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Storchen-Kurier 2013
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Neues von den Störchen

von Franz Gabath

Seit zwei Tagen sind wieder Störche beim Flug um das Nest, das auf dem Grundstück eines der schönsten Häuser in Iggelheim steht und von der Gemeindeverwaltung 2012 erbaut wurde, sowie um die ca.40 m weiter entfernt stehenden Nisthilfe, die schon vor einigen Jahren von der Gemeindeverwaltung errichteten, zu beobachten. Es ist ein Storchenpaar das nach eingehender Inspektion die Nisthilfe diese für sich als geeignet ansieht. Beide unternahmen auch Ausflüge und begingen die umliegenden Felder nach Futtersuche.

Aus dem Verhalten der Störche schlossen die Grundstückseigentümer, dass dieses Storchenpaar nicht „UNSER STORCHENPAAR“ sein kann. Waren diese Störche mit diesen Menschen vertraut, blieben im Nest, oder bedienten sich auch in deren Beisein von kleinen Leckereien, die ihnen im letzten Jahr, als zum Teil noch grimmige Kälte herrschte, bereit gelegt wurden, zeigt dieses Storchenpaar ausgesprochene Scheu und beäugt die Menschen argwöhnisch. Daher wird vermutet, dass wie im letzten Jahr, sich wieder ein “Nebenbuhler“ versucht sich breit zu machen. Sollte – was erhofft wird, „Unser Adele“ wieder auftauchen, ist , wie im letzten Jahr geschehen, mit heftigen Revierkämpfen zu rechnen..

Alle Iggelheimer Storchenfreunde werden die Entwicklung sorgfältig beobachten. Sie wünschen sich natürlich die Iggelheimer Störche zurück, freuen sich aber genauso an einem anderen Paar, das dann auch hoffentlich Jungvögel zur Welt bringt. Besonders erhofft würde natürlich auch ein zweites Paar. Die Nistmöglichkeiten sind ja vorhanden. Bild: fg

11.03.2013


Neues, sicheres Storchendomizil

Böhl-Iggelheim-  Das Storchennest, des seit drei Jahren brüteten Storchenpaares in Böhl-Iggelheim, wurde im Jahre 2003 auf einer dafür gekürzten Pappel auf einem Privatgrundstück in der Gemarkung Wiesengarten, gemeinsam von der Aktion Pfalzstorch und der Gemeinde Böhl-Iggelheim errichtet. Mittlerweile waren die Standfestigkeit der abgestorbenen Pappel und damit die Sicherheit des Nestes, nicht mehr gewährleistet. Die Pfalzwerke haben kurzfristig und unbürokratisch ihre Unterstützung angeboten.

Ein vierköpfiges Team von der Netzinstandhaltung Maxdorf der Pfalzwerke rückte mit Bagger und Steiger an. Das alte Nest wurde mit dem Steiger demontiert und der morsche Pappelstamm gefällt. Anschließend wurde ein neuer 15 m langer Holzmast gesetzt. Dies war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da aufgrund des hohen Grundwasserstandes das 2 m tiefe Loch immer wieder zusandete und immer wieder freigehalten werden musste.  Nach gut 4 Stunden Arbeit konnte dann das Storchennest wieder auf dem neuen Holzmast montiert werden. Schätzungsweise für die nächsten 15 Jahre haben die Böhl-Iggelheimer Störche, dank der Pfalzwerke, wieder ein sicheres Zuhause.

Als in der Region verankertes Unternehmen nehmen die Pfalzwerke ihre Verantwortung für den Natur- und Umweltschutz in der Region sehr ernst und sind bereits seit über 20 Jahren im Natur- und Umweltschutz aktiv. Immer wieder realisiert das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Verbänden, Organisationen und Vereinen Nisthilfen für Störche. Allein in den Jahren 2010 bis 2012 investieren die Pfalzwerke über 2,5 Millionen Euro in Vogelschutzmaßnahmen. Wort und Bild: me

17.10.2012


Neues von den Störchen 2012 – Teil 6

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die drei jungen Adebare entwickelten sich prächtig und sprengten fast schon das Nest. Ihre Flugkünste wurden immer ausgereifter und sie starteten zu ausgedehnten Exkursionen und waren bald auch in der Lage selbst für ihre Nahrung zu sorgen.

Jetzt stellt man überrascht fest -Das Nest ist leer! Viele Iggelheimer fragen nach dem Verbleib ihrer Störche. Zum einen ist es jetzt Gewissheit, dass sich die drei Jungstörche schon auf den Weg in den sonnigen Süden aufgemacht haben. Leider auch traurige Gewissheit; dass einer der jungen Störche aus Iggelheim in der Nähe von Karlsruhe verunfallte und dabei zu Tode kam. Christian Reis von der Aktion Pfalzstorch aus Bornheim konnte an Hand der Beringung den Storch einwandfrei als einen aus Iggelheim stammenden identifizieren. Er teilte die traurige Nachricht dem Ehepaar mit, auf dessen Grundstück in der Gemarkung „Wiesengarten“ sich das Nest befindet. Alle guten Wünsche begleiten natürlich das Geschwisterpaar, dass es unversehrt sein Winterquartier erreicht und im nächsten Jahr zurückkommen möge.

Die Altvögel sind noch hier. Sie kommen aber immer erst abends zum übernachten in ihr Nest. Tagsüber sind sie kaum anzutreffen. Es wird vermutlich nicht allzu lange dauern, bis auch sie den Weg in den Süden antreten.

Der Altvogel, der von einem Böhler Landwirt auf dessen Gemarkung tot aufgefunden wurde, stammt aus Schleswig Holstein, wie an Hand der Beringung festzustellen war. Er ist also kein Iggelheimer Storch. Ihm wurde ein Strommast zum Verhängnis. Bild: fg

14.08.2012


Störche in Iggelheim – Teil 5

Beringung und Namensgebung

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-Nun sind die drei kleinen Adebarkinder offiziell registriert. Durch die Beringung wurde ihnen sozusagen der Personalausweis verliehen, der über den Geburtsort und das Geburtsjahr Auskunft gibt. Durch die Registriernummer kann der jeweilige Aufenthaltsort im hoffentlich recht langen Leben  der drei Jungstörche verfolgt werden. Das Nest in Iggelheim im Wiesengarten wird überregional von der Vogelschutzwarte in Radolfzell am Bodensee betreut und beobachtet. Dieser Institution angeschlossen ist das Storchenzentrum in  Bornheim in der Südpfalz. Dieses wiederum betreut die Storchennester in Landau und in den südlichen Landkreisen so wie in unserem Landesteil. Ingrid Dorner und Christian Reis nahmen die Beringung vor. Mit einem Hubsteiger der Firma Wolfgang Kern aus Billigheim-Ingenheim wurden die beiden Storchsachverständigen ans Nest in luftiger Höhe gebracht. Geduldig, wenn auch etwas ängstlich, liesen die drei Jungvögel die nur wenige Minuten dauernde Prozedur über sich ergehen.

Die Namensfindung erfolgte in diesem Jahr durch die Kinder  der Kindertagesstätte „Mäuseburg“. Es war schon ein längerer Findungsprozess bis die Mehrheit der Kinder sich auf die Namen geeinigt hatten. Die drei Jungstörche erhielten die wohlklingenden Namen „Carlos vom Wiesengarten“,

2Constantin vom Wiesengarten“, so wie „Clara vom Wiesengarten“. Dass alle Vornamen mit einem „C“ beginnen ist wohl reiner Zufall.

Alle Böhl-Iggelheimer wünschen den „Ihren Störchen“ ein langes, gesundes und unfallfreies Leben. Die drei Jungvögel sind gut entwickelt und werden sicher bald zu ihrem Jungfernflug starten. Bild rb

18.06.2012


Neues von den Störchen 2012 - Teil 4

Von Franz Gabath

Jetzt ist es auch fotografische Gewissheit – es sind 3 Junge. Gesichtet wurden die kleinen Adebare schon öfter, wenn sie ihre kleinen Köpfchen über den Nestrand steckten und vorsichtig in die Welt lugten. Mama oder Papa, einer der Altvögel ist immer bis in die späten Abendstunden auf Futtersuche,  werden dann mit weit aufgerissenen Schnäbeln sehnsüchtig erwartet. Schier unersättlich ist der Hunger der jungen Störche. Der andere Elternteil bewacht immer dann das Nest, so dass die Kleinen wohlbehütet heranwachsen.

In der Kindertagesstätte „Storchennest“ im Ortsteil Iggelheim sind dem Vernehmen nach die Kinder Schon fleißig am Suchen für die geeigneten Namen für die kleinen Störche. Natürlich hoffen Alle auf eine angemessenen Tauffeier. Bild: fg

05.06.2012


Neues von den Störchen 2012 - Teil 3

Nachwuchs im Wiesengarten!

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Jetzt ist es absolute Gewissheit. Die Storchenfamilie hat den lang ersehnten Nachwuchs. Die Storchenfamilie ist zu fünft.  Drei kleine Köpfe  lugen zeitweise über den Nestrand und wurden auch von mehreren Storchenfans und von denen gibt es mittlerweile sehr viele gesichtet. Dies bestätigen auch die Besitzer des Grundstücks, auf dem das Storchennest steht. Das Storchennest in der Gemarkung Wiesengarten entwickelt sich zum Ziel vieler Spaziergänger. Auch Eltern mit ihren Kindern kommen immer wieder vorbei um Ausschau nach den Störchen zu halten und sich über den Stand der Dinge und die weitere Entwicklung zu erkundigen. Da im Wiesengarten viele Besitzer mit ihren Hunden unterwegs sind wird ausdrücklich darauf hingewiesen, die Vierbeiner anzuleinen.

Leider ist die fotografische Dokumentation noch etwas mangelhaft. Denn auch bei längerem „Ansitz“ waren immer nur zwei Köpfchen abzulichten.  Das Bild stammt aus dem Archiv des Vorjahres.

Wir bleiben am Ball, oder sollte man sagen „am Vogel“!

24.05.2012


Störche 2012 - Teil 2

Es sind UNSERE Störche!

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim Seit gestern, gerade zum Frühlingsanfang ist es Gewissheit. Das Storchenpaar, das sich seit einigen Tagen im Nest in der Gewanne „Wiesengarten“ heimisch niedergelassen hat, sind UNSERE Störche, Wie diese sowohl von dem Ehepaar, auf dessen Grundstück sich das Nest befindet, aber auch von den vielen Iggelheimer Storchenfreunden, liebevoll genannt werden. Es ist der „Adele“ und seine Frau, der vor zwei Jahren das erste Mal in Iggelheim nistete. Auch im letzten Jahr war dieses Paar wieder In Iggelheim. Da musste sich der Platzherr allerdings sein Revier und sein Nest wieder erobern und in harten, auch blutigen Kämpfen, sein Nest dann auch behaupten.

Die Identität der Störche wurde von Christian Reis vom Storchenzentrum Bornheim in der Südpfalz an Hand der Beringung festgestellt.

Jetzt hoffen die Storchenfreunde natürlich, dass die Störche diese Jahr wieder dauerhaft sesshaft werden und dass sich vor allen Dingen Bachwuchs einstellt. Bild: fg

21.03.2012


Neues von den Störchen - 2012

von Franz Gabath

Schon seit einigen Tagen sind immer wieder Störche beim Flug um das Nest, das auf dem Grundstück eines der schönsten Häuser in Iggelheim steht und von deren Besitzer erbaut wurde, sowie  um die ca.40 m weiter entfernt stehenden Nisthilfe, die vor einigen Jahren von der Gemeindeverwaltung errichteten, zu beobachten.  Ein ziemlich erschöpft wirkender Adebar hat auch einmal übernachtet. Heute, den 05.03.2012 wurde sogar ein Paar gesichtet, das sowohl das Nest, als auch die Nisthilfe eingehend inspizierte. Beide unternahmen auch Ausflüge und begingen die umliegenden Felder nach Futtersuche.

Aus dem Verhalten der Störche schlossen die Grundstückseigentümer, dass dieses Storchenpaar nicht „UNSER STORCHENPAAR“ sein kann. Waren diese Störche mit diesen Menschen vertraut, blieben im Nest, oder bedienten sich auch in deren Beisein von kleinen Leckereien, die ihnen im letzten Jahr, als zum Teil noch grimmige Kälte herrschte, bereit gelegt wurden, zeigt dieses Storchenpaar ausgesprochene Scheu.

Alle Iggelheimer Storchenfreunde werden die Entwicklung sorgfältig beobachten. Sie wünschen sich natürlich die Iggelheimer Störche zurück, freuen sich aber genauso an einem anderen Paar, das dann auch hoffentlich Jungvögel zur Welt bringt. Besonders erhofft würde natürlich auch ein zweites Paar. Die Nistmöglichkeiten sind ja vorhanden. Bild: fg

06.03.2012