Rund 70 Ehrenamtliche des DRK beim Turnfest im Einsatz
Beim
Deutschen Internationalen Turnfest setzen sich zahlreiche
Ehrenamtliche im Bereich des Sanitätsdienstes für das Wohlbefinden
der Sportler und Turnfreunde ein.
Ludwigshafen- So besetzen
Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Arbeiter-
Samariter-Bundes (ASB), Malteser, Johanniter und der Deutschen
Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) ab Samstag, 18. Mai, 12 Uhr, in
der Chemiestadt an folgenden Stationen ihren Dienst:
Südwest-Stadion, Sportpark Ludwigshafen,
Franz-Zang-Halle, Hallenbad Süd, Berliner Platz und Platz der
Deutschen Einheit vor der Rhein Galerie sowie in der Eberthalle und
im Pfalzbau.
„Rund die Hälfte der täglich über 60
ehrenamtlichen Mitarbeiter der fünf Hilfsorganisationen im
Katastrophenschutz stellt das Rote Kreuz. Dabei werden über die
Woche mehr als 70 ehrenamtliche DRKler sich in den Dienst der
Allgemeinheit stellen und zum Gelingen des Turnfestes beitragen“,
berichtet Frank Haag, Kreisbereitschaftsleiter des DRK
Kreisverbandes Vorderpfalz. Die Sportstätten werden teilweise rund
um die Uhr bis zum Ende des Turnfestes besetzt sein. DRK
Kreisverband Vorderpfalz e.V., Presse
16.05.2013
Landesregierung soll Pläne zurücknehmen
Thomas Gebhart / Norbert Schindler:
Elektrifizierung der Schienenstrecke Neustadt – Landau – Wörth ja –
aber nicht für den Güterverkehr!
Die Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart
(Südpfalz) und Norbert Schindler (Neustadt) fordern die
Landesregierung Rheinland-Pfalz auf, ihre Pläne für die
Schienenstrecke Neustadt-Landau-Wörth zurückzunehmen. Die
Landesregierung will, wie in diesen Tagen bekannt wurde, die
Strecke für den Bundesverkehrswegeplan vorschlagen, und zwar als
Entlastungsstrecke für den Güterverkehr.
Die Verbindung soll Teil eines Westkorridors
Mittelrhein-Pfalz-Oberrhein werden. „Wir erachten dies als äußerst
problematisch. Wer die Strecke kennt, weiß, dass es vor allem aus
Lärmschutzgründen hochproblematisch ist, dort nachts Güterzüge
durchrauschen zu lassen. Die Strecke führt mitten durch zahlreiche
Wohngebiete. Mehrere Gemeinden und Städte wären voll
betroffen.“
Schindler und Gebhart hatten ihrerseits vor wenigen
Wochen das Schienenprojekt bereits für den Bundesverkehrswegeplan
vorgeschlagen, allerdings ausdrücklich für den Personenverkehr.
Beide erachten die Elektrifizierung der Schienenstrecke für den
Personenverkehr und den zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen
Winden und Wörth für die Menschen in der Region als eine sinnvolle
Maßnahme.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten halten Gebhart
und Schindler die Strecke jedoch für den Güterverkehr für
ungeeignet. „Massive Lärmschutzprobleme wären bei einem erheblichen
Güterverkehrsaufkommen vorprogrammiert. Die Strecke ist dafür nicht
geeignet. Güterzüge fahren zudem vor allem nachts. Wie sind davon
überzeugt, dass die Menschen in der Region das nicht akzeptieren
werden. Wir möchten die Elektrifizierung dieser Strecke, aber nicht
für den Güterverkehr als Teil eines Westkorridors“, erläutern die
Abgeordneten ihren Standpunkt.
Hintergrund:
In der Innenausschusssitzung des
rheinland-pfälzischen Landtags am 2. Mai 2013 hat Innenminister
Roger Lewentz die Beschlüsse zum Bundesverkehrswegplan vorgestellt.
Büro: Dr. Thomas Gebhart MdB, Presse
13.05.2013
Abschied mit Trauer und Wehmut
Abschiedsgottesdienst
der Bereitschaftpolizei Schifferstadt
von Franz Gabath
Schifferstadt- Mit einem beeindruckenden Gottesdienst
nahmen die Beamtinnen und Beamten der 13. Einsatzhundertschaft der
Bereitschaftspolizei Abschied vom Standort Schifferstadt. Dass
dieser Abschied, nicht nur für die Polizisten einen traurigen
Anlass darstellt, dokumentierten Familienangehörige mit Kindern, so
wie die Bevölkerung, die in großer Anzahl zum Gottesdienst, der im
ehemaligen Speisesaal auf dem Gelände der Bepo stattfand, gekommen
waren.
Die Verlegung der Bereitschaftspolizei von Schifferstadt nach
Enkenbach-Alsenborn wird in weiten Teilen der Bevölkerung immer
noch als unerklärlich und somit als unverständlich empfunden.
Ein Symbol war die Uhrzeit, die für den Beginn des
Gottesdienstes gewählt wurde – 5 Minuten nach zwölf.
Symbolhaft
auch die einleitenden Worte von Polizeiseelsorger Diakon Hartmut
von Ehr. „Wir haben uns versammelt um Abschied zu nehmen, so
fangen eigentlich Beerdigungen an“ waren die einleitenden Worte des
Polizeiseelsorgers, den nach eigener Aussage eine enge Bindung an
die Beamtinnen und Beamten der Dienststelle Schifferstadt hat. Aber
obwohl eine gewisse Wehmut zu spüren war, so war die Gesamtaussage
des Gottesdienstes doch vorausschauend und positiv.
„Wir haben hier keine bleibende Stadt“ betonte der
evangelische Polizeipfarrer Dr. Herbert Fischer-Drumm in
seiner Ansprache. „Die Zukunft will gestaltet werden“ – es gibt
immer wieder Ängste, wenn Neuland betreten werden muss, aber die
Zukunft will gestaltet werden – machte Dr. Herbert Fischer- Drumm,
den scheidenden Beamtinnen und Beamten Mut. „Gewachsenes muss und
wird sich weiterentwickeln – Gott befohlen, jetzt und immerdar“
schloss der Polizeipfarrer seine optimistischen Ansprache.
Auch Diakon Hartmut von Ehr spricht optimistisch von der
Zukunft. Er greift das Geschehen um Pilatus vor der Kreuzigung
Christi auf, als auf die Drohung der Hohepriester, bei
Nichterfüllung ihrer Forderung, den Kaiser zu informieren, Pilatus
„klein beigib“t und gegen seine Überzeugung handelt. „Sei du selbst
die Veränderung dieser Welt (Mahatma Gandhi)“ war sein Apell an die
Beamten optimistisch in die Zukunft zu sehen.
Aus den
unterschiedlichsten Lebenssituationen berichteten Damen und Herren
in bewegenden Rückblicken von ihren Verbindungen zu Schifferstadt,
so wie dem Standort der seit 60 Jahren dort angesiedelt war. Ein
Erinnerungsstück, eine alte Puppe aus Kindertagen hatte die heutige
Gemeindereferentin, Marianne Steffen, mitgebracht. Als
Tochter des damaligen Standortleiters lebte sie auf dem
Polizeigelände. Fasziniert von Geklapper der genagelten
Polizeistiefel, ging sie zu „Onkel Fritz“, dem Schumacher auf dem
Gelände. Und „Onkel Fritz erfüllte den Wunsch der kleinen Marianne
und so konnte sie genau so „klappernd“ laufen wie die „großen“
Beamten. Ein Tatsache die das kleine Mädchen unheimlich stolz
machte. Die Puppe war auch ein Geschenk eines Beamten, der sie ihr
nach einem Besuch auf dem Schifferstadter Rettichfest schenkte.
Die familiäre Atmosphäre am Standort habe einen bleibenden
Eindruck bei ihm hinterlassen, erklärte der ehemalige
Polizeioberkommissar, Peter Gerlinger. Alle waren eine
Gemeinschaft. „Wir waren eine große Familie“ erklärte Peter
Gerlinger, der 1969 nach Schifferstadt kam. „Wir mussten noch Kohle
in den Keller schaufeln und Kartoffeln einlagern und um 22 Uhr war
Feierabend, da ging das Licht aus“ führte Peter Gerlinger
schmunzelnd aus. Und damals war die Polizei noch eine reine
Männergesellschaft.
Polizeikommissar
Maximilian Frank berichtete, mit 27 Jahren der Jüngste der
Redner, auch nur von positiven Erfahrungen, in seiner
Schifferstadter Zeit. „In Schifferstadt ist es schön, geh da hin“
haben ihm sein Vater und sein Onkel, beide selbst Polizeibeamte
geraten. Und er habe die Befolgung dieses Rates nicht bereut,
betonte Frank. „Die Arbeit geht für uns jetzt in Enkenbach weiter
und ich hoffe, dass sie so weitergeht wie bisher“ drückte
Maximilian Frank die Hoffnungen und Wünsche wohl der ganzen
Hundertschaft aus.
Barbara Mares, geborene Haman, ergreift spontan das Wort.
Ihr Vater, Gerhard Hamann, war Fahrlehrer am Standort
Schifferstadt. „Hier war mein Lebensmittelpunkt, auch meinen
Ehemann habe ich hier kennen gelernt – ich verbinde nur gute
Erinnerung mit Schifferstadt“ betont Barbara Mares, die den
Beamtinnen und Beamten am neuen Standort alles Gute wünscht.
Das
Holzbläserquintett des Landespolizeiorchesters umrahmte den
Gottesdienst mit großer Musikalität und dem Anlass angemessenen
Stücken. Hauptkommissar Markus Moog aus Mainz, brillierte
als Solist. Sein letztes Stück „Möge die Straße“ war der gelungene
Schlusspunkt und Ausblick auf die Aufgaben der Hundertschaft am
neuen Standort.
Standortleiter Udo Linden schloss in seine Dankesworte
alle die ein, die, wenn letztlich leider erfolglos, für den Erhalt
des Standortes Schifferstadt gekämpft haben, besonders bei den
politisch Verantwortliche aus Schifferstadt und dem ganzen Umland.
Bild: fg
08.05.2013
Abschiedsgottesdienst der Bereitschaftpolizei Schifferstadt - Bilderalbum
Anbaufläche für Tabak steigt weiterhin
Auspflanzung
witterungsbedingt verspätet
Vorderpfalz- Witterungsbedingt
beginnt momentan die Auspflanzung des Pfälzer Tabaks – rund zwei
bis drei Wochen später als üblich. Das über mehrere Wochen trübe
und kalte Wetter ließ die Pflänzchen deutlich langsamer wachsen.
Erstmals seit vielen Jahren wurden manche Anzuchtflächen sogar
künstlich beheizt. Jetzt sind zumindest die früh gesäten
Tabakpflanzen soweit, dass sie ins Freiland gepflanzt werden
können.
Virgin kann in diesem Jahr auf voraussichtlich 370
Hektar und Geudertheimer auf knapp 100 Hektar angebaut werden. Im
Virginbereich gibt es für die rheinland-pfälzischen Tabakpflanzer
Vertragsangebote von drei Käuferfirmen (Alliance one, Süddeutsche
Rohtabake, Santa-Fe). Badischer Geudertheimer, der ausschließlich
für den Zigarrenmarkt bestimmt ist, übernimmt die Firma Andre
komplett, die sich schon seit Jahrzehnten am heimischen Markt
engagiert. Die Pflanzer verfügen hier über einen fünfjährigen
Anbauvertrag, der bis einschließlich 2014 läuft. „Mehrjährige
Anbauverträge wären auch im Virginbereich für die Pflanzer von
Vorteil, da sie dadurch größere Planungssicherheit hätten und
leichter in die Erweiterung ihrer Produktion investieren könnten“,
sagt der Tabakbausachverständige für die Pfalz, Egon Fink, und
ergänzt: „Es wäre dadurch um einiges leichter, wieder die 500
Hektar-Marke zu überspringen.“ 
Die Nachfrage nach Qualitätstabak ist weiter steigend.
So wird die „PRC-Produktion“ für die amerikanische Firma Santa-Fe
ausgebaut, die hohe Anforderungen an die Qualität des Erntegutes
und eine umweltschonende nachhaltige Produktionstechnik stellt. In
diesem Jahr wird im Rahmen eines mehrjährigen Pilotprojekts der
Tabakanbau nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus weiter
geprüft, bei dem nun auch die Jungpflanzenanzucht mit einbezogen
wird.
Bislang hat sich die Konzentration auf Qualitätstabak
ausgezahlt, auch wenn der Aufwand für die Anbauer und die Beratung
deutlich höher ist. „Erfreulicherweise scheint es auch positive
Signale bei der Preisgestaltung zu geben, so dass sich die
Tabakpflanzer etwas beruhigter der Produktion widmen können“, so
Fink. Und die zwei Wochen Rückstand könne die Tabakpflanze bei
entsprechender Witterung wieder mühelos aufholen.
Text und Foto: Bezirksverbands Pfalz
08.05.2013
Keine Antwort von Ministerpräsidentin Dreyer zur BePo Schifferstadt
Der CDU Kreisverband Rhein-Pfalz hatte am 01.02.2013 einen
Offenen Brief an Ministerpräsidentin Dreyer wegen der Schließung
des Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt geschrieben, in
dem u. a. nochmals auf die finanziellen Auswirkungen eingegangen
wurde.
Der CDU-Kreisverband erhielt bis heute keine Antwort.
Daher wurde mit beigefügtem Offenen Brief heute nochmals
nachgefragt.
Die CDU im Rhein-Pfalz-Kreis ist auch heute noch der Meinung,
dass sich die Schließung nachteilig auf die Polizeipräsenz
auswirkt, Arbeitsplätze gefährdet und statt der angeblichen
Einsparung massive Zusatzkosten verursacht.
Lesen Sie hierzu:
Das ursprüngliche Schreiben vom 01. Februar 
Das Erinnerungsschreiben vom 29. April 
CDU Kreisverband Rhein-Pfalz, Presse
01.05.2013
27. Kegelturnier der Ludwigshafener Werkstätten
Die Siegermannschaft: Ludwigshafener Werkstätten, Betriebsstätte Oggersheim, 1. Mannschaft
Mit dem voll Sehnsucht erwarteten Frühling startete am
26.04.2013 wieder das beliebte Kegelturnier der Ludwigshafener
Werkstätten in Oggersheim.
Nach Wochen des Trainings fieberten die Kegler von elf
Mannschaften diesem Termin entgegen, um endlich ihr Können im
Wettkampf zeigen zu dürfen und um für ihre Werkstatt die begehrten
Pokale zu erobern. Die Pokale wurden von Frau Eibes, eine ehemalige
Mitarbeiterin der Ludwigshafener Werkstätten und Gönnerin des
Kegelturniers, gestiftet.
Mit einer Einweisung durch die Organisatoren Uwe Kullmann und
Mathias Herckelrath startete das Turnier pünktlich um 9:30 Uhr mit
20 Wurf in die Vollen und nach dem gemeinsamen Mittagessen mit 20
Wurf auf Abräumen.
Nach der Auswertung der Kegellisten wurden um 15:00 Uhr die
Ergebnisse von Holger Franz, Mitarbeiter im Sozialen Dienst in
Oggersheim, bekannt gegeben. Dieser überreichte auch die Urkunden
und Pokale den Gewinnern.
1. Platz Ludwigshafener Werkstätten, Betriebsstätte Oggersheim,
1. Mannschaft
2. Platz Westpfalz-Werkstätten Betriebsstätte
Kaiserslautern-Siegelbach
2. Platz Heidelberger Werkstätten Werkstatt Sandhausen
4. Platz Heidelberger Werkstätten Werkstatt Heidelberg
5. Platz Heidelberger Werkstätten Werkstatt Hockenheim
6. Platz Maudacher Werkstatt aus Ludwigshafen
7. Platz Zoar Werkstätten Rockenhausen
8. Platz Heinrich Kimmle Stiftung Pirminiuswerkstätten aus
Pirmasens
9. Platz Ludwigshafener Werkstätten Betriebsstätte
Schifferstadt
10. Platz Johannes Diakonie Mosbach
11. Platz Dürkheimer Werkstätten der Lebenshilfe e. V.
Die drei Spieler mit der höchsten Punktzahl wurden separat
geehrt, wobei es am Ende noch zu einem spannenden Stechen zwischen
dem 2. und 3. Platz kam, bei dem sich Alexander Janzen durchsetzen
konnte und Uwe Schmidt auf den 3. Platz verwies.
-
Platz Ralf Sulski mit 177 Holz
-
Platz Alexander Janzen mit 173 Holz
-
Uwe Schmidt ebenfalls mit 173 Holz
Wir bedanken uns herzlich bei Erika Eibes, Mathias Herckelrath,
Uwe Kullmann, Jens Fritz, Rolf Müller und den Mitarbeitern des
Roten Kreuzes, die alle dieses Ereignis ermöglicht haben.
Auch wenn sich manche Mannschaft nicht in den vorderen Rängen
platzieren konnte, tat dies der Freude am Spiel keinen Abbruch, den
„Dabei sein ist alles“. So freut man sich wieder auf das nächste
Turnier im Jahre 2014, wenn die Ludwigshafener Werkstätten zum 28.
Kegelturnier in Oggersheim einladen. Ludwigshafener
Werkstätten, Presse
30.04.2013
Werde Stammzellenspender
Neustadt-Geinsheim-
Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose
„Leukämie“ – darunter auch die 40-jährige Tanja aus Geinsheim.
Bezogen auf alle Blutkrebs-Erkrankungen vergehen sogar nur 16
Minuten zwischen zwei Diagnosen. Wie viele andere Patienten
benötigt Tanja zum Überleben eine Stammzellspende, findet jedoch
keinen passenden Spender. Aus diesem Grund organisieren die
„Goisemer Baschone“ und weitere Freunde von Tanja gemeinsam mit der
DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion für
die zweifache Mutter! Vielleicht sind Deine Stammzellen die Rettung
für Tanja oder einen anderen Patienten. Der Teammanager Sport des
1. FC Kaiserslautern Marco Haber unterstützt die Aktion mit seiner
Schirmherrschaft!
WERDE STAMMZELLSPENDER! REGISTRIERUNG:
Am Sonntag 05.05.2013 von 10:00 bis 16:00
Uhr
Festhalle Geinsheim Storchengasse 22 67435 Neustadt
GELDSPENDE:
DKMS Spendenkonto: 201 070 541 VR Bank Südpfalz, BLZ 548 625 00
oder
CHARITY SMS mit AKTION 1 an 81190 und spende damit 5 Euro!*
Das Wichtigste, was sie über die Stammzellspende wissen
müssen.
Warum die
Stammzellspende so wichtig ist.
1. Einen geeigneten stammzellspender für einen Patienten zu
inden, ist unglaublich schwer. Entscheidend für die Übertragung von
Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale
(HLAMerkmale) zwischen Spender und Patient. Diese ist äußerst
selten, da über 7.000 verschiedene Gewebemerkmale bekannt sind, die
in Abermillionen Kombinationen auftreten können. Deshalb: Jeder
einzelne zählt!
2. Über 2,8 Mio. Spender sind mittlerweile bei der DKMS
registriert. Dennoch warten viele blutkrebspatienten in
Deutschland, die eine Transplantation benötigen, vergeblich auf
einen geeigneten Spender. Daher sind auch sie so wichtig: Ihre
Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.
3. So werden Sie potenzieller lebensspender: Voraussetzung ist,
dass Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt und bei guter Gesundheit
sind. Mit einem Bluttest (nur 5 ml) werden erste Gewebemerkmale
bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines
Patienten, folgen weitere Tests – Ihr endgültiges Einverständnis
vorausgesetzt.
4. Die Stammzellen beinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark
(nicht Rückenmark!) des Beckenkamms. Werden Sie aufgrund der Tests
als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten
können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu
spenden:
Die periphere stammzellentnahme (wird in 80 % der Fälle
angewandt)
• Dem Spender wird über fünf Tage ein körpereigener,
hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor GCSF) verabreicht. Dieses
Medikament bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im ließenden
Blut beinden, die über ein spezielles Verfahren (Apherese) aus dem
Blut gesammelt werden.
• Während der Einnahme des Medikaments können grippeähnliche
Symptome auftreten.
• Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig.
• Dieses Verfahren wird bei DKMSSpendern seit 1996 angewandt.
Nach heutigem Stand der Forschung sind Langzeitnebenwirkungen nicht
belegt.
Die Knochenmarkentnahme
• Unter Vollnarkose wird dem Spender aus dem Beckenkamm ca. 5 %
seines Knochenmarks entnommen.
• Innerhalb von zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark
beim Spender vollständig.
• Nach der Entnahme kann für ein paar Tage ein lokaler
Wundschmerz bestehen.
• Zur Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für zwei bis
drei Tage im Krankenhaus.
• Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode im Wesentlichen
auf das übliche Narkoserisiko.
Die Entscheidung, welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim
Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des
Patienten. Nach Möglichkeit wird aber auf die Wünsche des Spenders
Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden der
Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders von der
Krankenkasse des Patienten übernommen.
5. Geldspende:
Die Registrierung eines Lebensspenders kostet die DKMS Deutsche
Knochenmarkspenderdatei 50 Euro. Aufgrund der Sozialgesetzgebung
ist es den Krankenkassen nicht möglich, die Kosten der
Ersttypisierung zu bezahlen. Sie können Ihre eigene Registrierung
oder die eines anderen inanziell vor Ort unterstützen.
6. Weitere Informationen
erhalten Sie vor Ort, unter www.dkms.de oder direkt bei der DKMS.
DKms Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft
mbH · Kressbach 1 · 72072 Tübingen · Tel. 0 70 71 / 9 430 · Fax 0
70 71 / 9 431499 Stand: November 2012
28.04.2013
Freie Plätze für „Aktion Tagwerk“
Arbeitsplätze für die „Aktion Tagwerk“ bietet die Kreissparkasse
Rhein-Pfalz am Dienstag, 18. Juni 2013, an.
An dem bundesweiten Aktionstag erhalten Schüler der
teilnehmenden Schulen die Gelegenheit, sich zu Gunsten von
hilfsbedürftigen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu
engagieren. Mit dem Erlös werden Kinder und Bildungsprojekte in den
Ländern Burundi, Ruanda und Südafrika unterstützt.
Die Kreissparkasse Rhein-Pfalz bietet insgesamt 20 Schülerinnen
und Schülern ab 15 Jahren Plätze an. Sollte der Aktionstag an der
betreffenden Schule an einem anderen Tag stattfinden, besteht auch
hier die Möglichkeit den Tag bei der Kreissparkasse Rhein-Pfalz zu
verbringen. Die Jugendlichen haben die Gelegenheit, in
verschiedenen Geschäftsstellen und Abteilungen aktiv mitzuarbeiten
und das dabei verdiente Geld Hilfsorganisationen zu spenden. Ein
Einsatz ist unter anderen in den Geschäftsstellen Ludwigshafen,
Oggersheim, Lambsheim, Mutterstadt und Altrip möglich. Innerhalb
des Hauses können die Vertriebssteuerung sowie die
Immobilienabteilung unterstützt werden.
Anmeldungen nimmt Kristin Baunack, Telefon 0621/5988-‐123 gerne
entgegen.
Publik. Agentur für Kommunikation GmbH, Presse
18.04.2013
Geschäftsstelle Bobenheim-Roxheim würdigt Siegmar Henker
Ausstellung
erzählt von Erfolgen des Behindertensportlers
In der Geschäftsstelle Bobenheim-Roxheim der Kreissparkasse
Rhein-Pfalz können Kunden und Besucher sich ab sofort über den
Ausnahmeathleten des Behindertensports Siegmar Henker informieren.
Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Exponate aus der langen
sportlichen Karriere des Bobenheim- Roxheimers.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Heiderose Henker,
der Witwe Siegmar Henkers. Zu sehen sind unter anderem Pokale,
Urkunden, Medaillen, Fotos und Zeitungsartikel über den Sportler.
„Wir möchten mit dieser Ausstellung ein Zeichen für den
Behindertensport setzen, denn die Leistungen dieser Athleten sind
wirklich beeindruckend. Gleichzeitig wollen wir Heiderose Henker
darin unterstützen das Andenken an ihren Mann – einer
herausragenden Persönlichkeit des Rhein-Pfalz-Kreises – zu
wahren“, erklärte Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der
Kreissparkasse Rhein-Pfalz, bei der Eröffnung der Ausstellung.
Ausnahmesportler aus Bobenheim-Roxheim
Siegmar Henker war seit einem Arbeitsunfall 1971
querschnittsgelähmt. Seitdem war der Bobenheim-Roxheimer im
Behindertensport aktiv – zunächst als Leichtathlet, später als
Sportschütze. Er gewann zahlreiche Meisterschaften in verschiedenen
Disziplinen sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler
Ebene. Bei insgesamt sechs Paralympics-Teilnahmen holte er
insgesamt 25 Medaillen, davon zehn goldene. 1992 in Barcelona war
Siegmar Henker der Fahnenträger der deutschen
Paralympics-Mannschaft. 2009 starb er im Alter von 67 Jahren in
seiner Heimatgemeinde Bobenheim-Roxheim.
Besucht werden kann die Ausstellung „Siegmar Henker“ bis zum 10.
Mai 2013 während der regulären Öffnungszeiten (Mo – Fr 8.30 – 12.30
Uhr, Mo – Mi 14.00 – 16.00 Uhr, Do 14.00 – 18.00 Uhr, Fr 14.00
–15.30 Uhr) in der Geschäftsstelle Bobenheim-Roxheim der
Kreissparkasse Rhein-Pfalz, Rathausplatz, 67240 Bobenheim-Roxheim.
Der Eintritt ist kostenlos. Publik. Agentur für Kommunikation
GmbH, Presse
18.04.2013
160 Jahre Kreissparkasse Rhein-Pfalz
1892 zog die "Spar- und Hilfskasse" von Mutterstadt nach Ludwigshafen – in das älteste Geschäftsgebäude der Stadt, das "Lichtenbergersche Haus" (hier um 1928).
Eine bewegte Geschichte
Ludwigshafen- 160 Jahre
Kreissparkasse Rhein-Pfalz – das ist nicht nur ein Grund zu
feiern, sondern auch ein Grund auf die bewegte Geschichte der
Spar- kasse zurückzublicken, die zwei Weltkriege und die
Weltwirtschafts- krise umfasst. Dabei gibt es allerhand spannende
Fakten zu entdecken: Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass der
Straßentunnel zwischen Walzmühle und Rheingalerie in Ludwigshafen
durch den ehemaligen Tresorraum des alten Gebäudes der
Kreissparkasse führt?
Gegründet wurde die Kreissparkasse Rhein-Pfalz am
15. März 1853 als „Spar- und Hilfskasse für den Distrikt
Mutterstadt“. Anfangs verwaltete die Kreissparkasse gerade einmal
100 Konten. 1855 vergab die Spar- und Hilfskasse erste Darlehen an
die Mutterstädter Bevölkerung: Damals konnte man gegen Ausstellung
eines Schuldscheines zwischen fünf und zehn Gulden leihen –
allerdings erst nachdem der zuständige Bürgermeister das Darlehen
befürwortet hatte. 1892 zog die „Spar- und Hilfskasse“ von
Mutterstadt nach Ludwigshafen. Eine neue Sparkassenordnung, die für
schnellere Abläufe und mehr Kundenorientierung sorgte, zeigte
schnell Erfolg: Innerhalb nur eines Jahres vervierfachte sich das
Einlagevolumen. Bis ins Jahr 1904 hielt dieser Trend an: Das
Einlagevolumen erhöhte sich auf 2,4 Millionen Reichsmark (1888:
31.115 Reichsmark). Ab 1925 durfte die Sparkasse Wechsel
diskontieren sowie Wertpapier- und Depotgeschäfte durchführen.
Erneut ein riesiger Erfolg: Die Sparkontenanzahl verzehnfachte sich
innerhalb von nur drei Jahren. 1927 eröffnete das zwischenzeitlich
zur Bezirkssparkasse umbenannte Institut in den Gemeinden Böhl,
Dannstadt, Fußgönheim, Hochdorf und Neuhofen Annahmestellen für
Spareinlagen.
Umzug ins Lichtenbergersche
Haus
Am 24. Oktober 1929 brach in den USA die Börse
zusammen – der Auftakt der Weltwirtschaftskrise, die bald auch
Europa erreichte. Auf die Wirtschaftskrise folgte ab 1931 die
deutsche Bankenkrise. In diesen schwierigen Zeiten gab es bei der
Kreissparkasse aber auch freudige Ereignisse: 1928, anlässlich
ihres 75jährigen Bestehens, zog die Sparkasse in das
„Lichtenbergersche Haus“ in der Kaiser-Wilhelm-Straße 28 – das
älteste Geschäftsgebäude in Ludwigshafen. Mitte der dreißiger Jahre
vergrößerte sich das Geschäftsgebiet um die Gemeindesparkassen
Mutterstadt, Altrip, Iggelheim und Rheingönheim sowie die
Stadtsparkasse Oggersheim. 1939 erhielt das Institut den Namen
Kreisparkasse Ludwigshafen am Rhein.
Komplette Zerstörung
Während des Zweiten Weltkriegs gehörte
Ludwigshafen, gemeinsam mit Mannheim, zu den am stärksten
bombardierten Städten in Süddeutschland. Fast 80 Prozent der
Innenstadt waren zerstört. Auch das „Lichtenbergersche Haus“
brannte in der Nacht vom 5. auf den 6. September 1943 vollständig
nieder. Der Sparkassenbetrieb wurde dennoch fortgesetzt – im Keller
des Gebäudes. Erst im April 1949 war das Haus wieder vollständig
aufgebaut und die Kreissparkasse konnte ihren normalen Betrieb
aufnehmen. Nach dem Krieg war die Sparneigung verständlicherweise
zurückhaltend, da der Wiederaufbau im Vordergrund stand.
Nichtsdestotrotz gelang es der Kreissparkasse ihre Bilanzsumme bis
1953 auf zehn Millionen D-Mark zu steigern. 1969 überschritten die
Gesamteinlagen erstmals die 100 Millionen-Mark-Grenze.
Neue Hauptstelle am Berliner
Platz
1971 zog
die Kreissparkasse erneut um, diesmal an den Berliner Platz. Das
„Lichtenbergersche Haus“ fiel einem Großbauprojekt der Stadt
Ludwigshafen zum Opfer. „Wenn Sie heute von der Walzmühle zur
Rheingalerie fahren, führt der Tunnel direkt durch unseren
ehemaligen Tresorraum“, erzählt Rainer Übel, Mitarbeiter der
Marktfolge Aktiv der Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Er begann seine
Lehre, wie es damals noch hieß, 1970 bei der Kreissparkasse. Auch
das Geschäftsgebiet der Kreissparkasse vergrößerte sich in den
Siebzigern erneut: 1978 übernahm sie die Geschäftsstellen Maxdorf,
Birkenheide und Rödersheim von den Sparkassen Grünstadt und Bad
Dürkheim, 1979 eröffnete sie eine Geschäftsstelle in Beindersheim.
Später kamen noch Geschäftsstellen in Hessheim und Schauernheim
dazu, sodass die Kreissparkasse nun an 21 Standorten vertreten war.
Im Jahr 1990 gelang es der Kreissparkasse, die Bilanzsumme auf über
eine Milliarde Mark zu erhöhen, nur sechs Jahre später wurde die
Zwei-Milliarden-Marke geknackt. Bis heute konnte die
Kreissparkasse das Ergebnis noch einmal kräftig steigern: Aktuell
liegt die Bilanzsumme bei 3,1 Milliarden Euro. Seit dem Jahr 2004,
als der damalige Landkreis Ludwigshafen in Rhein-Pfalz-Kreis
umbenannt wurde, trägt das Institut den Namen Kreissparkasse
Rhein-Pfalz.
Die tiefgreifendste Veränderung: der
Computer
Fragt man Rainer Übel und andere Mitarbeiter, die
bereits seit den siebziger Jahren bei der Kreissparkasse arbeiten,
was ihr Berufsleben am stärksten geprägt hat, sind sich alle einig:
die flächendeckende Einführung von Computern. „Als ich angefangen
habe, haben wir die Zinsen noch mit der Hand ausgerechnet und
eingetragen. Die einzelnen Kontenseiten mussten mit so genannten
Buchhalternasen entwertet werden“, erinnert sich Rainer Übel. „Es
hat auch sonst alles länger gedauert. Wir mussten sämtliche
Dokumente mit der Post schicken, denn Fax und E-Mail gab es noch
nicht“, fügt Hans-Peter May, heute Leiter der Abteilung
Firmenkredite und stellvertretendes Vorstandsmitglied, hinzu. Auch
das Kundenverhältnis hat sich seit den Siebzigern grundsätzlich
gewandelt: „Heute stehen die Bedürfnisse des Kunden im Mittelpunkt.
Gerade im Firmenkundengeschäft ist es sehr wichtig, dass ein Kunde
einen persönlichen Ansprechpartner hat und dieser sich Zeit für ihn
nimmt“, berichtet Hans-Peter May. Um diesem veränderten
Kundenbedürfnis gerecht zu werden, renovierte die Kreissparkasse in
den vergangenen Jahren zahlreiche Geschäftsstellen – zuletzt die
„Gründungsgeschäftsstelle“ in Mutterstadt. Text und Foto:
Agentur für Kommunikation
11.04.2013
Der CDU-Bezirksvorsitzenden Christian Baldauf MdL gratuliert Hans-Ulrich Ihlenfeld
Gratulation an
Hans-Ulrich Ihlenfeld, der am gestrigen Sonntag mit 59,8 Prozent
zum Landrat des Landkreises Bad Dürkheim gewählt
wurde.
Neustadt/Haßloch- „Hans-Ulrich Ihlenfeld ist
der Richtige für den Landkreis Bad Dürkheim. Als Bürgermeister der
Gemeinde Haßloch, in der er zuletzt aufgrund seiner Arbeit für die
Bürger mit über 70 Prozent wiedergewählt wurde, hat er in den
letzten Jahren sehr viel erreicht. Er hört zu, fin-det Lösungen und
nimmt die Menschen ernst, die ihm dies auch danken - so muss
Politik umgesetzt werden.
Er wird den Landkreis weiter schwungvoll voranbringen. Dass er
mehr Bürgerbeteiligung und Bürgerorientierung durchsetzen will, ist
richtig und wichtig. Auch seine Absicht, die Aus-gaben zu senken
und die Bürger nicht noch weiter zu belasten, ist in der heutigen
Zeit sehr wichtig.
„Ich wünsche Hans-Ulrich Ihlenfeld Geschick, Mut und
Durchsetzungskraft für die neuen Herausforderungen zugunsten der
Menschen im Landkreis“, so Christian Baldauf. CDU
Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz, Presse
08.04.2013
Bereitschaftspolizei Schifferstadt
Axel Wilke:
Pläne für Freigängerhaus sorgfältig prüfen
Eine interessante Idee, die gleichzeitig aber auch die ganze
Hilflosigkeit der Landesregierung bei der Verwertung der Immobilie
der Bereitschaftspolizei deutlich macht, nennt CDU-MdL Axel Wilke
die bekannt gewordenen Überlegungen, nach der Verlagerung der
Schifferstädter Einsatzhundertschaft nach Enkenbach im
Verwaltungsgebäude ein Freigängerhaus der Jugendstrafanstalt
Schifferstadt einzurichten.
Prinzipiell besteht seit Jahren Bedarf an einer solchen
Einrichtung, um dafür geeigneten Jugendstrafgefangenen den Übergang
in ein Leben wieder in Freiheit zu erleichtern. Allein finanzielle
Gründe haben bisher verhindert, dass Pläne für ein solches
Freigängerhaus in die Tat umgesetzt werden konnten, mit der Folge,
dass ganz allgemein Rheinland-Pfalz beim offenen Vollzug deutlich
hinter dem Bundesdurchschnitt zurückbleibt, wie Wilke
verdeutlicht.
Ob aber gerade das Bereitschaftspolizeigebäude hierfür die
richtige Adresse ist, müsse sorgfältig untersucht werden, fordert
der Speyerer Abgeordnete, und zwar sowohl aus Sicht des Vollzugs
wie der Gesamtentwicklung der Liegenschaft. „Nötig sind jetzt trotz
der offensichtlichen Vermarktungsschwierigkeiten keine
Schnellschüsse, sondern ein Masterplan für das ganze Gelände“, so
Wilke. Der Abgeordnete, der auch rechtspolitischer Sprecher seiner
Fraktion im Landtag ist, kündigte einen CDU-Antrag auf
Berichterstattung des Justizministers im Rechtsausschuss des
Landtags an. Bürgerbüro Dr. Axel Wilke MdL, Presse
28.03.2013
Kreissparkasse Rhein-Pfalz unterstützt „Lesen im kleinen Dreieck“
"Gabriele Kölling, Leiterin der Gemeindebücherei Bobenheim-‐Roxheim, begrüßt die Grundschüler zum Leseförderprojekt "Auf vier Pfoten: Hund – Wolf – Werwolf".
1.500 Euro für Leseförderprojekt in
Bobenheim-Roxheim
„Auf vier Pfoten: Hund – Wolf – Werwolf“– so lautet das Thema
des Leseförderprojekts „Lesen im kleinen Dreieck“. Die Aktion soll
Grundschülern den Spaß am Lesen vermitteln. Die Kreissparkasse
Rhein- Pfalz unterstützt das länderübergreifende Projekt der
Gemeindebücherei in Bobenheim-Roxheim, der Stadtbibliothek in
Mannheim- Sandhofen und der Stadtbücherei in Lampertheim mit einer
Spende in Höhe von 1.500 Euro.
Neben einem abwechslungsreichen Angebot an Büchern rund ums
Thema, veranstalten die drei Bibliotheken ein vielfältiges Programm
für Schüler der dritten und vierten Klassen verschiedener
Grundschulen: Angeboten werden unter anderem Lesungen,
Comic-‐Zeichenkurse und Vorträge, bei denen sich alles um Hunde,
Wölfe und Werwölfe dreht. Ein Höhepunkt der Aktionswochen ist das
Programm von Hundeerziehungsberater Holger Schüler. Die
Auftaktveranstaltung von „Lesen im kleinen Dreieck“ fand am Montag,
4. März, in der Gemeindebücherei in Bobenheim-‐Roxheim statt. Von
März bis April sollen sich die Kinder im Unterricht mit dem Thema
auseinandersetzen: Dafür erhalten die Lehrkräfte der 20
angemeldeten Klassen ein Aktionspaket mit Unterrichtsmaterialien,
unter anderem das Buch „Der Werwolf und ich“ von Andreas Schlüter.
Das Projekt endet am Freitag, 7. Juni, mit einem Abschlussfest. Im
Heimatmuseum Lampertheim präsentieren die Grundschüler dann ihre
Projektarbeiten etwa Wolfs-‐ und Hundegeschichten, Comics, oder
selbstgebastelte Werwolfsmasken. Die besten Arbeiten werden
prämiert und mit Geld für die Klassenkasse belohnt.
Unterstützung beim Bücherkauf
Die Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz unterstützt das
Leseförderprojekt „Lesen im kleinen Dreieck“ bereits zum dritten
Mal. „Wir freuen uns sehr, dass die Kreissparkasse uns auch diesmal
ihre Unterstützung zugesagt hat. Mit dem Geld wollen wir zum
Beispiel Bücher für die teilnehmenden Schulklassen kaufen“, erzählt
Gabriele Kölling, Leiterin der Gemeindebücherei
Bobenheim-‐Roxheim. „Die Förderung von Kindern ist uns besonders
wichtig. Deshalb möchten wir dazu beitragen, ihre Lesekompetenz
auszubauen und sie damit fit für die Zukunft zu machen“, begründet
der Vorstandsvorsitzende der Kreisparkasse Rhein-‐Pfalz Clemens G.
Schnell die Spende.
Publik. Agentur für Kommunikation GmbH, Presse
05.03.2013
Vorstandswechsel beim DRK- Kreisverband Vorderpfalz
Helga Koch (links) und Willi Dörfler (rechts)
Helga Koch geht und Willi Dörfler kommt
Ludwigshafen- Seit 20. Februar
2013 ist Willi Dörfler der neue Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes
Vorderpfalz. Helga Koch, die seit 2006 Kreisverbandsvorsitzende und
nunmehr 19 Jahre im Kreisvorstand ehrenamtlich tätig war, hat ihr
Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.
Der 63-jährige Maschinenbauingenieur im Ruhestand
Willi Dörfler ist zugleich auch Beigeordneter der Gemeinde
Limburgerhof.
„Ich bin sehr froh darüber, einen Nachfolger zu
haben und bedanke mich bei allen für die gute Zusammenarbeit“, sagt
die 71-Jährige. An der neuen Aufgabe im Roten Kreuz fasziniere
Dörfler die karitative und soziale Arbeit mit den Menschen. „Das
Rote Kreuz ist eine wichtige Einrichtung, die nahe am Menschen ist
und dabei nicht nur redet, sondern auch aktiv handelt. Diese
Rotkreuzmentalität passt zu mir“, erklärt Dörfler, der selbst seit
zwei Jahren im DRK-Kreisverband Vorderpfalz ehrenamtlich aktiv
ist.
Ihn unterstützen Tassilo Willrich, Vorsitzender des
DRK-Stadt-verbandes Neustadt, und Jochen Dörr, Vorsitzender des
DRK-Orts-vereins Oggersheim-Ruchheim, als seine Stellvertreter.
www.drk-vorderpfalz.de Christina
Jost-Mallrich, Presse
21.02.2013
Geschäftsstelle Mutterstadt nach Komplettumbau neu eröffnet
Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz, begrüßt Kunden und Mitarbeiter in der renovierten Geschäftsstelle Mutterstadt.
Raum für persönlichen Kundenkontakt
Große Neueröffnung in Mutterstadt: Die Geschäftsstelle der
Kreissparkasse Rhein-Pfalz öffnete am Samstag, 16. Februar, mit
einem Tag der offenen Tür für die Kunden. Zuvor wurden die
Räumlichkei ten vier Monate lang komplett umgebaut und
modernisiert. Während der Arbeiten war die Geschäftsstelle in einem
geräumigen Container in unmittelbarer Nachbarschaft
untergebracht.
„Wir haben unsere Räumlichkeiten nach modernsten Standards
umgebaut und dafür eine Million Euro in die Geschäftsstelle
Mutterstadt investiert", erklärt Clemens G. Schnell,
Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz. „Unsere
Mitarbeiter können jetzt Beratungsgespräche mit den Kunden in
größtmöglicher Diskretion führen.“ Der SB-‐Bereich ist um einen
weiteren Geldausgabeautomaten mit Einzahlungsfunktion und einen
Münzgeldeinzahler erweitert worden. Der Bereich ist für die Kun-den
der Kreissparkasse 24 Stunden am Tag nutzbar. Die
Rund-‐um-‐die-‐ Uhr zugängliche Kundensafe-‐Anlage komplettiert
das umfangreiche Angebot.
Lange Geschichte in Mutterstadt
Als eine der größten Geschäftsstellen der Kreissparkasse kommt
dem Standort Mutterstadt eine besondere Bedeutung zu. Deshalb sind
auch die Spezialisten für Baufinanzierungen in den neugestalteten
Räumlichkeiten ansässig. Die Gemeinde spielt aber noch in anderer
Hinsicht eine große Rolle für die Kreissparkasse. Denn vor beinahe
160 Jahren, am 15. März 1853, wurde mit einem Beschluss des
damaligen "Distriktraths Mutterstadt" die "Spar-‐ und Hülfskasse
für den Distrikt Mutterstadt" gegründet.
Sie ist das Vorläuferinstitut der heutigen Kreissparkasse
Rhein-‐Pfalz. Deshalb dokumentiert ein überdimensionaler
Zeitstrahl mit zahlreichen Bild-‐ und Textbelegen die Entwicklung
der Kreissparkasse und nimmt dabei mit vielen Details auch Bezug
auf die wechselvolle regionale und nationale Geschichte.
Weitere Investitionen geplant
Mutterstadt soll nicht die letzte Geschäftsstelle der
Kreissparkasse sein, die umgebaut wird: Die Renovierung der
Geschäftsstelle Limburgerhof ist be-‐ reits in Planung. Auch dort
will die Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz zusätzliche
Beratungskapazitäten für eine individuelle Kundenberatung schaffen.
Die Geschäftsstelle Mutterstadt ist montags bis freitags von 8.30
bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr, donnerstags
von 14 bis 18 Uhr und freitags von 14 bis 15.30 Uhr für die Kunden
geöffnet.
Über die Kreissparkasse Rhein-Pfalz
Die Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz, gegründet 1853, hat 21
Geschäftsstellen im Rhein-‐Pfalz-‐ Kreis und der Stadt
Ludwigshafen am Rhein. Sie beschäftigt mehr als 320
Mitarbeiter/innen. Aktuell liegt die Bilanzsumme der Kreissparkasse
Rhein-‐Pfalz bei 3,1 Mrd. Euro.
20.02.2013
„Zur Sicherheit der Menschen und ihres Besitzes“
Erster
Spatenstich zur Deichertüchtigung und zur Anlage eines neuen
Polders in Neuhofen
cr. Neuhofen. Mit einem symbolischen Spatenstich haben
heute der Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion
SGD Süd, Willi Tatge und der Landrat des
Rhein-Pfalz-Kreises, Clemes Körner – letzterer in seiner
Eigenschaft als Vorsitzender des Gewässerzweckverbandes
Rehbach-Speyerbach - gemeinsam mit dem Neuhofener Bürgermeister
Gerhard Frey und seinem Haßlocher Bürgermeisterkollegen
Hans-Ulrich Ihlenfeld – der zugleich auch Körners
Stellvertreter in der Leitung des Zweckverbandes ist – den
Startschuss für den ersten Bauabschnitt eines Polders auf
Neuhofener Gemarkung östlich der Überführung der Ludwigshafener
Straße über den Rehbach gegeben. Dort soll in den nächsten Monaten
mit einem Aufwand von 3,3 Millionen Euro der brüchig gewordene
Deich entlang des Rehbachs ertüchtigt und ein Polder angelegt
werden, mit dem bei zukünftigen Hochwässern Menschen und Gebäude
geschützt werden sollen. Dafür müssen jetzt als erstes Spundwände
in den Untergrund getrieben und das dort befindliche Unterholz
entfernt werden.
Bürgermeister Gerhard Frey (FDP) konnte auf der Baustelle
zahlreiche Gäste begrüßen, die zum Start dieses für die Sicherheit
der Gemeinde wichtigen Anlass gekommen waren.
Landrat
Clemens Körner (CDU) würdigte in einer Ansprache das große
Engagement des Landes für den Gewässerschutz, das insbesondere in
der 80-prozentigen Kostenübernahme für die Maßnahme zum Ausdruck
komme. „Schon seit dem Jahr 1998 beschäftigt sich der Zweckverband
mit dem Hochwasserschutz entlang des Rehbachs“, erinnerte Körner.
Mit der jetzt begonnenen Maßnahme erwarte man sich neben einem
verbesserten Hochwasserschutz auch eine Entschärfung der
Druckwasser-Problematik in diesem Gebiet. Dafür müssten die
Menschen jetzt allerdings auch behutsame Eingriffe in das
Landschaftsbild mit seinen alten Deichen in Kauf nehmen. „Wir
müssen dieses Gewässer als Einheit – von der Quelle bis zu seiner
Mündung in den Rhein – sehen“, mahnte Körner. Nur wenn alle
Anlieger oberhalb und unterhalb dieser Baumaßnahme am gleichen
Strang zögen, könnte der Rehbach dauerhaft naturnah und sicher
zugleich erhalten werden.
Auch SGD-Vizepräsident Willi Tatge (Bündnis 90/Die Grünen) wies
darauf hin, dass Fachleute die Standsicherheit der Deiche schon
seit längerem als problematisch beurteilt hätten und betonte
zugleich die Bemühung aller Beteiligten, für die deshalb notwendige
Maßnahme dennoch eine naturverträgliche Lösung zu finden, die mit
möglichst geringen Eingriffen in den Bewuchs auskomme. Damit, so
Tatge, erwarte man auf Dauer auch einen wirksamen Schutz der Bürger
und ihres Eigentums.
Die diesem Projekt zugrunde liegende Problematik beschreibt der
dem SPEYER-KURIER vorliegende Genehmigungsbescheid der
oberen Wasserbehörde wie folgt:
„Der
Mündungsbereich des Rehbachs unterliegt dem Rheinrückstau. Zur
Minderung der Hochwassergefährdung wurde der Mündungsbereich
eingedeicht und über eine Schließe vom Rhein abgetrennt. Das hier
erzielte Stauvolumen hat sich in der Vergangenheit immer noch als
ausreichend erwiesen. Mittel- bis langfristige Planungsüberlegungen
zur Hochwasserableitung vom Isenachgebiet in den Rehbach bei
Limburgerhof bedingen eine Zunahme der Zuflüsse, die es künftig
durch ein Schöpfwerk zu egalisieren gilt.
Resultierend aus diesen Untersuchungen liegt das
Bemessungshochwasser (BHW) bei 94.10 mNN und erfordert mit einem
Freibord von t = 0,80m die Deichkrone auf 94.90 mNN. Entsprechend
den Bestandsvermessungen ist diese Deichhöhe nicht durchgehend
gegeben!
Gemäß den umfangreichen Bestandserhebungen erfüllt der
bestehende Deich nicht die Anforderungen nach den maßgebenden
Richtlinien – nach bodenmechanischen Berechnungen ist die
Standsicherheit nicht gegeben; der Bewuchs auf dem Deich ist nicht
zulässig; ein Deichschutzstreifen ist nicht ausgewiesen; der
Deichkörper ist zur Verteidigung nicht andienbar!
Im Rahmen einer Studie wurden diese Problematik erfasst,
Deichsanierungsmöglichkeiten entwickelt und die Größenordnung eines
möglichen Kostenrahmens ermittelt.
Von der L 534 bis zum Kindergarten wird der erforderliche
Hochwasserschutz durch eine konstruktive Baumaßnahme – Deichausbau
mittels Spundwand und Kronenweg bei Tolerierung begrenzten
Bewuchses auf dem Deich und Erhalt der landseitigen Baumallee
gesichert;
- vom
Kindergarten bis zur Waldmühle wird der erforderliche
Hochwasserschutz durch eine landseitige Deichrückverlegung mit
Kronenweg unter Erhalt des Bewuchses auf der jetzigen
wasserseitigen Deichböschung und Tolerierung eingeschränkten
Bewuchses auf der bisherigen Deichkrone gesichert; Bebauungen in
unmittelbarer Nähe zum Deich werden ebenfalls durch eine
konstruktive Baumaßnahme –Deichsanierung mittels Spundwand und
Kronenweg bei Tolerierung begrenzten Bewuchses auf dem Deich-
gesichert;
- von der Waldmühle bis zum Anschluss an die
Rheinhauptdeichrückverlegung wird der erforderliche
Hochwasserschutz durch eine landseitige Deichrückverlegung mit
Kronenweg unter Erhalt des Bewuchses auf der jetzigen
wasserseitigen Deichböschung und Tolerierung eingeschränkten
Bewuchses auf der bisherigen Deichkrone gesichert;
Alle Bauabschnitte erhalten auf bzw. am Deich für den
Katastrophenfall einen Deichverteidigungsweg, der auch zur
Naherholung und Erschließung der
Freizeiteinrichtungen genutzt werden kann.
Die Umsetzung dieser erarbeiteten Deichsanierungs- und
–Ausbauvarianten wurden mit den Vertretern der Fach- und
Genehmigungsbehörden abschließend erörtert und als wirtschaftliche
Lösung eingestuft. Auf der Grundlage der Erläuterungsberichte der
jeweiligen Fachgebiete und den Planunterlagen wurde das
Planfeststellungsverfahren durchgeführt und die Genehmigung
erteilt“. Foto: gc
19.02.2013
Spende für den Heimat- und Kulturkreis Fußgönheim
Heimatpflege als Lebensaufgabe
Unermüdliches Engagement für Fußgönheim: Die Kreissparkasse
unter- stützt die Arbeit von Karl und Brigitte Freidel,
Mitbegründer des Heimat- und Kulturkreises Fußgönheim, mit einer
Spende in Höhe von 1.000 Euro.
Bereits seit mehr als 40 Jahren engagieren sich Karl und
Brigitte Freidel im ge-‐ sellschaftlichen und kulturellen Bereich
ihrer Heimatgemeinde Fußgönheim. Be-‐ sonders liegt ihnen die
Heimatpflege am Herzen, weshalb sie 1968 zu den Grün-‐
dungsmitglieder des Heimat-‐ und Kulturkreises gehörten. Karl
Freidel steht seit knapp 40 Jahren an der Spitze dieses Vereins.
Sein außergewöhnliches Wirken gilt unter anderem der Erhaltung des
Hallbergschen Schlosses und der Pflege der Museumsscheune. Der
Verein unterhält ein heimatkundliches Museum im Schloss, in dem die
Besucher etwa eine komplett eingerichtete Pfälzer Küche aus dem 19.
Jahrhundert bewundern können. Zu den Exponaten gehören auch einige
alte Ausgrabungsstücke, die über 8.000 Jahre alt sind und innerhalb
der Fußgön-‐ heimer Gemarkung gefunden wurden. Der Verein war auch
an der Gründung des Deutschen Kartoffelmuseums beteiligt, das die
Geschichte der Kultivierung der Kartoffel erzählt. Außerdem belebt
der Heimatkreis den Kerweumzug des Ortes wieder.
„Der Verein und das Ehepaar Freidel haben das kulturelle Leben
in Fußgönheim in den vergangenen 40 Jahren maßgeblich geprägt.
Dieses große Engagement der Freidels und ihrer Mitstreiter hat uns
sehr beeindruckt“, begründet Clemens G. Schnell,
Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz, die Spende.
Publik. Agentur für Kommunikation GmbH, Presse
13.02.2013
Offener Brief zur Schließung des Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt
Manfred Gräf und Helmut Pfaff, Vorsitzender und
Stellvertretender Vorsitzender der CDU Rhein-Pfalz, haben im
Anschluss an die Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Dreyer
und der Rede von Julia Klöckner zur Erwartungshaltung der CDU an MP
Dreyer nachfolgenden Offenen Brief verfasst.
In diesem wird die Ministerpräsidentin aufgefordert, sich
der Altlast von Kurt Beck „Bepo Schifferstadt“ anzunehmen und - im
Gegensatz zu ihrem Vorgänger - die falsche Entscheidung von
Innenminister Lewentz zu korrigieren. Dieser Offene Brief wurde der
Ministerpräsidentin heute Morgen vorab per e-mail übersandt
und mit der gebotenen zeitlichen Verzögerung uns zur
Veröffentlichung übermittelt:
CDU Rhein-Pfalz | Benckiserstraße 26 | 67059
Ludwigshafen
Frau Ministerpräsidentin
Marie-Luise Dreyer
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz
vorab per
e-mail
Freitag, 1. Februar 2013
Offener Brief zur Schließung des
Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer,
der Kreisparteitag der CDU Rhein-Pfalz hatte am 07.11.2011 eine
Resolution gegen die Reduzierung der Polizeipräsenz verabschiedet.
Insbesondere wandte sich diese gegen die am 03.11.2011 verkündete
Verlegung der Bereitschaftspolizei von Schifferstadt nach
Enkenbach-Alsenborn.
Aufgrund dieser Beschlusses wurde Herrn Ministerpräsident a. D.
Beck am 14.11.2011 angeschrieben. Er wurde gebeten, diese
Entscheidung von Herrn Innenminister Lewentz, u. a. aus Gründen der
Inneren Sicherheit und aus finanziellen Gründen rückgängig zu
machen. Dass es zu keiner Rücknahme der Entscheidung kam, ist Ihnen
als damaliges Kabinettsmitglied hinlänglich bekannt, so dass es
hier keiner detaillierten Darstellung bedarf.
Daher nur einige Anmerkungen:
Herr Lewentz hat geäußert, dass die Verlegung nur aus
finanziellen Gründen erfolgt. Die Verlegung sei eine
Verschlechterung, aber aus polizeilicher Sicht hinnehmbar.
Zur Beleuchtung der finanziellen Auswirkungen im Hinblick auf
die Weitervermarktung der Liegenschaft durch den LBB wurde ein
Gutachten erstellt. Dieses liegt uns leider nicht vor, so dass wir
uns auf Zeitungsberichte vom 23.01.2013 nach einem Treffen von
Vertretern des LBB mit Vertretern der Stadtverwaltung Schifferstadt
und der Projektentwicklungsgesellschaft PER beziehen. Da war zu
lesen, dass der Wert des Liegenschaftsgeländes bei ca. 2,2 Mio €
liegt, sofern dieses als Bauland vermarktet werden kann.
Von Kosten für Abriss der Gebäude, Rückbau der Tankstelle, Abbau
und Entschädigungszahlungen für die Photovoltaikanlage
(Nutzungsvertrag bis 2024) war den Presseberichten nichts zu
entnehmen.
Nehmen wir an dieser Stelle einfach mal den unwahrscheinlichen
Fall an, dass es das alles zum Nulltarif gibt, also tatsächlich 2,2
Mio € Gewinn als „Einmalzahlung“ übrig bleibt, um die Mehrkosten
für die Anfahrt der Hundertschaft von Enkenbach-Alsenborn
abzudecken. Die Meinungen zu diesen Mehrkosten gingen in der
Diskussion sehr weit auseinander. Gewerkschaftszahl en belegen,
dass
- für die höheren Betriebs- und Fahrzeugneuanschaffungskosten
aufgrund weiteren Anfahrtswege zu den Dienststellen im Präsidium
Rheinpfalz,
- die mit dem auch zeitlich längeren Anfahrtsweg einhergehenden,
höheren Personalkosten,
- von Schifferstadt aus nicht fälliges Trennungsgeld für
Rotationskräfte und Kräfte der Sonderwache des Bundeskanzlers a. D.
Dr. Kohl,
- weitere kleinere Kostenpositionen und auch die Mehrkosten für
das PP Rheinpfalz, da die Liegenschaft u. a. als kostenlose
Tagungsörtlichkeit wegfällt,
jährliche Mehrkosten durch die Standortverlegung nach
Enkenbach-Alsenborn von ca. 280 000 € anfallen. Vor dem Hintergrund
steigender Betriebskosten und hier nicht aufgeführter Kosten kann
man –ohne zu pessimistisch zu sein- von einem Aufbrauchen der
Einmalzahlung nach ca. 8 Jahren ausgehen.
Ab dem neunten Jahr fehlen also „Ersatz-Einnahmen“ im
LBB-Haushalt, so dass nach den uns zur Verfügung stehenden Zahlen
die Schließung des Standortes Schifferstadt nur acht Jahre durch
die Vermarkung in Form des Verkaufs finanziell ausgeglichen ist und
dann zum deutlichen Minus-Geschäft wird. Es wird also bestätigt,
was seit dem 03.11.2011 immer wieder vorgebracht wurde. Und das
sogar bei dem oben angesprochenen Nulltarif für Abrisskosten usw.
sowie tatsächlicher Vermarktung als Bauland.
Ihnen liegt das Gutachten sicherlich vor, so dass Ihnen alle
Zahlen zur Verfügung stehen. Sie unsere Rückschlüsse falsch? Dann
teilen Sie uns bitte die Zahlen mit, die ein besseres Ergebnis
begründen.
Bis dahin gehen wir von der Korrektheit unserer Überlegungen aus
und fragen Sie:
Rechtfertigt dieses Vermarktungszenario u. a.
- die Verschlechterung der Situation aus polizeilicher Sicht bei
Anfahrt von Enkenbach-Alsenborn aus (von Minister Lewentz durch die
Formulierung hinnehmbar so bestätigt)
- den Verlust von Arbeitsplätzen im Bereich der
Tarifbeschäftigten; bis jetzt gibt es kaum
Beschäftigungsalternativen im Bereich Schifferstadt
- den nicht nur aus finanzieller, sondern auch aus ökologischer
Sicht zu bewertende Abriss der Photovoltaikanlage?
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer,
seit der Entscheidung am 03.11.2011 wurden noch keine Fakten
geschaffen, die eine Abkehr von dieser Fehlentwicklung unmöglich
machen. Sie haben es also, als nun Verantwortliche für das Land
Rheinland-Pfalz, in der Hand, noch rechtzeitig die Notbremse zu
ziehen.
Daher bitten wir Sie hiermit im Namen der CDU Rhein-Pfalz, die
richtige Entscheidung für den Erhalt der Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt und somit u. a. für den Landeshaushalt, die
Polizeipräsenz im Bereich des Präsidiums Rheinpfalz und den Erhalt
von Arbeitsplätzen zu treffen.
In Erwartung einer Antwort verbleiben wir mit freundlichen
Grüßen
Manfred
Gräf
Helmut Pfaff
Vorsitzender
Stellvertretender Vorsitzender
01.02.2013
Bereitschaftspolizei Schifferstadt
Axel Wilke:
Landesregierung ohne Konzept
Weiter keine Klarheit über die künftige Anschlussnutzung der
BePo-Liegenschaft in Schifferstadt - das ist das Fazit einer
erneuten Anfrage des Speyerer Landtagsabgeordneten Axel Wilke an
die Landesregierung. „Auch knapp ein halbes Jahr vor Abzug der
Hundertschaft nach Enkenbach wirkt die Landesregierung rat- und
konzeptlos“, konstatiert Wilke.
Es bleibt weiterhin unklar, was mit der Liegenschaft geschehen
soll. Einzig und allein der Abzugstermin der Hundertschaft zum 30.
Juni 2013 steht fest. Klar ist immerhin, dass der mit der
Vermarktung beauftragte Landesbetrieb Liegenschafts- und
Baubetreuung (LBB) die Liegenschaft und ihre Vermarktbarkeit als
schwierig einstuft. Dies bestätigt Wilke in seiner Skepsis, mit der
Verlagerung könne wirklich Geld im Landeshaushalt gespart werden.
„Innenminister Lewentz (SPD) ist fein raus, die Verantwortung hat
er geschickt an das Finanzministerium abgegeben, und dort quält man
sich nun mit der Immobilie ab“, konstatiert Wilke. Naheliegend laut
LBB ist eine kleinparzellige Verwertung in Form einer Wohnbebauung.
Dass sich auf dem Gelände Gebäude inklusive Fotovoltaikanlagen mit
Bestandsschutz bis 2024 sowie eine Tankstelle befinden, läßt eine
solche Vermarktung aber ebenso als problematisch erscheinen wie die
Lage des Geländes direkt an der Bahn. Kostenintensive
Schallschutzmaßnahmen für eine Wohnbebauung aufgrund der direkten
Nähe zur Bahnlinie seien da unvermeidlich. Nebenbei wären dann auch
die 1,4 Millionen Euro, die das Land in den letzten 10 Jahren in
die Liegenschaft gesteckt hat, „für die Katz“ gewesen, befürchtet
Wilke. Er hatte in seiner neuerlichen Anfrage auch wissen wollen,
welche Rolle genau die vom Land eingeschaltete
Projektentwicklungsgesellschaft Rheinland-Pfalz (PER) spielen soll,
doch auch hier blieb die Landesregierung die Antwort weitgehend
schuldig. Denn: „Die Aufgaben werden im Einzelnen noch festgelegt“,
schreibt Finanzminister Kühl an den Speyerer Abgeordneten. Für
Wilke ein weiterer Beweis, dass es der Landesregierung an einem
durchdachten strategischen Konzept fehlt. Bürgerbüro Dr. Axel
Wilke MdL, Presse
29.01.2013
Bereitschaftspolizei Schifferstadt
Axel Wilke:
Landesregierung bleibt Antworten schuldig
Nur eine konkrete Antwort bekam CDU-Landtagabgeordneter Dr. Axel
Wilke auf seine Kleine Anfrage an die Landesregierung in Sachen
Bereitschaftspolizei Schifferstadt: Eine weitere, auch teilweise
polizeiliche Nutzung der Liegenschaft sei ausgeschlossen.
Somit bleibt weiter unklar, was mit dem Gelände und den darauf
befindlichen Gebäuden inklusive Fotovoltaikanlagen sowie der
Tankstelle werden soll. Um die Vermarktung kümmern muß sich der
Eigentümer, der Landesbetrieb für Liegenschaften und Baubetreuung
(LBB). Dort ist man angeblich immer noch mit der Erstellung eines
Verkehrswertgutachtens beschäftigt, das nun zum Jahresende
vorliegen soll. Wilke unterstellt Finanzminister Kühl (SPD) eine
Verzögerungstaktik, denn seinen Informationen zufolge liegt das
Gutachten bereits seit einigen Wochen vor. „Scheinbar fehlt dem
Finanzministerium der Mut, die Ergebnisse des Gutachtens der
Öffentlichkeit zu präsentieren“, vermutet Wilke und bezieht sich
dabei auch auf die Tatsache, dass seine Frage, wie die
Landesregierung die Marktgängigkeit der Immobilie beurteilt, gar
nicht beantwortet wurde.
„Innenminister Lewentz (SPD) hat den Auftrag erfüllt in seinem
Ressort zu sparen – die Suppe auslöffeln müssen nun andere, und die
haben ihre liebe Müh und Not“, kommentiert Axel Wilke die
Rechenspiele der Landesregierung. „Ob, wie behauptet, wirklich
Kosten für den gesamten Landeshaushalt eingespart werden können,
bleibt weiter offen“, erklärt Wilke. Nichts Gutes verheißt für den
Speyerer Abgeordneten, dass nach der Antwort der Regierung die
ebenfalls landeseigene Projektentwicklungsgesellschaft
Rheinland-Pfalz (PER) in den Vermarktungsprozess eingeschaltet
wurde. Denn wenn die Vermarktung einfach wäre, würde sie der LBB
bestimmt nicht in andere Hände abgeben. „Mit seiner gegen den
Widerstand der Betroffenen und vieler Bürgerinnen und Bürger aus
der ganzen Vorderpfalz getroffenen Entscheidung, den Standort
Schifferstadt aufzugeben, hat Innenminister Lewentz nicht nur der
Polizei geschadet, er hat auch dem Landeshaushalt letztlich einen
Bärendienst erwiesen“, urteilt Wilke abschließend. Er kündigt an,
im Vorfeld eines für Mitte Januar geplanten Gesprächs des Landes
mit der Stadt weiter für einen ehrlichen Umgang der Regierung mit
der Öffentlichkeit zu kämpfen. Bürgerbüro Dr. Axel Wilke MdL,
Presse
21.12.2012
5 Jahre Blue Light Big Band des Polizeipräsidiums Rheinpfalz
v.l.n.r.: Herr Pätkau, Monika Brauer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Blue Light Big Band, Polizeioberkommissar Manuel Kunz, Leiter der Blue Light Big Band, Spendenbegünstigte DKMS Frau Schulte-Nover, Wolfgang Fromm, Polizeipräsident und Schirmherr des Benefizkonzerts, Hauptsponsorin Frau Gutjahr, Spedition Simon, Limburgerhof, Heinz Itschert, Kassenführer PolART e.V., Abteilung Big Band, Dr. Kern, Bürgermeister von Limburgerhof
Erlös aus dem Jubiläumskonzert in Limburgerhof wurde der DKMS
übergeben
Ludwigshafen- Am 10.11.2012
beging die Blue Light Big Band des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ihr
5-jähriges Bandjubiläum mit einem Benefizkonzert im ausverkauften
Kultursaal in Limburgerhof.
Ein daraus resultierender Spendenbetrag in Höhe
von 1.800,- € wurde am 07.12.2012 vom Schirmherrn der
Veranstaltung, Herrn Polizeipräsident Wolfgang Fromm an die
deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) übergeben. Die DKMS hat im
Mai dieses Jahres eine Typisierungsaktion für den an Blutkrebs
erkrankten Handballer Alex des TuS Neuhofen durchgeführt. Diesem
geht es Dank der DKMS und einem gefundenen Spender gut und er ist
wieder gesund. Bei der Spendenübergabe waren neben Frau
Schulte-Nover und Herrn Pätkau, beide DKMS, die Hauptsponsorin der
Veranstaltung, Frau Gutjahr (Spedition Simon Limburgerhof) sowie
Dr. Kern, Bürgermeister der Gemeinde Limburgerhof und Vertreter der
Blue Light Big Band anwesend.
Polizeipräsident Wolfgang Fromm dankte allen
Anwesenden für ihr großes Engagement im Zusammenhang mit diesem
Jubiläumskonzert insbesondere Herrn Dr. Kern für die kostenfreie
Überlassung des Kultursaals und der Hauptsponsorin Frau Gutjahr,
ohne die eine solche Spende nicht möglich gewesen wäre. Er hob
zudem die vielen Helferinnen und Helfer hervor, die eine solche
Veranstaltung erst ermöglichten.
Dr. Kern sprach seinen Dank dafür aus, dass die
Gemeinde Limburgerhof Gastgeber eines solchen Konzerts sein durfte.
Er hob hervor, dass diese Veranstaltung eine „Wucht“ gewesen sei,
so auch vielerorts die Resonanz aus der Bürgerschaft.
Frau Gutjahr betonte, dass es für sie immer
wichtig sei, dass Spenden auch zielgerichtet ankommen und zeigte
sich an einer weiteren Veranstaltung mit der Blue Light Big Band
sehr interessiert.
Frau Schulte – Nover und Herr Pätkau dankten der
Band herzlich dafür, dass diese die DKMS Stiftung Leben Spenden als
Begünstigte ausgewählt habe. Dieser Spendenbetrag ermögliche 36
neue Typisierungen. Polizeipräsidium Rheinpfalz,
Presse
Informationen und Auftrittstermine über die Blue
Light Big Band finden sich im Internet unter www.bluelightbigband.de
Blue Light Big Band
Im September 2006 hatten einige ambitionierte
Mitarbeiter und Hobbymusiker des Polizeipräsidiums Rheinpfalz die
Idee eine Big Band zu gründen. Bereits Ende des Jahres waren so
viele Interessenten gefunden, dass am 20. Januar 2007 die erste
Probe stattfinden konnte. Neben den "echten" Polizisten, die in der
Überzahl sind, spielen auch deren Kinder und freundschaftlich
verbundene andere Musiker in der Band mit. Seit der Gründung hat
die Band mehr als 30 Auftritte bestritten. Im Jahr 2011wurde die
Blue Light Big Band beim Landesorchesterwettbewerb Rheinland-Pfalz
für Laienorchester vom Landesmusikrat zur besten Big Band gewählt.
Einmal jährlich veranstaltet die Big Band ein Konzert, dessen Erlös
wohltätigen Zwecken zur Verfügung gestellt wird. www.bluelightbigband.de
DKMS
Die DKMS gehört zu einem Netzwerk von
Organisationen unter dem Dach der DKMS Stiftung Leben Spenden. Alle
DKMS-Organisationen setzen sich für den Kampf gegen Blutkrebs und
andere Erkrankungen des blutbildenden Systems ein. Die DKMS
Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH
wurde vor über 20 Jahren mit der Aufgabe gegründet, Leukämiekranken
durch eine Stammzelltransplantation zu helfen. Seither haben
DKMS-Spender mehr als 32.000 Blutkrebspatienten auf der ganzen Welt
Hoffnung auf eine zweite Lebenschance gegeben. www.dkms.de
10.12.2012
Bereitschaftspolizei Schifferstadt
Axel Wilke:
Landesregierung soll Auskunft zu Sachstand in Sachen
BePo-Liegenschaft geben
Wegen der Zukunft der Immobilie der Bereitschaftspolizei nach
der Verlagerung der Schifferstädter Einsatzhundertschaft nach
Enkenbach hat sich CDU-Landtagsabgeordneter Axel Wilke ein weiteres
Mal an die Landesregierung gewandt.
Nachdem die Regierung Anfang Mai trotz der massiven Proteste der
Betroffenen, der Bevölkerung und der CDU-Landtagsfraktion gegen die
Aufgabe des Standorts am Schifferstädter Hauptbahnhof den
Mietvertrag zum 30.06.2013 gekündigt hat, muss sich nun der
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) um Verkauf oder
Vermietung der Immobilie ab Juli 2013 kümmern. Hierzu hatte
Finanzminister Kühl (SPD) Wilke im August mitgeteilt, dass man
dabei sei, ein Verkehrswertgutachten zu erstellen. Weiter hatte der
Minister angekündigt, nach Vorliegen des Gutachtens Gespräche mit
der Stadt führen zu wollen.
Ob das Gutachten nun vorliegt, welchen Wert die Immobilie hat
und wie die Landesregierung danach die Vermarktbarkeit der
Immobilie beurteilt, will der Speyerer Abgeordnete nun ebenso vom
Finanzminister wissen wie, ob es die Gespräche mit der Stadt schon
gegeben hat. „Auf die Antworten aus Mainz bin ich sehr gespannt“,
so Wilke, „gibt es doch einige Faktoren, die die Vermarktung als
schwierig erscheinen lassen“. Wilke erinnert an den noch bis Ende
2023 laufenden Vertrag über die großflächigen Fotovoltaikanlagen
und die auf dem Gelände vorhandene Tankstelle. Auch die Lage
zwischen Wohngebiet und Bahn mache die Anschlussverwertung nicht
gerade leichter. Wilke sieht den LBB und das Finanzministerium in
einer besonderen Pflicht, trotzdem zügig zu Resultaten zu kommen.
Denn nur dann, wenn eine rasche Vermarktung zu einem akzeptablen
Preis gelingt, kann die finanzielle Rechnung, mit der die
Verlagerung immer wieder von der Landesregierung begründet wurde,
aufgehen, so Wilke abschließend. Bürgerbüro Dr. Axel Wilke MdL,
Presse
13.11.2012
Ausbildung von Senioren Sicherheitsberatern
Ludwigshafen-
Das Zentrum Polizeiliche Prävention des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz hat im Oktober 2012 weitere Senioren Sicherheitsberater
in Ludwigshafen ausgebildet.
In einer kleinen Feierstunde im Zentrum Polizeiliche Prävention
wurde nun von Polizeipräsident Wolfgang Fromm und Bürgermeister
Wolfgang van Vliet den erfolgreichen Teilnehmern die
Teilnahmebestätigungen ausgehändigt.
Sowohl Polizeipräsident Wolfgang Fromm als auch Bürgermeister
Wolfgang van Vliet würdigten diese ehrenamtliche Tätigkeit der
Sicherheitsberater in hohem Maße und dankten den wissbegierigen
Senioren für ihr gesellschaftliches Engagement.
Das zweitägige Seminar vermittelte interessierten Seniorinnen
und Senioren Einblicke in kriminelle Machenschaften.
Die Seniorinnen und Senioren erhielten Informationen über die
neuesten Tricks der Betrüger an der Haustür, der Diebe und
Einbrecher und der illegalen Maschen im Zusammenhang mit
Gewinnmitteilungen und Kaffeefahrten, sowie der Abzocker im
Internet.
Sie erlernten Verhaltensweisen, mit denen Sie diesen üblen
Tricks begegnen können und dadurch die Sicherheit in Ihrer Wohnung
und in Ihrem Alltag deutlich erhöhen.
Die Sicherheit von Senioren im Straßenverkehr und das Thema
Zivilcourage waren weitere wichtige Inhalte dieser
Veranstaltung.
Die Sicherheitsberater für Senioren sollen helfen, das
Selbstbewusstsein anderer Senioren zu stärken, richtiges Verhalten
vor zu leben, das Vertrauen in Institutionen zu erhalten und
Schwellenängste zur Polizei abzubauen.
Da sich mittlerweile eine große Anzahl von neuen interessierten
Seniorinnen und Senioren für die Ausbildung zum Senioren
Sicherheitsberater angemeldet haben, wird voraussichtlich noch in
diesem Jahr ein weiterer Kurs stattfinden. Zentrum Polizeiliche
Prävention, Presse
25.10.2012
Antrag auf Abbruch des Friedrich-Engelhorn-Hauses
Das
Friedrich-Engelhorn-Haus - seit den Fünfziger Jahren
Wahrzeichen der BASF SE in Ludwigshafen und Symbol der
wirtschaftlichen Prosperität der Rhein-Neckar-Region – es muss
abgerissen werden. Das gab jetzt der weltgrößte Chemie-Konzern in
einer Pressemitteilung bekannt. In diesen Tagen hat die BASF
deshalb der Unteren Denkmalschutzbehörde bei der Stadt Ludwigshafen
angekündigt, dass sie bis Ende Oktober einen Antrag auf Abbruch des
als stadtbildprägend unter Denkmalschutz stehenden
Friedrich-Engelhorn-Hauses stellen werde, der derzeit vorbereitet
wird.
Dem Antrag sei eine lange Phase vorausgegangen, in der die BASF
gemeinsam mit externen Gutachtern das Für und Wider einer Sanierung
des seinerzeit von den Düsseldorfer Architekten Helmut Hentrich und
Hubert Petschnigg geplanten Hochhauses geprüft habe. „Wir haben die
einzelnen Prüfschritte eng mit der Unteren Denkmalschutzbehörde
abgestimmt und genau berechnet, was eine Sanierung kosten würde.
Die uns jetzt
vorliegende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat aber ergeben, dass
eine Sanierung aufgrund von gravierenden Mängeln in der Bausubstanz
nicht mehr sinnvoll ist“, so Dr. Bernhard Nick,
Werksleiter am Verbundstandort Ludwigshafen des Unternehmens.
Bereits im September 2011 war festgestellt worden,
dass die Fassade des Hochhauses Korrosionsschäden aufweist.
Daraufhin wurde die Fassade mit einem Netz umhüllt, um ein
eventuell unkontrolliertes Herabfallen von Fassadenelementen zu
vermeiden. Weitergehende Prüfungen ergaben dann, dass auch eine
umfassende Sanierung der Tragkonstruktion und der
Brandschutztechnik des Gebäudes erforderlich geworden wäre. Auch
die Haustechnik aus den Jahren 1954-57 hätte – den grundlegend
veränderten heutigen Anforderungen entsprechend – komplett erneuert
werden müssen.
Bereits in der Zeit von April bis September 2012
waren inzwischen die rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
schrittweise aus dem Hochhaus ausgezogen. Seit Anfang Oktober läuft
nun eine umfassende Schadstoffentfernung, um in einem weiteren
Schritt die Glasfassade komplett abnehmen zu können.
Das nach
dem Gründer der BASF, Friedrich Engelhorn, benannte Gebäude
– BASF-intern als E 100 bekannt – wurde am 21. März 1957
eingeweiht. Mit 28 Etagen - 20 Bürogeschossen, 4 Turmgeschossen, 1
Dachgeschoss, 2 Kellergeschossen und einem Erdgeschoss - war das
102 Meter empor ragende Hochhaus damals das höchste Gebäude der
Stadt und bis 1962 sogar das höchste Gebäude Deutschlands.
Wie die Grundfläche im Falle eines Abbruchs des Hochhauses
genutzt werden soll, prüfe die BASF derzeit im Rahmen ihrer
Büroflächenplanung für den Standort Ludwigshafen. Dabei sei das
Unternehmen grundsätzlich bestrebt, seinen Büroraumbedarf am
Standort Ludwigshafen in der Nähe des Werks oder auf dem
Werksgelände abzudecken. Im Zusammenhang damit laufen nach Angaben
des Unternehmens derzeit beispielsweise Planungen für einen Neubau
im Stadtgebiet. Mit dem bereits angekündigten Neubau bei Tor 2
entstehe bis 2015 zudem ein Büro- und Konferenzgebäude, das über
1400 Arbeitsplätze verfügen werde. Die Attraktivität des Standorts
Ludwishafen werde auch durch das im Bau bereits fortgeschrittene
Zentrum für Work-Life-Management unterstrichen. Seine
Fertigstellung sei für das dritte Quartal 2013 vorgesehen, so das
Unternehmen. Fotorechte: BASF SE
23.10.2012
Jugend- und Suchtberatungsstelle NIDRO legt Jahresbilanz 2011 vor
NIDRO Beratungsstelle Speyer, Heydenreichstraße 6
Hilfesuche 2011- erneute Rekordhöhe , hoher Beratungsbedarf,
hohe Nachfrage
Speyer- Obwohl schon im letzten Jahr von einer Rekordhöhe
von Hilfesuchenden berichtete wurde, ist die Nachfrage im Jahr 2011
mit 754 Klienten noch einmal um ca. hundert Personen angestiegen,
teilte die Bereichsleitung der NIDRO, Frau Ute Zillmann bei der
Vorstellung der Jahresbilanz 2011 mit. Davon handelte es sich bei
72,5 Prozent, der 754 Personen die in die Beratungsstelle kamen um,
Neuaufnahmen.
Um den steigenden Anfragen in kurzer Zeit gerecht zu werden und
ein erstes Angebot machen zu können, bietet die NIDRO zweimal
wöchentlich die „Offene Sprechstunde“ an. In einem Kurzgespräch mit
den Einzeltherapeuten können die ersten Weichen für den
zukünftigen Beratungs-, Betreuungs- oder Behandlungsverlauf
gestellt werden. Eine erste Anfrage ist auch über das
Internet möglich und wird zunehmend genutzt. Weitere
Auffangkapazitäten bieten die neun Gruppenangebote mit
unterschiedlichen Schwerpunkten in den NIDRO Beratungsstellen
Speyer / Germersheim.
Stoffgebundene und verhaltensbezogene Süchte boomen. Besondere
Anliegen, wie Essstörungen und Beziehungsabhängigkeiten sind
vorwiegend Schwerpunkte der frauenspezifischen Suchtarbeit.
Der Frauenanteil des NIDRO Klientel betrug 33,9 Prozent und einige
Frauen nutzen sehr gerne das vierzehntätige „ Gruppenangebot zu
co-abhängigem Verhalten“, sagt die Fachkraft für frauenspezifische
Suchtarbeit Frau Daniela Kuhn.
Der Beratungsbedarf im Bereich Glücksspiel nimmt ebenfalls mit
12,5 Prozent des Gesamtklientel stetig zu. Herr Martin Hügel,
zuständig für die Fachstelle Glückspiel / PC-Abhängigkeit, versucht
auch in Form einer vierzehntägigen Selbsthilfegruppe, den
Beratungsbedarf aufzufangen. Häufig stehen die betroffenen
Spielerinnen und Spieler, unter einem enormen Druck u.a., weil sie
häufig bereits unter einer starken psychischen Vorbelastung
leiden und oft schon hoch verschuldet sind. Etliche Personen
weisen ein primäres Drogenproblem auf und haben zusätzlich auch ein
Störungsbild im Bereich Glückspielsucht oder
Medienabhängigkeit.
Die NIDRO fasst Bedarfe in weiteren spezifischen
Selbsthilfegruppen zusammen. So können Angehörige
Zuspruch und praktische Hilfen in der angeleiteten
Angehörigengruppe bei Herrn Frank Straßner finden. Die
Selbsthilfegruppe „Constans“, die sich ebenfalls in der
Beratungsräumen der NIDRO trifft, hat sich unter der Leitung von
Herrn Armin Müller seit einem Jahr bestens etabliert. Willkommen
sind in dieser Gruppe auch Jugendliche, die Alkohol, Medikamente,
illegale Drogen und andere berauschende Substanzen bisher nur
ausprobiert haben. Sie können sich dort mit erfahrenen
Menschen austauschen, die einer lebenslangen Suchterkrankung
standhalten und von deren Erfahrungen profitieren. In der
NIDRO Beratungsstelle Germersheim wird eine Selbsthilfegruppe in
russischer Sprache für Menschen mit russischem
Migrationshintergrund angeboten.
Bei 85,5 % der NIDRO Klientinnen und Klienten mit
Mehrfachkontakt wurde eine Drogenabhängigkeit diagnostiziert, dies
waren 361 Personen. Davon hatten 16,8 % der KlientInnen
Opioide (Heroin oder Substitutionsmittel) als Hauptdroge
angegeben. Bei nahezu gleichem Anteil an Opiatabhängigen, stieg
gleichzeitig der Anteil der Substituierten um 100 Prozent. Mit
einem Anstieg um 4,5 % zum Vorjahr wurden aufputschende und
Leistung steigernde Drogen wie Kokain und andere Stimulanzien mit
14,2 % als Hauptdroge angegeben. Der Anteil der KlientInnen mit der
Hauptdiagnose Cannabisabhängigkeit ist leicht (auf 26,8
Prozent) gesunken. Solche jährliche Schwankungen liegen jedoch im
Normbereich und lassen keine Trendaussage zu.
Allerdings wird der NIDRO immer öfters von der Einnahme
sogenannter „Legal Highs“ berichtet. Viele KlientInnen und auch
Jugendliche versuchen, um nicht in die Illegalität zu kommen, auf
legale Angebote auszuweichen. Dies hat manchmal unabsehbare Folgen,
wie eine Drogenpsychose, lang anhaltende Wahrnehmungsstörungen bis
hin zu gefährlichen Horrortrips während des Rausches. Frau
Iris Löhr, die u.a. den Schwerpunkt Suchtprävention bedient,
spricht u.a. genau diesen neuen Trend „Legal High“ in der
Präventionsarbeit bei über tausend Schülerinnen und Schüler
pro Schuljahr in Speyer und dem südlichen Rhein- Pfalz -Kreis
an. Über die gesundheitlichen Risiken, die bereits beim
Ausprobierverhalten der jungen Menschen bestehen können, wird in
sehr anschaulicher und interaktiver Weise zum Nachdenken angeregt,
wie die sehr guten Rückmeldungen der Evaluationsstichproben im
Jahresbericht widerspiegeln. Zusätzlich konnten durch
die Präventionsarbeit und die Multiplikatorenschulungen insgesamt 2
241 Personen erreicht werden.
Den vielen Anfragen wird die Beratungsstelle mit weiteren
indizierten Präventionsgruppenangeboten gerecht: Bei drohendem
Führerscheinverlust füllen sich die Gruppen vorwiegend über die
Empfehlungen der früheren TeilnehmerInnen, sagt Löhr. Das
Selbstkontrolltraining SKOLL ist im Jahresbericht der NIDRO ein
Schwerpunktthema. SKOLL ist ein generations-,
geschlechts-, verhaltens- und suchtmittel- bzw.
konsumübergreifendes Angebot. Frau Löhr schildert: SKOLL ist
ein Gruppenangebot für Menschen, die sich fragen, ob sie übermäßig
Drogen gebrauchen, zuviel Tabak rauchen, zuviel Einkaufen,
problematisch spielen, zuviel Alkohol trinken oder ihre Vorhaben
nicht umsetzen können. Über einen individuellen Trainingsplan
lernen die TeilnehmerInnen sich selbst besser zu kontrollieren.
Die Bereichsleiterin Frau Zillmann weist auf ein weiteres
interessantes Gruppenangebot der NIDRO für Abhängigkeitserkrankte
hin, die ambulante Suchtbehandlung. Durch die anhaltende
Nachfrage nach einem ambulanten Therapieangebot zur
Suchtrehabilitation Sucht (ARS) konnten im Jahr 2011 in
wöchentlichen Gruppen- und Einzelgesprächen 42 Klientinnen
und Klienten betreut werden. Zu den Angeboten der NIDRO in Speyer
gehört auch eine Angehörigengruppe die sich jeweils am 1.
Donnerstag im Monat in den Räumen in der Heydenreichstraße 6
in Speyer trifft.
Weitere Informationen sind unter www.ludwigsmuehle.de im Netz
abrufbar oder bei der Jugend- Suchtberatungsstelle NIDRO –
Heydenreichstr. 6 – 67346 Speyer – Tel. 06232 /26047
erhältlich.
22.08.2012
Landesweiter Kontrolltag „Kinder- und Schülersicherheit“
Bilanz des
Kontrolltages im Bereich des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz
Am Dienstag, 21. August 2012, von 7 bis 14 Uhr, führte die
rheinland-pfälzische Polizei im Bereich von Schulen,
Kindergärten und Kindertagesstätten einen landesweiten
Verkehrskontrolltag zu den Themen „Kinder- und Schülersicherheit,
Gurtanlegepflicht / Rückhalteeinrichtungen, Schulbuskontrollen“
durch.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz waren
bei diesem Kontrolltag 137 Polizeibeamtinnen und
Polizeibeamte mit dem Auftrag eingesetzt, Schulwege zu überwachen,
Schulbusse zu überprüfen und die Beachtung der Gurtvorschriften zu
kontrollieren.
Kontrolliert wurden 61 Schulbusse, wobei 17 Schulbusse
beanstandet wurden. Es wurden 14 Verstöße gegen
die Ausrüstungsvorschriften und sechs Verstöße wegen technischer
Mängel bei diesen Bussen festgestellt. Verstöße gegen die
Sozialvorschriften gab es nicht. Positiv: Keinem Schulbus
musste die Weiterfahrt wegen technischer Mängel untersagt
werden. In Landau wurde ein Schulbus beanstandet, weil die
Sitzplätze nicht mit den entsprechenden Haltegriffen versehen
waren. Die Kinder mussten sich an den Gepäckablagefächern über den
Sitzen festhalten.
Darüber hinaus wurden im Präsidialbereich 620 Pkw angehalten und
überprüft, wobei es 136 Beanstandungen gab. Bei den kontrollierten
Pkw wurde in 17 Fällen die nicht vorschriftmäßige Sicherung von
Kindern bemängelt. Erschreckend: In 14 Pkw wurde sogar gänzlich auf
jegliche Kindersicherung verzichtet.
In 100 Fällen waren Erwachsene nicht angeschnallt und wurden mit
einem Verwarnungsgeld von jeweils 30 Euro belegt.
Neben den ermittelten Verkehrsverstößen wurde eine Strafanzeige
erstattet. 28 Fahrzeugführer erwartet eine
Ordnungswidrigkeitenanzeige, 185 Verwarnungen wurden
ausgesprochen.
Ergebnisse aus dem Bereich Stadt Ludwigshafen und
Rheinpfalzkreis:
Eingesetzte Polizeibeamtinnen und Beamte: 61
Kontrollierte
Busse: 7
Beanstandete
Busse: 0
Kontrollierte
Pkw: 214
Erwachsene ohne
Gurt: 13
Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert: 13
Kinder überhaupt nicht
gesichert: 8
Polizeipräsidium Rheinpfalz, Pressestelle
21.08.2012
Erstmals “Tag des Sports beim Polizeipräsidium Rheinpfalz”
Polizeipräsident
Fromm ehrt Sieger im Sommerbiathlon
cr. Mutterstadt. Der Himmel war noch bedeckt
und die Temperaturen angenehm kühl, als gestern früh der Präsident
des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Wolfgang Fromm, gut 80 Beamtinnen
und Beamte aus seinem Zuständigkeitsbereich im Sportpark
Mutterstadt zum ersten “Tag des Sports beim Polizeipräsidium
Rheinpfalz” begrüßen konnte. Sechs Stunden später, bei der Ehrung
der Sieger im Sommerbiathlon, strahlte die Sonne aber schon wieder
ungebremst vom Himmel und heizte den sportlichen Polizisten noch
zusätzlich zu ihren körperlichen Aktivitäten kräftig ein.
Als ein “Event der Bewegung”, aber auch der
“kameradschaftlichen Begegnung” - so charakterisierte Präsident
Fromm diesen “Tag des Sports”, an dem Kollegen, die im
Arbeitsalltag kaum Gelegenheit zum Austausch fänden, neben dem
sportlichen Kräftemessen auch einmal Zeit zur Besprechung ganz
persönlicher Fragen hätten. Dass dies an diesem Tag möglich sei -
dafür dankte Fromm allen Mitwirkenden in der Organisationsgruppe,
an ihrer Spitze dem Sportbeauftragten seiner Behörde, POK Stefan
Rohr. Dank sagte Präsident Fromm aber auch der Gemeindeverwaltung
Mutterstadt, die ihren Sportpark mit seiner großen Vielfalt
sportlicher Möglichkeiten für diesen Tag zur Verfügung gestellt
hatte.
Und dann ging
es auch schon so richtig los mit den sportlichen Wettbewerben -
oder besser gesagt, es ging weiter, denn die Aspiranten für das
Deutsche Sportabzeichen (DAS) und das Rettungsschwimmabzeichen
(RSA) hatten sich schon lange vor dem offiziellen Beginn des
Sporttages in die Fluten gestürzt, um die vorgeschriebene
Langstrecke zu absolvieren. Sie bereiteten sich inzwischen schon
wieder auf Sprints und Langstrecken über 2.000 bzw, 3.000 Meter vor
ode bereiteten sich auf Weitsprung und Kogelstoßen vor, während
sich an anderer Stelle eine Gruppe zum “Nordic Walking”
formierte.
Unter dem
schützenden Dach eines Pavillons - “man weiß ja nie, ob vielleicht
nicht doch noch Regen fällt” - fand sich indessen im Rahmen des
Gesundheits- und Präventionssports eine Gruppe von Beamtinnen zum
SlimYoga zusammen - andere nahmen an einer gerade für die im Alltag
häufig zum Sitzen (am Schreibtisch oder im Dienstwagen)
Verurteilten (!) Polizeibeamten an der Rückenschule “Rückenfit”
teil oder schlossen sich der geführten Radwanderung an.
Mit besonderer Spannung erwartet: Der
Sommerbiathlon-Wettkampf, den der sportaffine Präsident - er war
wegen einer akuten Fingerverletzung an diesem Tag selbst von
sportlichen Aktivitäten jeder Art dispensiert - als überaus
fordernd und kräftezehrend kennzeichnete.
23 Teilnehmer - davon 3 Mannschaften und 5 Damen -
hatten zu dem spannenden Wettkampf gemeldet, für den
Polizeipräsident Fromm am Nachmittag die Sieger auszeichnen
konnte.
Dabei stellte die Polizeidirektion Landau die
Sieger im Mannschaftswettbewerb, zweite wurden die Mannschaft der
Polizeiinspektion Speyer und den dritten Platz belegte die
Abteilung Polizeieinsatz des Polizeipräsidiums Rheinpfalz.
Im Einzelwettbewerb der Männer siegte POK
Hans-Jürgen Fischer von der Polizeiinspektion Ludwigshafen - vor
POK Michael Dziedzic von der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 und
KHK Michael Hoffmann von der Zentralen Kriminalinspektion.
Bei den Damen konnte sich Andrea Shoeyb von der
Kriminalinspektion Speyer als Siegerin durchsetzen; zweite wurde
hier Claudia Holzhauser von der Zentralen Kriminalinspektion.
“Insgesamt war
dieser Tag ein großer Erfolg”, so zogen Polizeipräsident Wolfgang
Fromm und der Sportbeauftragte des Polizeipräsidiums, Stefan Rohr,
übereinstimmend das Resummee dieses Tages. Er soll deshalb auch
nicht ohne Wiederholung bleiben. Und dann werden vielleicht noch
mehr der gut 2.000 Beamten aus dem Zuständigkeitsbereich des
Polizeipräsidiums Rheinpfalz den Weg zum “Tag des Sports”
finden.
Übrigens gab es während des ganzen Tages
zwischendurch auch reichlich Auswahl, um die “abgesportelten”
Kalorien wieder “drauf zu futtern”: Köstliche, selbstgebackene
Kuchen und lecker belegte Brötchen wurden zum Kauf angeboten - der
Erlös dieser Aktion “Essen für den guten Zweck” fließt
ungeschmälert an das Kinderhospiz “Sterntaler” in Dudenhofen, eine
Einrichtung, die schon wiederholt von Aktivitäten der
Polizeibeamten in der Rheinpfalz profitieren konnte. Foto:
gc
17.08.2012
Bereitschaftspolizei Schifferstadt - Auskunft über den Sachstand gefordert
Axel Wilke:
Landesregierung soll Auskunft zu Sachstand in Sachen BePo
geben
Den aktuellen Sachstand bei der Verlagerung der Schifferstädter
Bereitschaftspolizei nach Enkenbach will CDU-Landtagsabgeordneter
Axel Wilke von der Landesregierung wissen und hat deshalb zwei
Kleine Anfragen an die Regierung gerichtet. Nachdem die Regierung
Anfang Mai trotz der massiven Proteste der Betroffenen, der
Bevölkerung und der CDU-Landtagsfraktion durch die Kündigung des
Mietvertrags für den Bereitschaftspolizeistandort Schifferstadt
Fakten geschaffen hat, hat die Öffentlichkeit nun Anspruch auf
umfassende Information sowohl, was die Polizei angeht, als auch zur
Zukunft der Liegenschaft am Schifferstädter Hauptbahnhof, so Wilke
in einer Pressemitteilung.
Zum einen soll Innenminister Lewentz (SPD) Auskunft darüber
geben, wie weit die Vorbereitungen für die Aufnahme der
Schifferstädter Polizistinnen und Polizisten in Enkenbach gediehen
sind, welche Kosten bereits entstanden und welche noch zu erwarten
sind und wann genau der Umzug erfolgen wird. Auch zu dem von
Ministerpräsident Beck (SPD) zugesagten „tragfähigen
Personalkonzept“ für die Zivilbeschäftigten soll die Regierung sich
äußern. Daneben interessiert den Speyerer Abgeordneten, welche
Bemühungen der LBB als Eigentümer bisher für eine Folgenutzung des
Geländes am Hauptbahnhof unternommen hat und ob schon Gespräche mit
möglichen Investoren stattgefunden haben. „Die BePo-Liegenschaft
ist mit ihrer Nachbarschaft zu einem Wohngebiet ein sensibler
Standort, und allein schon wegen ihrer exponierten Lage muss die
Stadt Schifferstadt bei den weiteren Schritten des LBB engstens
eingebunden werden“, fordert Wilke abschließend.
Bürgerbüro Dr. Axel Wilke MdL, Presse
05.08.2012
Natural American Spirit – „Santa Fe“ in der Pfalz – Get together in Herxheim-Hayna
bk.Herxheim-
Seit vor drei Jahren die Förderung für die Tabakanbauer ausgelaufen
ist, sind in diesem Erwerbszweig neue Wege nötig. Dieser Weg wurde
beschritten in einer Kooperation mit der Firma Santa Fe, die sich
auf den Anbau nachhaltig angebauter Tabake spezialisiert hat. Für
dieses Pilotprojekt wurde die Firma auf der Inter-Tabac Messe 2011
von den Messebesuchern in der Kategorie „Filterzigarette“ auf den
ersten Platz der „interessantesten Produkt-Neuheiten“ gewählt. Die
Partnerschaft begann im Jahre 2011 mit einer Zusammenarbeit mit
sechs aufgeschlossenen Tabakbauern aus der Südpfalz, die Tabak der
Sorte Virginia Golta nach den Vorgaben des umweltfreundlichen PRC
(Purity Residue Clean) Programmes anbauen.
Das bedeutet,
es sind ausschließlich bestimmte, umweltfreundliche Dünge- und
Schädlingsbekämpfungsmittel erlaubt, die bis zur Ernte nahezu
rückstandsfrei abgebaut werden. Dabei steht eine
partnerschaftliche, ja nahezu familiäre Zusammenarbeit im
Vordergrund, wie es sowohl der Präsident der Santa Fe Natural
Tobacco Company Inc., Mike Little, als auch die anwesenden
Tabakanbauer betonten. Gemeinsam mit Jörg Bähr (Geschäftsführer EZG
Südwest-Tabak w.V.) und teilnehmenden Pflanzern stellten Mike
Little, President der Santa Fe Natural Tobacco Company, Inc. und
„Master Blender“, und Fielding Daniel, Director of Leaf Santa Fe
Natural Tobacco Company, Inc. dieses Pilotprojekt vor.
Im ersten Jahr wurden 50 Hektar nach diesen besonderen
Vorgaben bebaut – in diesem Jahr hat sich Anbaufläche bereits auf
100 Hektar verdoppelt und die Anzahl der teilnehmenden Tabakanbauer
auf 10 Betriebe – ein wahrlich grandioses Wachstum, bei dem aber
trotzdem noch Luft nach oben bleibt. Mit einem Ertrag von ca. 95
Tonnen Rohtabak bei der Ernte 2011 wurden die Erwartungen weit
übertroffen. Ab Herbst 2012 wird dieser erste nachhaltig angebaute
Tabak aus Deutschland in die Produktion der Natural American
Spirit® Feinschnitt-Produkte für den deutschen Markt
einfließen. Bereits jetzt stammen insgesamt ca. 80% des Rohtabaks,
der in Natural American Spirit®-Produkten verarbeitet wird,
aus nachhaltigem Anbau – und mit dem Erfolg der Marke, die sich
durch kompromisslos hochwertige Tabakqualität auszeichnet, nimmt
auch das Interesse an den Anbaumethoden zu.
In früheren
Zeiten waren 300 Tabakanbaubetriebe in der EZG Südwesttabak
organisiert, die eine Wirtschaftskraft von etwa 10 Millionen Euro
darstellten. Davon sind Stand heute noch dreißig Betriebe übrig
geblieben, deren Wirtschaftskraft 2,5 Millionen Euro beträgt. Durch
die Zusammenarbeit mit der Santa Fe Natural Tobacco Company und die
dadurch hergestellte Qualität der Pflanzen können höhere Preise
realisiert werden als für konventionell angebauten Tabak. Zum
ersten Mal arbeitet auf diesem Markt eine Firma direkt mit den
Erzeugern zusammen, was Vorteile für beide Seiten generiert.
„Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt für uns und unsere
Vision ist es, in absehbarer Zeit 100% des Rohtabaks aus
nachhaltigen Anbaumethoden beziehen zu können. Wir freuen uns daher
sehr, dass wir diesem Ziel durch die Zusammenarbeit mit den
deutschen Tabakbauern einen Schritt näher gekommen sind.“, so
Mike Little.
In Hatzenbühl in der Pfalz begann der deutsche Tabakanbau. Im
Jahre 1573 züchtete der Hatzenbühler Pfarrer Anselmann die ersten
Tabakpflanzen in seinem Pfarrgarten. Zu dieser Zeit wurde der Tabak
als Heilpflanze eingesetzt – seine Lauge sollte helfen gegen Gicht,
gegen die Krätze, auch sei er verdauungsfördernd und beruhige die
Sinne. Dann dauerte es aber noch etwa hundert Jahre, bis der Tabak
in seiner heutigen Anwendung genutzt wurde. Eine Anekdote am Rande:
Es war Sir Walter Raleigh, der das Rauchen hoffähig machte – als
ihn allerdings sein Diener das erste Mal mit einer qualmenden
Zigarre sah, schüttete er ihn einen Eimer Wasser ins Gesicht, weil
er dachte, sein Dienstherr würde brennen.
Die Firma
Santa Fe Natural Tobacco Company Inc. stellt für den deutschen
Markt verschiedene Zigarettensorten und Drehtabake her, die sich
durch den Nikotingehalt und die wunderschönen Farben der
Verpackungen, die an die beeindruckende Natur und
Umgebung von Santa Fe und New Mexico erinnern sollen,
unterscheiden. Obwohl in alle Sorten der gleiche hochwertige Tabak
verarbeitet wird, kann die Firma das durch unterschiedliche Filter
und unterschiedliches Zigarettenpapier erreichen. Für weitere
Informationen besuchen Sie bitte die Homepage: www.americanspirit-info.de
Bei einer Produkt- und Tabakanbaupräsentation in Herxheim wurde
auch durch die Anwesenheit von Landrat Dr. Fritz Brechtel, Dr.
Volker Wissing MdB und SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer,
dem hoffentlich wieder für die Region so wichtigen Tabakanbau eine
wichtige Plattform geboten. Die meist jungen Tabakbauern sehen mit
großer Zuversicht, auch durch die Unterstützung von politischer
Seite, in eine hoffentlich ertragreiche und nachhaltige Zukunft.
Foto: pem
08.06.2012
Dank und Anerkennung für langjähriges Engagement
Einige der Jubilare mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder (hinten, Zweiter von links): Michael Latour und Ulrike Heinecker (vorne), Frieder Buhl, Axel Krause, Erika Klein und Klaus Behnke (Mitte, von links), Dan Sabin Cioroianu (hinten links) sowie Dr. Dieter Martens (hinten rechts)
Bezirkstagsvorsitzender gratuliert 15
Jubilaren
15 Beschäftigten aus sechs Einrichtungen gratulierte
der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder zum 25-jährigen oder
40-jährigen Dienstjubiläum und dankte ihnen für ihr Engagement beim
Bezirksverband Pfalz. „So vielfältig wie die Berufe, die hier durch
Sie vertreten sind, ist auch unser Regionalverband. Durch Ihre
Mitarbeit kann er ein anspruchsvolles Aufgabenfeld abdecken.“
Für seine 40-jährige Lehrtätigkeit am Pfalzinstitut
für Hören und Kommunikation dankte er Klaus Behnke. Genauso lange
ist Dr. Peter Jann am PIH tätig; beide haben ihre gesamte
lehrberufliche Laufbahn am PIH absolviert. Während Behnke nach dem
Studium für das Lehramt an Volksschulen später das Studium für
Gehörlosen-, Schwerhörigen- und Sprachbehindertenlehrer anschloss,
legte Jann nach dem Studium für das Lehramt an Grund- und
Hauptschulen die Prüfung für Sonderschulpädagogik ab. Ebenfalls
seit 40 Jahren im Dienst ist Axel Krause vom Hofgut Neumühle bei
Münchweiler an der Alsenz. Nach seiner Ausbildung zum Tierwirt in
der Fachrichtung Rinderhaltung legte er die Prüfung zum
Tierwirtschaftsmeister ab. Seit 1986 ist er als Melkermeister beim
Hofgut Neumühle tätig.
Weitere 12 Beschäftigte feierten ihr 25-jähriges
Dienstjubiläum: Rudi Aderjan ist seit 1988 als Bühnenarbeiter am
Pfalztheater Kaiserslautern im Einsatz. Zuvor war der gelernte
Konditor unter anderem als Stapler- und LKW-Fahrer sowie
Brunnenbauer tätig. Sein Kollege Stefan Stahl war zunächst
kaufmännischer Angestellter, bevor er an das Kaiserslauterer Haus
kam, wo er ebenfalls als Bühnenarbeiter im Einsatz ist. Seit 25
Jahren ist auch Frieder Buhl dem Pfalztheater treu; nach einer
Lehre als Raumausstatter wurde er zunächst als Polsterer
eingestellt, seit 14 Jahren ist er Vorarbeiter in der Polsterei.
Carmen Kleine-Geib machte eine Ausbildung zur Leder- und
Pelzschneiderin, als Schneiderin war sie zuletzt bei der Air Force
in Ramstein-Miesenbach tätig. Seit 25 Jahren gehört sie als
Ankleiderin ebenfalls zum Pfalztheater-Team. Ebenfalls seit einem
Vierteljahrhundert ist Dan Sabin Cioroianu dort aktiv, allerding
auf der Bühne. In der südrumänischen Stadt Craiova begann er seine
Laufbahn als Chorsänger, danach sang er im Bukarester
Staatsopernchor. Seit 1987 können ihn die Pfalztheater-Besucher als
Chorbass hören.
Genauso lange ist Erika Klein in der Pfalzakdemie
Lambrecht beschäftigt. Die gelernte Friseurin arbeitet dort im
hauswirtschaftlichen Bereich. Als Küchenhilfe am Hofgut Neumühle
beging Inge Trump ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Vor ihrer
Einstellung beim Bezirksverband Pfalz war die ausgebildete
Damenschneiderin einige Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig.
Nach seiner Ausbildung zum technischen Zeichner
erlangte Michael Daub auch die erste und zweite Staatsprüfung für
das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Nach einer Tätigkeit beim
technischen Überwachungsverein Pfalz kam er als Lehrer zur
Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern, wo er bis heute
unterrichtet. Michael Latour schloss eine Ausbildung zum
Schriftsetzer und später den Meisterkurs zum Industriemeister
Fachrichtung Druck ab. 1987 kam er als Drucker an das PIH
Frankenthal, bevor er eine pädagogische Unterweisung absolvierte
und seitdem in der Berufsschule des PIH Fachpraxis lehrt. Ebenfalls
im Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation feierten Ulrike
Heinecker und Martina Seidler ihr silbernes Dienstjubiläum. Seidler
studierte zunächst für das Lehramt an Gymnasien und schloss daran
ein Studium für das Lehramt an Sonderschulen an. Im Jahr 1991 wurde
sie an die Frankenthaler Schule des Bezirksverbands Pfalz versetzt,
wo sie derzeit als Oberstudienrätin tätig ist. Heinecker trat ein
Jahr zuvor in dessen Dienst. Die Sonderschullehrerin legte eine
Erweiterungsprüfung in der Fachrichtung Lernbehinderten- und
Verhaltensbehindertenpädagogik ab und führt mittlerweile die
Amtsbezeichnung Förderschullehrerin.
Dr. Dieter Martens absolvierte eine Ausbildung zum
Chemielaboranten, bevor er die Fachhochschulreife erreichte und in
Paderborn das Studium der Chemie aufnahm. Nach seiner Promotion an
der Technischen Universität München war er an einem
Forschungsinstitut sowie an einem Universitäts-Lehrstuhl
wissenschaftlich tätig. Bei der Landwirtschaftlichen Untersuchungs-
und Forschungsanstalt (LUFA) Speyer ist er seit 2006 beschäftigt,
seit Anfang dieses Jahres ist er dort Chemiedirektor.
Bezirksverband Pfalz, Presse
04.06.2012
MSV Herxheim übergibt 2.300€ an Sönke Petersen
Die Rennleiter Joachim Ohmer (links) und Klaus Dudenhöfer (zweiter von links) übergaben in Abensberg einen Scheck an Sönke Petersen (zweiter von Rechts)
Beim Speedwayrennen in Abensberg übergaben Joachim Ohmer und
Klaus Dudenhöfer den Erlös aus den Versteigerungen vom Herxheimer
Himmelfahrtsrennen an Sönke Petersen.
Beim Vatertagsrennen in Herxheim, dem Abschiedsrennen des
mehrfachen Weltmeisters Gerd Riss, waren ein Rennanzug und ein Helm
von Gerd Riss versteigert worden. Zudem wurden Rennplakaten mit der
Unterschrift von Gerd Riss am Renntag verkauft. Der gesamte Erlös
aus der Versteigerung und dem Verkauf summierte sich auf 2.300€ die
von den beiden Rennleitern in Abensberg an Sönke Petersen übergeben
wurden.
Petersen war als Teamchef der deutschen U21 Nationalmannschaft,
drei Jahre nach seinem schrecklichen Unfall in Abensberg vor Ort.
2009 war Petersen beim Rennen der deutschen U21 Nationalmannschaft
in seinem ersten Lauf schwer gestürzt und ist seitdem an den
Rollstuhl gefesselt. Eine kosten- und zeitaufwendige Reha in
Pforzheim bringt den jungen Oldenburger jedoch Schritt für Schritt
wieder näher an sein Ziel wieder auf eigenen Beinen stehen zu
können. „Ich muss mich zu allererst beim Club in Herxheim bedanken.
Ich habe mich sehr gefreut das der Club, drei Jahre nach dem Unfall
an mich gedacht hat“, so Petersen. Erfreut zeigte sich Petersen
auch über die Höhe der gespendeten Summe: „Es freut mich natürlich,
dass so eine stolze Summe zusammen gekommen ist. Ich möchte mich
auf diesem Weg bei allen Käufern, Spendern und Bietern bedanken die
dafür gesorgt haben, dass dieser Betrag zusammen gekommen ist.“
Der gespendete Betrag wird in vollem Umfang in die Finanzierung
der weiteren Reha in Pforzheim einfließen. Petersen absolviert in
den kommenden Wochen die Prüfungen zum Fachabitur und wird dann ab
August bis zum Jahresende in Pforzheim seine bislang
erfolgversprechende Reha fortsetzen. Text und Bild von Manuel
Wüst
01.06.2012
Kündigung des BePo Mietvertrages

Kündigung des
BePo-Mietvertrags durch Minister Lewentz Schlag ins Gesicht der
Polizei Als traurigen Schlusspunkt eines völlig missglückten
Entscheidungsprozesses, Schlag ins Gesicht der Polizei und in der
Sache nicht nachvollziehbar bezeichnet CDU-Landtagsabgeordneter Dr.
Axel Wilke die jetzt bekannt gewordene Kündigung des Mietvertrags
für die Liegenschaft der Bereitschaftspolizei am Schifferstädter
Hauptbahnhof. „Am gleichen Tag, an dem der Landtag unseren Antrag
diskutiert, eine unabhängige Sachverständigenkommission möge die
Folgen des Umzugs der Schifferstädter Bereitschaftspolizisten nach
Enkenbach überprüfen, schickt der Innenminister dem Landesbetrieb
Liegenschaften die Kündigung, das ist eine Provokation und erneut
ein Beweis regierungsamtlicher Überheblichkeit“, so Wilke. Man
könne sich nun fragen, welche Bedeutung vor diesem Hintergrund dann
noch die Übergabe der Unterschriften von 14.000 Bürgerinnen und
Bürgern durch die Gewerkschaft der Polizei an Ministerpräsident
Beck in wenigen Tagen hat, wo doch der Innenminister bereits Fakten
geschaffen hat. Wollte Nachfolgekandidat Lewentz damit gar den
Ministerpräsidenten düpieren, fragt Wilke. „Ich wünsche der GdP,
die so aufopferungsvoll um den Bestand der BePo in Schifferstadt
kämpft, auf jeden Fall viel Erfolg bei ihren Bemühungen“, so Wilke
abschließend.
Axel Wilke MdL, Presse31.05.2012
Schließung ist beschlossene Sache. Wie geht es weiter?
In den
Sitzungen des geschäftsführenden Landesvorstandes (22.05.2012) und
des Bezirksgruppenvorstandes Bepo (15.05.2012) bewertete die GdP
erneut die aktuellen Entwicklungen / Situationen der Schließung der
Polizeiliegenschaft in Schifferstadt aus verschieden
Perspektiven:
1. In der Landtagsdebatte vom 3. Mai 2012 wurde mit
Stimmenmehrheit der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen
der Antrag der CDU-Fraktion zur Einsetzung einer Expertenkommission
für eine neutrale Bewertung der ministeriellen Entscheidung zur
Schließung der Polizeiliegenschaft Schifferstadt abgelehnt. Damit
ist nach Einschätzung der GdP vorerst die parlamentarische
Behandlung dieser Ressortentscheidung von Innenminister Roger
Lewentz (SPD) abgeschlossen.
Eine sicherheitspolitische Analyse unter
betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und Berücksichtigung
möglicher Auswirkungen hatte die Bezirksgruppe BePo in einer
Resolution auf ihrer im Februar 2012 stattgefundenen Konferenz
bereits beschlossen und bei der Landesregierung schriftlich
eingefordert. Die veröffentlichte Resolution der Bezirksgruppe BP
(wir berichteten) wurde der Landesregierung schriftlich
zugeleitet.
Das ISIM hat, nach uns ganz aktuell vorliegenden Informationen,
die bestehenden Nutzungsverträge bei der „Landestochter LBB“
bereits am 10. Mai 2012 gekündigt. Die Polizeiabteilung hat in
mehreren Gesprächen gegenüber der GdP immer wieder betont, dass
dies aus vertragsrechtlichen Gründen notwendig sei, um den Standort
bis spätestens Mitte 2013 aufzugeben.
Erwartete Einspareffekte betreffen dann lediglich den
Polizeihaushalt. Die GdP sieht hierin nach wie vor nur eine
haushaltspolitische Kosmetik, da die „Landestochter“ LBB sicherlich
große Mühe haben wird, dieses Objekt einer sinnvollen weiteren
Nutzung zuzuführen um dadurch „finanzielle Pluspunkte“ für den
Gewerkschaft der Polizei Landesbezirk Rheinland-Pfalz V.i.S.d.P.:
Helmut Knerr / Stellvertr. Landesvorsitzender GdP-Landesbezirk RP
55129 Mainz, Nikolaus-Kopernikus-Straße 15 Landeshaushalt zu
sammeln. Die GdP wird diese Entwicklungen aufmerksam
beobachten.
2. Ende Januar 2012 bat GdP-Landesvorsitzender Ernst Scharbach
um ein Gespräch mit Herrn Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD). Auf
Einladung von MP Kurt Beck findet dieser Gesprächstermin nun am
6.Juni 2012 statt.
Bei diesem Termin mit dem Ministerpräsidenten, möchten wir unser
Versprechen einlösen und die über 14.000 Unterschriften von
Bürgerinnen und Bürgern gegen die Schließung des Standortes
Schifferstadt übergeben. Natürlich werden wir auch die Gelegenheit
nutzen, nochmals die gewerkschaftlichen Sichtweisen zur Schließung
der Polizeiliegenschaft aufzuzeigen.
Die Staatskanzlei hatte sich bemüht, kurzfristig zumindest ein
Gespräch zwischen GdP und Frau Staatssekretärin Heike Raab (SPD) am
25. April 2012 zu arrangieren. Dieses Gespräch kam nicht
zustande.
3. Mit der Standortschließung sind natürlich nun auch die damit
verbundenen Personalmaßnahmen aller betroffener
Kolleginnen/Kollegen und der Umzug der 13. BP-Hundertschaft nach
Enkenbach-Alsenborn konkret zu planen, zu entscheiden und dann
umzusetzen. Laut ISIM ist auch beabsichtigt, entscheidungsreife
Vorschläge für die im Standort Schifferstadt befindliche
Bekleidungslieferstelle vorzubereiten und termingerecht zu
präsentieren.
FAZIT: Die Schließung der Polizeiliegenschaft Schifferstadt ist
beschlossene Sache...! Mahnungen aus der Bevölkerung, der
regionalen Politik, der parlamentarischen Opposition und der GdP
sind leider unberücksichtigt geblieben!
Spareffekte werden erwartet.
Eine politische Entscheidung steht - mit den Auswirkungen wird
die Bevölkerung und die Polizei in Zukunft umgehen und leben
müssen! Die GdP wird diese Prozesse aufmerksam und intensiv im
Interesse der Kolleginnen- und Kollegenschaft
begleiten. GdP-Landesbezirk RP, Mainz,
Presse
29.05.2012
Die Bepo leistet keinen Beitrag zur inneren Sicherheit?
Dies
behauptete jedenfalls die Fraktion der SPD in der Plenardebatte des
rheinland-pfälzischen Landtags vom 3. Mai 2012. Hintergrund ist ein
Antrag der CDU - Fraktion, die beabsichtigte Schließung des
Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt durch eine unabhängige
Kommission überprüfen zu lassen, der mit den Stimmen der
Regierungsfraktionen abgelehnt wurde.
Eine neutrale Bewertung durch eine unabhängige Kommission hatte
die GdP Bezirksgruppe Bepo bereits in einer Resolution auf ihrer im
Februar stattfindenden Konferenz beschlossen und bei der
Landesregierung schriftlich eingefordert. Eine
sicherheitspolitische Analyse unter betriebswirtschaftlichen
Gesichtspunkten und eine Folgenabschätzung wären nach Auffassung
der GdP für das bevölkerungsreichste Gebiet in Rheinland-Pfalz, vor
einer so gravierenden politischen Entscheidungsfindung, notwendig
gewesen.
Stattdessen fallen in der Plenardebatte vom Vertreter der SPD
Fraktion Sätze wie: Was die Bepo macht, hat nichts - aber auch
Garnichts - mit der Sicherheitslage zu tun, […] die fährt irgendwo
hin - macht nur mal eine Kontrolle, […] der Standort Schifferstadt
ist verzichtbar – auch wenn das wehtut, […] die Beamten können ja
die Dienststelle wechseln statt nach Enkenbach zu gehen. Der Beamte
von der Kleiderkammer leistet eh keinen Beitrag zur Sicherheit
usw.usw. (http://www.landtag.rlp.de/icc/Internet-DE/nav/bee/bee30850-a21e-2631-73f9-370286d35f8f.htm).
"Wer sich so äußert ist nicht am Thema dran und zeigt
eklatante Wissenslücken. Schrecklich und peinlich finde ich es, wie
die Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen und die Standortaufgabe
in Schifferstadt bei Politikern der regierungsbildenden Parteien
gesehen und im Parlament öffentlich formuliert werden“, sagt
GdP-Vize HELMUT KNERR und zuständig für Bepo-Themen im
Landesvorstand.
Mahnende Stimmen aus der Bevölkerung, der regionalen Politik,
der Landtagsopposition und der GdP bleiben bei der Regierung und
den sie tragenden Landtagsfraktionen unberücksichtigt. Spareffekte
werden derzeit nur einseitig im Polizeihaushalt in der
Ausgabenschatulle politisch postuliert. Zu konstatieren ist, dass
die Entscheidung wohl steht. Mit den Konsequenzen wird die
Bevölkerung, aber auch die Polizei zurechtkommen müssen. Die GdP
wird diesen schwierigen Prozess in den nächsten Monaten sehr
aufmerksam begleiten.
HELMUT KNERR: „Die Entscheidung zur Schließung des
Bepo-Standortes ist nun wohl Fakt. Ängste vor einer erneuten
anderslauteten Meinung von Experten können es schon sein, weshalb
man den externen Untersuchungsprozess scheut, wie der Teufel das
Weihwasser. Die GdP hätte deren Votum akzeptiert…“. Gewerkschaft
der Polizei, Presse
22.05.2012
Pfälzer Tabak wird ausgepflanzt
Rund 450
Hektar werden bestückt: Pfälzer Tabakanbauer beim Auspflanzen -
Anbaufläche wieder leicht gewachsen
Nach dem wechselhaften Wetter der vergangenen beiden
Monate läuft zurzeit die Auspflanzung des Tabaks auf den Feldern.
Die rund 50 Tabakanbauer der Region bepflanzen etwa 350 Hektar mit
Virgin und knapp 100 Hektar mit Geudertheimer. Dabei steht jetzt
schon fest, dass Virgin, der ausschließlich für Zigaretten und
Wasserpfeifentabak produziert wird, drei Käuferfirmen und
Geudertheimer, der sich gut als Zigarrentabak eignet, einen
Abnehmer hat. Der amerikanische Käufer, der 2011 erstmals Interesse
am hiesigen Tabak hatte, war damit derart zufrieden, dass er in
diesem Jahr deutlich mehr abnehmen will. Allerdings stellt er
spezifische Anforderungen an die Qualität, insbesondere was
Rückstände, Beschaffenheit und innere Werte des Tabaks betrifft.
Die Produktion eines rückstandsfreien Tabaks, wofür der pfälzische
geeignet ist, gehört als fester Bestandteil zur
Unternehmensphilosophie der Firma Santa Fe Natural Tobacco
Company.
„Bei der Anbaufläche können wir eine leichte Tendenz
nach oben verzeichnen“, sagte der Tabakbausachverständige für die
Pfalz, Egon Fink. Insofern verstärke sich der Eindruck, dass der
Tabakanbau in der Region seine Talsohle durchschritten hat.
Erstmals gebe es bei drei Pflanzern auch Versuchsflächen für
„Bio“-Tabak, das heißt organisch angebauten Tabak, bei dem nur
Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt würden, die auch im
biologischen Anbau erlaubt seien. „Ziel ist es zu testen, ob sich
die Anbautechnik künftig als realisierbar erweist“, so Fink.
Bezirksverbands Pfalz, Presse
16.05.2012
Sommer-Konjunkturbericht der IHK Pfalz
Unverändert robust - Pfälzische
Wirtschaft stabil
Ludwigshafen. Die pfälzische Wirtschaft zeigt sich
unverändert in einer robusten Verfassung. Nach einer leichten
Abkühlung im Herbst belebt sich die Konjunktur nun wieder leicht.
Die aktuelle Geschäftslage wird überwiegend als gut bis
befriedigend beurteilt. Die Mehrheit der Betriebe geht von einer
gleich bleibenden Entwicklung in den nächsten Monaten aus. Die
größten Befürchtungen haben die Unternehmen weiterhin im Hinblick
auf die künftige Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise, eine
mögliche schwächere Inlandsnachfrage und die wirtschaftspolitischen
Rahmenbedingungen bereiten ebenfalls Sorge. Arbeitsmarkt und
Investitionsniveau dürften in den nächsten zwölf Monaten weitgehend
stabil bleiben. Insgesamt legte der Konjunkturklimaindex* im
Vergleich zum Frühjahr leicht zu und liegt jetzt bei 116
Punkten.
Industrie
Das aktuelle
Geschäftsklima in der Industrie hat sich seit
Jahresanfang leicht gebessert, bleibt aber deutlich unter den
Werten vom Frühsommer 2011. So melden 59% der befragten Hersteller
(Jahresbeginn: 48%) einen derzeit befriedigenden
Geschäftsverlauf, bei 36% (39%) verläuft die Entwicklung
erfreulich. Insbesondere im Bereich der Investitionsgüterindustrie
und im Baugewerbe laufen die Geschäfte momentan gut. Die
geschäftliche
Perspektive schätzen die Hersteller für die
nächsten 12 Monate wieder etwas günstiger ein. Demnach rechnet im
Frühsommer 2012 ein Viertel der befragten Unternehmen mit einer
wirtschaftlichen Belebung (19% am Jahresanfang) und 57% halten eine
gleich bleibende Entwicklung für wahrscheinlich. Noch 17% (20%)
befürchten eine Abkühlung. Als größtes
Risiko für die
Konjunktur sehen die Industrieunternehmen auch weiterhin die hohen
Energie- und Rohstoffpreise (70%; Mehrfachantworten), mit einigem
Abstand folgt die Befürchtung, dass die Binnennachfrage nachlassen
könnte (49%). Die Entwicklung der Arbeitskosten im Zuge der
Tarifverhandlungen sehen 45% der Betriebe als Risiko, 36% sorgen
sich um die Rekrutierung von Fachpersonal. Beim
Export
erwarten rund 58% der Hersteller einen gleichbleibenden Trend für
die nächsten 12 Monate und 27% gehen von einer steigenden
Auslandsnachfrage aus. Vor allem die Hersteller von Ge- und
Verbrauchsgütern rechnen mit einer lebhaften Exportnachfrage. Die
Investitionsneigung bleibt konstant. So berichten 27%, dass
sie eine Aufstockung des Etats planen, 57% sprechen von einem
gleich bleibenden Umfang. Nur 16% der Befragten wollen ihre
Ausgaben zurückfahren. Hauptmotiv bei geplanten Investitionen
bleibt die Ersatzbeschaffung. Die melden 69% der Hersteller
(Mehrfachantworten). Zugleich haben aber Investitionen zur
Rationalisierung (47%) und Kapazitätserweiterung (30%,
Jahresbeginn: 24%) an Bedeutung gewonnen. Die Einführung von
Produktinnovationen spielt im Vergleich zum Frühjahr mit 31%
(zuvor: 36%) eine geringere Rolle. Den
Personalstand
konstant halten wollen fast drei Viertel der befragten
Industrieunternehmen. Gleichzeitig denken mehr Unternehmen über
Neueinstellungen (18%) als über Verringerung (9%) nach.
Handel
Die geschäftliche
Lage im Handel wird ungünstiger als bei
der letzten Umfrage beurteilt – was sicherlich dem guten
Weihnachtsgeschäft geschuldet ist. Knapp 30% der befragten Händler
(Jahresbeginn: 38%) melden ein gutes
Geschäftsklima und 54%
(52%) bezeichnen ihre Lage als befriedigend. Für die nächsten zwölf
Monate rechnen 55% (zuvor 63%) mit einer konstanten
Geschäftsentwicklung und unverändert ein Viertel der Händler
erwartet bessere Geschäfte. Dabei schätzen insbesondere die
Kfz-Händler ihre Aussichten vergleichsweise schlecht ein. Als
Hauptrisikofaktoren sieht der Handel bei den Energie- und
Rohstoffpreisen (73%; Mehrfachnennungen) sowie beim Inlandsabsatz
(58%). Zudem befürchten die Händler steigende Arbeitskosten sowie
ungünstigere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, verursacht
durch die ungelöste Schuldenproblematik einiger Eurostaaten (34%).
Die
Investitionsbereitschaft ist seit Jahresbeginn leicht
gesunken: 23% der Händler wollen verstärkt investieren, knapp 20%
der Händler wollen ihre Investitionsausgaben senken. Investiert
wird hauptsächlich zur Ersatzbeschaffung (67%; Mehrfachantworten).
Danach folgen Maßnahmen zur Rationalisierung (33%) und zur
Einführung von Produktinnovationen. Den
Personalstand halten
wollen fast 70% der Befragten, 17% der Betriebe geben an, ihr
Personal aufstocken zu wollen.
Dienstleistungen
Im Dienstleistungssektor wird die derzeitige
Lage
überdurchschnittlich günstig beurteilt. So spricht die Hälfte der
Betriebe (Frühjahr: 42%) von einem guten Geschäftsverlauf. Nur
jeder zehnte Betrieb meldet eine schleppende Geschäftsentwicklung.
Die Dienstleister rechnen mehrheitlich mit der Fortsetzung des
derzeitigen
Konjunkturtrends. 12% bzw. 16% rechnen mit einer
noch besseren Entwicklung bzw. mit einer wirtschaftlichen
Abschwächung. Die größten
Risiken sehen die Befragten in
einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im
Zuge der Schuldenkrise (62%; Mehrfachnennungen) sowie im drohenden
Fachkräftemangel. Auch zeigen sich viele Unternehmen besorgt über
einen Einbruch des Inlandabsatzes und die Gefahr des
Fachkräftemangels (32% bzw. 47%). Die Bereitschaft,
Investitionen zu tätigen, ist seit der letzten Umfrage
leicht gestiegen, 24% der Unternehmen planen Ausgabensteigerungen.
Auch hier liegt das Hauptmotiv in der Ersatzbeschaffung (56%;
Mehrfachantworten. Zugleich planen jeweils 30% der befragten
Dienstleister, Investitionen zur Einführung von
Produktinnovationen, zu Rationalisierungszwecken bzw. ganz im
Gegenteil zur Kapazitätserhöhung zu tätigen. Das
Beschäftigungsniveau halten will die Mehrheit der Betrieb
(59%). Zugleich wollen 22% neue Arbeitsplätze schaffen und 19%
erwägen eine Verringerung ihrer Beschäftigtenzahl.
Der Konjunkturbericht der IHK Pfalz beruht auf der regelmäßigen
Befragung von rund 1.800 Unternehmen, überwiegend
Handelsregister-Firmen aus den Wirtschaftssektoren Industrie,
Handel und Dienstleistungen. Sie repräsentieren rund 70 Prozent der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Pfalz. Die
Ergebnisse sind nach Beschäftigtengrößenklassen gewichtet. Die
Konjunkturberichte der IHK Pfalz finden Sie im Internet unter
www.pfalz.ihk24.de,
Dokument-Nummer 417.
* Bei einem Wert von 100 Punkten würden alle befragten Unternehmen
sowohl ihre geschäftliche Lage als auch ihre Aussichten als
befriedigend bewerten.
Weitere Informationen:
http://www.pfalz.ihk24.de
Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, Presse15.05.2012
IHK Pfalz ehrt Ehrenamtliche
Die geehrten Prüferinnen und Prüfer.
Lob und Anerkennung für Prüfer
Ludwigshafen- Die Industrie- und
Handelskammer (IHK) für die Pfalz hat am Freitag (11. Mai 2012)
verdiente ehrenamtlich tätige Prüfer geehrt. 80 Prüferinnen und
Prüfer haben die silberne Ehrennadel erhalten, sechs der
Ehrenamtlichen wurden mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Ein Prüfer erhielt die höchste Auszeichnung – die Ehrennadel in
Gold mit Brillanten.
Damit würdigt die IHK Pfalz die vielen Jahre engagierter
ehrenamtlicher Prüfertätigkeit im Bereich der Aus- und
Weiterbildung. „Wir ehren diejenigen, die sich freiwillig und in
ihrer knappen freien Zeit für andere und für eine gemeinsame Sache
engagieren“, betonte IHK-Vizepräsident Wolfgang Rempel. Manche
seien schon seit Jahrzehnten im Prüfungswesen tätig. „Die
Ehrennadelverleihung ist damit ein Dankeschön für alles, was die
Prüfer geleistet haben.“
Gut 3.600 Arbeitgebervertreter, Arbeitnehmervertreter und Lehrer
nehmen bei der IHK Pfalz jährlich über 10.000 Abschluss- und
Zwischenprüfungen sowie Weiterbildungsprüfungen ab. Die Mitglieder
der Prüfungsausschüsse sind mitverantwortlich für die
Aufgabenerstellung, führen die Aufsicht bei schriftlichen Prüfungen
und bewerten die Leistungen in den praktischen Prüfungen. Dabei
sind die Prüferinnen und Prüfer unentgeltlich im Einsatz.
IHK
Pfalz, Presse, Foto: Bolte Design14.05.2012
Nützliche Infos gewürzt mit Humor
Heike
Boomgarden und Werner Ollig bei den Tagen der offenen
Tür
Landau. Die aus dem Fernsehen bekannte, humorvolle
Grünexpertin Heike Boomgaarden und „Pflanzendoktor“ Werner Ollig
sind bei den Tagen der offenen Tür der Landesgartenschau Landau am
kommenden Samstag und Sonntag, 12. und 13. Mai, zu
erleben.
Unter dem Motto „Talk about green! Grüne Gespräche mit
Lachgarantie“ lädt Boomgaarden am Samstag um 14.00 und um 15.30 Uhr
die Besucher ein, mit ihr zusammen die Radieschen von unten zu
begutachten und andere Wortspiele zu ergründen. Dabei sollen so
skurrile Fragen geklärt werden, ob es besser ist, sein Bier mit dem
Kumpel oder seiner Zimmerpflanze zu teilen. Zudem wird die Pflanze
von ihrer „menschlichsten Seite“ betrachtet, denn diese höre oft
geduldiger zu als der Göttergatte. Die Zuschauer lernen ihre Feinde
im Garten von einer völlig neuen Seite kennen und schließen Frieden
mit ihnen.
„Pflanzendoktor“ Werner Ollig, Leiter der Gartenakademie
Rheinland-Pfalz, wird an beiden Tagen ganztägig mit seinem Team
wertvolle Tipps rund um das Thema Garten und Pflanzen sowie den
möglichen Problemen und Krankheiten geben. Kränkelnde Pflanzen
können dabei den Experten direkt gezeigt werden. Zudem ist er am
Samstag um 15.30 Uhr als Partner von Heike Boomgaarden bei einem
„Grünen Gespräch“ zu erleben. In dem Vortrag „Natur sucht Garten“
am Sonntag um 13.30 Uhr wird Ollig auf sein Spezialgebiet
naturnahe und ökologisch wertvolle Gärten eingehen und Fragen
aufgreifen, wie: Was kann man tun, um auf umweltverträgliche Weise
erfolgreich regulierend einzugreifen? Wie können Pflanzen natürlich
gestärkt werden? Welche Vorteile haben widerstandsfähige Sorten?
Wie entsteht Kompost? Wie wird der Garten vielfältiger? Diese und
ähnliche Fragen will Ollig dabei aufgreifen.
Die Tage der offenen Tür mit einem abwechslungsreichen und
informativen Programm finden rund um die Geschäftsstelle der
Landesgartenschau statt. Geöffnet ist jeweils von 10 bis 17
Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der genaue Programmablauf
ist im Internet unter www.lgs-landau.de/aktuelles abrufbar.
Weitere Informationen zur Landesgartenschau finden Sie unter
www.lgs-landau.de
10.05.2012
„Rot-grüner Schlag ins Gesicht von 14000 Bürgerinnen und Bürgern“
- CDU Rhein-Pfalz enttäuscht über Abstimmung gegen
Erhalt der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt-
Mit den Stimmen der Fraktionen von SPD und Grünen hat der
Landtag am 03.05.2012 einen Antrag der CDU abgelehnt, eine
Expertenkommission einzurichten, welche die geplante Schließung des
Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt insbesondere im
Hinblick auf das angebliche Einsparpotential überprüfen sollte.
SPD-Innenminister Lewentz und die Vertreter der
Regierungsfraktionen bekräftigten die Entscheidung gegen den
Standort Schifferstadt.
„Dass der Antrag abgelehnt wurde, ist schon traurig genug. Die
Redebeiträger der Antragsgegner waren darüber hinaus teilweise eine
Verhöhnung der sachlichen Kritiker, der Mitarbeiter im Standort
Schifferstadt und von 14000 Bürgerinnen und Bürger, die durch ihre
Unterschrift ihre ablehnende Meinung zum Ausdruck gebracht haben“
zeigt sich der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Helmut Pfaff
nach Verfolgung der Diskussion im Internet mehr als enttäuscht von
Rot-Grün. „Was soll man denn davon halten, wenn die Unterschriften,
darunter auch die der SPD-Abgeordneten Ebli aus Hanhofen, als Lob
für die Polizei verstanden werden, diese aber noch nicht einmal
einen Termin für die Übergabe wert sind“ fragt sich Pfaff, was
Rot-Grün unter Bürgerbeteiligung versteht. Es wurden auch alle
enttäuscht, die auf Unterstützung der örtlichen Abgeordneten von
SPD und Grüne gesetzt hatten. „Die Auftritte von Frau Ebli und Frau
Klamm bei der Bereitschaftspolizei stehen im krassen Gegensatz zum
heutigen Abstimmungsverhalten“ muss Pfaff feststellen, dass den
vollmundigen Worten leider keine Taten folgten.
„Exakt ein halbes Jahr nach der Verkündung der
Standortschließung durch Innenminister Lewentz will Rot-Grün mit
dem Kopf durch die Wand“ ist Pfaff trotz nachträglich
eingerichteter Arbeitsgruppen und Berechnungen alles andere als
überzeugt, dass durch die Standortschließung ohne Nachnutzer für
die Liegenschaft tatsächlich Geld gespart wird und insbesondere die
Tätigkeit der Bereitschaftspolizei von 60 km entfernten Enkenbach
aus ohne Abstriche erfolgen kann. „Wenn behauptet wird, dass die
Bereitschaftspolizei keinen Beitrag zur Sicherheit leistet,
dokumentiert das fehlende Sachkompetenz“ zeigt sich Pfaff
schockiert über die Äußerungen aus Reihen der Regierungsfraktionen,
u. a. vom ehemaligen Kriminalbeamten Hüttner (SPD).
„Da Innenminister Lewentz und die Regierungsfraktionen nach
einem halben Jahr Kampf mit Untermauerung der eindeutigen
Faktenlage gegen die Standortschließung auf seiner Entscheidung
beharren, wird es langsam eng für den Standort Schifferstadt, die
Unterstützung der örtlichen Dienststellen bei der
Verkehrssicherheitsarbeit und Kriminalitätsbekämpfung in der
bisherigen Form und nicht zuletzt die Arbeitsplätze der
Tarifbeschäftigten“ wachsen nach dieser Landtagssitzung nun auch
bei Pfaff Zweifel am Erhalt der Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt.
„Dennoch wird die Union vom Ortsverband Schifferstadt bis zur
Landes-CDU nicht aufgeben und weiter für den Erhalt der
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt kämpfen, denn Spott und Hohn
ändern nichts an der Faktenlage, auch wenn dies anders dargestellt
wird“ stellt der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende abschließend
klar. Pressemitteilung der CDU KV Rhein-Pfalz-Kreis
05.05.2012
Rot-Grün beharrt auf Aus für BePo Schifferstadt
Dr. Axel Wilke MdL bei seiner Rede vor dem Landtag am 03. Mai
CDU-Antrag zur Einschaltung einer unabhängigen
Expertenkommission im Landtag abgelehnt
Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Mainzer Landtag das
geplante Aus für die Bereitschaftspolizei am Standort Schifferstadt
bestätigt. Die CDU, die der Auflösung von Anfang an ablehnend
gegenübersteht, hatte beantragt, dass vor der Kündigung des
Mietvertrags über die Liegenschaft eine unabhängige
Expertenkommission die polizeitaktische Vertretbarkeit und die
möglichen Einsparungen im Landeshaushalt durchleuchten soll.
CDU-Wahlkreisabgeordneter Axel Wilke zeigte sich enttäuscht von
dem Votum von Rot-Grün. „Bei der Justizreform hat die Arbeit der
Hill-Kommission wichtige Erkenntnisse gebracht und dazu
beigetragen, Gräben zuzuschütten, die die Regierung zuvor mit ihrer
unüberlegten Ankündigung der Auflösung des OLG Koblenz aufgerissen
hatte. Ähnlich ist es bei der Verlagerung der Bereitschaftspolizei.
Auch hier ist durch das Verhalten der Regierung bereits viel
Flurschaden entstanden“, so Wilke, der daran erinnert dass keine
der vom Minister eingesetzten Arbeitsgruppen zur Strukturreform der
Polizei die Auflösung von Schifferstadt vorgeschlagen hatte. Wenn
Innenminister Lewentz nun wie zu erwarten nach dem Motto „Augen zu
und durch“ seine einsame Entscheidung in die Tat umsetzt, wird
dieser Flurschaden noch viel größer, prophezeit der Speyerer
Abgeordnete. Mit der Ablehnung des CDU-Antrags zeige Rot-Grün im
übrigen auch, dass 14.000 Unterschriften gegen die Auflösung für
die Regierungsparteien nichts zählen. Dazu passe, dass weder
Ministerpräsident Beck noch der Innenminister bisher bereit waren,
die Unterschriften von der Gewerkschaft der Polizei
entgegenzunehmen. Bemerkenswert finde er auch, dass die beiden
Wahlkreisabgeordneten der Regierungskoalition Anne Spiegel (B
90/Grüne) und Friederike Ebli (SPD), ebenfalls gegen den CDU-Antrag
gestimmt haben. „Wie glaubwürdig ist vor allem Frau Ebli, wenn sie
zu Beginn des Jahres noch in einer Stellungnahme äußerte, ihr wäre
ein Verbleib der BePo am Standort Schifferstadt auch lieber, und
sie nun nicht einmal bereit war, einer Expertenuntersuchung zu
zustimmen“. Die CDU werde jedenfalls weiter für den Erhalt der BePo
kämpfen. Nicht zuletzt die Nazi-Aufmärsche am 1. Mai haben wieder
gezeigt, wie wichtig eine starke Präsenz der Bereitschaftspolizei
in der Region ist. Bürgerbüro Dr. Axel Wilke MdL,
Presse
04.05.2012
Radtour der Grünen aus Dudenhofen zu den Römerberger Windräder
Referenten (v.l.): Anne Spiegel (MdL), Michael Lengersdorff (Juwi) und Werner Velhagen (SWS)
Rund 30 Teilnehmer bei Radtour zu den Windrädern an der
B9/Römerberg Fragen und Anliegen der Bürger vor Ort fachkompetent
beantwortet Anne Spiegel (MdL): „Rheinland-Pfalz hat 2011 an jedem
dritten Tag eine neue Windkraftanlage in Betrieb
genommen“
Bei Sonne pur sind heute (Samstag, 28. April) rund 30 Teilnehmer
aus der Verbandsgemeinde Dudenhofen, aus Speyer und aus Römerberg
der Einladung von Bündnis 90 / Die Grünen Dudenhofen – Hanhofen –
Harthausen zur Radtour an den Windrädern an der B9 gefolgt.
Vor Ort
konnte der Gemeindeverband den Windkraft-Experten Michael
Lengersdorff begrüßen. Der Abteilungsleiter Umweltbildung bei der
Juwi Holding AG (www.juwi.de)
stellte den Bürgern den Windpark Römerberg vor, beantwortete Fragen
und skizzierte die Herausforderungen, die die Energiewende – auch
in Rheinland-Pfalz – mit sich bringt. Gleichwohl ist es dank des
technischen Fortschritts inzwischen möglich, statt den vor Ort 2006
bis 2008 installierten 2 Megawatt (MW) bis zu 7,5 MW pro Windrad
Leistung zu erzielen. Modernste Rotoren können darüber hinaus dazu
beitragen, die Rotorengeräusche gegenüber alten
Windrad-Generationen deutlich zu reduzieren.
Landtagsabgeordnete Anne Spiegel bezog Stellung hinsichtlich der
Windenergie in Rheinland-Pfalz: Bereits heute stellt die Windkraft
mit rund 1200 Anlagen im Land 6,7 Prozent des
Bruttostromverbrauches sicher. „Wir belegen, was die neu
installierte Leistung betrifft, Platz 3 aller Bundesländer“, so
Spiegel. Im vergangenen Jahr wurden 112 neue Windkraft-Anlagen
(entsprechen 258 MW) in Betrieb genommen. „An jedem dritten Tag im
Jahr ging ein neues Windrad in Betrieb.“
Werner Velhagen, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Speyer
(SWS), informierte darüber hinaus vor Ort über das vierte Windrad,
welches die SWS konkret planen. Vier Millionen Euro soll dieses
kosten, derzeit laufen die Abstimmungen hinsichtlich der
notwendigen Bebauungspläne. Axel Stefan Sonntag,
Vorstandssprecher; Foto: B90/Grüne VG Dudenhofen
29.04.2012
„Farbe bekennen für Erhalt der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt“
- Helmut Pfaff, Stellv. Vorsitzender der
CDU Rhein-Pfalz, erwartet Unterstützung von SPD und Grünen für
CDU-Antrag am 03. Mai-
„Die SPD-Abgeordneten Frau Klamm und Frau Ebli haben wie auch
die Grünen-Abgeordneten Frau Raue und Frau Spiegel bei ihren
Besuchen der Bereitschaftspolizei Schifferstadt die
Standortschließung grundsätzlich bedauert, diese aber im Hinblick
auf die Einhaltung der Schuldenbremse für unausweichlich
eingeschätzt. Mit der Unterstützung des CDU-Antrages zur
Einrichtung einer Expertenkommission, die das Einsparvolumen durch
die Verlegung prüfen soll, können sie nun am 03. Mai im Landtag
diesen Worten Taten folgen lassen“ hofft der Stellv.
Kreisvorsitzende Helmut Pfaff auf Unterstützung aus Reihen der
Regierungsfraktionen. Pfaff, zusammen mit den Schifferstadter
CDUlern Anne Schneider und Bruno Dell einer der Initiatoren der
ersten CDU-Resolution gegen die Standortverlegung beim
Kreisparteitag am 07.11.2011 sieht nach fast einem halben Jahr
keine Fakten, die für eine Verlegung aus finanziellen Gründen
sprechen. Beim Einsparen geht es in erster Linie um die Jahresmiete
von ca. 400 000 €. „Die spart der Landeshaushalt aber nur ein, wenn
es einen Nachnutzer für die Liegenschaft gibt. Und für den hat der
LBB, der laut Finanzminister Kühl vor der Entscheidung nicht
gefragt wurde, wohl immer noch keine Idee“ weist Pfaff auf die mehr
als wacklige Hauptstütze des Argumentes Schuldenbremse hin.
„Wenn ich dann z. B. lese, dass die Kosten für den Umzug der
Hundertschaft und der Bekleidungskammer ins mehr als 60 km
entfernte Enkenbach mit ca. 20000 € einkalkuliert werden, frage ich
mich, wie das zum Angebot für den Umzug meines kleinen 1-Familien-
Haushaltes bei einer Entfernung von nur 3 km passt“ sieht Pfaff
auch kleinere Details als überprüfungswürdig an. Mit dem Rückbau
der Tankstelle, Umbaukosten im Standort Enkenbach-Alsenborn ,
Kosten durch Wegfall der Liegenschaft für andere polizeiliche
Nutzungen, wie z. B. die KfZ-Werkstatt nennt Pfaff weitere Felder
für eine Expertenkommission. „Nach derzeitigem
Informationsstand bin ich mir sicher, dass diese kein
Einsparvolumen feststellen wird, das die Reduzierung der
Polizeipräsenz und die polizeitaktischen Nachteile durch die
weiteren Anfahrtswege rechtfertig“ ist seine Prognose zum Ergebnis
einer Expertenkommission. „Darüber hinaus bin ich mir sicher, dass
die CDU-Fraktion mit den hiesigen MdL Baldauf, Wilke und
Zehfuß Alternativsparvorschläge für das festgestellte Sparvolumen
finden und somit ihren Beitrag zum Erhalt des Standortes beitragen
werden“ setzt Pfaff auf das Engagement und die Kompetenz der
CDU-Landtagsabgeordneten, deren Wahlkreis ganz oder zum Teil im
Rhein-Pfalz-Kreis liegt.
„Auch in Sachen Bürgerbeteiligung gibt es im Zusammenhang mit
der geplanten Standortschließung Nachholbedarf“ sieht Pfaff ein
weiteres Themenfeld, auf dem die Landesregierung Farbe bekennen
müsste. „Mit Schreiben vom 27.01.2012 hat die Gewerkschaft der
Polizei Herrn Ministerpräsident Beck um einen Termin zur Übergabe
der mehr als 13000 Unterschriften gebeten. Ein Terminangebot gibt
es meines Wissens nach bis heute nicht. Ist das die von der
rot-grünen Landesregierung so groß geschriebenen
BÜRGERBETEILIGUNG?“ wünscht sich Pfaff, dass die auch hier der
Bürgerwille ernst genommen wird.
29.04.2012
BePo Schifferstadt erneut Thema im Landtag
CDU-Landtagsfraktion
bringt Entschließungsantrag zur Einschaltung einer unabhängigen
Expertenkommission ein
Dass die CDU Landtagsfraktion beim Thema Bereitschaftspolizei
nicht locker lassen will, zeigten die Fraktionsvertreter um Dr.
Axel Wilke bei ihrem jüngsten Besuch vor Ort. Nun hat die Fraktion
einen neuen Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht, der im
Plenum am kommenden Donnerstag verabschiedet werden soll. Damit
wird die geplante Verlagerung nach Enkenbach nach der
Haushaltsdebatte im Februar nun bereits zum zweiten Mal das
Parlament beschäftigen.
Die CDU Landtagsfraktion fordert in ihrem neuen Antrag,
das tatsächliche Sparpotenzial sowie alle mit einer Verlegung des
Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt verbundenen Vor- und
Nachteile von einer unabhängigen Expertenkommission prüfen zu
lassen. „Bereits bei der Hill-Kommission, die die Landesregierung
zur Überprüfung der geplanten Fusion der Oberlandesgerichte
eingesetzt hatte, zeigte sich, dass bei solch weitreichenden
Entscheidungen externer Sachverstand gut tut“, macht Wilke geltend.
Die Argumentation der Landesregierung für die Schließung des
Standorts Schifferstadt bleibe löchrig und stößt bei den
Bürgern der Region, wie die 13000 Unterschriften aufzeigen, auf
großes Unverständnis. Unterstützung für die Forderung nach externer
Prüfung hat die CDU bereits bei den betroffenen Beamten und
Angestellten sowie bei den Gewerkschaften gefunden. Wilke hofft,
nun mehr auch auf Unterstützung durch die Koalitionsfraktionen.
„Ich erwarte, dass bei der Diskussion im Parlament auch
Innenminister Lewentz persönlich Stellung bezieht“, so Wilke
abschließend. Bis zur Vorlage eines gegenteiligen Expertenvotums
ist die CDU der Auffassung, dass der Verlust an Polizeipräsenz die
möglichen, im Detail noch umstrittenen Einsparungen nicht
rechtfertigt. Dr. Axel Wilke MdL, Pressemitteilung
Landtag
Rheinland-Pfalz
Mainz, den 25.04.2012
CDU-Fraktion
Antrag
der Fraktion der CDU
Prüfung der beabsichtigten Schließung des
Bereitschaftspolizei-Standortes Schifferstadt durch eine
unabhängige Kommission
Der Landtag stellt fest:
Das Vorhaben der Landesregierung zur Schließung des
Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt und der Verlegung der
dortigen Hundertschaft nach Enkenbach-Alsenborn hat innerhalb der
Bevölkerung und bei den Polizeigewerkschaften zu großer Kritik
geführt. Die Liegenschaft der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt
verfügt über einen baufachlich guten Zustand. Es gibt auch keine
plausiblen polizeitaktischen Erwägungen den Standort zu verlegen.
Im Gegenteil wird befürchtet, dass die taktischen Nachteile -
verlängerte Anfahrtszeiten, weniger Polizei vor Ort -
möglicherweise zu erzielende Ersparnisse bei Weitem überwiegen
werden. Außerdem hat sich die jahrelange Praxis, an allen
Polizeipräsidiumsbereichen jeweils einen Standort der
Bereitschaftspolizei vorzuhalten, bewährt. Insbesondere hat aber
das Fehlen valider Zahlen zum tatsächlichen Einsparpotenzial dazu
geführt, dass die Verlegung der Schifferstadter
Bereitschaftspolizei von vielen Beobachtern als willkürliche
Maßnahme empfunden wurde.
Vor diesem Hintergrund fordert der Landtag die
Landesregierung dazu auf,
- das
tatsächliche Sparpotenzial sowie alle mit einer Verlegung des
Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt verbundenen Vor- und
Nachteile von einer unabhängigen Expertenkommission prüfen zu
lassen sowie
- das Ergebnis
dieser Prüfung dem Landtag vorzulegen.
Für die Fraktion der CDU
Hans-Josef Bracht, MdL
Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion
27.04.2012
Walter Altvater wird 60
Seit acht Jahren für die Grünen im Bezirkstag
Pfalz
Walter Altvater aus Mutterstadt feiert am 15. April
seinen 60. Geburtstag. Er gehört seit acht Jahren der Fraktion von
Bündnis 90/Die Grünen im Bezirkstag Pfalz an. Dort ist er
stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im
Werksausschuss LUFA/Ausschuss für Landwirtschaft, Forst und
Umwelt.
1952 in eine Bad Dürkheimer Winzerfamilie
hineingeboren, besuchte er zunächst die Grundschule, später das
Aufbaugymnasium und absolvierte von 1969 bis 1972 eine
Buchhändlerlehre in Mannheim. 1975 holte er das Fachabitur nach und
studierte Informatik an der Fachhochschule Mannheim für Technik.
Seit 1981 ist er als IT-Fachmann in einem Ludwigshafener
Unternehmen tätig, wo er sich als Betriebsratsmitglied auch für die
Interessen der Beschäftigten einsetzt. Altvater ist seit 1979
Gewerkschaftsmitglied, 1994 trat er Bündnis 90/Den Grünen bei. Von
1999 bis 2009 gehörte er dem Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises an.
Als 2004 die Grünen wieder in den Bezirkstag Pfalz einzogen,
erhielt er eines der beiden Mandate. 2009 wurde er in den
Gemeinderat Mutterstadt gewählt. Walter Altvater benutzt nur
öffentliche Verkehrsmittel sowie sein Fahrrad. Bezirksverband
Pfalz, Presse
11.04.2012
Noch ist nicht aller Tage Abend!
Besuch der CDU
bei der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt. Externes Gutachten
gefordert!
von Franz Gabath
Schifferstadt- Eine hochrangige Abordnung der CDU,
bestehend aus dem ersten stellvertretenden
Fraktionsvorsitzende im Landtag von Rheinland-Pfalz,
Christian Baldauf, Dr. Norbert Mittrücker, wirtschaftspolitischer
Sprecher der CDU RP, Helmut Klapheck, Wissenschaftlicher Referent
der CDU-Landtagsfraktion RP, Dr. Axel Wilke ,MdL,
Wahlkreisabgeordneter SIS, so wie den Landtagsabgeordneten, Marion
Schneid, Thomas Weiner, so wie JohannesZehfuß, besuchte die
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt. Die Damen und Herren wollten
sich vor Ort ein Bild über den Standort verschaffen, der nach dem
Willen der Landesregierung geschlossen und die Hundertschaft nach
Enkenbach-Alsenborn verlegt werden soll.
Seitens der Bereitschaftspolizei standen ihnen LPD Werz, Leiter
der Bereitschaftspolizei, EPHK Udo Linden, Hundertschaftsführer 13.
BPH, PHK Armin Mischler, stellvertretender Hundertschaftsführer 13.
BPH so wie Helmut Knerr, stellvertretender Landesvorsitzender der
Gewerkschaft der Polizei (GdP), Alfried Cuidon, Vorsitzender der
GdP Kreisgruppe Bereitschaftspolizei Schifferstadt, so wie Michael
Gilscher DPolG zur Information zur Verfügung.
Wie Christian
Baldauf, der sich sehr beeindruckt von den Räumlichkeiten des
Standortes zeigte, ausführte verschließt sich die CDU Fraktion
keineswegs Einsparungen, wenn diese sich schlüssig und
nachvollziehbar darstellen. Jede Reform muss, nach Baldaufs Worten,
aber erkenntliche Verbesserungen bringen. Und es muss in Bezug auf
die Polizei, selbstverständlich bei allen Überlegungen die
Sicherheit der Bürger im Vordergrund stehen. Die Beamten sollten
nicht vornehmlich in ihren Fahrzeugen zum Einsatzort unterwegs
sein, sondern möglichst schnell an den Einsatzorten präsent sein.
„Wir brauchen die Polizei in der Fläche und bei den Menschen“
erklärte Baldauf. Christian Baldauf sieht sich und die gesamte CDU
Fraktion im Landtag an der Seite der Gewerkschaft der Polizei bei
ihren Bemühungen den Standort Schifferstadt zu erhalten. Wie
wichtig der CDU die Angelegenheit ist, zeigt nach Baldaufs Worten
der Entschließungsantrag den die CDU in die Haushaltsdebatte
eingebracht hatte und mehrere Anfragen an die Landesregierung in
dieser, wie Baldauf betonte, wichtige Angelegenheit.
Mittlerweile
14.000 Unterschriften für den Erhalt der Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt dokumentieren in eindrucksvoller Weise den Willen der
besorgten Bürgerinnen und Bürgern, wie Dr. Wilke erläuterte. Dr.
Wilke bedauerte, dass der zuständige Innenminister, so wie
Ministerpräsident Kurt Beck, noch nicht bereit waren in
Schifferstadt Rede und Antwort zu stehen und selbst der
Gewerkschaft noch keinen Termin nennen konnten um die
Unterschriftslisten der Gewerkschaft entgegenzunehmen.
Als „Hau- Ruck- Maßnahme“ bezeichnete Johannes Zehfuß die
Schließungspläne der Landesregierung, bei der man im Vorfeld nicht
genügend nachgedacht und erst im Nachhinein Argumente sucht um die
Entscheidung zu rechtfertigen. Nachdem im Vorfeld über die Pläne
einer beabsichtigten Schließungen der Polizeiinspektionen in
Haßloch und Maxdorf viel geredet und nach massivem Druck aus der
Bevölkerung, diese schließlich wieder eingepackt wurden, sieht
Johannes Zehfuß die Bereitschaftpolizei in Schifferstadt als
Bauernopfer. Man hatte wohl in Bezug auf die Bereitschaftspolizei
nicht mit dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger, so wie der
Bürgermeister und des Landrates gegen diese Schließungspläne
gerechnet, wie Zehfuß betonte.
Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Diskussion sind die
Einsatzschwerpunkte der Beamten aus Schifferstadt. Nach
Einschätzung der Landesregierung liegt der Einsatzschwerpunkt im
Bereich der Westpfalz. Wie Udo Linden, der Leiter der Dienstelle in
Schifferstadt, die Einsatzaufgaben und Einsatzgebiete erklärt
hatte, stellen aber von den ca. 600 Einsätzen pro Jahr über 500
sogenannte Gruppeneinsätze dar. Das bedeutet 28. 800 Einsatzstunden
der 131 Beamtinnen und Beamten, im Gebiet des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz in Ludwigshafen, also im unmittelbaren Einzugsgebiet des
Standortes Schifferstadt.
Nur 14 Einsätze wurden 2011 Landes- und bundesweit, z. B. bei
Castor-Transporten, von der gesamten Hundertschaft durchgeführt und
bei ca. 40 Einsätzen waren einzelne Züge im Einsatz. Das bedeutet,
dass der Großteil der Einsätze eng mit der Arbeit der
Polizeidienststellen in der Vorderpfalz verzahnt sind und dadurch
ein hoher Sicherheitsstandart für die Bevölkerung und eine hohe
Polizeipräsenz in der Region gewährleistet ist. Die Einsatzzahlen
sind nach den Worten Lindens seit dem Jahre 2002 Jahren
kontinuierlich gestiegen, so dass trotz der räumlichen Nähe zum
Haupteinsatzgebiet die Grenze der Belastbarkeit für die
Beamtinnen und Beamten jetzt schon erreicht ist.
Auch nach
einer Verlegung der Hundertschaft aus Schifferstadt nach
Enkenbach-Alsenborn würde das Haupteinsatzgebiet weiter das Gebiet
des Polizeipräsidiums Rheinpfalz bleiben, wie Helmut Knerr und
Alfried Cuidon von der GdP betonten. Ein Drittel der Beamten der
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt sind ständig in den normalen
Polizeieinsatz mit eingebunden. Eine Verlegung nach Enkenbach würde
zu längeren Anfahrtswegen mit längeren Anfahrtszeiten und damit
zwangsläufig zu weniger Zeit für die eigentlichen Aufgaben, führen.
Wenn man von Einsparpotentialen spricht, sind dann nach Aussagen
der Gewerkschafter auch die höheren Kosten für Betriebsstoffe, so
wie die größere Abnutzung der Fahrzeiten und deren verminderte
Lebensdauer zu berücksichtigen.
Ein weiterer Kritikpunkt von Baldauf und den CDU Politikern war
die ungeklärte Verwendungsmöglichkeit der Liegenschaft in
Schifferstadt, die im Besitz des Landesbetrieb Liegenschafts-
und Baubetreuung (LBB) ist. Hier wird ein Konzept vermisst, ein
Konzept das vor der Entscheidung über eine Verlegung von
Schifferstadt nach Enkenbach-Alsenborn nach Meinung von Dr. Wilke
hätte erstellt werden müssen.
Dass die Stadt Schifferstadt, schon auf Grund ihrer angespannten
Haushaltlage, keine Möglichkeiten der Übernahme sieht, hat
Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne) immer wieder deutlich gemacht.
Sie unterstützt die Initiativen, die sich für den Erhalt der
Dienststelle in Schifferstadt stark machen.
Da bei genauer Betrachtung der ganzen Sachlage sich noch mehr
Fragen, gerade was die immer beschworene Einsparungen, ergeben, ist
das Ziel der CDU zur ganzen Überprüfung externen Sachverstand mit
einzubeziehen. Mit Blick auf die Justizreform bezüglich der
Zusammenlegung der Oberlandesgerichte hat man ja auch das Konzept
von Fachleuten die nicht aus Rheinland-Pfalz stammen, überprüfen
lassen und ist deren Ergebnis gefolgt. Ein Ergebnis, dass zu
dem Schluss kam, den die CDU von Anfang an vertreten hatte, wie
Baldauf betonte. Dies sollte nach Meinung der CDU-Politiker und der
Gewerkschaftsvertreter auch im Fall der Bereitschaftspolizei
Schifferstadt geschehen. “Und sollte das Ergebnis einer solchen
externen Expertise zu dem Schluss kommen, dass die Verlegung der
Dienstelle der Bereitschaftspolizei von Schifferstadt nach
Enkenbach finanzielle Einsparungen bringt und vor allen Dingen die
Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nicht beeinträchtigt wird,
wird sich die CDU dem nicht verschließen“ erklärte Christian
Baldauf. „Im Moment sehen wir solch ein Ergebnis nicht und glauben,
dass hier noch nicht aller Tage Abend ist“ betonte Baldauf.
Bilder: fg
Lesen Sie hierzu auch unseren Einwurf von Gerhard
Cantzler 
28.03.2012
Einwurf
Befremdlich: Erst Ziele festgelegt und danach
erst Begründungen nachgeschoben.
Nach der Justiz- droht nun auch der
Polizeistrukturreform ein politisches Desaster.
von Gerhard Cantzler
Nun sollen es also auch bei der
Polizeistrukturreform externe Gutachter richten - genau wie zuletzt
bei der Justizreform, die in diesen Tagen die rheinland-pfälzische
Landesregierung in ein weiteres politisches Desaster gestürzt und
so zu ihrem in jüngsten Meinungsumfragen festgestellten weiteren
Ansehensverlust beigetragen hat. Hatte man in Mainz durch die
geplante Zusammenlegung der beiden Oberlandesgerichte in Koblenz
und Zweibrücken nämlich Einsparungen in Millionenhöhe in Aussicht
gestellt, so stellten sich diese jetzt nach Untersuchungen der
Expertenkommission unter der Leitung des Speyerer
Verwaltungswissenschaftlers Prof. Dr. Hermann Hill als pure
Luftnummern heraus.
Hatte man also in der Landesregierung zuerst das
Ziel vorgegeben - nämlich einen unbotmäßigen Aspiranten für das Amt
eines Gerichtspräsidenten durch die Abschaffung dieses Amtes zum
Verzicht auf seine Bewerbung zu bewegen - und erst danach die
finanziellen Einsparungen als Begründung nachgeschoben, ohne die
Stichhaltigkeit dieser Begründung zu überprüfen?
Bei der Polizeistrukturreform könnte jetzt
ähnliches drohen: Auch hier wurden Fakten in die Welt gesetzt, die
- glaubt man Fachleuten aus Kreisen der rheinland-pfälzischen
Bereitschaftspolizei und der Gewerkschaft der Polizei GdP - einer
Überprüfung nicht standhalten dürften. Da behauptet der
Innenminister, “der Einsatzschwerpunkt der Schifferstadter
Polizeikräfte liege im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz bei
den Fußballspielen des 1. FC Kaiserslautern und beim
Polizeipräsidium Mainz bei den Spielen von Mainz 05".
Vorliegende Zahlen aber sprechen eine ganz andere
Sprache: Da wird deutlich, dass mehr als sechzig Prozent der
Einsatzstunden der Schifferstadter Bereitschaftspolizei für
Unterstützungsdienste im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz
in den Polizeidienststellen entlang der Rheinschiene von
Frankenthal bis zur französischen Grenze aufgewendet wurden. Nur
der kleinere Teil der Einsatzstunden dagegen wurde in der vom
Ministerium dargestellten Art - quasi “out of aerea” - also
außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz - “abgearbeitet” - ein erheblicher Teil davon zudem bei
Einsätzen in anderen Bundesländern, wie z.B. bei der Sicherung von
Castor-Transporten, bei Stuttgart-21-Einsätzen und anderen
Großeinsätzen u.a. auch bei Fußballspielen, bei denen eine Anreise
der Einsatzkräfte aus Enkenbach im Vergleich zu der aus
Schifferstadt keinen nennenswerten Vorteil darstellt.
Auch hier wurde scheint’s erst ein Ziel definiert -
und danach erst nach Argumenten gesucht, um dieses Ziel zu
begründen. Wie hat Kurt Beck einmal in anderem Zusammenhang
formuliert, als er eine Genossin davor warnte, “zweimal mit dem
gleichen Kopf gegen die gleiche Wand zu rennen”? Damals hat er
zweifelsohne recht gehabt und deshalb sollte er heute selbst dafür
sorgen, dass er nicht ähnliche Blessuren erleiden muss wie damals
die hessische Genossin.
Und deshalb sollte er - vielleicht zum letzten Mal
in seiner Amtszeit - auf den Tisch hauen und seine Minister
zurückpfeifen, die mit unbewiesenen Einsparversprechungen und
unzutreffenden Fakten versuchen, ganz andere politische Ziele
durchzusetzen - auch wenn diese Ziele nicht immer so klar zu Tage
liegen wie bei der Zusammenlegung der beiden OLGs.
Justizminister Hartloff hat sich bei der
Justizreform von den Experten eines besseren belehren lassen müssen
- bei der Polizeistrukturreform könnte jetzt seinem Kollegen Roger
Lewentz ähnliches drohen - sollte er denn die Pläne von Experten
untersuchen lassen, wie es jetzt die Opposition fordert.
Der Beschädigte bei derart missglückten “Reformen”
aber würde in jedem Fall der Ministerpräsident selber sein - und
das sollte sich Kurt Beck in der letzten Phase seiner Amtszeit nun
doch nicht mehr antun.
Oder sollte ihm am Ende gar sein so oft
beschworener “politischer Instinkt” schon vor seinem Abgang
abhanden gekommen sein?
Dem Kreuzkraut den Kampf ansagen
LUFA
Speyer entwickelt Methode, um Giftpflanze eindeutig
nachzuweisen
Der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und
Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer ist es gelungen, eine Methode zu
entwickeln, mit deren Hilfe ein eindeutiger Nachweis des giftigen
Kreuzkrauts möglich ist. Dies dürfte vor allem Pferdehalter freuen,
denn Pferde reagieren auf das Gift der gelb blühenden Pflanze
besonders sensibel.
Kreuzkräuter, darunter das Jakobs- und das
Wasserkreuzkraut, sind heimische Pflanzen, die für viele Falter
attraktiv sind, sich allerdings seit Jahren verstärkt auf Weiden
und Wiesen ausbreiten. Während Tiere den Verzehr von frischem
Kreuzkraut aufgrund seines bitteren Geschmacks meiden, verliert es
im Heu und in Silage seine Bitter-, jedoch nicht seine Giftstoffe.
Dies macht den Korbblütler für Pferde, aber auch für Rinder, Ziegen
und Schafe sehr gefährlich. Die Giftstoffe reichern sich in der
Leber der Tiere an und ab einer bestimmten Konzentration kann es
zur Leberzirrhose und damit zum Tod kommen.
Die
Molekularbiologin Dr. Simone Sartorius-Neef, seit Sommer 2009 an
der LUFA Speyer, konnte ein spezifisches Marker-Gen finden,
aufgrund dessen es möglich ist, Kreuzkraut im Erbgut von
Pflanzenteilen eindeutig nachzuweisen. Hierfür wird von einer Heu-
oder Silageprobe zunächst das Erbgut isoliert und dann anhand einer
chemischen Methode, der Polymerasen-Kettenreaktion (PCR),
untersucht. Bislang stand nur eine botanische Bestimmung zur
Verfügung, die jedoch nicht alle Zweifel ausräumen kann.
In der LUFA, die diese neuartige Methode momentan als
einziges Labor anwenden kann, häufen sich die Anfragen seitens
Pferdehalter, um Kreuzkraut sicher erkennen und ihre Tiere davor
schützen zu können. Sartorius-Neef rät außerdem zu einem guten
Weidemanagement, das heißt offene Grasnarben zu schließen,
vorausschauend zu handeln und vor allem zum richtigen Zeitpunkt zu
mähen, am besten Mitte Juni vor der Blüte sowie noch mal acht
Wochen nach dem ersten Schnitt. Allerdings müsse das Mähgut
befallener Flächen entsorgt und vernichtet werden. Nur so könne man
das weitere Ausbreiten des Kreuzkrauts eindämmen. Wer eine Heu-
oder Silageprobe molekularbiologisch untersuchen lassen möchte,
kann sich an die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und
Forschungsanstalt, Obere Langgasse 40, 67346 Speyer, Telefon 06232
136-0, info@lufa-speyer.de, www.lufa-speyer.de, wenden.
Bezirksverband Pfalz, Presse
29.03.2012
Jugendkunstschule immer gefragter
Ludwigshafen- Die
Jugendkunstschule des Rhein-Pfalz-Kreises, deren Angebotspalette
von Goldschmieden bis Hip-Hop reicht, hat vom Land Rheinland-Pfalz
für dieses Jahr einen Zuschuss von 12.000 Euro bekommen. Dieses
Geld helfe, die Institution weiter zu etablieren, so
Kreisbeigeordneter Konrad Reichert als zuständiger Dezernent.
2011 habe die Jugendkunstschule siebzig Veranstaltungen
durchgeführt und insgesamt 464 Kinder unterrichtet, berichtet
Reichert. Das sei gegenüber 2010 praktisch eine Verdoppelung
gewesen und belege, dass der Bedarf groß sei. Entsprechend der
Nachfrage gebe es mittlerweile in fast allen kreisangehörigen
Gemeinden Kurse, nicht zuletzt auch an Wochenenden und während der
Schulferien.
Das Programm des laufenden Jahres umfasse 144 Angebote mit 28
Dozenten. Einige davon seien bereits gelaufen, zehn aber
beispielsweise für die bevorstehenden Osterferien geplant. Zur
Zielgruppe gehören laut Reichert bereits Sechs- bis Zehnjährige,
die unter fachkundiger Anleitung Papierflieger und Segelflugzeuge
basteln könnten. Zwölf- bis 14-jährigen biete man hingegen
Gelegenheit, Keilrahmen zum Bemalen zu bauen oder eine eigene
Radiosendung zu produzieren.
Für die Altersgruppen dazwischen kündigt der Kreisbeigeordnete
als Ferienbeschäftigung folgende Kurse an: „Getier und Gebilde“,
Theaterwerkstatt, Gestalten von Brettspielen, Goldschmieden,
Figuren aus Pappmaschee und Kleiner Lama-Führerschein. Einzelheiten
dazu und zu allen anderen Angeboten der Jugendkunstschule gehen aus
einer Broschüre hervor, die unter anderem im Kreishaus am
Ludwigshafener Europaplatz sowie in den Rathäusern der Gemeinden
erhältlich ist. Rhein-Pfalz-Kreis, Presse
21.03.2012
Resolution: GdP-Bezirksgruppenkonferenz am 8. März 2012
Die
GdP-Bezirksgruppe Bereitschaftspolizei im Landesbezirk
Rheinland-Pfalz fordert mit zehn Punkten die Landesregierung
auf, die Entscheidung zur Schließung der Polizeiliegenschaft in
Schifferstadt zurückzunehmen!
1) Die Aufgabe der Polizeiliegenschaft in Schifferstadt und den
angenommenen Einspareffekten stellen wir ohne umfassende
betriebswirtschaftliche Untersuchung mit Folgenabschätzungen
(Verlegung/Unterbringung der Schifferstadter Einsatzhundertschaft
am Standort Enkenbach-Alsenborn) in Frage!
...Vermarktungseffekte für den LBB dieser Landesliegenschaft in
der Stadt Schifferstadt sind nach wie vor völlig ungeklärt und
offen. Nur bei einer zeitnahen Vermarktung dieser Liegenschaft, mit
all ihren vertraglich zu beachtenden Erfordernissen, werden
sich Einspareffekte für den Landeshaushalt ergeben.
2) Eine sicherheitspolitische Analyse mit Bewertung der
möglichen Auswirkungen für das bevölkerungsreichste Gebiet in
Rheinland-Pfalz liegt dieser Entscheidung nicht zugrunde!
…die Entscheidung zur Schließung der Polizeiliegenschaft ist
keine zukunftsorientierte und optimierende Entscheidung für die
innere Sicherheit in Rheinland-Pfalz.
3) Die polizeitaktische Konzeption des ISIM sah bisher
vor, dass in jedem Zuständigkeitsbereich eines Polizeipräsidiums
auch eine Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei in einer
Liegenschaft mit Mehrfachnutzungseffekten untergebracht ist!
…die GdP befürchtet, dass aufgrund reiner haushaltstechnischer
Gesichtspunkte zukünftig auch die Schließung anderer BP-Standorte
zu befürchten ist.
4) Die GdP befürchtet einen Rückgang von
Unterstützungsleistungen - Einsatzzeiten / Einsatzvolumen - der
Bereitschaftspolizei für das PP Rheinpfalz bei steigenden
Kilometerleistungen, größeren Abnutzungseffekten der
Dienstkraftfahrzeuge (Bundeslieferungen) und einer größeren
Umweltbelastung!
…aus Sicht der GdP ist dies nicht akzeptabel.
5) Eine faktische Reduzierung der alltäglichen
Gruppeneinsätze (582 im Jahr 2011 mit fünfstelligen
Einsatzstunden) als direkte und unverzichtbare
Unterstützungsleistung der Bepo für das PP Rheinpfalz ist
unausweichlich!
…dies kann unter sicherheitspolitischen Gesichtspunkten nicht
wirklich gewollt sein.
6) Höhere Aufwendungen für die notwendigen
Aufgabenerledigungen für das PP Rheinpfalz durch die 13.
BP-Einsatzhundertschaft von Enkenbach-Alsenborn aus fallen an!
…belastbare Vergleichsberechnungen liegen nicht vor.
7) Die Aufgabe der Bekleidungslieferstelle als
Serviceeinrichtung für ca. 2200 Beschäftigte, ohne konkrete und
kostengünstigere Alternativen aufzuzeigen, ist inakzeptabel!
…Aufwendungen für die dienstlichen Bekleidungsempfänger werden
steigen. Anschlussüberlegungen sind nicht angestellt und konkret
nicht vorliegend.
8) ...keine direkte Versorgung durch eine Kfz – Werkstatt
für ca. 350 Dienstfahrzeuge des PP Rheinpfalz, 13. BPH,
WSP; die seit Jahren sich in Planung befindet. Keine
polizeieigene Tankstelle mehr für Notfallversorgungen.
…Situationsregelungen der Kfz-Werkstatt (PP Rheinpfalz) in
Neustadt liegen nicht vor.
9) ...Raumnutzungen für das PP Rheinpfalz in der
Liegenschaft entfallen und müssen anderweitig und sicherlich mit
höherem Aufwand organisiert werden.
…Lösungsansätze sind nicht erkennbar.
10) ...und für die GdP besonders wichtig:
Die persönlichen und sozialen Auswirkungen für die derzeit 12
Tarifbeschäftigen (davon 7 in Teilzeit) und für über 140
PolizeibeamtInnen, welche dann entweder nach
Enkenbach-Alsenborn umgesetzt oder aber anderweitig bei der Polizei
beschäftigt werden sollen, sind noch nicht absehbar.
…können beispielsweise derzeitige Eingruppierungen/Entgelte der
Tarifbeschäftigten durch erforderlich werdende Stellenzuweisungen
gehalten werden?
GdP-Bezirksgruppe Bereitschaftspolizei, Presse
20.03.2012
Zuerst gehandelt dann gedacht
v. l. Konrad Reichert, Dr. Volker Wissing, Thomas Aula
Dr. Volker Wissing (FDP) bei der Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt.
von Franz Gabath
Der Abgeordnete der FDP im Bundestag, Dr. Volker Wissing,
besuchte zusammen mit dem Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes des
Rhein-Pfalz-Kreises, Konrad Reichert, so wie Thomas Aula die
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt um sich vor Ort persönlich
ein Bild über den Standort Schifferstadt zu verschaffen.
Nach einem ausgedehnten Rundgang über das Gelände der
Bereitschaftspolizei zeigte sich Dr. Wissing aufs Höchste
beeindruckt. Als kompetente Ansprechpartner standen Dr. Wissing
neben dem Leiter der Dienststelle, Udo Linden, die stellvertretende
Leiterin der 1. BPA, Anja Rakowski aus Enkenbach, so wie Alfried
Cuidon von der Gewerkschaft der Polizei und Peter Busch,
stellvertretender Personalratsvorsitzender, zur Verfügung.
Es wurde zuerst eine Entscheidung von der Landesregierung
gefällt und erst danach sucht man krampfhaft nach Gründen diese
Entscheidung zu rechtfertigen“, war das Fazit, das Dr. Wissing nach
dem ausgedehnten Gespräch zog.
Udo Linden, der Leiter der Dienstelle in Schifferstadt, hatte
die Einsatzaufgaben und Einsatzgebiete der Beamten der
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt dargestellt. Von den ca. 600
Einsätzen pro Jahr entfallen nach Abzug der Einsätze die landes-
und bundesweit, z. B. bei Castor-Transporten, durchgeführt werden,
über 500 sogenannte Gruppeneinsätze, das bedeutet 28. 800
Einsatzstunden der 131 Beamtinnen und Beamten, in das Gebiet des
Polizeipräsidiums Rheinpfalz in und um Ludwigshafen. Das bedeutet,
dass der Großteil der Einsätze eng mit der Arbeit der
Polizeidienststellen in der Vorderpfalz verzahnt ist und dadurch
ein hoher Sicherheitsstandard für die Bevölkerung und eine hohe
Polizeipräsenz in der Region gewährleistet ist. Die Einsatzzahlen
sind nach den Worten Lindens seit dem Jahre 2002 Jahren
kontinuierlich gestiegen, so dass trotz der räumlichen Nähe zum
Haupteinsatzgebiet die Grenze der Belastbarkeit für die Beamtinnen
und Beamten jetzt schon erreicht ist.
In einer Verlegung der Dienststelle nach Enkenbach-Alsenborn
kann Dr. Wissing nach seinen Worten kein Einsparpotential erkennen.
Im Gegenteil. Es ergeben sich dadurch lange An- und Abfahrtswege
mit hohem Zeitaufwand, die zwangsläufig höhere Kosten nach sich
ziehen. Die Zahlen die als Einsparpotential von der Landesregierung
genannt werden, sind für den Angeordneten der FDP einfach nicht
nachvollziehbar, da für ihn keine Ersparnis erkennbar ist.
Auch die Lebensdauer der Einsatzfahrzeuge, die nach jetziger
Lage ca. 8 Jahre beträgt, würde durch die höhere Laufleistung nur
noch ca. 4 Jahren betragen. Dazu kämen Zusatzkosten für
Betriebsstoffe. Und das sind nur die Kosten die die Fahrzeuge
betrifft. Ob diese Fragen überhaupt abgeklärt sind, entzieht sich
im Moment der Kenntnis von Dr. Wissing. Da die Fahrzeuge im Besitz
des Bundes sind, müssen diese Fragen, die Dienstfahrzeuge
betreffend, mit dem Bund abgeklärt werden.
Völlig unverständlich ist für Dr. Wissing, dass für die
Liegenschaften in Schifferstadt nach Abzug der Bereitschaftspolizei
offensichtlich kein Konzept besteht. Das Gelände gehört dem
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). Dass die Stadt
Schifferstadt, schon auf Grund ihrer angespannten Haushaltlage,
keine Möglichkeiten der Übernahme sieht, hat Bürgermeisterin Ilona
Volk (Grüne) immer wieder betont und deutlich gemacht. Sie
unterstützt die Initiativen, die sich für den Erhalt der
Dienststelle in Schifferstadt stark machen. Diese elementare Frage
bezüglich der Liegenschaft hätte im Vorfeld einer Entscheidung nach
Dr. Wissings Worten unbedingt geklärt sein müssen. Das dies nicht
geschehen ist zeigt für ihn, dass die gesamte Entscheidung
überhastet, unüberlegt gefällt wurde und einfach falsch ist. Die
FDP wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass diese
Entscheidung, die das ganze Scheitern der Polizeireform sichtbar
macht, rückgängig gemacht wird. Auf dem ordentlichen
Bezirksparteitag des FDP Bezirksverbandes Rheinhessen-Vorderpfalz
am Samstag in Wöllstein wurde die Landesregierung aufgefordert,
ihren Beschluss zurückzuziehen, die Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt zu schließen und nach Enkenbach-Alsenborn zu
verlegen. (der SPEYER-KURIER berichtete)
Die Polizei vor Ort ist ein Wert an sich, den es unter allen
Umständen zu erhalten gilt, betonte Dr. Wissing zum Schluss mit
Nachdruck. Bild : fg
18.03.2012
Filmvorführung und Gespräch FALADO Hein & Oss – Die Volkssänger
von rechts: Hein & Oss Kröher
In einer Zeit, als die westdeutsche Linke dem deutschen
Volkslied misstraute und lieber unverdächtige anglo-amerikanische
Folklore hörte, bringen Hein & Oss das deutsche Volkslied
entrümpelt und unverfälscht in die Konzertsäle. Ohne die beiden
Barden, Impulsgeber und Mitbegründer der legendären Festivals auf
der Burg Waldeck, wäre die neue Liederszene, die in den 1960er
Jahren entstand, nicht denkbar.
In der Mitte ihrer neunten Lebensdekade haben sich die Zwillinge
etwas von der Bühne zurückgezogen, bleiben aber weiterhin
präsent:
Im Dokumentarfilm „FALADO – Hein & Oss – Die Volkssänger“
geben sie Einblicke in die faszinierende Welt der Lieder und
erzählen von historischen und aktuellen Lebenswirklichkeiten; die
Journalistin und Filmemacherin Gabi Heleen Bollinger hat ein sehr
persönliches und stimmungsvolles Porträt der beiden Liedermacher
und Sänger gezeichnet.
Wie aktuell sind die politischen Lieder von „damals“ in der
heutigen Zeit? Welche Bedeutung hatten und haben die Lieder und
Texte von Hein & Oss?
Wir laden Sie ganz herzlich ein zu einem außergewöhnlichen Abend
– mit einer filmisch-musikalischen Reise durch das politische
Liedgut, geführt und musikalisch begleitet durch Uli Valnion. Nach
der Vorführung des Dokumentarfilms „FALADO – Hein & Oss – Die
Volkssänger“ freuen sich Hein & Oss Kröher sowie die
Regisseurin Gabi Bollinger auf ein Gespräch mit Ihnen!
Filmvorführung und Gespräch FALADO Hein & Oss – Die
Volkssänger
Termin Montag, 19.03.2012 19.00 Uhr Veranstaltungsort Saalbau:
Scheffelsaal Bahnhofstr. 1 67434 Neustadt/Weinstr.
Musikalische Begrüßung Uli Valnion Filmvorführung FALADO
anschließend: Gespräch mit Hein & Oss Kröher sowie der
Regisseurin Gabi Heleen Bollinger Moderation Uli Valnion
15.03.2012
Kein Sparen auf Kosten der Sicherheit
Auf dem
ordentlichen Bezirksparteitag des FDP Bezirksverbandes
Rheinhessen-Vorderpfalz am Samstag in Wöllstein wurde die
Landesregierung aufgefordert, ihren Beschluss zurückzuziehen, die
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt zu schließen und nach
Enkenbach-Alsenborn zu verlegen.
Damit folgten die Delegierten einem Antrag des
FDP-Kreisverbandes Rhein-Pfalz-Kreis. Die Sicherheit der Bürger im
Rhein-Pfalz-Kreis dürfe nicht einem Pseudosparwillen der
Rot-Grünen-Landesregierung geopfert werden, so der
FDP-Kreisvorsitzende Konrad Reichert bei der Begründung des
Antrages.
Bei den Neuwahlen des Bezirksvorstandes wurde Konrad Reichert
zum Europabeauftragten gewählt. Der bisherige Schatzmeister Dr.
Jochen Becker aus Römerberg wurde wiedergewählt, ebenso die
bisherigen Beisitzerinnen Uta Mattern, Dudenhofen und Karen Lill
aus Schifferstadt. Marc Hauck aus Dannstadt-Schauernheim
repräsentiert zusätzlich als neu gewählter Beisitzer den
Kreisverband im Bezirksverband Rheinhessen-Vorderpfalz.
FDP-Kreisverband Rhein-Pfalz-Kreis, Presse
14.03.2012
Pressemitteilung der CDU Rhein-Pfalz zur Schließung des Bereitschaftspolizeistandortes Schifferstadt
„Bereitschaftspolizei
Schifferstadt als „Spender für den Landeshaushalt“
ungeeignet
Mit großer Enttäuschung hat Helmut Pfaff, der als
Stellvertretender Vorsitzender das Thema federführend für den
CDU-Kreisverband Rhein-Pfalz bearbeitet, den Presseberichten über
den Besuch der Landtagsabgeordneten Raue und Spiegel am 06.03.2012
bei der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt entnommen, dass die
seit mehr als vier Monaten von Dienststellenangehörigen,
Gewerkschaft und CDU vorgetragenen und immer noch richtigen
Sachargumente nach wie vor nicht zu einer Rücknahme der
Entscheidung führen.
„Die Bereitschaftspolizei Schifferstadt ist kein Patient auf dem
Sterbebett, der eine Wunderheilung benötigt. Der sowohl polizeilich
auch mittlerweile durch Staatssekretärin Raab bestätigt baulich
gesunde Standort wurde als Organspender für den Landeshaushalt
ausgeguckt, ohne den möglichen Erfolg der Transplantation im
ausreichenden Maß als wahrscheinlich festzustellen“ geht Pfaff auf
das im Rheinpfalz-Kommentar gezeichnete Situationsbild ein. „Was
würde man über einen Arzt sagen, der einem gesunden Patienten eine
Niere entnehmen will, ohne vorher zu prüfen, ob die Blutgruppen des
Spenders und des Hilfebedürftigen zueinander passen?“ fragt Pfaff
im Hinblick auf die Aussagen der beiden Landtagsabgeordneten der
Grünen, dass die weitere Vermarktung der Liegenschaft, und damit
der Erfolg der Maßnahme für den Landeshaushalt, erst im weiteren
Verlauf geprüft werden soll. „Dass die Verlegung nach
Enkenbach-Alsenborn aufgrund des weiteren Anfahrtsweges zu einer
eingeschränkten Dienstfähigkeit für den Haupteinsatzraum im Bereich
des Polizeipräsidiums Rheinpfalz führt, wird von Raue und Spiegel
als hinnehmbar bestätigt, der Erfolg für den Landeshaushalt
hingegen ist noch nicht ansatzweise belegt“, kritisiert Pfaff.
„Zudem stellt sich die Frage, ob ein Landeshaushalt mit nicht
belegten Einnahmen durch einen Nachnutzer der Liegenschaft
verfassungsgemäß ist“ kann Pfaff auch das Argument des Zeitdrucks
zur Erstellung eines verfassungsgemäßen Haushaltes mit Einsparungen
zum Einhalten der Schuldenbremse nicht nachvollziehen.
„Der für Schifferstadt zuständige CDU-Kreisverband Rhein-Pfalz
und die CDU-Landtagsabgeordneten werden weiter für den Erhalt der
Bereitschaftspolizei am Standort Schifferstadt kämpfen“
kündigt der Stellv. CDU-Kreisvorsitzende weiteres Engagement der
CDU an. CDU Rhein-Pfalz,
Presse
11.03.2012
Sicherheit der Bürger wird erhalten bleiben
von links: Ilona Volk, Katharina Raue, Anne Spiegel
Grüne Politikerinnen bei der Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt
von Franz Gabath
Schifferstadt- Katharina Raue, die Sprecherin für Polizei
und Justiz der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag
Rheinland-Pfalz und Anne Siegel, die Landtagsabgeordnete der Grünen
für den Wahlkreis Speyer/Schifferstadt besuchten die
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt, um sich vor Ort ein Bild zu
machen und mit den leitenden Beamten, Vertreten des Personalrates,
so wie der Gewerkschaft der Polizei zu sprechen. „Wenn wir auch
unterschiedliche Positionen vertreten, so verlief das Gespräch in
konstruktiver Atmosphäre“ betonte Katharina Raue. Raue betonte,
dass die Grünen den Standort der Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt gerne erhalten hätten, aber die Zwänge im Haushalt
220 Millionen Euro einsparen zu müssen, habe zu dem Schritt
gezwungen. Auch habe man nicht über übermäßig viel Zeit verfügt, da
ein verfassungsmäßiger Haushalt verabschiedet werden musste. Jeder
muss zum Einsparungspotential seinen Beitrag leisten, wie Rau
ausführte. Die Grünen sind nicht glücklich über die Entscheidung,
den Standort Schifferstadt zu schließen und nach
Enkenbach-Alsenborn zu verlegen, halten sie aber für vertretbar.
„Es ist ein maßvoller Einschnitt. Dieser hat sich an anderer Stelle
nicht so angeboten“ führte Rau aus.
Die Probleme der Beamten und Mitarbeiter der Dienststelle in
Schifferstadt werden von Katharina Raue und Anne Siegel
durchaus gesehen. Weitere Anfahrtswege, die damit verbundene
Zeitverzögerung zu den Einsätzen in der Vorderpfalz, in der 2011
immerhin 596 Gruppeneinsätze durchgeführt wurden, so wie ein
vermehrter Anfall von Überstunden sind aber nach Ansicht der beiden
Politikerinnen im Dienstgeschehen sinnvoll zu handeln. Einen
Personalabbau soll es durch die Verlegung des Standortes nicht
geben, betonten Raue und Spiegel unisona. „Die Lösung ist
schmerzlich, es wird aber keine Minderung der Sicherheit der Bürger
geben“ betonte Katharina Rau mit Nachdruck.
Die Zahlen über die Mögliche Einsparung, die durch die Verlegung
nach Enkenbach-Alsenborn erzielt werden sollen, gehen sehr weit
auseinander. Raue sprach von einer Summe von 400.000 Euro im Jahr.
Es könnten aber auch 500.000 Euro plus X sein. 650.000 Euro wurden
sogar schon vom Ministerium des Inneren genannt.
Als gravierendes Problem stellt für alle Beteiligten die
Vermarktung der Liegenschaft. Auch für die Grünen steht das
Einsparpotential mit direktem Zusammenhang mit dieser Frage.
„Sollte hier keine befriedigende Lösung gefunden werden, wäre dies
eine Milchmädchenrechnung“ betonte Anne Spiegel. Nach Meinung von
Ilona Volk (Grüne), der Bürgermeisterin der Stadt Schifferstadt,
ist diese Frage geradezu existentiell für die gesamten Überlegungen
die mit der Verlegung der Hundertschaft zusammen hängen. Spiegel
ihrerseits ist optimistisch, dass das Gelände nahe des
Hauptbahnhofes gute Vermarktungsmöglichkeiten biete. Dem wollte
Ilona Volk (Grüne) nicht zustimmen. Ilona Volk bekräftigte, wie
schon mehrmals zu dieser Frage, dass ein Kauf seitens der Stadt
nicht in Frage kommt.
Der Vertrag der Liegenschaft ist nach Raues Aussage noch nicht
gekündigt. Somit bestehe beim Landesbetrieb Liegenschafts- und
Baubetreuung (LBB) noch kein Handlungsbedarf. Der nächste
Kündigungstermin ist der 30.Juni 2012. Danach bleibt dem LBB ein
Jahr Zeit um einen Nachmieter zu finden. Was mit der Tankstelle,
die sich auf dem Gelände befindet, geschieht ist noch unklar. Ein
etwaiger Abriss und die damit anfallenden Kosten müssten im weitern
Verlauf geklärt werden, wie Anne Spiegel meinte. „Diese Frage ist
im Vorfeld zu klären und nicht erst danach“ war der Einwurf von
Ilona Volk. Die Gewerkschaft der Polizei soll in alle Überlegungen
mit einbezogen werden.
Über etwaige Umbaumaßnahmen und die damit verbundenen Kosten in
Enkenbach-Alsenborn konnte Raue keine Angaben machen. Hier muss das
Ergebnis einer Arbeitsgruppe abgewartet werden, die extra zur
Klärung dieser Fragen eingesetzt wurde. Bild. fg
07.03.2012
„Schließung - Polizeiliegenschaft Schifferstadt in 2013“

...Presseinfo kompakt und nicht geschönt!
Das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur
beabsichtigt im Jahr 2013 die Schließung der Polizeiliegenschaft
der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt. Die gesamte
Polizeiorganisation wurde letztes Jahr zunächst aus
Optimierungsüberlegungen auf den Prüfstand gestellt. Aus Sicht der
GdP war es richtig gewesen, die Kernaufgaben und die
Organisation der Polizei - auch der Bereitschaftspolizei - zu
betrachten. Eine Betrachtung in AG`s, bei denen die GdP vertreten
war, fand nicht statt. Am 3. November 2011 wurde anfänglich durch
das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur
ausgeführt, dass eine Prüfung zur Aufgabe der BePo-Liegenschaft in
Schifferstadt erfolgen soll. Im weiteren Tagesverlauf kam es dann
zu Medienberichterstattungen, dass entschieden wäre, die
Liegenschaft für die Polizei aufzugeben.
Hauptthemen der GdP:
...die Aufgabe der Polizeiliegenschaft in Schifferstadt und die
veranschlagten Einspareffekte werden ohne eine umfassende
betriebswirtschaftliche Untersuchung mit Folgenabschätzungen
(Verlegung und Unterbringung der Schifferstadter
Einsatzhundertschaft am Standort Enkenbach-Alsenborn) in Frage
gestellt.
...Vermarktungseffekte für den LBB zur Landesliegenschaft
in der Stadt Schifferstadt sind ungeklärt.
...eine polizeitaktische Betrachtung der möglichen
Auswirkungen für das bevölkerungsreichste Gebiet in Rheinland-Pfalz
unterblieb völlig.
...ca. 10 % Einsatzzeiten / Einsatzvolumen für das PP
Rheinpfalz gehen verloren bei steigenden Kilometerleistungen
und größeren Abnutzungseffekten der Dienstkraftfahrzeuge
(Bundeslieferungen).
...höhere Aufwendungen für die notwendigen
Aufgabenerledigungen für das PP Rheinpfalz von Enkenbach-Alsenborn
aus werden befürchtet.
...insbesondere Reduzierungen und Auswirkungen der
Gruppeneinsätze (582 in 2011) mit fünfstelligen Einsatzstunden
als direkte und unverzichtbare Unterstützungen der Bepo für das PP
Rheinpfalz.
...Aufgabe der Bekleidungslieferstelle als Serviceleister
für ca. 2200 Beschäftigte ohne konkreten und kostengünstigeren
Alternativen aufzuzeigen. Aufwendungen für dienstliche
Bekleidungsempfänger werden steigen. Anschlussüberlegungen sind
nicht angestellt und vorliegend.
...keine direkte Versorgung durch eine Kfz – Werkstatt
für 350 Dienstfahrzeuge des PP Rheinpfalz, 13. BPH,
WSP; die seit Jahren sich in Planung befindet. Keine
polizeieigene Tankstelle mehr für Notfallversorgungen.
...Raumnutzungen für das PP Rheinpfalz in der
Liegenschaft entfallen und müssen anderweitig und sicherlich mit
höherem Aufwand organisiert werden.
...und für die GdP besonders wichtig:
Die persönlichen und sozialen Auswirkungen für über 140
PolizeibeamtInnen (derzeit 3 in Teilzeit) und derzeit 12
Tarifbeschäftige (derzeit 7 in Teilzeit), welche dann entweder nach
Enkenbach-Alsenborn umgesetzt oder aber anderweitig bei der Polizei
beschäftigt werden sollen. Können derzeitige
Eingruppierungen/Entgelte durch erforderlich werdende
Stellenzuweisungen gehalten werden?
Einige ISIM-Argumentationen im Verlauf der öffentlichen
Diskussionen nach dem 3.11.2011:
...Erwartung – Einsparpotential: ca. 400.000 € Miete und
ca. 110.000 € Unterhaltskosten.
...für die Folgevermarktung der Liegenschaft Schifferstadt gibt
es positive Signale.
...der Einsatzschwerpunkt der Schifferstadter Kräfte liegt im
Bereich des PP Westpfalz, bei den
Fußballspielen des 1. FC Kaiserslautern und beim PP
Mainz bei den Fußballspielen von Mainz 05.
...zur Reduzierung der Folgekosten und der längeren Anfahrtszeit
sollen die eingesetzten Kräfte die
zu unterstützenden Dienststellen bei den
Gruppeneinsätzen von zuhause aus anfahren.
Öffentliche Reaktionen nach dem 3.11.2011 durch:
...GdP-Informationsveranst. und Publikationen und ca. 14.000
Unterschriften aus der Bevölkerung
...verschiedene Besuche aus der Politik in der BP-Liegenschaft
Schifferstadt.
...Anfragen an die Landesregierung und Behandlung im
Innenausschuss des Landtages
...Resolutionen aus dem regionalen politischem Raum an das ISIM
bzw. die Landesregierung
...unzählige Medienberichterstattungen / Leserbriefe aus der
Bevölkerung
...GdP-Eingaben und Gespräch (11.1.2012) an und mit
Innenminister Roger Lewentz
...GdP-Gespräche mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Hendrik
Hering
...GdP-Brief verbunden mit einem Gesprächswunsch an
Ministerpräsident Kurt Beck (27.1.2012)
Aktuelle GdP-Nachfragen:
Die politische Entscheidung des Innenministeriums zur Schließung
der Polizeiliegenschaft Schifferstadt im Jahr 2013 steht derzeit
fest! Hierüber haben wir auch nach unserem Gespräch mit Minister
Lewentz berichtet.
Entgegen anderslautender Mitteilungen aus dem ISIM vom 3.2.2012
ist der bestehende Vertrag mit der LBB zur Aufgabe der
Schifferstadter Liegenschaft lt. aktueller Auskunft des ISIM
derzeit nicht gekündigt.
GdP-Bewertungen:
...Einspareffekte werden, ohne umfassende
betriebswirtschaftliche Untersuchungen und erforderliche
Folgenabschätzungen (auch in polizeitaktischer Hinsicht)
angestellt zu haben, in Aussicht gestellt.
...aus Sicht der GdP besteht hier die ganz große Gefahr, dass
sich prognostizierte Einsparpotentiale in „Mehrkosten...“
umwandeln und die vorgetragenen GdP-Themen zu Negativaspekten
lassen sich auch nicht durch unterschiedliche Argumentationen
wegdiskutieren und schönreden.
...rund 14.000 Unterschriften aus der Bürgerschaft zum
Erhalt der Polizeiliegenschaft zählen nicht!
...beispielweise ist die ISIM-Argumentation, dass die
Kolleginnen/Kollegen die zu unterstützenden Dienststellen bei den
alltäglichen Gruppeneinsätzen von zu Hause aus anfahren sollen,
organisatorisch und polizeitaktisch nicht möglich und wird in der
„Belegschaft“ nur belächelt.
...die GdP gibt zu bedenken:
Nur bei einer zeitnahen Vermarktung dieser „...Schifferstadter
Landesliegenschaft...“, mit all ihren vertraglichen zu beachtenden
Erfordernissen, würden sich dann auch faktisch Einspareffekte für
den Landeshaushalt ergeben. Ob und welche Vermarktungsmöglichkeiten
sich der LBB bereits aufzeigen, kann mangels entsprechender
Informationen nicht ausgeführt werden. Hier besteht natürlich die
Gefahr, dass angenommene Einsparungen zu einer „Luftbuchung…“
verkommen.
...versprochen: Die GdP kämpft und streitet in
dieser wichtigen Sache für die Polizei weiter!
Gewerkschaft der Polizei, Presse
28.02.2012
Langstreckenschwimmer in Schifferstadt ausgezeichnet
jüs.
Schifferstadt. Sagenhafte 100 Gewinner gab es beim
diesjährigen Langstreckenschwimmen des Kreisbades in
Schifferstadt. Die ersten 35 Plätze wurden zur Ehrung ins
Foyer des Kreisbad eingeladen und der Einladung folgten viele aus
Schifferstadt und Umgebung.
Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Elster freute sich bei der
Urkundenübergabe an die Gewinner über die große Zahl der
Schwimmteilnehmer und lobte die erstaunlichen Leistungen von jung
und alt. Jüngste Teilnehmerin war die fünfjährige Elena Schott, die
beim Langstreckenschwimmen trotz ihres zarten Alters bereits eine
Distanz von insgesamt 1,2 Kilometer zurücklegte. Dass Schwimmen
auch im Alter fit hält, zeigte der 77-jährige Kurt mit einer
Distanz von sage und schreibe 76 km.
Den
ungebrochenen Rekord hält der 49-jährige Holger Bellmann mit einer
Strecke von 266 km. Michael Elster bedankte sich beim Team des
Schifferstädter Kreisbades für die geleistete Arbeit und Mitarbeit
und hofft auch in diesem Jahr wieder auf ein erfolgreiches
Langstreckenschwimmen 2012.
Das nächste Schwimmen findet voraussichtlich im Oktober statt.
Teilnehmer ab 13 Jahre aus dem gesamten Landkreis können sich per
Formular im Kreisbad anmelden und dann über den Zeitraum von drei
Monaten ihre geschwommenen Kilometer ansammeln und beim Personal
eintragen lassen. Neben Aufnähern für die Badehose und der
Ehren-Urkunde gibt es auch Freikarten für das Kreisbad zu gewinnen.
Foto: jüs
18.02.2012
Zwischen politischer und beruflicher Bildung
Programmheft fürs Sommerhalbjahr bietet
vielfältige Seminare
Die
Pfalzakademie in Lambrecht widmet sich seit vielen Jahren mit einem
vielfältigen Seminarangebot der politischen und beruflichen
Bildung. Das 96 Seiten starke Programmheft fürs Sommerhalbjahr
stellt rund 55 Veranstaltungen von März bis September vor, die die
Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer in den unterschiedlichsten
Lebenslagen qualifizieren.
So unterstützt die Einrichtung des Bezirksverbands
Pfalz alle Interessierten im Bereich der beruflichen Bildung,
beispielsweise für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Gruppen,
eine bessere Organisation am Arbeitsplatz, die optimale Nutzung
verschiedener Computerprogramme oder für Vorträge ohne
Zettelwirtschaft. Veranstaltungen in der politischen Bildung
schaffen Gelegenheit zum Austausch über Dialog und Demokratie in
Deutschland, Migration und Kultur oder Umweltfragen als politische
Herausforderung in Deutschland und den USA. Darüber hinaus bietet
die Pfalzakademie Seminare zur Weiterentwicklung von Kommunen und
Fortbildung von deren Mitarbeitern an, sie können beispielsweise
erfahren, wie Sicherheitskonzepte bei Großveranstaltungen
erfolgreich umzusetzen sind oder welche Möglichkeiten der senioren-
und zukunftsgerechten Dorfentwicklung es gibt. Beim Blick hinter
die Kulissen können Besucher das Pfalztheater in Kaiserslautern vor
und hinter der Bühne kennenlernen oder im Naturpark Pfälzerwald
besondere Eindrücke erhalten. Schließlich hilft die Pfalzakademie
all jenen, die mehr über sich selbst lernen oder mehr aus sich
herausholen wollen, etwa mit Fortbildungen zur Vorbeugung von
Stress am Arbeitsplatz, zur Entfaltung von kreativen Potentialen,
zum schnelleren Lesen oder zur Optimierung von Stimme, Sprache und
Körpersprache.
Die Broschüre kann bei der Pfalzakademie kostenlos
bestellt (Telefon 06325 1800-0, Fax 06325 180026, info@pfalzakademie.bv-pfalz.de)
oder unter www.pfalzakademie.de abgerufen werden. Bei zwei- und
mehrtägigen Veranstaltungen stehen den Teilnehmern modern
ausgestattete Gästezimmer mit Dusche/WC, Fernsehgerät und
Internetanschluss zur Verfügung. Bezirksverband Pfalz,
Presse
16.02.2012
Kulturstiftung der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz übergibt Fördergelder
"Clemens G. Schnell, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz, der Geschäftsstellenleiter der Kreissparkasse von Böhl-‐Iggelheim, Erich Track, Franz Gabath vom Lätareausschuss, der Bürgermeister der Gemeinde Böhl-‐Iggelheim, Peter Christ, Clemens Körner, Landrat des Rhein-‐Pfalz-‐ Kreises und Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Rhein-‐ Pfalz (v. l .n. r.) bei der Übergabe der Fördergelder der Kulturstiftung in Höhe von 500 Euro."
500 Euro für Projekt aus Iggelheim
Die Kulturstiftung der Kreissparkasse Rhein-Pfalz vergab mehr
als 23.500 Euro Fördergelder an Initiatoren kultureller Ideen oder
Maßnahmen. Elf Projekte aus dem gesamten Rhein-Pfalz-Kreis befand
das Kuratorium für förderungswürdig. In der Gemeinde
Böhl-Iggelheim unterstützt die Stiftung der Kreissparkasse
Rhein-Pfalz ein Projekt: Der Lätareausschuss Iggelheim hat einen
Zuschuss in Höhe von 500 Euro erhalten.
Seit 1957 gestaltet der Ausschuss den Lätareumzug zum Ende der
Fastenzeit in Iggelheim, den die Kulturstiftung mit 500 Euro
unterstützt. Die Gelder übergaben Clemens G. Schnell,
Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz, und seine
Vorstandskollegin Elke Rottmüller, gemeinsam mit dem Landrat des
Rhein-‐Pfalz-‐Kreises, Clemens Körner. „Mit der Kulturstiftung
möchte die Kreissparkasse das bemerkenswerte Engagement und die
persönliche Initiative der Bürger des Rhein-‐Pfalz-‐Kreises
würdigen, die mit ihren Projekten einen herausragenden Beitrag zur
Kultur ihrer Heimat leisten – sei es in Sachen Musik, Bildende
Kunst, Theater oder Heimatkunde“, erklärte Clemens G. Schnell bei
der Feierstunde zur Vergabe der Gelder.
Folgende Initiatoren und Projekte erhielten Fördergelder durch
die Kulturstiftung der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz:
• Die Schlossfestspiele Fußgönheim sichert die Kulturstiftung
mit einer Ausfallbürgschaft von 10.000 Euro.
• Dem Verein zur Pflege der Kultur des Ringersport e. V.
Schifferstadt stellt die Kulturstiftung 3.800 Euro für die
Anschaffung einer Alarmanlage zur Verfügung. • Der MGV Frohsinn
1887 Rödersheim e. V. feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag.
Die Kulturstiftung stellt 2.000 Euro für die Feiern zur
Verfügung.
• Die Protestantische Kirchengemeinde Limburgerhof erhält 2.000
Euro für die Sanierung ihres Kirchturms.
• Die Laienspielgemeinschaft 1975 Beindersheim e. V. erhält für
seine kulturelle Jugendarbeit einen Zuschuss von 2.000 Euro.
• Für einen Malerei-‐Workshop in Rödersheim mit vier
ukrainische Kunststudenten stellt die Kulturstiftung 1.000 Euro zur
Verfügung.
• Die Projektgruppe „Neuhofener Archiv“ unterstützt die
Kulturstiftung mit 1.000. • Günter Klein aus Lambsheim hat bereits
zwei Bücher über seinen Heimatort verfasst und im Selbstverlag
veröffentlicht. Für ein neues Projekt erhält er von der
Kulturstiftung 500 Euro.
• Der Gesang und Musikverein „Volkschor“ 1846 e. V. Lambsheim
erhält 500 Euro für eine Probenreise.
• Der Lätareausschuss Iggelheim erhält 500 Euro zur Organisation
des Umzugs.
• Björn Berte aus Heuchelheim und seine Jugendband
„Raucherpflaster“ erhalten 200 Euro für eine CD-‐Produktion.
Zu den Stiftungen der Kreissparkasse
Rhein-Pfalz
Bereits 1995 gründete die Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz eine
Kulturstiftung. Im Jahr 2003 folgte eine Sportstiftung. Damit setzt
sie im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages einen Schwerpunkt auf
die Kultur-‐ und Sportförderung. Insgesamt sind von beiden
Stiftungen bis heute rund 500.000 Euro ausgeschüttet worden.
Während sich die Kulturstiftung an alle Träger kultureller Ideen
oder Maßnahmen im Rhein-‐Pfalz-‐Kreis wendet, seien es
Organisationen oder Einzelpersonen, richtet die Sportstiftung ihren
Fokus insbesondere auf junge Sportler im Sinne einer breiten
Nachwuchsförderung. Das Stiftungskapital beläuft sich bei der
Kulturstiftung auf 1.000.000 Euro. Die Sportstiftung verfügt
derzeit über ein Kapital in Höhe von 500.000 Euro. Diese Einlagen
wurden von der Kreissparkasse erbracht. Aus den Zinserträgen werden
die Förderungen finanziert. KSK Rhein-Pfalz, Presse
13.02.2012
Sommerferienaktion Kinderstadt Astropolis geht in eine neue Runde
Seit 2003 sind die Kinderstädte Astropolis und
Kätschapaso schon ein fester Bestandteil des Ferienprogramms für
die Kinder aus Wörth, Germersheim und dem gesamten Landkreis
geworden.
Auch die MitarbeiterInnen aus den Daimler Werken in Germersheim
und Wörth verlassen sich jährlich auf die gute Kooperation, um
Familie und Beruf in den Ferienzeiten gut miteinander zu
vereinbaren. In diesem Jahr geht es mit Astropolis 2012 in Wörth
weiter.
In den letzen drei Wochen der Sommerferien (23.07. – 10.08.2012)
veranstaltet der Internationale Bund in Zusammenarbeit mit den
Städten Germersheim und Wörth und „Beruf & Familie“ der Daimler
AG Wörth und Germersheim bereits zum fünften Mal das Ferienangebot
Kinderstadt Astropolis. Die Kinderstadt findet dieses Jahr wieder
vor dem Mehrgenerationenhaus in der Ahornstraße 5 in Wörth statt.
Teilnehmen dürfen alle Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren
(23.07.1999 – 23.07.2006).
Die Kinderstadt Astropolis ist montags bis freitags von 8:00 bis
17:00 h geöffnet. Die Anmeldung ist nur wochenweise möglich. Der
Kinderstadtbus fährt zwischen Germersheim und Wörth.
Hinter der Kinderstadt verbirgt sich ein aufregendes Abenteuer,
in dem sich Spiel und Wirklichkeit auf vielfältige Art und Weise
verbinden. Die Kinder sind aufgefordert, innerhalb eines
vorgegebenen Rahmens eine Idee von Zusammenleben und Arbeiten zu
entwickeln und umzusetzen. In Astropolis gibt es alles, was es in
einer richtigen Welt auch gibt: eine Bäckerei, ein Arbeitsamt, eine
Polizei, ein Einwohnermeldeamt, eine Zeitung und natürlich auch
einen Bürgermeister, um nur einiges zu nennen.
Die Anmeldung ist ab Montag, den 06. Februar möglich. Die
Anmeldeunterlagen sind im Internet unter www.juz-ger.de bzw. unter www.mgh-woerth.de erhältlich.
Wir bitten Sie, diesen Weg falls möglich immer zuerst zu wählen.
Die Spielregeln der Kinderstadt wurden überarbeitet und in einem
Flyer zusammengefasst. Die Spielregeln sind zusammen mit der
Anmeldung erhältlich und bilden die Grundlage für die
Kinderstadt.
Telefonisch können sich interessierte Eltern zwecks
Informationen an das Kinder- und Jugendzentrum in Germersheim, Frau
Majoran oder Herr Leingang, unter 07274 – 702534 wenden. Jedes Jahr
sind wir auch auf der Suche nach engagierten Personen, die
Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit während der Kinderstadt
haben.
Dabei suchen wir nicht nur Jugendliche, die mind. 16 Jahre alt
sein sollen. Auch Mütter, Väter oder SeniorInnen, die gerne werken,
schneidern, backen oder kreativ sind, sind herzlich eingeladen ihr
Wissen weiterzugeben. Haben Sie Lust uns während dieser Zeit zu
unterstützen, dann können Sie sich gerne telefonisch bei uns
melden. Kinder- und Jugendzentrum Germersheim, Presse
09.02.2012
Gemeinsame Pressemitteilung der CDU Rhein-Pfalz und MdL Johannes Zehfuß zur Kündigung des Mietvertrages für die Bereitschaftspolizei in Schifferstadt
Umland / Böhl-Iggelheim- Mit großer Enttäuschung haben
Helmut Pfaff, der als Stellvertretender Vorsitzender das Thema
federführend für den CDU-Kreisverband Rhein-Pfalz bearbeitet, und
der Böhl-Iggelheimer Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß die
heutigen Presseberichte zur Kenntnis genommen, laut denen der
Mietvertrag der Liegenschaft Schifferstadt zum 01.07.2013 gekündigt
wurde.
„Ich war am Anfang so optimistisch, dass die Entscheidung
zurückgenommen wird, da die Sachargumente so eindeutig waren und
heute immer noch sind. Leider muss ich nach fast drei Monate mit
arbeitsintensiven Recherchen und zahlreichen, sachlichen
Resolutionen verschiedener CDU-Gremien von der kommunalen Ebene bis
in den Landtag hinein feststellen, dass noch ein weiter Weg bis zur
Rücknahme der Entscheidung vor uns liegt“ bringt Pfaff seine
Enttäuschung, aber auch seine Bereitschaft, das Engagement
fortzusetzen, zum Ausdruck.
„Dass Sachargumenten der Opposition wenig Gehör geschenkt wird,
musste ich in meiner noch kurzen Zeit als CDU-Landtagsmitglied
bereits schmerzlich erfahren. Dass aber auch das Vorbringen der
Sachargumente durch meine SPD-Kollegin und Landtagsvizepräsidentin
Hannelore Klamm nichts nützt, ist eine neue Erfahrung“, so Johannes
Zehfuß. „Auch die Meinung der SPD-Abgeordneten Frau Ebli, deren
Unterschrift eine von deutlich mehr als 13000 gegen die Verlegung
der Bereitschaftspolizei nach Enkenbach-Alsenborn ist, hat wohl
keine Bedeutung mehr im Ministerium, obwohl Frau Ebli
immerhin Vorsitzende des für die Polizei zuständigen
Innenausschusses ist “ fügt Zehfuß hinzu.
„Auch in vielen kommunalen Gremien haben Sozialdemokraten
und Grüne ihre Meinung gegen die Verlegung zum Ausdruck gebracht“
ergänzt Pfaff, dass auch auf kommunaler Ebene nicht nur
CDU-Mandatsträger gegen die Verlegung aktiv sind, sondern sich dort
aufgrund der überzeugenden Sachargumente auch Parteimitglieder der
rot-grünen Landesregierung, wie z. B. die Schifferstadter
Bürgermeisterin Volk, gegen die Verlegung aussprechen.
„Die CDU-Landtagsfraktion wartet noch auf die Antworten auf
einige parlamentarische Anfragen an die Landesregierung. Diese
sollen u. a. die tatsächliche Datenlage zum Zeitpunkt der
Entscheidung offenlegen. Dass sich das finanzielle Argument
„Die Liegenschaft ist marode und hat hohen Sanierungsbedarf“ in das
Vermarktungsargument „Die Liegenschaft ist in einem guten Zustand“
gewandelt hat, spricht für die schwache, nicht nachvollziehbare
Entscheidungsgrundlagen“, moniert Zehfuß. „Ich wünsche mir, dass
sich Innenminister Lewentz, der laut Presseberichten in der letzten
Woche mehrfach in der Region unterwegs war, endlich mal selbst ein
Bild vor Ort in Schifferstadt macht und nicht aus Zeitgründen –so
seine Begründung- nur seine Staatssekretärin Raab vorschickt.
Da Lewentz das Thema Bepo Schifferstadt offensichtlich nicht zur
Chefsache machen will, macht das hoffentlich Ministerpräsident Beck
im Gespräch mit der Gewerkschaft der Polizei“ gibt auch Johannes
Zehfuß die Hoffnung im Kampf um den Erhalt der Bereitschaftspolizei
in Schifferstadt noch nicht auf.
05.02.2012
Zwölf Preise für elf RP-Musikschüler
Ludwigshafen- Am
Wettbewerb „Jugend musiziert“ hatten sich dieses Jahre zwar
nur elf Nachwuchstalente beteiligt, die an der Musikschule des
Rhein-Pfalz-Kreises unterrichtet werden. Sie ernteten aber
insgesamt zwölf Preise.
Das kuriose Ergebnis kam dadurch zustande, dass Nils Häßel aus
Schifferstadt gleich zweimal als Klavierbegleiter im Einsatz war
und beide Male mit 24 von 25 möglichen Punkten einen Ersten Preis
bekam. Ein weiterer Erster Preis in derselben Altersklasse ging an
seinen Schifferstadter Pianistenkollegen Philipp Kuhn. An der
Pfeifenorgel holte sich Natalie Engbarth aus Ludwigshafen einen
Ersten Preis, mit der Oboe Antonio Valle Lopez aus
Rödersheim-Gronau.
Acht junge Musiker aus den Reihen der Kreismusikschule haben
sich sogar für die nächste Runde qualifiziert, bei der sich die
Besten aus ganz Rheinland-Pfalz treffen. Es handelt sich dabei um
Antonia Pankner aus Mutterstadt (Querflöte), Lennart Nickel aus
Ludwigshafen (Oboe), Victor Riley aus Mutterstadt (Fagott) sowie um
die Musical-Interpretinnen Rebecca und Julia Eckes aus Limburgerhof
und Annika Link aus Ludwigshafen. Mit einen Zweiten Preis wurde das
Können von Constantin Sold (Viola) aus Schifferstadt als Teil eines
Duos gewürdigt.
Landrat Clemens Körner und Kreisbeigeordneter Konrad Reichert
als zuständiger Dezernent äußerten sich über das Ergebnis sehr
erfreut. Sie lobten nicht nur die Preisträgerinnen und -träger für
ihr großes Engagement, sondern auch deren Lehrkräfte. Dabei handelt
es sich um Claudia Hammer (Querflöte), Judith Janzen (Gesang),
Sigrun Meny-Petruck (Oboe), Erik Meßmer (Fagott), Werner Schmitt
(Klavier), Christoph Utz (Orgel) und Hiltrud Wies (Viola).
Eine Auswahl ihrer Preisträger stellt die Kreismusikschule am
Freitag, 24. Februar, 19 Uhr, in Schifferstadt vor.
Zunächst musiziert in der katholischen Pfarrkirche Sankt
Jakobus die erfolgreiche Organistin. Anschließend geht das
Konzert gegenüber im Alten Rathaus weiter.
RP-Kreisverwaltung, Ludwigshafen, Presse
03.02.2012
Zeitweise nur Aquabella offen
Von den Hallenbädern des Rhein-Pfalz-Kreises ist in
nächster Zeit teilweise nur das „Aquabella“ geöffnet.
Ludwigshafen- Im
Kreisbad Römerberg finden von Montag, 13. Februar, bis Dienstag,
21. Februar, Revisionsarbeiten statt. Die dortige Schwimmhalle ist
die ganze Zeit über geschlossen, die Sauna aber nur an den beiden
letzten Tagen, also an Rosenmontag und Fasnachtsdienstag.
Im Kreisbad Schifferstadt finden von Montag, 20. Februar, bis
Freitag, 2. März, Revisionsarbeiten statt. Die dortige Schwimmhalle
ist ebenfalls die ganze Zeit über geschlossen, die Sauna nur am 20.
und 21. Februar, also an Rosenmontag und Fasnachtsdienstag.
Im Kreisbad Maxdorf-Lambsheim dauert die Generalsanierung und
Erweiterung an. Seine Wiedereröffnung ist schon mehrfach verschoben
worden. Für die jüngste Verzögerung sorgten die Fliesenleger, indem
sie ihre Arbeit nicht fachgerecht ausführten. Sie müssen jetzt ganz
von vorne beginnen, nachdem ein unabhängiger Gutachter dem Kreis
bestätigt hat, dass eine punktuelle Ausbesserung nicht möglich ist.
RP-Kreisverwaltung Ludwigshafen, Presse
01.02.2012
„Ausbildung schafft Zukunft - Perspektiven in der Landwirtschaft für Legazpi/Philippinen“
Spendenübergabe des
Hungermarsches in Höhe von 57.000 Euro.
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Wie in den zurückliegenden Jahren
hatte die Ökumenische Arbeitsgruppe Hungermarsch Böhl-Iggelheim zur
Scheckübergabe in das Evangelische Gemeindezentrum (EGZ) im
Ortsteil Iggelheim eingeladen. Neben vielen Helferinnen, Helfern
und Unterstützern des Hungermarschprojektes aus Politik, Vereinen
und den Kirchen konnte die evangelische Pfarrerin, Dagmar Peterson
besonders Bürgermeister Peter Christ, den katholischen Dekan
Michael Janson, so wie den evangelischen Pfarrer Tim Kaufmann
willkommen heißen.
Dr. Reinhold Saur vom Arbeitskreis Hungermarsch lies noch einmal
das letztjährige Projekt Revue passieren das unter dem Motto
„Ausbildung schafft Zukunft –Perspektiven in der Landwirtschaft für
Legazpi/Philippinen“ stand. Der Erlös dient zur Beschaffung von
einfachen landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen, so wie zur
Ausbildung junger Menschen in der Landwirtschaft, die ihrerseits
dann wieder als Ausbilder und Moderatoren für eine nachhaltige
Landwirtschaft dienen und dadurch dazu beitragen, dass die Bauern
ihre Erträge steigern können und dadurch in der Lage sind ihre
Familien zu ernähren.
Das Projekt wird getragen von „Don Bosco, Jugend dritte Welt“
eine Initiative des Ordens der Salesianer, deren Gründer Don Bosco
war. Der Orden betreut schon seit vielen Jahren mehrere Projekte
auf den Philippinen. Dr. Walter Zwick, ein ehemaliger BASF
Mitarbeiter, der nach seiner Pensionierung z. Z. als Landwirt in
Kambodscha arbeitet, dient als Ansprechpartner hier und vor Ort und
ist Garant dafür, dass der gesamte Betrag zu 100 % dem Projekt zu
gute kommt.
„Unser Motto war von Anbeginn und ist heute noch: „Hilfe zur
Selbsthilfe“ betont Dr. Saur ausdrücklich und veranschaulicht
diesen Wahlspruch mit dem aus China stammenden Sprichwort. „Gib
einem Hungernden einen Fisch und er wird einen Tag lang satt. Lehre
ihn aber zu fischen – dann wird er nie mehr hungern“. In über
70 Infoveranstaltungen wurde das Hungermarschprojekt in Kirchen,
Schulen bei Jugendlichen und Senioren vorgestellt. Eine ungeheure
Arbeit, wie Dr. Saur betonte, die sich aber gelohnt hatte. Und ganz
unterschiedlich war die Art der Unterstützung. Die
Peter-Gärtner-Realschule aus Böhl-Iggelheim plus hatte einen ganzen
Aktionstag dem Projekt gewidmet was einen Betrag von 2.075 Euro
ergab. Die Gymnasiasten aus Haßloch verkaufen das ganze Jahr über
Kuchen und Kaffee für den guten Zweck. Besonders hob Dr. Saur das
schon seit Jahren anhaltende Engagement der Schülerinnen und
Schüler der Grundschule aus Dannstadt-Schauernheim hervor. Jeweils
an Erntedank verkaufen die Kinder Obst und Gemüse und stellen den
Erlös komplett der Hungermarschinitiative zur Verfügung.
Stolze 784 Euro betrug der Betrag bei der letzten Aktion.
Und auch das Ergebnis der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule aus
Iggelheim ist mit 3.673 Euro mehr als erwähnenswert.
Dr. Walter
Zwick zeigte sich überrascht und überwältigt als ihm Dr. Reinhold
Saur den Scheck über die hohe Summe von 56.213 Euro überreichte. In
seinen Dankesworten betonte Dr. Zwick die Notwendigkeit, sich
verstärkt gegen den Hunger in der Welt zu engagieren. In 30 Jahren
wird die Weltbevölkerung über 9,5 Milliarden Menschen betragen.
Hunderttausende Kinder verhungern jedes Jahr, der größte Teil der
Menschheit weis heute nicht von was er morgen satt werden soll und
wie er überhaupt überleben kann. Bei dem immer kleiner werdenden
Flächen die für eine ertragreiche Landwirtschaft genutzt erden
können ist eine Verbesserung des Pflanzenanbaues, die Verhinderung
der Bodenerosion durch Bepflanzung, die dann auch wieder als Fitter
für das Vieh verwendet werden kann, ein Gebot der Stunde und die
soll auch auf den Philippinen geschehen. Dr. Zwick versprach über
den bestimmungsgemäßen Einsatz der Spendengelder vom Hungermarsch
zu wachen und in einem Jahr bei einer Infoveranstaltung über
das Erreichte zu berichten.
Neben den Grußworten, in den er den Einsatz aller am
Hungermarsch beteiligten ausdrücklich seinen Dank und
seine Anerkennung aussprach, hatte Bürgermeister Peter Christ eine
besondere, handfeste Überraschung dabei. Peter Christ stockte den
an sich schon respektablen Betrag von 56.213 auf den runden Betrag
von 57.000 Euro auf. Der Bürgermeister betonte, dass dieses Geld
aus einem Spendentopf stammt, der von Beträgen gespeist wird die
einzelne Bürger, oder Institutionen, für soziale Belange in der
Gemeinde zur Verfügung stellen.
„Somit haben sie, an Dr. Saur gewandt, ihr anvisiertes Ziel von
57.000 Euro erreicht“ bemerkte ein gutgelaunter Ortschef unter dem
Beifall der Anwesenden.
In 36 Jahren Hungermarsch konnten bisher mit über 2 Millionen
Euro soziale Projekte in der ganzen Welt gefördert werden. Eine
Leistung auf die die Arbeitsgruppe zu Recht stolz sein kann und die
das Produkt sehr vieler Menschen war, die sich ihrer sozialen
Verantwortung für die Menschen in der Welt, denen es nicht so
gut geht wie uns, bewusst sind, wie Helmut Wüst vom
Hungermarschteam stolz bemerkte.
Der nächste Hungermarsch wird am 14.10.2012 wie jedes Jahr in
Böhl-Iggelheim stattfinden. Stefan Endres vom Hungermarschteam
stelle das Projekt vor. Der Erlös wird zur Errichtung einer
Grundschule in der Nähe der Hauptstadt Daressalam in Tansania in
Ostafrika sein. Schulbildung ist die Voraussetzung um den
Teufelskreis von Unwissenheit, sozialem Elend und
Perspektivlosigkeit zu durchbrechen.
Das Projekt wird getragen von dem katholischen Frauenorden St.
Joseph Sisters, der sich sehr in der Bildungsarbeit in Ostafrika
engagiert. In vielen Infoveranstaltungen wird das Projekt im
Einzugsgebiet des Hungermarsches detailliert vorgestellt werden.
(der SPEYER-KURIER wird ausführlich berichten)
Der katholische Kirchenchor aus Iggelheim unter der Leitung von
Bettina Oster gab der kleinen Feierstunde mit, den mit viel Applaus
bedachten Liedvorträgen, den festlichen musikalischen Rahmen.
Regina Magin zeichnete mit Urkunden Marschierer aus, die einen
besonders hohen Betrag für das Hungermarschprojekt erwandert
hatten. Eine Tradition die auch weiter gepflegt werden wird. Hier
ist besonders die Familie Saur zu erwähnen die einen Betrag von
7.500 Euro beisteuern konnte. Die Familie Magin hatte mit
über 5.500 Euro ebenso einen hohen Betrag erwandert.
Ebenso wurden die Gewinner des Quiz vom Hungermarschtag
ausgezeichnet. Die Buchpreise gingen an Malin und Leon Grüninger,
Lennart und Björn Skötsch, Nora Kiefer, Jonas Schmitt, so wie Kevin
Wagner.
Zur “Ökumenischen Arbeitsgruppe Hungermarsch Böhl-Iggelheim“
gehören Initiativen aus Böhl-Iggelheim, Mutterstadt,
Rödersheim-Gronau, Hochdorf-Assenheim, Speyer,
Dannstadt-Schauernheim und Mömbris. Weitere Infos unter: www.hunger-marsch-boehl-iggelheim.de Bild:
fg
31.01.2012
Appell für zweite Rheinbrücke
Das Initiativbündnis beim Unterzeichnen der Ministerbriefe: Fraktionsvorsitzende Gabriele Luczak-Schwarz, Bürgermeister Harald Seiter, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landrat Dr. Chrsitoph Schnaudigel, Verbandsvorsitzender Josef Offele (sitzend v.l.n.r.)
Über 180 Unternehmen der Region Karlsruhe
unterzeichneten Resolution
Eine Liste mit mehr als 180 Unternehmen präsentierte die
Initiative Zweite Rheinbrücke am vergangenen Freitag, 27.
Januar der Öffentlichkeit. Diese Unternehmen hatten eine Resolution
unterstützt, die eine zusätzliche Rheinquerung fordert, um das
Wirtschaftswachstum in der Region zu sichern. Nun wendet sich die
Initiative in Briefen an den Bundesverkehrsminister und die
Ministerpräsidenten beiderseits des Rheins und führen die mehr als
180 Unterstützer aus der Wirtschaft auf; einige der Unternehmen
machen ihre Zukunft und ihren Verbleib in der Region von einer
zweiten Brücke abhängig.
Die Initiative Zweite Rheinbrücke ist ein regionales
Bündnis, das aus den Landräten der Landkreise Karlsruhe und
Germersheim, dem Vorsitzenden des Regionalverbandes Mittlerer
Oberrhein (RVMO) und des Eurodistrikts Regio Pamina, dem
Bürgermeister der Stadt Wörth und der Vorsitzenden der
CDU-Gemeinderatsfraktion im Karlsruher Gemeinderat besteht. „Wir
setzen uns dafür ein, das bereits eingeleitete
Planfeststellungsverfahrens für eine zweite Rheinquerung mit einer
Anbindung auf der baden-württembergischen Seite an die B36 endlich
zügig aufzunehmen“, erklärt Landrat Christoph Schnaudigel
(Karlsruhe). „Mit den Firmenunterschriften wollen wir klarmachen,
dass nicht nur die politische Mehrheit der Region auf die längst
überfällige Entlastung der alten Rheinbrücke drängt, sondern auch
Unternehmer“, ergänzt für die andere Seite Landrat Fritz Brechtel
(Germersheim). Und Josef Offele (RVMO, Eurodistrict Regio Pamina)
gibt zu bedenken, dass „das Nadelöhr alte Rheinbrücke“ den
Lieferverkehr, die Warenströme, die Pendlerverkehre und damit das
gesamte Wachstum der Region ausbremst“.
Die Stimme erhebt auch der Wörther Bürgermeister Harald Seiter,
der täglich sieht, wie sich der gesamte Verkehr über ‚seine’ Brücke
zwängt. Als Vertreter der Unternehmen unterstrichen der Vorsitzende
des Verkehrsausschusses der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe
Herbert Striebich und der Geschäftsführer der IHK Pfalz Jürgen
Vogel die Bedeutung der zweite Rheinbrücke für die Wirtschaft; auch
sie drängen mit allen Anderen darauf, die bestehende Rheinbrücke
mit einer zweiten Brücke zu entlasten. „Das ist ein entscheidender
Standortfaktor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der
gesamten Region“, betont Gabriele Luczak-Schwarz. Die Vorsitzende
der CDU-Fraktion Karlsruhe kämpft für das Projekt, das der
Karlsruher Gemeinderat gegen die Stimmen ihrer Fraktion abgelehnt
hatte. Bestätigt sieht sie sich durch den Faktencheck, den die neue
Landesregierung in ihrer Stadt präsentierte: „Im Ergebnis
unterstrich das die Notwendigkeit, die Leistungsfähigkeit der
Rheinquerung zu steigern, noch einmal zusätzlich.“ Der Bund
als zuständiger Vorhabens- und Baulastträger wäre nun am Zug, da er
feststellte, dass gebaut werden muss. Daher wendet sich die
Initiative an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und die
Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann
sowie von Rheinland-Pfalz Kurt Beck. Ihnen stellt das Bündnis die
Unternehmen vor, die ihre Namen unter die Resolution für eine
Zweite Rheinbrücke gesetzt haben. Die entsprechenden Briefe
unterzeichneten die Mitglieder der Initiative vor Vertretern der
Presse. Dieser gemeinsame Appell ist einmalig in der Geschichte der
Region. KV Germersheim, Presse; Foto: Alàbiso
30.01.2012
Bürgerfahrt in polnischen Partner-Kreis
Ludwigshafen- Die
Partnerschaft zwischen dem polnischen Landkreis Oppeln und dem
Rhein-Pfalz-Kreis besteht 2012 zehn Jahre. Aus diesem Anlass findet
von 17. bis 25. Mai eine Bürgerfahrt nach Schlesien statt, für die
ab sofort Anmeldungen entgegengenommen werden.
Als Reiseleiter fungiert Paul Neumann aus Römerberg, der zu den
Vätern dieser kommunalen Verbindung zählt. Er zeigt den Gästen aus
dem Westen nicht nur das Oppelner Land und die Kreisstadt, sondern
beispielsweise auch Schweidnitz mit der größten Holzkirche Europas,
die „Schwarze Madonna“ von Tschenstochau, die Altstadt von Breslau,
die Sehenswürdigkeiten Krakaus sowie einige Orte wie Auschwitz,
deren Namen aus der Zeit des Nationalsozialismus bekannt sind. Die
Teilnahme an einem offiziellen Termin mit Landrat Clemens Körner
und seinem Kollegen Henryk Lakwa isr ebenfalls vorgesehen. Auf dem
Rückweg steht noch ein Besuch der tschechischen Hauptstadt Prag auf
dem Programm.
Nähere Informationen gibt es bei Omnibus-Wydra in Speyer,
Telefon 06232/95983, oder Paul Neumann, Telefon 06232/82933.RP-
Kreisverwaltung, Presse
27.01.2012
ITK Engineering AG ist beliebtester Arbeitgeber unter rund 62.000 Unternehmen
ITK_TOP_Company: ITK Engineering ist beliebtester Arbeitgeber unter rund 62.000 Unternehmen bei kununu.com
Der Entwicklungspartner belegt Platz 1 bei kununu - der
größten Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen
Raum
Herxheim- Die größte
Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum kununu
hat die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands gekürt. Auf dem
ersten Platz: die ITK Engineering AG. Von rund 62.000 Unternehmen
erzielte die Ingenieurgesellschaft die besten Bewertungen. Diese
können bei kununu jederzeit online von den eigenen Mitarbeitern
vorgenommen werden. Mit einem Gesamtwert von 4,68 von 5 möglichen
Punkten hebt sich die ITK Engineering AG von anderen klein- und
mittelständischen Unternehmen sowie von Großkonzernen deutlich ab.
„Diese
Auszeichnung bedeutet mir sehr viel“, so Michael Englert, Gründer
und Vorstandsvorsitzender der ITK Engineering AG. „Denn sie beruht
auf der direkten Meinung unserer Mitarbeiter. Deren Zufriedenheit
ist unser primäres Firmenziel, nicht die Gewinnmaximierung. Die
kununu-Auszeichnung zum besten Arbeitgeber ist für mich ein Beleg
dafür, dass wir dieses Ziel für den Moment erreicht haben.“ Damit
dies weiterhin so bleibt, achtet das Unternehmen auch bei starkem
Wachstum sehr auf den Erhalt der familiären Firmenkultur und bietet
zahlreiche Sozialleistungen und Aktivitäten zur
Mitarbeitermotivation an. Wünsche und Verbesserungsvorschläge der
Mitarbeiter werden bei der ITK Engineering AG, die von einer
offenen Feedback-Kultur geprägt ist, sehr ernst genommen. Neben den
externen kununu-Bewertungen führt das Unternehmen selbst eine
jährliche Mitarbeiterumfrage durch und leitet anhand derer
entsprechende Maßnahmen ab. Englert ist davon überzeugt, dass eine
stabile Positionierung im Markt nur möglich ist, wenn sich die
Mitarbeiter wohlfühlen und sich weiterentwickeln können.
Persönlichkeit und Teamgeist in einem angenehmen Arbeitsumfeld,
eine offene Kommunikation und die Förderung des Einzelnen stehen
bei dem Entwicklungspartner im Vordergrund.
Zum kununu-Profil der ITK Engineering AG http://www.kununu.com/de/all/de/fw/itk-engineering
Zur Karriereseite der ITK Engineering AG http://www.itk-karriere.de/index.php
Über die ITK Engineering AG
Die ITK Engineering AG ist ein mittelständisches Unternehmen mit
familiärem Charakter, internationaler Ausrichtung und konsequenter
Kunden- und Mitarbeiterorientierung. Als
Premium-Entwicklungspartner namhafter Firmen aus der Automobil- und
Luftfahrtindustrie sowie Medizintechnik bietet das Unternehmen
technologisch hochwertige Ingenieurleistungen im Bereich
Softwareentwicklung, Embedded Systems und Regelungstechnik.
Gegründet wurde die Ingenieurgesellschaft für Technische
Kybernetik (ITK) im Jahre 1994 von Dipl.-Ing. Michael Englert, der
inzwischen gemeinsam mit Dr. Helmuth Stahl den Vorstand des
Unternehmens bildet. Heute ist die ITK Engineering AG mit rund 420
Mitarbeitern neben dem Hauptsitz in Herxheim national und
international mit Standorten in München, Stuttgart, Marburg und
Braunschweig sowie Detroit (USA), Graz (Österreich) und Tokyo
(Japan) vertreten. ITK Engineering AG,Presse
21.01.2012
Hinter die Kulissen des Erdwärmekraftwerks geschaut
Pfalzakademie
führt nach Landau
In der Reihe „Hinter die Kulissen geschaut“ bietet die
Pfalzakademie Lambrecht am Freitag, 10. Februar, von 16 bis 18 Uhr
einen Einblick ins Erdwärmekraftwerk in Landau. Seit einigen Jahren
versuchen Fachleute erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Mit
der Nutzung der Erdwärme, der sogenannten Geothermie, haben sie
einen Weg beschritten, den viele für zukunftsträchtig halten. Die
Teilnehmer dieser Veranstaltung haben Gelegenheit, das
Geothermiekraftwerk in Landau zu besichtigen und
Hintergrundinformationen über diese Form der Energiegewinnung zu
erhalten. Sie lernen wichtige Zusammenhänge über Erdwärme und
Umweltfragen kennen und können vor Ort zum Beispiel herausfinden,
ob damit eine Lösung für die Deckung des künftigen Energiebedarfs
gefunden wurde, ob die Technologien bereits ausreichen, um den
Bedarf in großem Umfang zu decken, oder ob Erdwärme wirklich
umweltfreundlich ist. Bei der Führung durch das Kraftwerk werden
unter anderem Erdwärmepotenziale weltweit und im Oberrheingraben,
Fragen zum Standort Landau sowie die Planung und Durchführung von
Tiefbohrungen erörtert.
Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, Treffpunkt ist auf
dem Gelände des Erdwärmekraftwerk, Eutzinger Straße 42, Landau, am
Parkplatz beim Thermalwasserbecken. Anmeldungen bis 27. Januar bei
der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht,
Telefon 06325 1800-0, Fax 06325 1800-26, info@pfalzakademie.bv-pfalz.de.
Weitere Informationen finden sich unter www.pfalzakademie.de.
Bezirksverband Pfalz, Presse
17.01.2012
Bezirksverband Pfalz lobt drei Pfalzpreise aus
Bewerben können sich Medienleute, bildende
Künstler und Musiker
Der
Bezirksverband Pfalz schreibt in diesem Jahr drei Pfalzpreise aus,
und zwar den Medienpreis Pfalz, den Pfalzpreis für Bildende Kunst
(in der Sparte Malerei) sowie den Pfalzpreis für Musik (in der
Sparte Vokal- und Instrumentalmusik), für den das
Bewerbungsverfahren bereits läuft. Alle drei Preise werden als
Hauptpreis (10.000 Euro) und Nachwuchspreis (2.500 Euro) vergeben.
Um den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen
werden; dabei sollte ein sachlicher oder persönlicher Bezug zur
Pfalz bestehen. Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils
eine Jury. Weitere Informationen, darunter die Richtlinien zu den
Pfalzpreisen sowie Anmeldeformulare, finden sich im Internet unter
www.pfalzpreise.de. Bewerbungen und Vorschläge müssen für den
Pfalzpreis für Bildende Kunst sowie für den Pfalzpreis für Musik
bis zum 30. März, für den Medienpreis Pfalz bis zum 29. Juni
vorliegen.
Mit dem Medienpreis Pfalz will der Bezirksverband
Pfalz dazu anregen, die Region in den Medien darzustellen, die
Kenntnisse über die Pfalz zu mehren und deren Bekanntheitsgrad zu
erhöhen. Ausgezeichnet werden Arbeiten aller Darstellungsformen aus
den Sparten Print, Funk, Film- und Fernsehen sowie Internet, in
denen ein Thema informativ und kreativ in Text, Bild oder Ton
aufgearbeitet wurde. Ebenso kann die Kontinuität eines Schaffens
ausgezeichnet werden. Die Beiträge sollen die Pfalz in ihrer
landschaftlichen, geschichtlichen, kulturellen, sozialen,
politischen oder wirtschaftlichen Eigenart in hervorragender und
beispielhafter Weise dokumentieren. Fragen und Bewerbungen sind zu
richten an Bezirksverband Pfalz, Referat Öffentlichkeitsarbeit,
Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-121,
info@bv-pfalz.de.
Der Pfalzpreis für Bildende Kunst, der in diesem Jahr
die Sparte Malerei in den Mittelpunkt rückt, würdigt das
künstlerische Schaffen in der Region seit 1953 und wird alle zwei
Jahre verliehen. Die Künstlerinnen und Künstler dürfen maximal drei
Arbeiten, die seit 2009 entstanden sind, zusammen mit einer kurzen
Darstellung des künstlerischen Werdegangs, dem ausgefüllten
Bewerbungsbogen sowie beschrifteten und reproduktionsfähigen Fotos
der eingereichten Arbeiten abgeben. Die Jury legt neben den
Preisträgern auch die Werke fest, die das Museum Pfalzgalerie vom
15. Juli bis 19. August in einer Ausstellung präsentiert. Für die
Preisträger organisiert das Museum des Bezirksverbands Pfalz im
nächsten Jahr eine Einzelausstellung mit Katalog und erwirbt eines
ihrer Werke. Weitere Informationen gibt es beim Museum
Pfalzgalerie, Museumsplatz 1, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631
3647-204.
Bereits angelaufen ist das Bewerbungsverfahren für den
Pfalzpreis für Musik, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird und
mit dem der Bezirksverband Pfalz das musikalische Schaffen in der
Region fördern will. Für 2012 ist der noch junge Pfalzpreis
erstmals in der Sparte Vokal- und Instrumentalmusik ausgeschrieben.
Teilnehmen kann, wer ein in den vergangenen zwei Jahren
selbstkomponiertes Werk einreicht; es ist möglich, neben der
Partitur auch Libretto, Erläuterungen und Tonträger beizufügen. Für
Fragen und Bewerbungen steht das Pfalztheater, Willy-Brandt-Platz
4-5, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-0, info@pfalztheater.bv-pfalz.de,
zur Verfügung.
Bei der Auswahl aller Preisträger ermitteln die Jurys
zunächst maximal fünf Nominierte; aus ihrem Kreis wird jeweils ein
Haupt- und Nachwuchspreisträger bestimmt, den der Bezirksverband
Pfalz im Rahmen einer öffentlichen Pfalzpreis-Gala am Samstag, 17.
November, um 19.30 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern bekannt gibt.
Neben dem Preisgeld gibt es jeweils auch eine Trophäe und eine
Urkunde. Bezirksverbands Pfalz, Presse
16.01.2012
Johannes Zehfuß "Lewentz vernebelt: Kürzung der Feuerschutzsteuer bleibt“
Böhl-Iggelheim/Umland
„Das sieht nach Methode aus“, erklärt die/der
CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß, selbst seit mehr als 25
Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Böhl-Iggelheim engagiert.
„Erst legt Innenminister Lewentz einen Brand, um sich dann als
Feuerlöscher feiern lassen. Dabei brennt es weiter – nur die Sicht
ist vernebelt.“ Seit Wochen ist bekannt, dass 6 Millionen Euro aus
der Feuerschutzsteuer den Kommunen vorenthalten werden sollen.
Daran wird sich auch nach den neuen Äußerungen von Lewentz nichts
ändern, auch wenn er angeblich Geld gefunden haben will.
Zur Erklärung: Das Land erhält eine Steuer, die eigentlich
zweckgebunden an die Kommunen gehen muss, um Neuanschaffung bei der
Feuerwehr zu finanzieren. Weit mehr als die Hälfte der zurzeit
vorliegenden Förderanträge für neue Fahrzeuge sollen alte, die 20
Jahre und älter sind, ersetzen. Nach einer Anhörung im Landtag,
öffentlichen Protesten und einer geplanten Demonstration, folgt nun
Schadensbegrenzung mittels einer zweifelhaften Vernebelungstaktik.
„Er will plötzlich Geld gefunden haben und versucht nun die
Menschen damit zu verwirren, dass damit quasi alles bereinigt sei.“
Dabei sind die Steuerschätzungen und Zahlen beim Digitalfunkeinkauf
gar keine neuen und der Entschluss der Landesregierung, die 6
Millionen Feuerschutzsteuer in den beiden kommenden Jahren
einzubehalten, bleibt bestehen.
Die CDU hat sich von Anfang an hinter die Feuerwehrfrauen und
-männer sowie die Kommunen gestellt. Bei der Sicherheit der
Feuerwehren dürfe nicht gespart werden. Zumal es die Auflagen des
Landes selbst seien, die die Kommunen erfüllen müssten, das heißt
selbst zahlen müssten, so Zehfuß. Einen gewichtigen
Einsparvorschlag hat die CDU im Landtag immer wieder eingebracht:
Sammelbestellungen und -ausschreibungen, wie es das Land Hessen
macht. Damit könnten hohe Einspareffekte erzielt werden. Diese
Einsparungen sind nicht neu, sondern bekannt und sollten zum Abbau
des riesigen Förderstaus genutzt werden.
„Es ist ein gemeinsamer Erfolg der Feuerwehren und CDU im Land,
dass Innenminister Lewentz nun kalte Füße bekommt. Die
Unterstützerkampagne der CDU und die angekündigte Demonstration der
Feuerwehren im Land haben gewirkt. Die jetzige Vernebelungstaktik
ist allerdings übel und hat wohl nur das Ziel für weniger
Demonstranten am Samstag zu sorgen“, erklärte der Abgeordnete.
Zur Online-Petition des Landesfeuerwehrverbands: www.lfv-rlp.de .
Hier können Sie Minister Lewentz selbst eine Mail schreiben:
www.feuerwehr.cdu-rlp.de
.
Demonstration des Landesfeuerwehrverbands: 28. Januar 2012 in
Mainz, Treffpunkt: 11 Uhr Mainzer Hauptbahnhof.
13.01.2012
„Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut“
Einweihung der Sozialstation Böhl-Iggelheim / Ambulantes
Hilfezentrum Dannstadt-Schauernheim.
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim
/ Vorderpfalz- Mit einem Empfang für geladene Gäste wurde das
neue Domizil der Ökumenischen Sozialstation Böhl-Iggelheim/
Ambulantes Hilfezentrum Dannstadt-Schauernheim seiner Bestimmung
übergeben.
Günter Herrmann, der erste Vorsitzende des Vereins, konnte bei
der Einweihungsfeier des neuen Gebäudes, an der Böhler Straße 7 in
Hochdorf, eine Vielzahl Gäste aus der Politik, den Kirchen,
den Krankenpflegevereinen und die Mitarbeiterinnen der
Sozialstation mit ihrer Pflegedienstleiterin Brigitte
Gandert-Gemlich begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt der
Beigeordneten des Rhein-Pfalz-Kreises, Rosemarie Patzelt (Freie
Wähler), so wie dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß (CDU).
In seinen Begrüßungsworten lies Herrmann die 40-jährige
Geschichte der Sozialstation Böhl-Iggelheim Revue passieren.
Besonders erwähnte er den evangelischen Pfarrer Jung, der, wie sich
Herrmann ausdrückte, “die Sache ins Rollen gebracht hatte“. Pfarrer
Jung hatte schon damals erkannt, dass bei der immer älter werdenden
Gesellschaft neue Wege der ambulanten und häuslichen Krankenpflege
beschritten werden müssen. Zusammen mit dem damaligen
Sozialminister von Rheinland-Pfalz, Heiner Geißler (CDU) und der in
Iggelheim wohnenden Landtagsvizepräsidentin Ursula Starlinger (CDU)
wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Pfarrer Jung und die erste
Pflegedienstleiterin, die Diakonissin Rut Zeilfelder, erhielten für
ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Menschen das
Bundesverdienstkreuz. Die Gattin des leder schon 1987 verstorbenen
Pfarrer Jung hatte Urkunde und Bundesverdienstkreuz der
Sozialstation zur Verfügung gestellt und beides ist im EG zu Ehre
und Gedenken an Pfarrer Jung ausgestellt.
Die
Kreisbeigeordnete Rosemarie Patzelt, so wie die Bürgermeisterin von
Hochdorf-Assenheim, Gabriele Böhle, der Bürgermeister von
Böhl-Iggelheim, Peter Christ und Verbandsbürgermeister Stefan Veth
aus Dannstadt-Schauernheim, betonten in ihren Grußworten
übereinstimmend die segenreiche Arbeit die von den Mitarbeiterinnen
der ältesten Sozialstation im Land geleistet wird. „Ihre
Leistung ist durch nichts zu ersetzen und verdient höchste
Anerkennung“ brachte es Peter Christ auf den Punkt. Die von den
Bürgermeistern mitgebrachten Grünpflanzen werden die neuen
Räumlichkeiten verschönern. „Grüne Pflanzen habe ich nicht dabei,
aber ich habe grüne Scheine mitgebracht“ meinte Achim Seiler von
der Volksbank Kur- und Rheinpfalz unter dem Schmunzeln der
zahlreichen Gäste.
Wie Josef Diehl vom Architekturbüro Diehl aus Hochdorf-Assenheim
ausführe, umfasst das Bauvolumen rd. 2200 m³ Umbauten Raum. Es
entstand ein 2 ½ geschossiger Baukörper mit rechteckigem
Grundriss mit Pultdach. Im Erdgeschoß beträgt die
Netto-Geschoßfläche 640 m². Hier ist die Beratungs- und
Koordinierungsstelle (Pflegestützpunkt) mit 2 Büroräumen mit
ebenerdiger Erreichbarkeit untergebracht, mit Besucher- und
Behinderten-Toiletten. Ein Saal für Sitzungen und Vorträge, mit
angegliederter Teeküche, so wie Umkleideräumen und Duschen für
Damen und Herren des Pflegepersonals ist ebenfalls im EG
entstanden. Gerade über die Verbesserung der räumlichen Situation
für die 24 Mitarbeiterinnen ist die Pflegedienstleiterin Brigitte
Gandert-Gemlich besonders glücklich.
Das Obergeschoss bietet Platz für 6 Büroräume mit je rd. 20 m²
Nutzfläche für die Verwaltungstätigkeiten der Sozialstation,
Sozialraum mit Teeküche und Personaltoiletten für alle
Bediensteten. Technik für Heizung und Warmwasserversorgung so wie 2
Lagerräume mit rd. 200 m² Nutzfläche sind im Obergeschoß
untergebracht. Hier können die Krankenakten und Dokumentationen für
die eine Aufbewahrungszeit von 30 Jahren besteht, übersichtlich
gelagert werden.
26 Stellplätze für Personal und Besucher, davon 1
Behinderten-Stellplatz sind im Außenbereich angelegt. Die Zufahrt
zu den Parkplätzen wird nach Fertigstellung des geplanten Kreisels
sehr gut möglich sein. Auf dem Dach ist eine
Photovoltaikanlage installiert die den Eigenbedarf an Energie
decken wird und so ausgelegt ist, dass eine zusätzliche Einspeisung
ins Netz möglich sein wird. Durch diese umweltfreundliche Technik
werden 18 Tonnen CO 2 –Ausstoß pro Jahr verhindert. Nach Aussagen
von Josef Diehl wurde das Gebäude nach umweltorientierten
Gesichtspunkten zukunftsfähig, so wie mitarbeiterorientiert
konzipiert. Das Kostenvolumen umfasste ca. 800 000 Euro und wurde
eingehalten. Es konnten sogar zusätzliche Arbeiten, die in der
Kostenschätzung am Anfang nicht enthalten waren, umgesetzt
werden.
Auch der Zeitplan wurde trotz einiger unvorhergesehener
Verzögerungen eingehalten werden. „Mit ihnen immer wieder“ fasste
Günter Herrmann die Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit mit dem
Architekturbüro Diehl zusammen.
Den
überdimensionalen Schlüssel, den der 1. Vorsitzende Günter Herrmann
von Josef Diehl überreicht bekam gab er umgehend an die
Pflegedienstleiterin Brigitte Gandert-Gemlich weiter.
Der katholische Pfarrer Raimund Röther, so wie sein
evangelischer Amtskollege Tim Kaufmann sprachen Segengebete über
das neue Haus und segneten danach gemeinsam ein Kreuz, das im
Sitzungssaal im Erdgeschoß seinen Platz findet. Dies dokumentiert
auch, dass sich die Mitarbeiterinnen der ökumenischen Sozialstation
dem christlichen Menschenbild verpflichtet fühlen in dem gerade
auch der alte und kranke Mensch einen hohen Stellenwert
geniest.
Ein Bläserquartett vom Musikverein Hochdorf gab der
Einweihungsfeier den würdigen Rahmen.
Die Ökumenische Sozialstation Böhl-Iggelheim e. V. kann auf eine
40-jährige Erfahrung in der Pflege zurückblicken. Im Vordergrund
stand und steht immer der Mensch mit seinen individuellen Wünschen
und Bedürfnissen. Diesen stets gerecht zu werden - gleich welcher
Nation, Religion oder Gesellschaftsklasse er angehört - ist das
wichtigste Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit
vielen Jahren besteht der Versorgungsschwerpunkt auf der Pflege
hilfsbedürftiger Menschen. Durch eine Vielzahl von examinierten
Fachkräften und Hauswirtschafterinnen kann die Sozialstation eine
individuelle Pflege, Betreuung sowie die hauswirtschaftliche
Versorgung gewährleisten. Das Einzugsgebiet umfasst den
vorderpfälzischen Raum.
Für die Zukunft soll das Angebot noch ausgebaut werden.
Altennachmittage und Nachmittage für Demenzkranke sind geplant.
Alle Infos unter Tel.: 06324 96110 per email info@öekumenische-sozialstation-boehl-iggelheim.de
Fachberatung erfolgt in den Räumen der Sozialstation oder auf
Wunsch auch zu Hause. Bild: fg
zum Bilderalbum: 
08.01.2012
Dank und Anerkennung für langjähriges Engagement
Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder (hinten rechts) mit den Jubilaren aus fünf Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz (vorne von links nach rechts: Andrea Lang, Claudia Germann, Isabel Wiedemuth, Hans-Georg Oertgen; hinten links: Martin Prappacher)
Bezirkstagsvorsitzender gratuliert sechs
Jubilaren
„Sie haben Dank und Anerkennung verdient für Ihr
langjähriges Engagement beim Bezirksverband Pfalz und in seinen
Einrichtungen“, mit diesen Worten gratulierte
Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder fünf Beschäftigten aus fünf
Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz bei einer kleinen
Feierstunde im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in
Kaiserslautern zum „silbernen Dienstjubiläum“: „Durch Ihre Arbeit
in den unterschiedlichen Einrichtungen kann unser Regionalverband
ein vielfältiges und weitreichendes Aufgabenfeld abdecken.“
Claudia Germann schloss im September 1986 ihre
Ausbildung zur Diplom-Bibliothekarin erfolgreich ab. Nachdem sie
zunächst bei der Staatlichen Büchereistelle in Neustadt an der
Weinstraße beschäftigt war, wechselte sie 1987 an die
Pfalzbibliothek Kaiserslautern, die sie auch stellvertretend
leitet. Andrea Lang besuchte bis 1984 die Fachschule für
Sozialwesen in Ludwigshafen und wurde anschließend als Erzieherin
im Anerkennungsjahr im Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation
(PIH) in Frankenthal eingestellt. Seit 1989 arbeitet sie als
pädagogische Fachkraft im Schulbereich, zuvor war sie
Gruppenleiterin im Internat des PIH. Oberstudienrat Hans-Georg
Oertgen war nach dem Ablegen der zweiten Staatsprüfung für das
Lehramt an Gymnasien von 1987 bis 1989 nebenberufliche Lehrkraft an
der Meisterschule für Handwerker Kaiserslautern. Nach seiner Zeit
als Vertragslehrer in Koblenz begann Oertgen 1990 erneut seinen
Dienst in der Handwerkerschule des Bezirksverbands Pfalz und wurde
später zum Studienrat ernannt. Seit 1988 ist Martin Prappacher beim
Pfalztheater Kaiserslautern beschäftigt. Der Fagottist war Mitglied
des Luftwaffenmusikkorps 2 in Karlsruhe, bevor er 1981 das Studium
an der staatlichen Hochschule für Musik in Heidelberg und Mannheim
begann. Isabel Wiedemuth ist seit 1986 als Laborhilfe bei der
Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in
Speyer tätig; sie arbeitet dort im Referat „Organische Wert- und
Schadstoffe, Rückstände“. Pressemitteilung des Bezirksverbands
Pfalz
29.12.2011
BASF-Weihnachtsspende für Bedürftige in der Region und soziale Projekte
Mit Spenden in Höhe von insgesamt rund 100.000 Euro unterstützt
die BASF SE auch in diesem Jahr hilfsbedürftige Menschen und
soziale Projekte in Ludwigshafen, Mannheim und im
Rhein-Pfalz-Kreis. Neu ist, dass von dieser Gesamtsumme 10.000 Euro
für ausgewählte Projekte im Bereich Pflege gespendet werden – in
diesem Jahr für die Kinderhospizarbeit.
Hans-Carsten
Hansen, Personalchef der BASF, überreicht heute einen Scheck über
20.000 Euro an Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt
Ludwigshafen. Neben der finanziellen Förderung übergibt
Hansen einen Geschenkekorb mit neuen Pixi-Büchern sowie dem
Kinderbuch „ Meine Mama/Mein Papa arbeitet bei BASF“, die bei
Kindern frühzeitig das Interesse an Chemie wecken sollen. Sie sind
für Kindergärten und Kindertagesstätten in Ludwigshafen
bestimmt.
Für den Rhein-Pfalz-Kreis nimmt Landrat Clemens Körner eine
Spende in Höhe von 10.000 Euro entgegen. Jeweils 5.000 Euro
übergibt Hansen an Dr. Michael Gärtner, Dekan des protestantischen
Kirchenbezirks Ludwigshafen, und Dr. Gerd Babelotzky, Dekan des
katholischen Stadtdekanats. Weitere Weihnachtsspenden in Höhe von
rund 50.000 Euro gehen an kirchliche, karitative und gemeinnützige
Einrichtungen in Ludwigshafen.
Ab 2011 ist erstmals ein Teil der Weihnachtsspende für Projekte
im Bereich Pflege bestimmt: Jeweils 5.000 Euro erhalten der
ambulante Kinderhospizdienst Rhein-Neckar in Ludwigshafen und der
ökumenische Kinder- und Jugendhospizdienst Clara in Mannheim. Sie
unterstützen lebensverkürzend erkrankte Kinder, deren Geschwister
und Familien und begleiten bei der Trauerbewältigung nach dem Tod
eines Familienmitglieds.
Die Weihnachtsspende steht in einer langen Tradition: Bereits
seit 1948 spendet die BASF jährlich zur Weihnachtszeit für
hilfsbedürftige Bürger der Stadt und der Region. Im vergangenen
Jahr wurden die Spenden an die Stadt Ludwigshafen unter anderem für
Betreute der Sozialen Dienste des Jugendamts Ludwigshafen, der
Eingliederungshilfe und der Seniorenförderung verwendet. Mit den
Weihnachtsspenden an den Landkreis wurde unter anderem Betreute der
Pflegestützpunkte, des Sozialpsychiatrischen Diensts und des
Allgemeinen Sozialdiensts unterstützt. Text und Foto: BASF
Pressestelle
20.12.2011
Weitere Zensus-Befragung steht bevor
Ludwigshafen-
In den nächsten Wochen sind im Rhein-Pfalz-Kreis wieder einige
Interviewer im Auftrag des Zensus 2011 unterwegs. Darauf weist die
Ludwigshafener Kreisverwaltung hin.
Die Frauen und Männer befragten vorwiegend Haushalte, die kurz
vor dem Stichtag 9. Mai 2011 ein neu errichtetes Wohngebäude
bezogen haben, denn: „Zur Ermittlung der exakten Einwohnerzahlen
ist es wichtig, dass alle Wohngebäude – alte wie neu errichtete –
die gleiche Wahrscheinlichkeit haben, in die Stichprobe aufgenommen
zu werden“, so die Behörde. Aus diesem Grund würden noch einmal 50
Personen an 18 Adressen befragt.
Der Fragebogen entspreche dem der Hauptbefragung vom Frühjahr.
Fragen zu Familienstand und Staatsangehörigkeit gehörten ebenso
dazu wie Angaben zum Migrationshintergrund, zur Ausbildung oder zur
beruflichen Tätigkeit. Die Interviewer kündigten ihren Besuch
schriftlich an. Sie führten einen Interviewerausweis mit sich und
müssten zusätzlich einen Personalausweis oder Reisepass vorzeigen
können.
Gegenüber den Interviewern müssen die befragten Haushalte laut
Kreisverwaltung mindestens Angaben zu den im Haushalt lebenden
Personen machen, nämlich deren Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und
Geschlecht. Die Beantwortung der weiteren maximal 43 Fragen je
Person, bleibe den Haushaltsmitgliedern überlassen. Der einfachste
Weg sei, die Auskünfte direkt gegenüber der Interviewerin oder dem
Interviewer zu erteilen. Wer das nicht möchte, könne den Fragebogen
auch selbst ausfüllen und frankiert per Post an die Erhebungsstelle
senden. Es bestehe außerdem die Möglichkeit, die Daten online zu
übermitteln. Der Zugangscode dafür gehe aus dem Fragebogen hervor.
Rhein-Pfalz-Kreis, Presse
13.12.2011
Johannes Zehfuß: „Die Polizei tut mir leid“
Mit diesen
klaren Worten kommentiert der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes
Zehfuß zusammenfassend die Äußerungen von Ministeriumsarbeitern in
den fünf Wochen seit der Verkündung der Verlegung der
Bereitschaftspolizeihundertschaft von Schifferstadt nach
Enkenbach-Alsenborn am 03.11.2011 durch SPD-Innenminister
Lewentz.
„Es ist schlimm genug, dass viele Themen im Zusammenhang mit der
vor dem 03.11.2011 nie thematisierten Schließung des
Bereitschaftspolizei-Standortes Schifferstadt auch heute noch nicht
abschließend geprüft sind, aber ein für die Entscheidung
maßgebliches Ergebnis als zu erwarten prognostiziert wird. Wenn
aber zusätzlich Staatssekretärin Raab als Vertreterin des
Dienstherrn durch ihre Aussagen mehrfach dokumentiert, dass sie
insbesondere von der Tätigkeit der Bereitschaftspolizei und der
Polizei insgesamt wenig Ahnung hat, lässt dass für die Polizei und
uns Bürger nichts Gutes erwarten“, so Zehfuß.
„Herr Minister Lewentz konnte bis heute nicht belegen, dass im
Landeshaushalt tatsächlich die genannten 400000 € eingespart werden
können, eine andere Weiternutzung der landeseigenen
Liegenschaft mit entsprechenden Einnahmen ist nach wie vor nicht zu
erkennen. Da immer wieder neue, bei gründlicher Vorbereitung der
Entscheidung wohl leicht erkennbare, Folgekosten, wie z. B.
geschätzte 3 Millionen € für den Rückbau der Tankstelle,
auftauchen, wird es immer unwahrscheinlicher, dass dieser Nachweis
jemals geführt werden kann“ führt der CDU-Landtagsabgeordnete
weiter aus.
Statt den Fehler einzuräumen, Größe zu zeigen und diesen zu
korrigieren, schockt Raab als Ministeriumsvertreterin
Polizeiangehörige und Bürger mit ihrem „Fachwissen“, wovon Zehfuß
zwei Aussagen beispielhaft nennt.
„Den Tätigkeitsschwerpunkt der Schifferstadter Hundertschaft bilden
die 17 Heimspiele des FCK, nicht die mehr als 500
Unterstützungseinsätze bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz“ brachte Neu-Staatsekretärin Raab, erst seit Mai im Amt,
am 01.12.2011 eine neue Begründung für die Verlegung in die
Diskussion ein. Unterstützt wurde sie dabei sogar noch durch den
langjährigen Leiter der Polizeiabteilung Laux, der es besser wissen
muss. „Darf er es möglicherweise nicht sagen?“ fragt sich Zehfuß
wie viele andere auch.
Mit einem weiteren negativen Glanzlicht unterstrich Raab in der
Landtagssitzung am 09.12.2012 ihre Fachkompetenz: „Zur Reduzierung
der Folgekosten und der längeren Anfahrtszeit durch die Verlegung
nach Enkenbach können die Einsatzkräfte direkt von zu Hause zu den
unterstützten Dienststellen fahren.“
„Minister Lewentz hätte dieser abstrusen Idee vermutlich gleich
widersprochen, wenn er nicht zu dieser Zeit bei der
Innenministerkonferenz in Wiesbaden gewesen wäre“ vermutet
Zehfuß.
„Die Argumente von Polizei und Gewerkschaft, zuletzt bei der
Sitzung des CDU-Arbeitskreises Innenpolitik am 05.12.2012 engagiert
und sachlich vorgebracht, haben mich von Anfang an überzeugt“
begründet Zehfuß seine Meinung. „Es ist nichts zu sparen,
Polizeipräsenz wird reduziert, Arbeitsplätze sind gefährdet und die
Öko-Bilanz der weiteren Fahrten mit Dienstfahrzeugen zu den
Dienststellen und den Privatfahrzeugen ist auch schlecht“ sind
einige seiner Argumente gegen der Verlegung der
Bereitschaftspolizei von Schifferstadt ins 60 km entfernte
Enkenbach-Alsenborn.
„Von der für Schifferstadt zuständigen SPD-Abgeordneten Ebli,
die den Verzicht auf die sofortige Kündigung des Mietvertrages als
Teilerfolg bezeichnet hatte, und der SPD-Landtagsvizepräsidentin
Klamm, die sich mit mir gemeinsam erfolgreich für den Erhalt der
Polizeiwache Maxdorf stark gemacht hat, erhoffe ich mir klare Worte
in Richtung der ehemaligen SPD-Generalsekretärin Raab und
Unterstützung der CDU-Landtagsfraktion, der Polizeigewerkschaft und
der Bevölkerung –schon mehr als 11000 Bürger haben durch
Unterschrift ihr „Nein“ zum Ausdruck gebracht- beim Kampf gegen die
sachlich nicht nachvollziehbare Verlegung der Bereitschaftspolizei
von Schifferstadt nach Enkenbach-Alsenborn“, so die Hoffnung von
Johannes Zehfuß.
11.12.2011
Bereitschaftspolizei Schifferstadt Thema für die Abgeordneten
„Die heutige
Landtagssitzung wirft zur Bereitschaftspolizei mehr Fragen auf als
sie beantwortet hat“, Dieses Fazit zieht CDU-Landtagsabgeordneter
Dr. Axel Wilke nach der heutigen Landtagsitzung, in der auch die
Zukunft des Bereitschaftspolizeistandorts Schifferstadt auf der
Tagesordnung stand. Staatssekretärin Heike Raab (SPD) beharrte
darauf, dass auch von Enkenbach-Alsenborn aus die Polizei genauso
gut für die Sicherheit der Bevölkerung in der Vorder- und Südpfalz
sorgen könne wie von Schifferstadt. Neu war die Information, dass
von Schifferstadt aus bis zum 06.12. bereits über 30.000
Einsatzstunden zur Unterstützung der Polizei vor Ort in den Städten
und Kreisen des Polizeipräsidiums Rheinpfalz geleistet
wurden. Neu war auch die Ankündigung der Regierung, dass man
zur Ersparnis von Fahrzeiten und –kosten überlege, dass die
Beamtinnen und Beamten bei den Unterstützungseinsätzen direkt von
zuhause zu den Einsatzorten fahren sollen.
Mit der Behandlung im Landtag endete für die CDU eine Woche, in
der die Bereitschaftspolizei Schifferstadt einen Schwerpunkt der
Arbeit der Innenpolitiker der Fraktion bildete. Zu Beginn der Woche
hatte bereits der Arbeitskreis Innenpolitik der Landtagsfraktion
die Schifferstädter Bereitschaftspolizei besucht. „Auch für uns
Fachpolitiker kam die Entscheidung, Schifferstadt aufzugeben,
völlig aus heiterem Himmel“, äußerte Mathias Lammert,
innenpolitischer Sprecher der CDU im Landtag, eingangs des
Gesprächs mit Vertretern der Polizeiführung, der
Polizeigewerkschaft und den Beschäftigten. „Die beabsichtigte
Schließung der Einrichtung ist nicht nur ein Problem für
Schifferstadt, sondern ein Problem für die gesamte Region und deren
Bürgerschaft“ unterstrich Wilke mit Nachdruck. Er freue sich daher,
dass alle CDU Abgeordneten in der Region sich der Forderung nach
Erhalt des Standorts angeschlossen haben. Wilke, dem auf
seine parlamentarischen Anfragen nun die Antworten der Regierung
vorliegen, ist mit den Ausführungen des Innenministeriums
allerdings alles andere als zufrieden. „Es scheint erst die
Entscheidung zur Schließung des Standortes Schifferstadt gefällt
worden zu sein und nun, nachdem massiver öffentlicher Widerstand
aufgekommen ist, wird mühsam an der Begründung gefeilt“, vermutet
Wilke.
Mit über 500 sogenannten Gruppeneinsätzen der 131 Beamtinnen und
Beamten in Schifferstadt haben diese im letzten und im
laufenden Jahr über ihre landes- und bundesweiten
Großeinsätze hinaus die Polizeibehörden des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz zwischen Wörth, Bad Bergzabern, Grünstadt und
Frankenthal unterstützt. Nur wenn dieses Niveau gehalten wird, kann
dieser hohe Sicherheitsstandard für die Bevölkerung in der Region
auch weiter gewährleistet werden, darüber waren sich die
Gesprächspartner einig.
Mit einem Umzug der Hundertschaft nach Enkenbach sei dies aber
kaum zu gewährleisten. Udo Linden, Leiter der Schifferstadter
Einheit, rechnete vor, daß bei gleichen Einsätzen jeder Beamte über
80 Überstunden im Jahr zu leisten hätte.
Schon derzeit sei es aber kaum möglich, die Regelarbeitszeiten
einzuhalten, längere Fahrzeiten würden dies noch verschärfen. „Aber
auch die Unwägbarkeiten des Wetters sind in den Planungen des
Ministeriums nicht ernsthaft untersucht worden“, hinterfragt Wilke
die sehr niedrig berechneten Anfahrtszeiten von Enkenbach. Deutlich
wurde schließlich auch, dass die Lebensdauer der Einsatzfahrzeuge,
momentan ca. 8 Jahre, durch die höhere Laufleistung nur noch
ca. 4 Jahre betragen würde und somit Ersatzbeschaffungen viel
öfter anfallen werden. Dazu kämen geschätzte 38 000 Euro
Zusatzkosten für Betriebsstoffe, „und dies auch nur bei
gleichbleibenden Spritpreisen“, wie Lammert bemerkte.
Die CDU-Landtagsabgeordneten vermissen vom Innenministerium auch
ein Konzept für die Liegenschaft in Schifferstadt nach Abzug der
Bereitschaftspolizei. „Was wird aus dem Gelände und den Gebäuden
und wie sollen sie genutzt werden?“, fragt Lammert, „und was nützt
es Miete zu sparen, wenn hinterher eine leer stehende Liegenschaft
dem Land wie ein Klotz am Bein hängt“. Problematisch ist die
Aufgabe der Liegenschaft auch wegen der auf dem Gelände
befindlichen Tankstelle. Der Rückbau dieser Tankstelle würde zum
einen hohe Kosten verursachen und außerdem das landesweite
Polizei-Tankstellenkonzept, das insgesamt 7 Tankstellen umfasst,
die in Notsituationen mit Notstromaggregaten funktionsfähig
gehalten werden können, in Frage stellen.
Unter dem Strich bleiben aus der Sicht der CDU-Abgeordneten eine
ganze Reihe offener Fragen. Diese zu klären bleibt die Aufgabe der
kommenden Wochen. Die Abgeordneten versprachen ihren
Gesprächspartnern, sich weiter für die Erhaltung des Standorts
Schifferstadt einzusetzen. Pressemitteilung Wahlkreisbüro Dr.
Axel Wilke MdL
09.12.2011
1.275 „Gerichte“ für „Bildungshungrige“
Ludwigshafen- „Bildungshungrige“
können bei der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises im ersten
Halbjahr 2012 zwischen 1.275 „Gerichten“ wählen.
Das Angebotsspektrum, das in der neuesten Programmbroschüre zu
finden ist, reicht von A wie Abnehmen bis Z wie Zumba, vom
einzelnen Vortragsabend bis zum mehrjährigen Lehrgang. „Wir wollen
aber nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch das kulturelle Leben
in den Gemeinden bereichern“, betont Kreisbeigeordneter Konrad
Reichert als zuständiger Dezernent. Vor diesem Hintergrund kündigt
er über dreißig musikalische und literarische Veranstaltungen sowie
Kunstausstellungen an. Unter anderem gebe es eine Lesung mit Texten
von Gerhart Hauptmann, dessen Geburt demnächst 100 und dessen
Auszeichnung mit dem Nobelpreis 150 Jahre zurück liegt. Außerdem
werde zum zweiten Mal der Amateurtheater-Wettbewerb „Schappo“ und –
gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim – zum 25.
Mal der Mundartwettbewerb „Dannstadter Höhe“ ausgeschrieben.
Als besondere Angebote nennt die Leiterin der
Kreisvolkshochschule, Barbara Scherer, ein Seminar über
Zivilcourage und gewaltfreies Eingreifen in Diskriminierungs- oder
Gewaltsituationen, einen Lehrgang über Immobilienbewertung, ein
zwölfmonatiges Airbrush-Grundstudium, ein Vortrag über
Sturz-Vorbeugung im Alter, eine Multimedia-Show über die
chinesische Entwicklungsoffensive und ihre Folgen sowie eine
Einführung in die Kunst des Karikierens. Nach mehrjähriger Pause
habe man darüber hinaus wieder Angebote ins Programm genommen, für
deren Teilnahme sich Berufstätige von der Arbeit freistellen lassen
können. Dazu gehört unter anderem eine kompakte Ausbildung fürs
Ausbilden mit möglicher Abschlussprüfung bei der Industrie- und
Handelskammer (IHK).
Neben berufsbezogenen Veranstaltungen und der Möglichkeit 14
verschiedene Sprachen zu erlernen finden Interessierte bei der
Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises vor allem in den Bereichen
Gesundheit und Ernährung, kreatives Gestalten sowie allgemeine
Bildung eine große Auswahl vor. Für die Generation „55 plus“ und
junge Leute gibt es jeweils spezielle Angebote. Erstmals enthält
das 130-Seiten-Heft mit dem Halbjahresprogramm auch Fragebögen, mit
denen sich ein Anspruch auf finanzielle Unterstützung für die
persönliche Weiterbildung abklären lässt.
Die Programm-Broschüre wird kostenlos abgegeben - unter anderem
in den Rathäusern der kreisangehörigen Gemeinden. Außerdem sind die
meisten Angebote auch unter www.kvhs-rpk.de im Internet zu finden,
wo sogar eine Online-Anmeldung möglich ist. Rhein-Pfalz-Kreis,
Presse
08.12.2011
Sicherheit der Bürger muss oberste Priorität haben
Landespolitiker
der CDU besuchen die Bereitschaftspolizei in Schifferstadt
von Franz Gabath
Schifferstadt- Vor dem Hintergrund der
beabsichtigten Schließung der Dienstelle der 13. Hundertschaft der
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt hatte auf Initiative des
Landtagsabgeordneten Dr. Axel Wilke (CDU) aus Speyer, der
stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses des Landtages und
polizeipolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion
Matthias Lammert, Mitglieder des
Rheinland-Pfälzischen Landtages, CDU Politiker aus Kreis- und
Ortsverbänden, Vertreter der Gewerkschaft der Polizei, Vertreter
der Polizeiführung, so wie Personalvertreter nach Schifferstadt
eingeladen um sich vor Ort über die Situation zu informieren.
Der Beschluss,
der beabsichtigten der Schließung der Dienststelle in Schifferstadt
sei nach Lammert Worten völlig unerwartet erfolgt. Aus der
Arbeitsgruppe für die Polizeireform seien zu keinem Zeitpunkt
Anzeichen für diese Entscheidung zu erkennen gewesen. Man habe über
die Schließung von Polizeidienststellen gesprochen aber die
Bereitschaftspolizei sei eigentlich kein Thema gewesen. Umso
erfreulicher bezeichnete es Lammert, dass sich nach Bekanntwerden
der beabsichtigten, für ihn nicht nachzuvollziehenden, Schließung
des Standortes Schifferstadt sofort massiver Protest und
Wiederstand in der Bevölkerung regte und dass dieser immer noch
anhält. „Jeder Abzug von Polizei aus der Fläche führt zu einem
Rückgang an Sicherheit, dies darf nicht der Weg der Politik sein“,
so Lammert. Lammert hofft, dass die Bemühungen von Politik,
Gewerkschaft und Bürgern ein Nach- und Umdenken im Innenministerium
bewirkt.
Und der Protest, der sich aus der Bürgerschaft manifestiert,
wird von vielen Kommunalpolitikern unterstütz und
mitgetragen. Landrat Clemens Körner und die Oberbürgermeister und
Bürgermeister der umliegenden Städten und Gemeinden hatten sich in
einer gemeinsamen Veranstaltung vor Ort in Schifferstadt
informiert, ihr Unverständnis für die beabsichtigte Schließung
ausgedrückt und wollen sich auch für die Rücknahme dieses
Beschlusses einsetzten.
„Die
beabsichtigte Schließung der Dienststelle hat uns alle kalt
erwischt, sie ist kein Problem für Schifferstadt, sondern ein
Problem für die gesamte Region und deren Bürgerschaft“ unterstrich
Dr. Axel Wilke mit Nachdruck. Bei allen
Überlegungen muss die Sicherheit der Bürger oberste Priorität
genießen. Von seinen drei parlamentarischen Anfragen zu diesem
Thema wurde erst eine beantwortet und Dr. Wilke bezeichnet diese
Antwort als wenig konkret. Nach seinen Aussagen scheint in diesem
Fall, bezüglich der Schließung des Standortes Schifferstadt,
zuerst eine Entscheidung gefällt worden zu sein und danach
wird erst krampfhaft nach einer Begründung gesucht.
Karl
Höhn, der Leiter der 1 Abteilung der BPA aus Enkenbach
erklärte auf Fragen der Landtagsabgeordneten Marion Schneid (CDU),
dass ein Umzug der Hundertschaft aus Schifferstadt nach Enkenbach
zwar grundsätzlich möglich sei. Allerdings müsste neben
umfangreichen Sanierungsmaßnahmen das Raumkonzept geändert werden.
Teile der Studentenschaft der Polizeischule müssten wohl ausziehen.
Nach den Worten von Höhn besteht ein Prüfauftrag des Ministeriums
für die Räumlichkeiten und deren Nutzungsmöglichkeiten. Und diese
Überprüfung soll ergebnisoffen erfolgen.
Auf Nachfrage von Dr. Wilke erläuterte Udo Linden, der Leiter
der Dienstelle in Schifferstadt, die Einsatzaufgaben und
Einsatzgebiete der Beamten der Bereitschaftpolizei in
Schifferstadt. Von den ca. 600 Einsätzen pro Jahr entfallen nach
Abzug der Einsätze die Landes- und bundesweit, z. B. bei
Castor-Transporten, durchgeführt werden, über 500 sogenannte
Gruppeneinsätze, das bedeutet 28. 800 Einsatzstunden der 131
Beamtinnen und Beamten, in das Gebiet des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz in Ludwigshafen. Das bedeutet, dass der Großteil der
Einsätze eng mit der Arbeit der Polizeidienststellen in der
Vorderpfalz verzahnt sind und dadurch ein hoher Sicherheitsstandart
für die Bevölkerung und eine hohe Polizeipräsenz in der Region
gewährleistet ist. Die Einsatzzahlen sind nach den Worten Lindens
seit dem Jahre 2002 Jahren kontinuierlich gestiegen, so dass trotz
der räumlichen Nähe zum Haupteinsatzgebiet die Grenze der
Belastbarkeit für die Beamtinnen und Beamten jetzt schon
erreicht ist.
Sollte eine
Verlegung aus der Region nach Enkenbach erfolgen ergäben sich
dadurch lange An- und Abfahrtswege mit hohem Zeitaufwand. Der
Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU)
bezweifelte die kalkulierte Abfahrtszeit von einer halben Stunde
von der Westpfalz zum Einsatzgebiet in der Vorderpfalz. „Und hat
man dabei eigentlich auch an das Wetter gedacht? Wenn Schnee liegt
weis jeder, dass der Wattenheimer Stich immer dabei ist wenn nichts
mehr geht“ meinte Johannes Zehfuß „Und dann kommt die Polizei auch
nicht mehr durch, denn bei schlechter Wetterlage sind auch die
Schleichwege durch den Pfälzer Wald nicht mehr offen“ gab der
Landtagsabgeordnete zu bedenken.
Darüberhinaus stellten Lammert, Dr. Wilke. Schneid und Zehfuß
auch Fragen nach Kosten. Es wird immer nur von wagen
Einsparpotential geredet. „Wie sieht es denn mit den Kosten
aus“? wurde gefragt. Die Lebensdauer der Einsatzfahrzeuge,
die nach jetziger Lage eine ca. 8 Jahren beträgt, würde durch
den höhe Laufleistung nur noch ca. 4 Jahren betragen und
müssten dann ersetzt werden, wie Udo Linden ausführte. Dazu
kämen geschätzte 38 000 Euro Zusatzkosten für Betriebsstoffe. Und
das sind nur die Kosten die die Fahrzeuge betrifft. „Mich wundert,
dass ich von den Grünen noch nichts zu dem damit verbundenen
höheren CO2-Ausstoß gehört habe“ wunderte sich Zehfuß.
Die Landtagsabgeordneten der CDU vermissen auch ein Konzept für
die Liegenschaften in Schifferstadt nach Abzug der
Bereitschaftspolizei. Das Gelände gehört dem Landesbetrieb
Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). Dass die Stadt
Schifferstadt, schon auf Grund ihrer angespannten Haushaltlage,
keine Möglichkeiten der Übernahme sieht, hat Bürgermeisterin Ilona
Volk (Grüne) schon deutlich gemacht. Sie unterstützt die
Initiativen, die sich für den Erhalt der Dienststelle in
Schifferstadt stark machen.
Auch was mit, der auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei, sich
befindenden Tankstelle geschehen soll ist völlig unklar, wie Dr.
Wilke ausführt. Diese Tankstelle ist Teil eines landesweiten
Tankstellenkonzeptes, das insgesamt 7 Tankstellen umfasst die in
Notsituationen bei Stromausfall mit Notstromaggregaten
funktionsfähig gehalten werden können. Der Rückbau dieser
Tankstelle würde zum einen hohe Kosten verursachen und zum zweiten
eine Neuordnung dieses landesweiten Tankstellenkonzeptes nach sich
ziehen. Hier sind nach den Worten von Dr. Wilke noch so viele
Fragen offen, die ein Überdenken der seiner Meinung nach vorschnell
getroffenen Entscheidung nötig machen und zu einem anderen Ergebnis
führen sollten.
Helmut
Knerr von der Gewerkschaft der Polizei drückte seine
Hoffnung aus, dass wie er sagte „das Blatt noch zu wenden sei“.
Gute Gründe sprechen für den Erhalt des Standortes Schifferstadt.
„Wir brauchen die Damen und Herrn mit der Aufschrift „Polizei“ am
Ärmelverstärkt in dieser Region. Und dass dies die Bürgerinnen und
Bürger genau so sehen beweisen die über 11 000 Unterschriften die
in nur 3 Wochen für den Erhalt „IHRER“ Bereitschaftspolizei in
Schifferstadt zusammen kamen. Bild fg
06.12.2011
Bürger der Stadt Ludwigshafen unterstützen den Erhalt der Bereitschaftspolizei Schifferstadt

Mehr als 800 Unterschriften am
Rathaus-Center
Die Gewerkschaft der Polizei hat am letzten Freitag in der
Fußgängerzone in Ludwigshafen eine Infoveranstaltung für den Erhalt
der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt organisiert. In knapp
drei Stunden haben mehr als 800 Bürger der Stadt für den Erhalt der
Liegenschaft unterschrieben. Die Gewerkschaftler haben mit
Flugblätter über die Negativauswirkungen, die eine Verlegung der
Einsatzhundertschaft in das 60 Kilometer entfernte
Enkenbach-Alsenborn mit sich bringen, informiert und von den
Bürgern einen enormen Zuspruch erhalten. Die Veranstaltung wurde
mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Eva Lohse,
abgesprochen und unterstützt.
In einem Gespräch von Vertretern des Polizeipräsidiums
Rheinpfalz und der Bereitschaftspolizei Schifferstadt mit der
Oberbürgermeisterin konnte die GdP mit Sachargumenten überzeugen.
Die Reformen im Polizeibereich dürfen nicht zu einem Verlust an
Sicherheit für die Bevölkerung führen. Die geplante Verlegung der
Bereitschaftspolizei nach Enkenbach-Alsenborn wird unweigerlich
dazu führen, dass sowohl die objektive Sicherheit der Bürgerrinnen
und Bürger in unserer Region, als auch deren subjektives
Sicherheitsempfinden unter den neuen Voraussetzungen abnehmen wird.
Das Interesse der Bürger ist riesengroß und die Unterstützung
sensationell, kommentiert Alfried Cuidon, der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Polizei bei der Bereitschaftspolizei
Schifferstadt. In der letzten Woche hat Staatssekretärin im
Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Heike Raab, die
Liegenschaft der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt besucht.
Gegenüber der Presse hat die Staatssekretärin erklärt und
festgestellt, “die Verlegung nach Enkenbach-Alsenborn sei vor allem
vor dem Hintergrund sinnvoll, dass die Schifferstadter
Hundertschaft ohnehin schon aufs Jahr gesehen den Großteil der
Einsätze in der Westpfalz leiste-hauptsächlich bei den
Fußballspielen des 1. FC Kaiserslautern”.
Diese Argumentation von Seiten des Ministeriums ist, so Alfried
Cuidon von der GdP, sachlich nicht belegbar und nicht zu erklären,
denn tatsächlich werden die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei
Schifferstadt jährlich bei ca. 600 Gruppeneinsätze für das
Polizeipräsidium Rheinpfalz im Großraum Ludwigshafen und in der
gesamten Vorder- und Südpfalz
eingesetzt. Gewerkschaft der Polizei,
Presse
04.12.2011
„Rund ums Rad“
2.
Tourismustag des Rhein-Pfalz-Kreis
von Franz Gabath
Dudenhofen , Rhein-Pfalz-Kreis- Zum 2. Tourismustag hatte
der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner, in die
Festhalle nach Dudenhofen geladen. Neben Vertretern aller
Landkreisgemeinden, Hotelerie und Gastgewerbe galt sein
Willkommensgruß besonders dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß
(CDU), Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack vom Europäischen
Tourismusinstitut GmbH in Trier, Dr. Clemens Spiekermann, der 1.
Vorsitzende des Radfahrvereins aus dem gastgebenden Dudenhofen,
Sparkassendirektor Uwe Wöhlert von der Kreis und Stadtsparkasse
Speyer, so wie dem Sparkassendirektor der Kreissparkasse
Rhein-Pfalz, Clemens G. Schnell, der mit ihm zusammen die Aufgaben
als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG)
wahrnimmt.
Dem Motto gerecht begann die Veranstaltung mit einer
Besichtigung der Radrennbann in Dudenhofen, der berühmten
„Badewanne“, die auch heute noch bei den Radsportfreunden, in ganz
Deutschland und darüber hinaus ein Begriff ist. Leider erwies
sich die Steilkurve, noch dazu auf einem ungewohnten Rad, für
den Landrat als zu großes Hindernis. „Es werden aber keine
bleibenden Schäden zurückbleiben“ meinte ein gutgelaunter
Kreischef. So lud Körner dann in der Festhalle zu einem von
der Kreissparkasse Rhein-Pfalz und der Kreis und Stadtsparkasse
Speyer bereitgestelltem Pfälzer Buffet.
Umfangreiches
Informations- und Kartenmaterial, über die Pfalz im Allgemeinen und
den Rhein-Pfalz-Kreis im Besonderen in Bezug auf Radwege und
übergreifende Radrouten, hatte die Kreisverwaltung auf einem
Informationsstand präsentiert. Den länderübergreifenden Bezug
stellte Dr. Claus Peinemann vom Verband Region Rhein-Neckar her.
Freundlich und sachkundig gab er über die Aktivitäten in der
Metropolregion Rhein-Neckar Auskunft, die Radfahrer jedweder
Alters- und Anspruchsklasse offen stehen und die sowohl mit Baden
Württemberg so wie mit Rheinland-Pfalz verbunden werden
können. Ein weiteres Beispiel guter nachbarschaftlicher Beziehungen
und gemeinsamer Aktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar und
der alten Kurpfalz, deren Bewohner sich in vielerlei Hinsicht ja
sowieso als Einheit sehen.
Das Radgeschäft Koch aus Mutterstadt hatte zwei Elektroräder
ausgestellt.
Dr. Clemens
Spiekermann, Allgemeinarzt und 1. Vorsitzender des Radfahrvereins
Dudenhofen 1908 e. V. lies in einem beeindruckenden, Power-Point
unterstützten Rückblick, die letzten 100 Jahre des RV Dudenhofen
und seiner „Badewanne“ Revue passieren. „Alle was im Radsport Rang
und Namen hatte ist bei uns gefahren“ betonte Spiekermann
stolz. „Radfahren verbindet, als der mit Abstand größte
Volkssport, die Menschen, ist schön und manchmal auch aufregend „
war sein Fazit. Aber Dr. Spiekermann vergas auch nicht auf Gefahren
hinzuweisen. „Radfahrer haben keine Knautschzone“. Und deshalb
hielt der Arzt ein leidenschaftliches Plädoyer für das Tragen eines
Helmes. „Safety First“ war deshalb sein eindringlicher
Apell.
Das
Hautreferat hielt Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack vom Europäischen
Tourismusinstitut GmbH in Trier über „Wirtschaftliche Effekte von
touristischen Radrouten“. 76 000 Kilometer ausgeschilderte
Radtouren in Deutschland, davon 50 000 Kilometer ausgewiesene
Fernrouten, wie z. B. Elbe- Main, oder Donauradweg zeugen von einem
großen Angebot an die unterschiedlichsten Typen von Radfahrern
Diese teilte Dr. Quack in Tourenradler, Genussradler,
Mountainbiker, Sportradler und Familien mit Kinder ein. Und für all
diese Gruppen gibt es heute schon ein vielfältiges Angebot
verschiedenster Radreiseveranstalter. Wellness- Gourmet-, ja sogar
Studienreisen per Rad werden angeboten.
Statistisch sind die Tagesausflügler in der Überzahl, die
zumeist in der näheren Umgebung ihres Wohnortes oder Urlaubsortes
unterwegs sind.
Hier ist auch
der Wirtschaftsfaktor der Radfahrer nicht zu unterschätzen. Über 9
Milliarden Euro pro Jahr beträgt der Betrag den Radfahrer, zu einen
über die Ausrüstung und zum anderen in der Hotelerie und dem
Gastgewerbe, ausgeben. Hier schätzt man, dass bundesweit 186 000
Beschäftigungsverhältnisse dadurch gesichert werden. An Hand einer
Befragung bei Radtouristen auf dem „Kraut und Rüben Radweg“, der
auch durch den Rhein-Pfalz-Kreis führt, zeigte Dr. Quack die
Bedeutung diese Tourismuszweiges für diesen Landkreis. Der
Radtourist ist überwiegend über 50 Jahre alt, gehört zu einem
sozial abgesicherten Personenkreis, übernachtet vornehmlich in
Hotels oder Pensionen. Und die Untersuchung ergab auch, dass diese
Radfahrer bereit sind Geld auszugeben. Deshalb muss ihnen nach Dr.
Quacks Meinung auch die Gelegenheit dazu geboten werden. Dies ist
beim Kraut und Rüben Radweg in idealer Weise gegeben. Dieser führt,
nach kurzen Abschnitten in der freien Natur, immer wieder durch
Ortschaften oder an Gastronomiebetrieben vorbei, in denen die
Radler Durst und Hunger stillen können. Die Streckenführung für
künftig anzulegende überörtliche Radrouten sollte diesen wichtigen
Gesichtspunkt bedenken. Die Wertschöpfung durch den Radtourismus
beträgt immerhin 8 Millionen Euro, das sind 10 Prozent der
gesamten touristischen Wertschöpfung in Rheinland
Pfalz, so dass sich die Kosten für eine neu angelegte
Radroute in überschaubarem Zeitraum amortisieren.
Der Hotelerie und Gastronomie empfahl Dr. Quacks sich mehr auf
den Radtourismus einzustellen. Die Tagestouristen sind zwar in der
Überzahl aber die Übernachtungszahlen steigen und Hinwiese auf
radlerfreundliche Betriebe mit gewissen Zertifizierungen sind für
Radtouristen ein wichtiger Hinweis, auf den bei der Suche nach
Übernachtungsmöglichkeiten geachtet wird. Und auch der
Tagestourist trinkt sein Bier oder seinen Wein und stillt
seinen Hunger gerne dort, wo er weis, dass er als Radfahrer
willkommen ist.
Das
Radwegekonzept des Rhein-Pfalz-Kreises stellte Dipl.-Ing. Kartograf
(FH) Axel Schlafmann von der Kreisverwaltung des
Rhein-Pfalz-Kreises vor. Erhardt Vortanz zeigte in seinem Referat
„Hinweise zur wegweisenden und touristischen Beschilderung für den
Radvekehr in Rheinland-Pfalz (HBR)“ die Problematik zu einer
einheitlichen und vor allen Dingen sinnvollen Beschilderung der
Radrouten zu kommen. Ein Thema, dass bei allen Radfahreren in
fremden Gegenden höchste Priorität einnimmt und mangelhafte oder an
wichtigen Punkten fehlende Beschilderung, mit zum meisten Ärger und
Verdruss führt.
Eine muntere Diskussionsrunde beendete eine informative und für
den Radtourismus wichtige Veranstaltung. Bilder fg
02.12.2011
Kulturelle Vormachtstellung in der Rheinebene gewahrt
Rhein-Pfalz-Kreis
präsentiert 28. Band seines Heimat-Jahrbuchs.
cr. Speyer. Bereits zum 28.mal konnte jetzt
der Rhein-Pfalz-Kreis sein Heimat-Jahrbuch, ein Kompendium
lesenswerter Beiträge aus dem gesamten Landkreis - von Bürgern für
Bürger gemacht - einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren.
Dieser Band ist in diesem Jahr ganz den kulturellen Themen aus der
Region zwischen Römerberg und Bobenheim-Roxheim, zwischen
Rödersheim-Gronau und Altrip vorbehalten. Zur Vorstellung des neuen
Buches war Landrat Clemens Körner in das historische Alte Rathaus
in Schifferstadt gekommen, wo die neue Bürgermeisterin der Stadt,
Ilona Volk, neben dem Kreis-Chef und zahlreichen anderen Gästen
auch die Autoren des Sammelbandes begrüßen konnte. Dabei gab sie
ihrer Freude darüber Ausdruck, dass das Wahrzeichen Schifferstadts,
der berühmte “Goldene Hut”, nicht nur Gegenstand von zwei Beiträge
in dem Werk sei, sondern auch den Titel des Bandes schmücke. “Der
Goldene Hut hat uns durch das gesamte Jahr 2010 begleitet”,
erinnerte die Bürgermeisterin, “es freut uns deshalb um so mehr,
dass wir jetzt die Erlaubnis erhalten haben, an der Autobahn A 61
ein Hinweisschild auf diesen bedeutsamen Fund aufstellen zu
dürfen”.
Auch Landrat
Clemens Körner begrüßte die Entscheidung der
Bundesfernstraßen-Verwaltung, mache sie doch deutlich, welchen
überegionalen Rang der “Hut” besitze. Der 1835 auf einem Acker auf
Schifferstadter Gemarkung gefundene “Hut” - ein kultisches Gefäß
und herausragender Fund aus der Bronzezeit - mache deutlich, dass
die Landschaft am Rhein schon in den Jahrtausenden vor der
Zeitenwende eine bedeutende kulturelle Rolle in der
Menschheits-Geschichte gespielt habe.
Diese Position habe die Region bis in die Jetztzeit
bewahren können, wie sich nicht zuletzt in dem neuen
Heimat-Jahrbuch in den Ausführungen über die kulturellen
Aktivitäten im Landkreis feststellen lasse. Hier würden zum ersten
Male Kontakte Schifferstadter Bürger mit China beschrieben - das
Gymnasium “Paul von Denis” ist eine Partnerschaft mit einer Schule
im “Reich der Mitte” eingegangen - ein anderer Bericht beschreibt
die fruchtbare Partnerschaft des Rhein-Pfalz-Kreises mit der
polnischen Woiwodschaft Opole.
Nachdem in dem
Heimat-Jahrbuch im Jahr zuvor das 40. Jubiläum der
Kreisvolkshochschule gefeiert werden konnte, stand in diesem Jahr
die Kreismusikschule mit dem gleichartigen Jubiläum im Blickpunkt.
“Bemerkenswerte Geburtstage, besonders wenn man bedenkt, dass der
Kreis selbst in seiner jetzigen Form erst im Jahre 1969 gegründet
wurde”, stellte der Landrat fest und verwies zugleich darauf, dass
beide Einrichtungen - KVHS und Kreismusikschule - zu den
erfolgreichsten ihrer Art im Lande zählten.
“Nächstes Jahr wird es wieder ein Heimat-Jahrbuch
geben”, schloss Clemens Körner sein Grußwort, “auch dies wird ganz
im Zeichen der Kultur stehen. Als Ihr Landrat würde ich mir
wünschen, dass dann auch einmal der besondere Dialekt im
Rhein-Pfalz-Kreis näher untersucht werden könnte.”
Da konnte
Bruno Hain, Sprecher des Redaktionsausschusses für das
Heimat-Jahrbuch dem Landrat Hoffnung machen. Auch die Ausgabe 2013
werde sich wie 2012 ausschließlich der Kultur im Landkreis widmen -
und da 2012 auch der “Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe” sein
25jähriges Jubiläum feiere, sei klar, dass dann auch das spezielle
Idiom der Region Beachtung finden werde. Für 2013 sei dann unter
der Überschrift “Skulpturen und Musik” die Bearbeitung weiterer
kultureller Themenfelder geplant. 2014 schließlich sei das Jahrbuch
ganz dem 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs
gewidmet, der auch in der Region tiefe Spuren hinterlassen habe.
Stimmungsvoll umrahmt wurde die Buchvorstellung durch ein Jazz-Duo
der Kreismusikschule des Rhein-Pfalz-Kreises. Foto:
jüs
21 Autoren haben an diesem Heimat-Jahrbuch
mitgeschrieben - die Themen reichen von der Vorgeschichte bis in
die Gegenwart und umreißen ein buntes Kaleidoskop regional- und
heimatgeschichtlicher Gegenstände - lehrreich und anregend - für
Kreisbewohner und Fremde eine Quelle zahlloser neuer Erkenntnisse -
und ein passendes Weihnachtsgeschenk für alle (Vorder-)Pfälzer.
Buchnachweis: Heimat-Jahrbuch Rhein-Pfalz-Kreis, Band 28 -
Verlag pro MESSAGE ISBN 978-2-934845-54-1
01.12.2011
9000 Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache !!!
...Bevölkerung und Kommunen wehren sich massiv
gegen die geplante Schließung der Bepo -
Liegenschaft in Schifferstadt
9.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich bisher mit Ihrer
Unterschrift gegen eine Schließung dieser Polizeidienststelle
beteiligt. Damit wird spürbar und sehr eindrucksvoll die
Minderung des Sicherheitsgefühls vor Ort zum Ausdruck
gebracht. “Unglaublich - was wir in der Kürze der Zeit bewegt
haben...“, sagt der Vorsitzende der GdP-Kreisgruppe
Bereitschaftspolizei Schifferstadt, Alfried Cuidon. „An
unserer Unterschriftenaktion für den Erhalt der Liegenschaft haben
sich auch zahlreiche Politiker aus allen Parteien beteiligt,
so z.B. Julia Klöckner – CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende
Rheinland-Pfalz, Friedericke Ebli, SPD - Mitglied des Landtages in
Rheinland-Pfalz und auch beispielsweise der Ministerpräsident a.D.
Professor Dr. Bernhard Vogel“.
Was ist bisher passiert?
Die GdP hat schriftlich Herrn Minister Lewentz aufgefordert
seine Entscheidung zur Schließung der BP-Liegenschaft zurück
zunehmen. An einer offenen GdP-Mitgliederversammlung nahmen
zahlreiche Vertreter aus Politik, der Schifferstadter Bürgerschaft
und den Standortbeschäftigten teil. Bei Infoveranstaltungen
in Schifferstadt, Limburgerhof und Mutterstadt wurden
die Negativauswirkungen, die eine Standortschließung mit sich
bringen, aufgezeigt. Bei der Amtseinführung der neuen
Bürgermeisterin der Stadt Schifferstadt, Ilona Volk (Bündnis 90/Die
Grünen) konnte die GdP Ihren Protest artikulieren und auch weitere
Unterschriften sammeln. Eine Mahnwache mit Unterschriftenaktion
wurde in Limburgerhof organisiert.
Dr. Axel Wilke, MdL von der CDU hat mit verschiedenen Anfragen
an die Landesregierung die Sparmaßnahme der Auflösung des
Standortes in Frage gestellt. Der Hauptausschuss der Stadt
Schifferstadt hat in einer öffentlichen Sitzung eine von allen
Fraktionen getragene gemeinsame Resolution zum Erhalt der
Bereitschaftspolizei in Schifferstadt beschlossen.
Am Mittwoch, 30. November besucht Frau Staatssekretärin Raab
gemeinsam mit Herrn Abteilungsleiter „Polizei“ im ISIM, Laux, die
13. Hundertschaft im Standort Schifferstadt und möchte ein Gespräch
mit allen Beschäftigten des Standortes, der Dienststellenlitung und
Vertretern der Personalräte und Gewerkschaften führen.
Für Donnerstag, 01. Dezember hat der Landrat des
Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner / CDU, die Landräte und
Gemeinde-, Verbandsgemeinde und Stadtbürgermeister zu einem
Informationsbesuch in die Liegenschaft der Bereitschaftspolizei
nach Schifferstadt eingeladen.
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Eva Lohse,
konnte in einem persönlichen Gespräch durch GdP-Vertreter aus den
Bezirksgruppen Bepo und Rheinpfalz von den Negativauswirkungen der
Standortschließung überzeugt werden. Bisher hatte sie nur aus
den Medien über diese Entscheidung des Innenministers Kenntnisse
erhalten. Am Freitag, 02. Dezember von 13.00 – 16.00 h, wird die
GdP in der Fußgängerzone in Ludwigshafen am Rathauscenter mit einem
Infostand weiter für den Erhalt der Liegenschaft kämpfen.
Helmut Knerr, GdP-Vize im Landesvorstand, sieht in der
großen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der
Unterschriftenaktion für den Erhalt der Liegenschaft und aus den
Reaktionen der Politik ein deutliches Zeichen! „Gerade die
Bevölkerung erwartet zur Stärkung des Sicherheitsgefühls, dass die
Landesregierung diese Reaktionen in Ihre Entscheidungsfindung
einfließen lässt. - Mehr Bürgerbeteiligung hat sich die rot-grüne
Landesregierung auf Ihre Fahnen geschrieben. Dies gilt es jetzt mit
einer Rücknahme der Entscheidung zu beweisen!“.
Knerr weiter: „Bei den Veranstaltungen der GdP haben
nicht die persönlichen Schicksale der Beschäftigten die Bevölkerung
und Politiker überzeugt. Vielmehr waren es die von uns
dargestellten Sachargumente. Die Schließung wird sich negativ auf
die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion
Rhein-Neckar auswirken. Steigende Kosten im Mobilitätsbereich
werden ein Weiteres dazu beitragen, die gewollte Unterstützung der
Polizeidienststellen vor Ort durch die Bereitschaftspolizei zu
reduzieren“.
Fakt ist:
Mit durchschnittlich mehr als 362 Einwohner je qkm hat das
zuständige PP Rheinpfalz die höchste Bevölkerungsdichte in
Rheinland-Pfalz und hat zukünftig als einziges Präsidium in seinem
Zuständigkeitsbereich keine Direktversorgung im Unterstützungsfall
durch eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei. Vom Grund her
erfolgt ein Einsatz künftig immer zeitversetzt.
Für die GdP ist dies keine Optimierung!
V.i.S.d.P. Alfried Cuidon
Vorsitzender GdP Kreisgruppe Schifferstadt
29.11.2011
Gemeinsame Presseinformation der Interessenvertreter der Region zum Thema Zweite Rheinbrücke
Interessenvertreter
der Region erklären:
Der Bau der Zweiten Rheinbrücke ist dringend
erforderlich.
Das Verfahren zur Sanierung der bestehenden Brücke und der
Lückenschluss zur B36 sind unabhängig hiervon ebenfalls zügig
einleiten
Dies sind zentrale Ergebnisse der in Karlsruhe durchgeführten
Informationsveranstaltung („Faktencheck“), so Interessensvertreter
der TechnologieRegion Karlsruhe einschließlich Südpfalz und
Eurodistrict Regio PAMINA, die gleichzeitig die Landesregierungen
in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auffordern, das Verfahren
Zweite Rheinbrücke unverzüglich weiterzuführen, um keine weitere
Zeit zu verlieren.
Der zusätzlich eingeschobene Faktencheck zeigt erneut, wie
dringend und wichtig der Bau der Zweiten Rheinbrücke für die
gesamte Region ist. Unabhängig davon ist die bestehende Brücke zu
sanieren, und zwar möglichst ohne zusätzliche Beeinträchtigungen
für die über 80 000 täglichen Nutzer der Brücke, die jetzt bereits
nahezu täglich im Stau stehen. Darüber hinaus sind weitere
Maßnahmen sinnvoll, um die jetzige Verkehrssituation dauerhaft zu
verbessern. Hierzu zählt u. a. die Verlängerung der
Straßenverbindung von der Zweiten Rheinbrücke zur B36, wodurch
Knielingen und die Südtangente deutlich vom Durchgangsverkehr
entlastet werden.
Diese zentralen Erkenntnisse müssen nun von der Politik rasch
und ohne Zeitverzögerung umgesetzt werden, so die regionalen
Interessensvertreter von links und rechts des Rheins, die sich auf
Einladung von Landrat Dr. Fritz Brechtel (Landkreis Germersheim und
stellv. Vorsitzender des Eurodistricts Regio Pamina) und
Bürgermeister Harald Seiter (Wörth a. Rh.) trafen. Dies sind
Landrat Christoph Schnaudigel (Landkreis Karlsruhe und Vorsitzender
des Raumordnungsverbandes Mittlerer Oberrhein), Marc Watgen (IHK
Pfalz), Dr. Udo Götschel (IHK Karlsruhe), Dieter Bauer
(Vorsitzender der Bürgerinitiative „Pro Nordbrücke“), Peter Hauck
und Robert Ansorge (Betriebsratsvorsitzende MiRO) und Gerd Hermann
(Daimler Werk Wörth), die beiden letzteren stellvertretend für die
betroffenen Pendler und Firmen.
Zusammenstellung wesentlicher Fakten
Die meisten dieser bei der Infoveranstaltung („Faktencheck“)
vorgetragenen Fakten waren nicht neu, wurden jedoch erneut in
komprimierter Form vorgetragen. Folgende Erkenntnisse der Experten
erscheinen den o. g. Teilnehmern besonders wichtig:
A. Zur bestehenden Situation mit nur einer Bestandsachse über
den Rhein
- Die Bestandsachse mit der bestehenden Rheinbrücke ist
gravierend überlastet. Die volkswirtschaftlichen Schäden und
zusätzlichen Umweltbelastungen sind enorm.
1966 für ca. 33 000 Kfz täglich gebaut, liegt die aktuelle tägliche
Belastung an Wochentagen bei über 80 000 Kfz. Tausende von Pendlern
stehen in Spitzenzeiten sehr häufig im Stau, hieraus resultieren
gravierende volkswirtschaftliche Kosten (Arbeitszeiten,
Umweltbelastungen) und Risiken (Unterbrechung der Logistikkette,
Verspätungen). Diese Ist-Situation ist bereits das Problem.
Die Prognosen zur künftigen Verkehrsbelastung sind etwas
unterschiedlich. Sie liegen jedoch alle in einem Bereich, der eine
zweite Rheinquerung sowie weitere partielle Maßnahmen auf badischer
Seite erforderlich macht.
Der bereits sehr gut ausgebaute ÖPNV stößt an seine Grenzen und
kann das Verkehrsdefizit nicht lösen.
- Aus dieser Überlastung ergeben sich Gefährdungen der
Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Sicherheitsstandards wurden
bereits bewusst reduziert oder werden nicht eingehalten (z. B. kein
Randstreifen, reduzierter Sicherheitsabstand bei Staus).
- Die erforderliche Sanierung der Brücke bedeutet gravierende
Zusatzbelastungen für die Nutzer in Form von Teil- und
Vollsperrungen
Ein neu vorgestelltes Sanierungsverfahren weckt gewisse Hoffnungen,
hat jedoch auch Risiken. Im optimalen Fall, so hoffen die
Fachleute, muss bei der Sanierung die Brücke 9 Monate teilgesperrt
werden (4/0 Betrieb), außerdem sind minimal 12 bis 16 Tage
Vollsperrung erforderlich. Es kann auch bedeutend länger
dauern.
Das Verfahren ist neuartig. Es wurde in Deutschland noch niemals
erprobt. Die Risiken sind so hoch, dass es zunächst bei einer
anderen Brücke in Baden-Württemberg getestet werden soll. Bei der
Sanierung ist daher ein Zeitverlust von mehreren Jahren zu
befürchten. Was geschieht, wenn der Test negativ ausfällt?
Beide Ministerien weisen darauf hin, dass es einen klaren
gesetzlichen Auftrag des Bundes zum Bau einer zusätzlichen
rheinquerenden Achse bei Karlsruhe gibt und sehen die zweite
Rheinbrücke als vollendeten Bypass vor der Sanierung als
Erfordernis oder zumindest wünschenswert. Das
baden-württembergische Ministerium betont „es wäre vorteilhaft,
dass diese zusätzliche rheinquerende Achse in direkter
Nachbarschaft zur bestehenden Achse während den
Ertüchtigungsarbeiten bereits zur Verfügung stünde. Es könnten
somit die mit der Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau verbundenen
Verkehrsbeeinträchtigungen in einem erheblichen Maß reduziert
werden. Darüber hinaus bestünde auch die Möglichkeit zur
bauseitigen Optimierung der erforderlichen Betonierabschnitte sowie
der Bauablaufprozesse.“ (Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Baden-Württemberg, 15.11.2011).
Die Sanierung der Brücke löst nicht das Problem der Überlastung,
denn diese bleibt auch danach bestehen. Der Bau der Zweiten
Rheinbrücke ist damit unabhängig von der Sanierung
erforderlich.
- Im Fall der Vollsperrung der Brücke gibt es für 80 000
tägliche Nutzer, darunter fast 20 000 Pendler und 10 000 LKW, keine
Alternative
Die nächsten Brückenverbindungen befinden sich
ca. 25 – 30 km nördlich oder südlich. Im Falle der
Vollsperrung müsste ein Pendler oder einer der zahlreichen
Zulieferer einen Umweg von 100-140 km täglich bewältigen. Dies ist
unzumutbar und weder bürgerfreundlich noch umweltverträglich.
Bereits bei geplanten Vollsperrungen entstehen unzumutbare
Einschränkungen für Bürger, Unternehmen und die gesamte Region. Bei
ungeplanten Vollsperrungen sind wirtschaftliche Verluste in
ungeahntem Ausmaß zu befürchten.
- Die Technologieregion Karlsruhe mit Südpfalz und Nordelsass
ist zwischen Basel und Mainz der einzige Wirtschaftsraum mit nur
einer Straßenquerung über den Rhein – ein gravierender
Nachteil.
Als einzige Verbindung zwischen den Teilräumen
links und rechts des Rheins ist die vorhandene Brücke damit das
gravierendste Nadelöhr und Hemmnis für die wirtschaftliche
Entwicklung der Region.
- Das Risiko einer Vollsperrung ist real, die wirtschaftlichen
Folgen sind unübersehbar.
Ungeachtet der Teilsperrungen
von mindestens 9 Monaten ist selbst bei einer optimal verlaufenden
Sanierung mit Vollsperrungen zu rechnen (Minimum 12-16 Tage,
möglicherweise sehr viel länger).
Außerdem besteht die Gefahr der ungeplanten Vollsperrung, z. B.
wegen eines LKW-Unfalls (Beschädigung der Halteseile, z.B. durch
Brand), oder wegen einer Schiffshavarie. Durchschnittlich 1 Mal
jährlich kommt es zu Schiffshavarien im Bereich der Brücke, die
bislang glücklicherweise glimpflich abliefen. Die wirtschaftlichen
Folgen für die gesamte prosperierende Wirtschaftsregion wären
angesichts der enormen Materialflüsse riesig und können als
„Supergau“ bezeichnet werden.
- Die Sanierung der bestehenden Brücke bei Maxau und der Bau
einer Zweiten Rheinbrücke darf nicht miteinander verknüpft
werden.
Beides sind Maßnahmen, die dringend angegangen werden müssen.
Denn das Zeitfenster wird immer enger und die Sanierung lässt sich
nicht weiter hinausschieben. Außerdem ist die Verkehrssituation auf
der B10 nicht mehr hinnehmbar und es besteht der klare Auftrag des
Bundes an die Länder im Rahmen der Auftragsverwaltung, eine Zweite
Rheinbrücke zu bauen.
Wer angesichts dieser Situation nicht alles unternimmt, um
unverzüglich den gesetzlichen Auftrag des Bundes nach einer zweiten
Rheinquerung als Redundanz zur bestehenden Brücke zu erfüllen,
handelt unverantwortlich den Menschen der Region
gegenüber.
B. Zur geplanten Zweiten Rheinbrücke
- Die Zweite Rheinbrücke ist dringend erforderlich:
a) um die bestehende Bestandsachse zu entlasten
b) um im Falle einer geplanten oder ungeplanten Vollsperrung der
bestehenden Brücke als Alternative zur Verfügung zu stehen
c) um ein Nadelöhr und Hemmnis für die positive Entwicklung der
Region zu beseitigen
- Es gibt einen klaren gesetzlichen Auftrag des Bundes zum Bau
einer Zweiten vierstreifigen Rheinbrücke,
dies ist verbunden mit der Anerkennung der Fernverkehrsrelevanz und
der verfahrensadäquaten Finanzierungszusage.
- Der vorgesehene Standort der Brücke befindet sich dort, wo
regional die geringsten ökologischen Risiken anzutreffen sind, das
Schutzgut Mensch eingeschlossen.
Die zu erwartenden Beeinträchtigungen von Natur und Umwelt sind
relativ gering und durch die geplanten Ausgleich- und
Ersatzmaßnahmen in der Nähe kompensierbar. Dies gilt auch für die
Belange des Artenschutzes.
Die besonders schutzwürdigen, mehrere tausend Hektar großen
Schutzgebiete entlang des Rheins werden nur minimal tangiert.
- Das Verfahren Zweite Rheinbrücke ist bereits sehr weit
vorangeschritten und muss zügig ohne Zeitverlust weitergeführt
werden.
Im Planfeststellungsverfahren sind Offenlage und
Einwendungsfrist bereits abgeschlossen. Die Zahl der Einwendungen
ist erstaunlich gering. Etliche der Einwendungen wenden sich nicht
gegen die Zweite Rheinbrücke, sondern enthalten Anregungen und
Optimierungsvorschläge bzw. Forderungen, die im Verfahren zu
behandeln sind. Nächste Planungsschritte sind Erörterungstermin
sowie der (einklagbare) Planfeststellungsbeschluss. Der
Erörterungstermin muss zeitnah, spätestens im Frühjahr 2012
angesetzt werden.
- Selbst bei optimalem Planungsverlauf ist mit dem Baubeginn
der Zweiten Rheinbrücke nicht vor 2015/16 zu rechnen.
Dies
ist ein Grund mehr, das Verfahren zügig durchzuführen.
- Zum Projekt Zweite Rheinbrücke gibt es eine außerordentlich
hohe regionale Akzeptanz und Zustimmung
Dies belegen die zahlreichen Resolutionen, Beschlüsse und
Stellungnahmen der regionalen Interessensvertreter links und rechts
des Rheines wie z.B. Landkreis Germersheim, Landkreis Karlsruhe,
TechnologieRegion Karlsruhe, Eurodistrict Regio PAMINA, Stadt
Wörth, Regionalverband Mittlerer Oberrhein, IHK Pfalz, IHK
Karlsruhe, Europäische Metropolregion Rhein-Neckar.
Die genannten Regionen und Institutionen repräsentieren mehrere
Millionen Einwohner.
Die Ablehnung des Projektes Zweite Rheinbrücke beschränkt sich im
Wesentlichen auf wenige betroffene Ortsteile von Karlsruhe, die
Grünen und Umweltschutzverbände.
Auch die äußerst geringe Zahl der Einwände beim
Planfeststellungsverfahren zeigt den hohen Grad der regionalen
Akzeptanz und Zustimmung zum Projekt.
- Die Zweite Rheinbrücke hat, wie geplant, einen eigenen hohen
Verkehrswert und volkswirtschaftlichen Nutzen.
Der
Kosten-Nutzen-Faktor ist mit 5,9 außergewöhnlich hoch. Der
jährliche Nutzen wird auf 14,9 Millionen Euro geschätzt.
- Um die Bestandsachse noch effektiver zu entlasten, bedarf es
auf badischer Seite weiterer Maßnahmen, wie z. B. die Verlängerung
der Straßenverbindung von der Brücke bis zur B36.
Die
Südtangente und die Ortsdurchfahrt von Knielingen würden
durch diese Ortsumgehung deutlich entlastet. Die prognostizierte
Entlastung beträgt in und um Knielingen 50 % - 65 %, die
Südumgehung wird um 13 % entlastet.
Der Bund hat die Fernverkehrsrelevanz anerkannt und seinen
Finanzierungsvorbehalt zurückgenommen.
Aus Sicht der teilnehmenden Interessensvertreter der Region
ergeben sich 3 zwingende Schlussfolgerungen:
- Die Planung zum Bau der Zweiten Rheinbrücke ist
schnellstmöglich weiterzuführen.
Dies bedeutet konkret:
die beiden Planfeststellungsverfahren dürfen nicht verzögert
werden. Der längst fällige Erörterungstermin ist schnellstmöglich
einzuberufen. Dies muss spätestens 2012 geschehen. Anschließend ist
der Planfeststellungsbeschluss zügig zu erlassen.
- Die Sanierung der Rheinbrücke ist unabhängig von der Zweiten
Rheinbrücke ebenfalls vorzubereiten
Sie ist so zu
realisieren, dass möglichst wenige Zusatzbeeinträchtigungen für die
Verkehrsteilnehmer und die Region entstehen.
-
Der Lückenschluss der Straßenverbindung von
der Zweiten Rheinbrücke zur B36 ist planerisch zügig vorzubereiten.
Er soll jedoch nicht in das laufende Verfahren integriert werden,
um keine Zeitverzögerung zu verursachen. Der Bund hat aufgrund der
Festlegung der Fernverkehrsrelevanz die notwendige Priorität
festgelegt.
Kreisverwaltung Germersheim, Presse
25.11.2011
CDU Rhein-Pfalz-Kreis und CDU Haßloch gegen Reduzierung der Polizeipräsenz -
Resolution gegen Verlegung der Bereitschaftspolizei
Schifferstadt nach Enkenbach
Mit 100 Prozent Zustimmung verabschiedeten die 125 Delegierten
des Kreisparteitags der CDU Rhein-Pfalz am 07.11.2011 in Dudenhofen
die Resolution, dass nicht durch Sparen an der falschen Stelle die
Präsenz der Polizei reduziert und dadurch die Sicherheit der
Bevölkerung gefährdet wird. Insbesondere forderten sie den Erhalt
der Bereitschaftspolizei am Standort Schifferstadt und den Erhalt
der Polizeiwache Maxdorf.
Der
Ortsvorsitzende der CDU Böhl-Iggelheim Helmut Pfaff, der mit fünf
weiteren Delegierten die Resolution formulierte hatte und im
weiteren Verlauf des Kreisparteitages zu einem von drei
Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt wurde, ging in seiner
Begründung für die Resolution zunächst auf den Ablauf der von
Innenministerium ausgerufenen Optimierung der Polizeistruktur ein.
„Diese sei grundsätzlich zu begrüßen, hätte sich aber als Wolf im
Schafspelz entpuppt, da –offiziell seitens des Innenministeriums
eingeräumt- finanzielle Zwänge bei den Optimierungsplänen in den
Vordergrund rückten“, so Pfaff. Die Verlegung der
Bereitschaftspolizei von Schifferstadt nach Enkenbach lehnten die
Delegierten durch ihre Resolution ab, weil dadurch die
Polizeipräsenz im gesamten Polizeipräsidium Rheinpfalz reduziert
wird und die Arbeitsplätze von 12 Tarifbeschäftigten gefährdet
sind.
Jürgen Vogt,
Ortsvorsitzender der CDU Haßloch, lehnt die Verlegung der
Bereitschaftspolizei ebenfalls ab. „Da offensichtlich dem
angeblichen Einsparvolumen von 400.000 € falsche Zahlen zu Grunde
liegen und möglicherweise sogar die Folgekosten höher sind als die
Einsparsumme, wäre es noch nicht einmal Sparen zu Lasten der
Sicherheit“, widerspricht er dem Regierungsargument, dass in allen
Bereichen gespart werden müsse.
Der Druck aus der Bevölkerung gegen die Herabstufung der
Polizeiinspektion Haßloch und die Schließung der Polizeiwache
Maxdorf war so groß, dass Innenminister Lewentz (SPD) davon
zumindest fürs erste Abstand genommen hat. „Das müssen wir auch zum
Erhalt der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt erreichen“ sind
sich Pfaff und Vogt einig. Daher unterstützen auch beide die
Unterschriftenaktion der Gewerkschaft der Polizei. Die
CDU-Landtagsabgeordneten in der Region haben sich bereits gegen die
Verlegung der Bereitschaftspolizei ausgesprochen. „Dass auch die
SPD-Abgeordneten die Fakten entsprechend bewerten und sich beim
Innenminister für den Erhalt der Bereitschaftspolizei am Standort
Schifferstadt einsetzen“, wünschen sich Pfaff und Vogt.
Pressemitteilung der CDU Rhein-Pfalz-Kreis und CDU
Haßloch
14.11.2011
„Radwandern in der Südpfalz“
Neue Radkarte mit
26 beschilderten Radwegen und –touren vom Rhein zum Wein zum Wald
erschienen.
26 ausgeschilderte Radwege und Rundtouren finden sich auf der
neuen Radkarte, die die Vereine Südpfalz Tourismus Landkreis
Germersheim und Südliche Weinstrasse e.V. in Kooperation mit den
Tourismusbüros Dahner Felsenland und Urlaubsregion Hauenstein
herausgegeben haben.
„Jede für sich und alle miteinander sind die Radwanderregionen
der Südpfalz ein einzigartiges Erlebnis. Alle haben sie ihren
besonderen Reiz: Das weite, flache Tal des Rheins einerseits, die
sanft gerundeten Weinberge der Südlichen Weinstrasse in der Mitte
und das sich dahinter anschließende, weite Bergland des
Pfälzerwaldes. Sie sind dabei gleichermaßen ideal für alle, die es
gerne gemütlich angehen und für jene, die hier ihre sportliche
Herausforderung suchen“, kommentiert Landrätin Theresia Riedmaier
den Inhalt der Karte und stellt damit die Besonderheiten der
südpfälzischen Radregion heraus.
„Uns ist es wichtig, dass die Radler an der Grenze eines
Landkreises nicht auch am Ende eines Radweges angekommen sind, denn
schließlich sind den Urlaubern diese politischen Grenzen weitgehend
egal. Sie radeln z.B. auf dem Queichtalradweg von der Quelle bei
Hauenstein bis zur Mündung bei Germersheim und durchlaufen dabei
drei Landkreise und die Stadt Landau, ohne dass sich an der
Beschilderung des Weges etwas ändert“, betont Landrat Dr. Fritz
Brechtel. Dies sei auch ein Grundgedanke dieser Kooperation bei der
Herausgabe der neuen Karte gewesen. Insgesamt habe sich die
Beschilderung der Radwege in der gesamten Region in den letzten
Jahren vorbildlich entwickelt, so Brechtel.
Die neue Karte enthält die zehn wichtigsten Süd-Nord- und
Ost-West-Verbindungen vom flachen Tal des Rheins im Landkreis
Germersheim, über die sanft gerundeten Weinberge der Südlichen
Weinstraße bis zum weiten Bergland des Pfälzerwaldes. Zusammen
ergeben diese ein Radwegenetz, das die gesamte Südpfalz erschließt.
Dazu gehören u.a. der Radweg Deutsche Weinstraße, der Kraut- und
Rüben-Radweg, der Rhein-Radweg, der Queichtalradweg, der
Klingbachradweg, und der deutsch-französische PAMINA-Radweg
Lautertal. Die Hauptwege sind auf der Rückseite der Karte
beschrieben und mit einem Höhenprofil dargestellt, so dass
interessierte Radler schon bei der Planung ihrer Tour eine genaue
Vorstellung sowohl von den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
als auch von Länge und Schwierigkeitsgrad ihrer Tour bekommen.
Auch ausgeschilderte Rundtouren sind in der neuen Karte erstmals
aufgenommen, z.B. der nur 12 km lange familienfreundliche Krieg-
und Frieden-Radweg im Dahner Felsenland, die 40 km lange
anspruchsvolle Burgentour zwischen Wilgartswiesen, Annweiler,
Leinsweiler und Völkersweiler, die Fassbodentouren entlang der
Deutschen Weinstraße oder die Rundtour „Von Hof zu Hof“ entlang der
Bauerntheke durch die Verbandsgemeinde Kandel.
Die Radkarte enthält außerdem zahlreiche für Urlauber
interessante Informationen über die Südpfalz wie
Übernachtungsmöglichkeiten, und Einkehr- oder Ausflugstipps.
Außerdem sind alle Verleihstellen von Pedelecs aufgeführt. Diese
Fahrräder mit Tretunterstützung erlauben ein genussvolles Radeln
ohne größere Anstrengung.
Mit einem Maßstab von 1:100.000 bietet die Karte eine gute
Übersicht für die Planung und Durchführung einer Radtour. Alle Wege
sind gut ausgeschildert, so dass man sich auf der Tour gut zurecht
findet.
Die Karte „Radwandern in der Südpfalz“ gibt es für 2 Euro ab
sofort beim Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim, Luitpoldplatz
1, 76726 Germersheim, Tel. 07274/53 300 und ab Mitte November bei
den Tourismusbüros der Verbandsgemeinden und Städte im Landkreis
Germersheim. Die Karte steht auch kostenlos zum download im
Internet unter www.suedpfalz-tourismus.de.
Die Karte wird erstmalig auf der Verbrauchermesse „Offerta“ in
Karlsruhe vom 29. Oktober bis 6. November am Südpfalzstand (Halle 1
Stand 04) verteilt.
26.10.2011
Bienenbrut von TierSeuche bedroht.
Ludwigshafen/Frankenthal.
Bei zwei Bienenhaltern in Frankenthal und Ludwigshafen ist die
Amerikanische Faulbrut festgestellt worden. Dabei handelt es sich
um eine bakterielle Infektionskrankheit, welche die Brut der
Bienenvölker befällt.
Erwachsenen Bienen kann der Erreger, ein Sporen bildendes
Bakterium namens Paenibacillus larvae, nichts anhaben.
Allerdings verbreiten sie seine Sporen, so dass sich weitere
Bienenvölker infizieren können. Für den Menschen ist der Erreger
ungefährlich. Sogar eventuell mit Sporen belasteter Honig könnte
unbedenklich verzehrt werden.
Wegen der Bienenseuche hatte die Kreisverwaltung
Rhein-Pfalz-Kreis, die als Veterinäramt auch die Nachbarstädte
mitbetreut, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltungen
Ludwigshafen und Frankenthal sowie amtlich bestellte
Bienenseuchensachverständige mit Verwaltungsmitarbeitern zu einem
Gespräch mit den Amtstierärztinnen eingeladen. Die
Stadtverwaltungen Frankenthal und Ludwigshafen ordnen nun die
Tötung der seuchenkranken Bienenvölker an. Dabei müssen auch alle
Gerätschaften und Materialien, an denen sich Sporen oder Bakterien
befinden können, entseucht oder unschädlich beseitigt werden.
Um die betroffenen Betriebe wurde außerdem weiträumig ein
Sperrbezirk gebildet, der die Gemarkungen der Städte Ludwigshafen
und Frankenthal sowie der Gemeinde Neuhofen umfasst. Im Sperrbezirk
werden alle Bienenvölker und Bienenstände unverzüglich von den
amtlich bestellten Bienenseuchensachverständigen auf Amerikanische
Faulbrut untersucht, um weitere Seuchenfälle und Sporenherde zu
erkennen und entsprechende Sanierungsmaßnahmen einleiten zu können.
Im Sperrbezirk befindliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem
Standort entfernt werden. Ebenso dürfen keine Bienenvölker in den
Sperrbezirk verbracht werden. Kreisverwaltung
Ludwigshafen
20.09.2011
RP-Kennzeichen breiten sich rasant aus
Sechs Jahre nach seiner Einführung hat das Kürzel „RP“ schon
fast zwei Drittel aller Fahrzeug-Kennzeichen im Rhein-Pfalz-Kreis
„erobert“. Das gab die Kreisverwaltung jetzt bekannt.
Seit 1. September 2005 wird bei der Zulassung eines Fahrzeugs
aus dem Rhein-Pfalz-Kreis nur noch das Kennzeichen-Kürzel „RP“
vergeben. Zuvor trugen auch Autos, Anhänger und Krafträder aus
Gemeinden wie Bobenheim-Roxheim oder Römerberg das „LU“ von
Ludwigshafen. Mit der Änderung sollte verdeutlicht werden, dass
diese Nachbarstadt ebenso wenig wie Frankenthal und Speyer Teil des
Kreises ist, sondern lediglich Standort des Kreishauses. Ein
freiwilliger Buchstabenwechsel war ebenfalls möglich. Inzwischen
sind von den 119.012 zugelassenen Fahrzeugen 75.955 mit „RP“
unterwegs (Stand: 30. August). Das entspricht einem Anteil von 63,8
Prozent und bedeutet, dass nur wenig mehr als ein Drittel des
gesamten Fahrzeugbestandes einschließlich der Anhänger bereits
länger als sechs Jahre im Kreis angemeldet ist.
Von den Erwachsenen im Kreisgebiet besitzen übrigens rein
rechnerisch rund 85 Prozent ein motorisiertes Fahrzeug. Das
Spektrum reicht von 76 Prozent in Limburgerhof bis zu 102,6 Prozent
in Hochdorf-Assenheim, wo es also mehr Kraftfahrzeuge als
Volljährige gibt. Kreisverwaltung, Ludwigshafen
30.08.2011
Umland Pfalz
Liebe Leserin, lieber Leser,
herzlichen Dank, dass Sie den SPEYER-KURIER besuchen. Wir haben
den SPEYER-KURIER, (Kurpfälzer Allgemeine Zeitung) kurzfristig aus
der Taufe gehoben.
Unser Journalistenteam ist unterwegs, um Sie mit aktuellen
Nachrichten zu versorgen. Leider können wir nicht überall zur
gleichen Zeit sein.
Deshalb ist auf der von Ihnen gewählte Seite noch kein
Inhalt vorhanden. Dies wird sich aber kurzfristig ändern.
Der SPEYER-KURIER versteht sich als
Mit-Mach-Zeitung.
Deshalb: Wenn Sie sich für die Öffentlichkeitsarbeit in Ihrem
Verein, Ihrer Interessensgemeinschaft oder Partei
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Leserschaft im SPEYER-KURIER veröffentlichen möchten, dann
schreiben Sie an: redaktion@speyer-kurier.de
Wir setzen uns auch gerne mit Ihnen in Verbindung.
Sollten Sie selbst Interesse an einer Mitarbeit beim
SPEYER-KURIER haben, senden Sie bitte eine Mail mit Ihren
Kontaktdaten an:
p.mueller@speyer-kurier.de
Vielen Dank für Ihr Verständnis und/oder Ihre Mitarbeit.
Ihr
SPEYER-KURIER
23.03.2011