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Tolle Darbietungen bei der Männerballettmeisterschaft

Windboys sicherten sich den Gesamtsieg

Mannheim - Groß war der Jubel als Gerald Bleimaier am vergangenen Samstag in der Lilli-Gräber-Halle den Gesamtsieger der Männerballettmeisterschaft Baden-Pfalz verkündete, denn wieder einmal hatten sich die „Windboys“ vom Herxheimer Wind, Pfalzsieger des Turniers, mit ihrem Tanz „Forever Young“ diesen begehrten Pokal des Gesamtsiegers gesichert.

Die Jury hatte es sich nicht leicht gemacht, denn auch die „Majas“ aus Schmalzloch-Hörden, Sieger des Turniers aus Baden, hatten mit „Da muss man(n) durch“ einen hervorragenden Tanz gezeigt. Ausrichter dieser Meisterschaft der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine waren die Löwenjäger aus Käfertal. Die Meisterschaft selbst fand in der Lilli-Gräber-Halle in Friedrichsfeld statt. Eine Halle mit hervorragenden Bedingungen für ein solches Turnier, wie die Ausrichter recht schnell feststellten.

Begrüßt wurden die Gäste in der sehr gut gefüllten Halle von Gerald Bleimaier als Wilma Feuerstein, dem Yvonne Eck als Fred Feuerstein zur Seite stand. Für den ausrichtenden Verein begrüßte Michael Plep die Gäste und ganz besonders natürlich die Ehrenpräsidenten der Löwenjäger Walter Dörr und Kurt Wacker. Grußworte gab es zudem vom Präsidenten der Vereinigung Jürgen Lesmeister, der mit fast dem gesamten Präsidium ebenfalls anwesend war.

Doch dann konnte es auch schon los gehen. Von den ursprünglich anvisierten 10 teilnehmenden Männerballetts waren es am Ende, krankheitsbedingt, nur sechs. Doch was die dem Publikum boten, das war wirklich allererste Sahne in punkto Kulissen, Kostümen und vor allem Choreographie. Die „Lokalmatadoren“ nämlich die Suleiman aus Feudenheim, einziger Teilnehmer aus Mannheim, machten auch gleich den Anfang mit ihrem Tanz „Wenn der Vollmond ruft“.

Die Suleiman feiern übrigens in diesem Jahr ihr 2x11-jähriges Bestehen und laden aus diesem Grund auch zu einer großen Feier im Oktober nach Feudenheim ein. Weiter ging es mit den späteren Gesamtsiegern, nämlich den Windboys und „Forever Young“.

Als ersten Showact zeigte dann das „Tanzpaar“ der Löwenjäger, Stefan und Marcus, ihren grazilen Tanz wofür es viel Applaus vom gut aufgelegten Publikum gab. Für die Teilnehmer hatten sich „Fred und Wilma“ immer kleine Spielchen einfallen lassen. So mussten etwa Begriffe erraten werden, die entweder gemalt oder pantomimisch dargestellt wurden oder es galt ein Plastikei ohne herunter zu fallen weiter zu geben.

Am Ende lockte immer ein kleines Faß Bier, da strengten sich die Herren natürlich an. Weiter ging es mit den Crazy Federbach Dancers vom Ötigheimer CC und ihrem Tanz „Die Crazy’s in Ägypten“ und den Purzelhasen als Billigheim-Ingelheim mit „Alles Ninja oder was“. Die mit Abstand jüngste Gruppe, alle sind zwischen 15 und 20 Jahren jung, besteht erst seit zwei Jahren. Jetzt kamen die  Majas aus Schmalzloch-Hörden mit „Da muss man(n) durch“ und zum Abschluss die Turmtänzer des VfL Elmstein mit ihrem Tanz „Zipfelmützen Abenteuer im Märchenwald“.

Bis die Jury ihr Urteil gefällt hatte unterhielten Yvonne Eck und Tamara Pusch die Gäste. Und hier noch die Platzierungen: Den 3. Platz Baden belegten die Suleiman aus Feudenheim, auf den 2. Platz kamen die Crazy Federbach Dancers aus Ötigheim und Baden-Sieger wurden die Majas aus Schmalzloch-Hörden. Den 3. Platz Pfalz belegten die Turmtänzer des VfL Elmstein, auf den 2. Platz kamen die Purzelhasen aus Billigheim-Ingelheim und Pfalzmeister wurden die Windboys vom Herxheimer Wind, die sich auch den Gesamtsieg sicherten.

Text: Marion Schatz Foto: Dieter Augstein

08.03.2017


Maimarkt-Frühbucher: Sparen beim Vorverkauf!

Ab 6. März gibt es ermäßigte Maimarkt-Eintrittskarten und VRN-Maimarkt-Tickets in über 230 Vorverkaufsstellen – RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Ignis als Hauptgewinn

Maimarkt Mannheim - Treffpunkt der Metropolregion, Einkaufsparadies für die ganze Familie, Marktplatz für Neuheiten, Begehrtes und Bewährtes: Vom 29. April bis 9. Mai präsentieren rund 1.400 Aussteller auf dem Maimarkt Mannheim mehr als 20.000 Produkte und Dienstleistungen. Vom Urlaubsziel bis zum E-Bike, vom Küchengerät bis zum exquisiten Outfit, von der Gartenpflanze bis zur raffinierten Wohnzimmercouch:

Auf Deutschlands größter Regionalmesse findet man, was den Alltag bequemer, gesünder und einfach schöner macht. In spannenden Sonderschauen lernt man zum Beispiel Fairen Handel, innovatives Handwerk und beim „Dialog im Dunkeln“ die Lebenswelt blinder und sehbehinderter Menschen besser kennen. Die Besucherinnen und Besucher erleben Rettungshelfer in Aktion und fiebern auf dem Turnierplatz beim Internationalen Reit- und Springturnier mit.

Wer dabei sein möchte, kann sich schon jetzt die ermäßigten Vorverkaufskarten besorgen – und am RNF-Gewinnspiel teilnehmen. Hauptpreis ist ein schicker Suzuki Ignis.

Günstige und stabile Eintrittspreise

Am 6. März beginnt der Vorverkauf für die Maimarkt-Eintrittskarten. „Frühbucher“ sparen Zeit und Geld, denn die Maimarkt-Eintrittskarten kosten im Vorverkauf für Erwachsene nur 4,50 Euro statt 8,00 Euro an der Tageskasse, für Kinder von 6 bis 14 Jahren nur 3,00 Euro statt 4,50 Euro.

Erwachsene, die mit Bus und Bahn zum Maimarkt kommen, zahlen für den Maimarkt-Eintritt einschließlich Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV nur 9,70 Euro. Dieses VRN-Maimarkt-Ticket ist ebenfalls schon im Vorverkauf erhältlich und gilt im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Für Kinder von 6 bis 14 Jahren kostet das VRN-Maimarkt-Ticket 5,40 Euro. Besonders bequem fährt man mit der Stadtbahn Linie 6 zum Maimarkt, die Haltestelle befindet sich unmittelbar vor dem Maimarkt-Haupteingang.

Über 230 Vorverkaufsstellen zwischen Frankfurt und Karlsruhe, Mainz und Heilbronn, Zweibrücken und Wertheim halten die ermäßigten Eintrittskarten im Vorverkauf bereit. Vorverkaufsstellen sind unter www.maimarkt.de aufgelistet. Die Maimarktleitung nennt sie auch gerne unter der Telefonnummer 0621 42509-20. Ab April gibt es das VRN-Maimarkt-Ticket zusätzlich bei den Verkaufsstellen vieler Verkehrsunternehmen sowie teilweise beim Fahrpersonal und an den Fahrausweis-Automaten. Fahrplanauskünfte bietet der VRN rund um die Uhr unter www.vrn.de oder unter Telefon 0621 1077077.

RNF-Maimarkt-Gewinnspiel: Suzuki Ignis zu gewinnen!

Wer seinen Maimarkt-Besuch jetzt schon plant und Vorverkaufskarten kauft, kann am RNF-Maimarkt-Gewinnspiel teilnehmen, das während der ganzen Vorverkaufszeit vom 6. März bis zum 28. April, 23:59 Uhr, läuft. Hauptpreis ist ein Suzuki Ignis, powered by SUZUKI DEUTSCHLAND. Das 3,70 Meter lange Micro-SUV ist ein agiler Stadtflitzer mit einem stylish-robusten Outfit. Der spritzige und effiziente 1,2-Liter Vierzylinder-Benzinmotor leistet 90 PS (66 kW). Die Ausstattungslinie Comfort beinhaltet u. a. Sitzheizung vorn, DAB-Audiosystem, Smartphone-Anbindung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, 16-Zoll-Alufelgen und Rückfahrkamera.

Zehn weitere Gewinner erhalten jeweils einen Mini-Goldbarren von einem Gramm 999er Feingold mit Maimarkt-Prägestempel.

Teilnehmen kann jeder, der im Vorverkauf Maimarktkarten, Karten für die Matinée „Froh und Heiter“ sowie VRN-Maimarkt-Tickets erworben hat, die nicht aus einem Automaten stammen. Einfach anrufen unter 01378 8818181 und Ticket-Nummer, Namen und Telefonnummer nennen (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise können teilweise erheblich abweichen. Die Benutzung eines Festnetzanschlusses wird empfohlen. Teilnahme ab 18 Jahren. Keine Gewinnausschüttung an Minderjährige. Die Teilnahme ist freiwillig. Unter allen eingegangenen und richtigen Lösungen entscheidet das Los. Beachten Sie die AGBs im RNF-Text S. 898). Das Ticket bitte gut aufbewahren! Die Gewinner werden am Sonntag, 7. Mai, in der RNF-LIFE-Sendung im Maimarktstudio gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Infos auf einen Blick

Vorverkaufsbeginn:             Montag, 06.03.2017

 

Maimarkt-Eintritt                  Erwachsene               € 4,50             (Tageskasse: € 8,00)

im Vorverkauf:                      Kinder (6 – 14 Jahre) € 3,00              (Tageskasse: € 4,50)

 

Adressen/Infos                     www.maimarkt.de

Vorverkaufsstellen              Besucher / Vorverkauf

in Ihrer Nähe:                        Telefon: 0621 42509-20

                                         

VRN-Maimarkt-Ticket:          Erwachsene               € 9,70

                                               Kinder (6 – 14 Jahre) € 5,40

 

Öffnungszeiten:                   29. April bis 9. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

04.03.2017


AQUANARIO® – World of Watertainment

AQUANARIO® – World of Watertainment vom 25. bis 27. Mai im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses

Mannheim - AQUANARIO®, die wohl größte mobile Wassershow Europas, verbindet die ursprünglichen Elemente Wasser, Luft und Feuer mit modernster Video-, Laser- & Pyrotechnik zu einer spektakulären, multimedialen Open Air Show, die sich dem lebenswichtigen und zugleich atemberaubenden Element Wasser in außergewöhnlicher Form widmet.

Majestätische Wasserfontänen, harmonisch abgestimmt auf den Takt der Musik, werden dabei vor der historischen Kulisse des Mannheimer Barockschlosses in ungeahnte Höhen katapultiert und mittels turmhoher Feuersäulen und lasergesteuerter Farbilluminationen perfekt in Szene gesetzt. High-Tech-Beamer projizieren bestechend scharfe Bilder und Videos auf die sich aus dem Nichts aufbauenden Wasserwände. Im fein aufeinander abgestimmten Mix fügen sich phantastische Bilder und ein grandioser Sound im Einklang mit der Wasser- und Lichtperformance zu einer neuen Kunstform, dem Watertainment, zusammen.

Bereits über 400.000 Besucher hat AQUANARIO®seit 2012 deutschlandweit begeistert und wird als Highlight des Mannheimer Stadtfests erstmals vom 25. – 27. Mai 2017 im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses gezeigt.

Die gigantische Show findet an drei Abenden statt und beginnt jeweils um 21.30 Uhr, Einlass 20 Uhr.

Stehplätze gibt es im Vorverkauf für 24 Euro und Sitzplätze für 34 Euro, sowie VIP Plätze für 89 Euro inkl. VVK-Gebühren zzgl. Versand unter www.aquanario.de oder unter Tel. 0180 - 60 50 400.

Für die gastronomische Verpflegung vor und nach der Show ist gesorgt. Kombi-Tickets für den 26.05.2017 berechtigen zum Eintritt zur Aftershow-Party im Schneckenhof (begrenztes Kontingent).

CommCo Communication & PR Consulting     Zum Video   Zur Kartenverlosung

10.02.2017


TIME - begeistert das Publikum in der SAP-Arena

Tolle atemraubende, gigantische und gefühlvolle Show der Holiday on Ice-Truppe

spk.Mannheim-  Die Zeit (TIME) verging wie im Fluge bei den Geschichten, die das Leben schreibt. Unvergessliche Momente auf und über dem Eis sorgten am Freitag für Beifallsstürme des Publikums..„Die neue Show TIME ist wie ein Fotoalbum voller schöner Schnappschüsse. Sie entführt den Zuschauer aus dem Alltag, lässt ihn träumen und die Zeit für einen Moment stillstehen.“

Darbietungen, die an der Schwerkraft zweifeln ließen, wechselten sich mit klassischen Elementen der HOLIDAY ON ICE-Revue im Minutentakt ab. Ob die erste große Liebe, der erste Kuss oder ein unvergessliches Abenteuer – die fulminanten Performances und packenden Stunts auf der spiegelglatten Bühne hauchen diesen Gedanken neues Leben ein und lassen die Zeit für einen Moment stillstehen. In aufwendig handgefertigten Kostümen ziehen die Eisläufer und Akrobaten die Zuschauer mit ihren beispiellosen Choreografien auf höchstem sportlichem Niveau in ihren Bann. Das völlig neue Musikkonzept sorgt in seiner einzigartigen Zusammenstellung für Ohrwurmgarantie und überzeugt mit Neuinterpretationen der beliebtesten Klassiker der letzten Jahrzehnte. Durch das brillante Licht- und Soundkonzept mit modernsten Effekten werden die schönsten Augenblicke in außergewöhnlicher Kulisse für immer eingefroren.

Augenblicke, in denen man am liebsten die Zeit anhalten möchte, ganz nach dem Leitgedanken der HOLIDAY ON ICE-Show TIME, lässt der Modeschöpfer Thomas Rath die Eiskunstläufer auf der spiegelglatten Bühne in fast magischem Glanz erstrahlen. Seine eigens für die Show angefertigten Kostüme versprühen eine atemberaubende Eleganz und feiern das Showkonzept in dem fulminanten Finale. „Mit Thomas Rath wurde für die Show TIME ein perfekten Partner gewonnen.

Hochzufrieden und mit strahlenden Augen bedankten sich die Zuschauer mit stehenden Ovationen bei den "Eisakrobaten" für eine fast zweistündige perfekte Show.  

Time after Time, hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder in der SAP-Arena. Foto: pem 

 

05.02.2017


TIME: Eindrucksvolle und unvergessliche Augenblicke - Bilderalbum

 

Vorverkauf fürs Mannheimer Oktoberfest gestartet

Mannheim- Wenn im Februar der Vorverkauf für das Oktoberfest gestartet wird, sind die Weichen für die Kultveranstaltung bereits gestellt. Niemand muss nach München fahren, denn in Mannheim ist die Stimmung auf allen Plätzen garantiert. Mit dem Besten, was die weiß-blaue Feierkultur zu bieten hat, stellen die Macher der Platzhirsch GmbH sicher, dass sich jeder Gast auf hohem Niveau bestens amüsiert. An insgesamt zehn Veranstaltungstagen werden rund 30.000 Besucher die festlich geschmückte Partyarena  in der Mannheimer Theodor-Heuss-Anlage in einen Hexenkessel der guten Laune verwandeln.

Die Ingredienzien hat Veranstalter Arno Kiegele mit großer Sorgfalt zusammen gestellt: „Jedes Jahr aufs neue ist es für uns wichtig, mit viel Liebe zum Detail unsere Qualitätsstandards zu verbessern. Besonders bei der Auswahl der Bands geht es nicht nur darum, die besten Musiker nach Mannheim zu holen sondern eben auch die authentischsten, denn ihr Auftritt bestimmt maßgeblich die Stimmung im Zelt. Neben routinierten Bands wie den Münchner G´schichten (20. + 21.10.), Topsis (14.10.), den Blechblosn (3. + 4.11.)  und der im letzten Jahr erstmals hinzugekommenen Band Frontal Party Pur (13.10.) werden die siebenköpfige Partyband Ois Easy (27. + 28.10.) und die elektro-bayrischen Profimusiker von „Bergluft“ (30. + 31.10.) für den guten Ton im Zelt sorgen. Für eine gute Atmosphäre und einen reibungslosen Ablauf sorgt unser bestens eingespieltes Team im Service und der Küche.“

Über das neue Feature „Dauerbucher“, das Kartenkäufer beim letzten Ticketkauf anklicken konnten, sind vor dem offiziellen Vorverkaufsstart am 1. Februar über 6.000 Plätze reserviert. Das entspricht einem Fünftel des Gesamtkontingents. Im Vorjahr waren bereits in der ersten Woche nach dem Vorverkaufsstart über 80 % der Tickets verkauft.

Wie in der Vergangenheit liegt das günstigste Ticket bei 20 Euro für einen Stehplatz an der Almrauschbar. Die weiteren Kategorien gliedern sich in Tische für bis zu 10 Personen im Außen- und Innenbereich in der sogenannten Schwemme und Tische in den Boxen auf, wo Schmankerlplatte und Parkplatzreservierung dazu gebucht werden können. In den exklusiven Boxen im 7. Himmel gibt es auf Bestellung ein Festmenü für acht Personen. Alle Kategorien sind buchbar ab dem 1. Februar unter www.oktoberfest-mannheim.de.

Mehr Infos im Anhang und unter www.platzhirsch.rocks. Text und Foto: commco

04.02.2017


Zirkus des Horrors - Bilderalbum

 

Goldene Löwen mit Brillanten in Speyer verliehen

Speyer- 40 langjährig aktive Fasnachterinnen und Fastnachter freuen sich über den „Goldenen Löwen mit Brillanten“/ Oberbürgermeister Hans Jörg Eger lobt das dauerhafte und nachhaltige Engagement der Vereinigung für den Erhalt von Brauchtum und Tradition

Sehr stimmungsvolle Feier im Historischen Ratssaal“ in Speyer/ Zauberhafte Musik von Rabea Michler und Bernd Kamin

333 – dies Nummer trägt bezeichnenderweise der „Goldene Löwe mit Brillanten“, den am Samstag im Rahmen einer wunderschönen, sehr stimmungsvollen Verleihungs-Veranstaltung im edlen, ganz besonderen Ambiente des Historischen Ratssaals in Speyer in Anwesenheit von Oberbürgermeister Hans Jörg Eger und dessen Vorgänger Werner Schineller ein Mann in Empfang nehmen konnte, der als Tänzer, aber vor allem als Trainer weit über die Grenzen der närrischen Kurpfalz hinaus bekannt geworden ist: Uwe Bär, Ehrenpräsident von „Blau-Weiß Hockenheim“, mit der gemischten Garde des großen Feuerio Mannheim (wo er auch Generalfeldmarschall der Prinzengarde war) sage und schreibe 15facher Badischer Meister und Deutscher Vizemeister, dazu viele weitere Titel und Top-Platzierungen, außerdem Mitgründer der verbandseigenen von Dr.Werner Pfützer, dem langjährigen Präsidenten der Badisch-Pfälzischen Vereinigung, aus der Taufe gehobenen Ehrengarde, die sieben Jahre lang ihr Publikum begeisterte. Auch Karin Reichelt-Bühler, quasi seine Nachfolgerin als Trainerin beim Feuerio, die selbst auch in der Ehrengarde mittanzte und zu den erfolgreichsten, renommiertesten und bekanntesten Trainerinnen bundesweit gehört, die auch ihr großes Wissen und ihren Ideenreichtum an andere TrainerInnen weitergibt, strahlte, als sie diese besondere Auszeichnung erhielt und alle Anwesenden freuten sich mit ihr, die sozusagen Titel am laufenden Band sammelt, von den Kleinen bis zu den Großen, mit Tanzmariechen, Paaren und Garden und ganz besonders mit ihren meisterlichen ungeheuer kreativen Schautänzen.

Jürgen Lesmeister, engagierter Präsident der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine, unterstützt  von seinem Präsidium, an der Spitze seine beiden Vizepräsidenten Pfalz (Gerald Bleimaier) und Baden (Torsten Vogel) hatte die große Freude, gleich 40 verdiente Fasnachterinnen und Fasnachter aus Baden-Pfalz mit diesem höchsten Orden auszuzeichnen, den die Vereinigung vergibt und aufgrund dieser stattlichen Zahl hatte man sich erstmals dazu entschlossen, eine Vormittags- und eine Nachmittagsveranstaltung durchzuführen. Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung einmal mehr von der faszinierenden jungen Flöten-Virtuosin Rabea Michler und ihrem ebenso exzellenten Partner am Piano, Bernd Kamin, deren außergewöhnliche musikalische Darbietungen, ob Tango, Can Can, Walzer oder der eigens kreierte „Löwenmarsch“ zurecht umjubelt wurden. Einfach eine perfekte, wunderschöne Umrahmung dieses ganz besonderen Events, die man nicht mehr missen möchte. Am Nachmittag begeisterte Flötistin Rabea dann sogar als Solistin (die Pianomusik dazu kam aus dem CD-Spieler) und den Fanfarenzug ersetzte die charmante Musikerin als Trommlerin auf einem Tambourin (ihr Partner hatte dazu Pappkartons benutzt – stürmischer Beifall war der Dank dafür).

Oberbürgermeister Hans Jörg Eger lobte in seiner Begrüßung ganz besonders die Bedeutung der Fasnacht und der Vereinigung für den Erhalt von Brauchtum und Tradition und das enorme ehrenamtliche Engagement der Fasnachter und Fasnachterinnen über Jahrzehnte hinweg (die meisten Geehrten sind seit mehr als 44 Jahren in der Fasnacht aktiv, manche mehr als ein halbes Jahrhundert, die jüngste „Löwenträgerin mit Brillanten“, die am Samstag ausgezeichnet wurde, ist die 50 Jahre junge Ex-Prinzessin und Cheftrainerin der Brühler „Kollerkrotten“, Bettina Möltgen und der Senior, Werner Wenz, leidenschaftlicher Ordenssammler und Vollblutfasnachter vom „Hans Warsch“ Oggersheim, wo er auch Ehren-Elferrat ist und einst in der Prinzengarde anfing, ist sage und schreibe 86 Jahre alt und aktiver Fasnachter seit 1954.

Aber nicht nur an ihm sieht man mal wieder: „Fasnacht hält jung“

Zu den junggebliebenen Fasnachts-Oldtimern aus der Region, die fast jeder kennt, zählen zum Beispiel auch aus Ludwigshafen „Farweschlucker“-Präsident Karlheinz Veith, seine Frau Jutta und das „Hemshofkrähen“-Urgestein Ewald Steinel ,von den „Eule“ der umtriebige langjährige 1.Vorsitzende (heutige Ehrenvorsitzende) Willy Foltz und der überaus beliebte närrische Fotograf und immer für einen Spaß zu habenden „Eule“-Aktive Michael „Micky“ Ribic, der die Friesenheimer Narren auch immer wieder bei Ordensfesten repräsentiert.

Pfälzer Vollblutfasnachter sind auch zum Beispiel Clemens Kreitner, stimmgewaltiger Ehrenpräsident der „Böhler Hängsching“, dessen Aktive ebenfalls zahlreiche Titel erringen konnten und Wilfried Külbs, Ehrenpräsident und lange Jahre der „Macher“ der „Schlotte“ aus Schifferstadt, Initiator des „Saumagen Ordens“, über den sich schon ganz viele Promis aus nah und fern freuen durften. Er ist auch Träger der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz.

Ebenfalls eine ehemals sehr erfolgreiche Tänzerin und Trainerin, außerdem charmante Prinzessinnenmama, ist die jüngste Preisträgerin der Vormittagsveranstaltung, Marina Renner, Cheftrainerin bei den „Wasserhinkle“ Altrip, die zusammen mit der früher auch sehr erfolgreichen Paartänzerin (übrigens beide mit Jürgen Kirsch) Brigitte Otterstädter vom gleichen Verein ausgezeichnet wurde.

Zu den Gründungsmitgliedern der 1969 nach der Mondlandung aus der Taufe gehobenen „Mondglotzern“ aus Ludwigshafen gehören Klaus und Monika Cichuttek, die auch zusammen das erste Prinzenpaar des Vereins bildeten und er war von Beginn an auch 1.Vorsitzender und Präsident.

Der Vormittag wurde komplettiert durch Andreas Ettel von der „Hameckia“ Bad Bergzabern, Dieter Fuhrer, HCV Haßloch, Edi Harder, KV ROT-WEISS „Die Stecher“ Rülzheim, Rolf Kraft, Bockenheimer Carneval-Verein, Jürgen Müller, „Die Gowe“ Mannheim-Wallstadt und Hans-Jürgen Herrenkind und Werner Treiber, beide Eppelheimer Carneval Club.

Am Nachmittag waren Mittelbaden und die Westpfalz stark vertreten, zum Beispiel die 1.GroKaGe Karlsruhe durch Hans-Wolfgang Belli, der den Verein 30 Jahre lang erfolgreich führte und Ulrike Bosch, leidenschaftliche Tänzerin, Trainerin der Fächergarde und BDK-Jurymitglied. Heimfried Werner von der Büchenauer KG „Die Griesknöpf“ ist bekannt und beliebt als Bruchsaler Symbolfigur „Graf Kuno“ und war 23 Jahr lang Sitzungspräsident (er bedankte sich stellvertretend für alle Geehrten bei der Vereinigung), er wurde zusammen mit seinen Vereinskollegen Roland Baumgärtner, Meinrad Fehrenbach und Hans Kraus ausgezeichnet. Aus Mittelbaden kamen außerdem von der Hottscheck-Narrenzunft Grötzingen die Oberhexen Hella Schmitt, Huber Wingerath, Heini Graf und Wolfram Weiler Dazu kam. noch Norbert Hassis vom Heimat- und Kulturverein „KG Kicker-Wacker“ Östringen.

Nordbaden wurde repräsentiert von Wolfgang Wernet, Fritz Frey und Martin Räpple, Traditionsgemeinschaft der Ex-Prinzen Mannheim, Dieter Degreif und Volker Waldi vom Karneval Club Nussloch und aus der Westpfalz wurden ausgezeichnet Sonja Kreutz, Carneval- und Unterhaltungsverein Landstuhl, ebenfalls erfolgreiche Trainerin, Motor und Präsidentin des Vereins und auch im Verband sehr aktiv, Wolfgang Faul vom Unterhaltungsverein Miesenbach „Vielläppcher“, seit 40 Jahren Elferrat und Bütten-As, Organisator der WEFA-Umzüge und Musikus und Sänger Julius Messemer von der Stadtgarde Kaiserslautern, die in dieser Kampagne ihren 11.Geburtstag feiert, unter anderem musikalischer Leiter der „Humba-Buwe“, stimmgewaltige temperamentvolle Stimmungsgaranten bei vielen Veranstaltungen, die mit dem zauberhaften „Nur die Liebe zählt“ auch auf Wunsch des Präsidenten ein kleines Ständchen gaben und dafür jede Menge Beifall ernteten.

Zum Abschluss wurden als weiterer Höhepunkt dann immer die anwesenden Tollitäten vorgestellt, die hübschen Prinzessinnen in ihren wunderschönen Roben. Mit dabei am Samstag waren Steffi I. mit Kinderprinz Pablo und Symbolfigur Till, „Schlotte“ Schifferstadt, Ramona II. HCV, Nathalie I. „Wasserhinkle“ Altrip, Sabrina I., Büchenauer KG, Janine I., Miesbacher Vielläppcher“, Sabrina I. „Kollerkrotten“ Brühl, und Jasmin I. Carneval- und Unterhaltungsverein Landstuhl.

Und natürlich ließ Präsident Jürgen Lesmeister auch wieder einige lautstarke Ahois und Helaus erschallen und zum Abschluss wurden jede Menge Erinnerungsbilder an diesen besonderen Tag geschossen. Text und Fotos: Dieter Augstein; Redaktion: Rainer Holzhauser Mannheim

12.01.2017


Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine verleiht 348 Goldene Löwen

Mitreißende Tänze und flotte Musik/ Tolle Stimmung in der Stadthalle

Speyer- Es war wieder einmal ein ganz toller und sicherlich für alle Ausgezeichneten unvergesslicher Tag, diese sehr stimmungsvolle Verleihung der „Goldenen Löwen“ durch die Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine in der vollbesetzten Speyerer Stadthalle. Fast 10 Stunden lang wurde dieser Orden – zweifellos einer der Schönsten in Deutschland für mindestens 22 Jahre fasnachtliche Aktivität nach einem ganz speziellen Punktesystem- am Sonntag vergeben und von Beginn an war die Stimmung in der Halle super. Dafür sorgten vor allem die „Pfälzer Krischer“, erfahrene Sitzungskapelle, auch bei den SWR-Fernsehsitzungen mit von der Partie, mit ihren stimmungsvollen Melodien, dir zum Mitmachen einluden und die Narren im Saal und das Präsidium der Vereinigung machte auch kräftig mit.

Eröffnet wurden die drei Teilveranstaltungen, für die Bezirke Vorderpfalz am Vormittag, Nordbaden, Westpfalz und Mittelbaden am Nachmittag, jeweils von der „Ahoi“-Hymne der „Pfälzer Krischer“ nach dem Motto „un mer feiern, dass es kracht, die Badisch-Pälzer Fasenacht!“ und dann ging es nahezu nonstop. An Sonntag hieß es dabei Frauenpower, denn es wurden 201 Damen und 147 Herren ausgezeichnet, der Älteste war 83 und die Jüngste gerade mal 24 Jahre alt (Meistertänzerin und Trainerin Kirsten Orth). Es waren strahlende Ex-Lieblichkeiten darunter und amtierende Prinzessinnen, noch ziemlich junge Fasnachter und Damen und Herren, die schon viele Jahre das närrische Brauchtum in Baden-Pfalz pflegen und man konnte auch die unterschiedlichsten Ornate und Kostüme bewundern.

Jürgen Lesmeister, Präsident der Vereinigung, nahm die Auszeichnungen vor, unterstützt von seinem Präsidium, an der Spitze die beiden Vizepräsidenten Gerald Bleimaier (Pfalz) und Torsten Vogel (Baden) als Sprecher und den Bezirksvorsitzenden Andreas Muess (Vorderpfalz), Dietmar Beck (Nordbaden), Peter Schwiewager (Westpfalz) und Thomas G.Schwaab (Mittelbaden), die ihm beim Umhängen der Orden tatkräftig assistierten, und  führte schwungvoll und souverän durch ein tolles abwechslungsreiches Programm. Auch hier waren die jungen Damen Spitze, sie zeigten karnevalistische Tanzkunst vom Feinsten.

Es gab zurecht kräftigen Applaus für die flotten Gardetänze von Royal Rülzheim, die Junioren des Feuerio Mannheim, die grandiose Viktoria Garde aus Karlsruhe-Knielingen, den tollen zum Nachdenken anregenden Schautanz „Buch des Teufels“ der Munnemer Göckel aus Ludwigshafen, die Super-Tanzmariechen Hanna Dietrich aus Dettenheim, Seline Mengen von den „Herschberger Narren“ und den schönen Gesang der stimmgewaltigen Hofkater von den Bruchkatze Ramstein, dem Heimatverein von Präsident Jürgen Lesmeister. Alles miteinander Augen- und Ohrenschmaus zugleich, einfach Spitze!

Eröffnet wurde jeder Teil mit stimmungsvollen Klängen, dem Fanfarenzug Perkeo und den Kurpfälzer Trabanten aus Heidelberg und der Guggemusik Noten-Chaoten von den Hottscheckhexen Karlsruhe-Grötzingen, die den Saal zum Kochen brachten.

Jürgen Lesmeister stellte auch die sehr aktive Baden-Pfalz Jugend vor, an der Spitze das neue Präsidiumsmitglied, die dynamische Jugendbeauftragte des Verbands, Heike Unfricht aus Ludwigshafen, ihren Stellvertreter Daniel Kammel aus Haßloch und ihr Team, die sich auch im Foyer präsentierten, die Ordenskommission mit Christian Grimm an der Spitze und die Herren von der Gemeinschaft der „Träger des Goldenen Löwen“ mit ihrem Sprecher und Vorsitzenden Heiner Schaaf, der nun alle neuen Geehrten auch gerne beitreten können.

Und der ganz besondere Höhepunkt für das Auge war dann jeweils die Präsentation der zahlreichen attraktiven schmucken und strahlenden Tollitäten aus Baden-Pfalz! Eine wahre Augenweide und ein wunderschöner Abschluss der Veranstaltung, die sicher wieder zu den ganz besonderen Höhepunkten der Kampagne zählt und für alle frisch Ausgezeichneten sicherlich unvergesslich bleiben wird.

Auf die neuen Trägerinnen und Träger des „Goldenen Löwen“, die Vereinigung und unser „schääni Fasnacht“ eine dreifach donnerndes Ahoi!

Löwen 2017 verliehen an:

Text und Fotos: Dieter Augstein; Redaktion: Rainer Holzhauser Mannheim

11.01.2017


348 Goldene Löwen verliehen - Bilderalbum

 

Die Johanniter informieren - Mitgliederversammlung 2016

Ordentliche Mitgliederversammlung

Viernheim- Letzten Samstag fand die jährliche Mitgliederversammlung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bergstraße-Pfalz in der Geschäftsstelle Viernheim statt

Zu Beginn begrüßte das Regionalvorstandsmitglied Konstantin Boltenhagen alle Fördermitglieder, Helfer/innen und Mitarbeiter/innen. Herr Boltenhagen überbrachte das Grußwort des Bundesvorstandes und gab Auskunft über verschiedene Kennzahlen des Bundesverbandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Danach übergab er das Wort an seine zwei hauptamtlichen Mitglieder des Regionalvorstandes Herrn Udo Reinhardt und Herrn Björn Hörnle.

Im Rettungsdienst und Krankentransport sind 2015 die Einsatzzahlen im Bereich Bergstraße und der Pfalz gegenüber 2014 ungefähr konstant geblieben. Mittlerweile werden zehn junge Menschen im Regionalverband im neuen Berufsbild Notfallsanitäter ausgebildet.

Bei den vielen ehrenamtlich besetzten Sanitätsdiensten waren die Helferinnen und Helfer des Regionalverbandes mit seinen sieben Ortsverbänden in 2015 sehr aktiv.Eine große Aufgabe war im letzten Jahr die Flüchtlingshilfe. Hier wurden in Viernheim zwei Notaufnahmeeinrichtungen für insgesamt 1000 Flüchtlinge eingerichtet; dies anfänglich nur mit ehrenamtlicher Hilfe.

Im Bereich der Ausbildung konnte viel berichtet werden. Die Rettungsdienstschule in Ludwigshafen bietet in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst den ersten dreijährigen Lehrgang zum Notfallsanitäter an. In Viernheim wächst die Außenstelle der Altenpflegeschule Offenbach. Mittlerweile wird der dritte Lehrgang zur Examinierten Altenpflegekraft und für Interessierte verschiedene Fortbildungsreihen angeboten.

Neben der Ernennung von einer neuen Jugendgruppenleiterin (Christina Hack), wurden insgesamt 47 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer durch Herrn Kreisbeigeordneten Klee für ihr außergewöhnliches Engagement in der Flüchtlingshilfe mit einer Urkunde geehrt.

Abschließend beendete Herr Boltenhagen die Mitgliederversammlung.

Text: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bergstraße-Pfalz, Presse

17.09.2016


12. Int. Concours d’Elégance - mehr als 18.000 Besucher erleben einzigartige Raritäten

Erster Auftritt des Grade Avus-Rennwagens von 1921

Schwetzingen- Leicht beeinträchtigt von Regen am Sonntag morgen erlebten 18.500 Zuschauer bei der zwölften Auflage des traditionsreichsten deutschen Concours d’Elegance Automobile „AvD-Classic-Gala Schwetzingen 2016“ den Triumph eines unrestaurierten Bentley von 1929 als Best of Show und Sieger seiner Klasse vor einem Mercedes 500 Nürburg Transformationskabriolett. Unter den mehr als 150 historischen Fahrzeugen der Baujahre 1885 bis 1990, die sich einer 22köpfigen internationalen Expertenjury stellten, um die originalgetreuesten Klassiker zu prämieren, waren viele einmalige Preziosen aus der Automobilgeschichte, die erstmals öffentlich zu sehen waren. Ältester Vertreter dieser Gattung war ein kutschenförmiger Sears von 1910, der mit einem makellosen Oldsmobile Curved Dash von 1903 und den beiden Benz Velo und Victoria (1896) des ASC in Mannheim konkurrierte.

Zu den erstmals gezeigten Überraschungen gehört auch der Sieger „Star of Classic-Gala Schwetzingen 2016“, der einzigartige Rolls Royce Phantom VI mit Cabriolet-Karosserie von Frua aus dem Jahr 1973, der einst für einen Schweizer gebaut wurde, der die Alpen im offenen Auto haben wollte. Dieses Einzelstück präsentierte sein Besitzer aus London nach vielen Jahren und langjähriger Restaurierung erstmals wieder der Weltöffentlichkeit. Großer Favorit der Jury war aber auch der 1921 gebaute Grade Avus-Rennwagen, dessen Zweizylinder-DKW-Motor trompetete wie eine Flugzeugmaschine.

Besonders aber beeindruckte Publikum und Jury der völlig originalgetreue und unrestaurierte Bentley Speed 6 aus dem Erstbesitz von Bentley-Miteigentümer Wolf Barnato aus dem Jahr 1929, der in Schwetzingen zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurde und mit großem Vorsprung „Best of Show Classic-Gala 2016“ wurde.

Unrestaurierte Autos in Dornröschen-Zustand In der schon 2001 in Schwetzingen erfundenen Klasse H der gänzlich unrestaurierten Original-fahrzeuge, überraschte der 1932 von Studebaker gebaute Rockne-Tourer, den sein glücklicher Besitzer erst vor 8 Wochen aus dem Internet gefischt hatte und dann merkte, dass er das einzi-ge fahrbereite Exemplar unter drei verbliebenen besitzt, dessen nahezu makellose Karosserie noch den Nitrolack von 1932 trägt. Ähnlich schön und selten war der Cadillac 314 mit V-8-Motor von 1926, der auf eigener Achse aus dem Elsass gefahren kam. Und in der Klasse O der von ihren Besitzern selbst restaurierten Fahrzeuge überraschte ein eleganter Moretti Sportiva mit Heckmotor nicht nur den Juror Peter Kaus, der diesen Wagen einst in seiner Rosso-Bianco-Collection hatte. Den Preis für den besten Originalzustand gewann aber eine Studebaker Lark VIII Limousine von 1960, die beweist, dass gute Pflege eine Garantie für die Zukunft sein kann.

Viele der fast 19.000 Zuschauer, die bei trockenem Wetter im einzigartigen kreisrunden Barockgarten die klassischen Automobile von 1885 bis 1990 bewunderten, lobten die geradezu ideale weiträumige Präsentation, die Classic-Gala Schwetzingen von allen anderen Concours d’Elegances unterscheidet. Über der heiter-entspannten Autoschau schwebte der Klang von live Jazz der „Strangers“ aus Frankfurt, die bei allen zwölf Concours als „Hausband“ den stimmigen musikalischen Rahmen bilden.

Ein Defilée von 20 Jaguar zelebrierte die Meilensteine der britischen Edelmarke und mehr als 30 exklusive Rolls Royce der Baujahre zwischen 1929 und 2010 zeigten die Vielfalt der Geschwistermarken Rolls Royce und Bentley auf. Mit einer weiteren Sonderschau würdigte die Mercedes-Benz-I.G. das 60-jährige Jubiläum des exklusiven Typs 220 S und SE als Ponton Coupé und Cabriolet.

Zweiter Concours d’Elegance für Kleinwagen Zum zweiten Mal trafen sich im Rahmen eines internationalen Concours d’Elegance Klein- und Kleinstwagen der Wirtschaftswunderzeit und fanden enthusiastischen Zuspruch. In einer Para-de rollte ein Brütsch Zwerg mit 75 ccm gemeinsam mit den Messerschmitt Doppelsitzern im Spalier von hunderten von Zuschauern durch den französischen Garten, gefolgt von Heinkel Kabine und Isetta, allen Gutbrod-Modellen inklusive des einmaligen Viersitzers, der auch die Kleinwagen-Wertung gewann. Zu nennen sind auch ein seltener Kroboth, der Goggo-Roller, der Champion, Maico und Goggo Dart. Die FIAT Freunde präsentierten den italienischen Volkswagen vom 500 Topolino von 1936 über die Varianten von SIMCA und NSU-FIAT bis zum 600, dem 770 Jagst und einer Vignale Gamine - der „Micro-Concours“ fand als wichtiger Teil von AvD-Classic-Gala Schwetzingen 2016 große Begeisterung.

US-Classic Car Concours mit Raritäten

Ein Mercury von 1951 war ein Star des 4. USCCC, dem einzigen internationalen Wettbewerb für originalgetreue US-Fahrzeuge in Deutschland. Ein Ford A Coupé von 1930 siegte im Concours unter den 50 Teilnehmern knapp vor einem 57er Cadillac Eldorado Biarritz mit Edelstahldach, der aber „Best of Fifties“ wurde. Bestes Vorkriegsauto wurde ein Packard 8-120 Convertible von 1935 vor dem beeindruckenden Stanley Steamer Dampfwagen von 1919.

AvD-Classic-Gala Schwetzingen hat als weltweit einzige unabhängige Veranstaltung eines Teams von Enthusiasten unter der Leitung des Frankfurters Johannes Hübner seinen Platz in der Spitzengruppe der besten internationalen Events erneut bestätigt und weiter ausgebaut. Hübner war es 2001 erstmals gelungen, den Schlossgarten von Schwetzingen für die Präsentation der Klassiker aufzuschließen und das kurpfälzische Schloss unter den großen internationalen Concours d’Élégances wie Pebble Beach, Villa d’Este, Bagatelle und anderen so zu etablieren, dass man im Zusammenhang mit Schwetzingen inzwischen nicht nur von Mozart, dem Spargel und dem Schloss, sondern auch von den weltbesten Oldtimern spricht. Die Zukunft dieser einzigartigen Veranstaltung ist durch mehrjährige Vereinbarungen mit dem Automobilclub von Deutschland (AvD) und der Württembergischen Versicherung, sowie anderen namhaften Partnern gesichert – schon jetzt planen die Veranstalter das erste Septemberwochenende 2017, für das schon wieder viele renommierte Teilnehmer aus ganz Europa zugesagt haben. Text: autoconsult; Foto: autoconsult, miwa

Sehen Sie auch unseren Film zum 12. Int. Concours d’Elégance

Die in der Siegerehrungsliste GELB hinterlegten Felder betreffen die Gesamtsieger und im unteren Bereich den 4. US-Classic-Car-Concours USCCC.

Siegerehrungsliste

13.09.2016


Die neue Palazzo-Show: Viva la Vida!

Cristina Garcia Verführerisch und zugleich atemberaubend: Mit Pfeil und Bogen zeigt die sexy Amazone aus England eine der spektakulärsten Nummern aus der Welt der „Schlangenmenschen“ Ein absoluter Höhepunkt ist der im Handstand kopfüber mit den Beinen abgefeuerte Schuss mit Pfeil und Bogen Cristina Garcia Verführerisch und zugleich atemberaubend: Mit Pfeil und Bogen zeigt die sexy Amazone aus England eine der spektakulärsten Nummern aus der Welt der „Schlangenmenschen“ Ein absoluter Höhepunkt ist der im Handstand kopfüber mit den Beinen abgefeuerte Schuss mit Pfeil und Bogen

Mannheim- Die 18. Palazzo-Saison feiert das Leben. Denn das Leben wird nicht gemessen an der Zahl der Atemzüge, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben und es damit unvergesslich machen. Und unter diesem Motto treffen sich ab dem 21. Oktober unter dem Sternenfirmament des Spiegelpalasts am Mannheimer Europaplatz spektakuläre neue Akrobatik-Highlights aus der internationalen Showszene und die Lieblings-Topacts aus den vergangenen Spielzeiten des Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo.

Spektakulär und noch nie da gewesen ist die Darbietung der Kontorsionistin Cristina Gracia, die im Handstand kopfüber mit den Füßen zielsicher Pfeil und Bogen abfeuert. Mit den vielfach preisgekrönten Peres Brothers und dem ukrainischen Quartett White Gothic – eine Neuentdeckung - werden die Zuschauer gleich zwei Akrobaticacts erleben, die sich durch enorme Kraft, Körperspannung und federleichte Balance auszeichnen. Wie gut Mann und Frau sowohl in der Luft wie auch am Boden harmonieren können, zeigen das Strapaten-Duo Flight of Passion mit ihrer poetischen Luftnummer und das Duo Minasov mit ihrer blitzschnellen Quick-Change-Performance.

Unvergessen sind Steve Eleky, der mit seinem außergewöhnlichen Humor einen Witz nach dem anderen unter seinem schottischen Röckchen hervorzaubert, und Thomas Otto, ein schlichtweg zauberhaft sympathischer Moderator, der Staunen und Lachen zu Entertainment auf höchstem Niveau verquirlt. Neue Sandgeschichten werden von Publikumsliebling Natalya Netselya erzählt.

Auch die musikalische Front ist wieder stark besetzt. Neben Rick Coleman, der seit über 10 Jahren am Piano für die richtigen Töne sorgt, kommt mit Rick Washington eine der ganz großen Soulstimmen nach Mannheim. Viele kennen den Profimusiker von seinem umwerfenden Auftritt bei The Voice vor zwei Jahren oder durch seine zahlreichen Engagements als Backgroundsänger bei internationalen Stars. Im Sommer 2016 ist er mit den Weltstars The Eagles in den USA auf Tour. 2014 faszinierte ein Wundergeiger mit seiner Fingerfertigkeit das Publikum und hat sein Instrument zum Mittelpunkt der Manege gemacht: Stefan Krznaric. Auf vielfachen Wunsch wird er mit seinem virtuosen Spiel erneut im Palazzo auftreten.

Die neue Palazzo Saison startet bereits ab 21. Oktober. Tickets für Show und Menü sind ab 69 € unter der Hotline 01805 - 60 90 30 und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Buchung unter www.palazzo-mannheim.de. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.00 Uhr. Montags, am 24.12.16 und 1.1.17 ist spielfrei. Text und Foto: CommCo

18.08.2016


Olaf Schubert & seine Freunde

Olaf Schubert & seine Freunde

"Sexy Forever!" Sein neues Programm Tickets bei allen VVK-Stellen mit CTS & Reservix  oder www.roth-friends.de  bzw. 01806-570000.

"Sexy Forever" - Der Titel offenbart es ­ Schubert möchte neue Wege gehen.

Zwar bleibt er der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie, welcher uns die
Antworten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit liefert - zuzüglich möchte er nun aber auch seine sinnliche Seite präsentieren.

Durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola ist er reifer geworden ­ und bodenständiger. Er will ein Olaf zum Anfassen werden. Der bewusst englischsprachig gewählte Titel zeigt jedoch auch: nach den großen Erfolgen in Teutonien will Olaf jetzt endlich auch den amerikanischen Markt erobern, zumindest den rumänischen.

Womöglich etabliert er im neuen Programm sogar Elemente der Show - Ballett, Feuerwerk, wer weiß? Olaf wäre aber nicht Schubert, wenn er seine eigenen Statements nicht kritisch hinterfragen würde.

Kann überhaupt jemand "Sexy Forever" sein? Außer ihm selbst natürlich. Man sollte sich also auf keinen Fall das großartige Erlebnis entgehen lassen, wenn der Bundesolaf und Zentralschubert, der größte Gedankengigant der Gegenwart, die Lichtgestalt aus Dunkel- Deutschland, wieder live und vor Ort die Menschen erleuchten wird.

09.06.2016   - ab 20:00 Uhr  Mannheim Capitol**bereits ausverkauft

31.03.2017   - ab 20:00 Uhr  Ludwigshafen Theatersaal/Pfalzbau
23.09.2017   - ab 20:00 Uhr  Heidelberg       Stadthalle
18.11.2017   - ab 20:00 Uhr  Lampertheim   Hans-Pfeifer-Halle

Alles über Olaf Schubert erfahren Sie unter: www.olaf-schubert.de

Besuchen Sie unsere Homepages und informieren Sie sich:
http://www.roth-friends.de
http://www.allesmueller.net
http://www.lichterfest.org
http://www.ukulele-orchestra.co.uk
http://www.schlossinflammen.de
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Text und Foto: ROTH & FRIENDS, Presse

13.06.2016


alla hopp! in Ketsch - Am alten Wasserwerk wird ein Traum wahr

Nach knapp achtmonatiger Bauzeit kommt in den ehemaligen Ketscher Wasserwerkpark Bewegung rein.

Ketsch- Unter großem Besucherandrang und von einem bunten Rahmenprogramm begleitet haben Stifter Dietmar Hopp und Bürgermeister Jürgen Kappenstein in der Enderlegemeinde die sechste von insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen eröffnet, die die Dietmar Hopp Stiftung in der Metropolregion Rhein-Neckar errichten lässt.

 „Die Gemeinde Ketsch freut sich riesig, mit einer der 19 alla hopp!-Anlagen bedacht worden zu sein. Was Dietmar Hopp nicht nur mit diesem Projekt, sondern mit seinem vielfältigen Engagement für unsere Region bewegt, ist kaum in Worte zu fassen“, sagte Bürgermeister Jürgen Kappenstein bei der offiziellen Übergabe. „Ganz besonders an dieser Aktion ist die Idee eines Treffpunkts für Jung und Alt, der sowohl die Bewegung, gleichzeitig aber auch die Begegnung der Generationen initiiert. Dass wir hier in Ketsch noch das Glück hatten, hierfür das zentral gelegene und leicht erreichbare Areal des Wasserwerksparks derart attraktiv und naturnah aufwerten zu können, freut uns umso mehr.“

Der Bürgermeister sprach allen, die zum Gelingen dieses einmaligen Projekts beigetragen haben, seinen Dank aus. „In besonderem Maße danken wir natürlich dem Hauptinitiator, Dietmar Hopp, ohne den dieser Traum nicht hätte realisiert werden können.“ Kappenstein überreichte Hopp, gemeinsam mit den beiden Sagenfiguren Enderle und Evchen, ein Präsent mit Ketscher Spezialitäten. Enderle, der auch das Gemeindewappen ziert, war ein im 16. Jahrhundert in Ketsch wirkender Schultheiß, Evchen seine Tochter. Anschließend stiegen mit Gewinnspielkarten versehene Luftballons in den Himmel, für die musikalische Untermalung sorgte die Marching Band Hewwlguggler, die über die Anlage kommend die Bühne stürmte.

Mit Rückwärtssalti und Kletterkünsten zogen die „fliegenden Affen“ auf dem knapp 11.000 Quadratmeter großen Gelände die Aufmerksamkeit auf sich. „Flying Monkeys“, so nennt sich eine Gruppe junger Menschen, die sich der Trendsportart Parkour verschrieben hat – und die bei der Eröffnungsfeier am Freitag mit spektakulären Showeinlagen das Rahmenprogramm bereicherte.

Auch Landrat Stefan Dallinger zeigte sich begeistert: „Zahlreiche Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und in der Metropolregion Rhein-Neckar sind um ein attraktives Sport- und Freizeitangebot reicher: die alla-hopp!-Anlagen. Eine solche generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsstätte bereichert ab sofort auch die Gemeinde Ketsch. Darüber freue ich mich sehr und danke der Dietmar Hopp Stiftung für dieses großzügige Geschenk an die Bürgerinnen und Bürger.“

Die neue Ketscher Bewegungs- und Begegnungsstätte ist die erste, die seit November 2015 der Öffentlichkeit übergeben wird. In der Zwischenzeit sind sechs Spatenstiche erfolgt, das Großprojekt läuft also in mehreren Orten gleichzeitig auf Hochtouren. Die Anlage am Wasserwerk, die der Landschaftsarchitekt Norbert Schäfer vom Ingenieurbüro STADT+NATUR unter Beteiligung der Bevölkerung entworfen hat, zeichnet sich wie alle anderen durch ihren individuellen Charakter aus. Bestehende Elemente – wie etwa der alte Trafoturm, der zu einem Rutschturm mit Fledermaushabitat im Dachgebälk umgestaltet wurde und einen herrlichen Ausblick über die gesamte Anlage bietet – wurden integriert, und Ideen der künftigen Nutzer über Beteiligungsprozesse umgesetzt. So wurden zum Beispiel vielfältige Lebensräume für Eidechsen und andere Tiere geschaffen. Den Wunsch nach einem Gartenbereich unterstützte der Planer durch die Vergabe von Beet-Patenschaften. In einer gemeinsamen Pflanzaktion mit Dietmar Hopp erhielt dieser Gartenbereich am Freitag schließlich den letzten Schliff.

„Ein besonderes Merkmal der Anlage ist der Birkenhain mit einem sogenannten Tree-Walk, der als Ort der Ruhe und gleichzeitig der Bewegung ebenfalls den Umweltgedanken aufgreift“, weist Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung auf ein weiteres Highlight hin und lobt zudem das Engagement der Bürger im Entstehungsprozess: „Sie haben mit viel Kreativität eine Frosch- und eine Eidechsen-Skulptur mit Mosaiken bunt gestaltet.“

Drei der vier im Grundkonzept der Aktion alla hopp! vorgesehenen Module bilden das Kernstück der Anlage: Sportlichere Nutzer können sich hier künftig auf dem „Bewegungsparcours für Jedermann“ austoben, weitere Module sind der „Naturnahe Kleinkinderspielbereich“ sowie der „Naturnahe Spiel- und Bewegungsraum“. Den sportlichen Höhepunkt bildet die mit Holzelementen versehene Parkour-Strecke, auf der die „Flying Monkeys“ ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten. Ein optimaler Trainingsort für alle, die diese Trendsportart auch gerne mal ausprobieren möchten.

Ralph Schlusche, Verbandsdirektor des Verbandes Region Rhein-Neckar, freut sich über die Aufwertung des Ketscher Ortskerns: „Wir sehen in den Bewegungs- und Begegnungsanlagen einen sehr großen Mehrwert für unsere Region. Die Einrichtungen bereichern das Freizeit- und Naherholungsangebot für Jung und Alt und sind gleichzeitig ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, mit dem das Profil unserer Region nach innen und außen qualitativ geschärft wird.“ Der Verband werde diese Angebote deshalb auch mit seinem Regionalparkroutenkonzept vernetzen, um einen Beitrag zu leisten, das alla hopp!-Projekt nachhaltig auf der Regionsebene zu verankern und zu kommunizieren, so Schlusche weiter.

Auch Luka Mucic, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e.V. und Finanzvorstand der SAP SE, zeigte sich bei der Eröffnungsveranstaltung begeistert: „Diese Bewegungsanlage mit dem dahinter stehenden generationenübergreifenden Begegnungskonzept ist ein herausragendes Beispiel gesellschaftlichen Engagements und zugleich Ausdruck eines Wesenszugs der Region Rhein-Neckar: der Austausch zwischen Menschen über alle Bereiche des Lebens hinweg war schon immer eine treibende Kraft unseres Erfolgs. Wir alle profitieren heute und in Zukunft von vorbildlichen Initiativen wie dieser, die den gesellschaftlichen Dialog stärken und die Entwicklung insbesondere unserer jungen Bürger auf äußerst wirkungsvolle Weise fördern.“

19 alla hopp!-Anlagen

Die ersten Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim und Schwarzach sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung. Die Anlagen in Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Heidelberg, Ilvesheim und Ravenstein befinden sich derzeit im Bau. Insgesamt sind im Jahr 2016 weitere neun Eröffnungen geplant.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Kurzprofil alla hopp!

Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung

Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

·        einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

·        einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

·        einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

·        optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

·        Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

·        Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

·        Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten

Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!

Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen

Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Raiffeisenstraße 51
68789 St. Leon-Rot
T: 06227 8608550
F: 06227 8608571
info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

Text und Foto: Dietmar Hopp Stiftung, Presse

06.06.2016


Gladys Kiprotich knackt den Streckenrekord beim SRH Dämmer Marathon

Mannheim- Bei kühlem Wind und Sonnenschein eroberten heute mehr als 10.000 Läuferinnen und Läufer beim SRH Dämmer Marathon die Straßen von Mannheim und Ludwigshafen. Während ostafrikanische Läufer den Sieg beim Marathon unter sich ausmachten, lieferten sich Falk Cierpinski und Benedikt Hoffmann einen spannenden Zweikampf über die Halbmarathon-Distanz, den Falk Cierpinski in 1:0819,2 min für sich entscheiden konnte. Der kenianische Marathon-Sieger Hosea Tuei erreichte das Ziel nach 2:20:49,9 Stunden und verpasste damit den Streckenrekord von Werkuneh Seyoun Aboye (2012; 2:17:33 h).

Der SRH Dämmer Marathon knackt die 10.000-Teilnehmer-Marke

Bei bestem Laufwetter starteten 10.200 Läufer beim SRH Dämmer Marathon. Damit knackt die größte Breitensport-Veranstaltung der Region erneut die 10.000 Teilnehmer-Marke. „Wir sind froh, dass wir nach einem solch regnerischen Freitag einen tollen Abend genießen konnten“, sagte Dr. Christian Herbert, Geschäftsführer der m³ GmbH und Veranstalter des SRH Dämmer Marathon.

Knapp 1000 stolze Teilnehmer stellten sich der vollen 42,195-Kilometer-Strecke, die durch Mannheim und Ludwigshafen und somit bundeslandübergreifend durch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz führt. Erneut die beliebteste Wertung war der engelhorn sports Halbmarathon, bei dem 3800 Läufer starteten. Die geschaffene 10-km-Wertung – der Rothaus 10er – war vor allem bei Kurzentschlossenen beliebt, sodass insgesamt 750 Läufer starteten. Wegen der beginnenden Pfingstferien in Baden-Württemberg musste der Veranstalter ein Minus bei den Kinder- und Schüler-Läufen verbuchen: Hier liefen insgesamt 1600 mit.

Kiprotich bricht Streckenrekord der Frauen beim SRH Dämmer Marathon

Einen klaren Sieg erlebten die 100.000 Zuschauer beim SRH Dämmer Marathon. Hosea Tuei ging früh in Führung und lief nach 2:20:49,9 Stunden als unangefochtener Sieger ins Ziel. Den Streckenrekord konnte er damit nicht knacken, der ungewöhnlich kalte Wind auf der Strecke machte ihm wie allen anderen Topathleten zu schaffen.

Zweiter wurde Firaa’ol Eebbisaa, der nach 2:26:14,6 Stunden ins Ziel vor dem Rosengarten lief. Ihm folgte Kibrom Issac, der sein Marathon-Debüt in 2:35:55,4 Stunden beendete. Erster Deutscher war Dennis Klusmann, der mit 2:36:39,2 Stunden insgesamt vierter Sieger wurde.

Auch bei den Frauen ging der Sieg an eine Läuferin aus Kenia. Gladys Kiprotich benötigte 2:41:41,8 Stunden für den 42,195-Kilometer-Rundkurs, ließ alle ihre Konkurrentinnen hinter sich und knackte den Streckenrekord, den zuvor Simret Restle-Apel mit 2:42:28 Stunden (2014) hielt. Der zweite Platz ging an Prisca Kiprono; ebenfalls eine Kenianerin, die nach 2:49:18,4 Stunden das Ziel erreichte. Dritte und erste Deutsche wurde Birgit Winkler in 3:11:47,5 Stunden.

100.000 Zuschauer sorgen für eine tolle Atmosphäre

Rund um den Start- und Zielbereich am Wasserturm und am Rosengarten sowie in den Stimmungshochburgen Seckenheim und Rheingönheim herrschte eine atemberaubende Atmosphäre. „Die Seckenheimer haben mir die Kraft gegeben, die ich auf dem Rückweg in die Innenstadt benötigt habe“, erklärte ein begeisterter Halbmarathon-Finisher im Ziel. „Ich bin mir sicher, dass unsere Teilnehmer diese Atmosphäre nicht so schnell vergessen werden“, sagte zudem m³-Geschäftsführer Stephan Buchner. Text und Foto: m3 - Marathon Mannheim Marketing GmbH & Co.KG

15.05.2016


2016 – ein guter Maimarkt!

Aussteller mit Geschäftsverlauf sehr zufrieden – Vorläufige Gesamtbesucherzahl: 343.000

Mannheim- Der Maimarkt Mannheim als Wirtschaftsbarometer meldet für das Jahr 2016 „überwiegend heiter bis sonnig“. Der Konjunkturmotor läuft auf hohem Niveau, über 83 Prozent der Marktteilnehmer blicken für ihre Branche mit Zuversicht in die Zukunft – vielleicht auch wegen des guten Abschneidens auf dem Maimarkt. Rund 87 Prozent der Aussteller gaben ihren diesjährigen Geschäftsergebnissen die Noten „sehr gut“, „gut“ und „zufrieden“ – ein Ergebnis, das mit drei Prozentpunkten nur wenig unter dem Spitzenjahrgang 2015 lag. Das ergab die Umfrage vom 8. Mai, an der 790 von rund 1.400 Ausstellern teilgenommen haben. Erneut auf einem Spitzenniveau: Über 87 Prozent der Aussteller erwarten ein gutes bis sehr gutes Nachgeschäft. Und bereits jetzt erklären über 74 Prozent der Aussteller, sie wollen zum nächsten Maimarkt wiederkommen. Am Dienstag besuchten 24.000 Menschen die Messe. Damit liegt die vorläufige Gesamtbesucherzahl des elftägigen Maimarkts bei 343.000 (Vorjahr: 355.618).

„Der Maimarkt ist ein gemeinsamer Erfolg der Aussteller, der Träger der Sonderschauen und der Besucher, eine Mega-Veranstaltung in angenehmer, freundlicher Atmosphäre. Ohne die vielen haupt- und ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer wäre eine solche Angebotsvielfalt nicht zu schaffen“, betont Messe-Chefin Stefany Goschmann. „Wir erleben hier viele Innovationen, aber auch Traditionen wie die Tierschauen, vor 403 Jahren die Keimzelle des Maimarktes, werden hochgehalten. Dafür allen ein großes Kompliment und herzlichen Dank!“

Das herausragende Jahr 2015 hatte die Messlatte der Erwartungen sehr hoch gesetzt. Nach einem starken ersten Wochenende und einer sehr guten Halbzeitbilanz 2016 kamen am zweiten, sehr warmen Sonntag deutlich weniger Besucher, erläutert die Messe-Chefin: „Dies wurde am äußerst lebhaften Montag teilweise wieder ausgeglichen, konnte aber nicht mehr in die Statistik einfließen.“ 63 Prozent der Aussteller haben noch einmal besser oder gleich gut wie im Jahr zuvor verkauft – dies entspricht dem Wert von 2014 und liegt nur sieben Prozentpunkte unter dem Ausnahmewert von 2015.

Die besten Ergebnisse erzielten im Jahr 2016 Bauen, Renovieren und Energie sowie das Freigelände. Darauf folgen die Fachschauen Garten und Pflanzen, Gesundheit, Urlaub und Reisen, Handwerk, Moderner Haushalt, die kulinarischen Botschafter Baden-Württembergs, das Schlemmerland, Freizeit und Sport, Buongiorno Italia, das Afrikanische Dorf, Bekleidung/Kosmetik/Schmuck, Auto/Heimwerken/Multimedia, Internationaler Bazar und Spielewelt. Nicht ganz so zufrieden waren Aussteller aus dem Bereich WohnArt.

Live-Erlebnisse, Infotainment und ein Weltrekord

Für Begeisterung sorgten die zahlreichen Erlebnisschauen und Vorführungen. Spektakulär startete der Schulterschluss der Feuerwehren und Rettungsdienste: Beim 48-Stunden-Lauf stellte das Sportlerteam der Berufsfeuerwehr einen neuen Weltrekord auf. Vier Mann schafften auf dem Treppensteiggerät mit über 20 kg Ausrüstung auf dem Buckel insgesamt 41.552 Höhenmeter. Voll aufgegangen ist das Konzept einer eigenständigen Themen-Halle „Eine Welt“ zum fairen Handel – mit Produktverkauf, Workshops und Multivisionsshow. Zahlreiche Schulklassen informierten sich im interaktiven Bildungsparcours über die Menschen hinter den Produkten. Auf sehr großes Interesse vor allem bei Ratsuchenden und Familien mit Kindern stieß die Sonderschau Jagd, Natur- und Wildtierschutz. Mit Live-Acts auf der Bühne, historischen Comics und der Wanderausstellung mit Büchern aus Baden-Württemberg konnte die „Kulturecke“ punkten.

Mit neuen Geschmackserlebnissen wartete die Kochwerkstatt der Marketinggesellschaft Baden-Württemberg auf. Kleine und große Maimarktbesucher probierten mit Gourmetkoch Eberhard Braun tolle Rezepte aus. Alternative Ernährungstrends thematisierte die Sonderschau Street Veggie. Bestens angenommen wurde die Sonderschau Inklusion „Gemeinsam stark sein – aktiv leben mit und ohne Beeinträchtigung“ mit Unterstützungsangeboten für Menschen mit Handicap und ihre Angehörigen. Im begehbaren Auge, auf dem Parcours mit Augenbrille und Langstock, im gerontologischen Testanzug und im Rollstuhl konnten Besucher die Welt behinderter Menschen selbst erfahren. Proppevoll waren die Vorträge von Chefärzten, die an allen Maimarkt-Tagen über moderne Untersuchungs- und Behandlungsmethoden berichteten.

Stark gefragt waren Tipps zu den schönsten Ausflugszielen und Kultur-Events in der Metropolregion. Dicht umringt war die mit viel Liebe zum Detail gebaute Modellbahn-Landschaft – in diesem Jahr mit dem neuen Modul „Mannheimer Wasserturm“. Top-aktuell kam die Polizei mit Infos über die Gefahren synthetischer Drogen wie „Crystal Meth“ und Beratungen zur Verkehrssicherheit rüber. Als Fun-Sportart entpuppte sich „Bubble Fußball“ auf dem Mobilcourt. Umlagert war auch der Offroad-Parcours für SUVs mit Wippe und Steil-Hindernis. Neue Akzente setzten die Friedhofsgärtner mit ihrem Erinnerungsgarten der Kulturen.

Hoch in der Besuchergunst standen Tierschauen und Streichelzoo mit rassigen Ziegen, Hühnern, Küken, Pferden, Kühen, Kaninchen und Bienen. Die Kleine Schweineschule zog vor allem kleine Maimarktbesucher in ihren Bann. Hinreißend auch die Präsentationen auf dem Turnierplatz mit den schönsten Kälbern, das Richten der Ziegen und Rinder, die Pferde der Verbände aus Rheinland-Pfalz-Saar und Baden-Württemberg und die feurigen Vollblut-Araber des Haupt- und Landgestüts Marbach. Spannung pur boten die Polo-Championships und das Reit- und Springturnier mit Top-Besetzung und großen Leistungen – vor allem auch der behinderten Sportreiter. Am Dienstag Nachmittag dann der krönende Abschluss des Maimarkt-Turniers: Die Badenia – der Große Preis von MVV Energie.

Für Stefany Goschmann und ihr Team haben die Planungen für den nächsten Maimarkt vom 29. April bis 9. Mai 2017 bereits begonnen. „Wir setzen alles daran, dass der Maimarkt 2017 wieder eine rundum schöne Veranstaltung wird, auf der man mitmachen, kaufen, erleben, genießen und Spaß haben kann, nette Leute trifft und gut unterhalten wird.“

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH;

11.05.2016


„Wirtschaftskraft und gesellschaftliches Miteinander“

Staatssekretär Peter Hofelich eröffnete am Samstag den Maimarkt Mannheim

Mannheim- „Der Maimarkt ist eine Messe, die jung bleibt und sich wandelt – ihr Programm macht ihr besonderes Flair aus.“ Vor zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft eröffnete Peter Hofelich MdL, Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium, am Samstag, 30. April, den Maimarkt Mannheim. Elf Tage lang zeigen 1.400 Aussteller in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände rund 20.000 Produkte aus praktisch allen Lebensbereichen. Für musikalischen Schwung sorgte das Polizeimusikcorps Mannheim unter der Leitung von Dieter Kaufmann.

Als „Impulsgeber für die Region“ zeige der Maimarkt, dass auch in Zeiten des Onlinehandels und der sozialen Medien das direkte Erleben und Erfahren unersetzbar sei. Mit seinen 20.000 Produkten wie mit seinen Sonderschauen sei Deutschlands größte Regionalmesse ein Ort der wirtschaftlichen Stärke und des gesellschaftlichen Miteinanders. Das Motto des Handwerks „Die Zukunft ist unsere Baustelle“ griff Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz für den Auftritt der „Gründerstadt Mannheim“ sowie für andere Sonderschauen des Maimarkts auf. Als Oberhaupt der Fair Trade Town Mannheim freute er sich besonders über die Eine-Welt-Halle, in der die Besucher an den einzelnen Tagen verschiedene Aspekte des Fairen Handels interaktiv erleben können. Die Sonderschau Inklusion eigne sich auf besondere Weise, ein Gefühl für gesellschaftliche Teilhabe und gegenseitige Rücksicht zu entwickeln. 

Die Rolle der Landwirtschaft für Genuss und Ernährung stellte Hans-Benno Wichert, Vizepräsident des Bauernverbands Baden-Württemberg, klar. Lebensmittel würden oft als anonyme Produkte gekauft, ohne die Arbeit und Mühe der Erzeuger in der Landwirtschaft wahrzunehmen: „Daher wissen wir, was wir an einer Messe wie dem Maimarkt haben.“ Hier kämen Züchter mit Verbrauchern in Dialog über das „was wir haben, können und verbessern müssen“. Die Maimarktbesucher können sich erstmals moderne Schweinebuchten zeigen und erläutern lassen.

Eine besondere Ehrung wurde Stadtdirektor a. D. Herbert Bangert zuteil: Dr. Kurz und Maimarkt-Chefin Stefany Goschmann zeichneten den langjährigen Persönlichen Referenten zweier Oberbürgermeister für seine herausragenden Verdienste um den Maimarkt mit der Maimarkt-Medaille aus. Bangert hatte unter anderem federführend die Spendenaktionen um die Städtewetten „Menschen für Menschen“ 2006 und 2011 koordiniert, die zum Bau zweier Schulen in Äthiopien geführt hatten.

Bevor Oberbürgermeister Dr. Kurz mit Peter Hofelich und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl den Rundgang über das Maimarktgelände antrat, um sich einen persönlichen Eindruck über Produkte und Sonderschauen zu verschaffen, wünschte er den Ausstellern gutes Gelingen und den Besuchern, „dass Sie das finden, was Sie gesucht haben – oder auch etwas mehr!“

Der Maimarkt Mannheim ist noch bis 10. Mai täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Pressemitteilungen, Tagesprogramm und Fotos auch zum Download unter www.maimarkt.de Text: spk; Foto: pem

30.04.2016


Die Welt des fairen Handels

Mannheim- Baumwolle, Orangensaft, Tee und mehr: Neue Maimarkt-Sonderschau „Eine-Welt-Halle. FairTrade“ in Halle 16 informiert mit Multivisionsshow und Workshops über Projekte und wirtschaftliche Verflechtungen –  Fairer Marktplatz mit bunter Produktpalette – Parcours für Schulklassen

Woher kommt der Orangensaft auf dem Frühstückstisch? Welche Reise hat die neue Jeans oder das Smartphone hinter sich? Wie geht es Menschen ohne geregelte Arbeitsbedingungen, wie wir sie in Deutschland haben? Wie sieht der Alltag von Frauen in Entwicklungsländern aus? Die neue Maimarkt-Sonderschau „Eine-Welt-Halle. Fair Trade“ schaut hinter Etiketten und Marketing und erläutert, unter welchen Bedingungen viele Alltagsprodukte entstanden sind.

Von Afrika über Asien und Lateinamerika, von Kaffee, Tee oder Schokolade bis hin zu Themen wie saubere Kleidung und faire Kommune – in elf Motto-Tagen informieren Einzelhändler und Institutionen mit Vorträgen und Multivisionsshow über ihre Arbeit und internationale Hilfsprojekte. Die Organisatoren, die Vereine „Auxilio Venire“ und „Colombo3“, führen täglich Workshops und am 2. und 3. Mai einen interaktiven Parcours für Schulklassen durch. Anmeldung für den Parcours unter Tel. 0621 97600940 oder unter bildung@auxilio-venire.de

Interaktive Ausstellungen bieten Maimarkt-Besuchern einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Verflechtungen in der globalisierten Welt. Im Mittelpunkt stehen die Menschen: Was eint uns, was unterscheidet uns in der Welt? Anschaulich vermitteln die Initiatoren, inwieweit Politik, Gesellschaft und Kultur Leben und Alltag bestimmen und wie heute die Lebensbedingungen künftiger Generationen beeinflusst werden. Anhand von Fakten und Beispielen werden neben Ungleichgewichten in den globalen Strukturen auch die positiven Aspekte des weltweiten Zusammenwachsens und die Ansätze für einen gerechteren Ausgleich aufgezeigt. Überall ist Mitmachen und Entdecken angesagt. Zum Motto „Schokolade“ darf man sich beispielsweise auf einen Entdeckerparcours voller süßer Versuchungen freuen.

Der Faire Marktplatz in Halle 16 präsentiert die Produktpalette aus dem global verantwortungsvollen und nachhaltigen Handel: Fair gehandeltes Kunsthandwerk, Nahrungsmittel, Wohnaccessoires, Mode und Schmuck, Textilien und mehr – hergestellt von den Bürgern dieser Welt. Im Café gibt es fair gehandelte Leckereien wie Kaffee, Tee und Gebäck.

Den Eine-Welt-Info-Folder gibt es zum Download auf www.maimarkt.de im Bereich Besucher.

Der Maimarkt Mannheim ist vom 30. April bis 10. Mai  täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter www.maimarkt.de

10 X 2 Ehrenkarten sind zu gewinnen  

MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH, Presse

03.04.2016


20-jähriges Bestehen der Dietmar Hopp Stiftung

Zahlreiche Gäste feierten - 500 Millionen Euro für den guten Zweck

St. Leon-Rot- Am 17.3.2016 lud die Dietmar Hopp Stiftung ins Portland Forum nach Leimen ein, um das 20-jährige Bestehen der Stiftung zu feiern. Rund 400 Gästen wurden an diesem Abend Einblicke in zwei Jahrzehnte Stiftungsarbeit gegeben. Die vier Förderbereiche Sport, Medizin, Soziales und Bildung sowie der Bereich eigene Förderaktionen wurden präsentiert. Zu den geladenen Gästen zählten Franz Beckenbauer, Fußball-Weltmeister, selbst Stifter und Wegbegleiter von Dietmar Hopp, sowie Theresia Bauer, Ministerin für für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg.

Dietmar Hopp hatte 1995 die nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen, um die Metropolregion Rhein-Neckar an seinem Wohlstand teilhaben zu lassen. Heute blickt Dietmar Hopp mit Stolz auf 20 Jahre zurück, in denen insgesamt rund 500 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke gespendet wurden. Umgerechnet bedeutet dies, dass sich die Stiftung pro Tag durchschnittlich mit einem Betrag in Höhe von 68.000 Euro engagierte. Mit den Spenden wurden über 1.000 gemeinnützige Projekte gefördert, von denen ausgewählte Beispiele in der Abendveranstaltung präsentiert wurden.

Zirkusakrobatik, singende Schwestern, rätselhafte Plastikverschlüsse

Den Abend eröffnete Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleitern der Dietmar Hopp Stiftung. Sie leitet die Stiftung im zehnten Jahr und kennt die positive Wirkung von sorgfältig eingesetzten Spenden gut. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel, so Katrin Tönshoff, sei das 2001 von der Dietmar Hopp Stiftung geförderte sogenannte erweiterte Neugeborenenscreening. „Mit der Spende konnte das Uniklinikum Heidelberg im Jahr 2001 Geräte anschaffen, um das Neugeborenenscreening von 3 auf 14 Krankheiten auszudehnen – zunächst im Rahmen einer Studie. Das Ergebnis war überzeugend, so dass das Screening aller in Deutschland geborenen Kinder im Jahr 2005 zur Regelleistung wurde“, erklärte Katrin Tönshoff. „Wenn Dietmar Hopp die Spende damals nicht zugesagt hätte, wäre wertvolle Zeit verstrichen, in denen Neugeborene ihren schweren Erkrankungen erlegen wären. Man kann ohne jede Übertreibung sagen: mit dem Geld hat Dietmar Hopp Leben gerettet“.

Das Festprogramm wurde von und mit Förderpartnern der Dietmar Hopp Stiftung gestaltet. Kurze Filmeinspieler stellten die Vielfalt der Projekte in den vier Förderbereichen sowie im Bereich eigene Förderaktionen dar. In einem Dingsda-Film offenbarten Kinder, dass die Haare von Dietmar Hopp grau oder weiß sind und dass er sein Geld nicht durch einen Lottogewinn sondern durch eine Firmengründung gemacht hatte. Mannheimer Mädels vom Kinder- und Jugendzirkus Paletti e.V. boten Zirkusartistik. Die redegewandte Moderatorin Doro Plutte, bekannt aus dem ZDF, leitete eine Medizin-Talkrunde auf der Bühne, welche erklärte, wie vielfältig die Spenden auch im medizinischen Bereich eingesetzt werden: von Selbsthilfegruppe (Brigitte Reimann) über Therapieangebote für Kinder- und Jugendliche (Prof. Franz Resch) zu den Möglichkeiten des Neugeborenenscreenings (PD Dr. Gwendolyn Gramer). Der Alternsforscher, Prof. Andreas Kruse, gab ein 3-sätziges Klavierstück zum Besten und deckte auf, dass der Prozess des Alterns bereits mit der Geburt beginne. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Haus der kleinen Forscher, Michael Fritz, lüftete das Geheimnis des Plastik-„Dings“, welches auf allen Stühlen zu Beginn der Veranstaltung auslag. Er machte auf der Bühne vor, was jeder Gast mit dem sogenannten „Flaschentornado“ zu Hause ausprobieren darf. Als Krönung wurden der Gastgeber und Mäzen Dietmar Hopp von zwei Apfelhoheiten aus dem Odenwald auf der Bühne mit seinem Lieblingsapfelsaft beschenkt. Die Nowak Sisters aus Bensheim begeisterten 4-stimmig. Meike Leupold, Referentin für Soziales und Bildung der Dietmar Hopp Stiftung, zeigte sich zufrieden „Ich freue mich sehr, dass die von uns unterstützten Projektpartner sich so tatkräftig ins Zeug legten und den heutigen Gästen ein so beeindruckendes Fest boten.“

Sportvereint

Als Überraschung hatte Dietmar Hopp an dem Abend eine neue Förderaktion im Gepäck dabei: die Aktion Sportvereint. Sie wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und will generationsübergreifende Initiativen fördern. Dazu spendet die Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar. „Es liegt ein Stück weit in den Händen von Senioren selbst, ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter zu führen. Sportvereint schafft den niederschwelligen Zugang zu mehr Alltagsbewegung“, so Dietmar Hopp.

Dietmar Hopp wurde am Ende der Veranstaltung mit spontanen Standing Ovations beglückwünscht. „In der Metropolregion leben rund 2,3 Millionen Menschen. Nicht alle haben heute in diesen Saal gepasst, aber ich möchte sie dennoch alle dazu einladen, im Jubiläumsjahr mit uns zu feiern und nach vorne zu blicken“, bedankte sich der Mäzen bei allen Teilnehmern für Ihr Kommen. Seine Stiftung und er werden nach vorne blicken und weiterhin daran arbeiten, dass es in der Region fairer zugeht als anderswo.

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Text und Foto: Dietmar Hopp Stiftung

22.03.2016


20-jähriges Bestehen der Dietmar Hopp Stiftung - Bilderalbum

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Maimarkt-Firmenfamilie trauert um Klaus Goschmann

Der versierte Messe-Fachmann, Journalist, Buchautor und Dozent ist am Freitag, 18. März, im Alter von 78 Jahren verstorben

Mannheim- Im Messewesen gab es kaum eine Frage, auf die er nicht die Antwort wusste. Bis zuletzt begleitete Klaus Goschmann als Herausgeber des Newsletters „FairConBrief“ kritisch die Entwicklungen in seiner Branche, zertifizierte als Geschäftsführer des degefest Instituts die Tagungsstätten der Kongress- und Seminarwirtschaft, arbeitete unermüdlich an seinem hochgesteckten Tagespensum: klar, konstruktiv, kompetent, selbstbestimmt, aber bescheiden. Er war Ideengeber, Ratgeber, Freund, Lehrer. Am Freitag, 18. März, verstarb der Journalist, Buchautor und Dozent nach kurzer, schwerer Krankheit wenige Tage nach seinem 78. Geburtstag in seinem Wohnort Lorsch.

In der Region kannte man ihn als Ehemann und Berater an der Seite von Maimarkt-Chefin Stefany Goschmann, die zusammen mit Sohn Jan Goschmann die Geschäftsführung der Messe-Firmenfamilie an den Standorten Mannheim und Villingen-Schwenningen innehat und Großveranstaltungen wie den Maimarkt, die Jobs for Future und die Südwest Messe organisiert und durchführt.

Im Messe- und Kongresswesen war Klaus Goschmann über Jahrzehnte weltweit einer der bestinformierten Experten, in der Fachwelt und bei den Medien gefragter Gesprächspartner. Seine berufliche Karriere begann der Diplom-Volkswirt 1966 in der Lokalredaktion einer Tageszeitung, leitete ab 1970 die Öffentlichkeitsarbeit des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und übernahm 1978 die Geschäftsführung des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft (AUMA). Über die Verbandsarbeit lernte er seine Frau Stefany kennen, die von ihrem Vater Kurt Langer in die Leitung der Mannheimer Ausstellungsgesellschaft berufen wurde.

Journalistisch ging es für Klaus Goschmann weiter – ab 1989 als Chefredakteur der angesehenen Fachzeitschriften „m+a report“ und „TW TagungsWirtschaft“ und von 1989 bis 2002 als Vorsitzender der Journalistenvereinigung für technisch-wissenschaftliche Publizistik (TELI). Zu seinen Publikationen zählen viele Kolumnen, Artikel und vor allem das Arbeits-Lexikon „Medien am Point of Interest“ – ein Standardwerk der Messe-, Tagungs- und Sponsoring-Wirtschaft. Auch die Nutzung der elektronischen Medien für Messe-Marketing und Weiterbildungsmaßnahmen trieb er voran. Für seine großen Verdienste erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter 1996 den Unity Award des Joint Meeting Industry Council (JMIC), dem alle wichtigen Verbände der Kongress- und Incentive-Wirtschaft angehören.

Auch im „Unruhestand“ war es ihm ein besonderes Anliegen, sein umfangreiches Wissen, das er im Messealltag, im Austausch mit Fachgremien und auf seinen Dienstreisen in mehr als 50 Ländern erworben hatte, an Jüngere weiterzugeben. So lehrte er 15 Jahre als Dozent für Messemarketing und PR an der Dualen Hochschule Ravensburg und hielt als Unternehmensberater unzählige Seminare.

Bei der Ausstellungsgesellschaft hatte er keine offizielle Funktion. Er blieb im Hintergrund, aber stets präsent, Tag um Tag: analytisch, souverän, unterstützend mit Rat und Tat – ein Leuchtturm in der Brandung des Messegeschäfts. Er brauchte keine Titel. Seine Expertise strahlte eine beruhigende Autorität aus. Die Firmenfamilie verneigt sich vor einem großen Mentor und hochgeschätzten Wegbegleiter. MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH; Foto: Klaus Goschmann­

21.03.2016


Kunst in Kloster Maulbronn zeigt Ursprung von Ostern

Kloster Maulbronn- Die Osterzeit ist heutzutage vor allem ein buntes Familienfest mit verzierten Ostereiern, flauschigen Kaninchen und Geschenken. Welche Tradition eigentlich die Grundlage für das Osterfest bildet – das zeigt sich bei einem Besuch im ehemaligen Zisterzienserkloster Maulbronn. Hier haben sich Kunstwerke erhalten, die auf die christliche Bildtradition der Passion hinweisen.

Passionszeit als häufiges Motiv
Ostern findet sich oft als Thema der Kunst: Denn in der christlichen Tradition ist Ostern gleichbedeutend mit Leiden und Tod Christi und seiner Auferstehung. Jesu Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl, die Festnahme, Verurteilung, Verspottung und schließlich die Kreuzigung des Messias waren zentrale Motive der religiösen Kunst in allen Jahrhunderten. In vielen Klöstern und Kirchen haben sich diese Werke erhalten, eindrucksvolle Zeugnisse der Frömmigkeit in früheren Zeiten und oft Meisterwerke. Für viele Menschen waren die Darstellungen des leidenden Christus wohl tröstlich – und der emotionale Gehalt der Geschichte inspirierte die Künstler durch alle Epochen besonders stark.

Kruzifix in der Klosterkirche

Berühmt ist der große Kruzifixus in Maulbronn – eindrucksvoll beherrscht er die Laienkirche, also den Teil der Klosterkirche, der einst den Gläubigen zugänglich war. Die Christusfigur ist eine technische Meisterleistung: Sie ist aus einem einzigen Sandsteinblock gehauen. Bis heute haben sich feine Spuren der Farbfassung an der großen Figur aus der späten Gotik erhalten. Geschaffen hat sie ein Meister, der mit den Initialen CVS im Jahr 1473 signiert hat. Tritt man durch die bis heute erhaltene Chorschranke, die den Bereich der Laien von dem der Mönche trennte, sieht man den Hochaltar der Klosterkirche. Was heute noch bildmächtig genug ist, war einst viel größer – und vor allem farbig: Die Eichenholzreliefs waren bemalt und reich vergoldet. Das Thema des Schnitzaltars: Der Tod Christi am Kreuz. Erhalten davon haben sich mehrere Stücke; eines zeigt den Moment, in dem Jesus ans Kreuz genagelt wird. Ein anderes erfasst die Trauer der Menschen, als der tote Christus vom Kreuz abgenommen auf dem Schoss seiner Mutter Maria liegt. Die Reliefs des einstigen Hochaltars, geweiht 1394, sind von hohem künstlerischem Rang und stammen aus einer süddeutschen Werkstatt, die man in der Nähe der berühmten Parler-Familie ansiedelt.

Österliches in den Klöstern
In allen alten Klöstern im Land lässt sich die österliche Tradition entdecken. In Kloster Schöntal an der Jagst hat sich ein „Heiliges Grab“ aus der Zeit des Barock erhalten, ein theaterhafte Kulisse, mit der Tod und Auferstehung nachgespielt werden konnte, sodass die Menschen in der Passionszeit besonders emotional angesprochen wurden. In Kloster Bebenhausen bei Tübingen trifft man auf eine große Darstellung der Kreuzigung schon gleich am Schreibturm, dem Zugang zum inneren Bereich des Klosters, entstanden in der Zeit der Gotik um 1420/30. Im Kreuzgang von Kloster Bebenhausen hat sich ein ausdrucksvolles Relief an einem der Schlusssteine im Nordflügel erhalten. Christus als Schmerzensmann ist dargestellt – ein konzentriertes Symbol menschlichen Leidens. In Heiligkreuztal im Donautal zeigt eine Christus-Johannes-Gruppe aus dem frühen 14. Jahrhundert eine besondere Szene der Ostergeschichte: das letzte Abendmahl, das am Gründonnerstag stattfand. Die gotische Skulptur ist ein Meisterwerk und eine kostbare Rarität.

SERVICE

ÖFFNUNGSZEITEN KLOSTER MAULBRONN

Mo – So   9.00 – 17.30 Uhr

KONTAKT UND INFORMATION

Kloster Maulbronn

Klosterhof 5

75433 Maulbronn

Telefon +49(0)70 43.92 66-10

Telefax +49(0)70 43.92 66-11

info@kloster-maulbronn.de

www.kloster-maulbronn.de

www.schloesser-und-gaerten.de

Text und Foto: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Presse

19.03.2016


PALAZZO spendet erneut 10.000 Euro

Besucherrekord von 50.000 Gästen ermöglicht dieses Engagement

Mannheim- Die beiden Palazzo Produzenten und Geschäftsführer Rolf Balschbach und Gregor Spachmann überreichten heute gleich zwei Spenden in Höhe von jeweils 5.000 € im Mannheimer Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo. Einmal an das therapeutische Reiten des Reiter-Verein Mannheim und zum anderen an ein Kinderheim für befreite Sklavenkinder in Ghana. Damit setzen die PALAZZO-Produzenten im Namen ihrer Palazzogäste ihr langjähriges soziales Engagement fort. Die Spendensumme, die in den letzten Jahren übergeben wurde, übersteigt damit deutlich die 50.000 Euro Marke.  

Bereits zum achten Mal wurde das therapeutische Reiten, das vom Mannheimer Reiter-Verein für Kinder mit Handicaps angeboten wird, mit einer Spende bedacht. Ohne kontinuierliche finanzielle Unterstützung kann dieses wichtige regionale Angebot nicht aufrecht erhalten werden. Der Präsident des Mannheimer Reiter-Verein, Peter Hofmann, dankt dem ganzen Palazzo-Team und den Palazzo Gästen: „Engagement und Leidenschaft haben die Gäste der diesjährigen PALAZZO-Saison 2015/2016 verzaubert. Mit dem gleichen Engagement und der gleichen Leidenschaft will das PALAZZO Team und ihre beiden Produzenten Gregor Spachmann und Rolf Balschbach die Kinder des Therapeutischen Reitens des Reiter-Vereins Mannheim am Erfolg dieser Spielzeit teilhaben lassen. Durch den großen Zuspruch der Gäste und die vielen Partner und Sponsoren ist es Palazzo einmal mehr möglich, eine finanzielle Unterstützung zu leisten. Ohne diese Therapie wäre das Leben dieser Kinder sicher ärmer. Den Erfolg zu teilen, ist großartig und vorbildlich. Vielen Dank an alle Gäste des Palazzo .“    

Am Voltasee im Osten Ghanas werden heranwachsende Kinder für einige Euro von notleidenden Eltern verkauft und schon ab dem Kleinkindalter als billige Arbeitskräfte zum Fischen missbraucht. Madamfo Ghana hat ein Programm entworfen, um die Situation der Kinder entscheidend zu verbessern und den Kinderhandel bei der Ursache zu packen. Um die Kinder langfristig auf eigene Beine zu stellen  und betreuen zu können, unterstützt PALAZZO das Kinderheim von Madamfo Ghana bereits seit drei Jahren. Im Namen der Vorsitzenden des Madamfo Ghana Projekts, Bettina Landgrafe, die bereits vom Bundespräsidenten Hans-Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz für Ihr Engagement geehrt wurde, nahm Botschafter Atze Schröder die Spende entgegen: „Ich bin begeistert von der Hilfsbereitschaft des PALAZZO, die es uns ermöglicht, unser Projekt langfristig zu sichern. Jeder Cent wird gebraucht und kommt den Bedürftigen unmittelbar zugute.“

Gregor Spachmann: „Als Institution der Region möchten wir an unserem Standort, aber auch mit dem Blick über den Tellerrand hinaus, in Ghana, ein Stück von unserem Palazzoerfolg an die Menschen weitergeben, die Unterstützung und Hilfe brauchen. Der diesjährige Besucherrekord von 50.000 Gästen ermöglicht uns dieses Engagement. Dafür danken wir unseren Gästen, allen Partnern und unserem gesamten Palazzo Team sehr herzlich.

Rolf Balschbach: „Nicht nur bei unserem PALAZZO setzen wir auf Kontinuität - auch unser Spendenengagement ist langfristig gewollt. Hier wie dort geht es um Verlässlichkeit und Vertrauen. Dies spiegelt sich bei dem gleichbleibend hohen Niveau bei Menü und Show wieder, was uns eine hohe Kundentreue sichert. Das wiederum ermöglicht es uns, Gutes zu tun und diese wichtigen Einrichtungen weiter zu unterstützen.“

Bereits jetzt könnten Tickets für die kommende PALAZZO Saison reserviert werden.

Trotz der ständig steigenden Nachfrage wird es noch günstige Spezialangebote ab 79,00 EURO (Show inkl. Menü) geben.

Kartenanfragen bitte unter 01805/609030.  * [Fr 9-17 Uhr - 0,14€/Min. - Mobilfunk max. 0,42€/Min.]

Text und Foto: CommCo

02.03.2016


Jobs for Future: Voller Erfolg!

Berufe-Messe ging nach drei Tagen mit einem Rekord von 43.545 Besuchern zu Ende

Mannheim- Riesen-Andrang, hochzufriedene Aussteller und Bestnoten für das Besucherinteresse: Die 16. Jobs for Future war ein voller Erfolg. Mit 43.545 Besuchern (Vorjahr: 41.268) – so vielen wie noch nie – ist die dreitägige Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung am Samstag zu Ende gegangen. 329 Aussteller informierten über ihre Angebote und berieten die Besucherinnen und Besucher, die aus der Region kamen, aber auch aus der Südpfalz, dem Saarland, aus dem Rheinland und sogar aus Düsseldorf und Berlin angereist waren. Bei einer Umfrage zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Alle Befragten wollen 2017 wieder dabei sein.

Ob Schulklassen, die am Donnerstag und Freitag vormittags kamen, Berufstätige und Arbeitsuchende oder junge Menschen, die sich – oft von ihren Eltern begleitet – am Samstag nach Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft umsahen: Die Besucher waren sehr gut vorbereitet und stellten gezielte Fragen. Viele hatten bereits Bewerbungsunterlagen dabei, ließen diese von Fachleuten durchsehen und gaben sie bei Wunschunternehmen ab. Andere wurden zu Einstellungstests eingeladen. Bei der Handwerkskammer Mannheim wurden etwa 50 Beratungsgespräche zur Lehrstellenvermittlung vereinbart. „Die Messe bringt uns immer viel, wir haben schon einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier gefunden!“ ist bei vielen Unternehmen zu hören. Andere freuen sich, Interessierten im persönlichen Gespräch Details nahebringen zu können – etwa, welche Aufgaben ein Kaufmann für audiovisuelle Medien beim Rundfunk hat oder dass eine Fachkraft für Lagerlogistik je nach Branche unterschiedlich schwere Waren bewegen muss.

Bei den Hochschulen sind duale Studiengänge weiter beliebt. Studierende und Young Professionals sehen sich auf der Jobs for Future nach Unternehmen um, in denen sie ihre Abschlussthesen schreiben und  Berufserfahrung sammeln können – und nehmen dafür auch gerne die Hilfe von Personaldienstleistern in Anspruch. Die Agentur für Arbeit vereinbarte rund 50 Termine für Berufsberatungen, eine Steigerung von rund 15 Prozent gegenüber den Vorjahren. Beim Regionalbüro für berufliche Fortbildung waren viele ältere Besucher am Stand und gingen mit weiterführenden Beratungsterminen nach Hause.

Neu in diesem Jahr waren Gruppen von Flüchtlingen, die in Begleitung von Integrationsberatern und Dolmetschern die Jobs for Future besuchten. Sie interessierten sich für Praktika, Ausbildungsmöglichkeiten, Sprachkurse und allgemeine Vorgehensweisen. Einige hatten schon in ihrem Heimatland ein Studium absolviert oder begonnen. Sie können als Gasthörer an englischen Vorlesungen teilnehmen, bis eine staatliche Erlaubnis folgt, teilte die Hochschule Ludwigshafen mit.

Große Resonanz hatte am Samstag die Eltern-Tagung: Rund 60 Mütter und Väter holten sich bei der pädagogischen Psychologin Iréne Greiner Tipps, wie sie ihre Kinder bei der Berufsorientierung sinnvoll begleiten können. Dabei wurde eifrig über Gratwanderung zwischen hilfreichem Beraten und dem Prozess des Loslassens diskutiert. Insgesamt wurden 115 kostenlose Workshops und Vorträge angeboten. Hoch im Kurs standen Bewerbungstrainings aller Art.

Den persönlichen Kontakt zu den potenziellen Bewerbern nannten viele Aussteller als entscheidenden Vorteil der Jobs for Future. Meist führen solche Gespräche zum Erfolg – wenn auch nicht immer: So konnte ein junger Mann als Model bei einer Modeschule keinen Treffer landen: Die angehenden Modedesigner führen ihre Kreationen stets selbst vor. „Manche Bewerber würde man allein aufgrund ihrer Unterlagen nicht einstellen“, sagte Sandra Reljic, Ausbildungsleiterin der Dr. Haas GmbH, „dann lernt man sie kennen und ist begeistert.“

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 16. bis 18. Februar 2017 statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de

In Villingen-Schwenningen findet die nächste Messe Jobs for Future bereits vom 10. bis 12. März 2016 statt. Infos dazu gibt es unter www.jobsforfuture-vs.de 

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH, Presse

21.02.2016


Jobs for Future: Großer Andrang

Mannheim- An den ersten beiden Messetagen wurden auf der Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in der Maimarkthalle Mannheim 26.999 (Vorjahr: 25.285) Besucher gezählt

Fragen, Infos und Mitmach-Aktionen: Die Jobs for Future läuft auf Hochtouren. Noch bis Samstag können sich Menschen aus allen Lebensphasen über Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung sowie Studienfächer informieren und die Angebote von 329 Ausstellern auf kurzen Wegen vergleichen. Am zweiten von drei Messetagen wurden auf der Jobs for Future 12.459 Besucher (Vorjahr: 13.784) gezählt.

„Was steckt in mir? Was erfüllt mich? Was sind meine natürlichen Gaben und Talente?“ Wer an einem der kostenlosen Workshops zum Thema Bewerbung teilnimmt, lernt nicht nur seinen Wunschberuf, sondern auch sich selbst besser kennen. Die Workshops auf der Empore der Maimarkthalle und in den Info-Foren zielen nicht nur auf Schulabgänger: Auch Berufstätige, die neue Herausforderungen suchen, sehen ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse aus einem anderen Blickwinkel.

Auch am Samstag werden zahlreiche Kurzvorträge und Workshops angeboten, darunter mehrere Bewerbungstrainings. Wer seine Kinder bei der Berufsorientierung besser verstehen und unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen zur Eltern-Tagung im Bürogebäude am Haupteingang des Maimarktgeländes. Die kostenlose Veranstaltung von 11.00 bis 12.30 Uhr steht unter dem Motto: „Berufswahl begleiten“.

Die Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim ist noch am Samstag, 20. Februar, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos, Ausstellerverzeichnis und Programm in den Info-Foren unter www.jobsforfuture-mannheim.de

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH, Presse

20.02.2016


Vorverkauf für das Mannheimer Oktoberfest startet am 1. Februar

Mannheim- Über 26.000 Gäste haben beim vergangenen Oktoberfest an vier Wochenenden ausgelassen in der Theodor-Heuss-Anlage in Mannheim gefeiert. Die Tickets für die acht Veranstaltungen waren im Nu und schon weit im Voraus ausverkauft. Fans der bajuwarischen Partykultur freuen sich bereits jetzt auf die vier Wochenenden ab dem 14. Oktober und wissen, dass sie sich ihre Tickets lange im Vorfeld sichern müssen. Bereits jetzt haben sich die Stammkunden, die im Vorfeld zum offiziellen Vorverkaufsstart am 1. Februar angeschrieben wurden, die Hälfte aller Plätze gesichert. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, hat der Veranstalter, die Platzhirsch GmbH, zwei weitere Abende im knapp 3.000 Personen fassenden Festzelt angesetzt.

Neben routinierten Bands wie den Münchner G´schichten (14., 20., 21. und 22.10.), Topsis (15.10.) und Blechblosn (28. und 29.10 sowie 4. und 5.11.) wird am Donnerstag, dem 31.10.2016, erstmals die siebenköpfige Stimmungsband Frontal Party Pur für Stimmung sorgen. Veranstalter Arno Kiegele bleibt seiner Philosophie bei der musikalischen Auswahl weiterhin treu und setzt dabei auf Qualität: „Mit Frontal Party Pur ist es uns gelungen, eine der am häufigsten gebuchten Bands nach Mannheim zu holen. Frontal ist 2014 mit dem Fachmedienpreis als beste Partyband der letzten 10 Jahre ausgezeichnet worden. Ihre Performance ist stark und das Repertoire breit gefächert von hart bis zart.“

Die Preise sind in allen Kategorien gleich geblieben. Der Preis für die Tische in der Schwemme liegt bei 200 Euro,  die "pole position“ bei 240 Euro pro Tisch (jeweils bis zu 10 Personen). Tische in den Boxen mit Schmankerlplatte und Parkplatzreservierung gibt es ab 280 Euro. Insgesamt sind in diesem Jahr 100 Stehplätze für je 20 Euro an der Almrausch Bar, 1980 Plätze in der Schwemme, 752 Plätze in den Boxen und 160 Plätze im 7. Himmel (480 Euro pro Tisch) pro Abend verfügbar. Das entspricht einer Gesamtkapazität pro Veranstaltungstag von 2.992 Plätzen. Die Tickets sind buchbar ab dem 1. Februar unter www.oktoberfest-mannheim.de.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das Frühlingsfest auf dem Mannheimer Maimarkt, das ein halbes Jahr nach dem Oktoberfest die großartige Stimmung nochmals aufleben lässt. Für echte Frühlingsgefühle sorgen am 6. und 7. Mai 2016 die Münchner G´schichten. Die „kleine Schwester“ des Oktoberfests findet in Zusammenarbeit mit dem Festzeltbetreiber und Wasenwirt Peter Brandl und mit tatkräftiger Unterstützung der Mannheimer Ausstellungsbetriebe statt. Tische (bis zu 10 Personen) könnten ab 180 Euro unter www.fruehlingsfest-mannheim.de gebucht werden.

Text und Foto: CommCo

30.01.2016


Studium: Kick für die Karriere!

Mannheim- Universitäten, Hochschulen, Partnerunternehmen: Auf der Jobs for Future informieren vom 18. bis 20. Februar Bildungs-Experten und Personaler über Möglichkeiten und Perspektiven für angehende Studis – Eintritt frei

Das Abi geschafft und jetzt an die Uni? Nach der Ausbildung noch ein Studium draufsatteln? Mit beiden Beinen fest im Berufsleben, aber für den Karrieresprung fehlt der passende Abschluss? Ein Studium kann viele Türen öffnen. Auf der Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung zeigen vom 18. bis 20. Februar über 320 Aussteller Möglichkeiten für Bildung und Beruf auf. Einer der Schwerpunkte ist die Beratung von Schülerinnen und Schüler, Absolventen, aber auch Umsteiger und Wiedereinsteiger bei ihrer Suche nach dem richtigen Studiengang. Die Messe in der Maimarkthalle Mannheim ist an allen drei Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Über den Tellerrand blicken

Die Auswahl ist groß: Ob Universität, Hochschule, Akademie oder Partnerunternehmen – auf der Jobs for Future finden die Besucherinnen und Besucher mehr als 500 Studienfächer unter einem Dach. Experten erklären im persönlichen Gespräch, was sich hinter einer Bezeichnung verbirgt, welche Zulassungsvoraussetzungen es gibt, wo ein Auslandssemester oder ein längeres Praktikum möglich ist und welche Perspektiven man nach dem Abschluss hat. Eine tolle Chance, reizvolle Alternativen jenseits von BWL, Germanistik & Co. zu entdecken! Physiotherapie ist nicht nur für angehende Azubis interessant: Die Akademie für angewandte Bewegungswissenschaften bietet sowohl einen Bachelor- als auch einen berufsbegleitenden Master-Studiengang an. Kreative Köpfe mit Technik-Verständnis sind beispielsweise am SAE Institute gefragt: Studenten mit einem Bachelor-Abschluss in „Game Art Animation“ oder „Digital Film Production“ sind die Helden der Unterhaltungsindustrie von morgen. Nicht ganz wie im TV-Krimi, aber trotzdem spannend: Die Studienangebote der Bundespolizeiakademie und des Bundeskriminalamts. „Weinbau und Oenologie“ studiert man an der Fachhochschule Bingen, die Alanus Hochschule Mannheim bietet die Studiengänge „Waldorfpädagogik“ und „Social Care / Heilpädagogik“ an. Elektrotechnik, Maschinenbau oder Luft- und Raumfahrttechnik? Wer noch hin- und hergerissen ist, kann an der RWTH Aachen ein „nulltes Semester“ belegen: Vor dem eigentlichen Studienstart darf man hier ein Semester lang in verschiedene Studiengänge des Ingenieurbereichs hineinschnuppern.

Absolventen mit Fernweh sollten den Stand des Ostasieninstituts der Hochschule Ludwigshafen am Rhein besuchen. Studierende des Bachlor-Studiengangs „International Business Management (East Asia)“ erhalten acht Semester intensiven Sprachunterricht in Chinesisch, Japanisch und Business English. Die perfekte Vorbereitung für das Auslandsjahr an einer Partnerhochschule in China oder Japan! Angehende Ärzte und Zahnmediziner studieren an der Medizinischen University Varna in Bulgarien – ganz ohne Numerus Clausus und lange Wartezeiten.

Studium mit Praxisbezug

Wer auf den Studienabschluss nicht verzichten und trotzdem gleich ins Berufsleben starten will, ist an einer dualen Hochschule richtig. In meist dreimonatigen Theoriephasen drücken die Studierenden hier die Hörsaalbank, gefolgt von einer ebenso langen Phase im Partnerunternehmen. So landet nicht nur monatlich ein Gehalt auf dem Konto, Berufsanfänger lernen außerdem den Berufsalltag kennen, sammeln wertvolle praktische Erfahrungen und können gleich nach dem Abschluss voll durchstarten. Riesenvorteil auf der Jobs for Future: Am Stand der Dualen Hochschule können sich Interessenten über das Studium informieren und direkt nebenan Infos zur Praxisphase sammeln. Mit dabei sind namhafte Unternehmen wie SAP, BASF, Daimler, Roche Diagnostics, Deutsche Telekom, MLP Finanzdienstleistungen, Fuchs Petrolub und viele mehr.

Die Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim ist vom 18. bis 20. Februar jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de.

Text und Foto: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

30.01.2016


Positive Besucherbilanz für das Jahr 2015

Rund 300.000 Kulturinteressierte besuchten die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen

Mannheim- Für das Ausstellungsjahr 2015 zählen die Reiss-Engelhorn-Museen insgesamt 296.724 Besucher in ihren Ausstellungshäusern. Als besonderer Publikumsmagnet erwies sich die Sonderausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“. Auch die humorvoll konzipierte Präsentation „Die DUCKOMENTA. Weltgeschichte neu ENTdeckt“ erfreute sich im vergangenen Jahr großer Beliebtheit.

„Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück“, freut sich rem-Generaldirektor Prof. Dr. Alfried Wieczorek. „Mit fast 300.000 Besuchern knüpfen wir an vergangene erfolgreiche Ausstellungsjahre an, obwohl wir aufgrund der Neueinrichtung unserer Depot-Bereiche gezwungen waren, das Ausstellungsprogramm 2015 stark zu reduzieren.“

Weit über 100.000 Besucher lockte die Ausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ seit ihrem Start im November 2014 in die Reiss-Engelhorn-Museen und ist damit ein Publikumserfolg, der sich auch in der Besucherbilanz für das vergangene Jahr positiv niederschlägt. Sie präsentiert Schätze aus dem Sammlungsbereich altägyptischer Kunst und Kultur, die sowohl bei klassischen Museumsgängern als auch bei zahlreichen Kindern und Familien auf großen Zuspruch stoßen. Regelmäßig besuchen Schulklassen die Präsentation, die sich als außerschulischer Lernort inzwischen etabliert hat. Im Herbst startete mit der DUCKOMENTA ein eher außergewöhnliches Ausstellungsprojekt, das seit dem ersten Tag viele neugierige Besucher ins Museum zieht. Die entenschnabeligen Kunstwerke der Künstlergruppe interDuck öffnen nicht nur völlig neue Perspektiven auf die Weltgeschichte. Sie zaubern den Gästen häufig ein Schmunzeln in die Gesichter und locken auch junge Ausstellungsbesucher in die rem. „Solche ungewöhnlichen Ausstellungsprojekte möchten wir auch künftig immer wieder präsentieren, denn sie bieten uns die Möglichkeit, auch junges Publikum für den Museumsbesuch zu begeistern“, so rem-Generaldirektor Alfried Wieczorek. 

Trotz der intensiven Depot-Arbeiten hinter den Museumskulissen durften sich die Besucher der Reiss-Engelhorn-Museen im vergangenen Jahr über zahlreiche Neupräsentationen freuen: So eröffneten im Museum Weltkulturen die „Wilden Völker an Rhein und Neckar“ spannende Einblicke auf archäologische Fundschätze des frühen Mittelalters. Das Museum Zeughaus überraschte 2015 mit drei Präsentationen: „Kosmos Kunst“ bietet auf zwei Stockwerken mit Meisterstücken aus den kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen  der rem einen wahren Augenschmaus. Die Sonderausstellung „ZART & RAU“ zeigt eine feine Auswahl kostbarer Glaskunst aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac Lausanne. Im Untergeschoss erstrahlt seit Dezember die Antikensammlung im neuen Glanz und entführt auf den Spuren Alexander des Großen zu kostbaren Exponaten aus Palmyra und Gandhara.

Auch für das Museum Bassermannhaus fällt die Besucherbilanz positiv aus. Hier präsentierte ZEPHYR – Raum für Fotografie Arbeiten von Norman Seeff, Martin Kollar und Esther Teichmann. Im Herbst war hier das Fotofestival Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg zu Gast und stellte unter anderem Arbeiten des chinesischen Künstlers Ai Weiwei aus. Auch die Ausstellung „MusikWelten“ begeistert weiterhin das Publikum für die weltumfassende Kulturgeschichte der Musik. www.rem-mannheim.de  rem Mannheim, Presse

25.01.2016


Holiday on Ice at its best – Believe

bk. Mannheim- Über siebzig Jahre schon bietet Holiday on Ice spektakuläre Unterhaltung und hat mittlerweile schon mehr als 328 Millionen Zuschauer begrüßen können. Von einem kleinen Unternehmen, daß 1943 in einem Hotel in Toledo gestartet ist bis zu der heutigen Show hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und ist zu einem Garanten bester Unterhaltung geworden.

In diesem Jahr ist die Show mit einer modernen Umsetzung von Romeo und Julia unterwegs. Clarissa und Antonio sind die Protagonisten. Beeindruckend die Kulissen, die eine von Maschinen geprägte Unterwelt zeigen genauso wie eine schimmernde Oberwelt. Hart arbeitende Menschen im Takt der Maschinen sind beherrscht von „Dem Boss“. Im Gegensatz dazu die leichten und verspielten Menschen aus der von Glanz und Glamour bestimmten Oberwelt. Und wie bei Shakespeare verlieben sich ein Junge aus der Unterwelt und ein Mädchen aus der Oberwelt. Entworfen wurde dieses Märchen auf dem Eis von niemand Geringerem als Olympiasieger und Eiskunstlauflegende Christopher Dean.

Erstmalig in einer Show wird eine Geschichte über Sehnsucht, Verlangen, Eifersucht und die wahre Liebe, die über alles siegt, von Anfang bis Ende erzählt. Sylvie Meis als Stimme aus dem off begleitet das Publikum erzählerisch. Und die Künstler Nica und Joe sorgen mit ihren fantastischen Stimmen immer wieder für Gänsehautmomente. Sie singen neue, exklusiv für die Holiday on Ice Shows konzipierte Lieder und reißen damit das Publikum immer wieder zu Szenenapplaus hin.

Besonders im Gedächtnis werden jedem Zuschauer ebenfalls die elektronisch animierten Kostüme bleiben. Zuerst sieht man nur die pochenden Herzen – und dann wird auf dem Eis ein wahres Feuerwerk aus Lichteffekten dargeboten. Einfach unbeschreiblich – das muss man selbst gesehen haben.

Die wunderschöne, grazile Darbietung an der Stange – ein weiterer Höhepunkt. Mit welcher Leichtigkeit die junge Künstlerin die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft setzt – bewundernswert. Und die fallenden Wasserspiele um die Künstlerin – mit Notenschlüsseln und anderen Formen – ein Erlebnis.

Ein weiterer Höhepunkt der gigantischen Show war sicherlich eine Interpretation von Maurice Ravels "Boléro". 1984 hatten Jayne Torvill und Christopher Dean mit diesem Tanz Eistanzgeschichte geschrieben. Nun hat Christopher Dean speziell für "Believe" eine fantastische Choreographie geschieben. Eistanz und Akrobatik wunderbar kombiniert und zur Musik hervorragend interpretiert. Ein weiterer "Gänsehautmoment" der Show.

So wie dieser ganze Abend ein unvergessliches Erlebnis war – viele Zuschauer sprachen davon, daß sie sich die Vorstellung gleich noch einmal ansehen würden. Vielen Dank an alle Darsteller – dieses Märchen auf dem Eis hat alle die Zeit und alle Sorgen vergessen lassen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Foto: pem

23.01.2016


Volles Haus bei der 5. Rhein Neckar Creativ Messe

Selber machen ist „in“ – Viele Workshops zum Mitmachen

Ludwigshafen- Für alle die gerne Basteln oder Handarbeiten beginnt das neue Jahr mit guten Nachrichten. Die Rhein-Neckar Creativ-Messe schlägt am 23. Und 24. Januar zum 5. Mal ihre Zelte in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen auf. Wie in den letzten Jahren immer, ist die Halle bis in den letzten Winkel ausgebucht. 85 Händler zeigen Ideen, Materialien und Workshops rund ums kreative Gestalten, Nähen und Handarbeiten. Die Messe bietet viele Gelegenheiten zum Stöbern, Einkaufen und Mitmachen.

Die Besetzung ist hochkarätig. Vom Fachgeschäften aus der Region über viele Spezialisten aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland bis zur international agieren-den Teleshopping-Agentur reicht das Spektrum der ausstellenden Firmen. Inhaltlich wird alles geboten, was das Herz eines engagierten Bastlers oder ambitionierten Hobbykünstlers höher schlagen lässt. Perlen und Steine aller Art für selbstgestalteten Schmuck, hunderte von Papieren, Stempeln und Stickern für die Erstellung von Grußkarten sowie zig weitere Materialien von Filz über Glas bis zu Speckstein für unterschiedlichste Arbeiten werden angeboten. Aber auch wer gerne näht, stickt, quiltet oder strickt, kommt auf seine Kosten. Stoffe, Wolle, Kurzwaren und Zubehör sowie Vorlagen und Schnittmuster sind ebenfalls Bestandteil der Messe.

Wer zur Messe kommt, sollte Zeit mitbringen. Denn es gibt nicht nur die Möglichkeit zum Einkauf sondern auch zum Mitmachen. Für viele Besucher machen gerade die vielen Workshops und Mitmachaktionen den Besuch der Messe zum Erlebnis. In diesem Jahr ist das Angebot der Workshops wieder vielfältig. Hier werden Zauberkugeln für den Garten gestaltet, Taschen genäht, Speckstein geschnitzt und vieles mehr. Gleichgültig ob man eher traditionell oder experimentierfreudig ausgerichtet ist: Auf der Rhein-Neckar Creativ Messe finden sich für jeden Bereich Spezialisten. Viele Workshops sind auch oder sogar speziell für Kinder eingerichtet.

Alle Informationen zur Messe sind auf der Homepage des Veranstalters zusammen gefaßt.

www.expo-concept.de

Öffnungszeiten: 

Samstag, 23. Januar 2016 10 bis 18 Uhr

Sonntag, 24. Januar 2016 10 bis 17 Uhr

Der Eintritt für Erwachsene beträgt € 6.- für Kinder von 8-14 Jahre € 3.-.
Über mögliche Reduktionen informiert die Homepage der Messe.

Text: expo-concept; Foto: dak

23.01.2016


Barockschloss Mannheim - Eine Million Gäste seit der Wiedereröffnung des Schlosses

Konstant ist der Besucherstrom in den Museumsbereichen, anwachsend sind die Zahlen im Veranstaltungsbereich: Die Staatlichen Schlösser und Gärten ziehen jetzt im Dezember ein erstes Fazit der Saison 2015.

Über eine Million Gäste seit 2007

Gute Besucherzahlen meldet Harry Filsinger, der Leiter der Schlossverwaltung Mannheim. Zwar sei es schwer, die Werte zu vergleichen: Ins Jahr 2014 fielen noch die letzten Monate der erfolgreichen Ausstellung über die Wittelsbacher.Die Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen hatte viele Menschen ins Schloss gezogen. Aber Ende November 2015 waren es bereits 114.000 Gesamtbesucher, eine erhebliche Steigerung gegenüber dem vergleichbaren Jahr 2012, dem letzten Jahr vor der Großausstellung und zugleich dem Jahr, in dem zum ersten Mal mit 101.692 Besuchern die 100.000 überschritten worden war. Harry Filsinger spricht denn auch vom „besten Ergebnis seit der Wiedereröffnung“ – abgesehen vom Eröffnungsjahr 2007. Damit haben seit der Wiedereröffnung im April 2007 mehr als eine Million Menschen als Museums- oder Veranstaltungsgäste das Barockschloss besucht.

Wichtiges Standbein Veranstaltungen

Der große Erfolg liegt im Veranstaltungsbereich. Das diesjährige Ergebnis überschritt bereits im November das Vorjahresergebnis deutlich. Der Ehrenhof ist inzwischen als herausragender Veranstaltungsort der Stadt und der Region etabliert – und so ist es keine Frage, dass solche Top Acts wie das 20-jährige Bühnenjubiläum der „Söhne Mannheims“ im Schlosshof stattfinden. Wie sich die Entwicklung künftig darstellt – bei zunehmenden Anforderungen an die Sicherheitsvorkehrungen bei großen Veranstaltungen – ist derzeit noch offen.

Viele Schulklassen besuchen das Schloss

Im Museumsbereich sind seit Jahren die Zahlen stabil. Konstant ist auch das sehr gute Ergebnis bei Schulklassenführungen: 167 Gruppen von Schülerinnen und Schülern besuchten 2015 Schloss Mannheim. Mit zum stabilen Ergebnis trugen die vielen besonderen Führungen bei, die im Barockschloss Mannheim zum Themenjahr „Barock“ der Staatliche Schlösser und Gärten stattfanden – und auch das „Barockfest“ am Schlosserlebnistag im Juni mit barocken Führungen rund um das Jahresthema der Schlösser und Gärten. Mannheims Rolle als berühmter „Musenhof“ war dabei ein Schwerpunkt des Programms.

Grosse Konzerte im Ehrenhof

Schloss Mannheim als „gute Stube“ der Stadt: Häufig ist das Schloss der Schauplatz für die repräsentativen Veranstaltungen von Stadt, Universität und Wirtschaft. Besonders eindrucksvoll, so berichtet der Leiter der Schlossverwaltung, war das Jubiläumskonzert der „Söhne Mannheims“. Gleich in zwei Konzerten im Ehrenhof des Schlosses feierte die Mannheimer Band im Juli dieses Jahres ihr 20-jähriges Jubiläum, vom Fernsehen begleitet und nun als DVD erhältlich. Zweimal kamen über 10.000 Besucher in den Ehrenhof, die Stimmung war spektakulär – davon zeugen viele Berichte in den Medien. Auf große Begeisterung stieß auch das klassische Open-Air-Konzert „Schloss in Flammen“ mit dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim und dem großen Feuerwerk. Das Konzert findet, im Wechsel mit dem Schlossgarten Schwetzingen, alle zwei Jahre im Ehrenhof statt.

Die Instrumente der Hofkapelle im Schloss
Fünf originale historische Streichinstrumente des kurpfälzischen Hoforchesters sind als Leihgabe aus einer Privatsammlung in einer Vitrine im Trabantensaal zu sehen und werden bei besonderen Gelegenheiten sogar gespielt – etwa 2015 im Rahmen der Schwetzinger Festspiele. Die Zusammenarbeit mit dem Leihgeber und der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zum Thema höfische Musikkultur soll im nächsten Jahr weiter intensiviert werden. 

www.schloss-mannheim.de

Service

Öffnungszeiten

Di – So und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr

Barockschloss Mannheim

Bismarckstraße, Schloss Mittelbau

68161 Mannheim

info@schloss-mannheim.de

www.schloesser-und-gaerten.de

Text und Bild: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Presse

17.12.2015


Manuel Fumic besucht Laureus Projekt move&do in Mannheim

Erlebnispädagogisches Projekt move&do in der Metropolregion Rhein-Neckar gestartet -  Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt move&do und weitere Projekte der Laureus Sport for Good Foundation mit insgesamt drei Millionen Euro

Mannheim– Manuel Fumic, Laureus Botschafter und erfolgreicher Cross-Country-Mountainbiker, besuchte heute das Laureus Sport for Good Projekt move&do in der Tulla-Realschule in Mannheim.

Das erlebnispädagogische Programm move&do ist eins von zwölf Projekten der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria und hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deren Sozialkompetenz zu fördern.

Module der sportpraktischen Arbeit sind unter anderem Klettern, Kooperative Spiele, Hoch- und Niedrigseilgärten oder Bogenschießen. Die Angebote richten sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 21 Jahren. Angefragt werden kann move&do von Schulen, Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und Sportvereinen. Die Anzahl der Termine mit einer Gruppe variieren abhängig von den Bedürfnissen in den Klassen. Im Sinne einer nachhaltig wirkenden Arbeit werden in der Regel sieben Termine mit verschiedenen Modulen angesetzt.

Laureus Botschafter und Projekt-Schirmherr Manuel Fumic besuchte heute die 5. Klasse der Tulla-Realschule in Mannheim und absolvierte gemeinsam mit den rund 30 Schülern und Schülerinnen in der Turnhalle Problemlösungsaufgaben. „Ich finde es großartig, dass move&do den Sport nutzt, um den Jugendlichen Werte wie Teamgeist, Selbstbewusstsein und Respekt beizubringen. Der Sport hat so viele Parallelen zum ‚echten‘ Leben. Man muss sich Ziele setzen, Rückschläge entgegennehmen und wieder aufstehen. Bei move&do lernen die Jugendliche, dass sie manches nur als Team erreichen können, sie müssen Rücksicht nehmen, jeden Einzelnen involvieren und gemeinsam an einem Strang ziehen. Für viele von ihnen waren die Aufgaben heute eine echte Herausforderung.“

move&do wurde mit Beginn des neuen Schuljahres in Mannheim und in der Region gestartet. Im Rahmen des Programms, das beim Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt angesiedelt ist, werden an den Schulen erlebnispädagogische Maßnahmen initiiert, die Teambildung sowie das Selbstwertge-fühl und Selbstvertrauen der Schüler fördern.

Die Ausweitung von move&do und weiteren Laureus Projekten in die Metropolregion Rhein-Neckar ist vor allem dank der großzügigen Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro möglich. Im Rahmen der Förderung gab Laureus Botschafter Jens Lehmann Januar 2014 den Startschuss für das Laureus Projekt Kicking Girls in Ludwigshafen, im Dezember 2014 starteten die Laureus Botschafter Fredi Bobic und Birgit Prinz das Laureus Projekt KICKFORMORE in Speyer.

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung zu ermöglichen. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. „Die Verbindung von Sport- und sozialer Förderung liegt auch Dietmar Hopp und seiner Stiftung am Herzen. Darum passt das Engagement von Laureus und move&do zu uns. Wir freuen uns, dass move&do bestehende Angebote in der Region komplettiert“, so Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

Die Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria nutzt die Kraft des Sports als Mittel für sozialen Wandel und konzentriert sich in ihrer Förderungsstrategie auf die Schwerpunkte Inklusion, Integration und Bewegungsmangel.

Die derzeit zwölf Laureus Sport for Good Projekte werden von der Laureus Sport for Good Foundati-on Germany, Austria in jeweils dreijährigen Förderzyklen finanziell, mit Knowhow und einem globalen Netzwerk unterstützt. Ziel ist es, die bestehenden Projekte auszuweiten, um künftig noch mehr sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu erreichen, sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.

Alle Laureus Sport for Good Projekte finden Sie hier: http://www.laureus.de/hilfsprojekte/index.html.

Laureus Sport for Good Foundation Germany / Austria, Presse

23.10.2015


Party total in weiß blau: Das Oktoberfest in Mannheim hat begonnen

Mannheim- Die Stimmung der 3.000 Gäste im ausverkauften Festzelt in der Theodor-Heuss-Anlage in Mannheim war unübertroffen, als Bürgermeister Michael Grötsch und Veranstalter Arno Kiegele das Mannheimer Oktoberfest mit einem kräftigen Schlag auf´s Fass offiziell eröffneten und die älteste Boygroup südlich des Weißwurstäquators, die Topsis, die besten Hits der letzten fünf Jahrzehnte in einer mitreißenden Bühnenshow präsentierte. Im stilechten Ambiente feierte das Publikum auf hohem Stimmungsniveau bis 23 Uhr eine ausgelassene Trachtenparty. Die über 150 zum Teil echt bayrischen Servicekräfte garantierten eine lückenlose Versorgung mit einer großen Auswahl an deftigen Gerichten und großzügig eingeschenkten Gerstensaft.

An den kommenden vier Wochenenden regieren die Farben weiß und blau die Quadratestadt. Rund 30.000 Besucher insgesamt werden das 2.200 qm große Festzelt jeden Freitag und Samstag in einen Hexenkessel der guten Laune verwandeln. Bands wie die „Münchner G´schichten“, die Topsis und die Blechblosn werden die Stimmung mit einem genialen Mix von aktuellen Hits und Evergreens zum Siedepunkt bringen.

Alle Freitag- und Samstagabende sind bereits seit Wochen ausverkauft. Für den „Hosewackler Sonntag“ am 8. November, an dem die Party bereits um 11 Uhr beginnt, gibt es noch Tickets unter www.oktoberfest-mannheim.de oder an der Tageskasse. Für Veranstalter Arno Kiegele ist das der Tag schlechthin: „Wir freuen uns sehr, der Mannheimer Oktoberfest Saison mit dem Fest der Toleranz am letzten Sonntag die Krone aufzusetzen. Hier sollen alle – ob hetero oder homo, ob alt oder jung – von 11 bis 17 Uhr eine ausgelassene Party feiern. In München und Stuttgart gehören die Frühschoppen-Parties zu den besonders begehrten Veranstaltungen. Das wollen wir unserem Publikum in Mannheim nicht länger vorenthalten, denn zum Ausschlafen bleibt bis zum nächsten Morgen genügend Zeit.“

Wer von der bajuwarischen Feierkultur nicht genug bekommen kann, darf sich auf die „kleine Schwester“ des Oktoberfests, das Frühlingsfest auf dem Mannheimer Maimarkt, am 5. und 6. Mai 2016 mit den Münchner Gschichten freuen. Ab sofort können unter www.fruehlingsfest-mannheim.de Tickets reserviert werden. Der Vorverkauf fürs Mannheimer Oktoberfest 2016 beginnt am 1. Februar 2016.

Und wer in der Zwischenzeit auf das Alpenflair nicht verzichten möchte, hat ab dem 25. November die Gelegenheit, im urgemütlichen Ambiente der Platzhirsch Alm am City Airport in Mannheim Skihütten-Feeling in Reinkultur zu erleben. Ob für Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Firmenjubiläen oder private Feiern - Gruppen ab 6 Personen können ab sofort einen Hüttenabend von 18 bis 24 Uhr in authentischer Atmosphäre buchen. Das zünftige 3 Gänge Hüttenmenü inkl. Eintritt, Reservierung und Hüttengaudi kostet 39 €. Infos und Buchung unter www.platzhirsch-alm.de.

CommCo, Presse

18.10.2015


Bombenentschärfung auf dem Werksgelände der BASF

Ludwigshafen- Heute Vormittag haben Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz im Werksteil Süd der BASF SE in Ludwigshafen eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, die ein Gewicht von rund 500 Kilogramm hat.

Die Entschärfung begann um 9:30 Uhr und wurde gegen 11:45 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Die Bombe war am 4. August 2015 bei Sondierungsarbeiten gefunden worden und befand sich bis zur Entschärfung gesichert in einer Mulde.

 

Für die Entschärfung hat BASF im Nahbereich der Fundstelle eine Sicherheitspyramide (Ramses) errichtet, die eine Höhe von 6,50 Meter hat und hauptsächlich aus Sand besteht. Das Innere der Sicherheitspyramide ist durch ein Zugangsrohr erreichbar.

Experten des Kampfmittelräumdienstes haben den Blindgänger heute in die Sicherheitspyramide gebracht und dort entschärft. Die angrenzenden Betriebe wurden von der BASF-Werkfeuerwehr informiert und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Eine Evakuierung oder eine Unterbrechung der Produktion waren nicht erforderlich.

Die Werkfeuerwehr sowie die BASF-Ambulanz standen in Bereitschaft. Alle Sicherheitsmaßnahmen wurden von Experten des Kampfmittelräumdienstes und der BASF gemeinsam vorbereitet und umgesetzt. Die Behörden wurden im Vorfeld informiert.

Der Kampfmittelräumdienst wird die Bombe nach ihrer Entschärfung zur Zwischenlagerung bis zur endgültigen Sprengung in ein Munitionsdepot transportieren.

BASF SE, Presse

26.09.2015


CDU gratuliert Monsignore Erich Ramstetter zu seinem 90. Geburtstag

Hannelore Kohl und Monsignore Erich Ramstetter in einem Gespräch auf einem Benefizkonzert in Ludwigshafen.Heute wird der Ludwigshafener Ehrenbürger und katholischer Altdekan, Herr Erich Ramstetter, 90 Jahre.

Ludwigshafen- „Die CDU-Ludwigshafen gratuliert Erich Ramstetter zu seinem 90. Geburtstag auf das Herzlichste. Zugleich danken wir ihm für die jahrzehntelange Treue zu unserer Partei und für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Gottes Segen“, erklären Kreisvorsitzender Ernst Merkel und Stadtratsfraktionsvorsitzender Torbjörn Kartes.

Herr Ramstetter ist seit 1963 Mitglied in der CDU und somit seit nunmehr über 50 Jahren in der Union aktiv. Er zählt zu den ältesten und engsten Freunden von Helmut Kohl. Von 1970 bis 1979 gehörte er als Beisitzer dem Kreisvorstand der CDU Ludwigshafen an. „Sein Rat war stets geschätzt und hilfreich. Mit Monsignore Ramstetter hat die Kirche immer Profil gezeigt – auch und gerade bei Themen, wo sich die Kirche sonst gerne zurückzieht. Gerade dies machte und sein politisches Engagement und Mitdenken so wertvoll“, so Merkel und Kartes abschließend.

Text: CDU-Ludwigshafen, Presse Foto: Hannelore Kohl Stiftung, Presse

20.09.2015


Psychosoziales Zentrum Pfalz ist Anlaufstelle für besonders belastete Flüchtlinge

Ludwigshafen- Das Psychosoziale Zentrum (PSZ) Pfalz hat am 15. Juli in Ludwigshafen seine Arbeit aufgenommen. Träger des Zentrums ist das Diakonische Werk Pfalz. Auf einer Pressekonferenz gaben die Mitarbeitenden erstmals Einblick in ihre Arbeit und berichteten von ihren Erfahrungen.

Das PSZ ist eine Beratungsstelle für besonders schutzbedürftige und/oder traumatisierte Flüchtlinge: Opfer von Folter und Gewalt sowie schwer psychisch oder körperlich erkrankte Menschen. In ganz Rheinland-Pfalz gibt es fünf solcher Zentren: in Mayen, Altenkirchen, Trier, Mainz und Ludwigshafen. Das PSZ Pfalz in Ludwigshafen ist das einzige Zentrum im Süden des Landes. Bislang haben hier 29 Menschen Hilfe und Unterstützung gesucht. Es besteht bereits eine Warteliste.

„Etwa die Hälfte der zu uns kommenden Flüchtlinge ist traumatisiert und die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass diese Menschen professionell behandelt werden, wie es im Übrigen auch die EU-Asylaufnahmerichtlinie fordert. Das Land hat in diesem Jahr zusätzlich 500.000 Euro bereitgestellt, um den Ausbau der psychosozialen Beratung traumatisierter Flüchtlinge zu fördern und damit Einrichtung zweier neuer Beratungszentren in Ludwigshafen und Mainz unterstützt“, erklärt Integrationsstaatssekretärin Margit Gottstein. „Unser Ziel ist es aber, die traumatisierten Flüchtlinge in die Regelversorgung zu bringen.“

„Die Diakonie in Rheinland-Pfalz hat sich seit Jahren für die Schaffung von weiteren Psychosozialen Zentren im Land eingesetzt. Es ist schön, dass unser Engagement nunmehr dazu geführt hat, dass dieses wichtige Angebot für Flüchtlinge nunmehr auch in Ludwigshafen eingerichtete werden konnte. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation kann dies aber nicht das Ende sein. Deswegen fordern wir das Land eindringlich auf, sich hier auch zukünftig und nachhaltig zu engagieren, damit die Zentren im Lande ihre Arbeit weiter auf- und ausbauen können“, sagt Uli Sextro, Landesweiter Referent für Flucht und Migration der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz.

„An der Schnittstelle zur psychosozialen Beratung bietet das PSZ besonders belasteten Flüchtlingen Beratung im Asylverfahren und zu ausländerrechtlichen Fragen, Krisenintervention, Stabilisierung, psychologische Diagnostik und psychotherapeutische Unterstützung an“, erklärt Brigitte Thalmann, Leiterin der Abteilung Soziales und Freiwilligendienste des Diakonischen Werkes Pfalz und Stellvertreterin des Landespfarrers für Diakonie, Albrecht Bähr. „Der Bedarf ist enorm. Das PSZ ist eine dringend notwendige Ergänzung unseres bereits etablierten Beratungsangebots für Flüchtlinge.“

Betroffene Flüchtlinge werden unabhängig von Nationalität, Aufenthaltsstatus, politischer, ethnischer oder, religiöser Zugehörigkeit beraten und haben keinerlei ausländerrechtliche Restriktionen zu befürchten. Die Beratung ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht.

Neben Beratung und Information stehen psychologische Diagnostik und die psychotherapeutische Unterstützung im Vordergrund. Für die Berücksichtigung von traumatischen Störungen im Asylverfahren sind gutachterliche Stellungnahmen notwendig. „Wir streben eine Zusammenarbeit mit ambulanten und stationären Einrichtungen an, weil nur so ansatzweise die Asylbewerber in der Pfalz die notwenige Unterstützung erhalten können“, sagt der Integrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz und der Diakonie Pfalz, Reinhard Schott.

Alle Hilfestellungen dienen dazu, die psychosoziale Situation der stark belasteten Flüchtlinge zu verbessern. „Trotz ihrer enormen Belastungen erkranken aber nicht alle Flüchtlinge und Asylsuchende an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Vielen gelingt es aufgrund einer guten Resilienz sowie mit Hilfe stabiler Bindungen, ihre schlimmen Erlebnisse mit der Zeit zu verarbeiten und sich gut zu integrieren“, erklärt Beraterin Britta Geburek-Haag. Sie legt deshalb bei ihrer Arbeit viel Wert auf Stabilisierung und Ressourcenstärkung. „Die gute, vertrauensvolle Beziehung zwischen Klientin/Klient und Beraterin/Berater ist dafür eine Grundvoraussetzung.“

Da die Klientinnen und Klienten möglichst in ihrer Muttersprache sprechen sollten, kommt den Sprachmittlern und Sprachmittlerinnen im PSZ ebenfalls eine zentrale Rolle zu. „Sie müssen nicht nur über sehr gute Sprachkenntnisse verfügen, sondern selbst so gefestigt sein, dass sie angesichts der oft schlimmen Inhalte der Gespräche nicht sekundär traumatisiert werden“, erläutert Psychologe Hans Joachim Schmitt. Die Auswahl passender Dolmetscher sowie deren Schulung im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen sei darum eine wichtige Aufgabe der Psychosozialen Zentren. „Im Moment suchen wir dringend Übersetzer und Übersetzerinnen für Romanes, Albanisch, Tigrinya und Somalisch“, sagt Schmitt.

Kontakt:

Psychosoziales Zentrum Pfalz

Wredestraße 17

67059 Ludwigshafen

Telefon: 0621 49 07 77 10

E-Mail: psz-pfalz@diakonie-pfalz.de  

www.diakonie-pfalz.de

Sprechzeiten:

Montag – Donnerstag: Termine nach Vereinbarung

Freitag: 10.00 – 13.00 Uhr Offene Sprechstunde ohne Terminvereinbarung

Lesen Sie hier das PDF zur "Vorstellung der Arbeit und der Mitarbeiter/Innen"

Lesen Sie hier das PDF mit dem "Überblick über die Angebote des PSZ Pfalz"

Text: Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz, Presse

15.09.2015


Stifter Dietmar Hopp eröffnet in Abtsteinach die zweite Bewegungs- und Begegnungsanlage in der Metropolregion

alla hopp! – dem Himmel ganz nah: Stifter Dietmar Hopp eröffnet in Abtsteinach die zweite Bewegungs- und Begegnungsanlage in der Metropolregion Rhein-Neckar


Abtsteinach- Mit der Übergabe der Urkunde an Bürgermeister Rolf Reinhard hat Stifter Dietmar Hopp am Freitagnachmittag die zweite von insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar eröffnet. Zahlreiche Besucher feierten auf der am höchsten gelegenen Bewegungs- und Begegnungsanlage die „neue Grüne Mitte“ Abtsteinachs.

Bei ausgelassener Familienfeststimmung feierten viele Besucher die Eröffnung der alla hopp!-Anlage in Abtsteinach.
Der ortsbekannte Moderator Sven Tietze, der unter anderem durch die legendären alljährlichen Faschingsveranstaltungen führt, begleitete die Gäste durch den ereignisreichen Nachmittag.

Die in nur fünfmonatiger Bauzeit im Ortsteil Unter-Abtsteinach errichtete Bewegungs- und Begegnungsanlage steht seit Freitag für alle Besucher offen und bietet ein attraktives Ausflugsziel für Sportler und Familien. Mit spannenden Spiel- und Bewegungselementen für alle Generationen auf 12 000 Quadratmetern ist mit der zwischen der Hauptstraße und Weinheimer Straße gelegenen alla hopp!-Anlage eine „neue Grüne Mitte“ als zentraler Treffpunkt entstanden.

Bürgermeister Rolf Reinhard hieß die zahlreichen Gäste willkommen und bedankte sich herzlich bei Stifter Dietmar Hopp und allen Mitwirkenden für die gelungene Eröffnung. „Unsere Gemeinde, ja ich möchte sogar sagen die ganze Region, fieberte der Eröffnungsveranstaltung entgegen. Die ausführende Firma Fichter mit ihren Subunternehmern und das Planungsbüro Schelhorn haben eine super Arbeit geleistet. Wir freuen uns, dass die Anlage nun wie geplant pünktlich in Betrieb gehen kann und möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlichst bei Dietmar Hopp und seiner Stiftung für diese tolle Aktion bedanken. Mehr als 250 ehrenamtliche Helfer sind am Festwochenende im Einsatz und sorgen dafür, dass alle Gäste bestens empfangen und bedient werden. Auch hierfür gilt mein Dank. Wenn nun noch das Wetter über das Wochenende mitspielt, wird es für alle ein unvergessliches Erlebnis werden.“

Den Dankesworten schloss sich auch Landrat Matthias Wilkes an. „Der Kreis Bergstraße ist froh und stolz darauf, dass die erste alla hopp!-Anlage nach der Pilotanlage in Schwetzingen in Abtsteinach im Kreis Bergstraße fertiggestellt werden konnte. Diese alla hopp-Anlage ist zugleich die höchste von allen weiteren geplanten und ist damit dem Himmel am nächsten! Mitten aus der „Odenwald-Hölle“ ein herzliches Dankeschön an den großherzigen Stifter und Mäzen Dietmar Hopp!“

Im Anschluss an die Grußworte durch Bürgermeister Reinhard und Landrat Wilkes nahm Dietmar Hopp ein Präsent der Odenwälder Apfelkönigin Fabienne Rudolph und der Apfelprinzessin Sina Schmidt entgegen, ehe eine vom ortsansässigen Bildhauer Martin Hintenlang angefertigte Skulpturengruppe gemeinsam enthüllt wurde.

Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung lobte das herausragende Engagement der Bevölkerung: „Wie bei den anderen Anlagen auch, haben sich viele Ehrenamtliche, wie zum Beispiel die Schüler der angrenzenden Grundschule, am Prozess beteiligt.“ Bereits vor einigen Jahren war das auf dem Grundstück befindliche Backhaus in Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft entstanden.

Eingebettet in den Nordic-Walking-Park Steinachtal und die dazugehörige Mountainbike-Strecke bietet die alla hopp!-Anlage einen wunderbaren Start- und Zielpunkt für alle Lauf- und Radbegeisterten. Weitere Attraktionen des Bewegungsparcours sind die Seilbahn für Kinder, Stelzenhäuser mit Verbindungswegen, ein Schaukelgarten sowie ein Kletterfelsen. Die in Abtsteinach entspringende und namensgebende „Steinach“ schlängelt sich in südliche Richtung durch das abschüssige alla hopp!-Gelände dem Neckar entgegen und bewässert den „Himmelsteich“.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Text und Foto: Dietmar Hopp Stiftung, Presse

14.09.2015


10 Jahre Haus des Jugendrechts in Ludwigshafen – Minister lobt innovatives Konzept

Haus des Jugendrechts Ludwigshafen

Ludwigshafen- Die Idee eines „Hauses des Jugendrechts“ ist eine rheinland-pfälzische Erfolgsgeschichte: Im September 2005 nahm das Haus des Jugendrechts Ludwigshafen als Pilotprojekt seine Arbeit auf. Ziel des Konzepts war und ist die Verkürzung der Verfahrenslaufzeiten in Strafverfahren gegen Jugendliche sowie die Ermöglichung einer wirkungsvollen und angemessenen Reaktion auf delinquentes Verhalten durch „Arbeiten unter einem Dach“ von allen am Jugendstrafverfahren Beteiligten. Justizminister Prof. Dr. Gerhard Robbers erklärte hierzu bei der aus Anlass des Jubiläums abgehaltenen Fachveranstaltung in Ludwigshafen: „Für die Justiz wurde damit ein neuer Weg beschritten. Nach nunmehr zehn Jahren muss auch der kritischste Beobachter sagen: Es ist der richtige Weg gewesen. Wir können stolz auf dieses innovative Konzept und die gute Arbeit hier sein.“

Im Haus des Jugendrechts Ludwigshafen sind seit zehn Jahren Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendgerichtshilfe und der Pfälzische Verein für soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V. vertreten. Der Pfälzische Verein für soziale Rechtspflege Vorderpfalz e.V. bietet unter anderem Anti-Gewalt-Trainings und soziale Trainingskurse an oder ermöglicht für junge Erwachsene den Täter-Opfer-Ausgleich.

Darüber hinaus läuft seit Juni 2010 das Modellprojekt „Frühe Intervention und Beratung Strafunmündiger (FIBS)“, bei dem die im Haus des Jugendrechts an der Schnittstelle zwischen Polizei und Jugendamt entwickelten Kooperationsstrukturen genutzt werden sollen. Durch dieses Projekt soll durch eine behördenübergreifende Vorgehensweise vermieden werden, dass sich bereits vor dem 14. Lebensjahr abzeichnende gravierende Fehlentwicklungen verfestigen, ohne dass die präventiven Möglichkeiten der Jugendhilfe zum Tragen kommen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes liegt in der Entwicklung und Erprobung spezifischer Jugendhilfemaßnahmen. Das Ergebnis einer von der Stadt Ludwigshafen in Auftrag gegebenen durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz durchgeführten Evaluation des Modellprojekts wird in Kürze erwartet.

„Das Phänomen, dass von wenigen jungen Straftätern viele und schwerwiegende Straftaten begangen werden, ist keine neue Entwicklung. Hier muss die Justiz unmittelbar reagieren: Die Strafe muss unter Berücksichtigung erzieherischer Aspekte auf den jungen Täter zugeschnitten sein und der Tat möglichst ‚auf dem Fuße‘ folgen. Die vernetzte Zusammenarbeit der am Jugendstrafverfahren beteiligten Institutionen, insbesondere der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Jugendgerichtshilfe, aber auch die Beteiligung von privaten Trägern erleichtert dies maßgeblich“, so Robbers.

Mittlerweile, auch aufgrund der guten Erfahrungen im Haus des Jugendrechts Ludwigshafen, wurden in Rheinland-Pfalz vier weitere Häuser des Jugendrechts in Mainz (2008), Kaiserslautern (2009), Trier (2012) und zuletzt 2014 in Koblenz eröffnet.

Information

Im Haus des Jugendrechts Ludwigshafen werden 19 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Verwaltungskräfte eingesetzt. Drei Staatsanwältinnen bzw. Staatsanwälte sind mit jeweils ca. 70% ihrer Arbeitskraft dort tätig. Für die Jugendhilfe sind fünf Vollzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie eine Mitarbeiterin im Verwaltungssekretariat mit 50% ihrer Arbeitskraft beschäftigt. Die polizeiliche Eingangsstatistik hat für das Haus des Jugendrechts Ludwigshafen 2335 Verfahren im Jahr 2013 und 3082 Verfahren im Jahr 2014 verzeichnet.

Zum Haus des Jugendrechts in Ludwigshafen lesen Sie mehr unter: http://jurelu.bildungsblogs.net/

Text: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Presse

13.09.2015


Fertighäuser sind zwei Tage lang „Galerie“

Mannheim- Beim Herbstfest im Deutschen Fertighaus Center Mannheim zeigen 19 Künstlerinnen und Künstler der Region ihre Werke – Am 26. und 27. September laden Sonderaktionen in den Häusern, Live-Musik mit den Poker Kings und der betreute „Löwenzahn“-Bauwagen für Kinder ein – Eintritt frei

Stein- und Tonplastiken im großzügigen Bungalow, intuitive Gemälde im Siedlerhaus, digitale Großstadtlandschaften im jungen Einfamilienhaus, Treibgut-Plastiken im Glas-Fachwerk-Haus: Wer am 26. und 27. September das Deutsche Fertighaus Center Mannheim besucht, bekommt einen doppelten Augenschmaus zu sehen. Beim Herbstfest „Bunte Vielfalt im Fertigbau“ zeigen sich die 39 Musterhäuser nicht nur von ihrer besten Seite, sondern werden auch zur Plattform für eine Kunstausstellung. 19 Künstlerinnen und Künstler aus der Region präsentieren in und zwischen den Häusern Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Objekte. Dazu gibt es Live-Musik, Speisen und Getränke und für die Kinder ein betreutes Spiel- und Experimentierprogramm. Das Herbstfest findet an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung „Living with Art“

Abstrakt oder gegenständlich, naturalistisch oder intuitiv: Die 19 freischaffenden Künstlerinnen und Künstler haben ihre Laufbahn auf unterschiedlichen Wegen eingeschlagen und zeigen eine spannende Vielfalt an zeitgenössischen Skulpturen, Gemälden und Objekten – auch in Mischtechniken. Während des gesamten Herbstfests sind sie anwesend und freuen sich darauf, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Organisator der Ausstellung ist die Vereinigung Kunstraum Heidelberg, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Begegnung von Künstlern, Kulturschaffenden und Kunstinteressierten zu fördern. Bei der öffentlichen Vernissage am Freitag, den 25. September, ab 16 Uhr, werden Künstler und Werke vorgestellt. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Pianist Marcel Kuipers.

Aktionen: So wird das Traumhaus Wirklichkeit

So unterschiedlich wie die Künstler und ihre Werke sind auch die Fertighäuser, die zwar, wie der Name sagt, im Werk gefertigt werden, davor jedoch ganz individuell von Bauherren und Architekten geplant werden. Beim Herbstfest sind in den einzelnen Häusern eine Reihe von Experten anwesend, die zu einzelnen Themen beraten und persönliche Tipps geben. So kann man in einem Quick-Check abschätzen, in welchem Preisrahmen sich das Wunschhaus bewegen darf, und bekommt eine kurze Finanzierungsberatung. Dazu gehört auch die Information über verschiedene Fördermöglichkeiten. Man erfährt, wo es in der Region verfügbare Baugrundstücke gibt, wie man schon bei der Planung Geld sparen kann und wie man einen Keller zur Einliegerwohnung ausbaut. Man kann Energiekonzepte wie Photovoltaik und Erdwärme miteinander vergleichen, mit ehemaligen Bauherren ins Gespräch kommen und bei Sonderaktionen so manches Schnäppchen machen. Ebenso kann man sich die passende Fertiggarage zum Traumhaus aussuchen – und das Fertigbau-Firmengebäude für den Chef gleich mit.

Kinder-Bauwagen: Da gibt’s was zu entdecken!

„Fragen, forschen, wissen“ heißt es für die Kinder, die im Löwenzahn-Bauwagen kleine Experimente rund um Wasser, Farben und Mathematik durchführen. Darüber hinaus werden Bewegungsspiele, Bastel- und Malaktionen angeboten. Und wie in der ZDF-Kindersendung „Löwenzahn“ darf auch Hund Keks nicht fehlen. Auf Entdeckerreise durchstreifen die Kinder das ganze Gelände: An verschiedenen Stationen gilt es Quizfragen zum Thema Löwenzahn zu beantworten. Als Gewinne winken wissenschaftliche Abenteuer für die ganze Familie im Technoseum Mannheim.

Für Ohren, Herz und Gaumen

Bei Deftigem, Kaffee und Kuchen sitzt man gemütlich zusammen und lässt sich von den Poker Kings ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Die Akustik-Band zieht swingend durchs Gelände und  interpretiert Bekanntes – Evergreens, Charthits, Klassik – auf ihre ganz eigene Weise.

Das Deutsche Fertighaus Center Mannheim liegt verkehrsgünstig an der BAB 656 am Maimarktgelände, Xaver-Fuhr-Straße 111, und ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.deutsches-fertighaus-center.de Text: MEAG – Mannheimer Eigenheim-Ausstellungs-GmbH, Presse

13.09.2015


Manege frei für die rote Nase - Clownin bescherte humorvollen Vormittag

Ludwigshafen. Lachen ist die beste Medizin und zusammen mit Musik ein echter Gesundbrunnen! Getreu diesem Motto sorgte Clownin Arnika Ludwig auf den Wohnbereichen des Vitanas Senioren Centrum Am Rheinufer für großes Gelächter.

Ziel des Besuches ist es, einen schnellen Zugang zu den Menschen zu bekommen. Durch die Figur des Clowns gelingt das meist in wenigen Minuten. Je nach Situation kommt Musik zum Einsatz oder Arnika Ludwig bringt in Einzelgesprächen ihr gegenüber zum Schmunzeln. „Hier ist immer etwas los, es wird nie langweilig. Der Clown-Besuch hat mich an früher erinnert, denn als kleines Mädchen bin ich mit meinen Eltern gerne und oft im Zirkus gewesen“, freute sich Bewohnerin Elisabeth Henze (83).

Möglich gemacht hat den Besuch Astrid Reuter, Besitzerin der ‚Kichererbse‘, ein Ludwigshafener Naturkostladen. „Meine Mutter wurde im Vitanas Senioren Centrum Am Rheinufer immer so liebevoll umsorgt und betreut. Mit dem Besuch der Clownin wollte ich mich dafür bedanken und den Bewohnern ein Lächeln auf das Gesicht zaubern“, so Astrid Reuter. Text und Foto: Vitanas GmbH & Co. KGaA, Presse

09.09.2015


Festakt zum 10-jährigen Bestehen der Karpow-Schachakademie

Ehrenurkunde für Dr. h.c. Manfred Lautenschläger

Metropolregion Rhein-Neckar- . Das am 03.August gestartete Feriencamp bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten und endete mit einer Simultanvorstellung von Elisabeth Pähtz am Freitag, 07. August um 14:00 Uhr. Die mit Urkunden und Teilnahmebestätigungen ausgestatteten  Kinder und Jugendlichen standen danach  ab 16:00 Uhr bereit, um den Namensgeber der Akademie, Anatoli Karpow, und das Ehrenmitglied Dr. h.c. Manfred Lautenschläger nebst geladenen Gästen im festlich dekorierten Racket Center in Empfang zu nehmen.

Der Vorsitzende der Akademie Dieter Auer , der auf eine 25-jährige Freundschaft mit dem Schachweltmeister zurückblicken konnte, stellte in seiner Begrüßungsrede sowie in der zum Festakt bereitliegenden Jubiläumsbroschüre unter der Rubrik „Anatoli Karpow, seine Freunde – und wie alles begann“ den Bezug zur Schachlegende Anatoli Karpow her. Fraglos ist die Metropolregion Rhein-Neckar mit den von ihm bevorzugten  Standorten Hockenheim, Speyer, Nußloch und Heidelberg eine zweite Heimat Karpows innerhalb Deutschlands geworden. Seine häufigen Besuche legen diese Interpretation nahe wie auch seine aktive  Mitwirkung im Bundesligateam der Schachvereinigung 1930 Hockenheim, wo er seit 1994 Ehrenmitglied ist und noch keine Schachpartie verloren hat.

Angefangen hatte ein Schachboom in der Region in jener Zeit. Bereits im Jahre 1995 hatte der amtierende 12.Weltmeister Anatoli Karpow im Racket Center Nußloch mit einer viel beachteten Simultanvorstellung erste Akzente gesetzt. Als glücklich erwies sich bereits damals die Begegnung zwischen dem Weltmeister jener Jahre und dem Mäzen Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, die seit der Veranstaltung „Schach und Tennis“ auf eine zwanzigjährige freundschaftliche Beziehung zurückblicken können. Der Begriff „Schach hat ein Zuhause“ machte fortan die Runde und die Akademie trug dieser Situation Rechnung, indem sie den zentralen Festakt am 07.August am Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald im Racket Center Nußloch durchführte.

Festlich dekoriertes Racket Center Nußloch platzt aus allen Nähten

Neben den genannten Ehrengästen konnte Auer die Präsidenten des Deutschen Schachbundes und des Badischen Schachverbandes nebst weiteren Präsidiumsmitglieder begrüßen und auch die Bürgermeister von Nußloch und Hockenheim waren zu Gast.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Dieter Auer und Dr. Matthias Zimmermann stand die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft nebst Urkunde an Dr. Manfred Lautenschläger im Mittelpunkt des Geschehens. Karpow selbst übernahm die Laudatio an Dr. h.c. Manfred Lautenschläger für seine Verdienste, die zwei Jahrzehnte zurückreichen.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den in der Karibik bekannten Pianisten Dien Kwan Thomas, der die weite Reise angetreten hatte, um als Schachspieler, Karpow-Fan und Künstler eine Woche Schach zu erleben und mit zu gestalten.,. Auch die Gesangsdarbietung der Internationalen Meisterin Elisabeth Pähtz erfreute die zahlreich erschienenen Gäste

Das Schlusswort hatte Hausherr Manfred Lautenschläger, der sich über die gelungene Veranstaltung mit zeitweise über 159 Teilnehmer sehr freute und dem Vorsitzenden Dieter Auer sein Dank aussprach

Informationen: www.ksa-rhein-neckar-de

Dieter Auer

13.08.2015


Zum exquisiten Vier-Gänge-Menü gesellen sich internationale Größen des Show-Geschäfts

„Palazzo“ präsentiert erneut höchstwertiges Programm für seinen „Mannheimer Spiegelpalast“

cr./spk. Mannheim- Bereits Mitte Mai hatte Starkoch Harald Wohlfahrt gemeinsam mit den Mannheimer Palazzo-Machern Gregor Spachmann und Rolf Balschbach die beiden viergängigen Gourmet-Menüs für die 15. Auflage einer der wohl exquisitesten Dinner-Shows der Welt, des „Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo“ vorgestellt - der SPEYER-KURIER berichtete in seiner Ausgabe vom 18.05.2015, Jetzt präsentierten die beiden Produzenten der Show im Rahmen eines Pressegesprächs in der Mannheimer BMW-Niederlassung das nicht weniger aufwändig-spektakuläre Showprogramm dazu.

Mit am Sprechertisch an diesem Tag neben Klaus Schmidt, dem neuen Geschäftsführer des noblen weiß-blauen Autohauses an der Mannheimer Neckarauer Straße auch Jay Niemi, finnischer Magier und eines der Highlights des neuen Palazzo-Programms, der zu dieser Gelegenheit neben seinem einnehmenden Charme auch seine beiden „wichtigsten Arbeitskollegen und liebsten Teampartner“ mitgebracht hatte: Das zehn Jahre alte, blütenweiße Kakadu-Männchen „Vincent“ und das gleichaltrige, prächtig-bunt gefiederte Ara-Weibchen „Alma“. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten jedoch musste sich der Artist dann allerdings doch darauf beschränken, allein den in eindrucksvollstem Imponiergehabe sichtlich stolz aufgeplusterten Kakadu zu präsentieren, denn, so Jay Niemi: „Beide Vögel zu zeigen, wäre angesichts der riesigen Glasflächen im Showroom des Autohauses für die Vögel viel zu riskant, denn sie könnten dadurch irritiert werden“. So war es denn an dem eindrucksvollen „Vincent“, quasi „pars pro toto“, einen Eindruck von der überragenden Qualität des Show-Programms mit vielen, geradezu sensationellen Weltneuheiten zu vermitteln, das „Palazzo“ unter der Überschrift „Walking on Sunshine“ auch in diesem Jahr wieder zusammengestellt hat.

„Unsere neue Show ist wieder eine Garantie für Spass und gute Laune“, zeigten sich Gregor Spachmann und Rolf Balschbach überzeugt. Hier würden alle Gäste auf ihre Kosten kommen, reiche doch der Bogen des Programms von stillen, poetischen Momenten über rasante und komödiantische Showeinlagen bis hin zu spektakulärer Akrobatik – alles durchweg dargeboten von den international „Besten der „Besten“ ihres Fachs, die sich schon sehr darauf freuten, in Mannheim aufzutreten.

Die Künstler in der kommenden Spielzeit:

Die Kavaliere

Der Eine führt mit verblüffender Leichtigkeit und anziehendem Charme durch den Abend und der Andere führt mit einem ausgezeichneten Gefühl für den falschen Moment zum Chaos: Bernhardt Altfeld und Ralf Hafner, die „Kavaliere“, begeistern ihre Zuschauer durch mitreißende Comedy, Slapstick und umwerfende Situationskomik. Charmant führen sie durch einen turbulenten Palazzo-Abend mit Tricks aus ihrer „Zauberkiste“, einer gehörigen Portion Humor und einem nicht enden wollenden Allround-Service für die Lachmuskeln der Gäste! „Die Kavaliere“ - mit neuem Programm - zurück im „Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo“.

Dorothea Lorene

Dorothea Lorene stammt aus Alabama USA und wurde im Kirchenchor entdeckt. Schließt man die Augen, so hört und erlebt man Whitney Houston, Celine Dion und Mariah Carey in Ihren besten Zeiten. Die Sängerin von Weltformat begeistert in unnachahmlicher Weise mit den größten Balladen der Musikgeschichte.

Udo Jürgens engagierte die internationale Ausnahmesängerin für seine Konzerte und wir sind stolz, Dorothea Lorene in unserer diesjährigen Palazzo Saison nach ihrem beeindruckenden Gastspiel im Spiegelpalast vor fünf Jahren erneut präsentieren zu dürfen.

Jay Niemi

Er liebt Mannheim und Mannheim liebt ihn, denn der finnische Magier Jay Niemi, der einen Kakadu und einen Ara aus dem Ärmel zaubert und die beiden exotischen Vögel auf einen Rundflug durch den Spiegelpalast schickt, ist ein absolutes Highlight. Seit zwei Jahrzehnten fasziniert er das Publikum mit seinen einzigartigen Shows und wurde dafür mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. An internationalen Standards gemessen sind seine Zaubertricks auf höchstem Niveau und nahezu einzigartig. Durch seine charismatische Persönlichkeit - verbunden mit der herausragenden Fertigkeit des Elitemagiers - erschafft er eine Atmosphäre, bei der das Publikum verwundert mit der Frage zurückbleibt:

War das nun eine perfekte Illusion - oder ist es vielleicht doch wahre Magie?

Emilia Arata

Sie verzauberte Dieter Bohlen gleichermaßen wie Prinz Charles. Ihr Markenzeichen: Eine überdimensionale Glaskugel, in der sie in luftiger Höhe nicht nur perfekte Körperbeherrschung zeigt, sondern gleichermaßen durch die außergewöhnliche Schönheit und Ästhetik ihrer Performance fasziniert. Die Luftakrobatik der erst 22 jährigen bildhübschen Britin ist nicht nur eine artistische Meisterleistung sondern auch ein optisches Highlight der dreieinhalbstündigen Show.

Oleg Chudan

Der Absolvent der Zirkusschule in Kiew verbindet an den Trapezseilen Kraft und Eleganz. Scheinbar spielerisch vollführt der junge Ukrainer seine Kunst in den Strapaten und fasziniert mit seinen unglaublichen Kraftakten und seinem virtuosen Muskelspiel! Oleg Chudan mit seinen gewellten, schulterlangen Haaren sieht aus, wie der Prinz aus dem Märchenbuch, und sein wohl definierter Körper scheint die Vorlage für manchen Bildhauer abzugeben. Die Muskeln seiner Arme tragen den Rest seines Körpers auch in der Waagrechten noch: eine unglaubliche Kraft-Anstrengung – scheinbar federleicht.

Chilly & Fly

zeigen eine neuartige Akrobatiknummer auf einem drei Meter hohen Podest, dem „Corean Cradle“, und gelten als die Neuentdeckung der Artistik-Szene.

Seit 2012 ist das Duo eine der gefragtesten artistischen Nummern für die berühmten Show-Produktionen weltweit, unter anderem dem „Cirque du Soleil“. Die beiden Artisten gewannen unter anderem den »Goldenen Pierrot« beim renommierten Zirkusfestival in Budapest. 

Chilly & Flly - das sind die beiden Kanadier Émilie Fournier, die ihre Karriere als Turnerin mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sydney im Alter von 17 Jahren krönte, und Alexander Lane, der mit seinem innovativen Stil und seiner großen Kunstfertigkeit Publikum und Fachwelt weltweit begeistert.

Trio Laruss

In Slow-Motion zaubert das goldglänzende „Trio Laruss“ aus Ungarn unglaubliche Standbilder, die sich der Schwerkraft zu entziehen scheinen. Mit präziser Hebe- und Balance-Akrobatik, zeigen die Ausnahmeakrobaten, wozu der menschliche Körper im Stande ist - sofern das Muskeltraining stimmt.

Muskelkraft, Körperbeherrschung und Eleganz vereinen sich in Perfektion bei dieser kräftezehrenden Adagio-Nummer.

Elena Drogaleva & Gentlemen

Ist Marlene Dietrich zurück? Beinahe hat es den Anschein. Eine Marlene, die sogar jongliert. Aber wie. In einer faszinierenden Inszenierung mit drei stilvollen Gentlemen zeigt die russische Artistin fingerflinke Gruppen-Jonglagen im Sekundentakt. Jahre hat es gedauert, bis die Gruppe um Elena Drogaleva diese Sensations-Jonglage einstudiert hatte. In eleganten Passing-Tricks mit originellen Wurfmustern verleiht sie bis zu 18 Keulen Flügel und das teilweise sogar auf zwei Ebenen. Sie ist eben von Kopf bis Fuß auf Keulen eingestellt und präsentiert eine ganz besondere Hommage an die vielleicht schönste Frau aller Zeiten.

Das große Palazzo Revueensemble

Die Palazzo-Tänzerinnen sind das glamouröse Markenzeichen des „Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo“ in Mannheim. Mit ihren speziell für diese Show angefertigten fantastischen Kostümen versprühen sie ästhetisch prickelnde Erotik und Eleganz auf höchstem Niveau! Jede einzelne Tänzerin durchlief die harte Schule der legendären Revue Paläste wie dem „Lido“ oder dem „Moulin Rouge “.

Rick Coleman & Myron Miller

Myron Miller ist die perfekte Ergänzung zu Rick Colemans Klavier und Stimme. Seine melodiöse Spielweise verbindet sich mit seiner technischen Brillanz, die er sich in jahrelangem Studium von Jazz und klassischer Musik angeeignet hat. Der amerikanische Saxophonist - geboren und aufgewachsen in der „Geburtsstätte des Blues“, St. Louis, USA - lebt schon einige Jahre in Deutschland und hat sich seit langem als Studio- und Livemusiker für Jazz und R&B etabliert. Rick Coleman begleitet den „Harald Wohlfahrt Palazzo“ in Mannheim bereits seit mehr als zehn Jahren.

Diese neue Show ist wieder eine Garantie für Spass und gute Laune“, zeigten sich Gregor Spachmann und Rolf Balschbach in ihrem Resümee des Programms überzeugt. Da wollte auch der neue Niederlassungsleiter von BMW Mannheim, Klaus Schmidt, nicht zurückstehen: „Wir werden die erfolgreiche Zusammenarbeit mit „Palazzo“ um weitere drei Jahre verlängern und bleiben der automobile Partner von Show“, kündigte er an, und auch in dieser Spielzeit werde sein Haus wieder dafür einstehen, dass im Wechsel immer wieder Fahrzeug-Neuheiten aus dem Portfolio seiner Marken vor dem Spiegelzelt präsentiert werden.

Die neue Palazzo-Saison startet bereits ab 23. Oktober. Tickets für Show und Menü sind ab 89 € unter der Hotline 01805 - 60 90 30 und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Buchung unter www.palazzo-mannheim.de. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.00 Uhr. Montags, am 24.12.15 und 1.1.16 ist spielfrei.

Foto: gc/ palazzo

29.07.2015


Joshua Sickinger gewinnt zum 2. Mal den BASF FIRMENCUP

Neuer Teilnehmerrekord: 16.923 Läufer starteten beim BASF FIRMENCUP 2015

Hockenheim- Bei hochsommerlichen 35 Grad landete der BASF FIRMENCUP am 01.07.2015 mit insgesamt 16.923 Läuferinnen und Läufern einen neuen Teilnehmerrekord.

Bei der mittlerweile 13. Ausgabe des drittgrößten Firmenlaufs in Deutschland gingen Mitarbeiter-Teams aus über 820 Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar und der näheren Umgebung auf dem Hockenheimring an den Start.

Schnellste Läufer waren beim Laufcup Vorjahressieger (!) Joshua Sickinger von der Rudolf Wild GmbH & Co. KG mit 15:02 Minuten und bei den Frauen Anna Kusch von der ROWE Mineralölwerk GmbH mit 17:54 Minuten. Beim bigKARRIERE Inlinecup kamen Mika Wielsch vom Team „Vero Mein-smile“ mit 7:43 Minuten und Michaela Geppert von den Rhein-Neckar Skaters mit 8:16 Minuten als Erste durchs Ziel.

Aus unterschiedlichen Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Berufsgruppen angetreten, um die Grand-Prix-Strecke des Hockenheimrings in Laufschuhen, auf Inline-Skates und mit Walking-Sticks zu bezwingen: Vom Arzt über Anlagenbauer, vom Banker bis hin zu Service-Mitarbeitern aus Hotels und Pflegeeinrichtungen bewiesen alle Teamgeist und Sportlichkeit.

Am frühen Abend starteten die sportlichen Junioren beim pronova BKK Junior-Laufcup, dem großen Laufevent für Mitarbeiter-Kinder zwischen 11 und 15, gefolgt von den Teilnehmern des bigKARRIERE Inlinecup und den jüngsten Läufern im Alter von 6 bis 10 Jahren, die beim PFALZWERKE Kids-Laufcup starteten. An der Ziellinie wurden sie von RINGO, dem Maskottchen des BASF FIRMENCUP, angefeuert. Viele Kinder ließen sich die Chance auf ein Foto mit Ringo nicht entgehen.

Am Abend ging es dann für die erwachsenen Läufer auf die 4,8-Kilometer-Runde – die klassische Formel-1-Grand-Prix-Strecke auf dem Hockenheim, die an imposanten Tribünen vorbei durch das Motodrom führt. Den Startschuss für den Laufcup gab Margret Suckale, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin der BASF SE. Nach knapp einer Stunde waren alle Starter im Ziel.

Angefeuert wurden sie von zahlreichen Mitarbeitern an der Strecke: So manche Firma hatte ihren eigenen „Fanclub“ dabei.

Die Schnellsten in den einzelnen Wertungen in der Übersicht:

- Inlinecup / Frauen: Michaela Geppert (Rhein-Neckar Skater) 8:16 Minuten

- Inlinecup / Männer: Mika Wielsch (Vero Mein-smile) 7:43 Minuten

- Laufcup / Frauen: Anna Kusch (ROWE Mineralölwerk GmbH) 17:54 Minuten

- Laufcup / Männer: Joshua Sickinger (Rudolf Wild GmbH & Co. KG) 15:02 Minuten

- Inlinecup / Teamwertung (schnellsten drei): Vero Mein-smile, 23:41 Minuten

- Laufcup / Teamwertung (schnellsten drei): BASF SE, 47:05 Minuten

Wer sich sportlich so aktiv zeigt, der darf sich natürlich auch ausgelassen feiern: Kaum hatten sich die Läufer von der Bewältigung der Grand-Prix-Strecke erholt, wurde ihnen auch schon wieder „eingeheizt“ – diesmal musikalisch: Die Starboyzz, Musiker aus der Band von Herbert Grönemeyer und Sänger Stephan Ullmann sorgten mit Klassikern aus Pop, Rock und Soul in der voll besetzten Meeting Point Area für ausgelassene Stimmung.

Die Kinder und Jugendlichen hatten in ihrer eigenen Kids Meeting Point Area, beim Inline Parcours und im Kinderland auf drei verschiedenen Hüpfburgen, an der Torwand und beim Kinderschminken den ganzen Nachmittag und Abend über jede Menge Spaß.

Übrigens: Der BASF FIRMENCUP ist auch auf Facebook. Geben Sie uns unter www.facebook.com/FIRMENCUP ein „Gefällt mir“, schauen Sie sich die besten Bilder vom 13. BASF FIRMENCUP an und bleiben Sie auch über den nächsten BASF FIRMENCUP immer auf dem Laufenden.

Text und Foto: tower media

02.07.2015


OB-Wahlen in der Metropolregion

OB SchlimmerAuch der Mannheimer OB Dr. Peter Kurz muss in die Stichwahl

spk. Mannheim/ Landau-  Der.„Durchmarsch im ersten Wahlgang“ auf ein Spitzenamt in einem der Rathäuser scheint jetzt auch in der „Metropolregion Rhein-Neckar“ immer mehr zur Ausnahme zu werden. Weder in Landau, wo sich Dr. Thomas Hirsch (CDU), bisher hauptamtlicher Bürgermeister der „Stadt der Landesgartenschau 2015“, die beste Ausgangsposition für die Stichwahl sicherte, noch in der Quadratestadt Mannheim hat es keiner der Bewerber auf Anhieb geschafft, bereits im ersten Wahlgang den Sessel des Oberbürgermeisters für sich zu erobern. Doch während in Landau durchweg Kandidaten ins Rennen gegangen waren, die zum ersten Mal für dieses höchste Amt der Stadt antraten – der in Landau amtierende Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer (SPD) hatte schon OB Kurzfrühzeitig auf eine erneute Kandidatur verzichtet – waren die Ausgangsbedingungen in Mannheim völlig anders: Dort hatte Amtsinhaber Dr. Peter Kurz (SPD) aus der Position des Amtsinhabers heraus wohl auf eine überzeugende und problemlose Wiederwahl vertraut. Doch der derzeit noch in Horb am. Neckar als Stadtchef amtierende OB Peter Rosenberger (CDU) – selbst übrigens ein geborener Mannheimer - den seine Partei noch im letzten Augenblick als Bewerber für das Mannheimer Spitzenamt „aus dem Hut gezaubert“ hatte, machte Kurz „einen Strich durch die Rechnung“. Er holte schon im ersten Wahlgang unerwartete 33,9 Prozent der abgegebenen Stimmen und erzwang damit eine Stichwahl in drei Wochen am 5. Juli 2015. „Schuld“ daran war wohl auch Christopher Probst, der für seine „Freien Wähler“ beachtliche 15,9 Prozent der Stimmen errang.

Jetzt also wird es wohl „heftige“ Verhandlungen zwischen SPD, CDU und den Freien Wählern in Mannheim geben - „wer mit wem“ und „wer wohl zugunsten von wem verzichtet“. Es wird also spannend werden in den nächsten Tagen in Mannheim – spannender vielleicht sogar als in der ersten Runde eines Wahlkampfes, den Beobachter zuletzt doch eher als langweilig und uninspiriert empfunden haben. Foto: spk-Archiv

15.06.2015


„König der Kochkunst“ - Sternekoch Harald Wohlfahrt

Wohlfahrt geht zum 15.mal als Createur des Gourmet-Menues im Mannheimer Spiegelzelt des „Palazzo“ an den Start

cr. Mannheim- Können Sie sich vorstellen, liebe Leserin, lieber Leser, für über 40.000 Menschen auf unverändert hohem Niveau ein Menue der Extraklasse auf den Tisch zu zaubern? Naj,a zugegeben: nicht für alle 40.000 Gäste auf einmal, aber doch immerhin für täglich knapp 500 – und das 'en suite' sechsmal die Woche? Für den bekennenden Schwarzwälder Harald Wohlfahrt – 1955 in Loffenau im Landkreis Calw geboren und seit Herbst 1980 Küchenchef im Restaurant „Schwarzwaldstube“ im „Hotel Traube Tonbach“ in Baiersbronn-Tonbach - für dessen grandiose Küchenleistungen ist er seit 1992 mit drei Sternen im „Guide Michelin“ ausgezeichnet – ist das seit inzwischen 15 Jahren, jeweils ab Ende Oktober in den Wintermonaten, wie's scheint, gelebter und geliebter Alltag. Denn dann führt Wohlfahrt alljährlich das Regiment über Küche, Keller und Service im Spiegelzelt des „Palazzo“ auf dem Mannheimer Europaplatz.

In diesen Tagen nun stellte das kreative Team des „Radio Regenbogen - Harald Wohlfahrt - Palazzo“ im Rahmen einer Pressekonferenz im „Stamitzsaal“ des Mannheimer Rosengartens das kulinarische Programm des Jahrgangs 2015/2016 dieser „Gourmet- und Artistik-Show“ vor, für das „Deutschlands bester Koch Harald Wohlfahrt“, so übereinstimmend Experten der großen Küchenkunst, zum 15. mal ein Vier-Gang-Gourmetmenü komponiert hat, mit dem er einmal mehr die spektakulären Darbietungen der „Palazzo“-Weltklasse-Artisten umrahmen wird.

Doch bevor Wohlfahrt bei dieser Gelegenheit seine neueste kulinarischen Komposition präsentieren konnte, bedankte sich zunächst Johann W. Wagner, Geschäftsführer der „Mannheim Congress GmbH“ „m:con“ bei den Verantwortlichen von „Palazzo“, die mit ihrer „imageträchtigen Show“ viel zur Stärkung des Ansehens des Veranstaltungs-Standortes Mannheim weit über die Grenzen der „Metropolregion Rhein-Neckar“ hinaus leisten würden.

„Das verbessert unsere Position im Wettbewerb mit anderen Städten“, so Wagner, der zugleich betonte, dass auch die „m:con“ immer wieder von den Ideen des „Palazzo“ profitieren könne.

Eine gute Botschaft hatte auch Gregor Spachmann, Geschäftsführer von „Radio Regenbogen“ und Mitverantwortlicher des Projektes „Palazzo“ zu verkünden: „Wir haben uns entschlossen, trotz der unvermindert großen Nachfrage nach unseren Veranstaltungen die Preise mit 89,00 Euro bzw. 99 Euro in der Hochsaison unverändert zu belassen“, erklärte er und fügte hinzu, dass auch das Platzangebot im Spiegelzelt in dem bekannten Umfang beizubehalten. Harald Wohlfahrt dankte er, dass er seit Jahren schon immer wieder einen Menue-Vorschlag entwickle, der auch von den für das wirtschaftliche Funktionieren des Projektes Verantwortlichen ohne jede Änderung übernommen werden könne.

Auch sein Geschäftsführer-Kollege Ralf Balschbach von der „Palazzo GmbH“ erklärte, dass der „Palazzo“ heute nicht mehr aus der Metropolregion wegzudenken sei. „Menue und Artistik-Programm finden immer breitere Zustimmung und werben so auch für sich selbst“, betonte Balschbach, der darauf verwies, dass inzwischen die ersten Buchungsanfragen bereits unmittelbar nach dem Ende der letzten Saison bei ihm eingehen würden. „Dabei wurden zuletzt 46.000 Gäste gleich gut bedient – VIP-Service oder bevorzugte Behandlung einzelner gibt es bei uns nicht“.

Sehr gut angenommen worden seien auch die beiden Emporen-Bereiche, die insbesondere von Firmen und anderen Gruppen gebucht würden. „Für sie wollen wir jetzt noch einen eigenen Empfangsbereich schaffen, damit deren Teilnehmer bei schlechtem Wetter „nicht im Regen stehen“ müssten.

Stolz sei man auch gewesen, dass sich der Europa-Platz schon zwei Wochen nach Abschluß der letzten Saison durch das Auslegen von frischem Rollrasen in besserem Zustand und grüner präsentiert habe als die restliche Umgebung.

Bevor Harald Wohlfahrt dann das Geheimnis um das von ihm kreierte Menue lüftete, gab Natalie Lumpp, „die beste Sommelière Deutschlands“, so Ralf Balschbach, die für die kommende Saison getroffene Weinauswahl bekannt. Obwohl das Palazzo-Spiegelzelt in Mannheim und damit auf badischem Boden stehe, so Lumpp, habe man sich, den Wünschen der Gäste entsprechend, dazu entschlossen, passend zu den Gängen des Menues, Pfälzer Edelkreszenzen als Tischweine auszuschenken: Einen Sauvignon blanc und einen leichten Riesling.

Mit seinem danach präsentierten, völlig neu kreierten Menue will Harald Wohlfahrt die Gourmetherzen seiner Gäste einmal mehr höher schlagen lassen. Die sorgfältige Auswahl frischer Zutaten, die hohe Qualität der Ausgangsprodukte, ihre liebevolle Zubereitung und ein punktgenauer Service sind dazu die Garanten für Genuss auf höchstem Niveau.

Eine mild geräucherte Eismeerforelle auf Ananas-Mango-Chutney und Thai-Vinaigrette stimmt dabei die Gaumen auf den Zwischengang mit einer Timbale von Zandermousseline und Sankt Jakobsmuschel mit Krabbenbrot Chip und rotem Thai-Curryschaum ein.

 

Auf vielfachen Wunsch der Palazzogäste steht als Hauptgang eine lackierte Entenbrust mit Tannenhonig und schwarzen Pfeffer auf karamellisiertem Rotkohl, kleinen Topfenknödeln und Kardamom-Soße auf der Speisekarte.

Den Abschluss des Vier-Gang-Gourmetmenüs versüßt ein Haselnuss-Parfait mit einem Cocktail von Zitrusfrüchten, Grand Marnier - Milchschaum und Passionsfrucht-Sorbet.

 

Für die Liebhaber der vegetarischen Küche beginnt der kulinarische Teil des Abends im Spiegelpalast mit gefüllten Zucchiniröllchen mit Kräuter-Käse-Schaum auf Taboulé Oliven-Tapenade und Pesto.

 

Dem folgt als Zwischengang eine Schaumsuppe von roter, mit Ingwer aromatisierter Paprika und Gemüsecroustillant bevor Bandnudeln in Trüffelschaum und schwarzen Trüffeln das Menü abrunden.

 

Nach der Rekordsaison 2014 ist sich Palazzoproduzent Gregor Spachmann sicher: „Mit diesem Menü werden wir das sehr hohe kulinarische Niveau mindestens halten. Die äußerst positive Resonanz der Gäste zu unseren Innovationen und Leistungen rund um unsere Spielstätte hat uns nicht nur sehr gefreut sondern motiviert uns auch, in allen Bereichen die Qualitätssicherung und - entwicklung an oberster Stelle zu positionieren.“

Ein hohes Niveau hat der Palazzo in der letzten Spielzeit einmal mehr bei den Darbietungen der Künstler gezeigt. Palazzomacher Rolf Balschbach verhandelt bereits seit mehreren Monaten erfolgreich mit den besten Artisten der Welt, um sie ab Ende Oktober in der Quadratestadt willkommen heißen zu können: „Es ist unglaublich, welchen Ruf sich der Mannheimer „Palazzo“ in der internationalen Artistenszene gemacht hat. Wir sind deshalb dank des tollen Publikums aus der Metropolregion und einer perfekten Organisation in der Position, aus den Besten der Besten auswählen zu können“.

Die neue Palazzo-Saison startet bereits ab 23. Oktober. Tickets für Show und Menü sind ab 89 € unter der Hotline 01805 - 60 90 30 und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Buchung unter www.palazzo-mannheim.de.

Die Show beginnt jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ist dann ab 17.00 Uhr. Montags, sowie am 24.12.2015 und 1.1.2016 ist spielfrei.

Bei einem kurzen Abstecher in die Küche des „Rosengarten“, wo an diesem Tag Kostproben des Menues zubereitet wurden, hatten die interessierten Journalisten Gelegenheit, dem „kulinarisch-künstlerischen“ Leiter des „Palazzo“ einige Fragen zu stellen. Weitere Informationen unter www.palazzo-mannheim.de.

 

Lesen Sie im folgenden das Gespräch mit Harald Wohlfahrt, das der SPEYER-KURIER führte:

Frage: Herr Wohlfahrt, im Palazzo sind nahezu täglich alle Tische belegt? Was sind die Zutaten zu dieser erfolgreichen Rezeptur?

Harald Wohlfahrt: Dahinter stecken das ganze Jahr über viel Vorbereitung, harte engagierte Arbeit, viel Kreativität, immer neue Visionen und ein nicht nachlassendes Bestreben, das Beste auf den Teller und die Bühne unseres Spiegelpalasts zu bringen. Es ist ein äußerst harmonisches wie auch professionelles Zusammenspiel von Verlässlichkeit und Innovation unter allen Beteiligten. Hier weiß der Gast, was er bekommt und soll dennoch immer wieder aufs Neue überrascht werden.

Frage: Herr Wohlfahrt, worin sehen Sie Ihre größte Herausforderung im Palazzo?

Harald Wohlfahrt: Am Anfang gibt es eine Idee zum Menü. Aber die muss zunächst einmal allen Anforderungen gerecht werden. Trifft es den Geschmack des Publikums, sind die Zutaten in der geforderten Qualität und Menge über die ganze Spielzeit abrufbar, passt das alles noch in den vorgegebenen Zeitrahmen, in die Infrastruktur und zu den Abläufen im service? Hier gilt es extrem viele Aspekte zu berücksichtigen.

Frage: Sie gelten am Herd als Perfektionist: Gibt es ein spezielles Training für das Küchenteam im Spiegelpalast, bis es das Menü nach Ihren Vorstellungen auf die Teller bringt?

Harald Wohlfahrt.: Ein erstes Trainee findet bereits im Frühjahr, also kurz nach Abschluss der Saison, statt. Die Küchenchefs sind bereits vorher in die Entwicklung des Menüs mit eingebunden. Anfang Oktober treffen wir uns alle in der „Traube“ in Tonbach, um dort nochmals den Feinschliff und den kompletten Ablauf festzulegen. Außerdem haben wir noch die Previews im Zelt, die in Verbindung mit dem Service dann quasi die Generalprobe für die offiziellen Vorstellungen sind.

Frage: Wie stellen Sie sicher, dass die Qualität, für die sie ja mit Ihrem Namen stehen, bei den zahlreichen Vorstellungen ein gleichbleibend hohes Niveau aufweist?

Harald Wohlfahrt: Wir greifen dabei auf erfahrene und zuverlässige Lieferanten zurück, die wir über die gesamte Spielzeit, also über 4 Monate, an uns binden. Aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit sind sich unsere Zulieferer der geforderten Qualität bewusst und jeder weiß, was verlangt wird. Durch den vertrauensvollen Umgang mit einander können wir eine hohe Qualität gewährleisten.

Frage: Der Mannheimer Palazzo ist mit fast 400.000 Besuchern in seiner Laufzeit die erfolgreichste Dinnershow "Deutschlands". Liegt das am Palazzo oder an Mannheim?

Harald Wohlfahrt: Wir analysieren Showangebote in Deutschland, Europa und USA sehr genau. Der Mannheimer Palazzo zeichnet sich durch seine besondere Liebe zum Detail aus. Die Bereitschaft in Qualität zu investieren, ist stets gegeben. Immer wieder wird am Konzept gefeilt, das Interieur und die Technik verbessert und verändert, der Service für den Gast optimiert. Die Produzenten haben den Mut zum Besonderen bis hin zum Ungewöhnlichen, ohne ihr Publikum vor den Kopf zu stoßen.

Zudem herrscht ein sehr gutes menschliches Klima im Team, was im krassen Gegensatz zu hektischen Gastronomie- und Veranstaltungsgewerbe im Allgemeinen steht. Ich wage zu behaupten, dass alle, die dort arbeiten, sei es vor oder hinter den Kulissen, sich trotz hohem Leistungsdruck, sehr wohlfühlen. Das überträgt sich auf die gesamte Stimmung im Spiegelpalast. Dazu kommt ein Genießer-Publikum, das hohe Qualität zu schätzen weiß. Selten habe ich so viele Standing-Ovations nach jeder Show gesehen.

Die Kurpfälzer sind halt ein besonders gutes Publikum !

Foto: gc/Food:ccp

18.05.2015


Wirtschaftsfaktor und Kurpfälzer „Savoir-vivre“

Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid eröffnete am Samstag den Maimarkt Mannheim

Mannheim- „Handwerk, Handel, Landwirtschaft: Nirgends liegen Tradition und Innovation näher beisammen als hier.“ Vor zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft eröffnete Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid am Samstag, 25. April, den Maimarkt Mannheim. Elf Tage lang zeigen 1.400 Aussteller in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände rund 20.000 Produkte aus praktisch allen Lebensbereichen. Für musikalischen Schwung sorgte das Polizeimusikcorps Mannheim unter der Leitung von Dieter Kaufmann.

Als „Spiegelbild des Aufschwungs in Mannheim und in der Metropolregion Rhein-Neckar“ bezeichnete Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz den Maimarkt im voll besetzten Festzelt. In seiner Begrüßungsrede würdigte Kurz Deutschlands größte Regionalmesse als Treffpunkt, Schaufenster und Marktplatz, der er seit seiner Gründung vor 402 Jahren geblieben sei. Heute gebe der Maimarkt als bedeutender Wirtschaftsfaktor den Anstoß für wirtschaftliche Effekte in Höhe von rund 480 Millionen Euro. Handwerk und Landwirtschaft spielten nach wie vor eine bedeutende Rolle. Zum Warenangebot der 1.400 Aussteller kämen Sonderschauen wie zum Beispiel Lesen und Wissen, die Halle der Metropolregion, Schulterschluss der Rettungsdienste sowie die Sonderschau Inklusion, die in diesem Jahr um das Thema „Besser hören“ erweitert ist. Die Stadt Mannheim lässt an ihrem Stand „Politik erleben und gestalten“ – mit vielen Institutionen und Gelegenheiten zur Bürgerbeteiligung. Denn als Stadt mit der höchsten industriellen Wertschöpfung in Deutschland will Mannheim die Chancen der Konversion nutzen und Wirtschaft, Wissenschaft, Bildungsinstitutionen und Wohnungsbau eng miteinander verzahnen.

„Landwirtschaft macht satt!“, sagte Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied, und sie schaffe Landschaft und weitere wichtige Faktoren, damit Menschen sich in ihrer Heimat wohlfühlen. Inzwischen hänge jeder neunte Arbeitsplatz mit der Landwirtschaft zusammen. „Wir als Bauernfamilien suchen den Dialog zu den Verbrauchern – hier auf dem Maimarkt“. Erstmals können die Besucherinnen und Besucher sich im „SchweineMobil“ ein Bild von moderner, artgerechter Schweinehaltung machen.

„Auf dem Maimarkt treffen sich Angebot und Nachfrage – das ist auch in Zeiten des Online-Handels wichtig“, stellte Finanz-und Wirtschaftsminister Schmid klar. Die Aussteller erreichten hier ihre Kunden von nebenan auf direktem Wege – zum Beispiel die Handwerksbetriebe und die Erzeuger in der Gemeinschaftsschau Baden-Württemberg.

Beim anschließenden Rundgang erlebte der Minister die bunte Mischung aus Wirtschaftskraft und „Kurpfälzer Savoir-vivre“ in verschiedenen Hallen, absolvierte Hörtest und Blindenparcours, stellte bei der Feuerwehr und beim Mauern seine Geschicklichkeit unter Beweis und nahm sich viel Zeit, um mit Vertretern der Sonderschauen Inklusion und „Unser Schulterschluss für Ihre Sicherheit“ ins Gespräch zu kommen.

Der Maimarkt Mannheim ist noch bis 5. Mai täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. www.maimarkt.de

Text und Foto: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH

26.04.2015


Nachruf der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer zum Tod von Dr. Spettmann

Theo Spettmann - Unternehmer und Vorsitzender der "Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer"

Speyer- Am 22. April verstarb Dr. Theo Spettmann, der langjährige Chef der Südzucker AG, dem größten Zuckerproduzent Europas. Er war ein engagierter und überaus erfolgreicher Unternehmer, aber auch ein Wirtschaftsführer, dem seine Vorbildfunktion, seine gesellschaftliche Verantwortung und seine Menschlichkeit am Herzen lagen.

Dr. Spettmann hat sich auch außerhalb seines unternehmerischen Wirkens an vielen Stellen ehrenamtlich eingesetzt. Er war jahrelang Mitglied des Universitätsrats Mannheim, Mitglied des Aufsichtsrats des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim sowie Vorstandsvorsitzender der »Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer. Er hat entscheidend zu der Entwicklung dieser Organisationen beigetragen und so die Wissenschaft und unser europäisches Erbe gefördert. Er fehlt der Kurpfalz und Speyer als eine herausragende Persönlichkeit.

Theo Spettmann war von 2003 bis 2005 Kurator der »Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer und seit 2005 Mitglied des Vorstands der Stiftung, deren Vorsitz er von 2007 bis 2012 führte. Seine große Führungserfahrung sowie seine Menschlichkeit sind in Speyer, bei der Stiftung und in der Kurpfalz unvergessen. Foto und Text: Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer, Presse

24.04.2015


Nach Rekordsaison Rekordabbau!

Mannheim- Dem Mannheimer Palazzo-Team ist erneut ein Superlativ gelungen. Direkt nach Abschluss der ausverkauften Spielzeit begann bereits in der Nacht vom 08. – 09. März 2015 der Abbau auf dem Europaplatz. Stabsmäßig und unter 25 verschiedenen Gewerken organisiert wurde in einer neuen Rekordzeit der Abbau durchgeführt. 10 Tage nach der letzten Vorstellung ist der Spiegelpalast samt der Küchen- und Garderobenlandschaft im Backstagebereich komplett verschwunden. Insgesamt wurden über 300 Tonnen Material bewegt.

Eine Vielzahl professioneller, starker Partner hat es möglich gemacht, dass dieser Abbau reibungslos und fast völlig störungsfrei für den Verkehr rund um den Europaplatz erfolgen konnte.

Die Palazzomacher Gregor Spachmann und Rolf Balschbach: „Wir haben die besten Handwerker der Region und ein fantastisches Palazzo-Team am Start, die auch nach Ende der Spielzeit durch Professionalität glänzen konnten. Herzlichen Dank an alle, die uns begleiten und unterstützen“.

Jetzt kann der Frühling auf dem Europaplatz  Einzug halten und die Partner des Mannheimer Planetariums haben einen ungestörten Blick auf die morgige Sonnenfinsternis. Die Wiederherstellung der Rasenflächen mit einem Rollrasen wird, sobald es die Witterung erlaubt, erfolgen.

Tickets für die kommende Saison ab Ende Oktober können bereits jetzt unter der HOTLINE 01805 - 60 90 30 [Mo-Fr 9-17 Uhr - 0,14€/Min. - Mobilfunk max. 0,42€/Min.] vorreserviert werden.

Text und Foto: CommCo

19.03.2015


Auslösen der Fackel im Steamcracker der BASF

Feuerschein weithin in der Region sichtbar, teilweise auch Lärmbelästigung im nähreren Umfeld

Ludwigshafen- Gestern gegen 20 Uhr kam es infolge eines technischen Defekts zu einer Betriebsunterbrechung im Steamcracker der BASF in Ludwigshafen.

Die Sicherheitssysteme reagierten wie vorgesehen; das in der Anlage produzierte Gas wird über eine Fackel verbrannt. Dabei kommt es zu einem weithin sichtbaren Feuerschein sowie zu Lärmbelästigung.

Der Steamcracker nimmt nun seinen Betrieb sukzessive wieder auf.

Die zuständigen Behörden sind informiert.

Der Steamcracker spaltet unter Zusatz von Wasserdampf bei etwa 850 Grad Hitze Rohbenzin auf. Dabei entstehen unter anderem Ethylen und Propylen, beides unverzichtbare Grundprodukte für die Herstellung vieler BASF-Produkte in Ludwigshafen.

Aus Ethylen und Propylen werden unter anderem Kunststoffe, Lacke, Waschrohstoffe und Pflanzenschutzmittel hergestellt. Text: BASF SE, Presse Foto: Privat

06.03.2015


Sensationeller Vorverkaufsstart Mannheimer Oktoberfest

10.000 Tickets in 24 Stunden  

Mannheim- Gestern startete der Vorverkauf für das Mannheimer Oktoberfest, das ab dem 16. Oktober an vier Wochenenden immer freitags und samstags in der MannheimerTheodor-Heuss-Anlage vis à vis vom Carl-Benz-Stadion stattfindet. Innerhalb von 24 Stunden wurden 10.000 Tickets online bestellt. Insgesamt stehen rund 25.000 Plätze zur Verfügung.

Mit einer so großen Nachfrage hat selbst Veranstalter Arno Kiegele von der Platzhirsch GmbH nicht gerechnet: „Wir haben im Schnitt 10 Plätze pro Minute verkauft. Das hätten wir uns nicht träumen lassen und übersteigt  bei weitem unsere Erwartungen.“ Die Plätze im 7. Himmel, einem neuen, leicht erhöhten Sitzplatzbereich mit eigener Bar und bester Sicht auf die Bühne, waren genauso begehrt wie die "pole position“ in der Schwemme sowie die Tische in den Boxen mit Schmankerlplatte und Parkplatzreservierung.

Der 24. Oktober mit den Stimmungsmachern von den „Münchner G´schichten ist nahezu ausverkauft. Pro Veranstaltungstag stehen 2.992 Plätzen + max. 188 Stehplätze an der Almrausch Bar zur Verfügung. Die Tickets sind buchbar unter www.oktoberfest-mannheim.de. Wer auf die Münchner G´schichten nicht verzichten mag, kann die Partyband auch am 23. 10. oder live beim Mannheimer Frühlingsfest auf dem Maimarkt am 1. und 2. Mai erleben.

Tickets unter www.fruehlingsfest        mannheim.de. Text und Foto: CommCo

03.02.2015


Am letzten Samstag war es endlich soweit, Reunion nach einem Jahr Pause

Die Rammstein Cover Band Brandstein feierten im vollen 7er Club in Mannheim ihre Reunion

Mannheim- An die 250 Fans kamen extra nach Mannheim. Wie man an den Kfz-Kennzeichen sehen konnte die meisten aus dem Rheinpfalz-Kreis.

Die Crew um Front-man Till Kaufmann lies jedem Fan das Herz höher schlagen. Mit einer für den 7er Club extra abgespeckten Version ihrer Pyrophor hatten sie das Publikum sehr schnell in ihren Bann gezogen. Sei es die Brennenden Arme am Anfang der Show die lodernden Flammen auf der Bühne oder die Funken Sprühenden Schuhe. Für Kenner und Liebhaber von Rammstein oder wie hier Brandstein sicherlich ein Augenschmaus und ein tolles Erlebnis. Von Jung bist Alt das Publikum war genauso Bund gemischt wie die Song Auswahl an diesem Abend. Über 2 Stunden ein ging das Konzert und es musste niemand zu kurz kommen.

Leider musste die Band im Juni 2010 ihren Bassisten Armin Bublitz zu grabe tragen. Extra für ihn dichteten sie den Song Ohne dich um. Letzten Samstag haben sie zu ehren ihres Verstorbenen Band Mitglieds dieses Lied vor einem Brennenden Portrait zum letzten mal gespielt. Dieses Lied wird es in Zukunft auch nicht mehr im Repertoire der Band geben. Dies war für die Fans aber auch die Band ein sehr Emotionales Erlebnis. Und wir glauben Armin Bublitz wird in den Herzen aller weiterleben.

Ein Jahr Pause was sich sicherlich gelohnt hat. Und für jeden Fan der Band ein gelungener Neustart in die Festival und Konzert Saison 2015 Wir freuen uns schon jetzt auf weitere fantastische Konzerte von Brandstein. Und würden uns freuen wieder Berichten zu dürfen. Text: Markus Leipert; Foto: Anima-Nigra

16.01.2015


„Ihrem Glauben abzuschwören hätte ihr Leben gerettet“

Kurt Willy Triller, 76jährig, bei der Stolpersteinverlegung am 07.11.2013 in HockenheimStolpersteine sollen an standhafte „Zeugen Jehovas“ in der Metropolregion erinnern

cr. Speyer. In wenigen Tagen, am 27. Januar 2015, jährt sich zum 70. Male die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, jenes Vernichtungslagers in Polen, dessen Name bis heute wie ein Kainsmal über der deutschen Geschichte steht – Synonym auch für den Rassenwahn der Nazis gegenüber Juden, Sinti und Roma sowie andere Glaubensgemeinschaften und Volksgruppen - Symbol für den Massenmord der Nazis an Kommunisten und anderen politischen Gruppierungen, die sich der braunen Diktatur mit zumeist friedlichen Mitteln entgegenzustellen versuchten. Zu den zahlreichen Gruppen der so Verfolgten zählten, meist wenig beachtet, auch die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der „Zeugen Jehovas“, die durch ihre Verweigerung des Kriegsdienstes sowie des Hitlergrußes schon früh ins Fadenkreuz des verbrecherischen Systems gerieten.

Zum Zeitpunkt der „Machtergreifung“ Hitlers, im Januar 1933, gehörten nach neueren Forschungen circa 25.000 bis 30.000 Männer und Frauen den „Zeugen Jehovas“ an. In den folgenden zwölf Jahren bis 1945 aber wurden dann 11.300 deutsche und ausländische „Bibelforscher“, so der Jargon der Machthaber, inhaftiert. Zählt man noch diejenigen dazu, die von Geldstrafen, Rentenentzug sowie Misshandlungen betroffen waren, so steigt diese Zahl auf 13.400 Personen an; 2.000 von ihnen kamen in Konzentrationslager. 950 deutsche und 540 ausländische Opfer der Verfolgung überlebten die Haft nicht, wurden ermordet oder hingerichtet. Unter den 1.490 Toten sind auch 270 als Kriegsdienstverweigerer exekutierte „Zeugen Jehovas“ dokumentiert. Vielleicht war es gerade die unvorstellbare Dimension des Grauens der Nazi-Massenmorde, die nach dem Ende des Krieges dazu führte, dass das Schicksal der Mehrzahl der Betroffenen ungeklärt blieb. Und so kommt es, dass mit Fortgang der einschlägigen Forschungsarbeiten auch die Zahlen der betroffenen „Zeugen Jehovas“ noch immer weiter nach oben korrigiert werden müssen.

Auch in der Metropolregion Rhein-Neckar waren in jener unseligen Zeit „Zeugen Jehovas“ den Verfolgungen durch die Nazis ausgesetzt. Kurt Willy Triller (76) aus Eppelheim bei Heidelberg, selbst Angehöriger dieser Glaubensgemeinschaft und schon seit langem darum bemüht, das Andenken aller Nazi-Opfer – auch das der „Zeugen Jehovas“ - in der Öffentlichkeit zu bewahren und so einen Beitrag wider das Vergessen zu leisten, macht sich deshalb schon seit Jahren für die Umsetzung des Projekts „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig stark, der inzwischen auch in immer mehr Städten und Gemeinden der Kurpfalz vor Häusern, in denen einst Verfolgte und Opfer des Nazis-Regimes lebten, die von ihm entwickelten Betonsteine mit der Messing-Tafel auf der Oberfläche zu verbauen, mit denen die Namen und die Lebensdaten der getöteten früheren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Erinnerung gehalten werden sollen.

Für den SPEYER-KURIER hat Kurt Willy Triller jetzt eine umfassende Übersicht über dieses Projekt unter besonderer Berücksichtigung der leidvollen Biografien der Opfer aus der Mitte der „Zeugen Jehovas“ aus der Kurpfalz verfasst, die wir mit Erlaubnis des Autors im folgenden im Wortlaut abdrucken.

 

Standhaft trotz Verfolgung – Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime – auch in der Kurpfalz gab es viele Opfer.

Von Kurt Willy Triller

Immer wieder machen die Medien auf die NS-Opfer aufmerksam - nun auch in vermehrtem Maße durch das Stolpersteinprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, und zeigen dadurch die verschiedenen Wege des Gedenkens und gegen das Vergessen. Es wird an Millionen Aschkenasim und Sephardim, tausende Sinti und Roma, tausende Polen und Russen, tausende Zeugen Jehovas, tausende Zwangsarbeiter und weitere Opfergruppen erinnert, welche alle in den Konzentrationslagern des NS-Regimes von 1933 bis 1945 litten und starben. An diese Menschen zu erinnern und ihrer zu gedenken, ist äußerst wichtig. Der Künstler Gunter Demnig verlegt in ganz Europa Stolpersteine für alle NS-Opfergruppen. Er möchte damit den Opfern ihren Namen zurückgeben. Das Auge soll gleichsam über den Stolperstein stolpern und man soll dadurch zum Nachdenken angeregt werden. Die Stolpersteine sind aus Beton gegossen und tragen an der Oberfläche eine 10 x 10 Zentimeter große Messingtafel, in die Gunter Demnig mit Hammer und Schlagbuchstaben Name und Schicksal des Opfers einstanzt. Europaweit hat er nun bereits seit 1996 bis jetzt fast 50.000 Stolpersteine verlegt, darunter auch 207 für Zeugen Jehovas. Weitere befinden sich in Planung. Lange Zeit galten Jehovas Zeugen als einer vergessenen NS-Opfergruppe.

Wie war das seinerzeit noch? "Diese Brut wird aus Deutschland ausgerottet werden", schrie Adolf Hitler hysterisch mit geballten Fäusten, als ihn Innenminister Dr. Wilhelm Frick in der Reichskanzlei am 7. Oktober 1934 auf die Protesttelegramme von Jehovas Zeugen aus aller Welt aufmerksam machte. Es stand darin die Aufforderung: "Ihre schlechte Behandlung der Zeugen Jehovas empört alle guten Menschen und entehrt Gottes Namen. Hören Sie auf, Jehovas Zeugen weiterhin zu verfolgen, sonst wird Gott Sie und Ihre nationale Partei vernichten!" Der Schriftsteller Karl R. Wittig aus Frankfurt/Main war als Bevollmächtigter General Ludendorffs auch zugegen, als Hitler diese Worte schrie. Nach dem Kriege gab Karl R. Wittig vor dem Notar Otto Ludwig in Frankfurt am Main, am 12. November 1947 eine eidesstattliche Versicherung ab über dieses historische Ereignis in der Reichskanzlei, gemäß Urkundenrolle Nr. 778 Jahr 1947.

Karl Bühler-  Heinrich BallreichJehovas Zeugen leisteten gewaltlosen geistigen Widerstand aus christlicher Überzeugung. In den Konzentrationslagern wurden sie mit einem 'Lila Winkel' stigmatisiert. Mehr als 2.500 aus Deutschland und anderen besetzten Gebieten verloren ihr Leben. Etwa 378 von ihnen wurden erschossen oder erhängt, die meisten jedoch enthauptet, weil sie den Kriegsdienst verweigerten. Auch 15 Frauen, Zeuginnen Jehovas, wurden in Berlin-Plötzensee enthauptet, weil sie den Kriegsdienst nicht unterstützen wollten. Diese treuen Christen beherzigten die Worte der Bibel aus Apostelgeschichte 5:29, wo es heißt: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen!" Auch aus der Kurpfalz gibt es einige Beispiele: Wir denken an zwei junge Männer aus Neulußheim. Das Jahrbuch der Zeugen Jehovas von 1974 berichtet darüber. Heinrich Ballreich wurde am 31. Dezember 1907 in Neulußheim, als Sohn der Eheleute Heinrich Ballreich sen. und Margaretha Ballreich, geborene Lauer, geboren. Er war als Fabrikarbeiter tätig und verheiratet mit Eva Ballreich, geborene Reinemuth. Im Jahre 1931 symbolisierte Heinrich Ballreich seine Hingabe an Jehova Gott durch die Wassertaufe. Unter dem NS-Regime wurde er zunächst vom Amtsgericht Mannheim zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Er kam aber erst zwei Jahre nach seiner Festnahme wieder frei. Als er Anfang 1940 den Gestellungsbefehl zur Wehrmacht erhielt, wandte er sich umgehend an das zuständige Wehrmeldeamt und erklärte, dass es ihm als gläubiger Zeuge Jehovas unmöglich sei, der Einberufung zum Militärdienst Folge zu leisten. Bereits einen Tag später wurde er von der Polizei verhaftet und über Zwischenaufenthalte einem in Wiesbaden tagenden Militärgericht überstellt. Am 28. Mai 1940 wurde Heinrich Ballreich vom zuständigen Gericht des stellvertretenden Generalkommandos des XII. Armeekorps, wegen Kriegsdienstverweigerung, in Wiesbaden, zum Tode verurteilt. Der Zeuge Jehovas Heinrich Ballreich wurde am 25. Juni 1940 in Wiesbaden-Schierstein erschossen.

Seinem Glaubensbruder Karl Bühler erging es ähnlich. Er wurde am 11. März 1909 als Sohn der Eheleute Christian Bühler und Margaretha Bühler, geborene Benz, geboren. Er war als Fabrikarbeiter tätig und verheiratet mit Frieda Bühler, geborene Büchner. Karl Bühler und Frieda Bühler symbolisierten zusammen ihre Hingabe an Jehova Gott im Spätherbst 1939 - der 'Zweite Weltkrieg' war da bereits in vollem Gange - durch die Wassertaufe. Unter dem NS-Regime war er zunächst im Gefängnis von Mannheim inhaftiert. Obwohl er zu sechs Monaten verurteilt worden war, kam er erst zwei Jahre nach der Festnahme wieder frei. Als er Anfang 1940 den Gestellungsbefehl zur Wehrmacht erhielt, wandte auch er sich umgehend an das zuständige Wehrmeldeamt und erklärte, dass es ihm als gläubigen Zeugen Jehovas unmöglich sei, der Einberufung zum Militärdienst Folge zu leisten. Bereits einen Tag später wurde er von der Polizei verhaftet und über Zwischenaufenthalte einem in Wiesbaden tagenden Militärgericht überstellt. Am 28. Mai 1940 wurde Karl Bühler vom gleichen Gericht in Wiesbaden zum Tode verurteilt und am 25. Juni 1940 in Wiesbaden-Schierstein, wegen Kriegsdienstverweigerung, erschossen. Zuvor schrieb er an seine Ehefrau Frieda einen herzergreifenden Abschiedsbrief.

Margarethe Franke - Wilhelm Mannel  - Lila WinkelDas Gedenkbuch für die Opfer des Konzentrationslagers Ravensbrück, Herausgeberin Dr. Bärbel Schindler-Saefkow, sowie Monika Schnell, Berlin 2005, nennt auch Margarethe Franke, wohnhaft in Mannheim. Sie wurde am 6. März 1891 in Guben bei Frankfurt an der Oder, als Tochter der Eheleute Albert Voigt und Berta Voigt, geborene Ullrich, geboren. Margarethe Franke symbolisierte 1918 ihre Hingabe an Jehova Gott durch die Wassertaufe. Sie war verheiratet mit Willi Max Franke. Das Ehepaar hatte einen Sohn namens Bruno und wohnte in Mannheim, Rheinkaistraße 8.

Unter dem Nazi-Regime erhielt die Zeugin Jehovas Margarethe Franke zunächst eine Gefängnisstrafe von 8 Monaten, die sie in dem Frauengefängnis Gotteszell verbüßte. Anschließend kam sie in das KZ Moringen, in das KZ Lichtenburg und schließlich in das KZ Ravensbrück. Die Zeugin Jehovas Margarethe Franke starb am 14. Juni 1942 in der Heil- und Pflegeanstalt Bernburg den Tod durch Gas. Ein weiteres Opfer aus Mannheim ist Wilhelm Mannel. Er wurde am 10. September 1911 in Wanne-Eikel geboren und war zuerst wohnhaft in Gladbeck und danach, beruflich bedingt, in Mannheim, Waldhofstraße 43. Von Beruf war er Schornsteinfeger. Unter dem NS-Regime wurde der Zeuge Jehovas Wilhelm Mannel, wegen Kriegsdienstverweigerung, vom Reichskriegsgericht Berlin zum Tode verurteilt und am 25. Oktober 1941 in Brandenburg-Görden enthauptet. Seit dem 9. Juli 2010 erinnert in Gladbeck/NRW, Horster Straße 180, seinem ursprünglichen Wohnort, ein Stolperstein an ihn.

Elsa Danhofer, geborene Hartmann, wurde am 18. Dezember 1888 in Sandhofen bei Mannheim geboren und war wohnhaft in Mannheim R 4, 14. Sie war verheiratet und hatte eine Tochter namens Anni. Unter dem NS-Regime wurde die Zeugin Jehovas Elsa Danhofer vom Reichskriegsgericht Berlin zum Tode verurteilt und am 6. Oktober 1944 in Berlin-Plötzensee enthauptet. Zuvor schrieb sie noch an ihre kleine Tochter Anni einen zu Herzen gehenden Abschiedsbrief.

Aus Hockenheim ist Werner Artur Allenberger bekannt. Er wurde am 22. Dezember 1920 in Hockenheim, als Sohn der Eheleute Philipp Allenberger und Ida Allenberger, geborene Jung, geboren. Er wohnte mit seinen Eltern in Hockenheim. Werner Allenberger wurde zum Infanterie-Regiment 118 nach Kaiserslautern zum Militärdienst einberufen. Da er es als Christ ablehnte, eine Waffe in die Hand zu nehmen und dem Gebot Gottes in 2. Mose 20:13 Folge leisten wollte, nämlich: „Du sollst nicht töten", wurde er vor das Militärgericht gestellt. Das Gericht der 9. Panzer-Division leitete 1943 unter dem Aktenzeichen: St. L. 293/43 ein Strafverfahren gegen Werner Allenberger ein. Er wurde 1943 zum Tode verurteilt. Ein eingereichtes Gnadengesuch seiner Eltern vom 21. Dezember 1943 wurde abgelehnt. Der Zeuge Jehovas Werner Allenberger wurde am 8. Mai 1944 in Tabaki bei Bolgrad/Bessarabien, heute Russland, 23-jährig hingerichtet. Ab dem 7. November 2013 erinnert in Hockenheim, Hildastraße 6, ein Stolperstein an ihn.

In der Dokumentation "Der Landkreis Mannheim im Nationalsozialismus", von Peter Kaiser, Herausgeber: Kreisarchivar Dr. Jörg Kreutz und Berno Müller, Heidelberg 2009, wird über eine Familie aus Brühl berichtet. Das Ehepaar Ida und Hermann Brandt wurde unter dem NS-Regime als den Zeugen Jehovas zugehörig, wegen Verbreitung verbotener Schriften der 'Ernsten Bibelforscher' vom Mannheimer Sondergericht verurteilt und in Mannheim inhaftiert. Nach ihrer Entlassung mussten sie sich zweimal wöchentlich auf der Polizeiwache in Brühl melden. Otto Brandt, Sohn von Ida und Hermann Brandt lehnte aus Gewissensgründen den Kriegsdienst ab. Er wurde deshalb als Zeuge Jehovas und Kriegsdienstverweigerer im Gefängnis schwer misshandelt. Am 18. Oktober 1942 kam Otto Brandt in Folge der ständigen Misshandlungen im Gefängnis von Hannover ums Leben. Die Gemeindeverwaltung Brühl beschloss im Frühjahr 2015 in Brühl, Rohrhöfer Straße 32, einen Stolperstein für Otto Brandt verlegen zu lassen.

Ein weiteres Opfer ist Gustav Bopp aus Heidelberg. Gustav Karl Theodor Bopp wurde am 10. Juni 1879 in Mühlhausen/Elsass geboren. Von Beruf war er Diplom-Ingenieur und verheiratet mit der Bibelforscherin Karoline Philippine Bopp, geborene Knittel. Sie waren wohnhaft in Heidelberg. Ab 1914 war er als Ingenieur am Aufbau der bekannten Chemischen Werke Oppau und Leuna beteiligt. Im Jahre 1919 symbolisierte er seine Hingabe an Jehova Gott durch die Wassertaufe. Unter dem NS-Regime wurde er am 17. Februar 1937 verhaftet und vor das Sondergericht Mannheim gestellt, welches ihn zu fünf Monaten Gefängnis verurteilte. Nach der Haftverbüßung nahm ihn die Gestapo in Schutzhaft, zunächst ins KZ Kislau und dann ins KZ Dachau. Zeitweise kam er ins KZ Mauthausen und wurde schließlich zurück deportiert ins KZ Dachau. Im KZ Dachau kam Gustav Bopp 62-jährig am 12. Juli 1941 ums Leben.

Ein weiteres NS-Opfer aus Heidelberg ist Ludwig Brummer jr. Er wurde am 30. November 1920 in Heidelberg geboren, als Sohn der Eheleute Ludwig Brummer sen. und Margarete Brummer, geborene Renius. Sein Bruder Robert Brummer wurde am 20. August 1919 in Heidelberg geboren. Die Bibelforscherfamilie wohnte zuerst in der Heidelberger Altstadt und später in Ladenburg, gehörte aber zur Bibelforschergruppe Heidelberg. Ludwig Brummer jr. wurde als Zeuge Jehovas von einem Kriegsgericht in Bobruisk/Russland, wegen Kriegsdienstverweigerung, zum Tode verurteilt und am 3. Dezember 1941 in der Zitadelle von Bobruisk/Russland, erschossen.

Gustav Bopp -  Susanna Bühl- Julius RinklinAm 24. 1. 2013 berichtete der SPEYER-KURIER über den Zeugen Jehovas Julius Rinklin. Er wurde am 8. Dezember 1903 in Mannheim, als Sohn der Eheleute Julius Rinklin sen. und Anna Rinklin, geborene Molitor, wohnhaft in Heidelberg, geboren. Er war Sattler von Beruf wie sein Vater. Er hatte noch zwei Brüder: Edwin Rinklin und Friedrich Rinklin. Seine Mutter, Anna Rinklin, verstarb am 1. November 1915 in Heidelberg. Im Jahre 1920 symbolisierte Karl Julius Rinklin seine Hingabe an Jehova Gott durch die Wassertaufe. Am 17. April 1930 heiratete er die Bibelforscherin Elsa Weber. Schon früh kamen sie mit dem NS-Regime in Konflikt. Am 1. August 1934 erhielt Karl Julius Rinklin erstmals vom Amtsgericht Heidelberg wegen Verbreitung von Schriftmaterial der Zeugen Jehovas eine Bestrafung in Höhe von 100 RM. Danach kam er wieder ins Visier der Gestapo und wurde am 19. Februar 1937 ins Bezirksgefängnis Wiesloch inhaftiert. Anschließend kam er am 21. Oktober 1937 in das Konzentrationslager Kislau. Aus der Haftakte des Bewahrungslagers Kislau geht hervor, dass Karl Julius Rinklin am 4. November 1937 vom Polizeipräsidium München zur Einlieferung in das Konzentrationslager Dachau überstellt wurde. Karl Julius Rinklin kam am 10. Juni 1938 im KZ Dachau ums Leben. Ab dem 12. Oktober 2010 erinnert in Heidelberg-Altstadt, Dreikönigstraße 24, ein Stolperstein an Ludwig Brummer junior. Seit dem 28. November 2011 erinnert in Heidelberg-Weststadt, Zähringer Straße 25, ein Stolperstein an Gustav Karl Theodor Bopp und seit dem 15. November 2012 erinnert in Heidelberg-Neuenheim, Ziegelhäuser Landstraße 31, ein Stolperstein an Karl Julius Rinklin.

Gustav Bopp Susanna Bühl Julius Rinklin

Auch eine Familie der Zeugen Jehovas aus Heiligenstein bei Speyer hatte, wie die Gestapo-Akten zeigen, unter dem NS-Regime sehr zu leiden. Alois Bühl wurde 1937 inhaftiert und kam nach Gefängnishaft ins KZ Neuengamme und anschließend ins KZ Dachau. Währenddessen erfolgte der Entzug des Sorgerechts für seine beiden Kinder, welche ihm und seiner Ehefrau Susanna Bühl auf Anordnung des Vormundschaftsgerichts Speyer im September 1938 weggenommen wurden. Die beiden Söhne, Helmut Bühl und Reinhold Bühl, wurden zunächst in das NS-Umerziehungsheim Utting in Bayern gesteckt und später kamen sie dann zu Pflegeeltern unter NS-Aufsicht. Susanna Bühl und ihre Schwester Anna Schmitt kamen nach Gefängnishaft 1939 in das Konzentrationslager Ravensbrück und später ins KZ Auschwitz und danach ins KZ Bergen-Belsen. Trotz schikanöser Behandlung und KZ-Qualen kehrte das Ehepaar Bühl, sowie auch ihre beiden Söhne Helmut Bühl und Reinhold Bühl, 1945 nach Heiligenstein zurück. Jedoch wie die "Sterbebücher von Auschwitz mit Namenlisten", Herausgeber: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, zeigen, wurde die Zeugin Jehovas Anna Schmitt aus Heiligenstein bei Speyer, geboren am 6. Februar 1885, am 20. Oktober 1942 im KZ Auschwitz ermordet. Der Zeuge Jehovas Ludwig Walther litt nach Gefängnishaft 8 Jahre und 4 Monate in den Konzentrationslagern Neuengamme, Mauthausen und Dachau. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Speyer vom 17. Juli 1951 wurde er für tot erklärt. Es gibt noch weitere Zeugen Jehovas aus Speyer, die unter dem NS-Regime zu Tode kamen.

Die nach dem Krieg in Schwetzingen lebende Zeugin Jehovas Magdalena Grimm schrieb am 17. März 1971 einen Lebensbericht über ihren Sohn Bernhard Grimm. Er wurde am 14. Mai 1923 in Stutensee-Blankenloch geboren und war wohnhaft in Baltmannsweiler. Von Beruf war er Elektriker. Er hatte noch einen Bruder namens Karl Grimm. Schon als junger Mensch wusste Bernhard Grimm, dass wahre Christen mit Verfolgung rechnen müssen. Jesus sagte zu seinen Nachfolgern: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen“, (Johannes 15,20). Unter dem NS-Regime wurde Karl Grimm als Zeuge Jehovas im Jahre 1943 zu drei Jahren Gefängnishaft verurteilt. Seine Haftstation war zunächst Ludwigsburg, nach Bernhards Verhaftung am 15. April 1942, dann Berlin. Nach Vernehmungen am 26. Mai 1942 und am 18. Juni 1942 erfolgte die Hauptverhandlung vor dem 2. Senat des Reichskriegsgericht am 14. Juli 1942. Hier wurde er zum Tode verurteilt.

Zuvor hatte der junge Zeuge Jehovas Bernhard Grimm großen Mut bewiesen: Nachdem er am 15. April 1942 zur Flak-Ersatz-Abteilung 1 in Ludwigsburg einberufen worden war, kam er dem nach. Alle Rekruten standen auf dem Kasernenhof zur Einteilung bereit, als Bernhard Grimm aus dem Glied hervortrat und vor versammelter Mannschaft erklärte, dass er den Dienst in der Wehrmacht verweigern müsse, da er nach der Bibel lebe und da stehe geschrieben: „Du sollst nicht töten!" Sein Gewissen erlaube es ihm daher nicht, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen. Am 21. August 1942 wurde Bernhard Grimm 19-jährig in Brandenburg-Görden wegen Kriegsdienstverweigerung enthauptet.

Ein anderes Beispiel gibt es in Iggelheim. Jakob Bug wurde am 20. Februar 1898 in Hassloch/Pfalz geboren und war wohnhaft in Iggelheim. Von Beruf war er Isolierer und mit Katharina Bug, geborene Liedy, verheiratet. Im Jahre 1925 symbolisierte Jakob Bug seine Hingabe an Jehova Gott durch die Wassertaufe. Auch seine Ehefrau, Katharina Bug, geboren am 2. Mai 1898, wurde im Jahre 1925, als Zeichen ihrer Hingabe an Jehova Gott getauft. Als er unter dem NS-Regime dem Gestellungsbefehl, vom 28. August 1939, nicht Folge leistete, nahm ihn die Ortspolizei am 31. August 1939 in Gewahrsam. Am 22. April 1940 wurde Jakob Bug vom Gericht der Wehrmachtskommandatur in Berlin, zu lebenslänglichem Zuchthaus, verurteilt. Jakob Bug war in den Gefängnissen Berlin, Lingen, Hamm, KZ Esterwegen und Brandenburg inhaftiert. Nach mehr als 5-jähriger Haft wurde Jakob Bug am 29. Mai 1945 im Zuchthaus Waldheim befreit, verstarb aber wenige Tage später am 24. Juni 1945 an den Haftfolgen, in den Lungenheilstätten Hainberg in Zschadraß/Sachsen, gemäß den Daten im Standesamt Colditz/Sachsen. Katharina Bug wurde ebenfalls durch das Sondergericht Mannheim verurteilt und befand sich zeitweise in Haft. Von ihr sind leider keine Daten bekannt. Es gibt nur den Vermerk, dass sie verurteilt wurde vom Sondergericht. Sie starb am 9. Januar 1953 in Böhl-Iggelheim. Die Gemeindeverwaltung Böhl-Iggelheim hat beschlossen, im Herbst 2014 je einen Stolperstein für Jakob Bug und Katharina Bug in der Sandgasse 41 verlegen zu lassen.

In der Zeitschrift „Erwachet“, vom 8. Mai 1993, heißt es dazu: „Millionen Menschen starben als Opfer im nationalsozialistischen Deutschland für das, was sie waren. Sie konnten nicht entkommen, ihnen blieb keine Wahl. Unter jenem üblen Herrschaftssystem war ihr Tod unausweichlich. Im Gegensatz dazu mussten andere nicht unbedingt sterben. Sie hätten dem Tod entgehen können, doch sie entschieden sich nicht dafür, weil sie an ihren Grundsätzen festhielten. Ein markantes Beispiel dafür ist der katholische Geistliche Maximilian Kolbe aus Polen, der im Zweiten Weltkrieg jüdischen Flüchtlingen half. Im Jahre 1941 kam er nach Auschwitz, wo er sich freiwillig anbot, für den zum Tode verurteilten Gefangenen Franciszek Gajowniczek zu sterben.

Bernhard Grimm - Jakob BugDem Hungertod nahe erhielt er schließlich eine PHENOLSPRITZE und wurde verbrannt. Er war ein sich aufopfernder Märtyrer und eine große Ausnahme unter den Angehörigen der protestantischen und katholischen Religionsgemeinschaften. Während der NS-Herrschaft 1933-1945 hatten Jehovas Zeugen grausame Verfolgung zu erdulden, weil sie den Mut aufbrachten, neutral zu bleiben und Hitler nicht in seinen Kriegsbemühungen unterstützten. Tausende von ihnen schickte man in die schrecklichen Konzentrationslager, wo viele entweder hingerichtet wurden oder an den Misshandlungen starben. Jedoch, sie hätten nur ein Schriftstück unterschreiben müssen, durch das sie ihren Glauben abgeschworen hätten, und wären freigelassen worden. Sie unterschrieben jedoch nicht und wurden so nicht nur zu Opfern des NS-Terrors, sondern auch zu Märtyrern. Sie waren siegreich angesichts des Todes. Sie waren loyale Zeugen Jehovas!" Diese Christen schöpften Kraft aus ihrem Glauben und kannten die Worte aus 2. Korinther 4:7-9, wo es heißt: „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst. Wir werden auf jede Weise bedrängt, doch nicht bewegungsunfähig eingeengt; wir sind ratlos doch nicht gänzlich ohne Ausweg; wir werden verfolgt, doch nicht im Stich gelassen; wir werden niedergeworfen, doch nicht vernichtet!“ Außerdem wird in Offenbarung 2:10 die Zusicherung gegeben: „Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben!“

Ja, standhaft trotz aller Verfolgung waren Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime, auch in der Kurpfalz. An diese Menschen soll hier erinnert werden. Foto: kwt

12.01.2015


BASF unterstützt innovative Projekte in Sportvereinen

Ludwigshafen- BASF SE fördert im Rahmen ihres diesjährigen Sportspendenprojekts 15 gemeinnützige Sportvereine in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Am Freitag, 28. November 2014, fand die feierliche Prämierung der Gewinner im Gesellschaftshaus der BASF statt. Mit einer Gesamtfördersumme von 50.000 € unterstützt das Unternehmen die Sportvereine dabei, innovative und zukunftsfähige Vereinsprojekte zu entwickeln und professionell umzusetzen. Die Leiterin der Abteilung Social Engagement & Work-Life Management der BASF, Karin Heyl, überreichte die Spendenbriefe an die BASF-Paten und Vereinsvertreter der Projekte.

Mit dem Sportspendenprojekt fördert BASF Sportvereine, die sich mit innovativen Konzepten für die Zukunft aufstellen wollen. „Sportvereine nehmen in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle ein, stehen heute jedoch vor komplexen Herausforderungen“, erklärt Heyl. „Die Art, wie sich die Mitglieder für ihre Vereine engagieren, hat sich stark verändert und der Altersdurchschnitt ist gestiegen. Um ihre Attraktivität und Zukunftsfähigkeit zu sichern, müssen Sportvereine nachhaltige Vereinsstrategien entwickeln. Dabei wollen wir sie unterstützen“, so Heyl weiter.

1. FC 08 HaßlochBASF bietet den prämierten Vereinen neben einer einmaligen zweckgebundenen Spende eine individuelle Schulungsmaßnahme zum Thema „Projektorganisation und Projektmanagement“ an. „An guten Ideen mangelt es in den Sportvereinen oftmals nicht. Es ist jedoch wichtig, dass die Planung und die Organisation professionell und zielgerichtet durchgeführt werden. Dazu gehört auch, fachspezifische Arbeitsteams zu bilden, ein Projekt solide zu konzipieren und umzusetzen. Dies können die Teilnehmer in den Schulungen erlernen und im Rahmen ihrer eingereichten Projekte anwenden“, sagt Dr. Markus Gomer, Leiter der Einheit Fitness & Health Prevention der BASF.

BASF fördert mit dem Sportspendenprojekt 2014 bereits zum neunten Mal innovative Projekte von Sportvereinen in der Region. Insgesamt wurden bisher 150 Vereine prämiert und über 500.000 € ausgeschüttet.

BASF-Mitarbeiter, die sich in Vereinen als Mitglieder engagieren, übernehmen dabei eine Patenfunktion und bilden so das Bindeglied zwischen Verein, Unternehmen und Projektleitung. Bei dem diesjährigen Sportspendenprojekt haben im Bewerbungszeitraum von Juni bis September 45 Vereine aus der MRN ihre Konzepte eingereicht. Zu den wichtigsten Anforderungen gehörte eine umfassende Projektbeschreibung mit Zeit- und Kostenplan. Zusätzlich wurden die Machbarkeit, der Innovationsgehalt und die längerfristige Wirkung des Projekts bewertet. Die Projekte konnten sowohl vereinsintern als auch in Kooperationen mit weiteren gemeinnützigen Institutionen, wie anderen Sportvereinen, Schulen oder Kommunen, angelegt sein. Aus allen Einsendungen wählte eine Jury der BASF 15 Konzepte aus. Die Gewinner, zehn Vereine aus der Pfalz, drei aus Baden-Württemberg und zwei aus Hessen, können nun mit der Umsetzung beginnen.

1. FC 08 HaßlochBASF wählte folgende Vereine aus: 

FFC 08 Niederkirchen e.V. 

TSV Carlsberg 1900 e.V. 

SkiClub Speyer e.V. 

SV 1920 Horchheim 

Verein für Rasenspiele e.V. 

VfL Kurpfalz Mannheim-Neckarau e.V.

Rudergesellschaft Speyer 1883 e.V. 

Kanuakademie e.V. 

Turnverein Weisenheim am Berg 1920 e.V. 

1. FC 08 Haßloch e.V. 

TV 1896 Ruchheim e.V. 

Segelflugsportverein Haßloch e.V. 

Turnverein 1892 Ottersheim e.V. / Spielgemeinschaft Ottersheim Bellheim-Zeiskam 

SV 1898 Unter-Flockenbach e.V. 

Mannheimer Ruderverein Amicitia

Bild und Text: BASF SE, Presse

11.12.2014


Geflügelpest - Appell an Geflügelhalter

Merkblatt „Vorsichtsmaßnahmen gegen die Geflügelpest“ unter www.kreis-germersheim.de  

Europaweit ist es zu mehreren Ausbrüchen der Geflügelpest gekommen. Die Geflügelpest ist mit schweren Krankheitssymptomen verbunden und hoch ansteckend. Hochempfänglich für das Virus sind Hühner und Puten, aber auch anderes Geflügel (z. B. Wachteln, Tauben, Fasane, Perlhühner, Pfaue, Schwäne, Strauße, Emus, Nandus, Gänse, Enten und Wildvögel) kann erkranken. Als mögliche Einschleppungsquelle in Geflügelbestände gelten vor allem Wildvögel (insbesondere wildlebendes Wassergeflügel). Die Verschleppung aus einem bereits infizierten Bestand erfolgt oft durch Personen oder verschmutzte Gerätschaften wie Transportboxen, Fahrzeuge etc.

Daher rufen die Veterinärärzte der Kreisverwaltung Germersheim alle privaten und gewerblichen Geflügelhalter dazu auf, die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten und verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen:

Geflügel sollte nach Möglichkeit in den nächsten Wochen vorsorglich so gehalten werden, dass ein Kontakt zu Wildvögeln vermieden wird. Für jeden Freilandgeflügelhalter besteht die Pflicht (Geflügelpest-Verordnung), Geflügel nur an Stellen zu füttern, an die Wildvögel keinen Zugang haben, Geflügel nicht mit Wasser zu tränken, das für Wildvögel zugänglich ist, und Futter, Streu und Gerätschaften vor Kontakt mit Wildvögeln zu schützen. Jeder Geflügelhalter hat die Pflicht, gehäufte Todesfälle bzw. unklare Krankheitsfälle oder einen erheblichen Einbruch der Legeleistung durch rasche Untersuchung auf Geflügelpest abklären zu lassen sowie ein Register über Zugänge und Abgänge von Geflügel zu führen. Zudem müssen Aufzeichnungen über verendete Tiere (bei Beständen über 100 Tiere) geführt werden, ebenso über die Legeleistung (bei Beständen über 1.000 Tiere).

Ställe dürfen nur mit sauberem Schuhwerk (Plastiküberzieher) und Schutzkleidung betreten  werden. Hobbyhalter sollten beim Kauf oder Tausch von Rassegeflügel mit Züchterkollegen besonders auf den Gesundheitszustand und die Herkunft achten.

Alle Geflügelhalter – privat oder gewerblich - werden vorbeugend  zur Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen aufgerufen und um einen verantwortungsvollen Umgang gebeten:

Geflügel sollte nach Möglichkeit in den nächsten Wochen vorsorglich so gehalten werden, dass ein Kontakt zu Wildvögeln vermieden wird

Für jeden Freilandgeflügelhalter besteht die Pflicht (Geflügelpest-Verordnung):

Geflügel nur an Stellen zu füttern, an die Wildvögel keinen Zugang haben

Geflügel nicht mit Wasser zu tränken, das für Wildvögel zugänglich ist

Futter, Streu und Gerätschaften vor Kontakt mit Wildvögeln zu schützen

Jeder Geflügelhalter hat die Pflicht (Geflügelpest-Verordnung):

gehäufte Todesfälle bzw. unklare Krankheitsfälle oder einen erheblichen Einbruch der Legeleistung durch rasche Untersuchung auf Geflügelpest abklären zu lassen

ein Register über Zugänge und Abgänge von Geflügel zu führen, (einschließlich Nennung des Transporteurs und Empfängers)

Aufzeichnungen über verendete Tiere/ Werktag zu machen (bei Beständen über 100 Tiere)

Aufzeichnungen über die Legeleistung/ Werktag zu machen (bei Beständen über 1.000 Tiere)

Ställe nur mit sauberem Schuhwerk(Plastiküberzieher) und Schutzkleidung betreten

Hobbyhalter sollten beiKauf oder Tausch von Rassegeflügel mit Züchterkollegenbesonders auf Gesundheitszustand und Herkunft achten

Für alle Geflügelhalter, unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere, besteht die gesetzliche Pflicht, ihren Bestand beim  zuständigen Veterinäramt anzuzeigen. Das gilt für Hühner, Puten, Enten, Gänse, Fasanen, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Wachteln und Laufvögel wie Strauße, Nandus oder Emus. Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Jeder Verdacht muss unverzüglich beim Veterinäramt angezeigt werden.

Das Merkblatt mit den „Vorsichtsmaßnahmen gegen die Geflügelpest“ ist unter www.kreis-germersheim.de abrufbar.

Text: Kreisverwaltung Germersheim, Presse

08.12.2014


It´s a beautiful show im Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo

Mannheim- Am Donnerstag feierte der Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo seine offizielle Presse-Premiere. Mit großem Applaus verabschiedete das sichtlich begeisterte Publikum das Palazzo-Ensemble, das unter dem Motto „It´s a beautiful day“ eine harmonisch aufeinander abgestimmte Show mit zahlreichen artistischen Höhepunkten dargeboten hat.

Nicht nur schrullig-charmant, sondern auch mit einer gehörigen Portion Selbstironie führt der Travestiekünstler Chris Kolonko, mal als Diva alleine oder als Oma Berta im Duo Berta & Herta, durch dreieinhalb Stunden Programm. Eindrucksvolle Akrobatik am Trapez, an den Strapaten, am Vierer-Reck, auf Rollschuhen und mit viel Kraft am Boden lässt diese Show an die Spitze der 16jährigen Palazzo-Erfolgsgeschichte treten. Unglaubliche Darbietungen in Perfektion und ästhetischer Anmut präsentieren die durch das „RTL Supertalent“ bekannt gewordene Sandmalerin, Natalya Netselya, und der Körperbiegekünstler, Andrey Romanovski. Zur musikalischen Untermalung ist neben dem Palazzo-Dauer-Pianist und -Sänger, Rick Coleman, der Soultans-Leadsänger, Marvin Broadie, mit dabei. Neun Tänzerinnen versprühen den Esprit der großen Pariser Tanzpaläste und verleihen der Show einen einzigartigen Glamour.

Im Spiegelpalast  am Mannheimer Planetarium ist Genuss mit allen Sinnen garantiert. Eckpfeiler des Palazzo-Erfolges ist 3-Sterne-Spitzenkoch Harald Wohlfahrt, der es einmal versteht, die Gäste bei gleichbleibend hoher Qualität und immer wieder neu inspirierter Kreativität mit seinen Kochkünsten zu begeistern. Dass das nicht nur die Mannheimer Gäste so empfinden, belegt die Tatsache, dass er am Tag der Premiere wieder mit 3 Michelin-Sternen und damit zu Deutschlands bestem Koch seit 23 Jahren geadelt wurde.

Bereits heute sind über 25.000 Plätze für die Vorstellungen bis Ende Februar verkauft. Tickets für Show und Menü sind ab 89,- EUR unter der Hotline 01805 - 60 90 30, an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.palazzovariete.de erhältlich. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.00 Uhr. Montags, am 24.12.2014 und 1.01. 2015 ist spielfrei und das Spiegelzelt bleibt geschlossen.

Text: CommCo; Foto: Christoph Blüthner

08.11.2014


Spektakuläre Arena-Tournee von Helene Fischer in der SAP Arena

Mannheim- Es waren zwei großartige Konzerte von Deutschlands erfolgreichster Livekünstlerin mit einer neuen spektakulärer Arena-Tournee!

Sie gehört zu den Künstlerinnen, die zweifelsohne eine absolute Ausnahmestellung einnehmen. Helene Fischer ist im deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden europäischen Ausland die Künstlerin der Stunde: Sie ist Powerfrau, Publikumsliebling und jemand, der in viele Rollen schlüpfen kann. Dies hat man auch bei ihrem tollem Auftritt und der fanatischen Farbenshow in Mannheim erleben dürfen.

Jeder, der sich mit Helene Fischer schon beschäftigt hat, weiß um ihren Facettenreichtum und ihre Bandbreite. Umso überraschender ist es, wenn sie immer noch neue Seiten an den Tag legt, wie auf dem neuen Album „Farbenspiel“. Das liegt unter anderem auch daran, dass Helene Fischer für dieses Album mit anderen bekannten Künstlern zusammengearbeitet hat. So finden sich beispielweise Songs von Unheilig, Peter Plate (Rosenstolz) und Kristina Bach darauf wieder.

Produziert wurde es, wie alle bisherigen Tonträger, vom Erfolgsproduzenten Jean Frankfurter, der auch wieder die meisten Titel komponiert hat.

Noch bis Mitte November wird die Arena Tour gehen und wird dann 2015 mit der Helene Fischer „Farbenspiel – LIVE“ Stadion-Tournee weiter gehen.

Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen,

oder telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01806/ 57 00 99

(* 0,20 EUR/Anruf., Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf)

sowie im Internet unter www.semmel.de.

Text: amü; Foto: Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH

07.11.2014


Fassbieranstich beim Mannheimer Oktoberfest

Mannheim- Im ausverkauften Festzelt in der Theodor-Heuss-Anlage in Mannheim jubelten gestern 3.200 Gäste in Lederhose und Dirndl Bürgermeister Michael Grötsch und Veranstalter Arno Kiegele zu, als diese mit einem kräftigen Schlag auf´s Fass das Mannheimer Oktoberfest offiziell eröffneten.

Das  sechste Mannheimer Oktoberfest bricht mit über 26.000 Besuchern an vier Wochenenden alle Rekorde. Der Online-Ticketverkauf wurde bereits vor einigen Tagen eingestellt, nur an der Abendkasse gibt es noch vereinzelt Tickets. Schon bei der gestrigen Eröffnung verwandelte sich das 2.200 qm große Festzelt in einen Hexenkessel der guten Laune. Bereits bei den ersten Klängen der „Münchner G´schichten“, die mit einem Musikrepertoire aus fünf Jahrzehnten einen Hit auf den nächsten folgen ließen, stand das Publikum auf den Bänken. Im weißblauen Ambiente feierte das Publikum auf hohem Stimmungsniveau bis 23 Uhr eine ausgelassene Trachtenparty. Die über 150 zum Teil echt bayrischen Servicekräfte garantierten eine lückenlose Versorgung mit einer großen Auswahl an deftigen Gerichten und großzügig eingeschenkten Gerstensaft.

Wer für das Oktoberfest keine Karten mehr bekommen hat, kann ab sofort unter www.fruehlingsfest-mannheim.de Tickets für das Frühlingsfest auf dem Mannheimer Maimarkt am 1. und 2. Mai 2015 reservieren. Die „kleine Schwester“ des Oktoberfests fand in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit dem Festzeltbetreiber und Wasenwirt Peter Brandl und mit tatkräftiger Unterstützung der Mannheimer Ausstellungsbetriebe statt und hatte regen Zuspruch gefunden. Der Vorverkauf fürs Mannheimer Oktoberfest 2015 beginnt am 2. Januar 2015.

Und wer in der Zwischenzeit auf das Alpenflair nicht verzichten möchte, hat ab dem 14. November die Gelegenheit, im urgemütlichen Ambiente der Platzhirsch Alm am City Airport in Mannheim Skihütten-Feeling in Reinkultur zu erleben. Ob für Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Firmenjubiläen oder private Feiern - Gruppen ab 8 Personen können ab sofort einen Hüttenabend von 18 bis 24 Uhr in authentischer Atmosphäre buchen. Aus mehreren Gerichten von Schweinshaxe bis Schnitzel wählen die Gäste Ihr zünftiges 3 Gänge Hüttenmenü inkl. Eintritt, Reservierung und Hüttengaudi für 36 €. Infos und Buchung unter www.platzhirsch-alm.de.

Text und Foto: commco

18.10.2014


Zaster, Zocker, Zauberei

Dinnershow „Magical Mississippi“ feiert Vorpremiere im Mannheimer Strandbad

Mannheim- Zuschauer Thilo kann es selbst kaum fassen: Im Goldregen erhält er den Siegerpokal des großen Poker-Turniers der „Magical Mississippi“ nachdem sein zerrissener und verbrannter Geldschein auf zauberhafte Weise in einer Erdnuss wieder aufgetaucht ist  - und plötzlich prangt auch noch sein Bild auf dem „Wanted“-Plakat, das den „König der Falschspieler“ sucht. Das muss wahre Zauberei - oder die ganz große Kunst des Zockens sein. Bei der Vorpremiere der neusten Kelly-Entertainment-Dinnershow „Magical Mississippi“ im Strandbad Mannheim-Neckarau gab es genügend von beidem. Und dazu noch ein köstliches Fünfgang-Menü.

Rund 100 geladene Gäste hatten am Mittwoch Gelegenheit, sich noch vor der offiziellen Premiere im November von der Magie und Täuschungskunst des Al-Capone-Zockers Jack Black (Jürgen Fleck) und den wahrhaft „heißen“ Darbietungen der Bardame Miss Randy Brandy (Petra Quednau) verzaubern zu lassen. Unzählige Fackeln, bunte Scheinwerfer und Nebelschwaden verwandelten dazu das Mannheimer Strandbad in den Schaufelrad-Dampfer „Magical Mississippi“ und mit ein bisschen Phantasie den Rhein im Sonnenuntergang in den großen amerikanischen Fluss. Eine perfekte Kulisse für eine bunte, abwechslungsreiche Show rund ums Pokerspiel, angereichert mit überraschenden und unerklärlichen magischen Meisterstücken, Tanzeinlagen und einer spektakulären Feuershow.

Miss Randy Brandy hat zum Pokerturnier geladen – klar, dass daran nur die besten Spieler des Landes teilnehmen dürfen. Um die zu finden, hat sich die hübsche Bardame eloquente Unterstützung ins Haus, oder besser gesagt, an Bord, geholt: Zockerkönig Jack Black! Nachdem der aus Nebelschwaden und zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ ganz Quentin-Tarantino-mäßig samt Geigenkoffer die Szenerie betreten hat, beginnt er auch schon gleich, die anwesenden Gäste auf ihre Poker-Tauglichkeit zu überprüfen. Ein wacher Geist, flinke Finger und eine schnelle Zunge – wichtige Eigenschaften für einen Profi-Zocker, die es mit allerlei magischen Kunststücken zu überprüfen gilt. Da wandern Münzen auf unerklärliche Weise aus einem Säckchen in das andere, da errät Jack Black das Wort auf einem Zeitungsschnipsel, an das Zuschauerin Nippi nur denkt. Ein Ehering findet sich im Inneren von einem halben Dutzend Kästchen wieder, oder eine unterschriebene Spielkarte taucht überall auf – in der Hosentasche, in der Brieftasche und sogar in Jack Blacks Mund – nur nicht da, wo Zuschauer Peter sie vermutet. Das ist nicht nur absolut unerklärlich, sondern dazu auch noch höchst unterhaltsam, selbstironisch und deutlich moderner, als man es sonst gerne einmal von Taschenspielern gewöhnt ist. Zwischen den einzelnen Showblöcken serviert die Küche des Strandbades ein schmackhaftes Menü passend zum Thema: Bei Gambas-Variationen, Maronen-Cappuccino, Roastbeef oder Ice Cream mit Knallbrause bleiben keine Wünsche offen.

Ihr wahres Können zeigt Miss Randy Brandy, die – leicht bekleidet – vor allem die männlichen Zuschauer mit wirbelnden Besen, fliegenden Riesen-Zigaretten oder choreographierten Tanzeinlagen um den Finger wickelt, dann nach dem Hauptgang: Auf der „Reling“ der „Magical Mississippi“ präsentiert sie ihre pyromanischen Fähigkeiten. Da wirbeln brennende Fackeln umher, es schwingen lodernde Seile, Explosionen und Funkenregen heizen kräftig ein. Nicht nur davon zeigen sich die Gäste der Vorpremiere begeistert. Am Ende honorieren sie den kurzweilen und unterhaltsamen Dinnershow-Abend mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations. Und Zuschauer Thilo, frisch gekürter Zockerkönig, ist immer noch sprachlos: „Unglaublich. Ich stand doch die ganze Zeit nebendran. Das ist wirklich toll!“.

„Magical Mississippi“ ist im Mannheimer Strandbad ab dem 26. November, mittwochs bis samstags zu sehen.

Karten gibt es im Internet unter www.eventdinner.com. Text und Foto: Kelly Entertainment

26.09.2014


Maserati, Bugatti, Rolls-Royce und Co.

„10. Internationaler Concours d' Elegance“ Schwetzingen mit über 160 faszinierenden automobilen Skulpturen

Von Gerhard Cantzler

Schwetzingen- Gibt es etwas Faszinierenderes als jene edlen, chromglänzenden automobilen Skulpturen, um die sich bei den weltweit wenigen wirklich qualitätvollen Oldtimer-Veranstaltungen die Freunde solcher Fahrzeuge mit glänzenden Augen scharen? „Nein“, wird da so mancher bekennende Fan des „edlen Blechs“ sagen – „Aber ja doch, sicher“, sagen wir und alle, die schon einmal eine solche Schau in einer Umgebung erleben durften, die die Wirkung solcher Fahrzeuge noch einmal um ein Vielfaches zu überhöhen im Stande ist: Rund um die „Villa d'Este“ am Comer See in Oberitalien zum Beispiel, im englischen Greenwich - im fernen Kalifornien oder in Australien. Am kommenden Wochenende, am 30. und 31. August 2014, ist es nun auch in unserer Region wieder einmal soweit: Nach dreijähriger, kreativer Pause präsentiert sich dann der „10. Internationale Concours d' Elegance“ in der bezauberenden Umgebung des barocken Schwetzinger Schloßgartens vor der Kulisse der ehemaligen Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz.

In einem Pressegespräch konnte jetzt der rührige Initiator und von Anfang an hauptverantwortliche Organisator dieser Veranstaltung, Johannes Hübner, das endgültige Programm dieser beiden Tage vorstellen, das erst in diesen Tagen geschlosssen werden konnte und das man mit Fug und Recht mit dem Prädikat „gleich mehrere Sonderschauen in einem“ auszeichnen könnte.

Über 160 Oldtimer konnte Hübner jetzt für den Schwetzinger „Concours 2014“ ankündigen, „fast schon zuviel, um sie und ihre unvergleichliche Aura in nur zwei Tagen auf den einzelnen Gast wirken zu lassen“, wie Hübner selbst bekannte. Und so wird dem Besucher halt nichts anderes übrig bleiben, als sich anhand des zu der Schau erscheinenden umfang- und detailreichen Kataloges seinen Rundgang zu den von ihm bevorzugten „Schätzchen“ zum Bewundern, Fotografieren und zum „Benzingespräch“ mit den vielen anwesenden Markenexperten zusammenzustellen.

Da wird der Oldtimer-Freund Autos finden, die Geschichte schrieben wie den amerikanischen Auburn Speedster 1936, wie ihn einst Audrey Hepburn fuhr oder die legendären Jaguar E-Types, aus deren erstem Baujahr 1961 Coupé und Cabriolet die große Sonderschau Jaguar-Heritage zieren werden. Fast 20 klassische Jaguars werden ihren Platz im westlichen Kreisrund des Schwetzinger Landschaftsparks finden, darunter der erste SS 90 von 1935, der beim Weltklasse-Concours im kalifornischen Pebbel Beach seine Klasse gewann und jetzt eigens aus der Schweiz in die Kurpfalz gebracht wird. Jaguar bietet an diesen Tagen außerdem Gelegenheit, die klassischen und modernen „Raubkatzen“ miteinander zu vergleichen und mit einem „Jaguar der Zukunft“ zu einer Probefahrt auf die Straßen in der näheren Umgebung zu gehen.

Ein anderes, echtes Highligt dieser Schau: Der Mercedes 540 K, den sich der deutsche Schauspieler Gustav Fröhlich im Jahr 1937 aufbauen ließ. Fröhlich, der schon vor dem Krieg in mehr als 30 Tonfilmen mitwirkte, konnte sich als einer der großen Stars bei den „Warner Bros. Filmproductions“ bei der Berliner Karosserie-Manufaktur Erdmann und Rossi diesen Mercedes 540 K Kompressor mit seiner einmaligen Karosserie „leisten“. Nach einer turbulenten und wechselvollen „Lebensgeschichte“ wird dieser weltweit hoch dekorierte Mercedes bei der „Classic-Gala“ in Schwetzingen“ erstmals wieder als Einzelstück präsentiert.

Eine weitere automobile Kostbarkeit: Der im Jahre 1903 in der Werkstatt von Ettore Bugatti im elsässischen Niederbronn gebaute „Typ 5“, ein höchst spektakulärer „Superrennwagen“ mit einem gewaltigen 12,9-Liter-Vierzylinder-Motor, getreu dem damals gängigen Prinzip „Hubraum bringt Leistung“.

Wem's eine „Nummer kleiner“ auch tut, der kommt beim Rolls Royce-Defilée am Samstag Mittag auf seine Kosten. Dann werden sich Mitglieder des „Rolls Royce Enthusiasts-Club“ im Schwetzinger Schloßgarten zum Defilée mit 15 ihrer schönsten britischen Luxuswagen aus der Zeit zwischen den 1930er und 1990er Jahren formieren und sich auf der Hauptachse des Schloßgartens nach Baujahren aufgereiht präsentieren. Die Autos werden durch einen kompetenten Moderator vorgestellt und bleiben dann zur Besichtigung durch die Besucher für zwei Stunden im Schloßpark stehen, ehe die edlen Luxusgefährte, ihrer Art entsprechend, nahezu lautlos in Richtung Pfälzische Weinstraße entschwinden.

Drei weitere, von „runden“ Markenjubiläen getriebene Sonderschauen werden den „Concours d' Elegance 2014“ mit faszinierenden Fahrzeugen ergänzen: 100 Jahre Maserati, 50 Jahre Lamborghini und der 50. Geburtstag des „Ford Mustang T 5“ gilt es zu feiern - sie werden Anlass zur Präsentation der schönsten Baureihen dieser Marken sein.

Um die durchaus neugierige, automobilbegeisterte Journalistenschar an diesem Tag sowie weitere für das Zustandekommen der Veranstaltung Mitverantwortlichen wenigens ein wenig von dem einzigartigen Flair solcher Schauen „schnuppern“ zu lassen, hatte Johannes Hübner es geschafft, Oldtimer-Freunde aus der Metropolregion Rhein-Nekar mit einigen ihrer Kostbarkeiten zu dieser Gelegenheit in den Schloßpark zu locken.

So konnten sich der „Hausherr“ im Schloß, Andreas Falz, Stellvertretender Geschäftsführer der „Verwaltung der Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg“ und 1996 einer der Initiatoren dieser Veranstaltung mit seiner lokalen Repräsentantin Sandra Moritz sowie die Kulturreferentin der Stadt Schwetzingen, Dr. Barbara Gilsdorf ebenso an den aufgebotenen automobilen Raritäten erfreuen wie der Vertreter des Hauptsponsors des „Concours“, Andreas Grimm, Prokurist der „Württembergischen Versicherungen“, des deutschlandweit einzigen Versicherers von Oldtimern und Exoten.

Andreas Falz lobte dabei insbesondere das unermüdliche Engagement von Johannes Hübner, der mehr sei als nur der Organisator dieser gelungenen Veranstaltunsgreihe für Oldtimer: „Johannes Hübner ist der 'Concous d' Elegance“ in Schwetzingen in Person“ lobte Falz.

Andreas Grimm's besonderer Dank galt an diesem Tag der Stadt Schwetzingen, die sich in all den Jahren in ganz besonderer Weise in diese Veranstaltung eingebracht habe. „Schwetzingen ist deshalb längst zu einer festen Größe in der internationalen Oldtimer-Szene und bei den „Concours“ geworden“, unterstrich er.

Das belegte dann auch ein Rundgang zu den aufgebotenen Oldtimern, die vor der Kurfürstlichen Sommerresidenz aufgereiht worden waren. Zuvorderst der atemberaubend schöne „Maserati-Roadster“, der die große Sonderausstellung „!00 Jahre Maserati“ am kommenden Wochenende ankündigte. Dann aber auch der ganz besondere Herold einer weiteren Sonderschau: Ein „Ford Mustang T 5“, den seine Halterin, die Heidelbergerin Käthe Lowe einst von ihrem späteren Ehemann als Verlobungsgeschenk erhielt und der dem Paar bis heute „in Treue“ verbunden ist.

Er stand zugleich für den in den Schwetzinger „Concours“ eingebetteten 2. USCCC, den deutsche Concours für originalgetreue amerikanische Automobile, ergänzt mit der Sonderschau "50 Jahre Ford Mustang".

Seit 2011 gibt es mit Unterstützung namhafter Sammler und Unternehmen diesen US-Classic-Car-Concours, der für originalgetreue amerikanische Automobile aller Baujahre reserviert ist und damit also keine „Hot-Road-Show“, sondern eine Schau authentischer US-Automobile darstellt. Er wird erneut im Areal westlich unterhalb des Hirschbrunnens aufgebaut. Älteste Autos dort werden die Ford T-Modelle von 1907 und 1912 sein, aber auch der „Franklin“ aus dem Jahr 1923 mit Luftkühlung und natürlich der „Cadillac Imperial“ 1930 aus Rhodesien von Andreas Wietzke.

Der 2. USCCC ist zugleich aber auch die Jubiläumsschau für "50 Jahre Ford Mustang" mit den wichtigsten Meilensteinen dieses Typs, also frühen 6-Zylindern, einen echten Shelby GT 350 von 1966, dem Serie 3 und eben jenem Auto von Käthe Lowe aus Heidelberg, die ihren Mustang Fastback vor 50 Jahren von ihrem Mann bekam und seitdem nie wieder ein anderes Auto gefahren hat.

Die Besucher von Classic-Gala Schwetzingen betreten in diesem Bereich eine ganz andere, eine amerikanische Welt - ein zusätzliches, ganz neues Erlebnis mit American Food, Drinks and Music, das durch den Elvis-Presley-Club, Petticoats, den Buffalo-Country-Club und andere Attraktionen abgerundet wird.

Am Tag der Pressepräsentation erfreuten sich die Teilnehmer dann aber auch an dem weit über die Region hinaus bekannten feuerroten „De Dijon“ Sportwagen aus dem Jahr 1912 – ein „Hingucker“ auf unzähligen Schauen, Festen und Veranstaltungen der letzten Jahrzehnte, aber auch an dem seltenen „Volkswagen Rometsch-Beeskow-Cabriolet“ aus dem Jahr 1950, das damals den „Einheits“-Käfer auch für Individualisten interessant machen sollte.

Eine Hinleitung zu einer weiteren kleinen Sonderschau: Ein Vertreter der Automobile der Frankfurter Marke Adler, die immer weniger Menschen bekannt ist, seit man nicht mehr auf Adler-Schreibmaschinen schreibt. Da wird der „Trumpf“ und der „Trumpf Junior“ ebenso „am Start“ sein wie der „Primus“, der ab 1932 produziert wurde.

Aufsehen erregende Fahrzeuge waren auch ein viertüriges Cabriolet - ein Umbau der „göttlichen DS“ von Citroen, das bis heute in Kleinstserie von einem holländischen Karosserieschneider hergestellt wird - ein 50 Jahre alter „Opel Kadett“ aus der ersten Serie „A“ und schließlich auch ein höchst luxuriöses Mercedes-Benz SE Cabriolet aus den 1960ern.

Da war schon sehr viel Schönes dabei, was am kommenden Wochendende die Herzen der Oldtimer-Freunde aus nah und fern höher schlagen lassen wird .

Bei dieser Gelegenheit nicht vertreten, am kommenden Wochenende aber in jedem Fall mit von der Partie: die legendären Sechszylinder von BMW aus den 1930er Jahren ebenso wie die imposanten Achtzylinder der 1960er Jahre und die Kleinwagen nach Art der Isetta, die den Weg der bayrischen Marke zu ihrem sportlichen Image ebneten. Kein Wunder, dass auch ein BMW M635CSi als erstes bayrisches „Muskelsportwagen-Coupé“ am „Concours d’Elegance“ teilnimmt.

Erneut auch Pokale für die beste Hobby-Restaurierung

In vielen Garagen sind wahre Talente am Werk, die in Eigenleistung Meisterwerke der Automobilrestaurierung vollbringen. Diese Amateure scheuen meist den glanzvollen Auftritt mit ihren Oldtimern. Deshalb sucht CLASSIC-GALA SCHWETZINGEN 2014 wieder gemeinsam mit einer namhaften Oldtimer-Publikation das „Garagengold 2014“, also einen Klassiker, der von Privatpersonen in eigener Arbeit wiederhergestellt wurde. Der große Erfolg dieser neuen Kategorie, die sogar Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz hatte, führt dazu, dass diese Trophaen auch 2014 ausgeschrieben werden.

Live-Musik vom Feinsten!

Zu „AvD-Classic-Gala“ Schwetzingen gehört auch immer die passende Musik. Deshalb spielen live wieder die bekannten „Strangers“ aus Frankfurt den Jazz und Swing, der das Flair der 30er bis 50er Jahre ausmacht.

Besonders schön ist der Auftritt des inzwischen fast 80-jährigen Jazz-Pianisten Burle Baumgartner aus Österreich, der ein großartiger Altmeister des Pianos ist, nie Noten braucht, sondern drei Töne summt und seine Zuhörer dann in die große Welt klassischer Jazz- und Unterhaltungsmelodien entführt. Er wird im Eingangbereich des Südflügels bei der Kunstausstellung spielen und dort ein ganz besonderes Flair verströmen. Classic-Gala verneigt sich vor diesem Meister des klassischen Jazz-Pianos!

Und zum guten Schluß die beste Nachricht: All diese automobilen Kostbarkeiten können die Fans des „exquisiten Blechs“ beim 10. Internationalen Concours d‘Elegance „Classic-Gala Schwetzingen“ in Verbindung mit dem „2.USCCC" am 30. und 31. August 2014, jeweils von 10 bis 18 Uhr genießen.

Der Eintrittspreis beträgt nur unglaubliche 5,00 Euro.

Nähere Infos unter www.classic-gala.de Foto: gc

24.08.2014


Noch 400 Tickets und Gutscheine zu gewinnen

Dankeschön für private Gastgeber-Tipps aus der Region

Mannheim- Geboten wird ein ganzes Füllhorn mit Tickets zu den regionalen Ausflugszielen und aus dem Veranstaltungskalender:

Theaterkarten für Mannheim und Heidelberg, Kabarett im Hambacher Schloss, Events in der Ludwigshafener Eberthalle, im Congressforum Frankenthal oder im Varieté Pegasus in Bensheim, Führungen in Weinheim, Hirschhorn, Eberbach oder Germersheim, Badevergnügen in Rülzheim, St. Leon-Rot, Leimen, Waldbrunn oder Maxdorf, Boots- und Schiffsfahrten auf dem Rhein oder dem Neckar, Histotainmentpark in Osterburken oder Freilandmuseum in Walldürn-Gottersdorf, Luisenpark Mannheim oder Schwetzinger Schlossgarten, Reiss-Engelhorn-Museen, Technoseum in Mannheim oder Lobdengaumuseum in Ladenburg – und, und, und - diese Aufzählung könnte man weiter fortsetzen.

50 Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Veranstalter und Gemeinden, haben 455 Gutscheine und Tickets gestiftet, von denen insgesamt 554 Personen profitieren können. Neben den Eintrittskarten zu 79 Ausflugszielen und Veranstaltungen sind Einkaufsgutscheine, Hotelübernachtungen und Genussmenüs zu gewinnen.

Dazu bedarf es lediglich eines Eintrags auf der Internetseite www.gastgeber-rhein-neckar.de. Gefragt sind die ganz persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen der Bürger aus der Region, die gelegentlich oder immer wieder Freunde, Bekannte oder Verwandte „zu Besuch“ haben. Dazu zählen auch die Kinder, die inzwischen „aus dem Haus“ sind, ehemalige Nachbarn, Austauschschüler oder Gäste aus Städtepartnerschaften.

Knapp 50 Einträge gibt es bereits, Heidelberg, Weinheim und die Pfalz sind dort momentan noch die Favoriten der privaten „Sightseeing“-Touren, aber auch Schriesheim, der Hockenheimring, die Walldürner Wallfahrt, der Mannheimer Luisenpark, die Odenwälder Solar-Draisinenbahn, der Mannheimer Weihnachtsmarkt wie der Maimarkt oder das Großkarlbacher „Kändelgassenfest“ waren Ziele der privaten Gastgeber.

Diese kamen bereits in den Genuss von ca. 50 Tickets für den Abenteuerpark in Kandel, das Reptilium in Landau, die Kulturnacht in Speyer, den Badesee in Rülzheim, Theatervorstellungen in Eberbach, Konzerte im Mannheimer Capitol, im Congress Center Rosengarten oder im Wieslocher Palatin.

Solange der Vorrat reicht, werden den Gewinnern drei Alternativen angeboten, aus denen sie ihren Gewinn auswählen können.

Hintergrund dieser Aktion „Extra-Stern für Dein Sofa“ ist das Ergebnis einer Studie, die zu Tage brachte, dass in der Rhein-Neckar-Region mehr als 12,8 Millionen Übernachtungen pro Jahr auf Sofas und in Gästezimmern der Bürger stattfinden, diese beherbergen damit 62 % der Touristen. Für 91 % der privaten Gäste ist der Grund für ihren Besuch ein familiärer Anlass oder das Wiedersehen mit Freunden: Muttis Geburtstag, die Abifeier oder der Tanzstundenball des Patenkindes, Taufen, Hochzeiten und all die kirchlichen Feste, die Brauchtums- und Vereinsanlässe, Klassentreffen, Städtepartnerschaften oder Besuche von Kindern, Enkeln und Urlaubsbekanntschaften.

Fotos und Texte davon oder vom gemeinsamen Spaziergang, von der Kirche, in der das Fest seinen Anfang nahm, der Sehenswürdigkeit oder dem Museumsbesuch, dem Lieblingsladen oder dem Restaurant, das meistens dazu gehört, können dann auch Empfehlungen für andere Einheimische und künftige Gäste sein. Damit wird die Gastgeberseite zur Plattform für Insiderwissen.

Die Einträge der Gastgeber / das Gastgeberbuch:

www.gastgeber-rhein-neckar.de

Die Gewinne zur Verlosung unter den Gastgebern

www.gastgeber-rhein-neckar.de/gewinnspiel

14.08.2014


10 Jahre GIRLS GO MOVIE

Filmtalks, Focus your Job und Preisverleihung beim Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE

Mannheim- Im Mannheimer Atlantis-Kino ist am Sonntag das zehnte Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE zu Ende gegangen. 51 Kurzfilme wurden vorgeführt – kreativ, überraschend und voller Zwischentöne waren die Filme im diesjährigen Wettbewerb, der ohne thematische Vorgabe auskam.

An zwei Tagen präsentierte das Kurzfilmfestival GIRLS GO MOVIE am vergangenen Wochenende die Filme im zehnten Wettbewerb. Nahezu doppelt so viele Filme wie in den vergangenen Jahren wurden vorgeführt, denn in diesem Jahr konnten sich nicht nur Filmemacherinnen aus der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern aus ganz Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz beteiligen. Diese Ausweitung sowie das neu initiierte Mentoringprogramm in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg schlug vor allem in der Gruppe der 18-27Jährigen zu Buche und brachte eine enorme Qualitätssteigerung mit sich.

Mehr denn je zeigte sich in diesem Jahr was die Mädchen und Frauen beschäftigt, wovon sie träumen, worin ihre Ängste und Hoffnungen liegen und wie sie der Welt und unserer Gesellschaft begegnen. „Das offene Thema hat große Freiräume entstehen lassen“, so Projektmanagerin Dr. Kathrin Lämmle, „denn die Teilnehmerinnen mussten sich zunächst ein mal damit auseinandersetzen, was sie umtreibt und womit sie nach außen gehen möchten“. Dennoch war nicht alles neu, denn stets kehren Themen in den letzten zehn Jahren wieder, so auch das Thema Mobbing.

„Mobbing – Die Reportage“ lautet dann auch der Titel des 3.Preises der Filmgruppe des Kulturfenster Heidelberg e.V. „Das Video lässt uns mitfühlen, wie es den Opfern geht, klärt auf und gibt Tipps, wie man sich verhalten kann“ begründete die Jury. Auf eine originelle, humorvolle und schräge Art aktualisierte und überführte das Bildungszentrum Niedernhall mit „Ein märchenhafter Traum“ die Grimmschen Märchen in die heutige Zeit und landeten auf Platz 2 in der Kategorie der 12-17Jährigen. Der erste Preis ging an Ella Knorz mit „Coral“ für eine fokussierte Erzählform, tolle Kameraeinstellungen und einer wunderbaren Filmmusik. „Das Regietalent“ erzählt „sehr präzise und bringt in dieser kurzen Zeit eine wichtige Topic nämlich "Zivilcourage", „helfen“ auch wenn es fremde Menschen sind, unter“.

Außerdem wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein Sonderpreis vergeben. Freien Eintritt zum Kurzfilmfestival CLIP AWARD mit kostenloser Teilnehme an allen dort stattfindenden Workshops gab es für die Macherinnen von „Liquid Lightning“ Janina Arndt und Lucy Krauß – „Poesie, visualisierte Philosophie (...) ein Feuerwerk an Ideen (...) Macht unbedingt weiter, doch manchmal ist weniger mehr“ so die Begründung der Jury.

In der Kategorie 18 bis 27 Jahre wurde Anja Gurres für ihren bewegenden Film „Vögel zählen“ mit dem ersten Preis bedacht. „Keine einzige Szene ist überflüssig, dank der Kamera, die uns ebenso mitreißt wie mitfühlen lässt und durch eine wunderbare Kameraauflösungen. Die Musik wie eine Uhr, Tik -Tak begleitet den Film und unterstreicht die Bilder aussagekräftig.“ Den zweiten Preis erhielten mit „Toss like a Boss“ Saskia Gottstein, Angi Schimpansi, Stephanie Kahl, Stephanie Rammelt , Franziska Schulz und Ulrike Kaffei für ihre satirische und durchaus kritische Reflexion des „realen Bewerbungsdruck ihrer Generation (...) bei der einem das Lachen auch mal im Halse stecken bleibt“, so die Jury. „Eine symbolreiche Filmarbeit über das Anderssein, Dabeiseinwollen, Fremdfühlen und den inneren Rückzug“ lieferte Vanessa Szill, Daniela Maier, Anna-Maria Stefan mit „Captured“ und erhielten dafür den dritten Preis.

Die Girls-Jurys von Gleichaltrigen der beiden Alterskategorien wählten hingegen andere Filme: „It seems perfect“ wurde von den 12-17Jährigen mit einem Preis bedacht, denn er „zeigt, dass jeder Mensch zwei Gesichter hat und sozusagen eine Maske im Leben trägt“. Saskia Gottstein und Theresa Schaub wurden mit „Auf der anderen Seite“ von den 18- 27Jährigen ausgezeichnet, denn „Der Film greift Vorurteile in einer kreativen Weise auf und eröffnet in all der Aktualität einen neuen Blickwinkel“.

Insgesamt wurde im Jubiläumsjahr eine Summe von 3050 Euro ausgeschüttet.

Gerahmt wurde die Preisverleihung durch Grußworte der Träger in Person von Frau Dr. Ulrike Freundlieb (Dezernat III, Bildung, Kinder, Jugend, Familie, Gesundheit) und Julia Lück (Vorstand Stadtjugendring Mannheim e.V.) sowie der Schirmherrinnen Daniela Knapp (Kamerafrau ausgezeichnet mit dem Deutschen Kamerapreis) und Daniela Kötz (Programm Management Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg und Festival des Deutschen Films Ludwigshafen).

Die Gewinnerfilme werden am 02.07.2014 um 16.00 und 22.30Uhr im Rahmen des Festivals des deutschen Films erneut ausgestrahlt und auf dem Vimeo-Kanal von GIRLS GO MOVIE veröffentlicht.

An zwei Tagen wurden 51 Filme präsentiert.

Rund 400 Besucher kamen in das Atlantis-Kino Mannheim und nahmen an den Filmvorführungen, Filmtalks, Diskussionsrunden und der Preisverleihung teil. Allein die Berufsorientierungs-Runde „Focus your Job“ mit Impulsvorträgen von und Diskussion mit Studentinnen der Filmakademie-Baden-Württemberg lockte zahlreiche Besucher und füllte den kleinen Kinosaal des Atlantis-Kino nahezu. Fachjurymitglieder des diesjährigen Festivals waren Sabrina Mann (Fernsehjournalistin beim Südwestrundfunk (SWR) im Studio Mannheim), Gülsel Özkan (Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin) und Christine Biehler (Bildende Künstlerin und Kunstvermittlerin) Die Girlsjury wurde besetzt durch Anja Wege, Lucy Roth, Kim Roth (Kategorie 12 - 17 Jahre) und Janina Mantay, Julia Walz, Leonie Heling (Kategorie 18 – 27 Jahre).

Die Filmtalks führten Verena Schlossarek (Geschäftsführerin Cinema Quadrat Mannheim), Susanne Kaeppele (Kunsthistorikerin), Julia Teichmann (Filmkritikerin und freie Journalsitin), Katharina Pfeiffer (Kunstpädagogin und Projektmanagerin Filmbüro Mannheim) und Sue Mandewirth (Künstlerin und medienpädagogische Leitung Filmbüro Mannheim).

Im Rahmen der Berufsorientierungs-Runde „Focus your Job“ sprachen Anna Göhrig (Bildgestaltung/Kamera), Vivien Hartmann (Dokumentarfilm), Anja Schmidt (Produktion) und Julia Urban (Drehbuch/Creative Producing) gemeinsam mit Dr. Kathrin Lämmle (Leitung Management und PR Filmbüro Mannheim) über Chancen, Perspektiven und Werdegänge im Bereich Film.

GIRLS GO MOVIE ist ein Kooperationsprojekt des Stadtjugendring Mannheim e.V. / Jugendkulturzentrum FORUM und der Stadt Mannheim / Fachbereich Kinder, Jugend und Familie / Jugendförderung. Es veranstaltet seit 2004 jährliche Kurzfilmfestivals für Mädchen und junge Frauen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Teilnehmerinnen erhalten kostenfrei künstlerische Beratung und ein umfangreiches Workshopangebot, sie können am Supportprogramm teilnehmen, sich für das Mentoringprogramm bewerben und die benötigte Technik kostenfrei leihen. In 10 Jahren haben 2429 Frauen und Mädchen die Angebote des Projekts wahrgenommen. Allein 2014 reichten 179 Filmemacherinnen 52 Filme ein. Erstmals kamen die Filme in diesem Jahr nicht allein aus der Metropolregion Rhein-Neckar sondern aus ganz Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Im Rahmen des FILMBÜRO MANNHEIM, der zentralen Anlaufstelle für Nachwuchsfilmerinnen, wirkt GIRLS GO MOVIE mit dem Medienkompetenzprojekt CLOSE UP (Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg als Beitrag zur Initiative Kindermedienland Baden- Württemberg/ Stadtjugendring Mannheim e.V.) und dem Berufsorientierungsprojekt LADYFILM (EFS/ Stadt Mannheim/ Büro der Frauenbeauftragten) zusammen GIRLS GO MOVIE 2013/14 konnte nur dank der finanziellen Unterstützung durch die Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest, die Filmförderung Baden-Württemberg, die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, das Kulturamt der Stadt Mannheim, die Film Commission der Metropolregion Rhein-Neckar, den Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim, den Zonta-Club Mannheim die GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft, die SRHHochschule Heidelberg und die Sparkasse Worms-Alzey-Ried realisiert werden., Praktische Unterstützung leisteten der Offene Kanal Ludwigshafen, Medien+BildungCom Ludwigshafen, das Stadtmedienzentrum Mannheim, das Medienzentrum Rhein-Neckar und das Medienforum Heidelberg sowie das Atlantis-Kino Mannheim. Außerdem wurde das Mentoringprogramm durch die Filmakademie Baden-Württemberg unterstützt.

Text und Foto: FILMBÜRO MANNHEIM, Presse

30.06.2014


Dr. Manfred Fuchs mit Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Mannheim ausgezeichnet

Erfolgreicher Unternehmer – Mäzen von Kunst, Kultur und Wissenschaft

cr. Speyer. Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs, Vorstandsvorsitzender der „Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer“, ist jetzt vom Rat der Stadt Mannheim zum 44. Ehrenbürger seiner Heimatstadt ernannt worden. Damit tritt der Unternehmer - er musste schon als Zwanzigjähriger im Jahr 1959 die Verantwortung für das von seinem Vater Rudolf Fuchs in Mannheim gegründete Schmierstoffunternehmen „Fuchs Petrolub“ - heute „Fuchs Petrolub SE“ - übernehmen, das er dann in den folgenden Jahrzehnten an die Weltspitze dieses außergewöhnlichen Spezialitätenmarktes führte - in eine Reihe mit anderen „großen Namen“ wie den Schauspieler Albert Bassermann, den legendären Dirigenten Wilhelm Furtwängler, Erfinder wie Philipp Reiß und Friedrich Drais von Sauerbronn, Politiker wie Prof. Dr. Carlo Schmid oder den Mäzen Heinrich Vetter, die alle gleich ihm zu Ehrenbürgern von Mannheim ernannt wurden.

Aktive Pflege von Kunst, Kultur und Wissenschaft haben neben seinem sozialen Engagement schon in seinen „aktiven“ Unternehmerzeiten den Alltag von Dr. Manfred Fuchs bestimmt: Aktive Förderung für das Nationaltheaters Mannheim, Vorsitz in der Stiftung Kunsthalle Mannheim, deren geplanten Neubau er derzeit mit großem Engagement begleitet- und dann natürlich die „Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer“, deren jüngste Aktivitäten – die prachtvolle Neugestaltung des Kaisersaales zuvörderst – nicht zuletzt seiner „sanften Durchsetzungskraft“ zu verdanken sind.

Neben seiner breit angelegten Kunstrezeption in allen Kunstgattungen findet Dr. Fuchs auch noch Zeit zu eigenen künstlerischen Aktivitäten: Zugunsten der Förderung von Nachwuchskünstlern präsentierte er zuletzt seine erste größere Schau eigener Gemälde in der Mannheimer Galerie Zimmermann, mit der er in Fachkreise auf große Aufmerksamkeit stieß. Und seine nächste Ausstellung ist bereits in der Vorbereitung: Sie ist für 2015 in den Räumen des „Kunstvereins Speyer“ im „Kulturhof Flachsgasse“ geplant. Foto: spk-Archiv

12.06.2014


Festival Theater der Welt 2014 feierterte seinen erfolgreichen Abschluss

Mannheim- Mit rund 70 Produktionen, Vorträgen, einem Performing Arts Campus und einem umfangreichen Musikprogramm zeigte das Festival, kuratiert vom designierten Intendanten der Münchner Kammerspiele, Matthias Lilienthal, eine Auswahl der aktuellen Tendenzen zeitgenössischer Theater-, Tanz- und Performancekunst aus aller Welt.

Nicolas Stemann eröffnete das Festival mit der Uraufführung des Textes „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek. Darüber hinaus zeigte das Festival Uraufführungen von Toshiki Okada, Philippe Quesne und Markus Öhrn sowie 5 Deutschlandpremieren, 6 Europapremieren und zahlreiche internationale Gastspiele. Mit den Stadtraumprojekten X Firmen und HOTEL shabbyshabby wurden zwei große Projekte eigens für die Stadt Mannheim entwickelt.  

Wir freuen uns über die große Medienresonanz und einen sehr guten Publikumszuspruch – mit rund 26.000 Besuchern und einer Auslastung von über 93 %. Regionale, überregionale sowie internationale Besucher, Fachpublikum und Pressevertreter haben über 100 Veranstaltungen besucht.  

Für das Gelingen dieses Festivals bedanken wir uns besonders bei unseren Förderern und Sponsoren, der Stadt Mannheim, dem Land Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie unseren zahlreichen öffentlichen und privaten Geldgebern, allen voran unserem Generalsponsor BASF SE und unseren Partnern.  

Theater der Welt 2014, Nationaltheater Mannheim; Presse

09.06.2014


Das neue Palazzo-Menü: Vier Gänge – Vier Highlights

Mannheim- „Jede Vorstellung ausverkauft“ – so lautet die Bilanz der letztjährigen Spielzeit des Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo. Was den zu erwartenden 40.000 Besuchern in dieser Saison ab dem 24. Oktober im Spiegelpalast auf dem Mannheimer Europaplatz präsentiert wird, hat der beste Koch Deutschlands Harald Wohlfahrt heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Augusta Hotel in Mannheim verraten.

Das neu kreierte Vier-Gang-Gourmetmenü wurde bereits lange im Vorfeld auf die Ansprüche der Gäste abgestimmt und auf die Erforderlichkeiten des Spielbetriebs, die Umsetzbarkeit im Servicebereich und die logistischen Voraussetzungen bei der Zubereitung geprüft. Das Ergebnis ist ein harmonisch aufeinander abgestimmtes Vier-Gänge-Menü, das die kulinarischen Herzen höher schlagen lässt.

Mit einer Triologie von schottischem Lachs auf Limonen-Creme-Fraiche, Gurkenrelish, Guacamole und Sisho-Kressen startet der Genussreigen. Nach einem Gratin von Meeresfischen und -früchten auf gedämpftem Lauch und Estragonmousseline-Sauce bringt der Meisterkoch Tranche vom Kalbsrücken mit Barbecuelack und Kräutern gegart, Bohnenallerlei, Gewürztomaten, Kartoffelgratin und Rosmarinsauce auf den festlich gedeckten Tisch. Den süßen Höhepunkt bildet ein Schokoladen-Fondant mit glasierten Bananen, Passionsfruchtcoulis und Sauerrahmeis.

Wie in jeder Saison legt der Spitzenkoch auch beim vegetarischen Menü äußerst großen Wert auf höchste Qualität der Ausgangsprodukte. Ein Mesclunsalat mit Kirschtomaten, gebackenem Tofu und Parmesandressing bildet den Auftakt für den zweiten Gang, der sich aus zweierlei Steinpilzsuppen zusammensetzt: klare Steinpilz Consommé mit Gemüseperlen unter der Blätterteighaube und eine leichte Steinpilzcreme mit Waldpilzflan und Kräutercrouton. Als Hauptgang wird eine Polenta mit pochiertem Bio-Hühnerei, geschwenkten Kräuterseitlingen und Kräuteröl serviert. Korrespondierend zum Palazzo Menü hat Deutschlands führende Weinexpertin Natalie Lumpp auch in diesem Jahr wieder die passenden Weine zu jedem Palazzo-Gang ausgesucht.

Mit der letztjährigen Saison haben sich die Besucherzahlen auf dem oberen Maximum von 40.000 Gästen über die gesamte Spielzeit etabliert. Der stets ausverkaufte Spiegelpalast wirkt weit über die Grenzen der Quadratestadt hinaus und sorgt für zahlreiche Übernachtungsgäste. „Auch in unserer letzten Umfrage hat es sich bestätigt, dass unsere Palazzo-Gäste Wiederholungstäter sind. Das freut uns umso mehr, als dass es zeigt, dass ungeachtet aller Verkaufsmaßnahmen unser Produkt in sich stimmt, den Gast überzeugt und zum Wiederkehren einlädt. Ein Drittel unserer Gäste, und das sind immerhin weit über 10.000 Menschen, reisen 50 km und mehr an, um unsere Vorstellungen zu besuchen. Damit zeichnet sich Palazzo als Besuchermagnet und einzigartiges Kulturangebot in Mannheim aus.“, resümiert Palazzo Produzent und Geschäftsführer Gregor Spachmann.

Auch im künstlerischen Bereich laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Palazzo Variete Geschäftsführer Rolf Balschbach: „Unser Cast für die kommende Saison steht. Wir setzen insbesondere bei der Moderation neue Signale und werden eine „fast“ weibliche Besetzung haben. Fernab von Glitzertravestie zeigt der deutsche Entertainer Chris Kolonko in elegant-glamouröser Art seine weibliche Seite und führt mit einem unglaublichen komödiantischen Talent durch den Abend. Flankiert werden die Auftritte mit einem gehörigen Schuss prickelnder Erotik von unserem Revueshowensemble, das wir um nochmals zwei Tänzerinnen aufgestockt haben. In Punkto Akrobatik kann ich versprechen, dass Mannheim wieder einmal zur Hauptstadt der weltbesten Artisten wird.“

Die neue Palazzo-Saison startet bereits ab 24. Oktober. Tickets für Show und Menü sind ab 89 € unter der Hotline 01805 - 60 90 30 und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Buchung unter www.palazzovariete.de. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.00 Uhr. Montags, am 24.12.14 und 1.1.15 ist spielfrei.

Text: CommCo, Presse; Foto: CommCo; Radio Regenbogen

01.06.2014


Verwaltunsgerichtshof hebt Anordnung der Landesregierung auf

Verkehrsministerium bedauert Entscheidung des VGH zum Lärmschutz am Flughafen Mannheim

Mannheim- Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat am Mittwoch den Bescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe aufgehoben, mit dem die dem City Airport Mannheim gewährten Ausnahmen von der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung zurück genommen worden waren.

Die Urteilsgründe liegen dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur noch nicht vor. Aus der Pressemitteilung des VGH vom heutigen Tage lässt sich jedoch entnehmen, dass der VGH sich maßgeblich auf eine Regelung aus dem Jahre 2001 stützt, in dem Platzrundenflüge an Sonn- und Feiertagen am Mannheimer Flugplatz untersagt wurden. Diese Regelung gehe an Sonn- und Feiertagen über die Regelungen der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung hinaus, weswegen die Rücknahme der Ausnahmegenehmigung als überschießend anzusehen sei.

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur bedauert diese Entscheidung des VGH. Ziel der Rücknahmeentscheidung war es, die Lärmbelastung der im Umfeld des Mannheimer Flugplatzes lebenden Menschen zu reduzieren und damit die Lebensqualität in diesen vielerorts ohnehin besonders lärmbelasteten Gebieten ein Stück weit zu verbessern. Warum aufgrund der an Sonn- und Feiertagen über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehenden Regelung aus dem Jahr 2001 die gesetzlichen Mindestanforderungen an allen anderen Tagen nicht eingehalten werden müssen, erschließt sich dem Ministerium nicht.

Zwischen dem Land und dem Flugplatzbetreiber war die Frage strittig, ob Ausnahmen von den Schutzzeiten der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung allein auf durchschnittliche Lärmwerte gestützt werden können, ohne die durch Überflüge hervorgerufenen Lärmspitzen zu berücksichtigen. Das Ministerium hat sich von dem Verfahren nicht zuletzt auch eine Klärung dieser über den Einzelfall hinausgehenden Rechtsfrage erhofft. Umso bedauerlicher ist es, dass der VGH diese Frage offenbar nicht geklärt und sich auf eine eher formale Begründung zurück gezogen hat.

Über das weitere Vorgehen wird das Ministerium erst entscheiden, wenn die vollständigen Urteilsgründe vorliegen und ausgewertet wurden.

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Pressestelle

30.05.2014


Mannheim und Rhein-Neckar demonstrieren für den Erhalt der Hebammenversorgung

Mannheim- Rund 700 Erwachsene und zahlreiche Kinder (Insgesamt rund 1000 Menschen) haben laut Polizeiangaben am 17. Mai 2014 in der Mannheimer Innenstadt für den Erhalt der Hebammenhilfe demonstriert. Bei dem von der Elterninitiative "Lasst uns nicht im Stich! - Familien brauchen Hebammen", „HebammenUnterstützung.de“ sowie dem Verein "HappyBirthday e.V." organisierten Protestmarsch vom Eingang der Planken bis zum Ehrenhof des Mannheimer Schlosses machten Eltern aus Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis lautstark und mit Bannern auf die prekäre Situation der Hebammen aufmerksam. Denn diese betrifft nicht nur die 21.000 Hebammen in Deutschland, sondern auch alle – vor allen Dingen zukünftigen – Eltern.

Bei den beiden Kundgebungen auf den Planken und im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses, sprachen Eltern, Hebammen und Ärzte aus Mannheim und Umgebung.

Melanie Rihm (Mitinitiatorin des Protests) machte nochmals deutlich, dass vom Ausstieg der Nürnberger Versicherung nicht nur die freiberuflich arbeitenden Hebammen sondern auch alle angestellten Hebammen betroffen sind, die über das Krankenhaus nicht ausreichend versichert werden. Sie betonte: „Wir steuern auf einen absoluten Hebammenmangel zu“. Weiter hob die junge Mutter und Hebamme hervor, dass eine Betreuung durch Hebammen laut aktueller Studien zu weniger medizinischen Eingriffen (bis hin zum Kaiserschnitt) führt, was nicht nur Kosten für die Gesellschaft spare, sondern auch dem Wohl der Mütter und Kinder diene.

Der Mannheimer Kinderarzt, Dr. med. Frederik Loersch, stellte die unersetzliche Arbeit der Hebammenbetreuung sowohl während der Schwangerschaft, als auch bei der Geburt und im Wochenbett heraus. Er hob hervor, dass insbesondere die wichtigen Hausbesuche in der Zeit nach der Geburt nicht von Kinderärzten geleistet werden können und Hebammen hier unersetzlich sind.

Auch der Gynäkologe Dr. med. Friedhelm Sych aus Mannheim unterstrich die Wichtigkeit der Hebammenbetreuung. Es sei zu hoffen, so Sych, „dass unserem Land und unserer Gesellschaft der Start ins Leben mit fachlich kompetenter und menschlicher Betreuung etwas Wert ist“.

Auch Mütter und Väter sprachen zu den Demonstranten und berichteten, welche Sorgen sie aufgrund der aktuellen Lage belasten und warum sie auf die Politik so wütend sind. Ein Vater brachte es in seiner Ansprache am Paradeplatz auf den Punkt: „Es ist eine Sauerei, dass Hebammen für einen Hungerlohn arbeiten müssen, obwohl sie eine hochqualifizierte Ausbildung haben.“ Die junge Mutter, die schließlich im Ehrenhof zu Wort kam, machte deutlich, dass Vertrauen in die moderne Medizin gut sei, doch die Betreeung durch eine Hebamme dadurch nicht ersetzt werde könne.

Regina Martina, Beleghebamme im Diakonissenkrankenhaus in Mannheim, betonte nochmals, dass nicht nur die außerklinisch arbeitenden Hebammen betroffen sind, sondern alle Hebammen, egal ob angestellt oder freiberuflich um ihre berufliche Existenz fürchten müssen. Wütend mache sie auch, dass die Politiker aller Parteien sich zwar die Familienpolitik auf die Fahnen schreiben, doch die Familien schon in ihrer Gründungsphase das erste Mal im Stich lassen.

Die Hebammenschülerin Chrsitina Glass kam auch zu Wort und sprach von ihren Zukunftsängsten und dem Wunsch, auch in zwanzig Jahren noch als Hebamme arbeiten zu können.

Der Ehemann einer Mannheimer Hebamme machte deutlich, dass er trotz der großen täglichen Belastung seiner Frau, den Hebammenberuf für den wichtigsten Beruf in der Welt halte. Weiter betonte er, dass eben nicht nur die Hebammen betroffen sind, sondern insbesondere die Eltern, die sich bei einem Berufsverbot für die Hebammen ab 2015 während der Schwangerschaft, bei der Geburt und bei Wochenbettproblemen nicht selbst helfen können.

Zuletzt sprach Jessica Schlepphege (Mitinitiatorin des Elternprotests) zu den Demonstranten und gab die Forderungen der Elterninitiativen wieder. Gefordert seien langfristige Lösungen und schnelles Handeln seitens der Politik, um die flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit Hebammenbetreuung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu erhalten und allen werdenen Eltern zugänglich zu machen. Dies könne nur umgesetzt werden, wenn die Hebammen endlich angemessen bezahlt werden und das Haftpflichtproblem politisch gelöst wird. Denn ganz gleich wer in Deutschland Geburten betreut, so Schlepphege, jede Berufsgruppe würde irgendwann vor den steigenden Haftpflichsummen kapitulieren müssen oder stünde vor dem Problem, keinen Haftpflichtversicherer mehr zu finden.

Hintergrund

Im Februar 2014 verkündete die Nürnberger Versicherung ihren Ausstieg zum 30.06.2015 aus dem einzigen Versicherungskonsortium, das bislang die Berufshaftpflicht für Hebammen angeboten hat. Das bedeutet, dass es ab Mitte nächsten Jahres keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr für Hebammen geben wird. Damit droht den Hebammen – sowohl den freiberuflichen als auch vielen fest angestellten – ein Berufsverbot.

Denn auch das aktuell vorliegende Versicherungsangebot für den Deutschen Hebammenverband ist nicht zufriedenstellend, da es mit einer weiteren Preissteigerung auf über 6000€ verbunden und bis Sommer 2016 befristet ist. Ein annehmbares Angebot für die beiden anderen Hebammenverbände (BfHD und DFH) ist bislang nicht bekannt. Hier werden über 1000 Hebammen zum Sommer 2015 arbeitslos.

Die vor zwei Wochen präsentierten Vorschläge des Bundesgesundheitsministers Gröhe zur Sicherung der Hebammenversorgung werten die Elterninitiativen als ersten Schritt auf dem Weg zur tatsächlichen Lösung des Problems und als Erfolg für die anhaltenden, bundesweiten Proteste. Doch um die Hebammen vor ihrem beruflichen Tod zu bewahren, müssen aus den Vorschlägen nicht nur handfeste Lösungen werden, sondern diese müssen auch schnell umgesetzt werden, um den Versicherungsmarkt zeitnah wieder beleben zu können. Ob dies rechtzeitig geschehen wird, ist noch offen, da beispielsweise der GKV Spitzenverband sich bereits kritisch über den geplanten Regressverzicht äußerte.

Die Elterninitiativen sehen weiter dringenden Anlass zum Protest, da ihre Forderungen noch nicht ausreichend berücksichtigt wurden und von langfristigen Lösungen bislang keine Rede ist. Text: CommCo; Foto: Lennart Jütte

18.05.2014


alla hopp! - Bereicherung des Sportangebots in der Metropolregion Rhein Neckar

Freizeitsport ganz anders

Metropolregion Rhein-Neckar- Mit 18 alla hopp!-Bewegungs- und Begegnungsanlagen wird die Metropolregion Rhein-Neckar zum überregionalen Vorreiter. alla hopp!-Anlagen ermöglichen es allen Generationen, Sport und Bewegung sowie soziale Kontakte kombiniert in den eigenen Alltag zu integrieren. Am 5. Juni gibt die Stiftung die 18 begünstigten Kommunen bekannt.

alla hopp!-Projektleiterin Sandra Zettel: „Sport und Bewegung helfen dabei, gesund zu bleiben, Stress abzubauen und zu entspannen. Vor diesem Hintergrund sind gut erreichbare Angebote wie eine alla hopp!-Anlage wichtig. Sie ermöglichen es mit geringem Aufwand, kurzen Anfahrtswegen und kostenfrei zum Sport zu gelangen.“

Freude an der Bewegung für Jung und Alt, im Freien – alla hopp! ist ein ganzheitliches Konzept, das alle diese Themen miteinander verbindet. Sport und Bewegung für alle, das gab es bis in Ende der 1960er Jahre kaum. Aufschwung brachte in den 1970er Jahren neben der „Trimm-Dich-Bewegung“, auch die Olympischen Spiele 1972, die eine neue Begeisterung zum Sport nach sich zogen. Der Sport in Vereinen und Fitness-Studios hat sich seitdem ebenso weiterentwickelt, wie die Trend- oder auch Extremsportarten für ganz bestimmte, meist jüngere Zielgruppen. Mit alla hopp! wird die Metropolregion Rhein-Neckar ein zeitgemäßes Konzept des Freizeitsports für alle Generationen anbieten.

Eine alla hopp!-Anlage vereint die Bedürfnisse aller Generationen in einer einzigen Anlage. Sandra Zettel: „Bei der Konzeption von alla hopp! ist darauf geachtet worden, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Generationen Rechnung zu tragen. So können beispielsweise Mütter mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter trainieren und diese dabei im Blick behalten.“

Auch für die Sportregion Rhein-Neckar sind die kommenden 18 alla-hopp!-Anlagen eine wichtige Bereicherung des Sportangebots: „Durch das Konzept und die Standorte der alla-Hopp!-Anlagen werden Sport und Bewegung zu einem selbstverständlichen Teil des gesellschaftlichen Lebens. Sie befriedigen gleichermaßen das Bedürfnis nach Bewegung und nach Begegnung“, so Henrik Westerberg, Geschäftsführer der Sportregion Rhein-Neckar. „Die Anlagenplanung erzeugt durch ihre transparente Gestaltung einen Dialog zwischen Sporttreibenden und Zuschauern, die direkt zum Mitmachen animiert werden. Über spielerische Elemente werden soziale Begegnung und sportliche Erfolgserlebnisse so auch für Menschen erfahrbar, die bisher nicht für Sport zu begeistern waren – die Sportregion Rhein-Neckar wird noch sportlicher! Wir danken der Dietmar Hopp Stiftung für ihr umfassendes Engagement für den Sport in der Region, in dem die alla-hopp!-Anlagen ein weiteres spannendes Highlight sind.“ Am 5. Juni gibt die Stiftung die 18 begünstigten Kommunen bekannt.

Kurzprofil alla hopp!

Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 18 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich dafür online auf www.alla-hopp.de beworben. Die Entscheidung über die Auswahl der 18 begünstigten Kommunen gibt die Stiftung am 5. Juni 2014 bekannt.

Die alla hopp!-Anlagen bestehen aus drei bis vier Modulen. Im Bewegungsparcours bieten sich für alle Generationen verschiedenste Möglichkeiten, Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Koordination in unterschiedlichen Anforderungsgraden zu trainieren. Ein Kinderspielplatz hält Spielmöglichkeiten bereit, die die Motorik und die Kognition der Kleinsten ansprechen. Der Spiel- und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter lädt zum Mitgestalten und Austoben ein. Bei ausreichend großer und geeigneter Fläche, kann optional ein Parcours für jugendliche Sportler angeschlossen werden. Die Anlagen bieten Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe. Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Weitere Informationen unter www.alla-hopp.de

Das Pilotprojekt Schwetzingen

Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, wird die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage errichten. Die Anlage wird sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee befinden, und als Modell für die weiteren 18 Anlagen dienen.

Mit dem Bau soll noch im Herbst 2014 begonnen werden, die Fertigstellung der Pilotanlage ist für 2015 geplant.


Kurzprofil Team alla hopp!

Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Mehr Informationen über die Teammitglieder: www.alla-hopp.de/team-alla-hopp/das-team/

Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 375 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 18 Kommunen der Region im Gesamtwert von 40 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Bild und Text: Dietmar Hopp Stiftung

15.05.2014


Konjunkturfrühling auf dem Maimarkt

Ministerpräsident Kretschmann eröffnete am Samstag den Maimarkt Mannheim

Mannheim- „Der Frühling ist da, und der Maimarkt auch!“ Vor zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft eröffnete Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Samstag, 26. April, den Maimarkt Mannheim. Für musikalischen Schwung sorgte das Polizeimusikcorps Mannheim unter der Leitung von Dieter Kaufmann mit fröhlichen Weisen.

Nicht nur das milde Wetter stimmte optimistisch. „Der Maimarkt als Konjunkturbarometer gibt Anlass zur Hoffnung und gute Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Südwestdeutschland“, umriss Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz im voll besetzten Festzelt die Erwartung an Deutschlands größte Regionalmesse. In seiner Begrüßungsrede würdigte Kurz Deutschlands größte Regionalmesse als lebendigen, bürgernahen Treffpunkt, als Schaufenster der Metropolregion und Ort der Begegnung für Produzenten und Verbraucher, aber auch als Plattform für Themen wie Inklusion, Medizintechnologie, Rettungsdienste und Ausbildung. Und er belegte diese Einschätzung mit Zahlen: Auf dem Maimarkt zeigen 1.400 Aussteller in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände etwa 20.000 Produkte. Jährlich kommen rund 350.000 Besucher. Die durch den Maimarkt angestoßenen Produktionseffekte von mehr als 400 Millionen Euro entsprechen, vorsichtig gerechnet, etwa 3.500 Arbeitsplätzen.

Jeder zehnte Arbeitsplatz in Baden-Württemberg ist an die Landwirtschaft gekoppelt. Darauf wies Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied hin. „Gerade der Maimarkt bietet die Möglichkeit, sich von der Qualität der landwirtschaftlichen Produkte zu überzeugen, sie zu testen und mit den Kindern in die Tierhallen zu gehen.“

Für das Exportland Baden-Württemberg sei es wichtig, die eigenen Stärken zu kennen, stellte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seiner Eröffnungsansprache fest. „In Zeiten globaler Vernetzung muss man die regionalen Wirtschaftskreisläufe fördern.“ Dazu biete der Maimarkt mit seiner Vielfalt reichlich Gelegenheit – mit Produkten der lokalen Handwerksbetriebe, mit der Vielfalt an Angeboten für Büro und Betrieb, Erholung, Reisen, mit Reitsport – und mit Lebensmitteln aus der Genussregion Baden-Württemberg. „Lokal und regional ist auch gut für Mensch und Umwelt“, betonte Kretschmann. Beim anschließenden Rundgang besuchte er die Baden-Württemberg-Halle mit ihren kulinarischen Botschaftern, die Hallen des Handwerks und nahm sich viel Zeit, mit Vertretern der Sonderschauen Inklusion und „Unser Schulterschluss für Ihre Sicherheit“ ins Gespräch zu kommen.

Der Maimarkt Mannheim ist noch bis 6. Mai täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. www.maimarkt.de 

Text: MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH; Foto: pem

26.04.2014


Dr. Caroline von Kretschmann ist neue Regionalvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in der Kurpfalz

Familienunternehmen tragen maßgeblich zur Wirtschaftskraft der Region bei      

Heidelberg- Dr. Caroline von Kretschmann ist neue Regionalvorsitzende des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER in der Kurpfalz. Die Unternehmerin v. Kretschmann ist geschäftsführende Gesellschafterin des traditionsreichen 5-Sterne-Hotels „Der Europäische Hof“ in Heidelberg. Das seit 1865 familiengeführte Hotel beschäftigt rund 140 Mitarbeiter.

„Mit spezifischen Unternehmenswerten und einer auf Langfristigkeit ausgelegten Strategie übernehmen Familienunternehmen eine tragende Rolle in der Wirtschaft“, betont Dr. Caroline von Kretschmann. „Zudem sind wir Familienunternehmer meist seit Generationen in der Region verwurzelt.“

„Die Kurpfalz soll auch weiterhin eine Erfolgsregion bleiben“, so v. Kretschmann weiter. „Ich wünsche mir von der Politik Rahmenbedingungen, welche die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Region sichern. Dazu gehört insbesondere ein konsequenter Schuldenabbau und die Bekämpfung des Fachkräftemangels.“

Neben Dr. Caroline von Kretschmann wurden Carsten Lange aus Ludwigshafen (LANGE + PFLANZ Werbeagentur GmbH) und Jochen Kehl aus Speyer (DÖRR Heimtex GmbH) in den Vorstand gewählt.

Text und Foto: DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU e.V.

Zur Information

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmen den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

04.03.2014


Jobs for Future „am Puls der Zeit“

Berufe-Messe ging nach drei Tagen mit 42.010 Besuchern erfolgreich zu Ende

Mannheim- „So viele Bewerbungen wie noch nie!“ – „Die richtige Entscheidung!“ – „Ich nehme ein ganzes Paket mit nach Hause!“ – Für die Aussteller war die Jobs for Future ein voller Erfolg. Mit 42.010 Besuchern (Vorjahr: 40.627) ist die dreitägige Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung am Samstag zu Ende gegangen. Auf der Messe, die zum 14. Mal stattfand, präsentierten 319 Aussteller ihre Praktika und Ausbildungsplätze, Studiengänge, Weiterbildungs-Lehrgänge, offenen Stellen sowie Berufsorientierung und Coaching. Bei einer Umfrage zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Alle Befragten wollen 2015 wieder dabei sein.

Ob allgemeiner Überblick oder gezielte Entscheidungshilfen, Bewerbertraining oder ein Blick hinter die Kulissen der Personalentscheidung: Menschen in allen Phasen des Berufslebens suchten und fanden Informationen und ließen sich persönlich beraten. Großen Zulauf hatte die Premiere der Eltern-Tagung „Berufswahl – Wie spreche ich mit meinem Kind?“ Über 100 Teilnehmer verfolgten am Samstag den Vortrag der Dozentin Irene Greiner und tauschten sich in Einzelgesprächen zu pädagogisch-psychologischen Aspekten der Berufsfindung aus. Veranstalter waren Handwerkskammer, IHK, Arbeitsagentur und Stadt Mannheim. „Solche Angebote sind am Puls der Zeit“, war aus Ausstellerkreisen zu hören. Die Zahl der Ausbildungsberufe sei stark gestiegen; deshalb sei die Jobs for Future so wichtig für die Orientierung.

Viele Aussteller erklärten ihre Angebote „in Kurzform“ und luden Interessenten zu Infotagen und Praktika in ihr Unternehmen ein. „Die Praktika führen dazu, dass wir keine Ausbildungsabbrecher haben“, sagt Uwe Deutsch, Ausbilder bei Joseph Vögele, „im Gegenteil: Die Auszubildenden werden übernommen und bleiben uns erhalten.“ Beim Klinikum Ludwigshafen wurde zum Beispiel erörtert, ob die Ausbildung gleich nach der Mittleren Reife oder erst nach dem Abitur begonnen werden soll. Die BASF warb an ihrem Stand nicht nur für 40 Ausbildungsberufe, sondern auch für Startprogramme, mit denen Jugendliche fit für den Beruf gemacht werden, sowie für Ferienprogramme, in denen Schülerinnen und Schüler Berufe ausprobieren können. Beim Regionalbüro für berufliche Fortbildung informierten sich nicht nur Frauen, sondern auch viele Männer über beruflichen Wiedereinstieg. An vielen Ständen wurde nach Dualem Studium gefragt, zahlreiche Bewerbungen abgegeben – allein am Gemeinschaftsstand Südwestmetall/Bombardier rund 30 für Duales Studium und 40 für Ausbildungsplätze. Als wichtiger Vorteil wurde hervorgehoben, dass viele ausstellende Unternehmen Partnerfirmen der dualen Hochschulausbildung sind, mit denen nach einem Gespräch zum Beispiel bei der Dualen Hochschule Mannheim die Interessenten direkt vor Ort Kontakt aufnehmen konnten.

Engagierte Bewerber kamen von weit angereist: So informierten sich beim Gründerinnenzentrum gig7 junge Besucherinnen und Besucher aus dem Raum Stuttgart und Balingen gezielt über Unternehmensnachfolge. Beim Deutschen Herzzentrum, das offene Stellen besetzen wollte, hatten zahlreiche Bewerber/innen ihren Besuch für Samstag bereits per E-Mail angekündigt. Aus Hamburg reiste eine junge Frau an, um sich auf der Jobs for Future nach einem dualen Studium Messe-, Kongress- und Event-Management umzusehen.

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 26. bis 28. Februar 2015 statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de

In Villingen-Schwenningen findet die nächste Messe Jobs for Future bereits vom 3. bis 5. April 2014 statt. Infos dazu gibt es unter www.jobsforfuture-vs.de 
MAG Mannheimer Ausstellungs-GmbH, Presse

23.02.2014


Pfälzer und Badener vereint im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Haupteingang Konzentrationslager Auschwitz-BirkenauWürdige Gedenkfeiern schlagen Bogen von den Judenverfolgungen zu den Verfolgten unserer Tage

Von Gerhard Cantzler

Schwetzingen/Speyer- Bei zahlreichen, zutiest bewegenden Gedenkfeiern haben gestern auch die Menschen in der Kurpfalz an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 erinnert. Dabei erhielt dieser Tag einen zusätzlichen Akzent durch das Erinnern an den 70. Jahrestag der Befreiung der sowjetischen Kunst- und Kulturmetropole Leningrad – zwischenzeitlich längst wieder in St. Petersburg umbenannt - die vielen Speyerern durch ihre Begegnungen mit Sängern und Instrumentalisten aus dieser Stadt emotional besonders nahe ist.

Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 – genau 900 Tage – so lange dauerte die Blockade der prachtvollen früheren Zarenresidenz durch die deutsche Wehrmacht, der das verbrecherische Nazi-Regime befohlen hatte, die Stadt, die den Namen des Gründers der Sowjetunion, Wladimir Iljitsch Lenin trug, durch Dauerbeschuss und Bombardements in Trümmer zu legen, ihre Bewohner auszuhundern und Stadt in einem Akt zerstörerischem Symbolismus schließlich von der Landkarte der Welt zu tilgen. Mehr als 1,1 Millionen der zu Beginn der Belagerung noch 2,5 Millionen Einwohner des „Venedigs an der Newa“ überlebten diese 29 Monate währende Schreckenszeit nicht, starben im Artillerie- und Bombenhagel deutscher Kanonen und Flugzeuge oder verhunderten jämmerlich.

Etwa gleich groß war die Zahl der ermordeten Juden und der sonstigen von den Nazis ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen, die allein im Konzentrationslager Auschwitz und seinem Außenlager Birkenau umgebracht wurden. Am Ende des Krieges belief sich die Zahl der Opfer des monströsen Rassenhasses eines verbrecherischen Systems auf insgesamt 5,6 Millionen Menschen.

Auch an vielen Orten der Kurpfalz wurde gestern an diesen Jahrestag erinnert, der seit dem Jahr 1996 als offizieller bundesweiter Gedenktag an den Holocaust erinnern soll. Aus der Vielzahl der Veranstaltungen hat der SPEYER-KURIER exemplarisch die Gedenkstunden in Schwetzingen und in Speyer besucht.

Gegen das Vergessen und für die Wahrung der Freiheit“ - Schwetzingen gedenkt der jüdischen Opfer des Nationalsdozialismus.

In der Residenzstadt Schwetzingen versammelten sich am ersten Jahrestag der Einweihung des neu geschaffenen Mahnmals für die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt zwischen Schloss und Rathaus gut 100 EinwohnerIinnen, wo sie von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl „nicht die Offiziellen, sondern die Menschen“ begrüßen wollte, die mit ihrem Kommen ein sichtbares Zeichen „gegen das Vergessen und für die Wahrung der Freiheit“ setzen wollten. Auch wenn es an diesem Tage in erster Linie darum gehe, an das Schicksal der früheren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Schwetzingens zu erinnern, so dürfe doch auch nicht vergesssen werden, dass gleichzeitig mit dieser Zusammenkunft weltweit rund 50 Millionen Menschen auf der Flucht seien „vor Verfolgung, Not und Leid, vor Unfreiheit oder weil sie wegen größter Armut ums Überleben kämpfen“ müssten, so Dr. Poeltl weiter. Die „bitteren Erfahrungen“ der Jahre 1933 bis 1945 müssten heute Mahnung sein, Menschen in Not und auf der Flucht nicht allein zu lassen, sondern ihnen beizustehen, wo immer dies notwenig und angezeigt sei.

Mit Blick auf die ab dem 1. Februar bevorstehende Unterbringung von AsylbewerberIinnen in der Schwetzinger Kilbourne-Kaserne, die voraussichtlich bis zur Fertigstellung anderer Unterkünfte in etwa zwei Jahren andauern werde, rief der Oberbürgermeister die Schwetzinger dazu auf, den Neuankömmlingen mit Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft zu begegnen. Zugleich lobte er das sich schon im Vorfeld abzeichnende Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, diesich für die hilfesuchenden Menschen einsetzen wollten.

Exemplarisch für 69 jüdische Opfer der Nazi-Willkür aus Schwetzingen rief im Abschluss an die Ausführungen des Oberbürgermeisters Pfarrer i.R. Kurt Glöckler das Schicksal der Schwetzingerin Ida Kaufmann, geb. Levi und ihrer Tochter „Hete“ ins Gedächtnis der Anwesenden. Sie wurden wohl beide im Sommer 1942 in einem der deutschen Vernichtungslager im Osten ermordet.

Lesen Sie die biographischen Anmerkungen von Pfarrer i.R. Kurt Glöckler über Ida und Hete Kaufmann im Wortlaut im SPEYER-KURIER.

Schülerinnen und Schüler des Schwetzinger Hebel-Gymnasiums unter der musikalischen Leitung von Daniel Heitmann umrahmten die Gedenkstunde mit aufrüttelden Lesungen und bewegender Musik, ehe Oberbürgermeister Dr. René Pöltl gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein und Manfred Kern am Mahnmal für die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger von Schwetzingen eine Kranz niederlegten.

Erinnern – Gedenken – Mahnen“ am passenden Ort - Gedenkfeier zum „Holocaust-Tag“ erstmals in der neuen Synagoge „Beith Shalom“

Auf der anderen Rheinseite, in Speyer, war der große Versammlungssaal in der neuen Synagoge „Beith Shalom“ bis auf den letzten (Steh-)Platz gefüllt, als Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Realschule, des Edith-Stein-Gymnasiums, des Hans-Purrmann-Gymnasiums, des Nikolaus-von Weis-Gymnasiums und des Pfalz-Kollegs in Speyer unter der Überschrift „Erinnern -Gedenken – Mahnen“ in einer von ihnen gemeinsam gestalteten Gedenkstunde an Juden erinnerten, die aus Speyer stammten oder einen Teil ihres Lebens eng mit der Stadt verbunden waren.

In einem ersten Teil schilderten sie die Dynamik des Grauens, mit der sich nach der „Machtergreifung“ im Jahr 1933 Rassenwahn und Antisemitismus in Deutschland und damit auch in Speyer – zuvor sicher schon unterschwellig in der Gesellschaft vorhanden - - geradezu sintflutartig ausbreiteten. Arbeits- und Berufsverbote für Menschen jüdischer Herkunft - Beamte, Lehrer, Ärzte, Künstler, Wissenschaftler und viele andere Berufsgruppen - markierten den Beginn eines Weges von geradezu grauenvoller Präzision, der für die meisten von ihnen in den Konzentrationslagern oder in der Vertreibung aus ihrer und der Heimat ihrer Vorfahren enden sollte. Die Verpflichtung, dem eigenen Vornamen die Namen „Sarah“ oder Israel“ voranzustellen, das „J“ in die Personaldokumente einstempeln zu lassen und schließlich der offen zu tragende Judenstern waren weitere Zeichen einer zunehmenden Diskriminierung und Ausgrenzung der jüdischen Mitbürger. Weitere Eskalationsstufen: Die „Nürnberger Rassegesetze“, die es Juden u.a. untersagten, Nichtjuden zu heiraten – die „Reichspogromnacht“ am 9. November 1938, als überall im „Reich“ - auch in Speyer - die Synagogen brannten und jüdische Geschäfte zerstört und ihre Eigentümer misshandelt oder gar erschlagen wurden - die „Arisierung jüdischen Besitzes“, die Juden dazu zwang, ihren Besitz weit unter Wert an den nationalsozialistisch bestimmten Staat oder an seine willfährigen Sympathisanten abzugeben - schließlich ab 1941 die ersten Massenerschießungen und ab 1942 die systematische Vernichtung aller Juden mit Hilfe einer mörderischen Todesmaschinerie, soweit ihnen nicht vorher schon die Flucht ins Ausland gelungen war.

1933 wurden im „Deutschen Reich“ noch 500.000 Juden gezählt – zwölf Jahre später waren es gerade einmal noch 14.574 - ein in der Menschheitsgeschichte bis dahin unvergleichlicher Genozid, der durch die Ermordung weiterer fünf Millionen Juden im damaligen Einflussbereich der Nazis in Europa geradezu infernalische Züge annahm.

Dass dieser unvergleichliche Kulturbruch nicht ohne Vorankündigung über die Menschen in Deutschland und in der Welt gekommen war, belegten die Schülerinnen und Schüler auch an diesem Abend wieder mit Zitaten Hitlers und seiner Vasallen, die schon bald nach der „Machtergreifung“ ihre Absichten unverhohlen öffentlich „hinausposaunt“ hatten - doch niemand hielt es für möglich, dass dies alles einmal grauenvolle Realität werden könnte.

Auch in Speyer hielten so mache jüdische Mitbürger die Drohungen der Nazis für „großmäulige Redereien“, die bald wieder aus dem Alltag verschwunden sein würden. Doch sie alle – hochangesehene Bürger der Stadt - sollten sich bitter irren.

In kurzen Biographien schilderten die Schüler exemplarisch die Schicksale der allesamt hoch angesehenen und bis dahin beliebten Speyerer Juden Siegmund Dreyfuss, Dr. med. Theodor Hirsch, Ernst Mayer, Dr. med. Julius Isak Sussmanowitz – letzterer übrigens mit mit einer in Schwetzingen geborenen Jüdin verheiratet - und ihren Familien (Lesen Sie dazu auch SPEYER-KURIER/Shalom – Jüdisches Leben/ Jüdische Lebensbilder von Johannes Bruno).

Auch an die in Breslau geborene und in Speyer zum Katholizismus übergetretene Jüdin Dr. Edith Stein, bedeutenedePhilosophin und Pädagogin, Ordensfrau und Karmelitin, wurde erinnert. Sie wurde gemeinsam mit ihrer Schwester in Auschwitz von den Nazis in der Gaskammer ermordet, 1998 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen und zur „Patronin Europas“ erhoben.

Schicksale, die nur stellvertretend stehen können für die 5,5 Millionen Juden in Europa, die 500.000 im „Deutschen Reich“ und die 77 aus Speyer, die 1939 noch in der Stadt lebten und die mit einer Ausnahme dem braunen Terror zum Opfer fielen.

Dem „Erinnern und Gedenken“ folgte das „Mahnen“. Oberbürgermeister Hansjörg Eger und eine Schülerin verwiesen auf Beispiele rechtsradikaler Übergriffe im vergangenen Jahr – zählten Orte in ganz Deutschland auf, wo es in der Nähe zu rechtsradikalen Angriffen gekommen sei wie in Worms, zu Grabschändungen wie in Essingen bei Landau, zu Tätlichkeiten gegen Menschen mit Migrationshintergrund wie in Wittlich oder, wie in Kaiserslautern, wo ein aus Israel stammender Fussballspieler von Fans lautstark mit antisemitischen Parolen geschmäht wurde.

Köthen in Sachsern-Anhalt, Offenbach in Hessen, Wernigerode am Harz, Kaufbeuren in Bayern und – wieder in unmittelbarer Nachbarschaft, wo sich in Heidelberg, in Ludwigshafen mit der Partei „der Dritte Weg“ eine neue rechtsradikale Gefahr für den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat aufgetan hat.

Am spektakulärsten in diesem Jahr sicher der Aufsehen erregende NSU-Prozess in München, der die rechtsradikalen Umtriebe gegen Menschen mit Migrationshintergrund in ganzer Schärfe sichtbar werden lässt.

Im vergangenen Jahr habe die Zahl der Straf- und Gewalttaten im rechten Spektrum erneut um 4,4 % zugenommen, seien die fremdenfeindlichen Straf- und Gewalttaten um 16,5 % angestiegen, zitierte Oberbürgermeister Eger eine Statistik des Bundeinnenministers. Die Zahl der antisemitischen Straftaten habe auch 2013 wieder um 10,6 % zugelegt. Außerdem sei es zu sechs versuchten Tötungsdelikten aus dem rechten politischen Spektrum gekommen – erneut eine mehr als im Jahr zuvor.

Zahlen, die zur Wachsamkeit mahnen, stehen sie doch im krassen Gegensatz zu den ersten Artikeln der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, die Eger kontrastierend zu den von der Schülerin vorgetragenen Meldungen über die Verfassungsverstösse zitierte.

Eindrucksvolle Schlussapotheose dieser Gedenkstunde, die vom Saxophon-Quartett und dem Chor des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums unter der Leitung von Anja Bosl-Ridder und Thomas Denzinger musikalisch eindrucksvoll umrahmt wurde: Schülerinnen tragen für (nahezu) jede der von den Nazis verfolgten Gruppen – Juden, Bekennende Christen, Kommunisten, Sozialdemokraten, Widerstandskämpfer, Gewerkschaftler, Homosexuelle, Sinti und Roma – Polen, Russen und viele andere mehr – Kerzen in den Saal und stellen sie auf der Bühne am Kopfende auf. Darunter sicher auch das eine oder andere Licht für die vielen, die in unseren Tagen den Tod finden: In den Kriegen in Syrien und in Zentralafrika, auf den Flüchtlingsbooten vor Lampedusa, bei den ethnischen Auseinadersetzungen in Thailand, in Afghanistan oder in Pakistan.

Dass gestern wieder so viele Menschen in die Speyerer Synagoge kamen – unter ihnen sah man auch wieder zahlreiche Vertrreter von Politik, Kirchen, vor allem aber auch aus der jüngeren Generation - gibt Zuversicht, dass die Wachsemkeit gegen rechte Übergriffe und „Entgleisungen“ nicht erlahmen wird und lässt hoffen, dass sich das, was jüdische Mitmenschen von 1933 bis 1945 erleiden mussten, so nie mehr wiederholen möge. Foto: gc

28.01.2014


Biographische Anmerkungen von Pfarrer i.R. Kurt Glöckler über Ida und Hete Kaufmann

Ida Kaufmann, geb. Levi (1. Dezember 1893 – 31.12.1945: für tot erklärt)

Hedwig genannt Hete Kaufmann (31.10.1924 – 31.12.1945: für tot erklärt)

 

Ida Kaufmann, geb. Levi, geboren am 1. Dezember 1893 in Walldorf

Besuch der Volksschule in Walldorf

Heirat mit Siegfried Kaufmann aus Ketsch, geboren 18. Oktober 1885 in Ketsch, am 27.Oktober 1919 in Walldorf

wohnhaft ab 3. November 1919 in Schwetzingen, Heidelbergerstr. 33

Tochter Elisabeth Leonora, genannt Lore geboren am 19. Juni 1921 in Schwetzingen

Tochter Hedwig, genannt Hete, geboren am 31. Oktober 1924 in Heidelberg

Handel mit Rohtabak und Hopfen, später mit Bedarf für Metzgereien

Tochter Elisabeth im April 1935 zur Ausbildung nach Esslingen, Isr. Waisenhaus „Wilhelmspflege“, von dort Auswanderung im Januar 1938 nach Palästina

Ehemann Siegfried Kaufmann am 1. Juli 1935 gestorben

Tochter Hete im Dezember nach Beelitz/Israelitisches Erziehungsheim

Ida Kaufmann im Januar 1936 von Schwetzingen nach Walldorf, Pirmasens, Eberswalde bei Berlin, Berlin, Mannheim, Heidelberg, Bad Nauheim, Gailingen am Hochrhein, Konstanz, wieder Mannheim, und Darmstadt

an diesen Orten als Haushaltshilfe, Hausdame, Pflegerin, Erzieherin und Heimleiterin angestellt

im April 1942 nach Beelitz zur Tochter Hete gerufen, da diese „in den Osten umgesiedelt“ werden sollte

Ida Kaufmann fährt umgehend nach Beelitz, um ihre Tochter zu begleiten, die mit 23 Kindern, einem Lehrer, einer Kinderpflegerin und einer Köchin über Berlin in das Warschauer Ghetto deportiert wurde, wo sie am 16. April 1942 ankommen und unter unmenschlichen Umständen leben müssen

letzte Nachricht an die Tochter Lore in Palästina über das Internationale Rote Kreuz am 10. Juni 1942

vermutlich im Sommer 1942 mit der Tochter in ein Vernichtungslager gebracht und ermordet

Beide gelten als verschollen und werden zum 31.12.1945 nach dem Krieg gerichtlich für tot erklärt

Zusammenstellung: Kurt Glöckler, Schwetzingen, 27.01.2014

28.01.2014


500 Besucher beim Riesling-Rendezvous

Mannheim-  Das Riesling-Rendezvous der Pfalzwein-Werbung im Steigenberger Hotel „Mannheimer Hof“ hat einmal mehr die Besucher begeistert.

Die Chance mehr als 150 Spitzenrieslinge von links und rechts des Rheins zu probieren ließen sich 500 Riesling-Fans nicht entgehen.

37 Weingüter aus den vier deutschen Anbaugebieten Pfalz, Baden, Franken und Württemberg waren beim 8. Riesling-Rendezvous vertreten..

Die beteiligten Betriebe hatten sich durch herausragende Qualitäten für das Finale des Riesling-Erzeugerpreises 2013 qualifiziert. Dieser Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Vereinigung „Pro Riesling“ veranstaltet.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Pfälzische Weinkönigin Janina Huhn und Weinbaupräsident Edwin Schrank, 2. Vorsitzender der Pfalzwein-Werbung.  Text und Foto: Pfalzwein e.V.

27.01.2014


Schachregion Rhein-Neckar durch Unterstützung der Sparkasse Heidelberg im Aufwind

Der ehemalige Schachweltmeister Anatoli Karpow (links) mit Dieter Auer in SchwetzingenLandesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald wurde am 13.Dezember im Racket Center Nußloch feierlich eröffnet

Metropolregion Rhein-Neckar. Der Begriff „Schachregion Rhein-Neckar“ wurde nach Gründung der Karpow-Schachakademie im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring im Jahre 2005 vom damaligen Geschäftsführer der Akademie, Dr. Markus Keller, initiiert. Noch heute findet man Zugang zur neu gestalteten Homepage der Akademie unter www.schachregion.de. Mit Unterstützung des Weltmeisters der Jahre 1975-1985 und 1993-1998, Anatoli Karpow, gelang eine Weiterentwicklung der Sportart Schach in der Region Rhein-Neckar. Die Eröffnung des Landesstützpunktes steht am Ende dieses Trends.

Verständlich, dass auch der Deutsche Schachbund als Fördermitglied der Akademie, die hohen Erwartungen mit trug, zumal die Wirtschaftskraft der Region weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Demzufolge fühlten sich die Verantwortlichen geehrt, als der Präsident des Deutschen Schachbundes, Herr Herbert Bastian, noch rechtzeitig eintraf und sich zu den Ehrengästen gesellte. Ohne Unterstützung der Sportstätte Racket Center Nussloch, der Manfred Lautenschläger Stiftung und der Sparkasse Heidelberg wären Erfolge in der Weiterentwicklung mit einiger Wahrscheinlichkeit ausgeblieben. Mit der Austragung von Länderkämpfen, Schachseminaren, Trainingseinheiten mit Weltmeister Anatoli Karpow und Verleihung des Wissenschaftspreises der Akademie wurden in der Vergangenheit positive Signale gesetzt, die zu Optimismus Anlass gaben.

Der ehemalige Schachweltmeister Anatoli Karpow bei seinem Besuch in SchwetzingenNachdem die Gemeinsame Kommission für Leistungssport in Baden-Württemberg in der Versammlung am 28.September in Stuttgart-Zuffenhausen den Landesstützpunkt Schach Rhein-Neckar Odenwald genehmigt hatte folgte nun die offizielle Eröffnung. Die Akademie hatte im Vorfeld mit der Übernahme der Trägerschaft die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, nachdem vorher unter dieser Prämisse auch der Landessportverband (LSV) seine Einwilligung gegeben hatte.

Mit Unterstützung der GKL, des Badischen Schachverbandes, der Badischen Schachjugend, der Schachbezirke Heidelberg und Mannheim sowie der Stützpunkte Racket Center Nußloch und Buchen soll Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar weiter gefördert und ausgebaut werden.

Die offizielle Eröffnung des Landesstützpunktes Rhein-Neckar Odenwald, die am Freitag, 13.Dezember um 16 Uhr im Racket Center Nußloch stattfand, gab zu Optimismus Anlass, zumal neben dem Präsidenten Prof. Dr. Uwe Pfenning die Bürgermeister aus Nussloch, St. Leon-Rot, Dielheim und Rauenberg zu Gast waren und die Unterstützung dieses Projektes signalisierten. Viele weitere Gäste aus den Bereichen, Sport, Medien und Wirtschaft der Metropolregion Rhein-Neckar waren anwesend, um den Feierlichkeiten beizuwohnen.

25 Kinder und Jugendliche der Rhein-Neckar Schachjugend hatten Ihren Auftritt im Rahmenprogramm, bereicherten die Szene und stellten sich den Fotografen und Kameramann Jens Müller bei der Geschenkübergabe durch die Sparkasse Heidelberg ins Bild. Nach der Scheckübergabe durch die Sparkasse Heidelberg an den Vorsitzenden Dieter Auer bedankte sich dieser für die Initialförderung und mit dem Dank an die Redner leitete er zum Buffet und einem gemütlichen Ausklang über. www.schachregion.de 

Dieter Auer

15.12.2013


Wittelsbacher-Orte bekennen sich zur Geschichte

v.l.: Dr. Alexander Schubert (Wittelsbacher-Projektleiter, Reiss-Engelhorn-Museen), Dr. Barbara Gilsdorf (Kulturreferentin der Stadt Schwetzingen), Dr. René Pöltl (Oberbürgermeister der Stadt Schwetzingen) und Norman Schäfer (Marketing Reiss-Engelhorn-Museen) bei der Präsentation des neuen Schwetzinger Ortsschildes

Neue Ortsbeschilderung stiftet Identität und bildet Image

Schwetzingen: Noch bis zum 2. März 2014 steht Südwestdeutschland ganz im Zeichen der Wittelsbacher. Mit der Mannheimer Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ und dem Begleitprogramm des Wittelsbacherjahres 2013/14 erinnern 46 Orte an die 600-jährige Herrschaft der Adelsdynastie an Rhein und Neckar.

Das Projekt wird nachhaltig die regionale Identität und das Image der Großregion prägen. Über die Ausstellungslaufzeit hinaus weist ein neues Beschilderungssystem maßgebliche Residenz- und Wirkungsorte der Wittelsbacher am Rhein aus. Städte und Gemeinden wie Mannheim, Schwetzingen, Simmern und Reilingen oder bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Hambacher Schloss erinnern mit den Schildern „Wittelsbacher-Residenz“ und „Ort der Wittelsbacher“ an die Wirkungsgeschichte der mächtigen Adelsfamilie.

Die neue Beschilderung soll langfristig dazu beitragen, die bedeutende kulturgeschichtliche Epoche der Wittelsbacher stärker im kollektiven Gedächtnis der Region zu verankern. Und das nicht ohne Grund: Einer 2012 getätigten Umfrage der Reiss-Engelhorn-Museen zufolge war es knapp 48% der Befragten nicht bekannt, dass die Wittelsbacher über Jahrhunderte als Kurfürsten die Kurpfalz regierten.

Die 2. Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen „Die Wittelsbacher am Rhein“ lässt die Herrschaft der Wittelsbacher in der Pfalz Revue passieren – von der Verleihung der Pfalzgrafenwürde 1214 bis zur Auflösung der Kurpfalz im Jahre 1803. Prachtvolle Buchmalereien, kostbare Goldschmiedearbeiten, imposante Herrschergemälde, kunstvolle Skulpturen, mediale Inszenierungen und Mitmachstationen illustrieren eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte der Dynastie am Rhein. www.wittelsbacher2013.de 

Curt-Engelhorn-Stiftung, Presse; Foto: Maria Schumann

13.12.2013


127 Kommunen interessieren sich für eine alla hopp!-Anlage

Stifter Dietmar Hopp begeistert von Resonanz

Metropolregion Rhein-Neckar- In der Nacht zum Dienstag, den 1. Oktober 2013, endete die Bewerbungsfrist für die Aktion alla hopp!. 127 Städte und Gemeinden haben „ihren Hut in den Ring geworfen“; sie interessieren sich für eine Bewegungs- und Begegnungsanlage der Dietmar Hopp Stiftung.

Seit der Bekanntgabe der Aktion am 13. Juni 2013 war es den insgesamt 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar möglich, sich um eine der 18 alla hopp!-Anlagen im Gesamtwert von 40 Millionen Euro zu bewerben. „Unser Ziel ist es, die Metropolregion in Bewegung zu bringen und dabei alle Generationen einzubinden. Dass wir mit der Aktion alla hopp! auf so große Resonanz bei den Kommunen und in der Bevölkerung stoßen, freut mich sehr!“, so Stifter Dietmar Hopp.

„Die Bewerbungen kommen aus allen Ecken der Metropolregion Rhein-Neckar“, berichtet Sandra Zettel, Projektleiterin der Aktion alla hopp!. „Das ist hervorragend, denn mit unserer Aktion wollen wir das gesamte Gebiet abdecken. Bei der Entscheidung wird auf eine ausgewogene Verteilung geachtet, so dass alle Menschen nah dran sind an alla hopp!. Wir sind gespannt, welche Kommunen das Rennen machen.“

Die eingereichten Unterlagen werden nun zunächst auf Form und Vollständigkeit der Angaben geprüft. Dann ist es Aufgabe der von der Stiftung eingesetzten Kommission, die eingereichten Bewerbungen zu sichten. Bei der Beurteilung spielt das bürgerschaftliche Engagement in der Kommune eine Rolle, ebenso wie beispielsweise Lage, Infrastruktur und städtebauliche Aspekte des Grundstücks, mit dem sich die Kommune beworben hat. Diese Kriterien spiegelten sich im Onlinefragebogen wider, der von den Bewerberkommunen auszufüllen war. Die abschließende Entscheidung über die 18 künftigen alla hopp!-Standorte fällt die Dietmar Hopp Stiftung und benachrichtigt die Bewerber dann im Frühjahr 2014. Nach und nach werden in der gesamten Metropolregion die 18 Anlagen aus drei bis vier Modulen entstehen. Im Sommer 2014 wird voraussichtlich der Bau der ersten alla hopp!-Anlage beginnen. Text und Foto: Dietmar Hopp Stiftung, Presse

Eine Übersicht über die interessierten Kommunen finden Sie im Internet unter https://www.alla-hopp.de/18x-alla-hopp/interessierte-kommunen/

01.10.2013


Fachtagung zeigt mögliche Wege für konzeptionelle Weiterentwicklung der Kindertagesstätten

Inspiration für Entwicklung zu Familienzentren

Ludwigshafen- (is). Wie können sich die Kindertagesstätten im Bistum Speyer  so weiterentwickeln, dass sie auch in Zukunft den veränderten Anforderungen der Familien gerecht zu werden? Um diese Frage drehte sich eine Fachtagung mit dem Titel „Für eine diakonische Pastoral: Von der Kindertagesstätte zum Familienzentrum“ am 11. September im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen. Rund 100 Erzieherinnen, Kindergartenleitungen, Fachberaterinnen und Trägervertreter setzten sich mit verschiedenen Ansätzen und Modellen für eine stärkere Vernetzung und bessere Integration der Kindertagesstätten in die Gemeinde und den jeweiligen Sozialraum auseinander. Veranstalter der Fachtagung, die wissenschaftliche Impulse und praktische Erfahrungen miteinander verband, waren das Bistum Speyer und der Caritasverband.

„Die Familie ist seit den 70er-Jahren in einem starken Wandel begriffen“, machte Christine Entleitner vom Deutschen Jugendinstitut deutlich. Es kommen weniger Kinder zur Welt, gleichzeitig sinke die Zahl der Haushalte, in denen mehrere Generationen zusammenleben. Der Anteil der nichtehelichen Lebensgemeinschaften sei auf etwa ein Drittel angewachsen. Höhere Scheidungsraten – etwa jede dritte Ehe wird heute geschieden - führten zu mehr familiären Übergängen. Hinzu komme ein Arbeitsmarkt, der den Familien zum Beispiel durch Schicht- oder Leiharbeit ein erhöhtes Maß an Flexibilität abverlange und mehr Unsicherheit zumute. Zwar sei bei einem Teil der Männer ein Trend zur „engagierten Partnerschaft“ zu beobachten. Doch bis sich das Rollenbild grundlegend verändere, sei es noch ein weiter Weg, so Entleitner. „Es gibt viele Unterstützungsangebote für Familien, doch häufig hapert es an deren Passgenauigkeit“, kritisierte sie.

Den Kindern Nähe und Geborgenheit geben

Der Kindergarten als ein von der gesamten Gemeinde getragener Ort, der „Leben zum Blühen bringt und an dem Kinder zu liebevollen Menschen heranwachsen können“: Für diese Ideal machte sich Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg und Vorsitzender des Bundesverbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK), stark und wies auf verschiedene Möglichkeiten der praktischen Umsetzung hin, die er mit Beispielen aus seiner eigenen Erfahrung als Gemeindepfarrer illustrierte. „Der Kindergarten soll seinen Platz in der Mitte der Gemeinde haben, mitten im Lebens- und Sozialraum der Familien“, forderte er. Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher sei eine „Investition in die Zukunft unseres Glaubens und unserer Gesellschaft“. Der Kindergarten könne für Kinder und junge Familien eine Brücke zur Gemeinde sein. Er plädierte für ein subsidiäres Denken, das die Selbstverantwortung der Familien ernst nimmt und bei ihren Stärken und Ressourcen ansetzt. Die Rentnerin, die den Kindern vorliest, oder das Theaterprojekt, das Alte und Junge zusammenführt, nannte er als Beispiele, mit denen er für einen Ausbau generationenverbindender Angebote warb.

Fachleute und erfahrene Praktikerinnen aus den Bistümern Mainz und Köln stellten ihre Konzepte und Erfahrungen bei der Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Familienzentren vor. Im Bistum Köln beispielsweise bilden mehrere Kindertagesstätten eines Pfarrverbandes ein virtuelles Familienzentrum im Sinn eines Netzwerkes, das auf den drei Säulen Beratung, Bildung und Betreuung beruht.

Praktische Beispiele machen Mut, neue Wege zu gehen

Aus Mannheim wurde das Eltern-Kind-Zentrum St. Bernhard präsentiert: Hier werden die Eltern zum Beispiel über Eltern-Kind-Wochenenden oder Elterncafés verstärkt in die pädagogische Arbeit eingebunden. Eine Psychologin, eine Ärztin und eine Sozialarbeiterin bieten den Familien Unterstützung an. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit mit Hebammen, Frühen Hilfen und Kinderärzten ausgebaut.

„Die Hilfe dorthin bringen, wo sie gebraucht wird“: Dieses Ziel steht bei der Kooperation zwischen der Reha Westpfalz und der Kindertagesstätte St. Konrad in Kaiserslautern im Vordergrund. Die Kindertagesstätte öffnete ihre Türen für die Fachdienste der Frühförderung, des Caritas-Zentrums und des Gesundheitsamtes.

Ausgehend von diesen Beispielen, entwickelten die Teilnehmer der Fachtagung erste Orientierungspunkte für die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten im Bistum Speyer, die als logische Konsequenz aus dem Seelsorge-Konzept „Gemeindepastoral 2015“ und zugleich als Chance für die Gemeinden, verstärkt junge Familien anzusprechen, gesehen wurde. Eine stärkere Vernetzung könne den Blick aller Beteiligten weiten. „Voraussetzung dafür ist, dass wir unser Idealbild von Ehe und Familie durch einen unvoreingenommenen Blick auf die Bedarfe heutiger Familien ersetzen“, betonte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, der Vorsitzende des Caritasverbandes für die Diözese Speyer. Er warnte davor, die Pfarrei und den Sozialraum einfach gleichzusetzen. „In unserem Bistum gibt es rund 12.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in caritativen Einrichtungen. Im Blick darauf sehe ich ein großes Potential, wie wir die seelsorgliche und die caritative Arbeit stärker miteinander verzahnen können“, sagte Hundemer in Übereinstimmung mit Domkapitular Franz Vogelgesang, dem Leiter der Hauptabteilung Seelsorge des Bischöflichen Ordinariats.

Brücken bauen zwischen Seelsorge und Caritas

Das Treffen im Heinrich-Pesch-Haus war die dritte Veranstaltung in einer gemeinsam vom Bistum Speyer und dem Caritasverband veranstalteten Reihe von Fachtagungen zur Sozialraumorientierung. Die erste Tagung im Jahr 2011 beleuchte die Grundsätze der Sozialraumorientierung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Bei der Folgeveranstaltung im Jahr 2012 stand der pastoraltheologische Blick auf die Verschränkung zwischen Caritas und Seelsorge im Vordergrund. „Der gewachsene Dialog zwischen Seelsorge und Caritas ist für unser Bistum ein großer Gewinn“, unterstrich Generalvikar Dr. Franz Jung. „Es geht nicht darum, mehr zu tun, sondern die Dinge anders zu tun“, wies er auf die Herausforderung hin, die in seinen Augen für die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten ebenso zentral ist wie für das Gelingen des Konzepts „Gemeindepastoral 2015“ als Ganzes.

Bild und Text: Bistum Speyer, Presse

17.09.2013


Spatenstich bei Elektror in Kirrlach

Mehr als nur heiße Luft - Spatenstich bei Elektror in Kirrlach – auf rund 3600 m² entsteht neue Fertigungshalle und Lackierei.

Waghäusel-Kirrlach- thm.  Mit der Produktion von Motoren begann schon im Jahr 1942 die Erfolgsgeschichte der Firma Elektror im Waghäuseler Stadtteil Kirrlach in einer alten Zigarrenfabrik. 1954 folgte dann der Spatenstich zum eigenen Werksgelände.Seither ist die Firma Elektror nicht mehr aus Kirrlach und dem Selbstverständnis der Menschen wegzudenken.

Denn heute, über 70 Jahre nach der Gründung, haben ganze Generationen von Familien in diesem Betrieb gelernt und gearbeitet, sagte heute der Geschäftsführer der „Elektror airsystems gmbh“, Ulrich Kreher, bei dem Spatenstich für eine neue Produktions- und Lackieranlage . „Mit dem Verwaltungssitz in Württemberg und der Produktion in Baden, sind wir ein echtes Baden-Württembergisches Unternehmen“, so Kreher weiter.

Mit diesem Spatenstich gehe auch eine neue Produktionsreihe an den Start - und auch der Umwelt seien in diesem Zusammenhang viele Neuerungen gewidmet. So werde die ebenfalls neue Lackieranlage wesentlich umweltfreundlicher arbeiten und auch die Energieeffizienz werde signifikant gesteigert werden können. So könne die Wärme aus der Abluft zur Erwärmung der Zuluft genutzt werden, eine Photovoltaikanlage wird Strom produzieren und ein Blockheizkraftwerk die noch fehlende Energie in Form von Strom und Wärme.

Die Investition von 10 Millionen Euro in den Neubau der Erweiterungshalle solle, so Kreher weiter, den Standort Kirrlach für die Zukunft sichern und eine Steigerung der Produktivität von bis zu 30% erreichen. Für die Planung der Effizienz-Steigerung zeichnet das Fraunhofer Institut verantwortlich, das von Anfang an in die Neuplanung der Produktion einbezogen war und die entscheidenden Neuerungen in den Abläufen entwickelte

.Auch für den Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Waghäusel, Walter Heiler, war dieser Tag ein Grund zur Freude, denn in vielen Bereichen sei Elektror eine Art Familie für die rund 120 Angestellten des Standortes, an dem schon die Großväter arbeiteten und wo heute die Enkel „am Band“ stünden. „Ich freue mich deshalb sehr über das Bekenntnis zum Standort Kirrlach und wünsche mir eine lange gemeinsame Zukunft mit der Firma Elekrtor für die Stadt Waghäusel“, so Heiler weiter. Als besondere Ehre empfand es das Stadtoberhaupt, der Bauherrschaft den ersten roten Punktes zur Erteilung der Baugenehmigung auszuhändigen, den Waghäusel als „Große Kreisstadt“ an die Firma Elektror vergab.

.Auch der Geschäftsführer der „Leonhard Weiss GmbH & Co. KG!, Werner Schmidt-Weiss, zeigte sich an diesem Tag hoch erfreut über die Zusammenarbeit und den bevorstehenden Baubeginn.

Abschließend wünschte Franz Longin, der Vorsitzende des seintiftungsrates der mmb-Stiftung, deren Zweck die Erhaltung des Unternehmens und der Arbeitsplätze verfolgt, allen Beteiligten alles Gute für das Großprojekt, das nicht zuletzt durch die unermüdliche Arbeit der Unternehmensführung und des Stiftungsrates zustande gekommen sei.

Für das Unternehmen und die Region ein wahrlich wichtiger Schritt in die Zukunft !

12.09.2013


Faires Verhalten im Fußballspiel zahlt sich aus

Olaf Maurus (l.), Regionalmarktleiter der Sparkasse Vorderpfalz, überreichte im Beisein von Klaus Karl (2.v.l.) und Peter Schakewitsch (6. v.r.) vom Südwestdeutschen Fußballverband sowie Roland Schäfer, Vorsitzender der Schiedsrichtervereinigung, Geldpreise und Urkunden für faires Fußballspiel an die Vertreter der Vereine.

Sparkasse Vorderpfalz zeichnet Fußballmannschaften mit Geldpreisen für Fair-Play-Verhalten aus

Ludwigshafen- Faires Verhalten auf und neben dem Fußballplatz zahlt sich aus: Preisgelder in Höhe von insgesamt 3.000 Euro hat die Sparkasse Vorderpfalz an die zehn fairsten Fußballvereine des Geschäftsgebietes vergeben. Im Rahmen einer Feierstunde beim DJK Phönix Schifferstadt nahmen Vereinsvertreter stellvertretend Urkunden und einen Trainingsball aus der Hand von Olaf Maurus, Regionalmarktleiter der Sparkasse Vorderpfalz, entgegen.

In der Saison 2012/2013 konnten sich zehn Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Vorderpfalz qualifizieren:

VfR Friesenheim
SV Pfingstweide
FG 08 Mutterstadt
ASV Edigheim
SC Alemania Maudach
SC Bobenheim-Roxheim
DJK SV Phönix Schifferstadt
TuRa Otterstadt
FV Heiligenstein
VfB Iggelheim

„Der Wettbewerb „Fair Play“ erinnert daran, dass es im Sport nicht nur darum geht zu punkten, sondern auch darum, mit fairen Mitteln zu kämpfen und auf sowie neben dem Platz Vorbild zu sein“, fasst der Sparkassenverteter die Zielsetzung der jährlich stattfindenden Aktion zusammen. Klaus Karl und Peter Schakewitsch, beide Kreisvorsitzende des Südwestdeutschen Fußballverbandes, lobten das faire Verhalten der Gewinnermannschaften und dankten der Sparkasse für die Unterstützung des Fair-Play-Wettbewerbes sowie die umfangreiche finanzielle Sportförderung der Vereine vor Ort.

Die vorderpfälzischen Sparkassen und der Südwestdeutsche Fußballverband ermitteln in jeder Saison die fairsten Fußballvereine. Dabei werden in drei Kategorien - Bezirksliga/Bezirksklasse, Kreisliga und Kreisklasse - die gezeigten roten, gelb-roten und gelben Karten erfasst und in einem Punktesystem bewertet. Darüber hinaus fließen noch das Zuschauerverhalten, das Nichtantreten und Spielabbruch in die Bewertung ein. Insgesamt stellen die vorderpfälzischen Sparkassen 10.000 Euro für die Auszeichnung der fairsten Teams zur Verfügung.

Bild und Text: Sparkasse Vorderpfalz, Presse

09.09.2013


Sparkasse Vorderpfalz - 29 Auszubildende starteten ins Berufsleben

Gut gelaunt starteten die neuen Auszubildenden der Sparkasse Vorderpfalz ins Arbeitsleben. Begrüßt wurden sie von den Sparkassenvorständen Dr. Rüdiger Linnebank (l.), Uwe Geske (2.v.l.), Thomas Traue (r.), Clemens G. Schnell (2.v.r.) sowie Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad (5.v.l.).
Ludwigshafen- Sparkasse Vorderpfalz setzt mit attraktiver Ausbildung auf eigene Nachwuchskräfte und sucht bereits jetzt Bewerber für das kommende Jahr

Weiterhin stark in Sachen Ausbildung ist die Sparkasse Vorderpfalz: 25 angehende Bankkaufleute und 4 Studenten des Studiengangs Bachelor of Arts (DHBW) - Fachrichtung Bank - starteten im Sommer ihre berufliche Zukunft bei der Sparkasse Vorderpfalz. Die Ausbildungsplätze sind heiß begehrt. Aus gutem Grund: „Die Ausbildung ist vielseitig und interessant", sind sich die Azubis einig.

Die Sparkassenvorstände begrüßten die neuen Auszubildenden und bestätigen sie in ihrer Entscheidung: Sie haben die beste Wahl getroffen, weil sie bei uns das Bankgeschäft in allen Facetten gründlich kennen lernen werden. Um den zukünftigen Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern, ist es wichtig, schon heute in die Fachkräfte von morgen zu investieren und diese sowohl zu fördern als auch zu fordern. Die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die sich daraus ergebenden Perspektiven und die damit verbundene Sicherheit sind nur einige der Gründe, weshalb sich die jungen Frauen und Männer für die Sparkasse Vorderpfalz als Ausbildungsunternehmen entschieden haben. Denn nach wie vor sei es die Philosophie der Sparkasse: "Wir bilden aus, um zu übernehmen", betont Clemens G. Schnell, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.

Im Verlauf der Ausbildung steht neben Schulungen, Planspielen und Projektarbeiten insbesondere die berufliche Praxis im Vordergrund. "Dabei kommt es einerseits auf das notwendige Fachwissen an. Genauso entscheidend sind allerdings die persönlichen Fähigkeiten wie Freundlichkeit, Engagement sowie Kunden- und Serviceorientierung“, macht Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad deutlich und ergänzt „für 2014 bieten wir pfiffigen und leistungsbereiten Bewerbern 34 Ausbildungsplätze an. Interessenten können sich ab sofort unter www.sparkasse-vorderpfalz.de über unsere Ausbildung informieren und online bewerben.“ Sparkasse Vorderpfalz, Presse

07.09.2013


An „Blauer Adria“ kein Badeverbot mehr

Altrip- Im Hinblick auf das anhaltend sommerliche Wetter weist die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises darauf hin, dass an der „Blauen Adria“ bei Altrip kein Badeverbot mehr besteht.

Das Baden am Adriaweiher war Mitte August im Bereich zwischen Kiosk und Halbinsel untersagt worden, nachdem das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht bei Wasserproben dort einen überhöhten Wert an Cyanobakterien - auch als „Blaualgen“ bekannt – festgestellt hatte. Sie können beim Verschlucken oder beim Kontakt mit Schleimhäuten giftig wirken. Ihre übermäßige Vermehrung geht auf den hohen Nährstoffgehalt des Gewässers zurück. Inzwischen ist die Konzentration wieder unbedenklich.

Weiterhin bestehen bleibt laut Kreisverwaltung hingegen das Badeverbot am Neuhofener Altrhein, das bereits seit Juni gilt.

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Presse

06.09.2013


RPR1.Moderatorin Nadja schreibt Zeitungskolumnen

Von Crème brûlée und anderen „Sauereien“

Ludwigshafen- Mitteilungsfreudig war sie schon immer: Nun hat die „bessere Hälfte“ des RPR1.Morningshow Moderatoren-Duos, Nadja Gontermann, zusätzlich ein neues Betätigungsfeld gefunden.

Ab sofort schreibt die 34-Jährige für die ‚Rheinzeitung’ regelmäßig Zeitungskolumnen in den Rubriken ‚Leben’ und ‚Reisen’. Die Themen sind sehr vielfältig, aus dem Leben gegriffen und spiegeln die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse der Radiomoderatorin wider. „Ran an den Speck“ heißt der erste Artikel, der am Montag, den 2. September, erschienen ist.

Darin geht es nicht ums Abnehmen, sondern vielmehr darum, sich auch mal ohne Scheu an schwierige Kochrezepte zu trauen. Nadja schreibt von ihrem ersten (erfolgreichen) Versuch mit einer Crème brûlée. Im September wird sie noch über ihre Erfahrungen vom „Studium neben dem Job“ berichten oder auch den Lesern Tipps geben, wie sie „Den Herbst genießen“. Ihre Beiträge erscheinen nicht nur in der Printausgabe der ‚Rheinzeitung’, sondern werden darüber hinaus per Twitter oder über die Facebookseite weiterverbreitet. Nachzulesen sind ihre Beiträge auch im RPR1.Clubhaus, dem Online-Treffpunkt aller RPR1.er, unter www.rpr1-musikclub.de.

RPR1.Moderatorin Nadja Gontermann

wurde am 8. Juni 1979 in Berlin geboren. Nach ihrem Abitur begann sie ein Germanistikstudium, entdeckte aber schnell ihre Leidenschaft für das Medium „Radio“. Beim Privatsender ‚Radio Paradiso’ lernte sie ihr Handwerk und moderierte die Nachmittagssendung. Weitere Stationen waren BB Radio in Potsdam und Skyradio in Hessen, bevor sie 2008 schließlich zur RPR1.Morningshow kam. Neben ihrer Moderation absolvierte Nadja ein Fernstudium zur PR-Beraterin. Sie geht gerne auf Reisen, am liebsten auf eigene Faust, kocht und liest gerne.

Weitere Informationen unter: www.rpr1.de und www.rpr1-musikclub.de. Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co.KG, Presse

02.09.2013


Ruben Zillig gewinnt den 11. BASF FIRMENCUP

Hockenheim- BASF Firmencup trotz großer Hitze wieder ein voller Erfolg mit neuem Teilnahmerekord.

• In 14:49 Minuten über den Ring: Ruben Zillig (Hessentagstadt 2014-Bensheim) als Erster im Ziel

• BASF-Vorstandsmitglied Margret Suckale gab den Startschuss auf dem Hockenheimring

• Neuer Teilnahmerekord: Fast 16.700 starten beim BASF FIRMENCUP

Fast 16.700 Läuferinnen und Läufer aus über 780 Unternehmen gingen am 19.06.2013 beim 11. BASF FIRMENCUP an den Start. Damit verzeichnete der drittgrößte Firmenlauf Deutschlands einen neuen Teilnehmerrekord. Schnellste Läufer auf der Formel-1-Grand- Prix-Strecke waren beim Laufcup Maria Albrecht vom Universitätsklinikum Heidelberg mit 17:41 Minuten bei den Frauen und Ruben Zillig vom Team Hessentagsstadt 2014-Bensheim mit 14:49 Minuten bei den Männern. Bei den Inline-Skatern kamen Michaela Geppert von Rhein-Neckar-Skater e.V. mit 08:44 Minuten und Marcel Eschbach von der LAE Engineering GmbH mit 07:34 Minuten als Erste durchs Ziel.

„Wer einmal auf dem Hockenheimring mit dabei war, der weiß, dass die Stimmung einmalig ist“, sagt Margret Suckale, Vorstandmitglied der BASF SE. „Der Firmencup ist mittlerweile eine echte Institution geworden und weit über die Grenzen unserer Metropolregion bekannt. Deshalb unterstützen wir bei BASF diese Veranstaltung gerne. Gerade natürlich auch, weil uns der Breitensport sehr am Herzen liegt.“ Margret Suckale gab den Startschuss für den Hauptlauf auf dem Hockenheimring.

Als Erstes starteten die sportlichen Junioren am Nachmittag beim pronova BKK Junior-Laufcup für Mitarbeiter-Kinder zwischen 11 und 15 Jahren das große Lauf-Event, gefolgt von den Inlinern und den jüngsten Läufern im Alter von 6 bis 10 Jahren beim PFALZWERKE Kids-Laufcup. An der Ziellinie wurden sie von RINGO, dem rasenden Rennauto und Maskottchen für Kids und Junioren beim BASF FIRMENCUP, angefeuert. Danach ließen sich viele Kids mit ihrem Maskottchen fotografieren und alle erhielten zudem ein RINGO-Shirt. Am frühen Abend ging es für die Erwachsenen auf die 4,8-Kilometer-Runde. Nach knapp einer Stunde waren alle Starter im Ziel. Der BASF FIRMENCUP ist seit jeher für Laufanfänger ebenso wie Laufprofis mit Erfahrung offen.

Die Schnellsten in den einzelnen Wertungen in der Übersicht:

• Inlinecup / Frauen: Michaela Geppert (Rhein-Neckar Skater e.V.) 8:44 Minuten

• Inlinecup / Männer: Marcel Eschbach (LAE Engineering GmbH) 7:34 Minuten

• Laufcup / Frauen: Maria Albrecht (Universitätsklinikum Heidelberg) 17:41 Minuten

• Laufcup / Männer: Ruben Zillig (Hessentagsstadt 2014-Bensheim) 14:49 Minuten

• Inlinecup / Teamwertung (schnellsten drei): CadoMotus Mein-Smile, 24:50 Minuten

• Laufcup / Teamwertung (schnellsten drei): BASF SE, 47:51 Minuten

Nach der sportlichen Betätigung durfte natürlich auch das Feiern nicht zu kurz kommen: Ausgelassene Stimmung herrschte nach den Läufen in der Meeting Point Area. Die Mannheimer Band Amokoma begeisterte mit Soul- und Popklassikern, aktuellen Hits und einer großartigen Bühnenshow.

Info BASF FIRMENCUP

Der 11. BASF FIRMENCUP fand am 19.06.2013 auf dem Hockenheimring statt. Das Sport-Event entstand 2003 auf Initiative der BASF SE und ist heute mit 16.658 Teilnehmern aus ca. 780 Unternehmen der drittgrößte Firmenlauf Deutschlands und die teilnehmerstärkste Laufveranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Unterstützt wird der BASF FIRMENCUP von Titelsponsor BASF SE und zahlreichen weiteren Sponsoren wie die PFALZWERKE, John Deere, Bilfinger, TÜV SÜD, Großkraftwerk Mannheim, Freudenberg, Fuchs Petrolub, pronova BKK und engelhorn sports. Für die Kids: Neben den bekannten Lauf- und Inlinecups gibt es den PFALZWERKE Kids-Laufcup und den pronova BKK Junior-Laufcup für Mitarbeiter-Kinder zwischen 6 und 10 sowie 11 und 15 Jahren. Mehr Informationen im Internet unter www.firmencup.de.

tower media gmbh, Presse: Foto: tomo

24.06.2013


Ein schöner Jubiläums-Maimarkt!

Mannheim- Konjunktur stabil auf hohem Niveau – Aussteller melden einen guten Geschäftsverlauf – „Geschichte live“, zahlreiche tolle Sonderschauen und großartige Reitwettbewerbe begeistern – Vorläufige Besucherzahl:

353.000 Menschen an 11 Tagen

Die Konjunktur ist deutlich besser als das Wetter: Der Maimarkt Mannheim als Barometer für die wirtschaftliche Entwicklung meldet für 2013 gute Ergebnisse. Die weiteren Aussichten: Rund 85 (2012: 82) Prozent der Aussteller erwarten eine stabile Entwicklung in ihrer Branche. Begründet wird dies mit vielen guten Gesprächen und Kontakten beim diesjährigen Maimarkt. 70 Prozent der Aussteller haben im Vergleich zum Vorjahr besser oder gleich gut abgeschnitten. Das ist ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert seit sieben Jahren. Das ergab die Schlussumfrage, an der über 700 von rund 1.400 Ausstellern teilgenommen haben.

„Damit hat sich der positive Trend der Zwischenbilanz noch verstärkt“, unterstreicht Maimarkt-Chefin Stefany Goschmann. „Die ersten Tage waren eher Hallentage, in der zweiten Halbzeit holte das Freigelände erfreulich auf.“ Bereits jetzt erklären über 72 Prozent der Aussteller, sie wollen zum nächsten Maimarkt wiederkommen. Nicht nur dieser Wert zeugt von einer ungebrochen hohen Zustimmung für den Maimarkt Mannheim. Am Maimarktdienstag besuchten 21.000 Menschen den Maimarkt. Damit beträgt die vorläufige Gesamtbesucherzahl in diesem Jahr 353.000 Menschen (2012: 342.000).

Dank an die Besucherinnen und Besucher des Maimarktes

„Wir danken den Besucherinnen und Besuchern für die Treue zu ihrem Maimarkt. Abgesehen von den kühlen Temperaturen beim Auftakt war es eine rundum schöne Jubiläums-Veranstaltung“, so die Maimarkt-Chefin weiter, und die Umfrage habe auch ergeben: „Die Menschen in der Kurpfalz werden als aufgeschlossen, freundlich, interessiert und humorvoll geschätzt. Hier herrscht eine entspannte und angenehme Atmosphäre. Das fällt natürlich Ausstellern, die zum ersten Mal auf dem Maimarkt sind, besonders positiv auf.“

Die Aussteller konnten in diesem Jahr ihre Zielsetzungen – neue Kundenkontakte, Pflege bestehender Kontakte, Verkauf und Information – durchweg besser erreichen als im Vorjahr, wobei die Gewinnung neuer Kunden noch etwas höher bewertet wird als der direkte Verkauf. Ihren diesjährigen Geschäftsergebnissen gaben 88 (Vorjahr 84) Prozent der Aussteller die Noten „sehr gut“, „gut“ oder „zufriedenstellend“.

Dabei geht der positive Trend quer durch alle Fachbereiche – angefangen von Bauen, Renovieren und Energie, Handwerk, WohnArt, Bekleidung/Kosmetik/Schmuck, über Garten und Pflanzen, Gesundheit, Urlaub und Reisen, Moderner Haushalt, Internationaler Bazar, Buongiorno Italia, Freizeit und Sport, die Ernährungshallen bis hin zu Baden-Württemberg, Spielewelt und Autozubehör/Heimwerken/Telekommunikation. Mit den Temperaturen stiegen auch die Umsätze im Afrikanischen Dorf.

Anziehungspunkt Sonderschauen

Vor 400 Jahren, am 10. September 1613, erhielt die gerade sechs Jahre junge Stadt Mannheim die Marktrechte verliehen. Aus dem Markt „uf Philippi Jacobi“, dem Markt im Mai, wurde bald eine Marke, die bis heute weit über die Region hinaus bekannt ist. Beim Jubiläums-Maimarkt nutzten tausende Besucher die Gelegenheit, in der eigens gestalteten Halle „Geschichte live“ in das Marktgeschehen der vergangenen Jahrhunderte einzutauchen. Bildergalerien, herrliche Ausstellungsstücke, gestaltete Kulissen, historische Tänze, Musik und gespielte Szenen luden zur Zeitreise ein.

Die Sonderschau Lesen & Wissen ist gegenüber dem Vorjahr gewachsen und konnte viele neue Impulse setzen. Gesunde Ernährung und nachhaltig erzeugte regionale Lebensmittel standen in der Kochwerkstatt der MBW Marketinggesellschaft des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz im Fokus. Nicht nur „ältere Semester“, auch viele Schulklassen holten sich gute Tipps vom Gourmetkoch. In der Halle der Metropolregion herrschte reges Treiben. Prominente Politiker, Sportler, Künstler und wissbegierige Besucher waren hier stets gerne gesehene Gäste. Bei Roche haben sich 7.403 Menschen auf Diabetes testen lassen; etwa 150 Personen wurde eine weitere medizinische Untersuchung empfohlen, weil der Wert im kritischen Bereich war.

Das Handwerk kann mit Fug und Recht behaupten, beim Maimarkt „von Anfang an“ dabei zu sein. Die beiden Hallen mit den Lebenden Werkstätten waren Anziehungspunkt auch für Jugendliche, die sich über Ausbildungsmöglichkeiten informierten. Beim „Schulterschluss“ der Feuerwehren und Rettungsdienste begeisterten besonders auch die historischen Geräte und die spaßigen Vorführungen mit Ledereimer und Klapp-Holztreppe. In der vom BBSV durchgeführten Erlebnisschau „Dialog im Dunkeln“ konnten zahlreiche Menschen einen Eindruck gewinnen, welche Leistungen blinde und sehbehinderte Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags vollbringen.

Die Tierschauen waren nicht nur für die Kleinsten echte Besuchermagnete. Ziegen, Hühner, Küken, Pferde, Kühe, Häschen und Bienen lockten viele Neugierige an. Die Kleine Schweineschule zog mit ihrer Aufklärungsarbeit und vielen Mitmachaktionen in ihren Bann. Ein echter Augenschmaus waren die Präsentationen auf dem Turnierplatz, wie z.B. die Vorführungen der Polizeireiter und Polizeihundestaffel, die Präsentationen der Ziegen und Rinder, die Pferde der Verbände aus Rheinland-Pfalz-Saar und Baden-Württemberg, die „fliegenden“ Vollblut-Araber des Haupt- und Landgestüts Marbach, die Polo-Championships und natürlich die Dressur- und Springwettkämpfe.

„Wir freuen uns schon auf den nächsten Maimarkt Mannheim und hoffen, Sie alle sind wieder dabei“, so Stefany Goschmann beim Pressegespräch. „Wir sehen uns 2014 vom 26. April bis zum 6. Mai!“ MAG - Mannheimer Ausstellungs-GmbH, Presse

08.05.2013


Jobs for Future begeistert Aussteller und Besucher

Berufe-Messe ging nach drei Tagen mit 40.627 Besuchern erfolgreich zu Ende

Mannheim- Die Jobs for Future setzt ihren Erfolg der letzten Jahre fort. Mit 40.627 Besuchern (Vorjahr: 40.023) ist die dreitägige Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung am Samstag zu Ende gegangen. Auf der Messe, die zum 13. Mal stattfand, präsentierten 295 Aussteller ihre Praktika und Ausbildungsplätze, Studiengänge, Weiterbildungs-Lehrgänge, offenen Stellen sowie Berufsorientierung und Coaching. Bei einer Umfrage am Samstag zeigten sich die Aussteller sehr zufrieden. Für fast alle Befragten ist jetzt schon klar, dass sie 2014 wieder dabei sein wollen.

Menschen in allen Phasen des Berufslebens suchten und fanden Orientierungshilfen. Die Agentur für Arbeit überraschte Schüler und Eltern mit der Vielfalt ihrer Angebote. Mehr Schülerinnen und Schüler als im vergangenen Jahr hätten sich anhand mitgebrachter Fragebögen einen Überblick verschafft, war zu hören. Am Stand der Handwerkskammer luden „Lernerlebnisinseln“ zum Ausprobieren ein. Beim Regionalbüro für berufliche Fortbildung nahmen sehr viele Wiedereinsteiger/innen die persönliche Kurzberatung über Weiterbildung in Anspruch – mit der Option zur Fortsetzung nach der Messe.

Ob Haustechnik oder Kfz-Berufe, Kaufleute in Industrie oder Gesundheitswesen, Grafikdesigner, Unternehmensjuristen oder der neuerdings als „Lifestyle-Beruf“ gefragte Gärtner, den es jetzt auch mit Bachelor-Abschluss gibt: An den Ständen konnten die Besucherinnen und Besucher nicht nur Infos zu Berufen sammeln, sondern auch ihre persönlichen Voraussetzungen ausloten. „Introvertiert geht gar nicht!“ wussten die angehenden Groß- und Außenhandelskaufleute bei Metro und verrieten, dass in ihrer Ausbildung selbstständiges Handeln erwünscht sei. Eigeninitiative ist auch für Viktor Schewalje, Industriemechaniker bei Wabco im 3. Lehrjahr, entscheidend: „Wenn einer auch privat ein Bastler ist, dann ist er hier richtig.“ Die Nachhaltigkeit eines guten, informativen Gesprächs schätzt Georg Bechtold, Gesamtpersonalleiter bei Diringer + Scheidel: „Wenn sich jemand daraufhin bei uns bewirbt, dann weiß er genau, warum. Das ist für beide Seiten gut. Zwei Drittel der Interessenten suchen eine gute Ausbildung, ein Drittel sind Absolventen und Stellensuchende.“

Immer mehr Bewerber beziehen sich auf den Erstkontakt bei der Jobs for Future. Mehr Unternehmen als in den vergangenen Jahren brachten auch ihre Stellenangebote mit auf die Messe. Bewerbungsmappen wurden zum Beispiel bei Gienger, Freudenberg, Maritim Hotel, Netto und Trendfabrik abgegeben. Zahlreiche Interessierte hinterließen ihre Kontaktdaten auch in Form von „Steckbriefen“ oder kreativ gestalteten Flyern. Beim Wasser- und Schiffahrtsamt werden die offenen Stellen erfahrungsgemäß nach der Jobs for Future besetzt. Sehr gut besucht waren die Workshops.

Die nächste Jobs for Future – Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung in Mannheim findet vom 20. bis 22. Februar 2014 statt. Weitere Infos unter www.jobsforfuture-mannheim.de MAG - Mannheimer Ausstellungs-GmbH, Presse

24.02.2013


Gelebte Metropolregion: Länderübergreifende Initiative fördert Frauen beim beruflichem Comeback

Nach der Familienphase mit der „Perspektive Wiedereinstieg“ mit guten Chancen zurück in den Job!

„Bereit für neue Wege!“ Unter diesem Motto starten die Agenturen für Arbeit Mannheim und Ludwigshafen sowie das Jobcenter Mannheim die gemeinsame, länderübergreifende Initiative „Perspektive Wiedereinstieg“. Kooperationspartner sind das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Ziel der länderübergreifenden Initiative ist es, motivierte und qualifizierte Frauen Schritt für Schritt in den beruflichen Wiedereinstieg zu begleiten und mit zahlreichen Hilfen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Erarbeitet wurde ein breit angelegtes Wiedereinstiegsmanagement, das die Teilnehmerinnen professionell betreut, um sie erfolgreich zurück in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Angesprochen sind in erster Linie ausgebildete Mütter und Väter, die eine Berufsausbildung oder ein Studium sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringen, seit mindestens einem Jahr in der Familienphase sind und bisher nicht bei einer Arbeitsagentur gemeldet waren. Daneben werden Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer, die bereits bei den beteiligten Agenturen für Arbeit oder im Jobcenter Mannheim gemeldet sind, ebenso beim Wiedereinstieg unterstützt.

„Aufgrund der stetig knapper werdenden Ressourcen an qualifizierten Beschäftigten wird in der Aktivierung der ‚stillen Reserve‘ eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre bestehen“, skizziert Ulrich Manz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mannheim die Situation am Arbeitsmarkt. „Daher hoffe ich, daß wir mit dieser beispielhaften Kooperation über die Ländergrenze hinweg einen großen Beitrag zur Fachkräftesicherung der gesamten Metropolregion leisten können“, so Manz weiter.

„Mit diesem Projekt möchten wir Frauen Mut machen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Gerade für gut ausgebildete Frauen ist es wichtig, sich nicht zwischen Arbeit und Familie entscheiden zu müssen, sondern reelle Chancen auf eine Vereinbarkeit zu haben. Sie möchten ihre erworbenen beruflichen Fähigkeiten mit den Kompetenzen der Erziehungszeit verknüpfen und sie in einem Beruf umsetzen. Dieses Bedürfnis nehme ich ernst“, erläutert Beatrix Schnitzius, Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „Stressresistenz und Organisationstalent sind nur zwei Beispiele für Fähigkeiten, die diese Frauen im täglichen Leben trainieren und von denen Arbeitgeber profitieren.“

Interessierte Frauen und Männer können sich im ersten Schritt an die Beratungsstelle Frau & Beruf in Neustadt /Weinstraße (Hindenburgstraße 14, Tel. 06321-855550) oder die Kontaktstelle Frau und Beruf in Mannheim (G7, 22,Tel. 0621-2932590) wenden. Dort erhalten sie Informationen darüber, wie sie die Angebote optimal für ihre berufliche Entwicklung nutzen können. www.arbeitsagentur.de Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

17.02.2013


MVV Energie bekräftigt Ausblick

Mannheimer Energieunternehmens investiert in erneuerbare Energien und Energieeffizienz – Ergebnis nach 3. Quartal 2011/12 auf Kurs

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie (WKN: A0H52F, ISIN: DE000A0H52F5) hat bei der Vorlage des Finanzberichts für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 (1. Oktober 2011 – 30. Juni 2012) am Mittwoch seinen Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigt. Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Dr. Georg Müller kann die Unternehmensgruppe ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresniveau von 3,6 Milliarden Euro weiter steigern. Beim operativen Ergebnis (Adjusted EBIT) rechnet die MVV Energie im laufenden Jahr weiterhin mit einem Ergebnis in einer Größenordnung um 220 Millionen Euro gegenüber 242 Millionen Euro im Vorjahr. Ursachen dieses Rückgangs sind, so Dr. Müller, die milden Witterungsverhältnisse im zurückliegenden Winter, ein mehrmonatiger Stillstand des Gemeinschaftskraftwerks Kiel aufgrund eines Turbinenschadens sowie die anhaltend niedrigen Erträge in der Stromerzeugung.

Zwischen Oktober 2011 und Juni 2012 konnte die MVV Energie Gruppe ihren Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf rund 3,0 Milliarden Euro steigern. Diese Umsatzsteigerung ist vor allem auf weitere Absatzerfolge im überregionalen Strom- und Gasvertrieb, auf ein gestiegenes Handelsvolumen sowie auf die zunehmende Netzeinspeisung aus den neuen Windparks und höhere Erlöse aus der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien zurückzuführen. Das Adjusted EBIT nach dem Dreivierteljahr liegt mit 226 Millionen Euro rund 9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Rahmenbedingungen bleiben schwierig – Wachstumsinvestitionen nehmen Fahrt auf

Angesichts der schwierigen und volatilen Rahmenbedingungen der Energiemärkte zeigte sich der MVV Energie Vorstandsvorsitzende zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir liegen damit auf Kurs.“ Gleichzeitig hat die Unternehmensgruppe mit ihrem ehrgeizigen Programm für Wachstumsinvestitionen weiter Fahrt aufgenommen. So liegen die Investitionen mit 196 Millionen Euro um 42 Prozent höher als im Vorjahr. Die MVV Energie investiert dabei gezielt in Windenergie an Land, in Biomasse und Biogas, in die umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung und Fernwärme sowie in die thermische Abfallverwertung. Zu den wichtigsten Investitionsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien zählen der neue Windpark in der rheinland-pfälzischen Hunsrück-Gemeinde Kirchberg sowie die beiden Biomethananlagen in Klein Wanzleben und Kroppenstedt in Sachsen-Anhalt. Den Ausbau der Fernwärme mit Kraft-Wärme-Kopplung treibt die Unternehmensgruppe an allen ihren Standorten von Mannheim über Kiel, Offenbach und Ingolstadt bis hin zu ihren Beteiligungen in der Tschechischen Republik, wo sie heute zu den fünf größten Fernwärmeanbietern gehört, massiv voran. Größte Einzelinvestition der Unternehmensgruppe mit rund 250 Millionen Euro ist der inzwischen begonnene Bau einer thermischen Abfallverwertungsanlage im englischen Plymouth.

„Wir wollen und werden bis 2020 rund 3 Milliarden Euro in nachhaltiges, profitables Wachstum sowie in die Zukunftsfähigkeit unserer Netze und Anlagen und damit in den ökologischen Umbau des Energiesystems unseres Landes investieren“, so der Vorstandsvorsitzende der MVV Energie. Das führt dazu, dass die Unternehmensgruppe in diesem und den nächsten Geschäftsjahren ihr Ergebnis nicht auf dem Rekordniveau der beiden letzten Jahre halten kann. Dr. Müller: „Diese Projekte haben zunächst eine Anlaufphase und können erst nach Inbetriebnahme mittelfristig zu positiven Ergebnisbeiträgen führen.“ Daneben belasten die geringe Erzeugungsmarge (Clean Dark Spread), die niedrigen Abfallpreise, das Regulierungsumfeld im Netzgeschäft, der Wettbewerb im Vertrieb und im Handel sowie Kosten aus der Umsetzung der Unbundling-Vorschriften das Ergebnis der Unternehmensgruppe.

Absatzrückgang bei Gas und Fernwärme durch milden Winter

Auch wenn im 3. Quartal 2011/2012 infolge des kühleren Aprils 2012 der Absatz von Wärme und Gas leicht über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres lag, konnte dies die Absatzeinbußen durch die milden Temperaturen zwischen Oktober und März nicht ausgleichen. Ingesamt lagen in der gesamten Unternehmensgruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres sowohl der Wärmeals auch der Gasabsatz an Privat- sowie Gewerbe- und Industriekunden um 7 Prozent unter dem Vorjahr.

Dagegen stieg im Dreivierteljahresvergleich das Volumen der angelieferten Abfälle um 5 Prozent auf über 1,4 Millionen Tonnen. Dabei wirkten sich zum ersten Mal die kommunalen und gewerblichen Abfalllieferungen an die neu erworbene Abfallverwertungsanlage im tschechischen Liberec aus.

Umsatzstärkstes Segment bleibt auch nach neun Monaten „Vertrieb und Dienstleistungen“, das mit knapp 1,7 Milliarden Euro rund 56 Prozent zum Gesamtumsatz der MVV Energie Gruppe beiträgt. Beim operativen Ergebnis kommt mit 114 Millionen Euro die Hälfte aus dem Segment „Erzeugung und Infrastruktur“. Ein Ergebnisrückgang ist im „Handel und Portfoliomanagement“ als Auswirkung des am Strommarkt spürbaren Rückgangs der Erzeugungsmarge zu verzeichnen. So sank das Ergebnis in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres in diesem Segment von 28 auf 13 Millionen Euro.

Fortschritte beim Umbau der Energieversorgung, jedoch nicht im erhofften Tempo

Mit Blick auf den in Deutschland angestrebten ökologischen Umbau der Energieversorgung sieht der Vorstandsvorsitzende der MVV Energie „Fortschritte, wenn auch manchen das Tempo fehlt“. Er sprach sich daher für ein neues Energiedenken aus. Nach den Worten von Dr. Müller geht es nicht nur um den Ausbau der erneuerbaren Energien, sondern gleichzeitig auch um höhere Energieeffizienz, um moderne Technologien sowie Produkt- und Prozessinnovationen: „Wir müssen die richtige Balance finden zwischen ökologischen und wirtschaftlichen Interessen. Und die Stromversorgung muss für die Bürger und Unternehmen verlässlich und bezahlbar bleiben. Deshalb werden wir Energie neu denken müssen.“

Ein neues Energiesystem, in dem erneuerbare Energien die Leitfunktion übernehmen, gibt es, so Dr. Müller, „weder auf Knopfdruck noch zum Nulltarif“. Für eine störungsfreie Energieversorgung werden neben erneuerbaren Energien zusätzlich hocheffiziente konventionelle Kraftwerke benötigt sowie Speicher für den regenerativ erzeugten Stromüberschuss und leistungsfähige Übertragungs- und Verteilernetze. Dazu müsse der Staat Anreize für die erforderlichen Investitionen schaffen.

Den vollständigen Finanzbericht finden Sie im Internet im Download-Bereich unserer IR-Seite www.mvv-investor.de MVV Energie AG Presse 

16.08.2012


Welde bringt Kunst in den (Bier-)Kasten

50.000 Editionsflaschen Welde No1 Premium Pils ab sofort im Handel

Plankstadt, 24. April 2012 – Einmal mehr macht die Kulturbrauerei Welde anlässlich des WeldeKunstpreises die Bierflasche zur Litfaßsäule der Kunst. Auch in diesem Jahr werden 50.000 WeldeFlaschen mit Kunstetiketten auf 50.000 Kästen Welde No1 Premium Pils verteilt. Welde möchte mit dieser Aktion den fünf Künstlern, deren Werke im Rahmen des Großen WeldeKunstpreises der Metropolregion Rhein-Neckar 2012 in die Shortlist gewählt wurden, eine kreative Plattform bieten und ihre Arbeiten einem breiten Publikum zugänglich machen.

Die diesjährigen Editionsflaschen zieren Arbeiten von Gabriele Künne, Birgit Brandis, Rebekka Brunke, Cholud Kassem und Konstantin Voit. Insgesamt sind je 10.000 Editionsflaschen pro Motiv ab sofort ohne Aufpreis im Handel erhältlich - solange der Vorrat reicht. Mittlerweile haben die WeldeKunstflaschen einen regelrechten Kultstatus und sind auf dem Sammlermarkt heiß begehrt.

Das Kulturprojekt „Großer WeldeKunstpreis der Metropolregion Rhein-Neckar 2012“ wurde bereits im März mit der Ausstellung „GrenzenLos - die Longlist“ in der WeldeFlaschenfüllerei eröffnet. Aus den anfänglich 15 nominierten Künstlern wählte eine Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten der hiesigen Kunstszene, fünf Künstler in die Shortlist. Deren Werke werden seit dem 16. April in der Ausstellung „GrenzenLos - Die Shortlist“ in den Räumen der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Speyer präsentiert. Dort gab die Jury mit Rebekka Brunke auch die Gewinnerin des WeldeKunstpreises bekannt, deren Arbeiten ab dem 11. Mai in der Preisträger-Werkschau im Kunstverein Neustadt gezeigt werden. Den Publikumspreis gewann Lynn Schoene aus Mannheim.

Die Editionsflaschen des Großen WeldeKunstpreises 2012 zeigen folgende Werke:

Gabriele Künne: „Schöne Aussicht“

Birgit Brandis:„Ohne Titel“

Rebekka Brunke: „Die Augen aus der Nähe kennen“

Cholud Kassem: „…es sei denn was außen ist“

Konstantin Voit: „Northwest Indian (Malfabrik, Equinox 10)“

Welde PR c/o FEUERSTEIN PR & Marketing GmbH

24.04.2012


Günter Eymael wird 60

FDP-Politiker gehört seit 2004 dem Bezirkstag Pfalz an

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Bezirkstags Pfalz, Günter Eymael, feiert am 12. Februar seinen 60. Geburtstag. Der FDP-Politiker gehört seit 2004 dem pfälzischen Parlament an, seitdem ist er auch in dessen Vorstand aktiv.

Eymael wurde 1952 in Ürzig an der Mosel geboren. Er studierte an der Fachhochschule Wiesbaden von 1970 bis 1973 und schloss als Diplomingenieur für Weinbau ab. Von 1976 bis 1991 war er Betriebsleiter und Mitinhaber eines Weinguts in Bad Dürkheim. Von 1979 bis 1999 und wieder ab 2009 war beziehungsweise ist der Vater zweier Kinder Mitglied des Stadtrates in Bad Dürkheim, wo er bis heute lebt. Von 1989 bis 1991 war er Mitglied des Kreistages seiner Wahlheimat. Im rheinland-pfälzischen Landtag war er von 1987 bis 1991 als stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion und von 2006 bis 2011 als deren parlamentarischer Geschäftsführer vertreten. In der Zeit von 1991 bis 2006 hatte er in Mainz das Amt eines Staatssekretärs und ständigen Vertreters des Ministers im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau inne.

Eymael ist Mitglied im Bezirksausschuss des Bezirkstags Pfalz und vertritt diesen im Stiftungsrat des Historischen Museums der Pfalz sowie im Koordinierungsrat des Historamas Kloster Hornbach. Zudem engagiert er sich in den Vorständen des Pfalzmarketing-Vereins und des Vereins Naturpark Pfälzerwald. Besonders am Herzen liegt ihm die stetige Weiterentwicklung der Einrichtungen, so dass diese auch künftig mit einer soliden finanziellen Ausstattung effizient arbeiten können. Darüber hinaus setzt sich Eymael für die Erweiterung des Bekanntheitsgrads von Bezirksverband und Bezirkstag Pfalz ein, die er als wichtige Identifikationselemente für die Pfälzerinnen und Pfälzer versteht. Bezirksverband Pfalz, Presse

07.02.2012


Bezirksverband Pfalz lobt drei Pfalzpreise aus

Bewerben können sich Medienleute, bildende Künstler und Musiker

Der Bezirksverband Pfalz schreibt in diesem Jahr drei Pfalzpreise aus, und zwar den Medienpreis Pfalz, den Pfalzpreis für Bildende Kunst (in der Sparte Malerei) sowie den Pfalzpreis für Musik (in der Sparte Vokal- und Instrumentalmusik), für den das Bewerbungsverfahren bereits läuft. Alle drei Preise werden als Hauptpreis (10.000 Euro) und Nachwuchspreis (2.500 Euro) vergeben. Um den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden; dabei sollte ein sachlicher oder persönlicher Bezug zur Pfalz bestehen. Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils eine Jury. Weitere Informationen, darunter die Richtlinien zu den Pfalzpreisen sowie Anmeldeformulare, finden sich im Internet unter www.pfalzpreise.de. Bewerbungen und Vorschläge müssen für den Pfalzpreis für Bildende Kunst sowie für den Pfalzpreis für Musik bis zum 30. März, für den Medienpreis Pfalz bis zum 29. Juni vorliegen.

Mit dem Medienpreis Pfalz will der Bezirksverband Pfalz dazu anregen, die Region in den Medien darzustellen, die Kenntnisse über die Pfalz zu mehren und deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Ausgezeichnet werden Arbeiten aller Darstellungsformen aus den Sparten Print, Funk, Film- und Fernsehen sowie Internet, in denen ein Thema informativ und kreativ in Text, Bild oder Ton aufgearbeitet wurde. Ebenso kann die Kontinuität eines Schaffens ausgezeichnet werden. Die Beiträge sollen die Pfalz in ihrer landschaftlichen, geschichtlichen, kulturellen, sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Eigenart in hervorragender und beispielhafter Weise dokumentieren. Fragen und Bewerbungen sind zu richten an Bezirksverband Pfalz, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-121, info@bv-pfalz.de.

Der Pfalzpreis für Bildende Kunst, der in diesem Jahr die Sparte Malerei in den Mittelpunkt rückt, würdigt das künstlerische Schaffen in der Region seit 1953 und wird alle zwei Jahre verliehen. Die Künstlerinnen und Künstler dürfen maximal drei Arbeiten, die seit 2009 entstanden sind, zusammen mit einer kurzen Darstellung des künstlerischen Werdegangs, dem ausgefüllten Bewerbungsbogen sowie beschrifteten und reproduktionsfähigen Fotos der eingereichten Arbeiten abgeben. Die Jury legt neben den Preisträgern auch die Werke fest, die das Museum Pfalzgalerie vom 15. Juli bis 19. August in einer Ausstellung präsentiert. Für die Preisträger organisiert das Museum des Bezirksverbands Pfalz im nächsten Jahr eine Einzelausstellung mit Katalog und erwirbt eines ihrer Werke. Weitere Informationen gibt es beim Museum Pfalzgalerie, Museumsplatz 1, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-204.

Bereits angelaufen ist das Bewerbungsverfahren für den Pfalzpreis für Musik, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird und mit dem der Bezirksverband Pfalz das musikalische Schaffen in der Region fördern will. Für 2012 ist der noch junge Pfalzpreis erstmals in der Sparte Vokal- und Instrumentalmusik ausgeschrieben. Teilnehmen kann, wer ein in den vergangenen zwei Jahren selbstkomponiertes Werk einreicht; es ist möglich, neben der Partitur auch Libretto, Erläuterungen und Tonträger beizufügen. Für Fragen und Bewerbungen steht das Pfalztheater, Willy-Brandt-Platz 4-5, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-0, info@pfalztheater.bv-pfalz.de, zur Verfügung.

Bei der Auswahl aller Preisträger ermitteln die Jurys zunächst maximal fünf Nominierte; aus ihrem Kreis wird jeweils ein Haupt- und Nachwuchspreisträger bestimmt, den der Bezirksverband Pfalz im Rahmen einer öffentlichen Pfalzpreis-Gala am Samstag, 17. November, um 19.30 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern bekannt gibt. Neben dem Preisgeld gibt es jeweils auch eine Trophäe und eine Urkunde. Bezirksverbands Pfalz, Presse

20.01.2012


Hinter die Kulissen des Erdwärmekraftwerks geschaut

Pfalzakademie führt nach Landau

In der Reihe „Hinter die Kulissen geschaut“ bietet die Pfalzakademie Lambrecht am Freitag, 10. Februar, von 16 bis 18 Uhr einen Einblick ins Erdwärmekraftwerk in Landau. Seit einigen Jahren versuchen Fachleute erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Mit der Nutzung der Erdwärme, der sogenannten Geothermie, haben sie einen Weg beschritten, den viele für zukunftsträchtig halten. Die Teilnehmer dieser Veranstaltung haben Gelegenheit, das Geothermiekraftwerk in Landau zu besichtigen und Hintergrundinformationen über diese Form der Energiegewinnung zu erhalten. Sie lernen wichtige Zusammenhänge über Erdwärme und Umweltfragen kennen und können vor Ort zum Beispiel herausfinden, ob damit eine Lösung für die Deckung des künftigen Energiebedarfs gefunden wurde, ob die Technologien bereits ausreichen, um den Bedarf in großem Umfang zu decken, oder ob Erdwärme wirklich umweltfreundlich ist. Bei der Führung durch das Kraftwerk werden unter anderem Erdwärmepotenziale weltweit und im Oberrheingraben, Fragen zum Standort Landau sowie die Planung und Durchführung von Tiefbohrungen erörtert.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, Treffpunkt ist auf dem Gelände des Erdwärmekraftwerk, Eutzinger Straße 42, Landau, am Parkplatz beim Thermalwasserbecken. Anmeldungen bis 27. Januar bei der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht, Telefon 06325 1800-0, Fax 06325 1800-26, info@pfalzakademie.bv-pfalz.de. Weitere Informationen finden sich unter www.pfalzakademie.de. Bezirksverband Pfalz, Presse

20.01.2012


Veränderungen im Vorstand der BASF

Dr. Stefan Marcinowski tritt in Ruhestand - Wayne T. Smith wird neu berufen

Der Aufsichtsrat der BASF SE hat heute (15. Dezember 2011) Wayne T. Smith (51) mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 27. April 2012 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Der Amerikaner leitet zurzeit den Unternehmensbereich Polyurethanes mit Sitz in Brüssel.

Nach erfolgreichen 15 Jahren im Vorstand der BASF wird Dr. Stefan Marcinowski (58) mit Ablauf seines Vertrages nach der Hauptversammlung in den Ruhestand treten.

Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat die Bestellung von Forschungssprecher Dr. Andreas Kreimeyer (56), seit 2003 Mitglied des Vorstands, bis zum Ablauf der Hauptversammlung im Mai 2015 verlängert.

In Folge dieser Veränderungen hat der Vorstand eine Neuverteilung der Zuständigkeiten von Ressort VI und VII mit Wirkung zum Ende der Hauptversammlung beschlossen.

Wayne Smith wird das bisher von Andreas Kreimeyer geleitete Ressort VI übernehmen und für Inorganics, Petrochemicals, Intermediates und Process Research & Chemical Engineering zuständig.

Andreas Kreimeyer bleibt weiterhin Sprecher der Forschung (Research Executive Director) und wird das bisher von Stefan Marcinowski geleitete Ressort VII übernehmen. Er ist damit zuständig für Crop Protection, Coatings, South America, Biological & Effect Systems Research, Plant Science sowie BASF Future Business. BASF Pressestelle

15.12.2011


MVV Energie fordert gemeinsame Kraftanstrengung für die Energiewende

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter an einem Strang ziehen – Umsatzplus und konstantes operatives Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr – Investitionsprogramm beeinflusst Ergebnisentwicklung in den nächsten Jahren

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie (WKN: A0H52F, ISIN: DE000A0H52F5) hat zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland eine gemeinsame Kraftanstrengung und überprüfbare Meilensteine von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert. Bei der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz betonte der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten Unternehmensgruppe, Dr. Georg Müller, am Donnerstag in Frankfurt, „dass wir die Herausforderungen bei dem Ausbau der erneuerbaren Energien, der Steigerung der Energieeffizienz sowie der Sicherung einer zuverlässigen und umweltfreundlichen Energieversorgung bei wettbewerbsfähigen Preisen nur dann meistern können, wenn alle Beteiligte an einem Strang ziehen und der Weg in die Energiezukunft durch ein transparentes Monitoring nachhaltig überwacht wird“. Auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter seien Planungssicherheit und schnelle Entscheidungen erforderlich: „Unser Energiesystem muss erneuerbarer, dezentraler und flexibler werden. Erneuerbare Energien übernehmen Schritt für Schritt die Leitfunktion.“ Dabei dürften, so Dr. Müller, die Spielregeln der Energiemärkte und des Wettbewerbs nicht aus dem Auge verloren werden.

MVV Energie hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 (1. Oktober 2010 – 30. September 2011) in einem schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfeld, in dem viele Energieunternehmen mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen zu kämpfen hatten, sehr gut behauptet. So konnte das Unternehmen seinen Außenumsatz gegen den allgemeinen Trend im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 3,59 Milliarden Euro steigern und damit die eigene Umsatzprognose übertreffen. Das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted EBIT) liegt mit 242 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau (243 Millionen Euro). Dr. Müller: „Diese stabile Ertragssituation ist ein besonderer Erfolg und deutlicher Beweis für die Leistungsfähigkeit unserer Unternehmensgruppe.“

Steigender Absatz bei Industrie- und Gewerbekunden

Hauptgrund für die positive Unternehmensentwicklung ist nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden das ausgewogene Geschäftsportfolio. Die MVV Energie Gruppe konnte in den zurückliegenden zwölf Monaten bei Industrie- und Gewerbekunden den Absatz von Gas um 19 Prozent, von Strom um 2 Prozent und von Wärme um 3 Prozent steigern. Und auch im Umweltgeschäft konnte die angelieferte Menge brennbarer Abfälle um 4 Prozent erhöht werden.

Mit diesen Steigerungen ist es der Unternehmensgruppe gelungen, die gegenüber dem Vorjahr durch die deutlich mildere Witterung verursachten Rückgänge bei der Gas- und Wärmeversorgung auszugleichen. So lagen die Gradtagszahlen im Geschäftsjahr 2010/11 um rund 7 Prozent unter den vergleichbaren Werten im Geschäftsjahr 2009/10.

Das gute Ergebnis erlaubt es Vorstand und Aufsichtsrat, der am 16. März 2012 im Mannheimer Congress Center Rosengarten stattfindenden Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010/11 eine konstante Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorzuschlagen. Dies ergibt eine unveränderte Ausschüttungssumme von 59,3 Millionen Euro.

Energiewende bestätigt eingeschlagenen Kurs

Mit Blick auf die nächsten Jahre erwartet Dr. Müller durch die Energiewende einen fundamentalen Systemwechsel für die Energiebranche in technologischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Hinsicht: „In Deutschland liegt die Zukunft des Energiemarktes in einer umweltfreundlicheren und stärker dezentralen Energieerzeugung.“ MVV Energie habe schon vor Fukushima die richtigen Weichen gestellt. Durch die Energiewende werde der eingeschlagene Kurs bestätigt. Dr. Müller: „Wir wollen unsere Kunden auch in Zukunft sicher und umweltfreundlich mit Energie versorgen und sie dabei unterstützen, Energie effizienter zu nutzen.“

Dafür hat sich die Unternehmensgruppe ein ehrgeiziges Investitionsprogramm vorgenommen, mit dem sie bis 2020 insgesamt 3 Milliarden Euro in erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie in die Modernisierung der bestehenden Anlagen und Netze investieren möchte. Dabei konzentriert sich MVV Energie auf die Windenergie an Land, auf Biomasse und Biogas sowie auf die thermische Abfallverwertung.

Schon im letzten Jahr haben diese Wachstumsinvestitionen Fahrt aufgenommen. Insgesamt hat die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2010/11 247 Millionen Euro investiert. Damit konnte auch der Anteil der erneuerbaren Energien und der umweltfreundlichen Kraft- Wärme-Kopplung (KWK) an der eigenen Stromerzeugung weiter gesteigert werden. So stammen aktuell 20 Prozent des selbst produzierten Stroms aus regenerativen Energiequellen und weitere 28 Prozent aus KWK. Dr. Müller: „Wir erzeugen also bereits fast die Hälfte unseres Stroms umweltschonend und effizient, während der Bundesdurchschnitt im Vergleich erst bei 31 Prozent liegt.“

Investitionen in die Zukunft gehen weiter

Auf der Grundlage ihrer soliden Finanzbasis – die Unternehmensgruppe verfügt über eine bereinigte Eigenkapitalquote von 39,5 Prozent – will MVV Energie ihren Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen. Dabei ist in den Geschäftsjahren 2011/12 und 2012/13 ein steigendes Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Euro geplant. Die wichtigsten bereits beschlossenen Einzelinvestitionen sind die im südenglischen Plymouth geplante thermische Abfallverwertungsanlage mit 250 Millionen Euro sowie der Windpark Kirchberg im Hunsrück mit 84 Millionen Euro. Dr. Müller: „Wir wollen damit die wirtschaftlichen Chancen der Energiewende für weiteres profitables Wachstum nutzen.“

Gleichzeitig will das Unternehmen seinen überregionalen Strom- und Gasvertrieb mit einer zukunftsorientierten Vertriebsstrategie kontinuierlich ausbauen. Auf diesem Erfolgskurs spielt der Energiefonds Strom/ Gas und die Verbindung mit Ökostrom und Biogas eine besondere Rolle.

Hohe Investitionen beeinflussen Ausblick

Auch wenn die instabilen Rahmenbedingungen und die weiterhin volatilen Energiemärkte eine verlässliche Prognose erschweren, rechnet die Unternehmensgruppe für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 bei normalem Witterungsverlauf mit einem leichten Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahresniveau. Dabei sind der deutschlandweite Strom- und Gasvertrieb, der Ausbau der Fernwärme an den deutschen und tschechischen Standorten sowie das Windgeschäft die Haupttreiber.

Das Mannheimer Energieunternehmen sieht die wesentlichen Ergebnisfaktoren im sogenannten Clean Dark Spread, den Abfallpreisen, dem Witterungsverlauf sowie der Entwicklung von Regulierung und Wettbewerb. Mit ihrem ausgewogenen Geschäftsportfolio geht MVV Energie auch in den kommenden Jahren davon aus, die energiepolitischen Veränderungen besser verkraften zu können als viele andere Energieunternehmen. Dr. Müller: „Gleichwohl machen sich stark steigende Brennstoffkosten, die 2013 anstehende Vollauktionierung der CO2-Emissionsrechte und das Regulierungsumfeld auch bei unserem Ergebnis bemerkbar.“

Zudem beeinflussen die hohen Zukunftsinvestitionen in den nächsten Jahren die Ergebnisse in starkem Maße, da sie erst nach Inbetriebnahme positive EBIT-Beiträge liefern können. In Verbindung mit dem aktuellen Ausfall des Gemeinschaftskraftwerkes Kiel geht das Unternehmen nicht davon aus, das hohe Ergebnisniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2010/11 mit 242 Millionen Euro im nächsten Jahr wieder zu erreichen. Dr. Müller: „Wir sind zuversichtlich, diese Belastungen durch positive Beiträge aus unseren Wachstumsgeschäften sowie durch Kosteneinsparungen aus interner Optimierung und Effizienzsteigerung teilweise ausgleichen zu können. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2011/12 jedoch ein Adjusted EBIT leicht unter dem Vorjahresniveau.“ MVV Energie AG, Presse

15.12.2011


Gemeinsame Initiative von neun CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Metropolregion Rhein-Neckar

Mit gebündelten Kräften für die ICE Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim

In diesen Tagen erhält der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Raumsauer MdB, ein politisch besonders gewichtiges Schreiben: Alle neun CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Metropolregion Rhein-Neckar wenden sich gemeinsam an den Bundesverkehrsminister in Sachen "ICE Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim / Bahnknoten Mannheim".

Prof. Dr. Maria Böhmer (Ludwigshafen/Frankenthal), Dr. Thomas Gebhart (Südpfalz), Alois Gerig MdB (Odenwald-Tauber), Olav Gutting MdB (Bruchsal-Schwetzingen), Dr. Stephan Harbarth (Rhein-Neckar), Prof. Dr. Egon Jüttner (Mannheim), Dr. Karl A. Lamers MdB (Heidelberg), Dr. Michael Meister (Bergstraße) und Norbert Schindler (Neustadt-Speyer) brennt das Thema schon seit langer Zeit unter den Nägeln. "Wir wollen jetzt konkrete Aussagen und wissen, wie es weitergeht", sind sich die Parlamentarier einig.

In ihrem Schreiben an Ramsauer heißt es auszugsweise: "Die Meldungen aus der Presse, dass die geplante ICE-Neubaustrecke Frankfurt/Main-Mannheim sowie der Bahnknoten Mannheim von Seiten des Bundes in Frage gestellt
werden, beunruhigt nicht nur uns als Bundestagsabgeordnete aus der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern hat auch zu erheblichen Irritationen und Verun-sicherungen sowohl in der Bevölkerung als auch bei ansässigen Unternehmen geführt. Aus diesem Grund wenden wir uns gemeinsam heute an Sie mit dem Anliegen, an dem nicht nur für die gesamte Region Rhein-Neckar, sondern auch für Deutschland und Europa insgesamt wichtigen Schienenverkehrs-projekt weiterhin festzuhalten.

Die Metropolregion Rhein-Neckar stellt eine der bedeutendsten Wirtschafts-regionen Deutschlands dar. Nur durch die Realisierung der geplanten
Verkehrsprojekte kann die Region ihren wirtschaftlichen Standort und ihre Drehkreuzfunktion im Hinblick auf die transeuropäischen Schienenverkehrs-netze und auf die länderübergreifenden Entwicklungskorridore für die Zukunft sichern. Zusammen mit dem Großprojekt Stuttgart 21 und dem Ausbau der Rheintalbahn stellt der Ausbau der ICE-Trasse Frankfurt-Mannheim einen integralen Bestandteil der gesamten Konzeption des Schienenverkehrs im Südwesten Deutschlands dar.

„Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass gegenwärtig der Entwurf des Investitionsrahmenplanes 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes erarbeitet wird und Aussagen zu konkreten Projekten derzeit nicht gemacht werden können. Wir sind uns auch im Klaren darüber, dass das Vorhaben in Relation und im Zusammenhang mit anderen Projekten im Schienenverkehrsbereich  zu sehen ist. Umso wichtiger erscheint es uns daher, dass der Bund sich zu dem Vorhaben ICE-Trasse Frankfurt-Mannheim / Bahnknoten Mannheim klar bekennt und dies durch Berücksichtigung im neuen Bundesverkehrswegeplan, welcher derzeit vom BMVBS erarbeitet wird, zum Ausdruck kommt."

Abschließend fordern die neun CDU-Bundestagsabgeordneten den Bundes-verkehrsminister auf, "dieses so immens wichtige Schienenprojekt" zu unterstützen.

Klar ist: Der politische Druck seitens der Metropolregion Rhein-Neckar wird deutlich erhöht, mit allgemeinen oder unklaren Aussagen werden sich die Abgeordneten nicht zufriedengeben. Büro Norbert Schindler MdB

01.12.2011


Ein schicker MINI für die Pfälzische Weinkönigin

v.l.n.r.: Pfälzische Weinkönigin Anna Hochdörffer, Landrätin Theresia Riedmaier und Udo Vogel

Anna Hochdörffer freut sich über einen MINI Cooper 50 Camden als „Dienstwagen”

LANDAU-  ”Ein solcher kleiner Flitzer war schon immer mein Traum.” So schwärmt die Pfälzische Weinkönigin Anna Hochdörffer über den Reisebegleiter für ihre einjährige Dienstzeit, einen schwarz metallic MINI Cooper 50 Camden.

Gesponsert wird der „Dienstwagen”, von den Vogel-Autohäusern – mit Standorten in Harthausen, Landau und Germersheim in der Pfalz sowie Zwingenberg an der Bergstraße - einem der führenden BMW- und MINI-Händler in der Region. Dank dem Engagement des Autohauses ist die 23 Jahre alte Studentin aus Landau-Nußdorf nun bestens motorisiert. Mehr als 20.000 Kilometer wird die Repräsentantin des Pfälzer Weins in den kommenden elf Monaten mit ihrem Fahrzeug zurücklegen.

”Wir freuen uns, wenn Anna Hochdörffer von unserem MINI begeistert ist”, sagte Udo Vogel, Geschäftsführer des Landauer Autohauses. Das Fahrzeug wurde im Beisein der 2. Vorsitzenden der Pfalzweinwerbung, Landrätin Theresia Riedmaier, am Samstag, 12. November, offiziell übergeben. Der Dienstwagen der Pfälzischen Weinkönigin bietet Komfort und Sicherheit gleichermaßen. Er verfügt über eine Klimaautomatik, elektrisches Glasdach, Sportsitze, Xenon-Licht, Hi-Fi-Lautsprechersystem u.v.m. Ein dezenter Hinweis auf die Fahrerin versteckt sich auch im Kennzeichen: RP -WK 73. Text und Foto: Pfalzwein, Presse

14.11.2011


Geheimnis um Träger von drei Pfalzpreisen gelüftet

Der Bezirkstagsvorsitzende mit den Gewinnern der diesjährigen Pfalzpreise (von links): Theo Wieder, Prof. Dr. Hans Fenske (Pfalzpreis für pfälzische Geschichte und Volkskunde), Frank Schumacher (Nachwuchspreis Kunsthandwerk), Dr. Wolfgang Reiser und Kurt Mutter von der EMS Elektro Metall Schwanenmühle (Zukunftspreis Pfalz) sowie André Klein vom CVJM Katzweiler-Mehlbach-Hirschhorn zusammen mit Sara Fritz, Tony Poesch, Doreen Osmelak, Johannes Schneider, Jana Michel (Nachwuchskategorie Zukunftspreis). Die Trägerin des Pfalzpreises für Kunsthandwerk, Kyra Spieker, konnte nicht an der Pfalzpreis-Gala teilnehmen.

Pfalzpreis-Gala bietet spannend-unterhaltsamen Abend

Einen spannend-unterhaltsamen Abend verbrachten die zahlreichen Gäste der Pfalzpreis-Gala, zu der der Bezirksverband Pfalz ins Große Haus des Pfalztheaters Kaiserslautern eingeladen hatte, denn bis zum Schluss blieben die Preisträger geheim. „Seit fast 60 Jahren verleiht der Bezirksverband Pfalz Pfalzpreise, um Talente der Region in den unterschiedlichsten Bereichen zu fördern“, sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder in seiner Begrüßung.

Seit 1986 vergibt der Bezirksverband Pfalz den Pfalzpreis für pfälzische Geschichte und Volkskunde, den der 1936 in Geesthacht an der Elbe geborene und in Speyer lebende Prof. Dr. Hans Fenske für sein Lebenswerk gewann. Die Keramikerin Kyra Spieker erhielt den Pfalzpreis für Kunsthandwerk für ihre plastischen Arbeiten aus Porzellan. Sie wurde 1957 in Schiltach im Schwarzwald geboren, absolvierte 1989 ein Stipendium am Künstlerhaus in Edenkoben und lebt in Höhr-Grenzhausen. Frank Schumacher aus Otterberg, Jahrgang 1988, wurde mit dem Nachwuchspreis für Kunsthandwerk für seine Ketten mit geschliffenem Bergkristall ausgezeichnet. Den Zukunftspreis Pfalz erhielt die Firma EMS Elektro Metall Schwanenmühle für die Entwicklung eines automatisierten Pressschweißprozesses. Der Nachwuchspreis im Zukunftspreis Pfalz ging dieses Jahr an den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Katzweiler-Mehlbach-Hirschhorn für das generationenübergreifende Projekt „Do it! – Gemeinsam mehr erreichen“. Die drei Pfalzpreise sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert, die Nachwuchspreise beinhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro.

Neben einer Urkunde erhielten die Preisträger auch eine Trophäe, die den Heimatbezug und das vielfältige Aufgabengebiet des Bezirksverbands Pfalz symbolisiert. Anhand von Kurzgesprächen konnten sich die Gäste einen Eindruck von den Gewinnern des Abends machen. Das Interview mit Prof. Dr. Hans Fenske führte Dr. Hannes-Ziegler, Jury-Mitglied und Historiker sowie Gymnasiallehrer; Svenja Kriebel vom Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, die der Jury des Kunsthandwerkspreises angehörte, sprach mit Kyra Spieker und Frank Schumacher; Landschaftsarchitekt und Preisgerichts-Mitglied Martin Hauck interviewte die Gewinner des Zukunftspreises, Kurt Mutter und Dr. Wolfgang Reiser von der EMS Elektro Metall Schwanenmühle, sowie den Vorsitzendenden des CVJM Katzweiler-Mehlbach-Hirschhorn als Vertreter des Nachwuchspreisträgers. Die Moderation des unterhaltsamen Abends lag in Händen von Susanne Bieler und Axel Gade vom Pfalztheater, die musikalische Gestaltung übernahm das Orchester des Pfalztheaters unter Leitung von Generalmusikdirektor Uwe Sandner.

Hans Fenske befasst sich seit mehr als 50 Jahren mit deutscher und insbesondere auch mit pfälzischer Geschichte. Hervorzuheben sind dabei nicht nur die beeindruckende Anzahl der veröffentlichten Monographien und Aufsätze sowie die Breite der Fragestellungen, sondern auch deren Qualität, die ihn als Wissenschaftler von Rang ausweisen. Kyra Spiekers Stand- und Hängeskulpturen aus Porzellan zeichnen sich durch die überzeugende Verbindung von sensibler Materialbeherrschung und abstrakter Formensprache aus. Das Licht wird gekonnt einbezogen, um die Plastizität der aus einzelnen keramischen Elementen zusammengefügten Objekte je nach Lichteinfall und Standpunkt des Betrachters zu variieren. Jeder Blickwinkel wird damit zu einem neuen Erlebnis. Der Nachwuchspreisträger für das Kunsthandwerk, Frank Schumacher, erzielte mit seinen beiden Ketten „Tektonik 1 und 2“ das Votum der Jury. Die Anhänger aus Bergkristall überzeugen durch eine akkurate Schleiftechnik. Die räumliche und plastische Wirkung der geschliffenen Facetten wird durch die Reflexion des Lichts vervielfacht und gesteigert und ermöglicht so reizvolle Einblicke. Für die Fertigung von flexiblen Dehnungsbändern aus Kupfer ist es der Firma EMS Elektro Metall Schwanenmühle in Zusammenarbeit mit den technischen Hochschulen der Pfalz gelungen, einen automatisierten Pressschweißprozess zu entwickeln, um Quantität und Qualität der Produkte zu steigern, Energie zu sparen und die Mitarbeiter zu entlasten. Dafür erhielt die EMS den diesjährigen Zukunftspreis Pfalz. Mit dem generationenübergreifenden Projekt gelingt es dem CVJM Katzweiler-Mehlbach-Hirschhorn, Kinder und Jugendliche für soziales Engagement zu begeistern. Die jungen Menschen entwickeln eigene Ideen und lernen bei deren Umsetzung, ihre Fähigkeiten und Talente sinnvoll in die Gemeinschaft einzubringen; dafür wurde dem Verein der Nachwuchspreis im Zukunftspreis Pfalz zuteil. Bezirksverband Pfalz, Presse

13.11.2011


Top-Ereignis Turnfest 2013: Volunteers sind hautnah dabei!

Anmeldungen für die ehrenamtliche Mitarbeit sind ab sofort möglich.

Rund 10.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer  – diese Marke haben die Organisatoren des Internationalen Deutschen Turnfestes 2013 fest ins Auge gefasst. Als „Volunteers“ werden sie dem Großereignis der Metropolregion Rhein-Neckar im Jahr 2013 ein Gesicht geben und dazu beitragen, dass das erstmals in einer Region stattfindende Turnfest zu einem unvergesslichen Ereignis wird. Schon jetzt können sich diejenigen, die als Volunteer dabei sein wollen, über eine Online-Plattform für das Internationale Deutsche Turnfest 2013 anmelden. Seit  Anfang Oktober ist der Volunteer-Bereich auf der im Aufbau befindlichen Turnfest-Homepage unter www.turnfest.de/volunteers zu erreichen.

Für eine ganze Woche, vom 18. bis 25. Mai 2013, dreht sich in den 18 Kommunen mit Wettkampf- und Veranstaltungsstätten sowie der gesamten Metropolregion alles um das Motto „Leben in Bewegung“. Die größte Wettkampf- und Breitensportveranstaltung der Welt, die der Deutsche Turnerbund alle vier Jahre an unterschiedlichen Orten durchführt, wird rund 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Region bringen. Mit seiner einzigartigen Kombination von Wettkämpfen für Breitensportler jeden Alters, verschiedenen Deutschen Meisterschaften, hochklassigen Vorführungen, Mitmachangeboten und Weiterbildungsangeboten bietet es ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis, aktive Freizeitgestaltung und öffnet auf mitreißende Art neue Horizonte.

So ein Großevent ist nur mit Unterstützung vieler Ehrenamtlicher durchführbar. Sie helfen zum Beispiel als Vereinsgruppe bei der Schulbetreuung, denn traditionell übernachten die meisten Turnfest-Teilnehmer während des Turnfestes in Schulen. Unterstützung ist darüber hinaus in vielen anderen Einsatzbereichen nötig, zum Beispiel bei den Wettkämpfen, in der Logistik, bei vielen Vorführungen, beim Kinder- und Jugendprogramm oder im Rahmen zahlreicher Mitmachangebote. Wo die Mitarbeit möglich ist, lässt sich auf der Turnfest-Homepage nachlesen. Die Einsatzbereiche sind so vielfältig, dass für Jeden bzw. Jede etwas dabei ist. Prinzipiell sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Wichtigste Voraussetzung für das Engagement als Volunteer ist die persönliche Einsatzbereitschaft und der Spaß an der Veranstaltung. Zwei Einsatztage planen die Turnfest-Organisatoren als Minimum. Wenigstens 16 Jahre sollten die Volunteers alt sein. Nicht nur die Jüngeren, auch Erwachsene erhalten beim Turnfest die einmalige Gelegenheit, die vielfältigen Facetten eines Großevents kennenzulernen. Unter www.turnfest.de/volunteers finden sich die wichtigsten Informationen. Weitere Fragen unter Telefon (0621) 714192-700.

10.11.2011


Zweite Seminarreihe zum Senioren Sicherheitsberater beendet

Nachdem das Zentrum Polizeiliche Prävention des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Kooperation mit der Stadt Ludwigshafen im September diesen Jahres innerhalb einer zweitägigen Veranstaltung 17 Seniorinnen und Senioren als Sicherheitsberater in Ludwigshafen ausgebildet hatte, hat nun aufgrund der großen Nachfrage im Oktober die zweite Seminarreihe stattgefunden, an dem weitere 17 Seniorinnen und Senioren aus dem Bereich Ludwigshafen und Umgebung teilgenommen haben.

Polizeipräsident Wolfgang Fromm händigte den erfolgreichen Teilnehmern, zusammen mit Bürgermeister Wolfgang van Vliet, in einer kleinen Feierstunde im Zentrum Polizeiliche Prävention die Teilnahmebestätigungen aus. Beide dankten den wissbegierigen Senioren für ihre Bereitschaft, selber noch dazu zu lernen und das neu erworbene Wissen weiter geben zu wollen.

Die Sicherheitsberater für Senioren sollen helfen, das Selbstbewusstsein anderer Senioren zu stärken, richtiges Verhalten vor zu leben, das Vertrauen in Institutionen zu erhalten und Schwellenängste zur Polizei abzubauen.

Sie werden in Sicherheitsfragen ausgebildet, um als Vorbild, als Multiplikator und bei Bedarf auch als ehrenamtlich Beauftragte der Gebietskörperschaft in Absprache mit der Polizei, Vorträge zu halten.

Das Interesse an der Ausbildung ist nach wie vor groß, so dass in Ludwigshafen nach diesem zweiten Kurs ein weiterer Kurs im April nächsten Jahres geplant ist. Auch in weiteren Städten, wie Speyer, Frankenthal, Landau und Neustadt ist geplant, in der nächsten Zeit interessierte Seniorinnen und Senioren zu Sicherheitsberatern auszubilden. Zentrum Polizeiliche Prävention POLIZEIPRÄSIDIUM RHEINPFALZ

21.10.2011


Anna Hochdörffer 73. Pfälzische Weinkönigin

Nach einem spannenden Wahlabend wurde Anna Hochdörffer gestern Abend im Saalbau in Neustadt zur 73. Pfälzischen Weinkönigin gewählt. Sie errang den Titel im zweiten Wahlgang vor Nele Bendel. Die von Landau-Nußdorf entsendete Bewerberin und ehemalige Landauer Weinprinzessin wird die Pfälzer Winzer und deren Weine bis Oktober 2012 repräsentieren. Neben ihr sind Nele Bendel, Andrea Groß, Gabi Krebs und Melanie Wilhelm als Pfälzische Weinprinzessinnen im Amt. Sie werden die 23-jährige Studentin ein Jahr lang unterstützen, denn die Weinhoheiten werden in ihrem Amtsjahr allerhand zu tun haben: Bis zu 400 Termine im In- und Ausland stehen in den kommenden 12 Monaten für die 5 Weinbotschafterinnen an. Das Wahlergebnis gab der aktuelle 1.Vorsitzende der Pfalzweinwerbung, Edwin Schrank, bekannt; gekrönt wurde Anna Hochdörffer von der scheidenden Pfälzischen Weinkönigin Karen Storck aus Einselthum.

Die Krönungsveranstaltung wird erstmals in einer zweistündigen Sendung im Rhein-Neckar-Fernsehen zu sehen sein. Sendetermine sind:

Samstag, 8. Oktober, von 21.30 Uhr bis 23.30 Uhr

Sonntag, 9. Oktober, von 17.00 bis 19.00 Uhr

sowie Montag, 10. Oktober, 10 bis 12 Uhr.

Pfalzwein e.V, Presse

08.10.2011


Fast 30 Jahre im Dienst des Bezirksverbands Pfalz

Albert Haas in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Kassenleiter Albert Haas aus Hochspeyer, der vor 50 Jahren seine Ausbildung begonnen und fast 30 Jahre im Dienst des Bezirksverbands Pfalz tätig war, ist von dem Leitenden Verwaltungsdirektor des Bezirksverbands Pfalz, Matthias Johann, in den Ruhestand verabschiedet worden. „Ihnen gebührt besonderer Dank für Ihr langjähriges Engagement und Ihre Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt zu haben“, sagte Johann, nicht zuletzt mit Blick auf die beim Bezirksverband Pfalz 2008 eingeführte sogenannte Doppik, doppelte Buchführung in Konten, die das kamerale Haushaltswesen in den rheinland-pfälzischen Kommunen abgelöst hat. Der 65-Jährige hatte 1961 eine dreijährige Ausbildung zum Einnehmereiangestellten bei der Steuer- und Gemeindeeinnehmerei Hochspeyer absolviert, wo er bis 1968 auch beschäftigt war. Danach kam er zur Gemeindeverwaltung Mölschbach und war nach der Eingemeindung zur Stadt Kaiserslautern bis 1976 bei der Stadtkasse der Stadtverwaltung tägig. Von 1977 bis 1982 war er Kassenverwalter der Verbandsgemeinde Heßheim und wechselte dann zum Bezirksverband Pfalz, wo er 1996 zum Kassenleiter in der Zentralverwaltung des Regionalverbands in Kaiserslautern bestellt wurde. Bezirksverband Pfalz, Presse

29.09.2011


Seniorennachmittag auf dem Wurstmarkt in Bad Dürkheim

kieni-Bad Dürkheim- Im vollbesetzten Hamelzelt konnte Bürgermeister Wolfgang Lutz 1500 Senioren begrüßen. Viele hatte keine Karten mehr bekommen und standen außerhalb auf den Wegen um doch noch einen Blick auf die Veranstaltung werfen zu können. Viele Prominente aus Politik und Wirtschaft hatten ebenfalls den Weg ins Hamelzelt. Eine große Delegation von Senioren kam extra mit einem Bus aus Schifferstadt angereist. An ihrer Spitze die künftige Bürgermeisterin aus Schifferstadt Ilona Volk. Man konnte Bürgermeister Lutz sichtlich ansehen wie erfreut er war dass sich der Seniorennachmittag inzwischen zu einer gesellschaftlichen Größe entwickelt hat und immer ausverkauft ist.

Aber nun zum Programm. Der Bauchredner Perry kam mit Integralhelm auf die Bühne und stellte den auf einen Ständer. Er begrüßte die Zuschauer, worauf plötzlich der Helm zu reden anfing indem das Visier synchron zur Sprache auf und zuging. Kurze Zeit später wurde ein Findelkind auf die Bühne gebracht, das seine Mutti suchte. In der Foto Show kann man das Findelkind sehen. Als die Findelkinder unter waren, kam Amadeus die Katzenmaus. Das Publikum tobte bei den Gags der beiden und es blieb kein Auge trocken.

Nach diesem Feuerwerk des Humors war es soweit, Marianne und Michael betraten unter tosendem Applaus die Bühne. Seit über 30 Jahren stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Die Münchnerin und der Steirer sind auch privat ein Paar. Sie verstehen sich blendend was man auch bei ihren Auftritten spürt.  Von Anfang an verstanden sie es ihr Publikum zum Mitsingen zu bewegen und versprühten bei den Senioren gute Laune, was diese mit viel Applaus honorierten. Mit Dauer der Veranstaltung hielt es keinen mehr auf seinem Stuhl und im Stehen wurde mitgesungen, geklatscht. Man sah nur noch frohe Gesichter und kann diese Veranstaltung als ein unvergessliches Ereignis bewerten. Marianne und Michael kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Anschließend gaben noch Marianne und Michael geduldig Autogramme an die Senioren, die in einer nicht abreißend wollenden Schlange geduldig auf ihr Autogramm warteten. Alle waren sich einig:“ Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, wenn es heißt „Seniorennachmittag auf dem Wurstmarkt“. Fotos: KieniPress

17.09.2011


Pfalzwein stellt „Weinfest-App“ vor

NEUSTADT/WSTR- Einen neuen Service für passionierte Weinfest-Gänger bietet die Pfälzer Weinwerbung: Informationen über die beliebten Feste gibt es ab sofort auch mit einer Applikation für Mobiltelefone, neudeutsch „app“. Durch das neue Angebot können sich die Festbesucher jederzeit mobil informieren, wo aktuell oder am nächsten Wochenende etwas los ist. Die Pfälzer Weinwerbung will mit der Neuerung aber nicht nur informieren: Alle Pfälzer Weinfeste wurden bei facebook eingestellt, so dass die Besucher „ihr“ Fest beschreiben können, sich für Weinfeste anmelden oder sich dort mit Freunden verabreden können. Die neue Weinfest-App funktioniert auf allen gängigen Betriebssystemen und ist kostenlos auf dem Pfalz-Internet-Portal unter www.pfalz.de abrufbar. Mit dem Slogan „app to date“ bewirbt Pfalzwein den neuen Service, der zum Beginn der Weinfest-Saison 2012 noch erweitert werden soll.

Die Idee zur Weinfest-App basiert nicht zuletzt auf der Popularität der Feste. Der gedruckte Fest-Kalender im Mini-Format ist seit langem mit Auflagen von fast einer Million Exemplaren das gefragteste Werbemedium der Pfalz, und auch beim Pfälzer Internet-Portal www.pfalz.de liegen die Weinfest-Seiten ganz vorne in der Beliebtheitsskala. Etwa 125.000 Mal wurde beispielsweise die Seite „Weinfeste und Events“ in den ersten acht Monaten dieses Jahres angeklickt, monatlich suchen mehr als zehntausend Weinfestgänger auf dem Portal nach Informationen. Dies kann man nun mit Hilfe der App auch von unterwegs tun.

Die Suchfunktion der neuen App, die von der Mannheimer Agentur digitale informationssysteme GmbH entwickelt wurde, ist vielfachgegliedert. So kann der Weinfest-Gänger nach Stichworten suchen, er kann einen Ort beziehungsweise einen Landkreis eingeben oder unter einem bestimmten Datum nach einem Fest suchen. Möglich sind auch die Abfragen „Weinfeste heute“ oder „Weinfeste dieses Wochenende“. Als sechste Variante können schließlich mithilfe der Geo-Daten des Nutzers auch die „Weinfeste in der Nähe“ angezeigt werden. Wer dann auf sein Wunschfest gelangt ist, findet zu vielen Festen kurze Beschreibungen, eine Kartenansicht des Ortes, des Festes sowie eine Information, wie vielen Nutzern das Weinfest bisher gefällt. Doch der neue Service erfüllt nicht nur diese grundlegenden Informationswünsche. Zusätzlich existiert ein „link“ zur „facebook“-Seite des Festes. Dort kann man auf der Pinwand des Festes eine Kommentar abgeben, es mittels des „Like“-Buttons bewerten oder sich zum Fest anmelden. Natürlich werden auch die Kommentare der Besucher auf dem Mobiltelefon angezeigt, so dass die Nutzer der „app“ neben der offiziellen Beschreibung auch auf Bewertungen von Besuchern zurückgreifen können.

So werden die Weinfeste, die ja ohnehin ein beliebter Treffpunkt sind, auch zu einem Treffpunkt für die Nutzer der viel zitierten „social media“: „Pfälzer Weinfeste, facebook und die mobile Kommunikation ergänzen sich perfekt, denn sie bringen die Menschen zueinander“, sagte der Vorsitzende der Pfalzwein-Werbung, der Pfälzer Weinbaupräsident Edwin Schrank. Presse Pfalzwein e.V. www.pfalzwein.de    www.pfaelzische-weinkoenigin.de  www.dcpfalz.de

16.09.2011


Vier Kandidaten für Zukunftspreis Pfalz nominiert

Preisträger wird bei Pfalzpreis-Gala bekannt gegeben

Eine mit Fachleuten besetzte Jury unter Vorsitz des stellvertretenden Bezirkstagsvorsitzenden Günter Eymael hat vier Institutionen beziehungsweise Firmen für den Zukunftspreis Pfalz nominiert. Sie sind in die enge Wahl für den mit 10.000 Euro dotierten Preis gekommen, den der Bezirksverband Pfalz zum zweiten Mal vergibt.

EMS Elektro Metall Schwanenmühle GmbH stellt im Landkreis Südwestpfalz elektrotechnische Spezialprodukte wie etwa Stromschienen und Sonderanfertigungen für Transformatoren, Generatoren, Schaltanlagen und Elektroanalyseanlagen her. Für die Fertigung von flexiblen Dehnungsbändern aus Kupfer ist es der Firma in Zusammenarbeit mit den technischen Hochschulen der Pfalz gelungen, einen automatisierten Pressschweißprozess zu entwickeln, um Quantität und Qualität der Produkte zu steigern, Energie zu sparen und die Mitarbeiter zu entlasten. Das Institut für Bildung im Kindes- und Jugendalter der Universität Koblenz-Landau und die Zooschule Landau haben mit 33 Studierenden das Mitmach-Buch „Fit für die Zukunft – Komm mach mit, auf dich kommt’s an!“ konzipiert und realisiert. Indem es zahlreiche Themenfelder mit direktem Bezug zur Lebenswelt der Kinder und zur Pfalz aufbereitet, zeigt das Buch in mittlerweile zwei Bänden Kindern und ihren Familien, warum es wichtig ist, nachhaltig zu leben und das Weltklima zu schützen. Die Lichtmanufaktur „LIEHT“ in Kirrweiler entwirft und produziert seit 2008 Leuchten mit hohem Anspruch an Technik, Qualität und Design. Die von Hand gefertigte Pendelleuchte aus der Reihe „Leichtsinn“ ist mit einem Seildurchmesser von nur einem Millimeter laut den Herstellern die derzeit filigranste Leuchte dieser Art auf dem Markt. Sie funktioniert mit modernster Leuchtdioden-Technik und ist mit einem Magnetschalter versehen, den das Manufaktur-Team selbst entwickelt hat. Das zur landeseigenen gemeinnützigen RLP AgroScience GmbH gehörende Institut für Agrarökologie mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße betreibt angewandte Forschung in den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt, im Besonderen zu den Themen Ressourcenschonung und erneuerbare Energien. In diesem Zusammenhang hat das Institut ein Verfahren zur Herstellung von Pellets aus den Resten der Weinbereitung entwickelt, mit dem auf umweltschonende Weise Wärme und Strom gewonnen werden kann.

Der mit 5.000 Euro dotierte Nachwuchspreis geht an den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Katzweiler-Mehlbach-Hirschhorn für sein generationenübergreifendes Projekt „Do it – gemeinsam mehr erreichen“, bei dem Ältere ihre Erfahrungen und Kompetenzen Jüngeren weitergeben. Neben Günter Eymael gehörten dem Preisgericht der Landschaftsarchitekt Diplom-Ingenieur Martin Carl Hauck, Silke Eilers vom Institut für Beschäftigung und Employability an der Fachhochschule Ludwigshafen, der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) der Pfalz, Dr. Tibor Müller, und Prof. Dr. Norbert Willenbacher, Leiter des Instituts für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik an der Universität Karlsruhe, an. Die Nominierten werden bei der Pfalzpreis-Gala am 12. November um 19.30 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern vorgestellt. Sodann erfolgt die Übergabe der Preise. Der Eintritt ist frei (Einlass ab 19 Uhr, freie Platzwahl). Pressemitteilung Bezirksverband Pfalz

16.09.2011


Spezialisierte Landwirtschaft – Risiko oder Chance?

Vorernte Feldsalat

Internationaler Agrarkongress in Speyer

Speyer- Rund 400 Agrarwissenschaftler kamen in Speyer zu einem viertägigen Kongress des Verbands Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) zusammen, um über das Thema „Spezialisierte Landwirtschaft – Risiko oder Chance?“ zu diskutieren. Ihr Präsident, Prof. Dr. Franz Wiesler, wissenschaftlicher Direktor der LUFA Speyer, führte aus, dass an die Landwirtschaft „vielfältige Herausforderungen gestellt sind“. Sie soll gesunde Nahrungsmittel produzieren, Bioenergie erzeugen, die Artenvielfalt gewährleisten, die Kulturlandschaft erhalten und die Umwelt schützen. „Es ist die Aufgabe, diese verschiedenen Zielrichtungen auszubalancieren und das Spannungsverhältnis, in dem die Landwirtschaft steht, zu harmonisieren“, so Wiesler.

Friedel Cramer vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat, hob die Bedeutung des VDLUFA hervor, der über hochrangige Experten verfüge, die für die Beratung der Politik zur Verfügung stünden und deren Wissen in die Gesetzgebung fließe. Der Kongress beleuchte den aktuellen Forschungsstand. Er wies darauf hin, dass sich die Pfalz zu einem der führenden Gemüseanbauregionen in Deutschland entwickelt habe. Diese hohe Produktionsintensität könne auch Nachteile für die Umwelt nach sich ziehen. „Die Fachleute widmen sich einem spannenden Thema, das die aktuelle Diskussionslage widerspiegelt“, bestätigte auch Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten. Immerhin 42 Prozent der Landschaft werde landwirtschaftlich genutzt, und in den zurückliegenden 50 Jahren habe eine „starke Spezialisierung“ stattgefunden. Sie sei mit einer „erheblichen Steigerung der Produktivität“ einhergegangen, und das „aufgrund der demographischen Entwicklung bei gleichbleibender Nahrungsmittelnachfrage“. Ein sehr niedriges Lebensmittelpreisniveau sei die Folge gewesen, was „ein ökonomisches Dauerproblem in der Landwirtschaft“ darstelle. So sei die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe von 180.000 im Jahr 1960 auf 20.000 heutzutage zurückgegangen. Die Spezialisierung in der Landwirtschaft habe Auswirkungen auf die Landschaft und die Artenvielfalt, aber auch auf die ökonomische Anfälligkeit der Betriebe, was beispielsweise die EHEC-Infektionswelle oder Hagelschäden zeigten. Griese lobte in diesem Zusammenhang die zügige Reaktion der LUFA Speyer auf das EHEC-Problem, die seit dem Auftreten der Epidemie zahlreiche Analysen durchführt, und betonte die Bedeutung unabhängiger Untersuchungen.

Norbert Schindler, Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, bezeichnete die Landwirte als Partner der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten. Ihn bewegte die Frage, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll und ob ein Betrieb mit 1.000 Hektar Gemüsefläche und 2.000 Mitarbeitern noch als landwirtschaftlicher Betrieb gelten dürfe. Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder verwies darauf, dass die LUFA Speyer zum Bezirksverband Pfalz gehöre, der für zahlreiche Einrichtungen in der Pfalz verantwortlich sei beziehungsweise diese zusammen mit anderen Partnern trage.

Das diesjährige Thema „Spezialisierte Landwirtschaft – Risiko oder Chance?“ wird aus vier Perspektiven beleuchtet, und zwar aus ökologischer und ökonomischer Sicht sowie im Hinblick auf die Pflanzen- sowie Tierproduktion. Insgesamt finden rund 125 Vorträge und Posterbeiträge zu diesen Themenbereichen statt. Den Abschluss des Kongresses bildete eine agrarökologische Exkursion, die durch die typischen Landschaften der Pfalz führte. Presse Bezirksverband Pfalz

15.09.2011


Ehrenbürger der Stadt Bad Dürkheim „Petrus“ schickte rechtzeitig schönes Wetter

Eröffnung des 595. Bad Dürkheimer Wurstmarkt mit viel Prominenz

Wie Bürgermeister Wolfgang Lutz immer sagt: „Petrus muss ein Dürkheimer sein“, schickte der Ehrenbürger rechtzeitig zur Eröffnung Sonne und warme Temperaturen. So konnte Bürgermeister Lutz viel Prominenz aus allen Teilen der Republik, sowie aus Polen, von der US-Army aus Ramstein, eine Delegation aus Frankreich und von der seit 60 Jahren bestehenden Partnerstadt Kempten im Allgäu begrüßen. Ministerpräsident Kurt Beck, der seit vielen Jahren immer wieder zum Wurstmarkt kommt, sowie viel Prominenz aus der Politik der Region und vom Europa Parlament konnte Bürgermeister Lutz willkommen heißen. Das in Bad Dürkheim niemand vergessen wird und immer willkommen ist, konnte man an den vielen ehemaligen Honoratioren aus Politik und Wirtschaft sehen, die bei der Eröffnung dabei waren, sowie immer dabei sind. Alle aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen.

Zu einem Weinfest gehören der Wein und die Hoheiten als Repräsentanten des Weines. Die Deutsche Weinkönigin Mandy Großgarten, die Pfälzer Weinkönigin Karen Storck, die Rheinhessische Weinkönigin Annika Strebel und die Gastgeberin die Bad Dürkheimer Weinprinzessin Gabi I. konnten durch Bürgermeister Lutz begrüßt werden. Die Bad Dürkheimer Weinprinzessin wird im Oktober  an der Wahl zur Pfälzer Weinkönigin teilnehmen. Am Sonntag, den 18. September um 15.00 Uhr wird  Weindorf die amtierende Dürkheimer Weinprinzessin Gabi I. der neuen Dürkheimer Weinprinzessin Caren Entenmann als ihre Nachfolgerin Inthronisieren.

Ministerpräsident Kurt Beck bedankte sich für die wie immer freundliche Aufnahme seitens der Pfälzer und überreichte Blumen an die Weinhoheiten. Bürgermeister Lutz überreichte dem Ministerpräsidenten eine Krawatte mit Symbolen aus Bad Dürkheim. Text und Foto: KieniPress

12.09.2011


Personalarbeit bei BASF ausgezeichnet

Der Führungskräfteverband Chemie VAA verleiht den Kölner Chemie-Preis 2011 an die BASF SE. Mit ihm zeichnet der VAA jedes Jahr ein Unternehmen für seine vorbildliche und nachhaltige Personalarbeit aus.

Der Kölner Chemie-Preis 2011 geht an die BASF SE. Die Preisentscheidung erfolgt auf Grundlage der jährlich unter über 2.000 Führungskräften in 25 bedeutenden Chemie- und Pharmaunternehmen durchgeführten VAA-Befindlichkeitsumfrage. Hier hat sich die BASF SE kontinuierlich verbessert und nimmt nun einen Spitzenplatz im Umfrageranking ein. Eine derart beständige positive Entwicklung hat kein anderes der teilnehmenden Unternehmen vorzuweisen.

Dr. Thomas Fischer, 1. Vorsitzender des VAA: „Die Verleihung des Kölner Chemie-Preises ist in ihrem vierten Jahr bereits gute Tradition. Die Mitarbeiter selbst ehren ein Unternehmen, das mit seiner Personalarbeit ein positives Betriebsklima schafft. Führungskräfte prägen das Unternehmensgeschehen und zeigen sich dafür verantwortlich.“

Margret Suckale, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der BASF SE, nimmt den Preis entgegen. „Unserem Ziel, das beste Team der Industrie zu werden, sind wir mit diesem Preis einen weiteren großen Schritt näher gekommen. Die Auszeichnung ist für uns ein Ansporn, unsere Personalarbeit stetig weiter zu entwickeln, insbesondere bei der Personalentwicklung und im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.“

Die Preisverleihung findet in der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln statt. Die Grußworte sprechen Hans-Werner Bartsch, Bürgermeister der Stadt Köln und Frank Hemig, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. Die Laudatio hält Dr. Erich Gaulke, Leiter Standortentwicklung des Vorjahrespreisträgers Roche Diagnostics GmbH.

Die Führungskräfte Chemie sind zusammengefasst im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie e.V. (VAA). Der VAA vertritt die Interessen von rund 27.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie und angrenzenden Branchen. VAA Pressemitteilung

09.09.2011


Auszubildende bei Abschlussprüfung erfolgreich

Bezirkstagsvorsitzender gratuliert 13 Absolventinnen und Absolventen

„Sie haben eine sensationelle Leistung erbracht“, mit diesen Worten gratulierte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder Jaqueline Becker, die am Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin erfolgreich abschloss. Obwohl sie stark schwerhörig ist, konnte sich die 23-Jährige unter den 358 Hauswirtschaftsabsolventen in Rheinland-Pfalz als bester Prüfling durchsetzen. Die schwerhörige 21-jährige Anuschka Baronowski, die am PIH den Beruf der Mediengestalterin erlernte, ging als Zweitbeste der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz ins Ziel. Eine ebenfalls hervorragende Leistung gelang der 21-jährigen Bea von Koschitzky, die am Frankenthaler Pfalzinstitut eine Ausbildung zur Maßschneiderin absolvierte. „Wir sind stolz auf die älteste Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz, die den hörsprachbehinderten Menschen einen guten Start ins Leben ermöglicht“, sagte Wieder.

Weitere acht Auszubildende führte das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation mit Erfolg zum Abschluss: Sabrina Olbert und Emine Sejdi sind nun frisch gebackene Hauswirtschaftshelferinnen und Ann-Kathrin Speiser Maßschneiderin. Marcel Fischer und Kevin Gröschel schlossen ihre Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer, Swen Maksimovic zum Holzbearbeiter und Sascha Miftaraj zum Tischler ab; den Beruf des Informationselektronikers erlernte Tobias Vancak. Einige von ihnen haben bereits einen Arbeitsplatz bekommen.

Wieder gratulierte auch zwei Chemielaborantinnen: Christine Coltan-Wagner und Sandra Hübner hatten ihre Ausbildung an der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer im Rahmen des Verbunds mit der BASF Jobmarkt GmbH absolviert und gute Noten erzielt.Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz

08.09.2011


Dank und Anerkennung für langjähriges Engagement

Bezirkstagsvorsitzender gratuliert 18 Jubilaren

„Sie haben Dank und Anerkennung verdient für Ihr langjähriges Engagement beim Bezirksverband Pfalz und in seinen Einrichtungen“, mit diesen Worten gratulierte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder insgesamt 18 Jubilaren in einer kleinen Feierstunde im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern: „Sie haben mitgeholfen, diesen Regionalverband weiterzuentwickeln, der ein Kleinod in der politischen Landschaft ist und sich um ein anspruchsvolles Aufgabenfeld kümmert.“ Allerdings seien die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren schwieriger geworden. Er warb für Verständnis, dass man jetzt sparen müsse, um auch künftig „beim Bezirksverband Pfalz einen guten und sicheren Arbeitsplatz zu haben“. Hierbei könne sich jeder einbringen und gegebenenfalls Sparvorschläge aus seinem Bereich machen.

Für seine 40-jährige Lehrtätigkeit dankte Wieder Robert Kuhn, der seit 1971 als Grund- und Hauptschullehrer, seit 1972 am Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal tätig ist. Nach einem weiteren Studium ist er dort als Förderschullehrer beschäftigt. Genauso lange ist Eduard Sanders beim Pfalztheater in Kaiserslautern im Einsatz, zunächst als Tänzer und seit 1981 als Requisiteur. Brigitte Störz war zunächst von 1971 bis 1994 Sekretärin bei der Volkshochschule Kaiserslautern, bevor sie 1995 ans Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern wechselte und dort insbesondere mit der Sachbearbeitung migrationsgeschichtlicher Anfragen betraut ist.

Weitere 14 Beschäftigte feierten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Am Pfalztheater Kaiserslautern sind Günther Fuchs als Bühnenarbeiter, Matthias Jauß als Posaunist im Orchester, Iris Rosinus als Requisiteurin und Ilona Schmid als Dramaturgiesekretärin angestellt. Alexandra Herpel ist beim Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal seit 1986 als Erzieherin tätig und leitet dort ein Haus des Internats. Nach der Ausbildung zur Chemielaborantin in der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer nehmen dort Renate Kerth Aufgaben im Bereich „Tierernährung/Futtermittel“ und Anja Villhauer im Bereich „Anorganische Wert- und Schadstoffe“ wahr. Auf dem Versuchsfeld der LUFA auf dem Rinkenbergerhof betätigt sich Walter Klein als Landwirt und nimmt seit 1990 Proben, die dann im Labor untersucht werden. Der gelernte Maschinenschlosser Bernd Lederer, der in Heidelberg für das Lehramt studierte, lehrte zunächst an der Berufskraftfahrschule in Ludwigshafen und kam 1989 zur Meisterschule für Handwerker nach Kaiserslautern, wo er 1995 zum Oberstudienrat ernannt wurde. Christian Rein, der zunächst Elektrotechnik, später dann noch Wirtschaftslehre und Pädagogik studierte, war zunächst an der katholischen Familienbildungsstätte in Neunkirchen sowie an der staatlichen Meisterschule und Fachschule für Technik des Saarlandes in Saarbrücken tätig, bevor er 2008 an die Meisterschule für Handwerker versetzt wurde. Elke Rauch ist seit 25 Jahren in der Pfalzakademie in Lambrecht als Hauswirtschafterin beschäftigt. Ursula Groblica und Helene Thorsch kamen als Reinemachefrauen zum Bezirksverband Pfalz und sind in der Zentralverwaltung sowie im Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern im Einsatz. Der ausgebildete Elektroinstallateur Willi Weber ist als Betriebselektriker in den Kaiserslauterer Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz tätig.

Nachdem Dirk Dannowski seit zehn Jahren dem Orchester des Pfalztheaters angehört, wurde der Klarinettist zum Kammermusiker ernannt. 1998/99 war er beim Konzertorchester Brandenburg, anschließend bis 2001 als Soloklarinettist beim Konzertorchester Eberswalde angestellt. Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz

06.09.2011


Interessengemeinschaft gegen Rechtsmissbrauch erarbeitet Satzung zur Vereinsgründung

Am 19. November 2011 Gründungsversammlung beim Hasslocher Schäferhundeverein

Die Interessengemeinschaft gegen Rechtsmissbrauch hat am vergangenen Samstag beschlossen,  den Verein „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“ zu gründen. Der symbolische Tag wurde auf 19. November 2011 beim Haßlocher Schäferhundeverein gelegt. Vorgestellt wurde eine von Rechtsanwalt Werner Forkel erarbeitete Satzung, die einstimmig von den anwesenden Gruppenmitgliedern verabschiedet wurde. Der 19. November soll ein historischer Tag werden, weil an diesem Samstag die Präsidentin des Frankenthaler Landgerichtes ihren Besuch beim Arbeitskreis zugesagt hat.

Cordula Butz-Cronauer berichtete über die stattgefundenen Gespräche mit der Gerichtspräsidentin Irmgard Wolf sowie Justizminister Jochen Hartloff, der die Wünsche der Arbeitsgruppe entgegen nahm, engen Kontakt mit dem Justizministerium halten zu wollen, um sich gegenseitig auszutauschen. Auch mit der Frankenthaler Gerichtspräsidentin habe man sich darauf verständigen können, dass viele unnötige Prozesse die Gerichte über Gebühr arbeitsmäßig belaste. Und hier müsse in absehbarer Zeit nach Lösungen gesucht werden, so Butz-Cronauer weiter.

Ein gesetzlich vorgeschaltetes Mediationsverfahren halte sie daher für sinnvoll.

Karin Hurrle, Sprecherin der Arbeitsgruppe berichtete über die Entwicklung des Frankfurter Vereins gegen Rechtsmissbrauch, wo sie selbst Mitglied ist. Wegen unterschiedlicher Ansichten über Ziele der Arbeit innerhalb des Vereins habe nun die Haßlocher Gruppe dazu bewogen, einen eigenen Verein in Rheinland-Pfalz zu gründen. Ziel sei nach wie vor, sich gegenseitig zu helfen und durch Mitgliedschaft die Aktivitäten des Vereins zu unterstützen. Alle Teilnehmer signalisierten, am 19. November mit in die Vereinsgründung zu gehen und sich weiterhin im Arbeitskreis zu engagieren. An diesem Tag soll auch besprochen werden, wann sich der Haßlocher Verein an dem Berliner Studenten-Projekt „watchthecourt“ beteiligen will. Die Voraussetzungen seien erfüllt, weil ein Jurist im Verein zur Verfügung stehe, so die Sprecherin Karin Hurrle. Wer Näheres über die Gründung des Vereins wissen möchte, kann sich mit Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504, Cordula Butz-Cronauer, Tel.Nr. 06232/854001 oder Rechtsanwalt Werner Forkel, Tel.Nr. 06349/929319 in Verbindung setzen. Karin Hurrle Sprecherin der Gruppe

05.09.2011


Standardwerk zur pfälzischen Geschichte

(von links): Mitherausgeber Dr. Karl-Heinz Rothenberger, Bezirkstagsvize Günter Eymael und Institutsdirektor Dr. Theo Schwarzmüller

Neuauflage erheblich erweitert

„Die Pfälzer können durchaus stolz sein“, sagte Bezirkstagsvize Günter Eymael bei der Vorstellung der erweiterten Neuauflage der zweibändigen „Pfälzischen Geschichte“. Mit diesem Werk trage das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, das zum Bezirksverband Pfalz gehöre, zur Identitätsbildung bei und halte die wechselvolle Geschichte der Region für die nachfolgende Generation fest. Institutsdirektor Dr. Theo Schwarzmüller erinnerte daran, dass die erste Auflage vor zehn Jahren erschienen sei und schnell vergriffen war, weshalb bereits ein Jahr später eine zweite erfolgte. Schnell hätten sich die beiden Bände zu einem Standardwerk entwickelt.

Dr. Karl-Heinz Rothenberger, einer der vier Herausgeber, lobte das Handbuch als „pfälzische Gemeinschaftsarbeit des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, des Historischen Seminars der Universität in Landau, das Ende März 2012 aufgelöst werde, des Historischen Museums der Pfalz, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, zahlreicher Stadtarchive der Pfalz, von BASF, Opel und Daimler. Die Neuauflage, an der 55 Autoren mitgewirkt hätten, biete 21 neue Beiträge und 122 Seiten mehr gegenüber den ersten beiden Auflagen. Sie folge der klassischen Chronologie der großen Epochen und widme diesen jeweils einen Grundlagenartikel zu Beginn eines jeden Kapitels. Auf diesen Fundamenten folgten jeweils 15 bis 20 Detailstudien. Die Gesamtgeschichte spanne den Bogen von den Faustkeilen in Lauterecken, die zu den ältesten menschlichen Spuren auf pfälzischem Territorium gehören, bis zur Landtagswahl im Frühjahr 2011. Ziel sei es gewesen, die Wechselbeziehungen der großen und der regionalen Geschichte aufzuzeigen. Die fast 800 Seiten starke, zweibändige „Pfälzische Geschichte“ ist zum Preis von 46 Euro im Buchhandel erhältlich sowie beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde unter Telefon 0631 3647-304, info@institut.bv-pfalz.de oder www.shop.pfalzgeschichte.de bestellbar. Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz

31.08.2011


908 Auszubildende starten morgen bei der BASF in Ludwigshafen

  • Alle Plätze bei der BASF und im BASF Ausbildungsverbund besetzt
  • Anzahl der Ausbildungsplätze steigt 2012 auf 950

516 junge Menschen beginnen morgen, 1. September 2011, ihre Ausbildung bei der BASF am Standort Ludwigshafen. 392 weitere Lehrstellen werden im BASF Ausbildungsverbund besetzt. Damit konnten insgesamt 908 Ausbildungsplätze an Bewerber vergeben werden. .Qualifizierte Mitarbeiter sind ein entscheidender Erfolgsfaktor im weltweiten Wettbewerb. Deshalb investieren wir in die Ausbildung junger Menschen und beugen auf diese Weise frühzeitig dem Fachkraftemangel vor, erklart Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE.

Im Jahr 2012 wird das Angebot an Ausbildungsplätzen am Standort Ludwigshafen bei der BASF und im BASF Ausbildungsverbund auf insgesamt 950 Platze erhöht. Grund hierfür ist der künftig steigende Bedarf an Mitarbeitern, vor allem in Produktion und Technik. .Während in kaufmannischen Berufen die Zahl der Bewerber deutlich die Zahl der freien Ausbildungsplätze übersteigt, wird es zunehmend schwieriger, Schulabsolventen für Berufe in Produktion und Technik zu finden. Vor allem in den Berufen Chemikant, Anlagenmechaniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik wünschen wir uns mehr Bewerber, erklart Hans-Carsten Hansen, Personalchef der BASF SE. Die BASF wird deswegen ihr Ausbildungsmarketing fur diese Bereiche weiter verstärken. Ein Beispiel ist die Veranstaltungsreihe .Wunschberuf im Praxistest, bei der sich Schüler gezielt und praxisnah über verschiedene Ausbildungsberufe informieren können.

Die weiteren Beschäftigungschancen für die Auszubildenden der BASF sind sehr gut. Im Rahmen unserer Ubernahmevereinbarung bieten wir in diesem Jahr nahezu 100 Prozent unserer Ausgebildeten, die die Prüfung erfolgreich absolviert haben, eine Stelle in der BASF an, sagt Hans-Carsten Hansen. In den Partnerbetrieben des Ausbildungsverbundes erhielten 78 Prozent der Ausgebildeten ein Übernahmeangebot.

In den deutschen Gruppengesellschaften der BASF beginnen morgen weitere 200 Azubis die Ausbildung in 30 verschiedenen Berufen. Deutschlandweit befinden sich bei der BASF damit derzeit rund 3.700 junge Menschen in der Ausbildung, davon rund 1.300 im Ausbildungsverbund.

Schon jetzt für 2012 bewerben

Wer im nächsten Jahr bei der BASF oder im BASF Ausbildungsverbund seine Ausbildung starten möchte, sollte sich schon jetzt bewerben. Informationen zur Ausbildung bei BASF und im BASF Ausbildungsverbund gibt es unter www.basf.com/ausbildung  oder bei unserer kostenfreien BASF Azubi-Hotline unter 00800-33 000033. News und Events zu Karrierechancen bei BASF finden Ausbildungssuchende auf Twitter unter http://twitter.com/BASFKarriere  sowie auf Facebook unter http://www.facebook.com/basfkarriere.  Presse BASF

31.08.2011


60 Jahre Freilichtspiele Katzweiler – Wieder ein Besuch wert

„Arsen und Spitzenhäubchen“ mit hervorragender Besetzung

Pünktlich vor Spielbeginn, hatte Petrus am vergangenen Samstag die Schleusen schließen lassen, als die Reisefreunde HURRLE in Katzweiler zu den Freilichtspielen an frühen Abend ankamen. Schließlich hatten die Schauspieler für ihre letzte Veranstaltung noch gutes Wetter bestellt. Mit dem Stück „Arsen und Spitzenhäubchen“ hatten sich die Laienschauspieler eine der erfolgreichsten Kriminalkomödie aller Zeiten ausgesucht. Und so ging es recht lustig durch die Abendstunden, die schon den einen oder anderen ins Grübeln brachte.

Erst kürzlich feierte das Laientheater ihr 60-jähriges Bestehen. Um ein solch großes Gesamtkonzept auf die Beine zu stellen, sind viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Über 80 Personen stehen auf der Bühne, aber auch hinter den Kulissen wirken viele Mitglieder mit, ohne jegliche Vergütung, d.h. niemand weder Darsteller, Platzpersonal, Platzeinweiser, Kassierer, Techniker, Bühnenbauer, Bühnenmaler oder Servicepersonal erhalten Geld für ihre Tätigkeiten. Deshalb konnten die Verantwortlichen des Vereins, über einen solch langen Zeitraum hinweg, die Eintrittspreise familienfreundlich halten.

Die vielen Besuche über die Sommersaison hinweg haben durch viel Anerkennung und Applaus gezeigt, dass es sich für die Laienschauspieler lohnt, weiter zu machen. Sie können nun bis zur nächsten Saison neue Energie schöpfen, um ihr Publikum auch im nächsten Jahr wie gewohnt zu begeistern. Die Reisefreunde HURRLE sind zwar erst in den späten Abendstunden wieder in Haßloch angekommen, waren sich aber sicher: Der Weg nach Katzweiler zu den Freilichtspielen hat sich gelohnt.

Am 5. November fährt die Reisegruppe in die Ludwigshafener Hemshofschachtel. Es sind noch einige Plätze frei. Wer Interesse am Mitkommen hat, kann sich bei Cäcilia Janz, Tel.Nr. 06324/2248 anmelden. Karin Hurrle

29.08.2011


BASF investiert in bauliche Infrastruktur am Standort Ludwigshafen

  • Zentrum für Work-Life-Management entsteht
  • 180 zusätzliche Plätze in Kinderkrippe LuKids
  • Renoviertes Feierabendhaus vor Wiedereröffnung
  • Besucherzentrum und Archiv künftig unter einem Dach
  • Hochhaus-Modernisierung und Büroneubau an Tor 2
  • Umfassendes Bäderkonzept bereits in der Umsetzung
  • Produktionskapazitäten werden aufgestockt

„Wir entwickeln den Standort Ludwigshafen stetig weiter, damit dieser immer auf dem neuesten Stand ist und im internationalen Wettbewerb erfolgreich bleibt. Neben Investitionen in die Produktion gehören dazu die Modernisierung und der gezielte Ausbau der baulichen Infrastruktur“, so Dr. Bernhard Nick, Werksleiter Verbundstandort Ludwigshafen der BASF SE. „Dabei setzen wir auf Lösungen, die zum Stil der BASF passen, indem sie Bewährtes und Moderne verbinden. Außerdem haben wir die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter im Blick und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung in der Metropolregion Rhein-Neckar wahr“, so Nick weiter.

Gemeinsam mit Personalchef Hans-Carsten Hansen stellte Nick heute, 26. August 2011, bei einem Pressegespräch in Ludwigshafen den Stand aktueller und geplanter Bauvorhaben der BASF in Ludwigshafen diesseits und jenseits des Werkzauns vor.

Als Novum in der deutschen Wirtschaft entsteht in den nächsten zwei Jahren in direkter Nachbarschaft des Werks ein neues Zentrum für Work-Life-Management, in dem vielfältige Aktivitäten der BASF in den Bereichen Beruf und Familie, Sport und Gesundheitsförderung sowie Sozial- und Pflegeberatung an einem Ort gebündelt werden. Der genaue Name für das Zentrum wird noch festgelegt. Es wird auf dem Gelände zwischen Tor 2 und Feierabendhaus angesiedelt sein, auf dem sich heute bereits die BASF-Kinderkrippe LuKids Süd befindet.

Das Betreuungsangebot von LuKids für Kleinkinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren wird dort auf insgesamt 250 Plätze aufgestockt. Bislang bietet die BASF SE ihren Mitarbeitern insgesamt 70 Betreuungsplätze an zwei Standorten in Ludwigshafen an. Nach dem Ausbau wird der zweite Standort in der Pfingstweide geschlossen. Die zehn Plätze für die Kurzzeitbetreuung LuKids adhoc bleiben am Standort LuKids Süd erhalten.

Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

„ Wir wollen möglichst vielen Eltern, die bei BASF arbeiten, die Möglichkeit einer hochwertigen und flexiblen Kinderbetreuung bieten. Sie haben dadurch die Chance, berufliche und familiäre Anforderungen besser miteinander zu vereinbaren und nach der Geburt ihrer Kinder gemäß ihrer persönlichen Planungen wieder ins Berufsleben zurückzukehren “, begründet Personalchef Hans-Carsten Hansen die Entscheidung für den Ausbau der Kinderbetreuung.

Zusätzlich zu LuKids wird ein modernes Fitnessstudio entstehen. Dieses beinhaltet eine umfassende Trainingsinfrastruktur sowie Beratungs- und Workshopangebote. Ziel ist es, Mitarbeitern arbeitsplatznah ein attraktives Angebot zur Erhaltung ihrer Gesundheit zu unterbreiten, das zu einer höheren Fitness auch in späteren Berufsjahren beiträgt.

Zudem werden ein Team „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ sowie die Sozialberatung der BASF Sozialstiftung im neuen Zentrum für Work-Life-Management angesiedelt sein. Die Sozialberatung deckt ein breites Spektrum von Leistungen ab, das von der Schuldner- und Suchtberatung bis hin zur Beratung bei psychosozialen Problemen reicht. Erweitert wird das Angebot um eine Pflegeberatung, die in Zusammenarbeit mit einem bundesweit tätigen Dienstleister Pflegeservices vermittelt. Dies beruht auf der Erkenntnis, dass sich – der demographischen Entwicklung in Deutschland folgend – auch bei der BASF zukünftig mehr Mitarbeiter um die Pflege ihrer Angehörigen kümmern werden. Mit einem umfassenden Beratungsangebot stellt sich das Unternehmen frühzeitig auf diese Herausforderung ein.

Angebote steigern Attraktivität als Arbeitgeber

„Wir haben den Anspruch, das beste Team der Industrie zu beschäftigen. Dann wollen wir auch dafür sorgen, dass wir den Mitarbeitern dafür die besten Voraussetzungen bieten“, erläutert Hansen. Er ist überzeugt, dass die BASF mit dem neuen Zentrum für Work-Life-Management zu einem Vorreiter unter den deutschen Unternehmen wird und weiter an Attraktivität als Arbeitgeber gewinnt. „Der demographische Wandel stellt neue Anforderungen an die Beschäftigungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Wir gehen diese Themen mit einem integrierten Konzept aktiv an, das auf unterschiedliche Lebenslagen gleichermaßen eingeht“, so Hansen weiter.

Darüber hinaus wird ab Ende des Jahres das Feierabendhaus der BASF wieder als Veranstaltungsort und Kantine zur Verfügung stehen. Nach insgesamt 18-monatiger Renovierungszeit öffnet das Feierabendhaus am 27. November 2011 pünktlich zum 90-jährigen Jubiläum der BASF-Kulturförderung mit einem feierlichen Konzert wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit. Zum Auftakt spielt das Royal Philharmonic Orchestra London unter der Leitung des Dirigenten Georges Prêtre. Am Vortag plant die BASF einen Familientag im Feierabendhaus mit einer Vielzahl von Aktivitäten für Jung und Alt.

Neben den Projekten außerhalb des Werks werden derzeit ebenso einige Bauvorhaben auf dem Werksgelände umgesetzt. Auch hierbei verfolgt die BASF den Ansatz, Gebäude mit intelligenten Lösungen im Bestand zu erhalten, sofern Brandschutz und weitere Bestimmungen einer wirtschaftlichen Sanierung nicht im Wege stehen. Dort, wo es notwendig ist, wird gezielt auch neu gebaut.

Rückblicke und Ausblicke unter einem Dach

An Tor 2 laufen derzeit erste Vorbereitungen für die Erweiterung des BASF-Besucherzentrums. Diese wird möglich durch eine Verlagerung eines Bäderbetriebes, der bisher im gleichen Gebäude untergebracht war. In einem ersten Schritt wird das Unternehmensarchiv der BASF in das Gebäude des Besucherzentrums integriert werden und somit externen Gästen noch besser zugänglich. „Schon heute ist das Besucherzentrum unter der Woche und speziell an den offenen Samstagen ein echter Besuchermagnet. Mit dem Archiv unter einem Dach entsteht eine spannende Kombination, die zu Rückblicken in die Vergangenheit und Ausblicken in die Zukunft der BASF gleichermaßen einlädt“, so Dr. Bernhard Nick.

Parallel läuft aktuell die Modernisierung des benachbarten Friedrich-Engelhorn-Hochhauses – benannt nach dem Gründer der BASF. Das 1957 eingeweihte, mit 20 Etagen und insgesamt 102 Meter Höhe bis 1962 höchste Bürogebäude Deutschlands, ist heute Sitz einer Vielzahl von Marketing- und Verwaltungseinheiten der BASF. Die aktuelle Modernisierung umfasst neben der Fassade die Büroräume und die technische Infrastruktur des Gebäudes.

Einige Bürogebäude und Lagerflächen, die sich in der Nähe des Friedrich-Engelhorn-Hochhauses befinden, werden momentan für den Abriss vorbereitet. Dort hatte sich auch das bisherige Unternehmensarchiv befunden. Eine weitere Nutzung der Gebäude wäre mit großem Aufwand verbunden und daher nicht rentabel gewesen. Neu entsteht an dieser Stelle bis 2015 ein Bürogebäude, in dem sich auch eine Kantine und mehrere Seminar- und Vortragsräume befinden werden.

Weiterer Bestandteil der Investitionen in die Infrastruktur des Werks Ludwigshafen ist ein neues Konzept für die Bäder, die von Mitarbeitern der BASF und Drittfirmen genutzt werden können. Für zwei Bäder-Standorte im Werk sieht das Konzept eine schrittweise Modernisierung vor, die bisherigen Badgebäude an Tor 2 und Tor 3 werden zugunsten eines Neubaus im Werksteil Süd aufgegeben. Dort wird bis Ende 2013 ein Badgebäude mit Umkleide- und Duschmöglichkeiten für 3.800 Mitarbeiter realisiert, das verkehrsgünstig zwischen Tor 1 und Tor 7 angesiedelt sein wird. Es wird auch über einen schnellen Zugang zur Bahnhaltestelle im Werksteil Süd verfügen, an der ab 2015 auch die neue S-Bahnverbindung Halt macht.

Investitionen in innovative Produkte

Derzeit wird zudem eine Reihe von Investitionen in der Produktion umgesetzt. So verdoppelt die BASF zum Beispiel wie bereits angekündigt aufgrund starker Nachfrage die Produktionskapazität für den innovativen Weichmacher Hexamoll® DINCH auf 200.000 Jahrestonnen. Hierzu wird eine zweite Produktionsanlage errichtet. Zudem baut die BASF am Standort Ludwigshafen aktuell die weltweit größte Produktionsanlage für die Aromachemikalie L-Menthol. Vor wenigen Wochen hat die neue Destillationskolonne der Anlage per Schwertransport den Standort Ludwigshafen erreicht. Die Inbetriebnahme ist für 2012 vorgesehen. Mit L-Menthol erweitert die BASF die Citral-Wertschöpfungskette um ein weiteres attraktives Produkt. Durch die Investition entstehen rund 35 neue Arbeitsplätze im Werk.

Bis Ende 2011 wird die Anlage zur Herstellung des Dämmstoffs Styrodur® C um 220.000 m3 auf dann 1,52 Millionen m3 erweitert. Die BASF geht damit wie bereits Anfang August berichtet auf die gestiegene Nachfrage nach innovativen Dämmstoffen für den Wohnungsbau ein. Die Umbauten bei laufendem Betrieb werden Ende 2011 abgeschlossen sein. Außerdem modernisiert das Unternehmen momentan die Acetylen-Anlage, eine der wichtigsten Produktionsstätten am Anfang verschiedener Wertschöpfungsketten am Standort Ludwigshafen. Die schrittweise Umsetzung in den nächsten vier bis fünf Jahren sichert die langfristige Acetylenversorgung am Standort Ludwigshafen.

Die im Frühjahr letzten Jahres begonnenen Bauarbeiten für die dritte Baustufe des Kombiverkehrsterminals (KVT) gehen in großen Schritten voran und sollen bis Frühjahr 2012 abgeschlossen sein. Das Kombiverkehrsterminal wird auf insgesamt 13 Umschlaggleise und acht Portalkräne erweitert. Zukünftig können im KVT jährlich bis zu 500.000 Ladeeinheiten umgeschlagen werden. Dies sind 200.000 mehr als heute. Die erweiterte Anlage wird 260.000 Quadratmeter umfassen – das entspricht etwa 40 Fußballfeldern.

Die Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Produktion sind Bestandteil der Investitionsplanung im Rahmen der laufenden Standortvereinbarung. Ende 2010 hatten Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung unter anderem beschlossen, bis 2015 insgesamt 9 bis 10 Milliarden € für die Zukunftsfähigkeit des Verbundstandortes Ludwigshafen aufzuwenden. Jährlich 1,15 bis 1,25 Milliarden € sind pro Jahr allein für Investitionen, Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen vorgesehen.

Bei den genannten Bauprojekten legt die BASF großen Wert auf Aspekte der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Eine Vielzahl von BASF-Produkten rund um das Bauen, angefangen von Dämmstoffen über Betonzusatzstoffe bis hin zu Fliesenklebern, kommt bei der Realisierung zum Einsatz.

Bei den genannten Bauprojekten legt die BASF großen Wert auf Aspekte der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Eine Vielzahl von BASF-Produkten rund um das Bauen, angefangen von Dämmstoffen über Betonzusatzstoffe bis hin zu Fliesenklebern, kommt bei der Realisierung zum Einsatz. BASF Presse-Information

26.08.2011


Dr. Werner Ludwig wird 85

War unermüdlich im Einsatz: Dr. Werner Ludwig im Jahr 2008

Prägte wie kaum ein anderer Ludwigshafen und den Bezirksverband Pfalz

Der frühere Oberbürgermeister und jetzige Ehrenbürger der Stadt Ludwigshafen und ehemalige Bezirkstagsvorsitzende Dr. Werner Ludwig feiert am 27. August seinen 85. Geburtstag. Über lange Jahre hat der SPD-Politiker die Stadt am Rhein sowie den Bezirksverband Pfalz wie kein anderer geprägt. Der gebürtige Pirmasenser musste 1933, an seinem siebten Geburtstag, mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder nach Frankreich emigrieren, da sein Vater als Gewerkschaftssekretär und SPD-Mitglied des bayerischen Landtags von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. 1944 legte er im südfranzösischen Agen-Tarbes das Abitur ab. Nach einem Jurastudium in Toulouse und Paris kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. Er studierte erneut Jura in Mainz und absolvierte von 1950 bis 1954 das Referendariat. Während seiner Tätigkeit bei der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz in Speyer promovierte er 1955 zum Dr. jur.

Ein Jahr später wechselte er zur Stadtverwaltung Ludwigshafen als Leiter des Ausgleichsamtes und Justitiar des Sozialdezernats. Ab 1958 war er sieben Jahre lang Sozial- und Wohnungsdezernent, bis er 1965 zum damals jüngsten Oberbürgermeister berufen wurde. Während seiner 28-jährigen Amtszeit hat er der Stadt am Rhein seinen Stempel aufgedrückt und sie zu einem modernen Oberzentrum entwickelt. Im Juni 1993 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Dr. Werner Ludwig, der seit seinem 20. Lebensjahr Mitglied in der SPD ist, war von 1962 bis 1980 Vorsitzender des SPD-Bezirks Pfalz. Von 1963 bis 1965 war er Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, und von 1964 bis 1999 gehörte er dem Bezirkstag Pfalz an. Dort übte er 27 Jahre lang das Amt des Bezirkstagsvorsitzenden aus, und zwar von 1964 bis 1974 und von 1979 bis 1996; von 1974 bis 1979 war er Vorsitzender der SPD-Bezirkstagsfraktion. Unermüdlich und mit großer Integrationskraft hat er sich in all den Jahren für den Bezirksverband Pfalz und den Ausbau seiner Einrichtungen eingesetzt. Bei der Verwaltungsreform Ende der 60er Jahre ist es ihm dank seiner Überzeugungsgabe gelungen, den Fortbestand des Bezirksverbands Pfalz zu sichern, den er als Identitätsstifter für die Region und Sprachrohr der Pfälzerinnen und Pfälzer begreift.

Er übte zahlreiche ehrenamtliche Funktionen aus, so war er zum Beispiel von 1965 bis 1997 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pfalzwerke Aktiengesellschaft und von 1967 bis 1999 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Großkraftwerk Mannheim. 15 Jahre lang stellte er bis 1999 die Weichen im Verein Naturpark Pfälzerwald, und von 1985 bis 1996 stand er dem Stiftungsrat des Historischen Museums der Pfalz sowie dem Zweckverband der Pfalzakademie vor. Von 1965 war er für 24 Jahre im Vorstand des Städtetags Rheinland-Pfalz, den er von 1969 bis 1971 anführte. Im Deutschen Städtetag war er von 1968 bis 1991, elf Jahre lang als Mitglied im Präsidium. Der Jubilar wurde unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz, dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz und dem Pfälzer Löwen des Bezirksverbands Pfalz ausgezeichnet. Presse Bezirksverbands Pfalz

25.08.2011


Standortmarketing für Kommunen

Seminar an der Pfalzakademie Lambrecht

Für Bürgermeister und andere kommunale Entscheider bietet die Pfalzakademie Lambrecht am 20. und 21. September von 10 bis 13 Uhr das Seminar „Standortmarketing: Gesundheitswirtschaft und Kommunalentwicklung“. Die Gesundheitswirtschaft hat sich zu einem wichtigen Zweig der Volkswirtschaft entwickelt. Die Kommunen betrifft dies in mehrfacher Hinsicht: Der demographische Wandel verändert die Bedürfnisse der Bevölkerung in Bezug auf die Daseinsvorsorge und damit ändern sich auch die Pflichtaufgaben der Kommunen nach Art und Umfang. Der Referent Dr. Karl J. Eggers von der Unternehmensberatung MBE zeigt die Zusammenhänge zwischen einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung und interkommunalem Wettbewerb auf und gibt Vorschläge für Maßnahmen, mit denen Kommunen die Lage positiv beeinflussen können. Die Seminarteilnehmer erfahren Nützliches über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Kommunalentwicklung und die regionale Wirtschaft sowie über ihre Rolle als Handlungsfeld im Standortmarketing.

Anmeldeschluss ist der 6. September bei der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht, Telefon 06325 1800-0, Fax 06325 1800-26, info@pfalzakademie.bv-pfalz.de  www.pfalzakademie.de

25.08.2011


Diskussion über Zukunft des Zirkus in Deutschland

Mannheim. Imponierende Beispiele kreatürlichen Urvertrauens zwischen Raubkatzen und ihrem Tierlehrer konnten jetzt die Teilnehmer einer Gesprächsrunde erleben, zu der die Leitung des derzeit auf dem Mannheimer Neuen Messplatz gastierenden “Großzirkus Charles Knie” Abgeordnete und Gemeinderatsmitglieder aus der Region sowie Tierschützer und Journalisten eingeladen hatte. Mit diesem Treffen wollte der Zirkus, der zu den drei größten seiner Art in Deutschland zählt und derzeit sicher der modernste von ihnen ist, ein Forum bieten, um Vorwürfen entgegenzuwirken, denen sich Zirkusunternehmen mit großen, reisenden Tierschauen immer wieder - und nach ihrer Meinung völlig zu Unrecht - ausgesetzt sehen.

Dabei stand auch an diesem Tag der Vorwurf - von der Tierschutzbeauftragten der Mannheimer Grünen, Natascha Werning, mit konstanter Hartnäckigkeit formuliert - im Mittelpunkt, dass mit den Möglichkeiten eines reisenden Zirkus keine Tierhaltung möglich sei, die mit dem Leben der Tiere “auf der freien Wildbahn” vergleichbar sei. Attribute wie “Tierquälereien”,”Verstoß gegen das Tierschutzgesetz” waren da noch die harmlosesten Zwischenrufe.

Dem hielten Sascha Melnijak, Geschäftsführer des Zirkus Charles Knie, sein Tourneeleiter Dieter Seeger und Pressesprecher Sascha Grodotzki entgegen, dass dies für Tiere, die bereits in der zehnten Generation im Zirkus aufgewachsen seien und deshalb nur noch ihrem Äußeren nach als “wirkliche” Wildtiere bezeichnet werden könnten, auch kein erstrebenswertes Umfeld sei - im Gegenteil: Würde man Zirkustiere in der freien Wildbahn aussetzen, sie würden innerhalb kürzester Zeit selbst Opfer anderer Raubtiere werden oder aufgrund ihrer nicht mehr gegebenen natürlichen Gabe, Beute zu machen, an Hunger sterben.

Von daher gingen, so die Zirkusleute, auch die undifferenzierten Vorwürfe manch vermeintlicher Tierschutzorganisationen absolut am Kern der Sache vorbei, würden sie doch alle über dreihundert in Deutschland agierenden Zirkusunternehmen über einen Kamm scheren. Bei einem Rundgang über den derzeit zum Zirkusgelände umfunktionierten Mannheimer Messplatz demonstrierten die Zirkusleute, dass all Tiere des Zirkus über Gehege verfügten, die denen eines normalen Zoos durchaus ebenbürtig seien - allerdings mit dem Unterschied, dass die Tiere im Zirkus durch die Präsentation der mit ihnen einstudierten Dressuren mental weitaus mehr gefordert seien.

Dass das Wohl der Tiere bei einem “Unternehmen” Zirkus einen ganz vorderen Rang einnimmt, verstehe sich von selbst, repräsentiert doch z.B. ein ausgebildeter Tiger rasch einen Wert von 50.000 Euro und mehr. Also wirtschaftliches Eigeninteresse? Natürlich! Abgehakt! Bleibt noch die kontinuierliche Überwachung des Zirkus durch die zuständigen Behörden. Woche für Woche, an jedem neuen Spielort, stehen Veterinäramt, stehen TÜV und Ordnungsamt auf der Schwelle, um in vielen Stunden alle Details auf ihre ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen.

Auch die immer wieder zu hörende Mutmaßung, wonach das Interessen der Menschen im Lande am Zirkus im Schwinden sei, konnten die Verantwortlichen von “Charles Knie” nicht bestätigen. “Im Gegenteil - wir stellen zur Zeit sogar ein wieder deutlich wachsendes Interesse am Zirkus fest”, erklärte Sascha Melnijak, der als Beispiel den letzten Tournee-Ort Tuttlingen erwähnte, wo innerhalb von fünf Tagen über 10.000 Zirkusfreunde die Vorstellungen von “Charles Knie” besuchten. Diesen Trend bestätigten auch die anwesenden Sprecher der Gesellschaft der Zirkusfreunde, die dies mit aussagekräftigen Umfragewerten untermauern konnten, aus denen sie auch ablesen konnten, dass Tiere und Zirkus für die Besucher eine unauflösliche Einheit bildeten. Die “Fans eines zeitgemäßen Zirkus”, als die sie sich selbst fühlen, zeigten sich empört darüber, wie “mit an den Haaren herbeigezogenen und unwahren Argumenten immer wieder versucht werden soll, den Zirkus mit aller Gewalt kaputt zu reden”.

“Zirkus ohne Tiere ist auch in der Zukunft nicht vorstellbar”, erklärten sie und wiesen darauf hin, dass Tiere im Zirkus in aller Regel eine sehr gute bis ausgezeichnete Pflege erfahren würden. “Natürlich gibt es auch in dieser Branche Schwarze Schafe“, so die Zirkusfreunde. Deshalb aber den gesamten Berufsstand in Misskredit zu bringen oder das öffentliche Auftreten von Zirkus-Unternehmen in Deutschland gar ganz verbieten zu wollen, sei ungerecht, aberwitzig und zeuge von einem völlig verfehlten Tierschutz-Verständnis.

Alex Lacey, aus England stammender Tierlehrer und Spross einer weit verzweigten Dompteur-Familie - die Mutter arbeitete u.a. lange Jahre mit einer weltberühmten Gruppe weißer Tiger, Bruder Alex präsentiert beim Zirkus Krone eine legendäre Löwen-Dressur - gab dann Einblick in seine Arbeit mit einer derzeit zehn Tiere umfassenden gemischten Raubtiergruppe - sechs prächtige Tiger und vier Löwen. Dabei erklärte er die Benutzung von Stöcken und Peitschen bei der Arbeit, die niemals zur Züchtigung der Tiere dienten, sondern - vergleichbar mit dem Dirigentenstab beim Orchesterdirigenten - stets nur als “verlängerte Arme und als Koseinstrumente des Tierlehrers fungieren.”

In der ausführlichen Lektion, in der die Tiere in unterschiedlichen Gruppen - ihrem Alter und ihrem Leistungsvermögen entsprechend - präsentiert wurden, zeigte sich rasch, mit welch selbstverständlicher Begeisterung die Tiere den Wünschen und Anleitungen ihres “Rudelführers” - so verstehen sie ihren Dompteur - folgen wollen. Von Zwang oder Druck keine Spur - nur purer Spieltrieb. Natürlich: Ein Löwe oder ein Tiger bleibt am Ende doch immer noch ein Raubtier, das nicht in jeder Situation die Wirkung eines spielerisch gemeinten Prankenhiebs zureichend abschätzen kann. Deshalb ist für den Tierlehrer während seiner Arbeit stets ungeteilte und höchste Aufmerksamkeit angesagt. Auch seine vierbeinigen “Arbeitskollegen” können einmal einen “schlechten Tag” erwischen - können einmal “schlecht drauf sein”. Für solche Tage haben sich Dompteure “ihren” Schiller verinnerlicht, wo es in der “Glocke” heißt: “Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken, gefährlich ist des Tigers Zahn....”

Deshalb haben sich Dressuren, in denen früher zu Beginn einer Lektion erst einmal der Wille des Tieres gebrochen wurde, längst überholt. Heute sind die vierbeinigen Artisten längst zu ebenbürtigen Partnern ihrer Lehrer avanciert. Und das bemerkt auch das Publikum - bei jeder Form von Tierdressur - ob bei Pferden, Seelöwen, Elefanten oder eben auch bei Raubtieren der unterschiedlichsten Art.

Im “Zirkus Charles Knie” können Freunde der Zirzensischen Kunst dies in Reinkultur erleben. Über das Programm, das in Mannheim noch bis zum kommenden Sonntag und danach in Heidelberg gezeigt wird, können Sie sich im SPEYER-KURIER vom 10.08.2011 ausführlich informieren. cr Fotos: sim

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18.08.2011


Die Pfalz ehrt Helmut Kohl

Hat sich stets zu seiner Heimat bekannt: Dr. Helmut Kohl bei einer Veranstaltung des Bezirksverbands Pfalz Ende 2007 mit dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder (rechts)

Bezirksverband Pfalz verleiht Pfälzer Löwen

Mit seiner höchsten Auszeichnung, dem „Pfälzer Löwen“, ehrt der Bezirksverband Pfalz den früheren Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Dies hat der Bezirkstag Pfalz einstimmig in seiner letzten Sitzung beschlossen. Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder: „Ich freue mich, dass Helmut Kohl, der sich höchste Verdienste um das Allgemeinwohl erworben hat, gerne bereit ist, die große Auszeichnung der Region anzunehmen.“

Mit seiner Ehrung würdigt der Bezirksverband Pfalz Helmut Kohls politisches Wirken als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident (1969 bis 1976) und deutscher Bundeskanzler (1982 bis 1998) sowie die große Verbundenheit zu seiner pfälzischen Heimat. Bezirkstagsvorsitzender Wieder: „In seinem ganzen Leben und in seinen vielen Funktionen hat Helmut Kohl seine pfälzische Heimat stets als zentrale Wurzel und wesentliches Fundament seines politischen Handelns betrachtet. Er hat zahlreiche Staatsgäste aus aller Welt an wichtige Stätten der Pfalz geführt, wie den Speyerer Dom, das Hambacher Schloss und verschiedene Städte und Gemeinden. Mit seinem besonderen Heimatbewusstsein hat Helmut Kohl die Pfalz weit über ihre Grenzen hinweg bekannt gemacht.“

Der Preis wird Helmut Kohl im Rahmen eines Festakts am 29. Oktober auf dem Hambacher Schloss verliehen. Die Laudatio hält der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der Jungen Union Deutschland, Philipp Mißfelder. Ministerpräsident Kurt Beck spricht ein Grußwort.

Der Pfälzer Löwe, eine etwa 25 Zentimeter hohe Bronzeplastik des Bildhauers Gernot Rumpf, wird seit 1984 für höchste Verdienste um das Allgemeinwohl oder um das Wohl der Pfalz vergeben. Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz

17.08.2011


Als das Unfassbare geschah

Bewegendes Zeitzeugengespräch (von links): Jörg Harz, Gisela Büttner, Moderator Michael Garthe, Heinz Praußner und Odulf Jakobi

Zeitzeugengespräch zum 50. Jahrestag des Mauerbaus

Als „einschneidendes Ereignis der neueren Geschichte” bezeichnete Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder den Mauerbau vor 50 Jahren, zu dessen Jahrestag der Bezirksverband Pfalz zu einem Gespräch mit Zeitzeugen in die Villa Denis nach Frankenstein eingeladen hatte. Wieder dankte Michael Garthe, Chefredakteur der „Rheinpfalz”, für die „einfühlsame und kompetente” Moderation und den Gästen, die „engagiert und mit viel persönlicher Emotion diskutiert haben”. Nach einer filmischen Einstimmung ins Thema rief der Kaiserslauterer Historiker Jürgen Keddigkeit die damaligen Begebenheiten in Erinnerung. Sodann erzählten vier Zeitzeugen aus der Pfalz eindrucksvoll, inwiefern sie vom Mauerbau betroffen waren.

Die ehemalige Landtagsvizepräsidentin Gisela Büttner, 1927 in Halle geboren, musste bereits 1951 über die grüne Grenze in den Westen flüchten, nachdem die junge Juristin ins Visier der Stasi geraten war. Die damalige DDR mit ihrer Einheitspartei SED beschrieb sie als „Leidenszeit der Bürger”, in der sie die Erfahrung gemacht habe, dass man „mit dem Ostblock nur reden kann, wenn man sich anpasste”. Von der wirtschaftlichen Rückständigkeit berichtete der gelernte Werkzeugmacher Heinz Praußner, 1935 in Schlesien geboren und von dort 1945 nach Dresden geflüchtet. Er fuhr 1955 in den Westen in Urlaub mit dem festen Vorsatz, hier zu bleiben. Odulf Jakobi, Jahrgang 1938 und ehemaliger Leiter der Pfalzakademie Lambrecht, war in den 50er Jahren sogenannter Fahrschüler nach Westbelin, das heißt, er lebte in Ostberlin und besuchte in Westberlin die Schule; 1958 blieb er in Westberlin, nachdem sich die politische Lage weiter zuspitzte, seine Familie und Freunde musste er im Osten zurücklassen. Am Sonntag, 13. August, 1961 habe er am Brandenburger Tor gestanden, um das „Unfassbare”, die Schließung der Grenze, mit eigenen Augen zu verfolgen – 28 Jahre später sei er zufällig in Berlin gewesen, als die Mauer fiel und er habe wieder an gleicher Stelle gestanden. Das Kaiserslauterer Stadtratsmitglied Jörg Harz wurde erst 1965 in Jena geboren; freiheitsliebend wie er war, stellte er mit 18 Jahren seinen ersten Ausreiseantrag. Daraufhin verlor er seinen Job als Schichtführer und wurde zum Arbeiter degradiert; weitere Repressalien folgten, denen er sich aber nicht beugen wollte. 1986 wurde er für ein halbes Jahr inhaftiert und dann – wie weitere 33.000 vor und nach ihm – von der Bundesrepublik freigekauft.

Garthes Frage, wem wir die deutsche Einheit zu verdanken hätten, beantwortete jeder anders. „Helmut Kohl war der Architekt der europäischen Einheit, und das Volk der DDR hat die deutsche Einheit herbeigeführt”, so Jörg Harz.Heinz Praußner ist der Meinung, dass „die Russen das Land so heruntergewirtschaftet haben, dass nichts mehr zu holen war”, was der Einigung in die Hände gespielt hätte. Für Odulf Jakobi spielten die Amerikaner und George W. Bush senior eine bedeutende Rolle, denn „nicht alle, wie zum Beispiel Frankreich und England, waren von der Einigung begeistert”. Gisela Büttner warf ein, dass Chrustschow die Sowjetunion zur zweiten Supermacht ausbauen wollte und er nur nolens volens unterschrieben habe, dass Ulbricht die Mauer bauen konnte. In ihren Augen waren Michail Gorbatschow und Hans-Dietrich Genscher für die Einigung wichtig. Letzterer habe gesagt: „Helmut Kohl und ich schaffen das.” Jacques Delors und die Europäische Kommission, deren Präsident er von 1985 bis 1994 gewesen sei, hätten sich maßgeblich für die deutsche Einheit eingesetzt, sagte Michael Garthe. Und Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder ergänzte, dass auch die Rolle von Papst Johannes Paul II. nicht zu unterschätzen gewesen sei.

Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer, dass es unerlässlich sei, den jungen Menschen von den damaligen Verhältnissen zu erzählen, um sie stark zu machen gegen jegliche Angriffe auf die Demokratie. Denn, so Gisela Büttner: „Demokratie ist so lebendig, wie sich jeder einzelne Bürger beteiligt. Es ist unsere Aufgabe, uns für die Freiheit einzusetzen.” Odulf Jakobi erinnerte in diesem Zusammenhang an die Bedeutung der politischen Bildung von Schülern und Erwachsenen gleichermaßen, die man als „kontinuierlichen Prozess” begreifen müsse und auch den Einsatz von Mitteln notwendig mache. Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz

15.08.2011


Treffen an der Wiege der Demokratie im Hambacher Schloss

Koblenzer OB Prof. Dr. Hofmann-Göttig und Karin Hurrle, Sprecherin der Interessengemeinschaft gegen Rechtsmissbrauch reden über Justizreform

Den richtigen Platz für ihr Treffen hatten sich Joachim Hofmann-Göttig und Karin Hurrle für ihr gemeinsames Gespräch ausgesucht, nämlich die Wiege der Demokratie im Hambacher Schloss. Dort wurden im Jahre 1832 auf dem Hambacher Fest die wichtigsten Forderungen von etwa 30.000 Menschen laut, nämlich die Meinungs- und Pressefreiheit. Die Darstellung ihrer Entwicklung bis in unsere Zeit zeigt, dass das Bestreben und Bemühen um demokratische Grundsätze seine Bedeutung nie verlieren wird und das Ringen um Demokratie auch heute noch eine wichtige Aufgabe ist.

Der Koblenzer Oberbürgermeister Hofmann-Göttig und Karin Hurrle trafen sich, um u.a. über die rheinland-pfälzische Justizreform zu sprechen. Auch wolle der Haßlocher Arbeitskreis gegen Rechtsmissbrauch ein Demokratie-Forum in absehbarer Zeit organisieren, wobei der Koblenzer Oberbürgermeister helfen soll. Dies hatte Hofman-Göttig am heutigen Nachmittag versprochen. Dem Verein „Pro Justitia“ in Koblenz wolle die Haßlocher Gruppe den Rücken stärken, damit die Zusammenlegung des Oberlandesgerichtes Koblenz  und der dortigen Generalstaatsanwaltschaft mit Zweibrücken verhindert werden könne, berichtete Karin Hurrle dem Koblenzer Stadtoberhaupt. Geplant ist, dass man mit Verantwortlichen von „Pro Justitia“ Kontakt aufnehmen will, um ein gemeinsames „Manifest“ journalistisch vorzubereiten.

Die Haßlocher Interessengemeinschaft gegen Rechtsmissbrauch plant, noch bis Ende des Jahres einen eigenen Verein in Rheinland-Pfalz zu gründen, um die Politik dazu zu bewegen, die Justizbehörden besser auszustatten, was auch zu Verbesserungen von Justizabläufen führen wird. Oberster Grundsatz wird dabei sein, die Stärkung des Demokratieverständnisses sowie eine bürgernahe Justiz.

Eine der wichtigsten Errungenschaften des demokratischen Entwicklungsprozesses ist die Verfassung und Manifestation von Grundrechten. Diese Entwicklung – von der ersten Festschreibung 1789 bis hin zu den gegenwärtigen Bestrebungen nach einer europäischen Verfassung – kann anschaulich im Hambacher Schloss nachvollzogen werden.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe ist für 3. September um 11 Uhr beim Schäferhundeverein in Haßloch geplant. Es ergeht jetzt schon herzliche Einladung an alle Interessierte Bürgerinnen und Bürger. Karin Hurrle

11.08.2011


Geschafft - Lehrzeit im Fleischerhandwerk zu Ende alle 26 Auszubildende bestehen die Prüfung

Tolle Aufschnitt-Überraschung für Bedürftige

17 FleischereifachverkäuferInnen und 9 Gesellen spendierten Aufschnittplatten und Fleischprodukte für Sozialeinrichtung

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren die diesjährigen Abschluss- und Gesellenprüflinge bei der praktischen Prüfung für die Ausbildung im Fleischerhandwerk eifrig dabei ihre Prüfungsaufgaben ideenreich und fachlich perfekt zu gestalten. Wahrlich um die Wurst ging es bei den 13 weiblichen Fleischereifachverkäuferinnen-Prüflingen sowie den 4 männlichen Fachverkäufern der Justus-von-Liebig Berufsschule in Mannheim. Bestens von technischem Oberlehrer und Leiter der Abteilung Fleischerei, Gerhard Oesterle, vorbereitet, waren die Kolleginnen Karin Vieweg und Barbara Wowy-Stürmer sowie Metzgermeister Ulrich Bäurle als Prüfungskommission dabei neben anderen Kriterien die unterschiedlichen „Schaufenster“ fachlich zu beurteilen. Interessant was die angehenden Fleischerei-Fachverkäuferrinnen an kreativen Möglichkeiten boten. Auf Tischen präsentierten sie mit unterschiedlichen Themen ihr praktisches Können. So auch die angehenden 9 Fleischergesellen, die in der modernen Wurstküche ihre Aufgaben unter den kritischen Augen der Gesellen-Prüfungskommission mit Claudia Harrand, Matthias Hauser, Kurt Trunk, und Andreas Hauk absolvierten.

Innungsgeschäftsführer Jürgen Vogt von der Fleischer-Innung Mannheim-Heidelberg Stadt und Land und Meister Uli Bäurle freuten sich, im Namen der Innungsmitglieder und der Prüflinge 17 schön dekorierte Aufschnittplatten sowie über 25 Kilogramm ausgesuchtes Fleisch erneut an die soziale Einrichtung „Die Brücke“ in Schwetzingen und deren Vorsitzendem Rainer Teske übergeben zu können. Die recht aktive von Ehrenamtlichen geleitete Anlaufstelle für Bedürftige im Rhein-Neckar-Raum betreut mittlerweile immerhin täglich von 15 bis über 30 Hilfesuchende vom Jugendlichen bis zum Senioren mit Mittagstisch und Esspaketen aus der eigenen Küche.

Brücke-Vorsitzender Teske bedankte sich herzlich bei den Innungsmitgliedern und der Fleischerjugend für die leckere Spende. Gerade für die zunehmende Zahl der Brücke-Gäste, die aus dem ganzen Rhein-Neckar-Dreieck nach Schwetzingen in die Kellerräume der Südstadtschule kommen, eine willkommene lukullische Abwechslung. Diese Zuwendung sei wieder eine große Unterstützung bei dieser Sozialarbeit. Küchenchef Walter Rühle und seine Helfer würden sich über den Nahrungsmittelnachschub mit besten Fleischereiprodukten freuen und die Versorgung für die nächsten Tage sicherstellen. Innungsgeschäftsführer Jürgen Vogt von der Fleischer-Innung Mannheim-Heidelberg und die Prüfungskommissionsmitglieder Barbara Wowy-Stürmer und Uli Bäurle spannten die jungen Leute nicht länger auf die Folter und bestätigten, dass alle bestanden hätten. Die Zeugnisse gäbe es an der festlichen Freisprechungsfeier am 28. September in der Berufsakademie des Handwerks. Vogt machte deutlich, dass mit dem Abschluss der Lehrzeit der Ernst des Lebens beginne und es nun an jedem gelegen sei, sich im Beruf als Fleischereifachverkäufer oder Verkäuferin sowie als Fleischergeselle zu qualifizieren. 

Mit Erfolg beendet haben ihre Ausbildungszeit als Fleischereifachverkäuferin und –Verkäufer Dennis Beyrer (Neukauf Markt Zipser, Heddesheim), Siegfried Müller (EDEKA HG Südwest, Offenburg), Hatice Gürleyen (Metzgerei Back, St. Leon-Rot), Melissa Laier (Metzgerei Rebmann, Heidelberg), Evelyn Kan (EDEKA HG Südwest, Offenburg), Christian Kinzinger (REWE Markt GmbH SW, Wiesloch), Lisa Knauer (EDEKA Aktivmarkt Brand, Hemsbach), Sabrina Kuhnke (Metzgerei Wickenhäuser, Heidelberg), Naila Groß und Tanja Herget (Metzgerei Zehner, Mannheim), Dominique Rokossa (Metzgerei Fehrenbacher, Mannheim), Janina Stark (Metzgerei Bolz, Heidelberg), Theresa Henke, Vanessa Sutor und Patrick Schneider (REWE Markt GmbH SW, Wiesloch), Elena Stark (Metzgerei Bück, Heidelberg) und Gabi Schollmaier (Metzgerei Steidl, Weinheim). Bei den Gesellen erhielten den Brief Sven Diehm (Metzgerei Jörger, Ketsch), Marcel Gries (Metzgerei Lang, Mannheim), Ricardo Heinen (Metzgerei Reinhard Hauk, Mannheim), Markus Pach (Schradi Frischfleisch GmbH, Mannheim), Dominic Roos (Metzgerei Bäurle GmbH, Mannheim), Marcel Rössler (Metzgerei Herbel, Mannheim), Alexander Rudi (Metzgerei Engelhardt, Plankstadt), Kevin Weißhaar (Metzgerei & Feinkost Will GmbH, Mannheim) und Dennis Zieger (Metzgerei Kücherer, Oftersheim).

Foto Plattenübergabe durch die 26 frischgebackenen FachverkäuferInnen und Gesellen gemeinsam mit den Prüfungsmitgliedern an den Vorsitzenden der „Brücke“, Rainer Teske (rechts). Jürgen Vogt Fleischer-Innung Mannheim-Heidelberg Stadt und Land Körperschaft des öffentlichen Rechts

28.07.2011


MVV Energie investiert in Kraft-Wärme- Kopplung in der Tschechischen Republik

Mannheimer Energieunternehmen übernimmt Heizkraftwerk in der nordböhmischen Stadt Liberec

MVV Energie ist inzwischen in 17 tschechischen Städten operativ tätig MVV Energie baut seine bereits heute stabile Position im tschechischen Wärmemarkt mit Investitionen in die Kraft-Wärme-Kopplung und in die Fernwärme weiter aus. Das betonte der Vorstandsvorsitzende des Mannheimer Energieunternehmens, Dr. Georg Müller, am Dienstag in Mannheim. So hat das tschechische Tochterunternehmen MVV Energie CZ jetzt in der gut 100.000 Einwohner zählenden nordböhmischen Wintersportstadt Liberec ein Heizkraftwerk übernommen, in dem jährlich neben 8,2 Millionen Kilowattstunden Strom auch fast 194 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Diese Wärme wird in der Stadt von dem Fernwärmeunternehmen Teplarna Liberec, an dem die MVV Energie CZ mit 70 Prozent beteiligt ist, verteilt.

„Als einer der führenden Fernwärmeversorger in der Tschechischen Republik können wir unsere in Deutschland in den letzten Jahrzehnten erworbene Erfahrung und unser hohes Know-how auch in unserem Nachbarland als Partner der dortigen Kommunen einbringen“, so Dr. Müller. Dabei setzt das Unternehmen wie in Deutschland auf die umweltfreundliche Erzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung, um den Wirkungsgrad der Anlagen und damit die Energieeffizienz zu steigern. In der Anlage in Liberec wurden im letzten Jahr rund 98.000 Tonnen kommunaler Abfälle thermisch genutzt, um daraus Strom und Wärme zu erzeugen. Die Jahreskapazität liegt bei 106.000 Tonnen.

Der tschechische Tochterkonzern erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz von 113,1 Millionen Euro und beschäftigt derzeit 615 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. MVV Energie AG, Mannheim, www.mvv-energie.de

26.07.2011


Pfälzer Tabakernte hat begonnen

Hervorragendes Ergebnis erwartet

Anfang Juli hat die Tabakernte in der Pfalz begonnen, die nun fast drei Monate läuft. Erstmals wurde in diesem Jahr kein Badischer Burley angebaut, da die Pflanzer nicht den für sie nötigen Preis auf dem Markt erzielen konnten. Auch beim Badischen Geudertheimer gab es aufgrund des Wegfalls eines Vertragspartners einen Einbruch von etwa der Hälfte der sonst üblichen Menge, so dass nur noch auf einer Fläche von knapp 100 Hektar diese luftgetrocknete Tabaksorte wächst. Lediglich der Virgin, der an drei Vertragsfirmen geliefert wird und ausschließlich in der Zigarettenproduktion Verwendung findet, musste keine Einbußen hinnehmen und wurde auf einer Fläche von 350 Hektar kultiviert.

„Die Bestände stehen sehr gut da, und zwar sowohl qualitativ als auch quantitativ“, urteilt der Tabakbausachverständige für die Pfalz, Egon Fink. „Dies nährt die Hoffnung auf eine hervorragende Ernte.“ Dies stelle ein Trostpflaster für die Tabakbauern dar, die vor allem im zurückliegenden Jahr aufgrund der wegfallenden direkten Subventionierung des Tabaks Federn lassen mussten. Von den rund 100 Pflanzern im Jahr 2009 seien nur noch knapp die Hälfte übrig geblieben. Entsprechend ist die Anbaufläche zurückgegangen: Waren es vor zwei Jahren etwa 780 Hektar, so sind es in diesem Jahr nur noch rund 450 Hektar, die für den Tabakbau bearbeitet werden. „Damit haben wir die Talsohle der Anbaumenge erreicht“, stellt Fink fest und ergänzt: „Es kann nur noch besser werden.“ Immerhin sei in diesem Jahr ein neuer Vertragspartner aus Amerika in Sicht; „wenn unser Tabak ihn überzeugen kann, wird sich dies positiv auf die Anbaufläche auswirken.“ Fink freut sich auch, dass in Deutschland im Vergleich zu den übrigen EU-Ländern die höchsten Tabakpreise erzielt werden können; so sei es gelungen, den Virgin in sogenannten Nischenmärkten, wie zum Beispiel für die Wasserpfeifen-Verwendung, zu platzieren. Allerdings müsse er dafür besondere Ansprüche im Hinblick auf Farbe und Sortierung erfüllen, was natürlich eine intensivere Beratung erfordere. Die Betriebe, die den Tabakanbau aufgegeben hätten, würden nun stärker als bisher Obst und Gemüse, wie Erdbeeren, Spargel und Kartoffeln, anpflanzen. Text und Foto: bv.pfalz

07.07.2011


Hasslocher Bürgerinitiative macht Besichtigungsfahrt nach Ettenheim

Pelletwerk von gigantischer Größe vorgefunden

Ein Pelletwerk von gigantischer Größe hat die Haßlocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz bei Ihrer Besichtigungstour in Ettenheim vorgefunden, das auf eine Fläche von 25.000 qm gebaut wurde. Mit der Ettenheimer Bürgerinitiative hatte sich die Haßlocher Gruppe Ende Juni zum Erfahrungsaustausch getroffen und die Pläne eines solchen Werkes unter die Lupe genommen. Die Ettenheimer teilten bei dieser Gelegenheit mit, dass die BI Ettenheim in einem jüngsten Gerichtsverfahren vom Verwaltungsgerichtshof Baden Württemberg (VGH) in Mannheim Recht bekam, dass das Pelletwerk ausschließlich naturbelassene Hölzer in seiner Anlage verbrennen darf und keine belasteten Althölzer mehr der Klasse A 2. Dieser Beschluss sei unanfechtbar, berichtete die Ettenheimer BI.

Die Sorge um die Entstehung eines Biomassenzentrums im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ in Haßloch,  treibt nicht nur die Mitglieder der Haßlocher Bürgerinitiative um, sondern viele Anwohner des Wohngebietes um die Meckenheimer Straße sowie Eltern der angrenzenden Realschule Plus. Die Feinstaubbelastung eines solchen Werkes sei so hoch, dass mit gesundheitsschädigenden Auswirkungen für Mensch und Natur in hohem Maße zu rechnen sei, ist sich die Haßlocher BI sicher.

Ein weiteres Thema bei dem Besuch in Ettenheim waren die hohen Lärmbelästigungen sowie die belastenden Abgase der Anlage durch Ruß, Stickoxide, Schwermetalle, Dioxine, Furane und Quecksilber, auf die von den anwesenden Fachleuten noch einmal im Einzelnen hingewiesen wurde. Durch den Bandtrockner in den Trocknungsanlagen gebe es starke Volumenströme, die die Feinstäube durch den komplexen Kohlenwasserstoff mit den belastenden Stoffen, wie Harzsäure, Terpene und Aldehyde großflächig in der Luft verteilen würden. Große Sorge während der Diskussion kam auf in Bezug auf die hohe Geruchsbelästigung der Holzspänelagerung und den dadurch verursachten anaeroben Zersetzungsprozess, der wie bei einer Kompostierung, ein Fäulnisgeruch entstehen lasse und außerdem üble chemische Gerüche von Aerosolen und Aldehyden freisetze.

An einem Beispiel  wurde der Haßlocher Gruppe verdeutlicht, dass bei zwei sich im Einsatz befindlichen Bandtrocknern täglich 144 kg Feinstaub (das sind ca. 45 Tonnen pro Jahr) aus der Anlage emittiert werden. Die Staubbelastung sei höher als bei einem Stahlwerk, konnte man weiterhin erfahren. Dies würde also bedeuten, dass bei 6 Kilogramm ausgeblasenem Feinstaub pro Stunde, 120 Millionen Kubikmeter Luft bis an den Grenzwert belastet würde.  Dies wäre eine riesige Halbkugel im Umkreis von 385 Metern. An einem Tag könnte damit die ganze Umgebung innerhalb von mehr als einem Kilometer verdreckt werden, so dass der Grenzwert weit überschritten würde.

Am Beispiel Ettenheim bedeutet dies, dass die Trockner in der Anlage gekapselt sind und im Unterdruck betrieben werden. Die Abluft jedes Trockners wird unterhalb des gesamten Trocknerbandes erfasst und über einen Saugventilator ungefiltert in die freie Atmosphäre emittiert.

Informationen zufolge aus www.umwelt-online.de/recht konnte man erfahren, dass Mikroorganismen aus Holzhackschnitzeln besonders dann freigesetzt werden können, wenn das Material stark ankompostiert ist, z.B. weil es über längere Zeit unsachgemäß gelagert wurde. So seien aus dem skandinavischen Raum Fälle von Lungenerkrankungen (Alveolitiden) bekannt, die durch lange Zwischenlagerungszeiten und beginnender Kompostierung des Holzhackschnitzelsubstrats hervorgerufen worden sind. Untersuchungen zur Ausbreitung von Mikroorganismen seien allerdings hauptsächlich am Beispiel von Kompostierungsanlagen durchgeführt worden.

So seien bei offenen Kompostierungsanlagen in einem Umkreis von 100 m und darüber hinaus je nach Anlagenaktivität, Wetterlage und geografischen Gegebenheiten erhöhte Zahlen von lebenden Organismen beobachtet worden. Abgestorbene Sporen von Pilzen und Aktinomyceten würden in etwas stärkerem Umfang auftreten. Die Emmissionen würden tätigkeitsbezogen in starkem Maße schwanken.

Nach dem Besuch in Ettenheim und dem Erfahrungsaustausch war sich die Haßlocher Gruppe sicher, den engen Kontakt mit der Bürgerinitiative in Ettenheim zu pflegen. Zu einem Gegenbesuch wurden die Ettenheimer bereits nach Haßloch eingeladen. Eine erste Informationsveranstaltung mit einem Infostand auf dem Haßlocher Rathausplatz ist bereits für den 27. August von 8 bis 12 Uhr geplant, wo sich interessierte Bürgerinnen und Bürger umfassend über die geplanten Anlagen in Haßloch informieren können. Wer mehr über die Bürgerinitiative „Umwelt- und Naturschutz“ erfahren möchte,  kann sich bei Horst Fischer unter der Tel.Nr. 06324/921893 oder Werner Forkel, Tel.Nr. 06349/929319 melden.

29.06.2011


MVV Energie will in Windkraft in Baden- Württemberg investieren

 Mannheimer Energieunternehmen baut erneuerbare Energien aus – Investitionsanreize für Windanlagen an Land durch qualifiziertes Stauchungsmodell

MVV Energie will in den kommenden Jahren in den Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg investieren. Das betonte der Vorstandsvorsitzende des Mannheimer Energieunternehmens, Dr. Georg Müller, am Dienstag auf dem 3. Windbranchentag Baden-Württemberg in Stuttgart. Das Ziel der neuen grün-roten Landesregierung, bis 2020 den Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung im Land auf mindestens zehn Prozent zu erhöhen, bezeichnete Dr. Müller dabei als „ehrgeizig, aber machbar“.

Gleichzeitig sprach er sich für eine intelligente Reform der Förderung von Windkraftanlagen an Land aus. Derzeit erhalten weniger ertragreiche Windkraftstandorte eine verlängerte Anfangsvergütung, die finanzielle Unterstützung ist jedoch auf 20 Jahre begrenzt. Wegen dieser zeitlichen Begrenzung könne, so der MVV-Chef, die volle Förderung oft nicht ausgeschöpft werden. Er schlage daher vor, das bisher aufgrund der Förderdauerbegrenzung nicht berücksichtigte Fördervolumen durch ein qualifiziertes Stauchungsmodell in die Anfangsvergütung einzubeziehen: „Damit können zielgerichtet zu geringen Kosten diejenigen Marktpotenziale erschlossen werden, welche für eine beschleunigte Energiewende notwendig sind.“ Auch das vom Bundesrat eingebrachte modifizierte Referenzertragsmodell greift den Gedanken der gezielten Förderung weniger windhöffiger Standorte auf und wird deshalb von MVV Energie unterstützt.

Die Gesetzentwürfe der Bundesregierung, die dagegen zu einer Absenkung der Förderung von Windkraftanlagen an Land führen, hält MVV Energie für nicht angemessen: „Eine Verschlechterung der Förderung an Land bei gleichzeitiger Besserstellung von Windparks auf hoher See gibt ein falsches Signal“, betonte der Vorstandsvorsitzende der MVV Energie. „Die Vorteile von Onshore-Windparks müssen für eine schnelle Umsetzung der Energiewende genutzt werden.“ Dr. Müller: „Windkraft an Land ist eine erprobte und wirtschaftliche Technologie. Der Strom wird dezentral dort produziert, wo er verbraucht wird.“ Mit Wind onshore könne die erneuerbare Stromerzeugung damit stärker an die Lastzentren gelegt und der Bedarf des Nord-Süd-Netzausbaus verringert werden.

Dr. Müller begrüßte daher 􀁦 PRESSEINFORMATION 􀁥 PRESS RELEASE 􀁥 6/2011 SEITE/PAGE 􀁥 2 von 2 die Ankündigung der Landesregierung, die erforderlichen Landesvorgaben für den Ausbau der heimischen Windkraft neu auszurichten und damit die landeseigene Windstrategie zeitnah umzusetzen. Dazu forderte er landeseinheitliche Planungskriterien und eine Vorreiterrolle des Landes durch die Bereitstellung landeseigener Grundstücke. Um Kommunen und Regionalverbänden mehr Gestaltungsspielräume zu lassen, sollte die abschließende Ausweisung von Vorranggebieten in der Regionalplanung gestrichen werden. Damit könne der Gestaltungsspielraum der Kommunen und Regionalverbände bei der Ausweisung neuer Flächen zur Windenergienutzung erweitert werden, wenn diese in der Regionalplanung noch nicht ausgewiesen sind.

Gerade in Süddeutschland bestehe aufgrund der bisher restriktiven Rahmenbedingungen ein erheblicher Nachholbedarf. Dass geeignete Standorte auch in Baden-Württemberg vorhanden sind, belegen nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der MVV Energie sowohl der noch von der früheren Stuttgarter Landesregierung vorgelegte Windatlas Baden-Württemberg als auch mehrere wissenschaftliche Studien.

Dr. Müller geht davon aus, „dass sich erneuerbare Energien und Energieeffizienz in den nächsten Jahren schrittweise zu den Leitsystemen einer nachhaltigen Energieversorgung entwickeln werden“. MVV Energie sei bereits auf diesem Weg in eine neue Energiezukunft und habe frühzeitig die strategischen Weichen zum Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der umweltfreundlichen Kraft-Wärme- Kopplung in Verbindung mit Fernwärme gestellt. Dr. Müller: „Mit unserem Wachstumsprogramm wollen wir bis 2020 rund 1,5 Milliarden Euro in diese Energiewende investieren und so sukzessive den Anteil der erneuerbaren Energien an unserem Erzeugungsportfolio erhöhen.“

Dabei möchte MVV Energie mit interessierten regionalen Partnern in Süddeutschland zusammenarbeiten. Dr. Müller: „Wir bieten umfassende nachhaltige und wirtschaftlich stabile Projektlösungen und eine hohe Umsetzungskompetenz, die wir in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden, die neu in Windenergie einsteigen oder ihr bisheriges Engagement ausbauen möchten, sowie mit staatlichen und privaten Flächeneigentümern und regionalen Stadtwerken zur Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energien nutzen können. MVV Energie AG, Roland Kress, Leiter Konzernkommunikation

28.06.2011


Hasslocher Bürgerinitiative Geothermie hat sich in „Bürgerinitiative Umwelt-und Naturschutz“ umbenannt

Initiatoren setzen sich für gesunde Umwelt ein – Wollen Haßlocher Bürgern zu ihrem Recht verhelfen

In der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Geothermie Haßloch wurde am vergangenen Freitag einstimmig eine Satzungsänderung beschlossen. Die Bürgerinitiative wird künftig den Namen „Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz“ tragen. Damit will man erreichen, dass man sich auch für die Belange der Bürger in der Meckenheimer Straße und der umliegenden Region einsetzen kann, um das geplante Biomassenzentrum im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ zu verhindern, das unmittelbar am Wohngebiet angrenzt, sagte Vorsitzender Hermann Vollweiler. Außerdem sei das laufende Mediationsverfahren in Bezug auf die Tiefe-Geothermie für die Haßlocher Bürgerinitiative nicht Erfolg versprechend, wurde an diesem Abend moniert.

Deutlich wurde in der Mitgliederversammlung, dass man mit dem seit einigen Monaten vom Büro Ewen geführten Mediationsverfahren mit den Geothermie-Gegnern nicht zufrieden ist. Werner Forkel, der dem Bundesverband Tiefen-Geothermie angehört, monierte, dass derzeit nur die Rahmenbedingungen für neu zu entstehende Werke diskutiert werde, nicht aber wie man die derzeitige Pläne für einen Bau aufgeben will.  Außerdem wurde skeptisch beurteilt, dass ausgerechnet Personen aus Duttweiler und Geinsheim, wo sich die Gegner der Tiefen Geothermie nicht in Vereinen organisiert haben und die sich damit auf keine Legitimation durch eine breite Basis berufen können, die „Marschrichtung“ für das ganze Mediationsverfahren vorgeben. Die Anwesenden waren der Meinung, dass die Ursachen der Schäden, die bei den Bohrungen der Tiefe Geothermie an den Gebäuden auftreten können, noch nicht abschließend erforscht sind. Daher sei zum jetzigen Zeitpunkt eine weitere Planung unverantwortlich. Ob die Haßlocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz den Ausstieg aus dem Mediationsverfahren plant, will man in einem internen Kreis Mitte Juli entscheiden.

Ebenfalls will man darüber beraten, wie man sich in Bezug auf das geplante Biomassenzentrum im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ positionieren will. Nicht durchdacht sei eine solche Planung, wo durch Lärm und Feinstäube, das unmittelbare Umfeld, wie Wohnbebauung, Schule, MCDonald und das neue Sportstuido über Gebühr mit Schadstoffen belastet wird. Horst Fischer aus der Meckenheimer Straße, der ebenfalls der Bürgerinitiative beigetreten ist, berichtete über den Besuch der Ettenheimer Bürgerinitiative und die Besichtigung des dortigen Pelletwerkes. Nicht nur über die gigantische Größe sei man entsetzt gewesen, vielmehr über den Lärm und den Feinstaub, den man in den Augen und im Mund habe spüren können.

Einig war man sich am Ende der Mitgliederversammlung, dass man die Haßlocher Bürgerinnen und Bürger durch ständige Informationen sensibilisieren will, was möglicherweise bei solch geplanten Bauwerken auf sie zukommen wird. Geplant ist bereits am 27. August ein erster Infostand auf dem Haßlocher Rathausplatz. Über die Besichtigung des Pelletwerkes in Ettenheim im Schwarzwald wird noch gesondert berichtet.

28.06.2011