60. Jahrestag der Selbstverwaltung - Ein Meilenstein sozialer Mitbestimmung
Mit dem "Tag
der Selbstverwaltung" am 18. Mai feiert ein wichtiges Prinzip in
der Sozialversicherung Jubiläum:
Vor 60 Jahren konnten Versicherte und Rentner in Sozialwahlen
erstmals nach dem Krieg darüber abstimmen, wer ihre Interessen in
den Parlamenten der Sozialversicherung vertreten soll. "Die
ehrenamtliche Selbstverwaltung verleiht den Beitragszahlern und
Rentnern in der gesetzlichen Rentenversicherung eine eigene, vom
Staat unabhängige Stimme. Sie steht für Bürgernähe und ist ein
unverzichtbares Gut für den sozialen Zusammenhalt unserer
Gesellschaft", sagt Uwe Klemens, Vorsitzender der
Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz. "Die Selbstverwaltung in der Rentenversicherung
trifft wichtige Entscheidungen. Sie beschließt einen
Milliardenhaushalt und achtet darauf, dass die Beitragsgelder
wieder zum allergrößten Teil den Versicherten und Rentnern zu Gute
kommen und die Verwaltungskosten niedrig bleiben. Und wir machen
uns für eine regionale Reha stark. So können wir auch den
demografischen Wandel ein Stück mitgestalten", betont Hans-Walter
Scheurer, Vorsitzender des Vorstandes der rheinland-pfälzischen
Rentenversicherung.
In ganz Rheinland-Pfalz engagieren sich für die Selbstverwaltung
56 ehrenamtliche Versichertenälteste. Sie nehmen Anträge auf Rente
oder Reha entgegen. Als Ansprechpartner vor Ort stehen sie den
Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite. Und in den
Widerspruchsausschüssen überprüfen Mitglieder der Selbstverwaltung
noch einmal Entscheidungen der Rentenversicherung. Das erspart oft
den Gang vor die Gerichte. Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz, Presse
17.05.2013
"Jeder Monat zählt!" Bausteine für meine Rente"
Über Zeiten, die für die Rente wichtig sind, und wie man diese
nachweisen kann, über die Renteninformation und den
Versicherungsverlauf informiert die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz bei Veranstaltungen
am 11. Juni um 17:30 Uhr in Speyer, Eichendorffstraße 4-6 und
am
13. Juni um 17:00 Uhr in Kaiserslautern, Auskunfts- und
Beratungsstelle, Schubertstraße 17 a.
Die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erforderlich: Für Speyer unter Telefon 06232
17-2881, Fax 06232 17-2128 oder E-Mail aub-stelle-speyer@drv-rlp.de .
Für Kaiserslautern unter Telefon 0631 36673-0 bzw. 0631 36673-40,
Fax 0631 36673-30 oder E-Mail aub-stelle-kaiserslautern@drv-rlp.de
14.05.2013
Wichtig für Steuererklärung von Rentnern: Rentenversicherung bescheinigt Rentenhöhe
Der 31. Mai ist auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger
Termin für viele Rentner.
Bis zu diesem Zeitpunkt müssen auch sie ihre Steuererklärung für
das Jahr 2012 beim Finanzamt abgeben. Die Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bescheinigt ihren Rentner dazu
auf Wunsch die Höhe der Rente. Das Finanzamt benötigt für die
Einkommensteuerklärung der Rentner die Anlage R (Renten und andere
Leistungen). Darin ist die tatsächlich erhaltene Bruttorente des
Jahres 2012 einzutragen. Die Beiträge zur Kranken- und
Pflegeversicherung können in der Anlage Vorsorgeaufwand angegeben
werden.
Die Rentenversicherung bescheinigt diese Angaben und erleichtert
so das Ausfüllen. Ein Anruf unter der kostenlosen Service-Nummer
0800 100048 016 genügt, und die Bescheinigung wird per Post
zugesandt. Auch im Internet kann man sie unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de
Versicherungsunterlagen anfordern und einsehen, bestellen.
Viele Rentner müssen übrigens auch weiterhin keine Steuern
zahlen. Hat die Rente beispielweise im Jahr 2012 begonnen, fallen
erst Steuern an, wenn die Bruttorente höher als rund 15.120 Euro
jährlich ist (bei Verheirateten rund 30 240 Euro jährlich) oder
wenn zusätzlich zur Rente noch andere Einkünfte, wie Zins- oder
Mieteinnahmen, erzielt werden.
Die Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum
Steuerrecht" gibt einen verständlichen Überblick zum Thema. Sie ist
kostenlos und kann angefordert werden bei der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340
Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse@drv-rlp.de). Unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de kann
die Broschüre heruntergeladen werden.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6. Auskünfte zu
konkreten steuerlichen Fragen können und dürfen nur die
Finanzämter, Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater geben.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse
23.04.2013
Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung
Speyer- In ganz
Rheinland-Pfalz gibt es sie: Die Versichertenältesten der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
In den Landkreisen und Städten sind sie als ehrenamtliche
Ansprechpartner in Fragen rund um Versicherung, Reha und Rente für
die Versicherten und Rentner da. Sie helfen schnell, kompetent und
unkompliziert, und das auch noch nach Feierabend. Sie nehmen
Anträge auf Rente oder Rehabilitation entgegen und helfen dabei,
diese auszufüllen.
Sie lassen den Rentenanspruch berechnen oder helfen, das
Versicherungskonto zu klären. Bei Fragen zur Rentenversicherung
stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite.
Die Versichertenältesten sind Teil der Selbstverwaltung der
Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und stehen
gleichzeitig oft selbst noch im Beruf. Das bringt ihnen viele
Vorteile bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, denn viele Anliegen
kennen sie aus persönlicher Erfahrung, weil sie selbst der
Rentenversicherung angehören.
Versichertenälteste in der Pfalz sind: Werner
Deskowski und Thomas Breuer im Landkreis Bad Dürkheim, Herbert
Schlösser im Landkreis Kaiserslautern, Martin Günther im
Donnersbergkreis, Otto Ferber und Klaus Lehmann im Landkreis
Südwestpfalz, Peter Kraus in Frankenthal, Norbert Kercher in
Neustadt, Joachim Neugebauer im Landkreis Kusel, Uwe Haake in
Kaiserslautern, Hermann Müller und Jürgen Hahn in Ludwigshafen,
Anton Zeitler in Pirmasens, Eberhard Dorn und Klaus Schmidt im
Landkreis Germersheim, Helmut Biermann und Franz Reiland im
Rhein-Pfalz Kreis, Maria Rita Rothmann im Landkreis Südliche
Weinstraße, Karl-Heinz Weinmann in Speyer und Ilona Speiser in
Zweibrücken.
Und daneben gibt es noch die Auskunfts- und Beratungsstellen der
Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Auch hier erhalten
Versicherte weitere Auskünfte - persönlich oder über das
kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 bzw. im Internet
unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer,
Presse
11.04.2013
Arbeiten in Europa - keine Nachteile für die Rente
Immer mehr Menschen leben und arbeiten in verschiedenen
europäischen Staaten. Durch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg
ist dies gerade für Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz eine
interessante Perspektive.
Auch wenn die Systeme der sozialen Sicherung innerhalb Europas
unterschiedlich sind, ist doch die soziale Sicherheit der
Arbeitnehmer so aufeinander abgestimmt, dass für den Arbeitnehmer
keine Nachteile entstehen. Für den Arbeitnehmer ist zunächst einmal
wichtig, zu wissen, dass er seine Beiträge zur Sozialversicherung
in der Regel in dem Staat zahlt, in dem er auch arbeitet. Wenn für
die spätere Rente geprüft wird, ob die notwendige
Mindestversicherungszeit für eine Rente im jeweiligen Staat
erreicht ist, werden alle Zeiten mitgezählt, also auch die, die in
anderen europäischen Staaten zurückgelegt wurden. Gezahlt wird eine
Rente dann von jedem Staat für die bei ihm geleisteten Beiträge.
Alle Renten zusammen ergeben die gesamte Versorgung.
Wichtig ist auch eine frühzeitige und umfassende Beratung. Die
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist als
Verbindungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung zu Frankreich
und Luxemburg der Experte und kompetente Ansprechpartner. Auch bei
den internationalen Sprechtagen in vielen grenznahen Orten in
Deutschland, Frankreich und Luxemburg kann man sich kostenlos
informieren.
Die Termine der Internationalen Sprechtage sind im Internet zu
finden. Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und
Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie
Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse
20.03.2013
Rentenversicherung: Gäste aus
Südostasien schauen Kollegen in
Speyer über die Schulter
Die Gäste aus Südostasien!
Wie funktioniert das Rentensystem in Deutschland und wie
bereitet sich die Bundesrepublik auf den demografischen Wandel vor?
Darüber informierten sich heute 18 Gäste aus Südostasien bei der
Deutschen Rentenversicherung in der Eichendorffstraße.
Die Besucher aus Indonesien, den Philippinen, Vietnam,
Kambodscha arbeiten dort in der Kranken- und Rentenversicherung. In
einem einjährigen Trainingsprogramm bereiten sie sich auf Einladung
der Bundesregierung in Deutschland auf Führungsaufgaben in ihren
Heimatländern vor. Ein Blick über die Schulter der deutschen
Kollegen ist fester Bestandteil.
Geschäftsführer Hartmut Hüfken begrüßte die Gäste und mit den
Worten: „Ich freue mich, dass Sie heute unsere Gäste sind. Sie
kommen aus Ländern, die sich beeindruckend entwickelt haben und
jetzt ihre Sozialsysteme weiter ausbauen. Wir sind ein offenes Haus
und Begegnungen mit Menschen aus fernen Ländern sind für uns immer
etwas Besonderes.“
Gerade Deutschland hat beim Umbau seiner Sozialsysteme viele
Schritte getan, die international anerkannt werden. Das
interessierte die Gäste, denn obwohl Südostasien eine junge,
aufstrebende und dynamische Region ist, wird der demografische
Wandel mittelfristig auch dort ein Thema werden.
Zentraler Baustein im System der deutschen Rentenversicherung
ist Service für die Versicherten und Rentner. Auskunft und Beratung
werden groß geschrieben. Davon überzeugten sich die Gäste beim Gang
in die Auskunfts- und Beratungsstelle in der Eichendorffstraße.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz,
Presse
22.02.2013
Rentenversicherung und Minijob: Kleiner Beitrag - volle Leistung
Wer seit Januar
erstmals einen Minijob ausübt, ist in der Rentenversicherung jetzt
besser abgesichert.
Denn mit der höheren Verdienstgrenze von 450 Euro sind auch alle
neuen Minijobs automatisch versicherungspflichtig. Ausgenommen
davon sind nur Minijobber, die bereits eine Vollrente wegen Alters
beziehen. Für einen geringen eigenen Beitrag steht Minijobbern das
volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung zu. Da der
Arbeitgeber bereits einen Pauschbetrag von 15 Prozent des
Arbeitsentgelts zahlt, muss der Minijobber nur noch 3,9 Prozent bis
zum vollen Rentenbeitrag übernehmen.
Ganz konkret heißt das: Bei einem Verdienst von 300 Euro
monatlich muss er nur 11,70 Euro, bei 450 Euro nur 17,55 Euro
monatlich selbst zahlen. Dafür erhält er alle Leistungen der
gesetzlichen Rentenversicherung, wie Rehabilitation oder Rente
wegen Erwerbsminderung, er kann gegebenenfalls früher in Rente
gehen und seine Rente erhöht sich. Auch die staatliche Förderung
der Riester-Rente steht ihm dann zu. Wer diesen eigenen Anteil
nicht zahlen möchte, muss bei seinem Arbeitgeber einen Antrag
stellen, um sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen.
Übrigens sind bereits vor dem 1. Januar bestehende Minijobs bis zu
einem Verdienst von 400 Euro weiter versicherungsfrei. Erhöht sich
der Verdienst auf über 400 Euro bis maximal 450 Euro, werden auch
diese Beschäftigungen versicherungspflichtig. Minijobs sind
regelmäßige, geringfügige Beschäftigungen, deren Verdienst seit
Januar im Monat bei höchstens 450 Euro liegt. Da der Arbeitgeber
für den Minijobber immer einen Pauschalbeitrag zahlt, werden auch
anteilige Rentenansprüche erworben. Der Arbeitgeber muss übrigens
gleich zu Beginn der Beschäftigung den Minijobber entsprechend
informieren.
Informationen enthält auch der kostenlose Flyer "Minijobs:
niedrige Beiträge, voller Schutz", der bei der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340
Speyer, Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de angefordert
werden kann.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.
22.01.2013
Neue Broschüre mit allen Ansprechpartnern erschienen: Wer hilft wo?
Unabhängig und
kompetent berät die Deutsche Rentenversicherung rund um die
gesetzliche Rente in weit über 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz.
Denn in vielen Lebenslagen ist gerade diese persönliche Beratung
besonders wichtig.
Dank des dichten Beratungsnetzes finden Interessierte, die
Informationen rund um die Themen Rehabilitation, Rente und
Altersvorsorge benötigen, sicher eine Anlaufstelle in der Nähe. In
der jetzt neu erschienenen Broschüre "Auskunft und Beratung" Wer
sind meine Ansprechpartner? sind alle Beratungsstellen und
Kontaktdaten kompakt zusammengefasst.
Die Broschüre informiert beispielsweise, wo sich die nächste
Auskunfts- und Beratungsstelle befindet, wann die Berater der
Rentenversicherung zum nächsten Sprechtag in der Stadt- oder
Gemeindeverwaltung sind oder welcher Versichertenälteste in der
Nähe wohnt.
Wer Fragen zur Rehabilitation hat, findet die Ansprechpartner in
den Reha-Servicestellen und der Reha-Fachberatung. In den
Auskunfts- und Beratungsstellen beraten die Fachleute der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz übrigens nicht nur zu
Rehabilitation und Rente. Auch in Fragen der betrieblichen oder
privaten Altersvorsorge und den staatlichen Fördermöglichkeiten
geben sie neutrale Hilfestellung. Bei welchem Träger der Deutschen
Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die
Beratung keine Rolle. Die Broschüre ist kostenlos und kann
angefordert werden: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz,
Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax:
06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de. Weitere Auskünfte
gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in
Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV
Rheinland-Pfalz, Speyer, Presse
12.12.2012
Rentenversicherung: Das ändert sich 2013
Ab Januar gibt es
einige Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die
Wichtigsten im Überblick:
Altersgrenzen steigen:
Durch die zweite Stufe der Rente mit 67 steigen die
Altersgrenzen um einen weiteren Monat. Alle, die 1948 geboren sind,
erhalten die abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und
zwei Monaten. Auch bei den anderen Altersrenten steigen die
Altersgrenzen allmählich bis zum Jahr 2029 um insgesamt zwei
Jahre.
Ausnahme:
Wer 45 Jahre Pflichtbeiträge hat, kann seine Altersrente
weiterhin schon mit 65 Jahren ohne Abschlag beziehen. Ebenfalls
abschlagsfrei mit 65 Jahren können Versicherte, die vor 1952
geboren sind, die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente
wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit erhalten.
Plus beim Hinzuverdienst: Wer in voller Höhe eine Rente wegen
Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung
bezieht, darf künftig mehr hinzuverdienen. 450 Euro (bisher 400
Euro) im Monat sind möglich, ohne dass sich die Rente mindert. Bei
Teilrenten wegen Alters oder wegen Erwerbsminderung gelten
individuelle Grenzen. Unbegrenzt hinzuverdienen darf man erst ab
der persönlichen Regelaltersgrenze, die je nach Geburtsjahrgang
unterschiedlich ist. Für alle, die 1948 geboren sind, liegt sie bei
65 Jahren und zwei Monaten.
Wichtig:
Auch wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf
erst zwei Monat später unbegrenzt dazuverdienen.
Minijobgrenze erhöht:
Minijobber dürfen ab 2013 monatlich bis 450 Euro (bisher 400
Euro) verdienen und sind dann automatisch in der gesetzlichen
Rentenversicherung pflichtversichert. Der Minijobber stockt bei
einem Verdienst von 450 Euro den monatlichen Pauschalbeitrag seines
Arbeitgebers von 15 Prozent durch einen Eigenbetrag von 17,55 Euro
auf die normale Beitragshöhe von 18,9 Prozent auf und erwirbt damit
das volle Leistungspaket der Rentenversicherung. Wer das nicht
will, kann sich auf Antrag befreien lassen. Schon bestehende
Minijobs sind von der neuen Regel nicht betroffen; hier kann der
Minijobber auf Antrag den pauschalen Arbeitgeberbeitrag freiwillig
aufstocken.
Beitragssatz sinkt, Beitragsbemessungsgrenze steigt:
Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt auf
18,9 (bisher 19,6) Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf
monatlich 5 800 Euro (bisher 5 600 Euro) oder jährlich 69 600 Euro
(bisher 67 200 Euro). Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu
dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Pflegeversicherung
auch für Rentner höher: Rentner müssen für die soziale
Pflegeversicherung künftig 2,05 (bisher 1,95) Prozent aufwenden,
für Kinderlose über 23 Jahre steigt der Pflegebeitrag auf 2,3
(bisher 2,2) Prozent. Geringfügig verringert sich dadurch der
Zahlbetrag der Rente; der Kontoauszug enthält dazu eine
Information. Freiwillige Versicherung mit neuen Beträgen: Für
freiwillig Versicherte steigt der Mindestbeitrag auf 85,05 Euro
(bisher 78,40 Euro) im Monat, der Höchstbeitrag sinkt auf monatlich
1 096,20 Euro (bisher 1 097,60 Euro). Für das Jahr 2012 kann man
noch bis zum 2. April 2013 freiwillige Beiträge zahlen, dann pro
Monat aber mindestens 88,20 Euro und höchstens 1097,60 Euro. Daher
kann es sich lohnen, seine freiwilligen Beiträge für 2012 noch im
laufenden Jahr einzuzahlen.
Selbstständige zahlen weniger:
Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein neuer
Regelbeitrag von monatlich 509,36 Euro (bisher 514,50 Euro).
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse
07.12.2012
Rentenversicherung: Erfreuliche Finanzen, schnelle Bearbeitung und Investitionen
"Die Finanzen
der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch in diesem Jahr in
einer äußerst robusten Verfassung, stellte Hans-Walter Scheurer,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz, heute vor der Vertreterversammlung, dem
"Parlament" der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung in Speyer
fest.
Dank des Anstiegs der sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigungen sind die Beitragseinnahmen erneut deutlich
gestiegen. Zum Jahresende erwartet die Rentenversicherung eine
Nachhaltigkeitsrücklage von 29,4 Milliarden oder rund 1,7
Monatsausgaben. Dies wäre der höchste Wert seit 1993. Deshalb
könnte zum 1. Januar 2013 der Beitragssatz erneut sinken - um
voraussichtlich 0,7 Prozentpunkte auf dann 18,9 Prozent. Der
Bundestag hat dem bereits zugestimmt, der Bundesrat wird heute -
mit noch offenem Ausgang - darüber beraten. Von einem niedrigeren
Beitragssatz würden zeitversetzt über eine höhere Rentenanpassung
auch die Rentner profitieren. Scheurer sprach sich aber erneut für
eine ausreichende Nachhaltigkeitsrücklage aus, die auch in
konjunkturell schwierigen Zeiten die Liquidität der
Rentenversicherung gewährleiste.
Rente mit 67
Hans-Walter Scheurer, der die Arbeitgeberseite im Vorstand
vertritt, zog eine erste Zwischenbilanz zur Rente mit 67. Die
Regelungen greifen schrittweise seit Jahresbeginn für Versicherte,
die ab 1947 geboren sind. Bis Oktober waren bei der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz 6 500 Menschen betroffen. Sie
erhielten erst mit 65 Jahren und 1 Monat ihre Regelaltersrente. Die
neu eingeführte Altersrente für besonders langjährig Versicherte,
die es bereits ab 65 Jahren ohne Abschläge gibt, wurde 400-mal
beantragt. Insgesamt sind in den ersten zehn Monaten rund 13 700
Menschen in Altersrente gegangen. Nach wie vor liegen die
Bearbeitungszeiten der Rentenanträge beim Speyerer
Rentenversicherungsträger innerhalb der Rentenversicherung ganz
weit vorne. In durchschnittlich 29 Tagen erhält der Kunde seine
Rentenbewilligung, hob Geschäftsführer Hartmut Hüfken im
Lagebericht der Geschäftsleitung hervor. Positiv auf die
Bearbeitungszeiten wirkt sich auch der elektronische Rentenantrag
aus, der in allen Auskunfts- und Beratungsstellen und bei 199
Kommunen in Rheinland-Pfalz eingesetzt wird.
Rehabilitation und Kliniken
"Mit unserer konsequent regional ausgerichteten Rehabilitation
haben wir uns bundesweite Anerkennung verschafft", so Hüfken.
Angesichts rapider Veränderungen in der Arbeitswelt, einer längeren
Lebensarbeitszeit und einem Zuwachs an psychosomatischen und
psychischen Erkrankungen gewinne der enge Bezug zur Lebens- und
Arbeitswelt und die Vernetzung aller Beteiligten immer mehr an
Bedeutung. Um weiter eine qualitativ hochwertige Rehabilitation
anbieten zu können, seien in drei der vier eigenen Fachkliniken zum
Teil größere Investitionen vorgesehen. Bei der Fachklinik für
Abhängigkeitserkrankungen in Eußerthal werde das nicht mehr
renovierungsfähige Bettenhaus aus den fünfziger Jahren ersetzt. Die
Arbeiten an dem 22-Millionen-Euro-Projekt sollen Mitte nächsten
Jahres beginnen. Auskunft und Beratung Neu im Servicespektrum der
Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind die individuellen
Intensivgespräche zur Altersvorsorge. Konkrete Produkte dürfen die
Rentenexperten der Auskunfts- und Beratungsstellen zwar nicht
empfehlen, aber sie können verdeutlichen, wie wichtig eine
zusätzliche Vorsorge für das Alter sein kann.
Wichtige Planungsgrundlage bei der Altersvorsorge ist die
Renteninformation, die rund 700 000 Menschen vom
rheinland-pfälzischen Rentenversicherer jedes Jahr erhalten.
Ausbildung
Mit einer beachtlichen Ausbildungsquote von 5,5 Prozent setzt
der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger auf
qualifizierte Nachwuchskräfte. Derzeit sind 120 junge Menschen in
Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten oder in einem
dualen Bachelor-Studium. Haushalt 2013 Die Vertreterversammlung
beschloss unter der Leitung von Uwe Klemens, Vertreter der
Versicherten und Verdi-Landeschef, außerdem den Haushalt 2013. Mit
5,61 Milliarden Euro geht die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in das neue Jahr. Die wichtigsten Einnahmen sind
die Beiträge mit 4,3 Milliarden Euro und die Zahlungen des Bundes
mit 1,2 Milliarden Euro. Den weitaus größten Teil gibt die Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gleich als Renten (4,7
Milliarden Euro), Krankenversicherungsbeiträge der Rentner (326
Millionen Euro) und Leistungen für medizinische und berufliche
Rehabilitation (156 Millionen Euro) an ihre Versicherten und
Rentner weiter. Die Verwaltungskosten sind mit 112 Millionen Euro
veranschlagt. DRV Speyer, Presse
24.11.2012
Bei Minijobs die Vorteile der Rentenversicherung nutzen
Die
Geringfügigkeitsgrenze für Minijobber steigt ab dem 1. Januar 2013
von 400 auf 450 Euro.
Das hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen.
Gleichzeitig erwerben Minijobber durch die Zahlung vergleichsweise
niedriger eigener Beiträge Anspruch auf das volle Leistungspaket
der gesetzlichen Rentenversicherung. Bevor die Beschäftigten sich
von der Zahlung eigener Beiträge befreien lassen, sollten sie sich
darüber informieren, welche Auswirkungen dies auf ihre soziale
Absicherung hat. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer hin.
Minijobs, die ab dem 1. Januar 2013 aufgenommen werden, sind
künftig in der gesetzlichen Rentenversicherung
versicherungspflichtig. Mit einem Eigenbeitrag stocken die
Beschäftigten den pauschalen Arbeitgeberbeitrag auf den vollen
Rentenversicherungsbeitrag auf. Verdient der Beschäftigte 450 Euro
monatlich, so zahlt er einen Eigenbeitrag in Höhe von 17,55 Euro.
Nach dem derzeitigen Recht, das für bestehende Minijobs in der
Regel weiter gilt, zahlen die Beschäftigten neben dem
Pauschalbeitrag des Arbeitgebers keine eigenen Beiträge. Sie können
aber den Arbeitgeberbeitrag freiwillig aufstocken. Durch die
Zahlung von eigenen Beiträgen kommen die Beschäftigten in den
Genuss des vollen Schutzes der gesetzlichen Rentenversicherung.
Durch einen versicherungspflichtigen Minijob können sie eine
Absicherung bei Erwerbsminderung erwerben oder aufrechterhalten.
Erwerben können sie auch Anspruch auf eine medizinische oder
berufliche Rehabilitation. Mit einem versicherungspflichtigen
Minijob gehört man darüber hinaus zum unmittelbar
förderberechtigten Personenkreis bei der Riester-Rente. Auf Antrag
können sich Beschäftigte nach der Neuregelung von der Zahlung des
eigenen Beitrags befreien lassen. Eine Befreiung kann allerdings zu
einer Einschränkung des sozialen Schutzes durch die gesetzliche
Rentenversicherung führen, etwa zum Wegfall der Absicherung im Fall
der Erwerbsminderung. Bevor Minijobber auf den vollen Schutz der
Rentenversicherung verzichten, sollten sie sich daher informieren,
welche Auswirkungen dies auf ihre soziale Absicherung hat. Einen
umfangreichen Fragen- und Antwortenkatalog mit konkreten Beispielen
findet man im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .
Informationen gibt es auch am kostenlosen Servicetelefon unter 0800
100048 016. DRV Speyer, Presse
23.11.2012
Zum 1. Oktober Vorsitzwechsel in Vorstand und Vertreterversammlung
Seit 1. Oktober hat
Hans-Walter Scheurer den Vorsitz im Vorstand der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer übernommen. Scheurer
ist hauptberuflich in leitender Funktion bei der BASF SE in
Ludwigshafen tätig und engagiert sich in der Selbstverwaltung des
rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers ehrenamtlich auf
der Arbeitgeberseite. Den alternierenden Vorsitz des Vorstandes
übernimmt Dietmar Muscheid. Als DGB-Landesvorsitzender in Mainz
vertritt er hier die Interessen der Versicherten.
Neuer Vorsitzender der Vertreterversammlung ist seit 1. Oktober
Uwe Klemens, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft verdi in Mainz
und Versichertenvertreter. Dietmar Wenderoth, Geschäftsführer der
Heidelberger Beton Rhein-Nahe GmbH & Co. KG in Bad Kreuznach
ist nun als Arbeitgebervertreter alternierender Vorsitzender. Der
jährliche Wechsel zwischen Vertretern der Versicherten und der
Arbeitgeber im Vorsitz von Vorstand und Vertreterversammlung ist in
der Satzung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
festgelegt. DRV Speyer, Presse
01.10.2012
Ehemaliger Vorstandsvorsitzender Hans Pleitgen verstorben
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz trauert um ihren
langjährigen Vorstandsvorsitzenden Hans Pleitgen, der am 27. August
nach schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben ist.
Als engagierter Gewerkschafter gehörte Hans Pleitgen für die
Versichertenseite 25 Jahre der ehrenamtlichen Selbstverwaltung der
damaligen Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz an. Von 1986
bis 1993 war er alternierender Vorstandsvorsitzender. Zuvor gehörte
er seit 1968 der Vertreterversammlung an, deren alternierenden
Vorsitz er 1980 übernahm. Mit großer Energie und Tatkraft machte
sich Hans Pleitgen für die gesetzliche Rentenversicherung stark. In
seine Zeit fielen die großen Rentenreformen von 1972 und 1992.
Aktiv begleitet hat er wegweisende Vorhaben wie den Neubau der
Edelsteinklinik in Bruchweiler, die Neustrukturierung der
Fachklinik Eußerthal, den Aufbau der Auskunfts- und
Beratungsstellen sowie die Einführung moderner Arbeitsmethoden.
Hans Pleitgen setzte sich stets für die sozialen Belange der
Versicherten und Rentner ein. Seine Stimme hatte viel Gewicht.
Dabei war ihm der Konsens zwischen den Sozialpartnern in der
Selbstverwaltung ein besonderes Anliegen. Für sein Engagement wurde
Hans Pleitgen mit der Verdienstmedaille des Verbandes Deutscher
Rentenversicherungsträger und dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat
Hans Pleitgen viel zu verdanken. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken
bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse
04.09.2012
Reha-Radtour: Zwischenstopp in Speyer
Rund 40 Teilnehmer der
7. Reha- und Bäder-Tour machten am Freitag Station bei der
Deutschen Rentenversicherung (DRV) in der Eichendorffstraße.
Menschen mit und ohne Behinderungen, Sportler, die eine
Krebserkrankung bewältigt haben und Menschen, die für die Reha
arbeiten, wollen gemeinsam „zeigen, was möglich ist“ - so das Motto
der Tour, die von der Krebsgesellschaft Baden-Württemberg
ausgerichtet wird. Die heutige Auftaktetappe führte das Feld von
Karlsruhe nach Bad Dürkheim. Als größter Reha-Träger im Land
organisierte die Speyerer DRV einen Servicestopp mit Erfrischungen
und Ersatzteilen. DRV-Mitarbeiter begleiteten das Feld nach
Feierabend auf den Spuren der Salier von Speyer nach Bad Dürkheim.
Das Ziel der Tour liegt nach neun Etappen und rund 600 Kilometern
im niedersächsischen Goslar.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz,
Presse
31.08.2012
Zwischen DRV-Hochhaus und Burgfeldschule: Sommerferienfreizeit "Wilde 13"
Fröhliche
Kinderrufe auf dem Gelände der Burgfeldschule während der
Sommerferien. Seit zehn Jahren gibt es schon die „Wilde 13“, die
zweiwöchige Sommerferienfreizeit für Kinder von Beschäftigten
Speyerer Behörden. Hier ist auch die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz stark engagiert.
Für die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren wird einiges
geboten. Dazu gehört das tägliche gemeinsame Frühstück. Für viel
Bewegung sorgen das von Gerlinde Görgen und Steffi Wollensah
geleitete Betreuerteam.
Astrid Streb, Gleichstellungsbeauftragte des Speyerer
Rentenversicherers ist sich sicher: „Die Wilde 13 ist eine
Erfolgsstory. Durch die erfolgreiche Kooperation zwischen Rundem
Tisch und Judosportverein begeistern wir nicht nur die Kinder.
Eltern, die in den Ferien arbeiten müssen, wissen, dass die Kleinen
hier gut aufgehoben sind.“
Die Sommerferienfreizeit „Wilde 13“ gibt es seit 2003 und
entstand auf Initiative des Runden Tisches zur besseren
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dem damals unter anderen die
Chefs 13 Speyerer Behörden, deren Gleichstellungsbeauftragten und
Personalvertretern angehören. DRV Speyer, Presse
13.07.2012
Berufsstarter aufgepasst: Wichtige Post von der Rentenversicherung
Viele Jugendliche in Rheinland-Pfalz starten demnächst ins
Berufsleben. Deshalb bekommen sie in diesen Tagen Post von der
Deutschen Rentenversicherung: Ihren Sozialversicherungsausweis.
Ob Auszubildender, Minijobber oder Berufseinsteiger - der
Sozialversicherungsausweis ist für jeden Arbeitnehmer wichtig. Der
Ausweis enthält Angaben zur Person und eine persönliche
Versicherungsnummer, die ein Leben lang gilt. Das stellt sicher,
dass alle Beiträge und rentenrechtlichen Zeiten von Anfang an auf
das eigene Versicherungskonto verbucht werden, aus dem später die
Rente berechnet wird. Die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz empfiehlt, alle Angaben genau zu prüfen und den
Ausweis sorgfältig aufzubewahren. Denn nur wenn alles stimmt,
stimmt später auch die Rente. Sollte der Ausweis einmal verloren
gehen oder es ändern sich persönliche Daten, veranlasst die
Krankenkasse auf Antrag, dass einen neuer Ausweis ausgestellt wird.
Mehr Tipps finden Berufsstarter auch unter www.rentenblicker.de.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer,
Presse
13.07.2012
Besonderes Angebot für Schichtarbeiter: Prävention mit KomPAS
Um den besonderen
gesundheitlichen Belastungen von Schichtarbeitern zu begegnen, gibt
es ?KomPAS?. Mit dieser ?Kombinierten Präventionsleistung für
Arbeit mit Schichtanteilen? macht die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster
am Stein-Ebernburg und zwei ambulanten Rehazentren ein vorbeugendes
Angebot, damit chronische Krankheiten gar nicht erst entstehen.
KomPAS wurde speziell für Schichtarbeiter mit Tag- und Nachtwechsel
entwickelt. Das kompakte Präventionsangebot vermittelt den
richtigen Umgang mit Stress, motiviert zu regelmäßiger Bewegung und
informiert über gesunde Ernährung. Nach einem 10-tägigen
stationären Aufenthalt in der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster
wird das Erlernte berufsbegleitend in einer 8-wöchigen ambulanten
Phase in einem Rehazentrum oder auch betriebsintern gefestigt.
Damit betroffene Schichtarbeiter das Programm nutzen können,
schließt der Arbeitgeber vorab eine Kooperation zum Betrieblichen
Eingliederungsmanagement mit dem rheinland-pfälzischen
Rentenversicherer ab. Denn der Lohn wird in dieser Zeit
weitergezahlt. Bisher haben sich die Schott AG in Mainz, die Aleris
Aluminium Koblenz GmbH in Koblenz und Boehringer Ingelheim Pharma
in Ingelheim dazu entschlossen. Mit KomPAS reagiert die Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz auch auf die demographischen
Veränderungen und den späteren Rentenbeginn ihrer Versicherten
sowie die steigenden individuellen Anforderungen in der
Arbeitswelt. DRV Speyer, Presse
05.07.2012
Gute Finanzlage der Rentenversicherung
Die aktuelle
Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung und die
Entwicklungen beim Regionalträger in Speyer waren
Themenschwerpunkte in der von Uwe Klemens geleiteten heutigen
Sitzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz. Die Sitzung fand in der Edelsteinklinik
Bruchweiler, einer Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation
des Rentenversicherungsträgers, statt.
Aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung:
Geschäftsführer Hartmut Hüfken berichtete der
Vertreterversammlung, dass die gesetzliche Rentenversicherung das
vergangene Jahr mit einem Einnahmeüberschuss von rund 4,8
Milliarden Euro abgeschlossen habe. Trotz des für 2012 auf 19,6
Prozent gesenkten Beitragssatzes seien die Beitragseinnahmen weiter
gestiegen. Die Nachhaltigkeitsrücklage werde zum Jahresende auf
rund 28,8 Milliarden Euro, das sind rund 1,66 Monatsausgaben,
ansteigen. Hüfken erklärte, dass nach den aktuellen
Vorausberechnungen der Beitragssatz Anfang nächsten Jahres auf 19,0
Prozent gesenkt und bis 2016 auf diesem Niveau gehalten werden
könne. Demografiefestes Reha-Budget: Der Geschäftsführer des
rheinland-pfälzischen Rentenversicherers plädierte dafür, das zur
Verfügung stehende Budget für Rehabilitationsleistungen
bedarfsgerecht zu gestalten. Dies müsste aber bereits 2013 und
nicht erst, wie von der Bundesregierung vorgeschlagen, ab 2017 mit
der Einführung einer Demografiekomponente erfolgen, so Hüfken.
Prüfungen bei Zeitarbeitsfirmen: Nachdem das Bundessozialgericht am
14. Dezember 2010 entschieden hatte, dass die Tarifgemeinschaft
Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und
Personalserviceagenturen (CGZP) keine Spitzenorganisation ist, die
in eigenem Namen Tarifverträge abschließen kann, ergibt sich für
die Leiharbeitnehmer rückwirkend ein höherer Lohnanspruch. Dies
führt auch in der Sozialversicherung zu höheren Beitragsansprüchen.
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat bisher 24 von
89 Zeitarbeitsfirmen in ihrem Bereich geprüft und Beiträge von 1,75
Millionen Euro nachgefordert.
Rente wird später beantragt:
Bei den Rentenanträgen ist die Tendenz zu erkennen, dass die
Versicherten nicht mehr zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente
gehen. Zum einen verringern sich so die Rentenabschläge, zum
anderen entwickelt sich der Arbeitsmarkt günstig für ältere
Arbeitnehmer. Die Anträge auf Altersrenten für langjährig
Versicherte haben um fast die Hälfte gegenüber dem
Vergleichszeitraum im Vorjahr zugenommen. Bereits 188 Anträge auf
Altersrenten für besonders langjährig Versicherte lagen bis Ende
Mai vor. Diese Rentenart wurde zum 1. Januar 2012 für Versicherte,
die 65 Jahre alt sind und eine Versicherungszeit von 45 Jahren
haben, neu eingeführt.
Modernisierung der Fachkliniken für Rehabilitation:
In seiner Sitzung vor einer Woche hatte der Vorstand der
Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beschlossen, den
baufälligen Gebäudeteil der Fachklinik Eußerthal durch einen Neubau
zu ersetzen. So kann die Fachklinik zur Rehabilitation
Abhängigkeitskranker an ihrem bisherigen Standort erhalten werden.
Die Kosten für das Ersatzgebäude belaufen sich auf rund 22
Millionen Euro. Um weitere Leistungen anbieten zu können, wird die
Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster baulich erweitert. Die Fachklinik
für Herz- und Kreislaufkrankheiten sowie Orthopädie wird künftig
auch Medizinisch Beruflich Orientierte Rehabilitation (MBOR)
durchführen sowie Patienten mit Metabolischen Syndrom aufnehmen.
Die Baukosten werden auf 6,5 Millionen Euro geschätzt. DRV
Speyer, Presse
30.06.2012
Reha-Chefin auf Symposium verabschiedet
Speyer- Barbara Kulick,
die langjährige Reha-Chefin der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz (DRV) ist heute in den Ruhestand verabschiedet
worden.
Den passenden Rahmen bildete ein Symposium in Speyer, auf dem
Experten über die Zukunft der Reha diskutierten. Mehr als 100
Teilnehmer aus dem ganzen Land folgten der Einladung der DRV.
Erfolgsfaktoren, die die Reha von heute auszeichnen, sind der
unmittelbare Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt, maßgeschneiderte
ambulante und stationäre Leistungen sowie die Begleitung der
Versicherten über die Reha hinaus. "Sie haben diese Entwicklung
frühzeitig erkannt und mit viel Weitblick wegweisende Modelle für
die Praxis entwickelt, die heute aus der modernen Reha nicht mehr
wegzudenken sind. Ihrem großem Engagement über viele Jahre hinweg
ist es zu verdanken, dass die Reha in Rheinland-Pfalz auch
bundesweit ganz vorne ist", würdigte DRV-Geschäftsführer Hartmut
Hüfken das Wirken von Barbara Kulick, die als Diplom-Psychologin
1981 zum Speyerer Rentenversicherer kam. Ihre erste Station war der
Aufbau der Reha für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, wo sie
neue Wege zur beruflichen Wiedereingliederung von alkoholkranken
und drogenabhängigen Menschen entwickelte.
1999 wurde sie Leiterin des Dezernats Reha Grundsatz /
Qualitätssicherung. Die Chancen von Menschen mit gesundheitlichen
Handicaps, durch wohnortnahe und lebensweltorientierte
Rehabilitation beruflich wieder Fuß zu fassen, lagen ihr am
Herzen.
Barbara Kulick: "Das gelingt am besten, wenn vom Reha-Berater
bis zum Betrieb alle verantwortlichen Akteure in der Region Hand in
Hand arbeiten." Auf Bundesebene arbeitete Barbara Kulick in
wichtigen Gremien der Deutschen Rentenversicherung mit und setzte
sich für eine Reha-Steuerung auf wissenschaftlicher Grundlage ein.
Dies auch, um den Nutzen der Reha unter Beweis zu stellen. Auf den
Punkt gebracht bedeutet dies: Arbeitsplätze bleiben erhalten und
jeder Euro, der in die Reha investiert wird, bringt im Schnitt den
dreieinhalbfachen Ertrag. DRV Presse
14.06.2012
Familienbewusst in die Zukunft: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz erneut ausgezeichnet
Bereits zum
dritten Mal wurde gestern die Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz für ihre familienbewusste Personalpolitik
ausgezeichnet:
In Berlin überreichten die Staatssekretäre Hermann Kues,
Bundesfamilienministerium, und Peter Hintze,
Bundeswirtschaftsministerium, das Zertifikat "Audit Beruf und
Familie" der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
"Familienfreundlichkeit rechnet sich. Wir zeigen damit nicht nur
als Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger unsere soziale
Verantwortung, sondern sichern uns auch langfristig das Können
unserer Mitarbeiter", so Geschäftsführer Hartmut Hüfken. Neben
vielfältigen Teilzeitmodellen, maßgeschneiderten
Wiedereinarbeitungsprogrammen für Berufsrückkehrer, einem
Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Kinderferien- und Hausaufgabenbetreuung
bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ihren
Mitarbeitern auch Telearbeitsplätze. Zudem arbeitet der
Rentenversicherer mit Hauptsitz in Speyer federführend im lokalen
Bündnis "Runder Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Speyer" mit. Seit 2009 bietet er sogar für Kinder unter drei Jahren
qualifizierte Betreuung im "Kinderland Tafelsbrunnen", das
gemeinsam mit Speyerer Behörden ins Leben gerufen wurde, um
Mitarbeitern eine frühe, unkomplizierte Rückkehr an den
Arbeitsplatz zu ermöglichen.
Nach 2005 und 2008 bestätigt die erneute Auszeichnung, dass
bereits gesteckte Ziele erreicht und kontinuierlich weitere
Verbesserungen in Angriff genommen wurden. Jüngstes Ziel sei etwa,
Mitarbeiter bei der Pflege von Familienangehörigen zu unterstützen,
erklärt Hüfken. Insgesamt tragen in Deutschland aktuell rund 1 000
Arbeitgeber das Zertifikat zum Audit Beruf und Familie, das auch
die führenden deutschen Wirtschaftsverbände empfehlen. DRV
Speyer, Presse
12.06.2012
Mit Kind zur Reha - die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig macht es möglich
In Rheinland-Pfalz gibt es das nur in der
Mittelrhein-Klinik Bad Salzig:
Mütter oder Väter können zu ihrer eigenen stationären
Rehabilitation ihre Kinder mitbringen. Denn die Klinik bietet eine
begleitende pädagogische Betreuung und ein erlebnispädagogisches
Programm für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 13 Jahren. "Viele
Mütter oder Väter können so überhaupt erst eine medizinische Reha
durchführen. Weil sie keine Betreuungsmöglichkeiten für ihr Kind
haben, wäre das sonst gar nicht möglich," sagte Dr. Anja Lüdemann,
Fachärztin für Allgemeinmedizin in der Mittelrhein-Klinik Bad
Salzig. "Hinzu kommt, dass ein angenehmes und ausgeglichenes
Eltern-Kind-Verhältnis den langfristigen Erfolg der Rehabilitation
positiv beeinflusst." In diesem Jahr haben bereits 69 Kinder ihre
Mutter oder ihren Vater zur Reha in der Mittelrhein-Klinik
begleitet. Während Mutter oder Vater ihre medizinische
Rehabilitation durchführen, werden ihre Kinder umfassend und
individuell pädagogisch betreut. Kleinere Kinder bleiben
durchgehend in der klinikeigenen Kinderbetreuung, Schulkinder
besuchen ganztägig die örtliche Grundschule oder die
Gesamtschule.
Erlebnispädagogische Aktionen der Klinik mit viel Bewegung und
Erlebnissen in der Natur, runden das Angebot ab. In kindgerechten
Betreuungsräumen sorgen Fachkräfte für die Kinder, in
kinderfreundlich eingerichteten Appartements können Mutter oder
Vater sich außerhalb ihrer Therapiezeiten um ihre Kinder kümmern.
Für die Eltern hat die Klinik besondere Angebote, um die Beziehung
zu ihrem Kind zu stärken: Eine pädagogische Beratungsgruppe ist
eingerichtet und es gibt Infos und Tipps zur Bewegung mit Kindern,
gesunder Ernährung und Zahnpflege für Kinder. Zusätzlich können
Kinder und Eltern auch gemeinsame Therapie- und Freizeitangebote
wahrnehmen: Dazu gehören schwimmen lernen, turnen und basteln. Sie
können es sich aber auch beim Kuscheln und Entspannen in angenehmer
und ruhiger Umgebung zusammen gut gehen lassen.
Die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig ist eine
Rehabilitationseinrichtung der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz. Sie behandelt psychosomatische, psychoonkologische
und onkologische Erkrankungen.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Servicestellen für
Rehabilitation - persönlich oder über das kostenfreie
Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter
www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die
Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse
11.06.2012
Mehr Rente ab Juli
Zum 1. Juli
steigen die gesetzlichen Renten um 2,18 Prozent. Maßgebend ist die
Entwicklung der Bruttolöhne im Zusammenspiel mit dämpfenden
Faktoren, die die finanzielle Nachhaltigkeit der Rente
sicherstellen sollen.
Über den neuen Zahlbetrag informiert die Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in bürgerfreundlicher Sprache
ihre Rentner in diesen Tagen individuell. Dazu gibt es auch
Antworten auf häufig gestellte Fragen. Daneben gelten ab Juli
weitere Änderungen.
So erhöhen sich die Freibeträge für die Einkommensanrechnung bei
Renten wegen Todes. Witwen und Witwer können künftig im Monat bis
741,05 Euro (bisher 725,21 Euro) und Waisen bis 494,03 Euro (bisher
483,47 Euro) netto dazuverdienen, ohne dass sich dieses Einkommen
auf die Rente auswirkt.
Bei Versichertenrenten gelten die bisherigen
Hinzuverdienstgrenzen weiter, nur bei Teilrenten wegen
Erwerbsminderung und Altersrenten vor der individuellen
Regelaltersgrenze in den neuen Bundesländern erhöhen sich die
bisherigen Freibeträge geringfügig. Wer seine individuelle
Regelaltersgrenze erreicht hat, kann nach wie vor unbegrenzt
hinzuverdienen. Auch die bisherigen Pfändungsfreigrenzen gelten
unverändert weiter - pfändbare Beträge dürfen bei Rentnern erst ab
einem monatlichen Nettoeinkommen von 1 030 Euro einbehalten
werden.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und
Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie
Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer,
Presse
06.06.2012
Tipps für Schüler und Studenten: Ferienjobs sind sozialabgabenfrei
Wer in den Ferien sein Taschengeld mit einem Job aufbessern
will, zahlt daraus meist keine Beiträge zur Renten-, Kranken-,
Pflege- und Arbeitslosenversicherung - der Ferienjobber kann seinen
ganzen Verdienst behalten. Dabei muss es sich aber um einen
"echten" Ferienjob handeln, bei dem die Beschäftigung kurzfristig,
also von Beginn an auf maximal 50 Arbeitstage oder zwei Monate im
Jahr begrenzt ist. Dann zahlen weder Ferienjobber noch Arbeitgeber
hierfür Sozialabgaben - egal, was verdient wird. Wer länger als
zwei Monate arbeitet, dabei aber nur bis zu 400 Euro monatlich
verdient, wird zum "Minijobber". Der Arbeitgeber meldet ihn bei der
Minijob-Zentrale und zahlt für ihn eine Pauschale von derzeit 30
Prozent des Entgelts. Davon gehen 15 Prozent an die
Rentenversicherung. Der Minijobber selbst muss keine
Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Er kann aber die
Rentenbeiträge, die der Chef für ihn zahlt, aus eigener Tasche auf
den vollen Beitragssatz von derzeit 19,6 Prozent aufstocken.
Sein Vorteil dabei: Mit 18,40 Euro Monatseinsatz bei einem
400-Euro-Job sichert er sich den vollen Schutz der
Rentenversicherung. Damit erhöht er seine spätere Rente oder kann
früher in Rente gehen. Bei Krankheit oder Unfall kann er auch
Reha-Leistungen oder eine Erwerbsminderungsrente erhalten und er
kann sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente
sichern.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer,
Presse
10.05.2012
Rentenblicker erklärt Jugendlichen die Altersvorsorge
Wie Alterssicherung funktioniert und was die gesetzliche
Rentenversicherung schon in jungen Jahren leisten kann, zeigt
www.rentenblicker.de , das Jugendportal der Deutschen
Rentenversicherung. Nach einem Relaunch ist das Portal jetzt noch
stärker auf Jugendliche von 16 bis 25 Jahren zugeschnitten. Schüler
im Ferienjob, Auszubildende, junge Eltern, Studenten oder
Jugendliche im Freiwilligendienst finden hier lebensnahe
Informationen zur Rentenversicherung. Außerdem gibt der
Rentenblicker neutrale und von Geschäftsinteressen unabhängige
Tipps zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge. Die
Informationen im Rentenblicker orientieren sich an den Lebenslagen
junger Menschen. Dazu gibt es in dem werbefreien Portal interaktive
Angebote und Nachrichten. Der Stil ist klar und für Jugendliche
verständlich. Das Portal ist auch für Menschen mit Behinderungen
barrierefrei zugänglich. Auf Wunsch kommen Fachleute der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz an die Schulen im ganzen Land,
um Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht bei Fragen zur
Altersvorsorge zu unterstützen. Seit dem Start der Jugendkampagne
erlebten rund 2 000 Schüler in Rheinland-Pfalz in insgesamt 100
Doppelstunden das Fach "Rente". Zudem gibt es kostenloses
Unterrichtsmaterial für Schulen; weitere Hinweise hierzu unter
www.rentenblicker.de . Das
Anfordern der Materialien sowie des Rentenblicker-Schulservice ist
kostenlos auch möglich per E-Mail an rentenblicker@drv-rlp.de oder
per Fax an 06232 17-122214. DRV Speyer, Presse
25.04.2012
Wichtig für die Rente: Jahresmeldung prüfen
Spätestens Ende April sollten alle Arbeitnehmer von
ihrem Chef die Jahresmeldung für 2011 erhalten haben.
Darin bescheinigt der Arbeitgeber, wie lange der Arbeitnehmer im
Vorjahr beschäftigt war und was er verdient hat. Diese Angaben sind
wichtig, weil später daraus die Rente berechnet wird. Die Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät daher, alle Angaben genau zu
prüfen und die Jahresmeldung gut aufzubewahren. Wichtig sind
besonders Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsnummer, Dauer
der Beschäftigung und Bruttoverdienst. Wer Fehler entdeckt, sollte
sich umgehend an seinen Arbeitgeber wenden und die Jahresmeldung
berichtigen lassen. Denn falsche Angaben können hier bares Geld
kosten und darüber hinaus auch das zügige Berechnen der späteren
Rente erschweren.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de
. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer,
Presse
20.04.2012
Herzinfarktvorsorge bei der Speyerer Rentenversicherung
Auf Herz und Nieren
prüfen: Bis Mittwoch können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV), in
Zusammenarbeit mit dem Diakonissenkrankenhaus, zu einer
Herzinfarktvorsorge in der Eichendorffstraße gehen.
Nicht nur sportliche Aktivitäten bieten Speyerer Betriebe des
Netzwerkes "Betriebliche Gesundheitsförderung" ihren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Mit "Netzwerk mit Herz" gehen
sie einen Schritt weiter. Herzinfarktvorsorge: EKG, messen des
Blutzuckers, Cholesterinwerte bestimmen und das Gespräch mit einem
Facharzt gehören zum Check. Das Angebot der mobilen
Herzinfarktvorsorge stellte das Diakonissenkrankenhaus allen
beteiligten Betrieben des Netzwerkes zur Verfügung. Rund 200
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Speyerer Rentenversicherers
haben sich bis heute schon untersuchen lassen. DRV-Geschäftsführer
Hartmut Hüfken begrüßte diese Aktion des Netzwerkes Betriebliche
Gesundheitsvorsorge: "Gesund am Arbeitsplatz heißt auch, die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema Vorsorge zu
sensibilisieren. Es freut mich, dass gerade dieses Angebot unseres
wichtigsten Partners, des Diakonissenkrankenhauses, in unserem
Hause großen Anklang findet." DRVSpeyer, Presse
17.04.2012
Rentenversicherung hilft Rentnern bei der Steuererklärung
Für viele Rentner ist der 31. Mai ein wichtiger Termin. Denn bis
zu diesem Zeitpunkt müssen auch sie ihre Steuererklärung für das
Jahr 2011 beim Finanzamt abgegeben haben.
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz unterstützt ihre
Rentner dabei und bescheinigt auf Wunsch die Höhe der Rente. Das
Finanzamt benötigt für die Einkommensteuerklärung die Anlage R
(Renten und andere Leistungen). Darin wird die Bruttorente des
Jahres 2011 eingetragen. Beiträge zur Kranken- und
Pflegeversicherung können im Steuerformular unter Sonderausgaben
angegeben werden. Die Rentenversicherung bescheinigt diese Angaben
und erleichtert so das Ausfüllen. Ein Anruf unter der kostenlosen
Service-Nummer 0800 100048 016 genügt und die Bescheinigung wird
per Post zugesandt. Sie kann auch per Internet unter
www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de ("Beratung >
Versicherungsunterlagen anfordern") bestellt werden. Viele Rentner
müssen übrigens auch weiterhin keine Steuern zahlen. Hat die Rente
beispielweise im Jahr 2011 begonnen, fallen erst Steuern an, wenn
die Bruttorente höher ist als rund 15 700 Euro jährlich (bei
Verheirateten rund 31 400 Euro jährlich) oder wenn zusätzlich zur
Rente noch andere Einkünfte erzielt werden.
Die Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum
Steuerrecht" erklärt das Thema kurz und verständlich. Sie ist
kostenlos und kann angefordert werden bei der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340
Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse@drv-rlp.de). Unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de kann
die Broschüre auch heruntergeladen werden. Weitere Auskünfte gibt
es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer,
Eichendorffstraße 4 - 6. Auskünfte zu konkreten steuerlichen Fragen
können und dürfen nur die Finanzämter, Lohnsteuerhilfevereine oder
Steuerberater geben. DRV Speyer, Presse
16.04.2012
Gäste aus Südostasien besuchen Speyerer Rentenversicherung
In internationalen
Begegnungen voneinander lernen: Zu Gast bei der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) war heute eine Delegation
aus Südostasien. 14 Besucher aus Indonesien, den Philippinen,
Vietnam und Kambodscha informierten sich vor Ort über die Arbeit
des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers. Es sind Fachleute,
die auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland ein
einjähriges Trainingsprogramm absolvieren, um sich gezielt auf
Führungsaufgaben in der Kranken- und Rentenversicherung ihrer
Heimatländer vorbereiten. DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken hieß
sie in der Eichendorffstraße willkommen: "Ich freue mich, dass ihre
Wahl gerade auf uns gefallen ist. Wir verstehen uns als modernes
Dienstleistungsunternehmen, das von internationalen Kontakten mit
Menschen aus aufstrebenden Staaten sehr profitieren kann."
Indonesien, die Philippinen, Vietnam und Kambodscha stehen vor
der großen Herausforderung, breiten Kreisen ihrer Bevölkerung eine
soziale Absicherung zu geben, um so auch die Lebensbedingungen
insgesamt zu verbessern. International viel beachtete Schritte zum
Umbau seiner Sozialsysteme hat Deutschland in den vergangenen zehn
Jahren unternommen. Dazu zählt auch die Rente mit 67 als Reaktion
auf den absehbaren demografischen Wandel.
Beim abschließenden
Rundgang durch das Haus konnten die Gäste aus Fernost den Speyerer
DRV-Mitarbeitern über die Schulter schauen. Besonders
interessierten sie sich für den Bürgerservice in der Auskunfts- und
Beratungsstelle. Und der lebt bekanntlich von persönlichen
Begegnungen. Mit "Magandang araw po" und "Guten Tag" begrüßten sich
DRV-Beratungsstellenleiterin Sabine Wagner und ihre Kollegin
Rowenna Banzali von einer Beratungsstelle auf den Philippinen.
DRV Speyer, Presse
12.04.2012
Minijobs: Aufstocken der Rentenbeiträge lohnt sich jetzt noch mehr

Seit Januar
lohnt es sich für Minijobber noch mehr, den vom
Arbeitgebergezahlten Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung
aufzustocken. Nachdem der Beitragssatz zur gesetzlichen
Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent gesunken ist, müssen
sie dafür jetzt nur noch 4,6 Prozent statt bisher 4,9 Prozent ihres
Verdienstes aufwenden. Bei einem Verdienst von zum Beispiel 400
Euro sind das nur 18,40 Euro Eigenbeitrag im Monat. Mit dem vollen
Rentenbeitrag sichern sie sich für wenig Geld das volle
Leistungspaket der Rentenversicherung: Sie erhöhen damit ihre
spätere Rente oder können früher in Rente gehen, bei Krankheit oder
Unfall können sie auch Reha-Leistungen oder eine
Erwerbsminderungsrente erhalten und sie können sich die staatliche
Förderung für die Riester-Rente sichern. Minijobs sind regelmäßige
Beschäftigungen, deren Verdienst im Monat bei höchstens 400 Euro
liegt. Weil der Arbeitgeber für den Minijobber einen
Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent
zahlen muss, werden damit aber auch anteilige Rentenansprüche
erworben. Diesen Beitrag kann der Minijobber entweder von Beginn an
oder auch jederzeit später während einer laufenden Beschäftigung
auf den vollen Rentenbeitrag aufstocken. Der Arbeitgeber muss
übrigens gleich zu Beginn einer Beschäftigung den Arbeitnehmer über
diese Möglichkeiten informieren. Für Minijobs in privaten
Haushalten gelten Sonderregeln. Minijobber sollten sich daher auf
jeden Fall genau informieren.
DRV Speyer, Presse12.04.2012
Wichtig für Schüler in Rheinland-Pfalz: Waisenrente endet mit der Schulzeit
Abiturienten in
Rheinland-Pfalz, die die Mainzer Studienstufe besuchen und bereits
jetzt im März ihr Abitur machen, erhalten eine Waisenrente nur noch
bis Ende März. Wenn bereits volljährige Waisen eine Waisenrente
beziehen, weil sie noch zur Schule gehen, endet diese nämlich am
Ende des Monats, in dem der letzte Schultag war. Auch für Schüler,
die an einer anderen allgemein- oder berufsbildenden Schule ihre
Schulausbildung zum Beispiel mit einer Prüfung im Mai abschließen,
gilt: Die Waisenrente endet dann mit der Schulzeit Ende Mai. Nur
wer nach der Schulausbildung innerhalb von 4 Monaten eine weitere
Ausbildung, ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder
den Bundesfreiwilligendienst anschließt, erhält seine Waisenrente
auch in den Monaten dazwischen, allerdings maximal für 4 Monate. In
allen anderen Fällen wird die Waisenrente erst wieder mit Beginn
der neuen Ausbildung gezahlt. Beim Kindergeld können übrigens
andere Regeln gelten. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 -
6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800
100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.
13.03.2012
Rente und Hinzuverdienst: Das hat sich geändert
Auch beim
Hinzuverdienst gelten seit Jahresbeginn die Altersgrenzen für die
Rente mit 67. Somit dürfen alle, die 1947 geboren sind, erst ab der
Regelaltersgrenze von 65 Jahren und einem Monat unbegrenzt zur
Rente hinzuverdienen. Bisher war das schon mit 65 Jahren möglich.
Wichtig: Selbst wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen
kann, darf grundsätzlich erst einen Monat später unbegrenzt
dazuverdienen. Vorher bleibt die Hinzuverdienstgrenze bei 400 Euro
im Monat: Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen
Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf
weiter monatlich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass sich die Rente
mindert.
Wer eine Teilrente bekommt, darf seit Jahresbeginn rund 2,7
Prozent mehr als bisher dazuverdienen. Dies gilt für Renten wegen
Erwerbsminderung und für Altersrenten vor der individuellen
Regelaltersgrenze. Bei Hinterbliebenenrenten sind ebenfalls
Einkommensgrenzen zu beachten; hier gelten die bisherigen
Freibeträge weiter. Tipp: Eine persönliche Beratung hilft bei der
richtigen Wahl des Hinzuverdienstes.
Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich
oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und
im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .
Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.
07.02.2012
Neue Broschüre mit allen Ansprechpartnern erschienen: Wer hilft wo?
Unabhängig und
kompetent berät die Deutsche Rentenversicherung rund um die
gesetzliche Rente in weit über 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz.
Denn in vielen Lebenslagen ist gerade diese persönliche Beratung
besonders wichtig.
Dank des dichten Beratungsnetzes finden Interessierte, die
Informationen rund um die Themen Rehabilitation, Rente und
Altersvorsorge benötigen, sicher eine Anlaufstelle in der Nähe. In
der jetzt neu erschienenen Broschüre ?Auskunft und Beratung ? Wer
sind meine Ansprechpartner?? sind alle Beratungsstellen und
Kontaktdaten kompakt zusammengefasst. Die Broschüre informiert
beispielsweise, wo sich die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle
befindet, wann die Berater der Rentenversicherung zum nächsten
Sprechtag in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind oder welcher
Versichertenälteste in der Nähe wohnt. Wer Fragen zur
Rehabilitation hat, findet die Ansprechpartner in den
Reha-Servicestellen und der Reha-Fachberatung. Die Fachleute der
Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beraten übrigens nicht
nur zu Rehabilitation und Rente.
Auch in Fragen der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge
und den staatlichen Fördermöglichkeiten geben sie neutrale
Hilfestellung. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung
der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung keine
Rolle.
Die Broschüre ist kostenlos und kann angefordert werden:
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit,
67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail:
presse@drv-rlp.de.
03.02.2012
Trotz Rente mit 67: Keine Abschläge bei 45 Jahren Versicherungszeit
Trotz der Rente mit 67 können Versicherte mit besonders
vielen Berufsjahren weiterhin ohne Abschläge mit 65 Jahren in Rente
gehen.
Speziell für sie gibt es seit Januar die neue Altersrente für
besonders langjährig Versicherte. Diese neue Altersrente soll
Versicherte begünstigen, die über eine lange Zeit Beiträge zur
Rentenversicherung gezahlt und damit die Leistungen der
Rentenversicherung mitgetragen haben. Die Altersrente für besonders
langjährig Versicherte kann erhalten, wer mindestens 65 Jahre alt
ist und 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung hat.
Wichtig: Für die 45 Jahre zählen nicht nur Pflichtbeiträge, sondern
auch Wehr- und Zivildienstzeiten, Zeiten mit Krankengeldbezug oder
aus Mini-Jobs. Und - das ist vor allem für Frauen positiv - Zeiten
der Kindererziehung oder der Pflege werden ebenfalls mitgerechnet.
So können auch Frauen, die wegen Kindererziehung oder der Pflege
von Angehörigen längere Lücken in ihrem Erwerbsleben haben, von
dieser Regelung profitieren. Nicht berücksichtigt werden
Arbeitslosigkeitszeiten. Versicherte, die erst nach dem 65.
Lebensjahr die 45 Jahre voll haben, können die Rente dann erst ab
diesem späteren Zeitpunkt ohne Abschläge erhalten. Wer weiterhin
nebenbei arbeiten will, muss außerdem eine Besonderheit beachten.
Beim Hinzuverdienst gelten nämlich die Altersgrenzen für die Rente
mit 67. Somit dürfen alle, die 1947 geboren sind, erst mit 65
Jahren und einem Monat unbegrenzt zur Rente hinzuverdienen. Vorher
liegt die Hinzuverdienstgrenze bei 400 Euro im Monat.
11.01.2012
Zum 1. Januar kommt der Einstieg in die Rente mit 67.
Alle, die ab 1947 geboren sind, müssen sich dann auf höhere
Altersgrenzen einstellen.
Daneben gibt es weitere Änderungen im neuen Jahr:
Altersrenten
Bis 2030 steigt die Regelaltersgrenze in langen Schritten von 65
auf 67 Jahre. Als erste betrifft es Versicherte des Jahrgangs
1947. Sie erhalten ihre abschlagsfreie Regelaltersrente nicht mehr
mit 65 Jahren, sondern einen Monat später. Parallel dazu verschiebt
sich die abschlagsfreie Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen
auf 63 Jahre und einen Monat. Langjährig Versicherte können
weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen aber höhere
Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Von der Rente mit 67
ausgenommen sind alle, die 45 Jahre Pflichtbeiträge haben. Sie
können die Altersrente weiterhin bereits mit 65 Jahren ohne
Abschläge beziehen. Die Altersrente für Frauen sowie die
Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit
stehen nur noch Menschen offen, die vor dem 1. Januar 1952 geboren
sind.
Renten wegen Erwerbsminderung
Auch bei der Rente wegen Erwerbsminderung steigt die
Altersgrenze für einen abschlagsfreien Bezug. Beginnt die Rente im
Jahr 2012, liegt die Grenze bei 63 Jahren und einem Monat.
Witwen- und Witwerrenten
Die große Witwen- oder Witwerrente kann statt mit 45 Jahren erst
einen Monat später gezahlt werden, wenn der Partner in 2012
verstirbt. Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz, Speyer, Pressestelle
27.12.2011
Zum 1. Januar kommt der Einstieg in die Rente mit 67.
Alle, die ab 1947 geboren sind, müssen sich dann auf
höhere Altersgrenzen einstellen.
Daneben gibt es weitere Änderungen im neuen Jahr: Altersrenten
Bis 2030 steigt die Regelaltersgrenze in langen Schritten von 65
auf 67 Jahre. Als erste betrifft es Versicherte des Jahrgangs 1947.
Sie erhalten ihre abschlagsfreie Regelaltersrente nicht mehr mit 65
Jahren, sondern einen Monat später. Parallel dazu verschiebt sich
die abschlagsfreie Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen auf
63 Jahre und einen Monat. Langjährig Versicherte können weiterhin
mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen aber höhere Abschläge als
bisher in Kauf nehmen.
Von der Rente mit 67 ausgenommen sind alle, die 45 Jahre
Pflichtbeiträge haben. Sie können die Altersrente weiterhin bereits
mit 65 Jahren ohne Abschläge beziehen. Die Altersrente für Frauen
sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach
Altersteilzeitarbeit stehen nur noch Menschen offen, die vor dem 1.
Januar 1952 geboren sind. Renten wegen Erwerbsminderung Auch bei
der Rente wegen Erwerbsminderung steigt die Altersgrenze für einen
abschlagsfreien Bezug. Beginnt die Rente im Jahr 2012, liegt die
Grenze bei 63 Jahren und einem Monat. Witwen- und Witwerrenten Die
große Witwen- oder Witwerrente kann statt mit 45 Jahren erst einen
Monat später gezahlt werden, wenn der Partner in 2012 verstirbt.
Hinzuverdienst Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen
Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf
weiter monatlich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass die Rente
gemindert wird. Bei Teilrenten wegen Erwerbsminderung oder wegen
Alters gelten individuelle Grenzen. Das Mindestalter, ab dem
unbegrenzt hinzuverdient werden kann, steigt durch die Rente mit 67
für alle, die 1947 geboren sind, auf 65 Jahre und einen Monat. Auch
wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf erst
einen Monat später unbegrenzt dazuverdienen. Bei
Hinterbliebenenrenten sind ebenfalls Einkommensgrenzen zu beachten;
die bisherigen Freibeträge gelten hier weiter. Beitragssatz und
Beitragsbemessungsgrenze Der Beitragssatz sinkt von bisher 19,9 auf
19,6 Prozent.
Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 5 600 Euro
(bisher 5 500 Euro) oder jährlich 67 200 Euro (bisher 66 000 Euro).
Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur
Rentenversicherung. Freiwillige Versicherung Für freiwillig
Versicherte sinkt der Mindestbeitrag geringfügig auf 78,40 Euro
(bisher: 79,60 Euro) im Monat, der Höchstbeitrag steigt auf 1
097,60 Euro (bisher: 1 094,50 Euro) an. Und bis zum 2. April 2012
kann man noch freiwillige Beiträge für das Jahr 2011 zahlen, hier
pro Monat mindestens 79,60 Euro, höchstens 1 094,50 Euro.
Selbstständige Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein
neuer Regelbeitrag von monatlich 514,50 Euro (bisher 508,45 Euro).
Riester-Rente Alle Riester-Sparer müssen ab dem kommenden Jahr
einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro jährlich auf ihren
Vertrag einzahlen, um die volle Zulage erhalten zu können.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer,
Pressestelle
27.12.2011
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zum "Riestern"
Unabhängig
von der aktuellen Medienberichterstattung zur Rendite verschiedener
privater Altersvorsorgeprodukte, gibt die Deutsche
Rentenversicherung Rheinland-Pfalz folgende Hinweise:
Wer "riestert", kann bis zum 31. Dezember die staatlichen
Zulagen für seine zusätzliche Altersvorsorge noch zwei Jahre zurück
beantragen. Nach diesem Stichtag geht der Anspruch auf die
rückwirkende Zulage verloren.
Die Zulagen fließen nicht automatisch in den
Altersvorsorgevertrag, sondern nur, wenn sie beantragt sind. Die
Zulage ist entweder Jahr für Jahr beim Anbieter der Riester-Rente
zu beantragen oder man stellt gleich einen Dauerzulagen-Antrag.
Aber auch dann sollte man mitteilen, wenn sich etwas ändert. Denn
Änderungen beim Einkommen, beim Kindergeld oder etwa eintretende
Arbeitslosigkeit können sich erheblich auswirken.
Auch für alle, die bislang noch nicht "riestern", ist der 31.
Dezember ein wichtiges Datum. Wer bis Jahresende noch beginnt, kann
sich seine Riester-Rente schon ab 60 Jahren auszahlen lassen - bei
Verträgen, die ab 2012 unterschrieben werden, geht dies frühestens
ab 62 Jahren. Außerdem kann man die Zulagen und Steuerersparnisse
für das ganze Jahr 2011 bekommen. Vorausgesetzt, man hat bis dahin
den Eigenbetrag eingezahlt. Das sind vier Prozent des
Vorjahresbruttoeinkommens - abzüglich der staatlichen Zulagen. Je
höher die Zulagen, desto weniger muss der Sparer selbst
einzahlen.
Vom Staat gibt es - auch rückwirkend für 2009 - jährlich 154
Euro als Grundzulage für jeden "Riesterer". Pro Kind kommen noch
mal 185 Euro oder, wenn es ab 2008 geboren ist, sogar 300 Euro
dazu. Und für junge Neu-Riesterer bis 25 Jahre gibt es einen
einmaligen Sonderbonus von 200 Euro. DRV-Presse
14.12.2011