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Alpen-Caravanpark Tennsee – "die besten Leute machen Camping"

Traumhafte Bergwelt zum Greifen nah

bk.Klais-Krün- In dem kleinen Ort Krün, gelegen zwischen Garmisch-Partenkirchen  und Mittenwald, befindet sich dieser fünf Sterne Campingplatz. Inmitten einer grandiosen Bergwelt an Ufer eines kleinen Sees, der allerdings im Herbst verschwindet und erst im Frühjahr wieder erscheint. Viele Gäste aus Speyer haben ihn für sich entdeckt – genauso wie andere Urlauber, überwiegend aus Deutschland. Da dieser Platz nicht an einer der klassischen Durchgangsrouten liegt, wird er überwiegend von Urlaubern genutzt, die länger bleiben.

1953 fasst Karl Zick (Vater von Armin Zick) den Entschluss, das Gelände als Campingplatz zu nutzen. Voraussetzung für die Betriebserlaubnis waren eine Zufahrt, Trinkwasserversorgung und ein Aufenthaltsraum – und diese Voraussetzungen konnten erfüllt werden. In der Anfangszeit sind Karl und Armin Zick mit dem VW nach Garmisch gefahren, um Lebensmittel für die Camper zu kaufen, die dann im eigenen Lebensmittelladen verkauft wurden. 1955 wurde mit einem Lottogewinn von 17.000 DM das „Motel“ errichtet und der Campingplatz wuchs weiter. Die Stromversorgung gestaltete sich abenteuerlich – mit einer 17 kw Leitung fand das erste Wintercamping statt. Karl Zick kühlte und wechselte die Sicherungen, wenn sie zu warm wurden – und trotzdem war an einem Heiligabend der Strom weg – und das nicht nur auf dem Campingplatz, sondern auch im ganzen Dorf. Damals konnten solche Mißgeschicke noch mit einer Flasche Asbach an der richtigen Stelle beigelegt werden. Das wäre heute unvorstellbar, erzählte Armin Zick im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER.

1963 übernahm Armin Zick den Campingplatz – nach einigen Jahren in der Fremde, in denen er Erfahrungen sammelte und Abenteuer erlebte. Damals lernte er, daß jeder Betrieb ein unverwechselbares „Erkennungszeichen“ braucht – in seinem Fall der fantastische Gamsbarthut. Über den Wert dieses Prachtstücks gab er jedoch keine Auskunft.

Er baute das erste große Wirtschaftsgebäude, in dem sich moderne Sanitäreinrichtungen und großzügige Einzelwaschkabinen befanden. Diese Einzelwaschkabinen können auch heute noch gemietet werden und bieten gerade im Winter den Luxus einer Fußbodenheizung, einer eigenen Dusche und genügend Platz, um feuchte Kleidung zu trocknen, die man so nicht ins Wohnmobil oder in den Wohnwagen mitnehmen möchte.

Nun begann Armin Zick mit der Übernahme „altes Holz“ zu sammeln – auch gegen Widerstände – immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dieses Holz in seinem neuen Restaurant zu verwenden. Und 1983 war es dann soweit – genau nach seinen Wünschen verwendete Siggi Margreiter die gesammelten Hölzer, die mit einem Dampfstrahler, mit Natronlauge und teilweise mit einer Zahnbürste gereinigt worden waren zum Innenausbau. Die Isolierschicht besteht aus verdünntem Knochenleim – also nur natürliche Materiealien. Der älteste Balken ist von 1731! Wie gut, daß Zick die Vision hatte, dieses Holz zu retten und damit einer der gemütlichsten Gaststätten einzurichten, die man sich vorstellen kann.

Und da Stillstand Rückschritt bedeutet, wird der Platz nach und nach zu einem der modernsten Campinganlagen Europas mit eigener Gasstraße, Zu- und Abwasser am Stellplatz, Strom, Telefon und Fernsehanschluss ausgebaut. Fortlaufend finden Modernisierungen statt – die Sanitäranlagen werden auf den neuesten Stand gebracht, ein Spielplatz entsteht…. bei einem Gelände dieser Größe gibt es immer etwas zu tun, betonten Vater Armin und Sohn Andreas Zick. 

Als besonderen Service für Hundebesitzer entstand das Hundebad, wo die Vierbeiner in einer rückenfreundlichen Arbeitshöhe wieder „fein“ gemacht werden können. Über eine Schräge können die Tiere selbst in das "Reinigungsbecken" laufen. So bleibt Frauchen oder Herrchen das Hoch- und Herunterheben der Lieblinge erspart.

Als ziemlich einzigartiger Service wird beim Empfang das Wohnmobil/der Wohnwagen und das Auto mit einem Dampfstrahler gereinigt und der Schmutz der Fahrt gleich entfernt. Frisch gesäubert können dann die mobilen Unterkünfte ihren Komfort-Platz beziehen.  

Mit der Auslastung sind die Betreiber zufrieden – auch wenn sich das Verhalten der Urlauber dergestalt entwickelt hat, daß immer kurzfristiger gebucht wird und mehrere kleine Urlaube im Jahr genommen werden statt eines großen.

Aber im Sommer kommen nach wie vor Familien mit Kindern, die zelten. Das ist für die Kinder ein wunderbares Abenteuer. Gemeinsam mit den anderen Kindern in der Natur zu toben oder Betreuungsangebote des Campingplatzes anzunehmen – das sind unvergessliche Momente, an die sich die Kinder sicher immer erinnern werden.

Seit dem 01. Mai bekommt jeder Gast eine Gästekarte, mit der auch die RVO Busse kostenlos genutzt werden können. Dann besteht die Möglichkeit, auch ohne das eigene Auto Tagesausflüge nach Garmisch-Partenkirchen, Kloster Ettal,und Oberammergau sowie nach Mittenwald zu unternehmen.

Welch ein Wandel seit den Anfängen des Platzes, wo die Herren der Schöpfung ihren Frauen die Haare abschneiden mussten, weil sie im Winter mit den langen Haaren an der kalten Außenwand des Wohnwagens kleben blieben zu einem der modernsten Campingplätze Europas. Und das Gäste teilweise schon in der dritten Generation diesen Ort besuchen, spricht für die Gastgeber und die traumhafte Lage.

Eine traumhafte Lage, wunderschöne Natur mit einzigartigen Buckelwiesen sowie bezaubernde Orte verbunden mit einem einzigartigen herzlichen Service durch die "Zick´s" lassen auch Ihren Urlaub zu einem besonderen Erlebnis werden.

Weitere Informationen und Buchung unter: http://www.camping-tennsee.de/ 

Übrigens: Wir besuchten Tennsee mit einem idealen Reisemobil von Bürstner. Der Lyseo T 690 ist ein solides, für zwei Personen konzipiertes Wohnmobil, das keine Wünsche offen lässt. Dieses Raumwunder hat jede Menge Platz und Stauraum, auch in der großen Heckgarage; das ist für Wintercamping unerlässlich.Dieser Platz war in unserem Testmobil ausreichend vorhanden. Dank seiner starken Truma-Umluftheizung, die mit wenig Gasverbrauch auskommt, war es zu jeder Zeit kuschilig warm in dem Fahrzeug. 

Fazit: Der Bürstner Lyseo T 690 ist ein rundum durchdachtes Wohnmobil, das durch sein Preis-Leistungsverhältnis hervorsticht.

Weitere Informationen unter: https://www.buerstner.com/de/ Foto: pem

06.05.2017


Alpen-Caravanpark Tennsee - Bilderalbum

Neue Regeln für die Rettungsgasse

Johanniter informieren: Das ist seit 1.1.2017 zu beachten

Ludwigshafen- Eine Rettungsgasse kann Leben retten. Doch im Alltag kommt es immer wieder zu Situationen, in denen die Rettungskräfte auf dem Weg zum Unfallort behindert werden. Neue Regelungen sollen bei den Autofahrern Klarheit schaffen, wann und wie man eine Rettungsgasse richtig bildet. 

Sobald sich der Verkehr auf Schrittgeschwindigkeit verlangsamt oder ganz zum Erliegen kommt, scheren bei einer Straße mit zwei Spuren je Fahrtrichtung die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links und auf der rechten Spur nach rechts aus.

Für Straßen mit drei oder vier Fahrstreifen gilt seit dem 1. Januar 2017 folgende Regelung: Die Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur müssen nach links ausweichen, alle anderen nach rechts. Bisher wurde die Rettungsgasse bei vier Fahrspuren in der Mitte gebildet.

Marvin Veith, Dienststellenleiter der Johanniter im Regionalverband Bergstraße-Pfalz, betont: „Im Einsatz sind es oft Minuten, die über das Überleben der Verletzten entscheiden. Das schnelle Bilden der Rettungsgasse ist daher lebenswichtig und funktioniert nur, wenn alle dazu beitragen und wissen, was zu tun ist. Daher ist es wichtig, die Rettungsgasse schon bei Schrittgeschwindigkeit zu bilden. Sind die Fahrzeuge erst zum Stillstand gekommen, wird es schwer, den nötigen Freiraum für die Rettungsfahrzeuge zu schaffen.“

Veith hat schon oft solche Situationen erlebt: „Am wichtigsten ist es, sich erst einmal ruhig und besonnen zu orientieren, wenn man Blaulicht oder Martinshorn bemerkt. Woher kommen die Signale? In welche Richtung bewegen sich die Fahrzeuge und wie viele sind es?“

Das Bilden der Rettungsgasse sollte mit Vorsicht geschehen: Immer den Blinker setzen, um den Einsatzfahrzeugen anzuzeigen, in welche Richtung man ausweichen will und dabei auf andere Verkehrsteilnehmer achten.

Wichtig sei zudem, die Rettungsgasse auch dann noch frei zu halten, wenn bereits ein Einsatzfahrzeug vorbei gefahren ist. „Häufig folgen weitere Fahrzeuge von Polizei, Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst. Man darf erst dann auf seine Fahrspur zurück, wenn sich der Stau auflöst“, so Veith.

Die Johanniter weisen darauf hin, folgende Regeln zu beachten:

  • Nähert sich ein Einsatzfahrzeug, so ist eine Rettungsgasse zu bilden.
  • Auf Fahrbahnen mit zwei oder mehr Spuren je Richtung fahren die linken Fahrzeuge nach links, alle weiteren Fahrzeuge nach rechts.
  • Auch bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen nach rechts ausweichen, das Tempo verringern und ggf. anhalten.
  • Ein vor einer roten Ampel haltendes Fahrzeug darf im Zuge des Ausweichens nach rechts auch über die Haltelinie fahren, wenn es der Verkehr zulässt. Schon ein Meter kann nachfolgenden Fahrzeugen das Rangieren ermöglichen und dem Einsatzfahrzeug so freie Fahrt bieten.
  • Für Fußgänger und Radfahrer gilt ebenfalls: Vorfahrt für die Retter! Sie müssen Einsatzfahrzeuge passieren lassen und dabei auf eigene Vorrechte verzichten.

Um auf die Bedeutung des Themas Rettungsgasse hinzuweisen, haben die Johanniter die Aktion „Rettungs(G)asse sind wir alle!“ ins Leben gerufen. Weitere Infos und Erste-Hilfe-Tipps unter www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-online.Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bergstraße-Pfalz, Presse

12.01.2017


In der Spur bleiben

Auf eine Spritztour mit positiven Fahrerlebnissen freut sich auch Paula, der Hund von Fahrtrainerin Alexandra BärikeAngst vorm Autofahren und wie man lernen kann, sich nicht mehr von ihr ausbremsen zu lassen

Von Adriana Cartolano

Speyer/Köln- Angst vorm Fliegen? Kann man irgendwie nachvollziehen. Eingepfercht auf engstem Raum und sprichwörtlich in der Luft hängend. Angst im Fahrstuhl zu fahren, vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen oder Prüfungsangst? Alles Ängste, die nachvollziehbar erscheinen und meist auf Verständnis beim Gegenüber stoßen.  

Aber Angst vorm Autofahren? In der heutigen Zeit selbstverständlicher Mobilität, wo jeder, wirklich jeder einfach in ein Auto steigt und ohne großartig darüber nachzudenken losbraust? Ein Mensch, der sich dem Autofahren freiwillig entzieht, muss völlig neben der Spur sein. Schon in der Fahrschule wusste ich nicht so genau, was ich im Straßenverkehr soll. Zwar schaffte ich die Führerscheinprüfung im ersten Anlauf, aber danach blieb es bei ein paar wenigen halbherzigen Versuchen Auto zu fahren. Zu sehr verunsicherten mich die anderen Autofahrer, die auf meine anfänglichen Fahrkünste mit Hupen und Gestikulieren reagierten. Zu unübersichtlich erschien mir der Straßenverkehr, den ich in meinem Kopf nicht zu einem logischen Bild zusammenfügen konnte. Reizüberflutet durch die vielen Eindrücke und ermüdet durch die starke Konzentration, die ich beim Fahren aufwenden musste, hing ich den Autoschlüssel schnell an den Nagel.

Autofahren sei doch total einfach, höre ich immer wieder. Autofahren mache man doch im Schlaf, sagen mir ganz viele. Ich kann das weder glauben, noch nachvollziehen. Insgeheim seufze und rolle ich mit den Augen. Dass andere meine Angst banalisieren und mit ungläubigem Kopfschütteln reagieren, ärgert mich. Doch nach 22 Jahren, in denen die Angst vor dem Autofahren in meinem Bekannten-, Familien- und Arbeitsumfeld immer wieder unfreiwillig für Gesprächsstoff sorgt, habe ich keine Lust mehr, mich immer wieder aufs Neue erklären zu müssen. Ich fasse beherzt den Vorsatz: Die Angst muss weg!

Alexandra Bärike ist Diplom-Psychologin und Fahrlehrerin in einemAlexandra Bärike hat sich auf Fälle wie mich spezialisiert. Die gebürtige Kölnerin hat nicht nur ein Diplom in Psychologie, sondern ist auch seit 23 Jahren Fahrlehrerin. Ein Blick auf ihre Website www.angstfrei-autofahren.de bringt die erste Erleichterung. Ich erkenne mich in den Beschreibungen ihrer Angstklienten wieder und – das ist das Wichtigste – es scheint einen Weg zu geben, sich von der Angst tatsächlich nicht mehr überrollen zu lassen.

Bei unserem ersten Telefonat, in welchem ich mich über das Training und die Erfolgsaussichten informiere, habe ich sofort ein gutes Gefühl. Alexandra Bärike nimmt sich Zeit für mich und meine Angst, als seien wir beide gerade das Einzige, was für sie in diesem Moment zählt. Ernst genommen zu werden ist ein wichtiger erster Schritt für mich, das Training wirklich zu wollen. „Blöde Kommentare von anderen Menschen, die nicht verstehen, warum jemand Angst vor dem Autofahren hat, sind mir unverständlich. Jeder hat am Anfang, wenn er die ersten Fahrten alleine bewältigen muss, mit Aufregung und Unsicherheit zu kämpfen. Irgendwann wird man durch ständiges Üben routinierter und die Unsicherheit verschwindet“, entgegnet Alexandra Bärike. „In Ihrem Fall haben Sie den Punkt der Routine nie überschritten. Daher hat sich aus mangelnder Fahrpraxis, schlechten Erfahrungen mit anderen Verkehrsteilnehmern und einem daraus folgenden Meideverhalten, um einer unangenehmen Situation nur ja aus dem Weg zu gehen, Angst entwickelt“, erklärt sie mir die Krux. „Und – jede Angst lässt sich wieder verlieren“, sagt sie mit fester Stimme, als ich sie frage, ob es denn Hoffnung für einen eingefahrenen Fall wie mich gäbe. Nach dem Telefonat weiß ich, dass mir die 120 Euro für eine 60-minütige Fahrstunde es wert sind. Wir vereinbaren auf meinen Wunsch hin gleich mehrere Termine. Ich bin seit 7 Jahren nicht mehr Auto gefahren und will die Chance, die sich mir mit Alexandra Bärike bietet, gleich voll ausnutzen.

„Auf der Straße finden Sie exakt die gleichen sozialen Situationen wie im normalen Leben wieder“, erklärt Alexandra Bärike in der ersten Stunde, während ich das Trainingsauto durch die Kölner Innenstadt manövriere und sie auf dem Beifahrersitz mit mir zusammen den Verkehr im Auge behält. „Die schnaubende Kundin hinter Ihnen an der Supermarktkasse, der es nicht schnell genug geht und Ihnen den Einkaufswagen in die Fersen rammt, wird auch im Straßenverkehr schnauben und drängeln“, fährt sie fort. „Und der belehrende Kollege, der ungefragt Ratschläge erteilt und Ihnen erklärt wie die Welt funktioniert, wird auch beim Autofahren seinen missionarischen Eifer nicht vergessen und Ihnen durch Lichthupen und theatralische Gesten zeigen, wo es lang geht“, skizziert Alexandra Bärike die unterschiedlichen Autofahrertypen. Wir überqueren die Rheinbrücke in Richtung Hauptbahnhof. Zum Greifen nah ragen die Turmspitzen des Kölner Doms in den sonnenbeschienen Himmel. „Das machen Sie ganz wunderbar“, bescheinigt mir meine Trainerin mit einem Lächeln, als wir in der Nähe des Domplatzes an einem stark frequentierten Einkaufszentrum in eine scharfe Rechtskurve abbiegen, vorbei an sich zügig nähernden Radfahrern, ungeduldig an der Ampel wartenden Fußgängern und in zweiter Reihe parkender Lieferwagen. „Sie achten sehr gut auf die Verkehrssituation und haben ein Gespür für das richtige Tempo.“ Ein gutes Gefühl macht sich in mir breit. Das Auto, ein schlachtschiffgroßer Citroën C4 Picasso, fühlt sich sicher an und meine Beifahrerin Frau Bärike, sitzt entspannt neben mir und plaudert mit mir über dieses und jenes. Das Automatikgetriebe tut sein Restliches. Zwanzig Jahre lang hatte ich mich mit Schaltgetrieben abgemüht, die mir an jeder roten Ampel den kalten Angstschweiß auf die Stirn trieben. Bloß nicht abwürgen! Sonst hupt der Hintermann. Gleich hinter der Kurve in den nächsten Gang schalten, sonst fängt das Auto an zu stottern! Bei der Autobahnausfahrt eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen und dann Schalten! Ein Stress sondergleichen, der aus jeder Fahrt einen Ritt durch die Hölle machte. Die Automatikschaltung in meinem Trainingsauto schenkt mir hingegen Entspannung, Konzentration und ein beruhigendes Gefühl. Wow! „Ich glaube, Autofahren kann richtig Spaß machen!“ rufe ich Alexandra Bärike zu, als wir uns in Richtung Köln-Bonner Flughafen bewegen, um das Auffahren auf die Autobahn zu üben. „Ich könnte mir sogar vorstellen, langfristig gerne zu fahren“, schiebe ich ungläubig hinterher. Ich kann meinen eigenen Worten nicht trauen.

Rote Ampeln waren bisher ein Pulsbeschleuniger. Beim Anfahren bloß nicht das Auto abwürgen !Was mit mir zwischen Rheinbrücke und Kölner Innenstadt passierte, lässt sich knapp als positive Rückkopplung bezeichnen. Ehemals schlechte Erfahrungen und negative Assoziation werden durch gute Erlebnisse ausgetauscht und verankern sich positiv im Gehirn. Trotzdem möchte ich weitere Trainingsstunden nehmen. Ein positives Erlebnis alleine reicht nicht aus, um ein halbes Leben Angst wegzuspülen. Ich will noch mehr Erfolgserlebnisse und wohltuende Komplimente von Alexandra Bärike hören, die meinen Fahrstil lobt, ohne das ein oder andere technische Manko unter den Teppich zu kehren. Schon wieder Wow!

Das gute Gefühl, das ich schon am ersten Fahrtag hatte, eingefädelt in einer Spur mit anderen Autofahrern, als ob ich schon immer zu ihnen gehört hätte, kann ich seit dem Training wie auf Knopfdruck abrufen. Der Stress, den Autofahren vorher bei mir ausgelöst hat, ist zwar als Erinnerung noch abgespeichert, aber ich kann ihn gegen Wohlbefinden austauschen. Wie wenn man ein kaputte Vinylplatte gegen eine soundtechnisch brillante CD eintauscht und plötzlich in ganz neue Sphären eintaucht.

Während unserer Fahrten, die uns in verschiedene Stadtteile Kölns, durch die dicht gepackte Innenstadt und auch nach Leverkusen führen, habe ich ausgiebig Zeit, mich mit Alexandra Bärike über ihre Arbeit zu unterhalten. Welche Klienten sonst noch so zu ihr kommen, will ich wissen.

„Das lässt sich grob in drei Gruppen unterteilen: die Wiedereinsteiger, Menschen, die beim Autofahren Panikattacken erleiden und Menschen mit Kontrollzwangsverhalten“, erklärt sie mir.

Es gäbe Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen jahrelang nicht mehr gefahren sind. Aus mangelnder Fahrpraxis entsteht Unsicherheit, die in Angst mündet. Zu dieser Gruppe gehöre wohl ich. Dann gäbe es Menschen, die beruflich stark unter Druck stehen und ständigem Stress ausgesetzt sind, wie z.B. Ärzte, Lehrer, Vertriebler und Selbständige. Stress und Druck im Beruf und im Privatleben können sich so stark aufbauen, dass sie sich in Panikattacken entladen. Panikanfälle z.B. beim Auffahren auf die Autobahn können die Folge sein und zwar auch für Menschen, die vorher jahrelang und täglich problemlos weite Strecken gefahren sind.

Die Fahrtrainerin hat im Fahrschulauto den Verkehr imer mit im BlickEine besondere Gruppe seien Mütter. „Frauen, die vor der Geburt des Kindes Auto gefahren sind, fühlen als Mütter eine derart starke Verantwortung für das neue kleine Lebewesen, dass sie sich selbst stark unter Druck setzen. Sie wollen keine Fehler machen und das Kind keiner Gefahr aussetzen. Aus dem Druck wird Angst“, veranschaulicht sie mir die Reaktionskette, die schließlich dazu führt, dass das Autofahren gänzlich gemieden würde.

„Es ist schwer zu sagen, wo die Angst eigentlich genau anfängt“, versucht Alexandra Bärike die betroffenen Menschen noch weiter zu beschreiben. „Es gibt Leute, die Parkhäuser oder Linksverkehr meiden, nicht im Dunkeln oder bei Schnee fahren, keine fremden Autos und nur in bekannten Gegenden fahren, Autobahnen umgehen und lieber die Landstraße nutzen usw. Das sind alles Menschen, denen wir täglich im Straßenverkehr begegnen und bei denen die Angst nicht so offensichtlich ist, wie bei Menschen, die es gleich ganz bleiben lassen. Vermeidetaktik kann aber fließend in eine Angst führen“, erklärt Alexandra Bärike am Ende meines Trainings.

Nach insgesamt sechs Trainingsstunden habe ich Lust auf das Autofahren bekommen. Was für routinierte Verkehrsteilnehmer banal klingen mag, ist für jemanden, der es bisher tunlichst vermieden hat, sich selbst hinter das Steuer zu klemmen, ein gewaltiger Sprung. Ob denn wirklich alle Trainingsteilnehmer von ihrer Angst befreit werden könnten, möchte ich von Alexandra Bärike wissen, bevor wir uns verabschieden. „Ich führe das Training nur mit Menschen durch, bei denen ich schon im Telefongespräch merke, dass die Wahrscheinlichkeit eines Trainingserfolges groß ist“, sagt sie. Wunder kann Alexandra Bärike nicht vollbringen, aber wer allen Ernstes Schluss mit der Angst machen und mehr Lebensqualität gewinnen möchte, wird im Training gegen die Fahrangst die positive Rückkopplung erhalten, die er für ein sicheres Auftreten im Straßenverkehr braucht. Foto: Thekla Ehling   

Informationen:

www.angstfrei-autofahren.de

Alexandra Bärike

Justinianstrasse 16

50679 Köln

0177 - 611 34 50

info@angstfrei-autofahren.de

28.12.2016


In der Spur bleiben - Bilderalbum

Rote Ampeln waren bisher ein Pulsbeschleuniger. Beim Anfahren bloß nicht das Auto abwürgen ! Die Fahrtrainerin hat im Fahrschulauto den Verkehr imer mit im Blick Alexandra Bärike ist Diplom-Psychologin und Fahrlehrerin in einem Auf eine Spritztour mit positiven Fahrerlebnissen freut sich auch Paula, der Hund von Fahrtrainerin Alexandra Bärike
Enge, stark befahrene Straßen sind für Angstklienten eine Herausforderung Kann starken Stress auslösen: Ein nah auffahrender Transportwagen in einer zugeparkten Straße    

In der Welt zuhause – am Rhein daheim

Der Blick schweift in Richtung Südostasien: Jutta Simml ist auf den Meeren der Welt zu-hause. Der Blick schweift in Richtung Südostasien: Jutta Simml ist auf den Meeren der Welt zu-hause.

Jutta Simml aus Waldsee hat als „Shore Operations Manager“ der Aida-Kreuzfahrtflotte ihren Traumberuf gefunden – und feiert Weihnachten in Kambodscha und Thailand

Von Brigitte Geiselhart  direkt aus Singapur

Singapur/Waldsee- „Hallo Jutta.“ Wenn sie auf diese freundliche Weise begrüßt wird, hört sie das besonders gern. Und das geschieht nicht nur in ihrer Heimat, sondern fast überall auf der Welt. Kaum zu glauben, aber Jutta Simml aus Waldsee hat in den vergangenen Jahren sage und schreibe 193 Häfen schon gesehen. Überall kennt man sie, überall schätzt man sie. Als Shore Operations Manager der Aida Kreuzfahrflotte ist sie für alle Landausflüge verantwortlich, für die Bus- und Zeiteinteilung, für alles, was mit der An- und Abreise der Gäste zusammenhängt, für den Reiseverkauf an Bord, nicht zuletzt auch für die Kommunikation mit den örtlichen Agenturen. „Das ist Tag für Tag eine logistische Herausforderung – gerade auch in Ländern, in denen in der Regel ein anderer Standard vorherrscht, als wir ihn etwa in Europa gewohnt sind”, erklärt Jutta Simml. „Auch bei den Vorschriften der jeweiligen Behörden gibt es vieles zu  beachten.”

Dezember 2016. Die Aidabella ist mit rund 2000 Passagieren und 600 Besatzungsmitgliedern im Indischen Ozean unterwegs, hat den indischen Subkontinent bereits hinter sich gelassen und nimmt Kurs auf Malaysia, Singapur und Thailand. Schon frühmorgens, aber auch spätabends trifft man auf Jutta Simml – nicht als Urlauberin, sondern in beruflicher Mission. Als Verantwortliche für den Bereich „Tours and Activities“ hat sie alle Hände voll zu tun. Zum Beispiel auch beim Landgang in Sri Lankas Hauptstadt Colombo. Hunderte von Gästen haben einen der zahlreichen Ausflüge gebucht. Vielleicht geht’s auf eine Stadtrundfahrt, vielleicht zum Baden an einen Strand, zum Golfen oder auf eine abenteuerliche Radtour. Wie immer ist Jutta Simml eine der ersten, die von Bord geht und Sorge dafür trägt, dass die Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf der zahlreichen Ausflüge gegeben sind. Und wie immer hat sie ein Lächeln auf den Lippen. Dass sie ihren Beruf leidenschaftlich liebt, das sieht man ihr auf Schritt und Tritt an.

Einer für alle – alle für einen: Shore  Operations Manager Jutta Simml (Bildmitte) und ihr motiviertes Team an Bord der Aidabella.Eine rheinische Frohnatur war Jutta Simml schon immer – auch wenn ihr nicht alles immer ganz leicht gemacht wurde. „Eigentlich wollte ich immer schon was von der Welt sehen, hatte aber nie das Geld für kostspielige Urlaube. Deshalb habe ich schon in jungen Jahren immer nebenbei gekellnert, um mir etwas dazu verdienen zu können“, kommt sie ins Erzählen. Verkäuferin hatte sie nach dem Schulabschluss gelernt, war mit 23 Jahren Chefin einer Betriebskantine, dann auch Hauswirtschaftsleiterin in Heidelberg. Und dann hatte sie sich genügend gespart, um sich eine Woche Karibik auf der Aida leisten zu können – und war sofort von dieser „junge und frischen Art des Kreuzfahrens“ begeistert. Selbst an Bord arbeiten und somit auf den Meeren der Welt zuhause sein zu dürfen, das war ihr Traum. Aber – wie sie selbst sagt – angesichts ihrer „einfachen Schulausbildung“ vermeintlich unerfüllbar. Dem Sport im Allgemeinen und dem Wassersport im Besonderen war die geborene Ludwigshafenerin schon immer zugetan, hatte sogar den Tauchlehrerschein gemacht. Warum sich also nicht bei Aida als Tauchlehrerin bewerben? „Ich hätte nie gedacht, dass das wirklich klappt“, blickt Jutta Simml zurück. Aber es klappte. Und ihr Leben änderte sich von einem Tag auf den anderen komplett.

2001 heuerte sie auf Aida an und betreute Urlaubsgäste auf Tauchgängen in der Karibik. Ein Jahr danach wurde sie als „Scout“ im Östlichen Mittelmeer eingesetzt. Schon elf Monate später wurde sie zum „Tourmanager“ und  2005 zum „Shore Operations Manager befördert.

Lässt sich gern die Seeluft um die Nase wehen: Jutta Simml auf  Deck 12 der Aidabella.Dass dieser berufliche Aufstieg nicht von alleine kam, ist natürlich naheliegend. „Ich habe mit auch auf den Hosenboden gesetzt, um mein damals eher mäßiges Englisch auf einen annehmbaren Stand zu bringen und so die Anforderungen erfüllen zu können“, sagt Jutta Simml. Mittlerweile ist sie mit fast allen Aida-Schiffen auf den Meeren der Welt zuhause, hat vom Nordkap bis zur Karibik fast alles gesehen, hat natürlich auch die sagenumwobene Einfahrt in den New Yorker Hafen miterlebt. Ob es noch weiße Flecken auf ihrer ganz persönlichen Weltkarte gibt? „Eigentlich fehlt mir noch Südamerika-Route mit der Umrundung von Kap Hoorn“, sagt sie schmunzelnd.

So schön für sie die große Welt ist, so sehr bleibt Jutta Simml auch mit ihren Wurzeln verbunden.  Den Dom zu Speyer liebt sie, das Brezelfest im Sommer, natürlich auch den Weihnachtsmarkt – vor allem auch deshalb, weil der immer bis zu ihrem Geburtstag am 6. Januar geöffnet hat. Doch Weihnachten und auch ihren Geburtstag kann Jutta Simml wieder mal nicht zuhause feiern. In diesem Jahr liegt die Aidabella am Heiligen Abend in Sihanoukville in Kambodscha und an den Feiertagen in Bangkok vor Anker. „Weihnachten Bord ist aber auch herrlich“, sagt die Waldseeerin. „Dann rückt man innerhalb der Mannschaft noch mehr zusammen und feiert wie in einer großen Familie“, weiß sie aus Erfahrung. Nach Hause geht’s für sie erst wieder Anfang April. „Als erstes gönne ich mir ein Fleischkäsbrötchen und eine Brezel“, sagt sie und freut sich auf ein Wiedersehen mit Freunden und Familie.  Und dann heißt es nach ein paar Wochen auch schon wieder Koffer packen. Das nächste Abenteuer wartet schon wieder auf Shore Operations Manager Jutta Simml aus Waldsee. Fotos: Geiselhart

11.12.2016


Jutta Simml - „Shore Operations Manager“ der Aida-Kreuzfahrtflotte - Bilderalbum

Einer für alle – alle für einen: Shore Operations Manager Jutta Simml (Bildmitte) und ihr motiviertes Team an Bord der Aidabella. Der Blick schweift in Richtung Südostasien: Jutta Simml ist auf den Meeren der Welt zu-hause. Auch bei Busausflügen der Kreuzfahrtgäste ist Jutta Simml erste Ansprechpartnerin (Hier im Hafen von Colombo, Sri Lanka) Lässt sich gern die Seeluft um die Nase wehen: Jutta Simml auf Deck 12 der Aidabella.
     

ADAC Verkehrswelt begrüßt 12.000 Besucher

ADAC Verkehrswelt: Die Zelte der ADAC Verkehrswelt stehen auf öffentlichen Plätzen oder auf Schulhöfen.Roadshow der ADAC Stiftung macht Verkehrserziehung spannend                 

München- Die ADAC Verkehrswelt zieht Bilanz: Allein in 2016 sensibilisierten die verkehrspädagogischen Erlebniszelte der ADAC Stiftung bundesweit rund 12.000 Besucher für die Gefahren im Straßenverkehr.

„Mit dem eigens für die Zielgruppe konzipierten Projekt werden Jugendliche an schwierige Verkehrssituationen hautnah und greifbar herangeführt“, erklärt Dr. Andrea David, Geschäftsführerin der ADAC Stiftung, „so wird Verkehrserziehung spannend.“ Das Konzept fördert bei Jugendlichen die Bereitschaft, den Straßenverkehr aus verschiedenen Perspektiven Verkehrswelt Rauschbrille: Mit einer „Rauschbrille“ wird Alkoholeinfluss simuliert.zu sehen und sich in die Blickwinkel anderer Verkehrsteilnehmer hineinzuversetzen. So erleben sie Situationen im Straßenverkehr realitätsnah, sodass sich erlerntes Wissen leichter vertiefen lässt.           

Schulen können die ADAC Verkehrswelt kostenlos unter www.stiftung.adac.de anfordern. Ein Team pädagogisch geschulter Profis baut die fünf gelben Zelte auf und betreut die Schülerinnen und Schüler während des Aufenthaltes. In einem rund zweistündigen Programm mit interaktiven Spielen, spannenden Selbstversuchen und Quizrunden sensibilisiert die ADAC Verkehrswelt für Gefahrenquellen im Straßenverkehr. 2016 war sie bundesweit zwischen März und November in zwölf Schulen und auf acht öffentlichen Plätzen aufgebaut.

Die ADAC Verkehrswelt ist ein Projekt der ADAC Stiftung und tourt seit 2013 durch Deutschland.            

Text: ADAC Stiftung; Foto: ADAC Motorwelt / Theo Klein

22.11.2016


ADAC bündelt gemeinnützige Aktivitäten in neuer Stiftung

Rettung aus Lebensgefahr und präventive Unfallverhütung oberste Satzungszwecke / Individuelle Hilfe für Unfallopfer / Dr. Andrea David zur Geschäftsführerin berufen

München- Der ADAC arbeitet weiter intensiv an der Umsetzung seiner neuen, zukunftssicheren Organisationsstruktur. Im Oktober 2016 nimmt mit der neu gegründeten ADAC Stiftung die dritte Säule des „neuen ADAC“ ihre operative Arbeit auf. Die zuständige Stiftungsaufsicht hat der Gründung einer gemeinnützigen und mildtätigen Stiftung bereits zugestimmt und sie offiziell anerkannt. Die ADAC Stiftung bündelt künftig die Gemeinwohl-Aktivitäten des ADAC: Sie fördert insbesondere die Rettung aus Lebensgefahr durch die ADAC Luftrettung, die Unfallverhütung im Straßenverkehr, die Mobilitätsforschung und die Sicherheit im Amateur-Motorsport. Darüber hinaus leistet sie individuelle Hilfe für Unfallopfer.

Im Rahmen der „Reform für Vertrauen“ zur Neuausrichtung des ADAC hatte die Hauptversammlung im Mai 2016 die Aufteilung des Clubs in drei Säulen (Verein, Aktiengesellschaft, Stiftung) beschlossen. Die „Drei-Säulen-Struktur“ konzentriert die Mitgliedschaftsleistungen im ADAC e.V., die wirtschaftliche Aktivitäten in einer Aktiengesellschaft europäischen Rechts (ADAC SE) sowie die gemeinnützigen und mildtätigen Hilfeleistungen in einer Stiftung bürgerlichen Rechts. Als „gemischte Förderstiftung“ kann die ADAC Stiftung eigene Tätigkeiten fördern und die ADAC Luftrettung gGmbH als Förderstiftung unterstützen. Die ADAC Stiftung hält eine Sperrminorität in Höhe von 25,1 Prozent an der ADAC SE. Die übrigen Anteile (74,9 Prozent) an der Aktiengesellschaft hält der ADAC e.V.

Die Organe der ADAC Stiftung bestehen aus einer Geschäftsführung, einem Stiftungsrat sowie einem Kuratorium. Zur Geschäftsführerin der ADAC Stiftung wurde Dr. Andrea David (46) berufen. Die Bauingenieurin promovierte im Fachgebiet Verkehrstechnik und -planung an der Technischen Universität München und ist seit 2002 für den ADAC tätig. Zuletzt verantwortete sie das Ressort Verkehr.

Der Stiftungsrat der ADAC Stiftung ist mehrheitlich mit Nicht-ADAC-Repräsentanten besetzt und setzt sich zusammen aus:

•    Thomas Burkhardt (Vorsitzender), ADAC-Vizepräsident für Technik

•    Hermann Tomczyk, ADAC-Sportpräsident

•    Prof. Alexander Kurz, Vorstand Personal Fraunhofer-Gesellschaft

•    Dr. Rupert Graf Strachwitz, Vorstandsvorsitzender Maecenata Stiftung

•    Jutta Kleinschmidt, Physikerin und Rennfahrerin

In das Kuratorium der ADAC Stiftung wurden Ulrich Klaus Becker, (ADAC-Vizepräsident für Verkehr), Jens Kuhfuß (ADAC-Vizepräsident für Finanzen), Kurt Heinen (ADAC-Vizepräsident für Tourismus) sowie zwei weitere noch zu benennende Mitglieder (N.N.) berufen. ADAC, Presse

04.10.2016


Seereise trifft auf englischen Spitzenfußball

Die Stars der ersten englischen Liga live erleben Die Stars der ersten englischen Liga live erleben
Nach der UEFA EURO 2016 regiert König Fußball weiter im Mutterland des Fußballs: Fährreederei bietet viertägige Fußballreisen zur ersten englischen Liga ab 169 Euro.

Hamburg-  DFDS bietet allen Fußballfans die einmalige Chance, die berühmten Stars der Premier League live zu erleben. Darunter deutsche Nationalspieler und ehemalige Topspieler aus der Bundesliga, wie Mesut Özil oder Kevin de Bruyne. Die Fährreederei ermöglicht in der Saison 2016/2017 im sechsten Jahr in Folge insgesamt 36 Fußball-Komplettreisen nach England einschließlich Fährüberfahrt, Hotelübernachtung und Karten zum Spiel. Als „Official Ticket Reseller“ hat DFDS neben Sunderland AFC erstmals den Premier League Aufsteiger Middlesbrough FC mit im Gepäck, den ehemaligen Club von Christian Ziege und Robert Huth. Trotz des Abstiegs in die Championship wird DFDS seinem Kooperationsclub der ersten Stunde, Newcastle United FC, weiterhin die Treue halten, denn in der zweiten Liga lässt sich die Leidenschaft im englischen Fußball noch authentischer erleben.

DFDS setzt im Angebot der Fußballreisen auf eine einmalige Mischung aus Seereise mit der Fähre, Faszination englischer Fußball und Kurztrip in die nordenglische Trendmetropole Newcastle mit ihren unzähligen Gastro-Pubs, Shops und den bekannten sieben Brücken über den Fluss Tyne. Im Paket ab 169 Euro pro Person sind die Tickets zum Fußballspiel der Wahl, die Nachtüberfahrten von Amsterdam nach Newcastle und zurück sowie eine Hotelübernachtung in Newcastle enthalten.

Die DFDS Fußballreisen bieten sich für einen Kurztrip mit Freunden an: Das Reiseziel Newcastle ist die unumstrittene Partymetropole Nordenglands. In Newcastle lohnt zudem ein Besuch der typischen englischen Pubs mit ihrer besonderen Atmosphäre und vielfältigen Craft-Beer Kultur. Gerade nach den Spielen herrscht dort Partystimmung – der perfekte Ausklang eines Fußballtages in England. Geeignet sind die Reisen daher auch für Fußballeinsteiger und Fans der englischen Fußballkultur.

Newcastle bietet aber auch viele familienfreundliche Angebote und ist für einen Kurzurlaub mit Kindern interessant. Gleiches gilt für die Stadien, denn hier ist Alkohol auf den Rängen verboten und es gibt ausschließlich Sitzplätze. Gemeinsam live im Stadion Tore bejubeln, macht diese Vater & Sohn Tour – und natürlich auch Vater & Tochter Tour – zu einem bleibenden Erlebnis.

Die DFDS Fußballreisen sind ab sofort unter www.dfds.de/fussball/ buchbar.

Über DFDS

Als eine der führenden Fährreedereien betreibt DFDS acht Passagierrouten in der Nord- und Ostsee. Die dänische Reederei bringt mit einer Flotte von 65 Schiffen jährlich rund vier Millionen Personen in Schottland, England, Frankreich, den Niederlanden, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden und Litauen sicher ans Ziel. Neben der einfachen Passage beinhaltet das Portfolio der Reederei Minikreuzfahrten, Pauschal- und Rundreisen sowie Gruppenreisen. DFDS wurde bereits zum fünften Mal mit dem World Travel Award als weltbeste Fährreederei ausgezeichnet. Den Titel „Europas beste Reederei“ trägt sie das neunte Jahr in Folge.

05.08.2016


Zwei Bürstner Reisemobile auf der Rallye Dakar

Ab dem zweiten Januar beginnt die Rallye Dakar. Im 30. Jubiläumsjahr des Bürstner-Reisemobils werden zwei Ixeo time it 726 G des Freizeitfahrzeug-Herstellers Bürstner das spanische Himoinsa Racing Team begleiten

Kehl- Die 38. Rallye Dakar, eine der härtesten der Welt, startet am zweiten Januar. An dieser Herausforderung wird das spanische Himoinsa Racing Team, angeführt vom mehrfachen Enduro-Weltmeister Ivan Cervantès, teilnehmen. Die Marke Bürstner und ihr katalanischer Händler Autosuministros unterstützen bei diesem Wettbewerb den spanischen Rennstall Himoinsa.

Es gilt, 7.500 km unwegsames Gelände zwischen Argentinien und Bolivien, in Rekordzeit zu überwinden. Zwei voll ausgestattete Ixeo time bieten den Extremsportlern nicht nur Komfort sondern dienen Journalisten und Partnern auch als Studios für Interviews und Besprechungen. Sie erlauben dem Team außerdem einen großen Teil ihres umfangreichen Equipments, in der geräumigen Heckgarage, bequem zu befördern.

Das Team wird aus fünf Fahrern bestehen, wobei Ivan Cervantès als Mitfavorit auf den Titel und  Haupt-Herausforderer bei dieser Rallye gehandelt wird. Die fünf Athleten sind davon überzeugt, dass die zwei Bürstner-Reisemobile einen sehr wichtigen Beitrag zu diesem Wettbewerb leisten werden, so Rosa Romero: „Ein erholsamer Schlaf ist für uns der Schlüssel zum Erfolg. Nach einem anstrengenden Tag ist es besonders wertvoll, sich an einem geräumigen und bequemen Platz ausruhen zu können. Beide Reisemobile bieten uns diesen Komfort und die notwendige Flexibilität  insbesondere mit einem solch hohen Ausstattungsniveau!“.

Die Rallye beginnt am zweiten Januar in Buenos Aires und endet am 16. Januar in Rosario in Bolivien. Am 10. Januar ist ein Ruhetag in Salta an den Ausläufern der Anden geplant. Text und Foto: Bürstner GmbH & Co. KG

12.12.2015


Die Dune du Pilat – ein Eldorado für Gleitschirmflieger

bk. Arcachon- Die Dune du Pilat ist die größte Düne Europas mit einer Höhe von bis zu 110 m; allerdings schwankt diese Höhe, da die Düne „wandert“ – und zwar zwischen einem und 5,5 m im Jahr! Die Länge beträgt 2,7 km und sie ist 500 m breit. Sie liegt in der Nähe von Arcachon und ist eines der am meisten besuchten touristischen Ziele in Frankreich. Seit 2009 wird sie jedes Jahr vermessen, damit man immer über aktuelle Zahlen verfügt.

In den ausgedehnten Kiefernwäldern rund um die Düne liegen fünf Campingplätze; wir waren mit einem wunderbaren Wohnmobil Bürstner Nexxo time t690 G bei Yellow Village und begneten dort Gleitschirmflieger aus vielen Nationen.

So trafen wir auch den Karlsruher Franz Merl, der Mitglied im Gleitschirmclub Kraichtal ist und im Atomkraftwerk Philippsburg arbeitet. Auf unsere Bitte hin nahm er freundlicherweise unseren Fotoapparat mit und er fotografierte die beeindruckenden Luftaufnahmen. Ein herzliches DANKE dafür! Die "Bodenbilder" konnten wir allerdings selbst "schießen".

Eine total freundliche und lustige Truppe aus Salzburg hat uns ein Video zur Verfügung gestellt – einfach spitze. Philip Brugger flog mit einer Helmkamera über Wasser und Düne und so entstanden grandiose Aufnahmen dieser bezaubernden Landschaft. Aber auch der Spaß sollte, wie im Video zu sehen nicht zu kurz kommen.

Zum Video:

Auch hier sagen wir vielen herzlichen Dank hierfür und wünschen unseren Lesern viel Spaß beim Anschauen des Videos und unseres Bilderalbums. Foto: Franz Merl; pem; Video Philip Brugger

07.11.2015


Ein Eldorado für Gleitschirmflieger - Bilderalbum

(K)einer wie alle

Eine Glosse von Jana Volk

Alltäglich ist ihr Beruf ganz gewiss nicht. Ihr Arbeitsplatz eine Oase aus Lack und Leder, Leidenschaft, Leistung und Luxus. Diskretion ist in diesem Job natürlich selbstverständlich. Überaus eifersüchtig reagieren sie auf jegliche Annäherungsversuche, die ihre Begleitung betreffen - ein sagenhaft toller Typ - den Kenner der Szene gerne als Erlkönig bezeichnen.

Ein Hauch von 007 liegt in der Luft, wenn die Tüftler und Denker nach monatelanger Arbeit in stiller Abgeschiedenheit der Laboratorien namhafter Großkonzerne, ihre neueste Konstruktion - schweren Herzens - jenen Auserwählten anvertrauen, die gerne auch bei Nacht und Wind unterwegs sind. Der besondere Umstand, Mitglied dieser geheimnisumwitterten Testfahrervereinigung zu sein, deren Schwur Markentreue heißt, ja, der hat schon was.

Um die Konkurrenz - und andere neugierige Nasen ebenfalls - auf mindestens eine Felgenlänge Abstand zu halten, muss das Glanzstück, bevor es mit Vollgas auf die Piste geht, unter einer Spezialfolie versteckt werden. Die glänzt auch. Und zwar dermaßen unauffällig, als würde eine Katze mit Vogelfedern in den Ohren, laut miauend durch ein Vogelschutzgebiet hüpfen. 

Alles nur Show, und Klappern gehört zum Handwerk? Von wegen! Hätte man sich sonst mit der schlampig angebrachten Maskerade so viel Mühe gegeben? Und dass anhand der Nummernschilder per Mausklick mühelos herausgefunden werden kann, welche Nobelmarke im Rennen um die hart umkämpften Marktanteile dabei ist, sind ebenfalls nur dumme Gerüchte. Anderenfalls würde das Publikum bei den jährlichen Vorstellungen dieser bahnbrechenden Weltneuheiten wohl kaum so überrascht und verzückt applaudieren. Oder?

Sollte uns, den gewöhnlichen Verkehrsteilnehmern, jemals einer dieser Tarnkappenflitzer im Straßenverkehr begegnen, sehen wir im Normalfall nur die Rücklichter. Und bevor wir uns fragen können, ob das, was da gerade recht geräuschvoll an uns vorbei gezogen ist, etwa genau das war, was wir vermuteten, ist der Spuk auch schon wieder verschwunden. Schade. Zu gerne würde man dieses mysteriöse Wunderding, auf das viele Fotografen sogar regelrecht Jagd machen, einmal aus der Nähe betrachten. 

Doch manchmal gibt es Tage, an denen ausgerechnet der schnöde Asphalt zur Landebahn eines Höhenfluges der Eitelkeiten gerät. Wie an jenem gewöhnlichen Samstagabend. Gerade noch in geheimer Mission für die Sternenflotte eines süddeutschen Herstellers unterwegs, fuhr der Testpilot seinen Erlkönig zielsicher in den irdischen Stau einer Anschlussstelle auf der Autobahn.

Dermaßen grob geerdet, leuchteten die Bremslichter seines PS starken Gefährten in heller Aufregung. Stoßstange an Stoßstange mit anderen, leider sehr gewöhnlichen Fahrzeugen in einer Reihe, standen die beiden nun. Beobachtet von neugierigen Augenpaaren sowie gezückten Smartphones und Kameras, die sich die Gelegenheit, diese kleinen Sensation zu dokumentieren, nicht entgehen ließen.  

Die bösen Blicke, die der sichtlich nervöse Fahrer mit hochrotem Kopf in die Menge schleuderte, halfen freilich nicht im Geringsten, das ohnehin schon zähe Vorwärtskommen auch nur ansatzweise zu beschleunigen. Einfach abheben konnte sein noch namenloses Fortbewegungsobjekt auch nicht. (Gibt’s ja nur im Film.)

Doch nur weil so ein Erlkönig genau wie alle anderen im Stau warten muss, also, offensichtlich kein Überflieger ist, wäre es jetzt völlig absurd zu vermuten, es handele sich hierbei tatsächlich nur um ein...  ganz normales Auto.

Text und Foto: Jana Volk

03.10.2015


Ende der Sommerferien - Entschädigungen bei Flugverspätungen

Bonn- Die Sommerferienzeit neigt sich dem Ende zu. Millionen Urlauber verbrachten bereits die „schönsten Wochen des Jahres“ im Ausland. Wie jedes Jahr gibt es jedoch Tausende Reisekunden, die unter Flugverspätungen leiden mussten. Dass ihnen einen Entschädigung zusteht, wissen die wenigsten Fluggäste.

Wenn ein Flugzeug viel zu spät am Ziel ankommt (mindestens drei Stunden), haben Flugpassagiere aus der Europäischen Union gemäß der Fluggastrechte-Verordnung den Anspruch auf eine Ausgleichszahlung. Diese liegt zwischen 250 und 600 Euro. Das Gleiche gilt auch, wenn Fluggäste aufgrund der Verspätung den Anschlussflug verpassen, wenn die Flüge zusammen gebucht wurden. Dabei spielt es keine Rolle, was der Flug gekostet hat. Auch bei günstigen Flügen kann eine Entschädigung von den Airlines verlangt werden.

Sollte es zu Flugausfällen aufgrund von außergewöhnlichen Umständen kommen, so sind die Airlines nicht unbedingt dazu verpflichtet, eine Entschädigung zu zahlen. Dafür sind sie aber verpflichtet, ihre Fluggäste ordentlich mit Essen und Trinken sowie einem kostenlosen Telefonat zu versorgen. Notfalls müssen auch die Kosten einer Hotelübernachtung übernommen werden.

Viele Verbraucher kennen ihre Fluggastrechte nicht und diejenigen, die selbst den Versuch wagen, ihren Entschädigungsanspruch durchsetzen, scheitern oftmals an der mangelnden Kooperationsbereitschaft der Airlines.

Umfangreiches Material zur Durchsetzung des Entschädigungsanspruches gegenüber der Airline ist zum Beispiel auf der Seite des Serviceanbieters ClaimFlights zu finden (www.claimflights.de). Neben einer Vorlage für einen kostenlosen Musterbrief zum Anschreiben der Airline gibt es weitere Informationen wie eine kostenlose Rechtsdatenbank mit Einzelfällen zur Fluggastrechteverordnung. Das Unternehmen hilft auch bei der Ermittlung der Entschädigungssumme, so kann man Beispielsweise über die Eingabe der Flugnummer in nur wenigen Minuten kostenlos prüfen, in welcher Höhe ein Anspruch zusteht. Gerüstet mit diesen Informationen kann man es selbst probieren einen Anspruch an die Fluggesellschaft zu richten. Sollte diese nicht zahlen so kann man immer noch einen Fluggastrechteservice in Anspruch nehmen. Text: ClaimFlights GmbH, Presse

20.09.2015


Ferienzeit – Ab in den Urlaub…

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz gibt Präventionstipps zur Urlaubsreise

Ludwigshafen- Am kommenden Freitag beginnen die Sommerferien in Rheinland-Pfalz. Millionen Deutsche bewegen sich mit dem Auto in den Urlaub. Betriebe, Büros und Schulen sind leer, die Feriendomizile sind voll – die Autobahnen auch. Besonders freitags oder samstags starten und beenden die Autourlauber ihre Reise.

Erfahrungswerte zeigen, dass an Samstagen doppelt so viele Autofahrer auf deutschen Autobahnen unterwegs sind -  an Freitagen sogar viermal so viele  - als an anderen Wochentagen.

Damit der Reisetag sicher und entspannt verläuft, sollten verschiedene Gesichtspunkte beachtet werden. Insbesondere sind ein einwandfreier technischer Zustand des Fahrzeugs sowie eine richtig gesicherte Ladung von besonderer Bedeutung.

Vor Fahrtantritt sollte ein umfangreicher Fahrzeug-Check durchgeführt werden. Wichtig ist hierbei die Funktionsfähigkeit der lichttechnischen Einrichtung, die Überprüfung der Bremsanlage aber auch der Zustand der Reifen. Neben ausreichendem Profil ist der Luftdruck besonders bei voll beladenem Auto wichtig. Auch das Reserverad sollte man dabei nicht vergessen. Die entsprechenden Werte findet man auf dem Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs. Notfalls kann man auch in der Werkstatt nachfragen. Hierdurch können einerseits die Fahrgeräusche minimiert, aber auch Kraftstoff eingespart werden.

Denken Sie an einen gültigen Verbandskasten, an ein funktionsfähiges Warndreieck sowie an Warnwesten. Diese Gegenstände sollten schnell griffbereit sein.

Nicht zu vergessen ist die internationale Versicherungskarte bzw. ein Europäischer Unfallbericht. Im Schadensfall können diese Gegenstände hilfreich sein.

Wichtig ist der sichere Transport von Gepäck und sonstiger Ladung. Die Gegenstände sollten sicher unter Einhaltung der Zuladungsgrenzen des jeweiligen Fahrzeugs verstaut werden. Große Gepäckstücke gehören auf den Boden des Kofferraums und so dicht wie möglich an die Rückbank. Dies hält den Schwerpunkt niedrig und das Fahrverhalten wird dabei deutlich verbessert. Koffer sollten immer stehend eingeladen werden. Im liegenden Zustand können sie verrutschen und für die Insassen gefährlich werden. Zudem sollten die Koffer bzw. das Gepäck mit Spanngurten gegen Verrutschen gesichert werden. Hierbei sollten die vorhandenen Halteösen benutzt werden.

Vermeiden Sie, kleinere Gegenstände auf die Kofferraumablage zu legen. Diese können bei einer Vollbremsung zu gefährlichen Geschossen werden.

Das Gepäck sollte nicht über die Oberkante der Rücksitzlehne ragen, denn dadurch wird die Sicht nach hinten beeinträchtigt. Reicht dabei der Platz nicht aus, sollte ein Gepäcknetz benutzt werden. Auch hier sollte ausreichende Sicht nach hinten über die Rückspiegel gewährleistet sein. Werden Dachboxen verwendet, sollte auf die ordnungsgemäße Anbringung und die Einhaltung der zulässigen Dachlast  geachtet werden.

Ein ausreichender Check der genauen Reiseroute kann vor Fahrtantritt förderlich sein.

Ausreichenden Ruhe- und Bewegungspausen sollten eingeplant werden.

Wir wollen, dass Sie sicher an Ihren Urlaubsort kommen! Ihre Polizei.

23.07.2015


Der Weg ist das Ziel

Luftsport Verein Cloppenburg unternimmt Ausflug ins rheinland-pfälzische Speyer

(FG) Varrelbusch- Am vergangenen Wochenende haben sich 14 Vereinsmitglieder von Luftsportverein Varrelbusch auf ihrem Flugplatzgelände getroffen um mit Ihren Flugzeugen einen gemeinsamen Ausflug in den Südwesten Deutschlands zu unternehmen. Die von den Piloten geplante Flugroute führte von Varrelbusch über das 300 km Luftlinie entfernte Koblenz weiter ins rheinland-pfälzische Speyer. Die insgesamt 14 Piloten im Alter von 36 bis 74 Jahren mit Ihren 6 Flugzeugen starteten am Samstag um 11 Uhr vom Texas Airport in Varrelbusch. Nach der Zwischenlandung mit Pilotenwechsel und einer kurzen „griechischen“ Mittagspause auf dem Flugplatz in  Koblenz-Winningen führte die Flugroute dann weiter ins rheinland-pfälzische Speyer. Auch bekannt als eine der ältesten Städte Deutschlands, lockte sie die Fliegerfreunde mit dem berühmten Brezelfest und dem „pfälzischen Leibgericht“ an (bestehend aus einem Saumagentaler, hausgemachte Bratwurst und Leberknödel mit Sauerkraut).

Um in der Domstadt den Fliegertag gemütlich beenden zu können, haben die Piloten im Vorfeld die letzten Hotelzimmer der Stadt für sich gebucht.

Für einige Piloten war die Nacht mit nicht sehr viel Schlaf gesegnet, da sich eine Wetteränderung am nächsten Tag anbahnte. Der Sonntagmorgen bestand für die meisten Piloten darin, sich mit der Meteorologie auseinander zusetzen und den angesagten Wetterwechsel einzuschätzen und zu deuten. Zum guten Schluss sind die Kameraden dann zu der Entscheidung gekommen, etwas später von Speyer abzufliegen um sich im berühmten Technik Museum umzusehen zu können.

Schnell wurden hier noch Bilder auf der begehbaren Tragfläche einer Boeing 747 gemacht. Von weitem besonderem Interesse für die Vereinskammeraden war dann noch die hier ausgestellte Antonow An-22, das russische Spaceshuttle BURAN und das deutsche U-Boot „U9“.

Nach dem Betanken Ihrer Fluggeräte und einem kurzen Briefing auf dem Flugplatz Speyer verließen die Piloten die ehemalige Römerstadt mit einer kleinen Träne im Auge, da hier eben noch 34 Grad Celsius bei tollen Sonnenschein vorherrschte und der Gedanke, dass in 200 km Entfernung nur 19 Grad und Regen vorhergesagt ist, löste bei dem einen oder anderen Piloten nur Kopfschütteln aus. Es war schön, doch nun wurde es für die LSV Piloten nochmal fliegerisch höchst anspruchsvoll, denn sie müssen den Richtigen und einen sicheren Weg durch den anstehenden Regen und die tiefhängenden Wolken finden. Für fast alle Vereinskameraden macht sich Flugerfahrung, Wetterkunde und der Umgang mit Ihren Fluggeräten bezahlt, denn sie landen nach fast 900 geflogenen Kilometern und über fünfeinhalb Stunden Flugzeit sicher auf dem heimischen Flugplatz in Varrelbusch.

Die Besatzung der Piper PA-28 besetzt mit 3 Piloten „kämpften“ sich über den internationaler Airport Dortmund und dann weiter zum Flughafen Münster-Osnabrück nach Varrelbusch durch. Ihnen halfen hier die Controller der Airports und gaben ihnen die bestmöglichen Informationen über das sich ständig verschlechternde Wetter über Funk durch.

Lediglich die Besatzung unseres Motorseglers Dimona DA-20, haben sich zur Ihrer eigenen Sicherheit entschieden nur bis zum nordrhein-westfälischen Flugplatz Hamm-Lippewiesen zu fliegen um dann von hier per Auto abgeholt zu werden. Die anderen Teilnehmer bedankten sich derweil in der Vereinsgaststätte auf dem Texas Airport bei Thomas Höffmann der diesen gelungenen Ausflug organisiert hat.

Die nächste Veranstaltung des Luftsportvereins ist die sognannte „Landemeisterschaft“. Bei der Landemeisterschaft geht es darum, welcher Motor- oder Segelflieger-Pilot (oder auch Fallschirmspringer) am genauesten landen kann. Die für den 1. August 2015 geplante vereinsinterne Meisterschaft kann auch gerne von Interessierten Besuchern verfolgt werden.

Ein Bericht von Frank Goymann, Foto Thomas Höffmann

15.07.2015


LBM setzt verstärkt auf innovative Technik gegen glatte Straßen

Aktuelles zum Winterdienst

Koblenz- Bis zu vier Tonnen Salz – diese Menge kann ein modernes Winterdienstfahrzeug pro Einsatz sparen, wenn es statt dem klassischen Feuchtsalz 30 (FS 30) mit flüssiger Sole (FS 100) „streut“. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) setzt verstärkt auf diese moderne Technik, mittelfristig soll sie flächendeckend in Rheinland-Pfalz genutzt werden. In der kommenden Wintersaison treibt der LBM diese Strategie konsequent voran: In mehr als der Hälfte der Autobahnmeistereien wird die neue Technik nunmehr zum Einsatz kommen. Zudem werden erstmalig in Rheinland-Pfalz auch 15 Straßenmeistereien auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen die neue Salzsole-Technik anwenden.

Von dieser in Deutschland noch relativ neuen Methode verspricht sich der Landesbetrieb nennenswerte Streusalzeinsparungen, die sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit des Winterdienstes auswirken werden. „Wir haben den Anspruch, den Verkehrsteilnehmern eine konstant hohe Winterdienstqualität wirtschaftlich zu erbringen“, so Arno Trauden, Leiter des Geschäftsbereichs Betrieb im LBM. Die neue Technik bietet insbesondere beim vorbeugenden Streuen ein großes Potential, um mit wesentlich geringeren Mengen an Salz für sichere Fahrbahnverhältnisse zu sorgen. Es ist davon auszugehen, dass bei einer flächendeckenden Umsetzung bis zu zehn Prozent Streusalz pro Winter eingespart werden können.

Bei der Flüssigstreuung verteilen Sprühdrüsen reine Salzsole gleichmäßig auf die Fahrbahn; sie verbleibt dort selbst bei starkem Verkehr. Flüssigstreuung ist beim vorbeugenden Streuen und bei leichten Streueinsätzen bei geringer Luft- und Fahrbahnfeuchtigkeit die technisch und wirtschaftlich optimale Lösung. Auf das gängige Feuchtsalz 30 (Mischungsverhältnis: 70 Prozent Streusalz, 30 Prozent Sole) wird man zukünftig im Winterdienst dennoch nicht verzichten können - auf schnee- und eisbedeckter Fahrbahn sowie bei sehr niedrigen Temperaturen bleibt es ohne Alternative.

Die Autobahnmeistereien, die die Flüssigstreuung nutzen, sind mit sogenannten Kombistreuern ausgestattet, die sowohl für die Flüssig-, als auch die Feuchtsalzstreuung eingesetzt werden können. Bei den Straßenmeistereien, welche die neue Technik erstmalig testen, werden die klassischen Streuautomaten kostengünstig umgerüstet. Weiterhin sind für zwei Straßenmeistereien Flüssigstreu-Anhänger angemietet, um auch hiermit Erfahrungen zu sammeln.

Der Landesbetrieb Mobilität wird in den kommenden Wintermonaten landesweit mit rund 1.400 Mitarbeitern in den 13 Autobahn- und 57 Straßenmeistereien wieder nach besten Kräften dafür sorgen, dass in Rheinland-Pfalz 877 Kilometer Autobahnen 24 Stunden am Tag sowie 17.000 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr befahrbar bleiben. Hierfür setzt der LBM insgesamt 570 Winterdienstfahrzeuge ein. Dies sind 350 eigene Fahrzeuge und 220 Unternehmerfahrzeuge, die speziell für den Winterdienst angemietet werden.

Die landesweit rund 170 Salzhallen sind mit 137.500 Tonnen Streusalz vor dem Winter komplett gefüllt. Die Salzvorräte einschließlich der vertraglich zugesicherten Nachlieferungen sind auf einen Maximalwinter zuzüglich Reserve kalkuliert, so dass diese für den kommenden Winter – auch bei extremer Wetterlage – ausreichen werden.

Informationen rund um den Winterdienst finden Sie auch im Internet unter: http://www.lbm.rlp.de/Aufgaben/Betrieb-Verkehr/Betriebs-und-Winterdienst/

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Presse

09.11.2014


Zehn Jahre ganz nah am Kunden

Das Bürstner Servicecenter feiert Jubiläum

Kehl- Es war eine kleine Sensation, damals im späten Herbst des Jahres 2004: Beinahe wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk öffnete das Kundenservicecenter der Traditionsmarke Bürstner, am ursprünglichen Stammsitz des Reisemobil- und Wohnwagenherstellers in Kehl-Neumühl, seine Pforten. Nach nur achtmonatiger Bauzeit und einer Investition von 5,5 Millionen Euro entstand auf einer Gesamtfläche von 15.000 Quadratmeter ein Gebäudekomplex, der einzig der Betreuung der Kunden gewidmet ist. Es war der erste seiner Art in der Caravan- und Reisemobilbranche.

Der Gedanke war ebenso einfach wie einleuchtend: Kaum fünf Minuten Fahrzeit von einer der wichtigsten deutschen Urlaubsmagistralen, der Autobahn 5, entfernt gelegen, sollte das Servicecenter allen Bürstner Kunden auf dem Weg in die Ferien als Etappenziel und Erholungsplatz angeboten werden. Sechs Stellplätze vor der Ausstellungshalle mit Wasser- und Stromversorgung, komfortable Sanitäranlagen sowie eine moderne Ver- und Entsorgungsstation schaffen die Rahmenbedingungen für einen erholsamen Zwischenstopp. Im Bürstner Kunden Service Center betreuen 70 Mitarbeiter den kompletten Bereich des After Sales. Hierzu gehören das Europa-Ersatzteillager, die Kundendienst- und Garantieabteilung, die Werkstatt sowie die Fahrzeugausstellung. Zum Beispiel werden über 15.000 verschiedene Teile bevorratet um eine zügige Ersatzteilversorgung, an die weltweit 400 Handelspartner, zu gewährleisten. Serviceleistungen, Nachrüstungen und Instandsetzungsarbeiten aller Art werden von den qualifizierten Fachkräften in nahezu allen Bereichen ausgeführt. Holz- oder Kunststoffarbeiten, Wartungen der Gas- oder Elektroanlage bis hin zu Kundendienstarbeiten am Fiat Basisfahrzeug werden durchgeführt. Bürstner ist Fiat Professional Partner für den Ducato. Außerdem finden sich im mehr als 1100 Quadratmeter großen Werkstattbereich 22 Reparaturstationen, acht Hebebühnen und eine Lackierkabine. Zu Verständigungsproblemen mit den internationalen Besuchern kommt es nicht. Sechs verschiedene Sprachen beherrschen die Mitarbeiter im Kundenservicecenter. Dies untermauert den hohen Servicegrad, den Bürstner seinen Handelspartnern und Kunden bietet.

Neben den Schulungs- und Tagungsräumen, z.B. für Händler, Mitarbeiter oder Geschäftspartner von Bürstner bildet der Ausstellungsraum, in seiner architektonisch herausragenden Hangar-Optik und mit großzügigen Glasflächen, den Kern des Servicecenters. Auf 500 Quadratmetern Fläche stehen die wichtigsten Neuheiten der Marke zur Besichtigung bereit. Kunden können hier einen direkten Kontakt knüpfen und Händlernachweise anfordern. Der Verkauf und Vertrieb der Reisemobile und Caravans erfolgt jedoch auch heute noch ausschließlich über die Handelspartner.

Werkstattkunden nutzen in der Cafeteria des Servicecenters gerne den Gratis- Frühstücksservice. In geringer Entfernung laden Traditionsgaststätten mit vorzüglicher badischer Küche, im malerischen Kehler Stadtteil Neumühl, zum Schlemmen ein. Und wenn der Aufenthalt mal mehr als eine Nacht dauert stehen Fiat 500, die eigens für die Nutzung durch die Kunden angeschafft wurden, für Ausflüge ins Nahe Straßburg oder den lieblichen Ortenaukreis, an den Hängen des Schwarzwaldes, bereit.

Der Kehler Ortsteil Neumühl liegt nur rund zehn Kilometer von der A5 Karlsruhe-Basel, Ausfahrt Straßburg/Appenweier entfernt, direkt an der Bundesstraße 28. Die Adresse des Kunden-Service-Centers: Elsässer Straße 80, 77694 Kehl/Neumühl.

Die Öffnungszeiten: Showroom und Cafeteria Montag bis Donnerstag 7:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr, Freitag 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Die Öffnungszeiten der Reparaturannahme: Montag bis Donnerstag 7:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 7:00 Uhr bis 11:30 Uhr. Werkstatttermine nach Vereinbarung

Text und Foto: Bürstner GmbH

26.10.2014


Bürstner ist immer wieder ausgezeichnet

Der Viseo i 700 ist in seiner Klasse Englands Reisemobil des Jahres

Kehl-  Erneut hat die englische Fachpresse ein Bürstner Reisemobil mit dem begehrten Titel „Motorhome of the Year“ ausgezeichnet. Die Wahl der Jury fiel 2014 auf den Viseo i 700 in der Kategorie Non-Fixed Bed Motorhome, also Reisemobile ohne Festbetten. Was jedoch nicht in die Irre führen sollte. Schließlich hat der geräumige Integrierte im vorderen Fahrzeugbereich ein großzügiges Hubbett, das mit einem Handgriff „schlafbereit“ gemacht werden kann. Üppige Kopffreiheit und ein einfacher Einstieg sind die herausragenden Eigenschaften dieser Bettenkonfiguration. Außerdem verspricht die großzügige Relax-Lounge im Heck ganz besonderen Komfort.

Die Wahl wurde mittlerweile zum zehnten Mal ausgeschrieben, beteiligt sind die führenden Fachmagazine „Motorcaravan Motorhome Monthly“ (MMM), das auflagenstärkste Blatt der englischen Campingbranche, und „Which Motorhome“, die Nummer eins bei den Zeitschriften für Reisemobil-Tests.

Bei ihrem Urteil berücksichtigte die Jury unter anderem die Funktionalität sowie die Bedienungs- und Materialqualität. In der Begründung der Wahl hieß es, dass der Bürstner Viseo i 700 eine ganze Reihe von einzigartigen Detaillösungen bietet, darunter die komfortable Küche mit ihren große, rollengelagerten Auszügen. Auch das „Flexo-Bad“ mit seiner platzsparenden Pendeltür brachte Extrapunkte bei der Bewertung. „Mit seiner typisch deutschen Qualitätsverarbeitung, der stilvollen Küche, dem wunderbaren Bad und der überaus ansprechenden Lounge war es kein Wunder, dass der Bürstner Viseo i 700 unsere Jury begeistern konnte“, sagte Daniel Attwood, geschäftsführender Redakteur von MMM.

In den vergangenen zehn Jahren gab es kaum eine Wahl, bei der nicht wenigstens ein Reisemobil des Kehler Traditionsunternehmens den Titel „Reisemobil des Jahres“ zugesprochen bekam. Text und Foto: Bürstner GmbH

16.10.2014


Hoch hinauf und weit ins Tal

Auf dem Säntis treffen Vergangenheit und Zukunft zusammen

von Jana Volk

Schwägalp- Wer einen Ausflug in die Berge macht, kann sich auf eines ganz sicher verlassen: die Launenhaftigkeit des Wetters. Versprach die Fahrt durch Urnäsch noch Sonne pur, so ist wenig später auf der Talstation Schwägalp nichts mehr davon zu sehen.

Majestätisch ragen die steilen Felswände nach oben. Immer wieder ziehen leichte Nebelschwaden vorbei. Fast scheint es so, als wollte der Berg sich vor den vielen Touristen, die sich täglich und Jahr für Jahr zum Gipfelsturm aufmachen, verstecken und schnell eine Decke über sein altes, steinzerfurchtes Gesicht ziehen.

Etwas weniger Fahrzeuge als sonst stehen an diesem Vormittag auf dem weitläufigen Parkplatz; vielleicht ein Tribut an den starken Franken, der nicht mehr ganz so viele Tagestouristen in die Schweiz kommen lässt.

Geöffnete Kofferräume dienen als behelfsmäßige Umkleide. Leichte Sommerschuhe werden gegen Wanderschuhe und dünne Baumwollpullis gegen Fleeceshirts und robuste Wetterjacken getauscht. Raus aus dem Alltag.

Bereits 1846 wurde auf dem 2501,90 m hohen Berg eine einfache Unterkunft für Übernachtungsgäste errichtet. „Säntishotel“ nannte sich die Herberge, die kaum mehr als eine gemauerte Schutzhütte war, selbstbewusst. Doch die Rechnung ging auf. Tatsächlich wurden schon im ersten Jahr 600 Besucher gezählt. Selbst Richard Wagner soll schon einmal hier gewesen sein.

Zu Fuß stieg man damals auf. Die benötigten Güter des täglichen Bedarfs wurden von den Säntis-Trägern, die sich auf diese Weise ein bescheidenes Einkommen sicherten, in unzähligen Stunden auf genau dieselbe Weise befördert - inklusive einer Waschmaschine, wie ein Foto belegt. Ein mehr als gefährliches Unterfangen. Erst 1935 begann die erste Schwebebahn, allmählich die Muskelkraft zu ersetzen.

Heute ist es eine hochmoderne Kabinenbahn, die alle, die es bequemer haben möchten oder diejenigen, die dort oben ihren Arbeitsplatz haben, in exakt acht Minuten und 30 Sekunden zur Gipfelstation. Schweizer Präzision eben.

Wanderer und Kletterbegeisterte nehmen – natürlich – einen der vielen Wege unter die eigenen Füße. Eine Variante, die Abenteuer, Adrenalinkick und Naturerlebnis in einer großartigen Umgebung verspricht.

Je nach Kondition und Route kann das bis zu fünf Stunden dauern. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind daher obligatorisch. Das zerklüftete Gelände mit seinem losen Geröll ist nichts für unerfahrene Sandalenausflügler und Menschen, die zu Schwindelgefühlen neigen. Einsteigern und Gelegenheitswanderern seien deshalb die ungefährlichen und genauso interessanten Routen rund um die Schwägalp empfohlen.

Die Gipfelstation heißt ihre Gäste in einem modernen Mehrzweckgebäude willkommen. Panoramafenster und Aussichtsterrassen ermöglichen - bei sonnigem und klarem Wetter - einen atemberaubenden sechs-Länder-Blick.

Das „Empfangskomitee“ heute besteht dann doch eher aus Nebelgespenstern, die ihren hämischen Reigen zwischen dem Sendeturm und der Aussichtsplattform tanzen und immer wieder frech vor Fotoobjektiven auftauchen.

Hier auf dem Drei-Länder-Berg treffen nicht nur die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Außerrhoden und St. Gallen zusammen; es kreuzen sich eine Vielzahl von Wanderwegen, begegnen sich Tradition und Moderne. Begleitet vom Stakkato-Takt der Nordic-Walking Stöcke taucht plötzlich eine Gruppe bunt gekleideter Wanderer auf, deren fröhliche Stimmen schon weit vorher das weiße Nichts durchdrungen haben.

Die Stimmung ist ausgelassen. Während sich die Älteren mit den Jüngeren über die besten Routen austauschen, wird auf der Terrasse mit viel Gelächter und Hallo abgeklatscht. „Gimme five – Gipfel erklommen“. Der Berg ruft und bringt dabei ganze Generationen zusammen. Vor allem bei jungen Leuten scheint Wandern - allen Unkenrufen zum Trotz – sich immer größerer Beliebtheit zu erfreuen.

Wer mit offenen Augen die schmalen Wege entlang geht, entdeckt zwischen den Furchen des kargen Geröllbodens blaue Enziane, gelbe Aurikel und rosafarbene Kalk-Polsternelken, die keck ihre Köpfe hervor strecken. Immer wieder werden Smartphones und Fotoapparate gezückt.

Recht schnell haben sich noch andere Bewohner eingefunden: ein leichtes Rascheln mit dem Butterbrotpapier genügt, schon sind etliche Bergdohlen eifrig zur Stelle, die neugierig die Hälse recken. Die kühle, klare Luft in dieser Höhe wirkt beinahe wie der Genuss eines Gletschereisbonbons und verfehlt wohl auch bei den gefiederten Gesellen ihre appetitanregende Wirkung nicht. Wählerisch sind sie jedenfalls nicht. Vom Keks bis zum Schinkenbrotkrümel wird alles sofort verschlungen.

Die kleine Felsgalerie, die zum Berggasthaus führt, dient gleichzeitig als Präsentationmöglichkeit für zahlreiche Fotos. Ein Stammbaum zeigt die Chronik der Säntiswirte von ihren Anfängen bis heute. Stumme Zeugen einer harten entbehrungsreichen Zeit, die jedoch trotz allem ihren Reiz hatte. Es ist die Geschichte des Bergs und der Menschen, die mit ihm verbunden waren.

Dass hier oben sogar ein Mord geschah, lässt dann doch etwas Gänsehaut aufkommen und passt so gar nicht in diese Idylle. Am 21. Februar 1922 wurden der einstige Wetterwart und seine Frau tot aufgefunden. Ganze vier Tage lang hatte man im Tal vergeblich auf die sonst pünktliche Übermittlung der Wetterdaten gewartet. Was damals genau in der Einsamkeit des eisigen Winters dort geschah, wird wohl ewig im Dunkeln bleiben. Eine kleine Tafel am Haus der ehemaligen Wetterstation erinnert an das Drama.

Auf dem von zahlreich vorhandenen Schneeresten gesäumten Weg geht es weiter bis zur großzügig angelegten Sonnenterrasse des Berggasthofes. Bei klarer Sicht kann man von hier bis nach Italien, Frankreich, Deutschland, Liechtenstein, Österreich und natürlich in die Schweiz sehen, wie die großen Orientierungsschilder verraten.

Weitblick ist ohnehin eines der wichtigsten Themen für die Betreiber der Säntisbahn. Zahlreiche Events wie Mondscheinfahrten, Sonnenauf- und untergangsfahrten, Hochzeiten, Vorträge: neue Ideen sind unerlässlich, um die Region noch attraktiver für Touristen zu machen.

Dazu passt die Ausstellung im Obergeschoss des Mehrzweckgebäudes, die die Besucher über das aktuelle Geschehen im Tal informiert. Dort soll schon bald – wenn alles läuft wie geplant – ein großes Hotel mit 68 Zimmern inklusive eines Wellness-Bereiches entstehen. Filme und Fotos dokumentieren den Baustellenfortschritt des sogenannten Schwägalp-Projekts.

Mit einer Tasse (Schweizer!) Kaffee versorgt, lässt es sich anschließend ganz gemütlich zur Mineralienausstellung schlendern. Amethysten, Kristalle, apart geschliffene Achate mit herrlichem Farbenspiel und winzig kleine Öhrli-Diamanten glitzern in ihren großen Glasvitrinen um die Wette. Im Hintergrund läuft eine Dokumentation über die Tätigkeit der Mineraliensammler - auf Schwytzerdeutsch „Strahler“ genannt - die in mühevoller Arbeit jahrtausende alte Schätze ans Tageslicht bringen.

Selbst wenn es so scheint, auch hier oben bleibt die Zeit nicht stehen. Pünktlich setzt sich die Kabinenbahn in Bewegung. Noch einmal das Panorama genießen. Leider ist die Fahrt viel zu schnell vorbei.

Unten im Tal wird immer noch eifrig gearbeitet. Lautes Hämmern und Klopfen, vereint mit dem Motorenlärm zahlreicher Baumaschinen, lässt die Wanderer schlagartig auf dem Boden der Realität ankommen. Die vielen Plakate am Bauzaun sind gespickt mit Informationen und Zeichnungen über das neue Hotel. Eröffnungszeitpunkt 2015. Spätestens ab dann wird sich der Säntis auf noch mehr Besucher einstellen müssen. Aber das ist er ja bereits gewohnt.

Extra-Info

  • Mit ihrem Slogan „Komm rauf, kannst runterschauen“, wirbt die Säntisbahn für zahlreiche Events. Beliebt sind vor allem die Sonnenaufgangsfahrten sowie Vollmondfahrten

  • Für Seminare, Versammlungen, Betriebsausflüge kann man sich von einem Event-Team ein komplettes Rahmenprogramm erstellen lassen

  • Die Alpschaukäserei auf der Schwägalp ist in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet

  • Familien mit kleineren Kindern sowie Wanderer, die nicht ganz so „hoch hinaus“ wollen, finden rund um den Naturerlebnispark Schwägalp/Säntis eine Vielzahl an bequem begehbaren Themenwegen (auch mit geführten Exkursionen)

  • Im Geologie Steinpark wird auf 12 illustrierten Tafeln das Abenteuer Erdgeschichte beschrieben

  • Direkt an der Hauptstraße in Urnäsch befindet sich ein sehenswertes Heimatmuseum

  • Sämtliche Informationen – auch über Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten – gibt es unter:

www.saentisbahn.ch


Text: Jana Volk; Bilder: J. Volk

21.09.2014


Auf dem Säntis - Bilderalbum

CARAVAN SALON DÜSSELDORF mit Rekordzahlen

Düsseldorf- Der CARAVAN SALON DÜSSELDORF 2014 ist als bestbesuchte Veranstaltung seiner Geschichte zu Ende gegangen und konnte damit eindrucksvoll seine führende Position als weltgrößte Messe für Reisemobile und Caravans unterstreichen. „Mit äußerst zufriedenen Ausstellern und 192.000 Besuchern hat der CARAVAN SALON unsere Erwartungen weit übertroffen und wir sind begeistert, in diesem Jahr einen neuen Allzeit-Besucherrekord aufgestellt zu haben. Besonders freut uns, dass unser neues Hallenkonzept so gut angenommen wurde“, zog Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH, eine überaus positive Bilanz. „Zudem ist es bei der derzeitigen Marktsituation in Europa besonders erfreulich, dass rund 25.000 Besucher aus dem Ausland den Weg nach Düsseldorf gefunden haben. Vor allem Fachbesucher kommen aus aller Welt, um hier ihre Geschäftspartner zu treffen und sich über Innovationen zu informieren“, so Schäfer. Das zeige die internationale Ausnahmestellung des CARAVAN SALON in der Caravaning-Branche. Auf dem messeeigenen Stellplatz, dem Caravan Center, wurden rund 28.200 Fahrzeuge gezählt.

Hermann Pfaff, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes, war vom Verlauf des CARAVAN SALON ebenfalls begeistert: „Den Besucherzuwachs sehen wir als klaren Beleg für das ungebrochen große Interesse an der Urlaubsform Caravaning. Die hier vorgestellten Neuheiten wurden hervorragend angenommen und auch die Verkaufsabschlüsse liegen über den Erwartungen. Die ausgesprochen gute Stimmung bei Herstellern und Händlern nehmen wir zum Anlass, mit Rückenwind in die neue Saison zu starten.“ Die Besucher interessierten sich vor allem für die zahlreichen neuen Modelle, die beim CARAVAN SALON erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Beim Publikum fanden das einzigartige und vielfältige Angebot der 580 Aussteller aus 25 Ländern, die Reisemobile und Caravans sowie Basisfahrzeuge, Zubehör, Ausbauteile, Zelte, Mobilheime und Reisedestinationen präsentierten, aber auch das Unterhaltungsprogramm rund um die mobile Freizeit großen Anklang.

Hochzufrieden äußerten sich auch die Aussteller des CARAVAN SALON, die durchweg von hohem Interesse und gestiegenen Verkäufen berichteten.

„Diese Messe hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Die Resonanz ist hervorragend, was sich auch ausgezeichnet auf die Verkaufszahlen bei allen Marken ausgewirkt hat. Besonders überrascht hat uns die positive Entwicklung bei den Caravans. Insgesamt haben wir beim CARAVAN SALON ein neues Rekordergebnis erzielen können“, freute sich Gerd Adamietzki, Geschäftsführer der Knaus Tabbert GmbH.

Dr. Holger Siebert, Geschäftsführer der Eura Mobil GmbH, hob das Messekonzept mit einer noch stärkeren thematischen Bündelung nach Produktsegmenten hervor. Erstmals wurde mit der Halle 12 eine reine Kastenwagenhalle angeboten, wodurch sich auch der Absatz der Marke Karmann-Mobil deutlich erhöht habe. „Die Kunden gehen ganz gezielt in die Bereiche, die ihren Wünschen und Vorlieben entsprechen.“ Ein besonderes Wachstum sei außerdem dem Markttrend entsprechend bei den teilintegrierten Reisemobilen festzustellen. Außerdem sei auffällig, dass vermehrt Besucher aus dem süddeutschen Raum nach Düsseldorf gekommen seien. „Durch die tolle TV-Kampagne des Caravaning Industrie Verbandes und die Werbe-Aktivitäten der Messe Düsseldorf ist die Aufmerksamkeit für den CARAVAN SALON noch einmal gesteigert worden“, ergänzte Siebert.

Über einen neuen Spitzenwert bei den Verkäufen freute sich auch Hobby-Geschäftsführer Klaus Dieter Böcker. „Wir liegen in allen Bereichen über dem Vorjahresergebnis und konnten auch bei unserem erstmals angebotenen Kastenwagen eine rege Nachfrage erzielen. Wir stellen fest, dass erstaunlich viele gut informierte Besucher mit konkreten Wünschen unseren Stand aufgesucht haben.“

Jörg Reithmeier, Geschäftsführer der Marke Hymer, bemerkte, dass als großer Trend die Individualisierung auszumachen sei: „Wir haben eine Reihe von Fahrzeugen präsentiert, die in hohem Maße für die Kundenwünsche konzipiert worden sind – die Resonanz darauf war enorm. Die Besucher haben das Bedürfnis, umfassend und kompetent beraten zu werden. Mit den Verkaufszahlen sind wir hochzufrieden und liegen deutlich über dem Vorjahresergebnis.“ Zudem hätten die internationalen Kontakte zugenommen, am Stand der Hymer AG waren vor allem viele niederländische Besucher anzutreffen.

Erfolgreich verlief die Messe auch für die Zulieferer. „Wir haben mit Freude registriert, dass viele junge Familien mit Kindern an den Ständen zu Besuch waren und sich auch für die Nachrüstung von Fahrzeugen interessieren“, sagte Joachim Kinscher, Executive Vice President des Dometic-Konzerns. „Das Interesse der Besucher an hochwertigen Ausstattungskomponenten ist groß und auch der Fachhandel befindet sich in guter Grundstimmung. Zudem bekommen wir hier wichtige Signale, dass sich das Nachmessegeschäft besser entwickeln wird als in den Vorjahren.“ Auffällig und erfreulich sei der Besucherzuwachs aus Australien und vielen asiatischen Ländern.

Auch im Tourismusbereich schlugen sich die gestiegenen Besucherzahlen in einer höheren Frequenz an den Ständen nieder. Dabei käme ein Großteil der Besucher mit konkreten Plänen, erklärte Eike Schüürmann, Geschäftsführer der LeadingCampings. „Die Nachfrage bei uns am Stand war enorm und wir sind sehr zufrieden. Der CARAVAN SALON ist für uns unverzichtbar geworden – auch weil wir hier viele hochwertige Kontakte mit Fachbesuchern aus ganz Europa knüpfen können.“

Der 54. CARAVAN SALON DÜSSELDORF findet vom 28. August (Fachbesucher- und Medientag) bis 6. September 2015 statt.www.caravan-salon.de

Text und Foto: Messe Düsseldorf GmbH

07.09.2014


Mit voller Kraft ins Mittelpreissegment der Teilintegrierten Reisemobile

Automotives Design Viseo I 690GBürstner startet auf dem CARAVAN SALON mit einer Modelloffensive in die neue Saison - Vier erneuerte teilintegrierte Baureihen: Travel Van, Nexxo, Nexxo time, Ixeo time

Düsseldorf/Kehl- Mit einer umfassenden Produktoffensive startet Bürstner ins Modelljahr 2015. Die Erneuerung und Aufwertung von gleich vier Baureihen unterstreicht den Anspruch auf die Marktführerschaft bei teilintegrierten Reisemobilen in Deutschland und Europa. Seit nunmehr fünf Jahren steht die Traditionsmarke an der Spitze dieser Klasse.

„Bürstner hat mit der Einführung des Hubbetts im teilintegrierten Reisemobil und auch im Caravan bereits vor Jahren eine innovative Neuerung umgesetzt, die in der gesamten Branche für eine Umorientierung gesorgt hat“, sagt Giovanni Marcon, Geschäftsführer bei Bürstner. Und weiter: „Ebenso wie die einstige Neuausrichtung beim Interieur-Design, die von Bürstner initiiert wurde, hat der Wettbewerb diese konstruktiven und gestalterischen Innovationen bald adaptiert. Wir stärken daher unsere Mittelklasse-Baureihen für das kommende Modelljahr mit weiteren neuen Ideen und werden unsere Marktführerschaft bei den teilintegrierten Reisemobilen in Europa auch in Zukunft erfolgreich verteidigen.“

Erfrischende optische GestaltungNexxo time t685

Besonderes Augenmerk haben die Entwickler, Konstrukteure und Designer bei Bürstner auf die preissensible Mittelklasse gelegt. Travel Van, Nexxo, Nexxo time und der Klassiker Ixeo time wurden komplett neu entwickelt und aufgewertet. Der Nexxo time wurde als neue Baureihe im unteren Mittelpreissegment neu positioniert. Von außen weist bei allen Baureihen eine frischere Grafik auf den Modellwechsel hin. Auch der Cappuccino, der Dachbereich über dem Fahrerhaus, wurde aerodynamisch optimiert und gleitet nun mit weniger Widerstand durch den Fahrtwind, verursacht außerdem geringere Windgeräusche.

Verwindungssteiferer Aufbau

Der Aufbau selber wird nun bei den Baureihen Nexxo und Travel Van als holzfreie Konstruktion gefertigt. Sollte es durch mechanische Beschädigung während der Urlaubsreise zu einer Undichtigkeit kommen, stellt der eventuelle Wassereintritt keine Gefahr mehr dar. Die hochstabile XPS-Bauweise aus Kunst-, Schaum- und Leichtmetallwerkstoffen ist wasserresistent. Der Aufbau wird obendrein verwindungssteifer und bietet bessere Wärmedämmung. Diese Gefahr der Beschädigung bezieht sich jedoch nicht auf Hagelschlag. Seit der vergangenen Saison sind alle Reisemobile von Bürstner mit dem hagelsicheren GfK-Dach ausgerüstet.

Leichtbau für geringeres Gewicht

Aviano impulseAlle Caravan- und Reisemobilbaureihen (ausgenommen Ixeo, Argos time und Argos) erhalten in der kommenden Saison außerdem, die bei einzelnen Modellen bereits eingeführte, Leichtbaubodenplatte, die ebenfalls aus GfK gefertigt wird. Sie bietet im Vergleich zur bisherigen Verbundbauweise neben höherer Stabilität erhebliche Gewichtsvorteile. Je nach Modell und Grundriss liegt die Gewichtsreduzierung zwischen 50 und 80 Kilogramm. In Zeiten zunehmender Nachfrage nach Reisemobilen unterhalb der 3,5-Tonnen-Grenze ist dies ein wichtiger Grund für die Kaufentscheidung des Kunden. Beim Caravan erlaubt das Leichtbaumodul den Einsatz kleinerer Zugwagen mit geringerer Anhängelast und führt so zu weniger Verbrauch.

Service-Unit für leichte Bedienung und Wartung

Neu ist die einfachere Bedienung des Reisemobils an der sogenannten Service-Unit. Hinter einer abschließbaren Außenklappe verbergen sich alle relevanten Anschlüsse und Einfüllöffnungen der Wasser- und Stromversorgung. Die 230-Volt-Einspeisung findet sich hier ebenso wie der Einfüllstutzen für Frischwasser und die Ventile für Boiler- und Tankentleerung. Der Service an der Ver- und Entsorgungsstation oder am Stellplatz wird so nicht nur einfacher, sondern auch sauberer. Auch die Wartungsöffnung des Frischwassertanks ist durch diese Klappe leicht und bequem zugänglich.

Breite Premium-Tür

Viseo SilverIn den Innenraum ihres Bürstner Mobils gelangen die Camper künftig grundsätzlich und in allen Modellen, bei denen der Grundriss es zulässt, durch die XL-Eingangstür mit einer Breite von 70 Zentimeter. In Verbindung mit dem mehrstufigen Coupé-Einstieg bedeutet dies einen erheblichen Komfortgewinn. Die Premium Ausführung der XL-Tür hat zwei statt einem Verriegelungspunkt, verfügt über ein Fenster und ist serienmäßig mit einem integrierten Fliegenschutz ausgestattet. Die Integration in die Zentralverriegelung des Basisfahrzeugs wird als Option angeboten.

Fünfter vollwertiger Sitzplatz, größerer Kühlschrank

Hohen funktionalen Nutzen bietet der optional angebotene Vario-Seat im Innenraum (für Nexxo und Ixeo time, außer Grundriss 685), der rechts hinter dem Beifahrersitz positioniert wird. Ein einsteckbares Rückenlehnenelement und ein Sicherheitsgurt machen aus der im Stand praktisch funktionalen Kurzbank einen fünften zugelassenen Sitzplatz für einen weiteren Passagier während der Fahrt. Neu ist außerdem die Ausstattung der teilintegrierten Baureihen mit einem um 40 Liter auf 145 Liter fassenden Kühlschrank, der über ein 11 Liter großes Frosterfach verfügt.

Vier verschiedene Sondermodelle bietet Bürstner in der neuen Saison an. Alle tragen den Namen Impulse und sind in der Viseo und der Aviano Baureihe zu finden.

Die Neuerungen im Überblick:

• Neues, sportlicheres Außendesign

• Neuer, aerodynamisch günstigerer Cappuccino

• Neuer, verwindungssteifer Aufbau in holzfreier XPS-Bauweise

• Neuer GFK-Leichtbauboden (außer Ixeo)

• Service-Unit als zentrale Versorgungs- und Wartungsstation

• XL-Eingangstür mit 70 cm Breite

• 145 Liter Hochkühlschrank mit Frosterfach

• Vario-Seat mit Gurt für zusätzlichen Mitfahrer (für Nexxo und Ixeo time)

Das Reisemobilprogramm von Bürstner umfasst insgesamt 12 Baureihen:

Kompakt-Mobile:

Brevio; Längen von 5,99 bis 6,38 Meter, drei Grundrisse

Teilintegrierte Reisemobile:

Travel Van; Längen von 5,66 bis 6,99 Meter, drei Grundrisse

Nexxo time; Aufbaulängen von 5,89 bis 6,99 Meter, sechs Grundrisse

Nexxo; Aufbaulängen von 6,79 bis 7,49 Meter, sieben Grundrisse

Ixeo time; Aufbaulängen von 5,99 bis 7,49 Meter, fünf Grundrisse

Ixeo; Aufbaulängen von 6,74 bis 7,39 Meter, zwei Grundrisse

Integrierte Reisemobile:

Viseo; Aufbaulängen von 6,96 bis 7,25 Meter, drei Grundrisse

Aviano; Aufbaulängen von 7,56 bis 8,41 Meter, drei Grundrisse

Elegance; Aufbaulängen von 8,12 bis 9,20 Meter, drei Grundrisse

Grand Panorama; Aufbaulängen von 8,42 bis 9,00 Meter, drei Grundrisse

Alkovenmobile:

Argos time; Aufbaulängen von 6,48 bis 6,78 Meter, drei Grundrisse

Argos; Aufbaulängen von 8,86 Meter, ein Grundriss

Alle Fahrzeuge nutzen den neuen Fiat Ducato als Basis.


Zum Caravan-Angebot von Bürstner zählen fünf Baureihen und das Sondermodell Averso nature:

Premio; Aufbaulängen von 4,62 bis 6,02 Meter, sieben Grundrisse

Premio Plus; Aufbaulänge 6,12 Meter, ein Grundriss

Averso; Aufbaulängen von 5,00 bis 6,41 Meter, acht Grundrisse

Averso Top; Aufbaulängen von 5,34 bis 6,41 Meter, zehn Grundrisse

Averso Plus; Aufbaulängen von 4,71 bis 6,13 Meter, drei Grundrisse

Averso nature; Aufbaulängen von 4,77 Meter, ein Grundriss

Die Baureihen:

Travel Van: Wohlfühlen beim Reisen als Passion

Die drei Versionen des teilintegrierten Travel Van bekommen den hochwertigen XPS-Aufbau mit gerundeten Dachkanten und ein sportiveres Außendesign. Das schwarze XL Skyroof-Dachfenster im Cappuccino reicht bis zur Frontscheibe, der Heckspoiler unterstreicht den dynamischen Anspruch der Baureihe. Für einen sportlicheren Look sorgen außerdem die bündig mit der Außenwand abschließenden hochwertigen Rahmenfenster (Option). Der Travel Van bietet reichlich Stauraum und verfügt außerdem über das geräumige Vario-Bad. Außergewöhnlich ist die geschlossene Garderobe im Eingangsbereich der drei Grundrisse, die auch als Sitzplatz im Wohnraum nutzbar ist.

Nexxo time: Angebot für preisbewusste Kunden

Der Nexxo time bietet trotz seiner preisorientierten Ausstattung und herkömmlichen Aufbauweise im unteren Mittelpreissegment viel Komfort und schafft mit seinem hochwertigen Sitzkonzept und neuer Einrichtung ideale Voraussetzungen für den Einsatz im Vermietgeschäft. Der Preisvorteil gegenüber dem Nexxo liegt bei durchschnittlich 4.500 Euro. Dennoch finden sich Ausstattungskomponenten wie die XL-Tür, die Service-Unit oder der 145-Liter-Kühlschrank serienmäßig an Bord.

Nexxo: Mehr Kopffreiheit und Stil

Als Flaggschiff der neuen teilintegrierten Reisemobile von Bürstner bekommt der Nexxo Rahmenfenster und den XPS-Aufbau serienmäßig. Die nun gerundeten Dachkanten verleihen ihm in Verbindung mit dem ebenfalls serienmäßigen Heckspoiler und dem XL Skyroof im Cappuccino eine sehr dynamische Optik. Innen sorgt das neue Möbelkonzept mit gerundeten Oberschränken, in Verbindung mit der verbesserten Stehhöhe von 197 cm, für mehr Kopffreiheit. In allen Grundrissen kommt eine neu entwickelte Winkelküche in L-Form zum Einsatz.

Ixeo time: Mehr Komfort durch neues Hubbett

Neu Maßstäbe in der Hubbettklasse setzt der Ixeo time. Hier kann die Liegefläche für zwei, dank einer innovativen Gurtführung, geradlinig, vertikal und vor allem stufenlos abgesenkt werden. Dies ermöglicht die gleichzeitige Nutzung aller Schlafplätze an Bord. Wenn das Hubbett dagegen elektrisch bis in die niedrigste Stellung gefahren wird, schwebt es nur knapp über den Polstern der Sitzgruppe darunter. Dies ermöglicht Campern jeder Altersstufe einen höchstkomfortablen und sicheren Zugang. Für Sicherheit sorgt außerdem die abseits des Betts installierte Kindersicherung, die Verletzungsgefahr ist hierdurch ebenso wie durch die verdeckte Führung der Hubmechanik gebannt. Trotz Hubbett misst die Stehhöhe im Ixeo time 198 Zentimeter, die Möbel werden im anspruchsvollen Bicolor-Konzept, in Truffo Ros, gefertigt und das Skyroof sorgt für beste Lichtverhältnisse.

Aviano/Viseo: Vier Sondermodelle „impulse“

Die integrierten Reisemobile der Viseo Baureihe bekommen Zuwachs in Form eines Sondermodells. Der Viseo i 690 „impulse“ wird mit exklusivem Zubehör wie dem Chassis-und Design-Paket aufgewertet, Leichtmetallräder und elektrische Fensterheber oder eine Markise sind weitere Details der Ausstattung. Eine eigene Grafik des Aufbaus kennzeichnet den Viseo i 690 „impulse“, sein Preisvorteil im Vergleich zum Serienmodell liegt bei stattlichen 6.895,- Euro.

Noch üppiger fällt der Kundenvorteil bei den drei Aviano Modellen aus, die ebenfalls unter dem Zusatz „impulse“ an den Start gehen. Wie alle integrierten Reisemobile von Bürstner haben sie jetzt eine Fahrertür, dazu kommen bis hin zur Lederausstattung eine ganze Reihe von Extras, die den Aviano „impulse“ zum komplett ausgestatteten Fahrzeug machen. Der Spareffekt macht bei den drei ausschließlich mit weißem Aufbau angebotenen Grundrissen i 727, i 728 G und i 840 G bis zu 11.697,- Euro aus.

Neue Impulse für den Caravan

Premio aufgewertet, Premio plus mit Hubbett

Neuer Averso Grundriss 520 TK

Die preisgünstige Premio Caravan Baureihe von Bürstner bekommt im neuen Modelljahr eine erhebliche Aufwertung. Überarbeitet wurden der Heckleuchtenträger und die äußerliche grafische Gestaltung, die den Premio an die Familienoptik des Averso anpasst. Zusätzlich ist der Ausstattungsumfang gewachsen. Der Frischwassertank mit 25 Liter Volumen gehört nun ebenso dazu wie etwa Stabilformstützen. Durch neue Beleuchtungskörper mit LED-Technik und Lederoptik gewinnt der Innenraum außerdem. Als Paket werden die Trumatherme, die Umluftanlage und eine Fliegenschutztür angeboten.

Als einziger seiner Klasse baut der Premio auf einem Leichtbauboden auf, der die Eigenmasse der Wohnwagen um rund 50 Kilogramm senkt. Eine Premiere feiert überdies der Premio plus. Hier übernimmt Bürstner erneut eine Vorreiterrolle und stattet ihn wiederum als Novum im Segment mit einem Hubbett aus. Der Premio plus 510 TK kann mit bis zu sieben Schlafplätzen aufwarten.

Der Premio 520 TK eignet sich bei einer Aufbaubreite von 250 Zentimetern und einem Schlafplatzangebot von bis zu fünf Plätzen ebenfalls hervorragend für Familien. Die Besonderheit: Im Bereich des Etagenbettes gibt es zwei zusätzliche Kleiderschränke, die ihren Teil zum üppigen Stauraumangebot beitragen. Die Küche mit dem 142 Liter großen Hochkühlschrank, und ein französisches Bett mit separatem Toilettenraum und davor liegendem Waschbecken komplettieren den Grundriss.

Beim Spitzenmodell Averso top setzt das neue Möbeldekor Noce Art edle Akzente. Der Grundriss des 520 TK (wie Premio) ergänzt beide Averso Baureihen.

Unternehmensentwicklung:

Bürstner in stabiler Position

Trotz eines rückläufigen Marktes in Europa konnte Bürstner einen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderten Umsatz erzielen. Dass dieser mit 270 Mio. Euro letztlich über den Planzahlen liegt, weist auf einen erfolgreichen Saisonabschluss hin. Trotz schwieriger Marktbedingungen hat Bürstner seine Marktpräsenz gesteigert und startet von einer stabilen Position in das neue Geschäftsjahr. Die Umsatzprognose liegt bei 280 Mio. Euro für die Saison 2015, 5300 Reisemobilen und 2400 Caravans sollen produziert und abgesetzt werden. Für den Gesamtmarkt erwartet Giovanni Marcon, Geschäftsführer von Bürstner, geringere Veränderung, bestenfalls eine nur leichte Steigerung.

Zur großen Stütze in der europäischen Marktentwicklung ist Deutschland mit einem Zulassungsplus bei Reisemobilen von 4,9 % in den Monaten von September 2013 bis April 2014 geworden. Im diesem Markt konnte Bürstner ein überproportionales Zulassungsplus von 35 % erzielen, obwohl der Sektor Kastenwagen praktisch nicht bedient wurde.

Für das Geschäftsjahr 2015 sind Investitionen in Höhe von 12,1 Mio. Euro vorgesehen, dies bedeutet eine erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 112 %. 10 Mio. Euro sind für das Anlagevermögen vorgesehen, die restliche Summe soll als Händlerinvest direkt den Produkten zugute kommen.

Text und Foto: Bürstner GmbH

31.08.2014


Camping zum Ausprobieren

Lindau- Auf dem Campingplatz Gitzenweiler Hof bei Lindau besteht für die Gäste die Möglichkeit, einen Caravan auch zu mieten. Der Bad Waldseer Premiumhersteller HYMER stellt hierfür 20 Modelle seines familienfreundlichen ERIBA Exciting 560 zur Verfügung.

Für viele Menschen ist das Campen weit mehr als nur eine besondere Art der Urlaubsgestaltung. Es ist vielmehr Ausdruck einer Lebensphilosophie, verbunden mit der Sehnsucht nach Freiheit, Individualität und Unabhängigkeit. Wer die Welt des mobilen Reisens kennenlernen und seine Ferien mal anders, frei von äußeren Zwängen genießen möchte, ohne dabei jedoch auf ein Höchstmaß an Komfort verzichten zu müssen, für den hat der Campingplatz Gitzenweiler Hof das ideale Angebot: Hier können die Gäste Wohnwagen auch mieten und das Campingleben so erst einmal in aller Ruhe ausprobieren, ohne dabei große Verpflichtungen eingehen zu müssen.

Hierfür stellt der Bad Waldseer Reisemobil und Caravanhersteller HYMER 20 Modelle vom Typ ERIBA Exciting 560 zur Verfügung. Die Mietwohnwagen bieten Platz für bis zu fünf Personen und lassen in ihrer Ausstattung keine Wünsche offen. Vom umfangreichen Kochgeschirr über Putzutensilien bis hin zu den Campingmöbeln ist alles dabei, um einen unbeschwerten Campingurlaub genießen zu können. Die ERIBA Exciting-Baureihe ist bekannt für ihre hohen Komfortstandards und ihr exklusives Wohnambiente im Wohn-, Schlaf-, Küchen- sowie Badbereich und gilt als besonders familientauglich. Dank bequemer Etagenbetten ist der ERIBA Exciting ausgesprochen kinderfreundlich und bietet darüber hinaus jede Menge Stauraum.

Die Mietgebühren pro Nacht und Mietwohnwagen variieren zwischen 89 € während der Hauptsaison und 59 € bzw. 79 € in der Nebensaison.

Bettwäsche und Handtücher können vor Ort ebenfalls gemietet werden, müssen jedoch bei der Reservierung verbindlich gebucht werden. Auf Wunsch erhalten Campinganfänger bei Mietbeginn eine ausführliche Einweisung bezüglich der Nutzung des Inventars und der technischen Besonderheiten eines Caravans. Der Gitzenweiler Hof, liebevoll auch GITZ genannt, in der Nähe von Lindau zählt zu den beliebtesten und schönsten Campingplätzen in der Bodenseeregion und ist idyllisch inmitten der Natur gelegen. Er verfügt über ein beheiztes Freibad und es wird ein attraktives, generationenübergreifendes Sport- und Freizeitprogramm angeboten. Außerdem gibt es nicht nur einen Einkaufsmarkt, sondern sogar noch ein eigenes Wirtshaus und eine Pizzeria auf dem Gelände. Der GITZ wurde vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit fünf Sternen ausgezeichnet und eignet sich perfekt für einen unvergesslichen Familienurlaub. Text und Foto: Hymer AG

11.08.2014


Reiseapotheke - Tipps für den Familienurlaub

Reiseapotheke - Tipps für den Familienurlaub

Speyer/Neustadt- Bald beginnen die Sommerferien und für viele Familien heißt es: Auf in den Urlaub. Doch was gehört – neben Spielzeug und Kleidung – unbedingt mit ins Gepäck? Die Reiseapotheke.

Vor dem Urlaub sollte diese noch einmal auf Vollständigkeit überprüft und gegebenenfalls ergänzt werden. Neben nötigen Medikamenten, die vielleicht auch zu Hause eingenommen werden, gehören laut Gerhard Kruppenbacher von der AOK Speyer Folgendes in eine, für alle Fälle, gut gerüstete Reiseapotheke:

-         Anleitung zur ersten Hilfe

-         Verbandschere

-         Rettungsdecke

-         Pflaster / Blasenpflaster in unterschiedlichen Größen

-         Elastische Wundverbände

-         Verbandpäckchen / Verbandtuch

-         Mullbinden und Kompressen  in verschiedenen Größen

-         Dreieckstücher

-         Desinfektionsspray

-         Sonnen- / Insektenschutzmittel

-         Mittel gegen: Durchfall, Fieber und Kopfschmerzen, Insektenstiche, Sonnenbrand, Magenbeschwerden, Prellungen und Allergien

Familien, die nun an der Planung für das Packen der Koffer sind, soll diese Aufzählung (die nicht abschließend ist) eine erste Orientierung geben, wenn es an das Planen der Reiseapotheke für den Familienurlaub geht.

Text und Foto: AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Presse

06.07.2014


ROLLS-ROYCE GHOST SERIES II in Genf präsentiert

Rolls-Royce Motor Cars

Genf- Anlässlich des Genfer Automobil-Salon 2014 stellt Rolls-Royce Motor Cars heute den Ghost Series II der Weltöffentlichkeit vor. Verpackt mit einem dezenten Update des ikonenhaften Exterieurs, bietet der Ghost Series II die neuesten technologischen Entwicklungen für eine neue Gruppe erfolgreicher Kunden – Konzernchefs, Unternehmer und Geschäftsleute. Mit diesem Schritt festigt der Ghost seine Position als beliebtestes Automobil in der Preiskategorie ab 200.000 Euro und ist damit Grundpfeiler für den Erfolg von Rolls-Royce.

Ghost: zeitgenössischer Luxus von Rolls-Royce

Seit seinem Debüt im Jahr 2009 wurde der Ghost zum ultimativen Symbol für Erfolg bei führenden Unternehmern rund um den Globus. Er gewann die Kritiker für sich, bekam die Anerkennung der Kunden und führte die Marke zu vier aufeinanderfolgenden historischen Verkaufsrekorden. Der Ghost brachte eine neue, jüngere Generation besonders erfolgreicher Männer und Frauen zu Rolls-Royce, womit ihm eine tragende Rolle in der erfolgreichen und nachhaltigen Wachstumsstrategie der Marke zufiel.

Der Ghost ist eine durch und durch zeitgemäße Interpretation des einzigartigen Luxus von Rolls-Royce, die ihre perfekte Balance zwischen müheloser Dynamik und modernem Luxus in allen Situationen bewahrt. Seine Eigentümer genießen ein ruhiges, raffiniert verfeinertes Automobil, dessen Innenraum die Atmosphäre von erholsamer Stille und Gelassenheit in einer oft so hektischen und chaotischen Geschäftswelt spendet.

Im Kern ist der Ghost ein Rolls-Royce, der seinen Besitzern jeden Tag alle Wünsche erfüllt: Ein exquisit ausgestattetes Business-Tool für die Arbeitswoche und ein Garant für entspannte Fahrerlebnisse für die Freizeit am Wochenende.

Die Kraft der Einfachheit

Der Designprozess des Ghost folgte einem einzigen Grundprinzip: die Kraft der Einfachheit zu nutzen. Die Vorstellung, dass keine Komplikation jemals den Fahrer oder die Passagiere vom Fahrvergnügen ablenken sollte, durchzog alle Bereiche des Designs und des Entwicklungsprozesses.

Die neue Generation der Rolls-Royce Kunden verlangt nach einem Automobil, das souveräne Sicherheit ausstrahlt und mit einem luxuriösen Ambiente zum Wohlfühlen einlädt – ganz gleich, ob im Fahrzeugfond gearbeitet, entspannt oder die Freizeit genossen werden soll. 

Beim Ghost vermischen sich Tradition und eine mutige, modern geprägte Richtung. So blieb einerseits eine kompromisslose Herangehensweise bei Materialien und Handwerkskunst, während traditionelle visuelle Vorgaben neu interpretiert wurden, um dem Auto Modernität und Dynamik zu verleihen. So machte zum Beispiel der stattliche Kühlergrill des Phantom Platz für ein weicheres, weniger formales Design. Die Krümmung des Kühlergrills erinnert jetzt eher an den Lufteinlass eines Jets als an das traditionelle Pantheon.

Fließende, Yacht-artige Linien und mächtige Flanken verweisen auf die Dynamik des Fahrzeugs, während die traditionelle Design-DNA in dem erhöhten Bug, den großen, ununterbrochenen Flächen, der langen Motorhaube und dem kurzen Überhang zum Ausdruck kommt.

Ghost Series II – weiterentwickeltes Design

Für Rolls-Royce Kunden ist es wichtig, dass der Ghost in einer sich ständig wandelnden Welt auch weiter an der Spitze liegt. Deswegen präsentiert sich der Ghost Series II als Schaufenster der neuesten technologischen Entwicklungen der Marke. Umhüllt in einem behutsam überarbeiteten Exterieur offenbart der Ghost Series II gleichermaßen zeitlose wie hoch moderne Qualitäten – eine Verbindung, die Rolls-Royce Kunden überaus schätzen.

Beim Blick auf das Fahrzeug werden die Augen von den neu gestalteten Scheinwerfern mit durchgezogenem LED-Tagfahrlicht angezogen, die dem Ghost Series II ein spürbar moderneres Aussehen verleihen und ihn auch von vorne unverwechselbarer machen. Dies harmoniert perfekt mit der neuen Oberflächengestaltung am Bug des Fahrzeugs: Ein sich verjüngender, von der Spirit of Ecstasy ausgehender „Wake Channel“ auf der Motorhaube erinnert an den Anblick eines Kondensstreifens eines Flugzeugs – womit auch auf die Fahrzeugdynamik und die Anmutung des Kühlergrills als Lufteinlass eines Jets angespielt wird. Die dezent überarbeiteten Stoßfänger und Kotflügel verleihen dem Ghost einen optisch noch festeren Stand und betonen zusätzlich Fahrzeuglänge und -höhe. Die zeitgenössische Ästhetik wird auch durch Chrom-Elemente in den vorderen Lufteinlässen hervorgehoben, die jetzt mehr Kühlluft den vorderen Bremsen zuführen.

Mit den dynamischen Seitenlinien wurde ein wesentliches stilistisches Element von Rolls-Royce weiterentwickelt: Sie wurden beim Ghost Series II so gestaltet, um das Fahrzeug optisch weiter nach vorne zu lehnen – wieder, um die mühelose Dynamik des Autos zu betonen. Mit einher gehen neue, optional erhältliche 21 Zoll große Schmiederäder sowie die serienmäßigen 19-Zoll-Serienräder. Sie machen den kraftvollen Auftritt vollkommen. Überraschende Details und raffinierte Extras wie der schmuckartige, mit einem Monogramm versehene Tankverschluss aus Edelstahl erhöhen den optischen und haptischen Reiz des Fahrzeugs weiter.

Auch der Komfort und der Stil im Innenraum wurden durch komplett neu gestaltete Sitze weiter aufgewertet. Die elektronisch einstellbare Oberschenkelauflage für den Beifahrersitz ergänzt die neue Formgebung und steigert das Wohlbefinden an Bord. Die überarbeiteten Rücksitze sorgen für absoluten Komfort im Fond – um dort zu arbeiten oder um einfach zu entspannen. In der Konfiguration „Lounge Sitze“ sind die Sitzflächen leicht zueinander angewinkelt, um eine intimere Atmosphäre zu schaffen, bei der die Passagiere leichter miteinander kommunizieren können. Für noch mehr Komfort sind die Sitze überdies elektrisch einstellbar und verfügen serienmäßig über eine dreistufige Heizung sowie auf Wunsch über eine Massagefunktion. Chrom-Einfassungen rahmen jetzt die Beleuchtung in den Sonnenblenden ein, und eine neue Soft-Feel-Behandlung der Armaturentafel sorgt für eine noch angenehmere taktile Wahrnehmung – ebenso wie die Verwendung von Naturleder, das jetzt bis zur A- und C-Säule verlängert werden kann.

Auch die Instrumente und die Uhr wurden einer feinen Überarbeitung unterzogen und weisen jetzt individuell gefertigte, polierte Metallkränze um die Zifferblätter auf. Damit erinnern sie an das präzise Design handgefertigter Luxusuhren. Raffiniert sind auch die mattchromen Zentren der Instrumente, die über dem Zifferblatt zu schweben scheinen.

Zusätzlich wurden auch die Möglichkeiten für Bespoke Individualisierungen durch die Einführung der beiden neuen Edelholzdekore Paldao und Walnut Burr Crossband erweitert.

Technologie für eine entspannte Atmosphäre

Durch alle Phasen der Markengeschichte hinweg war es stets das Anliegen der Ingenieure, das Fahrerlebnis für Fahrer und Passagiere durch den Einsatz neuester Technologien weiter zu verfeinern. Der Ghost Series II bildet hier keine Ausnahme, sondern präsentiert sich mit einer großen Palette technologischer Updates.

Nach dem Öffnen der Coach Türen begrüßt die Insassen ein beruhigender, heller und großzügig gestalteter Innenraum. Hier können die Passagiere arbeiten, entspannen oder einfach das Fahrerlebnis genießen, das von der freundlichen Atmosphäre ausgeht – und von der unvergleichlichen Konnektivität, mit der die Insassen für geschäftliche oder private Belange mit der Außenwelt verbunden sind.

Still verbunden

Der Ghost Series II ist die ultimative und zeitgemäße Kombination aus Luxus, Technologie und Konnektivität, auf die erfolgreiche Unternehmer heute auch unterwegs nicht verzichten wollen. Er ist eine Oase der Ruhe in einer geschäftigen Welt, in der Rolls-Royce Kunden in Frieden ihren Aufgaben nachgehen können. Zugleich ist die Konnektivität ein Beispiel für Rolls-Royce typische Mühelosigkeit, weil ein Netzwerk zur Kommunikation zwischen Fahrzeug, Insassen und Umwelt hilft, den Puls zu senken, die Reise zu erleichtern und die Passagiere zu erfreuen.

Schlüssel dafür sind dezent platzierte technische Funktionen im Fahrzeug. Über eine One-Touch-Ruf-Taste oder den Spirit of Ecstasy Rotary Controller werden mittels eines On-Board-Wi-Fi-Netzes E-Mail, Datenaustausch und Videokonferenzen unterstützt. Der Benutzer ist auch in der Lage, TV-Nachrichten zu sehen oder bei einem Sportereignis auf dem Laufenden zu bleiben. Auch die Navigation kann über die One-Touch-Ruf-Taste bequem aktiviert werden: Nach dem Tastendruck reicht es, „Navigate to“ und das gewünschte Ziel auszusprechen, woraufhin das System den schnellsten Weg ohne Verzögerungen ermittelt.

Genauso unkompliziert werden Telefonverbindungen aufgebaut. Nach dem Druck auf die One-Touch-Ruf-Taste reicht es, „Call“ und den Namen der gewünschten Person auszusprechen, um die Verbindung herzustellen. Ebenso funktionieren Befehle wie „Play Radio“.

Sämtliche Informationen des weitreichend aktualisierten Multimedia- und Navigationssystems werden auf einem neuen, 10,25 Zoll großen High-Definition-Bildschirm dargestellt.

Spirit of Ecstasy Rotary Controller

In diesem Jahr feiert die berühmte Spirit of Ecstasy Kühlerfigur ihren 103. Geburtstag. Mehr als jedes andere Symbol gilt die geflügelte Dame als wahre Ikone, deren Anmut nicht nur jeden Rolls-Royce Kühlergrill ziert, sondern ab sofort im Ghost Series II einen Platz auf der kristallgläsernen Oberfläche des Rotary Controller gefunden hat.

Der Spirit of Ecstasy Rotary Controller besitzt ein Touchpad (auf dem im Gegensatz zu einem Touchscreen keine störenden Fingerabdrücke zurückbleiben), das die Möglichkeit bietet, mit dem Finger Buchstaben und Zeichen zu schreiben, durch Drehen des Chrom-Rings aus Menüs auszuwählen und durch Herunterdrücken Funktionen auszuwählen. Das System erkennt lateinische und arabische Zeichen sowie darüber hinaus aus Mandarin, was für Kunden in China besonders wichtig ist, weil die Auswahl der Zeichen ansonsten ein sehr zeitaufwändiger Vorgang sein kein.

Der Spirit of Ecstasy Rotary Controller ist zudem mit einer Bedienlogik ähnlich der von Smartphones ausgestattet, die Ziehen und Wischen ermöglicht. Damit wird es leichter, Darstellungen auf dem Bildschirm zu zoomen. Zum Beispiel lassen sich Orte auf der Karte vergrößern oder der Maßstab der Straßendarstellung verändern, indem die Finger auf dem Touchpad auseinander- oder zusammengezogen werden.

Bespoke Audio

Rolls-Royce beschäftigt Experten aus allen Bereichen der Handwerkskunst – von Spezialisten zum Zeichnen der Coach Lines bis hin zu Profis zur Abstimmung des Soundsystems. Die Rolls-Royce Toningenieure passten die feinsten Komponenten und die neuesten Lösungen im Bereich der Konnektivität aufeinander an und machten auf diese Weise Bespoke Audio zu einem so exakt maßgeschneiderten Car-Audiosystem, wie es bislang noch nicht existierte.

So war es bereits zentraler Bestandteil des Designprozesses des Fahrzeugs, die beste akustische Balance und die kraftvollste Audio-Wiedergabe zu erreichen. Die Rolls-Royce Toningenieure waren schon während des Entwicklungsprozesses des Fahrzeugs eingebunden, um Auswirkungen auf den Klang zu ermitteln und um entsprechend die Akustik zu optimieren – eine Praxis, die bislang beispiellos in der Welt des Automobils ist.

18 Lautsprecher – sowohl mit Theater- als auch mit Studio-Setup – sorgen für ein Klangerlebnis, das fast eindrucksvoller als live ist. Insgesamt wurden zwei Basslautsprecher in der Rückwand zum Kofferraum sowie sieben Lautsprecher sorgfältig über den gesamten Innenraum verteilt. Zwei Exciter-Lautsprecher im Dachhimmel vollenden das einzigartige Hörerlebnis für die Insassen.

Das System nutzt überdies ein hochempfindliches Mikrofon, mit dem permanent die Umgebungsgeräusche überwacht werden. Korrespondierend dazu werden automatisch Lautstärke und Klangeinstellungen angepasst, um sicherzustellen, dass das System stets konstante Perfektion liefert. Ergänzt wird diese Technologie durch eine Frequenz- und Phasenkorrektur für Sprachwiedergaben, um potenziell laute Stellen oder Todpunkte durch Einflüsse von außen zu umgehen.

Ergänzend dazu hält in den Ghost Series II eine 20,5 GB große On-Board-Festplatte Einzug. Sie bietet Platz für etwa 5.700 Musiktitel, die über die USB-Anschlüsse im Handschuhfach oder der Mittelkonsole übertragen werden können. Zusätzlich ermöglichen Anschlüsse für iPod und iPad den Import von Musikstücken, Podcasts und Hörbuch-Downloads. Möglich ist es auch, Musik mittels Bluetooth-Audio-Streaming wiederzugeben.

Der Spirit of Ecstasy Rotary Controller ermöglicht es auch, bequem noch Musikstücken anhand einer Vielzahl von Kriterien zu suchen, einschließlich Funktionen wie „Spiel mehr wie das“. Der Online-Zugriff auf Gracenote® für CD-Titel sorgt für weiteren Komfort. Doch es ist vor allem die Klangqualität, die den Ghost Series II an die Spitze des Car-Hi-Fi bringt.

Beleuchtungstechnik zeigt den Weg

Die neuesten Entwicklungen in der LED-Licht-Technologie finden sich auch im Ghost Series II wieder. Maßgeblich für die Regelung dieses Lichts ist eine weiterentwickelte adaptive Technologie. Die elektronisch gesteuerten Scheinwerfer reagieren auf den Lenkeinschlag und stellen sich entsprechend auf die Fahrtrichtung ein, wodurch bei Kurvenfahrten eine bessere Ausleuchtung erzielt wird. Gleichzeitig sorgt ein weißer, heller Lichtstrahl für müheloses, sicheres und ermüdungsfreies Fahren auf dunklen Straßen.

Satellitenunterstützes Getriebe

Die Mühelosigkeit und Souveränität des Ghost Series II werden durch das satellitenunterstützte Getriebe ergänzt, das seine Weltpremiere im Jahr 2013 im Wraith gab. Es ist in allen Ghost Series II Fahrzeugen serienmäßig.

Das satellitenunterstützte Getriebe nutzt GPS-Daten, um weiter voraus blicken zu können, als es der Fahrer kann. Damit ist es – in Abhängigkeit vom Straßenverlauf und der Fahrweise – einen Schritt weiter. Es nutzt die GPS-Informationen, um die richtige Fahrstufe des Acht-Gang-ZF-Automatikgetriebes zu wählen und stellt auf diese Weise sicher, dass dem Fahrer stets die angemessenen Kraftreserven des 6,6-Liter-Twin-Turbo-V12-Motors zur Verfügung stehen und er das Erlebnis unangestrengter Mühelosigkeit erfährt.

Wenn das Fahrzeug zum Beispiel eine lang gezogene Kurve erreicht, kann es „vorhersagen“, wie der Fahrer diese durchfahren will: Geht er vom Gas, wird das Getriebe im niedrigeren Gang bleiben, um sicherzustellen, dass am Kurvenausgang maximale Kraft zum Beschleunigen zur Verfügung steht.

Dynamic Driving Paket und Fahrwerksoptimierungen

Der Ghost präsentierte die perfekte Mischung aus Fahrdynamik und dem berühmten hohen Rolls-Royce Komfort. Käufer des Ghost Series II können ihr Fahrzeug überdies mit einem Dynamic Driving Paket ausstatten, das ein noch intensiveres Fahrerlebnis bietet, ohne Einschränken beim Komfort in Kauf nehmen zu müssen.

Neu gestaltete Fahrwerksstreben sorgen dabei in Kombination mit einem neuen Lenkgetriebe und modifizierten Dämpfern für ein besseres Kurvenverhalten des Ghost Series II und für eine direktere Fahrzeugrückmeldung.

In allen Fahrzeugausführungen wird die Fahrqualität und -stabilität durch neue hydraulische Hinterachslager weiter verbessert.

Ghost Series II – die Veränderungen in Kürze

Der Ghost Series II präsentiert zahlreiche technologische Updates in Verbindung mit einem Exterieur, das eine evolutionäre Veränderung an der zeitlosen Athletik des Ghost darstellt.

Exterieur-Design

·         Zeitgemäße Neuinterpretation der Frontpartie des Ghost; neu entwickelte und neu gestaltete LED-Scheinwerder werden von Tagfahrleuchten eingefasst

·         Neue Oberflächengestaltung einschließlich neu geformter Stoßfänger führen zu einem breiteren, dynamischeren Auftritt

·         Das neue Motorhaubendesign mit den von der Spirit of Ecstasy ausgehenden, sich verjüngenden „Wake Channel“ verweist auf die Dynamik des Ghost Series II

·         Die Seitenlinien ziehen das Fahrzeug nach vorne und sind weiterer Ausdruck des dynamischen Charakters des Ghost

·         Neue Farben und Radoptionen geben Kunden noch größere Spielräume für Bespoke Individualisierungen

Interieur-Design

·         Neu gestaltete Vordersitze umfassen elektronisch einstellbare Oberschenkelauflagen sowie neue, leicht zueinander angewinkelte Rücksitze für eine entspanntere Kommunikation im Fond

·         Die neue Gestaltung der Instrumente und das neue Zifferblatt für die Uhr erinnern in Verbindung mit den neuen, polierten Metallkränzen an handgefertigte Luxusuhren

·         Optional erweiterte Naturlederumfänge für A- und C-Säule

·         Das Spektrum an Bespoke Individualisierungen wurde mit der Einführung zweier neuer, handwerklich verarbeiteter Edelholzdekore erweitert: Paldao und Walmut Burr Crossbrand

Technologische Verbesserungen

·         Neu gestaltete LED-Scheinwerfer unter Einsatz neuester Technologien: Ein weißes, helleres Licht verbessert die Fahrsicherheit, während sich die Reflektoren in Abhängigkeit vom Lenkeinradeinschlag mitbewegen. Die neue Anti-Blend-Technologie lenkt das Licht bei entgegenkommenden Fahrzeugen in eine andere Richtung und gibt dem Fahrer des Ghost Series II das sichere Gefühl maximaler Lichtausbeute

·         Verbesserungen am Fahrwerk umfassen neue gestaltete Fahrwerksstreben vorn und hinten, eine neue Lenkübersetzung und modifizierte Dämpfer. Sie optimieren das Fahrzeugverhalten in Kurven, wenn das Dynamic Driving Paket gewählt wurde

·         Neue hydraulische Hinterachslager verbessern Fahrqualität und -stabilität, indem sie Vibrationen und andere Einflüsse reduzieren

·         Serienmäßig verfügt der Ghost Series II über ein satellitengestützes Automatikgetriebe – eine Technologie, die GPS-Daten nutzt, um stets die richtige Fahrstufe zu wählen, wenn das Fahrzeug Kurven, Autobahnauffahrten oder Kreisverkehre befährt

TECHNISCHE DATEN

Rolls-Royce Ghost Series II

 

Abmessungen

 

Länge

5.399 mm

Breite

1.948 mm

Höhe (unbeladen)

1.550 mm

Radstand

3.295 mm

Wendekreis

13,4 m

Kofferraumvolumen (DIN)

490 l

 

 

Gewicht

 

Gewicht unbeladen (DIN)

2.360 kg

 

 

Motor

 

Bauform / Zylinder / Ventile

V / 12 / 48

Kraftstoffmanagement

Direkteinspritzung

Leistung @ Drehzahl

570 PS (DIN) / 420 kW @ 5.250 U/min

Max. Drehmoment @ Drehzahl

780 Nm @ 1.500 U/min

Kraftstoff

Super bleifrei

 

 

Fahrleistungen

 

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h (elektronisch begrenzt)

Beschleunigung 0 - 60 mph (UK)

4,7 s

Beschleunigung 0 - 100 km/h

4,9 s

 

 

Verbrauch und Emission

 

Innerorts

21,2 l/100 km

Außerorts

9,8 l/100 km

Kombiniert

14,0 l/100 km

CO2-Emission

327 g/km


 

TECHNISCHE DATEN

Rolls-Royce Ghost Series II Extended Wheelbase

 

Abmessungen

 

Länge

5.569 mm

Breite

1.948 mm

Höhe (unbeladen)

1.550 mm

Radstand

3.465 mm

Wendekreis

14,0 m

Kofferraumvolumen (DIN)

490 l

 

 

Gewicht

 

Gewicht unbeladen (DIN)

2.420 kg

 

 

Motor

 

Bauform / Zylinder / Ventile

V / 12 / 48

Kraftstoffmanagement

Direkteinspritzung

Leistung @ Drehzahl

570 PS (DIN) / 420 kW @ 5.250 U/min

Max. Drehmoment @ Drehzahl

780 Nm @ 1.500 U/min

Kraftstoff

Super bleifrei

 

 

Fahrleistungen

 

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h (elektronisch begrenzt)

Beschleunigung 0 - 60 mph (UK)

4,8 s

Beschleunigung 0 - 100 km/h

5,0 s

 

 

Verbrauch und Emission

 

Innerorts

21,4 l/100 km

Außerorts

9,8 l/100 km

Kombiniert

14,1 l/100 km

CO2-Emission

329 g/km

Text und Foto: press.rolls-roycemotorcars

04.03.2014


Bürstner gewinnt mit dem t 645 die begehrteste Auszeichnung in den Niederlanden

Der Brevio ist Camper des Jahres

Kehl- Anlässlich der Eröffnung der Branchenmesse Caravana am 23. Januar in Leeuwarden erhält das kompakte Reisemobil Bürstner Brevio t 645 den begehrten Titel „Camper des Jahres 2014“ in den Niederlanden.

Die Jury begründete die Auszeichnung unter anderem mit der neuen Innenraumaufteilung, dem niedrigen Gewicht und der hohen Zuladung des Brevio t 645. Er sei schmal und daher wendig, eigne sich deshalb auch als Alltagsfahrzeug ohne dabei den Komfort beim Campen zu vernachlässigen.

Der Brevio sei ein ideales Reisemobil zum Wohnen und Reisen und dank seines bestens isolierten Aufbaus für alle Jahreszeiten geeignet, heißt es weiter. Auch die große Heckklappe, die den Stellplatz zur Terrasse mit Ausblick aufwertet und die Variabilität des Innenraums waren für die Jury-Entscheidung ausschlaggebend.

Die Auszeichnung „Camper des Jahres“ wird seit 2008 von der renommierten holländischen Fachzeitschrift KCK verliehen, zu Jury gehören Niek Schenk vom Algemeen Dagblad, Kees Witvliet, freier Campingjournalist und Wim de Roos von der Fachzeitschrift Kampeer en Caravan Kampioen.

Bild und Text: Bürstner GmbH

29.01.2014


Kinder- und Jugenderholung: Diakonie Pfalz hat noch freie Plätze!

Langeweile in den Sommerferien?

Speyer- Mit unseren Programmen zur Ferienerholung ermöglichen wir Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 15 Jahren eine Auszeit vom Alltag.

Nicht nur Eltern, auch Kinder stehen unter Stress. Die sozialen Bedingungen von Kindern und Jugendlichen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Scheidung und Trennung spielen heute eine größere Rolle, immer mehr Alleinerziehende, die auch berufstätig sind, prägen das neue Bild der Familie. Gerade bei Kindern und Jugendlichen können gesundheitliche Probleme auftreten, wenn Stressfaktoren nicht erkannt werden und der Stress andauert.

Die Diakonie Pfalz bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich in den Ferien zu erholen, Spaß zu haben und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun. Die Einrichtungen unserer Kinder- und Jugendferienerholung liegen alle am Meer, wie das Evangelische Jugenderholungsdorf in St. Peter-Ording und das Berlin-Wilmersdorfer Nordseeheim auf der Insel Amrum. Günstiges Klima und reizvolle Landschaft sind somit garantiert.

In kleinen Gruppen, die sich interessengesteuert finden, können Spiel und Spaß am Strand, Bootsfahrten und Wanderungen und vieles mehr erlebt werden. Wir setzen auf Bewegung, gesunde Ernährung und die Stärkung des Immunsystems. Jede Gruppe hat einen Betreuer oder eine Betreuerin, mit einem offenen Ohr für freudige Nachrichten, aber auch für Sorgen und Nöte. Gemeisterte Konflikte und der Austausch untereinander stärken die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen. Diese Erfahrungen können oft positiv in den Alltag übernommen werden.

Bei Bedarf arbeiten wir mit den Krankenkassen, Jugend- und Sozialämtern zusammen und setzen Spendenmittel ein, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen einen dreiwöchigen Ferienaufenthalt zu ermöglichen.

Anmeldungen werden in jeder Sozial- und Lebensberatungsstelle der Diakonie Pfalz angenommen: an 21 Standorten und sicher auch in Ihrer Nähe!

Weitere Informationen finden Sie unter www.diakonie-pfalz.de

Flyer:

Diakonisches Werk Pfalz, Presse

28.01.2014


Reutte bekommt längste Fußgängerhängebrücke der Welt

Was für Pisa der schiefe Turm, für Wien der Stephansdom und Berlin das Brandenburger Tor wird für Reutte künftig die längste Hängebrücke der Welt sein. Ein Alleinstellungsmerkmal der besonderen Art welches seinen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde finden wird. Mit der geplanten Brückenlänge von 403 Metern wird sie die derzeit längste Brücke in Japan mit 390 Metern überflügeln und doppelt so lang sein wie die Hängebrücke in Holzgau.

Reutte- Nach monatelangem Bemühen der Marktgemeinde Reutte, des Burgenvereines und des Tourismusverbandes konnte für die Umsetzung zum Bau der längsten Fußgängerhängebrücke der Welt ein Investor gefunden werden. Die Gesamtbaukosten werden mit rund 1,8 Mio. Euro beziffert.

Die Brücke wird so konzipiert, dass sie ganzjährig begehbar sein wird.
Sie verbindet die beiden Burgenareale der Ruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia. Über der Klause erreicht die Brücke eine maximale Höhe von 110 Meter. Die Gehwegbreite mit Gitterrostausführung wird 1,2 Meter betragen. Gehalten wird sie von vier Trageseilen mit je 60 mm Durchmesser. Zur Erreichung der geforderten Sicherheit werden 16 Felsanker mit je 17 Meter in den Boden gesetzt. Das Eigengewicht der Hängebrücke wird mit 77 Tonnen angegeben. Durch die LED Beleuchtung der Handläufe wird die Brücke auch in der Nacht weithin sichtbar sein. Aus Sicherheitsgründen dürfen sich gleichzeitig auf der Brücke maximal 500 Leute befinden. Dies wird durch die beidseitigen Drehkreuzanlagen geregelt. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Widerlagern beträgt 10 Meter und die max. Steigung bei Volllast 12,5 Prozent.

Auf den Grundmauern einer Historischen Kanonenstellung soll ein Fotoshooting Point errichtet werden.
Dieser Aussichtspunkt liegt nahe der Hängebrücke und ermöglicht einen spektakulären Blick auf Ehrenberg und den Reuttener Talkessel. Ein naturnaher Wandersteig soll vom Fort Claudia Brückenwiderlager zum Fotoshooting Point und von dort entlang der historischen Wehrmauer zum Fort Claudia errichtet werden. Dort mündet der Wanderweg in die bestehende Wegstruktur ein und kann auch als Rundweg benützt werden.

Während der Öffnungszeiten können Tickets im Besucherzentrum des Burgenensembles erworben werden. Außerhalb dieser Zeiten stehen entsprechende Automaten für den Ticketerwerb zur Verfügung. Die administrative Abwicklung wird über das Personal des Vereines Europäisches Burgenmuseum erfolgen.

Derzeit werden die notwendigen Unterlagen und Stellungnahmen für die Einreichung bei der Bezirkshauptmannschaft und bei der Marktgemeinde Reutte eingeholt und vorbereitet. Nach Vorstellungen der Firma Strabag, die vom Investor als Totalunternehmer für die gesamte Projektumsetzung eingesetzt wurde, sollte die Brücke, wenn alles glatt geht, Mitte 2014 eröffnet werden. Gäste wie Einheimische könnten dann das einzigartige „Brückenfeeling“ auf der längsten Fußgängerhängebrücke der Welt bereits ab Sommer nächsten Jahres genießen.

Bürgermeister Luis Oberer: Ich habe das Brückenprojekt immer befürwortet aber auch betont, dass die Gemeinde nicht der Geldgeber für diese Investition sein kann. Wir werden aber den Investor mit besten Kräften bei der Verwirklichung dieses neuen Highlights unterstützen. Für die Region ist diese Hängebrücke der Einstieg in eine neue touristische Dimension. Reutte bekommt damit ein Wahrzeichen, welches Alleinstellungsmerkmal signalisiert.

Burgenobmann Vizebürgermeister Dietmar Koler: Mit der Umsetzung der längsten Hängebrücke nimmt die ursprüngliche Idee von Armin Walch im zweiten Anlauf Gestalt an. Für das Burgenensemble ist dieses attraktive Projekt eine enorme Weiterentwicklungschance mit großen Synergieeffekten auf beiden Seiten.

Tourismusobmann Hermann Ruepp: Diese Brücke ist ein weltweiter Werbeträger für den ganzen Bezirk Reutte. Zu den 3 B’s - Bad, Bahn und Burg kommt ein großes „B“ mit der Brücke dazu.

Planer Architekt Armin Walch: Mit dem Bau der Hängebrücke wird eine bereits vor 10 Jahren geborene Idee umgesetzt und entschädigt für alle Mühen, die mit diesem Projekt verbunden waren. Durch diese Hängebrücke erhält die „Burgenwelt Ehrenberg“ eine weit über die Grenzen Tirols wirkende Attraktion, welche für die wirtschaftliche Entwicklung der Burgenwelt und der gesamten Region einen wichtigen Meilenstein darstellt. „EIN TRAUM GEHT IN ERFÜLLUNG!“ Naturparkregion Reutte, Presse

24.08.2013


Chorreise ins „kleine Rom nördlich der Alpen“

Fahrt des Diözesan-Cäcilienverbandes führt im Oktober nach Salzburg

Speyer- Salzburg ist vom 7. bis 11. Oktober das Ziel einer Chorreise des Speyerer Diözesan-Cäcilienverbandes. Veranstalter der Fahrt ins „kleine Rom nördlich der Alpen“ ist das Pilgerbüro Speyer. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Diözesankirchenmusikdirektor Markus Eichenlaub, die geistliche Leitung hat Diözesanpräses Markus Magin.

Auf dem Programm stehen unter anderem die architektonischen und kunsthistorischen Höhepunkte der Stadt mit dem Dom, weiteren Kirchen, Festspielhäusern, der Festung und der Residenz, eine Entdeckungstour „Auf den Spuren des Salzes“ sowie „Mozart und die barocke Lebenslust“. Eine Schifffahrt führt von St. Gilgen nach St. Wolfgang. Im Dom zu Salzburg sowie in der Wallfahrtsbasilika Maria Plain werden die Teilnehmenden Gottesdienste musikalisch mitgestalten. Der Reisepreis beträgt 559 Euro im Doppelzimmer (Einzelzimmeraufpreis 65 Euro).

Weitere Information und Anmeldung (möglichst umgehend): Pilgerbüro Speyer, Hasenpfuhlstraße 34, 67346 Speyer, Telefon 0 62 32/102-423, E-Mail: info@pilgerreisen-speyer.de

27.02.2013


Aufbruch beim Pilgerbüro Speyer

Neue Homepage www.pilgerreisen.de freigeschaltet

Speyer- Zu Beginn des Jahres hat das Bistum Speyer den Bereich Pilgerseelsorge und Pilgerreisen neu strukturiert und eine weitreichende Partnerschaft mit dem Bayerischen Pilgerbüro e.V. in München vereinbart. Inzwischen wurde in den Räumlichkeiten der Peregrinus GmbH beim Kloster St. Magdalena in Speyer das „Pilgerbüro Speyer“ eingerichtet, das mit der Münchener Partnerorganisation die Angebotspalette des bisherigen Diözesan-Ferienwerks weiterführt.



Die Homepage des Pilgerbüros Speyer ist jetzt freigeschaltet. Hier finden sich viele Informationen und Angebote zu Pilgerreisen und Wallfahrten sowie Kultur- und Studienreisen. Einen Schwerpunkt bildet zudem die Organisation von Gruppenreisen für Pfarrgemeinden, Verbände und Einrichtungen. Der aktuelle Katalog kann ebenfalls über die Homepage bestellt oder heruntergeladen werden. 

„Hier wächst etwas zusammen, was – über den Namen hinaus – gut zusammen passt“, freuen sich Domkapitular Franz Vogelgesang, Leiter der Diözesan-Pilgerstelle, und Marco Fraleoni, Geschäftsführer der Peregrinus GmbH, unter deren Dach auch der „pilger“, die Bistumszeitung der Katholiken im Bistum Speyer, erscheint. Viele Schnittmengen eröffneten neue Felder der Zusammenarbeit.

Dass der organisatorische und arbeitsmäßige Übergang zum neuen Pilgerbüro reibungslos klappt, dafür sorgt maßgeblich Marianne Backenstraß, vielen aus Kontakten zum Ferienwerk bekannt. Die ersten Wochen an ihrem neuen Arbeitsplatz waren spannend für sie, neben viel Arbeit gab es interessante Begegnungen mit Klosterbesuchern und den Schwestern. „Jetzt ist unsere neue Homepage freigeschaltet und die Jahresprospekte sind auf dem Weg ins Bistum. Damit ist ein wichtiger Schritt getan", sagt sie.

Pilgereisen und Wallfahrten liegen weiterhin im Trend, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Pilgerbüro e.V. in München stellt sicher, dass hier zukünftig ein noch breiteres und qualifizierteres Angebot möglich ist – ebenso wie bei Kultur- und Studienreisen.

Grundlage hierfür ist die Wiederaufnahme der Diözese Speyer in den „Bayerischen Pilgerbüro e.V.“. Speyer war übrigens 1925 Gründungsmitglied des Vereins. „Jetzt besteht eine große Chance zur langfristigen, gemeinsamen Weiterentwicklung von Pilgerreisen“, unterstreicht Bernhard Meyer, Geschäftsführer des Bayerischen Pilgerbüros. Er ist vom gegenseitigen Nutzen überzeugt: „München spielt seine Marktstellung als erfahrener Spezialist für Pilger-, Wander- und Studienreisen aus, das Pilgerbüro Speyer sichert als regionaler Ansprechpartner die Kundennähe. Speyer kann auf eine umfangreiche Infrastruktur in Planung, Einkauf und Verwaltung in München zurückgreifen und gewinnt damit eigene Kapazitäten.“ In Speyer ist man ebenfalls überzeugt, dass sich die Partner gegenseitig auch mit neuen Ideen ergänzen können. „Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, vor allem auch für die Kunden“, so Fraleoni von der Peregrinus GmbH.

Information, Beratung und Anmeldung zu Reisen: Pilgerbüro Speyer, Marianne Backenstraß, Hasenpfuhlstraße 33, 67346 Speyer, Telefon 06232/102-423, E-Mail: info@pilgerreisen-speyer.de, Internet: www.pilgerreisen-speyer.de Bischöfliches Ordenariat Speyer, Presse

10.02.2013


Gipfelerlebnisse und Sonnenuntergänge am Meer

Der neue Freizeitenprospekt der Evangelischen Jugend: „Mehr drin als du glaubst“

Kaiserslautern- Fasching auf der Piste, Sommer, Sonne und Strand an europäischen Küsten, Silvesterparty im Schnee: Der Freizeitenkatalog der Evangelischen Jugend verspricht jede Menge Möglichkeiten, „in den Ferien mal etwas anderes zu sehen und gemeinsam mit anderen Neues zu entdecken“.

„Mehr drin als du glaubst“: Der Titel ist Programm. Klettern und Kanufahren, Sonnenuntergänge und Gipfelerlebnisse, Lagerfeuer und Pulverschnee, Alpenglühen und Partytime, Spaß, Spannung und Entspannung – das Freizeitteam der Evangelischen Jugend der Pfalz habe attraktive Reiseziele und Aktivitäten ausgesucht, damit die Ferien zu einem einmaligen Erlebnis werden, heißt es im Vorwort von Landesjugendpfarrer Florian Geith. „Unsere Freizeiten werden von motivierten und engagierten Teamerinnen und Teamern geleitet, die sich gründlich auf ihre Aufgabe, Freizeiten zu leiten, vorbereitet haben“, unterstreicht Geith. „Evangelisch“ heiße auch, schonend mit der Umwelt und fair miteinander umzugehen.

Bei vielen Freizeiten könnten junge Menschen mit Behinderung mitfahren, erklärt der Landesjugendpfarrer. Zudem habe sich das Freizeitenprogramm der Evangelischen Jugend der Pfalz der Aktion „Gut drauf“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angeschlossen. Diese setze verbindliche Grundsätze, um die Qualität gesundheitsfördernder Maßnahmen zu sichern und stehe außerdem für die Achtung der Rechte von Kindern und Jugendlichen.

Hinweis: Ein Sozialfonds des Landesjugendpfarramts soll benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an den Freizeiten ermöglichen. Wer helfen will, kann auf die Kontonummer: 000 111 948, BLZ: 540 501 10 bei der Stadtsparkasse Kaiserslautern seine Spende einzahlen. Kennwort: „Sozialfonds Freizeiten“. Weitere Informationen, Anmeldungen und den Freizeitenprospekt zum Downloaden gibt es auf www.bin-auf-freizeit.de. lk www.evkirchepfalz.de

07.01.2013


Viele Autos mit veralteten Innenraumfiltern unterwegs

Mit MANN-FILTER sicher und gesund durch den Winter

Höhere Feinstaubbelastung, schlechtere Sichtverhältnisse und frühere Dunkelheit – in der kalten Jahreszeit sollten Autofahrer ganz besonders auf Sicherheit im Straßenverkehr und den Schutz der Gesundheit achten. Umso wichtiger ist es daher, rechtzeitig und regelmäßig den Innenraumfilter austauschen zu lassen. Schließlich sorgen leistungsfähige Filter für saubere Luft und bessere Sicht. Vielen Autofahrern ist dies allerdings nicht bewusst.

Ludwigsburg- Der Innenraumfilter im Auto leistet Schwerstarbeit. Er befreit die Außenluft von Schadstoffen wie Dieselruß, Feinstaub, Reifenabrieb oder Streusalzresten, bevor sie über das Gebläse ins Wageninnere gelangt. Damit die Luftreinigung einwandfrei funktioniert, sollte der Innenraumfilter alle 15.000 Kilometer oder einmal jährlich ausgetauscht werden, sagt Emrullah Atilgan, Produktmanager Innenraumfilter bei MANN-FILTER. Doch die Notwendigkeit des regelmäßigen Filterwechsels ist Autofahrern oft nicht bewusst.

Wechsel findet viel zu selten statt

Nach Erkenntnissen des Automobilzulieferers MANN+HUMMEL lassen Autofahrer hierzulande im Durchschnitt nur alle sechs Jahre den Innenraumfilter wechseln. Dabei ist die Wechselhäufigkeit bei neueren Fahrzeugen noch etwas günstiger (durchschnittlich alle vier Jahre) als bei älteren Wagen (etwa alle sieben Jahre). „Bei den meisten Fahrzeugen findet der Austausch des Innenraumfilters viel zu selten statt“, erklärt Atilgan. Hauptgrund ist aus Sicht des Fachmanns schlicht fehlendes Bewusstsein. „Vielen Autofahrern ist nicht klar, dass ein Innenraumfilter im Fahrzeug verbaut ist und welche wichtigen Funktionen dieser zum Schutz der Insassen erfüllt.“

Gesundes Klima trotz dicker Winterluft

Gerade in den kalten Monaten wächst das Risiko einer hohen Feinstaubbelastung. Zum Autoverkehr hinzu kommen der Betrieb von Heizungen und oftmals ungünstige Witterungsverhältnisse. „Bei schwachen Winden und eingeschränktem Luftaustausch sammeln sich Schadstoffe aus unterschiedlichen Quellen wie unter einer Glocke an“, erklärt Ute Dauert vom Umweltbundesamt. Im November vergangenen Jahres etwa stellte die Behörde an 19 von 30 Tagen überhöhte Feinstaubwerte an mindestens 50 Messstationen bundesweit fest. Während solcher Phasen dicker Luft steigt die Feinstaubbelastung zum Teil auf das Doppelte des erlaubten Grenzwertes an. Zuverlässig und gründlich sorgen die Filter von MANN-FILTER dafür, dass die Luft im Wageninneren dennoch sauber bleibt. Eine regelmäßige Wartung vorausgesetzt, befreien sie die angesaugte Außenluft von den gefährlichen Partikeln zu fast 100 Prozent und sind damit ein wichtiger Faktor für Frischluft und ein gesundes Klima.

Wartung verbessert Verkehrssicherheit

Kernstück eines Innenraumfilters ist das Filtermedium. Mit der Zeit und zunehmender Belastung setzt sich dieses Medium langsam zu, in den Falten bildet sich ein sogenannter Filterkuchen. „Bei starker Verschmutzung steigt auch die Feuchtigkeit im Filtermaterial an, Keime finden einen Nährboden und vor allem sinkt der Luftdurchsatz immer mehr ab“, warnt ADAC-Experte Arnulf Thiemel. Leidet die Gebläseleistung, steigt das Unfallrisiko, da die Scheiben schneller beschlagen und ein gefährlicher Blend-Schmierfilm darauf entsteht. Besonders bei Gegenverkehr in den dunklen Morgen- oder Abendstunden ist die Sicht des Fahrers dadurch stark beeinträchtigt. Für mehr Verkehrssicherheit sollten Werkstätten und Handel daher Autofahrern vorsorglich zum rechtzeitigen Wechsel des Innenraumfilters raten.

Komfort und Sicherheit für wenig Geld

MANN-FILTER liefert Innenraumfilter in Erstausrüstungsqualität für umgerechnet nur ein paar Cent pro Tag. Während Partikelfilter feste Teilchen wie Staub und Ruß zurückhalten, schalten Kombifilter dank einer zusätzlichen Aktivkohleschicht auch gesundheitsschädliche Gase wie Ozon, Benzol und unangenehme Gerüche aus. Aufrüsten ist problemlos möglich: Beim Filterwechsel setzt der Mechaniker anstelle des Partikelfilters ohne Zusatzaufwand den effektiveren Aktivkohlefilter ein.

Über MANN+HUMMEL

MANN+HUMMEL ist ein weltweit führender Experte für Filtrationslösungen und Entwicklungspartner und Serienlieferant der internationalen Automobil- und Maschinenbauindustrie. 2011 erwirtschafteten weltweit 14.338 Mitarbeiter an über 50 Standorten einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Zu den Produkten der Unternehmensgruppe gehören u.a. Luftfiltersysteme, Saugsysteme, Flüssigkeitsfiltersysteme, Innenraumfilter und Zylinderkopfhauben aus Kunststoff mit hohem Integrationsgrad für die Automobilindustrie sowie Filterelemente für die Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Für den Maschinenbau, die Verfahrenstechnik und die industrielle Fertigung umfasst das Produktportfolio Industriefilter, ein Programm zur Senkung von Rußemissionen in Dieselmotoren, Membranfilter für die Wasserfiltration und Filteranlagen. Weitere Informationen zu MANN+HUMMEL finden Sie unter http://www.mann-hummel.com. MANN+HUMMEL GmbH, Presse

05.12.2012


Bistum Speyer: Zusammenarbeit bei Reiseangeboten mit dem Bayerischen Pilgerbüro

von links: Marco Fraleoni (Geschäftsführer der Peregrinus GmbH), Kanzleidirektor Wolfgang Jochim, Generalvikar Dr. Franz Jung, Weihbischof Engelbert Siebler (Präsident des Bayerischen Pilgerbüros), Bernhard Meyer (Geschäftsführer des Bayerischen Pilgerbüros) und Monsignore Wolfgang Bouché (aus Kuhardt gebürtiger Reiseleiter des Bayerischen Pilgerbüros von links: Marco Fraleoni (Geschäftsführer der Peregrinus GmbH), Kanzleidirektor Wolfgang Jochim, Generalvikar Dr. Franz Jung, Weihbischof Engelbert Siebler (Präsident des Bayerischen Pilgerbüros), Bernhard Meyer (Geschäftsführer des Bayerischen Pilgerbüros) und Monsignore Wolfgang Bouché (aus Kuhardt gebürtiger Reiseleiter des Bayerischen Pilgerbüros

Bistum Speyer strukturiert den Bereich Pilgerreisen neu und verstärkt ab 2013 sein Angebot in der Pilgerseelsorge – weitreichende Partnerschaft mit dem Bayerischen Pilgerbüro vereinbart

Pilgern liegt weiterhin im Trend und erfreut sich großer Beliebtheit. Mit Beginn der neuen Reisesaison ab 1. Januar 2013 wird das Bistum Speyer sein Angebot im Bereich der Pilger- und Studienreisen neu strukturieren und ausbauen. Grundlage hierfür ist die Wiederaufnahme der Diözese Speyer in den „Bayerischen Pilgerbüro e.V.“ Das Bayerische Pilgerbüro mit Sitz in München ist Marktführer im Bereich Pilgerreisen und wird bislang von den sieben bayerischen Diözesen getragen. Mit der neuen Partnerschaft wird im Bistum Speyer das bisherige Ferienwerk abgelöst, das seine Arbeit noch bis Jahresende 2012 fortsetzt. Die Durchführung von Reisen, die über das Ferienwerk gebucht sind, ist vom Bayerischen Pilgerbüro als neuem Träger und Veranstalter gewährleistet.

Mit dem neuen kompetenten Partner an seiner Seite kann die Diözese ein großes Spektrum an Reisen in die verschiedensten Länder und Regionen anbieten und hat zudem einen erfahrenen und zuverlässigen Partner für Pfarreien und Gruppen, die Sonderreisen planen. Um die Kunden und Reisegäste vor Ort künftig weiterhin gut betreuen zu können, wird das Bistum Speyer zum Jahreswechsel ein „Pilgerbüro“ bei der Peregrinus GmbH mit Sitz in Speyer einrichten.

Weitere Informationen und das neue Reiseprogramm erhalten Interessenten aus Speyer auch weiterhin unter der bekannten Telefonummer des Ferienwerks (06232-102423) sowie beim Bayerisches Pilgerbüro, Dachauer Str. 9, 80335 München, Tel. 089-545811-0, www.pilgerreisen.de . Medieninfo Bistum Speyer und Bayerisches Pilgerbüro

03.11.2012


Individuelle Reiseapotheke

Warum fertige Zusammenstellungen nicht immer die beste Wahl sind

Baierbrunn (ots) - Bequem wäre es schon, für den Urlaub die All-inclusive-Reiseapotheke zu kaufen und sich geschützt zu fühlen. "So etwas gibt es zwar, wir beraten aber immer individuell", erklärt Apothekerin Jutta Rewitzer aus Furth im Wald im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Was jemand wirklich brauche, hänge auch von persönlichen Umständen ab. "Wer zum Beispiel Probleme mit dem Druckausgleich im Flugzeug hat, dem empfehle ich ein schleimhautabschwellendes Nasenspray", nennt sie als Beispiel. Im Gespräch mit dem Kunden wird so eine Reiseapotheke zusammengestellt, die wirklich passt. Zugleich gibt es wichtige Informationen, wie die nötigen Medikamente richtig transportiert werden, zum Beispiel wenn sie gekühlt werden müssen.

Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 6/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

25.06.2012


Start in die neue Motorradsaison

Fitnesstraining Fitnesstraining

Die meisten konnten es nach dem harten Winter kaum erwarten – endlich wieder schönes Wetter, Temperaturen im zweistelligen Bereich. Die Motorradfahrer holen ihre Maschinen wieder aus der Garage und auf geht’s zur ersten Ausfahrt im neuen Jahr.

Die Profis unter ihnen haben ihr Bike schon lange startklar gemacht, alles durchgecheckt, Batterie geladen, alle Schalter und Beleuchtung auf Funktion geprüft, Kette geschmiert, Reifen geprüft und was sonst noch alles dazu gehört. Auch ein Blick aufs Nummernschild lohnt sich. TÜV nicht abgelaufen, bei Saisonkennzeichen: Ist schon der Monat erreicht, ab dem man wieder fahren darf? Alles in Ordnung? Dann nichts wie rein in die Klamotten, den Helm mit dem neuen Visier auf den Kopf und los geht’s.

Stopp!!!!!!!!

Die Maschine ist zwar fit, aber was ist mit dem Fahrer? Ist er auch durchgecheckt und fit? Genau so, wie zum Skifahren im Winter die Skigymnastik gehört, muss auch der Motorradfahrer im Vorfeld sein persönliches Fitnessprogramm absolvieren. Denn auch hier gilt: Nur in einem fitten Körper wohnt auch ein wacher Geist und gerade der muss beim Motorradfahren höchste Leistungen erbringen.

Leider sind bereits jetzt im zeitigen Frühjahr die ersten tödlich verunglückten Motorradfahrer zu beklagen. Unfallursache: Fahrfehler. Denn: Die überlebensnotwendigen Reflexe der Motorradfahrer haben den ganzen Winter über brach gelegen und müssen jetzt auch erst wieder trainiert werden. Das gilt für aufmerksame Blicke für andere Verkehrsteilnehmer und Straße lesen ebenso, wie für das Popometer und das richtige Gefühl in der Gas- und Bremshand.

Es ist beileibe keine Schande, die erste Ausfahrt mit ein paar Warmfahr- und Bremsübungen zu beginnen und es verhalten angehen zu lassen, statt gleich den Hahn voll aufzureißen. Eine Investition in ein Sicherheitstraining ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch gut angelegtes Geld.

Diese Eingewöhnungszeit für uns Motorradfahrer gilt aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Auch sie müssen sich erst wieder an uns gewöhnen.

Die schmale Silhouette, die oft genug durch Verkehrszeichen oder Bäume verdeckt wird, das hohe Beschleunigungsvermögen der Motorräder oder das flinke Überholen bei kleinen Lücken im Gegenverkehr. Ein kurzer Dreh am Gasgriff lässt die Maschine nach vorne schießen und plötzlich ist ein Motorrad da, das man vorher überhaupt nicht so richtig wahrgenommen hat und sich erschrocken fragt, wo kommt denn der jetzt her? Über falsche Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer muss man sich dann nicht wundern.

Motorradfahren ist sicherlich eines der schönsten Hobbys, aber auch ein nicht ganz ungefährliches. Die einzige Knautschzone, die der Motorradfahrer hat, ist seine Schutzkleidung. Gott sei Dank gibt es europaweit außer der Helmpflicht keine Schutzkleidungspflicht, denn sonst müssten wir uns wohl alle in einer der früheren Ritterrüstung ähnlichen Schutzkleidung aufs Motorrad zwängen. Aber ohne geht eben auch nicht. Wer seine Sichtbarkeit in den meist dunklen Motorradklamotten erhöhen will, zieht noch eine Warnweste über die Kutte.

Und noch ein Tipp zum Schluss:
Der vergangene Winter hat unseren Straßen doch deutlich zugesetzt. Es klaffen teilweise immer noch riesige Frostaufbrüche im Asphalt, manche Löcher wurden einfach mal mit Bitumen ausgefüllt und Dreck und Split säumen den Straßenrand. Auch auf bekannten Strecken sollte deshalb immer mit einem ganz besonders wachen Auge für den Straßenzustand gefahren werden, um nicht buchstäblich auf die Nase zu fallen.

In diesem Sinne: Uns allen eine schöne und unfallfreie Motorradsaison!

(Quelle der Fotos: ifz)

06.04.2011


Für alle Wohnwagenbesitzer - der neue Truma Mover

Truma bringt neuen Mover® TE R4 als stärkstes Rangiersystem mit hervorragenden Fahreigenschaften auf den Markt

Der neue Mover® TE R4 von Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG, dem innovativen Zubehörspezialisten für Caravaning und Mobilität, bewegt mit Leichtigkeit schwerste Wohnwagen und Anhänger mit einem Gesamtgewicht
von 3000 Kilogramm. Damit ist der neue Mover das stärkste Rangiersystem
auf dem Markt. Gleichzeitig überzeugt der Kraftprotz mit hervorragenden Fahreigenschaften: Der TE R4 fährt Premium-Caravane ruckfrei und sicher um Ecken und durch Kurven.

Dank seiner vier starken Motoren bewegt der TE R4 auch sehr große und schwere doppelachsige Wohnwagen präzise und komfortabel in kaum zugängliche Stellplätze, durch Engpässe und auf jedem Untergrund. „Der TE R4 ist der erste Tandem-Mover, der die Caravan-Räder nur auf einer Seite antreibt“, erklärt Truma Produktmanager Oliver Schaurer die Wendigkeit des neuen Rangiersystems. „Dadurch kann der Mover® TE R4 selbst schwere Luxusmodelle um Ecken fahren.“ 

Für maximale Sicherheit sorgt der automatische Rückrollstopp des
Mover® TE R4, selbst bei Steigungen und Gefällen bis zu 15%.Trotz seiner großen Kraft benötigt das neue Rangiersystem nur eine Batterie und wird, wie alle Truma Mover, komfortabel über eine Funkfernbedienung gesteuert.

Als „großer Bruder“ des Tandem-Mover® TE R rundet Truma mit dem neuen
TE R4 das Produktportfolio im Bereich Rangiersysteme ab. „Unsere Kunden profitieren bei den Mover-Modellen von 12 Jahren Kompetenz und konsequenter Entwicklungsarbeit bei Rangiersystemen“, so Oliver Schaurer. In Ergänzung zu dem Basisprodukt Mover® SR, dem Alleskönner Mover® SE R und dem kleinen Tandem-Modell TE R bietet Truma mit dem neuen Mover® TE R4 eine sichere und komfortable Rangierlösung für alle Caravangrößen. Der Mover® TE R4 ist ab Mitte Mai 2011 im Handel erhältlich.

Text: Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG,
Nähere Informationen zu Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG unter
Telefon +49 (0)89 4617-0 oder www.truma.com.

21.04.2011


Um einen Stern besser: HYMER baut StarLine auf Mercedes-Benz.

Ende Mai 2011 wird die europaweit erfolgreichste Reisemobil-Baureihe HYMER
B-Klasse mit dem Hymermobil StarLine erweitert: Der Branchenprimus aus Bad Waldsee baut ein B-Klasse Modell mit umfangreicher Serienausstattung auf einem Mercedes-Benz Chassis. Insgesamt werden sechs StarLine-Modelle, vier von ihnen mit Doppelboden, vorgestellt. Der Einstiegspreis liegt bei 80.990 Euro.

Ob Kurztrip in die Alpen oder mehrwöchige Toskana-Tour – dank des neuen Chassis reisen Mobilisten jetzt noch komfortabler und vor allem sicherer. „Mit dem serienmäßigen Sicherheitspaket, dem Tempomat, dem Wandler-Automatikgetriebe, den Bi-Xenon-Scheinwerfern mit statischem Kurvenlicht und der hohen Panorama-Bugscheibe entlasten wir den Fahrer mit Elementen der passiven Sicherheit“, so Produktmanager Rainer Wingart. „Zudem waren wir noch mit Mercedes gemeinsam auf der Teststrecke und haben die HYMER B-Klasse StarLine auf Herz und Nieren getestet. Vollbremsung, schnelles Ausweichen und Kurvenfahrt auf regennasser Straße standen auf dem Programm, alle Disziplinen hat die StarLine mit Bravour bestanden.“

Erstaunlich viel Ausstattung hat das neue B-Klasse-Modell neben dem Sicherheitspaket bereits serienmäßig. Bei der eleganten Alu-Glattblechausführung und Carrara-Weiß-Lackierung der Modelle sind beispielsweise abgehängte, elektrisch beheizte und verstellbare Außenspiegel in Wagenfarbe mit Weitwinkelspiegel installiert. Die Fahrertür besitzt elektrische Fensterheber, Einstiegsbeleuchtung und eine elektrische Trittstufe mit Schmutzfänger, die beim Öffnen der Tür automatisch ausfährt. Die Komfort-Eingangstür verfügt über Fliegenschutzrollo, Fenster und elektrische Doppeltrittstufe. Auf beiden Fahrzeugseiten ermöglichen große Garagentüren das komfortable Packen und Verstauen. Unterschiedlich große Dachlüfter in Klarglas, Milchglas und in Panorama-Ausführung, jeweils mit Verdunkelungsplissee und Moskitorollo, sind serienmäßig über dem Heckbett, im Bad und im Wohnbereich vorgesehen. Ebenfalls inklusive sind die Faltverdunkelung für das Fahrerhaus, die Vorzeltleuchte mit Regenabweiser, individuelle Beleuchtungsinstallationen und die Auswahl aus mehreren hochwertigen Stoffen.

Mehr Unabhängigkeit garantieren die größeren Tanks für Frisch- und Abwasser mit 175 beziehungsweise 145 Litern, der Kühlschrank mit 150 Litern und integriertem Gefrierfach sowie die erweiterten Stauräume wie zum Beispiel unter der L-Sitzgruppe oder die flexibel einteilbaren Schubladen der Küchenzeile. Für zusätzlichen Stauraum sorgt die Ladehöhe des Doppelbodens mit 125 Millimeter und garantiert gleichzeitig die frostsichere Unterbringung von Tanks und Technik mit optimaler Gewichtsverteilung und entsprechend hohem Fahrkomfort.

Im Vordergrund steht darüber hinaus bei HYMER immer auch der Wohnkomfort. Hochwertige Sitzpolster und Gardinen sowie die gemütliche L-Sitzgruppe mit dem um 360° drehbaren Luxus-Tisch schaffen im neuen Vorzeigemodell ein wohnliches Ambiente. Optimale Aufbau- und Isolationseigenschaften der patentierten PUAL-Bauweise erzeugen zusätzlich ein angenehmes Raumklima. Im Schlafbereich präsentiert HYMER nicht nur das sehr große, leicht erreichbare Hubbett, sondern beispielsweise auch ein optional höhenverstellbares Heck-Doppelbett. Punkten kann die StarLine auch beim Thema Bad:
Die komplett versenkte Duschwanne bringt noch mehr Stehhöhe mit sich.

Die größeren Modelle haben den zwillingsbereiften MB-Sprinter 516 mit 163 PS und
5,0 Tonnen Gesamtmasse als Basis. Die Kleineren fahren ein MB-Sprinter 316-Chassis mit zulässiger Gesamtmasse von 4,2 Tonnen und ebenfalls 163 PS. Beide Modellreihen können mit 190-PS-Motor, Wandler-Automatikgetriebe und 100-Liter-Kraftstofftank ausgestattet werden.

„Insgesamt handelt es sich beim Hymermobil StarLine ganz einfach um die perfekte Kombination aus einem sehr soliden und zigtausendfach erprobten Aufbau mit einem
sehr hochwertigen und auf Komfort ausgelegten Chassis“, so Produktmanager Wingart abschließend.

04.05.2011


Mit dem E-Bike entlang des Achensees

20 Verleihstationen am Achensee
Ab 1. Juni können nun in der gesamten Region an 20 Verleihstationen E-Bikes ausgeliehen und an weiteren 13 Akkuladestationen wieder aufgeladen werden. Sportgeschäfte und Unterkunftsbetriebe haben die neue Initiative enorm gut angenommen und sich in nur wenigen Wochen bereit erklärt, dem E-Bike-Trend zu folgen. „Es gab ein äußerst positives Echo in der Region. Zahlreiche Betriebe interessieren sich für das E-Biken und haben uns mit ihrer Teilnahme am Projekt sofort unterstützt“, so Martin Tschoner.

Am Achensee setzt man auf die Zusammenarbeit mit der Firma Movelo, die bereits seit 2006 die Umsetzung von E-Bike Projekten inklusive einer gezielten Vermarktung anbietet. Auch die angrenzenden Regionen arbeiten mit Movelo zusammen, was einen Vorteil für die Gäste bringt. Ein Ausflug mit dem E-Bike in eine andere Region ist dadurch ohne Probleme machbar, da die Infrastruktur überall genutzt werden kann. Und auch von München ist der Achensee mit dem E-Bike unproblematisch erreichbar, da mittlerweile 80 Prozent des Familienradweges „Via Bavarica Tyrolensis“ mit Verleih- und Akkuladestationen ausgestattet sind.

Was ist ein E-Bike?
Der Akku der E-Bikes hält 40 bis 80 Kilometer oder ca. 5 bis 6 Stunden. Das E-Bike verfügt über eine Sensorik, die ständig die Tretleistung des Fahrers misst. Ein Elektromotor unterstützt dann, wenn in die Pedale getreten wird. D.h. das E-Bike kann sowohl mit als auch ohne Unterstützung durch den Motor gefahren werden. Die Kosten für den Verleih pro Tag belaufen sich auf 18 Euro bis 22 Euro.Fotorechte: Movelo

Weitere Infos auch auf www.mountainbiken.achensee.info und www.achensee.info .

25.05.2011


Bürstner feiert 25 Jahre Reisemobile

Bürstner feiert Jubiläum. Vor 25 Jahren begann im Stammwerk in Kehl-Neumühl die Produktion von Reisemobilen. Die findigen Köpfe in den Entwicklungsabteilungen haben seit dem mit innovativen Ideen Trends geschaffen und der gesamten Branche, mit viel Kreativität, immer wieder neue Anstöße gegeben.

Die Neuausrichtung beim Innenraumdesign war einer der ersten Brüche mit althergebrachten Traditionen, deren Sinn bis dahin kaum hinterfragt wurde. Helle Möbel mit klaren Linien und glatten Fronten beendeten das schnörkelbehaftete „Gelsenkirchener Barock“ in Reisemobilen und Wohnwagen. Viele Menschen entdeckten so ihre Liebe zur Urlaubsgestaltung auf Rädern neu. Nahezu alle Wettbewerber überarbeiteten daraufhin auch ihre Einrichtungsstile.

Es folgte die Auffrischung des Außendesigns mit farbenfrohen oder eleganten Grafiken. Bis heute ist man bei Bürstner bestrebt das Rad nie still stehen zu lassen und mit innovativen und pfiffigen Lösungen für neue Impulse zu sorgen. In der jüngeren Vergangenheit machte Bürstner mit einer fast schon revolutionären Entwicklung auf sich aufmerksam. Das Hubbett in der Klasse der teilintegrierten Fahrzeuge, von Bürstner erfunden, markierte den Beginn einer neuen Ära und einer neuen Reisemobil-Klasse. Mittels dieser technisch feinen, wie auch praxisorientierten Lösung wurden die Schlafplätze im teilintegrierten Reisemobil um zwei weitere erhöht und das bei gleichzeitig beibehaltenem Komfort.

Ideenreichtum und Fleiß führten jetzt, im Jubiläumsjahr, zu einer besonderen Belohnung. Nachdem Bürstner bereits in Frankreich, Norwegen und Spanien zur Nummer 1 geworden war, hat das Unternehmen nun auch im Heimatland eine Spitzenposition erreicht.

Sonderedition zum Jubiläum

All dies ist Grund genug, das Jubiläum mit einer Sonderedition in der beliebten Baureihe Nexxo zu feiern. Das Modell Nexxo t 728 G glänzt mit einer sehr umfangreichen Serienausstattung. Als Basis dient der Fiat Ducato 2.0 JTD mit einem 115 PS starken Vierzylinderdiesel, der die Euro 5 Norm erfüllt. Optisch zeigt sich der Bürstner Nexxo t 728 G von einer ganz starken Seite. Das Fahrerhaus ist in Schwarzmetallic lackiert und harmoniert trefflich mit dem in Champagner-Ton gehaltenem Aufbau und der eigens auf dieses Modell abgestimmten Grafik. Elegante Leichtmetallräder und LED-Tagfahrlicht geben dem Auftritt des sportlich-eleganten Teilintegrierten den letzten Schliff.

Den Nexxo t 728 G in der limitierten Jubiläums-Edition gibt’s in der Basisversion für nur 49.990,- Euro (Preisvorteil gegenüber Listenpreis beim Einzelbezug:  8.495,- Euro).

Ein Dankeschön an alle Camper, die Bürstner begeistern konnte und mitgeholfen haben, die ebenso traditionsreiche wie innovative Marke in Europa an die Spitzenposition zu bringen.

21.06.2011


Aventa comfort punktet bei Stromverbrauch und Luftverteilung

Vorteile der neuen Truma Dachklimaanlage im promobil-Test bestätigt

Die neue Dachklimaanlage Aventa comfort von Truma ist ein Allroundtalent, das mit einer Vielzahl an Funktionen und Vorteilen überzeugt. Zu diesem Ergebnis kommt auch die promobil-Redaktion, die das Gerät bei einem Vergleichstest (Heft 09/2011) auf Herz und Nieren überprüfte.

Schnelle Abkühlung und Entfeuchtung

Mit 2400 W sorgt die Aventa comfort für schnellste Abkühlung und Entfeuchtung. Bereits nach 30 Minuten ist eine deutliche Senkung der Temperatur zu spüren. Dank des ausgeklügelten Luftverteilers fällt die Temperaturverteilung im gesamten Fahrzeug sehr gleichmäßig aus. Vier einzeln verstellbare Auslässe lenken die klimatisierte Luft auf Wunsch nicht nur nach vorne oder hinten, unten oder oben sowie geradeaus, sondern auf jeder Seite des Luftverteilers auch nach rechts oder links. So erreicht die kühle Luft bei Bedarf nur bestimmte Bereiche oder jede Ecke des mobilen Heims. Auch die absolute Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug sinkt signifikant.

Geringer Stromverbrauch

Trotz der starken Kühl- und Luftleistung setzt die Aventa comfort in Sachen Stromverbrauch Maßstäbe: Sie benötigt im vierstündigen Betrieb bei heißen Adria-Bedingungen (35°C, 55% Luftfeuchtigkeit) durchschnittlich 4,5 A inklusive Anlaufstrom. „Dies macht sie zur effizientesten Dachklimaanlage ihrer Klasse“, erläutert Produktmanagerin Simone Sassmannshausen.

Leichtgewicht

Damit nicht genug: Die Aventa comfort ist mit 30 Kilogramm für die Dachanlage und 5 Kilogramm für den Luftverteiler und das Montagezubehör ein absolutes Leichtgewicht auf dem Markt. Truma erreicht das geringe Gewicht durch den Einsatz von expandiertem Polypropylen (EPP). Dies sorgt auch für einen besonders leisen Betrieb der Anlage. „Die integrierte Sleep-Funktion senkt zusätzlich die Geräusche im Außenbereich ab“, so Simone Sassmannshausen.

Flachster Luftverteiler

Doch die Aventa comfort ist nicht nur funktional und effizient – sie macht auch in punkto Design eine gute Figur. Neben der geschwungenen Linienführung auf dem Dach und im Wohnraum überzeugt die Aventa mit dem flachsten Luftverteiler auf dem Markt: Mit 46 mm ermöglicht er eine große Durchgangsfreiheit. Zudem ist der Luftverteiler in zwei Farbvarianten erhältlich und kann so individuell auf den Wohnraum abgestimmt werden.

Einfacher und unkomplizierter Einbau

Die Aventa comfort lässt sich einfach und unkompliziert einbauen und kühlt Fahrzeuge bis ca. 7,50 Meter Länge. Weiterer Vorteil: In Kombination mit dem Aventa Dichtrahmen bietet Truma eine perfekte Montagelösung. Denn bei Dachluken gibt es häufig Löcher außerhalb der Öffnung, die sehr aufwändig abgedichtet werden müssen. Hier deckt der Rahmen Öffnungen von einem Maß von 460 x 460 mm sicher ab.

Fazit: Die Dachklimaanlage Aventa comfort punktet neben der starken Kühlleistung insbesondere beim Energieverbrauch und der individuell verstellbaren Luftverteilung – und bietet mit einem Preis von 1.975 Euro ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG  www.truma.com.

23.08.2011


Truma Service über Weihnachten/Neujahr

Truma Kundendienst sorgt für unbeschwertes Wintercamping

Alle Jahre wieder sind die Truma Servicetechniker auch über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel 2011/2012 im Einsatz. Egal, ob die Heizung nicht richtig funktioniert oder der Wasserboiler streikt – der Truma Kundendienst sorgt mit Rat und Tat für unbeschwertes Wintercamping. Die acht Servicetechniker sind auf Campingplätzen in Deutschland, Italien und Österreich stationiert. Umliegende Plätze werden von dort aus mit betreut.

 

Standort

Servicetechniker

Zeitraum

Wohnmobilpark / Stellplatz      
83242 Reit im Winkl

Manfred Pursian

24.12.11 - 07.01.12

Naturcamping Isarhorn
82481 Mittenwald

Hartmut Wossidlo

24.12.11 - 07.01.12

Erlebnis Comfort Camping Aufenfeld
A-6274 Aschau

Daniel Wimmer

24.12.11 - 07.01.12

Campingplatz Seiseralm
I-39050 Völs / Fie, Bozen

Klaus Zantop

24.12.11 - 07.01.12

Campingplatz Caravan-Park Sexten
I-39030 Sexten

Enno Fischer

24.12.11 - 07.01.12

Campingplatz Hohenwarth
93480 Hohenwarth

Jürgen Nitsch

24.12.11 - 07.01.12

Campingplatz Bankenhof
79822 Titisee

Joachim Nies

24.12.11 - 01.01.12

Kur-Campingplatz
37581 Bad Gandersheim

Jürgen Lüth

24.12.11 - 01.01.12

Sie erreichen den Truma Service wie folgt:

Notfall-Service-Telefon an den Samstagen und Feiertagen

24.12.-26.12.2011 und 31.12.2011-02.01.2012 von 9:00 bis 16:30 Uhr:
+49 (0)151-52 80 75 36

Servicezentrale an den Werktagen von 07:30 bis 17:30 Uhr:
+49 (0)89 46 17-2142

Am 01.01.2012 bietet Truma keinen Notfall-Kundendienst an.

Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG, Presseabteilung  www.truma.com.

18.10.2011


Startschuss fürs Rad- und Wanderjahr auf der CMT

Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern wächst weiter / Mehr als 200 Aussteller aus 16 Ländern / Neu: Beratungszentrum Wanderausrüstung

Für Rad- und Wandertouristen sowie Freunde des Aktivurlaubs startet das neue Jahr mit einem sehenswerten Event: Am ersten CMT-Wochenende, 14. und 15. Januar 2012, öffnet traditionell die Sonderausstellung Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern ihre Pforten. Sie gilt als renommierte und gewachsene Veranstaltung mit hohem Nutzwert für die Besucher. Ziele im In- und Ausland, Radreisen, Wanderrouten, Erlebnisreisen, Ausrüstung für Radfahrer und Wanderer sowie eine riesige Informationsfülle: die Messe Stuttgart hat gemeinsam mit Ausstellern und Partnern ein attraktives Paket geschnürt. „Die hochkarätige Veranstaltung gibt den Startschuss für das Rad- und Wanderjahr 2012", betont Guido von Vacano, Bereichsleiter Lifestyle & Freizeit der Messe Stuttgart.

Indonesien und Südafrika zum ersten Mal dabei

Premium-Aussteller aus ganz Europa und erstmals aus Indonesien, Südafrika und den USA stehen mit Qualitätsprodukten, Tipps und Expertenwissen zur Verfügung. „Insgesamt konnten wir fünf neue Länder für die Messe gewinnen", freut sich Projektleiterin Sabrina Sledzinski. Wie in den Jahren zuvor warten viele Aussteller mit einem vielseitigen Angebotsspektrum auf: Ob Insel-Hopping mit dem Mountainbike auf den Kanaren, Radurlaub mit dem E-Bike, Radwandern, Klettertouren oder Pilgerreisen, für jeden Geschmack und Anspruch gibt es das passende Angebot. Die Fahrrad-& ErlebnisReisen mit Wandern ist ein Veranstaltungsereignis der Superlative: Mehr als 200 Aussteller aus 16 Ländern werden erwartet, um mit ihren Innovationen und Qualitätsprodukten zu trumpfen. Auf 10.000 Quadratmeter Fläche finden die Besucher in Halle 9 die neuesten Entwicklungen auf dem Fahrrad- und Wandermarkt, Technik-Trends oder touristische Ziele und erhalten auf Wunsch jede Menge fachlichen Input. Auch wer auf der Suche nach einem neuen Rad oder Zubehör ist, wird auf der Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern fündig. „Ob Reisen, Routen, GPS, die richtige Kleidung und passendes Zubehör: Interessierte können Produkte testen und sich umfassend informieren", sagt von Vacano. Er ist überzeugt davon, dass die Besucherzahl des Vorjahrs von mehr als 30.000 erneut geknackt wird.

Gemeinsamer Nenner aller Dienstleistungen und Hardware-Angebote auf der Sonderausstellung ist das Thema Qualität. Auf Expertenforen, wie beispielsweise dem GPS-Forum können Technikbegeisterte Navigationsgeräte ausprobieren und sich von den Experten an den Ständen Informationen zu Software, Handling, Tourenplanung oder Routingfunktionen einholen. Neu auf der Messe ist das Beratungszentrum Wanderausrüstung: „Hier erfahren Wanderer, worauf sie beim Kauf von Rucksäcken, Schuhen, Socken und sonstigem Zubehör achten müssen, welches Equipment für sie sinnvoll ist und wie sie dieses richtig nutzen", sagt Sledzinski. Der Themenpark Wandern ist für alle Wanderfreunde eine umfangreiche Inspirationsquelle und liefert dazu jede Menge Know-how.

Kletterturm und Slacklines für aktive Besucher

Neben Informationstiefe und Angebotsvielfalt soll es auch viel Spaß und Unterhaltung auf der Fahrrad-& ErlebnisReisen mit Wandern geben: Auf dem großen Fahrradparcours können Messebesucher Räder nach Herzenslust ausprobieren und erhalten auf Wunsch eine fachmännische Beratung. Wer möchte, kann am Stand des Outdoor-Komplettanbieters „naturzeit" einen Kletterturm erklimmen oder auf gespannten Gummiseilen – den Slacklines - sein Gleichgewicht testen. Besonders empfehlenswert für die Besucher sind das abwechslungsreiche Bühnenprogramm und die spannenden Multivisionsvorführungen. „Von Jahr zu Jahr verbessert die Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern ihre Performance und zieht damit immer mehr Besucher in ihren Bann", bestätigt Sledzinski. Das Bühnenvortragsprogramm bietet am Samstag und Sonntag informative und unterhaltsame Vorführungen rund um die Uhr. Zum Beispiel zu aktuellen Themen wie Elektrofahrräder, Wanderausrüstung oder GPS-Navigation. Auch Tanz- und Musikvorführungen stehen auf dem Programm.

Schwerpunkt Elektroräder und Pedelecs

Das Thema „Elektroräder" ist derzeit in aller Munde und deshalb auch auf der Sonderausstellung schwerpunktmäßig mit vertreten. „Mit dieser neuen Fahrradklasse werden neue Reichweiten, neue Räume und neue Zielgruppen erschlossen", sagt ADFC-Landesgeschäftsführer Erich Kimmich. Dreimal täglich gibt es auf der Aktionsbühne einen Vortrag zu E-Bikes und Pedelecs. Zudem können sich Interessierte am Stand des ADFC eingehend informieren. Neben Informationen zu Elektrofahrrädern gibt es viel Wissenswertes zum richtigen Fahrrad für unterschiedliche Fahrradtypen und zur Bedeutung von Ausrüstung und Technik. „Experten zeigen, wie man eine Tour plant und sie geben Tipps zu Radausstattung, Übernachtungsmöglichkeiten sowie zu besonderen Reisezielen", erklärt Kimmich. „Wir bieten den Besuchern mehr Informationen und mehr Qualität als je zuvor".

Druckfrisch am Stand des ADFC gibt es wieder das Übernachtungsverzeichnis Bett+Bike. Es listet Übernachtungsbetriebe auf, die ihr Angebot speziell auf die Bedürfnisse radelnder Gäste zugeschnitten haben. Der Datensatz mit mittlerweile 5350 Bett+Bike-Betrieben kann übers Internet kostenlos heruntergeladen werden. Informationen dazu unter: www.bettundbike.de.

Fahrradfahren wird auch als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger. In den vergangenen Jahren hat sich vielerorts der Radverkehrsanteil deutlich erhöht. Eine neue Studie des Meinungsforschungsinstituts SINUS in Kooperation mit dem ADFC hat ergeben, dass 41 Prozent der Deutschen mehrmals pro Woche Fahrrad fahren, 15 Prozent davon sogar täglich. Aktuellen Statistiken zufolge werden in Deutschland pro Jahr rund 9,2 Milliarden Euro allein mit dem Radtourismus erwirtschaftet.

Auszeichnung für Qualitätswanderwege

Auch das Wandern kurbelt die Wirtschaft in den Tourismusregionen kräftig an. Für ihre liebste Freizeitaktivität geben die Deutschen jährlich rund 11 Milliarden Euro aus. Der Erfolg der mittlerweile zehnjährigen Plattform „Wanderbares Deutschland" des Deutschen Wanderverbands (DWV) zeigt, dass der Wandertourismus nach wie vor boomt. „Qualitätswanderwege und Qualitätsgastgeber sind bei Wandertouristen beliebt wie nie zuvor", sagt Ute Dicks, Geschäftsführerin beim DWV. „Mit rund 1400 Qualitätsgastgebern und rund 80 Qualitätswegen wird der DWV während der CMT mehr Angebote präsentieren als in den Vorjahren." Während der Messe werden rund ein Dutzend Wege das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" erhalten. Ein derzeit wichtiges Vorhaben des DWV ist, zusammen mit der Europäischen Wandervereinigung (EWV), Qualitätskriterien für europäische Wanderwege zu entwickeln. „Diese Kriterien haben ihren Praxistest hinter sich und werden mit dem gesamten Label erstmals während der CMT in Stuttgart vorgestellt", berichtet Dicks. Am Stand des DWV gibt es für Interessierte das Magazin Ferienwandern, mittlerweile in der 53. Auflage. Darin sind auf 106 Seiten 200 geführte Wanderungen und rund 140 wanderfreundliche Unterkünfte zu finden. Die Touren reichen von einfachen Tageswanderungen bis hin zu einem mehrwöchigen Wanderurlaub.

Das „Jahr der Familie" beim Schwäbischen Albverein

Beim Schwäbischen Albverein liegt der Schwerpunkt neben touristischen Angeboten, Informationen zu Tourenplanungen und der Bedeutung von Wanderwegen verstärkt auf dem Thema Familie. Der Schwäbische Albverein hat das Jahr 2012 zum Jahr der Familie erklärt. „Das Familienaktionsjahr soll die schon vorhandenen sehr guten Angebote der rund 275 Familiengruppen im Land bekannter machen", erklärt Sabine Wuchenauer, Hauptfamilienwartin des Schwäbischen Albvereins. „Auf der Sonderausstellung Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern wollen wir vermitteln, dass es für Familien ein Gewinn ist, seine Freizeit in eine Familiengruppe zu investieren". Gerade Kinder und Jugendliche würden von der Bewegung im Freien profitieren. „Wandern wirkt auf Körper, Seele und Geist positiv", weiß Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß. Der Präsident des Schwäbischen Albvereins sowie des DWV wirbt unter diesem Aspekt für ein Mehr an gemeinsamer und aktiver Freizeitgestaltung in Familien und für die dementsprechenden Albvereinsangebote. „Besonders freue ich mich über den geplanten, landesweiten Familienwandertag im September, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht", sagt Rauchfuß. Neben Informationen zum Familienjahr erfahren die Besucher am Stand des Schwäbischen Albvereins alles Wissenswerte zu Vereinsaktivitäten und Angeboten, bekommen Kartenmaterial und können sich zu den Themen Natur, Kultur und Brauchtum schlau machen. Der Schwäbische Albverein ist mit 570 Ortsgruppen und 110.000 Mitgliedern Wanderheime der größte Wanderverein Europas. Das Wanderwegenetz des Albvereins umfasst ca. 24.000 Kilometer.

Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Schönheiten der Natur bereits bei seiner Anreise zur Sonderausstellung Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern genießen will, kann mit dem Schwäbischen Albverein wie in den Jahren zuvor zur Messe wandern oder mit dem ADFC dorthin radeln. Treffpunkt für die Wanderer ist am Samstag, 14. Januar, um 9 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Ruhbank / Fernsehturm (U 15 / U 7). Wer mit dem ADFC zur Messe radeln will, findet Informationen zu Treffpunkt und Uhrzeit unter www.adfc-bw.de/CMT. Die Teilnehmer erhalten jeweils ermäßigten Messeeintritt (www.messe-stuttgart.de/fahrrad). Landesmesse Stuttgart GmbH. Presse 

Die CMT ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

23.12.2011


Kroatien - zum Baden (alleine) viel zu schade

Das Partnerland der CMT 2012 hat mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer Reizvolles Hinterland lockt mit Kultur, Städten und herrlicher Natur

Winnetou war auch schon da. Mit einigem Stolz zeigt Helena Petrovic die Stelle, von der sich Old Shatterhands Blutsbruder aus Schwindel erregender Höhe den Wasserfall hinunter gestürzt hat – um drehbuchgerecht, wenngleich nicht ganz der Topographie entsprechend – im zwei Kilometer entfernten „Silbersee" einzutauchen. Wer erinnert sich nicht an das schier irreale Türkis aus dem Filmklassiker „Der Schatz im Silbersee"? Gedreht wurde 1962 überwiegend im Nationalpark der Plitvicer Seen - damals im Westen weitgehend unbekannt, heute eine der größten Touristenattraktionen Kroatiens, nicht weit von der Grenze Bosnien-Herzegowinas und der im Jugoslawien-Krieg schwer umkämpften Stadt Bihac entfernt.

Baden darf man heute, anders als Winnetou vor 50 Jahren, nicht im glasklaren Wasser der Korana, die insgesamt 16 Seen im Nationalpark speist, der übrigens seit 1979 auch zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Das ökologische Gleichgewicht im 295 Quadratkilometer großen Schutzgebiet ist fragil, der Belastung von mehr als einer Million Besuchern jährlich ausgesetzt. Das funktioniert nur mit strengen Regeln. Wunderschöne Wanderwege führen durch das Waldrefugium, kleine Elektrofähren setzen die Touristen über den See – überall gluckst, plätschert und rauscht es, die Fische im Wasser scheinen zum Greifen nah. Sich ablagerndes Calciumkarbonat hat zwischen den treppenförmig angeordneten Seen Travertinbarrieren gebildet, ungewöhnlich schnelle Verkalkung lässt diese innerhalb von 30 Jahren bis zu 90 Zentimeter wachsen. Bären, Wölfe, Hirsche, Fischotter, Wildkatzen und Füchse leben im Nationalpark Plitvice, dazu 321 verschiedene Schmetterlingsarten und knapp 1.500 Pflanzenarten, darunter 55 unterschiedliche Orchideen. „Das ist ein Paradies hier", sagt Fremdenführerin Helena Petrovic, „deshalb muss man es gut schützen".

Eigentlich gilt die Maxime von Plitvice für ganz Kroatien: zum Baden (alleine) viel zu schade! Obwohl es über 90 Prozent der 1,6 Millionen deutschen Touristen wie magisch an die 6.176 Kilometer lange Küstenlinie zwischen Piran und Dubrovnik oder auf eine der 47 bewohnten Inseln zieht – das europäische Partnerland der CMT 2012 hat viel mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer.

Die Kapitale Zagreb zum Beispiel, mit ihrer stark von K.u.K.-Architektur geprägten Unter- und Oberstadt mit den beiden Kernen Kaptol und Gradec, dem Präsidentenpalast, der Kathedrale, dem Steinernem Tor, der bunten Kneipenzone um die Tkalčića Ulica, regem Kulturleben und allerlei Skurrilem wie dem 2010 eröffneten „Museum der zerbrochenen Beziehungen" hat sich in jüngster Zeit stark als eigenes Städtereiseziel entwickelt. Oder Varaždin, ein 50.000 Einwohner zählendes Barockstädtchen 60 Kilometer nördlich nahe der Grenze zu Ungarn und Slowenien an der Drau gelegen: „Klein-Wien" nannten die Habsburger die früher zu ihrem Riesenreich gehörende Kommune, die im 18. Jahrhundert für kurze Zeit sogar zur Hauptstadt Kroatiens avancierte. Emerich Kálman hat der Rosenstadt in seiner „Csardasfürstin" ein ewiges Denkmal gesetzt.

Auch heute strahlt Varaždin viel heiteren Charme aus mit seinen Barockbauten, dem Palais Drašković und dem bis ins 15. Jahrhundert zurück reichenden Rathaus, den netten Straßencafés, der mittelalterlichen Burg mit Wallgraben und dem angeblich „zweitschönsten Friedhof Europas" nach dem Père Lachaise in Paris, ab 1905 angelegt vom Landschaftsgärtner Hermann Haller. Beim alljährlichen „Špazirfest" im Spätsommer bestimmen eine Woche lang Straßenkünstler die Szenerie in der Stadt; rund 150.000 Menschen, viele davon standesgemäß in Barockkostümen, flanieren dazu durch die Gassen. Unweit der Stadt lockt mit Varaždinske Toplice der älteste Thermalkurort Kroatiens mit warmen Wasser und Gesundheit. Wem es mehr nach Wein gelüstet, der dürfte in den Zlatne Gorice-Hügeln unweit der Stadt fündig werden. Ein Stück weiter landeinwärts in Slawonien warten vor allem in der Gegend um Kutjevo noch jede Menge unentdeckter Wein-Juwelen auf den Kenner. Erzeuger wie Ivan Enjingij und Vlado Krauthaker sind inzwischen zumindest den Experten ein Begriff.

Während die der Küste Norddalmatiens vorgelagerten Kornati-Inseln schon lange als Paradies für Segler, Taucher und Schnorchelfans gelten, rückt die 75.000-Einwohner-Stadt Zadar trotz ihrer 3000-jährigen, stets wechselvollen Geschichte erst in jüngster Zeit stärker in den Blickpunkt des internationalen Tourismus‘. Darüber freut sich einer wie Bruno Skoblar natürlich sehr: gemeinsam mit seinem Bruder Josip, der Ende der sechziger Jahre sehr erfolgreich bei Hannover 96 in der deutschen Bundesliga kickte und jugoslawischer Nationalspieler war, führt er die Familientaverne „Konoba Skoblar" am Trg Petra Zoranića in der Altstadt: „Wir bemühen uns um unsere Gäste, und die wissen das auch zu schätzen." Die Konoba ist bekannt für ihre ungezwungene Atmosphäre, leckere Meeresfrüchte und dalmatinische Live-Musik am Wochenende.

Keine 30 Kilometer von Zadar entfernt schmiegt sich ein weiteres wenig bekanntes Kleinod in die zerrissene Küstenlinie Norddalmatiens hinein: die einstige Königsstadt Nin, das „Herz der kroatischen Kultur". Im Jahre 879 wurde das heute 1700 Einwohner zählende und etwas verschlafen wirkende Städtchen auf einer kleinen Laguneninsel erstmals in einem Brief von Papst Johannes VIII. als Geburtsort des neuen kroatischen Staates erwähnt. Außer einem informativen Archäologie-Museum mit Funden bis zurück in die Römerzeit, einer Saline und Heilschlamm-Behandlungen für Rheumatiker lockt Nin mit einer besonderen Attraktion: der aus dem 9. Jahrhundert stammenden „Kirche des Heiligen Kreuzes", der kleinsten Kathedrale der Welt. Und einen Atem beraubenden Blick über die Küste und das Velebit-Gebirge gibt‘s gratis dazu. Seit 2010 ist Nin offiziell „European Destination of Excellence".

Wer (verständlicherweise) trotzdem nicht auf das Baden im Wasser der Adria verzichten will, findet quasi vor der Haustür im Holiday Village Zaton, einer vom ADAC ausgezeichneten Fünf-Sterne-Campinganlage, sehr schönen Sandstrand. Oder er fährt er ein paar Kilometer weiter auf die karge, schroffe Kalkstein-Insel Pag, die neben Salz und geklöppelten Spitzen vor allem für ihren würzigen Schafskäse bekannt ist. Und neuerdings auch als Partytreff für die junge Generation, denn Pag verfügt über herrliche Strände. So ganz ohne Baden geht’s dann doch nicht in Kroatien…

Kroatien ist europäisches Partnerland der CMT 2012, die vom 14. bis 22. Januar in der Messe Stuttgart stattfindet. Das Land wird sich am Stand in Halle 4 (B 12) in seiner ganzen landschaftlichen und kulturellen Vielfalt präsentieren. Folklore-Gruppen treten während der gesamten Messe am Stand und auf verschiedenen Showbühnen auf, die berühmte Zagreber Cellistin Ana Rucner gastiert bei der CMT-Eröffnung am 14. Januar und gibt am Abend zuvor ein Konzert in Stuttgart. Der 100.000. CMT-Besucher darf sich – voraussichtlich am Mittwoch, 18. Januar – über eine Woche Urlaub für zwei Personen in Dalmatien freuen. Und am Donnerstag, 19. Januar, kann man bei kroatischen Spezialitäten und Weinen im Café le Théatre schlemmen. Landesmesse Stuttgart GmbH, Presse 

23.12.2011


Italien - Mautgebühren werden erhöht

ADAC: Unnötige Belastung für die Autofahrer München

(ots) - Italienurlauber müssen sich auf erhöhte Mautpreise einstellen. Nur wenige Monate seit der letzten Erhöhung im September 2011 sind die Gebühren erneut angehoben worden. Schon wieder teurer wird es für Touristen, die etwa von der österreichischen Grenze von Villach nach Venedig oder an die nördliche Adriaküste nach Triest fahren. Rund sechs Prozent teurer wird diese Fahrt mit einem Pkw oder einem Wohnwagengespann. Die Strecken von Turin über Genua an der Küste entlang in Richtung französischer Grenze haben sich deutlich um rund vier Prozent erhöht. Touristen, die mit Pkw oder Wohnwagengespann von Florenz nach Rom reisen, müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen: Die Maut stieg auf diesem Streckenabschnitt um rund vier Prozent. Auf den beliebten Strecken von Verona bis Pesaro ging die Maut zudem um zwei Prozent und von Verona bis Pisa um rund drei Prozent in die Höhe. Der ADAC kritisiert diese Mautanhebung von beliebten Routen im Norden Italiens als zu teuer. Den Touristen würden immer mehr Gebühren aufgedrückt, wobei sich in der Vergangenheit der Zustand der Straßen oder die Qualität von Tunnel kaum verbessert hätten.

05.01.2012


Ostern in Rom

Ferienwerk der Diözese Speyer bietet Reise im April


Speyer- Rom zum Höhepunkt des Kirchenjahres erleben, diese Möglichkeit bietet das Ferienwerk der Diözese Speyer mit einer Reise in die Ewige Stadt vom 4. bis 10. April. Im Mittelpunkt steht die Feier der Kar- und Ostergottesdienste. Höhepunkt ist die Teilnahme an der Osterliturgie mit dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz.

Aber auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kommen bei dieser Reise nicht zu kurz. So steht das antike Rom, verkörpert durch Kolosseum, Kapitol, Forum Romanum und die Kaiserforen, ebenso auf dem Programm wie das barocke Rom mit dem Trevi-Brunnen, der Spanischen Treppe, dem Pantheon und der Piazza Navona. Geplant ist auch der Besuch der Domitilla-Katakomben sowie der Kirchen St. Paul vor den Mauern, Santa Maria Maggiore und San Giovanni. Begleitet wird die Reise von Pfarrer Klaus Armbrust. Der Preis beträgt 1165 Euro im Doppelzimmer (Einzelzimmer-Zuschlag 285 Euro).

Weitere Informationen sowie ein ausführliches Programm sind erhältlich beim Ferienwerk der Diözese Speyer, Webergasse 11, 67346 Speyer, Telefon 0 62 32/102-423, E-Mail: ferienwerk@bistum-speyer.de.

05.01.2012


ADAC Campingführer 2012 / Der perfekte Platz für den perfekten Urlaub / 2 500 Sparangebote mit der CampCard nutzen

München (ots) - Der neue ADAC Campingführer 2012 bietet nicht nur Informationen zu Plätzen, Ausstattung oder Preisen, Camper können mit der darin enthaltenen CampCard auch noch viel Geld sparen.

Rund 2.500 Sparpreise und Vorteilsangebote auf über 1 600 Campingplätzen locken vor allem in der Nebensaison. Erstmals bieten in diesem Jahr rund 400 Plätze auch in der Hauptsaison attraktive Vergünstigungen bei Standplatz- und Personengebühr. Ebenfalls neu in 2012 sind satte Rabatte für Mietunterkünfte, die der ADAC Campingführer detailliert vorstellt. Ausstattungsmerkmale wie Kochgelegenheit, Nasszelle, TV oder Klimaanlage erleichtern die Auswahl.

Insgesamt werden in den Bänden Südeuropa und Deutschland/Nordeuropa über 5 400 Campingplätze in 37 Ländern ausführlich vorgestellt und bewertet. Damit erhalten Urlauber einen umfassenden Überblick mit bis zu 300 Informationen zu jedem Platz. Wer seinen Campingurlaub in diesem Jahr in Albanien oder Mazedonien plant, findet beide Länder ab sofort im Band Südeuropa.

Die Daten im ADAC Campingführer werden von qualifizierten und erfahrenen ADAC Testern erhoben, die jährlich rund 2 000 Anlagen inspizieren. Auf Basis dieser Informationen entsteht das bewährte ADAC Campingplatz-Profil, das die Plätze mit Hilfe von Sternen in fünf Kategorien, wie Standplätze, Sanitärausstattung oder Freizeitangebot, bewertet. Damit findet jeder Campingtyp den perfekten Platz für seinen perfekten Urlaub. Vor Ort ermittelte GPS-Koordinaten ermöglichen eine zielgenaue Navigation. Eine separate Planungskarte schafft einen zusätzlichen Überblick.

Den neuen ADAC Campingführer 2012, erhältlich in den Bänden Südeuropa sowie Deutschland/Nordeuropa, gibt es zum Preis von je 19,99 Euro im Buchhandel, den ADAC-Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac-shop.de und unter 01805/10 11 12 (Festnetzpreis 14 Cent/Min., Mobilfunkpreise max. 42 Cent/Min.).

11.01.2012


NABU fordert komplettes Schwerölverbot für Kreuzfahrtschiffe

NABU-Experten empfehlen Lehren aus "Concordia"-Unglück

Berlin (ots) - Der NABU-Meeresbiologe Dr. Kim Detloff, der drei Jahre im Unglücksgebiet forschte, sieht große Gefahren für das Naturparadies vor der Insel Giglio, vor allem durch die 2400 Tonnen Schwer- und Dieselöl, die in den Tanks des verunglückten Kreuzfahrtschiffes gebunkert sind. "Schweröl ist eine hochgiftige, teerartige Substanz, die schwer abzupumpen ist. Wenn das Schweröl ausläuft, sinkt es auf den Meeresboden ab und überdeckt dort alles. Damit würden weite Areale unter Wasser unweigerlich zum Friedhof für alle Lebewesen."

So ist das Schweröl im Rumpf der "Concordia" eine tödliche Gefahr für Zehntausende von Meerestieren, die in dem 1996 gegründeten Nationalpark Toskanischer Archipel mit seiner besonders großen Artenvielfalt leben. "Das Gebiet um Giglio ist ein Naturparadies mit bunten Korallenwänden, in dem große Schwärme von Barrakudas, Lippfischen- und Meerbrassen vorkommen. Zudem gehören die Gewässer zu einem wichtigen Walschutzgebiet, in dem Pott- und Finwale und verschiedene Delfine leben. Die Insel ist Rastplatz für viele Zugvögel, auch kommen hier die seltenen Sturmtaucher und die Korallenmöwe vor", erklärt NABU-Experte Detloff.

Zudem ist Schweröl besonders schwer zu bekämpfen: "Die bisherigen Schiffskatastrophen zeigen leider, dass es praktisch unmöglich ist, alles austretende Öl abzufangen." Noch dazu ist nicht ausgeschlossen, dass die Gifte des Schweröls auch in die Nahrungskette gelangen, erklärt der NABU-Meeresbiologe: "Falls Öl austritt, wird es von Kleinlebewesen aufgenommen und gelangt so zwangsläufig in den Körper von Fischen, die womöglich am Ende auf unserem Mittagstisch landen. Aber diese Zusammenhänge sind bisher erst ansatzweise erforscht. Man sollte hier nicht unnötig dramatisieren."

Der NABU dringt auf politische Konsequenzen aus dem Unglück. "Der NABU fordert, das Kreuzfahrtschiffe, die Naturschutzgebiete und sensible ökologische Meeres- und Küstenräume befahren, komplett auf Schweröl verzichten müssen", sagt der Leiter der NABU-Verkehrspolitik Dietmar Oeliger Oeliger. "In Europa dürfen Schiffe bislang nur in der Nord- und Ostsee nicht mit Schweröl angetrieben werden. In der Antarktis dagegen ist es seit kurzem verboten Schweröl mitzuführen. Es ist völlig unverständlich, warum diese Regelung nicht auch für das stark befahrene Mittelmeer gilt."

"Angetrieben mit Schweröl stoßen allein die 15 größten Seeschiffe jedes Jahr mehr schädliche Luftschadstoffe wie Schwefeldioxid und Rußpartikel aus, als alle Autos weltweit. Und die gigantischen Abgaswolken in Häfen und vor den Küsten belasten Mensch und Umwelt. Eine Studie des dänischen Center for Center for Energy, Environment and Health zufolge kosten diese Schadstoffe jedes Jahr bis zu 50 000 Menschen vorzeitig das Leben, die zum Beispiel an Krebs erkranken und vorzeitig sterben", erklärt NABU-Experte Oeliger. Die Schiffsabgase zu reinigen wie bei Diesel-Pkws funktioniert mit Schweröl nicht. "Deshalb fordern wir seit Jahren den Umstieg, denn das teurere Dieselöl enthält viel weniger Schadstoffanteile. Zudem kann man beim Einsatz von Schiffsdiesel Rußfilter installieren und so einen großen Teil der Schadstoffemissionen verhindern."

Die NABU-Experten betonen: "Auch ein Unfall mit Dieselöl ist verheerend, aber die Folgen sind einfacher zu bekämpfen, denn Dieselöl ist leichter und schwimmt an der Wasseroberfläche. So kann es besser bekämpft werden und verursacht nicht die chronische Verseuchung des Wassers und des Meeresbodens."

Weitere Informationen im Internet unter: http://www.nabu.de/themen/meere/lebensraum/oelpest/, Link zur NABU-Kampagne "Mir stinkt's! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!": http://www.nabu.de/themen/verkehr/schifffahrt/mirstinkts/

20.01.2012


Dethleffs Geschäftsführer Thomas Fritz nimmt sich eine Auszeit

Wenn nicht jetzt wann dann, getreu diesem Motto hat der langjährige Dethleffs- Geschäftsführer Thomas Fritz die Familie Hymer gebeten, ihm eine Auszeit zur Verwirklichung lang geplanter Projekte zu gewähren.

Die Zeit sei reif, um nach 21 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in verschiedenen Firmen der Familie Hymer einmal auch private Dinge zu priorisieren, sagte Fritz. Die CMC Firmen seien wirtschaftlich hervorragend aufgestellt, die Führungsmannschaft mit neu eingestellten Managern optimal besetzt und die Gesamtstrategie liege in guten erfahrenen Händen. Der Zeitpunkt für diese, laut Fritz in Manage-mentkreisen leider immer noch ungewöhnlichen Bitte, passe optimal.

Thomas Fritz (45) wird zum 31. März 2012 auf eigenen Wunsch aus der Ge-schäftsführung der Dethleffs GmbH & Co. KG und der CMC Caravan GmbH & Co. Beteiligungs KG ausscheiden. „Wir bedauern diesen Wunsch, können ihn aber auch nach den Belastungen der vergangenen Jahre und seinem enormen Einsatz verstehen“, so Johannes Stegmaier, Beiratsvorsitzender der CMC. „Herr Fritz hat sich in den vergangenen Jahren stets für die Belange der Unterneh-men der Familie Hymer und vor allem der Marke Dethleffs und deren Töchter eingesetzt. Wir wünschen ihm für die Verwirklichung seiner Pläne alles Gute“. Projektbezogen wird Herr Fritz der CMC und der Familie Hymer bis Januar 2015 weiterhin beratend zur Verfügung stehen.

Thomas Fritz war seit 1991 in der Caravaning Branche tätig. Er startete als Personalleiter bei Dethleffs und wurde wenig später Marketing-Leiter. 1995 wech-selte Fritz als Geschäftsführer zu TEC. Seit 1997 war er Geschäftsführer bei Dethleffs. In diese Zeit fielen auch die Gründung von McRent, Capron, Sunlight und Caraconsult. Seit 1.1.2010 war Herr Thomas Fritz zusätzlich für die CMC und die Marken LMC und TEC zuständig.

23.01.2012


Michael Suckart neuer Serviceleiter bei Truma

Seit 01.02.2012 leitet Michael Suckart den Servicebereich bei Truma. Er tritt die Nachfolge von Eduard Pieger an, der im Januar 2012 in Ruhestand ging. Herr Pieger war 40 Jahre bei Truma tätig und baute den Kundenservice von Anfang an mit auf. Truma war 1972 das erste Unternehmen in der Branche, das einen eigenen Kundendienst mit mobilen Servicetechnikern einrichtete. Seitdem hat sich der Truma Service unter der Leitung von Eduard Pieger ständig weiterentwickelt. Heute bietet das Unternehmen neben 23 mobilen Servicetechnikern in Deutschland eine Kunden-Hotline, die Truma Werkstatt in Putzbrunn und einen Ersatzteilservice. Zudem sorgt ein großflächiges Netzwerk an 247 zertifizierten Servicepartnern in ganz Europa für professionelle Hilfe und Beratung.

Michael Suckart bringt beste Voraussetzungen mit, um an diese Erfolgsgeschichte anzuknüpfen. Der Feinwerk- und Mikrotechnikingenieur verfügt über langjährige Erfahrung im Servicebereich. Zuletzt war der 42-Jährige als Geschäftsführer für den englischen Yachthersteller Sunseeker in Palma de Mallorca tätig. „Ich freue mich sehr, den Service bei Truma zu übernehmen, weiter auszubauen und zum Beispiel durch die Nutzung neuer Medien noch kundenorientierter zu machen,“ so Michael Suckart. Truma Gerätetechnik, Presse  www.truma.com.

27.01.2012


Rossi genießt die Augenblicke im Concorde Charisma 890G

Die Concorde Reisemobile GmbH begleitet die aktuelle Konzerttournee „Augenblicke“ von

Semino Rossi und stellt für die Dauer der Tournee einen Concorde Charisma Classic 890G zur Verfügung. Dieses Fahrzeug aus der aktuellen Produktpalette der Concorde Reisemobile GmbH wird Semino Rossi zu allen Veranstaltungsorten begleiten und eine optimale Vorbereitung auf die jeweiligen Konzerttermine ermöglichen.

Semino Rossi ist einer der in Deutschland erfolgreichsten LIVE-Künstler der letzten Jahre. Über 500.000 Besucher haben bisher seine Tourneen besucht. Seinen größten Erfolg feierte er mit seiner Tournee „Die Liebe bleibt – live mit Orchester – Tour 2010“. 200.000 Besucher durften ein Konzertprogramm erleben, das durch seine abwechslungsreiche, multikulturelle und ganz persönliche Programm-Zusammenstellung auch Nicht-Schlagerfans berührt und begeistert hat. Natürlich ganz abgesehen von einem hervorragend aufgelegten Semino Rossi, der Musikgenuss auf höchstem Niveau präsentierte und Spielfreude demonstrierte, die von Herzen kommt und sein südamerikanisches Temperament offensichtlich macht.

Die Tournee wird am 29. Januar 2012 starten und beinhaltet über 50 Termine in Deutschland, Österreich, Holland, Belgien, Frankreich, Dänemark und der Schweiz. Der aktuelle Tourplan und weitere Informationen zu Semino Rossi sind unter www.seminorossi.com sowie www.semmel.de aufgeführt.

Der Concorde Charisma Classic 890 G ist eines der erfolgreichsten Modelle aus der Traditionsbaureihe Charisma Classic. Der Wohnraum mit einer Breite von 2,38 Metern macht einen imposanten Eindruck. Dass der Raum im Charisma Classic sogar noch größer und freundlicher wirkt, liegt zunächst an den großen Fensterflächen und zahlreichen Lampen und Spots. Auch das Raumbad lässt keine Wünsche offen. Im Heckbereich des Fahrzeuges befindet sich die „Ruheoase“. Alle Heckbetten im Charisma Classic kombinieren eine speziell entwickelte Schaumstoffmatratze mit einer dreidimensionalen Unterfederung. Dieses innovative System ist ein Garant für erholsamen Schlaf und Entspannung.

Concorde Reisemobile GmbH ist der führende Hersteller im Premium-Segment, was auch regelmäßig durch Kundenumfragen bestätigt wird. Weitere Informationen zur Concorde Reisemobile GmbH, zu den neuesten Produkten und Serviceleistungen sind unter www.concorde.eu abrufbar.

30.01.2012


Lawinenexperte Rudi Mair: „ABS Lawinenairbag rettet Leben“

Angesichts der dramatischen Lawinenereignisse der letzten Tage warnt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, erneut zur Vorsicht im freien Gelände. Laut Ansicht des Experten ist ein genaues Einschätzen der Lage ebenso Pflicht wie die Mitnahme professioneller Lawinennotfallausrüstung. ABS Lawinenairbags gehören für ihn seit Jahren zum Standard. Ausgestattet mit dem Doppelairbag-System des Technologieführers liegt die Wahrscheinlichkeit eine Lawine zu überleben bei 97%.

Innerhalb der letzten Tage kam es zu mehreren Lawinenunfällen mit Personenbeteiligung, bei denen Betroffene dank ihres Lawinenairbags überlebten, wie etwa in Brixen im Thale oder Lech am Arlberg. Dabei kam das Wirkungsprinzip des ABS Lawinenairbags zum Tragen, erklärt Lawinenexperte Rudi Mair: „Durch den Lawinenairbag gewinnt der Träger deutlich an Volumen, weshalb er in der fließenden Lawine obenauf bleibt. Eine Verschüttung mit ausgelöstem Lawinenairbag ist nahezu unmöglich.“ Vom Wirkungsprinzip des ABS ist Rudi Mair überzeugt: „Seit 25 Jahren bin ich im Lawinenwarndienst tätig, und ich habe mittlerweile einige Unfälle miterlebt, bei denen die Betroffenen dem Lawinenairbag ihr Leben verdanken.“

Rudi Mair gehört zu den ABS-Benutzern der ersten Stunde: „Seit es das ABS-System gibt benutze ich es, das sind mir meine Sicherheit und mein Leben wert. Ein ABS Rucksack hat zwar gegenüber einem herkömmlichen Rucksack deutlich mehr Gewicht, aber es ist in jedem Fall ein Sicherheitsgewinn, den ich mir nie entgehen lassen würde. Das System erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit des Trägers bei einem Lawinenabgang eindeutig. Einfach ausgedrückt: Lieber bin ich in einer Lawine mit Airbag als ohne!“

Die Lawinensituation wird sich laut Rudi Mair gegenüber dem vergangenen Wochenende in den nächsten Tagen wieder entspannen: „Durch die wärmeren Temperaturen kann sich die Schneedecke wieder verfestigen und setzen, die Tendenz geht in Richtung Lawinenwarnstufe 2.“

Profis vertrauen auf das ABS-System

Jahrzehntelange Expertise und zahlreiche Patente machen ABS zum Innovations- und Technologieführer im Segment der Lawinenairbags. Heute bauen vor allem jene auf die bewährte Qualität des Originals, die tagtäglich mit der Lawinengefahr konfrontiert sind: Für viele Bergrettungen, Lawinenkommissionen, Heliski-Organisationen, Militär und Bergführer weltweit ist der ABS Lawinenairbag ein ständiger Begleiter in ihrer täglichen Arbeit. Auch vertrauen zahlreiche Athleten im professionellen Freeride-Bereich auf das ABS System.

ABS steht für „doppelte Sicherheit“

Bereits 1996 stellte ABS sein Doppelairbag-System vor. Im Vergleich zur Hinterkopf-Anordnung bei Einkammersystemen, den sogenannten „Monobags“, reagieren die seitlich angebrachten ABS TwinBags deutlich flexibler und bewegen sich mit der Lawine mit. Dadurch werden in jeder Situation Volumen und Auftriebsfläche maximal genutzt und die Sturzturbulenz reduziert. Jeder der beiden TwinBags eines ABS-Systems hat 85 Liter Volumen. Sie werden gleichzeitig gefüllt, haben aber separate Verschlussventile, was für zusätzliche Sicherheit sorgt, denn: Sollte eine der beiden Luftkammern beschädigt werden, ist die andere noch einsatzbereit und hält lange genug ihre Füllung, um den Lawinenabgang zu überdauern. So sorgt der ABS TwinBag nach der Auslösung für die lebenswichtige Volumenvergrößerung, die den Sportler an der Oberfläche der Lawine hält und ein Einsinken wirkungsvoll reduziert. Wer nicht verschüttet wird, kann sich häufig selbst befreien oder schneller gerettet werden, da er sichtbar ist.


ABS-TwinBag for life

Die eigene Verschüttung zu verhindern, gilt als oberste Maxime der Lawinenexperten. Ein Zug am Auslösegriff der ABS® TwinBags reicht, um blitzschnell zwei Airbags mit 170l Volumen aufzublasen. Ein zusätzliches Volumen, das mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verschüttung des Trägers verhindert.Die beiden seitlich am Körper platzierten ABS® TwinBags bewirken, dass das Lawinenopfer in eine möglichst flache Position auf der Lawine kommt und generieren eine dynamisch geformte Auftriebsfläche. Gerade im kritischen Lawinenauslaufbereich wird der Auftrieb so gegenüber Monobags deutlich erhöht.Die zwei getrennten Luftkammern sorgen für doppelte Sicherheit und bieten freie Sicht und volle Bewegungsfreiheit auch bei ausgelösten Airbags. Denn nur wer selbst nicht verschüttet wird, kann Kameradenhilfe leisten. Die Ergebnisse der Studien sprechen für sich und das ABS® TwinBag System: Von 262 Personen mit ausgelöstem ABS® Lawinenairbag haben 97% überlebt, 84% davon unverletzt.* * Quelle: SLF, Bekannte und dokumentierte Lawinenunfälle mit ABS Lawinenairbag, August 2010.

21.02.2012


Thomas Gross wird zum Geschäftsführer der Carado GmbH, Bad Waldsee bestellt

Thomas Gross (43) übernimmt die Position des Geschäftsführers der Carado GmbH von Herrn Herrmann Pfaff. Zielsetzung ist, die Erfolgsgeschichte der preiswerten Einsteigermarke für Reisemobile und Caravans auch in Zukunft weiter fortzuführen.

Die Carado GmbH, eine Tochtergesellschaft der HYMER AG, stellt Thomas Gross (43) als neuen Geschäftsführer vor. „Die Fahrzeuge der Marke Carado stehen für pure Funktionalität, schlichte Eleganz und große Qualität zum kleinen Preis. Diese von Beginn an gelebte und erfolgreiche Produkt- und Markenphilosophie werden wir fortsetzen und weiter ausbauen“, so Thomas Gross.

Gleichzeitig wurde der Jurist Gross zum Prokuristen der HYMER AG ernannt. Thomas Gross ist seit 1997 in verschiedenen Positionen im HYMER-Konzern tätig und war seit 2006 - seit Gründung Capron GmbH, die Reisemobile und Wohnwagen für die Marke Carado fertigt - als Vertriebsleiter für den Aufbau der Marke Carado verantwortlich.

Dr. Josef Spichtig, Vorstandsvorsitzender der HYMER AG, ist sich sicher: „Herr Gross verfügt aufgrund seiner ausgeprägten Berufserfahrung und langjährigen Zugehörigkeit zum HYMER-Konzern über die idealen Voraussetzungen, um die Positionierung der Marke Carado nachhaltig zu optimieren.“

HYMER AG

Die HYMER AG ist führender Freizeitfahrzeug-Hersteller Europas. Zum Konzern gehören die Marken HYMER, Bürstner, der italienische Reisemobilhersteller Laika sowie Carado und Niesmann+Bischoff. Zur HYMER AG gehören auch Beteiligungen an der Produktionsfirma Capron, dem Freizeit- und Caravaning-Center Expocamp sowie dem Zubehörspezialisten Movera. Hymer AG, Presse

19.03.2012


Ferientermine in Deutschland - 85 heiße Stautage im Sommer

ADAC: Quartiere zeitig buchen und nicht unbedingt samstags starten

München (ots) - Wenn Deutschlands Schüler Sommerferien bekommen, müssen sich Autofahrer in Geduld üben. Von Ende Juni bis Mitte September wird es eng auf deutschen Straßen und in touristisch gefragten Regionen. Die Hauptreisezeit für ganz Deutschland erstreckt sich damit dieses Jahr im Sommer auf 85 Tage. Der ADAC rät Urlaubern mit schulpflichtigen Kindern, frühzeitig ihre Ferienquartiere zu buchen. Wer unnötige Verzögerungen auf dem Weg in den Urlaub vermeiden möchte und mit dem Auto unterwegs ist, sollte nach Möglichkeit den Samstag als Reisetag meiden.

Den Ferienauftakt im Sommer bestreiten in diesem Jahr Berlin, Brandenburg und Hamburg am 20. bzw. 21. Juni. In Mecklenburg-Vorpommern beginnt die schulfreie Zeit ab dem 23. Juni, in Schleswig-Holstein ab dem 25. Juni. Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland folgen ab dem 2. Juli.

Die Wochenenden vom 6. Juli bis zum 11. August 2011 sind besonders staugefährdet. Denn acht Bundesländer gehen dann in die Sommerpause. Am 9. Juli heißt es in Nordrhein-Westfalen "Endlich Ferien!". Ab dem 23. Juli jubeln die Schüler in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ab 26. Juli bleiben die Klassenzimmer auch in Baden-Württemberg leer. Schlusslicht ist Bayern, wo die Sommerferien am 1. August beginnen.

Die ersten langen Staus auf den Autobahnen sind laut ADAC dieses Jahr aber bereits zum Beginn der Osterferien am 30. und 31. März sowie vor dem Osterwochenende ab dem 5. April zu erwarten. Viele Familien werden dann vor allem Richtung Süden reisen. Auch Mitte Mai wird es vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt (17. Mai) und am Freitag, 25. Mai, vor dem Pfingstwochenende auf den deutschen Straßen eng werden.

Eine Übersicht der heißesten Stauwochenenden des Jahres mit den Ferienterminen 2012 gibt es im Internet unter www.adac.de/staukalender.

15.03.2012


Karlsruhe ist die einzige deutsche Stadt mit zwei TGV-Anbindungen

Erster TGV-Halt der neuen Hochgeschwindigkeitsverbindung Marseille - Frankfurt

Begleitet von den Klängen des Stadtjugendorchesters lief heute Nachmittag im Karlsruher Hauptbahnhof auf Gleis 4 der erste TGV der neuen Hochgeschwindigkeitsdirektverbindung Marseille - Frankfurt ein. Mit an Bord waren der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube, Barbara Dalibard, Generaldirektorin der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, sowie der EU-Koordinator Prof. Pétér Balázs.

"Mit dieser Verbindung wird Karlsruhe ein ganzes Stück europäischer", freute sich Oberbürgermeister Heinz Fenrich bei der Begrüßung der Gäste, die viele Reisende an den Bahnsteigen mit großem Interesse verfolgten. "Wir sind jetzt die einzige Stadt Deutschlands, von der man mit dem TGV in jede Himmelsrichtung reisen kann", hob Fenrich weiter darauf ab, dass Karlsruhe zum richtigen TGV-Knoten geworden sei, nachdem man nun neben der Ost-West-Verbindung Paris - Bratislava auch noch den Halt an der Strecke Marseille - Paris biete. Damit werde Karlsruhe noch mehr zum Tor zu Frankreich. "Ich hoffe, die Strecke wird gut angenommen, damit schon bald nicht nur ein, sondern mehrere Züge täglich in jede Richtung eingesetzt werden müssen", wünschte OB Fenrich der neuen Linie viel Erfolg.

Nach der Eröffnungsfahrt wird den Reisenden täglich eine Direktverbindung mit Abfahrt in Marseille (8.00 Uhr), acht Haltepunkten in Frankreich sowie in Baden-Baden (14.22 Uhr), Karlsruhe (14.46) Mannheim (15.18) und Ankunft in Frankfurt am Main (16 Uhr) angeboten. In der Gegenrichtung startet der Zug jeden Tag gegen 14 Uhr in Frankfurt und erreicht gegen 21.45 Uhr Marseille. Presseportal Karlsruhe; Foto: Reinhard Bruckner

23.03.2012


Eltern aufgepasst: Kinder brauchen eigenes Reisedokument

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden ab 26. Juni 2012 ungültig / Grund ist eine neue EU-Regelung / Das Bürgerbüro berät

Kurz vor Beginn der Reisezeit treten für Kinder die neuen Regelungen im Passrecht in Kraft. Danach benötigen alle Kinder ab dem 26. Juni 2012 bereits ab Geburt bei Reisen ins Ausland ein eigenes Reisedokument. Wie das Bundesinnenministerium informiert, sind ab diesem Stichtag Kindereinträge im Reisepass der Eltern aufgrund europäischer Vorgaben ungültig. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig.

Das Bürgerbüro der Stadt Schwetzingen empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder zu beantragen, da die Wartezeit bis zu vier Wochen betragen kann. Die Kinder benötigen bereits das so genannte biometrische Passbild. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung. Dies gilt auch für Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. für den so genannten "Schengen-Raum". Auch wenn in diesem Gebiet die Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht von der Pflicht ein gültiges Dokument mitzuführen.

Das Bürgerbüro berät Sie bei allen Fragen rund um die neue Regelung gerne. Die Mitarbeiter sind zu den Öffnungszeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8 bis 12 Uhr, Freitag von 7 bis 12 Uhr) in der Zeyherstraße 1 und unter der Telefonnummer (06202) 87-230 erreichbar. Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse 

27.03.2012


Bürstner setzt gezielt auf Social Media

Die Bürstner GmbH baut mit dem Fotowettbewerb „Frühlingsgefühle“ im sozialen Netzwerk Facebook und dem eigenen YouTube-Kanal ihre Social-Media-Aktivitäten weiter aus

Kehl -. Social Web ist inzwischen auch für Bürstner – führender Hersteller von Reisemobilen und Caravans – ein fester Bestandteil der Kundenkommunikation. 55 Prozent aller Deutschen haben laut dem Branchenverband BITKOM mittlerweile ein Konto in einem sozialen Netzwerk. Allein mehr als 23 Millionen Bundesbürger sind aktive Nutzer von Facebook. Die steigende Relevanz in der Kern-Zielgruppe der Bürstner-Produkte – bei den Caravans ab 35 Jahren und bei Reisemobilen älter als 55 Jahre – hat die Marketing-Spezialisten aufmerksam werden lassen. Der Reisemobil- und Wohnwagenhersteller intensiviert deshalb sein Social-Media-Engagement auf den beiden in Deutschland reichweitenstärksten Plattformen Facebook und YouTube.

Seit Oktober 2010 betreibt Bürstner bei Facebook eine eigene Unternehmensseite (www.facebook.com/buerstnergmbh). Der Hersteller von Freizeitfahrzeugen möchte im aktuell wichtigsten sozialen Netzwerk das Thema mobiles Reisen präsentieren, mit den Kunden in Dialog treten und einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens ermöglichen. Vor wenigen Wochen hat Bürstner auf Facebook deshalb den Fotowettbewerb „Frühlingsgefühle“ gestartet. Noch bis 30. April 2012 können sich alle Fans mit ihren schönsten Motiven zum Thema Frühling bewerben. Zu gewinnen gibt es einen hochwertigen Weber Grill im Wert von fast 500 Euro.

Parallel hat Bürstner einen eigenen Kanal auf dem Internet-Videoportal YouTube online gestellt. Dort werden alle Videos rund um das Thema Caravaning eingestellt und gebündelt, wie zum Beispiel hilfreiche Videos zur Bedienung der vielfältigen technischen Geräte im Reisemobil und Caravan. Bürstner trägt damit der großen Beliebtheit des bewegten Bildes Rechnung. Allein auf YouTube werden weltweit täglich bis zu vier Milliarden Videos abgespielt. Bürstner GmbH, Presse

 

 

17.04.2012


Wohnmobil-Sonderedition zum Sparpreis

Bürstner bringt zwei Reisemobile als „Moonlight Edition“  

Kehl- Der Reisemobil und Caravan Hersteller Bürstner bietet die Modelle Nexxo t 660 und Ixeo time it 695 in der Sonderausführung Moonlight Edition.

Bürstner bekannt dafür, Reisemobil mit gutem Preis-Leistungsverhältnis zu bieten, setzt bei der Moonlight Edition noch eines drauf und hat die Modelle mit umfangreicher Sonderausstattung aufgepeppt.

Dazu zählt unter anderem die markante Außenlackierung des Fahrerhauses in metallic-schwarz in Kombination mit dem champagner-farbenen Aufbau. Eine weitere Steigerung erreicht das Erscheinungsbild durch die black polish Alu-Felgen, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel und die LED-Tagfahrleuchten.

Den Urlaubskomfort steigern die Sonnenmarkise im passenden Champagner-Ton, das Skyroof (nur t 660), eine Fliegenschutztür und die Kombisteckdose außen. Ausgerüstet sind die Moonlight Edition Modelle außerdem mit einem Pioneer DVD-Radio samt Rückfahrkamera.

Innen punkten beide Modelle mit einem Beifahrer Airbag, Lederlenkrad, Tempomat, Holzapplikationen am Armaturenbrett, einer Klimaanlage sowie einem großen Kühlschrank der 149 L Volumen bietet. Die besondere Note bekommt der Innenraum durch das Sonderpolster „nova cruz“ in der bekannten, schmutzunempfindlichen Hightech Faser nova quality. Selbst die Pilotensitze sind damit bezogen. So entsteht ein großzügiger Wohnraum aus einem Guss.

Zum Preis von 51.990 Euro bekommt der Kunde ein komplett ausgestattetes Reisemobil mit Wohlfühl-Ambiente. Der Nexxo t 660 ist mit dem 130 PS starken Fiat 2,3 Liter Motor ausgerüstet, den Ixeo time it 695 treibt der 2,0 Liter-Diesel mit 115 PS an. Beide Fahrzeuge stehen ab Mitte Juli bei allen teilnehmenden Fachhändlern zur Verfügung. Die Auflage der Modelle ist streng limitiert. www.buerstner.com Bürstner GmbH, Presse

02.07.2012