Speyer-Kurier
Schwetzingen
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"Motorräder auf dem Schlossplatz: In Maßen ja!

Stadt weist Motorradabstellplätze auf dem Schlossplatz aus Motorradfahrer werden künftig nicht vom Schlossplatz verbannt. Die Stadt kündigt jetzt an, kurzfristig auf der nördlichen Seite des Schlossplatzes in Verlängerung der Fahrradständer eine Stellfläche für Motorräder und Motorroller auszuweisen, wo Parken erlaubt sein wird. "Wir wissen, dass dies ein sehr emotionales Thema ist. Gerade das hat uns aber auch zu dieser Entscheidung ermutigt. Schließlich gehören die Motorräder seit Jahrzehnten zum gewohnten Bild des Schlossplatzes", erklärt Oberbürgermeister Dr. René Pölt, der den Gemeinderat vorab in seine Entscheidung eingebunden hat, wohl wissend, dass die Motorräder ein Thema bleiben werden und ein völliger Konsens eher Illusion ist. Die harte Konfrontationslinie mit einem völligen Ausschluss sei für eine Stadt wie Schwetzingen aber sicher der falsche Weg, so Pöltl, der dafür auch keinen überzogenen, sehr teuren Überwachungsaufwand in Kauf nehmen will. Die Umsetzung soll noch in den nächsten Tagen erfolgen."

Germany´s TOP 100 Must See Sites: Schloss Schwetzingen auf Rang 88

Schwetzingen- Ausländische Touristen haben gewählt und Schwetzingen kann sich auch dieses Jahr freuen! Erneut erreicht Schloss Schwetzingen einen Platz unter den 100 begehrtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Wie kann es auch anders sein, aber auch dieses Jahr wird die prominente Liste von Schloss Neuschwanstein angeführt.

Vom 1. Juli 2012 bis Ende März 2013 hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) zum zweiten Mal eine Umfrage bei ausländischen Touristen durchgeführt, um die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland zu ermitteln. In diesem Zeitraum verzeichnete die DZT eine Rekordbeteiligung von über 46.000 Klicks bei der in 26 Sprachen verfügbaren Umfrage. Somit wurden knapp 700 touristische Highlights in Deutschland ermittelt, unter denen Schloss Schwetzingen Rang 88 einnimmt. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto: Luftbild Kyrberg

23.05.2013


Amtliche Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung der Schöffenvorschlagsliste

Betrifft: Wahl der Schöffinnen und Schöffen

der Stadt Schwetzingen für die Amtszeit vom 1.1.2014 bis 31.12.2018

in den Schöffengerichten des Amtsgerichts Schwetzingen und den Strafkammern des Landgerichts Mannheim.

Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat in der Sitzung am 16. Mai 2013 die Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffinnen und Schöffen für das Landgericht Mannheim und das Amtsgericht Schwetzingen beschlossen.

Die Liste ist gemäß § 36 Abs. 3 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) in der Zeit vom

Samstag 01. Juni 2013 bis Freitag 07. Juni 2013

zu jedermanns Einsicht im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Schwetzingen, Zeyherstraße 1,

Samstags 9-12 Uhr; Montags und Donnerstags 8-18 Uhr; Dienstags 8-16 Uhr; Mittwochs und Freitags 7-12 Uhr öffentlich ausgelegt.

Gegen die Vorschlagslisten kann gemäß § 37 GVG binnen einer Woche nach Schluss der Auslegung schriftlich oder zu Protokoll beim Ordnungsamt, Zeyherstraße 1, Einspruch mit der Begründung erhoben werden, dass in die Listen Personen aufgenommen wurden, die nach den gesetzlichen Voraussetzungen der §§ 32 bis 34 GVG nicht aufgenommen werden durften oder sollten. Die Vorschriften sind ebenfalls offengelegt und können dort eingesehen werden.

Schwetzingen, den 17. Mai 2013

Dr. René Pöltl

Oberbürgermeister

Mobil bleiben mit der Karte ab 60

'Neusechziger' fahren mit dem Glückwunsch-Abo besonders günstig

Wer im 2. Quartal 2013 seinen 60. Geburtstag feiert, erhält in Kürze das gemeinsame Glückwunschschreiben von Oberbürgermeister René Pöltl und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Damit werden „Neusechziger“ eingeladen, die Karte ab 60 zu testen und einen Monat gratis mit Bussen und Bahnen kreuz und quer durch das Verbundgebiet des VRN zu fahren.

Mit dem Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo können alle, die ihren 60. Geburtstag feiern und ihr Abo innerhalb von 12 Monaten ab dem 60. Geburtstag bestellen, einen Monat gratis in den Bussen, Straßenbahnen, freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) und Ruftaxilinien des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) unterwegs sein. Von Alzey und Bensheim im Norden bis Wissembourg, Lauterbourg und Sinsheim im Süden, vom Main-Tauber-Kreis im Osten bis weit über Kaiserslautern in Richtung Westen hinaus ist man mit dem Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo bequem auf Tour.

Das Glückwunsch-Abo ist - wie das reguläre Karte ab 60 Abo - eine verbundweit gültige Jahreskarte. Allerdings kann das Glückwunsch-Abo innerhalb des ersten Schnuppermonats getestet (und gekündigt) werden. Erfolgt keine Kündigung, so läuft das Jahresabo weiter. Der Vorteil des Glückwunsch-Abos: 12 Monate fahren, aber nur 11 Monate bezahlen. Das Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo kostet 35,90 € im Monat bzw. 395,60 € pro Jahr bei Einmalzahlung im Voraus.

Bestellen können „Neusechziger“ das Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo ab dem Monatsersten des Monats, in dem sie ihren 60. Geburtstag feiern. Ein Bestellschein liegt dem Glückwunschreiben bei. Diesen und die Einzugsermächtigung einfach ausfüllen und zusammen mit einer Kopie des Personalausweises und einem Lichtbild an den Verkehrsverbund Rhein-Neckar schicken. Und wer Glück hat, gewinnt drei Tage Entspannung und Genuss für zwei Personen im Landgasthaus Restaurant Hirschhorn. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

16.05.2013


SCHWETZINGEN LICHTERFEST 2013

Am 27. Juli 2013 von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr im Schlossgarten

Schwetzingen- Das traditionelle Schwetzinger Lichterfest wird im Jahr 2013 mit einer großartigen Illumination des Schlossgartens, vielen neuen Attraktionen und Showeinlagen, Kinderbühnen, sowie Altbekanntem und Bewährtem die Besucher der Metropolregion Rhein Neckar begeistern. Eine Veranstaltung mit Unterstützung/Mitwirkung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Am 27. Juli wird der Schwetzinger Schlossgarten in ein Sternenmeer aus über 2000 Fackeln und Kerzen verwandelt werden.
Der See wird als widerspiegelnde, funkelnde Fläche mit unzähligen Licht-Illuminationen erscheinen. Bäume werden in farbiges Licht getaucht.
Erstmalig werden neue moderne Lichteffekte wie große leuchtende Pylone und hunderte von LED-Strahlern, sowie tausende von Flammenschalen den romantischen Garten in ein zauberhaftes Open-Air-Ambiente verwandeln.

Live-Musik und Showeinlagen auf mehreren Bühnen sorgen für ausgelassene Stimmung in der großen Gartenanlage der Pfälzer Kurfürsten. Neben der schon traditionellen Mitwirkung der
US-Army Europe Band and Chorus³, wird der bekannte kurpfälzer Comedian
Christian "Chako" Habekost ebenso auftreten, wie die legendäre Party-Formation
Me and the Heat³.

Ergänzt werden diese von live gesungenen und getanzten Musical-Einlagen zu Highlights der Musicalszene.

Professionelle Balletteinlagen der “Schwetzinger Ballettschule³ und klassische Darbietungen des “TRIO TONINTON³, unterstreichen das sagenumwobene Ambiente des Apollo-Tempels. Während die berühmte Moschee des Gartens die Besucher in die fantastische Welt von
Tausendundeiner Nacht³ mit einer Fülle orientalischer Darbietungen und einer SHISHA-Lounge entführt. Das Lokalkolorit unterstreicht am “Großen Weiher³ der Auftritt der Stadtkapelle Schwetzingen, Walking-Acts, Feuertänzer und eine ganze Reihe von weiteren Attraktionen für Kinder und Erwachsenen sorgen bereits ab 17.30 Uhr für beste Familienunterhaltung.

Neu im Angebot ist z.B.  ein SEGWAY-Parcours hinter dem Apollotempel, bei dem man das trendige Fahrgerät einmal unter fachkundiger Anleitung ausprobieren kann. Ein reichhaltiges Kinderprogramm an der Orangerie ist ebenso Bestandteil des Gesamtangebotes wie das krönende Abschluss-Höhenfeuerwerk am “Großen Weiher³.

Für die Kinder gibt es unter anderem
- Kindertheater / -circus
- Hüpfburg
- Riesenrutsche
- Kletterberg
- Bungeetrampolin
- Clownerien mit Beppo
- Kinderschminken
- uvm.

Und auch im Gastrobereich wird es durch die Verpflichtung neuer Gastronomen einige neue, sehr interessante Angebote geben. Man darf also gespannt sein.

Wichtiger Hinweis: Es herrscht wie immer striktes Hundeverbot. Das Betreten der Kiesflächen und Blumenbeete ist nicht gestattet

Eintrittspreise:
Vorverkauf:
Erwachsene:         14.-Euro Endpreis
Kinder 5-17 Jahre:  7.-Euro Endpreis
Familien:               35.-Euro Endpreis
Familie = 2 Erwachsene mit eigenen Kindern

Abendkasse:
Erwachsene:         20.-Euro Endpreis
Kinder 5-17 Jahre:   9.-Euro Endpreis
Familien:               40.-Euro Endpreis

Tickets bei allen bekannten VVK-Stellen mit reservix und CTS, ab 16.07. an der Schlosskasse Schwetzingen und unter www.lichterfest.org oder 0621-101011. YELLOW CONCERTS GmbH, Presse

2 X 2 Eintrittskarten sind zu gewinnen

15.05.2013


Schloss und Stadt rühren gemeinsam die Werbetrommel für Schwetzingen

Gemeinsam für Schwetzingen unterwegs: Die Leiterin der Schlossverwaltung Schwetzingen Sandra Moritz (links) und die Leiterin der Stadtinformation Schwetzingen Christiane Drechsler (2.von rechts) mit ihren Kolleginnen

Am Maimarktdienstag, 7. Mai,  präsentierte sich die Stadt gemeinsam mit den Staatlichen Schlösser und Gärten Schloss Schwetzingen zum Thema „250 Jahre Wunderkindreise“ auf der Aktionsfläche der Metropolregion Rhein-Neckar den Maimarktbesuchern. Sei es die Ausstellung „Kult on Tour“ im Museum Karl-Wörn-Haus, die Spargelwanderung am 2. Juni, die beliebten Spargelworkshops oder die zahlreichen Veranstaltungen rund um das Themenjahr zu Mozarts Besuch in Schwetzingen – all diese Angebote weckten das Interesse der Besucher für die Stadt.

Am 21. Mai sind Stadt und Schloss erneut für Schwetzingen im Einsatz. Diesmal im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes am Stand der Turnfestkommunen in Zelt 29 auf dem Turnfestplatz (Maimarktgelände Mannheim).

www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto: Stadt Schwetzingen

13.05.2013


Schwetzinger Spargel kommt in Berlin an

In der ersten Reihe: Wieslocher Weinkönigin Tina I., Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Minister Peter Friedrich, Kabarettist Thomas Freitag, MdB Olav Gutting, Spargelkönigin Katharina I., in der zweiten Reihe hinter Minister Friedrich steht Ulrich Deppendorf mit dem Spargelschäler über dem Ministerhaupt (v.l.n.r.) In der ersten Reihe: Wieslocher Weinkönigin Tina I., Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Minister Peter Friedrich, Kabarettist Thomas Freitag, MdB Olav Gutting, Spargelkönigin Katharina I., in der zweiten Reihe hinter Minister Friedrich steht Ulrich Deppendorf mit dem Spargelschäler über dem Ministerhaupt (v.l.n.r.)

Spargelkönigin Katharina I. und OB Dr. René Pöltl werben auch 2013 für das Schwetzinger Vorzeigeprodukt in der Bundeshauptstadt

Berlin- Wieder besondere Werbung für Schwetzingen und die Region: Die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl waren am 12. Mai in der Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg zu Gast.

Dort fand zum 29. Mal das traditionelle Badische Spargelessen statt. Dieses Mal später als sonst, was aber angesichts der kühlen Witterung in diesem Jahr ein Glückfall war, denn der Spargel aus der Kurpfalz mundete sehr gut. Eingeladen hatte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich, der selbst aus Nordbaden stammt. Minister Friedrich machte deutlich, dass der badische Spargel als besonderes Produkt für das Genießerland Baden-Württemberg stünde.

Der Einladung waren wieder zahlreiche Berliner Presse-Korrespondenten und Journalisten gefolgt, unter ihnen auch so prominente Vertreter wie der Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio Ulrich Deppendorf. Neben Minister Friedrich begrüßte auch wieder der Bundestagesabgeordnete des hiesigen Wahlkreises Olav Gutting die Gäste und warb für das Badener und Schwetzinger Vorzeigeprodukt Spargel.

Neben dem hervorragenden Spargelessen der Landesvertretung wusste auch die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. wieder zu glänzen für den Spargel fachkundig zu begeistern – in den Tischgesprächen fanden sich hierzu viele Gelegenheiten.

Für Unterhaltung sorgte der aus Baden-Württemberg stammende Kabarettist Thomas Freitag, eine der deutschen Kabarettlegenden. Insgesamt ein überaus kurzweiliger Abend und eine hervorragende Werbung für Schwetzingen und die Spargelregion zur diesjährigen Spargelsaison.

Und wie dem beigefügten Küchenfoto zu entnehmen ist, kann das gemeinsame Spargelschälen auch viel Freude bereiten. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto Manfred Knopp

12.05.2013


Spargelacker Renkert: Amerikanische Freunde eingeladen

Am Vorabend des Spargelfestes trafen sich die Besucher aus der Schwetzinger Partnerstadt Fredericksburg/USA und die Mitreisenden der letzten Bürgerreise im Dezember 2012 auf dortige Einladung auf dem Spargelhof der Familie Renkert.

Trotz des Regens hatten die Amerikaner sichtlich Spaß beim Spargelstechen. Anschließend begann der gemütliche Teil des Abends mit typischen Schwetzinger Spargelgerichten nach „Landfrauen-Art“. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

12.05.2013


"Kult on Tour - Mozart und andere Wunderkinder"

Das Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen präsentiert vom 17. Mai bis 28. Juli 2013 die Sonderausstellung zur 250-jährigen Wunderkindreise Mozarts.

Wolfgang Amadeus Mozart ist gerade einmal sieben Jahre alt, als er mit seiner Familie vor 250 Jahren zur großen Europa-Tournee in Salzburg aufbricht, bei der er am 18. Juli 1763 im Schwetzinger Schloss auftritt. Aus diesem Anlass zeigt das Karl-Wörn-Haus, zusammen mit der Mozartgesellschaft Schwetzingen und der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mozarts Kindheit zwischen Kutsche, Konzertsaal und seinem Aufenthalt in Schwetzingen. Darüber hinaus wird ein Bogen gespannt von den musikalischen Wunderkindern des 18. Jahrhunderts bis heute.

Oberbürgermeister René Pöltl und die Leiterin des Museums Birgit Rechlin werden die Ausstellung am Freitag, 17. Mai 2013 um 18 Uhr im Karl-Wörn-Haus eröffnen.

Als musikalischen Rahmen wird "das 10-jährige Wunderkind" Leon Zimmermann (mehrfach ausgezeichneter Pianist aus dem Klavierstudio Worm-Sawosskaja) Stücke von Mozart spielen.

Weitere Informationen zum Museum gibt es unter www.schwetzingen-museum.de

Öffnungszeiten Do und Fr 10-12 und 14-17 Uhr Sa und So 11-17 Uhr Eintritt frei

Programmflyer:

Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen, Presse

10.05.2013


Veranstaltungsreihe „sicher fit unterwegs“ erfolgreich beendet

Neuauflage geplant

Mit einem „Guten Gefühl“ verließen kürzlich alle 23 Teilnehmer der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „sicher fit unterwegs“ den Tagungsraum im  Palais Hirsch. Zeigte doch beim ersten Termin am 12. April Klaus Zizmann von der Landesverkehrswacht am Fahrsimulator, wie lange ein Bremsweg eines Autos bei Tempo 50 sein kann und informierte über neue Verkehrsschilder. Besonders eingegangen wurde auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Denn seit der Führerscheinprüfung der Teilnehmer vor beinahe 50 Jahren und mehr hat sich der Verkehr sehr verdichtet.

Dr. Jürgen Sommer von der Nordstadtapotheke wies als Vertreter des Landesapothekerverbandes beim zweiten Termin am 19. April auf die Risiken von Arzneimitteln im Straßenverkehr hin. Dass die Wechselwirkungen zwischen einzelnen Medikamenten nicht zu unterschätzen sind und die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen können, erstaunte die Teilnehmer. Eine verantwortungsvolle Medikamenteneinnahme soll dennoch eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr erhalten.

Beim dritten Termin  am 26. April vermochte Kriminaloberkommissarin Patricia Wickert von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Heidelberg mit Ihrem Kollegen Polizeikommissar  Hans-Peter Kövilein  von der Verkehrspolizei die Sinne der Teilnehmer dahingehend zu schärfen, besser auf sich aufzupassen. Dass es auch wichtig ist, sich Einzelheiten und Personen besser zu merken, zeigte eine spielerische Übung zum Thema Personenbeschreibung.

Unverständnis über die Leichtgläubigkeit mancher „Altersgenossen“ kam auf, als die Vorgehensweisen der Trickbetrüger aufgezeigt und die Methoden beim „Enkeltrick“ erklärt wurden. Dass trotzdem im Rhein-Neckar-Kreis immer wieder solche Diebstähle vorkommen, ist leider traurige Gewissheit. 

Aus diesem Grund sollten die Teilnehmer durch die Vortragsreihe sensibilisiert und fit für den Alltag gemacht werden, was auch gelungen ist. Als besondere Zugabe findet für die Teilnehmer noch ein weiterer Termin in der Schwetzinger Polizeidienststelle statt, der einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines Polizeireviers erlaubt. Alle Interessierten, die keinen Platz mehr bei der Vortragsreihe bekamen, können im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen Infobroschüren kostenlos abholen. Ebenso ist eine Wiederholung der Vortragsreihe aufgrund des Erfolges bereits in Planung, da es nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmerplätzen gibt. Informationen hierzu erhalten Sie im Generationenbüro am Schlossplatz 4, Montag, Dienstag, Donnerstag von 8-12 Uhr und Donnerstag von 14-18 Uhr. Telefon: 06202/95067-93/-94, E-Mail: generationenbuero@schwetzingen.de.“

www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

10.05.2013


Meister der „Mikrointervallik und der Panchromatik“ als „Composer in residence“ zu Gast bei den „Schwetzinger SWR-Festspielen 2013“

Georg Friedrich Haas trägt sich ins „Goldene Buch“ der Festspielstadt ein

von Gerhard Cantzler

Prominenten Besuch konnte gestern schon zu früher Stunde der Schwetzinger Oberbürgermeister, Dr. René Pöltl in seinem Amtszimmer im Rathaus empfangen: Georg Friedrich Haas, „Composer in residence“ bei den „Schwetziger SWR- Festspielen 2013“, schaute gemeinsam mit der Künstlerischen Leiterin des Konzertprogramms des Festivals, Dr. Marlene Weber-Schäfer, beim Oberbürgermeister vorbei. „Eintrag in das 'Goldene Buch' der Stadt“ stand an diesem Tag als erstes auf Tagesplan des Komponisten, der zur Zeit in einer Ferienwohnung „Am See“ in Ketsch logiert und sich, wie er gegenüber dem SPEYER-KURIER betonte, so wohl fühlte, dass er, auf seiner Veranda beim Frühstück sitzend, beinahe den offiziellen Termin versäumt hätte.

Bereits im Jahr 2011, als er mit der Uraufführung seiner vielbeachteten Oper „Bluthaus“ nach einem Libretto von Klaus Händl bei den Schwetzinger Festpielen die Musikwelt beeindruckte, hat Haas bei einem längeren Aufenthalt die Landschaft zwischen Hardt und Odenwald erkundet, war zu Gast in Speyer und hat sich mit den Spezialitäten der Region – mit Wein und Spargel – bestens vertraut gemacht.

„Heuer“ - wie man in Österreich, der Heimat des in der steirischen Landeshauptstadt Graz geborenen und bis heute dort wirkenden Komponisten so sagt - heuer wird Georg Friedrich Haas 60 Jahre alt – für die Schwetzinger SWR Festspiele nur ein Grund mehr, ihn mit einer großen musikalischen Hommage zu würdigen. Schon dieser Donnerstag, an Christi Himmelfahrt, dem 9, Mai 2013, wird ganz im Zeichen von G.F. Haas stehen. Bereits um 11.00 Uhr, werden Tianwa Yang, Violine, das Kairos Quartett und die Sopranistin Sarah Wegener gemeinsam mit der Schola Heidelberg unter Walter Nussbaum Haas mit dem ersten Teil eines vierteiligen Kompoinistenporträts würdigen.

Nach Tisch, um 15.00 Uhr, wird das Kairos-Quartett - „bei absoluter Dunkelheit im Rokokotheater“ das Streichquartett Nr. 3 „In iij. Noct.“ von Georg Friedrich Haas aufführen – „eine große Herausforderung für unsere Techniker“, wie OB Dr. Pöltl bekannte - „aber wir werden es schaffen und sind schon alle sehr gespannt auf die Wirkung dieses Stückes“..

Am Spätnachmittag des 9. Mai dann, um 17.30 Uhr, stellen dann Wictor Kociuban, Violine und Demetre Gamsachurdia, Klavier, gemeinsam mit Mitgliedern des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart Arbeiten von Schülern von Georg Friedrich Haas in einem Studierendenkonzert seiner Meisterklasse „Komposition“ vor.

Am Abend dieses Tages, um 20.30 Uhr, wird es dann zu einer ganz außergewöhnlichen musikalischen Begegenung kommen, wenn erneut Mitglieder des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart im III. Teil des „Komponistenporträts Georg Friedrich Haas“ sein „Atthis“ für Sopran und acht Instrumente dem Oktett F-Dur D 803 für die gleiche achtstimmige Besetzung (ohne Sopran) von Franz Schubert gegenüberstellen. Haas hat sich zu seiner Komposition von diesem Werk seines verehrten Landsmannes, des großen Romantikers Franz Schubert, inspirieren lassen und wird diese „Seelenverwandtschaft“ an auch in seiner Einführung in das Konzert offen legen.

Bei allen Konzerten an diesem Tag wird Haas auch selbst anwesend sein und neben Einführungen in die Kompositionen auch zu eingehenden Gesprächen mit den Zuhörern zur Verfügung stehen – Spannung garantiert.

Höhepunkt des diesjährigen „Komponistenporträts Georg Friedrich Haas“ wird aber zweifelsohne die Welturaufführung seiner Oper „Thomas“ am Freitag, dem 24. Mai um 20 Uhr im Rokokotheater in Schwetzingen sein. Auch diese Oper hat Haas nach einem Libretto seines „Hauslibrettisten“ Klaus Händl geschrieben.

Bereits am Vorabend zu diesem musikalischen Ereignis wird das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter Jonathan Stockhammer und in Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe sein Werk „in vain“ für 24 Instrumente aus dem Jahr 2000 präsentieren. Dieses Werk zeichnet sich, wie alle Kompositionen von Georg Froedrich Haas durch seine klangliche Experimentierfreudigkeit aus, die oft auf dem Aufbrechen des geläufigen 12-Ton-Systems zur intensiven Nutzung der Mikrointervallik und der Panchromatik sowie spezieller Obertonreihen basieren. Viele seiner Kompositionen kreisen dabei um die Themen Nacht, Fremde und Romantik – ihnen werden seine Zuhörer auch bei den Konzerten in Schwetzingen wieder begegnen.

An diesem frühen Vormittag im Amtszimmer von Oberbürgermeister Dr. Pöltl fühlte sich der eher scheue Komponist – vors Gästebuch gesetzt - in direkter Nachbarschaft so vieler Größen der Musikwelt - von Sir Georg Solti über Daniel Barenboim, der Sopranistin Cecilia Bartoli bis zu dem Pianisten Alfred Brendel - fast ein wenig verlegen – aber Dr. Weber-Schäfer und Oberbürgermeister Dr. Pöltl verstanden es, ihn von seiner Gleichrangigkeit zu überzeugen, mit der er jetzt nur wenige Seiten hinter dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und unmittelbar hinter dem Schachwelt- und Großmeister Anatolij Karpow rangiert. Dort verewigte er sich jetzt mit eine „minimalen“ Probe seiner Kunst – ein übereinander getürmtes Klanggebilde voll klenster Intervalle.

In der „kulturellen Weltmetropole“ Schwetzingen kann man immer wieder den Größen von Kunst und Kultur begegnen – in dieser Festspielzeit beinahe an jedem Tag - im „Goldenen Buch der Stadt“ aber, bei dem in Wirklichkeit nur wenige güldene Fäden den rotbraunen Einband zieren, sogar auf minimalstem Raume. Foto: gc

07.05.2013


Georg Friedrich Haas trägt sich ins „Goldene Buch“ der Festspielstadt ein - Bilderalbum

Vernissage am 11. Mai um 16 Uhr im Palais Hirsch am Schlossplatz

Ausstellung des Kunstvereins Schwetzingen: Friederike Hinz - querfeldein -

Begrüßung Erik Schnatterer - Einführung Dr. Dietmar Schuth

Dauer der Ausstellung bis 2. Juni - Öffnungszeiten Mi - So 14-18 Uhr

Friederike Hinz, 1960 in Schwalmtal geboren, studierte in Düsseldorf Visuelle Kommunikation und war u.a. Assistentin von Jörg Immendorf. Über sich selbst schreibt sie: „Ich bin eine konzeptuelle, eximpressionistische Romantikerin im Sinne ‚Alter Meister’.“ Das bedeutet eine figurative Malerei in lebhafter Pinselführung, die sich fast immer einem einzigen realistischen Motiv zuwendet: dem Hasen. Schon Dürer war von dem Wildhasen fasziniert, der heute leider vom Aussterben bedroht ist. So erscheint er in den Ölgemälden der Friederike Hinz als altmeisterliches Zitat wie auch als Symbol für den Umgang des Menschen mit der Natur. In immer neuen Serien erkundet die Künstlerin dieses Motiv aus verschiedensten Blickwinkeln. In ihrer neuesten Serie vollzieht sie gar den Gesichtskreis eines Hasen von 360° nach, so dass das Motiv unversehens selbst zum Bildsubjekt wird. Kunstverein Schwetzingen, Presse

05.05.2013


Karl-Wörn-Haus: Erdgeschoss wird barrierefrei zugänglich

Architekt Christopher Ansorge stellte Rampenlösung vor – Umsetzung noch in 2013

Der Technische Ausschuss sprach sich in seiner letzten öffentlichen Sitzung am 25.04.2013 mit einer Enthaltung dafür aus, dass das Karl-Wörn-Haus einen barrierefreien Zugang erhält. Wie Architekt Christopher Ansorge ausführte, wird eine Edelstahlrampe den Gehweg aus Richtung des REWE-Marktes mit dem oberen Niveau der vorhandenen Treppe am Eingang verbinden und den Zugang zum Erdgeschoss ermöglichen. Dies ist auch laut Behindertenbeauftragtem Stefan Krusche eine gute Kompromisslösung. Die Anbindung des Kellers und des Obergeschosses scheidet ja bekanntlich zunächst aus, da dies mit einem enormen baulichen und finanziellen Aufwand verbunden wäre.  Mittel von 50.000 EUR stehen im Haushaltsplan zur Verfügung, somit kann die Umsetzung bereits in diesem Jahr erfolgen. www.schwetzingen.de  Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

03.05.2013


"Die Seele Fredericksburgs“ zu Gast in Schwetzingen

Malerin aus der US-Amerikanischen Partnerstadt stellt im Karl-Wörn-Haus aus

thm. Schwetzingen- Eine Ausstellung der besonderen Art öffnete im Schwetzinger Karl-Wörn-Haus ihre Tore. Die US-Amerikanische Künstlerin Tanya M. Richey zeig dort in 46 beeindruckenden Bildern „die Seele Fredericksburgs“ - der jüngsten Partnerstadt Schwetzingens.

Auf die Frage, welches der Bilder ihr das liebste sei, antwortete die Künstlerin nach kurzem Zögern: „Mich entscheiden zu müssen, welches Bild mir das liebste ist - das wäre, wie wenn ich mich entscheiden müsste, welches meiner Kinder mir das liebste ist“. Eine verständliche Antwort, wenn man das 'Herzblut' bedenkt, das Tanya M. Richey erkennbar in ihre Arbeiten investiert hat.

„Um eine Stadt richtig begreifen zu können und ihren Geist zu verstehen, muss man in dieser Stadt gewesen sein“, meinte dann auch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl in seiner Eröffnungsansprache. Tanya Richey habe es verstanden, diesen Geist von Fredericksburg auf Ihren Bildern anschaulich nach Schwetzingen zu bringen.

Die Austellungsleiterin Birgit Rechlin zeigte sich begeistert von den Arbeiten und von der Künstlerin, die die Bilder selbst ausgewählt, nach Deutschland gebracht und die - gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin – auch die Hängung besorgt habe.

Für Tanya M. Richey ist diese Ausstellung in der Partnerstadt Schwetzingen eine Rückkehr nach Deutschland, da sie früher bereits für 24 Jahre in Heidelberg gelebt und dort auch zum ersten male ihre Bilder ausgestellt hatte.

In den nächsten vier Wochen wird sie nun in der kurpfälzischen Festspielstadt bleiben, um auch ihrren Geist „auf die Leinwand bannen“ und um diese Eindrücke dann in einer Ausstellung in Fredericksburg zu präsentieren. So wie die aktuelle Ausstellung beziehungsreich den Namen „Fred-zingen“ trägt, soll die Ausstellung in den USA dann den Titel „Schwetz-burg“ tragen – Verschwisterung also auf höchstem Niveau.

Am Rande der Ausstellungseröffnung verriet Tanya Richey dem SPEYER-KURIER dann aber doch noch, welches Bild sie am meisten mag. Es ist das Bild, das den verheerenden Brand in Fredericksburg von 1807 zeigt. Nicht wegen der futchtbaren Tragödie, die sich damals dort ereignete, sondern wegen der einzigartigen Verschmelzung von Öl- und Auqarellmalerei, die auch für die Künstlerin eine besondere technische Herausforderung darstellte.

Nähere Informationen zur Ausstellung unter www.schwetzingen-museum.de Foto: tomo

28.04.2013


Malerin aus der US-Amerikanischen Partnerstadt stellt im Karl-Wörn-Haus aus - Bilderalbum

Onlinehandel – Gefahr für die Innenstadt?

Stadt und Stadtmarketing laden für den 3. Juni, 19 Uhr, ins Palais Hirsch ein.

Neue Vertriebsformen, kaum wachsende Kaufkraft, sich veränderndes Kaufverhalten und hoher Konkurrenzdruck sind große Herausforderungen für die Innenstädte. Welche Rolle nimmt hierbei der in der Vergangenheit oft unterschätzte Online-Handel ein? Ist der Online-Handel das Maß aller Dinge und ist die Filiale noch das Herzstück des Handel(n)s? Wie wird sich das Verhältnis online versus offline entwickeln und welche Möglichkeiten hat der stationäre Handel, sich im Wettstreit zu etablieren? Passende Antworten zu diesem aktuellen Thema möchten Prof. Dr. Jörg Funder und Rene Sehi von der Hochschule Worms und dem angegliederten IIHD | Institut für Int. Handels- & Distributionsmanagement geben, die sich seit 2012 intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und bereits einige Veröffentlichungen hierzu herausgegeben haben.

Die städtische Wirtschaftsförderung lädt in Kooperation mit dem Stadtmarketing Schwetzingen SMS für Montag, den 3. Juni, 19 Uhr die interessierte Öffentlichkeit ein. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

26.04.2013


Informationsbroschüre Schwetzingen: Neuauflage 2013 ist druckfrisch erschienen

Informativer Querschnitt durch die Stadt für Neu-Schwetzinger

Druckfrisch ist jetzt die Informationsbroschüre der Stadt, auch bekannt als „Neubürgerbroschüre“, in überarbeiteter Fassung und in neuem Layout erhältlich. Unter dem Titel "Schwetzingen auf eine Blick" gibt sie Neubürgern, Bürgern, die sich in Schwetzingen noch neu fühlen, aber auch sonstigen Interessierten eine Hilfe für alle wichtigen Fragen rund um das Leben in Schwetzingen. Dem Leser erschließt sich ein Querschnitt durch die Stadt, egal ob es sich um Informationen zur Kultur, zum Bildungsangebot, zu sozialen Einrichtungen, zu den Vereinen oder  Dienstleistungen handelt.

Die aktuellen Stadtansichten, fotografiert von Tobias Schwerdt, machen Lust auf eine Entdeckungsreise durch die Stadt. „Ein aktueller Stadtplan sowie eine Regionalkarte bieten zusätzlichen Nutzen", erläutert Traudel Zahn vom Amt für Wirtschaftsförderung, Koordination und Presse, das das Produkt in Kooperation mit dem Novoprint-Verlag in Fellbach redaktionell betreut hat.

Die Broschüre ist in der Stadtinformation in der Dreikönigstraße, an der Rathauspforte sowie im Bürgerbüro erhältlich. Zudem ist die Neubürgerbroschüre als nutzerfreundliche „Blätterbroschüre“ im Internet unter http://www.novoprint.de/_BlaetterBroschueren/IB_Schwetzingen/index.html abrufbar und auf der Internetseite der Stadt Schwetzingen im Bereich ‚Downloads‘.

www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

25.04.2013


„Theaterbus: Restkarten für ‚Leonce und Lena‘

Beim Theaterbus gibt es noch 23 Restkarten für die Veranstaltung „Leonce und Lena“ am 9. Juni 2013. Die anderen Veranstaltungen sind komplett ausgebucht.

Der Bus fährt über Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt nach Heidelberg und wieder zurück. Der Besuch der Vorstellung inklusive Busfahrt kostet 29,95 Euro. Die Karten können über das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen und die Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V. bestellt werden und kommen auf dem Postweg.

Schwetzinger Bürger sollten sich für die Restplätze möglichst schnell im Generationenbüro anmelden. Dort gibt es auch das Faltblatt mit weiteren Informationen zu den Abfahrtszeiten und Haltestellen. Die Bürger der umliegenden Gemeinden Brühl, Ketsch und Oftersheim wenden sich für Karten bitte an die jeweiligen Gemeindeverwaltungen. Die Bürger in Plankstadt wenden sich direkt an Julia Ziegler (Theater Heidelberg) unter Telefon 06221/5835353 oder per Mail an julia.ziegler@heidelberg.de.“  www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

23.04.2013


„Das wird wieder eine tolle Spargel-Saison“

Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. zelebriert gemeinsam mit Sternekoch Tommy R. Möbius und OB Dr. René Pöltl den „Spargelanstich 2013“

cr. Schwetzingen. Die „Geniesser-Saison 2013“ ist eröffnet! Mit dem offiziellen Spargelanstich auf einer Anlage des Schwetzinger Spargelhofes Heinrich Schuhmacher, den Katharina I., die Spargelkönigin der Festspielstadt, gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und dem Sternekoch Tommy R. Möbius vom „Seehotel“ in Ketsch – seit kurzen selbst Bürger von Schwetzingen – mit Charme und Können absolvierte, ist für viele Feinschmecker die genußreichste Jahreszeit angebrochen.

Auch wenn die Ernte an diesem Tag noch etwas „verhalten“ ausfiel – der Wettergott hatte sich kurzfristig eine kurze Auszeit von dem frühsommerlichen Wetter der letzten Tage genommen – so war doch die Vorfreude auf eine qualitätvolle und reichlichere Ernte schon in den nächsten Tagen um so größer.

Als die zahlreichen, trotz der Kühle, gut gelaunten Gäste beim Saisonauftakt – unter ihnen auch die Abgeordneten Olav Gutting MdB (CDU) und Manfred Kern MdL (Bündnis 90/ Die Grünen) - vor dem Anstich auf dem Spargelhof eintrafen, da regnete es noch leicht aus einem wolkenverhangenen Himmel. Doch Dr. Pöltl hatte aufmunternden Trost parat: „Kühl und etwas Regen heute - und dann ab Anfang nächster Woche warm und trocken – das gibt wieder eine tolle Ernte“, gab er sich optimistisch. Und er sollte es eigentlich genau wissen, kann „seine“ Stadt Schwetzingen doch mit 350 Jahren auf die wohl längste durchgehende „Spargel-Tradition“ weit und breit und deshalb wohl auch auf alle nur denkbaren Varianten von Spargel-Wetter zurückblicken.

Spätestens in der kommenden Woche sollten dann auch alle Schwetzinger und ihre Gäste das „königliche Gemüse“ in seinen vielen Zubereitungsvarianten genießen können, so wie dieser Tage schon die aus der Nachbarstadt Heidelberg stammende schwedische Königin Silvia, der die ersten Stangen des edlen Gemüses aus der Saison 2013 - quasi kollegialiter – von Spargelkönigin Katharina I. persönlich überbracht wurden.

Heute nun konnte das Stadtoberhaupt neben „seiner“ Königin als der amtierenden Repräsentantin des 350jährigen Spargels auch den Emissär eines anderen Jubilars aus der Region begrüßen: Der Kurfürstliche Administrator Pfalzgraf Johann II. - alias Dieter Augstein – war gemeinsam mit vier charmanten Gräfinnen seines Hofstaates in die benachbarte Residenzstadt gekommen, um dem „Schultheiß Doctor René Pöltl“ eine Abschrift jener Original-Urkunde vom 10. September 1613 zu überreichen, mit der der Kurfürst seinerzeit der gerade sechs Jahre jungen Stadt Mannheim das Recht zuerkannte, jährlich zwei Jahrmärkte abzuhalten, einen davon "uf Philippi-Jacobi", der schon bald "Maimarkt“ genannt wurde und der so in diesem Jahr mit großem Gepränge sein 400jähriges Jubiläum begehen kann.

Dann allerdings war es an der Zeit, auch den kulinarischen „special guest“ dieses Tages zu begrüßen: Sternkoch Tommy Möbius, der nach Aktivitäten an vielen, mit Sternen und Hauben in den wichtigsten Gourmet-Führern bekrönten gastronomischen Spitzenadressen in Deutschland. Österreich und in Frankreich jetzt seine köstliche Kunst im Restaurant „Die Ente“ im idyllisch gelegenen „Seehotel Ketsch“ entfaltet. Er hatte es übernommen, die Gäste mit kleinen Proben seines excellenten Könnens zu verwöhnen. Der gebürtige Sachse, der gemeinsam mit seiner „Patronatschaft“, dem Hoteliers-Ehepaar Hans und Susanne Keppel, in dem idyllisch gelegenen Haus in Ketsch ein völlig neuartiges Konzept verwirklichen will und dafür inzwischen bereits wieder seinen ersten Stern im „Guide Michelin“ bestätigen lassen konnte – er ist ein großer Fan des „königlichen Gemüses“, das er, solange es die Saison zulässt, in vielen Variationen auf den Teller bringt. Das Gedeihen des Spargels aber verfolgt er jedoch von seinem neuen Wohnsitz in der Residenzstadt aus, wie deren OB Dr. Pöltl nicht ohne Stolz offenbarte.

Nach diesem „hochfeierlichen Staatsakt“ ging's dann musikalisch weiter: „Evas Schwestern“, das in der Metropolregion inzwischen schon Kultstatus genießende Damen-Trio, präsentierte - auf die bekannte Melodie von „Veronika, der Lenz ist da...“ - ihr neues Loblied auf den Spargel seinem begeisterten Auditorium.

Spargelkönigin Katharina I. hatte dann gerade noch Zeit, die Ernte-Saison 2013 nun auch höchst offiziell zu eröffnen, dann musste sie engültig hinaus in die Spargel-Anlage von Heinrich Schuhmacher, wo die weißen Stangen im aufgeschichteten Erdreich in langen Reihen derzeit noch darauf warten, den Boden aufbrechen zu können, um so den Spargel-Stechern zu signalisieren, dass es an der Zeit ist, sie auszugraben.

Der Himmel hatte inzwischen seine Pforten geschlossen, hin und wieder blitzte sogar ein vorsichtiger Sonnenstrahl durch die Wolkendecke, als die „Hoheit“ unter Anleitung von Heinrich Schuhmacher und assistiert von OB Dr. René Pöltl und Tommy R. Möbius den Spargelstecher zückten.

Zurück auf dem Spargelhof wartete schon die nächste Herausforderung auf die Spargelkönigin: Bäckermeister Michael Utz stellte die Lieblichkeit vor zwei „Spargelreihen“ ganz anderer Art - 2,60 Meter lang - in Biskuitteig, Buttercreme und Orangen-Mandarinen-Sahne eingehüllt, lugten köstliche Spargelspitzen aus weißen und dunklen Trüffeln aus dem Kuchen, den Katharina I. gewandt portionierte und an die erwartungsfrohen Gäste verteilte. Der Erlsö aus dem Kuchenverkauf ging wie alles, was an diesem Tag an Köstlichkeiten gegessen und getrunken wurde, an eine soziale Einrichtung zugunsten bedürftiger Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Die Schwetzinger Spargelsaison ist eröffnet – bis zum Johannestag am 24. Juni, dem sogenannten „Spargelsylvester“, haben die Menschen in der Metropolregion jetzt wieder ausreichend Zeit, das köstliche Gemüse zu genießen. Foto: gc

21.04.2013


Spargelkönigin Katharina I. zelebriert mit Sternekoch Möbius und OB Pöltl den „Spargelanstich“ - Bilderalbum

„Spargel à la carte“ - Schwetzingen läutet mit dem „Spargelanstich“ die Saison 2013 ein

spk. Schwetzingen. Bereits zum vierten Mal wird die Spargelsaison von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet, die den Ruf Schwetzingens als Hauptstadt des Spargels zusätzlich untermauern. Von Ende April bis 24. Juni steht Schwetzingen wieder ganz im Zeichen dieses königlichen Gemüses. Als charmante Botschafterin wirbt die Schwetzinger Spargelkönigin, Katharina I., für die Perle der Kurpfalz.

Mit dem „Spargel-Anstich“ durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am 20. April 2013 um 14 Uhr wird die Spargelsaison in Schwetzingen offiziell eingeläutet. Hierzu sind alle Interessierten auf den Spargelhof Schuhmacher, Im Forst 2, herzlich eingeladen. Als Special Guest wird Sternekoch Tommy R. Möbius (Restaurant „Die Ente“, Seehotel Ketsch) erwartet. Der Erlös für den anschließenden Umtrunk kommt in diesem Jahr der Notgemeinschaft Schwetzingen zugute.

Am 4. und 5. Mai ist es wieder soweit! Das 3. Schwetzinger Spargelfest verwandelt die Innenstadt nach drei Jahren Pause wieder in eine einzige kulinarische und musikalische Festmeile! Dafür sorgen ein attraktives Bühnenprogramm sowie zahlreiche lokale und überregionale Akteure. Neben vielen Angeboten und Aktionen rund um den Spargel locken ein Barock- sowie Antiquitätenflohmarkt in die Stadt. Das ausführliche Programm ist online unter www.schwetzingen.de abrufbar oder als Flyer über die Stadtinformation erhältlich.

Allerlei Kurioses, Erheiterndes und Nützliches über das „weiße Gold“ erfahren Sie bei einer Kostümführung mit der Spargelfrau am 4. Mai um 15 Uhr. „Stech den Spargel“ heißt es am 17. Mai (Spargelhof Brenner) bzw. am 24. Mai (Spargelhof Renkert) jeweils um 17 Uhr. Als Belohnung erhält jeder Teilnehmer ein „Stechdiplom“!

Am 2. Juni findet zwischen Schwetzingen und Ketsch erstmals eine Spargelwanderung statt. Wer die Pfälzer Weinwanderungen kennt, wird von dieser Wanderung begeistert sein. Regionale Spargelbauern öffnen ihre Höfe und zeigen den Besuchern alles Wissenswerte rund um das edle Gemüse. Kulinarische Köstlichkeiten und ein künstlerisches Rahmenprogramm machen diese Wanderung zum Ausflug für die ganze Familie. Nähere Infos ab Mai unter: www.schwetzinger-zeitung.de

Ganz entspannt durch die Anbaugebiete rollen können Sie mit einer geführten Segwaytour. Dauer: ca. 2,5 Std. (Anmeldung über die Stadtinformation: Tel.: 06202-945 875). Das kulinarische „Pauschalangebot– Spargel à la carte“, welches den Spargel in seiner ganzen Vielfalt anbietet, beinhaltet u. a. ein schmackhaftes Spargelgericht, eine Führung mit der Spargelfrau sowie ein Spargelstechen mit Diplom (buchbar für Gruppen ab 5 Pers.).

Die ausführliche Spargelbroschüre „Schwetzingen – Spargel à la carte“ mit allen Terminen rund um das kulinarische Thema ist ab sofort in der Stadtinformation erhältlich.

18.04.2013


Finale der Schach-Bundesliga in Schwetzingen ein überwältigender Erfolg

Werbung für das „königliche Spiel“ und für die „Schachvereinigung 1930 Hockenheim“

cr. Schwetzingen. Als die wohl bedeutsamste Schach-Veranstaltung der letzten Jahrzehnte in der Metropolregion Rhein-Neckar und als eine der herausragenden in der gesamten mitteleuropäischen Schachszene dieses Jahres – so haben Experten das Saisonfinale der Schach-Bundesliga qualifiziert, das am vergangenen Wochenende in Schwetzingen „über die Bretter“ ging. Und die zahllosen Schachfreunde aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern bestätigten diese Einschätzung der Experten durch ihr Kommen, so dass am Samstag nachmittag während des aufregenden Simultanturniers, bei dem der russische Schachweltmeister Anatoli Karpow gegen 25 Herausforderer antrat, der Spielort - das Schwetzinger Kulturzentrum im „Palais Hirsch“ - zeitweise wegen Überfüllung sogar ganz geschlossen werden musste.

Über 2.000 Besucher, so schätzen die Verantwortlichen von der veranstaltenden „Schachvereinigung 1930 Hockenheim“ in einem ersten Resummee, waren während der drei Spieltage nach Schwetzingen gekommen, um ein überaus spannendes Finale zu erleben, an dessen Ende die OSG Baden-Baden erwartungsgemäß „die Nase vorne hatte“.

Überglücklich über den Verlauf der Veranstaltung zeigte sich auch der „Spiritus rector“ und unermüdliche Motivator der Veranstaltung, der Ehrenpräsident der Hockenheimer Schachfreunde, Dieter Auer. Im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER bezeichnete er das auch für ihn überraschend große Interesse an diesem Schach-Wochenende als Beleg für die ungebrochene Attraktivität, die das „königliche Spiel“ immer wieder aufs Neue genießt. „Die Besonderheit der Schwetzinger Veranstaltung hat sich aber wohl aus der einmaligen Kombination aus Schach auf Weltniveau, dem kurfürstlichen Ambiente von Schloß und Stadt und einem attraktiven Rahmenprogramm ergeben“, so Auer, der insbesondere auf die starke Fokussierung der Besucher auf den vielfachen Weltmeister Anatoli Karpow hinwies.

Und der zeigte sich im Rahmenprogramm zu dem Turnier von seiner besten Seite: In einem eindrucksvollen Blitzschach-Schaukampf besiegte der sympathische Russe, mit dem Auer seit der 2000-Jahr-Feier der Stadt Speyer im Jahr 1990 in herzlicher Freuindschaft verbunden ist – damals trat Karpow bei einem Schaukampf in Speyer an und spielt seitdem regelmäßig für die Hockenheimer Bundesliga-Mannschaft - den künftigen „Weltall-Touristen“ Dr. Jos Gal in nur wenigen Minuten. Dieser Schaukapmpf, der wegen der kühlen Witterung aus dem Schwetzinger Schloßgarten ins „Palais Hirsch“ verlegt worden war, zog bereits zahllose neugierige Schachfreunde an, von denen danach auch so mancher an einem der 25 Bretter saß, an denen der russischer Weltmeister im Simultan-Schach gegen sie antrat.

Unter ihnen auch Hans Meyer, der frühere Coach von Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg, der eigens aus diesem Anlass nach Schwetzingen gekommen war. Mit ihm hatte Anatoli Karpow allerdings noch die wenigsten Probleme. „Die Schach-Legende pflügte ja über den Fußballtrainer hinweg wie die Münchner Bayern beim 9:2 über den HSV“, so meinte ein Beobachter geradezu „ehrfürchtig“am Ende der Partie. Nach 21 Zügen mußte Meyer als einer der beiden ersten Teilnehmer „die Waffen strecken“. Ein Trost für ihn: Den meisten der 25 anderen Gegnern ging es in Schwetzingen am Samstag nicht besser. Karpow nahm sich sehr viel Zeit und gab am Ende nur vier Remis ab. Über den einzigen Sieg gegen den Ex-Weltmeister durfte sich Günter Schäfer freuen. Ein besonderes Erlebnis auch für seinen Vater, den Solinger Bundesliga-Präsidenten Markus Schäfer, der seinem Sohn den Platz in dem Schwetzinger Turnierzu Weihnachten geschenkt hatte. „Ich wäre schon mit einem Remis zufrieden gewesen, traute mich aber schließlich nicht, eines anzubieten – doch dann stellte Karpow einen Bauern ein....“, so berichtete Günter Schäfer von seinem 32 Züge dauernden, gut siebenstündigen Duell mit der russischen Schach-Ikone.

„Vor allem die Nachwuchsspieler von der Deutschen Schachjugend waren fast schon zu stark für ein solches Simultan“, analysierte Karpow am Ende dieses Turniers. „Es befanden sich eigentlich nur zwei schwache Spieler in dem großen Feld“, stellte er abschließend fest. Doch obwohl sich gleich mehrere starke Spieler in das Simultan mit der russischen „Schach-Legende“ „eingeschlichen“ hatten, zog der 61-jährige fast sieben Stunden lang unbeeindruckt und letztlich überaus erfolgreich „seine Kreise“.

"Schach im Schloss“ habe für die Region hervorragend geworben und Schach und die "Schachregion Rhein- Neckar" in Deutschland noch bekannter gemacht, so freute sich Dieter Auer am Ende der Veranstaltung. Doch noch zufriedener wäre er sicherlich, wenn das „königliche Spiel“ - dieser hochintellektuelle Sport, mit dem sich die Mannschaft aus Hockenheim schon seit Jahren in der obersten Liga, der Bundesliga, hält, auch noch eine stärkere Unterstützung erfahren würde. „Dann müsste sich unsere Mannschaft nicht mehr auf Dauer im Mittelfeld der Bundesliga tummeln, sondern könnte vielleicht auch einmal den Titel in die Metropolregion Rhein-Neckar holen“.

Also: „Luft nach oben“ gibt es wohl noch – fehlen nur noch die potenten Förderer. Und die müssten sich doch in der anspruchsvollen Region finden lassen. Foto: Georgios Souleidis; thomo

09.04.2013


Werbung für das „königliche Spiel“ - Bilderalbum

 

Reges Besucherinteresse auf der Engergiemesse in Schwetzingen

Schwetzingen- EnergieMesse Rhein-Neckar:  Rund 12 000 Besucher informierten sich am Wochenende in den Zelthallen auf den Kleinen Planken sowie im und rund ums Lutherhaus im Herzen von Schwetzingen, wie die Energiewende auf regionaler Ebene umgesetzt werden kann   

Lob für die fachkundige Beratung vor Ort 

In Zeiten der Energiewende ist es wichtig, Alternativen in der Energieversorgung zu finden, die effizient, energiesparend, ressourcenschonend und dazu noch ökologisch vertretbar sind. Ob energetische Altbausanierung oder die Planung eines Neubaus - zu jedem Energiesparthema hielt die zweitägige siebte Energiemesse Rhein-Neckar, die das fünfte Mal in Schwetzingen stattfand, etwas für den interessierten Verbraucher bereit.

Wie wichtig diese Veranstaltung für die Region über die Jahre geworden ist, betonte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, der Schirmherr der Veranstaltung ist, im Beisein von Gemeinderäten und Landtagsabgeordneten bei der Eröffnung. Die von EnBw und Stadtwerke Schwetzingen gesponserte Veranstaltung sei ein Indiz für den "Wandel, den wir uns gewünscht haben. Dafür müssen wir Bürger zwar die Kosten tragen, aber das muss es uns wert sein." Genauso wie Pöltl rief der Initiator der Messe, Diplomingenieur Holger Müller, dazu auf, die politisch beschlossene Energiewende auf lokaler Ebene umzusetzen, staatliche Fördermittel würden dies erleichtern.

Rund 60 Aussteller aus der Region boten im Lutherhaus und auf den Kleinen Planken eine gelungene Auswahl an Produkten und Dienstleistungen, um das Eigenheim für die Zukunft energetisch fit zu machen. Die Besucher erhielten an den Messeständen im persönlichen Gespräch mit dem Fachmann kompetente Beratung. Veranschaulicht durch zahlreiche Exponate, bildeten Dacheindeckung und -dämmung, Fassadensanierung und Wärmeschutz, moderne, energiesparende Heiz- und Gebäudetechnik und Fensterbau die Schwerpunkte.

"Vorteil gegenüber dem Internet"

Das Ehepaar Ingrid und Karl Schuhmacher aus Mannheim Neckarau kam zum Beispiel nach Schwetzingen, um sich über die zwingend notwendigen Erneuerungen von Heizung, Fenster und Türen zu erkundigen. Ihnen gefiel an der Messe besonders, dass hier die lokalen Betriebe mit ihren Angeboten anzutreffen sind. "Die Möglichkeit, einen direkten, fachkundigen Ansprechpartner zu haben, ist ein großer Vorteil gegenüber den Anbietern im Internet", waren sich die beiden einig. Sie erhielten durch den Messebesuch neue Ideen.

Markus Strube vom Schwetzinger Heizungs- und Sanitärtechnik-Betrieb Schuster stellte fest, dass sich die Verbraucher auf der Messe verstärkt für Gasbrennwertheizungen und Solaranlagen interessierten. Leider beschränke sich die Nachfrage gerade in der Region noch immer auf konventionelle Brennstoffe, hier hauptsächlich Gas, wenn es ums Heizen geht. Dabei winkten bei Alternativen wie der Pelletheizung hochmoderne Technik und die Unabhängigkeit von den Rohstoffzulieferern aus dem Ausland. "Ich selbst verwende zu Hause dieses Heizsystem und kann es nur empfehlen", versicherte Strube. Zudem seien Pellets billiger als Gas und Öl und aus dem regionalen Umfeld beziehbar.

Ähnliche Überlegungen hatte auch Bernhard Knobloch aus dem pfälzischen Hördt, der sich zur Modernisierung seiner Gebäudeheizung informierte. Außerdem suchte er gezielt den Stand einer Fachfirma für Tankschutz auf: "Wenn Heizöltanks in die Jahre kommen, drohen oft Korrosionsschäden, sodass Öl austreten und Umweltschäden verursachen kann. Die rechtzeitige Revision der Tankanlage wird von Hausbesitzern oft versäumt."

Nach dem Beratungs-Marathon stärkten sich viele bei "Fassner' s Finest" mit Köstlichkeiten aus der mediterranen Küche. Das Lokal gegenüber dem Lutherhaus sorgte zum ersten Mal auf der Energiemesse für das leibliche Wohl der Besucher. Inhaberin Marina Fassner zeigte sich angesichts der äußerst positiven Resonanz sehr zufrieden: "Vor allem unsere Paella ist ein Verkaufsschlager." Passend zur Messe schenkten ihre Helferinnen den sommerlich-frischen "Energy-Wein Copaboca ON" aus und wegen des am Samstag noch kalten Wetters auch Glühwein. Familie Schmaltz aus Mannheim, die gerade ein Haus baut, interessierte sich, wie Papa Stefan verriet, für Photovoltaik, Insektenschutzgitter und Geländer. Sie hatten dazu wertvolle Anregungen für ihr Vorgehen am Hausbau bekommen.

Die ruhige Atmosphäre und der unmittelbare Kontakt zu den Fachleuten sagten allen sehr zu: "Viel besser, als die überfüllten Messen, die man sonst so kennt." So wie es Thomas Limmer vom Ketscher Dachdeckerbetrieb Limmer sieht, kann man auch das Fazit der Energiemesse formulieren: "Die Verbraucher interessieren sich allgemein für eine energetische Aufwertung ihrer Häuser, bleiben bei ihren Entscheidungen aber stark preisorientiert." Innovative Möglichkeiten, die teurer sein können, hätten daher nicht immer eine Chance. © Schwetzinger Zeitung, Foto: thomo

09.04.2013


Engergiemesse in Schwetzingen - Bilderalbum

Königliches Spiel zu Gast in der Kurfürstlichen Residenzstadt

Schach-Weltmeister Anatoli Karpow trägt sich ins „Goldene Buch“ der Stadt Schwetzingen ein

Von Gerhard Cantzler

Schwetzingen- Soviele Größen des „königlichen Spiels“ hatte das Schwetzinger Kulturzentrum „Palais Hirsch“ gegenüber dem Kurfürstlichen Schloß wohl noch nie erlebt. Aus Anlaß des Finales 2013 der Schachbundesliga an diesem Wochenende waren nämlich schon gestern zahlreiche Spitzenspieler nach Schwetzingen gekommen, an ihrer Spitze eine der „Ikonen“ des internationalen Schachs, Anatoli Karpow, Weltmeister der Jahre 1974 – 1985 und 1993 – 1999, der schon seit dem Jahr 1994 freundschaftlich mit der rührigen „Schachvereinigung 1930 Hockenheim“ verbunden ist und der sich immer wieder einmal die Ehre gibt, für diesen Verein als Simultanspieler anzutreten.

Dieter AuerDer langjährige, verdienstvolle Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende des SC Hockenheim, Dieter Auer, hatte es übernommen, die Veranstaltung zu organisieren, die – so die übereinstimmende Meinung aller Redner bei dem Empfang – die Verbindung von Schachspiel und Kultur in bisher nicht gekanntem Umfang möglich gemacht habe.

Neben den Spielrunden 13 bis 15, die von Freitag bis Sonntag im Nördlichen Zirkel des Schwetzinger Schlosses ausgetragen werden und die am Sonntag nachmittag um 17.00 Uhr in der Siegerehrung des Deutschen Meisters 2013 in der obersten Liga des Schachs gipfeln wird, gibt es bis dahin noch spektakuläre Schau-Einlagen: So wird sich der vielfache Schach-Weltmeister Anatoli Karpow am Samstag, dem 6. April um 14.30 Uhr im Schloßgarten mit dem ersten deutschen „Weltraumtouristen“, dem im badischen Ubstadt-Weiher praktizierenden Zahnmediziner Dr. med. dent. Jos Gal zu einer Partie Schnellschach treffen. Schon im Jahr 2014 soll der 39jährige Dr. Gal, der in Schwetzingen in seinem „Dienstanzug“ als Astronaut antreten wird, mit dem holländischen Weltraumunternehmen Space Expedition SXC, das derzeit noch auf der Karibikinsel Curaçao einen Weltraumbahnhof baut, in den Orbit starten.

Direkt im Anschluß daran wird sich der 61 jährige, in Slatoust im russischen Bezirk Tscheljabinsk geborene Schach-Großmeister im „Palais Hirsch“ an einer Vielzahl von Brettern mit seinen Herausforderern zu einem Simultan-Spiel messen – auch für Nicht-Aktive des Königlichen Spiels immer wieder ein spektakuläres Ereignis.

Dirk Elkemann, Erster Bürgermeister SchwetzingenGestern abend allerdings stand erst einmal die freundschaftliche Begegnung der Teilnehmer an dem Schach-Wochenende im Vordergrund: Dirk Elkemann, Erster Bürgermeister der Festspielstadt konnte dazu neben Funktionären und Aktiven des edlen Denksports den Schwetzinger Landtagsabgeordneten Manfred Kern, die Bürgermeister benachbarter Gemeinden sowie den Sport-Referenten der Dietmar-Hopp-Stiftung, Dietmar Pfähler in der „guten Stube“ der Stadt begrüßen. „Dass Sie heute alle in unsere Stadt gekommen sind und dass Hockenheim sich aus Schwetzingen zu Wort meldet, ist Ausdruck gelebter Metropol-Region“, hob Elkemann augenzwinkernd hervor. In einer kleinen „tour d' horizon“ führte er die Gäste durch das Schwetzinger Kulturjahr - von den Schwetzinger SWR-Festspielen im Frühsommer über das Mozartfest im Herbst bis zu dem immer beliebteren Kurfürstlchen Weihnachtsmarkt in der Vorweihnachtszeit. Zugleich verwies der Bürgermeister schon jetzt darauf, dass die Stadt im Jahr 2016 das 1250jährige Jubiläum ihrer ersten urkundlichen Erwähnung festlich begehen wird.

Wie alle anderen Redner an diesem Abend bedankte sich auch Elkemann bei Dieter Auer dafür, dass er die Initiative für diese Veranstaltung ergriffen habe: „Das kurfürstliche Schloß ist sicher ein würdiger Rahmen für das königliche Spiel“, lobte er den Hockenheimer Architekten und unterstrich seinen Dank mit einem Weinpräsent.

Markus Schäfer, Präsident SchachbundesligaDem schloß sich auch Markus Schäfer, Präsident der Schach-Bundesliga an. „Der von Ihnen vorgeschlagene Weg der Verbindung von Schachsport und Kultur war für uns ein entscheidendes Argument, diese Veranstaltung nach Schwetzingen zu vergeben“, betonte er und gab künftigen Ausrichtern dieses Finalwettkampfes zu bedenken, dass an diesem Wochenende die „Messlatte sehr hoch gelegt“ werde .„Mit „Schach im Schloss“ setzen die Schach-Bundesliga und der Deutsche Schachbund ein Zeichen für die weitere Intensivierung ihrer Zusammenarbeit“, kündigte Schäfer weiters an, der in der Veranstaltung auch die Erfüllung des selbstgegebenen Versprechens sieht, mit attraktiven Turnieren noch intensiver Werbung für das Schachspiel treiben zu wollen.

Herbert Bastian, Präsident Deutscher SchachbundHerbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes, wies auf die ungeheure physische und mentale Leisrung hin, die Schachspieler in ihrer Spitze auf Turnieren erbringen müssten. Bei der Ermittlung der Finalteilnehmer am Ostermontag in London sei deshalb einmal mehr augenfällig geworden, was auch schon Spitzenspieler früherer Zeiten wie Anatoli Karpow leisten mussten, um über so viele Jahre ihre Position an der Weltspitze zu behaupten. „Die Schach-Bundesliga ist eindeutig das Flaggschiff des deutschen Schachs“, attestierte er den anwesenden deutschen Spitzenspielern, die auch in Europa und in der Welt vordere Plätze einnehmen würden.

Für die nächste Zeit rief er dazu auf, intensiv an der Aufstellung eines einwandreien und absolut justitiablen Regelwerkes für ihren Sport mitzuwirken. Ein zweiter Schwerpunkt der gemeinsamen Bemühungen solle den Nachwuchsspielern gelten, die noch besser gefördert werden sollten. Schließlich rief er dazu auf, das „große Potential zu heben, das noch im Frauenschach steckt“. Denn wenn nur sieben Prozent aller Aktiven im Schach Frauen seien, dann sei dies noch entschieden zu wenig.

Für die Stadt Schwetzingen hatte Bastian den Wimpel des Schachbundes als Dank für die „tolle Unterstützung“ mitgebracht – Dieter Auer durfte den Ehrenteller dieser höchsten Vereinigung des deutschen Schachs entgegennehmen.

Prof. Dr. Bernd Straub, Präsident der gastgebenden „Schachvereinigung 1930 Hockenheim“, der auch als Moderator durch den Abed führte, lobte auch seinerseits noch einmal den rührigen Organisator der Veranstaltung. „Wer geglaubt hatte, Dieter Auer würde sich als Ehrenvorsitzender eher auf die Rolle des Beobachters von außen zurückziehen, der hatte sich geirrt“, betonte er. Der umtriebige Architekt und Kulturfreund habe sein Engagement für den Verein und für das Schachspiel im Gegenteil eher noch verstärkt, stellte Prof. Dr. Straub erfreut fest. Auer sei es auch gewesen, der Anatoli Karpow im Jahr 1994 für den Hockenheimer Verein gewonnen habe, für den der russische „Schach-Superstar“ bis heute noch immer wieder „ans Brett“ trete.

Für die „Schach-technisch“ eher weniger „Vorbelasteten“ erklärte Prof. Dr. Straub schließlich auch noch die Gründe, weshalb Schachspieler vor einer Partie in aller Regel die Krawatten ablegten: „Eine Krawatte ist für einen Schachspieler etwa so hilfreich wie high-heels für eine Fussballspielerin“, führte er unter beifälligem Raunen der Expoerten aus. Denn zum einen könnte der „Kulturstrick“ bei enem sechs, sieben Stunden andauernden Schachspiel die so wichtige Sauerstoffzufuhr zum Gehirn drosseln, zum anderen könnte der Krawattenträger beim Aufstehen vom Brett die Figuren umwerfen. „Und das kann dann erhebliches Ungemach und Komplikationen nach sich ziehen“.

Die hat sicherlich auch Anatoli Karpow in seinem „Schachleben“ reichlich erlebt. Das Mitglied der DUMA, des russischen Parlements, der erstmals im Jahr 1997 in Deutschland an einem internationalen Turnier teilnahm und seitdem unzählige Erfolge feiern konnte, bescheinigte in seinem Grußwort dem deutschen Schach, mit der Einführung der Bundesliga große Fortschritte gemacht zu haben. Auch er dankte deshalb dem Initiator der Veranstaltung in Schwetzingen, Dieter Auer, für seinen unermüdlichen Einsatz für das Schach: „Ohne Menschen wie Dich hätte Schach in Deutschland und in der Welt bei weitem nicht den Rang, den es heute einnimmt“, würdigte er die Lebensleistung Auers.

Isabei DelemarreDann begab er sich zu dem offiziellen Akt und trug sich wie vor hm viele bedeutende Persönlichkeiten in das Goldene Buch der Stadt Schwetzingen ein.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch einen bunten Strauß Melodien vom Barock bis zur Moderne – von Georg Friedrich Händels „Alcina“ bis zu hin Johann Strauss' „Fledermaus“ und Frederic Löewe's „My fair lady“, die von der jungen Sopranistin Isabel Delemare, begleitet von Lothar Arnold am Klavier ausdrucksstark und musikalisch überzeugend dargeboten wurden. Foto: gc

05.04.2013


Anatoli Karpow trägt sich ins „Goldene Buch“ der Stadt Schwetzingen ein - Bilderalbum

Vortrag zur gesunden Ernährung im Alter

Infobroschüren im Generationenbüro erhältlich

Einiges hat jeder schon geahnt, z.B. das ein Glas Milch kein Getränk, sondern eine Mahlzeit ist. Aber dass durch die Einnahme von bestimmten Vitamintabletten oder Zusätzen auch eine Überdosierung entstehen kann, verblüffte die knapp 100 Zuhörer dann schon. Frauke Rückheim führte gekonnt durch den zweistündigen Vortrag, der durch einen vitaminreichen Pausensnack abgerundet, kurzweilig informierte. Ein gesunder Lebensstil hilft, so fit und aktiv wie möglich älter zu werden. Doch ungesunde Gewohnheiten sind oft liebgewonnen und schwer abzugewöhnen. Sich selbst wichtig zu nehmen und etwas für sich zu tun, war das Ergebnis des informativen Abends.

Wer den Vortrag verpasst hat, erhält im Generationenbüro am Schlossplatz 4 eine „Fit im Alter Check“ Broschüre der Verbraucherzentrale, eine Auflistung der Vitamine und deren natürlicher Lieferanten, sowie den neuesten Einkaufsratgeber für Fisch von der Umweltorganisation Greenpeace.

Infos beim Generationenbüro, Schlossplatz 4 in Schwetzingen. Telefon: 06202/95067-93/- 94, E-Mail: generationenbuero@schwetzingen.de  Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

26.03.2013


Land fördert städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „Kernstadt“

Gute Nachrichten aus Stuttgart: Schwetzingen erhält für seine städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Kernstadt“ Finanzhilfen in Höhe von 280.000 Euro im Rahmen des Bund-Länder-Sanierungs-und Entwicklungsprogramms 2013.

Diese Förderung steht insbesondere im Zusammenhang mit der städtebaulichen Entwicklung des Granitzky Areals, wo in den nächsten Monaten mit einem Baubeginn zu rechnen ist.  

Die erneute Städtebauförderung war möglich, nachdem die Stadt Förderbaumittel in Höhe von 400.000 Euro aus dem Quartier II zurückgegeben und eine Umschichtung beschlossen hatte. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

22.03.2013


Gegen Falschparken in Kurven- und Einmündungsbereichen

Schwetzinger Feuerwehr unterwegs auf der „Jagd“ nach Engpässen in der Stadt

ca. Schwetzingen. Zu einem ganz besonderen Einsatz rückten in diesen Tagen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Schwetzingen aus Erstmals seit 2005 hatte man sich wieder einmal auf eine Kontrollfahrt zu neuralgischen Stellen in der Stadt gemacht, wo im Ernstfall die großen Einsatzfahrzeuge leicht in ihrem Vorwärtskommen behindert werden könnten. Die Schwetzinger Stadtteile Hirschacker, Kleines Feld und Schelzig standen auf dem Programm dieser Fahrt durch die Schwetzinger Nacht – und tatsächlich: Falschparker in Kurven- und Einmündungbereichen – allesamt deutlich gekennzeichnet durch einschlägige Markierungen – sowie parkende Autos in der zweiten Reihe – sie blockierten auch an diesem Abend die Weiterfahrt der Feuerwehrfahrzeuge oder behinderten sie zumindest in erheblichem Maße. Insbesondere die zehn Meter lange Drehleiter – im Ernstfall zur Bergung von Eingeschlossenen überlebenswichtig – sie hätte es schwer gehabt, zu manchem möglichen Einsatzort zu gelangen.

„Eine unverzeihliche Rücksichtslosigkeit“, klagt Wehrleiter Walter Leschinski, „wer glaubt, im Kurvenbereich auf einer gezackten Markierung parken zu müssen, der gefährdet im Ernstfall durch sein Verhalten das Leben eines in Gefahr befindlichen Mitmenschen“, stellt er fest. Von daher sei es schon aus erzieherischen Gründen völlig richtig, wenn Falschparker durch den Ordnungsdienst zum sachgerechtem Verhalten erinnert würden – im Zweifel auch mit einem „Knöllchen“, oder, wenn's ganz gefährlich ist, durch Abschleppen.

Bei der Testfahrt durch die Straßen von Schwetzingen haben die Feuerwehrleute noch nicht zum äußersten gegriffen – haben erst einmal versucht, die Falschparker aufzuspüren und sie – nach einer eingehenden Ermahnung – zum Wegfahren zu bewegen. Im Ernstfall, wenn in der Stadt ein Mensch in Lebensgefahr schweben würde, denn könnte man sich mit derartigen Verzögerungen nicht aufhalten. „Dann sind wir darauf eingerichtet, einen Falschparker, der unsere Fahrzeuge behindert, im Notfall auch von der Straße zu rammen“, meint Walter Leschinkski entschlossen. Und dann muss der entsprechende Fahrzeughalter nicht nur für den Schaden am eigenen Auto, sondern auch für den an dem Feuerweehrauto aufkommen. Und das kann dann wirklich happig werden.

Und noch einem zweiten Problem haben die Feuerwehrleute an diesem Abend ihr ganz besonderes Augenmerk gewidmet: An immer mehr Häusern gibt es nämlich keine Hausnummern mehr. Auch hier weisen die Männer von der Feuerwehr darauf hin, dass diese Markierungen keineswegs „nur für den Briefträger“ bestimmt sind. „Wenn z.B. in einer Wohnung eine alte Frau hilflos liegt und von uns geborgen werden soll und uns wird eine Hausnummer mitgeteilt, die wir dann nicht auf Anhieb finden, dann kann das nicht nur kostbare Zeit kosten, sondern im schlimmsten Fall sogar das Leben der Hilflosen“, gibt Leschinski zu bedenken und rät dringend dazu, immer dann, wenn man in einem Notfall einen Hilfsdienst – Feuerwehr oder Notarztwagen - alarmiert hat, einen Helfer vor dem Haus zu platzieren, der die eintreffenden Retter einweist – denn jede Sekunden kann im Notfall über Leben oder Tod entscheiden. Fotos: thm

19.03.2013


Schwetzinger Feuerwehr unterwegs auf der „Jagd“ nach Engpässen in der Stadt - Bilderalbum

 

Spargelbroschüre informiert über kommende Spargelsaison

Die neu aufgelegte Spargelbroschüre „Schwetzingen à la carte“ bietet für die bevorstehende Spargelsaison wieder zahlreiche Veranstaltungstipps rund um das königliche Gemüse.

Eine Übersichtskarte zeigt, wo es den frisch gestochenen Spargel zu kaufen gibt.

Touristische Tagespauschalen für Gruppen ab 5 Pers., Führungen mit der „Spargelfrau“ oder Workshops mit Spargelstechdiplom – all dies kann man ab sofort über die Stadtinformation Schwetzingen buchen.

Freizeitangebote wie eine Spargelwanderung mit anschl. Rahmenprogramm, Segway- oder Fahrradtouren entlang der Spargelfelder runden dieses abwechslungsreiche, kulinarische Angebot ab.

Erhältlich ist die Spargelbroschüre über die Stadtinformation Schwetzingen, Tel.: 06202 – 94 5 875, mail: stadtinfo@schwetzingen.de, oder als digitales pdf-Dokument über: www.schwetzingen.de 

Stadt Schwetzingen, Presse Foto: Tobias Schwerdt

19.03.2013


Tag der offenen Tür und „Good bye“

Bevölkerung ist zum Tag der offenen Tür am Samstag, 16. März in den Tompkins Barracks eingeladen / offizieller Abschied auch von den amerikanischen Streitkräften

Nachdem in Schwetzingen die militärischen Nutzungen bereits im Oktober aufgegeben wurden, sind die dortigen Liegenschaften nun Ende Februar an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergegangen. Viele haben schon den Wunsch geäußert, doch mal persönlich schauen zu können, wie es denn hinter den Zäunen aussieht, zumal die großen Bestandsgebäude weithin sichtbar sind. Deshalb lädt die Stadt Schwetzingen gemeinsam mit der BImA die Bevölkerung für Samstag, 16. März, zu einem Tag der offenen Tür ein. Das Gelände ist von 10.30 Uhr bis 15 Uhr geöffnet.

In diesem Rahmen werden auch die amerikanisch-deutschen Übergabefeierlichkeiten stattfinden. „Die 67 Jahre unseres freundschaftlichen und partnerschaftlichen deutsch-amerikanischen Miteinanders haben uns doch vielfach verbunden und viele positive Erinnerungen geprägt. Ich freue mich, dass wir im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit öffentlich Abschied von unseren amerikanischen Freunden nehmen und auch Danke sagen“, blickt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl voraus.

Die Feier beginnt um 11 Uhr in der Sporthalle auf dem Gelände. Nach René Pöltl werden dort Michael Scharf, BImA und Colonel Bryan D. DeCoster sprechen. Sie endet mit der offiziellen Fahnenzeremonie auf dem zentralen Kasernenplatz, wo auch ein Gedenkstein enthüllt werden wird. Für Musik sorgt die 13-köpfige Brass Band der US Army.

Für die Besichtigung auf dem Gelände ist ein Rundgang ausgeschildert. Er umfasst die begehbaren Gebäude und zwar die Sporthalle, die Fahrzeughalle, eine Mannschaftsunterkunft, ein Verwaltungsgebäude, die ehemalige Kantine und die Kirche. Stadtbaumeister Mathias Welle wird um 13 Uhr ab Treffpunkt Kasernenplatz eine ca. einstündige Führung anbieten. Die Gebäude sind jeweils dokumentiert. „Aufgrund der gerade erfolgten Übergabe können wir natürlich manche Frage z.B. zu den Altlasten, zum Naturschutz oder Details zum Erhaltungszustand der Gebäude noch nicht beantworten“, so der Hinweis von Mathias Welle. Jeder könne allerdings ein Gefühl für die Besonderheiten des Areals bekommen, was ja gerade für die Entwicklung späterer Nutzungsideen sehr wichtig sei.

Die Stadt Schwetzingen weißt noch auf einige Besonderheiten hin. So gibt es in wesentlichen Teilen kein Wasser, Strom oder Heizung, im Hinblick auf die Wetterprognose wird es daher gut sein, sich warm anzuziehen. Die Sporthalle ist beheizt. Toiletten stehen nur über Container zur Verfügung. Wer mit dem Auto kommt, kann auf dem Gelände unweit des Eingangs parken. Im Zugang zur Sporthalle sind zudem Getränke und Essen erhältlich.

Die Stadt bittet auch, die Absperrungen zu respektieren. Natürlich sind nicht alle Bereiche zugänglich, da vielfach z.B. durch Löcher im Boden, Gruben oder fehlende Gitter und Geländer Gefahren drohen.

Die Informationen und ein Faltblatt mit Übersichtsplan werden ab kommenden Dienstag unter www.schwetzingen.de zum Download angeboten, liegen dann aber auch vor Ort aus.

Bereits am Freitag, 15. März, findet ja in Kooperation mit der IHK Rhein-Neckar eine Veranstaltung für interessierte Unternehmer statt. „Über 180 Anmeldungen aus Schwetzingen und der Region sind ein tolles Echo“, freut sich Wirtschaftsförderer Wolfgang Leberecht, allerdings stoße man damit auch an die organisatorischen Grenzen. Allerdings werde man auch für Unternehmen, die jetzt nicht teilnehmen können, selbstverständlich noch andere Gelegenheiten schaffen können.

09.03.2013


Gesprächskreis pflegende Angehörige informiert

(v. l.): Inka Vellani-Dollenbacher (ze:ro Dialysezentrum), Monika Theilig (Leiterin Gesprächskreis und Nachbarschaftshilfe), Jürgen Ehret (Geriatrisches Konsil), Nicole Blem (Generationenbüro), Tanja Konitz (kirchliche Sozialstation), Anne Arend-Schulten (EKIP), Martina Burger (GRN Senioren-Zentrum).

Ein neues Faltblatt listet Ansprechpartner und Termine für 2013 auf

Die Netzwerkpartner des „Gesprächskreis pflegende Angehörige“ trafen sich zur ersten Sitzung 2013 in den Räumen des Diakonischen Werkes. Dabei wurden nicht nur die neuen Gesprächskreis Termine festgelegt, sondern auch die nächsten Veranstaltungen besprochen.

So findet am 6. März um 19 Uhr in der Volkshochschule Schwetzingen der kostenlose Vortrag des Pflegestützpunkts Rhein-Neckar-Kreis zu den Neuerungen der Pflegeversicherung und zum Pflegeneuausrichtungsgesetz statt. Dieser Vortrag ist besonders für Angehörige interessant, deren Eltern, Ehegatten oder sonstige Familienmitglieder in absehbarer Zeit häuslicher oder stationärer Pflege bedürfen.

Eine weitere Vortragsreihe beschäftigt sich mit Kinästhetik für pflegende Angehörige. Die Kinästhetik- Methode geht davon aus, dass die Unterstützung eines pflegebedürftigen Menschen dann gesundheits- und entwicklungsfördernd ist, wenn sie ihn in seinen eigenen Bewegungsmöglichkeiten, in seiner Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit unterstützt. Eine Voraussetzung dafür ist die Bewegungskompetenz der pflegenden Personen. Diese wird in einem sieben Abende dauernden Kurs ab dem 7. März in der Volkshochschule vermittelt. Die Kursgebühr von 30.- EUR wird zu einem großen Teil von den Krankenkassen übernommen. Eine Voranmeldung in der Volkshochschule unter der Telefonnummer 06202/2095-0 ist bis zum 4. März möglich.

Das neue Faltblatt mit allen Terminen und den Anschriften der Netzwerkpartner liegt ab sofort in allen Apotheken und bei den Ärzten aus, oder kann im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen abgeholt werden. Weitere Informationen erteilt das Generationenbüro, Schlossplatz 4 in Schwetzingen unter Telefon: 06202/95067-93 oder -94. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

26.02.2013


Neue Tourismusbroschüre ab sofort erhältlich

Die erstmalig aufgelegte Tourismusbroschüre der Stadt Schwetzingen bietet nicht nur allen Gästen, sondern auch allen interessierten Bürgern ein umfangreiches touristisches Angebot an interessanten Themenführungen, attraktiven Pauschalangeboten sowie einen ausführlichen Hotel- und Gastronomieführer inkl. Übersichtskarte. Neben Tagungsmöglichkeiten sind auch zahlreiche Freizeitangebote in Schwetzingen und der Umgebung aufgeführt.


Erhältlich ist diese Broschüre ab sofort über die Stadtinformation Schwetzingen, Tel.: 06202 – 94 5 875, mail: stadtinfo@schwetzingen.de

Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto: Stadtinformation

21.02.2013


Schlossplatz zurzeit ohne Effektbeleuchtung

Schuld an grauer Tristesse auf dem Schlossplatz sind nicht nur die derzeitigen Witterungsverhältnisse.

Aufmerksame Passanten haben es gewiss bereits bemerkt: die Bodenstrahler auf dem Platz sind ausgefallen. Auf dem nördlichen Schlossplatz wurde ein defektes Kabel entdeckt, auf dem südlichen Schlossplatz zwei verschmorte Anschlüsse der LED Beleuchtung.

Die EnBW wird – sobald es die Witterung zulässt – mit der Reparatur der defekten Kabel beginnen. Dazu muss punktuell der Boden aufgegraben werden. „Die Sicherheit am Schlossplatz ist dennoch gewährleistet“, so Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, „da die Straßenbeleuchtung und die Strahler voll funktionsfähig sind.  Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

15.02.2013


Im Theaterbus sind noch Restplätze frei

Für den Theaterbus gibt es noch ein paar wenige Restplätze.

Anmeldungen für Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger nimmt das Generationenbüro unter der Telefonnummer 06202/9506793 oder -94 sowie die Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V. entgegen. Die Bürger der umliegenden Gemeinden Brühl, Ketsch und Oftersheim wenden sich für Karten bitte an die jeweiligen Gemeindeverwaltungen. Die Bürger in Plankstadt melden sich bitte direkt bei Julia Ziegler (Theater Heidelberg) unter Telefon 06221/5835353 oder per Mail an julia.ziegler@heidelberg.de.

06.02.2013


Pyramidenpappel steht jetzt vor dem Bahnhof

Pappel ist das erste Kunstwerk an neuem Standort / Weitere „Umzüge“ folgen

Die blaue Pyramidenpappel steht seit heute auf dem Bahnhofvorplatz. Dort hat das Kunstwerk, das früher auf dem Vorplatz des Hotels „Adler Post“ an der Ecke zum Finanzamt stand, seinen neuen Standort gefunden.

Die aus pigmentierter Eiche gefertigte Pappel auf einem pyramidenförmigen Stahlsockel des Künstlers Stefan Pietryga steht – mit Unterbrechung – seit 1998 in Schwetzingen. Sie wurde der Stadt damals von der Dr. Friedrich Werner Stiftung aus Brühl geschenkt.

Die Pyramidenpappel ist das erste von insgesamt vier Kunstwerken, die in der Stadt auf Wanderschaft gehen. So wechselt noch der „Bockspringer“ aus der Bahnhofanlage vor das bellamar. Die restaurierte Skulptur „Engel“ wird vor St. Maria einen Platz finden. Die „Claques“ müssen für die neue Gedenkstätte nach gegenüber an die Ecke Hebelstraße / Dreikönigstraße mit Blickrichtung zum Rathaus ausweichen. Der Gemeinderat hatte sich im vergangenen November für die neuen Standorte ausgesprochen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

31.01.2013


Den Opfern zur Erinnerung – den Lebenden zur Mahnung

Schwetzingen übergibt Mahnmal für Opfer von Gewalt und Verfolgung

von Gerhard Cantzler

Wir gedenken

der Schwetzinger Opfer des Nationalsozialismus

und mahnen die kommenden Generationen,

Demokratie, Menschenrechte und Grundrechte zu wahren.

Die Schwetzinger Bürgerschaft,

Gemeinderat und Oberbürgermeister.

27. Januar 2013

Mit diesen Worten erinnert nun auch die Stadt Schwetzingen seit dem diesjährigen „Nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus“ - im Jahr 1996 durch den damaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog für den 27. Januar ausgerufen - an ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in der unseligen Zeit zwischen 1933 und 1945 verfolgt, geächtet – aus dem Lande getrieben oder gar ermordet wurden. Auf den Tag genau ein Jahr, nachdem der Stadtrat die Errichtung einer Gedenkstätte gegenüber dem Schwetzinger Rathaus beschlossen hatte, konnte dieses Mahnmal jetzt im Rahmen einer würdevollen und tief bewegenden Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben werden.

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl kennzeichnete dabei das Mahnmal als „einen zentralen Ort des Gedenkens“, der den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt künftig Raum geben solle für ihre Empfindungen und Gefühle im Zusammenhang mit den damaligen Ereignissen. Er solle die Erinnerungen wach halten und dazu mahnen, die Freiheit der Menschen und der Demokratie zu schützen. Gemeinsam mit der jüdischen Gedenkstätte bilde die neue Gedenkstätte nun „eine Achse des Erinnerns“ quer durch die Stadt, die ganz bewusst „mitten in der Stadt und damit an den damaligen Ereignisorten liege“.

Die Stadt und die in ihr lebenden Menschen bräuchten einen solchen Ort, betonte der Oberbürgermeister, weil es zu dem Unrecht, das damals Menschen ihren Mitmenschen angetan hätten, kein Vergessen geben dürfe. „Wir müssen das Andenken der Menschen, die durch die Ereignisse in der Zeit des „Dritten Reiches“ geschädigt, gedemütigt, verletzt oder gar getötet wurden, bewahren“, mahnte Dr. Pöltl. Dies sei um so wichtiger, als es schon bald keine Zeitzeugen mehr geben werde, die das Unrecht noch selbst erlebt oder die Menschen gekannt hätten, die diese Zeit noch miterlebt haben. Das daraus drohende Vergessen aber trage die „signifikante Gefahr“ der Verharmlosung des damals begangenen Unrechtes in sich. Es müsse deshalb sichergestellt werden, dass die Erinnerung an das Unrecht jener Zeit und an die Menschen, die es erleiden mussten, auch der jungen Generation in unserer Zeit begreifbar gemacht und auch künftigen Generationen dauerhaft im Bewusstsein gehalten werde. Nur so sei es möglich, zu erfassen, wie rasch die „Normalität des Miteinanders in einer bürgerlichen Gesellschaft umschlagen könne in Zwietracht, Misstrauen, Feindseligkeit und Unrecht“.

Die neue Gedenkstätte müsse aber auch ein dauerhafter Ort der Mahnung sein, so Oberbürgermeister Dr. Pöltl weiter, weil die Freiheit, die Demokratie und die Grundrechte, in der wir heute lebten, von Vielen mit einem viel zu hohen Preis bezahlt worden seien, und „weil wir aus unserer Geschichte leidvoll lernen mussten, wie schnell die Menschenrechte und die Würde des Einzelnen verloren gehen kann. „Unsere Geschichte muss deshalb für jeden von uns Verpflichtung sein, stets für die Erhaltung von Freiheit und Demokratie einzutreten“, mahnte Dr. Pöltl. Dies dürfe auch die Tatsache, dass wir heute in einem friedlichen und vereinten Europa leben dürften, nicht zu einer Selbstverständlichkeit werden lassen.

Mit einem Zitat aus den „Erinnerungen“ des Schwetzinger Opfer der Verfolgung, Ruth Schwob, deren Todestag sich am 7. Februar zum ersten Male jährt, beschloss der Oberbürgermeister seine Ansprache. Ruth Schwob schrieb dort im Jahr 2007:

Jungen Menschen wünsche ich, dass sie mithelfen, eine Welt zu formen, in der die Menschlichkeit als oberstes Gesetz gilt und dass sie alle Kraft einsetzen, um dieses hohe Ziel zu erreichen.“

Mit einem Dank an alle, die sich für das Zustandekommen des Mahnmals eingesetzt und die sich in die Gestaltung der würdigen Feier eingebracht hätten, beschloss der Oberbürgermeister die Gedenkstunde, an der unter anderem auch Landtagsabgeordnete Dr. Rosa Grünstein SPD) gekommen war. Dr. Pöltls erster Dank galt dabei dem Gemeinderat der Stadt, der es sich mit diesem „sensiblen Thema“ zu Recht nicht leicht gemacht habe. Am Ende aber habe das Gremium dann doch eine klare Entscheidung zur Errichtung der Gedenkstätte und eine kluge Auswahl bei der Festlegung des zur Ausführung gekommenen Entwurfs getroffen.

Dem Historischen Seminar der Universität Heidelberg dankte er für für die fachliche Unterstützung bei der Aufarbeitung der Zwangsarbeit in Schwetzingen - Dr. Dietmar Schuth vom Schwetzinger Kunstverein für seine Tätigkeit als künstlerischer Kurator, ebenso der Kulturreferentin der Stadt, Dr. Barbara Gilsdorf sowie Stadtarchivar Jürgen Kressin,für seinen unermüdlichen, stets sachlichen und fachlich fundierten Einsatz für dieses Thema und seine im Zusammenhang damit immer wieder gezeigte Courage.

Neben den Sponsoren, die das Mahnmal gefördert hätten, dankte er aber auch der Cellistin Ann-Margriet Ziethen für die musikalische Gestaltung und Begleitung der Gedenkstunde - ebensoe den Schülerinnen und Schülern der Schimper-Realschule für die Mitgestaltung der Gedenkstunde, vor allem aber dafür, dass sie die Schicksale der Opfer in bewegender Weise lebendig werden ließen. Dafür dankte er namentlich Adrian Auer, Kimberly Beckenbach, Laura Centmayer, Jana Engelhorn, Daniel Munk und Matteo Münkel.

Schließlich würdigte Dr. Pöltl die Arbeit von Matthias Braun, der für das jetzt verwirklichte Mahnmal „einen hervorragenden Entwurf“ vorgelegt habe, „der unserem Gedenken ein besonderes und so gelungenes Gesicht gegeben hat“. Sein „Spiegel der Geschichte“ reflektiere auf ganz besondere Weise dieses sehr sensible und wichtige Thema - mit Leichtigkeit, aber zugleich auch mit Ernsthaftigkeit. Durch die Art der Gestaltung würden Passanten neugierig darauf gemacht, quasi „am eigenen Leib“ diesen Teil „unserer gemeinsamen und ihrer ganz eigenen Geschichte zu erfahren“. So werde unmittelbar ein Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart gespannt und durch das Spiegeln der eigenen Person bleibe die Erkenntnis: „das hätte auch ich sein können“.

Abschließend dankte der Oberbürgermeister „einem ganz besonderen Menschen und großen Freund unserer Stadt“ - Jean Legrand, inzwischen fast 88 Jahre alt, der eines der Opfer der Grausamkeiten der NS-Herrschaft im Dritten Reich wurde und der die deutsche Sprache als Zwangsarbeiter erlernte. Er wäre gerne an diesem Tag mit dabei gewesen. um persönlich zu sprechen, berichtete Dr. Pöltl, musste dann aber wegen einer Operation kurzfristig ins Krankenhaus. Für ihn verlas Gundula Sprenger, die Leiterin der Schwetzinger Volkshochschule, eine Botschaft, in der Legrand in bewegenden Worten seine Erfahrungen schilderte, die er als Zwangsarbeiter bei der damaligen IG Farben – der heutigen BASF in Ludwigshafen – machen musste. Dabei wies er allerdings auch darauf hin, dass er in dieser Zeit bei Deutschen auch viel Menschlichkeit erlebt habe und eigentlich stets ordentlich behandelt worden sei. Aus dieser Erfahrung sei seine tiefe Freundschaft zu Deutschland und den Deutschen erwachsen. Um so mehr freue es ihn, dass der Tag der Einweihung des Schwetzinger Mahnmals zeitlich mit dem 50. Jubiläum des Deutsch-Französischen Freundschaftsabkommens zusammenfalle. Für ihn selbst sei nämlich der Abschluss der Elysée-Verträge bereits vor einem halbe Jahrhundert so etwas wie ein ganz persönliches Friedensabkommen zwischen den Menschen in den beiden Ländern und damit das Ende der so oft bemühten „Erbfeindschaft zwischen Deutschen und Franzosen“ gewesen.

Nach diesem überaus würdigen Festakt im Schwetzinger Rathaus begaben sich die Teilnehmer, unter ihnen sah am auch die Landtagsabgeordnete Dr. Rosa Grünstein (SPD) die wenigen Schritte hinüber zu der neuen Gedenkstätte, um dort nach der Kranzniederlegung im stillen Gedenken an die Schwetzinger Opfer von Willkür und Gewalt zu verharren und in dieses Gedenken alle Opfer mit einzuschließen, die die Zeit des Nationalsozialismus in ganz Europa und in der Welt gefordert haben. Foto: miwa

29.01.2013


Gegen das Vergessen und für die Wahrung der Freiheit – Bilderalbum

Buslinie 713: Keine Entscheidung der Stadt

Stadt erläutert Hintergründe zur Buslinie 713 – OB Pöltl: Stadt hat Befragung der Bürger durchgesetzt

Im Hinblick auf die anhaltende Diskussion zu Veränderungen bei der Buslinie 713 (Eppelheim-Schwetzingen) äußert sich die Stadt noch einmal zu den Hintergründen.

„Wir freuen uns über die vielen Reaktionen, gerade zum möglichen Wegfall der Haltestellen, und nehmen diese und die geäußerten Sorgen sehr ernst. Im Hinblick auf die sehr schwierige Situation habe ich mich im vergangenen Jahr sehr dafür eingesetzt, dass vor einer möglichen Umsetzung die Bürgerschaft befragt wird“, sagt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl.

„Mir ist es aber auch sehr wichtig, die Zusammenhänge noch einmal zu erläutern, damit deutlich wird, dass die Stadt Schwetzingen und der Gemeinderat in der Sache keinerlei Entscheidungen getroffen oder gar vorweg genommen haben. Die Buslinie 713 wird vom Busverkehr Rhein-Neckar BRN betrieben. Die Stadt Schwetzingen und auch die Gemeinde Plankstadt betreiben diese Linie nicht und finanzieren sie vor allem nicht, da bei dieser Linie kein Fehlbetrag entsteht. Daher gibt es auch keine unmittelbare Entscheidungsbefugnis der Stadt Schwetzingen zum Betrieb dieser Buslinie. Der VRN, der Rhein-Neckar-Kreis und der Busverkehr Rhein-Neckar BRN sind auf die Kommunen zugekommen, weil das gravierende Problem der ständigen Verspätungen im Berufsverkehr dringend im Interesse der Fahrgäste gelöst werden musste. Ich habe von Anfang an Bedenken gegen die Kürzung der Strecke aus Schwetzinger Sicht geäußert und dann durchgesetzt, dass keine Fakten geschaffen werden, sondern zunächst eine Befragung der Fahrgäste stattfindet, bevor der Fahrplan umgestellt wird. Für mich ist entscheidend, was die Fahrgäste sagen, denn für sie wird die Buslinie nach Schwetzingen als Verlängerung der Straßenbahn angeboten. Wenn die Fahrgäste mehrheitlich sagen, dass das ein vertretbarer Kompromiss ist, dann wäre das akzeptabel, andernfalls sollte die Beteiligten gemeinsam mit uns andere Lösungen finden“, informiert Pöltl weiter. Er ergänzt: „Die Fraktionen des Gemeinderats wurden von mir unmittelbar nach dem VRN-Termin als Vertreter der Bürgerschaft informiert. Die Information der Öffentlichkeit und insbesondere der Fahrgäste war in erster Linie Aufgabe des Betreibers der Linie, natürlich mit unserer Unterstützung, denn es entspricht unserem eigenen Interesse, die Bürger/innen einzubinden.“

Unter dem geschilderten Aspekt zeigt Pöltl auch sein Befremden zu den jüngsten öffentlichen Äußerungen der Jusos zum Thema. „Leider werden hier falsche Fakten öffentlich geäußert und unsachliche Schlussfolgerungen gezogen. Die Fraktionen im Gemeinderat wurde von mir sofort nach dem Gespräch mit dem VRN über diesen Sachverhalt informiert, unabhängig davon, dass der Gemeinderat hier keine eigene Entscheidung zu treffen hat. Die Einbindung und Information des Gemeinderats als Vertretung der Bürgerschaft ist für mich selbstverständlich. Ich bitte darum, sich vor öffentlichen Äußerungen bei denen zu informieren, die den Sachverhalt kennen. In diesem Fall wäre ich das gewesen. Falsche öffentliche Äußerungen aus dem politischen Raum nutzen keinem Beteiligten und helfen bei der Lösungsfindung nicht, zumal hier der gesamte Gemeinderat in ein falsches Licht gerückt wurde. Kritische Begleitung unserer und meiner Arbeit ist wichtig und mehr als akzeptabel, es muss aber doch sachlich, wahrheitsgemäß und fair ablaufen“ begründet Pöltl seine Kritik an den Aussagen.

Bedauerlich fände Pöltl auch, wenn die Linie 713 im Sinne einer Frage „Schwetzingen gegen Plankstadt“ interpretiert werde. Dies sei der Sache und dem gemeinsamen Anliegen beider Gemeinden nach einer guten Lösung nicht förderlich. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

22.01.2013


Parade der Produktköniginnen

Schwetzinger Spargelkönigin auf dem Königinnentag der Internationalen Grünen Woche 2012 in Berlin

„Ich hätte nie gedacht, dass es so unterschiedliche Hoheiten gibt“ begeisterte sich die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I, als sie sich vergangenen Sonntag mit knapp 150 weiteren Herrschaften zu einer „Parade der Hoheiten“ aufstellte. Die Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Königinnen“, bei der Schwetzingen Mitglied ist, lud die ProduktkönigInnen zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin ein. In der Halle 3.2, in den Messehallen unter dem Funkturm, versammelten sich zunächst die Königinnen, Prinzessinnen und Könige. Pünktlich um 14 Uhr ging es dann los – unter Fanfarentönen und begleitet von wahrhaft königlicher Musik zog die Parade der Edlen und Schönen durch die Halle des „Erlebnisbauernhofs“. Auf der Hauptbühne wurden die Hoheiten schließlich vom Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, begrüßt und stellten sich strahlend dem Blitzlichtgewitter.

Katharina I traf nicht nur weitere Spargelköniginnen, die für ihre lokale Produkte warben, sondern auch Repräsentanten, wie z.B. einen Karottenkönig mit seinem Gefolge, eine Perlenkönigin, eine Porzellankönigin oder eine Hyazinthenkönigin. Sogar die die Deutsche Kartoffelkönigin mischte sich in die Schar der Hoheiten.

Nach der beeindruckenden Parade nahmen die Hoheiten an einer meterlangen königlichen Tafel Platz und ließen sich kulinarisch auf die Grüne Woche einstimmen. Im Anschluss an das gemeinsame Kaffeetrinken kam Spargelkönigin Katharina wieder ihren Pflichten nach. So wurden zahlreiche Interviews gegeben und Fotowünsche von Presse und Rundfunk erfüllt. Aber auch viele Besucher nutzten die Anwesenheit und baten Katharina um ein gemeinsames Foto. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

22.01.2013


Ehrenamtlich engagieren? Sei dabei!

Freiwillige betreuen das Spielmobil beim Kinderfest.

In Schwetzingen gibt es viele Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren. Bei der Orientierung welches Projekt das Richtige ist, hilft die Freiwilligenagentur „Sei dabei“.

Es werden für viele Engagement Bereiche Freiwillige gesucht. Einige Beispiele hierfür: Der Tafelladen „Appel+Ei“ benötigt tatkräftige Hilfe im Lager und Fahrdienst. Der Verein „Die Brücke e.V. sucht Hilfe bei der Betreuung von Obdachlosen in der Wärmestube. Die Lebenshilfe würde sich über Unterstützung bei gemeinsamen Unternehmungen sowie bei der Freizeitgestaltung mit Behinderten freuen.

Auch die Schulen benötigen Helfer. Die Comenius-Schule wünscht sich Unterstützung bei Veranstaltungen wie Grillfesten oder Schulprojekttagen. Auch Ehrenamtliche, die nicht regelmäßig Zeit haben, können sich bei projektbezogenen Veranstaltungen engagieren. Alle Grundschulen haben Bedarf bei der Hausaufgabenbetreuung. Betreut werden Schüler, die Unterstützung bei den Hausaufgaben und bei der Vorbereitung des schulischen Alltags bekommen. Die Hilda-Werkrealschule braucht viele Freiwillige für die Projekte „Mitmachangebote für Jugendliche“. Es soll eine sinnvolle Beschäftigung im Rahmen der Ganztagsbetreuung angeboten werden z.B. Tischtennis, Kunst. Ideen werden gerne aufgegriffen. Auch im Bereich der Berufswegeplanung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und der Betreuung des gesunden Frühstücks sind Ehrenamtliche von Nöten. Die Hirschackerschule würde sich über Hilfe in der Schulbibliothek freuen. Der Einsatz ist jeden Freitag von 12.00 bis 13.30 Uhr, außer in den Schulferien. Eine weitere Schule, die Helfer für die Nachhilfe sucht, ist die Schimper-Realschule. In der Schimper-Realschule gibt es auch ein Lernzentrum, in dem Schüler nachmittags von 13.00 bis 15.00 Uhr recherchieren, dokumentieren oder einfach nur Bücher ausleihen. Eltern und Schüler helfen bereits mit. Gesucht werden noch weitere Freiwillige.

Die Kindergärten haben sehr unterschiedliche Wünsche an die Freiwilligen. Der Waldorf-Kindergarten sucht jemanden, der Spaß an der Gartenarbeit hat und gemeinsam mit den Kindern den Garten hegt und pflegt. Auch das GRN Seniorenzentrum braucht noch einen Hobbygärtner und Hilfe bei der Seniorenbetreuung in Form von Begleitung zu Ärzten, kleineren Einkäufen, Unterstützung bei Veranstaltungen und ähnliches. Der Pankratius-Kindergarten sucht hingegen einen geschickten kinderlieben Handwerker, der mit den Kleinen zusammen Schaltkreise baut oder zusammen in der Holzwerkstatt arbeitet. Jede Idee ist herzlich willkommen! Der Kindergarten St. Josef im Hirschacker möchte für die Kinder eine Hilfe in der Projektarbeit beim Vorlesen, Backen/Kochen und Bastelarbeiten. Wer also kinderlieb ist und 1-2 Stunden pro Woche oder mehr Zeit hat, der kann sich gerne bei der Freiwilligenagentur melden.

Auch das Projekt Großeltern-Patendienst soll dieses Jahr angeschoben werden. Es gibt in Schwetzingen viele Familien, deren Kinder ohne Großeltern aufwachsen. Für diese wäre es schön, Menschen zu finden, die mit den Kindern Zeit verbringen. Das Angebot gilt für Familien mit Kindern ab drei Jahren. Der Großeltern-Patendienst ist beinhaltet keine Babysitter Dienste. Familien zur Vermittlung sind vorhanden, aber es werden noch potentielle Großeltern gesucht.

Im Bereich Migrantenbetreuung werden bei der Volkshochschule Migranten unterstützt die deutsche Sprache sprechen zu lernen. Aufgeschlossenheit und Geduld ist hier gefragt.

Es werden Job Paten benötigt, die Arbeitssuchende mit Handicap beraten und begleiten. Erfahrung im Personalmanagement wird vorausgesetzt.

Auch die GRN-Klinik benötigt noch grüne Damen bzw. grüne Herren, die Kranke besuchen, Besorgungen erledigen, Spaziergängen mit Kranken machen usw. Diese Tätigkeit soll längerfristig ausgeübt werden, da die Freiwilligen geschult werden. Für diese Tätigkeit ist ein Lebenslauf notwendig. Es werden auch ehrenamtliche Sterbebegleiter gesucht, die durch die Hospizgemeinschaft ausgebildet werden

Für das Landesturnfest, welches vom 18. bis 25. Mai 2013 stattfindet, werden noch so genannte Volunteers gebraucht. Die Freiwilligenagentur vermittelt den Kontakt zu den Verantwortlichen des Landesturnfestes. Nähere Infos gibt es unter www.turnfest.de.

Das Theater am Puls sucht engagierte Mitarbeiter für die Theke im Foyer des Theaters. Die Einarbeitung erfolgt durch Fachkräfte. Interessanter Anreiz für Theaterinteressierte: Die Veranstaltungen können kostenlos besucht werden.

Der NABU sucht für interessante Projekte noch Mitstreiter. Wer hat Lust, sich um die Nistkästen im Schwetzinger Schlossgarten zu kümmern? Wer möchte Hornissenbeauftragter werden? Wer möchte eine Vogelauffangstation einrichten und pflegen? Es gibt auch die Möglichkeit sich bei Tagesprojekten oder Familientage des NABU zu engagieren. So hat jeder Interessierte die Möglichkeit, sich zum Thema Naturschutz zu engagieren. Der Reiterverein sucht Helfer, die bei der Pflege und Instandhaltung der Anlage helfen und bei Turnieren unterstützen. In der Stadtbibliothek werden Bastelstunden für Kinder im Alter von 6-10 Jahren angeboten. Welche Freiwillige bastelt gerne und hätte am Donnerstagnachmittag Zeit dies mit Kindern gemeinsam zu tun?

Dies gilt für alle genannten Angebote. Wer Interesse an diesen und weiteren Angeboten hat, erreicht die Freiwilligenagentur jeden Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 17.30 bis 19.30 Uhr in den Räumen des Generationenbüros, Schlossplatz 4. Während dieser Zeit ist das Büro Team auch telefonisch unter der Nummer 06202/9506796 oder per Mail an freiwilligenagentur@schwetzingen.de erreichbar. Auf der Homepage der Stadt Schwetzingen finden am Ehrenamt Interessierte Infos über die Freiwilligenagentur. Die Freiwilligen sind bei ihrem Engagement über die Stadt Schwetzingen haftpflicht- und unfallversichert. Für alle Tätigkeiten ist ein polizeiliches Führungszeugnis Voraussetzung. Die Beantragung übernimmt die Freiwilligenagentur. Der Ehrenamtliche hat hierfür keine Kosten zu tragen.

Es gibt viele gute Gründe für ehrenamtliches Engagement! Man gibt viel, bekommt aber auch viel zurück. Falls Sie Interesse an einer freiwilligen Aufgabe haben, informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten „dabei zu sein“. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

18.01.2013


Schwetzinger Spargelkönigin auf der "Grünen Woche" in Berlin

Bei der "Grünen Woche" in Berlin (18.-27. Januar), der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, ist auch die Stadt Schwetzingen vertreten.

Spargelkönigin Katharina I. und Kulturreferentin Dr. Barbara Gilsdorf werben in der Zeit vom 19. bis 20. Januar für das königliche Gemüse im ErlebnisBauernhof in Halle 3.2.

Neben der Schwetzinger Spargelkönigin sind auch die Rotenburger Kartoffelkönigin, die Thüringer Erdbeerkönigin und die Witzenhäuser Kirschenkönigin vor Ort. Nähere Informationen unter: www.gruenewoche.de

17.01.2013


Aktion Theaterbus: Noch Restplätze buchbar

Anmeldungen von Schwetzinger Theaterinteressierten nimmt das Generationenbüro entgegen

Das Theater Heidelberg bietet Kulturfreunden aus Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt ein ganz besonderes Angebot: In Kooperation mit den Städten und Gemeinden und der Volkshochschule Schwetzingen e.V. bringt ab Januar 2013 ein Bus Theaterinteressierte bequem direkt ins Heidelberger Theater. Lästiges Parkplatzsuchen entfällt damit.

Der Bus fährt über Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt nach Heidelberg und wieder zurück. Der Besuch einer Vorstellung nach Wahl inklusive Busfahrt kostet 29,95 Euro. Die Karten können über das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen und die Volkshochschule Bezirk Schwetzingen e.V. bestellt werden und kommen auf dem Postweg.

Folgende Vorstellungen werden angeboten: Sonntag, 24. Februar, 15 Uhr: Tanztheater Zero, Sonntag, 24. März, 15 Uhr: Die Entführung aus dem Serail; Sonntag, 14. April, 15 Uhr: Die Fledermaus; Sonntag, 9. Juni 2013, 15 Uhr: Leonce und Leona.

Da für einige Veranstaltungen nur noch wenige Plätze frei sind, sollten Schwetzinger Bürger sich möglichst schnell im Generationenbüro anmelden. Dort gibt es auch das Faltblatt mit weiteren Informationen zu den Abfahrtszeiten und Haltestellen. Die Bürger der umliegenden Gemeinden Brühl, Ketsch und Oftersheim wenden sich für Karten bitte an die jeweiligen Gemeindeverwaltungen. Die Bürger in Plankstadt wenden sich direkt an Julia Ziegler (Theater Heidelberg) unter Telefon 06221/5835353 oder per Mail an julia.ziegler@heidelberg.de. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

17.01.2013


Altpapiersammlung brachte 600 Euro Erlös für die Notgemeinschaft

Ralf Innetsberger, Kai Schemenauer, Seda Boz, Pascal Seidel (alle Stadt Schwetzingen), Stadträtin Inge Melkus, Sarah Erles, Matthias Jäkel (beide Stadt), Uschi Lenz, Rainer Dietz und Jutta Scherer-Frank (SWF 97), Oberbürgermeister René Pöltl

Seit fünf Jahren bereits sammeln Mitglieder des SWF 97 um Stadträtin Inge Melkus mehrmals im Jahr für den guten Zweck in Schwetzingen Altpapier ein.

Mit dem Erlös aus der Sammelaktion werden jedes Mal andere soziale Projekte unterstützt. Im vergangenen November wurde für die Notgemeinschaft gesammelt. Das wollten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützen, und sammelten fleißig mit. So kam an einem Tag die stolze Summe von 600 Euro zusammen, die jetzt an Oberbürgermeister René Pöltl übergeben wurde. Sein Dank galt allen an der Aktion Beteiligten.

 Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse www.schwetzingen.de

16.01.2013


Verbesserungen für die Buslinie 713 ab 3. März 2013 geplant

Anschlussverbindungen werden wegen laufender Verspätungen nicht erreicht/ Fahrgäste der Buslinie werden befragt

Bei der Buslinie 713 der BRN Busverkehr Rhein-Neckar GmbH, die Schwetzingen und Plankstadt mit dem bisherigen Straßenbahn Endhaltepunkt in Eppelheim verbindet, besteht Handlungsbedarf. Durch die Einführung einer Tempo-30-Zone und dem damit bedingten Wegfall der Vorfahrtsstraße in der Ortsmitte von Plankstadt, an die sich auch die Busse halten müssen, kommt es auf der gesamten Linie immer wieder zu Verspätungen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Anschlussverbindungen im Regionalverkehr, wie etwa beim Umstieg in Eppelheim auf die Straßenbahn Linie 22 oder auf die Züge am Bahnhof Schwetzingen. Da dieser Zustand für die Fahrgäste auf Dauer nicht zumutbar ist, hatten sich die Bürgermeister der drei betroffenen Gemeinden mit einem Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises sowie den Verantwortlichen von BRN und VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) getroffen, um über eine Verbesserung der Situation zu beraten.

Gemeinsamer Vorschlag ist, die Linienführung um zwei Haltestellen zu verkürzen, um so den Fahrplan und damit die Anschlüsse einhalten zu können und gleichzeitig auch den 20-Minuten Takt beizubehalten. Dies soll durch einen Wegfall der Schleife über den Schwetzinger Schlossplatz (Nadlerstraße – Schlossplatz – Bismarckstraße – Bahnhof) erreicht werden. Künftig fahren die Busse dann direkt von der Nadlerstraße zum Bahnhof Schwetzingen und zurück. Wer also bisher am Schlossplatz oder der Bismarckstraße eingestiegen ist, müsste künftig zur Herzogstraße oder zum Bahnhof laufen. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dies für einige Fahrgäste eine Verschlechterung bedeuten würde. Von allen denkbaren Varianten – etwa einer Verlängerung des Taktes auf 30 Minuten – ist nach einhelliger Meinung aller Beteiligten an der Lösungssuche diese jedoch die beste Variante, da die größte Priorität auf der Einhaltung der Fahrzeit und der Sicherung der Anschlüsse liege.

„Durch die jetzt vorgeschlagene Streckenreduzierung sind die Anschlussverbindungen an die Straßenbahn gesichert und der Bahnhof wird künftig zum zentralen Dreh- und Angelpunkt des Regionalverkehrs in Schwetzingen. Durch den Wegfall der Schleife über den Schlossplatz verringert sich hier auch die Anzahl der Busse um drei pro Stunde, was zu einer Entlastung des Platzes führt. Die gute Erreichbarkeit der Innenstadt bleibt durch die Ausstiegsmöglichkeit an der Haltestelle Herzogstraße weitgehend erhalten. Entscheidend ist die schlüssige, schnelle und verlässliche Verbindung der beiden Schienenstränge S-Bahn und Straßenbahn durch die Buslinie 713 - das ist, was die Fahrgäste vom ÖPNV erwarten und wünschen“ erläutert Pöltl die Neuerungen.

Gleichzeitig legt er gemeinsam mit den Verantwortlichen von VRN und BRN aber auch großen Wert darauf, im Vorfeld die Rückmeldung und Meinung der betroffenen Fahrgäste zur geplanten Linienänderung zu erfahren. Daher werden im Zeitraum 21. Januar bis 8. Februar 2013 die Fahrgäste der Linie 713 über die neue Streckenführung mit Plakaten und Handzetteln informiert und gleichzeitig aufgefordert, ihre Wünsche und Anregungen zurück zu melden. Die Handzettel werden in den Bussen der Linie 713 und im Bürgerbüro ausliegen. Nach Auswertung der Rückmeldungen wird entschieden, ob die Änderungen wie geplant zum 3. März 2013 umgesetzt werden.“

Pressemitteilung der Stadt Schwetzingen, des Rhein-Neckar-Kreises, des BRN und VRN

14.01.2013


„Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft...“

Schwetzinger Bürger mit Nachdenklichkeit auf Neues Jahr eingestimmt

spk. Schwetzingen. „Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft....“ - dieses Wort des österreichischen Dramatikers und Erzählers Ludwig Anzengruber hatte der Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl als Leitwort über seine diesjährige Neujahrsansprache gestellt, mit der er jetzt beim Neujahrsempfang im Lutherhaus der Stadt seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie zahlreichen auswärtigen Gästen eine besinnlich-nachdenkliche und zugleich hoch informative Stunde bescherte

Weil es vielfach die stillen, leisen und bescheidenen Menschen seien, die die Gesellschaft stützten - die sich einbringen und engagieren würden, und weil in einer multimedialen und lauten Gesellschaft häufig jedoch nur die lauten und sich darstellenden Menschen wahrgenommen würden, deshalb habe Schwetzingen in diesem Jahr vor allem viele „Ehrenamtler“ eingeladen und nach den Begriffen Freundschaft“ im Jahr 2009, „Perspektiven“ in 2010, „Vorbilder“ in 2011 und „Dankbarkeit“ in 2012 den Begriff „Bescheidenheit“ in den Mittelpunkt seiner Betrachtung im Jahr 2013 gestellt.

Mit sechs exemplarischen Themen ließ Dr. Pöltl sodann das abgelaufene Jahr Revue passieren: Die international bedeutsamen „Schwetzinger SWR-Festspiele“ - größtes Radio-Klassik-Festival in der Welt - die 2012 ihr 69jähriges Bestehen feiern konnten, der Baubeginn für das Logistikzentrum des Sportausrüsters Decathlon auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerkes – ein „spannendes Ensemble von Industriearchitektur“, wie der Oberbürgermeister das Nebeneinander von neuen Hallen und alter Wagenrichthalle charakterisierte.

Sodann aber auch die negative Entscheidung der UNESCO über den Antrag der Stadt auf Aufnahme des Ensembles aus Schloss und Schlossgarten in die Liste der „Weltkulturerbestätten“, die der Oberbürgermeister „eine ernüchternde Erfahrung“ nannte, der allerdings mit den Bemühungen um eine „lebendigere Innenstadt“, die dazu geführt hätten, dass Schwetzingen heute die besten Gewerbeumsatzzahlen in der gesamten Metropolregion zu verzeichnen hätte, umso erfreulichere Ergebnisse gegenüber stünden.

Schließlich erinnerte Dr. Pöltl auch an den durchaus schmerzhaft empfundenen Abzug der letzten US-Soldaten im Oktober 2012, der jetzt dazu geführt habe, dass die Stadt in der Pflicht stehe, Nachnutzungskonzepte für die Areale der ehemaligen Kilbourne-Kaserne und der Tompkins-Barracks zu entwickeln.

Zu guter Letzt rühmte der Oberbürgermeister die seit 20 Jahren mit vielfältigen Aktivitäten verbundene Städtepartnerfchaft mit Pápa in Ungarn, die allen Beteiligten immer wieder unvergessliche Momente beschere. Überhaupt bekannte sich Dr. Pöltl in diesem Zusammenhang zu den grundsätzlich positiven Auswirkungen solcher Partnerschaften und erinnerte noch einmal an die Besiegelung der neuesten Schwetzinger Verschwisterung mit der US-amerikanischen Stadt Fredericksburg in Virginia.

Mit großem Ernst erinnerte der Oberbürgermeister schließlich an all die Schwetzinger, von denen Menschen in der Stadt im abgelaufenen Jahr habe Abschied nehmen müssen. Mit der Würdigung von sieben verdienten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, so Dr. Pöltl, wolle man die Erinnerung an alle Toten am Leben erhalten, deren Andenken ihre Angehörigen und die Gemeinschaft ihrer Heimatstadt dauerhaft im Herzen trügen.

Seinen Ausblick auf das neue Jahr 2013 stellte der Oberbürgermeister unter die Chinesische Lebensweisheit „Achte auf Deine Gedanken – sie sind der Anfang Deiner Taten“.

„Wieder stehen wieder am Anfang eines neuen Jahres“, hob Dr. Pöltl fest, „Vieles liegt vor uns - manches, von dem wir noch gar nichts wissen, - aber der Reiz liegt in dem, was man durch Arbeit und eigene Anstrengung erreichen kann. Also gehen wir es an!“ rief er seinen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu und rief ihnen vieles ins Bewusstsein, was für das neue Jahr bedeutsam werden könnte:

Der Abschluss einer grundlegenden Verkehrsplanung in der Stadt und die Diskussion darüber mit der Bürgerschaft - die Weiterentwicklung der Infrastruktur in Schwetzingen von der Fertigstellung des Vertriebszentrums von Decathlon im Frühjahr über den Baubeginn für den Neubau der Sparkasse bis hin zur Sanierung mehrerer öffentlicher Gebäude, darunter das Erlebnisbad belamar.

Nicht unerwähnt lassen wollte der Oberbürgermeister auch das 50. Jubiläum des Abschlusses des sogenannten „Elysée-Vertrages“, das auch in Schwetzingen und in de Region gefeiert werde.

Damit konnte Dr. Pöltl auch schon überleiten auf die zahlreichen Ereignisse in den Bereichen Kultur und Sport, die es in diesem Jahr wieder zu begehen gelte – an ihrer Spitze „die Wunderkindreise von W.A. Mozart, der am 18. Juli 2013 gedacht wird - der SPEYER-KURIER berichtete am 10. Januar 2013 - und das „Internationale Deutsche Turnfest“, das im Mai 2013 auch in Schwetzingen seine Austragung findet.

„Auch 2013 wird in unserer Stadt wieder viel passieren“, resummierte das Stadtoberhaupt und leitete mit dem Zitat des religiösen Dichters der Barockzeit, Angelus Silelius, - „Kein Ding ist auf der Welt so hoch und wert zu achten als Menschen, die mir Fleiß nach keiner Hoheit trachten“. über auf „eine noch lange Begegnung mit Sekt, Musik und viel Zeit zum Gespräch“ - wobei für die Musik die hervorragend disponierte „Bigband der Musikschule Schwetzingen e.V.“ sorgte und für die guten Gespräche die Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger selbst ebenso wie die Gastgeber des Neujahrsempfangs und die zahlreichen prominenten Gäste, unter ihnen neben Vertretern der Wirtschaft und der Banken auch die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. nebst Vorgängerin Tanja I, der „Jäger aus Kurpfalz“, Fred Raibold und Bundestagsabgeordneter Olav Gutting (CDU) sowie der kunstsinnige Chef der Welde-Brauerei, Hans Spielmann.

Mit einem ausdrücklichen Dank an das ganze Team, das für die Gestaltung des Neujahrsempfangs verantwortlich zeichnete, gab Oberbürgermeister Dr. Pöltl – zugleich auch im Namen seines Stellvertreters, Bürgermeister Dirk Elkemann – der Stadt und den Teilnehmern an der Begegnung den Wunsch mit auf den Weg für „ein erfolgreiches, sachorientiertes und ruhiges Jahr für unsere Stadt“.

Ihnen allen viel Gesundheit, Zufriedenheit und möglichst viel Glück im Jahr 2013. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen und die guten Schwetzinger Momente unsere gemeinsamen sein!!“ Foto: wam

Lesen Sie Neujahrsansprache des Schwetzinger Oberbürgermeisters Dr. René Pöltl im Wortlaut

13.01.2013


Neujahrsempfang der Stadt Schwetzingen - Bilderalbum

     

Neujahrsansprache des Schwetzinger Oberbürgermeisters Dr. René Pöltl

 „Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.“


  • Dieser Ausspruch stammt vom österreichischer Dramatiker und Erzähler Ludwig Anzengruber (1839-1889),

  • die Worte zum Jahresbeginn sollen nicht nur Rück- und Ausblick auf die Entwicklung Schwetzingens sein, sie sollen auch wie in den letzten Jahren (2009: „Freundschaft“, 2010: „Perspektiven“, 2011: „Vorbilder“, 2012: „Dankbarkeit“) eine Grundaussage enthalten,

  • für dieses Jahr habe ich mich entschlossen, „Bescheidenheit“ in den Mittelpunkt unseres heutigen gemeinsamen Jahresbeginns zu stellen,
  • warum? Weil es vielfach die stillen, leisen und bescheidenen Menschen sind, die unsere Gesellschaft stützen, die sich einbringen, die sich engagieren, und wir in unserer multimedialen und lauten Gesellschaft häufig dazu neigen, vor allem die lauten und sich darstellenden Menschen wahrzunehmen …..
  • 2012 lassen Sie uns zunächst einen kurzen Blick zurück auf das vergangene Jahr werfen:
  • der Rückblick kann wieder kürzer ausfallen, weil wir Ihnen dieses Jahr zum zweiten Mal unsere Spargelpost mitgeben, die einen umfassenden und unterhaltsamen Rückblick auf das Jahr 2012 ermöglicht,
  • das letzte Jahr war nicht nur ein sehr ereignisreiches für unsere Stadt, sondern auch ein sehr produktives und – wie ich meine – auch sehr erfolgreiches, ich greife 6 Themen exemplarisch heraus:
  • 60 Jahre Schwetzinger SWR Festspiele:

Im letzten Jahr wurde nicht nur unser Bundesland 60 Jahre alt, sondern auch die Schwetzinger SWR Festspiele konnten auf 60 überaus erfolgreiche Jahre zurückblicken; sie wurden vom öffentlichen Rundfunk 1952 bewusst ins Leben gerufen, um das neue Bundesland durch die Kultur zu verbinden; die Festspiele sind heute das größte Radio-Klassik-Musikfestival der Welt – vor den Londoner Proms –, bringen jährlich weit über 20.000 Besucher/innen in die Stadt und werden mit über 500 Radio-Ausstrahlungen und vielen Fernsehaufzeichnungen in die ganze Welt übertragen; wir Schwetzinger wissen um dieses Kultur-Flaggschiff in unserer Stadt und haben deswegen das Jubiläum sehr gerne mit ausgestaltet und gefeiert;

hinzu kamen grundlegende personelle Veränderungen bei den Festspielen – mit dem Gesamtleiter der Festspiele Bernhard Hermann und dem langjährigen Geschäftsführer und künstlerischen Leiter des Konzertbereichs Peter Stieber gingen zwei entscheidende Köpfe der Festspiele in den Ruhestand, beide wurden für ihre herausragenden Leistungen mit der Carl-Theodor-Medaille durch den Gemeinderat ausgezeichnet;

besonderes Ereignis war auch der Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei den Festspielen („endlich in Schwetzingen“);

  • Baubeginn Decathlon im Alten Bahnausbesserungswerk:

In das Alte Bahnausbesserungswerk kommt wieder Leben; seit dem Spatenstich im Frühjahr des vergangenen Jahres wächst das erste deutsche Logistikzentrum von Decathlon deutlich sichtbar; und es ist erkennbar, dass sich die viele Mühe bei der Planung und Gestaltung des Gebäudes gelohnt hat – die geschmeidige Welle der Fassade lässt die drei Hallen mit zusammen 30.000 m² sehr gefällig erscheint, und das Nebeneinander der neuen Halle mit der alten Wagenrichthalle II stellt ein spannendes Ensemble der Industriearchitektur dar;

  • Entscheidung Weltkulturerbe in St. Petersburg:

Wir haben in den Monaten davor und in der Sitzung der UNESCO in St. Petersburg alles getan, um für den Schwetzinger Antrag zu werben; es wurde aber am Ende sehr deutlich, dass das Anerkennungsverfahren so angelegt ist, dass ein objektiver Informationsfluss kaum gewährleistet ist; es ist zwar keine Ablehnung erfolgt, die Zurückstellung des Antrags lässt aber wenig Sinn in einem erneuten Anlauf erkennen; kein Beinbruch für die Stadt, denn wir haben viel Anerkennung mit unserem Antrag erfahren und auch viel von bleibendem Wert gelernt  „gefühltes Weltkulturerbe“; die Erkenntnis über das recht willkürliche Verfahren ist am Ende aber doch sehr ernüchternd;

  • Lebendige Innenstadt:

Die Schwetzinger Innenstadt stellt sich lebendig und attraktiv dar; sms hat mit seiner Geschäftsführerin Annemarie Ludwig frischen Wind in die Stadt gebracht – man denke nur an das Fest „Kinder für Kinder“ im Herbst oder die Weihnachts-Lichtertüten-Aktion; viele neue und attraktive Geschäfte haben eröffnet und junge Unternehmerin/innen engagieren sich; die neue Weihnachtsbeleuchtung, die Eisbahn und der Weihnachtsmarkt lockten viele Menschen in die Stadt; Umsatzkennziffer mit 247,20 die höchste der gesamten Region Rhein-Neckar; hinzu kommen bauliche Investitionen in die Innenstadt mit der Bebauung Granitzky-Areal und Sparkasse-Gelände; und das Hoheitentreffen brachte im Oktober viel königlichen Glanz in unsere Stadt,

  • Abzug der US-Streitkräfte und Freundschaft:

Nunmehr ist es Fakt – im Oktober 2012 haben die letzten US-Soldaten Schwetzingen verlassen; damit geht eine Jahrzehnte andauernde Geschichte zu Ende; nach der Befreiung im Mai 1945 hatten die US-Soldaten viele Schwetzinger beim Wiederaufbau unterstützt, man denke nur an den Bau des Hirschacker-Sportplatzes und viele weitere Aktionen; über Generationen bestand ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu den Schwetzingern; Übergabe der Kilbourne-Kaserne erfolgt, Tompkins-Barracks folgen im Frühjahr 2013;

  • Abschluss:

20 Jahre Städtepartnerschaft mit Pápa/Ungarn; eine innige freundschaftliche Verbindung wurde in Pápa gefeiert, schöne und unvergessliche Augenblicke für alle Beteiligten  Dank an dieser Stelle an Gabor Kollanyi, der vom ersten Tag an einer der entscheidenden Motoren dieser Freundschaft war, der aber auch die anderen Städtepartnerschaften mit Leben füllt;

Abschluss der Städtepartnerschaft mit Fredericksburg/Virginia, die eine Fortsetzung der Beziehungen und Freundschaft zu den US-Amerikanern ermöglicht; Bürgerreise zeigte einmal mehr, wie lebendig diese Beziehung bereits heute ist; auch künftig soll Interessierten die Möglichkeit für einen Austausch gegeben werden  bringen Sie sich ein und seien Sie dabei  besonderer Dank an Sabrina Ranzinger, die bei der Stadt diese Partnerschaft von Anfang an mit aufgebaut hat, beide Bürgerreisen und alle Austausche organisiert hat und die alle Kontakte hält und pflegt, und die dies natürlich auch in Zukunft für die Stadt tun wird;

  • Abschied:

2012 haben uns besonders viele Menschen für immer verlassen, die in Schwetzingen prägende Persönlichkeiten waren:

 Wolfgang Hundert, AWO-Vorsitzender (bereits beim Neujahrsempfang 2012 gewürdigt),

 Dr. Hedwig Schnarre, Ärztin,

 Hermine Schwald, Urgestein des Roten Kreuzes,

 Dr. Erwin Stemmle, Herausgeber und Eigentümer der Schwetzinger Zeitung,

 Lotte Wiest, legendäre Unternehmerin, Frankl & Kirchner,

 Wilhelm Spielmann, Chef der Welde-Brauerei,

 Hermann Stripf, Mitarbeiter des Ordnungsamts, gute Seele für viele in Not geratene Menschen,

 Bernhard Feger, langjähriger Stadtrat, Mitbegründer und Leiter der heutigen vhs,

wir möchten alle diesen Menschen und den anderen Mitbürger/innen, die uns leider für immer verlassen mussten, ein würdiges Andenken bewahren und sie in unseren Herzen und in unserer Erinnerung behalten.

2013 Jetzt kommen wir zum Jahr 2013, das für Schwetzingen wieder ein lebendiges und herausforderndes werden dürfte.


„Achte auf Deine Gedanken – sie sind der Anfang Deiner Taten.“

Chinesische Lebensweisheit


  • Wir stehen wieder am Anfang eines neuen Jahres, vieles liegt vor uns, manches, von dem wir noch gar nichts wissen, aber der Reiz liegt in dem, was man durch Arbeit und eigene Anstrengung erreichen kann, also gehen wir es an;

  • Planungen: Grundlegende Überlegungen zum Verkehr - Begutachtung durch Prof. Hupfer wird zu Ende geführt und der Gemeinderat wird unter Berücksichtigung der zahlreichen Ideen der Bürgerschaft die grundlegende künftige Linie festlegen; Überlegungen zur Nutzung des Südlichen Alten Bahnausbesserungswerks; grundlegende Überlegungen zur Nutzung der Konversionsflächen der ehemaligen US-Kasernen unter Einbeziehung der Bürgerschaft (vor allem bei Tompkins-Barracks); weitergehende Überlegungen zur Straßenbahn nach Heidelberg – Entscheidung erst im Jahr 2014 zu erwarten;

  • Infrastruktur: Fertigstellung und Inbetriebnahme des Vertriebszentrums von Decathlon im Frühjahr 2013; Beginn Bauarbeiten auf dem Granitzky-Areal; Baubeginn für Neubau der Sparkasse an den Kleinen Planken im Frühsommer 2013; Sanierung der Zeyher-Grundschule und Beginn der Sanierung des Hebel-Gymnasiums; Sanierung des Freizeitbads bellamar;

  • Partnerschaften: Deutsch-französische Freundschaft feiert Jubiläum – der sog. Élysée-Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit wird 50 Jahre alt, er wurde von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 unterzeichnet, und wir werden dies in Schwetzingen und in der Region feiern; Städteverbindung mit Wachenheim an der Weinstraße (Weinpartnerschaft) wird 60 Jahre alt – auch das werden wir natürlich mit den Pfälzer Freunden im Juni feiern;

  • Kultur: Großes 3. Schwetzinger Spargelfest am 4./5. Mai 2013 mit allen Partnerstädten; Wunderkinderreise von W. A. Mozart jährt sich zum 250. Mal – am 18.7.1763 spielte er vor Kurfürst Carl-Theodor, Schwetzingen wird mit Stadt, Forschungsstelle, Mozartgesellschaft, deutscher Mozartgesellschaft und Europäischen Mozartwegen vielfältiges Programm rund um das Ereignis bieten; Musik im Park u. A. mit Katie Melua; 38. Schwetzinger Mozartfest; Schwetzinger Jazztage; Winter in Schwetzingen; zahlreiche Ausstellungen; Concours d’ Elégance im August 2013; Spargelsaison 2013 mit zahlreichen Events;

  • Sport: Top-Ereignis Intern. Dt. Turnfest im Mai 2013 – größte Breitensportveranstaltung der Welt, auch in Schwetzingen mit Gästen und Veranstaltungen; 4. Schwetzinger Spargellauf am 14. April 2013; sportliche Spitzenleistungen durch zahlreiche Team wie die HG und den SV und durch Einzelsportler/innen; und auch ansonsten sicherlich wieder viele besondere sportliche Momente;

  • Fazit: auch 2013 wird in Schwetzingen wieder viel passieren!!


  • Motto „Bescheidenheit“: Unsere Gesellschaft lebt von vielen Menschen, die sich einbringen und engagieren,
  • wir leben aber auch in einer multimedialen und lauten Gesellschaft und nehmen vor allem diejenigen wahr, die in diesem Umfeld ihren Platz und die Fremdwahrnehmung suchen,

  • im Spiegel 34/2012 vom 20.8.2012 war ein eindrucksvoller Artikel „Triumph der Unauffälligen“, der sehr deutlich machte, wie viele Menschen die Öffentlichkeit bewusst scheuen und die deutlich lieber still und leise wirken,

  • auch in unserer Stadt gibt es viele Mitbürger/innen, die sich einsetzen, weil sie es gerne tun, die aber auch froh sind, wenn sie dies ohne „pomp and circumstances“ tun können,

  • für mich sind dies die wahren Helden unserer Gesellschaft und ich möchte allen diesen Menschen an dieser Stelle danken, dass sie sich für ihre Mitmenschen engagieren und einsetzen,

  • zugleich möchte ich diejenigen, die sich gerne im Vordergrund sehen, ermuntern, manchmal weniger auch als mehr zu verstehen, auch wenn unsere Medien-Gesellschaft viele ermutigt, sich anders zu verhalten, man denke nur an die vielen unsägliche TV-Formate, die Mitbürgern vorgaukeln, sie seien große Sänger, unentdeckte Talente, begabte Sterne-Köche etc., die aber am Ende vor allem die Zuschauer amüsieren und unterhalten wollen,

  • freuen wir uns also mit allen unseren Mitbürger/innen, die sich für die Sache und die Angelegenheiten anderer einsetzen und zollen wir auch den Stillen und Leisen unseren Respekt und Anerkennung.


„Kein Ding ist auf der Welt so hoch und wert zu achten

als Menschen, die mit Fleiß nach keiner Hoheit trachten.“

Angelus Silesius, religiöser Dichter des dt. Barock, 1624-1677


Dank An die vielen Helfer/innen, die den Neujahrsempfang vorbereitet haben, vor allem die Azubis, Bauhof, Stadtgärtnerei, und an Bernd Kraft vom Café Journal und seine Mitarbeiter/innen; Fred Reibold; persönlicher Dank: Bürgermeister Dirk Elkemann für tolle Arbeit und freundschaftliche Verbundenheit, Assistentin Sabrina Ranzinger und Ehefrau Stefanie mit Familie

Musik Musik wurde auch dieses Jahr bewusst ausgewählt. Dank an die Musiker der Bigband der Musikschule Bezirk Schwetzingen e.V., dass sie den Neujahrsempfang musikalisch begleiten und gestalten

Wunsch Ein erfolgreiches, sachorientiertes und ruhiges Jahr für unsere Stadt und Ihnen allen viel Gesundheit, Zufriedenheit und möglichst viel Glück im Jahr 2013. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen und die guten Schwetzinger Momente unsere gemeinsamen sein!!

Einladung Jetzt Umtrunk mit Sekt, Musik und Zeit zum Gespräch. Letzter Song gibt einen Ausblick auf den Sommer!!

13.01.2013


Letzter „Schnapszahltrautermin“ des Jahrzehnts war der Renner!

Standesamtsstatistik für 2012: Ausgebuchter Trautermin am 12.12.2012 machte den Dezember erstmals zum beliebtesten Hochzeitsmonat

Geheiratet wird in Schwetzingen immer gerne. Im Jahr 2012 schlossen in der Spargelstadt 159 Paare den Bund der Ehe. Besonders beliebt war im vergangenen Jahr das Hochzeitsdatum 12.12.2012, das auch die letzte Möglichkeit zur Trauung in diesem Jahrzehnt mit einem Schnapszahldatum bot. Entsprechend beliebt war der Termin dann auch und mit acht Trauungen restlos ausgebucht. Weiterhin beliebt waren der 21. und der 28. Dezember 2012 als Hochzeitsdatum, so dass erstmals der Dezember der beliebteste Traumonat des Jahres war.

Wie immer zog es auch viele auswärtige Paare zur Hochzeit nach Schwetzingen: 2012 waren es 44 Paare. Dafür wählten 36 Schwetzinger Paare einen anderen Ort für ihren „schönsten Tag im Leben“. Recht traditionell sind die Schwetzinger Paare bei der Wahl des Nachnamens. Für einen gemeinsamen Ehenamen entschieden sich dreiviertel der Paare, und nur ein Viertel wählte einen Doppelnamen oder behielt die getrennte Namensführung bei.

Das älteste Brautpaar „traute“ sich übrigens im Alter von 81 Jahren (Bräutigam) und 78 Jahren (Braut).

Erstmals war es im vergangenen Jahr auch im Schwetzinger Standesamt möglich, eine eingetragene Lebenspartnerschaft zu begründen. Bislang mussten gleichgeschlechtliche Paare dazu ins Landratsamt. Von dieser neuen Möglichkeit nahmen drei Paare gerne Gebrauch.

Nach wie vor erfreuen sich die Samstagstrauungen im Trausaal (35) und in der Schlosskapelle (23) großer Beliebtheit. Am beliebtesten ist jedoch nach wie vor der Freitagstermin mit 93 Eheschließungen.

Seit August 2012 erstrahlt der Trausaal in neuem Glanz. Der Fußboden wurde neu verlegt, ein neuer Anstrich und komplett neues Mobiliar verleihen dem Raum eine edlere Optik, die auch bei den Brautpaaren und Gästen sehr gut ankommt.

Die Zahl der Geburten ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2011: 448 Geburten). Nur 404 Kinder erblickten 2012 im Schwetzinger Krankenhaus das Licht der Welt. 94 davon wohnen auch in Schwetzingen.

In Schwetzingen halten sich die Geburtenzahlen und die Sterbefälle die Waage. Von den 357 in Schwetzingen registrierten Todesfällen waren 100 Verstorbene Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger.

Wenig Überraschendes gab es bei den beliebtesten Vornamen. Hier folgt Schwetzingen dem allgemeinen Trend im Land. Häufigste Namen bei den Mädchen waren wie schon in den beiden Vorjahren Marie (10-mal gewählt), und Sophie (9-mal). Mia (Rang 5) und Emma (Rang 3) konnten sich behaupten. Neu in die „Top-Ten“ aufrücken konnten Emilia (4-mal), Olivia (4-mal) und Angelina (3-mal).

Bei den Jungen tauchte der Vorjahres-Erste Julian gar nicht mehr unter den ersten 30 beliebtesten Namen auf. Hier teilen sich Elias, Luca und Maximilian mit je 6-mal den ersten Platz. Neu unter den ersten zehn beliebtesten Namen dabei sind Emil und Michael (beide 5-mal vergeben).

Bei den Kirchenaustritten liegt die Zahl seit Jahren auf einem gleichbleibenden Wert. Im Jahr 2012 lag sie bei 94. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

12.01.2013


Wolfgang Amadeus Mozart kommt nach Schwetzingen

Residenzstadt gedenkt der 250. Wiederkehr der „Wunderkindreise“ Mozarts

Von Gerhard Cantzler

Am Sonntag, dem 14. Juli 2013, am 250. Jahrestag der Ankunft des musikalischen Jahrtausend-Genies und „Wunderkindes“ Wolfgang Amadeus Mozart in Schwetzingen, wird dieses Ereignis vor dem damaligen Quartier der Familie Mozart, dem Gasthaus „Zum roten Haus“ - nur einen Steinwurf weit entfernt von der Kurfürstlichen Sommerresidenz - noch einmal lebendig werden.

Aus Salzburg kommend war damals die Familie Mozart – Vater Leopold, Mutter Anna Maria, geb. Pertl und Wolfgang's ältere Schwester „Nannerl“ - gemeinsam mit dem hochbegabten siebenjährigen „Wolferl“ - nach Zwischenstationen u.a. in München, Augsburg und zuletzt in der Fürstbischöflich Speyerischen Residenz in Bruchsal am Sommersitz des Kurpfälzer Kurfürsten Carl Theodor und seiner Gattin Elisabeth Auguste - in Schwetzingen eingetroffen.

Gut 200 Häuser und das große Schloss nebst dem noch weitaus größeren Schlossgarten, das soll die kleine Residenzstadt damals umfasst haben. Zeitgenossen beschreiben die sommerlich-heitere Atmosphäre in der Stadt in diesen Tagen, an denen aus allen Fenstern Musik gedrungen sei. In dieser Umgebung muss das „kleine Wunderkind“ Wolfgang Amadeus wie eine „musikalische Offenbarung“ eingeschlagen sein. „Seine beiden Kinder hätten“ damals „ganz Schwetzingen in Bewegung gesetzet“ berichtet Vater Leopold in einem überlieferten Brief stolz von dem Vorspiel des kleinen Wolferl in einer „Churfürstlichen Academie“.

Wenn es nach dem Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und seiner rührigen Kulturreferentin Dr. Barbara Gilsdorf geht, soll diese Atmosphäre in den kommenden Juli-Tagen noch einmal zum Leben erweckt werden. Mit Konzerten, Spezialführungen, Ausstellungen und Vorträgen – einer abwechslungsreichen und wohl fundierten Veranstaltungsreihe – soll die 250. Wiederkehr des Besuchs des musikalischen Genies W.A. Mozart und seiner Familie in Schwetzingen würdig gefeiert werden. Neben der Nachstellung der Begrüßungszeremonie am 14. Juli 2013 auf dem Schlossplatz wird der musikalische Höhepunkt der Veranstaltungsreihe sicher die von der renommierten „Concerto Köln“ gestaltete „Kurfürstliche Festakademie“ sein – ein Konzert, das in einer Kooperation der Mozartgesellschaft Schwetzingen, der „Forschungsstelle der Südwestdeutschen Hofmusik“ und den „Staatlichen Schlössern und Gärten in Baden-Württemberg“ abgehalten wird.

Weitere Höhepunkte werden sicher auch die Ausstellungen mit Arbeiten der aus Salzburg stammenden, international gefeierten Konzeptkünstlerin Irene Andesser im Juni und Juli in den Räumen des Kulturzentrums „Palais Hirsch“ sowie die vom Schwetzinger Kunstverein verantwortete Schau mit Arbeiten des mit seinen raumfüllenden Installationen bekannt gewordenen Künstlers Prof. Otmar Hörl sein.

In einem Pressegespräch, bei dem auch der eigens zum Themenjahr „250 Jahre Wunderkindreise Mozart in Schwetzingen“ erschienene Folder präsentiert wurde, bezeichnete Oberbürgermeister Dr. Pöltl die Veranstaltungsreihe als ein „Paradebeispiel einer gelungenen lokalen Zusammenarbeit der Schwetzinger Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen“ mit bedeutsamen Einrichtungen wie dem „Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim“ - dort wird die weit über die Region hinaus ausstrahlende Ausstellung zum „Wittelsbacher-Jahr 2013/14“ präsentiert – und dem Verein „Europäische Mozartwege e.V.“ sowie der „Deutschen Mozartgesellschaft“. Foto: gc; Stadt Schwetzingen

Mozart kann kommen – Schwetzingen ist - wie immer - gut vorbereitet

Folder zur Vernstaltungsreihe:

10.01.2013


Touristiker unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Den Norden von Baden-Württemberg gemeinsam vermarkten

Der Norden von Baden-Württemberg hat touristisch viel zu bieten und das soll in Deutschland und den europäischen Nachbarländern noch bekannter werden. Darüber sind sich die Touristiker aus Hohenlohe und Schwäbisch Hall, aus dem Odenwald und der Kurpfalz sowie dem Lieblichen Taubertal einig.

Sieben Touristikgemeinschaften unterzeichneten am Montagabend im Heilbronner Landratsamt eine Kooperationsvereinbarung. Man will künftig gemeinsame Marketingstrategien entwerfen und umsetzen, Synergien nutzen und die zur Verfügung stehenden Mittel des Landes für gemeinsame Produkte einsetzen.

In mehrjährigen Marketingplänen werden landschaftsübergreifende Aktivitäten zunächst in den Themenschwerpunkten Radfahren, Wandern, Wein und Kultur abgestimmt und mit gemeinsamen Werbebudgets belegt. Die Marketing- und Vertriebsaktivitäten sind dabei explizit auf die Märkte ausgerichtet, die bisher räumlich wie finanziell nicht erschlossen werden konnten.

Mit dem "RadSüden" und geplanten Kampagnen wie dem "WanderSüden" findet der neue Verbund auch einen Platz im gemeinsamen Marketing des Landes, das mit dem Slogan "Wir sind Süden" für den Tourismus in Baden-Württemberg wirbt. Damit setzen die TGs nicht auf einen gemeinsamen Namen, sondern auf gemeinsame "Produkte" - mit eigenen Websites und eigenen Broschüren.

Ansprechpartner der Kooperation ist der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg. In einer späteren Versammlung sollen der Posten des Sprechers und des Geschäftsführers besetzt werden, wie bei der Unterzeichnung des Vertrages durch die Landräte Reinhard Frank, Dr. Achim Brötel, Detlef Piepenburg, Helmut M. Jahn und den Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl bekannt wurde. 

So erläuterte der Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg: "Große Player wie Schwarzwald und Bodensee genießen bisher Vorteile, die kleine Einheiten nicht haben." Sprich: Während etwa die 7 TG´s im Norden bisher nur projektbezogene Förderung bekamen, wurden die großen "Destinationen" im Süden mit pauschalen Mitteln unterstützt. Das ändert sich nun.

Von den 142.000 Euro, die das Land 2013 für die sieben TGs im Norden vorgesehen hat, gehen jetzt 60 Prozent pauschal an den neuen Verbund. Damit unterstütze auch das Land diesen Weg, erklärte Ministerialdirektor Wolfgang Reimer aus dem Landwirtschaftsministerium.

Die sieben Organisationen kooperieren bisher projektweise bereits sehr erfolgreich. Zahlreiche gemeinsame Themen- und Marketingkampagnen wurden umgesetzt. Ob die Tourismuskooperation Nördliches Baden-Württemberg künftig auf international stark frequentierten Tourismusmessen wie der CMT in Stuttgart oder der ITB in Berlin mit einem Gemeinschaftsstand auftreten wird ist derzeit noch offen. „Ausgeschlossen sind solche Überlegungen aber nicht“, wie Landrat Piepenburg resümierte. Tourismusgemeinschaft Kurpfalz

10.01.2013


Bessere Orientierung für Reisebusse

Hinweisschilder für Busfahrer an 23 Punkten im Stadtgebiet – Alter Messplatz zentrale Anlaufstelle

Die Stadt Schwetzingen bietet mit einem neuen Leitsystem jetzt mehr Orientierung für Fahrer von Reisebussen, eine wichtige Anforderung für eine touristisch aufgestellte Stadt wie Schwetzingen. Damit wurde ein oft auch bei der Stadtinformation ausgesprochener Wunsch von Busunternehmen erfüllt. An insgesamt 23 ausgewählten Standorten sind in den vergangenen Wochen für alle sichtbar die Hinweistafeln entsprechend erneuert bzw. bestehende Tafeln um entsprechende Piktogramme erweitert worden. Reisebusse werden vorrangig zum Alten Messplatz geleitet. Dort ist der zentrale Halte- und Ausstiegspunkt für alle Gäste der Stadt, die als Ziel die Innenstadt und das Schloss haben. Die Busse können hier Halten und auch Parken. Ist der Parkraum beim Alten Messplatz für Busse erschöpft, ist vor allem das Stadion als Ausweichparkplatz vorgesehen.

Das Projekt wurde federführend vom Stadtbauamt in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung durchgeführt. Bei der Untersuchung verschiedenster Standorte, zeigte sich, dass aufgrund der Enge der Stadtstruktur und der für Busse erforderlichen Rangierradien, aber auch wegen des vorhandenen Parkdrucks Alternativen rar gesät sind. Der Neue Messplatz, aber auch das Bahnhofumfeld sind deshalb keine bevorzugte Standorte. Der Schlossplatz, der ja Anlaufstelle für die Linienbusse ist, ist ebenfalls nicht als Haltepunkt für Reisebusse vorgesehen. Dies bedingt die dortige Situation, entspricht aber auch dem Wunsch der Geschäfte und der Stadt, dass ein Besuch in Schwetzingen, mehr als nur der kurze Sprung in den Schlossgarten sein soll.

Eine 2011 durchgeführte Befragung verschiedener Busunternehmen, die Schwetzingen anfahren, hatte übrigens ergeben, dass Wünsche nach Verbesserungen geäußert wurden, Schwetzingen aber insgesamt noch im Bereich „gut bis zufriedenstellend“ gesehen wurde. Dies liegt sicher an den vergleichsweise kurzen Anfahrtswegen in die Innenstadt. Busfahrer sind aus anderen Städten mit weniger guten Voraussetzungen anscheinend anderes gewohnt.

Weitere Verbesserungen sind geplant. So sollen die Informationen auch in die städtische Homepage einfließen. Ebenso folgen Ergänzungen am Alten Messplatz, an dem Punkt wo die Fahrgäste aussteigen, z.B. Sitzbänke, Sonnenschutz oder Informationstafeln. Als Abstellplatz für Busse könnte auch noch der Parkplatz an der Nordstadthalle folgen. Allerdings erweist er sich derzeit wegen fehlender Infrastruktur noch als ungeeignet, was sich mit der Einrichtung des geplanten S-Bahn-Haltepunktes aber ändern wird. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse www.schwetzingen.de

04.01.2013


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Seit Herbst 2012 ist es möglich, sich über die aktuellsten Ereignisse in Schwetzingen per Newsletter zu informieren. Mit insgesamt drei verschiedenen Newslettern deckt die Stadtverwaltung die Themenbereiche „Kultur & Tourismus“, „Wirtschaft“ und „Städtepartnerschaften“ ab.

Die praktischen Kurzinformationen erscheinen in circa vierteljährlichem Abstand und kommen direkt per E-Mail auf den PC oder das Smartphone.

Bei Interesse können die Newsletter im Internet unter www.schwetzingen.de/newsletter mit Hilfe einer einfachen Eingabemaske direkt bestellt und auch wieder abbestellt werden. Wer die bereits erschienenen Newsletter verpasst hat oder noch einmal nachlesen möchte, kann die bereits veröffentlichten Newsletter ebenfalls auf dieser Internetseite im Newsletter-Archiv abrufen. Der Bezug der Newsletter und das Archiv sind selbstverständlich kostenlos. Die Stadt Schwetzingen freut sich über reges Interesse. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

02.01.2013


Jahresrückblick in Wort und Bild

Die Spargelpost 2012 ist druckfrisch erschienen und wird an über 900 treue Leserinnen und Leser in aller Welt verschickt

Pünktlich zum Jahreswechsel erscheint mit der Spargelpost 2012 auch in diesem Jahr der traditionelle Schwetzinger Jahresrückblick, der von vielen ehemaligen Schwetzinger Bürgerinnen und Bürgern bereits freudig erwartet wird. Seit mehreren Jahren verschickt die Stadt Schwetzingen ihre beliebte „Spargelpost“ an einstige Schwetzinger, die innerhalb Deutschlands oder sogar ins Ausland umgezogen sind. Inzwischen erhalten über 900 „Ehemalige“ den Jahresrückblick, der über die Themen berichtet, die die Stadt Schwetzingen im zurückliegenden Jahr beschäftigt haben.

Das Titelmotiv erinnert in diesem Jahr an das erste „Hoheitentreffen“ der Metropolregion Rhein-Neckar im Schwetzinger Schloss, das royalen Glanz in unsere Stadt brachte. Einen Tag lang erfreuten sich die Schwetzinger und ihre Gäste an den farbenprächtigen Kostümen und Roben der Wein-, Tabak-, Spargel- und Apfelprinzessinnen aus der gesamten Region. Wie immer werden auf den ersten Seiten der Spargelpost die besonders wichtigen und interessanten Ereignisse des Jahres aufgegriffen. Im zweiten Teil der Ausgabe findet sich die chronologische Jahresübersicht. Die letzte Seite ist wie gewohnt dem Preisrätsel vorbehalten.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger ist das Mitteilungsblatt an der Rathauspforte erhältlich. Es kann zudem auch im Internet unter www.schwetzingen.de dauerhaft im Bereich „Downloads“ als PDF Datei abgerufen werden.

Neue Adressen von ehemaligen Schwetzingern, die Interesse an der kostenlosen Zusendung haben, nimmt gerne die Rathauspforte unter der Telefonnummer +0049 (6202) 87-0, oder Traudel Zahn per E-Mail: traudel.zahn@schwetzingen.de, entgegen. Bitte melden Sie sich auch, wenn die Spargelpost nicht mehr zugestellt werden soll oder sich Ihre Adresse geändert hat. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

27.12.2012


Schwetzingen hat mit Fredericksburg jetzt auch eine „sister city“ in den USA

Vertragsunterzeichnung im Rathaus von Fredericksburg am 11.12.2012, v.l.n.r.: René Pöltl, Tom TomzakStädtepartnerschaft mit Fredericksburg ist der Garant für die Fortsetzung der deutsch-amerikanischen Freundschaft auch nach dem offiziellen Abzug der US-Armee aus Schwetzingen

Seit kurzem ist Schwetzingen um eine Partnerstadt reicher. Nach Lunéville (Frankreich), Papa (Ungarn) und Spoleto (Italien) kam jetzt mit der US-amerikanischen Stadt Fredericksburg die jüngste Städtepartnerschaft hinzu. Oberbürgermeister René Pöltl und seine amerikanische Amtskollegin Mary Katherine Greenlaw unterzeichneten am 11. Dezember 2012 gemeinsam im Rathaus von Fredericksburg die offizielle Partnerschaftsurkunde.

Dieses Bekenntnis zur Städtepartnerschaft mit Fredericksburg ist ein wichtiges Signal dafür, dass auch nach dem Abzug der Amerikaner aus Schwetzingen die deutsch-amerikanische Freundschaft bestehen bleiben wird. Durch die Kilbourne Kaserne und die Tompkins Barracks waren über Jahrzehnte lang Angehörige der US-Armee in Schwetzingen zu Gast und haben das Stadtbild mitgeprägt. Viele private Kontakte und Freundschaften wurden in dieser Zeit geknüpft. Mit der Partnerschaft zu Fredericksburg bleibt die freundschaftliche Verbindung auch weiterhin lebendig. Und auch die Fredericksburger freuen sich über diese neue Städtepartnerschaft, haben doch viele von ihnen deutsche Wurzeln und Verbindungen nach Deutschland und sprechen sehr gut deutsch.

Offizielle Urkunde der StädtepartnerschaftOberbürgermeister Pöltl und die mit ihm gereisten Mitglieder der Schwetzinger Delegation zeigten sich begeistert von der entgegengebrachten Herzlichkeit und der Begeisterung ihrer amerikanischen Gastgeber: „Ich denke, dass diese Woche und die Bürgerreise einmal mehr gezeigt haben, dass diese Städtepartnerschaft von Anfang an sehr lebendig war und weiterhin ist. Da passt alles, Fredericksburg und Schwetzingen passen sehr gut zusammen und der "spirit" beider Städte ist derselbe. Wir konnten wieder einmal spüren, dass sich die Menschen in Fredericksburg sehr freuen, dass wir Schwetzinger zu ihnen gestoßen sind. Ich freue mich ebenso sehr, dass wir nunmehr mit Fredericksburg eine weitere Partnerstadt haben, die so gut zu uns passt“, resümierte Pöltl nach seiner Rückkehr aus den USA.

Fredericksburg liegt etwa 70 Kilometer südlich von Washington D.C. im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA. Die Stadt geht als englisches Fort auf das Jahr 1671 zurück, wurde als Stadt offiziell 1728 gegründet, und hat heute rund 22.000 Einwohner – vergleichbar der Größe von Schwetzingen. Für Fredericksburg ist Schwetzingen nach Fréjus (Frankreich) und Prince’s Town (Ghana) übrigens die dritte Partnerstadt. Stadtverwaltung Schwetzingen, Foto: privat

27.12.2012


Schwetzingen und Fredericksburg sind jetzt offiziell Partnerstädte - Bilderalbum

Neue Öffnungszeiten im Bürgerbüro

Um die Öffnungszeiten besser am Bedarf der Bürgerinnen und Bürger zu orientieren, verschiebt das Bürgerbüro der Stadt Schwetzingen, Zeyherstraße 1, seine Öffnungszeiten. Ab dem 1. Januar 2013 ist das Bürgerbüro dienstags nur bis 16 Uhr geöffnet. Dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittwochs bereits morgens ab 7 Uhr – also eine Stunde früher - erreichbar.

Die neuen Öffnungszeiten des Bürgerbüros auf einen Blick:

Montag, Donnerstag: 8.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag: 8.00 bis 16.00 Uhr, Mittwoch: 7.00 bis 12.00 Uhr, Freitag: 7.00 bis 12.00 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat: 9.00 bis 12.00 Uhr. Nächster Termin für die Samstagsöffnung ist am 5. Januar 2013. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

21.12.2012


Karla Freifrau von Loe ist neue Ortsbeauftragte der Malteser Schwetzingen

(v.l.n.r.): Dr. Sophie Henckel von Donnersmarck (Diözesangeschäftsführerin), Karla Freifrau von Loe (Ortsbeauftragte der Malteser Schwetzingen), Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim (Diözesanleiterin der Malteser) und Christian Hertrampf (Leiter Ausbildung der Malteser Schwetzingen)Freiburg/Schwetzingen-  Seit 11. Dezember 2012 offiziell im Amt: die neue Ortsbeauftragte der Gliederung Schwetzingen des Malteser Hilfsdienstes e. V. Karla Freifrau von Loe. Sie übernimmt die Führung der Schwetzinger Ortsgliederung von ihrem Vorgänger Christian Lösel kommissarisch zunächst für die Dauer eines Jahres. Nun wurde sie durch die Diözesanleiterin, Elisabeth Frfr. Spies von Büllesheim, offiziell in ihr Amt eingeführt, sehr zur Freude der Anwesenden übrigens im Rahmen der allerersten ordentlichen Ortsversammlung dieser noch jungen Malteser Gliederung. Zugleich wurden weitere Malteser Mitglieder in den Ortsführungskreis berufen und Pfarrer Friedbert Böser segnete Freifrau von Loe, die Mitglieder sowie die neuen Diensträume.

Ffr. von Loe ist bei den Maltesern keine Unbekannte und bereits seit 1992 - bisher als Mitglied der Gliederung Heidelberg - tätig. Sie ist Absolventin der Schwesternhelfer-Ausbildung und nahm darüber hinaus über 20 Mal als Helferin an den bekannten Lourdes-Pilgerzügen des Malteserordens teil. 2007 erhielt Frfr. von Loe die Ehrennadel in Bronze für ihre langjährige Mitgliedschaft bei den Maltesern. Die verwitwete Mutter von vier Kindern und Großmutter von acht Enkelkindern lebt seit einigen Jahren in Schwetzingen.

"Wir wünschen ihr für die neue Aufgabe Gottes reichen Segen!", so Baronin Spies bei der Berufungsansprache, die sich sehr darüber freut, mit Frfr. von Loe jemanden gefunden zu haben, der dieses rund 20-köpfige, junge Team der Malteser Schwetzingen nun führt. Die Ortsgliederung Schwetzingen wurde im April 2011 gegründet, nachdem bereits zwei Jahre zuvor sechs Engagierte mit Erfahrung im Rettungs- und Sanitätsdienst zum Ziel hatten, ehrenamtliche Hilfe für Bedürftige, insbesondere Kranke und Verletzte, in Schwetzingen zu leisten.

Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Diözesanleiterin der Malteser (Mitte), beruft Karla Freifrau von Loe (links) ins Amt als kommissarische Ortsbeauftragte der Malteser Schwetzingen. Auch Diözesangeschäftsführerin Dr. Sophie Henckel von Donnersmarck (rechts) ist unter den GratulantenAuffällig ist das besonders junge Durchschnittsalter der Helferinnen und Helfer. Diese stellen trotz Schule, Studium und Beruf einen großen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung, um bei regelmäßigen Sanitätsdiensten auf Veranstaltungen und Sportereignissen Hilfe leisten zu können. Außerdem bieten die Malteser zahlreiche Schulungen und Kurse in Erster Hilfe an, mit denen sie sich an die gesamte Bevölkerung wenden. Dabei sollen vor allem auch Jugendliche angesprochen werden, beispielsweise mit einem speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber. Außerdem wird seit Sommer 2011 ein großes Ferienzeltlager der Malteser für bis zu 50 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren angeboten.

Die Diözesangeschäftsführerin Dr. Sophie Henckel von Donnersmarck gratulierte den Schwetzingern im Rahmen der Ortsversammlung und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Ortsbeauftragten Karla Freifrau von Loe. "Insbesondere die geplante Gründung einer eigenen Jugendgruppe begeistert uns", so Henckel. "Und auch ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit", meint Frfr. von Loe und weiter: "Mir sind die Malteser ja seit vielen Jahrzehnten vertraut. Ich halte ihre Arbeit für gut und wichtig und bin froh, sie in der aktuellen Situation unterstützen zu können, noch dazu bei einem so motivierten Team". Malteser Hilfsdienst e.V., Presse

17.12.2012


Stadt Schwetzingen gedenkt verdienten Bürgern am Grab

Vor Heiligabend werden traditionell die Gräber der ehemaligen Bürgermeister sowie einiger verdienter Bürger der Stadt Schwetzingen besucht, um - im Namen der Stadt - Respekt für die Leistungen der Verstorbenen zum Ausdruck zu bringen.

In Begleitung von Personalrätin Yvonn Rogowski legt Bürgermeister Dirk Elkemann am Donnerstag, 20. Dezember, um 11 Uhr, auf dem Friedhof an den Gräbern der früheren Bürgermeister Dr. Valentin Gaa (Bürgermeister von 1945 bis 1948), Franz Dusberger (1948 bis 1954), Hans Kahrmann (1954 bis 1961) sowie Kurt Waibel (1962 bis 1981) Kränze nieder.

Mit Blumengestecken wird den verdienten Bürgern Hans Götz, Fritz Schweiger, Richard Thienhaus, Hubert Kessler sowie den in diesem Jahr verstorbenen ehemaligen Bediensteten der Stadt Schwetzingen Otto Vögele, Günther Schwarz und Hermann Stripf gedacht.

Hans Götz war ab 1923 kommissarischer Bürgermeister. 1924 wurde Herr Götz zum Bürgermeister auf neun Jahre gewählt. Ab 1928 bis 1929 war Bürgermeister Götz aufgrund einer Erkrankung außer Dienst, bis er dann am 11.07.1929 mit 53 Jahren verstarb. Herr Götz erkannte den Wert des Schlossgartens für Schwetzingen und förderte die Fremdenverkehrswerbung. Während seiner wurde die Straßenbahnlinie nach Heidelberg geöffnet.

Fritz Schweiger war ein Schwetzinger Bürger, der am Ostermontag des Jahres 1935 von der Gestapo verhaftet und wegen Hochverrat zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Fritz Schweiger war der einzige, der nach der Strafverbüßung im Zuchthaus zunächst in das Konzentrationslager Dachau und danach in das KZ-Mathausen kam, wo er dann schließlich ermordet wurde. Seine Asche wurde auf dem Schwetzinger Friedhof beigesetzt.

Richard Thienhaus war ein Unternehmer aus Schwetzingen, der in der Scheffelstraße seine Firma „PHONOTHERM, Lärm- und Erschütterungsschutz, Richard Thienhaus GmbH, betrieb. Nach seinem Tod vererbte er 60 Mietwohnungen an die Stadt Schwetzingen. Diese befinden sich in der Karlstraße 41, 43, 45, 47 sowie in der Grenzhöfer Straße.

Hubert Kessler war von 1985 bis 1999 Stadtrat in Schwetzingen. Er war zudem zwanzig Jahre lang von 1977 bis 1997 Hausmeister in der Nordstadtschule.

Otto Vögele war von 1971 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1996 als Leiter der Tiefbauabteilung im Stadtbauamt beschäftigt. Günther Schwarz war von 1993 bis 2007 als Elektriker im städtischen Bauhof angestellt. Hermann Stripf war bis zu seinem Tod im November 2012 stellvertretender Leiter des Ordnungsamts der Stadt Schwetzingen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

17.12.2012


Bequem mit Bus ins Heidelberger Theater und zurück

Neuer Theaterbus startet als Kooperationsprojekt von Theater, Kommunen und der Volkshochschule Schwetzingen / Zusatzvorstellung Tanztheater /Plätze fast ausgebucht!

Das Theater Heidelberg bietet Kulturfreunden aus Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt ein ganz besonderes Angebot: In Kooperation mit den Städten und Gemeinden und der Volkshochschule Schwetzingen e.V. bringt ab Januar 2013 ein Bus Theaterinteressierte und solche, die es werden wollen, nach Heidelberg in das neue, alte Theater, um sowohl Schauspiel als auch Musik- und Tanztheater zu erleben. Staus in der überfüllten Innenstadt und lästiges Parkplatzsuchen sind Schnee von gestern. Das Motto: Entspannt – von Anfang an – einen Theaterabend genießen!

Der Bus fährt über Brühl, Ketsch, Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt nach Heidelberg und wieder zurück. Der Besuch einer Vorstellung nach Wahl inklusive der Busfahrt kostet 29,95 EUR. Werden alle Vorstellungen als Paket bestellt, gibt es sogar noch eine Ermäßigung auf den Gesamtpreis. Die Karten können über das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen bestellt werden und kommen dann auf dem Postweg nach Hause.

Die angebotenen Vorstellungen sind:

Sonntag, 20. Januar 2013, 15 Uhr: Wie es Euch gefällt;

Achtung Zusatztermin! Sonntag, 24. Februar 2013, 15 Uhr: Tanztheater Zero

Sonntag, 24. März 2013, 15 Uhr: die Entführung aus dem Serail;

Sonntag, 14. April 2013, 15 Uhr: Die Fledermaus;

Sonntag, 9. Juni 2013, 15 Uhr: Leonce und Leona.

Da nur noch wenige Plätze frei sind, sollten Interessierte sich möglichst schnell im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen anmelden. Dort gibt es auch das Faltblatt mit weiteren Informationen zu den Abfahrtszeiten und Haltestellen.

Weitere Informationen und Anmeldungen im Generationenbüro, Schlossplatz 4 in Schwetzingen. Telefon: 06202/95067-93 oder 06202/95067-94. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

13.12.2012


Peter Lemke liest Weihnachtsgeschichten für Kinder

Die Kinder lauschen andächtig, wenn Peter Lemke erzählt

Sonntag, 23. Dezember (4. Advent) um 11 Uhr im Karl-Wörn-Haus

Schon zum dritten Mal liest und erzählt Peter Lemke Weihnachtsgeschichten im Museum. Passend zur aktuellen Ausstellung „Die magische Welt der Figurentheater“ hat Peter Lemke einen Klassiker herausgekramt: Pinocchio, die wohl berühmteste aus Kiefernholz geschnitzte Marionette. Er wird viele Abenteuer erleben mit Kater und Fuchs, der guten Fee und seinem Gefährten der Grille. Seid also gespannt ob er es schafft, zu seinem Vater Gepetto zurückzukommen.

Keine Voranmeldung erforderlich (weitere Infos unter: www.schwetzingen-museum.de). Der Eintritt ist frei.

Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen, Marstallstraße 51

Öffnungszeiten Karl-Wörn-Haus:

Do und Fr 10-12 und 14-17 Uhr

Sa und So 11-17 Uhr

24. Dezember geschlossen

25. und 26. Dezember 11-17 Uhr

Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto: privat

13.12.2012


Stellprobe für Gedenkstätte

kniend Künstler Mathias Braun, Volker Ziegler, Joachim Kresin, Dietmar Schuth (von rechts).

Konkrete Vorbereitungen am Standort gegenüber dem Rathaus beginnen

Mit Holzmustern, die in der Größe dem späteren Original von Figuren und Schrifttafel entsprechen, fand heute die Stelleprobe für die künftige Gedenkstätte gegenüber dem Rathaus statt. Schließlich galt es die exakte Position festzulegen. Mit dabei der Künstler Mathias Braun, Bauhofleiter Volker Ziegler, Kurator Dr. Dietmar Schuth, Joachim Kresin vom Stadtarchiv und Viola Mildenberger vom Ordnungsamt. Der Bauhof wird in den nächsten Wochen die entsprechenden Fundamente im Boden anlegen bzw. gießen. Im Januar erfolgt dann die Endmontage, bevor am 27. Januar endgültig eingeweiht wird.“

Die Figuren der „Claques“ (rechts) schauen geduldig zu. Sie werden auf die gegenüber liegende Seite des Platzes in Richtung Stadtinformationen wechseln, wie der Gemeinderat aktuell beschlossen hat.

01.12.2012


Mit Herzblut und bürgerschaftlicher Gesinnung

Schwetzingen eröffnet 2. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt zwischen Schlossplatz und Ehrenhof

Von Gerhard Cantzler

Stellen Sie sich vor, liebe Leserin, lieber Leser, der Himmel hätte seine Pforten geschlossen gehalten, als der Schwetzinger Bürgermeister Dirk Elkermann am gestrigen Abend gemeinsam mit den Kindergärten und Vereinen der Stadt den diesjährigen, „2. Kurpfälzischen Weihnachtsmarkt“ auf dem Schlossplatz der Residenzstadt eröffnete – der pittoreske Markt – inzwischen sicher einer der stimmungsvollsten und deshalb auch beliebtesten in der Region – wäre wohl wieder aus allen Nähten geplatzt. So waren es nur die angesichts des Dauerregens immer noch erstaunlich vielen Besucher, die – bewaffnet mit Schirmen und Regenzeug – vor die Bühne gegenüber dem „Palais Hirsch“ gekommen waren, wo sich der unentwegt um adventliche Stimmung und Frohsinn bemühte Moderator Peter Lemke versuchte, den langsam völlig durchnässten Besucher wenigstens einigermaßen einzuheizen.

Und so gab es die erstes begeisterten „Hallos“ und viel Freude über das Wiedersehen, als Peter Lemke auf der Bühne des Weihnachtsmarktes die Delegationen aus den Partnerstädten Schwetzingens, aus Lunéville in Frankreich, aus Spoleto in Italien und - mit der weitesten Anreise - aus der ungarischen Barockstadt Pápa begrüßen konnte.

Zuvor schon hatten die niedlichen „Schneeflöckchen“ des Kindergartens „Arche Noah“ in ihren schneeweißen und eisblauen Kostümen die Herzen der Zuschauer erwärmt. Überhaupt die Kindergärten und Tagesstätten in der Stadt: Sie beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder in großer Zahl und mit viel Engagement an dem Weihnachtsmarkt – ihre Vertreterinnen wurden dafür und überhaupt für ihre segensreiche Arbeit auf der Bühne von Bürgermeister Elkermann mit inhaltsschweren Umschlägen belohnt.

Dann konnte auch der Bürgermeister die Freunde aus den Partnerstädten noch einmal begrüßen. Sie werden sich während des gesamten Weihnachtsmarktes in eigenen Zelten auf dem Schlossplatz mit kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren; außerdem hat jede von ihnen auch ein reichhaltiges kulturelles Programm mitgebracht, das sie im Verlaufe der nächsten Tage auf der Bühne des Marktes vorstellen werden.

Dass Schwetzingen seine Freunde und Gäste aber auch dauerhaft für sich einnimmt, konnte Dirk Elkermann bei der Begrüßung hochrangiger Vertreter der US Army feststellen, die auch in diesem Jahr wieder zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes gekommen waren – und das, obwohl die von ihnen über Jahrzehnte genutzten Kasernen inzwischen längst von ihnen geräumt wurden. „Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen, und hoffen, dass sie uns uns auch zukünftig Ihre herzliche Freundschaft erhalten werden“, gab der Bürgermeister unter dem Beifall der Zuschauer seiner Freude Ausdruck.

Dann war es soweit: Unter dem Beifall der Gäste konnte der Bürgermeister den neuen „Schwetzinger Weihnachtsengel“ vorstellen. Nachdem Elena Renz ein Jahr lang die weihnachtliche Stadt repräsentiert hatte, übergab sie die Insignien ihres Amtes, Engelsbuch und Krönchen an ihre Nachfolgerin, die 19jährige Mariola Wacker. „Märchen erzählen, mit Kindern sprechen und immer mal wieder über den Weihnachtsmarkt gehen“, so umschrieb die sympathische neue Schwetzinger Symbolfigur, die im neuen Jahr ihr Abitur „bauen“ will, ihren „Job“, den sie sich die nächsten zwölf Monate lang mit ihren Engelsbegleiterinnen teilt. Dazwischen wird man sie immer wieder im „Engelszelt“ am östlichen Ende des Marktes auf dem Schlossplatz neben dem historischen Karussell finden können.

Mit einem bunten Strauß adventlicher und weihnachtlicher Weisen erfreuten sodann die Chöre der Evangelischen Kantorei Schwetzingen unter ihrem Leiter Detlev Helmer unter dem riesigen Weihnachtsbaum vor der Bühne ihr Publikum, von denen wohl so mancher das eine oder andere Lied gerne aus vollem Herzen mitgesungen hätte, wäre ihnen vor lauter klammer Kälte nicht die Stimme weggeblieben. So gab es nur eines: Leise mitsummen und dann in einem der zahlreichen, inzwischen prall gefüllten Zelte auf dem Schlossplatz bei Punsch und Glühwein Erwärmung und Schutz vor dem Regenwetter suchen.

Noch trister sah es gestern Abend gegenüber dem Schlossplatz im romantisch illuminierten Ehrenhof des Schlosses aus, wo Kunsthandwerker in ihren Zelten meist vergebens auf ihre Besucher warteten. Ihnen allen, die so tolle und geschmackvolle Geschenkideen mitgebracht haben, sei zugerufen: Haltet aus ! Wenn in den nächsten Tagen der Regen aufhört und, wie versprochen, der Winter mit Schnee und Kälte Einzug hält, dann werden Eure Zelte dicht umlagert sein - dann werden Euch Eure zauberhaften Weihnachtsartikel wohl wieder geradezu „aus den Händen gerissen“ werden.

Denn dass der „Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“ in Schwetzingen bereits im zweiten Jahr seines Bestehens zu den wohl emotionsstärksten in der ganzen Region aufgestiegen ist, das spricht sich von Tag zu Tag mehr herum - und das kann man auch seinen „Machern“ mit Fug und Recht attestieren.

Getragen von bürgerschaftlicher Gesinnung – von Vereinen, Schulen und Kindergärten – zeichnet er sich durch den weitestgehenden Verzicht auf „professionelle“ Schausteller aus. Hier legen Bürgerinnen und Bürger aus der Region Hand an, sorgen Freundeskreis für Speis und Trank, verlosen Serviceclubs zugunsten sozialer Einrichtungen Geschenke, die sie bei den Geschäftsleuten in der Stadt in den letzten Wochen eingesammelt haben. Ein Weihnachtsmarkt von Bürgern für Bürger halt.

Und wenn sie, die Bürger, ihr ganzes Herzblut in eine solche Veranstaltung geben, dann spüren dies auch die Besucher. Denn dann erwärmt dies auch ihre Herzen – auch bei Regen, Schnee und Kälte. Foto: gc

29.11.2012


Schwetzingen eröffnet 2. Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt - Bilderalbum

   

Verein Fluthilfe freut sich über große Einzelspende für das Waisenhaus in Sri Lanka

Seit mittlerweile dreißig Jahren ist er als Spendensammler für verschiedene Hilfsprojekte in Entwicklungsländern aktiv. Und auch der Verein Fluthilfe e.V. hat schon des Öfteren von seiner Großzügigkeit profitiert. In diesem Jahr übergab Dr. Bodo Schmidbauer die stolze Summe von 1.000 Euro für das Waisenhaus in Matara auf Sri Lanka an den 1. Vorsitzenden der Aktion Fluthilfe Bernd Kappenstein. Dieser bedankte sich bei Bodo Schmidbauer als einem der regelmäßigsten und auch großzügigsten Spender in Schwetzingen. „Ohne solche großen Einzelspenden könnten wir die laufenden Kosten des Waisenhauses, die im Jahr rund 20.000 Euro betragen, nicht finanzieren. Ich kann Ihnen versichern, dass das Geld direkt und unbürokratisch genau dort ankommt, wo es benötigt wird: Bei den Kindern im „Schwetzinger Haus“ in Matara, die durch die Flutkatastrophe des Tsunami im Jahr 2004 zu Waisenkindern geworden sind.“

Wer den Verein Fluthilfe unterstützen möchte, kann dies auch am Stand des Vereins auf dem Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt. Gleich am Eröffnungswochenende vom 28. November bis zum 2. Dezember verkaufen die Mitglieder des Vereins um Cheforganisatorin Gertrud Kappenstein Waffeln und Gulaschsuppe für den guten Zweck. Wolfgang Leberecht, Schriftführer, Presse

28.11.2012


Infoabend stand unter dem Motto „Freiwillig – Ich probier’s mal!

Am vergangenen Montag fand in der VHS eine Infoveranstaltung zum Thema „Freiwillig? – Ich probier’s mal !“ statt. Mitglieder der Freiwilligenagentur Schwetzingen „Sei dabei“ informierten interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements.
Manfred Both, selbst seit Jahren in verschiedenen Organisationen ehrenamtlich tätig, führte routiniert durch den Abend und berichtete über die Arbeit der Freiwilligenagentur, stellte verschiedene Angebote vor und erzählte aus eigenen Erfahrungen wie und wo man freiwillig tätig sein kann.

Die Angebotspalette reicht von Hausaufgabenbetreuung in Grundschulen, Aufsicht in der Mensa des Hebelgymnasiums , Betreuung des Lernzentrums der Schimper-Realschule über Mithilfe im Tafelladen „Appel und Ei“ bis hin zur Unterstützung bei der Betreuung von Behinderten in der Lebenshilfe oder von Senioren im GRN Seniorenzentrum am Kreiskrankenhaus. Auch wer im Tierschutzverein, bei der Migrantenbetreuung in der VHS, als Internet-Pate für Senioren oder bei der Erstellung des Stadtführers „Hürdenlos“ helfen möchte, wird bei der Freiwilligenagentur fündig.
Des Weiteren werden jedes Jahr verschiedene ein- oder mehrtägige Projekte angeboten. Dieses Jahr waren etliche Ehrenamtliche beim Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar aktiv und haben einen Barfußpfad im integrativen Kindergarten „Sonnenblume“ angelegt. Bei der Betreuung des Spielmobils beim Kinderfest der Stadt Schwetzingen oder der Ausstellung „Rosenstraße“ haben sich ebenfalls mehrere Freiwillige engagiert.

Man sieht, es gibt viele Möglichkeiten sich regelmäßig oder projektorientiert ehrenamtlich zu engagieren. Mitbürger, die kontaktfreudig sind und gerne anderen helfen, ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben möchten, sowie ihre Freizeit sinnvoll gestalten wollen, können sich gerne bei der Freiwilligenagentur informieren. Die Öffnungszeiten der Freiwilligenagentur im Generationenbüro am Schlossplatz 4 sind dienstags von 10.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 17.30 bis 19.30 Uhr.“

Bildunterschriften: In Schwetzingen engagieren sich Freiwillige auf vielfältige Art und Weise. Ob beim Freiwilligentag der Metropolregion im vergangenen September beim Anlegen eines Barfuß Pfades für den Kindergarten Sonnenblume oder bei der Betreuung des Spielmobils beim Kinderfest. Stadt Schwetzingen, Presse

23.11.2012


Stimmungsvoll und mit viel persönlichem Flair

"2. Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt“ Schwetzingen präsentiert sich mit erweitertem Angebot und längeren Öffnungszeiten

cr./st. Schwetzingen. Als er im vergangenen Jahr seine Premiere feierte, war die Begeisterung vom ersten Augenblick an überwältigend: Der „Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“ in Schwetzingen galt rasch als einer der stimmungsvollsten und persönlichsten in der ganzen Metropolregion. Am Mittwoch, dem 28. November, um 18.30 Uhr, ist es jetzt wieder soweit: Auf der Bühne in dem festlich geschmückten Areal zwischen Schlossplatz und dem Ehrenhof vor dem Schloss wird der Schwetzinger Bürgermeister Dirk Elkemann die 2. Auflage des „Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt“ mit vielen neuen Attraktionen eröffnen.

Bei einem Pressegespräch im Schwetzinger Rathaus hat jetzt der Bürgermeister gemeinsam mit seiner für den Weihnachtsmarkt verantwortlichen Mitarbeiterin, Christiane Drexler und der Leiterin der Verwaltung des Schwetzinger Schlosses, Sandra Moritz, das umfangreiche Programm des Marktes vorgestellt, das sich über das 1., 2. und 3. Adventswochenende spannen wird. „Am 4. Advent wollen wir den Markt schon beendet haben, um unseren Mitarbeitern nicht zumuten zu müssen, den Markt am Heiligabend abbauen zu müssen“, so Bürgermeister Elkemann.

Eines der ersten Highlights am Eröffnungstag, am 28. November, wird die Präsentation des neuen „Schwetzinger Weihnachtsengels“ sein, /der/die als Symbolfigur die erste Amtsinhaberin Elena Renz nach zweijähriger „Amtszeit“ ablösen wird.

Was ist sonst neu in diesem Jahr? Da sind als erstes die erweiterten und längeren Öffnungszeiten. So kam mit dem Mittwoch ein zusätzlicher Veranstaltungstag hinzu. Zusätzlich können sich die Besucher auf eine um eine Stunde verlängerte Öffnungszeit am Abend freuen. Dirk Elkemann: „Dann können unsere Gäste noch einen Glühwein mehr trinken“. Auf dem Schlossplatz haben die Stände dann täglich bis 22 Uhr geöffnet. Damit kamen die Organisatoren den Wünschen der Besucher und auch der Aussteller entgegen, die sich für diese Ausweitung des Weihnachtsmarkts ausgesprochen hatten.

Dann ist da aber auch die deutlich gewachsene Zahl der Aussteller und der Zelte. Allein im Ehrenhof werden acht Zelte mehr als im vergangenen Jahr stehen und die Organisatoren hätten noch weit mehr Zelte aufstellen können. Der Grund: Viele Aussteller hatten sich bereits im Januar um einen Standplatz beworben.

Mit 68 Ausstellern, verteilt auf 38 Zelte im Ehrenhof und 28 Aussteller in insgesamt 23 Zelten auf dem Schlossplatz ,wird in diesem Jahr ein neuer Rekord verzeichnet.

Während im Ehrenhof also wieder Kunsthandwerker ihre „geschenkverdächtigen“ Arbeiten und ihr handwerkliches Können präsentieren, finden sich auf dem nördlichen Schlossplatz die Stände der Vereine, der Service-Clubs und der Gastronomen mit ihrem vielfältigen Speisenangebot. Wieder dabei ist auch das beheizte Kaffeezelt. Außerdem befindet sich an zentraler Stelle des Platzes die Bühne, auf der – moderiert von Peter Lemke - die Vereine, Kindergärten und Partnerstädte auftreten werden. Ebenfalls auf dem nördlichen Schlossplatz stehen das Kinderkarussell und das Engelszelt mit eigenem Bastelprogramm und Vorlesestunden, für das sich die Auszubildenden der Stadtverwaltung so einiges ausgedacht haben – das Programm dazu hängt täglich aktuell am Engelszelt aus.

Auch in diesem m Jahr wird der Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt erwartet. Am Donnerstag, 6. Dezember, wird er um 18.30 Uhr das Engelszelt besuchen und Kinderaugen zum Strahlen bringen.

Auch das Bühnenprogramm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Neben den Auftritten der Kindergärten, Grundschulen und der Vereine mit Musik- und Tanzdarbietungen haben in diesem Jahr auch regional und überregional bekannte Künstler ihr Kommen angekündigt. Unter anderem treten auf: Die schon vom Kinderfest bekannte Dominique Morano & Friends, das Vokalquartett Les Brünettes, die Sängerin MJB, der Sänger Christian Engel, die Band New York Sunday Brunch, die Hausband des Capitol All4Music und als Abschluss-Stargast am 16. Dezember Sidney Youngblood.

Als Überraschungsgast des Tages „schneite“ der in San Antonio/Texas geborene, aber schon seit Jahren in Baden - jetzt in Altlußheim - lebende Sänger bei dem Pressegespräch herein und verzauberte die Journalistenschar mit Kostproben seiner im besten „Südstaatenstil“ geführten rauchig-souligen Stimme und gab mit einer jazzigen Fassung von „Silent night“ und seinem Erfolgshit „This is the season“ - unlängst bei der „Steffi-Graf-Gala“ uraufgeführt – Porben seines außergwepönlichen Könnens. Gänsehaut-Feeling pur!

Am Samstag, 15. Dezember, findet unter dem Namen „Icefire“ noch eine ganz besondere Feuershow statt. Zwei Künstler bearbeiten Eisblöcke zu filigranen Eisfiguren, die dann um 19 Uhr - „Beispiele der Vergänglichkeit“, so Bürgermeister Elkemann - in einer spektakulären Feuershow in Szene gesetzt und in Dampd aufgelöst werden.

Am ersten Adventswochenende sorgen Schwetzingens Partnerstädte aus Ungarn, Italien und Frankreich mit landestypischen Produkten und Speisen für ein internationales Flair.

In diesem Jahr wird der Weihnachtsmarkt übrigens in besonders schönem Licht erstrahlen. Grund ist die neue Weihnachtsbeleuchtung, die – mit einem Aufwand von rund 150.000 Euro beschafft - pünktlich zum Beginn des Weihnachtsmarktes eingeschaltet wird. (Dirk Elkemann: „Die alte Beleuchtung war doch schon sehr altersschwach und für die Monteure nicht ganz ungefährlich geworden“) Lichternetze überspannen dann die Straßen und schmücken die Straßenlaternen und über dem Schlossplatz leuchten Engelsflügel. Auch über die Fassade des Rathauses werden sich dann Sterne und Engelsfiguren als Lichtprojektionen bewegen.

„Vorfreude ist die schönste Freude“ - unter diesem Motto dürfen sich die Menschen in Schwetzingen und in der Region schon jetzt auf die kommenden Wochen freuen, wenn die Residenzstadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlt. Foto: gc

Ein informatives Faltblatt über das gesamte Programm des „Kurfürstlichen Weihnachtsmarktes in Schwetzingen“ finden sie hier:

16.11.2012


Lichtnetze und Engelsflügel erleuchten die Innenstadt

Die neue Weihnachtsbeleuchtung wird in diesen Tagen montiert und pünktlich zu Beginn des Weihnachtsmarkts angeschaltet

Schwetzingen- In diesem Jahr wird die Innenstadt in der Advents- und Weihnachtszeit in besonders schönem Licht erstrahlen. Grund ist die neue Weihnachtsbeleuchtung nach den Plänen des Lichtplanungsbüros Dinnebier + Knappschneider aus Wuppertal, für die der Gemeinderat im Frühsommer Grünes Licht gegeben hatte und die nun erstmals zum Einsatz kommen wird.

In diesen Tagen werden die Leuchtkörper überall in der Innenstadt montiert und gehängt. Die ersten Vorboten sind zum Beispiel in der Friedrichstraße sichtbar. Dort schmücken die neuen Lichtnetze die Straßenlaternen. Die gleichen Lichtnetze werden auch die gesamte Karlsruher Straße in weihnachtliche Stimmung tauchen. Die Einbeziehung dieser beiden Straßen ist übrigens eine schöne und gewünschte Neuerung in diesem Jahr. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Weihnachtsbeleuchtung und die damit verbundene festliche Stimmung erstmals auch auf die Karlsruher Straße und die gesamte Friedrichstraße auszuweiten. Damit haben wir die Anregungen und Wünsche der Bürger und Geschäfte aufgenommen, die bei der öffentlichen Präsentation der neuen Beleuchtung im Juli für eine Ausweitung der Weihnachtsbeleuchtung auf diese beiden Straßen votiert haben“, verdeutlichte Oberbürgermeister René Pöltl.

Lichtnetze werden auch über die Mannheimer Straße und die Dreikönigsstraße gespannt werden. Die Carl-Theodor-Straße werden neben den Lichtnetzen an den Linden auch Flügelmotive quer über die Straße schmücken. Und auch in der Schlossstraße werden die Lichtmasten in Szene gesetzt. Ein besonderes Highlight wird auch das Anstrahlen der Fassaden von Rathaus, Volkshochschule und der so genannten „Drehscheibe“ (Quadrato, I-Punkt, Kurpfalzpassage) sein. Mittels einer Drehscheibe und eines Projektors werden Sterne über die Häuserfronten gleiten und die Fassaden zum echten Hingucker werden lassen. Die notwendigen Vorarbeiten zur Aufhängung der neuen Beleuchtung hatte das Stadtplanungsamt geleistet, das jetzt auch die Montage der Leuchtmittel koordiniert.

Natürlich sorgen auch wieder elf große Tannenbäume, die unter anderem auf dem Schlossplatz, den Kleinen Planken und vor der Kirche gegenüber dem Rathaus stehen werden und mit insgesamt rund hundert Lichterketten geschmückt werden für weihnachtliche Stimmung.

Noch eine Neuerung in diesem Jahr: Die Weihnachtsbeleuchtung ist ab sofort zeitlich an die Straßenbeleuchtung gekoppelt. Das heißt, sie wird jeden Tag pünktlich mit der Straßenbeleuchtung ein- und wieder ausgeschaltet. Durch den zusätzlichen Einsatz von LED Lampen können zudem Strom und Kosten eingespart werden.

Die Weihnachtsbeleuchtung wird pünktlich zum Beginn des Weihnachtsmarktes am 28. November eingeschaltet und bis nach dem Feiertag „Heilige Dreikönige“ am 6. Januar 2013 in Betrieb bleiben. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

12.11.2012


Ausschüttung Notgemeinschaft 2012 - Anträge können gestellt werden

Auch dieses Jahr wird es die Notgemeinschaft der Stadt Schwetzingen wieder möglich machen, bedürftigen Bürger/innen zur Weihnachtszeit eine Zuwendung zukommen zu lassen. Die Schwetzinger Firmen und Bürger/innen haben erneut zahlreiche Spenden in die Notgemeinschaft getätigt, so dass bis zu 200 Personen bei Nachweis des Bedarfs eine einmalige Unterstützung erhalten können. Sie wird in der Höhe unverändert wie im Vorjahr sein. Oberbürgermeister Dr. Pöltl freut sich, dass bedürftigen Mitbürger/innen wieder geholfen werden kann und bedankt sich ausdrücklich bei allen Spendern aus der Bürgerschaft und der Schwetzinger Unternehmen.

Spenden für die Notgemeinschaft sind nach wie vor sehr willkommen, denn der Bedarf wird nicht geringer.

Anträge für eine Zuwendung aus der Notgemeinschaft können ab sofort bei Herrn Weber, Tel.: 87-238 und Frau Hemmerich Tel.: 87-221, gestellt werden.

Spendenkonto:

Spenden können unter dem Stichwort „Notgemeinschaft“ bei der Sparkasse Heidelberg, Kto. 2 50 10 442 (BLZ 672 500 20), bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, Kto. 50 65 003 (BLZ 547 900 00) und bei allen anderen Schwetzinger Geldinstituten auf das Konto der Stadt Schwetzingen einbezahlt werden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

08.11.2012


Gehwegreinigung in der Herbst- und Winterzeit – Was ist zu beachten?

Unfreiwillige Rutschpartien vermeiden

Nasses oder feuchtes Laub auf Gehwegen und Straßen sorgt oft für unfreiwillige Rutschpartien und stellt im Herbst eine unterschätzte Gefahr für Fußgänger und Fahrradfahrer dar. Was viele nicht wissen: Nicht erst bei Eis und Schnee beginnt die so genannte Räumpflicht, auch Laub muss beseitigt werden um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Denn wie bei Eis- und Schneeglätte haftet der Grundstückseigentümer auch hier bei Unfällen. Das Laub darf jedoch nicht einfach in den Randstein oder auf die Straße gekehrt werden, damit die Straßenkanalisation nicht verstopft. Wie alle Gartenabfälle gehört es in die Biotonne, auf den Kompost oder in die Restmülltonne.

Auch wenn die momentanen Temperaturen noch nicht an einen Wintereinbruch denken lassen: Die Schneeschaufel und das Streugut sollten schon mal bereitgestellt werden. Auch hier gilt, dass der Schnee nicht einfach auf die Straße geschippt werden darf, damit abtauender Schnee in die Kanalisation abfließen kann. Um für Fußgänger keine unnötigen Hürden zu errichten, sollten die Anlieger von jedem Grundstück aus einen Durchgang zur Straße freischaufeln und die geräumte Fläche auch auf die Nachbargrundstücke abstimmen. Gestreut werden darf nur mit abstumpfendem Material wie Sand, Splitt oder Asche. Streusalz darf nur bei Eisregen und extremer Glätte verwendet werden. Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt sein. Fällt danach noch Schnee oder Eisregen, dann muss bis 22.00 Uhr am Abend nach Bedarf der Gehweg frei gemacht werden.

Übrigens: Wer in einer verkehrsberuhigten Straße ohne Gehweg wohnt, der muss ebenfalls in einer Breite von zwei Metern vom Haus weg die Straßenfläche von Laub, Schnee und Eis räumen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

08.11.2012


Spendenaufruf Notgemeinschaft 2012

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bereits im Jahre 1957 hat die Stadt Schwetzingen den Hilfsfonds „Notgemeinschaft“ ins Leben gerufen, um bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern eine kleine finanzielle Weihnachtsfreude bereiten zu können. Es ist nicht nur der materielle Wert, sondern das Gefühl, nicht vergessen zu sein.

Wir konnten im letzten Jahr zum Glück die Kasse der Notgemeinschaft dank der Unterstützung vieler Schwetzinger Firmen und Bürger/innen wieder auffüllen. Dennoch benötigen wir für die anstehende Weihnachtsaktion 2012 noch Spenden, damit wir aber auch in diesem Jahr hilfsbedürftigen Mitbürger/innen unsere Unterstützung zukommen lassen können.

Ich bitte daher schon frühzeitig im Namen der Notgemeinschaft die Schwetzinger Firmen, Vereine, Bürgerinnen und Bürger:

„Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit auch die diesjährige Weihnachtsaktion wie gewohnt stattfinden kann. Ihre Hilfe wird sehr benötigt und kommt nur dort an, wo sie dringend erforderlich ist.“

Spendenkonto:

Spenden können unter dem Stichwort „Notgemeinschaft“ bei der Sparkasse Heidelberg, Kto. 2 50 10 442 (BLZ 672 500 20), bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Kto. 50 65 003 (BLZ 547 900 00) und bei allen anderen Schwetzinger Geldinstituten auf das Konto der Stadt Schwetzingen einbezahlt werden.

Ihr Dr. René Pöltl, Oberbürgermeister

Achtung bei Anrufen zum Thema Vorsorgevollmacht: Anrufe nicht im Auftrag der Stadt

Die Stadt Schwetzingen hat nichts mit den Anrufen zu tun, mit denen zurzeit Personen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren über gesetzliche Änderungen bei der Vorsorgevollmacht informiert werden. Hinter den Anrufen verbirgt sich ein privates Versicherungsunternehmen.

Alarmierte Bürger hatten sich bereits beim Generationenbüro und bei der Schwetzinger Zeitung wegen der Anrufe gemeldet. Die Stadt Schwetzingen weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bürger weder von städtischen Mitarbeitern noch im Auftrag der Stadt angerufen werden.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

24.10.2012


Neue Broschüre listet Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche auf

Die Stadt Schwetzingen hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, ihre Präventionsangebote auszubauen. Mit der jetzt neu aufgelegten Präventionsbroschüre existiert erstmals ein Überblick über die umfassende Präventionsarbeit an den Schwetzinger Schulen sowie in den Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, dem Jugendbüro, der Suchtberatungsstelle und der Polizei. Auf 140 Seiten werden die Angebote in den Bereichen Gesundheitsförderung, Konfliktprävention, Persönlichkeitsstärkung, Förderung sozialer Kompetenzen, Suchtprävention, Verkehrs- und Unfallprävention sowie Angebote beim Übergang von der Schule in den Beruf aufgelistet.

Die Broschüre wurde inhaltlich von Olga Dietz, Jugendbüro, und Pascal Seidel, Sachgebietsleiter Kindergärten, Schulen, Jugend und Generationenbüro, zusammengestellt und vom Serviceclub Round Table 135 um den Präsidenten Swen Rubel grafisch gestaltet und finanziell gefördert. Die Präventionsbroschüre wurde in einer Auflage von 1.500 Stück gedruckt. Sie wird über die Schulen an Eltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte verteilt. Ansprechpartner ist Pascal Seidel, Amt für Familien, Senioren & Kultur, Sport (Tel: 06202 950679-5, pascal.seidel@schwetzingen.de). Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

19.10.2012


Freie Fahrt am Decathlon-Kreisel und Behelfsampel für Fußgänger in der Friedrichstraße

Am neuen Decathlon-Kreisverkehr auf der Grenzhöfer Straße, der künftig die Zufahrt zum Logistikzentrum des französischen Sportartikelherstellers erschließen wird, ist die endgültige Asphaltdecke aufgebracht worden. Das bedeutet wieder freie Fahrt für die Verkehrsteilnehmer in der Grenzhöfer Straße sowie freie Zu- und Abfahrten von und zur B 535. Auch die Zufahrt zum Decathlon Logistikzentrum nimmt Gestalt an.

In der Friedrichstraße sorgt ab sofort eine Fußgängerbedarfsampel bei der Baustelle in Höhe Hausnummer 25, zwischen Bismarckstraße und Clementine-Bassermann-Straße, für das gefahrlose Überqueren der Fahrbahn. Mit Hilfe der Bedarfsampel können die Fußgänger - vor allem die Schulkinder - die Straße sicher queren und an der Kreuzung Bismarckstraße an der Fußgängerampel wieder auf die andere Straßenseite gelangen. Die Ampel wurde in Abstimmung mit der Polizei auf Grund der unübersichtlichen Situation vor Ort und der schmalen Fahrbahnbreite - vor allem bei Be- und Entladevorgängen - aufgestellt. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

17.10.2012


Künftig keine „weißen Bäume“ mehr im Stadtgebiet

Ein Anblick, der schon bald der Vergangenheit angehören wird: Die mit einem Schutzanstrich versehenen weißen Baumstämme.“ Foto: Stadtgärtnerei

Stadtgärtnerei verwendet jetzt Abtönfarbe beim Stammschutzanstrich

Seit einigen Jahren finden sich vermehrt frisch gepflanzte Bäume im Stadtgebiet mit einem weißen Stamm. Der weiße Anstrich ist ein Schutzanstrich der Stadtgärtnerei gegen die sehr häufig auftretende Rissbildung (Frostrisse und Sonnennekrosen) an Laubhölzern mit glatter Rinde. Hauptsächlich davon betroffen sind Bäume wie Ahorn, Linde, Kirsche, Kastanie und Obstbäume. Diese Rissbildung findet häufig im Winter statt, da unter den wechselnden Temperaturen von Frost und Sonneneinstrahlung Spannungen im Holz entstehen. Diese Risse entstehen auch durch starke Sonneneinstrahlung im Sommer, welche die Rinde aufreißen lassen. Das ermöglicht es Pilzen und Parasiten das ungeschützte Holz des Stammes zu befallen.

Um diese Stammschäden zu vermeiden gibt es verschiedene Möglichkeiten: z.B.: Stammschutzmatten aus Schilf oder Bambus, sowie die in Schwetzingen zum Einsatz kommende weiße Stammschutzfarbe. Vorteile dieses ungiftigen, atmungsaktiven Schutzanstriches sind unter anderem die Vermeidung von Vandalismus, eine lange Haltbarkeit von mindestens fünf Jahren und eine bessere Erkennung der auftretenden Schäden am Stamm. Die weiße Farbe erleichtert auch die Baumkontrolle und die Pflegemaßnahmen am Stamm, da die Stadtgärtner – anders als bei der Verwendung von Stammschutzmatten – eine direkte Sicht auf den Stamm haben.

In Zukunft werden jedoch kaum mehr „weiße Bäume“ zu finden sein, da die Gärtnerei künftig eine Abtönfarbe verwendet, die dem Stamm ein natürlicheres Aussehen gibt.

 

15.10.2012


Ehepaar für ihr umsichtiges und vorbildliches Verhalten nach Raubüberfall geehrt

„Beistehen statt rumstehen“ – Richtig helfen aber nicht den Helden spielen

Schwetzingen- Für ihr umsichtiges, vorbildliches und vor allem richtiges Verhalten nach einem Raubüberfall wurden das Ehepaar Scheffer aus Ilvesheim durch den Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, den Leiter der Kripo Schwetzingen, Erster Kriminalhauptkommissar Heinz-Günther Fischer und den Geschäftsführer des Vereins Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V., Erster Kriminalhauptkommissar Günther Bubenitschek, im Rahmen der Aktion „Beistehen statt rumstehen“ geehrt.

Was war geschehen?

Hans Scheffer tankte am 11. August kurz nach 17:30 Uhr sein Auto an der OMV-Tankstelle in der Mannheimer Straße in Schwetzingen. Er wurde Zeuge, wie ein 24-Jähriger die Kassiererin bedrohte und schließlich Geld aus der Kasse und Spirituosen raubte. Der Täter floh mit dem Fahrrad in Richtung Stadtmitte. Herr Scheffer verfolgte ihn mit seinem Auto, während seine Ehefrau Helga Zühl-Scheffer die Polizei über Notruf 110 informierte und über die Situation auf dem Laufenden hielt. Durch diese präzise Lagebeschreibung konnte der Täter unmittelbar in einer Gaststätte durch Polizeikräfte festgenommen werden.

Für ihre Aufmerksamkeit, die gezeigte Zivilcourage und ihr vorbildliches Verhalten bedankten sich Oberbürgermeister Pöltl, die Schwetzinger Kripo sowie der Präventionsverein bei Herrn Scheffer und Frau Zühl-Scheffer mit je einer Urkunde und einem kleinen Präsent.

Dem Dank schloss sich Frank Stief, Pächter der OMV-Tankstelle, an. Schließlich konnte durch die schnelle Tataufklärung auch ein wichtiger Beitrag zum Sicherheitsempfinden geleistet werden

Beistehen statt Rumstehen“

Die Initiative der Präventionsvereine Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V. Sicheres Heidelberg (SicherHeid) e.V. und Sicherheit in Mannheim (SiMa) e.V., richtet sich inhaltlich an der bundesweit propagierten Aktion TU WAS aus.

Die Auszeichnung in Form einer Urkunde und einem Präsent erhalten Menschen, die im Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg oder Mannheim entsprechend handeln. Über die Veröffentlichung der guten Taten möchten die drei Präventionsvereine auch darauf hinwirken, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in der Metropolregion positiv zu beeinflussen.

Über den Verein Prävention Rhein-Neckar kann man sich auch für ein Zivilcouragetraining anmelden. Hier können Hilfssituationen kennengelernt und das richtige Verhalten trainiert werden. Der nächste Kurs findet am 25.10.2012, 18:00 bis 21:00 Uhr im Rahmen der Sicherheitswoche im Palais Hirsch statt. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Schwetzingen unter 06202/20950, info@vhs-schwetzingen.de entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Aktion „TU WAS“

Das Ziel der Aktion TU WAS, eine "Initiative für mehr Zivilcourage" ist, innerhalb der Bevölkerung den Gedanken der Solidarität und des Helfens zu fördern. Oft wissen die Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht, wie sie wirkungsvoll eingreifen können, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Deshalb hat die Polizei sechs praktische Regeln für mehr Sicherheit zusammengestellt, die jeder anwenden kann.

  • Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.

  • Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.

  • Ich beobachte genau und präge mir Täter-Merkmale ein.

  • Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110.

  • Ich kümmere mich um Opfer.

  • Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.

Gefordert ist nicht Heldentum. Vielmehr genügen oft schon Kleinigkeiten, um eine große Wirkung zu erzeugen. Manchmal reicht es bereits, das Handy zu benutzen und Hilfe zu holen oder weitere Passanten um Unterstützung zu bitten.

Schon heute schreiten Bürgerinnen und Bürger immer wieder couragiert und beherzt in brenzligen Situationen ein. Damit verhindern sie Schlimmeres oder tragen entscheidend dazu bei, dass Opfer zu ihrem Recht kommen und Straftaten aufzuklären. Dies ist umso erfreulicher, da bekanntlich eine Haltung des Wegschauens den idealen Nährboden für kriminelle Machenschaften bereitet. Deshalb müssen die Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger, Hilfe zu leisten, noch gezielter genutzt und die Bereitschaft dafür ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. „Weggeschaut. Ignoriert. Gekniffen.“ – diese Einstellung kann und darf keiner an den Tag legen.

Übrigens: Die sechs praktischen Regeln sind seit Januar 2010 auch in allen Zügen, S-Bahnen der Region und auf einem Linienbus der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft zu sehen.

Weitere Informationen im Internet unter:

www.praevention-rhein-neckar.de

www.aktion-tu-was.de

www.polizei-beratung.de

Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

12.10.2012


Stadtgärtnerei wird verschiedene Bäume im Stadtgebiet fällen

Pyramidenbuche statt Pappeln

Die Stadtgärtnerei wird ab der kommenden Woche verschiedene kranke und nicht mehr standsichere Bäume im Stadtgebiet fällen. Den Anfang machen zwei Pappeln bei der Trauerhalle am Friedhof. Bei der Begutachtung der Bäume wurde Stockfäule diagnostiziert. Als Ersatz wird hier eine Pyramidenbuche neu angepflanzt. Ebenfalls entfernt wird der Ahorn am Haupteingang des Friedhofes, dessen Wurzeln der alten Friedhofsmauer Risse zugefügt und diese teilweise auch angehoben haben. Die Stadtgärtner werden dort im kommenden Jahr ebenfalls einen Ersatzbaum pflanzen.“

Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse www.schwetzingen.de

11.10.2012


Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus aus Schwetzingen

Klare Entscheidung für Entwurf „Spiegel der Geschichte“ von Matthias Braun

gs. Schwetzingen. Die Gedenkstätte für die Schwetzinger Opfer des Nationalsozialismus wird nach dem Entwurf „Spiegel der Geschichte“ des Würzburger Architekten und Künstlers Matthias Braun gestaltet. Das beschloss jetzt der Gemeinderat der Stadt unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl auf Empfehlung der eigens zu diesem Zweck eingesetzten Jury mit 15 Ja-Stimmen bei 4 Enthaltungen und 2 Ablehnungen. Die Jury unter Leitung des Kurators des Projektes, Dr. Dietmar Schuth, der zuvor in der Ratssitzung die Gründe für die Auswahl vorstellte, hatte sich nach einer Vorauswahl unter fünf Entwürfen für diesen ausgesprochen.

Der SPEYER-KURIER berichtete in seinen Ausgaben vom 3. und 15. September über das Auswahlverfahren und die öffentliche Präsentation der fünf Entwürfe in der Endrunde des Verfahrens. Die Einweihung der Gedenkstätte ist für den 27. Januar 2013 – dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – auf dem Platz zwischen Rathaus und Hotel „Adler Post! vorgesehen. Foto: gc

09.10.2012


Tompkins Barracks: US-Streitkräfte sind abgezogen

Ganz leise ist in diesen Tagen in Schwetzingen die über 60-jährige Zeit der amerikanischen Militärpräsenz und des freundschaftlichen deutsch-amerikanischen Miteinanders zu Ende gegangen: Die US-Soldaten haben jetzt auch die Tompkins Barracks geräumt.

„Das ist für Schwetzingen schon eine historische Zäsur. Deswegen wollen wir uns auch um eine angemessene, kleine Abschiedsfeier kümmern. Das entspricht sicher auch dem Wunsch der Schwetzinger, die viel mit den Amerikanern verbindet“, sagt Oberbürgermeister OB Dr. René Pöltl, der selbst auch erst vor einigen Tagen offiziell von dem Abzug erfahren hat. Schon länger war klar, dass aufgrund der Gesamtabzugspläne für die Region der anvisierte Zeitpunkt 2015 deutlich vorgezogen werden wird. Bekannteste Einheit in den Tompkins Barracks war lange Jahre die U.S. Army Europe (USAEUR) Band & Chorus mit vielen bemerkenswerten Auftritten in Schwetzingen, der Region, Deutschland und ganz Europa.

In den nächsten Wochen wird die Kaserne nun für die Übergabe an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vorbereitet. Gemeinsam soll es dann 2013 auch mit der Stadt in die weiteren Überlegungen für künftige Nutzungen gehen. Dann soll es auch einen Tag der offenen Tür sowie eine Begehung mit interessierten Unternehmen geben. Auf dem ca. 36 ha großen Gelände stehen ca. 30 militärische Zweckbauten, die möglicherweise z.T. auch denkmalschutzwürdig sein werden.

Bereits im Mai wurde die Kilbourne Kaserne offiziell an die Bundesrepublik Deutschland, bzw. an die beauftragte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Schwetzingen zurückgegeben. Im unmittelbaren Anschluss daran wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Schwetzingen und der BImA zur Weiterentwicklung des Kilbourne-Geländes unterzeichnet. Zur Zeit laufen dort die Machbarkeitsuntersuchungen für ein naturnahes Wohnprojekt. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

09.10.2012


Regenten der Region willkommen: 1. Hoheitentreffen der Metropolregion Rhein-Neckar in Schwetzingen

Nahezu 150 gekrönte Häupter aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz im kurfürstlichen Ambiente des Schwetzinger Schlosses – dieses Bild verzückte nicht nur die Gäste des 1. Hoheitentreffens der Metropolregion Rhein-Neckar sowie viele Besucher des Schlossgartens und der Schwetzinger Innenstadt. Auch Petrus, seines Zeichens himmlische Hoheit über das Wetter, schien vom Anblick der vielen Regentinnen und Regenten ganz angetan: Entgegen seiner Absicht, den Herbst an diesem ersten Oktober-Wochenende standesgemäß einzuläuten, ließ er aristokratische Milde walten, als sich die royalen Repräsentanten der Metropolregion Rhein-Neckar zum obligatorischen Gruppenfoto vor historischer Kulisse versammelten – angefangen bei Apfel- und Blütenköniginnen über Tollitäten und Lieblichkeiten der fünften Jahreszeit und zahlreiche Weinhoheiten bis hin zu Tabak- und Zwiebelköniginnen.

Dank an Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar

Zuvor hieß Schwetzingens Spargelkönigin Katharina I. die knapp 400 Gäste im Mozartsaal der kurfürstlichen Sommerresidenz willkommen. In seinem anschließenden Grußwort zeigte sich Oberbürgermeister Dr. René Pöltl begeistert von der Idee des Hoheitentreffens und der enormen Resonanz auf die erste Veranstaltung dieser Art in der Region. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass seit Kurfürst Carl-Theodors Regierungsantritt im Jahr 1742 bis zum heutigen Tag keine so große Zahl von Majestäten, Königlichen Hoheiten und gekrönten Häuptern gemeinsam im Schwetzinger Schloss war. Es mussten also immerhin 270 Jahre vergehen, bis uns dieses Kunststück gelungen ist“.

Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und Hornbach Holding AG, würdigte die Regentinnen und Regenten als wunderbare Repräsentanten der Metropolregion Rhein-Neckar: „In Ihrem Ehrenamt kommt die große Vielfalt und Lebensfreude unserer Region zum Ausdruck. Sie tragen mit Ihrem Engagement einen wichtigen Teil dazu bei, dass unsere Heimat das ist, was sie ist: Eine Region, in der man außerordentlich gerne lebt und arbeitet. Dafür möchten wir Ihnen heute danken“, sagte Hornbach. Zugleich ermunterte er die Anwesenden, den regionalen Gedanken auch in ihrem besonderen Ehrenamt zu leben: „Ich wünsche mir, dass Sie als Botschafter immer auch ein Stück Region im Herzen tragen, wenn Sie Ihre Heimat bei den unterschiedlichsten Anlässen repräsentieren“, so Hornbach. Nach Musik von „Between the Times“ spannte zum Abschluss des Festakts Andreas Falz (Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg) den Bogen von der Zeit der Kurfürsten bis in die Gegenwart und stellte dabei ehrenwerte Persönlichkeiten vor, die dem Schloss in seiner wechselvollen Geschichte einen Besuch abstatteten.

Buntes Rahmenprogramm beim Schwetzinger Mozartsamstag

Organisiert und durchgeführt wurde das 1. Hoheitentreffen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, der Stadt und dem Stadtmarketing Schwetzingen sowie den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Eingebettet war es in den Mozart-Samstag, der anlässlich des 37. Schwetzinger Mozartfests (noch bis 14.10.) stattfand. Nach dem offiziellen Festakt und Fototermin zogen die Hoheiten so auch angeführt von einem Landauer Zweispänner samt Entourage vom Schlossgarten durch die Innenstadt bis zu den „Kleinen Planken“ vor das Lutherhaus. Dort fanden ein Luftballonwettbewerb sowie eine Hoheiten-Autogrammstunde statt. Darüber hinaus warteten in der gesamten Innenstadt den ganzen Tag über zahlreiche Stände – zumeist aus den Herkunftsorten der Hoheiten – mit Spezialitäten und Informationsmaterialien auf die Besucher. Metropolregion Rhein-Neckar, Presse; Foto: Stadt Schwetzingen

08.10.2012


Spoleto und Umbrien als Partner

Treffen im Rathaus Spoleto (v.l.n.r): Stefan Dallinger, Daniele Benedetti und René PöltlLandrat Stefan Dallinger und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl suchen Wege des erweiterten Austauschs mit Spoleto und der Region Umbrien

Landrat Stefan Dallinger und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl besuchten in diesen Tagen Schwetzingens Partnerstadt Spoleto. Landrat Dallinger hatte OB Dr. Pöltl gebeten, ihn dabei zu unterstützen, einen erweiterten kulturellen Austausch mit Spoleto und der Region Umbrien zu prüfen. Dr. Pöltl nutzte die Gelegenheit zugleich, mit seinem Spoletiner Amtskollegen Daniele Benedetti die kommenden Aktivitäten der Städtepartnerschaft abzustimmen.

Beim Gespräch im Rathaus der Stadt Spoleto wurde schnell deutlich, dass es Spoleto begrüßen würden, wenn der Landkreis Rhein-Neckar den kulturellen Austausch zwischen Spoleto und Schwetzingen ergänzen würde. Auch der mögliche Austausch des Rhein-Neckar-Kreises mit der Region Umbrien wurde von Bürgermeister Benedetti positiv gesehen und unterstützt. Im anschließenden Gespräch mit der Region Umbrien und deren Vizepräsidentin Carla Casciari wurde schnell deutlich, dass sich beide Seiten einen weitergehenden Austausch gut vorstellen können. Daher wurden weitergehende Gespräche und Überlegungen für die nähere Zukunft vereinbart. Hier könnte – wenn möglich – im Jahr 2014 ein erster Austausch stattfinden.

OB Dr. Pöltl überbrachte seinem Kollegen Benedetti viele Grüße aus Schwetzingen. Benedetti sagte eine Beteiligung der Stadt Spoleto am diesjährigen Schwetzinger Weihnachtsmarkt zu, zugleich lud er Schwetzingen ein, wieder beim diesjährigen Weihnachtsmarkt in Spoleto einen Stand zu betreiben. Die Einladung zum Spargelfest am ersten Maiwochenende 2013 nahm Bürgermeister Benedetti gerne an. Alle freuen sich bereits auf die weiteren Begegnungen in Italien oder Deutschland. Bei den Gesprächen wurde sehr deutlich, wie angespannt derzeit die Lage in Italien ist. Spoleto bekommt die Wirtschaftskrise und die Sparmaßnahmen der italienischen Regierung heftig zu spüren und muss mit einem großen Rückgang der Einnahmen und starken Begrenzungen der Ausgabeseite fertig werden. Eine Herausforderung, die derzeit viele Kräfte kostet und alle Verantwortlichen in Spoleto sehr in Anspruch nimmt und belastet. Stadtverwaltung Schwetzingen; Foto: Pöltl

04.10.2012


Schädlingsbekämpfung im Stadtgebiet

Um das Ausbreiten der Rattenpopulation im Stadtgebiet einzudämmen, sind im Moment an verschiedenen Stellen Köderdosen mit Nagerschädlingsmittel ausgelegt. Die Köderdosen wurden vor allem im Bereich des Gartenschauparks zwischen Mittelanschluss und Parkkindergarten ausgelegt und sind ohne direkten Kontakt für Kinder und Haustiere völlig ungefährlich.

Dennoch bittet die Stadtverwaltung um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht: Das Schädlingsbekämpfungsmittel befindet sich in der Dose und kann nur bei direktem Kontakt zu Gifterscheinungen führen. Achten Sie bitte deshalb darauf, dass Kinder die Boxen beim Spielen nicht gewaltsam öffnen. Die Boxen verfügen über eine spezielle Sicherung gegen unvorsichtiges Öffnen.

Die Bekämpfungsaktion ist notwendig geworden, da in jüngster Zeit die Anzahl der Ratten im Stadtgebiet stark zugenommen hat. Die Stadtverwaltung bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe. Vor allem „wilder Müll“, also Hausmüll, der in öffentlichen Mülltonnen rechtswidrig entsorgt wird, verschärft das Problem. Durch die verbotene Müllentsorgung werden Ratten verstärkt in öffentliche Bereiche gezogen. Die illegale Müllentsorgung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld belegt werden.

25.09.2012


Stadtinformation orientiert sich mit neuen Öffnungszeiten am Bedarf der Kunden

Die Stadtinformation gestaltet ihre Öffnungszeiten künftig noch kundenfreundlicher. Sie ist dann insbesondere in den besucherstarken Sommermonaten auch an Sonn- und Feiertagen mit touristischem Infomaterial und persönlicher Beratung für die Kunden da. In den Wintermonaten schließt die Stadtinformation dafür etwas früher ihre Türen.

Ab dem 1. Oktober gelten folgende Öffnungszeiten:

Oktober bis März:

Montag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr,

Samstag: 10 bis 13 Uhr.

April bis September:

Montag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr,

Samstag, und zusätzlich Sonntag und an Feiertagen: 11 bis 15 Uhr.

Damit passt sich die Stadtinformation auch den Öffnungszeiten des Besucherzentrums im Schloss an.“

21.09.2012


"Behindertenbeirat der Stadt Schwetzingen tagt am 26. September

Der Behindertenbeirat tagt wieder am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr im Kleinen Sitzungssaal im Rathaus.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

1. Begrüßung

2. Genehmigung der Tagesordnung

3. Genehmigung des Protokolls der 15. Sitzung des Beirats

4. Internet-Stadtführer Schwetzingen - Hürdenlos

4.1 Bericht Arbeitsgruppe Stadtführer - Hürdenlos

4.2 Hardcopies aus dem Internet – Stadtführer in Stadtinformation, Generationenbüro und Bürgerbüro

5. Barrierefreier Zugang zum Karl-Wörn-Haus - Sachstand

6. Forum mobiles Schwetzingen

6.1. Berichte der Sprechstundenbesucher

6.2. Weiteres Vorgehen

7. Sonstiges

8. Ort und Zeit der nächsten Sitzung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen."

18.09.2012


„Schwetzingen in die ‚Welt tragen‘

Seit August wird die erfolgreiche Kollektion von Schwetzingen Souvenirs um original Robin-Ruth Polo-Shirts Schwetzingen und die Robin-Ruth Tasche Schwetzingen im „neon Style“ erweitert. Die Polo-Shirts in den Farben Weiß und marineblau kosten 20,90 Euro und sind von Größe S bis XXL erhältlich. Die Umhängetaschen kosten 21,90 Euro. Kaufen kann man beides in der Stadtinformation, im Schloss-Shop und im Kundenforum der Schwetzinger Zeitung. Die Artikel können auch bei der Stadtinformation Schwetzingen, Dreikönigstraße 3, 68723 Schwetzingen, Tel. 06202-945875, stadtinfo@schwetzingen.de bestellt werden.

Die Stadtinformation hat einige der Shirts und Taschen auch ins Ausland verkauft und kam so auf die Idee, einen Foto-Wettbewerb ins Leben zu rufen. Bis Ende des Jahres können alle neuen Besitzer/innen, die sich im Urlaubsort oder am Wohnort im Ausland mit den angezogenen Shirts und Taschen fotografieren, die „Beweis-Fotos“ per Email an die Stadtinformation schicken (stadtinfo@schwetzingen.de). Die schönsten Fotos werden dann auf der Facebook-Seite www.facebook.com/schwetzingen.de veröffentlicht. Unter allen Einsendern werden attraktive Preise verlost.“

Foto-Aktion der Stadtinformation zu den neu erhältlichen Schwetzingen Polo-Shirts und Taschen – T-Shirts im Urlaub anziehen und Beweisfoto per Mail schicken – Unter allen Einsendern werden attraktive Preise verlost.

15.09.2012


Entscheidung über Schwetzinger Gedenkstätte für die Opfer des Nazi-Terrors auf die Zielgerade eingebogen

Jury bekennt sich zu Matthias Brauns “Spiegel der Geschichte”.

Der Entscheidungsprozess über die Schwetzinger Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus entstehen soll - sie ist jetzt wohl in die “Zielgerade” eingebogen. Gestern nun waren die Bürgerinnen und Bürger der Residenzstadt zur öffentlichen Vorstellung der in die Endrunde gekommenen Entwürfe in das Kulturzentrum “Palais Hirsch” eingeladen, ehe der Gemeinderat der Stadt dann am 27. September die endgültige Entscheidung darüber treffen wird, welcher der Entwürfe in den nächsten Monaten realisiert werden sollten.

War es dem Wetter geschuldet - kurz vor Beginn der Veranstaltung ging über der Stadt erneut ein schwerer Regenguss nieder - oder fühlten sich die Schwetzinger Bürgerinnen und Bürger durch die breite öffentliche Diskussion sowie durch die umfängliche Präsentation der fünf in die “Endrunde” gekommenen Entwürfe bereits vorher umfänglich informiert - die Resonanz aus der Bürgerschaft jedenfalls war eher gering, so dass sich Oberbürgermeister Dr. René Pöltl bei seiner Begrüßung insbesondere auf die in großer Zahl erschienenen Pressevertreter sowie auf die Mitglieder der Jury beschränken konnte.

Dr. Pöltl schilderte noch einmal den Werdegang des vieldiskutierten Projektes - der SPEYER-KURIER berichtete ausführlich am 03.09.2012 - und bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei den Mitgliedern der Jury für ihre zielführende Arbeit. “Mit dem heutigen Tag möchten wir die Diskussion über das Projekt noch einmal auf eine breite, bürgerschaftliche Basis stellen und in diesem Sinne zugleich auch die angestrebte Bürgerbeteiligung herstellen”, betonte der Oberbürgermeister.

Der Kurator der Jury, Dr. Dietmar Schuth, Vorsitzender des Schwetzinger Kunstvereins, stellte sodann gemeinsam mit der Leiterin des Heideberger Kunstvereins, Susanne Weiß, die eines der drei externen Mitglieder der Auswahljury war, die fünf in den letzten Wochen auch im Foyer des Rathauses präsentierten Entwürfe vor und erläuterte ausführlich Vorzüge und kritikwürdige Details der fünf Arbeiten. Nach einer gründlichen Begutachtung durch die anwesenden Gäste offenbarte Dr. Schuth schließlich auch den Favoriten der Jury für die Realisierung: Es ist dies der Entwurf des Würzburger Bildhauers und Architekten Matthias Braun “Spiegel der Geschichte”.

Mit diesem Votum, so betonte Oberbürgermeister Dr. Poeltl anschließend, sei jedoch noch keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, welcher Entwurf nach seiner Realisieung am 27. Januar 2013 - dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - eingeweiht werden wird. “Die Entscheidung darüber obliegt einzig und allein unserem Gemeinderat”, so der Oberbürgermeister abschließend. cr

15.09.2012


Zum 186. Todestag Johann Peter Hebels

Einladung zu Gedenkveranstaltungen am Samstag, 22. September: Gedenken am Grabe und Hebeltrunk

Am 22. September 2012 jährt sich zum 186. Mal der Todestag des Dichters und Theologen Johann Peter Hebel. Er verstarb im Jahre 1826 bei einem Besuch seines Freundes Zeyher in dessen Haus (dem heutigen Amtsgericht) in Schwetzingen. Die Stadt Schwetzingen und der Landesverein Badische Heimat e.V. / Regionalgruppe Schwetzingen laden die interessierte Öffentlichkeit aus Anlass des 186. Todestags am Samstag, 22. September, zu Gedenkveranstaltungen in der Stadt ein.

Den Auftakt bildet um 14 Uhr vor dem Hebelhaus in der Hildastraße ein „Gedenken am Grabe“. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl wird sein Amtskollege aus Hausen im Wiesental Martin Bühler ein Hebel Gedicht rezitieren. Zur Kranzniederlegung der Hebelgemeinde wird Prälat Traugott Schächtele aus Schwetzingen sprechen.

An die Kranzniederlegung schließt sich um 15 Uhr im Palais Hirsch uf dem Schlossplatz der Hebeltrunk an. Markus Manfred Jung wird den Festvortrag „Das Gewitter“ halten. Anschließend findet die Verleihung des Hebelpreises an Schüler der Schwetzinger Schulen sowie die Verleihung einer einjährigen Ehrenmitgliedschaft im Verein Badische Heimat Freiburg e.V. an Dr. Volker Kronemayer statt. Musikalisch umrahmt werden beide Veranstaltungspunkte durch die Stadtkapelle Schwetzingen.

Die interessierte Bevölkerung ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

14.09.2012


DECATHLON feiert Richtfest im Logistikzentrum Schwetzingen

Auf dem ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerk, auf dem der französische Sportartikelhersteller und –händler DECATHLON sein erstes deutsches Logistikzentrum errichtet, wurde gestern das Richtfest gefeiert. "Wir sind voll und ganz im Plan und ich bin mit dem Baufortschritt sehr zufrieden", freut sich auch Bauleiter Sven Maier von der beauftragten Bremer AG. Inzwischen steht der Rohbau. Nun kann mit dem Innenausbau begonnen werden. „Mit den Elektroarbeiten haben wir bereits angefangen, als Nächstes folgt der Einbau des Stahlbetonbodens und der Verladetechnik. Wenn alles weiterhin so gut nach Plan läuft, rechnen wir mit einer Inbetriebnahme ab April 2013“, so Recep Sari, Expansionsleiter für die Region Baden bei Decathlon.

Auch der Lagerleiter ist inzwischen nominiert: Der 25-jährige Thibault Moraisin hat 3 Jahre lang als Transportleiter im französischen Decathlon- Lager in Mulhouse-Wittenheim gearbeitet und bringt somit die benötigte Erfahrung mit. „Inzwischen haben wir auch schon mit der Rekrutierung der Teamleiter begonnen“, erklärt Dominique Tousch, Regionalleiter BaWü bei Decathlon.

Wer sich um eine Stelle im Logistikzentrum in Schwetzingen bewerben möchte, kann seine Bewerbungsunterlagen gerne an jobs.schwetzingen@decathlon.com senden.

12.09.2012


Forum „mobiles Schwetzingen“: Workshops starten am 11. September

Über 70 Vertreter aus der Bürgerschaft, aus Einzelhandel und Interessengruppen nutzten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, in den Sprechstunden und per Fragebogen ihre Einschätzungen und Wünsche zum Thema Mobilität in Schwetzingen zu äußern. Auch die letzte Sprechstunde am vergangenen Mittwoch wurde noch einmal rege genutzt. Sonja und Christoph Hupfer vom gleichnamigen Ingenieurbüro haben im Auftrag der Stadt viele Gespräche geführt und alle Anregungen zum Thema aufgenommen. Diese fließen in die sich jetzt anschließenden Workshops ein.

Am Dienstag den 11. September werden ab 18:30 Uhr im Josefshaus, Schlossstraße 8, die bisherigen Ergebnisse und die Themen der nachfolgenden Workshops vorgestellt. Dort werden dann Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Büro Hupfer Ingenieure konkrete Themen und Aufgaben bearbeiten.

Die Workshops sind dann jeweils dienstags am 9. + 30. Oktober und am 18. Dezember von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr.

Bis auf den 30. Oktober (Veranstaltungsort Palais Hirsch, Schlossplatz 2) finden alle Workshops im Josefshaus statt. Wie schon bei den Sprechstunden ist die Teilnahme an den Workshops für alle Interessierten frei, eine Anmeldung aus organisatorischen Gründen jedoch erwünscht. Die Stadt Schwetzingen freut sich über eine weiterhin rege Beteiligung am Forum mobiles Schwetzingen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

03.09.2012


Städtische Facebook-Seite: Aus ‚Schlossplatz‘ wurde ‚Schwetzingen.de‘

Die städtische Facebook-Seite erscheint seit dem Wochenende unter einem neuen Namen. Aus ‚Schlossplatz‘ wurde ‚Schwetzingen.de‘. Geändert hat sich damit auch die so genannte URL, also die Webadresse. Statt ‚facebook.com/schlossplatz‘ heißt es jetzt ‚facebook.com/schwetzingen.de‘. Wer die Facebook-Präsenz auf dem PC in seinen Favoriten abgespeichert hatte, sollte daher auch die URL entsprechend ändern.

Abgesehen vom Namen der Seite bleibt inhaltlich alles beim Alten. Das Presse-Team der Stadt versorgt die Nutzer auch weiterhin mit allen aktuellen Neuigkeiten und wichtigen Informationen aus Schwetzingen.

Hintergrund für die Umbenennung war die Aufforderung von Facebook an die Städte, ihre jeweiligen Seiten "eindeutiger" zu benennen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

Gedenkstätte: Öffentliche Vorstellung der Entwürfe am 12. September

Fünf Entwürfe für die vorgesehene Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, die in direkter Nachbarschaft zum Rathaus entstehen soll, stellt die Stadt am Mittwoch, 12. September, im Palais Hirsch der Öffentlichkeit vor. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister René Pöltl wird der Leiter des Schwetzinger Kunstvereins Dr. Dietmar Schuth, der auch Kurator der Jury ist, die Entwürfe anhand eines PowerPoint Vortrages erläutern. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Die interessierte Bürgerschaft ist herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Noch bis zum 12. September werden die von der Jury ausgewählten fünf Entwürfe auf Stellwänden im Foyer des Rathauses präsentiert und können dort zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Am 27. September trifft dann der Gemeinderat die Entscheidung. Für den 27. Januar 2013 – dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – ist die Einweihung auf dem Platz zwischen Rathaus und Hotel Adler Post vorgesehen. Alle weiteren Informationen zu den ausgewählten Entwürfen, der Besetzung der Jury und zum Hintergrund des Verfahrens sind im Internet unter www.schwetzingen.de abrufbar. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

Der SPEYER-KURIER berichtete bereits über fünf Entwürfe.

03.09.2012


“Sie gehörten zu uns...” Schwetzingen gedenkt mit einem Mahnmal den Opfern der nationalsozialistischen Willkürherrschaft

Fünf Entwürfe werden im Rathaus gezeigt

cr. Schwetzingen. Die Schwetzinger Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus - sie ist ihrer Verwirklichung einen guten Schritt näher gerückt. Im Foyer des Rathauses können derzeit während der üblichen Öffnungszeiten die von einer fachkundigen Jury aus 72 Entwürfen ausgewählten Arbeiten besichtigt werden, ehe sie dann im Rahmen eines Bürgertermins am 12. September im “Palais Hirsch” die interessierte Öffentlichkeit noch einmal eingehender begutachten kann. Am 27. September wird dann der Gemeinderat die abschließende Entscheidung darüber treffen, welcher der Entwürfe zur Ausführung kommen wird - für den 27. Januar 2013 - dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - ist die Einweihung des Mahnmals auf dem Platz zwischen Rathaus und dem Hotel “Adler Post” vorgesehen.

Bis 15. Juni lief die öffentliche Ausschreibung für das Mahnmal. Am 9. Juli tagte die vom Gemeinderat der Stadt eingesetzte Jury unter der Leitung von Kurator Dr. Dietmar Schuth vom Kunstverein Schwetzingen, externen Experten, Vertretern der Fraktionen und der Verwaltung, die entsprechend dem im Frühjahr festgelegten Verfahren eine Endauswahl von 5 Entwürfen zu treffen hatte.

Diese fünf nunmehr in die öffentliche Diskussion mit der Bürgerschaft geschickten Arbeiten sind:

“Die große Lilie” von Bernd Münster und Michael Ziercke, Kiel,

“Spurenfeld” von Reinhard Krehl und Carsten Busse, Leipzig,

“Spiegel der Geschichte”, von Matthias Braun, Würzburg,

“Kaddisch” von Marion Anna Simon, Köln

“Gebrochenen Leuchten” von Anika Gründel, Florian Kirfel und Johanna Meibohm, Weimar


Diese Auswahl wurde von der elfköpfigen Jury aus sechs städtischen und fünf Fachjuroren vorgenommen. Im einzelnen gehörten dieser Jury an:


Die Städtische Juroren:

Dr. René Pöltl, Jurist - Oberbürgermeister der Stadt Schwetzingen

Dr. Walter Manske, Diplom-Biologe - Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat

Herbert Nerz, Gärtnermeister - Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat

Dr. Jürgen Grimm, Rechtsanwalt - Fraktionsvorsitzender des Schwetzinger Wählerforums 97 e.V. im Gemeinderat

Elfriede Fackel-Kretz-Keller, Sozialversicherungsfachangestellte - Stadträtin Freie Wähler Vereinigung (FWV) und

Joachim Kresin, Diplom-Archivar - Leiter des Stadtarchivs Schwetzingen


Dazu die Fachjuroren:

Dr. Barbara Gilsdorf, Kunsthistorikerin - Kulturreferentin der Stadt Schwetzingen.

Prof. Hans Gercke, Kunsthistoriker - Leiter des Heidelberger Kunstvereins von 1970 bis 2006 und Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg.

Susanne Weiß, Diplom-Museologin - Leiterin des Heidelberger Kunstvereins seit 2012 und

Prof. Dr. Edgar Wolfrum, Historiker - Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Heidelberg.


Kurator

Dr. Dietmar Schuth M.A., Kunsthistoriker - Künstlerischer Leiter der Kunstvereine Schwetzingen und Worms.


Mit dem Mahnmal will die Stadt an die Schwetzinger Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Dabei soll an alle Opfer des nationalsozialistischen Terrors gedacht werden - jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, politische Gegner der Nazis, Widerstandskämpfer und Homosexuelle - alle, die verfolgt und ermordet wurden. Zahllose ausländische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene - die Quellen sprechen von 2.500 Personen, von denen 1.550 namentlich bekannt sind - wurden in Schwetzingen als Zwangsarbeiter missbraucht, einige davon verstarben in der Stadt. Insgesamt sind für den Zeitraum von 1933 bis 1945 etwa sechzig Todesopfer bekannt.

Vor der sogenannten “Machtergreifung” im Jahre 1933 lebten knapp 90 Bürger jüdischen Glaubens in der kleinen Residenzstadt, von denen die meisten schon vor 1940 in die benachbarten Großstädte abwanderten. 1940 wurden die letzten fünf Juden aus Schwetzingen in das Internierungslager Gurs am Fuße der französischen Pyrenäen deportiert, von wo aus sie 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt und dort getötet wurden.

Nach dem Krieg erinnerte nur noch der bis heute bestehende jüdische Friedhof an die reiche Geschichte der kleinen jüdischen Gemeinde in Schwetzingen - die Synagoge - in der nach ihr benannten Synagogengasse - der heutigen Invalidengasse - war, wie die meisten jüdischen Gotteshäuser, bereits in der Reichspogromnacht niedergebrannt worden, so dass die verbliebenen Juden ihre Gottesdienste in wechselnden Bethäusern in privaten Anwesen, u.a. aber auch im nördlichen Zirkelsaal des Schlosses abhalten mussten.

Erst durch ein Schülerprojekt unter dem Titel “Sie gehörten zu uns...” wurde im Jahr 1979 die Erinnerung an die jüdischen Mitbürger der Stadt und ihr bedeutsames kulturelles wieder belebt. Dies war wohl auch der Ausgangspunkt für die Überlegungen für eine Erinnerungsstätte, das jetzt in die Endphase seiner Realisierung einmündet.

Das Mahnmal, für dessen Ausführung der Schwetzinger Gemeinderat eine Summe von 25.000 Euro bereitgestellt hat, soll die Inschrift tragen:

"Im Gedenken an die Schwetzinger Opfer des Nationalsozialismus und zur Mahnung an die Wahrung der Demokratie, der Menschenrechte und der Grundrechte.

Für die Schwetzinger Bürgerschaft - Der Gemeinderat und der Oberbürgermeister am 27. Januar 2013".

30.08.2012


“Lieber den direkten Gedankenaustausch suchen, als nur Papiere hin- und herschieben”

Regierungspräsidentin Nicolette Kressl zu Gast auf den Konversionsflächen in Schwetzingen

von Gerhard Cantzler

Sie werden in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren noch so manches gemeinsame Problem zu bewältigen haben, die beiden kurpfälzischen Nachbarstädte Speyer und Schwetzingen. Eines davon: Die Konversion - in Speyer durch den Verlust der Spezialpioniere der Bundeswehr in der Kurpfalzkaserne, in Schwetzingen durch den bereits vollzogenen Abzug der US-amerikanischen Streitkräfte aus ihren militärischen Liegenschaften in den Tomkins- und Kilbourne Baracks. Das wurde heute nachmittag einmal mehr beim Antrittsbesuch der zum 1. Juni dieses Jahres frisch ernannten neuen Präsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Nicolette Kressl (SPD), deutlich.

Gemeinsam mit Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, seinem 1. Bürgermeister Dirk Elkemann, Stadtbaumeister Mathias Welle und Pressesprecher Wolfgang Leberecht war die Präsidentin heute auf das Gelände der Kilbourne-Kaserne im Norden der Festspielstadt gekommen, wo Dr. Pöltl ihr die besondere Problematik der anstehenden Konversion in Schwetzingen erläuterte. Gut 70 ha Flächen - etwa so viel wie der Schwetzinger Schloßgarten umfasst - müßten im Laufe der nächsten Jahre überplant und einer neuen Nutzung zugeführt werden, stellte Dr. Pöltl dabei heraus - 1,5 ha davon auf dem kleineren Areal der Kilbourne-Kaserne, der weitaus größere Teil auf der Liegenschaft der Tomkins-Barraks. Beide Fläche, so machte der Oberbürgermeister deutlich, seien von zum Teil hochwertigen Wald- und Naturdünenflächen umgeben, deren zukünftige Widmung derzeit überprüft werde. “Wir wollen alle Maßnahmen im Einklang mit der umgebenden Natur angehen”, stellte Dr. Pöltl dazu heraus. Dazu sei bei jedem Schritt die enge Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium unabdingbar. “Wir habe in der Vergangenheit von den Regierungspräsidenten viel Unterstützung erfahren und sind uns eigentlich sicher, dass das auch künftig so sein wird”.

Für das Areal der Kilbourne Baracks könne sich die Stadt, so ihr Oberbürgermeister, eine vorrangig notwendige Wohnbebauung vorstellen. Immerhin habe die Stadt in den vergangenen zehn Jahren mangels flächenmäßiger Entwicklungsmöglichkeiten rund 1.000 Einwohner verloren, “das war ein schwerer Aderlass, den wir jetzt hier vielleicht kompensieren können”. Für die weitaus größere Fläche der Tomkins-Kaserne komme eine solche Nutzung allerdings eher nicht in Frage - hier biete sich, ähnlich dem Gelände des ehemaligen Reichs- und Bundesbahn-Ausbesserungswerkes eine Gewerbenutzung an.

Für die vorrangige Klärung der ökologishen Fragen sprach sich auch die neue Regierungspräsidentin - zuletzt Mitglied im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Rastatt und in der Zeit der Großen Koalition Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium - aus: “Es war schon spannend, zu erfahren, wie viele FFH (Flora-Fauna-Habitat d.Red.)-Flächen es hier auf dem Gelände gibt - wie viele seltene Tier- und Pflanzenarten hier leben”. Danach müsse dann der Flächenbedarf der Stadt für neue Wohnnutzungen geklärt werden, so Nicolette Kressl, die darauf verwies, dass die neue baden-württembergische Landesregierung überaus zurückhaltend mit dem künftigen Flächenverbrauch umgehen wolle. Stadt und Regierungspräsidium müßten deshalb auch bei der Planung neuer Wohnquartiere Schritt für Schritt und in enger Abstimmung und überaus behutsam vorgehen: “Dabei sollten wir uns lieber zusammensetzen und reden als nur Papiere hin- und herschieben”, sprach sie sich für eine pragmatische, sachorientierte Herangehensweise aus.

Dass die neue Regierungspräsidentin ihre Aufgabe durchaus auch grenzüberschreitend zu verstehen scheint, mag sicher auch der Umstand unterstreichen, dass sie sich von ihrem Besuch in Schwetzingen aus unmittelbar über den Rhein zu einem Gedankenaustausch mit ihrem rheinland-pfälzischen Kollegen, dem Präsidenten der Struktur und Genehmigungsdirektion SGD in Neustadt/Weinstraße, Dr. Hans-Jürgen Seimetz, aufmachte. Gemeinsame Überlegungen zu gleichartigen Problemen - sicher ein guter Weg in die Zukunft. Foto: gc

28.08.2012


Neuer Seniorenwegweiser des Kreises ab sofort im Generationenbüro erhältlich

„Älter werden im Rhein-Neckar-Kreis“ lautet der Titel des Seniorenwegweisers, der vom Kreisseniorenrat komplett neu aufgelegt wurde. Dieser kann ab sofort kostenlos im Generationenbüro der Stadt Schwetzingen abgeholt werden.

Auf 78 Seiten gibt es eine Fülle von Tipps, Hilfen und Freizeitangeboten rund ums Thema älter werden. Vereine, Verbände und andere Leistungsanbieter haben ein Netz von Beratungsstellen und Angeboten geschaffen. Senioren und Angehörige finden hier ergänzend zu den persönlichen Beratungsangeboten viele wichtige und wertvolle Informationen.

Das Generationenbüro am Schlossplatz 4 ist montags, dienstags von 8-12 Uhr und donnerstags von 8-12 und 14-18 Uhr geöffnet.
Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

09.08.2012


Reisezentrum Schwetzingen: Samstags künftig geschlossen

Aufgrund der stark zurück gegangenen Kundenfrequenz am Schalter wird das Reisezentrum Schwetzingen im Bahnhof künftig samstags geschlossen sein. Gleichzeitig verlängert sich die Mittagspause montags bis freitags um 15 Minuten (jeweils 12-13 Uhr). Dies konnte Manfred Bradel, Leiter des Vertriebsservices Baden-Württemberg der DB Vertrieb GmbH, Oberbürgermeister Dr. René Pöltl vorab im persönlichen Gespräch erläutern.

„Ich machte deutlich, wie wichtig ein persönlicher Service gerade auch für die älteren Bürgerinnen und Bürger, die sich mit den modernen Automaten oft schwer tun, immer noch ist“, sagte Pöltl. Er sei deswegen froh, dass die Öffnungszeiten unter der Woche auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben sollen. Gleichzeitig musste er einräumen, dass die Umsatzzahlen am Samstag wirklich so gering waren, dass ein Betrieb schwer zu rechtfertigen sei.

Ein Großteil der Kunden benutzt in der Praxis die vorhandenen Automaten, mit denen die Fahrplanauskunft, der Kartenverkauf, die Sitzplatzreservierung und das Abholen vorbestellter Karten möglich ist. Die Bahn weist darauf hin, das für Kunden auch die Reisebüros in der Carl-Theodor-Straße 1 und in der Friedrichstraße 33 als Agenturpartner zur Verfügung stehen.

Für interessierte Gruppen, z.B. Senioren, bietet die Bahn auch Schulungen zur Bedienung der Fahrkartenautomaten an. Sollte sich genügend Nachfrage zeigen, ist die Stadt gerne bereit, dies gemeinsam mit der Bahn vor Ort zu organisieren. Anmeldungen sind unter automatenschulungen-bw@deutsche-bahn.com bzw. telefonisch unter 0711 22785214 möglich.

Montag bis Freitag ist das Kundenzentrum weiterhin von 8 -12 Uhr und 13-17 Uhr geöffnet. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

03.08.2012


Volksbank in Schwetzingen unterstützt Johanniter-Ferienprogramm LILALU

Unter dem Motto "Bildung! Lernen! Spielend!" veranstaltet auch die Stadt Schwetzingen ein Ferienprogramm.

Hierbei werden verschiedene Workshops im Zeitraum vom 27. August bis 2. September angeboten, die alle im Hebel-Gymnasium stattfinden. "Das Konzept verknüpft schulische und außerschulische Bildung an Ganztagsschulen mit den ganzheitlichen Methoden der ästhetischen und künstlerischen Bildung am Beispiel der darstellenden Kunst (Kultur-, Theater-, Musik-, Tanz-, Kunst-, Moto- und Zirkuspädagogik)". Insbesondere zielt das Johanniter-Projekt LILALU auch auf Integration und Inklusion als Zielperspektive an der Ganztagesschule ab.

Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sollen finanzielle Unterstützung erhalten. Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz fördert das diesjährige Ferienprogramm mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

01.08.2012


Ja, die sinn’ mit’m Radel do - Schwetzinger auf Besuchstour bei ihren Speyerer Nachbarn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadtführung und Brezelfestbesuch befestigen langjährige Freundschaft

Eine Reportage von Gerhard Cantzler

Samstag, 09.30 Uhr: Schlossplatz Schwetzingen - Kulturzentrum “Palais Hirsch”: Gut hundert Augenpaare sind sorgenvoll gen Westen zum Himmel gerichtet - “Wird das Wetter halten?” - “Werden wir einigermaßen trocken bis nach Speyer kommen?” Der dicht bewölkte Himmel und der Wetterbericht verheißen eigentlich nichts Gutes - dennoch: Die schon zu einer kleinen Tradition gewordene Radtour von Schwetzingen nach Speyer - im zweijährigen Turnus mit dem Gegenbesuch der Speyerer in der Spargelmetropole - beginnt: Gut hundert Radler unter Anführung von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl nebst “Sohnemann” Dominik steigen in die Pedale und strampeln los.

45 Minuten später - um 10.15 Uhr: Am Flugplatz Herrenteich des Segelflugsportvereins Schwetzingen - auf Hockenheimer Gemarkung übrigens - trifft die “Spitzengruppe” der Tour ein - besonders ambitionierte Radler halt, die sich im Biergarten vor dem Vereinsheim niederlassen - immer noch skeptisch allerdings, ob der Himmel wohl auch weiter “halten” wird.

Als dann, Minuten später, das “Hauptfeld” auf den Flugplatz einbiegt, lugen aber bereits die ersten Sonnenstrahlen durch den wolkenverhangenen Himmel. OB Dr. Pöltl hat für alle Teilnehmer der fröhlichen Radtour Rindswürste mit Brötchen und Senf richten lassen - dazu Getränke nach Wunsch - Wein, Bier, Kaffee oder Erfrischungsgetränke. Gestärkt machen sich die Pedalritter

um 11.00 Uhr wieder auf den Weg: Frei nach dem “Götz von Berlichingen” - nicht was Sie jetzt denken, liebe Leserin, lieber Leser, sondern der Goethe’schen Aufforderung folgend - “Macht Euch auf nach Speyer ...” schwingen sich beschwingte Radler wieder in die Sättel ihrer Drahtesel. Über den Weiler Siegelhain (schon wieder Hockenheim!) nähert sich die inzwischen weit auseinander gezogene Radfahrer-Schlange dem Rheinufer am Lußhof und rüstet sich für die erste “Bergetappe” dieses Tages, den Aufstieg zur Speyerer “Salierbrücke”. Der Anstieg hinauf zur Brücke und heftiger, zum Teil böiger Gegenwind fordern der Truppe alles ab , so dass viele am Ende froh sind, als sie auf dem Parkplatz hinter dem Speyerer “Naturfreundehaus” endlich Pfälzer Boden unter den Füßen haben.

11.30 Uhr: Immer noch trocken - im Gegenteil - die sonnigen Abschnitte werden immer länger, als der badische Radler-Pulk durch die Klipfelsau, wo sich die Messebeschicker gerade für einen neuen - hoffentlich trockenen und damit erfolgreichen - Brezelfesttag rüsten, zum Domhügel rollt. Als sie auf dem Domplatz um die Ecke in die Maximilianstraße einbiegen, fühlt sich die Sonne sogar “verpflichtet”, aus voller Lust zu strahlen.

11.50 Uhr: Vom Balkon des Rathauses herab grüßt Oberbürgermeister Hansjörg Eger die Freunde “vunn de annere Rhoiseit” - aus dem Badischen. Die versorgen - nach Jahrhunderte altem Brauch - noch rasch ihre Drahtesel - “Erst das Tier, dann der Reiter!”, um dann im Hochgefühl, eine ansehnliche sportliche Leistung hinter sich gebracht zu haben in den Historischen Speyerer Ratssaal einzuziehen.

Und dann - auf dem Weg dorthin - fielen doch noch ein paar Regentropfen, wohl nur, um zu beweisen, dass der Wetterbericht irgendwie halt doch recht hat, der für die Brezelfesttage durchgehend regnerisches Wetter vorhergesagt hatte.

Im Historischen Ratssaal begrüßte Hansjörg Eger dann die Gäste, umarmte seinen Schwetzinger Kollegen lange und herzlich - dankbar wohl auch, dass alle Teilnehmer dieser “Fern-Fahrt” wohlbehalten und “ohne Verletzungen oder Verluste” in Speyer angekommen seien - an einem Wochenende zudem, an dem die Speyerer ihr Nationalfest, das “Brezelfest”, feiern dürfen.

Unter dem Motto “unverhofft kommt oft” konnte Eger zu diesem Anlass, quasi als Überraschungsgast, Generalmajor Barbara J. Faulkenberry von der US Air Force begrüßen, die - verantwortlich für alle logistischen Aufgaben und Versorgungsfragen der Nato in Afrika und Vorderasien - in Speyer das Spezialpionierbataillon 464 in der Kurpfalz-Kaserne besucht hatte, mit dem sie in Afghanistan schon seit Jahren Seit an Seite zusmmenarbeitet.

Begeistert von Speyer und überrascht, dort heute auf so viele Schwetzinger zu treffen, von denen sie viele noch aus ihrer Heidelberger Zeit her kennt - aber vielleicht auch angelockt vom derzeit in der Stadt “tobende” Brezelfest entschloss sich die hohe Offizierin spontan, ihren Aufenthalt wenigstens so weit auszudehnen, dass sie an einem geführten Stadtrundgang mit Peter Ellspermann und an einer kleinen Tour übers Brezelfest teilnehmen konnte.

In seiner Begrüßungsadresse bedauerte es Hansjörg Eger, dass Schwetzingen mit seinen Bemühungen, Schloss und Schlosspark in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufnehmen zu lassen, nicht habe reussieren können. “Dies wird aber unserer guten Nachbarschaft und unserer langjährigen Freundschaft keinen Abbruch tun”, versicherte er seinem Kollegen Dr. René Pöltl und erinnerte an die großen Erfolge, die auch in diesem Jahr wieder die Schwetzinger Festspiele mit ihren Konzerten auch in Speyer hätten feiern können.

Den Schwetzinger Gästen, von denen sich viele dazu bekannten, regelmäßig nach Speyer zu kommen, wünschte Eger - nach einer ersten Erfrischung sowie dem Genuss der einen oder anderen Brezel - doch noch so manchen neuen Eindruck in der Stadt sowie fröhliche Stunden auf dem Speyerer Nationalfest. Ihnen allen aber, dass der Wind an diesem Tag nicht drehen werde, “denn dann haben Sie wenigstens bei der Heimfahrt Rückenwind”...

“Den Dom fest vor Augen, den Wein schon im Kopf und die Freundschaft mit den Speyerern im Herzen sind wir heute wieder gerne über den Rhein gekommen”, erwiderte Dr. René Pöltl die Begrüßung und sprach sich für eine weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen Speyer und Schwetzingen aus. “Darüber sollten wir schon bald und sehr intensiv miteinander reden”, rief der Schwetzinger Oberbürgermeister seinem Speyerer Kollegen zu und überreichte ihm als Dank für die Gastfreundschaft Speyers an diesem Tag einen druckfrischen, neuen Bildband über das “Schwetzinger Rokokotheater” - eines der bezauberndsten Hofopernhäuser im französischen Stil. “Dort und in unseren Schlossgarten zieht es die Speyerer - wie wir wissen - immer wieder hin - so wie es uns immer wieder in Eure schöne Stadt und in Euren Dom zieht”. Foto: gc; pem

Zum Video - produziert von meikel.tv

Der SPEYER-KURIER sagt DANKE an meikel.tv

16.07.2012


Ein Hauch von Glyndebourne im Schwetzinger Schlossgarten

Ensemble des Nationaltheaters Mannheim beschließt Mozartsommer 2012 mit zauberhafter Soirée

pm. Schwetzingern. Ein Hauch von Glyndebourne, Tanglewood oder Spoleto wehte durch den Schwetzinger Schlossgarten, als Maestro Dan Ettinger am Sonntag abend den Taktstock hob zu einem musikalischen Erlebnis der ganz besonderen Art: Gemeinsam mit seinem prächtig disponierten Orchester vom Nationaltheater Mannheim und Mitgliedern des Solistenensembles der Mannheimer Oper zelebrierte er für die gut 5.000 Besucher in der lauen Schwetzinger Sommernacht das Abschlusskonzert des Mannheimer Musiksommers 2012 mit einer zauberhaften Soirée vor der betörend schön illuminierten Kulisse des Schwetzinger Schlosses - gekrönt von einem abschließenden Synchron-Feuerwerk zur mitreißenden Konzertmusik von Rossini's "La gazza ladra" Ouvertüre.

Sicherlich ein weiterer musikalischer Höhepunkt die “Hymne” aller Klassik-open-air-Festivals, dem Marsch “Pomp and Circumstances” von Edgar Elgar - fester Schlusspunkt auch bei den legendären Londoner ”Last nights of the proms”.

Dem “mozärtlichen” Anlass angemessen bestimmten Werke des Salzburger Großmeisters der Kompositionskunst den ersten Teil des reichhaltigen Programms - Bravourstücke - Ohrwürmer fast, durch die Mozart’sche Meisterwerke zum musikalischen Allgemeingut geworden sind: Solo-“Schmankerl” wie die atemberaubende Koloraturarie der Königin der Nacht “der Höllen Rachen kocht in meinem Herzen” aus der “Zauberflöte” - von Iride Martinez zupackend, mit halsbrecherischer Technik und mit großer Dramatik dargeboten; sodann Bryan Boyce mit der schelmisch-spitzbübisch und mit großem schauspielerischen Impetus vorgetragene Arie “Ein Mädchen oder Weibchen” aus der gleichen Meisteroper Mozarts - dazu, in ganz anderem, lyrischen Ton die Arie der Elettra “D’Oreste, d’Aiace” aus “Idomeneo” und schließlich mit dem Rondo der Donna Anna aus Mozarts “Don Giovanni” - von Cornelia Ptossek berührend-ausdrucksstark präsentiert. Sie kontrastierten mit großen Ensemble-Stücken des genialen Menschheits-Musikers, in denen er mit kunstfertigen musikalischen Verwebungen seine hochdifferenzierte Kompositionskunst stets ganz besonders eindrucksvoll umsetzen konnte.

Gioacchino Rossini, Camille Saint-Saens, Gaetano Donizetti und Georges Bizet - sie bestimmten dann den zweiten Teil dieses außergewöhnlichen Konzertes, bei dem die Solisten noch einmal ihr ganzes Können auffahren konnten, ehe dann das Orchester des Nationaltheaters Mannheim mit der Ouvertüre zur Oper “Die seidene Leiter” von G. Rossini zu dem eindrucksvollen, mit vielen Effekten durchkomponierten Musikfeuerwerk überleiten konnte. Wasserfälle aus Feuer, Blitze, Installationen auf der Erde, an den Springbrunnen und an den Fassaden des Schlosses ergänzten auf betörende Weise das Höhenspektakel und die Gesamtillumination des Schlosses.

Der international renommierte Pyrotechnik-Künstler Renzo Cargnelutti wurde für diese Inszenierung vom Publikum ebenso dankbar-begeistert gefeiert wie Moderator Christian “Chako” Habekost - er führte in gewohnt humorvoll-hintergründiger Weise durch den Abend - sowie das gesamte hochkarätige musikalische Ensemble unter Generalmusikdirektor Dan Ettinger. Rauschender Beifall für sie alle nicht nur aus den vorderen, “teuren” Sitzreihen, sondern auch von den “billigen Plätzen” im Hintergrund - den “Liege”-Wiesen im weiten Schloßpark, wo es sich - im besten englischen Country-Style - Picknickgruppen bequem gemacht hatten. Und um auch daraus eine kleine Tradition zu begründen, wurden die drei schönsten Gruppen von einer Jury unter Leitung von Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl mit wertvollen Preisen prämiert.

Chapeau ! - Ein ganz großes Lob deshalb den Veranstaltern für diesen Abend: Den Agenturen “Roth & friends” und “Yellow Concerts”, den unaufgeregt agierenden Organisatoren der Großveranstaltung, die dafür sorgten, dass alles reibungslos klappte und selbst das Wetter - bis auf ein paar wenige, abkühlende Regentropfen - mitspielte, dem Nationaltheater Mannheim für die musikalisch vorbildliche Gestaltung dieses Konzerts am Ende eines insgesamt gelungenen Festivals und schließlich der Verwaltung der “Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg”, die sich - was so nicht überall möglich wäre - auf ein solches künstlerische Abenteuer eingelassen hatte.

Sie alle sollten aus diesem Konzertabend die einzig richtige Lehre ziehen und eine feste Einrichtung daraus machen - nicht zuletzt, weil eine solch stimmungsvolle Sommernacht auch bei denjenigen Zeitgenossen Freude an klassischer Musik wecken könnte, die diesem Genre ansonsten eher fern stehen. Foto: pem

09.07.2012


„Mitmachen lohnt sich“

Aktion von ADFC und AOK

Wer täglich eine halbe Stunde Fahrrad fährt, ist pro Jahr einen Tag weniger krank und steigert seine Lebenserwartung um 40 Prozent. Den besten Einstieg in die regelmäßige Bewegung bietet die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Gesundheitskasse AOK. Wer in der Zeit vom 1. Juni bis zum 31. August 2012 an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit kommt oder sein Fahrrad in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzt, gewinnt nicht nur Fitness, sondern hat auch Chancen auf wertvolle Gewinne.

Im Schnitt reicht es also, in den Sommermonaten alle drei Tage in den Sattel zu steigen, um Gesundheit, Klima und der eigenen Haushaltskasse etwas Gutes zu tun. ADFC und AOK rufen 2012 bereits zum elften Mal zu ihrer gemeinsamen Gesundheitsaktion auf. Die Teilnehmerzahl ist mit zuletzt 172.000 Radfahrern kontinuierlich gestiegen. Die Teilnehmer legten zusammen genommen 2011 fast 20 Millionen Kilometer zurück.

Gemeinsam macht die Aktion noch mehr Spaß, so dass sich in den Betrieben oftmals kleine Teams für „Mit dem Rad zur Arbeit“ anmelden. Mitmachen kann man aber auch allein. Zudem können die Teilnehmer wieder kreativ werden und beim T-Shirt-Wettbewerb mitmachen.

Mitmachen ist denkbar einfach: Man muss sich nur auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/baden-wuerttemberg/ registrieren. Den Aktionskalender können die Teilnehmer online ausfüllen oder die Papierversion nutzen, die es bei der AOK vor Ort gibt. Die ausgefüllten Kalender senden die Teilnehmer nach Aktionsschluss an die AOK zurück, die dann wertvolle Preise von Sponsoren verlost. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

Faltblatt zum ausdrucken:

09.07.2012


Sommerfest im Kindergarten Spatzennest

Wenn ich glücklich bin, weißt du was? Ja, dann hüpf ich wie ein Laubfrosch durch das Gras.“ Mit diesem fröhlichen Lied und der Geschichte vom kleinen ICH bin ICH begrüßten die Kindergartenkinder zahlreiche Gäste auf dem diesjährigen Sommerfest, das am 30. Juni stattfand.

Bei herrlichem Sonnenschein und bester Laune malten die Kinder Ganzkörperbilder und versuchten sich am Fühlsockenmemory. Geheimnisvolle Glockenklänge drangen aus der Forscherecke. Sportlich betätigen konnten sich alle großen und kleinen „ICHs“ beim Sommerski-Parcours. Ein Quiz zum Motto, verbunden mit tollen Gewinnen am Glücksrad begeisterte alle.

Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern mit einem vielfältigen Kuchen- und Salatbuffet. Maultaschen, frisches Popcorn direkt aus der Popcornmaschine und leckeres Eis vom fahrenden Eiswagen rundeten das Geschmackserlebnis ab. Stadt Schwetzingen, Presse

05.07.2012


“Defer” für Schwetzingen - UNESCO setzt Entscheidung über Aufnahme von Schloss und Schlosspark auf die Welterbeliste aus

OB Dr. Pöltl: “Müssen weiteres Vorgehen in aller Ruhe bedenken”.

von Gerhard Cantzler

Mit durchaus gemischten Gefühlen sind jetzt die Mitglieder der gemeinsamen Delegation der Stadt Schwetzingen und des Landes Baden-Württemberg aus der russischen Metropole St. Petersburg nach Deutschland zurückgekehrt. Im ehemaligen Duma-Palast der Zarenstadt an der Newa, die zur Zeit auch ihre”weißen Nächte” feiert, hatten sie in den letzten acht Tagen in unzähligen Gesprächsrunden versucht, das Schwetzinger Schloss samt dem dazu gehörenden Schlosspark auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufnehmen zu lassen. Kurz nach seiner Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt/Main sprach der SPEYER-KURIER darüber mit Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, der sich zunächst grundsätzlich erfreut darüber zeigte, dass der gemeinsame Aufnahmeantrag der deutschen UNESCO-Kommission, der Stadt und des Landes nicht grundsätzlich abgelehnt worden sei, wie es sieben der insgesamt 22 Mitglieder des Komitees - u.a. aus Afrika, Südamerika, aus Estland und der Schweiz - auf dieser 36. Sitzung des UNESCO-Welterbekommittees gefordert hatten. Dem stand nämlich ein ähnlich stark unterstützter Antrag von Mitgliedern des Komitees insbesondere aus dem arabischen Raum gegenüber, die eine sofortige Aufnahme von Schloss und Schlosspark auf die Liste durchzusetzen versuchten.

Hauptargument gegen die Aufnahme Schwetzingens sei die große Zahl von Schlössern und Parks in Europa und speziell auch in Deutschland gewesen, die bereits Zugang auf die UNESCO- Welterbeliste gefunden hätten, berichtete Dr. Pöltl. “Dem konnte man wenig entgegen halten, zumal es kaum möglich war, diesen Delegierten die Einzigartigkeit von Schloss und Schlossgarten in Schwetzingen zu vermitteln”, so der Oberbürgermeister, der sich tief beeindruckt zeigte von den konzentrierten und sachlichen Diskussionen zwischen den rund 1.000 Delegierten aus aller Welt. “Insbesondere die sehr ernsthaften und zum Teil emotionalen Verhandlungen über die Aufnahme der Geburtskirche Jesu Christi in Bethlehem auf die Welterbeliste werden mir in bleibendeer Erinnerung bleiben”, bekennt Dr. Pöltl.

“Von morgens 8:30 Uhr bis 19.00 Uhr am Abend sassen wir täglich in der Sitzung - an den Abenden gab es dann viele weitere Veranstaltungen, bei denen wir versuchten, unsere Position den Delegierten in vielen Einzelgesprächen nahe zu bringen”, so der Oberbürgermeister, der bei der Reise von Andreas Falz, Prof. Dr. Michael Goer und Prof. Dr. Hartmut Troll als Vertreter des Landes begleitet wurde.

Zu der Entscheidung, die für die Schwetzinger Delegation am Ende doch überraschend gekommen sei, habe vielleicht auch der Umstand beigetragen, dass einzelne Mitglieder des Komitees nach ihrer Entscheidung, das “Markgräfliche Opernhaus” in Bayreuth auf die Welterbeliste zu setzen, das Gefühl gehabt haben könnten, dass damit für diese Sitzungsrunde genügend “deutsche Objekte” berücksichtigt worden seien.

Nach einem weiteren, eindreiviertelstündigen Beratungsmarathon jedenfalls entschieden sich die Delegierten des Welterbekomitees in ihrer heutigen Sitzung dafür, keine abschließende Entscheidung über den Schwetzinger Antrag zu treffen. Sie stimmten statt dessen einstimmig für ein “defer” - ein Verschieben der Entscheidung und damit für ein Anheben der Dringlichkeit des Schwetzinger Antrages um eine Stufe. So solle Schwetzingen und demLand Baden-Württemberg die Gelegenheit offen gehalten werdenl, einzelne Gesichtpunkte des Antrages zu überarbeiten und dann gegebenfalls noch einmal der Komitee vorzulegen.

Denn in der Sitzungswoche sei auch deutlich geworden, so Dr. Pöltl, dass Details des Antrags - insbesondere zur der einzigartigen Gartenmoschee - der letzten ihrer Art in Europa auf breite, internationale Sympathie gestoßen seie -, insbesondere in der arabischen Welt. Schwetzingen solle jetzt in Ergänzung seines Antrages die Bedeutung und Stellung dieser Gartenmoschee noch einmal genauer herausarbeiten und präzisieren.

“Willkommen in der nächsten Runde” - so hätten viele Delegierte die Schwetzinger Vertreter heute mit großer Sympathie zum “Weitermachen” ermutigt, so berichtete Dr. Pöltl, dem zum “Weitermachen” .

"Was die heutige Entscheidung von St. Petersburg für uns bedeutet und wie wir jetzt weiter vorgehen werden - das müssen wir gründlich überlegen und uns dafür auch die gebotene Zeit nehmen", ist sich der Oberbürgermeister mit den Landesvertretern einig. Foto: pem; Stadt Schwetzingen

Welterbeantrag Schwetzingen - Antrag aufgeschoben

St. Petersburg- „Schwetzinger Welterbeantrag: Keine abschließende Entscheidung

Nach einem eindreiviertelstündigem Beratungsmarathon über den Schwetzinger Antrag wurde in der heutigen Sitzung des Welterbekomitees in Petersburg keine abschließende Entscheidung getroffen. Stadt und Land Baden-Württemberg erhalten Gelegenheit, einzelne Punkte des Antrags zu überarbeiten und noch einmal vorzulegen.

In der Sitzung wurde deutlich, dass Details des Antrags, insbesondere die Gartenmoschee, vielfach auf große Sympathie stoßen, insbesondere in den arabischen Staaten. Gleichzeitig hatte es der Antrag schwer, weil die negative Vorbewertung des internationalen Rates für Denkmalpflege (ICOMOS) in der Beratung zur Debatte stand. Der ICOMOS-Antrag auf Ablehnung Schwetzingens erhielt am Schluss der Aussprache erfreulicherweise nicht die erforderliche Mehrheit. Nachdem vielfach der Wunsch geäußert wurde, die Bedeutung und Stellung der Gartenmoschee im Schwetzinger Antrag nocheinmal genauer zu untersuchen und herauszustellen, räumt das Welterbekomitee jetzt diese Chance ein.

„Was das für uns bedeutet und wie wir jetzt weitermachen, dafür müssen wir uns jetzt die gebotene Zeit nehmen“, ist sich Oberbürgermeister Dr. René Pöltl mit den weiteren Landesvertretern der gemeinschaftlichen Delegation, Andreas Falz, Prof. Dr. Michael Goer und Prof. Dr. Hartmut Troll, in einer ersten Reaktion einig.“ Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

01.07.2012


“Sparen beim Fahren”: Der bewussterer Umgang mit dem Automobil spart Autofahrern jährlich hohe Kosten

SPEYER-KURIER bei Spritspar-Training in Schwetzingen

von Gerhard Cantzler

“Sparen beim Fahren” - unter dieses Motto hätte man das Spritspar-Training stellen können, an dem jetzt elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Schwetzingen in zwei Gruppen auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl teilnahmen. Sie alle - erfahrene Autofahrer und tagaus, tagein mit dem Dienstwagen und, mit unterschiedlicher Intensität, auch im Privatauto unterwegs - waren vor diesem Training fest davon überzeugt, zu wissen, wie man “vernünftig” fährt, um keinen Treibstoff sinnlos durch den Auspuff zu “jagen”. Um so überraschter waren sie, als ihnen am Ende der gut vierstündigen Trainingseinheit Dipl.-Ing. Ulrich Pfeiffer, Geschäftsführer der Eco Consult in Schwetzingen und Fahrtrainer an diesem Tag mitteilen konnte, dass sie unter Beachtung einiger einfacher Regeln den Spritverbrauch in ihrer Gruppe gegenüber ihrem bisherigen Fahrstil im Durchschnitt um 21,6 % Prozent gesenkt hatten.

Doch der Reihe nach: Nach einem kurzen Briefing im Schwetzinger Rathaus, bei dem es unter anderem auch um Alternativen zum Autofahren ging wie die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ums Radfahren oder zu Fuß gehen - wo die Bildung von Fahrgemeinschaften oder die Nutzung von Car-Sharing-Angeboten angesprochen wurden, machten sich die Teilnehmer der zweiten Sechsergruppe des Seminars am nachmittag auf eine erste definierte Strecke, die Stadtverkehr, Landstraßen und Schnellstraßen umfasst. Hier sollten die Fahrerinnen und Fahrer so fahren, wie sie es bisher gewohnt waren. Danach begab sich jeder einzeln mit Ulrich Pfeiffer auf die gleiche Tour - von dem erfahrenen Trainer, bei dem in den letzten Jahren schon über 90.000 Fahrer ihr Wissen um energiesparendes Fahren erworben haben - mit vielen nützlichen Tipps versehen.

Die Spritspartricks vom Experten

So empfiehlt Pfeiffer, den Motor stets möglichst niedertourig zu fahren - auch den 4. oder 5. Gang im Stadtverkehr zu nutzen, so lange der Motor noch rund läuft. “In 30 km/h-Zonen kann man durchaus auch den 3. oder 4. Gang benutzen”, ermutigt der Experte.

Am Berg zunächst den hohen Gang beibehalten und mehr Gas geben. Erst wenn der Motor nicht mehr zieht und die Drehzahlen zurückgehen, sollte zurückgeschaltet werden. Beim Bergabfahren Fuß ganz vom Gaspedal nehmen und mit eingelegtem Gang rollen. “So nutzten Sie die Schubabschaltung in ihrem Motormanagment”.

Und vor allem: Weit voraus denken und vorausschauen beim Fahren. Wenn z.B. die Ampel in 500 m Entfernung auf Rot springt, sofort den Fuß vom Gas nehmen und mit eingelegtem Gang bis zur Ampel rollen. Dabei wird die Schubabschaltung genutzt - die Kraftstoffzufuhr wird unterbrochen. Erst kurz bevor das Fahrzeug zum Stehen kommt die Kupplung treten und den Leerlauf einlegen.

Das größte Sparpotential besteht beim Fahren selbst: Hier empfiehlt der Experte, den

1. Gang nur für eine Wagenlänge mit wenig Gas - halt gerade zum Anfahren - zu nutzen.

Ab 2. Gang sollte der Fahrer dann kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2000 U/min, im

3. Gang kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2000 U/min,

4. Gang kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2000 U/min,

5. Gang kräftig ( ¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2000 U/min,

Gänge dürfen auch übersprungen werden, z. B. Schaltfolge 1,2,3, 5 oder 1,2, 4,5. Auch das spart Sprit.


Beim Kalt- oder Warmstart kein Gas mehr geben. Statt dessen gleich zügig losfahren und in die Gänge beschleunigen.

Bei längeren Stopps - zum Beispiel an Ampeln oder Bahnübergängen - Motor abstellen. Eine Minute Leerlauf entspricht einer Fahrstrecke von rund 400 m. Beim Motor starten kein Gas mehr geben. Zum Heizen nicht den Leerlauf, sondern lieber eine eingebaute Standheizung benutzen. Sie arbeitet mit dem halben Verbrauch.

Den Reifendruck auf den empfohlenen Wert des Fahrzeugherstellers für das beladene Fahrzeug erhöhen. Reifendruck alle 2 Monate im kalten Zustand kontrollieren. Bei Reifenwechsel - möglichst nicht im Hochsommer, da sonst höherer Reifenabrieb - nur noch Leichtlaufreifen montieren. Zusätzlich Kraftstoffeinsparung von 5 %.

Bei Automatik-Getrieben bei längerem Ampelrot nicht auf Stufe D, sondern auf N (Leerlauf) gehen. Nach Abschluss der Beschleunigungsphase Gaspedal kurz entlasten und wieder vorsichtig Gas geben, dann schaltet das Getriebe in die höhere Schaltstufe mit niedrigerer Drehzahl.

Fahrzeug regelmäßig warten und Inspektion durchführen lassen. Ein verstopfter Luft- oder Kraftstofffilter oder eine falsch eingestellte Zündung kosten unnötig viel Kraftstoff. Leichtlauföle (vollsynthetische Öle) sparen zusätzlich 3 % Kraftstoff.

Weitere Maßnahmen zum Spritsparen sind durch den Verzicht auf durchaus nützliche Ausstattungsfeatures möglich, wenn sie nicht gebraucht werden: Eine beheizbare Heckscheibe oder beheizbare Außenspiegel verbrauchen Strom und damit Sprit, auch wenn sie während der warmen Jahreszeit nicht gebraucht werden. Bei der beheizbaren Heckscheibe schlägt das mit 0,4 Liter/100 km, bei der Klimaanlage gar mit 0,5 bis 1,6 Liter Treibstoff/ 100 km zu Buch.

Kontrollieren, ob alle Gegenstände an Bord des Autos dort auch wirklich gebraucht werden - Schneeketten im Sommer sind nutzlos und verbrauchen unnötig Sprit.

Wenn das Auto in der Sonne geparkt wurde, zunächst alle Wagentüren, Fenster und - wenn vorhanden - das Schiebedach öffnen und die Hitze entweichen lassen. Beim Anfahren Klimaanlage auf maximale Kühlleistung stellen und auf “Umluft” stellen. So wird das Wageninnere rasch herunter gekühlt. Dann wieder auf “Frischluftzufuhr” stellen - aber nicht vergessen, weil sich bei “Umluft” die Luft verbraucht. Bei der Wahl der Temperatur darauf achten, dass die Differenz zur Außentemperatur 8 °C nicht überschreitet. Andernfalls können Erkältungen, Rheuma und schlimmeres die gesundheitlichen Folgen sein. Weil moderne Klimaanlagen die Luft auch trocknen, kann durchaus eine Temperatur bis 24 °C eingestellt werden. Die Luftdüsen sollten aber niemals auf einen Fahrgast, sondern am besten nach oben gegen den Wagenhimmel gerichtet werden.

Bei Autobahnfahrten möglichst immer mit Klimaanlage und geschlossenen Fenstern fahren. Der Mehrverbrauch hält sich dabei in Grenzen (0,3 l/100km). Bei Fahrten im Stadtverkehr dagegen ist der Kraftstoffverbrauch der Klimaanlage sehr hoch

(Mehrverbrauch 2...4 l/100km). Da kann man auch mal die Fenster öffnen und ohne Klimaanlage fahren. Beim Benutzen der Eco-Taste wird der Kompressor ausgeschaltet und die Außenluft zum Kühlen benutzt. Nur wenn die Außentemperaturen unter den Wageninnentemperaturen liegen, kann auf diese Weise Kraftstoff gespart werden.

Allein die Beachtung dieser Tipps senkt den Kraftstoffverbrauch zusätzlich um rund 1 l/100 km.

Bei Autobahnfahrten möglichst konstant rollen und mit großem Pufferabstand - mindestens 2 Sekunden - fahren und - wenn vorhanden - den Tempomat so oft wie möglich benutzen. Kurzzeitige Geschwindigkeitsspitzen von 200 km/h beeinflussen kaum die Gesamtfahrzeit.

Ein Zahlenbeispiel macht das anschaulich: Wenn auf einer Autobahnstrecke von 130 km Länge eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h erreicht werden soll, ist dies ein sehr ehrgeiziger und hoher Wert. Bereits eine Baustelle von 10 km Länge mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h erfordert, dass danach auf 22,5 km eine Geschwindigkeit von 180 km/h gefahren wird, um noch einen Schnitt von 130 km/h zu erreichen. Dadurch erhöht sich aber der Kraftstoffverbrauch um 45 % gegenüber der Konstantfahrt.

Fazit: Besser ist es immer, konstant eine mittlere Reisegeschwindigkeit zu wählen, mit Tempomat zu fahren und auf die Verkehrsdurchsagen und Empfehlungen im Rundfunk und im Navigationsgerät zu achten.

Dann kann man entspannt, wirtschaftlich und dennoch zügig ans Ziel zu kommen.

Überraschende Ergebnisse auch für “erfahrene” Fahrer.

Für die Schwetzinger Teilnehmer an dem Fahrertraining war das natürlich alles recht viel auf einmal. Doreen Suppe, Mitarbeiterin beim Gartenbauamt, vergleicht das mit der ersten Zeit nach dem Erwerb ihres Führerscheins. “Damals war alles für mich neu - ich musste an alles zugleich denken und mich extrem konzentrieren. Doch nach und nach hatte ich das alles verinnerlicht und Autofahren geht für mich deshalb schon lange ganz automatisch. Ich denke, so wird das beim “bewussten, vorausschauenden” und damit spritsparenden Autofahren künftig auch sein”.

Für die 11 Teilnehmer dieses Eco-Trainings hat Ulrich Pfeiffer für den SPEYER-KURIER den Einspareffekt auf Euro und Cent, die Ersparnis beim Spritverbrauch und beim Schadstoffausstoß auf Kg und Liter errechnet:

Bei einer angegebenen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr und Teilnehmer verbrauchten die Probanden vor dem Kurs im Mittel 803 Liter Kraftstoff pro Jahr. Nach dem Kurs und unter Berücksichtigung der dabei gelernten Tricks und Kniffe konnten sie diesen Verbrauch auf durchschnittlich 629 Liter absenken. Für die 11 Kursteilnehmer bedeutete dies also eine Verbrauchsminderung von je 173 Litern Kraftstoff, für jeden von ihnen eine Kostenersparnis von 260 Euro im Jahr.

Und die Umwelt profitiert davon durch 416 kg weniger CO2-Ausstoß.

“Wenn wir daran denken, dass derzeit in Deutschland über 50 Millionen Kraftfahrzeuge unterwegs sind, dann kann man sich vorstellen, wieviel Kraftstoff und wieviel Geld eingespart werden könnten, wenn alle Autofahrer diese einfachen Empfehlungen für ein bewussteres Autofahren beherzigen würden”, meinte Ulrich Pfeiffer abschließend gegenüber dem SPEYER-KURIER. Die Teilnahme an einem solchen Kurs, die in Schwetzingen Oberbürgermeister Dr. Pöltl für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spendierte, kostet gerade einmal 60 Euro pro Teilnehmer - gut angelegtes Geld sicher für Fahrer und Umwelt, die beide davon profitieren. Foto: gc

Informationen über das Kursangebot: www.ecofahr.com

29.06.2012


Hochspannung in Schwetzingen

Schwetzinger Gartenmoschee aus der 2. Hälfte des 18. Jh., die im Welterbeantrag eine bedeutende Rolle spielt

Festspielstadt erwartet Entscheidung über Aufnahme von Schloss und Schlossgarten in die Unesco-Welterbe-Liste.

cr. Schwetzingen. Mit Spannung blickt man in Schwetzingen ab morgen nach St. Petersburg. Dort tritt dann nämlich das Unesco-Weltkulturerbe-Komitee zusammen, um auf seiner planmäßigen Sitzung bis zum 6. Juli darüber zu entscheiden, um welche herausragenden Denkmale die derzeit schon weltweit 936 schützenswerten Kultur- und Naturstätten umfassende Welterbeliste erweitert werden soll.

Bei dieser nächsten Aufnahmerunde hat das Schwetzinger Schloss - die einstige Sommerresidenz der Pfälzischen Kurfürsten und Perle der Kurpfalz - neben dem Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth, dem wohl schönsten Barocktheaterbau in Europa - die wohl besten Chancen, künftig zum erlauchten Kreis der Weltkulturerbestätten zu gehören. Mit einer solchen Entscheidung würde sich die Zahl der Welterbestätten, zu denen in der Kurpfalz auch der romanische Kaiser- und Mariendom in Speyer zählt, von 36 auf 38 erhöhen.

Das Schwetzinger Schloss, das auf den Grundmauern eines mittelalterlichen Wasserschlosses errichtet wurde, diente seinen Besitzern, den Kurfürsten von der Pfalz zunächst über fast 200 Jahre als Jagdschloss, ehe es im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Von Kurfürst Karl Ludwig wieder aufgebaut, fiel es - wie so viele Städte und Dörfer, Burgen und Schlösser sowie zahlreiche Klöster den Zerstörungen des Pfälzischen Erbfolgekrieges zum Opfer.

In seiner heutigen Form wurde das Schloss auf Befehl des Kurfürsten Johann Wilhelm, der in Düsseldorf regierte, wieder aufgebaut. Dieser ließ es unter der Leitung des Grafen Matteo Alberti - der auch der Erbauer des Schlosses Bensberg in Sichtweite des Kölner Domes war - von dem Heidelberger Baumeister Johann Adam Breunig umbauen und durch zwei Flügelbauten wesentlich erweitern. So wurde das Bauwerk in mehreren Bauabschnitten ab dem Jahre 1697 errichtet und ausgebaut.

Im Jahr 1752 wurde dann die Gartenanlage - bis heute Herzstück und eine der Hauptattraktionen der Schlossanlage - auf rund 70 Hektar erweitert - die Anlage selbst in Form eines Englischen und eines Französischen Parks angelegt. Im gleichen Jahr noch wurde auch das Schlosstheater im Stile des Roloko eröffnet.

Obwohl die Pfälzischen Kurfürsten das Schloss seit der Verlegung der Residenz des Kurfürsten Karl Theodor von Mannheim nach München im Jahr 1778 kaum mehr benutzten, wurden die Gartenanlagen in der Folgezeit immer weiter fortentwickelt.

Unter Karl Theodor war Schwetzingen Sommerresidenz: Damals wurde die Hofhaltung in den warmen Sommermonaten regelmäßig vom Schloss Mannheim ins Schloss nach Schwetzingen verlegt. Dabei sollte die bis heute ins Auge fallende Schlichtheit der Ausstattung der Appartements des Kurfürstenpaares weniger deren Bescheidenheit dokumentieren, sondern vielmehr Ausdruck eines der Mode der Zeit entsprechenden idealisierten, einfachen und beschaulichen “Lebens auf dem Lande“ sein.

An der künstlerischen Ausgestaltung von Schloss und Garten waren nahezu alle damals am Hof in Mannheim beschäftigten Künstler beteiligt. Dazu gehörten Alessandro Galli da Bibiena und Peter Anton von Verschaffelt. Der Lothringer Nicolas de Pigage war Intendant der Gärten und Wasserkünste sowie der bestimmende Architekt in der Zeit von Kurfürst Karl-Theodor. Pigage erweiterte den Garten mit allen stilistischen Wandlungen der Zeit - der Zweibrücker Hofgärtner Johann Ludwig Petri plante das Hauptparterre und den Zirkel des französischen Gartens.

Heute zählen Schloss und Schlossgarten zu den beliebtesten Zielen von Reisenden aus aller Welt und werden alljährlich von mehr als 500.000 Besuchern aufgesucht.

Als Spielort der heuer auf eine 60jährige Geschichte zurückblickenden Schwetzinger SWR Festspiele locken Schloss und - zu besonderen Anlässen - Schlossgarten Freunde exquisiter klassischer Musik von nah und fern zu den Konzerten dieses bedeutendsten klassischen Radiofestivals in der Welt. Foto:Uschi-Wetzel; Stadt Schwetzingen; wikipedia

22.06.2012


Schwetzinger Abiturientin in Fredericksburg

(v.l.n.r.): OB Dr. René Pöltl, Yvonne Schulz und Sabrina Ranzinger

Yvonne Schulz wird diesen Sommer vier Wochen in Fredericksburg sein und dabei auch ein Praktikum im Krankenhaus absolvieren – Stadt vermittelt den Aufenthalt

Wieder wird eine junge Schwetzingerin einen mehrwöchigen Aufenthalt in Fredericksburg/USA verbringen. Anfang dieses Jahres erreichte das Büro des Oberbürgermeisters die Anfrage der Schwetzinger Abiturientin Yvonne Schulz, ob sie im Sommer ein paar Wochen in Fredericksburg/USA, der angehenden amerikanischen Partnerstadt von Schwetzingen, verbringen könne. Sie wollte auch gerne die Gelegenheit nutzen, im dortigen Krankenhaus ein Praktikum zu absolvieren. Die Assistentin des Oberbürgermeisters, Sabrina Ranzinger, nahm sich sofort des Themas an und setzte sich deswegen mit Thomas Tomzak in Verbindung, bis Mai 2012 Bürgermeister von Fredericksburg und im Hauptberuf Arzt, und mit Marcel Rotter, dem deutschen Professor an der Universität Mary Washington und Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins in Fredericksburg. Alle freuen sich, denn es ist tatsächlich gelungen, für Yvonne Schulz den Aufenthalt in Fredericksburg und zudem ein Praktikum im Krankenhaus von Fredericksburg zu ermöglichen.

Yvonne Schulz wird nun als erste Schwetzingerin ab Mitte Juli als Praktikantin am Mary Washington Hospital in Fredericksburg zu Gast sein. Sabrina Ranzinger und OB Dr. René Pöltl freuen sich sehr, dass damit wieder der eigentliche Sinn der Städtepartnerschaft zum Tragen kommt, nämlich interessierten Schwetzinger Bürger/innen einen besonderen Austausch in den USA zu ermöglichen, der über das normale Maß eines USA-Besuchs weit hinausgeht. Yvonne Schulz stehen sicherlich spannende Wochen im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft bevor.

Wie geht es weiter mit dem USA-Austausch? Im August wird Marcel Rotter Schwetzingen besuchen und im Dezember steht die 2. Bürgerreise nach Fredericksburg an, bei der auch die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet werden wird. Text und Foto: Stadt Schwetzingen,Presse

21.06.2012


Riesen Andrang beim Thema Vorsorge im Palais Hirsch

Harald Fischer vom Landratsamt bei seinem Vortrag und den umlagerten Infotisch des Generationenbüros.

Einen wahren Besucheransturm erlebten Stefanie Kurz vom SKM Betreuungsverein Rhein-Neckar, Harald Fischer vom der Betreuungsbehörde des Landratsamtes und Nicole Blem vom Generationenbüro der Stadt Schwetzingen am vergangenen Mittwoch. Über 120 Personen kamen ins Palais Hirsch, um sich über das Thema Vorsorgevollmacht und notwendige Betreuung informieren. Erklärt wurden dabei nicht nur die Unterschiede der einzelnen Möglichkeiten, sondern auch wie wichtig es ist, den eigenen Willen rechtzeitig schriftlich festzulegen. Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Besucher/innen mit vielfältigem Informationsmaterial zu den Themen versorgen. Für Interessierte, die leider keinen Platz mehr im Vortragsraum fanden, besteht im Generationenbüro die Möglichkeit, die Vordrucke für Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung nach einer kurzen Beratung zu erhalten. Einen weiteren Vortrag zu diesem wichtigen Thema wird es im Oktober im Rahmen der Schwetzinger Hospizwoche in den Räumen der Volkshochschule geben. Weitere Informationen geben die Mitarbeiter des Generationenbüros zu den bekannten Öffnungszeiten (Mo,Di, 8-12, Do 8-12 Uhr und 14-18 Uhr) und unter den Telefonnummern: 06202/95067-93/-94 sowie per E-Mail: generationenbuero@schwetzingen.de. Stadtverwaltung Schwetzingen,Presse; Foto: Generationenbüro der Stadt Schwetzingen

19.06.2012


“Sie haben der Musik den ihr zustehenden Platz in unserer Stadt gegeben”

Protagonisten der “Schwetzinger SWR Festspiele” mit Carl-Theodor-Medaille ausgezeichnet

von Gerhard Cantzler

Abschiedsstimmung im Schwetzinger Schloss - Peter Stieber, in den letzten 16 Jahren Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Konzertbereichs der SWR Festspiele, wechselt zum Ende der diesjährigen, der 60. Jubiläums-Festspielsaison in den Ruhestand. Mit ihm geht auch Bernhard Hermann, Hörfunkdirektor des SWR und ebenfalls langjähriger - ehrenamtlicher - Leiter der international renommierten Festspiele. Die gastgebende Stadt Schwetzingen wollte jetzt aber die beiden Protagonisten ihres wohl wichtigsten Aushängeschildes nicht ziehen lassen, ohne ihnen eine angemessene Auszeichnung mit auf den Weg zu geben. Und so beschloss der Gemeinderat der Festspielstadt, Peter Stieber und Bernhard Hermann mit der Carl-Theodor-Medaille “die bedeutendste Auszeichnung der Stadt unterhalb der Ehrenbürgerwürde” zukommen zu lassen, so Oberbürgermeister Dr. René Pöltl bei einer kleinen wehmütig-heiteren Feier in der Orangerie des Schlosses.

Zu diesem Anlass waren zahlreiche Wegbegleiter der beiden Laureaten ins Schwetzinger Schloss gekommen, an ihrer Spitze SWR-Intendant Peter Boudgoust sowie der Vorsitzende des Kuratoriums der Schwetzinger SWR Festspiele, Michael Sieber - viele Jahre Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Neben einer ganzen Reihe von Mitgliedern des Schwetzinger Gemeinderates konnte Dr. Pöltl auch den Operndirektor der Festspiele, Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr sowie den legendären Opernregisseur, Bühnenbildner und Bühnenausstatter, Prof. Achim Freyer, begrüßen - den Freunden der Schwetzinger Festspiele noch bestens gegenwärtig durch seine märchenhaft-burlesken Interpretation von W.A. Mozart’s “Zauberflöte” in Schwetzingen vor ein paar Jahren.

Mit einem Zitat des amerikanischen Ausnahmegeigers Yehudin Menuhin, der bis zu seinem Tod im Jahr 1999 immer wieder gerne in Schwetzingen Station machte, und der über die Musik sagte, “sie spricht für sich allein - vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance” erinnerte Dr. Pöltl an die zahllosen Chancen, die der Musik bei den Festspielen in Schwetzingen immer wieder gegeben würden und durch die sie sich entfalten und für sich sprechen könne. So zögen die Festspiele durch ihre magische Kraft Jahr für Jahr weit über 20.000 Menschen als Besucher der Konzerte, festlichen Opernproduktionen und anderen musikalischen Veranstaltungen in die Stadt - in diesem Jahr zum 60.Mal. Um diese Magie zur Wirkung zu bringen, brauche es Menschen, die für eine solche Anziehungswirkung sorgten.

Mit Peter Stieber und Bernhard Hermann hätten die Festspiele hierzu über zwei kreative Köpfe verfügt, die durch ihr Können, ihr Engagement und ihre Leidenschaft Garanten des Erfolgs der Festspiele über mehr als anderthalb Jahrzehnte gewesen seien. “Sie haben der Musik den ihr zustehenden Platz in unserer Stadt gegeben”, fügte der Oberbürgermeister hinzu und erinnerte daran, dass die Schwetzinger SWR Festspiele in dieser Zeit zum größten Klassik-Radio-Musikfestival der Welt avanciert seien - und damit sogar die Weltstadt London mit den “Proms in der BBC überflügelten. “Mit ihrem Wirken haben Sie in den vergangenen Jahren das kulturelle Gesicht unserer Stadt nach außen wie nach innen maßgebend geprägt”, attestierte Dr. Pöltl den beiden neuen Trägern der Carl-Theodor- Ehrenmedaille. Damit hätten Peter Stieber und Bernhard Hermann - ihn ernannte der Oberbürgermeister “zum Schutzpatron der Festspiele”, der im Vorder- wie im Hintergrund stets erfolgreich die Fäden gezogen habe - entscheidend mitgeholfen, Menschen für Schwetzingen und seine Kultur zu begeistern. “So sind Sie beide zu wahren Botschaftern unserer Stadt geworden”.

Dr. Pöltl überreichte den scheidenden Protagonisten der Festspiele die Medaillen und verband diese Ehrung mit jeweils sehr persönlichen und beziehungsreichen Geschenken: Für Peter Stieber hatte er eine meisterhafte Porträtstudie des Geehrten ausgesucht, die der italienische Starfotograf Ferdinando Cioffi anlässlich einer Ausstellung von “für die Festspiele wichtigen Köpfen” angefertigt hatte. Für Bernhard Hermann gab es ein Exemplar des kunstvollen Künstlerplakats “Arion Blue 2" von Jessen Oestergard, der sich als Fotograf dem Schwetzinger Schloßgarten in ganz besonderer Weise verbunden fühlt.

Zuvor hatten auch SWR-Intendant Peter Boudgoust die Leistungen der beiden Laureaten herausgestellt. Peter Stieber und Bernhard Hermann hätten - jeder aus seiner Position heraus - dazu beigetragen, das bedeutende Kulturgut Schwetzinger Festspiele vor Ort auf allerhöchstem Niveau zu präsentieren und es zugleich von Schwetzingen aus überzeugend in die Welt hinaus zu tragen.

Als einen Enthusiasten, der in seiner Arbeit auf-, aber nie darin untergeht, bezeichnete schließlich Kuratoriumsvorsitzender Michael Sieber den scheidenden Leiter des Konzertbereichs der Festspiele. Peter Stieber sei ihm stets als ein Mensch begegnet, der die Musik liebe und der glücklich sei, wenn er andere Menschen durch die Musik glücklich machen dürfe. Dadurch habe er unendlich viel für das Land und den SWR erreicht.

Bernhard Hermann dankte für die große Ehre, die ihm und seinem Kollegen mit der Auszeichnung zuteil geworden sei. Marlene Weber-Schäfer werde in der Nachfolge von Peter Stieber dafür sorgen, dass die Erfolgsgeschichte der Festspiele mit weiteren neuen und spannenden Kapiteln fortgeschrieben werde.

In seinen Dankensworten erinnerte Peter Stieber an die unzähligen Künstler, die in den vergangenen 16 Jahren der Einladung nach Schwetzingen gefolgt seien. “Sie alle aufzuzählen und auch nur ansatzweise zu würdigen, würde viele Stunden in Anspruch nehmen”, stellte Stieber fest, wollte jedoch nicht die zahlreichen Opernproduktionen vergessen, die in Koproduktion mit den Opernhäusern unter anderem in München, Berlin, Dresden und Zürich entstanden seien. Beispielhaft erwähnte er hierzu die legendäre Aufführung von Mozart’s “Mitridate rè di Ponto” in der Regie von Jean-Pierre Ponelle und unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt. “Sie haben es immer wieder möglich gemacht, dass in Schwetzingen Oper als die aufwändigste Spielart des Theaters auf die Bühne unseres kleinen, aber feinen Rokoko-Theaters gebracht werden konnte”, dankte er seinen Partnern in den verschiedenen Verantwortungspositionen der Festspiele.

Die Nachwuchsförderung sei stets ein weiteres, herausragendes Merkmal des Schwetzinger Festivals gewesen, stellte Stieber fest. Viele der hier entdeckten jungen Künstler seien heute längst zu Weltstars avanciert. Eine Julia Fischer, eine Cecilia Bartoli - sie alle hätten hier ihren Durchbruch erlebt; und wenn sie - wie Gideon Krämer oder Christoph Prégardien - bis heute immer wieder gerne hierher zurückkehrten, dann erfülle ihn dies mit ganz besonderer Freude, so Stieber.

Dass die Festspielleitung immer wieder bereit gewesen sei, auch zeitgenössische Musik - auch die Aufführung durchaus “sperriger” Werke - zuzulassen und zu finanzieren, sei besonders verdienstvoll. Dafür dankte Stieber allen Beteiligten, vor allem aber auch dem Publikum, bei dem das Programm stets in seiner ganzen Breite “angekommen” sei.

“Was wir hier in Schwetzingen erreicht haben, ist uns stets nur als Team gelungen”, schloss Stieber in seinen Dank jeden einzelnen Mitarbeiter der Festspiele ein - die vor Ort im Festspielbüro, die in der Organisation, die sich das ganze Jahr über um die Verpflichtung hochrangiger Künstler bemühten, die Techniker, die sich um die Aufzeichnung und Ausstrahlung der großartigen Konzerte kümmerten - ihnen allen werde er auch in der Zeit nach seinem aktiven Dienst verbunden bleiben.

Musikalisch sorgte die “Musiker Gruppe Rädelchen” im feinsten Wiener Caféhaus-Stil für eine dem Anlass gemäße musikalische Umrahmung der Festveranstaltung. Mit ihren heiter-besinnlichen, manchmal auch beschwingten Melodien begleiteten sie auch den anschließenden Empfang im sonnendurchfluteten Schlossgarten - zur Freude des Publikums und vor allem der beiden Laureaten, die an diesem Nachmittag einen ersten Eindruck davon erfuhren, was in den kommenden Wochen noch an Ehrungen auf sie zukommen dürfte. Foto: gc

18.06.2012


“Wege und Wandlungen” - auf den Spuren die künstlerischen Multitalents Achim Freyer

von Gerhard Cantzler

Für Achim Freyer - künstlerisches Multitalent und derzeit am Mannheimer Nationaltheater mit einer Neufassung von Wagner’s “Ring des Nibelungen” “im Geschirr” - war es so etwas wie die Begegnung mit der eigenen Vergangenheit, aber auch ein Zusammentreffen mit zahllosen künstlerischen Weggefährten, als er gestern zur Finissage seiner Ausstellung “Wege und Wandlungen” in die Orangerie des Schwetzinger Schlosses kam.

Dort, wo in den letzten Wochen eine Ausstellung von Freyers großformatigen Bilder zu sehen war, dort hatte sich nämlich ein illustrer Kreis aus Festspielverantwortlichen, SWR-Hierarchen und Vertretern der Stadt Schwetzingen eingefunden, um zwei verdienten Protagonisten des weltweitweit bedeutendsten klassischen Hörfunkfestivals eine ganz besondere Ehrung zuteil werden zu lassen: Peter Stieber, langjähriger Künstlerischer Leiter und Geschäftführer und Bernhard Hermann, Hörfunkdirektor beim SWR und - “im Nebenberuf” - Leiter der Schwetzinger Festspiele, wurden mit der höchsten Auszeichnung der Festspielstadt ausgezeichnet, der Carl-Theodor-Medaille.

Für die Leser des SPEYER-KURIERS ging Achim Freyer noch einmal mit uns durch die Ausstellung, führte uns zu seinen “Lieblingsarbeiten”, ließ und den Blick aus seinem Berliner Domizil nacherleben.

Seine Bilder lassen in ihrer Monumentalität den profunden Bühnenbildner erkennen, der die Überhöhung als Stilmittel gebraucht, um die Botschaften seiner Regiearbeiten auch noch in den hintersten Reihen eines Theatersaales wirksam werden zu lassen. In Mannheim werden das die Opernfreunde schon bald wieder erleben können, wenn am 1. Dezember 2012 mit “Siegfried” und am 22. März 2013 mit “Götterdämmerung” sich Freyers neuer “Ring” rundet, wo er - wie beim ihm üblich - parallel zur Regie auch die Verantwortung für das Bühnenbild übernommen hat. Foto: gc

17.06.2012


Krippenausbau in Schwetzingen läuft auf Hochtouren

Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in der Generationenstadt Schwetzingen groß geschrieben

Krippenplätze konnten seit 2007 verzwölffacht werden / Ab Herbst erreicht Schwetzingen eine Betreuungsquote von knapp über 40 Prozent für unter Dreijährige

Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab August 2013 schwebt wie ein "Damokles-Schwert" über den Kommunen, die sich in den letzten Jahren und Monaten bezüglich des Ausbaus der Kleinkindbetreuung gewaltig ins Zeug gelegt haben. So wird sich in Schwetzingen die Anzahl der institutionellen Krippenplätze (also Plätzen in Kindertageseinrichtungen) zwischen 2007 und Herbst 2012 verzwölffacht haben.

Noch im Jahr 2007 gab es neben den Plätzen bei Tagesmüttern nur eine institutionelle Krippengruppe mit zehn Plätzen für Kinder unter drei Jahren im Kindergarten St. Josef. Bereits damals haben der Gemeinderat und die Stadtspitze den steigenden Bedarf erkannt und ziehen seither alle an einem Strang, um den Krippenausbau voranzutreiben. In den Folgejahren wurden sowohl in den Kindergärten Arche Noah, St. Pankratius, Edith-Stein, Waldorf, St. Maria und Spatzennest jeweils eine Krippengruppe angebaut als auch bestehende Kindergartengruppen in so genannte altersgemischte Gruppen (Aufnahme ab 2 Jahren möglich) umgewandelt.

So stehen aktuell insgesamt 105 Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung (70 Krippenplätze, 19 Plätze bei Tagesmüttern und 16 Plätze in altersgemischten Gruppen). Da die Nachfrage nach Krippenplätzen - gerade in Schwetzingen als Mittelzentrum zwischen Heidelberg und Mannheim -weiterhin enorm hoch ist, hat der Gemeinderat im Jahr 2011 ein großes Ausbaupaket für weitere drei Krippenanbauten beschlossen. Demnach werden im Kinderhaus Edith-Stein, im Bonhoeffer-Kindergarten und im Kindergarten St. Maria aktuell jeweils eine Krippengruppe angebaut. Ab Herbst kommen dann noch zusätzlich 20 Plätze in der privaten Kinderkrippe Zwergenschlösschen dazu.

Nach Fertigstellung aller Maßnahmen werden ab Herbst 2012 insgesamt 155 Plätze (120 Krippenplätze, 19 Plätze bei Tagesmüttern und 16 Plätze in altersgemischten Gruppen) für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung stehen. 40,26 % der Kinder, die das 1. Lebensjahr vollendet haben werden dann einen Krippenplatz erhalten. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

04.06.2012


Neue Multiplikatoren zum Thema Sucht geschult

Schüler beschäftigten sich beim alljährlichen Suchtseminar der Stadt wieder drei Tage lang aktiv und intensiv mit dem Thema Sucht

Die 13. Auflage von „SuSe - Das Suchtseminar“ mit insgesamt 20 Schülern/innen der 7. und 8. Klassen der Förderschule, Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien fand vom 14. bis 16. Mai in der Jugendherberge Mutschlers Mühle in Mosbach-Neckarelz statt. An den drei Seminartagen wurden insbesondere Akzente in den Bereichen Persönlichkeitsstärkung und soziale Kompetenz/Verantwortung in der und für die Gruppe gesetzt werden.

Eingeladen hatte wieder einmal das Suchtpräventionsteam um die Schulsozialarbeiter Marion Sandritter (Neurottschule Ketsch), Jörg Mohr, (Hildaschule), und  Marco Eichelsheimer von der psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle in Schwetzingen. Ergänzt wurde das Team durch Carsten Petzold vom örtlichen Polizeirevier, Samiya Bilgin von der Kurt-Waibel-Schule und Pascal Seidel vom Generationenbüro.

Die Schulen ermöglichten den Schülern die freiwillige Teilnahme während der Unterrichtszeit. Auch die Eltern sahen in dem Seminar eine Chance, dem Thema Sucht zu begegnen und vertrauten ihre Sprösslinge dem Team.

Ziel des Seminars war es, das Thema Sucht nicht zu tabuisieren, sondern offen darüber zu sprechen. In den Gruppengesprächen kam ganz klar zum Ausdruck, dass die Jugendzeit eine Risikozeit und eine Probierzeit ist. Durch gewisse Maßnahmen soll jedoch versucht werden, ein späteres langfristiges Missbrauchsverhalten  zu verhindern.

Die Beteiligten sind sich darüber einig, dass Suchtprävention langfristig angelegt sein muss. Aus diesem Grund sollen die Jugendlichen auch in Zukunft betreut werden. Sie haben zwar erlernt, wie man sich anderweitig entspannen kann, haben erarbeitet, welche Süchte es gibt, welche Kraftquellen jeder einzelne hat, welchen Einfluss jeder besitzt und wie man ihn einsetzen kann, in der Praxis werde es jedoch sicherlich noch einige Probleme geben.

Im Nachgang zum Seminar werden die Schüler/innen in ihren jeweiligen Klassenstufen eigenständig (mit Unterstützung des SuSe-Teams) eine Unterrichtsstunde zum Thema Sucht halten. Einen Leitfaden hierzu haben sie während des Seminars erarbeitet.

Die Schüler/innen werden bei ihrer künftigen Tätigkeit als Multiplikatoren von den Suchtpräventionslehrer/innen der jeweiligen Schulen und vom SuSe-Team unterstützt. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

04.06.2012


Gefräßige Schmetterlingsraupe befällt immer mehr Buchsbäume in Baden-Württemberg

Bekämpfung des Buchsbaumzünslers auch im Haus- und Kleingarten unerlässlich

Auf Importpflanzen hat der ursprünglich aus Asien und Japan stammende Buchsbaumzünsler den Weg zu uns gefunden. Vor fünf Jahren trat er erstmals im Landkreis Lörrach auf. Von dort trat er seinen Eroberungszug den Rhein entlang Richtung Norden an, mittlerweile hat er den gesamten deutschen Südwesten eingenommen. Und er hat sich auf seiner Route stark vermehrt .

Doch die eigentlichen Übeltäter sind nicht die Falter, sondern die glänzenden Raupen des Buchsbaumzünslers. Sie fressen an den Blättern und der grünen Rinde des Buchs und bringen so einzelne Pflanzen bis zum Absterben. Um eine weitere massenhafte Ausdehnung zu vermeiden, sind regelmäßige Befallskontrollen und wirksame Bekämpfungsmaßnahmen auf dem Balkon sowie im Haus- und Kleingarten unerlässlich.

Wie erkennt man die Raupe? Mit seiner grünen Farbe und den schwarzen Punkten ist der gut getarnte, je nach Alter zwischen neun Millimeter und sechs Centimeter große Schädling auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen. Er lässt sich auf den Blättern des Buchsbaums nieder.

Anfangs spinnt er größere Blätter oder kleinere Zweige zusammen, später hält er sich zeitweilig in einem selbst gesponnenen Sack auf. In diesem Zustand versteckt sich die Raupe in Gespinsten, manchmal in Verbindung mit gelben Kotkrümeln. Wenige Tage nach der Verpuppung schlüpfen die Schmetterlinge. Die Flügel des ausgewachsenen Falters sind weiß mit einem schwarzen breiten Rand. Sie legen ihre Eier an der Pflanze ab, aus der dann die Raupen schlüpfen. In manchen Jahren fliegen die Falter in Gärten und auf Friedhöfen noch bis Anfang Dezember. Ein Schmetterling bringt bis zu vier Generationen hervor, in der Folge können an einer einzigen Buchspyramide an die 100 Raupen ihr Unwesen treiben.

Was tun bei Befall? Findet der Hobbygärtner Raupen an seiner Pflanze, so sollte er diese zunächst absammeln. Ist der Befall sehr stark, so bieten sich die Produkte „Schädlingsfrei Neem“, „NeemAzal-T/S“, „Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso“, „Spruzit Neu“ oder vergleichbare Präparate zur Bekämpfung an. Wichtig ist, den befallenen Buchs von innen nach außen zu spritzen. Dazu müssen die Zweige der Bäume vorsichtig auseinander gebogen werden, damit das Bekämpfungsmittel bis ins Innere der Pflanze vordringt . Entgegen der üblichen Empfehlungen für den Haus- und Kleingarten sollten die Gärtner auf gründliche Benetzung aller Pflanzenteile achten. In der Regel sind mindestens zwei bis drei Behandlungen im wöchentlichen Abstand erforderlich.

Weitere Informationen und ein Merkblatt mit Abbildungen gibt es unter: www.ltz-augustenberg.de / Pflanzenschutz / Haus- und Kleingarten / Merkblätter & Publikationen / Buchsbaumzünsler LANDWIRTSCHAFTLICHES TECHNOLOGIEZENTRUM AUGUSTENBERG,Presse

29.05.2012


Blickfang für Bürger und anreisende Gäste: “Der Turner” auf dem Kauflandkreisel -

Schwetzingen erhält neues Kunstwerk als Stiftung von Werner Pfitzenmeier

cr. Schwetzingen. Es bewegt sich viel zur Zeit in Schwetzingen und seit heute gehört auch “Der Turner” dazu, eine Skulptur des Mannheimer Landschaftsarchitekten und künstlerischen Multitalents Kurt Fleckenstein, die sich über den Höhen des Kauflandkreisels als Einfallstor zur Schwetzinger Altstadt erhebt. Zuvor schon hatte die Plastik - eine Spende von Werner Pfitzenmeier - Gründer und Inhaber der gleichnamigen Fitness-Unternehmensgruppe - für Bewegung in der Festspielstadt gesorgt, gab sie doch der Bürgerschaft ausführlich Gelegenheit zu einer durchaus auch kontroversen Diskussion. Unter Mitwirkung von Prof. Hans Gercke - mehr als 40 Jahre Direktor des renommierten Heidelberger Kunstvereins - war eine Jury installiert worden, die letztlich die Entscheidung für den Entwurf der torähnliche Skulptur von Kurt Fleckenstein traf.

Daran erinnerte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, als er die zahlreich zu dem Einweihungsfest erschienenen Schwetzinger begrüßte. Dr. Pöltl - “wer glaubt, mit dem Turner hoch oben an der Reckstange sollte ich selbst abgebildet werden, der irrt - ich bin nämlich in Wirklichkeit fast einen halben Meter größer als die Figur da oben” - würdigte in seiner Grußadresse die vorbildliche Haltung des Sponsors der Skulptur, der zu keinem Zeitpunkt versucht habe, in der Jury seinen eigenen Vorstellungen und Ideen von der Gestaltung der Skulptur - etwa durch eine Analogie zu dem Palmen-Signet seiner Unternehmen - zur Umsetzung zu verhelfen. “Im Gegenteil - das Anliegen von Werner Pfitzenmeier war es stets in erster Linie, ein an der künstlerischen Qualität der Entwürfe orientiertes Auswahlverfahren zu initiieren”.

Dieses Ziel unterstrich auch der Sponsor Werner Pfitzenmeier selbst. Ihm sei es primär darum gegangen, Schwetzingen ein repräsentatives, überzeugendes Kunstwerk von großer Strahl- und Aussagekraft zu errichten. Dass “der Turner” als Sportler und Athlet durchaus auch Assoziationen zu seinem eigenen Metier wecken könne, sei deshalb eher ein “Abfallprodukt” der künstlerischen Arbeit von Kurt Fleckenstein, “die mir aber - ganz ehrlich gesagt - durchaus auch gut gefällt”.

Prof. Hans Gercke skizzierte sodann die besonderen Anforderungen an die neue Skulptur, die ihre Aufgabe an einem überaus sensiblen städtebaulichen Ort zu erfüllen habe. So müsse sie schon von weitem die Blicke der Menschen anziehen, im Kreisverkehr von allen Seiten auf sich aufmerksam machen und zugleich ihre Funktion als Eingangstor zur Altstadt erfüllen. Dazu solle sie den Slogan der Stadt - “Schwetzingen bewegt” - in überzeugender Weise - wenn auch nur virtuell - spürbar werden lassen. “Das ist Kurt Fleckenstein mit seiner Arbeit in hervorragender Weise gelungen”, betonte Prof. Gercke, “sie hat es vermocht, dass sich die Bewegung des Betrachters und die Bewegung der Skulptur gegenseitig aufheben, zugleich aber auch ineinander verschmelzen”. Dadurch sei “der Turner” zu einem hervorragenden Beispiel kinetischer Kunst in der Region geworden. Prof. Gercke bedankte sich auch ganz ausdrücklich bei den Handwerkern, die die anspruchsvolle Stahlskulptur auf dem “grünen Hügel” am Rande der Schwetzinger Altstadt realisiert hätten.

Und der Schöpfer des “Turners”, dessen kreativer Phantasie diese Skulptur entsprungen ist? Kurt Fleckenstein zeigte sich an diesem Nachmittag einfach nur glücklich darüber, mit diesem ehrenvollen Auftrag an so exponierter Stelle bedacht worden zu sein.

Und die Schwetzinger Bürger, die an diesem sonnenüberfluteten Nachmittag in so großer Zahl auf die Anhöhe des Kreisels gestiegen waren, um “ihren Turner” in ihrer Mitte willkommen zu heißen - OB Dr. Pöltl hatte sie im Anschluss an die Einweihung noch zu einem kleinen Imbiss und einer Erfrischung eingeladen - sie werden den “Turner” schon bald ganz für sich in Besitz genommen haben - für sie wird er schon bald zum Alltag gehören, während er für Gäste - und davon kann die Festspielstadt immer mehr in ihren Mauern begrüßen - auf ihrer Anreise aus Richtung Heidelberg auf Dauer einen echten Blickfang darstellt. Foto: gc

27.05.2012


60 Jahre Schwetzinger SWR Festspiele

 Der SPEYER-KURIER hat für die Schwetzinger SWR Festpiele eine eigene Seite eingerichtet

Informationen über Veranstaltungen sowie Mitteilungen über Restkarten

 

lesen Sie bitte hier:

21.05.2012


Pilz setzt Kastanien am Alten Messplatz zu

Am Alten Messplatz muss eine Kastanie wegen Pilzbefalls gefällt werden. Dabei handelt es sich um den Baum direkt beim Reisebüro, der nicht mehr standsicher ist. Eine Untersuchung durch die Stadtgärtnerei ergab, dass der Baum schon komplett abgestorben ist. Am Stamm und im Wurzelbereich sind die Schäden durch den Holz zersetzenden Pilz deutlich sichtbar. Aus Sicherheitsgründen muss der Baum sofort gefällt werden. Ein weiterer Kastanienbaum hat an der Krone kaum Blattwuchs. Die Stadtgärtnerei wird die Krone daher eingehend untersuchen. Falls die Krone abgestorben ist, muss auch dieser Baum gefällt werden. Die Arbeiten finden am morgigen Donnerstag statt. Eine Ersatzpflanzung der beiden Bäume ist für den Herbst oder das nächste Frühjahr vorgesehen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

23.05.2012


Mobil bleiben mit der Karte ab 60

'Neusechziger' fahren mit dem Glückwunsch-Abo besonders günstig

Wer im Jahr 2012 seinen 60. Geburtstag feiert, dem bietet die Karte ab 60 mit dem Glückwunsch-Abo einen besonderen Anreiz auf Bus und Bahn umzusteigen. 12 Monate fahren aber nur 11 Monate zahlen und dafür kreuz und quer durch das gesamte Verbundgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar VRN fahren.

Das Glückwunsch-Abo ist - wie das reguläre Karte-ab-60-Abo - eine verbundweit gültige Jahreskarte. Allerdings kann das Glückwunsch-Abo innerhalb des ersten Schnuppermonats getestet und gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, läuft das Jahresabo weiter. Das Abo kostet 34,20 Euro im Monat bzw. 376,20 Euro pro Jahr bei Einmalzahlung im Voraus. Bestellen können "Neusechziger" das Karte ab 60 - Glückwunsch-Abo ab dem Monatsersten des Monats, in dem sie ihren 60. Geburtstag feiern. Die Bestellkarte ist im Generationenbüro am Schlossplatz und im Bürgerbüro in der Zeyherstraße erhältlich. In diesem Jahr feiert die Karte ab 60 ihren 20. Geburstag. Alle Kunden erhalten daher ein Dankeschön für Ihre Treue: Von April bis Dezember 2012 gibt es an jedem 20. des Monats besondere Vergünstigungen beim Eintritt in viele attraktive Freizeiteinrichtungen exklusiv für Karte ab 60 Kunden. Nähere Informationen im Internet unter www.vrn.de.

22.05.2012


“Endlich in Schwetzingen...” - Eintrag ins “Goldene Buch” der Festspielstadt

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei Opernpremiere im Rokoko-Theater

cr. Schwetzingen. Mit seinem Besuch bei der Premierenvorstellung von Anton Schweitzers Oper “Rosamunde” aus dem Jahr 1780 - einer “Ausgrabung” des Werkes nach Texten von Christoph Martin Wieland - bei den Schwetzinger SWR-Festspielen setzte heute der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Abschluss eines “langen kurpfälzischen Wochenendes” seinem Aufenthalt in der Metropolregion auch noch ein musikalisches Glanzlicht auf.

Denn der bekennende Kunst- und Musikfreund Winfried Kretschmann hatte schon die letzten Tage überwiegend in der Kurpfalz, in Mannheim, zugebracht, wo er als Mitglied des Zentralkommittees der Deutschen Katholiken ZdK - dem Veranstalter des 98. Deutschen Katholikentages - und als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg in gleich doppelter Weise als Gastgeber unterwegs war.

Seinen - wie er zur Überraschung Vieler bekannte - allerersten Besuch in der Festspielstadt nutzte Kretschmann jetzt aber auch dazu, um sich in das Goldene Buch der Stadt Schwetzingen einzutragen. “Endlich in Schwetzingen”, schrieb er u.a. in das Gästebuch und hob damit wohl auch auf ein Interview ab, in dem er unlängst auf die Frage, in welcher Stadt des von ihm regierten Bundeslandes er noch nie gewesen sei, spontan “Schwetzingen” nannte.

Um so interessierter zeigte er sich jetzt am heutigen Tag, wo er sich bereits lange vor seinem Besuch im Schwetzinger Rathaus gemeinsam mit Gattin Gerlinde quasi “incognito” - soweit dies bei seiner überragenden Körpergröße und dem ihn begleitenden Tross aus Sicherheitsbeamten überhaupt noch möglich ist - auf einen privaten Rundgang durch den sonnendurchflutenden Schlossgarten machte. Dabei zeigte sich Kretschmann tief beeindruckt von der Authentizität des Schlosses und seines Interieurs. “Man spürt in allen Räumen, dass hier Menschen wirklich gewohnt haben”, stellte er fest, anders als bei vielen mehr der Repräsentation gewidmeten Schlössern”.

Im Rathaus begrüßte dann Oberbürgermeister Dr. René Pöltl den Ministerpräsidenten in seinem Amtszimmer, in das neben den Vorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Stadtrats-Fraktionen auch die Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein (SPD), Gerhard Stratthaus (CDU) und Manfred Kern (Bündnis 90/die Grünen) gekommen waren. Mit von der Partie natürlich auch die charmante Spargelkönigin Katharina I., die - gemeinsam mit OB Dr. Pöltl - der Gattin des Ministerpräsidenten einen mit einem Blumengebinde geschmückten Korb mit Spargeln überreichte.

Sie alle verfolgten dann den Eintrag des Ministerpräsidenten in das Goldene Buch der Stadt, das vor ihm schon die Unterschriften zahlreicher anderer prominenter Gäste der badischen Residenzstadt schmücken.

Übrigens: Am Rande des Empfangs zeigte sich Winfried Kretschmann auf Fragen des SPEYER-KURIER zufrieden mit dem Verlauf des Katholikentages in Mannheim. “Ich habe das Gefühl, dass wir - ganz im Sinne des Leitworts des Katholikentages - wirklich einen Aufbruch erlebt haben - die Bischöfe beginnen offensichtlich, sich zu bewegen”, schilderte er seine Eindrücke. “Insbesondere die Art, wie über die Wiederzulassung Geschiedener zu den Sakramenten gesprochen wurde, gibt mir Grund zu Zuversicht und Hoffnung”. Foto: gc

20.05.2012


Landtagsfahrt des Jugendgemeinderats Schwetzingen

Jugendliche erhalten interessante Einblicke in die Arbeit des Landesparlaments

Am vergangenen Mittwoch, 09. Mai 2012, veranstaltete der Jugendgemeinderat Schwetzingen auf Einladung des Schwetzinger Landtagsabgeordneten, Minister a.D. Gerhard Stratthaus eine Fahrt in Landtag nach Stuttgart, an der zahlreiche Jugendliche teilnahmen.

Nach der Ankunft um 9.00 Uhr in Stuttgart und Empfang im Foyer, bei dem die Teilnehmer alle Informationen rund um Funktion und Arbeit des Landtags erfuhren, ging es auch gleich in die Plenarsitzung. Tagesordnungspunkt war das Steuerabkommen mit der Schweiz. Dabei konnten die Teilnehmer die teils heftigen Debatten über dieses umstrittene und interessante Thema, den Ablauf der Sitzung sowie Abgeordnete und Regierungsmitglieder hautnah erleben.

Anschließend fand ein Gespräch mit Gerhard Stratthaus MdL statt, der über die Arbeit als Abgeordneter sowie über die Arbeit des Landesparlaments und der Landesregierung berichtete und anschließend die Fragen der Teilnehmer beantwortete. Nach einer kurzen Mittagspause und einem Rundgang durch die Stuttgarter Innenstadt fand man sich im Rathaus von Stuttgart ein. Dort wurden die Teilnehmer von Roland Kelm, Koordinator des Jugendrats Stuttgart empfangen, der durch das Rathaus führte und anschließend das System der Jugendbeteiligung in Stuttgart vorstellte. In der anschließenden Diskussion konnten die Jugendgemeinderäte zahlreiche Anregungen und Impulse für neue Formen der Jugendbeteiligung auch in Schwetzingen aufnehmen, die sicherlich in den geplanten Zukunftskongress, bei dem mit allen Beteiligten über neue Formen der Jugendbeteiligung in Schwetzingen diskutiert werden soll, eingebracht werden. Gegen 15.00 Uhr trat man die Rückfahrt nach Schwetzingen an.

 Eine insgesamt gelungene Fahrt mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm, bei der die Jugendlichen Einblicke in die Arbeit des Landesparlaments und neue Impulse für die zukünftige Jugendbeteiligung aufnehmen konnten. Jugendgemeinderats Schwetzingen, Presse

14.05.2012


Sommer-Ferienbetreuung: Jetzt auch für Kinder bis 14 Jahren

Stadt Schwetzingen weitet Betreuung in den Sommerferien auf Schwetzinger Schüler/innen der weiterführenden Schulen aus /  Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im Vordergrund

Die Ferienbetreuung in den Sommerferien für die Grundschulkinder der Außerschulischen Betreuung wird seit jeher von den Eltern gerne in Anspruch genommen. Jetzt sollen auch die Schüler/innen der weiterführenden Schulen bis zum Alter von 14 Jahren ein qualitativ gutes Betreuungsangebot in den Sommerferien erhalten. Die Stadt Schwetzingen möchte damit all jene berufstätigen Eltern entlasten, die nicht die gesamten Sommerferien Urlaub nehmen können, deren Kinder aber noch zu jung sind, um unbetreut zu Hause zu bleiben.

Das neue Betreuungsangebot erstreckt sich über insgesamt vier Ferienwochen.  Vom 6. bis zum 31. August (zweite bis einschließlich fünfte Ferienwoche) werden die Kinder zwischen maximal 7.30 Uhr und 17 Uhr im Jugendhaus GOIn betreut, wobei unterschiedliche Betreuungszeiten gebucht werden können. Die Anmeldung ist immer nur für die jeweilige gesamte Woche möglich, eine tageweise Betreuung wie beim Ferienprogramm ist nicht vorgesehen. Die Eltern können dann entscheiden, für wie viele Wochen sie das Angebot nutzen möchten. Die Teilnahme kostet pro Woche je nach Stundenzahl zwischen 12,00 Euro und 28,50 Euro. Zusätzlich wird für 22,50 Euro ein Mittagessen angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Kinder pro Woche begrenzt, zehn Kinder müssen mindestens angemeldet sein. Die Eltern müssen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen, die besagt, dass in der gewünschten Betreuungszeit kein Urlaub genommen werden kann.

Die Anregung zum neuen Angebot kam von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, der damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen weiteren Schritt voranbringen möchte. „Dabei geht es uns nicht darum, die Kinder nur zu beaufsichtigen. Im Jugendhaus GOIn wird es jeden Tag ein abwechslungsreiches Programm mit Sport, Spielen und Basteln geben, damit auch den größeren Kindern nicht langweilig wird.“

Parallel dazu wird es auch in diesem Jahr wieder das städtische Sommerferienprogramm geben, das Dank der Unterstützung der Vereine ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot für alle Altersklassen und Interessen bereithalten wird. Während sich dieses vor allem an Kinder richtet, die den Urlaub mit den Eltern zu Hause verbringen und auch tageweise gebucht werden kann, bietet die Ferienbetreuung im Jugendhaus GOIn eine ganze Woche lang verlässliche Betreuungszeiten für berufstätige Eltern. Und erstmals findet in diesem Jahr vom 27. August bis zum 2. September das Ferienprogramm LILALU statt (wir berichteten bereits).

Ein ausführliches Informationsblatt zum Ferienprogramm wird in den kommenden Tagen über die Schulen an alle Schwetzinger Schüler/innen bis 14 Jahre verteilt. Wer an einer Betreuung im oben genannten Zeitraum interessiert ist oder noch Fragen hat, kann sich an Katja Hilbert-Satovic (Tel: 06202 / 87-204) oder Pascal Seidel (Tel: 06202 / 9506795) wenden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

07.05.2012


Erster Spatenstich für DECATHLON Logistikzentrum in Schwetzingen

Die Bauarbeiten können beginnen

Auf dem ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerk, auf dem der französische Sportartikelhersteller und –händler DECATHLON sein erstes deutsches Logistikzentrum errichten wird, fand heute der symbolische erste Spatenstich statt. Nachdem die Verträge Mitte letzten Jahres zwischen Aurelis und Decathlon unterschrieben und die Stadt Schwetzingen die Baugenehmigung Ende Februar überreicht hat, steht nun dem Baubeginn nichts mehr im Wege. Im Frühjahr 2013 soll das für DECATHLON erste Logistikzentrum in Deutschland in Betrieb gehen. Bisher wurden die 14 deutschen Filialen sowie die Kunden des Online-Shops aus den Logistikzentren Mulhouse in Frankreich und Willebroek in Belgien beliefert. In einer ersten Stufe ist eine Logistikhalle mit einer Lagerfläche von 30.000 m² vorgesehen. Weitere Ausbaustufen sind geplant. Langfristig wird Decathlon über 40 Mio. Euro in den Standort investieren und anfangs 100 bis 120 neue Arbeitsplätze schaffen, die Zahl der Mitarbeiter wird aber in Zukunft auf ca. 250 bis 300 steigen.

„Wir sind sehr froh, einen Schritt weiter gekommen zu sein. Wir benötigen dringend ein Logistikzentrum in Deutschland. Unser Online-Shop wächst sehr stark und wir werden auch in Zukunft weitere DECATHLON-Filialen in Deutschland eröffnen.“, erklärt Valéry Guers, Geschäftsführer von Decathlon Deutschland, und bedankt sich auch für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Schwetzingen und den jeweiligen Behörden.DECATHLON, Presse

05.05.2012


Mit Sternekoch und Spargelkönigin -

“Schwetzinger Spargelanstich” mit Starkoch Jörg Sackmann als Ehrengast in der Metropole des “Weißen Goldes”

cr. Schwetzingen. Dass Spargel zu fast 90 % aus Wasser besteht - diese Tatsache erschloss sich den Teilnehmern beim diesjährigen Schwetzinger “Spargelanstich” in ganz besonders “eindringlicher” Weise: Denn immer wieder gingen heftige Regenschauer über der frohgestimmten Gemeinde fröhlicher Spargelliebhaber nieder, die sich am Samstag um die Mittagszeit auf den Spargelhof Brenner in den Schwetzinger “Kleinen Krautgärten” getroffen hatte. Doch getreu dem Motto “Es gibt kein schlechtes Wetter - es gibt nur die falsche Kleidung” ließen sich die zahlreichen Gäste von der Feuchtigkeit von oben nicht beeindrucken und bekämpften sie statt dessen tapfer mit “Feuchtigkeit von innen” - mit köstlichen Weinen aus der Region.

So hatte die gute Laune bereits einen ersten Höhepunkt erreicht, als Oberbürgermeister Dr. René Pöltl namens der Stadt - “Schwetzingen lebt ganz im Rhythmus des Spargels” - die zahlreichen Gäste begrüßte - an ihrer Spitze neben regionaler politischer Prominenz vor allem die diesjährige Spargelkönigin Katharina I. aus dem Hause Fackel-Kretz - bereits in sechster Generation dem Spargelanbau verbunden - sowie Sternekoch Jörg Sackmann, Chef des gleichnamigen “Hotel Sackmann” in Baiersbronn im Schwarzwald, in dem der Starkoch seit 1993 mit großem Erfolg das Gourmet-Restaurant “Schlossberg” betreibt.

Seit dem letzten Jahr gehört Sackmann übrigens auch zu der Crew ausgewählter Spitzenköche, die das allwerktägliche “ARD-Buffet” mit exquisiten Rezeptvorschlägen bereichern.

Für die Leser des SPEYER-KURIER wird Jörg Sackmann in den nächsten Tagen ein ganz besonderes Rezept kreieren - natürlich mit Spargel. Denn für den vielfach ausgezeichneten Spitzenkoch geht nichts über Spargel aus der Kurpfalz - “Kein Spargel aus Frankreich oder aus Belgien kann dem “weißen Gold” aus Schwetzingen das Wasser reichen”, zeigt sich Jörg Sackmann überzeugt - und was man jenseits der traditionellen Spargelgerichte daraus machen kann, demonstrierte er zuvor in einem exquisiten Sechs-Gang-Spargel-Menue - einer kulinarisch-köstlichen “Lehrstunde” mit außergewöhnlichen Kreationen - “einem Feuerwerk der Aromen”.

“Überhaupt waren die Produkte aus der hiesigen Region - egal, ob Obst, Gemüse oder Beerenfrüchte - schon für meinen Vater stets die allererste Wahl - und daran hat sich auch für mich bis heute nichts geändert”, berichtet Sackmann, dessen Hotel-Restaurant im Nordschwarzwald bis heute direkt von Erzeugern aus Baden und der Pfalz mit frischen Produkten versorgt wird. Für ihn ist es deshalb auch ganz selbstverständlich, all diese Köstlichkeiten nur dann anzubieten, wenn sie in der heimischen Region Saison haben. “Spargel oder Erdbeeren im tiefsten Winter werden deshalb die Gäste in meinem Restaurant nicht finden”.

Und da bei dem kalten Wetter in den letzten Tagen sich auch der Spargel mit seinem Wachstum “ vornehm zurückhielt”, gab es vieles an diesem Tag - nur so gut wie keinen Spargel. Da musste dann die Confisierie “Prinz Carl” mit phantasievollen Spargel-Creationen “Ersatz leisten”: Bäcker-und Konditormeister Rieger kredenzte dazu köstliche Champagner-Trüffel in Form von Spargelspitzen - und nach der Rückkehr vom “Anstich” in der Spargel-Plantage wurde von der Spargelkönigin gemeinsam mit Meister Rieger eine bestimmt vier Meter lange, lecker gefüllte Biskuit-Rolle in Form eines Riesenspargels - mit Schokoladensplittern und in einen Marzipanmantel gehüllt - angeschnitten und in Scheiben an die begeisterten Besucher verteilt - Spargel halt einmal ganz anders.

Ja und der “Spargelanstich”, der im Mittelpunkt dieses vergnüglichen Nachmittags stand?

Dazu bestiegen die Ehrengäste ein mit zwei Pferden bespanntes Fuhrwerk und ließen sich hinaus aufs Feld in die Spargelplantage kutschieren, wo sie sich an einer ausgewählten Stelle über die zu langen Reihen angehäufelten Spargelkulturen her machten. Max Brenner hatte zuvor schon eruiert, wo sich an diesem Tag vielleicht schon am ehesten einige der köstlichen Spargelstangen anschicken könnten, sich neugierig durch den lockeren Boden nach oben zu schieben. Dorthin lotste er seine Ehrengäste

Spargelkönigin Katharina I., Starkoch Jörg Sackmann und OB Dr. René Pöltl, die - je nach Erfahrung - mit mehr oder weniger Geschick dem edlen Gemüse mit einem speziell zu diesem Zweck entwickelten Werkzeug zu Leibe rückten und danach das eigens dafür geöffnete Loch mit einer Kelle wieder sorgfältig verschlossen.

Auch die “grande dame” der Residenzstadt Schwetzingen - die inzwischen über 90jährige Witwe des langjährigen Oberbürgermeisters von Schwetzingen, Kurt Waibel - die allseits beliebte Eva Waibel, hatte es sich an diesem Tag nicht nehmen lassen, zum “Spargelanstich” mit hinaus zu kommen aufs Feld, wo sich Jahr für Jahr ein ganz besonderes Stück der Eigentümlichkeit ihrer Heimatstadt manifestiert.

Trotz Regen also ein im besten Sinne “ungetrübtes” Fest - und für die Menschen weit über die Kurpfalz hinaus der Auftakt zu einer Zeit, die für viele zu den - zumindest kulinarisch - schönsten des Jahres zählt: Die Spargelsaison. Für die passende musikalische Umrahmung dieses Festes sorgte - unter anderem mit dem eigens komponierten “Spargel-Tango” ein Quintett der Schwetzinger Stadtkapelle. Foto: gc

21.04.2012


TOP 100 der beliebtesten Reiseziele Deutschlands

Schwetzinger Schloss auf sagenhaftem Platz 9

Mit einem Platz unter den TOP 10 der beliebtesten Reiseziele Deutschlands reiht sich die Sommerresidenz Schwetzingen direkt nach prominenten Sehenswürdigkeiten wie den Schlössern Heidelberg und Neuschwanstein, dem Kölner Dom, dem Brandenburger Tor, der Frauenkirche Dresden, dem Hamburger Hafen, der Loreley und Schloss Sanssouci sogar unter die TOP 10 der touristischen Hitliste ein.

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl ist begeistert von dieser Nachricht, die „gerade rechtzeitig zu Beginn der touristischen Hochsaison - der Spargel- und Festspielzeit - einen zusätzlichen Anreiz für einen Besuch in Schwetzingen bietet. Mit Sicherheit haben die neuen Werbeauftritte des städtischen Tourismusmarketings und der „Staatlichen Schlösser und Gärten“ und die Bewerbung auf Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerebeliste, über die Ende Juni/Anfang Juli in St. Petersburg entschieden wird, zusätzlich zu diesem großartigen Erfolg beigetragen.“

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) berichtet, sich in einer Umfrage an die ausländischen Gäste gewandt zu haben, um diese TOP 100 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten zu ermitteln. „Deutschland begeistert unsere ausländischen Gäste mit seinen Sehenswürdigkeiten. (...) Mit dieser erfolgreichen Aktion der DZT wird sicherlich die Neugier vieler Menschen geweckt, ihren Urlaub in Deutschland zu verbringen“, erklärt Ernst Burgbacher, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus.

Vom 3. Februar bis 15. März 2012 hatten Interessierte die Möglichkeit, sich in 26 Sprachen im Internet unter www.germany.travel und auf den internationalen FacebookProfilen der DZT, an der Umfrage zu beteiligen. Über 18.000 Teilnehmer haben die Umfrage angeklickt und 5.500 haben ihre drei persönlichen TOP-Sehenswürdigkeiten angegeben. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung einer App ein, die ab Sommer 2012 auf Englisch und Deutsch über den  App-Store und als  Android-Version verfügbar sein wird. Reisende nach Deutschland haben so bereits vor Reiseantritt die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und Anregungen für mögliche Reiseziele oder Ausflüge zu erhalten. Die App wird zu jeder Sehenswürdigkeit eine Kurzbeschreibung, Fotos und Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Anfahrt enthalten. Stadtverwalzung Schwetzingen, Presse

21.04.2012


Aktionstag anlässlich der „Tour de Spargel“ am 05. Mai

Schwetzinger „Radel- und Spargeldelegation“ tritt beim Spargelschälwettbewerb in Bruchsal an

Im Rahmen der „Tour de Spargel“, einer 108 km langen Radtour durch das größte Spargelanbaugebiet Europas, findet am 05. Mai von 10 bis 18 Uhr ein Aktionstag statt. Aus diesem Anlass wird die „Radel- und Spargeldelegation“ aus Schwetzingen eine 37 km lange Teilstrecke nach Bruchsal fahren.

Die luftigen Sandböden entlang der Strecke liefern zusammen mit dem milden Klima beste Voraussetzungen für den unverwechselbaren Geschmack des badischen Spargels.

Erleben Sie die herrliche Landschaft, die sich entlang dieser Tour befindet. Der frische Duft von Wiesen und Wäldern sowie spannende Einblicke in die Welt des Spargelanbaus – all das können Sie während der Fahrt genießen.

Besonders reizvoll ist die „Tour de Spargel“ von Anfang April bis zum Johannistag, dem 24. Juni. Während dieser Zeit bietet die ortsansässige Gastronomie sowohl traditionelle als auch ausgefallene Spargelgerichte an. Überall bietet sich die Möglichkeit, in dem einen oder anderen Ort einzukehren, um eine Portion frisch gestochenen Spargel zu genießen. Direkt vom Feld auf den Teller – frischer geht’s nicht! Die flache Wegführung durch die Rheinebene mit ihrem mediterranen Klima eignet sich auch gut für Familien.

Am Aktionstag, dem 05. Mai, startet das „Team Rathaus“, angeführt von Bürgermeister Dirk Elkemann voller Tatendrang nach Bruchsal, um dort auf dem Wochenmarkt beim Spargelschälwettbewerb gegen Oberbürgermeisterin Frau Petzold-Schick und ihre Kollegen anzutreten. Das Ganze wird durch ein musikalisches Programm sowie diverse Verkaufs- und Infostände umrahmt (Beginn: ab 10 Uhr).

Dann heißt es: „Wer schält am schnellsten und am sorgfältigsten zwei Pfund Spargel“? Unterstützt wird Bürgermeister Elkemann durch seine „Mitschälerinnen“ Spargelkönigin, Katharina I. sowie Kulturreferentin Barbara Gilsdorf. Gegen 12 Uhr tritt das Team wieder die Heimreise an und wird gegen 14 Uhr auf dem Schlossplatz erwartet.

„Dabei sein ist alles“ – Radeln Sie mit und feuern Sie das Spargelteam aus Schwetzingen an! Abfahrt ist um 8 Uhr, Treffpunkt Rathaus Schwetzingen. Beginn des Spargelschälwettbewerbs: 11 Uhr, weitere Infos: www.tour–de-spargel.de

Anmeldung und Ansprechpartner für o. g. Veranstaltung: Frau Dr. Gilsdorf, Tel.: 06202-87-137 und Frau Berger, Tel.: 06202-87-139. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

19.04.2012


Schwetzinger Spargel wirbt für das Land in Berlin

Birgit Wentzien, Hugo Müller-Vogg, Minister Peter Friedrich, Spargelkönigin Katharina I., MdB Olav Gutting, Steen Hinz (im Hintergrund), Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, Ulrich Deppendorf (v.l.n.r.)

Spargelkönigin Katharina I. und OB Dr. René Pöltl bewerben auch 2012 das königliche Gemüse in der Bundeshauptstadt

Tolle Werbung für Schwetzingen und die Region: Die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. und Oberbürgermeister Dr. René Pöltl waren am 18. April in der Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg zu Gast. Dort fand zum 28. Mal das traditionelle Badische Spargelessen statt, dieses Mal erstmals unter Regie der neuen grün-roten Landesregierung. Eingeladen hatte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich, der selbst aus Nordbaden stammt und Schwetzingen anlässlich des Welterbeantrags erst im Januar besucht hatte. Minister Friedrich machte deutlich, dass ihm der badische Spargel eine Herzensangelegenheit ist und er deshalb sehr gerne die Tradition des Badischen Spargelessens in Berlin fortsetzt. Der Einladung waren wieder zahlreiche Berliner Presse-Korrespondenten und Journalisten gefolgt, unter ihnen auch so prominente Vertreter wie der freie Journalist, BILD-Kolumnist und ehemalige Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Hugo Müller-Vogg, der Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio Ulrich Deppendorf, der Leiter der ZDF-Redaktion Literatur und Moderator der Sendung "Das Blaue Sofa" Dr. Wolfgang Herles, die Chefredakteurin des Deutschlandfunks und zuvor langjährige Leiterin des SWR-Studios Berlin Birgit Wentzien, und der Berlin-Korrespondent der ARD Werner Sonne, bekannt als Berichterstatter über Bundespolitik im Morgenmagazin. Neben Minister Friedrich begrüßte auch der Bundestagesabgeordnete des hiesigen Wahlkreises Olav Gutting die Gäste und warb für das Badener und Schwetzinger Vorzeigeprodukt Spargel in einem besonders unterhaltsamen Grußwort auf Kurpfälzisch. Neben dem hervorragenden Essen des Chefkochs der Landesvertretung, Steen Hinz, wusste auch die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. für den Spargel fachkundig zu begeistern – in den Tischgesprächen fanden sich hierzu viele Gelegenheiten. Für Unterhaltung sorgte der aus Baden-Württemberg stammende Kabarettist Florian Schroeder, der mit vielen Parodien der Politik und Promininz auf den Zahn fuehlte. Insgesamt ein überaus kurzweiliger Abend und eine wunderbare Werbung für Schwetzingen und die Spargelregion zum diesjährigen Start in die Spargelsaison. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse; Foto: Manfred Knopp

19.04.2012


Gute Nachricht für den SV98: Alle Spiele können stattfinden

Umkleideanlage am Stadion: Spezialfirma baut bis Ende nächster Woche einen Teil der schadstoffbelasteten Decke aus

Um den Spielbetrieb des SV98 aufrecht erhalten zu können hat die Stadt in Sachen Umkleideanlage beim städtischen Stadion schnell gehandelt und eine Spezialfirma mit dem Ausbau der mit Schimmel und Asbest belasteten Decken beauftragt. Diese hat die Arbeit schon aufgenommen, damit bis Ende nächster Woche bereits ein Teil der Umkleide- und Duschräume wieder zugänglich bzw. nutzbar sein wird. Ab dann steht den Spielern zumindest eine Doppel-Umkleide mit  Duschen zur Verfügung und der Spielbetrieb kann ganz normal laufen.

Um die Spiele der ersten und zweiten Mannschaft am kommenden Wochenende schon abhalten zu können, rückt der Verein jetzt ein bisschen zusammen, wie der technische Leiter Alfons Egner beim Vorort-Termin mit Oliver Hering und Karin Eichhorn vom städtischen Bauamt sagte. Dafür, so Egner, werde in der Umkleide der ersten Mannschaft eine Kabine für die Gastmannschaften frei geräumt. Das Bauamt lässt zusätzlich bis Ende der Woche noch vier mobile Toiletten aufstellen.

Bis Mitte Mai wird dann in der gesamten Umkleideanlage die Schadstoffbelastete Decke ausgebaut sein. Über die Art und das Ausmaß der Sanierung wird der Gemeinderat schnellstmöglich entscheiden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

19.04.2012


„Spargel à la carte“

Schwetzingen läutet mit dem „Spargelanstich“ die Saison 2012 ein

Bereits zum dritten Mal wird die Spargelsaison von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet, die den Ruf Schwetzingens als Hauptstadt des Spargels zusätzlich untermauern. Von Ende April bis 24. Juni steht Schwetzingen wieder ganz im Zeichen dieses königlichen Gemüses.

Als charmante Botschafterin wirbt die Schwetzinger Spargelkönigin, Katharina I., für die Perle der Kurpfalz. Mit dem „Spargel-Anstich“ durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am 21. April 2012 um 13.30 Uhr wird die Spargelsaison in Schwetzingen offiziell eingeläutet. Hierzu sind alle Interessierten auf den Spargelhof Brenner, Kleine Krautgärten 5, herzlich eingeladen. Als Special Guest wird Sternekoch Jörg Sackmann (Romantik Hotel Sackmann, Baiersbronn) erwartet.

17.04.2012


„Schaustellen“ im Schlossgarten Schwetzingen

Fachleute geben Einblicke in aktuelle Maßnahmen im Rahmen des Welterbeantrags und in ihre tägliche Arbeit 

Was läuft eigentlich im Rahmen des UNESCO-Welterbeantrags zurzeit im Schwetzinger Schlossgarten? Noch einmal stellen die Fachleute der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und der Vermögens- und Bau-Verwaltung, Amt Mannheim, an zwei Terminen laufende Maßnahmen in den Bereichen „Garten“ und „Bau“ sowie ihre tägliche Arbeit in und an dem „Welterbe-Kandidaten“ Schwetzingen vor.

Schon am Mittwoch, 18. April, bietet sich die erste Gelegenheit, Gartenarchitekt Gerhard Raab und Gartenmeister Helmut Krupp nicht nur die Frage zu stellen „Was blüht denn da?“, sondern sich auch über die aufwändigen Vorbereitungen zum Wechsel vom Frühjahrs- zum Sommerflor zu informieren. Die Fachleute berichten auch, nach welchen Plänen alljährlich gepflanzt wird, um die berühmt üppige Farbenpracht nach barocken Mustern zu erzielen.

Um die Sanierung der historischen Treillagen, der schattenspendenden Laubengänge, die das Zirkelparterre im Nord- bzw. Südwesten abschließen, geht es an der zweiten „Schaustelle“. Architekt Guido Jordine zeigt, welche Schäden die Laubengänge seit ihrer Erbauungszeit um 1760 genommen haben und wie das Holzgittergeflecht nun nach historischem Vorbild wiederhergestellt wird.

Die kostenlosen Kurzvorträge an den Schaustellen „Mittelparterre“ und „Laubengänge“ finden am Mittwoch, 18. April 2012, jeweils um 17.00 Uhr und um 18.00 Uhr statt. Treffpunkt ist die Gartenterrasse. Es fällt der reguläre Schlossgarteneintritt an bzw. für Jahreskarteninhaber sind die Vorträge frei. Öffentlichkeitsarbeit & Kulturmanagementfür die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Foto: Uschi Wetzel

13.04.2012


Umkleideanlagen im Stadion: Stadt und Verein arbeiten gemeinsam an einer kurzfristigen Lösung

Umkleiden bleiben aus Gesundheitsgründen vorerst geschlossen / Alle Spiele für dieses Wochenende wurden abgesagt / SV98 Schwetzingen und Stadt verständigten sich beim Vor-Ort Termin über weiteres Vorgehen

Der Spielbetrieb und das Training im städtischen Stadion sollen so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden können. Das ist das gemeinsame erklärte Ziel der Vertreter des SV98 Schwetzingen, darunter Vorstand Manfred Zipper  und Dr. Hans-Joachim Förster, und der Stadtverwaltung unter Leitung von Bauamtsleiterin Carola Schellhorn-Stöber, die sich gestern im Besein von Gutachter Dr. Harald Fank sowie Architekt Jürgen Roth vor Ort zur Lagebesprechung an der Umkleideanlage zusammengefunden hatten.

Gemeinsam mit dem Verein wird jetzt nach einer kurzfristigen Lösung gesucht. Derzeit prüft das städtische Bauamt, ob die mit Asbest und Schimmelpilz befallene Decke ausgebaut werden kann. Zu klären ist dann, ob nach dem Ausbau der Decke keine Gesundheitsgefahr mehr bestehen wird, und die Umkleide bis zur endgültigen Lösung wieder genutzt werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist das Aufstellen von Containern, die über Duschen und Toiletten verfügen. Verein und Stadt wollen jetzt Kosten und Anschlussmöglichkeiten an das Abwassernetz untersuchen. Schon nächste Woche sollen weitere Entscheidungen fallen.

Parallel werden durch das Bauamt jetzt alle Varianten einer Sanierung der Umkleideanlagen geprüft, um so schnell wie möglich zu einer guten Lösung für den Verein und den Schulsport zu kommen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

12.04.2012


Keine 'Himmelslaternen' mehr erlaubt

Die Brandgefahr durch feuerbetriebene Leuchtkörper ist zu groß

Sie sind im nächtlichen Himmel ein schöner Blickfang und kamen in den letzten Jahren auf Partys in Mode: Die so genannten "Himmelslaternen". Seit diesem Jahr ist das Aufsteigenlassen dieser unbemannten ballonartigen Leuchtkörper, bei denen der Auftrieb durch die von einer eigenen Feuerquelle erwärmten Luft erzeugt wird, laut Polizeiverordnung des Landesinnenministeriums verboten. Zu groß ist die Brandgefahr durch eine nicht vollständig erloschene Laterne beim herabstürzen auf Gebäude oder Freiflächen. So haben die Himmelslaternen, auch bekannt unter den Bezeichnungen "Kong-Ming-Laterne", "Sky-Laterne", "Skyballon", "Glückslaterne", "Wunschlaterne" oder "Fluglaterne", bereits zu Bränden geführt. Ein Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

Stadion: Umkleiden ab sofort nicht mehr nutzbar

Stadt musste wegen Belastung mit Asbest und Schimmelpilz unverzüglich handeln

Schlechte Nachrichten für den SV98 Schwetzingen und den Schulsport: Der gesamte Mannschafts-Umkleidebereich inklusive der Duschen und Toiletten muss ab sofort gesperrt werden. Grund ist die hohe Konzentration von Asbest und Schimmelpilzsporen, die einen Aufenthalt in den Räumen zur Gesundheitsgefahr werden lässt. Das hat jetzt ein Gutachten ergeben, welches die Stadt in Auftrag gegeben hatte, um den Zustand der dortigen Deckenverkleidung aus Eternitplatten zu untersuchen. "Nach dem uns vorliegenden Gutachten musste ich zum Schutz der Sportler und Schüler sofort reagieren und die Umkleideanlage schließen lassen", erklärt Bürgermeister Dirk Elkemann, für den die Gesundheit der Sportler absolute Priorität hat. Die Stadt hatte die Verantwortlichen des SV98 und die Schulleiter unverzüglich noch vor Ostern über die Situation informiert. Am 16. April wird die Stadt das weitere Vorgehen mit den Vertretern des SV98 besprechen. Schon jetzt ist klar, dass eine Sanierung Kosten im sechsstelligen Bereich verursachen wird. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse 

10.04.2012


Gedenkstätte: So geht es weiter

Stadt will transparenten Entscheidungsprozess / Zeitplan schafft Klarheit über den weiteren Ablauf von der Ausschreibung bis zur Einweihung

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 2. Februar beschlossen, den Entwurf für die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus neu auszuschreiben. Für das Verfahren insgesamt hat die Stadt jetzt einen Zeitplan erarbeitet, der mit allen am Entscheidungsprozess Beteiligten und dem Gemeinderat abgestimmt worden ist. „Wir wollen die Öffentlichkeit bewusst früh schon zum jetzigen Zeitpunkt über das weitere Vorgehen informieren“ betont Oberbürgermeister René Pöltl, für den auch die Akzeptanz des Entwurfs bei der Schwetzinger Bürgerschaft eine wichtige Rolle spielt. 

Noch bis zum 15. Juni läuft die erneute öffentliche Ausschreibung, von der sich die Stadt qualitativ gute und künstlerisch ansprechende Entwürfe erhofft.  Am 9. Juli soll dann eine Jury unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl tagen. Die Jury setzt sich aus je einem Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, dem Kurator Dr. Dietmar Schuth vom Schwetzinger Kunstverein, der städtischen Kulturbeauftragten Dr. Barbara Gilsdorf, dem Stadtarchivar Joachim Kresin sowie zwei externen Fachleuten  - im Gespräch sind die Direktorin des Heidelberger Kunstvereins Dr. Susanne Weiß und Prof. Hans Gercke – zusammen. Sie hat die Aufgabe die eingegangenen Entwürfe zu sichten und sich aus der zu erwartenden Vielzahl der Eingänge für circa fünf Entwürfe zu entscheiden, die dann der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Gemeinderäte werden in der Sitzung am 19. Juli einen Zwischenbericht erhalten. Bei einem Bürgertermin am 12. September im Palais Hirsch werden der interessierten Öffentlichkeit dann die Entwürfe präsentiert. Am 27. September entscheiden die Gemeinderäte auf der Basis der Empfehlungen der Jury und der Eingaben aus der Bürgerschaft dann für den Siegerentwurf, der dann am 27. Januar 2013 – dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialisten – auf dem Platz zwischen Rathaus und Hotel Adler Post eingeweiht werden soll.

Parallel zum Verfahren wird sich im Laufe des Jahres unter der Leitung von Joachim Kresin ein wissenschaftlicher Beirat gründen, der sich vor allem auch mit der Definition des Opferbegriffes befassen wird. „Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die Universität Heidelberg auf unsere Anfrage hin Interesse bekundet hat, die Geschichte der Zwangsarbeit in Schwetzingen als Forschungsthema aufzugreifen“, so OB Pöltl. Die Einzelheiten dazu und die Besetzung des Beirats werden in den nächsten Wochen geklärt werden.

06.04.2012


„Spargel à la carte“

Schwetzingen läutet mit dem „Spargelanstich“ die Saison 2012 ein

Bereits zum dritten Mal wird die Spargelsaison von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet, die den Ruf Schwetzingens als Hauptstadt des Spargels zusätzlich untermauern. Von Ende April bis 24. Juni steht Schwetzingen wieder ganz im Zeichen dieses königlichen Gemüses. Als charmante Botschafterin wirbt die Schwetzinger Spargelkönigin, Katharina I., für die Perle der Kurpfalz. Mit dem „Spargel-Anstich“ durch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am 21. April 2012 um 13.30 Uhr wird die Spargelsaison in Schwetzingen offiziell eingeläutet. Hierzu sind alle Interessierten auf den Spargelhof Brenner, Kleine Krautgärten 5, herzlich eingeladen. Als Special Guest wird Sternekoch Jörg Sackmann (Romantik Hotel Sackmann, Baiersbronn) erwartet.

Alle sportlichen Freunde können am 15. April um 10.20 Uhr beim 3. „Schwetzinger Spargellauf“ ihre Geschwindigkeit und ihr Ausdauervermögen unter Beweis stellen. Für eine besondere Atmosphäre sorgt der Schlossgarten, durch den der Lauf führt. Voranmeldung unter: www.spargellauf-schwetzingen.de, Tel. 06202-97 82 76.

Am 5. Mai ist wieder „Spargelsamstag“. Die Besucher können an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr in den Geschäften stöbern und sich im Anschluss daran mit einer feinen Spargelsuppe auf dem Schlossplatz stärken, wo auch eine Straßenmalaktion stattfinden wird. Weitere Spargelspezialitäten in der Mannheimer Straße runden das Angebot ab. Zusätzlich laden die Schwetzinger Vereine auf die Kleinen Planken und in die Dreikönigstraße ein. Wer sich noch sportlich betätigen möchte, kann an diesem Tag mit nach Bruchsal radeln, um Bürgermeister Elkemann beim Spargelschälwettbewerb auf dem dortigen Wochenmarkt anzufeuern (Beginn: 11 Uhr). Dieser Aktionstag findet im Rahmen der Tour-de-Spargel statt, einer ca. 108 Km langen Radtour, die durch das größte Spargelanbaugebiet Europas führt. (Infos unter: www.tour-de-spargel.de)

Allerlei Kurioses, Erheiterndes und Nützliches über das „weiße Gold“ erfahren Sie bei einer Kostümführung mit der Spargelfrau am 5. Mai um 15 Uhr. „Stech den Spargel“ heißt es dann am 11. Mai um 17 Uhr (Spargelhof Spilger) bzw. am 18. Mai um 17 Uhr (Spargelhof Schäufele). Als Belohnung gibt es ein „Stechdiplom“! Ganz entspannt durch die Anbaugebiete rollen, können Sie mit einer geführten Segwaytour. Dauer: ca. 2,5 Std. (Anmeldung über Stadtinformation: Tel.: 06202-945 875). Neu im Angebot ist das „Pauschalangebot– Spargel à la carte“, welches den Spargel in seiner ganzen Vielfalt anbietet. Dieses Arrangement ist für Gruppen ab 5 Personen buchbar und beinhaltet u. a. ein schmackhaftes Spargelgericht, eine Führung mit der Spargelfrau sowie ein Spargelstechen mit Diplom. (Buchung über Stadtinformation: Tel.: 06202-945 875). Die ausführliche Spargelbroschüre „Schwetzingen – Spargel à la carte“ mit allen Terminen rund um das kulinarische Thema ist ab sofort in der Stadtinformation erhältlich.

Ansprechpartner für o. g. Veranstaltungen: Frau Dr. Gilsdorf, Tel.: 06202-87-137 und Frau Berger, Tel.: 06202-87-139.

04.04.2012


Aus dem Gemeinderat am 29. März

Neuer Verkehrsplaner wird beauftragt

Neuer Wind für die Verkehrsentwicklung in Schwetzingen: Das Verkehrsplanungsbüro Hupfer Ingenieure GmbH aus Niederhorbach wurde beauftragt, eine Konzeption für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung in Schwetzingen zu erstellen. Der Angebotspreis beträgt ca. 71.000 EUR. Professor Christop Hupfer stellte verschiedene Grundüberlegungen in der Sitzung persönlich vor.

Nachdem es beispielsweise über die B 535 gelungen ist, große Anteile des reinen Durchgangsverkehrs aus der Stadt heraus zu halten, gilt es jetzt, eine stadtverträgliche Mobilität für Einwohner und Besucher herzustellen und zu sichern. Dazu sollen die verschiedenen Ansprüche des Wohnens, Arbeitens oder Einkaufens mit einfließen. Gleichzeitig sollen Bürgerschaft und Interessengruppen aktiv in die Erstellung eines Entwicklungskonzepts einbezogen werden. Teilthemen werden u.a. sein der fließende Verkehr, der Radverkehr, Fußgängerlösungen, der ÖPNV aber auch die Parkraumregelungen in der Stadt. Auch die Ampellösungen werden untersucht. Das Projekt soll bereits in den nächsten Wochen starten.

Vergnügungsstätten: Konzeption soll Ansiedlung steuern

Die Stadt Schwetzingen wird die Ansiedlung von so genannten Vergnügungsstätten, z.B. Spielhallen, entsprechend den rechtlichen Vorgaben nicht grundsätzlich verbieten, sondern über eine Konzeption aktiv steuern. Möglichkeiten dazu sollen vor allem in den Gewerbegebieten „Lange Sandäcker“ und „Südlich Hirschacker“ geschaffen werden.  Allerdings soll es zu den angrenzenden Wohnnutzungen hin eine Pufferzone geben, innerhalb derer Vergnügungsstätten ausgeschlossen werden. Der vorgestellte Entwurf des Konzepts wird jetzt öffentlich ausgelegt, ebenso werden die Fachbehörden beteiligt.

Im Hinblick auf die Einarbeitung der neuen Regelungen beschloss der Gemeinderat auch,  die Bebauungspläne in diesen beiden Gebieten zu ändern. Die Verfahren dazu laufen jetzt an. Bei dieser Gelegenheit sollen auch die Festsetzungen des 2010 beschlossenen Einzelhandelskonzeptes mit einfließen und die Festsetzungen für Werbeanlagen angepasst werden. .Für das Gebiet „Lange Sandäcker“ wird eine Veränderungssperre erlassen.

1. Änderung des Bebauungsplans Scheffelstraße – Hölderlinstraße

Die Stadt plant für einen Teilbereich des Bebauungsplans Scheffelstraße – Hölderlinstraße rechtliche Ergänzungen, um den dort angesiedelten Netto-Markt planungsrechtlich zu sichern. Nach derzeitiger Rechtslage sind in dem Gewerbegebiet keine Anbieter mit nahversorgungs- und zentrenrelevantem Einzelhandelssortiment zulässig. Der Lebensmitteldiscounter ist als Nahversorgungsstandort für den südlichen Bereich Schwetzingens an dieser Stelle von Seiten der Stadt jedoch bewusst ermöglicht worden, um auch künftig eine ausreichende Versorgung im südlichen Stadtgebiet zu sichern. Dies soll nun auch künftig dort ermöglicht sein. Auch der Eigentümer drängt auf eine nachhaltige Sicherung seiner bisher getätigten Investitionen.

Städtischer Strombezug: Ökostrom wird ausgeschrieben

Die Stromlieferverträge für die städtischen Gebäude, Liegenschaften und Ampeln laufen turnusmäßig zum 31.12.2012 aus. Um Rechtssicherheit bei der Ausschreibung zu gewährleisten und gute Preise zu erzielen, beteiligt sich die Stadt an der 11. Bündelausschreibung für den kommunalen Strombedarf des Gemeindetags Baden-Württemberg durch die Gt-service GmbH, die alles bis zur Vergabe abwickelt. Die Stadt schreibt zusätzlich für alle Abnahmestellen den Bezug von hundertprozentigem Ökostrom mit Neuanlagenquote aus (14 Ja Stimmen, 10 Nein Stimmen). Damit war der Gemeinderat mehrheitlich bereit, das durch Ausschreibung bedingte Mehrkostenrisiko für Ökostrom mit Neuanlagenbindung von 26.000,- Euro zu tragen und damit ein Signal für die Umwelt zu setzen. Die Kosten für die Ausschreibung belaufen sich auf rund 2.589,44 Euro brutto; das entspricht 0,9 % der jährlichen Brutto-Kosten für die Stromversorgung in Höhe von rund 286.000,- Euro. Für die Straßenbeleuchtung gilt ein gesonderter Straßenbeleuchtungsvertrag, der noch bis 31.12.2014 gilt. Die Neuausschreibung wird dazu 2014 erfolgen. Der Beschluss zur Bündelausschreibung insgesamt fiel einstimmig aus.

Hirschackerschule: Mängel bei der Dachsanierung

Das vom Rathaus beauftragte Gutachten des Sachverständigen bestätigt die Vermutungen: Bei der bereits Mitte 2010 begonnenen Dachsanierung in der Hirschackerschule wurde die Dachabdichtung nicht fachgerecht ausgeführt. Dadurch ist die Dämmung völlig durchfeuchtet worden. Um den Schaden zu beheben, sind eine Abdichtung des gesamten Daches und eine neue Isolierung nötig. Das Gutachten ermittelte hierzu Kosten von knapp 155.000,- Euro. Das Bauamt der Stadt ermittelte zusätzlich dazu noch unberücksichtigte Mehrkosten in Höhe von 90.000,- Euro, so dass sich die Kosten für die Wiederinstandsetzung des Daches auf insgesamt 250.000,- Euro belaufen. Die Stadt wird jetzt Schadensersatzansprüche gegenüber der Baufirma geltend machen. Ungeachtet dessen, ist der Stadt aber an einem zügigen Abschluss der Arbeiten in den Sommerferien gelegen. Die Stadträte stimmten der Ausschreibung und einer überplanmäßigen Mehrausgabe im Haushalt in Höhe von 126.000,- Euro zu. Der Beschluss hierzu fiel einstimmig. Mit der Planung der Sanierung wurde das Schwetzinger Architekturbüro Numerobis beauftragt. Der Beschluss dazu fiel mehrheitlich (15 Ja – 2 Enthaltungen – 7 Nein).

Stadt kann neue Kehrmaschine kaufen

Grünes Licht gaben die Stadträte auch zur Anschaffung einer neuen Kehrmaschine. Die vorhandene Kehrmaschine ist seit 2003 im Einsatz und verursachte in dieser Zeit  immer wieder größere Reparaturkosten. Jetzt stehen erneute Reparaturkosten zwischen 50.000,- und 80.000,- Euro an, die den Zeitwert der Maschine bei weitem übersteigen. Aus diesem Grund wird die Verwaltung eine neue Kehrmaschine kaufen, die auch in Oftersheim zum Einsatz kommt. Dafür erhält Schwetzingen jährlich rund 11.000,- EUR.

SÜBA übergibt Flächen an die Stadt Schwetzingen

Die SÜBA Bau Aktiengesellschaft i.I. und die Süba Bauen und Wohnen Rhein Neckar GmbH übergeben der Stadt drei Grundstücke. Bei den Flurstücken handelt es sich um Verkehrsflächen im Maschinenweg und die dortige Umspannstation mit einer Gesamtfläche von 718 m². Die Übergabe war bereits im früheren städtebaulichen Vertrag geregelt. Danach sollten die öffentlichen Einrichtungen (Straße, Gehweg, Kanal und Beleuchtung) nach Beendigung der Baumaßnahme an die Stadt kostenlos übergeben werden, die im Gegenzug die Unterhaltung der Fläche übernimmt.

Soweit nicht anders beschrieben sind alle Beschlüsse einstimmig gefallen.

Alle Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachlesbar.

04.04.2012


"Städtepartnerschaft mit Fredericksburg: Doppelter Grund zur Freude!

Doppelten Anlass zur Freude hatten am vergangenen Mittwoch die Stadt Schwetzingen und alle Unterstützer der Städtepartnerschaft mit Fredericksburg: Aus der amerikanischen Stadt erreichte Oberbürgermeister René Pöltl die freudige Nachricht, dass auch der dortige Gemeinderat der Städtepartnerschaft mit Schwetzingen und der Vertragsunterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im kommenden Dezember zugestimmt hat. Damit steht der eigentlichen Städtepartnerschaft zwischen Schwetzingen und Fredericksburg nichts mehr im Wege. Über die Nachricht freuten sich auch die Teilnehmer/innen des Städtepartnerschafts-Stammtisches am Abend im Brauhaus, die als Ehrengast Anke Frey (Foto 2.v.l.). aus Fredericksburg in ihren Reihen begrüßen durften, die ursprünglich aus Mannheim kommt und seit zwanzig Jahren in Fredericksburg lebt. Der Stammtisch trifft sich regelmäßig unter der Leitung von Sabrina Ranzinger. Wer Lust hat am nächsten Stammtisch teilzunehmen, der soll sich mit Sabrina Ranzinger (Tel: 06202-87-201; E-Mail: sabrina.ranzinger@schwetzingen.de) in Verbindung setzen."

04.04.2012


Eltern aufgepasst: Kinder brauchen eigenes Reisedokument

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden ab 26. Juni 2012 ungültig / Grund ist eine neue EU-Regelung / Das Bürgerbüro berät

Kurz vor Beginn der Reisezeit treten für Kinder die neuen Regelungen im Passrecht in Kraft. Danach benötigen alle Kinder ab dem 26. Juni 2012 bereits ab Geburt bei Reisen ins Ausland ein eigenes Reisedokument. Wie das Bundesinnenministerium informiert, sind ab diesem Stichtag Kindereinträge im Reisepass der Eltern aufgrund europäischer Vorgaben ungültig. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig.

Das Bürgerbüro der Stadt Schwetzingen empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder zu beantragen, da die Wartezeit bis zu vier Wochen betragen kann. Die Kinder benötigen bereits das so genannte biometrische Passbild. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung. Dies gilt auch für Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. für den so genannten "Schengen-Raum". Auch wenn in diesem Gebiet die Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht von der Pflicht ein gültiges Dokument mitzuführen.

Das Bürgerbüro berät Sie bei allen Fragen rund um die neue Regelung gerne. Die Mitarbeiter sind zu den Öffnungszeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8 bis 12 Uhr, Freitag von 7 bis 12 Uhr) in der Zeyherstraße 1 und unter der Telefonnummer (06202) 87-230 erreichbar. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse 

27.03.2012


Stadtführer für Menschen mit Behinderung ist online

Behindertenbeauftragter der Stadt stellte das Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Schimper-Realschule vor / Insgesamt 118 Objekte im Stadtgebiet sind bereits erfasst

Die Stadt Schwetzingen bietet seit heute auf ihrer Internetseite einen neuen Service: Den Internet-Stadtführer für Menschen mit Behinderung. Der neue Stadtführer gibt einen Überblick über das Maß der Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und Plätzen wie: Banken, Behörden, Schulen, Rechtsanwaltskanzleien, öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen, Cafes und Gaststätten, Arztpraxen und sonstigen medizinischen Einrichtungen. Optisch ansprechend und mit erläuternden Piktogrammen, listet die Datenbank insgesamt 118 Objekte im Stadtgebiet auf. Unterschiedliche Suchkriterien und die Einteilung in Kategorien sorgen für zusätzliche Übersichtlichkeit und einfache Bedienung. Der Internet-Stadtführer ist über einen Link auf der Homepage der Stadt im Bereich Stadt & Bürger / Soziales oder direkt unter www.schwetzingen.huerdenlos.de einsehbar und kann von Jedermann kostenlos und ohne Passwort genutzt werden.

In der Datenbank sind nur stufenlos erreichbare Gebäude, Gebäude mit bis zu einer Stufe die mit Hilfe einer Begleitperson überwunden werden können und Gebäude, die mit einer Rampe erreichbar sind, aufgeführt. Das Angebot richtet sich an Rollstuhlfahrer, Geh- und Sehbehinderte Menschen und soll nicht nur eine Informationsplattform für Schwetzinger Bürger sondern auch für Auswärtige sein, die beispielsweise einen Ausflug nach Schwetzingen planen.

Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Schimper-Realschule

Der Internet-Stadtführer entstand in den Jahren 2010 bis 2012 als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Schwetzingen und Schülern der 7. Klassen der Karl-Friedrich-Schimper-Realschule. Zwei Jahre lang waren zwanzig Schüler/innen unter der Leitung des Behindertenbeauftragten der Stadt Stefan Krusche und Dorothea Sütterle, Lehrerin und Fachbereichsleiterin für soziales Engagement, in Schwetzingen unterwegs um die Gebäude zu vermessen, Daten aufzunehmen und zu fotografieren. Vorausgegangen war im Mai 2010 ein Workshop an der Volkshochschule, in dem die Schüler mit Hilfe von Rollstühlen, speziellen Brillen und Ohrstöpseln für die Anforderungen und Nöte der Behinderten sensibilisiert und in die Technik der Datenerfassung eingeweiht wurden.

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl dankte bei der Vorstellung der Internetseiten im Palais Hirsch dem Projektleiter Stefan Krusche, der Lehrerin Dorothea Sütterle und natürlich den beteiligten Schülern für die ehrenamtlich geleistete Arbeit ganz herzlich. „Ohne euch und euren fleißigen Einsatz, der ja in eurer Freizeit nach Schulschluss stattfand, wäre der dieser besondere Stadtführer nicht so gut und schnell verwirklicht worden“, lobte Pöltl.

Ergänzungen, Änderungswünsche, Fragen?

Der Stadtführer stellt keine vollständige und abschließende Datenerhebung dar. Für die Zukunft ist geplant, die Datenbank um weitere öffentliche Gebäude und Einrichtungen zu ergänzen. Die Seitenverantwortlichen sind daher für Vorschläge, Änderungswünsche und sonstige Informationen jederzeit offen und dankbar. Wer hierzu etwas beitragen möchte oder selbst an Gebäudeerhebungen mitwirken will, der kann sich an den Behindertenbeauftragten der Stadt Schwetzingen Stefan Krusche wenden. Er ist unter der Telefonnummer (06202) 87-124 und unter E-Mail: stefan.krusche@schwetzingen.de erreichbar. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

27.03.2012


Geld sparen durch den sanften Einsatz des eigenen Gasfußes

Verkehrsminister Hermann stellt neue Spritsparkurse in Baden-Württemberg vor

cr. Schwetzingen. Um Einsparpotentiale von zehn bis dreißig Prozent Treibstoff - in der Spitze gar bis 38 Prozent - und damit um viel, viel Geld für jeden Autofahrer ging es heute bei der Auftaktveranstaltung zur Vorstellung der neuen Spritsparkurse, die ab sofort wieder unter der gemeinsamen Verantwortung des baden-württembergischen Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur, des ADAC Württemberg und der Landesverkehrswacht im “Ländle” von den in der Festspielstadt ansässigen Trainern von EcoConsult für spritsparendes Fahren durchgeführt werden.

Und wie wichtig die Landesregierung in Stuttgart dieses Thema nimmt, wurde allein schon dadurch deutlich, dass der zuständige Minister, Winfried Hermann, an diesem Tag - schon zum zweiten Mal in seiner Amtszeit - eigens ins Badische gereist war, um selbst an einem solchen Kurs teilzunehmen. Mit ihm waren auch die Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein (SPD) und Manfred Kern (Bündnis 90/Die Grünen) ins “Palais Hirsch” am Schwetzinger Schloßplatz gekommen, wo sie von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl begrüßt wurden. Dabei wies der OB auf die durch die Umgestaltung des Schloßplatzes entstandene Verbesserung der Lebensqualität hin: “Noch vor kurzem wäre es an einem Tag wie heute nicht möglich gewesen, hier bei geöffnetem Fenster zusammen zu kommen - der Lärm wäre einfach viel zu groß gewesen”. Hier hätten die verkehrsberuhigenden Maßnahmen eine gravierende Verbesserung gebracht - “der hier umgesetzte Modellversuch funktioniert”, stellte der OB fest.

Zu den an diesem Tag wieder gestarteten Spritsparkursen konnte der Oberbürgermeister auch aus eigener Erfahrung von ihrem großen Nutzen berichten. “Wir werden deshalb auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zeitnah zu einem solchen Kurs anmelden”.

Darüber zeigte sich auch Minister Winfried Hermann angetan, als er bekannte: “Wenn’s so weiter geht, dann wird Schwetzingen noch zu meiner absoluten Lieblingsstadt in der Kurpfalz”. Das Anliegen der Landesregierung sei es, so Hermann, mit der Förderung der Spritsparkurse einen nennenswerten Beitrag zur Energieeinsparung und zur Reduzierung von Emissionen in der Mobilität zu leisten. Das gelte für alle Formen der Mobilität - auch für die mit Elektroautos: “Auch hier führt ein sanftes Dahingleiten beim Fahren an Stelle von ‘granatenmäßigem’ Beschleunigen zu beachtlichen Einsparraten”. Und das sei angesichts der seit den siebziger Jahren erfolgten Verzehnfachung des Ölpreises letztlich auch ein ökonomisches Problem für alle Autofahrer. Hinzu komme, dass Autofahrer, die “sanft” mit ihrem fahrbaren Untersatz umgingen, auch seltener in die Werkstatt müssten.

Sparsames, gelassenes Fahren verringere aber vor allem auch den Stress für die Autofahrer und trage damit dazu bei, die Gefahr von Unfällen zu reduzieren. “Denn auch wenn die Zahl der Unfalltoten im letzten Jahr wieder erfreulich abgenommen hat, so ist doch gleichzeitig die Zahl der Verletzten und Schwerverletzten erneut angestiegen”, mußte der Minister berichten. Dies hänge insbesondere mit den neuen technischen Assistenz- und Sicherheitssystemen in den Automobilen zusammen, die die Auswirkungen schwerer Unfällen zwar mindern, nicht aber verhindern könnten.

Ulrich Pfeiffer, Geschäftsführer von EcoConsult, dessen Unternehmen in den letzten Jahren über 90.000 Autofahrer im spritsparenden Autofahren geschult hat, verwies auf das gewaltige Einsparpotential, das allein in Baden-Württemberg in solchen Kursen stecke: Bei 6,5 Millionen Automobilen im Lande, die im Durchschnitt jährlich 14.000 Kilometer zurücklegten, sei eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Lande um drei Millionen Tonnen möglich; gleichzeitig aber könnten die baden-württembergischen Autofahrer pro Jahr rund eine Milliarde Liter Treibstoff einsparen - eine gewaltige Zahl angesichts des gegenwärtigen und wohl auch auf Dauer hohen Spritpreises.

Nach so viel eindrucksvoller Theorie ging es dann ganz praktisch weiter: Die Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung hatten Gelegenheit, auf zwei je 20 Kilometer langen Rundstrecken unter der Anleitung erfahrener Fahrtrainer ihren bisherigen Fahrstil mit der ihnen von den Experten vermittelten spritsparenden Alternative zu vergleichen. Und jeder, der von der Runde zum “Palais Hirsch” zurückkehrte - auch Minister Hermann - zeigte sich beeindruckt von dem, was er da mit seinem “Gasfuß” bewirken kann - für die Umwelt und für den eigenen Geldbeutel. Foto: gc

23.03.2012


Großer Andrang bei der Internetschulung des Generationenbüros

Referentin Petra Disch stand auch nach dem Vortrag noch Rede und Antwort.

"Keine Angst vor Viren und Trojanern", so lautete der Vortrag von Referentin Petra Disch von der Volkshochschule, der die rund 100 Zuhörer am gestrigen Mittwoch im Palaisch Hirsch begeisterte. Auf eine leicht verständliche und charmante Art wurden die Zuhörer gegen die bekanntesten „Erkältungen“, die sich der heimische PC oder Laptop einfangen kann, geimpft. So lernte man zum Beispiel auch die Auswirkungen eines Trojaners kennen, die ein großes Ärgernis sein können, aber auch die Möglichkeiten zum Schutz davor.

Wolfgang Möhl, ebenfalls Referent der VHS, zeigte anschließend den Besuchern Tipps und Tricks beim E-Mail Verkehr und wie das digitale Foto gleich an die elektrische Post angehängt werden kann. Das „Skypen“ mit den Enkeln in Übersee ist eine tolle Sache und sorgte auch für Heiterkeit, als die Möglichkeiten im Umgang mit der Web-cam gezeigt wurden.

Nach einer Stärkung in der Mittagspause ging es dann vom Palais Hirsch gemeinsam in die Räume der Volkshochschule. Dort konnte bei einem Tag der offenen Tür in den Computerräumen das Erlernte gleich ausprobiert werden. Auch hier herrschte großer Andrang und die PC Plätze waren bis 16 Uhr oft doppelt besetzt. Alles in allem eine tolle Veranstaltung der Stadt, so der einheitliche Tenor der Besucher, die sogar kostenlos angeboten wurde. Der Wunsch nach einer erneuten Schulung im Herbst wurde vom Generationenbüro ebenso registriert, wie die Anregungen und Vorschläge für spezielle Themen, die die Generation 60 + besonders interessieren würden.

Alle interessierten Senioren können im Generationenbüro am Schlossplatz 4 kostenlos Infomaterial zum Thema „60+ im Internet“ abholen, ebenso wie das Programm der VHS, speziell mit PC-Kursen für Senioren." Stadt Schwetzingen, Presse

22.03.2012


Weiterführung durch die Johanniter: LILALU hat bei den Johannitern eine Zukunft

von oben nach unten:Martin Swoboda, Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband München; Maximilian Breitling, Rechtsanwalt, vorläufiger Insolvenzverwalter von LILALU;Willi Wermelt, Vereinsvorsitzender LILALU e.V.; Anna Seliger, Projektleiterin LILALU e.V.

 LILALU-Workshops auch in Schwetzingen sicher!

München/Schwetzingen- Drei Monate lang wussten tausende Kinder und Eltern nicht, ob sie ihre Ferien wieder mit dem beliebten Ferienprogramm LILALU planen können. Drei Monate lang mussten die Mitarbeiter von LILALU e.V. um ihren Arbeitsplatz bangen. Drei Monate lang waren die Gläubiger von LILALU im Ungewissen, ob und in welchem Umfang ihre Forderungen noch bedient werden können. Jetzt hat LILALU eine Zukunft: Die Verhandlungen zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter von LILALU, Rechtsanwalt Maximilian Breitling, und den Johannitern waren erfolgreich: Zum 1. Mai 2012 übernimmt die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. das Ferienprogramm LILALU.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist seit 60 Jahren in den unterschiedlichsten sozialen und karitativen Bereichen aktiv. Sie steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Dazu zählt im Besonderen auch das Engagement für Kinder und Jugendliche. So fördern die Johanniter etwa in einem Kinderhaus in München-Ramersdorf Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld im schulischen Bereich und der persönlichen Entwicklung. Damit soll der oft bestehende Kreislauf aus Armut, sozialer Benachteiligung, begrenzter Integration und fehlenden Bildungschancen unterbrochen werden. Bereits seit 2007 ist bei den Johannitern in München ein Zentrum für trauernde Kinder beheimatet, in dem Kinder und Jugendliche betreut werden, die nahe Angehörige oder Geschwister verloren haben. Die Johanniter- Unfall-Hilfe in Bayern ist erfahren in der Kinder- und Jugendarbeit und Träger von über 50 Kindereinrichtungen. Über 1.500 Kinder und Jugendliche sind in der Johanniter-Jugend in Jugendgruppen oder als Schulsanitäter in rund 90 Schulen aktiv.

„Wir freuen uns, dass es für das beliebte Ferienprogramm LILALU eine Zukunft bei den Johannitern geben kann. Es liegt uns am Herzen, mit diesem wichtigen und wertvollen Freizeitangebot weiter Kinder zu fördern und Familien zu unterstützen“, so Martin Swoboda, Vorstand der Johanniter- Unfall-Hilfe im Regionalverband München.

Am 9. Januar hatte LILALU e.V., Anbieter von hochwertigen Ferienprogrammen und anerkannter freier Träger der Jugendhilfe, aufgrund ausbleibender Fördergelder und rückläufiger Sponsorenmittel die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen müssen; zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Münchner Rechtsanwalt Maximilian Breitling von der Kanzlei Gleichenstein & Breitling bestellt.

Aufgrund des großen Potenzials des Projekts – im Jahr 2011 nahmen allein in Bayern ca. 6500 Kinder und Jugendliche an den ganztagesbetreuten Ferienprogrammen teil – suchte er von Anfang an intensiv nach einer Möglichkeit, LILALU weiterzuführen, und gleichzeitig den Interessen der Gläubiger gerecht zu werden. In der Folge wurden mit mehreren Kaufinteressenten Verhandlungen geführt, darunter auch mit der renommierten Johanniter-Unfall-Hilfe, die jahrzehntelange Erfahrung in sozialen und karitativen Bereichen, auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, hat. Am 16. März wurden sich die Verhandlungspartner einig: Die Johanniter übernehmen nach Vertragsschluss im April und Genehmigung der Gläubigerversammlung zum 1. Mai das Projekt LILALU und führen es in vollem Umfang weiter. Die Forderungen der Gläubiger werden bestmöglich aus dem Verkaufserlös bedient. Zuschussgeber und Förderer haben nun wieder Planungssicherheit, da die Johanniter für umsichtiges und nachhaltiges Handeln mit den anvertrauten Geldern stehen. Die Johanniter tragen das dzi-Siegel, das ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und Fördergeldern bescheinigt.

Alle Münchner Eltern und Kinder haben somit wieder Planungssicherheit für die Schulferien 2012: Nach den Oster-Workshops (2.-14.4.), deren Realisierung bereits seit Ende Februar feststeht, ist nun auch die Durchführung der LILALU-Workshops in den Pfingstferien (29.5.-8.6.) sowie in den Sommerferien (6.8.-9.9.) gesichert. Im Sommer soll es parallel zu den Workshops im Olympiapark Süd auch wieder ein kostenloses Festival mit Angeboten für die ganze Familie geben. Auch die LILALU-Workshops in Schwetzingen (27. August bis 2. September) sowie in den Städten Wien, Ingolstadt und Schweinfurt werden definitiv stattfinden. Somit können auch in Schwetzingen alle Kinder und Eltern jetzt schon für die Sommerferien planen und ein Ticket für einen LILALU-Workshop kaufen. Weitere Informationen zu den LILALU-Workshops in Schwetzingen gibt es unter www.jugendbuero-schwetzingen.de und auch unter www.lilalu.org.

Insbesondere für berufstätige Eltern bedeutet dies eine große Erleichterung bei der Planung der Ferienbetreuung. Die jungen Workshop-Teilnehmer erleben nicht nur ein spannendes und herausforderndes Ferienprogramm, sondern knüpfen auch neue Kontakte mit Kindern aus allen Kulturen und allen sozialen Schichten und stärken gleichzeitig soziale Kompetenzen wie Toleranz, Teamfähigkeit und Selbstvertrauen.

Weil die Johanniter genau wie LILALU großen Wert auf Integration und das Miteinander aller Menschen legen, sollen künftig wieder kostenfreie Plätze für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien mit und ohne Migrationshintergrund zur Verfügung gestellt werden. Auch sollen weitere integrative Projekte durchgeführt werden.

LILALU freut sich, dass mit der Übernahme durch die Johanniter die außerschulischen Bildungsprogramme für tausende Kinder und Jugendliche sowie zehn feste Arbeitsplätze bei LILALU – darunter zwei Ausbildungsplätze – gesichert werden. Willi Wermelt, Vereinsvorsitzender von LILALU e.V. und zukünftig gemeinsam mit Anna Seliger Sachgebietsleiter LILALU bei der Johanniter-Unfall- Hilfe: „Wir freuen uns über die Übernahme durch die Johanniter und bedanken uns ganz herzlich beim vorläufigen Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Maximilian Breitling, allen Eltern, Spendern, Förderern und Politikern, die uns in der schwierigen Phase der vorläufigen Insolvenz unterstützt haben. Wir bedauern es sehr, dass unseren Gläubigern Unannehmlichkeiten entstanden sind und bitten dafür um Entschuldigung. Nun können wir Dank der Johanniter wieder optimistisch in die Zukunft blicken.“ LILALU e. V., Presse; Foto: Ingrid Grossmann

21.03.2012


Die Freiwilligenagentur Schwetzingen wird ein Jahr alt

Am 17.3.2012 zogen die internen Mitarbeiter der Freiwilligenagentur und einige ihrer ehren­amtlichen Freiwilligen ein erstes Resümee zum einjährigen Bestehen der Agentur. Als Vermittlungs­stelle für Bürgerinnen und Bürger, die an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert sind, hat die Freiwilligenagentur innerhalb des ersten Jahres 58 Personen an 37 verschiedene Schwetzinger Orga­nisationen vermittelt. Im Grünen Baum wurden bei einem leckeren Abendessen am Samstagabend vor allem viele Geschichten und Erfahrungen ausgetauscht.

Für das Jahr 2010 erhielt Monika Emmert, Mitarbeiterin des Generationenbüros, die Auf­gabe, eine Freiwilligenagentur ins Leben zu rufen, um das ehrenamtliche Engagement in Schwetzin­gen zu organisieren und auszubauen. Mithilfe eines Zeitungsaufrufs meldeten sich 14 Bürger, die im Dezember 2010 mit dem Aufbau begannen. Am 26. März 2011 konnte die Agentur mit einer Informa­tionsveranstaltung auf dem Schlossplatz offiziell eröffnet werden. Heute verbucht die Freiwilligen­agentur sogar Zulauf aus den umliegenden Gemeinden, die auf die Vermittlungsstelle am Schloss­platz aufmerksam geworden sind.

Neben der Verwaltungs- und Vermittlungsarbeit beteiligen sich die Gründungsmitglieder, die die Freiwilligenagentur mittlerweile fast eigenständig leiten, auch selbst an diversen Projekten. Es wurde beispielsweise ein Großeltern-Patendienst ins Leben gerufen, der alleinstehende ältere Mit­bürger und Familien mit Kindern zusammenbringen soll. Weiterhin wurde bereits zweimal eine In­formationsveranstaltung über ehrenamtliches Engagement und die Agentur an der Schwetzinger Volkshochschule abgehalten. Die Freiwilligenagentur nahm am Generationentag und der Woche des ehrenamtlichen Engagements der Stadt Schwetzingen teil und organisierte einen eigenen Kuchen­verkauf zugunsten der Schwetzinger Notkasse. Für 2012 stehen weitere Projekte wie die Teilnahme am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Weltkindertag an. Außerdem soll am 12. November die nächste Informationsveranstaltung an der Volkshochschule stattfinden.

Hauptfokus des Abends lag auf dem Kennenlernen der ehrenamtlich engagierten Bürgerin­nen und Bürger untereinander sowie der Mitglieder der Freiwilligenagentur. Einige Freiwillige wur­den gebeten, etwas von ihren Tätigkeiten zu erzählen. So berichtete Klaus Hammann von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Kindergarten St. Pankratius. Dort spielt er mit einem anderen Freiwilli­gen jeden Donnerstag mit den Kindern Fussball. „Die Kleinen haben immer viel Spaß, auch wenn es mitunter chaotisch zugeht.“ Sie freuen sich sehr, dass sie jemanden zum Kicken haben, da im Kinder­garten nur Erzieherinnen arbeiten. Teilweise sind die Kinder mittlerweile sogar in Fussballvereine eingetreten. Auch manche ganz Kleinen sowie einige Mädchen nutzen die sportliche Stunde und sind teilweise wirklich gute, ehrgeizige Sportler. Dank Herrn Hammanns Einsatz bekamen die Kleinen be­reits nach einigen Wochen vom Schwetzinger Fussballverein die fehlenden Tore und Leibchen gestif­tet. Der freiwillige Einsatz stellt eine Bereicherung für den Kindergarten dar und die Kinder freuen sich immer auf den wöchentlichen Termin.

Auch Angelika Gabriel unterstützt den Kindergarten St. Pankratius durch Basteln mit den Kin­dern und Kinderbetreuung. Sie ist jeweils dienstags und freitags vormittags in einer der großen Gruppen. „Die Kinder kennen mich mittlerweile und freuen sich sehr, wenn ich komme.“ Termine wie beispielsweise Ausflüge in den Schlossgarten werden von den Erzieherinnen so gelegt, dass Frau Gabriel teilnehmen und sie unterstützen kann. Diese Tätigkeit bereitet nicht nur Frau Gabriel und den Kindern viel Freude, sondern bedeutet auch gute „Werbung“ für den Kindergarten, da durch ihre Mithilfe mehr Möglichkeiten bestehen, das Angebotsprogramm für die Kinder zu erweitern.

Einer der ersten Freiwilligen war Gerhard Eschenhof. Er wurde durch Zufall bei der Eröffnung auf dem Schlossplatz auf die Freiwilligenagentur aufmerksam und ergriff sofort die Chance, sich über ein Ehrenamt zu erkundigen. „Ich war sowieso gerade dabei, mich für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu bewerben.“ Herr Eschenhof arbeitete lange als Lehrer im Bereich Erwachsenenbildung und fand seine Aufgabe im Bereich Migrantenbetreuung an der Schwetzinger Volkshochschule. Zunächst war er zusätzlicher Betreuer der Gruppenarbeiten. Als ein Teilnehmer gefährdet war seine Prüfung nicht zu bestehen, fing Herr Eschenhof mit der Einzelbetreuung an und brachte ihm Deutsch bei. Ein pas­sendes Unterhaltungsthema zum Üben fand sich sehr schnell, denn bei seinem Gegenüber handelte es sich um einen indischen Koch. Herr Eschenhof betonte, dass er hiermit nicht nur etwas Nützliches tut, sondern auch sehr viel zurück bekommt. Es findet vor allem ein für beide Seiten interessanter Kulturaustausch statt. Stolz berichtete Herr Eschenhof, dass sein Schützling dank der Einzelbetreuung die Prüfung schaffte.

Sabine Mahler arbeitet ehrenamtlich im Katzenhaus des Tierschutzvereins. Hier kommen gefundene oder abgegebene Katzen unter und erhalten medizinische Versorgung, bis sie weiterver­mittelt werden. Frau Mahler geht im Fünf-Wochen-Rhythmus am Wochenende dorthin, um beim Füttern sowie Putzen der Katzenklos und Räume zu helfen. Auch das Spielen und Schmusen mit den Bewohnern des Katzenhauses kommt dabei nicht zu kurz. Aufmerksam geworden ist Frau Mahler auf diese Möglichkeit des Engagements durch einen Zeitungsbericht der Freiwilligenagentur über das Katzenhaus als Einsatzort für ehrenamtliche Helfer. „Es gefällt mir besonders, mit Tieren Zeit zu ver­bringen und ich habe dort ein tolles Team.“

Brigitte Waibel-Flory widmet einen Teil ihrer freien Zeit der Hausaufgabenbetreuung in der Nordstadt-Grundschule. Dort betreut sie vor allem Kinder mit Migrationshintergrund, die zu Hause nicht die notwendige Unterstützung erhalten können. Ihre Gruppe besteht aus fünf Kindern der zwei­ten Klasse. Obwohl für die Betreuung eine Stunde angesetzt ist, bleibt sie oft länger. „Die Kinder, die vor Ende der Zeit mit ihren Hausaufgaben fertig sind, bleiben meist noch da, weil sie sich so wohl­fühlen.“ Ein Ereignis hat Frau Waibel-Flory für die Betreuung der Kinder besonders belohnt: „Am Ende eines Nachmittags kam eines der Kinder zu mir, nahm mich in den Arm und sagte ‚Ich hab dich lieb‘.“

In einem Jahr hat die Freiwilligenagentur bereits viel auf die Beine gestellt. Einige Projekte sind jedoch noch nicht oder unterbesetzt. Weitere Freiwillige werden gesucht, vor allem Mitbür­gerinnen und -bürger mit Migrationshintergrund, die sich vor allem gut bei der Betreuung von ande­ren Migranten einsetzen könnten. Bei einem Punkt waren sich alle Anwesenden am Samstagabend einig: Die Belohnung, die man für ehrenamtliches Engagement bekommt, ist keine Materielle. Es sind die schönen Momente, das „Dasein“ für andere, die Kontakte mit Menschen und Tieren, andere und sich selbst Freude zu bereiten, einfach das „gute Gefühl“. Stadt Schwetzingen, Presse

19.03.2012


"Verwaltungsauschuss: Stadt fördert Vereine "

Gleich drei Vereine können sich über einen städtischen Zuschuss freuen. Der Verwaltungsaussschuss hatte sich in seiner Sitzung am 9. Februar dafür ausgesprochen, der DJK 1910, dem Sportfliegerclub und dem Tennisclub Blau Weiß Investitionen zu ermöglichen. Die DJK 1910 Schwetzingen e.V. erhält einen einmaligen Zuschuss für das Legen einer Stromleitung an das Vereinsgelände in Höhe von 4.800 Euro. Bislang bezog der Verein den Strom durch eine Leitung über den Reiterverein. Die Stadt finanziert auch den Zuschussanteil des Badischen Sportbundes (BSB) bis zu dessen Auszahlung in Höhe von 3.600 Euro vor. Der Sportfliegerclub kann für maximal 10.000 Euro zwei Motoren für einen Motorsegler und ein Ultraleichtflugzeug als Ersatz anschaffen. Der Tennisclub Blau Weiß kann sich dank des einmaligen Zuschusses von 4.560 Euro einen Tennisplatz samt Netzpfosten komplett erneuern. Nach den Vereinsförderrichtlinien fördert die Stadt maximal 40 Prozent der Gesamtkosten einer Investitionsmaßnahme. Alle Vorlagen und Beschlüsse zu den Ausschüssen und zum Gemeinderat sind auch im Internet unter http://ratsinfo.schwetzingen.de nachlesbar."

10.02.2012


Der Mikrozensus startet wieder im Januar 2012

Ergebnisse aus Vorjahren können unter www.statistik-bw.de abgerufen werden  

Am 9. Januar 2012 startet in Baden-Württemberg, wie auch in ganz Deutschland, die Befragung zum Mikrozensus 2012. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Befragung über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei 1 Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgeführt wird. In Baden-Württemberg werden jährlich rund 48 000 Haushalte durch das Statistische Landesamt befragt.

Bei der Stichprobenziehung werden durch ein mathematisches Zufallsverfahren Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen Gebäuden wohnen, sind auskunftspflichtig. Der Mikrozensus wird unterjährig durchgeführt. Das heißt, der Stichprobenumfang von etwa 48 000 Haushalten wird gleichmäßig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt. Somit werden in Baden-Württemberg pro Woche rund 920 Haushalte von den Interviewern des Statistischen Landesamtes befragt. Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf die Woche vor dem Interview. Die Vorteile dieses unterjährigen Erhebungskonzeptes liegen in der höheren Aktualität und Qualität der Ergebnisse, die als Quartals- und als Jahresdurchschnittsergebnis vorliegen.

Datenschutz und Geheimhaltung sind umfassend gewährleistet. Die Interviewerinnen und Interviewer, die die Mikrozensusbefragung durchführen, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen sich einige Tage vor ihrem Besuch schriftlich bei den Haushalten an und übergeben mit der Ankündigung auch Informationsmaterial über die Erhebung. Sie weisen sich mit einem Interviewerausweis des Statistischen Landesamtes aus. Die Befragung wird mit einem Laptop durchgeführt. Die Auskünfte von älteren Personen oder Rentnern sind genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten, Selbstständigen, Studenten oder Erwerbslosen. Der Gesetzgeber hat die meisten Fragen mit einer Auskunftspflicht belegt. Das Statistische Landesamt bittet jedoch, auch die freiwilligen Fragen zu beantworten.

Die Daten des Mikrozensus bilden für Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Presse und nicht zuletzt für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine aktuelle Informationsquelle über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, der Familien und der Haushalte, den Arbeitsmarkt, die Berufsstruktur und die Ausbildung. Meldungen wie z.B. „Ein Fünftel der unter 35-Jährigen ist befristet beschäftigt“, „In Baden-Württemberg leben 2,8 Millionen Migranten“, „Vier von fünf Kindern wachsen in Baden-Württemberg bei Ehepaaren auf“, „Auch bei gleicher Qualifikation: Frauen verdienen weniger“ oder „MINT-Berufe nach wie vor klassische Männer-Domäne“ basieren auf Ergebnissen des Mikrozensus.

Die Mikrozensusergebnisse für Baden-Württemberg werden vom Statistischen Landesamt fortlaufend veröffentlicht. Ausgewählte Ergebnisse stehen kostenlos unter www.statistik-bw.de zur Verfügung.  Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

30.01.2012


Übersichtlicher, moderner und optisch ansprechender: Die neuen Internetseiten der Stadt Schwetzingen sind online

Seit Anfang der Woche präsentiert sich die Stadt unter www.schwetzingen.de mit vollkommen neuen Seiten im Internet. Beim neuen Auftritt lag der Schwerpunkt vor allem auf der Benutzerfreundlichkeit und damit auf dem Wunsch nach einer klaren und einfachen inhaltlichen Struktur der Seiten. Dank der neuen grafischen Gestaltung sind die Seiten optisch attraktiver und ergänzen das moderne Erscheinungsbild der Stadt in idealer Weise.

"Die monatelange Arbeit unserer IT-Abteilung und der Internetverantwortlichen in den Fachämtern hat sich gelohnt! Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen", freut sich Oberbürgermeister René Pöltl. "Zu einer moderneren Stadt und Verwaltung gehört auch ein technisch aktueller und optisch ansprechender Internetauftritt", bekräftigte er weiter. "Dank der guten Zusammenarbeit mit den Kollegen des Kommunalen Rechenzentrums in Freiburg ist hier etwas tolles gelungen", lobte Oberbürgermeister Pöltl.

Was ist neu?
Neu und übersichtlicher ist die Gliederung in die vier Hauptnavigationspunkte "Schwetzingen erleben", "Stadt und Bürger", "Bildung und Wissenschaft" und "Wirtschaft". Jede "Zielgruppe" gelangt so schneller an die Informationen, die für sie von Interesse sind.
Touristen und Auswärtige finden unter "Schwetzingen erleben" interessantes zur Stadt, zum Schloss, zu Kulturveranstaltungen und zu allen Angeboten der Stadtinformation (Stadtführungen, Packages, Übernachtungsmöglichkeiten etc). Die Schwetzinger Bürger finden wichtige Bürgerservices unter der Rubrik "Stadt und Bürger" (alle Infos rund ums Rathaus) und unter der Rubrik "Bildung und Wissenschaft" (Übersicht über Kindergärten und Schulen, Bibliothek etc.). Ansässige Unternehmen und Gewerbetreibende erhalten Informationen zum Wirtschaftsstandort Schwetzingen, zu Gewerbeimmobilien und aktuellen Projekten (Konversion, Ausbesserungswerk etc.) auf den Seiten "Wirtschaft". Durch diese Neustrukturierung der Inhalte auf die Zielgruppen und die flache Navigationsstruktur sind die gesamten Inhalte des städtischen Online-Angebots schnell und intuitiv zu finden.

Direkt auf der Startseite im rechten Bereich erscheint jetzt die "Tag-Cloud" - zu deutsch "Wortwolke", in dem die gängigsten und am häufigsten nachgefragten Schlagworte direkt mit den entsprechenden Unterseiten verlinkt sind. Ein Klick genügt, schon öffnet sich die enstprechende Unterseite. Auch das Formularangebot im Bereich "Online-Dienste" ist wesentlich umfangreicher als früher. Viele Formulare können jetzt direkt von zu Hause am PC ausgefüllt und bearbeitet werden.
Durch die Einbindung der Google-Maps Funktion lassen sich Veranstaltungsstätten und Standorte von Gebäuden innerhalb der Stadt zukünftig mit einem Klick im Stadtplan finden. Neu ist auch die Vorlesefunktion - der so genannte "Voice-Reader" - , mit der Sehbehinderten und Blinden die Seiteninhalte vorgelesen werden. Noch in Arbeit sind eine englische, französische und italienische Übersetzung der Seiten.

Wie gewohnt finden sich auf den Seiten natürlich alle wichtigen Informationen zu aktuellen Schwetzinger Themen und Veranstaltungen, Infos zu Ansprechpartnern und Öffnungszeiten der Dienststellen, zu Angeboten des Bürgerbüros und Vielem mehr.
Wir laden Sie ein, Schwetzingens neue Seiten zu besuchen und freuen uns auf Ihre Rückmeldung über das Kontaktformular oder über unsere Facebookseite www.facebook.com/schlossplatz.  Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

18.01.2012


Neuer Service im Bürgerbüro

Vordrucke für Steuererklärung sind ab sofort im Bürgerbüro erhältlich / Finanzämter verschicken Formulare nicht mehr per Post an die Haushalte

Immer mehr Bürger übermitteln ihre Steuererklärung inzwischen auf elektronischem Weg an das Finanzamt oder nutzen entsprechende Software zur Erstellung. Die Finanzämter des Landes haben daher den Versand der Steuerformulare per Post aus Kostengründen eingestellt. Das entbindet den Steuerpflichtigen jedoch nicht davon, eine Steuererklärung abzugeben. Für alle Bürger, die ihre Steuerformulare wie bisher auf den amtlichen Papiervordrucken abgeben möchten, hält das Bürgerbüro in der Zeyherstraße 1 jetzt als neuen Service alle Vordrucke bereit. Dort liegen die Formulare zur Abgabe der Einkommenssteuererklärung, die Anlage „Kind“ sowie die Anlage V (für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) und die Anlage R (für Renten und andere Leistungen) zur kostenlosen Mitnahme aus.

Wer bereits den elektronischen Weg wählt, der findet im Internet unter www.elster.de nähere Informationen zur elektronischen Steuererklärung.

Alle Vordrucke sind auch unter www.fa-baden-wuerttemberg.de oder auf der Homepage des Schwetzinger Finanzamtes www.fa-schwetzingen.de erhältlich. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

10.01.2012


IHK-Haushaltsanalyse 2008-2011: Gemeindehaushalte auf dem Prüfstand

Schwetzinger Haushalt besteht im Quervergleich

Neue Aufgaben, schwankende Einnahmen und das Ziel der Vermeidung neuer Schulden sorgen für harte Zeiten bei den kommunalen Finanzen, wie auch die letzte Diskussion um den Schwetzinger Haushalt 2012 zeigte. Doch wie sieht es im Quervergleich aus? Dies zu beleuchten hat sich die alljährlich erscheinende Haushaltsanalyse der IHK Rhein-Neckar zur Aufgabe gemacht, deren neueste Auflage für die Jahre 2008 – 2011 jetzt vor Weihnachten erschien. Sie vergleicht Haushaltsdaten der kreisfreien Städte und großen Kreisstädte im Kammergebiet und Walldorf, letzteres wegen der enormen Finanzkraft quasi außer Konkurrenz.

Die Schwetzinger Daten können sich dabei durchaus sehen lassen, wie die Stadtverwaltung jetzt informiert. So kann Schwetzingen bei der „Freien Spitze“ oder Nettoinvestitionsrate als einzige Stadt im Vergleich mit 15,22 EUR je Einwohner einen positiven Betrag zur Finanzierung der Investitionen aufweisen. Günstig stellen sich auch – zwar steigend - die Personalkosten mit 429,78 EUR je Einwohner und einem Anteil von 24,15 % am Gesamtvolumen des Verwaltungshaushaltes dar. Andere Städte erreichen hier zum Teil Werte bis zu 30 % und darüber. Weit unten steht Schwetzingen im Betrachtungszeitraum bei der Verschuldung, obwohl die Kammer hier anhand der Planansätze 2011 noch von einem Schuldenstand von 473,87 je Einwohner ausgeht. Weil 2011 voraussichtlich keine Darlehen aufgenommen werden müssen, wird dieser Wert entsprechend dem Rechungsergebnis 2010 unverändert günstigere 313 EUR je Einwohner betragen. Dementsprechend gut fallen auch die Kennzahlen zur Tilgungsquote und der Zinslast je Einwohner aus. Sehr unterschiedlich sieht es bei der Finanzkraft aus: So rangiert das wirtschaftlich nicht so starke Schwetzingen bei der Gewerbesteuer und beim Umsatzsteueranteil regelmäßig im unteren Feld, liegt aber dafür beim Einkommenssteueranteil mit ca. 416 EUR je Einwohner am oberen Ende, ein Beleg dafür, dass relativ viele Bezieher mittlerer und höherer Einkommen am Ort ansässig ist. Allerdings sorgen auch die Betriebe in Schwetzingen derzeit für höhere Gewerbesteuereinnahmen als ursprünglich kalkuliert und tragen damit auch aktiv zur Vermeidung von Schulden bei.

Wer möchte kann die IHK-Haushaltsanalyse mit allen Fakten selbst nachlesen, Sie kann unter www.rhein-neckar.ihk24.de im PDF-Format heruntergeladen werden. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

03.01.2012


Tompkins und Kilbourne: Was passiert mit den Kasernen nach dem Abzug der Amerikaner?

Stadt wertet Rückmeldungen der Bürger aus / Leider nur geringer Rücklauf / Fragebögen zur Veranstaltung können noch im Internet ausgefüllt werden

Anfang November 2011 fand die erste Infoveranstaltung zum Thema „Künftige Entwicklung Tompkins Barracks und Kilbourne Kaserne“ im Palais Hirsch statt, zu der sich zahlreiche Bürger eingefunden hatten. Im Anschluss konnten die Zuhörer Rückmeldung zur Veranstaltung mit Hilfe eines Fragebogens geben. Die Stadt wollte dadurch insbesondere in Erfahrung bringen, wie sich die Bürger die weitere Einbindung in den Planungsprozess vorstellen und welche Vorstellungen sie für die weitere Nutzung der Flächen haben.

Fragebögen geben Stimmungsbild wieder

Inzwischen liegt die Auswertung der Fragebögen vor. Leider gingen insgesamt nur rund 20 Rückmeldungen seit der Infoveranstaltung ein. Die überwiegende Mehrzahl der Zuhörer beurteilte die Veranstaltung positiv und fühlte sich in den Erwartungen bestätigt. Gleichzeitig kam der Wunsch auf, auch in Zukunft kontinuierlich durch Infoveranstaltungen aber auch durch E-Mails und Veröffentlichungen auf der Internetseite der Stadt in das Thema eingebunden zu werden.

Auch bei der Frage zur zukünftigen Nutzung der Areale, gab es konkrete Vorstellungen. Für das große Areal der Tompkins Barracks gingen die Antworten weit auseinander. Von einer Nutzung im Bereich Kultur und Sport über die Ansiedlung von Gewerbe und Gastronomie bis hin zur Ansiedlung von Forschungseinrichtungen ist vieles vorstellbar. Die Schwetzinger Bürger wünschen mehrheitlich eine Umnutzung der Fläche. Nur in zwei Fragebögen wurde die Antwort „keine Nutzung“ angekreuzt. Für die Kilbourne Kaserne fielen die Antworten sehr viel konkreter aus. Die meisten sprachen sich hier für eine ökologisch orientierte Wohnbebauung mit Anbindung an den Stadtteil Hirschacker aus.

Bürgerbeteiligung ausdrücklich erwünscht

„Die bisherigen Rückmeldungen sind für uns als Verwaltung ein wichtiger Anhaltspunkt für alle weiteren Entwicklungen. Allen Verantwortlichen ist daran gelegen, ein möglichst breites Stimmungsbild der Bevölkerung zu bekommen. Bitte melden Sie uns daher weiterhin über den Fragebogen ihre Wünsche und Anregungen“, so Bürgermeister Dirk Elkemann, der den geringen Rücklauf bedauert.

Wer den Fragebogen noch ausfüllen möchte, findet ihn weiterhin direkt auf der städtischen Internetseite (www.schwetzingen.de). Er kann dort online ausgefüllt und direkt an die Stadt zurückgeschickt werden. Die Stadt bittet die Bürger um zahlreiche Rückmeldungen, da nur so ein möglichst breites Stimmungsbild entstehen kann.

Nächste Veranstaltung am 24. Januar 2012

Auch im neuen Jahr finden wieder Informationsveranstaltungen statt. Den Auftakt macht am 24. Januar im Palais Hirsch André Baumann, NABU-Landesvorsitzender, mit ersten Überlegungen für die weitere Entwicklung des Naturraums im Areal der Kilbourne Kaserne. Wie bereits bekannt befindet sich mit der dortigen Dünenlandschaft ein einzigartiger Naturraum mit geschützter Flora und Fauna.

Anfang des Jahres wird sich auch der Lenkungskreis Konversion, dem auch Vertreter der Fraktionen angehören werden, konstituieren. Bis dahin wird vermutlich auch der genaue Abzugstermin der Kilbourne Kaserne bekannt sein – er steht wohl kurz bevor. Dann wird die Stadt auch einen ersten öffentlichen Inforundgang über das Gelände anbieten. Zu allen Terminen wird die Stadt noch gesondert informieren. Stadtverwaltung Schwetzingen, Pressestelle

30.12.2011


Jahresrückblick in Wort und Bild

Die Spargelpost 2011 ist druckfrisch erschienen

Pünktlich zum Jahreswechsel erscheint mit der Spargelpost 2011 auch in diesem Jahr der traditionelle Schwetzinger Jahresrückblick, der von vielen ehemaligen Schwetzinger Bürgerinnen und Bürgern bereits freudig erwartet wird. Seit mehreren Jahren verschickt die Stadt Schwetzingen ihre beliebte „Spargelpost" an einstige Schwetzinger, die innerhalb Deutschlands oder sogar ins Ausland umgezogen sind. Inzwischen erhalten über 900 „Ehemalige" den Jahresrückblick, der über die Themen berichtet, die die Stadt Schwetzingen im zurückliegenden Jahr beschäftigt haben.

Das Titelmotiv ist in diesem Jahr natürlich dem neuen Schlossplatz vorbehalten. Nach dem gelungenen Umbau erstrahlt der ganze Platz seit diesem Frühjahr in völlig neuem Glanz und ist somit – mehr denn je – ein Aushängeschild der Stadt. Wie immer werden auf den ersten Seiten der Spargelpost die besonders wichtigen und interessanten Ereignisse des Jahres aufgegriffen. Im zweiten Teil der Ausgabe findet sich die chronologische Jahresübersicht. Die letzte Seite ist wie gewohnt dem Preisrätsel vorbehalten.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger ist das Mitteilungsblatt bei der Stadtinformation, im Bürgerbüro und an der Rathauspforte erhältlich. Es kann zudem auch im Internet unter www.schwetzingen.de als PDF Datei abgerufen werden.

Neue Adressen von ehemaligen Schwetzingern, die Interesse an der kostenlosen Zusendung haben, nimmt gerne die Rathauspforte unter der Telefonnummer (06202) 87-0, oder Traudel Zahn per E-Mail: traudel.zahn@schwetzingen.de, entgegen. Bitte melden Sie sich auch, wenn die Spargelpost nicht mehr zugestellt werden soll oder sich Ihre Adresse geändert hat. Stadtverwaltung Schwetzingen, Pressestelle 

27.12.2011


Aus dem Gemeinderat am 15. Dezember

Haushalt 2012 beschlossen

Gemeinderat fordert intensive Anstrengungen auf dem Weg zur Null-verschuldung in den nächsten Jahren / Schenkung für ein Kunstwerk für den „Kaufland"-Kreisel angenommen

Gleich zu Beginn begrüßten die Gemeinderäte Robin Pitsch als neuen Stadtrat in ihrer Mitte. SPD-Stadtrat Stefan Rebmann scheidet aus eigenem Wunsch zum Jahresende aus dem Gemeinderat aus. Als Grund führte er sein Mandat als Bundestagsabgeordneter sowie seine Arbeit als DGB Regionsvorsitzender Nordbaden an, was ihn zeitlich zu sehr in Anspruch nehme. Als Nachrücker verpflichtete Oberbürgermeister Dr. René Pöltl Robin Pitsch. Dieser übernimmt auch Funktionen in den gemeinderätlichen Ausschüssen und sonstigen Gremien. Zusätzlich betreut Robin Pitsch künftig den Jugendgemeinderat.

Viele Enthaltungen beim Haushalt

Für Oberbürgermeister Pöltl ist die Trendwende beim städtischen Haushalt geschafft, wie er eingangs erläuterte. Aller Voraussicht nach könne die Stadt im insgesamt sehr erfolgreichen Jahr 2011 wieder ohne Kreditaufnahme auskommen. Das gelinge einerseits durch die Konsolidierung des Haushalts aber auch den gestiegenen Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Der Blick ins Jahr 2012 gestalte sich nach den neuesten Schätzungen auch deutlich freundlicher als der Planentwurf aufzeige. Zusätzliche Einnahmen beim Einkommenssteueranteil und ein erhöhter Landeszuschuss bei der Kleinkinderbetreuung bringen Verbesserungen von ca. 1,2 Mio. EUR. Einen wichtigen Beitrag hätte auch der Gemeinderat mit den bei den Etatberatungen beschlossenen Ausgabenreduzierungen geleistet. Auch 2012 müsse man voraussichtlich keine neuen Schulden aufnehmen.

Auf den Bürger kommen 2012 übrigens keine Gebührenerhöhungen zu. Ein Schwerpunkt der Investitionen liegt im kommenden Jahr im Ausbau der Kinderbetreuung für unter 3-Jährige. Nach Abschluss des Krippenausbaus liegt Schwetzingen bei rund 40 Prozent Betreuungsquote und nimmt damit einen Spitzenwert innerhalb der Großen Kreisstädte ein. Zudem wird in die Sicherheit der Nordstadthalle, Schulsanierungen, in die Entwicklung der Konversionsprojekte und die Planung der S-Bahn-Haltepunkte investiert.

Die Abstimmung brachte die Verabschiedung des Haushaltes mit einem ungewöhnlichen Ergebnis: 10 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme, 15 Enthaltungen. Viele Stadträte brachten damit ihren Wunsch nach einem anderen Haushaltsverfahren, einer geänderten Ausgabenstruktur und der Ermittlung zusätzlicher Einsparmöglichkeiten zum Ausdruck. Stadtspitze und Gemeinderat werden sich im kommenden Jahr darüber verständigen.

Von den für das Haushaltsjahr 2011 beantragten Geldern wurden genau 1.881.000 Euro nicht ausgegeben. Diese werden jetzt als Haushaltsausgabereste in das Jahr 2012 übertragen und können dort - ohne nochmals beantragt zu werden - für die angemeldeten Projekte verwendet werden. Zusätzlich stehen 600.000 Euro Haushaltseinnahmereste in 2011 zur Verfügung.

Unterstützung für „bellamar 2014"

Einstimmig wurde der von Werkleiter Peter Mülbaier vorgestellte Wirtschaftsplan 2012 für das Freizeitbad bellamar beschlossen. Der Wirtschaftsplan, der mit einem leichten Verlust von 100 TEUR abschließt, steht im Zeichen der Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Programms „bellamar 2014". Im nächsten Jahr gehe es insbesondere um die Optimierung der Wassertechnik und die bedarfsgerechte Erweiterung der Ruheräume.

Kaufland-Kreisel": Skulptur bildet neues Stadttor

Eine Skulptur des Künstlers Kurt Fleckenstein begrüßt künftig alle, die über den Kreisel an der Nadler-Straße („Kaufland-Kreisel") fahren. Eine 6 Meter hohe, zwischen zwei Baumreihen stehende Stahlkonstruktion, erfüllt eine Doppelfunktion als Tor und Reck mit einem sich auf der Reckstange abstützenden Turner. Dies wird durch eine Schenkung der Schwetzinger Unternehmensgruppe Pfitzenmeier ermöglicht. Sie möchte ihrer Heimatstadt eine besondere Freude machen und damit auch der Unternehmensidee einer „Stadt in Bewegung" künstlerischen Ausdruck verleihen. Oberbürgermeister Dr. Pöltl zeigte sich sehr erfreut über diese großzügige Geste. Dies sah auch die Mehrheit der Stadträte so, die nach der öffentlichen Vorstellung durch den Künstler die Schenkung, die Schenkung mit 17 zu 6 Stimmen bei 3 Enthaltungen annahm.

Das Kunstwerk Fleckensteins wurde von einer Findungskommission unter der Leitung von Prof. Hans Gercke und bestehend aus Vertretern von Firma, Stadt und Gemeinderat aus insgesamt 5 Entwürfen regionaler Künstler ausgewählt. Kulturreferentin Dr. Barbara Gilsdorf hat die Ausschreibung formuliert und den Findungsprozess begleitet.

Bebauungspläne: Ehemaliges Ausbesserungswerk und Stadion

Der Bebauungsplan „Ehemaliges Ausbesserungswerk" wurde jetzt im letzten Verfahrensschritt abschließend als Satzung beschlossen. Damit besteht für das Areal der künftigen „Decathlon"-Ansiedlung verbindliches Baurecht.

Die städtebauliche Entwicklung im Bereich des städtischen Stadion soll künftig über einen Bebauungsplan gesteuert werden, um die dortigen vielfältigen Nutzungen künftig rechtssicher regeln zu können. Konkret stehen dort auch Überlegungen für die Einrichtung eines Hallenspielplatzes an. Dazu beschloss der Gemeinderat jetzt, den Bebauungsplan „Stadion und Hallenspielplatz" öffentlich auszulegen und die Fachbehörden zu beteiligen.

Drei verkaufsoffene Sonntage 2012

Die Termine für die drei verkaufsoffenen Sonntage im kommenden Jahr stehen fest. Verkaufsoffen sind: 1. April 2012 (anlässlich der Energiemesse), 23. September 2012 (im Rahmen des Landeskinderfestes) und 28. Oktober 2012 (Kirchweihsonntag).

Linienbündel Schwetzingen-Hockenheim: Vereinbarung wurde unterzeichnet

Der Gemeinderat hat einer Vereinbarung zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Schwetzingen als am Linienbündel Schwetzingen-Hockenheim beteiligte Gemeinde zugestimmt. Damit ist der Weiterbetrieb des ÖPNV bis zum Sommerfahrplan im Juni 2012 gewährleistet. Die Vereinbarung stellt eine Interimslösung für das erste Halbjahr 2012 dar. Sie war nötig geworden, da die beteiligten Gremien die Beschlüsse zum Ausschreibungsverfahren zu spät gefasst hatten. Über die folgende Zeit bis 2020 hatte der Gemeinderat bereits im November beschlossen.

Soweit nicht anders beschrieben sind alle Beschlüsse einstimmig gefallen.

Alle Vorlagen und Beschlüsse sind auch im Internet unter www.ratsinfo.schwetzingen.de <http://www.ratsinfo.de/> nachlesbar.Stadtverwaltung Schwetzingen, Pressestelle www.schwetzingen.de

19.12.2011


OB Pöltl gedenkt verdienten Bürgern am Grab

Vor Heiligabend werden traditionell die Gräber der ehemaligen Bürgermeister sowie einiger verdienter Bürger der Stadt Schwetzingen besucht, um ihnen Respekt und Hochachtung für ihre Verdienste um die Stadt Schwetzingen zu zollen.

In Begleitung von Personalrätin Yvonn Rogowski legt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl am Mittwoch, 21. Dezember, um 11 Uhr, auf dem Friedhof an den Gräbern der früheren Bürgermeister Dr. Valentin Gaa (Bürgermeister von 1945 bis 1948), Franz Dusberger (1948 bis 1954), Hans Kahrmann (1954 bis 1961) sowie Kurt Waibel (1962 bis 1981) Kränze nieder.

Mit Blumengestecken wird den verdienten Bürgern Hans Götz, Fritz Schweiger, Richard Thienhaus und Hubert Kessler gedacht.

Hans Götz war ab 1923 kommissarischer Bürgermeister. 1924 wurde Herr Götz zum Bürgermeister auf neun Jahre gewählt. Ab 1928 bis 1929 war Bürgermeister Götz aufgrund einer Erkrankung außer Dienst, bis er dann am 11.07.1929 mit 53 Jahren verstarb. Herr Götz erkannte den Wert des Schlossgartens für Schwetzingen und förderte die Fremdenverkehrswerbung. Während seiner Amtszeit wurde die Straßenbahnlinie nach Heidelberg geöffnet.

Fritz Schweiger war ein Schwetzinger Bürger, der am Ostermontag des Jahres 1935 von der Gestapo verhaftet und wegen Hochverrat zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Fritz Schweiger war der einzige, der nach der Strafverbüßung im Zuchthaus zunächst in das Konzentrationslager Dachau und danach in das KZ-Mathausen kam, wo er dann schließlich ermordet wurde. Seine Asche wurde auf dem Schwetzinger Friedhof beigesetzt.

Richard Thienhaus war ein Unternehmer aus Schwetzingen, der in der Scheffelstraße seine Firma „PHONOTHERM", Lärm- und Erschütterungsschutz, Richard Thienhaus GmbH, betrieb. Nach seinem Tod vererbte R. Thienhaus 60 Mietwohnungen an die Stadt Schwetzingen. Diese befinden sich in der Karlstraße 41, 43, 45, 47 sowie in der Grenzhöferstraße.

Hubert Kessler war von 1985 bis 1999 Stadtrat in Schwetzingen. Er war zudem zwanzig Jahre lang von 1977 bis 1997 Hausmeister in der Nordstadtschule.

Ebenfalls mit Blumengestecken geehrt werden die im vergangenen Jahr verstorbenen ehemaligen Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung Oskar Kreichgauer, Alfred Löhr, Heinrich Renkert, Ruth Rich, Willi Noll und Peter Mehr sowie Patrick Lengler und Renate Jakobi. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

16.12.2011


Kuchen kaufen für den guten Zweck

Die Gründungsmitglieder der Freiwilligenagentur Katja Gold, Monika Emmert und Birgit Bischl (von links) trotzen dem stürmischen Wetter und verkaufen jede Menge Kuchen an die Wochenmarktbesucher.

234 Euro Erlös brachte der Kuchenverkauf durch die Mitglieder der Freiwilligenagentur "Sei dabei", der jetzt auf das Konto der Notgemeinschaft eingezahlt wurde.

Mehr als zehn verschiedene Sorten Rührkuchen hatten die Mitglieder selbst gebacken und weihnachtlich verpackt auf dem Wochenmarkt Anfang Dezember zum Kauf angeboten. Viele Marktbesucher kauften den Kuchen nicht nur für die heimische Kaffeetafel sondern auch als kleines Mitbringsel. Die Muffins waren vor allem bei den Kindern sehr beliebt.

Leider musste der Verkauf früher abgebrochen werden, da der starke Wind drohte, das Zeltdach abzuheben. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

13.12.2011


Serviceportal des Landes www.service-bw.de erweitert

Neue Lebenslagen „Grenzüberschreitend leben und arbeiten“ sowie „Gefahrenabwehr und Sicherheit“ publiziert

Tausende Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Baden-Württemberg arbeiten in der Schweiz oder in Frankreich und sind auf verlässliche Informationen zu ihrem Grenzgängerstatus angewiesen. Aber auch unzählige Bürgerinnen und Bürger aus den Grenzregionen dieser Länder leben oder arbeiten in Baden-Württemberg.

Sie haben Fragen zu einem grenzüberschreitenden Umzug, zum Arbeitsrecht, zu ihrer Sozialversicherung oder zu einer Selbständigkeit und wollen wissen, wie viele Steuern sie zahlen müssen, welche Leistungen sie für Kinder und Familie erhalten können und wie die Unfall- oder Pflegeversicherung im Ausland geregelt ist?

Antworten finden sie im Portal www.service-bw.de  in der neuen Lebenslage „Grenzüberschreitend leben und arbeiten“.

Neu ist auch die Lebenslage "Sicherheit und Gefahrenabwehr". Bürgerinnen und Bürger erhalten thematisch gebündelt umfassende Informationen etwa dazu, welche konkreten Hilfsmaßnahmen und Strategien es in einem Katastrophenfall gibt und welche präventiven Maßnahmen möglich oder ratsam sind. Ebenso wird mitgeteilt, was in einem konkreten Notfall zu beachten ist, welche Notrufnummern gelten und wie man sich vor Einbrüchen schützen kann. Empfehlungen zum vorbeugenden Brandschutz ergänzen das Angebot.

„Service-bw“ ist das staatlich-kommunale E-Government-Portal des Landes Baden-Württemberg. Es verknüpft leicht verständliche Verfahrensbeschreibungen mit den zuständigen Stellen und ihren Online-Angeboten.

Kommunen mit ihren Inhalten und Online-Angeboten sind über innovative Techniken eingebunden. „Service-bw“ erschließt über 9.000 Behörden und Einrichtungen in Baden-Württemberg und beschreibt für die unterschiedlichsten Lebens- und Unternehmenssituationen in über 50 Lebenslagen gebündelt rund 1.000 konkrete Verwaltungsdienstleistungen. Bürgerinnen und Bürger wie Unternehmen erhalten hier für sie verständliche Informationen über Voraussetzungen, Verfahrensablauf, Zuständigkeiten, Fristen, erforderlichen Unterlagen, Gebühren und Rechtsgrundlagen. Stadt Schwetzingen, Presse

12.12.2011


Baubeginn: Wiederherstellung der Quincunx-Pflanzung mit Vasenstandorten im Schlossgarten Schwetzingen

Im Herbst/Winter 2011/2012 startet im Schlossgarten Schwetzingen eine weitere Maßnahme, die im Managementplan des UNESCO-Welterbeantrags „Schwetzingen - Kurfürstliche Sommerresidenz“ verankert ist: die Wiederherstellung der Quincunx-Pflanzung im Nördlichen Boskett.

Diese besondere Pflanzung, benannt nach der Anordnung der Bäume im Muster des Würfelbildes der Augenzahl Fünf (Quincunx), taucht erstmals 1783 im Plan von Friedrich Ludwig von Sckell auf und hebt das Zentrum des Bosketts räumlich wie auch gestalterisch hervor. Dieses Boskett wurde zwischen 1767 und 1771 von Nicolas de Pigage angelegt und wird durch diagonale und orthogonale Wegeachsen gegliedert. Dadurch ergeben sich quadratische und dreieckige, baumbestandene Kompartimente, die mit der typischen waldartigen Bepflanzung und untergeordneten Schlängelwegen gestaltet sind.

Das im Sckell-Plan von 1783 aufgeführte zentrale Kompartiment weist nun dieses gleichmäßige Baumraster der Quincunx auf, wobei die Bäume mit Rasen unterpflanzt waren.  Als Baumart ist, nach zeitgenössischen Unterlagen und noch vorhandenen möglicherweise aus der Anlagezeit stammenden Bestandsbäumen, von der Ulme auszugehen.

Das Baumraster besteht aus 14 x 14 Baumreihen und ist im Verhältnis zum Achsenkreuz der Hauptwege um 45 Grad gedreht, so dass man jeweils auf eine Spitze des Baumreihen-Quadrats zuläuft. Der Abstand zwischen den einzelnen Bäumen entspricht nach den Plan von Sckell 11 Fuß (= 3,1768 m). In der Mitte des Quadrats, des Wegachsenkreuzes sozusagen, sind die Bäume ausgespart und bilden einen „Raum“. Baumumstandene „Miniplätze“ begrenzen zudem die vier Spitzen des Baum-Quadrates. Von der zentralen Quincunx-Pflanzung führen kleine Stichwege in vier weitere umliegende Kompartimente, die in ihrer Mitte ovale Figurennischen aufweisen.

Bereits 2006 wurden im Nördlichen Boskett bei gartenarchäologischen Grabungen die bis Mitte des 19.Jahrhunderts vorhandenen Vasenstandorte mit den Figurennischen in Form von Bodenfundamenten entdeckt. Anhand des Sckell-Plans und realer Vermessungen können diese sowie der zentrale Baumsaal mit seiner speziellen Pflanzung wiederherstellt werden. Diese Maßnahme sei nicht nur im Managementplan des Welterbeantrags festgeschrieben, berichten Prof. Dr. Hartmut Troll und Dipl.-Ing. Gerhard Raab von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg, sondern auch im 2005 erstellten Parkpflegewerk für den Schlossgarten Schwetzingen aufgeführt. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Presse 

06.12.2011


Letztes Erntedankfest der US-Army in Schwetzingen

Colonel B. J. Constantine (zweiter von links) und OB Dr. Pöltl am reichlich gedeckten Thanksgiving-Buffet

US-Army lud Schwetzinger nochmals zu traditionellem Thanksgiving-Essen in die Tompkins-Kaserne ein

Der Kommandeur der in Schwetzingen stationierten NATO-Brigade, Colonel B. J. Constantine, lud in diesen Tagen wieder Vertreter des Rathauses und einige Schwetzinger Bürger/innen zum vorgezogenen traditionellen Thanksgiving-Lunch in die Schwetzinger Tompkins-Kaserne ein. Für die Stadtverwaltung nahmen Oberbürgermeister Dr. René Pöltl in Begleitung seiner Ehefrau Stefanie, Erster Bürgermeister Dirk Elkemann, die Assistentin des Oberbürgermeisters und Kontaktperson zu den Amerikanern, Sabrina Ranzinger, und Katja Hilbert-Satovic, Sekretärin des Bürgermeisters, teil. Von der Nordstadt-Grundschule, die seit Jahren mit ihren Schüler/innen die jährliche Christbaum-Zeremonie im Dezember begleitet, war die Lehrerin Jennifer Lind dabei. Fehlen durfte auch nicht Polizeichef Hubert Böllinger, der seit vielen Jahren enge Verbindungen zur US-Army hat.

Thanksgiving, das amerikanische Erntedankfest, wird an sich immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Der Thanksgiving Day spielt in Amerika eine besonders große Rolle, weil man ihn bis in die Zeit der Pilgerväter zurückverfolgt. Nach einem ersten harten Winter in der Neuen Welt, in dem etwa die Hälfte von ihnen starb, wandten sie sich hilfesuchend an die benachbarten Indianerstämme, die ihnen zeigten, wie man Mais und andere einheimische Pflanzen anbaut. Die reiche Ernte des nächsten Herbstes veranlasste die Pilgrims, ein Erntedankfest zu feiern. Dieses Erntedankfest wurde zu einer amerikanischen Tradition, die auch die in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten pflegen.

Schön war die sehr freundschaftliche Geste der amerikanischen Soldaten, wieder deutsche Gäste zu diesem für sie besonderen Tag einzuladen. Alle durften das traditionelle, hausgekochte amerikanische Essen zum Erntedankfest genießen, und waren von der Herzlichkeit und Freundschaft der Amerikaner begeistert. Deutlich wurde aber leider auch, dass diese Tradition ein Ende finden wird. Colonel Constantine wies darauf hin, dass dies das letzte Thanksgiving-Essen in Schwetzingen gewesen sei, weil voraussichtlich im nächsten Jahr zu diesem Zeitpunkt die Soldaten Schwetzingen bereits verlassen haben werden.

Oberbürgermeister Dr. Pöltl dankte den Vertretern der US-Army in einer kurzen Ansprache und überreichte als kleines Dankeschön den neuen, limitierten Christbaumanhänger aus Zinn, der den weihnachtlichen Schwetzinger Schlossplatz zeigt, und eine Flasche Sekt. Er hob den Dank der deutschen Gäste für diese sehr freundschaftliche Geste hervor und betone, dass die Freundschaft zu den Amerikanern auch nach deren Abzug Bestand haben solle. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

24.11.2011


"Schwetzingen hören!“

Neuer Phoneguide zur Stadt und zum Schlossgarten Schwetzingen

Für eine Stadtführung fehlt die Zeit? Was genau ist eigentlich das „Ende der Welt“ im Schwetzinger Schlossgarten? Wer sich über die Sehenswürdigkeiten der ehemaligen kurfürstlichen Sommerresidenz Schwetzingen informieren möchte, dem steht nun eine ausführliche mobile Hörführung zur Verfügung. Benötigt wird vor Ort nur ein Handy oder zu Hause ein Festnetztelefon und schon kann man sich u.a. über den Marstall in der Carl-Theodor-Straße oder die Schwetzinger Gartenmoschee informieren. Dabei fallen lediglich die üblichen Kosten für ein Telefonat ins deutsche Festnetz an.

Schon 2009 hatten Stadt und Land gemeinsam mit Musikproduzent David Heintz aus Weinheim eine Hörführung konzipiert, die sieben Stationen umfasste. Nun ist der Phoneguide umfassend überarbeitet und erweitert worden: Zwölf Beiträge informieren nun über die Sehenswürdigkeiten in der Stadt wie das Ysenburg’sche Palais, die Palatina-Achse, den Schlossplatz oder das Karl-Wörn-Haus. Themen wie der Schwetzinger Spargel oder das Judentum in der Stadt werden dabei ebenso vorgestellt. Für Schloss und Schlossgarten wurden ebenfalls zwölf Beiträge produziert. Hier kann man sich beispielswiese über den Arionbrunnen, Merkurtempel, Neue Orangerie und das Schlossgebäude an sich informieren.

Die Texte wurden von Fachleuten verfasst und von David Heintz vertont. Untermalt mit Musik und entsprechenden Hintergrundgeräuschen erwartet den Hörer ein informatives, authentisches und unterhaltsames Hörerlebnis.

Die einzelnen Beiträge können unter www.pa-g.de/schwetzingen bzw. unter den Telefonnummern 0 62 02 / 57 81, an die die jeweilige Kennziffer der einzelnen Station angehängt wird, abgerufen werden. So hat zum Beispiel der Schlossplatz die Telefonnummer 0 62 02 / 57 81 – 592. Zum neuen Phoneguide „Schwetzingen hören!“ ist ein Flyer mit allen Informationen ab sofort bei der Stadtinformation Schwetzingen, an der Schlosskasse oder im Internet unter www.schloss-schwetzingen.de oder www.schwetzingen.de erhältlich. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

Flyer zum Ausdrucken:

08.11.2011


Unfreiwillige Rutschpartien vermeiden

Gehwegreinigung in der Herbst- und Winterzeit – Was ist zu beachten?

Nasses oder feuchtes Laub auf Gehwegen und Straßen sorgt oft für unfreiwillige Rutschpartien und stellt im Herbst eine unterschätzte Gefahr für Fußgänger und Fahrradfahrer dar. Was viele nicht wissen: Nicht erst bei Eis und Schnee beginnt die so genannte Räumpflicht, auch Laub muss beseitigt werden um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Denn wie bei Eis- und Schneeglätte haftet der Grundstückseigentümer auch hier bei Unfällen. Das Laub darf jedoch nicht einfach in den Randstein oder auf die Straße gekehrt werden, damit die Straßenkanalisation nicht verstopft. Wie alle Gartenabfälle gehört es in die Biotonne, auf den Kompost oder in die Restmülltonne.

Auch wenn die momentanen Temperaturen noch nicht an einen Wintereinbruch denken lassen: Die Schneeschaufel und das Streugut sollten schon mal bereit gestellt werden. Auch hier gilt, dass der Schnee nicht einfach auf die Straße geschippt werden darf, damit abtauender Schnee in die Kanalisation abfließen kann. Um für Fußgänger keine unnötigen Hürden zu errichten, sollten die Anlieger von jedem Grundstück aus einen Durchgang zur Straße freischaufeln und die geräumte Fläche auch auf die Nachbargrundstücke abstimmen. Gestreut werden darf nur mit abstumpfendem Material wie Sand, Splitt oder Asche. Streusalz darf nur bei Eisregen und extremer Glätte verwendet werden. Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt sein. Fällt danach noch Schnee oder Eisregen, dann muss bis 22.00 Uhr am Abend nach Bedarf der Gehweg frei gemacht werden.

Übrigens: Wer in einer verkehrsberuhigten Straße ohne Gehweg wohnt, der muss ebenfalls in einer Breite von zwei Metern vom Haus weg die Straßenfläche von Laub, Schnee und Eis räumen. Stadtverwaltung Schwetzingen, Pressestelle

08.11.2011


Imagebroschüre "Schwetzingen bewegt" macht Lust auf die Kultur-und Spargelstadt

"Schwetzingen bewegt" - unter diesem Motto präsentiert sich die neue Imagebroschüre der Stadt Schwetzingen, die nun exklusiv der Presse vorgestellt wurde.

Mitreißend, weltoffen und modern gepaart mit seinem historischen Erbe - so möchte sich die Stadt zukünftig den geneigten Besuchern präsentieren.

Mit großformatigen und farbenprächtigen wirbt die Broschüre für einen Besuch der Stadt, ihrer Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einrichtungen.  Das Bildkonzept und die Fotografien oblagen Tobias Schwerdt, dem es auf hervorragende Weise gelungen ist, mit seinen Fotos Stimmungen und Emotionen zu erzeugen und damit die Lust auf einen Ausflug nach Schwetzingen zu wecken. Die grafische Umsetzung besorgte Klaus-Peter Deimann, und in der ehemaligen Spargelkönigin Schwetzingens, Tanja Brandenburger, war das ebenso vielseitige wie fotogene Modell gefunden. Sie führt als moderne Rokokodame durch die Besonderheiten der Stadt. Kurze, prägnante Texte aus der Feder der städtischen Kulturbeauftragten und Tourismusleiterin Dr. Barbara Gilsdorf erläutern die touristischen und kulturellen Höhepunkte sowie die Freizeitangebote der Stadt. Sowohl sie als auch die Leiterin der Stadtinformation Christiane Drechsler legten bei der Konzeption der Broschüre Wert darauf, den Fokus nicht allein auf die Kultur und die Sehenswürdigkeiten zu legen, sondern vielmehr das gesamte Spektrum des städtischen Angebots abzubilden, um auch für jungen Menschen und Familien als Ausflugsziel attraktiv zu sein.

Die Broschüre ist in der Stadtinformation Schwetzingen, Dreikönigstr. 3, 69723 Schwetzingen, stadtinfo@schwetzingen.de; Tel.: 06202 945 875 erhältlich. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

05.10.2011


"4. Schwetzinger Ausbildungsbörse 2012

Unternehmen und Firmen aus der Region präsentieren sich und ihr Ausbildungsangebot am 16. März 2012 – Neue Betriebe herzlich willkommen!

Bereits zum vierten Mal findet am Freitag, 16. März 2012, die Schwetzinger Ausbildungsbörse statt. In der Karl-Friedrich-Schimper Realschule präsentieren sich zahlreiche Unternehmen und Betriebe aus Schwetzingen und der Region den interessierten Schülerinnen und Schülern. Die ausstellenden Betriebe können sich hier aktiv mit ihren Ausbildungsangeboten präsentieren und qualifizierten Nachwuchs finden. Gerade Handwerksbetriebe haben auf der Ausbildungsbörse die Möglichkeit, ihr Handwerk mit praktischen Vorführungen und Mitmachangeboten vorzustellen. Daneben informieren auch die Träger beruflicher Ausbildung wie IHK und Handwerkskammer sowie die Arbeitsagentur über ihre Angebote.

Die Ausbildungsbörse erfolgt in Kooperation zwischen der Stadt Schwetzingen und den weiterführenden Schulen der Stadt und der Nachbargemeinden. Die Ausbildungsbörse ist inzwischen zur festen Veranstaltung für Betriebe und Unternehmen geworden. Für die vierte Ausbildungsbörse wünscht sich die Stadt auch insbesondere neue Unternehmen und Betriebe aus der Region zu gewinnen.

Die Stadt Schwetzingen hat daher kürzlich zahlreiche Unternehmen und Betriebe angeschrieben und mit allen wichtigen Informationen zur Teilnahme an der Veranstaltung versorgt. Betriebe, die an der Ausbildungsbörse teilnehmen möchten, werden gebeten sich bis spätestens 28. Oktober bei Pascal Seidel, zuständig für Schulangelegenheiten bei der Stadt Schwetzingen, unter der Telefonnummer 06202/ 950-6795 oder per E-Mail pascal.seidel@schwetzingen.de anzumelden. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung Schwetzingen 

29.09.2011


Start zum vierspurigen Lückenschluss der B 535 Schwetzingen-Plankstadt

Brückenverlängerungsarbeiten stehen bevor - Sperrung erforderlich

Die B 535 wurde Ende 2010 in einem Bereich von etwa zwei Kilometern zweispurig und auf etwa drei Kilometern vierspurig in Betrieb genommen. Mit der Ausschreibung und der Auftragsvergabe der Brückenverlängerung der Friedrichsfelder Straße über die B 535 in Schwetzingen erfolgte der Start zum durchgängig vierspurigen Ausbau der B 535.

Für die Brückenverlängerungsarbeiten der Friedrichsfelder Straße über die B 535 muss die Friedrichsfelder Straße ab Montag, 26. September, vollständig gesperrt werden. Die Bauarbeiten dauern bis etwa Ende April 2012.

Eine großräumige Umleitung über die L 597 und B 36 sowie eine örtliche Umleitung über die Essener/Bochumer Straße werden ausgeschildert.

Für den Busverkehr der Linie 710 besteht die Möglichkeit, die Baustelle über die Straße „Am Langen Sand“ oder über die Essener Straße zu umfahren. Hierbei wird allerdings die Haltestelle „Kaserne“ im Gewerbegebiet „Südlicher Hirschacker“ entfallen.

Radfahrer können die Umleitung über den südlich der B 36 gelegenen parallelen Wirtschaftsweg benutzen. Die Überquerung der B 36, Mannheimer Landstraße kann im Schutz der Signalisierung am Friedhof bei der Einmündung der Brühler Landstraße beziehungsweise mit der Brücke beim Sportplatz in Hirschacker gefahrlos erfolgen.

Für die Behinderungen durch die Sperrung der Friedrichsfelder Straße bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Voraussichtlich ab Frühjahr 2012 müssen zwei weitere Brücken zur Aufnahme der zusätzlichen Fahrspuren erweitert werden. Es handelt sich dabei um die Eisenbahnbrücke der Rheintalbahn Mannheim-Karlsruhe über die B 535 und um die Überführung der B 535 über die DB-Strecke Schwetzingen-Friedrichsfeld. Das Regierungspräsidium wird darüber die Öffentlichkeit noch gesondert informieren. Presse Stadt Schwetzingen

22.09.2011


LKW-Fahrverbot in der Zähringer Straße kommt

Fahrverbot wird mit stationärer Geschwindigkeitsanlage überwacht / LKW Durchgangsverkehr muss auf die B 535 ausweichen

Gute Nachrichten für die Anwohner der Zähringer Straße: Das lang ersehnte "LKW-Fahrverbot" tritt in Kürze in Kraft. Die entsprechenden Hinweisschilder werden in der 38. Kalenderwoche (ab 19. September) aufgestellt. Spätestens dann wird es für die LKW-Fahrer Ernst mit dem Durchfahrverbot. Die Einhaltung des Fahrverbots wird über die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage überwacht. Nur Zulieferer ins Gewerbegebiet Scheffelstraße dürfen weiterhin über die Zähringer Straße anfahren. LKW Fahrern mit dem Ziel Plankstadt und sonstigem Durchgangsverkehr wird empfohlen, die Schwetzinger Innenstadt über die B 535 zu umfahren. Oberbürgermeister Pöltl ist froh, dass das Fahrverbot noch in diesem Monat in Kraft tritt. "Die Verzögerung ist zwar schade, wir hätten in Schwetzingen das Verbot - gerade im Hinblick auf die Entlastung der Anwohner in der Zähringer Straße - gerne früher durchgesetzt. Allerdings wollten wir auch keinen Alleingang zu Lasten der Nachbargemeinde Oftersheim machen. Dort fiel die Vorbereitung des Fahrverbots in die Zuständigkeit des Landratsamts. Dieses hat nun grünes Licht gegeben und es ist toll, dass das LKW-Fahrverbot nun kommt!" Andrea Baisch, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung Schwetzingen

05.09.2011


Unternehmen mit Image Schwetzingens zufrieden

IHK und Stadt befragten Unternehmen zum Standort Schwetzingen

Schwetzingens Unternehmen sind mit vielem in der Stadt, vor allem seinem guten Image, durchaus zufrieden, so das Ergebnis einer Befragung der Mittelstädte im Frühjahr seitens der IHK und der Stadt, an der sich leider nur 42 d.h. knapp 12 % der angeschriebenen Betriebe beteiligt haben. Schwetzingen gilt insbesondere als "wohnlich", "zentral", "heimatverbunden", aber auch "familienfreundlich" und "zukunftsorientiert". Positive Stimmen gab es z.B. für die Nähe zu Absatzmärkten und Kundennähe, die überörtliche Erreichbarkeit, das Schulangebot und das gute Kultur- und Freizeitangebot. Es gab aber auch Wünsche und Kritik z.B. was die Standortkriterien wie gewerbliche Erweiterungsflächen, aber auch das recht teure Miet- und Grundstückspreisniveau in der Stadt angehen. Eine gewisse Unzufriedenheit wurde in Teilbereichen gegenüber der Stadtverwaltung sichtbar, insbesondere was die Höhe der städtischen Abgaben angeht. Dies ist kein Wunder, ging der Umfrage doch die 2011 erfolgte Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer direkt voraus. Damit korrespondiert, dass die Unternehmer sich insgesamt auch ein offeneres Ohr der Verwaltung für Wirtschaftsfragen und bessere Begründung von Entscheidungen wünschen . Hier gibt es also für die Stadt ingesamt noch Ansatzpunkte für Verbesserungen. "Natürlich freuen wir uns über das allgemein gute Image der Stadt, die sich einmal mehr als guter Standort für Unternehmen behauptet und gerade bei den Rahmenbedingungen glänzt. Nicht zuletzt die bevorstehende Ansiedelung des Logistikzentrums der Fa. Decathlon zeigt, das wir auf dem richtigen Weg sind. Andererseits greifen wir auch die von den Befragten angebrachte Kritik dankbar auf und arbeiten daran, die Betreuung der ansässigen Unternehmen voran zu bringen. Auch wenn sich Erleichterungen bei den kommunalen Steuern angesichts von drei Millionen Euro neuer Schulden der Stadt allein in diesem Jahr nur schwer umsetzen lassen, so wollen wir doch künftig noch engeren Kontakt halten und z.B. noch besser erklären, was wir mit den zusätzlichen Geldern machen," sagte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl. So werde man im Herbst erstmals einen "Newsletter Wirtschaft" an die Betriebe senden, der über alle wichtigen Projekte, Verfahren und Ansprechpartner informieren soll. Ebenso wolle man in der Frage der amerikanischen Konversionsflächen in einen guten Dialog mit der Bevölkerung und den Betrieben eintreten. Intensiv überlege man auch, wie man einzelne Prozesse noch besser auf die Wirtschaft zuschneiden könne." Presse Stadtverwaltung Schwetzingen

29.08.2011


"Kindergarten Spatzennest feiert farbenfrohes Sommerfest"

'Kinder nehmt euch an die Hand, wir träumen uns ins Farbenland, immer weiter Stück für Stück….' mit diesem fröhlichen Farbenlied begrüßten die bunt geschmückten Kindergartenkinder ihre Eltern und Familien beim diesjährigen Sommerfest.

Bei schönem Wetter und bester Laune kreierten die Kinder farbenprächtige Kunstwerke an der Staffelei und bastelten viele bunte Figuren aus Mais. Sportlich ging es beim Apfelbaumwurf, bei bunten Schwungtuchaktionen und schwungvollem Twister zu. Frische Pasta mit kreativen Soßen und ein leckeres Kuchen- und Getränkebuffet sorgten dafür, dass die Kräfte nicht ausgingen. An der Popcornmaschine hatten die Kinder viel Spaß und freuten sich ebenso über schöne Überraschungstüten. Wer zum Schluss noch die Ausstellung gesammelter Kindergarten-Kunstwerke betrachtete, ging farbenfroh nach Hause."

06.08.2011


Schulanfänger beweisen Abfallwissen

Mit einem lautstarken „Guten Morgen“ und „Du hast ja Müll in der Kiste!“ wurde Angelika Kerner, Mitarbeiterin der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH, von den zukünftigen Erstklässlern des Kindergartens „Spatzennest“ in Schwetzingen begrüßt.

So wie der Leitgedanke des Kindergartens - "Lernen erwächst aus Wahrnehmung, Handeln und Erleben"  vorsieht, wollte Kindergartenleiterin Elke Heuser auf praktische Art die Kinder zu kleinen Abfallexperten ausbilden lassen. Dazu hatte sie Angelika Kerner von der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH eingeladen.Einige der Kinder wissen, dass die AVR in Schwetzingen mit weißen Autos den Abfall einsammelt. Klar war den Kindern, dass sie Mülltonnen benötigen, wenn sie Abfall sortieren wollen. Diese Mülltönnchen fanden sie in der Abfallkiste der AVR. Außerdem lagen darin jede Menge Abfälle von der Zahnbürste über Getränkeverpackungen bis hin zu Erdbeeren, Äpfeln und Windeln. Jedes Kind konnte einen Gegenstand wählen und einem der Mülltönnchen zuordnen.

Verpackungen und Abfälle aus Papier, Kunststoff und Metall gehören in die Grüne Tonne plus. Einige Verpackungen tragen den Grünen Punkt, ein spezielles Zeichen mit zwei Pfeilen. Dieses Symbol erleichtert die Abfallsortierung und so wussten die zukünftigen Schulanfänger bald, dass alle Verpackungen mit dem Grünen Punkt in die grüne Tonne gehören. Die Abfälle aus der grünen Tonne werden in der Wertstoffsortieranlage Sinsheim sortiert und zu Recyclingfirmen gebracht, die daraus wieder neue Produkte herstellen. Nicht für die Verwertung geeignet sind Abfälle wie Windeln und Zahnbürsten. Sie landen deshalb in der Restmülltonne und werden in der Müllverbrennungsanlage Mannheim verbrannt.

Wie Kompostierung funktioniert, hatten einige der Kinder bereits im Garten miterleben können. Im Kompost werden alle kompostierbaren Abfälle, wie Gemüse- und Obstschalen, Kaffeefilter, Teebeutel und verwelkte Blumen von Kompostwürmern zu Kompost umgewandelt, der den Pflanzen als Nahrung beim Wachsen hilft. Einige der Kinder wussten, warum es bei der Leerung der blauen Kisten manchmal ganz schön laut zugeht. Wenn die Glasflaschen, Marmeladen- und Senfgläser in das Müllauto gekippt werden, zerbrechen sie oft zu Scherben. In Glasfabriken wird das gesammelte Glas eingeschmolzen und anschließend neue Flaschen und Konservengläser hergestellt. Bei diesem Prozess stören die Metall- und Kunststoffverschlüsse, deshalb wird der Deckel abgeschraubt und kommt in die Grüne Tonne plus.

Ob die jungen Abfallexperten auch wissen, wohin Batterien gehören? Einige hatten bereits gesehen, dass Batterien in den Geschäften in grünen Behältern gesammelt werden, die meist in der Nähe der Kassen stehen. So war den Kindern bald klar, dass nicht alles „Müll“ ist, was in die Abfallbehälter kommt. Viele der weggeworfenen Gegenstände lassen sich als Rohstoff für neue Produkte nutzen oder in den Naturkreislauf zurückführen. Zum Dank für die gute Mitarbeit erhielten die jungen Abfallexperten ein kleines Geschenk der AVR, verbunden mit der Bitte, ihr neues Wissen bei ihren Familien und den anderen Kindern im Kindergarten zu verbreiten.

06.08.2011


Schwetzingen „meets“ Fredericksburg

In Fredericksburg kommt es zum Zusammentreffen mit den amerikanischen Freunden / Oberbürgermeister Dr. René Pöltl berichtet aus seinem Urlaub

Derzeit leiden große Teile der USA unter einer großen Hitzewelle. In Virginia, an der Ostküste der USA, ist es zwar nicht ganz so heiß, aber wie üblich in den Sommermonaten warm und schwül. So auch in Fredericksburg, der mit Schwetzingen verbundenen amerikanischen historischen Kleinstadt, wo derzeit Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und seine Familie einen Teil ihres Urlaubs verbringen. Urlaub in Fredericksburg bedeutet aber auch, dass die Gelegenheit für Zusammentreffen und Gespräche genutzt wird: Wie geht es weiter mit der Verbindung beider Städte, welche Projekte stehen an, und was ist noch zu tun?

OB Pöltl und seine Familie trafen sich zu diesem Zweck mit vielen Freunden und Unterstützern in Fredericksburg. Zuerst mit Brenda Martin, der Assistentin des City-Managers, und vom ersten Tag an wichtige Förderin der Städtepartnerschaft. Und was sah Familie Pöltl als erstes im Rathaus im Flur des Bürgermeisters und des City-Managers: Die im Mai 2010 in Schwetzingen unterzeichnete Urkunde zum Aufbau der Städtepartnerschaft. Und natürlich trafen sie auch Marcel Rotter, den Deutsch-Professor an der Universität Mary Washington, der auch Präsident des Unterstützervereins in Fredericksburg ist. Alle waren sehr zufrieden und glücklich, wie gut und intensiv der Austausch beider Städte innerhalb kurzer Zeit bereits läuft. Marcel Rotter: „Dies zeigt, wie gut diese Verbindung ist und wie sie für beide Städte passt. Hier in Fredericksburg ist das Interesse der Menschen sehr groß und wir haben viel Zuspruch bei unserer Arbeit in der Unterstützergruppe.“

Am Mittwochabend, beim monatlichen Treffen der Unterstützergruppe im Capital Ale House, war die Stimmung fantastisch, als die Schwetzinger dazu stießen. Sehr viele waren gekommen, unter ihnen die Vizepräsidentin des Unterstützervereins Cindie Kelly, aber vor allem auch Bürgermeister Tom Tomzak, der es sich trotz Urlaubszeit nicht nehmen ließ, die Schwetzinger zu begrüßen. Das Hallo und die Freude waren groß und es gab viel zu berichten. Dr. Pöltl bedankte sich im Namen der Stadt Schwetzingen für die tolle Arbeit der Unterstützer in den vergangenen zwei Jahren und erinnerte an die vielen Ereignisse, die bereits stattgefunden haben: „Ohne das unglaubliche Engagement der ganzen Freunde in Fredericksburg wäre der bisherige intensive Austausch beider Städte und Ihrer Bürger nicht denkbar gewesen - danke dafür! Es werden hoffentlich noch viele Bürger diese Gelegenheit haben“. Kaitlin Smart, die gerade erst aus Schwetzingen zurückgekehrt und gleich zum Treffen gekommen war, berichtete begeistert von ihrer Zeit in Schwetzingen. Dr. Pöltl übergab als Dank an Bürgermeister Tomzak und Cindie Kelly je eine CD mit der Schwetzingen-Hymne „Mein Schwetzingen“.

Zudem hatte Dr. Pöltl noch eine weitere Überraschung im Gepäck. Er übergab mehrere Bilderrahmen der Schwetzinger Zinnfigurenfreunde, die einen Ausblick auf das nächste gemeinsame Projekt gaben: Die große Zinnfigurenausstellung „Szenen aus der neuen Welt“, die eine monumentale Darstellung der berühmten Schlacht von Fredericksburg umfassen wird, und die am 15. Oktober 2011 im Schwetzinger Karl-Wörn-Haus eröffnet wird. René Pöltl kündigte dann an, dass die Ausstellung im Dezember 2012 nach Fredericksburg kommen wird: "Sie wird unser Geschenk für Fredericksburg sein, wenn hier der 150. Jahrestag der Schlacht begangen wird." Dr. Pöltl konnte berichten, dass dies durch die Unterstützung zweier amerikanischer Firmen ermöglicht wird, denn die Schwetzinger Firma Pfaudler - Tochter eines amerikanischen Konzerns - unterstützt den Druck des dreisprachigen Katalogs, und UPS - mit Niederlassung in Schwetzingen - wird den Transport der Ausstellung in die USA übernehmen. „Dies ist gelebte deutsch-amerikanische Freundschaft“ so Pöltl. Die Amerikaner, allen voran der Bürgerkriegsexperte und frühere Stadtrat Matthew Kelly, waren begeistert von der irischen Kompanie, welche die Schwetzinger Zinnfigurenfreunde als „Appetitanreger“ in Zinn gegossen und gerahmt hatten. Alle freuen sich bereits auf die Ausstellung, zu deren Eröffnung neben dem bekannten Bürgerkriegsmaler Keith Rocco aus Virginia auch eine Reisegruppe aus Fredericksburg nach Schwetzingen kommen wird, möglicherweise auch mit Bürgermeister Tom Tomzak und Matthew Kelly. Das Besuchsprogramm wurde von der Assistentin des Oberbürgermeisters, Sabrina Ranzinger, bereits vorbereitet und verspricht den amerikanischen Besuchern abwechslungsreiche Tage in Schwetzingen.

Eine ganz besondere Überraschung war der Besuch einer Delegation des Schwetzinger Lions-Club unter der Leitung von Präsident Martin Sterkel. Diese war aus Schwetzingen angereist, um am Donnerstag eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Lions-Club aus Fredericksburg zu unterzeichnen. Eine weitere Verbindung beider Städte. Martin Sterkel und die „Schwetzinger Löwen“ nutzten die Gelegenheit für ein erstes Kennenlernen der Fredericksburger.

Bildunterschrift: Fredericksburgs Bürgermeister Tom Tomzak und René Pöltl mit dem Zinnfigurenrahmen und der CD „Mein Schwetzingen“

06.08.2011


Stimmungsvolle Atmosphäre im Schlosspark

Bunte Lichter, wohin das Auge schaut. Flammenschalen, farbige Leuchter und Leuchtpylone tauchten am Samstagabend den Schlosspark in Schwetzingen in ein stimmungsvolles Licht. Viele Besucher aus der Region und von weit her zog es wieder zu dem traditionellen Lichterfest.

Und nicht nur der Park war geschmückt. Leucht-Laserschwerter wirbelten durch die Luft, sodass nur ein bunter Streifen zu sehen war. Leuchtarmbänder, blinkende Hasenohren und bunte Glasfaserwedel blitzen überall auf und sorgten für noch mehr Stimmung.

Über den ganzen Park verteilt gab es abwechslungsreiche Live-Musik und Showeinlagen. Die “US-Army Europe Band and Chorus“ aus Heidelberg spielte wieder auf der Bühne an der Hirschgruppe auf, diesmal mit aktuellen Hits aus den Musikcharts und sorgte für die richtige Stimmung auf der großen Wiese. Christian „Chako“ Habekost strapazierte auf dem Festival Gelände die Lachmuskeln seiner Zuhörer, als er Ausschnitte seines Programms „Frieher hots des net gewwe“ präsentierte und gegen neumodischen Schnickschnack wetterte. Die Party-Coverband „Me and the heat“ begeisterte im Anschluss die Massen. Auf der Bühne am Weiher spielte die Stadtkapelle Schwetzingen und gefiel mal mit Jazz, mal mit Pop oder moderner Blasmusik. Die Feuereinlage des Ensembles „Fairy Tale“ heizte den Besuchern richtig ein.

Klassischer ging es am Apollo-Tempel zu, wo die Eleven der „Schule für Ballett – Schwetzingen – Wiesloch“ eine halbstündige Ballettchoreografie aufführten. Sie wechselten sich mit dem Streichquartett der deutschen Staatsphilharmonie RLP ab. Am Zirkelsaal gab es von „Floreo in Musica“ Lieder und Tänze vom Mittelalter bis Barock. Passend zur Musik und dem Schlosspark wandelten der Hofstaat Schwetzingen, die Societe Galant sowie verschiedene Stelzenwesen durch den Park. Aber nicht nur das, auch Privatpersonen hatten sich für den Anlass entsprechend gekleidet und kamen im barocken oder viktorianischen Kostüm zum Picknick oder Flanieren im Park.

An der Orangerie beschäftigte ein buntes Kinderprogramm die kleinsten Besucher. Clown Läberle, der auf einem Segway schon am Eingang durch die Menge sauste und die Besucher begrüßte, brachte auch auf der Bühne alle zum Lachen. Kinderschminken und Hüpfburgen und das „Kakerlaki Clowntheater“ sorgten dafür, dass sich auch die Kleinsten nicht langweilten. Abendländisch ging es vor der Moschee zu, wo die Shisha-Lounge mit Live-Musik von „Hosh Neva“, dem Derwisch Talip Elmasulu und fremdländischen Düften in den Orient entführte.

Neben den vielen Programmpunkten war es aber auch die Atmosphäre des Parks und die einladenden Picknickflächen, die die Besucher anzogen. Berni Epple aus Viernheim machte es sich auf einer großen dicken Bouldermatte mit seinen Kindern gemütlich. „Mich interessiert das vielfältige Programm, aber es ist vor allem toll, den Schlosspark so beleuchtet zu sehen.“ Während die einen auf der karierten Picknickdecke saßen, hatten andere auch in großem Stil aufgetischt. Leo Ronellenfitsch aus Altlußheim saß mit Frau und Freunden um eine mit Silbergeschirr gedeckte und Rosen und Kerzenleuchtern geschmückte Tafel und genoss das Fest aus vollen Zügen.

Den großen Abschluss machte das Feuerwerk über dem großen Weiher. Begeistertes Raunen war zu hören, wenn bunte Funken über den Nachthimmel glitzerten. Und auch der Wettergott meinte es gut, denn es blieb trotz dicken Wolken den ganzen Abend trocken. KK, Fotos:mh

01.08.2011


Die Radtour und das Geburtstagskind

Speyerer Bürgergruppe zu Gast in der Nachbarstadt Schwetzingen

cr. Speyer. Es war zwar nicht die erste Radtour, zu der sich Speyerer Bürger nach Schwetzingen aufmachten und dennoch - es lag so etwas wie Premierenstimmung über der Radlergruppe, die sich am Samstagvormittag vor dem Rathaus versammelte, um in bisher nie erlebter Vielzahl in das badische Mittelzentrum aufzubrechen. Denn immerhin war es die erste Radtour ins “Badische”, die OB Hansjörg Eger anführte und zu der sich immerhin 65 Bürgerinnen und Bürger angemeldet hatten. Und noch etwas galt es im Verlaufe dieses Tages zu begehen: Einen Geburtstag - doch dazu später mehr.

31.07.2011


Palais Hirsch platzte aus allen Nähten

Über hundert Grundstückseigentümer informierten sich über die gesplittete Abwassergebühr / Noch bis 18. Juli können Korrekturen angemeldet werden

Groß war der Andrang bei der Informationsveranstaltung zur gesplitteten Abwassergebühr, zu der Bürgermeister Dirk Elkemann die interessierte Bevölkerung in der vergangenen Woche ins Palais Hirsch eingeladen hatte. Zusätzlich hatte die Stadt am 1. und 2. Juli zwei Sondersprechtage angeboten. Zahlreiche Grundstückseigentümer hatten dort bereits die Gelegenheit genutzt, sich direkt mit ihren Fragen und Änderungswünschen an die zuständigen Stellen zu wenden. Alle Betroffenen haben jetzt noch bis zum 18. Juli Zeit, eventuelle Änderungen und Korrekturen zu melden.

Wer die Termine verpasst hat, für den ist auch weiterhin die Telefonnummer 06202 / 950 49-33 (Montag bis Freitag 8-12 Uhr und 13-17 Uhr) geschaltet. Dort und unter der Mailadresse gag@gesplittete-abwasser-gebuehr.de geben Mitarbeiter des Rechenzentrums Auskunft. Zudem informiert die Internetseite www.schwetzingen.gesplittete-abwasser-gebuehr.de zum Thema.

Schwetzingen führt ab 2011 gemeinsam mit den Nachbargemeinden die so genannte gesplittete Abwassergebühr ein. Das bedeutet, dass die Kosten für das Abwasser künftig in Kosten für Schmutzwasser und Niederschlagswasser aufgesplittet werden. Um die neuen Abwasserkosten zu ermitteln, wurde auf Grundlage von Luftbildaufnahmen für jedes Grundstück ein Erfassungsbogen erstellt, auf dem die befestigten Flächen (Dächer, Hofflächen, Stellplätze, Wege) mit den jeweiligen Versiegelungsarten dargestellt sind." Presse, Stadt Schwetzingen

04.07.2011


"Blaue Wanze" gewinnt Deutschlands erlesenste Oldtimer-Rallye

170 Klassiker in der Metropolregion - OB Dr. René Pöltl im "Hans Albers-Caddillac"

Mehr als 170 Oldtimer im Schlossgarten von Schwetzingen

Am Fronleichnamswochende gastierten zwei der traditionsreichsten Oldtimer-Fahrten in Schwetzingen. Zunächst startete die 56. Internationale Deutsche Schnauferl-Rallye am Freitag aus dem Schlossgarten in Richtung Pforzheim. Veranstaltet wurde sie von der Traditionslandesgruppe des Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC), der im Jahre 1900 bei einem Spargelessen in Schwetzingen gegründet wurde. In Pforzheim traf das Teilnehmerfeld auf die Bertha Benz-Fahrt (BBF), die zeitgleich auch vom ASC, jedoch zusammen mit dem Museum Dr. Carl Benz ausgerichtet und in Mannheim gestartet wurde. Das Ziel der Bertha Benz-Fahrt ist traditionell Pforzheim, weil auch Bertha Benz ihre legendäre Fahrt dorthin geführt hatte. Die Schnauferl-Rallye hatte dasselbe Ziel. Zurück ging es am Samstag auf verschiedenen Strecken, die ASC-Rallye direkt und die BBF über das Ziel in Mann­heim nach Schwetzingen. Alexander Müller-Christmann, Präsident der Traditionslandesgruppe des ASC, hatte am Freitag über 80 Teilnehmerfahrzeuge aus den Baujahren 1898 bis 1971 auf die Reise geschickt. Insgesamt waren nur zwei Ausfälle zu verzeichnen. "Da sehen Sie, mit welcher Liebe die Teilnehmer ihre Fahrzeuge pflegen und mit welcher Sorgfalt sie sie auf ein solches Ereignis vorbereiten" sagte Müller-Christmann. Er konnte, obwohl sonst mit einem zweisitzigen Oldtimer-Sportwagen passionierter Rallye-Fahrer, wegen seiner organisatorischen Aufgaben nicht als Starter antreten. Allerdings begleitete er das Feld in einem offenen Cadillac 1955, mit beinahe sechs Metern das längste Fahrzeug und genau von der Art, wie ihn einst Hans Albers fuhr. "Das ist nicht meiner, ein lieber Freund hat mir den Wagen zur Verfügung gestellt, damit ich Ehrengäste angemessen chauffieren kann" stellte Müller-Christmann klar. Die sich geradezu aufdrängende Frage nach dem Verbrauch des V8 - Motors mit 5,5 Litern Hubraum überging Müller-Christmann mit einem Schmunzeln. Ein besonderer Ehrengast war der Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, der in Malsch zugestiegen war. Da er noch nie die Aufgabe eines Beifahrers bei einer Oldtimer-Rallye übernommen hatte, wurde er in den Gebrauch eines Bordbuches eingewiesen. Im Bordbuch sind auf vielen Seiten die Details der Streckenführung anhand von Pfeilskizzen, sogenannten "Chinesen" gelistet. Dr. Pöltl übernahm die Regie im Fahrzeug und meisterte seine navigatorischen Aufgaben hervorragend. Ohne Fehler leitete er den Fahrer, auf der Strecke schon weit vor den Grenzen von Schwetzingen von Zuschauern vielfach erkannt und freudig begrüßt, zum Ziel am Dreibrückentor im Schlossgarten. Müller-Christmann war begeistert. "Ein hervorragender Beifahrer, wenn ich mal Bedarf haben sollte, werde ich mich zuerst an den OB wenden", so Müller-Christmann. Dr. Pöltl übernahm dann auch den Empfang einiger Teilnehmer im Ziel. Die Veranstaltung, an der als Kooperationspartner die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg SSG beteiligt war, endete mit einem Galaabend im Schloss, bei dem die Teilnehmer ein herrliches Feuerwerk genießen konnten und mit der Ehrung der Sieger am Sonntag im Rokoko-Theater.

Sieger wurde Christoph Karle vom Bodensee, der mit einem Riley Special von 1935 teilnahm, den man damals wegen seines flachen Aussehens "blaue Wanze" nannte. Die  Schwetzinger Nicole und Frank Angelkötter lotsten ihren Porsche 912 von 1965 sicher als Zweite ins Ziel und auf dem dritten Rang der schwierigen Tour auf ausgefallenen Nebenstraßem kam der Lagonda Rapide des Jahres 1937 von Michael Bernecker an. Während der Siegerehrung im Rokokotheater sahen die Teilnehmer einen ersten Film der 56. ASC-Schnauferlrallye im Automobilsommer 2011. Bei dieser Gelegenheit dankte Müller-Christmann nicht nur seiner Familie und seinen Clubfreunden, sondern vor allem auch den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht mehr durchführbar ist, und den zahlreichen Helfern aus anderen Oldtimerclubs der Region. Stadtverwaltung Schwetzingen

 

27.06.2011


Königin trifft Königin – Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I zu Gast bei Königin Silvia von Schweden

„Der unbestrittene Höhepunkt der Spargelsaison 2011 war eindeutig der Besuch bei Königin Silvia“, erinnert sich Spargelkönigin Katharina I. Ihre Begleiterin Dr. Barbara Gilsdorf ergänzt „die 20 Minuten werden auch mir unvergesslich bleiben.“ Wenige Tage zuvor traten die beiden Schwetzingerinnen mit etwa 10 Kilo Spargel im Gepäck die Reise nach Stockholm an, um in der schwedischen Residenzstadt für das königliche Gemüse zu werben.

Ein herzliches „Grüß Gott“ der prominenten Gastgeberin löste die anfängliche Nervosität der beiden Botschafterinnen in Sachen Spargel. Und so verging der Besuch bei lockeren Gesprächen wie im Flug. Unter anderem erinnerte sich Königin Silvia lebhaft an ihren ersten offiziellen Besuch als junge Monarchin in Schwetzingen, bei dem ihr Spargelbauer Gottfried Schuhmacher die Kunst des Spargelstechens beibrachte. Daneben zeigte sie reges Interesse an dem „bürgerlichen Leben“ von Katharina, die in Karlsruhe Bioingenieurwesen studiert. Bereitwollig gab sie ihr informative Details zur Bepflanzung und Instandsetzung des königlichen Gartens in Drottningholm preis.

Die Audienz im Schloss Drottningholm machte Hansuno Krisch möglich, der sich im Auftrag des „Deutschen Weininstituts“ (Mainz) für den Import Pfälzer und Frankenweins in Schweden verantwortlich zeichnet. Doch er machte dort nicht nur den deutschen Wein gesellschaftsfähig, sondern brachte auch den Spargel auf die Speisekarten der nordischen Metropole. Seit 12 Jahren organisiert Hansuno Krisch in Stockholm ein Spargelfestival, an dem sich die führenden Restaurants der Stadt mit einem Angebot von Gerichten und Menus rund um das schmackhafte Gemüse beteiligen. „Bis dahin fristete der Spargel eher ein Schattendasein“, bedauerte Hansuno Krisch.

Über den Erfindungsreichtum der schwedischen Gastronomie konnten sich die beiden Schwetzingerinnen unter anderem im Restaurant des „Hilton Hotels“ einen Eindruck verschaffen. „Vielleicht essen wir gerade sogar Schwetzinger Spargel“, mutmaßte Spargelkönigin Katharina. Denn die Restaurants verarbeiten ausschließlich importierten Spargel der „OGA Bruchsal“, die auch Schwetzinger Spargelbauern beliefern.

Der ereignisreiche Aufenthalt endete mit dem Vorhaben, in den folgenden Jahren den Austausch unter dem Thema Spargel zu intensivieren. Vielleicht sogar auf regionaler Ebene: Landrat Stefan Dallinger war unmittelbar im Anschluss zu Gast in Ostgöterland, der Partnerregion des Rhein-Neckar-Kreises. Hier wird unter anderem seit einigen Jahren sehr erfolgreich Spargel angebaut. „Der Welt beste Spargel ist jedoch nur in Schwetzingen zu bekommen“, sind sich Katharina und Barbara Gilsdorf einig. „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, an dem wir wieder für den „Schwetzinger Meisterschuss“ und „Lukullus“ werben. Vielleicht wieder bei einem Besuch in „Drottningholm“?

 

14.06.2011


v.l. nach r: Dr. Barbara Gilsdorf, Spargelkönigin Katharina I, Köngin Silvia, Hansuno Krisch

Schwetzinger Festspiele - Woche der Begegnung

Wer in diesen Tagen durch die Straßen von Schwetzingen schlendert, für den sind diese frühsommerlichen Tage in gleich mehrfacher Hinsicht das pure Vergnügen: Überall grünt’s und blüht’s,  die zahlreichen Gaststätten rund um den Schlossplatz und entlang den angrenzenden Straßen haben ihre Sommergärten herausgerückt, die Spargelverkäufer preisen ihr “weißes Gold” an - und das alles begleitet von bezaubernder Musik. 

Wenn dieses einmalige Szenario die Stadt rund ums Schloss bestimmt, dann wissen die Einheimischen ebenso wie ihre zahlreichen Gäste: Es ist Festspielzeit. Dieses Musikfest, stets eines der ersten auf dem stetig wachsenden Kalender europäischer Festivals, geht heuer zum 59. mal über die Bühne und durch die Säle des einnehmenden  Sommerschlosses mit seinem unvergleichlichen Rokoko-Theater - zum beiderseitigen Vorteil seiner Initiatoren, des Südwestrundfunks Stuttgart und der Stadt Schwetzingen.   

In dieser Woche nun steht “Begegnung” im Fokus der Festspiele, mit einem Land, das schon längst aus der Randlage des europäischen Musikgeschehens in dessen Blickpunkt gerückt ist: Die baltischen Staaten mit ihrer Vielfalt an phantasiebegabten, kraftvollen Komponisten und hochbegabten Interpreten haben eine Auswahl ihrer jungen Generation ins Badische geschickt, um dort in vorbildlicher Weise ihre Heimat und ihre Musikhochschulen zu repräsentieren. Von letzteren, gemeinsam mit den Veranstaltern vor Ort ausgewählt, bereiten sich acht junge Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit einer gleich großen Zahl deutscher Kommilitoninnen und Kommilitonen auf ihr großes Abschlusskonzert am kommenden Samstag, dem 7. Mai vor, wenn sie die Essenz ihrer Arbeit am Ende der “22. Woche der Begegnung”2011 in der “Langen Nacht der jungen Musiker” präsentieren.

Dass das, was dort zu hören sein wird, zum musikalisch Feinsten gehört, davon konnten sich Journalisten schon im Vorfeld einen ersten Eindruck verschaffen, als Stadt und SWR zu einer Pressekonferenz ins Palais Hirsch eingeladen hatten. Was dort geboten wurde - was Werkauswahl, aber auch Interpreten angeht - gehört zum wohl allerfeinsten und sollte Freunden qualitativ hochwertigster Kammermusik Grund genug sein, am Samstagabend nach Schwetzingen zu pilgern. Noch sind Restkarten im pittoresken Rokoko-Theater zu haben und wer am Samstag keinen Platz mehr findet, dem seien als Geheimtipp die Parkkonzerte am Sonntag Nachmittag empfohlen, wenn die jungen Talente aus dem Baltikum und aus Deutschland - an unterschiedlichen Orten des Schlossparks - ihre Kunst präsentieren werden.

Bei der Pressekonferenz wies Oberbürgermeister Dr. René Pöltl auf die lange Tradition dieser “Woche der Begegnung junger Musiker” hin, an der in 22 Jahren zahlreiche hochbegabte Interpreten  teilgenommen hätten, von denen zwischenzeitlich viele als arrivierte Künstler nach Schwetzingen zurückgekehrt seien. Welchen internationalen Stellenwert die Schwetzinger Festspiele inzwischen erlangt haben unterstrich auch der Leiter der Konzerte des Festivals, Peter Stieber, der mitteilen konnte, dass allein im letzten Jahr weltweit 550 Sendungen aus Schwetzingen im Rahmen der EBU (Europeen Broadcasting Union) gesendet worden seien. 

Die Festspiele, die noch bis zum 14. Juni dauern, werden mit einigen Konzerten auch im Speyerer Dom und in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer Station machen.

Foto 2: Oberbürgermeister Dr. René Pöltl

Foto 3: Leiter der Konzerte, Peter Stieber

Fotos Bildergalerie: Markus Hild

05.05.2011


Historie

Schwetzingen, das ist: Schloss, Barock, Weldebräu, Carl Theodor, Spargel, Mozartfest und Schwetzinger Festspiele. Anno 766 wird im Lorscher Codex der Ort Suezzingen genannt, 803 sogar Suezzingen Superior (Oberschwetzingen), denn nebenan lag Unterschwetzingen. Beide Siedlungen wurden im 18. Jahrhundert zu einem Dorf zusammengefasst. Anfänglich dem Bistum Worms zugehörig, befand Schwetzingen sich ab dem 12. Jahrhundert unter der Herrschaft der Pfalzgrafschaft bei Rhein. Der Ort und sein Wasserschloss fielen dem Dreißigjährigen Krieg und dem Pfälzischen Erbfolgekrieg zum Opfer. Das Schloss wurde im barocken Stil wieder aufgebaut, es diente den Kurpfälzer Fürsten als Sommerresidenz. Anno 1759 bekam Schwetzingen das Marktrecht, 1833 folgte das Stadtrecht. Seit 1803 gehörte Schwetzingen zum Großherzogtum Baden. -bb- Weitere Informationen: www.schwetzingen.de

10.03.2011


Liebe Leserin, lieber Leser,

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlichen Dank, dass Sie den SPEYER-KURIER besuchen. Wir haben den SPEYER-KURIER, (Kurpfälzer Allgemeine Zeitung) Anfang April 2011 aus der Taufe gehoben.

Der SPEYER-KURIER versteht sich als Mit-Mach-Zeitung.

Deshalb: Wenn Sie sich für die Öffentlichkeitsarbeit in Ihrem Verein, Ihrer Interessensgemeinschaft oder Partei engagieren und Berichte oder Termine für eine interessierte Leserschaft im SPEYER-KURIER veröffentlichen möchten, dann schreiben Sie an: redaktion@speyer-kurier.de 

Wir setzen uns auch gerne mit Ihnen in Verbindung.

Sollten Sie selbst Interesse an einer Mitarbeit beim SPEYER-KURIER haben, senden Sie bitte eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an:

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Vielen Dank für Ihr Verständnis und/oder Ihre Mitarbeit.

Ihr

SPEYER-KURIER

06.04.2011