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Polizeimeldungen 07.02.2019

Speyer: Fahrt unter Alkoholeinfluss -Speyer: Fahrt unter Drogeneinfluss - Speyer: Feuerwehreinsatz nach Armbruch - Römerberg:- Fahrt unter Drogeneinfluss - Böhl-Iggelheim: Pferd wirft Reiterin ab und muss nach Sturz eingeschläfert werden - Freimersheim: Mit Wildschweinfamilie kollidiert - Kapellen-Drusweiler: Trunkenheitsfahrt - Edesheim: Mountainbike ergaunert - Gleisweiler: Bettlerin unterwegs - Edenkoben: Ohne Fahrerlaubnis und ausreichenden Versicherungsschutz unterwegs - Edenkoben: Ein Pfälzer Weinschorle auf der Wanderhütte - Maikammer: Bettler unterwegs - Ludwigshafen: Autofahrer übersieht Straßenbahn - Ludwigshafen: 44-Jähriger erhält Platzverweis - Ludwigshafen: Taschendiebin geschnappt - Ludwigshafen: Versuchter Einbruch in Kindertagesstätte - Mannheim: Autofahrer erfasst 16-jährigen Radfahrer und flüchtet - Mannheim-Innenstadt: Zechpreller greift Polizeibeamte an - Mannheim-Seckenheim: Brand in Mehrfamilienhaus - Heidelberg: Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragt Haftbefehl gegen 34-jährigen Mann - Eberbach/Rhein-Neckar-Kreis: Bei Deckenarbeiten in die Tiefe gestürzt - Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis: Spanner auf frischer Tat ertappt - Zeugen gesucht! - Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis BAB 6: Gemeinsame Kontrollen von Lkw-Fahrern - über 50%-Beanstandungsquote

Blaulicht

Heidelberg: Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragt Haftbefehl gegen 34-jährigen Mann

Speyer: Fahrt unter Alkoholeinfluss 

Weil ein BMW Fahrer sehr langsam und mittig auf der Fahrbahn die Landauer Straße fuhr, wurde er letztendlich in der Paulstraße angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein Test ergab einen Wert von 1,88 Promille. Dem aus Saarbrücken stammenden Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Sein Führerschein konnte nicht sichergestellt werden, da er diesen bereits 2017 wegen einer Trunkenheitsfahrt abgeben musste.

 Kurz nach Mitternacht wurden bei einer Verkehrskontrolle in der Landauer Straße bei einem 26-jährigen Kleinkraftradfahrer drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt. Ein freiwillig durchgeführter Urintest verlief positiv auf Marihuana. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem war der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

Speyer: Feuerwehreinsatz nach Armbruch

Vermutlich aus Unachtsamkeit ist ein 33-jähriger Mann auf dem Dach der Woogbachschule gestürzt und hat sich dabei den Arm gebrochen. Da sich der Unfall auf dem geschätzt 15 Meter hohen Dach der Schule ereignete, musste die Feuerwehr mit Drehleiter das DRK unterstützen, was letztlich einige Schaulustige dazu veranlasste, an der Örtlichkeit zu verweilen. Die Rettungsarbeiten wurden dadurch allerdings nicht gestört.

Römerberg:- Fahrt unter Drogeneinfluss

 Am Mittwochvormittag wurden bei einer Verkehrskontrolle in der Viehtriftstraße bei einem 25-jährigen Mercedes Fahrer drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt. Der Fahrer gab zunächst an, noch nie mit Betäubungsmittel in Kontakt gekommen zu sein, räumte aber kurze Zeit später doch ein, Cannabis zu sich genommen zu haben. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

Böhl-Iggelheim: Pferd wirft Reiterin ab und muss nach Sturz eingeschläfert werden.

Am 06.02.19 gg. 15.00 Uhr wurde eine 24-jährige Reiterin beim Ausritt zwischen Böhl-Iggelheim und Haßloch in Höhe des Hilbenhofes von ihrem Hengst abgeworfen. Die Reiterin verletzte sich hierbei leicht. Das herrenlose Pferd, das zu einem Gestüt im Landkreis Bad Dürkheim gehört, lief daraufhin nach Iggelheim durch die Langgasse. Vermutlich durch vorbeifahrende Fahrzeuge wurde das Tier derart aufgeschreckt, dass es im Bereich der Eisenbahnstraße über die dortigen Poller, die mit Ketten verbunden sind, sprang. Hierbei muss es sich an den Hinterbeinen derart verletzt haben, dass es auf die Fahrbahn in der Lützelstraße stürzte und dort schwer verletzt liegen blieb. Durch die eingetroffenen Polizeibeamten und unterstützende Passanten konnte verhindert werden, dass das Pferd aufsteht und flüchten konnte. Das stark blutende Tier musste durch eine herbeigerufene Tierärztin eingeschläfert werden. Das verendete Tier wurde durch die FFW Böhl-Iggelheim abtransportiert

Freimersheim: Mit Wildschweinfamilie kollidiert

Zur Kollision mit einer Wildschweinfamilie kam es gestern Abend (06.02.2019) gegen 20.30 Uhr auf der K 1 bei Freimersheim. Eine 35-jährige Citroenfahrerin befuhr die Strecke zwischen Freimersheim und Zeiskam, als  ihr die Rotte Wildschweine vor ihr Auto lief. An ihrem PKW entstand ein Schaden von 300.- Euro. Die "beteiligten" Wildscheine rannten - scheinbar unverletzt - davon.

Kapellen-Drusweiler: Trunkenheitsfahrt

In der Nacht auf Donnerstag kontrollierte eine Polizeistreife aus Bad Bergzabern in Höhe von Kapellen auf der Bundesstraße einen Pkw Mercedes,  dessen Fahrer deutlich nach Alkohol roch. Ein durchgeführter Alko-Test bestätigte den Verdacht auf Alkoholeinfluss bei dem 54jährigen Autofahrer aus dem Landkreis Germersheim, der sich im Anschluss an die Kontrolle auf der Polizeiwache einer Blutprobe durch einen Arzt unterziehen lassen musste. Seinen Führerschein ist er erst mal los und seinen Wagen musste er ebenfalls stehen lassen. Außerdem wird noch ein Strafverfahren eingeleitet.

Landau: Geschwindigkeitskontrolle, Fahren unter Drogeneinfluss 

Am Mittwoch (6.2.19) wurde in Landau, Zum Queichanger, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30km/h überwacht. Es mussten gegen 31 Fahrzeugführer Verwarnungen ausgesprochen bzw. Anzeigen vorgelegt werden. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 65km/h. Bei einem 37-jährigen Pkw-Fahrer wurden während der Kontrolle körperliche Merkmale festgestellt,  die auf Drogenkonsum schließen ließen. Ein Drogenschnelltest bestätigte dies. Die Pkw-Schlüssel wurden sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Offenbach: Kontrolle Durchfahrtsverbot, Fahren unter Drogeneinfluss

Am Mittwoch (6.2.19) wurde das Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge aller Art (VZ 250 StVO) im Bereich Böhlweg/Brühlfahrt überwacht. Es mussten 21 Verwarnungen ausgesprochen werden. Bei einem 19-jährigen Pkw-Fahrer wurden bei der Kontrolle körperliche Merkmale festgestellt, die auf Drogenkonsum schließen lassen. Die Pkw-Schlüssel wurden sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. 

Edesheim: Mountainbike ergaunert 

Unbekannte haben gestern (06.02.2019) in der Zeit zwischen 8 Uhr und 18 Uhr am Edesheimer Bahnhof ein silbernes Mountainbike der Marke Westfalia entwendet. Zeugen, die Angaben zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Edenkoben unter der Telefonnummer 06323 9550 oder per E-Mail an piedenkoben@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.  

Gleisweiler: Bettlerin unterwegs

In der Wiesenstraße war gestern (06.02.2019, 13 Uhr) eine kleine Frau, mittleren Alters mit einer Zahnlücke, unterwegs und bettelte um eine Geldspende. Der gesamte Ortsbereich wurde abgesucht, wobei die Frau nicht angtroffen werden konnte. Gemäß der Gefahrenabwehrverordnung ist das Betteln verboten. Die zuständige Verbandsgemeinde Edenkoben wurde in Kenntnis gesetzt. 

Edenkoben: Ohne Fahrerlaubnis und ausreichenden Versicherungsschutz unterwegs  

Weil die Führerscheinstelle ihm die Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen und er sein Fahrzeug nicht ordnungsgemäß zugelassen hatte, wurde gegen einen 23-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Der junge Mann wurde gestern Abend gegen 19 Uhr in der Staatstraße kontrolliert und konnte keinen Führerschein vorzeigen. Zudem wurde festgestellt, dass er für sein Fahrzeug seit Oktober letzten Jahres keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hatte. Die Ermittlungen dauern an. 

Edenkoben: Ein Pfälzer Weinschorle auf der Wanderhütte 

In der Staatsstraße wurde gestern Abend (06.02.2019, 17.44 Uhr) ein 66-jähriger Skoda-Fahrer kontrolliert. Da er angeblich "ein Pfälzer Weinschorle" getrunken hatte und nach Alkohol roch, musste der Fahrer einen Test durchführen. Dieser ergab 0,62 Promille. Er durfte nicht mehr weiterfahren. Stattdessen wurde er von seiner Ehefrau nach Hause chauffiert.  Neben einem Bußgeldbescheid von 500.- Euro erhält der Fahrer ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei.   

Edenkoben: Temposünder

Erneut wurden in der Weinstraße gestern Mittag (06.02.2019, 14.40  Uhr)  21 Temposünder festgestellt, die die vorgeschriebene 30 km/h nicht einhielten. Sie wurden gebührenpflichtig verwarnt. Viele Unfälle werden durch zu schnelles Fahren ausgelöst. Wie relevant eine Tempominderung ist, zeigt eine Faustformel aus der Unfallforschung:  

Würde jeder Fahrer auf allen Straßen das Tempo um ein Prozent reduzieren, würden zwei Prozent weniger Unfälle mit leichten, drei Prozent weniger mit schweren und vier Prozent weniger mit tödlichen Verletzungen die Folge sein. 

Maikammer: Bettler unterwegs

Ein etwas dicklicherer, 1,60 Meter großer Mann ging gestern (06.02.20119, 11.45 Uhr) in der Johannes-Damm-Straße von Haus zu Haus und bettelte um eine Geldspende. Trotz intensiver Nachschau konnte der Mann nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei bittet die Bürger um erhöhte Wachsamkeit. Bei Auffälligkeiten sollte die Polizei umgehend verständigt werden. Die zuständige Verbandsgemeinde Maikammer wurde in Kenntnis gesetzt.

Ludwigshafen: Bargeld aus Auto gestohlen

Am 06.02.2019 zwischen 00:00 Uhr und 08:00 Uhr stahlen unbekannte Täter aus einem Auto, das in der Bliesstraße geparkt war, Bargeld. Der Besitzer hatte vergessen, das Auto abzuschließen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1, Telefonnummer 0621 963-2122 oder per e-Mail piludwigshafen1(at)nospampolizei.rlp.de.

Ludwigshafen: Unfall in der Raschigstraße

Am 06.02.2019 gegen 10:00 Uhr fuhr eine 57-Jährige mit ihrem Auto auf der Raschigstraße in Richtung Bruchwiesenstraße. Im Kreuzungsbereich Raschigstraße/Weißdornhag missachtete ein 23-jähriger Autofahrer die Vorfahrt der von rechts kommenden 57-Jährigen und stieß mit ihrem Auto zusammen. Ihr Auto wurde durch den Aufprall gegen eine Mauer geschleudert. Die 57-Jährige wurde verletzt und kam ins Krankenhaus. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Gesamtschaden an den beiden Autos und der Mauer beträgt über 10.000 Euro.

Ludwigshafen: Unfall in der Rheinallee

Am 06.02.2019 gegen 16:00 Uhr fuhren eine 22-Jährige mit ihrem Auto und ein 44-Jähriger mit seinem LKW hintereinander auf der Rheinallee in Richtung Mannheim. Aufgrund einer Baustelle ist dort ein Fußgängerüberweg eingerichtet, der mit einer Ampel geregelt ist. Da diese Ampel rot zeigte, bremste die 22-Jährige. Dies erkannte der hinter ihr fahrende 44-Jährige zu spät und fuhr auf das Auto der 22-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde die 22-Jährige verletzt und kam ins Krankenhaus. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Ludwigshafen: Autofahrer übersieht Straßenbahn

Am 06.02.2019 gegen 06:15 Uhr fuhr ein 44-Jähriger mit seinem Auto auf der Rheingönheimer Straße in Richtung Ludwigshafen-Mitte. Zur gleichen Zeit fuhr eine Straßenbahn in die gleiche Richtung. Als der 44-Jährige nach links in die Marsstraße einbiegen wollte, übersah er die Straßenbahn und stieß mit ihr zusammen. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigshafen: 44-Jähriger erhält Platzverweis 

Nachdem ein 44-Jähriger am 06.02.2019 gegen 23:20 Uhr trotz Hausverbots eine Kneipe in der Edigheimer Straße betrat, wurde er von einer 36-jährigen Angestellten sofort zum Gehen aufgefordert. Statt dem nachzukommen, beleidigte er sie massiv und drohte ihr. Als die 36-Jährige daraufhin den Notruf wählte, verließ der 44-Jährige die Kneipe. Er konnte von den alarmierten Polizeibeamten auf einem nahegelegenen Parkplatz angetroffen werden und erhielt einen Platzverweis.  

Ludwigshafen: Taschendiebin geschnappt

Eine 80-Jährige befand sich am 05.02.2019 gegen 13 Uhr gerade vor der Obsttheke eines Supermarkts in der Industriestraße, als sie bemerkte, dass sich jemand von hinten an sie heranlehnte. Nachdem sich danach ihre Handtasche plötzlich leichter anfühlte, suchte sie sofort nach ihrem Geldbeutel. Noch während des Suchvorgangs sah sie plötzlich eine Frau in Richtung der Kasse rennen und schaltete sofort: Laut rief sie durch den Laden, die Frau müsse gestoppt werden, weil sie vermutlich ihren Geldbeutel gestohlen habe. Da der Kassenbereich von anderen Einkaufswilligen blockiert war, rannte die Täterin schnurstracks zurück zur Obsttheke und warf die Geldbörse in die Obstauslage. Danach spielte sie die Unschuldige und sagte zur 80-Jährigen, dass der Geldbeutel doch auf dem Obst liege.

Nachdem die Polizei eintraf und die Personalien der Täterin überprüfte, stellte sich heraus: Diese Taschendiebin hat noch mehr auf dem Kerbholz: Gegen sie steht ein Haftbefehl aus. Für weitere Maßnahmen wurde sie zur Dienststelle gebracht.

Ludwigshafen: Versuchter Einbruch in Kindertagesstätte

Unbekannte versuchten in der Nacht von Dienstag (05.02.2019) auf Mittwoch (06.02.2019) in eine Kindertagesstätte einzubrechen, indem eine Scheibe eingeschlagen wurde. Aus dem Innern wurden keine Gegenstände entwendet. Es entstand lediglich Sachschaden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

Ludwigshafen: Parkscheinautomat beschädigt

Unbekannte versuchten in der Nacht von Dienstag (05.02.2019) auf Mittwoch (06.02.2019) einen Parkscheinautomaten in der Ludwig-Guttmann-Straße aufzubrechen. Das Vorhaben misslang, sodass lediglich nur Sachschaden in Höhe von 300 Euro entstand. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache Oggersheim unter Tel. 0621 963 - 2403 oder per Mail pwoggersheim@polizei.rlp.de entgegen.

Mannheim-Innenstadt: Smartphones im Wert von knapp 10.000 Euro aus Geschäft geklaut, Zeugen gesucht!

Am Mittwoch gegen 13.30 Uhr betraten zwei bislang unbekannte Täter den Verkaufsraum eines Telekommunikationsladens im Quadrat Q 5, Fressgasse.

Die Unbekannten nahmen insgesamt neun Smartphones im Wert von knapp 10.000 Euro aus der Ablage und rannten wieder aus dem Geschäft.

Mit den geklauten Handys, an denen teilweise Kabel hingen, flüchteten die Täter zunächst zu Fuß und könnten möglicherweise in einem grauen Minivan ihre Flucht fortgesetzt haben. 

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

 1.  männlich, jugendliches Aussehen, 170 cm, blonde Haare, trug schwarze Steppweste, eventuell eine Jogginghose

2.  männlich, jugendliches Aussehen, 165 cm, dunkle Kleidung

Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt übernahm die Sachbearbeitung und sucht nun dringend nach Zeugen, denen die Täter aufgefallen sind.Auch werden Personen gesucht, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben. Diese mögen sich bitte beim Revier Mannheim-Innenstadt unter 0621 12580 melden!

Mannheim: Autofahrer erfasst 16-jährigen Radfahrer und flüchtet

Der Fahrer eines schwarzen Pkw erfasste am Mittwochabend kurz vor 21 Uhr beim Abbiegen von der Röntgenstraße in die Bibienastraße einen 16-jährigen Radfahrer. Der junge Mann stürzte auf die Fahrbahn und zog sich Verletzungen am Bein zu.

Der Autofahrer kümmerte sich nicht weiter um die Angelegenheit und machte "sich aus dem Staub". Ein Zeuge, der auf den Unfall aufmerksam geworden war, brachte den Jungen nach Hause. Seine Mutter begab sich anschließend mit ihm in ein Krankenhaus; danach meldete sie den Vorfall bei der Polizei. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Autofahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 zu melden. 

Mannheim: 26-jährige Frau auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen eine 26-jährige Frau erlassen. Sie steht im dringenden Verdacht, illegal gewerbsmäßig Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge getrieben zu haben. 

Die junge Frau soll seit einem nicht näher bestimmbaren Zeitraum, jedoch spätestens seit dem 06. Februar 2019, unerlaubt mit Betäubungsmitteln Handel getrieben haben. Sie habe die Betäubungsmittel gewinnbringend an bislang unbekannte Abnehmer weiterveräußert, um sich daraus eine Einnahmequelle zu verschaffen und somit ihren Lebensunterhalt und Eigenkonsum von Betäubungsmitteln finanzieren zu können.

Die 26-Jährige wurde am 06. Februar 2019 gegen 12:30 Uhr im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf einem Rastplatz der Bundesautobahn 6 zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und Autobahnkreuz Walldorf kontrolliert und durchsucht. Durch Kräfte der Verkehrspolizei Mannheim wurden auch ihre mitgeführten Sachen überprüft. Hierbei konnten in ihrem Rucksack 351,7 Gramm Amphetamin aufgefunden und beschlagnahmt werden. Die Tatverdächtige wurde noch an der Örtlichkeit vorläufig festgenommen und zum Zwecke weiterer polizeilicher Maßnahmen auf das nächste Polizeirevier verbracht. 

Am Donnerstag, 07. Februar 2019, wurde die 26-jährige Frau dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt.

Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Untersuchungshaftbefehl. Nach der Haftvorführung wurde die Frau in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Mannheim-Innenstadt: Zechpreller greift Polizeibeamte an 

Am Mittwochabend sorgte ein Betrunkener in einem Grillrestaurant für Streitigkeiten, die einen Polizeieinsatz auslösten. Ein 36-jähriger Mann hatte am späten Mittwochabend diverse Alkoholika in einer Gaststätte in H 2 konsumiert - allerdings ohne diese zahlen zu können. Da der Mann bereits deutlich alkoholisiert war, den Rechnungsbetrag in Höhe von knapp 50 EUR nicht begleichen konnte und sich aggressiv gegen den Angestellten verhielt, wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten begleiteten den 36-Jährigen dann gegen 21:00 Uhr vor die Türe, doch dieser wollte sogleich wieder zurück.  

Als die Uniformierten ihn daraufhin festhielten, schlug er unvermittelt mit der Faust in deren Richtung. Mit dem Einsatz von Pfefferspray wurde der Mann überwältigt, festgenommen und in die Ausnüchterungszelle eingeliefert. Zu allem Übel übergab sich dort mehrfach. In den frühen Morgenstunden konnte er dann seinen Heimweg antreten, allerdings muss er sich nun wegen Betrugs und dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte strafrechtliche verantworten. 

 Mannheim: Zeugen für Unfall auf der A 656 gesucht 

Am späten Mittwochabend gegen 21.20 Uhr kam es auf der A 656 von Mannheim in Richtung Heidelberg zu einem Unfall, zu dem die Polizei nun Zeugen sucht. Ein bislang nicht ermittelter Autofahrer wechselte unachtsam den Fahrstreifen, so dass ein 28-jähriger Fiat-Fahrer gezwungen wurde, nach links auszuweichen.  

Dabei krachte sein Auto gegen die Mittelleitplanken, schleuderte zurück und prallte gegen weitere Leitplanken. Quer zur Fahrbahn kam der Wagen schließlich zum Stillstand. Insgesamt wurden mehr als zehn Leitplanken beschädigt, so dass der Autobahnmeisterei Schaden von fast 3.000 Euro entstand. Der Fiat wurde total beschädigt und musste von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der 28-Jährige selbst zog sich glücklicherweise keine Verletzungen zu. Hinweise zu dem "Verursacher" gibt es nicht. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Mannheim nehmen unter Tel.: 0621/47093-0 Hinweise entgegen.  

Mannheim: Sturz aufgrund Fahrfehler - 16-Jähriger wird ins ein Krankenhaus eingeliefert

Offenbar aufgrund eines Fahrfehlers stürzte am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr ein 16-jähriger Zweiradfahrer bei seiner Fahrt im Waldgartenweg und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch das DRK wurde der junge Mann stationär in einem Mannheimer Krankenhaus behandelt. An seinem Peugeot-Roller entstand lediglich geringer Schaden. 

Mannheim-Seckenheim: Brand in Mehrfamilienhaus 

Ein 22-jähriger Mann wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 01:45 Uhr abrupt aus dem Schlaf gerissen. Grund hierfür war starke Rauchentwicklung in seiner Kellerwohnung in einem Mehrparteienhaus am Badener Platz. Unverletzt konnte der junge Mann aus seiner Wohnung fliehen und alarmierte sofort die Polizei und Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich im Kellergeschoss bereits starker Rauch gebildet. Die eingesetzten Polizeibeamten weckten durch Klingeln die restlichen Hausbewohner und konnten sie rechtzeitig aus dem Wohnhaus evakuieren.

Durch die Feuerwehr wurde die Wohnung des 22-jährigen Mannes betreten, der Brandherd konnte ausgemacht und das Feuer gelöscht werden. Brandursache ist nach bisherigem Stand der Ermittlungen ein technischer Defekt an einem Ölofen in der Wohnung. Durch den Brand und die starke Rauchentwicklung wurde die Wohnung unbewohnbar.

Weitere Wohnparteien wurden durch den Brand nicht in Mitleidenschaft gezogen, sodass die restlichen Bewohner des Hauses nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Der 22-jährige Mann wurde bei Familienangehörigen untergebracht. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Heidelberg: Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragt Haftbefehl gegen 34-jährigen Mann wegen unerlaubten Besitzes und unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat Haftbefehl gegen einen 34-jährigen Mann beantragt. Er steht im dringenden Verdacht, sich wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in Tateinheit mit unerlaubtem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge strafbar gemacht zu haben.

Der Mann soll am 4. Februar 2019 in seiner Wohnung in Heidelberg verschiedene Betäubungsmittel aufbewahrt haben. Unter anderem soll er im Besitz von 95,13 Gramm Marihuana, 4,32 Gramm Haschsich, 24,46 Gramm Amphetamin und 39 Ecstasytabletten gewesen sein. Die Betäubungsmittel soll er, neben dem eigenen Konsum, gewinnbringend an bislang unbekannte Abnehmer weiterveräußert haben, um sich daraus seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Gegen 08:50 Uhr des oben genannten Tages waren Polizeibeamte in einem Mehrparteienhaus in Heidelberg Kirchheim in anderer Sache tätig. Währenddessen nahmen die Beamten im Treppenhaus Marihuanageruch wahr, der aus der Wohnung des hier Tatverdächtigen drang. Eine daraufhin angeordnete Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden der genannten Betäubungsmittel, von entsprechenden Verpackungsutensilien, 2.000 Euro mutmaßlichem Dealergeld und u.a. zwei professionellen Aufzuchtschränken. 

Der Tatverdächtige wurde noch in seiner Wohnung vorläufig festgenommen und die aufgefundenen Beweismittel beschlagnahmt.

Am Dienstag, 05. Januar 2019, wurde der 34-Jährige der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt. Der durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg beantragte Haftbefehl wurde mit der Anordnung einer Meldeauflage außer Vollzug gesetzt. Der 34-Jährige ist u.a. dazu verpflichtet, sich täglich bei einer Polizeidienststelle zu melden.  

 BAB 5/AS Heidelberg-Schwetzingen: Beim Fahrstreifenwechsel nötige Sorgfalt außer Acht gelassen

Am Mittwoch ereignete sich auf der Bundesautobahn 5 in Höhe der Anschlussstelle Heidelberg-Schwetzingen ein Verkehrsunfall. Eine 24-jährige Frau war mit ihrem VW auf der rechten Fahrspur in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Gegen 16:00 Uhr ließ ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eines Kombis beim Fahrstreifenwechsel die erforderliche Sorgfalt außer Acht und touchierte den VW der 24-Jährigen. Diese wich nach rechts aus und kollidierte infolgedessen mit einer Warnbake der beginnenden Baustelle. Anstatt seiner Feststellungspflicht nachzukommen, entfernte sich der unbekannte Fahrzeugführer von der Örtlichkeit.

Die Verkehrspolizei bittet Zeugen, die Hinweis zum Unfallhergang und zum unbekannten Kombifahrer geben können, sich unter Tel. 0621/47093-0 zu melden. 

Eberbach/Rhein-Neckar-Kreis: Bei Deckenarbeiten in die Tiefe gestürzt 

Zum Einsatz eines Rettungshubschraubers kam es am gestrigen Mittwoch gegen 11:00 Uhr in Eberbach. Ein 25-jähriger Mann war in einer Firma in der Gammelsbacher Straße dabei, Deckenpaneele zu montieren. Dabei stützte er sich auf ein noch nicht gesichertes Paneel, worauf dieses sich löste und der 25-Jährige ca. 3 Meter in die Tiefe stürzte. Beim Sturz zog sich der junge Mann schwere Verletzungen zu, worauf der alarmierte Notarzt entschied, ihn mit einem Rettungshubschrauber in das nächstgelegene Krankenhaus bringen zu lassen. Eine zunächst vermutete Lebensgefahr konnte im Verlauf der weiteren medizinischen Behandlung ausgeschlossen werden. Das zuständige Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Leimen/Rhein-Neckar-Kreis: Wohnungseinbruch - Wer hat Beobachtungen gemacht, Hinweise an die Polizei 

In die im 4. OG gelegene Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Tinqueux-Allee brachen zwischen Montag- und Mittwochmittag bislang unbekannte Täter ein. Im Innern wurden sämtliche Schränke und Behältnisse nach Brauchbarem durchsucht und ersten Angaben der Geschädigten zufolge Hals- sowie Ohrschmuck, mehrere Uhren, eine hochwertige Prada-Damenhandtasche sowie Herrenoberbekleidung und diverse Alkoholika gestohlen. 

Die Gesamtschadenshöhe lässt sich momentan noch nicht exakt beziffern, dies bedarf der weiteren Überprüfungen. 

Wie sich die Unbekannten Zugang zu der Wohnung verschafft haben, ist ebenfalls noch ungeklärt. Zeugen bzw. Bewohner des Anwesens, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222/57090, oder der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444, zu melden. 

Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis: Einbruch im Buchenweg -  Zeugen gesucht

In ein Anwesen im Buchenweg verschafften sich in der Zeit zwischen Montagnachmittag und Mittwochabend bislang unbekannte Täter brachial über ein aufgehebeltes Fenster Zugang und durchsuchten im Innern verschiedene Räume wie auch Behältnisse. Bei Rückkehr des Geschädigten am Mittwochabend bemerkte er das offenstehende Fenster und alarmierte die Polizei. Nach deren Angaben wurden rund 1.000 Euro Bargeld, welches in verschiedenen Fremdwährungen in Briefumschlägen aufbewahrt wurde, gestohlen. Ob weitere Utensilien von den Tätern mitgenommen wurden, ist aktuell noch nicht geklärt und Gegenstand der weiteren Überprüfungen. Zeugen, die zur genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222/57090, oder der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444, in Verbindung zu setzen.  

Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis: BMW beschädigt und geflüchtet 

Ein bislang nicht ermittelter Autofahrer beschädigte am Mittwochmorgen kurz vor 6.30 Uhr einen in der Schloßstraße in Höhe des Anwesens Nr. 32 ordnungsgemäß abgestellten BMW. Obwohl Schaden von rund 2.500 Euro entstand, kümmerte sich der Verursacher nicht und entfernte sich unerlaubt. Die Geschädigten nahmen ein Unfallgeräusch wahr und erkannten einen dunklen VW Golf. Das von ihnen übermittelte Kennzeichen liegt im Informationssystem jedoch nicht ein. Vorgefundene Scheinwerferteile wurden von den Beamten sichergestellt. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug bzw. dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Wiesloch, Tel.: 06222/57090, zu melden. 

Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis: Spanner auf frischer Tat ertappt - Zeugen gesucht!

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete einen Mann dabei, wie dieser um kurz nach 22 Uhr im Garten des Nachbargrundstückes an der Terrassentüre stand und dabei durch den teilweise heruntergelassenen Rollladen in das Wohnzimmer Am Rebgärtchen spähte. Dabei beobachtete dieser wohl, die auf dem Sofa liegende Bewohnerin. Als der Spanner den Zeugen bemerkte, flüchtete er um das Haus über den Gartenzaun auf die Straße. Mehrere Streifenwagen nahmen nach der Alarmierung sofort die Fahndung auf, der Mann entkam allerdings. Die Ermittler des Polizeipostens Walldorf suchen in diesem Zusammenhang nach einer Person, die wie folgt beschrieben werden kann: männlich, mindestens 1,80 m groß, bis zu 30 Jahre alt, schlanke / sportliche Statur, trug eine Basecap und eine dunkle Jacke. Ob hier möglicherweise ein Zusammenhang mit einer ähnlichen Tat im November letzten Jahres besteht, die sich im selben Wohnviertel ereignete, ist Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen oder Hinweisgeber, werden gebeten, sich unter 06222 57090 an das Polizeirevier Wiesloch zu wenden. 

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis: Unfall fordert 10.000 Euro Schaden und zwei nicht mehr fahrbereite Autos  

Vor Fahrtantritt am Mittwochmorgen kurz vor 8 Uhr befreite eine 51-jährige Sinsheimerin die Frontscheibe ihres VW Polo nicht komplett vom Eis und setzte sich dennoch hinter das Steuer. In Höhe des Anwesens Nr. 4 krachte sie infolge unzureichender Sicherverhältnisse bzw. angelaufener Frontscheibe auf einen am Fahrbahnrand geparkten VW Golf, der wiederum auf einen davor stehenden Smart geschleudert wurde. Ihr Auto sowie der Smart der aus Sinsheim stammenden Frau wurden so stark beschädigt, dass diese Autos abgeschleppt werden mussten.  

Die Polizei beziffert den Unfallschaden auf 10.000 Euro. Verletzte gab es glücklicherweise nicht zu beklagen. Die 51-Jährige muss mit einer Anzeige rechnen. 

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis BAB 6: Gemeinsame Kontrollen von Lkw-Fahrern - über 50%-Beanstandungsquote

Erstmalig fand am Montagmorgen auf der Tank- und Rastanlage Kraichgau-Süd eine Sonderkontrolle zur Überprüfung der bestehenden Sozialvorschriften für Lkw-Fahrer, mit dem Schwerpunkt des unerlaubten Verbringens der regelmäßigen Wochenruhezeit im Führerhaus, statt. Die seit Mai 2017 in Kraft getretene Änderung des deutschen Fahrpersonalgesetzes (FpersG) verbietet es den Fahrern ihre einzuhaltende wöchentliche Ruhezeit von 45 Stunden im Lkw zu verbringen. Dies soll sicherstellen, dass Fahrer ausgeruht unterwegs sind und eine Gefährdung des Straßenverkehrs durch Übermüdung ausgeschlossen wird. 

Insgesamt wurden 40 LKW-Fahrer in der Zeit von 05:00 Uhr bis 10:00 Uhr durch die Spezialisten der Verkehrsgruppe "gewerblicher Güter- und Personenverkehr" des Polizeipräsidiums Mannheim überprüft.

Unterstützt wurden sie dabei von Beamten der Wasserschutzpolizeistation Mannheim, Kontrolleuren des BAG, sowie Spezialisten der Verkehrspolizei Karlsruhe.

Mehr als die Hälfte der Kontrollierten wurden beanstandet. 18 Fahrer und deren Unternehmer gelangten zur Anzeige, da die Fahrer ihre regelmäßige Wochenruhezeit von mindestens 45 Stunden unerlaubt im LKW verbrachten. Drei Fahrer kommen wegen anderen fahrpersonalrechtlichen Verstößen zur Anzeige.

Bei den zeitintensiven Kontrollen, die bis 1,5 Stunden pro Lkw beanspruchen kann, werden die Fahrerkarte und das Kontrollgerät vor Ort ausgelesen und ausgewertet. Zudem werden die Frachtpapiere der letzten Tage eingesehen. Wird ein Verstoß festgestellt, wird dieser zur Anzeige gebracht. Bei ausländischen Fahrern wird eine Sicherheitsleistung in Höhe des Bußgeldes in Bar erhoben - das kann nochmals bis zu einer Stunde beanspruchen. Bei einem Verstoß drohen dem Fahrer bis zu 500 EUR Bußgeld, für den Unternehmer werden 1.500 EUR fällig.

Bei einem ausländischen LKW-Fahrer wurde neben dem Verstoß gegen die Bestimmungen zur Wochenruhezeit zusätzlich ein Kabotageverstoß festgestellt. Die Überprüfung der Frachtpapiere ergab, dass er statt der zulässigen drei Transporte insgesamt acht Transporte in der Bundesrepublik durchgeführt hat. Gegen den Unternehmer des Fahrers wurde eine Sicherheitsleistung von 7.750 EUR erhoben.

Insgesamt wurden mehr als 30.000 EUR an Sicherheitsleistungen bei der durchgeführten Sonderkontrolle erhoben. Aufgrund der hohen Beanstandungsquote von über 50 % werden die Kontrollmaßnahmen auch in Zukunft fortgesetzt.