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Bestes deutsches Duo

FRANKFURT.  Heike Heiler und Thomas Hofmann vom JSV Speyer beendeten die offenen Kata-Weltmeisterschaften in Frankfurt am Main gestern als bestes deutsches Duo. Mit einem Punktestand von 403 wurden sie in der Disziplin Juno Kata Achte der stärker eingestuften A-Gruppe mit 13 Paaren. In der B-Gruppe hätten die 403 Zähler zu Platz vier von zwölf Teilnehmern gereicht. Die Speyerer lagen damit knapp vor dem Weltmeister-Duo von 2008 Ulla Loosen/Wolfgang Dax-Romswinkel (Lüdenscheid/Bonn-Beuel), die auf 402 Punkte kamen.  (fip)

3 JSV-Nachwuchsathleten auf Ranglistenturnier

Auf Nennung der JVP-Landestrainer Uli Scherbaum und JVP-Sportwart Michael Görgen-Sprau starten Oliver Grewenig, Maximilian Hoock und Nico Kachiaschwili beim DJB-Ranglistenturnier beim Isarpokal U 20 in München. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

12 Gold – 6 Silber- und 8 Bronzemedaillen

für U10 und U 12-Nachwuchsjudoka beim Pfalzmeisterschaften in Zweibrücken

27 Nachwuchs-Judoka des JSV Speyer waren gestern beim Nils-Nager-Turnier in Zweibrücken am Start. Der Wettbewerb war gleichzeitig die Pfalzmeisterschaft des Judoverbandes Pfalz für die Altersklassen U10 und U12. Der JSV kehrte mit zwölf Gold-, sechs Silber- und acht Bronzemdaillen aus der Westpfalz zurück. Nach dem Wiegen wurden die Talente in ihrem Körpergewicht entsprechende Vierergruppen eingeteilt. In diesen Pools kämpfte jeder gegen jeden. „Für die meisten U10-Kämpfer sind es die ersten Wettkampfeinsätze überhaupt“, sagte Betreuerin Anni Meier. Hanna Pasch, Nils Neumann und Lennert Kremp blieben ungeschlagen und wurden Pfalzmeister. Penelope Hoffmann, Lasse Schwarz und Lars Stephan holten Silber, Jana Dieing, Sophie Schall, Samuel Rupp und Julijan Pantelic wurden Dritte.

Im Kräftemessen der Unter-Zwölfjährigen heißen die Landesmeister vom JSV Victoria Huber, Jana Förtsch, Annika Harter, Stella Richter, Alex Nahkor. Thomas brecht, Max Hampel, David Fuhrer und Fabian Gauly. Vizemeister sind Philipp Schall, Eric Janto und Jonathan Bechtel. Bronze ding an Marei Drixler, Colin Dorn, Joshua Leifheit, Stefan Herrmann und Tim Neumann. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie wir uns präsentiert haben“, so die Betreuerinnen Steffi Wollensah und Anni Meier. In der U12-Konkurrenz werde auf die Anwendung fortgeschrittener Techniken wert gelegt. Dazu gehören vor allem Fußtechniken. „Das haben die Kinder beherzigt, auch wenn es dadurch manchmal nicht zum Sieg gereicht hat“, berichtete Meier.  Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

3 Pokale für das JSV Speyer Karate Team

Mit 10 Wettkämpfern fuhren die Betreuer Kathrin Menzfeld, Jürgen Ballreich, Thorsten Sturm und Jörg Pfänder zum diesjährigen Landauer Karate Turnier.

In der Gruppe Kata, 10-14 Jahre, weiblich erreichte Helena Vlad nach 3 Siegen den 3. Platz. Bei den Jungs in der gleichen Disziplin und Altersgruppe starteten 6 JSV Wettkämpfer. Janik Sturm konnte seine ersten beiden Kämpfe gewinnen, Phil Schulte hatte ein Freilos und gewann danach ebenfalls seinen ersten Kampf. Dann mussten die beiden 11-jährigen JSV Wettkämpfer gegeneinander antreten. Janik hatte die Nase vorn. Im darauf folgenden Poolfinale verlor Janik infolge einer unverständlichen Kampfrichterentscheidung knapp mit 1:2. Nun ging es in die Trostrunde. Aber Janik hatte wieder Pech und verlor unglücklich mit 1:2 Flaggen. Am Ende war er Fünfter in einem 32-er Feld. Nun kam der zweite Pool der Gruppe an die Reihe. Fabio Roth verlor seinen ersten Kampf knapp mit 1:2. Mihai Vlad konnte einen Kampf gewinnen, Patrick Sturm zwei. In der Trostrunde mussten dann alle 3 JSV Wettkämpfer gegeneinander antreten. Nach einem Sieg in der Trostrunde musste sich Fabio Mihai knapp geschlagen geben. Danach siegte Patrick über Mihai und wurde Dritter. Mihai belegte Platz 5.

Im Anschluss begannen die Gruppen der 15-17-jährigen. Hier wurde Matthias Schaudig bei seinem zweiten Kata Wettkampf auf Anhieb Erster. Doch das sollte noch nicht sein letzter Sieg an diesem Tage sein. Zusammen mit Patrick und Fabio gewann das erst seit 3 Wochen zusammen trainierende Kata Team ebenfalls den 1. Platz. Zum Abschluss trat Matthias noch in der Disziplin Kobudo Kata (Formkampf mit dem langen Stock) an. An diesem Tag klappte alles bei Matthias und er konnte sogar sein Debüt im Stockkampf mit dem ersten Platz abschließen.

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

Mädchen beim JSV auf dem Vormarsch

18 JSV Nachwuchsathleten, Altersklasse U 14 (Jg 2000/1998) qualifizieren sich zur Südwestdeutschen

Beeindruckt zeigte sich Trainer und Betreuer Peter Lichtmannegger am späten Sonntagabend nach der Pfalzmeisterschaft der Altersklasse U 14 ( 1998/2000): 18 der 20 teilnehmenden JSV-Talenten qualifizierten sich zur Südwestdeutschen Einzelmeisterschaft in Neuhof am kommenden Wochenende. „ Unsere Mädchen und Jungs haben fleißig und aufmerksam trainiert und das im Training Gelernte auf der Wettkampfmatte umgesetzt,“ so Lichtmannegger. „Unsere Nachwuchsathleten beeindruckten durch Technikvielfalt, Kraft und Kondition und die Umsetzung eines Hauptanliegens unseres Cheftrainers Ferenc Nemeth: Die Einhaltung der Judowerte im Wettkampf- Fairness und die Achtung des Gegners.“

Dem früheren ungarischen Nationaltrainer, dessen Aufgabenbereich das Mädchen- und Frauenjudo war, ist es gelungen ein Drittel Mädchen an die Teilnahme zur Pfalz-Einzelmeisterschaft hinzuführen. Mit Erfolg: die sechs teilnehmenden Mädchen lösten die Fahrtkarten zur Südwest: Vorneweg Annika Harter (-40 kg) mit fünf Ipponsiegen über den Pfalztitel. Über die Vizemeisterschaft Viktoria Huber (-36 kg), Anne Rheude (-48kg) UND Jana Förtsch und Bronzemedaillen Denise Hoffmann (-36 kg) und Marei Drixler (-40 kg). Hinzu qualifizierten sich dann elf Jungs: Ganz souverän über die Pfalzeinzelmeisterschaft Michael Bantle (-37 kg), Sebastian Schmitt (-50 kg), Sid Wiesner (+60 kg), Leon Stepper (-34 kg) und Eric Janto (-31 kg). Silber erkämpften sich Lukas Stepper (-34 kg) und Willi Martens (-46 kg) und die Bronzemedaillen Jonas Dieing (-46 kg), Stefan Herrmann (-37 kg), Christopher Hofäcker und Jonathan Bechtel (beide -34 kg).  Fünfte Plätze belegten Yannik Lichtmannegger und Max Hampel, der den dritten Platz nur knapp verpasste, jedoch für die Teilnahme an der Südwest nominiert wurde, Siebter wurde Fabian Gauly. Bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften am kommenden Samstag in Neuhof starten die Jungs, am Sonntag die Mädchen. Judosportverein Speyer

Internationale Verpflichtungen für die JSV-Kaderathleten Jasmin Külbs und Barbara Bandel

Graue Haare bei JSV-Team-Chefin Nadine Eckert: Ausgerechnet am kommenden Samstag fehlen im Frauenteam die JSV-Topathletinnen Jasmin Külbs (+78 kg) und Barbara Bandel ( - 70 kg): „ Jasmin und Barbara wären für unseren JSV sehr gerne gegen Backnang und Esslingen auf die Matte gegangen, aber ihre internationalen Verpflichtungen gehen natürlich vor“. Jasmin Külbs, die gerade ihr Abitur bestanden hat, kämpft auf Nominierung des DJB-Frauentrainers Michael Bazynski die British Open in London. „Ich muss Punkte für die WM sammeln,“ so die Böhl-Iggelheimerin, „gerne wäre ich für mein Team in Speyer gestartet“. Barbara Bandel ist vom 12. bis 15. Mai in Paris und kämpft dort die Europäischen Polizeimeisterschaften. Die Kommissaranwärterin der Sportförder-Hochschule der Polizei in Wiesbaden hat sich über den 3. Platz bei den Deutschen Polizeieinzelmeisterschaften zu diesem europäischen Polizeievent qualifiziert. Die Domstädterin bedauert ebenfalls ihr Fehlen am Heimkampftag am Samstag, 14. Mai um 18 Uhr in der Osthalle.

Internationale Turnierteilnahme

in Kufstein bringt Mannschaftswertung Platz fünf

511 Starter aus 5 Nationen gingen beim 19. Internationalen Judoturnier in Kufstein an den Start, darunter auch 16 Teilnehmer des JSV Speyer. Betreut von Peter Lichtmannegger belegten Stella Richter ( U 11) und Annika Harter ( U 13) nach drei souveränen Siegen den 1. Platz. Florian Bantle sicherte sich mit zwei Siegen die Siegermedaille in der Alterklasse U 15. Mit drei Siegen erkämpften sich Stefan Bantle ( U 17 und Paul Schall ( U 15) im jeweils großen Teilnehmerfeld einen hervorragenden dritten Platz und die Bronzemedaille. Ganz knapp am Medaillenplatz vorbei, belegten  Yannik Lichtmannegger, Michel Adam, Willi Martens, und Sebastian Schmitt nach erfolgreichen Einzelkämpfen den fünften Platz, Marei Drixler und Leon Stepper belegten Platz Sieben. Michael Bantle, Lukas Stepper, Yannik Drixler, Morten Harter und Simon Wittmann reichte es diesmal nicht für eine Platzierung. Gemeinsam mit dem Team des ESV Ludwigshafen belegten die Speyerer als Judo-Team Pfalz in der Gesamtwertung Platz Fünf.

7 Goldmedaillen/ 3 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen für JSV-Nachwuchs

Wie in „alten Zeiten“, Pfalzmeisterschaft EM U 15 der Mädchen und Jungs in jeder Hinsicht eine bedeutsam erfreuliche Veranstaltung:

Speyer- 61 Teilnehmer der Altersklasse U 16 (1999-2001) konnte Verbandsjugendleiter Norbert Kropp am Sonntag im Landesleistungszentrum Judo begrüßen. Die 40 Jungs starteten in neun Gewichtsklassen von 33 bis 63 kg, die Mädchen in zehn Gewichtsklassen von 34 kg bis 66 kg)

JVP-Kampfrichter-Beauftragter Daniel Sack konnte 12 Kampfrichter auf den drei Wettkampfmatten begrüßen, darunter Rolf Speck aus Hessen und Matthias Göbel aus dem Judoverband Rheinland. 110 Eltern und Fans feuerten die Judoka an.

Aus JSV-Sicht zeigteen sich der hauptamtliche Leistungssporttrainer und Coach Peter Lichtmannegger sehr zufrieden. Sie stellten mit 16 Teilnehmern das größte Vereinsteilkontingent. Hiervon qualifizierten sich zur Südwestdeutschen Einzelmeisterschaft im saarländischen Heusweiler 15 JSV-Wettkämpfer:

Alle Kämpfe gewannen Leon Lichtmannegger (-34 kg/ 4 Siege), Philipp Schmid (-37kg/2 Siege), Max Hampel (-46 kg/3 Sieg), Christopher Hofäcker (-40 kg/4 Siege) Michael Bantle (-60 kg/4 Siege), Leonie Nußbaum (-44 kg/2 Siege) und Jana Förtsch –(-52 kg/ 3 Siege) und nahmen die Goldmedaille entgegen.

Nach Siegen und Niederlagen erkämpften sich Luca Bößer, Stella Richter, Annika Harter zweite Plätze und die Silbermedaille, sowie Leonard Scholz, Thomas Brecht, Joey Gohr, David Fuhrer und Marei Drixler die Bronzemedaille. Nur ganz knapp verpasste Jan Goerlich die Qualifikation mit dem fünften Platz.

Ferenc Nemeth: „ Ich freue mich über die Kämpfe unserer Jugend. Sie haben ihre neu erlernten Techniken angewandt und ausprobiert und dies mit Erfolg“

www.judo-speyer.de JSV Speyer, Presse

13.05.2013


Sieg und Niederlage für dezimierte JSV-Frauen

Die Frauenmannschaft des JSV Speyer ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison in der Ersten Bundesliga Süd gestartet. Beim Doppelkampftag in Leipzig gewann die JSVlerinnen mit 6:1 gegen den PSV Weimar, musste sich aber im zweiten Duell dem amtierenden Deutschen Meister und Gastgeber JC Leipzig mit 0:7 geschlagen geben.

Es war ein Kampftag mit erschwerten Bedingungen für die JSV-Frauen und ihre Teamchefin Nadine Lautenschläger, die eine ganze Reihe von Ausfällen verkraften mussten. Barbara Bandel, Johanna Müller und Abigel Joó kämpften (übrigens allesamt sehr erfolgreich) beim Grand Prix in Baku, die beiden Leichtgewichte Franziska Pinske und Jessica Lindner fehlten ebenso wie die Schwergewichte Tia Berger und Melissa Mache. Wenige Tage vor dem Kampf hatte sich zu allem Überfluss auch noch die Ungarin Hedvig Karakas, deren Einsatz in Leipzig fest eingeplant war, im Training verletzt.

Unter diesen Umständen war es klar, dass an diesem Kampftag maximal gegen Weimar ein Sieg drin sein würde. Doch diese Aufgabe bewältigten die Speyererinnen mit beeindruckender Souveränität. Für einen Auftakt nach Maß sorgte Neuzugang Nadja Bazynski im ersten Kampf des Tages. Sie gewann ihren allerersten Kampf für Speyer gegen Weimars Anja Wagner knapp aufgrund der weniger kassierten Strafen, aber dennoch verdient. Mit einem Ippon-Sieg für die Ungarin Bernadett Baczkó, einem kampflosen Erfolg für Verena Thumm und einem durch Wazaari gewonnen Kampf von Selina Dietzer ging es weiter zum 4:0 für den JSV, ehe man für die nicht-besetzte Kategorie bis 48 Kilogramm einen Punkt abgeben musste. Danach komplettierten die zweite Ungarin im Team, Anett Meszaros, sowie Miriam Kost mit Siegen das 6:1-Endergebnis.

Einen in vielerlei Hinsicht unglücklichen Verlauf nahm der zweite Mannschaftskampf gegen Leipzig. In gleichen mehreren Einzelkämpfen war für die Speyererinnen mehr drin. So etwas im ersten Kampf, als Nadja Bazynski aufgrund einer kurz vor Schluss ausgesprochenen und aus Speyerer Sicht unverständlichen Strafe gegen Melanie Gerber verlor, oder im Kampf von Barbara Maros, die ihre Gegnerin, die um eine Gewichtsklasse hochgestellte Sabine Goller, klar beherrschte, aber dann unerklärlicherweise den Faden verlor und den Kampf schließlich abgeben musste. Selina Dietzer konnte gegen die Schweizerin Evelyne Tschopp ihre starke Leistung vom ersten Kampf nicht wiederholen und unterlag nach der vollen Kampfzeit knapp mit Yuko. Niederlagen gab es auch für die um eine beziehungsweise zwei Gewichtsklassen hochgestellten Vanessa Müller und  Jennifer Kirchner.

Teamchefin Nadine Lautenschläger war insgesamt sehr zufrieden mit dem ersten Kampftag ihrer Mannschaft.  „Wir haben gegen Weimar souverän gewonnen und gegen Leipzig war das Ergebnis viel deutlicher als der Verlauf der Kämpfe. Wir haben ein starkes Debüt von Nadja Bazynski gesehen und es hat mich außerdem gefreut, dass beispielsweise Selina Dietzer als junge Kämpferin im ersten Kampf richtig gut war, und auch dass Vanessa Müller und Jennifer Kirchner sich in den Dienst der Mannschaft stellen und in höheren Gewichtsklassen antreten. Das spricht für die Moral und für den Teamgeist. Das hat man auch daran gemerkt, dass die Stimmung im Team durchweg sehr gut war“, zählt die JSV-Teamchefin die positiven Aspekte dieses Tages auf. „Mit dieser Mannschaft hätten wir gegen einige andere Mannschaften in der Liga gewonnen. Nur Leipzig war eben stärker, aber diese Begegnung haben wir nun für diese Saison hinter uns. Wir können zuversichtlich nach vorne schauen und uns auf die nächsten Aufgaben freuen“, so Nadine Lautenschläger. Weiter geht es für die JSV-Frauen am 22. Juni, wenn sie in München auf den TSV Großhadern und Kim-Chi Wiesbaden treffen. JSV Speyer, Presse

06.05.2013


In der Ersten Bundesliga angekommen

Männer des Judosportvereins Speyer können trotz klarer Niederlage einiges Positives aus Esslingen mitnehmen

Mit einer 4:10-Niederlage beim Vizemeister KSV Esslingen sind die Männer des JSV Speyer in ihre erste Saison in der Ersten Judo-Bundesliga Süd gestartet. Trotz der klaren Niederlage, die auch in dieser Höhe nicht erwartet war, gab es aus Speyerer Sicht einige Highlights und viele positive Zeichen, die deutlich machen, dass das Team in der Ersten Liga angekommen ist und in dieser Saison keineswegs nur ein Punktelieferant für die Konkurrenz sein wird.

Obwohl die französischen Kämpfer ebenso fehlten wie die drei Franken Andreas und Matthias Benkert und Julian Bickel, und obwohl Wulf Reiche kurzfristig verletzungsbedingt nicht kämpfen konnte, hatte Teamchef Michael Görgen einen starken Kader zur Verfügung, der in der Lage war, den Favoriten zu ärgern. Es wäre sogar noch ein engeres Ergebnis möglich gewesen, denn in einigen Kämpfen hatten die Speyerer das Gefühl, das mehr drin war. So etwa gleich im ersten Kampf, als Schwergewicht Markus Sturm nach knapp zweieinhalb Minuten von seinem Gegner Helge Molt überrascht und geworfen wurde – das 1:0 für Esslingen. Anschließend gab Paul Zwezisch im Kampf in der Klasse bis 100 Kilogramm gegen den Esslinger Michael Pinske zunächst eine Wazaari-Wertung und dann nach der vierten Verwarnung auch noch den Kampf ab. In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm wurde Benjamin Hofäcker von seinem starken Kontrahenten René Schneider gleich nach 20 Sekunden auf die Matte befördert zum 3:0 für die Gastgeber. Im vierten Kampf zeigte der JSV-Nachwuchskämpfer Leander Riegert in seinem allerersten Bundesligakampf eine starke und couragierte Leistung, als er gegen den ehemaligen Speyerer Boris Trupka furchtlos angriff und über eine Minute Widerstand leistete, eher sich die Routine und die Klasse Trupkas in einen Ippon-Sieg für den Favoriten niederschlug.

Im vierten Kampf des Tages, in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm, war es dann endlich soweit: Der Schweizer Ciril Grossklaus, einer der Neuzugänge im Team des JSV, holte mit einem Sieg durch Haltegriff in dreieinhalb Minuten den ersten Erstliga-Sieg in der Geschichte des Speyerer Männerteams. Der JSV hätte durchaus noch weiter verkürzen können, denn David Riedl hatte in seinem Kampf gegen Niklas Ebert über weite Strecken gute Chancen, musste sich aber eine Minute vor dem Ende etwas unglücklich geschlagen geben.

Der letzte Kampf des ersten Durchgangs, in der Klasse bis 60 Kilogramm, ging kampflos an Michael Iten vom JSV, weil sein Esslinger Konkurrent Martin Schumacher verletzungsbedingt nicht kämpfen konnte. So stand es 5:2 zur Pause.

Nach zwei Kämpfen der Frauen-Bundesliga – der Kampftag fand im Rahmen einer Doppelveranstaltungen der Esslinger Männer- und Frauenteams statt – ging es am Abend weiter mit dem zweiten Durchgang. Dieses Mal startete Jan Müller hochgestellt in der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm, doch auch er unterlag gegen Helge Molt. Danach gab es wieder Grund zur Freude im Speyerer Lager, denn Flavio Orlik, der zweite Schweizer Neuzugang in den Reihen des JSV, schaffte in 21 Sekunden gegen Jörn Linckh den schnellsten Sieg des Tages, um auf 2:6 zu verkürzen. In folgenden Kampf der Klasse bis 73 Kilogramm feierte Simon Weig sein Debüt für den JSV, doch es war kein Duell, an dem sich der Münchener gerne erinnern wird. Er wurde nach eineinhalb Minuten von René Schneider geworfen, landete auf die Schulter und gab deshalb keinen Ippon, sondern nur Wazaari ab, doch er verletzte sich bei dieser Aktion und konnte nicht weiterkämpfen. Alle beim JSV drücken nun die Daumen, dass sich die Verletzung nicht als schwerwiegend herausstellt und dass Simon Weig möglichst bald wieder auf die Matte gehen kann.

Im Kampf bis 66 Kilogramm musste sich Thomas Bauer, ein weiterer JSV-Neuzugang, gegen Steffen Hofmann geschlagen geben. Damit stand es 8:3 für Esslingen. Die Speyerer hofften auf einen weiteren Erfolg von Ciril Grossklaus, der als Nächster an der Reihe war. Doch er ließ sich von seinem Gegner Andrei Kazusionak überraschen und musste sich gleich nach 36 Sekunden geschlagen geben. Pech hatte im folgenden Kampf schon wieder David Riedl, der gegen Adrian Kulisch den Kampf absolut ausgeglichen gestaltete und nur aufgrund einer zusätzlich ausgesprochenen Strafe den Kampf abgeben musste, nachdem am Ende der Kampfzeit keine Wertung erzielt worden war. Den abschließenden Kampf des Tages gab der verletzte Esslinger Schumacher erneut kampflos ab. Tobias Teucke holte dieses Mal den Punkt für den JSV ab und wurde damit zum ersten Deutschen Kämpfer, der in der Ersten Bundesliga einen Punkt für die Speyerer Männer erzielt.

„Es wäre auf jeden Fall ein 9:5 drin gewesen, für ein 8:6 hätte aber wirklich alles passen müssen“, resümierte Michael Görgen nach dem Kampf. „David Riedl hatte in beiden Kämpfen Pech, da hätte er durchaus beide Male etwas holen können. Aber er sammelt wertvolle Erfahrung und ich bin mir sicher, dass er diese Saison noch denen einen oder anderen Kampf in der ersten Liga gewinnen wird. Sehr vielversprechend fand ich das Debüt von Leander Riegert, der ja in der Zweiten Liga nicht gekämpft hatte und sogar in der Regionalliga kaum eingesetzt wurde. Er hat sich innerhalb von einem Jahr super entwickelt. Er ist ohne Angst in diesen Kampf gegangen und hat volles Risiko gegeben. Bei Markus Sturm wäre auch ein Unentschieden drin gewesen. Ciril und Flavio haben absolut bombig gekämpft“, fasste Görgen zusammen.

Die JSV-Männer sind optimistisch, dass in den kommenden Kämpfen dieses Ergebnis verbessert werden kann. Noch mehr gewonnene Einzelkämpfe sind eines der Ziele für die nächste Begegnung, die bereits in zwei Wochen stattfindet. Im Dann feiern die JSV-Männer mit einem Duell gegen den JC Leipzig ihre Heimpremiere in der Ersten Bundesliga. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

Die Speyerer sind ganz in weiß auf unseren Bildern

05.05.2013


In der Ersten Bundesliga angekommen - Bilderalbum

Personalsorgen zum Saisonstart

Verena ThummBeim ersten Bundesliga-Kampftag in Leipzig fehlen den JSV-Frauen einige Stammkräfte

Mit einem Doppelkampftag in Leipzig starten die Frauen des JSV Speyer am Samstag in die neuen Saison in der Ersten Bundesliga. Sie treffen dort auf den gastgebenden JC Leipzig und auf den PSV Weimar. Leipzig ist amtierender Deutscher Meister und hat sich für diese Saison nochmal zusätzlich verstärkt, unter anderem mit der zweifache Olympia-Teilnehmerin Romy Tarangul. So gilt Speyer im Duell mit den Gastgeberinnen als klarer Außenseiter.

Besser dürften die Chancen gegen den PSV Weimar sein. Gegen die Mannschaft aus Thüringen, die in den vergangenen Jahren gegen den Abstieg gekämpft hat, konnt der JSV in den letzten Begegnungen immer gewinnen. Es wird allerdings auf keinen Fall ein Selbstläufer, nicht zuletzt deshalb, weil die Speyerer Mannschaft durch zahlreiche Ausfälle geschwächt ist. Barbara Bandel, Johanna Müller und Abigel Joó starten allesamt beim Grand-Prix in Baku. In den oberen Gewichtsklassen fehlen krankheits- oder verletzungsbedingt Kristin Büssow, Melissa Mache und Tia Berger. Dafür werden drei ungarische Kämpferinnen für willkommene Verstärkung sorgen.

"Leipzig ist sehr stark, vor allem zu Hause, aber auch Weimar ist nicht zu unterschätzen", mahnt JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger. "Unser Ziel ist es, an diesem Wochenende einen Kampf zu gewinnen, aber mal sehen..."

Angesichts der schwierigen personellen Umstände legen die Speyerer Frauen das Hauptaugenmerk auf den Klassenerhalt als erstes Saisonziel. Ob es zu mehr reicht, wird sich zeigen, wenn sich die personelle Situation während der Runde verbessert.  JSV Speyer, Presse

03.05.2013


Neuling will den Vizemeister ärgern

Michi Iten rechts in blauMänner des JSV Speyer starten in Esslingen ins Abenteuer Erste Bundesliga

Für die Männermannschaft des Judosportvereins Speyer hat die lange Zeit des Wartens, der Vorfreude und der Vorbereitung am Samstag ein Ende: Beim KSV Esslingen bestreiten die Domstädter ihren ersten Kampf nach dem Aufstieg in die Erste Bundesliga.

Mit dem amtierenden Vizemeister Esslingen gibt es gleich zum Einstieg eine sehr hohe Hürde für den JSV. „Wir sind klarer Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Aber wenn jeder von uns 100% Leistung bringt, können wir Esslingen ärgern“, erklärt JSV-Teamchef Michael Görgen. „Sie haben in allen Klassen Spitzenleute auf der Liste, aber wie stark sie genau sind, hängt auch davon ab, welche ihrer Ausländer sie aufbieten“.

Apropos ausländische Kämpfer: Auf Speyerer Seite fehlen die französischen Mannschaftsmitglieder, weil sie an diesem Wochenende im eigenen Land nationale Meisterschaften haben. Dafür sind die Schweizer mit an Bord: Neben dem bekannten Stammkämpfer Michi Iten in der Klasse bis 60 Kilogramm stehen seine beiden Landsleute, die Neuzugänge Ciril Grossklaus (-90kg) und Flavio Orlik (-100 kg) erstmals im Speyerer Aufgebot. Auch die deutschen Neuzugänge Thomas Bauer (-66kg) und Simon Weig (-73 kg) sind mit von der Partie.

Verzichten muss der JSV dagegen auf die Brüder Andreas und Matthias Benkert sowie Julian Bickel. Die drei Franken kämpfen am Samstag für ihren Heimatverein TG Schweinfurt in der Regionalliga. Über den Einsatz von Paul Zwesisch (-100 kg) wird kurzfristig entschieden. Er laboriert an einer Knieverletzung, so dass sein Einsatz bis nach dem Aufwärmen in Esslingen offen gelassen werden muss. JSV Speyer, Presse

03.05.2013


Start der Ligarunde U 12 – Werbung für den Judosport

Eine Werbung für den Judosport war die Auftaktveranstaltung der Ligarunde U 12, die am Sonntag im Judomaxx in Speyer stattfand. Nach langjähriger Pause hat der Judoverband Pfalz die Ausrichtung dieser Landesliga für die Jugend der Jahrgänge 2002 bis 2004 wieder neu eingeführt.

Die Jungs-Teams vom JSV Speyer, Judokan Landau, Dürkheimer JVGG, KG Grenzland

( Pirmasens, Zweibrücken und Rodalben), JC Frankenthal und JC Schindhard trugen jeweils zwei Wettkampfbegegnungen am 1. Kampftag durch. Der nächste Kampftag findet bereits am 4. Mai wieder in Speyer statt, diesmal auch mit den drei gemeldeten Mädchenteams ( Judokan Landau, JSV Speyer, KG ESV Ludwigshafen/Dürkheimer Jvgg).

Die Gemeinschaft unter den Wettkämpfern zu stärken, als Team zusammenzuwachsen und die Angst vorm Kämpfen in der Gruppe überwinden, das sind die wichtigsten Ziele der Ligarunde, so Gerlinde Görgen vom ausrichtenden Judosportverein Speyer zu Beginn der Veranstaltung. Dass es natürlich auch ums Gewinnen ging, zeigte das große Engagement der Betreuer am Mattenrand und das Anfeuern der 150 anwesenden Fans.

Das Dankeschön am Schluss der Veranstaltung ging an die Jugendlichen des JSV Speyer für Wettkampfleitung und Technikbetreuung, sowie an die helfenden Eltern.

Die Ergebnisse:

JSV Speyer: KG Grenzland 14: 0

Dürheimer Jvgg: KG Grenzland 12:2

Judokan Landau: JC Frankenthal 9:5

Dürkheimer Jvgg: JC Schindhard 10:4

Judokan Landau : JC Schindhard 10: 4

JSV Speyer: JC Frankenthal 6:8


Im JSV-Team standen: Nico Gnad, Ilias Tounsi, Viktor Reber, Liam Cordero, Timo Miksche, Lars Stephan, Lasse Schwarz, Nikita Wintergoller, Julijan Pantelic, Lucas Maier, Lennert Kremp, Nicolas Bohn. Judosportverein Speyer, Presse

28.04.2013


Hinein ins Abenteuer

JSV-Männerteam startet als klarer Außenseiter erstmals in der Ersten Bundesliga

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte geht das Männerteam des JSV in der Ersten Bundesliga auf die Matte. Der Kader, der im vergangenen Jahr den Aufstieg geschafft hat, wurde entsprechend der Ankündigungen seitens des Vereins zum allergrößten Teil zusammengehalten und punktuell verstärkt. „Als Zweitligist wären wir mit diesem Team eine Spitzenmannschaft, aber in der Ersten Liga ist das Niveau schon erheblich höher. Deshalb ist uns klar, dass wir als klarer Außenseiter in die Saison gehen und gegen den Abstieg kämpfen werden“, erklärt Teamchef Michael Görgen.

In der Ersten Bundesliga sind die deutschen Spitzenkämpfer im Wesentlich in fünf bis sechs Top-Vereinen der Nord- und Südstaffeln. Deshalb wäre es für einen Verein wie Speyer schwierig, sich mit nationalen Athleten, die Erstliganiveau und -erfahrung haben, zu verstärken.

Über die bestehenden internationalen Kontakte wurden einige neue Kämpfer gewonnen, die in der kommenden Saison zum Einsatz kommen sollten. So zum Beispiel die Schweiter Ciril Grossklaus (-90 Kg) und Flavio Orlik (-100kg). Aus Frankreich kommt mit Sacha Difuria (-66kg) ein weiterer Athlet vom befreundeten JC Sarrebourg. Ebenfalls neu im Team Thomas Bauer (-66kg), seines Zeichens Sieger bei der Deutschen Polizeimeisterschaft, sowie André Brink (-100kg) und Simon Weig (-73kg), der am abschließenden Kampftag der vergangenen Saison noch für den Chemnizter PSV gegen den JSV Speyer in Aktion war. Hinzu kommen insgesamt fünf neue Kämpfer aus Georgien, die zusätzliche Optionen in den dünner besetzen Gewichtsklassen bieten.

Mit Maximilian Hoock (BC Karlsruhe), Marco Müller (JC Rüsselsheim), Pascal Noppenberger (JC Walheim), Aydin Kempirbaev (Karriereende) und Dennis Klein gibt es fünf Abgänge zu verzeichnen. Hinzu kommt, das Tobias Teucke, in der vergangenen Saison eine feste Größe und ein verlässlicher Punktegarant in der Klasse bis 60 Kilogramm, Ende Februar am Kreuzband operiert wurde und wohl die gesamte Saison ausfallen wird.

Insgesamt sieht Teamchef Görgen den Kader wesentlich stärker als in der Vorsaison und vor allem ausgeglichener in den einzelnen Klassen. Dennoch: „Wir haben vier bis fünf Gewichtsklassen, in denen wir etwas bessere Chancen haben. Natürlich kann im Judo immer wieder eine Überraschung passieren, aber eine Überraschung alleine reicht nicht aus, um einen Mannschaftskampf zu gewinnen. Und sogar bei unseren stärksten Leuten, die in der Zweiten Liga so gut wie immer gewonnen haben, gibt es in der ersten Liga keine garantierten Sieg“, mahnt der JSV-Teamchef. JSV Speyer, Presse

25.04.2013


Jung, motiviert und hungrig

Frauenmannschaft des JSV Speyer vor dem Start in die neue Bundesligasaison

Mit einer weitgehend unveränderten Mannschaft gehen die Frauen des JSV in die neue Saison in der Ersten Bundesliga Süd. Eine hohe Leistungsdichte und eine neue Regelung mit vier Absteigern lassen allerdings einen spannenden und keineswegs einfachen Saisonverlauf erwarten. Zwar würden  die Speyererinnen nur allzu gerne wieder den Sprung in die Bundesliga-Finalrunde schaffen, in der die jeweils drei besten Teams der Nord- und Südgruppen die Meisterschaft auskämpfen, doch bis dahin ist es ein langer Weg.

„Es wird sehr schwer, weil die Mannschaften leistungsmäßig sehr nah beieinander liegen und es vier Absteiger gibt. Von der Teilnahme an der Finalrunde der besten Drei bis zum Abstieg in die Zweite Liga ist alles möglich. In der Gruppe Süd kann jeder jeden schlagen“, sagt JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger.

Personelle Veränderungen im Kader des JSV hat es vorwiegend in den leichteren Gewichtsklassen gegeben. Sonja Wirth, im vergangenen Jahr noch in der Kategorie bis 48 Kilogramm für Speyer am Start, ist zum Ligakonkurrenten TSG Backnang, Aileen Göbel (-52 Kilogramm) zusammen mit Luisa Froitzheim (-78) zum Zweitligisten BC Karlsruhe gewechselt. Weitere Abgänge sind Kim Kreimes (-48) und Iwanna Ossinkina (-63).

Drei Neuzugänge verstärken das Team

Vom Nord-Bundesligisten PSG Dynamo Brandenburg wechselt Franziska Pinske nach Speyer. Die 25-jährige Polizistin aus Berlin tritt in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm an und feierte 2011 mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Europäischen Polizeimeisterschaften in Paris ihren bislang größten Erfolg. Der Kontakt zum JSV Speyer ist über Barbara Bandel zustande gekommen. Die beiden Sportlerinnen kennen sich von Lehrgängen und Polizeimeisterschaften. Außerdem hat Franziska Pinske sich auch schon mal vor Ort einen Eindruck vom JSV Speyer verschaffen können, als sie vor zwei Jahren, damals noch in Diensten der FT Neumünster, an der Bundesliga-Endrunde in der Osthalle teilnahm. „Meine Ziele für diese Saison sind zum einen für mich persönlich die Rückkehr in den DJB-Kader und zum anderen mit der Bundesliga-Mannschaft des JSV die Endrunde zu erreichen und eine Medaille zu gewinnen”, erklärt Franziska Pinske.

Mit Marie Christianne Legentil aus Mauritius hat die Frauenmannschaft des JSV Speyer wenige Wochen vor Saisonstart einen interessanten und hochkarätigen Neuzugang geholt. Die 20-Jährige wurde im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in London Siebte in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm, zudem hat sie mehrmals den Afrika-Cup gewonnen.

Sie wohnt seit einiger Zeit in Frankreich und ist kürzlich nach Strasbourg gezogen, um in der dortigen Judo-Schule eine Ausbildung als Trainerin zu machen. Dort ist über Peter Serr der Kontakt zum JSV Speyer hergestellt worden. Legentil kämpft in der französischen Liga für Ars sur Moselle, doch trotz der Mehrfachbelastung soll sie an den allermeisten Bundesligakampftagen zur Verfügung stehen.

In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm wird Nadja Bazynski das Team des JSV verstärken. Die Tochter von Bundestrainer Michael Bazynski war bis jetzt für ihren Heimatverein Bayer Leverkusen in der Bundesliga am Start, ist aber nun nach dem Rückzug der Frauenmannschaft von Bayer aus der Bundesliga nach Speyer gewechselt. Sie war zweimal Deutsche Juniorenmeisterin und zweimal Vizemeisterin bei den Senioren, zudem belegte sie 2011 den fünften Platz bei der Europameisterschaft.

„Ich erwarte spannende Kampftage und werde die Mannschaft so gut wie ich kann unterstützen. Ich hoffe, dass wir in die Finalrunde kommen und dort eine Medaille gewinnen”, erklärte Bazynski ihre Zielsetzung für die anstehende Saison.

Ein „gefühlter Neuzugang“ ist Kristin Büssow in der Kategorie ab 78 Kilogramm. Sie gehört zwar schon seit einigen Jahren zum Bundesliga-Kader der JSV, war aber zuletzt immer wieder von Verletzungen geplagt. Nun ist sie wieder fit und sollte dem Speyerer Team in der anstehenden Saison zur Verfügung stehen.

Viel wird davon abhängen, ob die Mannschaft von größeren Verletzungsproblemen verschont bleibt und auch davon, welche Kämpferinnen an welchen Terminen zur Verfügung stehen. Gerade die international erfolgreichen Sportlerinnen haben ein dichtes Wettkampfprogramm und können so nicht bei jedem Bundesligakampftag dabei sein. Dies war in der vergangenen Saison für den JSV teilweise ein großes Problem. „Doch grundsätzlich hat jede Mannschaft das gleiche Problem“, betont die JSV-Teamchefin und fügt hinzu: „Wir haben zwar im Gegensatz zu allen anderen Mannschaften einen kleinen Kader, aber die Mädels sind jung, motiviert und hungrig!“

Modus

In der Ersten Bundesliga Süd kämpfen treten neun Mannschaften an vier Doppelkampftagen gegeneinander an. An jedem Kampftag absolviert jedes Team zwei Kämpfe, so dass am Ende der Saison jedes Team einmal gegen jedes andere gekämpft hat. Die Mannschaften, die am Ende auf den Plätzen eins bis drei liegen, kommen in die Endrunde, bei der sie gegen die drei besten Teams der Ersten Bundesliga Nord um die Meisterschaft kämpfen. Die Mannschaften auf den Plätzen sechs bis neun müssen absteigen. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Absteigern erklärt sich damit, dass die Liga für die Saison 2014 wieder auf sieben Teams reduziert werden soll. JSV Speyer, Presse

25.04.2013


JSV-Hauptversammlung - "Es ist wie ein Traum..."

Speyer- „Es ist wie ein Traum, aber die Realität, was der Verein in den neuen Räumen alles so bietet“, schwärmt Vorsitzender Heiner Sprau vom Judo-Sportverein Speyer bei seiner Begrüßung der rund 80 Mitglieder zur ersten Jahreshauptversammlung im Landesleistungszentrum Judomaxx. Dass das neue Domizil dem Verein gut getan hat, belegen zum einen der Aufstieg der Männer in die erste Bundesliga (in der kämpft auch weiterhin die Damenmannschaft des JSV) und zum anderen der Anstieg um exakt 100 auf nunmehr  1143 Mitglieder. Aber der Erfolg hat natürlich auch seinen Preis: Für die Halle musste der JSV im zurückliegenden Geschäftsjahr 48000 Euro an die Stadt zurückzahlen, berichteten Geschäftsführerin Gerlinde Görgen und die zweite Vorsitzende Gaby Meier. Außerdem wurden vom Verein noch 90.000 Euro für notwendige Einrichtungen investiert. Trotz vieler Zuschüsse und  Spenden quittierte Finanzchefin Gaby Meier bei Einnahmen von knapp 365 000 Euro einen Verlust von rund 21000 Euro. Auch die vorrangig dem großen Engagement von „Generalmanager“ Prof. Rolf Güdemann zu verdankenden Werbeeinnahmen konnten das leichte (einkalkulierte) Minus nicht verhindern.

Heiner Sprau, seit 1990 an der Spitze des Judo-Sportvereins, hatte seine liebe Mühe, bei seinen herzlichen Dankadressen keinen der vielen Mitstreiter zu vergessen, die dem Verein auf sportlichem und sozialem Sektor das enorme Angebot erst ermöglichen.  „Wir haben eine ganz hohe Qualität in der Breite und eine dichte Leistungsspitze“, nennt der JSV-Chef an erster Stelle die beiden Trainer Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger. Sprau freut sich besonders, dass Nemeth („für mich der beste Trainer der Welt“) ab 1.Mai als hauptamtlicher Trainer im Landesleistungszentrum abgesichert ist und betont, dass der JSV ohne Lichtmanneggers Engagement  „nie in die Bundesliga aufgestiegen wäre“. Ein dickes Lob zollte der Vorsitzende auch seinem Amtsvorgänger „Atze“ Matthaei, der mit seinen 79 Jahren weiterhin unermüdlich die pro Jahr im Schnitt 350 Gürtelprüfungen organisiert. Wichtig für den Verein sind auch die von Steffi Wollensah und Anni Meier  koordinierten Schulkooperationen und die unzähligen sozialen Aktivitäten, von der Berufsberatung bis hin zur täglichen Hausaufgabenbetreuung. Nicht zu vergessen die Abenteuerferienfreizeiten für den Nachwuchs (2012 insgesamt 1397 Freizeittage), die von dem 15köpfigen Jugendvorstand um Laura Braun, Marie Ziaja und Manuel Queisser organisiert wurden sowie das „Tigerturnen“ für die ganz Kleinen.

Nicht nur die Judokas des Vereins haben, angeführt von Aushängeschild Barbara Bandel, auf nationaler und internationaler Ebene viele Siege und Spitzenplätze belegt, wie Aktivenbetreuer Michael Görgen-Sprau für die Männer und Anni Meier für die Frauen berichteten, sondern auch die überaus rührige und von Jürgen Ballreich angeführte Karateabteilung sammelte im vergangenen Jahr im Südwesten und auf Bundesebene eifrig Treppchenplätze. Hoffnungsvollste JSV-Kämpfer sind zurzeit Matthias Schaudig und Fabio Roth.

Noch mehr Zuspruch erhofft sich für dieses Jahr Heike Magin für die Sportabzeichenprüfungen, die 2012 beim JSV schon 100 Mitglieder absolvierten. ws

22.04.2013


JSV-Erfolge vom vergangenen Wochenende

Nußbaum Schwestern erfolgreich auf Bundesebene

Mit zwei Bronzemedaillen kamen Alexandra und Leonie Nussbaum vom Bundesoffenen Sichtungsturnier in Holzwickede nach Hause.

Bei diesem hochrangig durch alle Landeskader besetzten Sichtungsturnier der weiblichen U16 gingen am Samstag 3 Wettkämpferinnen des JSV an den Start. In der Gewichtsklasse -44 kg starteten Meta Lu Jülicher und Leonie Nußbaum. Meta Lu startete mit zwei Auftaktsiegen ins

Turnier und musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben. In der Trostrunde konnte sie einen weiteren Kampf gewinnen und stand nach einer weiteren Niederlage auf Platz 7.

Leonie Nußbaum kämpfte sich mit drei Siegen ins Halbfinale, das sie für sich entscheiden konnte und mit einem hervorragenden 3. Platz besiegeln konnte.

Ähnlich erging es auch ihrer Schwester Alexandra. Auch sie stand nach drei gewonnenen Kämpfen im Halbfinale. Dieses verlor sie knapp durch die kleinstmögliche Wertung. Durch einen weiteren Sieg in der Trostrunde hielt auch sie die Bronzemedaille in den Händen. Betreut wurden die HHG-Schülerinnen von ihrem Schul-Trainer Sergio Oliveira.

 

Das Sichtungsturnier männlich U 16 fand am Wochenende unter den wachsamen Augen des Bundestrainers Sven Hesse in Duisburg statt. Bei den Jungen traten an zwei Kampftagen insgesamt 288 Teilnehmer in zehn Gewichtsklassen gegeneinander an

Gleichzeitig fand in Duisburg das Bundessichtungsturnier der männlichen U16 statt. An den beiden Wettkampftagen war der JSV mit jeweils drei Startern vertreten.

Am Samstag konnte Leon Stepper (-43 kg) seinen ersten Kampf gewinnen, schied dann aber nach Niederlage in der Trostrunde aus.  Sein Bruder Lukas Stepper und Julian Richter (beide -46 kg) schafften es diesmal noch nicht zu punkten.

Am Sonntag war auch Trainer Ferenc Nemeth in der Halle und konnte die Kämpfe seiner Athleten coachen.  Sebastian Schmitt (-60 kg) und Michael Bantle (-55 kg) gewannen  zwei bzw. drei Kämpfe, konnten dann nach zwei knappen Niederlagen trotzdem nicht aufgrund eines großen Teilnehmerfeldes (45 TN) in Medaillennähe vorstoßen, Michael belegte den 9. Platz.

Willi Martens (-66 kg) konnte über drei souveräne Siege bis ins Halbfinale vordringen, schied hier aufgrund einer Verletzung aus. Mit seinem 5. Platz konnte er trotzdem für die Rangliste punkten.

Internationale Erfolge für Sebastian und Benjamin Hofäcker in Belgien

Die beiden Brüder Sebastian und Benjamin Hofäcker nahmen am gleichen Wochenende in Lommel/BEL an einem Turnier teil. Sebastian gewann nach insgesamt vier Siegen und einer Niederlage die Bronzemedaille -60 kg in der U18. Sein Bruder Benjamin gewann ebenfalls vier Kämpfe und erlag erst im Finale seinem Gegner. Ein zufrieden stellender 2.Platz in bei den Männern.

Ferenc Nemeth zeigt sich mit den gezeigten Leistungen seiner Trainingsgruppe bei diesen drei Turnieren sehr zufrieden. www.judo-speyer.de

Judo-Sportverein Speyer, Presse

15.04.2013


Die Kleinsten waren am Samstag, dem 13. April, die Größten

Henriette KösterBeim Nachwuchsturnier in Ilvesheim belegte die Karate-Abteilung des JSV zwei erste Plätze! Das Anfängerturnier richtete sich an Kinder mit und ohne Gürtel-Graduierung, die noch keine Platzierungen bei größeren Turnieren vorweisen konnten. So hatten auch Turnier-Neulinge eine Chance und mussten nicht befürchten, gegen erfahrenere, bereits erfolgreiche oder gar Kaderathleten antreten zu müssen. Anstatt dem üblichen KO-System mit Flaggenwertung entschied sich die Turnierleitung vom SPVGG Ilvesheim zur Punktewertung.  5 junge Karateka (ohne Graduierung oder mit weiß-gelbem Gürtel) vom JSV Speyer traten in Ilvesheim an. Fenja Kendler und Seyna Yilmaz (beide 9. Kyu = weiß-gelber Gürtel) starteten in einem starken Pool mit 20 Teilnehmern. Beide kamen in die zweite Runde, schieden dann aber gegen ältere Gegner aus.

Sebastian BraunOhne Gürtel-Graduierung wagten sich Henriette Köster und Lieselotte Winter in der Gruppe größer als 130 cm auf die Matte. Hier setzte sich Henriette Köster gegen 13 Gegner mit Abstand auf den 1. Platz, Liselotte Winter sicherte sich in der gleichen Gruppe den 5. Platz. In der Gruppe kleiner als 130 cm hatte Sebastian Braun in einem Pool von acht Kindern klar die Nase vorn: Er setzte sich gegen alle Kontrahenten durch: 1. Platz.

Die mitgereisten Trainer Thorsten Sturm und Marius Kendler waren sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Das nächste Turnier folgt am kommenden Wochenende beim befreundeten Verein PSV Ludwigshafen. 

Die Bilder zeigen die glücklichen Erstplatzierten Henriette Köster und Sebastian Braun. JSV Speyer, Presse

14.04.2013


Unterschiedliche Leistungen beim Internationalen Krokoyama-Cup in Koblenz

Am gestrigen Samstag, dem 6. April, kämpften die Jungtalente der Karateabteilung des JSV Speyer beim Internationalen Krokoyama-Cup in Koblenz.

 Betreut von Trainer Jürgen Ballreich zeigten Fabio Roth und Matthias Schaudig ihr Können in der Disziplin Kata (Formkampf). Fabio zeigte im ersten Kampf Kanku Sho und war deutlich besser als sein Kontrahent. Zu einem Vergleich kam es allerdings nicht, weil dieser nach einem Ablauffehler abgebrochen hatte.

Im zweiten Kampf musste Fabio gegen einen Nationalkaderathlet antreten. Mit seiner starken Gojushiho Sho konnte er trotzdem mehr Kampfrichter überzeugen und siegte mit 3:2 knapp.

In der dritten Runde jedoch konnte er mit seiner Unsu nicht mehr so stark punkten und verlor gegen einen Bundeskaderathleten mit 2:3. Landeskadertrainer Marcus Gutzmer zeigte sich mit seinen Leistungen zufrieden und lobte ihn sehr.

Auch Matthias konnte in seinem ersten Kampf mit Unshu die Kampfrichter, darunter die amtierende Deutsche Meisterin und JSV-Mitglied Stella Holczer, klar für sich gewinnen und erhielt 4:1 Flaggen gegen seinen Kontrahenten aus dem Goju-Ryu Bundeskader.

Mit seiner zweiten Kata, der Chatanyara Kushanku, hatte er etwas Pech und unterlag Soheil Zareian aus dem Nationalkader von Belgien, den er in früheren Begegnungen auch schon zwei Mal besiegen konnte, mit 1:4. Zareian gewann später den Cup mit 5:0. JSV Speyer, Presse 

07.04.2013


Judomaxx: Neue Anfängerkurse - Zeiskamer Osterturnier sehr erfolgreich beendet

Neuer Anfängerkurs Judo: Am kommenden Mittwoch, den 10. April, startet ein neuer Judo-Anfängerkurs für Kinder im Alter von 6-7 Jahren. Das Schnuppertraining geht von 16.30 bis 17.30 Uhr. Die erste Stunde ist zum kostenlosen Ausprobieren und Kennenlernen. Während die Kinder die ersten Übungen auf der Judo-Matte absolvieren, werden die Eltern zu einem Informationsgespräch in die Gymnastikhalle eingeladen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über Judo, den Judo-Sportvereine, den Ablauf des Trainings und weitere Angebote und das Konzept des Vereins. Geleitet wird der Anfängerkurs von den erfahrenen Übungsleiterinnen Steffi Wollensah und Anni Meier. Trainiert wird barfuß, mit langer Sporthose und kurzem T-Shirt.

Termine am Wochenende: Die Bundesligakämpfer bereiten sich mit einem weiteren Lehrgang auf die Wettkampf-Saison vor. Sie treffen sich bereits am heutigen Freitag abend. Während des Wochenendes wird hart trainiert – dieses Mal ist der TSV Hertha Walheim Trainingspartner. Aber auch Spaß und Teamgeist kommen nicht zu kurz. Helmut Meier und sein Team verköstigen die Mannschaften, für gute Stimmung sorgen die Kämpfer um Teamchef Michael Görgen-Sprau schon selbst. Der erste Heimkampftag in Speyer wird am 18. Mai stattfinden.

Am Samstag reisen die Karateka Fabio Roth und Matthias Schaudig mit Betreuer und Trainer Jürgen Ballreich nach Koblenz zum internationalen Krokoyama-Cup.

Am Sonntag fahren die Kaderathleten der Altersgruppen U 15 und U 18 des JSV nach Bad Dürkheim zum Kaderlehrgang.

Oster-Erfolg: 10 Platzierungen für den JSV beim Zeiskamer Osterturnier:

10 Starter  - 10 mal Edelmetall bei der U18 in Zeiskam – auch U 15 und U 12 sehr erfolgreich.

Überaus erfolgreich kehrten die U 18-Judoka am Samstag, 16. März, vom Osterturnier aus Zeiskam zurück. Das gab es bisher noch nie: Alle zehn Starter des JSV Speyer konnten bei dieser als Preisgeld-Turnier ausgeschriebenen Veranstaltung eine Medaille erringen. 

Herausragende Leistungen zeigte als jüngster Jahrgang in der Klasse –66 kg Willi Martens und in der Klasse –60 kg Sebastian Hofäcker. Sie gewannen alle Kämpfe vorzeitig durch Ippon-Wertungen = Gold. 

Ebenfalls eine Goldmedaille holten sich Leon Stepper (-43 kg) und bei der weiblichen Jugend Meta Lu Jülicher (-44 kg). 

Silber gewannen Lukas Stepper (-46 kg) und Florian Bantle (-81 kg). 

Über Bronze freuen sich Julian Richter (-46 kg), Marko Zimmermann und Yannik Drixler (beide -66 kg) sowie Paul Schall (-73 kg). 

Die  JSV-Athleten entschieden von insgesamt 30 Kämpfen 26 siegreich für sich. Betreut wurden die erfolgreichen Nachwuchskämpfer von den Trainern Ferenc Nemth und Manfred Dreiseitl

Nach dem erfolgreichen Abschneiden unserer U 18 beim Zeiskamer Osterturnier trugen auch die WettkämpferInnen der U 10, U 12 und U 15 des JSV-Speyer zur erfolgreichen Vereinswertung bei.

In der U 15 belegten unter der Betreuung von Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth die folgenden Wettkämpfer vordere Plätze:

  1. Plätze: Stella Richter, Leonard Scholz ( 4 Siege), Annika Harter ( 3 Siege)
  2. Plätze: Joey Gohr (2 Siege) , Max Hampel,( 3 Siege)
  3. Plätze: Jan Goerlich (2 Siege) und Marei Drixler ( 2 Siege)

Alex Nahkor schaffte es trotz guter Kämpfe bei seiner ersten großen Wettkampfteilnahme dieser Altersklasse noch nicht auf einen vorderen Platz.

Am Sonntag bei der U10 und U 12 belegten im Jeder gegen Jeden Pool Alix Brast, Ilias Tounsi, Emmely Albrecht, Jette Kerth und Pieric Brast  zweite Plätze und Nikita Wintergoller, Lasse Schwarz und Fabio Nieuwenhuis dritte Plätze. Steffi Wollensah und Anni Meier waren sehr zufrieden mit Ihren Schützlingen.

Goldmedaille für Annika Harter beim 21. Internationalen Osterpokalturnier in Kufstein

Annika Harter hat nach einer langen Verletzungspause den Einstieg in den Wettkampfbetrieb wieder erfolgreich bestanden und nach dem Sieg beim Osterturnier in Zeiskam auch beim Internationalen Osterpokalturnier in Kufstein eine Goldmedaille erkämpft. Nach Siegen über Sarah Herbst (Österreich) und Laura Weimar (Bad Ems) stand Annika im Finale mit Celine Salzgeber vom JC Montafon. Nach einem weiteren Ipponsieg für Ura-Nage konnte die JSVlerin die hoch verdiente Goldmedaille in Empfang nehmen. JSV Speyer, Presse

06.04.2013


Neues aus dem Judomaxx

20. Zeiskamer Osterturnier der U 15 /U10 und U 12

Nach dem erfolgreichen Abschneiden der JSV-U 18 beim Zeiskamer Osterturnier trugen auch die U 10, U 12 und U 15 Starter des JSV-Speyer zur erfolgreichen Vereinswertung bei.

In der U 15 belegten unter der Betreuung von Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth die folgenden Wettkämpfer vordere Plätze:

  1. Plätze: Stella Richter, Leonard Scholz ( 4 Siege), Annika Harter ( 3 Siege)
  2. Plätze: Joey Gohr (2 Siege) , Max Hampel,( 3 Siege)
  3. Plätze: Jan Goerlich (2 Siege) und Marei Drixler ( 2 Siege)

Alex Nahkor schaffte es trotz guter Kämpfe bei seiner ersten großen Wettkampfteilnahme dieser Altersklasse noch nicht auf einen vorderen Platz.

Am Sonntag bei der U10 und U 12 belegten im Jeder gegen Jeden Pool Alix Brast, Ilias Tounsi, Emmely Albrecht, Jette Kerth und Pieric Brast  zweite Plätze und Nikita Wintergoller, Lasse Schwarz und Fabio Nieuwenhuis dritte Plätze. Steffi Wollensah und Anni Meier waren sehr zufrieden mit Ihren Schützlingen.

Goldmedaille für Annika Harter beim 21. Internationalen Osterpokalturnier in Kufstein

Annika Harter vom Judosportverein Speyer hat nach einer langen Verletzungspause den Einstieg in den Wettkampfbetrieb wieder erfolgreich bestanden und nach dem Sieg beim Osterturnier in Zeiskam auch beim Internationalen Osterpokalturnier in Kufstein eine Goldmedaille erkämpft. Nach Siegen über Sarah Herbst (Österreich) und Laura Weimar (Bad Ems) stand Annika im Finale mit Celine Salzgeber vom JC Montafon. Nach einem weiteren Ipponsieg für Ura-Nage konnte die JSVlerin die hoch verdiente Goldmedaille in Empfang nehmen. www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

03.04.2013


JSV Speyer: Osterferienlehrgang Ferenc Nemeth und Rückblick Ferienprogramm

Nachdem die ersten Osterferientage ganz im Sinne der spielerischen Freizeitgestaltung standen, startet nach Ostern das fachspezifische Ferienprogramm im Judosportverein.

Ferenc Nemeth, hauptamtlicher Trainer des Judosportverein Speyer führt nach den Osterferien einen Leistungslehrgang altersstufenübergreifend durch

Von Dienstag 2. April bis Donnerstag 4. April findet der Lehrgang jeweils von 10 – 12 Uhr und nach der Mittagspause von 14 – 16 Uhr statt. Freitagabend ist dann allgemeines Randori von 19 – 21 Uhr. Eingeladen ist der gesamte vereinseigene Nachwuchs- und Aktivenkader des Vereins, den der frühere ungarische Nationaltrainer Ferenc Nemeth in den zurückliegenden vier Jahren behutsam und leistungsorientiert aufgebaut hat. Am Freitagabend stoßen die Bundesligateams des JSV dazu, die auch am Samstag einen gemeinsamen Lehrgang durchführen, hier ist auch das Bundesliga-Team von Hertha Wahlheim zu Gast.

Das Ferienprogramm des Judosportvereins in den ersten drei Ferientagen wurde von 40 Kindern mit Begeisterung angenommen. Nach einem umfangreichen Teamtraining und Aufnahmeprüfungen in die Truppe der „Besonders genialen Schutzpolizei“ hatten die JSVler schwere Aufgaben zu lösen, um in die Profigruppe aufgenommen zu werden.  Auf einer GPS-Tour wurde ein Tatort inspiziert und an verschiedenen Stationen Hinweise zur Lösung des Falles zusammen gesucht. Die Probeaufgabe wurde von den 3 Gruppen, die von 20 Jugendlichen des Jugendvorstandes um Laura Braun und Hannah Wehr mit Bravour gelöst, sodass am Freitag dann der erste Einsatz in der Stadt durchgeführt werden konnte. Über einen Drohbrief hatte die Truppe über eine Morddrohung an unsere Bürgermeisterin gehört und machte sich schon am frühen Morgen in Richtung Stadt auf den Weg, um dies zu verhindern. Über Spuren und Hinweise im Schützengarten, der Postgalerie, dem Speyerer Buchladen, Schuhhaus Linn, Blue Banana Store, Cafe Hindenburg und der Sparkasse konnten wichtige Informationen gesammelt werden, die die JSV-Gruppen anschließend direkt in der Polizei ablieferten. Von dort aus ging es sofort in den Domgarten, in dem der Täter recht schnell entdeckt wurde. Ein Entrinnen war bei dem 40köpfigen Einsatzteams nicht mehr möglich und so endete der Einsatz mit der Übergabe des Täters in der Polizeistation. Zum Schluss erhielt die Gruppe persönlich von Bürgermeisterin Monika Kabs als Dank für das vereitelte Attentat eine Urkunde.

Nach einem Kochkurs mit Starkoch Helmut Meier am Sonntag, bei dem selbstgemachte Hamburger und Obstsalat auf dem Speiseplan standen, ging es am Montagmorgen um 7.30 Uhr nach Rust in den Europapark, wo bei Eiseskälte beharrlich alle Achterbahnen durch getestet wurden.

Das JSV-Jugendvorstandsteam Steffi Wollensah, Anni Meier, Miriam, Julia und Marie Ziaja, Eileen Dorn, Michael und Tobias Hoffmann, Simon Wittmann, Mahtab und Meryem Rastin, Marei Drixler, Lena und Paul Reis, Annika und Morten Harter sowie Stella und Julian Richter hat ein großes Lob für die tolle Organisation von Seiten der Eltern und Vereinsverantwortlichen erhalten. www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

28.03.2013


Erfolgreiches Wochenende der Judoka des JSV Speyer

Goldmedaille für Barbara Bandel bei den Swiss Judo in Genf und Bronzemedaillen für U 15 Nachwuchsathleten

Mit einer Goldmedaille kam Barbara Bandel vom Judosportverein Speyer von Ihrem Einsatz bei den Swiss-Judo-Open in Genf zurück. Nach Freilos und Siegen über Desiree Gabriel sowie  Evelien Donkers aus den Niederlanden stand Barbara nach insgesamt 4 Minuten Kampfzeit im Finale mit Juliane Robra aus der Schweiz. Nach einer Juko-Wertung für Seoinage ging die JSVlerin nach voller Kampfzeit als Siegerin von der Matte. Barbara wurde betreut von ihrem Trainer Andreas Esper vom JC Rüsselsheim, in dessen Trainingsgruppe sie als Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei trainiert.

Bronzemedaillen erkämpfen sich Christopher Hofäcker und Michael Bantle beim Bundesoffenen Turnier der U 15 in Backnang. Die Nachwuchskämpfer aus der Trainingsgruppe um Ferenc Nemeth waren vom Judoverband Pfalz für dieses Sichtungsturnier nominiert

Die Nachwuchsstarter beim Internationalen Bremen-Turnier und beim internationalen Thüringen-Cup konnten einige Auftaktkämpfe gewinnen, sich dann aber noch nicht weiter in die Hauptrunde vorkämpfen. Bis Mittwoch nehmen nun alle an den sich anschließenden internationalen Trainingslagern teil.

www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

25.03.2013


JSV Speyer erhält 1.000 Euro

Projekt „psychomotorische Fördergruppe“ wird aus Geldern der Jugendsammelaktion belohnt

Einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro erhält der Judosportverein (JSV) Speyer am 25. März aus den Händen des Vorsitzenden der Sportjugend Pfalz, Stefan Leim. Das Geld stammt aus der Jugendsammelaktion der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz und unterstützt insbesondere das Sportprojekt, das der JSV extra für Kinder mit Bewegungsschwächen und Verhaltens-auffälligkeiten ins Leben gerufen hat.

Seit über 20 Jahren arbeitet der JSV Speyer mit einem pädagogischen und nachhaltigen Konzept in der Kinder- und Jugendarbeit. Besonderen Wert legt er auf die Integration von sozial benachteiligten Familien, von Kindern mit Migrationshintergrund und Menschen mit Handicap. Dabei sieht sich der JSV als starke Gemeinschaft für alle, egal ob groß oder klein, stark oder schwach, jung oder alt. So erhalten Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien beispielsweise kostenfreie Bewegungsangebote, Hausaufgabenbetreuung oder eine adäquate Berufsberatung.

Darüber hinaus wurde das Projekt, das sich Kindern mit Behinderungen widmet, nun auch auf eine gezielte Förderung von Kindern mit Bewegungsschwächen, Bewegungs- und Verhaltensauffälligkeiten ausgeweitet. „In psychomotorischen Förderstunden geht es hierbei nicht um das Erlernen oder Trainieren von bestimmten Fertigkeiten und Techniken - im Vordergrund stehen vielseitige und erlebnisreiche Bewegungsaktivitäten nach Inhalten und Zielen der Psychomotorik. Die Kinder sollen über die Bewegung Erfolgserlebnisse bekommen und sich selbst einschätzen lernen. Wichtig ist, eine allgemeine Bewegungsfreude zu wecken, die den Kindern oft verborgen geblieben ist. Das Selbstbewusstsein der Kinder soll über motorische Leistungen, Erfolge gestärkt werden“, beschreibt es der Verein in der Projektskizze. Die Angebote hierfür finden beim JSV in verschiedenen Altersgruppen mit maximal 10 Teilnehmern statt.

Dieses Projekt einer „psychomotorischen Fördergruppe“ wird nun belohnt. Der Vorsitzende der Sportjugend Pfalz, Stefan Leim, wird dem JSV Speyer am Montag, dem 25. März um 19.00 Uhr im Judo-Sportzentrum (Butenschönstraße 8) in Speyer, einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreichen. Das Geld will der Verein in Spielgeräte investieren. Die Bewegungslandschaften, die mit solchen Spielgeräten gebaut werden können, sollen weiter ausgebaut werden.

Jugendsammelaktion „Sportkids, die tun was!“

Der Förderbetrag in Höhe von 1.000 Euro stammt aus der Sammelaktion 2012 der rheinland-pfälzischen Sportjugenden. Jedes Jahr führen diese im Herbst landesweit eine Jugendsammelaktion unter dem Motto „Sportkids, die tun was!" durch. Mit der Sammlung zeigen die jugendlichen Sportlerinnen und Sportler ihre Verbundenheit mit sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen. 60 % des gesammelten Betrags verbleiben in den Jugendkassen der Vereine, mit den restlichen 40 % unterstützt die Sportjugend soziale Projekte wie das in Speyer. Die nächste Jugendsammelaktion findet vom 29. August bis 07. September 2013 statt. JSV Speyer, Presse

22.03.2013


10 Starter - 10 mal Edelmetall !

Überaus erfolgreich kehrten die U 18-Judoka am Samstag, 16. März, vom Osterturnier aus Zeiskam zurück. Das gab es bisher noch nie: Alle zehn Starter des JSV Speyer konnten bei dieser als Preisgeld-Turnier ausgeschriebenen Veranstaltung eine Medaille erringen. 

Herausragende Leistungen zeigte als jüngster Jahrgang in der Klasse –66 kg Willi Martens und in der Klasse –60 kg Sebastian Hofäcker. Sie gewannen alle Kämpfe vorzeitig durch Ippon-Wertungen = Gold. 

Ebenfalls eine Goldmedaille holten sich Leon Stepper (-43 kg) und bei der weiblichen Jugend Meta Lu Jülicher (-44 kg). 

Silber gewannen Lukas Stepper (-46 kg) und Florian Bantle (-81 kg). 

Über Bronze freuen sich Julian Richter (-46 kg), Marko Zimmermann und Yannik Drixler (beide -66 kg) sowie Paul Schall (-73 kg). 

Die  JSV-Athleten entschieden von insgesamt 30 Kämpfen 26 siegreich für sich. Betreut wurden die erfolgreichen Nachwuchskämpfer von den Trainern Ferenc Nemth und Manfred Dreiseitl



Karate-Talent erkannt: Bundestrainer lädt Matthias Schaudig zum Kadertraining ein. 

Trotz Bänderriss trat JSV-Karateka Matthias Schaudig am Sonntag, 17. März, in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften an. Gleich bei der ersten Begegnung traf er auf Juniorenmeister David Geduhn und konnte sich leider nicht über die Vorrundenkämpfe behaupten.  In seinem ersten Jahr in der Leistungklasse musste Matthias noch abgeben. Er sei unter diesen Umständen dennoch zufrieden mit seiner Leistung, auch deswegen, weil Bundestrainer Efthimios Karamitsos auf den Speyerer Kämpfer aufmerksam geworden sei und ihn für Mai in das Bundeskadertraining nach Frankfurt eingeladen habe. Als nächstes stehen der Krokoyama-Cup, die Luxembourg Open sowie der German Kata Cup an. JSV Speyer, Presse

18.03.2013


10 Medaillen für JSV-Nachwuchs in Pfungstadt

Mit 13 Teilnehmern startete die Trainingsgruppe von Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger in Pfungstadt beim Samurai und Geisha Turnier der U 15, U 18 und Aktiven. Mit 4 Goldmedaillen, 4 Silbermedaillen, 2x Bronze und 2 fünften Plätzen kamen die JSV-Jugendlichen hoch zufrieden nach Speyer zurück.

Leon Stepper und Lukas Stepper erkämpften sich in der untersten Gewichtsklasse – 43 kg die Gold- und Silbermedaillen.

Julian Richter stand nach 2 Siegen ebenfalls als Sieger in der Klasse – 46 kg fest.

Bis 66 kg schlugen sich Willi Martens und Marco Zimmermann im 14er Teilnehmerfeld bis ins Finale vor, dass Willi dann für sich entschied: Gold und Silber für Speyer.

Auch Paul Schall setzte sich mit Siegen in der Vorrunde bis ins Finale durch, musste hier den Kampf wegen einer Handverletzung aufgeben: Silber

Im Jeder gegen Jeden – Pool – 81 kg stand Florian Bantle zum Schluß auf Platz zwei.

Bei den Aktiven waren in der Gewichtsklasse – 73 kg drei JSV-ler am Start. Nico Zimmermann konnte sich in der Vorrunde diesmal nicht durchsetzen. Seine Vereinskameraden Stefan Bantle und Robin Krug erkämpften sich im 12er Teilnehmerfeld die Bronzemedaillen.

Beim Geisha-Turnier der U 15 gingen drei Speyererinnen auf die Matte. Stella Richter (- 33 kg) und Kristin Huber (-40 kg) erreichten über dritte Plätze in ihren Pools die Finalrunde und belegten hier fünfte Plätze. Ganz oben auf dem Treppchen stand diesmal Jana Förtsch – 52 kg, die ihre vier Wettkämpfe souverän gewann und dafür Gold mit nach Speyer nehmen konnte

11.03.2013


Starter auf den Deutschen Meisterschaften

Benjamin Hofäcker und Miriam Kost sind unterwegs zu den Deutschen Meisterschaften der U 21 in Frankfurt/Oder. Nachdem sie sich bei den Südwestdeutschen Meisterschaften am 17. Februar qualifiziert hatten (Benjamin Hofäcker -73 kg hatte die Goldmedaille errungen; Miriam Kost – 70 kg die Silbermedaille), starten sie morgen, Samstag, 9. März, im über 700 km entfernt gelegenen Frankfurt/Oder.

Im Judomaxx bereiten sich die Bundesligamannschaften an diesem Wochenende auf die neue Saison vor (1. Heimkampftag in Speyer ist am 18. Mai).

09.03.2013


Dritter Platz für Michel Adam bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der U 18

Michel Adam vom Judosportverein Speyer hat bei der Deutschen Einzelmeisterschaften der U18 im hessichen Neuhof mit einer überragenden Vorstellung die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm gewonnen. Betreut von Ferenc Nemeth und Manfred Dreiseitl traten neben Adam noch sechs weitere JSV-Athleten an. Paul Schall, Lukas Stepper und Sebastian Hofäcker konnten nach jeweils zwei Siegen die Plätze sieben und neun belegen. Florian Bantle und Julian Richter kämpften an diesem Tag gut, konnten aber trotz Einzelsiegen noch keine Platzierung erreichen. Ferenc Nemeth: „ Ich bin mit meinen Jungs sehr zufrieden, alle haben schöne Kämpfe gezeigt und konzentriert gekämpft. Alle haben in dieser Altersklasse auch im nächsten Jahr sehr gute Chancen noch weiter voran zu kommen.“

In der mit 25 Teilnehmern am stärksten besetzten Kategorie besiegte Michel Adam zunächst David Levin vom TSV Großhadern, dann Til Warnke aus Hannover und Jens Nagler vom PSV Meiningen. Erst im Halbfinale gegen Noah Sauer vom BC Offenburg musste sich der Speyerer geschlagen geben. Im folgenden Kampf um Bronze holte sich Adam mit einem Ippon-Sieg gegen Luis Haubold aus Chemnitz die Medaille als verdienten Lohn für seine starke Leistungen an diesem Tag.

Lukas Stepper trat in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm an und musste sich nach einem Freilos in der ersten Runde im Zweitrundenkampf gegen Manuel Mühlegger (TuS Bad Aibling) geschlagen geben. In der Trostrunde besiegte er Christopher Pradel (DJK Willich) und Sepp Bayer (TSV Schlettau), unterlag aber anschließend gegen Innokenti Pak aus Sindelfingen.

Julian Richter startete in der Kategorie bis 46 Kilogramm mit einem Sieg gegen Florian Pachel vom JC Leipzig, verlor aber seinen zweiten Kampf gegen Simon Schlichting (FC Stella Bevergern) und musste in die Trostrunde, wo er Marco Prommer aus Frankfurt/Oder unterlag.

Sebastian Hofäcker erhielt in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm in der ersten Runde ein Freilos, musste sich aber im Zweitrundenkampf gegen Jonas Bogon aus Hamburg geschlagen geben. Auch für ihn ging es danach weiter in der Trostrunde, und zwar mit Ippon-Siegen gegen Alexander Klimeck aus Bad Homburg und Enzo Itagaki (PSV Gardelegen). Im folgenden Kampf gegen Damian Reetz (SC Lotos Berlin) musste sich der Speyerer allerdings geschlagen geben und sich aus dem Turnier verabschieden.

Im Wettbewerb bis 66 Kilogramm vertrat Paul Schall die Farben des JSV Speyer. Er verlor einen Auftaktkampf gegen Lennon von Seht aus Neumünster, hatte aber in der Trostrunde mehr Erfolg: Nach einem Freilos in Runde eins setzte er sich zuerst gegen Tonio Zeidler (ESV Lokomotive Zwickau), dann gegen Fabian Mattiß (SC Lotos Berlin) durch. Erst im folgenden Duell gegen Tom Patzenhauer (Motor Wolgast) war Schluss nach einer Ippon-Niederlage.

Lospech hatte Florian Bantle im Turnier bis 81 Kilogramm. Er traf bereits in der ersten Runde auf den späteren Turniersieger Sandro Makatsaria vom JSV Tübingen und musste sich nach 35 Sekunden mit Ippon geschlagen geben. Auch seinen ersten Trostrundenkampf gegen Andreas Altergott (SU Annen) musste Bantle abgeben.

Am Sonntag hatte Meta Lu Jülicher in ihrer Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm aufgrund einer Fußverletzung keine Chance und musste beide Wettkämpfe abgeben. Judo-Sportverein Speyer, Presse

06.03.2013


Fabio Roth Vize-Landesmeister bei Karate Landesmeisterschaften

Einen sehr guten und verdienten zweiten Platz sicherte sich der älteste der Roth-Brüder am Samstag, 2. März bei den rheinland-pfälzischen Karate-Landesmeisterschaften der Schüler und Jugend in Puderbach.

Fabio konnte als einziger der sechs gestarteten JSV-Athleten die Kampfrichter an diesem Tag überzeugen. Die ersten Begegnungen entschied er klar und souverän mit sehr hohen Katas auf Schwarzgurt-Niveau für sich. Erst im Finale musste er sich gegen Bundes-Kader-Mitglied und den amtierenden deutschen Meister Philipp Nathem vom PSV Trier geschlagen geben; das bedeutete Silber.

„Fabio hat sich in der letzten Zeit erheblich verbessert“, lobt Heimtrainer und Betreuer Jürgen Ballreich. Mit seinen Leistungen konnte der 15 Jährige auch Bundestrainer Marcus Gutzmer überzeugen, der ihn gleich für die Deutschen Meisterschaften im Sommer in Chemnitz nominierte.

Neben Matthias Schaudig, Patrick Sturm, Helena Vlad, Rebecca Fiebig und seinem jüngeren Bruder Flavio Roth schreibt Fabio die Erfolgsgeschichte der JSV-Karateka auf regionaler und nationaler Ebene fort. Heute war ganz sein Tag, denn er holte als einziger vom JSV eine Medaille nach Hause.

Mira Hofmann, JSV Speyer

03.03.2013


Karateka Matthias Schaudig vom JSV Speyer holt Gold für Deutschland bei den Swiss Open

Mittlerweile zur "Golden League" gehört die jährliche Swiss Open-Meisterschaft, einer der größten und anspruchsvollsten Wettkämpfe Europas.

Zürich- Über 1300 Starter aus 28 Nationen, wie u.a. Finnland, Russland, Indien, Türkei, England und Bulgarien, kämpfen auf 6 Kampfflächen in dicht besetzten Pools um die Platzierungen. Unter den aus Deutschland angereisten Athleten war auch Matthias Schaudig, der über den Landeskader bei der Swiss Open startete. Letztes Jahr schaffte Schaudig einen überraschenden 3. Platz in der U18 Gruppe und einen starken 5. Platz bei der 18+-Elite Gruppe. Auch dieses Jahr trat Matthias in denselben Kategorien an. In der 18+ Elite Gruppe, einer "offenen" Sondergruppe, hatte Matthias ein Feld von 73 Startern vor sich, konnte sich aber leider nicht wie im Vorjahr über die Vorrunden durchsetzen und schied aus.

Besser laufen sollte es in seiner Altersklasse U18. Hier räumte Matthias in der Vorrunde souverän unter anderem die Athleten aus Algerien und Russland von der Matte, um im Halbfinale gegen den Schweizer Lucas Petrack zu landen. Diese Begegnung schien nicht ganz so reibungslos ablaufen zu können, denn der Schweizer zeigte, dass er nicht umsonst bereits für die Schweiz auf der Europameisterschaft gestartet ist. Schaudig schaffte es allerdings mit einer sehr starken Leistung und 3:2 Kampfrichterstimmen auch den Schweizer zu besiegen und sich somit für das Finale zu qualifizieren.

Nach den erfolgreichen Vorkämpfen zeigte Matthias trotz starkem Gegner keine Nervosität und gewann auch das Finale in einer spannenden Begegnung 4:1 mit der Shito-ryu Kata Papuren. Schaudig knüft dabei an seinen ersten Platz beim Austrian Karate Champions-Cup vor einem Monat an und zeigte trotz seiner Knochenhautentzündung am Bein, dass er bei den großen internationalen Turnieren weiterhin die Favoritenrolle behält und man auch in der Leistungsklasse sowie der Premier League bald mit ihm rechnen kann.


Schaudig hat sich bereits aufgrund seiner konstanten internationalen Erfolge für die Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse qualifiziert, bei denen er im Kata Einzel der Herren als einer der jüngsten Starter antritt. Er selbst kennt die meisten seiner potenziellen Gegner dort und schätzt seine Chancen, sich auf die vorderen Plätze zu kämpfen gut ein, da er einige dieser (teilweise Nationalkader-)Athleten bereits auf anderen Wettkämpfen geschlagen hat. Am 16. und 17. März wird Matthias in Erfurt die Chance haben, seinen 5. Platz der Teamdisziplinen vom letzten Jahr zu verbessern.
Am kommenden Wochenende finden in Puderbach die offenen Landesmeisterschaften der Jugend, Senioren, Leistungs- und Masterklasse statt, desweiteren am 6.4. in Koblenz der internationale Krokoyama Cup. An beiden Turnieren wird eine JSV-Karate-Delegation teilnehmen. 

JSV Speyer, Presse

25.02.2013


Speyerer Judoka erkämpfen neun Medaillen bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften

20 Athleten vertraten Speyer bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften U 18 und U 21 am 16./17. Februar im rheinland-pfälzischen Weilerbach. Die Judoka aus Hessen, dem Saarland, Rheinland und der Pfalz rangen um die Nominierung zu den Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen. Die drei erstplatzierten der U 18 werden um den Bundestitel im hessischen Neuhof kämpfen, die U 21 im brandenburgischen Frankfurt/Oder. Mit dabei sind insgesamt neun jugendliche Kämpfer des JSV (2 x Gold, 3 x Silber, 4 x Bronze). So viele hatten noch nie einen Podestplatz bei den Südwestdeutschen Meisterschaften ergattert, ein weiterer Erfolg des Förderkonzepts des JSV und seiner Trainer, vor allem Ferenc Nemeth.

Die Ergebnisse:

Weiblich U 18

Meta Lu Jülicher (-44 kg): 2. Platz

Alexandra Nussbaum (-57 kg) und Anna Rheude (-63 kg): 5. Platz

Männlich U 18

Michel Adam (-55 kg): 1. Platz

Sebastian Hofäcker (-60 kg): 2. Platz.

Lukas Stepper (-43 kg), Julian Richter (-46 kg), Paul Schall (-66 kg), Florian Bantle (-81 kg): 3. Platz.

Sebastian Schmitt (-60 kg): 5. Platz

Michel Adam setzte sich in vier Kämpfen in einem starken Teilnehmerfeld von 14 Kämpfern souverän durch. Er entschied eine Begegnung nach der anderen für sich. Auch im Finale zeigte er Stärke und siegte mit zwei Waza-ari gegen Dominique Müller (Rheinland): Gold. Auch Sebastian Hofäcker ließ sich von seinen Gegnern nicht beeindrucken. Gegen 15 Gruppenteilnehmer setzte er sich bis in die Finalrunde durch. Hier musste er sich gegen Artur Rempel vom JC Sinn geschlagen geben: Silber. Paul Schall hatte Pech. Er zeigte sich gleich im ersten Kampf überlegen, musste aber wegen eines Konzentrationsfehlers abgeben. Alle anderen Begegnungen entschied er vorzeitig mit Ippon für sich: 3. Platz

Leichtgewicht Meta Lu Jülicher unterlag in einem Sechsefeld nur im Finale gegen Kimberley Grodtmann vom JJC Mendig: Silber. Alexandra Nussbaum und Anna Rheude erreichten in großen Teilnehmerfeldern jeweils den 5. Platz. Sie konnten sich zwar nicht für die Deutschen qualifizieren, zeigten aber dennoch sehr gute Leistungen.

Mit diesen Leistungen ist der JSV der erfolgreichste Verein bei der männlichen U 18. Von acht für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten Kämpfern kommen sechs aus Speyer! Aufgrund der ERfolge bei der Südwestdeutschen Meisterschaft und schon 2012 beim Sichtungsturnier in Herne wurden Sebastian, Michel und Paul für den European Cadet Cup in Mai in Berlin eingeladen.

Ergebnisse U 21:

Weiblich

Miriam Kost (-70 kg): 2. Platz

Männlich U 21

Benjamin Hofäcker (-73 kg): 1. Platz. Benjamin konnte alle Kämpfe vorzeitig durch Ippon für sich entscheiden.

Am kommenden Wochenende (Freitag/Samstag) findet im Judomaxx ein Gruppenlehrgang/Randori statt mit den Nachwuchsathleten und Gästen aus Frankreich und dem Saarland. Trainer und Athleten bereiten sich auf kommende Einsätze vor. JSV Speyer, Presse

19.02.2013


Neues aus dem Judomaxx

Südwestdeutsche Einzelmeisterschaften

Wer sich bei den pfälzischen Meisterschaften qualifiziert hat, startet am kommenden Wochenende bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften in Weilerbach/Pfalz. 20 Athleten der Altersgruppen U 18 und U 21 sind vom JSV mit dabei. Eine Medaille bedeutet die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im März in Neuhof/Hessen (U 18) bzw. Frankfurt/Oder (U 21).

In der U 18 starten: Michel Adam, Florian Bantle, Sebastian Hofäcker, Meta Lu Jülicher, Willi Martens, Alexandra Nussbaum, Anne Rheude, Julian Richter, Paul Schall, Sebastian Schmitt, Lukas und Leon Stepper, Marco Zimmermann.

In der U 21 starten: Stefan Bantle, Benjamin Hofäcker, Miriam Kost, Robin Krug, Philipp Loos, Pascal Pontzen, Nico Tsimakuridze.

Neues Angebot vom JSV: Sportgruppe für Menschen mit Demenz sowie zeitgleich Gruppe für Angehörige

Der Judo-Sportverein Speyer ruft gemeinsam mit der der Schwerpunkt Beratungs- und Koordinierungsstelle Demenz beim AHZ Andreas Lutz und der Physiotherapeutischen Praxis Matthias Richter eine Sportgruppe für Menschen mit Demenz ins Leben. Vor allem für Menschen mit beginnenden Gedächtnis- und Orientierungsproblemen ist es wichtig, sich nicht zurückzuziehen, sondern am öffentlichen Leben teilzunehmen und etwas für das geistige und körperliche Wohlbefinden zu tun. Deshalb möchten die Initiatoren den Teilnehmern der Sportgruppe die Möglichkeit geben, sich gemeinsam zu bewegen, Spaß zu haben und im Anschluss beim gemütlichen Beisammensein miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe trifft sich ab 18. Februar 2013 immer montags vormittags von 10 bis 12 Uhr in der Judosporthalle Judomaxx in Speyer.

Für Angehörige wird es zeitgleich in der Gymnastikhalle des Judosportvereins im gleichen Gebäude ein Gruppenangebot geben. Neben Entspannungstraining und Übungen für den Rücken sollen auch die Angehörigen Gelegenheit haben, in gemeinsamen Gesprächen ihre Erfahrungen auszutauschen und so etwas für ihre eigene Gesundheit zu tun.

Sportliche Judoka im JSV: über 90 Sportabzeichen verliehen

Vom Grundschulalter bis zum Vorruhestand: Altersmäßig war die ganze Bandbreite von Judoka im Judomaxx vertreten, wobei eindeutig Kinder in der Überzahl waren. Deshalb formulieren die Trainerinnen und Organisatorinnen Heike Magin und Claudia Papst ihr Ziel für dieses Jahr: „Wir möchten vermehrt Eltern motivieren, es ihren Kindern gleichzutun und für das Sportabzeichen zu trainieren. Wir bieten im Sommer Trainingsmöglichkeiten an, die zeitgleich zum Judotraining der Kinder stattfinden.“ In vier Teilbereichen zeigten die Sportler ihre Leistungen: Schwimmfähigkeit, Sprungkraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Mehr noch als die besten Zeiten zu erreichen, stehen im JSV der Spaß am Sport und die familiäre Gemeinschaft im Vordergrund. Große Anerkennung erhielten vor allem die jüngsten Teilnehmer, die für viele Erwachsene und Eltern Vorbildfunktion übernehmen. Einige Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei, andere legten zum zweiten oder dritten Mal das Sportabzeichen ab, manche sogar zum fünften, sechsten oder siebten Mal. Familie Grybos holte sich das 16. Familiensportabzeichen ab. Weitere Informationen zum Sportabzeichen: www.deutsches-sportabzeichen.de

JSV Speyer, Presse

15.02.2013


Neues Angebot des JSV Speyer für Demenzkranke und pflegende Angehörige

Fit von Kopf bis Fuß

Speyer- Sie sollen in der Gruppe zusammen etwas Sport treiben, dabei auf spielerische Weise das Gedächtnis trainieren und vor allem auch Spaß miteinander haben. Da im Alter viele Dinge nicht mehr so wie früher gelingen, besteht die Gefahr, dass dies aus den verschiedensten Gründen zur Isolierung von der Außenwelt, zur Vereinsamung führt. Um diesem Problem gezielt zu begegnen, startet der Judosport-Verein Speyer mit zwei Kooperationspartnern, der Praxis für Physiotherapie Matthias Richter und dem Ambulante Hilfe-Zentrum (AHZ) Andreas Lutz, ein neues Projekt. Unter dem Motto „Fit von Kopf bis Fuß“ werden ein Gemeinschaftstraining für Menschen mit Gedächtnis- und Orientierungsproblemen und zeitgleich ein Gruppenangebot für Angehörige mit Entspannungsübungen und Rückentraining. Geplant ist im Judomaxx auch stets ein gemütlicher Ausklang mit einem für alle Beteiligten fruchtbaren Gedankenaustausch.

Zum Startschuss für das gezielt auf demenzkranke Menschen ausgerichtete Angebot bedankte sich JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen bei Bürgermeisterin Monika Kabs für die Übernahme der Schirmherrschaft und bei Hartmut Hüfken und Franz-Rudolf Rospert von der Deutschen Rentenversicherung, die mit der Stiftung Gesundheitsfürsorge für eine finanzielle Starthilfe gesorgt haben. „Es kann uns alle selbst einmal betreffen“, lobt die Bürgermeisterin die gemeinsame Initiative. Und Gerlinde Görgen ist nach dem Trainingsprogramm das gesellige Beisammensein bei Snacks und Getränken wegen der dadurch ermöglichten sozialen Teilhabe der pflegenden Angehörigen besonders wichtig.

Viel Erfahrung bringt Anke Nader als Leiterin der Beratungs- und Koordinationsstelle Demenz beim AHZ mit in das Projekt ein. Sie gibt seit Jahren Kurse für den häuslichen Pflegedienst und trägt so dazu bei, dass die Betroffenen möglichst lange in heimischer Umgebung leben und betreut werden können, erläutere AHZ-Leiter Andreas Lutz. Anke Nader ist sich sicher, dass das für alle Betroffenen offene JSV-Projekt auf fruchtbaren Boden fällt, da es nur wenige Angebote für unter Demenz leidende Menschen in so frühem Stadium gibt und auch an pflegende Angehörige gedacht wurde. Für die Physiotherapie-Praxis Richter, die mit dem JSV bereits andere Kurs-Kooperationen betreibt, wird Marion Deuschel die sportliche Betreuung übernehmen. Sie kann ebenso auf viel Erfahrung in der Seniorenarbeit zurückgreifen, da sie beispielsweise zweimal in der Woche in einem Altersheim in Dudenhofen Betroffene physiotherapeutisch betreut. Dritte im Bunde ist JSV-Übungsleiterin Monika Kreckel, die als gelernte Krankenschwester schon seit über einem Jahr beim Judosport-Verein Kinder in einer Psychomotorik-Gruppe betreut und nun gespannt darauf ist, ob Senioren für die Hilfestellung genauso dankbar sind.

Die drei Projektbetreuerinnen bieten ihr Hilfsprogramm ab 18.Februar immer montags von 10 bis 12 Uhr im Judomaxx in der Butenschönstraße 8 (ehemaliges Hallenbad) an. ws

Anmeldung und Infos bei Anke Nader im AHZ Andreas Lutz, Tel. 06232/67 24 21 oder bei JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen, Tel. 06232/980461.

Flyer: Fit von Kopf bis Fuss

12.02.2013


Judo: 150 Kinder beim JSV-Turnier auf der Matte

Die Teilnehmer der beiden Teilturniere

Stolz auf erste Urkunde

Speyer- Mit zwei Siegen und einem Unentschieden schaffte der sechs Jahre junge Luan Fleck bei seiner ersten Turnierteilnahme sehr zur Freude von Papa Alex gleich einen ersten Platz, aber auch auf Rang drei, den der siebenjährige Simon Grönwaldt mit einem Sieg, einem Unterschieden und einer Niederlage in seiner Gruppe belegte, waren die Eltern ebenso stolz wie der Sohnemann selbst . Mit sichtbar geschwellter Brust liefen die kleinen Sportlerinnen und Sportler in ihrem größtenteils noch etwas zu großen Judoanzug zur Siegerehrung, bestiegen unter dem Beifall der über 300 Papas, Mamas und Großeltern ihren Podestplatz und nahmen ihre Urkunde in Empfang. Annähernd 150 Judoka der Altersklasse U 12 waren am Sonntag im Judomaxx bei der Großveranstaltung des Judo-Sportvereins Speyer (JSV)auf die Matte gegangen. Das Turnier war für viele der Anfänger die erste Wettkampfteilnahme. Die Jugendtrainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah hatten hierzu auch die Kinder aus den Schulkooperationen in der Siedlungsschule, Salierschule, Woogbachschule und der Grundschule Dudenhofen eingeladen.

Da die Wettkämpfe in 35 Pools, also nach Gewichtsklassen zusammengesetzte Gruppen, ausgetragen wurden, gab es genau diese Anzahl an Siegertrios, so dass es am Ende fast nur Gewinner gab. Gewinner war auf alle Fälle der JSV selbst, da die meisten Eltern der Nachwuchsjudoka beeindruckt waren von der Disziplin, mit der die sechs bis 12-Jährigen Mädchen und Jungen den Anordnungen der komplett aus rund 40 JSV-Jugendlichen gebildeten Wettkampfleitung folgten. JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen dankte deshalb allen engagierten Jungjudokas für die Hilfe und vielen Eltern für die tatkräftige Mithilfe an der Theke, wo zwei Dutzend selbst gebackene Kuchen und 300 Brötchen ihre Abnehmer fanden. ws; Foto: Judo-Sportverein Speyer

06.02.2013


Judo - Belgian Ladies Open 2013 - Barbara Bandel auf Platz 3

Judo - Belgian Ladies Open 2013 - Barbara Bandel auf Platz 3In Arlon (Belgien) fanden am Wochenende die offenen belgischen Meisterschaften der Frauen im Judo statt. In der Gewichtsklasse -70kg gingen dieses Jahr 33 Sportlerinnen aus 10 Nationen an den Start. 24 Teilnehmerinnen konnten sich in 12 Gruppen für die Hauptrunde qualifizieren.

In meinem ersten Vorkampf stand ich Renaud- Roy aus Kanada gegenüber. Nach einer Yuko- Führung durch einen Fußwurf konnte ich die Kanadierin kurz vor Ablauf der Kampfzeit noch mit einem Schulterwurf Ippon werfen und den Kampf für mich entscheiden.

Im zweiten Vorkampf stand ich Fichot, der späteren Silbermedaillengewinnerin, aus Frankreich gegenüber. Die physisch starke Französin trat zunächst sehr dominant auf. Es gelang mir jedoch sie nach kurzer Zeit mit einem De- ashi- barei (Fußwurf) zu kontern und als Gruppenerste ins Hauptfeld einziehen.

In meinem dritten Kampf konnte ich Audrey Fels, ebenfalls aus Frankreich, nach gut 4 Minuten durch Ippon für einen Schulterwurf besiegen und in die nächste Runde einziehen.

Hier traf ich auf Fanny Posvite (FRA), der ich mich im April 2012 in der Schweiz relativ chancenlos geschlagen geben musste. Dieses Mal konnte mich Fanny während der kompletten Kampfzeit nicht werfen. Ich geriet jedoch durch zwei Bestrafungen in Rückstand und konnte leider keine Wertung durch meine Würfansätze erzielen. Somit musste ich mich der späteren Turniersiegerin, die ihre restlichen Kämpfe alle vorzeitig beendete, äußerst knapp geschlagen geben.

Im Einzug um den Kampf um Platz drei konnte ich, durch meinen Trainer Andreas Esper (JC Rüsselsheim) optimal eingestellt, meine Gegnerin Heleine (FRA) nach knapper Führung mit einer Würgetechnik vorzeitig im Bodenkampf besiegen und stand dem sechsten und letzten Kampf des Tages gegenüber.

Hier traf ich auf Szaundra Diedrich aus Deutschland, die am Samstag bei den Frauen U21, sowie bei der U20 Europameisterschaft bereits die Bronzemedaille gewinnen konnte. Zwar gelang es mir nicht Szaundra mit einem Wurf zu Boden zu bringen, konnte jedoch durch zwei Passivitätsstrafen von Szaundra in Führung gehen und die Judomatte am Ende des Tages mit dem Gewinn der Bronzemedaille verlassen.

Durch die hohe Teilnehmerzahl und organisatorische Schwierigkeiten der Belgier war ich nach sechs Kämpfen innerhalb von 13 Stunden froh mit einer Medaille nach Hause fahren zu dürfen. Dennoch war es erneut ärgerlich, das Finale und auch einen durchaus möglichen ersten Platz so knapp verpasst zu haben. Wie bereits vor zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften konnte mich keine meiner Gegnerinnen werfen, jetzt heißt es weiter trainieren und beim nächsten Turnier möglichst gar keine Strafen mehr zu kassieren.

Von 10.- 14.02.13 nehme ich am hochkarätig besetzten Trainingscamp nach dem Grand Slam in Paris teil und freue mich schon darauf mich wieder mit internationalen Gegnerinnen messen zu können. Barbara Bandel

06.02.2013


Bemerkenswerte Erfolge der JSV-Athleten auf nationaler und internationaler Ebene

Sehr erfolgreich zeigten sich die AthletInnen am Wochenende auf nationaler und internationaler Ebene. Allen voran Barbara Bandel bei den offenen Belgien Open in Arlon. Im starken Teilnehmerfeld der 70er Klasse, am Start war auch Japan und Kuba, setzte sich Barbara als Poolerste durch, nach gewonnenen Kämpfen gegen Athletinnen aus Frankreich und Kanada und traf im Viertelfinale auf die spätere Siegerin Fanny Posvite aus Frankreich, die ihre Kämpfe allesamt mit Ippon gewann. Die Speyererin brachte die Französin immer wieder in Schwierigkeiten und unterlag mit dem Schlussgong lediglich mit zwei Strafen. In der Trostrunde dominierte die Polizeikommissarin und freute sich bei diesem kochkarätig besetzen Turnier über die Bronzemedaille. Vanessa Müller konnte sich trotz Sieg in der Auftaktrunde nicht weiter in die Hauptrunde vorkämpfen, genau so ging es ihrer Vereinskameradin Miriam Kost.

Einen ebenso wohlverdienten dritten Platz belegte Nico Tsimakuridze beim internationalen U 21 Sichtungsturnier in Berlin ( Hauptstadtpokal) Nico unterlag, in der Betreuung seines Trainers Ferenc Nemeth nach 4 Siegen gegen den späteren Zweitplazierten Martin Matijass durch eine Unachtsamkeit am Boden, setzte sich dann jedoch mit vier Ipponsiegen souverän zur Bronzemedaille durch. Benjamin Hofäcker schied nach drei souveränen Siegen leider im großen Teilnehmerfeld aus. Stefan Bantle konnte sich diesmal nicht weiterplazieren.

Eine Riesenüberraschung schafften beim international sehr guten besetzen U 15 Turnier in Osnabrück Leonie Nussbaum (-44 kg) und Michael Bantle ( - 55kg), die sich nach jeweils vier Siegen unangefochten den Einzug ins Finale sicherten und dort beide nach kurzer Kampfzeit als Sieger von der Matte gingen – Gold für die beiden Nachwuchskämpfer. Betreut wurden die Wettkämpfer der Trainingsgruppe um Ferenc Nemeth hier von Janina Hofäcker. Christopher Hofäcker erreichte nach drei gewonnenen Einzelkämpfen den 5. Platz. Für Jana Förtsch reichte es bei ihrem ersten internationalen Turnier nach Auftaktsieg noch nicht für die Qualifizierung in die Hauptrunde. JSV Speyer, Presse

05.02.2013


Judoka des JSV am Wochenende im Judomaxx, Berlin, Osnabrück und Arlon (Belgien) auf der Matte

Riesenherausforderung für Organisationsteam

Barbara Bandel (-70 kg) B-Kader-Athletin des Deutschen Judobundes kämpft am Sonntag betreut von ihrem Trainer Andreas Esper in Arlon auf den Belgian Ladies Open 2013, so auch Vanessa Müller in der Kategorie – 63 kg. Bereits am Samstag startet dort in der U 21 die JSV Athletin Miriam Kost, die von ihrem Bruder Markus Kost betreut wird. Das offene Turnier in Arlon ist mit international hochklassigen Athleten besetzt.

Beim Bundesoffenen Turnier U 15, dem Crocodiles Cup U15 in Osnabrück starten Michael Bantle, Sebastian Hofäcker, Jana Förtsch und Leonie Nussbaum. Betreut wird der Nachwuchs von Janina Hofäcker und Jürgen Bantle. Die Nachwuchsathleten sind allesamt Mitglieder der Trainingsgruppe um JSV-Trainer Ferenc Nemeth. Der Ungar selbst fährt im Auftrag des Judoverbandes Pfalz zum Ranglistenturnier U 21 nach Berlin. Beim 7. Internationalen Hauptstadtpokal startet dort zum Jahresauftakt die internationale Spitzenklasse. JVP-Sportwart Michael Görgen-Sprau hat zu dieser Maßnahme Felix Stach (ESV Ludwigshafen) sowie Benjamin Hofäcker, Stefan Bantle, Nico Tsimakuridze vom JSV Speyer nominiert.

Zuhause im Judomaxx gehen derweil am Sonntag 140 Judoka des JSV der Altersklasse U 12 auf die Matte. Das Turnier ist für viele der Anfänger die erste Wettkampfteilnahme. Die Jugendtrainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah haben hierzu auch die Kinder aus den Schulkooperationen in der Siedlungsschule, Salierschule, Woogbachschule und der Grundschule Dudenhofen eingeladen. Die Wettkämpfe starten um 10 Uhr (Wiegen von 9 – 9.45 Uhr)mit den Jüngsten mit Weiß- und Weiß-gelbem Gürtel. Der zweite Teil der Veranstaltung mit den Teilnehmern mit gelb und gelb-orangem Gürtel beginnt um 12 Uhr mit der Anwesenheitskontrolle. Über einen Nachbericht mit Foto würden sich die Teilnehmer sehr freuen

Für die Organisatoren des Judosportverein ist dieses Groß-Kampf-Wochenende eine riesige Herausforderung, die nur durch die Unterstützung vieler Eltern und Jugendlichen möglich sein wird. Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de

31.01.2013


19 Medaillenplätze bei Pfälzischen Einzelmeisterschaften der U 18 und U 21 für Speyerer Judoka

Das erfolgreiche U 18 Team Das erfolgreiche U 18 Team

11 x Gold und je 4 x Silber und Bronze für Nachwuchskämpfer des JSV

Speyer- Mit 19 Medaillenplätzen beendeten die Judoka des Judosportverein Speyer die pfälzischen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U 18 und U 21 am Samstag und Sonntag auf heimischer Wettkampfmatte in Speyer. Damit qualifizierte sich nahezu das gesamte Wettkampfteam um die Trainer Ferenc Nemeth ,Manfred Dreiseitl und Markus Kost für die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften am 16.02. und 17.02. in Weilerbach.

In der untersten Gewichtsklasse standen die Zwillinge Lukas (1.) und Leon Stepper (2. Platz ) auf dem Siegertreppchen, Julian Richter durfte kampflos die Goldmedaille entgegennehmen. Spannend wurde es in den folgenden Gewichtsklassen, wo Michel Adam gegen Philipp Burkart (JC Schindhard) im Finalkampf die Führung und den Sieg übernahm. Bis 60 kg kämpfte sich Sebastian Hofäcker souverän bis ins Finale vor, und ging nach Sieg gegen Mirco Holzhäusser vom 1. BC Zeiskam als Sieger von der Matte, sein Vereinskollege Sebastian Schmitt siegte im kleinen Finale und erkämpfte sich die Bronzemedaille.

In der Gewichtsklasse – 66 kg standen von 8 Teilnehmern 6 Speyerer auf der Matte. Paul Schall zog unangefochten in die Finalrunde vor, wo er sich klar gegen Jannik Falk vom 1. JJJKC Hassloch durchsetzen konnte und verdient die Goldmedaille entgegen nahm. Willi Martens und Marco Zimmermann haben mit ihren dritten Plätzen ebenfalls die Starttickets für die Südwestdeutschen erreicht. Bis 81kg wurde Florian Bantle vor Aike Schnug, aus Hassloch Pfalzmeister.

Bei den Frauen erreichte Meta Lu Jülicher (-44kg) kampflos, sowie nach spannenden Siegen Alexandra Nussbaum (-57) als Pfalzmeisterin . und Anne Rheude (63) über den zweiten Platz die Qualifikation.

Jonas Dieing, Yannick Drixler und Leonard Schneider Strehl belegten fünfte und siebte Plätze.

Bei den Männer u21 sicherte sich Phillip Loos in der Klasse -66kg vor Vereinskamerad Robin Krug den Pfalzmeistertitel, bis 73kg holten die JSV Athleten sogar 3 Medaillen. Gold für Benjamin Hofäcker, Silber für Stefan Bantle und Bronze für Pascal Pontzen. Nico Zimmermann belegte hier Platz fünf.

Pfalzmeister wurden kampflos Niko Tsimakuridze (-81kg) und Miriam Kost (-70kg).

JVP-Jugendleiter Norbert Kropp und JVP Sportwart Michael Görgen-Sprau waren sehr zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltungen im Judomaxx.

Ergebnisse Pfalzmeisterschaften Judo U18 & U21

Am Samstag und Sonntag fanden in Speyer die pfälzischen Einzelmeisterschaften u18 und u21 statt.

Für die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften am 16.02. und 17.02. in Weilerbach, qualifizierten sich als Pfalzmeister in der u18:

Lukas Stepper (-43kg), Julian Richter (-46kg), Michel Adam (-55), Sebastian Hofäcker (-60), Paul Schall (-66), Florian Bantle (-81kg), Meta Lu Jülicher (-44kg), Alexandra Nussbaum (-57).

Die Zweitplatzierten Leon Stepper (-43) und Anne Rheude (63) und die Drittplatzierten Sebastian Schmitt (-60) Willi Martens (-66), Marco Zimmermann (-66) erkämpften sich ebenfalls einen Startplatz für die Südwestdeutschen Meisterschaften.

Jonas Dieing, Yannick Drixler und Leonard Schneider Strehl belegten fünfte und siebte Plätze.

Bei den Männer u21 sicherte sich Phillip Loss in der Klasse -66kg vor Vereinskamerad Robin Krug den Pfalzmeistertitel, bis 73kg holte die JSV Athleten sogar 3 Medaillen. Gold für Benjamin Hofäcker, Silber für Stefan Bantle und Bronze für Pascal Pontzen. Nico Zimmermann belegte hier Platz fünf.

Pfalzmeister wurden kampflos Nico Tsimakuridze (-81kg) und Miriam Kost (-70kg).

Betreut wurden die Wettkämpfer von ihren Trainern Ferenc Nemeth, Manfred Dreiseitl und Markus Kost.

Hier die Ergebnislisten: 

 

27.01.2013


Das Jahr fängt gut an für die Judo- und Karate-Wettkämpfer des JSV

Barbara Bandel bei den DEM in Riesa

In Riesa fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Judo statt. Nachdem ich meinen letzten Wettkampf im April 2012 bestritten habe und danach aufgrund einer Schulteroperation lange mit dem Training und Wettkämpfen aussetzen musste, war mein Abschneiden im Vorfeld schwer abzuschätzen. Die Vorbereitung auf die sehr früh terminierte Deutsche Meisterschaft verlief jedoch sehr gut. Vom 6.-10.Januar waren wir bespielsweise beim hochkarätig besuchten internationalen Trainingscamp in Mittersill (Österreich) und ich konnte mich nach der langen Pause sofort mit der internationalen Konkurrenz messen. Am 20.01. ging es dann in Riesa um die Deutschen Meistertitel. Meine Gewichtsklasse -70kg war bei den Frauen die am stärksten besetzte Gewichtsklasse, da sich keine Nationalkader- Athletin den Wettkampf entgehen ließ.

Nach einem Freilos traf ich sofort auf Anne Lisewski (Berlin). Bereits in der dritten Minute konnte ich die große Sportlerin mit einem Fußfeger zu Boden bringen und anschließend 15 Sekunden auf dem Rücken fixieren und als Siegerin ins Halbfinale einziehen. Hier traf ich, wie auch bei den Deutschen Meisterschaften 2012, auf Laura Vargas - Koch. Laura ist eine international etablierte Kämpferin und momentan sogar auf Platz 16 der Weltrangliste. Zu Beginn des Kampfverlaufs wurde ich 2 mal wegen Verlassens der Matte mit Shido bestraft. Das bedeutete einen Vorteil für meine Gegnerin. Nach knapp 2 Minuten gelang es mir einen Seoi- nage durchzusetzen und ich ging damit selbst mit Yuko in Führung. Leider wurde ich in der vergangenen Kampfzeit zwei weitere Male bestraft. Die letzte Strafe 20 Sekunden vor Schluss war laut einiger Zuschauer sehr umstritten, dennoch bedeutete sie meine Niederlage. Somit habe ich den Einzug in das Finale sehr knapp und ärgerlich verpasst und musste mich schnell wieder mental auf den Kampf um die Bronzemedaille konzentrieren, anstatt an der verlorenen Gold- oder Silbermedaille zu knabbern. In dieser Phase war die mentale und medizinische Betreuung von Jasmin Godon (Hewelco) wieder eine große Hilfe, sodass mir die Fokussierung auf das neue Ziel schnell gelang.

Optimal von meinem Heimtrainer Andreas Esper (JC Rüsselsheim) eingestellt, ging es nach kurzer Pause in den letzten Kampf gegen Melanie Gerber (JC Leipzig) auf die Matte. Hier konnte ich endlich von Beginn an meine Dominanz zeigen und Melanie bereits nach 23 Sekunden mit einer schönen Kombination aus kleiner Innensichel und anschließendem Schulterwurf mit Ippon auf die Matte befördern.

Nach dem enttäuschenden Verlust der Finalteilnahme war der dritte Platz ein großes Trostpflaster und bedeutete die Erreichung des Minimalziels. In Anbetracht meiner langen Wettkampfpause kann ich mich über das Ergebnis freuen und werde in den nächsten Trainingseinheiten in Rüsselsheim, Köln, Straßburg und Speyer an den erkannten Defiziten arbeiten.Bereits in zwei Wochen stehe ich dann in Arlon (Belgien) beim internationalen Turnier wieder auf der Matte.

Matthias Schaudig beim internationalen Championscup in Hard am Bodensee/Österreich:

Matthias Schaudig mit Pokal (links) neben Bundestrainer Markus GutzmerDer internationale Championscup in Hard am Bodensee/ AUS gilt als eine Art "Vor-EM", da fast alle Starter der Europameisterschaft diese Möglichkeit nutzen, 3 Wochen vor der EM noch einmal die Konkurrenz zu durchleuchten. Mit einem Teilnehmerlimit von 500 Startern, der Begrenzung auf U21 gehörte der Champions-Cup eher zu einem Wettkampf der Eliteathleten. 13 Nationen schickten zahlreiche National- und Regionalkaderathleten, um sich mit der europäischen Spitze zu messen.

Für den Landeskader Kata Rheinland-Pfalz startete Matthias Schaudig vom JSV Speyer in der Kategorie "Kata Male U18". Hier hatte er 22 Gegner aus 7 Nationen vor sich, unter anderem aus Italien, Frankreich, Dänemark und der Schweiz. In der ersten Runde konnte sich Matthias mit Kosukun Dai spielend mit 5:0 Punkten gegen einen Schweizer Regionalkaderathleten erkämpfen. Hier wurde bereits deutlich, in welch einer guten Form Schaudig sich befand. Schwerer sollte es in der zweiten Runde werden. Hier stand der österreichische Lokalmatador vor ihm. Unbeeindruckt zeigt Matthias eine routinierte Unshu und kämpfte sich mit 5:0 Punkten erneut souverän durch. In Runde 3 traf er auf einen Nationalkaderathleten Luxembourgs, der sich eines großen Fanclubs erfreute. Trotz lautem Jubel und Beifall konnte auch hier Matthias mit der Kata Annan 5:0 seine Favoritenposition rechtfertigen. Lediglich der starke EM-Starter Dänemarks stand nun zwischen Matthias und dem Finaleinzug. Mit seiner stärksten Kata Chatanyara Kushanku entschied Matthias diese spannende und stark beobachtete Begegnung mit 4:1 Punkten für sich. Im Finale traf Matthias dann auf seinen Kaderkollegen Marcel Schmitt, der als festes Mitglied des Bundeskaders des Deutschen Karateverbands bereits auf DM Bronze geholt hat und sich ebenfalls in überraschend guter Form befand.

Der später auf der Hauptkampffläche ausgetragene Finalkampf wurde per Livestream auch im Internet übertragen und erfreute sich sehr großer Publikumsaufmerksamkeit. Schaudig zeigte sich konzentriert und legte eine sehr starke Suparimpei vor. Schmitt zeigte seine beste Kata Unsu. Beide Athleten zeigten hervorragendes Niveau und dementsprechend knapp ist das Ergebnis ausgefallen. Mit einer Wertung von 3:2 siegte Schaudig und holte den Champions-Cup nach Deutschland. Bei einem derartig hohen Niveau war es ein einfach nur grandioser Jahresauftakt für Matthias Schaudig, der sich nun auf die Swiss Open, die Ende Februar stattfinden wird, vorbereitet. Schaudig machte mit diesem Sieg deutlich, dass die gesetzten Ziele für 2013 keinesfalls außer Reichweite sind.

Die Bundesliga-Männer-Mannschaft, Judoka Barbara Bandel, Karateka Stelle Holczer und Matthias Schaudig sind zur Mannschaft/zur Sportlerin/zum Sportler des Jahres 2012 der Stadt Speyer nominiert.

 

Am kommenden Wochenende finden am Samstag, 26. Januar, die Pfälzischen Meisterschaften U 18 im Judomaxx statt; am Sonntag, 27. Januar, die Pfälzischen Meisterschaften U 21 ebenfalls im Judomaxx. Los geht’s jeweils um 12.00 Uhr. JSV Speyer, Presse

22.01.2013


Neujahrsempfang des JSV im Judomaxx

Speyer-  Dass der Judosport-Verein Speyer jährlich 48.000 Euro für die neue Judomaxx-Sporthalle an die Stadt Speyer zahlen muss, nach dem tollen Aufstieg der Männermannschaft in diesem Jahr mit zwei Erstbundesligisten auf die Matte gehen wird und unter der Regie des engagierten hauptamtlichen Ausnahmetrainers Ferenc Nemeth einen vereinseigenen Leistungskader aufbaut, erfordert von der JSV-Vorstandschaft verstärkte Bemühungen zur finanziellen Absicherung. Beim Neujahrsempfang im Judoka-Domizil konnte Vorsitzender Heiner Sprau Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs, Sportkreisvorsitzenden Alfred Zimmermann und die Vereinsmitglieder mit großer Freude über eine in Aussicht gestellte Förderung durch Lotto Rheinland-Pfalz informieren.

Von seinem Besuch im Judomaxx hatte sich Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler in seinem Brief an Sprau „überwältigt“ gezeigt. Er habe einen „großartigen Verein erleben“ dürfen mit einem Angebot, „wie ich es bisher kaum gesehen habe“, kündigte Schlosser ein Gespräch mit der LSB-Sporthilfe wegen der Trainersituation und die Kontaktaufnahme eines Mitarbeiters wegen einer speziellen Förderung durch Lotto an. Der JSV-Chef dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass das erste Jahr in der neuen JSV-Heimat rundherum zu einer Erfolgsgeschichte wurde. Großes Lob zollte Heiner Sprau der JSV-Geschäftsführerin und Sportkreis-Jugendleiterin Gerlinde Görgen, die den Betrieb in der Halle und die Aktivitäten des Vereins mit großem Engagement und einem eingespielten Mitarbeiterinnen-Team steuert. Das Spektrum reicht von den gerade mal zwei Jahre alten Turntigern (von Nicole Seiler betreut) bis hin zu den Aktiven aus der gesamten Pfalz, die zum Stützpunkt-Training ins Speyerer Landesleistungszentrum kommen. Auch das Präventions-Kursangebot der Physiotherapiepraxis Matthias Richter in der Judomaxx-Gymnastikhalle wird sehr gut angenommen.

Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des JSV im Jahr 2012

Im ersten Jahr in der eigenen Judo-Heimat registrierten Gerlinde Görgen und zweite Vorsitzende Gabi Meier 2846 Trainingseinheiten, mehr als 2000 Sportler und bei 180 Veranstaltungen insgesamt über 10 000 Besucher. Wichtig sind dem JSV auch die tägliche Hausaufgabenbegleitung, Berufsberatung, das Bewegungs- und Sportangebot für Kitas und Schulen, der Sport für muslimische Frauen und Abenteuer-Freizeiten. Da 2012 insgesamt 25050 ehrenamtliche Stunden von Betreuern und Helfern geleistet wurden, konnte die Vereinsführung allen, die sich in ihrer Freizeit für den Judo-Sportverein und dessen soziale Projekte einbringen, nicht genug danken. Einen Schluck Sekt, Alkoholfreies sowie Kaffee und Kuchen zum Start ins neue Jahr waren das äußere Zeichen derer großen Dankbarkeit.

Direkt im Anschluss an den Neujahrsempfang fuhren Judoka, Betreuer mit zwei Kleinbussen nach Mainz, wo die JSV- Männer für ihren Aufstieg in die erste Bundesliga mit dem vierten Rang der Mannschaftswertung bei der Wahl der rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres geehrt wurden. ws: Foto: JSV

15.01.2013


JSV Aktive erfolgreich beim Internationalen Zwing-Cup in Landau

Die Altersgruppen U 14/U 15, U 17 und Aktive kamen erfolgreich vom 9. Internationalen Zwing-Cup aus Landau am vergangenen Wochenende zurück. Das Turnier ist das offizielle Ranglisten- und Sichtungsturnier des Judo-Verbandes Pfalz und der Gruppe Südwest.

Hier die Ergebnisse:

  1. Platz: Stella Richter, Lukas Stepper, Michel Adam, Sebastian Hofäcker, Michael Bantle
  2. Platz: Michael Bantle, Julian Richter
  3. Platz: Christopher Hofäcker, Jana Förtsch, Leon Stepper, Benjamin Hofäcker, Florian Bantle
  4. Platz: Luca Bösser, Victoria Huber, Marco Zimmermann

Einzelkämpfe gewonnen, aber diesmal nicht auf Medaillenplätze vorgerückt sind: Leon Lichtmannegger, Thomas Brecht, Joey Gohr, Max Hampel, Jonas Dieing.

Auch in den Weihnachtsferien bietet Diplom-Judo-Trainer Ferenc Nemeth Wettkampfvorbereitungstraining an, und zwar täglich außer an den Feiertagen. Die Leistungsgruppe bereitet sich schon auf die nächsten Turniere vor, das erste Trainingscamp des neuen Jahres findet vom 2. bis 6. Januar in Straßwalchen bei Salzburg statt. JSV Speyer, Presse

18.12.2012


JSV Sportler starteten beim hochkarätigen internationalen Odenwald-Cup

Abteilungsleiter, Karate-Trainer und Betreuer Jürgen Ballreich kurz nach seiner Prüfung zum 3. Dan vor einer Woche.

14 Karateka vom JSV starteten am Samstag, 8. Dezember, in 17 Disziplinen beim hochkarätigen internationalen Odenwald-Cup in Mörlenbach.

Das laut Ausrichter größte Turnier der Region lockt Jahr für Jahr fast 700 Wettkämpfer von den "Minis" (ab 6 Jahre) bis zu den Senioren (Ü 50) auf die Matte. Die JSV-Junior-Athleten waren gut vorbereitet und konnten sich in vielen Feldern behaupten. Bei den "Minis" belegte der 7jährige Flavio Roth den 1. Platz. Sein außerordentliches Talent und sein Trainingsfleiß wurden bereits vom Landestrainer entdeckt und gefördert – hier sind auch in Zukunft Platzierungen zu erwarten.

Seine beiden älteren Brüder Alessio (3. Platz) und Fabio (2. Platz) sicherten sich gegen eine große Konkurrenz ebenfalls Medaillen. Die amtierenden Landesmeisterinnen Rebecca Fiebig und Helena Vlad übertrafen die Erwartungen und erreichten souverän Gold (Helena) und Silber (Rebecca). Cem Yilmaz und Janik Sturm mussten sich jeweils nur einmal geschlagen geben und erreichten beide einen guten 2. Platz. Auch Mihai Vlad überzeugte mit seiner Kata-Demonstration und wurde mit Bronze belohnt. Hier die Ergebnisse der JSV-Karateka in der Übersicht: Flavio Roth, Helena Vlad: 1. Platz Cem Yilmaz, Rebecca Fiebig, Janik Sturm, Fabio Roth: 2. Platz Alessio Roth, Mihai Vlad: 3. Platz

Am kommenden Samstag, 15.12., werden die Judoka (U 14 / U 17) auf den internationalen Zwing-Cup nach Landau fahren. Auch im nächsten Jahr sind etliche Turniere geplant. Los geht's mit den Einzelmeisterschaften der U 17 gleich im Januar. Für eine optimale Vorbereitung findet das Training, geleitet von Diplom-Judo-Trainer Ferenc Nemeth, auch in den Weihnachtsferien statt – an jedem Tag, außer an den Feiertagen.

10.12.2012


Glückliche Familien im Judomaxx: 160 Teilnehmer beim Familiensporttreff

Weihnachtslieder, Waffelduft, fröhliches Gelächter und glänzende Kinderaugen empfingen Besucher am Samstagnachmittag im Judomaxx. Jeder Neuankömmling wurde persönlich begrüßt und in die Spielregeln eingewiesen. Fünf Stationen gab es auf der „Reise in den Weihnachtshimmel“. An der 1. Station, dem bunten Riesenschwungtuch, kam es vor allem auf Teamwork an. In der „Wichtelwerkstatt“ ging es um Geschicklichkeit auf dem Hindernisparcour, in der „Wahrnehmungsstation“ (Düfte erraten, Geschenke erfühlen, Rückenmassage) kam es auf den Familienzusammenhalt an. In der 4. Spielstation, „unterwegs zum Mond“ waren Mut und viel Gefühl gefragt. Mit verbundenen Augen ging es in völliger Dunkelheit an einem Seil über die Gerätelandschaft. Am Ende „im Sternenhimmel“ angekommen, erwartete die Reisenden eine gemütliche Kuschelecke mit leiser Musik und Weihnachtsgeschichten.

Eltern, Tanten, Geschwister und Großeltern lobten das kostenfreie Angebot des JSV. Sie genossen die gemeinsame Zeit und die Bewegung genauso wie ihre Kinder, die sie begleiteten. Oft genug waren es die Kleinen, welche die Spiele kannten oder neugierig und mutig genug waren, Neues auszuprobieren. Sie steckten ihre erwachsenen Begleitpersonen mit ihrer Begeisterung und ihrem Bewegungsdrang an. Am Ende waren alle wohlig ermattet und glücklich. „Das war ein rundum schöner Adventsnachmittag. Wir haben uns bewegt und Zeit als Familie verbracht. Danke an den JSV!“, so eine zufriedene Mutter.

Der Dank gilt dem Jugendteam, das sich die Spiele ausgedacht, vorbereitet und angeleitet hat. Dazu gehörten: Julia, Marie, Miriam, Marei, Mahtab, Meryem, Conny, Laura, Felix und Hannah. Hannah Wehr, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Sport im JSV absolviert, nennt das Ziel der Veranstaltung: „Wir wollten vor allem den Eltern zeigen, wie viel Freude Bewegung ohne Leistungsdruck machen kann.“

40 Familien mit rund 160 Teilnehmern nahmen an der „Reise in den Weihnachtshimmel“ teil. Das Angebot stand auch Nicht-Vereinsmitgliedern offen und wurde mit rein ehrenamtlicher Arbeit umgesetzt. Aufgrund des großen Erfolges will Gerlinde Görgen, Leiterin der Geschäftsstelle, einen solchen Familien-Spiel-Sport-Nachmittag auch künftig anbieten.

Ohne Förderer wäre die vielfältige Arbeit des Judo-Sportvereins nicht möglich. Das Familiensportfest erfolgte auf Anregung vom Sportbund Pfalz, der diese Art von Spielfesten neu in sein Förderprogramm aufgenommen hat. So können wir uns auch für unseren Familien-Sport-Nachmittag „Reise in den Weihnachtshimmel“ über einen Zuschuss freuen. JSV Speyer, Presse

04.12.2012


Neues aus dem Judomaxx

Unsere Aktiven waren am Samstag, dem 1. Dezember, in Braunschweig, um bei den Deutschen Pokalmeisterschaften zu kämpfen. Betreut wurden sie von Barbara Bandel.

Die U 11 kamen mit mehreren Medaillen vom Schneemannturnier aus Schwetzingen zurück, und die U 14 holten Platzierungen beim Christkindl-Turnier in Rodenbach.

Die Aktion „Laufen unter Flutlicht“ ermöglicht jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, dass Freizeitläufer auch in den Wintermonaten im Hellen laufen können.

Der Abteilungsleiter unserer Karate-Abteilung, Jürgen Ballreich, hat am Wochenende die Prüfung zum 3. Dan erfolgreich absolviert. Jürgen hat sich nach intensiver Vorbereitung von ca. einem Jahr einer schwierigen und intensiven Prüfung in Ludwigshafen unterzogen. Wir sind sehr stolz auf unseren Sensei und gratulieren ihm herzlich. Er hat nach der Übernahme der Karate-Abteilung viel Aufbauarbeit geleistet und war der erste Träger des Schwarzen Gürtels. Inzwischen gibt es vier Dan-Träger (Jürgen Ballreich: 3. Dan, Marius Kendler: 2. Dan, Kathrin Menzfeld: 1. Dan, Gerald Ofer: 2. Dan). Weitere werden folgen... JSV Speyer, Presse

04.12.2012


3 mal Bronze für den JSV bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am vergangenen Wochenende

Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft in Maintal U 14 am Samstag, 24. November

Das sehr junge U 14-Team des JSV belegte einen hervorragenden dritten Platz. Die Speyerer traten als erstes gegen den KG JC Vulkaneifel/Integra Wittlich an, den sie in einem spannenden Kampf mit 4:4 (Unterbewertung 40:35) besiegten. Der zweite Durchgang gegen den JC Saar war nicht minder spannend und endete knapp mit 4:3 für die Domstädter. Somit stand fest, dass sie sich für das Halbfinale qualifiziert hatten. In der letztenPartie musste der JSV gegen den späteren Südwestmeister KG Rüsselsheim/JC Bürstadt antreten. Der stärkere Gegner gewann mit 5:3. Als zweitplatzierter aus Pool A traf die Speyerer Mannschaft im Halbfinale auf den erstplatzierten JC Sinn aus Pool B. Erst am Ende musste sich der JSV mit 4:3 geschlagen geben und erreichte die Bronzemedaille bei der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft.

Kämpfer:

Leon Lichtmannegger, Luca Bößer (-34 kg)

Christopher Hofäcker (-37 kg)

Leonard Scholz, Jan Goerlich (-40 kg)

Max Hampel, Thomas Brecht (-43 kg)

Joey Gohr (-46 kg)

Michael Bantle (-55 kg)

Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft in Maintal U 17 am Sonntag, 25. November

Zweimal Bronze für die U17 Teams des JSV-Speyer bei Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften: Herzschlaghalbfinals beider Teams - nach 3:3 im Halbfinale unglücklich in den Entscheidungskämpfen unterlegen.

Knapper, spannender und unglücklicher geht es nicht mehr: Die weibliche und die männliche U17 des JSV-Speyer müssen erstmals in einem Mannschaftshalbfinale nach 3:3 Endergebnis in die Entscheidungskämpfe. Meta Lu Jülicher für die Mädels und Philipp Janto bei den Jungs übernahmen hierbei die Verantwortung und unglaubliche Belastung für das gesamte Team. Denkbar unglücklich und mit der knappsten Wertung mussten dennoch beide Ihren Kampf abgeben.

In den Mannschaftskämpfen treten immer sieben Kämpfer/innen gegeneinander an. Die Mädels des JSV-Speyer reisten aufgrund von Verletzung und Krankheit mit nur mit vier kampffähigen Judoka an. Das bedeutete, dass jeder einzelne Kampf gewonnen werden musste. Die erste Begegnung gegen Maifeld endete nach vier Siegen und zwei Kampflos-Punkten mit 6:1 siegreich. Der zweite Gruppenkampf ging 2:5 verloren, so zog man als Gruppenzweiter gegen den Gruppensieger der Parallelgruppe (JC Mendig) in das Halbfinale ein. Nach drei Siegen durch Leonie Nussbaum, Alexandra Nussbaum und Tracy Heusinger sowie einem Unentschieden durch Meta Lu Jülicher und drei kampflos abgegebenen Kämpfen stand es am Ende 3:3. Das bedeutete Bronze. Folgende Kämpferinnenstanden in dem tollen Team:

Leonie Nussbaum (3 Siege), Meta Lu Jülicher (1 Sieg, 1 Unentschieden), Alexandra Nussbaum (3 Siege), Tracy Heusinger (2 Siege), Regine Steinhaus (1 Sieg), Sophie Loos (1 Sieg).

Die Jungs starteten gegen Nassau aus dem Rheinland und gewannen ihren ersten Kampf überlegen mit 7:0. Im zweiten Gruppenkampf wartete mit dem hessischen Finalgegner des Vorjahres Bad Homburg ein schwerer Gegner. Doch auch hier waren alle konzentriert und gewannen diesen Kampf sicher mit 4:2. Jetzt ging es gegen die Saarlandauswahl um den Gruppensieg. Obwohl die Speyerer Mannschaft zeitweise mit 0:2 hinten lag, konnte sie noch ein 3:3 unentschieden retten, was für Platz zwei in der Gruppe reichte. Als Gruppenzweiter mussten die Speyerer im Halbfinale gegen den hohen Favoriten JC Sinn antreten.

Nach drei Siegen durch Michel Adam, Sebastian Schmitt und Dennis Klein sowie einem Unentschieden durch Philipp Janto und drei abgegebenen Kämpfen stand es 3:3. Ein Entscheidungskampf musste über die Teilnahme amFinale entscheiden.

Folgende Kämpfer standen in dem erfolgreichen Team:

Dennis Klein (4 Siege), Sebastian Schmitt (3 Siege, 1 Unentschieden), Paul Schall (3 Siege),

Philipp Janto (2 Siege, 1 Unentschieden), Michel Adam (2 Siege), Florian Bantle (1 Sieg, 1 Unentschieden), Julian Richter (1 Sieg), Eric Riedel (1 Sieg), Lukas Stepper, Simon Wittmann, Dennis Höllriegel, Leonard Schneider-Strehl, Leon Stepper, Marco Zimmermann, Yannick Drixler, Willy Martens.

„Ein toller Erfolg für das junge kampfstarke Team!“ Trainer und Betreuer Manfred Dreiseitl lobte die Nervenstärke der Mannschaften. Am Ende gab es zwei mal Bronze und die Erkenntnis, dass das Glück wohl am heutigen Tag in Speyer vergessen wurde. JSV Speyer, Presse

26.11.2012


Matthias Schaudig im Medaillenspiegel der erfolgreichste Einzelathlet des Shito-ryu Cup!

Den jährlichen Shito-ryu-Cup vom Deutschen Karate-Verband am 24. November nutzten viele nationale Spitzenathleten zum Jahresabschluss. Neben dem Europa-Meister Kata Team Damen waren unter anderem Premier-Leagueist Ilja Smorguner sowie zahlreiche deutsche Meister anwesend. Besonders die Junioren- und Leistungsklassen-Disziplinen waren dicht besetzt.

JSV Speyer Karateka startete in gleich vier Disziplinen. Gleich zu Beginn gewann er souverän wie erwartet die Kata (=Formkampf) Einzel Junioren Disziplin durchgehend mit 5:0 Punkten und setzte sich dabei gegen starke Kaderathleten durch.
Nebenher trat er auch in der Kategorie Kobudo offen an. Nach mehreren Vorrunden unterlief Schaudig allerdings im Finale ein Fehler, der ihn zwei Wertungspunkte kostete: Platz 2.
In der Disziplin Kumite (=Zweikampf) Junioren +76kg kämpfte Matthias konzentriert und dynamisch. Lediglich im Halbfinale konnte er sich gegen den amtierenden deutschen Meister und späteren Sieger nicht durchsetzen. Obwohl das Kampfniveau des Baden-Württembergers deutlich höher angesiedelt war, hielt Matthias dessen Angriffsflut erstaunlich gut stand, konnte aber leider kein Rezept für seinen Gegner finden und gab den Finaleinzug mit 0:1 Punkten ab. Den Griff nach Bronze ließ sich der Speyerer allerdings nicht vermiesen. Mit einer mehr intelligent als starken Kampfführung punktete Matthias erst mit einer explosiven überlaufenen Technik und baute seine Führung mit zwei blitzschnellen Konterschlägen auf 3:0 aus und sicherte sich somit den dritten Platz.
In den Kumite Team Disziplinen startete Matthias in der Leistungsklasse mit seinen Teamkollegen aus Kaiserslautern. Nach einem Freilos musste Matthias als Erstkämpfer das Feld dem DM-Drittplatzierten der Leistungsklasse ab 81 kg mit einer überdeutlichen Wertung von 0:10 überlassen. Auch seine Teamkollegen verloren vorzeitig aufgrund der 8-Punkte-Differenz-Regel. Im Kampf um Platz drei jedoch erkämpften sich Schaudigs Teamkollegen jeweils ein 0:0 unentschieden. Nun lag es an Matthias, Bronze im Team mit nach Hause zu bringen. Trotz teils sehr harter Techniken geizten die Kampfrichter mit den Punktevergaben. Nach einem gleichzeitigem Gyaku-Tsuki beider Kämpfer stand es 1:1. Erst kurz vor Schluss gelang Schaudig der entscheidende Schlag. Mit einer überlaufenden Technik kam er in die Nahdistanz zum Partner und klammerte. Mit einem schnellen Wurf über sein Bein und abschließendem Angriff zum Kopf des Gegners am Boden holte sich Schaudig die verdienten 3 Punkte, zu einem Stand von 4:1 und damit auch seine vierte Platzierung an diesem Tag.
Mit einem ersten und einem zweiten Platz in den Kata-(Form-)Disziplinen und zwei Dritten Plätzen in den Kumite-(Zweikampf-)Disziplinen war Matthias im Medaillenspiegel der erfolgreichste Einzelathlet des Shito-ryu Cup!
Für dieses Jahr ist für den Kader-Athleten noch der Odenwald-Cup am 8.12. als Abschlusstraining vorgesehen.
Am 1./2. Dezember wird ein Kaderseminar in Sachsen-Anhalt stattfinden, auf dem Matthias dabei ist.
Ferner findet am 15./16.12 ein exklusiv Lehrgang mit dem mehrfachen und aktuellen Weltmeister Antonio Diaz (Venezuela) in Österreich statt, da der frisch gebackene Weltmeister aufgrund der vom 21.-25.11 in Paris stattfindenden Weltmeisterschaft in Europa gastiert. Mit dabei ist auch der Speyerer Kaderathlet Matthias Schaudig. JSV Speyer, Presse

26.11.2012


Neues aus dem Judomaxx

Gelebte Inklusion im JSV Speyer

Bei der Kreissportschau des Rhein-Pfalz-Kreises am 16. November in der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle wurde ein vielfältiger Einblick in die Sportaktivitäten der Region geboten. Vor rund 700 Zuschauern waren auch wir mittendrin: mit unserem Programmpunkt unter dem Motto „Gelebte Inklusion im JSV Speyer“. Unsere Gruppe, bestehend aus 21 behinderten und nichtbehinderten Sportlern zeigten verschiedene Darbietungen aus Fall- und Wurftechniken. Ein gelungener zehnminütiger Auftritt mit Showeinlagen, der die Zuschauer begeisterte.

Ergebnisse der Pfälzischen Meisterschaften der Aktiven Männer und Frauen im Judomaxx vom 17. November:

1. Platz: Vanessa Müller (-63 kg), Luisa Froitzheim (-70 kg), Philipp Loos (-60 kg), Stefan Bantle (-73 kg), Marcus Sturm (+100 kg),

2. Platz: Patrick Striegel (-73 kg),

3. Platz: Pascal Pontzen (-73 kg)

Vorschau auf nächstes Wochenende:

(Freitag, 23. November)

Mädchenwochenende: ganz ohne Jungs haben die JSV-Mädchen viel Spaß. 40 Judo-und Karate-girls spielen, trainieren und quatschen miteinander, toben sich im Bademaxx aus und treffen sich anschließend zu Pizza und Video wieder im Judomaxx. Steffi Wollensah, Anni Meier und Hannah Wehr freuen sich auf ein fröhliches Mädchenwochenende.

(Samstag, 24./Sonntag 25. November)

Die Judo-Teams U 14 und U 17, die sich bei den Pfälzischen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert haben, fahren am kommenden Wochenende auf die Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften im hessischen Maintal.

JSV Speyer, Presse

20.11.2012


Judoteam des JSV Speyer wagt sich auf die Kartbahn

Siegerehrung zeigt (von links nach rechts) Julian Bickel, Matthias Benkert und Andreas Benkert

Rasanter Saisonabschluss

Bei ihrer offiziellen Saisonabschlussfeier sind die Bundesliga-Männer des Judosportvereins Speyer von der Judomatte auf die Rennstrecke gewechselt: Im Kart-Center Karlsruhe drehten rund 20 Mannschaftsmitglieder ihre Runden und ermittelten in insgesamt vier Läufen die Schnellsten aus ihren Reihen. Dabei wurde schnell klar, dass auf der Rennpiste mindestens genauso engagiert und motiviert gekämpft wurde in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, als die Speyerer souverän den Meistertitel in der Zweiten Bundesliga holten und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Erste Liga aufstiegen. In zwei Qualifikationsläufen wurden zunächst die Teilnehmer und die Startpositionen für die beiden Finalrennen ermittelt. Im „B-Finale“ setzte sich Markus Kost vor Paul Kappis und Matthieu Zimmer durch. Im anschließenden großen Finale der Qualifikationsschnellsten dominierten die Franken im JSV-Team: Das Schweinfurter Trio Matthias und Andreas Benkert sowie Julian Bickel nahm das Siegertreppchen für sich in Beschlag und nahm unter dem Beifall der Mannschaftskollegen die Medaillen umgehängt.

Nach dem spannenden Renntag brachen alle nach Speyer auf, wo ein gemeinsames Essen mit zahlreichen weiteren Vereinskollegen auf dem Programm stand. Danach genossen die Sportler ausgiebig das Speyerer Nachtleben, bevor nach einer kurzen Nacht ein gemeinsames Frühstück am Sonntagmorgen im Judomaxx das gelungene Wochenende abrundete. JSV Speyer, Presse

16.11.2012


Judo Kata von der feinsten Art: Vize-Weltmeister im Judomaxx

Zu den vielen Höhepunkten, die es zum Judosport in der Domstadt zu berichten gibt, kam am 10.11.2012 ein weiterer hinzu: die amtierenden Vizeweltmeister, die auch die Deutschen und Europäischen Meistertitel des Jahres 2012 der Katame no kata, d. h. der Form der Bodentechniken erkämpft hatten, kamen zu einem Tageslehrgang nach Speyer. Sei Kam Chow und Sebastian Frey und waren zusammen mit Ihrem Trainer Kurt Teller auf Einladung von Thomas Hofmann, dem Kata-Beauftragten des Judoverbands Pfalz aus dem norddeutschen Oldenburg angereist. Der Judoverband Pfalz hatte in den letzten Jahren zunehmend erfolgreiche Paare zu den deutschen Meisterschaften entsandt, von denen nicht wenige aus Speyer kamen. Darunter waren auch Teilnehmer an Kata-Weltcups und Kata-Weltmeisterschaften. Daher war es nicht verwunderlich, dass Speyer als Ort für einen so hochkarätigen Lehrgang ausgesucht wurde. Begrüßt wurden die Gäste auch durch Friedrich Andres, den Vize-Präsidenten des Judoverbands Pfalz.

Eine interessierte Gruppe von rd. 40 Trägern des schwarzen Gürtels war der Einladung von Thomas Hoffmann gefolgt. Mehr als 20 Vereinen waren vertreten: vom TV Rodalben, BC Zeiskam, BCS Niedersimten, TSG Wiesloch, SG Nussloch, JJC Ludwigshafen, Budotomo Tübingen, 1. JC Niederroden, BC Mühlheim, SG Nied, TSG Kochel, Bugginger TS, Budokan Maintal, Post SV Karlsruhe, JC Schwenningen, JC Konstanz, BC Offenburg, TV Garmisch und sogar eine Teilnehmerin aus Bremen hatte den Weg nach Speyer gefunden. Das Judomaxx mit seiner knapp 700 m² umfassenden Mattenfläche bot wieder einmal einen hervorragenden Rahmen für diese Veranstaltung.

Geboten wurde ein Judo-Feuerwerk vom Feinsten, das keine Wünsche offen ließ. Zuerst gab Kurt Teller eine Einführung zum Sinn und Hintergrund der Judo-Kata als eine der Übungsformen dieses Sports. In diesem Lehrgang wurde die Wettkampfform der Katame no kata gelehrt, die auf Meisterschaften so demonstriert wird. Schon das Aufwärmen vor dem Training begann mit Übungen, die anschließend wieder Verwendung fanden. Jeder einzelne Ablauf der insgesamt 15 Techniken dieser Kata wurde den fachkundigen Teilnehmern präzise in mehrfacher Wiederholung demonstriert. Dabei wurde auf die wichtigen Punkte hingewiesen und alle Fragen der Teilnehmer beantwortet. Nach jeder Demonstration folgte eine Übungsphase. Sowohl unsere Vizeweltmeister als auch ihr Trainer gaben den Trainierenden jeweils konkrete Hilfestellung. Mit der anschließenden Nachbereitung der Technik durch Sei Kam Chow und Sebastian Frey wurde dies noch einmal vertieft. Damit gelang eine optimale Mischung aus der Darstellung der Techniken der Kata in beeindruckender Präzision und einem Trainingsteil, der allen vermittelte, wie die Techniken korrekt durchzuführen sind. Am Ende des Tages spendeten die Teilnehmer den drei Referenten stehenden Applaus, für einen durch und durch gelungenen Lehrgang. JSV Speyer, Presse

14.11.2012


Erfolgreiches Wochenende der Judo-Mannschaften der Altersgruppen U 11 und U 16

Philipp Schall vom JSV auf dem Siegertreppchen (ganz links: 2. Platz

Die Judo-Mannschaften der Altersgruppen U 11 und U 16 kämpften am vergangenen Wochenende erfolgreich in Bürstadt bzw. Herne.

Ergebnisse des Katana-Turniers der U 11 in Bürstadt:

Hanna Pasch, Jette Kerth, Sophia Schmitt: 1. Plätze

Nikita Wintergoller, Nils Neumann: 2. Plätze

Emmely Albrecht: 3. Platz

Trainer Ferenc Nemeth war mit seinen Wettkämpfern der U 16, die beim Ranglistenturnier in Herne antraten, sehr zufrieden. In diesem größten, auch international top besetzten Sichtungsturnier mit fast 300 Teilnehmern zeigten alle JSV-Kämpfer ihr Können. Auch die jüngsten Wettkämpfer Sebastian Schmitt, Florian Bantle und Philipp Janto konnten zumindest einen Kampf für sich entscheiden. Sebastian Hofäcker kämpfte sich in dem 39-Teilnehmer starken Feld auf den 5. Platz vor, ebenso wie Michel Adam, der sich in einem 50er Feld behaupten musste. Mit Abstand die größte Leistung brachte jedoch Paul Schall (-66 kg), der sich ohne Niederlage auf direktem Weg ins Finale vorkämpfte. Erst gegen Acland Wendt aus Brandenburg musste er sich geschlagen geben, landete auf dem 2. Platz und holte sich verdient die Silbermedaille bei diesem wichtigen Turnier. Damit klopft der talentierte Nachwuchsjudoka an die Tür zum Nationalkader. JSV Speyer, Presse

06.11.2012


Neues aus dem Judomaxx

Strahlende Sieger des JSV mit Urkunden und Medaillen

Am vergangenen Wochenende kürten Judoka und Karateka wieder Sieger aus dem JSV: Die U 11 kehrte erfolgreich vom Hopser-Turnier in Landau zurück, das Karate-Kata-Team weiblich meisterte seine erste Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit Bravour. Vor allem aber brachte unsere Judo-Gruppe für Menschen mit Behinderungen Höchstleistungen: Beim Judo-Turnier in Landau erlebten viele mitgereiste Eltern, Geschwister und Betreuer der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt spannende Kämpfe unserer Wettkämpfer/innen. Nachfolgende Judoka können stolz auf ihre Medaillen und Urkunden sein. Erste Plätze erreichten Simon Enenkel, Jennifer Wittmann, Ilka Albert und Bettina Eßwein. Eine Silbermedaille erkämpften Marco Saporito, Alexander Pusch, Thorsten Jelinek, Rebekka Landesser sowie Ilka Albert, die sich in der Mixed Klasse mit einem Doppelstart gleich zwei Medaillen sichern konnte. Stolz auf Bronze sind Werner Schüler, Stefan Wingerter, Tobias Fehr und Miriam Ritter.

Am Samstag, 3. November, fahren die besten U 17-Kämpfer aus Speyer und der Pfalz nach Herne zum größten Ranglistenturnier Deutschlands. Da jeder Landesverband seine talentiertesten Athleten schickt, ist dieser Wettkampf stärker besetzt als die Deutschen Einzelmeisterschaften, so JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth. Er betreut die Judoka, die vom Judoverband Pfalz nominiert wurden: Meta Lu Jülicher, Sebastian Hofäcker, Paul Schall, Sebastian Schmitt, Florian Bantle, Philipp Janto und Michel Adam. JSV Speyer, Presse

02.11.2012


Mit Gott und der Welt auf der Matte

Gottesdienst im Judomaxx stößt auf große Resonanz

Dem Judosport-Verein Speyer sind keine Grenzen gesetzt. Erst recht nicht, seitdem ihm für seine Aktivitäten die neue Halle zur Verfügung steht. Bester Beweis für diese Behauptung: Nun wurde sogar ein Gottesdienst gefeiert. Bei dieser Veranstaltung der ganz besonderen Art war das Judomaxx voll besetzt.

Der „Zweite Gottesdienst“ der Johanneskirchengemeinde Speyer ist ein etwas anderer Gottesdienst: Ein Team der Pfarrgemeinde gestaltet das Programm an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat multi-medial mit speziellen Aktionen (Theater, Filme, Bilder) zum jeweiligen Thema. Herzstück des „Zweiter Gottesdienst“-Teams sind eine Band, in der Pfarrer Udo Müller selbst eine der Gitarren spielt und ein Singteam, das mit viel Musik zum Mitsingen und Zuhören den Großteil des Gottesdienstes gestaltet. Kinder werden parallel dazu im Kindergottesdienst von einem Team aus Erziehern und Junglehrern betreut. Anschließend treffen sich alle im „Café après“ zum gemeinsamen Gedankenaustausch rund um Gott und die Welt. Kaffee und leckere selbst gebackene Kuchen kredenzte das Helferteam der Johanneskirche diesmal im Foyer der Judosporthalle.

Einmal im Jahr findet der Gottesdienst nämlich außerhalb des Gemeindezentrums statt und passt sich dann themenmäßig dem jeweiligen Veranstaltungsraum an. Nach Bundeswehrgelände, Schiff, Zirkuszelt und Museum wurde diesmal der Auswärtsgottesdienst im Judomaxxgefeiert.

Passend zum Raum wurde das Thema gewählt: „JUDO MIT Pfarrer UDO“ (Müller). Die Besucher erlebten den „ersten Kurs in christlicher Selbstverteidigung“. Udo Müller gestand eingangs, dass er bis zu diesem Gottesdienst mit JUDO „nur drei Buchstaben in seinem Vornamen gemeinsam“ hatte. Der Pfarrer zeigte sich deshalb sehr angetan von dem, was die vier jungen Judokas zu Beginn des Gottesdienstes auf der Matte darboten. Großen Respekt zeigte er vor dem Schwarzgürtel von Sarah Sprau, die zu den Mitbegründern des „zweiten Gottesdienstes“ an der Johanneskirche gehört und die Idee zu diesem 2012er- Außengottesdienst hatte. Zusammen mit ihrer Schwiegermama, JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen, die zu den treuesten Besuchern des zweiten Gottesdienstes gehört.

Man werde häufig gefragt, „wie man heute noch an Gott glauben kann“, begann Müller seinen Selbstverteidigungskurs. In einer modernen Welt hätten die Naturwissenschaften ganz andere Theorien über das Leben, als Christen sie in der Bibel lesen würden. Es sei auch nicht mehr selbstverständlich, am Sonntag in die Kirche zu gehen. Ganz im Gegenteil: Freunde und Kollegen schüttelten den Kopf, wenn man ihnen vom Gottesdienst erzähle, „und man muss sich verteidigen, wie man so etwas ‚freiwillig‘ tun kann“, sinnierte Pfarrer Müller in seiner Predigt. Mit einer Reihe von Vergleichen und Anekdoten kristallisierte Müller Antworten auf die Frage heraus, warum es Sinn macht zu glauben“.Die Hauptfrage müsse jeder für sich mit ja oder nein beantworten: Glaube ich an Gott? Wer dies, wie er, bejahe, könne „erkennen, das Gott im Alltag für ihn ansprechbar sei und einen Halt im Leben biete.“

Mitten in die Veranstaltung platzte eine „Demonstration“ einer Gruppe von Leuten, die mit Parolen und Plakaten lauthals den Glauben in Frage stellten. Die Theatergruppe (Chorsängerinnen mit Männern verstärkt) hatte ihren Einmarsch geschickt in den Judomaxx-Gottesdienst eingebaut und damit Pfarrer Müller die Vorlage zur Predigt geliefert.

„Wir werden versuchen, den Gottesdienst im Judomaxx einmal im Jahr zu einer festen Einrichtung zu machen“, zeigte sich Vorsitzender Heiner Sprau überaus dankbar für diese Bereicherung der JSV-Aktivitäten. ws www.judo-speyer.de

30.10.2012


Neues aus dem Judomaxx

Judo-Hüpfer beim Hopser-Turnier

Am Sonntag, 28. Oktober, fahren die jüngsten Nachwuchsathleten U 10 / U 12 (Jahrgänge 2001/2002 bzw. 2003/2004) nach Landau. Da es für einige Judoka die erste Begegnung mit dem Wettkampfsport sein wird, fahren auch viele Erwartungen und Emotionen mit. Mit 30 Teilnehmern ist kaum ein anderer Verein so stark vertreten wie der JSV. Trainerin Steffi Wollensah hofft auf einige 1. Plätze, setzt ihre Schützlinge aber nicht unter Erfolgsdruck. „Der Sieg zählt nicht unbedingt, sondern der Mut, teilzunehmen sowie der Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen.“ Ob die Jüngsten ihren Vorbildern in der 1. Bundesliga nacheifern, wird sich am Sonntag zeigen. Kampferfahrungen sammeln sie auf jeden Fall, da die Teilnehmer in 4er Pools jeder gegen jeden antreten werden.

JSV-Karateka Matthias Schaudig konnte am vergangenen Wochenende verbandsübergreifen Erfolg verbuchen. In Karlsruhe erkämpfte er sich den ersten Platz und sicherte sich den deutschen Meistertitel der „BDO“ (Dt. Budo-Organisation) im Freikampf. Matthias ist nun deutscher Meister in den Verbänden ISKA und DBO. Im November steht die Deutsche Meisterschaft der Länder im Deutschen Karate-Verband (DKV, dem Dachverband des Rheinland-Pfälzischen Karateverbandes und des JSV) an, bei der Schaudig für den Landeskader Rheinland-Pfalz im Team antreten wird. JSV Speyer, Presse

27.10.2012


3 neue Mannschaftsmeister: U 14 und U 17 holen Medaillen

Die erfolgreichen U 17-Kämpfer mit Trainer und Betreuer Ferenc Nemeth und Manfred Dreiseitl

Am vergangenen Wochenende traten die Teams in Bad Dürkheim bei den Pfälzischen Mannschaftsmeisterschaften an. Gegen die Gegner aus Bad Dürkheim war das Speyer U 17-Team klar überlegen: Julian Richter (-46 kg), Philipp Janto (-50 kg), Eric Riedel (-55 kg), Sebastian Schmitt (-60kg ), Leonard Schneider-Strehl (-66kg ) und Florian Bantle (+73 kg) konnten einen nie gefährdeten deutlichen 6:1 Sieg erringen.Im Endkampf um die Pfalzmannschaftsmeisterschaft ging es gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam. Lukas Stepper (-46 kg), Eric Riedel (-55 kg), Sebastian Hofäcker (-60 kg), Paul Schall (-66 kg) und Dennis Klein (-73 kg) sorgten für den überlegenen 5:2-Sieg und den Titel 2012.

Die weibliche U17 konnte kampflos den Titel gewinnen.

Der nächsten Herausforderung stellen sich beide Teams bei den Südwestdeutschen Meisterschaften Ende November im hessischen Maintal-Dörnigheim. Dabei geht es um die Qualifikation für das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2012 in München.

Die Mannschaften setzten sich zusammen:

U 17 weiblich: Meta Lu Jülicher, Janina Hofäcker, Anne Rheude, Leonie Nussbaum, Alexandra Nussbaum und Tracy Heusinger U 17 männlich: Lukas Stepper, Leon Stepper, Julian Richter, Philipp Janto, Michel Adam, Sebastian Hofäcker, Sebastian Schmitt, Marco Zimmermenn, Willy Martens, Yannick Drixler, Paul Schall, Leonard Schneider-Strehl, Dennis Klein, Simon Wittmann, Florian Bantle, Eric Riedel und Dennis Höllriegel.

Die erfolgreichen U 14-Kämpfer mit Trainer Peter Lichtmannegger und Ferenc NemethAuch die Jungenmannschaft der Speyerer U 14 kehrte als Meister zurück. Nachdem der JSV in dieser Altersklasse bereits letztes Jahr den Pfalz- und Südwestmeistertitel nach Speyer brachte, war der Titelgewinn ein gelungener Auftakt in diese Richtung. Doch war der Sieg nicht selbstverständlich, denn im Vergleich zum letzten Jahr hatte sich einiges geändert. Viele Athleten hatten mittlerweile die Altersklasse gewechselt, und Speyer startete deshalb mit einer neuen, jungen Mannschaft. Doch das Team um Trainer Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger war gut eingestellt und konnte nach Siegen gegen die Mannschaften aus Landau und Rodenbach auf dem Podest nach ganz oben klettern. Die Judoka Christopher Hofäcker,Max Hampel, Paul Ackermann (Fremdstarter aus Pirmasens), Michael Bantle, Jan Goerlich, Luca Bößer und David Fuhrer steuerten mit ihren Einzelsiegen zu einem 5:2 und 5:3 Erfolg bei. Aber auch Leon Lichtmannegger, der mit einem Unentschieden von der Matte ging, sowie seine Kameraden Leonard Scholz, Joey Goer und Thomas Brecht hatten einen großen Anteil am Sieg.

Nun gilt es sich auf die Südwestmannschaftsmeisterschaften vorzubereiten, die am 24.11 stattfinden. JSV Speyer, Presse

22.10.2012


Neues aus dem Judomaxx

Matthias Schaudig, Fabio Roth, Karateka im JSV Speyer

Die Karateka des Judo-Sportvereins räumten am vergangenen Wochenende beim international hoch besetzten Coupe de Kayl ab: Zwei Kämpfer holten 1 x Gold und 2 x Silber. Der erfahrene U 18-Kaderathlet Matthias Schaudig startete gewohnt souverän und siegesgewiss. In der Kategorie Kata männlich U 18 setzte er sich schnell als Favorit in den Vorrunden auch gegen internationale Kaderathleten durch und kämpfte sich bis ins Finale vor. In der spannenden Endbegegnung ließ Matthias keinen Zweifel: 5:0 gegen den Belgier Soheil und damit Gold. Nach diesem Erfolg startete Matthias in der Kategorie Kata männlich open – ohne Altersbeschränkung. Nach teilweise sehr knappen und spannenden Vorrunden gegen eine starke Konkurrenz gewann Matthias das Halbfinale ebenfalls mit 5:0. Erst im Finale konnte er von EM- und WM-Starter des Nationalteams Luxembourg, Ian Pocervina, geschlagen werden. In Anbetracht des großen internationalen Starterfeldes belegte Matthias damit einen hervorragenden 2. Platz.

Bei der U 16 startete Fabio Roth für den JSV. Nachdem er bisher schon vor allem regionale Platzierungen erreicht hatte, machte er nun auch vor der internationalen Konkurrenz nicht halt. Nach schwerem Anfangslos gegen den späteren Turniersieger kämpfte sich Fabio in der Trostrunde motiviert bis ins Finale vor. Im entscheidenden Kampf um Platz drei steckte der 15jährige all seine Kraft in eine sehr hohe und schwere Kata und gewann ebenfalls 5:0 gegen seinen Gegner aus dem Nationalkader Luxembourg. Herzlichen Glückwunsch für diese tollen Erfolge!

 

Am kommenden Wochenende (20. Oktober) fahren die Judo-U 17 und U 14 zur Pfalzmeisterschaft nach Bad Dürkheim. Hier die Wettkämpfer:

Männliches U17 Team:

Lukas Stepper, Leon Stepper, Julian Richter, Philipp Janto, Simon Hölldorfer, Michel Adam, Sebastian Hofäcker, Sebastian Schmitt, Marco Zimmermenn, Willy Martens, Jonas Dieing, Morten Harter, Yannick Drixler, Paul Schall, Leonard Schneider-Strehl, Dennis Klein, Simon Wittmann, Florian Bantle, Sid Wiesner

Fremdkämpfer: Eric Riedel (Rodenbach) und Dennis Höllriegel (Ludwigshafen)

Weibliches U17 Team:

Meta Lu Jülicher, Janina Hofäcker, Anne Rheude, Lara Blau, Regine Steinhaus, Ann-Kathrin Straub, Sophie Loos, Elisa Körber, Anne Hollerit,

Fremdkämpferinnen: Leonie Nussbaum (Rodenbach), Alexandra Nussbaum (Rodenbach) und Tracy Heusinger (Ludwigshafen)

Bei U 14 starten:

Leon Lichtmannegger, Luca Bößer, Leo Mörschel (-34 kg)

Christopher Hofäcker (-37 kg)

Leonard Scholz, Jan Goerlich (-40 kg)

Joey Goer, Max Hampel, Thomas Brecht (-43 kg)

Philipp Schall, Paul Ackermann (-46 kg)

Michael Bantle (-50 kg)

David Fuhrer (-55 kg)

 

JSV Speyer,Presse

17.10.2012


Dschungeltour im Judomaxx – Ferienfreizeit „Wilde 13“

Fast 100 Kinder bei der Herbstferienfreizeit im Judomaxx

Fast 100 Kinder und Jugendliche erlebten in der zweiten Ferienwoche aufregende Dschungelabenteuer. Nachdem die Gruppe zu Beginn der Woche im wilden Mattenwald „abgestürzt“ war, überwanden alle zusammen einen schwierigen Kletterparcours. Trotz erschwerter Bedingungen durch verbundene Augen gelang es den Teams, Hindernisse zu überwinden, an Lianen entlangzuhangeln und über einsturzgefährdete Brücken zu balancieren – bis sie schließlich eine sichere Insel erreichten. Dort richteten sich die Mannschaften häuslich ein und inspizierten die Umgebung. Am Dienstag begaben sich die Abenteurer auf GPS-Schatzsuche, am Mittwoch kam noch einmal Goldgräberstimmung auf. Am Donnerstag wurde das Außengelände erkundet und sportliche Herausforderungen gemeistert. Am Freitag erklommen die mutigsten Ferienkinder Kistenberge und erlegten gefährliche Zielscheiben mit Pfeil und Bogen.

Rund 30 „Behördenkinder“ und ebenso viele JSV-Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren nutzten das Ferien-Angebot, das nun schon im fünften Jahr in Folge in Kooperation mit dem „Runden Tisch zur Vereinbarung von Familie und Beruf“ der Speyerer Behörden stattfand. Betreut wurde das Team der „Wilden 13“ von 25 ehrenamtlichen Jugendlichen ab 12 Jahre, die sich nicht nur die Spiele ausdachten und vorbereiteten, sondern auch für Harmonie innerhalb der Gruppen sorgten, an das leibliche Wohl dachten, Ansprechpartner für Kinder und Eltern waren, kleine Wehwehchen versorgten, mit Bastel- und Malaktionen die erhitzten Gemüter wieder beruhigten und jeden Tag die Halle wieder herrichteten.

Die Dschungeltour der Wilden 13 startete morgens um 7.30 Uhr. Um 9.00 Uhr stärkten sich die Teilnehmer mit einem gemeinsamen Frühstück, erkundeten mit kooperativen Spielen und Bastelaktionen den Dschungel im Judomaxx, bevor sie gegen 13.30 Uhr von den Eltern abgeholt wurden. Mit dem Ferienprogramm waren Kinder von arbeitenden Eltern auch in der Ferienzeit gut betreut. Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen Rentenversicherungsanstalt, dem Landesbetrieb Mobilität und dem Judo-Sportverein Speyer ergänzt die städtischen Angebote für Kinder-Freizeitgestaltungen. Zur diesjährigen Herbstferienaktion hatte Michaela Brugger, Gleichstellungsbeauftragte des Landesbetriebs Mobilität für die Behörden eingeladen.

Etliche Kinder kamen zum wiederholten Mal. Sie lernten neue Teilnehmer und andere Spiele kennen – und zum ersten Mal fand die Herbstaktion im neuen Judomaxx statt, das von Kindern und Eltern begeistert angenommen wurde. Die Leitung des Programms übernahmen vonseiten des Judo-Sportvereins Anni Meier, Steffi Wollensah und Marie Ziaja. Viele der jugendlichen Betreuer kamen früher selbst als Kinder in die Freizeiten. Sie konnten sich aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen gut in die Teilnehmer einfühlen, übernahmen nun mehr Verantwortung und engagierten sich ehrenamtlich. So zieht der JSV sich die nächste Generation motivierter Jugendlicher heran, die sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen.

 

Seite an Seite nutzten Leistungsjudoka und „Dschungelkinder“ die Mattenfläche im Judomaxx. Ferenc Nemeth, Haupttrainer im JSV, motivierte trotz gelegentlicher Unruhe bis zu 50 Nachwuchsathleten zwei Mal am Tag während eines speziellen Trainings- und Vorbereitungslehrgangs in den Herbstferien.

 

Folgende Athleten des Judo-Sportvereins Speyer fahren am Samstag, den 13. Oktober, zum DJB-Ranglistenturnier der Gruppe West (Frauen und Männer): Aileen Göbel, Vanessa Müller, Miriam Kost, Markus Sturm und Markus Kost. Damit stellt der JSV fünf von insgesamt acht vom Judo-Verband Pfalz nominierten Kämpfern, deren Ziel es ist, sich durch möglichst viele erreichte Punkte für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2013 zu qualifizieren. Sie müssen sich gegen weit über 200 Teilnehmer positionieren. Gemeldet wurden die Männer und Frauen von Michael Görgen-Sprau, Sportwart des Judo-Verbandes Pfalz.

Michel Adam (-55 kg), der das diesjährige Sichtungsturnier der U 16 in Bamberg gewonnen hatte, wurde von Bundestrainer Sven Hesse für einen Förderlehrgang im Sportzentrum Kienbaum (Brandenburg) nominiert (11. bis 15. Oktober). Aufgrund seiner Leistungen ist Michel in Kadernähe zu sehen. Als Nachrücker ist Sebastian Hofäcker vom JSV gemeldet.

Am Sonntag, 14. Oktober, findet im Judomaxx der 10. Gruppenlehrgang der Gruppe Südwest statt. Zur Vorbereitung auf die Meisterschaften der Altersklassen U 17 m/w, U 20 m/w, Frauen und Männer organisieren die Landesverbände der Gruppe Südwest unter der Gesamtleitung des Gruppentrainers Sergio Oliveira diese Lehrgangsmaßnahme. JSV Speyer, Presse

12.10.2012


Krönenden Abschluss verpasst

Judo: Männer des JSV verlieren letzten Saisonkampf in Chemnitz mit 6:7

Die Männer des JSV Speyer haben am abschließenden Kampftag der Zweiten Judo-Bundesliga Süd beim 6:7 gegen den Chemnitzer PSV ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Für die bereits als Meister und Aufsteiger feststehende Speyerer Mannschaft war eine ganze Reihe von unglücklichen Faktoren für die Niederlage ausschlaggebend, doch die gegen den Abstieg kämpfenden Chemnitzer haben mit ihrem hoch motivierten Auftritt vor einem emotional mitgehenden Publikum in heimischer Halle großen Kampfgeist bewiesen und sich ihr Glück ein Stück weit auch selbst erarbeitet.

David Riedl musste gegen Andrew Serchenya eine überraschende Niederlage hinnehmen, revanchierte sich aber mit einem Sieg im zweiten DurchgangZu den bereits im Vorfeld feststehenden Ausfällen der ausländischen Kämpfer kam in Chemnitz eine Knieverletzung von Leichtgewicht Tobias Teucke hinzu, die dazu führte, dass er seinen ersten Kampf gegen Steve Franke verlor und im zweiten Durchgang nicht antreten konnte – ohne Ersatzmann in dieser Gewichtsklasse musste der JSV also einen Punkt kampflos abgeben. Unglücklich war auch, dass der ansonsten so zuverlässige David Riedl in der Klasse bis 81 Kilogramm gleich zu Beginn seines ersten Kampfes von seinem Gegner Andrew Serchenya kalt erwischt wurde und sich bereits nach 35 Sekunden mit Ippon geschlagen geben musste. Im zweiten Durchgang machte es Riedl allerdings deutlich besser: Er überstand die Anfangsoffensive seines Gegners unbeschadet und übernahm mit zunehmender Dauer immer mehr die Kontrolle über seinen Kampf. Drei Strafen für Serchenya bedeuten Wazaari für Riedl – dieser Vorsprung reichte zum Sieg aus und der Chemnitzer hatte Glück, als er kurz vor Schluss am Rande einer Disqualifikation stand.

Weniger Glück hatten die Speyerer Schwergewichtler Markus Sturm und Dimitri Kashiashvili. Während Sturm sich im ersten Durchgang in einem intensiv geführten Kampf hauchdünn aufgrund von zwei Shido-Strafen geschlagen geben musste, wurde Kashiashvili zweimal ausgekontert und verlor gegen einen Kontrahenten, der für den Mann aus Georgien durchaus schlagbar gewesen wäre. Marco Müller schaffte als einziger Speyerer zwei Siege. Absolut zufrieden konnten an diesem Tag eigentlich nur die Speyerer Kämpfer in den Gewichtsklassen bis 90 und bis 66 Kilogramm sein. Marco Müller (-66kg) zeigte gegen Thomas Hartlich und Martin Haubold bärenstarke Leistungen und gewannen jeweils souverän. Ungefährdete und schnelle Siege lieferten in der Kategorie bis 90 Kilogramm Jan Müller und Andreas Benkert ab. Sie brauchten jeweils nur rund eine Minute um den Punkt für ihre Mannschaft zu sichern.

In der Klasse bis 73 Kilogramm war ohne den etatmäßigen Kämpfer dieser Kategorie, Benjamin Hofäcker, für den JSV nichts zu holen. Eric Köstel und Matthias Bankert mussten ihre Duelle abgeben. Wulf Reiche gab im abschließenden Kampf des Tages alles, um mit einem Sieg für den JSV das Gesamtergebnis auszugleichen, doch nach einige umstrittenen Kampfrichterentscheidungen musste er sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Als Letzter an der Reihe war Wulf Reiche, der allerdings eine Klasse höher als sonst in der Kategorie bis 100 Kilogramm kämpfen musste. Mit seinem Erfolg im ersten Durchgang in einem hart umkämpften Duell gegen Thomas Nowak hielt Reiche seinen Verein beim Halbzeitstand von 3:4 auf Schlagdistanz und hatte im abschließenden Kampf des Abends die Gelegenheit, im Gesamtergebnis ein Unentschieden zu erreichen. Sein Gegner Jakob Eckel rettete sich aber sehr zum Ärger der Speyerer über die Zeit und hielt somit den Sieg seiner Mannschaft fest.

„Wir hatten heute in vielerlei Hinsicht Pech und haben deshalb knapp verloren. Das ist natürlich schade, weil wir mit einem Sieg die Saison abrunden wollten, aber es ändert nichts daran, dass wir eine wahnsinnig erfolgreich gekämpft haben dieses Jahr und zwei Kampftage vor Schluss als Meister feststanden. Jeder Einzelne im Team kann sehr stolz darauf sein, was er dieses Jahr geleistet hat“, resümierte Teamchef Michael Görgen-Sprau.

Tobias Teucke, der bei seiner Verletzung zunächst eine Schrecksekunde hatte – immerhin hatte er ein Jahr zuvor einen Kreuzbandriss im gleichen Knie erlitten – konnte Entwarnung geben: „Es ist nichts Dramatisches, ich denke, in ein paar Tagen ist alles wieder ok.“ Der Niederlage konnte das JSV-Leichtgewicht sogar einen positiven Aspekt abgewinnen: „Nach dieser überragenden Saison war es vielleicht nicht schlecht, dass wir erleben mussten, dass nicht alles immer glatt läuft und dass es auch Rückschläge gibt. Nächstes Jahr in der ersten Liga wird es richtig schwer für uns, und da werden wir auch Kämpfe verlieren. Entscheidend ist, wie wir mit diesen Niederlagen umgehen und es trotzdem schaffen, weiterhin motiviert zu sein und die gleiche gute Stimmung in der Mannschaft zu haben wie jetzt“, so Teucke.

Während die restlichen Zweitliga-Teams am 20. Oktober noch einen Kampftag zu absolvieren können – unter anderem die Chemnitzer, die gegen Backnang wieder gewinnen müssen, um in der Liga zu bleiben – können die Speyerer sich schon auf die Erste Liga freuen, die im kommenden Sommer los geht. Entspannt zurücklehnen werden sie sich allerdings nicht, denn sie werden jede Menge harte Arbeit und eine weitere Leistungssteigerung brauchen, um im Oberhaus den angestrebten Klassenerhalt zu schaffen. JSV Speyer, Seán McGinley

07.10.2012


JSV Speyer will sich mit einem Sieg aus der Zweiten Bundesliga verabschieden

David Riedl (in Blau), der am Samstag in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm eine Schlüsselrolle inne hat

Abschlussfahrt nach Sachsen

Der vorletzte Kampftag in der Zweiten Judo-Bundesliga Süd der Männer stellt für die bereits als Meister fest stehende Mannschaft des JSV Speyer den Saisonabschluss dar. Am abschließenden Kampftag sind die Domstädter nämlich kampffrei. So geht es am Samstag zur Abschiedsvorstellung nach Chemnitz, wo die JSV-Männer auf den dortigen PSV treffen – dem aktuellen Tabellenletzten.

In personeller Hinsicht gibt es auf Speyerer Seite eine ganze Reihe von Ausfällen. Alle französischen Kämpfer sind aufgrund eines zeitgleich stattfindenden nationalen Wettbewerbs verhindert, der Schweizer Michi Iten weilt mit seiner Nationalmannschaft in Japan. Zudem fehlen die Eigengewächse Benjamin Hofäcker (bis 73 Kilogramm) und Alexander Grewenig (bis 81 Kilogramm) verletzt aus. Während in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm mit David Riedl einer anderer Kämpfer bereit steht, der in dieser Saison bereits sehr zuverlässig gepunktet hat, könnte es nach Meinung von Teamchef Michael Görgen-Sprau in der Kategorie von Hofäcker eng werden, da die Chemnitzer in der Klasse bis 73 Kilogramm gut aufgestellt sind. Insgesamt erwartet der JSV-Teamchef vor allem in den leichteren Gewichtsklassen hart umkämpfte Duelle. In den oberen Kategorien sieht Görgen-Sprau trotz des Fehlens der französischen Top-Kämpfer Clement Monasse und Pierre-Louis Guerin die Vorteile bei seinem Team.

Auch wenn es sportlich für die Speyerer um nichts mehr geht, da ihnen Meisterschaft und Aufstieg nicht mehr zu nehmen sind, wird der JSV in Sachsen nichts verschenken. Zum einen ist es ein Gebot der Fairness, gegen die noch im Abstiegskampf involvierten Chemnitzer alles zu geben, zum anderen haben die JSVler den Ehrgeiz, die Saison ohne Niederlage beenden zu wollen, um sich würdig in Richtung Liga eins zu verabschieden. JSV Speyer, Presse

05.10.2012


Nachrichten aus dem Judomaxx

Gestern mittag beehrte Irene Alt, Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, den Judo-Sportverein. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Monika Kabs, Claudia Völcker (Fachbereich Jugend, Familie, Soziales der Stadt Speyer), Anne Spiegel (MdL Bündnis 90/Die Grünen) sowie Vorsitzendem und Mitarbeiterinnen des JSV tauschte sich die Ministerin über die integrative Arbeit des JSV aus, die sie hoch schätzt. Die Vereinsspitze freut sich über die Aufmerksamkeit des Ministeriums und sieht dadurch seine Arbeit bestätigt. Deutlich wurde bei dem Gespräch, dass der Bedarf nach individueller Unterstützung gerade für Kinder und Jugendliche in Zukunft wächst. Wenige Vereine bringen sich so stark wie der JSVin dieses Thema ein und entlasten damit die Gemeinschaft.

Nicht nur in Frankenthal waren die Judoka des JSV erfolgreich (wir berichteten), sondern auch die Jüngsten der Jahrgangsstufe U 11 bewiesen ihren Kampfgeist zuhause im Judomaxx. Der Judoverband Pfalz hatte zu den Pfälzischen gemischten Mannschaftsmeisterschaften eingeladen. Vereine aus Speyer, Hassloch und Landau folgten der Einladung und kürten den neuen Pfälzischen Mannschaftsmeister U 11. Zwar musste Speyer den Sieg an Landau abgeben, aber gerade in dieser Altersgruppe heißt es: „Dabei sein ist alles!“ Nicht nur die Erfahrungen auf der Matte, sondern auch der Umgang mit Sieg und Niederlage, das Einhalten der Regeln, die Aufregung und das ganze „Drumherum“ forderten von den Teilnehmern höchste Konzentration. Beeindruckend waren vor allem der Teamgeist, die Stimmung in der Halle und der Kampfgeist im Endkampf. Die jungen Kämpfer schenkten sich nichts, das Finale war „spannend wie ein Krimi und fast ebenso aufregend wie bei der Bundesliga“, so Gerlinde Görgen, Leiterin der Geschäftsstelle.

  1. Platz: Landau II
  2. Platz: Speyer II
  3. Platz: Speyer I
  4. Platz: Landau I
  5. Platz: Hassloch

Nach den Herbstferien beginnen die neuen Kurse in Kooperation mit Physiotherapie Matthias Richter im Judomaxx. Wer Probleme mit dem Rücken hat oder fürchtet, dem seien folgende Kurse empfohlen:

Montag, 18:00-19:00 Uhr, Rückenfit (Start: 15.10.)

Donnerstag, 17:00-18.30 Uhr, Rückenschule (Start: 18.10.)

Freitag, 18:00-19:00 Uhr, Rückenfit (Start: 19.10.)

Samstag, 10:00-11:30 Uhr, Rückenschule (Start: 20.10.)

Dabei handelt es sich um Präventionskurse, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden können.

Ferien im JSV bedeutet Spaß, Spiel und Abenteuer. Nächste Woche, vom 8. bis zum 12. Oktober, steht das Ferienprogramm unter dem Motto „Dschungel“. Die Kinder werden von 7.30 bis 13.30 Uhr von Pädagogen und Jugendlichen betreut.

Wir wünschen allen schöne und erholsame Tage! JSV Speyer, Presse

03.10.2012


JSV- Youngster erfolgreichste Teilnehmer und Gewinner des Wanderpokals beim internationalen Herbstpokalturnier in Frankenthal

die Aktiven des JSV Speyer mit dem Wanderpokal

Voll des Lobs waren die 650 Teilnehmer, sowie die zahlreichen Trainer und Betreuer ob der Ausrichtung des Turniers durch den Veranstalter JC Frankenthal. Das Herbstturnier des JC unter Cheforganisator Daniel Sack hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr als fester Termin in der Planung nationaler und internationaler Spitzenjudoka entwickelt. 650 Teilnehmer starteten an 2 Tagen

Der JSV war bereits am Samstag mit elf U14 Judoka angereist, die unter der Betreuung der JSV-Trainer Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger mit sauberen Techniken äußerst erfolgreich überzeugten:

Gold sicherten sich Jana Förtsch -52kg und Michael Bantle in der Gewichtsklasse -50kg.

Dritte Plätze belegten Luca Bößer in der Klasse -34kg und Joey Gohr -43kg.

Den fünften Platz erkämpften sich Vicky Huber -48kg, Leon Lichtmannegger -31kg und Jan Goerlich, der in der Gewichtsklasse -40kg startete.

Den siebten Platz erreichten Leo Mörschel -34kg und David Fuhrer in der Klasse -55kg.

Die Endrunde erreichte Max Hampel diesmal leider nicht. Auch die 4 JSV-Jüngsten der U 11 um Trainerin Steffi Wollensah sammelten erfolgreich Punkte für das JSV-Endergebnis. Die Goldmedaille nahm Nikita Wintergoller, Silber Fabio Nieuwenhaus und Julijan Pantelic und Bronze Marlene Neubauer mit nach Speyer.

Am Sonntag ging dann um Trainer Ferenc Nemeth und Manfred Dreiseitl die U 17 und Aktiven auf die Matte.

In der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse der U17 bis 60kg belegten die drei gestarteten Speyerer Judoka souverän die ersten drei Plätze. Willy Martens belegte Platz drei und im Finale konnte Sebastian Hofäcker Vereinskamerad Marco Zimmermann im Golden Score mit einem Yuko für Shido besiegen.

Michel Adam gewann in der qualitativ sehr gut besetzten 55kg Klasse überlegen Gold.

Ebenso überlegen wie Adam holte Dennis Klein -73kg, eine Gewichtsklasse höher gestartet, Gold.

Julian Richter war bis 46kg nur seinem Finalgegner unterlegen und brachte verdient Silber vor Lukas Stepper auf Platz drei nach Speyer.

Bis 66kg erreicht Leonard Schneider -Strehl nach drei Ipponsiegen das Finale und sicherte sich Silber genauso wie Florian Bantle in der Klasse bis 81kg, wo er ebenso drei Ipponsiege verbuchen konnte.

Meta Lu Jülicher konnte kampfstark in der Klasse bis 40kg den Sieg erringen.

In dieser Altersklasse starteten noch Anne Rheude und Leon Stepper, diese konnten sich diesmal nicht platzieren.

Bei den Aktiven holte Nico Kachaschvili bis 90kg gegen Jean Sebastian Ohlig Gold, ebenso wie sein Vater Dima in der Klasse bis 100 kg. Luisa Froitzheim belegte in der Gewichtsklasse bis 70kg Bronze.

Den spannendsten Wettkampf sahen die zahlreichen Zuschauer zum Abschluss des Judo-Events am späten Sonntagnachmittag. Nationalkaderathlet Johannes Krischke traf im Finale der U20 in der Gewichtsklasse bis 73kg auf den höhergestellten 17-jährigen Ferenc Nemeth- Schüler Stefan Bantle. Von Diplomtrainer Nemeth taktisch eingestellt, fand Krischke keinen Griffzugang zu Stefan Bantle. Der Nachwuchsathlet, im ersten Jahr U20 kämpfend, setzte sich mit Griffvarianten durch und war über die gesamte Kampfzeit der dominierende Kämpfer. Krischke setzte auf Überraschungsangriffe, konnte jedoch nicht entscheidend punkten, führte mit zwei Yuko. Dann, große Technik von Stefan Bantle durchgesetzt: Krischke fällt. Ippon? Wazari? Wazari und Stefan Bantle führte. Doch dann die Relativierung durch die Außenkampfrichter auf Yuko. 1:2 aus Bantles Sicht. Ein zweiter Platz und viel Applaus für beide Athleten in dem spannendsten und schönsten Kampf des Turniers. Zum Ende des Turniers überreichte Daniel Sack den Speyerer Aktiven den Pokal für den erfolgreichsten Verein. Da der JSV zum dritten Mal in Folge diesen Preis verliehen bekam, bleibt der eindrucksvolle Wanderpokal nun in der JSV-Vitrine. Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de

01.10.2012


Das Wunder von Leipzig blieb aus

Frauen des JSV Speyer verpassen Meisterschafts-Endrunde

Die Frauenmannschaft des Judosportvereins Speyer hat den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Am abschließenden Kampftag der Ersten Bundesliga Süd in Leipzig unterlagen die Domstädterinnen sowohl dem Gastgeber vom JC Leipzig als auch Kim-Chi Wiesbaden und rutschten damit vom ersten auf den vierten Tabellenplatz ab.

Es war von vornherein klar, dass es eine Mammutaufgabe werden würde, eines der beiden Kämpfen für sich zu entscheiden und damit eines der drei Fahrkarten zur Endrunde zu lösen. Mit Barbara Bandel sowie den beiden Ungarinnen Abigel Joó und Hedvig Karakas fehlten gleich drei Top-Kämpferinnen, die sonst als absolut sichere Punktegaranten für das JSV-Team gelten.

Im ersten Kampf gegen Wiesbaden gingen zwar zwei Punkte kampflos an Speyer, weil die Hessinnen die Gewichtsklassen bis 57 und bis 48 Kilogram nicht besetzt hatten, doch weitere Zähler konnte der JSV nicht einfahren. Aber es war knapp: Bernadett Baczkó schaffte in der Klasse bis 63 Kilogramm ein Unentschieden, Tia Beger (+78 Kilogramm) und Selina Dietzer (-52 Kilogramm) unterlagen jeweils nur durch Yuko (kleine Wertung) nach der vollen Kampfzeit von fünf Minuten. Klare Niederlagen gab es lediglich für Vanessa Müller, die um zwei Gewichtsklassen höhergestellt gegen die zur nationalen Spitzen gehörenden Iljana Marzok verlor, und für Ann-Kathrin Müller gegen Laura Vargas Koch.

Nachdem im zweiten Kampf des Tages Leipzig gegen Wiesbaden gewonnen hatte, war klar, dass die JSV-Frauen im Falle einer Niederlage gegen Leipzig die Finalrunde verpassen würden. So kam es auch – doch auch hier war es enger, als das Ergebnis von 1:5 vermuten lässt. Vier der fünf Kämpfe gingen über die volle Zeit, doch nur eins davon konnte der JSV für sich entscheiden – Tia Berger gewann ihr Duell gegen Lisa Schneider in der Klasse bis 78 Kilogramm. Doch zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0 für Leipzig, denn bis auf das Unentschieden von Leichtgewicht Jessica Lindner hatten alle anderen Speyerer Athletinnen ihre Kämpfe abgeben müssen.

Somit bleibt den JSV-Frauen die dritte Endrunden-Teilnahme in Folge verwehrt. Trainerin Nadine Lautenschläger war dennoch nicht unzufrieden mit ihrer Mannschaft, die über die ganze Saison trotz ständiger Personalprobleme das Beste aus einer schwierigen Situation gemacht hat. „Wir haben die Endrunde nur um einen Punkt verpasst und haben eine bessere Unterbewertung als der Tabellenführer Wiesbaden – das ist wahrlich kein schlechtes Saisonergebnis und ich möchte mich bei meinen Mädels für die gezeigten Leistungen bedanken“, betont die JSV-Trainerin und blickt gleichzeitig optimistisch in die Zukunft: „Wir haben ein junges Team das gut harmoniert und wir werden nächste Saison wieder angreifen. Da stehen uns alle Türen offen.“

23.09.2012


Männer des JSV Speyer erstmals in Liga eins

Heimerfolg sichert vorzeitigen Aufstieg in erste Judo-Bundesliga

Es ist vollbracht: Die Männer des JSV Speyer haben vorzeitig die Meisterschaft in der Zweiten Judo-Bundesliga Süd gewonnen und steigen damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Erste Bundesliga auf. Im Heimkampf gegen den Tabellenzweiten JC Rüsselsheim siegten die Speyerer überlegen mit 9:5. Bereits vier Kämpfe vor Schluss war klar, dass dem JSV der Sieg nicht mehr zu nehmen sein würde. Jan Müller holte den entscheidenden Punkt mit einem überraschenden Sieg gegen den Rüsselsheimer Schwergewichtler Alischer Schinbaev nach nur etwas über einer Minute Kampfzeit und löste damit riesigen Jubel auf der Speyerer Bank und unter den Zuschauern im voll besetzten Judomaxx aus.

Bereits im ersten Durchgang hatten die Kämpfer von Teamchef Michael Görgen-Sprau den Grundstein für den Erfolg gelegt. Schnelle Ippon-Siege von David Riedl und Wulf-Georg Reiche – die beiden Kämpfe dauerten zusammen keine zwei Minuten – sorgten für einen Traumstart für die Hausherren. Zwar glichen die Gäste anschließend aus, da Markus Sturm und Patrick Striegel ihre Kämpfe abgeben mussten, doch danach waren die Speyerer Punktegaranten Pierre-Louis Guerin und Michi Iten an der Reihe, und sie versagten auch an diesem Tag nicht. Überlegene Siege des Franzosen und des Schweizers stellten das Ergebnis auf 4:2, und als Tobias Teucke in einem temporeichen und actiongeladenen Leichtgewichtskampf gegen den Rüsselsheimer Simon Eurich gewinnen konnte, stand das Zwischenergebnis von 5:2 fest.

„Ich war mir zu dem Zeitpunkt sicher, dass wir es schaffen würden, weil wir mit Guerin, Iten und Riedl mindestens drei absolut sichere Punktegaranten für den zweiten Durchgang hatten“, erklärte der JSV-Teamchef. Er war allerdings positiv überrascht, dass die Entscheidung in der Tat dann doch schneller fiel als erwartet. Wie erwartet gewann David Riedl auch seinen zweiten Kampf – allerdings wegen Disqualifikation seines Gegners aufgrund einer illegalen Beinfasstechnik. „Das war ein bisschen Schade für David, denn er hätte natürlich am liebsten mit Ippon gewonnen und wäre sicherlich dazu in der Lage gewesen“, resümierte Michael Görgen-Sprau. Doch wichtig war der verbuchte Punkt auf dem Konto des JSV, und nachdem „Pilou“ Guerin, hochgestellt in die Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm, mit einem schnellen Ippon gegen Selcuk Anli den nächsten Zähler für den JSV einfuhr, fehlte nur noch ein einziger Erfolg, um den Aufstieg klar zu machen.

Dieser wurde bereits im folgenden Kampf von Jan Müller geholt, der somit überraschenderweise vorzeitig alles klar machten und damit den Druck von den nach ihm antretenden Kämpfern nahm. In den folgenden Duellen mussten sich Paul Kappis und Julian Bickel gegen Tobias Schirra und Dominic Hofmann, zwei der absoluten Spitzenleute in den Reihen der Rüsselsheimer, trotz engagierter Gegenwehr geschlagen geben. Doch mit seinem zweiten Sieg an diesem Tag schraubte danach Michi Iten das Ergebnis ein wenig in die Höhe, ehe der letzte Punkt des Tages zum 9:5-Endstand nach Rüsselsheim ging, weil Simon Eurich sich erfolgreich für die Niederlage aus dem ersten Durchgang gegen Tobias Teucke revanchieren konnte.

Danach wurde ausgiebig gefeiert, nicht ohne sich zuvor mit einem Transparent bei den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung während der Saison bedankt zu haben. Mit viel Zuversicht und Optimismus gehen die Speyerer das Abenteuer „Erste Liga“ an – aber auch mit dem Versprechen, den Kader zusammenzuhalten und den gleichen Kämpfern, die den Aufstieg möglich gemacht haben, auch im Oberhaus das Vertrauen zu schenken.

Bevor es soweit ist geht es noch zur „Zweitliga-Abschiedstour“ nach Chemnitz, wo am 9. Oktober der aus sportlicher Sicht für Speyer bedeutungslose letzte Kampftag über die Bühne geht. Zwar sind die französischen Kämpfer an diesem Tag nicht mit dabei, da sie einen anderen Wettkampf haben, dennoch verspricht der JSV, auf jeden Fall mit einer starken Truppe nach Sachsen zu reisen: „Wir werden wahrscheinlich schon den einen oder anderen jungen Kämpfer zusätzlich einsetzen, aber wir wollen schon eine schlagkräftige Mannschaft auf die Matte schicken. Chemnitz ist ja noch im Abstiegskampf, deshalb ist es klar, dass wir keine Wettbewerbsverzerrung betreiben wollen, in dem wir nur ein schwache Mannschaft stellen“, erklärt Michael Görgen-Sprau.

Bild 1: Jan Müller gegen Alischer Schinbaev

Bild 2: pierre Guerin gegen Dominic Hofmann

23.09.2012


Jubelbilder nach Aufstieg in die 1. Bundesliga

Die Aufstiegsfeier soll zu Hause steigen

Männerteam des Judosportvereins Speyer fehlt nur noch ein Sieg

Nach dem Triumph vor einer Woche in Erlangen hat die Männermannschaft des Judosportvereins Speyer am Samstag die Chance, erstmals in der Vereinsgeschichte in die Erste Bundesliga aufzusteigen. Es ist aber alles andere als eine Pflichtaufgabe, denn der Gegner, gegen den die JSVler ab 18 Uhr im heimischen Judomaxx bestehen muss, ist kein geringerer als der JC Rüsselsheim, der in der vergangenen Woche den zweiten Tabellenplatz hinter den Speyerern übernommen hat.

In personeller Hinsicht gibt es gute und schlechte Nachrichten für Teamchef Michael Görgen-Sprau: Die ausländischen Kämpfer aus der Schweiz und Frankreich, die mit Ausnahme von Clement Monasse in Erlangen gefehlt haben, sind allesamt wieder dabei. Dafür fehlen mit Benjamin Hofäcker, Nico Kachiaschwili, Stefan Bantle und Philipp Loos einige der jüngeren Mannschaftsmitglieder, die beim DJB-Sichtungsturnier in Bamberg auf die Matte gehen. Zudem fällt Markus Kost aus studienbedingten Gründen aus. Hofäcker wäre in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gesetzt gewesen. Mit Paul Kappis, Eric Köstel und Patrick Striegel hat Teamchef Görgen-Sprau allerdings drei Alternativen in dieser Kategorie zur Auswahl.

„Rüsselsheim ist von der Kämpferliste her mit die stärkste Mannschaft in der Liga. Aber wir müssen abwarten, wie sie anreisen“, erklärt der JSV-Teamchef, der allerdings auf jeden Fall einen harten Kampf erwartet, den die Heimmannschaft unbedingt für sich entscheiden will. „Aber ist es trotz allem kein Beinbruch wenn wir verlieren sollten, denn wir haben ja noch einen Kampftag danach“, erklärt Görgen-Sprau mit Blick auf das abschließende Duell am 6. Oktober in Chemnitz. Doch in der eigenen Halle lässt es sich viel besser feiern – deshalb soll schon am Samstag alles klar gemacht werden.

20.09.2012


Ein Sieg fehlt noch zum Finale

Frauen des JSV Speyer beim Gipfeltreffen in Leipzig

Um nicht weniger als die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft geht es für die Frauenmannschaft des Judosportvereins Speyer an diesem Samstag. Ausgerechnet beim JC Leipzig, der vor zwei Jahren in Speyer den Meistertitel holte, müssen die JSV-Frauen gegen zwei hoch motivierte gegnerischen Mannschaften bestehen. Denn sowohl für die Gastgeberinnen als auch für das Team von Kim-Chi Wiesbaden geht es ebenso wie für Speyer noch darum, in die Endrunde einzuziehen. Vierter im Bunde der Finalkandidaten ist der TSV München-Großhadern, der gegen die beiden Tabellenletzten TV Altdorf  und SC Gröbenzell auf dem Papier die leichtesten Aufgaben hat. Drei der vier Mannschaften kommen in die Endrunde zusammen mit den drei besten Teams der Ersten Bundesliga Nord. Die Endrunde ausrichten darf die Mannschaft, die den ersten Platz in der Südgruppe belegt.

Diesen Platz hat aktuell der JSV Speyer inne, allerdings punktgleich mit Wiesbaden und Großhadern. Leipzig liegt drei Punkte hinter dem Trio und muss sowohl Speyer als auch Wiesbaden bezwingen, um die Endrunde zu erreichen. „Da gibt es natürlich jede Menge mathematische Rechenspiele, aber Fakt ist: Wenn wir einen der beiden Kämpfe gewinnen, dann sind wir sicher weiter, und das ist unser Ziel“, gibt JSV-Trainerin Nadine Lautenschläger eine klare Marschrichtung vor.

Nach der überraschenden Vizemeisterschaft im Vorjahr mussten sich die JSVlerinnen in der laufenden Saison wohl oder übel damit abfinden, dass sie in der Bundesliga Süd die Favoritenrolle einnehmen. „Da lastet schon ein wenig Druck auf unsere noch sehr junge Mannschaft, aber bis jetzt hat sie sich super geschlagen und ich bin stolz auf jede Einzelne im Team“, resümiert Nadine Lautenschläger.

Die JSV-Trainerin wird voraussichtlich nicht ganz aus dem Vollen schöpfen was die personelle Situation betrifft. Die genaue Aufstellung ist allerdings noch ein gut gehütetes Geheimnis. „Wir wissen, dass uns in Leipzig ein Hexenkessel erwartet, da die Halle dort immer gut gefüllt ist und die Männermannschaft im Anschluss daran kämpft. Aber wir werden ordentlich Gas geben um unser Ziel zu erreichen“, so die JSV-Trainerin abschließend.

20.09.2012


Siegreicher JSV

Neben den Judoka (1. Bundesliga Männer in Erlangen) waren auch die Karateka des JSV am vergangenen Wochenende erfolgreich: 2 neue Landesmeisterinnen kommen aus Speyer. Mit dem vereinsübergreifenden Team holten sich die Schülerinnen Rebecca Fiebig, Helena Vlad (beide JSV Speyer) sowie Luoisa Winstel (1. Shotokan-Karate-Verein Speyer) bei den diesjährigen rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaften für Kinder und Schüler die Goldmedaille im Kata Team U 14. Erst seit kurzem trainieren die drei ehrgeizigen Mädchen zusammen und konnten schon die ersten Erfolge für sich verbuchen. Nach der Platzierung beim Neko-Cup in Hanau letzte Woche nun der erhoffte, aber dennoch überraschende 1. Platz. Damit hat sich das Team für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Oktober in Coburg qualifiziert. Flavio Roth errang in seiner Gruppe (Kinder B, Kata Einzel männlich U 9 bis 6. Kyu) einen sehr guten 2. Platz. Aufgrund seiner gezeigten Leistung ist der 8jährige vom Landestrainer in die Fördergruppe eingeladen worden.
Zur gleichen Zeit kämpften die Judoka beim Rhein-Neckar Odenwald-Pokal. Auch hier kehrte der JSV siegreich zurück: Dennis Klein und Florian Bantle gewannen den Odenwald-Pokal. Sebastian Hofäcker und Leon Stepper holten Silber. Nach 4 bzw. 3 Ipponsiegen konnten Dennis Klein (-66kg) und Florian Bantle (+73kg) überlegen den Odenwaldpokal gewinnen. Sebastian Hofäcker (-60kg) und Leon Stepper (-46kg) mussten sich nur im Finalkampf knapp geschlagen geben und gewannen Silber. Lukas Stepper (-46,) Julian Richter (bis 46kg) und Sebastian Schmitt (-60) freuen sich über Bronze. Yannick Drixler und Marco Zimmermann belegten in der 60kg-Klasse jeweils den 5. Platz. Am kommenden Wochenende geht es nun zum Bundessichtungsturnier nach Bamberg in Bayern.
Nicht vergessen: Nach ihrem fulminanten Sieg in Erlangen bestreiten die 2. Bundesliga Männer ihren letzten Kampf dieser Saison zuhause im Judomaxx. Am 22. September, dem letzten Kampftag, entscheidet sich, welche Mannschaft in die 1. Bundesliga aufsteigt. Die entscheidenden Kämpfe starten um 18.00 Uhr im Judomaxx, Butenschönstraße 8 in Speyer.

17.09.2012


Im Judomaxx war und ist wieder voll was los

Ein starkes Team: Die Bundesliga-Mannschaft des JSV 2012

Am vergangenen Wochenende fanden die Kyu Einzelmeisterschaften U 14 am 9. September im Judomaxx statt. Aus der ganzen Pfalz kamen die Teilnehmer im Alter von 11 bis 13 Jahren nach Speyer. Die Kämpfer des Judokan Landau sammelten besonders viele Goldmedaillen, aber auch der JSV kann zufrieden sein: Leonard Mörschel, Philipp Völcker, Jannik Jentzsch, Joey Gohr, Christian Schrenk, Leonard Ebermann und Bilge Gül standen auf dem Siegertreppchen. Wir freuten uns besonders über die jugendlichen Helfer, ohne die das Turnier nicht durchzuführen gewesen wäre. Wir danken insbesondere Julian Richter, Annika und Morten Harter, Lukas und Leon Stepper, Marei und Yannik Drixler, Manuel Queisser und Hannah Wehr. Auch an Lela und Dima ein herzliches Dankeschön!

Die Karateka besuchten am Samstag den Neko-Cup in Hanau. Angetreten waren Rebecca Fiebig, Helena Vlad, Mihai Vlad, Alessio und Fabio Roth. Die hochkarätigen Gegner machten es schwierig, weiter zu kommen. Im Kata Team belegten Rebecca Fiebig und Helena Vlad zusammen mit dem 1. Shotokan-Karate-Verein Speyer einen hervorragenden 2. Platz.

Am Freitag, 7. September, verlegten Schüler des Hans-Purrmann-Gymnasiums ihren Projektttag „Kommunikation“ ins Judomaxx. Den ganzen Vormittag wechselten sich theoretische und praktische Übungen auf der Matte ab.

Am Mittwoch, 12. September, waren Schüler der Pestalozzi-Schule zu Gast im Judomaxx. Jürgen Albert verstand es, die Schüler mit Behinderungen für den Judosport und den fairen Umgang miteinander zu begeistern. Er hatte sich eigens dafür freigenommen und wurde mit großer Aufmerksamkeit und Dankbarkeit belohnt. Vielleicht ergeben sich in Zukunft weitere solcher Kooperationen, die für beide Seiten gewinnbringend sind.

Am Donnerstag, 13. September kommt der Industriestammtisch Speyer und informiert sich über die Jugendarbeit des JSV. Beide Seiten streben eine Kooperation an, um u.a. eine Praktikums- und Ausbildungsbörse einzurichten. Jugendliche, die sich durch ihr Engagement z.B. bei der Hausaufgabenbetreuung und ihr soziales Verhalten im Verein auszeichnen, bringen gute Voraussetzungen für das Berufsleben mit. Damit entsteht ein weiterer Baustein des Projekts „Fit für Schule und Beruf“, das unser 1. Vorsitzende Heiner Sprau initiiert hat. Dazu gehören: Schulbegleitung, betreute Lernzeit, Berufsorientierung, Jugendvorstand etc.

Termine am nächsten Wochenende (15./16. September)

2. Bundesliga Männer in Erlangen

Kinder- und Jugendfest in der Walderholung

Trainer-C-Prüfung im Judomaxx

Karate: Landesmeisterschaften Kinder und Jugend in Puderbach

U 17: Rhein-Neckar Odenwald-Pokal in Nußloch

Das war die letzte Woche los:

Kyu-Meisterschaften U 14 im Judomaxx

Karate: Neko-Cup in Hanau

Projekttag Kommunikation des HPG im Judomaxx

Pestalozzi-Schüler trainieren im Judomaxx

Industriestammtisch besucht den JSV

Weitere Termine:

22. September: letzter Kampftag der Bundesliga Männer im Judomaxx

22. September: Kampf um den Einzug ins Finale der Frauen Bundesliga in Leipzig

1. Oktober: „adventure day“ mit Philipp Kabs

Stadtsportverband und Jugendförderung bieten Spiel, Sport und Spannung beim Kinder- und Jugendfest am 16. September in der Walderholung. Der JSV übernimmt die Kaffee- und Kuchentheke und bietet natürlich ein spannendes Mitmachprogramm an. Wir freuen uns auf viele Besucher von 11.00 bis 18.00 Uhr! (Und könnten noch Helfer sowohl für den Kuchenverkauf als auch für die Betreuung der Spielstation gebrauchen. Danke!).

Am 15. September fahren unsere Bundesliga-Männer zu ihrem vorletzten Kampftag dieser Saison nach Erlangen. Am letzten Kampftag, den 22. September in Speyer, entscheidet sich, welche Mannschaft in die 1. Bundesliga aufsteigen wird. Wir drücken mit Bangen die Daumen! An diesem Tag, dem 22. September, fahren unsere Frauen nach Leipzig, dort geht es um den Einzug ins Finale! Die Frauen machen’s besonders spannend. Die ersten drei Mannschaften sind punktgleich – hier ist noch alles offen. Unsere Mannschaft bräuchte noch Fan-Unterstützung. Wer mitfahren möchte: Wir starten am Judomaxx um 5.00 Uhr morgens! Wer es zu dieser frühen Uhrzeit noch nicht schafft, muss dann spätestens am Nachmittag die Männer im Judomaxx anfeuern.

Am 15. September fährt das Karate-Wettkampfteam zu den Landesmeisterschaften Kinder und Jugendliche nach Puderbach. Mit dabei sind: Alessio und Fabio Roth, Janik Sturm, Helena Vlad und Rebecca Fiebig.

Am gleichen Tag fährt die U 17 nach Nußloch zum Rhein-Neckar Odenwald-Pokal. Manfred Dreiseitl begleitet seine Mannschaft aus: Julian Richter, Leon und Lukas Stepper, Sebastian Hofäcker, Sebastian Schmitt, Marco Zimmermann, Jannick Drixler, Paul Schall und Dennis Klein.

Und ebenfalls am 15. September findet im Judomaxx die Prüfung für die C-Trainer-Lizenz statt.

Vorankündigung: Unser Kooperationspartner „Abenteuer erleben“ mit Philipp Kabs bietet zum Ferienbeginn am 1. Oktober einen „adventure day“. Zusammen mit dem „Dance Studio Dine“ und der Jugendpflege Lingenfeld hat Philipp ein spannendes Paket geschnürt: Kistenklettern, Bogenschießen, Danceworkshop, tolle Spiele und jede Menge Spaß für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren. Weitere Informationen gibt es unter www.kabs-abenteuer.deJudo-Sportverein Speyer, Presse; Foto: B. Platte

12.09.2012


Judo-Sportverein an der Spitze

Robin Hoods fröhliche Gefährten erlebten am vergangenen Wochenende spannende Abenteuer in der Walderholung.

Barbara Bandel und Nico Kachiaschwili-Tsimakuridze, zurzeit die erfolgreichsten Judoka des JSV, sind von den Bundestrainern des Deutschen Judobundes (DJB) für wichtige Kadermaßnahmen und Fördereinheiten nominiert worden. Michael Bazynski (DJB-Bundestrainer Frauen) lud Barbara Bandel (-70 kg) in das Bundesleistungszentrum nach Köln ein, wo sie diese Woche trainiert. Nach gelungener Operation im Schulterbereich befindet sich die 24jährige Polizeikommissarin in sehr guter Rekonvaleszenz.

Auch Nico Kachiaschwili-Tsimakuridze trainiert diese Woche, vom 2. bis 8. September, außerhalb von Speyer, in Frankfurt/Oder auf einem Vorbereitungslehrgang der U 20 zur Europameisterschaft. Bundestrainer Richard Trautmann lud Nico persönlich dazu ein. Er sieht in dem Lehrgang „eine gute Chance für Nico, sich mit der nationalen Spitze auseinanderzusetzen und so weiter zu entwickeln“. Neben viel Randori und Trainingswettkämpfen wird es ein spezielles Trainingsprogramm für alle geben, die sich wie Nico als Trainingspartner zur Verfügung stellen.

Abenteuer bestanden

Am vergangenen Wochenende bewiesen rund 45 Abenteurer sowie 25 Helfer und Betreuer aus dem Judo-Sportverein Mut und Geschicklichkeit. Das Motto beim diesjährigen Abenteuerwochenende am 1./2. September in der Walderholung lautete „Robin Hood“. Es galt, den Armen und Schwachen zu helfen, über Hindernisse zu klettern, Bogenschießen zu lernen, Stockkämpfe auszufechten und seine Ängste bei einer Nachtwanderung durch den Speyerer Wald zu bekämpfen. Nach erfolgreich überstandener Abenteuertour gab es zur Stärkung Würstchen und Kuchen. Am lodernden Lagerfeuer klang der Abend aus, bevor alle fröhlichen Gefährten zur wohlverdienten Nachtruhe in die Schlafsäle wanderten.

04.09.2012


JSV-Frauen kämpfen sich zurück an die Spitze

In der Ersten Judobundesliga der Frauen steht ein Herzschlagfinale bevor

Die Frauenmannschaft des Judosportvereins Speyer haben den ersten Platz in der Bundesliga Süd zurückerobert. Beim Kampftag im Weimar siegten die JSVlerinnen sowohl gegen den Aufsteiger TV Altdorf als auch gegen den gastgebenden PSV Weimar. Der bisherige Tabellenführer Kim-Chi Wiesbaden unterlag gleichzeitig im Top-Kampf beim TSV Großhadern, so dass diese beiden Mannschaft punktgleich mit dem JSV Speyer in den letzten Kampftag gehen.

Obwohl die Speyererinnen auf dem Papier die Favoritenrolle inne hatten, waren die Aufgaben in Weimar alles andere als einfach, da die Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten konnte. So fehlte neben der Ungarin Abigél Joó, die eine bei den Olympischen Spielen in London erlittene Verletzung auskurieren muss, auch Eigengewächs Barbara Bandel in der Aufstellung.

Die Mannschaft, die Trainerin Nadine Lautenschläger auf die Matte schickte, war allerdings stark genug, um in der ersten Begegnung des Tages dafür zu sorgen, dass Aufsteiger Altdorf weiterhin ohne Punktgewinn in der Ersten Bundesliga blieb. Lediglich Ann-Kathrin Müller musste sich im Schwergewichtskampf gegen Sabrine Pfortner nach einem Duell über die volle Kampfzeit geschlagen geben. Fünf vorzeitige Siege durch Vanessa Müller, Johanna Müller, Verena Thumm, Tia Berger und Jessica Lindner sowie ein Erfolg durch Waza-ari von Bernadett Baczkó sorgten für ein standesgemäßes 6:1 für Speyer.

Erwartungsgemäß deutlich enger wurde es im zweiten Kampf des Tages gegen die Gastgeberinnen, die sich zuvor mit 5:2 gegen Altdorf durchgesetzt hatten. Für dieses Duell baute Nadine Lautenschläger ihr Team nochmal um – mit Erfolg. Während Tia Berger, Johanna Müller und Verena Thumm ihre zweiten Siege des Tages einfuhren, gewann die neu ins Team gerückte Sonja Wirth im Leichtgewicht gegen Weimars Jenny Nisser und die in die Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm hochgestellte Baczkó sicherte ein Remis gegen Jennifer Englisch. Nur Vanessa Müller und Luisa Froitzheim mussten ihre Kämpfe abgeben, so dass sich der JSV Speyer mit einem Endergebnis von 4:2 durchsetzte.

Zum Abschluss der regulären Saison trifft der JSV Speyer in Leipzig auf die Gastgeberinnen JC Leipzig und auf Kim-Chi Wiesbaden. An diesem Tag wird sich entscheiden, welche drei Mannschaften sich aus der Ersten Bundesliga Süd für die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Obwohl der JSV Speyer als Tabellenführer in diesen Kampftag geht, ist die Qualifikation noch nicht gesichert. Wiesbaden hat ebenso wie Speyer und der Großhadern, der gleichzeitig gegen Altdorf und den SC Gröbenzell kämpft, zehn Punkte auf dem Konto. Der JC Leipzig hat sieben Zähler und muss gegen Speyer und Wiesbaden gewinnen, um den Sprung in die Endrunde zu schaffen. Für den JSV Speyer würde ein Unentschieden am letzten Kampftag reichen, um in die Endrunde einzuziehen. Bei zwei Siegen wäre der ersten Platz gesichert. Dies wäre von besonderer Bedeutung, da der Erstplatzierte der Gruppe Süd in diesem Jahr die Finalrunde ausrichten darf. JSV Speyer, Presse

04.09.2012


Auf ins Abenteuer! Der JSV erobert den Wald

Die Herbstsaison startet mit Aktionen in allen Bereichen. Am kommenden Wochenende, 1. und 2. September, erwartet die Walderholung abenteuerlustige Kinder zum großen „Robin Hood“-Spektakel. Knifflige Aufgaben müssen gelöst und versteckte Spuren gefunden werden. In Teams streifen die Gruppen durch den Wald, stärken sich nach erfolgreicher Abenteuertour mit Gegrilltem oder Kuchen. Der Abend klingt mit einem großen Lagerfeuer und spannenden Geschichten aus, bevor in den Schlafsälen das Licht gelöscht wird. Das Abenteuer beginnt am Samstag, 1. September um 10.00 Uhr in der Walderholung. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich unter jsv.speyer@t-online.de oder Tel. 06232/980461.

Der Mannschaft der 1. Bundesliga Frauen steht am Samstag, 1. September in Weimar mit ihrem 3. Kampftag ein schwerer Kampf bevor. Nicht zu unterschätzen ist der Aufsteigergegner PSV Weimar. Zwar ist die Speyerer Mannschaft an sich gut aufgestellt. Die Kaderathletinnen der U 20 schicken die Bundestrainer jedoch auf einen Lehrgang nach Köln, sodass sie in Weimar nicht starten können. Auch Punktegarantin Abigel Joo steht nicht zur Verfügung. In London zog sie sich im Viertelfinale eine Knieverletzung zu und muss sich erst auskurieren. Wir sind sicher, dass sich unsere Frauen dennoch tapfer schlagen und ihr Bestes geben werden.

Am vergangenen Wochenende war das Judomaxx wieder gut besucht: Rund 70 Teilnehmer kamen zum Gruppenlehrgang Südwest aus Hessen, Saarland, dem Rheinland und der Pfalz auf die Matte nach Speyer. Am Freitagabend hatten hier schon die Bundesliga-Mannschaften als Vorbereitung auf die Saison trainiert. Nach sportlichen Höchstleistungen ging es zur Entspannung an den Bonnetweiher.

Die jüngeren Athleten konnten sich am Sonntag bei der Judo-Safari austoben. Mit viel Spaß und Kreativität gestalteten die jugendlichen Helfer und Teilnehmer den Tag. Die „familiäre Gemeinschaft“ des Judo-Sportvereins Speyer hat für jeden das passende Programm, ganz gleich, ob jung oder alt, klein oder groß. Judo-Sportverein Speyer, Presse

29.08.2012


Hochbetrieb im Judomaxx: Judo-Safari, Pfalz-Randori und Gruppenlehrgang

Im Landesleistungszentrum Judo herrscht dieses Wochenende Hochbetrieb. Schon am Freitag abend ging es mit dem Pfalz-Randori los, das der Judoverband Pfalz im Judomaxx veranstaltet. Eingeladen sind hierzu Wettkampf- und Leistungsjudoka aus der ganzen Pfalz. Das Training leitet JSV-Coach und ehemaliger ungarischer Nationaltrainer Ferenc Nemeth. Zur gleichen Zeit trainieren die Bundesliga-Athleten zur Vorbereitung auf ihre nächsten Einsätze. In Speyer starten sie wieder am Doppelkampftag (1. Bundesliga Frauen und 2. Bundesliga Männer) am 22. September.

Am Samstag, 25. August, findet ab 10.00 Uhr der Gruppenlehrgang Südwest der Judoverbände Hessen, Saarland, Rheinland und Pfalz statt. Dieser überregionale Lehrgang steht unter der sportlichen Leitung von Sergio Oliveira, Gruppentrainer der Gruppe Südwest und Trainer am Sportgymnasium Heinrich Heine in Kaiserslautern.

Junge Nachwuchskämpfer ab sechs Jahren begeben sich am Sonntag, 26. August, auf Judo-Safari. Bei der Safari stehen Sport, Spiel und Spaß im Vordergrund. In drei Bereichen können Punkte gesammelt werden: Judo, Leichtathletik und Kreativteil. Der leichtathletische Teil wird gleichzeitig für das Sportabzeichen gewertet. Ganz kreativ malen die Nachwuchssportler ihren Traumgarten, der in der Grünanlage hinter dem Judomaxx entstehen soll. Bei der Judo-Safari gibt es nur Gewinner. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde und einen Aufnäher mit Safaritieren. Los geht’s um 10.00 Uhr im Judomaxx. Judo-Sportverein Speyer, Presse

24.08.2012


Der JSV kooperiert mit „Abenteuer erleben“, einem erlebnispädagogischen Angebot von Philipp Kabs

Hochstapler im Team am besten

Am Anfang scheint alles ganz leicht. Eine rote Kiste nach der anderen stapelt sich unter Marcels Füßen. Er hält geschickt das Gleichgewicht, lässt sich den nächsten Getränkekasten geben und kann es kaum erwarten, noch höher hinaufzusteigen. Der Rekord liegt bei 19 Kisten, den will er heute brechen. Ab der fünften oder sechsten Kiste wird er jedoch vorsichtiger. Immer öfter schielt er nach unten, wo ihn seine Teamkollegen sichern. Er weiß, dass ihm nichts passieren kann, das mulmige Gefühl bleibt. Bei der 15. Kiste kommt er kurz ins Straucheln, fängt sich aber wieder. Noch vier Kisten! Seine Freunde spornen ihn an. Um nicht auf den weit entfernten Boden zu schauen, blickt Marcel stur geradeaus und fühlt, wo er die Füße hinsetzen muss. Als ihm Kiste Nummer 18 gereicht wird, greift er daneben, verliert das Gleichgewicht und stürzt. Der Schreck im ersten Moment ist groß, doch die Sicherungsseile halten ihn in der Luft, das Bodenteam lässt ihn langsam und vorsichtig ab. Schade, den Rekord hat er doch nicht gebrochen. Trotzdem bedankt Marcel sich bei seinen Vereinskameraden, auf die er sich blind verlassen konnte.

Das Kistenklettern ist nur ein Programmpunkt des mehrstündigen Teamtrainings, das Philipp Kabs mit den Mitgliedern des Judo-Sportvereins Speyer durchführt. Weitere Vertrauensübungen und kooperative Spiele schweißen die Sportler zu einem Team zusammen. Außenseiter gibt es nicht. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten und Stärken, der soziale Umgang in der Gruppe, die Kommunikation untereinander und die Interaktion mit den anderen fördern die Entwicklung der Teilnehmer zu selbstbewussten, offenen, toleranten und sozialen Mitgliedern der Gesellschaft. Bei den Schülern wird das Bewusstsein für Integration und Gleichheit geweckt. Dem zertifizierten Erlebnispädagogen ist die gezielte Reflexion über die Erlebnisse besonders wichtig: „Der ständige Wechsel zwischen Aktion und Reflexion macht den Teilnehmern ihr Verhalten bewusst. Sie lernen, dass man im Team viel mehr erreichen kann als alleine, wenn man bereit ist, sich zu öffnen und den anderen zu vertrauen. Weil die Aktionen auch noch Spaß machen, bleiben sie im Gedächtnis haften und können auf den Alltag übertragen werden.“

Im Sommer startet die enge Kooperation zwischen dem Judo-Sportverein und Philipp Kabs. Der 25-jährige Sportler war schon früher als Betreuer tätig und hat Freizeiten organisiert. Jetzt absolvieren die fortgeschrittenen Judo-Gruppen bei ihm ein spezielles Teamtraining. Auch die Übungsleiter bildet er in Erlebnispädagogik und Teamtrainingsmaßnahmen fort. Die motorische Ausbildung, die im Sportverein in der Regel an erster Stelle steht, wird dadurch um eine kognitive und emotionale Förderung erweitert. So wird eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen mit Kopf, Herz und Hand angestrebt. Der JSV profitiert von der großen Erfahrung des engagierten Pädagogen und bietet durch das große Außengelände beste Voraussetzungen für aktionsreiche Programme mit Bogenschießen, Klettern oder Schatzsuche. Beim Kistenklettern konnte der Rekord dann doch noch gebrochen werden: von der Mannschaft, in der sich Kletterer und Bodenteam eng absprachen. Sie hatte den meisten Spaß und den größten Erfolg – im Team. www.kabs-abenteuer.de Foto: Michael Varelmann

17.08.2012


JSV-Ferienprogramm: Wilde 13 und erfolgreiches Ranglistenturnier

Samstag, 7. Juli, DJB-Ranglistenturnier in München: Sonderpreis geht an Nico Kachiaschwili vom JSV

Die beim Ranglistenturnier gestarteten U 20-Kämpfer des JSV setzten Maßstäbe. Alle gestarteten Speyerer sicherten sich ihre Platzierung. Das starke Teilnehmerfeld von rund 200 Athleten und die sehr stark besetzte 66er-Klasse hinderten Dennis Klein und Stefan Bantle nicht daran, sich gegen ihre Gegner bis in die Hauptrunde durchzusetzen. Nach fünf Siegen sicherte sich der jüngste Teilnehmer Dennis Klein den 5. Platz, sein Vereinskollege Stefan Bantle (ebenfalls -66 kg) erreichte nach vier Siegen den 2. Platz. Das Augenmerk auch des Bundestrainers Richard Trautmann lag an diesem Samstag aber vor allem auf Nico Kachiaschwili: Trotz einer Verletzung an der rechten Hand konnte er sich gegen alle seine Gegner in insgesamt sechs Kämpfen vorzeitig durchsetzen, vier davon mit Ippon, und jeden einzelnen mit einer anderen siegbringenden Technik. Nico holte sich in seiner Klasse nicht nur den 1. Platz, sondern nahm zusätzlich auch den Techniker-Pokal für hervorragende technische Leistungen mit nach Speyer. Die Technikvielfalt ist das Markenzeichen der Speyerer Kämpfer und den vielversprechenden Trainingsmethoden von Ferenc Nemeth geschuldet.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden im Sindelfinger Glaspalast am 9. Juni bot das Bundesranglistenturnier nun innerhalb von vier Wochen die zweite Gelegenheit, die Trainingserfolge der Fördergruppe des JSV zu demonstrieren – und das, obwohl die Speyerer vom internationalen Sommercamp im Judomaxx sichtbar müde und erschöpft waren. Aber wer unter der Woche mit Weltmeisterinnen und Olympia-Teilnehmern trainiert, kann am Wochenende auch auf nationaler Ebene punkten.

Olympia-Luft in Speyer: Ferienfreizeit „Wilde 13“ im Judomaxx

Einmarsch der Nationen ins Olympiastadion „Judomaxx“: 63 Teilnehmer, die vier verschiedene Nationen vertreten (Schweiz, Italien, Japan, Spanien), eröffneten heute die olympischen Spiele mit einer grandiosen Feier und länderspezifischen Vorführungen. Nachdem in der vergangenen Woche Pippi Langstrumpf über die „Wilde 13“ herrschte, steht die zweite Ferienwoche ganz im Zeichen der olympischen Ringe. Wie richtige Olympiateilnehmer haben sich auch die Behörden-Kinder einer Dopingkontrolle unterzogen, einen Fitnesstest absolviert, eine Pressekonferenz abgehalten, und – ganz wichtig und mit viel Spaß – alle Teilnehmer durch die Sicherheitsschleuse in das olympische Dorf in der Butenschönstraße begleitet. Fünf olympische Disziplinen sind bei dieser Olympiade vertreten: Fußball, Hockey, Akrobatik und Ballspiele. Die beliebteste Disziplin findet jedoch morgen statt: Beim Ausflug ins Schwimmbad wird mit 74 Startern jeder Teilnehmer-Rekord gebrochen. Am Donnerstag messen sich die Athleten in den verschiedenen Disziplinen – Sieger ist jeder, ganz nach dem Olympia-Motto „dabei sein ist alles“. Der Preis besteht in einer eigenen Olympia-Medaille. Am Freitag findet unter den Augen der Eltern die olympische Abschlussfeier statt.

Nachdem gestern Werbespots gedreht, Flaggen gebastelt und für die Vorführung geprobt wurde, kamen die Zuschauer heute in den Genuss der grandiosen Eröffnungsfeier, angekündigt von JSV-Sportmoderatorin Anni Meier.

Die „Wilde 13“ ist ein Ferienbetreuungsprojekt unter der Federführung der Deutschen Rentenversicherung in Zusammenarbeit mit der Stadt Speyer (Gleichstellungsbeauftragte) und dem Judo-Sportverein Speyer. Seit 2008 übernimmt der JSV die Betreuung. Im Fokus steht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weswegen das Programm um 7.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück in der Burgfeldschule beginnt. Zwei Wochen lang (vom 2. – 13. Juli) werden Kinder zwischen 8 und 12 Jahren von Beschäftigten der Speyerer Behörden wie z.B. Sparkasse, Stadtwerke, Verwaltungshochschule, Landesbetrieb Mobilität, Deutsche Rentenversicherung und Stadtverwaltung vormittags betreut. Die Betreuung übernehmen Jugendliche des Judo-Sportvereins. Der Tagesablauf sieht neben Spiel, Spaß und Sport vor allem die Förderung sozialer Werte vor. Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de

10.07.2012


Speyerer Judosommer: internationales Trainingscamp im Judomaxx

Speyer-  Der Kubaner ruft laut seine Anweisungen in die Halle. Dass der Mann mit der enormen Körperfülle und dem zu einem Zöpfchen zusammengebundenen schwarzen Haupthaar der erfolgreichste Judo-Damentrainer der Welt ist, vermutet man nicht, wenn man ihn so mit seinem roten Trainingsdress auf dem Regiestuhl neben dem Mattenrand sitzen sieht. Doch erfahrene Judoka kennen den gewichtigen Ronaldo Veitia Valdivie von Fernseh-Übertragungen. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit als Cheftrainer hat er mit seinen kubanischen Sportlerinnen bei Judo-Weltmeisterschaften 54 Medaillen und bei sechs olympischen Spielen 22 Medaillen gesammelt. In dieser Woche ist das samt Betreuern, Arzt und Physiotherapeuten 28 Südamerikaner zählende Team zum zweiten Mal Gast beim Judo-Sportverein Speyer und bereitet sich auf die Olympischen Sommerspiele in London vor. Im vergangenen Jahr hatten Professore Ronaldo und seine Athletinnen noch mit dem Keller der Purrmann-Halle  Vorlieb nehmen müssen. Der Erfolgscoach, Träger des 8.DAN (Meistergrad) und auf Grund seiner Zuckerkrankheit so gewichtig, ist guten Mutes, dass seine sieben Schützlinge die Titelsammlung für Kubas Judodamen noch etwas anreichern können. Die Frage, welche seiner bereits reichlich mit Titeln dekorierten jungen Judosportlerinnen in London wohl die größten Medaillenchancen haben dürften, lässt der erfahrene Chefcoach unbeantwortet. Den besten Weltranglistenplatz (6) hat zurzeit Idalys Ortiz inne. Die kräftigste kubanische Spitzensportlerin tritt in der Gewichtsklasse +78 kg an, hat bei Olympia 2008 Bronze erkämpft und war bei den Weltmeisterschaften 2009 und 2010 jeweils Dritte. Silber gewannen bei den letzten Olympischen Spielen in Peking zwei Kubanerinnen: Yanet Acosta Bermoy (-52 kg) war 2005 Weltmeisterin und 2007 und 2009 jeweils WM-Zweite, Yalennis Castillo sammelte in der Klasse bis 78 Kilogramm bei Weltmeisterschaften bereits mehrere Medaillen und bringt sicher  die größte Routine mit auf die Matte.

Zweimal täglich gut zwei Stunden schickt Valdivie seine kubanischen Spitzensportlerinnen im Judomaxx  auf die Matte. Dort haben sie im ersten Sommercamp des Judo-Sportvereins Speyer überwiegend hochrangige Trainingspartner. Denn auch die slowenische Nationalmannschaft  bereitet sich in der Domstadt auf Judo-Olympia in London vor. Immerhin kann Nina Milosevic (-63kg) eine U20-Europameisterschaft vorweisen und Tina Trstenjak in der gleichen Klasse zwei Bronzemedaillen bei den U20-Weltmeisterschaften. Trainer Igor Trbovc (U 20-Nationaltrainer) hat auch zwei junge Männer unter seinen Fittichen und ist froh darüber, dass sich seine sieben jungen Judoka in Speyer für London so gut vorbereiten können.

Der einwöchige Speyerer Judosommer, zu dem überdies auch einige Kaderathleten aus Frankreich und Ungarn sowie die mehrfache indische Meisterin Garima Chaudhary (mit ihrem Trainer Juwan Kumar Sharma gekommen sind, bildet eine hervorragende Gelegenheit für die 16 hoffnungsvollen Nachwuchstalente des JSV, sich mit dermaßen wettkampferprobten Spitzenathleten zu messen. JSV-Chefcoach Ferenc Nemeth, der die sportliche Leitung des Camps innehat, beobachtet seine Schützlinge bei allen Trainingseinheiten und weiß, dass sie bei weiterhin so intensiver Betreuung im Landesleistungszentrum ihren Weg in die deutsche Spitze nehmen, es einer Barbara Bandel nachtun können. Schließlich können Luisa Froitzheim(- 78kg) und Dennis Klein (- 66 kg)bereits dritte Plätze bei deutschen Meisterschaften vorweisen, und Maximilian Hoock (-66kg) kam bei drei Ranglisten und Sichtungsturnieren auf den dritten Platz. Dann sind noch einige landes- und südwestmeister mit auf den Matten.

Die Kubanerinnen und Sloweninnen nehmen es bei den täglich zwei Sommercamp-Trainingseinheiten problemlos mit den stärksten JSV-Jugendjudoka auf und zeigen ihnen so nebenbei ein paar gewinnbringende Handgriffe. An die von Chefcoach Ronaldo und seinem Trainerstab angeordneten Bodenkampf-Einheiten werden sich die Speyerer sicher noch lange erinnern. Die auf Olympia eingestellten Kubanerinnen lassen sich in den Duellen von angriffslustigen Speyerer Nachwuchstalenten nicht  aufs Kreuz legen.

„Es ist für uns eine große Ehre, die starke kubanische Nationalmannschaft hier zu Gast haben zu dürfen“, betont JSV-Vorsitzender Heiner Sprau bei der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeisterin Monika Kabs, die „Chefin der städtischen Halle“. Die Speyerer Sportdezernentin, seit langem JSV-Mitglied und früher einmal selbst auf der Matte, gibt den Ball an den Judo-Sportvereinsvorsitzenden zurück: „Heiner Sprau ist der heimliche Chef der Halle.“ Die Bürgermeisterin freut sich, dass so viele hochwertige Trainer im Speyerer Landesleistungszentrum ein so hervorragendes Trainingslager mitgestalten und kündigt Trainern und Sportlern an, dass sie zwei Tage darauf im Rathaus von Oberbürgermeister Hansjörg Eger empfangen werden.

Der kubanische Chefcoach Ronaldo Valdivie ist voll des Lobes für die neue Halle und dankbar dafür, die Gastfreundschaft der JSV-Familie noch einmal in Anspruch nehmen zu dürfen. Und alle Sommercamp-Teams haben Sprau schon zugesagt, dass sie im kommenden Jahr sehr gerne wieder zum Sommercamp nach Speyer kommen werden. Dem JSV, der für Verpflegung und Unterkunft (im „Brunnenhof“ in Harthausen) sorgt, entstehen für die hochkarätigen Trainingseinheiten keine Kosten. Die Gäste sind überglücklich, dass sie sich unter solch großartigen Bedingungen auf das Turnier in London vorbereiten können und hoffen stark, dass sie im kommenden Jahr mit ein paar Olympiamedaillen im Gepäck zum Sommercamp 2013 anreisen werden. Werner Schilling

05.07.2012


Bundesranglistenturnier in München

Benjamin Hofäcker

Am kommenden Samstag, 7. Juli, findet beim TSV München-Großhadern, das DJB-Ranglistenturnier für Männlich U 19 statt (=Isarpokal).

Das Turnier dient Bundestrainer Richard Trautmann u.a. dazu, die teilnehmenden Kämpfer im direkten Vergleich zu sehen. Dann zeigt sich, welche Talente Chancen haben, im nächsten Jahr auf den Deutschen Meisterschaften U 20 zu starten. Der Judoverband Pfalz meldete vier Kämpfer vom JSV Speyer:

Stefan Bantle

Benjamin Hofäcker

Nico Kachiaschwili

Dennis Klein

JSV Speyer, Presse; Foto: JSV

05.07.2012


Karate: Gürtelprüfungen

stolze neue Grüngurte

Jürgen Ballreich, 2. Dan und Abteilungsleiter der JSV-Karate-Abteilung, nahm am Mittwoch, den 27. Juli 2012, insgesamt 22 Gürtelprüfungen ab.

Angefangen bei den Jüngsten, die ihre Prüfung zum 9. Kyu (Weiß-gelber Gürtel) abgelegt haben, bis zur Mittelstufe, wo es vier Prüfungen zum grünen Gürtel sowie zwei Prüfungen zum violetten Gürtel gab. Die Kinder- und Jugendtrainer Thorsten Sturm, Jörg Pfänder und Mira Hofmann waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden. Auch der kritische Prüfer sprach hier und da ein Lob aus, wusste aber auch Punkte anzumerken, bei denen Verbesserungsbedarf besteht. Nach den Sommerferien beginnt das Training wieder am Mittwoch, dem 15. bzw. Freitag, dem 17. August. Dann starten auch neue Anfängerkurse:

Für Kinder ab 6 Jahren: Freitag, 17. August, 18.00 bis 19.00 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums

Für Kinder ab 8 Jahren: Freitag, 17. August, 18.00 bis 19.00 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums

Für Erwachsene ab 16 Jahren: Mittwoch, 15. August, 19.00 bis 20.00 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums

Erfolgreich die Gürtelprüfung bestanden haben:

Andreas Borek (9. Kuy)

Fenja Kendler (9. Kyu)

Cedric Marquard (9. Kyu)

Flavio Roth (9. Kyu)

Elias Dirks (8. Kyu)

Amos Dinh (8. Kyu)

Clemens Kögel (8. Kyu)

Jacob Marquard (8. Kyu)

Michael Stahl (8. Kyu)

Hanna Schumacher (7. Kyu)

Lena Schumacher (7. Kyu)

Marc Lehmann (7. Kyu)

Yannik Henter (7. Kyu)

Merlin Marquard (7. Kyu)

Lilia Schaudig (6. Kyu)

Marc Hemmerich (6. Kyu)

Janik Sturm (6. Kyu)

Rebecca Fiebig (6. Kyu)

Helena Vlad (6. Kyu)

Alessio Roth (6. Kyu)

Patrick Sturm (4. Kyu)

Thorsten Sturm (4. Kyu)

Judo-Sportverein Speyer, Presse; Foto: JSV

30.06.2012


Neues aus dem Judomaxx: Nachrichten vom Wochenende:

Seminar „Sport interkulturell“: Am vergangenen Wochenende 23./24. Juni fand im Judomaxx das von der Sportjugend im Landessportbund Rheinland-Pfalz ausgerichtete Seminar statt. Im Vordergrund der zweitägigen Fortbildung stand der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern. Rollenspiele vermittelten Situationen, um das Fremdsein in der Gruppe am eigenen Leib zu erfahren und Wege zu erlernen, Integration zu erleichtern. Jugendliche, Teilnehmer mit Migrationshintergrund, Trainer und Übungsleiter aus ganz Rheinland-Pfalz profitierten von dem intensiven Seminar.

Sieben Neue Rheinland-Pfalz-Meister im JSV: Bei den Landesmeisterschaften der U 14 / U 17 / U 23 in Urmitz platzierten sich am Wochenende 25 Judoka: Sieben erste Plätze, fünf zweite Plätze, acht dritte Plätze und fünf fünfte Plätze.

Den ersten Platz belegten (U 14): Jana Förtsch (-52 kg), Michael Bantle. (U 17): Lukas Stepper (-43 kg), Dennis Klein (-66 kg), Sebastian Schmitt (-60 kg). (U 23): Stefan Bantle (-66 kg), Ann-Kathrin Müller (-78 kg). Den zweiten Platz erreichten (U 17): Julian Richter (-43 kg), Philipp Janto (-50 kg), Florian Bantle (-81 kg). (U 23): Maximilian Hoock (-73 kg), Luisa Froitzheim (-78 kg). Eine Bronzemedaille bekamen (U 14): Vicky Huber (-48 kg), Leon Lichtmannegger (-31 kg), Christopher Hofäcker (-37 kg). (U 17): Leon Stepper (-43 kg), Simon Holldörfer (-50 kg), Michael Adam (-55 kg), Marco Zimmermann (-60 kg), Anne Rheude (-57 kg). Auf den fünften Platz kamen (U 14): Thomas Brecht (-40 kg), Max Hampel (-44 kg), Stefan Hermann (-40 kg). (U 17): Jonas Dieing (-60 kg) und Paul Schall (-66 kg).

Karate: Matthias Schaudig erfolgreich beim internationalen Top-Fighter-Club in Höchst. Bei dem hochkarätig besetzten Turnier gelang es Kaderathlet Matthias Schaudig von der Karate-Abteilung des JSV, zwei Mal Silber zu holen. Außergewöhnlich daran ist, dass sich Matthias sowohl in der Disziplin Kata (Formkampf gegen imaginäre Partner) als auch in der Disziplin Kumite (Freikampf) platzieren konnte.

12. Internationales Judoturnier im Glaspalast Sindelfingen: Bei einem der stärksten Judoturniere in Deutschland nahmen 760 Teilnehmer aus 9 Nationen teil; 141 Vereine und Landesverbände gingen an den Start. In diesem extrem stark besetzten Turnier konnten sich alle JSV-Kämpfer platzieren. Unter den Judoka der U 20 belegte Benjamin Hofäcker (-73 kg) den ersten Platz, Stefan Bantle (-73 kg) und Luisa Froitzheim (-78) kg den 2. Platz, Maxi Hoock (-66 kg) und Nico Kachiaschwili (-81 kg) den 3. Platz. Bei U 17 belegte Sebastian Hofäcker (-55 kg) den 2. Platz; Benjamin Hofäcker (-73 kg) den 5. Platz. JSV-Trainer Ferenc Nemeth coachte sein Team zu Höchstleitstungen.

Speyerer Judosommer 2012: der JSV erwartet rund 60 Teilnehmer zum internationalen Trainingscamp im JSV: Der offene Lehrgang ermöglicht es jugendlichen und erwachsenen Judoka, mit Mitgliedern des kubanischen Frauen-Nationalkaders auf der Matte zu stehen. Die Kubanerinnen bereiten sich in Speyer auf Olympia vor. Auch Topathleten aus Frankreich, Ungarn und Slowenien werden erwartet, und natürlich die beiden Bundesligamannschaften des JSV. Wer dabei sein möchte: Der Speyerer Judo-Sommer findet vom 2. bis zum 7. Juli 2012 statt.

Das hochkarätige internationale Trainingscamp wird für die Speyerer und regionalen Judoka ein unvergessliches Erlebnis: Die Kubanische Frauenolympia-Mannschaft um ihren legendären Trainer Professor Ronaldo Veitia und Professor Santiage Chinea (Coaches) bereiten sich in Speyer auf die olympischen Spiele in London vor. Nach dem Camp wird die Mannschaft nach einem Zwischenstopp in Frankreich direkt nach London zu den olympischen Spielen fliegen. Neben den kubanischen Frauen ist auch die mehrfache indische Meisterin Garima Chaudhary mit ihrem Trainer Juwan KUmar Sharma zu Gast in Speyer. Trainer Ferenc Nemeth, der das Trainingscamp leitet, hat weiterhin Kaderathleten aus Ungarn und Slowenien eingeladen, die jeweils mit acht Judoka nach Speyer reisen werden.

Zu den täglichen Trainingseinheiten von 10.00 bis 12.00 und von 17.00 bis 19.00 Uhr, haben sich bereits zahlreiche Nachwuchsathleten aus der Region angemeldet. Übernachtet wird im Judomaxx, die auswärtigen Gäste sind im „Brunnenhof“ in Harthausen untergebracht. Der JSV hat für das Sommercamp einheimische wie Fremdstartwettkämpfer eingeladen.

Teilnehmer der kubanischen Olympiamannschaft:

Dayaris Alvarez Mestre (-48kg)

(WELTRANGLISTE :10)

- 3x  kubanische Meisterin

- 1Pl. Panamerica Meisterschaft

- Mehrere Siege bei internationalen Tunieren

 

Yanet Acosta Bermoy (-52kg)

(WELTRANGLISTE: 11)

- Weltmeisterin 2005

- Vize Weltmeisterin 2007+2009

- Olympia Silber 2008

- 7 fache Panameica Meisterin

 

Yurileidys Cobas Lupety (-57kg)

(WR: 18)

- Weltmeisterin 2001

- Olympia Bronze 2004

- 8 fache Panamerica Meisterin

 

Yaritza Rojas Abel (-63kg)

(WR: 12)

- 3.Platz WM 2010

- 5 fache Panamerica Meisterin 

 

Onix Aldama Cortes (-70kg)

(WR: 9)

- 2x Panamerica Meisterin

- U20 Weltmeisterin 2006

- Mehrere World Cup Medailien

 

Yalennis Castillo (-78kg)

(WR: 17)

- aktuelle Vize Olympiasiegerin

- mehrere World Cup Medailien

 

Idalys Ortiz (+78kg)

(WR: 6)

- Olympia Bronze 2008

- 2x WM Dritte (2009,2010)

- 9x Panamerica Meisterin

 

Handballer im Judomaxx: Am vergangenen Freitag, dem 22. Juni, übten rund 40 Handballer vom TuS Heiligenstein Würfe, Halte- und Hebeltechniken. Dima Kachiaschwili und Janik Dreiseitl, die das Schnuppertraining leiteten, waren überrascht von den sportlichen Fähigkeiten der Handballer. Nach einigen judospezifischen Aufwärmspielen wie „Werwolf“ oder „Schildkröte“ (wobei der Partner aus dem Stand zu Boden gezogen oder aus dem Kniestand auf den Rücken gedreht wird), begann das Training von leichten Boden- und Wurftechniken. Besonders gut gelang den Ballsportlern der „große Hüftwurf“. Nach zwei Stunden war das Schnuppertraining vorbei, die Handballer hatten erste Einblicke in den Judosport erhalten.

Förderpaket der S-Bahn Rhein-Neckar für den JSV:

Die Gruppe der Menschen mit Behinderungen, die unter Anleitung von Jürgen Albert seit Jahren im Judo-Sportverein trainieren und integriert sind, erhalten einheitliche Mannschaftsjacken. Dank eines Förderpaketes in Höhe von 1.500 Euro ist es dem JSV nun möglich, auch nach außen sichtbar einen Teil der Vereinsmitglieder zu einem Team zusammenzufassen. JSV Speyer, Presse

27.06.2012


Trainingsgruppe U17/U20 um JSV Trainer Ferenc Nemeth schreibt Vereinsgeschichte:

Beim 12. Internationalen Judoturnier im Glaspalast im Bundesstützpunkt Sindelfingen sowie bei der Rheinland-Pfalz-Eeinzelmeisterschaft der Landesverbände Rheinland und Pfalz erfolgreich war der JSV so erfolgreich wie nie.

Als der ehemalige ungarische Nationaltrainer Ferenc Nemeth, JSV Ersttrainer und Diplomsportler, am vergangenen Samstagabend die Ergebnisse des 12. Internationalen Judoturnier im Glasplast dem Vorsitzenden Heiner Sprau mitteilte, schüttelte dieser ungläubig den Kopf. Sprau rief Fahrer und Betreuer Jürgen Bantle zurück und bat um Ergebnisbestätigung: Was war geschehen?

Ferenc Nemeth war mit sechs Nachwuchsathleten, die fünfmal in der Woche bei ihm trainieren, in den Bundesstützpunkt Jugend nach Sindelfingen gefahren, um an einem der schwersten Judoturniere in Deutschland teilnehmen zu können. Jürgen Bantle: „760 Teilnehmer aus neun Nationen waren am Start, alles hochqualifizierte Wettkampfjudoka, und das Turnier begann für die Speyerer nicht gerade verheißungsvoll: Stefan Bantle verpasste knapp sein Gewicht und musste statt in der 66er Klasse in der 73er Klasse auf die Matte. Vereinskamerad und mittlerweile Punktegarant in der 2. Bundesliga Benjamin Hofäcker hatte sein Gewicht – also zwei JSVler in der 73er Klasse. In der 66er Klasse startete Maximilian Hoock, - 81 kg Nico Kachiaschwilli, -60 kg Philipp Loos und -78 kg Luisa Froitzheim. Jeder der sechs JSV-Nachwuchsathleten hatte gegen nationale und internationale Topleute sehr schwere Auslosungen. Modus: verlier man den Auftakt und der Partner schafft die Weiterqualifizierung, kämpft man in der Trostrunde den zweiten Kampf und kann über positive Weiterführung das kleine Finale erreichen. So ging es dann -60 kg Philipp Loos. Der Regionalligakämpfer aus der Nachwuchsmannschaft JSV Speyer 2 traf im Auftakt auf den späteren Erstplatzierten und schied dann mit seinem verlorenen zweiten Kampf in der Trostrunde aus. Nico Kachiaschwilli, der erst seit Ostern regelmäßig bei Ferenc Nemeth trainiert, setzte sich -81 kg bis in das Halbfinale technisch vielfältig und konditionell stark durch, musste um den Einzug in das Finale aufgrund einer Kapselverletzung an der Hand zurückschalten und verlor nach Golden Score mit 2:1 durch Hantei (Schiedsrichterentscheid).

Im kleinen Finale erkämpfte sich Nico trotz Handicap die Bronzemedaille. Die Fachwelt am Mattenrand staunte, da der JSV zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Medaillenränge stieg. Der Knoten war geplatzt. Selbstvertrauen gebend coachte der ungarische Ausnahmetrainer Nemeth seine Schützlinge in weitere Medaillenränge: Silber für Luisa Froitzheim – 78 kg in der U 20. Bronze für Maximilian Hoock nach großem verlorenen Kampf im Halbfinale. Und dann war ja noch die Königsklasse – 73 kg, Sebastian Hofäcker war in der Wettkampfliste oben, Stefan Bantle unten gesetzt. Beide konnten erst im Finale aufeinander treffen, eine kühne Prognose angesichts des Klassefeldes. Doch es sollte so kommen: Ferenc Nemeth hatte auf jede Technikvariationen der Gegner die geniale Coaching-Antwort. Benjamin Hofäcker und Stefan Bantle setzten die bei Nemeth gelernte Technikvielfalt um, kombiniert mit physischer Stärke und äußerster Kondition. Ob Slowenen, Russen, Holländer oder Nationalkaderathleten, die beiden JSV-Youngster waren am Samstag einfach stärker und standen sich schließlich im Finale gegenüber. Benjamin Hofäcker entschied es nach 4:30 min. gegen Leichtgewicht Stefan Bantle für sich mit Ippon. Großer Jubel bei den Speyerern und Anerkennung für deren Leistung und die des ungarischen Trainers beim nationalen und internationalen Fachpublikum und den Bundestrainern. Heiner Sprau

27.06.2012


Neues aus dem Judomaxx

Nicht nur die Bundesliga Männer wie Frauen waren am Wochenende erfolgreich. Auch die männliche Regionalligamannschaft um Teamchef Michael Görgen-Sprau hat Grund zum Freuen:

Regionalliga: Wir sind Meister!

Erschöpft, aber glücklich meldete sich Teamchef Michael-Görgen-Sprau am Montag nach einem ereignisreichen Wochenende zurück: Nicht nur konnte die 2. Bundesligamannschaft die Tabellenführung behaupten – auch die Regionalliga verteidigte am Sonntag, 17. Juni in Wiesbaden ihren Titel.

Trotzdem die Mannschaft wegen Verletzungen nicht gerade in Bestbesetzung starten konnte, schlugen die JSV-Athleten in der ersten Begegnung den JT Rheinland mit 5:2. Damit war ihnen der Meistertitel sicher. Das war auch gut so, denn die zweite Begegnung gegen die sehr starke Mannschaft des JC Wiesbaden mussten die Speyerer abgeben. Nachdem die junge Mannschaft 2011 zum ersten Mal in der Regionalliga startete und gleich den Titel für sich beanspruchte, führt der JSV seine Erfolgskurve auch in 2012 weiter. Gerade für die Nachwuchskämpfer ergeben sich hier beste Möglichkeiten zur Vorbereitung für spätere Bundesligaeinsätze.

U 10 und U 12 sowie U 14 kehrten erfolgreich vom Weinstraßenpokal in Bad Dürkheim zurück. Viele der Kleinen waren zum ersten Mal auf der Wettkampfmatte. Alle haben die im Training gelernten Techniken ausprobiert und einzelne Siege bereits gewinnen können. Trainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah waren mit ihren Schützlingen sehr zufrieden. Hier die Ergebnisse:

U10:
1. Platz: Jette Kerth, Lasse Schwarz
3. Platz: Tim Render, Samuel Rupp, Thaddeus Tjiang, Jano Klaus, Philip Kappis, Suzan Yildirim, Sophie Schall, Lea Stephan, Emmely Albrecht

U12:
1. Platz: Leon Lichtmannegger, Thomas Brecht, Luca Bösser, Stella Richter
2. Platz: Hanna Pasch, Phillip Schall, Nikita Wintergoller
3. Platz: Lars Stephan, Jana Diening

U 14 weiblich:

1. Platz: Jana Förtsch

2. Platz: Grete Riegert, Annika Harter, Vicky Huber

3. Platz: Marei Drixler

U 14 männlich:

2. Platz: Christopher Hofäcker

3. Platz: Leon Lichtmannegger, Max Hampel, Michael Bantle

Karateka Matthias Schaudig sammelte auf den Deutschen Meisterschaften in Berlin wertvolle Erfahrungen, konnte sich aber noch nicht auf den vorderen Plätzen behaupten. JSV Speyer, Presse

19.06.2012


Sieg und Niederlage für Speyerer Frauen

JSV verliert erstmals in dieser Saison, bleibt aber im Rennen um die Endrunde

Nach einem Sieg und einer Niederlage am Doppelkampftag in eigener Halle liegen die Frauen des Judosportvereins Speyer auf dem zweiten Tabellenplatz der Ersten Bundesliga Süd. Die Mannschaft von Trainerin Nadine Eckert gewann gegen die TSG Backnang mit 4:2, musste sich aber dem TSV Großhadern mit 2:4 geschlagen geben.

Im ersten Duell des Tages hatten die beiden Gästemannschaften ihre Kräfte gemessen. Dabei siegte Großhadern knapp mit 3:2 gegen Backnang.

Verena Thumm-Michaela BaschinDann gingen die Gastgeberinnen gegen Backnang auf die Matte – ohne die verletzte Barbara Bandel, die an einer Schulterblessur laboriert. Den ersten Kampf bestritten in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm Verena Thumm für Speyer und Michaela Baschin (Backnang) – zwei Sportlerinnen, die zur nationalen Spitze gehören. Ganz zum Schluss eines engagiert geführten Kampfes gelang Thumm der entscheidende Wurf zum Ippon-Sieg – 1:0 für den JSV Speyer.

In den folgenden beiden Kämpfen hatten allerdings die Gäste Vorteile: Miriam Kost (-63 kg, gegen Vera Dworczyk) und Melissa Mache (+78 kg, gegen die um zwei Klassen hochgestellte Tschechin Alena Eiglova) mussten dem Punkt jeweils vorzeitig ihren Gegnerinnen überlassen, so dass Backnang mit 2:1 in Führung ging. Der Vorsprung der Gäste war allerdings ganz schnell wieder weg, denn die Ungarin Abigél Joó, frischgebackene Europameisterin in den Reihen des JSV Speyer, brauchte  nur 18 Sekunden, um ihre Gegnerin Viktoria Wild auf die Matte zu befördern. Eilig hatte es auch Sonja Wirth in Kampf der Klasse bis 48 Kilogramm: Nach nur 26 Sekunden besiegte das Speyerer Leichtgewicht ihre Backnanger Gegnerin Alessa Sommer mit einer Würgetechnik und brachte die Heimmannschaft damit wieder in Führung.

Für die Entscheidung sorgte Johanna Müller im Duell der Kategorie bis 57 Kilogramm. Eine Woche nach ihrem Weltcup-Sieg in Talinn bestätigte die JSVlerin ihre gute Form und besiegte Mirisha Tetik aus Backnang nach etwas über einer Minute.

Damit führte der JSV uneinholbar mit 4:2, doch ein sportliches Highlight stand noch aus: In der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm traten mit Bernadett Baczkó, der zweiten Ungarin in den Reihen des JSV Speyer, und Claudia Ahrens zwei Kämpferin der internationalen Spitzenklasse an. Die beiden Top-Athleten schenkten sich nichts und gingen nach fünf packenden Minuten ohne Wertung von der Matte. Damit war der 4:2-Erfolg des JSV Speyer besiegelt.

Einen deutlichen schwereren Stand hatten die Speyererinnen im ihrem zweiten Kampf des Tages gegen Großhadern. Im Auftaktkampf kämpfte Verena Thumm unentschieden gegen Amelie Stoll, anschließend musste sich Bernadett Baczkó der österreichischen Spitzenkämpferin Kathrin Unterwurzacher geschlagen geben. Melissa Mache hielt im Schwergewichtskampf gegen die Vizeweltmeisterin Zitta Notter gut dagegen und ging mit einer frühen Wazaari-Wertung in Führung, musste aber den Ausgleich und später eine Yuko-Wertung hinnehmen und unterlag somit knapp.

Johanna-Müller-Verena-B-llesbachAbigél Joó machte auch bei ihrem zweiten Auftritt des Tages kurzen Prozess mit ihrer Gegnerin und bezwang Christiane Weidendorfer nach 29 Sekunden, um auf 1:2 zu verkürzen. Doch als Jessica Lindner im Leichtgewicht trotz eines beherzten Kampfes gegen die haushohe Favoriten Kay Kraus knapp unterlag, war die Niederlage kaum noch abzuwenden. Johanna Müller hielt den JSV zwar mit einem souveränen Sieg gegen Verena Büllesbach im Kampf, doch im abschließenden Duell musste Ann-Kathrin Müller die Überlegenheit von Bernadette Graf anerkennen – die zweite Österreicherin in den Reihen des TSV Großhadern besiegelte mit einem Ippon-Sieg nach etwas über einer Minute den 4:2-Erfolg ihrer Mannschaft.

Trotz der ersten Saisonniederlage war JSV-Trainerin Nadine Eckert nicht unzufrieden: „Wir haben gewusst, dass beide Kämpfe heute sehr schwer werden. Dass wir gegen Großhadern verloren haben, ist kein großer Schock für uns, zumal die beiden Österreicherinnen dabei waren – damit hatte ich nicht wirklich gerechnet. Trotz allem haben alle bei uns super gekämpft“, erklärte Eckert.

Nach diesem Kampftag ist nur noch Tabellenführer Kim-Chi Wiesbaden ohne Niederlage. „Da ist noch alles drin in Bezug auf die Finalrunde, auch für uns“, betonte Eckert, die mit ihrem Team einen Platz unter den ersten drei anpeilt, um sich zum dritten Mal in Folge für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. JSV Speyer, Presse

18.06.2012


Speyerer Judo-Männer festigen Tabellenführung

Mannschaft des JSV SpeyerJSV besiegt Halle mit 8:3 und baut Vorsprung vor Verfolgern aus

Die Männer des Judosportvereins Speyer haben ihre Führung an der Spitze der Zweiten Bundesliga Süd ausgebaut. Am fünften Saisonkampftag gewann der JSV im heimischen Judomaxx trotz de Fehlens der beiden Punktegaranten Michael Iten und Pierre Guerin souverän  mit 8:3 gegen den SV Halle. Weil die Verfolger Erlangen und Offenbach Punkte ließen, geht Speyer mit einem Vorsprung von drei Punkten in die Sommerpause.

David Riedl sorgte mit einem Ippon-Sieg über Fridtjof Seiffert in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm für einen Auftakt nach Maß für die Hausherren. Erwartungsgemäß glich der starke Timo Prellwitz im anschließenden Kampf der Kategorie bis 90 Kilogramm für Halle aus, doch er musste gegen den beherzt kämpfenden Speyerer Jan Müller über die volle Kampfzeit gehen.

Beranger Vion-Jakob LangeDanach hatten die Gäste wenig Grund zur Freude, denn der JSV stellte in den folgenden Kämpfen die Weichen auf Sieg: Zunächst gewann Marco Müller in der Klasse bis 66 Kilogramm gegen Stefan Jessing, danach erhöhte Beranger Vion (-100 kg) mit einem Ippon-Sieg in knapp über einer Minute auf 3:1 für Speyer. Noch eiliger hatte es Vions französischer Landsmann Clemet Monasse im folgenden Kampf. Obwohl er eine Gewichtsklasse höher als sonst kämpfte, brauchte Monasse nur 51 Sekunden, um das Duell der Plus-Kategorie gegen Albert Klaas Drent für sich zu entscheiden.

Benjamin Hofaecker-Tobias RuzickaDer erst 17-jährige Speyerer Nachwuchskämpfer Benjamin Hofäcker entschieden seinen Kampf in der Klasse bis 73 Kilogramm gegen Axel Frankenberg nach knapp zwei Minuten für sich und schraubte die Führung seiner Mannschaft auf 5:1 in die Höhe. Nach einem Unentschieden in Leichtgewichtskampf zwischen dem Speyerer Tobias Teucke und Svyatoslav Popov aus Halle ging die erste Runde mit einem klaren 5:1-Vorsprung für die Heimmannschaft zu Ende.

Im zweiten Durchgang stellten beide Teams ihre Aufstellung um, so dass in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Alexander Grewenig für Speyer antrat und auf den hochgestellten Frankenberg traf. Nach Ablauf der fünfminütigen Kampfzeit hatte der JSVler eine Wazaari-Wertung zu Buche stehen und konnte somit das Duell für sich entscheiden. In der Kategorie bis 90 Kilogramm trat David Riedl eine Klasse höher als gewohnt an. Er verlangte dem favorisierten Prellwitz alles ab und brachte den Hallenser in große Bedrängnis. Den Wazaari des Gästekämpfers konnte der JSV-Athlet allerdings nicht aufholen, so dass Prellwitz den Punkt zum 2:6 aus Sicht seiner Mannschaft einfuhr.

Den Gesamtsieg für Speyer machte Maximilian Hoock im Duell der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm auf geradezu spektakulärer Weise perfekt: Nur 14 Sekunden brauchte das Nachwuchstalent des JSV, um gegen Tobias Laeseke den entscheidenden Wurf anzubringen – damit führte Speyer uneinholbar mit 7:2 bei vier ausstehenden Kämpfen.

Tobias Teucke-Svyatoslav PopovIn gewohnt souveräner Manier brachte Clement Monasse, dieses Mal in seiner gewohnten Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm, den nächsten Punkt für die Gastgeber nach Hause. Danach gab es in einem hart umkämpften Schwergewichtsduell zwischen Markus Sturm (Speyer) und Jakob Lange ein gerechtes Unentschieden. Einen letzten Erfolg für Gäste verbuchte Tobias Ruzicka gegen Hofäcker in der Klasse bis 73 Kilogramm, ehe sich Teucke und Popov zum zweiten Mal an diesem Tag als gleichwertige Widersacher erwiesen und mit einem Remis den Endstand von 8:3 für Speyer besiegelten.

Sichtlich zufrieden war Teamchef Michael Görgen-Sprau nach dem Kampf: „Wir hatten heute zwei Dinge vor – ungeschlagen bleiben, und uns für die 3:11-Niederlage in Vorjahr revanchieren. Beide Ziele haben wir erreicht.“

Dass dieser Erfolg auch durch die verletzungsbedingt enge personelle Situation der Gäste befördert wurde, gab Görgen-Sprau zu, doch er betonte zugleich, dass auch seine Mannschaft nicht in Bestbesetzung auf die Matte gegangen war: „Mit Michael Iten und Pierre Guerin haben zwei ganz wichtige Leute gefehlt. Aber wir haben gezeigt, dass wir auch ohne sie gewinnen können. Das spricht für die Stärke und die Breite unseres Kaders. Im zweiten Durchgang haben wir zudem  mit Clement Monasse nur einen einzigen Ausländer eingesetzt.“

Nach der Sommerpause geht es 15. September mit dem vermutlich vorentscheidenden Duell um die Meisterschaft weiter, wenn die Speyerer in Erlangen antreten. Text und Foto: JSV Speyer

Anmerkung: Der im Bildtext erstgenannte Kämpfer ist vom JSV Speyer. Die Speyerer Kämpfer tragen Blau, die Kämpfer aus Halle sind in Weiß.

17.06.2012


Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaften am 10. Juni im Judomaxx: 2. Platz für das Frauenteam des JSV

Eine neue Regelung machte die Zusammenstellung eines Teams für den JSV schwierig: Wer bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften kämpft, darf im gesamten Jahr nur zweimal in der Bundesliga gesetzt sein. Damit soll sicher gestellt werden, dass auch jüngere Kämpferinnen zum Einsatz kommen. Zudem war die Mannschaft durch Verletzungen in der Woche vor dem Turnier dezimiert. Es traten 6 Kämpferinnen in vier Gewichtsklassen an, wobei zwei Kämpferinnen höher gestellt waren:

Anni Meier (-57 kg)

Eva Schmidt (-70 kg)

Jenny Kirchner (-78 kg)

Raphaelle Albessard (-63 kg)

Aileen Göbel (-52 kg)

Louisa Froitzheim (+78 kg)

 

Die Mannschaft des JSV kämpfte zuerst gegen den JC Bushido Vellmar und gewann hier klar mit 6:1.  Die zweite Mannschaftsbegegnung gegen den starken HTG Bad Homburg ging knapp 3:4 für Homburg aus. 

 

2. Bundesliga Männer am 09. Juni in Karlsruhe

Teamchef Michael Görgen-Sprau ist mit dem Endstand 7:7 zufrieden, nach der deutlichen 3:11-Niederlage im Vorjahr. Mit diesem Ergebnis verteidigt der JSV die Tabellenführung (7 Punkte), zweiter ist der TV Erlangen mit 6 Punkten.

Am kommenden Samstag geht der letzte Kampf vor der Sommerpause gegen den SV Halle: Doppelkampftag im Judomaxx! Auch hier gilt es sich für eine 3:11-Niederlage aus dem Vorjahr zu revanchieren! Es kämpften für den JSV:

Tobias Teucke (-60 kg)

Marco Müller (-66 kg)

Benjamin Hofäcker (-73 kg)

David Riedl, Alexander Grewenig (-81 kg)

Pierre Guerin (-90 kg)

Wulf Georg Reiche, Vion Berenger (-100 kg)

Markus Sturm, Clement Monasse (+100 kg)

 

Landauer Karateturnier (10. Juni): Medaillenregen für den JSV: 6 Pokale, 8 Medaillen. Kaderathlet Matthias Schaudig holte allein schon 3 x den ersten Platz und 2 x den zweiten Platz in verschiedenen Disziplinen. Aber auch die anderen Kinder und Jugendlichen der Karate-Abteilung des JSV zeigten Spitzenleistungen. Vor allem in der Kata (Formkampf gegen imaginäre Gegner) überzeugten die Speyerer mit teilweise sehr hohen Katas.

1. Platz: Alessio Roth, Rebecca Fiebig, Matthias Schaudig, Patrick Sturm

2. Platz: Patrick Sturm

3. Platz: Mihai Vlad, Helena Vlad, Fabio Roth, Jonas Steca

Matthias Schaudig wird am kommenden Samstag, 16. Juni, auf den Deutschen Meisterschaften in Berlin starten. JSV Speyer, Presse

13.06.2012


Regionalliga Judo-Sportverein: überraschend siegreich

Neuwied- Nur einen einzigen Kampf gab das Regionalligateam 2 des JSV Speyer an den JC Neuwied ab; 6 Begegnungen entschieden die Speyerer Kämpfer für sich. Das hohe technische Niveau, der Einfallsreichtum und die Technikvarianz gehen auf das Training von Ferenc Nemeth zurück. Damit punkteten die Speyerer auch dieses Mal wieder. Den ersten Kampf bestritt Eric Köstel (-81 kg) mit ausgezeichneter Leistung und vorzeitigem Sieg. Markus Kost (-66 kg) und Steffen Lang (-73 kg) bauten die Speyerer Führung vorzeitig auf 3:0 aus. Auch Philipp Loos (-60 kg) führte zunächst mit Waza-ari, musste sich den Sieg aber kurz vor Kampfende von seinem erfahreneren Gegner nehmen lassen – 3:1 für den JSV. Nico Kachiaschwili (-90 kg), Paul Zwezisch (-100 kg) und Dima Kachiaschwili (+100 kg) ließen Neuwied dagegen keine Chance. Am Ende stand es 6:1. Coach Michael-Görgen Sprau zeigte sich positiv überrascht: „Das Regionalligateam war stark ausgedünnt, da Manuel Sprau berufsbedingt ausfiel und Stefan Bantle sowie Maxi Hoock nicht mehr starten können, da sie schon zwei Mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz kamen“. Er zeigt sich auch für den 4. Kampftag am 17. Juni in Wiesbaden Mal optimistisch. Dann stehen ihm neben Manuel Sprau auch Philipp Kabs sowie U17-Nationalkaderathlet Dennis Klein zur Verfügung.

Die Regionalliga Süd setzt sich zusammen aus: Rheinland, Pfalz, Saarland und Hessen. Vier Kampftage finden in dieser Saison statt; die ersten beiden (21.4 und 12.5.) im Judomaxx in Speyer, der gestrige in Neuwied, der vierte und letzte in Wiesbaden. Aus bisher 5 Kämpfen ging das Speyerer Team vier Mal als Sieger hervor, einmal Unentschieden. JSV Speyer, Presse

03.06.2012


Neues aus dem Judomaxx

Das Leistungssportkonzept des Judo-Sportvereins ist qualitativ sehr gut aufgestellt: Stark behaupteten sich etliche Nachwuchsathleten beim jüngsten Ranglistenturnier in Hannover.

Die Notwendigkeit eines hauptamtlichen Trainers am Landesleistungszentrum Judo Rheinland-Pfalz ist gegeben, gerade vor dem Start eines Teilinternats für Judo-Kaderathleten in Speyer. Hierzu wurde im Nachbarort Dudenhofen im April 2012 ein Haus gemietet. Die Start-Internatsplätze sind für das Schuljahr 2012/13 vergeben.

Erläuterung zum Pressebericht: Verena Thumm und Melissa Mache sind Mitglieder des Erstligateams der Bundesliga-Frauen. Das Erststartrecht besteht für die Heimatvereine.

Herzliche Grüße,

Heiner Sprau, Vorsitzender für Leistungssport, Teil-Internat und Schulbegleitung

Nachwuchsathleten des Judo-Sportvereins Speyer sammeln Punkte für die Deutschen Meisterschaften – Vereinsinterner Förderkader U 20 national immer stärker

Ausnahmslos zufrieden sind JSV-Athleten U 20, Trainer und Funktionäre. Beim ersten von zwei Ranglistenturnieren der Aktiven Männer und Frauen in diesem Jahr konnten Qualifizierungspunkte zur Teilnahme an den Deutschen Einzelmeisterschaften der Aktiven 2013 gesammelt werden. Es war nicht leicht für die jungen Sportlerinnen und Sportler am 19. Mai in Hannover, sich im hochkarätigen Aktivenfeld zu behaupten, doch es gelang. Besonders die JSV-Damen legten erstklassige Leistungen vor: 7. bzw. 9. Platz für Bundesliga-Kämpferinnen Miriam Kost und Vanessa Müller (beide -63 kg). Das Finale der Gewichtsklasse -52 kg trugen die Bundesliga-Kämpferinnen unter sich aus: Neuzugang Verena Thumm siegte vor Speyerer Eigengewächs Aileen Göbel. In der Klasse +78 kg ging Schwergewicht und Neuzugang Melissa Mache an den Start. Auch sie konnte überzeugen: 2. Platz.

„Aileen hat ganz stark gekämpft“, zeigte sich Vereinskollege Maxi Hoock begeistert. Auch mit seiner eigenen Leistung (-66 kg) war Maxi zufrieden: Freilos, gewonnener Kampf, „und bei den nicht gewonnenen Kämpfen habe ich gelernt“. Ähnlich war es bei Benni Hofäcker und Nico Kachiaschwili. Sie sammelten zwar noch keine Punkte, fühlten sich den älteren, nationalen Konkurrenten aber durchaus gewachsen. Das vier- bis fünfmalige Training in der Woche bei JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth und dessen Trainerstab wirkt sich für die Mitglieder des vereinsinternen Förderkaders positiv aus: Technisch variabel und konditionell sehr gut vorbereitet, werden sie Woche für Woche stärker.

Kata: Speyerer Judoka bei Europameisterschaften

Am Pfingstwochenende werden Daniel Koliander und Thomas Hofmann bei den Kata Europameisterschaften im Slowenischen Koper in der Kata Kodokan Goshin Jutsu (Moderne Selbstverteidigung) an den Start gehen. Die deutschen Vizemeister 2011 wurden vom DJB nominiert und treten in der Altersklasse 2 (ab 45 Jahren) gegen 13 weitere National-Teams aus Europa an. Favorit in dieser Kata ist der Titelverteidiger aus Italien. Insgesamt besteht das deutsche Team aus zwölf Paaren unter gemeldeten 111.

Am Wochenende darauf werden beide dann auf den Deutschen Kata Meisterschaften in Verl an den Start gehen. JSV Speyer, Presse

23.05.2012


JSV: Ergebnisse der Südwestdeutschen Meisterschaften U 14

Auch die U 14 war am vergangenen Wochenende wieder erfolgreich:

Mit elf Teilnehmern bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften in Siershahn erreichte das Team des JSV insgesamt 6 Platzierungen. Trainer Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Besonders die Mädchen zeigten hervorragende Leistungen: 4 Starterinnen errangen 4 Platzierungen. Als jüngster Teilnehmer des Vereins verpasste Leon Lichtmannegger nur knapp die Bronzemedaille und wurde 5ter.
Die erfolgreichsten Wettkämpfer waren:

Marei Drixler (-44 kg): 2. Platz

Annika Harter (-40 kg): 3. Platz

Vicky Huber (-48 kg): 3. Platz

Jana Förtsch (-52 kg): 3. Platz
Leon Lichtmannegger (-31 kg): 5. Platz

Christopher Hofäcker (-37 kg): 3. Platz

Michael Bantle (-46 kg): 2. Platz

JSV Speyer, Presse

21.05.2012


Neues aus dem Juomaxx

Kaderathlet der Karate-Abteilung des JSV, Matthias Schaudig, holte 2 mal den 2. Platz beim Westerwald-Cup in Puderbach am Samstag, 12. Mai. Unter 700 Startern aus 8 Nationen setzte sich der 17jährige gegen auswärtige Nationalkaderathleten durch. Im Einzel musste er sich erst im Finale gegen Patrick Marques aus Luxemburg geschlagen geben. Auch im Kata-Team platzierte sich Matthias. Landestrainer Markus Gutzmer zeigte sich hochzufrieden mit dem JSVler. Aufgrund seiner wiederholten Platzierungen auch auf internationalen Turnieren und der Fürsprache des Landestrainers ist Matthias für die Deutschen Meisterschaften am 16. Juni in Berlin nominiert.

Ebenfalls am vergangenen Samstag kehrte der Landeskader U 15 und U 13 mit mehreren Platzierungen aus Erfurt zurück. Mit über 1000 Teilnehmern war das internationale Turnier hochkarätig besetzt. Der 12jährige Michael Bantle (-46 kg) wurde sensationellerweise in seiner Gewichtsklasse zum Sieger gekürt; Annika Harter (-40 kg) erreichte souverän den 3. Platz; Anna Rheude (-57 kg) den 5. Platz.

Dieses Wochenende am Samstag, 19. Mai, wartet auf die U 14 männlich die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften in Siershahn. Teilnehmer sind die qualifizierten Wettkämpfer pro Gewichtsklasse aus den Landesverbänden Hessen, Saarland, Rheinland und Pfalz. Am 6. Mai zeigten die Jungs und Mädchen schon bei den Pfälzischen Einzelmeisterschaften in Dahn, worauf sie trainiert hatten. Besonders traten hervor: Annika Harter, Vicky Huber, Marei Drixler, Jana Förtsch, Leon Lichtmannegger, Christopher Hofäcker, Max Hampel, Michael Bantle, David Fuhrer.

Auf dem Weg nach Hannover zum Ranglistenturnier der Männer und Frauen ist zurzeit ein junges Team aus Speyer.

Es kämpfen morgen, am Samstag dem 19. Mai:

Männer: -66 kg: Maximilian Hoock; -73 kg: Benjamin Hofäcker und Steffen Lang; -81 kg: Nico Kachiaschwili

Frauen: -52 kg: Aileen Göbel; -63 kg: Miriam Kost und Vanessa Müller

Mit dem Sommer kommt das Speyerer Sommercamp 2012: eine Woche Judo- Training mit Mitgliedern der Nationalmannschaften aus Kuba, Frankreich und Ungarn sowie den Speyerer Bundesligamannschaften. Datum: 2. bis 7. Juli 2012. Weitere Informationen, Ausschreibung und Anmeldungen demnächst im Judomaxx. Judo-Sportverein Speyer, Presse

18.05.2012


Kämpfer des JSV erfolgreich:

Die erfolgreichen Karateka des JSV

Regionalliga Männer: 4:2 und 6:1 für Speyer

2. Bundesliga Männer: 8:5 für Speyer

Karate: Rhein-Neckar-Kids-Cup: 5 x erste Plätze.

Regionalliga: JSV gewinnt beide Mannschaftsbegegnungen haushoch

1. Kampf: HTG Bad Homburg – JC Saar: 5:2 (50:15)

2. Kampf: JSV Speyer – HTG Bad Homburg: 4:2 (34:20)

3. Kampf: JSV Speyer II – JC Saar: 6:1 (48:10)

Im Auftaktwettkampf schlug Bad Homburg den JC Saar mit 5:2. Die erste Begegnung zwischen Speyer und Bad Homburg (-73 kg: Patrick Striegel gegen Daniel Schmack) endete mit Remis. Die 1:0 Führung erkämpfte Nico Kachiaschwili (-81 kg) nach 1:56 min. mit einer Wurftechnik. In der Klasse -90 kg musste Janik Dreiseitl höhergestellt abgeben, Bad Homburg konnte ausgleichen. Doch Dima Kachiaschwili (+100 kg) brachte dem JSV gegen Lukas Starck mit 2:1 in Führung. Nach großem Kampf erhöhte Paul Zwezisch (-100 kg) auf 3:1, Markus Kost (-66 kg) sogar auf 4:1. Philipp Loos (-60 kg) unterlag denkbar knapp gegen Nikolas Schmitte. Endstand für Speyer: 4:2.

Im Anschlusskampf gegen den SC Saar ging Eric Köstel (-73 kg) gegen Franz Hettich auf die Matte. Der erfahrene JSVler punktete mit Wurftechnik und brachte Speyer die 1:0-Führung. Nico Kachiaschwili ließ -81 kg nichts anbrennen und erhöhte nach technisch furios geführtem Wettkampf auf 2:0, das Manuel Sprau nach langer Verletzungspause sogar auf 3:0 ausbaute. Dima Kachiaschili (+100 kg) musste abgeben, bevor Paul Zwezisch überzeugend den Siegpunkt zum viel umjubelten 4:1 brachte. Dennis Klein (-66 kg; aktueller dritter der Dt. Meisterschaft U 17), zeigte sich in seiner Klasse stark und siegte nach ganzen fünf Minuten Kampfzeit. Philipp Loos (-60 kg) setze den Schlusspunkt mit Ippon für Wurftechnik – 6:1 für Speyer II. Ungeschlagen, mit 7:1 Punkten, steht der Regionalligist nun an der Tabellenspitze. JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth und Coach Michael Görgen-Sprau sowie Eric Köstel freuten sich über spannende Kämpfe und engagierte sowie technisch versierte JSV-Nachwuchsathleten. Zum nächsten Kampftag müssen die Speyerer am 2. Juni nach Neuwied.

Auch die 2. Bundesliga Männer ging letztendlich siegreich für Speyer aus. Nachdem die letzten Jahre oft denkbar knapp ausgingen, war das Ergebnis heute eindeutig: 8:5 Aber die Männer machten’s spannend. Noch zur Halbzeit stand es 3:3 gegen den Samurai Offenbach. Nach einer kompletten Umstellung der Mannschaft steigerten die Speyerer ihre Leistung nochmals und trumpften auf. Vor knapp 500 begeisterten Zuschauern im Judomaxx holten die Domstädter einen Sieg nach dem anderen und blieben somit auch an diesem 3. Kampftag ungeschlagen. Die eigene Halle und die gute Stimmung motivierte die Kämpfer, letzte Reserven zu mobilisieren. Alexander Grewenig, Benjamin Hofäcker und David Riedl gewannen jede Begegnung. Manfred Dreiseitl, im Vereinsvorstand für den Trainingsbetrieb zuständig: „Die Kämpfe waren wirklich unglaublich spannend und hochklassig. Besonders die Nachwuchsathleten sind mit ihrer heute gezeigten Leistung endgültig in der 2. Bundesliga angekommen.“

Das Team der 2. Bundesliga Männer:

Benjamin Hofäcker (-73 kg)

David Riedl (-81 kg, -100 kg)

Alexander Grewenig (-81 kg)

Pierre Guerin (-90 kg, +100 kg)

Beranger Vion (-90 kg)

Clement Monasse (-100 kg)

Tobias Teucke, Philipp Loos (-60 kg)

Jan Müller (+100 kg)

Marco Müller, Stefan Bantle (-66 kg)

Auch die Kinder und Jugendlichen der Karateabteilung des JSV kehrten am heutigen Samstag, 12. Mai, erfolgreich zurück: Mit 14 Teilnehmern holten sie 5 x den ersten Platz sowie 12 weitere Medaillen beim Rhein-Neckar-Kids-Cup in Ludwigshafen. Der jüngste Teilnehmer, der 8jährige Flavio Roth, gewann gegen einen erheblich höher graduierten Gegner; Patrick Sturm siegte gegen amtierende deutsche Meister. Erwartungsgemäß waren die JSVler besondern in der Disziplin Kata (Formkampf gegen imaginäre Gegner) erfolgreich. Nico Dirks und Jonas Steca überzeugten aber auch im Kumite (Kampf): 3. und 2. Platz.

Die 8- bis 16jährigen Kämpfer vom JSV waren:

Jonas Steca, Elias (1. Platz Kata) und Nico Dirks, Fenja Kendler, Patrick Sturm (1. Platz Kata), Cedric Marquard, Fabio Roth, Janik Sturm, Rebecca Fiebig (1. Platz Kata), Alessio und Flavio Roth (jeweils 1. Platz Kata), Yannik Henter, Fabian Seidler und Merlin Marquard. Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de 

13.05.2012


Termine zum Wochenende im Judomaxx

Die erfolgreichen Wettkämpfer der Karate-Abteilung des JSV

Jungswochenende: Bestes Sommerwetter erwartet die rund 50 jungen Judoka im Alter von 7 bis 12 Jahren an diesem Wochenende. Freitag abend beginnt das Abenteuer mit einem gemeinsamen Judotraining im Judomaxx. Anschließend geht es ins Bademaxx, wo Schwimmen und Wasserspiele auf dem Programm stehen. Nach der Rückkehr in die Judohalle und dem Abendessen werden die Nachtlager auf dem speziellen Judo-Schwingboden gerichtet. Ein Gutenachtfilm beschließt den Abend. Der Samstag morgen startet mit einem gemeinsamen Frühstück in der Halle, bevor Philipp Kabs zu sportlichen Spielen nach draußen einlädt. Betreut werden die Jungen von Anni Meier und Steffi Wollensah. Wer dieses Mal nicht dabei sein kann, kann sich auf die Judosafari im August oder das Abenteuerwochende im September freuen. Ein Wochenende nur für Mädchen findet am 23./24. November statt. Weitere Informationen und Anmeldung im Judo-Sportverein Speyer: www.judo-speyer.de

Bundesliga: Kaum sind die Jungen aus der Halle, halten die Wettkämpfer Einzug: diesen Samstag kämpft die Regionalliga Männer ab 13.00 Uhr, die 2. Bundesliga Männer ab 18.00 Uhr.

Der Landeskader U 15 fährt am Samstag nach Erfurt, zum 15. Internationalen Thüringer Messe-Cup 2012. Mit dabei sind: Leon und Lukas Stepper, Sebastian Schmitt, Julian Richter, Sebastian Hofäcker, Michael Bantle, Anne Rheude.

Die Karateka fahren zum Rhein-Neckar-Kids-Cup nach Ludwigshafen. Nachdem die jungen Kämpfer schon am vergangenen Wochenende in Ilvesheim so erfolgreich waren, darf man gespannt sein, welche Platzierungen sie dieses Mal mitbringen. Favoriten sind Rebecca Fiebig und Alessio Roth. Ihre Stärken liegen in der Kata (Formkampf mit imaginärem Gegner), hier punkten sie regelmäßig durch saubere und starke Techniken.

28./29. April: Dt. Hochschulmeisterschaften Köln. Bei diesem Turnier starten Breitensportler gemeinsam mit Spitzenathleten und Kadermitgliedern. Auf 5 Matten kämpften mehr als 430 Teilnehmer um Punkte und Siege. Vom JSV Speyer waren dabei: Maria Deimel – 52 kg (Uni Mainz), Johanna Müller -57 kg (DSHS Köln), Sonja Wirth – 48 kg (Uni Köln), Vanessa Müller -63 kg (Uni Heidelberg), Steffen Lang (-73 kg), Wulf Reiche (-90 kg). Zu den neuen Hochschulmeisten gehören: Johanna Müller und Sonja Wirth (jeweils 1. Platz). Vanessa Müller erreichte in ihrer Klasse einen guten 3. Platz, Maria Deimel kam auf Platz 4. Judo-Sportverein Speyer, Presse

11.05.2012


Risiko in Riesa

2. Judo Bundesliga Männer: Beim Favoriten VfL Riesa auch ohne Franzosen gewonnen. Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Auswärtssieg: 6:7 in Riesa – JSV nun alleiniger Tabellenführer

Riesa, 5. Mai 2012: Es kam so wie JSV-Coach Michael Görgen-Sprau vorausahnte: „Nach 600 km wird der Beginn der Begegnung nicht einfach“. Er sollte Recht behalten. Die Gastgeber starteten furios: Nach den Auftaktkämpfen stand es aus Speyerer Sicht 3:0. Dann kam David Riedl (-81 kg). Eine halbe Minute vor Schluss setzte er zum entscheidenden Wurf an und entschied diesen Kampf für sich. Auch gegen den Schweizer Punktegaranten Michael Iten (-60 kg) hatte Riesa keine Chance, Speyer schaffte den Anschluss zum 3:2. Riesa holte zum 5:2 auf und sah die Halbzeitführung schon in Reichweite. Im letzten Kampf dieser Runde trat Neuzugang Matthias Benkert (-73 kg) gegen den siegesgewissen Paul Starke an. Aus dem Rückstand heraus verstand Andreas es, seine Chance zu nutzen und in den letzten Sekunden seinen Gegner zu überraschen: Waza-ari und ein weiterer Punkt für Speyer: 5:3.

Auch die zweite Runde begann für Speyer schwierig: Dima Kachiaschwili (-100 kg) musste höhergestellt gegen den hochgewichtigen Henry Badeda antreten. In der Klasse -90 kg fehlte krankheitsbedingt Punktegarant Wulf Reiche. Auch Stefan Bantle (-66 kg) unterlag denkbar knapp, ebenso wie Youngster und Kaderathlet Maxi Hoock. Er kämpfte ausgezeichnet, machte Druck und zeigte variable Techniken. Beide Athleten ernteten von allen Seiten anerkennendes Schulterklopfen für ihre konzentrierten und engagierten Leistungen. In den folgenden Kämpfen kamen die Sieger dann aber endlich aus Speyer. In der Klasse -73 kg schickte Michael Görgen mit David Riedl gegen den wohl besten Wettkämpfer des VfL Riesa auf die Matte: Fabian Fell. Der Kampf war zunächst ausgeglichen, dabei zeigte sich das hohe technische Niveau, das beide Athleten beherrschten. David hatte konditionell Vorteile und setzte sich nach 4:30 Minuten Kampfzeit durch. Der JSV war dran. Nach weiteren spannenden Begegnungen und Speyerer Siegen stand es unentschieden. Der letzte Kampf des Tages sollte die Entscheidung bringen: Stefan Döring (Riesa) gegen Benjamin Hofäcker (Speyer, -73 kg). Der Speyerer war zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet. Nach fünf Minuten hatte er vier Juko-Wertungen gesammelt und besiegelte den 6:7 Sieg für den JSV Speyer. Foto: © VfL Riesa

Am kommenden Wochenende, 12. Mai, findet der 3. Kampftag wieder zuhause im Judomaxx in Speyer statt. Los geht’s um 18.00 Uhr, Einlass ist ab 17.00 Uhr. Gegner der Herren ist Samurai Offenbach

 

Judo: Zu den offenen Saarländischen Meisterschaften der Frauen und Männer am 6. Mai fuhr der JSV mit je einem Team Frauen und Männer an den Start. Das weibliche Team gewann seine Kämpfe überlegen mit 4:0 und 4:1. Auch bei den Männern sah es zunächst sehr gut aus: Zwei Siege (3:1 und 3:2), auch gegen den Favoriten Neunkirchen konnten sich die JSV-Athleten durchsetzen, bei dem auch JSVler kämpften. Erst beim Einzug ins Finale unterlag der JSV mit 3:2 und konnte die Bronzemedaille mitnehmen.

Team des JSV: Frauen: -57 kg Aileen Göbel; -63 kg Eva Schmidt und Vanessa Müller; -70 kg Miriam Kost; +70 kg Luisa Froitzheim.

Männer: -66 kg Philipp Rosenbusch und Leander Riegert; -73 kg Adrian Eckert; -81 kg Janik Dreiseitl; -90 kg Jean Sebastian Ohlig; +90 kg Paul Zwezich.Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de

08.05.2012


Kata-Meisterschaft und Vorankündigung Karate-Turniere und Judo-Wettkämpfe

1. Judo: 11. Pfälzische Kata-Meisterschaft im Judomaxx - JSV holt vier Meistertitel

Am 1. Mai durften die Kata-Wettkämpfer des JSV den Lohn für ihre lange und intensive Arbeit einfahren. Bei der vom Judo-Verband Pfalz ausgeschriebenen Meisterschaft gingen insgesamt 37 Paarungen aus elf Vereinen in acht verschiedenen Kata an den Start. Bewertet wurde die Ausführung der Techniken sowie Harmonie und Ausstrahlung mit einem Punktesystem.

In der Nage no Kata startenden vom gastgebenden Judo-Sportverein Speyer Jennifer Kirchner und Nico Noichl. Sie erreichten unter 13 Paaren die Bronzemedaille. Ulf Neumann und Diana Bertram, die erst seit kurzem diese Form üben, belegten den 9. Platz.

In der Katame no Kata gingen ebenfalls zwei Teams aus Speyer an den Start: Vanessa Mürken mit Carmen Brech sowie die erfahrenen Stefan Gilges und

Jürgen Gail. Vanessa und Carmen konnten sich auf Anhieb unter neun Paaren den 3. Platz sichern - Platz 1 belegten mit großem Abstand Stefan und Jürgen.

In der antiken Form der Selbstverteidigung starteten mit Michael Klomann und Jörg Gundersdorf zwei Neulinge, die auf Anhieb den Meistertitel in dieser Form für den JSV holen konnten.

In der Ju no Kata startete Thomas Hofmann mit Heike Heiler. Der deutsche Vizemeister und international erfahrene Wettkämpfer ließ sich den Sieg nicht nehmen: Gold. Damit holte Thomas zum zehnten Mal in Folge den Titel.

Als letzte Kata mit Speyerer Beteiligung ging das Silbermedaillen-Team der DM wiederum mit Thomas Hofmann und Daniel Koliander an den Start. Mit sehr

deutlichem Vorsprung konnte auch hier der Landesmeistertitel verbucht werden- ein voller Erfolg für den JSV.

Für die Platzierten geht es am 2./3. Juni in Verl zu den Deutschen Kata-Meisterschaften. Daniel Koliander und Thomas Hofmann wurden aufgrund ihrer Leistungen vom Deutschen Judo-Bund für die an Pfingsten stattfindende Kata-Europameisterschaft in Slowenien nominiert. Damit wird Thomas Hofmann seine aktive Laufbahn im Kata-Bereich vorerst beenden. Neue Aufgaben warten beim DJB auf ihn mit der Betreuung und Schulung der Athleten.

2. Karate: das junge Wettkampfteam der Karate-Abteilung des JSV fährt zu befreundeten Vereinen nach Ilvesheim und Ludwigshafen. Seit Wochen bereiten sich Trainer und Sportler auf die Einsteiger-Turniere vor. Die Kinder, zwischen 8 und 15 Jahren alt, freuen sich darauf, ihre Leistungen zu zeigen und ihre Kräfte zu messen. Erfahrungsgemäß schneiden die Speyerer bei diesen Begegnungen recht gut ab. Die kindgerechten Turniere geben den Teilnehmern die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln und den Trainern, die Leistungen ihrer Schüler mit anderen Vereinen zu vergleichen. Thorsten Sturm wird als Betreuer mitfahren, Jürgen Ballreich ist als Kampfrichter eingesetzt. Es fahren mit: Fenja Kendler, Flavia, Alessio und Fabio Roth, Cedric und Merlin Marquard, Fabian Seidler, Elias und Nico Dirks, Helena und Mihai Vlad, Yannik Henter, Rebecca Fiebig, Janik und Patrick Sturm.

Beim Belgish Cup und den Luxembourg Open wird Wettkämpfer und Kaderathlet Matthais Schaudig vom JSV Abteilung Karate teilnehmen. Da er bisher viele Medaillen und Pokale holte, sind wir gespannt, wie das Wochenende für ihn ausgehen wird.

3. Judo: Saisonhöhepunkte für die Judo-Jugend: Intern. DEM (European Cup Cadets) und Pfalzmeisterschaften

Die besten U 17-Kämpfer des JSV fahren am 5. Mai nach Berlin auf die Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften (European Cup Cadets): Dennis Klein, Sebastian Hofäcker, Michel Adam

Pfalzmeisterschaften am 6. Mai in Dahn weibliche und männliche Jugend U 14

Teilnehmer weiblich: Annika Harter (-40 kg), Marei Drixler, Vicky Huber (-44 kg), Jana Förtsch (-52 kg)

Teilnehmer männlich: Leon Lichtmannegger, Luca Bösser (-31 kg), Joey Goer, Jan Goerlich, Fabian Gauly, Cristofer Hofäcker, Stefan Hermann, Philipp Schall, Leonard Scholz (-40 kg), Michael Bantle (-46 kg), David Furer (-55 kg) Judo-Sportverein Speyer, Presse

03.05.2012


JSV gewinnt Mannschaftswertung beim Nibelungenturnier in Worms

40 JSV Nachwuchsathleten und Aktive erkämpfen 43 Medaillen bei regionalen Turnieren in Ludwigshafen und Worms

Auf ein erfolgreiches Wochenende blicken die Nachwuchs-Athleten und aktiven des JSV internen Förderkaders des Trainerteams um JSV-Diplomtrainer Ferenc Nemeth. Am Samstagmorgen waren zunächst die Jüngsten mit den Trainer- und Betreuerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah beim Heinrich-Weber-Gedächtnis-Turnier in Ludwigshafen auf der Matte. Neun Mädchen und Jungs der U 10 zeigten sich trotz ihrer ersten Wettkampfteilnahme schon erfolgreich:

  1. Plätze: Lucas Meier und Nils Neumann,
  2. Platz an Jette Kerth,
  3. dritte Plätze erreichten Lucia Korpila, Sophie Schall, Tim Schuh, Benedikt von Pückler, Suzan Yildirim und Jeremias Zachmann.

Bereits mit gut geübten Techniken konnten sich im Anschluss 9 Nachwuchs-Judoka der U 12 Medaillenplätze erkämpfen:

  1. Plätze für Stella Richter, Jana Dieing und David Fuhrer
  2. Plätze für Hanna Pasch, Thomas Brecht und Leon Lichtmannegger
  3. Plätze für Anna Eigen, Christian Schrenk und Philipp Schall.

Am Nachmittag zeigte sich der Förderkader nicht minder erfolgreich: In der U 17 erkämpfte sich Paul Schall mit drei Ipponsiegen den Einzug ins Finale und musste sich nur hier geschlagen geben, Stefan Bantle , Maximilian Hoock und Sebastian Hofäcker sicherten sich allesamt durch Ipponsiege den Einzug ins Finale der U 20 und konnten auch dieses mit der Höchstwertung für sich entscheiden: Drei erste Plätze für die JSVler.

Ebenso am Samstag starteten 13 Nachwuchsathleten der Altersklasse U 14 betreut von Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth beim qualitativ sehr gute besetzten Nibelungen Turnier in Worms.

  1. Plätze erkämpften sich Annika Harter, Jana Förtsch und Michael Bantle
  2. Plätze und Silber für Viktoria Huber, Christopher Hofäcker, Leonard Scholz,
  3. Plätze und Bronze gab es für Marei Drixler, Max Hampel und David Fuhrer

Nicht ganz vorne platzierten sich trotz Einzelsiegen: Fabian Gauly, Joey Gohr und Jan Görlich

Am Sonntag starteten mit Ferenc Nemeth und Manfred Dreiseitl sechs Athleten der U 17 sowie acht Athleten der U 20/Aktiven.

Bei der U 17 setzten sich Meta Lu Jülicher, Julian Richter und Leonard Schneider-Strehl überlegen durch und sicherten sich die Goldmedaille.

Platz 2 und Silbermedaille gab es für Michel Adam sowie dritte Plätze für Paul Schall und Florian Bantle

Bei der U20/Aktive erkämpften sich

  1. Plätze für Miriam Kost, Benjamin Hofäcker und Dima Kachiaschwilli
  2. Platz für Luisa Froitzheim
  3. Plätze für Stefan Bantle und Maximilian Hoock

Markus Kost und Philipp Loos konnten sich trotz Einzelsiegen diesmal nicht auf die Platzierungsplätze vorkämpfen, trugen aber mit ihren Einzelsiegen zum 1. Platz in der Mannschaftswertung für den JSV Speyer bei. Damit ging der Wanderpokal zum dritten Mal mit nach Speyer und bleibt nun im Judomaxx. Judo-Sportverein Speyer, Presse

02.05.2012


JSV Speyer beruft Förderkader und startet bei regionalen Turnieren

Nach der Berufung eines vereinseigenen Förderkaders um die Trainer Ferenc Nemeth, Peter Lichtmannegger, Manfred Dreiseitl, Michael Görgen-Sprau und Anni Meier wird das auf der Matte im täglichen Training erlernte am Wochenende bei regionalen Turnieren angewendet. In Worms starten unter der Betreuung von Manfred Dreiseitl und Peter Lichtmannegger die folgenden Förderkaderathleten Altersgruppen und Gewichtsklassen bezogen:

U 14 w. Annika Harter, Marei Drixler, Viktoria Huber, Jana Förtsch

U 14 m: Joey Gohr, Christofer Hofäcker, Jan Görlich, Leonard Scholz, Max Hampel, Stefan Hermann, Fabian Gauly, Michael Bantle, David Fuhrer

U 17 m: Julian Richter, Michel Adam, Paul Schall, Leonard Schneider-Strehl, Florian Bantle

U 17 w: Meta Lu Jülicher

Frauen: Luisa Froitzheim, Miriam Kost

Männer: Stefan Bantle, Maximilian Hoock, Markus Kost,

20 Nachwuchsjudoka der U 11 starten unter Betreuung von Anni Meier und Steffi Wollensah beim Peter-Weber-Gedächtnisturnier in Ludwigshafen: Jeremias Zachmann, Lucas Maier, Nils Neumann, Liam Cordero, Benedikt von Pückler, Sophie Schall, Szan Yildirim, Jette Kerth, Lucia Korpilla, Nikita Wintergoller, Christian Schrenk, David Fuhrer, Alex Nahkor, Thomas Brecht, Philipp Schall, Leon Lichtmannegger, Anna Eigen, Stella Richter, Hanna Pasch und Jana Dieing

Am 1. Mai findet im Judomaxx die pfälzischen Katameisterschaften statt. 8 Paare des JSV Speyer starten bei dieser Meisterschaft, Beginn ist um 11 Uhr

27.04.2012


Die neuesten Nachrichten aus dem Judomaxx

v.l. Manfred Dreiseitl, Rolf Güdemann, Gaby Meier, Gerlinde Görgen, Heiner Sprau

Mitgliederversammlung; Deutsche Meisterschaften Ü 30 in Berlin; offene Landesmeisterschaften Karate

Mitgliederversammlung am 18. April: Bei den Neuwahlen stellten sich Petra Liebers (bisher Kassenwartin) und Erich Cordes (Kassenprüfer) nicht mehr erneut zur Wahl. Erich Cordes verabschiedet sich damit nach 42 Jahren aus dem Ausschuss. Auch im Vorstand gibt es eine Neuerung: Prof. Dr. Rolf Güdemann übernimmt die Position des Schriftführers.

 

Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Heiner Sprau (Wettkampfbetrieb, Projekt „Pro Beruf“)

2. Vorsitzende: Gaby Meier (Verwaltung und Finanzen)

Kassenwartin: Gerlinde Görgen (Kassenführung, Jugend und Soziales)

Schriftführer: Rolf Güdemann (Marketing und Öffentlichkeitsarbeit)

Sportwart: Manfred Dreiseitl (Trainingsbetrieb)

Der neu gewählte Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen:

Thomas Hofmann (Leiter Abteilung Judo, Schwerpunkt Kata)

Jürgen Ballreich (Leiter Abteilung Karate)

Conny Görgen (Leiterin Abteilung Vorschule)

Jürgen Albert (Leiter Abteilung Sport für Menschen mit Behinderungen)

Michael Görgen (Jugendleiter männl. Jugend, Aktive Männer)

Steffi Wollensah (Jugendleiterin weibliche Jugend, Freizeiten)

Klaus Seither (Hallenwart)

Anni Meier (Aktive Frauen, U 11)

Heike Magin (Sportabzeichen)

Sarah Sprau (Koordination Anfängerkurse)

Rüdiger Stepper (Veranstaltungstechnik)

Mira Hofmann (Pressewartin)

Hans Grybos, Stephan Meier, Kai Harter (Kassenprüfer)

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften Ü 30 in Berlin am vergangenen Wochenende nahmen vier „Senioren“ des JSV teil. Unter 450 Teilnehmern platzierten sich Claudia Pabst (-70 kg) mit einer Silbermedaille, Peter Gerhard (-66 kg) mit einer Bronzemedaille. Kai Haschemian (-81 kg) und Daniel Koliander (-73 kg) kamen auf den 7. Rang. (Hierzu lesen Sie bitte den nachfolgenden Bericht)

Karate: Matthias Schaudig (Foto)  holt dreifachen Landesmeistertitel in Mecklenburg-Vorpommern

Judo-Sportverein Speyer, Presse

26.04.2012


JSV-“Senioren“ überzeugen in Berlin – Silber und Bronze bei den nationalen Titelkämpfen

Anlässlich der diesjährigen Deutschen Altersklassen-Meisterschaften Ü30 am 21.04.2012 traten vier Speyerer Judoka der Dienstags-Trainingsgruppe den weiten Weg nach Berlin an. So bunt gemischt wie die Dienstagsgruppe ist, so verschieden waren auch die Zielsetzungen. Claudia Pabst (Altersklasse F1, 70kg) konnte als Nachwuchs-Seniorin sicher noch am besten ihren aktuellen Leistungsstand einschätzen, stand sie doch im vergangenen Jahr noch im BuLi-Kader des JSV. Peter Gerhard (M4, 66kg) konnte bereits im vergangenen Jahr bei der Senioren-WM ein Ausrufezeichen setzen, so dass hier sicher eine gewisse Erwartungshaltung vorhanden war. Kai Haschemian (M3, 81kg) hingegen hatte schon länger keinen Wettkampf mehr bestritten, die Standortbestimmung stand hier also eher im Vordergrund. Daniel Koliander (M3, 73kg) hatte zwar bereits erfolgreich an Deutschen Senioren-Meisterschaften teilgenommen, aber das war noch vor seiner Speyerer Zeit, also auch schon ein paar Jahre her. Somit ging es auch hier um einen Leistungsstandstest auf Wettkampfniveau. Im Vordergrund stand aber bei allen Athleten der Spaß am Sport. Hervorragende Unterstützung erhielt das Quartett von der Chef- Betreuerin Heike Magin, die sich um alle Belange rund um das Wettkampfgeschehen kümmerte.

Nach ca. 6 Stunden Autofahrt stand am Freitag erst einmal das Wiegen auf dem Programm. Peter musste auf der Fahrt noch ein paar Gramm abnehmen, nahm die Hürde dann aber recht locker. Der Hunger war anschließend natürlich groß. Dank unserer Ernährungsberaterin Jasmin Godon wussten dann aber fast alle, wie die Energiespeicher wieder gefüllt werden müssen. Nur Daniel zeigte sich uninformiert, ließ sich aber überzeugen. Der Abend wurde zeitig beendet, schließlich standen am nächsten Tag die Wettkämpfe auf dem Programm.

Am nächsten Morgen wurde erst einmal ausführlich gefrühstückt, natürlich streng nach Ernährungsplan. Auch Daniel hatte seine Lektion gelernt, das Käsekuchen-Desaster des letzten Wettkampfs sollte sich nicht wiederholen. Nun ging es in die Wettkampfhalle, das Sportforum Berlin. Ein Bau, der ein wenig Ostalgie aufkommen ließ, aber durchaus Charme hatte.

Als erste musste Claudia ran. Bereits ihren ersten Kampf bestritt sie souverän. Claudia gewann deutlich in Führung liegend durch Disqualifikation ihrer Gegnerin. Ein guter Auftakt, der Sicherheit für die weiteren Aufgaben gab. Auch im zweiten Kampf ließ Claudia ihrer Kontrahentin aus NRW keine Chance. Ein sicherer Ippon-Sieg. Damit war schon fast klar, dass es Edelmetall für den JSV geben würde. Mit ihrer nächsten Gegnerin, Diana Fischer aus Offenburg, kam Claudia allerdings gar nicht zurecht. Claudia überzeugte zwar durch einen unbändigen Kampfeswillen, konnte ihre Spezialtechniken aber nicht durchbringen. Diana Fischer hatte am Ende einen kleinen Vorteil auf ihrer Seite. So sahen das jedenfalls die Kampfrichter, die nach Ende der Kampfzeit ohne Wertung einen Sieger küren mussten. Die Goldmedaille war weg, aber der Wettkampfmodus bot jetzt noch die Möglichkeit, den zweiten Platz zu erringen. Hier musste Claudia die starke Mathilde Köstler aus Wiesbaden bezwingen. Claudia wusste um ihre Chance und ergriff sie beherzt. Eine ganz starke Leistung von ihr brachte einen vorzeitigen Ippon-Sieg. Damit war klar: Die „Mission Berlin“ hatte erste Früchte getragen. Silber für Claudia, Glückwunsch! Eine tolle, eine souveräne Darbietung. Claudia bewies, was allen sowieso schon gewiss war: Zum alten Eisen gehört sie noch lange nicht!

Nun startete Peter ins Turnier. Er musste sich im ersten Kampf gegen den Lokal-Matador Werner Nötzel von Nippon Berlin auseinandersetzen. Ein hartes Stück Arbeit. Peter kam mit dem starken Griff seines Gegners überhaupt nicht zurecht. Er konnte sich kaum entfalten und musste sich nach Ende der Kampfzeit aufgrund von Passivitätsbestrafungen geschlagen geben. Die Enttäuschung stand ihm im Gesicht geschrieben. Hatte er etwa beim „Gewichtmachen“ zu viel Substanz verloren? Alle schienen etwas ratlos, aber alle wussten auch um die mentale Stärke von Peter, der es gewohnt ist, als „Ausputzer“ auch die harten Wege zu gehen, in diesem Fall die Trostrunde. Und so kam es dann auch: Im zweiten Kampf war Peter hoch konzentriert. Jetzt zeigte er auch seine technische Beschlagenheit. Am Ende stand ein vorzeitiger Sieg. Nun war allen klar: Peter ist im Turnier angekommen! Und der gute Eindruck verfestigte sich noch im dritten Kampf. Gegen den Bayern Werner Schneider konnte Peter ebenfalls mehr als überzeugen. Eine Begegnung, die ihm zwar alles abverlangte, in der er aber immer wieder deutlich machte, dass er den Kampf bestimmen will. Einige Fußwürfe brachten zwar nicht den vorzeitigen Erfolg, beeindruckten den Gegner aber nachhaltig. Der Kampf ging über die volle Zeit, doch Peter hatte einfach mehr Wertungen gesammelt. Peter hatte sich selbst mit dem Kampf um Platz drei belohnt. Auch dieser ging über die volle Zeit, jedoch hatte Peter diesmal wirklich alles im Griff. Sein Gegner schien zu resignieren, fand überhaupt kein Mittel. Sicher, beim Judo kann ein Vorsprung trügerisch sein, aber keiner der Zuschauer hatte das Gefühl, dass der JSVler noch in Gefahr kommen könnte. Bronze für Peter! Manch aufmerksamer Beobachter glaubte eins, zwei Freudentränen gesehen zu haben. Oder ist das doch nur Legendenbildung? Es war auf jeden Fall ein emotionaler Moment. Großes Kompliment nicht nur für die Platzierung, sondern vor allem auch für die Art und Weise, wie diese zustande kam!

Jetzt war Kai an der Reihe. Der JSV war nach zwei errungenen Medaillen schon mehr als im Soll. Kai konnte also ganz gelöst an seine Aufgabe gehen. Dass er jetzt jedoch ein wahres Judo-Feuerwerk zünden würde, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Es war Champagner-Judo auf höchstem Niveau. Rechts, links und über Kopf, wie kann man nur so viel Kampf in so kurzer Zeit bieten? Schon nach 35 Sekunden entschied Kai die Begegnung für sich. Ein Raunen ging durch die Reihen. „Wer ist das?“ , fragten einige Betreuer. Die DJB-Rückennummer konnte hier weiterhelfen. Mit diesem Athleten musste man heute rechnen! Euphorisch ging Kai dann in die nächste Begegnung. Der Darmstädter Heiko Jentsch war die Hürde, die es zu nehmen galt. Auch hier war schnell Schluss, leider mit anderen Vorzeichen. Kai wollte den Kampf wieder von Anfang an bestimmen. Sein O-Uchi-Gari-Ansatz war wohl etwas optimistisch. Zu optimistisch jedenfalls gegen diesen Gegner, der die Bewegung von Kai perfekt für eine Konter- Technik nutzte. Wenigstens hatte Kai Kraft gespart, denn die sollte er im nächsten Kampf noch brauchen. In der Trostrunde konnten jedoch weder Kai, noch sein Kontrahent einen Vorteil erzielen. Der Kampf ging über die volle Zeit. Jetzt mussten die Kampfrichter entscheiden, keine dankbare Aufgabe. Die Kampfrichter entschieden gegen Kai. Die knappe 2 zu 1 Wertung verriet, was viele in der Halle so gesehen hatten: Das hätte man auch anders werten können! Schade, aber der gute Eindruck blieb. Auf dieses Come-Back nach langer Wettkampfpause darf Kai Stolz sein. Es war sicher nicht sein letzter Wettkampf! Eine tolle Leistung!

Am ganz späten Nachmittag war dann Daniel am Zug. Die Luft in der Halle war inzwischen extrem stickig und die Beine schwer geworden. Der Veranstalter hatte es leider versäumt, rechtzeitig über den voraussichtlichen Kampfbeginn zu informieren. Letztlich betraf das aber alle Kämpfer dieser Alters- und Gewichtsklasse, so dass Chancengleichheit gegeben war. Das Los erbrachte mit dem Augsburger Eugen Kämpf einen sehr agilen Gegner. Daniel fand nicht recht zu seinem Rhythmus. Immer wieder musste er die pfeilschnellen Angriffe des Augsburgers parieren. Es kam wie es kommen musste: Eine Wertung für Eugen Kämpf, die Daniel bis zum Schluss nicht ausgleichen konnte. Nun also die Trostrunde. Hier bekam es Daniel mit Torsten Krumnow zu tun. Es ging jetzt um alles, eine weitere Niederlage hätte das sofortige Aus bedeutet. Daniel bot sich sehr schnell die Chance seine Domäne, den Bodenkampf auszuspielen. Ein Umdreher folgte dem anderen, jedoch ohne Erfolg. Eigentlich musste der Armhebel nur noch angezogen werden, aber wie das auch immer geschehen konnte, sein Gegner konnte auch diese brenzlige Situation meistern. Die Entscheidung viel dann im Stand. Leider nicht so wie erhofft. Daniel wurde mit Wucht zu Boden geworfen. Ob er dabei tatsächlich auf dem Rücken landete, blieb dem jeweiligen Blickwinkel überlassen. Die Kampfrichter entschieden sich jedenfalls für Ippon. Die meisten Zuschauer sahen das etwas anders. Damit war das Turnier für Daniel schon vorbei. Die Enttäuschung wich jedoch schon sehr schnell der Freude über die Erfolge seiner Team-Kameraden!

Auch Heike war sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. Neben den tollen Erfolgen von Claudia und Peter war es besonders der Team-Geist, der überzeugte. Da wurde gegenseitig gecoacht, angefeuert, aufgewärmt und massiert. So muss das sein. Nur so sind Erfolge überhaupt möglich. Und dieses Kompliment muss auch an alle daheim gebliebenen weitergegeben werden, denn ohne die zahlreichen Trainingspartner wäre das alles nicht denkbar gewesen. Kein Wunder also, dass die Erfolge der Dienstagsgruppe gewidmet wurden. Die JSV-Senioren haben gezeigt, dass sie auch national in ihren jeweiligen Altersklassen mithalten bzw. diese sogar teilweise mitbestimmen können. Aber auch das Veranstaltungskonzept muss hervorgehoben werden. Alle Kämpferinnen und Kämpfer gaben immer alles, es war aber nie verbissen. Jede Kämpferin, jeder Kämpfer wurde mit Respekt bedacht. Fair Play war selbstverständlich.

Nachdem sich die Anspannung langsam gelegt hatte, begann am Samstag Abend der gemütliche Teil der Reise. Zum Essen und Feiern ging es nach Berlin Mitte. Ernährungspläne spielten jetzt keine Rolle mehr. Am Sonntag wurde dann die Heimreise angetreten. Alle freute sich schon wieder auf den kommenden Dienstag, JSV Speyer, Presse

26.04.2012


Erfolgreiches Wochenende des JSV Speyer im Judomaxx

Regionalliga, Bundesliga Männer und Bundesliga Frauen traten heute im Judomaxx an. Für die Sportler/innen des JSV Speyer verliefen die Kämpfe höchst erfolgreich. 

Starker Auftakt der Bundesliga-Saison – JSV Speyer gewinnt haushoch im Judomaxx.

Keine einzige Mannschaftsbegegnung geht unglücklich aus. Die Speyerer geben das Zepter nicht aus der Hand. Die Endergebnisse des ersten Bundesliga-Dreifach-Kampftages sehen in Kürze so aus: Regionalliga: 3:3; 5:1; 3:3. 2. Bundesliga Männer: 8:5. 1. Bundesliga Frauen: 5:2; 6:1.

Mehr als 350 Zuschauer und Gäste, darunter Speyerer Politik und Prominenz, kamen in den Genuss von sehr gutem Judo auf technisch hohem Niveau. Frauen wie Männer sind auf den Moment topfit und zeigen Höchstleistungen. Spektakulär gelingt das „Handrad“ (Teguruma) von Bundesliga-Neuling David Riedl (-81 kg). Im letzten Kampf der Männer geht er gegen Paul Nobis (TSG Backnang) auf die Matte. Beide finden gleichzeitig ihren Griff, messen sekundenlang ihre Kräfte. Schon will der Kampfrichter den Kampf unterbrechen, als Paul den Angriff wagt. Doch David kontert blitzschnell, verlagert sein Gewicht und setzt zu einem gewaltigen Ausheber an. Die hochriskante Aktion glückt, Paul Nobis fliegt durch die Luft, Ippon für Speyer.

Die Halle tobt. Trommelwirbel, Fanchöre und Siegeshymnen – das ist man von den Speyerer Judoka ja gewöhnt. Doch eine Steigerung ist auch hier möglich: maximale Organisation, maximales Miteinander, maximale Ergebnisse: Das Judomaxx toppt alles vorher Dagewesene. Die neue Halle besteht den Stresstest und beschert Kämpfern wie Helfern einen entspannten Tag. Am Abend müssen keine Matten mehr abgebaut oder die Halle geräumt werden, es kann gleich gefeiert werden.

Ergebnisse

Regionalliga Männer:

1. Begegnung: RW Koblenz: 3 Siege (27 Wertungspunkte) – ESV Ludwigshafen: 3 Siege (30 Wertungspunkte)

2. Begegnung: JSV Speyer: 5 Siege (50 Wertungspunkte) – RW Koblenz: 1 Sieg (10 Wertungspunkte)

3. Begegnung: JSV Speyer: 3 Siege (30 Wertungspunkte) – ESV Ludwigshafen: 3 Siege (27 Wertungspunkte)

Mannschaft der Regionalliga Männer:

Philipp Loos (-60 kg)

Robin Krug (-66 kg)

Patrick Jacobi (-66 kg)

Patrick Striegel (-73 kg)

Nico Kachiaschwili (-81 kg)

Pascal Noppenberger (-90 kg)

Paul Zwezich (-100 kg)

Dima Kachiaschwili (+100 kg)

2. Bundesliga Männer:

JSV Speyer: 8 Siege (77 Wertungspunkte) – TSG Backnang: 5 Siege (47 Wertungspunkte)

Mannschaft der 2. Bundesliga Männer:

Aydin Kempirbaev (-60 kg)

Marco Müller (-66 kg)

Benjamim Hofäcker (-73 kg)

David Riedl (-81 kg)

Wulf Georg Reiche (-90 kg)

Pierre Louis Guerin (-100 kg)

Clement Monasse (+ 100 kg)

1. Bundesliga Frauen

1. Begegnung: SC Gröbenzell: 2 Siege (20 Wertungspunkte) – KSV Esslingen: 5 Siege (50 Wertungspunkte)

2. Begegnung: JSV Speyer: 5 Siege (45 Wertungspunkte) – KSV Esslingen: 2 Siege (20 Wertungspunkte)

3. Begegnung: JSV Speyer: 6 Siege (57 Wertungspunkte) – SC Gröbenzell: 1 Sieg (10 Wertungspunkte)

Mannschaft der 1. Bundesliga Frauen:

Sonja Wirth (-48 kg)

Jessica Lindner (-48 kg)

Verena Thumm (-52 kg)

Johanna Müller (-57 kg)

Vanessa Müller (-63 kg)

Bernadett Baczko (-63 kg)

Ann-Kathrin Müller (-70 kg)

Hedvig Karakas (-70 kg)

Abigel Joo (-78 kg)

Melissa Mache (+78 kg)

Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de

22.04.2012


JSV Speyer bei internationalem Turnier dabei

Auf acht Tatamis wurde in Koblenz gekämpft

Nicht nur die Judoka des JSV fahren erfolgreich auf Wettkämpfe, sondern auch die Karateabteilung verfügt über einige junge Kämpfer, die ihr Können auf internationalen Turnieren messen. 

Die drei stärksten Wettkämpfer der Karateabteilung des Judo-Sportvereins Speyer fuhren am Samstag, 14. April in die Sporthalle Oberwerth nach Koblenz, um beim Internationalen Krokoyama-Cup ihr Bestes zu geben. Fast 1000 Teilnehmer aus 13 Nationen waren gemeldet, darunter nicht wenige Europa- und Weltmeister. Ausrichter des internationalen Top-Karate-Turniers war der Rheinland-Pfälzische Karateverband. Nur Wettkämpfer mit mindestens blauem Gürtel durften antreten.

In der Disziplin Kata (Formkampf) männlich starteten in jedem Feld 50 Teilnehmer. Gegen diese starke Konkurrenz traten Fabio Roth (blau), Patrick Sturm (blau) und Kaderathlet Matthias Schaudig (braun) an. Patrick und Fabio mussten das Feld bald erfahreneren Athleten überlassen. Matthias überzeugte jedoch die Kampfrichter mit starken Demonstrationen seiner ausgewählten Kata. Da in jeder Runde eine neue Kata gezeigt werden muss, kommen Spezialisten nicht weit. Nur wer über ein großes Repertoire auch an hohen und schwierigen Kata verfügt, kann mithalten. Nach drei gewonnenen Kämpfen unterlag Matthias schließlich dem späteren Sieger David Geduhn aus Berlin. Da es keine Trostrunde gab, erhielt der Favorit des JSV Speyer keine zweite Chance auf eine Medaille. Zufrieden mit ihren individuellen Leistungen und um einige Erfahrungen reicher kehrten Sportler und Betreuer (Jürgen Ballreich, Thorsten Sturm) zurück nach Speyer. Mira Hofmann JSV Pressereferentin Karate

15.04.2012


Bundesliga-Doppelkampftag am 21.4. im Judomaxx

Die Bundesligakämpfer des Judo-Sportvereins Speyer

Ein großes Ereignis steht bevor: am Samstag, dem 21. April, kämpfen die Judo-Mannschaften der 1. Bundesliga Frauen, der 2. Bundesliga Männer und der Regionalliga Männer in Speyer. Gleich am ersten Kampftag der diesjährigen Saison erwarten wir spannende Begegnungen den ganzen Tag über.

Samstag, 21. April 2012

Regionalliga Männer: JSV Speyer ­ RW Koblenz. Wettkampfbeginn: 12.00 Uhr

2. Bundesliga Männer: JSV Speyer ­ TSG Backnang. Wettkampfbeginn: 16.00 Uhr

1. Bundesliga Frauen: JSV Speyer ­ KSV Esslingen, SC Gröbenzell. Wettkampfbeginn: 16.00 Uhr

Die Regionalliga der Männer unterstützen etliche Neuzugänge und Rückkehrer. Dennis Klein, Philipp Loos, Stefan Bantle, Maximilian Hoock, Nico Kachiaschwili, Philipp Rosenbusch, Leander Riegert, Benjamin Hofäcker und Maximilian Dangl bilden fast ein eigenes U20-Team. Jung und hoch motiviert erhalten die Nachwuchsathleten in der Regionalliga die Chance, die Lücke zum Bundesligateam zu schließen. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Kämpfern macht das Team des JSV aus. Es wird seine ganze Erfahrung am 21. April brauchen, denn mit dem befreundeten ESV Ludwigshafen sowie dem RW Koblenz stehen starke Gegner auf der Matte.

Noch spannender wird's bei den Bundesligakämpfen. Der Kracher TSG Backnang fordert die Männermannschaft des JSV heraus. Teamchef Michael Görgen-Sprau gibt sich zuversichtlich: "Wir schöpfen aus dem Vollen. Jede Gewichtsklasse ist gut besetzt." Nur auf die starke Unterstützung aus der Schweiz, Michael Iten, muss der JSV im April noch verzichten, weil der international erfolgreiche Kämpfer auf den Europameisterschaften startet.

Das starke Frauenteam tritt gegen den KSV Esslingen und den SC Gröbenzell an. Das erfolgsverwöhnte Speyerer Team (2010: 3 Platz, 2011: 2. Platz) hofft in diesem Jahr eine weitere Leistungssteigerung zu zeigen. Mit einigen Neuzugängen liegt die Stärke des insgesamt sehr jungen Teams im engen Gruppenzusammenhalt. Ganz klar liegt das Ziel darin, die Finalrunde zu erreichen. Leicht wird das jedoch nicht: Die Gruppe Süd ist sehr stark, keine Mannschaft darf hier unterschätzt werden. Die Zuschauer dürfen sich also auf spannende Kämpfe freuen.

Die Regionalliga kämpft ab 12.00 Uhr, Wettkampfbeginn der Bundesliga ist um 16.00 Uhr. Als einer der größten Judovereine Deutschlands bildet der JSV Speyer eine starke Gemeinschaft. Stark sind auch die Erfolge seiner Leistungssportler auf nationaler wie internationaler Ebene. Seit Jahren sind Männer wie Frauen in der Bundesliga vertreten, und unter den Kämpfern sind nicht wenige deutsche Meister, Europacupsieger, sogar Weltmeisterinnen. Die gute Stimmung, die stets im JSV Speyer herrscht, wird im Judomaxx sicher noch übertroffen werden. Text JSV Speyer, Presse; Foto: Nica photography ­ Anna Alles und Charlotte Bauder

Das Speyerer Team der 2. Bundesliga Männer:

- 60 kg

Oliver Grewenig, Michael Iten, Aydin Kempirbaev, Philipp Loos, Tobias Teucke

- 66 kg

Stefan Bantle, Florian Hofäcker, Maximilian Hoock, Patrick Jacobi, Markus Kost, Marco Müller, Pascal Pontzen, Philipp Rosenbusch, Leander Riegert

- 73 kg

Matthias Benkert, Benjamin Hofäcker, Paul Kappis, Eric Köstel, Steffen Lang, Patrick Striegel, Mattieu Zimmer

- 81 kg

Markus Arent, Mohamed Benhaska, Yannick Bonne, Vasilij Cudinovic, Jannik Dreiseitl, Alexander Grewenig, Nico Kachiaschwili, David Riedl, Simon Schnell, Mario Staller

- 90 kg

Marcel Agustina, Andreas Benkert, Julian Bickel, Maximilian Dangl, Pierre Guerin, Philipp Kabs, Jan Müller, Till Müller, Pascal Noppenberger, Wulf-Georg Reiche, Manuel Sprau, Adrian Steinhaus, Beranger Vion

- 100 kg

Michael Görgen-Sprau, Dimitri Kachiaschwili, Clement Monasse, Dominique Pätzel, Paul Zwezich

+ 100 kg

Volker Heyer, Christophe Sans, Markus Sturm

Das Speyerer Team der 1. Bundesliga Frauen:

-48 kg

Kim Kreimes, Jessica Lindner, Severine Pesch, Sonja Wirth

-52 kg

Maria Deimel, Selina Dietzer, Aileen Göbel, Barbara Maros, Verena Thumm

-57 kg

Rebecca Bräuninger, Hedvig Karakas, Anni Meier, Johanna Müller, Larissa Wörner

-63 kg

Bernadett Bazcko, Miriam Kost, Vanessa Müller, Eva Schmidt

-70 kg

Barbara Bandel, Jennifer Kirchner, Anett Meszaros, Ann-Kathrin Müller

-78 kg

Tia Berger, Luisa Froitzheim, Abigel Joo

+78 kg

Kristin Büssow, Melissa Mache

13.04.2012


Neues vom JSV Speyer

Osteraction im JSV: 50 Kinder machen Zirkus

Hereinspaziert! Hochkonzentrierte Spannung herrscht zurzeit auf der Mattenfläche des Judomaxx. Dieses Mal werden keine Würfe oder Haltegriffe im Judo-Anzug geübt, sondern junge Artisten bereiten ihre Vorstellung vor. Beim diesjährigen Ferienprogramm in den Osterferien lautet das Motto „Zirkus, Zirkus“. Am Montag, dem ersten Tag der Osteraction, konnte jeder Teilnehmer ausprobieren, was ihm am meisten Spaß macht: Jonglage, Akrobatik, Clown oder Tanz und Tier. Am heutigen Dienstag wurden die Kunststücke eingeübt, ein Zirkusdirektor gewählt sowie Kostüme, Maske und Einladungen entworfen. Morgen lädt der JSV-Zirkus zur Vorführung ein: um 15.20 Uhr im Judomaxx.

Mehr als vierzig Kinder und rund zwanzig Jugendliche nehmen an dem Programm teil, teils aus dem Judo-Training, teils aus den Schulkooperationen des JSV mit Speyerer Schulen. Philipp Kabs leitet die Gruppen an, unterstützt vom Jugendvorstand des JSV, die ihre Freizeit und ihr Engagement einbringen. Spaß haben alle: Kinder wie Betreuer. Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, erhält die Chance, im Juli am Ferienprogramm des JSV teilzunehmen. Weitere Informationen und den Freizeitflyer gibt’s im Judomaxx oder unter www.judo-speyer.de

Weiteres junges Talent im JSV: Sebastian Schmitt (U 14) wird nach erfolgreichem Turnier in die Talent-Erfassung des DJB-Nachwuchses aufgenommen.

Das Sichtungsturnier der DJB für die U 15 in Backnang am vergangenen Wochenende war für den JSV-Nachwuchs erfolgreich. Unter den 240 Teilnehmern machte insbesondere der 13jährige Sebastian Schmitt auf sich aufmerksam. Im größten Feld mit über 30 Teilnehmern (-55 kg) entschied er mit einer Ausnahme alle Kämpfe für sich. Die Trostrunde beherrschte er souverän und erlangte so den 3. Platz. Sein Trainingsfleiß zahlte sich aus: Sebastian trainiert vier Mal pro Woche beim JSV-Trainer Ferenc Nemeth, zusätzlich ist er Mitglied im Förderkader des Judo-Verbandes Pfalz, besucht Lehrgänge und Wettkämpfe. Die Turnier-Teilnehmer wurden allesamt von Landestrainer Thomas Föllinger nominiert, neben Sebastian waren das Leon und Lukas Stepper, Julian Richter, Jonas Dieing und Willi Martens. Trotz Einzelsiegen konnten sie sich dieses Mal noch nicht weiter qualifizieren.

Jürgen Albert für sein ehrenamtliches Engagement geehrt: Riesen-Stimmung beim Dankeschön-Event in Mannheim

Zwei Mal schon richtete die Sportregion Rhein-Neckar mit Unterstützung der basf den Award „You are the champions“ aus und lud die Preisträger in die SAP-Arena nach Mannheim – der JSV gehörte beide Male zu den Gewinnern. Dieses Mal wurde Jürgen Albert in der Kategorie „Mit dabei – Integration im Sportverein“ nominiert, musste allerdings Sonja Lapuks vom KSG Rhein-Neckar e.V. den Vortritt lassen – sie hatte die Jury mit ihrem Engagement und Projekten wie Rollstuhl-Musical oder Abenteuer-Camp überzeugt. Dies tat der Freude der JSVler keinen Abbruch, denn die Wahl ist gerechtfertigt. Auch den 2. Preis, ein Vereinsfest für besonders Engagierte sowie der Abend in der SAP-Arena nimmt Jürgen Albert und seine Gruppe von Judoka und Sportlern mit Handicap gerne an. Die Metropolregion möchte mit dem Award verdeutlichen, wie wichtig die vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen für eine aktive und funktionierende Gesellschaft sind.

Rund 10.000 Ehrenamtliche aus den Sportvereinen der Metropol-Region genossen den bunten Abend mit Darbietungen von Klaus Lage und Band, Laith Al-Deen, der Parcour-Gruppe Ashigaru, dem Comedian Matze Knop, Teilnehmern des Olympia-Teams, einem Ausschnitt aus dem Musical „We Will Rock You“ und viel guter Stimmung. Aus dem JSV war ein 40-köpfiges Team von Ehrenamtlichen und Mitgliedern der Lebenshilfe angereist. JSV Speyer, Presse

09.04.2012


JSV: Sensationeller Platzierung von Dennis Klein (U 17, -66 kg) bei den internationalen Bremen Masters

Dennis Klein bei der Siegerehrung ( 2. von rechts)

Als einziger Deutscher erklomm Dennis Klein in seiner Klasse das Siegertreppchen und holte sich die Bronzemedaille. Seinen diesjährigen Erfolg bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Februar (3. Platz) konnte der 16jährige am vergangenen Wochenende noch toppen: dieses Mal besiegte er seinen Gegner Marvin Agarius (HAT 16 Hamburg), gegen den er vor vier Wochen noch unterlag. Nachdem der Deutsche Meister Alexander Völker (Berlin) den eigenen Poolsieg nicht erreichte und die Nummer 2 in Deutschland, Marvin Agarius ausschied, ist Dennis Klein nach seinem Poolsieg nun bester Deutscher in der Gewichtsklasse -66 kg.

Das Internationale Turnier lockte 1000 Teilnehmer aus über 20 Nationen nach Bremen. Judoka der internationalen Weltspitze von Japan bis Großbritannien, von Russland bis Kanada einschließlich aller europäischer Judo-Länder waren am Start. Die am größten besetzte Klasse -66 kg mit 68 Teilnehmer schenkte dem Speyerer nichts. Der Weg ins Finale war steinig, doch selbst internationale Größen wie z.B. Tom Dijkhuis (Niederlande), Gerald Grössig (Österreich), Roland Dobelnieks (Lettland) oder Mauk Moermann (Niederlande) konnten Dennis nicht aufhalten. Nur gegen den späteren Erstplatzierten, den Japaner Takumo Nomura (wohl zurzeit weltbester Kadett U 17) unterlag Dennis.

Von Dennis’ Leistung zeigten sich nicht nur die Vereinskollegen, Heimtrainer Ferenc Nemeth und Vereinsvorsitzender Heiner Sprau beeindruckt, sondern auch Bundestrainer U 17 Sven Hesse lobte das Technikrepertoire des Gymnasiasten: „Vier mal Ippon mit vier verschiedenen Techniken und mit einer fünften Technik mit Yuko gewonnen – das ist nicht alltäglich. Speyers Judoka haben keine Spezialtechnik, das macht diese Jugendlichen so unberechenbar.“ Das Konzept von JSV-Trainer Ferenc Nemeth geht also auf. Eine Einladung nach Speyer nimmt Hesse gerne an, um sich über die Basisarbeit im Landesleistungszentrum zu informieren. Aufgrund seines herausragenden Erfolges nominierte er Dennis für den Europa-Cup U 17 im tschechischen Teplize, die Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften in Berlin und zum Europa-Cup in Warschau. Zeigt Dennis hier konstante Leistung, kann er bei den Europameisterschaften 2012 starten. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

30.03.2012


Frohe Botschaft aus Berlin für den JSV Speyer

v.l.n.r: Henry Maske, Frank-Walter Steinmeier, Doris Barnett (MdB), Gerlinde Görgen, Sigmar Gabriel, Gulbeyaz Rastin, Anni Müller

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte den Wettbewerb „Sport in Deutschland – Aktiv für Integration und Demokratie“ ausgeschrieben – und mehr als 220 Vereine aus ganz Deutschland hatten sich beworben.

Gestern abend (Montag, 26. März) waren drei Vertreter des JSV in den Berliner Reichstag zum Frühjahrsempfang der SPD eingeladen – zusammen mit 600 Mitgliedern aus anderen Sportvereinen. Die Spannung war groß, als der 1. Sieger ausgerufen wurde, und die Freude umso größer, als Gerlinde Görgen, Anni Meier und Gül Rastin überraschend auf die Bühne gerufen wurden.

Henry Maske hielt die Laudatio, Frank-Walter Steinmeier zeigte sich beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement, das der Judo-Sportverein insbesondere bei der Integration von Menschen mit Behinderungen und anderen Integrationsgruppen leistet.

Der Speyerer Sportverein hat inzwischen ein riesiges Netzwerk aufgebaut. Indem Gerlinde Görgen auf Kinder, auf Kitas, Schulen und vielen weitere städtische Kooperationspartner zugeht, schließt sie Gräben, bringt Menschen zusammen und leistet einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft – weit über den Sport hinaus.

Der JSV freut sich sehr über diese Auszeichnung, die zudem mit einem Sportausstatter-Gutschein im Wert von 1.500 Euro dotiert ist. Mira Hofmann, Judo-Sportverein Speyer; Foto: SPD-Bundestagsfraktion, Pressestelle

27.03.2012


JSV Speyer gewinnt als beste Mannschaft den Rimbacher Teampokal (U 14 / U 17)

Sebastian Schmitt, Florian Bantle, Simon Hölldorfer, Meta Lu Jülicher, Anika Harter und Michael Bantle gewinnen Gold.

Mit sehr schönem Judo gewinnen sechs Speyerer Jugendliche beim Rimbachpokalturnier am Sonntag, 25. März, den ersten Platz ihrer Gewichtsklassen: Sebastian Schmitt -55kg gewinnt nach fünf Ipponsiegen das spannende Finale gegen seinen Teamkollegen Marko Zimmermann (3 Siege) - Silber für Marko. Florian Bantle siegt in der Gewichtsklasse -81kg im Finale überlegen mit Ippon. Simon Hölldorfer gewinnt mit zwei Ipponsiegen die Gewichtsklasse -46kg und Meta Lu Jülicher siegt in der Gewichtsklasse 40kg. Anika Harter kontrolliert ihre Gewichtklasse nach Belieben und siegt auch im Finale mit Ippon, ebenso wie Michael Bantle, der nach drei Ipponsiegen die Gewichtsklasse -46kg bei der U14 gewinnt. Leonard Schneider-Strehl erreicht nach zwei starken Vorstellungen das Finale -66kg und verliert hier knapp mit Kampfrichterentscheid. Christopher Hofäcker (-37kg) hatte einen guten Tag: er gewinnt drei Kämpfe vorzeitig und nimmt Bronze mit nach Hause. Fabian Göbel belegt -60kg den 5. Platz.

Mit dieser tollen und überzeugenden Mannschaftsleistung kann sich das Team über den Mannschaftspokalsieg und einen großen Pokal freuen. JSV Speyer, Presse

26.03.2012


Neues aus dem Judomaxx

Samstag, 24. März: Familien-Sport-Spiel-Treff: Das Judomaxx wird zum Abenteuerspielplatz für die ganze Familie. Teilnehmen kann jeder ab 3 Jahren (bis 99 Jahre), der Lust hat zu lachen, zu spielen und sich sportlich aktiv zu beschäftigen. Es sind noch Plätze frei! Einfach um 14.00 Uhr in bequemer Freizeitkleidung ins Judomaxx kommen und mitspielen!

Physiotherapie Matthias Richter: neuer Kursplan online

Bewegung, Ernährung und Entspannung sind nicht nur die drei wichtigsten Säulen des Lebens, sie sind auch entscheidende Handlungsfelder der Prävention. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen präventive Gesundheitskurse mit der Übernahme von 80 bis 100 Prozent der Kursgebühren. Die Kurse, die Matthias Richter im Judomaxx anbietet, werden von Physiotherapeuten geleitet. Sie stehen sowohl JSV-Vereinsmitgliedern als auch anderen offen. Ernährungsberatung, Rückenschule, Ausdauertaining, Zumba, Powerworkout: 14 verschiedene Kurse bieten vielfältige Möglichkeiten der gesunden Bewegung, Ernährung und Entspannung. Das komplette Kursprogramm, das nach den Osterferien startet, finden Sie unter www.physiotherapie-richter.de, dort unter Kurse Judomaxx.

6. bis 11. März: Kata-Seminar in Lignano / Italien: Unter 30 Judoka aus Deutschland, die an dem internationalen Kata-Lehrgang teilnehmen, waren aus Speyer Thomas Hofmann und Daniel Koliander dabei. Mit 268 Teilnehmern aus 18 Nationen war das Interesse sehr groß. Sie setzten sich aus Aktiven, nationalen wie internationalen Wertungsrichtern und Mitgliedern der Kata-Kommission zusammen. Zwölf japanische Lehrer leiteten den Lehrgang, angeführt von Haruki Uemura und Saburo Matsushita (beide Träger des 9. Dans).

18. März - Karate: Matthias Schaudig erreicht 5. Platz bei seiner ersten DM der Leistungsklasse in Erfurt

Dank ihrer Qualifikation bei der rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaft trat das Kata-Team mit Maximilian Rogge (Kaiserslautern), Paul Lichtwart (Wismar) und Matthias Schaudig (Speyer) bei der DM der Leistungsklasse an, um sich mit Deutschlands besten Karateka zu messen. In der Disziplin Kata-Team Herren ließ sich das Rheinland-Pfalz Team gleich in der ersten Runde gegen Frankfurt und somit das Team der Bundestrainer messen. Bassai Dai gegen Kanku Sho - beide Teams zeigten hohes Niveau. Erwartungsgemäß ging diese Runde allerdings, trotz sehr starker Leistung, zu Gunsten der späteren deutschen Meister aus. Durch die Finalqualifikation des Gegnerteams stand dem RKV-Team die Trostrunde offen. Hier setzte es sich mit Gojushiho souverän durch und stand dann dem international erfahrenen und Premier-League platzierten Team aus Bonn gegenüber. Matthias, Maximilian und Paul legten mit einer dynamischen Annan vor und zeigten das mit Abstand artistischste und spektakulärste Bunkai (Anwendung) - Salti-Würfe und Sprungtritte eingeschlossen. Dennoch merkte man dem Bonner Team an, dass sie schon deutlich länger zusammen trainieren und so landete das Rheinland-Pfalz-Team gleich bei ihrer ersten DM-Teilnahme auf einem sehr guten 5. Platz.

(Foto: Matthias Schaudig (links) im Kata-Team)

Freitag, 23. bis Sonntag, 25. März: International Masters Bremen U 17 / U 20

Zwölf Top-Judoka des JSV nehmen am hochrangigen internationalen Turnier in Bremen mit anschließendem Lehrgang teil. Männer: Nico Kachiaschwili, Benjamin Hofäcker, Stefan Bantle, Maximilian Hook, Philipp Loos, Dennis Klein, Michel Adam und Sebastian Hofäcker. Frauen: Luisa Froitzheim, Aileen Göbel, Janina Hofäcker, Miriam Kost.

Samstag, 24. März und Sonntag, 25. März: Osterturnier in Zeiskam

Die jüngsten Wettkampfgruppen des JSV, die U 11 und die U 14, fahren dieses Wochenende auf das traditionelle Osterturnier nach Zeiskam. Schon zum 19. Mal richtet der 1. Budo-Club Zeiskam das beliebte Turnier aus, zu dem auch dieses Jahr wieder Judoka aus nah und fern erwartet werden. Für die jungen Kämpfer ergibt sich damit eine gute Möglichkeit, weitere Wettkampferfahrungen zu sammeln. In der Gruppe U 14 fahren 10 Jungen sowie 5 Mädchen aus Speyer. Von der U 11-Gruppe nehmen elf Judoka teil.

1. Bundesliga Frauen Süd: Zwei Neuzugänge der Speyerer Frauen-Bundesligamannschaft hatten sich bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U 20 in Frankfurt/Oder am 10. März den Titel gesichert: Selina Dietzer (-52 kg) und Rebecca Bräuninger (-57 kg). Beide jung und zum ersten Mal in dieser Altersklasse dabei, überzeugten sie durch ihre Technikvarianten und verwiesen die Gegnerinnen in deren Schranken. Damit verstärken die beiden die ohnehin starke und junge Mannschaft. Die Bundesliga kann kommen! Mira Hofmann, Judo-Sportverein Speyer www.judo-speyer.de

22.03.2012


Die neuesten Nachrichten aus dem Judomaxx

Sauberes Speyer nach Dreck-Weg-Tag. Für viele ist es schon Tradition, auch dieses Jahr haben am 10. März wieder viele junge wie alte Judoka, Familien, Freunde und Helfer geholfen, unsere Stadt ein bisschen sauberer zu machen. Stellvertretend danken wir ganz herzlich den Familien Gilges, Blank, Zimmermann, Bauser und Drixler – und natürlich allen anderen auch für ihre Unterstützung!

Anpfiff ins Leben – Berufsberatung im Judomaxx: Die Agentur für Arbeit bietet am 19. März von 16.00 bis 18.00 Uhr eine offene Sprechstunde für alle Jugendlichen bis 25 Jahren an. Themen werden sein: Wie geht es nach der Schule weiter? Welcher Beruf kommt für mich in Frage? Welche Ausbildung passt zu mir? Gibt es Alternativen? Wie sieht der Arbeitsmarkt aus? Welche Chancen habe ich? Antworten und Anregungen gibt Martina Flügge, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit in Speyer.

Sportliche Erfolge am Wochenende 1 (Samurai- und Geisha-Turnier in Pfungstadt):

Im benachbarten Südhessen fanden am vergangenen Wochenende, 10. und 11. März, das traditionelle Samurai-Turnier (Jungen ab U 14) sowie das Geisha-Turnier (Mädchen ab U 14) statt. Mit insgesamt 23 Teilnehmern (5 Mädchen, 18 Jungen) stellt der JSV Speyer ein großes Kontigent des gut besuchten Turniers. Das über 600 Teilnehmer starke Feld setzte sich aus Judoka aus ganz Süddeutschland zusammen. Trotz zum Teil sehr starker Gegner kehrten die Speyerer mit insgesamt acht Medaillen zurück. Simon Holldörfer gewinnt in seiner Klasse bis 46 kg den ersten Platz, ebenso Robin Krug bei den Männern bis 66kg. Alle anderer Kämpfer des JSV zeigten gute bis sehr gute Leistungen und erreichten zum größten Teil das selbst gesteckte Ziel: zumindest einen Sieg für sich verbuchen zu können.

Sportliche Erfolge am Wochenende II (Dt. Einzelmeisterschaften U 20 in Frankfurt/Oder):

Die sehr junge und zum großen Teil neu zusammengesetzte Gruppe von acht Judoka sammelte in Frankfurt wertvolle Wettkampferfahrungen. Janina Hofäcker (-57 kg) belegte den 7. Platz. Schwere Auslosungen verhinderten weitere Erfolge.

Gerade eben kam ein Anruf aus Berlin: Der JSV gehört zu den Gewinnern eines Wettbewerbes, den die SPD-Bundestagsfraktion ausgeschrieben hatte: Sport in Deutschland – Aktiv für Integration und Demokratie. Wieder einmal konnte der JSV mit seinem Konzept für Integration und soziale Gemeinschaft überzeugen. Danke an alle ehrenamtlichen Helfer und gute Seelen des Vereins: Diese Auszeichnung gebührt vor allem Euch!!!

Eine weitere Auszeichnung erhält Jürgen Albert für seine Arbeit mit Menschen mit Behinderungen im JSV. Beim Wettbewerb „You are the Champions“ wird er während eines großen Dankeschön-Events am 31. März in der SAP-Arena in Mannheim geehrt. Es gibt noch Karten für Vereins-Mitglieder. Wer möchte mit Jürgen und dem JSV feiern? Mira Hofmann, Judosportverein Speyer

13.03.2012


Die Erfolgskurve der Topathletin des Judo-Sportvereins Speyer, Barbara Bandel, steigt weiterhin steil empor

In der nächsten Woche nimmt sie an einem internationalen Lehrgang in Nymburk (Tschechien) teil, worauf Bundestrainer Michael Bazynski gedrängt hat. Jasmin Godon, Gesundheits- und Metaltrainerin von Barbara Bandel, stuft den Lehrgang als "körperlich äußerst anspruchsvoll ein: dreimal täglich Judo, Randori mit internationalen Spitzenathletinnen – und das eine Woche lang. Das zehrt." Von ihrem Heimtrainer Andreas Esper optimal vorbereitet, bleibt nun zu hoffen, dass die Speyererin körperlich fit bleibt. "Nach ihrem Verletzungspech 2010 hat Barbara es verdient, ohne Unterbrechung zielstrebig trainieren und kämpfen zu können", so Vereinsvorsitzender Heiner Sprau. "Die intensive und persönliche Betreuung durch unser 'Team Barbara' zahlt sich nun aus. Barbara ist stabil, es geht ihr richtig gut." Erst kürzlich hat die Sportlerin erfolgreich ihren Berufsabschluss als Polizeikommissarin gemeistert – eher die Ausnahme bei internationalen Spitzenathletinnen dieses Alters. Der JSV freut sich ganz besonders auf den 21. April: im Judomaxx kämpft nicht nur die 1. Bundesliga Frauen (gegen KSV Esslingen und SC Gröbenzell), sondern auch die 2. Bundesliga Männer (gegen den Vorjahresmeister TSG Backnang). Trotz engem Terminplan wird Barbara das junge Frauen-Erstligateam des JSV zuhause unterstützen. Mira Hofmann JSV Pressestelle

09.03.2012


Matthias Schaudig holt Bronze bei der Swiss Open in Zürich

Matthias Schaudig (zweiter von rechts) bei der Siegerehrung

Am vergangenen Samstag, dem 25. Februar, fanden in Zürich die Swiss Open statt. Dieses Turnier hat sich zu einem der größten Karatewettkämpfe Europas (WKF) entwickelt - mit 1266 gemeldeten Athleten aus 27 Nationen. Matthias Schaudig von der Karateabteilung des Judosportvereins Speyer startete für den Landesverband Rheinland-Pfalz und vertrat die deutsche Nation.

In der Kategorie Kata (Formkampf gegen imaginäre Gegner) U18 absolvierte Matthias fünf Kämpfe. Erst im Halbfinale unterlag er nur knapp dem späteren Turniersieger. Den Kampf um den dritten Platz entschied er mit 3:2 Punkten für sich und holte somit die Bronzemedaille nach Deutschland. Zusätzlich trat der engagierte Kämpfer in der Kategorie Kata 18+ Elite an. In dieser besonderen Klasse treffen die 60 besten Athleten der Leistungsklasse aufeinander. Nach einem sensationellen Auftakt mit einem 3:2 Sieg gegen den Geheimfavoriten aus Portugal musste sich Matthias in der zweiten Runde gegen den späteren Finalisten aus Schottland geschlagen geben. Über die Rangkämpfe konnte sich Matthias dennoch bis auf Platz 5 vorkämpfen! Ein voller Erfolg für den jungen Karateka, der als lizenzierter Übungsleiter seine Wettkampferfahrungen an die jüngeren Karateka im JSV weitergibt. Mira Hofmann Pressestelle JSV

27.02.2012


Barbara Bandel in der Weltspitze angekommen

Nach ihrer gezeigten Spitzenleistung am vergangenen Wochenende nominierte der Frauen-Bundestrainer Barbara Bandel für das Randori der Weltelite in Düsseldorf.

Beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf war Barbara Bandel der wohl schwierigsten Gruppe in Pool A zugelost worden. Der japanischen Nationaltrainer äußerte sich Ferenc Nemeth gegenüber über die Speyererin als stärkste Athletin im Pool. Nach Ippon-Siegen gegen die internationalen Spitzenathletinnen Smal (Ukraine) und Pasquet (Frankreich) kämpfte sie sich in das Viertelfinale vor. Die National- und B-Kaderathletin aus Speyer brachte die Weltranglistenjudoka Yoriko Kunihara im Viertelfinale an den Rand der Niederlage. Dementsprechend zufrieden mit der eigenen Leistung zeigte sich Bandel beim Schlussgong. Jedoch lag die Gegnerin aufgrund eines Strafpunktes wegen Raustretens in Führung und gewann. Kunihara, favorisiert für Gold, erholte sich von diesem schweren Kampf nicht mehr und schied im Halbfinale aus.

Bundestrainer Michael Bazynski nominierte die JSVlerin aufgrund der gezeigten Leistung zum Randori der Weltelite, das traditionell im Anschluss an den Grand Prix in Düsseldorf als internationales Trainingscamp durchgeführt wird. „Nach dieser offenen Trainingseinheit am Dienstagabend berief und nominierte Frauenbundestrainer Bazynski Barbara zum Randori der weltbesten Judoka“, so Gesundheits- und Mentaltrainerin Jasmin Godon. Sie wurde von der Speyerer Ausnahmeathletin per Telefon überglücklich unterrichtet. JSV-Vorsitzender Heiner Sprau: „Es war richtig und professionell, um Trainer Andreas Esper ein ‚Team Barbara’ zu bilden, das sich aus Sportarzt, Physiotherapie Matthias Richter und Gesundheits- und Mentaltrainerin Jasmin Godon zusammensetzt. Toll war, dass ein Fanclub unter unserem Trainer Ferenc Nemeth am Samstag in Düsseldorf lautstark unterstützte.“ JSV Speyer, Presse

Weitere Termine für Barbara Bandel:

Februar/März: Trainingslager

März: Swiss Open in Genf

April: Wettkampfvorbereitung

April: Bundesliga, Dt. Hochschulmeisterschaften in Köln

Mai: British Open in London

Juni: Europa-Cup in Prag

Juli: Olympia Wettkampfvorbereitung

September: Bundesliga, Weltcup in Rom

Oktober: Weltcup in Mink

 

22.02.2012


Sensationeller Platz 5 für Barbara Bandel beim internationalen Judo-Grand Prix in Düsseldorf

Auf Weltklasse-Niveau kämpfte Barbara Bandel aus Speyer beim diesjährigen Judo-Grand Prix in Düsseldorf. Bis ins Viertelfinale besiegte sie ihre internationalen Topgegnerinnen vorzeitig mit Ippon. Erst gegen Favoritin und WM-Dritte Yoriko Kunihara musste sie sich nach fünfminütigem Kampf knapp geschlagen geben. So erreichte sie einen sensationellen 5. Platz in ihrer Gewichtsklasse bis 70 kg.

„Barbara hat bei ihrem ersten Grand Prix sehr gut gekämpft“, kommentierte JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth die Leistung von Nationalkaderathletin Barbara Bandel. In ihrem Pool traten u.a. die WM-Dritte Yoriko Kunihara, die ukrainische Meisterin und international erfolgreiche Nataliya Smal sowie die Französin Marie Pasquet an, die WM und EM-Erfolge vorweisen kann.

Von ihrem hessischen Heimtrainer (HfPV Wiesbaden) und Mentaltrainerin Jasmin Godon top vorbereitet, ging Bandel mit dem großen Druck dieses Grand Prix souverän um. Im Auftakt gegen Smal setzte Barbara sofort den Griff durch und gewann nach variablen Technikansätzen nach 3:14 min vorzeitig mit Ippon. Gegen die favorisierte Französin fuhr sie das gleiche Muster: Griff, Bewegung, Druckaufbau, Spezialtechnik = Ippon nach 4:01 min – und eine konsternierte Französin auf der Matte. Die große Fangemeinde um Trainer Ferenc Nemeth jubelte. Dann stand der bisher größte Wettkampf für die Polizeikommissarin der Sportfördergruppe in ihrer Karriere bevor: gegen Yoriko Kunihara - und wieder setzte sich Babs durch. Die Japanerin konnte keine Wertung durchsetzen, der Kampf gestaltete sich ausgeglichen. Weil Bandel einen Strafpunkt für Raustreten aus der Kampffläche einstecken musste, lag Kunihara mit dem Schlussgong nach fünf Minuten in Führung. Doch Barbara Bandel erreichte als eine von elf der insgesamt 50 Kaderathleten, die vom Dt. Judobund gesetzt waren, eine Platzierung und sammelte Olympiapunkte. Der JSV ist stolz auf die Leistung der Speyererin und gratuliert herzlich zum Erfolg. JSV Speyer, Presse

21.02.2012


Sportliche Judoka im JSV: 57 Sportabzeichen verliehen

Vom Grundschulalter bis zum Vorruhestand: Altersmäßig war die ganze Bandbreite von Judoka im judomaxx vertreten, wobei eindeutig Kinder in der Überzahl waren. Deshalb formulieren die Trainerinnen und Organisatorinnen Heike Magin und Claudia Papst ihr Ziel für dieses Jahr: „Wir möchten vermehrt Eltern motivieren, es ihren Kindern gleichzutun und für das Sportabzeichen zu trainieren. Wir bieten im Sommer Trainingsmöglichkeiten an, die zeitgleich zum Judotraining der Kinder stattfinden.“ In vier Teilbereichen zeigten die Sportler ihre Leistungen: Schwimmfähigkeit, Sprungkraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Mehr noch als die besten Zeiten zu erreichen, stehen im JSV der Spaß am Sport und die familiäre Gemeinschaft im Vordergrund. Große Anerkennung erhielt der jüngste Teilnehmer, der mit fünf Jahren zwar noch nicht offiziell das Sportabzeichen ablegen konnte, aber die meisten Sympathiepunkte sowie eine Anerkennungsurkunde erhielt. Einige Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei, andere legten zum zweiten oder dritten Mal das Sportabzeichen ab, manche sogar zum fünften, sechsten oder siebten Mal. Auch die elfjährige Annika Harter erhielt das goldene Sportabzeichen mit einer kleinen 5 und holte sich auch gleich noch die Urkunde für das Familiensportabzeichen ab, das sie zusammen mit ihren Eltern abgelegt hatte. Weitere Informationen zum Sportabzeichen: www.deutsches-sportabzeichen.de JSV Speyer, Presse

17.02.2012


JSV setzt auf Leistungssport

Kaderathleten des JSV beim Training

Der ehemalige ungarische Nationaltrainer Ferenc Nemeth betreut in seinem Fördertraining rund 50 starke Judoka.

Bei seinem Besuch im judomaxx Ende Januar sprach Richard Trautmann, U 20- Bundestrainer, von einer „tollen Einrichtung“ und gab den Speyerer Judoka sinnvolle Ratschläge zur Verbesserung ihres Leistungsvermögens. „Spitzenjudoka müssen immer woanders trainieren.“ Die Begegnung mit anderen Judopartnern sei der Schlüssel für individuelle Weiterentwicklung. Ferenc Nemeth und seine Leistungsgruppe folgen am Wochenende diesem Ratschlag. Gestern, am Donnerstag, nahm die Gruppe am Training im Landesstützpunkt Ost in Kaiserslautern teil, wo sie auf französische Wettkämpfer und Kämpferinnen trafen, die im Landestraining zu Gast waren. Heute abend steht das regionale Trainig des JSV Speyer an, zu dem sehr gute Wettkampfpartner aus Hessen, Rheinland und Baden erwartet werden. Dieses Freitags-Training hat sich unter Ferenc Nemeth zu einem Schwerpunkttraining mit nahezu 50 Leistungsjudoka entwickelt. Am Samstag fährt der ehemalige ungarische Nationaltrainer mit einer Gruppe von 15 Speyerer Judoka der älteren Jahrgänge ins hessische Maintal zu einem Südwestlehrgang der Verbände Hessen, Saarland, Rheinland und Pfalz. Zu Fasching hat der Ungar für Montag und Dienstag einen Lehrgang terminiert. Los geht es am Rosenmontag um 19.00 Uhr mit Technik-Randori, gefolgt von weiteren Einheiten am Dienstag morgen nach dem Frühstück. Nach dem Mittagessen geht es mit Individualtraining weiter. Für diesen Tag sind auch Gespräche mit dem Förderkader des JSV geplant. Ab Mittwoch findet das Training beim JSV in allen Sparten wieder zur gewohnten Trainingszeiten statt. Judosportverein Speyer, Presse; Foto:Lenz

17.02.2012


Neues aus dem judomaxx: Aikido

Aikido-Trainer Axel Diernfellner mit Partner,

Der große Judosportverein ist nicht nur Judo- und Karatekämpfern eine Heimat, sondern bietet auch eine friedfertige Art der Selbstverteidigung, die auf Wettkämpfe vollkommen verzichtet: Aikido. Seit einem Jahr unterrichtet Axel Diernfellner (2. Dan) eine motivierte Gruppe, die stetig wächst. Neben Funktionsgymnastik zu Beginn jeder Trainingseinheit werden Fallschule und Verteidigungstechniken intensiv trainiert. Die faszinierende und dynamische Kampfkunst unterscheidet sich in ihrer Idee und Philosophie wesentlich von anderen Kampfstilen: Statt seinem Gegner mit Kraft und Gewalt entgegen zu treten, nimmt der Aikidoka die Energie des Angriffs auf, leitet sie weiter und nutzt dieselbe Kraft, um den Partner zu kontrollieren, ohne ihn dabei zu verletzen. Dies geschieht durch Wurf- und Haltetechniken, die unter den wachsamen Augen des Meisters geübt werden. Die für Anfänger sehr anspruchsvolle Koordination von Armen und Beinen fällt nach langem Üben immer leichter. „Es gibt im Aikido weder Gewinnen noch Verlieren, deshalb tragen wir auch keine Wettkämpfe aus. Dereinzige Gegner ist man selbst. Aus diesem Grund eignet sich Aikido hervorragend als sportlicher Ausgleich für Jugendliche und Erwachsene beiderlei Geschlechts. Gleichzeitig erlernt man dabei eine sehr effektive Form der Selbstverteidigung“, erklärt der Trainer. Neben den sportlichen und gesundheitlichen Aspekten wird durch den Trainingsaufbau und die Harmonisierung sowohl der mentalen als auch derkörperlichen Kräfte eine spürbare Stärkung des Selbstbewusstseins erreicht. Wer diese friedliche Form der Kampfkunst kennen lernen möchte, ist herzlich eingeladen, bei einem kostenfreien Schnuppertraining mitzumachen oder zuzuschauen:

Einfach Trainingsanzug mitbringen und Donnerstag abend um 20.00 Uhr im judomaxx sein.JSV Pressestelle; Foto:Foto: Harald Kühn

17.02.2012


Südwestdeutsche Einzelmeisterschaften U 17 / U 20

3 neue Südwestdeutsche Meister des JSV

U 17:

Dennis Klein und Meta Lu Jülicher heißen die neuen Südwestdeutschen Meister in der Altersgruppe U 17. Janina Höfäcker und Michel Adam qualifizieren sich ebenfalls für die Deutschen Einzelmeisterschaften. Mit zwölf qualifizierten Starter/innen fuhr die Speyerer U17-Jugend mit ihren Trainern nach Heusweiler im Saarland. Das Ziel war es, mit möglichst vielen Kämpfer/innen das Ticket zur Deutschen Einzelmeisterschaft zu lösen. Überragend und ungefährdet ohne Gegenpunkt gewann Dennis Klein in der Gewichtsklasse -66 kg Vorkämpfe sowie Halbfinale vorzeitig mit Ippon und wurde nach nur 50 Sekunden Kampfzeit im Finale erstmals Südwestdeutscher A-Jugend Einzelmeister.

Ebenso souverän gewann Meta Lu Jülicher in der Gewichtsklasse -40 kg bei der weiblichen A-Jugend den Titel der Südwestdeutschen Einzelmeisterin. Ihre vier Gegnerinnen hatten keine Chance – und das als jüngster Jahrgang! Janina Hofäcker holte in der Gewichtsklasse -57 kg nach zwei Siegen und einer unglücklichen Halbfinalniederlage überlegen im Kampf um Platz drei Bronze und damit die Quali zur Deutschen Einzelmeisterschaft. Michel Adam startete in der Gewichtsklasse -50 kg mit zwei Ipponsiegen. Im Halbfinale wurde Michel mit Fehlentscheidungen der Kampfrichter um die Finalteilnahme gebracht, hatte sich aber im Kampf um Bronze wieder erholt und gewann diesen Kampf nach wenigen Sekunden mit Ippon. Knapp an der Qualifikation scheiterten Sebastian Hofäcker mit einem 5. Platz -55 kg sowie Paul Schall –60 kg mit Platz sieben. Für Simon Hölldorfer (-43 kg), Sebastian Schmitt (-55 kg), Fabian Göbel (-55 kg), Leonard Schneider-Strehl (-66 kg), Florian Bantle (-73 kg) und Anne Rheude (-57 kg) reichte es in diesem Jahr leider noch nicht zur Deutschen Finalteilnahme. Dennis, Meta Lu, Janina und Michel fahren am 25. und 26.Februar 2012 mit Ihren Trainern nach Neuhof in Hessen, um am Finale der Deutschen Einzelmeisterschaften mitzumischen.

U 20:

Aileen Göbel ist Südwestdeutsche Meisterin in der Altersgruppe U 20. Aileen (-52 kg) kämpfte sich wie erwartet souverän mit Ippon-Siegen und Golden Score im Halbfinale bis ins Finale, in dem sie ihrer Gegnerin keine Chance ließ. Favoritin Janina Hofäcker (-57 kg) muss sich aufgrund einer unglücklichen Niederlage im Halbfinale mit einem guten 3. Platz zufrieden geben. Die Kampfrichter entschieden gegen sie, obwohl Janina die aktivere Kämpferin war. Ann Kathrin Müller (-70 kg) erkämpfte sich ebenfalls Bronze mit Ipponsieg. Ebenfalls einen 3. Platz holte Luisa Froitzheim (-78 kg). Nach einer knappen Auftaktniederlage siegte sie in den anschließenden Begegnungen souverän und beendete ihren Bronzekampf vorzeitig mit Ippon. In der gleichen Gewichtsklasse sicherte sich auch Bianca Breunig die Bronzemedaille. Spannende Überraschungen bot Philipp Loos (-60 kg): Nach einem Freilos und Sieg im Golden Score unterlag er im Halbfinale, um dann im Kampf um den 3. Platz wieder zu siegen. Den Bronzekampf in der Klasse – 66 kg entschied der JSV unter sich: Stefan Bantle trat siegreich gegen Maximilian Hoock an, der nach einer knappen Auftaktniederlage und zwei Trostrundensiegen gegen seinen Vereinskollegen unterlag. Eine knappe Entscheidung fiel bei Benjamin Hofäcker (-73 kg): Nach drei souveränen Siegen dominierte er das Finale, bekam im Golden Score jedoch eine klare Wertung aberkannt und muss sich mit Yuko geschlagen geben.

Damit haben sich für die Deutsche Einzelmeisterschaft U 20 in Frankfurt/Oder am 10. Und 11. März 2012 qualifiziert: Aileen Göbel, Janina Hofäcker, Ann Kathrin Müller, Luisa Froitzheim, Bianca Breunig, Philipp Loos, Stefan Bantle, Benjamin Hofäcker.  Mira Hofmann JSV Pressestelle

13.02.2012


Bundestrainer Richard Trautmann besucht Landesleistungszentrum Speyer

Zwei olympische Bronzemedaillen hat er 1992 und 1996 erkämpft. Nun gibt er sein Erfolgsrezept und seine große Erfahrung an den Nachwuchs weiter, als Bundestrainer der U20. Bei seinem Antrittsbesuch in unserer neuen Halle zeigte sich Richard Trautmann beeindruckt von der nach modernsten Gesichtspunkten errichteten Trainings- und Wettkampfstätte. Nach einem Besichtigungsrundgang mit Hallenmotor Professor Rolf Güdemann scharten sich nahezu 90 Judoka aus Speyer und der gesamten Pfalz bei dem zweistündigen Stützpunkttraining um den Nachwuchs-Bundestrainer.Der mehrfache deutscher Meister leitete auf Einladung des Judoverbandes Pfalz und des Judo-Sportvereins das Training im Landesleistungszentrum. Der 41 Jahre junge Bundestrainer aus Großhadern, von JSV-Chef Heiner Sprau und JVP-Vizepräsident Fritz Andres herzlich im schmucken JSV-Domizil begrüßt,nutzte die Gelegenheit freilich auch, um die Speyerer Kämpfer unter die Lupe zu nehmen. Nach dem Aufwärmtraining holte er sich als Partner für seinen griffreichen Anschauungsunterricht mit Maximilian Hook eines der hoffnungsvollsten JSV-Talente nach vorn. Hook ist Trautmann als Nationalkadermitglied bereits vertraut. Das Stützpunkttraining mit dem hockkarätigen Lehrmeister zog auch viele Neugierige an, an der Spitze Wolfgang Gresch, bei der Stadtverwaltung Leiter der Abteilung Schule und Sport, und den JSV-Ehrenvorsitzenden Heinz-Armin „Atze“ Matthaei, JSV-Urgestein Dietmar Albert und Kata-Trainer Thomas „Schoco“ Hofmann. Dass das Judosportzentrum beste Voraussetzungen für ein hochwertiges und gut besuchtes Leistungstraining bietet, bewies schon das erste Stützpunkttraining 2012, zu dem bereits 69 Judoka auf das neue Mattenviereck beim JSV gekommen waren. Beim Zuschauen von oben zeigt sich der städtische Sportamtschef Gresch besonders beeindruckt von der großen Disziplin, mit der die Judoka die Anweisungen des Bundestrainers befolgen. Als die Trainingspärchen auf den Matten die gezeigten Techniken üben, kommt Trautmann bei seinem Rundgang zu einer Korrektur vorbei, führt da mal einen Fuß an die richtige Position und zeigt optimale Griffansätze. Alle „Lehrlinge“ sind von dem drahtigenBundestrainer begeistert und danken ihm am Ende mit herzlichem Applaus für seine erstklassige Hilfestellung.

„Das ist schon eine tolle Einrichtung, alles hochmodern und sehr gut durchdacht“, lobt Trautmann den von der Stadt gebauten und dem JSV als Hauptnutzer zur Verfügung gestellten Hallenbau. Er ist gespannt, wie der Verein „den schwierigen Spagat zwischen den hohen sozialen Ansprüchen und dem Hochleistungssport schafft“. So lange ein so nimmermüder Motor wie Heiner Sprau an der Spitze ist, hat Trautmann da wenig Bedenken. Es sei nicht unwichtig, schon jetzt daran zu denken, wer in 20 Jahren die Verantwortung für ein solch ehrgeiziges Vereinsprojekt übernehmen soll. Angesprochen auf die finanzielle Last, die mit dem Kraftakt auf den JSV zukommt, erklärt der Bundestrainer: „Wenn ein Judoverein mit 1100 Mitgliedern das nicht schafft, wer sollte die Finanzierung denn dann schaffen?“ Dass in der JSV-Geschäftsstelle unter der Regie von Heiner Sprau und Geschäftsführerin Gerlinde Görgen auch die Fäden des Stadtsportverbands zusammen laufen, fand Trautmann ebenso bemerkenswert und beste Voraussetzung für gewinnbringende Arbeit.

Mit dem Landesleistungszentrum sind für die vielen hochtalentierten Speyerer und alle rheinland-pfälzischen Judoka optimale Bedingungen geschaffen worden. Ob es ein JSV‘ler einmal Medaillen bei Olympia, der DM oder gar einer WM erkämpfen kann, hängt von vielen Faktoren ab, dämpft Trautmann zu hochgesteckte Erwartungen. „Der Weg ist lang, die Spitze sehr dünn“, schwört Trautmann die jungen Sportler auf höchste Disziplin und Durchhaltevermögen ein. Die nächste Generation habe es einmal einfacher, da sie schon ihre ersten Trainingseinheiten unter diesen hervorragenden Bedingungen absolvieren könne, unter denen sich die jetzt in die Kader drängenden Nachwuchssportler für höhere Aufgaben vorbreiten. Und obwohl mit Ferenc Nemeth oder Volker Heyer allerbeste Trainer zur Seite stünden, müssten so starke Judoka wie Maximilian Hook oder NicoKachiaschwili, wenn sie rund um Speyer keine Gegner mehr fürchten müssen,in einem der zurzeit sieben Bundesleistungszentren nach stärkeren Trainingspartnern suchen, sieht der Bundestrainer, nur dann eine Chance zur nötigen Weiterentwicklung und auf das Fernziel Olympia.

Wie Bundestrainer Detlef Ultsch ist Trautmann der Meinung, der DJB sollte die Leistungszentren stärken und über eine Reduzierung der Zentren im Erwachsenenbereich nachdenken, um eine größere Kaderkonzentration zu erreichen. Die restlichen Zentren sollten Nachwuchsarbeit bis Ende U20 machen, blickt der Nachwuchs-Bundestrainer in der September-Ausgabe des Judo-Magazins in eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Judo-Sports. Und an diesem Rädchen wollen die Speyerer gerne ein bisschen mitdrehen. „Wir wollen ja auch mal Bundes-Stützpunkt Jugend werden“, erzählt Heiner Sprauallenvordenker Güdemann schon von seinem nächsten Traum. Doch erst steht mal die komplette Fertigstellung der Halle im Vordergrund: Im Gymnastikraum fehlen noch die Spiegel, neben dem Umkleidetrakt im Keller wartet die Sauna auf ihre Installation und finanzkräftige Sponsoren. Auch ein paar Mattenspenden stehen noch aus. Das Judo-Zentrum, über das sich alle riesig freuen, schafft zwar optimale Bedingungen, stellt den Verein aber auch vor eine große Herausforderung: Die Stadt wartet auf die monatlichen Vereinsraten. ws

06.02.2012


Barbara Bandel von Bundestrainer nominiert

Nationalkaderathletin Barbara Bandel von Bundestrainer Michael Bazynski zu internationalen Trainingscamp in Paris und zum Grand Prix in Düsseldorf nominiert.

Frauenbundestrainer Michael Bazynski hat JSV-Nationalkaderathletin Barbara Bandel zu einem hochkarätigen internationalen Trainingscamp in Paris nominiert. Die aktuelle Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Einzelmeisterschaften 2012 wurde nach ihren internationalen Erfolgen im vergangenen Sommer vom Bundestrainer wieder in den Nationalkader berufen. Heimtrainer Andreas Esper sieht Barbara für den Lehrgang in Paris sehr gut vorbereitet: „ Barbara ist verletzungsfrei und kann ohne Handycap in die Randoris“. Bazynski stärkte dann die Polizeikommissarin mit einem weiteren Vertrauensbeweis: Er nominierte die Domstädterin für den Grand Prix in Düsseldorf und das sich anschließende Trainingscamp vom 18. – 23. Februar. JSV Speyeer, Presse

06.02.2012


Judo: Nachwuchsturnier des Judo-Sportvereins Speyer

Beim gemeinsamen Aufwärmen

Am Sonntag, 22. Januar, fand das 11. Nachwuchsturnier im neuen Judo-Sportzentrum des JSV Speyer statt. Über 100 Teilnehmer gingen an den Start, sowohl JSV-Vereinsmitglieder als auch junge Judoka aus den Schulkooperationen, die der JSV mit Speyerer Grundschulen pflegt. Die gut besuchte Veranstaltung beeindruckte durch ihre familiäre Atmosphäre sowie schöne und faire Kampfbegegnungen.

Ganz gelassen schreitet die Sechsjährig Sofia Weinstein auf die Mattenfläche, verbeugt sich und erwartet das Startzeichen des Kampfrichters. Obwohl dies ihr erster Turnierkampf ist, umkreist sie ihre Partnerin selbstbewusst auf der Suche nach der passenden Gelegenheit für einen Hebelansatz. Fünf Minuten lang demonstrieren die Judoka, was sie im Training gelernt haben. Dann ist der Kampf vorbei und die Siegerin steht fest: Dieses Mal konnte sich die Siedlungsschülerin gegen ihre gleichaltrige Kämpferin vom Judosportverein behaupten. Viele Teilnehmer sammelten zum ersten Mal Wettkampferfahrungen. Das Wiegen vor dem Kampf, die Anweisungen der Kampfrichter, das korrekte Anlegen der Kleidung, die Wertungen der Technik, auch das Umgehen mit einer möglichen Niederlage: Was erfahrene Wettkämpfer problemlos meistern, stellt so manche Sechs- bis Zehnjährige vor große Herausforderungen. Seit elf Jahren richtet der JSV das alljährliche vereinsinterne Nachwuchsturnier aus, um eben dies zu üben. Siege und Platzierungen stehen dabei nicht im Vordergrund. Ziel ist es vielmehr, Neulinge aus dem Kinder- und Jugendbereich behutsam und ohne Druck an das Wettkampfgeschehen heranzuführen und mit den Abläufen eines Judoturniers vertraut zu machen. Über 100 Kinder hatten sich im Vorfeld angemeldet; mehr als die Hälfte der Teilnehmer kamen aus Schulkooperationen: aus der Salierschule, der IGS, vor allem aber der Siedlungsschule. Beim JSV erhalten sie hochwertiges Judo-Training, ohne dass den Schülern irgendwelche Kosten entstehen oder eine Mitgliedschaft verpflichtend wäre. Beeindruckt von den Möglichkeiten, die das neue Judo-Sportzentrum bietet, überlegen sich nun etliche Eltern, ihre Schützlinge doch im Verein anzumelden.

Die Kämpfe fanden in lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre statt. Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2001 bis 2004 gingen an den Start. Die Wettkampfleitung unterteilte die Gruppen nach Alter, Gewicht und Gürtelfarbe, damit jeder eine faire Chance erhielt. Die Judoka traten in Vierer-Pools gegeneinander an, sodass jeder Kämpfer drei Begegnungen hatte. Jeder Teilnehmer wurde bei der Siegerehrung mit einer Medaille und einer Urkunde belohnt. Mindestens ebenso stolz wie die jungen Kämpfer zeigten sich die Eltern, die zahlreich gekommen waren, um ihre Schützlinge anzufeuern und einen angenehmen Tag im neuen Judo-Sportzentrum zu verbringen. Sie kamen ins Gespräch, informierten sich über weitere sportliche Möglichkeiten und genossen einmal mehr die familiäre JSV-Gemeinschaft. Viel Lob erfuhren die Organisatoren des Nachwuchsturniers, allen voran Jugendleiterinnen Steffi Wollensah und Anni Meier. „Auf die hervorragende Jugendarbeit kann der JSV wirklich stolz sein“, meinte der Vater eines Wettkämpfers. Ihm fiel auf, dass viele Kampfrichter ebenso wie die Kampftischbesatzung oder die Listenführer nicht älter als 13 oder 14 Jahre alt waren. Unterstützt wurden die Jugendlichen von erfahrenen Kampfrichtern, die ihre Aufgabe bei der Bundesliga genauso ernst nehmen wie beim heutigen Nachwuchsturnier. Michael Görgen, selbst Bundesliga-Judoka, äußerte sich hoch zufrieden über den Ablauf und das technische Niveau der Partnerkämpfe: „Ich habe hier heute richtig schönes Judo gesehen“. Die Ergebnisse können unter der homepage www.judo-speyer.de abgerufen werden. Wer sich weiter verbessern und trainieren will, kann dies drei Mal in der Woche tun: Die Trainingszeiten für die U 11 sind: Montags und Mittwochs, 17.30 bis 19.00 Uhr sowie Freitags, 16.00 bis 17.30 Uhr.

Das vereinsinterne Nachwuchsturnier eröffnete die Wettkampfsaison der U 11. Zwölf weitere Turniere sind in diesem Jahr geplant –außerhalb von Speyer. Gut, dass man noch einmal üben konnte, bevor es ernst wird. Text und Foto: JSV Speyer

22.01.2012


Nachwuchsturnier im neuen Judo-Sportzentrum am Sonntag, 22. Januar

Das vereinsinterne Nachwuchsturnier bietet den jüngsten Judoka die Gelegenheit, ohne Leistungsdruck erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Rund 100 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren werden erwartet. Wie bei den großen Kämpfern steht am Anfang das Wiegen. Dann zeigen die jungen Sportler ihr Können auf dem besonderen Judo-Schwingboden unter Beobachtung der Kampfrichter. Mädchen und Jungen kämpfen zusammen, immer vier Kinder der gleichen Gewichtsklasse in einer Gruppe, jeder gegen jeden. Dabei kommt es weniger auf Sieg oder Niederlage an, sondern vielmehr darauf, regelgerecht und fair sein persönlich Bestes zu geben. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und eine Medaille. Auch die Judokinder aus den Judo-AGs der Siedlungs- und Salierschule sind zu dem Vereinsturnier eingeladen und haben sich schon zahlreich angemeldet.

Die Organisatoren – das erfahrene Team um Jugendleiterinnen Steffi Wollensah und Anni Meier – erhoffen sich durch das Turnier, die Lust am Kämpfen zu wecken. Viele Kinder nehmen zum ersten Mal an einem Turnier teil, einige von ihnen werden später auch auswärtige Turniere besuchen. Zum elften Mal richtet der JSV sein Nachwuchsturnier aus, zum ersten Mal findet der Wettkampf in der neu gebauten Halle statt. Eltern, Freunde, Verwandte, Gäste und Zuschauer sind herzlich willkommen! JSV Speyer, Presse

Weitere Judo-Termine im Januar:

28.1.: Pfälzische Einzelmeisterschaften U 17. Ausrichter: JSV Speyer

29.1.: Pfälzische Einzelmeisterschaften U 20. Ausrichter: JSV Speyer

30.1.: Bundestrainer U 20 Richard Trautmann (Dt. Meister, Europameister, Bronzemedaille Olymp. Spiele Barcelona und Atlanta, Weltmeisterschaftsdritter) leitet Stützpunkttraining in Speyer

14.01.2012


„Es gibt nichts Vergleichbares in ganz Rheinland-Pfalz“

Am Donnerstag, 12. Januar, fand das Landesfinale der Schulmeisterschaften im neuen Judo-Sportzentrum statt. Michael Stäudt vom Referat Schulsport im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur übernahm die Siegerehrung. Er zeigte sich rundum zufrieden mit der gelungenen und gut besuchten Veranstaltung. „Die neue Halle des JSV bietet einen prächtigen Rahmen für die Wettkämpfe. Aufgrund der Größe mit drei Mattenflächen konnten erstmals zwei Wettkampfklassen (WK III, Jahrgang 1997-2000 und WK IV, Jahrgang 1999-2002) zusammen ausgetragen werden. Eine vergleichbare Halle gibt es in ganz Rheinland-Pfalz nicht.“ Auch Lehrer, Schüler, Gäste und Organisatoren äußerten sich durchweg positiv über die erste sportliche Veranstaltung in der neuen Halle.

Insgesamt nahmen zwanzig Mannschaften mit rund 130 Schülern an dem Turnier teil. Die Überraschung des Tages lieferten die Mädchen WK IV der IGS (Integrierte Gesamtschule und Realschule plus Georg Friedrich Kolb Speyer): nachdem sie schon den Bezirkstitel geholt hatten, sind sie nun auch Vize-Landesmeister. Damit hatte kaum einer gerechnet, da die Kooperation mit der IGS erst seit einem Jahr besteht und bis auf Marai Drixler nur Judo-Neulinge an den Start gingen. Die Jungenmannschaft WK III des HPG (Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer) unterlag nach spannenden Kämpfen nur knapp der Eliteschule des Sports, dem Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern mit 2:1. WK IV Jungen der HPG wurden Gruppensieger und belegten den dritten Platz. JSV Speyer, Presse

14.01.2012


Judosportverein Speyer – Barbara Bandel und Maxi Hook bei hochkarätigem Lehrgang in Mittersill (Österreich)

Barbara Bandel in Aktion

Der Topathletin gehe es „gut“, so lautete die Antwort der Speyerin auf Anfrage ihres Heimatvereins, dem Judosportverein Speyer. Das neue Jahr begann für den B-Kader mit einem Lehrgang im Kreis des Nationalkaders in Kienbaum (Berlin). Das „gut gehen“ ist nach Aussage von JSV-Vorsitzendem Heiner Sprau auch durch den Prüfungsabschluss im Dezember bestimmt: Nach viereinhalbjährigem Studium an der Sporthochschule der Polizei in Wiesbaden hat die Domstädterin ihre Diplomprüfung zur Polizeikommissarin im Dezember absolviert. Sprau: „Barbara ist unsere erste Spitzenathletin, die das JSV-System Beruf – Gesundheit – Sport durchlaufen hat. Danke gilt es hier dem Innenministerium und dem Landessportbund Rheinland-Pfalz zu sagen für die fürsorgliche Betreuung der Athletin.“ Barbara Bandel wurde in den vergangenen Jahren von dem hessischen Landestrainer Andreas Esper trainiert. „Das wird auch so bleiben“, sagt der JSV-Vorsitzende, „Babs wird ihren Dienst in Mainz bei der Bereitschaftspolizei aufnehmen, und Andreas Esper ist der optimale Trainer. Im neuen Judo-Sportzentrum werden wir die Zusammenarbeit mit der Leitungsgruppe von Andreas intensivieren.“ So steht für den Februar ein erster Besuch des Hessen im Judo-Sportzentrum an.

„Wir freuen uns mit Barbara, dass ihr Leistungsvermögen im stetigen Steigflug ist.“ Insbesondere, nachdem die Saison 2009/10 für Barbara nicht gut lief - aufgrund einer erheblichen Verletzung, die sie sich 2009 beim Bundesligaauswärtskampftag in Esslingen zuzog. Die Athletin musste die Europameisterschaft absagen, zu der Bundestrainer Bazynski die damalige Polizeischülerin nominiert hatte. Dann ging’s schnell bergab: Aberkennung C-Kaderstatus … Das Jahr 2010 war für die Europameisterschaftsdritte (Paris 2008) voller Rückschläge. Doch die Athletin kämpfte und strebte ein Comeback an, was überzeugend gelang: Im Team mit Trainer Esper und der JSV-Gesundheits- und Mentaltrainerin Jasmin Godon konnte Babs ab Ende Januar 2011 wieder nahezu schmerzfrei trainieren und zeigte sich mit problemlosen -70 kg auf der Matte beweglich, technisch versiert und konzentriert. Bazynski bot der Athletin Kadernähe an, allerdings als Nichtkadermitglied zum Selbstkostenpreis.

Dann der Coup: gecoacht vom Bundestrainer holte Barbara den Worldcup in Barcelona und später den Europacup in Celçe. „Der JSV ist für die Flug- und Übernachtungskosten gerne aufgekommen, danke dem Bundestrainer, dass er Barbara nicht fallen ließ“, so Heiner Sprau. Im Sommer brach der Jubel endgültig im „Team Barbara“ und im JSV aus: Bundestrainer Bazynski rief Babs wieder in den Nationalkader – als B-Kater-Athletin und Lohn für eine mentale Hochleistung. Nun wird Barbara im Rahmen eines Neujahrsempfangs eine besondere Ehrung durch Minister Kurt Beck erfahren. Zurzeit besucht die Athletin, die mit dem JSV-Team in der Ersten Bundesliga die Vize-Meisterschaft erkämpfte, ein hochkarätiges Trainingscamp in Mittersill (Österreich). Gemeinsam mit Maximilian Hook (66kg), der als D/C-Kaderathlet U 20 von Bundestrainer Richard Trauthmann eingeladen wurde. Text und Foto: Judosportverein Speyer

10.01.2012


Voll was los – im Judo-Sportzentrum Speyer

Im Landesleistungszentrum Rheinland-Pfalz, im Judo-Sportzentrum des Judosportverein Speyer drängen sich bereits die Termine:

Los geht es am Freitag, 6. Januar mit dem Training der U 14 ab 17.00 und darauf folgend ab 18.30 Uhr U 17/Junioren und Aktive, Trainer ist JSV-Sportwart Manfred Dreiseitl.

Am Montag, 9. Januar findet ab sofort das U 11 Wettkampftraining von 17.30 – 19 Uhr statt, die Trainerinnen Steffi Wollensah und Anni Meier haben dieses Training für all diese Jungs und Mädchen ausgeschrieben, die Spaß am Wettkampf haben und hierzu zusätzliche Förderung erfahren. Parallel trainiert die U 14 Wettkampfgruppe um Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger auf der 2. Mattenfläche ebenfalls nun im Judo-Sportzentrum

Zum Start des Stützpunkttrainings Ost des Judoverbandes Pfalz lädt Trainer Ferenc Nemeth mit den Schwerpunkten Technik und Randori ab U 17 von 19 Uhr bis 21 Uhr ein. Hierzu sind selbstverständlich alle Wettkampfathleten der Gruppe Südwest (Saarland, Hessen, Pfalz, Rheinland ) und Baden Württemberg eingeladen.

Am Mittwoch 11. Januar steht zum ersten Mal das U14/U17 Stützpunkttraining des Judoverbandes Pfalz im neuen Judo-Sportzentrum von 18 – 19.30 an. Die Stützpunkttrainer Thomas Föllinger und Thorsten Knüpper freuen sich auf eine gut besuchte Matte.

Der neue Anfängerkurs für Jungs und Mädchen ab 9 Jahre findet mittwochs von 16.30 Uhr bis 17.30 statt. Der Kurs startet mit einem vierwöchigen Schnuppertraining, ohne Vereinseintritt.

Am Donnerstag 12. Januar heißt es dann Jugend trainiert für Olympia. Die über die Bezirksmeisterschaften qualifizierten Mannschaften kämpfen in der Wettkampfklasse IV und III um die Rheinland-Pfalzmeisterschaft in der Wettkampfklasse III qualifizieren sich die beiden erstplazierten Teams (Mädchen und Jungs) zum Bundesentscheid Jugend trainiert für Olympia in Schonach. Für die Endrunde beim Wettkampf IV der Mädchen hat sich die Schulmannschaft der Integrierten Gesamtsschule Kolbzentrum qualifiziert. Bei den Jungs in der Wettkampfklasse III und IV die Mannschaften des Hans-Purrmann-Gymnasiums. In den beiden Wettkampfklassen gehen zusammen 24 Mannschaften aus den Bezirken Neustadt, Trier und Mainz auf die Matte.

Wettkampfbeginn ist um 11 Uhr.

Den Abschluss bildet dann das Randori-Training am Freitag, 13. Januar um 18.30 Uhr, zu dem der Trainer Ferenc Nemeth wiederum überregional einlädt. Zuvor um 17 Uhr grüßt die U 14 an.

Die zahlreichen Gruppen, Projekt – oder Projektträger werden gruppenintern oder individuell über die entsprechenden Trainingszeiten im neuen Judo-Sportzentrum unterrichtet. Judosportverein Speyer, Presse

03.01.2012


Jasmin Külbs wechselt den Verein

Jasmin Külbs, eine der erfolgreichsten deutschen weiblichen Judokas wird ab dem Jahr 2012 für den 1. Judoclub Zweibrücken auf die Matte gehen.

von Franz Gabath

Ihre sportlichen Gehversuche unternahm die sympathische junge Dame in der Judoabteilung des TSV Iggelheim, im zarten Alter von 5 Jahren. 2005 wechselte sie zum Judo-Sportverein nach Speyer, wo sie eine Garantin für die Punkte in der Bundesliga war. Ihre schulische Ausbildung erlangte Jasmin Külbs am Sportinternat des Heinrich-Heine Gymnasiums in Kaiserslautern. Hier erfuhr die talentierte Judoka auch ihre größtmögliche sportliche Förderung von den Stützpunkttrainern des Sportbundes Rheinland-Pfalz, Sergio Oliveira und Stephan Hahn. Diese haben nach Jasmins Aussage den größten Anteil an ihren vielen Erfolgen. So stehen neben nationalen und internationalen Turniersiegen und vorderen Platzierungen, einige deutsche Jugendmeisterschaften in ihrer langen Erfolgsliste.

Bei den am 22./23. Januar 2011 in Ettlingen stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Frauen errang Jasmin hinter der Berlinerin Franziska Kunitz  in der Klasse + 75 die Vizemeisterschaft. Dies ist umso bemerkenswerter, da Jasmin Külbs, den Jugendklassen entwachsen, das erste Mal bei den Frauen starten musste. Neben Medaille und Urkunde für die Vizemeisterschaft durfte Jasmin Külbs hier auch den Nachwuchspreis des deutschen Judoverbandes entgegennehmen. Eine Ehrung auf die Jasmin Külbs besonders stolz ist.

Im Frühjahr 2011 legte Jasmin Külbs in Kaiserslautern erfolgreich ihr Abitur mit den Leistungsfächern Biologie, Sport und Englisch ab. Nach dem Abitur konnte Jasmin Külbs weiter im Internat des Heinrich-Heine Gymnasiums bleiben, was Jasmin als großes Glück bezeichnet, das sie hier weiter intensiv mit Sergio Oliveira und Stephan Hahn trainieren konnte.

Seit September 2011 befindet sich die sympathische Böhl-Iggelheimerinnen, die neben Weitsprungeuropameister Christian Reif, zu den sportlichen Aushängeschildern der Gemeinde gehört, wie Bürgermeister Peter Christ bei jeder jährlichen Ehrung der Sportler der Gemeinde betont, zur Ausbildung bei der Sportkompanie der Bundeswehr in Köln. „Von der Kaserne ist es bis zum Bundesleistungszentrum nur ein Katzensprung, wo ich mit Bundestrainer Michael Bazynski trainieren kann“ betont Jasmin begeistert. Und im September 2012 wird Jasmin auch ein Studium an der Uni in Köln mit den Fächern Deutsch und Erdkunde beginnen. „Lehrerin möchte ich werden“ nennt Jasmin Külbs ihren Berufswunsch.

Für den Wechsel vom JSV Speyer , „dem ich sehr viel verdanke“, zum 1. Judoclub Zweibrücken nennt Jasmin Külbs als erstes persönliche Gründe. Zum Zweiten kann sie dort weiter bei und mit Stefan Hahn trainieren, wie Jasmin betont. Sie wird also bei Einzelwettbewerben, wie deutschen Meisterschaften, für Zweibrücken auf die Matte gehen. Für die Mannschaftswettbewerbe wird Jasmin Külbs zukünftig in der Bundesliga Nord starten.

Jasmin Külbs nennt als nächstes großes Ziel die Deutschen Einzelmeisterschaften in Potsdam, für die ihr ihre Familie und ihre zahlreichen Freunde fest die Daumen drücken.  Bild: Archivbild fg

02.01.2012


Neues aus dem Judosportzentrum

Der Trainingsbetrieb im Judo-Sportzentrum hat bereits begonnen. Jedoch sind noch nicht alle Gruppen im Landesleistungszentrum auf der Matte.

„Das Training hier macht Riesenspaß“, staunen die Kinder und Jugendlichen. Die Bundesligakämpferin und Trainerin Anni Meier und Jugendleiterin Steffi Wollensah haben bereits vergangenen Montag einen neuen Anfängerkurs begonnen, an dem 36 Kinder teilgenommen haben.

Am heutigen Mittwoch ist ebenfalls ein Anfängerangebot für Kinder von 9 bis 12 Jahren. Beide Kurse laufen als 4wöchiger Schnupperkurs, die im Februar dann in feste Trainingsgruppen münden. Der offizielle Trainingsbeginn für alle Gruppen haben die JSV-Verantwortlichen auf Montag, 9. Januar gelegt. „Bis dorthin ist auch unsere Geschäftsstelle in der Butenschönstr.8 voll intakt“, so Geschäftsführerin Gerlinde Görgen. Die gleichzeitig einräumt, dass der Arbeitsanfall zur Zeit sehr komplex ist. Im Januar stehen nun vier Termine im Judo-Sportzentrum an. So findet zur Eröffnung im Rahmen eines Vereinsfestes das traditionelle Nachwuchsturnier in der Organisation von Steffi Wollensah und Anni Meier statt ( 22. Januar) und am 28./29. Januar eröffnet der Judoverband Pfalz seine Veranstaltungsplanung im Landesleistungszentrum mit den Pfalzmeisterschaften der Jugend U 17 und U 20. Als erster Bundestrainer wird der DJB-U 20 Chef Richard Trautmann am Montag 30. Januar das Stützpunkttraining Ost besuchen, das von JSV-Trainer Ferenc Nemeth geleitet wird.

Der Schuh drückt nun bei der Finanzierung von 4 Vorhaben: „Zum einen müssen wir um den Sportbetrieb ungestört durchführen zu können, Trennvorhänge einbauen lassen, sowie einen Großvorhang, der den Hausaufgaben- und Schulbereich abtrennt. Durch die großzügige Spende des Ministerpräsidenten bei der Halleneröffnung wächst der Kraftraum, aber auch hier brauchen wir für den judobezogenen Kraftraum noch finanzielle Unterstützung. Der Versorgungsbereich muss durch Rolläden abgesichert werden und aus Sicherheitsgründen wollen wir den Fenster- und Garagenbereich mit Gittervorrichtungen schützen“, so Projektleiter Rolf Güdemann

„Da wir als sozial integrativer Verein unsere niederschwelligen Beitragssätze nicht erhöhen wollen, bitten wir an dieser Stelle Speyerer Bürger, Vereinsmitglieder aber auch unsere Industrie um finanzielle Zuwendung, damit unser sport- und sozialintegrativer Bereich möglichst bald uneingeschränkt laufen kann,“bittet JSV-Vorsitzender Heiner Sprau. „Wer uns mit einer Spende unterstützten möchte, egal ob klein oder groß, kann diese auf unser Konto Nr. 38000 bei der Kreis- und Stadtsparkasse überweisen. JSV Speyer, Presse

21.12.2011


Sieben auf eine Streich

Stolze Sieger: Sieben Pokale bringen die erfolgreichen Karate-Kämpfer zurück nach Speyer

Karate Team des Judosportvereins Speyer erfolgreich beim 19. Internationalen Odenwald-Cup: sieben Erstplatzierungen

Jedes Jahr lockt das größte internationale Karate-Turnier der Region über 500 Teilnehmer nach Mörlenbach/Hessen. Am vergangenen Samstag (10. Dezember) reiste auch das zwölfköpfige Wettkampf-Team der Karate-Abteilung des JSV Speyer in die gut besuchte Weschnitztal-Halle. Am Ende des ereignisreichen Tages kehrten die erfolgreichen Kampfsportler mit 13 Pokalen und Medaillen zurück. Sie hatten sieben 1. Plätze, vier 2. und zwei 3. Plätze erreicht: eine hervorragende Leistung für die jungen Kämpfer, die sich in großen Pools zum Teil gegen erfahrene Wettkämpfer durchzusetzen wussten. Die langjährige Investition in den konsequenten Aufbau einer Kinder- und Jugendabteilung und wochenlange Vorbereitung auf das sportliche Großereignis zahlten sich nun aus. Die Heimtrainer und mitgereisten Betreuer Jürgen Ballreich, Jacob Marquardt, Jörg Pfänder und Thorsten Sturm zeigten sich hoch zufrieden mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge.

In der Disziplin Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) kämpften sich Alessio Roth und Janik Sturm in ihrer Gruppe (Kinder 9-11 Jahre, oranger und grüner Gürtel) bis zum Poolsieger vor. Alessio hatte im Finale die Nase vorn und sicherte sich den Pokal. Auch Elias Dirks und Yannik Henter erreichten in ihrer Gruppe (weißer und gelber Gürtel) das Finale. Im Endkampf war Elias das Glück hold: 1. Platz auch für ihn. Marcel Ryschka erreichte in der gleichen Gruppe den 3. Platz. Zwei weitere Gewinner wurden mit Patrick Sturm (blau) und Fabio Roth (grün) in der Gruppe Schüler 12-14 Jahre gekürt. Matthias Schaudig (blauer Gürtel) gewann unter den 15-17-Jährigen einen weiteren Pokal, Jonas Steca und Nico Dirks erreichten in ihrer Gruppe einen 2. und einen 3. Platz.

In der Disziplin Kumite (Partnerkampf) erkämpfte sich Rebecca Fiebig den 2. Platz, ebenso wie wiederum Matthias Schaudig. Als Sieger seiner Klasse ging Nico Dirks aus den Kämpfen hervor.

Am Ende des Turnieres traten die Jugendlichen Matthias Schaudig, Jonas Steca und Fabio Roth als Demo Team an. Mit einer sensationellen und viel umjubelten Vorführung ihrer Selbstverteidigungskünste sicherten sie sich den verdienten 2. Platz. JSV Speyer, Presse; Foto: Jacob Marquardt

20.12.2011


Zweiter Anfängerkurs des Judosportverein Speyer im Judo-Sportzentrum

Das neue Judo-Sportzentrum ist gerade eröffnet und der erste Judoanfängerkurs der Trainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah am Montag, 12.12. von 16.30 – 17.30 Uhr war ein voller Erfolg. Begeistert bewegten sich die Mädchen und Jungs in der Halle, lernten einander kennen und waren aufmerksam beim Erklären der Judoregeln. 35 Jungs und Mädchen nahmen am Kurs teil, im Alter von 6 – 8 Jahren. Nun startet am Mittwoch, 21.12.11. ebenfalls von 16.30 – 17.30, ein Kurs für Kinder von 9 – 13 Jahren im neuen Judo-Sportzentrum. „Wir haben den Kurs von 16.30 – 17.30 gelegt, dann können sich die Kinder, auch die Ganztagsschulkinder nochmal so richtig austoben“, so die Trainerinnen. Im Januar haben die Kinder vier Schnuppertage und entscheiden dann, ob eine Mitgliedschaft stattfindet. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

15.12.2011


U17 des Judo-Sport-Verein-Speyer endgültig in der Deutschen Spitze angekommen

Durch unglückliche 3:4 Niederlage bei den Deutschen Meisterschaften in München Chance auf Bronzekampf knapp verpasst

„Die Leistung bei den Deutschen Meisterschaften der U17 stimmte, was fehlte war nur noch das Glück auf Seiten der Speyerer U17-Jungs.“ so das Fazit des Sportwarts und U17-Verantwortlichen Manfred Dreiseitl, der am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Großhadern/München in der Betreuung von den Zweibundesliga-Kämpfern Markus Kost und Benjamin Hofäcker unterstützt wurde.

„ Unsere Mannschaft ist physisch und psychisch mittlerweile in der Lage, jede U17-Mannschaft in Deutschland zu schlagen.“ Das zeigte sich dann gleich im ersten Kampf.

Den Speyerer- Jungs wurde mit dem späteren Bronzemedaillengewinner JC Mönchengladbach ein richtiger Brocken zugelost.

Hellwach ging es in diesem Mannschaftskampf und Mönchengladbach wurde nach einem spannungsgeladenen 4:3 Sieg in die Trostrunde geschickt.
Marco Zimmermann, Sebastian Hofäcker und Stefan Bantle sorgten mit Ihren Siegen für das zwischenzeitliche 3:3 vor dem siebten und entscheidenden Duell, in dem Dominik Müller bis 8 Sekunden vor dem Kampfende in Rückstand lag und den Sieg mit einem technisch versierten Uchi-Mata nach Speyer holte.

Im Viertelfinale konnte trotz durchgehend enger Kampfergebnisse nicht gegen Frankfurt/Oder gewonnen werden und das Team fand sich in der Trostrunde wieder, wo mit dem 1.Judo-Club Herne der Landesmeister aus der Judohochburg Nordrhein-Westfalen auf die Domstädter wartete.

Der Verlierer dieser Begegnung würde die Heimreise antreten müssen.

Die Speyerer Mannschaft machte die Münchner Judohalle mit ihren Anfeuerungsgesängen zum Tollhaus und Herne wurde mit 5:2 !!!! von der Matte gefegt.

Maximilian Dangl mit Soto-maki-komi, Dennis Klein mit Te-guruma, Stefan Bantle mit Seoi-Nage, Fabian Göbel und Robin Krug mit O-soto-Gari besiegten Ihre Gegner souverän. Dominik Müller gab seinen Kampf aus taktischen Gründen kampflos ab.

Nun fehlte noch ein Sieg um in den Medaillenkämpfen mitzumischen.

Leider fehlte gegen Hamburg das Glück. Nach Siegen von Dominik Müller, Robin Krug und Maximilian Dangl musste sich Sebastian nach einer unglücklichen Kampfrichterentscheidung knapp mit Yuko geschlagen geben. 3:4 und der 7.Platz bei dieser Deutschen Meisterschaft für das JSV- Team

Das U17 Team wurde in den Gewichtklassen durch Michel Adam, Morten Harter, Paul Schall, Leonard-Schneider-Strehl, Nico Zimmermann, Simon Wittmann und Florian Bantle sehr gut verstärkt.

Mit Stefan Bantle und Maximilian Dangl verlassen lediglich zwei Kämpfer das Team altersbedingt, (Jahrgang 1995) was die äußerst gute Perspektive für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2012 verdeutlicht. Diese finden wiederum in München-Großhadern statt. Das Ziel des sich 2012 weiterhin im Aufbau befindenden Juniorenteams um Cheftrainer Ferenc Nemeth, sowie Peter Lichtmannegger und Manfred Dreiseitl ist die Teilnahme an der Finalrunde. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

13.12.2011


A-Jugend des JSV-Speyer fährt zum dritten Mal in Folge zum Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Erneut Verletzungspech kurz vor dem Finale

Über den Vizetitel bei der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände Hessen/Saarland/Rheinland/Pfalz hat sich die Junioren-Mannschaft U 17 des Judosportverein Speyer zum dritten Mal in Folge für das Finale am Samstag in Großhadern/München qualifiziert.

In München treffen die 12 besten Jugendmannschaften Deutschlands aufeinander um Ihren Meister 2011 zu ermitteln. Die Jugend des JSV gehört seit sechs Jahren zu den besten Teams in Deutschland und wird nach dem 7. Platz im vergangenen Jahr, erneut versuchen in die Medaillienkämpfe einzugreifen. Zu den großen Favoriten zählen der Vorjahresmeister Hamburg sowie die Judo-Teams der Gastgeber und Frankfurt/Oder.

Der JSV Speyer ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen besetzt und hat in jeder Gewichtsklasse gute Chanchen die benötigten Siege einzufahren. Bis 46kg und plus 73kg haben die Speyerer Jungs zwar nur jeweils einen Starter, dafür aber mit Dominik Müller und Maximilian Dangl zwei sehr starke Kämpfer auf der Wiegeliste. Erneut Verletzungspech wie bereits in den beiden vergangenen Jahren, hat die Mannschaft in der Gewichtsklasse bis 50kg. Der Punktegarant in dieser Gewichtsklasse Michel Adam zog sich beim Schulsport einen Bänderanriss im Fußgelenk zu und muss zuschauen.

Hier muss nun ebenso als einziger Starter, Marco Zimmermann die benötigten Punkte erkämpfen. Bis 55kg hat die Mannschaft mit Fabian Göbel, Sebastian Hofäcker und Morten Harter drei Eisen im Feuer. Ebenso stark besetzt ist die Gewichtsklasse bis 60kg mit Leonard Schneider-Strehl, Paul Schall und Robin Krug. Stefan Bantle, Dennis Klein und Nico Zimmermann wollen in der 66kg die Punkte für das Team holen. In der Klasse bis 73 kg stehen Simon Wittmann und Florian Bantle bereit.

Manfred Dreiseitl, Markus Kost und Benjamin Hofäcker werden das Team in München betreuen. Die Mannschaft fährt bereits am Freitag Vormittag in Richtung München, da das Wiegen der Mannschaften am frühen Freitagabend stattfindet. JSV-Speyeer, Presse

08.12.2011


Judoka auf eigener Matte

Von unserem Mitarbeiter Werner Schilling

Speyer- Mit Pauken und Fanfaren des Fanfarenzugs Rot-Weiß Speyer zieht Ministerpräsident Kurt Beck in die neue Judohalle ein. Die Zuschauertribüne ist zu dem Zeitpunkt bereits voll besetzt, und die drei Mattenvierecke  auf dem 23,6 mal 36,2 Meter messenden Schwingboden sind von  über 300 Sportlern in ihren Kampfanzügen umsäumt. Zur Begrüßung des Ehrengastes aus Mainz, der dem überglücklichen JSV-Vorsitzenden Heiner Sprau neben dem heiß ersehnten Schild „Landesleistungszentrum  Judo Rheinland-Pfalz“ überraschenderweise noch 10 000 Euro für die Einrichtung des Kraftraums mitgebracht hat, tanzen die vom Judo-Sportverein betreuten Vorschulkinder Fähnchen schwingend durch das von der Stadt Speyer in 15 Monaten Bauzeit auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbads  errichtete,  rund 3,2 Millionen Euro teure Judo-Sportzentrum. Dieses bietet dem Verein mit rund 1000 Quadratmetern Sportfläche  nun optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen. Die große Einweihungsfeier bringt rund vier  Stunden mit Vorführungen von Judoka und ebenso erfolgreichen Karateka, Musik, Tanz, umfangreichen Mitmachprogramm und Präsentationen der dreijährigen Entwicklungsgeschichte der Halle sowie unterschiedlichen Integrationsprojekte.

Der Landesregierung dankt Oberbürgermeister Hansjörg Eger in seinem Grußwort zur Hallenübergabe für die großzügige Unterstützung aus dem Konjunkturprogramm II. Die Restfinanzierung von rund einer Million Euro muss der JSV langfristig schultern. Großartiges geleistet hat Architekt Klaus Seither, „der mit großem persönlichem Engagement an die sich ständig wandelnde Aufgabe herangegangen ist“, würdigt Eger das Wirken des  Chefplaners. Einen besonderen Dank richtet das Stadtoberhaupt an Professor Rolf Güdemann, der die Idee der Judo-Sporthalle hatte und als „Motor“ vorangetrieben hat, im Einklang mit dem bis in die Haarspitzen für seinen Judo-Sportverein engagierten Vereinschef Sprau und der unermüdlichen Geschäftsführerin Gerlinde Görgen. Schließlich weist der Oberbürgermeister noch auf eine Besonderheit des Einweihungsfestes hin: Der Ablauf  wurde von Jugendlichen und Frauen geplant, von Teilnehmern an einem vom JSV initiierten Projekt „Jugend plant“. Es wurde im Rahmen des Programms „Stärken vor Ort“ im Rahmen der Sozialen Stadt Speyer-West umgesetzt. Die jungen Frauen, denen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben geholfen wird, haben unter de Regie von Gerlinde Görgen und Helmut Meier kleine internationale Köstlichkeiten selbst produziert und servieren sie den Besuchern als Fingerfood zum Umtrunk.

Der JSV leistet  „sportlich in der Spitze und in der Breite Hervorragendes“, würdigt Ministerpräsident Beck das, was der auf über 1000 Mitglieder angewachsene Verein für die Einweihung alles auf die Beine gestellt hat und sieht die finanzielle Zuwendung des Landes voll gerechtfertigt. Tief beeindruckt zeigt sich Beck von dem beherzten Auftritt der rund 20 Judoka mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen, die Jürgen Albert beim JSV seit sechs Jahren liebevoll betreut. Als Zeichen des Dankes für diese Aktivität überreicht der Vorsitzende der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, Kurt Weinschütz, Heiner Sprau ein von der Behinderten-Künstlergruppe gemaltes Bild.

Auf die barrierefrei ausgestatteten Räumlichkeiten sowie die Photovoltaikanlage und die damit verbundene Finanzierungshilfe verweist Professor Güdemann, der sich über die ersten 250 Mattenspenden freut, aber noch genügend  Zertifikate parat hat für weitere 400 Spenden. Architekt Klaus Seither teilt den Besuchern mit: Die reine Mattenfläche (auf einer  speziellen Judo-Unterkonstruktion) beträgt 612 Quadratmeter, der Gymnastikraum im Erdgeschoss ist 144 Quadratmeter groß. Auf der Tribüne finden 324 Besucher einen Sitzplatz.

Großen Zuspruch erfährt das Mitmachprogramm. Im Gymnastikraum zeigen Mitarbeiter der Physiotherapie Matthias Richter, womit man dem Körper Gutes Tun kann. Und auch beim Thai-Chi sind viele Besucher mit in Bewegung.

Im Büro, in dem demnächst Gerlinde Görgen demnächst die Geschäfte des Vereins führen wird, vermitteln junge ehrenamtliche Übungsleiterinnen des JSV, einen Einblick in die Projekte „Stärken vor Ort“. Foto: Stadt Speyer, Pressestelle

08.12.2011


Neue Heimat für Judosport in Speyer

Eingang des neuen Judo-Sportzentrums in der Butenschönstraße 8 in Speyer

Eröffnung und Einweihung des neuen Judo-Sportzentrums

Einem der mitgliederstärksten Judosportvereine in Deutschland steht eine neue Halle zur Verfügung. Ministerpräsident Kurt Beck und Oberbürgermeister Hansjörg Eger eröffnen das Judo-Sportzentrum in der Butenschönstraße 8 am Samstag, dem 3. Dezember um 11.00 Uhr. Mit den neuen Möglichkeiten plant der Judosportverein Speyer, sein breit gefächertes Angebot noch zu erweitern. Zwei Bundesligamannschaften können nun Training, Wettkämpfe und Lehrgänge in angemessener Umgebung ausschreiben. Die Judoka aus Speyer hatten sich in der Vergangenheit jedoch nicht nur durch ihre sportlichen Erfolge einen Namen gemacht, sondern erhielten vor allem auch aufgrund ihres sozialen Engagements vielfältige und überregionale Anerkennung: Hausaufgabenbetreuung, Familienstärkung, Bewegungsförderung sowie die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderungen sind zentrale Elemente der Vereinsarbeit. Besonders in Speyer West ist der Verein mit den sozialen Projekten „Stärken vor Ort“ vernetzt. So wurden das Eröffnungsfest und der anschließende Tag der offenen Tür von Jugendlichen und Frauen geplant, die an dem vom Judosportverein initiierten Stärken-vor-Ort-Projekt „Jugend plant“ teilnahmen. 34 Mikro-Projekte zeigen die Stärken des Stadtteils, die in einer Präsentation am Eröffnungstag vorgestellt werden.

Bisher fand das Training von Judo, Karate, Gymnastik, Aikido, Capoeira, Fördersport, außerdem Kooperationen mit Kindergärten, Schulen und anderen Vereinen, in verschiedenen Schulturnhallen in der Stadt verteilt statt. Die neue Halle bietet eine gemeinsame Heimat für die große familiäre Gemeinschaft des JSV Speyer. Mit 612 qm Mattenfläche auf speziellem Judo-Schwingboden bietet sie beste Voraussetzungen für den Trainingsbetrieb. Kraftraum, Gymnastikhalle und Büro ermöglichen weitere Nutzungsmöglichkeiten. Die Angebote im Gesundheitssport werden durch eine Kooperation mit dem Physiotherapeuten Matthias Richter abgedeckt.

Bauherr der Halle ist die Stadt Speyer, als Architekt übernahm das JSV-Mitglied Klaus Seither Planung und Bauleitung. Das Investitionsvolumen betrug 3,2 Mio Euro. Finanziert wurde der Bau aus Mitteln des Konjunkturprogramms II. Der JSV beteiligt sich langfristig mit rund 1 Mio Euro. Judosportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de Foto: Klaus Landry

29.11.2011


Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft der U 14 in Frankenthal

Siegerfoto-mit-den-Trainern-Ferenc-Nehmet-(ganz-links)-und-Peter-Lichtmanegger

JSV-Jugend schafft „Double“ – erstmalig in der Vereinsgeschichte

Bei den Südwestdeutschenmannschaftsmeisterschaften der Altersstufe U 14 schafft die Teams des JSV das Double. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs wurden die Mannschaften der Trainer Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth Meister der doch schon hochklassigen Teams der Judoverbände Saarland, Rheinland, Pfalz und Hessen.

„Einzigartig“ schwärmte der sonst eher zurückhaltende Trainer und Coach Peter Lichtmannegger zur Leistung des JSV-Nachwuchses in den Finals. „Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs lagen wir in den Finals jeweils bereits mit 1:3 zurück und beide Mannschaften haben „das Ding noch gerissen“.

Die mitfavorisierten Jungs hatten zu Beginn Lospech. Ausgerechnet mit den Topfavoriten JC Rüsselsheim mussten die Domstädter in den Pool.

Zum Auftakt setzten sich die JSVler gegen Saarland-Vertreter TV Merzig mit einem Kantersieg durch. 8:0 hieß es mit dem Schlussgong in der Gewichtsreihenfolge punkteten:- 34 kg Christopher Hofäcker, - 37 kg Lukas Stepper, - 40 kg Julian Richter, - 43 kg Michael Bantle, - 46 kg Nils Scherrer (Gastkämpfer vom BC Zeiskam), - 50 kg Willi Martens, - 55 kg Sebastian Schmitt. Im zweiten Wettkampf gegen den Favoriten aus Rüsselsheim setzten sich die Schützlinge von Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger überraschend deutlich mit 5:3 durch. Bis 40 kg, - 43 kg und + 55 kg gaben die JSV-Youngster ab.

Mit einem ungefährdeten 6:1 über die rheinländische KG Worms-Hackenheim sicherte sich der JSV den Pool-Sieg. Eric Janto punktete hier bis 34 kg zu den weiterhin erfolgreichen JSV-Kollegen. Im Halbfinale gegen TV Mainz gab Christopher Hofäcker überraschend ab und Lukas Stepper kämpfte unentschieden. Endstand 6:1 für Speyer. Das Finale lautete JSV Speyer gegen Rüsselsheim; die Rüsselsheimer hatten sich im Halbfinale durchgesetzt.

Und es sah nicht gut aus für die Domstädter. Zur Halbzeit, also nach vier Gewichtsklassen lag Speyer mit 1:3 im Rückstand. Ein Aufbäumen ging durch das Team. Michael Bantle gelang es gegen den zwei Jahre älteren Rüsselsheimer einen Ippon zu verhindern, Nils Scherrer, Willi Martens und Sebastian Schmitt erkämpften ein 4:3, doch Sid Wiessner musste abgeben: 4:4. Alles wartete gespannt auf die Unterbewertung 40:37 für Speyer, dank Michael Bantle. Riesenjubel – die U 14 des JSV war Südwestdeutscher Mannschaftsmeister. Und der Jubel sollte weiter gehen, denn für die absolute Überraschung des Tages sorgten die JSV Mädels, verstärkt durch die Gastkämpferinnen Leonie und Alexandra Nussbaum aus Rodenbach und Mona Kohlmeier aus Frankenthal.

Zum Auftakt gegen den JJC St. Ingbert machten die JSVlerinnen deutlich, da geht heut was “ 6:2 beim Schlussgong. Die Gewichtsklasse – 33 kg war beim JSV unbesetzt. In den Klassen, - 36 kg Derya Metzger,- 40 kg Leonie Nussbaum, - 48 kg Jan Förtsch, - 52 Alexandra Nussbaum, Anne Rheude (-57kg) und + 57 kg Mona Kohlbacher punkteten. Dann der Dämpfer gegen die favoritisierte KG Wüstems/Bad Homburg 3:5, hier punkteten Leonie und Alexandra Nussbaum und Jana Förtsch.

Doch gegen die KG Wörrstadt/Hackenheim sicherten sich die Speyerinnen wiederum mit 6:2 das Halbfinale, hier punktete Annika Harter, Leonie Nussbaum, Jan Förtsch, Alexandra Nussbaum, Anne Rheude und Mona Kohlbacher und setzten sich gegen Urmitz mit 5:3 recht sicher durch. Dann das Traumfinale der Erstbundesligamannschaften JSV Speyer und Kim Chi-Wiesbaden. Und es schaute düster aus für den JSV – 33 kg kampflos, 0:1,- 36 setzte sich Derya Metzger durch 1:1; Leonie Nussbaum kämpfte unentschieden, Annika Harter gab ab, 1:2, dann überraschend auch Jana Förtsch 1:3. Noch drei Kämpfe. Wiesbaden war siegessicher, doch Speyer gewann: Durch ausgesprochene Energieleistungen der Athletinnen Alexandra Nussbaum (-52 kg), Anne Rheude (-57 kg) und Mona Kohlbacher (+57 kg) war Speyer am Ende mit 4:3 der doch verdiente Sieger. Vorsitzender Heiner Sprau: Das Jugendkonzept unseres ungarischen Diplomtrainers Ferenc Nemeth und seines Trainerteams Peter Lichtmannegger, Manfred Dreiseitl, Volker Heyer, Michael Görgen-Sprau und Anni-Meier geht auf. Qualitativ hochwertiges breites Judotraining, gesundheitliche, physiche, konditionelle Ausbildung und schulstrukturelle Unterstützung.

Das Trainerteam legt die ganzheitlichen Grundlagen für spätere Judoleistungsspezifizierung. Das gibt es in Deutschland nicht oft. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

29.11.2011


Judo A-Jugend des JSV Speyer erreicht das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in München

Südwestdeutscher Vizetitel für die männliche Jugend, Mädels werden fünfter

Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U 17 in Frankenthal der Landesverbände Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz erreichte die männliche U 17 des JSV zum dritten Mal in Folge die Qualifizierung zum Finale der Deutschen Meisterschaften.

Mit Siegen gegen Bad Ems (5:2), Saarland 2 (7:0), KG Rüsselsheim/Geisenheim (4:3), sowie im Halbfinale gegen die Auswahl des Saarlandes mit 3:2 erreichte die Mannschaft überlegen das Finale und damit die Qualifikation zur Enrunde.

Dominik Müller (4 Siege), Michel Adam und Dennis Klein (beide eine Gewichtsklasse höhergestellt mit jeweils 4 Ipponsiegen) sowie Stefan Bantle (3), Sebastian Hofäcker (2 Siege ein Unentschieden), Maximilian Dangl (2), Paul Schall (1 Sieg, 1 unentschieden), Philipp Janto (1), Simon Hölldorfer, Marko Zimmermann, Fabian Göbel, Morten Harter, Leonard Schneider-Strehl, Nico Zimmermann, Simon Wittmann, Robin Krug und Florian Bantle gehörten dem siegreichen Taem an.

Lediglich im Finale musste die Mannschaft verletzungsbedingt umgestellt werden und unterlag knapp Bad Homburg aus Hessen.

Ebenso für die Südwestdeutschen Meisterschaften hatte sich die weibliche U17 qualifiziert.
Hannah Trippner, Janina Hofäcker, Marion Coböcke, Luisa Froitzheim, Cornelia Willwert, Sarah Steinmetz, Ann-Cathrin Straub und Sophie Loos konnten nach einem Sieg gegen die Saarlandauswahl und zwei Niederlagen trotz großer verletzungbedingten Ausfällen einen guten 5. Platz belegen.

Nach dem guten 7. Platz im vergangenen Jahr ist es das Ziel am 10. Dezember in München um die Medaillien mitzukämpfen. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

28.11.2011


Neues aus der JSV Geschäftsstelle

1 Jahr Aikido im JSV Speyer

Seit dem 1. September 2010 findet jeden Donnerstag um 20 Uhr in der Turnhalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums Unterricht in der japanischen Kampfkunst Aikido statt. Von Beginn an waren das Interesse und die Beteiligung erfreulich groß. Etwas über ein Jahr ist nun vergangen und es hat sich in dieser Zeit eine Gruppe aus zehn enthusiastischen und motivierten Aikidoka gebildet. Immer wieder schauen auch Neugierige und Interessierte vorbei und nehmen an einem Probetraining teil, aus dem manches Mal ein zweites, ein drittes und letztendlich ein regelmäßiges Training wird. Bei der ersten Kyu-Prüfung am 17. November 2011 haben - sehr zur Freude des Trainers - die ersten Schüler ihre Prüfung zum 5.Kyu erfolgreich abgelegt: Michael Schreiber, Peter Loos, Thomas Hecht, Thomas Walling, Helmut Gauweiler und Stefan Hirt. Die „junge“ und aufstrebende Abteilung Aikido freut sich auf eine trainings- und erfolgreiche Zukunft im neuen Dojo des JSV Speyer.

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Mit Faust und Herz auf die Matte

Freundschaftsturnier Karate

Respekt – Fairness – Freundschaft: Diese gesellschaftlichen Werte werden in der JSV-Gemeinschaft auf sportliche Weise mit Leben gefüllt. 61 junge Karateka demonstrierten am 12. November 2011 beim 2. Speyerer Freundschaftsturnier ihr Können. Bei den Vorführungen und Kämpfen ging es weniger um Sieg oder Niederlage, als vielmehr um ein gemeinsames Erlebnis und die Vertiefung der Beziehungen dreier befreundeter Vereine: Die Karate-Abteilung des JSV Speyer, der PSV Ludwigshafen und der ASV Waldsee. Viele Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde begleiteten die jungen Teilnehmer, tauschten sich mit anderen Eltern aus, unterhielten sich mit den Trainern, nutzten die Angebote der Kuchen- und Würstchentheke, informierten sich über die Sportart Karate und erfuhren dabei auch von den Plänen des neuen Judo-Sportzentrums. Die freundschaftliche Atmosphäre, das harmonische Miteinander und die reibungslose Organisation wurden von Teilnehmern und Besuchern mehrfach lobend erwähnt. Dieser schöne Erfolg konnte nur durch die gemeinsame Anstrengung von den Trainern, der Wettkampfleitung, den Kampfrichtern, den Betreuern sowie den zahlreichen Helfern bei der Vorbereitung, dem Thekendienst und dem Abbau erreicht werden. Alle aktiven Karateka und viele Eltern stellten dafür ihre Freizeit, ihre Arbeitskraft und Erfahrungen zur Verfügung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten, was sie vorher in wochenlangem Training geübt hatten. Vom jüngsten Karateka mit sechs Jahren bis zum 16jährigen Jugendlichen hat jede und jeder allein schon durch die Teilnahme am Turnier gewonnen. Die gezeigten Leistungen waren durchweg von hoher Qualität und wurden entsprechend von den Kampfrichtern gewürdigt. Insgesamt konnte unser JSV vor allem im Kihon (Grundschule) punkten – wie wir es erwartet hatten, da wir seit jeher viel Wert auf die korrekte Ausführung der Techniken legen. Der PSV Ludwigshafen war uns dagegen im Kumite (freier Kampf) überlegen. Hier fehlen uns noch entsprechende Möglichkeiten der Förderung, aber wir arbeiten daran. Bemerkenswert ist, dass die meisten Teilnehmer und auch die meisten Erstplatzierten in der Gruppe der Weiß- und Gelbgurte zu finden waren. Dies entsprach der Ausrichtung des Turniers, das sich explizit an junge Anfänger wendet, die hier erste Wettkampferfahrungen ohne Leistungsdruck in freundschaftlicher Atmosphäre sammeln konnten. Trotz durchaus motivierter und dynamischer Kämpfe verlief jede Begegnung auf der Wettkampfmatte verletzungsfrei; die anwesenden Sanitäter hatten nichts zu tun bis auf eine Beule, die sich beim kindlichen Toben außerhalb der Mattenfläche ereignete und gekühlt werden musste.

Insgesamt bedeutet das gelungene Turnier eine Bestätigung unserer Kinder- und Jugendarbeit, die auf Gewaltprävention, Wertevermittlung, Selbstwertstärkung und Toleranz fußt. Aufgewertet wurde die Veranstaltung dadurch, dass sie in der renovierten großen Halle im Obergeschoss des Hans-Purrmann-Gymnasiums stattfand und durch Gerlinde Görgen und Heiner Sprau besucht und begrüßt wurde. Wir freuen uns sehr auf eine Fortführung im nächsten Jahr, dann in der noch schöneren Halle mit noch mehr Teilnehmern. Mira Hofmann

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2. Offener Pfälzer G-JUDO-Cup 2011

Als Teilnehmerstärkster Verein hat der JSV Speyer mit Judoka unserer drei G-Judogruppen aus den Kooperationen der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt und Diakonissen Speyer-Mannheim (Bethesda Landau) am 2. Pfälzer G-JUDO-Cup teilgenommen.

Die Teilnehmer kamen aus Baden, Bayern, Pfalz, Rheinland und Saarland. Die JSV- Sportler/innen haben mit sehr viel Einsatz (Poolsystem - 3 Kämpfe) und viel Freude an diesem Turnier teilgenommen.

Die anschließende Siegerehrung belohnte die Teilnehmer für ihren regelmäßigen Trainingseinsatz.

Folgende Platzierungen wurden belegt:

Wettkampfklasse II:

1.Platz - Alexander Pusch

3. Platz - Katja Storzum (LH Außenwohngruppe Speyer)

3. Platz - Marco Saporito (LH Außenwohngruppe Speyer)

3. Platz - Bettina Eßwein (LH Wohnheim Schifferstadt)

3. Platz - Ilka Albert (LH Außenwohngruppe Speyer)

3. Platz - Sascha Hoffmann (LH Wohnheim Speyer)

Wettkampfklasse III:

1.Platz - Christa Bellmann (LH Wohnheim Schifferstadt)

2. Platz - Jennifer Wittmann (LH Wohnheim Speyer)

3. Platz - Stefan Wingerter (LH Wohnheim Schifferstadt)

3. Platz - Werner Schüler (Bethesda Landau)

3. Platz - Thorsten Jelinek (LH Wohnheim Schifferstadt)

Betreut wurden unsere Sportler/innen von Jürgen Albert, Andreas Kindgen und Herrn Pusch.

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

17.11.2011


Erfolgreiche Jugend bei Pfalzmeisteschaften und Turnieren

U17 Judo-Mädels des JSV-Speyer qualifizieren sich sensationell zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft U17 Jungs gewinnen das Finale 7:0

So überlegen qualifizierte sich die männliche A-Jugend des JSV-Speyer noch nie bei einer Landesmeisterschaft.

Mit 7: 0 im Finale gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam holten die Jungs überlegen den Titel nach Speyer.

Zuvor wurden Pirmasens ebenfalls mit 7:0 und die Kampfgemeinschaft Ludwigshafen/Bad Dürkheim mit 5:2 besiegt.

Unglaublich die weibliche U17 des JSV-Speyer.

Aufgrund von Verletzungen und dem Fehlen von Kämpferinnen in den drei!!!! leichten Gewichtsklassen konnten gerade mal vier Gewichtsklassen besetzt werden. So stand es in jedem Kampf sofort 0:3 gegen die Speyerer Mädels.

Mit unglaublichem Kampfgeist schafften die Mädels gegen die hochfavorisierten Teams aus Landau und Rodenbach den zweiten Platz und fahren somit zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft.

Janina Hofäcker und Hannah Trippner mit jeweils zwei Siegen, Luisa Froitzheim (ein Sieg), sowie Sarah Steinmetz, Sophie Piller, Sophie Loos und Ann-Cathrin Straub freuten sich mit Ihrem Trainer über diese Phantastische Leistung.

500 km Autobahn für fünf Sekunden Kampfzeit, mit dieser Feststellung kam Dominik Müller nach seinen Blitzsieg im Finale gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam von der Judomatte. Diese kurze Kampfzeit war am heutigen Kampftag zur Regel geworden. Mit einer nie erlebten Überlegenheit sicherte sich das männliche A-Jugend-Team die Landesmeisterschaft.

Bis 46kg holten sich Philipp Janto und Dominik Müller 3 Siege, ebenso siegten in der Klasse bis 50kg Sebastian Hofäcker und Michel Adam drei mal. Paul Schall mit Morten Harter bis 55kg eingewogen war für zwei Ippon-Siege zuständig. Bis 60kg gewannen Leonard Schneider Strehl und Fabian Göbel alle ihre Kämpfe vorzeitig.

In den Gewichtsklassen 66 und 73kg wurden Stefan Bantle, Dennis Klein, Simon Wittmann und Florian Bantle eingewogen und konnten fünf von sechs Kämpfen gewinnen.

Über 73kg war Maximilian Dangl alleine für die ausnahmslos vorzeitigen Siege verantwortlich.

Die Mannschaft wurde zusätzlich von Simon Hölldorfer, Yannick Drixler, Nico Zimmermann und Marko Zimmermann verstärkt.

Bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 27. November 2011, ist mit diesen starken Mannschaften der Südwesttitel und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in München das Ziel.

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Auch U 14 Teams qualifizieren sich für Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaften

U 14 Teams machen es den U17er nach Gold für die Jungs und Silber für die Mädchen bei den Pfalz Mannschaftsmeisterschaften in Zeiskam.

Das von Ferenc Nemeth und seinem Trainerteam, Anni Meier und Peter Lichtmannegger verstärkte durch die Zweitliga-Kämpfern Benny und Florian Hofäcker geht auf.

So zeigten die bis zu viermal in der Woche konzeptionell trainierenden Nachwuchsjudoka bei den Jungs im entscheidend dritten Kampf um die Pfalzmeisterschaft gegen die KG Landau/BC Zeiskam mit 7:1. Krankheitsbedingt fehlte in den acht Gewichtsklassen von – 34 kg bis + 55 kg beim JSV der Kämpfer bis 46 kg. Zuvor setzen sich der Domstädter nachwuchs gegen die Dürkheimer Jvgg und 4:2 gegen die KG Rodenbach/Pirmasens durch. Die Trainer Lichtmannegger und Meier: „ Judotechnisch und konditionell sind wir da schon einen Schritt voraus. Für Speyer kämpften und punkteten: Christopher Hofäcker, Lukas Stepper, Julian Richter, Michael Bantle, Willi Martens, Sid Wiessner, Leon Stepper, Sebastian Schmitt, Eric Janto und Max Hampel. In der Mannschaft standen des weiteren Jonas Diieing und Fabian Gauly. Gleiches gilt bei den Mädchen, hier startete eine Mannschaft mit Verletzungshandicap und konnte von den acht Gewichtsklassen – 33 kg und + 57 kg nicht besetzen. Lichtmannegger: „ Wir gingen mit 0:2 Rückstand in jeden der drei Wettkämpfe“ und haben uns dann doch über den Vizetitel zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert, so wie die Jungs.“

Zum Auftakt gegen das starke Team aus Dürkheim trennten sich die Teams 4:4, dann folgte gegen die KG Rodenbach/Pirmasens ein 5:2 Erfolg und zum Abschluss konnte das Mädchen Finale Judokan Landau für sich entscheiden. Für den JSv kämpften: Deryia Metzger, Viktoria Huber, Annika Harter, Jana Förtsch, Nathalie Breunig, Marei Drixler, Denise Hoffmann und Anne Rheude.

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Kata EM in Prag

Für das deutsche Team waren es die erfolgreichsten Meisterschaften auf der europäischen Ebene. Samstag fanden die Meisterschaften in der Altersklasse 2 statt und sonntags starteten die jeweils drei besten Teams erneut. In der Katame no Kata konnte ein Erster und zweiter Rang erreicht werden, in der Ju no Kata eine Bronze Medaille. Heike Heiler und Thomas Hofmann konnten nicht ihre beste Leistung abrufen, erreichten aber trotzdem Platz 8. Anhand der Videos werden nun die Fehler analysiert. 2012 ist die Teilnahme an der EM über die Qualifizierung bei der Deutschen Meisterschaft erklärtes Ziel

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Karateabteilung: Mathias Schaudig Bronzemedaille in Luxemburg

Am 23. Oktober 2011 reiste JSV-Speyer-Karateka Matthias Schaudig mit einer Gruppe des Rheinland-Pfälzischen Karate-Verbandes nach Kayl/ Luxembourg, um sich der internationalen Konkurrenz beim Coupe de Kayl zu stellen. Der Wettkampf gehört mit über 800 Startern aus 16 Nationen zu den größeren internationalen Wettkämpfen - hier startete Matthias in der Kategorie "Kata U18 männlich 5. Kyu - Dan" und hatte einen mit 15 Startern aus 4 Nationen fast vollen Pool vor sich.
In der ersten Begegnung hatte es Matthias (rot) mit einem einem belgischen Wettkämpfer zu tun. Hier machte Matthias kurzen Prozess und gewann den Kampf 5:0 mit GOJUSHIHO-DAI.
Einem belgischen Nationalkaderathleten musste sich Matthias in der zweiten Vorrunde stellen. Seinen Konkurrenten kannte er noch vom WW-Cup im März 2011, dort belegte dieser den zweiten Platz in seinem Pool. Matthias musste auch hier wieder als erster auf die Matte und legte eine starke KANKU SHO vor. Auch sein Gegner konterte mich einer Kanku Sho, jedoch konnte Matthias die Kampfrichter mehr überzeugen und sicherte sich sein Ticket ins Halbfinale mit einer Wertung von 4:1.
Im Halbfinale traf Matthias dann auf Patrick Marques einen der besten Athleten des Luxembourgischen Nationalkaders, der bereits Platzierungen auf größeren internationalen Wettkämpfen, wie die Swiss Open oder den Krokoyama Cup vorweisen konnte. Ab dem Halbfinale war ein enormes Publikumsinteresse vorhanden und viele Zuschauer und Athleten standen um die Kampfflächen oder verfolgten das Geschehen von der Tribüne aus, was die Nervosität nicht gerade senkte. Zum dritten mal musste Matthias als erstes auf die Tatami. Hier setzte Matthias alles und packte seinen eigentlichen Finaltrumpf aus - die Kata GANGAKU, eine der anspruchsvollsten Katas im Wettkampfkarate. Matthias zeigte sich hochkonzentriert und legte eine hervorragende Kata vor. Allerdings war das Niveau des späteren Turniersiegers noch zu hoch, denn dieser konterte mit einer fehlerfreien und sehr starken Kanku Sho. Hier musste sich Matthias trotz Bestleistung 1:4 geschlagen geben.
Allerdings war Matthias durch die Finalqualifikation seines Gegners der Kampf um Platz 3 noch offen. Da sich ein belgischer Kaderathlet in der Trostrunde durchsetzen konnte stand er nun Matthias im Kampf um Bronze gegenüber. Er legte eine dynamische Shito-ryu Kata vor. Matthias zeigte sich unbeeindruckt, packte seinen zweiten Trumpf aus, legte mit der Kata UNSU nach und schaffte mit einem 5:0 Sieg den Sprung aufs Podest und sicherte gleich bei der ersten Teilnahme an einem Wettkampf außerhalb von Deutschland seine erste internationale Medaille - Bronze! Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

26.10.2011


JSV Speyer: Bundesligateam des JSV Speyer erkämpft sich Finalteilnahme in Brandenburg und wird unglücklich Vizemeister

Nicht die bessere Mannschaft hat das Finale gewonnen, sondern die glücklichere.

In dieser Bewertung waren sich nicht nur die Verantwortlichen des Erstbundesliga-Teams des JSV Speyer einig sondern auch die Gratulanten der Mehrzahl der Endrundenteilnehmer.

Der Domstädter Bundesligist reiste mit Fanbus zur Hostelübernachtung nach Berlin und hatte eine sehr lange Anreise. Nach 10 Stunden Fahrt und kurzer Nacht tat sich das Team von Chefin Nadine Eckert dann um 15 Uhr zum Auftaktkampf gegen den Norddritten JC Bottrop zunächst schwer.

Nach Begrüßung und Nationalhymne wurde die Reihenfolge der sieben Gewichtsklassen ausgelost.

Tia Berger kämpfte -78 kg über die Zeit (5 Minuten reine Kampfzeit) und brachte die Domstädter in Führung 1:0. Riccarda Rau gab -52 überraschend ab. „Das darf ich nicht verlieren, so die angehende Ärztin mit Tränen in den Augen.“ Jasmin Külbs zeigte + 78 kg alte Klasse und brachte Speyer in ihrem ersten Rundenkampf 2011 ihr Team wieder in Führung. Zum vierten Kampf hatte das Los die Gewichtsklasse -70 kg festgelegt. Für Speyer B-Kader-Athletin und World-Cup -Gewinnerin Barbara Bandel – klare Sache!? Doch die Kommissaranwärterin, die gerade die Abschlussprüfungen absolviert kam am Mattenrand in eine prekäre Situation und fiel Ippon 2:2. Das JSV Team zeigte nach dieser überraschenden Niederlage Geschlossenheit und die zahlreichen JSV-Anhänger trommelten Speyer zum Sieg: -57 kg Hedwig Karakas 3:2, -63 kg Bernadett Baczkó 4: 2 und -48 kg, „Küken“Jessica Lindner mit Klasseleistung 5:2. „Gegen Sophia habe ich zum ersten Mal gewonnen, freute sich die saarländische Meisterin.

Im nun entscheidenden Kampf gegen den Vizemeister der Gruppe Nord aus Mönchengladbach um den Poolsieg war das JSV-Team hellwach auf der Matte und zeigten Spitzenjudo. Lediglich Ricarda Rau gab -52 kg ab, -78 kg, die Weltklasse-Athletin Joo Abigel aus Ungarn: 1:0 Ippon nach 60 Sec., Jasmin Külbs (+78 kg) Ippon 50 Sek. 2:1. Barbara Bandel fand in den Kampf 3:1. Johanna Müller (-57 kg) 4:1 mit vorzeitigem Ippon. Bernadette Baczkó (-63 kg) 5:1 und Leichtgewicht Jessica Lindner wiederum mit Topleistung 6:1. Speyer jubelte über den unangefochtenen Poolsieg und die erste Finalteilnahme in der noch jungen Leistungs- und Spitzensportgeschichte des Judosportverein Speyer.

Top-Favorit Brandenburg, der Gastgeber der Finalrunde, der sich im Pool A gegen die Südvertreter den JC Leipzig( 3:4) und Backnang (2:5) recht schwer tat, staunte anerkennend. Und den 500 Brandenburger Zuschauern war klar: Augrund der geschlossenen Teamleistung des Südmeisters aus der Pfalz und der klaren Ergebnislage gegen Bottrop und Mönchengladbach war Brandenburg seine Favoriten-Rolle los.

„Das wird knapp“ so Brandenburgs Chefin und Altinternationale und Olympionikin Sandra Köppen. Sie sollte mehr als recht behalten: Die Masters-Gewinnerin von Abu-Dhabi Joó Abigel punktete nach 20 Sekunden mit spektakulärem Wurf 0:1 aus Potsdamer Sicht. Bis52 kg unterlag Ricarda Rau gegen die Topathletin Maren Kräh 1:1.

Jasmin Külbs, die immer mehr zur alten Form zurückfindet brachte, Deutschlands. Nr. 1 Franziska Konitz ins Wanken, doch noch nicht zu Fall, 2:1 für den Gastgeber. Dann Barbara Bandel gegen die deutsche Spitzenathletin Katharina Hilgert mit Klassejudo und viel umjubeltem Ippon durch Armwurf (Seo-Nage). Ausgleich 2:2. Anerkennender Applaus des fairen Brandenburger Publikums.

Für den JSV Speyer war die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der ersten Bundesliga Frauen greifbar nah: Im Aufstellungspoker sahen JSV Cheftrainer Ference Nemeth und Teamchefin Nadine Eckert die nun folgenden Gewichtsklassen für den Judosportverein machbar: In der 57 kg mit der Vize-Worldcup-Gewinnerin Johanna Müller und dann höher gestellt bis 63 kg Hedwig Karakas, statt Bernadett. Bis 57 kg war Johanna Müller über die volle Kampfzeit die bessere, den Wettkampf bestimmende Kämpferin. Geschickt gelang es jedoch der Brandenburgerin dem Druck auszuweichen. Müller machte Dampf, die JSVler forderten bereits nach 2 Min. Strafe aufgrund von Passivität. Doch diese Strafe blieb aus. Jo Müller erhöhte den Druck. Dann der erlösende Gong für Brandenburg und ein äußerst schmeichelhaftes Unentschieden; es stand weiterhin 2:2. Gleicher Verlauf dann bei Hedwig Karakas. Die Ungarin bestimmte das Kampfgeschehen gegen die ungestüm ankämpfende Franziska Pufahl. Trotz körperlicher Unterlegenheit strukturierte Hedwig Karakas immer besser ihren Kampf, dann Yuko aus heiterem Himmel für Brandenburg, Schlussgong 2:3 aus Speyer Sicht. Jessica Lindner stand auf dem Papier ohne „Chancen“ gegen die international erfahrene Spitzenathletin Volha Leshchanka aus Polen und so begann auch der Wettkampf nach 15 Sekunden führte die Polin mit Wazari. Doch der Abschlusskampf sollte zum spannendsten Kampf des Finales werden. Die JSVlerin zeigte unbekümmert offensives Judo und überraschte mit ihrer Coolness Volha Leshchanka. Die Polin kämpfte immer konzeptloser, wurde wegen Passivität gestraft und Jessica setzte Technik durch und erkämpfte sich eine Yuko-Wertung. Noch 40 Sekunden: die Polin war am Boden. Jessica brauchte noch zwei Strafen gegen die Polin oder eine Wazari-Wertung. Die Polin wurde zusehends passiver- noch 10 Sekunden, Jessica setzt eine Wurftechnik durch, doch die Polin dreht sich in allerletzter Sekunde auf den Bauch – keine Wertung – Schlussgong 2: 4. Jubel bei Brandenburg, der glücklicheren Mannschaft und Riesenjubel beim JSV, der im Team die beste Leistung der Bundesliga-Saison gezeigt hatte. Ferenc Nemeth und Heiner Sprau waren die ersten Gratulanten bei Sandra Köppen. Vorsitzender Heiner Sprau: „Dieses Finale war spannend und qualitativ hochkarätig. Die Zuschauer haben heute zwei Deutsche Mannschaftsmeister gesehen.“

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7 Judo-Mädels des JSV-Speyer qualifizieren sich sensationell zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft U17 Jungs gewinnen das Finale 7:0

So überlegen qualifizierte sich die männliche A-Jugend des JSV-Speyer noch nie bei einer Landesmeisterschaft.

Mit 7: 0 im Finale gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam holten die Jungs überlegen den Titel nach Speyer.

Zuvor wurden Pirmasens ebenfalls mit 7:0 und die Kampfgemeinschaft Ludwigshafen/Bad Dürkheim mit 5:2 besiegt.

Unglaublich die weibliche U17 des JSV-Speyer.

Aufgrund von Verletzungen und dem Fehlen von Kämpferinnen in den drei!!!! leichten Gewichtsklassen konnten gerade mal vier Gewichtsklassen besetzt werden. So stand es in jedem Kampf sofort 0:3 gegen die Speyerer Mädels.

Mit unglaublichem Kampfgeist schafften die Mädels gegen die hochfavorisierten Teams aus Landau und Rodenbach den zweiten Platz und fahren somit zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft.

Janina Hofäcker und Hannah Trippner mit jeweils zwei Siegen, Luisa Froitzheim (ein Sieg), sowie Sarah Steinmetz, Sophie Piller, Sophie Loos und Ann-Cathrin Straub freuten sich mit Ihrem Trainer über diese Phantastische Leistung.

500 km Autobahn für fünf Sekunden Kampfzeit, mit dieser Feststellung kam Dominik Müller nach seinen Blitzsieg im Finale gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam von der Judomatte. Diese kurze Kampfzeit war am heutigen Kampftag zur Regel geworden. Mit einer nie erlebten Überlegenheit sicherte sich das männliche A-Jugend-Team die Landesmeisterschaft.

Bis 46kg holten sich Philipp Janto und Dominik Müller 3 Siege, ebenso siegten in der Klasse bis 50kg Sebastian Hofäcker und Michel Adam drei mal. Paul Schall mit Morten Harter bis 55kg eingewogen war für zwei Ippon-Siege zuständig. Bis 60kg gewannen Leonard Schneider Strehl und Fabian Göbel alle ihre Kämpfe vorzeitig.

In den Gewichtsklassen 66 und 73kg wurden Stefan Bantle, Dennis Klein, Simon Wittmann und Florian Bantle eingewogen und konnten fünf von sechs Kämpfen gewinnen.

Über 73kg war Maximilian Dangl alleine für die ausnahmslos vorzeitigen Siege verantwortlich.

Die Mannschaft wurde zusätzlich von Simon Hölldorfer, Yannick Drixler, Nico Zimmermann und Marco Zimmermann verstärkt.

Bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 27. November 2011, ist mit diesen starken Mannschaften der Südwesttitel und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in München das Ziel.

Auch die U 14 Mannschaften der Jungs und Mädchen haben sich für die Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften über Titel und Vizetitel qualifiziert.Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

24.10.2011


JSV-Kaderathleten des Judoverbandes Pfalz starten bei der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände

5 Nachwuchsathleten des Judosportverein Speyer haben sich zu den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände in Frankfurt Oder.

Nationalkaderathlet Maxi Hoock und Oliver Grewenig haben sich über die Meisterschaft – 60 kg des Judoverbandes Pfalz zu den Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Weiterhin auch ebenso 2. Liga-Kämpfer Markus Kost und Benjamin Hofäcker in den Klassen – 66 und – 73 kg, Vanessa Müller, 1. Bundesliga-Kämpferin in der Klasse – 57 kg. Die 5 jungen Erwachsenen sind zu den Deutschen Meisterschaften vom Trainerteam um den ungarischen JSV-Trainer Ferenc Nemeth sehr gut vorbereitet.

Die Medaillenränge 1 – 3 bei dieser Meisterschaft der Landesverbände qualifizieren sich zur Deutschen Meisterschaft, die im Januar 2012 stattfindet und treffen dort auf die direkt Qualifizierten aus dem Jahre 2011 ( Plätze 1 – 3 der Deutschen Meisterschaft 2011). Judosportverein Speyer, Presse

14.10.2011


Sebastian Hofäcker, Dominik Müller und Sebastian Schmidt siegen beim Frankenthaler Herbstpokalturnier

Janina Hofäcker Stefan und Michael Bantle gewinnen Silber

Am vergangenen Samstag starteten sechzehn Wettkämpfern/innen der U17 und der U14 des JSV-Speyer beim Frankenthaler Herbstpokalturnier.

Dieses Turnier war mit Kämpfern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sehr stark besetzt.

Mit jeweils vier Siegen konnten Sebastian Hofäcker (U17 bis 50kg), Dominik Müller (U17 bis 46kg) und Sebastian Schmitt (U14 bis 55kg) überlegen ihre auch mit Internationalen Gegnern besetzten Gewichtsklassen gewinnen.

In der U17 belegten Janina Hofäcker (bis 57kg) und Stefan Bantle (-66kg) in starken Teilnehmerfeldern gute zweite Plätze und unterlagen nur im Finale ihren Gegnern/innen. Michael Bantle setzte sich mit vier Siegen in der U14 (bis 40kg) gegen ausschließlich ältere Gegner überlegen durch und musste nur im Finale eine knappe Niederlage hinnehmen, toller zweiter Platz.

Marco Zimmermann (U17 bis 50kg), wurde in seinem Pool Zweiter und traf im Halbfinale auf seinen Trainingspartner Sebastian Hofäcker. Nach einer knappen Niederlage konnte er einen sehr guten dritten Platz belegen.

Auch Leonard Schneider-Strehl zeigte bis 60kg eine starke Leistung und konnte nach Freilos und zwei Ippon Siegen, einen guten fünften Platz belegen.

Florian Bantle konnte sich als jüngster Jahrgang in der Klasse bis 73kg nach Freilos und einen toll erkämpften Sieg ebenso über einen guten fünften Platz freuen.

In der U14 belegten Anika Harter (-40kg), Jana Förtsch (-48kg) und Jonas Deiing (-55kg) nach Einzelsiegen jeweils den siebten Platz.

Nico Zimmermann (-66kg U17), Morten Harter (U17 bis 55kg), Willi Martens (U14 -50kg) und Christopher Hofäcker (U14 bis 34kg) konnten trotz guter Kämpfe und einzelner Siege leider keine vorderen Platzierungen erreichen.

Am Sonntag erkämpften sich Markus Kost und Bianca Breunig in der U 20 jeweils Platz 3. Nationalkaderathlet Maxi Hoock kämpfte höhergestellt – 66 kg und musste im Finale gegen einen älteren international erfahrenen Franzosen abgeben.

Erste Wettkampferfahrungen sammelte das U 11-Team um Anni Meier und Steffi Wollensah, die beide mit dem engagierten Einsatz ihrer Jüngsten zufrieden waren. Anna Eigen, Josephine Jung, Pieric Brast und Nils Neumann belegten den 3. Platz, Fabio Niewenuis, Hanna Pasch und Julijan Pantelic erkämpften sich die Silbermedaille.

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

11.10.2011


Zweite Bundesliga Süd – Abstiegsgespenst verjagt und auf Bronzerang vorgekämpft

Oliver Grewenig (blau) in Aktion

Sensationeller Abschlusskampftag vor nahezu 500 Zuschauer in der Osthalle

Abschiedsstimmung vor Kampfbeginn am Samstag in der Osthalle. Der letzte Kampftag in der 2. Bundesliga Süd war gleichsam der Letzte Kampftag in der Osthalle. Nach der Eröffnung des neuen Judo-Sportzentrums am Samstag 3.12.11 durch Innenminister Roger Lewentz werden die Heimkampftage der 1. Bundesliga Frauen, 2. Bundesliga Männer, Regionalligen Frauen und Männer sowie Oberliga Männer im städtischen Judo-Sportzentrum veranstaltet ( Das Judosportzentrum am alten Hallenbad wird aus Mitteln des Konjunkturprogramms II finanziert, Bauherr ist die Stadt Speyer).

Im Vorfeld des letzten Kampfes gab es allenthalben angespannte Gespräche bezüglich des Ausgangs: Verlieren die Domstädter gegen die starken Offenbacher und Erlangen gewinnt parallel gegen Schweinfurth mit 5 Punkten Unterschied, muss der JSV als Drittletzter nach der neuen DJB-Abstiegsregelung in die Regionalliga absteigen.

JSV-Vorsitzender Heiner Sprau: „Da unser junges Team JSV Speyer II die Meisterschaft in der Regionalliga erkämpft hat, haben wir im Ernstfall die Option zur Relegation gegen JC Chemnitz.

Ich bin mir jedoch sicher, dass wir mindestens einen Punkt erkämpfen und mit dann 7 Punkten sind wir zumindest fünfter und unabsteigbar. Das Team um Michael-Görgen Sprau, Volker Heyer und Ferenc Nemeth will gewinnen. Es wird kanpp, doch unsre Jungs haben konzentriert trainiert und absoluten Siegeswillen. Warten wir die Auslosung der Kampffolge ab“.

Die Klasse – 66 kg begann: Zum Auftakt musste JSVler Marco Müller gegen den Favoriten Ahmanhavid auf die Matte. Der Polizeikommisaranwärter trainiert beim Rüsselshiemer Trainer Andreas Esper, der gleichsam die JSV-Bundeskader-Athletin Barbara Bandel in seinem Kader hat. Marco Müller und Barbara Bandel sind in der Sportfördergruppe der Fachhochschule der Polizei in Wiesbaden.

Der Auftakt sollte bestimmend für jeden Wettkampf des Abends sein: Spannung pur. Auf der Wiegeliste lagen die Vorteile in der Klasse 60/66/73/81 bei Offenbach 90/-100 und Plus 100 beim JSV. Theoretisches Endergebnis nach dem Wiegen 6:8 für Offenbach aus Speyerer Sicht. Doch es sollte andes kommen. Marco Müller gab knapp ab 0:1. Pierre „Pilo“ Guerin setzte sich doch mit Mühe gegen Oehlschläger durch, Remis. Und dann die erste Überraschung, Nach Unentschieden von Yannick Bonne (-81) und dem 17jährigen Youngster Benjamin Hoffäcker hatte Samurai in den starken Klassen nicht gepunktet 1:1. Andreas Sutter (-100kg), nach 6 Monaten Afganistan zum ersten Mal im JSV-Dress punktete sicher, 2:1 für JSV, Markus Sturm ( + 100) setzte noch einen drauf: 3:1 für Speyer. Im Anschluss zwang der 37jähfrie Aydin Kempirabeav Brian Smith nahezu in die Niederlage, doch der mehrmalige Deutsche Meister entschied vor Ablauf der Kampfzeit für die eigenen Farben 3:2. Speyer führte. Die Zuschauer spürten: Das ist ein besonderer Kampftag. Und dann die Hiobsbotschaft aus Erlangen, Schweinfurth lag 1:5 zurück. Der Druck auf die junge JSV-Mannschaft war enorm. In der Klasse bis 66 Kilo setzten Volker Heyer und Michael Görgen-Sprau weiter auf Marco Müller und dieser war nun stärker als Ahmanhavid, brachte den Offenbacher in Bedrängnis. Schlussgong: Unentschieden und Riesenapplaus der zahlreichen Zuschauer, die das JSV-Team frenetisch feierten. In der 90er Klasse hatte Pierre Guerrin keine Mühe 2:0 im zweiten Durchgang 5:2, zur Klassensicherung fehlte noch ein Punkt. Doch dann musste Benni Hofäcker nach großem Kampf abgeben 5:3, so auch Vasilij Cudinovic gegen Lukas Sonne 5:4. Noch zwei Kämpfe. Offenbach war dran: und hatte im Grunde einen Punkt sicher, Brian Smith sollte gegen JSV Youngster Oliver Grewenig gewinnen. Also musste die Entscheidung im vorletzten Kampf fallen. Offenbach hatte ihren besten Kämpfer hoch gestellt: Ohlschläger kämpfte – 100 kg. Doch hatten Görgen-Sprau und Heyer in dieser Klasse Clement Monasse aus Frankreich gestellt. Der französische Ausnahmeathlet siegte nach 15 Sekunden mit Ausheber zum 3: 3 im zweiten Durchgang. Zuvor punktete Markus Sturm ( + 100 kg).

Der JSV hatte mit einer äußerst starken Teamleistung den Abstieg verhindert. Jubel mit dem Schlussgong, der sich mit dem Ergebnis noch steigerte: Erlangen gewann 10:3 in Schweinfurth. Bei einer Niederlage wären die Domstädter abgestiegen.

Und dann doch noch ein Grund mehr für das Team in Speyer bei Nacht zu feiern. Riesa teilte die Punkte in Karlsruhe, damit war der JSV Speyer hinter Backnang ( 12 Punkte), Halle 10 Punkte mit 8 Punkten Dritter: Bronze und Ehrung durch den DJB. Heiner Sprau: „Immer mehr JSV-Nachwuchsathleten prägen das Gesicht des Teams. Unser Weg, der Investition in die Ausbildung der Jugend ist der Richtige. Nicht nur für das Jahr 2011 darf ich mich bei unseren Förderern bedanken. Ohne finanzielle Unterstützung wären diese Erfolge nicht machbar: Danke, vorneweg an die Kreis- und Stadtsparkasse Speyer Herrn Direktor Wöhlert, die Stadtwerke Herrn Bühring, Herrn Dollt von Domus Massivbau, Frau Rieser von Sol-Tech – Solaranlagen und der Volksbank Kur- und Rheinplalz in Speyer“.

Im Rahmen der Veranstaltung ehrte Günther Kraft den Regionalligameister JSV Speyer 2, nach 40jähriger Tätigkeit war es die letzte Amtshandlung des Judo-Urgesteins als Südwestreferent. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen Foto: sim

10.10.2011


Judosportverein Speyer DJB-Sichtungsturnier Süd in Bamberg der U 19 und U 16 in Bamberg

1 x Gold, 2 x Silber, 4 x Bronze und 2 x Platz Sieben als Lohn für intensive Wettkampfvorbereitung

Der U 17 Deutsche Meister des Judosportverein Speyer Nico Kachiaschwilli schlägt die gesamte deutsche Elite der Gruppe Süd. Unter den Augen der Bundestrainer Sven Hesse, Jana Degenhardt und Claudio Pusa waren fast 500 Athleten aus den Bundesländern Bayern, Baden, Württemberg, Hessen, Rheinland, Pfalz, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg beim 10. Domreiterturnier in Bamberg am Start.

Es war der Tag des Nico Kachiaschwilli am vergangenen Samstag in Bamberg. Der Ausnahmeathlet, erst im zweiten Jahr der U 19 setzte sich bis in das Finale jeweils gegen die zum Teil ein Jahr ältere Konkurrenz der DJB Gruppe-Süd durch. Ob Lukas Plosch vom Erstligisten FSV München-Großhadern, Jakob Seybold aus Tübingen oder den Favoriten Simon Mtuschek vom Top-Club TSV Abensberg, Nico setzte sich technisch, körperlich, konditionell und taktisch überlegen, ungefährdet durch und traf im Finale gegen Florian Benth aus dem Saarland. Der 17jährige JSVler startete furios, führte mit Wazzari/Halbpunkt und brachte seine Führung sicher zum Schlussgong!

Kachiaschvilli, der beim JSV im 2. Bundesliga-Team steht, fand großes Lob beim Bundestrainer und wartet nun auf seine offizielle U 20 Kadernominierung.

Doch Nico war nicht der einzige JSV-nachwuchsathlet, der die Domstädter Farben mit Bravour vertrat. 2. Liga Kämpfer Benjamin Hofäcker brachte seine starke Ligaleistung mit zum Sichtungsturnier. Der Schüler von Ferenc Nemeth setzte sich souverän in der Klasse -73 in der Vor- und Hauptrunde gegen Kästle aus Baden, Rizicka vom Landesleistungszentrum in Halle und Dielferderer aus Potsdam sicher durch, musste jedoch das Finale als der aktivere Kämpfer gegen Grafing aus Bayern abgeben. Platz 2 in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld und der zweite Eintrag in das Notizbuch des Bundestrainers Trautmann aus Speyerer Sicht. Weitere sollten folgen: Nationalkaderathlet Maximilian Hoock erwischte im Auftakt einen holprigen Start unterlag gegen den Deutschen Meister Setz aus Potsdam über die Zeit, ging jedoch dann unangefochten seinen Weg durch die Trostrunde und entschied das Kleine Finale durch Ippon gegen Bardin aus Leipzig. Stefan Bantle unterlag in seinem ersten Kampf im ersten U 19 Jahr und schied im Doppel-KO-System aus. Im 500er Telnehmerfeld zeigten sich die JSV Frauen den Männern nahzu gleich.

Jana Lutz (-57kg), Miriam Kost (-63 kg) empfahlen sich mit Bronzemedaillen dem Bundestrainer. Luisa Froitzheim erkämpfte Silber (+78kg).

Doch nicht genug: In der Klasse – 60 kg erkämpfte sich bei der U 16 Dennis Klein Silber, Paul Schall und Michel Adam wurden gute Siebter

Sieben Medaillenplätze beim hochkarätigen DJB-Sichtungsturnier für den JSV ist ein erstmaliges blendendes Ergebnis, es bedeutet, das weitere JSV_leistungssportler die Tür zur Kadernomminierung durch den Bundestrainer aufgestoßen haben. „ Die Trainingsgruppe um unseren Sportwisschenaftler und Diplomtrainer Ferenc Nemeth ( 7. Dan). Hat im Leistungssport explizit in der Nachwuchsförderung nahezu „Siebenmeilenstiefen“ an. Danke ihm und seinem Team: Peter Lichtmannegger, Manfred Dreiseitl, Volker Heyer, Anni Meier und Michael Görgen-Sprau.

Für die ebenfalls nominierten JSVler Florian Bantle, Stefan Bantle, Fabian Göbel, Janina Hoäcker, Sebastian Hofäcker, Willi Martens, Sebastian Schmitt, Aileen Göbel reichte es trotz Einzelsiegen in der Vorrunde diesmal nicht für eine Platzierung.

Qualität im Judosportverein Speyer:

JSV Speyer mit 4 neue qualifizierte Übungsleiter

Lukas Väth, Benjamin Hofäcker, Florian Hofäcker und Jennifer Kirschner haben die Trainer-C-Ausbildung des Judoverbandes Pfalz bestanden und stehen dem JSV nun als qualifizierte Übungsleiter zur Verfügung.Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

03.10.2011


JSV Speyer 2. Bundesliga Süd in Schweinfurt

Coach Michael Görgen-Sprau: „ Mir fehlt Stammpersonal, dennoch wollen wir in Schweinfurt punkten.

Wie 2010 beim Remis in Schweinfurth fehlt Teamchef Michael Görgen Sprau „Stammpersonal, dennoch wollen wir in Schweinfurth punkten.“ Nach dem überlegenen Sieg zu Hause gegen den Vfl Riesa muss der Trainer wiederum auf seine französischen Punktegaranten verzichten, derren Ligarunde am Samstag zeitgleich stattfindet. „ Mit Pierre Guerrin fehlen uns zwei sichere Punkte. Dominique Pätzel und ich werden uns wohl die Gewichtsklasse – 100 teilen müssen.“ Hinzu kommt noch Wulf Reiche (-90kg), der sich gegen Riesa in Top-Form präsentierte. Hinzu kommt das Ranglistenturnier in Bamberg, dass die Kaderathleten Maximilian Hoock (-60 kg), Benjamin Hofäcker (-73 kg) und der Deutsche Meister von 2010 Nico Kachiaschwili kämpfen müssen. Die U 19 Youngste sind im Bundesliga-Kader und Benjamin Hofäcker hatte gegen Riesa nach großem Kampf gepunktet. Trotz des Fehlens von Nationalkaderathlet Hoock sieht der Coach die 60er Klasse sehr gut besetzt. Mit Aydin Kempierabev haben wir einen erfahrenen Athleten und der achtzehnjährige Oliver Grewenig hat durch zwei technisch versierte Kämpfe wesentlich zur Regionalligameisterschaft am vergangenen Wochenende beigetragen. Michael Görgen-Sprau: „Durch das Fehlen von fünf Athleten ist das Team verschlankt, doch ich kann für den 2. Durchgang dennoch stark wechseln.“ Die Mannschaft fährt im Fanbus, Abfahrt am Samstag ist um 11 Uhr. Treffpunkt 10.45 Uhr am Hans-Purrmann-Gymnasium.

Domreiter-Turnier U 16/U19 in Bamberg: Offiziell DJB Sichtungsturnier

Schon wieder schreibt der Judosportverein Speyer im Leistungssport Vereinsgeschichte: 12 Leistungsjudoka werden durch den Judoverband Pfalz vom Landestrainern Thomas Föllinger und Thorsten Vogel nominiert: Florian Bantle, Stefan Bantle, Luisa Froitzheim, Fabian Göbel, Janina Hofäcker, Sebastian Hofäcker, Dennis Klein, Willi Martens, Paul Schall, Sebastian Schmitt und Marco Zimmermann. 6 Leistungsjunioren nominierte JVP-Sportwart Michael Görgen-Sprau: Nico Kachiaschwili, Maximilian Hoock, Benjamin Hofäcker, Aileen Göbel, Jana Lutz und Miriam Kost. Somit nehmen 18 Nachwuchsathleten des JSV an dem bundesweit mit wichtigsten Turnier der U16/U19 in Bamberg teil. 15 davon, außer Jana Lutz und Aileen Göbel aus der Kaderschule um JSV-Cheftrainer, den ungarischen Sportwissenschaftler und Diplomtrainer Ferenc Nemeth (7. DAN Judo) Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

22.09.2011


Halbzeitbilanz des Projekts „Sport für alle – Wir helfen mit!“

LSB und Sparda-Bank unterstützen Vereine in der Pfalz im Kampf gegen Armut

Das Thema Chancenminderung und soziale Ausgrenzung durch Verarmung ist aktueller denn je und gewinnt immer stärker an Bedeutung. Beinahe täglich gibt es neue Meldungen, die das soziale Ungleichgewicht aufzeigen und auch die Anfragen nach Lösungsansätzen aus Politik und Gesellschaft an den organisierten Sport häufen sich.

Der Landessportbund (LSB) Rheinland-Pfalz und die Sparda-Bank Südwest eG, gefördert vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank, setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Mit dem Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ bieten LSB und Sparda-Bank rheinland-pfälzischen Sportvereinen umfangreiche Hilfen an und unterstützen sie in dem Vorhaben, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Vereinssport zu ermöglichen. So wurden Verantwortliche aus zwölf Sportvereinen zu sogenannten „Vertrauenscoaches“ geschult und finanziell ausgestattet, um direkt vor Ort benachteiligten jungen Menschen zu helfen.

„Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen, passt zu dem Sparda-Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe“, sagt Dieter Steffens, Gebietsleiter der Sparda-Bank. „Jedes Kind hat ein Recht auf Sport, und wir wollen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche im Verein ihrem Hobby nachgehen können“, erklärt LSB-Präsidentin Karin Augustin.

Das Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ setzt genau da an, wo die Probleme am schnellsten erkannt werden: in den Sportvereinen. Häufig sind es aufmerksame Übungs- oder Jugendleiter, die schnell merken, wenn es familiäre Probleme gibt oder Kinder nicht (mehr) ins Training kommen können bzw. aus finanziellen Gründen aus dem Verein austreten müssen. „Die Vereine wissen am ehesten, wo im wahrsten Sinne des Wortes der Schuh drückt und den Betroffenen das Geld fehlt, um ein neues Paar Turnschuhe zu kaufen“, sagt LSB-Präsidentin Karin Augustin.

113 rheinland-pfälzische Sportvereine hatten sich beim LSB für dieses Projekt beworben. Eine Jury wählte im vergangenen Jahr 33 Vereine aus den Regionen Rheinhessen, Rheinland und der Pfalz aus, die sich intensiv mit dem Thema Armut und soziale Ausgrenzung auseinandersetzen. Sie werden auf vielfältige Weise unterstützt:

  • Jeweils ein bis zwei Mitglieder der ausgewählten Sportvereine wurden vom LSB zu sogenannten „Vertrauenscoaches“ geschult, die als Ansprechpartner vor Ort agieren.
  • Die Vereine bzw. die Vertrauenscoaches haben ein Budget von jeweils 5.000 Euro (verteilt auf zwei Jahre) zur Unterstützung sozialer Aktionen mit Kindern und Jugendlichen. Die Vertrauenscoaches können unbürokratisch selbst entscheiden, für welche Aktionen das Geld eingesetzt wird. Über die Verwendung der Mittel sind kontinuierlich Nachweise zu erbringen.
  • Jeder Sportverein erhielt einen Spiele- bzw. Sportgerätesack im Wert von 250 Euro zur Verwendung bei Trainings- und Übungsstunden.
  • Die Vertrauenscoaches werden während des Projekts ständig qualifiziert begleitet. Hierzu wird auch das Internet genutzt. Eine virtuelle Kommunikationsplattform bietet den Vertrauenscoaches in einem geschützten Bereich die Möglichkeit, Tipps und Anregungen im Umgang mit diesem sensiblen Thema auszutauschen. Parallel dazu werden die Vereinsvertreter regelmäßig zu Arbeitstreffen eingeladen und durch Projektleiter Oliver Kalb vom Landessportbund persönlich beraten. Interessierte Sportvereine finden unter www.lsb-rlp.de weitergehende Informationen.
  • Das Projekt wird wissenschaftlich von Gerda Holz vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt am Main, begleitet. „Es geht nicht um verdeckte Talentförderung, sondern darum, das Lernfeld Verein zu nutzen, um Teamfähigkeit, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder weiterzuentwickeln“, sagt die Armutsexpertin.  

Das Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ ist die Fortsetzung einer erfolgreichen Kooperation. Unter dem Projektnamen „Bewegte Köpfe denken schneller“ stattete der LSB mit Hilfe der Sparda-Bank vor zwei Jahren rund 350 kooperierende Grundschulen und Sportvereine mit sogenannten Bewegungssäcken aus und unterstützte die Einrichtungen finanziell sowie bei der Ausrichtung von großen Spielefesten. „Wir freuen uns, jetzt die Kooperation mit dem Schwerpunkt soziale Verantwortung fortsetzen zu können“, erklärt Andreas Manthe, Leiter der Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Südwest eG.

Als Genossenschaftsbank setzt die Sparda-Bank Südwest eG auf die Idee von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Das Unternehmen, das mehr als 430.000 Mitglieder zählt,  sieht sich in der Pflicht, gemeinnützige Institutionen und Projekte zu unterstützen, und hat bereits 2001 die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales ins Leben gerufen. Die Kooperation mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz wird ermöglicht durch die Kundinnen und Kunden der Sparda-Bank, die im Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest e.V. Gewinnchancen und Sparen kombinieren. Vom Spielkapital des Gewinnsparvereins wird satzungsgemäß ein Teil für gute Zwecke abgeführt. 

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz vertritt als Dachorganisation des rheinland-pfälzischen Sports die Interessen von 1,5 Millionen Mitgliedern aus 6.300 Vereinen gegenüber der Politik und der Gesellschaft. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören neben der Leistungssportförderung, der Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern und der Sportentwicklung die Themen Schul- und Vereinssport sowie die bewegungsorientierte Erziehung und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen.

Weitere Informationen:

Landessportbund Rheinland-Pfalz                                        Sparda-Bank Südwest eG

Oliver Kalb                                                                            Andreas Manthe        

Tel.: 06131/2814-411                                                            Tel.: 06131/915-1101

E-Mail: o.kalb@lsb-rlp.de                                                     E-Mail: andreas.manthe@sparda-sw.de

Internet: www.lsb-rlp.de                                                        Internet: www.sparda-sw.de

Sportvereine aus dem Sportbund Pfalz:

Vereinigte Turnerschaft Frankenthal

TuS Jettenbach

TSG Kaiserslautern

VfB Reichenbach 1921

ESV 1927 Ludwigshafen

Turn- und Sportverein Diedesfeld

AC Thaleischweiler

Judosportverein Speyer

SSC Landau

TB Jahn Zeiskam

TSC Zweibrücken

1. SV BW Pirmasens

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

22.09.2011


JSV Speyer schafft Double auf Südwestebene

Die Siegerinnen

 

 

JSV Speyer II der Frauen und Männer mit Titelgewinn.

JSV-Karate Team erfolgreich bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft

Maximilian Hoock ( U 17) und Sebastian Schmitt ( U 14) siegen beim Rhein-Neckar-Odenwald-Pokal

Die Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften, auch inoffizielle Regionalligarunde der Judoverbände Saarland, Rheinland, Pfalz und Hessen sind ausgekämpft und wie bei den Männern heißt der unangefochtene Titelgewinner Judosportverein Speyer.

In Ludwigshafen sah sich der hessische Ausrichter Gunther Kraft enttäuscht: Das hessische Team Kim Chi Wiesbaden war nicht angetreten und aus dem Saarland war JC Saar nicht gemeldet. Zwei gleich starke Mannschaften standen mit dem ESV Ludwigshafen und dem JSV Speyer in ihrem letzten Kampf als Finalisten auf der Matte.

Die Domstädter hatten sich bei der Meisterschaft im Auftakt gegen das Judoteam Rheinland (5:2) und Judokan Landau (7:0) durchgesetzt. Eva Schmidt( JC Zweibrücken) (-63 kg, 2 gewonnene Kämpfe), Bianca Breunig (-78/1), Claudia Pabst (-70/2), Aileen (52/2), Jasmin Külbs (+78/2), Jana Lutz (-57 kg/2), Maria Deimel (JJJKC Hassloch) (-48/1) und Marion Coböke ( TSG Deidesheim) (48/1) punkteten für JSV Speyer 2

Dann standen die Schützlinge von Team-Chefin Heike Magin den gastgebenden Ludwigshafnerinnen gegenüber und machten mit einem 4:1 Sieg den Titelgewinn klar: Claudia Pabst kämpfte gegen Mirjana Ruda Remis, Jana Lutz ebenso gegen Arianne Stripf, Bianca Breunig verlor gegen Routinier Francin Polderl, Eva Schmitt setzte sich – 63 kg gegen Aurika Tascar mit Uchi-mata durch, Aileen Göbel holte die Punkte gegen Kim Heintz mit zwei Wazari-Ippon für Seoi-nage und Maria Deimel ließ der routinierten Kim Kreimes mit Festhalter keine Chance und Svenja Radtke gab gegen die internationale Athletin Jasmin Külbs kampflos ab: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte schaffte der JSV das Regionalligadouble. Im Team stand noch die U 17 Nachwuchsathletin Luisa Froitzheim, die nicht zum Einsatz kam.

Maximilian Hoock ( U 17) und Sebastian Schmitt ( U 14) siegen beim Rhein-Neckar-Odenwald-Pokal

9 Medaillen und starke Kämpfe für JSV-Nachwuchsathleten.

Am vergangenen Sonntag starteten zehn Wettkämpfer der U 17 und Aktive des JSV-Speyer, betreut von Sportwart Manfred Dreiseitl beim Rhein-Neckar-Odenwald-Pokal in Nussloch.

Dieses Turnier war mit Kämpfern aus Bayern, Baden, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz sehr stark besetzt.

In der U17 belegte Stefan Bantle (-66kg) in einem ungewöhnlich starken Teilnehmerfeld einen guten zweiten Platz und unterlag nur im Finale seinem Gegner aus Backnang.

Auch Leonard Schneider-Strehl zeigte bis 60kg eine starke Leistung und konnte nach Freilos und zwei Ippon Siegen, Bronze mit nach Hause nehmen.

Ebenso den dritten Platz belegte in der Gewichtsklasse bis 43kg Simon Hölldorfer.

In der Gewichtsklasse bis 55kg starteten gleich vier Speyerer Jungs.

Fabian Göbel belegte hier einen guten 3.Platz, Paul Schall wurde fünfter, Marco Zimmermann siebter. Yannick Drixler konnte sich leider nicht platzieren.

Nico Zimmermann konnte in der Klasse bis 66kg einen Sieg erkämpfen, das reichte aber nicht zu einer Platzierung. JSVler Leander Riegert startete für seinen Heimatverein JC Wörrstadt und belegte in der starken 66er Klasse den 5. Platz.

Bei den Männern hatte der JSV nur zwei Kämpfer am Start, beide in der Klasse bis 66kg.

Maximilian Hoock gewann alle seine drei Kämpfe vorzeitig mit Ippon und jeden Kampf mit einer anderen Technik, mit dieser super Leistung wurde Maximilian überlegen Turniersieger. Einen hervorragenden dritten Platz belegte hier Philipp Loos, er erkämpfte sich mit zwei Siegen hochverdient den dritten Platz.

In der U 14 starteten 5 JSVler: Sebastian Schmitt belegte bis 50 kg Platz eins, Willi Martens –(ebenfalls bis 50 kg) und Anne Rheude (-52 kg) nahmen die Silbermedaille mit nach Speyer. Lukas Stepper verlor erst im kleinen Finale und belegte Platz 5, Julian Richter schaffte die Finalteilnahme diesmal trotz guter Kämpfe nicht.

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JSV-Karate Team erfolgreich bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft

Am vergangenen Samstag, 10. September, starteten in Kaiserslautern sieben Schüler- und Kinder- Wettkämpfer der Karate-Abteilung des JSV Speyer bei der vom rheinland-pfälzischen Karateverband organisierten Landesmeisterschaft.

Am Nachmittag fanden die Wettkämpfe der Schüler (U14) statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten in der Disziplin Kata (Formkampf). In der Gürtel-Gruppe weiß bis orange kämpften sich sowohl Janik Sturm als auch Phil Schulte (im anderen Pool) auf den 3. Platz vor. Mihai Vlad konnte sich leider nicht durchsetzen. In der Gruppe ab grün behauptete sich Patrick Sturm in zwei Kämpfen, schied jedoch bei seiner dritten Begegnung trotz einer starken Kata „Heian Godan“ wegen einer nicht nachvollziehbaren Kampfrichterentscheidung aus. Auch bei den Mädchen setzten sich die antretenden Wettkämpferinnen Helena Vlad und Rebecca Fiebig (beide Gruppe weiß bis orange) gegen teilweise recht starke Gegnerinnen durch und erreichten jede in ihrem Pool den 3. Platz.

Bereits am Vormittag fanden die Wettkämpfe der Kinder statt. Alessio Roth, der jüngste Teilnehmer der Speyerer Karateka, verlor seinen Kampf gegen einen sehr starken Partner, gewann aber wertvolle Erfahrungen. Die mitgereisten Trainer und Eltern freuen sich mit den Kids über die errungenen Medaillen.

((Bildunterschrift 1)): Die erfolgreichen Teilnehmer Phil Schulte (links hinten), Janik Sturm, vorne Rebecca Fiebig (links) und Helena Vlad

((Bildunterschrift 2)): Janik Sturm bei der Vorführung der Kata Empi

 

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

19.09.2011


Mitspringen - dazu gehören

Über die Auszeichnung freuten sich mit den JSV-Kindern Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs, Sportkreisvorsitzender Alfred Zimmermann, Vizepräsidentin Sportbund Pfalz Jutta Kopf und die Präsidentin des Landessportbundes Karin Augustin

LSB und GlücksSpirale unterstützen integratives Projekt des JSV Speyer

Seit 1994 arbeitet der Judosportverein Speyer nach einem pädagogisch und handlungsorientierten Konzept der Kinder- und Jugendarbeit. Unter dem Motto „Mitspringen – dazu gehören“ ist die Integration sozialer Randgruppen und die Motivation junger Menschen mit Migrationsbiographie zur Mitarbeit im Verein ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzeptes. Mit ein Anlass für den Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) die herausragende Jugendarbeit des Judosportvereins aus der Domstadt finanziell zu unterstützen. So übergab LSB-Präsidentin Karin Augustin (re.) kurz vor dem Bundesliga-Heimkampf des JSV Speyer gegen VfL Riesa Mitte September einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an Gerlinde Görgen (2.v.re.), Geschäftsführerin des JSV Speyer – Mittel, die der Landessportbund über die GlücksSpirale für besondere soziale Aktivitäten rheinland-pfälzischer Sportvereine erhält.

Aus zehn Jahren Mitarbeit beim Mitternachtssport, in denen die Zielgruppe der Migranten aus Ostblockländern sehr groß ist, hat der JSV zunächst viele Kontakte in diesen Bevölkerungsteil bekommen. Durch die kontinuierliche Arbeit und viele Gespräche mit Vertretern dieser Gruppen sind private Kontakte entstanden, die in gegenseitigen Besuchen bei Veranstaltungen gemündet sind. Darüber konnten Erfahrungen über die Mentalität des Sporttreibens insbesondere der russlanddeutschen und türkischen Mitbürger gewonnen werden. Den Vereinsverantwortlichen wurde klar, dass hier andere Wege gegangen werden müssen, um den Kindern und damit auch den Eltern die Bewegung im Verein näher zu bringen.

Über Kooperationen mit Kindergärten und Grundschulen, in denen besonders Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder aus sozial benachteiligten Familien (Alleinerziehende, Arbeitslose,..) angesprochen wurden, konnte die Zielgruppe erreicht werden. Die Begeisterung der Kinder und auch der Erzieher über die Entwicklungschancen durch dieses zusätzliche Sportangebot motivierte den Verein, dieses Angebot immer weiter auszubauen. Nach und nach sind so acht offene Gruppen entstanden, in denen 120 Kinder ein kostenloses Angebot des Vereins wahrnehmen. Auch zu den Eltern konnten dadurch positive Kontakte aufgebaut werden. In einem offenen Familiensporttreff, der einmal im Monat stattfindet, bringen die Kinder auch ihre Eltern mit.

Im vergangenen Jahr konnte der Judosportverein über diese Arbeit schließlich einige Mütter mit Migrationshintergrund zur Mitarbeit als Übungsleiterhelfer im Verein gewinnen.

„Dass sich der Judosportverein Speyer neben seinem großartigen Engagement im Leistungssport und Breitensport auch dem Thema Integration mit großem Einsatz annimmt, zeigt einmal mehr, dass die finanzielle Unterstützung hier genau richtig ist. Tagtäglich sehen wir hier hautnah, wie gut über das gemeinsame Sporttreiben die Integration funktioniert“, so LSB-Präsidentin Karin Augustin. Die Vereinsjugendlichen bauen über diese Gruppen Kontakte zu den Migranten auf und schließen Freundschaften.

Aus Sicht des Judosportvereins ist es sehr wichtig, dass für dieses Zusatzangebot weitere Projektzuschüsse gesucht werden, ansonsten wird die Belastung für den Verein auf Dauer zu hoch. „Die Anzahl der Gruppen ist durch Rückfragen der Kindergärten und Schulen stark gestiegen und ohne Einnahmen ist die finanzielle Belastung im Verein nicht zu rechtfertigen“, so Gerlinde Görgen, Geschäftsführerin des JSV. „Im Dezember dieses Jahres ziehen wir mit unseren Projekten in das neugebaute Judo-Sportzentrum ein. Hierzu müssen wir Sport- und Spielmaterial für die Gruppen anschaffen, da wir hier nicht mehr auf das Spielmaterial der Schulen zurückgreifen können“, zeigt sich Görgen über den Scheck des Landessportbundes und der GlücksSpirale sehr erfreut. Text und Foto: Landessportbund Rheinland-Pfalz

14.09.2011


Judo-Frauen vom JSV Speyer im Finale der sechs besten deutschen Teams

WIESBADEN.  Die Judo-Frauen vom JSV Speyer beendeten gestern ihre dritte Saison in der ersten Bundesliga Süd mit dem ersten Platz und sind damit für das Finale der besten sechs Teams in Deutschland qualifiziert. Mit zwei Siegen gegen PSV Weimar und Gastgeber Kim-Chi Wiesbaden schloss der JSV die Runde damit zum ersten Mal als Meister der Süd-Division ab. Gegen Weimar holte Jessica Lindner (bis 48 Kilogramm) ein Unentschieden, danach siegten Barbara Bandel (-70), Tia Berger (+78), Riccarda Rau (-52), Iwanna Ossinkina (-63), Hedvig Karakas (-57) und Abigél Joó (-78). Den 4:3-Erfolg gegen die Hausherren sicherten Lindner, Bandel, Joó und Berndadett Baczkó (-63).  (fip)

11.09.2011


Wichtige Punkte beim 8:6 Erfolg gegen VfL Riesa bleiben in der Domstadt

Mit einem verdienten 8:6-Erfolg gegen den VfL Riesa fuhr Judo-Zweitligist JSV Speyer am Samstag in der Osthalle wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein. Mit nun vier Zählern rückten die Domstädter auf Position vier vor. Im Achterfeld der Süd-Liga steht noch nicht fest, ob nur einer oder drei Vereine die Liga nach unten verlassen müssen.

"Deswegen wollten wir auf Nummer sicher gehen und es aus eigener Kraft schaffen, in der Liga zu bleiben“ betonte Teamchef Michael Görgen-Sprau. Beim Heimkampf am Samstag fuhr der JSV deswegen auch seine besten Kämpfer auf. Der Schweizer Sieggarant Michi Iten hatte seine Teilnahme zugesagt und steuerte auch diesmal zwei wichtige Punkte zum Gesamtergebnis bei.

Den Grundstein für den Sieg gegen ersatzgeschwächte Sachsen legte Speyer im Hinkampf. Vasilij Cudinovic (bis 81 Kilogramm), Wulf Reiche (-90), Marco Müller (-66), Iten (-60 ) und Benjamin Hofäcker (-73) brachten die Hausherren zur Halbzeit 5:2 in Führung. Pierre-Louis Guerin unterlag zwei Gewichtsklassen höher im Schwergewicht gestartet gegen Henry Badeda nach dreieinhalb Minuten. Kai Schmidt hatte in der Kategorie bis 100 Kilogramm keine Chance gegen Christoph Ulbrich.

Besonders beeindruckend war der Auftritt des jungen Müller. Der Nachwuchsathlet lag nach vier Kampfminuten bereits mit drei Yuko-Wertungen in Rückstand. In der Gewichtsklasse bis 66 Kilo stand Müller Thomas Münch gegenüber. Eine kurze Unachtsamkeit des Sachsen nutzte Müller in der fünften Minute zu seinem Vorteil und fällte Müch mit einem Fußfeger.

An Müllers Stelle ging beim Rückkampf Paul Kappis auf die Matte. Im Gefecht mit Christoph Paul hielt er jedoch gut 70 Sekunden durch, ehe der Riesaer siegte. Der Rückkampf war von schnellen Entscheidungen geprägt: Einzig Cudinovic ging über die gesamte Kampfdauer, verlor am Ende gegen Martin Schubert mit einer kleinen Wertung.

„Pilou“ Guerin  und Reiche brauchten anschließend gemeinsam nur knapp eine Minute, um den Vorsprung des JSV auf 7:3 auszubauen. Markus Kost als Ersatz für Müller kämpfte engagiert gegen Münch, befreite sich in der ersten Minute sogar einmal aus einem Haltegriff. Nach knapp zwei Minuten war der Kampf jedoch vorbei.

„Mit dem Sieg haben wir unsere Chancen auf den Klassenverbleib gewahrt“, sagte Görgen-Sprau. Mit zwei weiteren Erfolgen in zwei Wochen in Schweinfurt und in einem Monat beim Heimfinale gegen Samurai Offenbach kann Speyer ganz auf der sicheren Seite sein. JSV Speyer Foto: sim

11.09.2011


Äußerst erfolgreich zeigten sich die Nachwuchsathleten der Altersklasse U 16 und U 19 und Trainer Markus Kost beim Internationalen Kannebäcker-Pokalturnier in Höhr-Grenzhausen.

Das Turnier ist offizielles Ranglistenturnier des Judoverbandes Rheinland und der JSV war mit 16 Athleten am Start, diese erkämpften sich 7 erste Plätze, 4 mal Silber und drei Bronzemedaillen.

Florian Bantle wurde in der Klasse – 73 kg als jüngster Jahrgang der U 16 Neunter. Benjamin Hofäcker in der Altersklasse U 19 Fünfter. Ganz oben auf dem Treppchen standen bei der U 16 in der Klasse – 46 kg Dominique Müller, Dennis Klein (-66kg) und Janina Hofäcker (-57 kg), Silber erkämpfe sich Leonard Schneider-Strehl (-60 kg), Paul Schall ( -55kg) und Michel Adam. Bronze erkämpften sich Fabian Göbel (-55 kg9; Sebastian Hofäcker (-50) und Maraco Zimmermann (-46 kg).

Bei der U 19 ging der Deutsche Meister (2010) und Bundesligakämpfer Nico Kachiaschwili, der sich unangefochten die Goldmedaille erkämpfte wie auch Doppelstarterin Janina Hofäcker und Luisa Froitzheim (+78 kg) an den Start. Maximilian Hoock (-66 kg) setzte sich im Speyerer Finale gegen seinen Vereinskameraden Stefan Bantle im Golden Scoore durch.

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Drei erste Plätze erkämpft!

JSV-Karate Team Speyer erfolgreich beim Rhein-Neckar-Kids-Cup

Am vergangenen Sonntag (28. August) starteten in Ludwigshafen 14 Wettkämpfer der Karate-Abteilung des JSV-Speyer auf dem zum ersten Mal vom PSV-Ludwigshafen veranstalteten Turnier.

In der Wettkampfgruppe der Kinder ab Jahrgang 1999 erreichten in der Disziplin Kata (Formkampf) Rebecca Fiebig und Janik Sturm in ihrer Gürtel- und Altersstufe (gelb und orange) jeweils den ersten Platz. Desweiteren belegten Alessio Roth , Phil Schulte und Marcel Ryschka jeweils einen zweiten Platz in ihrer Stufe. In der weiß/gelb-Gurt-Gruppe starteten Elias Dirks, Merlin Marquard und Yannik Henter. Yannik konnte bei seinem letzten Kampf den Finalisten besiegen und holte sich mit einer starken Ausführung seiner Kata den zweiten Platz. Einen dritten Platz erreichte Helena Vlad in ihrer Gruppe (orange).

In der Disziplin Kihon Kumite (Partnerkampf) konnte sich Alessio Roth (gelb) bis auf den ersten Platz vorkämpfen. Janik Sturm (orange) erreichte in derselben Disziplin einen guten zweiten Platz, Rebecca Fiebig und Helena Vlad belegten hier den dritten und vierten Platz bei den Mädchen ihrer Altersstufe.

Am Nachmittag fanden die Wettkämpfe der Schüler bis Jahrgang 1998 statt. Der schon erfahrene Wettkämpfer Patrick Sturm kämpfte sich in der Gruppe Kata ab Blaugurt mit drei Siegen und einer Niederlage ins Halbfinale vor. Bei dem Kampf um Platz zwei zeigte sich dann sein Gegner, ein Bundeskaderathlet vom PSV-Ludwigshafen, stärker. Nico Dirks (gelb) erreichte in seiner Gruppe Platz drei. Bei den Schülern starteten außerdem Fabio Roth (grün), Mihai Vlad (orange) und Matthias Schaudig (blau) am Start, konnten sich aber gegen die auch hier angetretenen Bundeskaderathleten des PSV nicht durchsetzen.

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Abenteuerwochenende im Judosportverein

Eine ganz neue Wendung nahm das Märchen „Hänsel und Gretel“ beim Abenteuerwochenende des Judosportverein Speyer am Samstag 3. bis Sonntag 4. September.

50 Kinder, betreut von 20 jugendlichen Helfern machten sich in der Nachtwanderung auf die Suche nach den beiden ausgesetzten Kindern und erlösten sie aus den Fängen der bösen Hexe.

Dieser Befreuung waren zahlreiche Tages- und Nachtabenteuer vorausgegangen. Bereits am Nachmittag halfen die 6 bis 10jährigen u.a. Aschenputtel beim Erbsensortieren, suchten Rapunzels abgeschnittene Haare, halfen dem Froschkönig die Prinzessin zu fangen. In der Nacht trafen sie auf die Sieben Zwerge, denen sie mit einem Wettspiel die Zeit vertreiben mussten, Rapunzel ( überzeugend gespielt von Yannick Drixler), Sterntaler und Ali Baba und die seine Räuberbande.

Der Jugendvorstand um die Jugendsprecherinnen Laura Braun und Marie Ziaja hatte mit Unterstützung von Conny Görgen und Steffi Wollensah das „Märchenhafte Abenteuerprogramm“ vorbereitet und durchgeführt.

Unterstützt wurden sie von Markus Kost, Manuel Queisser, Simon Wittmann, Paul Reis, Pauline Braun, Yannick Drixler, Julia Ziaja, Tobias und Michael Hofmann, Felix Sohn, Morten Harter, Patrick und Sebastian Schmitt, Charlotte Trillhaas, Ludwig Wilke, Leon und Lukas Stepper, Yannick Drixler, Helena Vlad, Rebecca Fiebig und Marie Münzenberger.

Die teilnehmenden JSV-Nachwuchskinder waren hell auf begeistert von den beiden Spielgeschichten und fielen um Mitternacht tot müde in die Schlafsäcke, die in den Schulsaälen der Walderholung gerichtet waren. Der Karatenachwuchs um Jürgen Ballreich und Thorsten Sturm, Christian Schnaubelt, Matthias Schaudig, Cedric Dutillie, Mihai Vlad und Patrick Sturm hatte traditionell wieder für ein großes Lagerfeuer gesorgt, dass die ganze Nacht brannte und bewacht wurde. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

05.09.2011


19 JSVler beim Internationalen Kannebäcker Pokalturnier in Höhr-Grenzhausen

Am Wochenende starten 18 Judoka der Altersklassen U 16 und U 19 beim Internationale Kannebäcker Pokalturnier in Höhr-Grenzhausen.

Das Turnier ist ein stark besetztes Internationales Turnier, welches im Rheinland als Ranglistenturnier und somit für alle Kaderathleten Pflicht ist.

In der U16 starten:

Florian Bantle -73, Paul Schall-55, Leonard Schneider-Strehl -60, Dominik Müller -46, Marco Zimmermann -46, Fabian Göbel -55, Dennis Klein -60, Sebastian Hofäcker -50, Janina Hofäcker -57, Michel Adam -46

In der U19 starten:

Benjamin Hofäcker -73, Nico Kachiaschwili -81, Stefan Bantle -66, Maxi Hoock -60, Janina Hofäcker -57, Aileen Göbel -52, Ann- Kathrin Müller -63, Luisa Froitzheim +78

Betreut werden die JSVler von Bundesligakaderathlet und Übungsleiter Markus Kost

Abfahrt ist um 7.30 Uhr am Hans-Purrmann-Gymnasium.

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Abenteuerwochende

Mit dem Abenteuerwochenende an diesem Wochenende (03./04.09.) findet in diesem Jahr die 8. Aktion des Jugendvorstandes statt. Die 50 angemeldeten Kinder werden von 20 Jugendlichen betreut, die sich spannende Spielaktionen unter dem Motto „Abenteuer im Märchenwald“ ausgedacht haben. Traditionell gibt es am Abend eine aufregende Nachtwanderung mit anschließendem Lagerfeuer und nicht zuletzt die Übernachtung in den Schulsälen. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

02.09.2011


Stefan Bantle erkämpft sich bei hochkarätig besetztem Turnier in Sindelfingen die Silbermedaille

Stefan Bantle, U 17 Kaderathlet und Schüler des ungarischen JSV-Cheftrainers Ferenc Nemeth erkämpfte sich beim Internationalen Glaspalast-Turnier in Sindelfingen in der Gewichtsklasse – 66 kg die Silbermedaille. In dieser Gewichtsklasse starteten 35 Athleten in qualitativ hochkarätiger Besetzung: 2 amtierende Deutsche Meister, vier Bundeskaderathleten sowie französische und Schweizer Kaderathleten. Stefan hatte ein Freilos, gewann dann den ersten Kampf gegen den starken Karlsruher Bayer mit Ippon, danach traf der gebürtige Bad Dürkheimer auf den amtierenden Deutsche Meister 11(-55 kg), Timo Ellrich, der in den für ihn höheren Gewichtsklasse bis 66 Kg wechselte. Stefan zeigte sich konditionell und technisch überlegen und siegte nach Golden Score verdient durch Kampfrichterentscheid ( Hantei). Für Stefan lief es in Sindelfingen: Nachdem er durch einen Sieg über weiteren starken Karlsruher durchsetzen konnte, traf er im Halbfinale auf den Bundeskaderathleten Michael Ovsjannikov, den er nach kurzer Kampfzeit (25 Sec.) mit Ippon besiegte, im Halbfinale kam es dann zu dem Aufeinandertreffen der derzeit wohl besten Athleten in der 66er Klasse. Stefan Bantle gegen den amtierenden deutschen Meister, Niklas Blöchl. Doch zur Überraschung der Zuschauer setzte sich Stefan gegen den Deutschen Meister überzeugend in Szene und brachte ihn an den Rand einer Niederlage. Dann eine überraschende Yuko-Wertung gegen den JSVler, die Niklas Blöchl über die Kampfzeit von vier Minuten rettete. Ferenc Nemeth beglückwünschte Stefan Bantle zu seiner Silbermedaille, der dessen Betreueranweisungen 1: 1 befolgte.

Benjamin Hofäcker war der Stunde in der Gewichtsklasse – 73 kg ( U 20). Der schon in der 1. Bundesliga erfolgreiche Nachwuchsathlet erkämpfte sich mit drei Ippon-Ergebnissen die Teilnahme am Halbfinale. Hier wurde ihm eine Ipponwertung nicht gegeben und doch schon was den jungen Mann sichtlich enttäuschte. So gab er auch das kleine Finale ab und wurde Fünfter. In der Männerklasse am Sonntag belegte der 17jährige einen respektablen siebten Platz nach zwei Siegen und zwei Niederlagen.

Seine Schwester Janina verlor den Auftaktkampf und schied aus, nachdem sich ihre Gegnerin aus den Niederlagen nicht für den Poolsieg qualifizieren konnte. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

23.08.2011


Starke kubanische Nationalmannschaft zu Gast beim JSV

Der Kubaner ruft laut seine Anweisungen in die Halle. Dass der Mann mit der enormen Körperfülle und dem zu einem Zöpfchen zusammengebundenen schwarzen Haupthaar der erfolgreichste Judo-Damentrainer der Welt ist, vermutet man nicht, wenn man ihn so mit seinem roten Trainingsdress auf der Bank neben dem Mattenrand sitzen sieht. Doch erfahrene Judoka kennen Ronaldo Veitia Valdivie von Fernseh-Übertragungen. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit als Cheftrainer hat er mit seinen kubanischen Sportlerinnen bei Judo-Weltmeisterschaften 54 Medaillen und bei sechs olympischen Spielen 22 Medaillen gesammelt. In dieser Woche ist das samt Betreuern, Arzt und Physiotherapeuten 28 Südamerikaner zählende Team zu Gast beim Judo-Sportverein Speyer und bereitet sich auf die nächsten Weltmeisterschaften vor, die am 23.August in Paris beginnen. Und der Erfolgscoach, Träger des 8.DAN (Meistergrad) und auf Grund seiner Zuckerkrankheit so gewichtig, ist guten Mutes, dass seine neun Schützlinge die Titelsammlung für Kubas Judodamen noch etwas anreichern können.

Zwei- bis dreimal täglich schickt Valdivie seine kubanischen Spitzensportlerinnen im Keller der Purrmann-Halle auf die Matte. Mit dabei sind stets zwei Judosportlerinnen aus Venezuela, die an der dreiwöchigen WM-Vorbereitung teilnehmen wollten. An Mimik und Ton ist unschwer zu erkennen, dass der kubanische Judo-Gigant den jungen Frauen schon noch einiges beibringen möchte und sie auch nicht von laustarker Kritik verschont. Immerhin gehören mit Yanet Bermoy Acosta die Silbermedaillengewinnerin (52 Kilo-Klasse) bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, Yurileydis Lupetey Coba die mehrfache Weltmeisterin (57kg) und sechs Athletinnen zu der südamerikanischen Judoka-Truppe, die mit Kuba bei WM oder Olympia im Team Meister wurden.

Nach zwei schweißtreibenden Trainingseinheiten mit Valdivie müssen Kubas Vorzeige-Judoka am Spätnachmittag noch mal ran und messen sich mit Speyerer Wettkampf-Judoka. Zunächst schicken die JSV-Trainer Ference Nemeth, Volker Heyer und Peter Lichtmannegger die besten Nachwuchskräfte (U 14, U17 und U20) auf die Matte. Die Kubanerinnen nehmen es problemlos mit den JSV-Jugendjudoka auf und zeigen ihnen ein paar gewinnbringende Handgriffe. Im Anschluss steigen rund drei Dutzend Bundesligakämpfer des JSV zusammen mit vom Kuba-Gastspiel in die Domstadt angezogenen Spitzenjudoka aus dem gesamten südwestdeutschen Raum in das Trainingsprogramm ein. An die von Chefcoach Valdivie und seinem Trainerstab angeordneten Bodenkampf-Einheiten werden sich die Speyerer sicher noch lange erinnern. Den auf WM eingestellten Kubanerinnen merkt man den langen Trainingstag nicht an. Sie lassen sich in den Duellen mit Speyerern von angriffslustigen Männern nicht so schnell aufs Kreuz legen.

„Es ist für uns eine große Ehre, die starke kubanische Nationalmannschaft hier zu Gast haben zu dürfen“, betont JSV-Vorsitzender Heiner Sprau bei der Begrüßung der Gäste aus Kuba, die tags darauf im Rathaus von Oberbürgermeister Hansjörg Eger empfangen werden. Sprau und auch Geschäftsführerin Gerlinde Görgen bekommen von dem Startrainer eine echte Zigarre aus Havanna „verpasst“. Der JSV-Chef macht Valdivie das Angebot, die Kubaner ein zweites Mal in Speyer aufzunehmen, wenn sie sich im kommenden Jahr auf die Olympischen Spiele in London vorbereiten wollen. Dann in der neuen Halle, im Judo-Leistungszentrum, das am 3.Dezember eingeweiht werden wird. Der kubanische Chefcoach hat den Neubau bereits inspiziert und stellt in Aussicht, die Gastfreundschaft der JSV-Familie gerne noch einmal in Anspruch zu nehmen. ws Fotos: sim

09.08.2011


Johanna Müller startet bei den fünften Militär-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro

Erstliga-Judoka Johanna Müller vom derzeitigen Bundesliga-Tabellenführer JSV Speyer startet ab dem 18. Juli bei den fünften Militär-Weltmeisterschaften im brasilianischen Rio de Janeiro. Nach auskurierter Knieverletzung war Müller erstmals in München beim 3. Wettkampftag der ersten Liga für Speyer aufgelaufen und hatte beim 4:2 gegen den TSV Großhadern einen Zähler beigesteuert. „Es war abgesprochen, dass sie sich langsam wieder an ihr Kampfgewicht gerantastet“, teilte JSV-Teamchefin Nadine Eckert mit. In Bayern war die Sportlerin vom PSV Olympia Berlin noch in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm gegen Marion Weissensteiner angetreten.

Am Montag steht der Team-Wettkampf in Rio an. „Die Deutschen entsenden so viel ich weiß nur zwei Kämpferinnen und nehmen deswegen am Mannschaftswettbewerb nicht teil“, sagte Eckert.   Da Müller bei den vergangenen U20-Weltmeisterschaften Fünfte wurde, hofft die Obergefreite der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Köln auf einen Podestplatz in Südamerika. „Alle Mädels vom JSV drücken ihr die Daumen“, sagte Eckert. In der Einzelkonkurrenz der Kategorie bis 57 Kilogramm kämpft die Sportlerin am kommenden Donnerstag in der Universität der Luftwaffe um Medaillen.

14.07.2011


Eine Marathonprüfungswoche haben Atze Matthaei und Jürgen Gail vor den Ferien organisiert

81 Judoka des Vereins und aus Kooperationsgruppen an der Siedlungsschule wechselten ihre Gürtelfarbe.

Ein großes Lob gab es an der Siedlungsschule besonders auch für die betreuenden Lehrerinnen Steffi Wollensah und Simone Cordes.

8. Kyu:

Patrick Sawicki, Ekin Acar, Helen Flohren, Katharina Maier, Yannick Stumpf,  Maximilian Hofmann, Tim Schuh, Luca Fabian König, Angelique Schafrik, Finn Mutschmann, Lukas Kronenberg, Illias Tounsi, Maximilian Rühl, Melissa Heizenröder, Evelyn Haffner, Joel Vögele, Leonie Gütermann, Sabrina Jester, Alisa-Christin Mohr, Stefan Lange, Ellen Broßmann, Melvin Dietrich, Daniel Patkai, Cansu Oguz, Victoria Zieba, Efe Tugan

7. Kyu:

Derya Metzger, Dominik Knapp, Cetincan Gelgec, Felix Koppenhöfer, Vanessa Dexheimer, Jessica Stojadinovic, Charlotte Walbe, Andre Weinstein, Madita Weber, Koray Oral, Lea-Sophie Munding, Nicolas Bohn, Kevin Buchner, Parmis Rezagholi Lalani, Leonie Steinbrenner, Emily Eichberger, Christina Vogt, Timo Miksche, Meike Palkowitsch, Tobias Lange, Elena Rütters, Lasse Schwarz, Nils Fenchel, Sophia Wolff, Leonie Jentzsch

6. Kyu:

Fabian Bressler, Jan Grigarzik, Anita-Laura Schlarp, Diana Schlamp, Sandra Steiger, Christian Hanauer, Carl-Moritz Sütterlin, Christian Schrenk, Cedric Tröbliger, Jana Dieing, Hanna Pasch, Silvina Gaß, Jeanne Brecht, Hannah Bressler,

5. Kyu:

Lina Rand, Jan Luca Seebach, David Fuhrer, Dominik Freund, Mert Can Uysal, Luca Kadel

4. Kyu:

Annalena Mai, Zoe Flörchinger, Ralf Garnitz

3. Kyu:

Denise Hoffmann, Elisa Körber

2. Kyu:

Jonas Dieing, Anne Rheude, Friederike Emming, Luisa Froitzheim, Patrick Schmitt

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

07.07.2011


JSV-Frauen stürmen Tabellenspitze

Judo: Tia Berger sichert Speyerer Erfolg beim Doppelkampftag in München

München - Die Frauen des JSV Speyer haben am dritten Kampftag der Ersten Judo-Bundesliga Süd die Tabellenspitze erobert. Beim Doppelkampftag in München besiegten die Kämpferinnen aus der Domstadt den Aufsteiger 1. SC Gröbenzell mit 5:2 und den Gastgeber TSV Großhadern mit 4:2.

Als klarer Favorit ging der JSV in den ersten Kampf des Tages gegen Gröbenzell. Ein Ippon-Sieg für die frischgebackene Welt- und Europacupsiegerin Barbara Bandel nach knapp zwei Minuten gegen Sonja Weissensteiner sorgte für einen Auftakt nach Maß.

Noch schneller machte es anschließend die Ungarin Abigél Joó, die in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm gegen Adelheid Könsgen nur 26 Sekunden zum Erfolg brauchte. Knapper war es im folgenden Duell der Klasse bis 63 Kilogramm zwischen Johanna Müller und Gröbenzells Marion Weissensteiner. Eine kleine Yuko-Wertung gab in diesem engen Kampf den Ausschlag zugunsten der JSVlerin.

Somit konnte Hedvig Karakas im anschließenden Kampf der Kategorie bis 57 Kilogramm den Sieg des JSV unter Dach und Fach bringen. Und die ungarische Europameisterin des vergangenen Jahres zeigte sich zuverlässig wie immer. Mit einer Fußtechnik schickte sie ihre Gegnerin Nicole Pavel nach knapp zwei Minuten auf die Matte. Damit führte der JSV Speyer uneinholbar mit 4:0.

Die folgende Ippon-Niederlage von Jessica Lindner im Kampf bis 48 Kilogramm gegen Heike Gewehr war deshalb aus Speyer Sicht kein Beinbruch. Riccarda Rau stellte mit einem schnellen Erfolg in der Klasse bis 52 Kilogramm den alten Abstand wieder her. Die Dritte der letzten Deutschen Meisterschaft besiegte Gröbenzells Barbara Warko mit einer kleinen Innensichel nach nur 34 Sekunden.

Pech hatte jedoch Tia Berger im Schwergewicht. Sie geriet gegen Barbara Baur mit Yuko in Rückstand und konnte den Kampf trotz beherzter Angriffe in einer dramatischen Schlussphase nicht mehr drehen. Dennoch stand ein klarer und verdienter 5:2-Erfolg für den JSV Speyer fest. „Ich bin mit dem Sieg zufrieden, aber es hätte durchaus noch etwas höher ausfallen können“, erklärte JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth nach dem Duell.

In der zweiten Paarung des Tages besiegte Großhadern Gröbenzell klar mit 6:1. Damit bestätigte sich, was man im Lager des JSV schon im Vorfeld gewusst hatte, nämlich dass die Gastgeberinnen wohl schwerer zu knacken sein würden als der Liganeuling.

Der erste Kampf zwischen Barbara Bandel und Alexandra Sebald war anfangs ausgeglichen, doch nach knapp Minuten gelang es der Speyerer Spitzenkämpferin, mit einer Fußtechnik die entscheidende Ippon-Wertung zu erzielen. Als Abigél Joó anschließend kurzen Prozess mit Christiane Weidendorfer machte und bereits nach 52 Sekunden den Kampf mit Uchi-Mata für sich entschied, führte Speyer mit 2:0. Doch eine unerwartete Niederlage von Iwanna Ossinkina in der Klasse bis 63 Kilogramm machte es noch einmal richtig spannend. Die Speyrerin geriet früh mit Yuko in Rückstand, ging dann mit Waza-Ari in Führung, musste dann aber kurz vor Schluss zunächst eine Waza-Ari-Wertung hinnehmen und geriet dann wenige Sekunden vor dem Kampfende in einen Haltegriff ihrer Gegnerin Tanja Kupschewski und musste eine weitere mittlere Wertung abgeben, was gleichbedeutend war mit Ippon zugunsten der Münchenerin.

In den folgenden beiden Kämpfen setzten sich die jeweiligen Favoritinnen schnell durch: Hedvig Karakas für Speyer in der Klasse bis 57 Kilogramm und Großhaderns Kay Kraus im Leichtgewicht gegen Jessica Lindner siegten jeweils nach etwas über einer Minute.

Speyer führte bei zwei ausstehenden Kämpfen mit 3:2 und setzte darauf, dass Riccarda Rau in der Klasse bis 52 Kilogramm gegen Viola Thiel ihrer Favoritenrolle gerecht werden würde. Doch DM-Dritte stieß auf erbitterten Widerstand der Münchenerin. Die beide Kämpferinnen lieferten sich einen spannenden Kampf auf hohem Niveau, der jedoch ohne Wertung blieb und somit unentschieden ausging. So kam alles auf den letzten Kampf des Abends zwischen Tia Berger für den JSV und Claudia Probst an. Letztere ging als Favoritin auf die Matte und hätte mit einem Sieg gegen Berger ein 3:3-Unentschieden für ihre Mannschaft sichern können. Doch Probst schaffte es nicht, den couragierten Widerstand Bergers zu brechen. In einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Kampf holten beide Athletinnen alles aus sich heraus, und als kurz vor Schluss die erste Wertung vergeben wurde, war es die Speyrerin, die mit Yuko in Führung ging. Probst konnte in den letzten Sekunden nicht mehr – Berger hielt den Sieg fest und besiegelte den 4:2-Endstand für ihre Mannschaft. Entsprechend wurde sie von ihren Teamkolleginnen mitsamt Trainer- und Betreuerstab gefeiert. „Tia war die Matchwinnerin heute. Wir wollten zwei Siege holen und das haben wir geschafft. Wir wussten, dass es gegen diese stark besetzte Mannschaft aus Großhadern eng werden würde“, resümierte JSV-Trainerin Nadine Eckert, die sich nach dem Bekanntwerden der übrigen Ergebnisse des Kampftages über die Eroberung der Tabellenführung freuen konnte. „Es ist wichtig, dass wir die Tabellenführung behaupten, denn dann gehen wir in der Gruppenphase der Endrunde dem großen Favoriten Brandenburg aus dem Weg“, erklärte Eckert weiter.

Für die JSV Frauen gibt es jetzt eine willkommene Bundesliga-Pause, ehe es am 10.September zum abschließenden Doppelkampftag nach Wiesbaden geht. Text und Fotos: JSV Speyer

03.07.2011


Richtfest an der Judohalle

"Zum richtigen Zeitpunkt das Richtige getan"


Speyer hat sie schon und der Judosportverein hat sie bald, die im Rohbau befindliche Judosporthalle auf dem Grund und Boden des ersten städtischen Hallenbades. Nun ist ein Zwischenziel erreicht: es wurde Richtfest gefeiert. Der wichtigste Moment: Zimmermeister Gerd Mehlhorn (Dachbau Pampel GmbH, Zwickau), und Architekt Klaus Seither, Mitglied des JSV, tranken auf einem Baugerüst ihre Weingläser in einem Zuge aus und warfen diese in die Tiefe, denn nach alter Tradition sollen die Scherben einem Bauwerk, bei dem Richtfest gefeiert wird, Glück bringen.

Oberbürgermeister und oberster Bauherr Hansjörg Eger hieß unter den zahlreich zur Feierstunde gekommenen Teilnehmern viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport willkommen, unter anderem die Landtagsabgeordnete Friederike Ebli, von der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer Uwe Geske, von der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Heinz Kuppinger, den Vorsitzenden des Stadtsportverbandes und des JSV, Heiner Sprau, sowie den Sportkreisvorsitzenden und Präsident der Rudergesellschaft Speyer, Alfred Zimmermann.

Unter die Besucher mischten sich Alt-Oberbürgermeister Werner Schineller, ebenfalls JSVler, und Alt-Bürgermeister Hanspeter Brohm. Eger stellte fest, dass der Zeitplan für den Bau der Judohalle eingehalten wurde, dass aber auch das Konjunkturprogramm II des Bundes, das den Bau der Halle erst ermöglichte, dazu zwinge. Dem gemäß finde am 3. Dezember die Einweihung der Halle statt.

Eger ging auf die Entwicklung des JSV ein, der nicht nur sportlich glänze, sondern zudem ein pädagogisches Jugendkonzept, Familienfreundlichkeit und eine funktionierende Zusammenarbeit mit Schulen aufweise. Das Stadtoberhaupt dankte allen im Verein und am Bau, „die Vieles bewirkt haben.“

Harry Herrmann, Referatsleiter Sportstätteninvestition bei der Landesregierung Rheinland-Pfalz, betonte bezüglich der Entscheidung, eine Judohalle zu bauen, „dass zum richtigen Zeitpunkt, das Richtige getan wurde.“

Architekt Klaus Seither gab die herausragenden Zahlen der Baustelle bekannt. So werde die Halle über 350 Sitzplätze und 100 Stehplätze verfügen. Seither dankte seiner Mitarbeiterin, der Architektin Anik Mühle, für ihre tatkräftige Unterstützung.

Professor Dr. Rolf Güdemann, auch ein Mitglied des JSV, hob den Werdegang des Vereins hervor. Bald werde man das 1.100. Mitglied begrüßen können, so Güdemann. Schon jetzt sei der JSV der mitgliederstärkste Judoverein in Deutschland. Die Säulen des Judosportvereins Speyer seien Jugend- und Sozialarbeit, Breitensport und Wettkampf. (bb/Fotos: sim)

29.06.2011


Neue Gürtelfarben

Karate: JSV Speyer

Erfolgreiche Prüfungen bei den Karateka des JSV Speyer: 11 Sportler erhalten neuen Gürtel. Nach den Sommerferien startet neuer Anfängerkurs für Kinder ab 9 Jahren

Sehr zufrieden zeigten sich kurz vor den Sommerferien die Trainer und Prüfer mit den Leistungen ihrer Schüler. Insgesamt sechs Prüflinge (Elias Dirks, Simon Hien, Fabian Kögel, Leonard Nürnberg, Niklas Schlosser, Christian Schnaubelt) absolvierten ihre erste Prüfung und dürfen fortan den weiß-gelben Gürtel (9. Kyu) tragen. Der jüngste Teilnehmer (Marcel Ryschka, 10 Jahre) bestand die Prüfung zum Gelbgurt (8. Kyu). Die Familie Sturm nahm gleich mit drei Familienmitgliedern teil. Vater Thorsten und Sohn Patrick können nun den blauen Gürtel (5. Kyu) tragen, Sohn Jannik den orangenen Gürtel (7. Kyu). Einen weiteren Blaugurt und damit eine erhebliche Vergrößerung der Oberstufe hat die Karateabteilung mit Matthias Schaudig. Dieser nahm direkt am nächsten Tag an einem Lehrgang des Landestrainers und anschließendem Newcomer-Kata-Cup teil. Dort belegte Matthias wieder einmal den ersten Platz.

Alle Prüflinge demonstrierten ihr Können in den Disziplinen Grundschule (Kihon), Partnerkampf (Kumite) und festgelegter Form (Kata). Besonders die sauberen Stellungen in der Grundschule sowie die Körperbeherrschung spornten den erfahrenen Prüfer Jürgen Ballreich (2. Dan) zu einem seiner sehr seltenen Lobe an. Alle Prüflinge können stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein, die sich dank der guten Vorbereitung durch die Trainer in neuen Gürtelfarben niederschlagen. Nach den Sommerferien beginnt das Training wieder am 8. August (Kata Wettkampf) bzw. am 10. August (allgemein). Erwachsene Neu- oder Wiedereinsteiger können jederzeit ins Training einsteigen oder an einem Schnuppertraining teilnehmen. Ein Anfängerkurs für Kinder ab 9 Jahren findet ab dem 10. August immer Freitag von 18.00 bis 19.00 Uhr statt. Weitere Infos unter www.judo-speyer.de 

29.06.2011


Von links nach rechts. Untere Reich: Patrick Sturm, Matthias Schaudig, Jannik Sturm, Marcel Ryschka, Merlin Marquard. Mitte: Prüfer Jürgen Ballreich. Obere Reihe: Simon Hien, Leonard Nürnberg, Fabian Kögel, Mattis Pfänder, Niklas Schlosser, Elias Dirks, Thorsten

Ein leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden in der Osthalle

Über 400 Zuschauer sahen am Wochenende beim Bundesliga-Wettkampf in der Speyerer Osthalle ein leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden zwischen dem aktuellen Champion JC Leipzig und Gastgeber JSV Speyer. Auf beiden Seiten fehlten Leistungsträgerinnen. Trotzdem war das, was die zu diesem Zeitpunkt Führenden in der Tabelle auf die Matte schickten, absolute europäische Spitzenklasse.

Mit Spannung erwartet war der erste Auftritt in dieser Saison von Barbara Bandel in ihrer Heimat Speyer. Die Polizeischülerin sorgte in jüngster Vergangenheit mit Siegen beim Weltcup in Portugal und beim European Cup in Slowenien auf der internationalen Bühne für Furore. Mit Melanie Gerber bekam die 23-Jährige eine Auswahlathletin des Deutschen Judobundes in der Klasse bis 70 Kilogramm vorgesetzt.

In Celje beim Europacup waren Bandel und Gerber im Halbfinale aufeinander getroffen. Bandel hatte die Oberhand behalten. Eine Minute tasteten sich die beiden Gegnerinnen ab, dann der erste richtige Angriff von Bandel. Gerber ist im Rückwärtsgang, Bandel erkennt die Situation blitzschnell und hakt sich mit dem rechten Bein am linken Schenkel ihrer Gegnerin ein und hebelt die Leipzigerin aus – Ein lupenreiner Schenkelwurf. Bandel springt auf und blickt fragend zur Kampfrichterin. Die zeigt Ippon und Sieg für die Lokalstarterin an.

„Ich habe gewusst, dass es ein knapper Vergleich mit Leipzig wird. Deswegen wollte ich auf jeden Fall meinen Kampf gewinnen und damit auch meine Leistung von Celje bestätigen“, sagte Barbara Bandel nach ihren Minutensieg. Erfreut zeigte sie sich auch darüber, dass die Technik, die zur vorzeitigen Entscheidung des Gefechts führte, ein Uchi-Mata war. „Den trainiere ich momentan verstärkt. Hier konnte ich ihn erfolgreich anwenden“, berichtete Bandel.

Zuvor hatte Jessica Lindner ihren ersten Auftritt in der Kategorie bis 48 Kilogramm für Speyer. Mit einem gekonterten Fußwurf ging Lindner gegen Andrea Kunitz durch eine Yuko-Wertung in Führung. Die ersten beiden Kampfminuten war Lindner besonders bei Kontern gefährlich. Minute drei ging aber deutlich an Kunitz. Die Leipzigerin sah ihre Chance, Lindner griff immer wieder über Kunitz’ rechte Seite an.

Bis kurz vor Ende der fünfminütigen Kampfzeit sah es nach einem Erfolg für die JSV-Athletin aus, dann versuchte Kunitz einen Fußwurf und hängte sich außen bei ihrer Kontrahentin ein. Linder gelang es nicht, einen Gegenangriff aus der Aktion zu starten und erhielt eine mittlere Wertung gegen sich. Das ganze passierte 17 Sekunden vor Schluss – zu knapp um den Kampf wieder zu drehen.

Nach dem 1:1 von Bandel kam es zu einem weiteren großartigen Kampf der international erfolgreichen Abigel Joó im blauen JSV-Kimono. Eigentlich sollte die Begegnung bis 78 Kilogramm ein weiteres Rematch werden. Joó war beim Weltcup in Lissabon gegen Heide Wollert im Finale knapp unterlegen. JC-Star und Olypiastarterin Wollert fiel jedoch verletzt aus.

Bereits in den ersten 20 Sekunden zeigte die große Ungarin Joó Wollert-Ersatz Marie Branser, dass sie den Sieg unbedingt wollte. Der erste Angriff dauerte fast zehn Sekunden, in denen beide Athletinnen um das Gleichgewicht ringend auf der Matte standen. Schließlich setzte sich Joó dank der längeren Beine durch und beförderte Branser zum ersten Mal unsanft auf den Hosenboden – was mit einer mittleren Waza-Ari-Wertung belohnt wurde. Nach 89 Sekunden schloss die Weltcup-Zweite von Lissabon und Europameisterin von 2010 die gleiche Technik noch einmal ab und beendete den Kampf mit Ippon.

Sehr entschlossen zeigte sich Hedvig Karakas (- 57) gegen Maria Zimmermann. Mit aggressiven Vorwärtsbwegung drängte sie die Leipzigerin in die Defensive. Im Bodenkampf gelang Karakas der entscheidende Griff. Dem Armhebel hatte Zimmermann nichts entgegen zu setzen – 3:1 für den JSV. Zu diesem Zeitpunkt hätte schon alles vorbei sein können. „Jessica hat toll gekämpft“, sagte der Teamchef der ersten Männer-Mannschaft der Speyerer, Michael Görgen-Sprau, der am Samstag die Rolle den Kommentators übernahm. Mit einer einsatzbereiten Severine Pesch in der Kategorie – 48 hätte es zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon 4:0 für Speyer gestanden. Pesch gewann ihre beiden Kämpfe für Speyer bisher souverän, konnte aber wegen einer Blessur nicht selbst auf die Matte.

So hatte JSV-Nachwuchstalent Miriam Kost (- 63) den ersten Matchball gegen Svea Schwäbe. Die erfahrenere Kämpferin des JC holte sich nach 90 Sekunden die erste mittlere Wertung. 20 Sekunden später versuchte Kost einen tiefen Schulterwurf, Schwäbe konterte mit der gleichen Technik – wieder Waza-Ari und damit Ippon für die Sportlerin aus Sachsen. „Miriam hat sich nach der Verletzung wieder gut herangearbeitet. Mit einem Sieg war in ihrem derzeitigen Zustand noch nicht zu rechnen, sie hat sich aber teuer verkauft“, meinte Kosts Bruder Markus.

Ein Kampf auf nationalem Top-Niveau war das Aufeinandertreffen von U20-Vizemeisterin Melanie Gasch auf Leipziger Seite und Kristin Büssow, der Europameisterin der U23 für den JSV in der Klasse + 78 Kilo. JSV-Eigengewächs Jasmin Külbs weilt beim Lehrgang in Brasilien. Ihre Ersatzfrau Büssow übernahm die Initiative und setzte immer wieder eine Außensichel an. Gasch konterte, war aber außerhalb der gelben Kampfzone: Glück für die Speyerer Kämpferin. Immer wieder versuchte Büssow, ihr rechtes Bein einzuhaken. Nach drei Minuten wurde Gasch wegen Passivität bestraft, was aber noch keine Wertung nach sich zog. Büssow beendete den Kampf nach fünf Minuten mit leichten Vorteilen, zu einer Wertung hat es aber nicht gereicht.

Immerhin stand damit fest, dass Speyer dem bisher verlustpunktfreien Favoriten mindestens einen Zähler in der Tabelle abnimmt. Sieg oder Remis, alles hing von Riccarda Rau (- 52) ab. Leipzig hatte gepokert und Sabine Goller, die eigentlich bis 48 startet, eine Klasse höher gestellt. DM-Dritte Rau begann den Kampf mit leichten Vorteilen. Erst jetzt erwachten die vielen JSV-Fans richtig und feuerten Rau an. Drei Minuten lang gab es auf beiden Seiten keine zwingenden Aktionen. Nach 180 Sekunden setzte Rau einen Fußstoppwurf an, Goller zieht den Wurf ihrerseits durch und kommt zu einer kleinen Wertung. Rau versuchte alles, mit nur noch wenigen Sekunden ging Rau sehr schnell auf Goller zu, um eventuell noch zu punkten – vergebens. Den Sturmangriff der Speyererin konterte Goller mit einer mittleren Wertung.

„Ich bin schon zufrieden. Es war aber heute mehr drin“, sagte Barbara Bandel. Die Sportlerin zeigte ihre Verbundenheit zur Heimat, als sie mit Stulpen der JSV-Vereinsfarben rot und weiß einlief. Für ihre Erfolge in diesem Jahr wurde die 23-Jährige von ihrem Arbeitgeber und der Stadt Speyer geehrt. Bürgermeisterin Monika Kabs, die Vizepräsidentin des Sportbundes Pfalz Jutta Kopf, Leistungssport-Leiter des Landessportbundes Jörg Weiß und dessen Vizepräsident Werner Schröter und Europaabgeordneter Jürgen Kreutzmann gratulierten.

Für die Jüngsten war der Kampftag auch ein tolles Erlebnis. Anni Meier lud 25 Unter-Acht- und Unter-Zehnjährige drei Stunden vor dem Wettbewerb zu einer kleinen Trainingseinheit. Die Jüngsten liefen danach zusammen mit den Assen der ersten Bundesliga ein. Von der Punkteteilung der beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften profitierte die TSG Backnang, die souverän mit 6:0 gegen Gröbenzell und 6:1 gegen Kim-Chi Wiesbaden gewann und nun Tabellenführer ist. „Unser Ziel ist und bleibt das Finale der besten Sechs“, sagte Teamchefin Nadine Eckert. Speyer ist im zweiten Jahr in der Beletage auf dem besten Wege zur zweiten Teilnahme an der Endrunde. Text: JSV Speyer

27.06.2011


Viel los in den Sommerferien im Judosportverein Speyer im sozialen und sportlichen Bereich

„Die Wilde 13 auf Schloss Eulenstein“

„ Die Wilde 13 ganz schön verhext“

Radfreizeit in Harthausen

Lehrgangs- und Trainingsprogramm in den Ferien

Gleich drei Wochen Ferienprogramm organisiert der Jugendvorstand des JSV Speyer unter der Leitung von Stefanie Wollensah, Marie Ziaja, Laura Braun und Manuel Queisser.

2 Wochen Ferien vor Ort in der Burgfeldschule, zu denen 40 Kinder von Speyerer Behördenmitarbeitern im Rahmen des Ferienprogramms „ Die wilde 13“ stoßen.

Die „Wilde 13“, ein Ferienbetreuungsprojekt unter der Federführung der Deutschen Rentenversicherung in Zusammenarbeit mit der Stadt Speyer und dem Judosportverein.

Die “Wilde 13“ ist eine zweiwöchige Ferienfreizeit vom 27. Juni bis 01. Juli 2011 und vom 04. Juli bis 08. Juli 2011 für Kinder von Beschäftigten der Speyerer Behörden wie z. B. Sparkasse, Stadtwerke, Verwaltungshochschule, Landesbetrieb Mobilität, Deutsche Rentenversicherung, Stadtverwaltung. Federführung des Projektes hat die Deutsche Rentenversicherung unter der Schirmherrschaft Ihres Geschäftsführers Hartmut Hüfken. Organisatorisch verantwortlich ist die Gleichstellungsbeauftragte Trudel Löffler und ihre Mitarbeiterin Loni Lehner in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten der Stadt Speyer Inge Trageser-Glaser.

Im Fokus steht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: „Wo finde ich als berufstätige Eltern eine passende Betreuung für mein Kind gerade in der Ferienzeit?“

Die Betreuungszeiten orientieren sich an den Arbeitszeiten der Mitarbeiter/Innen von montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr, bei Bedarf auch länger.

„Unsere Absicht ist es, während der zwei Ferienwochen eine abwechslungsreiche, attraktive und pädagogisch sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten. Hierfür haben wir mit dem Judosportverein Speyer den optimalen Partner gefunden,“ so Trudel Löffler von der DRV. Die verantwortlichen Betreuerinnen Gerlinde Görgen und Steffi Wollensah mit ihrem Team haben ein vielfältiges Rahmenprogramm zusammengestellt. Die erste Woche steht unter dem Motto „Die Wilde 13 im Spukschloss Eulenstein“ und in der zweiten Woche heißt es „Die Wilde 13 – ganz schön verhext“. Der Tagesablauf sieht um 8:30 Uhr ein gemeinsames Frühstück vor, anschließend basteln, malen, aber natürlich auch Spieleinheiten zum Kennenlernen und zur Förderung sozialer Werte. Ein Highlight für die Kinder ist in jedem Jahr der Besuch des Bademaxx.

Die Kooperation mit dem Judosportverein hat sich bewährt und steht für eine sinnvolle Zusammenarbeit, betriebliche und familiäre Belange als Gemeinschaftsaufgabe miteinander zu verbinden.

„Die Maßnahme wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörden und Institutionen dankbar angenommen. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist, dass auch die Kinder aus dem Umland daran teilnehmen können. Das Projekt steht also auch für eine Stärkung des Behördenstandortes Speyer“, so Trudel Löffler.

Auch in den Herbstferien gibt es ein Betreuungsangebot, dann allerdings in Kooperation mit dem Landesbetrieb Mobilität und dem Judosportverein.

Radfreizeit in Harthausen

In der dritten Woche geht es mit dem Fahrrad zur Freizeit nach Harthausen in den Brunnenhof der evangelischen Kirchengemeinde Dudenhofen.

Das Freizeitheim ist Ausgangspunkt und Basislager für Ausflüge in den Kletterpark Kandel, den Holidaypark Hassloch und in den Badepark Hassloch.

30 Teilnehmer werden hier betreut und selbst verpflegt.

Auch auf der Matte keine Pause

Unter Anleitung von Ferenc Nemeth, 7. Dan, ehemaliger ungarischer Nationaltrainer finden folgende Trainings- und Lehrgangsangebote im Hans-Purrmann-Gymnasium statt.

Lehrgang 1

JUNI

27.06.-30.06.

10-12 h

U 14 - Aktive

Ferenc Nemeth

 

(Mo-Do)

14-16 h

U 14 - Aktive

Ferenc Nemeth

 

Lehrgang 2

JULI

18.07.-21.07.

10-12 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

(Mo-Do)

14-16 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Lehrgang 3

Juli

25.07.-28.07.

10-12 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

(Mo-Do)

14-16 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

 

 

 

 

Lehrgang 4

 

AUGUST

Mo, 01.08.

10-12 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

14-16 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Di, 02.08.

10-12 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

14-16 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Mi, 03.08.

10-13 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Do, 04.08.

10-12 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

14-16 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

Training findet in den Ferien außerdem zu folgenden Uhrzeiten statt.

 

Training

 

 

 

 

JUNI

Fr, 24.06.

17-18.30 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

18.30-20 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Mo, 27.06.

19-21 h

Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

 

 

 

JULI

Fr, 01.07.

17-18.30 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

19-21 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Mo, 04.07.

17.30- 19 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

19-21 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Di, 05.07.

17.30-20 h

Ind. U 14-Akitve

Ferenc Nemeth

 

Mi, 06.07.

17.30-20 h

Ind. U 14-Akitve

Ferenc Nemeth

 

Fr, 08.07.

18.30-20 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Mo, 11.07.

17.30- 19 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

19-21 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Di, 12.07.

17.30-20 h

Ind. U 14-Akitve

Ferenc Nemeth

 

Mi, 13.07.

17.30-20 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Do, 14.07.

17.30-20 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Fr, 15.07.

17-18.30 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

18.30-20 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Mo, 18.07.

19-21 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Fr, 22.07.

17-18.30 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

18.30-20 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

Mo, 25.07.

19-21 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Fr, 29.07.

17-18.30 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

18.30-20 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

 

 

 

AUGUST

Mo, 01.08.

19-21 h

U 14- Aktive

Ferenc Nemeth

 

Fr, 05.08.

17-18.30 h

U 14

Ferenc Nemeth

 

 

18.30-20 h

U17-Aktive

Ferenc Nemeth

 

 

 

 

 

Wir wünschen Euch allen eine schöne Ferienzeit. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen,

24.06.2011


Am Ende stand es 3:11 aus Sicht der Pfälzer

Nicht in Bestbesetzung trat JSV Speyer den Weg nach Halle zum vierten Wettkampf der zweiten Judo-Bundesliga Süd an. Nur im Hinkampf hielten die Mannen von Betreuer Michael Görgen-Sprau gegen den Tabellenzeiten SV Halle mit. Dann gelang nur noch ein Erfolg durch Christophe Sans (+ 100). Am Ende stand es 3:11 aus Sicht der Pfälzer.

Wie befürchtet war der Franzose Pierre-Louis Guerin nicht einsatzbereit. Zwar reiste der Punktegarant mit in die Saalestadt, ein Auftritt im JSV-Kimono kam aber wegen lädierter Hand nicht in Frage. Wie beim sehr guten Heimkampf gegen Primus Backnang musste der bisher ungeschlagene Benjamin Hofäcker (- 73) zuerst auf die Matte. Der Nachwuchs-Judoka war nicht chancenlos, hatte sogar besserer Ansätze gegen Marc Hölzel gezeigt, war aber kurz unaufmerksam und wurde nach 2:34 Minuten gekontert.

Aydin Kempirabaev (- 60) glich mit einer Waza-Ari-Wertung Vorsprung gegen René Eppler zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Das war's dann aber mit Speyerer Punkten fürs Erste. Genau wie Hofäcker war Wulf-Georg Reiche (- 90) bis zum Kräftemessen mit dem Hallenser Timo Prellwitz in der zweiten Liga bisher ungeschlagen. „Das hat sich am Wochenende leider geändert“, sagte Coach Görgen-Sprau. Vasili Cudionovic (- 81) unterlag erst in den letzten Sekunden seines Kampfes mit Fridtjof Seiffert.

Sans agierte sicher und brachte den JSV mit einer kleinen und einer mittleren Wertung gegen Heiko Pultke noch einmal auf 2:3 heran. Der bereits zwei Mal ermahnte Dimitri Kachiaschwili verlor eine gute halbe Minute vor Ablauf der regulären Kampfzeit gegen Tony Hinze. Für Markus Kost (- 66) war Alexander Lenk nach zwei Minuten zu stark.

„Viele Alternativen hatten wir leider nicht mehr. Michi Iten hat wieder gefehlt“, teilte Görgen-Sprau mit. Paul Kappis an Hofäckers Stelle bliebe ebenfalls erfolglos. Reiches zweiter Versuch, Prellwitz zu bezwingen endete in der vierten Minuten unsanft auf der Matte. Knapp war's bei Cudinovics Vergleich mit Christian Naujoks. Ein Waza-Ari kurz vor Schluss besiegelte die neuerliche Niederlage des Speyerers.

Diesmal vorzeitig endete das Kräftemessen Sans' mit Pultke für den französischen JSV-Athleten. Yannick Bonne für Kachiaschwili und Patrick Jacobi an Kosts Stelle holten keine weiteren Zähler für Speyer. „Die nächsten Kämpfe werden entscheidend“, betonte Görgen-Sprau. Mit dem VfL Riesa, Samurai Offenbach und TG Schweinfurt stehen dem JSV machbare Aufgabe bevor. „Wir müssen da punkten, um die Klasse zu halten“, so Görgen-Sprau.

Am 10. September startet Speyer gegen Riesa in den Endspurt der Saison. „Es wird hoffentlich ein goldener Herbst“, meinte Görgen-Sprau.

21.06.2011


Umjubeltes 4:3 gegen das Judoteam Rheinland

Richtig spannend war's am Sonntag bei den zweiten Herren des JSV Speyer in der Purrmann-Sporthalle beim dritten Wettkampf der Regionalliga. Eric Köstel (bis 73 Kilogramm) drehte den letzten und entscheidenden Vergleich gegen das Judoteam Rheinland zum umjubelten 4:3. Zuvor war der JC Rüsselheims II Gegner der Speyerer. 5:2 hieß es hier nach sieben Begegnungen. Der JSV II bleibt damit Tabellenführer.

Einziger Wermutstropfen war die verletzungsbedingte Niederlage von U20-Judoka Nico Kachiaschwili (- 81). Im Auftaktgefecht mit den Rheinländern zog er sich eine Oberschenkelzerrung zu und war dadurch stark in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Gegen Rüsselsheim hatte der „Mann aus Stahl“ sein Team in die Erfolgsspur mit einem klaren Sieg gegen seinen hessischen Widersacher geführt.

Gerade gegen die Rüsselsheimer zweite Mannschaft traten die Hausherren von Anfang an sehr stark auf. Pascal Noppenberger (- 90), Dima Kachiaschwili (-100) und Maximilian Hoock (- 60) erhöhten schnell aus 4:0. Der vom Gastspiel in Halle noch etwas geschwächte Patrick Jacobi (- 66) sowie Schwergewichtler Martin Willig gaben ihre Kämpfe ab. Paul Kappis (-73) hatte am Tag zuvor ebenfalls eine Liga höher gekämpft und verloren. Gegen Rüsselheim triumphierte er wieder.

Wegen der Verletzung Nico Kachiaschwilis wurde es gegen das Rheinland knapper, als es sich Trainer Michael Görgen-Sprau gewünscht hatte. „Hätte Nico normal weiter kämpfen können, wären wir wieder nach vier Kämpfen der sichere Sieger gewesen.“ Görgen-Sprau hatte damit gerechnet, wie gegen Rüsselheim frühzeitig eine Entscheidung herbeizuführen, um anschließend jungen Athleten Wettkkampfpraxi zu ermöglichen. Die „zweite Bank“ war nach der Niederlage in der Kategorie bis 81 Kilo plötzlich gefordert, den Siegpunkt zu setzen. U17-Athlet Stefan Bantle (- 66) und Willig verpassten es beim Stand von 3:1 und 3:2, den Matchball zu verwerten. Für die drei ersten Zähler der Gastgaber hatten Noppenberger, Dima Kachiaschwili und Oliver Grewenig (- 60) gesorgt.

„Es ist echt noch einmal spannend geworden, der Ausfall von Nico hat die gesamte taktische Planung durcheinander geworfen“, erzählte Betreuer Görgen-Sprau. Er lobte Köstel, der sich beim JSV auch als Wettkampfbetreuer von Nachwuchsmannschaften engagiert, für seinen beherzten Auftritt im so wichtigen siebten Kampf. „Das 4:3 war auch verdient“, schloss Görgen-Sprau.

21.06.2011


"Technisch sind wir mindestens auf Augenhöhe mit den Kaderathleten aus den Oststaaten“

„Eines hat das Wochenende auf jeden Fall gezeigt: Technisch sind wir mindestens auf Augenhöhe mit den Kaderathleten aus den Oststaaten“, sagte Peter Lichtmannegger. Der Trainer war mit sechs   U15-Junioren aus Speyer ins 850 Kilometer entfernte Györ in Ungarn gereist. Paul Schall, Michel Adam, Sebastian Schmitt, Marco Zimmermann, Florian Bantle und Philipp Janto waren in der ungarischen Heimat des Speyerer Trainers Ferenc Nemeth die einzigen deutschen Vertreter.

„Es war ein gigantische Turnier“, meinte Betreuer Lichtmannegger. In anderen Nationen gebe es bereits bei den Unter-15-Jährigen Nationalkader. Viele davon traten auch bei ungarischen Turnier gegen die Speyerer Nachwuchstalente an. Paul Schall (bis 55 Kilogramm) zog bereits in seinem ersten Aufeinandertreffen alle Register. Nach fünf Minuten war der Kampf ausgeglichen, im Golden Score gelang weder Schall, noch seinem Kontrahenten eine Wertung. „Die Kampfrichter haben sich wegen der optischen Überlegenheit von Pauls Gegner gegen ihn entschieden“, berichtete Lichtmannegger.

Seinen zweiten Auftritt gestaltete Schall siegreich. Im wichtigen dritten Pool-Entscheid unterlag der Speyerer wieder und verpasste den Einzug in die Trostrunde. „Paul hat sich gut präsentiert“, meinte Trainer Nemeth. Seinen ersten Kampf habe er technisch sehr gut durchgeführt. „Die fehlende Physis lässt sich in Kürze auftrainieren. Wir legen mehr Wert auf saubere Techniken und ein vielfältiges Repertoire“, betonte Nemeth.

Philipp Janto (- 40) holte sich in seinem ersten Kampf den Sieg. Der zweite Auftritt missglückte jedoch. „Leider hat er gegen einen Sportler verloren, der anschließend nicht Poolsieger geworden ist“, informierte Lichtmannegger. Im brasilianischen Ausscheidungssystem haben nur Athleten eine zweite Chance, wenn sie gegen den Poolsieger unterliegen.

Gleiches galt auch für Sebastian Schmitt (- 50) und Marco Zimmermann (- 45), die wegen dieser Regel aus dem Turnier ausschieden. Michel Adam (- 45) verlor zwar auch einen seiner Gruppenkämpfe, sein Kontrahent war aber Erster im Pool. In der Trostrunde war dann aber Schluss für den Speyerer. Furios startete Florian Bantle (- 73): Nach nur zehn Sekunden beendete er mit Ippon seinen ersten Kampf. Auch sein zweiten Aufeinandertreffen in der Gruppenphase beendete Bantle siegreich. Im Poolfinale unterlag er zwar, war aber für die zweite Chance qualifiziert. Dort ließ er sich etwas überraschen und verlor.

Schmitt zeigte in seinem ersten Kampf deutlich stärkere Ansätze als sein Gegner. „In der Endphase kassierte er dann aber eine Yuko-Wertung gegen sich“, sagte Coach Lichtmannegger. Da habe wieder die im Vergleich mit dem polnischen Sportler schlechtere Physis entschieden.

„Unter dem Strich lässt sich sagen, dass wir absolut auf Augenhöhe mit dem besten europäischen Nachwuchs sind“, teilte das Betreuer Duo Lichtmannegger/Nemeth mit. Das Speyerer Sextett habe wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die neunstündige Reise habe sich außerdem wegen der „wunderschönen“ Stadt und dem herrlichen Wetter gelohnt. 

21.06.2011


Vier Mal Gold, drei Mal Silber und zwei Mal Bronze

So lautet die sehenswerte Bilanz der U14- und U17-Kämpfer sowie der Aktiven des JSV Speyer beim 2. Pfälzer Weinstraßenpokal in Dad Dürkheim am Samstag. In der Mannschaftswertung holte Speyer außerdem punktgleich mit Judokan Landau den dritten Platz. Die Jüngsten der Altersklassen U10 und U12 setzten noch einen oben drauf und sicherten den Teamtitel mit 17 Punkten Vorsprung für den JSV.

Den arbeitsreichsten Kampftag hatte Dominik Müller: In der Klasse bis 46 Kilogramm ging der Speyerer fünf Mal auf die Matte. Fünf Mal verließ er sie wieder als Sieger. Dafür gab's verdientermaßen Gold. Ebenfalls ungeschlagen, bei jedoch „nur“ vier Auftritten in der Kurstadt, blieben Michael Bantle (- 37) und Fabian Göbel (- 55). Janina Hofäcker (-57) kämpfe drei Mal und siegte ebenso oft.

Annika Harter startete gut ins Turnier, unterlag im zweiten Aufeinandertreffen bis 40 Kilogramm jedoch. Im finalen Platzierungskampf sicherte sie sich mit ihrem zweiten Erfolg an diesem Tag Position zwei. Christopher Hofäcker (-34) wurde Fünfter. Im Kampf um den Sieg in der Kategorie über 78 Kilo unterlag DM-Dritte Luisa Foitzheim nach siegreichem Auftakt.

Julian Richter (- 40) holte im Kampf um den dritten Podestplatz alles aus sich heraus und wurde Dritter. „Er war bei seinen eigenen Ansätzen zu passiv“, teilte Betreuer Manfred Dreiseitl mit.

Für Max Hampel verlief der Einstieg in den Weinstraßenpokal nicht nach Wunsch. Zwei Mal unterlag der in der Klasse bis 37 Kilo startende Speyerer. Seine beiden finalen Vergleiche entschied Hampel jedoch für sich und kam an Ende auf die dritte Stelle.

Simon Hölldorfer (- 43) entschied drei von vier seiner Begegnungen für sich – Rang zwei am Ende. Yannik Drixler (- 50) verlor zwei Mal, ehe er in die Erfolgsspur zurück fand und noch den fünften Platz sicherte. Nico Zimmermann (- 60) wurde Siebter.

Rundum zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen für die Unter-Zehn- und Unter-Zwölfjährigen beim Judosportverein, Steffi Wollensah und Anni Meier mit dem Abschneiden ihrer Schüztlinge beim Kräftemessen an der Weinstraße. „Es gab ausschließlich vordere Platzierungen“, meinte Meier. Die Speyerer sicherten sich mit 50 Punkten deutlich vor Verfolge Landau den begehrten Pokal für die beste Mannschaft.

21.06.2011


Neue Wettkampf Trainerin für das JSV Speyer Karate Team

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Aufbau einer starken Karate Jugend konnte mit der Gewinnung von Kathrin Menzfeld als neue Kata Wettkampf Trainerin erreicht werden.

Kathrin trägt den 1. Dan Shotokan Karate und war selbst eine sehr erfolgreiche Kata Wettkämpferin. In ihrer Jugend trainierte sie im Bundeskader. Bereits 2003 wurde Kathrin in der Altersklasse unter sechzehn Jahren 5. der deutschen Meisterschaft im Kata Einzel und 2. im Kata Team. Ein Jahr später gelang Kathrin beim German Kata Cup, der von der Besetzung her einer deutschen Meisterschaft entsprach, sogar der Sieg im Kata Einzel. International erfolgreich war sie 2005 als sie mit dem Kata Team des rheinland-pfälzischen Karate Verbands den 3. Platz bei den stark besetzten offenen italienischen Meisterschaften erreichte. Ihr erfolgreichstes Wettkampfjahr war jedoch 2006.  Kathrin erreichte bei der deutschen Junioren Meisterschaft den 2. Platz im Kata Team, den 3. im Kata Einzel und gewann den international stark besetzten Shotokan Cup mit ihrem Team. Bei den deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse 2007 erreichte Kathrin mit dem Kata Team den 3. Platz. Neben ihren Wettkampferfolgen hat Kathrin auch mehrere Jahre Trainererfahrung bei verschiedenen Karate Vereinen gesammelt.

Seit dem 2. Mai leitet Kathrin das Kata Wettkampf Training des JSV Speyer montags und bietet damit für die fortgeschrittenen Kata Wettkämpfer einen dritten Trainingstag an. Sowohl die Wettkämpfer als auch Karate Abteilungsleiter Jürgen Ballreich und Jugendleiter Jörg Pfänder sind begeistert von der Art wie Kathrin die Karate Techniken zeigt und von der Zielstrebigkeit und dem Niveau mit dem sie von Beginn an das Training angeht. Das Kata Wettkampf Training ist mehrstufig aufgebaut. In der ersten Stunde werden die Wettkampf Grundlagen für alle Wettkämpfer ab einem bestimmten Leistungsstand ausgebaut. In der zweiten Stunde werden wiederum in 2 Leistungsstufen Dan Kata für die fortgeschritteneren Teilnehmer bis hin zu den höchsten Wettkampfkata trainiert. Nach der Sichtung am 2. Mai wurden 11 Teilnehmer in das Kata Wettkampftraining aufgenommen. Kathrin zeigte sich zufrieden mit dem Leistungsstand ihrer neuen Schützlinge: „Es macht Spaß mit dieser Gruppe zu arbeiten, die notwendigen Grundlagen sind vorhanden“, war ihr abschließender Kommentar nach dem Sichtungstraining.

Immer das Vorbild des großen „Vereinsbruders“ Judo vor Augen hatte Jugendleiter Jörg Pfänder (C-Trainer) Ende 2007 in Anlehnung an die Schule des Shotokan Karate Großmeisters Hiroshi Shirai das Trainingskonzept für die JSV Karate Jugend radikal umgestellt. Mit der Unterstützung des Trainerteams von Jürgen Ballreich (2. Dan, B-Trainer), Gerald Ofer (1. Dan), Mira Hofmann (C-Trainer) und Thorsten Sturm wurden nach 3 Jahren intensivem Grundlagentraining durch die bisher erfolgreichen 21 Wettkämpfer insgesamt 124 Platzierungen hauptsächlich auf Einstiegsturnieren in den Disziplinen Kata (Formkampf), Kata Team (Synchroner 3er Formkampf), Jiyu Kumite (Freikampf), Kihon (Grundtechniken), Kihon Ippon Kumite (festgelegter Partnerkampf), Bunkai (Formkampf Anwendung) und Kumite am Ball (Kampf am Ball) erreicht. Dabei haben 73 % der Karate Kids des JSV, die jemals an einem Wettkampf teilgenommen haben, mindestens eine Platzierung belegt.  Mit Kathrin Menzfeld wurde nun eine kompetente Trainerin gefunden, die den Kata Wettkampfbereich auf höherem Niveau weiterführt. Selbstverständlich ist die Teilnahme an Wettkämpfen freiwillig. Mehr als die Hälfte der Karate Jugend des JSV betreibt die Kampfkunst als Breitensport. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

16.06.2011


U20-Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes (DJB) in München

Beim U20-Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes (DJB) in München präsentierten sich die drei Speyerer im Aufgebot des Landesverbandes Pfalz sehr gut. Hoock holte in der Kategorie bis 60 Kilogramm Bronze. Nico Kachiaschwili (- 81) unterlag erst im Finale und gewann Silber. Pascal Noppenberger (Dürkheimer JVGG) wurde Dritter.

Hoock und Kachiaschwili sind im ersten Jahr bei den Unter-20-Jährigen dabei. Ebenso neu in der stärkeren Konkurrenz in Oliver Grewenig, der in der gleichen Gewichtsklasse wie Hoock startet. Bis 90 Kilo schwer ist Pascal Noppenberger. Der Bad Dürkheimer streift sich in der zweiten Bundesliga den Kimono des JSV Speyer über.

Hoock überstand die Gruppenphase der Poolkämpfe unbeschadet und sicherte sich mit dem zweiten Gruppenplatz das Ticket für die Finalrunde. Im Halbfinale traf er auf den älteren Martin Setz (UKJC Potsdam). Der Speyerer begann sehr gut und erhielt für eine Fußtechnik eine Yuko-Wertung. Der Brandenburger konterte später mit einer Waza-Ari-Wertung. Hoock versuchte alles, der spätere Turniersieger Setz brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

„Ich war gut drauf, es hat alles geklappt“, teilte Hoock nach dem Kampf mit. Eigentlich hatte er sich keine Chancen ausgerechnet, in München aufs Podest zu kommen. „Das erste Jahr in der U20 ist sehr schwer, die Kämpfe sind deutlich anspruchsvoller“, meinte Hoock. Manchmal stehen dem 16-Jährigen bis zu drei Jahre ältere Kontrahenten gegenüber. „U20 ist halt doch etwas anderes.“

Grewenig hatte eine schwierige Vorrundengruppe erwischt. Zwei Siege reichten jedoch nicht für die Endrunde. Am Ende sprang Rang sieben für ihn heraus.

Sehr erfolgreich war Kachiaschwili bei seinem Auftritt in München. Unter den Augen von U20-Nationalcoach Richard Trautmann siegte der Speyerer drei Mal vorzeitig mit Ippon und zog souverän in die Endkämpfe ein. In der Runde der besten Vier siegte er mit zwei Waza-Ari für Fußfeger gegen den Ingolstadter Daniel Werner und stand im Finale Jannis Hill aus Heidelberg gegenüber. Die Kampfbilanz der beiden war zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen. Beide hatten sich in zwei Aufeinanderteffen bisher einen Sieg geholt.

Kachiaschwili war nicht chancenlos, doch Hill war an diesem Tag einfach besser. Ein Konter Hills, den die Kampfrichter mit Yuko honorierten, gab am Ende den Ausschlag zu Gunsten des Baden-Württembergers. Der zweite Platz ist dennoch ein großer Erfolg für den 17-Jährigen. Nach zwei dritten Plätzen bei den deutschen Einzelmeisterschaften und dem Ranglistenturnier in Berlin hat sich Kachiaschwili unter den besten Nachwuchs-Judoka Deutschlands etabliert.

 Noppenberger rundete mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Katergorie bis 90 Kilogramm das sehenswerte Ergebnis der Pfälzer Jugend ab. Zum Ranglistenturnier wurden die besten Auswahlathleten unter der Betreuung des Speyerer Zweitliga-Akteurs Eric Köstel entsendet.

16.06.2011


Was für ein Comeback für Barbara Bandel:

Die 23-jährige Speyererin hat sich nach dem Verletzungspech im vergangenen Jahr mit ihrem ersten Weltcupsieg in Lissabon am Sonntag in die Weltspitze gekämpft. Im Finale der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm bezwang sie die Ukrainerin Nataliya Smal.

Zurzeit läuft's bei Bandel. Nach dem Sieg im ersten Ranglistenturnier im März in Bottrop und einer vorderen Platzierung beim zweiten Aufeinandertreffen der deutschen Elite vor drei Wochen in Garbsen liegt sie momentan an der Spitze der deutschen Setzliste. Hinzu kommt jüngst der Vizetitel bei den europäischen Polizeimeisterschaften in Paris. Jetzt folgte als Krönung der bisherigen Saison 2011 der erste Sieg ihrer Laufbahn im Weltcup-Zirkus.

„Das gesamte Wochenende ist optimal gelaufen. Schon die Wochen zuvor in der Vorbereitung war alles bestens. Es hat von vorne bis hinten einfach alles geklappt“, freute sich Bandel über ihr gutes Ergebnis.

Unter den Augen des Bundestrainers Michael Bazynski verwies Bandel die zweitbeste Deutsche in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm, Laura Vargas-Koch, deutlich in die Schranken. Die Konkurrentin wurde Siebte durch eine Niederlage gegen Bandels Finalgegnerin Smal. „Das ist ganz wichtig für sie“, meinte JSV-Chef Heiner Sprau. Bandel war nicht als Kaderathletin an den Start gegangen, sondern als Vereinssportlerin, unterstützt vom JSV und dem Judoverband Pfalz.

Für den Judosportverein Speyer gab es mit dem zweiten Platz der ungarischen Bundesliga-Akteurin Abigel Joó (bis 78 Kilogramm) eine weitere Weltcup-Medaille. Joó unterlag erst im Finale der deutschen Olympiastarterin Heide Wollert und holte damit Silber.

Im Pool B der Vorrunde hatte Bandel zunächst ein Freilos. In der Vorschlussrunde für den Gruppensieg ging sie dann gegen die ebenfalls ausgeruhte Neuseeländerin Moira de Villiers auf die Matte. Nach nicht einmal zwei Minuten war die Begegnung zu Gunsten der Deutschen entschieden. Zwei Mal Uchi-Mata und im Anschluss ein Fußwurf mit Festhaltegriff waren zu viel für die Sportlerin aus Ozeanien.

Mit Maria Portela stand Bandel im Finale des Pools B eine starke Brasilianerin gegenüber. Nach exakt 120 Sekunden überraschte Bandel die Südamerikanerin mit einem Schulterwurf (Bandel: meine Spezialtechnik) und siegte mit Ippon. Eine Medaille war der Speyererin mit dem Einzug in die Runde der besten Vier damit bereits sicher.

Doch Bandel wollte mehr. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der Auftritt am Pfingstsonntag in Lissabon ihre bisher beste Weltcup-Platzierung werden sollte. Im Gefecht um die Finalteilnahme traf sie auf die Gewinnerin des A-Pools, Julian Robra, die bereits einen Kampf mehr in den Knochen hatte. Die Eidgenössin, zurzeit Nummer elf der aktuellen Weltrangliste, hatte zunächst Lokalstarterin Ana Sena und die Italienerin Guilia Cantoni bezwungen. Den Gruppensieg sicherte sie sich durch einen Erfolg gegen die Britin Megan Fletcher.

Doch im Vergleich mit Bandel riss die Siegesserie der Schweizerin. In einem ausgeglichenem Gefecht auf hohem Niveau gelang es keiner der beiden Kontrahentinnen, innerhalb der fünfminütigen Kampfzeit eine Wertung zu erzielen. Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Hier gewinnt, wer die erste Wertung erzielt. Nach nur fünf Sekunden hatte die Speyererin die Nase mit einer Yuko-Wertung vorne, als ihr der entscheidende Angriff mit Nachfegen gelang – Ippon und Finale.

Gegen Smal, ebenfalls unter den Top20 der Welt, war Bandel nicht zu schlagen. Die Osteuropäerin und Bandel umkreisten sich über drei Minuten lang. Die 23-jährige vom JSV Speyer setzte in der vierten Kampfminute einen Fußwurf an, der auch gelang. Die Kampfrichter gaben dafür die Ippon.Wertung.

„Das war ein perfektes Wochenende für mich“, jubelte Bandel. Sie freue sich auch für ihren Trainer Andreas Espers, der sie in Rüsselsheim betreut. „All die Kilometer nach Straßburg und Köln zum Randori haben sich gelohnt.“ Seit einiger Zeit arbeitet Bandel außerdem mit Jasmin Godon in Sachen Trainings- und Ernährungsberatung zusammen.

Am kommenden Wochenende startet Bandel im slowenischen Celje beim European Cup mit anschließendem internationalen Trainingslager bis Mittwoch. „Und dann ist auch schon wieder Bundesliga. Ich freue mich darauf, wieder in meiner Heimatstadt zu kämpfen“, sagte Bandel.

15.06.2011


Deutsche Vizemeister bei den nationalen Titelkämpfen

BREMEN. Thomas Hofmann und Daniel Koliander vom Judosportverein Speyer wurden am Wochenede Deutsche Vizemeister bei den nationalen Titelkämpfen in der Judo-Kata. In einem Zehner-Starterfeld wurde nur in einem Durchgang die Techniken demonstriert. Das Speyerer Duo holte Silber in der modernen Kunst der Selbstverteidigung. Hofmann gewann zusammen mit Heike Heiler ebenfalls den Vizetitel im Finale der Ju-no-Kata, der „Form der Geschmeidigkeit“ und damit war es das erfolgreichste Abschneiden des Pfälzer Judo Verbands, da ein weiteres Pfälzer Duo den Einzug ins Finale schaffte und Platz 6 belegte. Die beiden Debüt-Duos André Kobelke mit Michael Stutz (Katame-no-Kata) am Samstag und Egon Haden mit Joachim Wolter (Kime-no-Kata) am Sonntag wurden Fünfte in ihrem Pool und Neunte. Judosportverein Speyer Gerlinde Görgen

09.06.2011


7 Gold-, 1 Silber- und 7 Bronzemedaillen und 6 x fünfte Plätze beim Nibelungenturnier in Bürstadt – Wanderpokal verteidigt

Die Kämpfer des Judosportvereins Speyer verteidigten am Wochenende den Wanderpokal beim Nibelungenturnier in Bürstadt. Insgesamt standen 15 Speyerer auf dem Podium. „Das war ein sehr erfolgreicher Auftritt“, sagte Betreuer Manfred Dreiseitl. Überwiegend wurden Nachwuchstalente auf die Matte geschickt.

Zwei Mal Gold gab es in der Kategorie der Unter-17-Jährigen für den JSV. Aber auch die Aktiven trugen mit vier Erfolgen zur hervorragenden Bilanz der Speyerer Kämpfer bei. Markus Kost (bis 66 Kilogramm) bezwang nach zwei Siegen im Semifinale seinen Bundesliga-Teamkollegen Patrick Jacobi und sicherte sich die Teilnahme am Endkampf. Dort ließ er nichts anbrennen und gewann.

Stefan Bantle (- 66 U17) beendete seine drei Gefechte vorzeitig mit Ippon. Luisa Frotzheim (+78 U17) gewann ebenfalls unangefochten. Ein sehenswertes Ergebnis lieferte Oliver Grewenig mit seinem Erfolg in der Kategorie bis 60 Kilogramm. Im Kampf um Gold hielt er den drittbesten deutschen U17-Kämpfer in seiner Gewichtsklasse nieder.

Wie Bantle hatte Nico Kaschiaschwili (- 81) keine Probleme mit seinen Gegnern. Die Kontrahenten des „Manns aus Stahl“ hielten jeweils nur wenige Sekunden durch. Wie der Sohn, so der Vater: Dima Kaschischwili (+ 100) entschied seine drei Aufeinandertreffen überragend mit Ippon früh für sich. Ganz toll auch der Auftritt von Jonas Dieing. Der U14-Kämpfer ließ seinen Gegnern keine Chance und siegte vier Mal – Platz eins.

Leichtgewicht Philipp Janto (- 43) musste sich erst im Finale der Unter-17-Jährigen beugen. Bronze gab's für Marco Zimmermann in der gleichen Kategorie. Dominik Müller und Michael Adam (beide – 46 U17) scheiterten erst in der Vorschlussrunde. Maximilian Hoock (-60) sicherte sich Bronze bei den Männern. Miriam Kost und Ann-Kathrin Müller (beide – 70) standen als Dritte bei den Damen auf dem Podest. Michael Bantle (U14) arbeitete sich nach seiner Auftaktniederlage durch die Trostrunde und erntete mit der Bronzemedaille dafür den gerechten Lohn.

Knapp verpassten Simon Hölldorfer (- 42) Paul Schall (- 55) Leonard Schneider-Strehl (- 60) und Florian Bantle (- 73) im U17-Feld als Fünfte den Sprung aufs Stockerl. Philipp Loos platzierte sich hinter Hoock als Fünfter bei den Männern. Lukas Stepper (U14) siegte zwei Mal, ebenso sein Bruder Leon. Julian Richter kam durch einen Erfolg im vierten und abschließenden Gefecht noch auf Position sieben. Die Nachwuchsstarter Yannik Drixler, Morten Harter und Nico Zimmermann hatten an diesem Wochenende kein Glück, trugen aber zum guten Gesamtergebnis der Speyerer Equipe bei. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

07.06.2011


62 Judoka auf 3 Wettkampfmatten aktiv

Auf 3 Turnieren starten am Wochenende insgesamt 62 WettkämpferInnen aller Altersklassen des Judosportverein Speyer.

Beim Samurai-Turnier in Bürstadt starten am Samstag unter der Betreuung von Markus Kost folgende Wettkämpfer der U 14 bis Aktive: Philipp Janto, Simon Hölldorfer, Marco Zimmermann, Michel Adam, Dominik Müller, Yannik Drixler, Morten Harter, Paul Schall, Nico Zimmermann, Leonard Schneider-Strehl, Stfan Bantle, Florian Bantle, Luisa Froitzheim, Markus und Miriam Kost, Ann-Kathrin Müller, Julian Richter, Leon und Lukas Stepper, Jonas Dieing, Michael Bantle. Betreut werden sie von Markus Kost.

Am Sonntag starten 30 Teilnehmer der jüngsten Altersklasse U 10 und U 12 beim Nils-Nager-Turnier, den Pfalzmeisterschaften des Judoverbandes Pfalz der Altersklasse U 12.

Hanna Pasch, Jana Dieing, Penelope Hoffmann, Sophie Schall, Lasse Schwarz, Samuel Rupp, Nils Neumann, Julijan Pantelic, Las Stephan, Lennert Kremp,(alle U 10)

Marei Drixler, Victoria Huber, Jana Förtsch, Annika Harter, Stella Richter, Ricarda Bardowicks, Alex Nahkor, Thomas Brecht, Philipp Schall, Colin Dorn, Joshua Leifheit, stefan Herrmann, Eric Janto, Max Hampel, Tim Neumann, Jonathan Bechtel, David Fuhrer, Fabian Gauly.

Unsere Judogruppe der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt nimmt vom 6.-8.6. an den Regionalen Spielen in Bitburg teil. Thosten Jelinek, Bettina Esswein, Christa Bellmann, Jennifer Wittmann, Nina Häger, Sascha Hoffmann, Nihailo Torlakovic, Ilka Albert, Marco Saporito, Oliver Skrypski, Katja Storzum Nicole Schilig starten bei den Judowettkämpfen. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

03.06.2011


Aufrecht wird gekämpft Tabellenführer holt sich den Sieg

Von Martin Gründonner

Der 3. Kampftag der 2. Bundesliga der Männer im Judo hat entschieden. Turn Sport Gemeinschaft Backnang kehrten als Sieger mit 39:65 nach Hause zurück. Die Gästemannschaft TSG Backnang zeigte ihr wahres Können in der Turn- und Sporthalle des ehemaligen Kolbzentrums in Speyer.

Am Samstag den 28.05.2011 lud der Judo und Sportverein Speyer den Tabellenführenden Judoverein TSG Backnang zu sich in die Kampfarena ein. Die Veranstalltung war sehr gut organisiert und ein wahrer Publikumsmagnet. Egal ob jung oder alt, es waren sehr viel begeisterte Zuschauer anwesend, die ihre Mannschaften durch ihr anfeuern unter die Arme greifen wollten.

Die Heimmannschaft wurde durch laute Sprechchöre und rhytmischen Trommeln unterstützt und dominierten den Fangesang in der Osthalle. Die Gäste liesen sich von der Geräuschkulisse nicht einschüchtern und hielten dem Stand. Besonders begrüßt wurden die Ehrengäste,  wie der Oberbürgermeister von Speyer Herrn Hans-Jörg Eger sowie die Bürgermeisterin Monika Kabs.

Beide Mannschaften legten sich ins Zeug und gaben ihr bestes den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Bis zur Halbzeit zeigten sich beide Teams sehr gelassen und konzentriert. Obwohl der Verein TSG Backnang mit den Kampfathleten in der Unterzahl war, ließen sie sich nicht einschüchtern. Doch dann wendete sich das Blatt und der TSG Backnang zeigte sein wahres Gesicht und holte sich den Sieg nach Hause. Alle Fotos: sim

29.05.2011


Ergänzung zu unserem Bericht über den Judokampf gegen die TSG Backnang

Mit einem beherzten Auftreten ärgerte das Zweitliga-Team des Judosportvereins Speyer am Samstag Favorit und Tabellenprimus TSG Backnang bei dessen Gastspiel in der Osthalle. Nur knapp unterlag der JSV 5:7 (2:4). Am Ende fehlten machbare Zähler von Vasilij Cudinovic, der erst disqualifiziert wurde und im zweiten Gefecht Pech mit der Unparteiischen hatte und JSV-Debütant Safi Guilli, der seinen Kampf wegen einer ausgekugelten Schulter abbrechen musste.


„Dazu sage ich nichts“, grummelte Trainer Ferenc Nemeth nach dem zweiten Auftritt Cudinovics. Der Ungar war sichtbar erbost über die Entscheidungen der Schiedsrichterin. Sein Schützling hatte in der Kategorie bis 81 Kilogramm seinen Kontrahenten Philipp Pelzer schon in der Anfangsphase seines Kampfes auf die Matte gedrückt und festgehalten. Auf der Punktetafel stand aber weiterhin die Null.

In der vierten Kampfminute lag Pelzer wieder am Boden, Cudinovic versuchte alles, um den Backnanger dort zu halten. Nach elf Sekunden im Haltegriff gelang es Pelzer jedoch, ein Bein des Speyerers zu umklammern. Damit wurde die Aktion abgebrochen. Zuvor war Cudinovic erstmals ermahnt worden. Durch die Yuko-Wertung glich er aus.

Bis zum Schluss war der Athlet im blauen Kimono des JSV der aktivere Kämpfer. 40 Sekunden vor Schluss lief Cudinovic in einen Konter Pelzers – die Niederlage war besiegelt. „Das ist einfach ärgerlich“, meinte Teamchef Michael Görgen-Sprau. Mit einer gewagten Aufstellung im Rückkampf war den Hausherren fast noch die kleine Sensation, den ungeschlagenen Tabellenführer zu besiegen, geglückt.

Die Idee war perfekt: Der starke Pierre Louis Guerin, im Hinkampf gegen Thomas Beck (- 100) erfolgreich, sollte im Schwergewicht für seinen Landsmann Christophe Sans, der extra aus Paris angereist war, antreten. Für ihn sollte der noch nie für den JSV eingesetzte Safi Guilli punkten. Aydin Kempirabaev (- 60) an Stelle von Oliver Grewenig stand ebenfalls auf Görgen-Spraus Liste.

Im Hinkampf begann der junge Benjamin Hofäcker (- 73) engagiert gegen Mark Dietrich. Trotz besserer Ansätze überzeugte der Youngster die Punktrichter nicht. Sans‘ Niederlage folgte der Auftritt von Marco Müller (- 66) gegen Marcel Blasenbrey. Der 20-Jährige hatte keine Chance und unterlag nach 41 Sekunden. Nach dem ersten Zähler für Speyer durch „Pilou“ Guerin ging mit Grewenig wieder ein Nachwuchsmann aus der eigenen Schule auf die Matte.

Sein Kontrahant Raphael Plato drückte den Speyerer nach gut einer Minute auf die Matte und hielt Grewenig unten. „Ich habe gar nicht bemerkt, dass die Uhr anspringt. Ich lag auf dem Bauch, die Schulter war noch in der Luft. Auf dem Bauch kann ich mich nicht wehren“, berichtete der Trainingspartner von Hofäcker.

Verlass ist in der zweiten Liga auf Wulf Reiche (- 90). Zu Beginn der letzten Kampfminute besiegelte er mit zwei Yuko-Wertungen in Führung liegend das Aus für den TSG-Recken Patrick Rauh mit Ippon. Reiche ist der bisher eifrigste Punktesammler der Speyerer in dieser Saison. „Dann steht es 2:3 und mit Vasilij kommt ein starker Mann auf die Matte. Dann wird er disqualifiziert, das war blöd“, ärgerte sich Görgen-Sprau. Cudinovic hatte seinen Gegner unter der Gürtellinie angegriffen, was die Kampfrichter sofort ahndeten.

Als Hofäcker Martin Krömer zu Beginn des Rückkampfes niederhielt und zum 3:4 verkürzte, keimte Hoffnung bei den gut 200 Unterstützern auf. Ein cleverer „Pilou“ glich sensationell zum 4:4 aus, als er dem 19-Jährigen Schwergewichtler Heinle schnell mit einer Yuko-Wertung überraschte und den Kampf klug auf Konter lauernd zu Ende brachte. Markus Kost hielt zwei Minuten gegen Blasenbrey durch – trotzdem erhöhte Backnang auf 5:4.

In den letzten vier Begegnungen hatte Görgen-Sprau dank der taktischen Umstellung vier Kämpfer mit guten Siegchancen im Aufgebot. Die Verletzung Guillis warf die Speyerer wieder zurück. Mit Erfolgen in den finalen Kämpfen war die Sensation noch möglich. Kempirabeav nährte diese Hoffnung mit einem Blitzgefecht und Ippon nach wenigen Sekunden gegen Plato.

Zu diesem Zeitpunkt stand Reiche an der Seitentür der Osthalle. „Es war ziemlich stickig, ich wollte ein wenig frische Luft schnappen“, teilte der 90-Kilo-Mann mit. Auf der Matte zeigte Reiche, dass ihm die Puste auch in seinem zweiten Gefecht über die volle Distanz nicht ausgeht. Bis zum Ende griff er immer wieder an, sein Gegner Beck war permanent im Rückwärtsgang.

„Ich verstehe nicht, wieso es nur eine Strafe gab“, sagte Reiche nach dem Kampf. Beck sei ständig „weg gerannt, ein zweites Mal Shido wäre mehr als gerecht gewesen.“ Cudinvics vergebliche Versuche, Pelzer zu besiegen, beendeten den Kampftag.

„Wir sind heute als Mannschaft zusammengewachsen“, meinte Betreuer Görgen-Sprau. Jeder habe sich für den anderen aufgeopfert und an den Erfolg geglaubt. Ende dieser Woche folgt ein Trainingslager mit dem kompletten Kader aller Mannschaften, um sich für die ausstehenden Kämpfe vorzubereiten.

30.05.2011


Erfolgreiches Wochenende im Judosportverein - in allen Altersklassen

Gutes Abschneiden der U 14 – Nachwuchsjudoka bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften im hessischen Neuhof

Willi Martens erkämpft bis 46 kg den Südwesttitel. Victoria Huber Vizemeisterin, Anne Rheude und Sebastian Schmitt Dritte.

„ Das Ergebnis unserer Nachwuchsjudoka bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften im hessischen Neuhof war insgesamt sehr zufrieden stellend“, so JSV-Trainer und Betreuer Peter Lichtmannegger, der sowohl am Samstag die Jungs zusammen mit Ferenc Nemeth, als auch am Sonntag die Mädchen betreute.

In der Klasse bis 46 kg war Willi Martens am Samstag nicht schlagbar und erkämpfte sich unangefochten mit Ipponsiegen die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft der Landesverbände Saarland/Hessen/Rheinland-Pfalz. Pech hatte Sebastian Schmitt, der im Halbfinale knapp gegen Möllert aus Hessen unterlag, dann aber das kleine Finale gewann. Bronze für eine blitzsaubere Leistung. Noch weitere drei Speyerer erkämpften sich die Teilnahme im kleinen Finale, doch Lukas Stepper (-34 kg), durch Kampfrichterentscheid, Christopher Hofäcker (-34 kg) und Michael Bantle konnten sich nicht nach ihren souveränen Auftaktsiegen hier nicht entscheidend durchsetzen und wurden Fünfte. Fünfte Plätze gab es auch für Annika Harter (-40 kg) und Jana Förtsch (-44 kg), die beide nach überzeugenden Siegen in der Vorrunde das Halbfinale knapp verloren hatten, und dies als jüngster Jahrgang der Altersklasse.

Nach Freilos und unglücklich verlorenem Auftakt zeigte Anne Rheude (-48 kg) Nervenstärke und erkämpfte sich souverän die Bronzemedaille. Victoria Huber erkämpfte sich die Finalteilnahme und wurde nach ausgeglichenem spannendem Wettkampf Vize-Südwestmeisterin. Siebter wurden Sid Wiesner und Eric Janto Neunter Leon Stepper. Jonathan Bechtel, Stefan Herrmann, Max Hampel, Jonas Dieing, Denise Hoffmann, Marei Drixler konnten sich trotz guter Einzelwettkämpfe nicht in die Hauptrunde vorkämpfen.

Da die Deutschen Einzelmeisterschaften erst ab der U 17 gekämpft werden, ist die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft die ranghöchste Einzelmeisterschaft der U 14.

U 10 Pokal-Turnier in Viernheim

Erfolgreich zeigten sich die U 10 des JSV Speyer beim Pokalturnier in Viernheim. Die Trainerinnen Steffi Wollensah und Anni Meier zeigten sich mit den Leistungen der Jüngsten zufrieden. Wie in der Altersklasse U 14 sind auch hier die Mädchen auf dem Vormarsch.

Erste Plätze belegten hanna Pasch, Penelope Hoffmann, Lasse Schwarz, Frederik Kihm, Zweite Plätze für Florian Kihm, Julian Pantelic, Linn Bening und auf dem dritten Platz standen zum Schluss Jana Dieing, Samuel Rupp und Fabio Niewenhuis. Für die meisten Teilnehmer war dies die erste Turnierteilnahme außerhalb des Vereins

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DJB-Ranglistenturnier in Hannover: Barbara Bandel belegt Platz 1

Nach dem Gewinn der Vizeeuropameisterschaft der Polizei gewinnt die JSV-Athletin Barbara Bandel das DJB-Ranglistenturnier der Aktiven in Hannover in der Klasse bis 70 kg und sichert sich damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2012:

Die Athletin berichtet:

Gestern fand in Garbsen (Hannover) das zweite Ranglistenturnier des Jahres statt. Nach einem Auftaktsieg gegen Melina Wehmeyer (NRW) durch einen Ippon für Sasae-Tsuri-Komi-Ashi (Fußwurf) stand ich der Berlinerin Annika Stroth gegenüber. Auch gegen sie konnte ich mit einem Fußfeger eine mittlere Wertung erzielen und sie im Anschluss mit einer Haltetechnik im Boden besiegen.

Im Viertelfinale traf ich auf die energisch kämpfende Sheena Zander (NRW). Nach einer Weile konnte ich mich gut auf diese Gegnerin einstellen und mit einem Uchi-mata (Schenkelwurf) eine hohe Wertung erzielen. Diesen Vorsprung konnte Sheena nicht mehr aufholen und ich zog ins Halbfinale des Turniers ein.

Die nächste Begegnung gegen Anne Lisewski (Berlin) war die wichtigste des Tages, da wir unmittelbare Konkurrentinnen im Deutschen Judobund sind. Am vergangenen Wochenende konnte Anne bei den British Open einen fünften Platz erkämpfen, während ich in Paris auf der Matte stand.

Nach knapp zwei Minuten erlangte Anne eine kleine Wertung für einen Fußwurf. Ich musste also einen Rückstand gegen die große Linkskämpferin wieder aufholen. Dies gelang mir vor Ablauf der Kampfzeit mit Ippon für einen starken O-goshi (Hüftwurf) und ich stand als Finalistin fest.

Im Finale besiegte ich die Hamburgerin Jindra Nesteriuk nach einer Yuko- Führung für eine Fußtechnik, bereits nach ca. 1,5 Minuten mit Ippon für Seoi-nage (Schulterwurf) und wurde erste des Ranglistenturniers.

Ein erfolgreicher Tag, da ich in den fünf Kämpfen mit unterschiedlichen Wurftechniken punkten konnte, die mein Trainer Andreas Esper und ich teilweise erst neu in mein Wettkampfprofil aufgenommen haben. 

Durch diese 10 Punkte ist meine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2012 gesichert und ich kann mich voll und ganz auf die anstehenden internationalen Wettkämpfe und die 1. Bundesliga mit dem JSV Speyer konzentrieren.

Karate: Deutsche Hochschulmeisterschaften : Platz 2 und Platz 3 für Stella Holczer

Stella Holczer ( Uni Kaiserslautern) belegte bei ihren eisten Deutschen Hochschulmeisterschaften Platz 2 in der Disziplin Kumite Leistungsklasse und der offenen Gewichtsklasse Allkategorie sogar die Vizemeisterschaft. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Angelina Marttivi ( Uni Gießen) und Alexandra Streit (HfPV Wiesbaden unterlag Stella äußerst knapp im Poolfinale Ann-Kathrin Kerner (HS Ludwigsburg). Im Kampf um Platz 3 traf Stella auf Christina Hoffmann ( FH f. Verw. des Saarlandes), eine alte Bekannte, die Stella bereits von Wettkämpfen auf den Deutschen Karatemeisterschaften kennt. Auch diesmal schenkten sich die beiden nichts und es stand nach der regulären Kampfzeit und der Verlängerung immer noch Punktegleich für Beide und erst mit Kampfrichterentscheid siegte Stella und konnte den 3. Platz belegen.

In der Allkategorie konnte Stella sich noch steigern und stand nach drei Siegen über Anne-Kistin Funke (Uni-Kassel, )Lisa Roßner (Uni-Bayreuth) und Lydia Holler ( Uni Leipzig) im Finale. Auch hier wieder eine bekannte Wetttkampfgegnerin: Katharina Beitler (Uni-Gießen). Nach umstrittenen Straßen und nicht gewerteten Treffern von Stella, stand es am Ende 2:6 für die Giessenerin und Stella konnte die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Die Europäischen Hochschulmeisterschaften finden Ende Juli in Sarajewo statt.

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

23.05.2011


Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft der U 14 am Samstag und Sonntag in Neuhof

Qualifiziert über die Pfalzeinzelmeisterschaften starten die folgenden Nachwuchsathleten am Samstag im hessischen Neuhof: Eric Janto, Leon und Lukas Stepper, Christopher Hofäcker, Jonathan Bechtel, Max Hampel,Stefan Herrmann, Michael Bantle, Willi Marten, Jonas Dieing, Sebastian Schmitt und Sid Wiesner.

Bei den Mädchen am Sonntag gehen Denise Hoffmann, Victoria Huber, Marei Drixler, Annika Harter, Jan Förtsch und Anne Rheude auf die Matte.

Barbara Bandel startet beim RLT in Hannover.

Am Samstag startet JSV Ausnahmeathletin Barbara Bandel unter der Betreuung ihres hessischen Trainers Andreas Esper beim nationalen RLT in Hannover. Bedingt durch Trainingsrückstand aufgrund einer Verletzung konnte sich die Polizeischülerin der Sportfördergruppe der Polizei in Wiesbaden in diesem Jahr nicht durch eine Platzierung für die DM 2012 qualifizieren. Nun gilt es Punkte zu sammeln.

Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen

20.05.2011


Deutschen Hochschulmeisterschaften Karate in Mannheim - Erfolge für Stella Holczer

Am Samstag den 14.05.11 startete Stella Holczer für die Uni-Kaiserslautern zum ersten Mal bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften Karate in Mannheim.

Hier waren 150 Athleten von insgesamt 56 Hochschulen aus ganz Deutschland gemeldet.

In der Gewichtsklasse -55kg Einzel Disziplin Kumite Leistungsklasse erreichte sie Platz 3 und in der offenen Gewichtsklasse Allkategorie sogar Platz 2 und ist somit Vize-Deutsche Meisterin der Hochschulen, gleich bei der ersten Teilnahme.

Hier kurz der Verlauf der einzelnen Kämpfe -55kg:

Stella Holczer - Angelina Marttivi (Uni-Gießen) 4-0

Stella Holczer - Alexandra Streit (HfPV Wiesbaden) 3-1

Stella Holczer - Ann-Kathrin Kerner (HS Ludwigsburg) 1-2 Poolfinale

Nun ging es um Platz 3 und Stella Holczer mußte gegen Chistina Hoffmann (FH f. Verw. des Saarlandes) antreten, eine alte Bekannte, die Ihr auf der Landesmeisterschaft und DM das Leben schwer machte.

Beide schenkten sich nichts und so stand es nach der regulären Kampfzeit 3-3, auch nach der Verlängerung stand es 1-1, es kam zum Kampfrichterentscheid und Stella Holczer gewann knapp mit 2-1 Flaggen und hatte somit den 3. Platz in der Tasche.

 

Verlauf Allkategorie: Hier konnte sich Stella Holczer nochmals steigern:

Stella Holczer - Anne-Kistin Funke (Uni-Kassel) 5-0

Stella Holczer - Lisa Roßner (Uni-Beyreuth) 2-0

Stella Holczer - Lydia Holler (Uni-Leipzig) 2-1 Poolfinale

Im Finale mußte Stella Holczer auch wieder gegen eine alte Bekannte (Katharina Beitler Uni-Gießen) antreten, die sie auch schon 2009 auf der DM besiegt hatte.

Diesmal lief es etwas anders, umstrittene Strafen und nicht gewertete Treffer für Stella Holczer, die vom Publikum mit Buhrufen kommentiert wurden, führten dazu das Stella Holczer mit 2-6 verlor.

Den 2. Platz hat sie aber in der Tasche.

Nun stehen die Chancen sehr gut, dass Stella Holczer vom ADH für die EM der Hochschulen Ende Juli in Sarajewo nominiert wird, da sie gleich 2 mal auf dem Treppchen stand.

18.05.2011


Zwei Mal 4:3 für den JSV Speyer

Siege wurden nicht erwartet

Der Judosportverein Speyer (JSV) gewann die Auftaktbegegnungen der neuen Saison der 1. Bundesliga Süd vor heimischem Publikum, obwohl seine Kampf-Asse Barbara Bandel und Jasmin Külbs wegen internationalen Einsätzen in der Sporthalle Ost nicht antreten konnten. Mag sein, dass gerade deren Abwesenheit ihre Kameradinnen und die Gastkämpferinnen aus Ungarn noch angriffslustiger machte.

Als erste verließen die Frauen der TSG Backnang Speyer. Sie fuhren zunächst nach Dudenhofen zum Pizza-Essen und dann nach Hause. Wo sich die Damenmannschaft des KSV Esslingen labte, wurde nicht verraten, die siegreichen Speyerer machten sich auf „zum Chinesen.“ Der JSV ging gegen Backnang und Esslingen mit jeweils 4:3 von der Matte. Unter den über 200 Zuschauern saßen Oberbürgermeister Hansjörg Eger, die Landtagsabgeordneten Friederike Ebli und Dr. Axel Wilke. Auch der Präsident der Rudergesellschaft Speyer beobachtete das Geschehen.

Nadine Eckert, die Team-Chefin der 1. Damen-Bundesligamannschaft des JSV Speyer sagte im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER hinsichtlich des Ergebnisses sowie des Fehlens von Barbara Bandel und Jasmin Külbs: „Es war nicht zu erwarten, dass wir zwei Mal gewinnen.“ Die beiden Siege würden zeigen, dass auch auf die vier ungarischen Kämpferinnen in der Speyerer Riege Verlass ist, betonte Eckert. Doch hauptsächlich wertete sie die Kämpfe als Spaß-Judo. „Unser Ziel ist die Finalrunde“, hob die Team-Chefin hervor. -bb- Fotos: sim

15.05.2011


Gelungener Saisonstart für die zweite Mannschaft des JSV Speyer

Für die zweite Mannschaft des JSV Speyer ging es am Samstag zur Regionalliga-Konkurrenz nach Wiesbaden. Die Reserve des Bundesliga-Clubs Kim-Chi und der JC Neuwied  waren die ersten Gegner der jungen Truppe um Betreuer Michael Görgen-Sprau. Mit hauptsächlich jungen Akteuren entführten die Speyerer die optimale Punktzahl mit einem 4:3 gegen Neuwied und einem 3:2 gegen Wiesbaden.

„Einfach geil. Die Jungs haben sich den Sieg verdient“, lobte Görgen-Sprau. Der Saisonstart sei bisher gelungen. Im ersten Aufeinandertreffen punktete der U20-Kämpfer Nico Kachiaschwili in der der Klasse bis 81 Kilogramm unangefochten mit Ippon. Oliver Grewenig (- 60) wandte vier Mal eine Fußtechnik an und sammelte so Punkte zu seinem ungefährdeten Sieg nach fünf Minuten.

Ein engagiertes Gefecht lieferte auch Patrick Jacobi (- 66), gab seinen Kampf jedoch ab. Pascal Noppenberger (- 90) agierte ebenfalls glücklos. Mit Benjamin Hofäcker trumpfte ein weiterer Nachwuchssportler des JSV in der Klasse bis 73 Kilogramm auf. Dima Kachiaschwili wurde in Führung liegend bestraft, weil er den Gegner an den Beinen festgehalten hatte.

„Das war keine verbotene Technik. Leider haben das die Kampfrichter anders gesehen“, meinte Betreuer Görgen-Sprau. Der Schwergewichtler gab sein Gefecht ab. Den vierten Punkt zum Sieg sammelte Kai Schmidt (- 100).

Knapper ging’s zu beim Kräftemessen mit den Gastgebern. Ganz stark trat U20-Athlet Maxi Hoock auf, der für Grewenig auf die Matte ging. Hoock dominierte den Kampf und zwang seinen Kontrahenten zu Strafen wegen Passivität. Höhepunkt für Coach Görgen-Sprau war der Sieg des 16-jährigen Stefan Bantle, der gegen den starken Wiesbadener einen unverhofften Punkt holte. Eine Große Außensichel beschwerte dem Talent eine Ippon-Wertung und Speyer den zweiten Zähler.

Verlass war wiederum auf der „Mann aus Stahl“ Nico Kachiaschwili, der seinen Kampf vorzeitig siegreich beendete. „Ganz wichtig waren die Unentschieden von Pascal und Dima. Beide haben das klug zu Ende gekämpft“, lobte Görgen-Sprau mit Blick auf die wichtigen Punkteteilungen. Paul Kappis unterlag in der Klasse bis 73 Kilogramm seinem hessischen Widersacher.

„Das 3:2 sollte uns Auftrieb geben“, meinte Görgen-Sprau. Kim-Chi bot einige Kämpfer aus dem Bundesliga-Kader auf. Besonders erfreut zeigte sich der Teamchef darüber, dass die Nachwuchsathleten bereits eine feste Größe in der JSV-Auswahl darstellten. „Das ist der tollten Trainingsarbeit zu verdanken“, betonte Görgen-Sprau. 

16.05.2011


21 JSV-Nachwuchsjudoka und Talente bei den Pfalzmeisterschaften in Rodenbach

Positive Meldung vom Judosportverein Speyer den Nachwuchs der Altersklasse (U 14 Jahrgänge 1998 – 2000) betreffend.

Mit 21 Nachwuchstalenten aus der Trainingsgruppe Ferenc Nemeth nehmen auf Nominierung von Trainer Peter Lichtmannegger an den Pfalzmeisterschaften der einschließlich 13jährigen am Sonntag in Rodenbach teil.

Trainer Lichtmannegger sieht die Entwicklung des Nachwuchses, hier auch insbesondere der Mädchen, nur positiv.

Unsere Judoka sind zur Pfalzmeisterschaft sehr gut vorbereitet, sie trainieren mit Freude unter Ferenc Nemeth bis zu dreimal, einschließlich des Stützpunkttrainings das bei uns in Speyer stattfindet, sogar viermal in der Woche. Unseren Cheftrainer zeichnet aus, das er nicht nur den Erwachsenenbereich optimal trainiert, sondern das Training im U 14 und U 17-Bereich strukturiert hat und selbst hält. Mit Michael Görgen-Sprau, Anni Meier, Manfred Dreiseitl und mir, wird sein Konzept auf und neben  der Matte auch pädagogisch umgesetzt.

Mit Marei Drixler, Vicky Huber, Annika Harter, Jan Förtsch, Anne Rheude, Natalie Breunig und Denis Hofmann nehmen 6 judobegeisterte Mädchen an den Pfalzmeisterschaften teil. Im ältesten Jahrgang der Altersklasse 1998 starten die Jungs: Willi Martens, Sebastian Schmitt, Sid Wiessner, Jonas Dieing, Yannik Lichtmannegger, Leon und Lukas Stepper, diese wechseln wie auch Anne Rheude im nächsten Jahr in die Altersklasse U 17. Jonathan Bechtel, Max Hampel, Eric Janto, Fabian Gauly, Christof Hofäcker, Stefan Hermann, Michael Bantle, die alle 2000 geboren sind, wird der jüngste Jahrgang die ersten Pfalzmeisterschaften in der AK U 14 kämpfen.

12.05.2011


Erfolgreiche Jubiläums Meisterschaften für den JSV Speyer

Jubiläum beim JSV: Zum 10. mal richtete der JSV Speyer unter der Leitung des Kata-Beauftragten des Judoverbandes Pfalz , Thomas Hofmann und der Breitensportreferentin Ellen Nessmann-Eitel die Judo-Kata-Meisterschaften aus.

Die JSVler konnten ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben. In 5 der 6 demonstrierten Kata (Formen) waren Speyrer Judoka oben auf dem Treppchen zu finden.  In der Form der modernen Selbstverteidigung wurden Daniel Koliander und Thomas Hofmann konkurrenzlos Landesmeister.  Joachim Wolters und Egon Haden verteidigten ihren Pfalzmeister Titel aus dem Vorjahr ebenfalls. Den 10 Titel in Folge in der Nage no Kata holte sich Thomas Hofmann zusammen mit seinem neuen Partner Daniel Koliander. Zweite wurden hier die beiden Bundesligakämpfer Benjamin Hofäcker und Maximilian Hook vor dem Dürkheimer Paar Beck Sieb-Wolf.  Pfalzmeister der Katame no Kata wurden Jürgen Gail zusammen mit Andre Kobelke der zusammen mit Michael Stutz auch die Plätze 2 und 3 belegte. Das war möglich da beide die Meisterschaft als Prüfungsbestandteil nutzten. In der Ju no Kata war mit Heike Heiler eine neue Partnerin zusammen mit Thomas Hofmann am Start die sich dann auch gegen die sechsten der Kata DM 2010 Karin und Peter Ehret vom JJC Ludwigshafen durch setzten konnten. In der Gonosen no Kata Dominik Kneip und Eric Köstel Platz 1 und 2 vor Stefanie und Susanne Rahn.

Vielen Dank für die vielen fleißigen Hände bei Auf-Abbau sowie während der Meisterschaft.

Judosportverein Speyer

09.05.2011


Jugend plant…international!

Großes Interesse an Workshop – JSV sucht kreative Köpfe in Speyer-West

„Das ist doch schon mal ein großer Erfolg – ich bin selbst erstaunt über die große Teilnehmerzahl“, freut sich Gerlinde Görgen, Geschäftsführerin des Judosportvereins (JSV) Speyer. 37 Jugendliche und einige Frauen sitzen um sie herum in der Aula der Schule im Erlich und lassen die Köpfe rauchen:  Bei einer ersten Infoveranstaltung des JSV sammeln sie schon mal Ideen für ein multikulturelles Fest – und die meisten von ihnen wollen dabei bleiben und im Rahmen eines Workshops mithelfen bei der Planung. 

Nur noch einige Monate, dann ist es soweit: Der JSV wird Ende des Jahres in das neu gebaute Judosportzentrum einziehen. Mit einem bunten, großen Eröffnungsfest soll das Ereignis gebührend gefeiert werden. Dieses Fest wird  gemeinsam mit Jugendlichen und Frauen aus Speyer-West in dem Workshop „Jugend plant“ umgesetzt.

Bei diesem Workshop handelt es sich um ein neues Projekt des JSV, das die soziale, schulische und berufliche Integration fördert. . Entsprechend wird am Ende des Workshops jeder  Teilnehmer eine Urkunde erhalten, die er Bewerbungen beifügen kann.

Für dieses Projekt hat am 10.2.2011 der Begleitausschuss der Stadt Speyer zum ESF-Programm STÄRKEN vor Ort Fördermittel bewilligt. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.

Die Jugendlichen, die sich bei diesem ersten Treffen kundig machen, worum es in dem Workshop gehen soll, lassen die Ideen nur so sprudeln: Ein Barfußpfad in der Halle soll während des Eröffnungsfestes aufgebaut werden und ein Glücksrad; eine Teezeremonie, die Faltkunst Origami und das Schreiben des eigenen Namens mit japanischen Schriftzeichen erinnern an die Herkunft des Judosports, und sogar für das Sumoringen können die Jugendlichen sich begeistern.  

Lustige Spiele, Vorführungen und eine Graffiti-Aktion, aber auch die Bewirtung wie internationales Fingerfood,  sollen sich die Workshopteilnehmer im Laufe des Jahres einfallen lassen und organisieren - hier können sie richtig kreativ werden und ihre eigenen Ideen umsetzen. 

Außerdem können die Jugendlichen und Frauen auch andere STÄRKEN vor Ort-Projekte in ihrem Stadtteil besuchen, das Geschehen fotografieren und ihre Eindrücke in kleinen Texten festhalten. Und das Beste ist: Diese Eindrücke präsentieren sie beim Eröffnungsfest in einer Ausstellung. 

Bevor es losgeht mit dem Planen, wird es für interessierte Jugendliche ein weiteres Informationstreffen geben. 

Judosportverein Speyer

27.04.2011


Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften in Weilerbach

Tag des Judosportverein Speyer bei der rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaft in Weilerbach am Wochenende. JSV mit bestem Ergebnis in der Vereinsgeschichte. 42 Wettkampfjudoka der U 14/U17/U23 am Start.

Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth mit U 14-Nachwuchsathleten sehr zufrieden

Ganz starke Vorstellung der Wettkampf- und Leistungsjudoka des Judosportverein am Samstag und Sonntag bei den Rheinland-Pfalz-Landesmeisterschaften der Altersklasse U 14/U17 und U 23 in Weilerbach/Kaiserslautern.

„Mit Ferenc Nemeth entwickelt sich der leistungsorientierte Wettkampfsport kontinuierlich und behutsam“, so U 14-JSV-Trainer Peter Lichtmannegger zum Abschneiden der U 14-Altersklasse am Samstag in Weilerbach. Die von der Judo-Arbeitsgemeinschaft der Verbände Rheinland und Pfalz veranstaltete Landesmeisterschaft wurde in diesem Jahr vom Judoverband Pfalz in Weilerbach in Unterstützung durch den TV Rodenbach ausgerichtet. „ Unsere 18 gemeldeten U14-nachwuchsjudoka haben das im Training Gelernte gut umgesetzt, ganz stolz sind Ferenc Nemeth und ich auf unsere Mädchen.“ So haben Annika Harter (-40 kg) und Anne Rheude (-48 kg) sich souverän die Landesmeisterschaft erkämpft. Victoria Huber (-36 kg) wurde Zweite und Jana Förtsch (-44 kg) Dritte. Marei Drixler konnte die Hauptrunde trotz guter Einstellungnoch nicht erreichen. Ganz stark dann auch die Jungs des JSV. Beim jüngeren Jahrgang 2000 erkämpfte sich Michael Bantle, der jüngste der drei Bantle Brüder (-37 kg) bereits die Goldmedaille. Max Hampel (-37 kg) und Christopher Hofäcker erkämpften Bronze. Eric Janto (-31 kg) und Stefan Herrmann (-34 kg) schafften mit siebten Plätze noch Punkte für die Landesliste. Jonathan Bechtel (-34 kg) setzte sich in seinem Kampf nach Auftaktniederlage überzeugend durch, konnte sich dann jedoch noch nicht für die Hauptrunde qualifizieren. Furios das Auftreten des älteren Jahrgang: Sid Wissner erkämpfte sich mit vier Ipponsiegen die Landesmeisterschaft in der Gewichtsklasse + 60 kg. Ebenso souverän  auf dem Weg zur Goldmedaille bis 50 kg Sebastian Schmitt und JSV-Neuzugang Willi Martens (-43 kg). Jonas Dieing (-46 kg) erkämpfte Bronze. Lukas Stepper wurde mit drei Siegen und zwei Niederlagen Fünfter. Yannik Lichtmannegger belegte in der gleichen Klasse mit 2 Siegen und 2 Niederlagen Platz 7. Leon Stepper konnte sich diesmal  nicht für die Hauptrunde qualifizieren. Sechs Landesmeistertitel, einmal Silber, 4 x Bronze sowie Platzierungspunkte in Fünf und Sieben stehen für das beste Abschneiden eines U 14-Teams des JSV bei den offiziellen rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaften.

Acht mal Edelmetall für den JSV Speyer bei der Rheinland-Pfalz Einzelmeisterschaft U17
Sebastian Hofäcker, Stefan Bantle und Michel Adam gewinnen Gold

Betreut von Markus Kost, Ference Nemeth und Manfred Dreiseitl standen zwölf U17 Kämpfer des JSV Speyer bei den Rheinland-Pfalz Einzelmeisterschaften in Weilerbach auf der Matte.

In der Gewichtsklasse bis 43 kg starteten gleich drei Speyerer Nachwuchstalente, und Michel Adam, Dominik Müller sowie Philipp Janto belegten auch überlegen die ersten drei Plätze. Außer den Kämpfen in denen sie gegeneinander antreten mussten, gewannen sie alle Kämpfe in dieser Gewichtsklasse mit Ippon. Sieger wurde Michel, Platz zwei für Dominik und Bronze für Philipp.

Bis 46kg starteten Marco Zimmermann und Sebastian Hofäcker. Nach einer Niederlage gegen Sebastian und zwei weiteren Siegen belegte Marco am Ende einen guten Platz drei. Sebastian war heute nicht zu stoppen und gewann alle Kämpfe mit verschiedenen Techniken vorzeitig mit Ippon, Platz eins und Gold für Sebastian.

Bis 55kg hatte der JSV zwei starke Kämpfer am Start, Fabian Göbel und Paul Schall, beide kämpften sich mit zwei schnellen Ipponsiegen ins Halbfinale vor.
Hier konnten sie beide noch nicht gewinnen, siegten aber beide im Kampf um Platz drei souverän mit Ippon für Seoi-nage und Haltegriff und gewannen Bronze.

Außergewöhnlich stark besetzt war die Gewichtklasse bis 66kg. Stefan Bantle, der im Auftaktkampf auf seinen Kaderkollegen Osjanikov traf konnte dieses Turnier nach sehenswerten Kämpfen für sich entscheiden, hochverdienter  Platz eins und Gold für Stefan. Simon Wittmann besiegte seine beiden ersten Gegner überlegen und schnell mit Ippon, musste sich aber im Halbfinale mit einer kleinen Yukowertung geschlagen geben. Nach einer spannenden Kampf ein hervorragender 5.Platz in diesem starken Feld für Simon.

Nico Zimmermann konnte in einem stark besetzten 60kg Teilnehmerfeld seine zwei Auftaktkämpfe mit Ippon gewinnen, der Gegner im Kampf um Platz drei war heute aber noch zu stark- fünfter Platz für Nico.

Yannik Drixler bis 50kg erkämpfte sich nach Freilos und Auftaktsieg den fünften Platz. Florian Bantle wurde nach Auftaktsieg Siebter.

U 23 - JSV Speyer gewinnt mit zwölf Startern 11 mal Edelmetall

Die Finals der männlichen Gewichtsklassen bis 60kg und bis 81kg waren eine reine Speyerer Angelegenheit auf dieser U23 Meisterschaft.
Bis 60kg standen sich Oliver Grewenig und Maximilian Hook gegenüber Oliver holte nach einem ausgeglichenen Kampf mit einem Fußfeger Gold.
Phillip Loos gewann in dieser Gewichtsklasse Bronze.
In der Gewichtsklasse bis 81kg kämpfen sich Nico Kachiaschvili und Janik Dreiseitl mit jeweils zwei überlegenen Siegen in das rein Speyerer Finale.
Nach knapp drei Kampfminuten stand es noch unentschieden, bevor Janik wegen Verletzung abgeben musste.
Gold und Sieg für Nico und Platz Zwei und Silber für Janik waren das tolle Ergebnis.
Benjamin Höfäcker, Patrick Stiegel und Pascal Pontzen starteten in der Gewichtsklasse bis 73kg. Benjamin sicherte sich nach drei Siegen mit Hantei und O-uchi Siegen souverän Gold. Patrick musste nur das Halbfinale knapp abgeben und belegte mit insgesamt drei Siegen den 3. Platz. Pascal merkte man nach zwei guten Kämpfen noch den Trainingsrückstand an, er konnte sich noch nicht platzieren.
Bis 66kg erreichte Markus Kost  nach drei technik versierten Ipponsiegen mit einer Würgetechnik und zwei Seio-nage techniken schnell das Finale indem er auf Marko Müller (JC Zweibrücken) traf.
Nach fünf ausgeglichenen Minuten konnte Müller mit einer kleinen Yukowertung den Sieg für sich verbuchen. Silber für Markus nach einer super Vorstellung.

Drei U23 Damen traten in Weilerbach an und alle drei erreichten souverän das Finale.
Jana Lutz bis 57kg gewann alle Ihre Kämpfe vorzeitig mit Ippon für Ko-Uchi-gari und Seoi-nage und holte überlegen Gold.
Aileen Göbel bis 48kg hatte leider in Ihrer Gewichtsklasse keine Gegnerinnen, konnte aber als Trost Gold mit nach Hause nehmen.
Miriam Kost gewann Ihrer ersten beiden Kämpfe bis 70kg überlegen mit Wertungen für Tani-othoschi und Seoi-nage. Sie musste nur das Finale knapp abgeben. Silber und Platz zwei für Miriam.

Ein überzeugendes Auftreten des gesamten Speyerer Teams, aus U 14 bis U 23 war die einstimmige Meinung der Betreuer Markus Kost, Ference Nemeth Peter Lichtmannegger und Manfred Dreiseitl.

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Hannover

Barbara Bandel, DJB Kaderathletin, startete für die Sporthochschule der Polizei in Wiesbaden und war wie Laura Vargas-Koch vom SC Berlin für das Finale favoritisiert traf jedoch, so wollte es das Los nach gewonnenem Ippon-Auftakt bereits im zweiten Wettkampf auf die aktuelle Vize-Europameisterin der U 23.

Dieses vorgezogene Finale wurde von Bandel und Vargas _Koch offen und engagiert geführt. Ein spannender Wettkampf zweier gleichwertiger DJB-Kaderathleten. Nach fünf Minuten dann mit dem Schlussgong der Gleichstand und die Weiterführung im Golden Scoore, das die Berlinerin dann doch etwas glücklich für sich entscheiden konnte. Die Kommisaranwärterin musste in die Trostrunde. Doch Barbara Bandel zeigte die lange verletzungsbedingte fehlende Wettkampfstabilität. Von Trainer Andreas Esper sorgsam physich und psychisch auf das nationale Großereignis vorbereitet war in der Trostrunde nicht zu stoppen und erkämpfte sich gegen starke Konkurrenz mit drei Ipponsiegen durch Seoinage (Armwurf) und Ko-uchi-gari (Fußfeger) die wohlverdiente Bronzemedaille. Ein Klasse Leistung auf hohem nationalen und internationalen Niveau. Starke Leistung auf bis 57 kg für Vanessa Müller, die an der Uni Heidelberg Chemie studiert.

Im Auftaktkampf setzte sich die JSV-Erstbundesligakämpferin überzeugend gegen Hilgart aus Münster mit tiefen Seoinage-Ippon durch. In die stärkste Gruppe gelost, traf Vanessa, wie Bandel bereits im zweiten Kampf auf die spätere Deutsche Hochschulmeisterin Miriam Gasmatter, der sie mit Armhebel unterlag.

In der Trostrunde zeigte Vanessa dann gegen die spätere Bronzeplatzierte Sina Felska eine ausgezeichnete Leistung, unterlag jedoch nach einer Unachtsamkeit.

Presse: Judosportverein Speyer

19.04.2011


Jahreshauptversammlung JSV

Das große „S“ steht beim JSV (Judo-Sportverein) schon lange nicht mehr nur für Sport, sondern auch für Sozial. Das stellte die Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung im AV 03-Sportheim eindrucksvoll unter Beweis. Zwar genießen Wettkampf- und Breitensport nach wie vor höchste Priorität, dafür aber wurde dem Engagement zur ganzheitlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Verein sehr viel Bedeutung beigemessen. Dieser ganzheitliche Ansatz war auch der Grund für den Besuch des Bundespräsidenten, der sich am 3.November in der Osthalle von der gro0ßen und vor allem intakten Judofamilie begeistert gezeigt hat. Vorsitzender Heiner Sprau, zweite Vorsitzende Gabi Meier und Geschäftsführerin Gerlinde Görgen dankten den Trainern, Übungsleitern und vielen Helfern des 1043 Mitglieder starken Sportvereins mit einem kleinen Blumengruß für ihren größtenteils ehrenamtlichen Einsatz.

Eine ausgeschmückte Rose verdiente sich auch Klaus Seither, der als Architekt den Neubau des Judosport-Zentrums betreut und den 63 Mitgliedern über den Stand der Arbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades berichtete. Da der Subunternehmer der Firma Dupre im Winter nur drei Wochen wegen zu großer Kälte den Baubetrieb einstellen musste, ist die Judohalle soweit fertiggestellt und wird in diesen Tagen mit der Stahldach-Eindeckung der Rohbau abgeschlossen. Ende Mai/Anfang Juni rechnet Seither mit der Montage der Photovoltaikanlage, bis zum Herbst mit dem Ende des Innenausbaus. Seithers Ziel ist es, am 28.Oktober die „JSV-Putzkolonne“ zur Endreinigung in die neue Halle lassen zu können.

Während der Termin für die Eröffnung noch nicht fest steht, wird das Programm für die Einweihungsfeier bereits erörtert. Unter dem Leitthema „Jugend plant“ sammelte Geschäftsführerin Gerlinde Görgen beim ersten Treffen mit drei Dutzend Teilnehmern Ideen, die nun bei der nächsten „Jugend plant“-Versammlung auf ihre Umsetzung hin abgeklopft werden.  Viele Mitglieder dieser Eröffnungsplanung-Gruppe gehören dem fast 20-köpfigen JSV-Jugendvorstand an oder gingen aus diesem Gremium hervor. Viele dieser engagierten JSV-Jugendlichen bringen sich in der Übungsleitung und der Projekt-Gruppenarbeit mit ein, so wie etwa die drei Geschwister Marie (17 Jahre), Juli(15) und Miriam Ciaja, die sich alle in den Betreuungsgruppen für zurzeit 140 Vorschulkinder (Motorikschulung) einsetzen. Dazu kommen drei Kindergärten nachmittags mit den Dreikäsehochs zu Turn- und Bewegungsstunden zum JSV. Für diese Zielgruppe werden zudem regelmäßig Familiensporttreffs und „bewegte Elternabende“ organisiert, erläuterte Gerlinde Görgen das pädagogische Konzept. Andere junge Judokas helfen mit bei den Kooperationen des JSV mit Schulen. So haben Steffi Wollensah und Simone Cordes in Abstimmung mit Rektor Günter Zimmermann erreicht, dass an der Grundschule Siedlungsschule alle Kinder im Sportunterricht an den Judosport herangeführt werden. Michael Görgen hat an der neuen IGS-Sportklasse am Kolb-Zentrum Judo als Schwerpunkt-Sportart etabliert. Johannes Seither, zurzeit Referendar am Schwerd-Gymnasium, ist dort auf gutem Wege, Judo im Sportunterricht zu verankern. Mit den Projekten „Starke Judoka fit für den Beruf“ und „Jetzt helfe ich“ leistet der Verein sogar Hausaufgabenhilfen (Rudi Kolbinger und Lena Reiß) und eine Begleitung der Berufsorientierung. Rund zwei Dutzend 13- bis 17-Jährige werden bei einem offenen „Mädchentreff“ liebevoll betreut und auf das Berufsleben vorbereitet. Bei vielen Ferien- und Abenteuer-Freizeiten stehen das sportliche Miteinander, der dazugehörige Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl stets ganz oben auf dem Programm. Am Herzen liegt JSV-Chef Heiner Sprau auch die Integration geistig und mehrfach Behinderter in den Judosport. Hierum macht sich Jürgen Albert verdient. Er und seine Mitstreiter erreichten mittlerweile, dass diese Gruppe sogar schon an Wettkämpfen teilnimmt.

Auch auf der Matte leisten die Judoka gewinnbringende Arbeit, angefangen bei den Kleinsten, der U 11, bei denen Anni Meier und Steffi Wollensah ebenso wertvolle Basisarbeit leisten, wie Peter Lichtmannegger und der hochkarätige JSV-Trainer Ference Nemeth bei den Unter-14-Jährigen. Froh ist Heiner Sprau daüber, dass Volker Heyer nach seinem einjährigen Auslandsaufenthalt zurückgehrt ist und nun wieder mit als Trainer an die Matte gehen kann. Vom bisher schwersten Jahr des JSV in der Zweiten Bundesliga berichtete U20-Leiter und Aktiven-Betreuer Michael Görgen-Sprau. Nach zumeist knappen Niederlagen sicherten sich die JSV’ler mit einem Remis im letzten Kampf gegen Leipzig den Klassenerhalt. Für die diesjährige Bundesligarunde verspricht sich der Übungsleiter Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs. Einen Auftaktsieg erhofft sich „Michi“ Görgen-Sprau am 30.April im Heimkampf gegen Erlangen. Das starke Frauenteam des JSV schaffte in der Finalrunde der Ersten Bundesliga den zweiten Platz. Mit sehr guten Platzierungen bei Titelkämpfen und Turnieren ließen die Speyerer Judoka aufhorchen, an der Spitze Jasmin Külbs und Barbara Bandel sowie Nico Kachiaschwili und Maximilian Hook, die alle zum Bundeskader gehören. Über seinen eindrucksvollen Aufenthalt im Judo-Geburtsland Japan und sein bundesweites Wirken als Kata-Experte berichtete Thomas „Schoko“ Hofmann. Die Gürtelprüfungen koordiniert weiterhin mit großem Einfühlungsvermögen Judo-Ikone Heinz-Armin „Atze“ Matthaei.

Dass der JSV 2010 die Sportlerin des Jahres stellte, verdankt er der immer stärker werdenden und auf 73 Mitglieder angewachsenen Karateabteilung und deren Aushängeschild Stella Holczer, die in Erfurt Deutsche Meisterin geworden war. Abteilungsleiter Jürgen Ballreich konnte bei der Hauptversammlung über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Karateka und von vielen Treppchenplätzen bei Turnieren berichten. Hervorragend schlägt sich bei Wettkämpfen vor allem der 13-jährige Patrick Sturm.

Die von Schatzmeisterin Petra Liebers geführte Kasse und die Belege zu Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 330000 Euro blieben von den Revisoren Erich Cordes, Hans Grybos und Stefan Meier unbeanstandet, so dass der (einstimmig erfolgten) Entlastung der gesamten Vorstandschaft nichts im Wege stand. ws

 

18.04.2011