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Bruno Ganz erhält im Rahmen des 9. Festivals des deutschen Films den Preis für Schauspielkunst

Mit
Bruno Ganz
zeichnet das 9. Festival des deutschen Films (13. – 30. Juni 2013)
einen der größten Stars des nationalen und internationalen Films
dieses Jahr mit dem renommierten
Preis für Schauspielkunst
aus. Die Preisverleihung findet am
Sonntag, den 16. Juni
2013 um
19.00 Uhr auf der Parkinsel in Ludwigshafen am
Rhein statt. Anschließend wird die großartige Filmbiografie über
unseren Preisträger
Bruno Ganz – Behind Me von Norbert
Widmer gezeigt. Ein Bühnengespräch und ein Empfang zu Ehren des
Preisträgers komplettieren die Veranstaltung. „Bruno Ganz ist ein
legendärer Schauspieler, der den deutschen Film und auch das
deutschsprachige Theater entscheidend geprägt hat. Wir verleihen
ihm diesen Preis aber auch, weil er mit seiner Arbeit stets ein
wichtiger Mitstreiter für den intelligenten Autorenfilm war und
weiterhin sein wird“, sagt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz.
Bruno Ganz war der Lieblingsschauspieler von Peter Stein
an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin. Mit Stein und
seiner Verfilmung der „Sommergäste“ begann 1975 auch seine
Filmkarriere in Deutschland. Er wurde Stammschauspieler in den
Filmen von Wim Wenders, zum Beispiel in „Der amerikanische Freund“
und in „Der Himmel über Berlin“. Er landete große Publikumserfolge
wie „Brot und Tulpen“ 2000, in dem er sich mit einer im Urlaub
„vergessenen“ Ehefrau anfreundete. Einen vom Leben verdrossenen
Einzelgänger spielte er 1998 in Theo Angelopoulos Meisterwerk „Die
Ewigkeit und ein Tag“. Über hundert Filme verzeichnen die
Filmographien. Aktuell ist in Cannes in der Rolle als Gouverneur in
„Michael Kohlhaas“ von Arnaud des Pallières zu sehen. Der 1941 in
Zürich geborene Schauspieler gilt als einer der größten Mimen
deutscher Zuge, der auch dem Theater nie den Rücken gekehrt hat.
Mit zahlreichen Preisen wurde er ausgezeichnet und als Hitler in
Oliver Hirschbiegels Film „Der Untergang“ erreichte er fast fünf
Millionen Zuschauer. „Der Empfang auf der Parkinsel wird
außergewöhnlich herzlich sein, denn unser Publikum liebt die
Meister ihres Fachs.“ sagt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz
Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst waren: Klaus
Maria Brandauer (2006), Katja Riemann (2007), Devid Striesow und
Nina Hoss (2008), Hannelore Elsner (2009), Moritz Bleibtreu (2010),
Andrea Sawatzki (2011), Sandra Hüller und Otto Sander (2012).
Festival des deutschen Films, Presse; Foto: Ruth Walz
15.05.2013
Rundfunkgottesdienst zur deutsch-französischen Freundschaft
Kirchen im
Elsass und in der Pfalz für ein Europa ohne Grenzen – Kurt Beck als
Zeitzeuge
Wissembourg- Im Zeichen der
deutsch-französischen Freundschaft steht der Gottesdienst am
Pfingstsonntag, den der Deutschlandfunk und der Südwestrundfunk
live aus Wissembourg im Elsass übertragen. Aus Anlass des
50. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags
thematisieren Inspecteur Ecclésiastique (Dekan)
Marc Seiwert und Kirchenpräsident Christian Schad den Beitrag
der Kirchen zur dauerhaften Aussöhnung zwischen Deutschen
und Franzosen.
„Getragen von dem Glauben, dass es in Christus
keine Grenzen gibt, engagieren sich die protestantischen Kirchen im
Elsass und in der Pfalz für ein Europa ohne Grenzen“, erklären
Seiwert und Schad, die im Gottesdienst in der Eglise St. Jean die
Predigt halten. Im Gottesdienst wirken ferner der Generalsekretär
der Konferenz Kirchen am Rhein, Rudolf Ehrmantraut, sowie als
„Zeitzeuge“ der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident
Kurt Beck mit. Für die musikalische Gestaltung hat sich eine
länderübergreifende Kantorei unter der Leitung von Christiane
Martin-Seiwert und Maurice Croissant gebildet.
Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Eglise
St Jean, rue du presbytère, Wissembourg und ist ab 10.05 Uhr
über die Frequenzen des Deutschlandfunks und SWR 4 Rheinland-Pfalz
zu hören.www.evkirchepfalz.de
lk
13.05.2013
Wellensiek Video Preis 2012 geht an Georg Stumpf
Speyer-
Mit dem Video „Water“ hat Georg Stumpf den mit 1.000 Euro dotierten
Töns-Wellensiek-Video-Preis 2012 gewonnen. Stumpf´s
stimmungsvolle Aufnahmen vom Rhein, der Rheinbrücke und vom Alten
Hafen in Speyer haben die Jury unter der Leitung von
Bürgermeisterin Monika Kabs überzeugt. Sein Beitrag kommt ohne
gesprochenen Kommentar aus und setzt ganz auf die Kraft der Bilder
und die Stimmung, die damit erzeugt wird.
Von insgesamt zehn eingereichten Beiträgen hat die Jury drei
ausgezeichnet. Den zweiten Preis, dotiert mit 800 Euro,
erhält die Dokumentation „Integration – Migration“ von Georg Latz,
die sich dem Thema Integration durch den Sport verschrieben hat.
Platz drei belegt das Koch-Video „Pfälzer Minestrone“ von Wolfgang
Schuch und Gerlinde Drees. Dafür werden 700 Euro
ausgeschüttet.
Die Preise werden von Kulturbürgermeisterin Monika Kabs und
Stifter Töns Wellensiek in einer Live-Sendung des Offenen Kanals im
April 2013 verliehen.
Für den jetzt anlaufenden Wellensiek Video-Wettbewerb 2013
wollte die Jury kein festes Thema vorgeben. „Speyer und noch viel
mehr …“ heißt das Motto der nächsten Runde, und damit ist der
Wettbewerb wieder weit geöffnet für alle, die gerne Filme
produzieren … Stadt Speyer, Pressestelle;
Foto: Georg Stumpf
19.03.2013
Diskussionsveranstaltung: „Urheberrecht - Interessenausgleich im digitalen Zeitalter“
Stadelmaier: Wir brauchen einen fairen
Interessenausgleich im Internet
„Die Digitalisierung und das Internet haben
Konservierung, Verfügbarkeit, Zugriff und Verteilung von Wissen
grundlegend verändert. Die analogen Regelungen lassen sich nicht
1:1 auf die digitale Welt übertragen. Die kluge Anpassung von
analogen Gerechtigkeitsgrundsätzen an die Anforderungen der
digitalen Welt ist eine Herausforderung, die wir dringend angehen
müssen. Wir sollten dabei sowohl den Anpassungsbedarf der analogen
Grundsätze als auch die Anforderungsbedürfnisse der digitalen Welt
berücksichtigen“, sagte Staatssekretär Martin Stadelmaier in seinem
Grußwort bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Urheberrecht-
Interessenausgleich im digitalen Zeitalter“ in Berlin, zu der er
eingeladen hatte.
„Die Debatten der vergangenen Monate haben
deutlich gezeigt, dass wir uns dabei vor einem internationalen
Hintergrund bewegen, der sowohl Länder, Bund als auch die EU
betrifft. Gerade dieser Umstand macht den Diskurs so schwierig und
komplex“, so Stadelmaier.
Auf dem Podium in der Landesvertretung
Rheinland-Pfalz diskutierten Prof. Karl-Nikolaus Peifer, Inhaber
des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht mit Urheberrecht an der
Universität zu Köln, Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär bei der
Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes
Nordrhein-Westfalen und der Justitiar des ZDF, Peter Weber, Fragen
des Rechtemanagements im TV-Bereich und wie unter den Vorzeichen
der Digitalisierung die Anstalten des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks eine faire Verteilung sicherstellen können.
Zu der Thematik des zweiten Panels - „Neue
Bezahlmodelle im Netz - ist eine Kulturflatrate eine Lösung?“ -
sagte Staatssekretär Martin Stadelmaier auf dem Podium, dass die
Debatte weiterhin offen geführt werden sollte, ob und wie durch ein
allgemeines Modell Urhebern eine Vergütung aus der
nichtkommerziellen Weitergabe oder Vervielfältigung von digitalen
Produkten ermöglicht werden könne.
Dazu diskutierten neben dem Chef der
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Dr. Jeanette Hofmann, Direktorin am
Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft,
Prof. Oliver Castendyk, Gast-Professor für öffentliches und
privates Medienrecht an der Universität Potsdam und wiss. Direktor
der Allianz deutscher Produzenten - Film und Fernsehen sowie Prof.
Karl-Nikolaus Peifer von der Universität zu Köln.
„Bei all diesen Überlegungen muss die
schützenswerte Struktur des Netzes mitgedacht und beachtet werden.
Ein modernes Urheberrecht muss für einen gerechten Ausgleich
zwischen den Schutzinteressen der Urheber an ihren digitalen Werken
und den berechtigten Interessen der Internetnutzer an einem freien
Zugang zu Wissen und kulturellen Werken sorgen. Um diesen Spagat zu
schaffen, müssen viele Interessen gebündelt und balanciert werden“,
betonte Staatssekretär Martin Stadelmaier bei der Veranstaltung.
stk-rlp, Presse
16.11.2012
MedienKompetenznetzwerk Speyer erhält "Ohrenspitzer-Hörkoffer" zum Verleih
Die Direktorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation, Renate Pepper, übergibt den roten „Ohrenspitzer-Hörkoffer“ an MKN-Koordinator Ludwig Asal
Ohrenspitzer – Die Materialien der Stiftung MKFS
laden zum aktiven Zuhören und Mitmachen ein!
Egal, ob im Beruf oder im Alltag – richtiges, gutes Zuhören
macht erfolgreiche Kommunikation überhaupt erst möglich! In unserer
lauten Welt allerdings gehen heutzutage ganz oft die leisen und die
Zwischentöne verloren.
Um diesen Trend entgegenzusteuern, fördert die Stiftung
MedienKompetenz Forum Südwest mit ihrem erfolgreichen Projekt
„Ohrenspitzer“ seit dem Jahr 2003 das Zuhören. Richtiges Zuhören
kann man nämlich lernen, und das sogar mit sehr viel Spaß: Der rote
Hörkoffer, das Markenzeichen des Ohrenspitzer-Projekts, ist prall
gefüllt mit vielen interessanten Hörspielen, die mit didaktische
Materialien ergänzt sind. Und mit den digitalen Aufnahmegeräten
können Kinder jeden Alters ganz leicht zu Geräuschesammlern und
Lärmdetektiven werden: Zahlreiche Praxistipps machen das eigene,
kreative Gestalten von Hörspielen beinahe zum Kinderspiel.
In diesem Jahr nun geht die Stiftung MKFS mit den
rheinland-pfälzischen MedienKompetenzNetzwerken eine weitere
Kooperation ein: Die Direktorin der Landeszentrale für Medien und
Kommunikation, Renate Pepper, übergibt jedem MKN-Standort einen
roten Hörkoffer, der ab sofort interessierten Pädagogen zur
Ausleihe und für die praktische Arbeit zur Verfügung steht. Das
engagierte und für die Zuhörförderung geschulte Personal der MKN’s
kennt sich auch mit der Audioarbeit aus und steht bei Fragen gerne
beratend zur Seite – so wird die Zuhörförderung zum interessanten
„Gesamtpaket“. Los geht’s – und viel Spaß! Das
MedienKompetenzNetzwerk Speyer ist zu erreichen unter
06232-29 06 57 oder per Mail asal@mkn-online.de.
Ohrenspitzer
Seit 2003 bringt das Ohrenspitzer-Projekt Kinder im Alter
zwischen drei und 14 Jahren mit interessanten Hörspielen, aktiver
Hörspielgestaltung und der Bedeutung des aktiven Zuhörens in
Berührung. Ohrenspitzer wird von der Stiftung MedienKompetenz Forum
Südwest (MKFS) – einem Gemeinschaftsprojekt der Landesanstalt für
Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Landeszentrale für
Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) und des
Südwestrundfunks (SWR) – gefördert. Weitere Informationen unter
www.ohrenspitzer.de
30.10.2012
„Der Rocker rackert – und ihr macht dafür blau“
RPR1.Comedian
Sven Hieronymus geht für die Hörer arbeiten
Ludwigshafen- Bisher wusste er nicht einmal, wie
man „Arbeit“ richtig buchstabiert, doch jetzt ist Schluss mit
lustig: Ab kommenden Montag, dem 22. Oktober, kann jeder Sven
Hieronymus, den „Rocker vom Hocker“ aus der „RPR1.Guten Morgen
Show“, einen Tag lang für sich schuften lassen und selbst mal „blau
machen“. Der Rocker wird die RPR1.Hörer beim Job vertreten und alle
anfallenden Arbeiten auf „seine Art“ erledigen. Er ist praktisch
ein Universalgenie – und sich für nichts zu schade. Jetzt muss er
ran!
In dieser Woche musste der faule Rocker einmal
in eine Welt hinein schnuppern, die ihm sonst eher unbekannt ist –
die normale Arbeitswelt. Üblicherweise ist er allenfalls mal als
Spaßmacher auf Comedybühnen im RPR1. Land und an Bord der „AIDA“
unterwegs; so wie er „arbeitet“, würden viele gerne Urlaub machen.
Wie die RPR1.Hörer ihr Geld verdienen, zum Beispiel als
Elektroinstallateur in Trier oder als Musikinstrumente-Verkäufer in
Walldorf, hat er sich nun jeweils eine Stunde lang angeschaut.
Außerdem war er in einem Reisebüro in Bad Bergzabern und bei der
Freiwilligen Feuerwehr in Flonheim. Den RPR1.Hörern war dies aber
viel zu wenig: Nur eine Stunde täglich arbeiten? Er müsse
wenigstens mal einen Tag lang selber ran, um überhaupt eine Ahnung
von dem Job zu bekommen, ist der Tenor unter den Hörern. Gesagt,
getan: Ab sofort steht der Rocker für einen Tag Urlaubsvertretung
zur Verfügung. Die RPR1.Community stimmt online darüber ab, ob er
im Büro „schafft“ oder auf einer Baustelle – ob Kopf- oder
Handarbeit zu verrichten ist. In seinen Pausen meldet sich Sven
Hieronymus dann tagsüber im Programm von RPR1. und berichtet von
seinem Job. Und nach Feierabend kriegt er vom jeweiligen Chef ein
„Arbeitszeugnis“ ausgestellt. Taugt der Rocker zur normalen Arbeit?
Wie wird er den Job erledigen? Nach jedem Arbeitstag erscheint am
nächsten Morgen ein Video mit der „Plackerei“ oder dem, was der
Rocker so Arbeit nennt, auf der sendereigenen Homepage.
So geht’s:
Wer den Rocker
für sich einspannen will, braucht nur online auf RPR1.de seinen
Beruf auf die Job-Pinnwand zu posten, sowie den Grund, warum der
Rocker der Richtige für diesen Job ist. Alternativ können die Hörer
unter der kostenlosen Telefon-Nummer 0800-8-62-62-62 auf seinen
Anrufbeantworter sprechen. Regelmäßig losen die
RPR1.Morningshow-Moderatoren Kunze & Nadja einen Antragsteller
aus. Gemeinsam rufen sie dessen Chef an, und wenn er dem
Arbeitstausch mit dem Rocker zustimmt, kann es losgehen. Wenn
nicht, wird sofort der nächste Teilnehmer gezogen und
angerufen.
Am Werktag danach erscheint der Rocker auf der
Arbeitsstelle des Hörers, wird von ihm begrüßt, dessen Chef
vorgestellt und in die Tätigkeit eingewiesen. Der Hörer kann dann
„blau machen“. Der Arbeitstag wird in Bild und Ton verfolgt, am
darauf folgenden Tag berichtet der Rocker dann in der RPR1.Guten
Morgen Show, wie er gerackert hat. Auf www.rpr1.de steht ein „Best of Video“
von seinen Erlebnissen, durch das sich die Hörer ein Bild von der
Mission des Rockers machen können. Mehr unter: www.rpr1.de/directlink
18.10.2012
Wissenswertes und Unterhaltsames rund um die Dom- und Kaiserstadt
„Deutschlandradio
Kultur“ live zu Gast im Speyerer Rathaus
von Gerhard Cantzler
Für eine Stunde stand Speyer am Samstag ganz im Fokus der
Aufmerksamkeit der Hörer von Deutschlands Kulturprogramm Nr. 1, von
„Deutschlandradio Kultur“, das mit einer Ausgabe seiner Sendereihe
„Deutschlandrundfahrt“ im Historischen Ratssaal der Stadt Station
gemacht hatte. Auf der Hauptstraße vor dem Rathaus war der
Übertragungswagen des Senders „in Stellung gegangen“, im Innenhof
des Rathauses die dazu gehörenden Rüstwagen aufgebaut.
Schon gut
eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Sendebeginn um 15.05 - nach
der stündlichen Nachrichtensendung - begannen Moderatorin Nana
Brink und ihr zuständiger Redakteur Alf Dammann mit dem
„Warm up“ - der Einstimmung der zahlreichen Besucher, die den Saal
bis auf den letzten Platz gefüllt hatten. Ulf Dammann gab als
erstes Informationen zu Struktur und Sendeplan des Programms - der
hat sich in den letzten Jahren zum beliebtesten deutschen
Kulturprogramm gemausert - Nana Brink erläuterte das Konzept der
Sendereihe und „übte“ mit den Gästen schon einmal einen Pfälzer
„Schlachtruf“, der im Verlauf der Live-Sendung noch eine Rolle
spielen sollte.
Sibylle
Laux und Jutta Keller, unterstützt von ihrem
„Schlagwerker“ Tommy Baldu gaben erste Proben ihres
Könnens.
Dann war es soweit: Nachrichten und Wettervorhersage waren
vorbei - Nana Brink meldete sich aus Speyer: In einem kurzen
Beitrag wurde unter dem Titel „Es begann mit den Nemetern“ die
Geschichte der alten Dom- und Kaiserstadt skizziert - und dann war
auch schon der erste Gesprächsgast an der Reihe. Mario
Colletto, Stellvertretender Speyerer Dombaumeister und ab 1.
Januar 2013 dann ohne „Stellvertretend“ im Amt, bekannte, dass er
es sich als geborener und dort sozialisierter Bayer das Innere des
Speyerer Domes durchaus „etwas opulenter“ wünschen würde, „aber das
war halt damals der Zeitgeschmack, als der Dom Ende der fünfziger
Jahre gründlich restauriert wurde“.
Am 28. Oktober
wird sich sein Wunsch – zumindest zum Teil - erfüllen, wenn der
Kaisersaal nach langer Restaurierung wieder eröffnet wird.
Colletto: „An dem Projekt 'Kaisersaal' arbeite ich inzwischen schon
seit mehr als drei Jahren“. Denn dort werden dann die
Schraudolph-Fresken, die im Zuge der großen Restaurierung in den
frühen 60er Jahren abgenommen und konserviert wurden, nach
mühevoller Detailarbeit wieder bewundert werden können. Besonders
auf den Blick aus der Domvorhalle hinauf in den Kaisersaal auf den
dort aufgespannten Marien-Zyklus freut sich der Dombaumeister schon
heute. Colletto versteht sich in seiner Verantwortung für das
Weltkulturerbe „Kaiser- und Mariendom zu Speyer“ selbst als den
derzeit letzten in einer langen Reihe von Baumeistern, die den Dom
errichtet haben und ihn bis heute weiterbauen. Dieses Erbe will er
eines Tages in gutem Zustand an seinen Nachfolger weitergeben.
Welche Vision hat der Dombaumeister jenseits seiner
Alltagsaufgaben? will die Moderatorin wissen. „Dieses Bauwerk
bedeutet für die Menschen, die in seinem Umfeld leben, ein Stück
ihrer eigenen Identität und der ihrer Region - eine Wurzel ihres
Lebens, aber auch ein alltäglicher Anblick“, so Colletto. Manchmal
träume er deshalb davon, den Dom einfach einmal auf ein Fahrzeug zu
packen und ihn von seinem angestammten Ort wegzufahren – zum
Beispiel in den Pfälzer Wald. „Dann könnten die Speyerer auf dem
leeren Platz darüber nachdenken, was sie an diesem Monument haben
und was ihnen dann fehlt“.
Als zweiter
Gast in der Sendung trat sodann Ludger Schulte auf,
Restaurator im „Archäologischen Schaufenster“ in der Gailergasse,
der sich von den Besuchern dieser Einrichtung gerne über die
Schulter schauen lässt, etwa, wenn er versucht, aus einem Haufen
Scherben ein Gefäß zu rekonstruieren. „Macht das nicht krank?“,
will Nana Brink wissen. „Im Gegenteil“, erwidert Schulte. „Ich habe
mir diesen Beruf ausgesucht und mir macht er Spaß“. Gerne zeigt er
seinen Besucher auch einmal eines der Highlights seiner Arbeit –
etwa wenn er eine 'terra-sigilata-Scherbe' findet, auf der noch der
Fingerabdruck ihres Schöpfers über zwei Jahrtausende erhalten ist,
oder wenn er seinen Gästen einen originalen „römischen Imbiss“
anbieten kann. „Hoffentlich wird das jetzt nicht zu bekannt, sonst
kann ich mich vor Besuchern nicht mehr retten“, scherzt
Schulte.
Mit Wilhelm
Hauth und Susanne Butt konnte Moderatorin dann zwei
Experten einer ganz besonderen Tierart vorstellen: Hauth ist 1.
Vorsitzender des „Elwetrittche Vereins Landau“, Susanne Butt leitet
das „Elwedritsche-Museum“ in Speyer. Wilhelm Hauth überraschte die
in Bayer geborene Moderatorin mit der Tatsache, dass es sich bei
den legendären bayrischen „Wolpertdingern“ - einer Kreuzung aus
einer Vielzahl unterschiedlicher Tierarten – um einen Ableger der
Elwetrittche handele. Schließlich konnte er den Berliner Gästen
auch noch die Ausbeute einer der letzten Elwetrittche-Jagd
präsentieren, die seine Kollegin mitgebracht hatte und die ihre
Heimat künftig im Speyerer „Elwedritsche-Museum“ finden werden.
Um Spaß ganz
anderer Art ging es dann auch, als Matthias Meckel, Leiter
Event- und Firmenbetreuung des Technik-Museums Speyer, über das
museumspädagogische Konzept dieser in der Verantwortung eines
Vereins betriebenen Einrichtung berichtete. „Wir wollen, dass
unsere Besucher an dem, was wir zeigen, Spaß haben“, so sein Credo,
„dann lernen sie auch ganz automatisch etwas dabei“. Meckel
berichtete von den diversen Großtransporten, die das Museum immer
wieder organisieren müsse, um ihre gewaltigen Exponate an ihren
letzten Standplatz zu bringen: Der „Jumbo-Jet Boeing 747“ oder die
russische Weltraumfähre „Buran“ - Meckel auf eine entsprechende
Zwischenfrage: „Seine Form ist nicht das Ergebnis von groß
angelegter Spionage der Russen bei den Amerikanern, sondern allein
der für diesen Zweck idealtypischen Form dieses Raumtransporters
geschuldet“.
Dann kam - wie
könnte es anders sein in Speyer – noch einmal die Kultur in ihrer
reinsten Form zu ihrem Recht. Götz Vatter in der Rolle des
Johann Sebastian Bach, am Spinett begleitet von dem präludierenden
Domkapellmeister Markus Melchiori, spielte eine kurze Szene
aus dem „Bach-Projekt“ „Euer Diener Johann Sebastian Bach“, mit dem
das Ensemble des Speyerer Kinder- und Jugendtheaters in diesem Jahr
bereits zehnmal Erfolge feiern konnte. Regisseur
Matthias
Folz erläuterte das Konzepts dieses Stücks (der
SPEYER-KURIER berichtete am 22.09.2012), zeigte sich
schlagfertig, als Moderatorin Nana Brink ihn fragte, ob so ein
schwieriger Stoff von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen
verstanden würde, als er augenzwinkernd antwortete: „Verstehen Sie
alles, wenn Sie ins Theater gehen?“ und ging auf die ganz besondere
Herausforderung ein, ein solches Stück in einer Kirche aufzuführen.
Da müssen wir uns meist erst eine Bühne bauen, weil ein
ansteigender Zuschauerraum fehlt. „Würden Sie das auch gerne einmal
im Dom spielen?“ fragte Nana Brink. Darauf Matthias Folz spontan:
„Nein, da ist die Akustik zu schlecht“.
Noch ein letztes Mal das „JuSi“-Ensemble mit Sängerin Sibylle
Laux, Gitarristin Jutta Keller und dem multifunktionalen
Schlagzeuger Tommy Baldu, die sich an diesem Nachmittag mit ihrer
Mischung an spanisch inspirierten Titeln sowie Speyerer und Pfälzer
Liedern in die Herzen der Zuhörer gespielt hatten, die noch nach
Zugaben riefen, als beim „Deutschlandradio Kultur“ in Berlin länhst
schon wieder die 16:00 Uhr-Nachrichten vorüber waren.
Die Besucher im Historischen Speyerer Ratssaal und die vielen
Zuhörer der Sendung draußen an den Rundfunkempfängern hatten eine
Stunde gut und unterhaltsam gemachter Speyerer Heimatkunde erlebt -
die (Sende-)Zeit verging wie im Fluge. Manch einer ging mit der
Gewissheit hinaus auf die Hauptstraße - dort waren die
Weinprobierstände inzwischen noch dichter umlagert als noch zwei
Stunden zuvor - dass das „gute alte Dampfradio“ mit seiner
Intimität in der Informationsvermittlung auch heute noch immer mit
den vermeintlich „schnelleren“ Medien auf „Augen- und Ohrenhöhe“
mithalten kann. Foto: gc
07.10.2012
„Deutschlandradio Kultur“ live zu Gast im Speyerer Rathaus - Bilderalbum
RPR1.Musikclub
Die größten Stars live und so nah wie nie zuvor
erleben
Ludwigshafen- Phil Collins in die Augen schauen,
auf Tuchfühlung mit Lady GaGa und Madonna, ein Shakehands mit David
Guetta oder dem „Graf“ von Unheilig – das bietet der neue
RPR1.Musikclub. Und das Beste ist: Jeder kann kostenlos mitmachen.
Wer sich einmal registriert, kann als „RPR-Einser“ exklusive und
unvergessliche Privatkonzerte mit den größten Stars der Popszene
live und so nah wie nie zuvor erleben.
Das erste exklusive Privatkonzert für alle RPR-Einser gibt Nelly
Furtado am 12. September in Berlin. Seit dem Jahr 2000, als ihr
Debütalbum „Whoa Nelly!“ erschien, verzaubert die 33-jährige
Kanadierin ihr Publikum. Hits wie „Say It Right“, „All Good Things
(Come To An End)“ oder „I’m like a bird“ gingen um die ganze Welt.
Bei ihrem Besuch im RPR1.Studio in Köln versprach sie: „Ich würde
gerne für Euch singen!“ Das wird sie nun einlösen bei einem
privaten Gig in Berlin am Mittwoch, den 12. September. Dort wird
sie auch Songs ihres neuen Studioalbums „The Spirit Indestructible“
vorstellen, das zwei Tage darauf in Deutschland erscheint.
Nur, wer sich rechtzeitig im RPR1.Musikclub anmeldet, hat die
Chance, Nelly Furtado so nah wie nie zuvor live in einem exklusiven
Privatkonzert zu erleben. Karten für dieses einmalige Event gibt es
nirgends zu kaufen, die Tickets können nur von „RPR-Einsern“
gewonnen werden, die auch einen Partner nach Berlin mitnehmen
dürfen.
Jeder kann kostenlos dem RPR1.Musikclub beitreten. Wer
sich einmal online auf der Senderhomepage registriert, kann mit ein
bisschen Glück Tickets zu exklusiven Konzertevents gewinnen. Der
Gig von Nelly Furtado ist erst der Anfang! Mit der Kultband „No
Doubt“ steht das nächste Konzert an.
Informationen und Anmeldung zum RPR1.Musikcub unter: www.rpr1.de
31.08.2012
Unterwegs auf Wolke sieben im Cyberspace
Anmerkungen von Jana und Alexander Volk
Der Umgang mit dem Internet ist im digitalen Zeitalter für viele
von uns so selbstverständlich,wie der morgendliche Gang zum Bäcker.
Die sogenannte Medienkompetenz ist zur Grundvoraussetzung für das,
mit immer neueren und innovativeren Anforderungen aufwartende,
Berufsleben geworden.
Selbst in unseren vier Wänden hat die Informationstechnik längst
schon Einzug gehalten. Einkaufen, Reisen buchen oder nach
Informationen suchen: alles ganz bequem, alles ganz einfach. Die
Teilnahme an sozialen Netzwerken ist inzwischen sogar d i e
Freizeitbeschäftigung schlechthin. Schöne neue Medienwelt! Ob bei
StudiVZ, Twitter oder Facebook & Co.: Wir posten Neuigkeiten,
oder das, was wir dafür halten, teilen Inhalte mit anderen und
haben einfach das Bedürfnis uns mitzuteilen, bis die Tastaturen
„glühen“. Und jeder darf es sehen! „Privatsphäre“ so Mark
Zuckerberg, der Gründer von Facebook, „gibt es nicht mehr“.
Überhaupt ist ja sowieso alles kostenlos – also eigentlich richtig
nett - von den Betreibern dieser Netzwerke, dass sie uns diesen
Spaß einfach so ermöglichen. Oder etwa nicht?
Schon taucht die neueste Erfindung am schier unendlichen
Horizont der Informationstechnik auf: Cloud Computing, so
versichern uns die Experten, ist das absolute „Muss“ für Firmen,
wie auch den privaten Konsumenten. Hierbei werden die Daten,
mittels einer speziellen Software, in externen Rechenzentren
ausgelagert, um sie von unseren High-Tech-Spielzeugen, wie
beispielsweise Smart-TV, Smartphone, Playstation oder Tablets,
ortsunabhängig und jederzeit aufrufen zu können. Anstatt also die
lokale Festplatte unserer Rechner unter der Datenlast von
Anwendungen, Spielen oder den 200 Fotos der letzten Familienfeier
rotieren zu lassen, packt man alles in eine mehr oder minder große,
digitale Wolke - die sogenannte Cloud - die nun alles ganz
„watteweich“ umhüllt und scheinbar irgendwo im digitalen Orbit
umher schwebt. Ökologisch sinnvoll ist das Ganze natürlich auch
noch, da dieses Wolkennetzwerk in der Lage ist, sich den
tatsächlich gebrauchten Kapazitäten anzupassen. Datensicherheit?
„Na klar“, versichern uns die Anbieter mit eifrigem Kopfnicken,
„kein Problem“.
Schaut man aber hinter die Kulissen, stellt man schnell fest,
dass Uneigennützigkeit und Datensicherheit wohl kaum zum gängigen
Vokabular der vielen Internetdienstleister gehört. Datenschützern
stehen die Haare zu Berge, über die Flut von Informationen,
die wir bei allen unseren Aktivitäten immer und überall
hinterlassen. Denn diese werden von fleißigen Datenanalysten
gesammelt, bewertet und gegen entsprechendes Honorar
weiterverkauft. So wird erfasst wie oft und zu welchen Zeiten wir
virtuell unterwegs sind, wo wir uns gerade befinden, was wir dort
tun und mit wem, sowie für welche Produkte wir uns interessieren.
Daraus ergibt sich ein Profil und für diejenigen, die diese
Informationen weitergeben ein rentables Geschäft. Die Suchmaschine
„Google“, die ganz nebenbei die Nummer eins der Online – Werbung
ist, führt auf diese Weise die Daten seiner Nutzer ca. 20 Diensten
zu. Bedenkt man dabei, dass jeder einzelne Dienst vielleicht mit
weiteren, uns unbekannten Diensten und Werbefirmen vernetzt ist,
bekommt der Ausdruck „World-Wide-Web“ urplötzlich eine ganz andere
Bedeutung. „Big-Data“ nennt sich übrigens dieser anfallende
Datenberg, der der Analyse bzw. der Vermarktung, dem Profit dient.
Laut einer Angabe der Wochenzeitung DIE ZEIT, geben private
Internetnutzer immerhin 2,3 Mrd. Euro für kostenpflichtige
Cloud-Dienste, wie beispielsweise Videos und Spiele aus. (Quelle:
DIE ZEIT, 08.März 2012)
Doch auch immer mehr Personalabteilungen von verschiedenen
Firmen nutzen, aufgrund einer rechtlichen Grauzone, mittlerweile
die Möglichkeit, sich über das Umfeld ihrer Bewerber und mitunter
über deren private Plaudereien auf den verschiedenen
Kommunikationsplattformen zu informieren. Ein Schelm, wer dabei
Böses denkt...
Sind wir vielleicht bei der Weitergabe unserer privaten Bits und
Bites eine Gemeinschaft der Freigiebigen und Sorglosen? Eine
Umfrage unter Jugendlichen und Erwachsenen ergab einen recht
lockeren, bisweilen gleichgültigen Umgang mit dem Thema.
Interessant: die wenigsten dabei würden einem Fremden, der ihnen
zufällig auf der Straße begegnet, Auskunft über sich, ihre Adresse,
das Geburtsdatum oder gar die Kontonummer geben. Meldungen über den
Missbrauch von Daten, Cybermobbing oder gehackte Accounts scheinen
die Technik begeisterte Community jedoch langsam zum Umdenken zu
bewegen.
Fazit des Ganzen: Eigeninitiative ist angesagt. Durch das
Internet ist eine neue Form der Kommunikation und
Informationsbeschaffung entstanden, die, bedingt durch die
unübersichtlichen Verknüpfungen einer Vielzahl von Dienstleistern
und Angeboten, in puncto Datensicherheit und Privatsphäre beim
Verbraucher große Ratlosigkeit und nicht selten ein ungutes Gefühl
hinterlässt.
Allein auf Reglementierungen von Seiten der Datenschutzbehörden
zu hoffen, ist schlicht zu wenig, denn die Verantwortung für sein
mediales Handeln trägt zum großen Teil jeder Anwender selbst. Statt
bloßem technischen Know-how kann hier echte Medienkompetenz
bewiesen werden: kritisches Hinterfragen des eigenen
Nutzerverhaltens gehört dazu, um nicht eines Tages aus allen Wolken
zu fallen.
13.08.2012
Erfolg für die Ingolf Lück Show
Lück im
Glück: Sender steigern Gesamtreichweite am Samstag
Ludwigshafen- Ein halbes Jahr nach Start
der „Ingolf Lück Show“ können die Programmmacher von RPR1., Antenne
1, Radio 7 und Radio Regenbogen eine erste positive Bilanz ziehen.
Laut aktueller Reichweitenanalyse (ma 2012 Radio II) konnte die
Gesamtreichweite aller beteiligten Sender am Samstag gesteigert
werden.
Im Gesamtverbreitungsgebiet erreichen die vier Privatsender
jeden Samstag zwischen zehn und 14 Uhr zusammen nun 2,064 Millionen
Hörer*). Im Vergleich zur Ausweisung im Frühjahr sind das 101.000
Hörer mehr (+ 5,1 Prozent). „Ich freue mich sehr, dass die Menschen
in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz offenbar genauso viel Spaß
beim Hören der Show haben, wie ich ihn beim Moderieren habe“, zeigt
sich Ingolf Lück zufrieden. Für den TV- und Comedy-Star ist es die
erste eigene Radioshow.
Stärkere Bedeutung des Samstags
„Unser Ziel war es, die wichtigste Zeit am Samstag für
Hörer und Werbekunden gleichermaßen mit einem
bundeslandübergreifenden Radiohighlight zu versehen“, erklärt
RPR1.-Programmdirektor Dirk Alexander Lude. „Das erste Halbjahr
zeigt, dass wir mit der Ingolf Lück Show auf dem richtigen Weg
sind“, so Lude weiter.
Mit der Umstellung der Ausweisung der Media-Analyse auf die
Durchschnittsstundenwerte von Montag bis Freitag und der neuen
Einzelausweisung des Samstages und Sonntages hat das Wochenende für
die Programmgestaltung und Vermarktung eine noch größere Bedeutung
erhalten. In einer deutschlandweit bisher einmaligen Kooperation
hatten sich die vier reichweitenstärksten Privatsender in
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammengetan, um gemeinsam
ein attraktives Personality-Showformat für den Samstagvormittag zu
entwickeln.
Moderator mit Strahlkraft für Hörer und Werbekunden
Mit TV-Moderator Ingolf Lück wurde eine für den Sender
attraktive und in der Zielgruppe bekannte Persönlichkeit gefunden
und gemeinsam mit ihm die „Ingolf Lück Show“ entwickelt. Nach fast
dreißig Jahren auf der Bühne und im TV startete er am 21. Januar
dieses Jahres mit seiner ersten eigenen Radioshow und ist seitdem
immer samstags von 10 bis 14 Uhr bei RPR1. in Rheinland-Pfalz zu
hören.
Flächendeckende Vermarktung von Köln bis Ulm
Für Werbekunden im privaten Radio ist so eine attraktive und
durchgehend vermarktbare Programmfläche von Ulm bis Köln
entstanden. Einzigartig ist, dass die vier reichweitenstärksten
Privatsender in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in einem
identischen Showformat auch crossmedial belegt werden können. Dabei
spielen Radio und Onlineauftritt der Sendermarken eine starke
Rolle. „Die Möglichkeiten sind breit und attraktiv, da sowohl
klassische Werbemöglichkeiten, Sonderwerbeformen wie auch
crossmediale Werbeansätze umsetzbar sind“, erklärt RPR1. und bigFM
Geschäftsführer Kristian Kropp. Rheinland-Pfälzische Rundfunk
GmbH & Co.KG, Presse
*) Quelle: ma 2012 Radio II (p-Werte), Samstag ohne Doppelhörer,
10:00 - 14:00 Uhr (netto) Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 10
Jahren
08.08.2012