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60. Jahrestag der Selbstverwaltung - Ein Meilenstein sozialer Mitbestimmung

Mit dem "Tag der Selbstverwaltung" am 18. Mai feiert ein wichtiges Prinzip in der Sozialversicherung Jubiläum:

Vor 60 Jahren konnten Versicherte und Rentner in Sozialwahlen erstmals nach dem Krieg darüber abstimmen, wer ihre Interessen in den Parlamenten der Sozialversicherung vertreten soll. "Die ehrenamtliche Selbstverwaltung verleiht den Beitragszahlern und Rentnern in der gesetzlichen Rentenversicherung eine eigene, vom Staat unabhängige Stimme. Sie steht für Bürgernähe und ist ein unverzichtbares Gut für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft", sagt Uwe Klemens, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. "Die Selbstverwaltung in der Rentenversicherung trifft wichtige Entscheidungen. Sie beschließt einen Milliardenhaushalt und achtet darauf, dass die Beitragsgelder wieder zum allergrößten Teil den Versicherten und Rentnern zu Gute kommen und die Verwaltungskosten niedrig bleiben. Und wir machen uns für eine regionale Reha stark. So können wir auch den demografischen Wandel ein Stück mitgestalten", betont Hans-Walter Scheurer, Vorsitzender des Vorstandes der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung.

In ganz Rheinland-Pfalz engagieren sich für die Selbstverwaltung 56 ehrenamtliche Versichertenälteste. Sie nehmen Anträge auf Rente oder Reha entgegen. Als Ansprechpartner vor Ort stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite. Und in den Widerspruchsausschüssen überprüfen Mitglieder der Selbstverwaltung noch einmal Entscheidungen der Rentenversicherung. Das erspart oft den Gang vor die Gerichte. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

17.05.2013


"Jeder Monat zählt!" Bausteine für meine Rente"

Über Zeiten, die für die Rente wichtig sind, und wie man diese nachweisen kann, über die Renteninformation und den Versicherungsverlauf informiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bei Veranstaltungen

am 11. Juni um 17:30 Uhr in Speyer, Eichendorffstraße 4-6 und am

13. Juni um 17:00 Uhr in Kaiserslautern, Auskunfts- und Beratungsstelle, Schubertstraße 17 a.

Die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich: Für Speyer unter Telefon 06232 17-2881, Fax 06232 17-2128 oder E-Mail aub-stelle-speyer@drv-rlp.de . Für Kaiserslautern unter Telefon 0631 36673-0 bzw. 0631 36673-40, Fax 0631 36673-30 oder E-Mail aub-stelle-kaiserslautern@drv-rlp.de 

14.05.2013


Wichtig für Steuererklärung von Rentnern: Rentenversicherung bescheinigt Rentenhöhe

Der 31. Mai ist auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Termin für viele Rentner.

Bis zu diesem Zeitpunkt müssen auch sie ihre Steuererklärung für das Jahr 2012 beim Finanzamt abgeben. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bescheinigt ihren Rentner dazu auf Wunsch die Höhe der Rente. Das Finanzamt benötigt für die Einkommensteuerklärung der Rentner die Anlage R (Renten und andere Leistungen). Darin ist die tatsächlich erhaltene Bruttorente des Jahres 2012 einzutragen. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können in der Anlage Vorsorgeaufwand angegeben werden.

Die Rentenversicherung bescheinigt diese Angaben und erleichtert so das Ausfüllen. Ein Anruf unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 100048 016 genügt, und die Bescheinigung wird per Post zugesandt. Auch im Internet kann man sie unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de  Versicherungsunterlagen anfordern und einsehen, bestellen.

Viele Rentner müssen übrigens auch weiterhin keine Steuern zahlen. Hat die Rente beispielweise im Jahr 2012 begonnen, fallen erst Steuern an, wenn die Bruttorente höher als rund 15.120 Euro jährlich ist (bei Verheirateten rund 30 240 Euro jährlich) oder wenn zusätzlich zur Rente noch andere Einkünfte, wie Zins- oder Mieteinnahmen, erzielt werden.

Die Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht" gibt einen verständlichen Überblick zum Thema. Sie ist kostenlos und kann angefordert werden bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse@drv-rlp.de). Unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de kann die Broschüre heruntergeladen werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6. Auskünfte zu konkreten steuerlichen Fragen können und dürfen nur die Finanzämter, Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater geben.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

23.04.2013


Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung

Speyer- In ganz Rheinland-Pfalz gibt es sie: Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.

In den Landkreisen und Städten sind sie als ehrenamtliche Ansprechpartner in Fragen rund um Versicherung, Reha und Rente für die Versicherten und Rentner da. Sie helfen schnell, kompetent und unkompliziert, und das auch noch nach Feierabend. Sie nehmen Anträge auf Rente oder Rehabilitation entgegen und helfen dabei, diese auszufüllen.

Sie lassen den Rentenanspruch berechnen oder helfen, das Versicherungskonto zu klären. Bei Fragen zur Rentenversicherung stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite. Die Versichertenältesten sind Teil der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und stehen gleichzeitig oft selbst noch im Beruf. Das bringt ihnen viele Vorteile bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, denn viele Anliegen kennen sie aus persönlicher Erfahrung, weil sie selbst der Rentenversicherung angehören.

Versichertenälteste in der Pfalz sind: Werner Deskowski und Thomas Breuer im Landkreis Bad Dürkheim, Herbert Schlösser im Landkreis Kaiserslautern, Martin Günther im Donnersbergkreis, Otto Ferber und Klaus Lehmann im Landkreis Südwestpfalz, Peter Kraus in Frankenthal, Norbert Kercher in Neustadt, Joachim Neugebauer im Landkreis Kusel, Uwe Haake in Kaiserslautern, Hermann Müller und Jürgen Hahn in Ludwigshafen, Anton Zeitler in Pirmasens, Eberhard Dorn und Klaus Schmidt im Landkreis Germersheim, Helmut Biermann und Franz Reiland im Rhein-Pfalz Kreis, Maria Rita Rothmann im Landkreis Südliche Weinstraße, Karl-Heinz Weinmann in Speyer und Ilona Speiser in Zweibrücken.

Und daneben gibt es noch die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Auch hier erhalten Versicherte weitere Auskünfte - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 bzw. im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

11.04.2013


Arbeiten in Europa - keine Nachteile für die Rente

Immer mehr Menschen leben und arbeiten in verschiedenen europäischen Staaten. Durch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg ist dies gerade für Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz eine interessante Perspektive.

Auch wenn die Systeme der sozialen Sicherung innerhalb Europas unterschiedlich sind, ist doch die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer so aufeinander abgestimmt, dass für den Arbeitnehmer keine Nachteile entstehen. Für den Arbeitnehmer ist zunächst einmal wichtig, zu wissen, dass er seine Beiträge zur Sozialversicherung in der Regel in dem Staat zahlt, in dem er auch arbeitet. Wenn für die spätere Rente geprüft wird, ob die notwendige Mindestversicherungszeit für eine Rente im jeweiligen Staat erreicht ist, werden alle Zeiten mitgezählt, also auch die, die in anderen europäischen Staaten zurückgelegt wurden. Gezahlt wird eine Rente dann von jedem Staat für die bei ihm geleisteten Beiträge. Alle Renten zusammen ergeben die gesamte Versorgung.

Wichtig ist auch eine frühzeitige und umfassende Beratung. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist als Verbindungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung zu Frankreich und Luxemburg der Experte und kompetente Ansprechpartner. Auch bei den internationalen Sprechtagen in vielen grenznahen Orten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg kann man sich kostenlos informieren.

Die Termine der Internationalen Sprechtage sind im Internet zu finden. Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

20.03.2013


Rentenversicherung: Gäste aus Südostasien schauen Kollegen in Speyer über die Schulter

Die Gäste aus Südostasien!

Wie funktioniert das Rentensystem in Deutschland und wie bereitet sich die Bundesrepublik auf den demografischen Wandel vor? Darüber informierten sich heute 18 Gäste aus Südostasien bei der Deutschen Rentenversicherung in der Eichendorffstraße.

Die Besucher aus Indonesien, den Philippinen, Vietnam, Kambodscha arbeiten dort in der Kranken- und Rentenversicherung. In einem einjährigen Trainingsprogramm bereiten sie sich auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland auf Führungsaufgaben in ihren Heimatländern vor. Ein Blick über die Schulter der deutschen Kollegen ist fester Bestandteil.

Geschäftsführer Hartmut Hüfken begrüßte die Gäste und mit den Worten: „Ich freue mich, dass Sie heute unsere Gäste sind. Sie kommen aus Ländern, die sich beeindruckend entwickelt haben und jetzt ihre Sozialsysteme weiter ausbauen. Wir sind ein offenes Haus und Begegnungen mit Menschen aus fernen Ländern sind für uns immer etwas Besonderes.“

Gerade Deutschland hat beim Umbau seiner Sozialsysteme viele Schritte getan, die international anerkannt werden. Das interessierte die Gäste, denn obwohl Südostasien eine junge, aufstrebende und dynamische Region ist, wird der demografische Wandel mittelfristig auch dort ein Thema werden.

Zentraler Baustein im System der deutschen Rentenversicherung ist Service für die Versicherten und Rentner. Auskunft und Beratung werden groß geschrieben. Davon überzeugten sich die Gäste beim Gang in die Auskunfts- und Beratungsstelle in der Eichendorffstraße.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse 

22.02.2013


Rentenversicherung und Minijob: Kleiner Beitrag - volle Leistung

Wer seit Januar erstmals einen Minijob ausübt, ist in der Rentenversicherung jetzt besser abgesichert.

Denn mit der höheren Verdienstgrenze von 450 Euro sind auch alle neuen Minijobs automatisch versicherungspflichtig. Ausgenommen davon sind nur Minijobber, die bereits eine Vollrente wegen Alters beziehen. Für einen geringen eigenen Beitrag steht Minijobbern das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung zu. Da der Arbeitgeber bereits einen Pauschbetrag von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, muss der Minijobber nur noch 3,9 Prozent bis zum vollen Rentenbeitrag übernehmen.

Ganz konkret heißt das: Bei einem Verdienst von 300 Euro monatlich muss er nur 11,70 Euro, bei 450 Euro nur 17,55 Euro monatlich selbst zahlen. Dafür erhält er alle Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung, wie Rehabilitation oder Rente wegen Erwerbsminderung, er kann gegebenenfalls früher in Rente gehen und seine Rente erhöht sich. Auch die staatliche Förderung der Riester-Rente steht ihm dann zu. Wer diesen eigenen Anteil nicht zahlen möchte, muss bei seinem Arbeitgeber einen Antrag stellen, um sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Übrigens sind bereits vor dem 1. Januar bestehende Minijobs bis zu einem Verdienst von 400 Euro weiter versicherungsfrei. Erhöht sich der Verdienst auf über 400 Euro bis maximal 450 Euro, werden auch diese Beschäftigungen versicherungspflichtig. Minijobs sind regelmäßige, geringfügige Beschäftigungen, deren Verdienst seit Januar im Monat bei höchstens 450 Euro liegt. Da der Arbeitgeber für den Minijobber immer einen Pauschalbeitrag zahlt, werden auch anteilige Rentenansprüche erworben. Der Arbeitgeber muss übrigens gleich zu Beginn der Beschäftigung den Minijobber entsprechend informieren.

Informationen enthält auch der kostenlose Flyer "Minijobs: niedrige Beiträge, voller Schutz", der bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de angefordert werden kann.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. 

22.01.2013


Neue Broschüre mit allen Ansprechpartnern erschienen: Wer hilft wo?

Unabhängig und kompetent berät die Deutsche Rentenversicherung rund um die gesetzliche Rente in weit über 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz. Denn in vielen Lebenslagen ist gerade diese persönliche Beratung besonders wichtig.

Dank des dichten Beratungsnetzes finden Interessierte, die Informationen rund um die Themen Rehabilitation, Rente und Altersvorsorge benötigen, sicher eine Anlaufstelle in der Nähe. In der jetzt neu erschienenen Broschüre "Auskunft und Beratung" Wer sind meine Ansprechpartner? sind alle Beratungsstellen und Kontaktdaten kompakt zusammengefasst.

Die Broschüre informiert beispielsweise, wo sich die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle befindet, wann die Berater der Rentenversicherung zum nächsten Sprechtag in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind oder welcher Versichertenälteste in der Nähe wohnt.

Wer Fragen zur Rehabilitation hat, findet die Ansprechpartner in den Reha-Servicestellen und der Reha-Fachberatung. In den Auskunfts- und Beratungsstellen beraten die Fachleute der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz übrigens nicht nur zu Rehabilitation und Rente. Auch in Fragen der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge und den staatlichen Fördermöglichkeiten geben sie neutrale Hilfestellung. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung keine Rolle. Die Broschüre ist kostenlos und kann angefordert werden: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Rheinland-Pfalz, Speyer, Presse

12.12.2012


Rentenversicherung: Das ändert sich 2013

Ab Januar gibt es einige Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Wichtigsten im Überblick:

Altersgrenzen steigen:

Durch die zweite Stufe der Rente mit 67 steigen die Altersgrenzen um einen weiteren Monat. Alle, die 1948 geboren sind, erhalten die abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und zwei Monaten. Auch bei den anderen Altersrenten steigen die Altersgrenzen allmählich bis zum Jahr 2029 um insgesamt zwei Jahre.

Ausnahme:

Wer 45 Jahre Pflichtbeiträge hat, kann seine Altersrente weiterhin schon mit 65 Jahren ohne Abschlag beziehen. Ebenfalls abschlagsfrei mit 65 Jahren können Versicherte, die vor 1952 geboren sind, die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit erhalten. Plus beim Hinzuverdienst: Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf künftig mehr hinzuverdienen. 450 Euro (bisher 400 Euro) im Monat sind möglich, ohne dass sich die Rente mindert. Bei Teilrenten wegen Alters oder wegen Erwerbsminderung gelten individuelle Grenzen. Unbegrenzt hinzuverdienen darf man erst ab der persönlichen Regelaltersgrenze, die je nach Geburtsjahrgang unterschiedlich ist. Für alle, die 1948 geboren sind, liegt sie bei 65 Jahren und zwei Monaten.

Wichtig:

Auch wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf erst zwei Monat später unbegrenzt dazuverdienen.

Minijobgrenze erhöht:

Minijobber dürfen ab 2013 monatlich bis 450 Euro (bisher 400 Euro) verdienen und sind dann automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Der Minijobber stockt bei einem Verdienst von 450 Euro den monatlichen Pauschalbeitrag seines Arbeitgebers von 15 Prozent durch einen Eigenbetrag von 17,55 Euro auf die normale Beitragshöhe von 18,9 Prozent auf und erwirbt damit das volle Leistungspaket der Rentenversicherung. Wer das nicht will, kann sich auf Antrag befreien lassen. Schon bestehende Minijobs sind von der neuen Regel nicht betroffen; hier kann der Minijobber auf Antrag den pauschalen Arbeitgeberbeitrag freiwillig aufstocken.

Beitragssatz sinkt, Beitragsbemessungsgrenze steigt:

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt auf 18,9 (bisher 19,6) Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 5 800 Euro (bisher 5 600 Euro) oder jährlich 69 600 Euro (bisher 67 200 Euro). Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Pflegeversicherung auch für Rentner höher: Rentner müssen für die soziale Pflegeversicherung künftig 2,05 (bisher 1,95) Prozent aufwenden, für Kinderlose über 23 Jahre steigt der Pflegebeitrag auf 2,3 (bisher 2,2) Prozent. Geringfügig verringert sich dadurch der Zahlbetrag der Rente; der Kontoauszug enthält dazu eine Information. Freiwillige Versicherung mit neuen Beträgen: Für freiwillig Versicherte steigt der Mindestbeitrag auf 85,05 Euro (bisher 78,40 Euro) im Monat, der Höchstbeitrag sinkt auf monatlich 1 096,20 Euro (bisher 1 097,60 Euro). Für das Jahr 2012 kann man noch bis zum 2. April 2013 freiwillige Beiträge zahlen, dann pro Monat aber mindestens 88,20 Euro und höchstens 1097,60 Euro. Daher kann es sich lohnen, seine freiwilligen Beiträge für 2012 noch im laufenden Jahr einzuzahlen.

Selbstständige zahlen weniger:

Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein neuer Regelbeitrag von monatlich 509,36 Euro (bisher 514,50 Euro).

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

07.12.2012


Rentenversicherung: Erfreuliche Finanzen, schnelle Bearbeitung und Investitionen

"Die Finanzen der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch in diesem Jahr in einer äußerst robusten Verfassung, stellte Hans-Walter Scheurer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, heute vor der Vertreterversammlung, dem "Parlament" der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung in Speyer fest.

Dank des Anstiegs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen sind die Beitragseinnahmen erneut deutlich gestiegen. Zum Jahresende erwartet die Rentenversicherung eine Nachhaltigkeitsrücklage von 29,4 Milliarden oder rund 1,7 Monatsausgaben. Dies wäre der höchste Wert seit 1993. Deshalb könnte zum 1. Januar 2013 der Beitragssatz erneut sinken - um voraussichtlich 0,7 Prozentpunkte auf dann 18,9 Prozent. Der Bundestag hat dem bereits zugestimmt, der Bundesrat wird heute - mit noch offenem Ausgang - darüber beraten. Von einem niedrigeren Beitragssatz würden zeitversetzt über eine höhere Rentenanpassung auch die Rentner profitieren. Scheurer sprach sich aber erneut für eine ausreichende Nachhaltigkeitsrücklage aus, die auch in konjunkturell schwierigen Zeiten die Liquidität der Rentenversicherung gewährleiste.

Rente mit 67

Hans-Walter Scheurer, der die Arbeitgeberseite im Vorstand vertritt, zog eine erste Zwischenbilanz zur Rente mit 67. Die Regelungen greifen schrittweise seit Jahresbeginn für Versicherte, die ab 1947 geboren sind. Bis Oktober waren bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz 6 500 Menschen betroffen. Sie erhielten erst mit 65 Jahren und 1 Monat ihre Regelaltersrente. Die neu eingeführte Altersrente für besonders langjährig Versicherte, die es bereits ab 65 Jahren ohne Abschläge gibt, wurde 400-mal beantragt. Insgesamt sind in den ersten zehn Monaten rund 13 700 Menschen in Altersrente gegangen. Nach wie vor liegen die Bearbeitungszeiten der Rentenanträge beim Speyerer Rentenversicherungsträger innerhalb der Rentenversicherung ganz weit vorne. In durchschnittlich 29 Tagen erhält der Kunde seine Rentenbewilligung, hob Geschäftsführer Hartmut Hüfken im Lagebericht der Geschäftsleitung hervor. Positiv auf die Bearbeitungszeiten wirkt sich auch der elektronische Rentenantrag aus, der in allen Auskunfts- und Beratungsstellen und bei 199 Kommunen in Rheinland-Pfalz eingesetzt wird.

Rehabilitation und Kliniken

"Mit unserer konsequent regional ausgerichteten Rehabilitation haben wir uns bundesweite Anerkennung verschafft", so Hüfken. Angesichts rapider Veränderungen in der Arbeitswelt, einer längeren Lebensarbeitszeit und einem Zuwachs an psychosomatischen und psychischen Erkrankungen gewinne der enge Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt und die Vernetzung aller Beteiligten immer mehr an Bedeutung. Um weiter eine qualitativ hochwertige Rehabilitation anbieten zu können, seien in drei der vier eigenen Fachkliniken zum Teil größere Investitionen vorgesehen. Bei der Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Eußerthal werde das nicht mehr renovierungsfähige Bettenhaus aus den fünfziger Jahren ersetzt. Die Arbeiten an dem 22-Millionen-Euro-Projekt sollen Mitte nächsten Jahres beginnen. Auskunft und Beratung Neu im Servicespektrum der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind die individuellen Intensivgespräche zur Altersvorsorge. Konkrete Produkte dürfen die Rentenexperten der Auskunfts- und Beratungsstellen zwar nicht empfehlen, aber sie können verdeutlichen, wie wichtig eine zusätzliche Vorsorge für das Alter sein kann.

Wichtige Planungsgrundlage bei der Altersvorsorge ist die Renteninformation, die rund 700 000 Menschen vom rheinland-pfälzischen Rentenversicherer jedes Jahr erhalten.

Ausbildung

Mit einer beachtlichen Ausbildungsquote von 5,5 Prozent setzt der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger auf qualifizierte Nachwuchskräfte. Derzeit sind 120 junge Menschen in Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten oder in einem dualen Bachelor-Studium. Haushalt 2013 Die Vertreterversammlung beschloss unter der Leitung von Uwe Klemens, Vertreter der Versicherten und Verdi-Landeschef, außerdem den Haushalt 2013. Mit 5,61 Milliarden Euro geht die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in das neue Jahr. Die wichtigsten Einnahmen sind die Beiträge mit 4,3 Milliarden Euro und die Zahlungen des Bundes mit 1,2 Milliarden Euro. Den weitaus größten Teil gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gleich als Renten (4,7 Milliarden Euro), Krankenversicherungsbeiträge der Rentner (326 Millionen Euro) und Leistungen für medizinische und berufliche Rehabilitation (156 Millionen Euro) an ihre Versicherten und Rentner weiter. Die Verwaltungskosten sind mit 112 Millionen Euro veranschlagt. DRV Speyer, Presse

24.11.2012


Bei Minijobs die Vorteile der Rentenversicherung nutzen

Die Geringfügigkeitsgrenze für Minijobber steigt ab dem 1. Januar 2013 von 400 auf 450 Euro.

Das hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Gleichzeitig erwerben Minijobber durch die Zahlung vergleichsweise niedriger eigener Beiträge Anspruch auf das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung. Bevor die Beschäftigten sich von der Zahlung eigener Beiträge befreien lassen, sollten sie sich darüber informieren, welche Auswirkungen dies auf ihre soziale Absicherung hat. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer hin.

Minijobs, die ab dem 1. Januar 2013 aufgenommen werden, sind künftig in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig. Mit einem Eigenbeitrag stocken die Beschäftigten den pauschalen Arbeitgeberbeitrag auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag auf. Verdient der Beschäftigte 450 Euro monatlich, so zahlt er einen Eigenbeitrag in Höhe von 17,55 Euro. Nach dem derzeitigen Recht, das für bestehende Minijobs in der Regel weiter gilt, zahlen die Beschäftigten neben dem Pauschalbeitrag des Arbeitgebers keine eigenen Beiträge. Sie können aber den Arbeitgeberbeitrag freiwillig aufstocken. Durch die Zahlung von eigenen Beiträgen kommen die Beschäftigten in den Genuss des vollen Schutzes der gesetzlichen Rentenversicherung.

Durch einen versicherungspflichtigen Minijob können sie eine Absicherung bei Erwerbsminderung erwerben oder aufrechterhalten. Erwerben können sie auch Anspruch auf eine medizinische oder berufliche Rehabilitation. Mit einem versicherungspflichtigen Minijob gehört man darüber hinaus zum unmittelbar förderberechtigten Personenkreis bei der Riester-Rente. Auf Antrag können sich Beschäftigte nach der Neuregelung von der Zahlung des eigenen Beitrags befreien lassen. Eine Befreiung kann allerdings zu einer Einschränkung des sozialen Schutzes durch die gesetzliche Rentenversicherung führen, etwa zum Wegfall der Absicherung im Fall der Erwerbsminderung. Bevor Minijobber auf den vollen Schutz der Rentenversicherung verzichten, sollten sie sich daher informieren, welche Auswirkungen dies auf ihre soziale Absicherung hat. Einen umfangreichen Fragen- und Antwortenkatalog mit konkreten Beispielen findet man im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de  . Informationen gibt es auch am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 100048 016. DRV Speyer, Presse

23.11.2012


Zum 1. Oktober Vorsitzwechsel in Vorstand und Vertreterversammlung

Seit 1. Oktober hat Hans-Walter Scheurer den Vorsitz im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer übernommen. Scheurer ist hauptberuflich in leitender Funktion bei der BASF SE in Ludwigshafen tätig und engagiert sich in der Selbstverwaltung des rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers ehrenamtlich auf der Arbeitgeberseite. Den alternierenden Vorsitz des Vorstandes übernimmt Dietmar Muscheid. Als DGB-Landesvorsitzender in Mainz vertritt er hier die Interessen der Versicherten.

Neuer Vorsitzender der Vertreterversammlung ist seit 1. Oktober Uwe Klemens, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft verdi in Mainz und Versichertenvertreter. Dietmar Wenderoth, Geschäftsführer der Heidelberger Beton Rhein-Nahe GmbH & Co. KG in Bad Kreuznach ist nun als Arbeitgebervertreter alternierender Vorsitzender. Der jährliche Wechsel zwischen Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber im Vorsitz von Vorstand und Vertreterversammlung ist in der Satzung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz festgelegt. DRV Speyer, Presse

01.10.2012


Ehemaliger Vorstandsvorsitzender Hans Pleitgen verstorben

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz trauert um ihren langjährigen Vorstandsvorsitzenden Hans Pleitgen, der am 27. August nach schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Als engagierter Gewerkschafter gehörte Hans Pleitgen für die Versichertenseite 25 Jahre der ehrenamtlichen Selbstverwaltung der damaligen Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz an. Von 1986 bis 1993 war er alternierender Vorstandsvorsitzender. Zuvor gehörte er seit 1968 der Vertreterversammlung an, deren alternierenden Vorsitz er 1980 übernahm. Mit großer Energie und Tatkraft machte sich Hans Pleitgen für die gesetzliche Rentenversicherung stark. In seine Zeit fielen die großen Rentenreformen von 1972 und 1992.

Aktiv begleitet hat er wegweisende Vorhaben wie den Neubau der Edelsteinklinik in Bruchweiler, die Neustrukturierung der Fachklinik Eußerthal, den Aufbau der Auskunfts- und Beratungsstellen sowie die Einführung moderner Arbeitsmethoden. Hans Pleitgen setzte sich stets für die sozialen Belange der Versicherten und Rentner ein. Seine Stimme hatte viel Gewicht. Dabei war ihm der Konsens zwischen den Sozialpartnern in der Selbstverwaltung ein besonderes Anliegen. Für sein Engagement wurde Hans Pleitgen mit der Verdienstmedaille des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat Hans Pleitgen viel zu verdanken. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

04.09.2012


Reha-Radtour: Zwischenstopp in Speyer

Rund 40 Teilnehmer der 7. Reha- und Bäder-Tour machten am Freitag Station bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in der Eichendorffstraße. Menschen mit und ohne Behinderungen, Sportler, die eine Krebserkrankung bewältigt haben und Menschen, die für die Reha arbeiten, wollen gemeinsam „zeigen, was möglich ist“ - so das Motto der Tour, die von der Krebsgesellschaft Baden-Württemberg ausgerichtet wird. Die heutige Auftaktetappe führte das Feld von Karlsruhe nach Bad Dürkheim. Als größter Reha-Träger im Land organisierte die Speyerer DRV einen Servicestopp mit Erfrischungen und Ersatzteilen. DRV-Mitarbeiter begleiteten das Feld nach Feierabend auf den Spuren der Salier von Speyer nach Bad Dürkheim. Das Ziel der Tour liegt nach neun Etappen und rund 600 Kilometern im niedersächsischen Goslar.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

31.08.2012


Zwischen DRV-Hochhaus und Burgfeldschule: Sommerferienfreizeit "Wilde 13"

Fröhliche Kinderrufe auf dem Gelände der Burgfeldschule während der Sommerferien. Seit zehn Jahren gibt es schon die „Wilde 13“, die zweiwöchige Sommerferienfreizeit für Kinder von Beschäftigten Speyerer Behörden. Hier ist auch die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz stark engagiert.

Für die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren wird einiges geboten. Dazu gehört das tägliche gemeinsame Frühstück. Für viel Bewegung sorgen das von Gerlinde Görgen und Steffi Wollensah geleitete Betreuerteam.

Astrid Streb, Gleichstellungsbeauftragte des Speyerer Rentenversicherers ist sich sicher: „Die Wilde 13 ist eine Erfolgsstory. Durch die erfolgreiche Kooperation zwischen Rundem Tisch und Judosportverein begeistern wir nicht nur die Kinder. Eltern, die in den Ferien arbeiten müssen, wissen, dass die Kleinen hier gut aufgehoben sind.“

Die Sommerferienfreizeit „Wilde 13“ gibt es seit 2003 und entstand auf Initiative des Runden Tisches zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dem damals unter anderen die Chefs 13 Speyerer Behörden, deren Gleichstellungsbeauftragten und Personalvertretern angehören. DRV Speyer, Presse

13.07.2012


Berufsstarter aufgepasst: Wichtige Post von der Rentenversicherung

Viele Jugendliche in Rheinland-Pfalz starten demnächst ins Berufsleben. Deshalb bekommen sie in diesen Tagen Post von der Deutschen Rentenversicherung: Ihren Sozialversicherungsausweis.

Ob Auszubildender, Minijobber oder Berufseinsteiger - der Sozialversicherungsausweis ist für jeden Arbeitnehmer wichtig. Der Ausweis enthält Angaben zur Person und eine persönliche Versicherungsnummer, die ein Leben lang gilt. Das stellt sicher, dass alle Beiträge und rentenrechtlichen Zeiten von Anfang an auf das eigene Versicherungskonto verbucht werden, aus dem später die Rente berechnet wird. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz empfiehlt, alle Angaben genau zu prüfen und den Ausweis sorgfältig aufzubewahren. Denn nur wenn alles stimmt, stimmt später auch die Rente. Sollte der Ausweis einmal verloren gehen oder es ändern sich persönliche Daten, veranlasst die Krankenkasse auf Antrag, dass einen neuer Ausweis ausgestellt wird. Mehr Tipps finden Berufsstarter auch unter www.rentenblicker.de. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

13.07.2012


Besonderes Angebot für Schichtarbeiter: Prävention mit KomPAS

Um den besonderen gesundheitlichen Belastungen von Schichtarbeitern zu begegnen, gibt es ?KomPAS?. Mit dieser ?Kombinierten Präventionsleistung für Arbeit mit Schichtanteilen? macht die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster am Stein-Ebernburg und zwei ambulanten Rehazentren ein vorbeugendes Angebot, damit chronische Krankheiten gar nicht erst entstehen. KomPAS wurde speziell für Schichtarbeiter mit Tag- und Nachtwechsel entwickelt. Das kompakte Präventionsangebot vermittelt den richtigen Umgang mit Stress, motiviert zu regelmäßiger Bewegung und informiert über gesunde Ernährung. Nach einem 10-tägigen stationären Aufenthalt in der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster wird das Erlernte berufsbegleitend in einer 8-wöchigen ambulanten Phase in einem Rehazentrum oder auch betriebsintern gefestigt.

Damit betroffene Schichtarbeiter das Programm nutzen können, schließt der Arbeitgeber vorab eine Kooperation zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement mit dem rheinland-pfälzischen Rentenversicherer ab. Denn der Lohn wird in dieser Zeit weitergezahlt. Bisher haben sich die Schott AG in Mainz, die Aleris Aluminium Koblenz GmbH in Koblenz und Boehringer Ingelheim Pharma in Ingelheim dazu entschlossen. Mit KomPAS reagiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz auch auf die demographischen Veränderungen und den späteren Rentenbeginn ihrer Versicherten sowie die steigenden individuellen Anforderungen in der Arbeitswelt. DRV Speyer, Presse

05.07.2012


Gute Finanzlage der Rentenversicherung

Die aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung und die Entwicklungen beim Regionalträger in Speyer waren Themenschwerpunkte in der von Uwe Klemens geleiteten heutigen Sitzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Sitzung fand in der Edelsteinklinik Bruchweiler, einer Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation des Rentenversicherungsträgers, statt.

Aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung:

Geschäftsführer Hartmut Hüfken berichtete der Vertreterversammlung, dass die gesetzliche Rentenversicherung das vergangene Jahr mit einem Einnahmeüberschuss von rund 4,8 Milliarden Euro abgeschlossen habe. Trotz des für 2012 auf 19,6 Prozent gesenkten Beitragssatzes seien die Beitragseinnahmen weiter gestiegen. Die Nachhaltigkeitsrücklage werde zum Jahresende auf rund 28,8 Milliarden Euro, das sind rund 1,66 Monatsausgaben, ansteigen. Hüfken erklärte, dass nach den aktuellen Vorausberechnungen der Beitragssatz Anfang nächsten Jahres auf 19,0 Prozent gesenkt und bis 2016 auf diesem Niveau gehalten werden könne. Demografiefestes Reha-Budget: Der Geschäftsführer des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers plädierte dafür, das zur Verfügung stehende Budget für Rehabilitationsleistungen bedarfsgerecht zu gestalten. Dies müsste aber bereits 2013 und nicht erst, wie von der Bundesregierung vorgeschlagen, ab 2017 mit der Einführung einer Demografiekomponente erfolgen, so Hüfken. Prüfungen bei Zeitarbeitsfirmen: Nachdem das Bundessozialgericht am 14. Dezember 2010 entschieden hatte, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) keine Spitzenorganisation ist, die in eigenem Namen Tarifverträge abschließen kann, ergibt sich für die Leiharbeitnehmer rückwirkend ein höherer Lohnanspruch. Dies führt auch in der Sozialversicherung zu höheren Beitragsansprüchen. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat bisher 24 von 89 Zeitarbeitsfirmen in ihrem Bereich geprüft und Beiträge von 1,75 Millionen Euro nachgefordert.

Rente wird später beantragt:

Bei den Rentenanträgen ist die Tendenz zu erkennen, dass die Versicherten nicht mehr zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente gehen. Zum einen verringern sich so die Rentenabschläge, zum anderen entwickelt sich der Arbeitsmarkt günstig für ältere Arbeitnehmer. Die Anträge auf Altersrenten für langjährig Versicherte haben um fast die Hälfte gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr zugenommen. Bereits 188 Anträge auf Altersrenten für besonders langjährig Versicherte lagen bis Ende Mai vor. Diese Rentenart wurde zum 1. Januar 2012 für Versicherte, die 65 Jahre alt sind und eine Versicherungszeit von 45 Jahren haben, neu eingeführt.

Modernisierung der Fachkliniken für Rehabilitation:

In seiner Sitzung vor einer Woche hatte der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beschlossen, den baufälligen Gebäudeteil der Fachklinik Eußerthal durch einen Neubau zu ersetzen. So kann die Fachklinik zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker an ihrem bisherigen Standort erhalten werden. Die Kosten für das Ersatzgebäude belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. Um weitere Leistungen anbieten zu können, wird die Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster baulich erweitert. Die Fachklinik für Herz- und Kreislaufkrankheiten sowie Orthopädie wird künftig auch Medizinisch Beruflich Orientierte Rehabilitation (MBOR) durchführen sowie Patienten mit Metabolischen Syndrom aufnehmen. Die Baukosten werden auf 6,5 Millionen Euro geschätzt. DRV Speyer, Presse

30.06.2012


Reha-Chefin auf Symposium verabschiedet

Speyer- Barbara Kulick, die langjährige Reha-Chefin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) ist heute in den Ruhestand verabschiedet worden.

Den passenden Rahmen bildete ein Symposium in Speyer, auf dem Experten über die Zukunft der Reha diskutierten. Mehr als 100 Teilnehmer aus dem ganzen Land folgten der Einladung der DRV.

Erfolgsfaktoren, die die Reha von heute auszeichnen, sind der unmittelbare Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt, maßgeschneiderte ambulante und stationäre Leistungen sowie die Begleitung der Versicherten über die Reha hinaus. "Sie haben diese Entwicklung frühzeitig erkannt und mit viel Weitblick wegweisende Modelle für die Praxis entwickelt, die heute aus der modernen Reha nicht mehr wegzudenken sind. Ihrem großem Engagement über viele Jahre hinweg ist es zu verdanken, dass die Reha in Rheinland-Pfalz auch bundesweit ganz vorne ist", würdigte DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken das Wirken von Barbara Kulick, die als Diplom-Psychologin 1981 zum Speyerer Rentenversicherer kam. Ihre erste Station war der Aufbau der Reha für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, wo sie neue Wege zur beruflichen Wiedereingliederung von alkoholkranken und drogenabhängigen Menschen entwickelte.

1999 wurde sie Leiterin des Dezernats Reha Grundsatz / Qualitätssicherung. Die Chancen von Menschen mit gesundheitlichen Handicaps, durch wohnortnahe und lebensweltorientierte Rehabilitation beruflich wieder Fuß zu fassen, lagen ihr am Herzen.

Barbara Kulick: "Das gelingt am besten, wenn vom Reha-Berater bis zum Betrieb alle verantwortlichen Akteure in der Region Hand in Hand arbeiten." Auf Bundesebene arbeitete Barbara Kulick in wichtigen Gremien der Deutschen Rentenversicherung mit und setzte sich für eine Reha-Steuerung auf wissenschaftlicher Grundlage ein. Dies auch, um den Nutzen der Reha unter Beweis zu stellen. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Arbeitsplätze bleiben erhalten und jeder Euro, der in die Reha investiert wird, bringt im Schnitt den dreieinhalbfachen Ertrag. DRV Presse

14.06.2012


Familienbewusst in die Zukunft: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz erneut ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal wurde gestern die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz für ihre familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet:

In Berlin überreichten die Staatssekretäre Hermann Kues, Bundesfamilienministerium, und Peter Hintze, Bundeswirtschaftsministerium, das Zertifikat "Audit Beruf und Familie" der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. "Familienfreundlichkeit rechnet sich. Wir zeigen damit nicht nur als Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger unsere soziale Verantwortung, sondern sichern uns auch langfristig das Können unserer Mitarbeiter", so Geschäftsführer Hartmut Hüfken. Neben vielfältigen Teilzeitmodellen, maßgeschneiderten Wiedereinarbeitungsprogrammen für Berufsrückkehrer, einem Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Kinderferien- und Hausaufgabenbetreuung bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ihren Mitarbeitern auch Telearbeitsplätze. Zudem arbeitet der Rentenversicherer mit Hauptsitz in Speyer federführend im lokalen Bündnis "Runder Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Speyer" mit. Seit 2009 bietet er sogar für Kinder unter drei Jahren qualifizierte Betreuung im "Kinderland Tafelsbrunnen", das gemeinsam mit Speyerer Behörden ins Leben gerufen wurde, um Mitarbeitern eine frühe, unkomplizierte Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen.

Nach 2005 und 2008 bestätigt die erneute Auszeichnung, dass bereits gesteckte Ziele erreicht und kontinuierlich weitere Verbesserungen in Angriff genommen wurden. Jüngstes Ziel sei etwa, Mitarbeiter bei der Pflege von Familienangehörigen zu unterstützen, erklärt Hüfken. Insgesamt tragen in Deutschland aktuell rund 1 000 Arbeitgeber das Zertifikat zum Audit Beruf und Familie, das auch die führenden deutschen Wirtschaftsverbände empfehlen. DRV Speyer, Presse

12.06.2012


Mit Kind zur Reha - die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig macht es möglich

In Rheinland-Pfalz gibt es das nur in der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig:

Mütter oder Väter können zu ihrer eigenen stationären Rehabilitation ihre Kinder mitbringen. Denn die Klinik bietet eine begleitende pädagogische Betreuung und ein erlebnispädagogisches Programm für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 13 Jahren. "Viele Mütter oder Väter können so überhaupt erst eine medizinische Reha durchführen. Weil sie keine Betreuungsmöglichkeiten für ihr Kind haben, wäre das sonst gar nicht möglich," sagte Dr. Anja Lüdemann, Fachärztin für Allgemeinmedizin in der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig. "Hinzu kommt, dass ein angenehmes und ausgeglichenes Eltern-Kind-Verhältnis den langfristigen Erfolg der Rehabilitation positiv beeinflusst." In diesem Jahr haben bereits 69 Kinder ihre Mutter oder ihren Vater zur Reha in der Mittelrhein-Klinik begleitet. Während Mutter oder Vater ihre medizinische Rehabilitation durchführen, werden ihre Kinder umfassend und individuell pädagogisch betreut. Kleinere Kinder bleiben durchgehend in der klinikeigenen Kinderbetreuung, Schulkinder besuchen ganztägig die örtliche Grundschule oder die Gesamtschule.

Erlebnispädagogische Aktionen der Klinik mit viel Bewegung und Erlebnissen in der Natur, runden das Angebot ab. In kindgerechten Betreuungsräumen sorgen Fachkräfte für die Kinder, in kinderfreundlich eingerichteten Appartements können Mutter oder Vater sich außerhalb ihrer Therapiezeiten um ihre Kinder kümmern. Für die Eltern hat die Klinik besondere Angebote, um die Beziehung zu ihrem Kind zu stärken: Eine pädagogische Beratungsgruppe ist eingerichtet und es gibt Infos und Tipps zur Bewegung mit Kindern, gesunder Ernährung und Zahnpflege für Kinder. Zusätzlich können Kinder und Eltern auch gemeinsame Therapie- und Freizeitangebote wahrnehmen: Dazu gehören schwimmen lernen, turnen und basteln. Sie können es sich aber auch beim Kuscheln und Entspannen in angenehmer und ruhiger Umgebung zusammen gut gehen lassen.

Die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig ist eine Rehabilitationseinrichtung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Sie behandelt psychosomatische, psychoonkologische und onkologische Erkrankungen.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Servicestellen für Rehabilitation - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

11.06.2012


Mehr Rente ab Juli

Zum 1. Juli steigen die gesetzlichen Renten um 2,18 Prozent. Maßgebend ist die Entwicklung der Bruttolöhne im Zusammenspiel mit dämpfenden Faktoren, die die finanzielle Nachhaltigkeit der Rente sicherstellen sollen.

Über den neuen Zahlbetrag informiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in bürgerfreundlicher Sprache ihre Rentner in diesen Tagen individuell. Dazu gibt es auch Antworten auf häufig gestellte Fragen. Daneben gelten ab Juli weitere Änderungen.

So erhöhen sich die Freibeträge für die Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes. Witwen und Witwer können künftig im Monat bis 741,05 Euro (bisher 725,21 Euro) und Waisen bis 494,03 Euro (bisher 483,47 Euro) netto dazuverdienen, ohne dass sich dieses Einkommen auf die Rente auswirkt.

Bei Versichertenrenten gelten die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen weiter, nur bei Teilrenten wegen Erwerbsminderung und Altersrenten vor der individuellen Regelaltersgrenze in den neuen Bundesländern erhöhen sich die bisherigen Freibeträge geringfügig. Wer seine individuelle Regelaltersgrenze erreicht hat, kann nach wie vor unbegrenzt hinzuverdienen. Auch die bisherigen Pfändungsfreigrenzen gelten unverändert weiter - pfändbare Beträge dürfen bei Rentnern erst ab einem monatlichen Nettoeinkommen von 1 030 Euro einbehalten werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

06.06.2012


Tipps für Schüler und Studenten: Ferienjobs sind sozialabgabenfrei

Wer in den Ferien sein Taschengeld mit einem Job aufbessern will, zahlt daraus meist keine Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung - der Ferienjobber kann seinen ganzen Verdienst behalten. Dabei muss es sich aber um einen "echten" Ferienjob handeln, bei dem die Beschäftigung kurzfristig, also von Beginn an auf maximal 50 Arbeitstage oder zwei Monate im Jahr begrenzt ist. Dann zahlen weder Ferienjobber noch Arbeitgeber hierfür Sozialabgaben - egal, was verdient wird. Wer länger als zwei Monate arbeitet, dabei aber nur bis zu 400 Euro monatlich verdient, wird zum "Minijobber". Der Arbeitgeber meldet ihn bei der Minijob-Zentrale und zahlt für ihn eine Pauschale von derzeit 30 Prozent des Entgelts. Davon gehen 15 Prozent an die Rentenversicherung. Der Minijobber selbst muss keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Er kann aber die Rentenbeiträge, die der Chef für ihn zahlt, aus eigener Tasche auf den vollen Beitragssatz von derzeit 19,6 Prozent aufstocken.

Sein Vorteil dabei: Mit 18,40 Euro Monatseinsatz bei einem 400-Euro-Job sichert er sich den vollen Schutz der Rentenversicherung. Damit erhöht er seine spätere Rente oder kann früher in Rente gehen. Bei Krankheit oder Unfall kann er auch Reha-Leistungen oder eine Erwerbsminderungsrente erhalten und er kann sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente sichern.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

10.05.2012


Rentenblicker erklärt Jugendlichen die Altersvorsorge

Wie Alterssicherung funktioniert und was die gesetzliche Rentenversicherung schon in jungen Jahren leisten kann, zeigt www.rentenblicker.de , das Jugendportal der Deutschen Rentenversicherung. Nach einem Relaunch ist das Portal jetzt noch stärker auf Jugendliche von 16 bis 25 Jahren zugeschnitten. Schüler im Ferienjob, Auszubildende, junge Eltern, Studenten oder Jugendliche im Freiwilligendienst finden hier lebensnahe Informationen zur Rentenversicherung. Außerdem gibt der Rentenblicker neutrale und von Geschäftsinteressen unabhängige Tipps zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge. Die Informationen im Rentenblicker orientieren sich an den Lebenslagen junger Menschen. Dazu gibt es in dem werbefreien Portal interaktive Angebote und Nachrichten. Der Stil ist klar und für Jugendliche verständlich. Das Portal ist auch für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Auf Wunsch kommen Fachleute der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz an die Schulen im ganzen Land, um Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht bei Fragen zur Altersvorsorge zu unterstützen. Seit dem Start der Jugendkampagne erlebten rund 2 000 Schüler in Rheinland-Pfalz in insgesamt 100 Doppelstunden das Fach "Rente". Zudem gibt es kostenloses Unterrichtsmaterial für Schulen; weitere Hinweise hierzu unter www.rentenblicker.de . Das Anfordern der Materialien sowie des Rentenblicker-Schulservice ist kostenlos auch möglich per E-Mail an rentenblicker@drv-rlp.de oder per Fax an 06232 17-122214. DRV Speyer, Presse

25.04.2012


Wichtig für die Rente: Jahresmeldung prüfen

Spätestens Ende April sollten alle Arbeitnehmer von ihrem Chef die Jahresmeldung für 2011 erhalten haben.

Darin bescheinigt der Arbeitgeber, wie lange der Arbeitnehmer im Vorjahr beschäftigt war und was er verdient hat. Diese Angaben sind wichtig, weil später daraus die Rente berechnet wird. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät daher, alle Angaben genau zu prüfen und die Jahresmeldung gut aufzubewahren. Wichtig sind besonders Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsnummer, Dauer der Beschäftigung und Bruttoverdienst. Wer Fehler entdeckt, sollte sich umgehend an seinen Arbeitgeber wenden und die Jahresmeldung berichtigen lassen. Denn falsche Angaben können hier bares Geld kosten und darüber hinaus auch das zügige Berechnen der späteren Rente erschweren.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

20.04.2012


Herzinfarktvorsorge bei der Speyerer Rentenversicherung

Auf Herz und Nieren prüfen: Bis Mittwoch können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV), in Zusammenarbeit mit dem Diakonissenkrankenhaus, zu einer Herzinfarktvorsorge in der Eichendorffstraße gehen.

Nicht nur sportliche Aktivitäten bieten Speyerer Betriebe des Netzwerkes "Betriebliche Gesundheitsförderung" ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Mit "Netzwerk mit Herz" gehen sie einen Schritt weiter. Herzinfarktvorsorge: EKG, messen des Blutzuckers, Cholesterinwerte bestimmen und das Gespräch mit einem Facharzt gehören zum Check. Das Angebot der mobilen Herzinfarktvorsorge stellte das Diakonissenkrankenhaus allen beteiligten Betrieben des Netzwerkes zur Verfügung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Speyerer Rentenversicherers haben sich bis heute schon untersuchen lassen. DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken begrüßte diese Aktion des Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsvorsorge: "Gesund am Arbeitsplatz heißt auch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema Vorsorge zu sensibilisieren. Es freut mich, dass gerade dieses Angebot unseres wichtigsten Partners, des Diakonissenkrankenhauses, in unserem Hause großen Anklang findet." DRVSpeyer, Presse

17.04.2012


Rentenversicherung hilft Rentnern bei der Steuererklärung

Für viele Rentner ist der 31. Mai ein wichtiger Termin. Denn bis zu diesem Zeitpunkt müssen auch sie ihre Steuererklärung für das Jahr 2011 beim Finanzamt abgegeben haben.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz unterstützt ihre Rentner dabei und bescheinigt auf Wunsch die Höhe der Rente. Das Finanzamt benötigt für die Einkommensteuerklärung die Anlage R (Renten und andere Leistungen). Darin wird die Bruttorente des Jahres 2011 eingetragen. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können im Steuerformular unter Sonderausgaben angegeben werden. Die Rentenversicherung bescheinigt diese Angaben und erleichtert so das Ausfüllen. Ein Anruf unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 100048 016 genügt und die Bescheinigung wird per Post zugesandt. Sie kann auch per Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de ("Beratung > Versicherungsunterlagen anfordern") bestellt werden. Viele Rentner müssen übrigens auch weiterhin keine Steuern zahlen. Hat die Rente beispielweise im Jahr 2011 begonnen, fallen erst Steuern an, wenn die Bruttorente höher ist als rund 15 700 Euro jährlich (bei Verheirateten rund 31 400 Euro jährlich) oder wenn zusätzlich zur Rente noch andere Einkünfte erzielt werden.

Die Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht" erklärt das Thema kurz und verständlich. Sie ist kostenlos und kann angefordert werden bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse@drv-rlp.de). Unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de kann die Broschüre auch heruntergeladen werden. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6. Auskünfte zu konkreten steuerlichen Fragen können und dürfen nur die Finanzämter, Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater geben. DRV Speyer, Presse

16.04.2012


Gäste aus Südostasien besuchen Speyerer Rentenversicherung

In internationalen Begegnungen voneinander lernen: Zu Gast bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) war heute eine Delegation aus Südostasien. 14 Besucher aus Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Kambodscha informierten sich vor Ort über die Arbeit des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers. Es sind Fachleute, die auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland ein einjähriges Trainingsprogramm absolvieren, um sich gezielt auf Führungsaufgaben in der Kranken- und Rentenversicherung ihrer Heimatländer vorbereiten. DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken hieß sie in der Eichendorffstraße willkommen: "Ich freue mich, dass ihre Wahl gerade auf uns gefallen ist. Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen, das von internationalen Kontakten mit Menschen aus aufstrebenden Staaten sehr profitieren kann."

Indonesien, die Philippinen, Vietnam und Kambodscha stehen vor der großen Herausforderung, breiten Kreisen ihrer Bevölkerung eine soziale Absicherung zu geben, um so auch die Lebensbedingungen insgesamt zu verbessern. International viel beachtete Schritte zum Umbau seiner Sozialsysteme hat Deutschland in den vergangenen zehn Jahren unternommen. Dazu zählt auch die Rente mit 67 als Reaktion auf den absehbaren demografischen Wandel.

Beim abschließenden Rundgang durch das Haus konnten die Gäste aus Fernost den Speyerer DRV-Mitarbeitern über die Schulter schauen. Besonders interessierten sie sich für den Bürgerservice in der Auskunfts- und Beratungsstelle. Und der lebt bekanntlich von persönlichen Begegnungen. Mit "Magandang araw po" und "Guten Tag" begrüßten sich DRV-Beratungsstellenleiterin Sabine Wagner und ihre Kollegin Rowenna Banzali von einer Beratungsstelle auf den Philippinen. DRV Speyer, Presse

12.04.2012


Minijobs: Aufstocken der Rentenbeiträge lohnt sich jetzt noch mehr

Seit Januar lohnt es sich für Minijobber noch mehr, den vom Arbeitgebergezahlten Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung aufzustocken. Nachdem der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent gesunken ist, müssen sie dafür jetzt nur noch 4,6 Prozent statt bisher 4,9 Prozent ihres Verdienstes aufwenden. Bei einem Verdienst von zum Beispiel 400 Euro sind das nur 18,40 Euro Eigenbeitrag im Monat. Mit dem vollen Rentenbeitrag sichern sie sich für wenig Geld das volle Leistungspaket der Rentenversicherung: Sie erhöhen damit ihre spätere Rente oder können früher in Rente gehen, bei Krankheit oder Unfall können sie auch Reha-Leistungen oder eine Erwerbsminderungsrente erhalten und sie können sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente sichern. Minijobs sind regelmäßige Beschäftigungen, deren Verdienst im Monat bei höchstens 400 Euro liegt. Weil der Arbeitgeber für den Minijobber einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent zahlen muss, werden damit aber auch anteilige Rentenansprüche erworben. Diesen Beitrag kann der Minijobber entweder von Beginn an oder auch jederzeit später während einer laufenden Beschäftigung auf den vollen Rentenbeitrag aufstocken. Der Arbeitgeber muss übrigens gleich zu Beginn einer Beschäftigung den Arbeitnehmer über diese Möglichkeiten informieren. Für Minijobs in privaten Haushalten gelten Sonderregeln. Minijobber sollten sich daher auf jeden Fall genau informieren. DRV Speyer, Presse

12.04.2012


Wichtig für Schüler in Rheinland-Pfalz: Waisenrente endet mit der Schulzeit

Abiturienten in Rheinland-Pfalz, die die Mainzer Studienstufe besuchen und bereits jetzt im März ihr Abitur machen, erhalten eine Waisenrente nur noch bis Ende März. Wenn bereits volljährige Waisen eine Waisenrente beziehen, weil sie noch zur Schule gehen, endet diese nämlich am Ende des Monats, in dem der letzte Schultag war. Auch für Schüler, die an einer anderen allgemein- oder berufsbildenden Schule ihre Schulausbildung zum Beispiel mit einer Prüfung im Mai abschließen, gilt: Die Waisenrente endet dann mit der Schulzeit Ende Mai. Nur wer nach der Schulausbildung innerhalb von 4 Monaten eine weitere Ausbildung, ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst anschließt, erhält seine Waisenrente auch in den Monaten dazwischen, allerdings maximal für 4 Monate. In allen anderen Fällen wird die Waisenrente erst wieder mit Beginn der neuen Ausbildung gezahlt. Beim Kindergeld können übrigens andere Regeln gelten. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

13.03.2012


Rente und Hinzuverdienst: Das hat sich geändert

Auch beim Hinzuverdienst gelten seit Jahresbeginn die Altersgrenzen für die Rente mit 67. Somit dürfen alle, die 1947 geboren sind, erst ab der Regelaltersgrenze von 65 Jahren und einem Monat unbegrenzt zur Rente hinzuverdienen. Bisher war das schon mit 65 Jahren möglich. Wichtig: Selbst wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf grundsätzlich erst einen Monat später unbegrenzt dazuverdienen. Vorher bleibt die Hinzuverdienstgrenze bei 400 Euro im Monat: Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf weiter monatlich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass sich die Rente mindert.

Wer eine Teilrente bekommt, darf seit Jahresbeginn rund 2,7 Prozent mehr als bisher dazuverdienen. Dies gilt für Renten wegen Erwerbsminderung und für Altersrenten vor der individuellen Regelaltersgrenze. Bei Hinterbliebenenrenten sind ebenfalls Einkommensgrenzen zu beachten; hier gelten die bisherigen Freibeträge weiter. Tipp: Eine persönliche Beratung hilft bei der richtigen Wahl des Hinzuverdienstes.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

07.02.2012


Neue Broschüre mit allen Ansprechpartnern erschienen: Wer hilft wo?

Unabhängig und kompetent berät die Deutsche Rentenversicherung rund um die gesetzliche Rente in weit über 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz. Denn in vielen Lebenslagen ist gerade diese persönliche Beratung besonders wichtig.

Dank des dichten Beratungsnetzes finden Interessierte, die Informationen rund um die Themen Rehabilitation, Rente und Altersvorsorge benötigen, sicher eine Anlaufstelle in der Nähe. In der jetzt neu erschienenen Broschüre ?Auskunft und Beratung ? Wer sind meine Ansprechpartner?? sind alle Beratungsstellen und Kontaktdaten kompakt zusammengefasst. Die Broschüre informiert beispielsweise, wo sich die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle befindet, wann die Berater der Rentenversicherung zum nächsten Sprechtag in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind oder welcher Versichertenälteste in der Nähe wohnt. Wer Fragen zur Rehabilitation hat, findet die Ansprechpartner in den Reha-Servicestellen und der Reha-Fachberatung. Die Fachleute der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beraten übrigens nicht nur zu Rehabilitation und Rente.

Auch in Fragen der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge und den staatlichen Fördermöglichkeiten geben sie neutrale Hilfestellung. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung keine Rolle.

Die Broschüre ist kostenlos und kann angefordert werden: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de.

03.02.2012


Trotz Rente mit 67: Keine Abschläge bei 45 Jahren Versicherungszeit

Trotz der Rente mit 67 können Versicherte mit besonders vielen Berufsjahren weiterhin ohne Abschläge mit 65 Jahren in Rente gehen.

Speziell für sie gibt es seit Januar die neue Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Diese neue Altersrente soll Versicherte begünstigen, die über eine lange Zeit Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt und damit die Leistungen der Rentenversicherung mitgetragen haben. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann erhalten, wer mindestens 65 Jahre alt ist und 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung hat. Wichtig: Für die 45 Jahre zählen nicht nur Pflichtbeiträge, sondern auch Wehr- und Zivildienstzeiten, Zeiten mit Krankengeldbezug oder aus Mini-Jobs. Und - das ist vor allem für Frauen positiv - Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege werden ebenfalls mitgerechnet. So können auch Frauen, die wegen Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen längere Lücken in ihrem Erwerbsleben haben, von dieser Regelung profitieren. Nicht berücksichtigt werden Arbeitslosigkeitszeiten. Versicherte, die erst nach dem 65. Lebensjahr die 45 Jahre voll haben, können die Rente dann erst ab diesem späteren Zeitpunkt ohne Abschläge erhalten. Wer weiterhin nebenbei arbeiten will, muss außerdem eine Besonderheit beachten. Beim Hinzuverdienst gelten nämlich die Altersgrenzen für die Rente mit 67. Somit dürfen alle, die 1947 geboren sind, erst mit 65 Jahren und einem Monat unbegrenzt zur Rente hinzuverdienen. Vorher liegt die Hinzuverdienstgrenze bei 400 Euro im Monat.

11.01.2012


Zum 1. Januar kommt der Einstieg in die Rente mit 67.

Alle, die ab 1947 geboren sind, müssen sich dann auf höhere Altersgrenzen einstellen.
Daneben gibt es weitere Änderungen im neuen Jahr:

Altersrenten

Bis 2030 steigt die Regelaltersgrenze in langen Schritten von 65 auf 67 Jahre. Als erste betrifft es Versicherte des Jahrgangs 1947. Sie erhalten ihre abschlagsfreie Regelaltersrente nicht mehr mit 65 Jahren, sondern einen Monat später. Parallel dazu verschiebt sich die abschlagsfreie Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen auf 63 Jahre und einen Monat. Langjährig Versicherte können weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen aber höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Von der Rente mit 67 ausgenommen sind alle, die 45 Jahre Pflichtbeiträge haben. Sie können die Altersrente weiterhin bereits mit 65 Jahren ohne Abschläge beziehen. Die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit stehen nur noch Menschen offen, die vor dem 1. Januar 1952 geboren sind.

Renten wegen Erwerbsminderung

Auch bei der Rente wegen Erwerbsminderung steigt die Altersgrenze für einen abschlagsfreien Bezug. Beginnt die Rente im Jahr 2012, liegt die Grenze bei 63 Jahren und einem Monat.

Witwen- und Witwerrenten

Die große Witwen- oder Witwerrente kann statt mit 45 Jahren erst einen Monat später gezahlt werden, wenn der Partner in 2012 verstirbt. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer, Pressestelle

27.12.2011


Zum 1. Januar kommt der Einstieg in die Rente mit 67.

Alle, die ab 1947 geboren sind, müssen sich dann auf höhere Altersgrenzen einstellen.

Daneben gibt es weitere Änderungen im neuen Jahr: Altersrenten Bis 2030 steigt die Regelaltersgrenze in langen Schritten von 65 auf 67 Jahre. Als erste betrifft es Versicherte des Jahrgangs 1947. Sie erhalten ihre abschlagsfreie Regelaltersrente nicht mehr mit 65 Jahren, sondern einen Monat später. Parallel dazu verschiebt sich die abschlagsfreie Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen auf 63 Jahre und einen Monat. Langjährig Versicherte können weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen aber höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen.

Von der Rente mit 67 ausgenommen sind alle, die 45 Jahre Pflichtbeiträge haben. Sie können die Altersrente weiterhin bereits mit 65 Jahren ohne Abschläge beziehen. Die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit stehen nur noch Menschen offen, die vor dem 1. Januar 1952 geboren sind. Renten wegen Erwerbsminderung Auch bei der Rente wegen Erwerbsminderung steigt die Altersgrenze für einen abschlagsfreien Bezug. Beginnt die Rente im Jahr 2012, liegt die Grenze bei 63 Jahren und einem Monat. Witwen- und Witwerrenten Die große Witwen- oder Witwerrente kann statt mit 45 Jahren erst einen Monat später gezahlt werden, wenn der Partner in 2012 verstirbt. Hinzuverdienst Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf weiter monatlich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass die Rente gemindert wird. Bei Teilrenten wegen Erwerbsminderung oder wegen Alters gelten individuelle Grenzen. Das Mindestalter, ab dem unbegrenzt hinzuverdient werden kann, steigt durch die Rente mit 67 für alle, die 1947 geboren sind, auf 65 Jahre und einen Monat. Auch wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf erst einen Monat später unbegrenzt dazuverdienen. Bei Hinterbliebenenrenten sind ebenfalls Einkommensgrenzen zu beachten; die bisherigen Freibeträge gelten hier weiter. Beitragssatz und Beitragsbemessungsgrenze Der Beitragssatz sinkt von bisher 19,9 auf 19,6 Prozent.

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 5 600 Euro (bisher 5 500 Euro) oder jährlich 67 200 Euro (bisher 66 000 Euro). Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Freiwillige Versicherung Für freiwillig Versicherte sinkt der Mindestbeitrag geringfügig auf 78,40 Euro (bisher: 79,60 Euro) im Monat, der Höchstbeitrag steigt auf 1 097,60 Euro (bisher: 1 094,50 Euro) an. Und bis zum 2. April 2012 kann man noch freiwillige Beiträge für das Jahr 2011 zahlen, hier pro Monat mindestens 79,60 Euro, höchstens 1 094,50 Euro. Selbstständige Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein neuer Regelbeitrag von monatlich 514,50 Euro (bisher 508,45 Euro). Riester-Rente Alle Riester-Sparer müssen ab dem kommenden Jahr einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro jährlich auf ihren Vertrag einzahlen, um die volle Zulage erhalten zu können. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer, Pressestelle

27.12.2011


Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zum "Riestern"

Unabhängig von der aktuellen Medienberichterstattung zur Rendite verschiedener privater Altersvorsorgeprodukte, gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz folgende Hinweise:

Wer "riestert", kann bis zum 31. Dezember die staatlichen Zulagen für seine zusätzliche Altersvorsorge noch zwei Jahre zurück beantragen. Nach diesem Stichtag geht der Anspruch auf die rückwirkende Zulage verloren.

Die Zulagen fließen nicht automatisch in den Altersvorsorgevertrag, sondern nur, wenn sie beantragt sind. Die Zulage ist entweder Jahr für Jahr beim Anbieter der Riester-Rente zu beantragen oder man stellt gleich einen Dauerzulagen-Antrag. Aber auch dann sollte man mitteilen, wenn sich etwas ändert. Denn Änderungen beim Einkommen, beim Kindergeld oder etwa eintretende Arbeitslosigkeit können sich erheblich auswirken.

Auch für alle, die bislang noch nicht "riestern", ist der 31. Dezember ein wichtiges Datum. Wer bis Jahresende noch beginnt, kann sich seine Riester-Rente schon ab 60 Jahren auszahlen lassen - bei Verträgen, die ab 2012 unterschrieben werden, geht dies frühestens ab 62 Jahren. Außerdem kann man die Zulagen und Steuerersparnisse für das ganze Jahr 2011 bekommen. Vorausgesetzt, man hat bis dahin den Eigenbetrag eingezahlt. Das sind vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens - abzüglich der staatlichen Zulagen. Je höher die Zulagen, desto weniger muss der Sparer selbst einzahlen.

Vom Staat gibt es - auch rückwirkend für 2009 - jährlich 154 Euro als Grundzulage für jeden "Riesterer". Pro Kind kommen noch mal 185 Euro oder, wenn es ab 2008 geboren ist, sogar 300 Euro dazu. Und für junge Neu-Riesterer bis 25 Jahre gibt es einen einmaligen Sonderbonus von 200 Euro. DRV-Presse

14.12.2011