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Polizeimeldungen 20.02.2020

Speyer: Drogenfund bei Personenkontrolle - Böhl-Iggelheim: Polizeilicher Einsatz - Römerberg: Einbruch in Wohnhaus - Lustadt: Kind stürzt von Pony, weil Auto hupte - Germersheim: Dienstgebiet PI - Verkehrskontrollen - Bellheim: Fahrt unter Alkoholeinfluss - Bad Bergzabern: Pkw-Fahrer mit 1,6 Promille unterwegs - Siebeldingen: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Fußgänger - Landau: Bei Rot über die Ampel - Neustadt: Verkehrsteilnahme unter dem Einfluss von Drogen- Wachenheim: Versuchter Betrug - Wachenheim: Falscher Microsoftmitarbeiter am Telefon - Bad Dürkheim: Versuchter Betrug - Enkeltrick - Ludwigshafen: Einbruch in Einfamilienhaus - Ludwigshafen: Papiermülltonne in Brand gesetzt - Ludwigshafen: Ledertasche und Schlüssel aus Auto gestohlen - Mannheim: Testkäufe im Stadtgebiet - Stadt und Polizeipräsidium Mannheim kontrollieren Einhaltung des Jugendschutzes - Mannheim: 16-Jähriger auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts des schweren Raubs in Untersuchungshaft - Heidelberg: Hochwertiges Fahrrad beim Polizeirevier Heidelberg-Süd abgegeben - Besitzer wird gebeten, sich zu melden - Heidelberg: Unbekannter stößt 33-Jährige vom Rad und entfernt sich in Richtung Carré Polizei sucht Zeugen des Vorfalls - Plankstadt/Rhein-Neckar-Kreis: Drohschreiben an einen Politiker; Dezernat Staatsschutz ermittelt - Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis: Brand eines Holzschuppens

Speyer: Drogenfund bei Personenkontrolle

Am späten Mittwochabend wurde eine Gruppe von drei Männern im Alter von 19 und 20 Jahren im Mausbergweg einer Personenkontrolle unterzogen. Hierbei fand die Polizeistreife im Rucksack eines 19-Jährigen ein mit Marihuana befülltes Einmachglas. Die Drogen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren gegen den jungen Mann eingeleitet.

Böhl-Iggelheim: Eine Person verstorben, eine verletzt - Polizeilicher Einsatz

Die Ermittlungen in Böhl-Iggelheim dauern weiter an. Der mutmaßliche Täter ist festgenommen und befindet sich in polizeilichem Gewahrsam. Bei dem Toten handelt es sich um einen 24-jährigen somalischen Asylbewerber. Der Verletzte ist ein 20-jähriger in Italien geborener polnischer Staatsangehöriger. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von einer Tat im persönlichen Umfeld auszugehen. Weiterhin liegen keine Hinweise auf einen terroristischen/extremistischen Hintergrund vor.

Alle drei Männer wohnen bzw. wohnten in Böhl-Iggelheim.

Die Ereignisse:

In der Eisenbahnstraße in Böhl-Iggelheim wurden gegen 13 Uhr ein Mann gemeldet, der mehrere Personen verletzt haben soll.

Ein mutmaßlicher Täter konnte festgenommen werden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden zwei Personen verletzt. Der Tatort ist abgesperrt. Wir bitten Sie die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters in Böhl-Iggelheim dauern die Ermittlungen vor Ort weiter an. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Nach unseren Kenntnissen gibt es keinen zweiten Täter. Wir bitten Sie, verbreiten Sie keine Gerüchte.

Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unbekannt. Derzeit gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte eine Streitsituation vorausgegangen sein. Hierzu müssen weitere Ermittlungen erfolgen.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-1851 zu wenden.

Nachtrag

Die Ermittlungen in Böhl-Iggelheim dauern weiter an. Aktuellen Erkenntnissen zufolge hat ein 23-jähriger in Deutschland geborener türkischer Staatsangehöriger zwei Männer mit einer Stichwaffe verletzt. Einer der beiden Männer ist verstorben, der andere wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Identitäten des Verstorbenen und des Verletzten sind noch nicht abschließend geklärt.

Die genauen Hintergründe der Tat sind weiterhin unbekannt. Nach wie vor gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-1851 zu wenden.

Römerberg: Einbruch in Wohnhaus

In ein Einfamilienhaus in der Viehtriftstraße in Römerberg brachen am Mittwochabend unbekannte Täter ein und entwendeten Wertgegenstände. Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat am Mittwoch im Zeitraum von ca. 19:00-22:00 Uhr auffällige Personen oder ortsfremde Fahrzeuge im Bereich der Viehtriftstraße bemerkt? Zeugenhinweise nimmt die Polizei Speyer unter der Tel.-Nr. 06232-1370 oder per Mail an pispeyer@polizei.rlp.de entgegen.  

Lustadt: Kind stürzt von Pony, weil Auto hupte 

Am Mittwoch gegen 17:30h führten zwei Frauen ihre Ponys in Lustadt auf dem Feldweg in Verlängerung der Waldstraße. Auf einem der Pony saß ein dreijähriges Kind. Weil sich von hinten mit überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrzeug näherte und zusätzlich noch hupte, stiegen die Pony auf. Das Kind wurde abgeworfen und stürzte zu Boden.  Das Kind wurde leicht verletzt und später in einem Krankenhaus behandelt. Der Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Da die Zeuginnen das Kennzeichen abgelesen hatten, konnte der Fahrer ermittelt werden. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verkehrsunfallflucht, fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung eingeleitet. 

Germersheim: Dienstgebiet PI - Verkehrskontrollen

Im Dienstgebiet der Polizei Germersheim wurden am Mittwoch morgen mehrere mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Zwei Fahrer telefonierten mit ihrem Handy beim Fahren, fünf Personen waren nicht angegurtet und eine Person führte seinen Führerschein nicht mit. Die Verstöße wurden entsprechend geahndet.

Bellheim: Fahrt unter Alkoholeinfluss

Eine Zeugin konnte am Mittwoch gegen 20:15h in Bellheim eine stark betrunkene Person beobachten, als diese mit einem PKW in der Hauptstraße davonfuhr. Durch die eingesetzte Streife konnte das Fahrzeug kurze Zeit später kontrolliert werden. Der Fahrer hatte einen Alkoholwert von 1,98 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Bad Bergzabern: Pkw-Fahrer mit 1,6 Promille unterwegs

Am Donnerstag, 20.02.2020, gegen 01:30 Uhr, wurde in der Weinstraße, der Fahrer eines Citroen Jumper, einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem 58-Jährigen wurde deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt.

Die Alkoholüberprüfung ergab 1,6 Promille. Gegen den  Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde einbehalten und an die Staatsanwaltschaft geschickt. 

Siebeldingen: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Fußgänger

Ein 26-jähriger Pkw-Fahrer dürfte vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit von Landau-Godramstein kommend den die Bismarckstraße querenden 69-jährigen Fußgänger übersehen haben. Als der Pkw-Fahrer versuchte auszuweichen brach das Fahrzeugheck aus und das Fahrzeug geriet ins Schleudern. Hierbei traf es den Fußgänger und schleuderte diesen einige Meter weit weg, wo er dann am Bordstein zum Liegen kam. Anschließend schlug das Fahrzeug an einer Mauer seitwärts ein und kam zum Stehen. Der Fußgänger wurde dabei schwerstverletzt und musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen werden.

Auch der Pkw-Fahrer trug schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davon. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

NACHTRAG:

Der heute Morgen in Siebeldingen angefahrene 69-jährige Fußgänger ist im Laufe des Tages seinen schweren Verletzungen erlegen.

Landau: Bei Rot über die Ampel 

Eine 49-jährige VW-Fahrerin befuhr die Friedrich-Ebert-Straße und wollte an der Kreuzung zum Marienring geradeaus weiterfahren. Aufgrund einer rot anzeigenden Lichtzeichenanlage musste sie zunächst anhalten. Neben ihr stand ein unbekannter Radfahrer, der dann verbotswidrig über die noch rot zeigende Lichtzeichenanlage fuhr. Ohne darauf zu achten, fuhr die Frau ebenfalls los, da sie der Meinung war, dass die Ampel auf grün umgeschaltet hätte. Im Kreuzungsbereich kam es dann mit einer von links kommenden 50-jährigen VW-Fahrerin zum Zusammenstoß, die ordnungsgemäß den Marienring befahren hatte.

An beiden Fahrzeugen entstand Schaden von ca. 3000 Euro.

Neustadt: Verkehrsteilnahme unter dem Einfluss von Drogen

Am 19.02.20, um 15.40 Uhr, wurde ein 36-Jähriger aus Neustadt in der Talstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da der Fahrzeugführer unter anderem durch glasige Augen auffiel, wurde ein Urintest vor Ort durchgeführt, der positiv ausfiel. Der 36-Jährige räumte schließlich auch den Konsum von Marihuana am Vorabend ein. Im Fahrzeug konnte noch Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Dem 36-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und ihn erwartet ein Strafverfahren.

Wachenheim: Versuchter Betrug

Am 19.02.2020 teilte eine 52-jährige Frau der Polizei mit, dass sie gegen 14:30 Uhr von einer unbekannte Frau angerufen worden sei. Diese habe behauptet, dass sie eine Mitgliedschaft in einer Lottogesellschaft habe und vergessen habe ihre Mitgliedschaft fristgerecht zu kündigen. Aus diesem Grunde wäre diese automatisch verlängert worden und sie habe daher nun monatlich einen Betrag von 68,- Euro zu überweisen. Nachdem die Frau protestierte legte die Anruferin auf. Ein Schaden ist nicht entstanden.

Wachenheim: Falscher Microsoftmitarbeiter am Telefon

Eine 44-jährige Frau verständigte am 19.02.2020 die Polizei und teilte mit, dass sie gegen 11:35 Uhr von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter angerufen worden sei, der ihr mitgeteilt hatte, dass es Probleme mit ihrem Rechner gebe. Als die Frau eine Rücksprache mit der Polizei ankündigte, legte der Anrufer auf.

Die Masche ist immer die gleiche: Die angeblichen - häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden - Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

Das Problem: Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Darüber hinaus verlangen sie für ihre vermeintliche Service-Leistung eine Gebühr. Manchmal fordern Sie für das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie überreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.

Weigern sich die Betroffenen zu zahlen oder auf das Angebot einzugehen, drohen die Täter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten. Sie fragen u.a. nach den Kreditkartendaten, oder nutzen während des Fernzugriffs das Online-Banking des Geschädigten. Unter dem Vorwand die Transaktion sei fehlgeschlagen, verlangen sie u.a. Zugriff auf weitere Zahlungsarten und fordern eine nochmalige Zahlung. Zum Teil werden die Opfer dazu aufgefordert, im Supermarkt oder an der Tankstelle Gutscheincodes (z.B. iTunes) für das Bezahlen im Internet zu erwerben.

So schützen Sie sich

  • Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert
    Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei
    Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach
    den Hörer auf. 
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder
    Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal)
    heraus.
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren
    Rechner beispielsweise mit der Installation einer
    Fernwartungssoftware.
  • Wenn Sie Opfer wurden -Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter. 
  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm
    auf Ihrem Rechner löschen. 
  • Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
    deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits
    getätigte Zahlungen zurück holen können. 
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. 
  • Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden:
    www.microsoft.com/de-DE/concern/scam

Weitere Hinweise finden sie im Internet unter: www.polizei-beratung.de

Bad Dürkheim: Versuchter Betrug - Enkeltrick

Am 19.02.2020, gegen 12:20 Uhr, wurde eine ältere Dame von einem Mann angerufen. Dieser gab sich als Enkel aus und teilte mit, dass er soeben einen Unfall in Mannheim gehabt habe, bei dem ein anderes Fahrzeug stark beschädigt worden sei. Er benötige daher bis Freitag 27.000,- Euro. Die Seniorin erkannt, dass es sich nicht um die Stimme ihres Enkels handelt und beendete das Gespräch. Ein Schaden ist somit nicht entstanden.

Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden.

Tipps der Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber
    mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie
    Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. -Geben
    Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen
    preis. 
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie
    sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die
    jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen
    Sie sich den Sachverhalt bestätigen. 
  • Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert:
    Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe
    stehende Personen. 
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie
    unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110. 
  • Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die
    Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen,
    Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu
    sensibilisieren und die Täter zu überführen. 
  • Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta
    Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar
    nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags
    wenden Sie sich an ihren Telefonanbieter.

Weitere Hinweise finden sie im Internet unter: www.polizei-beratung.de

Ludwigshafen: Einbruch in Einfamilienhaus

Am 19.02.2020, zwischen 14:30 Uhr und 19:30 Uhr, brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Thomas-Mann-Straße ein. Sie stahlen mehrere tausend Euro Bargeld.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.

Ludwigshafen: Papiermülltonne in Brand gesetzt

Am 20.02.2020, gegen 02.15 Uhr, zündeten unbekannte Täter eine 120 Liter Papiermülltonne vor einem Anwesen in der Rohrlachstraße an. Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr gelöscht. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 unter der Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2(at)nospampolizei.rlp.de.

Ludwigshafen: Ledertasche und Schlüssel aus Auto gestohlen

In der Zeit zwischen dem 18.02.2020, gegen 19:20 Uhr und dem 19.02.2020, gegen 05:30 Uhr, stahlen unbekannte Täter aus einem Auto, das in der Vom-Stein-Straße stand, eine Ledertasche sowie mehrere Schlüssel von anderen Fahrzeugen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.

Ludwigshafen: Einbruch in Bürogebäude

In der Zeit zwischen dem 18.02.2020, gegen 17:00 Uhr und dem 19.02.2020, gegen 06:00 Uhr, brachen unbekannte Täter in ein Bürogebäude in der Straße "In der Mörschgewanne" ein. Ob und was gestohlen worden ist, steht derzeit noch nicht fest. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de entgegen.

Mannheim: Testkäufe im Stadtgebiet - Stadt und Polizeipräsidium Mannheim kontrollieren Einhaltung des Jugendschutzes

Am Mittwochnachmittag führten Beamte des Hauses des Jugendrechts, des Kriminalkommissariats Mannheim und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes erneut Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes im Stadtgebiet Mannheim durch. Bereits in der Vergangenheit wurden die Kontrollen mit Hilfe jugendlicher Testkäufer in Supermärkten, Kiosken und bei Einzelhändlern durchgeführt.

Wiederholt wurde die Einhaltung der geltenden Richtlinien überprüft und getestet. Mit der Unterstützung eines Auszubildenden der Polizei Baden-Württemberg wurden von nachmittags bis in den Abend hinein gezielt hochprozentige Alkoholika und Tabakwaren zu kaufen versucht. Die Bilanz: In 9 von 12 Fällen wurde die Ware ohne weiteres an die Jugendlichen verkauft. Gegen die betroffenen Verkäufer hat die Stadt nun Ermittlungen eingeleitet. Diese haben jetzt mit empfindlichen Bußgeldern zu rechnen. So liegt der Regelsatz für betroffene Angestellte bei 300 Euro - für die Inhaber, sollten diese selbst verkauft haben, sogar bei 2000 Euro.   

Auch zukünftig werden die Kontrollmaßnahmen intensiv und unangekündigt in gemeinsamer und bewährter Zusammenarbeit von der Stadt Mannheim und dem Polizeipräsidium Mannheim fortgesetzt.   

Laut Jugendschutzgesetz dürfen Tabakwaren von Minderjährigen weder erworben noch konsumiert werden. Gleiches gilt für Spirituosen und deren Mischgetränke. Der Erwerb und Konsum von Bier und Wein ist ab einem Alter von 16 Jahren legal.

Mannheim: 16-Jähriger auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts des schweren Raubs in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 16-jährigen Jugendlichen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, zusammen mit einem 14-jährigen Mittäter einen schweren Raub begangen zu haben. 

Der Tatverdächtige soll am Sonntagabend, gegen 23:20 Uhr, zusammen mit seinem Mittäter eine Gaststätte in der Oppauer Straße betreten haben. Zunächst soll einer der beiden Jugendlichen einen anwesenden Gast unter Vorhalt eine täuschend echt aussehenden Softair-Waffe aufgefordert haben, den Verwahrort der Kasse mitzuteilen. Dabei kam der Gastwirt hinzu, der sogleich ebenfalls unter Drohung zur Herausgabe der Kasse aufgefordert wurde. Unter dem Eindruck der vorgehaltenen Waffe soll der Geschädigte dann die Kasse mit über 600 EUR Bargeld herausgegeben haben. Die beiden Jugendlichen forderten den Gastwirt danach auf, die Schlüssel der aufgestellten Geldspielautomaten herauszugeben. Als dieser entgegnete, dass er diese nicht habe, flüchteten beide in Richtung Altrheinstraße. Beide konnten im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung vorläufig festgenommen werden. Sowohl das geraubte Geld als auch eine Sturmhaube, die einer der Jugendlichen getragen haben soll, konnte bei einer Absuche des Fluchtwegs aufgefunden werden. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen den 16-jährigen Tatverdächtigen wegen Fluchtgefahr erlassen. Er wurde nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter und Eröffnung des Haftbefehls in eine Jugendvollzugsanstalt eingeliefert. 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Hauses des Jugendrechts dauern an.

Heidelberg: Hochwertiges Fahrrad beim Polizeirevier Heidelberg-Süd abgegeben - Besitzer wird gebeten, sich zu melden

Am 08. Februar 2020 wurde ein Passant auf ein nicht gesichertes, hochwertiges, schwarz/grünes Fahrrad der Marke "Radon", Modell Slide 150 (siehe beigefügtes Bild) in der Mark-Twain-Straße hinter der Julius-Springer-Schule aufmerksam und gab dieses beim Polizeirevier Heidelberg-Süd ab. 

Bisherige Überprüfungen der Polizeibeamten führten nicht zum Erfolg. 

Der rechtmäßige Besitzer dieses Fahrrades wird daher gebeten, Kontakt mit dem Polizeirevier Heidelberg-Süd unter Tel.: 06221/3418-0, aufzunehmen. 

Heidelberg: Unbekannter stößt 33-Jährige vom Rad und entfernt sich in Richtung Carré Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

Ein bislang unbekannter Mann pöbelte Zeugenaussagen zufolge am Mittwochabend auf dem Heidelberger Bismarckplatz mehrere Radfahrer an und stieß wenig später eine 33-Jährige von ihrem Fahrrad. 

Die 33-Jährige befuhr gegen 18.30 Uhr zunächst den Radweg in der Bismarckstraße in Richtung Bismarckplatz. An dessen Ende wechselte sie mit vermindertem Tempo auf den Gehweg, als der ca. 60 - 70 Jahre alte Mann direkt auf sie zulief. Er stieß mit dem Ellenbogen gegen ihre rechte Körperseite, so dass die Frau ins Straucheln geriet und stürzte. Der Unbekannte beugte sich über die Frau und gab vor, ihr helfen zu wollen. Sie lehnte ab, worauf er sich in Richtung Carré entfernte. 

Zeugen eilten der Frau zu Hilfe, die mit ihr gemeinsam die Sonderwache "Bismarckplatz" und das Polizeirevier Heidelberg-Mitte aufsuchten, um Anzeige zu erstatten. 

Die 33-Jährige beschrieb den Mann wie folgt: Ca. 60 - 70 Jahre alt, etwa 175 cm groß, normale Statur, Glatze, rahmenlose Brille; bekleidet war er mit einem anthrazitfarbenen Mantel. Im Anschluss begab sich die 33-Jährige in ein Heidelberger Krankenhaus.

Passanten oder sonstige Zeugen, die auf den Vorfall aufmerksam wurden und Hinweise zu der beschriebenen Person geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Heidelberg-Mitte, Tel.: 06221/99-1700, in Verbindung zu setzen.

Plankstadt/Rhein-Neckar-Kreis: Drohschreiben an einen Politiker; Dezernat Staatsschutz ermittelt

Der Vertreter eines politischen Flügels einer Bundespartei wurde in den vergangenen Tagen von Unbekannten bedroht. Ihn erreichten zwei Schriftstücke, deren Inhalte politisch motiviert und in Zusammenhang mit seinen politischen Aktivitäten stehen dürften. 

Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen; die Kriminaltechnik ist mit der Spurensicherung betraut. Schutzmaßnahmen für den Bedrohten sind getroffen. 

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-444 oder mit dem Polizeirevier Schwetzingen, Tel.: 06202/288-0 in Verbindung zu setzen.

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis: Brand eines Holzschuppens

Am Donnerstag kurz vor 04 Uhr brannte ein Holzschuppen in der Spervogelstraße in Sinsheim Weiler. 

Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Sinsheim stand der Holzschuppen in Vollbrand. 

Die Feuerwehren Sinsheim, Weiler und Hilsbach löschten den Brand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Ob Garagen, die unmittelbar an den Holzschuppen angrenzen, durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen wurden, bedarf der weiteren Abklärung. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand der Brand durch unachtsam entsorgte heiße Asche, die in einen mit Baumschnitt gefüllten Mülleimer bereits am Mittwochabend entsorgt wurde. 

Die Ermittlungen des Polizeipostens Angelbachtal wegen fahrlässiger Brandstiftung dauern an.

Sinsheim, A6, Rhein-Neckar-Kreis: Lkw-Unfall auf Höhe Raststätte

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Autobahn 6 in Höhe der Tank- und Rastanlage Kraichgau Süd zu einem schweren Unfall zweier Lkw - die Bergungsarbeiten dauern weiter an. 

Der Fahrer eines Sattelzugs wollte um kurz vor 16 Uhr von der Rastanlage auf die Autobahn in Richtung Heilbronn auffahren. Dabei übersah er einen parallel fahrenden Lkw mit dem er daraufhin zusammenstieß. Das Führerhaus sowie die komplette rechte Seite des bereits auf der Autobahn fahrenden Lkw wurden dabei stark beschädigt. Der Fahrer wurde eingeklemmt konnte sich aber selbstständig befreien. Er kam leicht verletzt zur weiteren Behandlung in Krankenhaus. 

Die Unfallaufnahme, sowie die Bergungsarbeiten der dauern derzeit an. Der rechte Fahrstreifen der A 6 in Richtung Heilbronn ist deshalb ab der Tank- und Rastanlage Kraichgau Süd gesperrt.

Sinsheim, Weiler, Rhein-Neckar-Kreis: Brand eines Holzschuppens

Das unbedachte Entsorgen heißer Asche hatte für einen Hausbesitzer fatale Folgen in der Nacht. Der in Weiler wohnende 60-jährige Mann hatte am Mittwochabend noch heiße Asche in einen mit Baumschnitt gefüllten Eimer entsorgt. Dies führte im Laufe der Nacht dazu, dass sich hieraus langsam ein Brand entwickelte. Das Feuer breitete sich aus und griff schließlich auf den Holzschuppen über, welcher gegen 04.00 Uhr in Vollbrand stand. Glücklicherweise konnte durch die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen an die direkt angrenzenden Garagen und das an die Garagen angebaute Wohnhaus verhindert werden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 5.000 Euro. Die Feuerwehren aus Sinsheim, Weiler und Hilsbach waren mit insgesamt 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen, der Rettungsdienst und das THW jeweils mit einem Fahrzeug vor Ort. Der Polizeiposten Angelbachtal führt die weiteren Ermittlungen.