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Einbrecher im Visier der Polizei

Großkontrolle in fünf Bundesländern

Mainz. Im Rahmen der sogenannten Südschienen-Kooperation zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität fanden vom 07.02.2019 bis 09.02.2019 an erkannten Schwerpunkten Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen der Polizei statt. Neben Rheinland-Pfalz, Bayern, Hessen und Baden-Württemberg nahm erstmals auch Sachsen an der Kontrollaktion teil. 

Das Land Rheinland-Pfalz beteiligte sich am 07.02.2019 mit allen Polizeipräsidien. Unterstützt wurden die Präsidien durch Beamtinnen und Beamte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei. Die landesweiten Kontrollen betrafen insbesondere die An- und Abfahrtsrouten von kriminellen Banden. Hierbei wurden landesweit mobile sowie stationäre Kontrollen an den Bundesstraßen und den Bundesautobahnen durchgeführt. Zudem setzte die Polizei auf zielgerichtete Präventionsmaßnahmen wie beispielsweise Bürgergespräche und die Verteilung von Flyern. 

"Einbrecher sind reisende Täter. Daher ist eine gemeinsame Kontrollaktion eine zentrale Maßnahme, um länderübergreifend gegen Einbruchskriminalität vorzugehen", betonte LKA-Präsident Johannes Kunz. 

Insgesamt waren in Rheinland-Pfalz an diesem Tag 434 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz. Diese überprüften 1.233 Personen und 564 Fahrzeuge. Hierbei wurden sechs Personen vorläufig sowie fünf Personen aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen. 

28 Strafanzeigen wurden wegen Verstößen u.a. gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz sowie gegen die Straßenverkehrsordnung gefertigt. Die Mehrzahl der 28 festgestellten Ordnungswidrigkeiten betraf hierbei verkehrsrechtliche Verstöße.

Text und Foto: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz