Germany´s TOP 100 Must See Sites: Schloss Schwetzingen auf Rang 88
Schwetzingen-
Ausländische Touristen haben gewählt und Schwetzingen kann sich
auch dieses Jahr freuen! Erneut erreicht Schloss Schwetzingen einen
Platz unter den 100 begehrtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.
Wie kann es auch anders sein, aber auch dieses Jahr wird die
prominente Liste von Schloss Neuschwanstein angeführt.
Vom 1. Juli 2012 bis Ende März 2013 hat die Deutsche Zentrale
für Tourismus (DZT) zum zweiten Mal eine Umfrage bei ausländischen
Touristen durchgeführt, um die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in
Deutschland zu ermitteln. In diesem Zeitraum verzeichnete die DZT
eine Rekordbeteiligung von über 46.000 Klicks bei der in 26
Sprachen verfügbaren Umfrage. Somit wurden knapp 700 touristische
Highlights in Deutschland ermittelt, unter denen Schloss
Schwetzingen Rang 88 einnimmt. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse; Foto: Luftbild Kyrberg
23.05.2013
Amtliche Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung der Schöffenvorschlagsliste
Betrifft: Wahl der Schöffinnen und Schöffen
der Stadt Schwetzingen für die Amtszeit vom 1.1.2014 bis
31.12.2018
in den Schöffengerichten des Amtsgerichts Schwetzingen und den
Strafkammern des Landgerichts Mannheim.
Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat in der Sitzung am 16.
Mai 2013 die Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffinnen und Schöffen
für das Landgericht Mannheim und das Amtsgericht Schwetzingen
beschlossen.
Die Liste ist gemäß § 36 Abs. 3 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG)
in der Zeit vom
Samstag 01. Juni 2013 bis Freitag 07. Juni
2013
zu jedermanns Einsicht im Bürgerbüro der
Stadtverwaltung Schwetzingen, Zeyherstraße 1,
Samstags 9-12 Uhr; Montags und Donnerstags 8-18 Uhr; Dienstags
8-16 Uhr; Mittwochs und Freitags 7-12 Uhr öffentlich
ausgelegt.
Gegen die Vorschlagslisten kann gemäß § 37 GVG binnen einer
Woche nach Schluss der Auslegung schriftlich oder zu Protokoll beim
Ordnungsamt, Zeyherstraße 1, Einspruch mit der Begründung erhoben
werden, dass in die Listen Personen aufgenommen wurden, die nach
den gesetzlichen Voraussetzungen der §§ 32 bis 34 GVG nicht
aufgenommen werden durften oder sollten. Die Vorschriften sind
ebenfalls offengelegt und können dort eingesehen werden.
Schwetzingen, den 17. Mai 2013
Dr. René Pöltl
Oberbürgermeister
Mobil bleiben mit der Karte ab 60
'Neusechziger'
fahren mit dem Glückwunsch-Abo besonders günstig
Wer im 2. Quartal 2013 seinen 60. Geburtstag feiert, erhält in
Kürze das gemeinsame Glückwunschschreiben von Oberbürgermeister
René Pöltl und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Damit werden
„Neusechziger“ eingeladen, die Karte ab 60 zu testen und einen
Monat gratis mit Bussen und Bahnen kreuz und quer durch das
Verbundgebiet des VRN zu fahren.
Mit dem Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo können alle, die ihren 60.
Geburtstag feiern und ihr Abo innerhalb von 12 Monaten ab dem 60.
Geburtstag bestellen, einen Monat gratis in den Bussen,
Straßenbahnen, freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils
in der 2. Klasse) und Ruftaxilinien des Verkehrsverbundes
Rhein-Neckar (VRN) unterwegs sein. Von Alzey und Bensheim im Norden
bis Wissembourg, Lauterbourg und Sinsheim im Süden, vom
Main-Tauber-Kreis im Osten bis weit über Kaiserslautern in Richtung
Westen hinaus ist man mit dem Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo bequem
auf Tour.
Das Glückwunsch-Abo ist - wie das reguläre Karte ab 60 Abo -
eine verbundweit gültige Jahreskarte. Allerdings kann das
Glückwunsch-Abo innerhalb des ersten Schnuppermonats getestet (und
gekündigt) werden. Erfolgt keine Kündigung, so läuft das Jahresabo
weiter. Der Vorteil des Glückwunsch-Abos: 12 Monate fahren, aber
nur 11 Monate bezahlen. Das Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo kostet
35,90 € im Monat bzw. 395,60 € pro Jahr bei Einmalzahlung im
Voraus.
Bestellen können „Neusechziger“ das Karte ab 60 –
Glückwunsch-Abo ab dem Monatsersten des Monats, in dem sie ihren
60. Geburtstag feiern. Ein Bestellschein liegt dem
Glückwunschreiben bei. Diesen und die Einzugsermächtigung einfach
ausfüllen und zusammen mit einer Kopie des Personalausweises und
einem Lichtbild an den Verkehrsverbund Rhein-Neckar schicken. Und
wer Glück hat, gewinnt drei Tage Entspannung und Genuss für zwei
Personen im Landgasthaus Restaurant Hirschhorn. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
16.05.2013
SCHWETZINGEN LICHTERFEST 2013
Am 27.
Juli 2013 von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr im
Schlossgarten
Schwetzingen- Das traditionelle Schwetzinger
Lichterfest wird im Jahr 2013 mit einer großartigen
Illumination des Schlossgartens, vielen neuen Attraktionen und
Showeinlagen, Kinderbühnen, sowie Altbekanntem und Bewährtem die
Besucher der Metropolregion Rhein Neckar begeistern. Eine
Veranstaltung mit Unterstützung/Mitwirkung der Staatlichen
Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.
Am 27. Juli wird der Schwetzinger Schlossgarten in ein Sternenmeer
aus über 2000 Fackeln und Kerzen verwandelt werden.
Der See wird als widerspiegelnde, funkelnde Fläche mit unzähligen
Licht-Illuminationen erscheinen. Bäume werden in farbiges Licht
getaucht.
Erstmalig werden neue moderne Lichteffekte wie große leuchtende
Pylone und hunderte von LED-Strahlern, sowie tausende
von Flammenschalen den romantischen Garten in ein zauberhaftes
Open-Air-Ambiente verwandeln.
Live-Musik und Showeinlagen auf mehreren Bühnen sorgen für
ausgelassene Stimmung in der großen Gartenanlage der Pfälzer
Kurfürsten. Neben der schon traditionellen Mitwirkung der
“US-Army Europe Band and Chorus³, wird der bekannte
kurpfälzer Comedian
Christian "Chako" Habekost ebenso auftreten, wie die
legendäre Party-Formation
“Me and the Heat³.
Ergänzt werden diese von live gesungenen und getanzten
Musical-Einlagen zu Highlights der Musicalszene.
Professionelle Balletteinlagen der “Schwetzinger
Ballettschule³ und klassische Darbietungen des “TRIO
TONINTON³, unterstreichen das sagenumwobene Ambiente des
Apollo-Tempels. Während die berühmte Moschee des Gartens die
Besucher in die fantastische Welt von
“Tausendundeiner Nacht³ mit einer Fülle orientalischer
Darbietungen und einer SHISHA-Lounge entführt. Das
Lokalkolorit unterstreicht am “Großen Weiher³ der Auftritt der
Stadtkapelle Schwetzingen, Walking-Acts,
Feuertänzer und eine ganze Reihe von weiteren Attraktionen
für Kinder und Erwachsenen sorgen bereits ab 17.30 Uhr für beste
Familienunterhaltung.
Neu im Angebot ist z.B. ein SEGWAY-Parcours hinter
dem Apollotempel, bei dem man das trendige Fahrgerät einmal unter
fachkundiger Anleitung ausprobieren kann. Ein reichhaltiges
Kinderprogramm an der Orangerie ist ebenso Bestandteil des
Gesamtangebotes wie das krönende Abschluss-Höhenfeuerwerk am
“Großen Weiher³.
Für die Kinder gibt es unter anderem
- Kindertheater / -circus
- Hüpfburg
- Riesenrutsche
- Kletterberg
- Bungeetrampolin
- Clownerien mit Beppo
- Kinderschminken
- uvm.
Und auch im Gastrobereich wird es durch die Verpflichtung
neuer Gastronomen einige neue, sehr interessante Angebote geben.
Man darf also gespannt sein.
Wichtiger Hinweis: Es herrscht wie immer striktes Hundeverbot. Das
Betreten der Kiesflächen und Blumenbeete ist nicht gestattet
Eintrittspreise:
Vorverkauf:
Erwachsene:
14.-Euro
Endpreis
Kinder 5-17 Jahre: 7.-Euro
Endpreis
Familien:
35.-Euro
Endpreis
Familie = 2 Erwachsene mit eigenen
Kindern
Abendkasse:
Erwachsene:
20.-Euro
Endpreis
Kinder 5-17 Jahre: 9.-Euro Endpreis
Familien:
40.-Euro
Endpreis
Tickets bei allen bekannten VVK-Stellen mit reservix und CTS,
ab 16.07. an der Schlosskasse Schwetzingen und unter
www.lichterfest.org oder
0621-101011. YELLOW CONCERTS GmbH, Presse
2 X 2 Eintrittskarten sind zu gewinnen 
15.05.2013
Schloss und Stadt rühren gemeinsam die Werbetrommel für Schwetzingen
Gemeinsam für Schwetzingen unterwegs: Die Leiterin der Schlossverwaltung Schwetzingen Sandra Moritz (links) und die Leiterin der Stadtinformation Schwetzingen Christiane Drechsler (2.von rechts) mit ihren Kolleginnen
Am Maimarktdienstag, 7. Mai, präsentierte sich die Stadt
gemeinsam mit den Staatlichen Schlösser und Gärten Schloss
Schwetzingen zum Thema „250 Jahre Wunderkindreise“ auf der
Aktionsfläche der Metropolregion Rhein-Neckar den
Maimarktbesuchern. Sei es die Ausstellung „Kult on Tour“ im Museum
Karl-Wörn-Haus, die Spargelwanderung am 2. Juni, die beliebten
Spargelworkshops oder die zahlreichen Veranstaltungen rund um das
Themenjahr zu Mozarts Besuch in Schwetzingen – all diese Angebote
weckten das Interesse der Besucher für die Stadt.
Am 21. Mai sind Stadt und Schloss erneut für Schwetzingen im
Einsatz. Diesmal im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes
am Stand der Turnfestkommunen in Zelt 29 auf dem Turnfestplatz
(Maimarktgelände Mannheim).
www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse; Foto: Stadt Schwetzingen
13.05.2013
Schwetzinger Spargel kommt in Berlin an
In der ersten Reihe: Wieslocher Weinkönigin Tina I., Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Minister Peter Friedrich, Kabarettist Thomas Freitag, MdB Olav Gutting, Spargelkönigin Katharina I., in der zweiten Reihe hinter Minister Friedrich steht Ulrich Deppendorf mit dem Spargelschäler über dem Ministerhaupt (v.l.n.r.)
Spargelkönigin Katharina I. und OB Dr. René
Pöltl werben auch 2013 für das Schwetzinger Vorzeigeprodukt in der
Bundeshauptstadt
Berlin- Wieder besondere Werbung
für Schwetzingen und die Region: Die Schwetzinger Spargelkönigin
Katharina I. und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl waren am 12. Mai
in der Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg zu
Gast.
Dort fand zum 29. Mal das traditionelle Badische
Spargelessen statt. Dieses Mal später als sonst, was aber
angesichts der kühlen Witterung in diesem Jahr ein Glückfall war,
denn der Spargel aus der Kurpfalz mundete sehr gut. Eingeladen
hatte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale
Angelegenheiten Peter Friedrich, der selbst aus Nordbaden stammt.
Minister Friedrich machte deutlich, dass der badische Spargel als
besonderes Produkt für das Genießerland Baden-Württemberg
stünde.
Der Einladung waren wieder zahlreiche Berliner
Presse-Korrespondenten und Journalisten gefolgt, unter ihnen auch
so prominente Vertreter wie der Studioleiter und Chefredakteur
Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio Ulrich Deppendorf. Neben Minister
Friedrich begrüßte auch wieder der Bundestagesabgeordnete des
hiesigen Wahlkreises Olav Gutting die Gäste und warb für das
Badener und Schwetzinger Vorzeigeprodukt Spargel.
Neben dem hervorragenden Spargelessen der
Landesvertretung wusste auch die Schwetzinger Spargelkönigin
Katharina I. wieder zu glänzen für den Spargel fachkundig zu
begeistern – in den Tischgesprächen fanden sich hierzu viele
Gelegenheiten.
Für Unterhaltung sorgte der aus Baden-Württemberg
stammende Kabarettist Thomas Freitag, eine der deutschen
Kabarettlegenden. Insgesamt ein überaus kurzweiliger Abend und eine
hervorragende Werbung für Schwetzingen und die Spargelregion zur
diesjährigen Spargelsaison.
Und wie dem beigefügten Küchenfoto zu entnehmen
ist, kann das gemeinsame Spargelschälen auch viel Freude bereiten.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto Manfred
Knopp
12.05.2013
Spargelacker Renkert: Amerikanische Freunde eingeladen
Am Vorabend des
Spargelfestes trafen sich die Besucher aus der Schwetzinger
Partnerstadt Fredericksburg/USA und die Mitreisenden der letzten
Bürgerreise im Dezember 2012 auf dortige Einladung auf dem
Spargelhof der Familie Renkert.
Trotz des Regens hatten die Amerikaner sichtlich Spaß beim
Spargelstechen. Anschließend begann der gemütliche Teil des Abends
mit typischen Schwetzinger Spargelgerichten nach „Landfrauen-Art“.
www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
12.05.2013
"Kult on Tour - Mozart und andere Wunderkinder"
Das Karl-Wörn-Haus,
Museum der Stadt Schwetzingen präsentiert vom 17. Mai bis
28. Juli 2013 die Sonderausstellung zur 250-jährigen
Wunderkindreise Mozarts.
Wolfgang Amadeus Mozart ist gerade einmal sieben Jahre alt, als
er mit seiner Familie vor 250 Jahren zur großen Europa-Tournee in
Salzburg aufbricht, bei der er am 18. Juli 1763 im Schwetzinger
Schloss auftritt. Aus diesem Anlass zeigt das Karl-Wörn-Haus,
zusammen mit der Mozartgesellschaft Schwetzingen und der
Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie
der Wissenschaften, Mozarts Kindheit zwischen Kutsche, Konzertsaal
und seinem Aufenthalt in Schwetzingen. Darüber hinaus wird ein
Bogen gespannt von den musikalischen Wunderkindern des 18.
Jahrhunderts bis heute.
Oberbürgermeister René Pöltl und die Leiterin des Museums Birgit
Rechlin werden die Ausstellung am Freitag, 17. Mai 2013 um 18 Uhr
im Karl-Wörn-Haus eröffnen.
Als musikalischen Rahmen wird "das 10-jährige Wunderkind" Leon
Zimmermann (mehrfach ausgezeichneter Pianist aus dem Klavierstudio
Worm-Sawosskaja) Stücke von Mozart spielen.
Weitere Informationen zum Museum gibt es unter www.schwetzingen-museum.de
Öffnungszeiten Do und Fr 10-12 und 14-17 Uhr Sa und So 11-17 Uhr
Eintritt frei
Programmflyer: 
Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen,
Presse
10.05.2013
Veranstaltungsreihe „sicher fit unterwegs“ erfolgreich beendet
Neuauflage
geplant
Mit einem „Guten Gefühl“ verließen kürzlich alle 23 Teilnehmer
der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „sicher fit unterwegs“ den
Tagungsraum im Palais Hirsch. Zeigte doch beim ersten Termin
am 12. April Klaus Zizmann von der Landesverkehrswacht am
Fahrsimulator, wie lange ein Bremsweg eines Autos bei Tempo 50 sein
kann und informierte über neue Verkehrsschilder. Besonders
eingegangen wurde auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr.
Denn seit der Führerscheinprüfung der Teilnehmer vor beinahe 50
Jahren und mehr hat sich der Verkehr sehr verdichtet.
Dr. Jürgen Sommer von der Nordstadtapotheke wies als Vertreter
des Landesapothekerverbandes beim zweiten Termin am 19. April auf
die Risiken von Arzneimitteln im Straßenverkehr hin. Dass die
Wechselwirkungen zwischen einzelnen Medikamenten nicht zu
unterschätzen sind und die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen können,
erstaunte die Teilnehmer. Eine verantwortungsvolle
Medikamenteneinnahme soll dennoch eine aktive Teilnahme am
Straßenverkehr erhalten.
Beim dritten Termin am 26. April vermochte
Kriminaloberkommissarin Patricia Wickert von der
Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion
Heidelberg mit Ihrem Kollegen Polizeikommissar Hans-Peter
Kövilein von der Verkehrspolizei die Sinne der Teilnehmer
dahingehend zu schärfen, besser auf sich aufzupassen. Dass es auch
wichtig ist, sich Einzelheiten und Personen besser zu merken,
zeigte eine spielerische Übung zum Thema Personenbeschreibung.
Unverständnis über die Leichtgläubigkeit mancher
„Altersgenossen“ kam auf, als die Vorgehensweisen der Trickbetrüger
aufgezeigt und die Methoden beim „Enkeltrick“ erklärt wurden. Dass
trotzdem im Rhein-Neckar-Kreis immer wieder solche Diebstähle
vorkommen, ist leider traurige Gewissheit.
Aus diesem Grund sollten die Teilnehmer durch die Vortragsreihe
sensibilisiert und fit für den Alltag gemacht werden, was auch
gelungen ist. Als besondere Zugabe findet für die Teilnehmer noch
ein weiterer Termin in der Schwetzinger Polizeidienststelle statt,
der einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines Polizeireviers
erlaubt. Alle Interessierten, die keinen Platz mehr bei der
Vortragsreihe bekamen, können im Generationenbüro der Stadt
Schwetzingen Infobroschüren kostenlos abholen. Ebenso ist eine
Wiederholung der Vortragsreihe aufgrund des Erfolges bereits in
Planung, da es nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmerplätzen
gibt. Informationen hierzu erhalten Sie im Generationenbüro am
Schlossplatz 4, Montag, Dienstag, Donnerstag von 8-12 Uhr und
Donnerstag von 14-18 Uhr. Telefon: 06202/95067-93/-94, E-Mail:
generationenbuero@schwetzingen.de.“
www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
10.05.2013
Meister der „Mikrointervallik und der Panchromatik“ als „Composer in residence“ zu Gast bei den „Schwetzinger SWR-Festspielen 2013“
Georg
Friedrich Haas trägt sich ins „Goldene Buch“ der Festspielstadt
ein
von Gerhard Cantzler
Prominenten Besuch konnte gestern schon zu früher Stunde der
Schwetzinger Oberbürgermeister, Dr. René Pöltl in
seinem Amtszimmer im Rathaus empfangen: Georg Friedrich
Haas, „Composer in residence“ bei den „Schwetziger SWR-
Festspielen 2013“, schaute gemeinsam mit der Künstlerischen
Leiterin des Konzertprogramms des Festivals, Dr. Marlene
Weber-Schäfer, beim Oberbürgermeister vorbei. „Eintrag in
das 'Goldene Buch' der Stadt“ stand an diesem Tag als erstes auf
Tagesplan des Komponisten, der zur Zeit in einer Ferienwohnung „Am
See“ in Ketsch logiert und sich, wie er gegenüber dem SPEYER-KURIER
betonte, so wohl fühlte, dass er, auf seiner Veranda beim Frühstück
sitzend, beinahe den offiziellen Termin versäumt hätte.
Bereits im Jahr 2011, als er mit der Uraufführung seiner
vielbeachteten Oper „Bluthaus“ nach einem Libretto von Klaus Händl
bei den Schwetzinger Festpielen die Musikwelt beeindruckte, hat
Haas bei einem längeren Aufenthalt die Landschaft zwischen Hardt
und Odenwald erkundet, war zu Gast in Speyer und hat sich mit den
Spezialitäten der Region – mit Wein und Spargel – bestens vertraut
gemacht.
„Heuer“ - wie man in Österreich, der Heimat des in der
steirischen Landeshauptstadt Graz geborenen und bis heute dort
wirkenden Komponisten so sagt - heuer wird Georg Friedrich Haas 60
Jahre alt – für die Schwetzinger SWR Festspiele nur ein Grund mehr,
ihn mit einer großen musikalischen Hommage zu würdigen. Schon
dieser Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, dem 9,
Mai 2013, wird ganz im Zeichen von G.F. Haas stehen. Bereits um
11.00 Uhr, werden Tianwa Yang, Violine, das Kairos Quartett und die
Sopranistin Sarah Wegener gemeinsam mit der Schola Heidelberg unter
Walter Nussbaum Haas mit dem ersten Teil eines vierteiligen
Kompoinistenporträts würdigen.
Nach Tisch, um
15.00 Uhr, wird das Kairos-Quartett - „bei absoluter Dunkelheit im
Rokokotheater“ das Streichquartett Nr. 3 „In iij. Noct.“ von Georg
Friedrich Haas aufführen – „eine große Herausforderung für unsere
Techniker“, wie OB Dr. Pöltl bekannte - „aber wir werden es
schaffen und sind schon alle sehr gespannt auf die Wirkung dieses
Stückes“..
Am Spätnachmittag des 9. Mai dann, um 17.30 Uhr, stellen dann
Wictor Kociuban, Violine und Demetre Gamsachurdia, Klavier,
gemeinsam mit Mitgliedern des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart
Arbeiten von Schülern von Georg Friedrich Haas in einem
Studierendenkonzert seiner Meisterklasse „Komposition“ vor.
Am Abend dieses Tages, um 20.30 Uhr, wird es dann zu einer ganz
außergewöhnlichen musikalischen Begegenung kommen, wenn erneut
Mitglieder des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart im III. Teil des
„Komponistenporträts Georg Friedrich Haas“ sein „Atthis“ für Sopran
und acht Instrumente dem Oktett F-Dur D 803 für die gleiche
achtstimmige Besetzung (ohne Sopran) von Franz Schubert
gegenüberstellen. Haas hat sich zu seiner Komposition von diesem
Werk seines verehrten Landsmannes, des großen Romantikers Franz
Schubert, inspirieren lassen und wird diese „Seelenverwandtschaft“
an auch in seiner Einführung in das Konzert offen legen.
Bei allen Konzerten an diesem Tag wird Haas auch selbst anwesend
sein und neben Einführungen in die Kompositionen auch zu
eingehenden Gesprächen mit den Zuhörern zur Verfügung stehen –
Spannung garantiert.
Höhepunkt des diesjährigen „Komponistenporträts Georg Friedrich
Haas“ wird aber zweifelsohne die Welturaufführung seiner
Oper „Thomas“ am Freitag, dem 24. Mai um 20 Uhr im
Rokokotheater in Schwetzingen sein. Auch diese Oper hat Haas nach
einem Libretto seines „Hauslibrettisten“ Klaus Händl
geschrieben.
Bereits am Vorabend zu diesem musikalischen Ereignis wird das
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter Jonathan Stockhammer und in
Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe sein Werk „in vain“ für 24
Instrumente aus dem Jahr 2000 präsentieren. Dieses Werk zeichnet
sich, wie alle Kompositionen von Georg Froedrich Haas durch seine
klangliche Experimentierfreudigkeit aus, die oft auf dem Aufbrechen
des geläufigen 12-Ton-Systems zur intensiven Nutzung der
Mikrointervallik und der Panchromatik sowie spezieller
Obertonreihen basieren. Viele seiner Kompositionen kreisen dabei um
die Themen Nacht, Fremde und Romantik – ihnen werden seine Zuhörer
auch bei den Konzerten in Schwetzingen wieder begegnen.
An diesem
frühen Vormittag im Amtszimmer von Oberbürgermeister Dr. Pöltl
fühlte sich der eher scheue Komponist – vors Gästebuch gesetzt - in
direkter Nachbarschaft so vieler Größen der Musikwelt - von Sir
Georg Solti über Daniel Barenboim, der Sopranistin Cecilia Bartoli
bis zu dem Pianisten Alfred Brendel - fast ein wenig verlegen –
aber Dr. Weber-Schäfer und Oberbürgermeister Dr. Pöltl verstanden
es, ihn von seiner Gleichrangigkeit zu überzeugen, mit der er jetzt
nur wenige Seiten hinter dem baden-württembergischen
Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und unmittelbar hinter dem
Schachwelt- und Großmeister Anatolij Karpow rangiert. Dort
verewigte er sich jetzt mit eine „minimalen“ Probe seiner Kunst –
ein übereinander getürmtes Klanggebilde voll klenster
Intervalle.
In der „kulturellen Weltmetropole“ Schwetzingen kann man immer
wieder den Größen von Kunst und Kultur begegnen – in dieser
Festspielzeit beinahe an jedem Tag - im „Goldenen Buch der Stadt“
aber, bei dem in Wirklichkeit nur wenige güldene Fäden den
rotbraunen Einband zieren, sogar auf minimalstem Raume. Foto:
gc
07.05.2013
Georg Friedrich Haas trägt sich ins „Goldene Buch“ der Festspielstadt ein - Bilderalbum
Vernissage am 11. Mai um 16 Uhr im Palais Hirsch am Schlossplatz
Ausstellung des Kunstvereins Schwetzingen: Friederike
Hinz - querfeldein -
Begrüßung Erik Schnatterer - Einführung Dr. Dietmar Schuth
Dauer der Ausstellung bis 2. Juni - Öffnungszeiten Mi - So 14-18
Uhr
Friederike Hinz, 1960 in Schwalmtal geboren, studierte in
Düsseldorf Visuelle Kommunikation und war u.a. Assistentin von Jörg
Immendorf. Über sich selbst schreibt sie: „Ich bin eine
konzeptuelle, eximpressionistische Romantikerin im Sinne ‚Alter
Meister’.“ Das bedeutet eine figurative Malerei in lebhafter
Pinselführung, die sich fast immer einem einzigen realistischen
Motiv zuwendet: dem Hasen. Schon Dürer war von dem Wildhasen
fasziniert, der heute leider vom Aussterben bedroht ist. So
erscheint er in den Ölgemälden der Friederike Hinz als
altmeisterliches Zitat wie auch als Symbol für den Umgang des
Menschen mit der Natur. In immer neuen Serien erkundet die
Künstlerin dieses Motiv aus verschiedensten Blickwinkeln. In ihrer
neuesten Serie vollzieht sie gar den Gesichtskreis eines Hasen von
360° nach, so dass das Motiv unversehens selbst zum Bildsubjekt
wird. Kunstverein Schwetzingen, Presse
05.05.2013
Karl-Wörn-Haus: Erdgeschoss wird barrierefrei zugänglich
Architekt Christopher Ansorge stellte Rampenlösung vor –
Umsetzung noch in 2013
Der Technische Ausschuss sprach sich in seiner letzten
öffentlichen Sitzung am 25.04.2013 mit einer Enthaltung dafür aus,
dass das Karl-Wörn-Haus einen barrierefreien Zugang erhält. Wie
Architekt Christopher Ansorge ausführte, wird eine Edelstahlrampe
den Gehweg aus Richtung des REWE-Marktes mit dem oberen Niveau der
vorhandenen Treppe am Eingang verbinden und den Zugang zum
Erdgeschoss ermöglichen. Dies ist auch laut Behindertenbeauftragtem
Stefan Krusche eine gute Kompromisslösung. Die Anbindung des
Kellers und des Obergeschosses scheidet ja bekanntlich zunächst
aus, da dies mit einem enormen baulichen und finanziellen Aufwand
verbunden wäre. Mittel von 50.000 EUR stehen im Haushaltsplan
zur Verfügung, somit kann die Umsetzung bereits in diesem Jahr
erfolgen. www.schwetzingen.de
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
03.05.2013
"Die Seele Fredericksburgs“ zu Gast in Schwetzingen
Malerin aus
der US-Amerikanischen Partnerstadt stellt im Karl-Wörn-Haus
aus
thm. Schwetzingen- Eine Ausstellung der
besonderen Art öffnete im Schwetzinger
Karl-Wörn-Haus ihre Tore. Die US-Amerikanische Künstlerin
Tanya M. Richey zeig dort in 46 beeindruckenden
Bildern „die Seele Fredericksburgs“ - der jüngsten Partnerstadt
Schwetzingens.
Auf die Frage, welches der Bilder ihr das liebste sei,
antwortete die Künstlerin nach kurzem Zögern: „Mich entscheiden zu
müssen, welches Bild mir das liebste ist - das wäre, wie wenn ich
mich entscheiden müsste, welches meiner Kinder mir das liebste
ist“. Eine verständliche Antwort, wenn man das 'Herzblut' bedenkt,
das Tanya M. Richey erkennbar in ihre Arbeiten investiert hat.
„Um eine Stadt
richtig begreifen zu können und ihren Geist zu verstehen, muss man
in dieser Stadt gewesen sein“, meinte dann auch
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl in seiner
Eröffnungsansprache. Tanya Richey habe es verstanden, diesen Geist
von Fredericksburg auf Ihren Bildern anschaulich nach Schwetzingen
zu bringen.
Die Austellungsleiterin Birgit Rechlin zeigte
sich begeistert von den Arbeiten und von der Künstlerin, die die
Bilder selbst ausgewählt, nach Deutschland gebracht und die -
gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin – auch die Hängung
besorgt habe.
Für Tanya M. Richey ist diese Ausstellung in der Partnerstadt
Schwetzingen eine Rückkehr nach Deutschland, da sie früher bereits
für 24 Jahre in Heidelberg gelebt und dort auch zum ersten male
ihre Bilder ausgestellt hatte.
In den
nächsten vier Wochen wird sie nun in der kurpfälzischen
Festspielstadt bleiben, um auch ihrren Geist „auf die Leinwand
bannen“ und um diese Eindrücke dann in einer Ausstellung in
Fredericksburg zu präsentieren. So wie die aktuelle Ausstellung
beziehungsreich den Namen „Fred-zingen“ trägt,
soll die Ausstellung in den USA dann den Titel „Schwetz-burg“
tragen – Verschwisterung also auf höchstem Niveau.
Am Rande der Ausstellungseröffnung verriet Tanya Richey dem
SPEYER-KURIER dann aber doch noch, welches Bild
sie am meisten mag. Es ist das Bild, das den verheerenden Brand in
Fredericksburg von 1807 zeigt. Nicht wegen der futchtbaren
Tragödie, die sich damals dort ereignete, sondern wegen der
einzigartigen Verschmelzung von Öl- und Auqarellmalerei, die auch
für die Künstlerin eine besondere technische Herausforderung
darstellte.
Nähere Informationen zur Ausstellung unter www.schwetzingen-museum.de Foto:
tomo
28.04.2013
Malerin aus der US-Amerikanischen Partnerstadt stellt im Karl-Wörn-Haus aus - Bilderalbum
Onlinehandel – Gefahr für die Innenstadt?
Stadt und Stadtmarketing laden für den 3. Juni, 19 Uhr,
ins Palais Hirsch ein.
Neue Vertriebsformen, kaum wachsende Kaufkraft, sich
veränderndes Kaufverhalten und hoher Konkurrenzdruck sind große
Herausforderungen für die Innenstädte. Welche Rolle nimmt hierbei
der in der Vergangenheit oft unterschätzte Online-Handel ein? Ist
der Online-Handel das Maß aller Dinge und ist die Filiale noch das
Herzstück des Handel(n)s? Wie wird sich das Verhältnis online
versus offline entwickeln und welche Möglichkeiten hat der
stationäre Handel, sich im Wettstreit zu etablieren? Passende
Antworten zu diesem aktuellen Thema möchten Prof. Dr. Jörg Funder
und Rene Sehi von der Hochschule Worms und dem angegliederten IIHD
| Institut für Int. Handels- & Distributionsmanagement geben,
die sich seit 2012 intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und
bereits einige Veröffentlichungen hierzu herausgegeben haben.
Die städtische Wirtschaftsförderung lädt in Kooperation mit dem
Stadtmarketing Schwetzingen SMS für Montag, den 3. Juni, 19 Uhr die
interessierte Öffentlichkeit ein. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
26.04.2013
Informationsbroschüre Schwetzingen: Neuauflage 2013 ist druckfrisch erschienen
Informativer
Querschnitt durch die Stadt für Neu-Schwetzinger
Druckfrisch ist jetzt die Informationsbroschüre der Stadt, auch
bekannt als „Neubürgerbroschüre“, in überarbeiteter Fassung und in
neuem Layout erhältlich. Unter dem Titel "Schwetzingen auf eine
Blick" gibt sie Neubürgern, Bürgern, die sich in Schwetzingen noch
neu fühlen, aber auch sonstigen Interessierten eine Hilfe für alle
wichtigen Fragen rund um das Leben in Schwetzingen. Dem Leser
erschließt sich ein Querschnitt durch die Stadt, egal ob es sich um
Informationen zur Kultur, zum Bildungsangebot, zu sozialen
Einrichtungen, zu den Vereinen oder Dienstleistungen
handelt.
Die aktuellen Stadtansichten, fotografiert von Tobias Schwerdt,
machen Lust auf eine Entdeckungsreise durch die Stadt. „Ein
aktueller Stadtplan sowie eine Regionalkarte bieten zusätzlichen
Nutzen", erläutert Traudel Zahn vom Amt für Wirtschaftsförderung,
Koordination und Presse, das das Produkt in Kooperation mit dem
Novoprint-Verlag in Fellbach redaktionell betreut hat.
Die Broschüre ist in der Stadtinformation in der
Dreikönigstraße, an der Rathauspforte sowie im Bürgerbüro
erhältlich. Zudem ist die Neubürgerbroschüre als nutzerfreundliche
„Blätterbroschüre“ im Internet unter
http://www.novoprint.de/_BlaetterBroschueren/IB_Schwetzingen/index.html
abrufbar und auf der Internetseite der Stadt Schwetzingen im
Bereich ‚Downloads‘.
www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
25.04.2013
„Theaterbus: Restkarten für ‚Leonce und Lena‘
Beim Theaterbus gibt es noch 23 Restkarten für die Veranstaltung
„Leonce und Lena“ am 9. Juni 2013. Die anderen Veranstaltungen sind
komplett ausgebucht.
Der Bus fährt über Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und
Plankstadt nach Heidelberg und wieder zurück. Der Besuch der
Vorstellung inklusive Busfahrt kostet 29,95 Euro. Die Karten können
über das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen und die
Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V. bestellt werden und kommen
auf dem Postweg.
Schwetzinger Bürger sollten sich für die Restplätze möglichst
schnell im Generationenbüro anmelden. Dort gibt es auch das
Faltblatt mit weiteren Informationen zu den Abfahrtszeiten und
Haltestellen. Die Bürger der umliegenden Gemeinden Brühl, Ketsch
und Oftersheim wenden sich für Karten bitte an die jeweiligen
Gemeindeverwaltungen. Die Bürger in Plankstadt wenden sich direkt
an Julia Ziegler (Theater Heidelberg) unter Telefon 06221/5835353
oder per Mail an julia.ziegler@heidelberg.de.“
www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
23.04.2013
„Das wird wieder eine tolle Spargel-Saison“
Schwetzinger
Spargelkönigin Katharina I. zelebriert gemeinsam mit Sternekoch
Tommy R. Möbius und OB Dr. René Pöltl den „Spargelanstich
2013“
cr. Schwetzingen. Die „Geniesser-Saison 2013“
ist eröffnet! Mit dem offiziellen Spargelanstich auf einer Anlage
des Schwetzinger Spargelhofes Heinrich Schuhmacher, den
Katharina I., die Spargelkönigin der
Festspielstadt, gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. René
Pöltl und dem Sternekoch Tommy R. Möbius
vom „Seehotel“ in Ketsch – seit kurzen selbst Bürger von
Schwetzingen – mit Charme und Können absolvierte, ist für viele
Feinschmecker die genußreichste Jahreszeit angebrochen.
Auch wenn die Ernte an diesem Tag noch etwas „verhalten“ ausfiel
– der Wettergott hatte sich kurzfristig eine kurze Auszeit von dem
frühsommerlichen Wetter der letzten Tage genommen – so war doch die
Vorfreude auf eine qualitätvolle und reichlichere Ernte schon in
den nächsten Tagen um so größer.
Als die zahlreichen, trotz der Kühle, gut gelaunten Gäste beim
Saisonauftakt – unter ihnen auch die Abgeordneten Olav
Gutting MdB (CDU) und Manfred Kern MdL (Bündnis
90/ Die Grünen) - vor dem Anstich auf dem Spargelhof
eintrafen, da regnete es noch leicht aus einem wolkenverhangenen
Himmel. Doch Dr. Pöltl hatte aufmunternden Trost parat: „Kühl und
etwas Regen heute - und dann ab Anfang nächster Woche warm und
trocken – das gibt wieder eine tolle Ernte“, gab er sich
optimistisch. Und er sollte es eigentlich genau wissen, kann
„seine“ Stadt Schwetzingen doch mit 350 Jahren auf die wohl längste
durchgehende „Spargel-Tradition“ weit und breit und deshalb wohl
auch auf alle nur denkbaren Varianten von Spargel-Wetter
zurückblicken.
Spätestens in der kommenden Woche sollten dann auch alle
Schwetzinger und ihre Gäste das „königliche Gemüse“ in seinen
vielen Zubereitungsvarianten genießen können, so wie dieser Tage
schon die aus der Nachbarstadt Heidelberg stammende schwedische
Königin Silvia, der die ersten Stangen des edlen Gemüses aus der
Saison 2013 - quasi kollegialiter – von Spargelkönigin Katharina I.
persönlich überbracht wurden.
Heute nun
konnte das Stadtoberhaupt neben „seiner“ Königin als der
amtierenden Repräsentantin des 350jährigen Spargels auch den
Emissär eines anderen Jubilars aus der Region begrüßen: Der
Kurfürstliche Administrator Pfalzgraf Johann II. - alias
Dieter Augstein – war gemeinsam mit vier charmanten
Gräfinnen seines Hofstaates in die benachbarte Residenzstadt
gekommen, um dem „Schultheiß Doctor René Pöltl“
eine Abschrift jener Original-Urkunde vom 10. September 1613 zu
überreichen, mit der der Kurfürst seinerzeit der gerade sechs Jahre
jungen Stadt Mannheim das Recht zuerkannte, jährlich zwei
Jahrmärkte abzuhalten, einen davon "uf Philippi-Jacobi", der schon
bald "Maimarkt“ genannt wurde und der so in diesem Jahr mit großem
Gepränge sein 400jähriges Jubiläum begehen kann.
Dann
allerdings war es an der Zeit, auch den kulinarischen „special
guest“ dieses Tages zu begrüßen: Sternkoch Tommy
Möbius, der nach Aktivitäten an vielen, mit Sternen und
Hauben in den wichtigsten Gourmet-Führern bekrönten gastronomischen
Spitzenadressen in Deutschland. Österreich und in Frankreich jetzt
seine köstliche Kunst im Restaurant „Die Ente“ im idyllisch
gelegenen „Seehotel Ketsch“ entfaltet. Er hatte es übernommen, die
Gäste mit kleinen Proben seines excellenten Könnens zu verwöhnen.
Der gebürtige Sachse, der gemeinsam mit seiner „Patronatschaft“,
dem Hoteliers-Ehepaar Hans und Susanne Keppel, in
dem idyllisch gelegenen Haus in Ketsch ein völlig neuartiges
Konzept verwirklichen will und dafür inzwischen bereits wieder
seinen ersten Stern im „Guide Michelin“ bestätigen lassen konnte –
er ist ein großer Fan des „königlichen Gemüses“, das er, solange es
die Saison zulässt, in vielen Variationen auf den Teller bringt.
Das Gedeihen des Spargels aber verfolgt er jedoch von seinem neuen
Wohnsitz in der Residenzstadt aus, wie deren OB Dr. Pöltl nicht
ohne Stolz offenbarte.
Nach diesem „hochfeierlichen Staatsakt“ ging's dann musikalisch
weiter: „Evas Schwestern“, das in der
Metropolregion inzwischen schon Kultstatus genießende Damen-Trio,
präsentierte - auf die bekannte Melodie von „Veronika, der Lenz ist
da...“ - ihr neues Loblied auf den Spargel seinem begeisterten
Auditorium.
Spargelkönigin
Katharina I. hatte dann gerade noch Zeit, die Ernte-Saison
2013 nun auch höchst offiziell zu eröffnen, dann musste
sie engültig hinaus in die Spargel-Anlage von Heinrich Schuhmacher,
wo die weißen Stangen im aufgeschichteten Erdreich in langen Reihen
derzeit noch darauf warten, den Boden aufbrechen zu können, um so
den Spargel-Stechern zu signalisieren, dass es an der Zeit ist, sie
auszugraben.
Der Himmel hatte inzwischen seine Pforten geschlossen, hin und
wieder blitzte sogar ein vorsichtiger Sonnenstrahl durch die
Wolkendecke, als die „Hoheit“ unter Anleitung von Heinrich
Schuhmacher und assistiert von OB Dr. René
Pöltl und Tommy R. Möbius den
Spargelstecher zückten.
Zurück auf dem
Spargelhof wartete schon die nächste Herausforderung auf die
Spargelkönigin: Bäckermeister Michael Utz stellte
die Lieblichkeit vor zwei „Spargelreihen“ ganz anderer Art - 2,60
Meter lang - in Biskuitteig, Buttercreme und
Orangen-Mandarinen-Sahne eingehüllt, lugten köstliche
Spargelspitzen aus weißen und dunklen Trüffeln aus dem Kuchen, den
Katharina I. gewandt portionierte und an die erwartungsfrohen Gäste
verteilte. Der Erlsö aus dem Kuchenverkauf ging wie alles, was an
diesem Tag an Köstlichkeiten gegessen und getrunken wurde, an eine
soziale Einrichtung zugunsten bedürftiger Bürgerinnen und Bürger
der Stadt.
Die Schwetzinger Spargelsaison ist eröffnet – bis zum
Johannestag am 24. Juni, dem sogenannten „Spargelsylvester“, haben
die Menschen in der Metropolregion jetzt wieder ausreichend Zeit,
das köstliche Gemüse zu genießen. Foto: gc
21.04.2013
Spargelkönigin Katharina I. zelebriert mit Sternekoch Möbius und OB Pöltl den „Spargelanstich“ - Bilderalbum
„Spargel à la carte“ - Schwetzingen läutet mit dem „Spargelanstich“ die Saison 2013 ein
spk.
Schwetzingen. Bereits zum vierten Mal wird die
Spargelsaison von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet, die
den Ruf Schwetzingens als Hauptstadt des Spargels zusätzlich
untermauern. Von Ende April bis 24. Juni steht Schwetzingen wieder
ganz im Zeichen dieses königlichen Gemüses. Als charmante
Botschafterin wirbt die Schwetzinger Spargelkönigin, Katharina I.,
für die Perle der Kurpfalz.
Mit dem „Spargel-Anstich“ durch Oberbürgermeister
Dr. René Pöltl am 20. April 2013 um 14 Uhr wird
die Spargelsaison in Schwetzingen offiziell eingeläutet. Hierzu
sind alle Interessierten auf den Spargelhof Schuhmacher, Im Forst
2, herzlich eingeladen. Als Special Guest wird Sternekoch Tommy R.
Möbius (Restaurant „Die Ente“, Seehotel Ketsch) erwartet. Der Erlös
für den anschließenden Umtrunk kommt in diesem Jahr der
Notgemeinschaft Schwetzingen zugute.
Am
4. und 5. Mai ist es wieder soweit! Das 3.
Schwetzinger Spargelfest verwandelt die Innenstadt nach drei Jahren
Pause wieder in eine einzige kulinarische und musikalische
Festmeile! Dafür sorgen ein attraktives Bühnenprogramm sowie
zahlreiche lokale und überregionale Akteure. Neben vielen Angeboten
und Aktionen rund um den Spargel locken ein Barock- sowie
Antiquitätenflohmarkt in die Stadt. Das ausführliche Programm ist
online unter www.schwetzingen.de abrufbar oder
als Flyer über die Stadtinformation erhältlich.
Allerlei Kurioses, Erheiterndes und Nützliches über
das „weiße Gold“ erfahren Sie bei einer Kostümführung mit der
Spargelfrau am 4. Mai um 15 Uhr. „Stech den
Spargel“ heißt es am 17. Mai (Spargelhof Brenner)
bzw. am 24. Mai (Spargelhof Renkert) jeweils um 17
Uhr. Als Belohnung erhält jeder Teilnehmer ein „Stechdiplom“!
Am 2. Juni findet zwischen
Schwetzingen und Ketsch erstmals eine Spargelwanderung statt. Wer
die Pfälzer Weinwanderungen kennt, wird von dieser Wanderung
begeistert sein. Regionale Spargelbauern öffnen ihre Höfe und
zeigen den Besuchern alles Wissenswerte rund um das edle Gemüse.
Kulinarische Köstlichkeiten und ein künstlerisches Rahmenprogramm
machen diese Wanderung zum Ausflug für die ganze Familie. Nähere
Infos ab Mai unter: www.schwetzinger-zeitung.de
Ganz entspannt durch die Anbaugebiete rollen können
Sie mit einer geführten Segwaytour. Dauer: ca. 2,5 Std. (Anmeldung
über die Stadtinformation: Tel.: 06202-945 875). Das kulinarische
„Pauschalangebot– Spargel à la carte“, welches den Spargel in
seiner ganzen Vielfalt anbietet, beinhaltet u. a. ein schmackhaftes
Spargelgericht, eine Führung mit der Spargelfrau sowie ein
Spargelstechen mit Diplom (buchbar für Gruppen ab 5 Pers.).
Die ausführliche Spargelbroschüre „Schwetzingen –
Spargel à la carte“ mit allen Terminen rund um das kulinarische
Thema ist ab sofort in der Stadtinformation erhältlich.
18.04.2013
Finale der Schach-Bundesliga in Schwetzingen ein überwältigender Erfolg
Werbung für
das „königliche Spiel“ und für die „Schachvereinigung 1930
Hockenheim“
cr. Schwetzingen. Als die wohl bedeutsamste
Schach-Veranstaltung der letzten Jahrzehnte in der Metropolregion
Rhein-Neckar und als eine der herausragenden in der gesamten
mitteleuropäischen Schachszene dieses Jahres – so haben Experten
das Saisonfinale der Schach-Bundesliga qualifiziert, das am
vergangenen Wochenende in Schwetzingen „über die Bretter“ ging. Und
die zahllosen Schachfreunde aus ganz Deutschland und den
benachbarten Ländern bestätigten diese Einschätzung der Experten
durch ihr Kommen, so dass am Samstag nachmittag während des
aufregenden Simultanturniers, bei dem der russische
Schachweltmeister Anatoli Karpow gegen 25
Herausforderer antrat, der Spielort - das Schwetzinger
Kulturzentrum im „Palais Hirsch“ - zeitweise wegen Überfüllung
sogar ganz geschlossen werden musste.
Über 2.000
Besucher, so schätzen die Verantwortlichen von der veranstaltenden
„Schachvereinigung 1930 Hockenheim“ in einem
ersten Resummee, waren während der drei Spieltage nach Schwetzingen
gekommen, um ein überaus spannendes Finale zu erleben, an dessen
Ende die OSG Baden-Baden erwartungsgemäß „die Nase
vorne hatte“.
Überglücklich über den Verlauf der Veranstaltung zeigte sich
auch der „Spiritus rector“ und unermüdliche Motivator der
Veranstaltung, der Ehrenpräsident der Hockenheimer Schachfreunde,
Dieter Auer. Im Gespräch mit dem
SPEYER-KURIER bezeichnete er das auch für ihn
überraschend große Interesse an diesem Schach-Wochenende als Beleg
für die ungebrochene Attraktivität, die das „königliche Spiel“
immer wieder aufs Neue genießt. „Die Besonderheit der Schwetzinger
Veranstaltung hat sich aber wohl aus der einmaligen Kombination aus
Schach auf Weltniveau, dem kurfürstlichen Ambiente von Schloß und
Stadt und einem attraktiven Rahmenprogramm ergeben“, so Auer, der
insbesondere auf die starke Fokussierung der Besucher auf den
vielfachen Weltmeister Anatoli Karpow hinwies.
Und der zeigte
sich im Rahmenprogramm zu dem Turnier von seiner besten Seite: In
einem eindrucksvollen Blitzschach-Schaukampf besiegte der
sympathische Russe, mit dem Auer seit der 2000-Jahr-Feier der Stadt
Speyer im Jahr 1990 in herzlicher Freuindschaft verbunden ist –
damals trat Karpow bei einem Schaukampf in Speyer an und spielt
seitdem regelmäßig für die Hockenheimer Bundesliga-Mannschaft - den
künftigen „Weltall-Touristen“ Dr. Jos Gal in nur
wenigen Minuten. Dieser Schaukapmpf, der wegen der kühlen Witterung
aus dem Schwetzinger Schloßgarten ins „Palais Hirsch“ verlegt
worden war, zog bereits zahllose neugierige Schachfreunde an, von
denen danach auch so mancher an einem der 25 Bretter saß, an denen
der russischer Weltmeister im Simultan-Schach gegen sie antrat.
Unter ihnen auch Hans Meyer, der frühere Coach
von Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg, der eigens aus
diesem Anlass nach Schwetzingen gekommen war. Mit ihm hatte Anatoli
Karpow allerdings noch die wenigsten Probleme. „Die Schach-Legende
pflügte ja über den Fußballtrainer hinweg wie die Münchner Bayern
beim 9:2 über den HSV“, so meinte ein Beobachter geradezu
„ehrfürchtig“am Ende der Partie. Nach 21 Zügen mußte Meyer als
einer der beiden ersten Teilnehmer „die Waffen strecken“. Ein Trost
für ihn: Den meisten der 25 anderen Gegnern ging es in Schwetzingen
am Samstag nicht besser. Karpow nahm sich sehr viel Zeit und gab am
Ende nur vier Remis ab. Über den einzigen Sieg gegen den
Ex-Weltmeister durfte sich Günter Schäfer freuen.
Ein besonderes Erlebnis auch für seinen Vater, den Solinger
Bundesliga-Präsidenten Markus Schäfer, der seinem
Sohn den Platz in dem Schwetzinger Turnierzu Weihnachten geschenkt
hatte. „Ich wäre schon mit einem Remis zufrieden gewesen, traute
mich aber schließlich nicht, eines anzubieten – doch dann stellte
Karpow einen Bauern ein....“, so berichtete Günter Schäfer von
seinem 32 Züge dauernden, gut siebenstündigen Duell mit der
russischen Schach-Ikone.
„Vor allem die
Nachwuchsspieler von der Deutschen Schachjugend waren fast schon zu
stark für ein solches Simultan“, analysierte Karpow am Ende dieses
Turniers. „Es befanden sich eigentlich nur zwei schwache Spieler in
dem großen Feld“, stellte er abschließend fest. Doch obwohl sich
gleich mehrere starke Spieler in das Simultan mit der russischen
„Schach-Legende“ „eingeschlichen“ hatten, zog der 61-jährige fast
sieben Stunden lang unbeeindruckt und letztlich überaus erfolgreich
„seine Kreise“.
"Schach im
Schloss“ habe für die Region hervorragend geworben und Schach und
die "Schachregion Rhein- Neckar" in Deutschland noch bekannter
gemacht, so freute sich Dieter Auer am Ende der Veranstaltung. Doch
noch zufriedener wäre er sicherlich, wenn das „königliche Spiel“ -
dieser hochintellektuelle Sport, mit dem sich die Mannschaft aus
Hockenheim schon seit Jahren in der obersten Liga, der Bundesliga,
hält, auch noch eine stärkere Unterstützung erfahren würde. „Dann
müsste sich unsere Mannschaft nicht mehr auf Dauer im Mittelfeld
der Bundesliga tummeln, sondern könnte vielleicht auch einmal den
Titel in die Metropolregion Rhein-Neckar holen“.
Also: „Luft nach oben“ gibt es wohl noch – fehlen
nur noch die potenten Förderer. Und die müssten sich doch in der
anspruchsvollen Region finden lassen. Foto: Georgios Souleidis;
thomo
09.04.2013
Werbung für das „königliche Spiel“ - Bilderalbum
Reges Besucherinteresse auf der Engergiemesse in Schwetzingen
Schwetzingen-
EnergieMesse Rhein-Neckar: Rund 12 000 Besucher informierten
sich am Wochenende in den Zelthallen auf den Kleinen Planken sowie
im und rund ums Lutherhaus im Herzen von Schwetzingen, wie die
Energiewende auf regionaler Ebene umgesetzt werden kann
Lob für die fachkundige Beratung vor Ort
In Zeiten der Energiewende ist es wichtig, Alternativen in der
Energieversorgung zu finden, die effizient, energiesparend,
ressourcenschonend und dazu noch ökologisch vertretbar sind. Ob
energetische Altbausanierung oder die Planung eines Neubaus - zu
jedem Energiesparthema hielt die zweitägige siebte Energiemesse
Rhein-Neckar, die das fünfte Mal in Schwetzingen stattfand, etwas
für den interessierten Verbraucher bereit.
Wie wichtig diese Veranstaltung für die Region über die Jahre
geworden ist, betonte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, der
Schirmherr der Veranstaltung ist, im Beisein von Gemeinderäten und
Landtagsabgeordneten bei der Eröffnung. Die von EnBw und Stadtwerke
Schwetzingen gesponserte Veranstaltung sei ein Indiz für den
"Wandel, den wir uns gewünscht haben. Dafür müssen wir Bürger zwar
die Kosten tragen, aber das muss es uns wert sein." Genauso wie
Pöltl rief der Initiator der Messe, Diplomingenieur Holger Müller,
dazu auf, die politisch beschlossene Energiewende auf lokaler Ebene
umzusetzen, staatliche Fördermittel würden dies erleichtern.
Rund 60
Aussteller aus der Region boten im Lutherhaus und auf den Kleinen
Planken eine gelungene Auswahl an Produkten und Dienstleistungen,
um das Eigenheim für die Zukunft energetisch fit zu machen. Die
Besucher erhielten an den Messeständen im persönlichen Gespräch mit
dem Fachmann kompetente Beratung. Veranschaulicht durch zahlreiche
Exponate, bildeten Dacheindeckung und -dämmung, Fassadensanierung
und Wärmeschutz, moderne, energiesparende Heiz- und Gebäudetechnik
und Fensterbau die Schwerpunkte.
"Vorteil gegenüber dem Internet"
Das Ehepaar Ingrid und Karl Schuhmacher aus Mannheim Neckarau
kam zum Beispiel nach Schwetzingen, um sich über die zwingend
notwendigen Erneuerungen von Heizung, Fenster und Türen zu
erkundigen. Ihnen gefiel an der Messe besonders, dass hier die
lokalen Betriebe mit ihren Angeboten anzutreffen sind. "Die
Möglichkeit, einen direkten, fachkundigen Ansprechpartner zu haben,
ist ein großer Vorteil gegenüber den Anbietern im Internet", waren
sich die beiden einig. Sie erhielten durch den Messebesuch neue
Ideen.
Markus Strube vom Schwetzinger Heizungs- und
Sanitärtechnik-Betrieb Schuster stellte fest, dass sich die
Verbraucher auf der Messe verstärkt für Gasbrennwertheizungen und
Solaranlagen interessierten. Leider beschränke sich die Nachfrage
gerade in der Region noch immer auf konventionelle Brennstoffe,
hier hauptsächlich Gas, wenn es ums Heizen geht. Dabei winkten bei
Alternativen wie der Pelletheizung hochmoderne Technik und die
Unabhängigkeit von den Rohstoffzulieferern aus dem Ausland. "Ich
selbst verwende zu Hause dieses Heizsystem und kann es nur
empfehlen", versicherte Strube. Zudem seien Pellets billiger als
Gas und Öl und aus dem regionalen Umfeld beziehbar.
Ähnliche
Überlegungen hatte auch Bernhard Knobloch aus dem pfälzischen
Hördt, der sich zur Modernisierung seiner Gebäudeheizung
informierte. Außerdem suchte er gezielt den Stand einer Fachfirma
für Tankschutz auf: "Wenn Heizöltanks in die Jahre kommen, drohen
oft Korrosionsschäden, sodass Öl austreten und Umweltschäden
verursachen kann. Die rechtzeitige Revision der Tankanlage wird von
Hausbesitzern oft versäumt."
Nach dem Beratungs-Marathon stärkten sich viele bei "Fassner' s
Finest" mit Köstlichkeiten aus der mediterranen Küche. Das Lokal
gegenüber dem Lutherhaus sorgte zum ersten Mal auf der Energiemesse
für das leibliche Wohl der Besucher. Inhaberin Marina Fassner
zeigte sich angesichts der äußerst positiven Resonanz sehr
zufrieden: "Vor allem unsere Paella ist ein Verkaufsschlager."
Passend zur Messe schenkten ihre Helferinnen den
sommerlich-frischen "Energy-Wein Copaboca ON" aus und wegen des am
Samstag noch kalten Wetters auch Glühwein. Familie Schmaltz aus
Mannheim, die gerade ein Haus baut, interessierte sich, wie Papa
Stefan verriet, für Photovoltaik, Insektenschutzgitter und
Geländer. Sie hatten dazu wertvolle Anregungen für ihr Vorgehen am
Hausbau bekommen.
Die ruhige Atmosphäre und der unmittelbare Kontakt zu den
Fachleuten sagten allen sehr zu: "Viel besser, als die überfüllten
Messen, die man sonst so kennt." So wie es Thomas Limmer vom
Ketscher Dachdeckerbetrieb Limmer sieht, kann man auch das Fazit
der Energiemesse formulieren: "Die Verbraucher interessieren sich
allgemein für eine energetische Aufwertung ihrer Häuser, bleiben
bei ihren Entscheidungen aber stark preisorientiert." Innovative
Möglichkeiten, die teurer sein können, hätten daher nicht immer
eine Chance. © Schwetzinger Zeitung, Foto: thomo
09.04.2013
Engergiemesse in Schwetzingen - Bilderalbum
Königliches Spiel zu Gast in der Kurfürstlichen Residenzstadt
Schach-Weltmeister
Anatoli Karpow trägt sich ins „Goldene Buch“ der Stadt Schwetzingen
ein
Von Gerhard Cantzler
Schwetzingen- Soviele Größen des „königlichen
Spiels“ hatte das Schwetzinger Kulturzentrum „Palais Hirsch“
gegenüber dem Kurfürstlichen Schloß wohl noch nie erlebt. Aus Anlaß
des Finales 2013 der Schachbundesliga an diesem Wochenende waren
nämlich schon gestern zahlreiche Spitzenspieler nach Schwetzingen
gekommen, an ihrer Spitze eine der „Ikonen“ des
internationalen Schachs, Anatoli Karpow, Weltmeister der
Jahre 1974 – 1985 und 1993 – 1999, der schon seit dem Jahr 1994
freundschaftlich mit der rührigen „Schachvereinigung 1930
Hockenheim“ verbunden ist und der sich immer wieder einmal
die Ehre gibt, für diesen Verein als Simultanspieler
anzutreten.
Der
langjährige, verdienstvolle Vorsitzende und heutige
Ehrenvorsitzende des SC Hockenheim, Dieter Auer, hatte es
übernommen, die Veranstaltung zu organisieren, die – so die
übereinstimmende Meinung aller Redner bei dem Empfang – die
Verbindung von Schachspiel und Kultur in bisher nicht gekanntem
Umfang möglich gemacht habe.
Neben den Spielrunden 13 bis 15, die von Freitag bis Sonntag im
Nördlichen Zirkel des Schwetzinger Schlosses ausgetragen werden und
die am Sonntag nachmittag um 17.00 Uhr in der Siegerehrung des
Deutschen Meisters 2013 in der obersten Liga des Schachs gipfeln
wird, gibt es bis dahin noch spektakuläre Schau-Einlagen: So wird
sich der vielfache Schach-Weltmeister Anatoli
Karpow am Samstag, dem 6. April um 14.30 Uhr im
Schloßgarten mit dem ersten deutschen
„Weltraumtouristen“, dem im badischen Ubstadt-Weiher
praktizierenden Zahnmediziner Dr. med. dent.
Jos Gal zu einer Partie Schnellschach treffen.
Schon im Jahr 2014 soll der 39jährige Dr. Gal, der in Schwetzingen
in seinem „Dienstanzug“ als Astronaut antreten wird, mit dem
holländischen Weltraumunternehmen Space Expedition SXC, das derzeit
noch auf der Karibikinsel Curaçao einen Weltraumbahnhof baut, in
den Orbit starten.
Direkt im Anschluß daran wird sich der 61 jährige, in Slatoust
im russischen Bezirk Tscheljabinsk geborene Schach-Großmeister im
„Palais Hirsch“ an einer Vielzahl von Brettern mit seinen
Herausforderern zu einem Simultan-Spiel messen – auch für
Nicht-Aktive des Königlichen Spiels immer wieder ein spektakuläres
Ereignis.
Gestern abend
allerdings stand erst einmal die freundschaftliche Begegnung der
Teilnehmer an dem Schach-Wochenende im Vordergrund: Dirk
Elkemann, Erster Bürgermeister der Festspielstadt konnte
dazu neben Funktionären und Aktiven des edlen Denksports den
Schwetzinger Landtagsabgeordneten Manfred Kern,
die Bürgermeister benachbarter Gemeinden sowie den
Sport-Referenten der Dietmar-Hopp-Stiftung, Dietmar
Pfähler in der „guten Stube“ der Stadt begrüßen. „Dass Sie
heute alle in unsere Stadt gekommen sind und dass Hockenheim sich
aus Schwetzingen zu Wort meldet, ist Ausdruck gelebter
Metropol-Region“, hob Elkemann augenzwinkernd hervor. In einer
kleinen „tour d' horizon“ führte er die Gäste durch das
Schwetzinger Kulturjahr - von den Schwetzinger SWR-Festspielen im
Frühsommer über das Mozartfest im Herbst bis zu dem immer
beliebteren Kurfürstlchen Weihnachtsmarkt in der Vorweihnachtszeit.
Zugleich verwies der Bürgermeister schon jetzt darauf, dass die
Stadt im Jahr 2016 das 1250jährige Jubiläum ihrer ersten
urkundlichen Erwähnung festlich begehen wird.
Wie alle anderen Redner an diesem Abend bedankte sich auch
Elkemann bei Dieter Auer dafür, dass er die Initiative für diese
Veranstaltung ergriffen habe: „Das kurfürstliche Schloß ist sicher
ein würdiger Rahmen für das königliche Spiel“, lobte er den
Hockenheimer Architekten und unterstrich seinen Dank mit einem
Weinpräsent.
Dem schloß
sich auch Markus Schäfer, Präsident der
Schach-Bundesliga an. „Der von Ihnen vorgeschlagene Weg
der Verbindung von Schachsport und Kultur war für uns ein
entscheidendes Argument, diese Veranstaltung nach Schwetzingen zu
vergeben“, betonte er und gab künftigen Ausrichtern dieses
Finalwettkampfes zu bedenken, dass an diesem Wochenende die
„Messlatte sehr hoch gelegt“ werde .„Mit „Schach im Schloss“ setzen
die Schach-Bundesliga und der Deutsche Schachbund ein Zeichen für
die weitere Intensivierung ihrer Zusammenarbeit“, kündigte Schäfer
weiters an, der in der Veranstaltung auch die Erfüllung des
selbstgegebenen Versprechens sieht, mit attraktiven Turnieren noch
intensiver Werbung für das Schachspiel treiben zu wollen.
Herbert
Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes, wies auf
die ungeheure physische und mentale Leisrung hin, die Schachspieler
in ihrer Spitze auf Turnieren erbringen müssten. Bei der Ermittlung
der Finalteilnehmer am Ostermontag in London sei deshalb einmal
mehr augenfällig geworden, was auch schon Spitzenspieler früherer
Zeiten wie Anatoli Karpow leisten mussten, um über so viele Jahre
ihre Position an der Weltspitze zu behaupten. „Die
Schach-Bundesliga ist eindeutig das Flaggschiff des deutschen
Schachs“, attestierte er den anwesenden deutschen Spitzenspielern,
die auch in Europa und in der Welt vordere Plätze einnehmen
würden.
Für die nächste Zeit rief er dazu auf, intensiv an der
Aufstellung eines einwandreien und absolut justitiablen Regelwerkes
für ihren Sport mitzuwirken. Ein zweiter Schwerpunkt der
gemeinsamen Bemühungen solle den Nachwuchsspielern gelten, die noch
besser gefördert werden sollten. Schließlich rief er dazu auf, das
„große Potential zu heben, das noch im Frauenschach steckt“. Denn
wenn nur sieben Prozent aller Aktiven im Schach Frauen seien, dann
sei dies noch entschieden zu wenig.
Für die Stadt
Schwetzingen hatte Bastian den Wimpel des Schachbundes als Dank für
die „tolle Unterstützung“ mitgebracht – Dieter Auer durfte den
Ehrenteller dieser höchsten Vereinigung des deutschen Schachs
entgegennehmen.
Prof. Dr. Bernd Straub, Präsident der gastgebenden
„Schachvereinigung 1930 Hockenheim“, der auch als
Moderator durch den Abed führte, lobte auch seinerseits noch einmal
den rührigen Organisator der Veranstaltung. „Wer geglaubt hatte,
Dieter Auer würde sich als Ehrenvorsitzender eher auf die Rolle des
Beobachters von außen zurückziehen, der hatte sich geirrt“, betonte
er. Der umtriebige Architekt und Kulturfreund habe sein Engagement
für den Verein und für das Schachspiel im Gegenteil eher noch
verstärkt, stellte Prof. Dr. Straub erfreut fest. Auer sei es auch
gewesen, der Anatoli Karpow im Jahr 1994 für den Hockenheimer
Verein gewonnen habe, für den der russische „Schach-Superstar“ bis
heute noch immer wieder „ans Brett“ trete.
Für die „Schach-technisch“ eher weniger „Vorbelasteten“ erklärte
Prof. Dr. Straub schließlich auch noch die Gründe, weshalb
Schachspieler vor einer Partie in aller Regel die Krawatten
ablegten: „Eine Krawatte ist für einen Schachspieler etwa so
hilfreich wie high-heels für eine Fussballspielerin“, führte er
unter beifälligem Raunen der Expoerten aus. Denn zum einen könnte
der „Kulturstrick“ bei enem sechs, sieben Stunden andauernden
Schachspiel die so wichtige Sauerstoffzufuhr zum Gehirn drosseln,
zum anderen könnte der Krawattenträger beim Aufstehen vom Brett die
Figuren umwerfen. „Und das kann dann erhebliches Ungemach und
Komplikationen nach sich ziehen“.
Die hat sicherlich auch Anatoli Karpow in
seinem „Schachleben“ reichlich erlebt. Das Mitglied der DUMA, des
russischen Parlements, der erstmals im Jahr 1997 in Deutschland an
einem internationalen Turnier teilnahm und seitdem unzählige
Erfolge feiern konnte, bescheinigte in seinem Grußwort dem
deutschen Schach, mit der Einführung der Bundesliga große
Fortschritte gemacht zu haben. Auch er dankte deshalb dem Initiator
der Veranstaltung in Schwetzingen, Dieter Auer, für seinen
unermüdlichen Einsatz für das Schach: „Ohne Menschen wie Dich hätte
Schach in Deutschland und in der Welt bei weitem nicht den Rang,
den es heute einnimmt“, würdigte er die Lebensleistung Auers.
Dann begab er
sich zu dem offiziellen Akt und trug sich wie vor hm viele
bedeutende Persönlichkeiten in das Goldene Buch der Stadt
Schwetzingen ein.
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch einen bunten Strauß
Melodien vom Barock bis zur Moderne – von Georg Friedrich Händels
„Alcina“ bis zu hin Johann Strauss' „Fledermaus“ und Frederic
Löewe's „My fair lady“, die von der jungen Sopranistin
Isabel Delemare, begleitet von Lothar Arnold am
Klavier ausdrucksstark und musikalisch überzeugend
dargeboten wurden. Foto: gc
05.04.2013
Anatoli Karpow trägt sich ins „Goldene Buch“ der Stadt Schwetzingen ein - Bilderalbum
Vortrag zur gesunden Ernährung im Alter
Infobroschüren im Generationenbüro
erhältlich
Einiges hat jeder schon geahnt, z.B. das ein Glas Milch kein
Getränk, sondern eine Mahlzeit ist. Aber dass durch die Einnahme
von bestimmten Vitamintabletten oder Zusätzen auch eine
Überdosierung entstehen kann, verblüffte die knapp 100 Zuhörer dann
schon. Frauke Rückheim führte gekonnt durch den zweistündigen
Vortrag, der durch einen vitaminreichen Pausensnack abgerundet,
kurzweilig informierte. Ein gesunder Lebensstil hilft, so fit und
aktiv wie möglich älter zu werden. Doch ungesunde Gewohnheiten sind
oft liebgewonnen und schwer abzugewöhnen. Sich selbst wichtig zu
nehmen und etwas für sich zu tun, war das Ergebnis des informativen
Abends.
Wer den Vortrag verpasst hat, erhält im Generationenbüro am
Schlossplatz 4 eine „Fit im Alter Check“ Broschüre der
Verbraucherzentrale, eine Auflistung der Vitamine und deren
natürlicher Lieferanten, sowie den neuesten Einkaufsratgeber für
Fisch von der Umweltorganisation Greenpeace.
Infos beim Generationenbüro, Schlossplatz 4 in Schwetzingen.
Telefon: 06202/95067-93/- 94, E-Mail: generationenbuero@schwetzingen.de
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
26.03.2013
Land fördert städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Kernstadt“
Gute Nachrichten aus Stuttgart: Schwetzingen erhält für seine
städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Kernstadt“ Finanzhilfen in Höhe
von 280.000 Euro im Rahmen des Bund-Länder-Sanierungs-und
Entwicklungsprogramms 2013.
Diese Förderung steht insbesondere im Zusammenhang mit der
städtebaulichen Entwicklung des Granitzky Areals, wo in den
nächsten Monaten mit einem Baubeginn zu rechnen ist.
Die erneute Städtebauförderung war möglich, nachdem die Stadt
Förderbaumittel in Höhe von 400.000 Euro aus dem Quartier II
zurückgegeben und eine Umschichtung beschlossen hatte.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
22.03.2013
Gegen Falschparken in Kurven- und Einmündungsbereichen
Schwetzinger
Feuerwehr unterwegs auf der „Jagd“ nach Engpässen in der
Stadt
ca. Schwetzingen. Zu einem ganz besonderen Einsatz
rückten in diesen Tagen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr
Schwetzingen aus Erstmals seit 2005 hatte man sich wieder einmal
auf eine Kontrollfahrt zu neuralgischen Stellen in der Stadt
gemacht, wo im Ernstfall die großen Einsatzfahrzeuge leicht in
ihrem Vorwärtskommen behindert werden könnten. Die Schwetzinger
Stadtteile Hirschacker, Kleines Feld und Schelzig standen auf dem
Programm dieser Fahrt durch die Schwetzinger Nacht – und
tatsächlich: Falschparker in Kurven- und Einmündungbereichen –
allesamt deutlich gekennzeichnet durch einschlägige Markierungen –
sowie parkende Autos in der zweiten Reihe – sie blockierten auch an
diesem Abend die Weiterfahrt der Feuerwehrfahrzeuge oder
behinderten sie zumindest in erheblichem Maße. Insbesondere die
zehn Meter lange Drehleiter – im Ernstfall zur Bergung von
Eingeschlossenen überlebenswichtig – sie hätte es schwer gehabt, zu
manchem möglichen Einsatzort zu gelangen.
„Eine unverzeihliche Rücksichtslosigkeit“, klagt Wehrleiter
Walter Leschinski, „wer glaubt, im Kurvenbereich auf einer
gezackten Markierung parken zu müssen, der gefährdet im Ernstfall
durch sein Verhalten das Leben eines in Gefahr befindlichen
Mitmenschen“, stellt er fest. Von daher sei es schon aus
erzieherischen Gründen völlig richtig, wenn Falschparker durch den
Ordnungsdienst zum sachgerechtem Verhalten erinnert würden – im
Zweifel auch mit einem „Knöllchen“, oder, wenn's ganz gefährlich
ist, durch Abschleppen.
Bei der
Testfahrt durch die Straßen von Schwetzingen haben die
Feuerwehrleute noch nicht zum äußersten gegriffen – haben erst
einmal versucht, die Falschparker aufzuspüren und sie – nach einer
eingehenden Ermahnung – zum Wegfahren zu bewegen. Im Ernstfall,
wenn in der Stadt ein Mensch in Lebensgefahr schweben würde, denn
könnte man sich mit derartigen Verzögerungen nicht aufhalten. „Dann
sind wir darauf eingerichtet, einen Falschparker, der unsere
Fahrzeuge behindert, im Notfall auch von der Straße zu rammen“,
meint Walter Leschinkski entschlossen. Und dann muss der
entsprechende Fahrzeughalter nicht nur für den Schaden am eigenen
Auto, sondern auch für den an dem Feuerweehrauto aufkommen. Und das
kann dann wirklich happig werden.
Und noch einem zweiten Problem haben die Feuerwehrleute an
diesem Abend ihr ganz besonderes Augenmerk gewidmet: An immer mehr
Häusern gibt es nämlich keine Hausnummern mehr. Auch hier weisen
die Männer von der Feuerwehr darauf hin, dass diese Markierungen
keineswegs „nur für den Briefträger“ bestimmt sind. „Wenn z.B. in
einer Wohnung eine alte Frau hilflos liegt und von uns geborgen
werden soll und uns wird eine Hausnummer mitgeteilt, die wir dann
nicht auf Anhieb finden, dann kann das nicht nur kostbare Zeit
kosten, sondern im schlimmsten Fall sogar das Leben der Hilflosen“,
gibt Leschinski zu bedenken und rät dringend dazu, immer dann, wenn
man in einem Notfall einen Hilfsdienst – Feuerwehr oder
Notarztwagen - alarmiert hat, einen Helfer vor dem Haus zu
platzieren, der die eintreffenden Retter einweist – denn jede
Sekunden kann im Notfall über Leben oder Tod entscheiden. Fotos:
thm
19.03.2013
Schwetzinger Feuerwehr unterwegs auf der „Jagd“ nach Engpässen in der Stadt - Bilderalbum
Spargelbroschüre informiert über kommende Spargelsaison
Die neu
aufgelegte Spargelbroschüre „Schwetzingen à la carte“ bietet für
die bevorstehende Spargelsaison wieder zahlreiche
Veranstaltungstipps rund um das königliche Gemüse.
Eine Übersichtskarte zeigt, wo es den frisch gestochenen Spargel
zu kaufen gibt.
Touristische Tagespauschalen für Gruppen ab 5 Pers., Führungen
mit der „Spargelfrau“ oder Workshops mit Spargelstechdiplom – all
dies kann man ab sofort über die Stadtinformation Schwetzingen
buchen.
Freizeitangebote wie eine Spargelwanderung mit anschl.
Rahmenprogramm, Segway- oder Fahrradtouren entlang der
Spargelfelder runden dieses abwechslungsreiche, kulinarische
Angebot ab.
Erhältlich ist die Spargelbroschüre über die Stadtinformation
Schwetzingen, Tel.: 06202 – 94 5 875, mail: stadtinfo@schwetzingen.de,
oder als digitales pdf-Dokument über: www.schwetzingen.de
Stadt Schwetzingen, Presse Foto: Tobias
Schwerdt
19.03.2013
Tag der offenen Tür und „Good bye“
Bevölkerung ist zum Tag der offenen Tür am
Samstag, 16. März in den Tompkins Barracks eingeladen / offizieller
Abschied auch von den amerikanischen Streitkräften
Nachdem in Schwetzingen die militärischen Nutzungen
bereits im Oktober aufgegeben wurden, sind die dortigen
Liegenschaften nun Ende Februar an die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA) übergegangen. Viele haben schon den
Wunsch geäußert, doch mal persönlich schauen zu können, wie es denn
hinter den Zäunen aussieht, zumal die großen Bestandsgebäude
weithin sichtbar sind. Deshalb lädt die Stadt Schwetzingen
gemeinsam mit der BImA die Bevölkerung für Samstag, 16. März, zu
einem Tag der offenen Tür ein. Das Gelände ist von 10.30 Uhr bis 15
Uhr geöffnet.
In diesem Rahmen werden auch die
amerikanisch-deutschen Übergabefeierlichkeiten stattfinden. „Die 67
Jahre unseres freundschaftlichen und partnerschaftlichen
deutsch-amerikanischen Miteinanders haben uns doch vielfach
verbunden und viele positive Erinnerungen geprägt. Ich freue mich,
dass wir im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit öffentlich Abschied
von unseren amerikanischen Freunden nehmen und auch Danke sagen“,
blickt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl voraus.
Die Feier beginnt um 11 Uhr in der Sporthalle
auf dem Gelände. Nach René Pöltl werden dort Michael Scharf, BImA
und Colonel Bryan D. DeCoster sprechen. Sie endet mit der
offiziellen Fahnenzeremonie auf dem zentralen Kasernenplatz, wo
auch ein Gedenkstein enthüllt werden wird. Für Musik sorgt die
13-köpfige Brass Band der US Army.
Für die Besichtigung auf dem Gelände ist ein
Rundgang ausgeschildert. Er umfasst die begehbaren Gebäude und zwar
die Sporthalle, die Fahrzeughalle, eine Mannschaftsunterkunft, ein
Verwaltungsgebäude, die ehemalige Kantine und die Kirche.
Stadtbaumeister Mathias Welle wird um 13 Uhr ab Treffpunkt
Kasernenplatz eine ca. einstündige Führung anbieten. Die Gebäude
sind jeweils dokumentiert. „Aufgrund der gerade erfolgten Übergabe
können wir natürlich manche Frage z.B. zu den Altlasten, zum
Naturschutz oder Details zum Erhaltungszustand der Gebäude noch
nicht beantworten“, so der Hinweis von Mathias Welle. Jeder könne
allerdings ein Gefühl für die Besonderheiten des Areals bekommen,
was ja gerade für die Entwicklung späterer Nutzungsideen sehr
wichtig sei.
Die Stadt Schwetzingen weißt noch auf einige
Besonderheiten hin. So gibt es in wesentlichen Teilen kein Wasser,
Strom oder Heizung, im Hinblick auf die Wetterprognose wird es
daher gut sein, sich warm anzuziehen. Die Sporthalle ist beheizt.
Toiletten stehen nur über Container zur Verfügung. Wer mit dem Auto
kommt, kann auf dem Gelände unweit des Eingangs parken. Im Zugang
zur Sporthalle sind zudem Getränke und Essen erhältlich.
Die Stadt bittet auch, die Absperrungen zu
respektieren. Natürlich sind nicht alle Bereiche zugänglich, da
vielfach z.B. durch Löcher im Boden, Gruben oder fehlende Gitter
und Geländer Gefahren drohen.
Die Informationen und ein Faltblatt mit
Übersichtsplan werden ab kommenden Dienstag unter www.schwetzingen.de zum
Download angeboten, liegen dann aber auch vor Ort aus.
Bereits am Freitag, 15. März, findet ja in
Kooperation mit der IHK Rhein-Neckar eine Veranstaltung für
interessierte Unternehmer statt. „Über 180 Anmeldungen aus
Schwetzingen und der Region sind ein tolles Echo“, freut sich
Wirtschaftsförderer Wolfgang Leberecht, allerdings stoße man damit
auch an die organisatorischen Grenzen. Allerdings werde man auch
für Unternehmen, die jetzt nicht teilnehmen können,
selbstverständlich noch andere Gelegenheiten schaffen können.
09.03.2013
Gesprächskreis pflegende Angehörige informiert
(v. l.): Inka Vellani-Dollenbacher (ze:ro Dialysezentrum), Monika Theilig (Leiterin Gesprächskreis und Nachbarschaftshilfe), Jürgen Ehret (Geriatrisches Konsil), Nicole Blem (Generationenbüro), Tanja Konitz (kirchliche Sozialstation), Anne Arend-Schulten (EKIP), Martina Burger (GRN Senioren-Zentrum).
Ein neues Faltblatt listet Ansprechpartner und Termine
für 2013 auf
Die Netzwerkpartner des „Gesprächskreis pflegende Angehörige“
trafen sich zur ersten Sitzung 2013 in den Räumen des Diakonischen
Werkes. Dabei wurden nicht nur die neuen Gesprächskreis Termine
festgelegt, sondern auch die nächsten Veranstaltungen
besprochen.
So findet am 6. März um 19 Uhr in der Volkshochschule
Schwetzingen der kostenlose Vortrag des Pflegestützpunkts
Rhein-Neckar-Kreis zu den Neuerungen der Pflegeversicherung und zum
Pflegeneuausrichtungsgesetz statt. Dieser Vortrag ist besonders für
Angehörige interessant, deren Eltern, Ehegatten oder sonstige
Familienmitglieder in absehbarer Zeit häuslicher oder stationärer
Pflege bedürfen.
Eine weitere Vortragsreihe beschäftigt sich mit Kinästhetik für
pflegende Angehörige. Die Kinästhetik- Methode geht davon aus, dass
die Unterstützung eines pflegebedürftigen Menschen dann
gesundheits- und entwicklungsfördernd ist, wenn sie ihn in seinen
eigenen Bewegungsmöglichkeiten, in seiner Eigenaktivität und
Selbstwirksamkeit unterstützt. Eine Voraussetzung dafür ist die
Bewegungskompetenz der pflegenden Personen. Diese wird in einem
sieben Abende dauernden Kurs ab dem 7. März in der Volkshochschule
vermittelt. Die Kursgebühr von 30.- EUR wird zu einem großen Teil
von den Krankenkassen übernommen. Eine Voranmeldung in der
Volkshochschule unter der Telefonnummer 06202/2095-0 ist bis zum 4.
März möglich.
Das neue Faltblatt mit allen Terminen und den Anschriften der
Netzwerkpartner liegt ab sofort in allen Apotheken und bei den
Ärzten aus, oder kann im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen
abgeholt werden. Weitere Informationen erteilt das
Generationenbüro, Schlossplatz 4 in Schwetzingen unter Telefon:
06202/95067-93 oder -94. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
26.02.2013
Neue Tourismusbroschüre ab sofort erhältlich
Die erstmalig
aufgelegte Tourismusbroschüre der Stadt Schwetzingen bietet nicht
nur allen Gästen, sondern auch allen interessierten Bürgern ein
umfangreiches touristisches Angebot an interessanten
Themenführungen, attraktiven Pauschalangeboten sowie einen
ausführlichen Hotel- und Gastronomieführer inkl. Übersichtskarte.
Neben Tagungsmöglichkeiten sind auch zahlreiche Freizeitangebote in
Schwetzingen und der Umgebung aufgeführt.
Erhältlich ist diese Broschüre ab sofort über die
Stadtinformation Schwetzingen, Tel.: 06202 – 94 5 875, mail:
stadtinfo@schwetzingen.de
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto:
Stadtinformation
21.02.2013
Schlossplatz zurzeit ohne Effektbeleuchtung
Schuld an grauer Tristesse auf dem Schlossplatz sind nicht nur
die derzeitigen Witterungsverhältnisse.
Aufmerksame Passanten haben es gewiss bereits bemerkt: die
Bodenstrahler auf dem Platz sind ausgefallen. Auf dem nördlichen
Schlossplatz wurde ein defektes Kabel entdeckt, auf dem südlichen
Schlossplatz zwei verschmorte Anschlüsse der LED Beleuchtung.
Die EnBW wird – sobald es die Witterung zulässt – mit der
Reparatur der defekten Kabel beginnen. Dazu muss punktuell der
Boden aufgegraben werden. „Die Sicherheit am Schlossplatz ist
dennoch gewährleistet“, so Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, „da
die Straßenbeleuchtung und die Strahler voll funktionsfähig
sind. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse
15.02.2013
Im Theaterbus sind noch Restplätze frei
Für den Theaterbus gibt es noch ein paar wenige Restplätze.
Anmeldungen für Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger nimmt das
Generationenbüro unter der Telefonnummer 06202/9506793 oder -94
sowie die Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V. entgegen. Die
Bürger der umliegenden Gemeinden Brühl, Ketsch und Oftersheim
wenden sich für Karten bitte an die jeweiligen
Gemeindeverwaltungen. Die Bürger in Plankstadt melden sich bitte
direkt bei Julia Ziegler (Theater Heidelberg) unter Telefon
06221/5835353 oder per Mail an julia.ziegler@heidelberg.de.
06.02.2013
Pyramidenpappel steht jetzt vor dem Bahnhof
Pappel ist
das erste Kunstwerk an neuem Standort / Weitere „Umzüge“
folgen
Die blaue Pyramidenpappel steht seit heute auf dem
Bahnhofvorplatz. Dort hat das Kunstwerk, das früher auf dem
Vorplatz des Hotels „Adler Post“ an der Ecke zum Finanzamt stand,
seinen neuen Standort gefunden.
Die aus pigmentierter Eiche gefertigte Pappel auf einem
pyramidenförmigen Stahlsockel des Künstlers Stefan Pietryga steht –
mit Unterbrechung – seit 1998 in Schwetzingen. Sie wurde der Stadt
damals von der Dr. Friedrich Werner Stiftung aus Brühl
geschenkt.
Die Pyramidenpappel ist das erste von insgesamt vier
Kunstwerken, die in der Stadt auf Wanderschaft gehen. So wechselt
noch der „Bockspringer“ aus der Bahnhofanlage vor das bellamar. Die
restaurierte Skulptur „Engel“ wird vor St. Maria einen Platz
finden. Die „Claques“ müssen für die neue Gedenkstätte nach
gegenüber an die Ecke Hebelstraße / Dreikönigstraße mit
Blickrichtung zum Rathaus ausweichen. Der Gemeinderat hatte sich im
vergangenen November für die neuen Standorte ausgesprochen.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
31.01.2013
Den Opfern zur Erinnerung – den Lebenden zur Mahnung
Schwetzingen
übergibt Mahnmal für Opfer von Gewalt und Verfolgung
von Gerhard Cantzler
Wir gedenken
der Schwetzinger Opfer des
Nationalsozialismus
und mahnen die kommenden Generationen,
Demokratie, Menschenrechte und Grundrechte zu
wahren.
Die Schwetzinger Bürgerschaft,
Gemeinderat und Oberbürgermeister.
27. Januar 2013
Mit diesen Worten erinnert nun auch die Stadt
Schwetzingen seit dem diesjährigen „Nationalen Gedenktag an die
Opfer des Nationalsozialismus“ - im Jahr 1996 durch den damaligen
Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog für den 27. Januar
ausgerufen - an ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in der
unseligen Zeit zwischen 1933 und 1945 verfolgt, geächtet – aus dem
Lande getrieben oder gar ermordet wurden. Auf den Tag genau ein
Jahr, nachdem der Stadtrat die Errichtung einer Gedenkstätte
gegenüber dem Schwetzinger Rathaus beschlossen hatte, konnte dieses
Mahnmal jetzt im Rahmen einer würdevollen und tief bewegenden
Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben werden.
Oberbürgermeister
Dr. René Pöltl kennzeichnete dabei das Mahnmal als „einen
zentralen Ort des Gedenkens“, der den Bürgerinnen und Bürgern der
Stadt künftig Raum geben solle für ihre Empfindungen und Gefühle im
Zusammenhang mit den damaligen Ereignissen. Er solle die
Erinnerungen wach halten und dazu mahnen, die Freiheit der Menschen
und der Demokratie zu schützen. Gemeinsam mit der jüdischen
Gedenkstätte bilde die neue Gedenkstätte nun „eine Achse des
Erinnerns“ quer durch die Stadt, die ganz bewusst „mitten in der
Stadt und damit an den damaligen Ereignisorten liege“.
Die Stadt und die in ihr lebenden Menschen
bräuchten einen solchen Ort, betonte der Oberbürgermeister, weil es
zu dem Unrecht, das damals Menschen ihren Mitmenschen angetan
hätten, kein Vergessen geben dürfe. „Wir müssen das Andenken der
Menschen, die durch die Ereignisse in der Zeit des „Dritten
Reiches“ geschädigt, gedemütigt, verletzt oder gar getötet wurden,
bewahren“, mahnte Dr. Pöltl. Dies sei um so wichtiger, als es schon
bald keine Zeitzeugen mehr geben werde, die das Unrecht noch selbst
erlebt oder die Menschen gekannt hätten, die diese Zeit noch
miterlebt haben. Das daraus drohende Vergessen aber trage die
„signifikante Gefahr“ der Verharmlosung des damals begangenen
Unrechtes in sich. Es müsse deshalb sichergestellt werden, dass die
Erinnerung an das Unrecht jener Zeit und an die Menschen, die es
erleiden mussten, auch der jungen Generation in unserer Zeit
begreifbar gemacht und auch künftigen Generationen dauerhaft im
Bewusstsein gehalten werde. Nur so sei es möglich, zu erfassen, wie
rasch die „Normalität des Miteinanders in einer bürgerlichen
Gesellschaft umschlagen könne in Zwietracht, Misstrauen,
Feindseligkeit und Unrecht“.
Die neue Gedenkstätte müsse aber auch ein
dauerhafter Ort der Mahnung sein, so Oberbürgermeister Dr. Pöltl
weiter, weil die Freiheit, die Demokratie und die Grundrechte, in
der wir heute lebten, von Vielen mit einem viel zu hohen Preis
bezahlt worden seien, und „weil wir aus unserer Geschichte leidvoll
lernen mussten, wie schnell die Menschenrechte und die Würde des
Einzelnen verloren gehen kann. „Unsere Geschichte muss deshalb für
jeden von uns Verpflichtung sein, stets für die Erhaltung von
Freiheit und Demokratie einzutreten“, mahnte Dr. Pöltl. Dies dürfe
auch die Tatsache, dass wir heute in einem friedlichen und
vereinten Europa leben dürften, nicht zu einer
Selbstverständlichkeit werden lassen.
Mit einem Zitat aus den „Erinnerungen“ des
Schwetzinger Opfer der Verfolgung, Ruth Schwob, deren
Todestag sich am 7. Februar zum ersten Male jährt, beschloss der
Oberbürgermeister seine Ansprache. Ruth Schwob schrieb dort im Jahr
2007:
„Jungen Menschen wünsche ich, dass sie
mithelfen, eine Welt zu formen, in der die Menschlichkeit als
oberstes Gesetz gilt und dass sie alle Kraft einsetzen, um dieses
hohe Ziel zu erreichen.“
Mit einem Dank an alle, die sich für das
Zustandekommen des Mahnmals eingesetzt und die sich in die
Gestaltung der würdigen Feier eingebracht hätten, beschloss der
Oberbürgermeister die Gedenkstunde, an der unter anderem auch
Landtagsabgeordnete Dr. Rosa Grünstein SPD) gekommen war.
Dr. Pöltls erster Dank galt dabei dem Gemeinderat der Stadt, der es
sich mit diesem „sensiblen Thema“ zu Recht nicht leicht gemacht
habe. Am Ende aber habe das Gremium dann doch eine klare
Entscheidung zur Errichtung der Gedenkstätte und eine kluge Auswahl
bei der Festlegung des zur Ausführung gekommenen Entwurfs
getroffen.
Dem Historischen Seminar der Universität Heidelberg
dankte er für für die fachliche Unterstützung bei der Aufarbeitung
der Zwangsarbeit in Schwetzingen - Dr. Dietmar Schuth vom
Schwetzinger Kunstverein für seine Tätigkeit als künstlerischer
Kurator, ebenso der Kulturreferentin der Stadt, Dr. Barbara
Gilsdorf sowie Stadtarchivar Jürgen Kressin,für seinen
unermüdlichen, stets sachlichen und fachlich fundierten Einsatz für
dieses Thema und seine im Zusammenhang damit immer wieder gezeigte
Courage.
Neben den Sponsoren, die das Mahnmal gefördert
hätten, dankte er aber auch der Cellistin Ann-Margriet
Ziethen für die musikalische Gestaltung und Begleitung der
Gedenkstunde - ebensoe den Schülerinnen und Schülern der
Schimper-Realschule für die Mitgestaltung der Gedenkstunde, vor
allem aber dafür, dass sie die Schicksale der Opfer in bewegender
Weise lebendig werden ließen. Dafür dankte er namentlich Adrian
Auer, Kimberly Beckenbach, Laura Centmayer, Jana Engelhorn, Daniel
Munk und Matteo Münkel.
Schließlich
würdigte Dr. Pöltl die Arbeit von Matthias Braun, der für
das jetzt verwirklichte Mahnmal „einen hervorragenden Entwurf“
vorgelegt habe, „der unserem Gedenken ein besonderes und so
gelungenes Gesicht gegeben hat“. Sein „Spiegel der
Geschichte“ reflektiere auf ganz besondere Weise dieses sehr
sensible und wichtige Thema - mit Leichtigkeit, aber zugleich auch
mit Ernsthaftigkeit. Durch die Art der Gestaltung würden Passanten
neugierig darauf gemacht, quasi „am eigenen Leib“ diesen Teil
„unserer gemeinsamen und ihrer ganz eigenen Geschichte zu
erfahren“. So werde unmittelbar ein Bogen von der Vergangenheit in
die Gegenwart gespannt und durch das Spiegeln der eigenen Person
bleibe die Erkenntnis: „das hätte auch ich sein können“.
Abschließend dankte der Oberbürgermeister „einem
ganz besonderen Menschen und großen Freund unserer Stadt“ - Jean
Legrand, inzwischen fast 88 Jahre alt, der eines der Opfer der
Grausamkeiten der NS-Herrschaft im Dritten Reich wurde und der die
deutsche Sprache als Zwangsarbeiter erlernte. Er wäre gerne an
diesem Tag mit dabei gewesen. um persönlich zu sprechen, berichtete
Dr. Pöltl, musste dann aber wegen einer Operation kurzfristig ins
Krankenhaus. Für ihn verlas Gundula Sprenger, die Leiterin
der Schwetzinger Volkshochschule, eine Botschaft, in der Legrand in
bewegenden Worten seine Erfahrungen schilderte, die er als
Zwangsarbeiter bei der damaligen IG Farben – der heutigen BASF in
Ludwigshafen – machen musste. Dabei wies er allerdings auch darauf
hin, dass er in dieser Zeit bei Deutschen auch viel Menschlichkeit
erlebt habe und eigentlich stets ordentlich behandelt worden sei.
Aus dieser Erfahrung sei seine tiefe Freundschaft zu Deutschland
und den Deutschen erwachsen. Um so mehr freue es ihn, dass der Tag
der Einweihung des Schwetzinger Mahnmals zeitlich mit dem 50.
Jubiläum des Deutsch-Französischen Freundschaftsabkommens
zusammenfalle. Für ihn selbst sei nämlich der Abschluss der
Elysée-Verträge bereits vor einem halbe Jahrhundert so etwas wie
ein ganz persönliches Friedensabkommen zwischen den Menschen in den
beiden Ländern und damit das Ende der so oft bemühten
„Erbfeindschaft zwischen Deutschen und Franzosen“ gewesen.
Nach diesem überaus würdigen Festakt im
Schwetzinger Rathaus begaben sich die Teilnehmer, unter ihnen sah
am auch die Landtagsabgeordnete Dr. Rosa Grünstein (SPD) die
wenigen Schritte hinüber zu der neuen Gedenkstätte, um dort nach
der Kranzniederlegung im stillen Gedenken an die Schwetzinger Opfer
von Willkür und Gewalt zu verharren und in dieses Gedenken alle
Opfer mit einzuschließen, die die Zeit des Nationalsozialismus in
ganz Europa und in der Welt gefordert haben. Foto:
miwa
29.01.2013
Gegen das Vergessen und für die Wahrung der Freiheit – Bilderalbum
Buslinie 713: Keine Entscheidung der Stadt
Stadt erläutert
Hintergründe zur Buslinie 713 – OB Pöltl: Stadt hat Befragung der
Bürger durchgesetzt
Im Hinblick auf die anhaltende Diskussion zu Veränderungen bei
der Buslinie 713 (Eppelheim-Schwetzingen) äußert sich die Stadt
noch einmal zu den Hintergründen.
„Wir freuen uns über die vielen Reaktionen,
gerade zum möglichen Wegfall der Haltestellen, und nehmen diese und
die geäußerten Sorgen sehr ernst. Im Hinblick auf die sehr
schwierige Situation habe ich mich im vergangenen Jahr sehr dafür
eingesetzt, dass vor einer möglichen Umsetzung die Bürgerschaft
befragt wird“, sagt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl.
„Mir ist es aber auch sehr
wichtig, die Zusammenhänge noch einmal zu erläutern, damit deutlich
wird, dass die Stadt Schwetzingen und der Gemeinderat in der Sache
keinerlei Entscheidungen getroffen oder gar vorweg genommen haben.
Die Buslinie 713 wird vom Busverkehr Rhein-Neckar BRN betrieben.
Die Stadt Schwetzingen und auch die Gemeinde Plankstadt betreiben
diese Linie nicht und finanzieren sie vor allem nicht, da bei
dieser Linie kein Fehlbetrag entsteht. Daher gibt es auch keine
unmittelbare Entscheidungsbefugnis der Stadt Schwetzingen zum
Betrieb dieser Buslinie. Der VRN, der Rhein-Neckar-Kreis und der
Busverkehr Rhein-Neckar BRN sind auf die Kommunen zugekommen, weil
das gravierende Problem der ständigen Verspätungen im Berufsverkehr
dringend im Interesse der Fahrgäste gelöst werden musste. Ich habe
von Anfang an Bedenken gegen die Kürzung der Strecke aus
Schwetzinger Sicht geäußert und dann durchgesetzt, dass keine
Fakten geschaffen werden, sondern zunächst eine Befragung der
Fahrgäste stattfindet, bevor der Fahrplan umgestellt wird. Für mich
ist entscheidend, was die Fahrgäste sagen, denn für sie wird die
Buslinie nach Schwetzingen als Verlängerung der Straßenbahn
angeboten. Wenn die Fahrgäste mehrheitlich sagen, dass das ein
vertretbarer Kompromiss ist, dann wäre das akzeptabel, andernfalls
sollte die Beteiligten gemeinsam mit uns andere Lösungen finden“,
informiert Pöltl weiter. Er ergänzt: „Die Fraktionen des
Gemeinderats wurden von mir unmittelbar nach dem VRN-Termin als
Vertreter der Bürgerschaft informiert. Die Information der
Öffentlichkeit und insbesondere der Fahrgäste war in erster Linie
Aufgabe des Betreibers der Linie, natürlich mit unserer
Unterstützung, denn es entspricht unserem eigenen Interesse, die
Bürger/innen einzubinden.“
Unter dem geschilderten Aspekt zeigt Pöltl auch
sein Befremden zu den jüngsten öffentlichen Äußerungen der Jusos
zum Thema. „Leider werden hier falsche Fakten öffentlich geäußert
und unsachliche Schlussfolgerungen gezogen. Die Fraktionen im
Gemeinderat wurde von mir sofort nach dem Gespräch mit dem VRN über
diesen Sachverhalt informiert, unabhängig davon, dass der
Gemeinderat hier keine eigene Entscheidung zu treffen hat. Die
Einbindung und Information des Gemeinderats als Vertretung der
Bürgerschaft ist für mich selbstverständlich. Ich bitte darum, sich
vor öffentlichen Äußerungen bei denen zu informieren, die den
Sachverhalt kennen. In diesem Fall wäre ich das gewesen. Falsche
öffentliche Äußerungen aus dem politischen Raum nutzen keinem
Beteiligten und helfen bei der Lösungsfindung nicht, zumal hier der
gesamte Gemeinderat in ein falsches Licht gerückt wurde. Kritische
Begleitung unserer und meiner Arbeit ist wichtig und mehr als
akzeptabel, es muss aber doch sachlich, wahrheitsgemäß und fair
ablaufen“ begründet Pöltl seine Kritik an den Aussagen.
Bedauerlich fände Pöltl auch, wenn die Linie 713
im Sinne einer Frage „Schwetzingen gegen Plankstadt“ interpretiert
werde. Dies sei der Sache und dem gemeinsamen Anliegen beider
Gemeinden nach einer guten Lösung nicht förderlich.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
22.01.2013
Parade der Produktköniginnen

Schwetzinger Spargelkönigin auf dem Königinnentag der
Internationalen Grünen Woche 2012 in Berlin
„Ich hätte nie gedacht, dass es so unterschiedliche Hoheiten
gibt“ begeisterte sich die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I,
als sie sich vergangenen Sonntag mit knapp 150 weiteren
Herrschaften zu einer „Parade der Hoheiten“ aufstellte. Die
Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Königinnen“, bei der Schwetzingen
Mitglied ist, lud die ProduktkönigInnen zur Internationalen Grünen
Woche nach Berlin ein. In der Halle 3.2, in den Messehallen unter
dem Funkturm, versammelten sich zunächst die Königinnen,
Prinzessinnen und Könige. Pünktlich um 14 Uhr ging es dann los –
unter Fanfarentönen und begleitet von wahrhaft königlicher Musik
zog die Parade der Edlen und Schönen durch die Halle des
„Erlebnisbauernhofs“. Auf der Hauptbühne wurden die Hoheiten
schließlich vom Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Joachim
Rukwied, begrüßt und stellten sich strahlend dem
Blitzlichtgewitter.
Katharina I
traf nicht nur weitere Spargelköniginnen, die für ihre lokale
Produkte warben, sondern auch Repräsentanten, wie z.B. einen
Karottenkönig mit seinem Gefolge, eine Perlenkönigin, eine
Porzellankönigin oder eine Hyazinthenkönigin. Sogar die die
Deutsche Kartoffelkönigin mischte sich in die Schar der
Hoheiten.
Nach der beeindruckenden Parade nahmen die Hoheiten an einer
meterlangen königlichen Tafel Platz und ließen sich kulinarisch auf
die Grüne Woche einstimmen. Im Anschluss an das gemeinsame
Kaffeetrinken kam Spargelkönigin Katharina wieder ihren Pflichten
nach. So wurden zahlreiche Interviews gegeben und Fotowünsche von
Presse und Rundfunk erfüllt. Aber auch viele Besucher nutzten die
Anwesenheit und baten Katharina um ein gemeinsames Foto.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
22.01.2013
Ehrenamtlich engagieren? Sei dabei!
Freiwillige betreuen das Spielmobil beim Kinderfest.
In Schwetzingen gibt es viele Möglichkeiten, sich sozial
zu engagieren. Bei der Orientierung welches Projekt das Richtige
ist, hilft die Freiwilligenagentur „Sei dabei“.
Es werden für viele Engagement Bereiche Freiwillige gesucht.
Einige Beispiele hierfür: Der Tafelladen „Appel+Ei“ benötigt
tatkräftige Hilfe im Lager und Fahrdienst. Der Verein „Die
Brücke e.V. sucht Hilfe bei der Betreuung von
Obdachlosen in der Wärmestube. Die Lebenshilfe würde sich
über Unterstützung bei gemeinsamen Unternehmungen sowie bei der
Freizeitgestaltung mit Behinderten freuen.
Auch die Schulen benötigen Helfer. Die Comenius-Schule
wünscht sich Unterstützung bei Veranstaltungen wie Grillfesten oder
Schulprojekttagen. Auch Ehrenamtliche, die nicht regelmäßig Zeit
haben, können sich bei projektbezogenen Veranstaltungen engagieren.
Alle Grundschulen haben Bedarf bei der Hausaufgabenbetreuung.
Betreut werden Schüler, die Unterstützung bei den Hausaufgaben und
bei der Vorbereitung des schulischen Alltags bekommen. Die
Hilda-Werkrealschule braucht viele Freiwillige für die Projekte
„Mitmachangebote für Jugendliche“. Es soll eine sinnvolle
Beschäftigung im Rahmen der Ganztagsbetreuung angeboten werden z.B.
Tischtennis, Kunst. Ideen werden gerne aufgegriffen. Auch im
Bereich der Berufswegeplanung bei der Suche nach einem
Ausbildungsplatz und der Betreuung des gesunden Frühstücks sind
Ehrenamtliche von Nöten. Die Hirschackerschule würde sich über
Hilfe in der Schulbibliothek freuen. Der Einsatz ist jeden Freitag
von 12.00 bis 13.30 Uhr, außer in den Schulferien. Eine weitere
Schule, die Helfer für die Nachhilfe sucht, ist die
Schimper-Realschule. In der Schimper-Realschule gibt es auch ein
Lernzentrum, in dem Schüler nachmittags von 13.00 bis 15.00 Uhr
recherchieren, dokumentieren oder einfach nur Bücher ausleihen.
Eltern und Schüler helfen bereits mit. Gesucht werden noch weitere
Freiwillige.
Die Kindergärten haben sehr unterschiedliche Wünsche an
die Freiwilligen. Der Waldorf-Kindergarten sucht jemanden, der Spaß
an der Gartenarbeit hat und gemeinsam mit den Kindern den Garten
hegt und pflegt. Auch das GRN Seniorenzentrum braucht noch einen
Hobbygärtner und Hilfe bei der Seniorenbetreuung in Form von
Begleitung zu Ärzten, kleineren Einkäufen, Unterstützung bei
Veranstaltungen und ähnliches. Der Pankratius-Kindergarten sucht
hingegen einen geschickten kinderlieben Handwerker, der mit den
Kleinen zusammen Schaltkreise baut oder zusammen in der
Holzwerkstatt arbeitet. Jede Idee ist herzlich willkommen! Der
Kindergarten St. Josef im Hirschacker möchte für die Kinder eine
Hilfe in der Projektarbeit beim Vorlesen, Backen/Kochen und
Bastelarbeiten. Wer also kinderlieb ist und 1-2 Stunden pro Woche
oder mehr Zeit hat, der kann sich gerne bei der Freiwilligenagentur
melden.
Auch das Projekt Großeltern-Patendienst soll dieses Jahr
angeschoben werden. Es gibt in Schwetzingen viele Familien, deren
Kinder ohne Großeltern aufwachsen. Für diese wäre es schön,
Menschen zu finden, die mit den Kindern Zeit verbringen. Das
Angebot gilt für Familien mit Kindern ab drei Jahren. Der
Großeltern-Patendienst ist beinhaltet keine Babysitter Dienste.
Familien zur Vermittlung sind vorhanden, aber es werden noch
potentielle Großeltern gesucht.
Im Bereich Migrantenbetreuung werden bei der
Volkshochschule Migranten unterstützt die deutsche Sprache sprechen
zu lernen. Aufgeschlossenheit und Geduld ist hier gefragt.
Es werden Job Paten benötigt, die Arbeitssuchende mit
Handicap beraten und begleiten. Erfahrung im Personalmanagement
wird vorausgesetzt.
Auch die GRN-Klinik benötigt noch grüne Damen bzw. grüne
Herren, die Kranke besuchen, Besorgungen erledigen,
Spaziergängen mit Kranken machen usw. Diese Tätigkeit soll
längerfristig ausgeübt werden, da die Freiwilligen geschult werden.
Für diese Tätigkeit ist ein Lebenslauf notwendig. Es werden auch
ehrenamtliche Sterbebegleiter gesucht, die durch die
Hospizgemeinschaft ausgebildet werden
Für das Landesturnfest, welches vom 18. bis 25. Mai 2013
stattfindet, werden noch so genannte Volunteers gebraucht. Die
Freiwilligenagentur vermittelt den Kontakt zu den Verantwortlichen
des Landesturnfestes. Nähere Infos gibt es unter www.turnfest.de.
Das Theater am Puls sucht engagierte Mitarbeiter für die
Theke im Foyer des Theaters. Die Einarbeitung erfolgt durch
Fachkräfte. Interessanter Anreiz für Theaterinteressierte: Die
Veranstaltungen können kostenlos besucht werden.
Der NABU sucht für interessante Projekte noch
Mitstreiter. Wer hat Lust, sich um die Nistkästen im Schwetzinger
Schlossgarten zu kümmern? Wer möchte Hornissenbeauftragter werden?
Wer möchte eine Vogelauffangstation einrichten und pflegen? Es gibt
auch die Möglichkeit sich bei Tagesprojekten oder Familientage des
NABU zu engagieren. So hat jeder Interessierte die Möglichkeit,
sich zum Thema Naturschutz zu engagieren. Der Reiterverein sucht
Helfer, die bei der Pflege und Instandhaltung der Anlage helfen und
bei Turnieren unterstützen. In der Stadtbibliothek werden
Bastelstunden für Kinder im Alter von 6-10 Jahren angeboten. Welche
Freiwillige bastelt gerne und hätte am Donnerstagnachmittag Zeit
dies mit Kindern gemeinsam zu tun?
Dies gilt für alle genannten Angebote. Wer Interesse an diesen
und weiteren Angeboten hat, erreicht die Freiwilligenagentur jeden
Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 17.30 bis 19.30
Uhr in den Räumen des Generationenbüros, Schlossplatz 4. Während
dieser Zeit ist das Büro Team auch telefonisch unter der Nummer
06202/9506796 oder per Mail an freiwilligenagentur@schwetzingen.de
erreichbar. Auf der Homepage der Stadt Schwetzingen finden am
Ehrenamt Interessierte Infos über die Freiwilligenagentur. Die
Freiwilligen sind bei ihrem Engagement über die Stadt Schwetzingen
haftpflicht- und unfallversichert. Für alle Tätigkeiten ist ein
polizeiliches Führungszeugnis Voraussetzung. Die Beantragung
übernimmt die Freiwilligenagentur. Der Ehrenamtliche hat hierfür
keine Kosten zu tragen.
Es gibt viele gute Gründe für ehrenamtliches Engagement! Man
gibt viel, bekommt aber auch viel zurück. Falls Sie Interesse an
einer freiwilligen Aufgabe haben, informieren Sie sich über die
verschiedenen Möglichkeiten „dabei zu sein“. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
18.01.2013
Schwetzinger Spargelkönigin auf der "Grünen Woche" in Berlin
Bei
der "Grünen Woche" in Berlin (18.-27. Januar), der weltgrößten
Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, ist auch die
Stadt Schwetzingen vertreten.
Spargelkönigin Katharina I. und Kulturreferentin Dr. Barbara
Gilsdorf werben in der Zeit vom 19. bis 20. Januar für das
königliche Gemüse im ErlebnisBauernhof in Halle 3.2.
Neben der Schwetzinger Spargelkönigin sind auch die Rotenburger
Kartoffelkönigin, die Thüringer Erdbeerkönigin und die Witzenhäuser
Kirschenkönigin vor Ort. Nähere Informationen unter: www.gruenewoche.de
17.01.2013
Aktion Theaterbus: Noch Restplätze buchbar
Anmeldungen von Schwetzinger Theaterinteressierten nimmt
das Generationenbüro entgegen
Das Theater Heidelberg bietet Kulturfreunden aus Brühl, Ketsch,
Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt ein ganz besonderes
Angebot: In Kooperation mit den Städten und Gemeinden und der
Volkshochschule Schwetzingen e.V. bringt ab Januar 2013 ein Bus
Theaterinteressierte bequem direkt ins Heidelberger Theater.
Lästiges Parkplatzsuchen entfällt damit.
Der Bus fährt über Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und
Plankstadt nach Heidelberg und wieder zurück. Der Besuch einer
Vorstellung nach Wahl inklusive Busfahrt kostet 29,95 Euro. Die
Karten können über das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen und
die Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V. bestellt werden und
kommen auf dem Postweg.
Folgende Vorstellungen werden angeboten: Sonntag, 24.
Februar, 15 Uhr: Tanztheater Zero, Sonntag, 24. März, 15 Uhr: Die
Entführung aus dem Serail; Sonntag, 14. April, 15 Uhr: Die
Fledermaus; Sonntag, 9. Juni 2013, 15 Uhr: Leonce und Leona.
Da für einige Veranstaltungen nur noch wenige Plätze frei sind,
sollten Schwetzinger Bürger sich möglichst schnell im
Generationenbüro anmelden. Dort gibt es auch das Faltblatt mit
weiteren Informationen zu den Abfahrtszeiten und Haltestellen. Die
Bürger der umliegenden Gemeinden Brühl, Ketsch und Oftersheim
wenden sich für Karten bitte an die jeweiligen
Gemeindeverwaltungen. Die Bürger in Plankstadt wenden sich direkt
an Julia Ziegler (Theater Heidelberg) unter Telefon 06221/5835353
oder per Mail an julia.ziegler@heidelberg.de.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
17.01.2013
Altpapiersammlung brachte 600 Euro Erlös für die Notgemeinschaft
Ralf Innetsberger, Kai Schemenauer, Seda Boz, Pascal Seidel (alle Stadt Schwetzingen), Stadträtin Inge Melkus, Sarah Erles, Matthias Jäkel (beide Stadt), Uschi Lenz, Rainer Dietz und Jutta Scherer-Frank (SWF 97), Oberbürgermeister René Pöltl
Seit fünf Jahren bereits sammeln Mitglieder des SWF 97 um
Stadträtin Inge Melkus mehrmals im Jahr für den guten Zweck in
Schwetzingen Altpapier ein.
Mit dem Erlös aus der Sammelaktion werden jedes Mal andere
soziale Projekte unterstützt. Im vergangenen November wurde für die
Notgemeinschaft gesammelt. Das wollten auch die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützen, und sammelten
fleißig mit. So kam an einem Tag die stolze Summe von 600 Euro
zusammen, die jetzt an Oberbürgermeister René Pöltl übergeben
wurde. Sein Dank galt allen an der Aktion Beteiligten.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse www.schwetzingen.de
16.01.2013
Verbesserungen für die Buslinie 713 ab 3. März 2013 geplant
Anschlussverbindungen
werden wegen laufender Verspätungen nicht erreicht/ Fahrgäste der
Buslinie werden befragt
Bei der Buslinie 713 der BRN Busverkehr Rhein-Neckar GmbH, die
Schwetzingen und Plankstadt mit dem bisherigen Straßenbahn
Endhaltepunkt in Eppelheim verbindet, besteht Handlungsbedarf.
Durch die Einführung einer Tempo-30-Zone und dem damit bedingten
Wegfall der Vorfahrtsstraße in der Ortsmitte von Plankstadt, an die
sich auch die Busse halten müssen, kommt es auf der gesamten Linie
immer wieder zu Verspätungen. Dies hat auch Auswirkungen auf die
Anschlussverbindungen im Regionalverkehr, wie etwa beim Umstieg in
Eppelheim auf die Straßenbahn Linie 22 oder auf die Züge am Bahnhof
Schwetzingen. Da dieser Zustand für die Fahrgäste auf Dauer nicht
zumutbar ist, hatten sich die Bürgermeister der drei betroffenen
Gemeinden mit einem Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises sowie den
Verantwortlichen von BRN und VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar)
getroffen, um über eine Verbesserung der Situation zu beraten.
Gemeinsamer Vorschlag ist, die Linienführung um zwei
Haltestellen zu verkürzen, um so den Fahrplan und damit die
Anschlüsse einhalten zu können und gleichzeitig auch den 20-Minuten
Takt beizubehalten. Dies soll durch einen Wegfall der Schleife über
den Schwetzinger Schlossplatz (Nadlerstraße – Schlossplatz –
Bismarckstraße – Bahnhof) erreicht werden. Künftig fahren die Busse
dann direkt von der Nadlerstraße zum Bahnhof Schwetzingen und
zurück. Wer also bisher am Schlossplatz oder der Bismarckstraße
eingestiegen ist, müsste künftig zur Herzogstraße oder zum Bahnhof
laufen. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dies für einige
Fahrgäste eine Verschlechterung bedeuten würde. Von allen denkbaren
Varianten – etwa einer Verlängerung des Taktes auf 30 Minuten – ist
nach einhelliger Meinung aller Beteiligten an der Lösungssuche
diese jedoch die beste Variante, da die größte Priorität auf der
Einhaltung der Fahrzeit und der Sicherung der Anschlüsse liege.
„Durch die jetzt vorgeschlagene Streckenreduzierung sind die
Anschlussverbindungen an die Straßenbahn gesichert und der Bahnhof
wird künftig zum zentralen Dreh- und Angelpunkt des
Regionalverkehrs in Schwetzingen. Durch den Wegfall der Schleife
über den Schlossplatz verringert sich hier auch die Anzahl der
Busse um drei pro Stunde, was zu einer Entlastung des Platzes
führt. Die gute Erreichbarkeit der Innenstadt bleibt durch die
Ausstiegsmöglichkeit an der Haltestelle Herzogstraße weitgehend
erhalten. Entscheidend ist die schlüssige, schnelle und
verlässliche Verbindung der beiden Schienenstränge S-Bahn und
Straßenbahn durch die Buslinie 713 - das ist, was die Fahrgäste vom
ÖPNV erwarten und wünschen“ erläutert Pöltl die Neuerungen.

Gleichzeitig legt er gemeinsam mit den Verantwortlichen von VRN
und BRN aber auch großen Wert darauf, im Vorfeld die Rückmeldung
und Meinung der betroffenen Fahrgäste zur geplanten Linienänderung
zu erfahren. Daher werden im Zeitraum 21. Januar bis 8. Februar
2013 die Fahrgäste der Linie 713 über die neue Streckenführung mit
Plakaten und Handzetteln informiert und gleichzeitig aufgefordert,
ihre Wünsche und Anregungen zurück zu melden. Die Handzettel werden
in den Bussen der Linie 713 und im Bürgerbüro ausliegen. Nach
Auswertung der Rückmeldungen wird entschieden, ob die Änderungen
wie geplant zum 3. März 2013 umgesetzt werden.“
Pressemitteilung der Stadt Schwetzingen, des
Rhein-Neckar-Kreises, des BRN und VRN
14.01.2013
„Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft...“
Schwetzinger
Bürger mit Nachdenklichkeit auf Neues Jahr eingestimmt
spk. Schwetzingen. „Bescheidenheit ist der Anfang
aller Vernunft....“ - dieses Wort des österreichischen
Dramatikers und Erzählers Ludwig Anzengruber hatte der
Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl als Leitwort
über seine diesjährige Neujahrsansprache gestellt, mit der er jetzt
beim Neujahrsempfang im Lutherhaus der Stadt seinen Mitbürgerinnen
und Mitbürgern sowie zahlreichen auswärtigen Gästen eine
besinnlich-nachdenkliche und zugleich hoch informative Stunde
bescherte
Weil es vielfach die stillen, leisen und bescheidenen Menschen
seien, die die Gesellschaft stützten - die sich einbringen und
engagieren würden, und weil in einer multimedialen und lauten
Gesellschaft häufig jedoch nur die lauten und sich darstellenden
Menschen wahrgenommen würden, deshalb habe Schwetzingen in diesem
Jahr vor allem viele „Ehrenamtler“ eingeladen und nach den
Begriffen Freundschaft“ im Jahr 2009, „Perspektiven“ in 2010,
„Vorbilder“ in 2011 und „Dankbarkeit“ in 2012 den Begriff
„Bescheidenheit“ in den Mittelpunkt seiner Betrachtung im Jahr 2013
gestellt.
Mit sechs exemplarischen Themen ließ Dr. Pöltl sodann das
abgelaufene Jahr Revue passieren: Die international bedeutsamen
„Schwetzinger SWR-Festspiele“ - größtes
Radio-Klassik-Festival in der Welt - die 2012 ihr 69jähriges
Bestehen feiern konnten, der Baubeginn für das Logistikzentrum
des Sportausrüsters Decathlon auf dem Gelände des ehemaligen
Eisenbahn-Ausbesserungswerkes – ein „spannendes Ensemble von
Industriearchitektur“, wie der Oberbürgermeister das Nebeneinander
von neuen Hallen und alter Wagenrichthalle charakterisierte.
Sodann aber
auch die negative Entscheidung der UNESCO über den Antrag der Stadt
auf Aufnahme des Ensembles aus Schloss und Schlossgarten in die
Liste der „Weltkulturerbestätten“, die der Oberbürgermeister „eine
ernüchternde Erfahrung“ nannte, der allerdings mit den Bemühungen
um eine „lebendigere Innenstadt“, die dazu geführt hätten, dass
Schwetzingen heute die besten Gewerbeumsatzzahlen in der gesamten
Metropolregion zu verzeichnen hätte, umso erfreulichere Ergebnisse
gegenüber stünden.
Schließlich erinnerte Dr. Pöltl auch an den durchaus schmerzhaft
empfundenen Abzug der letzten US-Soldaten im Oktober 2012, der
jetzt dazu geführt habe, dass die Stadt in der Pflicht stehe,
Nachnutzungskonzepte für die Areale der ehemaligen
Kilbourne-Kaserne und der Tompkins-Barracks zu entwickeln.
Zu guter Letzt rühmte der Oberbürgermeister die seit 20 Jahren
mit vielfältigen Aktivitäten verbundene Städtepartnerfchaft mit
Pápa in Ungarn, die allen Beteiligten immer wieder unvergessliche
Momente beschere. Überhaupt bekannte sich Dr. Pöltl in diesem
Zusammenhang zu den grundsätzlich positiven Auswirkungen solcher
Partnerschaften und erinnerte noch einmal an die Besiegelung der
neuesten Schwetzinger Verschwisterung mit der US-amerikanischen
Stadt Fredericksburg in Virginia.
Mit großem Ernst erinnerte der Oberbürgermeister schließlich an
all die Schwetzinger, von denen Menschen in der Stadt im
abgelaufenen Jahr habe Abschied nehmen müssen. Mit der Würdigung
von sieben verdienten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, so Dr. Pöltl,
wolle man die Erinnerung an alle Toten am Leben erhalten, deren
Andenken ihre Angehörigen und die Gemeinschaft ihrer Heimatstadt
dauerhaft im Herzen trügen.
Seinen Ausblick auf das neue Jahr 2013 stellte der
Oberbürgermeister unter die Chinesische Lebensweisheit „Achte
auf Deine Gedanken – sie sind der Anfang Deiner Taten“.
„Wieder stehen
wieder am Anfang eines neuen Jahres“, hob Dr. Pöltl fest, „Vieles
liegt vor uns - manches, von dem wir noch gar nichts wissen, - aber
der Reiz liegt in dem, was man durch Arbeit und eigene Anstrengung
erreichen kann. Also gehen wir es an!“ rief er seinen
Mitbürgerinnen und Mitbürger zu und rief ihnen vieles ins
Bewusstsein, was für das neue Jahr bedeutsam werden könnte:
Der Abschluss einer grundlegenden Verkehrsplanung
in der Stadt und die Diskussion darüber mit der Bürgerschaft - die
Weiterentwicklung der Infrastruktur in Schwetzingen von der
Fertigstellung des Vertriebszentrums von Decathlon im Frühjahr über
den Baubeginn für den Neubau der Sparkasse bis hin zur Sanierung
mehrerer öffentlicher Gebäude, darunter das Erlebnisbad
belamar.
Nicht unerwähnt lassen wollte der Oberbürgermeister
auch das 50. Jubiläum des Abschlusses des sogenannten
„Elysée-Vertrages“, das auch in Schwetzingen und in de Region
gefeiert werde.
Damit konnte
Dr. Pöltl auch schon überleiten auf die zahlreichen Ereignisse in
den Bereichen Kultur und Sport, die es in diesem Jahr wieder zu
begehen gelte – an ihrer Spitze „die Wunderkindreise von W.A.
Mozart, der am 18. Juli 2013 gedacht wird - der
SPEYER-KURIER berichtete am 10. Januar 2013 - und das
„Internationale Deutsche Turnfest“, das im Mai 2013 auch in
Schwetzingen seine Austragung findet.
„Auch 2013 wird in unserer Stadt wieder viel
passieren“, resummierte das Stadtoberhaupt und leitete mit dem
Zitat des religiösen Dichters der Barockzeit, Angelus Silelius, -
„Kein Ding ist auf der Welt so hoch und wert zu achten als
Menschen, die mir Fleiß nach keiner Hoheit trachten“. über
auf „eine noch lange Begegnung mit Sekt, Musik und viel Zeit zum
Gespräch“ - wobei für die Musik die hervorragend disponierte
„Bigband der Musikschule Schwetzingen e.V.“ sorgte und für die
guten Gespräche die Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger selbst
ebenso wie die Gastgeber des Neujahrsempfangs und die zahlreichen
prominenten Gäste, unter ihnen neben Vertretern der Wirtschaft und
der Banken auch die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I.
nebst Vorgängerin Tanja I, der „Jäger aus Kurpfalz“, Fred
Raibold und Bundestagsabgeordneter Olav Gutting (CDU)
sowie der kunstsinnige Chef der Welde-Brauerei, Hans
Spielmann.
Mit einem
ausdrücklichen Dank an das ganze Team, das für die Gestaltung des
Neujahrsempfangs verantwortlich zeichnete, gab Oberbürgermeister
Dr. Pöltl – zugleich auch im Namen seines Stellvertreters,
Bürgermeister Dirk Elkemann – der Stadt und den Teilnehmern
an der Begegnung den Wunsch mit auf den Weg für „ein
erfolgreiches, sachorientiertes und ruhiges Jahr für unsere
Stadt“.
„Ihnen allen viel Gesundheit, Zufriedenheit
und möglichst viel Glück im Jahr 2013. Mögen Ihre Wünsche in
Erfüllung gehen und die guten Schwetzinger Momente unsere
gemeinsamen sein!!“ Foto: wam
Lesen Sie Neujahrsansprache des Schwetzinger
Oberbürgermeisters Dr. René Pöltl im Wortlaut 
13.01.2013
Neujahrsempfang der Stadt Schwetzingen - Bilderalbum
Neujahrsansprache des Schwetzinger Oberbürgermeisters Dr. René Pöltl
„Bescheidenheit ist der Anfang
aller Vernunft.“
-
Dieser Ausspruch stammt vom österreichischer
Dramatiker und Erzähler Ludwig Anzengruber (1839-1889),
-
die Worte zum Jahresbeginn sollen nicht nur
Rück- und Ausblick auf die Entwicklung Schwetzingens sein, sie
sollen auch wie in den letzten Jahren (2009: „Freundschaft“, 2010:
„Perspektiven“, 2011: „Vorbilder“, 2012: „Dankbarkeit“) eine
Grundaussage enthalten,
-
für dieses Jahr habe ich mich entschlossen,
„Bescheidenheit“ in den Mittelpunkt unseres heutigen gemeinsamen
Jahresbeginns zu stellen,
-
warum? Weil es vielfach die stillen, leisen
und bescheidenen Menschen sind, die unsere Gesellschaft stützen,
die sich einbringen, die sich engagieren, und wir in unserer
multimedialen und lauten Gesellschaft häufig dazu neigen, vor allem
die lauten und sich darstellenden Menschen wahrzunehmen …..
-
2012 lassen Sie uns zunächst einen
kurzen Blick zurück auf das vergangene Jahr werfen:
-
der Rückblick kann wieder kürzer ausfallen,
weil wir Ihnen dieses Jahr zum zweiten Mal unsere Spargelpost
mitgeben, die einen umfassenden und unterhaltsamen Rückblick auf
das Jahr 2012 ermöglicht,
-
das letzte Jahr war nicht nur ein sehr
ereignisreiches für unsere Stadt, sondern auch ein sehr produktives
und – wie ich meine – auch sehr erfolgreiches, ich greife 6 Themen
exemplarisch heraus:
-
60 Jahre Schwetzinger SWR
Festspiele:
Im letzten Jahr wurde nicht nur unser Bundesland
60 Jahre alt, sondern auch die Schwetzinger SWR Festspiele konnten
auf 60 überaus erfolgreiche Jahre zurückblicken; sie wurden vom
öffentlichen Rundfunk 1952 bewusst ins Leben gerufen, um das neue
Bundesland durch die Kultur zu verbinden; die Festspiele sind heute
das größte Radio-Klassik-Musikfestival der Welt – vor den Londoner
Proms –, bringen jährlich weit über 20.000 Besucher/innen in die
Stadt und werden mit über 500 Radio-Ausstrahlungen und vielen
Fernsehaufzeichnungen in die ganze Welt übertragen; wir
Schwetzinger wissen um dieses Kultur-Flaggschiff in unserer Stadt
und haben deswegen das Jubiläum sehr gerne mit ausgestaltet und
gefeiert;
hinzu kamen grundlegende personelle
Veränderungen bei den Festspielen – mit dem Gesamtleiter der
Festspiele Bernhard Hermann und dem langjährigen Geschäftsführer
und künstlerischen Leiter des Konzertbereichs Peter Stieber gingen
zwei entscheidende Köpfe der Festspiele in den Ruhestand, beide
wurden für ihre herausragenden Leistungen mit der
Carl-Theodor-Medaille durch den Gemeinderat ausgezeichnet;
besonderes Ereignis war auch der Besuch von
Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei den Festspielen
(„endlich in Schwetzingen“);
In das Alte Bahnausbesserungswerk kommt wieder
Leben; seit dem Spatenstich im Frühjahr des vergangenen Jahres
wächst das erste deutsche Logistikzentrum von Decathlon deutlich
sichtbar; und es ist erkennbar, dass sich die viele Mühe bei der
Planung und Gestaltung des Gebäudes gelohnt hat – die geschmeidige
Welle der Fassade lässt die drei Hallen mit zusammen 30.000 m² sehr
gefällig erscheint, und das Nebeneinander der neuen Halle mit der
alten Wagenrichthalle II stellt ein spannendes Ensemble der
Industriearchitektur dar;
Wir haben in den Monaten davor und in der
Sitzung der UNESCO in St. Petersburg alles getan, um für den
Schwetzinger Antrag zu werben; es wurde aber am Ende sehr deutlich,
dass das Anerkennungsverfahren so angelegt ist, dass ein objektiver
Informationsfluss kaum gewährleistet ist; es ist zwar keine
Ablehnung erfolgt, die Zurückstellung des Antrags lässt aber wenig
Sinn in einem erneuten Anlauf erkennen; kein Beinbruch für die
Stadt, denn wir haben viel Anerkennung mit unserem Antrag erfahren
und auch viel von bleibendem Wert gelernt „gefühltes
Weltkulturerbe“; die Erkenntnis über das recht willkürliche
Verfahren ist am Ende aber doch sehr ernüchternd;
Die Schwetzinger Innenstadt stellt sich lebendig
und attraktiv dar; sms hat mit seiner Geschäftsführerin Annemarie
Ludwig frischen Wind in die Stadt gebracht – man denke nur an das
Fest „Kinder für Kinder“ im Herbst oder die
Weihnachts-Lichtertüten-Aktion; viele neue und attraktive Geschäfte
haben eröffnet und junge Unternehmerin/innen engagieren sich; die
neue Weihnachtsbeleuchtung, die Eisbahn und der Weihnachtsmarkt
lockten viele Menschen in die Stadt; Umsatzkennziffer mit 247,20
die höchste der gesamten Region Rhein-Neckar; hinzu kommen bauliche
Investitionen in die Innenstadt mit der Bebauung Granitzky-Areal
und Sparkasse-Gelände; und das Hoheitentreffen brachte im Oktober
viel königlichen Glanz in unsere Stadt,
Nunmehr ist es Fakt – im Oktober 2012 haben die
letzten US-Soldaten Schwetzingen verlassen; damit geht eine
Jahrzehnte andauernde Geschichte zu Ende; nach der Befreiung im Mai
1945 hatten die US-Soldaten viele Schwetzinger beim Wiederaufbau
unterstützt, man denke nur an den Bau des Hirschacker-Sportplatzes
und viele weitere Aktionen; über Generationen bestand ein sehr
freundschaftliches Verhältnis zu den Schwetzingern; Übergabe der
Kilbourne-Kaserne erfolgt, Tompkins-Barracks folgen im Frühjahr
2013;
20 Jahre Städtepartnerschaft mit Pápa/Ungarn;
eine innige freundschaftliche Verbindung wurde in Pápa gefeiert,
schöne und unvergessliche Augenblicke für alle Beteiligten Dank
an dieser Stelle an Gabor Kollanyi, der vom ersten Tag an einer der
entscheidenden Motoren dieser Freundschaft war, der aber auch die
anderen Städtepartnerschaften mit Leben füllt;
Abschluss der Städtepartnerschaft mit
Fredericksburg/Virginia, die eine Fortsetzung der Beziehungen und
Freundschaft zu den US-Amerikanern ermöglicht; Bürgerreise zeigte
einmal mehr, wie lebendig diese Beziehung bereits heute ist; auch
künftig soll Interessierten die Möglichkeit für einen Austausch
gegeben werden bringen Sie sich ein und seien Sie dabei
besonderer Dank an Sabrina Ranzinger, die bei der Stadt diese
Partnerschaft von Anfang an mit aufgebaut hat, beide Bürgerreisen
und alle Austausche organisiert hat und die alle Kontakte hält und
pflegt, und die dies natürlich auch in Zukunft für die Stadt tun
wird;
2012 haben uns besonders viele Menschen für
immer verlassen, die in Schwetzingen prägende Persönlichkeiten
waren:
Wolfgang Hundert, AWO-Vorsitzender (bereits
beim Neujahrsempfang 2012 gewürdigt),
Dr. Hedwig Schnarre, Ärztin,
Hermine Schwald, Urgestein des Roten
Kreuzes,
Dr. Erwin Stemmle, Herausgeber und Eigentümer
der Schwetzinger Zeitung,
Lotte Wiest, legendäre Unternehmerin, Frankl
& Kirchner,
Wilhelm Spielmann, Chef der
Welde-Brauerei,
Hermann Stripf, Mitarbeiter des Ordnungsamts,
gute Seele für viele in Not geratene Menschen,
Bernhard Feger, langjähriger Stadtrat,
Mitbegründer und Leiter der heutigen vhs,
wir möchten alle diesen Menschen und den anderen
Mitbürger/innen, die uns leider für immer verlassen mussten, ein
würdiges Andenken bewahren und sie in unseren Herzen und in unserer
Erinnerung behalten.
2013 Jetzt kommen wir zum Jahr 2013, das
für Schwetzingen wieder ein lebendiges und herausforderndes werden
dürfte.
„Achte auf Deine Gedanken – sie sind der Anfang
Deiner Taten.“
Chinesische Lebensweisheit
-
Wir stehen wieder am Anfang eines neuen Jahres,
vieles liegt vor uns, manches, von dem wir noch gar nichts wissen,
aber der Reiz liegt in dem, was man durch Arbeit und eigene
Anstrengung erreichen kann, also gehen wir es an;
-
Planungen: Grundlegende Überlegungen zum
Verkehr - Begutachtung durch Prof. Hupfer wird zu Ende geführt und
der Gemeinderat wird unter Berücksichtigung der zahlreichen Ideen
der Bürgerschaft die grundlegende künftige Linie festlegen;
Überlegungen zur Nutzung des Südlichen Alten
Bahnausbesserungswerks; grundlegende Überlegungen zur Nutzung der
Konversionsflächen der ehemaligen US-Kasernen unter Einbeziehung
der Bürgerschaft (vor allem bei Tompkins-Barracks); weitergehende
Überlegungen zur Straßenbahn nach Heidelberg – Entscheidung erst im
Jahr 2014 zu erwarten;
-
Infrastruktur: Fertigstellung und
Inbetriebnahme des Vertriebszentrums von Decathlon im Frühjahr
2013; Beginn Bauarbeiten auf dem Granitzky-Areal; Baubeginn für
Neubau der Sparkasse an den Kleinen Planken im Frühsommer 2013;
Sanierung der Zeyher-Grundschule und Beginn der Sanierung des
Hebel-Gymnasiums; Sanierung des Freizeitbads bellamar;
-
Partnerschaften: Deutsch-französische
Freundschaft feiert Jubiläum – der sog. Élysée-Vertrag über die
deutsch-französische Zusammenarbeit wird 50 Jahre alt, er wurde von
Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22. Januar 1963
unterzeichnet, und wir werden dies in Schwetzingen und in der
Region feiern; Städteverbindung mit Wachenheim an der Weinstraße
(Weinpartnerschaft) wird 60 Jahre alt – auch das werden wir
natürlich mit den Pfälzer Freunden im Juni feiern;
-
Kultur: Großes 3. Schwetzinger
Spargelfest am 4./5. Mai 2013 mit allen Partnerstädten;
Wunderkinderreise von W. A. Mozart jährt sich zum 250. Mal – am
18.7.1763 spielte er vor Kurfürst Carl-Theodor, Schwetzingen wird
mit Stadt, Forschungsstelle, Mozartgesellschaft, deutscher
Mozartgesellschaft und Europäischen Mozartwegen vielfältiges
Programm rund um das Ereignis bieten; Musik im Park u. A. mit Katie
Melua; 38. Schwetzinger Mozartfest; Schwetzinger Jazztage; Winter
in Schwetzingen; zahlreiche Ausstellungen; Concours d’ Elégance im
August 2013; Spargelsaison 2013 mit zahlreichen Events;
-
Sport: Top-Ereignis Intern. Dt. Turnfest
im Mai 2013 – größte Breitensportveranstaltung der Welt, auch in
Schwetzingen mit Gästen und Veranstaltungen; 4. Schwetzinger
Spargellauf am 14. April 2013; sportliche Spitzenleistungen durch
zahlreiche Team wie die HG und den SV und durch
Einzelsportler/innen; und auch ansonsten sicherlich wieder viele
besondere sportliche Momente;
-
Fazit: auch 2013 wird in Schwetzingen
wieder viel passieren!!
-
Motto „Bescheidenheit“: Unsere
Gesellschaft lebt von vielen Menschen, die sich einbringen und
engagieren,
-
wir leben aber auch in einer multimedialen und
lauten Gesellschaft und nehmen vor allem diejenigen wahr, die in
diesem Umfeld ihren Platz und die Fremdwahrnehmung suchen,
-
im Spiegel 34/2012 vom 20.8.2012 war ein
eindrucksvoller Artikel „Triumph der Unauffälligen“, der sehr
deutlich machte, wie viele Menschen die Öffentlichkeit bewusst
scheuen und die deutlich lieber still und leise wirken,
-
auch in unserer Stadt gibt es viele
Mitbürger/innen, die sich einsetzen, weil sie es gerne tun, die
aber auch froh sind, wenn sie dies ohne „pomp and circumstances“
tun können,
-
für mich sind dies die wahren Helden unserer
Gesellschaft und ich möchte allen diesen Menschen an dieser Stelle
danken, dass sie sich für ihre Mitmenschen engagieren und
einsetzen,
-
zugleich möchte ich diejenigen, die sich gerne
im Vordergrund sehen, ermuntern, manchmal weniger auch als mehr zu
verstehen, auch wenn unsere Medien-Gesellschaft viele ermutigt,
sich anders zu verhalten, man denke nur an die vielen unsägliche
TV-Formate, die Mitbürgern vorgaukeln, sie seien große Sänger,
unentdeckte Talente, begabte Sterne-Köche etc., die aber am Ende
vor allem die Zuschauer amüsieren und unterhalten wollen,
-
freuen wir uns also mit allen unseren
Mitbürger/innen, die sich für die Sache und die Angelegenheiten
anderer einsetzen und zollen wir auch den Stillen und Leisen
unseren Respekt und Anerkennung.
„Kein Ding ist auf der Welt so hoch und wert zu
achten
als Menschen, die mit Fleiß nach keiner Hoheit
trachten.“
Angelus Silesius, religiöser Dichter des dt.
Barock, 1624-1677
Dank An die vielen Helfer/innen, die den
Neujahrsempfang vorbereitet haben, vor allem die Azubis, Bauhof,
Stadtgärtnerei, und an Bernd Kraft vom Café Journal und seine
Mitarbeiter/innen; Fred Reibold; persönlicher Dank: Bürgermeister
Dirk Elkemann für tolle Arbeit und freundschaftliche Verbundenheit,
Assistentin Sabrina Ranzinger und Ehefrau Stefanie mit Familie
Musik Musik wurde auch dieses Jahr
bewusst ausgewählt. Dank an die Musiker der Bigband der Musikschule
Bezirk Schwetzingen e.V., dass sie den Neujahrsempfang musikalisch
begleiten und gestalten
Wunsch Ein erfolgreiches,
sachorientiertes und ruhiges Jahr für unsere Stadt und Ihnen allen
viel Gesundheit, Zufriedenheit und möglichst viel Glück im Jahr
2013. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen und die guten
Schwetzinger Momente unsere gemeinsamen sein!!
Einladung Jetzt Umtrunk mit Sekt, Musik
und Zeit zum Gespräch. Letzter Song gibt einen Ausblick auf den
Sommer!!
13.01.2013
Letzter „Schnapszahltrautermin“ des Jahrzehnts war der Renner!
Standesamtsstatistik für 2012: Ausgebuchter
Trautermin am 12.12.2012 machte den Dezember erstmals zum
beliebtesten Hochzeitsmonat
Geheiratet wird in Schwetzingen immer gerne. Im
Jahr 2012 schlossen in der Spargelstadt 159 Paare den Bund der Ehe.
Besonders beliebt war im vergangenen Jahr das Hochzeitsdatum
12.12.2012, das auch die letzte Möglichkeit zur Trauung in diesem
Jahrzehnt mit einem Schnapszahldatum bot. Entsprechend beliebt war
der Termin dann auch und mit acht Trauungen restlos ausgebucht.
Weiterhin beliebt waren der 21. und der 28. Dezember 2012 als
Hochzeitsdatum, so dass erstmals der Dezember der beliebteste
Traumonat des Jahres war.
Wie immer zog es auch viele auswärtige Paare zur
Hochzeit nach Schwetzingen: 2012 waren es 44 Paare. Dafür wählten
36 Schwetzinger Paare einen anderen Ort für ihren „schönsten Tag im
Leben“. Recht traditionell sind die Schwetzinger Paare bei der Wahl
des Nachnamens. Für einen gemeinsamen Ehenamen entschieden sich
dreiviertel der Paare, und nur ein Viertel wählte einen Doppelnamen
oder behielt die getrennte Namensführung bei.
Das älteste Brautpaar „traute“ sich übrigens im
Alter von 81 Jahren (Bräutigam) und 78 Jahren (Braut).
Erstmals war es im vergangenen Jahr auch im
Schwetzinger Standesamt möglich, eine eingetragene
Lebenspartnerschaft zu begründen. Bislang mussten
gleichgeschlechtliche Paare dazu ins Landratsamt. Von dieser neuen
Möglichkeit nahmen drei Paare gerne Gebrauch.
Nach wie vor erfreuen sich die Samstagstrauungen im
Trausaal (35) und in der Schlosskapelle (23) großer Beliebtheit. Am
beliebtesten ist jedoch nach wie vor der Freitagstermin mit 93
Eheschließungen.
Seit August 2012 erstrahlt der Trausaal in neuem
Glanz. Der Fußboden wurde neu verlegt, ein neuer Anstrich und
komplett neues Mobiliar verleihen dem Raum eine edlere Optik, die
auch bei den Brautpaaren und Gästen sehr gut ankommt.
Die Zahl der Geburten ist im Vergleich zum Vorjahr
gesunken (2011: 448 Geburten). Nur 404 Kinder erblickten 2012 im
Schwetzinger Krankenhaus das Licht der Welt. 94 davon wohnen auch
in Schwetzingen.
In Schwetzingen halten sich die Geburtenzahlen und
die Sterbefälle die Waage. Von den 357 in Schwetzingen
registrierten Todesfällen waren 100 Verstorbene Schwetzinger
Bürgerinnen und Bürger.
Wenig Überraschendes gab es bei den beliebtesten
Vornamen. Hier folgt Schwetzingen dem allgemeinen Trend im Land.
Häufigste Namen bei den Mädchen waren wie schon in den beiden
Vorjahren Marie (10-mal gewählt), und Sophie (9-mal). Mia (Rang 5)
und Emma (Rang 3) konnten sich behaupten. Neu in die „Top-Ten“
aufrücken konnten Emilia (4-mal), Olivia (4-mal) und Angelina
(3-mal).
Bei den Jungen tauchte der Vorjahres-Erste Julian
gar nicht mehr unter den ersten 30 beliebtesten Namen auf. Hier
teilen sich Elias, Luca und Maximilian mit je 6-mal den ersten
Platz. Neu unter den ersten zehn beliebtesten Namen dabei sind Emil
und Michael (beide 5-mal vergeben).
Bei den Kirchenaustritten liegt die Zahl seit
Jahren auf einem gleichbleibenden Wert. Im Jahr 2012 lag sie bei
94. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
12.01.2013
Wolfgang Amadeus Mozart kommt nach Schwetzingen
Residenzstadt
gedenkt der 250. Wiederkehr der „Wunderkindreise“ Mozarts
Von Gerhard Cantzler
Am Sonntag, dem 14. Juli 2013, am 250. Jahrestag der
Ankunft des musikalischen Jahrtausend-Genies und „Wunderkindes“
Wolfgang Amadeus Mozart in Schwetzingen, wird dieses Ereignis vor
dem damaligen Quartier der Familie Mozart, dem Gasthaus „Zum roten
Haus“ - nur einen Steinwurf weit entfernt von der Kurfürstlichen
Sommerresidenz - noch einmal lebendig werden.
Aus Salzburg kommend war damals die Familie Mozart – Vater
Leopold, Mutter Anna Maria, geb. Pertl und Wolfgang's ältere
Schwester „Nannerl“ - gemeinsam mit dem hochbegabten siebenjährigen
„Wolferl“ - nach Zwischenstationen u.a. in München, Augsburg und
zuletzt in der Fürstbischöflich Speyerischen Residenz in Bruchsal
am Sommersitz des Kurpfälzer Kurfürsten Carl Theodor und seiner
Gattin Elisabeth Auguste - in Schwetzingen eingetroffen.
Gut 200 Häuser und das große Schloss nebst dem noch weitaus
größeren Schlossgarten, das soll die kleine Residenzstadt damals
umfasst haben. Zeitgenossen beschreiben die sommerlich-heitere
Atmosphäre in der Stadt in diesen Tagen, an denen aus allen
Fenstern Musik gedrungen sei. In dieser Umgebung muss das „kleine
Wunderkind“ Wolfgang Amadeus wie eine „musikalische Offenbarung“
eingeschlagen sein. „Seine beiden Kinder hätten“ damals „ganz
Schwetzingen in Bewegung gesetzet“ berichtet Vater Leopold in einem
überlieferten Brief stolz von dem Vorspiel des kleinen Wolferl in
einer „Churfürstlichen Academie“.
Wenn
es nach dem Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
und seiner rührigen Kulturreferentin Dr. Barbara Gilsdorf
geht, soll diese Atmosphäre in den kommenden Juli-Tagen noch einmal
zum Leben erweckt werden. Mit Konzerten, Spezialführungen,
Ausstellungen und Vorträgen – einer abwechslungsreichen und wohl
fundierten Veranstaltungsreihe – soll die 250. Wiederkehr des
Besuchs des musikalischen Genies W.A. Mozart und seiner Familie in
Schwetzingen würdig gefeiert werden. Neben der Nachstellung der
Begrüßungszeremonie am 14. Juli 2013 auf dem Schlossplatz wird der
musikalische Höhepunkt der Veranstaltungsreihe sicher die von der
renommierten „Concerto Köln“ gestaltete „Kurfürstliche
Festakademie“ sein – ein Konzert, das in einer Kooperation der
Mozartgesellschaft Schwetzingen, der „Forschungsstelle der
Südwestdeutschen Hofmusik“ und den „Staatlichen Schlössern und
Gärten in Baden-Württemberg“ abgehalten wird.
Weitere Höhepunkte werden sicher auch die Ausstellungen mit
Arbeiten der aus Salzburg stammenden, international gefeierten
Konzeptkünstlerin Irene Andesser im Juni und Juli in den
Räumen des Kulturzentrums „Palais Hirsch“ sowie die vom
Schwetzinger Kunstverein verantwortete Schau mit Arbeiten des mit
seinen raumfüllenden Installationen bekannt gewordenen Künstlers
Prof. Otmar Hörl sein.
In
einem Pressegespräch, bei dem auch der eigens zum Themenjahr „250
Jahre Wunderkindreise Mozart in Schwetzingen“ erschienene Folder
präsentiert wurde, bezeichnete Oberbürgermeister Dr. Pöltl die
Veranstaltungsreihe als ein „Paradebeispiel einer gelungenen
lokalen Zusammenarbeit der Schwetzinger Kultur- und
Wissenschaftsinstitutionen“ mit bedeutsamen Einrichtungen wie dem
„Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim“ - dort wird die weit über die
Region hinaus ausstrahlende Ausstellung zum „Wittelsbacher-Jahr
2013/14“ präsentiert – und dem Verein „Europäische Mozartwege e.V.“
sowie der „Deutschen Mozartgesellschaft“. Foto: gc; Stadt
Schwetzingen
Mozart kann kommen – Schwetzingen ist - wie immer - gut
vorbereitet
Folder zur Vernstaltungsreihe: 
10.01.2013
Touristiker unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Den
Norden von Baden-Württemberg gemeinsam vermarkten
Der Norden von Baden-Württemberg hat touristisch
viel zu bieten und das soll in Deutschland und den europäischen
Nachbarländern noch bekannter werden. Darüber sind sich die
Touristiker aus Hohenlohe und Schwäbisch Hall, aus dem Odenwald und
der Kurpfalz sowie dem Lieblichen Taubertal einig.
Sieben Touristikgemeinschaften unterzeichneten am
Montagabend im Heilbronner Landratsamt eine
Kooperationsvereinbarung. Man will künftig gemeinsame
Marketingstrategien entwerfen und umsetzen, Synergien nutzen und
die zur Verfügung stehenden Mittel des Landes für gemeinsame
Produkte einsetzen.
In mehrjährigen Marketingplänen werden
landschaftsübergreifende Aktivitäten zunächst in den
Themenschwerpunkten Radfahren, Wandern, Wein und Kultur abgestimmt
und mit gemeinsamen Werbebudgets belegt. Die Marketing- und
Vertriebsaktivitäten sind dabei explizit auf die Märkte
ausgerichtet, die bisher räumlich wie finanziell nicht erschlossen
werden konnten.
Mit dem "RadSüden" und geplanten Kampagnen wie dem
"WanderSüden" findet der neue Verbund auch einen Platz im
gemeinsamen Marketing des Landes, das mit dem Slogan "Wir sind
Süden" für den Tourismus in Baden-Württemberg wirbt. Damit setzen
die TGs nicht auf einen gemeinsamen Namen, sondern auf gemeinsame
"Produkte" - mit eigenen Websites und eigenen Broschüren.
Ansprechpartner der Kooperation ist der Heilbronner
Landrat Detlef Piepenburg. In einer späteren Versammlung sollen der
Posten des Sprechers und des Geschäftsführers besetzt werden, wie
bei der Unterzeichnung des Vertrages durch die Landräte Reinhard
Frank, Dr. Achim Brötel, Detlef Piepenburg, Helmut M. Jahn und den
Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl bekannt
wurde.
So erläuterte der Heilbronner Landrat Detlef
Piepenburg: "Große Player wie Schwarzwald und Bodensee genießen
bisher Vorteile, die kleine Einheiten nicht haben." Sprich: Während
etwa die 7 TG´s im Norden bisher nur projektbezogene Förderung
bekamen, wurden die großen "Destinationen" im Süden mit pauschalen
Mitteln unterstützt. Das ändert sich nun.
Von den 142.000 Euro, die das Land 2013 für die
sieben TGs im Norden vorgesehen hat, gehen jetzt 60 Prozent
pauschal an den neuen Verbund. Damit unterstütze auch das Land
diesen Weg, erklärte Ministerialdirektor Wolfgang Reimer aus dem
Landwirtschaftsministerium.
Die sieben Organisationen kooperieren bisher
projektweise bereits sehr erfolgreich. Zahlreiche gemeinsame
Themen- und Marketingkampagnen wurden umgesetzt. Ob die
Tourismuskooperation Nördliches Baden-Württemberg künftig auf
international stark frequentierten Tourismusmessen wie der CMT in
Stuttgart oder der ITB in Berlin mit einem Gemeinschaftsstand
auftreten wird ist derzeit noch offen. „Ausgeschlossen sind solche
Überlegungen aber nicht“, wie Landrat Piepenburg resümierte.
Tourismusgemeinschaft Kurpfalz
10.01.2013
Bessere Orientierung für Reisebusse
Hinweisschilder
für Busfahrer an 23 Punkten im Stadtgebiet – Alter Messplatz
zentrale Anlaufstelle
Die Stadt Schwetzingen bietet mit einem neuen Leitsystem jetzt
mehr Orientierung für Fahrer von Reisebussen, eine wichtige
Anforderung für eine touristisch aufgestellte Stadt wie
Schwetzingen. Damit wurde ein oft auch bei der Stadtinformation
ausgesprochener Wunsch von Busunternehmen erfüllt. An insgesamt 23
ausgewählten Standorten sind in den vergangenen Wochen für alle
sichtbar die Hinweistafeln entsprechend erneuert bzw. bestehende
Tafeln um entsprechende Piktogramme erweitert worden. Reisebusse
werden vorrangig zum Alten Messplatz geleitet. Dort ist der
zentrale Halte- und Ausstiegspunkt für alle Gäste der Stadt, die
als Ziel die Innenstadt und das Schloss haben. Die Busse können
hier Halten und auch Parken. Ist der Parkraum beim Alten Messplatz
für Busse erschöpft, ist vor allem das Stadion als
Ausweichparkplatz vorgesehen.
Das Projekt wurde federführend vom Stadtbauamt in Kooperation
mit der Wirtschaftsförderung durchgeführt. Bei der Untersuchung
verschiedenster Standorte, zeigte sich, dass aufgrund der Enge der
Stadtstruktur und der für Busse erforderlichen Rangierradien, aber
auch wegen des vorhandenen Parkdrucks Alternativen rar gesät sind.
Der Neue Messplatz, aber auch das Bahnhofumfeld sind deshalb keine
bevorzugte Standorte. Der Schlossplatz, der ja Anlaufstelle für die
Linienbusse ist, ist ebenfalls nicht als Haltepunkt für Reisebusse
vorgesehen. Dies bedingt die dortige Situation, entspricht aber
auch dem Wunsch der Geschäfte und der Stadt, dass ein Besuch in
Schwetzingen, mehr als nur der kurze Sprung in den Schlossgarten
sein soll.
Eine
2011 durchgeführte Befragung verschiedener Busunternehmen, die
Schwetzingen anfahren, hatte übrigens ergeben, dass Wünsche nach
Verbesserungen geäußert wurden, Schwetzingen aber insgesamt noch im
Bereich „gut bis zufriedenstellend“ gesehen wurde. Dies liegt
sicher an den vergleichsweise kurzen Anfahrtswegen in die
Innenstadt. Busfahrer sind aus anderen Städten mit weniger guten
Voraussetzungen anscheinend anderes gewohnt.
Weitere Verbesserungen sind geplant. So sollen die Informationen
auch in die städtische Homepage einfließen. Ebenso folgen
Ergänzungen am Alten Messplatz, an dem Punkt wo die Fahrgäste
aussteigen, z.B. Sitzbänke, Sonnenschutz oder Informationstafeln.
Als Abstellplatz für Busse könnte auch noch der Parkplatz an der
Nordstadthalle folgen. Allerdings erweist er sich derzeit wegen
fehlender Infrastruktur noch als ungeeignet, was sich mit der
Einrichtung des geplanten S-Bahn-Haltepunktes aber ändern wird.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse www.schwetzingen.de
04.01.2013
Immer die aktuellsten Nachrichten erhalten
Die neuen Newsletter der Stadt Schwetzingen machen es
möglich
Seit Herbst 2012 ist es möglich, sich über die aktuellsten
Ereignisse in Schwetzingen per Newsletter zu informieren. Mit
insgesamt drei verschiedenen Newslettern deckt die Stadtverwaltung
die Themenbereiche „Kultur & Tourismus“, „Wirtschaft“ und
„Städtepartnerschaften“ ab.
Die praktischen Kurzinformationen erscheinen in circa
vierteljährlichem Abstand und kommen direkt per E-Mail auf den PC
oder das Smartphone.
Bei Interesse können die Newsletter im Internet unter www.schwetzingen.de/newsletter
mit Hilfe einer einfachen Eingabemaske direkt bestellt und auch
wieder abbestellt werden. Wer die bereits erschienenen Newsletter
verpasst hat oder noch einmal nachlesen möchte, kann die bereits
veröffentlichten Newsletter ebenfalls auf dieser Internetseite im
Newsletter-Archiv abrufen. Der Bezug der Newsletter und das Archiv
sind selbstverständlich kostenlos. Die Stadt Schwetzingen freut
sich über reges Interesse. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse
02.01.2013
Jahresrückblick in Wort und Bild
Die
Spargelpost 2012 ist druckfrisch erschienen und wird an über 900
treue Leserinnen und Leser in aller Welt verschickt
Pünktlich zum Jahreswechsel erscheint mit der Spargelpost 2012
auch in diesem Jahr der traditionelle Schwetzinger Jahresrückblick,
der von vielen ehemaligen Schwetzinger Bürgerinnen und Bürgern
bereits freudig erwartet wird. Seit mehreren Jahren verschickt die
Stadt Schwetzingen ihre beliebte „Spargelpost“ an einstige
Schwetzinger, die innerhalb Deutschlands oder sogar ins Ausland
umgezogen sind. Inzwischen erhalten über 900 „Ehemalige“ den
Jahresrückblick, der über die Themen berichtet, die die Stadt
Schwetzingen im zurückliegenden Jahr beschäftigt haben.
Das Titelmotiv erinnert in diesem Jahr an das erste
„Hoheitentreffen“ der Metropolregion Rhein-Neckar im Schwetzinger
Schloss, das royalen Glanz in unsere Stadt brachte. Einen Tag lang
erfreuten sich die Schwetzinger und ihre Gäste an den
farbenprächtigen Kostümen und Roben der Wein-, Tabak-, Spargel- und
Apfelprinzessinnen aus der gesamten Region. Wie immer werden auf
den ersten Seiten der Spargelpost die besonders wichtigen und
interessanten Ereignisse des Jahres aufgegriffen. Im zweiten Teil
der Ausgabe findet sich die chronologische Jahresübersicht. Die
letzte Seite ist wie gewohnt dem Preisrätsel vorbehalten.
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger ist das
Mitteilungsblatt an der Rathauspforte erhältlich. Es kann zudem
auch im Internet unter www.schwetzingen.de dauerhaft im
Bereich „Downloads“ als PDF Datei abgerufen werden.
Neue Adressen von ehemaligen Schwetzingern, die Interesse an der
kostenlosen Zusendung haben, nimmt gerne die Rathauspforte unter
der Telefonnummer +0049 (6202) 87-0, oder Traudel Zahn per E-Mail:
traudel.zahn@schwetzingen.de,
entgegen. Bitte melden Sie sich auch, wenn die Spargelpost nicht
mehr zugestellt werden soll oder sich Ihre Adresse geändert hat.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
27.12.2012
Schwetzingen hat mit Fredericksburg jetzt auch eine „sister city“ in den USA
Städtepartnerschaft
mit Fredericksburg ist der Garant für die Fortsetzung der
deutsch-amerikanischen Freundschaft auch nach dem offiziellen Abzug
der US-Armee aus Schwetzingen
Seit kurzem ist Schwetzingen um eine Partnerstadt reicher. Nach
Lunéville (Frankreich), Papa (Ungarn) und Spoleto (Italien) kam
jetzt mit der US-amerikanischen Stadt Fredericksburg die jüngste
Städtepartnerschaft hinzu. Oberbürgermeister René Pöltl und seine
amerikanische Amtskollegin Mary Katherine Greenlaw unterzeichneten
am 11. Dezember 2012 gemeinsam im Rathaus von Fredericksburg die
offizielle Partnerschaftsurkunde.
Dieses Bekenntnis zur Städtepartnerschaft mit Fredericksburg ist
ein wichtiges Signal dafür, dass auch nach dem Abzug der Amerikaner
aus Schwetzingen die deutsch-amerikanische Freundschaft bestehen
bleiben wird. Durch die Kilbourne Kaserne und die Tompkins Barracks
waren über Jahrzehnte lang Angehörige der US-Armee in Schwetzingen
zu Gast und haben das Stadtbild mitgeprägt. Viele private Kontakte
und Freundschaften wurden in dieser Zeit geknüpft. Mit der
Partnerschaft zu Fredericksburg bleibt die freundschaftliche
Verbindung auch weiterhin lebendig. Und auch die Fredericksburger
freuen sich über diese neue Städtepartnerschaft, haben doch viele
von ihnen deutsche Wurzeln und Verbindungen nach Deutschland und
sprechen sehr gut deutsch.
Oberbürgermeister
Pöltl und die mit ihm gereisten Mitglieder der Schwetzinger
Delegation zeigten sich begeistert von der entgegengebrachten
Herzlichkeit und der Begeisterung ihrer amerikanischen Gastgeber:
„Ich denke, dass diese Woche und die Bürgerreise einmal mehr
gezeigt haben, dass diese Städtepartnerschaft von Anfang an sehr
lebendig war und weiterhin ist. Da passt alles, Fredericksburg und
Schwetzingen passen sehr gut zusammen und der "spirit" beider
Städte ist derselbe. Wir konnten wieder einmal spüren, dass sich
die Menschen in Fredericksburg sehr freuen, dass wir Schwetzinger
zu ihnen gestoßen sind. Ich freue mich ebenso sehr, dass wir
nunmehr mit Fredericksburg eine weitere Partnerstadt haben, die so
gut zu uns passt“, resümierte Pöltl nach seiner Rückkehr aus den
USA.
Fredericksburg liegt etwa 70 Kilometer südlich von Washington
D.C. im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA. Die Stadt
geht als englisches Fort auf das Jahr 1671 zurück, wurde als Stadt
offiziell 1728 gegründet, und hat heute rund 22.000 Einwohner –
vergleichbar der Größe von Schwetzingen. Für Fredericksburg ist
Schwetzingen nach Fréjus (Frankreich) und Prince’s Town (Ghana)
übrigens die dritte Partnerstadt. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Foto: privat
27.12.2012
Schwetzingen und Fredericksburg sind jetzt offiziell Partnerstädte - Bilderalbum
Neue Öffnungszeiten im Bürgerbüro
Um die Öffnungszeiten besser am Bedarf der Bürgerinnen und
Bürger zu orientieren, verschiebt das Bürgerbüro der Stadt
Schwetzingen, Zeyherstraße 1, seine Öffnungszeiten. Ab dem 1.
Januar 2013 ist das Bürgerbüro dienstags nur bis 16 Uhr geöffnet.
Dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittwochs bereits
morgens ab 7 Uhr – also eine Stunde früher - erreichbar.
Die neuen Öffnungszeiten des Bürgerbüros auf einen
Blick:
Montag, Donnerstag: 8.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag: 8.00 bis 16.00
Uhr, Mittwoch: 7.00 bis 12.00 Uhr, Freitag: 7.00 bis 12.00 Uhr.
Jeden ersten Samstag im Monat: 9.00 bis 12.00 Uhr. Nächster
Termin für die Samstagsöffnung ist am 5. Januar 2013.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
21.12.2012
Karla Freifrau von Loe ist neue Ortsbeauftragte der Malteser Schwetzingen
Freiburg/Schwetzingen- Seit
11. Dezember 2012 offiziell im Amt: die neue Ortsbeauftragte der
Gliederung Schwetzingen des Malteser Hilfsdienstes e. V. Karla
Freifrau von Loe. Sie übernimmt die Führung der Schwetzinger
Ortsgliederung von ihrem Vorgänger Christian Lösel kommissarisch
zunächst für die Dauer eines Jahres. Nun wurde sie durch die
Diözesanleiterin, Elisabeth Frfr. Spies von Büllesheim, offiziell
in ihr Amt eingeführt, sehr zur Freude der Anwesenden übrigens im
Rahmen der allerersten ordentlichen Ortsversammlung dieser noch
jungen Malteser Gliederung. Zugleich wurden weitere Malteser
Mitglieder in den Ortsführungskreis berufen und Pfarrer Friedbert
Böser segnete Freifrau von Loe, die Mitglieder sowie die neuen
Diensträume.
Ffr. von Loe ist bei den Maltesern keine Unbekannte und bereits
seit 1992 - bisher als Mitglied der Gliederung Heidelberg - tätig.
Sie ist Absolventin der Schwesternhelfer-Ausbildung und nahm
darüber hinaus über 20 Mal als Helferin an den bekannten
Lourdes-Pilgerzügen des Malteserordens teil. 2007 erhielt Frfr. von
Loe die Ehrennadel in Bronze für ihre langjährige Mitgliedschaft
bei den Maltesern. Die verwitwete Mutter von vier Kindern und
Großmutter von acht Enkelkindern lebt seit einigen Jahren in
Schwetzingen.
"Wir wünschen ihr für die neue Aufgabe Gottes reichen Segen!",
so Baronin Spies bei der Berufungsansprache, die sich sehr darüber
freut, mit Frfr. von Loe jemanden gefunden zu haben, der dieses
rund 20-köpfige, junge Team der Malteser Schwetzingen nun führt.
Die Ortsgliederung Schwetzingen wurde im April 2011 gegründet,
nachdem bereits zwei Jahre zuvor sechs Engagierte mit Erfahrung im
Rettungs- und Sanitätsdienst zum Ziel hatten, ehrenamtliche Hilfe
für Bedürftige, insbesondere Kranke und Verletzte, in Schwetzingen
zu leisten.
Auffällig
ist das besonders junge Durchschnittsalter der Helferinnen und
Helfer. Diese stellen trotz Schule, Studium und Beruf einen großen
Teil ihrer Freizeit zur Verfügung, um bei regelmäßigen
Sanitätsdiensten auf Veranstaltungen und Sportereignissen Hilfe
leisten zu können. Außerdem bieten die Malteser zahlreiche
Schulungen und Kurse in Erster Hilfe an, mit denen sie sich an die
gesamte Bevölkerung wenden. Dabei sollen vor allem auch Jugendliche
angesprochen werden, beispielsweise mit einem speziellen
Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber. Außerdem wird seit
Sommer 2011 ein großes Ferienzeltlager der Malteser für bis zu 50
Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren angeboten.
Die Diözesangeschäftsführerin Dr. Sophie Henckel von
Donnersmarck gratulierte den Schwetzingern im Rahmen der
Ortsversammlung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen
Ortsbeauftragten Karla Freifrau von Loe. "Insbesondere die geplante
Gründung einer eigenen Jugendgruppe begeistert uns", so Henckel.
"Und auch ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit", meint Frfr.
von Loe und weiter: "Mir sind die Malteser ja seit vielen
Jahrzehnten vertraut. Ich halte ihre Arbeit für gut und wichtig und
bin froh, sie in der aktuellen Situation unterstützen zu können,
noch dazu bei einem so motivierten Team". Malteser Hilfsdienst
e.V., Presse
17.12.2012
Stadt Schwetzingen gedenkt verdienten Bürgern am Grab
Vor Heiligabend werden traditionell die Gräber der ehemaligen
Bürgermeister sowie einiger verdienter Bürger der Stadt
Schwetzingen besucht, um - im Namen der Stadt - Respekt für die
Leistungen der Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen.
In Begleitung von Personalrätin Yvonn Rogowski legt
Bürgermeister Dirk Elkemann am Donnerstag, 20. Dezember, um 11
Uhr, auf dem Friedhof an den Gräbern der früheren Bürgermeister
Dr. Valentin Gaa (Bürgermeister von 1945 bis 1948), Franz Dusberger
(1948 bis 1954), Hans Kahrmann (1954 bis 1961) sowie Kurt Waibel
(1962 bis 1981) Kränze nieder.
Mit Blumengestecken wird den verdienten Bürgern Hans Götz, Fritz
Schweiger, Richard Thienhaus, Hubert Kessler sowie den in diesem
Jahr verstorbenen ehemaligen Bediensteten der Stadt Schwetzingen
Otto Vögele, Günther Schwarz und Hermann Stripf gedacht.
Hans Götz war ab 1923 kommissarischer Bürgermeister. 1924 wurde
Herr Götz zum Bürgermeister auf neun Jahre gewählt. Ab 1928 bis
1929 war Bürgermeister Götz aufgrund einer Erkrankung außer Dienst,
bis er dann am 11.07.1929 mit 53 Jahren verstarb. Herr Götz
erkannte den Wert des Schlossgartens für Schwetzingen und förderte
die Fremdenverkehrswerbung. Während seiner wurde die
Straßenbahnlinie nach Heidelberg geöffnet.
Fritz Schweiger war ein Schwetzinger Bürger, der am Ostermontag
des Jahres 1935 von der Gestapo verhaftet und wegen Hochverrat zu
zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Fritz Schweiger war der
einzige, der nach der Strafverbüßung im Zuchthaus zunächst in das
Konzentrationslager Dachau und danach in das KZ-Mathausen kam, wo
er dann schließlich ermordet wurde. Seine Asche wurde auf dem
Schwetzinger Friedhof beigesetzt.
Richard Thienhaus war ein Unternehmer aus Schwetzingen, der in
der Scheffelstraße seine Firma „PHONOTHERM, Lärm- und
Erschütterungsschutz, Richard Thienhaus GmbH, betrieb. Nach seinem
Tod vererbte er 60 Mietwohnungen an die Stadt Schwetzingen. Diese
befinden sich in der Karlstraße 41, 43, 45, 47 sowie in der
Grenzhöfer Straße.
Hubert Kessler war von 1985 bis 1999 Stadtrat in Schwetzingen.
Er war zudem zwanzig Jahre lang von 1977 bis 1997 Hausmeister in
der Nordstadtschule.
Otto Vögele war von 1971 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1996
als Leiter der Tiefbauabteilung im Stadtbauamt beschäftigt. Günther
Schwarz war von 1993 bis 2007 als Elektriker im städtischen Bauhof
angestellt. Hermann Stripf war bis zu seinem Tod im November 2012
stellvertretender Leiter des Ordnungsamts der Stadt Schwetzingen.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
17.12.2012
Bequem mit Bus ins Heidelberger Theater und zurück
Neuer Theaterbus startet als Kooperationsprojekt von
Theater, Kommunen und der Volkshochschule Schwetzingen /
Zusatzvorstellung Tanztheater /Plätze fast ausgebucht!
Das Theater Heidelberg bietet Kulturfreunden aus Brühl, Ketsch,
Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt ein ganz besonderes
Angebot: In Kooperation mit den Städten und Gemeinden und der
Volkshochschule Schwetzingen e.V. bringt ab Januar 2013 ein Bus
Theaterinteressierte und solche, die es werden wollen, nach
Heidelberg in das neue, alte Theater, um sowohl Schauspiel als auch
Musik- und Tanztheater zu erleben. Staus in der überfüllten
Innenstadt und lästiges Parkplatzsuchen sind Schnee von gestern.
Das Motto: Entspannt – von Anfang an – einen Theaterabend
genießen!
Der Bus fährt über Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und
Plankstadt nach Heidelberg und wieder zurück. Der Besuch einer
Vorstellung nach Wahl inklusive der Busfahrt kostet 29,95 EUR.
Werden alle Vorstellungen als Paket bestellt, gibt es sogar noch
eine Ermäßigung auf den Gesamtpreis. Die Karten können über das
Generationenbüro der Stadt Schwetzingen bestellt werden und kommen
dann auf dem Postweg nach Hause.
Die angebotenen Vorstellungen sind:
Sonntag, 20. Januar 2013, 15 Uhr: Wie es Euch gefällt;
Achtung Zusatztermin! Sonntag, 24. Februar 2013, 15 Uhr:
Tanztheater Zero
Sonntag, 24. März 2013, 15 Uhr: die Entführung aus dem
Serail;
Sonntag, 14. April 2013, 15 Uhr: Die Fledermaus;
Sonntag, 9. Juni 2013, 15 Uhr: Leonce und Leona.
Da nur noch wenige Plätze frei sind, sollten Interessierte sich
möglichst schnell im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen
anmelden. Dort gibt es auch das Faltblatt mit weiteren
Informationen zu den Abfahrtszeiten und Haltestellen.
Weitere Informationen und Anmeldungen im Generationenbüro,
Schlossplatz 4 in Schwetzingen. Telefon: 06202/95067-93 oder
06202/95067-94. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
13.12.2012
Peter Lemke liest Weihnachtsgeschichten für Kinder
Die Kinder lauschen andächtig, wenn Peter Lemke erzählt
Sonntag, 23. Dezember (4. Advent) um 11 Uhr im
Karl-Wörn-Haus
Schon zum dritten Mal liest und erzählt Peter Lemke
Weihnachtsgeschichten im Museum. Passend zur aktuellen Ausstellung
„Die magische Welt der Figurentheater“ hat Peter Lemke einen
Klassiker herausgekramt: Pinocchio, die wohl berühmteste aus
Kiefernholz geschnitzte Marionette. Er wird viele Abenteuer erleben
mit Kater und Fuchs, der guten Fee und seinem Gefährten der Grille.
Seid also gespannt ob er es schafft, zu seinem Vater Gepetto
zurückzukommen.
Keine Voranmeldung erforderlich (weitere Infos unter: www.schwetzingen-museum.de).
Der Eintritt ist frei.
Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen, Marstallstraße
51
Öffnungszeiten Karl-Wörn-Haus:
Do und Fr 10-12 und 14-17 Uhr
Sa und So 11-17 Uhr
24. Dezember geschlossen
25. und 26. Dezember 11-17 Uhr
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto: privat
13.12.2012
Stellprobe für Gedenkstätte
kniend Künstler Mathias Braun, Volker Ziegler, Joachim Kresin, Dietmar Schuth (von rechts).
Konkrete Vorbereitungen am Standort gegenüber dem
Rathaus beginnen
Mit Holzmustern, die in der Größe dem späteren Original von
Figuren und Schrifttafel entsprechen, fand heute die Stelleprobe
für die künftige Gedenkstätte gegenüber dem Rathaus statt.
Schließlich galt es die exakte Position festzulegen. Mit dabei der
Künstler Mathias Braun, Bauhofleiter Volker Ziegler, Kurator Dr.
Dietmar Schuth, Joachim Kresin vom Stadtarchiv und Viola
Mildenberger vom Ordnungsamt. Der Bauhof wird in den nächsten
Wochen die entsprechenden Fundamente im Boden anlegen bzw. gießen.
Im Januar erfolgt dann die Endmontage, bevor am 27. Januar
endgültig eingeweiht wird.“
Die Figuren der „Claques“ (rechts) schauen geduldig zu. Sie
werden auf die gegenüber liegende Seite des Platzes in Richtung
Stadtinformationen wechseln, wie der Gemeinderat aktuell
beschlossen hat.
01.12.2012
Mit Herzblut und bürgerschaftlicher Gesinnung
Schwetzingen
eröffnet 2. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt zwischen Schlossplatz
und Ehrenhof
Von Gerhard Cantzler
Stellen Sie sich vor, liebe Leserin, lieber Leser, der Himmel
hätte seine Pforten geschlossen gehalten, als der Schwetzinger
Bürgermeister Dirk Elkermann am gestrigen Abend gemeinsam
mit den Kindergärten und Vereinen der Stadt den diesjährigen, „2.
Kurpfälzischen Weihnachtsmarkt“ auf dem Schlossplatz der
Residenzstadt eröffnete – der pittoreske Markt – inzwischen sicher
einer der stimmungsvollsten und deshalb auch beliebtesten in der
Region – wäre wohl wieder aus allen Nähten geplatzt. So waren es
nur die angesichts des Dauerregens immer noch erstaunlich vielen
Besucher, die – bewaffnet mit Schirmen und Regenzeug – vor die
Bühne gegenüber dem „Palais Hirsch“ gekommen waren,
wo sich der
unentwegt um adventliche Stimmung und Frohsinn bemühte Moderator
Peter Lemke versuchte, den langsam völlig durchnässten Besucher
wenigstens einigermaßen einzuheizen.
Und so gab es die erstes begeisterten „Hallos“ und viel Freude
über das Wiedersehen, als Peter Lemke auf der Bühne des
Weihnachtsmarktes die Delegationen aus den Partnerstädten
Schwetzingens, aus Lunéville in Frankreich, aus Spoleto in Italien
und - mit der weitesten Anreise - aus der ungarischen Barockstadt
Pápa begrüßen konnte.
Zuvor schon
hatten die niedlichen „Schneeflöckchen“ des Kindergartens „Arche
Noah“ in ihren schneeweißen und eisblauen Kostümen die Herzen der
Zuschauer erwärmt. Überhaupt die Kindergärten und Tagesstätten in
der Stadt: Sie beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder in großer
Zahl und mit viel Engagement an dem Weihnachtsmarkt – ihre
Vertreterinnen wurden dafür und überhaupt für ihre segensreiche
Arbeit auf der Bühne von Bürgermeister Elkermann mit
inhaltsschweren Umschlägen belohnt.
Dann konnte auch der Bürgermeister die Freunde aus den
Partnerstädten noch einmal begrüßen. Sie werden sich während des
gesamten Weihnachtsmarktes in eigenen Zelten auf dem Schlossplatz
mit kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren; außerdem hat jede
von ihnen auch ein reichhaltiges kulturelles Programm mitgebracht,
das sie im Verlaufe der nächsten Tage auf der Bühne des Marktes
vorstellen werden.
Dass Schwetzingen seine Freunde und Gäste aber auch dauerhaft
für sich einnimmt, konnte Dirk Elkermann bei der Begrüßung
hochrangiger Vertreter der US Army feststellen, die auch in diesem
Jahr wieder zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes gekommen waren –
und das, obwohl die von ihnen über Jahrzehnte genutzten Kasernen
inzwischen längst von ihnen geräumt wurden. „Wir freuen uns sehr
über Ihr Kommen, und hoffen, dass sie uns uns auch zukünftig Ihre
herzliche Freundschaft erhalten werden“, gab der Bürgermeister
unter dem Beifall der Zuschauer seiner Freude Ausdruck.
Dann war es
soweit: Unter dem Beifall der Gäste konnte der Bürgermeister den
neuen „Schwetzinger Weihnachtsengel“ vorstellen. Nachdem Elena
Renz ein Jahr lang die weihnachtliche Stadt repräsentiert
hatte, übergab sie die Insignien ihres Amtes, Engelsbuch und
Krönchen an ihre Nachfolgerin, die 19jährige Mariola Wacker.
„Märchen erzählen, mit Kindern sprechen und immer mal wieder über
den Weihnachtsmarkt gehen“, so umschrieb die sympathische neue
Schwetzinger Symbolfigur, die im neuen Jahr ihr Abitur „bauen“
will, ihren „Job“, den sie sich die nächsten zwölf Monate lang mit
ihren Engelsbegleiterinnen teilt. Dazwischen wird man sie immer
wieder im „Engelszelt“ am östlichen Ende des Marktes auf dem
Schlossplatz neben dem historischen Karussell finden können.
Mit einem
bunten Strauß adventlicher und weihnachtlicher Weisen erfreuten
sodann die Chöre der Evangelischen Kantorei Schwetzingen unter
ihrem Leiter Detlev Helmer unter dem riesigen Weihnachtsbaum
vor der Bühne ihr Publikum, von denen wohl so mancher das eine oder
andere Lied gerne aus vollem Herzen mitgesungen hätte, wäre ihnen
vor lauter klammer Kälte nicht die Stimme weggeblieben. So gab es
nur eines: Leise mitsummen und dann in einem der zahlreichen,
inzwischen prall gefüllten Zelte auf dem Schlossplatz bei Punsch
und Glühwein Erwärmung und Schutz vor dem Regenwetter suchen.
Noch trister sah es gestern Abend gegenüber dem Schlossplatz im
romantisch illuminierten Ehrenhof des Schlosses aus, wo
Kunsthandwerker in ihren Zelten meist vergebens auf ihre Besucher
warteten. Ihnen allen, die so tolle und geschmackvolle
Geschenkideen mitgebracht haben, sei zugerufen: Haltet aus ! Wenn
in den nächsten Tagen der Regen aufhört und, wie versprochen, der
Winter mit Schnee und Kälte Einzug hält, dann werden Eure Zelte
dicht umlagert sein - dann werden Euch Eure zauberhaften
Weihnachtsartikel wohl wieder geradezu „aus den Händen gerissen“
werden.
Denn dass der
„Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“ in Schwetzingen bereits im zweiten
Jahr seines Bestehens zu den wohl emotionsstärksten in der ganzen
Region aufgestiegen ist, das spricht sich von Tag zu Tag mehr herum
- und das kann man auch seinen „Machern“ mit Fug und Recht
attestieren.
Getragen von bürgerschaftlicher Gesinnung – von Vereinen,
Schulen und Kindergärten – zeichnet er sich durch den
weitestgehenden Verzicht auf „professionelle“ Schausteller aus.
Hier legen Bürgerinnen und Bürger aus der Region Hand an, sorgen
Freundeskreis für Speis und Trank, verlosen Serviceclubs zugunsten
sozialer Einrichtungen Geschenke, die sie bei den Geschäftsleuten
in der Stadt in den letzten Wochen eingesammelt haben. Ein
Weihnachtsmarkt von Bürgern für Bürger halt.
Und wenn sie, die Bürger, ihr ganzes Herzblut in eine solche
Veranstaltung geben, dann spüren dies auch die Besucher. Denn dann
erwärmt dies auch ihre Herzen – auch bei Regen, Schnee und Kälte.
Foto: gc
29.11.2012
Schwetzingen eröffnet 2. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt - Bilderalbum
Verein Fluthilfe freut sich über große Einzelspende für das Waisenhaus in Sri Lanka
Seit
mittlerweile dreißig Jahren ist er als Spendensammler für
verschiedene Hilfsprojekte in Entwicklungsländern aktiv. Und auch
der Verein Fluthilfe e.V. hat schon des Öfteren von seiner
Großzügigkeit profitiert. In diesem Jahr übergab Dr. Bodo
Schmidbauer die stolze Summe von 1.000 Euro für das Waisenhaus in
Matara auf Sri Lanka an den 1. Vorsitzenden der Aktion Fluthilfe
Bernd Kappenstein. Dieser bedankte sich bei Bodo Schmidbauer als
einem der regelmäßigsten und auch großzügigsten Spender in
Schwetzingen. „Ohne solche großen Einzelspenden könnten wir die
laufenden Kosten des Waisenhauses, die im Jahr rund 20.000 Euro
betragen, nicht finanzieren. Ich kann Ihnen versichern, dass das
Geld direkt und unbürokratisch genau dort ankommt, wo es benötigt
wird: Bei den Kindern im „Schwetzinger Haus“ in Matara, die durch
die Flutkatastrophe des Tsunami im Jahr 2004 zu Waisenkindern
geworden sind.“
Wer den Verein Fluthilfe unterstützen möchte, kann dies auch am
Stand des Vereins auf dem Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt. Gleich am
Eröffnungswochenende vom 28. November bis zum 2. Dezember verkaufen
die Mitglieder des Vereins um Cheforganisatorin Gertrud Kappenstein
Waffeln und Gulaschsuppe für den guten Zweck. Wolfgang
Leberecht, Schriftführer, Presse
28.11.2012
Infoabend stand unter dem Motto „Freiwillig – Ich probier’s mal!
Am vergangenen Montag fand in der VHS eine Infoveranstaltung zum
Thema „Freiwillig? – Ich probier’s mal !“ statt. Mitglieder der
Freiwilligenagentur Schwetzingen „Sei dabei“ informierten
interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten eines
ehrenamtlichen Engagements.
Manfred Both, selbst seit Jahren in verschiedenen Organisationen
ehrenamtlich tätig, führte routiniert durch den Abend und
berichtete über die Arbeit der Freiwilligenagentur, stellte
verschiedene Angebote vor und erzählte aus eigenen Erfahrungen wie
und wo man freiwillig tätig sein kann.
Die Angebotspalette reicht von Hausaufgabenbetreuung in
Grundschulen, Aufsicht in der Mensa des Hebelgymnasiums , Betreuung
des Lernzentrums der Schimper-Realschule über Mithilfe im
Tafelladen „Appel und Ei“ bis hin zur Unterstützung bei der
Betreuung von Behinderten in der Lebenshilfe oder von Senioren im
GRN Seniorenzentrum am Kreiskrankenhaus. Auch wer im
Tierschutzverein, bei der Migrantenbetreuung in der VHS, als
Internet-Pate für Senioren oder bei der Erstellung des Stadtführers
„Hürdenlos“ helfen möchte, wird bei der Freiwilligenagentur
fündig.
Des Weiteren
werden jedes Jahr verschiedene ein- oder mehrtägige Projekte
angeboten. Dieses Jahr waren etliche Ehrenamtliche beim
Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar aktiv und haben
einen Barfußpfad im integrativen Kindergarten „Sonnenblume“
angelegt. Bei der Betreuung des Spielmobils beim Kinderfest der
Stadt Schwetzingen oder der Ausstellung „Rosenstraße“ haben sich
ebenfalls mehrere Freiwillige engagiert.
Man sieht, es gibt viele Möglichkeiten sich regelmäßig oder
projektorientiert ehrenamtlich zu engagieren. Mitbürger, die
kontaktfreudig sind und gerne anderen helfen, ihr Wissen und ihre
Erfahrung weitergeben möchten, sowie ihre Freizeit sinnvoll
gestalten wollen, können sich gerne bei der Freiwilligenagentur
informieren. Die Öffnungszeiten der Freiwilligenagentur im
Generationenbüro am Schlossplatz 4 sind dienstags von 10.00 bis
12.00 Uhr und donnerstags von 17.30 bis 19.30 Uhr.“
Bildunterschriften: In Schwetzingen engagieren sich
Freiwillige auf vielfältige Art und Weise. Ob beim Freiwilligentag
der Metropolregion im vergangenen September beim Anlegen eines
Barfuß Pfades für den Kindergarten Sonnenblume oder bei der
Betreuung des Spielmobils beim Kinderfest. Stadt Schwetzingen,
Presse
23.11.2012
Stimmungsvoll und mit viel persönlichem Flair
"2.
Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt“ Schwetzingen präsentiert sich mit
erweitertem Angebot und längeren Öffnungszeiten
cr./st. Schwetzingen. Als er im vergangenen
Jahr seine Premiere feierte, war die Begeisterung vom ersten
Augenblick an überwältigend: Der „Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“
in Schwetzingen galt rasch als einer der stimmungsvollsten und
persönlichsten in der ganzen Metropolregion. Am Mittwoch, dem
28. November, um 18.30 Uhr, ist es jetzt wieder soweit: Auf der
Bühne in dem festlich geschmückten Areal zwischen Schlossplatz und
dem Ehrenhof vor dem Schloss wird der Schwetzinger Bürgermeister
Dirk Elkemann die 2. Auflage des „Kurfürstlichen
Weihnachtsmarkt“ mit vielen neuen Attraktionen eröffnen.
Bei einem Pressegespräch im Schwetzinger Rathaus
hat jetzt der Bürgermeister gemeinsam mit seiner für den
Weihnachtsmarkt verantwortlichen Mitarbeiterin, Christiane
Drexler und der Leiterin der Verwaltung des Schwetzinger
Schlosses, Sandra Moritz, das umfangreiche Programm des
Marktes vorgestellt, das sich über das 1., 2. und 3.
Adventswochenende spannen wird. „Am 4. Advent wollen wir den Markt
schon beendet haben, um unseren Mitarbeitern nicht zumuten zu
müssen, den Markt am Heiligabend abbauen zu müssen“, so
Bürgermeister Elkemann.
Eines der
ersten Highlights am Eröffnungstag, am 28. November, wird die
Präsentation des neuen „Schwetzinger Weihnachtsengels“ sein,
/der/die als Symbolfigur die erste Amtsinhaberin Elena Renz nach
zweijähriger „Amtszeit“ ablösen wird.
Was ist sonst neu in diesem Jahr? Da sind als
erstes die erweiterten und längeren Öffnungszeiten. So kam mit dem
Mittwoch ein zusätzlicher Veranstaltungstag hinzu. Zusätzlich
können sich die Besucher auf eine um eine Stunde verlängerte
Öffnungszeit am Abend freuen. Dirk Elkemann: „Dann können unsere
Gäste noch einen Glühwein mehr trinken“. Auf dem Schlossplatz haben
die Stände dann täglich bis 22 Uhr geöffnet. Damit kamen die
Organisatoren den Wünschen der Besucher und auch der Aussteller
entgegen, die sich für diese Ausweitung des Weihnachtsmarkts
ausgesprochen hatten.
Dann ist da aber auch die deutlich gewachsene Zahl
der Aussteller und der Zelte. Allein im Ehrenhof werden acht Zelte
mehr als im vergangenen Jahr stehen und die Organisatoren hätten
noch weit mehr Zelte aufstellen können. Der Grund: Viele Aussteller
hatten sich bereits im Januar um einen Standplatz beworben.
Mit 68 Ausstellern, verteilt auf 38 Zelte im
Ehrenhof und 28 Aussteller in insgesamt 23 Zelten auf dem
Schlossplatz ,wird in diesem Jahr ein neuer Rekord
verzeichnet.
Während im
Ehrenhof also wieder Kunsthandwerker ihre „geschenkverdächtigen“
Arbeiten und ihr handwerkliches Können präsentieren, finden sich
auf dem nördlichen Schlossplatz die Stände der Vereine, der
Service-Clubs und der Gastronomen mit ihrem vielfältigen
Speisenangebot. Wieder dabei ist auch das beheizte Kaffeezelt.
Außerdem befindet sich an zentraler Stelle des Platzes die Bühne,
auf der – moderiert von Peter Lemke - die Vereine, Kindergärten und
Partnerstädte auftreten werden. Ebenfalls auf dem nördlichen
Schlossplatz stehen das Kinderkarussell und das Engelszelt mit
eigenem Bastelprogramm und Vorlesestunden, für das sich die
Auszubildenden der Stadtverwaltung so einiges ausgedacht haben –
das Programm dazu hängt täglich aktuell am Engelszelt aus.
Auch in diesem m Jahr wird der Nikolaus auf dem
Weihnachtsmarkt erwartet. Am Donnerstag, 6. Dezember, wird er
um 18.30 Uhr das Engelszelt besuchen und Kinderaugen zum Strahlen
bringen.
Auch das Bühnenprogramm kann sich in diesem
Jahr wieder sehen lassen. Neben den Auftritten der Kindergärten,
Grundschulen und der Vereine mit Musik- und Tanzdarbietungen haben
in diesem Jahr auch regional und überregional bekannte Künstler ihr
Kommen angekündigt. Unter anderem treten auf: Die schon vom
Kinderfest bekannte Dominique Morano & Friends, das
Vokalquartett Les Brünettes, die Sängerin MJB, der Sänger Christian
Engel, die Band New York Sunday Brunch, die Hausband des Capitol
All4Music und als Abschluss-Stargast am 16. Dezember Sidney
Youngblood.
Als
Überraschungsgast des Tages „schneite“ der in San Antonio/Texas
geborene, aber schon seit Jahren in Baden - jetzt in Altlußheim -
lebende Sänger bei dem Pressegespräch herein und verzauberte die
Journalistenschar mit Kostproben seiner im besten „Südstaatenstil“
geführten rauchig-souligen Stimme und gab mit einer jazzigen
Fassung von „Silent night“ und seinem Erfolgshit „This is the
season“ - unlängst bei der „Steffi-Graf-Gala“ uraufgeführt – Porben
seines außergwepönlichen Könnens. Gänsehaut-Feeling pur!
Am Samstag, 15. Dezember, findet unter dem Namen
„Icefire“ noch eine ganz besondere Feuershow statt. Zwei Künstler
bearbeiten Eisblöcke zu filigranen Eisfiguren, die dann um 19 Uhr -
„Beispiele der Vergänglichkeit“, so Bürgermeister Elkemann - in
einer spektakulären Feuershow in Szene gesetzt und in Dampd
aufgelöst werden.
Am ersten Adventswochenende sorgen
Schwetzingens Partnerstädte aus Ungarn, Italien und
Frankreich mit landestypischen Produkten und Speisen für ein
internationales Flair.
In diesem Jahr wird der Weihnachtsmarkt übrigens in
besonders schönem Licht erstrahlen. Grund ist die neue
Weihnachtsbeleuchtung, die – mit einem Aufwand von rund 150.000
Euro beschafft - pünktlich zum Beginn des Weihnachtsmarktes
eingeschaltet wird. (Dirk Elkemann: „Die alte Beleuchtung war doch
schon sehr altersschwach und für die Monteure nicht ganz
ungefährlich geworden“) Lichternetze überspannen dann die Straßen
und schmücken die Straßenlaternen und über dem Schlossplatz
leuchten Engelsflügel. Auch über die Fassade des Rathauses werden
sich dann Sterne und Engelsfiguren als Lichtprojektionen
bewegen.
„Vorfreude ist die schönste Freude“ - unter diesem
Motto dürfen sich die Menschen in Schwetzingen und in der Region
schon jetzt auf die kommenden Wochen freuen, wenn die Residenzstadt
in weihnachtlichem Glanz erstrahlt. Foto: gc
Ein informatives Faltblatt über das gesamte
Programm des „Kurfürstlichen Weihnachtsmarktes in
Schwetzingen“ finden sie hier: 
16.11.2012
Lichtnetze und Engelsflügel erleuchten die Innenstadt
Die
neue Weihnachtsbeleuchtung wird in diesen Tagen montiert und
pünktlich zu Beginn des Weihnachtsmarkts angeschaltet
Schwetzingen- In diesem Jahr wird die
Innenstadt in der Advents- und Weihnachtszeit in besonders schönem
Licht erstrahlen. Grund ist die neue Weihnachtsbeleuchtung nach den
Plänen des Lichtplanungsbüros Dinnebier + Knappschneider aus
Wuppertal, für die der Gemeinderat im Frühsommer Grünes Licht
gegeben hatte und die nun erstmals zum Einsatz kommen wird.
In diesen Tagen werden die Leuchtkörper überall in der
Innenstadt montiert und gehängt. Die ersten Vorboten sind zum
Beispiel in der Friedrichstraße sichtbar. Dort schmücken die neuen
Lichtnetze die Straßenlaternen. Die gleichen Lichtnetze werden auch
die gesamte Karlsruher Straße in weihnachtliche Stimmung tauchen.
Die Einbeziehung dieser beiden Straßen ist übrigens eine schöne und
gewünschte Neuerung in diesem Jahr. „Wir freuen uns, dass es uns
gelungen ist, die Weihnachtsbeleuchtung und die damit verbundene
festliche Stimmung erstmals auch auf die Karlsruher Straße und die
gesamte Friedrichstraße auszuweiten. Damit haben wir die Anregungen
und Wünsche der Bürger und Geschäfte aufgenommen, die bei der
öffentlichen Präsentation der neuen Beleuchtung im Juli für eine
Ausweitung der Weihnachtsbeleuchtung auf diese beiden Straßen
votiert haben“, verdeutlichte Oberbürgermeister René Pöltl.
Lichtnetze werden auch
über die Mannheimer Straße und die Dreikönigsstraße gespannt
werden. Die Carl-Theodor-Straße werden neben den Lichtnetzen an den
Linden auch Flügelmotive quer über die Straße schmücken. Und auch
in der Schlossstraße werden die Lichtmasten in Szene gesetzt. Ein
besonderes Highlight wird auch das Anstrahlen der Fassaden von
Rathaus, Volkshochschule und der so genannten „Drehscheibe“
(Quadrato, I-Punkt, Kurpfalzpassage) sein. Mittels einer
Drehscheibe und eines Projektors werden Sterne über die
Häuserfronten gleiten und die Fassaden zum echten Hingucker werden
lassen. Die notwendigen Vorarbeiten zur Aufhängung der neuen
Beleuchtung hatte das Stadtplanungsamt geleistet, das jetzt auch
die Montage der Leuchtmittel koordiniert.
Natürlich sorgen auch wieder elf große Tannenbäume, die unter
anderem auf dem Schlossplatz, den Kleinen Planken und vor der
Kirche gegenüber dem Rathaus stehen werden und mit insgesamt rund
hundert Lichterketten geschmückt werden für weihnachtliche
Stimmung.
Noch eine Neuerung in diesem Jahr: Die Weihnachtsbeleuchtung ist
ab sofort zeitlich an die Straßenbeleuchtung gekoppelt. Das heißt,
sie wird jeden Tag pünktlich mit der Straßenbeleuchtung ein- und
wieder ausgeschaltet. Durch den zusätzlichen Einsatz von LED Lampen
können zudem Strom und Kosten eingespart werden.
Die Weihnachtsbeleuchtung wird pünktlich zum Beginn des
Weihnachtsmarktes am 28. November eingeschaltet und bis nach dem
Feiertag „Heilige Dreikönige“ am 6. Januar 2013 in Betrieb bleiben.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
12.11.2012
Ausschüttung Notgemeinschaft 2012 - Anträge können gestellt werden
Auch dieses Jahr wird es die Notgemeinschaft der Stadt
Schwetzingen wieder möglich machen, bedürftigen Bürger/innen zur
Weihnachtszeit eine Zuwendung zukommen zu lassen. Die Schwetzinger
Firmen und Bürger/innen haben erneut zahlreiche Spenden in die
Notgemeinschaft getätigt, so dass bis zu 200 Personen bei Nachweis
des Bedarfs eine einmalige Unterstützung erhalten können. Sie wird
in der Höhe unverändert wie im Vorjahr sein. Oberbürgermeister Dr.
Pöltl freut sich, dass bedürftigen Mitbürger/innen wieder geholfen
werden kann und bedankt sich ausdrücklich bei allen Spendern aus
der Bürgerschaft und der Schwetzinger Unternehmen.
Spenden für die Notgemeinschaft sind nach wie
vor sehr willkommen, denn der Bedarf wird nicht geringer.
Anträge für eine Zuwendung aus der
Notgemeinschaft können ab sofort bei Herrn Weber, Tel.: 87-238 und
Frau Hemmerich Tel.: 87-221, gestellt werden.
Spendenkonto:
Spenden können unter dem Stichwort
„Notgemeinschaft“ bei der Sparkasse Heidelberg, Kto. 2 50 10 442
(BLZ 672 500 20), bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, Kto. 50 65
003 (BLZ 547 900 00) und bei allen anderen Schwetzinger
Geldinstituten auf das Konto der Stadt Schwetzingen einbezahlt
werden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
08.11.2012
Gehwegreinigung in der Herbst- und Winterzeit – Was ist zu beachten?
Unfreiwillige Rutschpartien vermeiden
Nasses oder feuchtes Laub auf Gehwegen und Straßen sorgt oft für
unfreiwillige Rutschpartien und stellt im Herbst eine unterschätzte
Gefahr für Fußgänger und Fahrradfahrer dar. Was viele nicht wissen:
Nicht erst bei Eis und Schnee beginnt die so genannte Räumpflicht,
auch Laub muss beseitigt werden um die Verkehrssicherheit zu
gewährleisten. Denn wie bei Eis- und Schneeglätte haftet der
Grundstückseigentümer auch hier bei Unfällen. Das Laub darf jedoch
nicht einfach in den Randstein oder auf die Straße gekehrt werden,
damit die Straßenkanalisation nicht verstopft. Wie alle
Gartenabfälle gehört es in die Biotonne, auf den Kompost oder in
die Restmülltonne.
Auch wenn die momentanen Temperaturen noch nicht
an einen Wintereinbruch denken lassen: Die Schneeschaufel und das
Streugut sollten schon mal bereitgestellt werden. Auch hier gilt,
dass der Schnee nicht einfach auf die Straße geschippt werden darf,
damit abtauender Schnee in die Kanalisation abfließen kann. Um für
Fußgänger keine unnötigen Hürden zu errichten, sollten die Anlieger
von jedem Grundstück aus einen Durchgang zur Straße freischaufeln
und die geräumte Fläche auch auf die Nachbargrundstücke abstimmen.
Gestreut werden darf nur mit abstumpfendem Material wie Sand,
Splitt oder Asche. Streusalz darf nur bei Eisregen und extremer
Glätte verwendet werden. Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr,
sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt sein. Fällt danach noch
Schnee oder Eisregen, dann muss bis 22.00 Uhr am Abend nach Bedarf
der Gehweg frei gemacht werden.
Übrigens: Wer in einer verkehrsberuhigten Straße
ohne Gehweg wohnt, der muss ebenfalls in einer Breite von zwei
Metern vom Haus weg die Straßenfläche von Laub, Schnee und Eis
räumen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
08.11.2012
Spendenaufruf Notgemeinschaft 2012
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
bereits im Jahre 1957 hat die Stadt Schwetzingen
den Hilfsfonds „Notgemeinschaft“ ins Leben gerufen, um bedürftigen
Bürgerinnen und Bürgern eine kleine finanzielle Weihnachtsfreude
bereiten zu können. Es ist nicht nur der materielle Wert, sondern
das Gefühl, nicht vergessen zu sein.
Wir konnten im letzten Jahr zum Glück die Kasse
der Notgemeinschaft dank der Unterstützung vieler Schwetzinger
Firmen und Bürger/innen wieder auffüllen. Dennoch benötigen wir für
die anstehende Weihnachtsaktion 2012 noch Spenden, damit wir aber
auch in diesem Jahr hilfsbedürftigen Mitbürger/innen unsere
Unterstützung zukommen lassen können.
Ich bitte daher schon frühzeitig im Namen der
Notgemeinschaft die Schwetzinger Firmen, Vereine, Bürgerinnen und
Bürger:
„Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit auch die
diesjährige Weihnachtsaktion wie gewohnt stattfinden kann. Ihre
Hilfe wird sehr benötigt und kommt nur dort an, wo sie dringend
erforderlich ist.“
Spendenkonto:
Spenden können unter dem Stichwort
„Notgemeinschaft“ bei der Sparkasse Heidelberg, Kto. 2 50 10 442
(BLZ 672 500 20), bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Kto.
50 65 003 (BLZ 547 900 00) und bei allen anderen Schwetzinger
Geldinstituten auf das Konto der Stadt Schwetzingen einbezahlt
werden.
Ihr Dr. René Pöltl, Oberbürgermeister
Achtung bei Anrufen zum Thema Vorsorgevollmacht: Anrufe nicht im Auftrag der Stadt
Die Stadt Schwetzingen hat nichts mit den Anrufen zu tun, mit
denen zurzeit Personen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren über
gesetzliche Änderungen bei der Vorsorgevollmacht informiert werden.
Hinter den Anrufen verbirgt sich ein privates
Versicherungsunternehmen.
Alarmierte Bürger hatten sich bereits beim Generationenbüro und
bei der Schwetzinger Zeitung wegen der Anrufe gemeldet. Die Stadt
Schwetzingen weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bürger weder
von städtischen Mitarbeitern noch im Auftrag der Stadt angerufen
werden.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
24.10.2012
Neue Broschüre listet Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche auf
Die Stadt Schwetzingen hat in den vergangenen Jahren große
Anstrengungen unternommen, ihre Präventionsangebote auszubauen. Mit
der jetzt neu aufgelegten Präventionsbroschüre existiert erstmals
ein Überblick über die umfassende Präventionsarbeit an den
Schwetzinger Schulen sowie in den Einrichtungen der offenen
Jugendarbeit, dem Jugendbüro, der Suchtberatungsstelle und der
Polizei. Auf 140 Seiten werden die Angebote in den Bereichen
Gesundheitsförderung, Konfliktprävention, Persönlichkeitsstärkung,
Förderung sozialer Kompetenzen, Suchtprävention, Verkehrs- und
Unfallprävention sowie Angebote beim Übergang von der Schule in den
Beruf aufgelistet.
Die Broschüre wurde inhaltlich von Olga Dietz, Jugendbüro, und
Pascal Seidel, Sachgebietsleiter Kindergärten, Schulen, Jugend und
Generationenbüro, zusammengestellt und vom Serviceclub Round Table
135 um den Präsidenten Swen Rubel grafisch gestaltet und finanziell
gefördert. Die Präventionsbroschüre wurde in einer Auflage von
1.500 Stück gedruckt. Sie wird über die Schulen an Eltern,
Lehrkräfte und weitere Interessierte verteilt. Ansprechpartner ist
Pascal Seidel, Amt für Familien, Senioren & Kultur, Sport (Tel:
06202 950679-5, pascal.seidel@schwetzingen.de).
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
19.10.2012
Freie Fahrt am Decathlon-Kreisel und Behelfsampel für Fußgänger in der Friedrichstraße
Am neuen Decathlon-Kreisverkehr auf der Grenzhöfer Straße, der
künftig die Zufahrt zum Logistikzentrum des französischen
Sportartikelherstellers erschließen wird, ist die endgültige
Asphaltdecke aufgebracht worden. Das bedeutet wieder freie Fahrt
für die Verkehrsteilnehmer in der Grenzhöfer Straße sowie freie Zu-
und Abfahrten von und zur B 535. Auch die Zufahrt zum Decathlon
Logistikzentrum nimmt Gestalt an.
In der Friedrichstraße sorgt ab sofort eine
Fußgängerbedarfsampel bei der Baustelle in Höhe Hausnummer 25,
zwischen Bismarckstraße und Clementine-Bassermann-Straße, für das
gefahrlose Überqueren der Fahrbahn. Mit Hilfe der Bedarfsampel
können die Fußgänger - vor allem die Schulkinder - die Straße
sicher queren und an der Kreuzung Bismarckstraße an der
Fußgängerampel wieder auf die andere Straßenseite gelangen. Die
Ampel wurde in Abstimmung mit der Polizei auf Grund der
unübersichtlichen Situation vor Ort und der schmalen Fahrbahnbreite
- vor allem bei Be- und Entladevorgängen - aufgestellt.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
17.10.2012
Künftig keine „weißen Bäume“ mehr im Stadtgebiet
Ein Anblick, der schon bald der Vergangenheit angehören wird: Die mit einem Schutzanstrich versehenen weißen Baumstämme.“ Foto: Stadtgärtnerei
Stadtgärtnerei verwendet jetzt Abtönfarbe beim
Stammschutzanstrich
Seit einigen Jahren finden sich vermehrt frisch gepflanzte Bäume
im Stadtgebiet mit einem weißen Stamm. Der weiße Anstrich ist ein
Schutzanstrich der Stadtgärtnerei gegen die sehr häufig auftretende
Rissbildung (Frostrisse und Sonnennekrosen) an Laubhölzern mit
glatter Rinde. Hauptsächlich davon betroffen sind Bäume wie Ahorn,
Linde, Kirsche, Kastanie und Obstbäume. Diese Rissbildung findet
häufig im Winter statt, da unter den wechselnden Temperaturen von
Frost und Sonneneinstrahlung Spannungen im Holz entstehen. Diese
Risse entstehen auch durch starke Sonneneinstrahlung im Sommer,
welche die Rinde aufreißen lassen. Das ermöglicht es Pilzen und
Parasiten das ungeschützte Holz des Stammes zu befallen.
Um diese Stammschäden zu vermeiden gibt es verschiedene
Möglichkeiten: z.B.: Stammschutzmatten aus Schilf oder Bambus,
sowie die in Schwetzingen zum Einsatz kommende weiße
Stammschutzfarbe. Vorteile dieses ungiftigen, atmungsaktiven
Schutzanstriches sind unter anderem die Vermeidung von Vandalismus,
eine lange Haltbarkeit von mindestens fünf Jahren und eine bessere
Erkennung der auftretenden Schäden am Stamm. Die weiße Farbe
erleichtert auch die Baumkontrolle und die Pflegemaßnahmen am
Stamm, da die Stadtgärtner – anders als bei der Verwendung von
Stammschutzmatten – eine direkte Sicht auf den Stamm haben.
In Zukunft werden jedoch kaum mehr „weiße Bäume“ zu finden sein,
da die Gärtnerei künftig eine Abtönfarbe verwendet, die dem Stamm
ein natürlicheres Aussehen gibt.
15.10.2012
Ehepaar für ihr umsichtiges und vorbildliches Verhalten nach Raubüberfall geehrt
„Beistehen statt rumstehen“ – Richtig helfen aber nicht
den Helden spielen
Schwetzingen- Für ihr umsichtiges,
vorbildliches und vor allem richtiges Verhalten nach einem
Raubüberfall wurden das Ehepaar Scheffer aus Ilvesheim durch den
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, den Leiter der Kripo
Schwetzingen, Erster Kriminalhauptkommissar Heinz-Günther Fischer
und den Geschäftsführer des Vereins Kommunale Kriminalprävention
Rhein-Neckar e.V., Erster Kriminalhauptkommissar Günther
Bubenitschek, im Rahmen der Aktion „Beistehen statt rumstehen“
geehrt.
Was war geschehen?
Hans Scheffer tankte am 11. August kurz nach 17:30 Uhr sein Auto
an der OMV-Tankstelle in der Mannheimer Straße in Schwetzingen. Er
wurde Zeuge, wie ein 24-Jähriger die Kassiererin bedrohte und
schließlich Geld aus der Kasse und Spirituosen raubte. Der Täter
floh mit dem Fahrrad in Richtung Stadtmitte. Herr Scheffer
verfolgte ihn mit seinem Auto, während seine Ehefrau Helga
Zühl-Scheffer die Polizei über Notruf 110 informierte und über die
Situation auf dem Laufenden hielt. Durch diese präzise
Lagebeschreibung konnte der Täter unmittelbar in einer Gaststätte
durch Polizeikräfte festgenommen werden.
Für ihre Aufmerksamkeit, die gezeigte Zivilcourage und ihr
vorbildliches Verhalten bedankten sich Oberbürgermeister Pöltl, die
Schwetzinger Kripo sowie der Präventionsverein bei Herrn Scheffer
und Frau Zühl-Scheffer mit je einer Urkunde und einem kleinen
Präsent.
Dem Dank schloss sich Frank Stief, Pächter der OMV-Tankstelle,
an. Schließlich konnte durch die schnelle Tataufklärung auch ein
wichtiger Beitrag zum Sicherheitsempfinden geleistet werden
„Beistehen statt Rumstehen“
Die Initiative der Präventionsvereine Kommunale
Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V. Sicheres Heidelberg
(SicherHeid) e.V. und Sicherheit in Mannheim (SiMa) e.V., richtet
sich inhaltlich an der bundesweit propagierten Aktion TU WAS
aus.
Die Auszeichnung in Form einer Urkunde und einem Präsent
erhalten Menschen, die im Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg oder
Mannheim entsprechend handeln. Über die Veröffentlichung der guten
Taten möchten die drei Präventionsvereine auch darauf hinwirken,
das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in der Metropolregion positiv
zu beeinflussen.
Über den Verein Prävention Rhein-Neckar kann man sich auch für
ein Zivilcouragetraining anmelden. Hier können
Hilfssituationen kennengelernt und das richtige Verhalten trainiert
werden. Der nächste Kurs findet am 25.10.2012, 18:00 bis 21:00 Uhr
im Rahmen der Sicherheitswoche im Palais Hirsch statt. Anmeldungen
nimmt die Volkshochschule Schwetzingen unter 06202/20950, info@vhs-schwetzingen.de
entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Aktion „TU WAS“
Das Ziel der Aktion TU WAS, eine "Initiative für mehr
Zivilcourage" ist, innerhalb der Bevölkerung den Gedanken der
Solidarität und des Helfens zu fördern. Oft wissen die Bürgerinnen
und Bürger allerdings nicht, wie sie wirkungsvoll eingreifen
können, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.
Deshalb hat die Polizei sechs praktische Regeln für mehr
Sicherheit zusammengestellt, die jeder anwenden kann.
-
Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.
-
Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
-
Ich beobachte genau und präge mir Täter-Merkmale ein.
-
Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110.
-
Ich kümmere mich um Opfer.
-
Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.
Gefordert ist nicht Heldentum. Vielmehr genügen oft schon
Kleinigkeiten, um eine große Wirkung zu erzeugen. Manchmal reicht
es bereits, das Handy zu benutzen und Hilfe zu holen oder weitere
Passanten um Unterstützung zu bitten.
Schon heute schreiten Bürgerinnen und Bürger immer wieder
couragiert und beherzt in brenzligen Situationen ein. Damit
verhindern sie Schlimmeres oder tragen entscheidend dazu bei, dass
Opfer zu ihrem Recht kommen und Straftaten aufzuklären. Dies ist
umso erfreulicher, da bekanntlich eine Haltung des Wegschauens den
idealen Nährboden für kriminelle Machenschaften bereitet. Deshalb
müssen die Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger, Hilfe zu
leisten, noch gezielter genutzt und die Bereitschaft dafür ins
Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. „Weggeschaut.
Ignoriert. Gekniffen.“ – diese Einstellung kann und darf keiner an
den Tag legen.
Übrigens: Die sechs praktischen Regeln sind seit Januar 2010
auch in allen Zügen, S-Bahnen der Region und auf einem Linienbus
der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft zu sehen.
Weitere Informationen im Internet unter:
www.praevention-rhein-neckar.de
www.aktion-tu-was.de
www.polizei-beratung.de
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
12.10.2012
Stadtgärtnerei wird verschiedene Bäume im Stadtgebiet fällen
Pyramidenbuche statt Pappeln
Die Stadtgärtnerei wird ab der kommenden Woche verschiedene
kranke und nicht mehr standsichere Bäume im Stadtgebiet fällen. Den
Anfang machen zwei Pappeln bei der Trauerhalle am Friedhof. Bei der
Begutachtung der Bäume wurde Stockfäule diagnostiziert. Als Ersatz
wird hier eine Pyramidenbuche neu angepflanzt. Ebenfalls entfernt
wird der Ahorn am Haupteingang des Friedhofes, dessen Wurzeln der
alten Friedhofsmauer Risse zugefügt und diese teilweise auch
angehoben haben. Die Stadtgärtner werden dort im kommenden Jahr
ebenfalls einen Ersatzbaum pflanzen.“
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse www.schwetzingen.de
11.10.2012
Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus aus Schwetzingen
Klare
Entscheidung für Entwurf „Spiegel der Geschichte“ von Matthias
Braun
gs. Schwetzingen. Die Gedenkstätte für
die Schwetzinger Opfer des Nationalsozialismus wird nach dem
Entwurf „Spiegel der Geschichte“ des Würzburger Architekten und
Künstlers Matthias Braun gestaltet. Das beschloss jetzt der
Gemeinderat der Stadt unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. René
Pöltl auf Empfehlung der eigens zu diesem Zweck eingesetzten Jury
mit 15 Ja-Stimmen bei 4 Enthaltungen und 2 Ablehnungen. Die Jury
unter Leitung des Kurators des Projektes, Dr. Dietmar Schuth, der
zuvor in der Ratssitzung die Gründe für die Auswahl vorstellte,
hatte sich nach einer Vorauswahl unter fünf Entwürfen für diesen
ausgesprochen.
Der SPEYER-KURIER berichtete in seinen
Ausgaben vom 3. und 15. September über das Auswahlverfahren und die
öffentliche Präsentation der fünf Entwürfe in der Endrunde des
Verfahrens. Die Einweihung der Gedenkstätte ist für den 27. Januar
2013 – dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des
Nationalsozialismus – auf dem Platz zwischen Rathaus und Hotel
„Adler Post! vorgesehen. Foto: gc
09.10.2012
Tompkins Barracks: US-Streitkräfte sind abgezogen
Ganz
leise ist in diesen Tagen in Schwetzingen die über 60-jährige Zeit
der amerikanischen Militärpräsenz und des freundschaftlichen
deutsch-amerikanischen Miteinanders zu Ende gegangen: Die
US-Soldaten haben jetzt auch die Tompkins Barracks geräumt.
„Das ist für Schwetzingen schon eine historische Zäsur. Deswegen
wollen wir uns auch um eine angemessene, kleine Abschiedsfeier
kümmern. Das entspricht sicher auch dem Wunsch der Schwetzinger,
die viel mit den Amerikanern verbindet“, sagt Oberbürgermeister OB
Dr. René Pöltl, der selbst auch erst vor einigen Tagen offiziell
von dem Abzug erfahren hat. Schon länger war klar, dass aufgrund
der Gesamtabzugspläne für die Region der anvisierte Zeitpunkt 2015
deutlich vorgezogen werden wird. Bekannteste Einheit in den
Tompkins Barracks war lange Jahre die U.S. Army Europe (USAEUR)
Band & Chorus mit vielen bemerkenswerten Auftritten in
Schwetzingen, der Region, Deutschland und ganz Europa.
In den nächsten Wochen wird die Kaserne nun für die Übergabe an
die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vorbereitet.
Gemeinsam soll es dann 2013 auch mit der Stadt in die weiteren
Überlegungen für künftige Nutzungen gehen. Dann soll es auch einen
Tag der offenen Tür sowie eine Begehung mit interessierten
Unternehmen geben. Auf dem ca. 36 ha großen Gelände stehen ca. 30
militärische Zweckbauten, die möglicherweise z.T. auch
denkmalschutzwürdig sein werden.
Bereits im Mai wurde die Kilbourne Kaserne offiziell an die
Bundesrepublik Deutschland, bzw. an die beauftragte Bundesanstalt
für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Schwetzingen
zurückgegeben. Im unmittelbaren Anschluss daran wurde der
Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Schwetzingen und der BImA
zur Weiterentwicklung des Kilbourne-Geländes unterzeichnet. Zur
Zeit laufen dort die Machbarkeitsuntersuchungen für ein naturnahes
Wohnprojekt. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
09.10.2012
Regenten der Region willkommen: 1. Hoheitentreffen der Metropolregion Rhein-Neckar in Schwetzingen
Nahezu 150
gekrönte Häupter aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz im
kurfürstlichen Ambiente des Schwetzinger Schlosses – dieses Bild
verzückte nicht nur die Gäste des 1. Hoheitentreffens der
Metropolregion Rhein-Neckar sowie viele Besucher des Schlossgartens
und der Schwetzinger Innenstadt. Auch Petrus, seines Zeichens
himmlische Hoheit über das Wetter, schien vom Anblick der vielen
Regentinnen und Regenten ganz angetan: Entgegen seiner Absicht, den
Herbst an diesem ersten Oktober-Wochenende standesgemäß
einzuläuten, ließ er aristokratische Milde walten, als sich die
royalen Repräsentanten der Metropolregion Rhein-Neckar zum
obligatorischen Gruppenfoto vor historischer Kulisse versammelten –
angefangen bei Apfel- und Blütenköniginnen über Tollitäten und
Lieblichkeiten der fünften Jahreszeit und zahlreiche Weinhoheiten
bis hin zu Tabak- und Zwiebelköniginnen.
Dank an Botschafter der Metropolregion
Rhein-Neckar
Zuvor hieß
Schwetzingens Spargelkönigin Katharina I. die knapp 400 Gäste im
Mozartsaal der kurfürstlichen Sommerresidenz willkommen. In seinem
anschließenden Grußwort zeigte sich Oberbürgermeister Dr. René
Pöltl begeistert von der Idee des Hoheitentreffens und der enormen
Resonanz auf die erste Veranstaltung dieser Art in der Region. „Ich
bin mir ziemlich sicher, dass seit Kurfürst Carl-Theodors
Regierungsantritt im Jahr 1742 bis zum heutigen Tag keine so große
Zahl von Majestäten, Königlichen Hoheiten und gekrönten Häuptern
gemeinsam im Schwetzinger Schloss war. Es mussten also immerhin 270
Jahre vergehen, bis uns dieses Kunststück gelungen ist“.
Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender Verein Zukunft
Metropolregion Rhein-Neckar und Hornbach Holding AG, würdigte die
Regentinnen und Regenten als wunderbare Repräsentanten der
Metropolregion Rhein-Neckar: „In Ihrem Ehrenamt kommt die
große Vielfalt und Lebensfreude unserer Region zum Ausdruck. Sie
tragen mit Ihrem Engagement einen wichtigen Teil dazu bei, dass
unsere Heimat das ist, was sie ist: Eine Region, in der man
außerordentlich gerne lebt und arbeitet. Dafür möchten wir Ihnen
heute danken“, sagte Hornbach. Zugleich ermunterte er die
Anwesenden, den regionalen Gedanken auch in ihrem besonderen
Ehrenamt zu leben: „Ich wünsche mir, dass Sie als Botschafter immer
auch ein Stück Region im Herzen tragen, wenn Sie Ihre Heimat bei
den unterschiedlichsten Anlässen repräsentieren“, so Hornbach. Nach
Musik von „Between the Times“ spannte zum Abschluss des Festakts
Andreas Falz (Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)
den Bogen von der Zeit der Kurfürsten bis in die Gegenwart und
stellte dabei ehrenwerte Persönlichkeiten vor, die dem Schloss in
seiner wechselvollen Geschichte einen Besuch abstatteten.
Buntes
Rahmenprogramm beim Schwetzinger Mozartsamstag
Organisiert und durchgeführt wurde das 1. Hoheitentreffen in
enger Zusammenarbeit zwischen dem Verein Zukunft Metropolregion
Rhein-Neckar, der Stadt und dem Stadtmarketing Schwetzingen sowie
den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg.
Eingebettet war es in den Mozart-Samstag, der anlässlich des 37.
Schwetzinger Mozartfests (noch bis 14.10.) stattfand. Nach dem
offiziellen Festakt und Fototermin zogen die Hoheiten so auch
angeführt von einem Landauer Zweispänner samt Entourage vom
Schlossgarten durch die Innenstadt bis zu den „Kleinen Planken“ vor
das Lutherhaus. Dort fanden ein Luftballonwettbewerb sowie eine
Hoheiten-Autogrammstunde statt. Darüber hinaus warteten in der
gesamten Innenstadt den ganzen Tag über zahlreiche Stände – zumeist
aus den Herkunftsorten der Hoheiten – mit Spezialitäten und
Informationsmaterialien auf die Besucher. Metropolregion
Rhein-Neckar, Presse; Foto: Stadt Schwetzingen
08.10.2012
Spoleto und Umbrien als Partner
Landrat Stefan
Dallinger und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl suchen Wege des
erweiterten Austauschs mit Spoleto und der Region
Umbrien
Landrat Stefan Dallinger und Oberbürgermeister
Dr. René Pöltl besuchten in diesen Tagen Schwetzingens Partnerstadt
Spoleto. Landrat Dallinger hatte OB Dr. Pöltl gebeten, ihn dabei zu
unterstützen, einen erweiterten kulturellen Austausch mit Spoleto
und der Region Umbrien zu prüfen. Dr. Pöltl nutzte die Gelegenheit
zugleich, mit seinem Spoletiner Amtskollegen Daniele Benedetti die
kommenden Aktivitäten der Städtepartnerschaft abzustimmen.
Beim Gespräch im Rathaus der Stadt Spoleto wurde
schnell deutlich, dass es Spoleto begrüßen würden, wenn der
Landkreis Rhein-Neckar den kulturellen Austausch zwischen Spoleto
und Schwetzingen ergänzen würde. Auch der mögliche Austausch des
Rhein-Neckar-Kreises mit der Region Umbrien wurde von Bürgermeister
Benedetti positiv gesehen und unterstützt. Im anschließenden
Gespräch mit der Region Umbrien und deren Vizepräsidentin Carla
Casciari wurde schnell deutlich, dass sich beide Seiten einen
weitergehenden Austausch gut vorstellen können. Daher wurden
weitergehende Gespräche und Überlegungen für die nähere Zukunft
vereinbart. Hier könnte – wenn möglich – im Jahr 2014 ein erster
Austausch stattfinden.
OB Dr. Pöltl überbrachte seinem Kollegen
Benedetti viele Grüße aus Schwetzingen. Benedetti sagte eine
Beteiligung der Stadt Spoleto am diesjährigen Schwetzinger
Weihnachtsmarkt zu, zugleich lud er Schwetzingen ein, wieder beim
diesjährigen Weihnachtsmarkt in Spoleto einen Stand zu betreiben.
Die Einladung zum Spargelfest am ersten Maiwochenende 2013 nahm
Bürgermeister Benedetti gerne an. Alle freuen sich bereits auf die
weiteren Begegnungen in Italien oder Deutschland. Bei den
Gesprächen wurde sehr deutlich, wie angespannt derzeit die Lage in
Italien ist. Spoleto bekommt die Wirtschaftskrise und die
Sparmaßnahmen der italienischen Regierung heftig zu spüren und muss
mit einem großen Rückgang der Einnahmen und starken Begrenzungen
der Ausgabeseite fertig werden. Eine Herausforderung, die derzeit
viele Kräfte kostet und alle Verantwortlichen in Spoleto sehr in
Anspruch nimmt und belastet. Stadtverwaltung Schwetzingen;
Foto: Pöltl
04.10.2012
Schädlingsbekämpfung im Stadtgebiet
Um das Ausbreiten der Rattenpopulation im Stadtgebiet
einzudämmen, sind im Moment an verschiedenen Stellen Köderdosen mit
Nagerschädlingsmittel ausgelegt. Die Köderdosen wurden vor allem im
Bereich des Gartenschauparks zwischen Mittelanschluss und
Parkkindergarten ausgelegt und sind ohne direkten Kontakt für
Kinder und Haustiere völlig ungefährlich.
Dennoch bittet die Stadtverwaltung um erhöhte Aufmerksamkeit und
Vorsicht: Das Schädlingsbekämpfungsmittel befindet sich in der Dose
und kann nur bei direktem Kontakt zu Gifterscheinungen führen.
Achten Sie bitte deshalb darauf, dass Kinder die Boxen beim Spielen
nicht gewaltsam öffnen. Die Boxen verfügen über eine spezielle
Sicherung gegen unvorsichtiges Öffnen.
Die Bekämpfungsaktion ist notwendig geworden, da in jüngster
Zeit die Anzahl der Ratten im Stadtgebiet stark zugenommen hat. Die
Stadtverwaltung bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe. Vor
allem „wilder Müll“, also Hausmüll, der in öffentlichen Mülltonnen
rechtswidrig entsorgt wird, verschärft das Problem. Durch die
verbotene Müllentsorgung werden Ratten verstärkt in öffentliche
Bereiche gezogen. Die illegale Müllentsorgung stellt eine
Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld belegt
werden.
25.09.2012
Stadtinformation orientiert sich mit neuen Öffnungszeiten am Bedarf der Kunden
Die Stadtinformation gestaltet ihre Öffnungszeiten künftig noch
kundenfreundlicher. Sie ist dann insbesondere in den
besucherstarken Sommermonaten auch an Sonn- und Feiertagen mit
touristischem Infomaterial und persönlicher Beratung für die Kunden
da. In den Wintermonaten schließt die Stadtinformation dafür etwas
früher ihre Türen.
Ab dem 1. Oktober gelten folgende Öffnungszeiten:
Oktober bis März:
Montag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr,
Samstag: 10 bis 13 Uhr.
April bis September:
Montag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr,
Samstag, und zusätzlich Sonntag und an Feiertagen: 11 bis 15
Uhr.
Damit passt sich die Stadtinformation auch den Öffnungszeiten
des Besucherzentrums im Schloss an.“
21.09.2012
"Behindertenbeirat der Stadt Schwetzingen tagt am 26. September
Der Behindertenbeirat tagt wieder am Mittwoch, 26. September,
um 18 Uhr im Kleinen Sitzungssaal im Rathaus.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls der 15. Sitzung des Beirats
4. Internet-Stadtführer Schwetzingen - Hürdenlos
4.1 Bericht Arbeitsgruppe Stadtführer - Hürdenlos
4.2 Hardcopies aus dem Internet – Stadtführer in
Stadtinformation, Generationenbüro und Bürgerbüro
5. Barrierefreier Zugang zum Karl-Wörn-Haus - Sachstand
6. Forum mobiles Schwetzingen
6.1. Berichte der Sprechstundenbesucher
6.2. Weiteres Vorgehen
7. Sonstiges
8. Ort und Zeit der nächsten Sitzung
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich
willkommen."
18.09.2012
„Schwetzingen in die ‚Welt tragen‘
Seit August wird die erfolgreiche Kollektion von
Schwetzingen Souvenirs um original Robin-Ruth Polo-Shirts
Schwetzingen und die Robin-Ruth Tasche Schwetzingen im „neon Style“
erweitert. Die Polo-Shirts in den Farben Weiß und marineblau kosten
20,90 Euro und sind von Größe S bis XXL erhältlich. Die
Umhängetaschen kosten 21,90 Euro. Kaufen kann man beides in der
Stadtinformation, im Schloss-Shop und im Kundenforum der
Schwetzinger Zeitung. Die Artikel können auch bei der
Stadtinformation Schwetzingen, Dreikönigstraße 3, 68723
Schwetzingen, Tel. 06202-945875, stadtinfo@schwetzingen.de
bestellt werden.
Die Stadtinformation hat einige der Shirts und Taschen auch ins
Ausland verkauft und kam so auf die Idee, einen Foto-Wettbewerb ins
Leben zu rufen. Bis Ende des Jahres können alle neuen
Besitzer/innen, die sich im Urlaubsort oder am Wohnort im Ausland
mit den angezogenen Shirts und Taschen fotografieren, die
„Beweis-Fotos“ per Email an die Stadtinformation schicken
(stadtinfo@schwetzingen.de).
Die schönsten Fotos werden dann auf der Facebook-Seite www.facebook.com/schwetzingen.de
veröffentlicht. Unter allen Einsendern werden attraktive Preise
verlost.“
Foto-Aktion der Stadtinformation zu den neu erhältlichen
Schwetzingen Polo-Shirts und Taschen – T-Shirts im Urlaub anziehen
und Beweisfoto per Mail schicken – Unter allen Einsendern werden
attraktive Preise verlost.
15.09.2012
Entscheidung über Schwetzinger Gedenkstätte für die Opfer des Nazi-Terrors auf die Zielgerade eingebogen
Jury bekennt
sich zu Matthias Brauns “Spiegel der Geschichte”.
Der Entscheidungsprozess über die Schwetzinger
Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus,
die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus entstehen soll - sie
ist jetzt wohl in die “Zielgerade” eingebogen. Gestern nun waren
die Bürgerinnen und Bürger der Residenzstadt zur öffentlichen
Vorstellung der in die Endrunde gekommenen Entwürfe in das
Kulturzentrum “Palais Hirsch” eingeladen, ehe der Gemeinderat der
Stadt dann am 27. September die endgültige Entscheidung darüber
treffen wird, welcher der Entwürfe in den nächsten Monaten
realisiert werden sollten.
War es dem Wetter geschuldet - kurz vor Beginn der
Veranstaltung ging über der Stadt erneut ein schwerer Regenguss
nieder - oder fühlten sich die Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger
durch die breite öffentliche Diskussion sowie durch die umfängliche
Präsentation der fünf in die “Endrunde” gekommenen Entwürfe bereits
vorher umfänglich informiert - die Resonanz aus der Bürgerschaft
jedenfalls war eher gering, so dass sich Oberbürgermeister Dr.
René Pöltl bei seiner Begrüßung insbesondere auf die in großer
Zahl erschienenen Pressevertreter sowie auf die Mitglieder der Jury
beschränken konnte.
Dr. Pöltl schilderte noch einmal den Werdegang des
vieldiskutierten Projektes - der SPEYER-KURIER berichtete
ausführlich am 03.09.2012 - und bedankte sich noch einmal
ausdrücklich bei den Mitgliedern der Jury für ihre zielführende
Arbeit. “Mit dem heutigen Tag möchten wir die Diskussion über das
Projekt noch einmal auf eine breite, bürgerschaftliche Basis
stellen und in diesem Sinne zugleich auch die angestrebte
Bürgerbeteiligung herstellen”, betonte der Oberbürgermeister.
Der Kurator der Jury, Dr. Dietmar Schuth,
Vorsitzender des Schwetzinger Kunstvereins, stellte sodann
gemeinsam mit der Leiterin des Heideberger Kunstvereins, Susanne
Weiß, die eines der drei externen Mitglieder der Auswahljury
war, die fünf in den letzten Wochen auch im Foyer des Rathauses
präsentierten Entwürfe vor und erläuterte ausführlich Vorzüge und
kritikwürdige Details der fünf Arbeiten. Nach einer gründlichen
Begutachtung durch die anwesenden Gäste offenbarte Dr. Schuth
schließlich auch den Favoriten der Jury für die Realisierung: Es
ist dies der Entwurf des Würzburger Bildhauers und Architekten
Matthias Braun “Spiegel der Geschichte”.
Mit diesem Votum, so betonte Oberbürgermeister Dr.
Poeltl anschließend, sei jedoch noch keine endgültige Entscheidung
darüber gefallen, welcher Entwurf nach seiner Realisieung am 27.
Januar 2013 - dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des
Nationalsozialismus - eingeweiht werden wird. “Die Entscheidung
darüber obliegt einzig und allein unserem Gemeinderat”, so der
Oberbürgermeister abschließend. cr
15.09.2012
Zum 186. Todestag Johann Peter Hebels
Einladung zu Gedenkveranstaltungen am Samstag, 22.
September: Gedenken am Grabe und Hebeltrunk
Am 22. September 2012 jährt sich zum 186. Mal der Todestag des
Dichters und Theologen Johann Peter Hebel. Er verstarb im Jahre
1826 bei einem Besuch seines Freundes Zeyher in dessen Haus (dem
heutigen Amtsgericht) in Schwetzingen. Die Stadt Schwetzingen und
der Landesverein Badische Heimat e.V. / Regionalgruppe Schwetzingen
laden die interessierte Öffentlichkeit aus Anlass des 186.
Todestags am Samstag, 22. September, zu Gedenkveranstaltungen in
der Stadt ein.
Den Auftakt bildet um 14 Uhr vor dem Hebelhaus in der
Hildastraße ein „Gedenken am Grabe“. Nach der Begrüßung durch
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl wird sein Amtskollege aus Hausen
im Wiesental Martin Bühler ein Hebel Gedicht rezitieren. Zur
Kranzniederlegung der Hebelgemeinde wird Prälat Traugott Schächtele
aus Schwetzingen sprechen.
An die Kranzniederlegung schließt sich um 15 Uhr im Palais
Hirsch uf dem Schlossplatz der Hebeltrunk an. Markus Manfred Jung
wird den Festvortrag „Das Gewitter“ halten. Anschließend findet die
Verleihung des Hebelpreises an Schüler der Schwetzinger Schulen
sowie die Verleihung einer einjährigen Ehrenmitgliedschaft im
Verein Badische Heimat Freiburg e.V. an Dr. Volker Kronemayer
statt. Musikalisch umrahmt werden beide Veranstaltungspunkte durch
die Stadtkapelle Schwetzingen.
Die interessierte Bevölkerung ist herzlich zur Teilnahme
eingeladen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
14.09.2012
DECATHLON feiert Richtfest im Logistikzentrum Schwetzingen
Auf dem ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerk, auf dem der
französische Sportartikelhersteller und –händler DECATHLON sein
erstes deutsches Logistikzentrum errichtet, wurde gestern das
Richtfest gefeiert. "Wir sind voll und ganz im Plan und ich bin mit
dem Baufortschritt sehr zufrieden", freut sich auch Bauleiter Sven
Maier von der beauftragten Bremer AG. Inzwischen steht der Rohbau.
Nun kann mit dem Innenausbau begonnen werden. „Mit den
Elektroarbeiten haben wir bereits angefangen, als Nächstes folgt
der Einbau des Stahlbetonbodens und der Verladetechnik. Wenn alles
weiterhin so gut nach Plan läuft, rechnen wir mit einer
Inbetriebnahme ab April 2013“, so Recep Sari, Expansionsleiter für
die Region Baden bei Decathlon.
Auch der Lagerleiter ist inzwischen nominiert: Der 25-jährige
Thibault Moraisin hat 3 Jahre lang als Transportleiter im
französischen Decathlon- Lager in Mulhouse-Wittenheim gearbeitet
und bringt somit die benötigte Erfahrung mit. „Inzwischen haben wir
auch schon mit der Rekrutierung der Teamleiter begonnen“, erklärt
Dominique Tousch, Regionalleiter BaWü bei Decathlon.
Wer sich um eine Stelle im Logistikzentrum in Schwetzingen
bewerben möchte, kann seine Bewerbungsunterlagen gerne an jobs.schwetzingen@decathlon.com senden.
12.09.2012
Forum „mobiles Schwetzingen“: Workshops starten am 11. September
Über 70 Vertreter aus der Bürgerschaft, aus Einzelhandel und
Interessengruppen nutzten in den vergangenen Wochen die
Möglichkeit, in den Sprechstunden und per Fragebogen ihre
Einschätzungen und Wünsche zum Thema Mobilität in Schwetzingen zu
äußern. Auch die letzte Sprechstunde am vergangenen Mittwoch wurde
noch einmal rege genutzt. Sonja und Christoph Hupfer vom
gleichnamigen Ingenieurbüro haben im Auftrag der Stadt viele
Gespräche geführt und alle Anregungen zum Thema aufgenommen. Diese
fließen in die sich jetzt anschließenden Workshops ein.
Am Dienstag den 11. September werden ab 18:30
Uhr im Josefshaus, Schlossstraße 8, die bisherigen Ergebnisse und
die Themen der nachfolgenden Workshops vorgestellt. Dort werden
dann Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Büro Hupfer
Ingenieure konkrete Themen und Aufgaben bearbeiten.
Die Workshops sind dann jeweils dienstags am 9. + 30. Oktober
und am 18. Dezember von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr.
Bis auf den 30. Oktober (Veranstaltungsort Palais Hirsch,
Schlossplatz 2) finden alle Workshops im Josefshaus statt. Wie
schon bei den Sprechstunden ist die Teilnahme an den Workshops für
alle Interessierten frei, eine Anmeldung aus organisatorischen
Gründen jedoch erwünscht. Die Stadt Schwetzingen freut sich über
eine weiterhin rege Beteiligung am Forum mobiles Schwetzingen.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
03.09.2012
Städtische Facebook-Seite: Aus ‚Schlossplatz‘ wurde ‚Schwetzingen.de‘
Die städtische Facebook-Seite erscheint seit dem Wochenende
unter einem neuen Namen. Aus ‚Schlossplatz‘ wurde
‚Schwetzingen.de‘. Geändert hat sich damit auch die so genannte
URL, also die Webadresse. Statt ‚facebook.com/schlossplatz‘ heißt
es jetzt ‚facebook.com/schwetzingen.de‘. Wer die Facebook-Präsenz
auf dem PC in seinen Favoriten abgespeichert hatte, sollte daher
auch die URL entsprechend ändern.
Abgesehen vom Namen der Seite bleibt inhaltlich alles beim
Alten. Das Presse-Team der Stadt versorgt die Nutzer auch weiterhin
mit allen aktuellen Neuigkeiten und wichtigen Informationen aus
Schwetzingen.
Hintergrund für die Umbenennung war die Aufforderung von
Facebook an die Städte, ihre jeweiligen Seiten "eindeutiger" zu
benennen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
Gedenkstätte: Öffentliche Vorstellung der Entwürfe am 12. September
Fünf Entwürfe für die vorgesehene Gedenkstätte zur Erinnerung an
die Opfer des Nationalsozialismus, die in direkter Nachbarschaft
zum Rathaus entstehen soll, stellt die Stadt am Mittwoch, 12.
September, im Palais Hirsch der Öffentlichkeit vor. Nach der
Begrüßung durch Oberbürgermeister René Pöltl wird der Leiter des
Schwetzinger Kunstvereins Dr. Dietmar Schuth, der auch Kurator der
Jury ist, die Entwürfe anhand eines PowerPoint Vortrages erläutern.
Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Die
interessierte Bürgerschaft ist herzlich zur Veranstaltung
eingeladen.
Noch bis zum 12. September werden die von der Jury ausgewählten
fünf Entwürfe auf Stellwänden im Foyer des Rathauses präsentiert
und können dort zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt
werden.
Am 27. September trifft dann der Gemeinderat die Entscheidung.
Für den 27. Januar 2013 – dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer
des Nationalsozialismus – ist die Einweihung auf dem Platz zwischen
Rathaus und Hotel Adler Post vorgesehen. Alle weiteren
Informationen zu den ausgewählten Entwürfen, der Besetzung der Jury
und zum Hintergrund des Verfahrens sind im Internet unter www.schwetzingen.de abrufbar.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
Der SPEYER-KURIER berichtete bereits über fünf
Entwürfe. 
03.09.2012
“Sie gehörten zu uns...” Schwetzingen gedenkt mit einem Mahnmal den Opfern der nationalsozialistischen Willkürherrschaft
Fünf
Entwürfe werden im Rathaus gezeigt
cr. Schwetzingen. Die Schwetzinger
Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus -
sie ist ihrer Verwirklichung einen guten Schritt näher gerückt. Im
Foyer des Rathauses können derzeit während der üblichen
Öffnungszeiten die von einer fachkundigen Jury aus 72 Entwürfen
ausgewählten Arbeiten besichtigt werden, ehe sie dann im Rahmen
eines Bürgertermins am 12. September im “Palais Hirsch” die
interessierte Öffentlichkeit noch einmal eingehender begutachten
kann. Am 27. September wird dann der Gemeinderat die
abschließende Entscheidung darüber treffen, welcher der
Entwürfe zur Ausführung kommen wird - für den 27. Januar 2013
- dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des
Nationalsozialismus - ist die Einweihung des Mahnmals auf
dem Platz zwischen Rathaus und dem Hotel “Adler Post”
vorgesehen.
Bis 15. Juni lief die öffentliche Ausschreibung für
das Mahnmal. Am 9. Juli tagte die vom Gemeinderat der Stadt
eingesetzte Jury unter der Leitung von Kurator Dr. Dietmar Schuth
vom Kunstverein Schwetzingen, externen Experten, Vertretern der
Fraktionen und der Verwaltung, die entsprechend dem im Frühjahr
festgelegten Verfahren eine Endauswahl von 5 Entwürfen zu treffen
hatte.
Diese fünf nunmehr in die öffentliche
Diskussion mit der Bürgerschaft geschickten Arbeiten
sind:
“Die große Lilie” von Bernd Münster und Michael
Ziercke, Kiel, 
“Spurenfeld” von Reinhard Krehl und Carsten Busse,
Leipzig, 
“Spiegel der Geschichte”, von Matthias Braun,
Würzburg, 
“Kaddisch” von Marion Anna Simon, Köln 
“Gebrochenen Leuchten” von Anika Gründel, Florian
Kirfel und Johanna Meibohm, Weimar 
Diese Auswahl wurde von der elfköpfigen Jury aus
sechs städtischen und fünf Fachjuroren vorgenommen. Im einzelnen
gehörten dieser Jury an:
Die Städtische Juroren:
Dr. René Pöltl, Jurist - Oberbürgermeister der
Stadt Schwetzingen
Dr. Walter Manske, Diplom-Biologe -
Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat
Herbert Nerz, Gärtnermeister -
Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat
Dr. Jürgen Grimm, Rechtsanwalt -
Fraktionsvorsitzender des Schwetzinger Wählerforums 97 e.V. im
Gemeinderat
Elfriede Fackel-Kretz-Keller,
Sozialversicherungsfachangestellte - Stadträtin Freie Wähler
Vereinigung (FWV) und
Joachim Kresin, Diplom-Archivar - Leiter des
Stadtarchivs Schwetzingen
Dazu die Fachjuroren:
Dr. Barbara Gilsdorf, Kunsthistorikerin -
Kulturreferentin der Stadt Schwetzingen.
Prof. Hans Gercke, Kunsthistoriker - Leiter des
Heidelberger Kunstvereins von 1970 bis 2006 und Lehrbeauftragter an
der Universität Heidelberg.
Susanne Weiß, Diplom-Museologin - Leiterin des
Heidelberger Kunstvereins seit 2012 und
Prof. Dr. Edgar Wolfrum, Historiker - Inhaber des
Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Heidelberg.
Kurator
Dr. Dietmar Schuth M.A., Kunsthistoriker -
Künstlerischer Leiter der Kunstvereine Schwetzingen und Worms.
Mit dem
Mahnmal will die Stadt an die Schwetzinger Opfer des
Nationalsozialismus erinnern. Dabei soll an alle Opfer des
nationalsozialistischen Terrors gedacht werden - jüdische
Mitbürgerinnen und Mitbürger, politische Gegner der Nazis,
Widerstandskämpfer und Homosexuelle - alle, die verfolgt und
ermordet wurden. Zahllose ausländische Zivilarbeiter und
Kriegsgefangene - die Quellen sprechen von 2.500 Personen, von
denen 1.550 namentlich bekannt sind - wurden in Schwetzingen als
Zwangsarbeiter missbraucht, einige davon verstarben in der Stadt.
Insgesamt sind für den Zeitraum von 1933 bis 1945 etwa sechzig
Todesopfer bekannt.
Vor der sogenannten “Machtergreifung” im Jahre 1933
lebten knapp 90 Bürger jüdischen Glaubens in der kleinen
Residenzstadt, von denen die meisten schon vor 1940 in die
benachbarten Großstädte abwanderten. 1940 wurden die letzten fünf
Juden aus Schwetzingen in das Internierungslager Gurs am Fuße der
französischen Pyrenäen deportiert, von wo aus sie 1944 in das
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt und dort getötet
wurden.
Nach dem Krieg erinnerte nur noch der bis heute
bestehende jüdische Friedhof an die reiche Geschichte der kleinen
jüdischen Gemeinde in Schwetzingen - die Synagoge - in der nach ihr
benannten Synagogengasse - der heutigen Invalidengasse - war, wie
die meisten jüdischen Gotteshäuser, bereits in der
Reichspogromnacht niedergebrannt worden, so dass die verbliebenen
Juden ihre Gottesdienste in wechselnden Bethäusern in privaten
Anwesen, u.a. aber auch im nördlichen Zirkelsaal des Schlosses
abhalten mussten.
Erst durch ein Schülerprojekt unter dem
Titel “Sie gehörten zu uns...” wurde im Jahr 1979 die
Erinnerung an die jüdischen Mitbürger der Stadt und ihr bedeutsames
kulturelles wieder belebt. Dies war wohl auch der Ausgangspunkt für
die Überlegungen für eine Erinnerungsstätte, das jetzt in die
Endphase seiner Realisierung einmündet.
Das Mahnmal, für dessen Ausführung der Schwetzinger
Gemeinderat eine Summe von 25.000 Euro bereitgestellt hat, soll die
Inschrift tragen:
"Im Gedenken an die Schwetzinger Opfer des
Nationalsozialismus und zur Mahnung an die Wahrung der Demokratie,
der Menschenrechte und der Grundrechte.
Für die Schwetzinger Bürgerschaft - Der
Gemeinderat und der Oberbürgermeister am 27. Januar 2013".
30.08.2012
“Lieber den direkten Gedankenaustausch suchen, als nur Papiere hin- und herschieben”
Regierungspräsidentin
Nicolette Kressl zu Gast auf den Konversionsflächen in
Schwetzingen
von Gerhard Cantzler
Sie werden in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren
noch so manches gemeinsame Problem zu bewältigen haben, die beiden
kurpfälzischen Nachbarstädte Speyer und Schwetzingen. Eines davon:
Die Konversion - in Speyer durch den Verlust der Spezialpioniere
der Bundeswehr in der Kurpfalzkaserne, in Schwetzingen durch den
bereits vollzogenen Abzug der US-amerikanischen Streitkräfte aus
ihren militärischen Liegenschaften in den Tomkins- und Kilbourne
Baracks. Das wurde heute nachmittag einmal mehr beim Antrittsbesuch
der zum 1. Juni dieses Jahres frisch ernannten neuen Präsidentin
des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Nicolette Kressl (SPD),
deutlich.
Gemeinsam mit
Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, seinem 1.
Bürgermeister Dirk Elkemann, Stadtbaumeister Mathias Welle und
Pressesprecher Wolfgang Leberecht war die Präsidentin heute auf das
Gelände der Kilbourne-Kaserne im Norden der Festspielstadt
gekommen, wo Dr. Pöltl ihr die besondere Problematik der
anstehenden Konversion in Schwetzingen erläuterte. Gut 70 ha
Flächen - etwa so viel wie der Schwetzinger Schloßgarten umfasst -
müßten im Laufe der nächsten Jahre überplant und einer neuen
Nutzung zugeführt werden, stellte Dr. Pöltl dabei heraus - 1,5 ha
davon auf dem kleineren Areal der Kilbourne-Kaserne, der weitaus
größere Teil auf der Liegenschaft der Tomkins-Barraks. Beide
Fläche, so machte der Oberbürgermeister deutlich, seien von zum
Teil hochwertigen Wald- und Naturdünenflächen umgeben, deren
zukünftige Widmung derzeit überprüft werde. “Wir wollen alle
Maßnahmen im Einklang mit der umgebenden Natur angehen”, stellte
Dr. Pöltl dazu heraus. Dazu sei bei jedem Schritt die enge
Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium unabdingbar. “Wir habe
in der Vergangenheit von den Regierungspräsidenten viel
Unterstützung erfahren und sind uns eigentlich sicher, dass das
auch künftig so sein wird”.
Für das Areal
der Kilbourne Baracks könne sich die Stadt, so ihr
Oberbürgermeister, eine vorrangig notwendige Wohnbebauung
vorstellen. Immerhin habe die Stadt in den vergangenen zehn Jahren
mangels flächenmäßiger Entwicklungsmöglichkeiten rund 1.000
Einwohner verloren, “das war ein schwerer Aderlass, den wir jetzt
hier vielleicht kompensieren können”. Für die weitaus größere
Fläche der Tomkins-Kaserne komme eine solche Nutzung allerdings
eher nicht in Frage - hier biete sich, ähnlich dem Gelände des
ehemaligen Reichs- und Bundesbahn-Ausbesserungswerkes eine
Gewerbenutzung an.
Für die vorrangige Klärung der ökologishen Fragen
sprach sich auch die neue Regierungspräsidentin - zuletzt Mitglied
im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Rastatt und in der Zeit
der Großen Koalition Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesfinanzministerium - aus: “Es war schon spannend, zu erfahren,
wie viele FFH (Flora-Fauna-Habitat d.Red.)-Flächen es hier auf dem
Gelände gibt - wie viele seltene Tier- und Pflanzenarten hier
leben”. Danach müsse dann der Flächenbedarf der Stadt für neue
Wohnnutzungen geklärt werden, so Nicolette Kressl, die darauf
verwies, dass die neue baden-württembergische Landesregierung
überaus zurückhaltend mit dem künftigen Flächenverbrauch umgehen
wolle. Stadt und Regierungspräsidium müßten deshalb auch bei der
Planung neuer Wohnquartiere Schritt für Schritt und in enger
Abstimmung und überaus behutsam vorgehen: “Dabei sollten wir uns
lieber zusammensetzen und reden als nur Papiere hin- und
herschieben”, sprach sie sich für eine pragmatische,
sachorientierte Herangehensweise aus.
Dass die neue
Regierungspräsidentin ihre Aufgabe durchaus auch
grenzüberschreitend zu verstehen scheint, mag sicher auch der
Umstand unterstreichen, dass sie sich von ihrem Besuch in
Schwetzingen aus unmittelbar über den Rhein zu einem
Gedankenaustausch mit ihrem rheinland-pfälzischen Kollegen, dem
Präsidenten der Struktur und Genehmigungsdirektion SGD in
Neustadt/Weinstraße, Dr. Hans-Jürgen Seimetz, aufmachte. Gemeinsame
Überlegungen zu gleichartigen Problemen - sicher ein guter Weg in
die Zukunft. Foto: gc
28.08.2012
Neuer Seniorenwegweiser des Kreises ab sofort im Generationenbüro erhältlich
„Älter werden im Rhein-Neckar-Kreis“ lautet der Titel des
Seniorenwegweisers, der vom Kreisseniorenrat komplett neu aufgelegt
wurde. Dieser kann ab sofort kostenlos im Generationenbüro der
Stadt Schwetzingen abgeholt werden.
Auf 78 Seiten gibt es eine Fülle von Tipps, Hilfen und
Freizeitangeboten rund ums Thema älter werden. Vereine, Verbände
und andere Leistungsanbieter haben ein Netz von Beratungsstellen
und Angeboten geschaffen. Senioren und Angehörige finden hier
ergänzend zu den persönlichen Beratungsangeboten viele wichtige und
wertvolle Informationen.
Das Generationenbüro am Schlossplatz 4 ist montags, dienstags
von 8-12 Uhr und donnerstags von 8-12 und 14-18 Uhr geöffnet.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
09.08.2012
Reisezentrum Schwetzingen: Samstags künftig geschlossen
Aufgrund der stark zurück gegangenen Kundenfrequenz am Schalter
wird das Reisezentrum Schwetzingen im Bahnhof künftig samstags
geschlossen sein. Gleichzeitig verlängert sich die Mittagspause
montags bis freitags um 15 Minuten (jeweils 12-13 Uhr). Dies konnte
Manfred Bradel, Leiter des Vertriebsservices Baden-Württemberg der
DB Vertrieb GmbH, Oberbürgermeister Dr. René Pöltl vorab im
persönlichen Gespräch erläutern.
„Ich machte deutlich, wie wichtig ein persönlicher Service
gerade auch für die älteren Bürgerinnen und Bürger, die sich mit
den modernen Automaten oft schwer tun, immer noch ist“, sagte
Pöltl. Er sei deswegen froh, dass die Öffnungszeiten unter der
Woche auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben sollen.
Gleichzeitig musste er einräumen, dass die Umsatzzahlen am Samstag
wirklich so gering waren, dass ein Betrieb schwer zu rechtfertigen
sei.
Ein Großteil der Kunden benutzt in der Praxis die vorhandenen
Automaten, mit denen die Fahrplanauskunft, der Kartenverkauf, die
Sitzplatzreservierung und das Abholen vorbestellter Karten möglich
ist. Die Bahn weist darauf hin, das für Kunden auch die Reisebüros
in der Carl-Theodor-Straße 1 und in der Friedrichstraße 33 als
Agenturpartner zur Verfügung stehen.
Für interessierte Gruppen, z.B. Senioren, bietet die Bahn auch
Schulungen zur Bedienung der Fahrkartenautomaten an. Sollte sich
genügend Nachfrage zeigen, ist die Stadt gerne bereit, dies
gemeinsam mit der Bahn vor Ort zu organisieren. Anmeldungen sind
unter automatenschulungen-bw@deutsche-bahn.com
bzw. telefonisch unter 0711 22785214 möglich.
Montag bis Freitag ist das Kundenzentrum weiterhin von 8 -12 Uhr
und 13-17 Uhr geöffnet. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse
03.08.2012
Volksbank in Schwetzingen unterstützt Johanniter-Ferienprogramm LILALU
Unter dem Motto
"Bildung! Lernen! Spielend!" veranstaltet auch die Stadt
Schwetzingen ein Ferienprogramm.
Hierbei werden verschiedene Workshops im Zeitraum vom 27. August
bis 2. September angeboten, die alle im Hebel-Gymnasium
stattfinden. "Das Konzept verknüpft schulische und außerschulische
Bildung an Ganztagsschulen mit den ganzheitlichen Methoden der
ästhetischen und künstlerischen Bildung am Beispiel der
darstellenden Kunst (Kultur-, Theater-, Musik-, Tanz-, Kunst-,
Moto- und Zirkuspädagogik)". Insbesondere zielt das
Johanniter-Projekt LILALU auch auf Integration und Inklusion als
Zielperspektive an der Ganztagesschule ab.
Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sollen
finanzielle Unterstützung erhalten. Die Volksbank Kur- und
Rheinpfalz fördert das diesjährige Ferienprogramm mit einer Spende
in Höhe von 1.000 Euro. Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG,
Presse
01.08.2012
Ja, die sinn’ mit’m Radel do - Schwetzinger auf Besuchstour bei ihren Speyerer Nachbarn

Stadtführung und Brezelfestbesuch befestigen
langjährige Freundschaft
Eine Reportage von Gerhard Cantzler
Samstag, 09.30 Uhr: Schlossplatz
Schwetzingen - Kulturzentrum “Palais Hirsch”: Gut hundert
Augenpaare sind sorgenvoll gen Westen zum Himmel gerichtet - “Wird
das Wetter halten?” - “Werden wir einigermaßen trocken bis nach
Speyer kommen?” Der dicht bewölkte Himmel und der Wetterbericht
verheißen eigentlich nichts Gutes - dennoch: Die schon zu einer
kleinen Tradition gewordene Radtour von Schwetzingen nach Speyer -
im zweijährigen Turnus mit dem Gegenbesuch der Speyerer in der
Spargelmetropole - beginnt: Gut hundert Radler unter Anführung von
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl nebst “Sohnemann” Dominik steigen
in die Pedale und strampeln los.
45 Minuten
später - um 10.15 Uhr: Am Flugplatz Herrenteich des
Segelflugsportvereins Schwetzingen - auf Hockenheimer Gemarkung
übrigens - trifft die “Spitzengruppe” der Tour ein - besonders
ambitionierte Radler halt, die sich im Biergarten vor dem
Vereinsheim niederlassen - immer noch skeptisch allerdings, ob der
Himmel wohl auch weiter “halten” wird.
Als dann, Minuten später, das “Hauptfeld” auf den
Flugplatz einbiegt, lugen aber bereits die ersten Sonnenstrahlen
durch den wolkenverhangenen Himmel. OB Dr. Pöltl hat für alle
Teilnehmer der fröhlichen Radtour Rindswürste mit Brötchen und Senf
richten lassen - dazu Getränke nach Wunsch - Wein, Bier, Kaffee
oder Erfrischungsgetränke. Gestärkt machen sich die Pedalritter
um 11.00
Uhr wieder auf den Weg: Frei nach dem “Götz von Berlichingen” -
nicht was Sie jetzt denken, liebe Leserin, lieber Leser, sondern
der Goethe’schen Aufforderung folgend - “Macht Euch auf nach Speyer
...” schwingen sich beschwingte Radler wieder in die Sättel ihrer
Drahtesel. Über den Weiler Siegelhain (schon wieder Hockenheim!)
nähert sich die inzwischen weit auseinander gezogene
Radfahrer-Schlange dem Rheinufer am Lußhof und rüstet sich für die
erste “Bergetappe” dieses Tages, den Aufstieg zur Speyerer
“Salierbrücke”. Der Anstieg hinauf zur Brücke und heftiger, zum
Teil böiger Gegenwind fordern der Truppe alles ab , so dass viele
am Ende froh sind, als sie auf dem Parkplatz hinter dem Speyerer
“Naturfreundehaus” endlich Pfälzer Boden unter den Füßen haben.
11.30 Uhr: Immer noch trocken - im Gegenteil
- die sonnigen Abschnitte werden immer länger, als der badische
Radler-Pulk durch die Klipfelsau, wo sich die Messebeschicker
gerade für einen neuen - hoffentlich trockenen und damit
erfolgreichen - Brezelfesttag rüsten, zum Domhügel rollt. Als sie
auf dem Domplatz um die Ecke in die Maximilianstraße einbiegen,
fühlt sich die Sonne sogar “verpflichtet”, aus voller Lust zu
strahlen.
11.50 Uhr:
Vom Balkon des Rathauses herab grüßt Oberbürgermeister Hansjörg
Eger die Freunde “vunn de annere Rhoiseit” - aus dem Badischen. Die
versorgen - nach Jahrhunderte altem Brauch - noch rasch ihre
Drahtesel - “Erst das Tier, dann der Reiter!”, um dann im
Hochgefühl, eine ansehnliche sportliche Leistung hinter sich
gebracht zu haben in den Historischen Speyerer Ratssaal
einzuziehen.
Und dann - auf dem Weg dorthin - fielen doch noch
ein paar Regentropfen, wohl nur, um zu beweisen, dass der
Wetterbericht irgendwie halt doch recht hat, der für die
Brezelfesttage durchgehend regnerisches Wetter vorhergesagt
hatte.
Im Historischen Ratssaal begrüßte Hansjörg Eger
dann die Gäste, umarmte seinen Schwetzinger Kollegen lange und
herzlich - dankbar wohl auch, dass alle Teilnehmer dieser
“Fern-Fahrt” wohlbehalten und “ohne Verletzungen oder Verluste” in
Speyer angekommen seien - an einem Wochenende zudem, an dem die
Speyerer ihr Nationalfest, das “Brezelfest”, feiern dürfen.
Unter dem
Motto “unverhofft kommt oft” konnte Eger zu diesem Anlass, quasi
als Überraschungsgast, Generalmajor Barbara J. Faulkenberry von der
US Air Force begrüßen, die - verantwortlich für alle logistischen
Aufgaben und Versorgungsfragen der Nato in Afrika und Vorderasien -
in Speyer das Spezialpionierbataillon 464 in der Kurpfalz-Kaserne
besucht hatte, mit dem sie in Afghanistan schon seit Jahren Seit an
Seite zusmmenarbeitet.
Begeistert von Speyer und überrascht, dort heute
auf so viele Schwetzinger zu treffen, von denen sie viele noch aus
ihrer Heidelberger Zeit her kennt - aber vielleicht auch angelockt
vom derzeit in der Stadt “tobende” Brezelfest entschloss sich die
hohe Offizierin spontan, ihren Aufenthalt wenigstens so weit
auszudehnen, dass sie an einem geführten Stadtrundgang mit Peter
Ellspermann und an einer kleinen Tour übers Brezelfest teilnehmen
konnte.
In seiner
Begrüßungsadresse bedauerte es Hansjörg Eger, dass Schwetzingen mit
seinen Bemühungen, Schloss und Schlosspark in die Liste der
UNESCO-Weltkulturerbestätten aufnehmen zu lassen, nicht habe
reussieren können. “Dies wird aber unserer guten Nachbarschaft und
unserer langjährigen Freundschaft keinen Abbruch tun”, versicherte
er seinem Kollegen Dr. René Pöltl und erinnerte an die großen
Erfolge, die auch in diesem Jahr wieder die Schwetzinger Festspiele
mit ihren Konzerten auch in Speyer hätten feiern können.
Den Schwetzinger Gästen, von denen sich viele dazu
bekannten, regelmäßig nach Speyer zu kommen, wünschte Eger - nach
einer ersten Erfrischung sowie dem Genuss der einen oder anderen
Brezel - doch noch so manchen neuen Eindruck in der Stadt sowie
fröhliche Stunden auf dem Speyerer Nationalfest. Ihnen allen aber,
dass der Wind an diesem Tag nicht drehen werde, “denn dann haben
Sie wenigstens bei der Heimfahrt Rückenwind”...
“Den Dom fest
vor Augen, den Wein schon im Kopf und die Freundschaft mit den
Speyerern im Herzen sind wir heute wieder gerne über den Rhein
gekommen”, erwiderte Dr. René Pöltl die Begrüßung und sprach sich
für eine weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen Speyer und
Schwetzingen aus. “Darüber sollten wir schon bald und sehr intensiv
miteinander reden”, rief der Schwetzinger Oberbürgermeister seinem
Speyerer Kollegen zu und überreichte ihm als Dank für die
Gastfreundschaft Speyers an diesem Tag einen druckfrischen, neuen
Bildband über das “Schwetzinger Rokokotheater” - eines der
bezauberndsten Hofopernhäuser im französischen Stil. “Dort und in
unseren Schlossgarten zieht es die Speyerer - wie wir wissen -
immer wieder hin - so wie es uns immer wieder in Eure schöne Stadt
und in Euren Dom zieht”. Foto: gc; pem
Zum Video - produziert von meikel.tv 
Der SPEYER-KURIER sagt DANKE an
meikel.tv
16.07.2012
Ein Hauch von Glyndebourne im Schwetzinger Schlossgarten
Ensemble des
Nationaltheaters Mannheim beschließt Mozartsommer 2012 mit
zauberhafter Soirée
pm. Schwetzingern. Ein Hauch von
Glyndebourne, Tanglewood oder Spoleto wehte durch den Schwetzinger
Schlossgarten, als Maestro Dan Ettinger am Sonntag abend den
Taktstock hob zu einem musikalischen Erlebnis der ganz besonderen
Art: Gemeinsam mit seinem prächtig disponierten Orchester vom
Nationaltheater Mannheim und Mitgliedern des Solistenensembles der
Mannheimer Oper zelebrierte er für die gut 5.000 Besucher in der
lauen Schwetzinger Sommernacht das Abschlusskonzert des Mannheimer
Musiksommers 2012 mit einer zauberhaften Soirée vor der betörend
schön illuminierten Kulisse des Schwetzinger Schlosses - gekrönt
von einem abschließenden Synchron-Feuerwerk zur
mitreißenden Konzertmusik von Rossini's "La gazza ladra"
Ouvertüre.
Sicherlich ein weiterer musikalischer
Höhepunkt die “Hymne” aller Klassik-open-air-Festivals, dem
Marsch “Pomp and Circumstances” von Edgar Elgar - fester
Schlusspunkt auch bei den legendären Londoner ”Last nights of the
proms”.
Dem
“mozärtlichen” Anlass angemessen bestimmten Werke des Salzburger
Großmeisters der Kompositionskunst den ersten Teil des
reichhaltigen Programms - Bravourstücke - Ohrwürmer fast, durch die
Mozart’sche Meisterwerke zum musikalischen Allgemeingut geworden
sind: Solo-“Schmankerl” wie die atemberaubende Koloraturarie der
Königin der Nacht “der Höllen Rachen kocht in meinem Herzen” aus
der “Zauberflöte” - von Iride Martinez zupackend, mit
halsbrecherischer Technik und mit großer Dramatik dargeboten;
sodann Bryan Boyce mit der schelmisch-spitzbübisch und mit großem
schauspielerischen Impetus vorgetragene Arie “Ein Mädchen oder
Weibchen” aus der gleichen Meisteroper Mozarts - dazu, in ganz
anderem, lyrischen Ton die Arie der Elettra “D’Oreste, d’Aiace” aus
“Idomeneo” und schließlich mit dem Rondo der Donna Anna aus Mozarts
“Don Giovanni” - von Cornelia Ptossek berührend-ausdrucksstark
präsentiert. Sie kontrastierten mit großen Ensemble-Stücken des
genialen Menschheits-Musikers, in denen er mit kunstfertigen
musikalischen Verwebungen seine hochdifferenzierte
Kompositionskunst stets ganz besonders eindrucksvoll umsetzen
konnte.
Gioacchino Rossini, Camille Saint-Saens, Gaetano
Donizetti und Georges Bizet - sie bestimmten dann den zweiten Teil
dieses außergewöhnlichen Konzertes, bei dem die Solisten noch
einmal ihr ganzes Können auffahren konnten, ehe dann das Orchester
des Nationaltheaters Mannheim mit der Ouvertüre zur Oper “Die
seidene Leiter” von G. Rossini zu dem eindrucksvollen, mit vielen
Effekten durchkomponierten Musikfeuerwerk überleiten konnte.
Wasserfälle aus Feuer, Blitze, Installationen auf der Erde, an den
Springbrunnen und an den Fassaden des Schlosses ergänzten auf
betörende Weise das Höhenspektakel und die Gesamtillumination des
Schlosses.
Der
international renommierte Pyrotechnik-Künstler Renzo Cargnelutti
wurde für diese Inszenierung vom Publikum ebenso dankbar-begeistert
gefeiert wie Moderator Christian “Chako” Habekost - er führte in
gewohnt humorvoll-hintergründiger Weise durch den Abend - sowie das
gesamte hochkarätige musikalische Ensemble unter
Generalmusikdirektor Dan Ettinger. Rauschender Beifall für sie alle
nicht nur aus den vorderen, “teuren” Sitzreihen, sondern auch von
den “billigen Plätzen” im Hintergrund - den “Liege”-Wiesen im
weiten Schloßpark, wo es sich - im besten englischen Country-Style
- Picknickgruppen bequem gemacht hatten. Und um auch daraus eine
kleine Tradition zu begründen, wurden die drei
schönsten Gruppen von einer Jury unter Leitung von
Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl mit wertvollen
Preisen prämiert.
Chapeau ! -
Ein ganz großes Lob deshalb den Veranstaltern für diesen Abend: Den
Agenturen “Roth & friends” und “Yellow Concerts”, den
unaufgeregt agierenden Organisatoren der Großveranstaltung, die
dafür sorgten, dass alles reibungslos klappte und selbst das Wetter
- bis auf ein paar wenige, abkühlende Regentropfen - mitspielte,
dem Nationaltheater Mannheim für die musikalisch vorbildliche
Gestaltung dieses Konzerts am Ende eines insgesamt gelungenen
Festivals und schließlich der Verwaltung der “Staatlichen Schlösser
und Gärten in Baden-Württemberg”, die sich - was so nicht überall
möglich wäre - auf ein solches künstlerische Abenteuer eingelassen
hatte.
Sie alle sollten aus diesem Konzertabend die einzig
richtige Lehre ziehen und eine feste Einrichtung daraus machen -
nicht zuletzt, weil eine solch stimmungsvolle Sommernacht auch bei
denjenigen Zeitgenossen Freude an klassischer Musik wecken könnte,
die diesem Genre ansonsten eher fern stehen. Foto: pem
09.07.2012
„Mitmachen lohnt sich“
Aktion von
ADFC und AOK
Wer täglich eine halbe Stunde Fahrrad fährt, ist pro Jahr einen
Tag weniger krank und steigert seine Lebenserwartung um 40 Prozent.
Den besten Einstieg in die regelmäßige Bewegung bietet die Aktion
„Mit dem Rad zur Arbeit“ vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club
(ADFC) und der Gesundheitskasse AOK. Wer in der Zeit vom 1. Juni
bis zum 31. August 2012 an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur
Arbeit kommt oder sein Fahrrad in Verbindung mit öffentlichen
Verkehrsmitteln nutzt, gewinnt nicht nur Fitness, sondern hat auch
Chancen auf wertvolle Gewinne.
Im Schnitt reicht es also, in den Sommermonaten alle drei Tage
in den Sattel zu steigen, um Gesundheit, Klima und der eigenen
Haushaltskasse etwas Gutes zu tun. ADFC und AOK rufen 2012 bereits
zum elften Mal zu ihrer gemeinsamen Gesundheitsaktion auf. Die
Teilnehmerzahl ist mit zuletzt 172.000 Radfahrern kontinuierlich
gestiegen. Die Teilnehmer legten zusammen genommen 2011 fast 20
Millionen Kilometer zurück.
Gemeinsam macht die Aktion noch mehr Spaß, so dass sich in den
Betrieben oftmals kleine Teams für „Mit dem Rad zur Arbeit“
anmelden. Mitmachen kann man aber auch allein. Zudem können die
Teilnehmer wieder kreativ werden und beim T-Shirt-Wettbewerb
mitmachen.
Mitmachen ist denkbar einfach: Man muss sich nur auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/baden-wuerttemberg/
registrieren. Den Aktionskalender können die Teilnehmer online
ausfüllen oder die Papierversion nutzen, die es bei der AOK vor Ort
gibt. Die ausgefüllten Kalender senden die Teilnehmer nach
Aktionsschluss an die AOK zurück, die dann wertvolle Preise von
Sponsoren verlost. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse
Faltblatt zum ausdrucken: 
09.07.2012
Sommerfest im Kindergarten Spatzennest
Wenn ich
glücklich bin, weißt du was? Ja, dann hüpf ich wie ein Laubfrosch
durch das Gras.“ Mit diesem fröhlichen Lied und der Geschichte vom
kleinen ICH bin ICH begrüßten die Kindergartenkinder zahlreiche
Gäste auf dem diesjährigen Sommerfest, das am 30. Juni
stattfand.
Bei herrlichem
Sonnenschein und bester Laune malten die Kinder Ganzkörperbilder
und versuchten sich am Fühlsockenmemory. Geheimnisvolle
Glockenklänge drangen aus der Forscherecke. Sportlich betätigen
konnten sich alle großen und kleinen „ICHs“ beim
Sommerski-Parcours. Ein Quiz zum Motto, verbunden mit tollen
Gewinnen am Glücksrad begeisterte alle.
Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern mit einem vielfältigen
Kuchen- und Salatbuffet. Maultaschen, frisches Popcorn direkt aus
der Popcornmaschine und leckeres Eis vom fahrenden Eiswagen
rundeten das Geschmackserlebnis ab. Stadt Schwetzingen,
Presse
05.07.2012
“Defer” für Schwetzingen - UNESCO setzt Entscheidung über Aufnahme von Schloss und Schlosspark auf die Welterbeliste aus
OB Dr. Pöltl:
“Müssen weiteres Vorgehen in aller Ruhe bedenken”.
von Gerhard Cantzler
Mit durchaus gemischten Gefühlen sind jetzt die
Mitglieder der gemeinsamen Delegation der Stadt Schwetzingen und
des Landes Baden-Württemberg aus der russischen Metropole St.
Petersburg nach Deutschland zurückgekehrt. Im ehemaligen
Duma-Palast der Zarenstadt an der Newa, die zur Zeit auch
ihre”weißen Nächte” feiert, hatten sie in den letzten acht Tagen in
unzähligen Gesprächsrunden versucht, das Schwetzinger Schloss samt
dem dazu gehörenden Schlosspark auf die Liste der
UNESCO-Weltkulturerbestätten aufnehmen zu lassen. Kurz nach seiner
Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt/Main sprach der
SPEYER-KURIER darüber mit Oberbürgermeister Dr. René Pöltl,
der sich zunächst grundsätzlich erfreut darüber zeigte, dass der
gemeinsame Aufnahmeantrag der deutschen UNESCO-Kommission, der
Stadt und des Landes nicht grundsätzlich abgelehnt worden sei, wie
es sieben der insgesamt 22 Mitglieder des Komitees - u.a. aus
Afrika, Südamerika, aus Estland und der Schweiz - auf dieser 36.
Sitzung des UNESCO-Welterbekommittees gefordert hatten. Dem stand
nämlich ein ähnlich stark unterstützter Antrag von Mitgliedern des
Komitees insbesondere aus dem arabischen Raum gegenüber, die eine
sofortige Aufnahme von Schloss und Schlosspark auf die Liste
durchzusetzen versuchten.
Hauptargument
gegen die Aufnahme Schwetzingens sei die große Zahl von Schlössern
und Parks in Europa und speziell auch in Deutschland gewesen, die
bereits Zugang auf die UNESCO- Welterbeliste gefunden hätten,
berichtete Dr. Pöltl. “Dem konnte man wenig entgegen halten, zumal
es kaum möglich war, diesen Delegierten die Einzigartigkeit von
Schloss und Schlossgarten in Schwetzingen zu vermitteln”, so der
Oberbürgermeister, der sich tief beeindruckt zeigte von den
konzentrierten und sachlichen Diskussionen zwischen den rund 1.000
Delegierten aus aller Welt. “Insbesondere die sehr ernsthaften und
zum Teil emotionalen Verhandlungen über die Aufnahme der
Geburtskirche Jesu Christi in Bethlehem auf die Welterbeliste
werden mir in bleibendeer Erinnerung bleiben”, bekennt Dr.
Pöltl.
“Von morgens 8:30 Uhr bis 19.00 Uhr am Abend sassen
wir täglich in der Sitzung - an den Abenden gab es dann viele
weitere Veranstaltungen, bei denen wir versuchten, unsere Position
den Delegierten in vielen Einzelgesprächen nahe zu bringen”, so der
Oberbürgermeister, der bei der Reise von Andreas Falz, Prof. Dr.
Michael Goer und Prof. Dr. Hartmut Troll als Vertreter des Landes
begleitet wurde.
Zu der Entscheidung, die für die Schwetzinger
Delegation am Ende doch überraschend gekommen sei, habe vielleicht
auch der Umstand beigetragen, dass einzelne Mitglieder des Komitees
nach ihrer Entscheidung, das “Markgräfliche Opernhaus” in Bayreuth
auf die Welterbeliste zu setzen, das Gefühl gehabt haben könnten,
dass damit für diese Sitzungsrunde genügend “deutsche Objekte”
berücksichtigt worden seien.
Nach einem weiteren, eindreiviertelstündigen
Beratungsmarathon jedenfalls entschieden sich die Delegierten des
Welterbekomitees in ihrer heutigen Sitzung dafür, keine
abschließende Entscheidung über den Schwetzinger Antrag zu treffen.
Sie stimmten statt dessen einstimmig für ein “defer” - ein
Verschieben der Entscheidung und damit für ein Anheben der
Dringlichkeit des Schwetzinger Antrages um eine Stufe. So solle
Schwetzingen und demLand Baden-Württemberg die Gelegenheit offen
gehalten werdenl, einzelne Gesichtpunkte des Antrages zu
überarbeiten und dann gegebenfalls noch einmal der Komitee
vorzulegen.
Denn in der
Sitzungswoche sei auch deutlich geworden, so Dr. Pöltl, dass
Details des Antrags - insbesondere zur der einzigartigen
Gartenmoschee - der letzten ihrer Art in Europa auf breite,
internationale Sympathie gestoßen seie -, insbesondere in der
arabischen Welt. Schwetzingen solle jetzt in Ergänzung seines
Antrages die Bedeutung und Stellung dieser Gartenmoschee noch
einmal genauer herausarbeiten und präzisieren.
“Willkommen in der nächsten Runde” - so hätten
viele Delegierte die Schwetzinger Vertreter heute mit großer
Sympathie zum “Weitermachen” ermutigt, so berichtete Dr. Pöltl, dem
zum “Weitermachen” .
"Was die heutige Entscheidung von St. Petersburg
für uns bedeutet und wie wir jetzt weiter vorgehen werden - das
müssen wir gründlich überlegen und uns dafür auch die gebotene Zeit
nehmen", ist sich der Oberbürgermeister mit den Landesvertretern
einig. Foto: pem; Stadt Schwetzingen
Welterbeantrag Schwetzingen - Antrag aufgeschoben
St.
Petersburg- „Schwetzinger Welterbeantrag: Keine abschließende
Entscheidung
Nach einem eindreiviertelstündigem Beratungsmarathon über den
Schwetzinger Antrag wurde in der heutigen Sitzung des
Welterbekomitees in Petersburg keine abschließende Entscheidung
getroffen. Stadt und Land Baden-Württemberg erhalten Gelegenheit,
einzelne Punkte des Antrags zu überarbeiten und noch einmal
vorzulegen.
In der Sitzung wurde deutlich, dass Details des Antrags,
insbesondere die Gartenmoschee, vielfach auf große Sympathie
stoßen, insbesondere in den arabischen Staaten. Gleichzeitig hatte
es der Antrag schwer, weil die negative Vorbewertung des
internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) in der Beratung
zur Debatte stand. Der ICOMOS-Antrag auf Ablehnung Schwetzingens
erhielt am Schluss der Aussprache erfreulicherweise nicht die
erforderliche Mehrheit. Nachdem vielfach der Wunsch geäußert wurde,
die Bedeutung und Stellung der Gartenmoschee im Schwetzinger Antrag
nocheinmal genauer zu untersuchen und herauszustellen, räumt das
Welterbekomitee jetzt diese Chance ein.
„Was das für uns bedeutet und wie wir jetzt weitermachen, dafür
müssen wir uns jetzt die gebotene Zeit nehmen“, ist sich
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl mit den weiteren Landesvertretern
der gemeinschaftlichen Delegation, Andreas Falz, Prof. Dr. Michael
Goer und Prof. Dr. Hartmut Troll, in einer ersten Reaktion einig.“
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
01.07.2012
“Sparen beim Fahren”: Der bewussterer Umgang mit dem Automobil spart Autofahrern jährlich hohe Kosten
SPEYER-KURIER
bei Spritspar-Training in Schwetzingen
von Gerhard Cantzler
“Sparen beim Fahren” - unter dieses Motto hätte man
das Spritspar-Training stellen können, an dem jetzt elf
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Schwetzingen
in zwei Gruppen auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
teilnahmen. Sie alle - erfahrene Autofahrer und tagaus, tagein mit
dem Dienstwagen und, mit unterschiedlicher Intensität, auch im
Privatauto unterwegs - waren vor diesem Training fest davon
überzeugt, zu wissen, wie man “vernünftig” fährt, um keinen
Treibstoff sinnlos durch den Auspuff zu “jagen”. Um so überraschter
waren sie, als ihnen am Ende der gut vierstündigen Trainingseinheit
Dipl.-Ing. Ulrich Pfeiffer, Geschäftsführer der Eco
Consult in Schwetzingen und Fahrtrainer an diesem Tag mitteilen
konnte, dass sie unter Beachtung einiger einfacher Regeln den
Spritverbrauch in ihrer Gruppe gegenüber ihrem bisherigen
Fahrstil im Durchschnitt um 21,6 % Prozent gesenkt
hatten.
Doch der Reihe nach: Nach einem kurzen Briefing im
Schwetzinger Rathaus, bei dem es unter anderem auch um Alternativen
zum Autofahren ging wie die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel,
ums Radfahren oder zu Fuß gehen - wo die Bildung von
Fahrgemeinschaften oder die Nutzung von Car-Sharing-Angeboten
angesprochen wurden, machten sich die Teilnehmer der zweiten
Sechsergruppe des Seminars am nachmittag auf eine erste definierte
Strecke, die Stadtverkehr, Landstraßen und Schnellstraßen umfasst.
Hier sollten die Fahrerinnen und Fahrer so fahren, wie sie es
bisher gewohnt waren. Danach begab sich jeder einzeln mit Ulrich
Pfeiffer auf die gleiche Tour - von dem erfahrenen Trainer, bei dem
in den letzten Jahren schon über 90.000 Fahrer ihr Wissen um
energiesparendes Fahren erworben haben - mit vielen nützlichen
Tipps versehen.
Die Spritspartricks vom Experten
So empfiehlt
Pfeiffer, den Motor stets möglichst niedertourig zu fahren - auch
den 4. oder 5. Gang im Stadtverkehr zu nutzen, so lange der Motor
noch rund läuft. “In 30 km/h-Zonen kann man durchaus auch den 3.
oder 4. Gang benutzen”, ermutigt der Experte.
Am Berg zunächst den hohen Gang beibehalten und
mehr Gas geben. Erst wenn der Motor nicht mehr zieht und die
Drehzahlen zurückgehen, sollte zurückgeschaltet werden. Beim
Bergabfahren Fuß ganz vom Gaspedal nehmen und mit eingelegtem Gang
rollen. “So nutzten Sie die Schubabschaltung in ihrem
Motormanagment”.
Und vor allem: Weit voraus denken und vorausschauen
beim Fahren. Wenn z.B. die Ampel in 500 m Entfernung auf Rot
springt, sofort den Fuß vom Gas nehmen und mit eingelegtem Gang bis
zur Ampel rollen. Dabei wird die Schubabschaltung genutzt - die
Kraftstoffzufuhr wird unterbrochen. Erst kurz bevor das Fahrzeug
zum Stehen kommt die Kupplung treten und den Leerlauf einlegen.
Das größte Sparpotential besteht beim Fahren
selbst: Hier empfiehlt der Experte, den
1. Gang nur für eine Wagenlänge mit wenig Gas -
halt gerade zum Anfahren - zu nutzen.
Ab 2. Gang sollte der Fahrer dann kräftig ( ¾
Gaspedalstellung) Gas geben bis 2000 U/min, im
3. Gang kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis
2000 U/min,
4. Gang kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis
2000 U/min,
5. Gang kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis
2000 U/min,
Gänge dürfen auch übersprungen werden, z. B.
Schaltfolge 1,2,3, 5 oder 1,2, 4,5. Auch das spart Sprit.
Beim Kalt- oder Warmstart kein Gas mehr geben.
Statt dessen gleich zügig losfahren und in die Gänge
beschleunigen.
Bei längeren
Stopps - zum Beispiel an Ampeln oder Bahnübergängen - Motor
abstellen. Eine Minute Leerlauf entspricht einer Fahrstrecke von
rund 400 m. Beim Motor starten kein Gas mehr geben. Zum Heizen
nicht den Leerlauf, sondern lieber eine eingebaute Standheizung
benutzen. Sie arbeitet mit dem halben Verbrauch.
Den Reifendruck auf den empfohlenen Wert des
Fahrzeugherstellers für das beladene Fahrzeug erhöhen. Reifendruck
alle 2 Monate im kalten Zustand kontrollieren. Bei Reifenwechsel -
möglichst nicht im Hochsommer, da sonst höherer Reifenabrieb - nur
noch Leichtlaufreifen montieren. Zusätzlich Kraftstoffeinsparung
von 5 %.
Bei Automatik-Getrieben bei längerem Ampelrot nicht
auf Stufe D, sondern auf N (Leerlauf) gehen. Nach Abschluss der
Beschleunigungsphase Gaspedal kurz entlasten und wieder vorsichtig
Gas geben, dann schaltet das Getriebe in die höhere Schaltstufe mit
niedrigerer Drehzahl.
Fahrzeug regelmäßig warten und Inspektion
durchführen lassen. Ein verstopfter Luft- oder Kraftstofffilter
oder eine falsch eingestellte Zündung kosten unnötig viel
Kraftstoff. Leichtlauföle (vollsynthetische Öle) sparen zusätzlich
3 % Kraftstoff.
Weitere Maßnahmen zum Spritsparen sind durch den
Verzicht auf durchaus nützliche Ausstattungsfeatures möglich, wenn
sie nicht gebraucht werden: Eine beheizbare Heckscheibe oder
beheizbare Außenspiegel verbrauchen Strom und damit Sprit, auch
wenn sie während der warmen Jahreszeit nicht gebraucht werden. Bei
der beheizbaren Heckscheibe schlägt das mit 0,4 Liter/100 km, bei
der Klimaanlage gar mit 0,5 bis 1,6 Liter Treibstoff/ 100 km zu
Buch.
Kontrollieren, ob alle Gegenstände an Bord des
Autos dort auch wirklich gebraucht werden - Schneeketten im Sommer
sind nutzlos und verbrauchen unnötig Sprit.
Wenn das Auto
in der Sonne geparkt wurde, zunächst alle Wagentüren, Fenster und -
wenn vorhanden - das Schiebedach öffnen und die Hitze entweichen
lassen. Beim Anfahren Klimaanlage auf maximale Kühlleistung stellen
und auf “Umluft” stellen. So wird das Wageninnere rasch herunter
gekühlt. Dann wieder auf “Frischluftzufuhr” stellen - aber nicht
vergessen, weil sich bei “Umluft” die Luft verbraucht. Bei der Wahl
der Temperatur darauf achten, dass die Differenz zur
Außentemperatur 8 °C nicht überschreitet. Andernfalls können
Erkältungen, Rheuma und schlimmeres die gesundheitlichen Folgen
sein. Weil moderne Klimaanlagen die Luft auch trocknen, kann
durchaus eine Temperatur bis 24 °C eingestellt werden. Die
Luftdüsen sollten aber niemals auf einen Fahrgast, sondern am
besten nach oben gegen den Wagenhimmel gerichtet werden.
Bei Autobahnfahrten möglichst immer mit Klimaanlage
und geschlossenen Fenstern fahren. Der Mehrverbrauch hält sich
dabei in Grenzen (0,3 l/100km). Bei Fahrten im Stadtverkehr dagegen
ist der Kraftstoffverbrauch der Klimaanlage sehr hoch
(Mehrverbrauch 2...4 l/100km). Da kann man auch mal
die Fenster öffnen und ohne Klimaanlage fahren. Beim Benutzen der
Eco-Taste wird der Kompressor ausgeschaltet und die Außenluft zum
Kühlen benutzt. Nur wenn die Außentemperaturen unter den
Wageninnentemperaturen liegen, kann auf diese Weise Kraftstoff
gespart werden.
Allein die Beachtung dieser Tipps senkt den
Kraftstoffverbrauch zusätzlich um rund 1 l/100 km.
Bei Autobahnfahrten möglichst konstant rollen und
mit großem Pufferabstand - mindestens 2 Sekunden - fahren und -
wenn vorhanden - den Tempomat so oft wie möglich benutzen.
Kurzzeitige Geschwindigkeitsspitzen von 200 km/h beeinflussen kaum
die Gesamtfahrzeit.
Ein Zahlenbeispiel macht das anschaulich: Wenn auf
einer Autobahnstrecke von 130 km Länge eine
Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h erreicht werden soll, ist
dies ein sehr ehrgeiziger und hoher Wert. Bereits eine Baustelle
von 10 km Länge mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h
erfordert, dass danach auf 22,5 km eine Geschwindigkeit von 180
km/h gefahren wird, um noch einen Schnitt von 130 km/h zu
erreichen. Dadurch erhöht sich aber der Kraftstoffverbrauch um 45 %
gegenüber der Konstantfahrt.
Fazit: Besser ist es immer, konstant eine mittlere
Reisegeschwindigkeit zu wählen, mit Tempomat zu fahren und auf die
Verkehrsdurchsagen und Empfehlungen im Rundfunk und im
Navigationsgerät zu achten.
Dann kann man entspannt, wirtschaftlich und dennoch
zügig ans Ziel zu kommen.
Überraschende Ergebnisse auch für “erfahrene”
Fahrer.
Für die
Schwetzinger Teilnehmer an dem Fahrertraining war das natürlich
alles recht viel auf einmal. Doreen Suppe, Mitarbeiterin beim
Gartenbauamt, vergleicht das mit der ersten Zeit nach dem Erwerb
ihres Führerscheins. “Damals war alles für mich neu - ich musste an
alles zugleich denken und mich extrem konzentrieren. Doch nach und
nach hatte ich das alles verinnerlicht und Autofahren geht für mich
deshalb schon lange ganz automatisch. Ich denke, so wird das beim
“bewussten, vorausschauenden” und damit spritsparenden Autofahren
künftig auch sein”.
Für die 11 Teilnehmer dieses Eco-Trainings hat
Ulrich Pfeiffer für den SPEYER-KURIER den Einspareffekt auf
Euro und Cent, die Ersparnis beim Spritverbrauch und beim
Schadstoffausstoß auf Kg und Liter errechnet:
Bei einer angegebenen Fahrleistung von 15.000 km
pro Jahr und Teilnehmer verbrauchten die Probanden vor dem Kurs im
Mittel 803 Liter Kraftstoff pro Jahr. Nach dem Kurs und unter
Berücksichtigung der dabei gelernten Tricks und Kniffe konnten sie
diesen Verbrauch auf durchschnittlich 629 Liter absenken. Für die
11 Kursteilnehmer bedeutete dies also eine Verbrauchsminderung von
je 173 Litern Kraftstoff, für jeden von ihnen eine Kostenersparnis
von 260 Euro im Jahr.
Und die Umwelt
profitiert davon durch 416 kg weniger CO2-Ausstoß.
“Wenn wir daran denken, dass derzeit in Deutschland
über 50 Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs sind, dann kann man sich
vorstellen, wieviel Kraftstoff und wieviel Geld eingespart werden
könnten, wenn alle Autofahrer diese einfachen Empfehlungen für ein
bewussteres Autofahren beherzigen würden”, meinte Ulrich Pfeiffer
abschließend gegenüber dem SPEYER-KURIER. Die Teilnahme an
einem solchen Kurs, die in Schwetzingen Oberbürgermeister Dr. Pöltl
für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spendierte, kostet
gerade einmal 60 Euro pro Teilnehmer - gut angelegtes Geld
sicher für Fahrer und Umwelt, die beide davon profitieren.
Foto: gc
Informationen über das Kursangebot: www.ecofahr.com
29.06.2012
Hochspannung in Schwetzingen
Schwetzinger Gartenmoschee aus der 2. Hälfte des 18. Jh., die im Welterbeantrag eine bedeutende Rolle spielt
Festspielstadt erwartet Entscheidung über
Aufnahme von Schloss und Schlossgarten in die
Unesco-Welterbe-Liste.
cr. Schwetzingen. Mit Spannung blickt man in
Schwetzingen ab morgen nach St. Petersburg. Dort tritt dann nämlich
das Unesco-Weltkulturerbe-Komitee zusammen, um auf seiner
planmäßigen Sitzung bis zum 6. Juli darüber zu entscheiden, um
welche herausragenden Denkmale die derzeit schon weltweit 936
schützenswerten Kultur- und Naturstätten umfassende Welterbeliste
erweitert werden soll.
Bei dieser nächsten Aufnahmerunde hat das
Schwetzinger Schloss - die einstige Sommerresidenz der Pfälzischen
Kurfürsten und Perle der Kurpfalz - neben dem Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth,
dem
wohl schönsten Barocktheaterbau in Europa - die wohl besten
Chancen, künftig zum erlauchten Kreis der Weltkulturerbestätten zu
gehören. Mit einer solchen Entscheidung würde sich die Zahl der
Welterbestätten, zu denen in der Kurpfalz auch der romanische
Kaiser- und Mariendom in Speyer zählt, von 36 auf 38 erhöhen.
Das Schwetzinger Schloss, das auf den Grundmauern
eines mittelalterlichen Wasserschlosses errichtet wurde, diente
seinen Besitzern, den Kurfürsten von der Pfalz zunächst über fast
200 Jahre als Jagdschloss, ehe es im Dreißigjährigen Krieg zerstört
wurde. Von Kurfürst Karl Ludwig wieder aufgebaut, fiel es - wie so
viele Städte und Dörfer, Burgen und Schlösser sowie zahlreiche
Klöster den Zerstörungen des Pfälzischen Erbfolgekrieges zum
Opfer.
In seiner heutigen Form wurde das Schloss auf
Befehl des Kurfürsten Johann Wilhelm, der in Düsseldorf regierte,
wieder aufgebaut. Dieser ließ es unter der Leitung des Grafen
Matteo Alberti - der auch der Erbauer des Schlosses Bensberg in
Sichtweite des Kölner Domes war - von dem Heidelberger Baumeister
Johann Adam Breunig umbauen und durch zwei Flügelbauten wesentlich
erweitern. So wurde das Bauwerk in mehreren Bauabschnitten ab dem
Jahre 1697 errichtet und ausgebaut.
Im Jahr 1752 wurde dann die Gartenanlage - bis
heute Herzstück und eine der Hauptattraktionen der Schlossanlage -
auf rund 70 Hektar erweitert - die Anlage selbst in Form eines
Englischen und eines Französischen Parks angelegt. Im gleichen Jahr
noch wurde auch das Schlosstheater im Stile des Roloko
eröffnet.
Obwohl die Pfälzischen Kurfürsten das Schloss seit
der Verlegung der Residenz des Kurfürsten Karl Theodor von Mannheim
nach München im Jahr 1778 kaum mehr benutzten, wurden die
Gartenanlagen in der Folgezeit immer weiter fortentwickelt.
Unter Karl
Theodor war Schwetzingen Sommerresidenz: Damals wurde die
Hofhaltung in den warmen Sommermonaten regelmäßig vom Schloss
Mannheim ins Schloss nach Schwetzingen verlegt. Dabei sollte die
bis heute ins Auge fallende Schlichtheit der Ausstattung der
Appartements des Kurfürstenpaares weniger deren Bescheidenheit
dokumentieren, sondern vielmehr Ausdruck eines der Mode der Zeit
entsprechenden idealisierten, einfachen und beschaulichen “Lebens
auf dem Lande“ sein.
An der künstlerischen Ausgestaltung von Schloss und
Garten waren nahezu alle damals am Hof in Mannheim beschäftigten
Künstler beteiligt. Dazu gehörten Alessandro Galli da Bibiena und
Peter Anton von Verschaffelt. Der Lothringer Nicolas de Pigage war
Intendant der Gärten und Wasserkünste sowie der bestimmende
Architekt in der Zeit von Kurfürst Karl-Theodor. Pigage erweiterte
den Garten mit allen stilistischen Wandlungen der Zeit - der
Zweibrücker Hofgärtner Johann Ludwig Petri plante das Hauptparterre
und den Zirkel des französischen Gartens.
Heute zählen Schloss und Schlossgarten zu den
beliebtesten Zielen von Reisenden aus aller Welt und werden
alljährlich von mehr als 500.000 Besuchern aufgesucht.
Als Spielort der heuer auf eine 60jährige
Geschichte zurückblickenden Schwetzinger SWR Festspiele locken
Schloss und - zu besonderen Anlässen - Schlossgarten Freunde
exquisiter klassischer Musik von nah und fern zu den Konzerten
dieses bedeutendsten klassischen Radiofestivals in der Welt.
Foto:Uschi-Wetzel; Stadt Schwetzingen; wikipedia
22.06.2012
Schwetzinger Abiturientin in Fredericksburg
(v.l.n.r.): OB Dr. René Pöltl, Yvonne Schulz und Sabrina Ranzinger
Yvonne Schulz wird diesen Sommer vier Wochen in
Fredericksburg sein und dabei auch ein Praktikum im Krankenhaus
absolvieren – Stadt vermittelt den Aufenthalt
Wieder wird eine junge Schwetzingerin einen mehrwöchigen
Aufenthalt in Fredericksburg/USA verbringen. Anfang dieses Jahres
erreichte das Büro des Oberbürgermeisters die Anfrage der
Schwetzinger Abiturientin Yvonne Schulz, ob sie im Sommer ein paar
Wochen in Fredericksburg/USA, der angehenden amerikanischen
Partnerstadt von Schwetzingen, verbringen könne. Sie wollte auch
gerne die Gelegenheit nutzen, im dortigen Krankenhaus ein Praktikum
zu absolvieren. Die Assistentin des Oberbürgermeisters, Sabrina
Ranzinger, nahm sich sofort des Themas an und setzte sich deswegen
mit Thomas Tomzak in Verbindung, bis Mai 2012 Bürgermeister von
Fredericksburg und im Hauptberuf Arzt, und mit Marcel Rotter, dem
deutschen Professor an der Universität Mary Washington und
Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins in Fredericksburg. Alle
freuen sich, denn es ist tatsächlich gelungen, für Yvonne Schulz
den Aufenthalt in Fredericksburg und zudem ein Praktikum im
Krankenhaus von Fredericksburg zu ermöglichen.
Yvonne Schulz wird nun als erste Schwetzingerin ab Mitte Juli
als Praktikantin am Mary Washington Hospital in Fredericksburg zu
Gast sein. Sabrina Ranzinger und OB Dr. René Pöltl freuen sich
sehr, dass damit wieder der eigentliche Sinn der
Städtepartnerschaft zum Tragen kommt, nämlich interessierten
Schwetzinger Bürger/innen einen besonderen Austausch in den USA zu
ermöglichen, der über das normale Maß eines USA-Besuchs weit
hinausgeht. Yvonne Schulz stehen sicherlich spannende Wochen im
Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft bevor.
Wie geht es weiter mit dem USA-Austausch? Im August wird Marcel
Rotter Schwetzingen besuchen und im Dezember steht die 2.
Bürgerreise nach Fredericksburg an, bei der auch die
Partnerschaftsurkunde unterzeichnet werden wird. Text und Foto:
Stadt Schwetzingen,Presse
21.06.2012
Riesen Andrang beim Thema Vorsorge im Palais Hirsch
Harald Fischer vom Landratsamt bei seinem Vortrag und den umlagerten Infotisch des Generationenbüros.
Einen wahren Besucheransturm erlebten Stefanie Kurz vom SKM
Betreuungsverein Rhein-Neckar, Harald Fischer vom der
Betreuungsbehörde des Landratsamtes und Nicole Blem vom
Generationenbüro der Stadt Schwetzingen am vergangenen Mittwoch.
Über 120 Personen kamen ins Palais Hirsch, um sich über das Thema
Vorsorgevollmacht und notwendige Betreuung informieren. Erklärt
wurden dabei nicht nur die Unterschiede der einzelnen
Möglichkeiten, sondern auch wie wichtig es ist, den eigenen Willen
rechtzeitig schriftlich festzulegen. Im Anschluss an die Vorträge
konnten sich die Besucher/innen mit vielfältigem
Informationsmaterial zu den Themen versorgen.
Für Interessierte, die leider keinen Platz mehr im Vortragsraum
fanden, besteht im Generationenbüro die Möglichkeit, die Vordrucke
für Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung nach einer kurzen
Beratung zu erhalten. Einen weiteren Vortrag zu diesem wichtigen
Thema wird es im Oktober im Rahmen der Schwetzinger Hospizwoche in
den Räumen der Volkshochschule geben. Weitere Informationen geben
die Mitarbeiter des Generationenbüros zu den bekannten
Öffnungszeiten (Mo,Di, 8-12, Do 8-12 Uhr und 14-18 Uhr) und unter
den Telefonnummern: 06202/95067-93/-94 sowie per E-Mail: generationenbuero@schwetzingen.de.
Stadtverwaltung Schwetzingen,Presse;
Foto: Generationenbüro der Stadt Schwetzingen
19.06.2012
“Sie haben der Musik den ihr zustehenden Platz in unserer Stadt gegeben”
Protagonisten
der “Schwetzinger SWR Festspiele” mit Carl-Theodor-Medaille
ausgezeichnet
von Gerhard Cantzler
Abschiedsstimmung im Schwetzinger Schloss - Peter
Stieber, in den letzten 16 Jahren Geschäftsführer und
künstlerischer Leiter des Konzertbereichs der SWR Festspiele,
wechselt zum Ende der diesjährigen, der 60.
Jubiläums-Festspielsaison in den Ruhestand. Mit ihm geht auch
Bernhard Hermann, Hörfunkdirektor des SWR und ebenfalls
langjähriger - ehrenamtlicher - Leiter der international
renommierten Festspiele. Die gastgebende Stadt Schwetzingen wollte
jetzt aber die beiden Protagonisten ihres wohl wichtigsten
Aushängeschildes nicht ziehen lassen, ohne ihnen eine angemessene
Auszeichnung mit auf den Weg zu geben. Und so beschloss der
Gemeinderat der Festspielstadt, Peter Stieber und Bernhard Hermann
mit der Carl-Theodor-Medaille “die bedeutendste Auszeichnung der
Stadt unterhalb der Ehrenbürgerwürde” zukommen zu lassen, so
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl bei einer kleinen
wehmütig-heiteren Feier in der Orangerie des Schlosses.
Zu diesem
Anlass waren zahlreiche Wegbegleiter der beiden Laureaten ins
Schwetzinger Schloss gekommen, an ihrer Spitze SWR-Intendant Peter
Boudgoust sowie der Vorsitzende des Kuratoriums der Schwetzinger
SWR Festspiele, Michael Sieber - viele Jahre Staatssekretär im
baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kunst. Neben einer ganzen Reihe von Mitgliedern des Schwetzinger
Gemeinderates konnte Dr. Pöltl auch den Operndirektor der
Festspiele, Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr sowie den legendären
Opernregisseur, Bühnenbildner und Bühnenausstatter, Prof. Achim
Freyer, begrüßen - den Freunden der Schwetzinger Festspiele noch
bestens gegenwärtig durch seine märchenhaft-burlesken
Interpretation von W.A. Mozart’s “Zauberflöte” in Schwetzingen vor
ein paar Jahren.
Mit einem Zitat des amerikanischen Ausnahmegeigers
Yehudin Menuhin, der bis zu seinem Tod im Jahr 1999 immer wieder
gerne in Schwetzingen Station machte, und der über die Musik sagte,
“sie spricht für sich allein - vorausgesetzt, wir geben ihr eine
Chance” erinnerte Dr. Pöltl an die zahllosen Chancen, die der Musik
bei den Festspielen in Schwetzingen immer wieder gegeben würden und
durch die sie sich entfalten und für sich sprechen könne. So zögen
die Festspiele durch ihre magische Kraft Jahr für Jahr weit über
20.000 Menschen als Besucher der Konzerte, festlichen
Opernproduktionen und anderen musikalischen Veranstaltungen in die
Stadt - in diesem Jahr zum 60.Mal. Um diese Magie zur Wirkung zu
bringen, brauche es Menschen, die für eine solche Anziehungswirkung
sorgten.
Mit Peter
Stieber und Bernhard Hermann hätten die Festspiele hierzu über zwei
kreative Köpfe verfügt, die durch ihr Können, ihr Engagement und
ihre Leidenschaft Garanten des Erfolgs der Festspiele über mehr als
anderthalb Jahrzehnte gewesen seien. “Sie haben der Musik den ihr
zustehenden Platz in unserer Stadt gegeben”, fügte der
Oberbürgermeister hinzu und erinnerte daran, dass die Schwetzinger
SWR Festspiele in dieser Zeit zum größten
Klassik-Radio-Musikfestival der Welt avanciert seien - und damit
sogar die Weltstadt London mit den “Proms in der BBC überflügelten.
“Mit ihrem Wirken haben Sie in den vergangenen Jahren das
kulturelle Gesicht unserer Stadt nach außen wie nach innen
maßgebend geprägt”, attestierte Dr. Pöltl den beiden neuen Trägern
der Carl-Theodor- Ehrenmedaille. Damit hätten Peter Stieber und
Bernhard Hermann - ihn ernannte der Oberbürgermeister “zum
Schutzpatron der Festspiele”, der im Vorder- wie im Hintergrund
stets erfolgreich die Fäden gezogen habe - entscheidend
mitgeholfen, Menschen für Schwetzingen und seine Kultur zu
begeistern. “So sind Sie beide zu wahren Botschaftern unserer Stadt
geworden”.
Dr. Pöltl überreichte den scheidenden Protagonisten
der Festspiele die Medaillen und verband diese Ehrung mit jeweils
sehr persönlichen und beziehungsreichen Geschenken: Für Peter
Stieber hatte er eine meisterhafte Porträtstudie des Geehrten
ausgesucht, die der italienische Starfotograf Ferdinando Cioffi
anlässlich einer Ausstellung von “für die Festspiele wichtigen
Köpfen” angefertigt hatte. Für Bernhard Hermann gab es ein Exemplar
des kunstvollen Künstlerplakats “Arion Blue 2" von Jessen
Oestergard, der sich als Fotograf dem Schwetzinger Schloßgarten in
ganz besonderer Weise verbunden fühlt.
Zuvor hatten
auch SWR-Intendant Peter Boudgoust die Leistungen der beiden
Laureaten herausgestellt. Peter Stieber und Bernhard Hermann hätten
- jeder aus seiner Position heraus - dazu beigetragen, das
bedeutende Kulturgut Schwetzinger Festspiele vor Ort auf
allerhöchstem Niveau zu präsentieren und es zugleich von
Schwetzingen aus überzeugend in die Welt hinaus zu tragen.
Als einen Enthusiasten, der in seiner Arbeit auf-,
aber nie darin untergeht, bezeichnete schließlich
Kuratoriumsvorsitzender Michael Sieber den scheidenden Leiter des
Konzertbereichs der Festspiele. Peter Stieber sei ihm stets als ein
Mensch begegnet, der die Musik liebe und der glücklich sei, wenn er
andere Menschen durch die Musik glücklich machen dürfe. Dadurch
habe er unendlich viel für das Land und den SWR erreicht.
Bernhard
Hermann dankte für die große Ehre, die ihm und seinem Kollegen mit
der Auszeichnung zuteil geworden sei. Marlene Weber-Schäfer werde
in der Nachfolge von Peter Stieber dafür sorgen, dass die
Erfolgsgeschichte der Festspiele mit weiteren neuen und spannenden
Kapiteln fortgeschrieben werde.
In seinen Dankensworten erinnerte Peter Stieber an
die unzähligen Künstler, die in den vergangenen 16 Jahren der
Einladung nach Schwetzingen gefolgt seien. “Sie alle aufzuzählen
und auch nur ansatzweise zu würdigen, würde viele Stunden in
Anspruch nehmen”, stellte Stieber fest, wollte jedoch nicht die
zahlreichen Opernproduktionen vergessen, die in Koproduktion mit
den Opernhäusern unter anderem in München, Berlin, Dresden und
Zürich entstanden seien. Beispielhaft erwähnte er hierzu die
legendäre Aufführung von Mozart’s “Mitridate rè di Ponto” in der
Regie von Jean-Pierre Ponelle und unter der musikalischen Leitung
von Nikolaus Harnoncourt. “Sie haben es immer wieder möglich
gemacht, dass in Schwetzingen Oper als die aufwändigste Spielart
des Theaters auf die Bühne unseres kleinen, aber feinen
Rokoko-Theaters gebracht werden konnte”, dankte er seinen Partnern
in den verschiedenen Verantwortungspositionen der Festspiele.
Die Nachwuchsförderung sei stets ein weiteres,
herausragendes Merkmal des Schwetzinger Festivals gewesen, stellte
Stieber fest. Viele der hier entdeckten jungen Künstler seien heute
längst zu Weltstars avanciert. Eine Julia Fischer, eine Cecilia
Bartoli - sie alle hätten hier ihren Durchbruch erlebt; und wenn
sie - wie Gideon Krämer oder Christoph Prégardien - bis heute immer
wieder gerne hierher zurückkehrten, dann erfülle ihn dies mit ganz
besonderer Freude, so Stieber.
Dass die Festspielleitung immer wieder bereit
gewesen sei, auch zeitgenössische Musik - auch die Aufführung
durchaus “sperriger” Werke - zuzulassen und zu finanzieren, sei
besonders verdienstvoll. Dafür dankte Stieber allen Beteiligten,
vor allem aber auch dem Publikum, bei dem das Programm stets in
seiner ganzen Breite “angekommen” sei.
“Was wir hier
in Schwetzingen erreicht haben, ist uns stets nur als Team
gelungen”, schloss Stieber in seinen Dank jeden einzelnen
Mitarbeiter der Festspiele ein - die vor Ort im Festspielbüro, die
in der Organisation, die sich das ganze Jahr über um die
Verpflichtung hochrangiger Künstler bemühten, die Techniker, die
sich um die Aufzeichnung und Ausstrahlung der großartigen Konzerte
kümmerten - ihnen allen werde er auch in der Zeit nach seinem
aktiven Dienst verbunden bleiben.
Musikalisch sorgte die “Musiker Gruppe Rädelchen”
im feinsten Wiener Caféhaus-Stil für eine dem Anlass gemäße
musikalische Umrahmung der Festveranstaltung. Mit ihren
heiter-besinnlichen, manchmal auch beschwingten Melodien
begleiteten sie auch den anschließenden Empfang im
sonnendurchfluteten Schlossgarten - zur Freude des Publikums und
vor allem der beiden Laureaten, die an diesem Nachmittag einen
ersten Eindruck davon erfuhren, was in den kommenden Wochen noch an
Ehrungen auf sie zukommen dürfte. Foto: gc
18.06.2012
“Wege und Wandlungen” - auf den Spuren die künstlerischen Multitalents Achim Freyer
von Gerhard
Cantzler
Für Achim Freyer - künstlerisches Multitalent und
derzeit am Mannheimer Nationaltheater mit einer Neufassung von
Wagner’s “Ring des Nibelungen” “im Geschirr” - war es so etwas wie
die Begegnung mit der eigenen Vergangenheit, aber auch ein
Zusammentreffen mit zahllosen künstlerischen Weggefährten, als er
gestern zur Finissage seiner Ausstellung “Wege und Wandlungen” in
die Orangerie des Schwetzinger Schlosses kam.
Dort, wo in den letzten Wochen eine Ausstellung von
Freyers großformatigen Bilder zu sehen war, dort hatte sich nämlich
ein illustrer Kreis aus Festspielverantwortlichen, SWR-Hierarchen
und Vertretern der Stadt Schwetzingen eingefunden, um zwei
verdienten Protagonisten des weltweitweit bedeutendsten klassischen
Hörfunkfestivals eine ganz besondere Ehrung zuteil werden zu
lassen: Peter Stieber, langjähriger Künstlerischer Leiter und
Geschäftführer und Bernhard Hermann, Hörfunkdirektor beim SWR und -
“im Nebenberuf” - Leiter der Schwetzinger Festspiele, wurden mit
der höchsten Auszeichnung der Festspielstadt ausgezeichnet, der
Carl-Theodor-Medaille.
Für die Leser
des SPEYER-KURIERS ging Achim Freyer noch einmal mit uns
durch die Ausstellung, führte uns zu seinen “Lieblingsarbeiten”,
ließ und den Blick aus seinem Berliner Domizil nacherleben.
Seine Bilder lassen in ihrer Monumentalität den
profunden Bühnenbildner erkennen, der die Überhöhung als Stilmittel
gebraucht, um die Botschaften seiner Regiearbeiten auch noch in den
hintersten Reihen eines Theatersaales wirksam werden zu lassen. In
Mannheim werden das die Opernfreunde schon bald wieder erleben
können, wenn am 1. Dezember 2012 mit “Siegfried” und am 22. März
2013 mit “Götterdämmerung” sich Freyers neuer “Ring” rundet, wo er
- wie beim ihm üblich - parallel zur Regie auch die Verantwortung
für das Bühnenbild übernommen hat. Foto: gc
17.06.2012
Krippenausbau in Schwetzingen läuft auf Hochtouren
Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in der
Generationenstadt Schwetzingen groß geschrieben
Krippenplätze konnten seit 2007 verzwölffacht werden / Ab Herbst
erreicht Schwetzingen eine Betreuungsquote von knapp über 40
Prozent für unter Dreijährige
Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab August 2013 schwebt
wie ein "Damokles-Schwert" über den Kommunen, die sich in den
letzten Jahren und Monaten bezüglich des Ausbaus der
Kleinkindbetreuung gewaltig ins Zeug gelegt haben. So wird sich in
Schwetzingen die Anzahl der institutionellen Krippenplätze (also
Plätzen in Kindertageseinrichtungen) zwischen 2007 und Herbst 2012
verzwölffacht haben.
Noch im Jahr
2007 gab es neben den Plätzen bei Tagesmüttern nur eine
institutionelle Krippengruppe mit zehn Plätzen für Kinder unter
drei Jahren im Kindergarten St. Josef. Bereits damals haben der
Gemeinderat und die Stadtspitze den steigenden Bedarf erkannt und
ziehen seither alle an einem Strang, um den Krippenausbau
voranzutreiben. In den Folgejahren wurden sowohl in den
Kindergärten Arche Noah, St. Pankratius,
Edith-Stein, Waldorf, St. Maria und Spatzennest
jeweils eine Krippengruppe angebaut als auch bestehende
Kindergartengruppen in so genannte altersgemischte Gruppen
(Aufnahme ab 2 Jahren möglich) umgewandelt.
So stehen aktuell insgesamt 105 Plätze für Kinder unter drei
Jahren zur Verfügung (70 Krippenplätze, 19 Plätze bei Tagesmüttern
und 16 Plätze in altersgemischten Gruppen). Da die Nachfrage nach
Krippenplätzen - gerade in Schwetzingen als Mittelzentrum zwischen
Heidelberg und Mannheim -weiterhin enorm hoch ist, hat der
Gemeinderat im Jahr 2011 ein großes Ausbaupaket für weitere drei
Krippenanbauten beschlossen.
Demnach
werden im Kinderhaus Edith-Stein, im
Bonhoeffer-Kindergarten und im Kindergarten St.
Maria aktuell jeweils eine Krippengruppe angebaut. Ab Herbst kommen
dann noch zusätzlich 20 Plätze in der privaten Kinderkrippe
Zwergenschlösschen dazu.
Nach Fertigstellung aller Maßnahmen werden ab Herbst 2012
insgesamt 155 Plätze (120 Krippenplätze, 19 Plätze bei Tagesmüttern
und 16 Plätze in altersgemischten Gruppen) für Kinder unter drei
Jahren zur Verfügung stehen. 40,26 % der Kinder, die das 1.
Lebensjahr vollendet haben werden dann einen Krippenplatz erhalten.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
04.06.2012
Neue Multiplikatoren zum Thema Sucht geschult
Schüler beschäftigten sich beim alljährlichen Suchtseminar
der Stadt wieder drei Tage lang aktiv und intensiv mit dem Thema
Sucht
Die 13. Auflage von „SuSe - Das Suchtseminar“ mit insgesamt 20
Schülern/innen der 7. und 8. Klassen der Förderschule,
Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien fand vom 14. bis 16. Mai in
der Jugendherberge Mutschlers Mühle in Mosbach-Neckarelz statt. An
den drei Seminartagen wurden insbesondere Akzente in den Bereichen
Persönlichkeitsstärkung und soziale Kompetenz/Verantwortung in der
und für die Gruppe gesetzt werden.
Eingeladen hatte wieder einmal das Suchtpräventionsteam um die
Schulsozialarbeiter Marion Sandritter (Neurottschule Ketsch), Jörg
Mohr, (Hildaschule), und Marco Eichelsheimer von der
psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle in Schwetzingen.
Ergänzt wurde das Team durch Carsten Petzold vom örtlichen
Polizeirevier, Samiya Bilgin von der Kurt-Waibel-Schule und Pascal
Seidel vom Generationenbüro.
Die Schulen ermöglichten den Schülern die freiwillige Teilnahme
während der Unterrichtszeit. Auch die Eltern sahen in dem Seminar
eine Chance, dem Thema Sucht zu begegnen und vertrauten ihre
Sprösslinge dem Team.
Ziel des Seminars war es, das Thema Sucht nicht zu tabuisieren,
sondern offen darüber zu sprechen. In den Gruppengesprächen kam
ganz klar zum Ausdruck, dass die Jugendzeit eine Risikozeit und
eine Probierzeit ist. Durch gewisse Maßnahmen soll jedoch versucht
werden, ein späteres langfristiges Missbrauchsverhalten zu
verhindern.
Die Beteiligten sind sich darüber einig, dass Suchtprävention
langfristig angelegt sein muss. Aus diesem Grund sollen die
Jugendlichen auch in Zukunft betreut werden. Sie haben zwar
erlernt, wie man sich anderweitig entspannen kann, haben
erarbeitet, welche Süchte es gibt, welche Kraftquellen jeder
einzelne hat, welchen Einfluss jeder besitzt und wie man ihn
einsetzen kann, in der Praxis werde es jedoch sicherlich noch
einige Probleme geben.
Im Nachgang zum Seminar werden die Schüler/innen in ihren
jeweiligen Klassenstufen eigenständig (mit Unterstützung des
SuSe-Teams) eine Unterrichtsstunde zum Thema Sucht halten. Einen
Leitfaden hierzu haben sie während des Seminars erarbeitet.
Die Schüler/innen werden bei ihrer künftigen Tätigkeit als
Multiplikatoren von den Suchtpräventionslehrer/innen der jeweiligen
Schulen und vom SuSe-Team unterstützt. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
04.06.2012
Gefräßige Schmetterlingsraupe befällt immer mehr Buchsbäume in Baden-Württemberg
Bekämpfung des Buchsbaumzünslers auch im Haus- und
Kleingarten unerlässlich
Auf Importpflanzen hat der ursprünglich aus Asien und Japan
stammende Buchsbaumzünsler den Weg zu uns gefunden. Vor fünf Jahren
trat er erstmals im Landkreis Lörrach auf. Von dort trat er seinen
Eroberungszug den Rhein entlang Richtung Norden an, mittlerweile
hat er den gesamten deutschen Südwesten eingenommen. Und er hat
sich auf seiner Route stark vermehrt .
Doch die eigentlichen Übeltäter sind nicht die Falter, sondern
die glänzenden Raupen des Buchsbaumzünslers. Sie fressen an den
Blättern und der grünen Rinde des Buchs und bringen so einzelne
Pflanzen bis zum Absterben. Um eine weitere massenhafte Ausdehnung
zu vermeiden, sind regelmäßige Befallskontrollen und wirksame
Bekämpfungsmaßnahmen auf dem Balkon sowie im Haus- und Kleingarten
unerlässlich.
Wie erkennt man die Raupe? Mit seiner grünen
Farbe und den schwarzen Punkten ist der gut getarnte, je nach Alter
zwischen neun Millimeter und sechs Centimeter große Schädling auf
den ersten Blick nur schwer zu erkennen. Er lässt sich auf den
Blättern des Buchsbaums nieder.
Anfangs spinnt er größere Blätter oder kleinere Zweige zusammen,
später hält er sich zeitweilig in einem selbst gesponnenen Sack
auf. In diesem Zustand versteckt sich die Raupe in Gespinsten,
manchmal in Verbindung mit gelben Kotkrümeln. Wenige Tage nach der
Verpuppung schlüpfen die Schmetterlinge. Die Flügel des
ausgewachsenen Falters sind weiß mit einem schwarzen breiten Rand.
Sie legen ihre Eier an der Pflanze ab, aus der dann die Raupen
schlüpfen. In manchen Jahren fliegen die Falter in Gärten und auf
Friedhöfen noch bis Anfang Dezember. Ein Schmetterling bringt bis
zu vier Generationen hervor, in der Folge können an einer einzigen
Buchspyramide an die 100 Raupen ihr Unwesen treiben.
Was tun bei Befall? Findet der Hobbygärtner
Raupen an seiner Pflanze, so sollte er diese zunächst absammeln.
Ist der Befall sehr stark, so bieten sich die Produkte
„Schädlingsfrei Neem“, „NeemAzal-T/S“, „Bayer Garten Schädlingsfrei
Calypso“, „Spruzit Neu“ oder vergleichbare Präparate zur Bekämpfung
an. Wichtig ist, den befallenen Buchs von innen nach außen zu
spritzen. Dazu müssen die Zweige der Bäume vorsichtig auseinander
gebogen werden, damit das Bekämpfungsmittel bis ins Innere der
Pflanze vordringt . Entgegen der üblichen Empfehlungen für den
Haus- und Kleingarten sollten die Gärtner auf gründliche Benetzung
aller Pflanzenteile achten. In der Regel sind mindestens zwei bis
drei Behandlungen im wöchentlichen Abstand erforderlich.
Weitere Informationen und ein Merkblatt mit Abbildungen gibt es
unter: www.ltz-augustenberg.de /
Pflanzenschutz / Haus- und Kleingarten / Merkblätter &
Publikationen / Buchsbaumzünsler LANDWIRTSCHAFTLICHES
TECHNOLOGIEZENTRUM AUGUSTENBERG,Presse
29.05.2012
Blickfang für Bürger und anreisende Gäste: “Der Turner” auf dem Kauflandkreisel -
Schwetzingen
erhält neues Kunstwerk als Stiftung von Werner Pfitzenmeier
cr. Schwetzingen. Es bewegt sich viel zur
Zeit in Schwetzingen und seit heute gehört auch “Der Turner” dazu,
eine Skulptur des Mannheimer Landschaftsarchitekten und
künstlerischen Multitalents Kurt Fleckenstein, die sich über den
Höhen des Kauflandkreisels als Einfallstor zur Schwetzinger
Altstadt erhebt. Zuvor schon hatte die Plastik - eine Spende von
Werner Pfitzenmeier - Gründer und Inhaber der gleichnamigen
Fitness-Unternehmensgruppe - für Bewegung in der Festspielstadt
gesorgt, gab sie doch der Bürgerschaft ausführlich Gelegenheit zu
einer durchaus auch kontroversen Diskussion. Unter Mitwirkung von
Prof. Hans Gercke - mehr als 40 Jahre Direktor des renommierten
Heidelberger Kunstvereins - war eine Jury installiert worden, die
letztlich die Entscheidung für den Entwurf der torähnliche Skulptur
von Kurt Fleckenstein traf.
Daran erinnerte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl,
als er die zahlreich zu dem Einweihungsfest erschienenen
Schwetzinger begrüßte. Dr. Pöltl - “wer glaubt, mit dem Turner hoch
oben an der Reckstange sollte ich selbst abgebildet werden, der
irrt - ich bin nämlich in Wirklichkeit fast einen halben Meter
größer als die Figur da oben” - würdigte in seiner Grußadresse die
vorbildliche Haltung des Sponsors der Skulptur, der zu keinem
Zeitpunkt versucht habe, in der Jury seinen eigenen Vorstellungen
und Ideen von der Gestaltung der Skulptur - etwa durch eine
Analogie zu dem Palmen-Signet seiner Unternehmen - zur Umsetzung zu
verhelfen. “Im Gegenteil - das Anliegen von Werner Pfitzenmeier war
es stets in erster Linie, ein an der künstlerischen Qualität der
Entwürfe orientiertes Auswahlverfahren zu initiieren”.
Dieses Ziel unterstrich auch der Sponsor Werner
Pfitzenmeier selbst. Ihm sei es primär darum gegangen, Schwetzingen
ein repräsentatives, überzeugendes Kunstwerk von großer Strahl- und
Aussagekraft zu errichten. Dass “der Turner” als Sportler und
Athlet durchaus auch Assoziationen zu seinem eigenen Metier wecken
könne, sei deshalb eher ein “Abfallprodukt” der künstlerischen
Arbeit von Kurt Fleckenstein, “die mir aber - ganz ehrlich gesagt -
durchaus auch gut gefällt”.
Prof. Hans
Gercke skizzierte sodann die besonderen Anforderungen an die neue
Skulptur, die ihre Aufgabe an einem überaus sensiblen
städtebaulichen Ort zu erfüllen habe. So müsse sie schon von weitem
die Blicke der Menschen anziehen, im Kreisverkehr von allen Seiten
auf sich aufmerksam machen und zugleich ihre Funktion als
Eingangstor zur Altstadt erfüllen. Dazu solle sie den Slogan der
Stadt - “Schwetzingen bewegt” - in überzeugender Weise - wenn auch
nur virtuell - spürbar werden lassen. “Das ist Kurt Fleckenstein
mit seiner Arbeit in hervorragender Weise gelungen”, betonte Prof.
Gercke, “sie hat es vermocht, dass sich die Bewegung des
Betrachters und die Bewegung der Skulptur gegenseitig aufheben,
zugleich aber auch ineinander verschmelzen”. Dadurch sei “der
Turner” zu einem hervorragenden Beispiel kinetischer Kunst in der
Region geworden. Prof. Gercke bedankte sich auch ganz ausdrücklich
bei den Handwerkern, die die anspruchsvolle Stahlskulptur auf dem
“grünen Hügel” am Rande der Schwetzinger Altstadt realisiert
hätten.
Und der
Schöpfer des “Turners”, dessen kreativer Phantasie diese Skulptur
entsprungen ist? Kurt Fleckenstein zeigte sich an diesem Nachmittag
einfach nur glücklich darüber, mit diesem ehrenvollen Auftrag an so
exponierter Stelle bedacht worden zu sein.
Und die Schwetzinger Bürger, die an diesem
sonnenüberfluteten Nachmittag in so großer Zahl auf die Anhöhe des
Kreisels gestiegen waren, um “ihren Turner” in ihrer Mitte
willkommen zu heißen - OB Dr. Pöltl hatte sie im Anschluss an die
Einweihung noch zu einem kleinen Imbiss und einer Erfrischung
eingeladen - sie werden den “Turner” schon bald ganz für sich in
Besitz genommen haben - für sie wird er schon bald zum Alltag
gehören, während er für Gäste - und davon kann die Festspielstadt
immer mehr in ihren Mauern begrüßen - auf ihrer Anreise aus
Richtung Heidelberg auf Dauer einen echten Blickfang darstellt.
Foto: gc
27.05.2012
60 Jahre Schwetzinger SWR Festspiele
Der
SPEYER-KURIER hat für die Schwetzinger SWR Festpiele eine eigene
Seite eingerichtet
Informationen über Veranstaltungen sowie Mitteilungen über
Restkarten
lesen Sie bitte hier: 
21.05.2012
Pilz setzt Kastanien am Alten Messplatz zu
Am Alten Messplatz muss eine Kastanie wegen
Pilzbefalls gefällt werden. Dabei handelt es sich um den Baum
direkt beim Reisebüro, der nicht mehr standsicher ist. Eine
Untersuchung durch die Stadtgärtnerei ergab, dass der Baum schon
komplett abgestorben ist. Am Stamm und im Wurzelbereich sind die
Schäden durch den Holz zersetzenden Pilz deutlich sichtbar. Aus
Sicherheitsgründen muss der Baum sofort gefällt werden. Ein
weiterer Kastanienbaum hat an der Krone kaum Blattwuchs. Die
Stadtgärtnerei wird die Krone daher eingehend untersuchen. Falls
die Krone abgestorben ist, muss auch dieser Baum gefällt werden.
Die Arbeiten finden am morgigen Donnerstag statt. Eine
Ersatzpflanzung der beiden Bäume ist für den Herbst oder das
nächste Frühjahr vorgesehen.
Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse23.05.2012
Mobil bleiben mit der Karte ab 60
'Neusechziger' fahren mit dem Glückwunsch-Abo besonders
günstig
Wer im Jahr 2012 seinen 60. Geburtstag feiert, dem bietet die
Karte ab 60 mit dem Glückwunsch-Abo einen besonderen Anreiz auf Bus
und Bahn umzusteigen. 12 Monate fahren aber nur 11 Monate zahlen
und dafür kreuz und quer durch das gesamte Verbundgebiet des
Verkehrsverbunds Rhein-Neckar VRN fahren.
Das Glückwunsch-Abo ist - wie das reguläre Karte-ab-60-Abo -
eine verbundweit gültige Jahreskarte. Allerdings kann das
Glückwunsch-Abo innerhalb des ersten Schnuppermonats getestet und
gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, läuft das Jahresabo
weiter. Das Abo kostet 34,20 Euro im Monat bzw. 376,20 Euro pro
Jahr bei Einmalzahlung im Voraus. Bestellen können "Neusechziger"
das Karte ab 60 - Glückwunsch-Abo ab dem Monatsersten des Monats,
in dem sie ihren 60. Geburtstag feiern. Die Bestellkarte ist im
Generationenbüro am Schlossplatz und im Bürgerbüro in der
Zeyherstraße erhältlich. In diesem Jahr feiert die Karte ab 60
ihren 20. Geburstag. Alle Kunden erhalten daher ein Dankeschön für
Ihre Treue: Von April bis Dezember 2012 gibt es an jedem 20. des
Monats besondere Vergünstigungen beim Eintritt in viele attraktive
Freizeiteinrichtungen exklusiv für Karte ab 60 Kunden. Nähere
Informationen im Internet unter www.vrn.de.
22.05.2012
“Endlich in Schwetzingen...” - Eintrag ins “Goldene Buch” der Festspielstadt
Ministerpräsident
Winfried Kretschmann bei Opernpremiere im Rokoko-Theater
cr. Schwetzingen. Mit seinem Besuch bei der
Premierenvorstellung von Anton Schweitzers Oper “Rosamunde” aus dem
Jahr 1780 - einer “Ausgrabung” des Werkes nach Texten von Christoph
Martin Wieland - bei den Schwetzinger SWR-Festspielen setzte heute
der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann
zum Abschluss eines “langen kurpfälzischen Wochenendes” seinem
Aufenthalt in der Metropolregion auch noch ein musikalisches
Glanzlicht auf.
Denn der bekennende Kunst- und Musikfreund Winfried
Kretschmann hatte schon die letzten Tage überwiegend in der
Kurpfalz, in Mannheim, zugebracht, wo er als Mitglied des
Zentralkommittees der Deutschen Katholiken ZdK - dem Veranstalter
des 98. Deutschen Katholikentages - und als Ministerpräsident des
Landes Baden-Württemberg in gleich doppelter Weise als Gastgeber
unterwegs war.
Seinen - wie er zur Überraschung Vieler bekannte -
allerersten Besuch in der Festspielstadt nutzte Kretschmann jetzt
aber auch dazu, um sich in das Goldene Buch der Stadt Schwetzingen
einzutragen. “Endlich in Schwetzingen”, schrieb er u.a. in das
Gästebuch und hob damit wohl auch auf ein Interview ab, in dem er
unlängst auf die Frage, in welcher Stadt des von ihm regierten
Bundeslandes er noch nie gewesen sei, spontan “Schwetzingen”
nannte.
Um so
interessierter zeigte er sich jetzt am heutigen Tag, wo er sich
bereits lange vor seinem Besuch im Schwetzinger Rathaus gemeinsam
mit Gattin Gerlinde quasi “incognito” - soweit dies bei seiner
überragenden Körpergröße und dem ihn begleitenden Tross aus
Sicherheitsbeamten überhaupt noch möglich ist - auf einen privaten
Rundgang durch den sonnendurchflutenden Schlossgarten machte. Dabei
zeigte sich Kretschmann tief beeindruckt von der Authentizität des
Schlosses und seines Interieurs. “Man spürt in allen Räumen, dass
hier Menschen wirklich gewohnt haben”, stellte er fest, anders als
bei vielen mehr der Repräsentation gewidmeten Schlössern”.
Im Rathaus
begrüßte dann Oberbürgermeister Dr. René Pöltl den
Ministerpräsidenten in seinem Amtszimmer, in das neben den
Vorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Stadtrats-Fraktionen
auch die Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein (SPD), Gerhard
Stratthaus (CDU) und Manfred Kern (Bündnis 90/die Grünen) gekommen
waren. Mit von der Partie natürlich auch die charmante
Spargelkönigin Katharina I., die - gemeinsam mit OB Dr. Pöltl - der
Gattin des Ministerpräsidenten einen mit einem Blumengebinde
geschmückten Korb mit Spargeln überreichte.
Sie alle verfolgten dann den Eintrag des
Ministerpräsidenten in das Goldene Buch der Stadt, das vor ihm
schon die Unterschriften zahlreicher anderer prominenter Gäste der
badischen Residenzstadt schmücken.
Übrigens: Am
Rande des Empfangs zeigte sich Winfried Kretschmann auf Fragen des
SPEYER-KURIER zufrieden mit dem Verlauf des Katholikentages in
Mannheim. “Ich habe das Gefühl, dass wir - ganz im Sinne des
Leitworts des Katholikentages - wirklich einen Aufbruch erlebt
haben - die Bischöfe beginnen offensichtlich, sich zu bewegen”,
schilderte er seine Eindrücke. “Insbesondere die Art, wie über die
Wiederzulassung Geschiedener zu den Sakramenten gesprochen wurde,
gibt mir Grund zu Zuversicht und Hoffnung”. Foto:
gc
20.05.2012
Landtagsfahrt des Jugendgemeinderats Schwetzingen
Jugendliche erhalten
interessante Einblicke in die Arbeit des
Landesparlaments
Am vergangenen Mittwoch, 09. Mai 2012, veranstaltete der
Jugendgemeinderat Schwetzingen auf Einladung des Schwetzinger
Landtagsabgeordneten, Minister a.D. Gerhard Stratthaus eine Fahrt
in Landtag nach Stuttgart, an der zahlreiche Jugendliche
teilnahmen.
Nach der Ankunft um 9.00 Uhr in Stuttgart und Empfang im Foyer,
bei dem die Teilnehmer alle Informationen rund um Funktion und
Arbeit des Landtags erfuhren, ging es auch gleich in die
Plenarsitzung. Tagesordnungspunkt war das Steuerabkommen mit der
Schweiz. Dabei konnten die Teilnehmer die teils heftigen Debatten
über dieses umstrittene und interessante Thema, den Ablauf der
Sitzung sowie Abgeordnete und Regierungsmitglieder hautnah
erleben.
Anschließend fand ein
Gespräch mit Gerhard Stratthaus MdL statt, der über die Arbeit als
Abgeordneter sowie über die Arbeit des Landesparlaments und der
Landesregierung berichtete und anschließend die Fragen der
Teilnehmer beantwortete. Nach einer kurzen Mittagspause und einem
Rundgang durch die Stuttgarter Innenstadt fand man sich im Rathaus
von Stuttgart ein. Dort wurden die Teilnehmer von Roland Kelm,
Koordinator des Jugendrats Stuttgart empfangen, der durch das
Rathaus führte und anschließend das System der Jugendbeteiligung in
Stuttgart vorstellte. In der anschließenden Diskussion konnten die
Jugendgemeinderäte zahlreiche Anregungen und Impulse für neue
Formen der Jugendbeteiligung auch in Schwetzingen aufnehmen, die
sicherlich in den geplanten Zukunftskongress, bei dem mit allen
Beteiligten über neue Formen der Jugendbeteiligung in Schwetzingen
diskutiert werden soll, eingebracht werden. Gegen 15.00 Uhr trat
man die Rückfahrt nach Schwetzingen an.
Eine insgesamt gelungene Fahrt mit einem interessanten und
abwechslungsreichen Programm, bei der die Jugendlichen Einblicke in
die Arbeit des Landesparlaments und neue Impulse für die zukünftige
Jugendbeteiligung aufnehmen konnten. Jugendgemeinderats
Schwetzingen, Presse
14.05.2012
Sommer-Ferienbetreuung: Jetzt auch für Kinder bis 14 Jahren
Stadt Schwetzingen weitet Betreuung in den Sommerferien
auf Schwetzinger Schüler/innen der weiterführenden Schulen aus /
Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im
Vordergrund
Die Ferienbetreuung in den Sommerferien für die Grundschulkinder
der Außerschulischen Betreuung wird seit jeher von den Eltern gerne
in Anspruch genommen. Jetzt sollen auch die Schüler/innen der
weiterführenden Schulen bis zum Alter von 14 Jahren ein qualitativ
gutes Betreuungsangebot in den Sommerferien erhalten. Die Stadt
Schwetzingen möchte damit all jene berufstätigen Eltern entlasten,
die nicht die gesamten Sommerferien Urlaub nehmen können, deren
Kinder aber noch zu jung sind, um unbetreut zu Hause zu
bleiben.
Das neue Betreuungsangebot erstreckt sich über insgesamt vier
Ferienwochen. Vom 6. bis zum 31. August (zweite bis
einschließlich fünfte Ferienwoche) werden die Kinder zwischen
maximal 7.30 Uhr und 17 Uhr im Jugendhaus GOIn betreut, wobei
unterschiedliche Betreuungszeiten gebucht werden können. Die
Anmeldung ist immer nur für die jeweilige gesamte Woche möglich,
eine tageweise Betreuung wie beim Ferienprogramm ist nicht
vorgesehen. Die Eltern können dann entscheiden, für wie viele
Wochen sie das Angebot nutzen möchten. Die Teilnahme kostet pro
Woche je nach Stundenzahl zwischen 12,00 Euro und 28,50 Euro.
Zusätzlich wird für 22,50 Euro ein Mittagessen angeboten. Die
Teilnehmerzahl ist auf 40 Kinder pro Woche begrenzt, zehn Kinder
müssen mindestens angemeldet sein. Die Eltern müssen eine
Arbeitgeberbescheinigung vorlegen, die besagt, dass in der
gewünschten Betreuungszeit kein Urlaub genommen werden kann.
Die Anregung zum neuen Angebot kam von Oberbürgermeister Dr.
René Pöltl, der damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen
weiteren Schritt voranbringen möchte. „Dabei geht es uns nicht
darum, die Kinder nur zu beaufsichtigen. Im Jugendhaus GOIn wird es
jeden Tag ein abwechslungsreiches Programm mit Sport, Spielen und
Basteln geben, damit auch den größeren Kindern nicht langweilig
wird.“
Parallel dazu wird es auch in diesem Jahr wieder das städtische
Sommerferienprogramm geben, das Dank der Unterstützung der Vereine
ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot für alle
Altersklassen und Interessen bereithalten wird. Während sich dieses
vor allem an Kinder richtet, die den Urlaub mit den Eltern zu Hause
verbringen und auch tageweise gebucht werden kann, bietet die
Ferienbetreuung im Jugendhaus GOIn eine ganze Woche lang
verlässliche Betreuungszeiten für berufstätige Eltern. Und erstmals
findet in diesem Jahr vom 27. August bis zum 2. September das
Ferienprogramm LILALU statt (wir berichteten bereits).
Ein ausführliches Informationsblatt zum Ferienprogramm wird in
den kommenden Tagen über die Schulen an alle Schwetzinger
Schüler/innen bis 14 Jahre verteilt. Wer an einer Betreuung im oben
genannten Zeitraum interessiert ist oder noch Fragen hat, kann sich
an Katja Hilbert-Satovic (Tel: 06202 / 87-204) oder Pascal Seidel
(Tel: 06202 / 9506795) wenden. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse
07.05.2012
Erster Spatenstich für DECATHLON Logistikzentrum in Schwetzingen
Die Bauarbeiten
können beginnen
Auf dem ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerk, auf dem der
französische Sportartikelhersteller und –händler DECATHLON sein
erstes deutsches Logistikzentrum errichten wird, fand heute der
symbolische erste Spatenstich statt. Nachdem die Verträge Mitte
letzten Jahres zwischen Aurelis und Decathlon unterschrieben und
die Stadt Schwetzingen die Baugenehmigung Ende Februar überreicht
hat, steht nun dem Baubeginn nichts mehr im Wege. Im Frühjahr 2013
soll das für DECATHLON erste Logistikzentrum in Deutschland in
Betrieb gehen. Bisher wurden die 14 deutschen Filialen sowie die
Kunden des Online-Shops aus den Logistikzentren Mulhouse in
Frankreich und Willebroek in Belgien beliefert.
In einer ersten
Stufe ist eine Logistikhalle mit einer Lagerfläche von 30.000 m²
vorgesehen. Weitere Ausbaustufen sind geplant. Langfristig wird
Decathlon über 40 Mio. Euro in den Standort investieren und anfangs
100 bis 120 neue Arbeitsplätze schaffen, die Zahl der Mitarbeiter
wird aber in Zukunft auf ca. 250 bis 300 steigen.
„Wir sind sehr froh, einen Schritt weiter gekommen zu sein. Wir
benötigen dringend ein Logistikzentrum in Deutschland. Unser
Online-Shop wächst sehr stark und wir werden auch in Zukunft
weitere DECATHLON-Filialen in Deutschland eröffnen.“, erklärt
Valéry Guers, Geschäftsführer von Decathlon Deutschland, und
bedankt sich auch für die hervorragende Zusammenarbeit mit der
Stadt Schwetzingen und den jeweiligen Behörden.DECATHLON,
Presse
05.05.2012
Mit Sternekoch und Spargelkönigin -
“Schwetzinger
Spargelanstich” mit Starkoch Jörg Sackmann als Ehrengast in der
Metropole des “Weißen Goldes”
cr. Schwetzingen. Dass Spargel zu fast 90 %
aus Wasser besteht - diese Tatsache erschloss sich den Teilnehmern
beim diesjährigen Schwetzinger “Spargelanstich” in ganz besonders
“eindringlicher” Weise: Denn immer wieder gingen heftige
Regenschauer über der frohgestimmten Gemeinde fröhlicher
Spargelliebhaber nieder, die sich am Samstag um die Mittagszeit auf
den Spargelhof Brenner in den Schwetzinger “Kleinen Krautgärten”
getroffen hatte. Doch getreu dem Motto “Es gibt kein schlechtes
Wetter - es gibt nur die falsche Kleidung” ließen sich die
zahlreichen Gäste von der Feuchtigkeit von oben nicht beeindrucken
und bekämpften sie statt dessen tapfer mit “Feuchtigkeit von innen”
- mit köstlichen Weinen aus der Region.
So hatte die gute Laune bereits einen ersten
Höhepunkt erreicht, als Oberbürgermeister Dr. René Pöltl namens der
Stadt - “Schwetzingen lebt ganz im Rhythmus des Spargels” - die
zahlreichen Gäste begrüßte - an ihrer Spitze neben regionaler
politischer Prominenz vor allem die diesjährige Spargelkönigin
Katharina I. aus dem Hause Fackel-Kretz - bereits in sechster
Generation dem Spargelanbau verbunden - sowie Sternekoch Jörg
Sackmann, Chef des gleichnamigen “Hotel Sackmann” in Baiersbronn im
Schwarzwald, in dem der Starkoch seit 1993 mit großem Erfolg das
Gourmet-Restaurant “Schlossberg” betreibt.
Seit dem letzten Jahr gehört Sackmann übrigens auch
zu der Crew ausgewählter Spitzenköche, die das allwerktägliche
“ARD-Buffet” mit exquisiten Rezeptvorschlägen bereichern.
Für die Leser
des SPEYER-KURIER wird Jörg Sackmann in den nächsten Tagen
ein ganz besonderes Rezept kreieren - natürlich mit Spargel. Denn
für den vielfach ausgezeichneten Spitzenkoch geht nichts über
Spargel aus der Kurpfalz - “Kein Spargel aus Frankreich oder aus
Belgien kann dem “weißen Gold” aus Schwetzingen das Wasser
reichen”, zeigt sich Jörg Sackmann überzeugt - und was man jenseits
der traditionellen Spargelgerichte daraus machen kann,
demonstrierte er zuvor in einem exquisiten Sechs-Gang-Spargel-Menue
- einer kulinarisch-köstlichen “Lehrstunde” mit außergewöhnlichen
Kreationen - “einem Feuerwerk der Aromen”.
“Überhaupt waren die Produkte aus der hiesigen
Region - egal, ob Obst, Gemüse oder Beerenfrüchte - schon für
meinen Vater stets die allererste Wahl - und daran hat sich auch
für mich bis heute nichts geändert”, berichtet Sackmann, dessen
Hotel-Restaurant im Nordschwarzwald bis heute direkt von Erzeugern
aus Baden und der Pfalz mit frischen Produkten versorgt wird. Für
ihn ist es deshalb auch ganz selbstverständlich, all diese
Köstlichkeiten nur dann anzubieten, wenn sie in der heimischen
Region Saison haben. “Spargel oder Erdbeeren im tiefsten Winter
werden deshalb die Gäste in meinem Restaurant nicht finden”.
Und da bei dem kalten Wetter in den letzten Tagen
sich auch der Spargel mit seinem Wachstum “ vornehm zurückhielt”,
gab es vieles an diesem Tag - nur so gut wie keinen Spargel. Da
musste dann die Confisierie “Prinz Carl” mit phantasievollen
Spargel-Creationen “Ersatz leisten”: Bäcker-und Konditormeister
Rieger kredenzte dazu köstliche Champagner-Trüffel in Form von
Spargelspitzen - und nach der Rückkehr vom “Anstich” in der
Spargel-Plantage wurde von der Spargelkönigin gemeinsam mit Meister
Rieger eine bestimmt vier Meter lange, lecker gefüllte
Biskuit-Rolle in Form eines Riesenspargels - mit
Schokoladensplittern und in einen Marzipanmantel gehüllt -
angeschnitten und in Scheiben an die begeisterten Besucher verteilt
- Spargel halt einmal ganz anders.
Ja und der “Spargelanstich”, der im Mittelpunkt
dieses vergnüglichen Nachmittags stand?
Dazu bestiegen
die Ehrengäste ein mit zwei Pferden bespanntes Fuhrwerk und ließen
sich hinaus aufs Feld in die Spargelplantage kutschieren, wo sie
sich an einer ausgewählten Stelle über die zu langen Reihen
angehäufelten Spargelkulturen her machten. Max Brenner hatte zuvor
schon eruiert, wo sich an diesem Tag vielleicht schon am ehesten
einige der köstlichen Spargelstangen anschicken könnten, sich
neugierig durch den lockeren Boden nach oben zu schieben. Dorthin
lotste er seine Ehrengäste
Spargelkönigin Katharina I., Starkoch Jörg Sackmann
und OB Dr. René Pöltl, die - je nach Erfahrung - mit mehr oder
weniger Geschick dem edlen Gemüse mit einem speziell zu diesem
Zweck entwickelten Werkzeug zu Leibe rückten und danach das eigens
dafür geöffnete Loch mit einer Kelle wieder sorgfältig
verschlossen.
Auch die “grande dame” der Residenzstadt
Schwetzingen - die inzwischen über 90jährige Witwe des langjährigen
Oberbürgermeisters von Schwetzingen, Kurt Waibel - die allseits
beliebte Eva Waibel, hatte es sich an diesem Tag nicht nehmen
lassen, zum “Spargelanstich” mit hinaus zu kommen aufs Feld, wo
sich Jahr für Jahr ein ganz besonderes Stück der Eigentümlichkeit
ihrer Heimatstadt manifestiert.
Trotz Regen also ein im besten Sinne “ungetrübtes”
Fest - und für die Menschen weit über die Kurpfalz hinaus der
Auftakt zu einer Zeit, die für viele zu den - zumindest kulinarisch
- schönsten des Jahres zählt: Die Spargelsaison. Für die passende
musikalische Umrahmung dieses Festes sorgte - unter anderem mit dem
eigens komponierten “Spargel-Tango” ein Quintett der Schwetzinger
Stadtkapelle. Foto: gc
21.04.2012
TOP 100 der beliebtesten Reiseziele Deutschlands
Schwetzinger
Schloss auf sagenhaftem Platz 9
Mit einem Platz unter den TOP 10 der beliebtesten Reiseziele
Deutschlands reiht sich die Sommerresidenz Schwetzingen direkt nach
prominenten Sehenswürdigkeiten wie den Schlössern Heidelberg und
Neuschwanstein, dem Kölner Dom, dem Brandenburger Tor, der
Frauenkirche Dresden, dem Hamburger Hafen, der Loreley und Schloss
Sanssouci sogar unter die TOP 10 der touristischen Hitliste
ein.
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl ist begeistert von dieser
Nachricht, die „gerade rechtzeitig zu Beginn der touristischen
Hochsaison - der Spargel- und Festspielzeit - einen zusätzlichen
Anreiz für einen Besuch in Schwetzingen bietet. Mit Sicherheit
haben die neuen Werbeauftritte des städtischen Tourismusmarketings
und der „Staatlichen Schlösser und Gärten“ und die Bewerbung auf
Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerebeliste, über die Ende
Juni/Anfang Juli in St. Petersburg entschieden wird, zusätzlich zu
diesem großartigen Erfolg beigetragen.“
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) berichtet, sich in
einer Umfrage an die ausländischen Gäste gewandt zu haben, um diese
TOP 100 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten zu ermitteln.
„Deutschland begeistert unsere ausländischen Gäste mit seinen
Sehenswürdigkeiten. (...) Mit dieser erfolgreichen Aktion der DZT
wird sicherlich die Neugier vieler Menschen geweckt, ihren Urlaub
in Deutschland zu verbringen“, erklärt Ernst Burgbacher, MdB,
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft
und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für
Mittelstand und Tourismus.
Vom 3. Februar bis 15. März 2012 hatten Interessierte die
Möglichkeit, sich in 26 Sprachen im Internet unter www.germany.travel und auf den
internationalen FacebookProfilen der DZT, an der Umfrage zu
beteiligen. Über 18.000 Teilnehmer haben die Umfrage angeklickt und
5.500 haben ihre drei persönlichen TOP-Sehenswürdigkeiten
angegeben. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung einer App ein,
die ab Sommer 2012 auf Englisch und Deutsch über den
App-Store und als Android-Version verfügbar sein wird.
Reisende nach Deutschland haben so bereits vor Reiseantritt die
Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und Anregungen für
mögliche Reiseziele oder Ausflüge zu erhalten. Die App wird zu
jeder Sehenswürdigkeit eine Kurzbeschreibung, Fotos und
Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Anfahrt
enthalten. Stadtverwalzung Schwetzingen, Presse
21.04.2012
Aktionstag anlässlich der „Tour de Spargel“ am 05. Mai
Schwetzinger
„Radel- und Spargeldelegation“ tritt beim Spargelschälwettbewerb in
Bruchsal an
Im Rahmen der „Tour de Spargel“, einer 108 km langen Radtour
durch das größte Spargelanbaugebiet Europas, findet am 05. Mai von
10 bis 18 Uhr ein Aktionstag statt. Aus diesem Anlass wird die
„Radel- und Spargeldelegation“ aus Schwetzingen eine 37 km lange
Teilstrecke nach Bruchsal fahren.
Die luftigen Sandböden entlang der Strecke liefern zusammen mit
dem milden Klima beste Voraussetzungen für den unverwechselbaren
Geschmack des badischen Spargels.
Erleben Sie die herrliche Landschaft, die sich entlang dieser
Tour befindet. Der frische Duft von Wiesen und Wäldern sowie
spannende Einblicke in die Welt des Spargelanbaus – all das können
Sie während der Fahrt genießen.
Besonders reizvoll ist die „Tour de Spargel“ von Anfang April
bis zum Johannistag, dem 24. Juni. Während dieser Zeit bietet die
ortsansässige Gastronomie sowohl traditionelle als auch
ausgefallene Spargelgerichte an. Überall bietet sich die
Möglichkeit, in dem einen oder anderen Ort einzukehren, um eine
Portion frisch gestochenen Spargel zu genießen. Direkt vom Feld auf
den Teller – frischer geht’s nicht! Die flache Wegführung durch die
Rheinebene mit ihrem mediterranen Klima eignet sich auch gut für
Familien.
Am Aktionstag, dem 05. Mai, startet das „Team Rathaus“,
angeführt von Bürgermeister Dirk Elkemann voller Tatendrang nach
Bruchsal, um dort auf dem Wochenmarkt beim Spargelschälwettbewerb
gegen Oberbürgermeisterin Frau Petzold-Schick und ihre Kollegen
anzutreten. Das Ganze wird durch ein musikalisches Programm sowie
diverse Verkaufs- und Infostände umrahmt (Beginn: ab 10 Uhr).
Dann heißt es: „Wer schält am schnellsten und am sorgfältigsten
zwei Pfund Spargel“? Unterstützt wird Bürgermeister Elkemann durch
seine „Mitschälerinnen“ Spargelkönigin, Katharina I. sowie
Kulturreferentin Barbara Gilsdorf. Gegen 12 Uhr tritt das Team
wieder die Heimreise an und wird gegen 14 Uhr auf dem Schlossplatz
erwartet.
„Dabei sein ist alles“ – Radeln Sie mit und feuern Sie das
Spargelteam aus Schwetzingen an! Abfahrt ist um 8 Uhr, Treffpunkt
Rathaus Schwetzingen. Beginn des Spargelschälwettbewerbs: 11 Uhr,
weitere Infos: www.tour–de-spargel.de
Anmeldung und Ansprechpartner für o. g. Veranstaltung: Frau Dr.
Gilsdorf, Tel.: 06202-87-137 und Frau Berger, Tel.: 06202-87-139.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
19.04.2012
Schwetzinger Spargel wirbt für das Land in Berlin
Birgit Wentzien, Hugo Müller-Vogg, Minister Peter Friedrich, Spargelkönigin Katharina I., MdB Olav Gutting, Steen Hinz (im Hintergrund), Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Ulrich Deppendorf (v.l.n.r.)
Spargelkönigin Katharina I. und OB Dr. René Pöltl
bewerben auch 2012 das königliche Gemüse in der
Bundeshauptstadt
Tolle Werbung für Schwetzingen und die Region: Die Schwetzinger
Spargelkönigin Katharina I. und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
waren am 18. April in der Berliner Vertretung des Landes
Baden-Württemberg zu Gast. Dort fand zum 28. Mal das traditionelle
Badische Spargelessen statt, dieses Mal erstmals unter Regie der
neuen grün-roten Landesregierung. Eingeladen hatte der Minister für
Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter
Friedrich, der selbst aus Nordbaden stammt und Schwetzingen
anlässlich des Welterbeantrags erst im Januar besucht hatte.
Minister Friedrich machte deutlich, dass ihm der badische Spargel
eine Herzensangelegenheit ist und er deshalb sehr gerne die
Tradition des Badischen Spargelessens in Berlin fortsetzt. Der
Einladung waren wieder zahlreiche Berliner Presse-Korrespondenten
und Journalisten gefolgt, unter ihnen auch so prominente Vertreter
wie der freie Journalist, BILD-Kolumnist und ehemalige
Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Hugo
Müller-Vogg, der Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im
ARD-Hauptstadtstudio Ulrich Deppendorf, der Leiter der
ZDF-Redaktion Literatur und Moderator der Sendung "Das Blaue Sofa"
Dr. Wolfgang Herles, die Chefredakteurin des Deutschlandfunks und
zuvor langjährige Leiterin des SWR-Studios Berlin Birgit Wentzien,
und der Berlin-Korrespondent der ARD Werner Sonne, bekannt als
Berichterstatter über Bundespolitik im Morgenmagazin. Neben
Minister Friedrich begrüßte auch der Bundestagesabgeordnete des
hiesigen Wahlkreises Olav Gutting die Gäste und warb für das
Badener und Schwetzinger Vorzeigeprodukt Spargel in einem besonders
unterhaltsamen Grußwort auf Kurpfälzisch. Neben dem hervorragenden
Essen des Chefkochs der Landesvertretung, Steen Hinz, wusste auch
die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. für den Spargel
fachkundig zu begeistern – in den Tischgesprächen fanden sich
hierzu viele Gelegenheiten. Für Unterhaltung sorgte der aus
Baden-Württemberg stammende Kabarettist Florian Schroeder, der mit
vielen Parodien der Politik und Promininz auf den Zahn fuehlte.
Insgesamt ein überaus kurzweiliger Abend und eine wunderbare
Werbung für Schwetzingen und die Spargelregion zum diesjährigen
Start in die Spargelsaison. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse; Foto: Manfred Knopp
19.04.2012
Gute Nachricht für den SV98: Alle Spiele können stattfinden
Umkleideanlage am Stadion:
Spezialfirma baut bis Ende nächster Woche einen
Teil der schadstoffbelasteten Decke
aus
Um den Spielbetrieb des SV98 aufrecht erhalten zu können hat die
Stadt in Sachen Umkleideanlage beim städtischen Stadion schnell
gehandelt und eine Spezialfirma mit dem Ausbau der mit Schimmel und
Asbest belasteten Decken beauftragt. Diese hat die Arbeit schon
aufgenommen, damit bis Ende nächster Woche bereits ein Teil der
Umkleide- und Duschräume wieder zugänglich bzw. nutzbar sein wird.
Ab dann steht den Spielern zumindest eine Doppel-Umkleide mit
Duschen zur Verfügung und der Spielbetrieb kann ganz normal
laufen.
Um die Spiele der ersten und zweiten Mannschaft am kommenden
Wochenende schon abhalten zu können, rückt der Verein jetzt ein
bisschen zusammen, wie der technische Leiter Alfons Egner beim
Vorort-Termin mit Oliver Hering und Karin Eichhorn vom städtischen
Bauamt sagte. Dafür, so Egner, werde in der Umkleide der ersten
Mannschaft eine Kabine für die Gastmannschaften frei geräumt. Das
Bauamt lässt zusätzlich bis Ende der Woche noch vier mobile
Toiletten aufstellen.
Bis Mitte Mai wird dann in der gesamten Umkleideanlage die
Schadstoffbelastete Decke ausgebaut sein. Über die Art und das
Ausmaß der Sanierung wird der Gemeinderat schnellstmöglich
entscheiden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
19.04.2012
„Spargel à la carte“
Schwetzingen
läutet mit dem „Spargelanstich“ die Saison 2012 ein
Bereits zum dritten Mal wird die Spargelsaison von einer Reihe
von Veranstaltungen begleitet, die den Ruf Schwetzingens als
Hauptstadt des Spargels zusätzlich untermauern. Von Ende April bis
24. Juni steht Schwetzingen wieder ganz im Zeichen dieses
königlichen Gemüses.
Als charmante Botschafterin wirbt die Schwetzinger
Spargelkönigin, Katharina I., für die Perle der Kurpfalz. Mit dem
„Spargel-Anstich“ durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am 21.
April 2012 um 13.30 Uhr wird die Spargelsaison in Schwetzingen
offiziell eingeläutet. Hierzu sind alle Interessierten auf den
Spargelhof Brenner, Kleine Krautgärten 5, herzlich eingeladen. Als
Special Guest wird Sternekoch Jörg Sackmann (Romantik Hotel
Sackmann, Baiersbronn) erwartet.
17.04.2012
„Schaustellen“ im Schlossgarten Schwetzingen
Fachleute geben
Einblicke in aktuelle Maßnahmen im Rahmen des
Welterbeantrags und in ihre tägliche Arbeit
Was läuft eigentlich im Rahmen des UNESCO-Welterbeantrags
zurzeit im Schwetzinger Schlossgarten? Noch einmal stellen die
Fachleute der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
und der Vermögens- und Bau-Verwaltung, Amt Mannheim, an zwei
Terminen laufende Maßnahmen in den Bereichen „Garten“ und „Bau“
sowie ihre tägliche Arbeit in und an dem „Welterbe-Kandidaten“
Schwetzingen vor.
Schon am Mittwoch, 18. April, bietet sich die erste Gelegenheit,
Gartenarchitekt Gerhard Raab und Gartenmeister Helmut Krupp nicht
nur die Frage zu stellen „Was blüht denn da?“, sondern sich auch
über die aufwändigen Vorbereitungen zum Wechsel vom Frühjahrs- zum
Sommerflor zu informieren. Die Fachleute berichten auch, nach
welchen Plänen alljährlich gepflanzt wird, um die berühmt üppige
Farbenpracht nach barocken Mustern zu erzielen.
Um die Sanierung der historischen Treillagen, der
schattenspendenden Laubengänge, die das Zirkelparterre im Nord-
bzw. Südwesten abschließen, geht es an der zweiten „Schaustelle“.
Architekt Guido Jordine zeigt, welche Schäden die Laubengänge seit
ihrer Erbauungszeit um 1760 genommen haben und wie das
Holzgittergeflecht nun nach historischem Vorbild wiederhergestellt
wird.
Die kostenlosen Kurzvorträge an den Schaustellen
„Mittelparterre“ und „Laubengänge“ finden am Mittwoch, 18. April
2012, jeweils um 17.00 Uhr und um 18.00 Uhr statt. Treffpunkt ist
die Gartenterrasse. Es fällt der reguläre Schlossgarteneintritt an
bzw. für Jahreskarteninhaber sind die Vorträge frei.
Öffentlichkeitsarbeit & Kulturmanagementfür die Staatlichen
Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Foto: Uschi
Wetzel
13.04.2012
Umkleideanlagen im Stadion: Stadt und Verein arbeiten gemeinsam an einer kurzfristigen Lösung
Umkleiden bleiben aus Gesundheitsgründen vorerst
geschlossen / Alle Spiele für dieses Wochenende wurden abgesagt /
SV98 Schwetzingen und Stadt verständigten sich beim Vor-Ort Termin
über weiteres Vorgehen
Der Spielbetrieb und das Training im städtischen Stadion sollen
so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden können. Das ist
das gemeinsame erklärte Ziel der Vertreter des SV98 Schwetzingen,
darunter Vorstand Manfred Zipper und Dr. Hans-Joachim
Förster, und der Stadtverwaltung unter Leitung von Bauamtsleiterin
Carola Schellhorn-Stöber, die sich gestern im Besein von Gutachter
Dr. Harald Fank sowie Architekt Jürgen Roth vor Ort zur
Lagebesprechung an der Umkleideanlage zusammengefunden hatten.
Gemeinsam mit dem Verein wird jetzt nach einer kurzfristigen
Lösung gesucht. Derzeit prüft das städtische Bauamt, ob die mit
Asbest und Schimmelpilz befallene Decke ausgebaut werden kann. Zu
klären ist dann, ob nach dem Ausbau der Decke keine
Gesundheitsgefahr mehr bestehen wird, und die Umkleide bis zur
endgültigen Lösung wieder genutzt werden kann. Eine weitere
Möglichkeit ist das Aufstellen von Containern, die über Duschen und
Toiletten verfügen. Verein und Stadt wollen jetzt Kosten und
Anschlussmöglichkeiten an das Abwassernetz untersuchen. Schon
nächste Woche sollen weitere Entscheidungen fallen.
Parallel werden durch das Bauamt jetzt alle Varianten einer
Sanierung der Umkleideanlagen geprüft, um so schnell wie möglich zu
einer guten Lösung für den Verein und den Schulsport zu kommen.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
12.04.2012
Keine 'Himmelslaternen' mehr erlaubt
Die Brandgefahr durch feuerbetriebene Leuchtkörper ist
zu groß
Sie sind im nächtlichen Himmel ein schöner Blickfang und kamen
in den letzten Jahren auf Partys in Mode: Die so genannten
"Himmelslaternen". Seit diesem Jahr ist das Aufsteigenlassen dieser
unbemannten ballonartigen Leuchtkörper, bei denen der Auftrieb
durch die von einer eigenen Feuerquelle erwärmten Luft erzeugt
wird, laut Polizeiverordnung des Landesinnenministeriums verboten.
Zu groß ist die Brandgefahr durch eine nicht vollständig erloschene
Laterne beim herabstürzen auf Gebäude oder Freiflächen. So haben
die Himmelslaternen, auch bekannt unter den Bezeichnungen
"Kong-Ming-Laterne", "Sky-Laterne", "Skyballon", "Glückslaterne",
"Wunschlaterne" oder "Fluglaterne", bereits zu Bränden geführt. Ein
Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro
geahndet werden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
Stadion: Umkleiden ab sofort nicht mehr nutzbar
Stadt musste wegen Belastung mit Asbest und Schimmelpilz
unverzüglich handeln
Schlechte Nachrichten für den SV98 Schwetzingen und den
Schulsport: Der gesamte Mannschafts-Umkleidebereich inklusive der
Duschen und Toiletten muss ab sofort gesperrt werden. Grund ist die
hohe Konzentration von Asbest und Schimmelpilzsporen, die einen
Aufenthalt in den Räumen zur Gesundheitsgefahr werden lässt. Das
hat jetzt ein Gutachten ergeben, welches die Stadt in Auftrag
gegeben hatte, um den Zustand der dortigen Deckenverkleidung aus
Eternitplatten zu untersuchen. "Nach dem uns vorliegenden Gutachten
musste ich zum Schutz der Sportler und Schüler sofort reagieren und
die Umkleideanlage schließen lassen", erklärt Bürgermeister Dirk
Elkemann, für den die Gesundheit der Sportler absolute Priorität
hat. Die Stadt hatte die Verantwortlichen des SV98 und die
Schulleiter unverzüglich noch vor Ostern über die Situation
informiert. Am 16. April wird die Stadt das weitere Vorgehen mit
den Vertretern des SV98 besprechen. Schon jetzt ist klar, dass eine
Sanierung Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen wird.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
10.04.2012
Gedenkstätte: So geht es weiter
Stadt will transparenten Entscheidungsprozess / Zeitplan
schafft Klarheit über den weiteren Ablauf von der Ausschreibung bis
zur Einweihung
Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 2. Februar
beschlossen, den Entwurf für die Gedenkstätte für die Opfer des
Nationalsozialismus neu auszuschreiben. Für das Verfahren insgesamt
hat die Stadt jetzt einen Zeitplan erarbeitet, der mit allen am
Entscheidungsprozess Beteiligten und dem Gemeinderat abgestimmt
worden ist. „Wir wollen die Öffentlichkeit bewusst früh schon zum
jetzigen Zeitpunkt über das weitere Vorgehen informieren“ betont
Oberbürgermeister René Pöltl, für den auch die Akzeptanz des
Entwurfs bei der Schwetzinger Bürgerschaft eine wichtige Rolle
spielt.
Noch bis zum 15. Juni läuft die erneute öffentliche
Ausschreibung, von der sich die Stadt qualitativ gute und
künstlerisch ansprechende Entwürfe erhofft. Am 9. Juli soll
dann eine Jury unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. René
Pöltl tagen. Die Jury setzt sich aus je einem Vertreter der
Gemeinderatsfraktionen, dem Kurator Dr. Dietmar Schuth vom
Schwetzinger Kunstverein, der städtischen Kulturbeauftragten Dr.
Barbara Gilsdorf, dem Stadtarchivar Joachim Kresin sowie zwei
externen Fachleuten - im Gespräch sind die Direktorin des
Heidelberger Kunstvereins Dr. Susanne Weiß und Prof. Hans Gercke –
zusammen. Sie hat die Aufgabe die eingegangenen Entwürfe zu sichten
und sich aus der zu erwartenden Vielzahl der Eingänge für circa
fünf Entwürfe zu entscheiden, die dann der Öffentlichkeit
präsentiert werden. Die Gemeinderäte werden in der Sitzung am 19.
Juli einen Zwischenbericht erhalten. Bei einem Bürgertermin am 12.
September im Palais Hirsch werden der interessierten Öffentlichkeit
dann die Entwürfe präsentiert. Am 27. September entscheiden die
Gemeinderäte auf der Basis der Empfehlungen der Jury und der
Eingaben aus der Bürgerschaft dann für den Siegerentwurf, der dann
am 27. Januar 2013 – dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer der
Nationalsozialisten – auf dem Platz zwischen Rathaus und Hotel
Adler Post eingeweiht werden soll.
Parallel zum Verfahren wird sich im Laufe des Jahres unter der
Leitung von Joachim Kresin ein wissenschaftlicher Beirat gründen,
der sich vor allem auch mit der Definition des Opferbegriffes
befassen wird. „Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die
Universität Heidelberg auf unsere Anfrage hin Interesse bekundet
hat, die Geschichte der Zwangsarbeit in Schwetzingen als
Forschungsthema aufzugreifen“, so OB Pöltl. Die Einzelheiten dazu
und die Besetzung des Beirats werden in den nächsten Wochen geklärt
werden.
06.04.2012
„Spargel à la carte“
Schwetzingen läutet mit dem
„Spargelanstich“ die Saison 2012 ein
Bereits zum dritten Mal wird die Spargelsaison von einer Reihe
von Veranstaltungen begleitet, die den Ruf Schwetzingens als
Hauptstadt des Spargels zusätzlich untermauern. Von Ende April bis
24. Juni steht Schwetzingen wieder ganz im Zeichen dieses
königlichen Gemüses. Als charmante Botschafterin wirbt die
Schwetzinger Spargelkönigin, Katharina I., für die Perle der
Kurpfalz. Mit dem „Spargel-Anstich“ durch Oberbürgermeister Dr.
René Pöltl am 21. April 2012 um 13.30 Uhr wird die
Spargelsaison in Schwetzingen offiziell eingeläutet. Hierzu sind
alle Interessierten auf den Spargelhof Brenner, Kleine Krautgärten
5, herzlich eingeladen. Als Special Guest wird Sternekoch Jörg
Sackmann (Romantik Hotel Sackmann, Baiersbronn) erwartet.
Alle sportlichen Freunde können am 15. April um 10.20 Uhr beim
3. „Schwetzinger Spargellauf“ ihre Geschwindigkeit und ihr
Ausdauervermögen unter Beweis stellen. Für eine besondere
Atmosphäre sorgt der Schlossgarten, durch den der Lauf führt.
Voranmeldung unter: www.spargellauf-schwetzingen.de,
Tel. 06202-97 82 76.
Am 5. Mai ist wieder „Spargelsamstag“. Die Besucher können an
diesem Tag von 10 bis 20 Uhr in den Geschäften stöbern und sich im
Anschluss daran mit einer feinen Spargelsuppe auf dem Schlossplatz
stärken, wo auch eine Straßenmalaktion stattfinden wird. Weitere
Spargelspezialitäten in der Mannheimer Straße runden das Angebot
ab. Zusätzlich laden die Schwetzinger Vereine auf die Kleinen
Planken und in die Dreikönigstraße ein. Wer sich noch sportlich
betätigen möchte, kann an diesem Tag mit nach Bruchsal radeln, um
Bürgermeister Elkemann beim Spargelschälwettbewerb auf dem dortigen
Wochenmarkt anzufeuern (Beginn: 11 Uhr). Dieser Aktionstag findet
im Rahmen der Tour-de-Spargel statt, einer ca. 108 Km langen
Radtour, die durch das größte Spargelanbaugebiet Europas führt.
(Infos unter: www.tour-de-spargel.de)
Allerlei Kurioses, Erheiterndes und Nützliches über das „weiße
Gold“ erfahren Sie bei einer Kostümführung mit der Spargelfrau am
5. Mai um 15 Uhr. „Stech den Spargel“ heißt es dann am 11. Mai um
17 Uhr (Spargelhof Spilger) bzw. am 18. Mai um 17 Uhr (Spargelhof
Schäufele). Als Belohnung gibt es ein „Stechdiplom“! Ganz entspannt
durch die Anbaugebiete rollen, können Sie mit einer geführten
Segwaytour. Dauer: ca. 2,5 Std. (Anmeldung über Stadtinformation:
Tel.: 06202-945 875). Neu im Angebot ist das „Pauschalangebot–
Spargel à la carte“, welches den Spargel in seiner ganzen Vielfalt
anbietet. Dieses Arrangement ist für Gruppen ab 5 Personen buchbar
und beinhaltet u. a. ein schmackhaftes Spargelgericht, eine Führung
mit der Spargelfrau sowie ein Spargelstechen mit Diplom. (Buchung
über Stadtinformation: Tel.: 06202-945 875). Die ausführliche
Spargelbroschüre „Schwetzingen – Spargel à la carte“ mit allen
Terminen rund um das kulinarische Thema ist ab sofort in der
Stadtinformation erhältlich.
Ansprechpartner für o. g. Veranstaltungen: Frau Dr. Gilsdorf,
Tel.: 06202-87-137 und Frau Berger, Tel.: 06202-87-139.
04.04.2012
Aus dem Gemeinderat am 29. März
Neuer Verkehrsplaner wird beauftragt
Neuer Wind für die Verkehrsentwicklung in Schwetzingen: Das
Verkehrsplanungsbüro Hupfer Ingenieure GmbH aus Niederhorbach wurde
beauftragt, eine Konzeption für eine nachhaltige
Verkehrsentwicklung in Schwetzingen zu erstellen. Der Angebotspreis
beträgt ca. 71.000 EUR. Professor Christop Hupfer stellte
verschiedene Grundüberlegungen in der Sitzung persönlich vor.
Nachdem es beispielsweise über die B 535 gelungen ist, große
Anteile des reinen Durchgangsverkehrs aus der Stadt heraus zu
halten, gilt es jetzt, eine stadtverträgliche Mobilität für
Einwohner und Besucher herzustellen und zu sichern. Dazu sollen die
verschiedenen Ansprüche des Wohnens, Arbeitens oder Einkaufens mit
einfließen. Gleichzeitig sollen Bürgerschaft und Interessengruppen
aktiv in die Erstellung eines Entwicklungskonzepts einbezogen
werden. Teilthemen werden u.a. sein der fließende Verkehr, der
Radverkehr, Fußgängerlösungen, der ÖPNV aber auch die
Parkraumregelungen in der Stadt. Auch die Ampellösungen werden
untersucht. Das Projekt soll bereits in den nächsten Wochen
starten.
Vergnügungsstätten: Konzeption soll Ansiedlung
steuern
Die Stadt Schwetzingen wird die Ansiedlung von so genannten
Vergnügungsstätten, z.B. Spielhallen, entsprechend den rechtlichen
Vorgaben nicht grundsätzlich verbieten, sondern über eine
Konzeption aktiv steuern. Möglichkeiten dazu sollen vor allem in
den Gewerbegebieten „Lange Sandäcker“ und „Südlich Hirschacker“
geschaffen werden. Allerdings soll es zu den angrenzenden
Wohnnutzungen hin eine Pufferzone geben, innerhalb derer
Vergnügungsstätten ausgeschlossen werden. Der vorgestellte Entwurf
des Konzepts wird jetzt öffentlich ausgelegt, ebenso werden die
Fachbehörden beteiligt.
Im Hinblick auf die Einarbeitung der neuen Regelungen beschloss
der Gemeinderat auch, die Bebauungspläne in diesen beiden
Gebieten zu ändern. Die Verfahren dazu laufen jetzt an. Bei dieser
Gelegenheit sollen auch die Festsetzungen des 2010 beschlossenen
Einzelhandelskonzeptes mit einfließen und die Festsetzungen für
Werbeanlagen angepasst werden. .Für das Gebiet „Lange Sandäcker“
wird eine Veränderungssperre erlassen.
1. Änderung des Bebauungsplans Scheffelstraße –
Hölderlinstraße
Die Stadt plant für einen Teilbereich des Bebauungsplans
Scheffelstraße – Hölderlinstraße rechtliche Ergänzungen, um den
dort angesiedelten Netto-Markt planungsrechtlich zu sichern. Nach
derzeitiger Rechtslage sind in dem Gewerbegebiet keine Anbieter mit
nahversorgungs- und zentrenrelevantem Einzelhandelssortiment
zulässig. Der Lebensmitteldiscounter ist als Nahversorgungsstandort
für den südlichen Bereich Schwetzingens an dieser Stelle von Seiten
der Stadt jedoch bewusst ermöglicht worden, um auch künftig eine
ausreichende Versorgung im südlichen Stadtgebiet zu sichern. Dies
soll nun auch künftig dort ermöglicht sein. Auch der Eigentümer
drängt auf eine nachhaltige Sicherung seiner bisher getätigten
Investitionen.
Städtischer Strombezug: Ökostrom wird ausgeschrieben
Die Stromlieferverträge für die städtischen Gebäude,
Liegenschaften und Ampeln laufen turnusmäßig zum 31.12.2012 aus. Um
Rechtssicherheit bei der Ausschreibung zu gewährleisten und gute
Preise zu erzielen, beteiligt sich die Stadt an der 11.
Bündelausschreibung für den kommunalen Strombedarf des Gemeindetags
Baden-Württemberg durch die Gt-service GmbH, die alles bis zur
Vergabe abwickelt. Die Stadt schreibt zusätzlich für alle
Abnahmestellen den Bezug von hundertprozentigem Ökostrom mit
Neuanlagenquote aus (14 Ja Stimmen, 10 Nein Stimmen). Damit war der
Gemeinderat mehrheitlich bereit, das durch Ausschreibung bedingte
Mehrkostenrisiko für Ökostrom mit Neuanlagenbindung von 26.000,-
Euro zu tragen und damit ein Signal für die Umwelt zu setzen. Die
Kosten für die Ausschreibung belaufen sich auf rund 2.589,44 Euro
brutto; das entspricht 0,9 % der jährlichen Brutto-Kosten für die
Stromversorgung in Höhe von rund 286.000,- Euro. Für die
Straßenbeleuchtung gilt ein gesonderter Straßenbeleuchtungsvertrag,
der noch bis 31.12.2014 gilt. Die Neuausschreibung wird dazu 2014
erfolgen. Der Beschluss zur Bündelausschreibung insgesamt fiel
einstimmig aus.
Hirschackerschule: Mängel bei der Dachsanierung
Das vom Rathaus beauftragte Gutachten des Sachverständigen
bestätigt die Vermutungen: Bei der bereits Mitte 2010 begonnenen
Dachsanierung in der Hirschackerschule wurde die Dachabdichtung
nicht fachgerecht ausgeführt. Dadurch ist die Dämmung völlig
durchfeuchtet worden. Um den Schaden zu beheben, sind eine
Abdichtung des gesamten Daches und eine neue Isolierung nötig. Das
Gutachten ermittelte hierzu Kosten von knapp 155.000,- Euro. Das
Bauamt der Stadt ermittelte zusätzlich dazu noch unberücksichtigte
Mehrkosten in Höhe von 90.000,- Euro, so dass sich die Kosten für
die Wiederinstandsetzung des Daches auf insgesamt 250.000,- Euro
belaufen. Die Stadt wird jetzt Schadensersatzansprüche gegenüber
der Baufirma geltend machen. Ungeachtet dessen, ist der Stadt aber
an einem zügigen Abschluss der Arbeiten in den Sommerferien
gelegen. Die Stadträte stimmten der Ausschreibung und einer
überplanmäßigen Mehrausgabe im Haushalt in Höhe von 126.000,- Euro
zu. Der Beschluss hierzu fiel einstimmig. Mit der Planung der
Sanierung wurde das Schwetzinger Architekturbüro Numerobis
beauftragt. Der Beschluss dazu fiel mehrheitlich (15 Ja – 2
Enthaltungen – 7 Nein).
Stadt kann neue Kehrmaschine kaufen
Grünes Licht gaben die Stadträte auch zur Anschaffung einer
neuen Kehrmaschine. Die vorhandene Kehrmaschine ist seit 2003 im
Einsatz und verursachte in dieser Zeit immer wieder größere
Reparaturkosten. Jetzt stehen erneute Reparaturkosten zwischen
50.000,- und 80.000,- Euro an, die den Zeitwert der Maschine bei
weitem übersteigen. Aus diesem Grund wird die Verwaltung eine neue
Kehrmaschine kaufen, die auch in Oftersheim zum Einsatz kommt.
Dafür erhält Schwetzingen jährlich rund 11.000,- EUR.
SÜBA übergibt Flächen an die Stadt Schwetzingen
Die SÜBA Bau Aktiengesellschaft i.I. und die Süba Bauen und
Wohnen Rhein Neckar GmbH übergeben der Stadt drei Grundstücke. Bei
den Flurstücken handelt es sich um Verkehrsflächen im Maschinenweg
und die dortige Umspannstation mit einer Gesamtfläche von 718 m².
Die Übergabe war bereits im früheren städtebaulichen Vertrag
geregelt. Danach sollten die öffentlichen Einrichtungen (Straße,
Gehweg, Kanal und Beleuchtung) nach Beendigung der Baumaßnahme an
die Stadt kostenlos übergeben werden, die im Gegenzug die
Unterhaltung der Fläche übernimmt.
Soweit nicht anders beschrieben sind alle Beschlüsse einstimmig
gefallen.
Alle Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter
http://ratsinfo.schwetzingen.de
nachlesbar.
04.04.2012
"Städtepartnerschaft mit Fredericksburg: Doppelter Grund zur Freude!

Doppelten Anlass
zur Freude hatten am vergangenen Mittwoch die Stadt Schwetzingen
und alle Unterstützer der Städtepartnerschaft mit Fredericksburg:
Aus der amerikanischen Stadt erreichte Oberbürgermeister René Pöltl
die freudige Nachricht, dass auch der dortige Gemeinderat der
Städtepartnerschaft mit Schwetzingen und der Vertragsunterzeichnung
der Partnerschaftsurkunde im kommenden Dezember zugestimmt hat.
Damit steht der eigentlichen Städtepartnerschaft zwischen
Schwetzingen und Fredericksburg nichts mehr im Wege. Über die
Nachricht freuten sich auch die Teilnehmer/innen des
Städtepartnerschafts-Stammtisches am Abend im Brauhaus, die als
Ehrengast Anke Frey (Foto 2.v.l.). aus Fredericksburg in ihren
Reihen begrüßen durften, die ursprünglich aus Mannheim kommt und
seit zwanzig Jahren in Fredericksburg lebt. Der Stammtisch trifft
sich regelmäßig unter der Leitung von Sabrina Ranzinger. Wer Lust
hat am nächsten Stammtisch teilzunehmen, der soll sich mit Sabrina
Ranzinger (Tel: 06202-87-201; E-Mail:
sabrina.ranzinger@schwetzingen.de)
in Verbindung setzen."
04.04.2012
Eltern aufgepasst: Kinder brauchen eigenes Reisedokument
Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden ab 26.
Juni 2012 ungültig / Grund ist eine neue EU-Regelung / Das
Bürgerbüro berät
Kurz vor Beginn der Reisezeit treten für Kinder die neuen
Regelungen im Passrecht in Kraft. Danach benötigen alle Kinder ab
dem 26. Juni 2012 bereits ab Geburt bei Reisen ins Ausland ein
eigenes Reisedokument. Wie das Bundesinnenministerium informiert,
sind ab diesem Stichtag Kindereinträge im Reisepass der Eltern
aufgrund europäischer Vorgaben ungültig. Für die Eltern als
Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig.
Das Bürgerbüro der Stadt Schwetzingen empfiehlt den von der
Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen
rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder zu beantragen, da
die Wartezeit bis zu vier Wochen betragen kann. Die Kinder
benötigen bereits das so genannte biometrische Passbild. Als
Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und -
je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung. Dies gilt auch
für Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. für den so
genannten "Schengen-Raum". Auch wenn in diesem Gebiet die
Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht
von der Pflicht ein gültiges Dokument mitzuführen.
Das Bürgerbüro berät Sie bei allen Fragen rund um die neue
Regelung gerne. Die Mitarbeiter sind zu den Öffnungszeiten (Montag,
Dienstag, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8 bis 12 Uhr,
Freitag von 7 bis 12 Uhr) in der Zeyherstraße 1 und unter der
Telefonnummer (06202) 87-230 erreichbar. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
27.03.2012
Stadtführer für Menschen mit Behinderung ist online
Behindertenbeauftragter der Stadt stellte das
Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Schimper-Realschule vor /
Insgesamt 118 Objekte im Stadtgebiet sind bereits
erfasst
Die Stadt
Schwetzingen bietet seit heute auf ihrer Internetseite einen neuen
Service: Den Internet-Stadtführer für Menschen mit Behinderung. Der
neue Stadtführer gibt einen Überblick über das Maß der
Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und Plätzen wie: Banken,
Behörden, Schulen, Rechtsanwaltskanzleien, öffentlichen und
kirchlichen Einrichtungen, Cafes und Gaststätten, Arztpraxen und
sonstigen medizinischen Einrichtungen. Optisch ansprechend und
mit erläuternden Piktogrammen, listet die Datenbank insgesamt 118
Objekte im Stadtgebiet auf. Unterschiedliche Suchkriterien und
die Einteilung in Kategorien sorgen für zusätzliche
Übersichtlichkeit und einfache Bedienung. Der Internet-Stadtführer
ist über einen Link auf der Homepage der Stadt im Bereich Stadt
& Bürger / Soziales oder direkt unter www.schwetzingen.huerdenlos.de
einsehbar und kann von Jedermann kostenlos und ohne Passwort
genutzt werden.
In der Datenbank sind nur stufenlos erreichbare Gebäude, Gebäude
mit bis zu einer Stufe die mit Hilfe einer Begleitperson überwunden
werden können und Gebäude, die mit einer Rampe erreichbar sind,
aufgeführt. Das Angebot richtet sich an Rollstuhlfahrer, Geh- und
Sehbehinderte Menschen und soll nicht nur eine
Informationsplattform für Schwetzinger Bürger sondern
auch für Auswärtige sein, die beispielsweise einen Ausflug nach
Schwetzingen planen.
Gemeinschaftsprojekt von Stadt und
Schimper-Realschule
Der Internet-Stadtführer entstand in den Jahren 2010 bis 2012
als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Schwetzingen und Schülern der 7.
Klassen der Karl-Friedrich-Schimper-Realschule. Zwei Jahre lang
waren zwanzig Schüler/innen unter der Leitung des
Behindertenbeauftragten der Stadt Stefan Krusche und Dorothea
Sütterle, Lehrerin und Fachbereichsleiterin für soziales
Engagement, in Schwetzingen unterwegs um die Gebäude zu vermessen,
Daten aufzunehmen und zu fotografieren. Vorausgegangen war im Mai
2010 ein Workshop an der Volkshochschule, in dem die Schüler mit
Hilfe von Rollstühlen, speziellen Brillen und Ohrstöpseln für die
Anforderungen und Nöte der Behinderten sensibilisiert und in die
Technik der Datenerfassung eingeweiht wurden.
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl dankte bei der Vorstellung der
Internetseiten im Palais Hirsch dem Projektleiter Stefan Krusche,
der Lehrerin Dorothea Sütterle und natürlich den beteiligten
Schülern für die ehrenamtlich geleistete Arbeit ganz herzlich.
„Ohne euch und euren fleißigen Einsatz, der ja in eurer Freizeit
nach Schulschluss stattfand, wäre der dieser besondere Stadtführer
nicht so gut und schnell verwirklicht worden“, lobte Pöltl.
Ergänzungen, Änderungswünsche, Fragen?
Der Stadtführer stellt keine vollständige und abschließende
Datenerhebung dar. Für die Zukunft ist geplant, die Datenbank um
weitere öffentliche Gebäude und Einrichtungen zu ergänzen. Die
Seitenverantwortlichen sind daher für Vorschläge, Änderungswünsche
und sonstige Informationen jederzeit offen und dankbar. Wer hierzu
etwas beitragen möchte oder selbst an Gebäudeerhebungen mitwirken
will, der kann sich an den Behindertenbeauftragten der Stadt
Schwetzingen Stefan Krusche wenden. Er ist unter der Telefonnummer
(06202) 87-124 und unter E-Mail: stefan.krusche@schwetzingen.de
erreichbar. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
27.03.2012
Geld sparen durch den sanften Einsatz des eigenen Gasfußes
Verkehrsminister
Hermann stellt neue Spritsparkurse in Baden-Württemberg vor
cr. Schwetzingen. Um Einsparpotentiale von
zehn bis dreißig Prozent Treibstoff - in der Spitze gar bis 38
Prozent - und damit um viel, viel Geld für jeden Autofahrer ging es
heute bei der Auftaktveranstaltung zur Vorstellung der neuen
Spritsparkurse, die ab sofort wieder unter der gemeinsamen
Verantwortung des baden-württembergischen Ministeriums für Verkehr
und Infrastruktur, des ADAC Württemberg und der Landesverkehrswacht
im “Ländle” von den in der Festspielstadt ansässigen Trainern von
EcoConsult für spritsparendes Fahren durchgeführt werden.
Und wie
wichtig die Landesregierung in Stuttgart dieses Thema nimmt, wurde
allein schon dadurch deutlich, dass der zuständige Minister,
Winfried Hermann, an diesem Tag - schon zum zweiten Mal in seiner
Amtszeit - eigens ins Badische gereist war, um selbst an einem
solchen Kurs teilzunehmen. Mit ihm waren auch die
Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein (SPD) und Manfred Kern (Bündnis
90/Die Grünen) ins “Palais Hirsch” am Schwetzinger Schloßplatz
gekommen, wo sie von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl begrüßt
wurden. Dabei wies der OB auf die durch die Umgestaltung des
Schloßplatzes entstandene Verbesserung der Lebensqualität hin:
“Noch vor kurzem wäre es an einem Tag wie heute nicht möglich
gewesen, hier bei geöffnetem Fenster zusammen zu kommen - der Lärm
wäre einfach viel zu groß gewesen”. Hier hätten die
verkehrsberuhigenden Maßnahmen eine gravierende Verbesserung
gebracht - “der hier umgesetzte Modellversuch funktioniert”,
stellte der OB fest.
Zu den an diesem Tag wieder gestarteten
Spritsparkursen konnte der Oberbürgermeister auch aus eigener
Erfahrung von ihrem großen Nutzen berichten. “Wir werden deshalb
auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zeitnah zu einem solchen
Kurs anmelden”.
Darüber zeigte
sich auch Minister Winfried Hermann angetan, als er bekannte:
“Wenn’s so weiter geht, dann wird Schwetzingen noch zu meiner
absoluten Lieblingsstadt in der Kurpfalz”. Das Anliegen der
Landesregierung sei es, so Hermann, mit der Förderung der
Spritsparkurse einen nennenswerten Beitrag zur Energieeinsparung
und zur Reduzierung von Emissionen in der Mobilität zu leisten. Das
gelte für alle Formen der Mobilität - auch für die mit
Elektroautos: “Auch hier führt ein sanftes Dahingleiten beim Fahren
an Stelle von ‘granatenmäßigem’ Beschleunigen zu beachtlichen
Einsparraten”. Und das sei angesichts der seit den siebziger Jahren
erfolgten Verzehnfachung des Ölpreises letztlich auch ein
ökonomisches Problem für alle Autofahrer. Hinzu komme, dass
Autofahrer, die “sanft” mit ihrem fahrbaren Untersatz umgingen,
auch seltener in die Werkstatt müssten.
Sparsames, gelassenes Fahren verringere aber vor
allem auch den Stress für die Autofahrer und trage damit dazu bei,
die Gefahr von Unfällen zu reduzieren. “Denn auch wenn die Zahl der
Unfalltoten im letzten Jahr wieder erfreulich abgenommen hat, so
ist doch gleichzeitig die Zahl der Verletzten und Schwerverletzten
erneut angestiegen”, mußte der Minister berichten. Dies hänge
insbesondere mit den neuen technischen Assistenz- und
Sicherheitssystemen in den Automobilen zusammen, die die
Auswirkungen schwerer Unfällen zwar mindern, nicht aber verhindern
könnten.
Ulrich
Pfeiffer, Geschäftsführer von EcoConsult, dessen Unternehmen in den
letzten Jahren über 90.000 Autofahrer im spritsparenden Autofahren
geschult hat, verwies auf das gewaltige Einsparpotential, das
allein in Baden-Württemberg in solchen Kursen stecke: Bei 6,5
Millionen Automobilen im Lande, die im Durchschnitt jährlich 14.000
Kilometer zurücklegten, sei eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes im
Lande um drei Millionen Tonnen möglich; gleichzeitig aber könnten
die baden-württembergischen Autofahrer pro Jahr rund eine Milliarde
Liter Treibstoff einsparen - eine gewaltige Zahl angesichts des
gegenwärtigen und wohl auch auf Dauer hohen Spritpreises.
Nach so viel eindrucksvoller Theorie ging es dann
ganz praktisch weiter: Die Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung
hatten Gelegenheit, auf zwei je 20 Kilometer langen Rundstrecken
unter der Anleitung erfahrener Fahrtrainer ihren bisherigen
Fahrstil mit der ihnen von den Experten vermittelten spritsparenden
Alternative zu vergleichen. Und jeder, der von der Runde zum
“Palais Hirsch” zurückkehrte - auch Minister Hermann - zeigte sich
beeindruckt von dem, was er da mit seinem “Gasfuß” bewirken kann -
für die Umwelt und für den eigenen Geldbeutel. Foto:
gc
23.03.2012
Großer Andrang bei der Internetschulung des Generationenbüros
Referentin Petra Disch stand auch nach dem Vortrag noch Rede und Antwort.
"Keine Angst vor Viren und Trojanern", so lautete der Vortrag
von Referentin Petra Disch von der Volkshochschule, der die rund
100 Zuhörer am gestrigen Mittwoch im Palaisch Hirsch begeisterte.
Auf eine leicht verständliche und charmante Art wurden die Zuhörer
gegen die bekanntesten „Erkältungen“, die sich der heimische PC
oder Laptop einfangen kann, geimpft. So lernte man zum Beispiel
auch die Auswirkungen eines Trojaners kennen, die ein großes
Ärgernis sein können, aber auch die Möglichkeiten zum Schutz
davor.
Wolfgang Möhl, ebenfalls Referent der VHS, zeigte anschließend
den Besuchern Tipps und Tricks beim E-Mail Verkehr und wie das
digitale Foto gleich an die elektrische Post angehängt werden kann.
Das „Skypen“ mit den Enkeln in Übersee ist eine tolle Sache und
sorgte auch für Heiterkeit, als die Möglichkeiten im Umgang mit der
Web-cam gezeigt wurden.
Nach einer Stärkung in der Mittagspause ging es dann vom Palais
Hirsch gemeinsam in die Räume der Volkshochschule. Dort konnte bei
einem Tag der offenen Tür in den Computerräumen das Erlernte gleich
ausprobiert werden. Auch hier herrschte großer Andrang und die PC
Plätze waren bis 16 Uhr oft doppelt besetzt. Alles in allem eine
tolle Veranstaltung der Stadt, so der einheitliche Tenor der
Besucher, die sogar kostenlos angeboten wurde. Der Wunsch nach
einer erneuten Schulung im Herbst wurde vom Generationenbüro ebenso
registriert, wie die Anregungen und Vorschläge für spezielle
Themen, die die Generation 60 + besonders interessieren würden.
Alle interessierten Senioren können im Generationenbüro am
Schlossplatz 4 kostenlos Infomaterial zum Thema „60+ im Internet“
abholen, ebenso wie das Programm der VHS, speziell mit PC-Kursen
für Senioren." Stadt Schwetzingen, Presse
22.03.2012
Weiterführung durch die Johanniter: LILALU hat bei den Johannitern eine Zukunft
von oben nach unten:Martin Swoboda, Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband München; Maximilian Breitling, Rechtsanwalt, vorläufiger Insolvenzverwalter von LILALU;Willi Wermelt, Vereinsvorsitzender LILALU e.V.; Anna Seliger, Projektleiterin LILALU e.V.
LILALU-Workshops auch in Schwetzingen
sicher!
München/Schwetzingen- Drei Monate lang
wussten tausende Kinder und Eltern nicht, ob sie ihre Ferien wieder
mit dem beliebten Ferienprogramm LILALU planen können. Drei Monate
lang mussten die Mitarbeiter von LILALU e.V. um ihren Arbeitsplatz
bangen. Drei Monate lang waren die Gläubiger von LILALU im
Ungewissen, ob und in welchem Umfang ihre Forderungen noch bedient
werden können. Jetzt hat LILALU eine Zukunft: Die Verhandlungen
zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter von LILALU,
Rechtsanwalt Maximilian Breitling, und den Johannitern waren
erfolgreich: Zum 1. Mai 2012 übernimmt die Johanniter-Unfall-Hilfe
e.V. das Ferienprogramm LILALU.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist seit 60 Jahren in den
unterschiedlichsten sozialen und karitativen Bereichen aktiv. Sie
steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens, dessen
wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu
Mensch ist. Dazu zählt im Besonderen auch das Engagement für Kinder
und Jugendliche. So fördern die Johanniter etwa in einem Kinderhaus
in München-Ramersdorf Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld im
schulischen Bereich und der persönlichen Entwicklung. Damit soll
der oft bestehende Kreislauf aus Armut, sozialer Benachteiligung,
begrenzter Integration und fehlenden Bildungschancen unterbrochen
werden. Bereits seit 2007 ist bei den Johannitern in München ein
Zentrum für trauernde Kinder beheimatet, in dem Kinder und
Jugendliche betreut werden, die nahe Angehörige oder Geschwister
verloren haben. Die Johanniter- Unfall-Hilfe in Bayern ist erfahren
in der Kinder- und Jugendarbeit und Träger von über 50
Kindereinrichtungen. Über 1.500 Kinder und Jugendliche sind in der
Johanniter-Jugend in Jugendgruppen oder als Schulsanitäter in rund
90 Schulen aktiv.
„Wir freuen uns, dass es für das beliebte Ferienprogramm LILALU
eine Zukunft bei den Johannitern geben kann. Es liegt uns am
Herzen, mit diesem wichtigen und wertvollen Freizeitangebot weiter
Kinder zu fördern und Familien zu unterstützen“, so Martin Swoboda,
Vorstand der Johanniter- Unfall-Hilfe im Regionalverband
München.
Am 9. Januar hatte LILALU e.V., Anbieter von hochwertigen
Ferienprogrammen und anerkannter freier Träger der Jugendhilfe,
aufgrund ausbleibender Fördergelder und rückläufiger
Sponsorenmittel die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen
müssen; zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Münchner
Rechtsanwalt Maximilian Breitling von der Kanzlei Gleichenstein
& Breitling bestellt.
Aufgrund des großen Potenzials des Projekts – im Jahr 2011
nahmen allein in Bayern ca. 6500 Kinder und Jugendliche an den
ganztagesbetreuten Ferienprogrammen teil – suchte er von Anfang an
intensiv nach einer Möglichkeit, LILALU weiterzuführen, und
gleichzeitig den Interessen der Gläubiger gerecht zu werden. In der
Folge wurden mit mehreren Kaufinteressenten Verhandlungen geführt,
darunter auch mit der renommierten Johanniter-Unfall-Hilfe, die
jahrzehntelange Erfahrung in sozialen und karitativen Bereichen,
auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, hat. Am 16. März
wurden sich die Verhandlungspartner einig: Die Johanniter
übernehmen nach Vertragsschluss im April und Genehmigung der
Gläubigerversammlung zum 1. Mai das Projekt LILALU und führen es in
vollem Umfang weiter. Die Forderungen der Gläubiger werden
bestmöglich aus dem Verkaufserlös bedient. Zuschussgeber und
Förderer haben nun wieder Planungssicherheit, da die Johanniter für
umsichtiges und nachhaltiges Handeln mit den anvertrauten Geldern
stehen. Die Johanniter tragen das dzi-Siegel, das ihnen einen
verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und Fördergeldern
bescheinigt.
Alle Münchner Eltern und Kinder haben somit wieder
Planungssicherheit für die Schulferien 2012: Nach den
Oster-Workshops (2.-14.4.), deren Realisierung bereits seit Ende
Februar feststeht, ist nun auch die Durchführung der
LILALU-Workshops in den Pfingstferien (29.5.-8.6.) sowie in den
Sommerferien (6.8.-9.9.) gesichert. Im Sommer soll es parallel zu
den Workshops im Olympiapark Süd auch wieder ein kostenloses
Festival mit Angeboten für die ganze Familie geben. Auch die
LILALU-Workshops in Schwetzingen (27. August bis 2. September)
sowie in den Städten Wien, Ingolstadt und Schweinfurt werden
definitiv stattfinden. Somit können auch in Schwetzingen alle
Kinder und Eltern jetzt schon für die Sommerferien planen und ein
Ticket für einen LILALU-Workshop kaufen. Weitere Informationen zu
den LILALU-Workshops in Schwetzingen gibt es unter www.jugendbuero-schwetzingen.de und
auch unter www.lilalu.org.
Insbesondere für berufstätige Eltern bedeutet dies eine große
Erleichterung bei der Planung der Ferienbetreuung. Die jungen
Workshop-Teilnehmer erleben nicht nur ein spannendes und
herausforderndes Ferienprogramm, sondern knüpfen auch neue Kontakte
mit Kindern aus allen Kulturen und allen sozialen Schichten und
stärken gleichzeitig soziale Kompetenzen wie Toleranz,
Teamfähigkeit und Selbstvertrauen.
Weil die Johanniter genau wie LILALU großen Wert auf Integration
und das Miteinander aller Menschen legen, sollen künftig wieder
kostenfreie Plätze für Kinder und Jugendliche aus
einkommensschwachen Familien mit und ohne Migrationshintergrund zur
Verfügung gestellt werden. Auch sollen weitere integrative Projekte
durchgeführt werden.
LILALU freut sich, dass mit der Übernahme durch die Johanniter
die außerschulischen Bildungsprogramme für tausende Kinder und
Jugendliche sowie zehn feste Arbeitsplätze bei LILALU – darunter
zwei Ausbildungsplätze – gesichert werden. Willi Wermelt,
Vereinsvorsitzender von LILALU e.V. und zukünftig gemeinsam mit
Anna Seliger Sachgebietsleiter LILALU bei der Johanniter-Unfall-
Hilfe: „Wir freuen uns über die Übernahme durch die Johanniter und
bedanken uns ganz herzlich beim vorläufigen Insolvenzverwalter
Rechtsanwalt Maximilian Breitling, allen Eltern, Spendern,
Förderern und Politikern, die uns in der schwierigen Phase der
vorläufigen Insolvenz unterstützt haben. Wir bedauern es sehr, dass
unseren Gläubigern Unannehmlichkeiten entstanden sind und bitten
dafür um Entschuldigung. Nun können wir Dank der Johanniter wieder
optimistisch in die Zukunft blicken.“ LILALU e. V., Presse;
Foto: Ingrid Grossmann
21.03.2012
Die Freiwilligenagentur Schwetzingen wird ein Jahr alt
Am 17.3.2012 zogen die internen Mitarbeiter der
Freiwilligenagentur und einige ihrer ehrenamtlichen Freiwilligen
ein erstes Resümee zum einjährigen Bestehen der Agentur. Als
Vermittlungsstelle für Bürgerinnen und Bürger, die an einer
ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert sind, hat die
Freiwilligenagentur innerhalb des ersten Jahres 58 Personen an 37
verschiedene Schwetzinger Organisationen vermittelt. Im Grünen
Baum wurden bei einem leckeren Abendessen am Samstagabend vor allem
viele Geschichten und Erfahrungen ausgetauscht.
Für das Jahr 2010 erhielt Monika Emmert, Mitarbeiterin des
Generationenbüros, die Aufgabe, eine Freiwilligenagentur ins Leben
zu rufen, um das ehrenamtliche Engagement in Schwetzingen zu
organisieren und auszubauen. Mithilfe eines Zeitungsaufrufs
meldeten sich 14 Bürger, die im Dezember 2010 mit dem Aufbau
begannen. Am 26. März 2011 konnte die Agentur mit einer
Informationsveranstaltung auf dem Schlossplatz offiziell eröffnet
werden. Heute verbucht die Freiwilligenagentur sogar Zulauf aus
den umliegenden Gemeinden, die auf die Vermittlungsstelle am
Schlossplatz aufmerksam geworden sind.
Neben der Verwaltungs- und Vermittlungsarbeit beteiligen sich
die Gründungsmitglieder, die die Freiwilligenagentur mittlerweile
fast eigenständig leiten, auch selbst an diversen Projekten. Es
wurde beispielsweise ein Großeltern-Patendienst ins Leben gerufen,
der alleinstehende ältere Mitbürger und Familien mit Kindern
zusammenbringen soll. Weiterhin wurde bereits zweimal eine
Informationsveranstaltung über ehrenamtliches Engagement und die
Agentur an der Schwetzinger Volkshochschule abgehalten. Die
Freiwilligenagentur nahm am Generationentag und der Woche des
ehrenamtlichen Engagements der Stadt Schwetzingen teil und
organisierte einen eigenen Kuchenverkauf zugunsten der
Schwetzinger Notkasse. Für 2012 stehen weitere Projekte wie die
Teilnahme am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar und
dem Weltkindertag an. Außerdem soll am 12. November die nächste
Informationsveranstaltung an der Volkshochschule stattfinden.
Hauptfokus des Abends lag auf dem Kennenlernen der ehrenamtlich
engagierten Bürgerinnen und Bürger untereinander sowie der
Mitglieder der Freiwilligenagentur. Einige Freiwillige wurden
gebeten, etwas von ihren Tätigkeiten zu erzählen. So berichtete
Klaus Hammann von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Kindergarten
St. Pankratius. Dort spielt er mit einem anderen Freiwilligen
jeden Donnerstag mit den Kindern Fussball. „Die Kleinen haben immer
viel Spaß, auch wenn es mitunter chaotisch zugeht.“ Sie freuen sich
sehr, dass sie jemanden zum Kicken haben, da im Kindergarten nur
Erzieherinnen arbeiten. Teilweise sind die Kinder mittlerweile
sogar in Fussballvereine eingetreten. Auch manche ganz Kleinen
sowie einige Mädchen nutzen die sportliche Stunde und sind
teilweise wirklich gute, ehrgeizige Sportler. Dank Herrn Hammanns
Einsatz bekamen die Kleinen bereits nach einigen Wochen vom
Schwetzinger Fussballverein die fehlenden Tore und Leibchen
gestiftet. Der freiwillige Einsatz stellt eine Bereicherung für
den Kindergarten dar und die Kinder freuen sich immer auf den
wöchentlichen Termin.
Auch Angelika Gabriel unterstützt den Kindergarten St.
Pankratius durch Basteln mit den Kindern und Kinderbetreuung. Sie
ist jeweils dienstags und freitags vormittags in einer der großen
Gruppen. „Die Kinder kennen mich mittlerweile und freuen sich sehr,
wenn ich komme.“ Termine wie beispielsweise Ausflüge in den
Schlossgarten werden von den Erzieherinnen so gelegt, dass Frau
Gabriel teilnehmen und sie unterstützen kann. Diese Tätigkeit
bereitet nicht nur Frau Gabriel und den Kindern viel Freude,
sondern bedeutet auch gute „Werbung“ für den Kindergarten, da durch
ihre Mithilfe mehr Möglichkeiten bestehen, das Angebotsprogramm für
die Kinder zu erweitern.
Einer der ersten Freiwilligen war Gerhard Eschenhof. Er wurde
durch Zufall bei der Eröffnung auf dem Schlossplatz auf die
Freiwilligenagentur aufmerksam und ergriff sofort die Chance, sich
über ein Ehrenamt zu erkundigen. „Ich war sowieso gerade dabei,
mich für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu bewerben.“ Herr Eschenhof
arbeitete lange als Lehrer im Bereich Erwachsenenbildung und fand
seine Aufgabe im Bereich Migrantenbetreuung an der Schwetzinger
Volkshochschule. Zunächst war er zusätzlicher Betreuer der
Gruppenarbeiten. Als ein Teilnehmer gefährdet war seine Prüfung
nicht zu bestehen, fing Herr Eschenhof mit der Einzelbetreuung an
und brachte ihm Deutsch bei. Ein passendes Unterhaltungsthema zum
Üben fand sich sehr schnell, denn bei seinem Gegenüber handelte es
sich um einen indischen Koch. Herr Eschenhof betonte, dass er
hiermit nicht nur etwas Nützliches tut, sondern auch sehr viel
zurück bekommt. Es findet vor allem ein für beide Seiten
interessanter Kulturaustausch statt. Stolz berichtete Herr
Eschenhof, dass sein Schützling dank der Einzelbetreuung die
Prüfung schaffte.
Sabine Mahler arbeitet ehrenamtlich im Katzenhaus des
Tierschutzvereins. Hier kommen gefundene oder abgegebene Katzen
unter und erhalten medizinische Versorgung, bis sie
weitervermittelt werden. Frau Mahler geht im Fünf-Wochen-Rhythmus
am Wochenende dorthin, um beim Füttern sowie Putzen der Katzenklos
und Räume zu helfen. Auch das Spielen und Schmusen mit den
Bewohnern des Katzenhauses kommt dabei nicht zu kurz. Aufmerksam
geworden ist Frau Mahler auf diese Möglichkeit des Engagements
durch einen Zeitungsbericht der Freiwilligenagentur über das
Katzenhaus als Einsatzort für ehrenamtliche Helfer. „Es gefällt mir
besonders, mit Tieren Zeit zu verbringen und ich habe dort ein
tolles Team.“
Brigitte Waibel-Flory widmet einen Teil ihrer freien Zeit der
Hausaufgabenbetreuung in der Nordstadt-Grundschule. Dort betreut
sie vor allem Kinder mit Migrationshintergrund, die zu Hause nicht
die notwendige Unterstützung erhalten können. Ihre Gruppe besteht
aus fünf Kindern der zweiten Klasse. Obwohl für die Betreuung eine
Stunde angesetzt ist, bleibt sie oft länger. „Die Kinder, die vor
Ende der Zeit mit ihren Hausaufgaben fertig sind, bleiben meist
noch da, weil sie sich so wohlfühlen.“ Ein Ereignis hat Frau
Waibel-Flory für die Betreuung der Kinder besonders belohnt: „Am
Ende eines Nachmittags kam eines der Kinder zu mir, nahm mich in
den Arm und sagte ‚Ich hab dich lieb‘.“
In einem Jahr hat die Freiwilligenagentur bereits viel auf die
Beine gestellt. Einige Projekte sind jedoch noch nicht oder
unterbesetzt. Weitere Freiwillige werden gesucht, vor allem
Mitbürgerinnen und -bürger mit Migrationshintergrund, die sich vor
allem gut bei der Betreuung von anderen Migranten einsetzen
könnten. Bei einem Punkt waren sich alle Anwesenden am Samstagabend
einig: Die Belohnung, die man für ehrenamtliches Engagement
bekommt, ist keine Materielle. Es sind die schönen Momente, das
„Dasein“ für andere, die Kontakte mit Menschen und Tieren, andere
und sich selbst Freude zu bereiten, einfach das „gute Gefühl“.
Stadt Schwetzingen, Presse
19.03.2012
"Verwaltungsauschuss: Stadt fördert Vereine "
Gleich drei Vereine können sich über einen
städtischen Zuschuss freuen. Der Verwaltungsaussschuss hatte sich
in seiner Sitzung am 9. Februar dafür ausgesprochen, der DJK 1910,
dem Sportfliegerclub und dem Tennisclub Blau Weiß Investitionen zu
ermöglichen. Die DJK 1910 Schwetzingen e.V. erhält einen einmaligen
Zuschuss für das Legen einer Stromleitung an das Vereinsgelände in
Höhe von 4.800 Euro. Bislang bezog der Verein den Strom durch eine
Leitung über den Reiterverein. Die Stadt finanziert auch den
Zuschussanteil des Badischen Sportbundes (BSB) bis zu dessen
Auszahlung in Höhe von 3.600 Euro vor. Der Sportfliegerclub kann
für maximal 10.000 Euro zwei Motoren für einen Motorsegler und ein
Ultraleichtflugzeug als Ersatz anschaffen. Der Tennisclub Blau Weiß
kann sich dank des einmaligen Zuschusses von 4.560 Euro einen
Tennisplatz samt Netzpfosten komplett erneuern. Nach den
Vereinsförderrichtlinien fördert die Stadt maximal 40 Prozent der
Gesamtkosten einer Investitionsmaßnahme. Alle Vorlagen und
Beschlüsse zu den Ausschüssen und zum Gemeinderat sind auch im
Internet unter
http://ratsinfo.schwetzingen.de
nachlesbar."
10.02.2012
Der Mikrozensus startet wieder im Januar 2012
Ergebnisse aus Vorjahren können unter www.statistik-bw.de abgerufen
werden
Am 9. Januar 2012 startet in Baden-Württemberg, wie auch in ganz
Deutschland, die Befragung zum Mikrozensus 2012. Der Mikrozensus
ist eine gesetzlich angeordnete Befragung über die Bevölkerung und
den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei 1 Prozent aller
Haushalte in Deutschland durchgeführt wird. In Baden-Württemberg
werden jährlich rund 48 000 Haushalte durch das Statistische
Landesamt befragt.
Bei der Stichprobenziehung werden durch ein mathematisches
Zufallsverfahren Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen
Gebäuden wohnen, sind auskunftspflichtig. Der Mikrozensus wird
unterjährig durchgeführt. Das heißt, der Stichprobenumfang von etwa
48 000 Haushalten wird gleichmäßig auf alle Monate und Wochen
des Jahres verteilt. Somit werden in Baden-Württemberg pro Woche
rund 920 Haushalte von den Interviewern des Statistischen
Landesamtes befragt. Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf die
Woche vor dem Interview. Die Vorteile dieses unterjährigen
Erhebungskonzeptes liegen in der höheren Aktualität und Qualität
der Ergebnisse, die als Quartals- und als
Jahresdurchschnittsergebnis vorliegen.
Datenschutz und Geheimhaltung sind umfassend gewährleistet. Die
Interviewerinnen und Interviewer, die die Mikrozensusbefragung
durchführen, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie
kündigen sich einige Tage vor ihrem Besuch schriftlich bei den
Haushalten an und übergeben mit der Ankündigung auch
Informationsmaterial über die Erhebung. Sie weisen sich mit einem
Interviewerausweis des Statistischen Landesamtes aus. Die Befragung
wird mit einem Laptop durchgeführt. Die Auskünfte von älteren
Personen oder Rentnern sind genauso wichtig wie die Angaben von
Angestellten, Selbstständigen, Studenten oder Erwerbslosen. Der
Gesetzgeber hat die meisten Fragen mit einer Auskunftspflicht
belegt. Das Statistische Landesamt bittet jedoch, auch die
freiwilligen Fragen zu beantworten.
Die Daten des Mikrozensus bilden für Politik, Wirtschaft,
Verwaltung, Wissenschaft, Presse und nicht zuletzt für
interessierte Bürgerinnen und Bürger eine aktuelle
Informationsquelle über die wirtschaftliche und soziale Lage der
Bevölkerung, der Familien und der Haushalte, den Arbeitsmarkt, die
Berufsstruktur und die Ausbildung. Meldungen wie z.B. „Ein Fünftel
der unter 35-Jährigen ist befristet beschäftigt“, „In
Baden-Württemberg leben 2,8 Millionen Migranten“, „Vier von fünf
Kindern wachsen in Baden-Württemberg bei Ehepaaren auf“, „Auch bei
gleicher Qualifikation: Frauen verdienen weniger“ oder „MINT-Berufe
nach wie vor klassische Männer-Domäne“ basieren auf Ergebnissen des
Mikrozensus.
Die Mikrozensusergebnisse für Baden-Württemberg werden vom
Statistischen Landesamt fortlaufend veröffentlicht. Ausgewählte
Ergebnisse stehen kostenlos unter www.statistik-bw.de zur
Verfügung. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
30.01.2012
Übersichtlicher, moderner und optisch ansprechender: Die neuen Internetseiten der Stadt Schwetzingen sind online
Seit Anfang der Woche präsentiert sich die Stadt unter www.schwetzingen.de
mit vollkommen neuen Seiten im Internet. Beim neuen Auftritt lag
der Schwerpunkt vor allem auf der Benutzerfreundlichkeit und damit
auf dem Wunsch nach einer klaren und einfachen inhaltlichen
Struktur der Seiten. Dank der neuen grafischen Gestaltung sind die
Seiten optisch attraktiver und ergänzen das moderne
Erscheinungsbild der Stadt in idealer Weise.
"Die monatelange Arbeit unserer IT-Abteilung und der
Internetverantwortlichen in den Fachämtern hat sich gelohnt! Das
Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen", freut sich
Oberbürgermeister René Pöltl. "Zu einer moderneren Stadt und
Verwaltung gehört auch ein technisch aktueller und optisch
ansprechender Internetauftritt", bekräftigte er weiter. "Dank der
guten Zusammenarbeit mit den Kollegen des Kommunalen Rechenzentrums
in Freiburg ist hier etwas tolles gelungen", lobte
Oberbürgermeister Pöltl.
Was ist neu?
Neu und übersichtlicher ist
die Gliederung in die vier Hauptnavigationspunkte "Schwetzingen
erleben", "Stadt und Bürger", "Bildung und Wissenschaft" und
"Wirtschaft". Jede "Zielgruppe" gelangt so schneller an die
Informationen, die für sie von Interesse sind.
Touristen und Auswärtige finden unter "Schwetzingen erleben"
interessantes zur Stadt, zum Schloss, zu Kulturveranstaltungen und
zu allen Angeboten der Stadtinformation (Stadtführungen, Packages,
Übernachtungsmöglichkeiten etc). Die Schwetzinger Bürger finden
wichtige Bürgerservices unter der Rubrik "Stadt und Bürger" (alle
Infos rund ums Rathaus) und unter der Rubrik "Bildung und
Wissenschaft" (Übersicht über Kindergärten und Schulen, Bibliothek
etc.). Ansässige Unternehmen und Gewerbetreibende erhalten
Informationen zum Wirtschaftsstandort Schwetzingen, zu
Gewerbeimmobilien und aktuellen Projekten (Konversion,
Ausbesserungswerk etc.) auf den Seiten "Wirtschaft". Durch diese
Neustrukturierung der Inhalte auf die Zielgruppen und die flache
Navigationsstruktur sind die gesamten Inhalte des städtischen
Online-Angebots schnell und intuitiv zu finden.
Direkt auf der Startseite im rechten Bereich erscheint jetzt die
"Tag-Cloud" - zu deutsch "Wortwolke", in dem die gängigsten und am
häufigsten nachgefragten Schlagworte direkt mit den entsprechenden
Unterseiten verlinkt sind. Ein Klick genügt, schon öffnet sich die
enstprechende Unterseite. Auch das Formularangebot im Bereich
"Online-Dienste" ist wesentlich umfangreicher als früher. Viele
Formulare können jetzt direkt von zu Hause am PC ausgefüllt und
bearbeitet werden.
Durch die Einbindung der Google-Maps Funktion lassen sich
Veranstaltungsstätten und Standorte von Gebäuden innerhalb der
Stadt zukünftig mit einem Klick im Stadtplan finden. Neu ist auch
die Vorlesefunktion - der so genannte "Voice-Reader" - , mit der
Sehbehinderten und Blinden die Seiteninhalte vorgelesen werden.
Noch in Arbeit sind eine englische, französische und italienische
Übersetzung der Seiten.
Wie gewohnt finden sich auf den Seiten natürlich alle wichtigen
Informationen zu aktuellen Schwetzinger Themen und Veranstaltungen,
Infos zu Ansprechpartnern und Öffnungszeiten der Dienststellen, zu
Angeboten des Bürgerbüros und Vielem mehr.
Wir laden Sie ein, Schwetzingens neue Seiten zu besuchen und freuen
uns auf Ihre Rückmeldung über das Kontaktformular oder über unsere
Facebookseite www.facebook.com/schlossplatz. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
18.01.2012
Neuer Service im Bürgerbüro
Vordrucke für Steuererklärung sind ab sofort im
Bürgerbüro erhältlich / Finanzämter verschicken Formulare nicht
mehr per Post an die Haushalte
Immer mehr Bürger übermitteln ihre Steuererklärung inzwischen
auf elektronischem Weg an das Finanzamt oder nutzen entsprechende
Software zur Erstellung. Die Finanzämter des Landes haben daher den
Versand der Steuerformulare per Post aus Kostengründen eingestellt.
Das entbindet den Steuerpflichtigen jedoch nicht davon, eine
Steuererklärung abzugeben. Für alle Bürger, die ihre
Steuerformulare wie bisher auf den amtlichen Papiervordrucken
abgeben möchten, hält das Bürgerbüro in der Zeyherstraße 1 jetzt
als neuen Service alle Vordrucke bereit. Dort liegen die Formulare
zur Abgabe der Einkommenssteuererklärung, die Anlage „Kind“ sowie
die Anlage V (für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) und die
Anlage R (für Renten und andere Leistungen) zur kostenlosen
Mitnahme aus.
Wer bereits den elektronischen Weg wählt, der findet im Internet
unter www.elster.de nähere Informationen zur
elektronischen Steuererklärung.
Alle Vordrucke sind auch unter www.fa-baden-wuerttemberg.de
oder auf der Homepage des Schwetzinger Finanzamtes www.fa-schwetzingen.de
erhältlich. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
10.01.2012
IHK-Haushaltsanalyse 2008-2011: Gemeindehaushalte auf dem Prüfstand
Schwetzinger Haushalt besteht im Quervergleich
Neue Aufgaben, schwankende Einnahmen und das Ziel der Vermeidung
neuer Schulden sorgen für harte Zeiten bei den kommunalen Finanzen,
wie auch die letzte Diskussion um den Schwetzinger Haushalt 2012
zeigte. Doch wie sieht es im Quervergleich aus? Dies zu beleuchten
hat sich die alljährlich erscheinende Haushaltsanalyse der IHK
Rhein-Neckar zur Aufgabe gemacht, deren neueste Auflage für die
Jahre 2008 – 2011 jetzt vor Weihnachten erschien. Sie vergleicht
Haushaltsdaten der kreisfreien Städte und großen Kreisstädte im
Kammergebiet und Walldorf, letzteres wegen der enormen Finanzkraft
quasi außer Konkurrenz.
Die Schwetzinger Daten können sich dabei durchaus sehen lassen,
wie die Stadtverwaltung jetzt informiert. So kann Schwetzingen bei
der „Freien Spitze“ oder Nettoinvestitionsrate als einzige Stadt im
Vergleich mit 15,22 EUR je Einwohner einen positiven Betrag zur
Finanzierung der Investitionen aufweisen. Günstig stellen sich auch
– zwar steigend - die Personalkosten mit 429,78 EUR je Einwohner
und einem Anteil von 24,15 % am Gesamtvolumen des
Verwaltungshaushaltes dar. Andere Städte erreichen hier zum Teil
Werte bis zu 30 % und darüber. Weit unten steht Schwetzingen im
Betrachtungszeitraum bei der Verschuldung, obwohl die Kammer hier
anhand der Planansätze 2011 noch von einem Schuldenstand von 473,87
je Einwohner ausgeht. Weil 2011 voraussichtlich keine Darlehen
aufgenommen werden müssen, wird dieser Wert entsprechend dem
Rechungsergebnis 2010 unverändert günstigere 313 EUR je Einwohner
betragen. Dementsprechend gut fallen auch die Kennzahlen zur
Tilgungsquote und der Zinslast je Einwohner aus. Sehr
unterschiedlich sieht es bei der Finanzkraft aus: So rangiert das
wirtschaftlich nicht so starke Schwetzingen bei der Gewerbesteuer
und beim Umsatzsteueranteil regelmäßig im unteren Feld, liegt aber
dafür beim Einkommenssteueranteil mit ca. 416 EUR je Einwohner am
oberen Ende, ein Beleg dafür, dass relativ viele Bezieher mittlerer
und höherer Einkommen am Ort ansässig ist. Allerdings sorgen auch
die Betriebe in Schwetzingen derzeit für höhere
Gewerbesteuereinnahmen als ursprünglich kalkuliert und tragen damit
auch aktiv zur Vermeidung von Schulden bei.
Wer möchte kann die IHK-Haushaltsanalyse mit allen Fakten selbst
nachlesen, Sie kann unter www.rhein-neckar.ihk24.de
im PDF-Format heruntergeladen werden. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
03.01.2012
Tompkins und Kilbourne: Was passiert mit den Kasernen nach dem Abzug der Amerikaner?
Stadt wertet Rückmeldungen der Bürger aus / Leider nur
geringer Rücklauf / Fragebögen zur Veranstaltung können noch im
Internet ausgefüllt werden
Anfang November 2011 fand die erste Infoveranstaltung zum Thema
„Künftige Entwicklung Tompkins Barracks und Kilbourne Kaserne“ im
Palais Hirsch statt, zu der sich zahlreiche Bürger eingefunden
hatten. Im Anschluss konnten die Zuhörer Rückmeldung zur
Veranstaltung mit Hilfe eines Fragebogens geben. Die Stadt wollte
dadurch insbesondere in Erfahrung bringen, wie sich die Bürger die
weitere Einbindung in den Planungsprozess vorstellen und welche
Vorstellungen sie für die weitere Nutzung der Flächen haben.
Fragebögen geben Stimmungsbild wieder
Inzwischen liegt die Auswertung der Fragebögen vor. Leider
gingen insgesamt nur rund 20 Rückmeldungen seit der
Infoveranstaltung ein. Die überwiegende Mehrzahl der Zuhörer
beurteilte die Veranstaltung positiv und fühlte sich in den
Erwartungen bestätigt. Gleichzeitig kam der Wunsch auf, auch in
Zukunft kontinuierlich durch Infoveranstaltungen aber auch durch
E-Mails und Veröffentlichungen auf der Internetseite der Stadt in
das Thema eingebunden zu werden.
Auch bei der Frage zur zukünftigen Nutzung der Areale, gab es
konkrete Vorstellungen. Für das große Areal der Tompkins Barracks
gingen die Antworten weit auseinander. Von einer Nutzung im Bereich
Kultur und Sport über die Ansiedlung von Gewerbe und Gastronomie
bis hin zur Ansiedlung von Forschungseinrichtungen ist vieles
vorstellbar. Die Schwetzinger Bürger wünschen mehrheitlich eine
Umnutzung der Fläche. Nur in zwei Fragebögen wurde die Antwort
„keine Nutzung“ angekreuzt. Für die Kilbourne Kaserne fielen die
Antworten sehr viel konkreter aus. Die meisten sprachen sich hier
für eine ökologisch orientierte Wohnbebauung mit Anbindung an den
Stadtteil Hirschacker aus.
Bürgerbeteiligung ausdrücklich erwünscht
„Die bisherigen Rückmeldungen sind für uns als Verwaltung ein
wichtiger Anhaltspunkt für alle weiteren Entwicklungen. Allen
Verantwortlichen ist daran gelegen, ein möglichst breites
Stimmungsbild der Bevölkerung zu bekommen. Bitte melden Sie uns
daher weiterhin über den Fragebogen ihre Wünsche und Anregungen“,
so Bürgermeister Dirk Elkemann, der den geringen Rücklauf
bedauert.
Wer den Fragebogen noch ausfüllen möchte, findet ihn weiterhin
direkt auf der städtischen Internetseite (www.schwetzingen.de). Er kann
dort online ausgefüllt und direkt an die Stadt zurückgeschickt
werden. Die Stadt bittet die Bürger um zahlreiche Rückmeldungen, da
nur so ein möglichst breites Stimmungsbild entstehen kann.
Nächste Veranstaltung am 24. Januar 2012
Auch im neuen Jahr finden wieder Informationsveranstaltungen
statt. Den Auftakt macht am 24. Januar im Palais Hirsch André
Baumann, NABU-Landesvorsitzender, mit ersten Überlegungen für die
weitere Entwicklung des Naturraums im Areal der Kilbourne Kaserne.
Wie bereits bekannt befindet sich mit der dortigen Dünenlandschaft
ein einzigartiger Naturraum mit geschützter Flora und Fauna.
Anfang des Jahres wird sich auch der Lenkungskreis Konversion,
dem auch Vertreter der Fraktionen angehören werden, konstituieren.
Bis dahin wird vermutlich auch der genaue Abzugstermin der
Kilbourne Kaserne bekannt sein – er steht wohl kurz bevor. Dann
wird die Stadt auch einen ersten öffentlichen Inforundgang über das
Gelände anbieten. Zu allen Terminen wird die Stadt noch gesondert
informieren. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Pressestelle
30.12.2011
Jahresrückblick in Wort und Bild
Die
Spargelpost 2011 ist druckfrisch erschienen
Pünktlich zum Jahreswechsel erscheint mit der Spargelpost 2011
auch in diesem Jahr der traditionelle Schwetzinger Jahresrückblick,
der von vielen ehemaligen Schwetzinger Bürgerinnen und Bürgern
bereits freudig erwartet wird. Seit mehreren Jahren verschickt die
Stadt Schwetzingen ihre beliebte „Spargelpost" an einstige
Schwetzinger, die innerhalb Deutschlands oder sogar ins Ausland
umgezogen sind. Inzwischen erhalten über 900 „Ehemalige" den
Jahresrückblick, der über die Themen berichtet, die die Stadt
Schwetzingen im zurückliegenden Jahr beschäftigt haben.
Das Titelmotiv ist in diesem Jahr natürlich dem neuen
Schlossplatz vorbehalten. Nach dem gelungenen Umbau erstrahlt der
ganze Platz seit diesem Frühjahr in völlig neuem Glanz und ist
somit – mehr denn je – ein Aushängeschild der Stadt. Wie immer
werden auf den ersten Seiten der Spargelpost die besonders
wichtigen und interessanten Ereignisse des Jahres aufgegriffen. Im
zweiten Teil der Ausgabe findet sich die chronologische
Jahresübersicht. Die letzte Seite ist wie gewohnt dem Preisrätsel
vorbehalten.
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger ist das
Mitteilungsblatt bei der Stadtinformation, im Bürgerbüro und an der
Rathauspforte erhältlich. Es kann zudem auch im Internet unter
www.schwetzingen.de
als PDF Datei abgerufen werden.
Neue Adressen von ehemaligen Schwetzingern, die Interesse an der
kostenlosen Zusendung haben, nimmt gerne die Rathauspforte unter
der Telefonnummer (06202) 87-0, oder Traudel Zahn per E-Mail:
traudel.zahn@schwetzingen.de, entgegen. Bitte melden Sie sich auch,
wenn die Spargelpost nicht mehr zugestellt werden soll oder sich
Ihre Adresse geändert hat. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Pressestelle
27.12.2011
Aus dem Gemeinderat am 15. Dezember
Haushalt 2012 beschlossen
Gemeinderat fordert intensive Anstrengungen auf dem Weg zur
Null-verschuldung in den nächsten Jahren / Schenkung für ein
Kunstwerk für den „Kaufland"-Kreisel angenommen
Gleich zu Beginn begrüßten die Gemeinderäte Robin Pitsch als
neuen Stadtrat in ihrer Mitte. SPD-Stadtrat Stefan Rebmann scheidet
aus eigenem Wunsch zum Jahresende aus dem Gemeinderat aus. Als
Grund führte er sein Mandat als Bundestagsabgeordneter sowie seine
Arbeit als DGB Regionsvorsitzender Nordbaden an, was ihn zeitlich
zu sehr in Anspruch nehme. Als Nachrücker verpflichtete
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl Robin Pitsch. Dieser übernimmt
auch Funktionen in den gemeinderätlichen Ausschüssen und sonstigen
Gremien. Zusätzlich betreut Robin Pitsch künftig den
Jugendgemeinderat.
Viele Enthaltungen beim Haushalt
Für Oberbürgermeister Pöltl ist die Trendwende beim städtischen
Haushalt geschafft, wie er eingangs erläuterte. Aller Voraussicht
nach könne die Stadt im insgesamt sehr erfolgreichen Jahr 2011
wieder ohne Kreditaufnahme auskommen. Das gelinge einerseits durch
die Konsolidierung des Haushalts aber auch den gestiegenen
Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Der Blick ins Jahr 2012 gestalte
sich nach den neuesten Schätzungen auch deutlich freundlicher als
der Planentwurf aufzeige. Zusätzliche Einnahmen beim
Einkommenssteueranteil und ein erhöhter Landeszuschuss bei der
Kleinkinderbetreuung bringen Verbesserungen von ca. 1,2 Mio. EUR.
Einen wichtigen Beitrag hätte auch der Gemeinderat mit den bei den
Etatberatungen beschlossenen Ausgabenreduzierungen geleistet. Auch
2012 müsse man voraussichtlich keine neuen Schulden aufnehmen.
Auf den Bürger kommen 2012 übrigens keine Gebührenerhöhungen zu.
Ein Schwerpunkt der Investitionen liegt im kommenden Jahr im Ausbau
der Kinderbetreuung für unter 3-Jährige. Nach Abschluss des
Krippenausbaus liegt Schwetzingen bei rund 40 Prozent
Betreuungsquote und nimmt damit einen Spitzenwert innerhalb der
Großen Kreisstädte ein. Zudem wird in die Sicherheit der
Nordstadthalle, Schulsanierungen, in die Entwicklung der
Konversionsprojekte und die Planung der S-Bahn-Haltepunkte
investiert.
Die Abstimmung brachte die Verabschiedung des Haushaltes mit
einem ungewöhnlichen Ergebnis: 10 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme, 15
Enthaltungen. Viele Stadträte brachten damit ihren Wunsch nach
einem anderen Haushaltsverfahren, einer geänderten Ausgabenstruktur
und der Ermittlung zusätzlicher Einsparmöglichkeiten zum Ausdruck.
Stadtspitze und Gemeinderat werden sich im kommenden Jahr darüber
verständigen.
Von den für das Haushaltsjahr 2011 beantragten Geldern wurden
genau 1.881.000 Euro nicht ausgegeben. Diese werden jetzt als
Haushaltsausgabereste in das Jahr 2012 übertragen und können dort -
ohne nochmals beantragt zu werden - für die angemeldeten Projekte
verwendet werden. Zusätzlich stehen 600.000 Euro
Haushaltseinnahmereste in 2011 zur Verfügung.
Unterstützung für „bellamar 2014"
Einstimmig wurde der von Werkleiter Peter Mülbaier vorgestellte
Wirtschaftsplan 2012 für das Freizeitbad bellamar beschlossen. Der
Wirtschaftsplan, der mit einem leichten Verlust von 100 TEUR
abschließt, steht im Zeichen der Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des
Programms „bellamar 2014". Im nächsten Jahr gehe es insbesondere um
die Optimierung der Wassertechnik und die bedarfsgerechte
Erweiterung der Ruheräume.
„Kaufland-Kreisel": Skulptur bildet neues
Stadttor
Eine Skulptur des Künstlers Kurt Fleckenstein begrüßt künftig
alle, die über den Kreisel an der Nadler-Straße
(„Kaufland-Kreisel") fahren. Eine 6 Meter hohe, zwischen zwei
Baumreihen stehende Stahlkonstruktion, erfüllt eine Doppelfunktion
als Tor und Reck mit einem sich auf der Reckstange abstützenden
Turner. Dies wird durch eine Schenkung der Schwetzinger
Unternehmensgruppe Pfitzenmeier ermöglicht. Sie möchte ihrer
Heimatstadt eine besondere Freude machen und damit auch der
Unternehmensidee einer „Stadt in Bewegung" künstlerischen Ausdruck
verleihen. Oberbürgermeister Dr. Pöltl zeigte sich sehr erfreut
über diese großzügige Geste. Dies sah auch die Mehrheit der
Stadträte so, die nach der öffentlichen Vorstellung durch den
Künstler die Schenkung, die Schenkung mit 17 zu 6 Stimmen bei 3
Enthaltungen annahm.
Das Kunstwerk Fleckensteins wurde von einer Findungskommission
unter der Leitung von Prof. Hans Gercke und bestehend aus
Vertretern von Firma, Stadt und Gemeinderat aus insgesamt 5
Entwürfen regionaler Künstler ausgewählt. Kulturreferentin Dr.
Barbara Gilsdorf hat die Ausschreibung formuliert und den
Findungsprozess begleitet.
Bebauungspläne: Ehemaliges Ausbesserungswerk und
Stadion
Der Bebauungsplan „Ehemaliges Ausbesserungswerk" wurde jetzt im
letzten Verfahrensschritt abschließend als Satzung beschlossen.
Damit besteht für das Areal der künftigen „Decathlon"-Ansiedlung
verbindliches Baurecht.
Die städtebauliche Entwicklung im Bereich des städtischen
Stadion soll künftig über einen Bebauungsplan gesteuert werden, um
die dortigen vielfältigen Nutzungen künftig rechtssicher regeln zu
können. Konkret stehen dort auch Überlegungen für die Einrichtung
eines Hallenspielplatzes an. Dazu beschloss der Gemeinderat jetzt,
den Bebauungsplan „Stadion und Hallenspielplatz" öffentlich
auszulegen und die Fachbehörden zu beteiligen.
Drei verkaufsoffene Sonntage 2012
Die Termine für die drei verkaufsoffenen Sonntage im kommenden
Jahr stehen fest. Verkaufsoffen sind: 1. April 2012 (anlässlich der
Energiemesse), 23. September 2012 (im Rahmen des
Landeskinderfestes) und 28. Oktober 2012 (Kirchweihsonntag).
Linienbündel Schwetzingen-Hockenheim: Vereinbarung wurde
unterzeichnet
Der Gemeinderat hat einer Vereinbarung zwischen dem
Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Schwetzingen als am Linienbündel
Schwetzingen-Hockenheim beteiligte Gemeinde zugestimmt. Damit ist
der Weiterbetrieb des ÖPNV bis zum Sommerfahrplan im Juni 2012
gewährleistet. Die Vereinbarung stellt eine Interimslösung für das
erste Halbjahr 2012 dar. Sie war nötig geworden, da die beteiligten
Gremien die Beschlüsse zum Ausschreibungsverfahren zu spät gefasst
hatten. Über die folgende Zeit bis 2020 hatte der Gemeinderat
bereits im November beschlossen.
Soweit nicht anders beschrieben sind alle Beschlüsse einstimmig
gefallen.
Alle Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter
www.ratsinfo.schwetzingen.de
<http://www.ratsinfo.de/>
nachlesbar.Stadtverwaltung Schwetzingen, Pressestelle
www.schwetzingen.de
19.12.2011
OB Pöltl gedenkt verdienten Bürgern am Grab
Vor Heiligabend werden traditionell die Gräber der ehemaligen
Bürgermeister sowie einiger verdienter Bürger der Stadt
Schwetzingen besucht, um ihnen Respekt und Hochachtung für ihre
Verdienste um die Stadt Schwetzingen zu zollen.
In Begleitung von Personalrätin Yvonn Rogowski legt
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am Mittwoch, 21. Dezember,
um 11 Uhr, auf dem Friedhof an den
Gräbern der früheren Bürgermeister Dr. Valentin Gaa (Bürgermeister
von 1945 bis 1948), Franz Dusberger (1948 bis 1954), Hans Kahrmann
(1954 bis 1961) sowie Kurt Waibel (1962 bis 1981) Kränze
nieder.
Mit Blumengestecken wird den verdienten Bürgern Hans Götz, Fritz
Schweiger, Richard Thienhaus und Hubert Kessler gedacht.
Hans Götz war ab 1923 kommissarischer Bürgermeister. 1924 wurde
Herr Götz zum Bürgermeister auf neun Jahre gewählt. Ab 1928 bis
1929 war Bürgermeister Götz aufgrund einer Erkrankung außer Dienst,
bis er dann am 11.07.1929 mit 53 Jahren verstarb. Herr Götz
erkannte den Wert des Schlossgartens für Schwetzingen und förderte
die Fremdenverkehrswerbung. Während seiner Amtszeit wurde die
Straßenbahnlinie nach Heidelberg geöffnet.
Fritz Schweiger war ein Schwetzinger Bürger, der am Ostermontag
des Jahres 1935 von der Gestapo verhaftet und wegen Hochverrat zu
zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Fritz Schweiger war
der einzige, der nach der Strafverbüßung im Zuchthaus zunächst in
das Konzentrationslager Dachau und danach in das KZ-Mathausen kam,
wo er dann schließlich ermordet wurde. Seine Asche wurde auf dem
Schwetzinger Friedhof beigesetzt.
Richard Thienhaus war ein Unternehmer aus Schwetzingen, der in
der Scheffelstraße seine Firma „PHONOTHERM", Lärm- und
Erschütterungsschutz, Richard Thienhaus GmbH, betrieb. Nach seinem
Tod vererbte R. Thienhaus 60 Mietwohnungen an die Stadt
Schwetzingen. Diese befinden sich in der Karlstraße 41, 43, 45, 47
sowie in der Grenzhöferstraße.
Hubert Kessler war von 1985 bis 1999 Stadtrat in Schwetzingen.
Er war zudem zwanzig Jahre lang von 1977 bis 1997 Hausmeister in
der Nordstadtschule.
Ebenfalls mit Blumengestecken geehrt werden die im vergangenen
Jahr verstorbenen ehemaligen Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung
Oskar Kreichgauer, Alfred Löhr, Heinrich Renkert, Ruth Rich, Willi
Noll und Peter Mehr sowie Patrick Lengler und Renate Jakobi.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
16.12.2011
Kuchen kaufen für den guten Zweck
Die Gründungsmitglieder der Freiwilligenagentur Katja Gold, Monika Emmert und Birgit Bischl (von links) trotzen dem stürmischen Wetter und verkaufen jede Menge Kuchen an die Wochenmarktbesucher.
234 Euro Erlös brachte der Kuchenverkauf durch die Mitglieder
der Freiwilligenagentur "Sei dabei", der jetzt auf das Konto der
Notgemeinschaft eingezahlt wurde.
Mehr als zehn verschiedene Sorten Rührkuchen hatten die
Mitglieder selbst gebacken und weihnachtlich verpackt auf dem
Wochenmarkt Anfang Dezember zum Kauf angeboten. Viele Marktbesucher
kauften den Kuchen nicht nur für die heimische Kaffeetafel sondern
auch als kleines Mitbringsel. Die Muffins waren vor allem bei den
Kindern sehr beliebt.
Leider musste der Verkauf früher abgebrochen werden, da der
starke Wind drohte, das Zeltdach abzuheben. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
13.12.2011
Serviceportal des Landes www.service-bw.de erweitert
Neue Lebenslagen „Grenzüberschreitend leben und
arbeiten“ sowie „Gefahrenabwehr und Sicherheit“
publiziert
Tausende Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Baden-Württemberg
arbeiten in der Schweiz oder in Frankreich und sind auf
verlässliche Informationen zu ihrem Grenzgängerstatus angewiesen.
Aber auch unzählige Bürgerinnen und Bürger aus den Grenzregionen
dieser Länder leben oder arbeiten in Baden-Württemberg.
Sie haben Fragen zu einem grenzüberschreitenden Umzug, zum
Arbeitsrecht, zu ihrer Sozialversicherung oder zu einer
Selbständigkeit und wollen wissen, wie viele Steuern sie zahlen
müssen, welche Leistungen sie für Kinder und Familie erhalten
können und wie die Unfall- oder Pflegeversicherung im Ausland
geregelt ist?
Antworten finden sie im Portal www.service-bw.de in der
neuen Lebenslage „Grenzüberschreitend leben und arbeiten“.
Neu ist auch die Lebenslage "Sicherheit und Gefahrenabwehr".
Bürgerinnen und Bürger erhalten thematisch gebündelt umfassende
Informationen etwa dazu, welche konkreten Hilfsmaßnahmen und
Strategien es in einem Katastrophenfall gibt und welche präventiven
Maßnahmen möglich oder ratsam sind. Ebenso wird mitgeteilt, was in
einem konkreten Notfall zu beachten ist, welche Notrufnummern
gelten und wie man sich vor Einbrüchen schützen kann. Empfehlungen
zum vorbeugenden Brandschutz ergänzen das Angebot.
„Service-bw“ ist das staatlich-kommunale E-Government-Portal des
Landes Baden-Württemberg. Es verknüpft leicht verständliche
Verfahrensbeschreibungen mit den zuständigen Stellen und ihren
Online-Angeboten.
Kommunen mit ihren Inhalten und Online-Angeboten sind über
innovative Techniken eingebunden. „Service-bw“ erschließt über
9.000 Behörden und Einrichtungen in Baden-Württemberg und
beschreibt für die unterschiedlichsten Lebens- und
Unternehmenssituationen in über 50 Lebenslagen gebündelt rund 1.000
konkrete Verwaltungsdienstleistungen. Bürgerinnen und Bürger wie
Unternehmen erhalten hier für sie verständliche Informationen über
Voraussetzungen, Verfahrensablauf, Zuständigkeiten, Fristen,
erforderlichen Unterlagen, Gebühren und Rechtsgrundlagen. Stadt
Schwetzingen, Presse
12.12.2011
Baubeginn: Wiederherstellung der Quincunx-Pflanzung mit Vasenstandorten im Schlossgarten Schwetzingen
Im Herbst/Winter 2011/2012 startet im Schlossgarten
Schwetzingen eine weitere Maßnahme, die im Managementplan des
UNESCO-Welterbeantrags „Schwetzingen - Kurfürstliche
Sommerresidenz“ verankert ist: die Wiederherstellung der
Quincunx-Pflanzung im Nördlichen Boskett.
Diese
besondere Pflanzung, benannt nach der Anordnung der Bäume im Muster
des Würfelbildes der Augenzahl Fünf (Quincunx), taucht erstmals
1783 im Plan von Friedrich Ludwig von Sckell auf und hebt das
Zentrum des Bosketts räumlich wie auch gestalterisch hervor. Dieses
Boskett wurde zwischen 1767 und 1771 von Nicolas de Pigage angelegt
und wird durch diagonale und orthogonale Wegeachsen gegliedert.
Dadurch ergeben sich quadratische und dreieckige, baumbestandene
Kompartimente, die mit der typischen waldartigen Bepflanzung und
untergeordneten Schlängelwegen gestaltet sind.
Das im Sckell-Plan von 1783 aufgeführte zentrale Kompartiment
weist nun dieses gleichmäßige Baumraster der Quincunx auf, wobei
die Bäume mit Rasen unterpflanzt waren. Als Baumart ist, nach
zeitgenössischen Unterlagen und noch vorhandenen möglicherweise aus
der Anlagezeit stammenden Bestandsbäumen, von der Ulme
auszugehen.
Das Baumraster besteht aus 14 x 14 Baumreihen und ist im
Verhältnis zum Achsenkreuz der Hauptwege um 45 Grad gedreht, so
dass man jeweils auf eine Spitze des Baumreihen-Quadrats zuläuft.
Der Abstand zwischen den einzelnen Bäumen entspricht nach den Plan
von Sckell 11 Fuß (= 3,1768 m). In der Mitte des Quadrats, des
Wegachsenkreuzes sozusagen, sind die Bäume ausgespart und bilden
einen „Raum“. Baumumstandene „Miniplätze“ begrenzen zudem die vier
Spitzen des Baum-Quadrates. Von der zentralen Quincunx-Pflanzung
führen kleine Stichwege in vier weitere umliegende Kompartimente,
die in ihrer Mitte ovale Figurennischen aufweisen.
Bereits 2006 wurden im Nördlichen Boskett
bei gartenarchäologischen Grabungen die bis Mitte des
19.Jahrhunderts vorhandenen Vasenstandorte mit den Figurennischen
in Form von Bodenfundamenten entdeckt. Anhand des Sckell-Plans und
realer Vermessungen können diese sowie der zentrale Baumsaal mit
seiner speziellen Pflanzung wiederherstellt werden. Diese Maßnahme
sei nicht nur im Managementplan des Welterbeantrags
festgeschrieben, berichten Prof. Dr. Hartmut Troll und Dipl.-Ing.
Gerhard Raab von den Staatlichen Schlössern und Gärten
Baden-Württemberg, sondern auch im 2005 erstellten Parkpflegewerk
für den Schlossgarten Schwetzingen aufgeführt. Staatliche
Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Presse
06.12.2011
Letztes Erntedankfest der US-Army in Schwetzingen
Colonel B. J. Constantine (zweiter von links) und OB Dr. Pöltl am reichlich gedeckten Thanksgiving-Buffet
US-Army lud Schwetzinger nochmals zu traditionellem
Thanksgiving-Essen in die Tompkins-Kaserne ein
Der Kommandeur der in Schwetzingen stationierten NATO-Brigade,
Colonel B. J. Constantine, lud in diesen Tagen wieder Vertreter des
Rathauses und einige Schwetzinger Bürger/innen zum vorgezogenen
traditionellen Thanksgiving-Lunch in die Schwetzinger
Tompkins-Kaserne ein. Für die Stadtverwaltung nahmen
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl in Begleitung seiner Ehefrau
Stefanie, Erster Bürgermeister Dirk Elkemann, die Assistentin des
Oberbürgermeisters und Kontaktperson zu den Amerikanern, Sabrina
Ranzinger, und Katja Hilbert-Satovic, Sekretärin des
Bürgermeisters, teil. Von der Nordstadt-Grundschule, die seit
Jahren mit ihren Schüler/innen die jährliche Christbaum-Zeremonie
im Dezember begleitet, war die Lehrerin Jennifer Lind dabei. Fehlen
durfte auch nicht Polizeichef Hubert Böllinger, der seit vielen
Jahren enge Verbindungen zur US-Army hat.
Thanksgiving, das amerikanische Erntedankfest, wird an sich
immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Der Thanksgiving
Day spielt in Amerika eine besonders große Rolle, weil man ihn bis
in die Zeit der Pilgerväter zurückverfolgt. Nach einem ersten
harten Winter in der Neuen Welt, in dem etwa die Hälfte von ihnen
starb, wandten sie sich hilfesuchend an die benachbarten
Indianerstämme, die ihnen zeigten, wie man Mais und andere
einheimische Pflanzen anbaut. Die reiche Ernte des nächsten
Herbstes veranlasste die Pilgrims, ein Erntedankfest zu feiern.
Dieses Erntedankfest wurde zu einer amerikanischen Tradition, die
auch die in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten
pflegen.
Schön war die sehr freundschaftliche Geste der amerikanischen
Soldaten, wieder deutsche Gäste zu diesem für sie besonderen Tag
einzuladen. Alle durften das traditionelle, hausgekochte
amerikanische Essen zum Erntedankfest genießen, und waren von der
Herzlichkeit und Freundschaft der Amerikaner begeistert. Deutlich
wurde aber leider auch, dass diese Tradition ein Ende finden wird.
Colonel Constantine wies darauf hin, dass dies das letzte
Thanksgiving-Essen in Schwetzingen gewesen sei, weil
voraussichtlich im nächsten Jahr zu diesem Zeitpunkt die Soldaten
Schwetzingen bereits verlassen haben werden.
Oberbürgermeister Dr. Pöltl dankte den Vertretern der US-Army in
einer kurzen Ansprache und überreichte als kleines Dankeschön den
neuen, limitierten Christbaumanhänger aus Zinn, der den
weihnachtlichen Schwetzinger Schlossplatz zeigt, und eine Flasche
Sekt. Er hob den Dank der deutschen Gäste für diese sehr
freundschaftliche Geste hervor und betone, dass die Freundschaft zu
den Amerikanern auch nach deren Abzug Bestand haben solle.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse
24.11.2011
"Schwetzingen hören!“
Neuer Phoneguide
zur Stadt und zum Schlossgarten Schwetzingen
Für eine Stadtführung fehlt die Zeit? Was genau ist eigentlich
das „Ende der Welt“ im Schwetzinger Schlossgarten? Wer sich über
die Sehenswürdigkeiten der ehemaligen kurfürstlichen Sommerresidenz
Schwetzingen informieren möchte, dem steht nun eine ausführliche
mobile Hörführung zur Verfügung. Benötigt wird vor Ort nur ein
Handy oder zu Hause ein Festnetztelefon und schon kann man sich
u.a. über den Marstall in der Carl-Theodor-Straße oder die
Schwetzinger Gartenmoschee informieren. Dabei fallen lediglich die
üblichen Kosten für ein Telefonat ins deutsche Festnetz an.
Schon 2009
hatten Stadt und Land gemeinsam mit Musikproduzent David Heintz aus
Weinheim eine Hörführung konzipiert, die sieben Stationen umfasste.
Nun ist der Phoneguide umfassend überarbeitet und erweitert worden:
Zwölf Beiträge informieren nun über die Sehenswürdigkeiten in der
Stadt wie das Ysenburg’sche Palais, die Palatina-Achse, den
Schlossplatz oder das Karl-Wörn-Haus. Themen wie der Schwetzinger
Spargel oder das Judentum in der Stadt werden dabei ebenso
vorgestellt. Für Schloss und Schlossgarten wurden ebenfalls zwölf
Beiträge produziert. Hier kann man sich beispielswiese über den
Arionbrunnen, Merkurtempel, Neue Orangerie und das Schlossgebäude
an sich informieren.
Die Texte wurden von Fachleuten verfasst und von David Heintz
vertont. Untermalt mit Musik und entsprechenden
Hintergrundgeräuschen erwartet den Hörer ein informatives,
authentisches und unterhaltsames Hörerlebnis.
Die einzelnen Beiträge können unter www.pa-g.de/schwetzingen bzw.
unter den Telefonnummern 0 62 02 / 57 81, an die die jeweilige
Kennziffer der einzelnen Station angehängt wird, abgerufen werden.
So hat zum Beispiel der Schlossplatz die Telefonnummer 0 62 02 / 57
81 – 592. Zum neuen Phoneguide „Schwetzingen hören!“ ist ein Flyer
mit allen Informationen ab sofort bei der Stadtinformation
Schwetzingen, an der Schlosskasse oder im Internet unter www.schloss-schwetzingen.de
oder www.schwetzingen.de erhältlich. Stadtverwaltung
Schwetzingen, Presse
Flyer zum Ausdrucken: 
08.11.2011
Unfreiwillige Rutschpartien vermeiden
Gehwegreinigung in der Herbst- und Winterzeit – Was ist
zu beachten?
Nasses oder feuchtes Laub auf Gehwegen und Straßen sorgt oft für
unfreiwillige Rutschpartien und stellt im Herbst eine unterschätzte
Gefahr für Fußgänger und Fahrradfahrer dar. Was viele nicht wissen:
Nicht erst bei Eis und Schnee beginnt die so genannte Räumpflicht,
auch Laub muss beseitigt werden um die Verkehrssicherheit zu
gewährleisten. Denn wie bei Eis- und Schneeglätte haftet der
Grundstückseigentümer auch hier bei Unfällen. Das Laub darf jedoch
nicht einfach in den Randstein oder auf die Straße gekehrt werden,
damit die Straßenkanalisation nicht verstopft. Wie alle
Gartenabfälle gehört es in die Biotonne, auf den Kompost oder in
die Restmülltonne.
Auch wenn die momentanen Temperaturen noch nicht an einen
Wintereinbruch denken lassen: Die Schneeschaufel und das Streugut
sollten schon mal bereit gestellt werden. Auch hier gilt, dass der
Schnee nicht einfach auf die Straße geschippt werden darf, damit
abtauender Schnee in die Kanalisation abfließen kann. Um für
Fußgänger keine unnötigen Hürden zu errichten, sollten die Anlieger
von jedem Grundstück aus einen Durchgang zur Straße freischaufeln
und die geräumte Fläche auch auf die Nachbargrundstücke abstimmen.
Gestreut werden darf nur mit abstumpfendem Material wie Sand,
Splitt oder Asche. Streusalz darf nur bei Eisregen und extremer
Glätte verwendet werden. Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr,
sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt sein. Fällt danach noch
Schnee oder Eisregen, dann muss bis 22.00 Uhr am Abend nach Bedarf
der Gehweg frei gemacht werden.
Übrigens: Wer in einer verkehrsberuhigten Straße ohne Gehweg
wohnt, der muss ebenfalls in einer Breite von zwei Metern vom Haus
weg die Straßenfläche von Laub, Schnee und Eis räumen.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Pressestelle
08.11.2011
Imagebroschüre "Schwetzingen bewegt" macht Lust auf die Kultur-und Spargelstadt
"Schwetzingen
bewegt" - unter diesem Motto präsentiert sich die neue
Imagebroschüre der Stadt Schwetzingen, die nun exklusiv der Presse
vorgestellt wurde.
Mitreißend, weltoffen und modern gepaart mit seinem
historischen Erbe - so möchte sich die Stadt zukünftig den
geneigten Besuchern präsentieren.
Mit
großformatigen und farbenprächtigen wirbt die Broschüre für einen
Besuch der Stadt, ihrer Sehenswürdigkeiten und kulturellen
Einrichtungen. Das Bildkonzept und die Fotografien oblagen
Tobias Schwerdt, dem es auf hervorragende Weise gelungen ist, mit
seinen Fotos Stimmungen und Emotionen zu erzeugen und damit die
Lust auf einen Ausflug nach Schwetzingen zu wecken. Die grafische
Umsetzung besorgte Klaus-Peter Deimann, und in der ehemaligen
Spargelkönigin Schwetzingens, Tanja Brandenburger, war das ebenso
vielseitige wie fotogene Modell gefunden. Sie führt als moderne
Rokokodame durch die Besonderheiten der Stadt. Kurze, prägnante
Texte aus der Feder der städtischen Kulturbeauftragten und
Tourismusleiterin Dr. Barbara Gilsdorf erläutern die touristischen
und kulturellen Höhepunkte sowie die Freizeitangebote der Stadt.
Sowohl sie als auch die Leiterin der Stadtinformation Christiane
Drechsler legten bei der Konzeption der Broschüre Wert darauf, den
Fokus nicht allein auf die Kultur und die Sehenswürdigkeiten zu
legen, sondern vielmehr das gesamte Spektrum des städtischen
Angebots abzubilden, um auch für jungen Menschen und Familien als
Ausflugsziel attraktiv zu sein.
Die Broschüre ist in der Stadtinformation Schwetzingen,
Dreikönigstr. 3, 69723 Schwetzingen, stadtinfo@schwetzingen.de;
Tel.: 06202 945 875 erhältlich. Stadtverwaltung Schwetzingen,
Presse
05.10.2011
"4. Schwetzinger Ausbildungsbörse 2012
Unternehmen und Firmen aus der Region präsentieren
sich und ihr Ausbildungsangebot am 16. März 2012 – Neue Betriebe
herzlich willkommen!
Bereits zum vierten Mal findet am Freitag, 16. März 2012, die
Schwetzinger Ausbildungsbörse statt. In der Karl-Friedrich-Schimper
Realschule präsentieren sich zahlreiche Unternehmen und Betriebe
aus Schwetzingen und der Region den interessierten Schülerinnen und
Schülern. Die ausstellenden Betriebe können sich hier aktiv mit
ihren Ausbildungsangeboten präsentieren und qualifizierten
Nachwuchs finden. Gerade Handwerksbetriebe haben auf der
Ausbildungsbörse die Möglichkeit, ihr Handwerk mit praktischen
Vorführungen und Mitmachangeboten vorzustellen. Daneben informieren
auch die Träger beruflicher Ausbildung wie IHK und Handwerkskammer
sowie die Arbeitsagentur über ihre Angebote.
Die Ausbildungsbörse erfolgt in Kooperation zwischen der Stadt
Schwetzingen und den weiterführenden Schulen der Stadt und der
Nachbargemeinden. Die Ausbildungsbörse ist inzwischen zur festen
Veranstaltung für Betriebe und Unternehmen geworden. Für die vierte
Ausbildungsbörse wünscht sich die Stadt auch insbesondere neue
Unternehmen und Betriebe aus der Region zu gewinnen.
Die Stadt Schwetzingen hat daher kürzlich zahlreiche Unternehmen
und Betriebe angeschrieben und mit allen wichtigen Informationen
zur Teilnahme an der Veranstaltung versorgt. Betriebe, die an der
Ausbildungsbörse teilnehmen möchten, werden gebeten sich bis
spätestens 28. Oktober bei Pascal Seidel, zuständig für
Schulangelegenheiten bei der Stadt Schwetzingen, unter der
Telefonnummer 06202/ 950-6795 oder per E-Mail pascal.seidel@schwetzingen.de
anzumelden. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung
Schwetzingen
29.09.2011
Start zum vierspurigen Lückenschluss der B 535 Schwetzingen-Plankstadt
Brückenverlängerungsarbeiten stehen bevor
- Sperrung erforderlich
Die B 535 wurde Ende 2010 in einem Bereich von etwa zwei
Kilometern zweispurig und auf etwa drei Kilometern vierspurig in
Betrieb genommen. Mit der Ausschreibung und der Auftragsvergabe der
Brückenverlängerung der Friedrichsfelder Straße über die B 535 in
Schwetzingen erfolgte der Start zum durchgängig vierspurigen Ausbau
der B 535.
Für die Brückenverlängerungsarbeiten der Friedrichsfelder Straße
über die B 535 muss die Friedrichsfelder Straße ab Montag, 26.
September, vollständig gesperrt werden. Die Bauarbeiten dauern bis
etwa Ende April 2012.
Eine großräumige Umleitung über die L 597 und B 36 sowie eine
örtliche Umleitung über die Essener/Bochumer Straße werden
ausgeschildert.
Für den Busverkehr der Linie 710 besteht die Möglichkeit, die
Baustelle über die Straße „Am Langen Sand“ oder über die Essener
Straße zu umfahren. Hierbei wird allerdings die Haltestelle
„Kaserne“ im Gewerbegebiet „Südlicher Hirschacker“ entfallen.
Radfahrer können die Umleitung über den südlich der B 36
gelegenen parallelen Wirtschaftsweg benutzen. Die Überquerung der B
36, Mannheimer Landstraße kann im Schutz der Signalisierung am
Friedhof bei der Einmündung der Brühler Landstraße beziehungsweise
mit der Brücke beim Sportplatz in Hirschacker gefahrlos
erfolgen.
Für die Behinderungen durch die Sperrung der Friedrichsfelder
Straße bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe alle
Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
Voraussichtlich ab Frühjahr 2012 müssen zwei weitere Brücken zur
Aufnahme der zusätzlichen Fahrspuren erweitert werden. Es handelt
sich dabei um die Eisenbahnbrücke der Rheintalbahn
Mannheim-Karlsruhe über die B 535 und um die Überführung der B 535
über die DB-Strecke Schwetzingen-Friedrichsfeld. Das
Regierungspräsidium wird darüber die Öffentlichkeit noch gesondert
informieren. Presse Stadt Schwetzingen
22.09.2011
LKW-Fahrverbot in der Zähringer Straße kommt
Fahrverbot wird mit stationärer Geschwindigkeitsanlage
überwacht / LKW Durchgangsverkehr muss auf die B 535
ausweichen
Gute Nachrichten für die Anwohner der Zähringer Straße: Das lang
ersehnte "LKW-Fahrverbot" tritt in Kürze in Kraft. Die
entsprechenden Hinweisschilder werden in der 38. Kalenderwoche (ab
19. September) aufgestellt. Spätestens dann wird es für die
LKW-Fahrer Ernst mit dem Durchfahrverbot. Die Einhaltung des
Fahrverbots wird über die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage
überwacht. Nur Zulieferer ins Gewerbegebiet Scheffelstraße dürfen
weiterhin über die Zähringer Straße anfahren. LKW Fahrern mit dem
Ziel Plankstadt und sonstigem Durchgangsverkehr wird empfohlen, die
Schwetzinger Innenstadt über die B 535 zu umfahren.
Oberbürgermeister Pöltl ist froh, dass das Fahrverbot noch in
diesem Monat in Kraft tritt. "Die Verzögerung ist zwar schade, wir
hätten in Schwetzingen das Verbot - gerade im Hinblick auf die
Entlastung der Anwohner in der Zähringer Straße - gerne früher
durchgesetzt. Allerdings wollten wir auch keinen Alleingang zu
Lasten der Nachbargemeinde Oftersheim machen. Dort fiel die
Vorbereitung des Fahrverbots in die Zuständigkeit des Landratsamts.
Dieses hat nun grünes Licht gegeben und es ist toll, dass das
LKW-Fahrverbot nun kommt!" Andrea Baisch, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung Schwetzingen
05.09.2011
Unternehmen mit Image Schwetzingens zufrieden
IHK und Stadt befragten Unternehmen zum Standort
Schwetzingen
Schwetzingens Unternehmen sind mit vielem in der Stadt, vor
allem seinem guten Image, durchaus zufrieden, so das Ergebnis einer
Befragung der Mittelstädte im Frühjahr seitens der IHK und der
Stadt, an der sich leider nur 42 d.h. knapp 12 % der
angeschriebenen Betriebe beteiligt haben. Schwetzingen gilt
insbesondere als "wohnlich", "zentral", "heimatverbunden", aber
auch "familienfreundlich" und "zukunftsorientiert". Positive
Stimmen gab es z.B. für die Nähe zu Absatzmärkten und Kundennähe,
die überörtliche Erreichbarkeit, das Schulangebot und das gute
Kultur- und Freizeitangebot. Es gab aber auch Wünsche und Kritik
z.B. was die Standortkriterien wie gewerbliche Erweiterungsflächen,
aber auch das recht teure Miet- und Grundstückspreisniveau in der
Stadt angehen. Eine gewisse Unzufriedenheit wurde in Teilbereichen
gegenüber der Stadtverwaltung sichtbar, insbesondere was die Höhe
der städtischen Abgaben angeht. Dies ist kein Wunder, ging der
Umfrage doch die 2011 erfolgte Erhöhung der Grund- und
Gewerbesteuer direkt voraus. Damit korrespondiert, dass die
Unternehmer sich insgesamt auch ein offeneres Ohr der Verwaltung
für Wirtschaftsfragen und bessere Begründung von Entscheidungen
wünschen . Hier gibt es also für die Stadt ingesamt noch
Ansatzpunkte für Verbesserungen. "Natürlich freuen wir uns über das
allgemein gute Image der Stadt, die sich einmal mehr als guter
Standort für Unternehmen behauptet und gerade bei den
Rahmenbedingungen glänzt. Nicht zuletzt die bevorstehende
Ansiedelung des Logistikzentrums der Fa. Decathlon zeigt, das wir
auf dem richtigen Weg sind. Andererseits greifen wir auch die von
den Befragten angebrachte Kritik dankbar auf und arbeiten daran,
die Betreuung der ansässigen Unternehmen voran zu bringen. Auch
wenn sich Erleichterungen bei den kommunalen Steuern angesichts von
drei Millionen Euro neuer Schulden der Stadt allein in diesem Jahr
nur schwer umsetzen lassen, so wollen wir doch künftig noch engeren
Kontakt halten und z.B. noch besser erklären, was wir mit den
zusätzlichen Geldern machen," sagte Oberbürgermeister Dr. René
Pöltl. So werde man im Herbst erstmals einen "Newsletter
Wirtschaft" an die Betriebe senden, der über alle wichtigen
Projekte, Verfahren und Ansprechpartner informieren soll. Ebenso
wolle man in der Frage der amerikanischen Konversionsflächen in
einen guten Dialog mit der Bevölkerung und den Betrieben eintreten.
Intensiv überlege man auch, wie man einzelne Prozesse noch besser
auf die Wirtschaft zuschneiden könne." Presse Stadtverwaltung
Schwetzingen
29.08.2011
"Kindergarten Spatzennest feiert farbenfrohes Sommerfest"
'Kinder nehmt euch
an die Hand, wir träumen uns ins Farbenland, immer weiter Stück für
Stück….' mit diesem fröhlichen Farbenlied begrüßten die bunt
geschmückten Kindergartenkinder ihre Eltern und Familien beim
diesjährigen Sommerfest.
Bei schönem Wetter und bester Laune kreierten die Kinder
farbenprächtige Kunstwerke an der Staffelei und bastelten viele
bunte Figuren aus Mais. Sportlich ging es beim Apfelbaumwurf, bei
bunten Schwungtuchaktionen und schwungvollem Twister zu. Frische
Pasta mit kreativen Soßen und ein leckeres Kuchen- und
Getränkebuffet sorgten dafür, dass die Kräfte nicht ausgingen. An
der Popcornmaschine hatten die Kinder viel Spaß und freuten sich
ebenso über schöne Überraschungstüten. Wer zum Schluss noch die
Ausstellung gesammelter Kindergarten-Kunstwerke betrachtete, ging
farbenfroh nach Hause."
06.08.2011
Schulanfänger beweisen Abfallwissen
Mit einem lautstarken „Guten Morgen“ und
„Du hast ja Müll in der Kiste!“ wurde Angelika Kerner,
Mitarbeiterin der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des
Rhein-Neckar-Kreises mbH, von den zukünftigen Erstklässlern des
Kindergartens „Spatzennest“ in Schwetzingen begrüßt.
So wie der Leitgedanke des Kindergartens - "Lernen erwächst
aus Wahrnehmung, Handeln und Erleben" vorsieht, wollte
Kindergartenleiterin Elke Heuser auf praktische Art die Kinder zu
kleinen Abfallexperten ausbilden lassen. Dazu hatte sie Angelika
Kerner von der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des
Rhein-Neckar-Kreises mbH eingeladen.Einige der Kinder wissen, dass
die AVR in Schwetzingen mit weißen Autos den Abfall einsammelt.
Klar war den Kindern, dass sie Mülltonnen benötigen, wenn sie
Abfall sortieren wollen. Diese Mülltönnchen fanden sie in der
Abfallkiste der AVR. Außerdem lagen darin jede Menge Abfälle von
der Zahnbürste über Getränkeverpackungen bis hin zu Erdbeeren,
Äpfeln und Windeln. Jedes Kind konnte einen Gegenstand wählen und
einem der Mülltönnchen zuordnen.
Verpackungen und Abfälle aus Papier, Kunststoff und Metall
gehören in die Grüne Tonne plus. Einige Verpackungen tragen den
Grünen Punkt, ein spezielles Zeichen mit zwei Pfeilen. Dieses
Symbol erleichtert die Abfallsortierung und so wussten die
zukünftigen Schulanfänger bald, dass alle Verpackungen mit dem
Grünen Punkt in die grüne Tonne gehören. Die Abfälle aus der grünen
Tonne werden in der Wertstoffsortieranlage Sinsheim sortiert und zu
Recyclingfirmen gebracht, die daraus wieder neue Produkte
herstellen. Nicht für die Verwertung geeignet sind Abfälle wie
Windeln und Zahnbürsten. Sie landen deshalb in der Restmülltonne
und werden in der Müllverbrennungsanlage Mannheim verbrannt.
Wie Kompostierung
funktioniert, hatten einige der Kinder bereits im Garten miterleben
können. Im Kompost werden alle kompostierbaren Abfälle, wie Gemüse-
und Obstschalen, Kaffeefilter, Teebeutel und verwelkte Blumen von
Kompostwürmern zu Kompost umgewandelt, der den Pflanzen als Nahrung
beim Wachsen hilft. Einige der Kinder wussten, warum es bei der
Leerung der blauen Kisten manchmal ganz schön laut zugeht. Wenn die
Glasflaschen, Marmeladen- und Senfgläser in das Müllauto gekippt
werden, zerbrechen sie oft zu Scherben. In Glasfabriken wird das
gesammelte Glas eingeschmolzen und anschließend neue Flaschen und
Konservengläser hergestellt. Bei diesem Prozess stören die Metall-
und Kunststoffverschlüsse, deshalb wird der Deckel abgeschraubt und
kommt in die Grüne Tonne plus.
Ob die jungen Abfallexperten auch wissen, wohin Batterien
gehören? Einige hatten bereits gesehen, dass Batterien in den
Geschäften in grünen Behältern gesammelt werden, die meist in der
Nähe der Kassen stehen. So war den Kindern bald klar, dass nicht
alles „Müll“ ist, was in die Abfallbehälter kommt. Viele der
weggeworfenen Gegenstände lassen sich als Rohstoff für neue
Produkte nutzen oder in den Naturkreislauf zurückführen. Zum Dank
für die gute Mitarbeit erhielten die jungen Abfallexperten ein
kleines Geschenk der AVR, verbunden mit der Bitte, ihr neues Wissen
bei ihren Familien und den anderen Kindern im Kindergarten zu
verbreiten.
06.08.2011
Schwetzingen „meets“ Fredericksburg
In
Fredericksburg kommt es zum Zusammentreffen mit den amerikanischen
Freunden / Oberbürgermeister Dr. René Pöltl berichtet aus seinem
Urlaub
Derzeit leiden große Teile der USA unter einer großen
Hitzewelle. In Virginia, an der Ostküste der USA, ist es zwar nicht
ganz so heiß, aber wie üblich in den Sommermonaten warm und schwül.
So auch in Fredericksburg, der mit Schwetzingen verbundenen
amerikanischen historischen Kleinstadt, wo derzeit
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und seine Familie einen Teil ihres
Urlaubs verbringen. Urlaub in Fredericksburg bedeutet aber auch,
dass die Gelegenheit für Zusammentreffen und Gespräche genutzt
wird: Wie geht es weiter mit der Verbindung beider Städte, welche
Projekte stehen an, und was ist noch zu tun?
OB Pöltl und seine Familie trafen sich zu diesem Zweck mit
vielen Freunden und Unterstützern in Fredericksburg. Zuerst mit
Brenda Martin, der Assistentin des City-Managers, und vom ersten
Tag an wichtige Förderin der Städtepartnerschaft. Und was sah
Familie Pöltl als erstes im Rathaus im Flur des Bürgermeisters und
des City-Managers: Die im Mai 2010 in Schwetzingen unterzeichnete
Urkunde zum Aufbau der Städtepartnerschaft. Und natürlich trafen
sie auch Marcel Rotter, den Deutsch-Professor an der Universität
Mary Washington, der auch Präsident des Unterstützervereins in
Fredericksburg ist. Alle waren sehr zufrieden und glücklich, wie
gut und intensiv der Austausch beider Städte innerhalb kurzer Zeit
bereits läuft. Marcel Rotter: „Dies zeigt, wie gut diese Verbindung
ist und wie sie für beide Städte passt. Hier in Fredericksburg ist
das Interesse der Menschen sehr groß und wir haben viel Zuspruch
bei unserer Arbeit in der Unterstützergruppe.“
Am Mittwochabend, beim monatlichen Treffen der
Unterstützergruppe im Capital Ale House, war die Stimmung
fantastisch, als die Schwetzinger dazu stießen. Sehr viele waren
gekommen, unter ihnen die Vizepräsidentin des Unterstützervereins
Cindie Kelly, aber vor allem auch Bürgermeister Tom Tomzak, der es
sich trotz Urlaubszeit nicht nehmen ließ, die Schwetzinger zu
begrüßen. Das Hallo und die Freude waren groß und es gab viel zu
berichten. Dr. Pöltl bedankte sich im Namen der Stadt Schwetzingen
für die tolle Arbeit der Unterstützer in den vergangenen zwei
Jahren und erinnerte an die vielen Ereignisse, die bereits
stattgefunden haben: „Ohne das unglaubliche Engagement der ganzen
Freunde in Fredericksburg wäre der bisherige intensive Austausch
beider Städte und Ihrer Bürger nicht denkbar gewesen - danke dafür!
Es werden hoffentlich noch viele Bürger diese Gelegenheit haben“.
Kaitlin Smart, die gerade erst aus Schwetzingen zurückgekehrt und
gleich zum Treffen gekommen war, berichtete begeistert von ihrer
Zeit in Schwetzingen. Dr. Pöltl übergab als Dank an Bürgermeister
Tomzak und Cindie Kelly je eine CD mit der Schwetzingen-Hymne „Mein
Schwetzingen“.
Zudem hatte Dr. Pöltl noch eine weitere Überraschung im Gepäck.
Er übergab mehrere Bilderrahmen der Schwetzinger
Zinnfigurenfreunde, die einen Ausblick auf das nächste gemeinsame
Projekt gaben: Die große Zinnfigurenausstellung „Szenen aus der
neuen Welt“, die eine monumentale Darstellung der berühmten
Schlacht von Fredericksburg umfassen wird, und die am 15. Oktober
2011 im Schwetzinger Karl-Wörn-Haus eröffnet wird. René Pöltl
kündigte dann an, dass die Ausstellung im Dezember 2012 nach
Fredericksburg kommen wird: "Sie wird unser Geschenk für
Fredericksburg sein, wenn hier der 150. Jahrestag der Schlacht
begangen wird." Dr. Pöltl konnte berichten, dass dies durch die
Unterstützung zweier amerikanischer Firmen ermöglicht wird, denn
die Schwetzinger Firma Pfaudler - Tochter eines amerikanischen
Konzerns - unterstützt den Druck des dreisprachigen Katalogs, und
UPS - mit Niederlassung in Schwetzingen - wird den Transport der
Ausstellung in die USA übernehmen. „Dies ist gelebte
deutsch-amerikanische Freundschaft“ so Pöltl. Die Amerikaner, allen
voran der Bürgerkriegsexperte und frühere Stadtrat Matthew Kelly,
waren begeistert von der irischen Kompanie, welche die Schwetzinger
Zinnfigurenfreunde als „Appetitanreger“ in Zinn gegossen und
gerahmt hatten. Alle freuen sich bereits auf die Ausstellung, zu
deren Eröffnung neben dem bekannten Bürgerkriegsmaler Keith Rocco
aus Virginia auch eine Reisegruppe aus Fredericksburg nach
Schwetzingen kommen wird, möglicherweise auch mit Bürgermeister Tom
Tomzak und Matthew Kelly. Das Besuchsprogramm wurde von der
Assistentin des Oberbürgermeisters, Sabrina Ranzinger, bereits
vorbereitet und verspricht den amerikanischen Besuchern
abwechslungsreiche Tage in Schwetzingen.
Eine ganz besondere Überraschung war der Besuch einer Delegation
des Schwetzinger Lions-Club unter der Leitung von Präsident Martin
Sterkel. Diese war aus Schwetzingen angereist, um am Donnerstag
eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Lions-Club aus
Fredericksburg zu unterzeichnen. Eine weitere Verbindung beider
Städte. Martin Sterkel und die „Schwetzinger Löwen“ nutzten die
Gelegenheit für ein erstes Kennenlernen der Fredericksburger.
Bildunterschrift: Fredericksburgs Bürgermeister Tom Tomzak
und René Pöltl mit dem Zinnfigurenrahmen und der CD „Mein
Schwetzingen“
06.08.2011
Stimmungsvolle Atmosphäre im Schlosspark
Bunte Lichter,
wohin das Auge schaut. Flammenschalen, farbige Leuchter und
Leuchtpylone tauchten am Samstagabend den Schlosspark in
Schwetzingen in ein stimmungsvolles Licht. Viele Besucher aus der
Region und von weit her zog es wieder zu dem traditionellen
Lichterfest.
Und nicht nur der Park war geschmückt. Leucht-Laserschwerter
wirbelten durch die Luft, sodass nur ein bunter Streifen zu sehen
war. Leuchtarmbänder, blinkende Hasenohren und bunte Glasfaserwedel
blitzen überall auf und sorgten für noch mehr Stimmung.
Über den
ganzen Park verteilt gab es abwechslungsreiche Live-Musik und
Showeinlagen. Die “US-Army Europe Band and Chorus“ aus Heidelberg
spielte wieder auf der Bühne an der Hirschgruppe auf, diesmal mit
aktuellen Hits aus den Musikcharts und sorgte für die richtige
Stimmung auf der großen Wiese. Christian „Chako“ Habekost
strapazierte auf dem Festival Gelände die Lachmuskeln seiner
Zuhörer, als er Ausschnitte seines Programms „Frieher hots des net
gewwe“ präsentierte und gegen neumodischen Schnickschnack wetterte.
Die Party-Coverband „Me and the heat“ begeisterte im Anschluss die
Massen. Auf der Bühne am Weiher spielte die Stadtkapelle
Schwetzingen und gefiel mal mit Jazz, mal mit Pop oder moderner
Blasmusik. Die Feuereinlage des Ensembles „Fairy Tale“ heizte den
Besuchern richtig ein.
Klassischer
ging es am Apollo-Tempel zu, wo die Eleven der „Schule für Ballett
– Schwetzingen – Wiesloch“ eine halbstündige Ballettchoreografie
aufführten. Sie wechselten sich mit dem Streichquartett der
deutschen Staatsphilharmonie RLP ab. Am Zirkelsaal gab es von
„Floreo in Musica“ Lieder und Tänze vom Mittelalter bis Barock.
Passend zur Musik und dem Schlosspark wandelten der Hofstaat
Schwetzingen, die Societe Galant sowie verschiedene Stelzenwesen
durch den Park. Aber nicht nur das, auch Privatpersonen hatten sich
für den Anlass entsprechend gekleidet und kamen im barocken oder
viktorianischen Kostüm zum Picknick oder Flanieren im Park.
An der Orangerie beschäftigte ein buntes Kinderprogramm die
kleinsten Besucher. Clown Läberle, der auf einem Segway schon am
Eingang durch die Menge sauste und die Besucher begrüßte, brachte
auch auf der Bühne alle zum Lachen. Kinderschminken und Hüpfburgen
und das „Kakerlaki Clowntheater“ sorgten dafür, dass sich auch die
Kleinsten nicht langweilten. Abendländisch ging es vor der Moschee
zu, wo die Shisha-Lounge mit Live-Musik von „Hosh Neva“, dem
Derwisch Talip Elmasulu und fremdländischen Düften in den Orient
entführte.
Neben den vielen Programmpunkten war es aber auch die Atmosphäre
des Parks und die einladenden Picknickflächen, die die Besucher
anzogen. Berni Epple aus Viernheim machte es sich auf einer großen
dicken Bouldermatte mit seinen Kindern gemütlich. „Mich
interessiert das vielfältige Programm, aber es ist vor allem toll,
den Schlosspark so beleuchtet zu sehen.“ Während die einen auf der
karierten Picknickdecke saßen, hatten andere auch in großem Stil
aufgetischt. Leo Ronellenfitsch aus Altlußheim saß mit Frau und
Freunden um eine mit Silbergeschirr gedeckte und Rosen und
Kerzenleuchtern geschmückte Tafel und genoss das Fest aus vollen
Zügen.
Den großen Abschluss machte das Feuerwerk über dem großen
Weiher. Begeistertes Raunen war zu hören, wenn bunte Funken über
den Nachthimmel glitzerten. Und auch der Wettergott meinte es gut,
denn es blieb trotz dicken Wolken den ganzen Abend trocken. KK,
Fotos:mh
01.08.2011
Die Radtour und das Geburtstagskind
Speyerer
Bürgergruppe zu Gast in der Nachbarstadt
Schwetzingen
cr. Speyer. Es war zwar nicht die erste
Radtour, zu der sich Speyerer Bürger nach Schwetzingen aufmachten
und dennoch - es lag so etwas wie Premierenstimmung über der
Radlergruppe, die sich am Samstagvormittag vor dem Rathaus
versammelte, um in bisher nie erlebter Vielzahl in das badische
Mittelzentrum aufzubrechen. Denn immerhin war es die erste Radtour
ins “Badische”, die OB Hansjörg Eger anführte und zu der sich
immerhin 65 Bürgerinnen und Bürger angemeldet hatten. Und noch
etwas galt es im Verlaufe dieses Tages zu begehen: Einen Geburtstag
- doch dazu später mehr.

31.07.2011
Palais Hirsch platzte aus allen Nähten
Über hundert Grundstückseigentümer
informierten sich über die gesplittete Abwassergebühr / Noch bis
18. Juli können Korrekturen angemeldet werden
Groß war der Andrang bei der Informationsveranstaltung zur
gesplitteten Abwassergebühr, zu der Bürgermeister Dirk
Elkemann die interessierte Bevölkerung in der vergangenen
Woche ins Palais Hirsch eingeladen hatte. Zusätzlich hatte die
Stadt am 1. und 2. Juli zwei Sondersprechtage angeboten. Zahlreiche
Grundstückseigentümer hatten dort bereits die Gelegenheit
genutzt, sich direkt mit ihren Fragen und Änderungswünschen an die
zuständigen Stellen zu wenden. Alle Betroffenen haben jetzt
noch bis zum 18. Juli Zeit, eventuelle Änderungen und
Korrekturen zu melden.
Wer die Termine verpasst hat, für den ist auch weiterhin die
Telefonnummer 06202 / 950 49-33 (Montag bis Freitag 8-12 Uhr und
13-17 Uhr) geschaltet. Dort und unter der Mailadresse
gag@gesplittete-abwasser-gebuehr.de geben Mitarbeiter des
Rechenzentrums Auskunft. Zudem informiert die Internetseite
www.schwetzingen.gesplittete-abwasser-gebuehr.de zum
Thema.
Schwetzingen führt ab 2011 gemeinsam mit den Nachbargemeinden
die so genannte gesplittete Abwassergebühr ein. Das bedeutet,
dass die Kosten für das Abwasser künftig in Kosten für
Schmutzwasser und Niederschlagswasser aufgesplittet werden. Um
die neuen Abwasserkosten zu ermitteln, wurde auf Grundlage von
Luftbildaufnahmen für jedes Grundstück ein Erfassungsbogen
erstellt, auf dem die befestigten Flächen (Dächer, Hofflächen,
Stellplätze, Wege) mit den jeweiligen Versiegelungsarten
dargestellt sind." Presse, Stadt Schwetzingen
04.07.2011
"Blaue Wanze" gewinnt Deutschlands erlesenste Oldtimer-Rallye
170 Klassiker in der Metropolregion - OB Dr. René
Pöltl im "Hans Albers-Caddillac"
Mehr als 170 Oldtimer im Schlossgarten von
Schwetzingen
Am
Fronleichnamswochende gastierten zwei der traditionsreichsten
Oldtimer-Fahrten in Schwetzingen. Zunächst startete die 56.
Internationale Deutsche Schnauferl-Rallye am Freitag aus dem
Schlossgarten in Richtung Pforzheim. Veranstaltet wurde sie von der
Traditionslandesgruppe des Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC), der
im Jahre 1900 bei einem Spargelessen in Schwetzingen gegründet
wurde. In Pforzheim traf das Teilnehmerfeld auf die Bertha
Benz-Fahrt (BBF), die zeitgleich auch vom ASC, jedoch zusammen mit
dem Museum Dr. Carl Benz ausgerichtet und in Mannheim gestartet
wurde. Das Ziel der Bertha Benz-Fahrt ist traditionell Pforzheim,
weil auch Bertha Benz ihre legendäre Fahrt dorthin geführt hatte.
Die Schnauferl-Rallye hatte dasselbe Ziel. Zurück ging es am
Samstag auf verschiedenen Strecken, die ASC-Rallye direkt und die
BBF über das Ziel in Mannheim nach Schwetzingen. Alexander
Müller-Christmann, Präsident der Traditionslandesgruppe des ASC,
hatte am Freitag über 80 Teilnehmerfahrzeuge aus den Baujahren 1898
bis 1971 auf die Reise geschickt. Insgesamt waren nur zwei Ausfälle
zu verzeichnen. "Da sehen Sie, mit welcher Liebe die Teilnehmer
ihre Fahrzeuge pflegen und mit welcher Sorgfalt sie sie auf ein
solches Ereignis vorbereiten" sagte Müller-Christmann. Er konnte,
obwohl sonst mit einem zweisitzigen Oldtimer-Sportwagen
passionierter Rallye-Fahrer, wegen seiner organisatorischen
Aufgaben nicht als Starter antreten. Allerdings begleitete er das
Feld in einem offenen Cadillac 1955, mit beinahe sechs Metern das
längste Fahrzeug und genau von der Art, wie ihn einst Hans Albers
fuhr. "Das ist nicht meiner, ein lieber Freund hat mir den Wagen
zur Verfügung gestellt, damit ich Ehrengäste angemessen chauffieren
kann" stellte Müller-Christmann klar. Die sich geradezu
aufdrängende Frage nach dem Verbrauch des V8 - Motors mit 5,5
Litern Hubraum überging Müller-Christmann mit einem Schmunzeln.
Ein
besonderer Ehrengast war der Schwetzinger Oberbürgermeister Dr.
René Pöltl, der in Malsch zugestiegen war. Da er noch nie die
Aufgabe eines Beifahrers bei einer Oldtimer-Rallye übernommen
hatte, wurde er in den Gebrauch eines Bordbuches eingewiesen. Im
Bordbuch sind auf vielen Seiten die Details der Streckenführung
anhand von Pfeilskizzen, sogenannten "Chinesen" gelistet. Dr. Pöltl
übernahm die Regie im Fahrzeug und meisterte seine navigatorischen
Aufgaben hervorragend. Ohne Fehler leitete er den Fahrer, auf der
Strecke schon weit vor den Grenzen von Schwetzingen von Zuschauern
vielfach erkannt und freudig begrüßt, zum Ziel am Dreibrückentor im
Schlossgarten. Müller-Christmann war begeistert. "Ein
hervorragender Beifahrer, wenn ich mal Bedarf haben sollte, werde
ich mich zuerst an den OB wenden", so Müller-Christmann. Dr. Pöltl
übernahm dann auch den Empfang einiger Teilnehmer im Ziel. Die
Veranstaltung, an der als Kooperationspartner die Staatlichen
Schlösser und Gärten Baden-Württemberg SSG beteiligt war, endete
mit einem Galaabend im Schloss, bei dem die Teilnehmer ein
herrliches Feuerwerk genießen konnten und mit der Ehrung der Sieger
am Sonntag im Rokoko-Theater.
Sieger wurde Christoph Karle vom Bodensee, der mit einem Riley
Special von 1935 teilnahm, den man damals wegen seines flachen
Aussehens "blaue Wanze" nannte. Die Schwetzinger Nicole und
Frank Angelkötter lotsten ihren Porsche 912 von 1965 sicher als
Zweite ins Ziel und auf dem dritten Rang der schwierigen Tour auf
ausgefallenen Nebenstraßem kam der Lagonda Rapide des Jahres 1937
von Michael Bernecker an. Während der Siegerehrung im Rokokotheater
sahen die Teilnehmer einen ersten Film der 56. ASC-Schnauferlrallye
im Automobilsommer 2011. Bei dieser Gelegenheit dankte
Müller-Christmann nicht nur seiner Familie und seinen Clubfreunden,
sondern vor allem auch den Sponsoren, ohne die eine solche
Veranstaltung nicht mehr durchführbar ist, und den zahlreichen
Helfern aus anderen Oldtimerclubs der Region. Stadtverwaltung
Schwetzingen
27.06.2011
Königin trifft Königin – Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I zu Gast bei Königin Silvia von Schweden
„Der unbestrittene Höhepunkt der Spargelsaison 2011 war
eindeutig der Besuch bei Königin Silvia“, erinnert sich
Spargelkönigin Katharina I. Ihre Begleiterin Dr. Barbara Gilsdorf
ergänzt „die 20 Minuten werden auch mir unvergesslich bleiben.“
Wenige Tage zuvor traten die beiden Schwetzingerinnen mit etwa 10
Kilo Spargel im Gepäck die Reise nach Stockholm an, um in der
schwedischen Residenzstadt für das königliche Gemüse zu werben.
Ein herzliches „Grüß Gott“ der prominenten Gastgeberin löste die
anfängliche Nervosität der beiden Botschafterinnen in Sachen
Spargel. Und so verging der Besuch bei lockeren Gesprächen wie im
Flug. Unter anderem erinnerte sich Königin Silvia lebhaft an ihren
ersten offiziellen Besuch als junge Monarchin in Schwetzingen, bei
dem ihr Spargelbauer Gottfried Schuhmacher die Kunst des
Spargelstechens beibrachte. Daneben zeigte sie reges Interesse an
dem „bürgerlichen Leben“ von Katharina, die in Karlsruhe
Bioingenieurwesen studiert. Bereitwollig gab sie ihr informative
Details zur Bepflanzung und Instandsetzung des königlichen Gartens
in Drottningholm preis.
Die Audienz im Schloss Drottningholm machte Hansuno Krisch
möglich, der sich im Auftrag des „Deutschen Weininstituts“ (Mainz)
für den Import Pfälzer und Frankenweins in Schweden verantwortlich
zeichnet. Doch er machte dort nicht nur den deutschen Wein
gesellschaftsfähig, sondern brachte auch den Spargel auf die
Speisekarten der nordischen Metropole. Seit 12 Jahren organisiert
Hansuno Krisch in Stockholm ein Spargelfestival, an dem sich die
führenden Restaurants der Stadt mit einem Angebot von Gerichten und
Menus rund um das schmackhafte Gemüse beteiligen. „Bis dahin
fristete der Spargel eher ein Schattendasein“, bedauerte Hansuno
Krisch.
Über den Erfindungsreichtum der schwedischen Gastronomie konnten
sich die beiden Schwetzingerinnen unter anderem im Restaurant des
„Hilton Hotels“ einen Eindruck verschaffen. „Vielleicht essen wir
gerade sogar Schwetzinger Spargel“, mutmaßte Spargelkönigin
Katharina. Denn die Restaurants verarbeiten ausschließlich
importierten Spargel der „OGA Bruchsal“, die auch Schwetzinger
Spargelbauern beliefern.
Der ereignisreiche Aufenthalt endete mit dem Vorhaben, in den
folgenden Jahren den Austausch unter dem Thema Spargel zu
intensivieren. Vielleicht sogar auf regionaler Ebene: Landrat
Stefan Dallinger war unmittelbar im Anschluss zu Gast in
Ostgöterland, der Partnerregion des Rhein-Neckar-Kreises. Hier wird
unter anderem seit einigen Jahren sehr erfolgreich Spargel
angebaut. „Der Welt beste Spargel ist jedoch nur in Schwetzingen zu
bekommen“, sind sich Katharina und Barbara Gilsdorf einig. „Wir
freuen uns schon auf das nächste Jahr, an dem wir wieder für den
„Schwetzinger Meisterschuss“ und „Lukullus“ werben. Vielleicht
wieder bei einem Besuch in „Drottningholm“?
14.06.2011
v.l. nach r: Dr. Barbara Gilsdorf, Spargelkönigin Katharina I, Köngin Silvia, Hansuno Krisch
Schwetzinger Festspiele - Woche der Begegnung
Wer in diesen Tagen durch die Straßen von Schwetzingen
schlendert, für den sind diese frühsommerlichen Tage in gleich
mehrfacher Hinsicht das pure Vergnügen: Überall grünt’s und
blüht’s, die zahlreichen Gaststätten rund um den Schlossplatz
und entlang den angrenzenden Straßen haben ihre Sommergärten
herausgerückt, die Spargelverkäufer preisen ihr “weißes Gold” an -
und das alles begleitet von bezaubernder Musik.
Wenn dieses einmalige Szenario die Stadt rund ums Schloss
bestimmt, dann wissen die Einheimischen ebenso wie ihre zahlreichen
Gäste: Es ist Festspielzeit. Dieses Musikfest, stets eines der
ersten auf dem stetig wachsenden Kalender europäischer Festivals,
geht heuer zum 59. mal über die Bühne und durch die Säle des
einnehmenden Sommerschlosses mit seinem unvergleichlichen
Rokoko-Theater - zum beiderseitigen Vorteil seiner Initiatoren, des
Südwestrundfunks Stuttgart und der Stadt
Schwetzingen.
In dieser Woche nun steht “Begegnung” im Fokus der Festspiele,
mit einem Land, das schon längst aus der Randlage des europäischen
Musikgeschehens in dessen Blickpunkt gerückt ist: Die baltischen
Staaten mit ihrer Vielfalt an phantasiebegabten, kraftvollen
Komponisten und hochbegabten Interpreten haben eine Auswahl ihrer
jungen Generation ins Badische geschickt, um dort in vorbildlicher
Weise ihre Heimat und ihre Musikhochschulen zu repräsentieren. Von
letzteren, gemeinsam mit den Veranstaltern vor Ort ausgewählt,
bereiten sich acht junge Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit
einer gleich großen Zahl deutscher Kommilitoninnen und Kommilitonen
auf ihr großes Abschlusskonzert am kommenden Samstag, dem 7. Mai
vor, wenn sie die Essenz ihrer Arbeit am Ende der “22. Woche der
Begegnung”2011 in der “Langen Nacht der jungen Musiker”
präsentieren.
Dass das, was dort zu hören sein wird, zum musikalisch Feinsten
gehört, davon konnten sich Journalisten schon im Vorfeld einen
ersten Eindruck verschaffen, als Stadt und SWR zu einer
Pressekonferenz ins Palais Hirsch eingeladen hatten. Was dort
geboten wurde - was Werkauswahl, aber auch Interpreten angeht -
gehört zum wohl allerfeinsten und sollte Freunden qualitativ
hochwertigster Kammermusik Grund genug sein, am Samstagabend nach
Schwetzingen zu pilgern. Noch sind Restkarten im pittoresken
Rokoko-Theater zu haben und wer am Samstag keinen Platz mehr
findet, dem seien als Geheimtipp die Parkkonzerte am Sonntag
Nachmittag empfohlen, wenn die jungen Talente aus dem Baltikum und
aus Deutschland - an unterschiedlichen Orten des Schlossparks -
ihre Kunst präsentieren werden.
Bei der Pressekonferenz wies Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
auf die lange Tradition dieser “Woche der Begegnung junger Musiker”
hin, an der in 22 Jahren zahlreiche hochbegabte Interpreten
teilgenommen hätten, von denen zwischenzeitlich viele als
arrivierte Künstler nach Schwetzingen zurückgekehrt seien. Welchen
internationalen Stellenwert die Schwetzinger Festspiele inzwischen
erlangt haben unterstrich auch der Leiter der Konzerte des
Festivals, Peter Stieber, der mitteilen konnte, dass allein im
letzten Jahr weltweit 550 Sendungen aus Schwetzingen im Rahmen der
EBU (Europeen Broadcasting Union) gesendet worden seien.
Die Festspiele, die noch bis zum 14. Juni dauern, werden mit
einigen Konzerten auch im Speyerer Dom und in der
Dreifaltigkeitskirche in Speyer Station machen.
Foto 2: Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
Foto 3: Leiter der Konzerte, Peter Stieber
Fotos Bildergalerie: Markus Hild
05.05.2011
Historie
Schwetzingen, das ist: Schloss, Barock, Weldebräu, Carl Theodor,
Spargel, Mozartfest und Schwetzinger Festspiele. Anno 766 wird im
Lorscher Codex der Ort Suezzingen genannt, 803 sogar Suezzingen
Superior (Oberschwetzingen), denn nebenan lag Unterschwetzingen.
Beide Siedlungen wurden im 18. Jahrhundert zu einem Dorf
zusammengefasst. Anfänglich dem Bistum Worms zugehörig, befand
Schwetzingen sich ab dem 12. Jahrhundert unter der Herrschaft der
Pfalzgrafschaft bei Rhein. Der Ort und sein Wasserschloss fielen
dem Dreißigjährigen Krieg und dem Pfälzischen Erbfolgekrieg zum
Opfer. Das Schloss wurde im barocken Stil wieder aufgebaut, es
diente den Kurpfälzer Fürsten als Sommerresidenz. Anno 1759 bekam
Schwetzingen das Marktrecht, 1833 folgte das Stadtrecht. Seit 1803
gehörte Schwetzingen zum Großherzogtum Baden. -bb- Weitere
Informationen: www.schwetzingen.de
10.03.2011
Liebe Leserin, lieber Leser,
Liebe Leserin, lieber Leser,
herzlichen Dank, dass Sie den SPEYER-KURIER besuchen. Wir haben
den SPEYER-KURIER, (Kurpfälzer Allgemeine Zeitung) Anfang April
2011 aus der Taufe gehoben.
Der SPEYER-KURIER versteht sich als
Mit-Mach-Zeitung.
Deshalb: Wenn Sie sich für die Öffentlichkeitsarbeit in Ihrem
Verein, Ihrer Interessensgemeinschaft oder Partei
engagieren und Berichte oder Termine für eine interessierte
Leserschaft im SPEYER-KURIER veröffentlichen möchten, dann
schreiben Sie an: redaktion@speyer-kurier.de
Wir setzen uns auch gerne mit Ihnen in Verbindung.
Sollten Sie selbst Interesse an einer Mitarbeit beim
SPEYER-KURIER haben, senden Sie bitte eine Mail mit Ihren
Kontaktdaten an:
p.mueller@speyer-kurier.de
Vielen Dank für Ihr Verständnis und/oder Ihre Mitarbeit.
Ihr
SPEYER-KURIER
06.04.2011