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Mannheim/Heidelberg/RNK: Telefonanrufe von "Enkeln" reißen nicht ab - auch in Römerberg!

Über 40 bekanntgewordene Fälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim

Speyer: Mehrere Anrufe "Falscher Polizeibeamter" in Römerberg

Am Donnerstagmittag kam es in Römerberg zu mehreren Anrufen falscher Polizeibeamter. Bislang meldeten sich bei der Polizei neun Personen, bei denen eine männliche Person anrief und sich als Polizeibeamter ausgab. In bekannter Weise wurde vorgegeben, dass in der Nachbarschaft eingebrochen wurde und bei den festgenommenen Tätern Listen mit dem Namen der Angerufenen aufgetaucht wären.

Danach wurde versucht, Informationen zu den Angerufenen bzw. zu deren Vermögensverhältnissen zu erlangen. Durch zurückliegende Hinweise war die "Betrugsmasche" den Angerufenen jedoch bereits bekannt, so dass alle Gespräche beendeten wurden, ohne dass es zu einer Vermögensverfügung kam. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf nochmals hin, auf derartige Anrufe nicht einzugehen und diese bei der Polizei zu melden (Tel.-Nr. 06232-1370 oder per Mail an pispeyer@polizei.rlp.de).

Mannheim/Heidelberg/RNK (ots) - Weit über 40 Telefonanrufe von vermeintlichen Enkeln, die in Gesprächen finanzielle Notlagen vorgaben, registrierte die Polizei am Freitagmorgen. Überwiegend ältere Bürger/Bürgerinnen, die im Stadtgebiet Mannheim, Heidelberg sowie im Rhein-Neckar-Kreis wohnhaft sind, erhielten am Donnerstag dubiose Telefonanrufe. Für Verkehrsunfälle und Wohnungskäufe bräuchten die Enkel dringend Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro. 

Vereinzelt hatten die Kontaktierten auch schon Bargeld "organisiert", doch Bankmitarbeiter schöpften Verdacht und alarmierten rechtzeitig die Polizei. Zu Schäden kam es in keinem Fall. Die meisten Anrufe waren im Stadtgebiet Heidelberg, hier im Bereich des Polizeireviers Heidelberg-Süd, zu verzeichnen. 

Aufgrund der aktuellen Häufung gibt die Polizei erneut folgende Hinweise: 

  • Hinterfragen Sie stets, vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben - stellen Sie Fragen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie auf !
  • Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte !
  • Geben Sie niemals Besitzverhältnisse/Vermögensverhältnisse preis!
  • Händigen Sie kein Geld an Unbekannte aus, die angeblich von Verwandten zur Abholung beauftragt wurden.
  • Verständigen Sie bei der Kontaktaufnahme von vermeintlichen Verwandten sofort die Polizei unter 110.
  • Prüfen Sie ihren Eintrag im Telefonbuch und lassen Sie ihren Vornamen löschen oder nur Anfangsbuchstaben eintragen.

Auf die Möglichkeit einer kostenfreien Beratung durch die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Mannheim unter 0621/174-1212 wird zudem hingewiesen.

Text und Bild: Polizeipräsidium Mannheim