Burgen- und Schlösserfahrt GV Lyra Speyer am 25.5.2013 - noch wenige Plätze frei

Wieder einmal lädt der Gesangverein Lyra Speyer zu einer seiner
beliebten Tagesfahrten ein. Am 25. Mai geht es dieses Mal nach
Hohenlohe, dem Land der Burgen und Schlösser. Für
Schnellentschlossene gibt es jetzt die Möglichkeit, sich noch einen
der wenigen Restplätze zu sichern.
Die Tagesfahrt im bequemen Reisebus führt zunächst zur
Tropfsteinhöhle Eberstadt. Dieses atemberaubende geologische
Naturdenkmal ist einzigartg in Süddeutschland und hinterlässt
beim Besucher unvergessliche Eindrücke durch seine Schönheit und
seinen Formenreichtum.
Im Anschluss danach führt die Fahrt weiter zum Schloss
Weikersheim, das als das schönste der hohenlohischen Schlösser
gilt. Im Rahmen einer exclusiven Führung entdecken die Teilnehmer
die herrlichen Räumlichkeiten dieser Residenz, allen voran den
beeindruckenden Rittersaal. Weiterhin gibt es reichlich
Gelegenheit, den Schlosspark mit dem an diesem Wochenende
stattfindenden Gartenfestival zu entdecken. Besonders beeindruckend
dort sind die Orangerie, die Wasserspiele und die "Zwergengalerie"
ganannte Skulpturenreihe.
Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag fährt die Reisegruppe
weiter zur Stauferburg Krautheim, die extra für die Teilnehmer zur
Besichtigung geöffnet wird. Von dort stammt angeblich das bekannte
Zitat des Götz von Berlichingen "Er kann mich mal...."
Im Landgasthof zu Füßen der Burg klingt der Abend bei einem
gemeinsamen Abendessen aus, bevor gegen 20:00 die Heimreise
angetreten wird.
Fahrtpreis: 35,-€
Abfahrt an folgenden Haltestellen:
7:50 Uhr Speyer Nord
7:55 Uhr Bahnhof Speyer
8:00 Uhr Speyer, Berliner Platz
Im Fahrtpreis enthalten sind ein reichhaltiges Frühstücksbuffet
in Buchen und sämtliche Führungen.
Weitere Informationen und Anmeldung per mail an vorstand@lyra.de
oder telefonisch unter 06236/54256
18.05.2013
„Wege aus der Brüllfalle“ mit Kinderschutzbund-Beraterin Anne Zwick:
„Kein Kind
will etwas tun, um die Eltern zu ärgern“
Die Brüllfalle – welche Eltern kennen sie nicht,
wenn das eigene Kind mal wieder so gar nicht tun will, was man ihm
sagt? Da kann man schon einmal etwas lauter werden. Auf ihrem
Elternabend im Mehrgenerationenhaus zeigte
Kinderschutzbund-Expertin Anne Zwick mit dem Film von Wilfried
Brüning „"Wege aus der Brüllfalle - Wenn Eltern sich durchsetzen
müssen" und einer anschließenden Diskussion vielen Eltern wie sie
ihren Kindern mit Liebe und Respekt klare Aufträge erteilen können.
Neue mögliche Sichtweisen auf das eigene Kind und neue
Handlungsmöglichkeiten für ihre Erziehung standen dementsprechend
im Vordergrund. Dabei machte Anne Zwick deutlich: "Kein Kind will
etwas tun, um die Eltern zu ärgern. Kinder haben allerdings ihren
eigenen Plan, z.B. ein spannendes Spiel fortzusetzen und das
steht dann für sie im Vordergrund."
Dass Verständnis für die Denkweise des Kindes die
richtige Antwort auf die Brüllfalle ist, zeigt auch der Film.
Liebevoll illustriert er die Welt der Kinder, die wie in einer
Hülle leben und sich dadurch voll und ganz auf ihre spielerische
und experimentelle Welt konzentrieren können. Nur brauchbare
Aufforderungen dringen zu ihnen vor, wie "Es gibt Eis!". Alle
anderen Dinge werden ausgeblendet. Gerade deshalb ist in der
Erziehung immer auch Kreativität gefragt, folgert Zwick. Statt zu
bestrafen empfiehlt sie die Konsequenzen zu benennen.
"Wenn das Kind sein Fahrrad trotz Hinweise nicht abgeschlossen
hat und es deshalb gestohlen wurde, kann man vom Kind erwarten,
dass es auch eine Zeit zu Fuß zur Schule geht", so Zwick.
Aber auch die Reflexion des eigenen Handelns ist
für einen erfolgreichen Kontakt zu den Kindern unverzichtbar, wie
die anschließende Diskussion der Eltern mit Anne Zwick und der Film
deutlich macht. Angeregt unterhielten sich die Eltern über die im
Film genannten Ratschläge für eine gute und effiziente
Kommunikation, der humorvoll die Schwächen der Eltern zeigt und
Lösungsansätze bietet. Statt zu viel zu reden, unklare
Ausdrucksweisen zu benutzen und unrealistische Strafandrohungen
("Du darfst nie wieder Fernsehen!") zu verkünden, sollten Eltern
mit Ich-Botschaften arbeiten, um dem Kind von Angesicht zu
Angesicht unmissverständlich verstehen zu geben, was man empfindet
und warum man etwas wünscht. Eltern sollten dabei weniger aus der
Distanz etwas klären und ihre eigene Tätigkeit unterbrechen, um für
die Kinder sichtbar zu werden.
DKSB Speyer e.V., Presse; Foto: © DKSB /
Susanne Tessa Müller
10.05.2013
Sommersport beim Skiclub Speyer
Sportabzeichen beim Skiclub: Bis zu den Sommerferien
bietet der Skiclub 3 Termine an, an denen Prüfungen für das
Sportabzeichen absolviert werden können.
Am 27.05., 10.06. und 24.06. stehen die Prüfer des Skiclub
jeweils ab 17:30 bis 19:30 Uhr im Helmut-Bantz- Stadion zur
Verfügung.
Darüber hinaus gibt es ab sofort jeden Montag von 19 Uhr
bis 20 Uhr einen Lauftreff unter Leitung von Andrea Weber im
Bantz-Stadion für jung und alt. Ziel ist es, fit und beweglich zu
bleiben durch gesundheitsorientiertes Laufen.
Ebenfalls ab sofort bietet der Skiclub für Kinder und
Jugendliche unter der Leitung von Johannes Walter Gymnastik
an. Treffpunkt ist jeden Mittwoch von 17:30 bis 18:30 das
Untergeschoss der Turnhalle des Schwerd-Gymnasiums. www.skiclub-speyer.de SC
Speyer, Presse
22.04.2013
Termine des BDS Römerberg-Speyer e.V. Zeitraum: April – Juni 2013
18. April 2013 (Beginn 19:30Uhr)
Bund der Selbständigen. Donnerstag, 19:30Uhr, Vortrag „IT-Recht
und Impressumspflicht“ im Hotel Lösch Pfälzer Hof, Schwegenheimer
Straße 11, Römerberg- Mechtersheim. Der Eintritt ist für Mitglieder
frei, für Nichtmitglieder beträgt der Eintritt 10 Euro. Anmeldungen
unter Telefon 06321/9375141.
16. Mai 2013 (Beginn: 19:30Uhr)
Bund der Selbständigen. Donnerstag, 19:30Uhr, Vortrag
„Entstehung und Zweck eines Energie-Plus-Hauses“ im
Collectus-Energiezentrum, Wormser Landstraße 247, Speyer. Der
Eintritt ist frei. Anmeldungen unter Telefon 06321/9375141.
22. Mai 2013 (Beginn: 18:30Uhr)
Bund der Selbständigen. Mittwoch, 18:30Uhr, Vortrag
„Energieberatung Mittelstand und Förderung von
Energieeffizienzmaßnahmen“ im Collectus-Energiezentrum, Wormser
Landstraße 247, Speyer. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter
Telefon 06321/9375141.
05. Juni 2013 (Beginn: 19:30Uhr)
Bund der Selbständigen. Mittwoch, 19:30Uhr, Vortrag „VOB –
Mängelgewährleistung, Haftung und Schadensersatz“ im Hotel Lösch
Pfälzer Hof, Schwegenheimer Straße 11, Römerberg-Mechtersheim. Der
Eintritt beträgt für Mitglieder 10 Euro, für Nichtmitglieder 25
Euro. Anmeldungen unter Telefon 06321/9375141.
19. Juni 2013 (Beginn: 19:30Uhr)
Bund der Selbständigen. Mittwoch, 19:30Uhr, Vortrag
„Internetmarketing und Suchmaschinenoptimierung“ im Hotel Lösch
Pfälzer Hof, Schwegenheimer Straße 11, Römerberg-Mechtersheim. Der
Eintritt beträgt für Mitglieder 10 Euro, für Nichtmitglieder 25
Euro. Anmeldungen unter Telefon 06321/9375141.
02.04.2013
Die musikalische Alternative in Speyer
Domguggler beim Fastnachtsumzug in Frankfurt
Die Domguggler suchen
Verstärkung
Speyer- Nach der Kampgane ist vor der Kampagne,
das gilt auch für die Guggemusik Domguggler Speyer. Nach
erfolgreichen Auftritten in Speyer, Frankreich, Mechtersheim und
beim Fasnachtsumzug in Frankfurt werden bereits eifrig die nächsten
närrischen Tage und die Zeit dazwischen geplant. Seit 2009
existiert die Musikgruppe in der Domstadt, die mit viel Einsatz und
Leidenschaft aktuelle Musik und Klassiker auf ihre eigene Art
interpretiert. Mit Stücken wie z.B. „Heavy Cross“ von der Gruppe
Gossip oder „Westerland“ von den Ärzten wird gezeigt, dass
Musikgruppen nicht langweilig und eingestaubt sein müssen. Dabei
steht vor allem der Spaß und der Zusammenhalt im Vordergrund.
Die Domguggler starten am 04.März.2013 wieder mit den Proben und es
werden noch Mitspieler gesucht. Jeden Montag ab 19:00 Uhr kann
jeder Interessierte in die Halle 101 am neuen Rheinhafen in Speyer
kommen und sich mal an den Instrumenten versuchen. Es muss keiner
Angst vor Notenlesen haben, wir sind alle keine Profimusiker und
jedem Anfänger wird immer geholfen. Instrumente zum Ausprobieren
und für die erste Zeit sind natürlich vorhanden. Auch unterstützen
wir Neumitglieder mit der Beschaffung von Instrumenten. Gesucht
werden Mitspieler für Trompete, Posaune und Schlagwerk, aber gerne
auch für andere Instrumente. Und auch die Rasseln freuen sich über
Nachwuchs.
Wer Interesse an handgemachter Musik hat, sich aufregende Auftritte
mit Kostüm bei Umzügen, Festen oder Prunksitzungen vorstellen kann,
und allgemein Spaß an gemeinsamen Aktivitäten im Verein hat, ist
herzlich Willkommen.
Guggemusik Domguggler Speyer e.V., Presse 25.02.2013
Rückschau und Ausblick der "Speyrer Brezelkracher"
Die
Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“ haben ihre Kampagne mit
großem Erfolg hinter sich gebracht und freuen sich auf die
Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.
Es gab kein Wochenende, an dem die Guggemusik „Speyrer
Brezlkracher e.V.“ nicht unterwegs war in der Kampagne 2013. Mit
bis zu 3 Auftritten am Abend durften sie Auftritte in Frankfurt,
Wiesbaden, Pirmasens, Hassloch, Bad Rappenau, Birkenfeld, Forbach,
Karlsruhe, Waldböckelheim, Hütschenhausen, Kandel, Ruppertsberg und
Seléstat in Frankreich aber auch in ihrer Heimatstadt Speyer
absolvieren, fuhren meist mit dem Bus von einem Auftritt zum
nächsten, kamen spät in der Nacht nach Hause, um dann am nächsten
Morgen wieder zum nächsten Auftritt zu fahren... Mit ihrer
mitreißenden Musik heizten sie den Besuchern ein und kamen ohne 1-2
Zugaben aus keiner Halle, was für den Erfolg der ersten Speyerer
Guggemusik spricht. Aber auch für soziale Zwecke waren die
„Brezlkracher“ unterwegs und haben damit älteren und kranken
Menschen viel Freude gemacht. Am schmutzigen Donnerstag waren sie
auch in der Sparkassen-Filiale in Speyer-Nord, wo
Geschäftsstellenleiter, Mitarbeiter und Besucher der Kreis- und
Stadtsparkasse Speyer-Nord gleichermaßen zu der Musik der Gruppe
tanzten.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei… - so heißt es ja in einem
Lied – aber dem ist nicht so bei der Guggemusik „Speyrer
Brezlkracher e.V.“. Nach einer kleinen Verschnaufpause beginnen
bereits am Mittwoch, den 06.03.2013 in der Halle 101 um 18.00 Uhr
die neuen Proben für die Gruppe und auch für Anfänger. Wer
Interesse hat, bei der engagierten Gruppe mitzumachen, kann sich
gerne vorab per Mail unter 1.Vorstand@Brezlkracher.de oder
telefonisch unter 06232/8501304 informieren oder eben am 06.03.2013
in die Halle 101 kommen. Man muss keine Vorkenntnisse haben – der
musikalische Leiter, Horst Blumenschein, bietet extra Proben für
Anfänger an, in denen das Instrument erlernt werden kann. Also,
„guggt“ einfach mal vorbei bei der ersten Guggemusik von Speyer,
der Guggemusik Speyrer Brezlkracher e.V.
Gleichzeitig laufen auch die Vorbereitungen für die Aktivitäten
im Jubiläumsjahr des jungen Vereins, der in diesem Jahr beim
Festival der Guggemusik am 12.10.2013 in der Stadthalle Speyer sein
5-jähriges Bestehen feiern kann. So dürfen Sie sich auf folgende
Veranstaltungen freuen:
12. Mai 2013 ab 11 Uhr: Narrenolympiade in der Walderholung
Speyer Vereine und Gruppen „duellieren“ sich in lustigen Spielen
wie z.B. Trompetenweitwurf oder Skifahren zu viert auf einem großen
Paar Ski. Mitmachen können Vereine jeder Art aber auch private
Gruppen. Jede Gruppe sollte aus 6 Personen bestehen. Gerne können
sich auch mehrere Gruppen eines Vereins anmelden. Es entstehen
keine Anmeldekosten oder ähnliches. Der Eintritt ist frei. Für
Speis und Trank ist bestens gesorgt!
06./07. September 2013: Altstadtfest Speyer Erneut bekommen
Sie am Stand der Speyrer Brezlkracher Bärenbräu-Bier, schmackhafte
Crepé und vieles mehr. Auch für guggemusikalische Unterhaltung
werden wir wieder sorgen.
12. Oktober 2013 ab 18.00 Uhr: Festival der Guggemusik mit
Kostümpräsentation In der Speyerer Stadthalle spielen diverse
Guggemusikgruppen der Superlative An diesem Abend präsentieren die
Brezlkracher ihr neues Kostüm der Öffentlichkeit. Für Speis und
Trank ist bestens gesorgt!
11. November 2013 ab 16.11 Uhr: Faschingseröffnung auf dem
Geschirrplätz´l Feiern Sie mit den Brezlkrachern bei „Weck, Worscht
un Woi“ die Eröffnung der neuen Kampagne. Für Speis und Trank ist
bestens gesorgt! Zu Geburtstagen, Hochzeiten, Betriebsfesten und
Festlichkeiten aller Art können Sie die Guggemusik „Speyrer
Brezlkracher e.V.“ buchen. Infos und Terminvereinbarung unter:
1.Vorstand@Brezlkracher.de oder Tel. 06232/8501304, weitere Infos
unter www.Brezlkracher.de.
Guggemusik Speyrer Brezlkracher e.V., Presse
21.02.2013
Ehrung langjähriger Mitglieder im Skiclub Speyer
v.l. Peter Schappert, Theo Klaer, Klaus Zimmermann, Uschi Müller, Fritz Hochreiter und Peter Stepp
Im Rahmen eines Clubabends wurden beim Skiclub Speyer auch die
Ehrungen für langjährige Mitglieder vorgenommen.
4 zu ehrende Mitglieder waren anwesend und erhielten aus der
Hand des 1. Vorsitzenden Peter Stepp und des 2. Vorsitzenden Peter
Schappert Ehrennadel, Urkunde und ein Weinpräsent.
Uschi Müller und Fritz Hochreiter wurden für 40-jährige
Mitgliedschaft und Theo Klaer und Klaus Zimmermann für 50-jährige
Mitgliedschaft geehrt.
Die weiteren nicht anwesenden Mitglieder: Thomas Egner und
Steffie Stahl-Houy für 25 Jahre, Peter Jänsch, Rainer Lehr und
Michael Mülberger für 40 Jahre.
Peter Stepp, SC Speyer, Presse
08.02.2013
Speyerer Imkerverein wird 150 - gut besuchte Generalversammlung
Trotz widriger Wetterverhältnisse (Blitzeis) kamen viele Imker,
vor allem Jungimker, zur Generalversammlung des Imkervereins Speyer
ins Vereinsheim im Hanhöfer Wald.
Prof. Dr. Aldas ließ in seinem Jahresbericht das vergangene Jahr
Revue passieren. Es war für die Imker ein schlechtes und
ertragsarmes Jahr. Schuld waren die niedrigen Temperaturen und der
Regenreichtum, vor allem im Frühjahr. Die Frühjahrstracht fiel fast
komplett aus. Auch die Robinie (Akazie) und die Edelkastanie
brachten nicht den gewohnten Ertrag.
Hinzu kam ein großer Anstieg der Varoamilbe, einem Schädling der
besonders die Brut der Bienen, wie auch über Winter die Bienen
direkt, schädigt. Wer im Spätsommer 2012 nicht rechtzeitig und
ausreichend diesen Bienenschmarotzer bekämpft hat, muss mit
Völkerverlusten in diesem Frühjahr rechnen. Die Prognose liegt hier
bei rund 25%.
Erfreulich ist hingegen die Zunahme der Mitglieder des Vereins.
Eine große Anzahl an Jungimkern fand im Jahr 2012 den Weg zur
Imkerei. Durch Schulungen an den Vereinsvölkern haben sie die
Grundlagen der Imkerei erlernt.
Solide und stabil ist die finanzielle Lage des Vereins, so der
Kassenbericht des Kassiers.
Mit den Berichten der Obleute aus ihren Tätigkeitsbereichen endete
die erste Hälfte der Versammlung. Die folgenden Neuwahlen ergaben
einstimmig: 1. Vorsitzender ist weiterhin Prof. Dr. Rudolf Aldag.
2. Vorsitzender wurde durch Neuwahl Prof. Dr. Harald Martin
Hoffmann, Schriftführer ist Johann Gerhardt und Kassier Günther
Ableiter.
In diesem Jahr feiert der Imkerverein Speyer sein 150jähriges
Bestehen. Das Jubiläum wird am 9. März 2013 mit allen Vertretern
des Imkervereins des Landesverbandes Rheinland-Pfalz in der
Mehrzweckhalle der Siedlungsschule in Speyer-Nord gefeiert. Den
Festvortrag hält mit dem Thema „150 Jahre Imkerei – Tradition und
Fortschritt im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel“ Dr.
W. Mühlen vom Landesamt für Natur und Umwelt aus
Nordrhein-Westfalen. Frank Ableiter
28.01.2013
Schlachtfest des Kirchenbauvereins St. Konrad in Speyer-Nord
Der Kirchenbauverein St. Konrad lud am vergangenen Samstag,
12.01.2013 zum alljährlich stattfindenden Schlachtfest
ein.
Über 180 Gäste aus der Pfarrei, Speyer und dem Umland folgten
der Einladung und sorgten für einen vollbesetzten Pfarrsaal. Die 16
ehrenamtlichen Helfer, um den Kirchenbauvereinsvorsitzenden Josef
Kunz, hatten alle Hände voll zu tun um alle Gäste mit Essen und
Getränken zu versorgen. Der Vorsitzende dankte in seiner
Begrüßungsrede allen Helfern und Sponsoren. Ein besonderer Dank
sprach er dem Team der Siedlungsmetzgerei Hörner aus. Ulrich Hörner
stellte dem Kirchenbauverein Fleisch, Würste und Sauerkraut zum
Selbstkostenpreis zur Verfügung und half beim Anrichten der
Schlachtplatten und Speisen tatkräftig mit. Die Gäste waren
begeistert von Leberknödeln mit Sauerkraut, Brat-, Leber- und
Blutwürsten in vielen Variationen. Ein rundum gelungener Abend mit
vielen zufriedenen Gästen.
Der Erlös des Abends wird zu Mitfinanzierung dringend
notwendiger Reparaturen am Bruder-Konrad-Haus und für eine neue
Rutsche für den St. Konrads Kindergarten verwendet.
Weitere Spenden sind herzlich willkommen und können auf das Konto
des Kirchenbauvereins St. Konrad, Kto.Nr. 67776, BLZ: 75090300, bei
der Liga Bank überwiesen werden, Zweck: Kinderrutsche. Frank
Ableiter
14.01.2013
Mit dem Skiclub in den Schnee
Interessante Fahrten und Freizeiten in alpine
Skigebiete
Der Skiclub Speyer ist ein Sportverein – ein Sportverein der
sich von vielen anderen Sportvereinen in unsere Stadt
unterscheidet. Der Skiclub kann z. B. nicht dienstags und
donnerstags Training im Schnee anbieten, er hat nicht an jedem
Wochenende ein Spiel, ein Turnier oder einen anderen Wettkampf. Der
Skiclub muss seine ureigenen sportlichen Aktivitäten auf ein
Halbjahr konzentrieren und seinen Mitgliedern und sonstigen
Interessierten Angebote machen. Diese Angebote bestehen für
rennsportlich Begeisterte in der Teilnahme an Skirennen, für die
breite Mitgliedschaft und interessierte Öffentlichkeit in der
Teilnahme an Skifahrten und den Kursen der Skischule.
So hat der Skiclub zwei Jugend-Skifreizeiten im Programm, die
bereits in den bevorstehenden Weihnachtsferien laufen.
Vom 19. – 23. 12. geht es für 11-15 Jährige in das
Traum-Skigebiet von Obertauern; die 16-19 Jährigen werden über
Silvester in Wagrein „die Kuh fliegen lassen“. Wer seine Ski- oder
Snowboard-Künste verbessern will, dem bietet der Skiclub die
Teilnahme an seinen beiden Skischul-Wochenenden am 12./13.1. und am
19./20.1. im Südschwarzwald mit Übernachtung in der clubeigenen
Hütte in Aftersteg an.
Für Erwachsene hat der Skiclub eine Fahrt vom 23. bis 27. Jan.
nach Scheffau am Wilden Kaiser geplant, um dort auf 250
Pistenkilometern ihrem Sport nachgehen zu können.
Erstmals im Programm ist eine Oster-Familienfreizeit , die vom
23.3. bis 30.3. in die fast unendliche Sportwelt Amadé im
Salzburger Land führt.
Die Speyerer Jugend hat noch einmal die Gelegenheit an einer
Skifreizeit vom 8. bis 10.3. im Feldberg-Gebiet mit Übernachtung in
der Speyerer Hütte teilzunehmen.
Alle Veranstaltungen werden für jedermann mit Betreuung, Fahrt,
Übernachtung und i. d. R. Vollpension angeboten. Für alle
skisportlichen Fahrten sind noch einige Plätze verfügbar. Nähere
Auskünfte und Anmeldungen unter www.skiclub-speyer.de oder in
der Geschäftsstelle des Skiclubs in der Mühlturmstr. 14, Montag und
Donnerstag von 19 bis 21 Uhr oder Tel. 06232 76662. SC Speyer,
Presse
10.12.2012
Mitgliederversammlung des FC Speyer 09 entlastet Vorstand einstimmig
Vorstand des FC Speyer 09: Vorne v.l.n.r. Wolfgang Morawitz, Peter Spieß und Manfred Kniza. Hinten v.l.n.r. Jürgen Doser, Matthias Richter, Wolfgang Schimmele und Thomas Zander.
Speyer- In einer gut vorbereiteten und von den
Mitgliedern aktiv begleiteten Mitgliederversammlung wurde der
Vorstand für das Haushaltsjahr 2011/2012, welches mit einem
leichten Plus abschloss, einstimmig entlastet. Die Zustimmung für
den von Finanzvorstand Doser vorgetragenen Haushaltsplan 2012/2013
erfolgte ebenfalls einstimmig.
Aufsichtsrats Dr. Axel Wilke und Kassenprüfer Norbert Isselhard
bescheinigten dem Vorstand eine korrekte und transparente
Buchführung und lobten den gewissenhaften Umgang mit den
Finanzen.
Ebenso einstimmig erfolgten die Wahlen des Vorstandes, der
Kassenprüfer und des Ehrenrates. Der Vorstand setzt sich nun aus
folgenden Personen zusammen:
-
Thomas Zander / Vorsitzender
-
Matthias Richter / stellv. Vorsitzender und Vorstand
Spielbetrieb
-
Jürgen Doser / stellv. Vorsitzender und Vorstand Finanzen
-
Wolfgang Morawitz / Vorstand Jugend
-
Peter Spieß / Vorstand Marketing und Organisation
-
Wolfgang Schimmele / Vorstand Liegenschaften
-
Manfred Kniza / Vorstand Verwaltung
Zu Kassenprüfern wurden Gerd Baumann und Karl Feiniler gewählt.
Innerhalb des Ehrenrates gab es keine Veränderungen, da alle
bisherigen Mitglieder ihrer Wiederwahl zustimmten. So wurden
„Steff“ Schulz, Artur Morgenstern und Helmut Koch in ihrem Amt
bestätigt.
Gerd Baumann, Norbert Isselhard und Freddy Gabriel, die nicht
mehr zur Wahl antraten, wurde für ihr langjähriges Wirken zum Wohle
des Vereines gedankt.
Ferner wurde der Vorstand durch Beschluss der
Mitgliederversammlung ermächtigt den Zusammenschluss mit dem SV SW
Speyer e.V. mit der Maßgabe durchzuführen, dass der aufgenommene
Verein frei von Verbindlichkeiten ist.
Sehr aktiv und rege war die Diskussion über die Anpassung der
Mitgliedsbeiträge und die Einführung einer Passbearbeitungsgebühr.
Einstimmig war die Mitgliederversammlung der Auffassung dass eine
Gleichbehandlung bei der Anhebung notwendig sei, so dass folgende
Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2013 gültig sind.
-
Alle Beiträge steigen um 1,-€ im Monat und die Einführung einer
Passbearbeitungsgebühr i.H.v. 15,-€ gilt sowohl für die Jugend als
auch Aktivität.
-
Beitrag Erwachsene = 108,-€ jährlich
-
Beitrag Jugendliche = 72,-€ jährlich
-
Beitrag Familien = 142,-€ jährlich
-
Beitrag Senioren = 72,-€ jährlich / dieser Beitrag wurde nicht
verändert
Auch der Vorsitzende des Jugendfördervereins Manfred
Riehl-Chudoba attestierte dem Vorstand eine gute Zusammenarbeit,
lobte den neuen Vorstand Jugend und das zu seiner Unterstützung
gegründete Jugendleitungsteam mit Christian Peters (Events),
Christian Krüger (Finanzen & Einkauf) und Helmut Back
(Organisation). Voraussichtlich im Februar stehen auch im
Jugendförderverein Neuwahlen an, wobei bereits 2
Vorstandsmitglieder angekündigt haben nicht mehr zu kandidieren.
Der Vorsitzende warb um Teilnahme an der Sitzung und auch um
Personen, die sich ehrenamtlich im Vorstand betätigen wollen.
In seiner Funktion als Ansprechpartner von „Anpfiff-ins-Leben“
innerhalb des FC 09, machte Thomas Cantzler deutlich, wie wichtig
die außersportliche Begleitung der über 400 FC-Jugendlichen in den
Bereichen Schule, Beruf und Soziales sei. Mit 26 Jugendmannschaften
und 2 Fußball-Kindergartengruppen sei man der größte ehrenamtlich
aufgestellte Verein in der Metropolregion Rhein-Neckar und müsse
hierfür auch Verantwortung für die Jugend übernehmen. Deshalb wurde
auch mit Sebastian Ebeling der neue hauptamtlich im Verein
beschäftigte Leiter des Jugendförderstützpunktes vorgestellt. Seit
1. Oktober ist diese Schnittstelle zur Jugend nun mit einem
hauptamtlichen Mitarbeiter besetzt. Sebastian Ebeling nutzte die
Gelegenheit sich vorzustellen und wies gleich auf die erste Aktion
unter seiner Leitung hin. Ab 19. Dezember gibt es „Kick & Read“
d.h. interessierte FC-Jugendliche beteiligen sich an vormittags an
einer Leseaktion und danach findet ein Fußballtraining statt.
Sebastian Ebeling wurde mit großem Applaus in der Gemeinschaft des
FC Speyer 09 begrüßt und der Verein freut sich auf die
Zusammenarbeit mit ihm.
Die Ehrungen
verdienter Mitglieder rundeten den harmonischen Sitzungverlauf ab
und die zu Ehrenden nahmen den Dank des Vereines in Form einer
Urkunde und eines Weinpräsentes dankend entgegen. Folgende
Mitglieder wurden geehrt:
-
Artur Morgenstern / 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft
-
Bernd Sprengard / 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft
-
-
Gernot Kunz / 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft
-
Walter Roth / 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft
-
Herbert Wolff / 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft
-
Rainer Peters / 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft
-
Manfred Wasner / 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft
Zum Schluss
erhob sich die gesamte Mitgliederversammlung und stimmte zum 55.
Geburtstag von Renate Weber noch ein kräftiges „Happy birthday to
you“ an.
Damit schloss die Mitgliederversammlung nach etwas mehr als
2-stündiger Sitzungstätigkeit.
Vorsitzender Thomas Zander, Presse
25.11.2012
Sonntagsmatinee mit den „Lyra“-Chören im Diakonissen Seniorenstift Bürgerhospital
Konzert mit
vielen Höhepunkten
Der im März 2002 gegründete moderne Chor „Euro
Voices“ feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Aus diesem
Anlass hatte der Gesangverein zu einem morgendlichen Konzert ins
Seniorenstift Diakonissen Bürgerhospital eingeladen. Nicht nur die
Heimbewohner, sondern auch zahlreiche weitere Zuhörer waren der
Einladung gefolgt, und so konnte 1. Vorsitzender Peter Seipel bei
strahlendem Sonnenschein das Publikum in der vollbesetzten
Cafeteria begrüßen.
Sichtlich gut gelaunt waren alle beteiligten Akteure –
Chorleiter Wolfgang Herzing, der in bekannt humorvoller Art durch
das Programm führte, die beiden Chöre der „Lyra“ sowie Sopranistin
Claudia Fiddicke und Pianist Dmitrij Koscheew.
Fiddicke, die im April in der Stadthalle Speyer mit einem
Auftritt beim Lyra-Konzert „Musical Swings“ mit Angelika Milster
frenetischen Applaus geerntet hatte, stellte mit ihrem
unentgeltlichen Auftritt nicht nur ein weiteres Mal ihre
beeindruckenden Gesangskünste, sondern auch ihr großes Herz unter
Beweis.
„Mit Musik geht alles besser“ begrüßte der gemischte Chor
gemeinsam mit den „Euro Voices“ die Zuhörer, und die Begeisterung
der Sängerinnen und Sänger sprang bereits bei den ersten Tönen aufs
Publikum über. Das breitgefächerte Repertoire reichte von Melodien
aus Filmklassikern wie „Die Drei von der Tankstelle“ und dem
„Dschungelbuch“ bis hin zu bekannten Stücken aus den Musicals
„Phantom der Oper“ und “Starlight Express“ .
Musikalische Höhepunkte setzte Sopranistin Claudia Fiddicke mit
ihren Soloauftritten: Die Sängerin mit einer starken,
ausdrucksvollen Stimme und einem warmen Timbre interpretierte unter
anderem „Frühling in San Remo“, „Liebe, du Himmel auf Erden“, „Im
Prater blühn‘ wieder die Bäume“ und die „Barcarole“ und veranlasste
die Zuhörer zu begeistertem Mitklatschen und –singen.
Gemeinsam mit den Chören bot sie das „Hallelujah“ aus dem Film
„Shrek“ und „Die Vogelfrau“ aus „Mary Poppins“ und sorgte hier mit
ihrem eindringlichen Vortrag für Gänsehautgefühl.
Mit „Time to say goodbye“ verabschiedeten sich die Sängerinnen
und Sänger. Belohnung für das hochkarätige bunte Programm war ein
lang anhaltender Applaus, für den sich Fiddicke und die Chöre mit
einer Zugabe bedankten. GV Lyra Speyer 1867e.V.,
Presse
05.11.2012
Neuauflage des „Kleinen Dombuches“
Der Dombauverein
Speyer möchte darüber informieren, dass das „Kleine Dombuch“ in
seiner 13. Neuauflage soeben erschienen ist.
Das bereits 1980 in erster Auflage erschienene Büchlein, dessen
Autor der ehemalige Domkenner und Domdekan Bruno Thiebes ist, wurde
in den erforderlichen Teilen aktualisiert, mit entsprechendem
Bildmaterial ergänzt und durch den Dombauverein neu herausgegeben.
Die 13. Auflage wurde ebenfalls von Prof. Dr. Hans Ammerich, dem
Leiter des Bistumsarchivs, bearbeitet. Die letzte Ausgabe stammt
aus dem Jahr 2008 und war in den vergangenen Wochen restlos
ausverkauft worden.
Für die Neuauflage des 64 Seiten umfassenden Buches, das sich
als „Einführung in Geschichte, Bau und Bedeutung des Domes zu
Speyer“ versteht, erfolgte eine Erweiterung des Abschnitts über die
Katharinen- bzw. Reliquienkapelle des Domes. Aktualisiert wurden
die Daten zur Geschichte des Domes u. a. durch die Seligsprechung
des Priesters, Ordensgründers und Sozialreformers Paul Josef
Nardini (1821-1862) sowie um die Feierlichkeiten anlässlich des
950. Domweihe-Jubiläums im vergangenen Jahr. Besonders hingewiesen
sei auch auf das von Domkantor Christoph Keggenhoff verfasste
Kapitel über die beiden neuen Seifert-Orgeln.
Zu erwerben ist der Domführer in den Speyerer Buchhandlungen
Oelbermann und Osiander, beide Wormser Straße in Speyer, sowie im
Dompavillon.
Das „Kleine Dombuch“, seit vielen Jahren ein „Verkaufsschlager“
bei vielen Besuchern der Speyerer Kathedrale, wurde inzwischen
vieltausendfach verkauft und ist daher zu einer bedeutenden
Einnahmequelle des Dombauvereins geworden. Durch den Verkauf dieses
Buches unterstützt der Dombauverein die Domsanierung. Wolfgang
Hissnauer, Dombauverein Speyer
16.10.2012
Dom-Wein Edition 2012
Am 15. Juni 2012 stellte der Dombauverein Speyer
anlässlich einer kleinen Feier im Alten Stadtsaal der Stadt Speyer
der Öffentlichkeit die Dom-Weine der Edition 2012 vor. Es handelte
sich dabei um einen Weyherer Michelsberg, Riesling Spätlese trocken
2011 und eine Domcuvee Spätburgunder, Dorn- und Dunkelfelder 2009,
beide aus dem Weingut Valentin Ziegler Sohn aus Weyher in der
Pfalz.
Die 2020 Flaschen der Riesling Spätlese sind
bereits nach wenigen Wochen ausverkauft. Über diese positive
Resonanz freuen sich der Dombauverein und das Weingut sehr.
Der Dombauverein bietet nun, zusammen mit dem Weingut Ziegler
als guten Ersatz für den Riesling einen
Grauburgunder Kabinett trocken, Jahrgang 2011
an. Der "2011er Grauburgunder Kabinett trocken" ist ein
gehaltvoller Wein mit weniger Säure als der Riesling. Er besticht
durch seine dezenten Noten nach Birne und Quitte und leichten
Honigaromen.
Auch dieser Wein wird in den bisherigen Verkaufsstellen
erhältlich sein.
Der Dombauverein bedankt sich bei allen Weintrinkerinnen und
Weintrinkern, die mit dem Genuss des Domweines zum Erhalt der
Speyerer Kathedrale beitragen; ebenso bei den Verkaufsstellen für
ihre Unterstützung. Wolfgang Hissnauer, Dombauverein
Speyer
16.10.2012
Kanu-Club Speyer und Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt: In einem Boot!
Am 18. August waren
Bewohner der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt wie bereits im
letzten Jahr zu Gast beim Kanu-Club Speyer. Nach einer kurzen
Einführung ging´s gemeinsam mit den Betreuern vom Kanuclub los in
die Altrheine rund um Speyer. Das herrliche Wetter verführte auch
zu der ein oder anderen Wasserschlacht, die eine tolle Abkühlung
brachte. Im Schatten der am Ufer stehenden Bäume konnte man sich
dann noch ein wenig ausruhen, bevor es wieder weiterging.
Nach der Rückkehr wartete auf die Paddler ein zünftiges
Grillfest mit Würstchen und Steaks auf dem Gelände des Kanu-Clubs.
Die Senioren des Clubs hatten dankenswerter Weise noch für Salate
und Nachtisch gesorgt, so dass dieser tolle Tag einen perfekten
Ausklang fand. Besonders freuten sich die von der Lebenshilfe
betreuten Menschen über das T-Shirt mit der Aufschrift
„Kanu-Club Speyer und Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt: In einem
Boot“, Unterstützt wurde die Aktion aus Mitteln der
Weihnachtskalender-Aktion der Sparkasse Speyer. Die Lebenshilfe
Speyer-Schifferstadt bedankt sich bei allen, die diesen schönen und
rundum gelungenen Tag ermöglicht haben!. Kanuclub eV Speyer,
Presse
06.09.2012
Vortrag zur deutschen und pfälzischen Fußballgeschichte im 3. Reich
Sportpolitik und Parteiideologie im Großdeutschen Reich: Der
Konflikt der kurpfälzischen Trainerlegende Sepp Herberger mit dem
oberbayerischen NS-Sportfunktionär Karl Oberhuber
Der Historischer Verein der Pfalz e. V., Bezirksgruppe Speyer,
lädt hierzu in die Villa Ecarius, Bahnhofstraße 54, 67346
Speyer am Montag, 10.09. um 20 Uhr herzlich ein.
Joseph „Sepp“ Herberger, der bedeutendste Trainer in der
ruhmreichen Historie des Deutschen Fußball-Bundes, hatte sich in
der NS-Zeit mehrfach mit politischen Eingriffen in seine Arbeit
auseinanderzusetzen. Allgemein bekannt sind die Ereignisse nach dem
„Anschluss“ Österreichs im Frühjahr 1938. Herberger wurde von der
Reichssportführung angewiesen, für die in Paris ausgetragene
Fußballweltmeisterschaft 1938 kurzfristig eine „Großdeutsche
Nationalmannschaft“ mit Spielern aus der „Ostmark“ (Österreich) und
dem „Altreich“ aufzustellen. Politische Willkür hatte über
sportlichen Sachverstand gesiegt: Deutschland schied bereits im
Achtelfinale gegen die Schweiz aus.
Bald darauf musste sich Herberger erneut eines politischen
Gegners erwehren: Deutsche Truppen hatten bereits halb Europa im
Sturm genommen, als ein bayerischer Sportfunktionär und tiefbrauner
Parteibonze sich anschickte, seine Vision eines wahrhaft deutschen
Angriffsfußballs durchzusetzen. Es war der Bereichssportführer Karl
Oberhuber, Stellvertreter des Reichssportführers in Bayern und
Chefadjutant des bayerischen Innenministers und Gauleiters Adolf
Wagner, der mit superoffensivem, völkischem „Blitzkriegfußball“
Sportgeschichte schreiben wollte. Nach anfänglichen Erfolgen
Oberhubers gelang es Herberger jedoch, mit dem ihm eigenen
diplomatischen Geschick, seine „Defensivtaktik“ beizubehalten und
den Rivalen ins sportpolitische Abseits laufen zu lassen.
Von besonderem Interesse für die pfälzische
Regionalgeschichte ist die Tatsache, dass Oberhuber im
Schulterschluss mit Gauleiter Josef Bürckel und gegen den Willen
Herbergers das junge Spielergenie Fritz Walter vom 1. FC
Kaiserslautern zum Fußball-Verein Metz nach Lothringen
transferieren wollte. Aber auch mit dieser Initiative ist Oberhuber
gescheitert. Der Referent: Dr. Markwart Herzog ist
Sporthistoriker und leitet als Direktor die Schwabenakademie Irsee.
Historischer Verein der Pfalz e. V., Presse
04.09.2012
3. Sommerfest des Vereins „ Unter einem Dach e.V.“
Zu seinem 3.
Sommerfest hatte der Verein für gemeinschaftliches
Wohnen „Unter einem Dach e.V. “ am
vergangenen Samstag in das Gemeindezentrum der
Auferstehungskirche im Neuland eingeladen. Der Einladung folgten
zahlreich Mitglieder und Gäste. Das Vorstandsmitglied Rainer
Gschwind ging bei seiner Begrüßung kurz auf die
aktuelle Situation ein und betonte : „ auch wenn die Speyerer
Wohnprojekte vorerst auf Eis gelegt sind, werden die
Bemühungen dafür nicht enden“ . Einige Mitglieder des
Vereins haben zwischenzeitlich neue Wohn- und
Lebensplanungen beschritten , werden aber ihre Mitarbeit im
Verein nicht einstellen. Einen solchen Schritt hat auch die
Vorsitzende des Vereins, Inge Bebber und Familie getan, die
nun in Landau im Wohnprojekt „ Generationenhof“ eingezogen ist. Als
Dankeschön für ihre engagierte Tätigkeit wurde ihr ein
Gutschein für eine (Un)-Ruhebank überreicht.
Bei Kaffee und Kuchen und später dann auch Gegrilltem und
Salate wurde lebhaft über gemeinschaftliches Wohnen
informiert und diskutiert. Ein Dankeschön geht an alle
Mitglieder des Vereins , die mit ihren Kuchen- und
Salatspenden dieses Sommerfest erst ermöglicht haben. Am Ende
waren sich alle einig : Ein solches Fest wird es nächstes Jahr
wieder geben. Text und Foto: Rainer Gschwind
27.08.2012
Mit dem GV Lyra Speyer auf Tagesfahrt im Odenwald
Traumhaft schöne Tour
war gut ausgewählt
Der Gesangverein Lyra Speyer ist nicht nur für seine großen
Konzerte in Speyer bekannt, auch seine beliebten Tagesfahrten sind
immer schnell ausgebucht. Dieses Mal führte die Reise auf einer
traumhaften Route durch den Odenwald.
Erbach, Miltenberg, Michelstadt und Kloster Engelberg waren die
Stationen für die 50-köpfige Reisegruppe im vollbesetzten
Ausflugsbus. Bei bester Laune und gestärkt mit dem bekannten
reichhaltigen Frühstück am Bus führte die Route an der Limesstraße
entlang über Mosbach nach Erbach. Erstes Ziel war das dortige,
weltweit einzigartige Elfenbeinmuseum mit seiner reichhaltigen
Sammlung an kunstvollen Schnitzereien.
Die Fahrt führte weiter nach Michelstadt und Miltenberg, in
dessen altem Stadtkern in fränkischer Fachwerkkunst das älteste
Gasthaus Deutschlands zu finden ist, das „Haus zum Riesen“. Von
dort ging es in die Barockkirche St. Jakob, bekannt für den
Barockaltar mit seinem spätgotischen Wallfahrtsbild.
Zu den Höhepunkten des Ausflugs zählte nach einhelliger Meinung
die Schifffahrt auf dem Main, der sich noch ein Besuch des
Franziskanerklosters Engelberg anschloss. Die exponiert auf dem
südwestlichsten Ausläufer des Spessarts bei Großheubach gelegene
Klosteranlage der Franziskaner blickt auf eine jahrhundertealte
Wallfahrtstradition zurück. Die Entstehung des Ortes reicht
vermutlich bis in die Zeit um 1300 zurück, der erste urkundliche
Wallfahrtsbeleg stammt aus dem Jahr 1406.
Der gelungene Tag klang in geselliger Runde in Mußbach beim
Winzer aus, bei der zum Abschluss zahlreiche Gutscheine und
Weinpräsente verlost wurden
Die nächste Tagesfahrt ist für den 29. September 2012
geplant. Weitere Informationen bei Chorleiter Wolfgang Herzing,
Tel. 06232/36149.
10.05.2012
"Kinderfest"/Verein Aktive Alleinerziehende
Speyer -
Ein großes Mitmach-Kinderfest veranstaltet der Verein Aktive
Alleinerziehende am Sonntag, 24. Juni, auf dem Gelände des
Unternehmens
Bauhaus in der Schifferstadter Straße.
Die Suche nach neuen Aktivitäten und Aktionen brachte die
Vereinsführung auf die Idee, etwas für Kinder in einem größeren
Rahmen zu tun. Schließlich erinnerte man sich an das Fest "Spaß uff
de Gass", das nur einmal in Speyer-Nord stattgefunden hat, und kam
so auf den Gedanken, ein Kinderfest speziell in diesem Stadtteil
anzubieten, wenn es sein soll, dann jährlich.
Auf der Suche nach einem geeigneten Platz war der Vereinsvorstand
schnell fündig geworden. Das Gelände des "alten" Bauhauses schien
perfekt und schon im ersten Gespräch mit der Geschäftsleitung wurde
dem Kinderfest grünes Licht gegeben. Das Unternehmen stellt das
Gelände rund um sein Sommermöbelhaus zur Verfügung. Dirk von Babka,
stellvertretender Geschäftsleiter, sagte, dass sich das Bauhaus mit
seinem Kids-Club am
Mitmach-Programm beteiligt.
Der gesamte Gewinn aus dem Getränkeverkauf und mindestens 20
Prozent vom Gewinn aus dem Verkauf der Speisen werden der Aktion
Herzenssache
gespendet. Mit Informations- und Mitmach-Stationen sind unter
anderem die Jugendfeuerwehr Speyer, die Schnelle Einsatztruppe der
örtlichen
Rettungskräfte, Infra-Graffiti, Rainer Hofmann mit dem
Erbsenbaum-Spiel und die Amateurfunker dabei, informierte die
Vereinsvorsitzende Heide Göbelt.
Auf der Bühne tanzen die Spargelhexen Dudenhofen. Mit viel Action
fegt das Papa & Tochter-Discotanzpaar Sven & Livia über die
Bühnenbretter.
Die "Domguggler" unterhalten die Festbesucher mit fetziger
Guggemusik. Einen großen Auftritt hat die Kindertanzgruppe Mladost.
Mit einem
Konzert will die Jugend-Rockband "Nice Cries" das Publikum
begeistern. Weitere Vereine und Initiativen, die ihre Kinder- und
Jugendarbeit
präsentieren wollen, können sich bis 25. Mai melden; Kontakt:
b.bumb@gmx.de
In einer "Fressmeile" gibt es neben dem üblichen Speiseangebot
veganische, vegetarische, gluten- und laktosefreie Kost. Moderiert
wird die Veranstaltung von Joachim "Joe" Knorr vom Kabarett "Ü 40
plus minus" und Bernhard Bumb. Das Fest beginnt um 11 Uhr und
klingt gegen 18 Uhr aus, das Bühnenprogramm startet um 14 Uhr; der
Eintritt ist frei. Bernhard Bumb -- Pressesprecher Aktive
Alleinerziehende e. V.
07.05.2012
Neuwahlen und Beitragserhöhung beim TTC Speyer
2. Mannschaft des TTC Speyer, die in die Bezirksliga aufgesstiegen ist
Die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung
des Tischtennisclub Speyer brachten nur wenige
Veränderungen.
Die Vorstandsmitglieder Anton Sorg (Vorsitzender),
Manfred Kniza (Geschäftsführer), Wolfgang Leinenweber
(Schatzmeister), Robert Sigmund (Sportwart), Theo Schneider
(Gerätewart) und Mathias Lang (Festwart) wurden ohne Gegenstimme in
ihren Ämtern bestätigt. Der bisherige Pressewart Christoph Weber
löste Nick Weickenmeier als Jugendwart ab. Manfred Kniza übernimmt
das Amt des Pressewarts zusätzlich. Bestätigt wurden auch die
beiden Kassenprüfer Michael Sobczak und Franz Thuy.
Der alte und neue Vorsitzende Anton Sorg berichtete über die
zwei seit der letzten Mitgliederversammlung zurückliegenden Jahre.
Der Schatzmeister Wolfgang Leinenweber stellte die
Haushaltsabrechnungen für die Jahre 2010 und 2011 vor. Die Ausgaben
überwogen erneut die Einnahmen und ließen das Vereinsvermögen
weiter zusammenschrumpfen. Er empfahl daher eine Erhöhung der
Mitgliedsbeiträge. Michael Sobzak stellte bei der Finanzen des
Vereins eine ordentliche und korrekte Buchführung fest. Es wurde
schließlich der Vorstand für die Jahre 2010 und 2011 ohne
Gegenstimme entlastet.
Danach gab dann eine sehr ausführliche Diskussion über die neuen
Tarife bei den Beiträgen. Es wurden verschiedene Varianten
vorgestellt, variiert und teilweise wieder verworfen. Auch wurde
darüber diskutiert, ob man von den Mitgliedern zusätzliche
„Arbeitsleistungen“ für den Verein verlangen soll. Schließlich
folgte man der Empfehlung, die von den meisten anwesenden
Mitgliedern bevorzugt wurde. Die abschließende Abstimmung darüber
war dann nur Formsache. Ab dem 01.01.2013 liegt der Beitrag für
Erwachsene bei 7,-- EUR monatlich. Jugendliche und passive
Mitglieder müssen dann die Hälfte, also 3,50 EUR monatlich zahlen.
Es folgten danach eine Diskussionen über die Notwendigkeit von
Anschaffungen bezüglich der Sportbekleidung der Spieler.
Die anschließende Spielerversammlung beschäftigte sich mit den
Aufstellungen (Spieler) der geplanten Mannschaften für die Saison
2012/2013. Durch den Abstieg der 1. Mannschaft aus der Bezirksliga
und dem gleichzeitigen Aufstieg der Zweiten, wird der TTC Speyer in
der Bezirksklasse gleich mit zwei Teams vertreten sein. Die 3.
Mannschaft startet erneut in der Kreisklasse. Eine Jugendmannschaft
soll in der Bezirksklasse starten. Mario Israel wird als
Jugendtrainer dem neuen Jugendleiter unterstützen. Die schließlich
„erarbeiteten“ Mannschaftsaufstellungen sind vorbehaltlich der
Zustimmung des Verbandes. TTC Speyer e.V., Presse
06.05.2012
Bericht zur Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Speyer e.V.
Der 1. Vorsitzende Frank Ableiter begann seinen Bericht mit
einem Dank an alle Mitglieder für die letzten 10 Jahre. 10 Jahre
als 1. Vorsitzender mit allen Höhen und Tiefen. Er sagte Dank an
alle, die seine Ideen und Visionen mitgetragen und so den Verein
dahin gebracht haben, wo er heute ist. Ein Verein mit Zukunft.
Danach berichtete er über das vergangene Jahr 2011. Als
besondere Höhepunkte hob er die vier Konzerte des Rockchors Speyer,
dem sängerstärksten Chor der Gemeinschaft hervor.
Erfreulich zeigte er sich über die Tatsache, dass nach den
Chorleiterwirren beim Gospelchor mit Björn Karhof ein guter und zum
Chor passender Chorleiter gefunden wurde. Der Gospelchor erfreute
sich bereits im vergangenen Jahr wieder steigender
Sängerzahlen.
Die für den Gemischten Chor angestrebte Sängergemeinschaft mit
einem befreundeten Verein, wurde auf Bestreben der Sänger Ende 2011
aufgegeben.
Sein Dank richtete sich auch an die drei Chorleiter Joe Völker
(Rockchor), Björn Karhof (Gospelchor) und Julian Keller (Gemischter
Chor) für Ihre Arbeit in 2011.
Er berichtete aus dem Vereinsleben. Der Vereinsausflug nach
Andernach wurde besonders von den Mitgliedern des Gemischten Chors
und des Rockchors gut angenommen. Besonderen Dank sagte er den
Mitgliedern und Helfern, welche in großer Zahl zum Gelingen des
Altstadtfestes und des Adventmarktstandes in Speyer-Nord
mitgeholfen hatten.
Zum Abschluss seines Berichts bedankte er sich bei seinen
Vorstandskolleginnen und -kollegen sowie bei allen, die in den
Chören bei den Proben und Konzerten mitgeholfen haben.
Trotz der unterschiedlichen Musikrichtungen der Chöre sieht er
das Miteinander, besonders bei den vereinsübergreifenden
Veranstaltungen, auf einem guten Weg. Der Bericht der
Schatzmeisterin war ebenfalls sehr positiv. Der Verein kann durch
die Überschüsse aus den Konzerten des Rockchors, den Einnahmen bei
Altstadtfest und Adventsmarkt gesund in die Zukunft blicken. Bei
den Mitgliederzahlen wurden nach dem höchsten Mitgliederzuwachs der
Vereinsgeschichte in 2010 erneut Zuwächse im zweistelligen Bereich
erreicht.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands und der
anschließenden Vorstandswahl setzt sich der neue Vorstand wie folgt
zusammen:
Frank Ableiter (1. Vorsitzender), Oliver Geis (2. Vorsitzender),
Petra Fahrnbach (Schatzmeisterin), Alexandra Oppinger
(Schriftführerin), Christa Fritsch (stellv. Schriftführerin), Toni
Fritsch, Norbert Decku, Bernd Richter, Elke Eichberger, Astrid
Reich, Roland Trapp und Oliver Häusler (alle Beisitzer). Regina
Hübers und Astrid Peterson (Revisorinnen).
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung wies der Vorsitzende die
Mitglieder auf das Dt. Chorfest in Frankfurt von 07. Bis 10. Juni
hin. Der Rockchor Speyer wird am 10. Juni 2012 den Schlussakkord
mit „Best of Rock“ in voller Besetzung eröffnen und von der
Mainkai-Uferbühne Frankfurt rocken.
Infos und die Probezeiten der Chöre unter www.chorgemeinschaft-speyer.de. Alle Chöre sind
weiterhin offen für neue Sängerinnen und Sänger!
06.05.2012
Mit faszinierenden Porträts Kunstpreis für Abiturienten errungen.
Max Hollerith
vom Gymnasium am Kaiserdom erhält Preis des Kunstvereins
cr. Speyer. Max Hollerith, Abiturient am
Gymnasium am Kaiserdom GaK in Speyer, ist der diesjährige Träger
des Kunstpreises für Abiturienten an den Speyerer Gymnasien, den
der Kunstverein in diesem Jahr zum dritten mal vergeben konnte. Am
Vorabend der Bekanntgabe seiner Noten im schriftlichen Abitur
konnte Max gestern den Preis aus der Hand von
Kunstvereins-Vorsitzendem Franz Dudenhöffer in Empfang nehmen.
Drei Schüler waren in diesem Jahr von ihren Schulen
zur Teilnahme an dem Wettbewerb vorgeschlagen worden: Je einer vom
Hans-Purrmann und vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium sowie der
Sieger vom GaK. Sie waren von den sie betreuenden Kunsterziehern
ausgewählt und auf den Wettbewerb vorbereitet worden. Die geringe
Zahl der Teilnehmer also ein Zeichen, dass die Latte für die
Berechtigung zur Teilnahme inzwischen sehr hoch liegt - oder eher
doch dafür, dass der Kunstunterricht an unseren Schulen immer
weiter ins Hintertreffen gerät. Denn wenn man erfährt, dass es an
dem Doppelgymnasium HPG und FMSG gerade noch einen einzigen,
gemeinsamen Leistungskurs gibt, dann muss man leider fürchten, dass
das zweite der Fall ist.
Wenigstens am GaK aber scheint die “Kunst” doch
noch etwas zu gelten - Kunsterzieherin Sonja Hermann, Mentorin des
diesjährigen Preisträgers, berichtet begeistert von den Fähigkeiten
des jungen Künstlers zum selbständigen Arbeiten. Dies hat wohl auch
bei der Wettbewerbs-Jury - dem Vorstand des Speyerer Kunstvereins -
den Ausschlag für ihre Entscheidung gegeben.
Max Hollerith
zeigte in seiner kleinen Werkschau am Tag der Preisvergabe
durchgehend Porträts, fotografiert, als Bleistiftzeichnungen, mit
Wasserfarben und in Acryl gemalt - intensive Persönlichkeitsstudien
mit großer Ausdruckskraft. Insbesondere das Blatt mit
Selbstporträts, die ihn in unterschiedlichen Gemütsverfassungen
zeigen, beeindruckt ungemein. Die Mischtechniken - mit Acryl
übermalte Fotographien - machen an manchen Stellen sogar ein wenig
Angst.
Dazu zeigte er fotografische Porträts seiner
Schwester Anna und einer “sehr guten Freundin” - Gesichter, von
gekonnt gesetzten Lichteffekten bestimmt - charaktervoll
nachgezeichnete Gesichtslinien. Hier hat einer gezeigt, dass er in
Gesichtern lesen kann und dass er das Gesehene in einem eigenen,
starken künstlerischen Ausdruck umzusetzen vermag.
Die kunstvollen Fotos aus dem Nachlass seines Opas
haben Max Hollerith nach eigenen Aussagen schon früh auch selbst
zum Fotografieren “verführt”. Doch dass sich in ihm etwas
“Künstlerisches” rührte, wusste er schon weit früher: Während seine
Altersgenossen im Kindergarten sich noch mit Systembausteinen
“verspielten”, war Max oft stundenlang mit seinen Malereien
beschäftigt. Die Faszination am Bild wuchs dann aber noch
zusätzlich, als er sich das aufregende Medium Fotografie mit seinen
unendlichen Möglichkeiten erschloss.
Ein Bildband von Meisterfotograf Helmut Newton
sowie eine kostenlose Mitgliedschaft im Speyerer Kunstverein -
zumindest solange sein Studium währt - das sind die Siegerpreise
für Wettbewerbsgewinner Max Hollerith, der bezüglich seiner eigenen
beruflichen Zukunft noch schwankend ist zwischen dem künstlerisch
orientierten Studium des Mediendesigns und - als handfester
Alternative - der Betriebswirtschaftslehre. Ganz gleich, ob er die
Bildende Kunst in der Zukunft als Beruf oder als eine erfüllende
Freizeitbeschäftigung betreiben wird - der SPEYER-KURIER
jedenfalls wünscht Max Hollerith viel Erfolg auf seinem Lebensweg -
künstlerisch und praktisch. Foto: gc
01.03.2012
Max Hollerith erhält Preis des Kunstvereins - Bilderalbum
BABYMASSAGE, Erste Hilfe, Ernährungsvortrag und MUSIKGARTEN im K.E.K.S. – noch Plätze frei
Beim Babymassagekurs mit der Familienpädagogin und
Basic-Bonding-Gruppenleiterin Gertrud Mülberger-Sattel, der am
Donnerstag, den 15. März 2012 beginnt, sind noch Plätze frei. Der
Kurs startet in den Räumen des K.E.K.S., Haus der Familie und
Familienzentrum im Vogelgesang, Im Vogelgesang 50, Speyer.
In acht Einheiten bekommen Eltern mit Säuglingen, die zu Beginn
des Kurses mindestens sieben Wochen alt sind, Grundlagen der
Schmetterlingsmassage gezeigt. Kleine Entspannungsübungen für die
Erwachsenen, passende Liedchen und Reime fördern eine erholsame
Atmosphäre.
Interessierte können sich in der Kath. Erwachsenenbildung, Tel.
06232 / 102180, keb@bistum-speyer.de,
anmelden.
Ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind startet am Montag, den 27.
Februar 2012 um 19.30h bis 21.00h in den Räumen des
K.E.K.S.. In diesem Kurs für Eltern, Großeltern, Erzieher/innen und
alle, die regelmäßig in der Kinderbetreuung tätig sind zeigen die
geschulten Ausbilder der Malteser Speyer häufige Notfälle bei
Kindern und die richtigen Maßnahmen, um schnell und effektiv zu
helfen. Der Kurs geht über fünf Abende, die Kursgebühr beträgt
20.-€ pro Peron, 35.-€ pro Elternpaar. Anmeldung in der Kath.
Erwachsenenbildung bei Fr. Erstmann, Tel. 06232 / 102180.
Am Dienstag, den 28.02.2012, 10.00h kommt die
Diplom-Oecotrophologin Ute Alter von der AOK ins Familiencafé und
hält einen Vortrag zum Thema „Schmecken solls – Kinderernährung
in der Familie“ für Eltern von Kindern, speziell im Alter von
ein bis sechs Jahren. Im Anschluss daran können Fragen zur
Ernährung gestellt, aber auch Rezepttipps erfragt werden. Der
Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Demnächst starten auch wieder neue Musikgartenkurse für
Babys und Kleinkinder im K.E.K.S.
In der musikalischen Frühstförderung für Kleinkinder von ca. 18
Monaten bis drei Jahren oder für Babys im Alter ab sechs Monaten in
Begleitung einer Bezugsperson, egal ob Mama, Papa, Oma, Opa oder
Tagesmutter, sind alle herzlich willkommen. Gemeinsam mit den
Kindern wird man erleben, wie viel Freude gemeinsames Musizieren,
Singen und Tanzen bereitet. In kleinen Gruppen tauchen die Großen
wie die die Kleinen ohne jeden Leistungsdruck auf vielfältige und
altersangemessene Weise in die Welt der Musik ein.
Informationen hierzu sowie die Anmeldung erfolgen über die
lizenzierte Musikgartenlehrerin Uta Götting, Tel. 06232 / 8776802,
www.musikgarten-speyer.de.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.keks-speyer.de oder zu den
Bürozeiten Dienstag und Freitag von 9.00h bis 11.00h unter Telefon
06232 / 132288.
23.02.2012
Jahreshauptversammlung –Unter einem Dach e.V.
Der Verein Unter einem Dach e.V. traf sich zu seiner
Jahreshauptversammlung erstmals im Dreierlei. Am Freitag, den
11.11. ging die Vorsitzende Inge Bebber in ihrem
Rechenschaftsbericht ausführlich auf die stagnierende
Entwicklung um das angestrebte Wohnprojekt in der Else-Krieg-Straße
ein. Während anderen Orts gemeinschaftliches Wohnen
Fortschritte macht, mühten wir uns in Speyer bisher erfolglos
ab. Den im Schriftverkehr von Oberbürgermeister und GEWO
bisher gemachten Äußerungen folgten noch nicht die
erforderlichen Taten. Dennoch findet die Idee, sich in
Wohnnetzwerken gegenseitig zu unterstützen und dabei Brücken
zwischen den Generationen zu schlagen gute Resonanz. Auch die
Einbeziehung behinderter Mitbürger ist im Verein bereits gelungen.
Das zeigt sich auch an der positiven Mitgliederentwicklung. Wir
werden uns für das angestrebte Wohnmodell „
gemeinschaftliches Wohnen zur Miete“ weiter engagieren.
Darüber hinaus konnte Frau Bebber auf ein aktives und
attraktives Vereinsleben verweisen,dessen Höhepunkt wohl das
diesjährige Sommerfest gewesen ist.
Wanderungen,Filmbesuche,Info-Stammtische ,kleinere Ausflüge,
Teilnahme an der Bildungsmesse etc. sollen auch zukünftig dazu
beitragen neue Interessenten zu erreichen und das Miteinander
zu gestalten.
Für weitere Aktivitäten ist der Verein gut aufgestellt,
dies betonte Rainer Gschwind in seinem Kassenbericht für das
laufende Jahr. Ebenso ist die Homepage eine Erfolgstory, über die
viele Interessenten erreicht werden.
Für das Jahr 2012 soll die thematische Beschäftigung mit
gemeinschaftlichem Wohnen und die Weiterentwicklung in Speyer
ein Schwerpunkt sein. Dazu sollen geeignete öffentliche
Veranstaltungen und Aktionen durch Arbeitsgruppen vorbereitet
und organisiert werden.
Zugleich wurden zahlreiche Anregungen und
Vorschläge zur Ausgestaltung der Vereinsaktivitäten gegeben, die
beim anschließenden gemeinsamen Essen weiteren Gesprächsstoff
lieferten. Rainer Gschwind
14.11.2011
Feuerbach - Lieblingsmaler für Ausstellungsbesucher und Bilderfälscher
“Verein Feuerbachhaus e.V.” feiert
vierzigjähriges Bestehen mit festlicher Matinee
von Gerhard Cantzler
Es ist wohl
allein dem tatkräftigen Engagement einer Gruppe Speyerer
Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, dass das kleine, verträumte
Häuschen in der Allerheiligenstraße 9, in dem am 12. September 1829
einer der bedeutendsten deutschen Maler des 19. Jahrhunderts,
Anselm Feuerbach, das Licht der Welt erblickte, heute noch immer
existiert. Der Speyerer Stadtrat hatte das Haus in den 60er Jahren
des letzten Jahrhunderts schon aufgegeben - sein Abriss war
beschlossene Sache. Jetzt feierte der “Verein Feuerbachhaus e.V.”
den vierzigsten Geburtstag der Vereinigung, die sich bei ihrer
Gründung nach dem Erhalt des Hauses den Aufbau einer Gedenkstätte
für die vielen bedeutenden Mitglieder der Familie Feuerbach sowie
die Einrichtung einer Stätte kultureller Begegnung in diesem Haus
auf die Fahnen geschrieben hatte.
Dazu hatte sich eine große Festversammlung im
Historischen Ratssaal das Rathauses versammelt - fast alle in der
einen oder anderen Weise dem Verein und seiner Sache verpflichtet.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kuratoriums des “Vereins
Feuerbachhaus” konnte Oberbürgermeister Hansjörg Eger dazu
anwesende und entschuldigte Ehrengäste begrüßen, an ihrer Spitze
Erika, Ruth und Jean-Louis Feuerbach, die an diesem Tag die
zahlreichen Nachfahren des großen Künstlers vertraten. Sein Gruß
galt Staatsminister a.D. Dr. Georg Gölter, ebenso wie seinen beiden
Vorgängern im Amt des Oberbürgermeisters, Dr. Christian Roßkopf und
Werner Schineller - alle langjährige und uneingeschränkte Förderer
des Feuerbachhauses. Grüße und beste Wünsche für die Zukunft des
Vereins hatten Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel und
der frühere Speyerer Beigeordnete Dr. Georg Tochtermann - der eine
aus terminlichen Gründen, der andere krankheitshalber
entschuldigt.
Eger erinnerte
an die Verantwortlichen des Vereins der ersten Stunde - den ersten
Vorsitzenden Dr. Emil Mohr und seine rechte Hand Heinrich Klimm-
aber auch an all die zahllosen anderen, die Zeit und Energie in das
Projekt und in den am 20. Oktober 1971 gegründeten Verein
investiert hätten. 400.000 Mark seien durch die Vereinsmitglieder
aufgebracht worden, um die Sanierung und Ausstattung des
Feuerbachhauses zu ermöglichen, die mit der Eröffnung des Hauses am
26. April 1975 abgeschlossen war. Heute biete das Haus neben
sehenswerten Dokumentationen zur Familie Feuerbach und insbesondere
zu dem großen Maler auch Ausstellungsflächen für Gegenwartskünstler
- und mit der Weinstube einen Ort bürgerschaftlicher Kommunikation,
betonte der Oberbürgermeister.
In seinem
Festvortrag setzte sich Prof. Dr. Jürgen Ecker, Bexbach,
ausgewiesener Feuerbach-Experte und Verfasser des umfangreichen
Feuerbach-Werkverzeichnisses aus den achtziger Jahren mit der Frage
auseinander, was den in Speyer geborenen Künstler zu einem der am
häufigsten von Fälschungen betroffenen bildenden Künstler gemacht
habe. Zuvor erinnerte Prof Ecker aber zunächst an die inzwischen
auch schon fast 35 Jahre währende herzliche Verbundenheit mit dem
jubilierenden Verein. “Ich bin hier schon als junger Student mit
offenen Armen empfangen worden und werde darum dem Verein sicher
auf immer verbunden bleiben”, erklärte der Wissenschaftler, der im
folgenden eine Vielzahl von Beispielen mehr oder weniger gut
gemachter falscher Zuschreibungen und mehr oder weniger dreister
Fälschungen von Feuerbach-Werken vorstellte. Ausgelöst worden sei
dieser bis in die heutige Zeit andauernde Boom solcher Fälschungen
und falscher Zuschreibungen durch die extrem hohen Bewertungen der
Feuerbach’schen Gemälde insbesondere an der Wende vom 19. zum 20.
Jahrhundert. Damals habe die Kunsthalle Bremen Feuerbach’s
“Mandolinenspieler” für eine Million Mark erworben - für diesen
Preis hätte man damals sechs Rembrandt-Werke “haben” können. Zum
Vergleich: Damals konnte ein Beamter des höheren Staatsdienstes
über ein Jahreseinkommen von 1.200 Mark verfügen.
Ein anderes Beispiel: Im Jahr 1906 stellte die
Nationalgalerie in Berlin mit 75 ausgestellten Bildern Feuerbach
unangefochten auf den ersten Platz der ausgestellten Maler. Dies
habe ihn quasi zum “Superstar” in seiner Zeit empor katapultiert,
obwohl er in Wahrheit nie ein Superstar gewesen sei oder sein
wollte - er war, so Prof. Ecker, vielmehr ein überragender Künstler
in seiner Zeit, der sich - wiewohl einer der Spitzenverdiener
seiner Generation - nie wirklich zureichend anerkannt fühlte.
Ein anderer Grund für den Fälschungsboom sieht
Prof. Ecker in der Tatsache, dass kaum noch “echte” Feuerbachs im
Markt seien, da sich schon sehr früh alle namhaften Museen und
Sammler mit den “echten” Bildern “eingedeckt” hätten.
Bei den
Fälschungen selbst stünden vor allem die Kopien im Vordergrund -
ein Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts durchaus üblicher Weg,
Malerei zu erlernen (Studieren durch Kopieren). Die werden aber von
einem noch weitaus schlimmeren Verfahren übertroffen: Dabei werden
Malereien französischer und italienischer Künstler, die sich mit
einem vergleichbaren Sujet und Farbenspektrum wie Anselm Feuerbach
auseinandersetzten, vorsätzlich für eine falsche Zuschreibung
präpariert, indem sie - nachträglich - “schlicht und einfach” mit
der Signatur oder dem Monogramm des großen Speyerers versehen
werden. Dabei kam es - im besten Fall - auch zu Verwechslungen -
denn auch andere Maler zeichneten mit den Initialen “AF”. Es kam
aber auch zu vorsätzlichen Fälschungen, indem Monogramm oder
Signatur Feuerbachs zum Teil völlig skrupellos im Zwanzigsten
Jahrhundert - also lange nach der Entstehung des Bildes selbst -
auf die Leinwand gesetzt wurden. Wer sich dabei Mühe gab, trug
zumindest vor einer solchen Fälschung den Firnis ab, brachte dann
Monogramm oder Signatur - häufig genug anders als dies Feuerbach
selbst ausführte - auf das Bild auf, machte eine neue Schicht
Firnis darüber und versuchte dann, das Bild als “echten Feuerbach”
in den Kunstmarkt zu bringen. Weniger Mühe machten sich andere
Fälscher, die das Monogramm sogar bedenkenlos über den Firnis
“malten”.
Für den Experten Jürgen Ecker ist es kaum ein
Problem, den Fälschungen auf die Spur zu kommen. Er kennt die
Malweise Feuerbachs ebenso detailreich wie sein Monogramm und die
Signatur des großen Künstlers . Er weiß, dass Feuerbach selbst mit
A.Feuerbach. signierte, allenfalls noch gefolgt von dem
Entstehungsjahr - auch dann wieder beendet mit dem bei ihm üblichen
Punkt. Und er weiß, dass Feuerbach durch einen Unfall, den er sich
im Alter von zehn Jahren beim Spielen zugezogen hatte, gezwungen
war, “auf links umzulernen”. Dadurch wurde die Schrift linksläufig,
was in vielen Fälschungen nicht zureichend berücksichtigt
wurde.
Prof. Ecker machte in seinem Vortrag aber auch das
Dilemma deutlich, in das Kunsthändler oder auch Privatbesitzer
geraten, wenn sich “ihr” Feuerbach als Fälschung erweist. Dann
lösen sich oft viele hunderttausend Euro - oder die Hoffnung, diese
im Falle einer Veräußerung erlösen zu können - in Luft auf. Dann
braucht es schon viel innere Widerstandskraft und moralische
Standfestigkeit, die Gier zurückzudrängen und ein solches Bild aus
einer Auktion zu verbannen. Dann kann es aber durchaus auch
passieren - wie von Prof. Ecker geschildert - dass ein Bild, das
bei der einen Auktion aufgrund Eckert’s Expertise als Fälschung
erkannt und an den Einlieferer zurückgegeben wurde, Monate später
bei einer anderen Auktion als “echter Feuerbach” den Besitzer
wechselt. Betrug? Dem Grunde nach ja, im Kunsthandel aber keine
Seltenheit. Um so wichtiger ist es, dass es solche Experten wie den
Bexbacher Professor gibt.
Und um so
schöner, dass Prof. Dr. Ecker mit Sicherheit sagen konnte, dass es
sich bei dem Feuerbachgemälde “Bildnis einer älteren Frau”, das
sich der Verein zum Jubiläum “gegönnt” hat und das bei der
Geburtstagsfeier auf einer Staffelei ausgestellt war, um ein
Original von der Hand des Künstlers handelt - bezeugt auch durch
seine erste Besitzerin, die Cousine Anselm Feuerbachs Eleonore -
Tochter des Philosophen Ludwig Feuerbach.
Ein echter Krimi also, den der Kunsthistoriker hier
aufzeigen konnte, ein Krimi in zahllosen Akten und Bildern, der so
lange nicht zu Ende sein wird, so lange es Menschen gibt, die
glauben, dass “ähnlich gleich” sein könne. “Doch dies war auch nie
die Meinung Feuerbachs”, schloss Prof. Ecker, “vielmehr wollte er
mit seiner Kunst bestimmt auch immer ein Stück weit zu skeptischem
Denken anregen - ganz im Sinne seines Onkels, des Philosophen
Ludwig Feuerbach”.
Wolfgang Noé -
dem Vorsitzenden des “Vereins Feuerbachhaus”- blieb es schließlich
überlassen, vielfältigen Dank zu sagen: Dank an all die, die in den
letzten vierzig Jahren Verantwortung getragen haben für den Verein
und die sich mit großer Hingabe bis heute für ihn einsetzen.
“Alles, was hier geschieht, geschieht ehrenamtlich”, unterstrich
Noé, der sich schließlich auch bei den “Hauspianisten” des Vereins,
Prof. Bernhard Maier und Annette Suhr (Heidelberg), für die
musikalische Ausgestaltung der Matinee bedanken konnte. Mozart und
Brahms, die die beiden Künstler ausgesucht hatten, passten so
richtig zum Thema des Tages, denn gerade Brahms fühlte sich der
Familie Feuerbach aufs engste verbunden. Blumen und Wein für
Musiker und Referenten waren äußere Zeichen des Dankes für einen
erkenntnisreichen Vormittag.
Ganz nach Art des Hauses Feuerbach, dessen
Gastlichkeit in vielen Briefen rühmend beschrieben wurde, und so,
wie Gäste des Feuerbachhauses es auch heute noch immer erleben
können, endete die spannend-festliche Stunde frohgemut bei Wein,
Brezeln und alkoholfreien Getränken in angeregten Gesprächen.
Fotos: Kienipress
23.10.2011
"Verein Feuerbachhaus" - Bilderalbum
Brezelkracher feierten Festival der Guggenmusik
Speyer
Stadthalle (ek) Die Brezelkracher konnten am Samstag,
22.10.2011 in der vollbesetzten Stadthalle 14 Gruppen begrüßen, die
ihr Können zum Besten gaben.
Im Laufe des Abends konnte man als Besucher Guggenmusik
vom Feinsten hören. Die vielen Akteure mit ihren bunten Kostümen
waren ein Augenschmaus. Durchweg machten alle
Guggenmusiken Guggenmusik vom Besten. Nicht nur der große
Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, sondern auch das Foyer
war vollbesetzt. Hier hatten die Brezelkracher ihre Essen- und
Getränkestände aufgebaut, um die Besucher mit kulinarischen
Leckerbissen zu versorgen. Bis nach Mitternacht ging diese
Spitzenveranstaltung und manchen „Guggler“ machten ihrer
Begeisterung freien Lauf. Der einhellige Tenor war: „Nächstes Mal
sind wir wieder dabei!“
Wie dem
SPEYER-KURIER durch die 1. Vorsitzende der
Guggemusik Speyrer Brezlkracher, Annette Blumenschein,
mitgeteilt wurde hatte Ernst Voigt am Nachmittag einen
Verkehrsunfall und musst in ein Krankenhaus. Leider war am
Samstagabend keine telefonische Kontaktmöglichkeit gegeben um die
Besucher über den Ausfall zu informieren. Erst heute, am Sonntag wa
es möglich mit Ernst Vigt zu sprechen.
23.10.2011
Festival der Guggemusik - Bilderalbum
Wein- und Liederabend begeistert Gäste der Lyra Speyer
Freundschaftssingen im
Gemeindesaal der Johanneskirche ein voller Erfolg
Nach einjähriger Pause begrüßte der Gesangverein Lyra Speyer
wieder eine Reihe befreundeter Chöre zum traditionellen Wein- und
Liederabend. Rund 140 Sängerinnen und Sänger hatten sich am
Samstagabend eingefunden um eine Kostprobe ihres Könnens zu zeigen
und gemeinsam mit den Gastgebern bei Zwiebelkuchen und Neuem Wein
zu feiern. Mit dabei der Chor „achorat“ des MGV 1911 Harthausen,
der gemischte Chor der Germania Otterstadt, der MGV Concordia
Berghausen sowie die Chorgemeinschaft Thalia-Harmonie Edigheim mit
gleich 2 Chören.
Nachdem der gemischte Chor der Lyra den musikalischen Reigen
eröffnet hatte, folgte mit den Sängern aus Harthausen auch gleich
der erste Höhepunkt des Abends durch ihre von einer humorvollen
Choreographie umrahmten Feststellung „Männer mag man eben“ – das
Lob auf die Frauen folgte sogleich mit dem Stück „Ein Stern der
deinen Namen trägt“, um augenzwinkernd später sängerisch darüber
nachzusinnen, ob Adam lieber doch nicht auf seine Rippe verzichtet
hätte.
Krankheitsbedingt dezimiert trat im Anschluss die Concordia auf
und überraschte dadurch umso mehr durch ihre beeindruckende
sängerische Leistung, mit der sie das „Weinparadies“ und den „Wein
und die Liebe“ hochleben ließ.
Die Pfalz besang der gemischte Chor der Germania Otterstadt und
beeindruckte besonders auch durch die starke Besetzung der
Sopranstimmen.
Ein Glanzpunkt
der Veranstaltung war unbestritten die Chorgemeinschaft
Thalia-Harmonie, die mit ihren 2 Chören gleich einen ganzen Bus
gefüllt hatte: Zunächst stieg der gemischte Chor in den
„Weinkeller“ um dort festzustellen „Der Wein ist mein Geselle“ und
bewies sein breites Spektrum mit der Aufforderung „Spiel noch
einmal für mich Habanero“. Große Begeisterung löste danach der
„Shanty-Chor“ aus, der sich zu Akkordeon-Begleitung schunkelnd mit
den bekanntesten Seemannsliedern in die Herzen des Publikums sang.
„Bei Windstärke 4“ hieß es „Leinen los“ auf der „Mary Ann“ und
spätestens bei dem Potpourri „Uns wiegen Wellen“ gab es im Publikum
kein Halten mehr, es wurde mitgeschunkelt und –gesungen und nicht
wenige legten zwischen den Reihen ein spontanes Tänzchen hin. Erst
nach etlichen Zugaben durften die „Seemänner“ wieder von der
Bühne.
Moderiert wurde der Abend vom 1. Vorsitzenden Peter Seipel, der
den Gästen zum Abschluss der Veranstaltung ein individuelles
Präsent überreichte: Jeder Chor erhielt ein gerahmtes
Erinnerungsfoto von seinem Auftritt. Manuela Seipel
20.10.2011
Hilfe für berufstätige Eltern: Die neuen Tagesmütter in und um Speyer
Von links nach rechts Absolventinnen und Referenten (R): Michaela Fischer-Heinrich (R), Petra Berzel (R), Barbara Schäfer-Gallenstein, Christel Koch (R), Marion Bast-Liedy, Stefanie Stadler, Nicole Kotsch, Susanne Neubeck, Daniela Schuhmacher, Susanne Wilson-Debus, Judith Dussel, Tina Starrat, Liudmila Armas Cruz, Swetlana Herget, Birgit Fröhlich, Gudrun Flick, Sylwia Bialek-Karwat, Susanne Räuchle, Carmen Lehner, Carola Herrmann, Hans Barth (R), Martina Weis, Steffen Reiser (R), Claudia Zimmermann (R), Rosemarie Keller-Mehlem (R), Julia Hoffmann (R).
Absolventinnen des Qualifizierungskurses
Kindertagespflege
Im September schlossen 18 Teilnehmerinnen des
Qualifizierungskurses für Kindertagespflege nach 6 Monaten
Ausbildungszeit mit insgesamt 160 Unterrichtseinheiten ab.
Nach erfolgreichem Besuch des Kurses, der Erstellung einer
schriftlichen Hausarbeit und der Teilnahme an der mündlichen
Prüfung, dem Kolloquium, freuten sich die Teilnehmerinnen über die
Zertifikatsübergabe. Die neuen Tagesmütter stehen zur Unterstützung
der berufstätigen Eltern in Speyer und für das Umland zur
Verfügung.
Mehr Informationen und Vermittlung: Tagespflegevermittlung des
Kinderschutzbundes
Tel.: 06232-72298, E-mail: kindertagespflege@speyer.de Internet:
www.kinderschutzbund-speyer.de
Bürozeiten in Speyer-Süd, Roland-Berst-Str. 1:
Dienstag - Freitag 10.00 - 12.30 Uhr, Telefon: 06232-72298
Bürozeit in Speyer-Nord, Mehrgenerationenhaus, Weißdornweg
3:
Mittwoch: 14.00 - 17.00 Uhr, Tel.: 06232-6001857
Über die Kindertagespflege:
Tagesmütter/-väter bieten eine qualifizierte und flexible
Betreuung, die besonders gut auf die individuellen Bedürfnisse von
Familien abgestimmt werden kann. Der Deutsche Kinderschutzbund OV
Speyer berät Tagespflegepersonen und Eltern, vermittelt
Betreuungsplätze in der Kindertagespflege und organisiert
Qualifizierungskurse für Tagesmütter/-väter. Für mehr
Informationen: www.kinderschutzbund-speyer.de Elisabeth
Denk DKSB Speyer e.V., Presse, Foto:
Kinderschutzbund-Speyer
30.09.2011
Gelungenes Sommerfest des Vereins „Unter- einem- Dach e.V.“
Samstag,
20.August um 15.00 Uhr kommt Leben in das Gemeindezentrum der
Auferstehungskirche im Neuland.
Mitglieder des Vereins für gemeinschaftliches Wohnen „Unter-
einem- Dach“ bringen Kuchen, Salate, Fleisch und Getränke, rücken
Tische und Stühle und stellen Spielgeräte für Kinder bereit. Die
Vorsitzende, Inge Bebber heißt die Mitglieder und zahlreiche Gäste
Willkommen. Die Kinder erobern sich Haus und Garten. Unter Ihnen
auch der 10-jährige Serhad Yüce im Rollstuhl. Ein Fernsehteam dreht
während des Festes ein Interview mit ihm und seinem Vater: seit
über einem Jahr bemüht sich die Familie um Serhads Schulwechsel von
der Förderschule in Oggersheim zur Regelschule nach Speyer. Trotz
mancher Versprechen bisher erfolglos. Die stellvertretende
Vorsitzende Ute German, selbst im Rollstuhl, brachte die Position
des Vereins zur Sprache: Inklusion, nicht nur für die Schule
sondern auch beim Wohnen. Lebhaft verliefen die Gespräche an den
Tischen über die verschiedenen Projekte zu neuen Wohnformen in
Speyer, deren Realisierung im Normand- Gelände und in Speyer- West
bisher nicht so leicht um zu setzten ist, wie zunächst gedacht.
Die Grillmeister Rainer Gschwind und Hayri Yüce gaben ihr bestes
und baten um 19.00 Uhr zu Tisch, auf dem nicht nur deutsche
Leckerbissen, sondern auch kurdische Spezialitäten großen Anklang
fanden. Alle waren sich einig: das Sommerfest 2011 war ein tolles
Fest, das im nächsten Sommer bestimmt wiederholt wird. Rainer
Gschwind
23.08.2011
400 Euro Spende durch den katholischen Kirchenchor Mechtersheim und die Speyerer Bäckersänger
Eine Spende in Höhe von 400 Euro haben der Katholische
Kirchenchor Mechtersheim und die Speyerer Bäckersänger der
Generalvikarin von St. Dominikus in Speyer, Schwester Annemarie
Kirsch, überreicht. Der Betrag ist für das Anna- Stift in
Mundenheim bestimmt. Dieses Kinderheim kümmert sich besonders um
Waisenkinder sowie sozialschwache Kinder und Jugendliche.
Die Spende ist das Ergebnis einer gemeinsamen Aktion beider
Chöre, welche die gesangliche Gestaltung eines Gottesdienstes unter
der Leitung von Alfred Strehl auf dem „Totenkopf“ übernommen
hatten. Für Sängerinnen und Sänger sowie die Besucher wurden
anschließend Speisen und Getränke angeboten. Der Erlös ergab
schließlich den Spendenbetrag.
15.08.2011
Musical-Classics mit Angelika Milster
Lyra Speyer tritt gemeinsam mit Diva auf - Projektchor
gegründet
Einen ganz besonderen Stargast konnte der Gesangverein Lyra
Speyer für sein nächstes Galakonzert in der Stadthalle Speyer
verpflichten, für das der Vorverkauf im Oktober startet: Angelika
Milster, die "Grande Dame" des Musical, präsentiert am 14. April
Musical-Highlights und zahlreiche andere Stücke aus ihrem breit
gefächerten Repertoire.
Zum ersten Mal überhaupt wird Angelika Milster auch einige
Stücke gemeinsam mit den Chören des Gesangverein Lyra Speyer singen
- ein bisher nie dagewesenes Novum in ihrer Karriere.
Entsprechend groß
ist die Vorfreude bereits bei den Sängerinnen und Sängern, die mit
Feuereifer bei den Proben dabei sind. Eigens für dieses Konzert
wird ein Projektchor gegründet, für den noch Sängerinnen und Sänger
jeder Altersklasse gesucht werden.
Vorbereitet für das nächste Konzert werden sowohl Stücke aus den
aktuellen Musicals "Tanz der Vampire" und "Tarzan", als auch
bekannte Klassiker wie zum Beispiel aus Disneys "Dschungelbuch".
Die Proben werden begleitet von einem hochqualifizierten Pianisten,
der die Stücke zum großen Teil eigens für den Chor arrangiert.
Die Konzertvorbereitungen beinhalten auch ein Showeinlage des
Modernen Chores "Euro Voices" zusammen mit dem Projektchor.
Die Proben finden jeden Mittwoch von 20:00 bis 21:30 in der
Cafeteria des Seniorenstifts Bürgerhospital im Mausbergweg 110
statt (direkt an der Bushaltestelle).
Weitere Informationen gibt es bei Chorleiter Wolfgang Herzing,
Telefon 06232/36149,
Peter Seipel, Tel. 06236/54256 oder auf der Homepage des
Vereins: www.lyra-speyer.de
11.08.2011
Tour an die Mosel gut gewählt
"Lyra"-Fahrt nach Bernkastel-Kues ein
voller Erfolg
Der Gesangverein
Lyra Speyer ist nicht nur für seine großen Konzerte in Speyer
bekannt, auch seine beliebten Tagesfahrten sind immer schnell
ausgebucht. Zu einer traumhaften Tagesfahrt an die Mosel war dieses
Mal eingeladen.
Die Reisegruppe mit 50 Teilnehmern war nach dem bekannten
reichhaltigen Frühstück am Bus bei strahlendem Sonnenschein bester
Laune. Im Anschluss daran gab es eine Stadtrundfahrt mit der
Panoramabahn durch Bernkastel-Kues mit viel Informativem durch den
Reiseführer. Die beiden Stadtteile sind durch eine 220 Meter lange
Brücke miteinander verbunden. Voll romantischem Flair sind die
malerischen Gassen um den Marktplatz von Bernkastel durch die
vielen Schnitzereien, Erker und Giebel der Fachwerkhäuser.
Einen herrlichen Ausblick von der Burgruine Landshut genossen
die Reisenden. Weit schweifte der Blick über die Zwillingsstadt und
das Moseltal. Kues auf der linken Rheinseite bewahrt Erinnerungen
an seinen großen Sohn, Kardinal Nikolaus Krebs, der sich nach
seinem Geburtsort Cusanus nannte.
Höhepunkt des Ausflugs war die 2-stündige Schifffahrt nach
Traben-Trarbach, nach der im Bus die Heimreise über den Hunsrück
angetreten wurde. Der Abend klang in geselliger Runde in
Großkarlbach beim Winzer aus. Hierbei durfte natürlich die
Verlosung nicht fehlen, die sich für viele Teilnehmer inzwischen
als ein Highlight der Fahrten darstellt.
Die nächste Tagesfahrt ist für den 21. Oktober 2011 geplant.
Reiseziel ist die Vulkaneifel mit Besuch des Vulkaneifelmuseums,
Römersteinbruckmuseum und Bergwerksführung. Weitere Informationen
bei Chorleiter Wolfgang Herzing, Tel. 06232/36149. Text und
Foto: Manuela Seipel, Schriftführer
01.08.2011
Reinerlös von 500 Euro - Sommerfest der Johanneskirchengemeinde
Weil an der
Johanneskirche und dem zugehörigen Gemeindehaus einige dringliche
Renovierungsarbeiten angefallen sind, hat sich der Bauverein der
Johanneskirchengemeinde zum Ziel gesetzt, einen finanziellen
Beitrag hierfür zu leisten.
Damit kräftig Geld in die Kasse kommt, hat der zurzeit 90
Mitglieder zählende und von Pfarrerin Corinna Schauder angeführte
Bauverein nun im Gemeindegarten ein Sommerfest veranstaltet. Diesem
Miteinander auf der Wiese hinter dem Pfarrhaus ging ein sehr gut
besuchter Gottesdienst voraus. Beim von Pfarrerin Schauder
geleiteten Familiengottesdienst in der Kirche stand die Aufführung
des Kindermusicals „Gerempel im Tempel“ im Mittelpunkt.
Rund zwei Dutzend
Kinder und Jugendliche zeigten mit ihrer von Musikwissenschaftlerin
Dr. Anja Pohsner kindgerecht umgesetzten Geschichte unter der Regie
von Corinna Schauder mit großer Begeisterung und viel Herzblut
eindrucksvoll auf, wie sich allein durch die Nähe von Jesu vieles
verändert, die Händler im Tempelvorhof vom sturen Profitdenken und
von daraus resultierenden Streitigkeiten wegkommen.
Beim Bauverein-Fest im Schatten der Kirche und der großen Bäume
wurde mit dem Verkauf von Bratwürsten, Steaks und Salat, Kaffee und
Kuchen ein Reinerlös von annähernd 500 Euro erzielt. Hierzu trug
auch der Verkauf von Marmelade, Gelee, Likören und Badezusätzen
bei. Irmgard Schauder, die in Landstuhl wohnhafte Mutter der
Pfarrerin, bot auch mit Erfolg ihr selbst verfasstes Backrezeptbuch
feil, so dass die Tochter in ihrer Funktion als
Bauverein-Vorsitzende auch vom Buchverkauf etwa einen Hunderter in
ihr Kassenbuch eintragen konnte. In den drei Feierstunden sorgte
der zweite Vorsitzende Wolfgang Müller mit sanften Klängen am
Keyboard zeitweise für musikalische Untermalung.ws
28.06.2011
Beim Sommerfest der Lebenshilfe war richtig was los
Rund 50
Motorradgespanne aus allen vier Himmelsrichtungen trafen sich auf
dem Gelände der Speyerer Wohnanlage für Menschen mit Behinderung
ein; die Fahrer nahmen so viele Heimbewohner in den Beiwagen auf
drei Überland-Runden mit wie möglich. Den weitesten Weg in die
Domstadt legte ein Motorradfreak aus Ingolstadt zurück, stolz die
Bayernflagge am Heck.
Organisiert hatten das Motorrad-Treffen Uli Geyer und Edmund
Schreck. Die Zweirad-Cracks wurden unter anderem via facebook zum
2. Jumbo-Run nach Speyer eingeladen. Der Vorsitzende des FC Speyer
09, Thomas Zander, habe den Gespannfahrern das Vereinsgelände für
ein Zeltlager zur Verfügung gestellt, sagte Geyer. Angelika
Wöhlert, die ebenfalls einen heißen Ofen fährt, betonte im Gespräch
mit dem SPEYER-KURIER, dass die Rundfahrten den Behinderten
unheimlich Spaß gemacht haben – „Die waren sehr glücklich und haben
sich sehr gefreut.“
Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Landrat Clemens Körner, der
Landtagsabgeordnete Dr. Axel Wilke, Bürgermeisterin Monika Kabs,
Dudenhofens Bürgermeister Peter Eberhard und andere Ehrengäste
wurden mit Gespannen zu Hause abgeholt und zur Lebenshilfe
gefahren. Ohne Unterlass boten die Macher der Veranstaltung den
Bewohnern, Angehörigen, dem Personal und den Besuchern ein
kurzweiliges Programm.
Für den musikalischen Part sorgten die Blaskapelle Dudenhofen
und die „Riders“, eine Western- und Countryband mit Musikern der
Rheinland-Pfälzischen Staatsphilharmonie. Heimbewohner Gabriel
Gscheidlen begeisterte als Schlagersänger. Freude bereiteten den
Bewohnern und Besuchern auch der Rock'n'Roll-Club Speyer. Eine
Ballonfahrt spendete Gundolf Frost aus dem Kreis der fleißigen
Helfer Annette und Hermann Schallow; die beiden Gewinner wurden in
einem Losverfahren ermittelt.
Begonnen hatte das Sommerfest, zu dem der Vorsitzende der
Lebenshilfe, Kurt Weinschütz, die Besucher willkommen hieß, mit
einem ökumenischen Gottesdienst, zelebriert vom katholischen
Pfarrer Hubert Ehrmantraut und vom evangelischen Pfarrer Thomas
Jakubowski. Weihbischof Otto Georgens fand ebenfalls den Weg zur
Lebenshilfe. (bb/Foto: sim)
22.06.2011
Sommerfest der Lebenshilfe
Bäckersänger auf Reisen
Der
diesjährige Ausflug führte die Speyerer Bäckersänger in den
Bayrischen Wald. Für zwei Tage hatten sie ihr Ziel in Wörth an der
Donau aufgeschlagen. Für die Reisegruppe endete die lange Anfahrt
mit einem bunten Abend im Hotel.
Am Pfingstsonntag stand der eigentliche Höhepunkt bevor. Die
Speyerer Bäckersänger waren eingeladen, das Hochamt in der
ehemaligen Klosterkirche und heutigen Wallfahrtskirche „Mariä
Himmelfahrt“ gesanglich zu gestalten. Die hervorragende Akustik
dieser schönen Barockkirche gab dem geistlichen Gesang der dreißig
Sängerinnen und Sänger, angeführt vom ihrem Chorleiter Alfred
Strehl, eine besondere Note. Die vorgetragenen Chorsätze mit dem
abschließenden „Santa Maria“ fanden bei den vielen
Gottesdienstbesuchern und auch bei der überraschend anwesenden
örtlichen Presse, einen nachhaltigen Eindruck und brachten
viel dankbaren Beifall.
Am Nachmittag war eine Führung durch die Altstadt von Regensburg
angesagt. Die vielen engen Gassen mit ihren schönen
Patrizierhäusern ließen erkennen, warum dieser Stadtteil zum
Weltkulturerbe ernannt wurde. Der Rundgang fand seinen
Abschluss im Regensburger Dom. Auch hier gaben die Bäckersänger vor
vielen Touristen eine Probe ihres Könnens ab.
Am Spätnachmittag war die Brauerei Kuchlbauer in Ziel der
Reisegruppe. Das Besondere an dieser Weißbierbrauerei ist die enge
Beziehung des Eigentümers mit dem inzwischen verstorbenen
Künstler Friedensreich Hundertwasser. Dessen künstlerische
Arbeit begleitet den Besucher durch den ganzen Betrieb und
endet schließlich im 34 Meter hohen Hundertwasser-Turm mit der
goldenen Kuppel. Die Strapazen der Besteigung dieses farbenfrohen
Turmes werden belohnt, mit einer herrlichen Aussicht auf die
Umgebung und einem frischen Weißbier mit der dazu gehörenden
Brezel.
Am Montag führte die Reise zum Benediktinerkloster Weltenburg.
Die Führung durch die herrliche Asamkirche wurde ebenfalls mit
einem Kurzauftritt der Bäckersänger beendet.
Am Nachmittag konnten die Speyerer bei einer
Schifffahrt das Naturwunder „ Donaudurchbruch“ bestaunen. Mit
vielen neuen Eindrücken ging die Fahrt schließlich durch das
Altmühltal in Richtung Heimat. Bezirksmeister Thomas Höchemer
bedankte sich mit einer humorvollen Ansprache beim Vorsitzenden
Hermann Wilhelm und beim Dirigenten Alfred Strehl. Tex und
Bild: Walter Müller
16.06.2011
Freundetreffen der Domguggler – Ein rundum gelungenes Fest
Am
14. und 15. Mai fand in der Sommerfesthalle in Otterstadt das 2.
Freundetreffen des 1. Speyerer Gugge- und Spaßmusikverein
Domguggler e. V. statt. An diesen zwei Tagen wurde mit Gugge- und
Fanfarenmusik der regionalen und überregionalen Vereine, wie z. B.
der Heidelberger Ratz-Fatz-Gugga, Fun and Music aus Mannheim, den
Dambacher Galgeveggel oder den Albgoischda aus Hagenbach
ausgelassen gefeiert.
Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, konnten die Domguggler
nach dieser gelungenen Feier am Erfolg des 1. Freundetreffens im
Vorjahr anknüpfen und möchten sich daher bei allen Beteiligten und
zahlreichen Gästen recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank
gilt den Guggemusiken und Schallmeien, Spielmannszüge und
Showfanfaren, die mit viel Spaß und Engagement auf dem 2.
Freundetreffen für Stimmung gesorgt haben und somit entschieden zum
Erfolg beigetragen haben.
Die Domguggler freuen sich schon jetzt auf ihr 3. Freundetreffen
im nächsten Jahr. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Bevor es in eine kurze Pause geht, kann man die Domguggler am Abend
des 28. Mai 2011 auf dem Maikäferfest der Schalmeien in Lingenfeld
sehen und hören. Außerdem sind sie an der Abendveranstaltung des 1.
Juni und beim Frühschoppen am 2. Juni 2011 bei den
Chaibeloch-Lärtschis in Schönenberg / Schwarzwald anzutreffen.
Übrigens sucht der 1. Speyerer Gugge- und Spaßmusikverein noch
engagierte Mitglieder, die, egal ob mit oder ohne musikalische
Vorkenntnisse, Spaß an der Musik haben und bei denen die
Geselligkeit im Vordergrund steht. Weitere Informationen gibt es
auf der Homepage http://www.domguggler.de
24.05.2011
Bericht zur ordentlichen Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Speyer e.V.
am Freitag, den 29.04.2011 im Pfarrsaal von St.
Konrad.
Der Vorsitzende Frank Ableiter eröffnete die Versammlung und
begrüßte die 34 Mitglieder, welche zur JHV erschienen waren. In
seinem Bericht für das Jahr 2010 ging er besonders auf den 2010 neu
gegründeten dritten Chor der Chorgemeinschaft Speyer, den Rockchor
Speyer, ein. Dieser Chor hat der Chorgemeinschaft den höchsten
Mitgliederzuwachs in der nun 55jährigen Vereinsgeschichte beschert.
100 neue Mitglieder allein durch diesen Chor im Jahr 2010. Zwei
ausverkaufte Konzerte Anfang April 2011 in der Stadthalle Speyer
mit total begeistertem Publikum. Er dankte in diesem Zusammenhang
besonders dem Chorleiter Joe Völker für seine Arbeit, seine
Arrangements und sein Engagement.
Er berichtete von den Aktionen und vielen Auftritten des Speyerer
Gospelchors. Der Chorfreizeit im August in Bingen. Die
Mitgestaltung des Freiluftgottesdienstes bei der Diakonissenanstalt
im September und das Jahreskonzert in Hördt hob er besonders
hervor. Den vom Gospelchor und Gemischten Chor gemeinsam
gestalteten Abschiedsgottesdienst für Herrn Pfarrer Bersch, war ein
weiterer Höhepunkt im Vereinsjahr. Er informierte die Versammlung
über den zu Beginn des Jahres 2011 stattgefundenen
Chorleiterwechsel. Auf Walter Ast, welcher seit 1998 den Gospelchor
geführt hatte, folgte Dirk Schneider. Er dankte beiden Chorleitern
in Abwesenheit für Ihre Arbeit mit dem Chor.
Der Gemischte Chor befindet sich seit Ende 2010 im direkten
Gespräch mit dem Basischor der Germania Otterstadt. Es wird eine
Kooperation der beiden Chöre angestrebt. Gemeinsame Chorproben
hätten bereits stattgefunden. Die Eigenständigkeit beider Chöre
bleibt bestehen. Es ist angedacht, dass der Gemischte Chor der
Chorgemeinschaft an zwei Abenden im Monat gemeinsam mit dem
Basischor der Germania Otterstadt probt und gemeinsame Auftritte
haben soll. An den anderen Abenden wird der Chor mit seinem
Chorleiter Julian Keller arbeiten. Der Vorsitzende bedankte sich
bei Herrn Julian Keller für seinen ausführlichen Chorleiterbericht
und für seine Arbeit im abgelaufenen Vereinsjahr. Er freut sich auf
eine weitere gute Zusammenarbeit.
Die Stände auf dem Altstadtfest und auf dem Adventsmarkt
„Adventliche Siedlung“ waren ein voller Erfolg. Besonders die Hilfe
beim Altstadtfest hob der Vorsitzende hervor. Zum ersten Mal in der
Vereinsgeschichte hatte der Verein mehr Helfer, als Helferschichten
zu besetzen waren. 88 Vereinsmitglieder, Freunde und Bekannte
halfen bei diesem Fest mit. Auch das neue Konzept mit den
Einzelzelten hat sich gut bewährt.
Er lud die Vereinsmitglieder dazu ein, beim dem in zwei Wochen
gemeinsam mit „gomusik“, dem Organisationsbüro der Gruppe „The very
best of black Gospel“, organisierten Gospelworkshop mit zu singen.
Ebenso wies er auf das Zusatzkonzert des Rockchors Speyer, am 20.
Mai, in der Stadthalle hin.
Er bedankte sich zum Abschluss bei allen Helfern, allen
Mitgliedern, seinen Vorstandskollegen, allen Sponsoren, Spendern
und Unterstützern des Vereins.
Der Bericht der Schatzmeisterin wies für das Jahr 2010 ein
leichtes Umsatzplus aus. Das Antasten der Rücklagen konnte durch
die Ende 2009 beschlossene Beitragserhöhung, den massiven
Mitgliederzuwachs, die erhaltenen Spenden und die Erlöse aus
Altstadtfest und Adventsmarkt, gestoppt werden. Frau Petra
Fahrnbach, die Schatzmeisterin, dankte besonders der
Sparkassenstiftung und dem Chorverband Pfalz für die Unterstützung
beim Kauf des E-Pianos.
Dem Vorstand wurde auf Antrag der Revisoren einstimmig
Entlastung erteilt.
Bei den Ergänzungs- bzw. Nachwahlen wurden mit jeweils 33
Ja-Stimmen und einer Enthaltung Roland Trapp (Rockchor), Horst
Heiler (Rockchor) und Ina Schleser (Rockchor), als Beisitzer neu in
den Vorstand gewählt. Der Vorstand bedankte sich bei den beiden aus
gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern
Gerhard und Ingrid Sauer (beide Gemischter Chor) für Ihre
geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren.
Ein schriftlich durch ein Mitglied an die Versammlung gestellter
Antrag, wurde einstimmig abgelehnt. Der Vorstand wird jedoch
zukünftig darauf achten und dafür sorgen, dass die
Jahreshauptversammlung möglichst nicht mehr in den Schulferien
stattfinden wird.
Der Vorstand lud zum Schluss noch alle Mitglieder und deren
Angehörigen zum Vereinsausflug nach Andernach zum höchsten
Kaltwassergeysir Europas, am 1. Oktober, ein.
Er bat alle Anwesenden weiterhin Werbung für die Chöre und
Veranstaltungen der Gemeinschaft zu machen. Alle Chöre sind noch
offen für neue Sängerinnen und Sänger. Infos: www.chorgemeinschaft-speyer.de.
Der Vorstand
01.05.2011
Es soll weiter gehen ...
mit dem Garde-Corps „Rot-Weiß“ Stadtgarde Speyer. Das wurde am
vergangenen Freitag in der Jahreshauptversammlung des Speyerer
Traditionsvereins in der Gaststätte „Waldeslust“ einstimmig
beschlossen. Gerhard Albert Kurz, der vom Amtsgericht Ludwigshafen
als Liquidator eingesetzt wurde, informierte die Mitglieder
darüber, dass der Verein nun schuldenfrei ist; alle Gläubiger
hätten ihr Geld inzwischen bekommen.
Kurz bedanke sich bei den Mitgliedern, dass sie „so schnell“
ihre Beiträge überwiesen haben. „So steht der Verein jetzt auf
gesunden Füßen“, hob Kurz hervor. Bei der Frage, ob es weiter gehen
soll mit dem Garde-Corps, waren sich alle Anwesenden schnell einig.
Sie votierten einstimmig für den Fortbestand des Vereins.
Abgestimmt wurde darüber, ob die Satzung mit ihren derzeitigen
Formulierungen weiterhin gelten soll. Auch dies haben die
Mitglieder einstimmig abgesegnet.
Erforderlich war nun die Wahl eines neuen Präsidiums. Gerhard
Albert Kurz wurde einstimmig zum Präsident gewählt. Eberhard
Stoffel übernahm das Amt des Vizepräsidenten. Manfred Dietenhöfer
gehört dem neuen Präsidium als erster Schriftführer an, zum zweiten
Schriftführer wählte die Versammlung Horst Joeres. Gertrud Kuhn
kümmert sich als Schatzmeisterin um die Finanzen. Willi Würth und
Jörg Siegmund prüfen als Revisoren die Vereinskasse. Die Leitung
der Wahl hatte Theo Meyer übernommen.
Meyer teilte mit, dass das Guthaben des Garde-Corps die
Verbindlichkeiten übersteigt und somit keine Überschuldung des
Vereins vorliegt. Schließlich wurde Gerhard Albert Kurz einstimmig
entlastet, worauf dieser umgehend das Amt des Liquidators
niederlegte. Kurz, nun Präsident, brachte die Hoffnung zum
Ausdruck, dass das Garde-Corps in Bälde wieder ins Vereinsregister
eingetragen wird, wenn dem Gericht das Protokoll der
Jahreshauptversammlung vorliegt. Der Präsident kündigte an, dass im
nächsten Jahr wieder ein Königreich stattfinden werde.