Dort erkannte eine Angestellte sofort den Betrugsversuch und bewahrte die Seniorin vor Schaden.

Anschließend wurde die Polizei verständigt.

Ein 84-jähriger Mann, bei dem der angebliche Polizeibeamte Frank Adler ebenfalls anrief, durchschaute sofort den Betrugsversuch und legte auf.

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen zu beiden Fällen übernommen.

In diesem Zusammenhang weisen die Ermittler wiederholt und eindringlich darauf hin, keine Geldbeträge vor der Haustür an fremde Menschen zu übergeben oder vor der Tür zu hinterlegen. Die Polizei holt NIE Geld, Schmuck oder Wertgegenstände an der Haustür ab oder lässt diese von Boten abholen.

Hinweise, insbesondere über verdächtige Wahrnehmungen -Personen und Fahrzeuge- am Dienstagnachmittag, zwischen 15.00-16.00 Uhr, rund um die Salierstraße, bitte an den Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder an das Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0.

Heddesheim/Rhein-Neckar-Kreis: Autofahrer kommt von Fahrbahn ab, PKW überschlägt sich

Am Dienstagmorgen gegen 07:45 Uhr kam der 33-jährige Fahrer eines Renaults aus bisher ungeklärter Ursache auf seinem Weg in Richtung Mannheim nach rechts von der L 597 ab. Auf Höhe einer Firma für Baubedarf kam der 33-Jährige von der Fahrbahn ab, geriet ins Schleudern und der Renault überschlug sich. Nach knapp 200 m kam das Auto dann in einem an die Fahrbahn angrenzenden Feld zum Stehen. Der 33-Jährige wurde hierbei leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, die Fahrbahn musste zur Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Der Verkehrsdienst Mannheim war zur Unfallaufnahme vor Ort.