7 Goldmedaillen/ 3 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen für JSV-Nachwuchs

Wie in „alten Zeiten“, Pfalzmeisterschaft EM U 15 der Mädchen
und Jungs in jeder Hinsicht eine bedeutsam erfreuliche
Veranstaltung:
Speyer- 61 Teilnehmer der Altersklasse U 16
(1999-2001) konnte Verbandsjugendleiter Norbert Kropp am Sonntag im
Landesleistungszentrum Judo begrüßen. Die 40 Jungs starteten in
neun Gewichtsklassen von 33 bis 63 kg, die Mädchen in zehn
Gewichtsklassen von 34 kg bis 66 kg)
JVP-Kampfrichter-Beauftragter Daniel Sack konnte 12 Kampfrichter
auf den drei Wettkampfmatten begrüßen, darunter Rolf Speck aus
Hessen und Matthias Göbel aus dem Judoverband Rheinland. 110 Eltern
und Fans feuerten die Judoka an.
Aus JSV-Sicht zeigteen sich der hauptamtliche
Leistungssporttrainer und Coach Peter Lichtmannegger sehr
zufrieden. Sie stellten mit 16 Teilnehmern das größte
Vereinsteilkontingent. Hiervon qualifizierten sich zur
Südwestdeutschen Einzelmeisterschaft im saarländischen Heusweiler
15 JSV-Wettkämpfer:
Alle Kämpfe gewannen Leon Lichtmannegger (-34 kg/ 4 Siege),
Philipp Schmid (-37kg/2 Siege), Max Hampel (-46 kg/3 Sieg),
Christopher Hofäcker (-40 kg/4 Siege) Michael Bantle (-60 kg/4
Siege), Leonie Nußbaum (-44 kg/2 Siege) und Jana Förtsch –(-52 kg/
3 Siege) und nahmen die Goldmedaille entgegen.
Nach Siegen und Niederlagen erkämpften sich Luca Bößer, Stella
Richter, Annika Harter zweite Plätze und die Silbermedaille, sowie
Leonard Scholz, Thomas Brecht, Joey Gohr, David Fuhrer und Marei
Drixler die Bronzemedaille. Nur ganz knapp verpasste Jan Goerlich
die Qualifikation mit dem fünften Platz.
Ferenc Nemeth: „ Ich freue mich über die Kämpfe unserer Jugend.
Sie haben ihre neu erlernten Techniken angewandt und ausprobiert
und dies mit Erfolg“
www.judo-speyer.de JSV
Speyer, Presse
13.05.2013
Sieg und Niederlage für dezimierte JSV-Frauen
Die Frauenmannschaft des JSV Speyer ist mit einem Sieg und einer
Niederlage in die neue Saison in der Ersten Bundesliga Süd
gestartet. Beim Doppelkampftag in Leipzig gewann die JSVlerinnen
mit 6:1 gegen den PSV Weimar, musste sich aber im zweiten Duell dem
amtierenden Deutschen Meister und Gastgeber JC Leipzig mit 0:7
geschlagen geben.
Es war ein Kampftag mit erschwerten Bedingungen für die
JSV-Frauen und ihre Teamchefin Nadine Lautenschläger, die eine
ganze Reihe von Ausfällen verkraften mussten. Barbara Bandel,
Johanna Müller und Abigel Joó kämpften (übrigens allesamt sehr
erfolgreich) beim Grand Prix in Baku, die beiden Leichtgewichte
Franziska Pinske und Jessica Lindner fehlten ebenso wie die
Schwergewichte Tia Berger und Melissa Mache. Wenige Tage vor dem
Kampf hatte sich zu allem Überfluss auch noch die Ungarin Hedvig
Karakas, deren Einsatz in Leipzig fest eingeplant war, im Training
verletzt.
Unter diesen Umständen war es klar, dass an diesem Kampftag
maximal gegen Weimar ein Sieg drin sein würde. Doch diese Aufgabe
bewältigten die Speyererinnen mit beeindruckender Souveränität. Für
einen Auftakt nach Maß sorgte Neuzugang Nadja Bazynski im ersten
Kampf des Tages. Sie gewann ihren allerersten Kampf für Speyer
gegen Weimars Anja Wagner knapp aufgrund der weniger kassierten
Strafen, aber dennoch verdient. Mit einem Ippon-Sieg für die
Ungarin Bernadett Baczkó, einem kampflosen Erfolg für Verena Thumm
und einem durch Wazaari gewonnen Kampf von Selina Dietzer ging es
weiter zum 4:0 für den JSV, ehe man für die nicht-besetzte
Kategorie bis 48 Kilogramm einen Punkt abgeben musste. Danach
komplettierten die zweite Ungarin im Team, Anett Meszaros, sowie
Miriam Kost mit Siegen das 6:1-Endergebnis.
Einen in vielerlei Hinsicht unglücklichen Verlauf nahm der
zweite Mannschaftskampf gegen Leipzig. In gleichen mehreren
Einzelkämpfen war für die Speyererinnen mehr drin. So etwas im
ersten Kampf, als Nadja Bazynski aufgrund einer kurz vor Schluss
ausgesprochenen und aus Speyerer Sicht unverständlichen Strafe
gegen Melanie Gerber verlor, oder im Kampf von Barbara Maros, die
ihre Gegnerin, die um eine Gewichtsklasse hochgestellte Sabine
Goller, klar beherrschte, aber dann unerklärlicherweise den Faden
verlor und den Kampf schließlich abgeben musste. Selina Dietzer
konnte gegen die Schweizerin Evelyne Tschopp ihre starke Leistung
vom ersten Kampf nicht wiederholen und unterlag nach der vollen
Kampfzeit knapp mit Yuko. Niederlagen gab es auch für die um eine
beziehungsweise zwei Gewichtsklassen hochgestellten Vanessa Müller
und Jennifer Kirchner.
Teamchefin Nadine Lautenschläger war insgesamt sehr zufrieden
mit dem ersten Kampftag ihrer Mannschaft. „Wir haben gegen
Weimar souverän gewonnen und gegen Leipzig war das Ergebnis viel
deutlicher als der Verlauf der Kämpfe. Wir haben ein starkes Debüt
von Nadja Bazynski gesehen und es hat mich außerdem gefreut, dass
beispielsweise Selina Dietzer als junge Kämpferin im ersten Kampf
richtig gut war, und auch dass Vanessa Müller und Jennifer Kirchner
sich in den Dienst der Mannschaft stellen und in höheren
Gewichtsklassen antreten. Das spricht für die Moral und für den
Teamgeist. Das hat man auch daran gemerkt, dass die Stimmung im
Team durchweg sehr gut war“, zählt die JSV-Teamchefin die positiven
Aspekte dieses Tages auf. „Mit dieser Mannschaft hätten wir gegen
einige andere Mannschaften in der Liga gewonnen. Nur Leipzig war
eben stärker, aber diese Begegnung haben wir nun für diese Saison
hinter uns. Wir können zuversichtlich nach vorne schauen und uns
auf die nächsten Aufgaben freuen“, so Nadine Lautenschläger. Weiter
geht es für die JSV-Frauen am 22. Juni, wenn sie in München auf den
TSV Großhadern und Kim-Chi Wiesbaden treffen. JSV Speyer,
Presse
06.05.2013
In der Ersten Bundesliga angekommen

Männer des Judosportvereins Speyer können trotz klarer
Niederlage einiges Positives aus Esslingen mitnehmen
Mit einer 4:10-Niederlage beim Vizemeister KSV Esslingen sind
die Männer des JSV Speyer in ihre erste Saison in der Ersten
Judo-Bundesliga Süd gestartet. Trotz der klaren Niederlage, die
auch in dieser Höhe nicht erwartet war, gab es aus Speyerer Sicht
einige Highlights und viele positive Zeichen, die deutlich machen,
dass das Team in der Ersten Liga angekommen ist und in dieser
Saison keineswegs nur ein Punktelieferant für die Konkurrenz sein
wird.
Obwohl die
französischen Kämpfer ebenso fehlten wie die drei Franken Andreas
und Matthias Benkert und Julian Bickel, und obwohl Wulf Reiche
kurzfristig verletzungsbedingt nicht kämpfen konnte, hatte Teamchef
Michael Görgen einen starken Kader zur Verfügung, der in der Lage
war, den Favoriten zu ärgern. Es wäre sogar noch ein engeres
Ergebnis möglich gewesen, denn in einigen Kämpfen hatten die
Speyerer das Gefühl, das mehr drin war. So etwa gleich im ersten
Kampf, als Schwergewicht Markus Sturm nach knapp zweieinhalb
Minuten von seinem Gegner Helge Molt überrascht und geworfen wurde
– das 1:0 für Esslingen. Anschließend gab Paul Zwezisch im Kampf in
der Klasse bis 100 Kilogramm gegen den Esslinger Michael Pinske
zunächst eine Wazaari-Wertung und dann nach der vierten Verwarnung
auch noch den Kampf ab. In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm
wurde Benjamin Hofäcker von seinem starken Kontrahenten René
Schneider gleich nach 20 Sekunden auf die Matte befördert zum 3:0
für die Gastgeber. Im vierten Kampf zeigte der JSV-Nachwuchskämpfer
Leander Riegert in seinem allerersten Bundesligakampf eine starke
und couragierte Leistung, als er gegen den ehemaligen Speyerer
Boris Trupka furchtlos angriff und über eine Minute Widerstand
leistete, eher sich die Routine und die Klasse Trupkas in einen
Ippon-Sieg für den Favoriten niederschlug.
Im vierten
Kampf des Tages, in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm, war es
dann endlich soweit: Der Schweizer Ciril Grossklaus, einer der
Neuzugänge im Team des JSV, holte mit einem Sieg durch Haltegriff
in dreieinhalb Minuten den ersten Erstliga-Sieg in der Geschichte
des Speyerer Männerteams. Der JSV hätte durchaus noch weiter
verkürzen können, denn David Riedl hatte in seinem Kampf gegen
Niklas Ebert über weite Strecken gute Chancen, musste sich aber
eine Minute vor dem Ende etwas unglücklich geschlagen geben.
Der letzte Kampf des ersten Durchgangs, in der Klasse bis 60
Kilogramm, ging kampflos an Michael Iten vom JSV, weil sein
Esslinger Konkurrent Martin Schumacher verletzungsbedingt nicht
kämpfen konnte. So stand es 5:2 zur Pause.
Nach zwei Kämpfen der Frauen-Bundesliga – der Kampftag fand im
Rahmen einer Doppelveranstaltungen der Esslinger Männer- und
Frauenteams statt – ging es am Abend weiter mit dem zweiten
Durchgang. Dieses Mal startete Jan Müller hochgestellt in der
Gewichtsklasse über 100 Kilogramm, doch auch er unterlag gegen
Helge Molt. Danach gab es wieder Grund zur Freude im Speyerer
Lager, denn Flavio Orlik, der zweite Schweizer Neuzugang in den
Reihen des JSV, schaffte in 21 Sekunden gegen Jörn Linckh den
schnellsten Sieg des Tages, um auf 2:6 zu verkürzen. In folgenden
Kampf der Klasse bis 73 Kilogramm feierte Simon Weig sein Debüt für
den JSV, doch es war kein Duell, an dem sich der Münchener gerne
erinnern wird. Er wurde nach eineinhalb Minuten von René Schneider
geworfen, landete auf die Schulter und gab deshalb keinen Ippon,
sondern nur Wazaari ab, doch er verletzte sich bei dieser Aktion
und konnte nicht weiterkämpfen. Alle beim JSV drücken nun die
Daumen, dass sich die Verletzung nicht als schwerwiegend
herausstellt und dass Simon Weig möglichst bald wieder auf die
Matte gehen kann.
Im Kampf bis 66 Kilogramm musste sich Thomas Bauer, ein weiterer
JSV-Neuzugang, gegen Steffen Hofmann geschlagen geben. Damit stand
es 8:3 für Esslingen. Die Speyerer hofften auf einen weiteren
Erfolg von Ciril Grossklaus, der als Nächster an der Reihe war.
Doch er ließ sich von seinem Gegner Andrei Kazusionak überraschen
und musste sich gleich nach 36 Sekunden geschlagen geben. Pech
hatte im folgenden Kampf schon wieder David Riedl, der gegen Adrian
Kulisch den Kampf absolut ausgeglichen gestaltete und nur aufgrund
einer zusätzlich ausgesprochenen Strafe den Kampf abgeben musste,
nachdem am Ende der Kampfzeit keine Wertung erzielt worden war. Den
abschließenden Kampf des Tages gab der verletzte Esslinger
Schumacher erneut kampflos ab. Tobias Teucke holte dieses Mal den
Punkt für den JSV ab und wurde damit zum ersten Deutschen Kämpfer,
der in der Ersten Bundesliga einen Punkt für die Speyerer Männer
erzielt.
„Es wäre auf
jeden Fall ein 9:5 drin gewesen, für ein 8:6 hätte aber wirklich
alles passen müssen“, resümierte Michael Görgen nach dem Kampf.
„David Riedl hatte in beiden Kämpfen Pech, da hätte er durchaus
beide Male etwas holen können. Aber er sammelt wertvolle Erfahrung
und ich bin mir sicher, dass er diese Saison noch denen einen oder
anderen Kampf in der ersten Liga gewinnen wird. Sehr
vielversprechend fand ich das Debüt von Leander Riegert, der ja in
der Zweiten Liga nicht gekämpft hatte und sogar in der Regionalliga
kaum eingesetzt wurde. Er hat sich innerhalb von einem Jahr super
entwickelt. Er ist ohne Angst in diesen Kampf gegangen und hat
volles Risiko gegeben. Bei Markus Sturm wäre auch ein Unentschieden
drin gewesen. Ciril und Flavio haben absolut bombig gekämpft“,
fasste Görgen zusammen.
Die JSV-Männer sind optimistisch, dass in den kommenden Kämpfen
dieses Ergebnis verbessert werden kann. Noch mehr gewonnene
Einzelkämpfe sind eines der Ziele für die nächste Begegnung, die
bereits in zwei Wochen stattfindet. Im Dann feiern die JSV-Männer
mit einem Duell gegen den JC Leipzig ihre Heimpremiere in der
Ersten Bundesliga. Text und Foto: JSV Speyer, Presse
Die Speyerer sind ganz in weiß auf unseren
Bildern
05.05.2013
In der Ersten Bundesliga angekommen - Bilderalbum
Personalsorgen zum Saisonstart
Beim ersten
Bundesliga-Kampftag in Leipzig fehlen den JSV-Frauen einige
Stammkräfte
Mit einem Doppelkampftag in Leipzig starten die Frauen des JSV
Speyer am Samstag in die neuen Saison in der Ersten Bundesliga. Sie
treffen dort auf den gastgebenden JC Leipzig und auf den PSV
Weimar. Leipzig ist amtierender Deutscher Meister und hat sich für
diese Saison nochmal zusätzlich verstärkt, unter anderem mit der
zweifache Olympia-Teilnehmerin Romy Tarangul. So gilt Speyer im
Duell mit den Gastgeberinnen als klarer Außenseiter.
Besser dürften die Chancen gegen den PSV Weimar sein. Gegen die
Mannschaft aus Thüringen, die in den vergangenen Jahren gegen den
Abstieg gekämpft hat, konnt der JSV in den letzten Begegnungen
immer gewinnen. Es wird allerdings auf keinen Fall ein
Selbstläufer, nicht zuletzt deshalb, weil die Speyerer Mannschaft
durch zahlreiche Ausfälle geschwächt ist. Barbara Bandel, Johanna
Müller und Abigel Joó starten allesamt beim Grand-Prix in Baku. In
den oberen Gewichtsklassen fehlen krankheits- oder
verletzungsbedingt Kristin Büssow, Melissa Mache und Tia Berger.
Dafür werden drei ungarische Kämpferinnen für willkommene
Verstärkung sorgen.
"Leipzig ist sehr stark, vor allem zu Hause, aber auch Weimar
ist nicht zu unterschätzen", mahnt JSV-Teamchefin Nadine
Lautenschläger. "Unser Ziel ist es, an diesem Wochenende einen
Kampf zu gewinnen, aber mal sehen..."
Angesichts der schwierigen personellen Umstände legen die
Speyerer Frauen das Hauptaugenmerk auf den Klassenerhalt als erstes
Saisonziel. Ob es zu mehr reicht, wird sich zeigen, wenn sich die
personelle Situation während der Runde verbessert. JSV
Speyer, Presse
03.05.2013
Neuling will den Vizemeister ärgern
Männer des JSV Speyer
starten in Esslingen ins Abenteuer Erste Bundesliga
Für die Männermannschaft des Judosportvereins Speyer hat die
lange Zeit des Wartens, der Vorfreude und der Vorbereitung am
Samstag ein Ende: Beim KSV Esslingen bestreiten die Domstädter
ihren ersten Kampf nach dem Aufstieg in die Erste Bundesliga.
Mit dem amtierenden Vizemeister Esslingen gibt es gleich zum
Einstieg eine sehr hohe Hürde für den JSV. „Wir sind klarer
Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Aber wenn jeder von uns
100% Leistung bringt, können wir Esslingen ärgern“, erklärt
JSV-Teamchef Michael Görgen. „Sie haben in allen Klassen
Spitzenleute auf der Liste, aber wie stark sie genau sind, hängt
auch davon ab, welche ihrer Ausländer sie aufbieten“.
Apropos ausländische Kämpfer: Auf Speyerer Seite fehlen die
französischen Mannschaftsmitglieder, weil sie an diesem Wochenende
im eigenen Land nationale Meisterschaften haben. Dafür sind die
Schweizer mit an Bord: Neben dem bekannten Stammkämpfer Michi Iten
in der Klasse bis 60 Kilogramm stehen seine beiden Landsleute, die
Neuzugänge Ciril Grossklaus (-90kg) und Flavio Orlik (-100 kg)
erstmals im Speyerer Aufgebot. Auch die deutschen Neuzugänge Thomas
Bauer (-66kg) und Simon Weig (-73 kg) sind mit von der Partie.
Verzichten muss der JSV dagegen auf die Brüder Andreas und
Matthias Benkert sowie Julian Bickel. Die drei Franken kämpfen am
Samstag für ihren Heimatverein TG Schweinfurt in der Regionalliga.
Über den Einsatz von Paul Zwesisch (-100 kg) wird kurzfristig
entschieden. Er laboriert an einer Knieverletzung, so dass sein
Einsatz bis nach dem Aufwärmen in Esslingen offen gelassen werden
muss. JSV Speyer, Presse
03.05.2013
Start der Ligarunde U 12 – Werbung für den Judosport
Eine Werbung für den
Judosport war die Auftaktveranstaltung der Ligarunde U 12, die am
Sonntag im Judomaxx in Speyer stattfand. Nach langjähriger Pause
hat der Judoverband Pfalz die Ausrichtung dieser Landesliga für die
Jugend der Jahrgänge 2002 bis 2004 wieder neu eingeführt.
Die Jungs-Teams vom JSV Speyer, Judokan Landau, Dürkheimer JVGG,
KG Grenzland
( Pirmasens, Zweibrücken und Rodalben), JC Frankenthal und JC
Schindhard trugen jeweils zwei Wettkampfbegegnungen am 1. Kampftag
durch. Der nächste Kampftag findet bereits am 4. Mai wieder in
Speyer statt, diesmal auch mit den drei gemeldeten Mädchenteams (
Judokan Landau, JSV Speyer, KG ESV Ludwigshafen/Dürkheimer
Jvgg).
Die Gemeinschaft unter den Wettkämpfern zu stärken, als Team
zusammenzuwachsen und die Angst vorm Kämpfen in der Gruppe
überwinden, das sind die wichtigsten Ziele der Ligarunde, so
Gerlinde Görgen vom ausrichtenden Judosportverein Speyer zu Beginn
der Veranstaltung. Dass es natürlich auch ums Gewinnen ging, zeigte
das große Engagement der Betreuer am Mattenrand und das Anfeuern
der 150 anwesenden Fans.
Das Dankeschön am Schluss der Veranstaltung ging an die
Jugendlichen des JSV Speyer für Wettkampfleitung und
Technikbetreuung, sowie an die helfenden Eltern.
Die Ergebnisse:
JSV Speyer: KG Grenzland 14: 0
Dürheimer Jvgg: KG Grenzland 12:2
Judokan Landau: JC Frankenthal 9:5
Dürkheimer Jvgg: JC Schindhard 10:4
Judokan Landau : JC Schindhard 10: 4
JSV Speyer: JC Frankenthal 6:8
Im JSV-Team standen: Nico Gnad, Ilias Tounsi, Viktor Reber, Liam
Cordero, Timo Miksche, Lars Stephan, Lasse Schwarz, Nikita
Wintergoller, Julijan Pantelic, Lucas Maier, Lennert Kremp, Nicolas
Bohn. Judosportverein Speyer, Presse
28.04.2013
Hinein ins Abenteuer

JSV-Männerteam startet als klarer Außenseiter erstmals
in der Ersten Bundesliga
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte geht das Männerteam des
JSV in der Ersten Bundesliga auf die Matte. Der Kader, der im
vergangenen Jahr den Aufstieg geschafft hat, wurde entsprechend der
Ankündigungen seitens des Vereins zum allergrößten Teil
zusammengehalten und punktuell verstärkt. „Als Zweitligist wären
wir mit diesem Team eine Spitzenmannschaft, aber in der Ersten Liga
ist das Niveau schon erheblich höher. Deshalb ist uns klar, dass
wir als klarer Außenseiter in die Saison gehen und gegen den
Abstieg kämpfen werden“, erklärt Teamchef Michael Görgen.
In der Ersten Bundesliga sind die deutschen Spitzenkämpfer im
Wesentlich in fünf bis sechs Top-Vereinen der Nord- und
Südstaffeln. Deshalb wäre es für einen Verein wie Speyer schwierig,
sich mit nationalen Athleten, die Erstliganiveau und -erfahrung
haben, zu verstärken.
Über die bestehenden internationalen Kontakte wurden einige neue
Kämpfer gewonnen, die in der kommenden Saison zum Einsatz kommen
sollten. So zum Beispiel die Schweiter Ciril Grossklaus (-90 Kg)
und Flavio Orlik (-100kg). Aus Frankreich kommt mit Sacha Difuria
(-66kg) ein weiterer Athlet vom befreundeten JC Sarrebourg.
Ebenfalls neu im Team Thomas Bauer (-66kg), seines Zeichens Sieger
bei der Deutschen Polizeimeisterschaft, sowie André Brink (-100kg)
und Simon Weig (-73kg), der am abschließenden Kampftag der
vergangenen Saison noch für den Chemnizter PSV gegen den JSV Speyer
in Aktion war. Hinzu kommen insgesamt fünf neue Kämpfer aus
Georgien, die zusätzliche Optionen in den dünner besetzen
Gewichtsklassen bieten.
Mit Maximilian Hoock (BC Karlsruhe), Marco Müller (JC
Rüsselsheim), Pascal Noppenberger (JC Walheim), Aydin Kempirbaev
(Karriereende) und Dennis Klein gibt es fünf Abgänge zu
verzeichnen. Hinzu kommt, das Tobias Teucke, in der vergangenen
Saison eine feste Größe und ein verlässlicher Punktegarant in der
Klasse bis 60 Kilogramm, Ende Februar am Kreuzband operiert wurde
und wohl die gesamte Saison ausfallen wird.
Insgesamt sieht Teamchef Görgen den Kader wesentlich stärker als
in der Vorsaison und vor allem ausgeglichener in den einzelnen
Klassen. Dennoch: „Wir haben vier bis fünf Gewichtsklassen, in
denen wir etwas bessere Chancen haben. Natürlich kann im Judo immer
wieder eine Überraschung passieren, aber eine Überraschung alleine
reicht nicht aus, um einen Mannschaftskampf zu gewinnen. Und sogar
bei unseren stärksten Leuten, die in der Zweiten Liga so gut wie
immer gewonnen haben, gibt es in der ersten Liga keine garantierten
Sieg“, mahnt der JSV-Teamchef. JSV Speyer, Presse
25.04.2013
Jung, motiviert und hungrig
Frauenmannschaft des JSV Speyer vor dem Start in die
neue Bundesligasaison
Mit einer weitgehend unveränderten Mannschaft gehen die Frauen
des JSV in die neue Saison in der Ersten Bundesliga Süd. Eine hohe
Leistungsdichte und eine neue Regelung mit vier Absteigern lassen
allerdings einen spannenden und keineswegs einfachen Saisonverlauf
erwarten. Zwar würden die Speyererinnen nur allzu gerne
wieder den Sprung in die Bundesliga-Finalrunde schaffen, in der die
jeweils drei besten Teams der Nord- und Südgruppen die
Meisterschaft auskämpfen, doch bis dahin ist es ein langer Weg.
„Es wird sehr schwer, weil die Mannschaften leistungsmäßig sehr
nah beieinander liegen und es vier Absteiger gibt. Von der
Teilnahme an der Finalrunde der besten Drei bis zum Abstieg in die
Zweite Liga ist alles möglich. In der Gruppe Süd kann jeder jeden
schlagen“, sagt JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger.
Personelle Veränderungen im Kader des JSV hat es vorwiegend in
den leichteren Gewichtsklassen gegeben. Sonja Wirth, im vergangenen
Jahr noch in der Kategorie bis 48 Kilogramm für Speyer am Start,
ist zum Ligakonkurrenten TSG Backnang, Aileen Göbel (-52
Kilogramm) zusammen mit Luisa Froitzheim (-78) zum Zweitligisten
BC Karlsruhe gewechselt. Weitere Abgänge sind Kim Kreimes (-48) und
Iwanna Ossinkina (-63).
Drei Neuzugänge verstärken das
Team
Vom Nord-Bundesligisten PSG Dynamo Brandenburg wechselt
Franziska Pinske nach Speyer. Die 25-jährige Polizistin aus Berlin
tritt in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm an und feierte 2011
mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Europäischen
Polizeimeisterschaften in Paris ihren bislang größten Erfolg. Der
Kontakt zum JSV Speyer ist über Barbara Bandel zustande gekommen.
Die beiden Sportlerinnen kennen sich von Lehrgängen und
Polizeimeisterschaften. Außerdem hat Franziska Pinske sich auch
schon mal vor Ort einen Eindruck vom JSV Speyer verschaffen können,
als sie vor zwei Jahren, damals noch in Diensten der FT Neumünster,
an der Bundesliga-Endrunde in der Osthalle teilnahm. „Meine Ziele
für diese Saison sind zum einen für mich persönlich die Rückkehr in
den DJB-Kader und zum anderen mit der Bundesliga-Mannschaft des JSV
die Endrunde zu erreichen und eine Medaille zu gewinnen”, erklärt
Franziska Pinske.
Mit Marie Christianne Legentil aus Mauritius hat die
Frauenmannschaft des JSV Speyer wenige Wochen vor Saisonstart einen
interessanten und hochkarätigen Neuzugang geholt. Die 20-Jährige
wurde im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in London
Siebte in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm, zudem hat sie
mehrmals den Afrika-Cup gewonnen.
Sie wohnt seit einiger Zeit in Frankreich und ist kürzlich nach
Strasbourg gezogen, um in der dortigen Judo-Schule eine Ausbildung
als Trainerin zu machen. Dort ist über Peter Serr der Kontakt zum
JSV Speyer hergestellt worden. Legentil kämpft in der französischen
Liga für Ars sur Moselle, doch trotz der Mehrfachbelastung soll sie
an den allermeisten Bundesligakampftagen zur Verfügung stehen.
In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm wird Nadja Bazynski das
Team des JSV verstärken. Die Tochter von Bundestrainer Michael
Bazynski war bis jetzt für ihren Heimatverein Bayer Leverkusen in
der Bundesliga am Start, ist aber nun nach dem Rückzug der
Frauenmannschaft von Bayer aus der Bundesliga nach Speyer
gewechselt. Sie war zweimal Deutsche Juniorenmeisterin und zweimal
Vizemeisterin bei den Senioren, zudem belegte sie 2011 den fünften
Platz bei der Europameisterschaft.
„Ich erwarte spannende Kampftage und werde die Mannschaft so gut
wie ich kann unterstützen. Ich hoffe, dass wir in die Finalrunde
kommen und dort eine Medaille gewinnen”, erklärte Bazynski ihre
Zielsetzung für die anstehende Saison.
Ein „gefühlter Neuzugang“ ist Kristin Büssow in der Kategorie ab
78 Kilogramm. Sie gehört zwar schon seit einigen Jahren zum
Bundesliga-Kader der JSV, war aber zuletzt immer wieder von
Verletzungen geplagt. Nun ist sie wieder fit und sollte dem
Speyerer Team in der anstehenden Saison zur Verfügung stehen.
Viel wird davon abhängen, ob die Mannschaft von größeren
Verletzungsproblemen verschont bleibt und auch davon, welche
Kämpferinnen an welchen Terminen zur Verfügung stehen. Gerade die
international erfolgreichen Sportlerinnen haben ein dichtes
Wettkampfprogramm und können so nicht bei jedem Bundesligakampftag
dabei sein. Dies war in der vergangenen Saison für den JSV
teilweise ein großes Problem. „Doch grundsätzlich hat jede
Mannschaft das gleiche Problem“, betont die JSV-Teamchefin und fügt
hinzu: „Wir haben zwar im Gegensatz zu allen anderen Mannschaften
einen kleinen Kader, aber die Mädels sind jung, motiviert und
hungrig!“
Modus
In der Ersten Bundesliga Süd kämpfen treten neun Mannschaften an
vier Doppelkampftagen gegeneinander an. An jedem Kampftag
absolviert jedes Team zwei Kämpfe, so dass am Ende der Saison jedes
Team einmal gegen jedes andere gekämpft hat. Die Mannschaften, die
am Ende auf den Plätzen eins bis drei liegen, kommen in die
Endrunde, bei der sie gegen die drei besten Teams der Ersten
Bundesliga Nord um die Meisterschaft kämpfen. Die Mannschaften auf
den Plätzen sechs bis neun müssen absteigen. Die ungewöhnlich hohe
Anzahl an Absteigern erklärt sich damit, dass die Liga für die
Saison 2014 wieder auf sieben Teams reduziert werden soll. JSV
Speyer, Presse
25.04.2013
JSV-Hauptversammlung - "Es ist wie ein Traum..."
Speyer-
„Es ist wie ein Traum, aber die Realität, was der Verein in den
neuen Räumen alles so bietet“, schwärmt Vorsitzender Heiner Sprau
vom Judo-Sportverein Speyer bei seiner Begrüßung der rund 80
Mitglieder zur ersten Jahreshauptversammlung im
Landesleistungszentrum Judomaxx. Dass das neue Domizil dem Verein
gut getan hat, belegen zum einen der Aufstieg der Männer in die
erste Bundesliga (in der kämpft auch weiterhin die Damenmannschaft
des JSV) und zum anderen der Anstieg um exakt 100 auf nunmehr
1143 Mitglieder. Aber der Erfolg hat natürlich auch seinen Preis:
Für die Halle musste der JSV im zurückliegenden Geschäftsjahr 48000
Euro an die Stadt zurückzahlen, berichteten Geschäftsführerin
Gerlinde Görgen und die zweite Vorsitzende Gaby Meier. Außerdem wurden vom Verein noch 90.000 Euro für
notwendige Einrichtungen investiert. Trotz vieler Zuschüsse
und Spenden quittierte Finanzchefin Gaby Meier bei Einnahmen
von knapp 365 000 Euro einen Verlust von rund 21000 Euro. Auch die
vorrangig dem großen Engagement von „Generalmanager“ Prof. Rolf
Güdemann zu verdankenden Werbeeinnahmen konnten das leichte
(einkalkulierte) Minus nicht verhindern.
Heiner Sprau, seit 1990 an der Spitze des Judo-Sportvereins,
hatte seine liebe Mühe, bei seinen herzlichen Dankadressen keinen
der vielen Mitstreiter zu vergessen, die dem Verein auf sportlichem
und sozialem Sektor das enorme Angebot erst ermöglichen. „Wir
haben eine ganz hohe Qualität in der Breite und eine dichte
Leistungsspitze“, nennt der JSV-Chef an erster Stelle die beiden
Trainer Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger. Sprau freut sich
besonders, dass Nemeth („für mich der beste Trainer der Welt“) ab
1.Mai als hauptamtlicher Trainer im Landesleistungszentrum
abgesichert ist und betont, dass der JSV ohne Lichtmanneggers
Engagement „nie in die Bundesliga aufgestiegen wäre“. Ein
dickes Lob zollte der Vorsitzende auch seinem Amtsvorgänger „Atze“
Matthaei, der mit seinen 79 Jahren weiterhin unermüdlich die pro
Jahr im Schnitt 350 Gürtelprüfungen organisiert. Wichtig für den
Verein sind auch die von Steffi Wollensah und Anni Meier
koordinierten Schulkooperationen und die unzähligen sozialen
Aktivitäten, von der Berufsberatung bis hin zur täglichen
Hausaufgabenbetreuung. Nicht zu vergessen die
Abenteuerferienfreizeiten für den Nachwuchs (2012 insgesamt 1397
Freizeittage), die von dem 15köpfigen Jugendvorstand um Laura
Braun, Marie Ziaja und Manuel Queisser organisiert wurden sowie das
„Tigerturnen“ für die ganz Kleinen.
Nicht nur die Judokas des Vereins haben, angeführt von
Aushängeschild Barbara Bandel, auf nationaler und internationaler
Ebene viele Siege und Spitzenplätze belegt, wie Aktivenbetreuer
Michael Görgen-Sprau für die Männer und Anni Meier für die Frauen
berichteten, sondern auch die überaus rührige und von Jürgen
Ballreich angeführte Karateabteilung sammelte im vergangenen Jahr
im Südwesten und auf Bundesebene eifrig Treppchenplätze.
Hoffnungsvollste JSV-Kämpfer sind zurzeit Matthias Schaudig und
Fabio Roth.
Noch mehr Zuspruch erhofft sich für dieses Jahr Heike Magin für
die Sportabzeichenprüfungen, die 2012 beim JSV schon 100 Mitglieder
absolvierten. ws
22.04.2013
JSV-Erfolge vom vergangenen Wochenende
Nußbaum Schwestern erfolgreich auf
Bundesebene
Mit zwei Bronzemedaillen kamen Alexandra und Leonie Nussbaum vom
Bundesoffenen Sichtungsturnier in Holzwickede nach Hause.
Bei diesem hochrangig durch alle Landeskader besetzten
Sichtungsturnier der weiblichen U16 gingen am Samstag 3
Wettkämpferinnen des JSV an den Start. In der Gewichtsklasse -44 kg
starteten Meta Lu Jülicher und Leonie Nußbaum. Meta Lu startete mit
zwei Auftaktsiegen ins
Turnier und musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben.
In der Trostrunde konnte sie einen weiteren Kampf gewinnen und
stand nach einer weiteren Niederlage auf Platz 7.
Leonie Nußbaum kämpfte sich mit drei Siegen ins
Halbfinale, das sie für sich entscheiden konnte und mit einem
hervorragenden 3. Platz besiegeln konnte.
Ähnlich erging es auch ihrer Schwester Alexandra. Auch
sie stand nach drei gewonnenen Kämpfen im Halbfinale. Dieses verlor
sie knapp durch die kleinstmögliche Wertung. Durch einen weiteren
Sieg in der Trostrunde hielt auch sie die Bronzemedaille in
den Händen. Betreut wurden die HHG-Schülerinnen von ihrem
Schul-Trainer Sergio Oliveira.
Das Sichtungsturnier männlich U 16 fand am
Wochenende unter den wachsamen Augen des Bundestrainers Sven Hesse
in Duisburg statt. Bei den Jungen traten an zwei Kampftagen
insgesamt 288 Teilnehmer in zehn Gewichtsklassen gegeneinander
an
Gleichzeitig fand in Duisburg das Bundessichtungsturnier der
männlichen U16 statt. An den beiden Wettkampftagen war der JSV mit
jeweils drei Startern vertreten.
Am Samstag konnte Leon Stepper (-43 kg) seinen ersten Kampf
gewinnen, schied dann aber nach Niederlage in der Trostrunde
aus. Sein Bruder Lukas Stepper und Julian Richter (beide -46
kg) schafften es diesmal noch nicht zu punkten.
Am Sonntag war auch Trainer Ferenc Nemeth in der Halle und
konnte die Kämpfe seiner Athleten coachen. Sebastian
Schmitt (-60 kg) und Michael Bantle (-55 kg) gewannen zwei
bzw. drei Kämpfe, konnten dann nach zwei knappen Niederlagen
trotzdem nicht aufgrund eines großen Teilnehmerfeldes (45 TN) in
Medaillennähe vorstoßen, Michael belegte den 9. Platz.
Willi Martens (-66 kg) konnte über drei souveräne Siege
bis ins Halbfinale vordringen, schied hier aufgrund einer
Verletzung aus. Mit seinem 5. Platz konnte er trotzdem für die
Rangliste punkten.
Internationale Erfolge für Sebastian und Benjamin Hofäcker in
Belgien
Die beiden Brüder Sebastian und Benjamin Hofäcker nahmen am
gleichen Wochenende in Lommel/BEL an einem Turnier teil. Sebastian
gewann nach insgesamt vier Siegen und einer Niederlage die
Bronzemedaille -60 kg in der U18. Sein Bruder Benjamin gewann
ebenfalls vier Kämpfe und erlag erst im Finale seinem Gegner. Ein
zufrieden stellender 2.Platz in bei den Männern.
Ferenc Nemeth zeigt sich mit den gezeigten Leistungen seiner
Trainingsgruppe bei diesen drei Turnieren sehr zufrieden.
www.judo-speyer.de
Judo-Sportverein Speyer, Presse
15.04.2013
Die Kleinsten waren am Samstag, dem 13. April, die Größten
Beim
Nachwuchsturnier in Ilvesheim belegte die Karate-Abteilung des JSV
zwei erste Plätze! Das Anfängerturnier richtete sich an Kinder mit
und ohne Gürtel-Graduierung, die noch keine Platzierungen bei
größeren Turnieren vorweisen konnten. So hatten auch
Turnier-Neulinge eine Chance und mussten nicht befürchten, gegen
erfahrenere, bereits erfolgreiche oder gar Kaderathleten antreten
zu müssen. Anstatt dem üblichen KO-System mit Flaggenwertung
entschied sich die Turnierleitung vom SPVGG Ilvesheim zur
Punktewertung. 5 junge Karateka (ohne Graduierung oder mit
weiß-gelbem Gürtel) vom JSV Speyer traten in Ilvesheim an. Fenja
Kendler und Seyna Yilmaz (beide 9. Kyu = weiß-gelber Gürtel)
starteten in einem starken Pool mit 20 Teilnehmern. Beide kamen in
die zweite Runde, schieden dann aber gegen ältere Gegner aus.
Ohne
Gürtel-Graduierung wagten sich Henriette Köster und Lieselotte
Winter in der Gruppe größer als 130 cm auf die Matte. Hier setzte
sich Henriette Köster gegen 13 Gegner mit Abstand auf den 1. Platz,
Liselotte Winter sicherte sich in der gleichen Gruppe den 5. Platz.
In der Gruppe kleiner als 130 cm hatte Sebastian Braun in einem
Pool von acht Kindern klar die Nase vorn: Er setzte sich gegen alle
Kontrahenten durch: 1. Platz.
Die mitgereisten Trainer Thorsten Sturm und Marius Kendler waren
sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Das nächste
Turnier folgt am kommenden Wochenende beim befreundeten Verein PSV
Ludwigshafen.
Die Bilder zeigen die glücklichen Erstplatzierten Henriette
Köster und Sebastian Braun. JSV Speyer, Presse
14.04.2013
Unterschiedliche Leistungen beim Internationalen Krokoyama-Cup in Koblenz
Am gestrigen Samstag, dem 6. April, kämpften die Jungtalente der
Karateabteilung des JSV Speyer beim Internationalen Krokoyama-Cup
in Koblenz.
Betreut von Trainer Jürgen Ballreich zeigten Fabio Roth
und Matthias Schaudig ihr Können in der Disziplin Kata (Formkampf).
Fabio zeigte im ersten Kampf Kanku Sho und war deutlich besser als
sein Kontrahent. Zu einem Vergleich kam es allerdings nicht, weil
dieser nach einem Ablauffehler abgebrochen hatte.
Im zweiten Kampf musste Fabio gegen einen Nationalkaderathlet
antreten. Mit seiner starken Gojushiho Sho konnte er trotzdem mehr
Kampfrichter überzeugen und siegte mit 3:2 knapp.
In der dritten Runde jedoch konnte er mit seiner Unsu nicht mehr
so stark punkten und verlor gegen einen Bundeskaderathleten mit
2:3. Landeskadertrainer Marcus Gutzmer zeigte sich mit seinen
Leistungen zufrieden und lobte ihn sehr.
Auch Matthias konnte in seinem ersten Kampf mit Unshu die
Kampfrichter, darunter die amtierende Deutsche Meisterin und
JSV-Mitglied Stella Holczer, klar für sich gewinnen und erhielt 4:1
Flaggen gegen seinen Kontrahenten aus dem Goju-Ryu Bundeskader.
Mit seiner zweiten Kata, der Chatanyara Kushanku, hatte er etwas
Pech und unterlag Soheil Zareian aus dem Nationalkader von Belgien,
den er in früheren Begegnungen auch schon zwei Mal besiegen konnte,
mit 1:4. Zareian gewann später den Cup mit 5:0. JSV Speyer,
Presse
07.04.2013
Judomaxx: Neue Anfängerkurse - Zeiskamer Osterturnier sehr erfolgreich beendet
Neuer
Anfängerkurs Judo: Am kommenden Mittwoch, den 10. April,
startet ein neuer Judo-Anfängerkurs für Kinder im Alter von 6-7
Jahren. Das Schnuppertraining geht von 16.30 bis 17.30 Uhr. Die
erste Stunde ist zum kostenlosen Ausprobieren und Kennenlernen.
Während die Kinder die ersten Übungen auf der Judo-Matte
absolvieren, werden die Eltern zu einem Informationsgespräch in die
Gymnastikhalle eingeladen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte
über Judo, den Judo-Sportvereine, den Ablauf des Trainings und
weitere Angebote und das Konzept des Vereins. Geleitet wird der
Anfängerkurs von den erfahrenen Übungsleiterinnen Steffi Wollensah
und Anni Meier. Trainiert wird barfuß, mit langer Sporthose und
kurzem T-Shirt.
Termine am Wochenende: Die Bundesligakämpfer bereiten
sich mit einem weiteren Lehrgang auf die Wettkampf-Saison vor. Sie
treffen sich bereits am heutigen Freitag abend. Während des
Wochenendes wird hart trainiert – dieses Mal ist der TSV Hertha
Walheim Trainingspartner. Aber auch Spaß und Teamgeist kommen nicht
zu kurz. Helmut Meier und sein Team verköstigen die Mannschaften,
für gute Stimmung sorgen die Kämpfer um Teamchef Michael
Görgen-Sprau schon selbst. Der erste Heimkampftag in Speyer wird am
18. Mai stattfinden.
Am Samstag reisen die Karateka Fabio Roth und Matthias
Schaudig mit Betreuer und Trainer Jürgen Ballreich nach Koblenz
zum internationalen Krokoyama-Cup.
Am Sonntag fahren die Kaderathleten der Altersgruppen U
15 und U 18 des JSV nach Bad Dürkheim zum Kaderlehrgang.
Oster-Erfolg: 10 Platzierungen für den JSV beim
Zeiskamer Osterturnier:
10 Starter - 10 mal Edelmetall bei der U18 in
Zeiskam – auch U 15 und U 12 sehr erfolgreich.
Überaus erfolgreich kehrten die U 18-Judoka am Samstag,
16. März, vom Osterturnier aus Zeiskam zurück. Das gab es bisher
noch nie: Alle zehn Starter des JSV Speyer konnten bei dieser als
Preisgeld-Turnier ausgeschriebenen Veranstaltung eine Medaille
erringen.
Herausragende Leistungen zeigte als jüngster Jahrgang in der
Klasse –66 kg Willi Martens und in der Klasse –60 kg
Sebastian Hofäcker. Sie gewannen alle Kämpfe vorzeitig durch
Ippon-Wertungen = Gold.
Ebenfalls eine Goldmedaille holten sich Leon Stepper (-43
kg) und bei der weiblichen Jugend Meta Lu Jülicher (-44
kg).
Silber gewannen Lukas Stepper (-46 kg) und Florian
Bantle (-81 kg).
Über Bronze freuen sich Julian Richter (-46 kg), Marko
Zimmermann und Yannik Drixler (beide -66 kg) sowie
Paul Schall (-73 kg).
Die JSV-Athleten entschieden von insgesamt 30 Kämpfen 26
siegreich für sich. Betreut wurden die erfolgreichen
Nachwuchskämpfer von den Trainern Ferenc Nemth und Manfred
Dreiseitl.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden unserer U 18 beim Zeiskamer
Osterturnier trugen auch die WettkämpferInnen der U 10, U 12 und
U 15 des JSV-Speyer zur erfolgreichen Vereinswertung bei.
In der U 15 belegten unter der Betreuung von Peter
Lichtmannegger und Ferenc Nemeth die folgenden Wettkämpfer vordere
Plätze:
- Plätze: Stella Richter, Leonard Scholz ( 4 Siege), Annika
Harter ( 3 Siege)
- Plätze: Joey Gohr (2 Siege) , Max Hampel,( 3 Siege)
- Plätze: Jan Goerlich (2 Siege) und Marei Drixler ( 2
Siege)
Alex Nahkor schaffte es trotz guter Kämpfe bei seiner ersten
großen Wettkampfteilnahme dieser Altersklasse noch nicht auf einen
vorderen Platz.
Am Sonntag bei der U10 und U 12 belegten im Jeder gegen Jeden
Pool Alix Brast, Ilias Tounsi, Emmely Albrecht, Jette Kerth und
Pieric Brast zweite Plätze und Nikita Wintergoller,
Lasse Schwarz und Fabio Nieuwenhuis dritte Plätze. Steffi
Wollensah und Anni Meier waren sehr zufrieden mit Ihren
Schützlingen.
Goldmedaille für Annika Harter beim 21. Internationalen
Osterpokalturnier in Kufstein
Annika Harter hat nach einer langen Verletzungspause den
Einstieg in den Wettkampfbetrieb wieder erfolgreich bestanden und
nach dem Sieg beim Osterturnier in Zeiskam auch beim
Internationalen Osterpokalturnier in Kufstein eine Goldmedaille
erkämpft. Nach Siegen über Sarah Herbst (Österreich) und Laura
Weimar (Bad Ems) stand Annika im Finale mit Celine Salzgeber vom JC
Montafon. Nach einem weiteren Ipponsieg für Ura-Nage konnte die
JSVlerin die hoch verdiente Goldmedaille in Empfang nehmen. JSV
Speyer, Presse
06.04.2013
Neues aus dem Judomaxx
20. Zeiskamer Osterturnier der U 15 /U10 und U 12
Nach dem erfolgreichen Abschneiden der JSV-U 18 beim Zeiskamer
Osterturnier trugen auch die U 10, U 12 und U 15 Starter des
JSV-Speyer zur erfolgreichen Vereinswertung bei.
In der U 15 belegten unter der Betreuung von Peter
Lichtmannegger und Ferenc Nemeth die folgenden Wettkämpfer vordere
Plätze:
- Plätze: Stella Richter, Leonard Scholz ( 4 Siege), Annika
Harter ( 3 Siege)
- Plätze: Joey Gohr (2 Siege) , Max Hampel,( 3 Siege)
- Plätze: Jan Goerlich (2 Siege) und Marei Drixler ( 2
Siege)
Alex Nahkor schaffte es trotz guter Kämpfe bei seiner ersten
großen Wettkampfteilnahme dieser Altersklasse noch nicht auf einen
vorderen Platz.
Am Sonntag bei der U10 und U 12 belegten im Jeder gegen Jeden
Pool Alix Brast, Ilias Tounsi, Emmely Albrecht, Jette Kerth und
Pieric Brast zweite Plätze und Nikita Wintergoller, Lasse
Schwarz und Fabio Nieuwenhuis dritte Plätze. Steffi Wollensah und
Anni Meier waren sehr zufrieden mit Ihren Schützlingen.
Goldmedaille für Annika Harter beim 21. Internationalen
Osterpokalturnier in Kufstein
Annika Harter vom Judosportverein Speyer hat nach einer langen
Verletzungspause den Einstieg in den Wettkampfbetrieb wieder
erfolgreich bestanden und nach dem Sieg beim Osterturnier in
Zeiskam auch beim Internationalen Osterpokalturnier in Kufstein
eine Goldmedaille erkämpft. Nach Siegen über Sarah Herbst
(Österreich) und Laura Weimar (Bad Ems) stand Annika im Finale mit
Celine Salzgeber vom JC Montafon. Nach einem weiteren Ipponsieg für
Ura-Nage konnte die JSVlerin die hoch verdiente Goldmedaille in
Empfang nehmen. www.judo-speyer.de Judo-Sportverein
Speyer, Presse
03.04.2013
JSV Speyer: Osterferienlehrgang Ferenc Nemeth und Rückblick Ferienprogramm
Nachdem die ersten Osterferientage ganz im Sinne der
spielerischen Freizeitgestaltung standen, startet nach Ostern das
fachspezifische Ferienprogramm im Judosportverein.
Ferenc Nemeth,
hauptamtlicher Trainer des Judosportverein Speyer führt nach den
Osterferien einen Leistungslehrgang altersstufenübergreifend
durch
Von Dienstag 2. April bis Donnerstag 4. April findet der
Lehrgang jeweils von 10 – 12 Uhr und nach der Mittagspause von 14 –
16 Uhr statt. Freitagabend ist dann allgemeines Randori von 19 – 21
Uhr. Eingeladen ist der gesamte vereinseigene Nachwuchs- und
Aktivenkader des Vereins, den der frühere ungarische
Nationaltrainer Ferenc Nemeth in den zurückliegenden vier Jahren
behutsam und leistungsorientiert aufgebaut hat. Am Freitagabend
stoßen die Bundesligateams des JSV dazu, die auch am Samstag einen
gemeinsamen Lehrgang durchführen, hier ist auch das Bundesliga-Team
von Hertha Wahlheim zu Gast.
Das Ferienprogramm des Judosportvereins in den ersten
drei Ferientagen wurde von 40 Kindern mit Begeisterung angenommen.
Nach einem umfangreichen Teamtraining und Aufnahmeprüfungen in die
Truppe der „Besonders genialen Schutzpolizei“ hatten die JSVler
schwere Aufgaben zu lösen, um in die Profigruppe aufgenommen zu
werden. Auf einer GPS-Tour wurde ein Tatort inspiziert und an
verschiedenen Stationen Hinweise zur Lösung des Falles zusammen
gesucht. Die Probeaufgabe wurde von den 3 Gruppen, die von 20
Jugendlichen des Jugendvorstandes um Laura Braun und Hannah Wehr
mit Bravour gelöst, sodass am Freitag dann der erste Einsatz in der
Stadt durchgeführt werden konnte. Über einen Drohbrief hatte die
Truppe über eine Morddrohung an unsere Bürgermeisterin gehört und
machte sich schon am frühen Morgen in Richtung Stadt auf den Weg,
um dies zu verhindern. Über Spuren und Hinweise im Schützengarten,
der Postgalerie, dem Speyerer Buchladen, Schuhhaus Linn, Blue
Banana Store, Cafe Hindenburg und der Sparkasse konnten wichtige
Informationen gesammelt werden, die die JSV-Gruppen anschließend
direkt in der Polizei ablieferten. Von dort aus ging es sofort in
den Domgarten, in dem der Täter recht schnell entdeckt wurde. Ein
Entrinnen war bei dem 40köpfigen Einsatzteams nicht mehr möglich
und so endete der Einsatz mit der Übergabe des Täters in der
Polizeistation. Zum Schluss erhielt die Gruppe persönlich von
Bürgermeisterin Monika Kabs als Dank für das vereitelte Attentat
eine Urkunde.
Nach einem Kochkurs mit Starkoch Helmut Meier am Sonntag, bei
dem selbstgemachte Hamburger und Obstsalat auf dem Speiseplan
standen, ging es am Montagmorgen um 7.30 Uhr nach Rust in den
Europapark, wo bei Eiseskälte beharrlich alle Achterbahnen durch
getestet wurden.
Das JSV-Jugendvorstandsteam Steffi Wollensah, Anni Meier,
Miriam, Julia und Marie Ziaja, Eileen Dorn, Michael und Tobias
Hoffmann, Simon Wittmann, Mahtab und Meryem Rastin, Marei Drixler,
Lena und Paul Reis, Annika und Morten Harter sowie Stella und
Julian Richter hat ein großes Lob für die tolle Organisation von
Seiten der Eltern und Vereinsverantwortlichen erhalten. www.judo-speyer.de Judo-Sportverein
Speyer, Presse
28.03.2013
Erfolgreiches Wochenende der Judoka des JSV Speyer
Goldmedaille
für Barbara Bandel bei den Swiss Judo in Genf und Bronzemedaillen
für U 15 Nachwuchsathleten
Mit einer Goldmedaille kam Barbara Bandel vom Judosportverein
Speyer von Ihrem Einsatz bei den Swiss-Judo-Open in Genf zurück.
Nach Freilos und Siegen über Desiree Gabriel sowie Evelien
Donkers aus den Niederlanden stand Barbara nach insgesamt 4 Minuten
Kampfzeit im Finale mit Juliane Robra aus der Schweiz. Nach einer
Juko-Wertung für Seoinage ging die JSVlerin nach voller Kampfzeit
als Siegerin von der Matte. Barbara wurde betreut von ihrem Trainer
Andreas Esper vom JC Rüsselsheim, in dessen Trainingsgruppe sie als
Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei trainiert.
Bronzemedaillen erkämpfen sich Christopher Hofäcker und
Michael Bantle beim Bundesoffenen Turnier der U 15 in Backnang. Die
Nachwuchskämpfer aus der Trainingsgruppe um Ferenc Nemeth waren vom
Judoverband Pfalz für dieses Sichtungsturnier nominiert
Die Nachwuchsstarter beim Internationalen Bremen-Turnier und
beim internationalen Thüringen-Cup konnten einige Auftaktkämpfe
gewinnen, sich dann aber noch nicht weiter in die Hauptrunde
vorkämpfen. Bis Mittwoch nehmen nun alle an den sich anschließenden
internationalen Trainingslagern teil.
www.judo-speyer.de Judo-Sportverein
Speyer, Presse
25.03.2013
JSV Speyer erhält 1.000 Euro
Projekt „psychomotorische Fördergruppe“ wird aus
Geldern der Jugendsammelaktion belohnt
Einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro erhält der
Judosportverein (JSV) Speyer am 25. März aus den Händen des
Vorsitzenden der Sportjugend Pfalz, Stefan Leim. Das Geld stammt
aus der Jugendsammelaktion der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz und
unterstützt insbesondere das Sportprojekt, das der JSV extra für
Kinder mit Bewegungsschwächen und Verhaltens-auffälligkeiten ins
Leben gerufen hat.
Seit über 20 Jahren arbeitet der JSV Speyer mit
einem pädagogischen und nachhaltigen Konzept in der Kinder- und
Jugendarbeit. Besonderen Wert legt er auf die Integration von
sozial benachteiligten Familien, von Kindern mit
Migrationshintergrund und Menschen mit Handicap. Dabei sieht sich
der JSV als starke Gemeinschaft für alle, egal ob groß oder klein,
stark oder schwach, jung oder alt. So erhalten Kinder und
Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien beispielsweise
kostenfreie Bewegungsangebote, Hausaufgabenbetreuung oder eine
adäquate Berufsberatung.
Darüber hinaus wurde das Projekt, das sich Kindern
mit Behinderungen widmet, nun auch auf eine gezielte Förderung von
Kindern mit Bewegungsschwächen, Bewegungs- und
Verhaltensauffälligkeiten ausgeweitet. „In psychomotorischen
Förderstunden geht es hierbei nicht um das Erlernen oder Trainieren
von bestimmten Fertigkeiten und Techniken - im Vordergrund stehen
vielseitige und erlebnisreiche Bewegungsaktivitäten nach Inhalten
und Zielen der Psychomotorik. Die Kinder sollen über die Bewegung
Erfolgserlebnisse bekommen und sich selbst einschätzen lernen.
Wichtig ist, eine allgemeine Bewegungsfreude zu wecken, die den
Kindern oft verborgen geblieben ist. Das Selbstbewusstsein der
Kinder soll über motorische Leistungen, Erfolge gestärkt werden“,
beschreibt es der Verein in der Projektskizze. Die Angebote hierfür
finden beim JSV in verschiedenen Altersgruppen mit maximal 10
Teilnehmern statt.
Dieses Projekt einer „psychomotorischen
Fördergruppe“ wird nun belohnt. Der Vorsitzende der Sportjugend
Pfalz, Stefan Leim, wird dem JSV Speyer am Montag, dem 25. März um
19.00 Uhr im Judo-Sportzentrum (Butenschönstraße 8) in Speyer,
einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreichen. Das Geld will der
Verein in Spielgeräte investieren. Die Bewegungslandschaften, die
mit solchen Spielgeräten gebaut werden können, sollen weiter
ausgebaut werden.
Jugendsammelaktion „Sportkids, die tun
was!“
Der Förderbetrag in Höhe von 1.000 Euro stammt aus
der Sammelaktion 2012 der rheinland-pfälzischen Sportjugenden.
Jedes Jahr führen diese im Herbst landesweit eine
Jugendsammelaktion unter dem Motto „Sportkids, die tun was!" durch.
Mit der Sammlung zeigen die jugendlichen Sportlerinnen und Sportler
ihre Verbundenheit mit sozial benachteiligten Kindern und
Jugendlichen. 60 % des gesammelten Betrags verbleiben in den
Jugendkassen der Vereine, mit den restlichen 40 % unterstützt die
Sportjugend soziale Projekte wie das in Speyer. Die nächste
Jugendsammelaktion findet vom 29. August bis 07. September 2013
statt. JSV Speyer, Presse
22.03.2013
10 Starter - 10 mal Edelmetall !
Überaus erfolgreich kehrten die U 18-Judoka am Samstag,
16. März, vom Osterturnier aus Zeiskam zurück. Das gab es bisher
noch nie: Alle zehn Starter des JSV Speyer konnten bei dieser als
Preisgeld-Turnier ausgeschriebenen Veranstaltung eine Medaille
erringen.
Herausragende Leistungen zeigte als jüngster Jahrgang in der
Klasse –66 kg Willi Martens und in der Klasse –60 kg
Sebastian Hofäcker. Sie gewannen alle Kämpfe vorzeitig durch
Ippon-Wertungen = Gold.
Ebenfalls eine Goldmedaille holten sich Leon Stepper (-43
kg) und bei der weiblichen Jugend Meta Lu Jülicher (-44
kg).
Silber gewannen Lukas Stepper (-46 kg) und Florian
Bantle (-81 kg).
Über Bronze freuen sich Julian Richter (-46 kg), Marko
Zimmermann und Yannik Drixler (beide -66 kg) sowie
Paul Schall (-73 kg).
Die JSV-Athleten entschieden von insgesamt 30 Kämpfen 26
siegreich für sich. Betreut wurden die erfolgreichen
Nachwuchskämpfer von den Trainern Ferenc Nemth und Manfred
Dreiseitl.
Karate-Talent erkannt: Bundestrainer lädt Matthias
Schaudig zum Kadertraining ein.
Trotz Bänderriss trat JSV-Karateka Matthias Schaudig am Sonntag,
17. März, in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften an. Gleich
bei der ersten Begegnung traf er auf Juniorenmeister David Geduhn
und konnte sich leider nicht über die Vorrundenkämpfe behaupten.
In seinem ersten Jahr in der Leistungklasse musste Matthias
noch abgeben. Er sei unter diesen Umständen dennoch zufrieden mit
seiner Leistung, auch deswegen, weil Bundestrainer Efthimios
Karamitsos auf den Speyerer Kämpfer aufmerksam geworden sei und ihn
für Mai in das Bundeskadertraining nach Frankfurt eingeladen habe.
Als nächstes stehen der Krokoyama-Cup, die Luxembourg Open sowie
der German Kata Cup an. JSV Speyer, Presse
18.03.2013
10 Medaillen für JSV-Nachwuchs in Pfungstadt
Mit 13 Teilnehmern startete die Trainingsgruppe von Ferenc
Nemeth und Peter Lichtmannegger in Pfungstadt beim Samurai und
Geisha Turnier der U 15, U 18 und Aktiven. Mit 4 Goldmedaillen,
4 Silbermedaillen, 2x Bronze und 2 fünften Plätzen kamen die
JSV-Jugendlichen hoch zufrieden nach Speyer zurück.
Leon Stepper und Lukas Stepper erkämpften sich in der
untersten Gewichtsklasse – 43 kg die Gold- und Silbermedaillen.
Julian Richter stand nach 2 Siegen ebenfalls als Sieger
in der Klasse – 46 kg fest.
Bis 66 kg schlugen sich Willi Martens und Marco
Zimmermann im 14er Teilnehmerfeld bis ins Finale vor, dass
Willi dann für sich entschied: Gold und Silber für Speyer.
Auch Paul Schall setzte sich mit Siegen in der Vorrunde
bis ins Finale durch, musste hier den Kampf wegen einer
Handverletzung aufgeben: Silber
Im Jeder gegen Jeden – Pool – 81 kg stand Florian Bantle
zum Schluß auf Platz zwei.
Bei den Aktiven waren in der Gewichtsklasse – 73 kg drei JSV-ler
am Start. Nico Zimmermann konnte sich in der Vorrunde
diesmal nicht durchsetzen. Seine Vereinskameraden Stefan Bantle
und Robin Krug erkämpften sich im 12er Teilnehmerfeld die
Bronzemedaillen.
Beim Geisha-Turnier der U 15 gingen drei Speyererinnen auf die
Matte. Stella Richter (- 33 kg) und Kristin Huber (-40 kg)
erreichten über dritte Plätze in ihren Pools die Finalrunde und
belegten hier fünfte Plätze. Ganz oben auf dem Treppchen stand
diesmal Jana Förtsch – 52 kg, die ihre vier Wettkämpfe
souverän gewann und dafür Gold mit nach Speyer nehmen konnte
11.03.2013
Starter auf den Deutschen Meisterschaften
Benjamin Hofäcker und Miriam Kost sind unterwegs zu den
Deutschen Meisterschaften der U 21 in Frankfurt/Oder. Nachdem sie
sich bei den Südwestdeutschen Meisterschaften am 17. Februar
qualifiziert hatten (Benjamin Hofäcker -73 kg hatte die
Goldmedaille errungen; Miriam Kost – 70 kg die Silbermedaille),
starten sie morgen, Samstag, 9. März, im über 700 km entfernt
gelegenen Frankfurt/Oder.
Im Judomaxx bereiten sich die Bundesligamannschaften an diesem
Wochenende auf die neue Saison vor (1. Heimkampftag in Speyer ist
am 18. Mai).
09.03.2013
Dritter Platz für Michel Adam bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der U 18
Michel Adam vom Judosportverein Speyer hat bei der Deutschen
Einzelmeisterschaften der U18 im hessichen Neuhof mit einer
überragenden Vorstellung die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse
bis 55 Kilogramm gewonnen. Betreut von Ferenc Nemeth und Manfred
Dreiseitl traten neben Adam noch sechs weitere JSV-Athleten an.
Paul Schall, Lukas Stepper und Sebastian Hofäcker konnten nach
jeweils zwei Siegen die Plätze sieben und neun belegen. Florian
Bantle und Julian Richter kämpften an diesem Tag gut, konnten aber
trotz Einzelsiegen noch keine Platzierung erreichen. Ferenc Nemeth:
„ Ich bin mit meinen Jungs sehr zufrieden, alle haben schöne Kämpfe
gezeigt und konzentriert gekämpft. Alle haben in dieser
Altersklasse auch im nächsten Jahr sehr gute Chancen noch weiter
voran zu kommen.“
In der mit 25 Teilnehmern am stärksten besetzten Kategorie
besiegte Michel Adam zunächst David Levin vom TSV Großhadern, dann
Til Warnke aus Hannover und Jens Nagler vom PSV Meiningen. Erst im
Halbfinale gegen Noah Sauer vom BC Offenburg musste sich der
Speyerer geschlagen geben. Im folgenden Kampf um Bronze holte sich
Adam mit einem Ippon-Sieg gegen Luis Haubold aus Chemnitz die
Medaille als verdienten Lohn für seine starke Leistungen an diesem
Tag.
Lukas Stepper trat in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm an und
musste sich nach einem Freilos in der ersten Runde im
Zweitrundenkampf gegen Manuel Mühlegger (TuS Bad Aibling)
geschlagen geben. In der Trostrunde besiegte er Christopher Pradel
(DJK Willich) und Sepp Bayer (TSV Schlettau), unterlag aber
anschließend gegen Innokenti Pak aus Sindelfingen.
Julian Richter startete in der Kategorie bis 46 Kilogramm mit
einem Sieg gegen Florian Pachel vom JC Leipzig, verlor aber seinen
zweiten Kampf gegen Simon Schlichting (FC Stella Bevergern) und
musste in die Trostrunde, wo er Marco Prommer aus Frankfurt/Oder
unterlag.
Sebastian Hofäcker erhielt in der Gewichtsklasse bis 60
Kilogramm in der ersten Runde ein Freilos, musste sich aber im
Zweitrundenkampf gegen Jonas Bogon aus Hamburg geschlagen geben.
Auch für ihn ging es danach weiter in der Trostrunde, und zwar mit
Ippon-Siegen gegen Alexander Klimeck aus Bad Homburg und Enzo
Itagaki (PSV Gardelegen). Im folgenden Kampf gegen Damian Reetz (SC
Lotos Berlin) musste sich der Speyerer allerdings geschlagen geben
und sich aus dem Turnier verabschieden.
Im Wettbewerb bis 66 Kilogramm vertrat Paul Schall die Farben
des JSV Speyer. Er verlor einen Auftaktkampf gegen Lennon von Seht
aus Neumünster, hatte aber in der Trostrunde mehr Erfolg: Nach
einem Freilos in Runde eins setzte er sich zuerst gegen Tonio
Zeidler (ESV Lokomotive Zwickau), dann gegen Fabian Mattiß (SC
Lotos Berlin) durch. Erst im folgenden Duell gegen Tom Patzenhauer
(Motor Wolgast) war Schluss nach einer Ippon-Niederlage.
Lospech hatte Florian Bantle im Turnier bis 81 Kilogramm. Er
traf bereits in der ersten Runde auf den späteren Turniersieger
Sandro Makatsaria vom JSV Tübingen und musste sich nach 35 Sekunden
mit Ippon geschlagen geben. Auch seinen ersten Trostrundenkampf
gegen Andreas Altergott (SU Annen) musste Bantle abgeben.
Am Sonntag hatte Meta Lu Jülicher in ihrer Gewichtsklasse bis 44
Kilogramm aufgrund einer Fußverletzung keine Chance und musste
beide Wettkämpfe abgeben. Judo-Sportverein Speyer,
Presse
06.03.2013
Fabio Roth Vize-Landesmeister bei Karate Landesmeisterschaften
Einen sehr
guten und verdienten zweiten Platz sicherte sich der älteste der
Roth-Brüder am Samstag, 2. März bei den rheinland-pfälzischen
Karate-Landesmeisterschaften der Schüler und Jugend in
Puderbach.
Fabio konnte als einziger der sechs gestarteten JSV-Athleten die
Kampfrichter an diesem Tag überzeugen. Die ersten Begegnungen
entschied er klar und souverän mit sehr hohen Katas auf
Schwarzgurt-Niveau für sich. Erst im Finale musste er sich gegen
Bundes-Kader-Mitglied und den amtierenden deutschen Meister Philipp
Nathem vom PSV Trier geschlagen geben; das bedeutete Silber.
„Fabio hat sich in der letzten Zeit erheblich verbessert“, lobt
Heimtrainer und Betreuer Jürgen Ballreich. Mit seinen Leistungen
konnte der 15 Jährige auch Bundestrainer Marcus Gutzmer überzeugen,
der ihn gleich für die Deutschen Meisterschaften im Sommer in
Chemnitz nominierte.
Neben Matthias Schaudig, Patrick Sturm, Helena Vlad, Rebecca
Fiebig und seinem jüngeren Bruder Flavio Roth schreibt Fabio die
Erfolgsgeschichte der JSV-Karateka auf regionaler und nationaler
Ebene fort. Heute war ganz sein Tag, denn er holte als einziger vom
JSV eine Medaille nach Hause.
Mira Hofmann, JSV Speyer03.03.2013
Karateka Matthias Schaudig vom JSV Speyer holt Gold für Deutschland bei den Swiss Open
Mittlerweile zur "Golden
League" gehört die jährliche Swiss Open-Meisterschaft, einer der
größten und anspruchsvollsten Wettkämpfe Europas.
Zürich- Über 1300 Starter aus 28 Nationen, wie
u.a. Finnland, Russland, Indien, Türkei, England und Bulgarien,
kämpfen auf 6 Kampfflächen in dicht besetzten Pools um die
Platzierungen. Unter den aus Deutschland angereisten Athleten war
auch Matthias Schaudig, der über den Landeskader bei der Swiss Open
startete. Letztes Jahr schaffte Schaudig einen überraschenden 3.
Platz in der U18 Gruppe und einen starken 5. Platz bei der
18+-Elite Gruppe. Auch dieses Jahr trat Matthias in denselben
Kategorien an. In der 18+ Elite Gruppe, einer "offenen"
Sondergruppe, hatte Matthias ein Feld von 73 Startern vor sich,
konnte sich aber leider nicht wie im Vorjahr über die Vorrunden
durchsetzen und schied aus.
Besser laufen sollte es in seiner Altersklasse U18. Hier räumte
Matthias in der Vorrunde souverän unter anderem die Athleten aus
Algerien und Russland von der Matte, um im Halbfinale gegen den
Schweizer Lucas Petrack zu landen. Diese Begegnung schien nicht
ganz so reibungslos ablaufen zu können, denn der Schweizer zeigte,
dass er nicht umsonst bereits für die Schweiz auf der
Europameisterschaft gestartet ist. Schaudig schaffte es allerdings
mit einer sehr starken Leistung und 3:2 Kampfrichterstimmen auch
den Schweizer zu besiegen und sich somit für das Finale zu
qualifizieren.
Nach den erfolgreichen Vorkämpfen zeigte Matthias trotz starkem
Gegner keine Nervosität und gewann auch das Finale in einer
spannenden Begegnung 4:1 mit der Shito-ryu Kata Papuren. Schaudig
knüft dabei an seinen ersten Platz beim Austrian Karate
Champions-Cup vor einem Monat an und zeigte trotz seiner
Knochenhautentzündung am Bein, dass er bei den großen
internationalen Turnieren weiterhin die Favoritenrolle behält und
man auch in der Leistungsklasse sowie der Premier League bald mit
ihm rechnen kann.
Schaudig hat sich bereits aufgrund seiner konstanten
internationalen Erfolge für die Deutschen Meisterschaften der
Leistungsklasse qualifiziert, bei denen er im Kata Einzel der
Herren als einer der jüngsten Starter antritt. Er selbst kennt die
meisten seiner potenziellen Gegner dort und schätzt seine Chancen,
sich auf die vorderen Plätze zu kämpfen gut ein, da er einige
dieser (teilweise Nationalkader-)Athleten bereits auf anderen
Wettkämpfen geschlagen hat. Am 16. und 17. März wird Matthias in
Erfurt die Chance haben, seinen 5. Platz der Teamdisziplinen vom
letzten Jahr zu verbessern.
Am kommenden Wochenende finden in Puderbach die offenen
Landesmeisterschaften der Jugend, Senioren, Leistungs- und
Masterklasse statt, desweiteren am 6.4. in Koblenz der
internationale Krokoyama Cup. An beiden Turnieren wird eine
JSV-Karate-Delegation teilnehmen.
JSV Speyer, Presse
25.02.2013
Speyerer Judoka erkämpfen neun Medaillen bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften
20 Athleten vertraten Speyer bei den Südwestdeutschen
Einzelmeisterschaften U 18 und U 21 am 16./17. Februar im
rheinland-pfälzischen Weilerbach. Die Judoka aus Hessen, dem
Saarland, Rheinland und der Pfalz rangen um die Nominierung zu den
Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen. Die drei erstplatzierten
der U 18 werden um den Bundestitel im hessischen Neuhof kämpfen,
die U 21 im brandenburgischen Frankfurt/Oder. Mit dabei sind
insgesamt neun jugendliche Kämpfer des JSV (2 x Gold, 3 x Silber, 4
x Bronze). So viele hatten noch nie einen Podestplatz bei den
Südwestdeutschen Meisterschaften ergattert, ein weiterer Erfolg
des Förderkonzepts des JSV und seiner Trainer, vor allem Ferenc
Nemeth.
Die Ergebnisse:
Weiblich U 18
Meta Lu Jülicher (-44 kg): 2. Platz
Alexandra Nussbaum (-57 kg) und Anna Rheude (-63
kg): 5. Platz
Männlich U 18
Michel Adam (-55 kg): 1. Platz
Sebastian Hofäcker (-60 kg): 2. Platz.
Lukas Stepper (-43 kg), Julian Richter (-46 kg),
Paul Schall (-66 kg), Florian Bantle (-81 kg): 3.
Platz.
Sebastian Schmitt (-60 kg): 5. Platz
Michel Adam setzte sich in vier Kämpfen in einem starken
Teilnehmerfeld von 14 Kämpfern souverän durch. Er entschied eine
Begegnung nach der anderen für sich. Auch im Finale zeigte er
Stärke und siegte mit zwei Waza-ari gegen Dominique Müller
(Rheinland): Gold. Auch Sebastian Hofäcker ließ sich von
seinen Gegnern nicht beeindrucken. Gegen 15 Gruppenteilnehmer
setzte er sich bis in die Finalrunde durch. Hier musste er sich
gegen Artur Rempel vom JC Sinn geschlagen geben: Silber. Paul
Schall hatte Pech. Er zeigte sich gleich im ersten Kampf
überlegen, musste aber wegen eines Konzentrationsfehlers abgeben.
Alle anderen Begegnungen entschied er vorzeitig mit Ippon für sich:
3. Platz
Leichtgewicht Meta Lu Jülicher unterlag in einem
Sechsefeld nur im Finale gegen Kimberley Grodtmann vom JJC Mendig:
Silber. Alexandra Nussbaum und Anna Rheude erreichten
in großen Teilnehmerfeldern jeweils den 5. Platz. Sie konnten sich
zwar nicht für die Deutschen qualifizieren, zeigten aber dennoch
sehr gute Leistungen.
Mit diesen Leistungen ist der JSV der erfolgreichste Verein bei
der männlichen U 18. Von acht für die Deutschen Meisterschaften
qualifizierten Kämpfern kommen sechs aus Speyer! Aufgrund der
ERfolge bei der Südwestdeutschen Meisterschaft und schon 2012 beim
Sichtungsturnier in Herne wurden Sebastian, Michel und Paul für den
European Cadet Cup in Mai in Berlin eingeladen.
Ergebnisse U 21:
Weiblich
Miriam Kost (-70 kg): 2. Platz
Männlich U 21
Benjamin Hofäcker (-73 kg): 1. Platz. Benjamin konnte
alle Kämpfe vorzeitig durch Ippon für sich entscheiden.
Am kommenden Wochenende (Freitag/Samstag) findet im Judomaxx ein
Gruppenlehrgang/Randori statt mit den Nachwuchsathleten und Gästen
aus Frankreich und dem Saarland. Trainer und Athleten bereiten sich
auf kommende Einsätze vor. JSV Speyer, Presse
19.02.2013
Neues aus dem Judomaxx
Südwestdeutsche Einzelmeisterschaften
Wer sich bei den pfälzischen Meisterschaften qualifiziert hat,
startet am kommenden Wochenende bei den Südwestdeutschen
Einzelmeisterschaften in Weilerbach/Pfalz. 20 Athleten der
Altersgruppen U 18 und U 21 sind vom JSV mit dabei. Eine Medaille
bedeutet die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im März in
Neuhof/Hessen (U 18) bzw. Frankfurt/Oder (U 21).
In der U 18 starten: Michel Adam, Florian Bantle,
Sebastian Hofäcker, Meta Lu Jülicher, Willi Martens, Alexandra
Nussbaum, Anne Rheude, Julian Richter, Paul Schall, Sebastian
Schmitt, Lukas und Leon Stepper, Marco Zimmermann.
In der U 21 starten: Stefan Bantle, Benjamin Hofäcker,
Miriam Kost, Robin Krug, Philipp Loos, Pascal Pontzen, Nico
Tsimakuridze.
Neues Angebot
vom JSV: Sportgruppe für Menschen mit Demenz sowie zeitgleich
Gruppe für Angehörige
Der Judo-Sportverein Speyer ruft gemeinsam mit der der
Schwerpunkt Beratungs- und Koordinierungsstelle Demenz beim AHZ
Andreas Lutz und der Physiotherapeutischen Praxis Matthias Richter
eine Sportgruppe für Menschen mit Demenz ins Leben. Vor allem für
Menschen mit beginnenden Gedächtnis- und Orientierungsproblemen ist
es wichtig, sich nicht zurückzuziehen, sondern am öffentlichen
Leben teilzunehmen und etwas für das geistige und körperliche
Wohlbefinden zu tun. Deshalb möchten die Initiatoren den
Teilnehmern der Sportgruppe die Möglichkeit geben, sich gemeinsam
zu bewegen, Spaß zu haben und im Anschluss beim gemütlichen
Beisammensein miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe trifft
sich ab 18. Februar 2013 immer montags vormittags von 10 bis 12 Uhr
in der Judosporthalle Judomaxx in Speyer.
Für Angehörige wird es zeitgleich in der Gymnastikhalle des
Judosportvereins im gleichen Gebäude ein Gruppenangebot geben.
Neben Entspannungstraining und Übungen für den Rücken sollen auch
die Angehörigen Gelegenheit haben, in gemeinsamen Gesprächen ihre
Erfahrungen auszutauschen und so etwas für ihre eigene Gesundheit
zu tun.
Sportliche Judoka im JSV: über 90 Sportabzeichen
verliehen

Vom Grundschulalter bis zum Vorruhestand: Altersmäßig war die
ganze Bandbreite von Judoka im Judomaxx vertreten, wobei eindeutig
Kinder in der Überzahl waren. Deshalb formulieren die Trainerinnen
und Organisatorinnen Heike Magin und Claudia Papst ihr Ziel für
dieses Jahr: „Wir möchten vermehrt Eltern motivieren, es ihren
Kindern gleichzutun und für das Sportabzeichen zu trainieren. Wir
bieten im Sommer Trainingsmöglichkeiten an, die zeitgleich zum
Judotraining der Kinder stattfinden.“ In vier Teilbereichen zeigten
die Sportler ihre Leistungen: Schwimmfähigkeit, Sprungkraft,
Schnelligkeit und Ausdauer. Mehr noch als die besten Zeiten zu
erreichen, stehen im JSV der Spaß am Sport und die familiäre
Gemeinschaft im Vordergrund. Große Anerkennung erhielten vor allem
die jüngsten Teilnehmer, die für viele Erwachsene und Eltern
Vorbildfunktion übernehmen. Einige Teilnehmer waren zum ersten Mal
dabei, andere legten zum zweiten oder dritten Mal das
Sportabzeichen ab, manche sogar zum fünften, sechsten oder siebten
Mal. Familie Grybos holte sich das 16. Familiensportabzeichen ab.
Weitere Informationen zum Sportabzeichen: www.deutsches-sportabzeichen.de
JSV Speyer, Presse
15.02.2013
Neues Angebot des JSV Speyer für Demenzkranke und pflegende Angehörige
Fit von Kopf bis
Fuß
Speyer- Sie sollen in der Gruppe zusammen
etwas Sport treiben, dabei auf spielerische Weise das Gedächtnis
trainieren und vor allem auch Spaß miteinander haben. Da im Alter
viele Dinge nicht mehr so wie früher gelingen, besteht die Gefahr,
dass dies aus den verschiedensten Gründen zur Isolierung von der
Außenwelt, zur Vereinsamung führt. Um diesem Problem gezielt zu
begegnen, startet der Judosport-Verein Speyer mit zwei
Kooperationspartnern, der Praxis für Physiotherapie Matthias
Richter und dem Ambulante Hilfe-Zentrum (AHZ) Andreas Lutz, ein
neues Projekt. Unter dem Motto „Fit von Kopf bis Fuß“ werden ein
Gemeinschaftstraining für Menschen mit Gedächtnis- und
Orientierungsproblemen und zeitgleich ein Gruppenangebot für
Angehörige mit Entspannungsübungen und Rückentraining. Geplant ist
im Judomaxx auch stets ein gemütlicher Ausklang mit einem für alle
Beteiligten fruchtbaren Gedankenaustausch.
Zum Startschuss für das gezielt auf demenzkranke Menschen
ausgerichtete Angebot bedankte sich JSV-Geschäftsführerin Gerlinde
Görgen bei Bürgermeisterin Monika Kabs für die Übernahme der
Schirmherrschaft und bei Hartmut Hüfken und Franz-Rudolf Rospert
von der Deutschen Rentenversicherung, die mit der Stiftung
Gesundheitsfürsorge für eine finanzielle Starthilfe gesorgt haben.
„Es kann uns alle selbst einmal betreffen“, lobt die
Bürgermeisterin die gemeinsame Initiative. Und Gerlinde Görgen ist
nach dem Trainingsprogramm das gesellige Beisammensein bei Snacks
und Getränken wegen der dadurch ermöglichten sozialen Teilhabe der
pflegenden Angehörigen besonders wichtig.
Viel Erfahrung bringt Anke Nader als
Leiterin der Beratungs- und Koordinationsstelle Demenz beim AHZ mit
in das Projekt ein. Sie gibt seit Jahren Kurse für den häuslichen
Pflegedienst und trägt so dazu bei, dass die Betroffenen möglichst
lange in heimischer Umgebung leben und betreut werden können,
erläutere AHZ-Leiter Andreas Lutz. Anke Nader ist sich sicher, dass
das für alle Betroffenen offene JSV-Projekt auf fruchtbaren Boden
fällt, da es nur wenige Angebote für unter Demenz leidende Menschen
in so frühem Stadium gibt und auch an pflegende Angehörige gedacht
wurde. Für die Physiotherapie-Praxis Richter, die mit dem JSV
bereits andere Kurs-Kooperationen betreibt, wird Marion Deuschel
die sportliche Betreuung übernehmen. Sie kann ebenso auf viel
Erfahrung in der Seniorenarbeit zurückgreifen, da sie
beispielsweise zweimal in der Woche in einem Altersheim in
Dudenhofen Betroffene physiotherapeutisch betreut. Dritte im Bunde
ist JSV-Übungsleiterin Monika Kreckel, die als gelernte
Krankenschwester schon seit über einem Jahr beim Judosport-Verein
Kinder in einer Psychomotorik-Gruppe betreut und nun gespannt
darauf ist, ob Senioren für die Hilfestellung genauso dankbar
sind.
Die drei Projektbetreuerinnen bieten ihr Hilfsprogramm ab
18.Februar immer montags von 10 bis 12 Uhr im Judomaxx in der
Butenschönstraße 8 (ehemaliges Hallenbad) an. ws
Anmeldung und Infos bei Anke Nader im AHZ Andreas Lutz, Tel.
06232/67 24 21 oder bei JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen, Tel.
06232/980461.
Flyer: Fit von Kopf bis Fuss 
12.02.2013
Judo: 150 Kinder beim JSV-Turnier auf der Matte
Die Teilnehmer der beiden Teilturniere
Stolz auf erste Urkunde
Speyer- Mit zwei Siegen und einem
Unentschieden schaffte der sechs Jahre junge Luan Fleck bei seiner
ersten Turnierteilnahme sehr zur Freude von Papa Alex gleich einen
ersten Platz, aber auch auf Rang drei, den der siebenjährige Simon
Grönwaldt mit einem Sieg, einem Unterschieden und einer Niederlage
in seiner Gruppe belegte, waren die Eltern ebenso stolz wie der
Sohnemann selbst . Mit sichtbar geschwellter Brust liefen die
kleinen Sportlerinnen und Sportler in ihrem größtenteils noch etwas
zu großen Judoanzug zur Siegerehrung, bestiegen unter dem Beifall
der über 300 Papas, Mamas und Großeltern ihren Podestplatz und
nahmen ihre Urkunde in Empfang. Annähernd 150 Judoka der
Altersklasse U 12 waren am Sonntag im Judomaxx bei der
Großveranstaltung des Judo-Sportvereins Speyer (JSV)auf die Matte
gegangen. Das Turnier war für viele der Anfänger die erste
Wettkampfteilnahme. Die Jugendtrainerinnen Anni Meier und Steffi
Wollensah hatten hierzu auch die Kinder aus den Schulkooperationen
in der Siedlungsschule, Salierschule, Woogbachschule und der
Grundschule Dudenhofen eingeladen.
Da die Wettkämpfe in 35 Pools, also nach Gewichtsklassen
zusammengesetzte Gruppen, ausgetragen wurden, gab es genau diese
Anzahl an Siegertrios, so dass es am Ende fast nur Gewinner gab.
Gewinner war auf alle Fälle der JSV selbst, da die meisten Eltern
der Nachwuchsjudoka beeindruckt waren von der Disziplin, mit der
die sechs bis 12-Jährigen Mädchen und Jungen den Anordnungen der
komplett aus rund 40 JSV-Jugendlichen gebildeten Wettkampfleitung
folgten. JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen dankte deshalb allen
engagierten Jungjudokas für die Hilfe und vielen Eltern für die
tatkräftige Mithilfe an der Theke, wo zwei Dutzend selbst gebackene
Kuchen und 300 Brötchen ihre Abnehmer fanden. ws;
Foto: Judo-Sportverein Speyer
06.02.2013
Judo - Belgian Ladies Open 2013 - Barbara Bandel auf Platz 3
In Arlon
(Belgien) fanden am Wochenende die offenen belgischen
Meisterschaften der Frauen im Judo statt. In der Gewichtsklasse
-70kg gingen dieses Jahr 33 Sportlerinnen aus 10 Nationen an den
Start. 24 Teilnehmerinnen konnten sich in 12 Gruppen für die
Hauptrunde qualifizieren.
In meinem ersten Vorkampf stand ich Renaud- Roy aus
Kanada gegenüber. Nach einer Yuko- Führung durch einen Fußwurf
konnte ich die Kanadierin kurz vor Ablauf der Kampfzeit noch mit
einem Schulterwurf Ippon werfen und den Kampf für mich
entscheiden.
Im zweiten Vorkampf stand ich Fichot, der späteren
Silbermedaillengewinnerin, aus Frankreich gegenüber. Die physisch
starke Französin trat zunächst sehr dominant auf. Es gelang mir
jedoch sie nach kurzer Zeit mit einem De- ashi- barei (Fußwurf) zu
kontern und als Gruppenerste ins Hauptfeld einziehen.
In meinem dritten Kampf konnte ich Audrey Fels,
ebenfalls aus Frankreich, nach gut 4 Minuten durch Ippon für einen
Schulterwurf besiegen und in die nächste Runde einziehen.
Hier traf ich auf Fanny Posvite (FRA), der ich mich
im April 2012 in der Schweiz relativ chancenlos geschlagen geben
musste. Dieses Mal konnte mich Fanny während der kompletten
Kampfzeit nicht werfen. Ich geriet jedoch durch zwei Bestrafungen
in Rückstand und konnte leider keine Wertung durch meine
Würfansätze erzielen. Somit musste ich mich der späteren
Turniersiegerin, die ihre restlichen Kämpfe alle vorzeitig
beendete, äußerst knapp geschlagen geben.
Im Einzug um den Kampf um Platz drei konnte ich,
durch meinen Trainer Andreas Esper (JC Rüsselsheim) optimal
eingestellt, meine Gegnerin Heleine (FRA) nach knapper Führung mit
einer Würgetechnik vorzeitig im Bodenkampf besiegen und stand dem
sechsten und letzten Kampf des Tages gegenüber.
Hier traf ich auf Szaundra Diedrich aus
Deutschland, die am Samstag bei den Frauen U21, sowie bei der U20
Europameisterschaft bereits die Bronzemedaille gewinnen konnte.
Zwar gelang es mir nicht Szaundra mit einem Wurf zu Boden zu
bringen, konnte jedoch durch zwei Passivitätsstrafen von Szaundra
in Führung gehen und die Judomatte am Ende des Tages mit dem Gewinn
der Bronzemedaille verlassen.
Durch die hohe Teilnehmerzahl und organisatorische
Schwierigkeiten der Belgier war ich nach sechs Kämpfen innerhalb
von 13 Stunden froh mit einer Medaille nach Hause fahren zu dürfen.
Dennoch war es erneut ärgerlich, das Finale und auch einen durchaus
möglichen ersten Platz so knapp verpasst zu haben. Wie bereits vor
zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften konnte mich keine
meiner Gegnerinnen werfen, jetzt heißt es weiter trainieren und
beim nächsten Turnier möglichst gar keine Strafen mehr zu
kassieren.
Von 10.- 14.02.13 nehme ich am hochkarätig
besetzten Trainingscamp nach dem Grand Slam in Paris teil und freue
mich schon darauf mich wieder mit internationalen Gegnerinnen
messen zu können. Barbara Bandel
06.02.2013
Bemerkenswerte Erfolge der JSV-Athleten auf nationaler und internationaler Ebene
Sehr erfolgreich zeigten sich die AthletInnen am Wochenende auf
nationaler und internationaler Ebene. Allen voran Barbara Bandel
bei den offenen Belgien Open in Arlon. Im starken Teilnehmerfeld
der 70er Klasse, am Start war auch Japan und Kuba, setzte sich
Barbara als Poolerste durch, nach gewonnenen Kämpfen gegen
Athletinnen aus Frankreich und Kanada und traf im Viertelfinale auf
die spätere Siegerin Fanny Posvite aus Frankreich, die ihre Kämpfe
allesamt mit Ippon gewann. Die Speyererin brachte die Französin
immer wieder in Schwierigkeiten und unterlag mit dem Schlussgong
lediglich mit zwei Strafen. In der Trostrunde dominierte die
Polizeikommissarin und freute sich bei diesem kochkarätig besetzen
Turnier über die Bronzemedaille. Vanessa Müller konnte sich trotz
Sieg in der Auftaktrunde nicht weiter in die Hauptrunde vorkämpfen,
genau so ging es ihrer Vereinskameradin Miriam Kost.
Einen ebenso wohlverdienten dritten Platz belegte Nico
Tsimakuridze beim internationalen U 21 Sichtungsturnier in Berlin (
Hauptstadtpokal) Nico unterlag, in der Betreuung seines Trainers
Ferenc Nemeth nach 4 Siegen gegen den späteren Zweitplazierten
Martin Matijass durch eine Unachtsamkeit am Boden, setzte sich dann
jedoch mit vier Ipponsiegen souverän zur Bronzemedaille durch.
Benjamin Hofäcker schied nach drei souveränen Siegen leider im
großen Teilnehmerfeld aus. Stefan Bantle konnte sich diesmal nicht
weiterplazieren.
Eine Riesenüberraschung schafften beim international sehr guten
besetzen U 15 Turnier in Osnabrück Leonie Nussbaum (-44 kg) und
Michael Bantle ( - 55kg), die sich nach jeweils vier Siegen
unangefochten den Einzug ins Finale sicherten und dort beide nach
kurzer Kampfzeit als Sieger von der Matte gingen – Gold für die
beiden Nachwuchskämpfer. Betreut wurden die Wettkämpfer der
Trainingsgruppe um Ferenc Nemeth hier von Janina Hofäcker.
Christopher Hofäcker erreichte nach drei gewonnenen Einzelkämpfen
den 5. Platz. Für Jana Förtsch reichte es bei ihrem ersten
internationalen Turnier nach Auftaktsieg noch nicht für die
Qualifizierung in die Hauptrunde. JSV Speyer, Presse
05.02.2013
Judoka des JSV am Wochenende im Judomaxx, Berlin, Osnabrück und Arlon (Belgien) auf der Matte
Riesenherausforderung für Organisationsteam
Barbara Bandel (-70 kg) B-Kader-Athletin des Deutschen
Judobundes kämpft am Sonntag betreut von ihrem Trainer Andreas
Esper in Arlon auf den Belgian Ladies Open 2013, so
auch Vanessa Müller in der Kategorie – 63 kg. Bereits am Samstag
startet dort in der U 21 die JSV Athletin Miriam Kost, die von
ihrem Bruder Markus Kost betreut wird. Das offene Turnier in Arlon
ist mit international hochklassigen Athleten besetzt.
Beim Bundesoffenen Turnier U 15, dem Crocodiles Cup U15 in
Osnabrück starten Michael Bantle, Sebastian Hofäcker, Jana
Förtsch und Leonie Nussbaum. Betreut wird der Nachwuchs von Janina
Hofäcker und Jürgen Bantle. Die Nachwuchsathleten sind allesamt
Mitglieder der Trainingsgruppe um JSV-Trainer Ferenc Nemeth. Der
Ungar selbst fährt im Auftrag des Judoverbandes Pfalz zum
Ranglistenturnier U 21 nach Berlin. Beim 7. Internationalen
Hauptstadtpokal startet dort zum Jahresauftakt die internationale
Spitzenklasse. JVP-Sportwart Michael Görgen-Sprau hat zu dieser
Maßnahme Felix Stach (ESV Ludwigshafen) sowie Benjamin Hofäcker,
Stefan Bantle, Nico Tsimakuridze vom JSV Speyer nominiert.
Zuhause im Judomaxx gehen derweil am Sonntag 140
Judoka des JSV der Altersklasse U 12 auf die Matte. Das Turnier
ist für viele der Anfänger die erste Wettkampfteilnahme. Die
Jugendtrainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah haben hierzu
auch die Kinder aus den Schulkooperationen in der Siedlungsschule,
Salierschule, Woogbachschule und der Grundschule Dudenhofen
eingeladen. Die Wettkämpfe starten um 10 Uhr (Wiegen von 9 – 9.45
Uhr)mit den Jüngsten mit Weiß- und Weiß-gelbem Gürtel. Der zweite
Teil der Veranstaltung mit den Teilnehmern mit gelb und
gelb-orangem Gürtel beginnt um 12 Uhr mit der
Anwesenheitskontrolle. Über einen Nachbericht mit Foto würden
sich die Teilnehmer sehr freuen
Für die Organisatoren des Judosportverein ist dieses
Groß-Kampf-Wochenende eine riesige Herausforderung, die nur durch
die Unterstützung vieler Eltern und Jugendlichen möglich sein wird.
Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de
31.01.2013
19 Medaillenplätze bei Pfälzischen Einzelmeisterschaften der U 18 und U 21 für Speyerer Judoka
Das erfolgreiche U 18 Team
11 x Gold und je 4 x Silber und Bronze für
Nachwuchskämpfer des JSV
Speyer- Mit 19 Medaillenplätzen beendeten die
Judoka des Judosportverein Speyer die pfälzischen
Einzelmeisterschaften der Altersklasse U 18 und U 21 am Samstag und
Sonntag auf heimischer Wettkampfmatte in Speyer. Damit
qualifizierte sich nahezu das gesamte Wettkampfteam um die Trainer
Ferenc Nemeth ,Manfred Dreiseitl und Markus Kost für die
Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften am 16.02. und 17.02. in
Weilerbach.
In der untersten Gewichtsklasse standen die Zwillinge Lukas (1.)
und Leon Stepper (2. Platz ) auf dem Siegertreppchen, Julian
Richter durfte kampflos die Goldmedaille entgegennehmen. Spannend
wurde es in den folgenden Gewichtsklassen, wo Michel Adam gegen
Philipp Burkart (JC Schindhard) im Finalkampf die Führung und den
Sieg übernahm. Bis 60 kg kämpfte sich Sebastian Hofäcker souverän
bis ins Finale vor, und ging nach Sieg gegen Mirco Holzhäusser vom
1. BC Zeiskam als Sieger von der Matte, sein Vereinskollege
Sebastian Schmitt siegte im kleinen Finale und erkämpfte sich die
Bronzemedaille.
In der Gewichtsklasse – 66 kg standen von 8 Teilnehmern 6
Speyerer auf der Matte. Paul Schall zog unangefochten in die
Finalrunde vor, wo er sich klar gegen Jannik Falk vom 1. JJJKC
Hassloch durchsetzen konnte und verdient die Goldmedaille entgegen
nahm. Willi Martens und Marco Zimmermann haben mit ihren dritten
Plätzen ebenfalls die Starttickets für die Südwestdeutschen
erreicht. Bis 81kg wurde Florian Bantle vor Aike Schnug, aus
Hassloch Pfalzmeister.
Bei den Frauen erreichte Meta Lu Jülicher (-44kg) kampflos,
sowie nach spannenden Siegen Alexandra Nussbaum (-57) als
Pfalzmeisterin . und Anne Rheude (63) über den zweiten Platz die
Qualifikation.
Jonas Dieing, Yannick Drixler und Leonard Schneider Strehl
belegten fünfte und siebte Plätze.
Bei den Männer u21 sicherte sich Phillip Loos in der Klasse
-66kg vor Vereinskamerad Robin Krug den Pfalzmeistertitel, bis 73kg
holten die JSV Athleten sogar 3 Medaillen. Gold für Benjamin
Hofäcker, Silber für Stefan Bantle und Bronze für Pascal Pontzen.
Nico Zimmermann belegte hier Platz fünf.
Pfalzmeister wurden kampflos Niko Tsimakuridze (-81kg) und
Miriam Kost (-70kg).
JVP-Jugendleiter Norbert Kropp und JVP Sportwart Michael
Görgen-Sprau waren sehr zufrieden mit dem Ablauf der
Veranstaltungen im Judomaxx.
Ergebnisse Pfalzmeisterschaften Judo U18
& U21
Am Samstag und Sonntag fanden in Speyer die pfälzischen
Einzelmeisterschaften u18 und u21 statt.
Für die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften am 16.02. und
17.02. in Weilerbach, qualifizierten sich als Pfalzmeister in der
u18:
Lukas Stepper (-43kg), Julian Richter (-46kg), Michel Adam
(-55), Sebastian Hofäcker (-60), Paul Schall (-66), Florian Bantle
(-81kg), Meta Lu Jülicher (-44kg), Alexandra Nussbaum (-57).
Die Zweitplatzierten Leon Stepper (-43) und Anne Rheude (63) und
die Drittplatzierten Sebastian Schmitt (-60) Willi Martens (-66),
Marco Zimmermann (-66) erkämpften sich ebenfalls einen Startplatz
für die Südwestdeutschen Meisterschaften.
Jonas Dieing, Yannick Drixler und Leonard Schneider Strehl
belegten fünfte und siebte Plätze.
Bei den Männer u21 sicherte sich Phillip Loss in der Klasse
-66kg vor Vereinskamerad Robin Krug den Pfalzmeistertitel, bis 73kg
holte die JSV Athleten sogar 3 Medaillen. Gold für Benjamin
Hofäcker, Silber für Stefan Bantle und Bronze für Pascal Pontzen.
Nico Zimmermann belegte hier Platz fünf.
Pfalzmeister wurden kampflos Nico Tsimakuridze (-81kg) und
Miriam Kost (-70kg).
Betreut wurden die Wettkämpfer von ihren Trainern Ferenc Nemeth,
Manfred Dreiseitl und Markus Kost.
Hier die Ergebnislisten:




27.01.2013
Das Jahr fängt gut an für die Judo- und Karate-Wettkämpfer des JSV
Barbara Bandel bei den DEM in
Riesa
In Riesa fanden
die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Judo statt. Nachdem
ich meinen letzten Wettkampf im April 2012 bestritten habe und
danach aufgrund einer Schulteroperation lange mit dem Training und
Wettkämpfen aussetzen musste, war mein Abschneiden im Vorfeld
schwer abzuschätzen. Die Vorbereitung auf die sehr früh terminierte
Deutsche Meisterschaft verlief jedoch sehr gut. Vom 6.-10.Januar
waren wir bespielsweise beim hochkarätig besuchten internationalen
Trainingscamp in Mittersill (Österreich) und ich konnte mich nach
der langen Pause sofort mit der internationalen Konkurrenz messen.
Am 20.01. ging es dann in Riesa um die Deutschen Meistertitel.
Meine Gewichtsklasse -70kg war bei den Frauen die am stärksten
besetzte Gewichtsklasse, da sich keine Nationalkader- Athletin
den Wettkampf entgehen ließ.
Nach einem Freilos traf ich sofort auf Anne
Lisewski (Berlin). Bereits in der dritten Minute konnte ich die
große Sportlerin mit einem Fußfeger zu Boden bringen und
anschließend 15 Sekunden auf dem Rücken fixieren und als Siegerin
ins Halbfinale einziehen. Hier traf ich, wie auch bei den Deutschen
Meisterschaften 2012, auf Laura Vargas - Koch. Laura ist eine
international etablierte Kämpferin und momentan sogar auf Platz 16
der Weltrangliste. Zu Beginn des Kampfverlaufs wurde ich 2 mal
wegen Verlassens der Matte mit Shido bestraft. Das bedeutete einen
Vorteil für meine Gegnerin. Nach knapp 2 Minuten gelang es mir
einen Seoi- nage durchzusetzen und ich ging damit selbst mit Yuko
in Führung. Leider wurde ich in der vergangenen Kampfzeit zwei
weitere Male bestraft. Die letzte Strafe 20 Sekunden vor Schluss
war laut einiger Zuschauer sehr umstritten, dennoch bedeutete sie
meine Niederlage. Somit habe ich den Einzug in das Finale sehr
knapp und ärgerlich verpasst und musste mich schnell wieder mental
auf den Kampf um die Bronzemedaille konzentrieren, anstatt an der
verlorenen Gold- oder Silbermedaille zu knabbern. In dieser Phase
war die mentale und medizinische Betreuung von Jasmin Godon
(Hewelco) wieder eine große Hilfe, sodass mir die Fokussierung auf
das neue Ziel schnell gelang.
Optimal von meinem Heimtrainer Andreas Esper (JC
Rüsselsheim) eingestellt, ging es nach kurzer Pause in den letzten
Kampf gegen Melanie Gerber (JC Leipzig) auf die Matte. Hier konnte
ich endlich von Beginn an meine Dominanz zeigen und Melanie bereits
nach 23 Sekunden mit einer schönen Kombination aus kleiner
Innensichel und anschließendem Schulterwurf mit Ippon auf die Matte
befördern.
Nach dem enttäuschenden Verlust der Finalteilnahme
war der dritte Platz ein großes Trostpflaster und bedeutete die
Erreichung des Minimalziels. In Anbetracht meiner langen
Wettkampfpause kann ich mich über das Ergebnis freuen und werde in
den nächsten Trainingseinheiten in Rüsselsheim, Köln, Straßburg und
Speyer an den erkannten Defiziten arbeiten.Bereits in zwei Wochen
stehe ich dann in Arlon (Belgien) beim internationalen Turnier
wieder auf der Matte.
Matthias Schaudig beim internationalen
Championscup in Hard am Bodensee/Österreich:
Der internationale
Championscup in Hard am Bodensee/ AUS gilt als eine Art "Vor-EM",
da fast alle Starter der Europameisterschaft diese Möglichkeit
nutzen, 3 Wochen vor der EM noch einmal die Konkurrenz zu
durchleuchten. Mit einem Teilnehmerlimit von 500 Startern, der
Begrenzung auf U21 gehörte der Champions-Cup eher zu einem
Wettkampf der Eliteathleten. 13 Nationen schickten zahlreiche
National- und Regionalkaderathleten, um sich mit der europäischen
Spitze zu messen.
Für den Landeskader Kata Rheinland-Pfalz startete
Matthias Schaudig vom JSV Speyer in der Kategorie "Kata Male U18".
Hier hatte er 22 Gegner aus 7 Nationen vor sich, unter anderem aus
Italien, Frankreich, Dänemark und der Schweiz. In der ersten Runde
konnte sich Matthias mit Kosukun Dai spielend mit 5:0 Punkten gegen
einen Schweizer Regionalkaderathleten erkämpfen. Hier wurde bereits
deutlich, in welch einer guten Form Schaudig sich befand. Schwerer
sollte es in der zweiten Runde werden. Hier stand der
österreichische Lokalmatador vor ihm. Unbeeindruckt zeigt Matthias
eine routinierte Unshu und kämpfte sich mit 5:0 Punkten erneut
souverän durch. In Runde 3 traf er auf einen Nationalkaderathleten
Luxembourgs, der sich eines großen Fanclubs erfreute. Trotz lautem
Jubel und Beifall konnte auch hier Matthias mit der Kata Annan 5:0
seine Favoritenposition rechtfertigen. Lediglich der starke
EM-Starter Dänemarks stand nun zwischen Matthias und dem
Finaleinzug. Mit seiner stärksten Kata Chatanyara Kushanku
entschied Matthias diese spannende und stark beobachtete Begegnung
mit 4:1 Punkten für sich. Im Finale traf Matthias dann auf seinen
Kaderkollegen Marcel Schmitt, der als festes Mitglied des
Bundeskaders des Deutschen Karateverbands bereits auf DM Bronze
geholt hat und sich ebenfalls in überraschend guter Form
befand.
Der später auf der Hauptkampffläche ausgetragene
Finalkampf wurde per Livestream auch im Internet übertragen und
erfreute sich sehr großer Publikumsaufmerksamkeit. Schaudig zeigte
sich konzentriert und legte eine sehr starke Suparimpei vor.
Schmitt zeigte seine beste Kata Unsu. Beide Athleten zeigten
hervorragendes Niveau und dementsprechend knapp ist das Ergebnis
ausgefallen. Mit einer Wertung von 3:2 siegte Schaudig und holte
den Champions-Cup nach Deutschland. Bei einem derartig hohen Niveau
war es ein einfach nur grandioser Jahresauftakt für Matthias
Schaudig, der sich nun auf die Swiss Open, die Ende Februar
stattfinden wird, vorbereitet. Schaudig machte mit diesem Sieg
deutlich, dass die gesetzten Ziele für 2013 keinesfalls außer
Reichweite sind.
Die Bundesliga-Männer-Mannschaft, Judoka Barbara Bandel,
Karateka Stelle Holczer und Matthias Schaudig sind zur
Mannschaft/zur Sportlerin/zum Sportler des Jahres 2012 der Stadt
Speyer nominiert.
Am kommenden Wochenende finden am Samstag, 26. Januar, die
Pfälzischen Meisterschaften U 18 im Judomaxx statt; am
Sonntag, 27. Januar, die Pfälzischen Meisterschaften U 21 ebenfalls
im Judomaxx. Los geht’s jeweils um 12.00 Uhr. JSV Speyer,
Presse
22.01.2013
Neujahrsempfang des JSV im Judomaxx
Speyer- Dass der Judosport-Verein Speyer
jährlich 48.000 Euro für die neue Judomaxx-Sporthalle an die Stadt
Speyer zahlen muss, nach dem tollen Aufstieg der Männermannschaft
in diesem Jahr mit zwei Erstbundesligisten auf die Matte gehen wird
und unter der Regie des engagierten hauptamtlichen Ausnahmetrainers
Ferenc Nemeth einen vereinseigenen Leistungskader aufbaut,
erfordert von der JSV-Vorstandschaft verstärkte Bemühungen zur
finanziellen Absicherung. Beim Neujahrsempfang im Judoka-Domizil
konnte Vorsitzender Heiner Sprau Oberbürgermeister Hansjörg Eger,
Bürgermeisterin Monika Kabs, Sportkreisvorsitzenden Alfred
Zimmermann und die Vereinsmitglieder mit großer Freude über eine in
Aussicht gestellte Förderung durch Lotto Rheinland-Pfalz
informieren.
Von seinem Besuch im Judomaxx hatte sich Lotto-Geschäftsführer
Hans-Peter Schössler in seinem Brief an Sprau „überwältigt“
gezeigt. Er habe einen „großartigen Verein erleben“ dürfen mit
einem Angebot, „wie ich es bisher kaum gesehen habe“, kündigte
Schlosser ein Gespräch mit der LSB-Sporthilfe wegen der
Trainersituation und die Kontaktaufnahme eines Mitarbeiters wegen
einer speziellen Förderung durch Lotto an. Der JSV-Chef dankte
allen, die dazu beigetragen haben, dass das erste Jahr in der neuen
JSV-Heimat rundherum zu einer Erfolgsgeschichte wurde. Großes Lob
zollte Heiner Sprau der JSV-Geschäftsführerin und
Sportkreis-Jugendleiterin Gerlinde Görgen, die den Betrieb in der
Halle und die Aktivitäten des Vereins mit großem Engagement und
einem eingespielten Mitarbeiterinnen-Team steuert. Das Spektrum
reicht von den gerade mal zwei Jahre alten Turntigern (von Nicole
Seiler betreut) bis hin zu den Aktiven aus der gesamten Pfalz, die
zum Stützpunkt-Training ins Speyerer Landesleistungszentrum kommen.
Auch das Präventions-Kursangebot der Physiotherapiepraxis Matthias
Richter in der Judomaxx-Gymnastikhalle wird sehr gut
angenommen.

Im ersten Jahr in der eigenen Judo-Heimat registrierten Gerlinde
Görgen und zweite Vorsitzende Gabi Meier 2846 Trainingseinheiten,
mehr als 2000 Sportler und bei 180 Veranstaltungen insgesamt über
10 000 Besucher. Wichtig sind dem JSV auch die tägliche
Hausaufgabenbegleitung, Berufsberatung, das Bewegungs- und
Sportangebot für Kitas und Schulen, der Sport für muslimische
Frauen und Abenteuer-Freizeiten. Da 2012 insgesamt 25050
ehrenamtliche Stunden von Betreuern und Helfern geleistet wurden,
konnte die Vereinsführung allen, die sich in ihrer Freizeit für den
Judo-Sportverein und dessen soziale Projekte einbringen, nicht
genug danken. Einen Schluck Sekt, Alkoholfreies sowie Kaffee und
Kuchen zum Start ins neue Jahr waren das äußere Zeichen derer
großen Dankbarkeit.
Direkt im Anschluss an den Neujahrsempfang
fuhren Judoka, Betreuer mit zwei Kleinbussen nach Mainz, wo die
JSV- Männer für ihren Aufstieg in die erste Bundesliga mit dem
vierten Rang der Mannschaftswertung bei der Wahl der
rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres geehrt wurden. ws:
Foto: JSV
15.01.2013
JSV Aktive erfolgreich beim Internationalen Zwing-Cup in Landau
Die Altersgruppen U 14/U 15, U 17 und Aktive kamen erfolgreich
vom 9. Internationalen Zwing-Cup aus Landau am vergangenen
Wochenende zurück. Das Turnier ist das offizielle Ranglisten- und
Sichtungsturnier des Judo-Verbandes Pfalz und der Gruppe
Südwest.
Hier die Ergebnisse:
- Platz: Stella Richter, Lukas Stepper, Michel Adam, Sebastian
Hofäcker, Michael Bantle
- Platz: Michael Bantle, Julian Richter
- Platz: Christopher Hofäcker, Jana Förtsch, Leon Stepper,
Benjamin Hofäcker, Florian Bantle
- Platz: Luca Bösser, Victoria Huber, Marco Zimmermann
Einzelkämpfe gewonnen, aber diesmal nicht auf Medaillenplätze
vorgerückt sind: Leon Lichtmannegger, Thomas Brecht, Joey Gohr, Max
Hampel, Jonas Dieing.
Auch in den Weihnachtsferien bietet Diplom-Judo-Trainer Ferenc
Nemeth Wettkampfvorbereitungstraining an, und zwar täglich außer an
den Feiertagen. Die Leistungsgruppe bereitet sich schon auf die
nächsten Turniere vor, das erste Trainingscamp des neuen Jahres
findet vom 2. bis 6. Januar in Straßwalchen bei Salzburg statt.
JSV Speyer, Presse
18.12.2012
JSV Sportler starteten beim hochkarätigen internationalen Odenwald-Cup
Abteilungsleiter, Karate-Trainer und Betreuer Jürgen Ballreich kurz nach seiner Prüfung zum 3. Dan vor einer Woche.
14 Karateka vom JSV starteten am Samstag, 8. Dezember, in
17 Disziplinen beim hochkarätigen internationalen Odenwald-Cup in
Mörlenbach.
Das laut Ausrichter größte Turnier der Region lockt Jahr für
Jahr fast 700 Wettkämpfer von den "Minis" (ab 6 Jahre) bis zu den
Senioren (Ü 50) auf die Matte. Die JSV-Junior-Athleten waren gut
vorbereitet und konnten sich in vielen Feldern behaupten. Bei den
"Minis" belegte der 7jährige Flavio Roth den 1. Platz. Sein
außerordentliches Talent und sein Trainingsfleiß wurden bereits vom
Landestrainer entdeckt und gefördert – hier sind auch in Zukunft
Platzierungen zu erwarten.
Seine beiden älteren Brüder Alessio (3. Platz) und Fabio (2.
Platz) sicherten sich gegen eine große Konkurrenz ebenfalls
Medaillen. Die amtierenden Landesmeisterinnen Rebecca Fiebig und
Helena Vlad übertrafen die Erwartungen und erreichten souverän Gold
(Helena) und Silber (Rebecca). Cem Yilmaz und Janik Sturm mussten
sich jeweils nur einmal geschlagen geben und erreichten beide einen
guten 2. Platz. Auch Mihai Vlad überzeugte mit seiner
Kata-Demonstration und wurde mit Bronze belohnt. Hier die
Ergebnisse der JSV-Karateka in der Übersicht: Flavio Roth, Helena
Vlad: 1. Platz Cem Yilmaz, Rebecca Fiebig, Janik Sturm, Fabio Roth:
2. Platz Alessio Roth, Mihai Vlad: 3. Platz
Am kommenden Samstag, 15.12., werden die Judoka
(U 14 / U 17) auf den internationalen Zwing-Cup nach Landau fahren.
Auch im nächsten Jahr sind etliche Turniere geplant. Los geht's mit
den Einzelmeisterschaften der U 17 gleich im Januar. Für eine
optimale Vorbereitung findet das Training, geleitet von
Diplom-Judo-Trainer Ferenc Nemeth, auch in den Weihnachtsferien
statt – an jedem Tag, außer an den Feiertagen.
10.12.2012
Glückliche Familien im Judomaxx: 160 Teilnehmer beim Familiensporttreff
Weihnachtslieder,
Waffelduft, fröhliches Gelächter und glänzende Kinderaugen
empfingen Besucher am Samstagnachmittag im Judomaxx. Jeder
Neuankömmling wurde persönlich begrüßt und in die Spielregeln
eingewiesen. Fünf Stationen gab es auf der „Reise in den
Weihnachtshimmel“. An der 1. Station, dem bunten Riesenschwungtuch,
kam es vor allem auf Teamwork an. In der „Wichtelwerkstatt“ ging es
um Geschicklichkeit auf dem Hindernisparcour, in der
„Wahrnehmungsstation“ (Düfte erraten, Geschenke erfühlen,
Rückenmassage) kam es auf den Familienzusammenhalt an. In der 4.
Spielstation, „unterwegs zum Mond“ waren Mut und viel Gefühl
gefragt. Mit verbundenen Augen ging es in völliger Dunkelheit an
einem Seil über die Gerätelandschaft. Am Ende „im Sternenhimmel“
angekommen, erwartete die Reisenden eine gemütliche Kuschelecke mit
leiser Musik und Weihnachtsgeschichten.
Eltern, Tanten, Geschwister und Großeltern lobten das
kostenfreie Angebot des JSV. Sie genossen die gemeinsame Zeit und
die Bewegung genauso wie ihre Kinder, die sie begleiteten. Oft
genug waren es die Kleinen, welche die Spiele kannten oder
neugierig und mutig genug waren, Neues auszuprobieren. Sie steckten
ihre erwachsenen Begleitpersonen mit ihrer Begeisterung und
ihrem Bewegungsdrang an. Am Ende waren alle wohlig ermattet und
glücklich. „Das war ein rundum schöner Adventsnachmittag. Wir haben
uns bewegt und Zeit als Familie verbracht. Danke an den JSV!“, so
eine zufriedene Mutter.
Der Dank gilt dem Jugendteam, das sich die Spiele
ausgedacht, vorbereitet und angeleitet hat. Dazu gehörten: Julia,
Marie, Miriam, Marei, Mahtab, Meryem, Conny, Laura, Felix und
Hannah. Hannah Wehr, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Sport im
JSV absolviert, nennt das Ziel der Veranstaltung: „Wir wollten vor
allem den Eltern zeigen, wie viel Freude Bewegung ohne
Leistungsdruck machen kann.“
40 Familien mit rund 160 Teilnehmern nahmen an der „Reise in den
Weihnachtshimmel“ teil. Das Angebot stand auch
Nicht-Vereinsmitgliedern offen und wurde mit rein ehrenamtlicher
Arbeit umgesetzt. Aufgrund des großen Erfolges will Gerlinde
Görgen, Leiterin der Geschäftsstelle, einen solchen
Familien-Spiel-Sport-Nachmittag auch künftig anbieten.
Ohne Förderer wäre die vielfältige Arbeit des
Judo-Sportvereins nicht möglich. Das Familiensportfest erfolgte auf
Anregung vom Sportbund Pfalz, der diese Art von Spielfesten neu in
sein Förderprogramm aufgenommen hat. So können wir uns auch für
unseren Familien-Sport-Nachmittag „Reise in den Weihnachtshimmel“
über einen Zuschuss freuen. JSV Speyer, Presse
04.12.2012
Neues aus dem Judomaxx
Unsere Aktiven waren am Samstag, dem 1. Dezember, in
Braunschweig, um bei den Deutschen Pokalmeisterschaften zu
kämpfen. Betreut wurden sie von Barbara Bandel.
Die U 11 kamen mit mehreren Medaillen vom
Schneemannturnier aus Schwetzingen zurück, und die U 14
holten Platzierungen beim Christkindl-Turnier in
Rodenbach.

Die Aktion „Laufen unter Flutlicht“ ermöglicht jeden
Dienstag und Donnerstag zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, dass
Freizeitläufer auch in den Wintermonaten im Hellen laufen
können.
Der Abteilungsleiter unserer Karate-Abteilung, Jürgen
Ballreich, hat am Wochenende die Prüfung zum 3. Dan erfolgreich
absolviert. Jürgen hat sich nach intensiver Vorbereitung von ca.
einem Jahr einer schwierigen und intensiven Prüfung in Ludwigshafen
unterzogen. Wir sind sehr stolz auf unseren Sensei und gratulieren
ihm herzlich. Er hat nach der Übernahme der Karate-Abteilung viel
Aufbauarbeit geleistet und war der erste Träger des Schwarzen
Gürtels. Inzwischen gibt es vier Dan-Träger (Jürgen Ballreich: 3.
Dan, Marius Kendler: 2. Dan, Kathrin Menzfeld: 1. Dan, Gerald Ofer:
2. Dan). Weitere werden folgen... JSV Speyer, Presse
04.12.2012
3 mal Bronze für den JSV bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am vergangenen Wochenende

Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft in Maintal U 14
am Samstag, 24. November
Das sehr junge U 14-Team des JSV belegte einen hervorragenden
dritten Platz. Die Speyerer traten als erstes gegen den KG JC
Vulkaneifel/Integra Wittlich an, den sie in einem spannenden Kampf
mit 4:4 (Unterbewertung 40:35) besiegten. Der zweite Durchgang
gegen den JC Saar war nicht minder spannend und endete knapp mit
4:3 für die Domstädter. Somit stand fest, dass sie sich für das
Halbfinale qualifiziert hatten. In der letztenPartie musste der JSV
gegen den späteren Südwestmeister KG Rüsselsheim/JC Bürstadt
antreten. Der stärkere Gegner gewann mit 5:3. Als zweitplatzierter
aus Pool A traf die Speyerer Mannschaft im Halbfinale auf den
erstplatzierten JC Sinn aus Pool B. Erst am Ende musste sich der
JSV mit 4:3 geschlagen geben und erreichte die Bronzemedaille bei
der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Kämpfer:
Leon Lichtmannegger, Luca Bößer (-34 kg)
Christopher Hofäcker (-37 kg)
Leonard Scholz, Jan Goerlich (-40 kg)
Max Hampel, Thomas Brecht (-43 kg)
Joey Gohr (-46 kg)
Michael Bantle (-55 kg)
Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft in Maintal U 17
am Sonntag, 25. November
Zweimal Bronze für die U17 Teams des JSV-Speyer bei
Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften: Herzschlaghalbfinals
beider Teams - nach 3:3 im Halbfinale unglücklich in den
Entscheidungskämpfen unterlegen.
Knapper, spannender und unglücklicher geht es nicht mehr: Die
weibliche und die männliche U17 des JSV-Speyer müssen erstmals in
einem Mannschaftshalbfinale nach 3:3 Endergebnis in die
Entscheidungskämpfe. Meta Lu Jülicher für die Mädels und Philipp
Janto bei den Jungs übernahmen hierbei die Verantwortung und
unglaubliche Belastung für das gesamte Team. Denkbar unglücklich
und mit der knappsten Wertung mussten dennoch beide Ihren Kampf
abgeben.
In den Mannschaftskämpfen treten immer sieben Kämpfer/innen
gegeneinander an. Die Mädels des JSV-Speyer reisten aufgrund von
Verletzung und Krankheit mit nur mit vier kampffähigen Judoka an.
Das bedeutete, dass jeder einzelne Kampf gewonnen werden musste.
Die erste Begegnung gegen Maifeld endete nach vier Siegen und zwei
Kampflos-Punkten mit 6:1 siegreich. Der zweite Gruppenkampf ging
2:5 verloren, so zog man als Gruppenzweiter gegen den Gruppensieger
der Parallelgruppe (JC Mendig) in das Halbfinale ein. Nach drei
Siegen durch Leonie Nussbaum, Alexandra Nussbaum und Tracy
Heusinger sowie einem Unentschieden durch Meta Lu Jülicher und drei
kampflos abgegebenen Kämpfen stand es am Ende 3:3. Das bedeutete
Bronze. Folgende Kämpferinnenstanden in dem tollen Team:
Leonie Nussbaum (3 Siege), Meta Lu Jülicher (1 Sieg, 1
Unentschieden), Alexandra Nussbaum (3 Siege), Tracy Heusinger (2
Siege), Regine Steinhaus (1 Sieg), Sophie Loos (1 Sieg).
Die Jungs starteten gegen Nassau aus dem Rheinland und gewannen
ihren ersten Kampf überlegen mit 7:0. Im zweiten Gruppenkampf
wartete mit dem hessischen Finalgegner des Vorjahres Bad Homburg
ein schwerer Gegner. Doch auch hier waren alle konzentriert und
gewannen diesen Kampf sicher mit 4:2. Jetzt ging es gegen die
Saarlandauswahl um den Gruppensieg. Obwohl die Speyerer Mannschaft
zeitweise mit 0:2 hinten lag, konnte sie noch ein 3:3 unentschieden
retten, was für Platz zwei in der Gruppe reichte. Als
Gruppenzweiter mussten die Speyerer im Halbfinale gegen den hohen
Favoriten JC Sinn antreten.
Nach drei Siegen durch Michel Adam, Sebastian Schmitt und Dennis
Klein sowie einem Unentschieden durch Philipp Janto und drei
abgegebenen Kämpfen stand es 3:3. Ein Entscheidungskampf musste
über die Teilnahme amFinale entscheiden.
Folgende Kämpfer standen in dem erfolgreichen Team:
Dennis Klein (4 Siege), Sebastian Schmitt (3 Siege, 1
Unentschieden), Paul Schall (3 Siege),
Philipp Janto (2 Siege, 1 Unentschieden), Michel Adam (2
Siege), Florian Bantle (1 Sieg, 1 Unentschieden), Julian Richter (1
Sieg), Eric Riedel (1 Sieg), Lukas Stepper, Simon Wittmann, Dennis
Höllriegel, Leonard Schneider-Strehl, Leon Stepper, Marco
Zimmermann, Yannick Drixler, Willy Martens.
„Ein toller Erfolg für das junge kampfstarke Team!“ Trainer und
Betreuer Manfred Dreiseitl lobte die Nervenstärke der Mannschaften.
Am Ende gab es zwei mal Bronze und die Erkenntnis, dass das Glück
wohl am heutigen Tag in Speyer vergessen wurde. JSV Speyer,
Presse
26.11.2012
Matthias Schaudig im Medaillenspiegel der erfolgreichste Einzelathlet des Shito-ryu Cup!
Den
jährlichen Shito-ryu-Cup vom Deutschen Karate-Verband am 24.
November nutzten viele nationale Spitzenathleten zum
Jahresabschluss. Neben dem Europa-Meister Kata Team Damen waren
unter anderem Premier-Leagueist Ilja Smorguner sowie zahlreiche
deutsche Meister anwesend. Besonders die Junioren- und
Leistungsklassen-Disziplinen waren dicht besetzt.
JSV Speyer Karateka startete in gleich vier Disziplinen. Gleich zu
Beginn gewann er souverän wie erwartet die Kata (=Formkampf) Einzel
Junioren Disziplin durchgehend mit 5:0 Punkten und setzte sich
dabei gegen starke Kaderathleten durch.
Nebenher trat er auch in der Kategorie Kobudo offen an. Nach
mehreren Vorrunden unterlief Schaudig allerdings im Finale ein
Fehler, der ihn zwei Wertungspunkte kostete: Platz 2.
In der Disziplin Kumite (=Zweikampf) Junioren +76kg kämpfte
Matthias konzentriert und dynamisch. Lediglich im Halbfinale konnte
er sich gegen den amtierenden deutschen Meister und späteren Sieger
nicht durchsetzen. Obwohl das Kampfniveau des Baden-Württembergers
deutlich höher angesiedelt war, hielt Matthias dessen Angriffsflut
erstaunlich gut stand, konnte aber leider kein Rezept für seinen
Gegner finden und gab den Finaleinzug mit 0:1 Punkten ab. Den Griff
nach Bronze ließ sich der Speyerer allerdings nicht vermiesen. Mit
einer mehr intelligent als starken Kampfführung punktete Matthias
erst mit einer explosiven überlaufenen Technik und baute seine
Führung mit zwei blitzschnellen Konterschlägen auf 3:0 aus und
sicherte sich somit den dritten Platz.
In den Kumite Team Disziplinen startete Matthias in der
Leistungsklasse mit seinen Teamkollegen aus Kaiserslautern. Nach
einem Freilos musste Matthias als Erstkämpfer das Feld dem
DM-Drittplatzierten der Leistungsklasse ab 81 kg mit einer
überdeutlichen Wertung von 0:10 überlassen. Auch seine Teamkollegen
verloren vorzeitig aufgrund der 8-Punkte-Differenz-Regel. Im Kampf
um Platz drei jedoch erkämpften sich Schaudigs Teamkollegen jeweils
ein 0:0 unentschieden. Nun lag es an Matthias, Bronze im Team mit
nach Hause zu bringen. Trotz teils sehr harter Techniken geizten
die Kampfrichter mit den Punktevergaben. Nach einem gleichzeitigem
Gyaku-Tsuki beider Kämpfer stand es 1:1. Erst kurz vor Schluss
gelang Schaudig der entscheidende Schlag. Mit einer überlaufenden
Technik kam er in die Nahdistanz zum Partner und klammerte. Mit
einem schnellen Wurf über sein Bein und abschließendem Angriff zum
Kopf des Gegners am Boden holte sich Schaudig die verdienten 3
Punkte, zu einem Stand von 4:1 und damit auch seine vierte
Platzierung an diesem Tag.
Mit einem ersten und einem zweiten Platz in den
Kata-(Form-)Disziplinen und zwei Dritten Plätzen in den
Kumite-(Zweikampf-)Disziplinen war Matthias im Medaillenspiegel der
erfolgreichste Einzelathlet des Shito-ryu Cup!
Für dieses Jahr ist für den Kader-Athleten noch der Odenwald-Cup am
8.12. als Abschlusstraining vorgesehen.
Am 1./2. Dezember wird ein Kaderseminar in Sachsen-Anhalt
stattfinden, auf dem Matthias dabei ist.
Ferner findet am 15./16.12 ein exklusiv Lehrgang mit dem mehrfachen
und aktuellen Weltmeister Antonio Diaz (Venezuela) in Österreich
statt, da der frisch gebackene Weltmeister aufgrund der vom
21.-25.11 in Paris stattfindenden Weltmeisterschaft in Europa
gastiert. Mit dabei ist auch der Speyerer Kaderathlet Matthias
Schaudig. JSV Speyer, Presse
26.11.2012
Neues aus dem Judomaxx
Gelebte Inklusion im JSV Speyer
Bei der Kreissportschau des Rhein-Pfalz-Kreises am
16. November in der Schifferstadter
Wilfried-Dietrich-Halle wurde ein vielfältiger Einblick in die
Sportaktivitäten der Region geboten. Vor rund 700 Zuschauern waren
auch wir mittendrin: mit unserem Programmpunkt unter dem Motto
„Gelebte Inklusion im JSV Speyer“. Unsere Gruppe, bestehend aus 21
behinderten und nichtbehinderten Sportlern zeigten verschiedene
Darbietungen aus Fall- und Wurftechniken. Ein gelungener
zehnminütiger Auftritt mit Showeinlagen, der die Zuschauer
begeisterte.
Ergebnisse der Pfälzischen Meisterschaften der Aktiven
Männer und Frauen im Judomaxx vom 17. November:
1. Platz: Vanessa Müller (-63 kg), Luisa Froitzheim (-70 kg),
Philipp Loos (-60 kg), Stefan Bantle (-73 kg), Marcus Sturm (+100
kg),
2. Platz: Patrick Striegel (-73 kg),
3. Platz: Pascal Pontzen (-73 kg)
Vorschau auf nächstes Wochenende:
(Freitag, 23. November)
Mädchenwochenende: ganz ohne Jungs haben die JSV-Mädchen
viel Spaß. 40 Judo-und Karate-girls spielen, trainieren und
quatschen miteinander, toben sich im Bademaxx aus und treffen sich
anschließend zu Pizza und Video wieder im Judomaxx. Steffi
Wollensah, Anni Meier und Hannah Wehr freuen sich auf ein
fröhliches Mädchenwochenende.
(Samstag, 24./Sonntag 25. November)
Die Judo-Teams U 14 und U 17, die sich bei den Pfälzischen
Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert haben, fahren am kommenden
Wochenende auf die Südwestdeutschen
Mannschaftsmeisterschaften im hessischen Maintal.
JSV Speyer, Presse
20.11.2012
Judoteam des JSV Speyer wagt sich auf die Kartbahn
Siegerehrung zeigt (von links nach rechts) Julian Bickel, Matthias Benkert und Andreas Benkert
Rasanter Saisonabschluss
Bei ihrer offiziellen Saisonabschlussfeier sind die
Bundesliga-Männer des Judosportvereins Speyer von der Judomatte auf
die Rennstrecke gewechselt: Im Kart-Center Karlsruhe drehten rund
20 Mannschaftsmitglieder ihre Runden und ermittelten in insgesamt
vier Läufen die Schnellsten aus ihren Reihen. Dabei wurde schnell
klar, dass auf der Rennpiste mindestens genauso engagiert und
motiviert gekämpft wurde in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, als
die Speyerer souverän den Meistertitel in der Zweiten Bundesliga
holten und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Erste
Liga aufstiegen.
In
zwei Qualifikationsläufen wurden zunächst die Teilnehmer und die
Startpositionen für die beiden Finalrennen ermittelt. Im „B-Finale“
setzte sich Markus Kost vor Paul Kappis und Matthieu Zimmer durch.
Im anschließenden großen Finale der Qualifikationsschnellsten
dominierten die Franken im JSV-Team: Das Schweinfurter Trio
Matthias und Andreas Benkert sowie Julian Bickel nahm das
Siegertreppchen für sich in Beschlag und nahm unter dem Beifall der
Mannschaftskollegen die Medaillen umgehängt.
Nach dem spannenden Renntag brachen alle nach Speyer auf, wo ein
gemeinsames Essen mit zahlreichen weiteren Vereinskollegen auf dem
Programm stand. Danach genossen die Sportler ausgiebig das Speyerer
Nachtleben, bevor nach einer kurzen Nacht ein gemeinsames Frühstück
am Sonntagmorgen im Judomaxx das gelungene Wochenende abrundete.
JSV Speyer, Presse
16.11.2012
Judo Kata von der feinsten Art: Vize-Weltmeister im Judomaxx
Zu den vielen
Höhepunkten, die es zum Judosport in der Domstadt zu berichten
gibt, kam am 10.11.2012 ein weiterer hinzu: die amtierenden
Vizeweltmeister, die auch die Deutschen und Europäischen
Meistertitel des Jahres 2012 der Katame no kata, d. h. der Form der
Bodentechniken erkämpft hatten, kamen zu einem Tageslehrgang nach
Speyer. Sei Kam Chow und Sebastian Frey und waren zusammen mit
Ihrem Trainer Kurt Teller auf Einladung von Thomas Hofmann, dem
Kata-Beauftragten des Judoverbands Pfalz aus dem norddeutschen
Oldenburg angereist. Der Judoverband Pfalz hatte in den letzten
Jahren zunehmend erfolgreiche Paare zu den deutschen
Meisterschaften entsandt, von denen nicht wenige aus Speyer kamen.
Darunter waren auch Teilnehmer an Kata-Weltcups und
Kata-Weltmeisterschaften. Daher war es nicht verwunderlich, dass
Speyer als Ort für einen so hochkarätigen Lehrgang ausgesucht
wurde. Begrüßt wurden die Gäste auch durch Friedrich Andres, den
Vize-Präsidenten des Judoverbands Pfalz.
Eine interessierte Gruppe von rd. 40 Trägern des schwarzen
Gürtels war der Einladung von Thomas Hoffmann gefolgt. Mehr als 20
Vereinen waren vertreten: vom TV Rodalben, BC Zeiskam, BCS
Niedersimten, TSG Wiesloch, SG Nussloch, JJC Ludwigshafen, Budotomo
Tübingen, 1. JC Niederroden, BC Mühlheim, SG Nied, TSG Kochel,
Bugginger TS, Budokan Maintal, Post SV Karlsruhe, JC Schwenningen,
JC Konstanz, BC Offenburg, TV Garmisch und sogar eine Teilnehmerin
aus Bremen hatte den Weg nach Speyer gefunden. Das Judomaxx mit
seiner knapp 700 m² umfassenden Mattenfläche bot wieder einmal
einen hervorragenden Rahmen für diese Veranstaltung.
Geboten wurde ein
Judo-Feuerwerk vom Feinsten, das keine Wünsche offen ließ. Zuerst
gab Kurt Teller eine Einführung zum Sinn und Hintergrund der
Judo-Kata als eine der Übungsformen dieses Sports. In diesem
Lehrgang wurde die Wettkampfform der Katame no kata gelehrt, die
auf Meisterschaften so demonstriert wird. Schon das Aufwärmen vor
dem Training begann mit Übungen, die anschließend wieder Verwendung
fanden. Jeder einzelne Ablauf der insgesamt 15 Techniken dieser
Kata wurde den fachkundigen Teilnehmern präzise in mehrfacher
Wiederholung demonstriert. Dabei wurde auf die wichtigen Punkte
hingewiesen und alle Fragen der Teilnehmer beantwortet. Nach jeder
Demonstration folgte eine Übungsphase. Sowohl unsere
Vizeweltmeister als auch ihr Trainer gaben den Trainierenden
jeweils konkrete Hilfestellung. Mit der anschließenden
Nachbereitung der Technik durch Sei Kam Chow und Sebastian Frey
wurde dies noch einmal vertieft. Damit gelang eine optimale
Mischung aus der Darstellung der Techniken der Kata in
beeindruckender Präzision und einem Trainingsteil, der allen
vermittelte, wie die Techniken korrekt durchzuführen sind. Am Ende
des Tages spendeten die Teilnehmer den drei Referenten stehenden
Applaus, für einen durch und durch gelungenen Lehrgang. JSV
Speyer, Presse
14.11.2012
Erfolgreiches Wochenende der Judo-Mannschaften der Altersgruppen U 11 und U 16
Philipp Schall vom JSV auf dem Siegertreppchen (ganz links: 2. Platz
Die Judo-Mannschaften der Altersgruppen U 11 und U 16 kämpften
am vergangenen Wochenende erfolgreich in Bürstadt bzw. Herne.
Ergebnisse des Katana-Turniers der U 11 in Bürstadt:
Hanna Pasch, Jette Kerth, Sophia Schmitt: 1. Plätze
Nikita Wintergoller, Nils Neumann: 2. Plätze
Emmely Albrecht: 3. Platz
Trainer Ferenc Nemeth war mit seinen Wettkämpfern der U 16, die
beim Ranglistenturnier in Herne antraten, sehr zufrieden. In diesem
größten, auch international top besetzten Sichtungsturnier mit fast
300 Teilnehmern zeigten alle JSV-Kämpfer ihr Können. Auch die
jüngsten Wettkämpfer Sebastian Schmitt, Florian Bantle und Philipp
Janto konnten zumindest einen Kampf für sich entscheiden. Sebastian
Hofäcker kämpfte sich in dem 39-Teilnehmer starken Feld auf den 5.
Platz vor, ebenso wie Michel Adam, der sich in einem 50er Feld
behaupten musste. Mit Abstand die größte Leistung brachte jedoch
Paul Schall (-66 kg), der sich ohne Niederlage auf direktem Weg ins
Finale vorkämpfte. Erst gegen Acland Wendt aus Brandenburg musste
er sich geschlagen geben, landete auf dem 2. Platz und holte sich
verdient die Silbermedaille bei diesem wichtigen Turnier. Damit
klopft der talentierte Nachwuchsjudoka an die Tür zum
Nationalkader. JSV Speyer, Presse
06.11.2012
Neues aus dem Judomaxx
Strahlende Sieger des JSV mit Urkunden und Medaillen
Am vergangenen Wochenende kürten Judoka und Karateka wieder
Sieger aus dem JSV: Die U 11 kehrte erfolgreich vom Hopser-Turnier
in Landau zurück, das Karate-Kata-Team weiblich meisterte seine
erste Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit Bravour. Vor
allem aber brachte unsere Judo-Gruppe für Menschen mit
Behinderungen Höchstleistungen: Beim Judo-Turnier in Landau
erlebten viele mitgereiste Eltern, Geschwister und Betreuer der
Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt spannende Kämpfe unserer
Wettkämpfer/innen. Nachfolgende Judoka können stolz auf ihre
Medaillen und Urkunden sein. Erste Plätze erreichten Simon Enenkel,
Jennifer Wittmann, Ilka Albert und Bettina Eßwein. Eine
Silbermedaille erkämpften Marco Saporito, Alexander Pusch, Thorsten
Jelinek, Rebekka Landesser sowie Ilka Albert, die sich in der Mixed
Klasse mit einem Doppelstart gleich zwei Medaillen sichern konnte.
Stolz auf Bronze sind Werner Schüler, Stefan Wingerter, Tobias Fehr
und Miriam Ritter.
Am Samstag, 3. November, fahren die besten U 17-Kämpfer aus
Speyer und der Pfalz nach Herne zum größten Ranglistenturnier
Deutschlands. Da jeder Landesverband seine talentiertesten Athleten
schickt, ist dieser Wettkampf stärker besetzt als die Deutschen
Einzelmeisterschaften, so JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth. Er betreut
die Judoka, die vom Judoverband Pfalz nominiert wurden: Meta Lu
Jülicher, Sebastian Hofäcker, Paul Schall, Sebastian Schmitt,
Florian Bantle, Philipp Janto und Michel Adam. JSV Speyer,
Presse
02.11.2012
Mit Gott und der Welt auf der Matte
Gottesdienst im Judomaxx
stößt auf große Resonanz
Dem Judosport-Verein Speyer sind keine Grenzen gesetzt. Erst
recht nicht, seitdem ihm für seine Aktivitäten die neue Halle zur
Verfügung steht. Bester Beweis für diese Behauptung: Nun wurde
sogar ein Gottesdienst gefeiert. Bei dieser Veranstaltung der ganz
besonderen Art war das Judomaxx voll besetzt.
Der „Zweite Gottesdienst“ der Johanneskirchengemeinde Speyer ist
ein etwas anderer Gottesdienst: Ein Team der Pfarrgemeinde
gestaltet das Programm an jedem zweiten und vierten Sonntag im
Monat multi-medial mit speziellen Aktionen (Theater, Filme, Bilder)
zum jeweiligen Thema. Herzstück des „Zweiter Gottesdienst“-Teams
sind eine Band, in der Pfarrer Udo Müller selbst eine der Gitarren
spielt und ein Singteam, das mit viel Musik zum Mitsingen und
Zuhören den Großteil des Gottesdienstes gestaltet. Kinder werden
parallel dazu im Kindergottesdienst von einem Team aus Erziehern
und Junglehrern betreut. Anschließend treffen sich alle im „Café
après“ zum gemeinsamen Gedankenaustausch rund um Gott und die Welt.
Kaffee und leckere selbst gebackene Kuchen kredenzte das Helferteam
der Johanneskirche diesmal im Foyer der Judosporthalle.
Einmal im Jahr findet der Gottesdienst nämlich außerhalb des
Gemeindezentrums statt und passt sich dann themenmäßig dem
jeweiligen Veranstaltungsraum an. Nach Bundeswehrgelände, Schiff,
Zirkuszelt und Museum wurde diesmal der Auswärtsgottesdienst im
Judomaxxgefeiert.
Passend zum Raum wurde das Thema gewählt: „JUDO MIT
Pfarrer UDO“ (Müller). Die Besucher erlebten den „ersten
Kurs in christlicher Selbstverteidigung“. Udo Müller gestand
eingangs, dass er bis zu diesem Gottesdienst mit JUDO „nur drei
Buchstaben in seinem Vornamen gemeinsam“ hatte. Der Pfarrer zeigte
sich deshalb sehr angetan von dem, was die vier jungen Judokas zu
Beginn des Gottesdienstes auf der Matte darboten. Großen Respekt
zeigte er vor dem Schwarzgürtel von Sarah Sprau, die zu den
Mitbegründern des „zweiten Gottesdienstes“ an der Johanneskirche
gehört und die Idee zu diesem 2012er- Außengottesdienst hatte.
Zusammen mit ihrer Schwiegermama, JSV-Geschäftsführerin Gerlinde
Görgen, die zu den treuesten Besuchern des
zweiten Gottesdienstes gehört.
Man werde häufig gefragt, „wie man heute noch an Gott glauben
kann“, begann Müller seinen Selbstverteidigungskurs. In einer
modernen Welt hätten die Naturwissenschaften ganz andere Theorien
über das Leben, als Christen sie in der Bibel lesen würden. Es sei
auch nicht mehr selbstverständlich, am Sonntag in die Kirche zu
gehen. Ganz im Gegenteil: Freunde und Kollegen schüttelten den
Kopf, wenn man ihnen vom Gottesdienst erzähle, „und man muss sich
verteidigen, wie man so etwas ‚freiwillig‘ tun kann“, sinnierte
Pfarrer Müller in seiner Predigt. Mit einer Reihe von Vergleichen
und Anekdoten kristallisierte Müller Antworten auf die Frage
heraus, warum es Sinn macht zu glauben“.Die Hauptfrage müsse jeder
für sich mit ja oder nein beantworten: Glaube ich an Gott? Wer
dies, wie er, bejahe, könne „erkennen, das Gott im Alltag für ihn
ansprechbar sei und einen Halt im Leben biete.“
Mitten in die Veranstaltung platzte eine „Demonstration“ einer
Gruppe von Leuten, die mit Parolen und Plakaten lauthals den
Glauben in Frage stellten. Die Theatergruppe (Chorsängerinnen mit
Männern verstärkt) hatte ihren Einmarsch geschickt in den
Judomaxx-Gottesdienst eingebaut und damit Pfarrer Müller die
Vorlage zur Predigt geliefert.
„Wir werden versuchen, den Gottesdienst im Judomaxx einmal im
Jahr zu einer festen Einrichtung zu machen“, zeigte sich
Vorsitzender Heiner Sprau überaus dankbar für diese Bereicherung
der JSV-Aktivitäten. ws www.judo-speyer.de
30.10.2012
Neues aus dem Judomaxx
Judo-Hüpfer beim Hopser-Turnier
Am Sonntag, 28. Oktober, fahren die jüngsten Nachwuchsathleten U
10 / U 12 (Jahrgänge 2001/2002 bzw. 2003/2004) nach Landau. Da es
für einige Judoka die erste Begegnung mit dem Wettkampfsport sein
wird, fahren auch viele Erwartungen und Emotionen mit. Mit 30
Teilnehmern ist kaum ein anderer Verein so stark vertreten wie der
JSV. Trainerin Steffi Wollensah hofft auf einige 1. Plätze, setzt
ihre Schützlinge aber nicht unter Erfolgsdruck. „Der Sieg zählt
nicht unbedingt, sondern der Mut, teilzunehmen sowie der Umgang mit
den eigenen Stärken und Schwächen.“ Ob die Jüngsten ihren
Vorbildern in der 1. Bundesliga nacheifern, wird sich am Sonntag
zeigen. Kampferfahrungen sammeln sie auf jeden Fall, da die
Teilnehmer in 4er Pools jeder gegen jeden antreten werden.
JSV-Karateka Matthias Schaudig konnte am vergangenen
Wochenende verbandsübergreifen Erfolg verbuchen. In Karlsruhe
erkämpfte er sich den ersten Platz und sicherte sich den deutschen
Meistertitel der „BDO“ (Dt. Budo-Organisation) im Freikampf.
Matthias ist nun deutscher Meister in den Verbänden ISKA und DBO.
Im November steht die Deutsche Meisterschaft der Länder im
Deutschen Karate-Verband (DKV, dem Dachverband des
Rheinland-Pfälzischen Karateverbandes und des JSV) an, bei der
Schaudig für den Landeskader Rheinland-Pfalz im Team antreten wird.
JSV Speyer, Presse
27.10.2012
3 neue Mannschaftsmeister: U 14 und U 17 holen Medaillen

Am vergangenen Wochenende traten die Teams in Bad Dürkheim bei
den Pfälzischen Mannschaftsmeisterschaften an. Gegen die
Gegner aus Bad Dürkheim war das Speyer U 17-Team klar
überlegen: Julian Richter (-46 kg), Philipp Janto (-50 kg), Eric
Riedel (-55 kg), Sebastian Schmitt (-60kg ), Leonard
Schneider-Strehl (-66kg ) und Florian Bantle (+73 kg) konnten einen
nie gefährdeten deutlichen 6:1 Sieg erringen.Im Endkampf um die
Pfalzmannschaftsmeisterschaft ging es gegen die Kampfgemeinschaft
Landau/Zeiskam. Lukas Stepper (-46 kg), Eric Riedel (-55 kg),
Sebastian Hofäcker (-60 kg), Paul Schall (-66 kg) und Dennis Klein
(-73 kg) sorgten für den überlegenen 5:2-Sieg und den Titel
2012.
Die weibliche U17 konnte kampflos den Titel
gewinnen.
Der nächsten Herausforderung stellen sich beide
Teams bei den Südwestdeutschen Meisterschaften Ende November im
hessischen Maintal-Dörnigheim. Dabei geht es um die Qualifikation
für das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2012 in
München.
Die Mannschaften setzten sich
zusammen:
U 17 weiblich: Meta Lu Jülicher, Janina Hofäcker, Anne
Rheude, Leonie Nussbaum, Alexandra Nussbaum und Tracy Heusinger
U 17 männlich: Lukas Stepper, Leon Stepper, Julian Richter,
Philipp Janto, Michel Adam, Sebastian Hofäcker, Sebastian Schmitt,
Marco Zimmermenn, Willy Martens, Yannick Drixler, Paul Schall,
Leonard Schneider-Strehl, Dennis Klein, Simon Wittmann, Florian
Bantle, Eric Riedel und Dennis Höllriegel.
Auch die Jungenmannschaft
der Speyerer U 14 kehrte als Meister zurück. Nachdem
der JSV in dieser Altersklasse bereits letztes Jahr den Pfalz- und
Südwestmeistertitel nach Speyer brachte, war der Titelgewinn ein
gelungener Auftakt in diese Richtung. Doch war der Sieg nicht
selbstverständlich, denn im Vergleich zum letzten Jahr hatte sich
einiges geändert. Viele Athleten hatten mittlerweile die
Altersklasse gewechselt, und Speyer startete deshalb mit einer
neuen, jungen Mannschaft. Doch das Team um Trainer Ferenc Nemeth
und Peter Lichtmannegger war gut eingestellt und konnte nach Siegen
gegen die Mannschaften aus Landau und Rodenbach auf dem Podest nach
ganz oben klettern. Die Judoka Christopher Hofäcker,Max Hampel,
Paul Ackermann (Fremdstarter aus Pirmasens), Michael Bantle, Jan
Goerlich, Luca Bößer und David Fuhrer steuerten mit ihren
Einzelsiegen zu einem 5:2 und 5:3 Erfolg bei. Aber auch Leon
Lichtmannegger, der mit einem Unentschieden von der Matte ging,
sowie seine Kameraden Leonard Scholz, Joey Goer und Thomas Brecht
hatten einen großen Anteil am Sieg.
Nun gilt es sich auf die Südwestmannschaftsmeisterschaften
vorzubereiten, die am 24.11 stattfinden. JSV Speyer,
Presse
22.10.2012
Neues aus dem Judomaxx
Matthias Schaudig, Fabio Roth, Karateka im JSV Speyer
Die Karateka des Judo-Sportvereins räumten am vergangenen
Wochenende beim international hoch besetzten Coupe de Kayl ab: Zwei
Kämpfer holten 1 x Gold und 2 x Silber. Der erfahrene U
18-Kaderathlet Matthias Schaudig startete gewohnt souverän
und siegesgewiss. In der Kategorie Kata männlich U 18 setzte er
sich schnell als Favorit in den Vorrunden auch gegen internationale
Kaderathleten durch und kämpfte sich bis ins Finale vor. In der
spannenden Endbegegnung ließ Matthias keinen Zweifel: 5:0 gegen den
Belgier Soheil und damit Gold. Nach diesem Erfolg startete Matthias
in der Kategorie Kata männlich open – ohne Altersbeschränkung. Nach
teilweise sehr knappen und spannenden Vorrunden gegen eine starke
Konkurrenz gewann Matthias das Halbfinale ebenfalls mit 5:0. Erst
im Finale konnte er von EM- und WM-Starter des Nationalteams
Luxembourg, Ian Pocervina, geschlagen werden. In Anbetracht des
großen internationalen Starterfeldes belegte Matthias damit einen
hervorragenden 2. Platz.
Bei der U 16 startete Fabio Roth für den JSV. Nachdem er
bisher schon vor allem regionale Platzierungen erreicht hatte,
machte er nun auch vor der internationalen Konkurrenz nicht halt.
Nach schwerem Anfangslos gegen den späteren Turniersieger kämpfte
sich Fabio in der Trostrunde motiviert bis ins Finale vor. Im
entscheidenden Kampf um Platz drei steckte der 15jährige all seine
Kraft in eine sehr hohe und schwere Kata und gewann ebenfalls 5:0
gegen seinen Gegner aus dem Nationalkader Luxembourg. Herzlichen
Glückwunsch für diese tollen Erfolge!
Am kommenden Wochenende (20. Oktober) fahren die Judo-U 17 und U
14 zur Pfalzmeisterschaft nach Bad Dürkheim. Hier die
Wettkämpfer:
Männliches U17 Team:
Lukas Stepper, Leon Stepper, Julian Richter, Philipp Janto,
Simon Hölldorfer, Michel Adam, Sebastian Hofäcker, Sebastian
Schmitt, Marco Zimmermenn, Willy Martens, Jonas Dieing, Morten
Harter, Yannick Drixler, Paul Schall, Leonard Schneider-Strehl,
Dennis Klein, Simon Wittmann, Florian Bantle, Sid Wiesner
Fremdkämpfer: Eric Riedel (Rodenbach) und Dennis Höllriegel
(Ludwigshafen)
Weibliches U17 Team:
Meta Lu Jülicher, Janina Hofäcker, Anne Rheude, Lara Blau,
Regine Steinhaus, Ann-Kathrin Straub, Sophie Loos, Elisa Körber,
Anne Hollerit,
Fremdkämpferinnen: Leonie Nussbaum (Rodenbach), Alexandra
Nussbaum (Rodenbach) und Tracy Heusinger (Ludwigshafen)
Bei U 14 starten:
Leon Lichtmannegger, Luca Bößer, Leo Mörschel (-34 kg)
Christopher Hofäcker (-37 kg)
Leonard Scholz, Jan Goerlich (-40 kg)
Joey Goer, Max Hampel, Thomas Brecht (-43 kg)
Philipp Schall, Paul Ackermann (-46 kg)
Michael Bantle (-50 kg)
David Fuhrer (-55 kg)
JSV Speyer,Presse
17.10.2012
Dschungeltour im Judomaxx – Ferienfreizeit „Wilde 13“
Fast 100 Kinder bei der Herbstferienfreizeit im Judomaxx
Fast 100 Kinder und Jugendliche erlebten in der zweiten
Ferienwoche aufregende Dschungelabenteuer. Nachdem die Gruppe zu
Beginn der Woche im wilden Mattenwald „abgestürzt“ war, überwanden
alle zusammen einen schwierigen Kletterparcours. Trotz
erschwerter Bedingungen durch verbundene Augen gelang es den Teams,
Hindernisse zu überwinden, an Lianen entlangzuhangeln und über
einsturzgefährdete Brücken zu balancieren – bis sie schließlich
eine sichere Insel erreichten. Dort richteten sich die Mannschaften
häuslich ein und inspizierten die Umgebung. Am Dienstag begaben
sich die Abenteurer auf GPS-Schatzsuche, am Mittwoch kam
noch einmal Goldgräberstimmung auf. Am Donnerstag wurde das
Außengelände erkundet und sportliche Herausforderungen gemeistert.
Am Freitag erklommen die mutigsten Ferienkinder Kistenberge und
erlegten gefährliche Zielscheiben mit Pfeil und Bogen.
Rund 30 „Behördenkinder“ und ebenso viele JSV-Kinder im Alter
von 6 bis 12 Jahren nutzten das Ferien-Angebot, das nun
schon im fünften Jahr in Folge in Kooperation mit dem „Runden Tisch
zur Vereinbarung von Familie und Beruf“ der Speyerer Behörden
stattfand. Betreut wurde das Team der „Wilden 13“ von 25
ehrenamtlichen Jugendlichen ab 12 Jahre, die sich nicht nur die
Spiele ausdachten und vorbereiteten, sondern auch für Harmonie
innerhalb der Gruppen sorgten, an das leibliche Wohl dachten,
Ansprechpartner für Kinder und Eltern waren, kleine Wehwehchen
versorgten, mit Bastel- und Malaktionen die erhitzten Gemüter
wieder beruhigten und jeden Tag die Halle wieder herrichteten.
Die Dschungeltour der Wilden 13 startete morgens um 7.30
Uhr. Um 9.00 Uhr stärkten sich die Teilnehmer mit einem gemeinsamen
Frühstück, erkundeten mit kooperativen Spielen und Bastelaktionen
den Dschungel im Judomaxx, bevor sie gegen 13.30 Uhr von den Eltern
abgeholt wurden. Mit dem Ferienprogramm waren Kinder von
arbeitenden Eltern auch in der Ferienzeit gut betreut. Die
erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen
Rentenversicherungsanstalt, dem Landesbetrieb Mobilität
und dem Judo-Sportverein Speyer ergänzt die städtischen
Angebote für Kinder-Freizeitgestaltungen. Zur diesjährigen
Herbstferienaktion hatte Michaela Brugger,
Gleichstellungsbeauftragte des Landesbetriebs Mobilität für die
Behörden eingeladen.
Etliche Kinder kamen zum wiederholten Mal. Sie lernten neue
Teilnehmer und andere Spiele kennen – und zum ersten Mal fand die
Herbstaktion im neuen Judomaxx statt, das von Kindern und Eltern
begeistert angenommen wurde. Die Leitung des Programms
übernahmen vonseiten des Judo-Sportvereins Anni Meier, Steffi
Wollensah und Marie Ziaja. Viele der jugendlichen Betreuer kamen
früher selbst als Kinder in die Freizeiten. Sie konnten sich
aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen gut in die Teilnehmer einfühlen,
übernahmen nun mehr Verantwortung und engagierten sich
ehrenamtlich. So zieht der JSV sich die nächste Generation
motivierter Jugendlicher heran, die sich aktiv in die
Gemeinschaft einbringen.
Seite an Seite nutzten Leistungsjudoka und „Dschungelkinder“ die
Mattenfläche im Judomaxx. Ferenc Nemeth, Haupttrainer im JSV,
motivierte trotz gelegentlicher Unruhe bis zu 50 Nachwuchsathleten
zwei Mal am Tag während eines speziellen Trainings- und
Vorbereitungslehrgangs in den Herbstferien.
Folgende Athleten des Judo-Sportvereins Speyer fahren am
Samstag, den 13. Oktober, zum DJB-Ranglistenturnier der
Gruppe West (Frauen und Männer): Aileen Göbel, Vanessa Müller,
Miriam Kost, Markus Sturm und Markus Kost. Damit stellt der JSV
fünf von insgesamt acht vom Judo-Verband Pfalz nominierten
Kämpfern, deren Ziel es ist, sich durch möglichst viele erreichte
Punkte für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2013 zu
qualifizieren. Sie müssen sich gegen weit über 200 Teilnehmer
positionieren. Gemeldet wurden die Männer und Frauen von Michael
Görgen-Sprau, Sportwart des Judo-Verbandes Pfalz.
Michel Adam (-55 kg), der das diesjährige
Sichtungsturnier der U 16 in Bamberg gewonnen hatte, wurde von
Bundestrainer Sven Hesse für einen Förderlehrgang im Sportzentrum
Kienbaum (Brandenburg) nominiert (11. bis 15. Oktober). Aufgrund
seiner Leistungen ist Michel in Kadernähe zu sehen. Als Nachrücker
ist Sebastian Hofäcker vom JSV gemeldet.
Am Sonntag, 14. Oktober, findet im Judomaxx der 10.
Gruppenlehrgang der Gruppe Südwest statt. Zur Vorbereitung
auf die Meisterschaften der Altersklassen U 17 m/w, U 20 m/w,
Frauen und Männer organisieren die Landesverbände der Gruppe
Südwest unter der Gesamtleitung des Gruppentrainers Sergio Oliveira
diese Lehrgangsmaßnahme. JSV Speyer, Presse
12.10.2012
Krönenden Abschluss verpasst
Judo: Männer des JSV verlieren letzten Saisonkampf in
Chemnitz mit 6:7
Die Männer des JSV Speyer haben am abschließenden Kampftag der
Zweiten Judo-Bundesliga Süd beim 6:7 gegen den Chemnitzer PSV ihre
erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Für die bereits als
Meister und Aufsteiger feststehende Speyerer Mannschaft war eine
ganze Reihe von unglücklichen Faktoren für die Niederlage
ausschlaggebend, doch die gegen den Abstieg kämpfenden Chemnitzer
haben mit ihrem hoch motivierten Auftritt vor einem emotional
mitgehenden Publikum in heimischer Halle großen Kampfgeist bewiesen
und sich ihr Glück ein Stück weit auch selbst erarbeitet.
Zu den
bereits im Vorfeld feststehenden Ausfällen der ausländischen
Kämpfer kam in Chemnitz eine Knieverletzung von Leichtgewicht
Tobias Teucke hinzu, die dazu führte, dass er seinen ersten Kampf
gegen Steve Franke verlor und im zweiten Durchgang nicht antreten
konnte – ohne Ersatzmann in dieser Gewichtsklasse musste der JSV
also einen Punkt kampflos abgeben. Unglücklich war auch, dass der
ansonsten so zuverlässige David Riedl in der Klasse bis 81
Kilogramm gleich zu Beginn seines ersten Kampfes von seinem Gegner
Andrew Serchenya kalt erwischt wurde und sich bereits nach 35
Sekunden mit Ippon geschlagen geben musste. Im zweiten Durchgang
machte es Riedl allerdings deutlich besser: Er überstand die
Anfangsoffensive seines Gegners unbeschadet und übernahm mit
zunehmender Dauer immer mehr die Kontrolle über seinen Kampf. Drei
Strafen für Serchenya bedeuten Wazaari für Riedl – dieser Vorsprung
reichte zum Sieg aus und der Chemnitzer hatte Glück, als er kurz
vor Schluss am Rande einer Disqualifikation stand.
Weniger Glück hatten die Speyerer Schwergewichtler Markus Sturm
und Dimitri Kashiashvili. Während Sturm sich im ersten Durchgang in
einem intensiv geführten Kampf hauchdünn aufgrund von zwei
Shido-Strafen geschlagen geben musste, wurde Kashiashvili zweimal
ausgekontert und verlor gegen einen Kontrahenten, der für den Mann
aus Georgien durchaus schlagbar gewesen wäre.
Absolut
zufrieden konnten an diesem Tag eigentlich nur die Speyerer Kämpfer
in den Gewichtsklassen bis 90 und bis 66 Kilogramm sein. Marco
Müller (-66kg) zeigte gegen Thomas Hartlich und Martin Haubold
bärenstarke Leistungen und gewannen jeweils souverän. Ungefährdete
und schnelle Siege lieferten in der Kategorie bis 90 Kilogramm Jan
Müller und Andreas Benkert ab. Sie brauchten jeweils nur rund eine
Minute um den Punkt für ihre Mannschaft zu sichern.
In der Klasse bis 73 Kilogramm war ohne den etatmäßigen Kämpfer
dieser Kategorie, Benjamin Hofäcker, für den JSV nichts zu holen.
Eric Köstel und Matthias Bankert mussten ihre Duelle abgeben.
Als Letzter an der Reihe war Wulf Reiche, der allerdings eine
Klasse höher als sonst in der Kategorie bis 100 Kilogramm kämpfen
musste. Mit seinem Erfolg im ersten Durchgang in einem hart
umkämpften Duell gegen Thomas Nowak hielt Reiche seinen Verein beim
Halbzeitstand von 3:4 auf Schlagdistanz und hatte im abschließenden
Kampf des Abends die Gelegenheit, im Gesamtergebnis ein
Unentschieden zu erreichen. Sein Gegner Jakob Eckel rettete sich
aber sehr zum Ärger der Speyerer über die Zeit und hielt somit den
Sieg seiner Mannschaft fest.
„Wir hatten heute in vielerlei Hinsicht Pech und haben deshalb
knapp verloren. Das ist natürlich schade, weil wir mit einem Sieg
die Saison abrunden wollten, aber es ändert nichts daran, dass wir
eine wahnsinnig erfolgreich gekämpft haben dieses Jahr und zwei
Kampftage vor Schluss als Meister feststanden. Jeder Einzelne im
Team kann sehr stolz darauf sein, was er dieses Jahr geleistet
hat“, resümierte Teamchef Michael Görgen-Sprau.
Tobias Teucke, der bei seiner Verletzung zunächst eine
Schrecksekunde hatte – immerhin hatte er ein Jahr zuvor einen
Kreuzbandriss im gleichen Knie erlitten – konnte Entwarnung geben:
„Es ist nichts Dramatisches, ich denke, in ein paar Tagen ist alles
wieder ok.“ Der Niederlage konnte das JSV-Leichtgewicht sogar einen
positiven Aspekt abgewinnen: „Nach dieser überragenden Saison war
es vielleicht nicht schlecht, dass wir erleben mussten, dass nicht
alles immer glatt läuft und dass es auch Rückschläge gibt. Nächstes
Jahr in der ersten Liga wird es richtig schwer für uns, und da
werden wir auch Kämpfe verlieren. Entscheidend ist, wie wir mit
diesen Niederlagen umgehen und es trotzdem schaffen, weiterhin
motiviert zu sein und die gleiche gute Stimmung in der Mannschaft
zu haben wie jetzt“, so Teucke.
Während die restlichen Zweitliga-Teams am 20. Oktober noch einen
Kampftag zu absolvieren können – unter anderem die Chemnitzer, die
gegen Backnang wieder gewinnen müssen, um in der Liga zu bleiben –
können die Speyerer sich schon auf die Erste Liga freuen, die im
kommenden Sommer los geht. Entspannt zurücklehnen werden sie sich
allerdings nicht, denn sie werden jede Menge harte Arbeit und eine
weitere Leistungssteigerung brauchen, um im Oberhaus den
angestrebten Klassenerhalt zu schaffen. JSV Speyer, Seán
McGinley
07.10.2012
JSV Speyer will sich mit einem Sieg aus der Zweiten Bundesliga verabschieden
David Riedl (in Blau), der am Samstag in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm eine Schlüsselrolle inne hat
Abschlussfahrt nach Sachsen
Der vorletzte Kampftag in der Zweiten
Judo-Bundesliga Süd der Männer stellt für die bereits als Meister
fest stehende Mannschaft des JSV Speyer den Saisonabschluss dar. Am
abschließenden Kampftag sind die Domstädter nämlich kampffrei. So
geht es am Samstag zur Abschiedsvorstellung nach Chemnitz, wo die
JSV-Männer auf den dortigen PSV treffen – dem aktuellen
Tabellenletzten.
In personeller Hinsicht gibt es auf Speyerer Seite
eine ganze Reihe von Ausfällen. Alle französischen Kämpfer sind
aufgrund eines zeitgleich stattfindenden nationalen Wettbewerbs
verhindert, der Schweizer Michi Iten weilt mit seiner
Nationalmannschaft in Japan. Zudem fehlen die Eigengewächse
Benjamin Hofäcker (bis 73 Kilogramm) und Alexander Grewenig (bis 81
Kilogramm) verletzt aus. Während in der Gewichtsklasse bis 81
Kilogramm mit David Riedl einer anderer Kämpfer bereit steht, der
in dieser Saison bereits sehr zuverlässig gepunktet hat, könnte es
nach Meinung von Teamchef Michael Görgen-Sprau in der Kategorie von
Hofäcker eng werden, da die Chemnitzer in der Klasse bis 73
Kilogramm gut aufgestellt sind. Insgesamt erwartet der JSV-Teamchef
vor allem in den leichteren Gewichtsklassen hart umkämpfte Duelle.
In den oberen Kategorien sieht Görgen-Sprau trotz des Fehlens der
französischen Top-Kämpfer Clement Monasse und Pierre-Louis Guerin
die Vorteile bei seinem Team.
Auch wenn es sportlich für die Speyerer um nichts
mehr geht, da ihnen Meisterschaft und Aufstieg nicht mehr zu nehmen
sind, wird der JSV in Sachsen nichts verschenken. Zum einen ist es
ein Gebot der Fairness, gegen die noch im Abstiegskampf
involvierten Chemnitzer alles zu geben, zum anderen haben die
JSVler den Ehrgeiz, die Saison ohne Niederlage beenden zu wollen,
um sich würdig in Richtung Liga eins zu verabschieden. JSV
Speyer, Presse
05.10.2012
Nachrichten aus dem Judomaxx
Gestern mittag beehrte Irene Alt, Ministerin für
Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, den
Judo-Sportverein. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Monika Kabs,
Claudia Völcker (Fachbereich Jugend, Familie, Soziales der Stadt
Speyer), Anne Spiegel (MdL Bündnis 90/Die Grünen) sowie
Vorsitzendem und Mitarbeiterinnen des JSV tauschte sich die
Ministerin über die integrative Arbeit des JSV aus, die sie
hoch schätzt. Die Vereinsspitze freut sich über die Aufmerksamkeit
des Ministeriums und sieht dadurch seine Arbeit bestätigt. Deutlich
wurde bei dem Gespräch, dass der Bedarf nach individueller
Unterstützung gerade für Kinder und Jugendliche in Zukunft wächst.
Wenige Vereine bringen sich so stark wie der JSVin dieses Thema ein
und entlasten damit die Gemeinschaft.
Nicht nur in Frankenthal waren die Judoka des JSV erfolgreich
(wir berichteten), sondern auch die Jüngsten der Jahrgangsstufe
U 11 bewiesen ihren Kampfgeist zuhause im Judomaxx. Der
Judoverband Pfalz hatte zu den Pfälzischen gemischten
Mannschaftsmeisterschaften eingeladen. Vereine aus Speyer,
Hassloch und Landau folgten der Einladung und kürten den neuen
Pfälzischen Mannschaftsmeister U 11. Zwar musste Speyer den Sieg an
Landau abgeben, aber gerade in dieser Altersgruppe heißt es: „Dabei
sein ist alles!“ Nicht nur die Erfahrungen auf der Matte, sondern
auch der Umgang mit Sieg und Niederlage, das Einhalten der Regeln,
die Aufregung und das ganze „Drumherum“ forderten von den
Teilnehmern höchste Konzentration. Beeindruckend waren vor allem
der Teamgeist, die Stimmung in der Halle und der Kampfgeist im
Endkampf. Die jungen Kämpfer schenkten sich nichts, das Finale war
„spannend wie ein Krimi und fast ebenso aufregend wie bei der
Bundesliga“, so Gerlinde Görgen, Leiterin der Geschäftsstelle.
- Platz: Landau II
- Platz: Speyer II
- Platz: Speyer I
- Platz: Landau I
- Platz: Hassloch
Nach den Herbstferien beginnen die neuen Kurse in
Kooperation mit Physiotherapie Matthias Richter im Judomaxx. Wer
Probleme mit dem Rücken hat oder fürchtet, dem seien folgende Kurse
empfohlen:
Montag, 18:00-19:00 Uhr, Rückenfit (Start: 15.10.)
Donnerstag, 17:00-18.30 Uhr, Rückenschule (Start:
18.10.)
Freitag, 18:00-19:00 Uhr, Rückenfit (Start: 19.10.)
Samstag, 10:00-11:30 Uhr, Rückenschule (Start:
20.10.)
Dabei handelt es sich um Präventionskurse, die von den
gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden können.
Ferien im JSV bedeutet Spaß, Spiel und Abenteuer. Nächste
Woche, vom 8. bis zum 12. Oktober, steht das Ferienprogramm unter
dem Motto „Dschungel“. Die Kinder werden von 7.30 bis 13.30 Uhr von
Pädagogen und Jugendlichen betreut.
Wir wünschen allen schöne und erholsame Tage! JSV Speyer,
Presse
03.10.2012
JSV- Youngster erfolgreichste Teilnehmer und Gewinner des Wanderpokals beim internationalen Herbstpokalturnier in Frankenthal
die Aktiven des JSV Speyer mit dem Wanderpokal
Voll des Lobs waren die 650 Teilnehmer, sowie die zahlreichen
Trainer und Betreuer ob der Ausrichtung des Turniers durch den
Veranstalter JC Frankenthal. Das Herbstturnier des JC unter
Cheforganisator Daniel Sack hat sich in den vergangenen Jahren
immer mehr als fester Termin in der Planung nationaler und
internationaler Spitzenjudoka entwickelt. 650 Teilnehmer starteten
an 2 Tagen
Der JSV war bereits am Samstag mit elf U14 Judoka angereist, die
unter der Betreuung der JSV-Trainer Ferenc Nemeth und Peter
Lichtmannegger mit sauberen Techniken äußerst erfolgreich
überzeugten:
Gold sicherten sich Jana Förtsch -52kg und Michael Bantle in der
Gewichtsklasse -50kg.
Dritte Plätze belegten Luca Bößer in der Klasse -34kg und Joey
Gohr -43kg.
Den fünften Platz erkämpften sich Vicky Huber -48kg, Leon
Lichtmannegger -31kg und Jan Goerlich, der in der Gewichtsklasse
-40kg startete.
Den siebten Platz erreichten Leo Mörschel -34kg und David Fuhrer
in der Klasse -55kg.
Die Endrunde erreichte Max Hampel diesmal leider nicht. Auch die
4 JSV-Jüngsten der U 11 um Trainerin Steffi Wollensah sammelten
erfolgreich Punkte für das JSV-Endergebnis. Die Goldmedaille nahm
Nikita Wintergoller, Silber Fabio Nieuwenhaus und Julijan Pantelic
und Bronze Marlene Neubauer mit nach Speyer.
Am Sonntag ging dann um Trainer Ferenc Nemeth und Manfred
Dreiseitl die U 17 und Aktiven auf die Matte.
In der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse der U17 bis 60kg
belegten die drei gestarteten Speyerer Judoka souverän die ersten
drei Plätze. Willy Martens belegte Platz
drei und im Finale konnte Sebastian Hofäcker
Vereinskamerad Marco Zimmermann im Golden Score mit
einem Yuko für Shido besiegen.
Michel Adam
gewann in der qualitativ sehr gut besetzten 55kg Klasse überlegen
Gold.
Ebenso überlegen wie Adam holte Dennis
Klein -73kg, eine Gewichtsklasse höher gestartet,
Gold.
Julian Richter war bis 46kg nur seinem
Finalgegner unterlegen und brachte verdient Silber vor
Lukas Stepper auf Platz drei nach
Speyer.
Bis 66kg erreicht Leonard Schneider
-Strehl nach drei Ipponsiegen das Finale und sicherte
sich Silber genauso wie Florian Bantle in
der Klasse bis 81kg, wo er ebenso drei Ipponsiege verbuchen
konnte.
Meta Lu Jülicher konnte kampfstark in
der Klasse bis 40kg den Sieg erringen.
In dieser Altersklasse starteten noch Anne
Rheude und Leon Stepper, diese
konnten sich diesmal nicht platzieren.
Bei den Aktiven holte Nico Kachaschvili
bis 90kg gegen Jean Sebastian Ohlig Gold, ebenso wie sein Vater
Dima in der Klasse bis 100 kg. Luisa
Froitzheim belegte in der Gewichtsklasse bis 70kg Bronze.
Den spannendsten Wettkampf sahen die zahlreichen Zuschauer zum
Abschluss des Judo-Events am späten Sonntagnachmittag.
Nationalkaderathlet Johannes Krischke traf im Finale der U20 in der
Gewichtsklasse bis 73kg auf den höhergestellten 17-jährigen Ferenc
Nemeth- Schüler Stefan Bantle. Von Diplomtrainer Nemeth taktisch
eingestellt, fand Krischke keinen Griffzugang zu Stefan Bantle. Der
Nachwuchsathlet, im ersten Jahr U20 kämpfend, setzte sich mit
Griffvarianten durch und war über die gesamte Kampfzeit der
dominierende Kämpfer. Krischke setzte auf Überraschungsangriffe,
konnte jedoch nicht entscheidend punkten, führte mit zwei Yuko.
Dann, große Technik von Stefan Bantle durchgesetzt: Krischke fällt.
Ippon? Wazari? Wazari und Stefan Bantle führte. Doch dann die
Relativierung durch die Außenkampfrichter auf Yuko. 1:2 aus Bantles
Sicht. Ein zweiter Platz und viel Applaus für beide Athleten in dem
spannendsten und schönsten Kampf des Turniers. Zum Ende des
Turniers überreichte Daniel Sack den Speyerer Aktiven den Pokal für
den erfolgreichsten Verein. Da der JSV zum dritten Mal in Folge
diesen Preis verliehen bekam, bleibt der eindrucksvolle Wanderpokal
nun in der JSV-Vitrine. Judo-Sportverein Speyer, Presse
www.judo-speyer.de
01.10.2012
Das Wunder von Leipzig blieb aus
Frauen des JSV Speyer verpassen
Meisterschafts-Endrunde
Die Frauenmannschaft des Judosportvereins Speyer hat den Einzug
in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Am
abschließenden Kampftag der Ersten Bundesliga Süd in Leipzig
unterlagen die Domstädterinnen sowohl dem Gastgeber vom JC Leipzig
als auch Kim-Chi Wiesbaden und rutschten damit vom ersten auf den
vierten Tabellenplatz ab.
Es war von vornherein klar, dass es eine Mammutaufgabe werden
würde, eines der beiden Kämpfen für sich zu entscheiden und damit
eines der drei Fahrkarten zur Endrunde zu lösen. Mit Barbara Bandel
sowie den beiden Ungarinnen Abigel Joó und Hedvig Karakas fehlten
gleich drei Top-Kämpferinnen, die sonst als absolut sichere
Punktegaranten für das JSV-Team gelten.
Im ersten Kampf gegen Wiesbaden gingen zwar zwei Punkte kampflos
an Speyer, weil die Hessinnen die Gewichtsklassen bis 57 und bis 48
Kilogram nicht besetzt hatten, doch weitere Zähler konnte der JSV
nicht einfahren. Aber es war knapp: Bernadett Baczkó schaffte in
der Klasse bis 63 Kilogramm ein Unentschieden, Tia Beger (+78
Kilogramm) und Selina Dietzer (-52 Kilogramm) unterlagen jeweils
nur durch Yuko (kleine Wertung) nach der vollen Kampfzeit von fünf
Minuten. Klare Niederlagen gab es lediglich für Vanessa Müller, die
um zwei Gewichtsklassen höhergestellt gegen die zur nationalen
Spitzen gehörenden Iljana Marzok verlor, und für Ann-Kathrin Müller
gegen Laura Vargas Koch.
Nachdem im zweiten Kampf des Tages Leipzig gegen Wiesbaden
gewonnen hatte, war klar, dass die JSV-Frauen im Falle einer
Niederlage gegen Leipzig die Finalrunde verpassen würden. So kam es
auch – doch auch hier war es enger, als das Ergebnis von 1:5
vermuten lässt. Vier der fünf Kämpfe gingen über die volle Zeit,
doch nur eins davon konnte der JSV für sich entscheiden – Tia
Berger gewann ihr Duell gegen Lisa Schneider in der Klasse bis 78
Kilogramm. Doch zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0 für
Leipzig, denn bis auf das Unentschieden von Leichtgewicht Jessica
Lindner hatten alle anderen Speyerer Athletinnen ihre Kämpfe
abgeben müssen.
Somit bleibt den JSV-Frauen die dritte Endrunden-Teilnahme in
Folge verwehrt. Trainerin Nadine Lautenschläger war dennoch nicht
unzufrieden mit ihrer Mannschaft, die über die ganze Saison trotz
ständiger Personalprobleme das Beste aus einer schwierigen
Situation gemacht hat. „Wir haben die Endrunde nur um einen Punkt
verpasst und haben eine bessere Unterbewertung als der
Tabellenführer Wiesbaden – das ist wahrlich kein schlechtes
Saisonergebnis und ich möchte mich bei meinen Mädels für die
gezeigten Leistungen bedanken“, betont die JSV-Trainerin und blickt
gleichzeitig optimistisch in die Zukunft: „Wir haben ein junges
Team das gut harmoniert und wir werden nächste Saison wieder
angreifen. Da stehen uns alle Türen offen.“
23.09.2012
Männer des JSV Speyer erstmals in Liga eins
Heimerfolg
sichert vorzeitigen Aufstieg in erste Judo-Bundesliga
Es ist vollbracht: Die Männer des JSV Speyer haben vorzeitig die
Meisterschaft in der Zweiten Judo-Bundesliga Süd gewonnen und
steigen damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Erste
Bundesliga auf. Im Heimkampf gegen den Tabellenzweiten JC
Rüsselsheim siegten die Speyerer überlegen mit 9:5. Bereits vier
Kämpfe vor Schluss war klar, dass dem JSV der Sieg nicht mehr zu
nehmen sein würde. Jan Müller holte den entscheidenden Punkt mit
einem überraschenden Sieg gegen den Rüsselsheimer Schwergewichtler
Alischer Schinbaev nach nur etwas über einer Minute Kampfzeit und
löste damit riesigen Jubel auf der Speyerer Bank und unter den
Zuschauern im voll besetzten Judomaxx aus.
Bereits im ersten Durchgang hatten die Kämpfer von Teamchef
Michael Görgen-Sprau den Grundstein für den Erfolg gelegt. Schnelle
Ippon-Siege von David Riedl und Wulf-Georg Reiche – die beiden
Kämpfe dauerten zusammen keine zwei Minuten – sorgten für einen
Traumstart für die Hausherren. Zwar glichen die Gäste anschließend
aus, da Markus Sturm und Patrick Striegel ihre Kämpfe abgeben
mussten, doch danach waren die Speyerer Punktegaranten Pierre-Louis
Guerin und Michi Iten an der Reihe, und sie versagten auch an
diesem Tag nicht. Überlegene Siege des Franzosen und des Schweizers
stellten das Ergebnis auf 4:2, und als Tobias Teucke in einem
temporeichen und actiongeladenen Leichtgewichtskampf gegen den
Rüsselsheimer Simon Eurich gewinnen konnte, stand das
Zwischenergebnis von 5:2 fest.
„Ich war mir zu dem Zeitpunkt sicher, dass wir es schaffen
würden, weil wir mit Guerin, Iten und Riedl mindestens drei absolut
sichere Punktegaranten für den zweiten Durchgang hatten“, erklärte
der JSV-Teamchef. Er war allerdings positiv überrascht, dass die
Entscheidung in der Tat dann doch schneller fiel als erwartet. Wie
erwartet gewann David Riedl auch seinen zweiten Kampf – allerdings
wegen Disqualifikation seines Gegners aufgrund einer illegalen
Beinfasstechnik. „Das war ein bisschen Schade für David, denn er
hätte natürlich am liebsten mit Ippon gewonnen und wäre sicherlich
dazu in der Lage gewesen“, resümierte Michael Görgen-Sprau. Doch
wichtig war der verbuchte Punkt auf dem Konto des JSV, und nachdem
„Pilou“ Guerin, hochgestellt in die Gewichtsklasse bis 100
Kilogramm, mit einem schnellen Ippon gegen Selcuk Anli den nächsten
Zähler für den JSV einfuhr, fehlte nur noch ein einziger Erfolg, um
den Aufstieg klar zu machen.
Dieser
wurde bereits im folgenden Kampf von Jan Müller geholt, der somit
überraschenderweise vorzeitig alles klar machten und damit den
Druck von den nach ihm antretenden Kämpfern nahm. In den folgenden
Duellen mussten sich Paul Kappis und Julian Bickel gegen Tobias
Schirra und Dominic Hofmann, zwei der absoluten Spitzenleute in den
Reihen der Rüsselsheimer, trotz engagierter Gegenwehr geschlagen
geben. Doch mit seinem zweiten Sieg an diesem Tag schraubte danach
Michi Iten das Ergebnis ein wenig in die Höhe, ehe der letzte Punkt
des Tages zum 9:5-Endstand nach Rüsselsheim ging, weil Simon Eurich
sich erfolgreich für die Niederlage aus dem ersten Durchgang gegen
Tobias Teucke revanchieren konnte.
Danach wurde ausgiebig gefeiert, nicht ohne sich zuvor mit einem
Transparent bei den zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung
während der Saison bedankt zu haben. Mit viel Zuversicht und
Optimismus gehen die Speyerer das Abenteuer „Erste Liga“ an – aber
auch mit dem Versprechen, den Kader zusammenzuhalten und den
gleichen Kämpfern, die den Aufstieg möglich gemacht haben, auch im
Oberhaus das Vertrauen zu schenken.
Bevor es soweit ist geht es noch zur „Zweitliga-Abschiedstour“
nach Chemnitz, wo am 9. Oktober der aus sportlicher Sicht für
Speyer bedeutungslose letzte Kampftag über die Bühne geht. Zwar
sind die französischen Kämpfer an diesem Tag nicht mit dabei, da
sie einen anderen Wettkampf haben, dennoch verspricht der JSV, auf
jeden Fall mit einer starken Truppe nach Sachsen zu reisen: „Wir
werden wahrscheinlich schon den einen oder anderen jungen Kämpfer
zusätzlich einsetzen, aber wir wollen schon eine schlagkräftige
Mannschaft auf die Matte schicken. Chemnitz ist ja noch im
Abstiegskampf, deshalb ist es klar, dass wir keine
Wettbewerbsverzerrung betreiben wollen, in dem wir nur ein schwache
Mannschaft stellen“, erklärt Michael Görgen-Sprau.
Bild 1: Jan Müller gegen Alischer Schinbaev
Bild 2: pierre Guerin gegen Dominic Hofmann
23.09.2012
Jubelbilder nach Aufstieg in die 1. Bundesliga
Die Aufstiegsfeier soll zu Hause steigen
Männerteam des Judosportvereins Speyer fehlt nur noch
ein Sieg
Nach dem Triumph vor einer Woche in Erlangen hat die
Männermannschaft des Judosportvereins Speyer am Samstag die Chance,
erstmals in der Vereinsgeschichte in die Erste Bundesliga
aufzusteigen. Es ist aber alles andere als eine Pflichtaufgabe,
denn der Gegner, gegen den die JSVler ab 18 Uhr im heimischen
Judomaxx bestehen muss, ist kein geringerer als der JC Rüsselsheim,
der in der vergangenen Woche den zweiten Tabellenplatz hinter den
Speyerern übernommen hat.
In personeller Hinsicht gibt es gute und schlechte Nachrichten
für Teamchef Michael Görgen-Sprau: Die ausländischen Kämpfer aus
der Schweiz und Frankreich, die mit Ausnahme von Clement Monasse in
Erlangen gefehlt haben, sind allesamt wieder dabei. Dafür fehlen
mit Benjamin Hofäcker, Nico Kachiaschwili, Stefan Bantle und
Philipp Loos einige der jüngeren Mannschaftsmitglieder, die beim
DJB-Sichtungsturnier in Bamberg auf die Matte gehen. Zudem fällt
Markus Kost aus studienbedingten Gründen aus. Hofäcker wäre in der
Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gesetzt gewesen. Mit Paul Kappis,
Eric Köstel und Patrick Striegel hat Teamchef Görgen-Sprau
allerdings drei Alternativen in dieser Kategorie zur Auswahl.
„Rüsselsheim ist von der Kämpferliste her mit die stärkste
Mannschaft in der Liga. Aber wir müssen abwarten, wie sie
anreisen“, erklärt der JSV-Teamchef, der allerdings auf jeden Fall
einen harten Kampf erwartet, den die Heimmannschaft unbedingt für
sich entscheiden will. „Aber ist es trotz allem kein Beinbruch wenn
wir verlieren sollten, denn wir haben ja noch einen Kampftag
danach“, erklärt Görgen-Sprau mit Blick auf das abschließende Duell
am 6. Oktober in Chemnitz. Doch in der eigenen Halle lässt es sich
viel besser feiern – deshalb soll schon am Samstag alles klar
gemacht werden.
20.09.2012
Ein Sieg fehlt noch zum Finale
Frauen des JSV Speyer beim Gipfeltreffen in
Leipzig
Um nicht weniger als die Qualifikation für die Endrunde um die
Deutsche Meisterschaft geht es für die Frauenmannschaft des
Judosportvereins Speyer an diesem Samstag. Ausgerechnet beim JC
Leipzig, der vor zwei Jahren in Speyer den Meistertitel holte,
müssen die JSV-Frauen gegen zwei hoch motivierte gegnerischen
Mannschaften bestehen. Denn sowohl für die Gastgeberinnen als auch
für das Team von Kim-Chi Wiesbaden geht es ebenso wie für Speyer
noch darum, in die Endrunde einzuziehen. Vierter im Bunde der
Finalkandidaten ist der TSV München-Großhadern, der gegen die
beiden Tabellenletzten TV Altdorf und SC Gröbenzell auf dem
Papier die leichtesten Aufgaben hat. Drei der vier Mannschaften
kommen in die Endrunde zusammen mit den drei besten Teams der
Ersten Bundesliga Nord. Die Endrunde ausrichten darf die
Mannschaft, die den ersten Platz in der Südgruppe belegt.
Diesen Platz hat aktuell der JSV Speyer inne, allerdings
punktgleich mit Wiesbaden und Großhadern. Leipzig liegt drei Punkte
hinter dem Trio und muss sowohl Speyer als auch Wiesbaden
bezwingen, um die Endrunde zu erreichen. „Da gibt es natürlich jede
Menge mathematische Rechenspiele, aber Fakt ist: Wenn wir einen der
beiden Kämpfe gewinnen, dann sind wir sicher weiter, und das ist
unser Ziel“, gibt JSV-Trainerin Nadine Lautenschläger eine klare
Marschrichtung vor.
Nach der überraschenden Vizemeisterschaft im Vorjahr mussten
sich die JSVlerinnen in der laufenden Saison wohl oder übel damit
abfinden, dass sie in der Bundesliga Süd die Favoritenrolle
einnehmen. „Da lastet schon ein wenig Druck auf unsere noch sehr
junge Mannschaft, aber bis jetzt hat sie sich super geschlagen und
ich bin stolz auf jede Einzelne im Team“, resümiert Nadine
Lautenschläger.
Die JSV-Trainerin wird voraussichtlich nicht ganz aus dem Vollen
schöpfen was die personelle Situation betrifft. Die genaue
Aufstellung ist allerdings noch ein gut gehütetes Geheimnis. „Wir
wissen, dass uns in Leipzig ein Hexenkessel erwartet, da die Halle
dort immer gut gefüllt ist und die Männermannschaft im Anschluss
daran kämpft. Aber wir werden ordentlich Gas geben um unser Ziel zu
erreichen“, so die JSV-Trainerin abschließend.
20.09.2012
Siegreicher JSV
Neben den Judoka (1. Bundesliga Männer in
Erlangen) waren auch die
Karateka des JSV am vergangenen
Wochenende erfolgreich: 2
neue Landesmeisterinnen kommen aus
Speyer. Mit dem vereinsübergreifenden Team holten sich die
Schülerinnen
Rebecca Fiebig,
Helena Vlad (beide JSV
Speyer) sowie Luoisa Winstel (1. Shotokan-Karate-Verein Speyer) bei
den diesjährigen rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaften für
Kinder und Schüler die Goldmedaille im Kata Team U 14. Erst seit
kurzem trainieren die drei ehrgeizigen Mädchen zusammen und konnten
schon die ersten Erfolge für sich verbuchen. Nach der Platzierung
beim Neko-Cup in Hanau letzte Woche nun der erhoffte, aber dennoch
überraschende 1. Platz. Damit hat sich das Team für die Teilnahme
an den
Deutschen Meisterschaften im Oktober in Coburg
qualifiziert. Flavio Roth errang in seiner Gruppe (Kinder B, Kata
Einzel männlich U 9 bis 6. Kyu) einen sehr guten 2. Platz. Aufgrund
seiner gezeigten Leistung ist der 8jährige vom Landestrainer in die
Fördergruppe eingeladen worden.
Zur gleichen Zeit kämpften die
Judoka beim
Rhein-Neckar
Odenwald-Pokal. Auch hier kehrte der JSV siegreich zurück:
Dennis Klein und Florian Bantle gewannen den Odenwald-Pokal.
Sebastian Hofäcker und Leon Stepper holten Silber. Nach 4 bzw. 3
Ipponsiegen konnten Dennis Klein (-66kg) und Florian Bantle (+73kg)
überlegen den Odenwaldpokal gewinnen. Sebastian Hofäcker (-60kg)
und Leon Stepper (-46kg) mussten sich nur im Finalkampf knapp
geschlagen geben und gewannen
Silber. Lukas Stepper (-46,)
Julian Richter (bis 46kg) und Sebastian Schmitt (-60) freuen sich
über
Bronze. Yannick Drixler und Marco Zimmermann belegten
in der 60kg-Klasse jeweils den 5. Platz. Am kommenden Wochenende
geht es nun zum
Bundessichtungsturnier nach Bamberg in
Bayern.
Nicht vergessen: Nach ihrem fulminanten Sieg in Erlangen
bestreiten die
2. Bundesliga Männer ihren letzten Kampf
dieser Saison zuhause im Judomaxx. Am
22. September, dem
letzten Kampftag, entscheidet sich, welche Mannschaft in die 1.
Bundesliga aufsteigt. Die entscheidenden Kämpfe starten um 18.00
Uhr im Judomaxx, Butenschönstraße 8 in Speyer.
17.09.2012
Im Judomaxx war und ist wieder voll was los
Ein starkes Team: Die Bundesliga-Mannschaft des JSV 2012
Am vergangenen Wochenende fanden die Kyu
Einzelmeisterschaften U 14 am 9. September im Judomaxx statt.
Aus der ganzen Pfalz kamen die Teilnehmer im Alter von 11 bis 13
Jahren nach Speyer. Die Kämpfer des Judokan Landau sammelten
besonders viele Goldmedaillen, aber auch der JSV kann zufrieden
sein: Leonard Mörschel, Philipp Völcker, Jannik Jentzsch, Joey
Gohr, Christian Schrenk, Leonard Ebermann und Bilge Gül standen auf
dem Siegertreppchen. Wir freuten uns besonders über die
jugendlichen Helfer, ohne die das Turnier nicht
durchzuführen gewesen wäre. Wir danken insbesondere Julian Richter,
Annika und Morten Harter, Lukas und Leon Stepper, Marei und Yannik
Drixler, Manuel Queisser und Hannah Wehr. Auch an Lela und Dima ein
herzliches Dankeschön!
Die Karateka besuchten am Samstag den Neko-Cup in
Hanau. Angetreten waren Rebecca Fiebig, Helena Vlad, Mihai
Vlad, Alessio und Fabio Roth. Die hochkarätigen Gegner machten es
schwierig, weiter zu kommen. Im Kata Team belegten Rebecca Fiebig
und Helena Vlad zusammen mit dem 1. Shotokan-Karate-Verein Speyer
einen hervorragenden 2. Platz.
Am Freitag, 7. September, verlegten Schüler des
Hans-Purrmann-Gymnasiums ihren Projektttag „Kommunikation“
ins Judomaxx. Den ganzen Vormittag wechselten sich theoretische und
praktische Übungen auf der Matte ab.
Am Mittwoch, 12. September, waren Schüler der
Pestalozzi-Schule zu Gast im Judomaxx. Jürgen Albert verstand
es, die Schüler mit Behinderungen für den Judosport und den fairen
Umgang miteinander zu begeistern. Er hatte sich eigens dafür
freigenommen und wurde mit großer Aufmerksamkeit und Dankbarkeit
belohnt. Vielleicht ergeben sich in Zukunft weitere solcher
Kooperationen, die für beide Seiten gewinnbringend sind.
Am Donnerstag, 13. September kommt der Industriestammtisch
Speyer und informiert sich über die Jugendarbeit des JSV. Beide
Seiten streben eine Kooperation an, um u.a. eine Praktikums- und
Ausbildungsbörse einzurichten. Jugendliche, die sich durch ihr
Engagement z.B. bei der Hausaufgabenbetreuung und ihr soziales
Verhalten im Verein auszeichnen, bringen gute Voraussetzungen für
das Berufsleben mit. Damit entsteht ein weiterer Baustein
des Projekts „Fit für Schule und Beruf“, das unser 1. Vorsitzende
Heiner Sprau initiiert hat. Dazu gehören: Schulbegleitung, betreute
Lernzeit, Berufsorientierung, Jugendvorstand etc.
Termine am nächsten Wochenende (15./16. September)
2. Bundesliga Männer in Erlangen
Kinder- und Jugendfest in der Walderholung
Trainer-C-Prüfung im Judomaxx
Karate: Landesmeisterschaften Kinder und Jugend in Puderbach
U 17: Rhein-Neckar Odenwald-Pokal in Nußloch
Das war die letzte Woche los:
Kyu-Meisterschaften U 14 im Judomaxx
Karate: Neko-Cup in Hanau
Projekttag Kommunikation des HPG im Judomaxx
Pestalozzi-Schüler trainieren im Judomaxx
Industriestammtisch besucht den JSV
Weitere
Termine:
22. September: letzter Kampftag der Bundesliga Männer im
Judomaxx
22. September: Kampf um den Einzug ins Finale der Frauen
Bundesliga in Leipzig
1. Oktober: „adventure day“ mit Philipp Kabs
Stadtsportverband und Jugendförderung bieten Spiel, Sport und
Spannung beim Kinder- und Jugendfest am 16. September in der
Walderholung. Der JSV übernimmt die Kaffee- und Kuchentheke und
bietet natürlich ein spannendes Mitmachprogramm an. Wir freuen uns
auf viele Besucher von 11.00 bis 18.00 Uhr! (Und könnten noch
Helfer sowohl für den Kuchenverkauf als auch für die Betreuung der
Spielstation gebrauchen. Danke!).
Am 15. September fahren unsere Bundesliga-Männer
zu ihrem vorletzten Kampftag dieser Saison nach Erlangen. Am
letzten Kampftag, den 22. September in Speyer, entscheidet sich,
welche Mannschaft in die 1. Bundesliga aufsteigen wird. Wir drücken
mit Bangen die Daumen! An diesem Tag, dem 22. September,
fahren unsere Frauen nach Leipzig, dort geht es um den
Einzug ins Finale! Die Frauen machen’s besonders spannend. Die
ersten drei Mannschaften sind punktgleich – hier ist noch alles
offen. Unsere Mannschaft bräuchte noch Fan-Unterstützung. Wer
mitfahren möchte: Wir starten am Judomaxx um 5.00 Uhr morgens! Wer
es zu dieser frühen Uhrzeit noch nicht schafft, muss dann
spätestens am Nachmittag die Männer im Judomaxx anfeuern.
Am 15. September fährt das Karate-Wettkampfteam zu
den Landesmeisterschaften Kinder und Jugendliche nach
Puderbach. Mit dabei sind: Alessio und Fabio Roth, Janik Sturm,
Helena Vlad und Rebecca Fiebig.
Am gleichen Tag fährt die U 17 nach Nußloch zum
Rhein-Neckar Odenwald-Pokal. Manfred Dreiseitl begleitet
seine Mannschaft aus: Julian Richter, Leon und Lukas Stepper,
Sebastian Hofäcker, Sebastian Schmitt, Marco Zimmermann, Jannick
Drixler, Paul Schall und Dennis Klein.
Und ebenfalls am 15. September findet im Judomaxx die
Prüfung für die C-Trainer-Lizenz statt.
Vorankündigung: Unser Kooperationspartner „Abenteuer
erleben“ mit Philipp Kabs bietet zum Ferienbeginn am 1. Oktober
einen „adventure day“. Zusammen mit dem „Dance Studio Dine“
und der Jugendpflege Lingenfeld hat Philipp ein spannendes Paket
geschnürt: Kistenklettern, Bogenschießen, Danceworkshop, tolle
Spiele und jede Menge Spaß für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren.
Weitere Informationen gibt es unter www.kabs-abenteuer.deJudo-Sportverein
Speyer, Presse; Foto: B. Platte
12.09.2012
Judo-Sportverein an der Spitze
Robin Hoods fröhliche Gefährten erlebten am vergangenen Wochenende spannende Abenteuer in der Walderholung.
Barbara Bandel und Nico Kachiaschwili-Tsimakuridze, zurzeit die
erfolgreichsten Judoka des JSV, sind von den Bundestrainern des
Deutschen Judobundes (DJB) für wichtige Kadermaßnahmen und
Fördereinheiten nominiert worden. Michael Bazynski
(DJB-Bundestrainer Frauen) lud Barbara Bandel (-70 kg) in das
Bundesleistungszentrum nach Köln ein, wo sie diese Woche trainiert.
Nach gelungener Operation im Schulterbereich befindet sich die
24jährige Polizeikommissarin in sehr guter Rekonvaleszenz.
Auch Nico Kachiaschwili-Tsimakuridze trainiert diese Woche, vom
2. bis 8. September, außerhalb von Speyer, in Frankfurt/Oder auf
einem Vorbereitungslehrgang der U 20 zur Europameisterschaft.
Bundestrainer Richard Trautmann lud Nico persönlich dazu ein. Er
sieht in dem Lehrgang „eine gute Chance für Nico, sich mit der
nationalen Spitze auseinanderzusetzen und so weiter zu entwickeln“.
Neben viel Randori und Trainingswettkämpfen wird es ein spezielles
Trainingsprogramm für alle geben, die sich wie Nico als
Trainingspartner zur Verfügung stellen.
Abenteuer bestanden
Am vergangenen Wochenende bewiesen rund 45 Abenteurer sowie 25
Helfer und Betreuer aus dem Judo-Sportverein Mut und
Geschicklichkeit. Das Motto beim diesjährigen Abenteuerwochenende
am 1./2. September in der Walderholung lautete „Robin Hood“. Es
galt, den Armen und Schwachen zu helfen, über Hindernisse zu
klettern, Bogenschießen zu lernen, Stockkämpfe auszufechten und
seine Ängste bei einer Nachtwanderung durch den Speyerer Wald zu
bekämpfen. Nach erfolgreich überstandener Abenteuertour gab es zur
Stärkung Würstchen und Kuchen. Am lodernden Lagerfeuer klang der
Abend aus, bevor alle fröhlichen Gefährten zur wohlverdienten
Nachtruhe in die Schlafsäle wanderten.
04.09.2012
JSV-Frauen kämpfen sich zurück an die Spitze
In der Ersten Judobundesliga der Frauen steht ein
Herzschlagfinale bevor
Die Frauenmannschaft des Judosportvereins Speyer haben den
ersten Platz in der Bundesliga Süd zurückerobert. Beim Kampftag im
Weimar siegten die JSVlerinnen sowohl gegen den Aufsteiger TV
Altdorf als auch gegen den gastgebenden PSV Weimar. Der bisherige
Tabellenführer Kim-Chi Wiesbaden unterlag gleichzeitig im Top-Kampf
beim TSV Großhadern, so dass diese beiden Mannschaft punktgleich
mit dem JSV Speyer in den letzten Kampftag gehen.
Obwohl die Speyererinnen auf dem Papier die Favoritenrolle inne
hatten, waren die Aufgaben in Weimar alles andere als einfach, da
die Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten konnte. So fehlte
neben der Ungarin Abigél Joó, die eine bei den Olympischen Spielen
in London erlittene Verletzung auskurieren muss, auch Eigengewächs
Barbara Bandel in der Aufstellung.
Die Mannschaft, die Trainerin Nadine Lautenschläger auf die
Matte schickte, war allerdings stark genug, um in der ersten
Begegnung des Tages dafür zu sorgen, dass Aufsteiger Altdorf
weiterhin ohne Punktgewinn in der Ersten Bundesliga blieb.
Lediglich Ann-Kathrin Müller musste sich im Schwergewichtskampf
gegen Sabrine Pfortner nach einem Duell über die volle Kampfzeit
geschlagen geben. Fünf vorzeitige Siege durch Vanessa Müller,
Johanna Müller, Verena Thumm, Tia Berger und Jessica Lindner sowie
ein Erfolg durch Waza-ari von Bernadett Baczkó sorgten für ein
standesgemäßes 6:1 für Speyer.
Erwartungsgemäß deutlich enger wurde es im zweiten Kampf des
Tages gegen die Gastgeberinnen, die sich zuvor mit 5:2 gegen
Altdorf durchgesetzt hatten. Für dieses Duell baute Nadine
Lautenschläger ihr Team nochmal um – mit Erfolg. Während Tia
Berger, Johanna Müller und Verena Thumm ihre zweiten Siege des
Tages einfuhren, gewann die neu ins Team gerückte Sonja Wirth im
Leichtgewicht gegen Weimars Jenny Nisser und die in die
Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm hochgestellte Baczkó sicherte ein
Remis gegen Jennifer Englisch. Nur Vanessa Müller und Luisa
Froitzheim mussten ihre Kämpfe abgeben, so dass sich der JSV Speyer
mit einem Endergebnis von 4:2 durchsetzte.
Zum Abschluss der regulären Saison trifft der JSV Speyer in
Leipzig auf die Gastgeberinnen JC Leipzig und auf Kim-Chi
Wiesbaden. An diesem Tag wird sich entscheiden, welche drei
Mannschaften sich aus der Ersten Bundesliga Süd für die Finalrunde
um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Obwohl der JSV Speyer
als Tabellenführer in diesen Kampftag geht, ist die Qualifikation
noch nicht gesichert. Wiesbaden hat ebenso wie Speyer und der
Großhadern, der gleichzeitig gegen Altdorf und den SC Gröbenzell
kämpft, zehn Punkte auf dem Konto. Der JC Leipzig hat sieben Zähler
und muss gegen Speyer und Wiesbaden gewinnen, um den Sprung in die
Endrunde zu schaffen. Für den JSV Speyer würde ein Unentschieden am
letzten Kampftag reichen, um in die Endrunde einzuziehen. Bei zwei
Siegen wäre der ersten Platz gesichert. Dies wäre von besonderer
Bedeutung, da der Erstplatzierte der Gruppe Süd in diesem Jahr die
Finalrunde ausrichten darf. JSV Speyer, Presse
04.09.2012
Auf ins Abenteuer! Der JSV erobert den Wald
Die Herbstsaison startet mit Aktionen in allen Bereichen. Am
kommenden Wochenende, 1. und 2. September, erwartet die
Walderholung abenteuerlustige Kinder zum großen „Robin
Hood“-Spektakel. Knifflige Aufgaben müssen gelöst und versteckte
Spuren gefunden werden. In Teams streifen die Gruppen durch den
Wald, stärken sich nach erfolgreicher Abenteuertour mit Gegrilltem
oder Kuchen. Der Abend klingt mit einem großen Lagerfeuer und
spannenden Geschichten aus, bevor in den Schlafsälen das Licht
gelöscht wird. Das Abenteuer beginnt am Samstag, 1. September um
10.00 Uhr in der Walderholung. Kurzfristige Anmeldungen sind
noch möglich unter jsv.speyer@t-online.de oder
Tel. 06232/980461.
Der Mannschaft der 1. Bundesliga Frauen steht am Samstag,
1. September in Weimar mit ihrem 3. Kampftag ein schwerer Kampf
bevor. Nicht zu unterschätzen ist der Aufsteigergegner PSV Weimar.
Zwar ist die Speyerer Mannschaft an sich gut aufgestellt. Die
Kaderathletinnen der U 20 schicken die Bundestrainer jedoch auf
einen Lehrgang nach Köln, sodass sie in Weimar nicht starten
können. Auch Punktegarantin Abigel Joo steht nicht zur Verfügung.
In London zog sie sich im Viertelfinale eine Knieverletzung zu und
muss sich erst auskurieren. Wir sind sicher, dass sich unsere
Frauen dennoch tapfer schlagen und ihr Bestes geben werden.
Am vergangenen Wochenende war das Judomaxx wieder gut besucht:
Rund 70 Teilnehmer kamen zum Gruppenlehrgang Südwest aus
Hessen, Saarland, dem Rheinland und der Pfalz auf die Matte nach
Speyer. Am Freitagabend hatten hier schon die
Bundesliga-Mannschaften als Vorbereitung auf die Saison trainiert.
Nach sportlichen Höchstleistungen ging es zur Entspannung an den
Bonnetweiher.
Die jüngeren Athleten konnten sich am Sonntag bei der
Judo-Safari austoben. Mit viel Spaß und Kreativität
gestalteten die jugendlichen Helfer und Teilnehmer den Tag. Die
„familiäre Gemeinschaft“ des Judo-Sportvereins Speyer hat für jeden
das passende Programm, ganz gleich, ob jung oder alt, klein oder
groß. Judo-Sportverein Speyer, Presse
29.08.2012
Hochbetrieb im Judomaxx: Judo-Safari, Pfalz-Randori und Gruppenlehrgang
Im
Landesleistungszentrum Judo herrscht dieses Wochenende Hochbetrieb.
Schon am Freitag abend ging es mit dem Pfalz-Randori los,
das der Judoverband Pfalz im Judomaxx veranstaltet. Eingeladen sind
hierzu Wettkampf- und Leistungsjudoka aus der ganzen Pfalz. Das
Training leitet JSV-Coach und ehemaliger ungarischer
Nationaltrainer Ferenc Nemeth. Zur gleichen Zeit trainieren die
Bundesliga-Athleten zur Vorbereitung auf ihre nächsten Einsätze. In
Speyer starten sie wieder am Doppelkampftag (1. Bundesliga Frauen
und 2. Bundesliga Männer) am 22. September.
Am Samstag, 25. August, findet ab 10.00 Uhr der
Gruppenlehrgang Südwest der Judoverbände Hessen, Saarland,
Rheinland und Pfalz statt. Dieser überregionale Lehrgang steht
unter der sportlichen Leitung von Sergio Oliveira, Gruppentrainer
der Gruppe Südwest und Trainer am Sportgymnasium Heinrich Heine in
Kaiserslautern.
Junge Nachwuchskämpfer ab sechs Jahren begeben sich am
Sonntag, 26. August, auf Judo-Safari. Bei der Safari stehen
Sport, Spiel und Spaß im Vordergrund. In drei Bereichen können
Punkte gesammelt werden: Judo, Leichtathletik und Kreativteil. Der
leichtathletische Teil wird gleichzeitig für das Sportabzeichen
gewertet. Ganz kreativ malen die Nachwuchssportler ihren
Traumgarten, der in der Grünanlage hinter dem Judomaxx entstehen
soll. Bei der Judo-Safari gibt es nur Gewinner. Alle Teilnehmer
erhalten eine Urkunde und einen Aufnäher mit Safaritieren. Los
geht’s um 10.00 Uhr im Judomaxx. Judo-Sportverein Speyer,
Presse
24.08.2012
Der JSV kooperiert mit „Abenteuer erleben“, einem erlebnispädagogischen Angebot von Philipp Kabs
Hochstapler im
Team am besten
Am Anfang scheint alles ganz leicht. Eine rote Kiste nach der
anderen stapelt sich unter Marcels Füßen. Er hält geschickt das
Gleichgewicht, lässt sich den nächsten Getränkekasten geben und
kann es kaum erwarten, noch höher hinaufzusteigen. Der Rekord liegt
bei 19 Kisten, den will er heute brechen. Ab der fünften oder
sechsten Kiste wird er jedoch vorsichtiger. Immer öfter schielt er
nach unten, wo ihn seine Teamkollegen sichern. Er weiß, dass ihm
nichts passieren kann, das mulmige Gefühl bleibt. Bei der 15. Kiste
kommt er kurz ins Straucheln, fängt sich aber wieder. Noch vier
Kisten! Seine Freunde spornen ihn an. Um nicht auf den weit
entfernten Boden zu schauen, blickt Marcel stur geradeaus und
fühlt, wo er die Füße hinsetzen muss. Als ihm Kiste Nummer 18
gereicht wird, greift er daneben, verliert das Gleichgewicht und
stürzt. Der Schreck im ersten Moment ist groß, doch die
Sicherungsseile halten ihn in der Luft, das Bodenteam lässt ihn
langsam und vorsichtig ab. Schade, den Rekord hat er doch nicht
gebrochen. Trotzdem bedankt Marcel sich bei seinen
Vereinskameraden, auf die er sich blind verlassen konnte.
Das Kistenklettern
ist nur ein Programmpunkt des mehrstündigen Teamtrainings, das
Philipp Kabs mit den Mitgliedern des Judo-Sportvereins Speyer
durchführt. Weitere Vertrauensübungen und kooperative Spiele
schweißen die Sportler zu einem Team zusammen. Außenseiter gibt es
nicht. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten und Stärken,
der soziale Umgang in der Gruppe, die Kommunikation untereinander
und die Interaktion mit den anderen fördern die Entwicklung der
Teilnehmer zu selbstbewussten, offenen, toleranten und sozialen
Mitgliedern der Gesellschaft. Bei den Schülern wird das Bewusstsein
für Integration und Gleichheit geweckt. Dem zertifizierten
Erlebnispädagogen ist die gezielte Reflexion über die Erlebnisse
besonders wichtig: „Der ständige Wechsel zwischen Aktion und
Reflexion macht den Teilnehmern ihr Verhalten bewusst. Sie lernen,
dass man im Team viel mehr erreichen kann als alleine, wenn man
bereit ist, sich zu öffnen und den anderen zu vertrauen. Weil die
Aktionen auch noch Spaß machen, bleiben sie im Gedächtnis haften
und können auf den Alltag übertragen werden.“
Im Sommer startet die enge Kooperation zwischen dem
Judo-Sportverein und Philipp Kabs. Der 25-jährige Sportler war
schon früher als Betreuer tätig und hat Freizeiten organisiert.
Jetzt absolvieren die fortgeschrittenen Judo-Gruppen bei ihm ein
spezielles Teamtraining. Auch die Übungsleiter bildet er in
Erlebnispädagogik und Teamtrainingsmaßnahmen fort. Die motorische
Ausbildung, die im Sportverein in der Regel an erster Stelle steht,
wird dadurch um eine kognitive und emotionale Förderung erweitert.
So wird eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen
mit Kopf, Herz und Hand angestrebt. Der JSV profitiert von der
großen Erfahrung des engagierten Pädagogen und bietet durch das
große Außengelände beste Voraussetzungen für aktionsreiche
Programme mit Bogenschießen, Klettern oder Schatzsuche. Beim
Kistenklettern konnte der Rekord dann doch noch gebrochen werden:
von der Mannschaft, in der sich Kletterer und Bodenteam eng
absprachen. Sie hatte den meisten Spaß und den größten Erfolg – im
Team. www.kabs-abenteuer.de Foto: Michael
Varelmann
17.08.2012
JSV-Ferienprogramm: Wilde 13 und erfolgreiches Ranglistenturnier
Samstag, 7. Juli, DJB-Ranglistenturnier in München:
Sonderpreis geht an Nico Kachiaschwili vom JSV
Die beim Ranglistenturnier gestarteten U 20-Kämpfer des
JSV setzten Maßstäbe. Alle gestarteten Speyerer sicherten sich ihre
Platzierung. Das starke Teilnehmerfeld von rund 200 Athleten und
die sehr stark besetzte 66er-Klasse hinderten Dennis Klein und
Stefan Bantle nicht daran, sich gegen ihre Gegner bis in die
Hauptrunde durchzusetzen. Nach fünf Siegen sicherte sich der
jüngste Teilnehmer Dennis Klein den 5. Platz, sein
Vereinskollege Stefan Bantle (ebenfalls -66 kg) erreichte
nach vier Siegen den 2. Platz.
Das Augenmerk auch des
Bundestrainers Richard Trautmann lag an diesem Samstag aber vor
allem auf Nico Kachiaschwili: Trotz einer Verletzung an der
rechten Hand konnte er sich gegen alle seine Gegner in insgesamt
sechs Kämpfen vorzeitig durchsetzen, vier davon mit Ippon, und
jeden einzelnen mit einer anderen siegbringenden Technik. Nico
holte sich in seiner Klasse nicht nur den 1. Platz, sondern nahm
zusätzlich auch den Techniker-Pokal für hervorragende
technische Leistungen mit nach Speyer. Die Technikvielfalt ist das
Markenzeichen der Speyerer Kämpfer und den vielversprechenden
Trainingsmethoden von Ferenc Nemeth geschuldet.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden im Sindelfinger Glaspalast am
9. Juni bot das Bundesranglistenturnier nun innerhalb von vier
Wochen die zweite Gelegenheit, die Trainingserfolge der
Fördergruppe des JSV zu demonstrieren – und das, obwohl die
Speyerer vom internationalen Sommercamp im Judomaxx sichtbar müde
und erschöpft waren. Aber wer unter der Woche mit Weltmeisterinnen
und Olympia-Teilnehmern trainiert, kann am Wochenende auch auf
nationaler Ebene punkten.
Olympia-Luft in Speyer: Ferienfreizeit „Wilde 13“ im
Judomaxx
Einmarsch der
Nationen ins Olympiastadion „Judomaxx“: 63 Teilnehmer, die
vier verschiedene Nationen vertreten (Schweiz, Italien, Japan,
Spanien), eröffneten heute die olympischen Spiele mit einer
grandiosen Feier und länderspezifischen Vorführungen. Nachdem in
der vergangenen Woche Pippi Langstrumpf über die „Wilde 13“
herrschte, steht die zweite Ferienwoche ganz im Zeichen der
olympischen Ringe. Wie richtige Olympiateilnehmer haben sich auch
die Behörden-Kinder einer Dopingkontrolle unterzogen, einen
Fitnesstest absolviert, eine Pressekonferenz abgehalten, und – ganz
wichtig und mit viel Spaß – alle Teilnehmer durch die
Sicherheitsschleuse in das olympische Dorf in der Butenschönstraße
begleitet. Fünf olympische Disziplinen sind bei dieser Olympiade
vertreten: Fußball, Hockey, Akrobatik und Ballspiele. Die
beliebteste Disziplin findet jedoch morgen statt: Beim Ausflug ins
Schwimmbad wird mit 74 Startern jeder Teilnehmer-Rekord gebrochen.
Am Donnerstag messen sich die Athleten in den verschiedenen
Disziplinen – Sieger ist jeder, ganz nach dem Olympia-Motto „dabei
sein ist alles“. Der Preis besteht in einer eigenen
Olympia-Medaille. Am Freitag findet unter den Augen der Eltern die
olympische Abschlussfeier statt.
Nachdem gestern Werbespots gedreht, Flaggen gebastelt und für
die Vorführung geprobt wurde, kamen die Zuschauer heute in den
Genuss der grandiosen Eröffnungsfeier, angekündigt von
JSV-Sportmoderatorin Anni Meier.
Die „Wilde 13“ ist ein Ferienbetreuungsprojekt unter der
Federführung der Deutschen Rentenversicherung in Zusammenarbeit mit
der Stadt Speyer (Gleichstellungsbeauftragte) und dem
Judo-Sportverein Speyer. Seit 2008 übernimmt der JSV die Betreuung.
Im Fokus steht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weswegen
das Programm um 7.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück in der
Burgfeldschule beginnt. Zwei Wochen lang (vom 2. – 13. Juli) werden
Kinder zwischen 8 und 12 Jahren von Beschäftigten der Speyerer
Behörden wie z.B. Sparkasse, Stadtwerke, Verwaltungshochschule,
Landesbetrieb Mobilität, Deutsche Rentenversicherung und
Stadtverwaltung vormittags betreut. Die Betreuung übernehmen
Jugendliche des Judo-Sportvereins. Der Tagesablauf sieht neben
Spiel, Spaß und Sport vor allem die Förderung sozialer Werte vor.
Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de
10.07.2012
Speyerer Judosommer: internationales Trainingscamp im Judomaxx
.jpg)
Speyer- Der Kubaner ruft laut seine
Anweisungen in die Halle. Dass der Mann mit der enormen Körperfülle
und dem zu einem Zöpfchen zusammengebundenen schwarzen Haupthaar
der erfolgreichste Judo-Damentrainer der Welt ist, vermutet man
nicht, wenn man ihn so mit seinem roten Trainingsdress auf dem
Regiestuhl neben dem Mattenrand sitzen sieht. Doch erfahrene Judoka
kennen den gewichtigen Ronaldo Veitia Valdivie von
Fernseh-Übertragungen. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit als
Cheftrainer hat er mit seinen kubanischen Sportlerinnen bei
Judo-Weltmeisterschaften 54 Medaillen und bei sechs olympischen
Spielen 22 Medaillen gesammelt. In dieser Woche ist das samt
Betreuern, Arzt und Physiotherapeuten 28 Südamerikaner zählende
Team zum zweiten Mal Gast beim Judo-Sportverein Speyer und bereitet
sich auf die Olympischen Sommerspiele in London vor. Im vergangenen
Jahr hatten Professore Ronaldo und seine Athletinnen noch mit dem
Keller der Purrmann-Halle Vorlieb nehmen müssen. Der
Erfolgscoach, Träger des 8.DAN (Meistergrad) und auf Grund seiner
Zuckerkrankheit so gewichtig, ist guten Mutes, dass seine sieben
Schützlinge die Titelsammlung für Kubas Judodamen noch etwas
anreichern können. Die Frage, welche seiner bereits reichlich mit
Titeln dekorierten jungen Judosportlerinnen in London wohl die
größten Medaillenchancen haben dürften, lässt der erfahrene
Chefcoach unbeantwortet. Den besten Weltranglistenplatz (6) hat
zurzeit Idalys Ortiz inne. Die kräftigste kubanische
Spitzensportlerin tritt in der Gewichtsklasse +78 kg an, hat bei
Olympia 2008 Bronze erkämpft und war bei den Weltmeisterschaften
2009 und 2010 jeweils Dritte. Silber gewannen bei den letzten
Olympischen Spielen in Peking zwei Kubanerinnen: Yanet Acosta
Bermoy (-52 kg) war 2005 Weltmeisterin und 2007 und 2009 jeweils
WM-Zweite, Yalennis Castillo sammelte in der Klasse bis 78
Kilogramm bei Weltmeisterschaften bereits mehrere Medaillen und
bringt sicher die größte Routine mit auf die Matte.
Zweimal täglich
gut zwei Stunden schickt Valdivie seine kubanischen
Spitzensportlerinnen im Judomaxx auf die Matte. Dort haben
sie im ersten Sommercamp des Judo-Sportvereins Speyer überwiegend
hochrangige Trainingspartner. Denn auch die slowenische
Nationalmannschaft bereitet sich in der Domstadt auf
Judo-Olympia in London vor. Immerhin kann Nina Milosevic (-63kg)
eine U20-Europameisterschaft vorweisen und Tina Trstenjak in der
gleichen Klasse zwei Bronzemedaillen bei den
U20-Weltmeisterschaften. Trainer Igor Trbovc (U 20-Nationaltrainer)
hat auch zwei junge Männer unter seinen Fittichen und ist froh
darüber, dass sich seine sieben jungen Judoka in Speyer für London
so gut vorbereiten können.
Der einwöchige Speyerer Judosommer, zu dem überdies auch einige
Kaderathleten aus Frankreich und Ungarn sowie die mehrfache
indische Meisterin Garima Chaudhary (mit ihrem Trainer Juwan Kumar
Sharma gekommen sind, bildet eine hervorragende Gelegenheit für die
16 hoffnungsvollen Nachwuchstalente des JSV, sich mit dermaßen
wettkampferprobten Spitzenathleten zu messen. JSV-Chefcoach Ferenc
Nemeth, der die sportliche Leitung des Camps innehat, beobachtet
seine Schützlinge bei allen Trainingseinheiten und weiß, dass sie
bei weiterhin so intensiver Betreuung im Landesleistungszentrum
ihren Weg in die deutsche Spitze nehmen, es einer Barbara Bandel
nachtun können. Schließlich können Luisa Froitzheim(- 78kg) und
Dennis Klein (- 66 kg)bereits dritte Plätze bei deutschen
Meisterschaften vorweisen, und Maximilian Hoock (-66kg) kam bei
drei Ranglisten und Sichtungsturnieren auf den dritten Platz. Dann
sind noch einige landes- und südwestmeister mit auf den Matten.
Die Kubanerinnen und Sloweninnen nehmen es bei den täglich zwei
Sommercamp-Trainingseinheiten problemlos mit den stärksten
JSV-Jugendjudoka auf und zeigen ihnen so nebenbei ein paar
gewinnbringende Handgriffe. An die von Chefcoach Ronaldo und seinem
Trainerstab angeordneten Bodenkampf-Einheiten werden sich die
Speyerer sicher noch lange erinnern. Die auf Olympia eingestellten
Kubanerinnen lassen sich in den Duellen von angriffslustigen
Speyerer Nachwuchstalenten nicht aufs Kreuz legen.
„Es ist für uns
eine große Ehre, die starke kubanische Nationalmannschaft hier zu
Gast haben zu dürfen“, betont JSV-Vorsitzender Heiner Sprau bei der
Begrüßung der Gäste durch Bürgermeisterin Monika Kabs, die „Chefin
der städtischen Halle“. Die Speyerer Sportdezernentin, seit langem
JSV-Mitglied und früher einmal selbst auf der Matte, gibt den Ball
an den Judo-Sportvereinsvorsitzenden zurück: „Heiner Sprau ist der
heimliche Chef der Halle.“ Die Bürgermeisterin freut sich, dass so
viele hochwertige Trainer im Speyerer Landesleistungszentrum ein so
hervorragendes Trainingslager mitgestalten und kündigt Trainern und
Sportlern an, dass sie zwei Tage darauf im Rathaus von
Oberbürgermeister Hansjörg Eger empfangen werden.
Der kubanische Chefcoach Ronaldo Valdivie ist voll des Lobes für
die neue Halle und dankbar dafür, die Gastfreundschaft der
JSV-Familie noch einmal in Anspruch nehmen zu dürfen. Und alle
Sommercamp-Teams haben Sprau schon zugesagt, dass sie im kommenden
Jahr sehr gerne wieder zum Sommercamp nach Speyer kommen werden.
Dem JSV, der für Verpflegung und Unterkunft (im „Brunnenhof“ in
Harthausen) sorgt, entstehen für die hochkarätigen
Trainingseinheiten keine Kosten. Die Gäste sind überglücklich, dass
sie sich unter solch großartigen Bedingungen auf das Turnier in
London vorbereiten können und hoffen stark, dass sie im kommenden
Jahr mit ein paar Olympiamedaillen im Gepäck zum Sommercamp 2013
anreisen werden. Werner Schilling
05.07.2012
Bundesranglistenturnier in München
Benjamin Hofäcker
Am kommenden Samstag, 7. Juli, findet beim TSV
München-Großhadern, das DJB-Ranglistenturnier für Männlich U 19
statt (=Isarpokal).
Das Turnier dient Bundestrainer Richard Trautmann u.a. dazu, die
teilnehmenden Kämpfer im direkten Vergleich zu sehen. Dann zeigt
sich, welche Talente Chancen haben, im nächsten Jahr auf den
Deutschen Meisterschaften U 20 zu starten. Der Judoverband Pfalz
meldete vier Kämpfer vom JSV Speyer:
Stefan Bantle
Benjamin Hofäcker
Nico Kachiaschwili
Dennis Klein
JSV Speyer, Presse; Foto: JSV
05.07.2012
Karate: Gürtelprüfungen
stolze neue Grüngurte
Jürgen Ballreich, 2. Dan und Abteilungsleiter der
JSV-Karate-Abteilung, nahm am Mittwoch, den 27. Juli 2012,
insgesamt 22 Gürtelprüfungen ab.
Angefangen bei den Jüngsten, die ihre Prüfung zum 9. Kyu
(Weiß-gelber Gürtel) abgelegt haben, bis zur Mittelstufe, wo es
vier Prüfungen zum grünen Gürtel sowie zwei Prüfungen zum violetten
Gürtel gab. Die Kinder- und Jugendtrainer Thorsten Sturm, Jörg
Pfänder und Mira Hofmann waren mit den gezeigten Leistungen
zufrieden. Auch der kritische Prüfer sprach hier und da ein Lob
aus, wusste aber auch Punkte anzumerken, bei denen
Verbesserungsbedarf besteht. Nach den Sommerferien beginnt das
Training wieder am Mittwoch, dem 15. bzw. Freitag, dem 17. August.
Dann starten auch neue Anfängerkurse:
Für Kinder ab 6 Jahren: Freitag, 17. August, 18.00 bis 19.00 Uhr
in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums
Für Kinder ab 8 Jahren: Freitag, 17. August, 18.00 bis 19.00 Uhr
in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums
Für Erwachsene ab 16 Jahren: Mittwoch, 15. August, 19.00 bis
20.00 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums
Erfolgreich die Gürtelprüfung bestanden haben:
Andreas Borek (9. Kuy)
Fenja Kendler (9. Kyu)
Cedric Marquard (9. Kyu)
Flavio Roth (9. Kyu)
Elias Dirks (8. Kyu)
Amos Dinh (8. Kyu)
Clemens Kögel (8. Kyu)
Jacob Marquard (8. Kyu)
Michael Stahl (8. Kyu)
Hanna Schumacher (7. Kyu)
Lena Schumacher (7. Kyu)
Marc Lehmann (7. Kyu)
Yannik Henter (7. Kyu)
Merlin Marquard (7. Kyu)
Lilia Schaudig (6. Kyu)
Marc Hemmerich (6. Kyu)
Janik Sturm (6. Kyu)
Rebecca Fiebig (6. Kyu)
Helena Vlad (6. Kyu)
Alessio Roth (6. Kyu)
Patrick Sturm (4. Kyu)
Thorsten Sturm (4. Kyu)
Judo-Sportverein Speyer, Presse; Foto: JSV
30.06.2012
Neues aus dem Judomaxx: Nachrichten vom Wochenende:
Seminar „Sport interkulturell“: Am vergangenen Wochenende
23./24. Juni fand im Judomaxx das von der Sportjugend im
Landessportbund Rheinland-Pfalz ausgerichtete Seminar statt. Im
Vordergrund der zweitägigen Fortbildung stand der
Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern. Rollenspiele
vermittelten Situationen, um das Fremdsein in der Gruppe am
eigenen Leib zu erfahren und Wege zu erlernen, Integration zu
erleichtern. Jugendliche, Teilnehmer mit Migrationshintergrund,
Trainer und Übungsleiter aus ganz Rheinland-Pfalz profitierten von
dem intensiven Seminar.
Sieben Neue Rheinland-Pfalz-Meister im JSV: Bei den
Landesmeisterschaften der U 14 / U 17 / U 23 in Urmitz platzierten
sich am Wochenende 25 Judoka: Sieben erste Plätze, fünf zweite
Plätze, acht dritte Plätze und fünf fünfte Plätze.
Den ersten Platz belegten (U 14): Jana Förtsch (-52 kg), Michael
Bantle. (U 17): Lukas Stepper (-43 kg), Dennis Klein (-66 kg),
Sebastian Schmitt (-60 kg). (U 23): Stefan Bantle (-66 kg),
Ann-Kathrin Müller (-78 kg). Den zweiten Platz erreichten (U 17):
Julian Richter (-43 kg), Philipp Janto (-50 kg), Florian Bantle
(-81 kg). (U 23): Maximilian Hoock (-73 kg), Luisa Froitzheim (-78
kg). Eine Bronzemedaille bekamen (U 14): Vicky Huber (-48 kg), Leon
Lichtmannegger (-31 kg), Christopher Hofäcker (-37 kg). (U 17):
Leon Stepper (-43 kg), Simon Holldörfer (-50 kg), Michael Adam (-55
kg), Marco Zimmermann (-60 kg), Anne Rheude (-57 kg). Auf den
fünften Platz kamen (U 14): Thomas Brecht (-40 kg), Max Hampel (-44
kg), Stefan Hermann (-40 kg). (U 17): Jonas Dieing (-60 kg) und
Paul Schall (-66 kg).
Karate: Matthias Schaudig erfolgreich beim
internationalen Top-Fighter-Club in Höchst. Bei dem hochkarätig
besetzten Turnier gelang es Kaderathlet Matthias Schaudig von der
Karate-Abteilung des JSV, zwei Mal Silber zu holen.
Außergewöhnlich daran ist, dass sich Matthias sowohl in der
Disziplin Kata (Formkampf gegen imaginäre Partner) als auch in der
Disziplin Kumite (Freikampf) platzieren konnte.
12. Internationales Judoturnier im Glaspalast
Sindelfingen: Bei einem der stärksten Judoturniere in
Deutschland nahmen 760 Teilnehmer aus 9 Nationen teil; 141 Vereine
und Landesverbände gingen an den Start. In diesem extrem stark
besetzten Turnier konnten sich alle JSV-Kämpfer platzieren.
Unter den Judoka der U 20 belegte Benjamin Hofäcker (-73 kg) den
ersten Platz, Stefan Bantle (-73 kg) und Luisa Froitzheim (-78) kg
den 2. Platz, Maxi Hoock (-66 kg) und Nico Kachiaschwili (-81 kg)
den 3. Platz. Bei U 17 belegte Sebastian Hofäcker (-55 kg) den 2.
Platz; Benjamin Hofäcker (-73 kg) den 5. Platz. JSV-Trainer
Ferenc Nemeth coachte sein Team zu Höchstleitstungen.
Speyerer Judosommer 2012: der JSV erwartet rund 60
Teilnehmer zum internationalen Trainingscamp im JSV: Der
offene Lehrgang ermöglicht es jugendlichen und erwachsenen Judoka,
mit Mitgliedern des kubanischen Frauen-Nationalkaders auf der Matte
zu stehen. Die Kubanerinnen bereiten sich in Speyer auf Olympia
vor. Auch Topathleten aus Frankreich, Ungarn und Slowenien werden
erwartet, und natürlich die beiden Bundesligamannschaften des JSV.
Wer dabei sein möchte: Der Speyerer Judo-Sommer findet vom 2.
bis zum 7. Juli 2012 statt.
Das hochkarätige internationale Trainingscamp wird für die
Speyerer und regionalen Judoka ein unvergessliches Erlebnis: Die
Kubanische Frauenolympia-Mannschaft um ihren legendären
Trainer Professor Ronaldo Veitia und Professor Santiage Chinea
(Coaches) bereiten sich in Speyer auf die olympischen Spiele in
London vor. Nach dem Camp wird die Mannschaft nach einem
Zwischenstopp in Frankreich direkt nach London zu den olympischen
Spielen fliegen. Neben den kubanischen Frauen ist auch die
mehrfache indische Meisterin Garima Chaudhary mit ihrem
Trainer Juwan KUmar Sharma zu Gast in Speyer. Trainer Ferenc
Nemeth, der das Trainingscamp leitet, hat weiterhin
Kaderathleten aus Ungarn und Slowenien eingeladen, die
jeweils mit acht Judoka nach Speyer reisen werden.
Zu den täglichen Trainingseinheiten von 10.00 bis 12.00 und von
17.00 bis 19.00 Uhr, haben sich bereits zahlreiche
Nachwuchsathleten aus der Region angemeldet. Übernachtet wird im
Judomaxx, die auswärtigen Gäste sind im „Brunnenhof“ in
Harthausen untergebracht. Der JSV hat für das Sommercamp
einheimische wie Fremdstartwettkämpfer eingeladen.
Teilnehmer der kubanischen
Olympiamannschaft:
Dayaris Alvarez Mestre (-48kg)
(WELTRANGLISTE :10)
- 3x kubanische Meisterin
- 1Pl. Panamerica Meisterschaft
- Mehrere Siege bei internationalen Tunieren
Yanet Acosta Bermoy (-52kg)
(WELTRANGLISTE: 11)
- Weltmeisterin 2005
- Vize Weltmeisterin 2007+2009
- Olympia Silber 2008
- 7 fache Panameica Meisterin
Yurileidys Cobas Lupety (-57kg)
(WR: 18)
- Weltmeisterin 2001
- Olympia Bronze 2004
- 8 fache Panamerica Meisterin
Yaritza Rojas Abel (-63kg)
(WR: 12)
- 3.Platz WM 2010
- 5 fache Panamerica Meisterin
Onix Aldama Cortes (-70kg)
(WR: 9)
- 2x Panamerica Meisterin
- U20 Weltmeisterin 2006
- Mehrere World Cup Medailien
Yalennis Castillo (-78kg)
(WR: 17)
- aktuelle Vize Olympiasiegerin
- mehrere World Cup Medailien
Idalys Ortiz (+78kg)
(WR: 6)
- Olympia Bronze 2008
- 2x WM Dritte (2009,2010)
- 9x Panamerica Meisterin
Handballer im Judomaxx: Am vergangenen Freitag, dem 22.
Juni, übten rund 40 Handballer vom TuS Heiligenstein Würfe, Halte-
und Hebeltechniken. Dima Kachiaschwili und Janik Dreiseitl, die das
Schnuppertraining leiteten, waren überrascht von den sportlichen
Fähigkeiten der Handballer. Nach einigen judospezifischen
Aufwärmspielen wie „Werwolf“ oder „Schildkröte“ (wobei der Partner
aus dem Stand zu Boden gezogen oder aus dem Kniestand auf den
Rücken gedreht wird), begann das Training von leichten Boden- und
Wurftechniken. Besonders gut gelang den Ballsportlern der „große
Hüftwurf“. Nach zwei Stunden war das Schnuppertraining vorbei, die
Handballer hatten erste Einblicke in den Judosport erhalten.
Förderpaket der S-Bahn Rhein-Neckar für den JSV:
Die Gruppe der Menschen mit Behinderungen, die unter
Anleitung von Jürgen Albert seit Jahren im Judo-Sportverein
trainieren und integriert sind, erhalten einheitliche
Mannschaftsjacken. Dank eines Förderpaketes in Höhe von
1.500 Euro ist es dem JSV nun möglich, auch nach außen
sichtbar einen Teil der Vereinsmitglieder zu einem Team
zusammenzufassen. JSV Speyer, Presse
27.06.2012
Trainingsgruppe U17/U20 um JSV Trainer Ferenc Nemeth schreibt Vereinsgeschichte:
Beim 12. Internationalen Judoturnier im Glaspalast im
Bundesstützpunkt Sindelfingen sowie bei der
Rheinland-Pfalz-Eeinzelmeisterschaft der Landesverbände Rheinland
und Pfalz erfolgreich war der JSV so erfolgreich wie
nie.
Als der ehemalige ungarische Nationaltrainer Ferenc
Nemeth, JSV Ersttrainer und Diplomsportler, am vergangenen
Samstagabend die Ergebnisse des 12. Internationalen Judoturnier im
Glasplast dem Vorsitzenden Heiner Sprau mitteilte, schüttelte
dieser ungläubig den Kopf. Sprau rief Fahrer und Betreuer Jürgen
Bantle zurück und bat um Ergebnisbestätigung: Was war
geschehen?
Ferenc Nemeth war mit sechs Nachwuchsathleten, die
fünfmal in der Woche bei ihm trainieren, in den Bundesstützpunkt
Jugend nach Sindelfingen gefahren, um an einem der schwersten
Judoturniere in Deutschland teilnehmen zu können. Jürgen Bantle:
„760 Teilnehmer aus neun Nationen waren am Start, alles
hochqualifizierte Wettkampfjudoka, und das Turnier begann für die
Speyerer nicht gerade verheißungsvoll: Stefan Bantle verpasste
knapp sein Gewicht und musste statt in der 66er Klasse in der 73er
Klasse auf die Matte. Vereinskamerad und mittlerweile Punktegarant
in der 2. Bundesliga Benjamin Hofäcker hatte sein Gewicht – also
zwei JSVler in der 73er Klasse. In der 66er Klasse startete
Maximilian Hoock, - 81 kg Nico Kachiaschwilli, -60 kg Philipp Loos
und -78 kg Luisa Froitzheim. Jeder der sechs JSV-Nachwuchsathleten
hatte gegen nationale und internationale Topleute sehr schwere
Auslosungen. Modus: verlier man den Auftakt und der Partner schafft
die Weiterqualifizierung, kämpft man in der Trostrunde den zweiten
Kampf und kann über positive Weiterführung das kleine Finale
erreichen. So ging es dann -60 kg Philipp Loos. Der
Regionalligakämpfer aus der Nachwuchsmannschaft JSV Speyer 2 traf
im Auftakt auf den späteren Erstplatzierten und schied dann mit
seinem verlorenen zweiten Kampf in der Trostrunde aus. Nico
Kachiaschwilli, der erst seit Ostern regelmäßig bei Ferenc Nemeth
trainiert, setzte sich -81 kg bis in das Halbfinale technisch
vielfältig und konditionell stark durch, musste um den Einzug in
das Finale aufgrund einer Kapselverletzung an der Hand
zurückschalten und verlor nach Golden Score mit 2:1 durch Hantei
(Schiedsrichterentscheid).
Im kleinen Finale erkämpfte sich Nico trotz Handicap die
Bronzemedaille. Die Fachwelt am Mattenrand staunte, da der JSV zum
ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Medaillenränge stieg.
Der Knoten war geplatzt. Selbstvertrauen gebend coachte der
ungarische Ausnahmetrainer Nemeth seine Schützlinge in
weitere Medaillenränge: Silber für Luisa Froitzheim – 78 kg
in der U 20. Bronze für Maximilian Hoock nach großem verlorenen
Kampf im Halbfinale. Und dann war ja noch die Königsklasse – 73 kg,
Sebastian Hofäcker war in der Wettkampfliste oben, Stefan Bantle
unten gesetzt. Beide konnten erst im Finale aufeinander treffen,
eine kühne Prognose angesichts des Klassefeldes. Doch es sollte so
kommen: Ferenc Nemeth hatte auf jede Technikvariationen der Gegner
die geniale Coaching-Antwort. Benjamin Hofäcker und Stefan Bantle
setzten die bei Nemeth gelernte Technikvielfalt um,
kombiniert mit physischer Stärke und äußerster Kondition. Ob
Slowenen, Russen, Holländer oder Nationalkaderathleten, die beiden
JSV-Youngster waren am Samstag einfach stärker und standen sich
schließlich im Finale gegenüber. Benjamin Hofäcker entschied es
nach 4:30 min. gegen Leichtgewicht Stefan Bantle für sich mit
Ippon. Großer Jubel bei den Speyerern und Anerkennung für deren
Leistung und die des ungarischen Trainers beim nationalen und
internationalen Fachpublikum und den Bundestrainern. Heiner
Sprau
27.06.2012
Neues aus dem Judomaxx
Nicht nur die Bundesliga Männer wie Frauen waren am
Wochenende erfolgreich. Auch die männliche Regionalligamannschaft
um Teamchef Michael Görgen-Sprau hat Grund zum Freuen:
Regionalliga: Wir sind Meister!
Erschöpft, aber glücklich meldete sich Teamchef
Michael-Görgen-Sprau am Montag nach einem ereignisreichen
Wochenende zurück: Nicht nur konnte die 2. Bundesligamannschaft die
Tabellenführung behaupten – auch die Regionalliga verteidigte am
Sonntag, 17. Juni in Wiesbaden ihren Titel.
Trotzdem die Mannschaft wegen Verletzungen nicht gerade in
Bestbesetzung starten konnte, schlugen die JSV-Athleten in der
ersten Begegnung den JT Rheinland mit 5:2. Damit war ihnen der
Meistertitel sicher. Das war auch gut so, denn die zweite Begegnung
gegen die sehr starke Mannschaft des JC Wiesbaden mussten die
Speyerer abgeben. Nachdem die junge Mannschaft 2011 zum ersten Mal
in der Regionalliga startete und gleich den Titel für sich
beanspruchte, führt der JSV seine Erfolgskurve auch in 2012 weiter.
Gerade für die Nachwuchskämpfer ergeben sich hier beste
Möglichkeiten zur Vorbereitung für spätere Bundesligaeinsätze.
U 10 und U 12 sowie U 14 kehrten erfolgreich vom
Weinstraßenpokal in Bad Dürkheim zurück. Viele der Kleinen waren
zum ersten Mal auf der Wettkampfmatte. Alle haben die im Training
gelernten Techniken ausprobiert und einzelne Siege bereits gewinnen
können. Trainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah waren mit
ihren Schützlingen sehr zufrieden. Hier die Ergebnisse:
U10:
1. Platz: Jette Kerth, Lasse Schwarz
3. Platz: Tim Render, Samuel Rupp, Thaddeus Tjiang, Jano Klaus,
Philip Kappis, Suzan Yildirim, Sophie Schall, Lea Stephan, Emmely
Albrecht
U12:
1. Platz: Leon Lichtmannegger, Thomas Brecht, Luca Bösser, Stella
Richter
2. Platz: Hanna Pasch, Phillip Schall, Nikita Wintergoller
3. Platz: Lars Stephan, Jana Diening
U 14 weiblich:
1. Platz: Jana Förtsch
2. Platz: Grete Riegert, Annika Harter, Vicky Huber
3. Platz: Marei Drixler
U 14 männlich:
2. Platz: Christopher Hofäcker
3. Platz: Leon Lichtmannegger, Max Hampel, Michael Bantle
Karateka Matthias Schaudig sammelte auf den Deutschen
Meisterschaften in Berlin wertvolle Erfahrungen, konnte sich aber
noch nicht auf den vorderen Plätzen behaupten. JSV Speyer,
Presse
19.06.2012
Sieg und Niederlage für Speyerer Frauen
JSV verliert erstmals in dieser Saison, bleibt aber im
Rennen um die Endrunde
Nach einem Sieg und einer Niederlage am Doppelkampftag in
eigener Halle liegen die Frauen des Judosportvereins Speyer auf dem
zweiten Tabellenplatz der Ersten Bundesliga Süd. Die Mannschaft von
Trainerin Nadine Eckert gewann gegen die TSG Backnang mit 4:2,
musste sich aber dem TSV Großhadern mit 2:4 geschlagen geben.
Im ersten Duell des Tages hatten die beiden Gästemannschaften
ihre Kräfte gemessen. Dabei siegte Großhadern knapp mit 3:2 gegen
Backnang.
Dann gingen
die Gastgeberinnen gegen Backnang auf die Matte – ohne die
verletzte Barbara Bandel, die an einer Schulterblessur laboriert.
Den ersten Kampf bestritten in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm
Verena Thumm für Speyer und Michaela Baschin (Backnang) – zwei
Sportlerinnen, die zur nationalen Spitze gehören. Ganz zum Schluss
eines engagiert geführten Kampfes gelang Thumm der entscheidende
Wurf zum Ippon-Sieg – 1:0 für den JSV Speyer.
In den folgenden beiden Kämpfen hatten allerdings die Gäste
Vorteile: Miriam Kost (-63 kg, gegen Vera Dworczyk) und Melissa
Mache (+78 kg, gegen die um zwei Klassen hochgestellte Tschechin
Alena Eiglova) mussten dem Punkt jeweils vorzeitig ihren
Gegnerinnen überlassen, so dass Backnang mit 2:1 in Führung ging.
Der Vorsprung der Gäste war allerdings ganz schnell wieder weg,
denn die Ungarin Abigél Joó, frischgebackene Europameisterin in den
Reihen des JSV Speyer, brauchte nur 18 Sekunden, um ihre
Gegnerin Viktoria Wild auf die Matte zu befördern. Eilig hatte es
auch Sonja Wirth in Kampf der Klasse bis 48 Kilogramm: Nach nur 26
Sekunden besiegte das Speyerer Leichtgewicht ihre Backnanger
Gegnerin Alessa Sommer mit einer Würgetechnik und brachte die
Heimmannschaft damit wieder in Führung.
Für die Entscheidung sorgte Johanna Müller im Duell der
Kategorie bis 57 Kilogramm. Eine Woche nach ihrem Weltcup-Sieg in
Talinn bestätigte die JSVlerin ihre gute Form und besiegte Mirisha
Tetik aus Backnang nach etwas über einer Minute.
Damit führte der JSV uneinholbar mit 4:2, doch ein sportliches
Highlight stand noch aus: In der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm
traten mit Bernadett Baczkó, der zweiten Ungarin in den Reihen des
JSV Speyer, und Claudia Ahrens zwei Kämpferin der internationalen
Spitzenklasse an. Die beiden Top-Athleten schenkten sich nichts und
gingen nach fünf packenden Minuten ohne Wertung von der Matte.
Damit war der 4:2-Erfolg des JSV Speyer besiegelt.
Einen deutlichen schwereren Stand hatten die Speyererinnen im
ihrem zweiten Kampf des Tages gegen Großhadern. Im Auftaktkampf
kämpfte Verena Thumm unentschieden gegen Amelie Stoll, anschließend
musste sich Bernadett Baczkó der österreichischen Spitzenkämpferin
Kathrin Unterwurzacher geschlagen geben. Melissa Mache hielt im
Schwergewichtskampf gegen die Vizeweltmeisterin Zitta Notter gut
dagegen und ging mit einer frühen Wazaari-Wertung in Führung,
musste aber den Ausgleich und später eine Yuko-Wertung hinnehmen
und unterlag somit knapp.
Abigél Joó
machte auch bei ihrem zweiten Auftritt des Tages kurzen Prozess mit
ihrer Gegnerin und bezwang Christiane Weidendorfer nach 29
Sekunden, um auf 1:2 zu verkürzen. Doch als Jessica Lindner im
Leichtgewicht trotz eines beherzten Kampfes gegen die haushohe
Favoriten Kay Kraus knapp unterlag, war die Niederlage kaum noch
abzuwenden. Johanna Müller hielt den JSV zwar mit einem souveränen
Sieg gegen Verena Büllesbach im Kampf, doch im abschließenden Duell
musste Ann-Kathrin Müller die Überlegenheit von Bernadette Graf
anerkennen – die zweite Österreicherin in den Reihen des TSV
Großhadern besiegelte mit einem Ippon-Sieg nach etwas über einer
Minute den 4:2-Erfolg ihrer Mannschaft.
Trotz der ersten Saisonniederlage war JSV-Trainerin Nadine
Eckert nicht unzufrieden: „Wir haben gewusst, dass beide Kämpfe
heute sehr schwer werden. Dass wir gegen Großhadern verloren haben,
ist kein großer Schock für uns, zumal die beiden Österreicherinnen
dabei waren – damit hatte ich nicht wirklich gerechnet. Trotz allem
haben alle bei uns super gekämpft“, erklärte Eckert.
Nach diesem Kampftag ist nur noch Tabellenführer Kim-Chi
Wiesbaden ohne Niederlage. „Da ist noch alles drin in Bezug auf die
Finalrunde, auch für uns“, betonte Eckert, die mit ihrem Team einen
Platz unter den ersten drei anpeilt, um sich zum dritten Mal in
Folge für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu
qualifizieren. JSV Speyer, Presse
18.06.2012
Speyerer Judo-Männer festigen Tabellenführung
JSV besiegt
Halle mit 8:3 und baut Vorsprung vor Verfolgern aus
Die Männer des Judosportvereins Speyer haben ihre Führung an der
Spitze der Zweiten Bundesliga Süd ausgebaut. Am fünften
Saisonkampftag gewann der JSV im heimischen Judomaxx trotz de
Fehlens der beiden Punktegaranten Michael Iten und Pierre Guerin
souverän mit 8:3 gegen den SV Halle. Weil die Verfolger
Erlangen und Offenbach Punkte ließen, geht Speyer mit einem
Vorsprung von drei Punkten in die Sommerpause.
David Riedl sorgte mit einem Ippon-Sieg über Fridtjof Seiffert
in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm für einen Auftakt nach Maß
für die Hausherren. Erwartungsgemäß glich der starke Timo Prellwitz
im anschließenden Kampf der Kategorie bis 90 Kilogramm für Halle
aus, doch er musste gegen den beherzt kämpfenden Speyerer Jan
Müller über die volle Kampfzeit gehen.
Danach hatten
die Gäste wenig Grund zur Freude, denn der JSV stellte in den
folgenden Kämpfen die Weichen auf Sieg: Zunächst gewann Marco
Müller in der Klasse bis 66 Kilogramm gegen Stefan Jessing, danach
erhöhte Beranger Vion (-100 kg) mit einem Ippon-Sieg in knapp über
einer Minute auf 3:1 für Speyer. Noch eiliger hatte es Vions
französischer Landsmann Clemet Monasse im folgenden Kampf. Obwohl
er eine Gewichtsklasse höher als sonst kämpfte, brauchte Monasse
nur 51 Sekunden, um das Duell der Plus-Kategorie gegen Albert Klaas
Drent für sich zu entscheiden.
Der erst
17-jährige Speyerer Nachwuchskämpfer Benjamin Hofäcker entschieden
seinen Kampf in der Klasse bis 73 Kilogramm gegen Axel Frankenberg
nach knapp zwei Minuten für sich und schraubte die Führung seiner
Mannschaft auf 5:1 in die Höhe. Nach einem Unentschieden in
Leichtgewichtskampf zwischen dem Speyerer Tobias Teucke und
Svyatoslav Popov aus Halle ging die erste Runde mit einem klaren
5:1-Vorsprung für die Heimmannschaft zu Ende.
Im zweiten Durchgang stellten beide Teams ihre Aufstellung um,
so dass in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm Alexander Grewenig
für Speyer antrat und auf den hochgestellten Frankenberg traf. Nach
Ablauf der fünfminütigen Kampfzeit hatte der JSVler eine
Wazaari-Wertung zu Buche stehen und konnte somit das Duell für sich
entscheiden. In der Kategorie bis 90 Kilogramm trat David Riedl
eine Klasse höher als gewohnt an. Er verlangte dem favorisierten
Prellwitz alles ab und brachte den Hallenser in große Bedrängnis.
Den Wazaari des Gästekämpfers konnte der JSV-Athlet allerdings
nicht aufholen, so dass Prellwitz den Punkt zum 2:6 aus Sicht
seiner Mannschaft einfuhr.
Den Gesamtsieg für Speyer machte Maximilian Hoock im Duell der
Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm auf geradezu spektakulärer Weise
perfekt: Nur 14 Sekunden brauchte das Nachwuchstalent des JSV, um
gegen Tobias Laeseke den entscheidenden Wurf anzubringen – damit
führte Speyer uneinholbar mit 7:2 bei vier ausstehenden
Kämpfen.
In gewohnt
souveräner Manier brachte Clement Monasse, dieses Mal in seiner
gewohnten Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm, den nächsten Punkt für
die Gastgeber nach Hause. Danach gab es in einem hart umkämpften
Schwergewichtsduell zwischen Markus Sturm (Speyer) und Jakob Lange
ein gerechtes Unentschieden. Einen letzten Erfolg für Gäste
verbuchte Tobias Ruzicka gegen Hofäcker in der Klasse bis 73
Kilogramm, ehe sich Teucke und Popov zum zweiten Mal an diesem Tag
als gleichwertige Widersacher erwiesen und mit einem Remis den
Endstand von 8:3 für Speyer besiegelten.
Sichtlich zufrieden war Teamchef Michael Görgen-Sprau nach dem
Kampf: „Wir hatten heute zwei Dinge vor – ungeschlagen bleiben, und
uns für die 3:11-Niederlage in Vorjahr revanchieren. Beide Ziele
haben wir erreicht.“
Dass dieser Erfolg auch durch die verletzungsbedingt enge
personelle Situation der Gäste befördert wurde, gab Görgen-Sprau
zu, doch er betonte zugleich, dass auch seine Mannschaft nicht in
Bestbesetzung auf die Matte gegangen war: „Mit Michael Iten und
Pierre Guerin haben zwei ganz wichtige Leute gefehlt. Aber wir
haben gezeigt, dass wir auch ohne sie gewinnen können. Das spricht
für die Stärke und die Breite unseres Kaders. Im zweiten Durchgang
haben wir zudem mit Clement Monasse nur einen einzigen
Ausländer eingesetzt.“
Nach der Sommerpause geht es 15. September mit dem vermutlich
vorentscheidenden Duell um die Meisterschaft weiter, wenn die
Speyerer in Erlangen antreten. Text und Foto: JSV
Speyer
Anmerkung: Der im Bildtext erstgenannte Kämpfer ist vom JSV
Speyer. Die Speyerer Kämpfer tragen Blau, die Kämpfer aus
Halle sind in Weiß.
17.06.2012
Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaften am 10. Juni im Judomaxx: 2. Platz für das Frauenteam des JSV
Eine neue Regelung
machte die Zusammenstellung eines Teams für den JSV schwierig: Wer
bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften kämpft, darf im
gesamten Jahr nur zweimal in der Bundesliga gesetzt sein. Damit
soll sicher gestellt werden, dass auch jüngere Kämpferinnen zum
Einsatz kommen. Zudem war die Mannschaft durch Verletzungen in der
Woche vor dem Turnier dezimiert. Es traten 6 Kämpferinnen in vier
Gewichtsklassen an, wobei zwei Kämpferinnen höher gestellt
waren:
Anni Meier (-57 kg)
Eva Schmidt (-70 kg)
Jenny Kirchner (-78 kg)
Raphaelle Albessard (-63 kg)
Aileen Göbel (-52 kg)
Louisa Froitzheim (+78 kg)
Die Mannschaft des JSV kämpfte zuerst gegen den JC Bushido
Vellmar und gewann hier klar mit 6:1. Die zweite
Mannschaftsbegegnung gegen den starken HTG Bad Homburg ging knapp
3:4 für Homburg aus.
2. Bundesliga Männer am 09. Juni in Karlsruhe
Teamchef Michael Görgen-Sprau ist mit dem Endstand 7:7
zufrieden, nach der deutlichen 3:11-Niederlage im Vorjahr. Mit
diesem Ergebnis verteidigt der JSV die Tabellenführung (7 Punkte),
zweiter ist der TV Erlangen mit 6 Punkten.
Am kommenden Samstag geht der letzte Kampf vor der Sommerpause
gegen den SV Halle: Doppelkampftag im Judomaxx! Auch hier
gilt es sich für eine 3:11-Niederlage aus dem Vorjahr zu
revanchieren! Es kämpften für den JSV:
Tobias Teucke (-60 kg)
Marco Müller (-66 kg)
Benjamin Hofäcker (-73 kg)
David Riedl, Alexander Grewenig (-81 kg)
Pierre Guerin (-90 kg)
Wulf Georg Reiche, Vion Berenger (-100 kg)
Markus Sturm, Clement Monasse (+100 kg)
Landauer
Karateturnier (10. Juni): Medaillenregen für den JSV: 6 Pokale,
8 Medaillen. Kaderathlet Matthias Schaudig holte allein schon 3 x
den ersten Platz und 2 x den zweiten Platz in verschiedenen
Disziplinen. Aber auch die anderen Kinder und Jugendlichen der
Karate-Abteilung des JSV zeigten Spitzenleistungen. Vor allem in
der Kata (Formkampf gegen imaginäre Gegner) überzeugten die
Speyerer mit teilweise sehr hohen Katas.
1. Platz: Alessio Roth, Rebecca Fiebig, Matthias Schaudig,
Patrick Sturm
2. Platz: Patrick Sturm
3. Platz: Mihai Vlad, Helena Vlad, Fabio Roth, Jonas Steca
Matthias Schaudig wird am kommenden Samstag, 16. Juni, auf den
Deutschen Meisterschaften in Berlin starten. JSV Speyer,
Presse
13.06.2012
Regionalliga Judo-Sportverein: überraschend siegreich
Neuwied- Nur einen einzigen Kampf gab das
Regionalligateam 2 des JSV Speyer an den JC Neuwied ab; 6
Begegnungen entschieden die Speyerer Kämpfer für sich. Das hohe
technische Niveau, der Einfallsreichtum und die Technikvarianz
gehen auf das Training von Ferenc Nemeth zurück. Damit punkteten
die Speyerer auch dieses Mal wieder. Den ersten Kampf bestritt Eric
Köstel (-81 kg) mit ausgezeichneter Leistung und vorzeitigem Sieg.
Markus Kost (-66 kg) und Steffen Lang (-73 kg) bauten die Speyerer
Führung vorzeitig auf 3:0 aus. Auch Philipp Loos (-60 kg) führte
zunächst mit Waza-ari, musste sich den Sieg aber kurz vor Kampfende
von seinem erfahreneren Gegner nehmen lassen – 3:1 für den JSV.
Nico Kachiaschwili (-90 kg), Paul Zwezisch (-100 kg) und Dima
Kachiaschwili (+100 kg) ließen Neuwied dagegen keine Chance. Am
Ende stand es 6:1. Coach Michael-Görgen Sprau zeigte sich positiv
überrascht: „Das Regionalligateam war stark ausgedünnt, da Manuel
Sprau berufsbedingt ausfiel und Stefan Bantle sowie Maxi Hoock
nicht mehr starten können, da sie schon zwei Mal in der 2.
Bundesliga zum Einsatz kamen“. Er zeigt sich auch für den 4.
Kampftag am 17. Juni in Wiesbaden Mal optimistisch. Dann stehen ihm
neben Manuel Sprau auch Philipp Kabs sowie U17-Nationalkaderathlet
Dennis Klein zur Verfügung.
Die Regionalliga Süd setzt sich zusammen aus: Rheinland, Pfalz,
Saarland und Hessen. Vier Kampftage finden in dieser Saison statt;
die ersten beiden (21.4 und 12.5.) im Judomaxx in Speyer, der
gestrige in Neuwied, der vierte und letzte in Wiesbaden. Aus bisher
5 Kämpfen ging das Speyerer Team vier Mal als Sieger hervor, einmal
Unentschieden. JSV Speyer, Presse
03.06.2012
Neues aus dem Judomaxx
Das Leistungssportkonzept des Judo-Sportvereins ist
qualitativ sehr gut aufgestellt: Stark behaupteten sich etliche
Nachwuchsathleten beim jüngsten Ranglistenturnier in
Hannover.
Die Notwendigkeit eines hauptamtlichen Trainers am
Landesleistungszentrum Judo Rheinland-Pfalz ist gegeben, gerade vor
dem Start eines Teilinternats für Judo-Kaderathleten in Speyer.
Hierzu wurde im Nachbarort Dudenhofen im April 2012 ein Haus
gemietet. Die Start-Internatsplätze sind für das Schuljahr 2012/13
vergeben.
Erläuterung zum Pressebericht: Verena Thumm und Melissa Mache
sind Mitglieder des Erstligateams der Bundesliga-Frauen. Das
Erststartrecht besteht für die Heimatvereine.
Herzliche Grüße,
Heiner Sprau, Vorsitzender für Leistungssport, Teil-Internat und
Schulbegleitung
Nachwuchsathleten des Judo-Sportvereins Speyer sammeln Punkte
für die Deutschen Meisterschaften – Vereinsinterner Förderkader U
20 national immer stärker
Ausnahmslos zufrieden sind JSV-Athleten U 20, Trainer und
Funktionäre. Beim ersten von zwei Ranglistenturnieren der
Aktiven Männer und Frauen in diesem Jahr konnten
Qualifizierungspunkte zur Teilnahme an den Deutschen
Einzelmeisterschaften der Aktiven 2013 gesammelt werden. Es war
nicht leicht für die jungen Sportlerinnen und Sportler am 19. Mai
in Hannover, sich im hochkarätigen Aktivenfeld zu behaupten, doch
es gelang. Besonders die JSV-Damen legten erstklassige Leistungen
vor: 7. bzw. 9. Platz für Bundesliga-Kämpferinnen Miriam Kost und
Vanessa Müller (beide -63 kg). Das Finale der Gewichtsklasse -52 kg
trugen die Bundesliga-Kämpferinnen unter sich aus: Neuzugang Verena
Thumm siegte vor Speyerer Eigengewächs Aileen Göbel. In der Klasse
+78 kg ging Schwergewicht und Neuzugang Melissa Mache an den Start.
Auch sie konnte überzeugen: 2. Platz.
„Aileen hat ganz stark gekämpft“, zeigte sich
Vereinskollege Maxi Hoock begeistert. Auch mit seiner eigenen
Leistung (-66 kg) war Maxi zufrieden: Freilos, gewonnener Kampf,
„und bei den nicht gewonnenen Kämpfen habe ich gelernt“. Ähnlich
war es bei Benni Hofäcker und Nico Kachiaschwili. Sie sammelten
zwar noch keine Punkte, fühlten sich den älteren, nationalen
Konkurrenten aber durchaus gewachsen. Das vier- bis fünfmalige
Training in der Woche bei JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth und dessen
Trainerstab wirkt sich für die Mitglieder des vereinsinternen
Förderkaders positiv aus: Technisch variabel und konditionell sehr
gut vorbereitet, werden sie Woche für Woche stärker.
Kata: Speyerer Judoka bei Europameisterschaften
Am Pfingstwochenende werden Daniel Koliander und Thomas Hofmann
bei den Kata Europameisterschaften im Slowenischen Koper in der
Kata Kodokan Goshin Jutsu (Moderne Selbstverteidigung) an den Start
gehen. Die deutschen Vizemeister 2011 wurden vom DJB nominiert und
treten in der Altersklasse 2 (ab 45 Jahren) gegen 13 weitere
National-Teams aus Europa an. Favorit in dieser Kata ist der
Titelverteidiger aus Italien. Insgesamt besteht das deutsche Team
aus zwölf Paaren unter gemeldeten 111.
Am Wochenende darauf werden beide dann auf den Deutschen Kata
Meisterschaften in Verl an den Start gehen. JSV Speyer,
Presse
23.05.2012
JSV: Ergebnisse der Südwestdeutschen Meisterschaften U 14
Auch die U 14 war am vergangenen Wochenende wieder
erfolgreich:
Mit elf Teilnehmern bei den Südwestdeutschen
Einzelmeisterschaften in Siershahn erreichte das Team des JSV
insgesamt 6 Platzierungen. Trainer Ferenc Nemeth und Peter
Lichtmannegger sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Besonders die
Mädchen zeigten hervorragende Leistungen: 4 Starterinnen errangen 4
Platzierungen. Als jüngster Teilnehmer des Vereins verpasste Leon
Lichtmannegger nur knapp die Bronzemedaille und wurde 5ter.
Die erfolgreichsten Wettkämpfer waren:
Marei Drixler (-44 kg): 2. Platz
Annika Harter (-40 kg): 3. Platz
Vicky Huber (-48 kg): 3. Platz
Jana Förtsch (-52 kg): 3. Platz
Leon Lichtmannegger (-31 kg): 5. Platz
Christopher Hofäcker (-37 kg): 3. Platz
Michael Bantle (-46 kg): 2. Platz
JSV Speyer, Presse
21.05.2012
Neues aus dem Juomaxx
Kaderathlet der Karate-Abteilung des JSV, Matthias
Schaudig, holte 2 mal den 2. Platz beim Westerwald-Cup in Puderbach
am Samstag, 12. Mai. Unter 700 Startern aus 8 Nationen setzte sich
der 17jährige gegen auswärtige Nationalkaderathleten durch. Im
Einzel musste er sich erst im Finale gegen Patrick Marques aus
Luxemburg geschlagen geben. Auch im Kata-Team platzierte sich
Matthias. Landestrainer Markus Gutzmer zeigte sich hochzufrieden
mit dem JSVler. Aufgrund seiner wiederholten Platzierungen auch auf
internationalen Turnieren und der Fürsprache des Landestrainers ist
Matthias für die Deutschen Meisterschaften am 16. Juni in Berlin
nominiert.
Ebenfalls am vergangenen Samstag kehrte der Landeskader U 15
und U 13 mit mehreren Platzierungen aus Erfurt zurück.
Mit über 1000 Teilnehmern war das internationale Turnier
hochkarätig besetzt. Der 12jährige Michael Bantle (-46 kg) wurde
sensationellerweise in seiner Gewichtsklasse zum Sieger gekürt;
Annika Harter (-40 kg) erreichte souverän den 3. Platz; Anna Rheude
(-57 kg) den 5. Platz.
Dieses Wochenende am Samstag, 19. Mai, wartet auf die U 14
männlich die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften in
Siershahn. Teilnehmer sind die qualifizierten Wettkämpfer pro
Gewichtsklasse aus den Landesverbänden Hessen, Saarland, Rheinland
und Pfalz. Am 6. Mai zeigten die Jungs und Mädchen schon bei den
Pfälzischen Einzelmeisterschaften in Dahn, worauf sie trainiert
hatten. Besonders traten hervor: Annika Harter, Vicky Huber, Marei
Drixler, Jana Förtsch, Leon Lichtmannegger, Christopher Hofäcker,
Max Hampel, Michael Bantle, David Fuhrer.
Auf dem Weg nach Hannover zum Ranglistenturnier der
Männer und Frauen ist zurzeit ein junges Team aus Speyer.
Es kämpfen morgen, am Samstag dem 19. Mai:
Männer: -66 kg: Maximilian Hoock; -73 kg: Benjamin Hofäcker und
Steffen Lang; -81 kg: Nico Kachiaschwili
Frauen: -52 kg: Aileen Göbel; -63 kg: Miriam Kost und Vanessa
Müller
Mit dem Sommer kommt das Speyerer Sommercamp 2012: eine
Woche Judo- Training mit Mitgliedern der Nationalmannschaften aus
Kuba, Frankreich und Ungarn sowie den Speyerer
Bundesligamannschaften. Datum: 2. bis 7. Juli 2012. Weitere
Informationen, Ausschreibung und Anmeldungen demnächst im Judomaxx.
Judo-Sportverein Speyer, Presse
18.05.2012
Kämpfer des JSV erfolgreich:
Die erfolgreichen Karateka des JSV
Regionalliga Männer: 4:2 und 6:1 für Speyer
2. Bundesliga Männer: 8:5 für Speyer
Karate: Rhein-Neckar-Kids-Cup: 5 x erste Plätze.
Regionalliga: JSV gewinnt beide Mannschaftsbegegnungen
haushoch
1. Kampf: HTG Bad Homburg – JC Saar: 5:2 (50:15)
2. Kampf: JSV Speyer – HTG Bad Homburg: 4:2 (34:20)
3. Kampf: JSV Speyer II – JC Saar: 6:1 (48:10)
Im Auftaktwettkampf schlug Bad Homburg den JC Saar mit 5:2. Die
erste Begegnung zwischen Speyer und Bad Homburg (-73 kg:
Patrick Striegel gegen Daniel Schmack) endete mit Remis. Die 1:0
Führung erkämpfte Nico Kachiaschwili (-81 kg) nach 1:56 min.
mit einer Wurftechnik. In der Klasse -90 kg musste Janik Dreiseitl
höhergestellt abgeben, Bad Homburg konnte ausgleichen. Doch Dima
Kachiaschwili (+100 kg) brachte dem JSV gegen Lukas Starck mit 2:1
in Führung. Nach großem Kampf erhöhte Paul Zwezisch (-100 kg) auf
3:1, Markus Kost (-66 kg) sogar auf 4:1. Philipp Loos (-60 kg)
unterlag denkbar knapp gegen Nikolas Schmitte. Endstand für Speyer:
4:2.
Im Anschlusskampf gegen den SC Saar ging Eric Köstel (-73
kg) gegen Franz Hettich auf die Matte. Der erfahrene JSVler
punktete mit Wurftechnik und brachte Speyer die 1:0-Führung. Nico
Kachiaschwili ließ -81 kg nichts anbrennen und erhöhte nach
technisch furios geführtem Wettkampf auf 2:0, das Manuel Sprau nach
langer Verletzungspause sogar auf 3:0 ausbaute. Dima Kachiaschili
(+100 kg) musste abgeben, bevor Paul Zwezisch überzeugend den
Siegpunkt zum viel umjubelten 4:1 brachte. Dennis Klein (-66
kg; aktueller dritter der Dt. Meisterschaft U 17), zeigte sich in
seiner Klasse stark und siegte nach ganzen fünf Minuten Kampfzeit.
Philipp Loos (-60 kg) setze den Schlusspunkt mit Ippon für
Wurftechnik – 6:1 für Speyer II. Ungeschlagen, mit 7:1 Punkten,
steht der Regionalligist nun an der Tabellenspitze.
JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth und Coach Michael Görgen-Sprau sowie
Eric Köstel freuten sich über spannende Kämpfe und engagierte sowie
technisch versierte JSV-Nachwuchsathleten. Zum nächsten Kampftag
müssen die Speyerer am 2. Juni nach Neuwied.
Auch die 2. Bundesliga Männer ging letztendlich siegreich
für Speyer aus. Nachdem die letzten Jahre oft denkbar knapp
ausgingen, war das Ergebnis heute eindeutig: 8:5 Aber die
Männer machten’s spannend. Noch zur Halbzeit stand es 3:3 gegen den
Samurai Offenbach. Nach einer kompletten Umstellung der
Mannschaft steigerten die Speyerer ihre Leistung nochmals und
trumpften auf. Vor knapp 500 begeisterten Zuschauern im Judomaxx
holten die Domstädter einen Sieg nach dem anderen und blieben somit
auch an diesem 3. Kampftag ungeschlagen. Die eigene Halle
und die gute Stimmung motivierte die Kämpfer, letzte Reserven zu
mobilisieren. Alexander Grewenig, Benjamin Hofäcker und David Riedl
gewannen jede Begegnung. Manfred Dreiseitl, im Vereinsvorstand für
den Trainingsbetrieb zuständig: „Die Kämpfe waren wirklich
unglaublich spannend und hochklassig. Besonders die
Nachwuchsathleten sind mit ihrer heute gezeigten Leistung endgültig
in der 2. Bundesliga angekommen.“
Das Team der 2. Bundesliga Männer:
Benjamin Hofäcker (-73 kg)
David Riedl (-81 kg, -100 kg)
Alexander Grewenig (-81 kg)
Pierre Guerin (-90 kg, +100 kg)
Beranger Vion (-90 kg)
Clement Monasse (-100 kg)
Tobias Teucke, Philipp Loos (-60 kg)
Jan Müller (+100 kg)
Marco Müller, Stefan Bantle (-66 kg)
Auch die Kinder und Jugendlichen der Karateabteilung des
JSV kehrten am heutigen Samstag, 12. Mai, erfolgreich zurück: Mit
14 Teilnehmern holten sie 5 x den ersten Platz sowie 12 weitere
Medaillen beim Rhein-Neckar-Kids-Cup in Ludwigshafen. Der
jüngste Teilnehmer, der 8jährige Flavio Roth, gewann gegen einen
erheblich höher graduierten Gegner; Patrick Sturm siegte gegen
amtierende deutsche Meister. Erwartungsgemäß waren die JSVler
besondern in der Disziplin Kata (Formkampf gegen imaginäre Gegner)
erfolgreich. Nico Dirks und Jonas Steca überzeugten aber auch im
Kumite (Kampf): 3. und 2. Platz.
Die 8- bis 16jährigen Kämpfer vom JSV waren:
Jonas Steca, Elias (1. Platz Kata) und Nico Dirks, Fenja
Kendler, Patrick Sturm (1. Platz Kata), Cedric Marquard, Fabio
Roth, Janik Sturm, Rebecca Fiebig (1. Platz Kata), Alessio und
Flavio Roth (jeweils 1. Platz Kata), Yannik Henter, Fabian Seidler
und Merlin Marquard. Judo-Sportverein Speyer, Presse
www.judo-speyer.de
13.05.2012
Termine zum Wochenende im Judomaxx
Die erfolgreichen Wettkämpfer der Karate-Abteilung des JSV
Jungswochenende: Bestes Sommerwetter erwartet die rund 50
jungen Judoka im Alter von 7 bis 12 Jahren an diesem Wochenende.
Freitag abend beginnt das Abenteuer mit einem gemeinsamen
Judotraining im Judomaxx. Anschließend geht es ins Bademaxx, wo
Schwimmen und Wasserspiele auf dem Programm stehen. Nach der
Rückkehr in die Judohalle und dem Abendessen werden die Nachtlager
auf dem speziellen Judo-Schwingboden gerichtet. Ein Gutenachtfilm
beschließt den Abend. Der Samstag morgen startet mit einem
gemeinsamen Frühstück in der Halle, bevor Philipp Kabs zu
sportlichen Spielen nach draußen einlädt. Betreut werden die Jungen
von Anni Meier und Steffi Wollensah. Wer dieses Mal nicht dabei
sein kann, kann sich auf die Judosafari im August oder das
Abenteuerwochende im September freuen. Ein Wochenende nur für
Mädchen findet am 23./24. November statt. Weitere Informationen und
Anmeldung im Judo-Sportverein Speyer: www.judo-speyer.de
Bundesliga: Kaum sind die Jungen aus der Halle, halten
die Wettkämpfer Einzug: diesen Samstag kämpft die Regionalliga
Männer ab 13.00 Uhr, die 2. Bundesliga Männer ab 18.00 Uhr.
Der Landeskader U 15 fährt am Samstag nach Erfurt, zum
15. Internationalen Thüringer Messe-Cup 2012. Mit dabei sind: Leon
und Lukas Stepper, Sebastian Schmitt, Julian Richter, Sebastian
Hofäcker, Michael Bantle, Anne Rheude.
Die Karateka fahren zum Rhein-Neckar-Kids-Cup nach
Ludwigshafen. Nachdem die jungen Kämpfer schon am vergangenen
Wochenende in Ilvesheim so erfolgreich waren, darf man gespannt
sein, welche Platzierungen sie dieses Mal mitbringen. Favoriten
sind Rebecca Fiebig und Alessio Roth. Ihre Stärken liegen in der
Kata (Formkampf mit imaginärem Gegner), hier punkten sie regelmäßig
durch saubere und starke Techniken.
28./29. April: Dt. Hochschulmeisterschaften Köln. Bei diesem
Turnier starten Breitensportler gemeinsam mit Spitzenathleten und
Kadermitgliedern. Auf 5 Matten kämpften mehr als 430 Teilnehmer um
Punkte und Siege. Vom JSV Speyer waren dabei: Maria Deimel – 52 kg
(Uni Mainz), Johanna Müller -57 kg (DSHS Köln), Sonja Wirth – 48 kg
(Uni Köln), Vanessa Müller -63 kg (Uni Heidelberg), Steffen Lang
(-73 kg), Wulf Reiche (-90 kg). Zu den neuen Hochschulmeisten
gehören: Johanna Müller und Sonja Wirth (jeweils 1. Platz). Vanessa
Müller erreichte in ihrer Klasse einen guten 3. Platz, Maria Deimel
kam auf Platz 4. Judo-Sportverein Speyer, Presse
11.05.2012
Risiko in Riesa
2. Judo Bundesliga Männer: Beim Favoriten VfL Riesa auch
ohne Franzosen gewonnen. Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum
Auswärtssieg: 6:7 in Riesa – JSV nun alleiniger
Tabellenführer
Riesa, 5. Mai 2012:
Es kam so wie JSV-Coach Michael Görgen-Sprau vorausahnte: „Nach 600
km wird der Beginn der Begegnung nicht einfach“. Er sollte Recht
behalten. Die Gastgeber starteten furios: Nach den Auftaktkämpfen
stand es aus Speyerer Sicht 3:0. Dann kam David Riedl (-81 kg).
Eine halbe Minute vor Schluss setzte er zum entscheidenden Wurf an
und entschied diesen Kampf für sich. Auch gegen den Schweizer
Punktegaranten Michael Iten (-60 kg) hatte Riesa keine Chance,
Speyer schaffte den Anschluss zum 3:2. Riesa holte zum 5:2 auf und
sah die Halbzeitführung schon in Reichweite. Im letzten Kampf
dieser Runde trat Neuzugang Matthias Benkert (-73 kg) gegen den
siegesgewissen Paul Starke an. Aus dem Rückstand heraus verstand
Andreas es, seine Chance zu nutzen und in den letzten Sekunden
seinen Gegner zu überraschen: Waza-ari und ein weiterer Punkt für
Speyer: 5:3.
Auch die zweite Runde begann für Speyer schwierig: Dima
Kachiaschwili (-100 kg) musste höhergestellt gegen den
hochgewichtigen Henry Badeda antreten. In der Klasse -90 kg fehlte
krankheitsbedingt Punktegarant Wulf Reiche. Auch Stefan Bantle (-66
kg) unterlag denkbar knapp, ebenso wie Youngster und Kaderathlet
Maxi Hoock. Er kämpfte ausgezeichnet, machte Druck und zeigte
variable Techniken. Beide Athleten ernteten von allen Seiten
anerkennendes Schulterklopfen für ihre konzentrierten und
engagierten Leistungen. In den folgenden Kämpfen kamen die Sieger
dann aber endlich aus Speyer. In der Klasse -73 kg schickte Michael
Görgen mit David Riedl gegen den wohl besten Wettkämpfer des VfL
Riesa auf die Matte: Fabian Fell. Der Kampf war zunächst
ausgeglichen, dabei zeigte sich das hohe technische Niveau, das
beide Athleten beherrschten. David hatte konditionell Vorteile und
setzte sich nach 4:30 Minuten Kampfzeit durch. Der JSV war dran.
Nach weiteren spannenden Begegnungen und Speyerer Siegen stand es
unentschieden. Der letzte Kampf des Tages sollte die Entscheidung
bringen: Stefan Döring (Riesa) gegen Benjamin Hofäcker
(Speyer, -73 kg). Der Speyerer war zu keiner Zeit ernsthaft
gefährdet. Nach fünf Minuten hatte er vier Juko-Wertungen gesammelt
und besiegelte den 6:7 Sieg für den JSV Speyer. Foto: © VfL
Riesa
Am kommenden Wochenende, 12. Mai, findet der 3. Kampftag
wieder zuhause im Judomaxx in Speyer statt. Los geht’s um 18.00
Uhr, Einlass ist ab 17.00 Uhr. Gegner der Herren ist Samurai
Offenbach
Judo: Zu den offenen Saarländischen Meisterschaften der
Frauen und Männer am 6. Mai fuhr der JSV mit je einem Team Frauen
und Männer an den Start. Das weibliche Team gewann seine Kämpfe
überlegen mit 4:0 und 4:1. Auch bei den Männern sah es zunächst
sehr gut aus: Zwei Siege (3:1 und 3:2), auch gegen den Favoriten
Neunkirchen konnten sich die JSV-Athleten durchsetzen, bei dem auch
JSVler kämpften. Erst beim Einzug ins Finale unterlag der JSV mit
3:2 und konnte die Bronzemedaille mitnehmen.
Team des JSV: Frauen: -57 kg Aileen Göbel; -63 kg Eva Schmidt
und Vanessa Müller; -70 kg Miriam Kost; +70 kg Luisa
Froitzheim.
Männer: -66 kg Philipp Rosenbusch und Leander Riegert; -73 kg
Adrian Eckert; -81 kg Janik Dreiseitl; -90 kg Jean Sebastian Ohlig;
+90 kg Paul Zwezich.Judo-Sportverein Speyer, Presse
www.judo-speyer.de
08.05.2012
Kata-Meisterschaft und Vorankündigung Karate-Turniere und Judo-Wettkämpfe
1. Judo:
11. Pfälzische Kata-Meisterschaft im Judomaxx - JSV holt vier
Meistertitel
Am 1. Mai durften die Kata-Wettkämpfer des JSV den Lohn für ihre
lange und intensive Arbeit einfahren. Bei der vom Judo-Verband
Pfalz ausgeschriebenen Meisterschaft gingen insgesamt 37
Paarungen aus elf Vereinen in acht verschiedenen Kata an den
Start. Bewertet wurde die Ausführung der Techniken sowie Harmonie
und Ausstrahlung mit einem Punktesystem.
In der Nage no Kata startenden vom gastgebenden Judo-Sportverein
Speyer Jennifer Kirchner und Nico Noichl. Sie erreichten unter 13
Paaren die Bronzemedaille. Ulf Neumann und Diana Bertram,
die erst seit kurzem diese Form üben, belegten den 9.
Platz.
In der Katame no Kata gingen ebenfalls zwei Teams aus Speyer an
den Start: Vanessa Mürken mit Carmen Brech sowie die erfahrenen
Stefan Gilges und
Jürgen Gail. Vanessa und Carmen konnten sich auf Anhieb unter
neun Paaren den 3. Platz sichern - Platz 1 belegten
mit großem Abstand Stefan und Jürgen.
In der antiken Form der Selbstverteidigung starteten mit Michael
Klomann und Jörg Gundersdorf zwei Neulinge, die auf Anhieb den
Meistertitel in dieser Form für den JSV holen konnten.
In der Ju
no Kata startete Thomas Hofmann mit Heike Heiler. Der deutsche
Vizemeister und international erfahrene Wettkämpfer ließ sich den
Sieg nicht nehmen: Gold. Damit holte Thomas zum zehnten Mal in
Folge den Titel.
Als letzte Kata mit Speyerer Beteiligung ging das
Silbermedaillen-Team der DM wiederum mit Thomas Hofmann und Daniel
Koliander an den Start. Mit sehr
deutlichem Vorsprung konnte auch hier der
Landesmeistertitel verbucht werden- ein voller Erfolg für
den JSV.
Für die Platzierten geht es am 2./3. Juni in Verl zu den
Deutschen Kata-Meisterschaften. Daniel Koliander und Thomas
Hofmann wurden aufgrund ihrer Leistungen vom Deutschen Judo-Bund
für die an Pfingsten stattfindende Kata-Europameisterschaft
in Slowenien nominiert. Damit wird Thomas Hofmann seine aktive
Laufbahn im Kata-Bereich vorerst beenden. Neue Aufgaben warten beim
DJB auf ihn mit der Betreuung und Schulung der Athleten.
2. Karate: das junge Wettkampfteam der Karate-Abteilung
des JSV fährt zu befreundeten Vereinen nach Ilvesheim und
Ludwigshafen. Seit Wochen bereiten sich Trainer und Sportler auf
die Einsteiger-Turniere vor. Die Kinder, zwischen 8 und 15
Jahren alt, freuen sich darauf, ihre Leistungen zu zeigen und ihre
Kräfte zu messen. Erfahrungsgemäß schneiden die Speyerer bei diesen
Begegnungen recht gut ab. Die kindgerechten Turniere geben den
Teilnehmern die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln
und den Trainern, die Leistungen ihrer Schüler mit anderen Vereinen
zu vergleichen. Thorsten Sturm wird als Betreuer mitfahren, Jürgen
Ballreich ist als Kampfrichter eingesetzt. Es fahren mit: Fenja
Kendler, Flavia, Alessio und Fabio Roth, Cedric und Merlin
Marquard, Fabian Seidler, Elias und Nico Dirks, Helena und Mihai
Vlad, Yannik Henter, Rebecca Fiebig, Janik und Patrick
Sturm.
Beim Belgish Cup und den Luxembourg Open wird Wettkämpfer und
Kaderathlet Matthais Schaudig vom JSV Abteilung Karate
teilnehmen. Da er bisher viele Medaillen und Pokale holte, sind wir
gespannt, wie das Wochenende für ihn ausgehen wird.
3. Judo: Saisonhöhepunkte für die Judo-Jugend: Intern. DEM
(European Cup Cadets) und Pfalzmeisterschaften
Die besten U 17-Kämpfer des JSV fahren am 5. Mai nach
Berlin auf die Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften
(European Cup Cadets): Dennis Klein, Sebastian Hofäcker, Michel
Adam
Pfalzmeisterschaften am 6. Mai in Dahn weibliche und
männliche Jugend U 14
Teilnehmer weiblich: Annika Harter (-40 kg), Marei Drixler,
Vicky Huber (-44 kg), Jana Förtsch (-52 kg)
Teilnehmer männlich: Leon Lichtmannegger, Luca Bösser (-31 kg),
Joey Goer, Jan Goerlich, Fabian Gauly, Cristofer Hofäcker, Stefan
Hermann, Philipp Schall, Leonard Scholz (-40 kg), Michael Bantle
(-46 kg), David Furer (-55 kg) Judo-Sportverein Speyer,
Presse
03.05.2012
JSV gewinnt Mannschaftswertung beim Nibelungenturnier in Worms
40 JSV Nachwuchsathleten und Aktive erkämpfen 43 Medaillen
bei regionalen Turnieren in Ludwigshafen und Worms
Auf ein erfolgreiches Wochenende blicken die Nachwuchs-Athleten
und aktiven des JSV internen Förderkaders des Trainerteams um
JSV-Diplomtrainer Ferenc Nemeth. Am Samstagmorgen waren zunächst
die Jüngsten mit den Trainer- und Betreuerinnen Anni Meier und
Steffi Wollensah beim Heinrich-Weber-Gedächtnis-Turnier in
Ludwigshafen auf der Matte. Neun Mädchen und Jungs der U 10 zeigten
sich trotz ihrer ersten Wettkampfteilnahme schon erfolgreich:
- Plätze: Lucas Meier und Nils Neumann,
- Platz an Jette Kerth,
- dritte Plätze erreichten Lucia Korpila, Sophie Schall, Tim
Schuh, Benedikt von Pückler, Suzan Yildirim und Jeremias
Zachmann.
Bereits mit gut geübten Techniken konnten sich im Anschluss 9
Nachwuchs-Judoka der U 12 Medaillenplätze erkämpfen:
- Plätze für Stella Richter, Jana Dieing und David Fuhrer
- Plätze für Hanna Pasch, Thomas Brecht und Leon
Lichtmannegger
- Plätze für Anna Eigen, Christian Schrenk und Philipp
Schall.
Am Nachmittag zeigte sich der Förderkader nicht minder
erfolgreich: In der U 17 erkämpfte sich Paul Schall mit drei
Ipponsiegen den Einzug ins Finale und musste sich nur hier
geschlagen geben, Stefan Bantle , Maximilian Hoock und Sebastian
Hofäcker sicherten sich allesamt durch Ipponsiege den Einzug ins
Finale der U 20 und konnten auch dieses mit der Höchstwertung für
sich entscheiden: Drei erste Plätze für die JSVler.
Ebenso am Samstag starteten 13 Nachwuchsathleten der
Altersklasse U 14 betreut von Peter Lichtmannegger und Ferenc
Nemeth beim qualitativ sehr gute besetzten Nibelungen Turnier in
Worms.
- Plätze erkämpften sich Annika Harter, Jana Förtsch und Michael
Bantle
- Plätze und Silber für Viktoria Huber, Christopher Hofäcker,
Leonard Scholz,
- Plätze und Bronze gab es für Marei Drixler, Max Hampel und
David Fuhrer
Nicht ganz vorne platzierten sich trotz Einzelsiegen: Fabian
Gauly, Joey Gohr und Jan Görlich
Am Sonntag starteten mit Ferenc Nemeth und Manfred Dreiseitl
sechs Athleten der U 17 sowie acht Athleten der U 20/Aktiven.
Bei der U 17 setzten sich Meta Lu Jülicher, Julian Richter und
Leonard Schneider-Strehl überlegen durch und sicherten sich die
Goldmedaille.
Platz 2 und Silbermedaille gab es für Michel Adam sowie dritte
Plätze für Paul Schall und Florian Bantle
Bei der U20/Aktive erkämpften sich
- Plätze für Miriam Kost, Benjamin Hofäcker und Dima
Kachiaschwilli
- Platz für Luisa Froitzheim
- Plätze für Stefan Bantle und Maximilian Hoock
Markus Kost und Philipp Loos konnten sich trotz Einzelsiegen
diesmal nicht auf die Platzierungsplätze vorkämpfen, trugen aber
mit ihren Einzelsiegen zum 1. Platz in der Mannschaftswertung für
den JSV Speyer bei. Damit ging der Wanderpokal zum dritten Mal mit
nach Speyer und bleibt nun im Judomaxx. Judo-Sportverein
Speyer, Presse
02.05.2012
JSV Speyer beruft Förderkader und startet bei regionalen Turnieren
Nach der Berufung eines vereinseigenen Förderkaders um die
Trainer Ferenc Nemeth, Peter Lichtmannegger, Manfred Dreiseitl,
Michael Görgen-Sprau und Anni Meier wird das auf der Matte im
täglichen Training erlernte am Wochenende bei regionalen Turnieren
angewendet. In Worms starten unter der Betreuung von Manfred
Dreiseitl und Peter Lichtmannegger die folgenden
Förderkaderathleten Altersgruppen und Gewichtsklassen bezogen:
U 14 w. Annika Harter, Marei Drixler, Viktoria Huber, Jana
Förtsch
U 14 m: Joey Gohr, Christofer Hofäcker, Jan Görlich, Leonard
Scholz, Max Hampel, Stefan Hermann, Fabian Gauly, Michael Bantle,
David Fuhrer
U 17 m: Julian Richter, Michel Adam, Paul Schall, Leonard
Schneider-Strehl, Florian Bantle
U 17 w: Meta Lu Jülicher
Frauen: Luisa Froitzheim, Miriam Kost
Männer: Stefan Bantle, Maximilian Hoock, Markus Kost,
20 Nachwuchsjudoka der U 11 starten unter Betreuung von Anni
Meier und Steffi Wollensah beim Peter-Weber-Gedächtnisturnier in
Ludwigshafen: Jeremias Zachmann, Lucas Maier, Nils Neumann, Liam
Cordero, Benedikt von Pückler, Sophie Schall, Szan Yildirim, Jette
Kerth, Lucia Korpilla, Nikita Wintergoller, Christian Schrenk,
David Fuhrer, Alex Nahkor, Thomas Brecht, Philipp Schall, Leon
Lichtmannegger, Anna Eigen, Stella Richter, Hanna Pasch und Jana
Dieing
Am 1. Mai findet im Judomaxx die pfälzischen
Katameisterschaften statt. 8 Paare des JSV Speyer starten bei
dieser Meisterschaft, Beginn ist um 11 Uhr
27.04.2012
Die neuesten Nachrichten aus dem Judomaxx
v.l. Manfred Dreiseitl, Rolf Güdemann, Gaby Meier, Gerlinde Görgen, Heiner Sprau
Mitgliederversammlung; Deutsche Meisterschaften Ü 30 in
Berlin; offene Landesmeisterschaften Karate
Mitgliederversammlung am 18. April: Bei den Neuwahlen
stellten sich Petra Liebers (bisher Kassenwartin) und Erich Cordes
(Kassenprüfer) nicht mehr erneut zur Wahl. Erich Cordes
verabschiedet sich damit nach 42 Jahren aus dem Ausschuss. Auch im
Vorstand gibt es eine Neuerung: Prof. Dr. Rolf Güdemann übernimmt
die Position des Schriftführers.
Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt
zusammen:
1. Vorsitzender: Heiner Sprau (Wettkampfbetrieb, Projekt „Pro
Beruf“)
2. Vorsitzende: Gaby Meier (Verwaltung und Finanzen)
Kassenwartin: Gerlinde Görgen (Kassenführung, Jugend und
Soziales)
Schriftführer: Rolf Güdemann (Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit)
Sportwart: Manfred Dreiseitl (Trainingsbetrieb)
Der neu gewählte Ausschuss setzt sich wie folgt
zusammen:

Thomas Hofmann (Leiter Abteilung Judo, Schwerpunkt Kata)
Jürgen Ballreich (Leiter Abteilung Karate)
Conny Görgen (Leiterin Abteilung Vorschule)
Jürgen Albert (Leiter Abteilung Sport für Menschen mit
Behinderungen)
Michael Görgen (Jugendleiter männl. Jugend, Aktive Männer)
Steffi Wollensah (Jugendleiterin weibliche Jugend,
Freizeiten)
Klaus Seither (Hallenwart)
Anni Meier (Aktive Frauen, U 11)
Heike Magin (Sportabzeichen)
Sarah Sprau (Koordination Anfängerkurse)
Rüdiger Stepper (Veranstaltungstechnik)
Mira Hofmann (Pressewartin)
Hans Grybos, Stephan Meier, Kai Harter (Kassenprüfer)
Bei den
Deutschen Einzelmeisterschaften Ü 30 in Berlin am
vergangenen Wochenende nahmen vier „Senioren“ des JSV teil. Unter
450 Teilnehmern platzierten sich Claudia Pabst (-70 kg) mit einer
Silbermedaille, Peter Gerhard (-66 kg) mit einer Bronzemedaille.
Kai Haschemian (-81 kg) und Daniel Koliander (-73 kg) kamen auf den
7. Rang. (Hierzu lesen Sie bitte den
nachfolgenden Bericht)
Karate: Matthias Schaudig (Foto) holt dreifachen
Landesmeistertitel in Mecklenburg-Vorpommern
Judo-Sportverein Speyer, Presse
26.04.2012
JSV-“Senioren“ überzeugen in Berlin – Silber und Bronze bei den nationalen Titelkämpfen
Anlässlich der diesjährigen Deutschen
Altersklassen-Meisterschaften Ü30 am 21.04.2012 traten vier
Speyerer Judoka der Dienstags-Trainingsgruppe den weiten Weg nach
Berlin an. So bunt gemischt wie die Dienstagsgruppe ist, so
verschieden waren auch die Zielsetzungen. Claudia Pabst
(Altersklasse F1, 70kg) konnte als Nachwuchs-Seniorin sicher noch
am besten ihren aktuellen Leistungsstand einschätzen, stand sie
doch im vergangenen Jahr noch im BuLi-Kader des JSV. Peter Gerhard
(M4, 66kg) konnte bereits im vergangenen Jahr bei der Senioren-WM
ein Ausrufezeichen setzen, so dass hier sicher eine gewisse
Erwartungshaltung vorhanden war. Kai Haschemian (M3, 81kg) hingegen
hatte schon länger keinen Wettkampf mehr bestritten, die
Standortbestimmung stand hier also eher im Vordergrund. Daniel
Koliander (M3, 73kg) hatte zwar bereits erfolgreich an Deutschen
Senioren-Meisterschaften teilgenommen, aber das war noch vor seiner
Speyerer Zeit, also auch schon ein paar Jahre her. Somit ging es
auch hier um einen Leistungsstandstest auf Wettkampfniveau. Im
Vordergrund stand aber bei allen Athleten der Spaß am Sport.
Hervorragende Unterstützung erhielt das Quartett von der Chef-
Betreuerin Heike Magin, die sich um alle Belange rund um das
Wettkampfgeschehen kümmerte.
Nach ca. 6 Stunden Autofahrt stand am Freitag erst einmal das
Wiegen auf dem Programm. Peter musste auf der Fahrt noch ein paar
Gramm abnehmen, nahm die Hürde dann aber recht locker. Der Hunger
war anschließend natürlich groß. Dank unserer Ernährungsberaterin
Jasmin Godon wussten dann aber fast alle, wie die Energiespeicher
wieder gefüllt werden müssen. Nur Daniel zeigte sich uninformiert,
ließ sich aber überzeugen. Der Abend wurde zeitig beendet,
schließlich standen am nächsten Tag die Wettkämpfe auf dem
Programm.
Am nächsten Morgen wurde erst einmal ausführlich gefrühstückt,
natürlich streng nach Ernährungsplan. Auch Daniel hatte seine
Lektion gelernt, das Käsekuchen-Desaster des letzten Wettkampfs
sollte sich nicht wiederholen. Nun ging es in die Wettkampfhalle,
das Sportforum Berlin. Ein Bau, der ein wenig Ostalgie aufkommen
ließ, aber durchaus Charme hatte.
Als erste musste
Claudia ran. Bereits ihren ersten Kampf bestritt sie souverän.
Claudia gewann deutlich in Führung liegend durch Disqualifikation
ihrer Gegnerin. Ein guter Auftakt, der Sicherheit für die weiteren
Aufgaben gab. Auch im zweiten Kampf ließ Claudia ihrer Kontrahentin
aus NRW keine Chance. Ein sicherer Ippon-Sieg. Damit war schon fast
klar, dass es Edelmetall für den JSV geben würde. Mit ihrer
nächsten Gegnerin, Diana Fischer aus Offenburg, kam Claudia
allerdings gar nicht zurecht. Claudia überzeugte zwar durch einen
unbändigen Kampfeswillen, konnte ihre Spezialtechniken aber nicht
durchbringen. Diana Fischer hatte am Ende einen kleinen Vorteil auf
ihrer Seite. So sahen das jedenfalls die Kampfrichter, die nach
Ende der Kampfzeit ohne Wertung einen Sieger küren mussten. Die
Goldmedaille war weg, aber der Wettkampfmodus bot jetzt noch die
Möglichkeit, den zweiten Platz zu erringen. Hier musste Claudia die
starke Mathilde Köstler aus Wiesbaden bezwingen. Claudia wusste um
ihre Chance und ergriff sie beherzt. Eine ganz starke Leistung von
ihr brachte einen vorzeitigen Ippon-Sieg. Damit war klar: Die
„Mission Berlin“ hatte erste Früchte getragen. Silber für Claudia,
Glückwunsch! Eine tolle, eine souveräne Darbietung. Claudia bewies,
was allen sowieso schon gewiss war: Zum alten Eisen gehört sie noch
lange nicht!
Nun startete Peter ins Turnier. Er musste sich im ersten Kampf
gegen den Lokal-Matador Werner Nötzel von Nippon Berlin
auseinandersetzen. Ein hartes Stück Arbeit. Peter kam mit dem
starken Griff seines Gegners überhaupt nicht zurecht. Er konnte
sich kaum entfalten und musste sich nach Ende der Kampfzeit
aufgrund von Passivitätsbestrafungen geschlagen geben. Die
Enttäuschung stand ihm im Gesicht geschrieben. Hatte er etwa beim
„Gewichtmachen“ zu viel Substanz verloren? Alle schienen etwas
ratlos, aber alle wussten auch um die mentale Stärke von Peter, der
es gewohnt ist, als „Ausputzer“ auch die harten Wege zu gehen, in
diesem Fall die Trostrunde. Und so kam es dann auch: Im zweiten
Kampf war Peter hoch konzentriert. Jetzt zeigte er auch seine
technische Beschlagenheit. Am Ende stand ein vorzeitiger Sieg. Nun
war allen klar: Peter ist im Turnier angekommen! Und der gute
Eindruck verfestigte sich noch im dritten Kampf. Gegen den Bayern
Werner Schneider konnte Peter ebenfalls mehr als überzeugen. Eine
Begegnung, die ihm zwar alles abverlangte, in der er aber immer
wieder deutlich machte, dass er den Kampf bestimmen will. Einige
Fußwürfe brachten zwar nicht den vorzeitigen Erfolg, beeindruckten
den Gegner aber nachhaltig. Der Kampf ging über die volle Zeit,
doch Peter hatte einfach mehr Wertungen gesammelt. Peter hatte sich
selbst mit dem Kampf um Platz drei belohnt. Auch dieser ging über
die volle Zeit, jedoch hatte Peter diesmal wirklich alles im Griff.
Sein Gegner schien zu resignieren, fand überhaupt kein Mittel.
Sicher, beim Judo kann ein Vorsprung trügerisch sein, aber keiner
der Zuschauer hatte das Gefühl, dass der JSVler noch in Gefahr
kommen könnte. Bronze für Peter! Manch aufmerksamer Beobachter
glaubte eins, zwei Freudentränen gesehen zu haben. Oder ist das
doch nur Legendenbildung? Es war auf jeden Fall ein emotionaler
Moment. Großes Kompliment nicht nur für die Platzierung, sondern
vor allem auch für die Art und Weise, wie diese zustande kam!
Jetzt war Kai an der Reihe. Der JSV war nach zwei errungenen
Medaillen schon mehr als im Soll. Kai konnte also ganz gelöst an
seine Aufgabe gehen. Dass er jetzt jedoch ein wahres Judo-Feuerwerk
zünden würde, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Es war
Champagner-Judo auf höchstem Niveau. Rechts, links und über Kopf,
wie kann man nur so viel Kampf in so kurzer Zeit bieten? Schon nach
35 Sekunden entschied Kai die Begegnung für sich. Ein Raunen ging
durch die Reihen. „Wer ist das?“ , fragten einige Betreuer. Die
DJB-Rückennummer konnte hier weiterhelfen. Mit diesem Athleten
musste man heute rechnen! Euphorisch ging Kai dann in die nächste
Begegnung. Der Darmstädter Heiko Jentsch war die Hürde, die es zu
nehmen galt. Auch hier war schnell Schluss, leider mit anderen
Vorzeichen. Kai wollte den Kampf wieder von Anfang an bestimmen.
Sein O-Uchi-Gari-Ansatz war wohl etwas optimistisch. Zu
optimistisch jedenfalls gegen diesen Gegner, der die Bewegung von
Kai perfekt für eine Konter- Technik nutzte. Wenigstens hatte Kai
Kraft gespart, denn die sollte er im nächsten Kampf noch brauchen.
In der Trostrunde konnten jedoch weder Kai, noch sein Kontrahent
einen Vorteil erzielen. Der Kampf ging über die volle Zeit. Jetzt
mussten die Kampfrichter entscheiden, keine dankbare Aufgabe. Die
Kampfrichter entschieden gegen Kai. Die knappe 2 zu 1 Wertung
verriet, was viele in der Halle so gesehen hatten: Das hätte man
auch anders werten können! Schade, aber der gute Eindruck blieb.
Auf dieses Come-Back nach langer Wettkampfpause darf Kai Stolz
sein. Es war sicher nicht sein letzter Wettkampf! Eine tolle
Leistung!
Am ganz späten Nachmittag war dann Daniel am Zug. Die Luft in
der Halle war inzwischen extrem stickig und die Beine schwer
geworden. Der Veranstalter hatte es leider versäumt, rechtzeitig
über den voraussichtlichen Kampfbeginn zu informieren. Letztlich
betraf das aber alle Kämpfer dieser Alters- und Gewichtsklasse, so
dass Chancengleichheit gegeben war. Das Los erbrachte mit dem
Augsburger Eugen Kämpf einen sehr agilen Gegner. Daniel fand nicht
recht zu seinem Rhythmus. Immer wieder musste er die pfeilschnellen
Angriffe des Augsburgers parieren. Es kam wie es kommen musste:
Eine Wertung für Eugen Kämpf, die Daniel bis zum Schluss nicht
ausgleichen konnte. Nun also die Trostrunde. Hier bekam es Daniel
mit Torsten Krumnow zu tun. Es ging jetzt um alles, eine weitere
Niederlage hätte das sofortige Aus bedeutet. Daniel bot sich sehr
schnell die Chance seine Domäne, den Bodenkampf auszuspielen. Ein
Umdreher folgte dem anderen, jedoch ohne Erfolg. Eigentlich musste
der Armhebel nur noch angezogen werden, aber wie das auch immer
geschehen konnte, sein Gegner konnte auch diese brenzlige Situation
meistern. Die Entscheidung viel dann im Stand. Leider nicht so wie
erhofft. Daniel wurde mit Wucht zu Boden geworfen. Ob er dabei
tatsächlich auf dem Rücken landete, blieb dem jeweiligen
Blickwinkel überlassen. Die Kampfrichter entschieden sich
jedenfalls für Ippon. Die meisten Zuschauer sahen das etwas anders.
Damit war das Turnier für Daniel schon vorbei. Die Enttäuschung
wich jedoch schon sehr schnell der Freude über die Erfolge seiner
Team-Kameraden!
Auch Heike war sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. Neben den
tollen Erfolgen von Claudia und Peter war es besonders der
Team-Geist, der überzeugte. Da wurde gegenseitig gecoacht,
angefeuert, aufgewärmt und massiert. So muss das sein. Nur so sind
Erfolge überhaupt möglich. Und dieses Kompliment muss auch an alle
daheim gebliebenen weitergegeben werden, denn ohne die zahlreichen
Trainingspartner wäre das alles nicht denkbar gewesen. Kein Wunder
also, dass die Erfolge der Dienstagsgruppe gewidmet wurden. Die
JSV-Senioren haben gezeigt, dass sie auch national in ihren
jeweiligen Altersklassen mithalten bzw. diese sogar teilweise
mitbestimmen können. Aber auch das Veranstaltungskonzept muss
hervorgehoben werden. Alle Kämpferinnen und Kämpfer gaben immer
alles, es war aber nie verbissen. Jede Kämpferin, jeder Kämpfer
wurde mit Respekt bedacht. Fair Play war selbstverständlich.
Nachdem sich die Anspannung langsam gelegt hatte, begann am
Samstag Abend der gemütliche Teil der Reise. Zum Essen und Feiern
ging es nach Berlin Mitte. Ernährungspläne spielten jetzt keine
Rolle mehr. Am Sonntag wurde dann die Heimreise angetreten. Alle
freute sich schon wieder auf den kommenden Dienstag, JSV
Speyer, Presse
26.04.2012
Erfolgreiches Wochenende des JSV Speyer im Judomaxx
Regionalliga, Bundesliga Männer und Bundesliga Frauen traten
heute im Judomaxx an. Für die Sportler/innen des JSV Speyer
verliefen die Kämpfe höchst erfolgreich.
Starker Auftakt der Bundesliga-Saison – JSV Speyer gewinnt
haushoch im Judomaxx.
Keine einzige Mannschaftsbegegnung geht unglücklich aus. Die
Speyerer geben das Zepter nicht aus der Hand. Die Endergebnisse des
ersten Bundesliga-Dreifach-Kampftages sehen in Kürze so aus:
Regionalliga: 3:3; 5:1; 3:3. 2. Bundesliga Männer: 8:5. 1.
Bundesliga Frauen: 5:2; 6:1.
Mehr als 350 Zuschauer und Gäste, darunter Speyerer Politik und
Prominenz, kamen in den Genuss von sehr gutem Judo auf technisch
hohem Niveau. Frauen wie Männer sind auf den Moment topfit und
zeigen Höchstleistungen. Spektakulär gelingt das
„Handrad“ (Teguruma) von Bundesliga-Neuling David Riedl (-81
kg). Im letzten Kampf der Männer geht er gegen Paul Nobis (TSG
Backnang) auf die Matte. Beide finden gleichzeitig ihren Griff,
messen sekundenlang ihre Kräfte. Schon will der Kampfrichter den
Kampf unterbrechen, als Paul den Angriff wagt. Doch David kontert
blitzschnell, verlagert sein Gewicht und setzt zu einem gewaltigen
Ausheber an. Die hochriskante Aktion glückt, Paul Nobis fliegt
durch die Luft, Ippon für Speyer.
Die Halle tobt. Trommelwirbel, Fanchöre und Siegeshymnen – das
ist man von den Speyerer Judoka ja gewöhnt. Doch eine Steigerung
ist auch hier möglich: maximale Organisation, maximales
Miteinander, maximale Ergebnisse: Das Judomaxx toppt alles vorher
Dagewesene. Die neue Halle besteht den Stresstest und beschert
Kämpfern wie Helfern einen entspannten Tag. Am Abend müssen keine
Matten mehr abgebaut oder die Halle geräumt werden, es kann gleich
gefeiert werden.
Ergebnisse
Regionalliga Männer:
1. Begegnung: RW Koblenz: 3 Siege (27 Wertungspunkte) – ESV
Ludwigshafen: 3 Siege (30 Wertungspunkte)
2. Begegnung: JSV Speyer: 5 Siege (50 Wertungspunkte) –
RW Koblenz: 1 Sieg (10 Wertungspunkte)
3. Begegnung: JSV Speyer: 3 Siege (30 Wertungspunkte) –
ESV Ludwigshafen: 3 Siege (27 Wertungspunkte)
Mannschaft der Regionalliga Männer:
Philipp Loos (-60 kg)
Robin Krug (-66 kg)
Patrick Jacobi (-66 kg)
Patrick Striegel (-73 kg)
Nico Kachiaschwili (-81 kg)
Pascal Noppenberger (-90 kg)
Paul Zwezich (-100 kg)
Dima Kachiaschwili (+100 kg)
2. Bundesliga Männer:
JSV Speyer: 8 Siege (77 Wertungspunkte) – TSG Backnang: 5
Siege (47 Wertungspunkte)
Mannschaft der 2. Bundesliga Männer:
Aydin Kempirbaev (-60 kg)
Marco Müller (-66 kg)
Benjamim Hofäcker (-73 kg)
David Riedl (-81 kg)
Wulf Georg Reiche (-90 kg)
Pierre Louis Guerin (-100 kg)
Clement Monasse (+ 100 kg)
1. Bundesliga Frauen
1. Begegnung: SC Gröbenzell: 2 Siege (20 Wertungspunkte) – KSV
Esslingen: 5 Siege (50 Wertungspunkte)
2. Begegnung: JSV Speyer: 5 Siege (45 Wertungspunkte) –
KSV Esslingen: 2 Siege (20 Wertungspunkte)
3. Begegnung: JSV Speyer: 6 Siege (57 Wertungspunkte) –
SC Gröbenzell: 1 Sieg (10 Wertungspunkte)
Mannschaft der 1. Bundesliga Frauen:
Sonja Wirth (-48 kg)
Jessica Lindner (-48 kg)
Verena Thumm (-52 kg)
Johanna Müller (-57 kg)
Vanessa Müller (-63 kg)
Bernadett Baczko (-63 kg)
Ann-Kathrin Müller (-70 kg)
Hedvig Karakas (-70 kg)
Abigel Joo (-78 kg)
Melissa Mache (+78 kg)
Judo-Sportverein Speyer, Presse www.judo-speyer.de
22.04.2012
JSV Speyer bei internationalem Turnier dabei
Auf acht Tatamis wurde in Koblenz gekämpft
Nicht nur die Judoka des JSV fahren erfolgreich auf Wettkämpfe,
sondern auch die Karateabteilung verfügt über einige junge Kämpfer,
die ihr Können auf internationalen Turnieren messen.
Die drei stärksten Wettkämpfer der Karateabteilung des
Judo-Sportvereins Speyer fuhren am Samstag, 14. April in die
Sporthalle Oberwerth nach Koblenz, um beim Internationalen
Krokoyama-Cup ihr Bestes zu geben. Fast 1000 Teilnehmer aus 13
Nationen waren gemeldet, darunter nicht wenige Europa- und
Weltmeister. Ausrichter des internationalen Top-Karate-Turniers war
der Rheinland-Pfälzische Karateverband. Nur Wettkämpfer mit
mindestens blauem Gürtel durften antreten.
In der Disziplin Kata (Formkampf) männlich starteten in jedem
Feld 50 Teilnehmer. Gegen diese starke Konkurrenz traten Fabio Roth
(blau), Patrick Sturm (blau) und Kaderathlet Matthias Schaudig
(braun) an. Patrick und Fabio mussten das Feld bald erfahreneren
Athleten überlassen. Matthias überzeugte jedoch die Kampfrichter
mit starken Demonstrationen seiner ausgewählten Kata. Da in jeder
Runde eine neue Kata gezeigt werden muss, kommen Spezialisten nicht
weit. Nur wer über ein großes Repertoire auch an hohen und
schwierigen Kata verfügt, kann mithalten. Nach drei gewonnenen
Kämpfen unterlag Matthias schließlich dem späteren Sieger David
Geduhn aus Berlin. Da es keine Trostrunde gab, erhielt der Favorit
des JSV Speyer keine zweite Chance auf eine Medaille. Zufrieden mit
ihren individuellen Leistungen und um einige Erfahrungen reicher
kehrten Sportler und Betreuer (Jürgen Ballreich, Thorsten Sturm)
zurück nach Speyer. Mira Hofmann JSV Pressereferentin
Karate
15.04.2012
Bundesliga-Doppelkampftag am 21.4. im Judomaxx
Die Bundesligakämpfer des Judo-Sportvereins Speyer
Ein großes Ereignis steht bevor: am Samstag, dem 21. April,
kämpfen die Judo-Mannschaften der 1. Bundesliga Frauen, der 2.
Bundesliga Männer und der Regionalliga Männer in Speyer. Gleich am
ersten Kampftag der diesjährigen Saison erwarten wir spannende
Begegnungen den ganzen Tag über.
Samstag, 21. April 2012
Regionalliga Männer: JSV Speyer RW Koblenz. Wettkampfbeginn:
12.00 Uhr
2. Bundesliga Männer: JSV Speyer TSG Backnang.
Wettkampfbeginn: 16.00 Uhr
1. Bundesliga Frauen: JSV Speyer KSV Esslingen, SC Gröbenzell.
Wettkampfbeginn: 16.00 Uhr
Die Regionalliga der Männer unterstützen etliche Neuzugänge und
Rückkehrer. Dennis Klein, Philipp Loos, Stefan Bantle, Maximilian
Hoock, Nico Kachiaschwili, Philipp Rosenbusch, Leander Riegert,
Benjamin Hofäcker und Maximilian Dangl bilden fast ein eigenes
U20-Team. Jung und hoch motiviert erhalten die Nachwuchsathleten in
der Regionalliga die Chance, die Lücke zum Bundesligateam zu
schließen. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Kämpfern macht
das Team des JSV aus. Es wird seine ganze Erfahrung am 21. April
brauchen, denn mit dem befreundeten ESV Ludwigshafen sowie dem RW
Koblenz stehen starke Gegner auf der Matte.
Noch spannender wird's bei den Bundesligakämpfen. Der Kracher
TSG Backnang fordert die Männermannschaft des JSV heraus. Teamchef
Michael Görgen-Sprau gibt sich zuversichtlich: "Wir schöpfen aus
dem Vollen. Jede Gewichtsklasse ist gut besetzt." Nur auf die
starke Unterstützung aus der Schweiz, Michael Iten, muss der JSV im
April noch verzichten, weil der international erfolgreiche Kämpfer
auf den Europameisterschaften startet.
Das starke Frauenteam tritt gegen den KSV Esslingen und den SC
Gröbenzell an. Das erfolgsverwöhnte Speyerer Team (2010: 3 Platz,
2011: 2. Platz) hofft in diesem Jahr eine weitere
Leistungssteigerung zu zeigen. Mit einigen Neuzugängen liegt die
Stärke des insgesamt sehr jungen Teams im engen
Gruppenzusammenhalt. Ganz klar liegt das Ziel darin, die Finalrunde
zu erreichen. Leicht wird das jedoch nicht: Die Gruppe Süd ist sehr
stark, keine Mannschaft darf hier unterschätzt werden. Die
Zuschauer dürfen sich also auf spannende Kämpfe freuen.
Die Regionalliga kämpft ab 12.00 Uhr, Wettkampfbeginn der
Bundesliga ist um 16.00 Uhr. Als einer der größten Judovereine
Deutschlands bildet der JSV Speyer eine starke Gemeinschaft. Stark
sind auch die Erfolge seiner Leistungssportler auf nationaler wie
internationaler Ebene. Seit Jahren sind Männer wie Frauen in der
Bundesliga vertreten, und unter den Kämpfern sind nicht wenige
deutsche Meister, Europacupsieger, sogar Weltmeisterinnen. Die gute
Stimmung, die stets im JSV Speyer herrscht, wird im Judomaxx sicher
noch übertroffen werden. Text JSV Speyer, Presse; Foto:
Nica photography Anna Alles und Charlotte Bauder
Das Speyerer Team der 2. Bundesliga
Männer:
- 60 kg
Oliver Grewenig, Michael Iten, Aydin Kempirbaev, Philipp Loos,
Tobias Teucke
- 66 kg
Stefan Bantle, Florian Hofäcker, Maximilian Hoock, Patrick
Jacobi, Markus Kost, Marco Müller, Pascal Pontzen, Philipp
Rosenbusch, Leander Riegert
- 73 kg
Matthias Benkert, Benjamin Hofäcker, Paul Kappis, Eric Köstel,
Steffen Lang, Patrick Striegel, Mattieu Zimmer
- 81 kg
Markus Arent, Mohamed Benhaska, Yannick Bonne, Vasilij
Cudinovic, Jannik Dreiseitl, Alexander Grewenig, Nico
Kachiaschwili, David Riedl, Simon Schnell, Mario Staller
- 90 kg
Marcel Agustina, Andreas Benkert, Julian Bickel, Maximilian
Dangl, Pierre Guerin, Philipp Kabs, Jan Müller, Till Müller, Pascal
Noppenberger, Wulf-Georg Reiche, Manuel Sprau, Adrian Steinhaus,
Beranger Vion
- 100 kg
Michael Görgen-Sprau, Dimitri Kachiaschwili, Clement Monasse,
Dominique Pätzel, Paul Zwezich
+ 100 kg
Volker Heyer, Christophe Sans, Markus Sturm
Das Speyerer Team der 1. Bundesliga
Frauen:
-48 kg
Kim Kreimes, Jessica Lindner, Severine Pesch, Sonja Wirth
-52 kg
Maria Deimel, Selina Dietzer, Aileen Göbel, Barbara Maros,
Verena Thumm
-57 kg
Rebecca Bräuninger, Hedvig Karakas, Anni Meier, Johanna Müller,
Larissa Wörner
-63 kg
Bernadett Bazcko, Miriam Kost, Vanessa Müller, Eva Schmidt
-70 kg
Barbara Bandel, Jennifer Kirchner, Anett Meszaros, Ann-Kathrin
Müller
-78 kg
Tia Berger, Luisa Froitzheim, Abigel Joo
+78 kg
Kristin Büssow, Melissa Mache
13.04.2012
Neues vom JSV Speyer
Osteraction im
JSV: 50 Kinder machen Zirkus
Hereinspaziert! Hochkonzentrierte Spannung herrscht zurzeit auf
der Mattenfläche des Judomaxx. Dieses Mal werden keine Würfe oder
Haltegriffe im Judo-Anzug geübt, sondern junge Artisten bereiten
ihre Vorstellung vor. Beim diesjährigen Ferienprogramm in den
Osterferien lautet das Motto „Zirkus, Zirkus“. Am Montag, dem
ersten Tag der Osteraction, konnte jeder Teilnehmer ausprobieren,
was ihm am meisten Spaß macht: Jonglage, Akrobatik, Clown oder Tanz
und Tier. Am heutigen Dienstag wurden die Kunststücke eingeübt, ein
Zirkusdirektor gewählt sowie Kostüme, Maske und Einladungen
entworfen. Morgen lädt der JSV-Zirkus zur Vorführung ein: um 15.20
Uhr im Judomaxx.
Mehr als vierzig Kinder und rund zwanzig Jugendliche nehmen an
dem Programm teil, teils aus dem Judo-Training, teils aus den
Schulkooperationen des JSV mit Speyerer Schulen. Philipp Kabs
leitet die Gruppen an, unterstützt vom Jugendvorstand des JSV, die
ihre Freizeit und ihr Engagement einbringen. Spaß haben alle:
Kinder wie Betreuer. Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, erhält
die Chance, im Juli am Ferienprogramm des JSV teilzunehmen. Weitere
Informationen und den Freizeitflyer gibt’s im Judomaxx oder unter
www.judo-speyer.de
Weiteres junges Talent im JSV: Sebastian Schmitt (U 14)
wird nach erfolgreichem Turnier in die Talent-Erfassung des
DJB-Nachwuchses aufgenommen.
Das Sichtungsturnier der DJB für die U 15 in Backnang am
vergangenen Wochenende war für den JSV-Nachwuchs erfolgreich. Unter
den 240 Teilnehmern machte insbesondere der 13jährige Sebastian
Schmitt auf sich aufmerksam. Im größten Feld mit über 30
Teilnehmern (-55 kg) entschied er mit einer Ausnahme alle Kämpfe
für sich. Die Trostrunde beherrschte er souverän und erlangte so
den 3. Platz. Sein Trainingsfleiß zahlte sich aus: Sebastian
trainiert vier Mal pro Woche beim JSV-Trainer Ferenc Nemeth,
zusätzlich ist er Mitglied im Förderkader des Judo-Verbandes Pfalz,
besucht Lehrgänge und Wettkämpfe. Die Turnier-Teilnehmer wurden
allesamt von Landestrainer Thomas Föllinger nominiert, neben
Sebastian waren das Leon und Lukas Stepper, Julian Richter, Jonas
Dieing und Willi Martens. Trotz Einzelsiegen konnten sie sich
dieses Mal noch nicht weiter qualifizieren.
Jürgen Albert für sein ehrenamtliches Engagement geehrt:
Riesen-Stimmung beim Dankeschön-Event in Mannheim
Zwei
Mal schon richtete die Sportregion Rhein-Neckar mit Unterstützung
der basf den Award „You are the champions“ aus und lud die
Preisträger in die SAP-Arena nach Mannheim – der JSV gehörte beide
Male zu den Gewinnern. Dieses Mal wurde Jürgen Albert in der
Kategorie „Mit dabei – Integration im Sportverein“ nominiert,
musste allerdings Sonja Lapuks vom KSG Rhein-Neckar e.V. den
Vortritt lassen – sie hatte die Jury mit ihrem Engagement und
Projekten wie Rollstuhl-Musical oder Abenteuer-Camp überzeugt. Dies
tat der Freude der JSVler keinen Abbruch, denn die Wahl ist
gerechtfertigt. Auch den 2. Preis, ein Vereinsfest für besonders
Engagierte sowie der Abend in der SAP-Arena nimmt Jürgen Albert und
seine Gruppe von Judoka und Sportlern mit Handicap gerne an. Die
Metropolregion möchte mit dem Award verdeutlichen, wie wichtig die
vielfältigen ehrenamtlichen Leistungen für eine aktive und
funktionierende Gesellschaft sind.
Rund 10.000 Ehrenamtliche aus den Sportvereinen der
Metropol-Region genossen den bunten Abend mit Darbietungen von
Klaus Lage und Band, Laith Al-Deen, der Parcour-Gruppe Ashigaru,
dem Comedian Matze Knop, Teilnehmern des Olympia-Teams, einem
Ausschnitt aus dem Musical „We Will Rock You“ und viel guter
Stimmung. Aus dem JSV war ein 40-köpfiges Team von Ehrenamtlichen
und Mitgliedern der Lebenshilfe angereist. JSV Speyer,
Presse
09.04.2012
JSV: Sensationeller Platzierung von Dennis Klein (U 17, -66 kg) bei den internationalen Bremen Masters
Dennis Klein bei der Siegerehrung ( 2. von rechts)
Als einziger Deutscher erklomm Dennis Klein in seiner Klasse das
Siegertreppchen und holte sich die Bronzemedaille. Seinen
diesjährigen Erfolg bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im
Februar (3. Platz) konnte der 16jährige am vergangenen Wochenende
noch toppen: dieses Mal besiegte er seinen Gegner Marvin Agarius
(HAT 16 Hamburg), gegen den er vor vier Wochen noch unterlag.
Nachdem der Deutsche Meister Alexander Völker (Berlin) den eigenen
Poolsieg nicht erreichte und die Nummer 2 in Deutschland, Marvin
Agarius ausschied, ist Dennis Klein nach seinem Poolsieg nun bester
Deutscher in der Gewichtsklasse -66 kg.
Das Internationale Turnier lockte 1000 Teilnehmer aus über 20
Nationen nach Bremen. Judoka der internationalen Weltspitze von
Japan bis Großbritannien, von Russland bis Kanada einschließlich
aller europäischer Judo-Länder waren am Start. Die am größten
besetzte Klasse -66 kg mit 68 Teilnehmer schenkte dem Speyerer
nichts. Der Weg ins Finale war steinig, doch selbst internationale
Größen wie z.B. Tom Dijkhuis (Niederlande), Gerald Grössig
(Österreich), Roland Dobelnieks (Lettland) oder Mauk Moermann
(Niederlande) konnten Dennis nicht aufhalten. Nur gegen den
späteren Erstplatzierten, den Japaner Takumo Nomura (wohl zurzeit
weltbester Kadett U 17) unterlag Dennis.
Von Dennis’ Leistung zeigten sich nicht nur die Vereinskollegen,
Heimtrainer Ferenc Nemeth und Vereinsvorsitzender Heiner Sprau
beeindruckt, sondern auch Bundestrainer U 17 Sven Hesse lobte das
Technikrepertoire des Gymnasiasten: „Vier mal Ippon mit vier
verschiedenen Techniken und mit einer fünften Technik mit Yuko
gewonnen – das ist nicht alltäglich. Speyers Judoka haben keine
Spezialtechnik, das macht diese Jugendlichen so unberechenbar.“ Das
Konzept von JSV-Trainer Ferenc Nemeth geht also auf. Eine Einladung
nach Speyer nimmt Hesse gerne an, um sich über die Basisarbeit im
Landesleistungszentrum zu informieren. Aufgrund seines
herausragenden Erfolges nominierte er Dennis für den Europa-Cup U
17 im tschechischen Teplize, die Internationalen Deutschen
Einzelmeisterschaften in Berlin und zum Europa-Cup in Warschau.
Zeigt Dennis hier konstante Leistung, kann er bei den
Europameisterschaften 2012 starten. Text und Foto: JSV Speyer,
Presse
30.03.2012
Frohe Botschaft aus Berlin für den JSV Speyer
v.l.n.r: Henry Maske, Frank-Walter Steinmeier, Doris Barnett (MdB), Gerlinde Görgen, Sigmar Gabriel, Gulbeyaz Rastin, Anni Müller
Die SPD-Bundestagsfraktion hatte den Wettbewerb „Sport in
Deutschland – Aktiv für Integration und Demokratie“ ausgeschrieben
– und mehr als 220 Vereine aus ganz Deutschland hatten sich
beworben.
Gestern abend (Montag, 26. März) waren drei Vertreter des JSV in
den Berliner Reichstag zum Frühjahrsempfang der SPD eingeladen –
zusammen mit 600 Mitgliedern aus anderen Sportvereinen. Die
Spannung war groß, als der 1. Sieger ausgerufen wurde, und die
Freude umso größer, als Gerlinde Görgen, Anni Meier und Gül Rastin
überraschend auf die Bühne gerufen wurden.
Henry Maske hielt die Laudatio, Frank-Walter Steinmeier zeigte
sich beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement, das der
Judo-Sportverein insbesondere bei der Integration von Menschen mit
Behinderungen und anderen Integrationsgruppen leistet.
Der Speyerer Sportverein hat inzwischen ein riesiges Netzwerk
aufgebaut. Indem Gerlinde Görgen auf Kinder, auf Kitas, Schulen und
vielen weitere städtische Kooperationspartner zugeht, schließt sie
Gräben, bringt Menschen zusammen und leistet einen wertvollen
Beitrag für die Gesellschaft – weit über den Sport hinaus.
Der JSV freut sich sehr über diese Auszeichnung, die zudem mit
einem Sportausstatter-Gutschein im Wert von 1.500 Euro dotiert ist.
Mira Hofmann, Judo-Sportverein Speyer; Foto:
SPD-Bundestagsfraktion, Pressestelle
27.03.2012
JSV Speyer gewinnt als beste Mannschaft den Rimbacher Teampokal (U 14 / U 17)
Sebastian Schmitt, Florian Bantle, Simon Hölldorfer,
Meta Lu Jülicher, Anika Harter und Michael Bantle gewinnen
Gold.
Mit sehr schönem Judo gewinnen sechs Speyerer Jugendliche beim
Rimbachpokalturnier am Sonntag, 25. März, den ersten Platz ihrer
Gewichtsklassen: Sebastian Schmitt -55kg gewinnt nach fünf
Ipponsiegen das spannende Finale gegen seinen Teamkollegen Marko
Zimmermann (3 Siege) - Silber für Marko. Florian Bantle siegt in
der Gewichtsklasse -81kg im Finale überlegen mit Ippon. Simon
Hölldorfer gewinnt mit zwei Ipponsiegen die Gewichtsklasse -46kg
und Meta Lu Jülicher siegt in der Gewichtsklasse 40kg. Anika Harter
kontrolliert ihre Gewichtklasse nach Belieben und siegt auch im
Finale mit Ippon, ebenso wie Michael Bantle, der nach drei
Ipponsiegen die Gewichtsklasse -46kg bei der U14 gewinnt. Leonard
Schneider-Strehl erreicht nach zwei starken Vorstellungen das
Finale -66kg und verliert hier knapp mit Kampfrichterentscheid.
Christopher Hofäcker (-37kg) hatte einen guten Tag: er gewinnt drei
Kämpfe vorzeitig und nimmt Bronze mit nach Hause. Fabian Göbel
belegt -60kg den 5. Platz.
Mit dieser tollen und überzeugenden Mannschaftsleistung kann
sich das Team über den Mannschaftspokalsieg und einen großen Pokal
freuen. JSV Speyer, Presse
26.03.2012
Neues aus dem Judomaxx
Samstag, 24. März: Familien-Sport-Spiel-Treff: Das
Judomaxx wird zum Abenteuerspielplatz für die ganze Familie.
Teilnehmen kann jeder ab 3 Jahren (bis 99 Jahre), der Lust hat zu
lachen, zu spielen und sich sportlich aktiv zu beschäftigen. Es
sind noch Plätze frei! Einfach um 14.00 Uhr in bequemer
Freizeitkleidung ins Judomaxx kommen und mitspielen!
Physiotherapie Matthias Richter: neuer Kursplan
online
Bewegung, Ernährung und Entspannung sind nicht nur die drei
wichtigsten Säulen des Lebens, sie sind auch entscheidende
Handlungsfelder der Prävention. Die gesetzlichen Krankenkassen
unterstützen präventive Gesundheitskurse mit der Übernahme von 80
bis 100 Prozent der Kursgebühren. Die Kurse, die Matthias Richter
im Judomaxx anbietet, werden von Physiotherapeuten geleitet. Sie
stehen sowohl JSV-Vereinsmitgliedern als auch anderen offen.
Ernährungsberatung, Rückenschule, Ausdauertaining, Zumba,
Powerworkout: 14 verschiedene Kurse bieten vielfältige
Möglichkeiten der gesunden Bewegung, Ernährung und Entspannung. Das
komplette Kursprogramm, das nach den Osterferien startet, finden
Sie unter www.physiotherapie-richter.de,
dort unter Kurse Judomaxx.
6. bis 11. März: Kata-Seminar in Lignano / Italien: Unter
30 Judoka aus Deutschland, die an dem internationalen Kata-Lehrgang
teilnehmen, waren aus Speyer Thomas Hofmann und Daniel Koliander
dabei. Mit 268 Teilnehmern aus 18 Nationen war das Interesse sehr
groß. Sie setzten sich aus Aktiven, nationalen wie internationalen
Wertungsrichtern und Mitgliedern der Kata-Kommission zusammen.
Zwölf japanische Lehrer leiteten den Lehrgang, angeführt von Haruki
Uemura und Saburo Matsushita (beide Träger des 9. Dans).
18. März - Karate: Matthias Schaudig erreicht 5. Platz bei
seiner ersten DM der Leistungsklasse in Erfurt
Dank ihrer
Qualifikation bei der rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaft
trat das Kata-Team mit Maximilian Rogge (Kaiserslautern), Paul
Lichtwart (Wismar) und Matthias Schaudig (Speyer) bei der DM der
Leistungsklasse an, um sich mit Deutschlands besten Karateka zu
messen. In der Disziplin Kata-Team Herren ließ sich das
Rheinland-Pfalz Team gleich in der ersten Runde gegen Frankfurt und
somit das Team der Bundestrainer messen. Bassai Dai gegen Kanku Sho
- beide Teams zeigten hohes Niveau. Erwartungsgemäß ging diese
Runde allerdings, trotz sehr starker Leistung, zu Gunsten der
späteren deutschen Meister aus. Durch die Finalqualifikation des
Gegnerteams stand dem RKV-Team die Trostrunde offen. Hier setzte es
sich mit Gojushiho souverän durch und stand dann dem international
erfahrenen und Premier-League platzierten Team aus Bonn gegenüber.
Matthias, Maximilian und Paul legten mit einer dynamischen Annan
vor und zeigten das mit Abstand artistischste und spektakulärste
Bunkai (Anwendung) - Salti-Würfe und Sprungtritte eingeschlossen.
Dennoch merkte man dem Bonner Team an, dass sie schon deutlich
länger zusammen trainieren und so landete das Rheinland-Pfalz-Team
gleich bei ihrer ersten DM-Teilnahme auf einem sehr guten 5.
Platz.
(Foto: Matthias Schaudig (links) im
Kata-Team)
Freitag, 23. bis Sonntag, 25. März: International Masters
Bremen U 17 / U 20
Zwölf Top-Judoka des JSV nehmen am hochrangigen internationalen
Turnier in Bremen mit anschließendem Lehrgang teil. Männer: Nico
Kachiaschwili, Benjamin Hofäcker, Stefan Bantle, Maximilian Hook,
Philipp Loos, Dennis Klein, Michel Adam und Sebastian Hofäcker.
Frauen: Luisa Froitzheim, Aileen Göbel, Janina Hofäcker, Miriam
Kost.
Samstag, 24. März und Sonntag, 25. März: Osterturnier in
Zeiskam
Die jüngsten Wettkampfgruppen des JSV, die U 11 und die U 14,
fahren dieses Wochenende auf das traditionelle Osterturnier nach
Zeiskam. Schon zum 19. Mal richtet der 1. Budo-Club Zeiskam das
beliebte Turnier aus, zu dem auch dieses Jahr wieder Judoka aus nah
und fern erwartet werden. Für die jungen Kämpfer ergibt sich damit
eine gute Möglichkeit, weitere Wettkampferfahrungen zu sammeln. In
der Gruppe U 14 fahren 10 Jungen sowie 5 Mädchen aus Speyer. Von
der U 11-Gruppe nehmen elf Judoka teil.
1. Bundesliga Frauen Süd: Zwei Neuzugänge der Speyerer
Frauen-Bundesligamannschaft hatten sich bei den Deutschen
Einzelmeisterschaften U 20 in Frankfurt/Oder am 10. März den Titel
gesichert: Selina Dietzer (-52 kg) und Rebecca Bräuninger (-57 kg).
Beide jung und zum ersten Mal in dieser Altersklasse dabei,
überzeugten sie durch ihre Technikvarianten und verwiesen die
Gegnerinnen in deren Schranken. Damit verstärken die beiden die
ohnehin starke und junge Mannschaft. Die Bundesliga kann kommen!
Mira Hofmann, Judo-Sportverein Speyer www.judo-speyer.de
22.03.2012
Die neuesten Nachrichten aus dem Judomaxx
Sauberes Speyer nach Dreck-Weg-Tag. Für viele ist es
schon Tradition, auch dieses Jahr haben am 10. März wieder viele
junge wie alte Judoka, Familien, Freunde und Helfer geholfen,
unsere Stadt ein bisschen sauberer zu machen. Stellvertretend
danken wir ganz herzlich den Familien Gilges, Blank, Zimmermann,
Bauser und Drixler – und natürlich allen anderen auch für ihre
Unterstützung!
Anpfiff ins Leben – Berufsberatung im Judomaxx: Die
Agentur für Arbeit bietet am 19. März von 16.00 bis 18.00
Uhr eine offene Sprechstunde für alle Jugendlichen bis 25 Jahren
an. Themen werden sein: Wie geht es nach der Schule weiter? Welcher
Beruf kommt für mich in Frage? Welche Ausbildung passt zu mir? Gibt
es Alternativen? Wie sieht der Arbeitsmarkt aus? Welche Chancen
habe ich? Antworten und Anregungen gibt Martina Flügge,
Berufsberaterin der Agentur für Arbeit in Speyer.
Sportliche Erfolge am Wochenende 1 (Samurai- und
Geisha-Turnier in Pfungstadt):
Im benachbarten Südhessen fanden am vergangenen Wochenende, 10.
und 11. März, das traditionelle Samurai-Turnier (Jungen ab U
14) sowie das Geisha-Turnier (Mädchen ab U 14) statt. Mit insgesamt
23 Teilnehmern (5 Mädchen, 18 Jungen) stellt der JSV Speyer ein
großes Kontigent des gut besuchten Turniers. Das über 600
Teilnehmer starke Feld setzte sich aus Judoka aus ganz
Süddeutschland zusammen. Trotz zum Teil sehr starker Gegner kehrten
die Speyerer mit insgesamt acht Medaillen zurück. Simon Holldörfer
gewinnt in seiner Klasse bis 46 kg den ersten Platz, ebenso Robin
Krug bei den Männern bis 66kg. Alle anderer Kämpfer des JSV zeigten
gute bis sehr gute Leistungen und erreichten zum größten Teil das
selbst gesteckte Ziel: zumindest einen Sieg für sich verbuchen zu
können.
Sportliche Erfolge am Wochenende II (Dt.
Einzelmeisterschaften U 20 in Frankfurt/Oder):
Die sehr junge und zum großen Teil neu zusammengesetzte Gruppe
von acht Judoka sammelte in Frankfurt wertvolle
Wettkampferfahrungen. Janina Hofäcker (-57 kg) belegte den 7.
Platz. Schwere Auslosungen verhinderten weitere Erfolge.
Gerade eben kam ein Anruf aus Berlin: Der JSV gehört zu
den Gewinnern eines Wettbewerbes, den die SPD-Bundestagsfraktion
ausgeschrieben hatte: Sport in Deutschland – Aktiv für Integration
und Demokratie. Wieder einmal konnte der JSV mit seinem Konzept für
Integration und soziale Gemeinschaft überzeugen. Danke an alle
ehrenamtlichen Helfer und gute Seelen des Vereins: Diese
Auszeichnung gebührt vor allem Euch!!!
Eine weitere Auszeichnung erhält Jürgen Albert für seine
Arbeit mit Menschen mit Behinderungen im JSV. Beim Wettbewerb „You
are the Champions“ wird er während eines großen Dankeschön-Events
am 31. März in der SAP-Arena in Mannheim geehrt. Es gibt
noch Karten für Vereins-Mitglieder. Wer möchte mit Jürgen und dem
JSV feiern? Mira Hofmann, Judosportverein Speyer
13.03.2012
Die Erfolgskurve der Topathletin des Judo-Sportvereins Speyer, Barbara Bandel, steigt weiterhin steil empor

In der
nächsten Woche nimmt sie an einem internationalen Lehrgang in
Nymburk (Tschechien) teil, worauf Bundestrainer Michael Bazynski
gedrängt hat. Jasmin Godon, Gesundheits- und Metaltrainerin von
Barbara Bandel, stuft den Lehrgang als "körperlich äußerst
anspruchsvoll ein: dreimal täglich Judo, Randori mit
internationalen Spitzenathletinnen – und das eine Woche lang. Das
zehrt." Von ihrem Heimtrainer Andreas Esper optimal vorbereitet,
bleibt nun zu hoffen, dass die Speyererin körperlich fit bleibt.
"Nach ihrem Verletzungspech 2010 hat Barbara es verdient, ohne
Unterbrechung zielstrebig trainieren und kämpfen zu können", so
Vereinsvorsitzender Heiner Sprau. "Die intensive und persönliche
Betreuung durch unser 'Team Barbara' zahlt sich nun aus. Barbara
ist stabil, es geht ihr richtig gut." Erst kürzlich hat die
Sportlerin erfolgreich ihren Berufsabschluss als Polizeikommissarin
gemeistert – eher die Ausnahme bei internationalen
Spitzenathletinnen dieses Alters. Der JSV freut sich ganz besonders
auf den 21. April: im Judomaxx kämpft nicht nur die 1. Bundesliga
Frauen (gegen KSV Esslingen und SC Gröbenzell), sondern auch die 2.
Bundesliga Männer (gegen den Vorjahresmeister TSG Backnang). Trotz
engem Terminplan wird Barbara das junge Frauen-Erstligateam des JSV
zuhause unterstützen.
Mira Hofmann JSV Pressestelle09.03.2012
Matthias Schaudig holt Bronze bei der Swiss Open in Zürich
Matthias Schaudig (zweiter von rechts) bei der Siegerehrung
Am vergangenen Samstag, dem 25. Februar, fanden in Zürich die
Swiss Open statt. Dieses Turnier hat sich zu einem der größten
Karatewettkämpfe Europas (WKF) entwickelt - mit 1266 gemeldeten
Athleten aus 27 Nationen. Matthias Schaudig von der Karateabteilung
des Judosportvereins Speyer startete für den Landesverband
Rheinland-Pfalz und vertrat die deutsche Nation.
In der Kategorie Kata (Formkampf gegen imaginäre Gegner) U18
absolvierte Matthias fünf Kämpfe. Erst im Halbfinale unterlag er
nur knapp dem späteren Turniersieger. Den Kampf um den dritten
Platz entschied er mit 3:2 Punkten für sich und holte somit die
Bronzemedaille nach Deutschland. Zusätzlich trat der engagierte
Kämpfer in der Kategorie Kata 18+ Elite an. In dieser besonderen
Klasse treffen die 60 besten Athleten der Leistungsklasse
aufeinander. Nach einem sensationellen Auftakt mit einem 3:2 Sieg
gegen den Geheimfavoriten aus Portugal musste sich Matthias in der
zweiten Runde gegen den späteren Finalisten aus Schottland
geschlagen geben. Über die Rangkämpfe konnte sich Matthias dennoch
bis auf Platz 5 vorkämpfen! Ein voller Erfolg für den jungen
Karateka, der als lizenzierter Übungsleiter seine
Wettkampferfahrungen an die jüngeren Karateka im JSV weitergibt.
Mira Hofmann Pressestelle JSV
27.02.2012
Barbara Bandel in der Weltspitze angekommen
Nach ihrer
gezeigten Spitzenleistung am vergangenen Wochenende nominierte der
Frauen-Bundestrainer Barbara Bandel für das Randori der Weltelite
in Düsseldorf.
Beim Judo-Grand-Prix in Düsseldorf war Barbara Bandel der wohl
schwierigsten Gruppe in Pool A zugelost worden. Der japanischen
Nationaltrainer äußerte sich Ferenc Nemeth gegenüber über die
Speyererin als stärkste Athletin im Pool. Nach Ippon-Siegen gegen
die internationalen Spitzenathletinnen Smal (Ukraine) und Pasquet
(Frankreich) kämpfte sie sich in das Viertelfinale vor. Die
National- und B-Kaderathletin aus Speyer brachte die
Weltranglistenjudoka Yoriko Kunihara im Viertelfinale an den Rand
der Niederlage. Dementsprechend zufrieden mit der eigenen Leistung
zeigte sich Bandel beim Schlussgong. Jedoch lag die Gegnerin
aufgrund eines Strafpunktes wegen Raustretens in Führung und
gewann. Kunihara, favorisiert für Gold, erholte sich von diesem
schweren Kampf nicht mehr und schied im Halbfinale aus.
Bundestrainer Michael Bazynski nominierte die JSVlerin aufgrund
der gezeigten Leistung zum Randori der Weltelite, das traditionell
im Anschluss an den Grand Prix in Düsseldorf als internationales
Trainingscamp durchgeführt wird. „Nach dieser offenen
Trainingseinheit am Dienstagabend berief und nominierte
Frauenbundestrainer Bazynski Barbara zum Randori der weltbesten
Judoka“, so Gesundheits- und Mentaltrainerin Jasmin Godon. Sie
wurde von der Speyerer Ausnahmeathletin per Telefon überglücklich
unterrichtet. JSV-Vorsitzender Heiner Sprau: „Es war richtig und
professionell, um Trainer Andreas Esper ein ‚Team Barbara’ zu
bilden, das sich aus Sportarzt, Physiotherapie Matthias Richter und
Gesundheits- und Mentaltrainerin Jasmin Godon zusammensetzt. Toll
war, dass ein Fanclub unter unserem Trainer Ferenc Nemeth am
Samstag in Düsseldorf lautstark unterstützte.“ JSV Speyer,
Presse
Weitere Termine für Barbara Bandel:
Februar/März: Trainingslager
März: Swiss Open in Genf
April: Wettkampfvorbereitung
April: Bundesliga, Dt. Hochschulmeisterschaften in Köln
Mai: British Open in London
Juni: Europa-Cup in Prag
Juli: Olympia Wettkampfvorbereitung
September: Bundesliga, Weltcup in Rom
Oktober: Weltcup in Mink
22.02.2012
Sensationeller Platz 5 für Barbara Bandel beim internationalen Judo-Grand Prix in Düsseldorf
Auf
Weltklasse-Niveau kämpfte Barbara Bandel aus Speyer beim
diesjährigen Judo-Grand Prix in Düsseldorf. Bis ins Viertelfinale
besiegte sie ihre internationalen Topgegnerinnen vorzeitig mit
Ippon. Erst gegen Favoritin und WM-Dritte Yoriko Kunihara musste
sie sich nach fünfminütigem Kampf knapp geschlagen geben. So
erreichte sie einen sensationellen 5. Platz in ihrer Gewichtsklasse
bis 70 kg.
„Barbara hat bei ihrem ersten Grand Prix sehr gut gekämpft“,
kommentierte JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth die Leistung von
Nationalkaderathletin Barbara Bandel. In ihrem Pool traten u.a. die
WM-Dritte Yoriko Kunihara, die ukrainische Meisterin und
international erfolgreiche Nataliya Smal sowie die Französin Marie
Pasquet an, die WM und EM-Erfolge vorweisen kann.
Von ihrem hessischen Heimtrainer (HfPV Wiesbaden) und
Mentaltrainerin Jasmin Godon top vorbereitet, ging Bandel mit dem
großen Druck dieses Grand Prix souverän um. Im Auftakt gegen Smal
setzte Barbara sofort den Griff durch und gewann nach variablen
Technikansätzen nach 3:14 min vorzeitig mit Ippon. Gegen die
favorisierte Französin fuhr sie das gleiche Muster: Griff,
Bewegung, Druckaufbau, Spezialtechnik = Ippon nach 4:01 min – und
eine konsternierte Französin auf der Matte. Die große Fangemeinde
um Trainer Ferenc Nemeth jubelte. Dann stand der bisher größte
Wettkampf für die Polizeikommissarin der Sportfördergruppe in ihrer
Karriere bevor: gegen Yoriko Kunihara - und wieder setzte sich Babs
durch. Die Japanerin konnte keine Wertung durchsetzen, der Kampf
gestaltete sich ausgeglichen. Weil Bandel einen Strafpunkt für
Raustreten aus der Kampffläche einstecken musste, lag Kunihara mit
dem Schlussgong nach fünf Minuten in Führung. Doch Barbara Bandel
erreichte als eine von elf der insgesamt 50 Kaderathleten, die vom
Dt. Judobund gesetzt waren, eine Platzierung und sammelte
Olympiapunkte. Der JSV ist stolz auf die Leistung der Speyererin
und gratuliert herzlich zum Erfolg. JSV Speyer, Presse
21.02.2012
Sportliche Judoka im JSV: 57 Sportabzeichen verliehen

Vom Grundschulalter bis zum Vorruhestand: Altersmäßig war die
ganze Bandbreite von Judoka im judomaxx vertreten, wobei eindeutig
Kinder in der Überzahl waren. Deshalb formulieren die Trainerinnen
und Organisatorinnen Heike Magin und Claudia Papst ihr Ziel für
dieses Jahr: „Wir möchten vermehrt Eltern motivieren, es ihren
Kindern gleichzutun und für das Sportabzeichen zu trainieren. Wir
bieten im Sommer Trainingsmöglichkeiten an, die zeitgleich zum
Judotraining der Kinder stattfinden.“ In vier Teilbereichen zeigten
die Sportler ihre Leistungen: Schwimmfähigkeit, Sprungkraft,
Schnelligkeit und Ausdauer.
Mehr
noch als die besten Zeiten zu erreichen, stehen im JSV der Spaß am
Sport und die familiäre Gemeinschaft im Vordergrund. Große
Anerkennung erhielt der jüngste Teilnehmer, der mit fünf Jahren
zwar noch nicht offiziell das Sportabzeichen ablegen konnte, aber
die meisten Sympathiepunkte sowie eine Anerkennungsurkunde erhielt.
Einige Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei, andere legten zum
zweiten oder dritten Mal das Sportabzeichen ab, manche sogar zum
fünften, sechsten oder siebten Mal. Auch die elfjährige Annika
Harter erhielt das goldene Sportabzeichen mit einer kleinen 5 und
holte sich auch gleich noch die Urkunde für das
Familiensportabzeichen ab, das sie zusammen mit ihren Eltern
abgelegt hatte. Weitere Informationen zum Sportabzeichen: www.deutsches-sportabzeichen.de JSV
Speyer, Presse
17.02.2012
JSV setzt auf Leistungssport
Kaderathleten des JSV beim Training
Der ehemalige ungarische Nationaltrainer Ferenc Nemeth
betreut in seinem Fördertraining rund 50 starke
Judoka.
Bei seinem Besuch im judomaxx Ende Januar sprach Richard
Trautmann, U 20- Bundestrainer, von einer „tollen Einrichtung“ und
gab den Speyerer Judoka sinnvolle Ratschläge zur Verbesserung ihres
Leistungsvermögens. „Spitzenjudoka müssen immer woanders
trainieren.“ Die Begegnung mit anderen Judopartnern sei der
Schlüssel für individuelle Weiterentwicklung. Ferenc Nemeth und
seine Leistungsgruppe folgen am Wochenende diesem Ratschlag.
Gestern, am Donnerstag, nahm die Gruppe am Training im
Landesstützpunkt Ost in Kaiserslautern teil, wo sie auf
französische Wettkämpfer und Kämpferinnen trafen, die im
Landestraining zu Gast waren. Heute abend steht das regionale
Trainig des JSV Speyer an, zu dem sehr gute Wettkampfpartner aus
Hessen, Rheinland und Baden erwartet werden. Dieses
Freitags-Training hat sich unter Ferenc Nemeth zu einem
Schwerpunkttraining mit nahezu 50 Leistungsjudoka entwickelt. Am
Samstag fährt der ehemalige ungarische Nationaltrainer mit einer
Gruppe von 15 Speyerer Judoka der älteren Jahrgänge ins hessische
Maintal zu einem Südwestlehrgang der Verbände Hessen, Saarland,
Rheinland und Pfalz. Zu Fasching hat der Ungar für Montag und
Dienstag einen Lehrgang terminiert. Los geht es am Rosenmontag um
19.00 Uhr mit Technik-Randori, gefolgt von weiteren Einheiten am
Dienstag morgen nach dem Frühstück. Nach dem Mittagessen geht es
mit Individualtraining weiter. Für diesen Tag sind auch Gespräche
mit dem Förderkader des JSV geplant. Ab Mittwoch findet das
Training beim JSV in allen Sparten wieder zur gewohnten
Trainingszeiten statt. Judosportverein Speyer, Presse;
Foto:Lenz
17.02.2012
Neues aus dem judomaxx: Aikido
Aikido-Trainer Axel Diernfellner mit Partner,
Der große Judosportverein ist nicht nur Judo- und Karatekämpfern
eine Heimat, sondern bietet auch eine friedfertige Art der
Selbstverteidigung, die auf Wettkämpfe vollkommen verzichtet:
Aikido. Seit einem Jahr unterrichtet Axel Diernfellner (2.
Dan) eine motivierte Gruppe, die stetig wächst. Neben
Funktionsgymnastik zu Beginn jeder Trainingseinheit werden
Fallschule und Verteidigungstechniken intensiv trainiert. Die
faszinierende und dynamische Kampfkunst unterscheidet sich in ihrer
Idee und Philosophie wesentlich von anderen Kampfstilen: Statt
seinem Gegner mit Kraft und Gewalt entgegen zu treten, nimmt der
Aikidoka die Energie des Angriffs auf, leitet sie weiter und nutzt
dieselbe Kraft, um den Partner zu kontrollieren, ohne ihn dabei zu
verletzen. Dies geschieht durch Wurf- und Haltetechniken, die unter
den wachsamen Augen des Meisters geübt werden. Die für Anfänger
sehr anspruchsvolle Koordination von Armen und Beinen fällt
nach langem Üben immer leichter. „Es gibt im Aikido weder Gewinnen
noch Verlieren, deshalb tragen wir auch keine Wettkämpfe aus.
Dereinzige Gegner ist man selbst. Aus diesem Grund eignet sich
Aikido hervorragend als sportlicher Ausgleich für Jugendliche und
Erwachsene beiderlei Geschlechts. Gleichzeitig erlernt man dabei
eine sehr effektive Form der Selbstverteidigung“, erklärt der
Trainer. Neben den sportlichen und gesundheitlichen Aspekten wird
durch den Trainingsaufbau und die Harmonisierung sowohl der
mentalen als auch derkörperlichen Kräfte eine spürbare Stärkung
des Selbstbewusstseins erreicht. Wer diese friedliche Form der
Kampfkunst kennen lernen möchte, ist herzlich eingeladen, bei einem
kostenfreien Schnuppertraining mitzumachen oder
zuzuschauen:
Einfach Trainingsanzug mitbringen und Donnerstag abend um
20.00 Uhr im judomaxx sein.JSV Pressestelle; Foto:Foto:
Harald Kühn
17.02.2012
Südwestdeutsche Einzelmeisterschaften U 17 / U 20
3 neue Südwestdeutsche Meister des JSV
U 17:
Dennis Klein und Meta Lu Jülicher heißen die neuen
Südwestdeutschen Meister in der Altersgruppe U 17. Janina Höfäcker
und Michel Adam qualifizieren sich ebenfalls für die Deutschen
Einzelmeisterschaften. Mit zwölf qualifizierten Starter/innen fuhr
die Speyerer U17-Jugend mit ihren Trainern nach Heusweiler im
Saarland. Das Ziel war es, mit möglichst vielen Kämpfer/innen das
Ticket zur Deutschen Einzelmeisterschaft zu lösen. Überragend und
ungefährdet ohne Gegenpunkt gewann Dennis Klein in der
Gewichtsklasse -66 kg Vorkämpfe sowie Halbfinale vorzeitig mit
Ippon und wurde nach nur 50 Sekunden Kampfzeit im Finale erstmals
Südwestdeutscher A-Jugend Einzelmeister.
Ebenso souverän gewann Meta Lu Jülicher in der Gewichtsklasse
-40 kg bei der weiblichen A-Jugend den Titel der Südwestdeutschen
Einzelmeisterin. Ihre vier Gegnerinnen hatten keine Chance – und
das als jüngster Jahrgang! Janina Hofäcker holte in der
Gewichtsklasse -57 kg nach zwei Siegen und einer unglücklichen
Halbfinalniederlage überlegen im Kampf um Platz drei Bronze und
damit die Quali zur Deutschen Einzelmeisterschaft. Michel Adam
startete in der Gewichtsklasse -50 kg mit zwei Ipponsiegen. Im
Halbfinale wurde Michel mit Fehlentscheidungen der Kampfrichter um
die Finalteilnahme gebracht, hatte sich aber im Kampf um Bronze
wieder erholt und gewann diesen Kampf nach wenigen Sekunden mit
Ippon. Knapp an der Qualifikation scheiterten Sebastian Hofäcker
mit einem 5. Platz -55 kg sowie Paul Schall –60 kg mit Platz
sieben. Für Simon Hölldorfer (-43 kg), Sebastian Schmitt (-55 kg),
Fabian Göbel (-55 kg), Leonard Schneider-Strehl (-66 kg), Florian
Bantle (-73 kg) und Anne Rheude (-57 kg) reichte es in diesem Jahr
leider noch nicht zur Deutschen Finalteilnahme. Dennis, Meta Lu,
Janina und Michel fahren am 25. und 26.Februar 2012 mit Ihren
Trainern nach Neuhof in Hessen, um am Finale der Deutschen
Einzelmeisterschaften mitzumischen.
U 20:
Aileen Göbel ist Südwestdeutsche Meisterin in der Altersgruppe U
20. Aileen (-52 kg) kämpfte sich wie erwartet souverän mit
Ippon-Siegen und Golden Score im Halbfinale bis ins Finale, in dem
sie ihrer Gegnerin keine Chance ließ. Favoritin Janina Hofäcker
(-57 kg) muss sich aufgrund einer unglücklichen Niederlage im
Halbfinale mit einem guten 3. Platz zufrieden geben. Die
Kampfrichter entschieden gegen sie, obwohl Janina die aktivere
Kämpferin war. Ann Kathrin Müller (-70 kg) erkämpfte sich ebenfalls
Bronze mit Ipponsieg. Ebenfalls einen 3. Platz holte Luisa
Froitzheim (-78 kg). Nach einer knappen Auftaktniederlage siegte
sie in den anschließenden Begegnungen souverän und beendete ihren
Bronzekampf vorzeitig mit Ippon. In der gleichen Gewichtsklasse
sicherte sich auch Bianca Breunig die Bronzemedaille. Spannende
Überraschungen bot Philipp Loos (-60 kg): Nach einem Freilos und
Sieg im Golden Score unterlag er im Halbfinale, um dann im Kampf um
den 3. Platz wieder zu siegen. Den Bronzekampf in der Klasse – 66
kg entschied der JSV unter sich: Stefan Bantle trat siegreich gegen
Maximilian Hoock an, der nach einer knappen Auftaktniederlage und
zwei Trostrundensiegen gegen seinen Vereinskollegen unterlag. Eine
knappe Entscheidung fiel bei Benjamin Hofäcker (-73 kg): Nach drei
souveränen Siegen dominierte er das Finale, bekam im Golden Score
jedoch eine klare Wertung aberkannt und muss sich mit Yuko
geschlagen geben.
Damit haben sich für die Deutsche Einzelmeisterschaft U 20 in
Frankfurt/Oder am 10. Und 11. März 2012 qualifiziert: Aileen Göbel,
Janina Hofäcker, Ann Kathrin Müller, Luisa Froitzheim, Bianca
Breunig, Philipp Loos, Stefan Bantle, Benjamin Hofäcker.
Mira Hofmann JSV Pressestelle
13.02.2012
Bundestrainer Richard Trautmann besucht Landesleistungszentrum Speyer
Zwei
olympische Bronzemedaillen hat er 1992 und 1996 erkämpft. Nun gibt
er sein Erfolgsrezept und seine große Erfahrung an den Nachwuchs
weiter, als Bundestrainer der U20. Bei seinem Antrittsbesuch in
unserer neuen Halle zeigte sich Richard Trautmann beeindruckt von
der nach modernsten Gesichtspunkten errichteten Trainings- und
Wettkampfstätte. Nach einem Besichtigungsrundgang mit Hallenmotor
Professor Rolf Güdemann scharten sich nahezu 90 Judoka aus Speyer
und der gesamten Pfalz bei dem zweistündigen Stützpunkttraining um
den Nachwuchs-Bundestrainer.Der mehrfache deutscher Meister leitete
auf Einladung des Judoverbandes Pfalz und des Judo-Sportvereins das
Training im Landesleistungszentrum. Der 41 Jahre junge
Bundestrainer aus Großhadern, von JSV-Chef Heiner Sprau und
JVP-Vizepräsident Fritz Andres herzlich im schmucken JSV-Domizil
begrüßt,nutzte die Gelegenheit freilich auch, um die Speyerer
Kämpfer unter die Lupe zu nehmen. Nach dem Aufwärmtraining holte er
sich als Partner für seinen griffreichen Anschauungsunterricht mit
Maximilian Hook eines der hoffnungsvollsten JSV-Talente nach vorn.
Hook ist Trautmann als Nationalkadermitglied bereits vertraut. Das
Stützpunkttraining mit dem hockkarätigen Lehrmeister zog auch viele
Neugierige an, an der Spitze Wolfgang Gresch, bei der
Stadtverwaltung Leiter der Abteilung Schule und Sport, und den
JSV-Ehrenvorsitzenden Heinz-Armin „Atze“ Matthaei, JSV-Urgestein
Dietmar Albert und Kata-Trainer Thomas „Schoco“ Hofmann. Dass das
Judosportzentrum beste Voraussetzungen für ein hochwertiges und gut
besuchtes Leistungstraining bietet, bewies schon das erste
Stützpunkttraining 2012, zu dem bereits 69 Judoka auf das neue
Mattenviereck beim JSV gekommen waren. Beim Zuschauen von oben
zeigt sich der städtische Sportamtschef Gresch besonders
beeindruckt von der großen Disziplin, mit der die Judoka die
Anweisungen des Bundestrainers befolgen. Als die Trainingspärchen
auf den Matten die gezeigten Techniken üben, kommt Trautmann bei
seinem Rundgang zu einer Korrektur vorbei, führt da mal einen Fuß
an die richtige Position und zeigt optimale Griffansätze. Alle
„Lehrlinge“ sind von dem drahtigenBundestrainer begeistert und
danken ihm am Ende mit herzlichem Applaus für seine erstklassige
Hilfestellung.
„Das ist schon
eine tolle Einrichtung, alles hochmodern und sehr gut durchdacht“,
lobt Trautmann den von der Stadt gebauten und
dem JSV als Hauptnutzer zur Verfügung gestellten Hallenbau. Er ist
gespannt, wie der Verein „den schwierigen Spagat zwischen den hohen
sozialen Ansprüchen und dem Hochleistungssport schafft“. So lange
ein so nimmermüder Motor wie Heiner Sprau an der Spitze ist, hat
Trautmann da wenig Bedenken. Es sei nicht unwichtig, schon jetzt
daran zu denken, wer in 20 Jahren die Verantwortung für ein solch
ehrgeiziges Vereinsprojekt übernehmen soll. Angesprochen auf die
finanzielle Last, die mit dem Kraftakt auf den JSV zukommt, erklärt
der Bundestrainer: „Wenn ein Judoverein mit 1100 Mitgliedern das
nicht schafft, wer sollte die Finanzierung denn dann schaffen?“
Dass in der JSV-Geschäftsstelle unter der Regie von Heiner Sprau
und Geschäftsführerin Gerlinde Görgen auch die Fäden des
Stadtsportverbands zusammen laufen, fand Trautmann ebenso
bemerkenswert und beste Voraussetzung für gewinnbringende
Arbeit.
Mit dem Landesleistungszentrum sind für die vielen
hochtalentierten Speyerer und alle rheinland-pfälzischen Judoka
optimale Bedingungen geschaffen worden. Ob es ein JSV‘ler einmal
Medaillen bei Olympia, der DM oder gar einer WM erkämpfen kann,
hängt von vielen Faktoren ab, dämpft Trautmann zu hochgesteckte
Erwartungen. „Der Weg ist lang, die Spitze sehr dünn“, schwört
Trautmann die jungen Sportler auf höchste Disziplin und
Durchhaltevermögen ein. Die nächste Generation habe es einmal
einfacher, da sie schon ihre ersten Trainingseinheiten unter diesen
hervorragenden Bedingungen absolvieren könne, unter denen sich die
jetzt in die Kader drängenden Nachwuchssportler für höhere Aufgaben
vorbreiten. Und obwohl mit Ferenc Nemeth oder Volker Heyer
allerbeste Trainer zur Seite stünden, müssten so starke Judoka wie
Maximilian Hook oder NicoKachiaschwili, wenn sie rund um Speyer
keine Gegner mehr fürchten müssen,in einem der zurzeit sieben
Bundesleistungszentren nach stärkeren Trainingspartnern suchen,
sieht der Bundestrainer, nur dann eine Chance zur nötigen
Weiterentwicklung und auf das Fernziel Olympia.
Wie
Bundestrainer Detlef Ultsch ist Trautmann der Meinung, der DJB
sollte die Leistungszentren stärken und über eine Reduzierung der
Zentren im Erwachsenenbereich nachdenken, um eine größere
Kaderkonzentration zu erreichen. Die restlichen Zentren sollten
Nachwuchsarbeit bis Ende U20 machen, blickt der
Nachwuchs-Bundestrainer in der September-Ausgabe des Judo-Magazins
in eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Judo-Sports. Und an
diesem Rädchen wollen die Speyerer gerne ein bisschen mitdrehen.
„Wir wollen ja auch mal Bundes-Stützpunkt Jugend werden“, erzählt
Heiner Sprauallenvordenker Güdemann schon von seinem nächsten
Traum. Doch erst steht mal die komplette Fertigstellung der Halle
im Vordergrund: Im Gymnastikraum fehlen noch die Spiegel, neben dem
Umkleidetrakt im Keller wartet die Sauna auf ihre Installation und
finanzkräftige Sponsoren. Auch ein paar Mattenspenden stehen noch
aus. Das Judo-Zentrum, über das sich alle riesig freuen, schafft
zwar optimale Bedingungen, stellt den Verein aber auch vor eine
große Herausforderung: Die Stadt wartet auf die monatlichen
Vereinsraten. ws
06.02.2012
Barbara Bandel von Bundestrainer nominiert
Nationalkaderathletin Barbara Bandel von Bundestrainer
Michael Bazynski zu internationalen Trainingscamp in Paris und zum
Grand Prix in Düsseldorf nominiert.
Frauenbundestrainer Michael Bazynski hat
JSV-Nationalkaderathletin Barbara Bandel zu einem hochkarätigen
internationalen Trainingscamp in Paris nominiert. Die aktuelle
Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Einzelmeisterschaften 2012
wurde nach ihren internationalen Erfolgen im vergangenen Sommer vom
Bundestrainer wieder in den Nationalkader berufen. Heimtrainer
Andreas Esper sieht Barbara für den Lehrgang in Paris sehr gut
vorbereitet: „ Barbara ist verletzungsfrei und kann ohne Handycap
in die Randoris“. Bazynski stärkte dann die Polizeikommissarin mit
einem weiteren Vertrauensbeweis: Er nominierte die Domstädterin für
den Grand Prix in Düsseldorf und das sich anschließende
Trainingscamp vom 18. – 23. Februar. JSV Speyeer, Presse
06.02.2012
Judo: Nachwuchsturnier des Judo-Sportvereins Speyer
Beim gemeinsamen Aufwärmen
Am Sonntag, 22. Januar, fand das 11. Nachwuchsturnier im neuen
Judo-Sportzentrum des JSV Speyer statt. Über 100 Teilnehmer gingen
an den Start, sowohl JSV-Vereinsmitglieder als auch junge Judoka
aus den Schulkooperationen, die der JSV mit Speyerer Grundschulen
pflegt. Die gut besuchte Veranstaltung beeindruckte durch ihre
familiäre Atmosphäre sowie schöne und faire Kampfbegegnungen.
Ganz gelassen
schreitet die Sechsjährig Sofia Weinstein auf die Mattenfläche,
verbeugt sich und erwartet das Startzeichen des Kampfrichters.
Obwohl dies ihr erster Turnierkampf ist, umkreist sie ihre
Partnerin selbstbewusst auf der Suche nach der passenden
Gelegenheit für einen Hebelansatz. Fünf Minuten lang demonstrieren
die Judoka, was sie im Training gelernt haben. Dann ist der Kampf
vorbei und die Siegerin steht fest: Dieses Mal konnte sich die
Siedlungsschülerin gegen ihre gleichaltrige Kämpferin vom
Judosportverein behaupten. Viele Teilnehmer sammelten zum ersten
Mal Wettkampferfahrungen. Das Wiegen vor dem Kampf, die Anweisungen
der Kampfrichter, das korrekte Anlegen der Kleidung, die Wertungen
der Technik, auch das Umgehen mit einer möglichen Niederlage: Was
erfahrene Wettkämpfer problemlos meistern, stellt so manche Sechs-
bis Zehnjährige vor große Herausforderungen. Seit elf Jahren
richtet der JSV das alljährliche vereinsinterne Nachwuchsturnier
aus, um eben dies zu üben. Siege und Platzierungen stehen dabei
nicht im Vordergrund. Ziel ist es vielmehr, Neulinge aus dem
Kinder- und Jugendbereich behutsam und ohne Druck an das
Wettkampfgeschehen heranzuführen und mit den Abläufen eines
Judoturniers vertraut zu machen. Über 100 Kinder hatten sich im
Vorfeld angemeldet; mehr als die Hälfte der Teilnehmer kamen aus
Schulkooperationen: aus der Salierschule, der IGS, vor allem aber
der Siedlungsschule. Beim JSV erhalten sie hochwertiges
Judo-Training, ohne dass den Schülern irgendwelche Kosten entstehen
oder eine Mitgliedschaft verpflichtend wäre. Beeindruckt von den
Möglichkeiten, die das neue Judo-Sportzentrum bietet, überlegen
sich nun etliche Eltern, ihre Schützlinge doch im Verein
anzumelden.
Die Kämpfe fanden in
lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre statt. Mädchen und Jungen
der Jahrgänge 2001 bis 2004 gingen an den Start. Die
Wettkampfleitung unterteilte die Gruppen nach Alter, Gewicht und
Gürtelfarbe, damit jeder eine faire Chance erhielt. Die Judoka
traten in Vierer-Pools gegeneinander an, sodass jeder Kämpfer drei
Begegnungen hatte. Jeder Teilnehmer wurde bei der Siegerehrung mit
einer Medaille und einer Urkunde belohnt. Mindestens ebenso stolz
wie die jungen Kämpfer zeigten sich die Eltern, die zahlreich
gekommen waren, um ihre Schützlinge anzufeuern und einen angenehmen
Tag im neuen Judo-Sportzentrum zu verbringen. Sie kamen ins
Gespräch, informierten sich über weitere sportliche Möglichkeiten
und genossen einmal mehr die familiäre JSV-Gemeinschaft. Viel Lob
erfuhren die Organisatoren des Nachwuchsturniers, allen voran
Jugendleiterinnen Steffi Wollensah und Anni Meier. „Auf die
hervorragende Jugendarbeit kann der JSV wirklich stolz sein“,
meinte der Vater eines Wettkämpfers. Ihm fiel auf, dass viele
Kampfrichter ebenso wie die Kampftischbesatzung oder die
Listenführer nicht älter als 13 oder 14 Jahre alt waren.
Unterstützt wurden die Jugendlichen von erfahrenen Kampfrichtern,
die ihre Aufgabe bei der Bundesliga genauso ernst nehmen wie beim
heutigen Nachwuchsturnier. Michael Görgen, selbst
Bundesliga-Judoka, äußerte sich hoch zufrieden über den Ablauf und
das technische Niveau der Partnerkämpfe: „Ich habe hier heute
richtig schönes Judo gesehen“. Die Ergebnisse können unter der
homepage www.judo-speyer.de abgerufen
werden. Wer sich weiter verbessern und trainieren will, kann dies
drei Mal in der Woche tun: Die Trainingszeiten für die U 11 sind:
Montags und Mittwochs, 17.30 bis 19.00 Uhr sowie Freitags, 16.00
bis 17.30 Uhr.
Das vereinsinterne Nachwuchsturnier eröffnete die
Wettkampfsaison der U 11. Zwölf weitere Turniere sind in diesem
Jahr geplant –außerhalb von Speyer. Gut, dass man noch einmal üben
konnte, bevor es ernst wird. Text und Foto: JSV Speyer
22.01.2012
Nachwuchsturnier im neuen Judo-Sportzentrum am Sonntag, 22. Januar
Das vereinsinterne Nachwuchsturnier bietet den jüngsten Judoka
die Gelegenheit, ohne Leistungsdruck erste Wettkampferfahrungen zu
sammeln. Rund 100 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren werden
erwartet. Wie bei den großen Kämpfern steht am Anfang das Wiegen.
Dann zeigen die jungen Sportler ihr Können auf dem besonderen
Judo-Schwingboden unter Beobachtung der Kampfrichter. Mädchen und
Jungen kämpfen zusammen, immer vier Kinder der gleichen
Gewichtsklasse in einer Gruppe, jeder gegen jeden. Dabei kommt es
weniger auf Sieg oder Niederlage an, sondern vielmehr darauf,
regelgerecht und fair sein persönlich Bestes zu geben. Jeder
Teilnehmer erhält eine Urkunde und eine Medaille. Auch die
Judokinder aus den Judo-AGs der Siedlungs- und Salierschule sind zu
dem Vereinsturnier eingeladen und haben sich schon zahlreich
angemeldet.
Die Organisatoren – das erfahrene Team um Jugendleiterinnen
Steffi Wollensah und Anni Meier – erhoffen sich durch das Turnier,
die Lust am Kämpfen zu wecken. Viele Kinder nehmen zum ersten Mal
an einem Turnier teil, einige von ihnen werden später auch
auswärtige Turniere besuchen. Zum elften Mal richtet der JSV sein
Nachwuchsturnier aus, zum ersten Mal findet der Wettkampf in der
neu gebauten Halle statt. Eltern, Freunde, Verwandte, Gäste und
Zuschauer sind herzlich willkommen! JSV Speyer, Presse
Weitere Judo-Termine im Januar:
28.1.: Pfälzische Einzelmeisterschaften U 17. Ausrichter: JSV
Speyer
29.1.: Pfälzische Einzelmeisterschaften U 20. Ausrichter: JSV
Speyer
30.1.: Bundestrainer U 20 Richard Trautmann (Dt. Meister,
Europameister, Bronzemedaille Olymp. Spiele Barcelona und Atlanta,
Weltmeisterschaftsdritter) leitet Stützpunkttraining in Speyer
14.01.2012
„Es gibt nichts Vergleichbares in ganz Rheinland-Pfalz“
Am Donnerstag, 12. Januar, fand das Landesfinale der
Schulmeisterschaften im neuen Judo-Sportzentrum statt. Michael
Stäudt vom Referat Schulsport im Ministerium für Bildung,
Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur übernahm die Siegerehrung.
Er zeigte sich rundum zufrieden mit der gelungenen und gut
besuchten Veranstaltung. „Die neue Halle des JSV bietet einen
prächtigen Rahmen für die Wettkämpfe. Aufgrund der Größe mit drei
Mattenflächen konnten erstmals zwei Wettkampfklassen (WK III,
Jahrgang 1997-2000 und WK IV, Jahrgang 1999-2002) zusammen
ausgetragen werden. Eine vergleichbare Halle gibt es in ganz
Rheinland-Pfalz nicht.“ Auch Lehrer, Schüler, Gäste und
Organisatoren äußerten sich durchweg positiv über die erste
sportliche Veranstaltung in der neuen Halle.
Insgesamt nahmen zwanzig Mannschaften mit rund 130 Schülern an
dem Turnier teil. Die Überraschung des Tages lieferten die Mädchen
WK IV der IGS (Integrierte Gesamtschule und Realschule plus Georg
Friedrich Kolb Speyer): nachdem sie schon den Bezirkstitel geholt
hatten, sind sie nun auch Vize-Landesmeister. Damit hatte kaum
einer gerechnet, da die Kooperation mit der IGS erst seit einem
Jahr besteht und bis auf Marai Drixler nur Judo-Neulinge an den
Start gingen. Die Jungenmannschaft WK III des HPG
(Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer) unterlag nach spannenden Kämpfen
nur knapp der Eliteschule des Sports, dem Heinrich-Heine-Gymnasium
Kaiserslautern mit 2:1. WK IV Jungen der HPG wurden Gruppensieger
und belegten den dritten Platz. JSV Speyer, Presse
14.01.2012
Judosportverein Speyer – Barbara Bandel und Maxi Hook bei hochkarätigem Lehrgang in Mittersill (Österreich)
Barbara Bandel in Aktion
Der Topathletin gehe es „gut“, so lautete die Antwort der
Speyerin auf Anfrage ihres Heimatvereins, dem Judosportverein
Speyer. Das neue Jahr begann für den B-Kader mit einem Lehrgang im
Kreis des Nationalkaders in Kienbaum (Berlin). Das „gut gehen“ ist
nach Aussage von JSV-Vorsitzendem Heiner Sprau auch durch den
Prüfungsabschluss im Dezember bestimmt: Nach viereinhalbjährigem
Studium an der Sporthochschule der Polizei in Wiesbaden hat die
Domstädterin ihre Diplomprüfung zur Polizeikommissarin im Dezember
absolviert. Sprau: „Barbara ist unsere erste Spitzenathletin, die
das JSV-System Beruf – Gesundheit – Sport durchlaufen hat. Danke
gilt es hier dem Innenministerium und dem Landessportbund
Rheinland-Pfalz zu sagen für die fürsorgliche Betreuung der
Athletin.“ Barbara Bandel wurde in den vergangenen Jahren von dem
hessischen Landestrainer Andreas Esper trainiert. „Das wird auch so
bleiben“, sagt der JSV-Vorsitzende, „Babs wird ihren Dienst in
Mainz bei der Bereitschaftspolizei aufnehmen, und Andreas Esper ist
der optimale Trainer. Im neuen Judo-Sportzentrum werden wir die
Zusammenarbeit mit der Leitungsgruppe von Andreas intensivieren.“
So steht für den Februar ein erster Besuch des Hessen im
Judo-Sportzentrum an.
„Wir freuen uns mit Barbara, dass ihr Leistungsvermögen im
stetigen Steigflug ist.“ Insbesondere, nachdem die Saison 2009/10
für Barbara nicht gut lief - aufgrund einer erheblichen Verletzung,
die sie sich 2009 beim Bundesligaauswärtskampftag in Esslingen
zuzog. Die Athletin musste die Europameisterschaft absagen, zu der
Bundestrainer Bazynski die damalige Polizeischülerin nominiert
hatte. Dann ging’s schnell bergab: Aberkennung C-Kaderstatus … Das
Jahr 2010 war für die Europameisterschaftsdritte (Paris 2008)
voller Rückschläge. Doch die Athletin kämpfte und strebte ein
Comeback an, was überzeugend gelang: Im Team mit Trainer Esper und
der JSV-Gesundheits- und Mentaltrainerin Jasmin Godon konnte Babs
ab Ende Januar 2011 wieder nahezu schmerzfrei trainieren und zeigte
sich mit problemlosen -70 kg auf der Matte beweglich, technisch
versiert und konzentriert. Bazynski bot der Athletin Kadernähe an,
allerdings als Nichtkadermitglied zum Selbstkostenpreis.
Dann der Coup: gecoacht vom Bundestrainer holte Barbara den
Worldcup in Barcelona und später den Europacup in Celçe. „Der JSV
ist für die Flug- und Übernachtungskosten gerne aufgekommen, danke
dem Bundestrainer, dass er Barbara nicht fallen ließ“, so Heiner
Sprau. Im Sommer brach der Jubel endgültig im „Team Barbara“ und im
JSV aus: Bundestrainer Bazynski rief Babs wieder in den
Nationalkader – als B-Kater-Athletin und Lohn für eine mentale
Hochleistung. Nun wird Barbara im Rahmen eines Neujahrsempfangs
eine besondere Ehrung durch Minister Kurt Beck erfahren. Zurzeit
besucht die Athletin, die mit dem JSV-Team in der Ersten Bundesliga
die Vize-Meisterschaft erkämpfte, ein hochkarätiges Trainingscamp
in Mittersill (Österreich). Gemeinsam mit Maximilian Hook (66kg),
der als D/C-Kaderathlet U 20 von Bundestrainer Richard Trauthmann
eingeladen wurde. Text und Foto: Judosportverein
Speyer
10.01.2012
Voll was los – im Judo-Sportzentrum Speyer
Im Landesleistungszentrum Rheinland-Pfalz, im
Judo-Sportzentrum des Judosportverein Speyer drängen sich bereits
die Termine:
Los geht es am Freitag, 6. Januar mit dem Training der
U 14 ab 17.00 und darauf folgend ab 18.30 Uhr U
17/Junioren und Aktive, Trainer ist JSV-Sportwart Manfred
Dreiseitl.
Am Montag, 9. Januar findet ab sofort das U 11
Wettkampftraining von 17.30 – 19 Uhr statt, die Trainerinnen
Steffi Wollensah und Anni Meier haben dieses Training für all diese
Jungs und Mädchen ausgeschrieben, die Spaß am Wettkampf haben und
hierzu zusätzliche Förderung erfahren. Parallel trainiert die U
14 Wettkampfgruppe um Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger
auf der 2. Mattenfläche ebenfalls nun im Judo-Sportzentrum
Zum Start des Stützpunkttrainings Ost des Judoverbandes Pfalz
lädt Trainer Ferenc Nemeth mit den Schwerpunkten Technik und
Randori ab U 17 von 19 Uhr bis 21 Uhr ein. Hierzu sind
selbstverständlich alle Wettkampfathleten der Gruppe Südwest
(Saarland, Hessen, Pfalz, Rheinland ) und Baden Württemberg
eingeladen.
Am Mittwoch 11. Januar steht zum ersten Mal das
U14/U17 Stützpunkttraining des Judoverbandes Pfalz im neuen
Judo-Sportzentrum von 18 – 19.30 an. Die Stützpunkttrainer Thomas
Föllinger und Thorsten Knüpper freuen sich auf eine gut besuchte
Matte.
Der neue Anfängerkurs für Jungs und Mädchen ab 9 Jahre
findet mittwochs von 16.30 Uhr bis 17.30 statt. Der Kurs startet
mit einem vierwöchigen Schnuppertraining, ohne Vereinseintritt.
Am Donnerstag 12. Januar heißt es dann Jugend
trainiert für Olympia. Die über die Bezirksmeisterschaften
qualifizierten Mannschaften kämpfen in der Wettkampfklasse IV und
III um die Rheinland-Pfalzmeisterschaft in der Wettkampfklasse III
qualifizieren sich die beiden erstplazierten Teams (Mädchen und
Jungs) zum Bundesentscheid Jugend trainiert für Olympia in
Schonach. Für die Endrunde beim Wettkampf IV der Mädchen hat sich
die Schulmannschaft der Integrierten Gesamtsschule Kolbzentrum
qualifiziert. Bei den Jungs in der Wettkampfklasse III und IV die
Mannschaften des Hans-Purrmann-Gymnasiums. In den beiden
Wettkampfklassen gehen zusammen 24 Mannschaften aus den Bezirken
Neustadt, Trier und Mainz auf die Matte.
Wettkampfbeginn ist um 11 Uhr.
Den Abschluss bildet dann das Randori-Training am Freitag,
13. Januar um 18.30 Uhr, zu dem der Trainer Ferenc Nemeth
wiederum überregional einlädt. Zuvor um 17 Uhr grüßt die U 14
an.
Die zahlreichen Gruppen, Projekt – oder Projektträger werden
gruppenintern oder individuell über die entsprechenden
Trainingszeiten im neuen Judo-Sportzentrum unterrichtet.
Judosportverein Speyer, Presse
03.01.2012
Jasmin Külbs wechselt den Verein
Jasmin Külbs, eine
der erfolgreichsten deutschen weiblichen Judokas wird ab dem Jahr
2012 für den 1. Judoclub Zweibrücken auf die Matte gehen.
von Franz Gabath
Ihre sportlichen Gehversuche unternahm die sympathische junge
Dame in der Judoabteilung des TSV Iggelheim, im zarten Alter von 5
Jahren. 2005 wechselte sie zum Judo-Sportverein nach Speyer, wo sie
eine Garantin für die Punkte in der Bundesliga war. Ihre schulische
Ausbildung erlangte Jasmin Külbs am Sportinternat des
Heinrich-Heine Gymnasiums in Kaiserslautern. Hier erfuhr die
talentierte Judoka auch ihre größtmögliche sportliche Förderung von
den Stützpunkttrainern des Sportbundes Rheinland-Pfalz, Sergio
Oliveira und Stephan Hahn. Diese haben nach Jasmins Aussage den
größten Anteil an ihren vielen Erfolgen. So stehen neben nationalen
und internationalen Turniersiegen und vorderen Platzierungen,
einige deutsche Jugendmeisterschaften in ihrer langen
Erfolgsliste.
Bei den am 22./23. Januar 2011 in Ettlingen stattfindenden
Deutschen Meisterschaften der Frauen errang Jasmin hinter der
Berlinerin Franziska Kunitz in der Klasse + 75 die
Vizemeisterschaft. Dies ist umso bemerkenswerter, da Jasmin Külbs,
den Jugendklassen entwachsen, das erste Mal bei den Frauen starten
musste. Neben Medaille und Urkunde für die Vizemeisterschaft durfte
Jasmin Külbs hier auch den Nachwuchspreis des deutschen
Judoverbandes entgegennehmen. Eine Ehrung auf die Jasmin Külbs
besonders stolz ist.
Im Frühjahr 2011 legte Jasmin Külbs in Kaiserslautern
erfolgreich ihr Abitur mit den Leistungsfächern Biologie, Sport und
Englisch ab. Nach dem Abitur konnte Jasmin Külbs weiter im Internat
des Heinrich-Heine Gymnasiums bleiben, was Jasmin als großes Glück
bezeichnet, das sie hier weiter intensiv mit Sergio Oliveira und
Stephan Hahn trainieren konnte.
Seit September 2011 befindet sich die sympathische
Böhl-Iggelheimerinnen, die neben Weitsprungeuropameister Christian
Reif, zu den sportlichen Aushängeschildern der Gemeinde gehört, wie
Bürgermeister Peter Christ bei jeder jährlichen Ehrung der Sportler
der Gemeinde betont, zur Ausbildung bei der Sportkompanie der
Bundeswehr in Köln. „Von der Kaserne ist es bis zum
Bundesleistungszentrum nur ein Katzensprung, wo ich mit
Bundestrainer Michael Bazynski trainieren kann“ betont Jasmin
begeistert. Und im September 2012 wird Jasmin auch ein Studium an
der Uni in Köln mit den Fächern Deutsch und Erdkunde beginnen.
„Lehrerin möchte ich werden“ nennt Jasmin Külbs ihren
Berufswunsch.
Für den Wechsel vom JSV Speyer , „dem ich sehr viel verdanke“,
zum 1. Judoclub Zweibrücken nennt Jasmin Külbs als erstes
persönliche Gründe. Zum Zweiten kann sie dort weiter bei und mit
Stefan Hahn trainieren, wie Jasmin betont. Sie wird also bei
Einzelwettbewerben, wie deutschen Meisterschaften, für Zweibrücken
auf die Matte gehen. Für die Mannschaftswettbewerbe wird Jasmin
Külbs zukünftig in der Bundesliga Nord starten.
Jasmin Külbs nennt als nächstes großes Ziel die Deutschen
Einzelmeisterschaften in Potsdam, für die ihr ihre Familie und ihre
zahlreichen Freunde fest die Daumen drücken. Bild:
Archivbild fg
02.01.2012
Neues aus dem Judosportzentrum
Der Trainingsbetrieb im Judo-Sportzentrum hat bereits
begonnen. Jedoch sind noch nicht alle Gruppen im
Landesleistungszentrum auf der Matte.
„Das Training hier macht Riesenspaß“, staunen die Kinder und
Jugendlichen. Die Bundesligakämpferin und Trainerin Anni Meier und
Jugendleiterin Steffi Wollensah haben bereits vergangenen Montag
einen neuen Anfängerkurs begonnen, an dem 36 Kinder teilgenommen
haben.
Am heutigen Mittwoch ist ebenfalls ein Anfängerangebot für
Kinder von 9 bis 12 Jahren. Beide Kurse laufen als 4wöchiger
Schnupperkurs, die im Februar dann in feste Trainingsgruppen
münden. Der offizielle Trainingsbeginn für alle Gruppen haben die
JSV-Verantwortlichen auf Montag, 9. Januar gelegt. „Bis dorthin ist
auch unsere Geschäftsstelle in der Butenschönstr.8 voll intakt“, so
Geschäftsführerin Gerlinde Görgen. Die gleichzeitig einräumt, dass
der Arbeitsanfall zur Zeit sehr komplex ist. Im Januar stehen nun
vier Termine im Judo-Sportzentrum an. So findet zur Eröffnung im
Rahmen eines Vereinsfestes das traditionelle Nachwuchsturnier in
der Organisation von Steffi Wollensah und Anni Meier statt ( 22.
Januar) und am 28./29. Januar eröffnet der Judoverband Pfalz seine
Veranstaltungsplanung im Landesleistungszentrum mit den
Pfalzmeisterschaften der Jugend U 17 und U 20. Als erster
Bundestrainer wird der DJB-U 20 Chef Richard Trautmann am Montag
30. Januar das Stützpunkttraining Ost besuchen, das von JSV-Trainer
Ferenc Nemeth geleitet wird.
Der Schuh drückt nun bei der Finanzierung von 4 Vorhaben: „Zum
einen müssen wir um den Sportbetrieb ungestört durchführen zu
können, Trennvorhänge einbauen lassen, sowie einen Großvorhang, der
den Hausaufgaben- und Schulbereich abtrennt. Durch die großzügige
Spende des Ministerpräsidenten bei der Halleneröffnung wächst der
Kraftraum, aber auch hier brauchen wir für den judobezogenen
Kraftraum noch finanzielle Unterstützung. Der Versorgungsbereich
muss durch Rolläden abgesichert werden und aus Sicherheitsgründen
wollen wir den Fenster- und Garagenbereich mit Gittervorrichtungen
schützen“, so Projektleiter Rolf Güdemann
„Da wir als sozial integrativer Verein unsere niederschwelligen
Beitragssätze nicht erhöhen wollen, bitten wir an dieser Stelle
Speyerer Bürger, Vereinsmitglieder aber auch unsere Industrie um
finanzielle Zuwendung, damit unser sport- und sozialintegrativer
Bereich möglichst bald uneingeschränkt laufen kann,“bittet
JSV-Vorsitzender Heiner Sprau. „Wer uns mit einer Spende
unterstützten möchte, egal ob klein oder groß, kann diese auf unser
Konto Nr. 38000 bei der Kreis- und Stadtsparkasse überweisen.
JSV Speyer, Presse
21.12.2011
Sieben auf eine Streich
Stolze Sieger: Sieben Pokale bringen die erfolgreichen Karate-Kämpfer zurück nach Speyer
Karate Team des Judosportvereins Speyer erfolgreich beim
19. Internationalen Odenwald-Cup: sieben
Erstplatzierungen
Jedes Jahr lockt das größte internationale Karate-Turnier der
Region über 500 Teilnehmer nach Mörlenbach/Hessen. Am vergangenen
Samstag (10. Dezember) reiste auch das zwölfköpfige Wettkampf-Team
der Karate-Abteilung des JSV Speyer in die gut besuchte
Weschnitztal-Halle. Am Ende des ereignisreichen Tages kehrten die
erfolgreichen Kampfsportler mit 13 Pokalen und Medaillen zurück.
Sie hatten sieben 1. Plätze, vier 2. und zwei 3. Plätze erreicht:
eine hervorragende Leistung für die jungen Kämpfer, die sich in
großen Pools zum Teil gegen erfahrene Wettkämpfer durchzusetzen
wussten. Die langjährige Investition in den konsequenten Aufbau
einer Kinder- und Jugendabteilung und wochenlange Vorbereitung auf
das sportliche Großereignis zahlten sich nun aus. Die Heimtrainer
und mitgereisten Betreuer Jürgen Ballreich, Jacob Marquardt, Jörg
Pfänder und Thorsten Sturm zeigten sich hoch
zufrieden mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge.
In der Disziplin Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) kämpften
sich Alessio Roth und Janik Sturm in ihrer Gruppe (Kinder 9-11
Jahre, oranger und grüner Gürtel) bis zum Poolsieger vor. Alessio
hatte im Finale die Nase vorn und sicherte sich den Pokal. Auch
Elias Dirks und Yannik Henter erreichten in ihrer Gruppe (weißer
und gelber Gürtel) das Finale. Im Endkampf war Elias das Glück
hold: 1. Platz auch für ihn. Marcel Ryschka erreichte in der
gleichen Gruppe den 3. Platz. Zwei weitere Gewinner wurden mit
Patrick Sturm (blau) und Fabio Roth (grün) in der Gruppe Schüler
12-14 Jahre gekürt. Matthias Schaudig (blauer Gürtel) gewann unter
den 15-17-Jährigen einen weiteren Pokal, Jonas Steca und Nico Dirks
erreichten in ihrer Gruppe einen 2. und einen 3. Platz.
In der Disziplin Kumite (Partnerkampf) erkämpfte sich Rebecca
Fiebig den 2. Platz, ebenso wie wiederum Matthias Schaudig. Als
Sieger seiner Klasse ging Nico Dirks aus den Kämpfen hervor.
Am Ende des Turnieres traten die Jugendlichen Matthias Schaudig,
Jonas Steca und Fabio Roth als Demo Team an. Mit einer
sensationellen und viel umjubelten Vorführung ihrer
Selbstverteidigungskünste sicherten sie sich den verdienten 2.
Platz. JSV Speyer, Presse; Foto: Jacob
Marquardt
20.12.2011
Zweiter Anfängerkurs des Judosportverein Speyer im Judo-Sportzentrum
Das neue Judo-Sportzentrum ist gerade eröffnet und der erste
Judoanfängerkurs der Trainerinnen Anni Meier und Steffi Wollensah
am Montag, 12.12. von 16.30 – 17.30 Uhr war ein voller Erfolg.
Begeistert bewegten sich die Mädchen und Jungs in der Halle,
lernten einander kennen und waren aufmerksam beim Erklären der
Judoregeln. 35 Jungs und Mädchen nahmen am Kurs teil, im Alter von
6 – 8 Jahren. Nun startet am Mittwoch, 21.12.11. ebenfalls von
16.30 – 17.30, ein Kurs für Kinder von 9 – 13 Jahren im neuen
Judo-Sportzentrum. „Wir haben den Kurs von 16.30 – 17.30 gelegt,
dann können sich die Kinder, auch die Ganztagsschulkinder nochmal
so richtig austoben“, so die Trainerinnen. Im Januar haben die
Kinder vier Schnuppertage und entscheiden dann, ob eine
Mitgliedschaft stattfindet. Judosportverein Speyer, Gerlinde
Görgen
15.12.2011
U17 des Judo-Sport-Verein-Speyer endgültig in der Deutschen Spitze angekommen
Durch unglückliche 3:4 Niederlage bei den
Deutschen Meisterschaften in München Chance auf Bronzekampf knapp
verpasst
„Die Leistung bei den Deutschen Meisterschaften der U17 stimmte,
was fehlte war nur noch das Glück auf Seiten der Speyerer
U17-Jungs.“ so das Fazit des Sportwarts und U17-Verantwortlichen
Manfred Dreiseitl, der am vergangenen Wochenende bei den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften in Großhadern/München in der Betreuung
von den Zweibundesliga-Kämpfern Markus Kost und Benjamin Hofäcker
unterstützt wurde.
„ Unsere Mannschaft ist physisch und psychisch mittlerweile in
der Lage, jede U17-Mannschaft in Deutschland zu schlagen.“ Das
zeigte sich dann gleich im ersten Kampf.
Den Speyerer- Jungs wurde mit dem späteren
Bronzemedaillengewinner JC Mönchengladbach ein richtiger Brocken
zugelost.
Hellwach ging es in diesem Mannschaftskampf und Mönchengladbach
wurde nach einem spannungsgeladenen 4:3 Sieg in die Trostrunde
geschickt.
Marco Zimmermann, Sebastian Hofäcker und Stefan Bantle sorgten mit
Ihren Siegen für das zwischenzeitliche 3:3 vor dem siebten und
entscheidenden Duell, in dem Dominik Müller bis 8 Sekunden vor dem
Kampfende in Rückstand lag und den Sieg mit einem technisch
versierten Uchi-Mata nach Speyer holte.
Im Viertelfinale konnte trotz durchgehend enger Kampfergebnisse
nicht gegen Frankfurt/Oder gewonnen werden und das Team fand sich
in der Trostrunde wieder, wo mit dem 1.Judo-Club Herne der
Landesmeister aus der Judohochburg Nordrhein-Westfalen auf die
Domstädter wartete.
Der Verlierer dieser Begegnung würde die Heimreise antreten
müssen.
Die Speyerer Mannschaft machte die Münchner Judohalle mit ihren
Anfeuerungsgesängen zum Tollhaus und Herne wurde mit 5:2 !!!! von
der Matte gefegt.
Maximilian Dangl mit Soto-maki-komi, Dennis Klein mit Te-guruma,
Stefan Bantle mit Seoi-Nage, Fabian Göbel und Robin Krug mit
O-soto-Gari besiegten Ihre Gegner souverän. Dominik Müller gab
seinen Kampf aus taktischen Gründen kampflos ab.
Nun fehlte noch ein Sieg um in den Medaillenkämpfen
mitzumischen.
Leider fehlte gegen Hamburg das Glück. Nach Siegen von Dominik
Müller, Robin Krug und Maximilian Dangl musste sich Sebastian nach
einer unglücklichen Kampfrichterentscheidung knapp mit Yuko
geschlagen geben. 3:4 und der 7.Platz bei dieser Deutschen
Meisterschaft für das JSV- Team
Das U17 Team wurde in den Gewichtklassen durch Michel Adam,
Morten Harter, Paul Schall, Leonard-Schneider-Strehl, Nico
Zimmermann, Simon Wittmann und Florian Bantle sehr gut
verstärkt.
Mit Stefan Bantle und Maximilian Dangl verlassen lediglich zwei
Kämpfer das Team altersbedingt, (Jahrgang 1995) was die äußerst
gute Perspektive für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2012
verdeutlicht. Diese finden wiederum in München-Großhadern statt.
Das Ziel des sich 2012 weiterhin im Aufbau befindenden
Juniorenteams um Cheftrainer Ferenc Nemeth, sowie Peter
Lichtmannegger und Manfred Dreiseitl ist die Teilnahme an der
Finalrunde. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
13.12.2011
A-Jugend des JSV-Speyer fährt zum dritten Mal in Folge zum Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
Erneut Verletzungspech kurz vor dem Finale
Über den Vizetitel bei der Südwestdeutschen
Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände
Hessen/Saarland/Rheinland/Pfalz hat sich die Junioren-Mannschaft U
17 des Judosportverein Speyer zum dritten Mal in Folge für das
Finale am Samstag in Großhadern/München qualifiziert.
In München treffen die 12 besten Jugendmannschaften Deutschlands
aufeinander um Ihren Meister 2011 zu ermitteln. Die Jugend des JSV
gehört seit sechs Jahren zu den besten Teams in Deutschland und
wird nach dem 7. Platz im vergangenen Jahr, erneut versuchen in die
Medaillienkämpfe einzugreifen. Zu den großen Favoriten zählen der
Vorjahresmeister Hamburg sowie die Judo-Teams der Gastgeber und
Frankfurt/Oder.
Der JSV Speyer ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen besetzt und
hat in jeder Gewichtsklasse gute Chanchen die benötigten Siege
einzufahren. Bis 46kg und plus 73kg haben die Speyerer Jungs zwar
nur jeweils einen Starter, dafür aber mit Dominik Müller und
Maximilian Dangl zwei sehr starke Kämpfer auf der Wiegeliste.
Erneut Verletzungspech wie bereits in den beiden vergangenen
Jahren, hat die Mannschaft in der Gewichtsklasse bis 50kg. Der
Punktegarant in dieser Gewichtsklasse Michel Adam zog sich beim
Schulsport einen Bänderanriss im Fußgelenk zu und muss
zuschauen.
Hier muss nun ebenso als einziger Starter, Marco Zimmermann die
benötigten Punkte erkämpfen. Bis 55kg hat die Mannschaft mit Fabian
Göbel, Sebastian Hofäcker und Morten Harter drei Eisen im Feuer.
Ebenso stark besetzt ist die Gewichtsklasse bis 60kg mit Leonard
Schneider-Strehl, Paul Schall und Robin Krug. Stefan Bantle, Dennis
Klein und Nico Zimmermann wollen in der 66kg die Punkte für das
Team holen. In der Klasse bis 73 kg stehen Simon Wittmann und
Florian Bantle bereit.
Manfred Dreiseitl, Markus Kost und Benjamin Hofäcker werden das
Team in München betreuen. Die Mannschaft fährt bereits am Freitag
Vormittag in Richtung München, da das Wiegen der Mannschaften am
frühen Freitagabend stattfindet. JSV-Speyeer, Presse
08.12.2011
Judoka auf eigener Matte
Von unserem Mitarbeiter Werner Schilling
Speyer-
Mit Pauken und Fanfaren des Fanfarenzugs Rot-Weiß Speyer zieht
Ministerpräsident Kurt Beck in die neue Judohalle ein. Die
Zuschauertribüne ist zu dem Zeitpunkt bereits voll besetzt, und die
drei Mattenvierecke auf dem 23,6 mal 36,2 Meter messenden
Schwingboden sind von über 300 Sportlern in ihren
Kampfanzügen umsäumt. Zur Begrüßung des Ehrengastes aus Mainz, der
dem überglücklichen JSV-Vorsitzenden Heiner Sprau neben dem heiß
ersehnten Schild „Landesleistungszentrum Judo
Rheinland-Pfalz“ überraschenderweise noch 10 000 Euro für die
Einrichtung des Kraftraums mitgebracht hat, tanzen die vom
Judo-Sportverein betreuten Vorschulkinder Fähnchen schwingend durch
das von der Stadt Speyer in 15 Monaten Bauzeit auf dem Gelände des
ehemaligen Hallenbads errichtete, rund 3,2 Millionen
Euro teure Judo-Sportzentrum. Dieses bietet dem Verein mit rund
1000 Quadratmetern Sportfläche nun optimale Trainings- und
Wettkampfbedingungen. Die große Einweihungsfeier bringt rund
vier Stunden mit Vorführungen von Judoka und ebenso
erfolgreichen Karateka, Musik, Tanz, umfangreichen Mitmachprogramm
und Präsentationen der dreijährigen Entwicklungsgeschichte der
Halle sowie unterschiedlichen Integrationsprojekte.
Der
Landesregierung dankt Oberbürgermeister Hansjörg Eger in seinem
Grußwort zur Hallenübergabe für die großzügige Unterstützung aus
dem Konjunkturprogramm II. Die Restfinanzierung von rund einer
Million Euro muss der JSV langfristig schultern. Großartiges
geleistet hat Architekt Klaus Seither, „der mit großem persönlichem
Engagement an die sich ständig wandelnde Aufgabe herangegangen
ist“, würdigt Eger das Wirken des Chefplaners. Einen
besonderen Dank richtet das Stadtoberhaupt an Professor Rolf
Güdemann, der die Idee der Judo-Sporthalle hatte und als „Motor“
vorangetrieben hat, im Einklang mit dem bis in die Haarspitzen für
seinen Judo-Sportverein engagierten Vereinschef Sprau und der
unermüdlichen Geschäftsführerin Gerlinde Görgen. Schließlich weist
der Oberbürgermeister noch auf eine Besonderheit des
Einweihungsfestes hin: Der Ablauf wurde von Jugendlichen und
Frauen geplant, von Teilnehmern an einem vom JSV initiierten
Projekt „Jugend plant“. Es wurde im Rahmen des Programms „Stärken
vor Ort“ im Rahmen der Sozialen Stadt Speyer-West umgesetzt. Die
jungen Frauen, denen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in das
Erwerbsleben geholfen wird, haben unter de Regie von Gerlinde
Görgen und Helmut Meier kleine internationale Köstlichkeiten selbst
produziert und servieren sie den Besuchern als Fingerfood zum
Umtrunk.
Der JSV
leistet „sportlich in der Spitze und in der Breite
Hervorragendes“, würdigt Ministerpräsident Beck das, was der auf
über 1000 Mitglieder angewachsene Verein für die Einweihung alles
auf die Beine gestellt hat und sieht die finanzielle Zuwendung des
Landes voll gerechtfertigt. Tief beeindruckt zeigt sich Beck von
dem beherzten Auftritt der rund 20 Judoka mit körperlichen und/oder
geistigen Behinderungen, die Jürgen Albert beim JSV seit sechs
Jahren liebevoll betreut. Als Zeichen des Dankes für diese
Aktivität überreicht der Vorsitzende der Lebenshilfe
Speyer-Schifferstadt, Kurt Weinschütz, Heiner Sprau ein von der
Behinderten-Künstlergruppe gemaltes Bild.
Auf die barrierefrei ausgestatteten Räumlichkeiten sowie die
Photovoltaikanlage und die damit verbundene Finanzierungshilfe
verweist Professor Güdemann, der sich über die ersten 250
Mattenspenden freut, aber noch genügend Zertifikate parat hat
für weitere 400 Spenden. Architekt Klaus Seither teilt den
Besuchern mit: Die reine Mattenfläche (auf einer speziellen
Judo-Unterkonstruktion) beträgt 612 Quadratmeter, der Gymnastikraum
im Erdgeschoss ist 144 Quadratmeter groß. Auf der Tribüne finden
324 Besucher einen Sitzplatz.
Großen Zuspruch erfährt das Mitmachprogramm. Im Gymnastikraum
zeigen Mitarbeiter der Physiotherapie Matthias Richter, womit man
dem Körper Gutes Tun kann. Und auch beim Thai-Chi sind viele
Besucher mit in Bewegung.
Im Büro, in dem demnächst Gerlinde Görgen demnächst die Geschäfte
des Vereins führen wird, vermitteln junge ehrenamtliche
Übungsleiterinnen des JSV, einen Einblick in die Projekte „Stärken
vor Ort“.
Foto: Stadt Speyer, Pressestelle08.12.2011
Neue Heimat für Judosport in Speyer
Eingang des neuen Judo-Sportzentrums in der Butenschönstraße 8 in Speyer
Eröffnung und Einweihung des neuen
Judo-Sportzentrums
Einem der mitgliederstärksten Judosportvereine in Deutschland
steht eine neue Halle zur Verfügung. Ministerpräsident Kurt Beck
und Oberbürgermeister Hansjörg Eger eröffnen das Judo-Sportzentrum
in der Butenschönstraße 8 am Samstag, dem 3. Dezember um 11.00 Uhr.
Mit den neuen Möglichkeiten plant der Judosportverein Speyer, sein
breit gefächertes Angebot noch zu erweitern. Zwei
Bundesligamannschaften können nun Training, Wettkämpfe und
Lehrgänge in angemessener Umgebung ausschreiben. Die Judoka aus
Speyer hatten sich in der Vergangenheit jedoch nicht nur durch ihre
sportlichen Erfolge einen Namen gemacht, sondern erhielten vor
allem auch aufgrund ihres sozialen Engagements vielfältige und
überregionale Anerkennung: Hausaufgabenbetreuung, Familienstärkung,
Bewegungsförderung sowie die Integration von Menschen mit
Migrationshintergrund oder Behinderungen sind zentrale Elemente der
Vereinsarbeit. Besonders in Speyer West ist der Verein mit den
sozialen Projekten „Stärken vor Ort“ vernetzt. So wurden das
Eröffnungsfest und der anschließende Tag der offenen Tür von
Jugendlichen und Frauen geplant, die an dem vom Judosportverein
initiierten Stärken-vor-Ort-Projekt „Jugend plant“ teilnahmen. 34
Mikro-Projekte zeigen die Stärken des Stadtteils, die in einer
Präsentation am Eröffnungstag vorgestellt werden.
Bisher fand das Training von Judo, Karate, Gymnastik, Aikido,
Capoeira, Fördersport, außerdem Kooperationen mit Kindergärten,
Schulen und anderen Vereinen, in verschiedenen Schulturnhallen in
der Stadt verteilt statt. Die neue Halle bietet eine gemeinsame
Heimat für die große familiäre Gemeinschaft des JSV Speyer. Mit 612
qm Mattenfläche auf speziellem Judo-Schwingboden bietet sie beste
Voraussetzungen für den Trainingsbetrieb. Kraftraum, Gymnastikhalle
und Büro ermöglichen weitere Nutzungsmöglichkeiten. Die Angebote im
Gesundheitssport werden durch eine Kooperation mit dem
Physiotherapeuten Matthias Richter abgedeckt.
Bauherr der Halle ist die Stadt Speyer, als Architekt übernahm
das JSV-Mitglied Klaus Seither Planung und Bauleitung. Das
Investitionsvolumen betrug 3,2 Mio Euro. Finanziert wurde der Bau
aus Mitteln des Konjunkturprogramms II. Der JSV beteiligt sich
langfristig mit rund 1 Mio Euro. Judosportverein Speyer,
Presse www.judo-speyer.de Foto:
Klaus Landry
29.11.2011
Südwestdeutsche Mannschaftsmeisterschaft der U 14 in Frankenthal
Siegerfoto-mit-den-Trainern-Ferenc-Nehmet-(ganz-links)-und-Peter-Lichtmanegger
JSV-Jugend schafft „Double“ – erstmalig in der
Vereinsgeschichte
Bei den Südwestdeutschenmannschaftsmeisterschaften der
Altersstufe U 14 schafft die Teams des JSV das Double. Sowohl bei
den Mädchen als auch bei den Jungs wurden die Mannschaften der
Trainer Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth Meister der doch
schon hochklassigen Teams der Judoverbände Saarland, Rheinland,
Pfalz und Hessen.
„Einzigartig“ schwärmte der sonst eher zurückhaltende Trainer
und Coach Peter Lichtmannegger zur Leistung des JSV-Nachwuchses in
den Finals. „Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs lagen
wir in den Finals jeweils bereits mit 1:3 zurück und beide
Mannschaften haben „das Ding noch gerissen“.
Die mitfavorisierten Jungs hatten zu Beginn Lospech.
Ausgerechnet mit den Topfavoriten JC Rüsselsheim mussten die
Domstädter in den Pool.
Zum Auftakt setzten sich die JSVler gegen Saarland-Vertreter TV
Merzig mit einem Kantersieg durch. 8:0 hieß es mit dem Schlussgong
in der Gewichtsreihenfolge punkteten:- 34 kg Christopher Hofäcker,
- 37 kg Lukas Stepper, - 40 kg Julian Richter, - 43 kg Michael
Bantle, - 46 kg Nils Scherrer (Gastkämpfer vom BC Zeiskam), - 50 kg
Willi Martens, - 55 kg Sebastian Schmitt. Im zweiten Wettkampf
gegen den Favoriten aus Rüsselsheim setzten sich die Schützlinge
von Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger überraschend deutlich
mit 5:3 durch. Bis 40 kg, - 43 kg und + 55 kg gaben die
JSV-Youngster ab.
Mit einem ungefährdeten 6:1 über die rheinländische KG
Worms-Hackenheim sicherte sich der JSV den Pool-Sieg. Eric Janto
punktete hier bis 34 kg zu den weiterhin erfolgreichen
JSV-Kollegen. Im Halbfinale gegen TV Mainz gab Christopher Hofäcker
überraschend ab und Lukas Stepper kämpfte unentschieden. Endstand
6:1 für Speyer. Das Finale lautete JSV Speyer gegen Rüsselsheim;
die Rüsselsheimer hatten sich im Halbfinale durchgesetzt.
Und es sah nicht gut aus für die Domstädter. Zur Halbzeit, also
nach vier Gewichtsklassen lag Speyer mit 1:3 im Rückstand. Ein
Aufbäumen ging durch das Team. Michael Bantle gelang es gegen den
zwei Jahre älteren Rüsselsheimer einen Ippon zu verhindern, Nils
Scherrer, Willi Martens und Sebastian Schmitt erkämpften ein 4:3,
doch Sid Wiessner musste abgeben: 4:4. Alles wartete gespannt auf
die Unterbewertung 40:37 für Speyer, dank Michael Bantle.
Riesenjubel – die U 14 des JSV war Südwestdeutscher
Mannschaftsmeister. Und der Jubel sollte weiter gehen, denn für die
absolute Überraschung des Tages sorgten die JSV Mädels, verstärkt
durch die Gastkämpferinnen Leonie und Alexandra Nussbaum aus
Rodenbach und Mona Kohlmeier aus Frankenthal.
Zum Auftakt gegen den JJC St. Ingbert machten die JSVlerinnen
deutlich, da geht heut was “ 6:2 beim Schlussgong. Die
Gewichtsklasse – 33 kg war beim JSV unbesetzt. In den Klassen, - 36
kg Derya Metzger,- 40 kg Leonie Nussbaum, - 48 kg Jan Förtsch, - 52
Alexandra Nussbaum, Anne Rheude (-57kg) und + 57 kg Mona Kohlbacher
punkteten. Dann der Dämpfer gegen die favoritisierte KG Wüstems/Bad
Homburg 3:5, hier punkteten Leonie und Alexandra Nussbaum und Jana
Förtsch.
Doch gegen die KG Wörrstadt/Hackenheim sicherten sich die
Speyerinnen wiederum mit 6:2 das Halbfinale, hier punktete Annika
Harter, Leonie Nussbaum, Jan Förtsch, Alexandra Nussbaum, Anne
Rheude und Mona Kohlbacher und setzten sich gegen Urmitz mit 5:3
recht sicher durch. Dann das Traumfinale der
Erstbundesligamannschaften JSV Speyer und Kim Chi-Wiesbaden. Und es
schaute düster aus für den JSV – 33 kg kampflos, 0:1,- 36 setzte
sich Derya Metzger durch 1:1; Leonie Nussbaum kämpfte
unentschieden, Annika Harter gab ab, 1:2, dann überraschend auch
Jana Förtsch 1:3. Noch drei Kämpfe. Wiesbaden war siegessicher,
doch Speyer gewann: Durch ausgesprochene Energieleistungen der
Athletinnen Alexandra Nussbaum (-52 kg), Anne Rheude (-57 kg) und
Mona Kohlbacher (+57 kg) war Speyer am Ende mit 4:3 der doch
verdiente Sieger. Vorsitzender Heiner Sprau: Das Jugendkonzept
unseres ungarischen Diplomtrainers Ferenc Nemeth und seines
Trainerteams Peter Lichtmannegger, Manfred Dreiseitl, Volker Heyer,
Michael Görgen-Sprau und Anni-Meier geht auf. Qualitativ
hochwertiges breites Judotraining, gesundheitliche, physiche,
konditionelle Ausbildung und schulstrukturelle Unterstützung.
Das Trainerteam legt die ganzheitlichen Grundlagen für spätere
Judoleistungsspezifizierung. Das gibt es in Deutschland nicht oft.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
29.11.2011
Judo A-Jugend des JSV Speyer erreicht das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in München
Südwestdeutscher Vizetitel für die männliche
Jugend, Mädels werden fünfter
Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U 17 in Frankenthal
der Landesverbände Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz erreichte
die männliche U 17 des JSV zum dritten Mal in Folge die
Qualifizierung zum Finale der Deutschen Meisterschaften.
Mit Siegen gegen Bad Ems (5:2), Saarland 2 (7:0), KG
Rüsselsheim/Geisenheim (4:3), sowie im Halbfinale gegen die Auswahl
des Saarlandes mit 3:2 erreichte die Mannschaft überlegen das
Finale und damit die Qualifikation zur Enrunde.
Dominik Müller (4 Siege), Michel Adam und Dennis Klein (beide eine
Gewichtsklasse höhergestellt mit jeweils 4 Ipponsiegen) sowie
Stefan Bantle (3), Sebastian Hofäcker (2 Siege ein Unentschieden),
Maximilian Dangl (2), Paul Schall (1 Sieg, 1 unentschieden),
Philipp Janto (1), Simon Hölldorfer, Marko Zimmermann, Fabian
Göbel, Morten Harter, Leonard Schneider-Strehl, Nico Zimmermann,
Simon Wittmann, Robin Krug und Florian Bantle gehörten dem
siegreichen Taem an.
Lediglich im Finale musste die Mannschaft verletzungsbedingt
umgestellt werden und unterlag knapp Bad Homburg aus Hessen.
Ebenso für die Südwestdeutschen Meisterschaften hatte sich die
weibliche U17 qualifiziert.
Hannah Trippner, Janina Hofäcker, Marion Coböcke, Luisa Froitzheim,
Cornelia Willwert, Sarah Steinmetz, Ann-Cathrin Straub und Sophie
Loos konnten nach einem Sieg gegen die Saarlandauswahl und zwei
Niederlagen trotz großer verletzungbedingten Ausfällen einen guten
5. Platz belegen.
Nach dem guten 7. Platz im vergangenen Jahr ist es das Ziel am 10.
Dezember in München um die Medaillien mitzukämpfen.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
28.11.2011
Neues aus der JSV Geschäftsstelle
1 Jahr Aikido im JSV Speyer
Seit dem 1. September 2010 findet jeden Donnerstag um 20 Uhr in
der Turnhalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums Unterricht in der
japanischen Kampfkunst Aikido statt. Von Beginn an waren das
Interesse und die Beteiligung erfreulich groß. Etwas über ein Jahr
ist nun vergangen und es hat sich in dieser Zeit eine Gruppe aus
zehn enthusiastischen und motivierten Aikidoka gebildet. Immer
wieder schauen auch Neugierige und Interessierte vorbei und nehmen
an einem Probetraining teil, aus dem manches Mal ein
zweites, ein drittes und letztendlich ein
regelmäßiges Training wird. Bei der ersten Kyu-Prüfung am 17.
November 2011 haben - sehr zur Freude des Trainers - die ersten
Schüler ihre Prüfung zum 5.Kyu erfolgreich abgelegt: Michael
Schreiber, Peter Loos, Thomas Hecht, Thomas Walling, Helmut
Gauweiler und Stefan Hirt. Die „junge“ und aufstrebende Abteilung
Aikido freut sich auf eine trainings- und erfolgreiche Zukunft im
neuen Dojo des JSV Speyer.
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Mit Faust und Herz auf die Matte
Freundschaftsturnier Karate
Respekt – Fairness – Freundschaft: Diese gesellschaftlichen
Werte werden in der JSV-Gemeinschaft auf sportliche Weise mit Leben
gefüllt. 61 junge Karateka demonstrierten am 12. November 2011 beim
2. Speyerer Freundschaftsturnier ihr Können. Bei den Vorführungen
und Kämpfen ging es weniger um Sieg oder Niederlage, als vielmehr
um ein gemeinsames Erlebnis und die Vertiefung der Beziehungen
dreier befreundeter Vereine: Die Karate-Abteilung des JSV Speyer,
der PSV Ludwigshafen und der ASV Waldsee. Viele Eltern,
Geschwister, Verwandte und Freunde begleiteten die jungen
Teilnehmer, tauschten sich mit anderen Eltern aus, unterhielten
sich mit den Trainern, nutzten die Angebote der Kuchen- und
Würstchentheke, informierten sich über die Sportart Karate und
erfuhren dabei auch von den Plänen des neuen Judo-Sportzentrums.
Die freundschaftliche Atmosphäre, das harmonische Miteinander und
die reibungslose Organisation wurden von Teilnehmern und Besuchern
mehrfach lobend erwähnt. Dieser schöne Erfolg konnte nur durch die
gemeinsame Anstrengung von den Trainern, der Wettkampfleitung, den
Kampfrichtern, den Betreuern sowie den zahlreichen Helfern bei der
Vorbereitung, dem Thekendienst und dem Abbau erreicht werden. Alle
aktiven Karateka und viele Eltern stellten dafür ihre Freizeit,
ihre Arbeitskraft und Erfahrungen zur Verfügung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten, was sie vorher in
wochenlangem Training geübt hatten. Vom jüngsten Karateka mit sechs
Jahren bis zum 16jährigen Jugendlichen hat jede und jeder allein
schon durch die Teilnahme am Turnier gewonnen. Die gezeigten
Leistungen waren durchweg von hoher Qualität und wurden
entsprechend von den Kampfrichtern gewürdigt. Insgesamt konnte
unser JSV vor allem im Kihon (Grundschule) punkten – wie wir es
erwartet hatten, da wir seit jeher viel Wert auf die korrekte
Ausführung der Techniken legen. Der PSV Ludwigshafen war uns
dagegen im Kumite (freier Kampf) überlegen. Hier fehlen uns noch
entsprechende Möglichkeiten der Förderung, aber wir arbeiten daran.
Bemerkenswert ist, dass die meisten Teilnehmer und auch die meisten
Erstplatzierten in der Gruppe der Weiß- und Gelbgurte zu finden
waren. Dies entsprach der Ausrichtung des Turniers, das sich
explizit an junge Anfänger wendet, die hier erste
Wettkampferfahrungen ohne Leistungsdruck in freundschaftlicher
Atmosphäre sammeln konnten. Trotz durchaus motivierter und
dynamischer Kämpfe verlief jede Begegnung auf der Wettkampfmatte
verletzungsfrei; die anwesenden Sanitäter hatten nichts zu tun bis
auf eine Beule, die sich beim kindlichen Toben außerhalb der
Mattenfläche ereignete und gekühlt werden musste.
Insgesamt bedeutet das gelungene Turnier eine Bestätigung
unserer Kinder- und Jugendarbeit, die auf Gewaltprävention,
Wertevermittlung, Selbstwertstärkung und Toleranz fußt. Aufgewertet
wurde die Veranstaltung dadurch, dass sie in der renovierten großen
Halle im Obergeschoss des Hans-Purrmann-Gymnasiums stattfand und
durch Gerlinde Görgen und Heiner Sprau besucht und begrüßt wurde.
Wir freuen uns sehr auf eine Fortführung im nächsten Jahr, dann in
der noch schöneren Halle mit noch mehr Teilnehmern. Mira
Hofmann
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2. Offener Pfälzer G-JUDO-Cup 2011
Als Teilnehmerstärkster Verein hat der JSV Speyer mit Judoka
unserer drei G-Judogruppen aus den Kooperationen der Lebenshilfe
Speyer-Schifferstadt und Diakonissen Speyer-Mannheim (Bethesda
Landau) am 2. Pfälzer G-JUDO-Cup teilgenommen.
Die Teilnehmer kamen aus Baden, Bayern, Pfalz, Rheinland und
Saarland. Die JSV- Sportler/innen haben mit sehr viel Einsatz
(Poolsystem - 3 Kämpfe) und viel Freude an diesem Turnier
teilgenommen.
Die anschließende Siegerehrung belohnte die Teilnehmer für ihren
regelmäßigen Trainingseinsatz.
Folgende Platzierungen wurden belegt:
Wettkampfklasse II:
1.Platz - Alexander Pusch
3. Platz - Katja Storzum (LH Außenwohngruppe Speyer)
3. Platz - Marco Saporito (LH Außenwohngruppe Speyer)
3. Platz - Bettina Eßwein (LH Wohnheim Schifferstadt)
3. Platz - Ilka Albert (LH Außenwohngruppe Speyer)
3. Platz - Sascha Hoffmann (LH Wohnheim Speyer)
Wettkampfklasse III:
1.Platz - Christa Bellmann (LH Wohnheim Schifferstadt)
2. Platz - Jennifer Wittmann (LH Wohnheim Speyer)
3. Platz - Stefan Wingerter (LH Wohnheim Schifferstadt)
3. Platz - Werner Schüler (Bethesda Landau)
3. Platz - Thorsten Jelinek (LH Wohnheim Schifferstadt)
Betreut wurden unsere Sportler/innen von Jürgen Albert, Andreas
Kindgen und Herrn Pusch.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
17.11.2011
Erfolgreiche Jugend bei Pfalzmeisteschaften und Turnieren
U17 Judo-Mädels des JSV-Speyer qualifizieren
sich sensationell zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft
U17 Jungs gewinnen das Finale 7:0
So überlegen qualifizierte sich die männliche A-Jugend des
JSV-Speyer noch nie bei einer Landesmeisterschaft.
Mit 7: 0 im Finale gegen die Kampfgemeinschaft
Landau/Zeiskam holten die Jungs überlegen den Titel nach
Speyer.
Zuvor wurden Pirmasens ebenfalls mit 7:0 und die
Kampfgemeinschaft Ludwigshafen/Bad Dürkheim mit 5:2 besiegt.
Unglaublich die weibliche U17 des JSV-Speyer.
Aufgrund von Verletzungen und dem Fehlen von Kämpferinnen in den
drei!!!! leichten Gewichtsklassen konnten gerade mal
vier Gewichtsklassen besetzt werden. So stand es in jedem Kampf
sofort 0:3 gegen die Speyerer Mädels.
Mit unglaublichem Kampfgeist schafften die Mädels gegen die
hochfavorisierten Teams aus Landau und Rodenbach den zweiten Platz
und fahren somit zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Janina Hofäcker und Hannah Trippner mit jeweils
zwei Siegen, Luisa Froitzheim (ein Sieg), sowie Sarah
Steinmetz, Sophie Piller, Sophie Loos und
Ann-Cathrin Straub freuten sich mit Ihrem Trainer über diese
Phantastische Leistung.
500 km Autobahn für fünf Sekunden Kampfzeit, mit dieser
Feststellung kam Dominik Müller nach seinen Blitzsieg im
Finale gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam von der
Judomatte. Diese kurze Kampfzeit war am heutigen Kampftag zur Regel
geworden. Mit einer nie erlebten Überlegenheit sicherte sich das
männliche A-Jugend-Team die Landesmeisterschaft.
Bis 46kg holten sich Philipp Janto und Dominik
Müller 3 Siege, ebenso siegten in der Klasse bis 50kg
Sebastian Hofäcker und Michel Adam drei mal. Paul
Schall mit Morten Harter bis 55kg eingewogen war für
zwei Ippon-Siege zuständig. Bis 60kg gewannen Leonard Schneider
Strehl und Fabian Göbel alle ihre Kämpfe vorzeitig.
In den Gewichtsklassen 66 und 73kg wurden Stefan Bantle,
Dennis Klein, Simon Wittmann und Florian
Bantle eingewogen und konnten fünf von sechs Kämpfen
gewinnen.
Über 73kg war Maximilian Dangl alleine für die
ausnahmslos vorzeitigen Siege verantwortlich.
Die Mannschaft wurde zusätzlich von Simon Hölldorfer,
Yannick Drixler, Nico Zimmermann und Marko
Zimmermann verstärkt.
Bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 27.
November 2011, ist mit diesen starken Mannschaften der Südwesttitel
und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in München das
Ziel.
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Auch U 14 Teams qualifizieren sich für Südwestdeutsche
Mannschaftsmeisterschaften
U 14 Teams machen es den U17er nach Gold für die Jungs und
Silber für die Mädchen bei den Pfalz Mannschaftsmeisterschaften in
Zeiskam.
Das von Ferenc Nemeth und seinem Trainerteam, Anni Meier und
Peter Lichtmannegger verstärkte durch die Zweitliga-Kämpfern Benny
und Florian Hofäcker geht auf.
So zeigten die bis zu viermal in der Woche konzeptionell
trainierenden Nachwuchsjudoka bei den Jungs im entscheidend dritten
Kampf um die Pfalzmeisterschaft gegen die KG Landau/BC Zeiskam mit
7:1. Krankheitsbedingt fehlte in den acht Gewichtsklassen von – 34
kg bis + 55 kg beim JSV der Kämpfer bis 46 kg. Zuvor setzen sich
der Domstädter nachwuchs gegen die Dürkheimer Jvgg und 4:2 gegen
die KG Rodenbach/Pirmasens durch. Die Trainer Lichtmannegger und
Meier: „ Judotechnisch und konditionell sind wir da schon einen
Schritt voraus. Für Speyer kämpften und punkteten: Christopher
Hofäcker, Lukas Stepper, Julian Richter, Michael Bantle, Willi
Martens, Sid Wiessner, Leon Stepper, Sebastian Schmitt, Eric Janto
und Max Hampel. In der Mannschaft standen des weiteren Jonas
Diieing und Fabian Gauly. Gleiches gilt bei den Mädchen, hier
startete eine Mannschaft mit Verletzungshandicap und konnte von den
acht Gewichtsklassen – 33 kg und + 57 kg nicht besetzen.
Lichtmannegger: „ Wir gingen mit 0:2 Rückstand in jeden der drei
Wettkämpfe“ und haben uns dann doch über den Vizetitel zur
Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert, so wie die
Jungs.“
Zum Auftakt gegen das starke Team aus Dürkheim trennten sich die
Teams 4:4, dann folgte gegen die KG Rodenbach/Pirmasens ein 5:2
Erfolg und zum Abschluss konnte das Mädchen Finale Judokan Landau
für sich entscheiden. Für den JSv kämpften: Deryia Metzger,
Viktoria Huber, Annika Harter, Jana Förtsch, Nathalie Breunig,
Marei Drixler, Denise Hoffmann und Anne Rheude.
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Kata EM in Prag
Für das deutsche Team waren es die erfolgreichsten
Meisterschaften auf der europäischen Ebene. Samstag fanden die
Meisterschaften in der Altersklasse 2 statt und sonntags starteten
die jeweils drei besten Teams erneut. In der Katame no Kata konnte
ein Erster und zweiter Rang erreicht werden, in der Ju no Kata eine
Bronze Medaille. Heike Heiler und Thomas Hofmann konnten nicht ihre
beste Leistung abrufen, erreichten aber trotzdem Platz 8. Anhand
der Videos werden nun die Fehler analysiert. 2012 ist die Teilnahme
an der EM über die Qualifizierung bei der Deutschen Meisterschaft
erklärtes Ziel
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Karateabteilung: Mathias Schaudig Bronzemedaille in
Luxemburg
Am 23. Oktober 2011 reiste JSV-Speyer-Karateka Matthias Schaudig
mit einer Gruppe des Rheinland-Pfälzischen Karate-Verbandes nach
Kayl/ Luxembourg, um sich der internationalen Konkurrenz beim Coupe
de Kayl zu stellen. Der Wettkampf gehört mit über 800 Startern aus
16 Nationen zu den größeren internationalen Wettkämpfen - hier
startete Matthias in der Kategorie "Kata U18 männlich 5. Kyu - Dan"
und hatte einen mit 15 Startern aus 4 Nationen fast vollen Pool vor
sich.
In der ersten Begegnung hatte es Matthias (rot) mit einem einem
belgischen Wettkämpfer zu tun. Hier machte Matthias kurzen Prozess
und gewann den Kampf 5:0 mit GOJUSHIHO-DAI.
Einem belgischen Nationalkaderathleten musste sich Matthias in der
zweiten Vorrunde stellen. Seinen Konkurrenten kannte er noch vom
WW-Cup im März 2011, dort belegte dieser den zweiten Platz in
seinem Pool. Matthias musste auch hier wieder als erster auf die
Matte und legte eine starke KANKU SHO vor. Auch sein Gegner
konterte mich einer Kanku Sho, jedoch konnte Matthias die
Kampfrichter mehr überzeugen und sicherte sich sein Ticket ins
Halbfinale mit einer Wertung von 4:1.
Im Halbfinale traf Matthias dann auf Patrick Marques einen der
besten Athleten des Luxembourgischen Nationalkaders, der bereits
Platzierungen auf größeren internationalen Wettkämpfen, wie die
Swiss Open oder den Krokoyama Cup vorweisen konnte. Ab dem
Halbfinale war ein enormes Publikumsinteresse vorhanden und viele
Zuschauer und Athleten standen um die Kampfflächen oder verfolgten
das Geschehen von der Tribüne aus, was die Nervosität nicht gerade
senkte. Zum dritten mal musste Matthias als erstes auf die Tatami.
Hier setzte Matthias alles und packte seinen eigentlichen
Finaltrumpf aus - die Kata GANGAKU, eine der anspruchsvollsten
Katas im Wettkampfkarate. Matthias zeigte sich hochkonzentriert und
legte eine hervorragende Kata vor. Allerdings war das Niveau des
späteren Turniersiegers noch zu hoch, denn dieser konterte mit
einer fehlerfreien und sehr starken Kanku Sho. Hier musste sich
Matthias trotz Bestleistung 1:4 geschlagen geben.
Allerdings war Matthias durch die Finalqualifikation seines Gegners
der Kampf um Platz 3 noch offen. Da sich ein belgischer Kaderathlet
in der Trostrunde durchsetzen konnte stand er nun Matthias im Kampf
um Bronze gegenüber. Er legte eine dynamische Shito-ryu Kata vor.
Matthias zeigte sich unbeeindruckt, packte seinen zweiten Trumpf
aus, legte mit der Kata UNSU nach und schaffte mit einem 5:0 Sieg
den Sprung aufs Podest und sicherte gleich bei der ersten Teilnahme
an einem Wettkampf außerhalb von Deutschland seine erste
internationale Medaille - Bronze! Judosportverein Speyer,
Gerlinde Görgen
26.10.2011
JSV Speyer: Bundesligateam des JSV Speyer erkämpft sich Finalteilnahme in Brandenburg und wird unglücklich Vizemeister
Nicht die bessere Mannschaft hat das Finale gewonnen,
sondern die glücklichere.
In dieser Bewertung waren sich nicht nur die Verantwortlichen
des Erstbundesliga-Teams des JSV Speyer einig sondern auch die
Gratulanten der Mehrzahl der Endrundenteilnehmer.
Der Domstädter Bundesligist reiste mit Fanbus zur
Hostelübernachtung nach Berlin und hatte eine sehr lange Anreise.
Nach 10 Stunden Fahrt und kurzer Nacht tat sich das Team von Chefin
Nadine Eckert dann um 15 Uhr zum Auftaktkampf gegen den Norddritten
JC Bottrop zunächst schwer.
Nach Begrüßung und Nationalhymne wurde die Reihenfolge der
sieben Gewichtsklassen ausgelost.
Tia Berger kämpfte -78 kg über die Zeit (5 Minuten reine
Kampfzeit) und brachte die Domstädter in Führung 1:0. Riccarda Rau
gab -52 überraschend ab. „Das darf ich nicht verlieren, so die
angehende Ärztin mit Tränen in den Augen.“ Jasmin Külbs zeigte + 78
kg alte Klasse und brachte Speyer in ihrem ersten Rundenkampf 2011
ihr Team wieder in Führung. Zum vierten Kampf hatte das Los die
Gewichtsklasse -70 kg festgelegt. Für Speyer B-Kader-Athletin und
World-Cup -Gewinnerin Barbara Bandel – klare Sache!? Doch die
Kommissaranwärterin, die gerade die Abschlussprüfungen absolviert
kam am Mattenrand in eine prekäre Situation und fiel Ippon 2:2. Das
JSV Team zeigte nach dieser überraschenden Niederlage
Geschlossenheit und die zahlreichen JSV-Anhänger trommelten Speyer
zum Sieg: -57 kg Hedwig Karakas 3:2, -63 kg Bernadett Baczkó 4: 2
und -48 kg, „Küken“Jessica Lindner mit Klasseleistung 5:2. „Gegen
Sophia habe ich zum ersten Mal gewonnen, freute sich die
saarländische Meisterin.
Im nun entscheidenden Kampf gegen den Vizemeister der Gruppe
Nord aus Mönchengladbach um den Poolsieg war das JSV-Team hellwach
auf der Matte und zeigten Spitzenjudo. Lediglich Ricarda Rau gab
-52 kg ab, -78 kg, die Weltklasse-Athletin Joo Abigel aus Ungarn:
1:0 Ippon nach 60 Sec., Jasmin Külbs (+78 kg) Ippon 50 Sek. 2:1.
Barbara Bandel fand in den Kampf 3:1. Johanna Müller (-57 kg) 4:1
mit vorzeitigem Ippon. Bernadette Baczkó (-63 kg) 5:1 und
Leichtgewicht Jessica Lindner wiederum mit Topleistung 6:1. Speyer
jubelte über den unangefochtenen Poolsieg und die erste
Finalteilnahme in der noch jungen Leistungs- und
Spitzensportgeschichte des Judosportverein Speyer.
Top-Favorit Brandenburg, der Gastgeber der Finalrunde, der sich
im Pool A gegen die Südvertreter den JC Leipzig( 3:4) und Backnang
(2:5) recht schwer tat, staunte anerkennend. Und den 500
Brandenburger Zuschauern war klar: Augrund der geschlossenen
Teamleistung des Südmeisters aus der Pfalz und der klaren
Ergebnislage gegen Bottrop und Mönchengladbach war Brandenburg
seine Favoriten-Rolle los.
„Das wird knapp“ so Brandenburgs Chefin und Altinternationale
und Olympionikin Sandra Köppen. Sie sollte mehr als recht behalten:
Die Masters-Gewinnerin von Abu-Dhabi Joó Abigel punktete nach 20
Sekunden mit spektakulärem Wurf 0:1 aus Potsdamer Sicht. Bis52 kg
unterlag Ricarda Rau gegen die Topathletin Maren Kräh 1:1.
Jasmin Külbs, die immer mehr zur alten Form zurückfindet
brachte, Deutschlands. Nr. 1 Franziska Konitz ins Wanken, doch noch
nicht zu Fall, 2:1 für den Gastgeber. Dann Barbara Bandel gegen die
deutsche Spitzenathletin Katharina Hilgert mit Klassejudo und viel
umjubeltem Ippon durch Armwurf (Seo-Nage). Ausgleich 2:2.
Anerkennender Applaus des fairen Brandenburger Publikums.
Für den JSV Speyer war die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in
der ersten Bundesliga Frauen greifbar nah: Im Aufstellungspoker
sahen JSV Cheftrainer Ference Nemeth und Teamchefin Nadine Eckert
die nun folgenden Gewichtsklassen für den Judosportverein machbar:
In der 57 kg mit der Vize-Worldcup-Gewinnerin Johanna Müller und
dann höher gestellt bis 63 kg Hedwig Karakas, statt Bernadett. Bis
57 kg war Johanna Müller über die volle Kampfzeit die bessere, den
Wettkampf bestimmende Kämpferin. Geschickt gelang es jedoch der
Brandenburgerin dem Druck auszuweichen. Müller machte Dampf, die
JSVler forderten bereits nach 2 Min. Strafe aufgrund von
Passivität. Doch diese Strafe blieb aus. Jo Müller erhöhte den
Druck. Dann der erlösende Gong für Brandenburg und ein äußerst
schmeichelhaftes Unentschieden; es stand weiterhin 2:2. Gleicher
Verlauf dann bei Hedwig Karakas. Die Ungarin bestimmte das
Kampfgeschehen gegen die ungestüm ankämpfende Franziska Pufahl.
Trotz körperlicher Unterlegenheit strukturierte Hedwig Karakas
immer besser ihren Kampf, dann Yuko aus heiterem Himmel für
Brandenburg, Schlussgong 2:3 aus Speyer Sicht. Jessica Lindner
stand auf dem Papier ohne „Chancen“ gegen die international
erfahrene Spitzenathletin Volha Leshchanka aus Polen und so begann
auch der Wettkampf nach 15 Sekunden führte die Polin mit Wazari.
Doch der Abschlusskampf sollte zum spannendsten Kampf des Finales
werden. Die JSVlerin zeigte unbekümmert offensives Judo und
überraschte mit ihrer Coolness Volha Leshchanka. Die Polin kämpfte
immer konzeptloser, wurde wegen Passivität gestraft und Jessica
setzte Technik durch und erkämpfte sich eine Yuko-Wertung. Noch 40
Sekunden: die Polin war am Boden. Jessica brauchte noch zwei
Strafen gegen die Polin oder eine Wazari-Wertung. Die Polin wurde
zusehends passiver- noch 10 Sekunden, Jessica setzt eine
Wurftechnik durch, doch die Polin dreht sich in allerletzter
Sekunde auf den Bauch – keine Wertung – Schlussgong 2: 4. Jubel bei
Brandenburg, der glücklicheren Mannschaft und Riesenjubel beim JSV,
der im Team die beste Leistung der Bundesliga-Saison gezeigt hatte.
Ferenc Nemeth und Heiner Sprau waren die ersten Gratulanten bei
Sandra Köppen. Vorsitzender Heiner Sprau: „Dieses Finale war
spannend und qualitativ hochkarätig. Die Zuschauer haben heute zwei
Deutsche Mannschaftsmeister gesehen.“
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7 Judo-Mädels des JSV-Speyer qualifizieren sich sensationell zur
Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft U17 Jungs gewinnen
das Finale 7:0
So überlegen qualifizierte sich die männliche A-Jugend des
JSV-Speyer noch nie bei einer Landesmeisterschaft.
Mit 7: 0 im Finale gegen die Kampfgemeinschaft
Landau/Zeiskam holten die Jungs überlegen den Titel nach
Speyer.
Zuvor wurden Pirmasens ebenfalls mit 7:0 und die
Kampfgemeinschaft Ludwigshafen/Bad Dürkheim mit 5:2 besiegt.
Unglaublich die weibliche U17 des JSV-Speyer.
Aufgrund von Verletzungen und dem Fehlen von Kämpferinnen in den
drei!!!! leichten Gewichtsklassen konnten gerade mal
vier Gewichtsklassen besetzt werden. So stand es in jedem Kampf
sofort 0:3 gegen die Speyerer Mädels.
Mit unglaublichem Kampfgeist schafften die Mädels gegen die
hochfavorisierten Teams aus Landau und Rodenbach den zweiten Platz
und fahren somit zur Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Janina Hofäcker und Hannah Trippner mit jeweils
zwei Siegen, Luisa Froitzheim (ein Sieg), sowie Sarah
Steinmetz, Sophie Piller, Sophie Loos und
Ann-Cathrin Straub freuten sich mit Ihrem Trainer über diese
Phantastische Leistung.
500 km Autobahn für fünf Sekunden Kampfzeit, mit dieser
Feststellung kam Dominik Müller nach seinen Blitzsieg im
Finale gegen die Kampfgemeinschaft Landau/Zeiskam von der
Judomatte. Diese kurze Kampfzeit war am heutigen Kampftag zur Regel
geworden. Mit einer nie erlebten Überlegenheit sicherte sich das
männliche A-Jugend-Team die Landesmeisterschaft.
Bis 46kg holten sich Philipp Janto und Dominik
Müller 3 Siege, ebenso siegten in der Klasse bis 50kg
Sebastian Hofäcker und Michel Adam drei mal. Paul
Schall mit Morten Harter bis 55kg eingewogen war für
zwei Ippon-Siege zuständig. Bis 60kg gewannen Leonard Schneider
Strehl und Fabian Göbel alle ihre Kämpfe vorzeitig.
In den Gewichtsklassen 66 und 73kg wurden Stefan Bantle,
Dennis Klein, Simon Wittmann und Florian
Bantle eingewogen und konnten fünf von sechs Kämpfen
gewinnen.
Über 73kg war Maximilian Dangl alleine für die
ausnahmslos vorzeitigen Siege verantwortlich.
Die Mannschaft wurde zusätzlich von Simon Hölldorfer,
Yannick Drixler, Nico Zimmermann und Marco
Zimmermann verstärkt.
Bei den Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften am 27.
November 2011, ist mit diesen starken Mannschaften der Südwesttitel
und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in München das
Ziel.
Auch die U 14 Mannschaften der Jungs und Mädchen haben sich für
die Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften über Titel und
Vizetitel qualifiziert.Judosportverein Speyer, Gerlinde
Görgen
24.10.2011
JSV-Kaderathleten des Judoverbandes Pfalz starten bei der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände
5 Nachwuchsathleten des Judosportverein Speyer haben
sich zu den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände in
Frankfurt Oder.
Nationalkaderathlet Maxi Hoock und Oliver Grewenig haben sich
über die Meisterschaft – 60 kg des Judoverbandes Pfalz zu den
Deutschen Meisterschaften qualifiziert.
Weiterhin auch ebenso 2. Liga-Kämpfer Markus Kost und Benjamin
Hofäcker in den Klassen – 66 und – 73 kg, Vanessa Müller, 1.
Bundesliga-Kämpferin in der Klasse – 57 kg. Die 5 jungen
Erwachsenen sind zu den Deutschen Meisterschaften vom Trainerteam
um den ungarischen JSV-Trainer Ferenc Nemeth sehr gut
vorbereitet.
Die Medaillenränge 1 – 3 bei dieser Meisterschaft der
Landesverbände qualifizieren sich zur Deutschen Meisterschaft, die
im Januar 2012 stattfindet und treffen dort auf die direkt
Qualifizierten aus dem Jahre 2011 ( Plätze 1 – 3 der Deutschen
Meisterschaft 2011). Judosportverein Speyer,
Presse
14.10.2011
Sebastian Hofäcker, Dominik Müller und Sebastian Schmidt siegen beim Frankenthaler Herbstpokalturnier
Janina Hofäcker Stefan und Michael Bantle gewinnen
Silber
Am vergangenen Samstag starteten sechzehn Wettkämpfern/innen der
U17 und der U14 des JSV-Speyer beim Frankenthaler
Herbstpokalturnier.
Dieses Turnier war mit Kämpfern aus Deutschland, Frankreich und
der Schweiz sehr stark besetzt.
Mit jeweils vier Siegen konnten Sebastian Hofäcker (U17 bis
50kg), Dominik Müller (U17 bis 46kg) und Sebastian Schmitt (U14 bis
55kg) überlegen ihre auch mit Internationalen Gegnern besetzten
Gewichtsklassen gewinnen.
In der U17 belegten Janina Hofäcker (bis 57kg) und Stefan Bantle
(-66kg) in starken Teilnehmerfeldern gute zweite Plätze und
unterlagen nur im Finale ihren Gegnern/innen. Michael Bantle setzte
sich mit vier Siegen in der U14 (bis 40kg) gegen ausschließlich
ältere Gegner überlegen durch und musste nur im Finale eine knappe
Niederlage hinnehmen, toller zweiter Platz.
Marco Zimmermann (U17 bis 50kg), wurde in seinem Pool Zweiter
und traf im Halbfinale auf seinen Trainingspartner Sebastian
Hofäcker. Nach einer knappen Niederlage konnte er einen sehr guten
dritten Platz belegen.
Auch Leonard Schneider-Strehl zeigte bis 60kg eine starke
Leistung und konnte nach Freilos und zwei Ippon Siegen, einen guten
fünften Platz belegen.
Florian Bantle konnte sich als jüngster Jahrgang in der Klasse
bis 73kg nach Freilos und einen toll erkämpften Sieg ebenso über
einen guten fünften Platz freuen.
In der U14 belegten Anika Harter (-40kg), Jana Förtsch (-48kg)
und Jonas Deiing (-55kg) nach Einzelsiegen jeweils den siebten
Platz.
Nico Zimmermann (-66kg U17), Morten Harter (U17 bis 55kg), Willi
Martens (U14 -50kg) und Christopher Hofäcker (U14 bis 34kg) konnten
trotz guter Kämpfe und einzelner Siege leider keine vorderen
Platzierungen erreichen.
Am Sonntag erkämpften sich Markus Kost und Bianca Breunig in der
U 20 jeweils Platz 3. Nationalkaderathlet Maxi Hoock kämpfte
höhergestellt – 66 kg und musste im Finale gegen einen älteren
international erfahrenen Franzosen abgeben.
Erste Wettkampferfahrungen sammelte das U 11-Team um Anni Meier
und Steffi Wollensah, die beide mit dem engagierten Einsatz ihrer
Jüngsten zufrieden waren. Anna Eigen, Josephine Jung, Pieric Brast
und Nils Neumann belegten den 3. Platz, Fabio Niewenuis, Hanna
Pasch und Julijan Pantelic erkämpften sich die Silbermedaille.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
11.10.2011
Zweite Bundesliga Süd – Abstiegsgespenst verjagt und auf Bronzerang vorgekämpft
Oliver Grewenig (blau) in Aktion
Sensationeller Abschlusskampftag vor nahezu 500 Zuschauer in
der Osthalle
Abschiedsstimmung vor Kampfbeginn am Samstag in der Osthalle.
Der letzte Kampftag in der 2. Bundesliga Süd war gleichsam der
Letzte Kampftag in der Osthalle. Nach der Eröffnung des neuen
Judo-Sportzentrums am Samstag 3.12.11 durch Innenminister Roger
Lewentz werden die Heimkampftage der 1. Bundesliga Frauen, 2.
Bundesliga Männer, Regionalligen Frauen und Männer sowie Oberliga
Männer im städtischen Judo-Sportzentrum veranstaltet ( Das
Judosportzentrum am alten Hallenbad wird aus Mitteln des
Konjunkturprogramms II finanziert, Bauherr ist die Stadt
Speyer).
Im Vorfeld des letzten Kampfes gab es allenthalben angespannte
Gespräche bezüglich des Ausgangs: Verlieren die Domstädter gegen
die starken Offenbacher und Erlangen gewinnt parallel gegen
Schweinfurth mit 5 Punkten Unterschied, muss der JSV als
Drittletzter nach der neuen DJB-Abstiegsregelung in die
Regionalliga absteigen.
JSV-Vorsitzender Heiner Sprau: „Da unser junges Team JSV Speyer
II die Meisterschaft in der Regionalliga erkämpft hat, haben wir im
Ernstfall die Option zur Relegation gegen JC Chemnitz.
Ich bin mir jedoch sicher, dass wir mindestens einen Punkt
erkämpfen und mit dann 7 Punkten sind wir zumindest fünfter und
unabsteigbar. Das Team um Michael-Görgen Sprau, Volker Heyer und
Ferenc Nemeth will gewinnen. Es wird kanpp, doch unsre Jungs haben
konzentriert trainiert und absoluten Siegeswillen. Warten wir die
Auslosung der Kampffolge ab“.
Die Klasse – 66 kg begann: Zum Auftakt musste JSVler Marco
Müller gegen den Favoriten Ahmanhavid auf die Matte. Der
Polizeikommisaranwärter trainiert beim Rüsselshiemer Trainer
Andreas Esper, der gleichsam die JSV-Bundeskader-Athletin Barbara
Bandel in seinem Kader hat. Marco Müller und Barbara Bandel sind in
der Sportfördergruppe der Fachhochschule der Polizei in
Wiesbaden.
Der Auftakt sollte bestimmend für jeden Wettkampf des Abends
sein: Spannung pur. Auf der Wiegeliste lagen die Vorteile in der
Klasse 60/66/73/81 bei Offenbach 90/-100 und Plus 100 beim JSV.
Theoretisches Endergebnis nach dem Wiegen 6:8 für Offenbach aus
Speyerer Sicht. Doch es sollte andes kommen. Marco Müller gab knapp
ab 0:1. Pierre „Pilo“ Guerin setzte sich doch mit Mühe gegen
Oehlschläger durch, Remis. Und dann die erste Überraschung, Nach
Unentschieden von Yannick Bonne (-81) und dem 17jährigen Youngster
Benjamin Hoffäcker hatte Samurai in den starken Klassen nicht
gepunktet 1:1. Andreas Sutter (-100kg), nach 6 Monaten Afganistan
zum ersten Mal im JSV-Dress punktete sicher, 2:1 für JSV, Markus
Sturm ( + 100) setzte noch einen drauf: 3:1 für Speyer. Im
Anschluss zwang der 37jähfrie Aydin Kempirabeav Brian Smith nahezu
in die Niederlage, doch der mehrmalige Deutsche Meister entschied
vor Ablauf der Kampfzeit für die eigenen Farben 3:2. Speyer führte.
Die Zuschauer spürten: Das ist ein besonderer Kampftag. Und dann
die Hiobsbotschaft aus Erlangen, Schweinfurth lag 1:5 zurück. Der
Druck auf die junge JSV-Mannschaft war enorm. In der Klasse bis 66
Kilo setzten Volker Heyer und Michael Görgen-Sprau weiter auf Marco
Müller und dieser war nun stärker als Ahmanhavid, brachte den
Offenbacher in Bedrängnis. Schlussgong: Unentschieden und
Riesenapplaus der zahlreichen Zuschauer, die das JSV-Team
frenetisch feierten. In der 90er Klasse hatte Pierre Guerrin keine
Mühe 2:0 im zweiten Durchgang 5:2, zur Klassensicherung fehlte noch
ein Punkt. Doch dann musste Benni Hofäcker nach großem Kampf
abgeben 5:3, so auch Vasilij Cudinovic gegen Lukas Sonne 5:4. Noch
zwei Kämpfe. Offenbach war dran: und hatte im Grunde einen Punkt
sicher, Brian Smith sollte gegen JSV Youngster Oliver Grewenig
gewinnen. Also musste die Entscheidung im vorletzten Kampf fallen.
Offenbach hatte ihren besten Kämpfer hoch gestellt: Ohlschläger
kämpfte – 100 kg. Doch hatten Görgen-Sprau und Heyer in dieser
Klasse Clement Monasse aus Frankreich gestellt. Der französische
Ausnahmeathlet siegte nach 15 Sekunden mit Ausheber zum 3: 3 im
zweiten Durchgang. Zuvor punktete Markus Sturm ( + 100 kg).
Der JSV hatte mit einer äußerst starken Teamleistung den Abstieg
verhindert. Jubel mit dem Schlussgong, der sich mit dem Ergebnis
noch steigerte: Erlangen gewann 10:3 in Schweinfurth. Bei einer
Niederlage wären die Domstädter abgestiegen.
Und dann doch noch ein Grund mehr für das Team in Speyer bei
Nacht zu feiern. Riesa teilte die Punkte in Karlsruhe, damit war
der JSV Speyer hinter Backnang ( 12 Punkte), Halle 10 Punkte mit 8
Punkten Dritter: Bronze und Ehrung durch den DJB. Heiner Sprau:
„Immer mehr JSV-Nachwuchsathleten prägen das Gesicht des Teams.
Unser Weg, der Investition in die Ausbildung der Jugend ist der
Richtige. Nicht nur für das Jahr 2011 darf ich mich bei unseren
Förderern bedanken. Ohne finanzielle Unterstützung wären diese
Erfolge nicht machbar: Danke, vorneweg an die Kreis- und
Stadtsparkasse Speyer Herrn Direktor Wöhlert, die Stadtwerke Herrn
Bühring, Herrn Dollt von Domus Massivbau, Frau Rieser von Sol-Tech
– Solaranlagen und der Volksbank Kur- und Rheinplalz in
Speyer“.
Im Rahmen der Veranstaltung ehrte Günther Kraft den
Regionalligameister JSV Speyer 2, nach 40jähriger Tätigkeit war es
die letzte Amtshandlung des Judo-Urgesteins als Südwestreferent.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen Foto: sim
10.10.2011
Judosportverein Speyer DJB-Sichtungsturnier Süd in Bamberg der U 19 und U 16 in Bamberg
1 x Gold, 2 x Silber, 4 x Bronze und 2 x Platz Sieben
als Lohn für intensive Wettkampfvorbereitung
Der U 17 Deutsche Meister des Judosportverein Speyer Nico
Kachiaschwilli schlägt die gesamte deutsche Elite der Gruppe
Süd. Unter den Augen der Bundestrainer Sven Hesse,
Jana Degenhardt und Claudio Pusa waren fast 500 Athleten aus den
Bundesländern Bayern, Baden, Württemberg, Hessen, Rheinland, Pfalz,
Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg beim 10.
Domreiterturnier in Bamberg am Start.
Es war der Tag des Nico Kachiaschwilli am vergangenen Samstag in
Bamberg. Der Ausnahmeathlet, erst im zweiten Jahr der U 19 setzte
sich bis in das Finale jeweils gegen die zum Teil ein Jahr ältere
Konkurrenz der DJB Gruppe-Süd durch. Ob Lukas Plosch vom
Erstligisten FSV München-Großhadern, Jakob Seybold aus Tübingen
oder den Favoriten Simon Mtuschek vom Top-Club TSV Abensberg, Nico
setzte sich technisch, körperlich, konditionell und taktisch
überlegen, ungefährdet durch und traf im Finale gegen Florian Benth
aus dem Saarland. Der 17jährige JSVler startete furios, führte mit
Wazzari/Halbpunkt und brachte seine Führung sicher zum
Schlussgong!
Kachiaschvilli, der beim JSV im 2. Bundesliga-Team steht, fand
großes Lob beim Bundestrainer und wartet nun auf seine offizielle U
20 Kadernominierung.
Doch Nico war nicht der einzige JSV-nachwuchsathlet, der die
Domstädter Farben mit Bravour vertrat. 2. Liga Kämpfer Benjamin
Hofäcker brachte seine starke Ligaleistung mit zum
Sichtungsturnier. Der Schüler von Ferenc Nemeth setzte sich
souverän in der Klasse -73 in der Vor- und Hauptrunde gegen Kästle
aus Baden, Rizicka vom Landesleistungszentrum in Halle und
Dielferderer aus Potsdam sicher durch, musste jedoch das Finale als
der aktivere Kämpfer gegen Grafing aus Bayern abgeben. Platz
2 in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld und der zweite Eintrag
in das Notizbuch des Bundestrainers Trautmann aus Speyerer Sicht.
Weitere sollten folgen: Nationalkaderathlet Maximilian Hoock
erwischte im Auftakt einen holprigen Start unterlag gegen den
Deutschen Meister Setz aus Potsdam über die Zeit, ging jedoch dann
unangefochten seinen Weg durch die Trostrunde und entschied das
Kleine Finale durch Ippon gegen Bardin aus Leipzig. Stefan
Bantle unterlag in seinem ersten Kampf im ersten U 19 Jahr und
schied im Doppel-KO-System aus. Im 500er Telnehmerfeld zeigten sich
die JSV Frauen den Männern nahzu gleich.
Jana Lutz (-57kg), Miriam Kost (-63 kg) empfahlen sich
mit Bronzemedaillen dem Bundestrainer. Luisa Froitzheim
erkämpfte Silber (+78kg).
Doch nicht genug: In der Klasse – 60 kg erkämpfte sich bei der U
16 Dennis Klein Silber, Paul Schall und Michel Adam wurden gute
Siebter
Sieben Medaillenplätze beim hochkarätigen DJB-Sichtungsturnier
für den JSV ist ein erstmaliges blendendes Ergebnis, es bedeutet,
das weitere JSV_leistungssportler die Tür zur Kadernomminierung
durch den Bundestrainer aufgestoßen haben. „ Die Trainingsgruppe um
unseren Sportwisschenaftler und Diplomtrainer Ferenc Nemeth ( 7.
Dan). Hat im Leistungssport explizit in der Nachwuchsförderung
nahezu „Siebenmeilenstiefen“ an. Danke ihm und seinem Team: Peter
Lichtmannegger, Manfred Dreiseitl, Volker Heyer, Anni Meier und
Michael Görgen-Sprau.
Für die ebenfalls nominierten JSVler Florian Bantle, Stefan
Bantle, Fabian Göbel, Janina Hoäcker, Sebastian Hofäcker, Willi
Martens, Sebastian Schmitt, Aileen Göbel reichte es trotz
Einzelsiegen in der Vorrunde diesmal nicht für eine
Platzierung.
Qualität im Judosportverein Speyer:
JSV Speyer mit 4 neue qualifizierte Übungsleiter
Lukas Väth, Benjamin Hofäcker, Florian Hofäcker und Jennifer
Kirschner haben die Trainer-C-Ausbildung des Judoverbandes Pfalz
bestanden und stehen dem JSV nun als qualifizierte Übungsleiter zur
Verfügung.Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
03.10.2011
JSV Speyer 2. Bundesliga Süd in Schweinfurt
Coach Michael Görgen-Sprau: „ Mir fehlt Stammpersonal,
dennoch wollen wir in Schweinfurt punkten.
Wie 2010 beim Remis in Schweinfurth fehlt Teamchef Michael
Görgen Sprau „Stammpersonal, dennoch wollen wir in Schweinfurth
punkten.“ Nach dem überlegenen Sieg zu Hause gegen den Vfl Riesa
muss der Trainer wiederum auf seine französischen Punktegaranten
verzichten, derren Ligarunde am Samstag zeitgleich stattfindet. „
Mit Pierre Guerrin fehlen uns zwei sichere Punkte. Dominique Pätzel
und ich werden uns wohl die Gewichtsklasse – 100 teilen müssen.“
Hinzu kommt noch Wulf Reiche (-90kg), der sich gegen Riesa in
Top-Form präsentierte. Hinzu kommt das Ranglistenturnier in
Bamberg, dass die Kaderathleten Maximilian Hoock (-60 kg), Benjamin
Hofäcker (-73 kg) und der Deutsche Meister von 2010 Nico
Kachiaschwili kämpfen müssen. Die U 19 Youngste sind im
Bundesliga-Kader und Benjamin Hofäcker hatte gegen Riesa nach
großem Kampf gepunktet. Trotz des Fehlens von Nationalkaderathlet
Hoock sieht der Coach die 60er Klasse sehr gut besetzt. Mit Aydin
Kempierabev haben wir einen erfahrenen Athleten und der
achtzehnjährige Oliver Grewenig hat durch zwei technisch versierte
Kämpfe wesentlich zur Regionalligameisterschaft am vergangenen
Wochenende beigetragen. Michael Görgen-Sprau: „Durch das Fehlen von
fünf Athleten ist das Team verschlankt, doch ich kann für den 2.
Durchgang dennoch stark wechseln.“ Die Mannschaft fährt im Fanbus,
Abfahrt am Samstag ist um 11 Uhr. Treffpunkt 10.45 Uhr am
Hans-Purrmann-Gymnasium.
Domreiter-Turnier U 16/U19 in Bamberg: Offiziell DJB
Sichtungsturnier
Schon wieder schreibt der Judosportverein Speyer im
Leistungssport Vereinsgeschichte: 12 Leistungsjudoka werden durch
den Judoverband Pfalz vom Landestrainern Thomas Föllinger und
Thorsten Vogel nominiert: Florian Bantle, Stefan Bantle, Luisa
Froitzheim, Fabian Göbel, Janina Hofäcker, Sebastian Hofäcker,
Dennis Klein, Willi Martens, Paul Schall, Sebastian Schmitt und
Marco Zimmermann. 6 Leistungsjunioren nominierte JVP-Sportwart
Michael Görgen-Sprau: Nico Kachiaschwili, Maximilian Hoock,
Benjamin Hofäcker, Aileen Göbel, Jana Lutz und Miriam Kost. Somit
nehmen 18 Nachwuchsathleten des JSV an dem bundesweit mit
wichtigsten Turnier der U16/U19 in Bamberg teil. 15 davon, außer
Jana Lutz und Aileen Göbel aus der Kaderschule um JSV-Cheftrainer,
den ungarischen Sportwissenschaftler und Diplomtrainer Ferenc
Nemeth (7. DAN Judo) Judosportverein Speyer, Gerlinde
Görgen
22.09.2011
Halbzeitbilanz des Projekts „Sport für alle – Wir helfen mit!“
LSB
und Sparda-Bank unterstützen Vereine in der Pfalz im Kampf gegen
Armut
Das Thema Chancenminderung und soziale Ausgrenzung durch
Verarmung ist aktueller denn je und gewinnt immer stärker an
Bedeutung. Beinahe täglich gibt es neue Meldungen, die das soziale
Ungleichgewicht aufzeigen und auch die Anfragen nach
Lösungsansätzen aus Politik und Gesellschaft an den organisierten
Sport häufen sich.
Der Landessportbund (LSB) Rheinland-Pfalz und die
Sparda-Bank Südwest eG, gefördert vom Gewinnsparverein der
Sparda-Bank, setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Armut und soziale
Ausgrenzung. Mit dem Projekt „Sport für alle – Wir helfen
mit!“ bieten LSB und Sparda-Bank rheinland-pfälzischen
Sportvereinen umfangreiche Hilfen an und unterstützen sie in dem
Vorhaben, Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Vereinssport zu
ermöglichen. So wurden Verantwortliche aus zwölf Sportvereinen zu
sogenannten „Vertrauenscoaches“ geschult und finanziell
ausgestattet, um direkt vor Ort benachteiligten jungen Menschen zu
helfen.
„Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an sportlichen
Aktivitäten zu ermöglichen, passt zu dem Sparda-Prinzip der Hilfe
zur Selbsthilfe“, sagt Dieter Steffens, Gebietsleiter der
Sparda-Bank. „Jedes Kind hat ein Recht auf Sport, und wir wollen
sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche im Verein ihrem Hobby
nachgehen können“, erklärt LSB-Präsidentin Karin Augustin.
Das Projekt „Sport für alle – Wir helfen mit!“ setzt genau da
an, wo die Probleme am schnellsten erkannt werden: in den
Sportvereinen. Häufig sind es aufmerksame Übungs- oder
Jugendleiter, die schnell merken, wenn es familiäre Probleme gibt
oder Kinder nicht (mehr) ins Training kommen können bzw. aus
finanziellen Gründen aus dem Verein austreten müssen. „Die Vereine
wissen am ehesten, wo im wahrsten Sinne des Wortes der Schuh drückt
und den Betroffenen das Geld fehlt, um ein neues Paar Turnschuhe zu
kaufen“, sagt LSB-Präsidentin Karin Augustin.
113 rheinland-pfälzische Sportvereine hatten sich beim LSB für
dieses Projekt beworben. Eine Jury wählte im vergangenen Jahr 33
Vereine aus den Regionen Rheinhessen, Rheinland und der Pfalz aus,
die sich intensiv mit dem Thema Armut und soziale Ausgrenzung
auseinandersetzen. Sie werden auf vielfältige Weise
unterstützt:
- Jeweils ein bis zwei Mitglieder der ausgewählten Sportvereine
wurden vom LSB zu sogenannten „Vertrauenscoaches“ geschult,
die als Ansprechpartner vor Ort agieren.
- Die Vereine bzw. die Vertrauenscoaches haben ein Budget von
jeweils 5.000 Euro (verteilt auf zwei Jahre) zur Unterstützung
sozialer Aktionen mit Kindern und Jugendlichen. Die
Vertrauenscoaches können unbürokratisch selbst entscheiden, für
welche Aktionen das Geld eingesetzt wird. Über die Verwendung der
Mittel sind kontinuierlich Nachweise zu erbringen.
- Jeder Sportverein erhielt einen Spiele- bzw. Sportgerätesack
im Wert von 250 Euro zur Verwendung bei Trainings- und
Übungsstunden.
- Die Vertrauenscoaches werden während des Projekts ständig
qualifiziert begleitet. Hierzu wird auch das Internet genutzt.
Eine virtuelle Kommunikationsplattform bietet den Vertrauenscoaches
in einem geschützten Bereich die Möglichkeit, Tipps und Anregungen
im Umgang mit diesem sensiblen Thema auszutauschen. Parallel dazu
werden die Vereinsvertreter regelmäßig zu Arbeitstreffen eingeladen
und durch Projektleiter Oliver Kalb vom Landessportbund persönlich
beraten. Interessierte Sportvereine finden unter www.lsb-rlp.de weitergehende
Informationen.
- Das Projekt wird wissenschaftlich von Gerda Holz vom Institut
für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt am Main,
begleitet. „Es geht nicht um verdeckte Talentförderung, sondern
darum, das Lernfeld Verein zu nutzen, um Teamfähigkeit,
Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder
weiterzuentwickeln“, sagt die Armutsexpertin.
Das Projekt
„Sport für alle – Wir helfen mit!“ ist die Fortsetzung einer
erfolgreichen Kooperation. Unter dem Projektnamen „Bewegte Köpfe
denken schneller“ stattete der LSB mit Hilfe der Sparda-Bank vor
zwei Jahren rund 350 kooperierende Grundschulen und Sportvereine
mit sogenannten Bewegungssäcken aus und unterstützte die
Einrichtungen finanziell sowie bei der Ausrichtung von großen
Spielefesten. „Wir freuen uns, jetzt die Kooperation mit dem
Schwerpunkt soziale Verantwortung fortsetzen zu können“, erklärt
Andreas Manthe, Leiter der Unternehmenskommunikation der
Sparda-Bank Südwest eG.
Als Genossenschaftsbank setzt die Sparda-Bank Südwest eG
auf die Idee von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und
Selbstverantwortung. Das Unternehmen, das mehr als 430.000
Mitglieder zählt, sieht sich in der Pflicht, gemeinnützige
Institutionen und Projekte zu unterstützen, und hat bereits 2001
die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales ins Leben gerufen. Die
Kooperation mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz wird ermöglicht
durch die Kundinnen und Kunden der Sparda-Bank, die im
Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest e.V. Gewinnchancen
und Sparen kombinieren. Vom Spielkapital des Gewinnsparvereins wird
satzungsgemäß ein Teil für gute Zwecke abgeführt.
Der Landessportbund Rheinland-Pfalz vertritt
als Dachorganisation des rheinland-pfälzischen Sports die
Interessen von 1,5 Millionen Mitgliedern aus 6.300 Vereinen
gegenüber der Politik und der Gesellschaft. Zu seinen
Schwerpunktthemen gehören neben der Leistungssportförderung, der
Aus- und Fortbildung von Trainern und Übungsleitern und der
Sportentwicklung die Themen Schul- und Vereinssport sowie die
bewegungsorientierte Erziehung und Gesundheitsförderung von Kindern
und Jugendlichen.
Weitere Informationen:
Landessportbund Rheinland-Pfalz
Sparda-Bank Südwest eG
Oliver
Kalb
Andreas Manthe
Tel.:
06131/2814-411
Tel.: 06131/915-1101
E-Mail: o.kalb@lsb-rlp.de
E-Mail: andreas.manthe@sparda-sw.de
Internet: www.lsb-rlp.de
Internet: www.sparda-sw.de
Sportvereine aus dem Sportbund Pfalz:
Vereinigte Turnerschaft Frankenthal
TuS Jettenbach
TSG Kaiserslautern
VfB Reichenbach 1921
ESV 1927 Ludwigshafen
Turn- und Sportverein Diedesfeld
AC Thaleischweiler
Judosportverein Speyer
SSC Landau
TB Jahn Zeiskam
TSC Zweibrücken
1. SV BW Pirmasens
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
22.09.2011
JSV Speyer schafft Double auf Südwestebene
Die Siegerinnen
JSV Speyer II der Frauen und Männer mit Titelgewinn.
JSV-Karate Team erfolgreich bei der
Rheinland-Pfalz-Meisterschaft
Maximilian Hoock ( U 17) und Sebastian Schmitt ( U 14) siegen
beim Rhein-Neckar-Odenwald-Pokal
Die Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften, auch
inoffizielle Regionalligarunde der Judoverbände Saarland,
Rheinland, Pfalz und Hessen sind ausgekämpft und wie bei den
Männern heißt der unangefochtene Titelgewinner Judosportverein
Speyer.
In Ludwigshafen sah sich der hessische Ausrichter Gunther Kraft
enttäuscht: Das hessische Team Kim Chi Wiesbaden war nicht
angetreten und aus dem Saarland war JC Saar nicht gemeldet. Zwei
gleich starke Mannschaften standen mit dem ESV Ludwigshafen und dem
JSV Speyer in ihrem letzten Kampf als Finalisten auf der Matte.
Die Domstädter hatten sich bei der Meisterschaft im Auftakt
gegen das Judoteam Rheinland (5:2) und Judokan Landau (7:0)
durchgesetzt. Eva Schmidt( JC Zweibrücken) (-63 kg, 2 gewonnene
Kämpfe), Bianca Breunig (-78/1), Claudia Pabst (-70/2), Aileen
(52/2), Jasmin Külbs (+78/2), Jana Lutz (-57 kg/2), Maria Deimel
(JJJKC Hassloch) (-48/1) und Marion Coböke ( TSG Deidesheim) (48/1)
punkteten für JSV Speyer 2
Dann standen die Schützlinge von Team-Chefin Heike Magin den
gastgebenden Ludwigshafnerinnen gegenüber und machten mit einem 4:1
Sieg den Titelgewinn klar: Claudia Pabst kämpfte gegen Mirjana Ruda
Remis, Jana Lutz ebenso gegen Arianne Stripf, Bianca Breunig verlor
gegen Routinier Francin Polderl, Eva Schmitt setzte sich – 63 kg
gegen Aurika Tascar mit Uchi-mata durch, Aileen Göbel holte die
Punkte gegen Kim Heintz mit zwei Wazari-Ippon für Seoi-nage und
Maria Deimel ließ der routinierten Kim Kreimes mit Festhalter keine
Chance und Svenja Radtke gab gegen die internationale Athletin
Jasmin Külbs kampflos ab: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte
schaffte der JSV das Regionalligadouble. Im Team stand noch die U
17 Nachwuchsathletin Luisa Froitzheim, die nicht zum Einsatz
kam.
Maximilian Hoock ( U 17) und Sebastian Schmitt ( U 14) siegen
beim Rhein-Neckar-Odenwald-Pokal
9 Medaillen und starke Kämpfe für JSV-Nachwuchsathleten.
Am vergangenen Sonntag starteten zehn Wettkämpfer der U 17 und
Aktive des JSV-Speyer, betreut von Sportwart Manfred Dreiseitl beim
Rhein-Neckar-Odenwald-Pokal in Nussloch.
Dieses Turnier war mit Kämpfern aus Bayern, Baden,
Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz sehr stark
besetzt.
In der U17 belegte Stefan Bantle (-66kg) in einem ungewöhnlich
starken Teilnehmerfeld einen guten zweiten Platz und unterlag nur
im Finale seinem Gegner aus Backnang.
Auch Leonard Schneider-Strehl zeigte bis 60kg eine starke
Leistung und konnte nach Freilos und zwei Ippon Siegen, Bronze mit
nach Hause nehmen.
Ebenso den dritten Platz belegte in der Gewichtsklasse bis 43kg
Simon Hölldorfer.
In der Gewichtsklasse bis 55kg starteten gleich vier Speyerer
Jungs.
Fabian Göbel belegte hier einen guten 3.Platz, Paul Schall wurde
fünfter, Marco Zimmermann siebter. Yannick Drixler konnte sich
leider nicht platzieren.
Nico Zimmermann konnte in der Klasse bis 66kg einen Sieg
erkämpfen, das reichte aber nicht zu einer Platzierung. JSVler
Leander Riegert startete für seinen Heimatverein JC Wörrstadt und
belegte in der starken 66er Klasse den 5. Platz.
Bei den Männern hatte der JSV nur zwei Kämpfer am Start, beide
in der Klasse bis 66kg.
Maximilian Hoock gewann alle seine drei Kämpfe vorzeitig mit
Ippon und jeden Kampf mit einer anderen Technik, mit dieser super
Leistung wurde Maximilian überlegen Turniersieger. Einen
hervorragenden dritten Platz belegte hier Philipp Loos, er
erkämpfte sich mit zwei Siegen hochverdient den dritten Platz.
In der U 14 starteten 5 JSVler: Sebastian Schmitt belegte bis 50
kg Platz eins, Willi Martens –(ebenfalls bis 50 kg) und Anne Rheude
(-52 kg) nahmen die Silbermedaille mit nach Speyer. Lukas Stepper
verlor erst im kleinen Finale und belegte Platz 5, Julian Richter
schaffte die Finalteilnahme diesmal trotz guter Kämpfe nicht.
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JSV-Karate Team erfolgreich bei der
Rheinland-Pfalz-Meisterschaft
Am vergangenen Samstag, 10. September, starteten in
Kaiserslautern sieben Schüler- und Kinder- Wettkämpfer der
Karate-Abteilung des JSV Speyer bei der vom rheinland-pfälzischen
Karateverband organisierten Landesmeisterschaft.
Am Nachmittag fanden die Wettkämpfe der Schüler (U14) statt.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten in der Disziplin Kata
(Formkampf). In der Gürtel-Gruppe weiß bis orange kämpften sich
sowohl Janik Sturm als auch Phil Schulte (im anderen Pool) auf den
3. Platz vor. Mihai Vlad konnte sich leider nicht durchsetzen. In
der Gruppe ab grün behauptete sich Patrick Sturm in zwei Kämpfen,
schied jedoch bei seiner dritten Begegnung trotz einer starken Kata
„Heian Godan“ wegen einer nicht nachvollziehbaren
Kampfrichterentscheidung aus. Auch bei den Mädchen setzten sich die
antretenden Wettkämpferinnen Helena Vlad und Rebecca Fiebig (beide
Gruppe weiß bis orange) gegen teilweise recht starke Gegnerinnen
durch und erreichten jede in ihrem Pool den 3. Platz.
Bereits am Vormittag fanden die Wettkämpfe der Kinder statt.
Alessio Roth, der jüngste Teilnehmer der Speyerer Karateka, verlor
seinen Kampf gegen einen sehr starken Partner, gewann aber
wertvolle Erfahrungen. Die mitgereisten Trainer und Eltern freuen
sich mit den Kids über die errungenen Medaillen.
((Bildunterschrift 1)): Die erfolgreichen Teilnehmer Phil
Schulte (links hinten), Janik Sturm, vorne Rebecca Fiebig (links)
und Helena Vlad
((Bildunterschrift 2)): Janik Sturm bei der Vorführung der Kata
Empi
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
19.09.2011
Mitspringen - dazu gehören
Über die Auszeichnung freuten sich mit den JSV-Kindern Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs, Sportkreisvorsitzender Alfred Zimmermann, Vizepräsidentin Sportbund Pfalz Jutta Kopf und die Präsidentin des Landessportbundes Karin Augustin
LSB und GlücksSpirale unterstützen integratives Projekt
des JSV Speyer
Seit 1994 arbeitet der Judosportverein Speyer nach einem
pädagogisch und handlungsorientierten Konzept der Kinder- und
Jugendarbeit. Unter dem Motto „Mitspringen – dazu gehören“ ist die
Integration sozialer Randgruppen und die Motivation junger Menschen
mit Migrationsbiographie zur Mitarbeit im Verein ein wesentlicher
Bestandteil dieses Konzeptes. Mit ein Anlass für den
Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) die herausragende
Jugendarbeit des Judosportvereins aus der Domstadt finanziell zu
unterstützen. So übergab LSB-Präsidentin Karin Augustin (re.) kurz
vor dem Bundesliga-Heimkampf des JSV Speyer gegen VfL Riesa Mitte
September einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an Gerlinde Görgen
(2.v.re.), Geschäftsführerin des JSV Speyer – Mittel, die der
Landessportbund über die GlücksSpirale für besondere soziale
Aktivitäten rheinland-pfälzischer Sportvereine erhält.
Aus zehn Jahren Mitarbeit beim Mitternachtssport, in denen die
Zielgruppe der Migranten aus Ostblockländern sehr groß ist, hat der
JSV zunächst viele Kontakte in diesen Bevölkerungsteil bekommen.
Durch die kontinuierliche Arbeit und viele Gespräche mit Vertretern
dieser Gruppen sind private Kontakte entstanden, die in
gegenseitigen Besuchen bei Veranstaltungen gemündet sind. Darüber
konnten Erfahrungen über die Mentalität des Sporttreibens
insbesondere der russlanddeutschen und türkischen Mitbürger
gewonnen werden. Den Vereinsverantwortlichen wurde klar, dass hier
andere Wege gegangen werden müssen, um den Kindern und damit auch
den Eltern die Bewegung im Verein näher zu bringen.
Über Kooperationen mit Kindergärten und Grundschulen, in denen
besonders Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder aus sozial
benachteiligten Familien (Alleinerziehende, Arbeitslose,..)
angesprochen wurden, konnte die Zielgruppe erreicht werden. Die
Begeisterung der Kinder und auch der Erzieher über die
Entwicklungschancen durch dieses zusätzliche Sportangebot
motivierte den Verein, dieses Angebot immer weiter auszubauen. Nach
und nach sind so acht offene Gruppen entstanden, in denen 120
Kinder ein kostenloses Angebot des Vereins wahrnehmen. Auch zu den
Eltern konnten dadurch positive Kontakte aufgebaut werden. In einem
offenen Familiensporttreff, der einmal im Monat stattfindet,
bringen die Kinder auch ihre Eltern mit.
Im vergangenen Jahr konnte der Judosportverein über diese Arbeit
schließlich einige Mütter mit Migrationshintergrund zur Mitarbeit
als Übungsleiterhelfer im Verein gewinnen.
„Dass sich der Judosportverein Speyer neben seinem großartigen
Engagement im Leistungssport und Breitensport auch dem Thema
Integration mit großem Einsatz annimmt, zeigt einmal mehr, dass die
finanzielle Unterstützung hier genau richtig ist. Tagtäglich sehen
wir hier hautnah, wie gut über das gemeinsame Sporttreiben die
Integration funktioniert“, so LSB-Präsidentin Karin Augustin. Die
Vereinsjugendlichen bauen über diese Gruppen Kontakte zu den
Migranten auf und schließen Freundschaften.
Aus Sicht des Judosportvereins ist es sehr wichtig, dass für
dieses Zusatzangebot weitere Projektzuschüsse gesucht werden,
ansonsten wird die Belastung für den Verein auf Dauer zu hoch. „Die
Anzahl der Gruppen ist durch Rückfragen der Kindergärten und
Schulen stark gestiegen und ohne Einnahmen ist die finanzielle
Belastung im Verein nicht zu rechtfertigen“, so Gerlinde Görgen,
Geschäftsführerin des JSV. „Im Dezember dieses Jahres ziehen wir
mit unseren Projekten in das neugebaute Judo-Sportzentrum ein.
Hierzu müssen wir Sport- und Spielmaterial für die Gruppen
anschaffen, da wir hier nicht mehr auf das Spielmaterial der
Schulen zurückgreifen können“, zeigt sich Görgen über den Scheck
des Landessportbundes und der GlücksSpirale sehr erfreut. Text
und Foto: Landessportbund Rheinland-Pfalz
14.09.2011
Judo-Frauen vom JSV Speyer im Finale der sechs besten deutschen Teams
WIESBADEN. Die Judo-Frauen vom JSV Speyer
beendeten gestern ihre dritte Saison in der ersten Bundesliga Süd
mit dem ersten Platz und sind damit für das Finale der besten sechs
Teams in Deutschland qualifiziert. Mit zwei Siegen gegen PSV Weimar
und Gastgeber Kim-Chi Wiesbaden schloss der JSV die Runde damit zum
ersten Mal als Meister der Süd-Division ab. Gegen Weimar holte
Jessica Lindner (bis 48 Kilogramm) ein Unentschieden, danach
siegten Barbara Bandel (-70), Tia Berger (+78), Riccarda Rau (-52),
Iwanna Ossinkina (-63), Hedvig Karakas (-57) und Abigél Joó (-78).
Den 4:3-Erfolg gegen die Hausherren sicherten Lindner, Bandel, Joó
und Berndadett Baczkó (-63). (fip)


11.09.2011
Wichtige Punkte beim 8:6 Erfolg gegen VfL Riesa bleiben in der Domstadt
Mit einem
verdienten 8:6-Erfolg gegen den VfL Riesa fuhr Judo-Zweitligist JSV
Speyer am Samstag in der Osthalle wichtige Punkte im Kampf um den
Klassenerhalt ein. Mit nun vier Zählern rückten die Domstädter auf
Position vier vor. Im Achterfeld der Süd-Liga steht noch nicht
fest, ob nur einer oder drei Vereine die Liga nach unten verlassen
müssen.
"Deswegen wollten wir auf Nummer sicher gehen und es aus eigener
Kraft schaffen, in der Liga zu bleiben“ betonte Teamchef Michael
Görgen-Sprau. Beim Heimkampf am Samstag fuhr der JSV deswegen auch
seine besten Kämpfer auf. Der Schweizer Sieggarant Michi Iten hatte
seine Teilnahme zugesagt und steuerte auch diesmal zwei wichtige
Punkte zum Gesamtergebnis bei.
Den Grundstein für den Sieg gegen ersatzgeschwächte Sachsen
legte Speyer im Hinkampf. Vasilij Cudinovic (bis 81 Kilogramm),
Wulf Reiche (-90), Marco Müller (-66), Iten (-60 ) und Benjamin
Hofäcker (-73) brachten die Hausherren zur Halbzeit 5:2 in Führung.
Pierre-Louis Guerin unterlag zwei Gewichtsklassen höher im
Schwergewicht gestartet gegen Henry Badeda nach dreieinhalb
Minuten. Kai Schmidt hatte in der Kategorie bis 100 Kilogramm keine
Chance gegen Christoph Ulbrich.
Besonders beeindruckend war der Auftritt des jungen Müller. Der
Nachwuchsathlet lag nach vier Kampfminuten bereits mit drei
Yuko-Wertungen in Rückstand. In der Gewichtsklasse bis 66 Kilo
stand Müller Thomas Münch gegenüber. Eine kurze Unachtsamkeit des
Sachsen nutzte Müller in der fünften Minute zu seinem Vorteil und
fällte Müch mit einem Fußfeger.
An Müllers
Stelle ging beim Rückkampf Paul Kappis auf die Matte. Im Gefecht
mit Christoph Paul hielt er jedoch gut 70 Sekunden durch, ehe der
Riesaer siegte. Der Rückkampf war von schnellen Entscheidungen
geprägt: Einzig Cudinovic ging über die gesamte Kampfdauer, verlor
am Ende gegen Martin Schubert mit einer kleinen Wertung.
„Pilou“ Guerin und Reiche brauchten anschließend gemeinsam
nur knapp eine Minute, um den Vorsprung des JSV auf 7:3 auszubauen.
Markus Kost als Ersatz für Müller kämpfte engagiert gegen Münch,
befreite sich in der ersten Minute sogar einmal aus einem
Haltegriff. Nach knapp zwei Minuten war der Kampf jedoch
vorbei.
„Mit dem Sieg haben wir unsere Chancen auf den Klassenverbleib
gewahrt“, sagte Görgen-Sprau. Mit zwei weiteren Erfolgen in zwei
Wochen in Schweinfurt und in einem Monat beim Heimfinale gegen
Samurai Offenbach kann Speyer ganz auf der sicheren Seite sein.
JSV Speyer Foto: sim
11.09.2011
Äußerst erfolgreich zeigten sich die Nachwuchsathleten der Altersklasse U 16 und U 19 und Trainer Markus Kost beim Internationalen Kannebäcker-Pokalturnier in Höhr-Grenzhausen.
Das Turnier ist offizielles Ranglistenturnier des Judoverbandes
Rheinland und der JSV war mit 16 Athleten am Start, diese
erkämpften sich 7 erste Plätze, 4 mal Silber und drei
Bronzemedaillen.
Florian Bantle wurde in der Klasse – 73 kg als jüngster Jahrgang
der U 16 Neunter. Benjamin Hofäcker in der Altersklasse U 19
Fünfter. Ganz oben auf dem Treppchen standen bei der U 16 in der
Klasse – 46 kg Dominique Müller, Dennis Klein (-66kg) und Janina
Hofäcker (-57 kg), Silber erkämpfe sich Leonard Schneider-Strehl
(-60 kg), Paul Schall ( -55kg) und Michel Adam. Bronze erkämpften
sich Fabian Göbel (-55 kg9; Sebastian Hofäcker (-50) und Maraco
Zimmermann (-46 kg).
Bei der U 19 ging der Deutsche Meister (2010) und
Bundesligakämpfer Nico Kachiaschwili, der sich unangefochten die
Goldmedaille erkämpfte wie auch Doppelstarterin Janina Hofäcker und
Luisa Froitzheim (+78 kg) an den Start. Maximilian Hoock (-66 kg)
setzte sich im Speyerer Finale gegen seinen Vereinskameraden Stefan
Bantle im Golden Scoore durch.
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Drei erste Plätze erkämpft!
JSV-Karate Team Speyer erfolgreich beim
Rhein-Neckar-Kids-Cup
Am vergangenen Sonntag (28. August) starteten in Ludwigshafen 14
Wettkämpfer der Karate-Abteilung des JSV-Speyer auf dem zum ersten
Mal vom PSV-Ludwigshafen veranstalteten Turnier.
In der Wettkampfgruppe der Kinder ab Jahrgang 1999 erreichten in
der Disziplin Kata (Formkampf) Rebecca Fiebig und Janik Sturm in
ihrer Gürtel- und Altersstufe (gelb und orange) jeweils den ersten
Platz. Desweiteren belegten Alessio Roth , Phil Schulte und Marcel
Ryschka jeweils einen zweiten Platz in ihrer Stufe. In der
weiß/gelb-Gurt-Gruppe starteten Elias Dirks, Merlin Marquard und
Yannik Henter. Yannik konnte bei seinem letzten Kampf den
Finalisten besiegen und holte sich mit einer starken Ausführung
seiner Kata den zweiten Platz. Einen dritten Platz erreichte Helena
Vlad in ihrer Gruppe (orange).
In der Disziplin Kihon Kumite (Partnerkampf) konnte sich Alessio
Roth (gelb) bis auf den ersten Platz vorkämpfen. Janik Sturm
(orange) erreichte in derselben Disziplin einen guten zweiten
Platz, Rebecca Fiebig und Helena Vlad belegten hier den dritten und
vierten Platz bei den Mädchen ihrer Altersstufe.
Am Nachmittag fanden die Wettkämpfe der Schüler bis Jahrgang
1998 statt. Der schon erfahrene Wettkämpfer Patrick Sturm kämpfte
sich in der Gruppe Kata ab Blaugurt mit drei Siegen und einer
Niederlage ins Halbfinale vor. Bei dem Kampf um Platz zwei zeigte
sich dann sein Gegner, ein Bundeskaderathlet vom PSV-Ludwigshafen,
stärker. Nico Dirks (gelb) erreichte in seiner Gruppe Platz drei.
Bei den Schülern starteten außerdem Fabio Roth (grün), Mihai Vlad
(orange) und Matthias Schaudig (blau) am Start, konnten sich aber
gegen die auch hier angetretenen Bundeskaderathleten des PSV nicht
durchsetzen.
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Abenteuerwochenende im Judosportverein
Eine ganz neue Wendung nahm das Märchen „Hänsel und Gretel“ beim
Abenteuerwochenende des Judosportverein Speyer am Samstag 3. bis
Sonntag 4. September.
50 Kinder, betreut von 20 jugendlichen Helfern machten sich in
der Nachtwanderung auf die Suche nach den beiden ausgesetzten
Kindern und erlösten sie aus den Fängen der bösen Hexe.
Dieser Befreuung waren zahlreiche Tages- und Nachtabenteuer
vorausgegangen. Bereits am Nachmittag halfen die 6 bis 10jährigen
u.a. Aschenputtel beim Erbsensortieren, suchten Rapunzels
abgeschnittene Haare, halfen dem Froschkönig die Prinzessin zu
fangen. In der Nacht trafen sie auf die Sieben Zwerge, denen sie
mit einem Wettspiel die Zeit vertreiben mussten, Rapunzel (
überzeugend gespielt von Yannick Drixler), Sterntaler und Ali Baba
und die seine Räuberbande.
Der Jugendvorstand um die Jugendsprecherinnen Laura Braun und
Marie Ziaja hatte mit Unterstützung von Conny Görgen und Steffi
Wollensah das „Märchenhafte Abenteuerprogramm“ vorbereitet und
durchgeführt.
Unterstützt wurden sie von Markus Kost, Manuel Queisser, Simon
Wittmann, Paul Reis, Pauline Braun, Yannick Drixler, Julia Ziaja,
Tobias und Michael Hofmann, Felix Sohn, Morten Harter, Patrick und
Sebastian Schmitt, Charlotte Trillhaas, Ludwig Wilke, Leon und
Lukas Stepper, Yannick Drixler, Helena Vlad, Rebecca Fiebig und
Marie Münzenberger.
Die teilnehmenden JSV-Nachwuchskinder waren hell auf begeistert
von den beiden Spielgeschichten und fielen um Mitternacht tot müde
in die Schlafsäcke, die in den Schulsaälen der Walderholung
gerichtet waren. Der Karatenachwuchs um Jürgen Ballreich und
Thorsten Sturm, Christian Schnaubelt, Matthias Schaudig, Cedric
Dutillie, Mihai Vlad und Patrick Sturm hatte traditionell wieder
für ein großes Lagerfeuer gesorgt, dass die ganze Nacht brannte und
bewacht wurde. Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
05.09.2011
19 JSVler beim Internationalen Kannebäcker Pokalturnier in Höhr-Grenzhausen
Am Wochenende starten 18 Judoka der Altersklassen U 16
und U 19 beim Internationale Kannebäcker Pokalturnier in
Höhr-Grenzhausen.
Das Turnier ist ein stark besetztes Internationales Turnier,
welches im Rheinland als Ranglistenturnier und somit für alle
Kaderathleten Pflicht ist.
In der U16 starten:
Florian Bantle -73, Paul Schall-55, Leonard Schneider-Strehl
-60, Dominik Müller -46, Marco Zimmermann -46, Fabian Göbel
-55, Dennis Klein -60, Sebastian Hofäcker -50, Janina Hofäcker
-57, Michel Adam -46
In der U19 starten:
Benjamin Hofäcker -73, Nico Kachiaschwili -81, Stefan Bantle
-66, Maxi Hoock -60, Janina Hofäcker -57, Aileen Göbel -52,
Ann- Kathrin Müller -63, Luisa Froitzheim +78
Betreut werden die JSVler von Bundesligakaderathlet und
Übungsleiter Markus Kost
Abfahrt ist um 7.30 Uhr am Hans-Purrmann-Gymnasium.
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Abenteuerwochende
Mit dem Abenteuerwochenende an diesem Wochenende (03./04.09.)
findet in diesem Jahr die 8. Aktion des Jugendvorstandes statt. Die
50 angemeldeten Kinder werden von 20 Jugendlichen betreut, die sich
spannende Spielaktionen unter dem Motto „Abenteuer im Märchenwald“
ausgedacht haben. Traditionell gibt es am Abend eine aufregende
Nachtwanderung mit anschließendem Lagerfeuer und nicht zuletzt die
Übernachtung in den Schulsälen. Judosportverein Speyer,
Gerlinde Görgen
02.09.2011
Stefan Bantle erkämpft sich bei hochkarätig besetztem Turnier in Sindelfingen die Silbermedaille
Stefan Bantle, U 17 Kaderathlet und Schüler des ungarischen
JSV-Cheftrainers Ferenc Nemeth erkämpfte sich beim Internationalen
Glaspalast-Turnier in Sindelfingen in der Gewichtsklasse – 66 kg
die Silbermedaille. In dieser Gewichtsklasse starteten 35 Athleten
in qualitativ hochkarätiger Besetzung: 2 amtierende Deutsche
Meister, vier Bundeskaderathleten sowie französische und Schweizer
Kaderathleten. Stefan hatte ein Freilos, gewann dann den ersten
Kampf gegen den starken Karlsruher Bayer mit Ippon, danach traf der
gebürtige Bad Dürkheimer auf den amtierenden Deutsche Meister
11(-55 kg), Timo Ellrich, der in den für ihn höheren Gewichtsklasse
bis 66 Kg wechselte. Stefan zeigte sich konditionell und technisch
überlegen und siegte nach Golden Score verdient durch
Kampfrichterentscheid ( Hantei). Für Stefan lief es in
Sindelfingen: Nachdem er durch einen Sieg über weiteren starken
Karlsruher durchsetzen konnte, traf er im Halbfinale auf den
Bundeskaderathleten Michael Ovsjannikov, den er nach kurzer
Kampfzeit (25 Sec.) mit Ippon besiegte, im Halbfinale kam es dann
zu dem Aufeinandertreffen der derzeit wohl besten Athleten in der
66er Klasse. Stefan Bantle gegen den amtierenden deutschen Meister,
Niklas Blöchl. Doch zur Überraschung der Zuschauer setzte sich
Stefan gegen den Deutschen Meister überzeugend in Szene und brachte
ihn an den Rand einer Niederlage. Dann eine überraschende
Yuko-Wertung gegen den JSVler, die Niklas Blöchl über die Kampfzeit
von vier Minuten rettete. Ferenc Nemeth beglückwünschte Stefan
Bantle zu seiner Silbermedaille, der dessen Betreueranweisungen 1:
1 befolgte.
Benjamin Hofäcker war der Stunde in der Gewichtsklasse – 73 kg (
U 20). Der schon in der 1. Bundesliga erfolgreiche Nachwuchsathlet
erkämpfte sich mit drei Ippon-Ergebnissen die Teilnahme am
Halbfinale. Hier wurde ihm eine Ipponwertung nicht gegeben und doch
schon was den jungen Mann sichtlich enttäuschte. So gab er auch das
kleine Finale ab und wurde Fünfter. In der Männerklasse am Sonntag
belegte der 17jährige einen respektablen siebten Platz nach zwei
Siegen und zwei Niederlagen.
Seine Schwester Janina verlor den Auftaktkampf und schied aus,
nachdem sich ihre Gegnerin aus den Niederlagen nicht für den
Poolsieg qualifizieren konnte. Judosportverein Speyer, Gerlinde
Görgen
23.08.2011
Starke kubanische Nationalmannschaft zu Gast beim JSV
Der Kubaner
ruft laut seine Anweisungen in die Halle. Dass der Mann mit der
enormen Körperfülle und dem zu einem Zöpfchen zusammengebundenen
schwarzen Haupthaar der erfolgreichste Judo-Damentrainer der Welt
ist, vermutet man nicht, wenn man ihn so mit seinem roten
Trainingsdress auf der Bank neben dem Mattenrand sitzen sieht. Doch
erfahrene Judoka kennen Ronaldo Veitia Valdivie von
Fernseh-Übertragungen. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit als
Cheftrainer hat er mit seinen kubanischen Sportlerinnen bei
Judo-Weltmeisterschaften 54 Medaillen und bei sechs olympischen
Spielen 22 Medaillen gesammelt. In dieser Woche ist das samt
Betreuern, Arzt und Physiotherapeuten 28 Südamerikaner zählende
Team zu Gast beim Judo-Sportverein Speyer und bereitet sich auf die
nächsten Weltmeisterschaften vor, die am 23.August in Paris
beginnen. Und der Erfolgscoach, Träger des 8.DAN (Meistergrad) und
auf Grund seiner Zuckerkrankheit so gewichtig, ist guten Mutes,
dass seine neun Schützlinge die Titelsammlung für Kubas Judodamen
noch etwas anreichern können.
Zwei- bis
dreimal täglich schickt Valdivie seine kubanischen
Spitzensportlerinnen im Keller der Purrmann-Halle auf die Matte.
Mit dabei sind stets zwei Judosportlerinnen aus Venezuela, die an
der dreiwöchigen WM-Vorbereitung teilnehmen wollten. An Mimik und
Ton ist unschwer zu erkennen, dass der kubanische Judo-Gigant den
jungen Frauen schon noch einiges beibringen möchte und sie auch
nicht von laustarker Kritik verschont. Immerhin gehören mit Yanet
Bermoy Acosta die Silbermedaillengewinnerin (52 Kilo-Klasse) bei
den Olympischen Spielen 2008 in Peking, Yurileydis Lupetey Coba die
mehrfache Weltmeisterin (57kg) und sechs Athletinnen zu der
südamerikanischen Judoka-Truppe, die mit Kuba bei WM oder Olympia
im Team Meister wurden.
Nach zwei schweißtreibenden Trainingseinheiten mit Valdivie
müssen Kubas Vorzeige-Judoka am Spätnachmittag noch mal ran und
messen sich mit Speyerer Wettkampf-Judoka. Zunächst schicken die
JSV-Trainer Ference Nemeth, Volker Heyer und Peter Lichtmannegger
die besten Nachwuchskräfte (U 14, U17 und U20) auf die Matte. Die
Kubanerinnen nehmen es problemlos mit den JSV-Jugendjudoka auf und
zeigen ihnen ein paar gewinnbringende Handgriffe. Im Anschluss
steigen rund drei Dutzend Bundesligakämpfer des JSV zusammen mit
vom Kuba-Gastspiel in die Domstadt angezogenen Spitzenjudoka aus
dem gesamten südwestdeutschen Raum in das Trainingsprogramm ein. An
die von Chefcoach Valdivie und seinem Trainerstab angeordneten
Bodenkampf-Einheiten werden sich die Speyerer sicher noch lange
erinnern. Den auf WM eingestellten Kubanerinnen merkt man den
langen Trainingstag nicht an. Sie lassen sich in den Duellen mit
Speyerern von angriffslustigen Männern nicht so schnell aufs Kreuz
legen.
„Es ist für uns eine große Ehre, die starke kubanische
Nationalmannschaft hier zu Gast haben zu dürfen“, betont
JSV-Vorsitzender Heiner Sprau bei der Begrüßung der Gäste aus Kuba,
die tags darauf im Rathaus von Oberbürgermeister Hansjörg Eger
empfangen werden. Sprau und auch Geschäftsführerin Gerlinde Görgen
bekommen von dem Startrainer eine echte Zigarre aus Havanna
„verpasst“. Der JSV-Chef macht Valdivie das Angebot, die Kubaner
ein zweites Mal in Speyer aufzunehmen, wenn sie sich im kommenden
Jahr auf die Olympischen Spiele in London vorbereiten wollen. Dann
in der neuen Halle, im Judo-Leistungszentrum, das am 3.Dezember
eingeweiht werden wird. Der kubanische Chefcoach hat den Neubau
bereits inspiziert und stellt in Aussicht, die Gastfreundschaft der
JSV-Familie gerne noch einmal in Anspruch zu nehmen. ws Fotos:
sim
09.08.2011
Johanna Müller startet bei den fünften Militär-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro
Erstliga-Judoka Johanna Müller vom derzeitigen
Bundesliga-Tabellenführer JSV Speyer startet ab dem 18. Juli bei
den fünften Militär-Weltmeisterschaften im brasilianischen Rio de
Janeiro. Nach auskurierter Knieverletzung war Müller erstmals in
München beim 3. Wettkampftag der ersten Liga für Speyer aufgelaufen
und hatte beim 4:2 gegen den TSV Großhadern einen Zähler
beigesteuert. „Es war abgesprochen, dass sie sich langsam wieder an
ihr Kampfgewicht gerantastet“, teilte JSV-Teamchefin Nadine Eckert
mit. In Bayern war die Sportlerin vom PSV Olympia Berlin noch in
der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm gegen Marion Weissensteiner
angetreten.
Am Montag steht der Team-Wettkampf in Rio an. „Die Deutschen
entsenden so viel ich weiß nur zwei Kämpferinnen und nehmen
deswegen am Mannschaftswettbewerb nicht teil“, sagte
Eckert. Da Müller bei den vergangenen
U20-Weltmeisterschaften Fünfte wurde, hofft die Obergefreite der
Sportfördergruppe der Bundeswehr in Köln auf einen Podestplatz in
Südamerika. „Alle Mädels vom JSV drücken ihr die Daumen“, sagte
Eckert. In der Einzelkonkurrenz der Kategorie bis 57 Kilogramm
kämpft die Sportlerin am kommenden Donnerstag in der Universität
der Luftwaffe um Medaillen.
14.07.2011
Eine Marathonprüfungswoche haben Atze Matthaei und Jürgen Gail vor den Ferien organisiert
81 Judoka des Vereins und aus Kooperationsgruppen an der
Siedlungsschule wechselten ihre Gürtelfarbe.
Ein großes Lob gab es an der Siedlungsschule besonders auch für
die betreuenden Lehrerinnen Steffi Wollensah und Simone Cordes.
8. Kyu:
Patrick Sawicki, Ekin Acar, Helen Flohren, Katharina Maier,
Yannick Stumpf, Maximilian Hofmann, Tim Schuh, Luca Fabian
König, Angelique Schafrik, Finn Mutschmann, Lukas Kronenberg,
Illias Tounsi, Maximilian Rühl, Melissa Heizenröder, Evelyn
Haffner, Joel Vögele, Leonie Gütermann, Sabrina Jester,
Alisa-Christin Mohr, Stefan Lange, Ellen Broßmann, Melvin Dietrich,
Daniel Patkai, Cansu Oguz, Victoria Zieba, Efe Tugan
7. Kyu:
Derya Metzger, Dominik Knapp, Cetincan Gelgec, Felix
Koppenhöfer, Vanessa Dexheimer, Jessica Stojadinovic, Charlotte
Walbe, Andre Weinstein, Madita Weber, Koray Oral, Lea-Sophie
Munding, Nicolas Bohn, Kevin Buchner, Parmis Rezagholi Lalani,
Leonie Steinbrenner, Emily Eichberger, Christina Vogt, Timo
Miksche, Meike Palkowitsch, Tobias Lange, Elena Rütters, Lasse
Schwarz, Nils Fenchel, Sophia Wolff, Leonie Jentzsch
6. Kyu:
Fabian Bressler, Jan Grigarzik, Anita-Laura Schlarp, Diana
Schlamp, Sandra Steiger, Christian Hanauer, Carl-Moritz Sütterlin,
Christian Schrenk, Cedric Tröbliger, Jana Dieing, Hanna Pasch,
Silvina Gaß, Jeanne Brecht, Hannah Bressler,
5. Kyu:
Lina Rand, Jan Luca Seebach, David Fuhrer, Dominik Freund, Mert
Can Uysal, Luca Kadel
4. Kyu:
Annalena Mai, Zoe Flörchinger, Ralf Garnitz
3. Kyu:
Denise Hoffmann, Elisa Körber
2. Kyu:
Jonas Dieing, Anne Rheude, Friederike Emming, Luisa Froitzheim,
Patrick Schmitt
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
07.07.2011
JSV-Frauen stürmen Tabellenspitze
Judo: Tia Berger
sichert Speyerer Erfolg beim Doppelkampftag in München
München - Die Frauen des JSV Speyer haben am dritten Kampftag
der Ersten Judo-Bundesliga Süd die Tabellenspitze erobert. Beim
Doppelkampftag in München besiegten die Kämpferinnen aus der
Domstadt den Aufsteiger 1. SC Gröbenzell mit 5:2 und den Gastgeber
TSV Großhadern mit 4:2.
Als klarer Favorit ging der JSV in den ersten Kampf des Tages
gegen Gröbenzell. Ein Ippon-Sieg für die frischgebackene Welt- und
Europacupsiegerin Barbara Bandel nach knapp zwei Minuten gegen
Sonja Weissensteiner sorgte für einen Auftakt nach Maß.
Noch schneller machte es anschließend die Ungarin Abigél Joó,
die in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm gegen Adelheid Könsgen
nur 26 Sekunden zum Erfolg brauchte. Knapper war es im folgenden
Duell der Klasse bis 63 Kilogramm zwischen Johanna Müller und
Gröbenzells Marion Weissensteiner. Eine kleine Yuko-Wertung gab in
diesem engen Kampf den Ausschlag zugunsten der JSVlerin.
Somit konnte Hedvig Karakas im anschließenden Kampf der
Kategorie bis 57 Kilogramm den Sieg des JSV unter Dach und Fach
bringen. Und die ungarische Europameisterin des vergangenen Jahres
zeigte sich zuverlässig wie immer. Mit einer Fußtechnik schickte
sie ihre Gegnerin Nicole Pavel nach knapp zwei Minuten auf die
Matte. Damit führte der JSV Speyer uneinholbar mit 4:0.
Die folgende Ippon-Niederlage von Jessica Lindner im Kampf bis
48 Kilogramm gegen Heike Gewehr war deshalb aus Speyer Sicht kein
Beinbruch. Riccarda Rau stellte mit einem schnellen Erfolg in der
Klasse bis 52 Kilogramm den alten Abstand wieder her. Die Dritte
der letzten Deutschen Meisterschaft besiegte Gröbenzells Barbara
Warko mit einer kleinen Innensichel nach nur 34 Sekunden.
Pech hatte jedoch Tia Berger im Schwergewicht. Sie geriet gegen
Barbara Baur mit Yuko in Rückstand und konnte den Kampf trotz
beherzter Angriffe in einer dramatischen Schlussphase nicht mehr
drehen. Dennoch stand ein klarer und verdienter 5:2-Erfolg für den
JSV Speyer fest. „Ich bin mit dem Sieg zufrieden, aber es hätte
durchaus noch etwas höher ausfallen können“, erklärte
JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth nach dem Duell.
In der zweiten Paarung des Tages besiegte Großhadern Gröbenzell
klar mit 6:1. Damit bestätigte sich, was man im Lager des JSV schon
im Vorfeld gewusst hatte, nämlich dass die Gastgeberinnen wohl
schwerer zu knacken sein würden als der Liganeuling.
Der erste Kampf
zwischen Barbara Bandel und Alexandra Sebald war anfangs
ausgeglichen, doch nach knapp Minuten gelang es der Speyerer
Spitzenkämpferin, mit einer Fußtechnik die entscheidende
Ippon-Wertung zu erzielen. Als Abigél Joó anschließend kurzen
Prozess mit Christiane Weidendorfer machte und bereits nach 52
Sekunden den Kampf mit Uchi-Mata für sich entschied, führte Speyer
mit 2:0. Doch eine unerwartete Niederlage von Iwanna Ossinkina in
der Klasse bis 63 Kilogramm machte es noch einmal richtig spannend.
Die Speyrerin geriet früh mit Yuko in Rückstand, ging dann mit
Waza-Ari in Führung, musste dann aber kurz vor Schluss zunächst
eine Waza-Ari-Wertung hinnehmen und geriet dann wenige Sekunden vor
dem Kampfende in einen Haltegriff ihrer Gegnerin Tanja Kupschewski
und musste eine weitere mittlere Wertung abgeben, was
gleichbedeutend war mit Ippon zugunsten der Münchenerin.
In den folgenden beiden Kämpfen setzten sich die jeweiligen
Favoritinnen schnell durch: Hedvig Karakas für Speyer in der Klasse
bis 57 Kilogramm und Großhaderns Kay Kraus im Leichtgewicht gegen
Jessica Lindner siegten jeweils nach etwas über einer Minute.
Speyer führte bei
zwei ausstehenden Kämpfen mit 3:2 und setzte darauf, dass Riccarda
Rau in der Klasse bis 52 Kilogramm gegen Viola Thiel ihrer
Favoritenrolle gerecht werden würde. Doch DM-Dritte stieß auf
erbitterten Widerstand der Münchenerin. Die beide Kämpferinnen
lieferten sich einen spannenden Kampf auf hohem Niveau, der jedoch
ohne Wertung blieb und somit unentschieden ausging. So kam alles
auf den letzten Kampf des Abends zwischen Tia Berger für den JSV
und Claudia Probst an. Letztere ging als Favoritin auf die Matte
und hätte mit einem Sieg gegen Berger ein 3:3-Unentschieden für
ihre Mannschaft sichern können. Doch Probst schaffte es nicht, den
couragierten Widerstand Bergers zu brechen. In einem an Spannung
und Dramatik kaum zu überbietenden Kampf holten beide Athletinnen
alles aus sich heraus, und als kurz vor Schluss die erste Wertung
vergeben wurde, war es die Speyrerin, die mit Yuko in Führung ging.
Probst konnte in den letzten Sekunden nicht mehr – Berger hielt den
Sieg fest und besiegelte den 4:2-Endstand für ihre Mannschaft.
Entsprechend wurde sie von ihren Teamkolleginnen mitsamt Trainer-
und Betreuerstab gefeiert. „Tia war die Matchwinnerin heute. Wir
wollten zwei Siege holen und das haben wir geschafft. Wir wussten,
dass es gegen diese stark besetzte Mannschaft aus Großhadern eng
werden würde“, resümierte JSV-Trainerin Nadine Eckert, die sich
nach dem Bekanntwerden der übrigen Ergebnisse des Kampftages über
die Eroberung der Tabellenführung freuen konnte. „Es ist wichtig,
dass wir die Tabellenführung behaupten, denn dann gehen wir in der
Gruppenphase der Endrunde dem großen Favoriten Brandenburg aus dem
Weg“, erklärte Eckert weiter.
Für die JSV Frauen gibt es jetzt eine willkommene
Bundesliga-Pause, ehe es am 10.September zum abschließenden
Doppelkampftag nach Wiesbaden geht. Text und Fotos: JSV
Speyer
03.07.2011
Richtfest an der Judohalle
"Zum richtigen Zeitpunkt das Richtige
getan"
Speyer hat sie
schon und der Judosportverein hat sie bald, die im Rohbau
befindliche Judosporthalle auf dem Grund und Boden des ersten
städtischen Hallenbades. Nun ist ein Zwischenziel erreicht: es
wurde Richtfest gefeiert. Der wichtigste Moment: Zimmermeister Gerd
Mehlhorn (Dachbau Pampel GmbH, Zwickau), und Architekt Klaus
Seither, Mitglied des JSV, tranken auf einem Baugerüst ihre
Weingläser in einem Zuge aus und warfen diese in die Tiefe, denn
nach alter Tradition sollen die Scherben einem Bauwerk, bei dem
Richtfest gefeiert wird, Glück bringen.
Oberbürgermeister und oberster Bauherr Hansjörg Eger hieß unter
den zahlreich zur Feierstunde gekommenen Teilnehmern viele
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport willkommen, unter
anderem die Landtagsabgeordnete Friederike Ebli, von der Kreis- und
Stadtsparkasse Speyer Uwe Geske, von der Volksbank Kur- und
Rheinpfalz Heinz Kuppinger, den Vorsitzenden des
Stadtsportverbandes und des JSV, Heiner Sprau, sowie den
Sportkreisvorsitzenden und Präsident der Rudergesellschaft Speyer,
Alfred Zimmermann.
Unter die Besucher mischten sich Alt-Oberbürgermeister Werner
Schineller, ebenfalls JSVler, und Alt-Bürgermeister Hanspeter
Brohm. Eger stellte fest, dass der Zeitplan für den Bau der
Judohalle eingehalten wurde, dass aber auch das Konjunkturprogramm
II des Bundes, das den Bau der Halle erst ermöglichte, dazu zwinge.
Dem gemäß finde am 3. Dezember die Einweihung der Halle statt.
Eger ging auf
die Entwicklung des JSV ein, der nicht nur sportlich glänze,
sondern zudem ein pädagogisches Jugendkonzept,
Familienfreundlichkeit und eine funktionierende Zusammenarbeit mit
Schulen aufweise. Das Stadtoberhaupt dankte allen im Verein und am
Bau, „die Vieles bewirkt haben.“
Harry Herrmann, Referatsleiter Sportstätteninvestition bei der
Landesregierung Rheinland-Pfalz, betonte bezüglich der
Entscheidung, eine Judohalle zu bauen, „dass zum richtigen
Zeitpunkt, das Richtige getan wurde.“
Architekt Klaus Seither gab die herausragenden Zahlen der
Baustelle bekannt. So werde die Halle über 350 Sitzplätze und 100
Stehplätze verfügen. Seither dankte seiner Mitarbeiterin, der
Architektin Anik Mühle, für ihre tatkräftige Unterstützung.
Professor Dr. Rolf Güdemann, auch ein Mitglied des JSV, hob den
Werdegang des Vereins hervor. Bald werde man das 1.100. Mitglied
begrüßen können, so Güdemann. Schon jetzt sei der JSV der
mitgliederstärkste Judoverein in Deutschland. Die Säulen des
Judosportvereins Speyer seien Jugend- und Sozialarbeit,
Breitensport und Wettkampf. (bb/Fotos: sim)
29.06.2011
Neue Gürtelfarben
Karate: JSV Speyer
Erfolgreiche Prüfungen bei den Karateka des JSV Speyer:
11 Sportler erhalten neuen Gürtel. Nach den Sommerferien startet
neuer Anfängerkurs für Kinder ab 9 Jahren
Sehr zufrieden zeigten sich kurz vor den Sommerferien die
Trainer und Prüfer mit den Leistungen ihrer Schüler. Insgesamt
sechs Prüflinge (Elias Dirks, Simon Hien, Fabian Kögel, Leonard
Nürnberg, Niklas Schlosser, Christian Schnaubelt) absolvierten ihre
erste Prüfung und dürfen fortan den weiß-gelben Gürtel (9. Kyu)
tragen. Der jüngste Teilnehmer (Marcel Ryschka, 10 Jahre) bestand
die Prüfung zum Gelbgurt (8. Kyu). Die Familie Sturm nahm gleich
mit drei Familienmitgliedern teil. Vater Thorsten und Sohn Patrick
können nun den blauen Gürtel (5. Kyu) tragen, Sohn Jannik den
orangenen Gürtel (7. Kyu). Einen weiteren Blaugurt und damit eine
erhebliche Vergrößerung der Oberstufe hat die Karateabteilung mit
Matthias Schaudig. Dieser nahm direkt am nächsten Tag an einem
Lehrgang des Landestrainers und anschließendem Newcomer-Kata-Cup
teil. Dort belegte Matthias wieder einmal den ersten Platz.
Alle Prüflinge demonstrierten ihr Können in den Disziplinen
Grundschule (Kihon), Partnerkampf (Kumite) und festgelegter Form
(Kata). Besonders die sauberen Stellungen in der Grundschule sowie
die Körperbeherrschung spornten den erfahrenen Prüfer Jürgen
Ballreich (2. Dan) zu einem seiner sehr seltenen Lobe an. Alle
Prüflinge können stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein, die sich
dank der guten Vorbereitung durch die Trainer in neuen Gürtelfarben
niederschlagen. Nach den Sommerferien beginnt das Training wieder
am 8. August (Kata Wettkampf) bzw. am 10. August (allgemein).
Erwachsene Neu- oder Wiedereinsteiger können jederzeit ins Training
einsteigen oder an einem Schnuppertraining teilnehmen. Ein
Anfängerkurs für Kinder ab 9 Jahren findet ab dem 10. August immer
Freitag von 18.00 bis 19.00 Uhr statt. Weitere Infos unter www.judo-speyer.de
29.06.2011
Von links nach rechts. Untere Reich: Patrick Sturm, Matthias Schaudig, Jannik Sturm, Marcel Ryschka, Merlin Marquard. Mitte: Prüfer Jürgen Ballreich. Obere Reihe: Simon Hien, Leonard Nürnberg, Fabian Kögel, Mattis Pfänder, Niklas Schlosser, Elias Dirks, Thorsten
Ein leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden in der Osthalle
Über 400 Zuschauer sahen am
Wochenende beim Bundesliga-Wettkampf in der Speyerer Osthalle ein
leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden zwischen dem aktuellen
Champion JC Leipzig und Gastgeber JSV Speyer. Auf beiden Seiten
fehlten Leistungsträgerinnen. Trotzdem war das, was die zu diesem
Zeitpunkt Führenden in der Tabelle auf die Matte schickten,
absolute europäische Spitzenklasse.
Mit Spannung erwartet war der erste Auftritt in dieser Saison
von Barbara Bandel in ihrer Heimat Speyer. Die Polizeischülerin
sorgte in jüngster Vergangenheit mit Siegen beim Weltcup in
Portugal und beim European Cup in Slowenien auf der internationalen
Bühne für Furore. Mit Melanie Gerber bekam die 23-Jährige eine
Auswahlathletin des Deutschen Judobundes in der Klasse bis 70
Kilogramm vorgesetzt.
In Celje beim Europacup waren Bandel und Gerber im Halbfinale
aufeinander getroffen. Bandel hatte die Oberhand behalten. Eine
Minute tasteten sich die beiden Gegnerinnen ab, dann der erste
richtige Angriff von Bandel. Gerber ist im Rückwärtsgang, Bandel
erkennt die Situation blitzschnell und hakt sich mit dem rechten
Bein am linken Schenkel ihrer Gegnerin ein und hebelt die
Leipzigerin aus – Ein lupenreiner Schenkelwurf. Bandel springt auf
und blickt fragend zur Kampfrichterin. Die zeigt Ippon und Sieg für
die Lokalstarterin an.
„Ich habe gewusst, dass es ein knapper Vergleich mit Leipzig
wird. Deswegen wollte ich auf jeden Fall meinen Kampf gewinnen und
damit auch meine Leistung von Celje bestätigen“, sagte Barbara
Bandel nach ihren Minutensieg. Erfreut zeigte sie sich auch
darüber, dass die Technik, die zur vorzeitigen Entscheidung des
Gefechts führte, ein Uchi-Mata war. „Den trainiere ich momentan
verstärkt. Hier konnte ich ihn erfolgreich anwenden“, berichtete
Bandel.
Zuvor hatte Jessica Lindner ihren ersten Auftritt in der
Kategorie bis 48 Kilogramm für Speyer. Mit einem gekonterten
Fußwurf ging Lindner gegen Andrea Kunitz durch eine Yuko-Wertung in
Führung. Die ersten beiden Kampfminuten war Lindner besonders bei
Kontern gefährlich. Minute drei ging aber deutlich an Kunitz. Die
Leipzigerin sah ihre Chance, Lindner griff immer wieder über
Kunitz’ rechte Seite an.
Bis kurz vor Ende der fünfminütigen Kampfzeit sah es nach einem
Erfolg für die JSV-Athletin aus, dann versuchte Kunitz einen
Fußwurf und hängte sich außen bei ihrer Kontrahentin ein. Linder
gelang es nicht, einen Gegenangriff aus der Aktion zu starten und
erhielt eine mittlere Wertung gegen sich. Das ganze passierte 17
Sekunden vor Schluss – zu knapp um den Kampf wieder zu drehen.
Nach dem 1:1 von Bandel kam es zu einem weiteren großartigen
Kampf der international erfolgreichen Abigel Joó im blauen
JSV-Kimono. Eigentlich sollte die Begegnung bis 78 Kilogramm ein
weiteres Rematch werden. Joó war beim Weltcup in Lissabon gegen
Heide Wollert im Finale knapp unterlegen. JC-Star und
Olypiastarterin Wollert fiel jedoch verletzt aus.
Bereits in den ersten 20 Sekunden zeigte die große Ungarin Joó
Wollert-Ersatz Marie Branser, dass sie den Sieg unbedingt wollte.
Der erste Angriff dauerte fast zehn Sekunden, in denen beide
Athletinnen um das Gleichgewicht ringend auf der Matte standen.
Schließlich setzte sich Joó dank der längeren Beine durch und
beförderte Branser zum ersten Mal unsanft auf den Hosenboden – was
mit einer mittleren Waza-Ari-Wertung belohnt wurde. Nach 89
Sekunden schloss die Weltcup-Zweite von Lissabon und
Europameisterin von 2010 die gleiche Technik noch einmal ab und
beendete den Kampf mit Ippon.
Sehr entschlossen zeigte sich Hedvig Karakas (- 57) gegen Maria
Zimmermann. Mit aggressiven Vorwärtsbwegung drängte sie die
Leipzigerin in die Defensive. Im Bodenkampf gelang Karakas der
entscheidende Griff. Dem Armhebel hatte Zimmermann nichts entgegen
zu setzen – 3:1 für den JSV. Zu diesem Zeitpunkt hätte schon alles
vorbei sein können. „Jessica hat toll gekämpft“, sagte der Teamchef
der ersten Männer-Mannschaft der Speyerer, Michael Görgen-Sprau,
der am Samstag die Rolle den Kommentators übernahm. Mit einer
einsatzbereiten Severine Pesch in der Kategorie – 48 hätte es zu
diesem Zeitpunkt vielleicht schon 4:0 für Speyer gestanden. Pesch
gewann ihre beiden Kämpfe für Speyer bisher souverän, konnte aber
wegen einer Blessur nicht selbst auf die Matte.
So hatte JSV-Nachwuchstalent Miriam Kost (- 63) den ersten
Matchball gegen Svea Schwäbe. Die erfahrenere Kämpferin des JC
holte sich nach 90 Sekunden die erste mittlere Wertung. 20 Sekunden
später versuchte Kost einen tiefen Schulterwurf, Schwäbe konterte
mit der gleichen Technik – wieder Waza-Ari und damit Ippon für die
Sportlerin aus Sachsen. „Miriam hat sich nach der Verletzung wieder
gut herangearbeitet. Mit einem Sieg war in ihrem derzeitigen
Zustand noch nicht zu rechnen, sie hat sich aber teuer verkauft“,
meinte Kosts Bruder Markus.
Ein Kampf auf nationalem Top-Niveau war das Aufeinandertreffen
von U20-Vizemeisterin Melanie Gasch auf Leipziger Seite und Kristin
Büssow, der Europameisterin der U23 für den JSV in der Klasse + 78
Kilo. JSV-Eigengewächs Jasmin Külbs weilt beim Lehrgang in
Brasilien. Ihre Ersatzfrau Büssow übernahm die Initiative und
setzte immer wieder eine Außensichel an. Gasch konterte, war aber
außerhalb der gelben Kampfzone: Glück für die Speyerer Kämpferin.
Immer wieder versuchte Büssow, ihr rechtes Bein einzuhaken. Nach
drei Minuten wurde Gasch wegen Passivität bestraft, was aber noch
keine Wertung nach sich zog. Büssow beendete den Kampf nach fünf
Minuten mit leichten Vorteilen, zu einer Wertung hat es aber nicht
gereicht.
Immerhin stand damit fest, dass Speyer dem bisher
verlustpunktfreien Favoriten mindestens einen Zähler in der Tabelle
abnimmt. Sieg oder Remis, alles hing von Riccarda Rau (- 52) ab.
Leipzig hatte gepokert und Sabine Goller, die eigentlich bis 48
startet, eine Klasse höher gestellt. DM-Dritte Rau begann den Kampf
mit leichten Vorteilen. Erst jetzt erwachten die vielen JSV-Fans
richtig und feuerten Rau an. Drei Minuten lang gab es auf beiden
Seiten keine zwingenden Aktionen. Nach 180 Sekunden setzte Rau
einen Fußstoppwurf an, Goller zieht den Wurf ihrerseits durch und
kommt zu einer kleinen Wertung. Rau versuchte alles, mit nur noch
wenigen Sekunden ging Rau sehr schnell auf Goller zu, um eventuell
noch zu punkten – vergebens. Den Sturmangriff der Speyererin
konterte Goller mit einer mittleren Wertung.
„Ich bin schon zufrieden. Es war aber heute mehr drin“, sagte
Barbara Bandel. Die Sportlerin zeigte ihre Verbundenheit zur
Heimat, als sie mit Stulpen der JSV-Vereinsfarben rot und weiß
einlief. Für ihre Erfolge in diesem Jahr wurde die 23-Jährige von
ihrem Arbeitgeber und der Stadt Speyer geehrt. Bürgermeisterin
Monika Kabs, die Vizepräsidentin des Sportbundes Pfalz Jutta Kopf,
Leistungssport-Leiter des Landessportbundes Jörg Weiß und dessen
Vizepräsident Werner Schröter und Europaabgeordneter Jürgen
Kreutzmann gratulierten.
Für die Jüngsten war der Kampftag auch ein tolles Erlebnis. Anni
Meier lud 25 Unter-Acht- und Unter-Zehnjährige drei Stunden vor dem
Wettbewerb zu einer kleinen Trainingseinheit. Die Jüngsten liefen
danach zusammen mit den Assen der ersten Bundesliga ein. Von der
Punkteteilung der beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften
profitierte die TSG Backnang, die souverän mit 6:0 gegen Gröbenzell
und 6:1 gegen Kim-Chi Wiesbaden gewann und nun Tabellenführer ist.
„Unser Ziel ist und bleibt das Finale der besten Sechs“, sagte
Teamchefin Nadine Eckert. Speyer ist im zweiten Jahr in der
Beletage auf dem besten Wege zur zweiten Teilnahme an der Endrunde.
Text: JSV Speyer
27.06.2011
Viel los in den Sommerferien im Judosportverein Speyer im sozialen und sportlichen Bereich
„Die Wilde 13 auf Schloss Eulenstein“
„ Die Wilde 13 ganz schön verhext“
Radfreizeit in Harthausen
Lehrgangs- und Trainingsprogramm in den Ferien
Gleich drei Wochen Ferienprogramm organisiert der Jugendvorstand
des JSV Speyer unter der Leitung von Stefanie Wollensah, Marie
Ziaja, Laura Braun und Manuel Queisser.
2 Wochen Ferien vor Ort in der Burgfeldschule, zu denen 40
Kinder von Speyerer Behördenmitarbeitern im Rahmen des
Ferienprogramms „ Die wilde 13“ stoßen.
Die „Wilde 13“, ein Ferienbetreuungsprojekt unter der
Federführung der Deutschen Rentenversicherung in Zusammenarbeit mit
der Stadt Speyer und dem Judosportverein.
Die “Wilde 13“ ist eine zweiwöchige Ferienfreizeit vom 27. Juni
bis 01. Juli 2011 und vom 04. Juli bis 08. Juli 2011 für Kinder von
Beschäftigten der Speyerer Behörden wie z. B. Sparkasse,
Stadtwerke, Verwaltungshochschule, Landesbetrieb Mobilität,
Deutsche Rentenversicherung, Stadtverwaltung. Federführung des
Projektes hat die Deutsche Rentenversicherung unter der
Schirmherrschaft Ihres Geschäftsführers Hartmut Hüfken.
Organisatorisch verantwortlich ist die Gleichstellungsbeauftragte
Trudel Löffler und ihre Mitarbeiterin Loni Lehner in Zusammenarbeit
mit der Frauenbeauftragten der Stadt Speyer Inge
Trageser-Glaser.
Im Fokus steht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: „Wo
finde ich als berufstätige Eltern eine passende Betreuung für mein
Kind gerade in der Ferienzeit?“
Die Betreuungszeiten orientieren sich an den Arbeitszeiten der
Mitarbeiter/Innen von montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 13:30
Uhr, bei Bedarf auch länger.
„Unsere Absicht ist es, während der zwei Ferienwochen eine
abwechslungsreiche, attraktive und pädagogisch sinnvolle
Freizeitgestaltung anzubieten. Hierfür haben wir mit dem
Judosportverein Speyer den optimalen Partner
gefunden,“ so Trudel Löffler von der DRV. Die verantwortlichen
Betreuerinnen Gerlinde Görgen und Steffi Wollensah mit ihrem Team
haben ein vielfältiges Rahmenprogramm zusammengestellt. Die erste
Woche steht unter dem Motto „Die Wilde 13 im Spukschloss
Eulenstein“ und in der zweiten Woche heißt es „Die Wilde 13 – ganz
schön verhext“. Der Tagesablauf sieht um 8:30 Uhr ein gemeinsames
Frühstück vor, anschließend basteln, malen, aber natürlich auch
Spieleinheiten zum Kennenlernen und zur Förderung sozialer Werte.
Ein Highlight für die Kinder ist in jedem Jahr der Besuch des
Bademaxx.
Die Kooperation mit dem Judosportverein hat sich bewährt und
steht für eine sinnvolle Zusammenarbeit, betriebliche und familiäre
Belange als Gemeinschaftsaufgabe miteinander zu verbinden.
„Die Maßnahme wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Behörden und Institutionen dankbar angenommen. Ein ganz wichtiger
Punkt dabei ist, dass auch die Kinder aus dem Umland daran
teilnehmen können. Das Projekt steht also auch für eine Stärkung
des Behördenstandortes Speyer“, so Trudel Löffler.
Auch in den Herbstferien gibt es ein Betreuungsangebot, dann
allerdings in Kooperation mit dem Landesbetrieb Mobilität und dem
Judosportverein.
Radfreizeit in Harthausen
In der dritten Woche geht es mit dem Fahrrad zur Freizeit
nach Harthausen in den Brunnenhof der evangelischen
Kirchengemeinde Dudenhofen.
Das Freizeitheim ist Ausgangspunkt und Basislager für Ausflüge
in den Kletterpark Kandel, den Holidaypark Hassloch und in den
Badepark Hassloch.
30 Teilnehmer werden hier betreut und selbst verpflegt.
Auch auf der Matte keine Pause
Unter Anleitung von Ferenc Nemeth, 7. Dan, ehemaliger
ungarischer Nationaltrainer finden folgende Trainings- und
Lehrgangsangebote im Hans-Purrmann-Gymnasium statt.
Lehrgang 1
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JUNI
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27.06.-30.06.
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10-12 h
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U 14 - Aktive
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Ferenc Nemeth
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(Mo-Do)
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14-16 h
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U 14 - Aktive
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Ferenc Nemeth
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Lehrgang 2
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JULI
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18.07.-21.07.
|
10-12 h
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U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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(Mo-Do)
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14-16 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Lehrgang 3
|
Juli
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25.07.-28.07.
|
10-12 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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(Mo-Do)
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14-16 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Lehrgang 4
|
AUGUST
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Mo, 01.08.
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10-12 h
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U 14- Aktive
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Ferenc Nemeth
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14-16 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Di, 02.08.
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10-12 h
|
U 14- Aktive
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Ferenc Nemeth
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14-16 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Mi, 03.08.
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10-13 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Do, 04.08.
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10-12 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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14-16 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Training findet in den Ferien außerdem zu folgenden Uhrzeiten
statt.
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Training
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JUNI
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Fr, 24.06.
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17-18.30 h
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U 14
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Ferenc Nemeth
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18.30-20 h
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U17-Aktive
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Ferenc Nemeth
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Mo, 27.06.
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19-21 h
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Aktive
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Ferenc Nemeth
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JULI
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Fr, 01.07.
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17-18.30 h
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U 14
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Ferenc Nemeth
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19-21 h
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U17-Aktive
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Ferenc Nemeth
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Mo, 04.07.
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17.30- 19 h
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U 14
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Ferenc Nemeth
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19-21 h
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U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Di, 05.07.
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17.30-20 h
|
Ind. U 14-Akitve
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Ferenc Nemeth
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Mi, 06.07.
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17.30-20 h
|
Ind. U 14-Akitve
|
Ferenc Nemeth
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Fr, 08.07.
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18.30-20 h
|
U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Mo, 11.07.
|
17.30- 19 h
|
U 14
|
Ferenc Nemeth
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19-21 h
|
U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Di, 12.07.
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17.30-20 h
|
Ind. U 14-Akitve
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Ferenc Nemeth
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Mi, 13.07.
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17.30-20 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Do, 14.07.
|
17.30-20 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Fr, 15.07.
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17-18.30 h
|
U 14
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Ferenc Nemeth
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18.30-20 h
|
U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Mo, 18.07.
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19-21 h
|
U 14- Aktive
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Ferenc Nemeth
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Fr, 22.07.
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17-18.30 h
|
U 14
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Ferenc Nemeth
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18.30-20 h
|
U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Mo, 25.07.
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19-21 h
|
U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Fr, 29.07.
|
17-18.30 h
|
U 14
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Ferenc Nemeth
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18.30-20 h
|
U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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AUGUST
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Mo, 01.08.
|
19-21 h
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U 14- Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Fr, 05.08.
|
17-18.30 h
|
U 14
|
Ferenc Nemeth
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18.30-20 h
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U17-Aktive
|
Ferenc Nemeth
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Wir wünschen Euch allen eine schöne Ferienzeit.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen,
24.06.2011
Am Ende stand es 3:11 aus Sicht der Pfälzer
Nicht in Bestbesetzung trat JSV Speyer den Weg nach Halle zum
vierten Wettkampf der zweiten Judo-Bundesliga Süd an. Nur im
Hinkampf hielten die Mannen von Betreuer Michael Görgen-Sprau gegen
den Tabellenzeiten SV Halle mit. Dann gelang nur noch ein Erfolg
durch Christophe Sans (+ 100). Am Ende stand es 3:11 aus Sicht der
Pfälzer.
Wie befürchtet war der Franzose Pierre-Louis Guerin nicht
einsatzbereit. Zwar reiste der Punktegarant mit in die Saalestadt,
ein Auftritt im JSV-Kimono kam aber wegen lädierter Hand nicht in
Frage. Wie beim sehr guten Heimkampf gegen Primus Backnang musste
der bisher ungeschlagene Benjamin Hofäcker (- 73) zuerst auf die
Matte. Der Nachwuchs-Judoka war nicht chancenlos, hatte sogar
besserer Ansätze gegen Marc Hölzel gezeigt, war aber kurz
unaufmerksam und wurde nach 2:34 Minuten gekontert.
Aydin Kempirabaev (- 60) glich mit einer Waza-Ari-Wertung
Vorsprung gegen René Eppler zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Das
war's dann aber mit Speyerer Punkten fürs Erste. Genau wie Hofäcker
war Wulf-Georg Reiche (- 90) bis zum Kräftemessen mit dem Hallenser
Timo Prellwitz in der zweiten Liga bisher ungeschlagen. „Das hat
sich am Wochenende leider geändert“, sagte Coach Görgen-Sprau.
Vasili Cudionovic (- 81) unterlag erst in den letzten Sekunden
seines Kampfes mit Fridtjof Seiffert.
Sans agierte sicher und brachte den JSV mit einer kleinen und
einer mittleren Wertung gegen Heiko Pultke noch einmal auf 2:3
heran. Der bereits zwei Mal ermahnte Dimitri Kachiaschwili verlor
eine gute halbe Minute vor Ablauf der regulären Kampfzeit gegen
Tony Hinze. Für Markus Kost (- 66) war Alexander Lenk nach zwei
Minuten zu stark.
„Viele Alternativen hatten wir leider nicht mehr. Michi Iten hat
wieder gefehlt“, teilte Görgen-Sprau mit. Paul Kappis an Hofäckers
Stelle bliebe ebenfalls erfolglos. Reiches zweiter Versuch,
Prellwitz zu bezwingen endete in der vierten Minuten unsanft auf
der Matte. Knapp war's bei Cudinovics Vergleich mit Christian
Naujoks. Ein Waza-Ari kurz vor Schluss besiegelte die neuerliche
Niederlage des Speyerers.
Diesmal vorzeitig endete das Kräftemessen Sans' mit Pultke für
den französischen JSV-Athleten. Yannick Bonne für Kachiaschwili und
Patrick Jacobi an Kosts Stelle holten keine weiteren Zähler für
Speyer. „Die nächsten Kämpfe werden entscheidend“, betonte
Görgen-Sprau. Mit dem VfL Riesa, Samurai Offenbach und TG
Schweinfurt stehen dem JSV machbare Aufgabe bevor. „Wir müssen da
punkten, um die Klasse zu halten“, so Görgen-Sprau.
Am 10. September startet Speyer gegen Riesa in den Endspurt der
Saison. „Es wird hoffentlich ein goldener Herbst“, meinte
Görgen-Sprau.
21.06.2011
Umjubeltes 4:3 gegen das Judoteam Rheinland
Richtig spannend war's am Sonntag bei den zweiten Herren des JSV
Speyer in der Purrmann-Sporthalle beim dritten Wettkampf der
Regionalliga. Eric Köstel (bis 73 Kilogramm) drehte den letzten und
entscheidenden Vergleich gegen das Judoteam Rheinland zum
umjubelten 4:3. Zuvor war der JC Rüsselheims II Gegner der
Speyerer. 5:2 hieß es hier nach sieben Begegnungen. Der JSV II
bleibt damit Tabellenführer.
Einziger Wermutstropfen war die verletzungsbedingte Niederlage
von U20-Judoka Nico Kachiaschwili (- 81). Im Auftaktgefecht mit den
Rheinländern zog er sich eine Oberschenkelzerrung zu und war
dadurch stark in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Gegen
Rüsselsheim hatte der „Mann aus Stahl“ sein Team in die Erfolgsspur
mit einem klaren Sieg gegen seinen hessischen Widersacher
geführt.
Gerade gegen die Rüsselsheimer zweite Mannschaft traten die
Hausherren von Anfang an sehr stark auf. Pascal Noppenberger (-
90), Dima Kachiaschwili (-100) und Maximilian Hoock (- 60) erhöhten
schnell aus 4:0. Der vom Gastspiel in Halle noch etwas geschwächte
Patrick Jacobi (- 66) sowie Schwergewichtler Martin Willig gaben
ihre Kämpfe ab. Paul Kappis (-73) hatte am Tag zuvor ebenfalls eine
Liga höher gekämpft und verloren. Gegen Rüsselheim triumphierte er
wieder.
Wegen der Verletzung Nico Kachiaschwilis wurde es gegen das
Rheinland knapper, als es sich Trainer Michael Görgen-Sprau
gewünscht hatte. „Hätte Nico normal weiter kämpfen können, wären
wir wieder nach vier Kämpfen der sichere Sieger gewesen.“
Görgen-Sprau hatte damit gerechnet, wie gegen Rüsselheim frühzeitig
eine Entscheidung herbeizuführen, um anschließend jungen Athleten
Wettkkampfpraxi zu ermöglichen. Die „zweite Bank“ war nach der
Niederlage in der Kategorie bis 81 Kilo plötzlich gefordert, den
Siegpunkt zu setzen. U17-Athlet Stefan Bantle (- 66) und Willig
verpassten es beim Stand von 3:1 und 3:2, den Matchball zu
verwerten. Für die drei ersten Zähler der Gastgaber hatten
Noppenberger, Dima Kachiaschwili und Oliver Grewenig (- 60)
gesorgt.
„Es ist echt noch einmal spannend geworden, der Ausfall von Nico
hat die gesamte taktische Planung durcheinander geworfen“, erzählte
Betreuer Görgen-Sprau. Er lobte Köstel, der sich beim JSV auch als
Wettkampfbetreuer von Nachwuchsmannschaften engagiert, für seinen
beherzten Auftritt im so wichtigen siebten Kampf. „Das 4:3 war auch
verdient“, schloss Görgen-Sprau.
21.06.2011
"Technisch sind wir mindestens auf Augenhöhe mit den Kaderathleten aus den Oststaaten“
„Eines hat das Wochenende auf jeden Fall gezeigt: Technisch sind
wir mindestens auf Augenhöhe mit den Kaderathleten aus den
Oststaaten“, sagte Peter Lichtmannegger. Der Trainer war mit
sechs U15-Junioren aus Speyer ins 850 Kilometer
entfernte Györ in Ungarn gereist. Paul Schall, Michel Adam,
Sebastian Schmitt, Marco Zimmermann, Florian Bantle und Philipp
Janto waren in der ungarischen Heimat des Speyerer Trainers Ferenc
Nemeth die einzigen deutschen Vertreter.
„Es war ein gigantische Turnier“, meinte Betreuer
Lichtmannegger. In anderen Nationen gebe es bereits bei den
Unter-15-Jährigen Nationalkader. Viele davon traten auch bei
ungarischen Turnier gegen die Speyerer Nachwuchstalente an. Paul
Schall (bis 55 Kilogramm) zog bereits in seinem ersten
Aufeinandertreffen alle Register. Nach fünf Minuten war der Kampf
ausgeglichen, im Golden Score gelang weder Schall, noch seinem
Kontrahenten eine Wertung. „Die Kampfrichter haben sich wegen der
optischen Überlegenheit von Pauls Gegner gegen ihn entschieden“,
berichtete Lichtmannegger.
Seinen zweiten Auftritt gestaltete Schall siegreich. Im
wichtigen dritten Pool-Entscheid unterlag der Speyerer wieder und
verpasste den Einzug in die Trostrunde. „Paul hat sich gut
präsentiert“, meinte Trainer Nemeth. Seinen ersten Kampf habe er
technisch sehr gut durchgeführt. „Die fehlende Physis lässt sich in
Kürze auftrainieren. Wir legen mehr Wert auf saubere Techniken und
ein vielfältiges Repertoire“, betonte Nemeth.
Philipp Janto (- 40) holte sich in seinem ersten Kampf den Sieg.
Der zweite Auftritt missglückte jedoch. „Leider hat er gegen einen
Sportler verloren, der anschließend nicht Poolsieger geworden ist“,
informierte Lichtmannegger. Im brasilianischen Ausscheidungssystem
haben nur Athleten eine zweite Chance, wenn sie gegen den
Poolsieger unterliegen.
Gleiches galt auch für Sebastian Schmitt (- 50) und Marco
Zimmermann (- 45), die wegen dieser Regel aus dem Turnier
ausschieden. Michel Adam (- 45) verlor zwar auch einen seiner
Gruppenkämpfe, sein Kontrahent war aber Erster im Pool. In der
Trostrunde war dann aber Schluss für den Speyerer. Furios startete
Florian Bantle (- 73): Nach nur zehn Sekunden beendete er mit Ippon
seinen ersten Kampf. Auch sein zweiten Aufeinandertreffen in der
Gruppenphase beendete Bantle siegreich. Im Poolfinale unterlag er
zwar, war aber für die zweite Chance qualifiziert. Dort ließ er
sich etwas überraschen und verlor.
Schmitt zeigte in seinem ersten Kampf deutlich stärkere Ansätze
als sein Gegner. „In der Endphase kassierte er dann aber eine
Yuko-Wertung gegen sich“, sagte Coach Lichtmannegger. Da habe
wieder die im Vergleich mit dem polnischen Sportler schlechtere
Physis entschieden.
„Unter dem Strich lässt sich sagen, dass wir absolut auf
Augenhöhe mit dem besten europäischen Nachwuchs sind“, teilte das
Betreuer Duo Lichtmannegger/Nemeth mit. Das Speyerer Sextett habe
wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die neunstündige Reise habe sich
außerdem wegen der „wunderschönen“ Stadt und dem herrlichen Wetter
gelohnt.
21.06.2011
Vier Mal Gold, drei Mal Silber und zwei Mal Bronze
So lautet die sehenswerte Bilanz der U14- und U17-Kämpfer sowie
der Aktiven des JSV Speyer beim 2. Pfälzer Weinstraßenpokal in Dad
Dürkheim am Samstag. In der Mannschaftswertung holte Speyer
außerdem punktgleich mit Judokan Landau den dritten Platz. Die
Jüngsten der Altersklassen U10 und U12 setzten noch einen oben
drauf und sicherten den Teamtitel mit 17 Punkten Vorsprung für den
JSV.
Den arbeitsreichsten Kampftag hatte Dominik Müller: In der
Klasse bis 46 Kilogramm ging der Speyerer fünf Mal auf die Matte.
Fünf Mal verließ er sie wieder als Sieger. Dafür gab's
verdientermaßen Gold. Ebenfalls ungeschlagen, bei jedoch „nur“ vier
Auftritten in der Kurstadt, blieben Michael Bantle (- 37) und
Fabian Göbel (- 55). Janina Hofäcker (-57) kämpfe drei Mal und
siegte ebenso oft.
Annika Harter startete gut ins Turnier, unterlag im zweiten
Aufeinandertreffen bis 40 Kilogramm jedoch. Im finalen
Platzierungskampf sicherte sie sich mit ihrem zweiten Erfolg an
diesem Tag Position zwei. Christopher Hofäcker (-34) wurde Fünfter.
Im Kampf um den Sieg in der Kategorie über 78 Kilo unterlag
DM-Dritte Luisa Foitzheim nach siegreichem Auftakt.
Julian Richter (- 40) holte im Kampf um den dritten Podestplatz
alles aus sich heraus und wurde Dritter. „Er war bei seinen eigenen
Ansätzen zu passiv“, teilte Betreuer Manfred Dreiseitl mit.
Für Max Hampel verlief der Einstieg in den Weinstraßenpokal
nicht nach Wunsch. Zwei Mal unterlag der in der Klasse bis 37 Kilo
startende Speyerer. Seine beiden finalen Vergleiche entschied
Hampel jedoch für sich und kam an Ende auf die dritte Stelle.
Simon Hölldorfer (- 43) entschied drei von vier seiner
Begegnungen für sich – Rang zwei am Ende. Yannik Drixler (- 50)
verlor zwei Mal, ehe er in die Erfolgsspur zurück fand und noch den
fünften Platz sicherte. Nico Zimmermann (- 60) wurde Siebter.
Rundum zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen für die
Unter-Zehn- und Unter-Zwölfjährigen beim Judosportverein, Steffi
Wollensah und Anni Meier mit dem Abschneiden ihrer Schüztlinge beim
Kräftemessen an der Weinstraße. „Es gab ausschließlich vordere
Platzierungen“, meinte Meier. Die Speyerer sicherten sich mit 50
Punkten deutlich vor Verfolge Landau den begehrten Pokal für die
beste Mannschaft.
21.06.2011
Neue Wettkampf Trainerin für das JSV Speyer Karate Team
Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Aufbau einer
starken Karate Jugend konnte mit der Gewinnung von Kathrin Menzfeld
als neue Kata Wettkampf Trainerin erreicht werden.
Kathrin trägt den 1. Dan Shotokan Karate und war selbst eine
sehr erfolgreiche Kata Wettkämpferin. In ihrer Jugend trainierte
sie im Bundeskader. Bereits 2003 wurde Kathrin in der Altersklasse
unter sechzehn Jahren 5. der deutschen Meisterschaft im Kata Einzel
und 2. im Kata Team. Ein Jahr später gelang Kathrin beim German
Kata Cup, der von der Besetzung her einer deutschen Meisterschaft
entsprach, sogar der Sieg im Kata Einzel. International erfolgreich
war sie 2005 als sie mit dem Kata Team des rheinland-pfälzischen
Karate Verbands den 3. Platz bei den stark besetzten offenen
italienischen Meisterschaften erreichte. Ihr erfolgreichstes
Wettkampfjahr war jedoch 2006. Kathrin erreichte bei der
deutschen Junioren Meisterschaft den 2. Platz im Kata Team, den 3.
im Kata Einzel und gewann den international stark besetzten
Shotokan Cup mit ihrem Team. Bei den deutschen Meisterschaften der
Leistungsklasse 2007 erreichte Kathrin mit dem Kata Team den 3.
Platz. Neben ihren Wettkampferfolgen hat Kathrin auch mehrere Jahre
Trainererfahrung bei verschiedenen Karate Vereinen gesammelt.
Seit dem 2. Mai leitet Kathrin das Kata Wettkampf Training des
JSV Speyer montags und bietet damit für die fortgeschrittenen Kata
Wettkämpfer einen dritten Trainingstag an. Sowohl die Wettkämpfer
als auch Karate Abteilungsleiter Jürgen Ballreich und Jugendleiter
Jörg Pfänder sind begeistert von der Art wie Kathrin die Karate
Techniken zeigt und von der Zielstrebigkeit und dem Niveau mit dem
sie von Beginn an das Training angeht. Das Kata Wettkampf Training
ist mehrstufig aufgebaut. In der ersten Stunde werden die Wettkampf
Grundlagen für alle Wettkämpfer ab einem bestimmten Leistungsstand
ausgebaut. In der zweiten Stunde werden wiederum in 2
Leistungsstufen Dan Kata für die fortgeschritteneren Teilnehmer bis
hin zu den höchsten Wettkampfkata trainiert. Nach der Sichtung am
2. Mai wurden 11 Teilnehmer in das Kata Wettkampftraining
aufgenommen. Kathrin zeigte sich zufrieden mit dem Leistungsstand
ihrer neuen Schützlinge: „Es macht Spaß mit dieser Gruppe zu
arbeiten, die notwendigen Grundlagen sind vorhanden“, war ihr
abschließender Kommentar nach dem Sichtungstraining.
Immer das Vorbild des großen „Vereinsbruders“ Judo vor Augen
hatte Jugendleiter Jörg Pfänder (C-Trainer) Ende 2007 in Anlehnung
an die Schule des Shotokan Karate Großmeisters Hiroshi Shirai das
Trainingskonzept für die JSV Karate Jugend radikal umgestellt. Mit
der Unterstützung des Trainerteams von Jürgen Ballreich (2. Dan,
B-Trainer), Gerald Ofer (1. Dan), Mira Hofmann (C-Trainer) und
Thorsten Sturm wurden nach 3 Jahren intensivem Grundlagentraining
durch die bisher erfolgreichen 21 Wettkämpfer insgesamt 124
Platzierungen hauptsächlich auf Einstiegsturnieren in den
Disziplinen Kata (Formkampf), Kata Team (Synchroner 3er Formkampf),
Jiyu Kumite (Freikampf), Kihon (Grundtechniken), Kihon Ippon Kumite
(festgelegter Partnerkampf), Bunkai (Formkampf Anwendung) und
Kumite am Ball (Kampf am Ball) erreicht. Dabei haben 73 % der
Karate Kids des JSV, die jemals an einem Wettkampf teilgenommen
haben, mindestens eine Platzierung belegt. Mit Kathrin
Menzfeld wurde nun eine kompetente Trainerin gefunden, die den Kata
Wettkampfbereich auf höherem Niveau weiterführt. Selbstverständlich
ist die Teilnahme an Wettkämpfen freiwillig. Mehr als die Hälfte
der Karate Jugend des JSV betreibt die Kampfkunst als Breitensport.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
16.06.2011
U20-Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes (DJB) in München
Beim U20-Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes
(DJB) in München präsentierten sich die drei Speyerer im Aufgebot
des Landesverbandes Pfalz sehr gut. Hoock holte in der Kategorie
bis 60 Kilogramm Bronze. Nico Kachiaschwili (- 81) unterlag erst im
Finale und gewann Silber. Pascal Noppenberger (Dürkheimer JVGG)
wurde Dritter.
Hoock und Kachiaschwili sind im ersten Jahr bei den
Unter-20-Jährigen dabei. Ebenso neu in der stärkeren Konkurrenz in
Oliver Grewenig, der in der gleichen Gewichtsklasse wie Hoock
startet. Bis 90 Kilo schwer ist Pascal Noppenberger. Der Bad
Dürkheimer streift sich in der zweiten Bundesliga den Kimono des
JSV Speyer über.
Hoock überstand die Gruppenphase der Poolkämpfe unbeschadet und
sicherte sich mit dem zweiten Gruppenplatz das Ticket für die
Finalrunde. Im Halbfinale traf er auf den älteren Martin Setz (UKJC
Potsdam). Der Speyerer begann sehr gut und erhielt für eine
Fußtechnik eine Yuko-Wertung. Der Brandenburger konterte später mit
einer Waza-Ari-Wertung. Hoock versuchte alles, der spätere
Turniersieger Setz brachte den Vorsprung aber über die Zeit.
„Ich war gut drauf, es hat alles geklappt“, teilte Hoock nach
dem Kampf mit. Eigentlich hatte er sich keine Chancen ausgerechnet,
in München aufs Podest zu kommen. „Das erste Jahr in der U20 ist
sehr schwer, die Kämpfe sind deutlich anspruchsvoller“, meinte
Hoock. Manchmal stehen dem 16-Jährigen bis zu drei Jahre ältere
Kontrahenten gegenüber. „U20 ist halt doch etwas anderes.“
Grewenig hatte eine schwierige Vorrundengruppe erwischt. Zwei
Siege reichten jedoch nicht für die Endrunde. Am Ende sprang Rang
sieben für ihn heraus.
Sehr erfolgreich war Kachiaschwili bei seinem Auftritt in
München. Unter den Augen von U20-Nationalcoach Richard Trautmann
siegte der Speyerer drei Mal vorzeitig mit Ippon und zog souverän
in die Endkämpfe ein. In der Runde der besten Vier siegte er mit
zwei Waza-Ari für Fußfeger gegen den Ingolstadter Daniel Werner und
stand im Finale Jannis Hill aus Heidelberg gegenüber. Die
Kampfbilanz der beiden war zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen. Beide
hatten sich in zwei Aufeinanderteffen bisher einen Sieg geholt.
Kachiaschwili war nicht chancenlos, doch Hill war an diesem Tag
einfach besser. Ein Konter Hills, den die Kampfrichter mit Yuko
honorierten, gab am Ende den Ausschlag zu Gunsten des
Baden-Württembergers. Der zweite Platz ist dennoch ein großer
Erfolg für den 17-Jährigen. Nach zwei dritten Plätzen bei den
deutschen Einzelmeisterschaften und dem Ranglistenturnier in Berlin
hat sich Kachiaschwili unter den besten Nachwuchs-Judoka
Deutschlands etabliert.
Noppenberger rundete mit dem Gewinn der Bronzemedaille in
der Katergorie bis 90 Kilogramm das sehenswerte Ergebnis der
Pfälzer Jugend ab. Zum Ranglistenturnier wurden die besten
Auswahlathleten unter der Betreuung des Speyerer Zweitliga-Akteurs
Eric Köstel entsendet.
16.06.2011
Was für ein Comeback für Barbara Bandel:
Die 23-jährige Speyererin hat sich nach dem
Verletzungspech im vergangenen Jahr mit ihrem ersten Weltcupsieg in
Lissabon am Sonntag in die Weltspitze gekämpft. Im Finale der
Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm bezwang sie die Ukrainerin Nataliya
Smal.
Zurzeit läuft's bei Bandel. Nach dem Sieg im ersten
Ranglistenturnier im März in Bottrop und einer vorderen Platzierung
beim zweiten Aufeinandertreffen der deutschen Elite vor drei Wochen
in Garbsen liegt sie momentan an der Spitze der deutschen
Setzliste. Hinzu kommt jüngst der Vizetitel bei den europäischen
Polizeimeisterschaften in Paris. Jetzt folgte als Krönung der
bisherigen Saison 2011 der erste Sieg ihrer Laufbahn im
Weltcup-Zirkus.
„Das gesamte Wochenende ist optimal gelaufen. Schon die Wochen
zuvor in der Vorbereitung war alles bestens. Es hat von vorne bis
hinten einfach alles geklappt“, freute sich Bandel über ihr gutes
Ergebnis.
Unter den Augen des Bundestrainers Michael Bazynski verwies
Bandel die zweitbeste Deutsche in der Gewichtsklasse bis 70
Kilogramm, Laura Vargas-Koch, deutlich in die Schranken. Die
Konkurrentin wurde Siebte durch eine Niederlage gegen Bandels
Finalgegnerin Smal. „Das ist ganz wichtig für sie“, meinte JSV-Chef
Heiner Sprau. Bandel war nicht als Kaderathletin an den Start
gegangen, sondern als Vereinssportlerin, unterstützt vom JSV und
dem Judoverband Pfalz.
Für den Judosportverein Speyer gab es mit dem zweiten Platz der
ungarischen Bundesliga-Akteurin Abigel Joó (bis 78 Kilogramm) eine
weitere Weltcup-Medaille. Joó unterlag erst im Finale der deutschen
Olympiastarterin Heide Wollert und holte damit Silber.
Im Pool B der Vorrunde hatte Bandel zunächst ein Freilos. In der
Vorschlussrunde für den Gruppensieg ging sie dann gegen die
ebenfalls ausgeruhte Neuseeländerin Moira de Villiers auf die
Matte. Nach nicht einmal zwei Minuten war die Begegnung zu Gunsten
der Deutschen entschieden. Zwei Mal Uchi-Mata und im Anschluss ein
Fußwurf mit Festhaltegriff waren zu viel für die Sportlerin aus
Ozeanien.
Mit Maria Portela stand Bandel im Finale des Pools B eine starke
Brasilianerin gegenüber. Nach exakt 120 Sekunden überraschte Bandel
die Südamerikanerin mit einem Schulterwurf (Bandel: meine
Spezialtechnik) und siegte mit Ippon. Eine Medaille war der
Speyererin mit dem Einzug in die Runde der besten Vier damit
bereits sicher.
Doch Bandel wollte mehr. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar,
dass der Auftritt am Pfingstsonntag in Lissabon ihre bisher beste
Weltcup-Platzierung werden sollte. Im Gefecht um die Finalteilnahme
traf sie auf die Gewinnerin des A-Pools, Julian Robra, die bereits
einen Kampf mehr in den Knochen hatte. Die Eidgenössin, zurzeit
Nummer elf der aktuellen Weltrangliste, hatte zunächst
Lokalstarterin Ana Sena und die Italienerin Guilia Cantoni
bezwungen. Den Gruppensieg sicherte sie sich durch einen Erfolg
gegen die Britin Megan Fletcher.
Doch im Vergleich mit Bandel riss die Siegesserie der
Schweizerin. In einem ausgeglichenem Gefecht auf hohem Niveau
gelang es keiner der beiden Kontrahentinnen, innerhalb der
fünfminütigen Kampfzeit eine Wertung zu erzielen. Die Entscheidung
musste in der Verlängerung fallen. Hier gewinnt, wer die erste
Wertung erzielt. Nach nur fünf Sekunden hatte die Speyererin die
Nase mit einer Yuko-Wertung vorne, als ihr der entscheidende
Angriff mit Nachfegen gelang – Ippon und Finale.
Gegen Smal, ebenfalls unter den Top20 der Welt, war Bandel nicht
zu schlagen. Die Osteuropäerin und Bandel umkreisten sich über drei
Minuten lang. Die 23-jährige vom JSV Speyer setzte in der vierten
Kampfminute einen Fußwurf an, der auch gelang. Die Kampfrichter
gaben dafür die Ippon.Wertung.
„Das war ein perfektes Wochenende für mich“, jubelte Bandel. Sie
freue sich auch für ihren Trainer Andreas Espers, der sie in
Rüsselsheim betreut. „All die Kilometer nach Straßburg und Köln zum
Randori haben sich gelohnt.“ Seit einiger Zeit arbeitet Bandel
außerdem mit Jasmin Godon in Sachen Trainings- und
Ernährungsberatung zusammen.
Am kommenden Wochenende startet Bandel im slowenischen Celje
beim European Cup mit anschließendem internationalen Trainingslager
bis Mittwoch. „Und dann ist auch schon wieder Bundesliga. Ich freue
mich darauf, wieder in meiner Heimatstadt zu kämpfen“, sagte
Bandel.
15.06.2011
Deutsche Vizemeister bei den nationalen Titelkämpfen

BREMEN. Thomas Hofmann
und Daniel Koliander vom Judosportverein Speyer wurden am Wochenede
Deutsche Vizemeister bei den nationalen Titelkämpfen in der
Judo-Kata. In einem Zehner-Starterfeld wurde nur in einem Durchgang
die Techniken demonstriert. Das Speyerer Duo holte Silber in der
modernen Kunst der Selbstverteidigung. Hofmann gewann zusammen mit
Heike Heiler ebenfalls den Vizetitel im Finale der Ju-no-Kata, der
„Form der Geschmeidigkeit“ und damit war es das erfolgreichste
Abschneiden des Pfälzer Judo Verbands, da ein weiteres Pfälzer Duo
den Einzug ins Finale schaffte und Platz 6 belegte. Die beiden
Debüt-Duos André Kobelke mit Michael Stutz (Katame-no-Kata) am
Samstag und Egon Haden mit Joachim Wolter (Kime-no-Kata) am Sonntag
wurden Fünfte in ihrem Pool und Neunte.
Judosportverein
Speyer Gerlinde Görgen09.06.2011
7 Gold-, 1 Silber- und 7 Bronzemedaillen und 6 x fünfte Plätze beim Nibelungenturnier in Bürstadt – Wanderpokal verteidigt
Die Kämpfer des Judosportvereins Speyer verteidigten am
Wochenende den Wanderpokal beim Nibelungenturnier in Bürstadt.
Insgesamt standen 15 Speyerer auf dem Podium. „Das war ein sehr
erfolgreicher Auftritt“, sagte Betreuer Manfred Dreiseitl.
Überwiegend wurden Nachwuchstalente auf die Matte geschickt.
Zwei Mal Gold gab es in der Kategorie der Unter-17-Jährigen für
den JSV. Aber auch die Aktiven trugen mit vier Erfolgen zur
hervorragenden Bilanz der Speyerer Kämpfer bei. Markus Kost (bis 66
Kilogramm) bezwang nach zwei Siegen im Semifinale seinen
Bundesliga-Teamkollegen Patrick Jacobi und sicherte sich die
Teilnahme am Endkampf. Dort ließ er nichts anbrennen und
gewann.
Stefan Bantle (- 66 U17) beendete seine drei Gefechte vorzeitig
mit Ippon. Luisa Frotzheim (+78 U17) gewann ebenfalls
unangefochten. Ein sehenswertes Ergebnis lieferte Oliver Grewenig
mit seinem Erfolg in der Kategorie bis 60 Kilogramm. Im Kampf um
Gold hielt er den drittbesten deutschen U17-Kämpfer in seiner
Gewichtsklasse nieder.
Wie Bantle hatte Nico Kaschiaschwili (- 81) keine Probleme mit
seinen Gegnern. Die Kontrahenten des „Manns aus Stahl“ hielten
jeweils nur wenige Sekunden durch. Wie der Sohn, so der Vater: Dima
Kaschischwili (+ 100) entschied seine drei Aufeinandertreffen
überragend mit Ippon früh für sich. Ganz toll auch der Auftritt von
Jonas Dieing. Der U14-Kämpfer ließ seinen Gegnern keine Chance und
siegte vier Mal – Platz eins.
Leichtgewicht Philipp Janto (- 43) musste sich erst im Finale
der Unter-17-Jährigen beugen. Bronze gab's für Marco Zimmermann in
der gleichen Kategorie. Dominik Müller und Michael Adam (beide – 46
U17) scheiterten erst in der Vorschlussrunde. Maximilian Hoock
(-60) sicherte sich Bronze bei den Männern. Miriam Kost und
Ann-Kathrin Müller (beide – 70) standen als Dritte bei den Damen
auf dem Podest. Michael Bantle (U14) arbeitete sich nach seiner
Auftaktniederlage durch die Trostrunde und erntete mit der
Bronzemedaille dafür den gerechten Lohn.
Knapp verpassten Simon Hölldorfer (- 42) Paul Schall (- 55)
Leonard Schneider-Strehl (- 60) und Florian Bantle (- 73) im
U17-Feld als Fünfte den Sprung aufs Stockerl. Philipp Loos
platzierte sich hinter Hoock als Fünfter bei den Männern. Lukas
Stepper (U14) siegte zwei Mal, ebenso sein Bruder Leon. Julian
Richter kam durch einen Erfolg im vierten und abschließenden
Gefecht noch auf Position sieben. Die Nachwuchsstarter Yannik
Drixler, Morten Harter und Nico Zimmermann hatten an diesem
Wochenende kein Glück, trugen aber zum guten Gesamtergebnis der
Speyerer Equipe bei. Judosportverein Speyer, Gerlinde
Görgen
07.06.2011
62 Judoka auf 3 Wettkampfmatten aktiv
Auf 3 Turnieren starten am Wochenende insgesamt 62
WettkämpferInnen aller Altersklassen des Judosportverein
Speyer.
Beim Samurai-Turnier in Bürstadt starten am Samstag unter
der Betreuung von Markus Kost folgende Wettkämpfer der U 14 bis
Aktive: Philipp Janto, Simon Hölldorfer, Marco Zimmermann, Michel
Adam, Dominik Müller, Yannik Drixler, Morten Harter, Paul Schall,
Nico Zimmermann, Leonard Schneider-Strehl, Stfan Bantle, Florian
Bantle, Luisa Froitzheim, Markus und Miriam Kost, Ann-Kathrin
Müller, Julian Richter, Leon und Lukas Stepper, Jonas Dieing,
Michael Bantle. Betreut werden sie von Markus Kost.
Am Sonntag starten 30 Teilnehmer der jüngsten Altersklasse U 10
und U 12 beim Nils-Nager-Turnier, den Pfalzmeisterschaften
des Judoverbandes Pfalz der Altersklasse U 12.
Hanna Pasch, Jana Dieing, Penelope Hoffmann, Sophie Schall,
Lasse Schwarz, Samuel Rupp, Nils Neumann, Julijan Pantelic, Las
Stephan, Lennert Kremp,(alle U 10)
Marei Drixler, Victoria Huber, Jana Förtsch, Annika Harter,
Stella Richter, Ricarda Bardowicks, Alex Nahkor, Thomas Brecht,
Philipp Schall, Colin Dorn, Joshua Leifheit, stefan Herrmann, Eric
Janto, Max Hampel, Tim Neumann, Jonathan Bechtel, David Fuhrer,
Fabian Gauly.
Unsere Judogruppe der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt nimmt vom
6.-8.6. an den Regionalen Spielen in Bitburg teil. Thosten
Jelinek, Bettina Esswein, Christa Bellmann, Jennifer Wittmann, Nina
Häger, Sascha Hoffmann, Nihailo Torlakovic, Ilka Albert, Marco
Saporito, Oliver Skrypski, Katja Storzum Nicole Schilig starten bei
den Judowettkämpfen. Judosportverein Speyer, Gerlinde
Görgen
03.06.2011
Aufrecht wird gekämpft Tabellenführer holt sich den Sieg
Von Martin Gründonner
Der 3. Kampftag der
2. Bundesliga der Männer im Judo hat entschieden. Turn Sport
Gemeinschaft Backnang kehrten als Sieger mit 39:65 nach Hause
zurück. Die Gästemannschaft TSG Backnang zeigte ihr wahres Können
in der Turn- und Sporthalle des ehemaligen Kolbzentrums in
Speyer.
Am Samstag den 28.05.2011 lud der Judo und Sportverein Speyer
den Tabellenführenden Judoverein TSG Backnang zu sich in die
Kampfarena ein. Die Veranstalltung war sehr gut organisiert und ein
wahrer Publikumsmagnet. Egal ob jung oder alt, es waren sehr viel
begeisterte Zuschauer anwesend, die ihre Mannschaften durch ihr
anfeuern unter die Arme greifen wollten.
Die Heimmannschaft wurde durch laute Sprechchöre und rhytmischen
Trommeln unterstützt und dominierten den Fangesang in der Osthalle.
Die Gäste liesen sich von der Geräuschkulisse nicht einschüchtern
und hielten dem Stand. Besonders begrüßt wurden die Ehrengäste,
wie der Oberbürgermeister von Speyer Herrn Hans-Jörg
Eger sowie die Bürgermeisterin Monika Kabs.
Beide Mannschaften legten sich ins Zeug und gaben ihr bestes den
Sieg mit nach Hause zu nehmen. Bis zur Halbzeit zeigten sich beide
Teams sehr gelassen und konzentriert. Obwohl der Verein TSG
Backnang mit den Kampfathleten in der Unterzahl war, ließen sie
sich nicht einschüchtern. Doch dann wendete sich das Blatt und der
TSG Backnang zeigte sein wahres Gesicht und holte sich den Sieg
nach Hause. Alle Fotos: sim
29.05.2011
Ergänzung zu unserem Bericht über den Judokampf gegen die TSG Backnang
Mit einem beherzten Auftreten ärgerte das Zweitliga-Team des
Judosportvereins Speyer am Samstag Favorit und Tabellenprimus TSG
Backnang bei dessen Gastspiel in der Osthalle. Nur knapp unterlag
der JSV 5:7 (2:4). Am Ende fehlten machbare Zähler von Vasilij
Cudinovic, der erst disqualifiziert wurde und im zweiten Gefecht
Pech mit der Unparteiischen hatte und JSV-Debütant Safi Guilli, der
seinen Kampf wegen einer ausgekugelten Schulter abbrechen
musste.
„Dazu sage ich nichts“, grummelte Trainer Ferenc Nemeth nach dem
zweiten Auftritt Cudinovics. Der Ungar war sichtbar erbost über die
Entscheidungen der Schiedsrichterin. Sein Schützling hatte in der
Kategorie bis 81 Kilogramm seinen Kontrahenten Philipp Pelzer schon
in der Anfangsphase seines Kampfes auf die Matte gedrückt und
festgehalten. Auf der Punktetafel stand aber weiterhin die
Null.
In der vierten Kampfminute lag Pelzer wieder am Boden, Cudinovic
versuchte alles, um den Backnanger dort zu halten. Nach elf
Sekunden im Haltegriff gelang es Pelzer jedoch, ein Bein des
Speyerers zu umklammern. Damit wurde die Aktion abgebrochen. Zuvor
war Cudinovic erstmals ermahnt worden. Durch die Yuko-Wertung glich
er aus.
Bis zum Schluss war der Athlet im blauen Kimono des JSV der
aktivere Kämpfer. 40 Sekunden vor Schluss lief Cudinovic in einen
Konter Pelzers – die Niederlage war besiegelt. „Das ist einfach
ärgerlich“, meinte Teamchef Michael Görgen-Sprau. Mit einer
gewagten Aufstellung im Rückkampf war den Hausherren fast noch die
kleine Sensation, den ungeschlagenen Tabellenführer zu besiegen,
geglückt.
Die Idee war perfekt: Der starke Pierre Louis Guerin, im
Hinkampf gegen Thomas Beck (- 100) erfolgreich, sollte im
Schwergewicht für seinen Landsmann Christophe Sans, der extra aus
Paris angereist war, antreten. Für ihn sollte der noch nie für den
JSV eingesetzte Safi Guilli punkten. Aydin Kempirabaev (- 60) an
Stelle von Oliver Grewenig stand ebenfalls auf Görgen-Spraus
Liste.
Im Hinkampf begann der junge Benjamin Hofäcker (- 73) engagiert
gegen Mark Dietrich. Trotz besserer Ansätze überzeugte der
Youngster die Punktrichter nicht. Sans‘ Niederlage folgte der
Auftritt von Marco Müller (- 66) gegen Marcel Blasenbrey. Der
20-Jährige hatte keine Chance und unterlag nach 41 Sekunden. Nach
dem ersten Zähler für Speyer durch „Pilou“ Guerin ging mit Grewenig
wieder ein Nachwuchsmann aus der eigenen Schule auf die Matte.
Sein Kontrahant Raphael Plato drückte den Speyerer nach gut
einer Minute auf die Matte und hielt Grewenig unten. „Ich habe gar
nicht bemerkt, dass die Uhr anspringt. Ich lag auf dem Bauch, die
Schulter war noch in der Luft. Auf dem Bauch kann ich mich nicht
wehren“, berichtete der Trainingspartner von Hofäcker.
Verlass ist in der zweiten Liga auf Wulf Reiche (- 90). Zu
Beginn der letzten Kampfminute besiegelte er mit zwei
Yuko-Wertungen in Führung liegend das Aus für den TSG-Recken
Patrick Rauh mit Ippon. Reiche ist der bisher eifrigste
Punktesammler der Speyerer in dieser Saison. „Dann steht es 2:3 und
mit Vasilij kommt ein starker Mann auf die Matte. Dann wird er
disqualifiziert, das war blöd“, ärgerte sich Görgen-Sprau.
Cudinovic hatte seinen Gegner unter der Gürtellinie angegriffen,
was die Kampfrichter sofort ahndeten.
Als Hofäcker Martin Krömer zu Beginn des Rückkampfes niederhielt
und zum 3:4 verkürzte, keimte Hoffnung bei den gut 200
Unterstützern auf. Ein cleverer „Pilou“ glich sensationell zum 4:4
aus, als er dem 19-Jährigen Schwergewichtler Heinle schnell mit
einer Yuko-Wertung überraschte und den Kampf klug auf Konter
lauernd zu Ende brachte. Markus Kost hielt zwei Minuten gegen
Blasenbrey durch – trotzdem erhöhte Backnang auf 5:4.
In den letzten vier Begegnungen hatte Görgen-Sprau dank der
taktischen Umstellung vier Kämpfer mit guten Siegchancen im
Aufgebot. Die Verletzung Guillis warf die Speyerer wieder zurück.
Mit Erfolgen in den finalen Kämpfen war die Sensation noch möglich.
Kempirabeav nährte diese Hoffnung mit einem Blitzgefecht und Ippon
nach wenigen Sekunden gegen Plato.
Zu diesem Zeitpunkt stand Reiche an der Seitentür der Osthalle.
„Es war ziemlich stickig, ich wollte ein wenig frische Luft
schnappen“, teilte der 90-Kilo-Mann mit. Auf der Matte zeigte
Reiche, dass ihm die Puste auch in seinem zweiten Gefecht über die
volle Distanz nicht ausgeht. Bis zum Ende griff er immer wieder an,
sein Gegner Beck war permanent im Rückwärtsgang.
„Ich verstehe nicht, wieso es nur eine Strafe gab“, sagte Reiche
nach dem Kampf. Beck sei ständig „weg gerannt, ein zweites Mal
Shido wäre mehr als gerecht gewesen.“ Cudinvics vergebliche
Versuche, Pelzer zu besiegen, beendeten den Kampftag.
„Wir sind heute als Mannschaft zusammengewachsen“, meinte
Betreuer Görgen-Sprau. Jeder habe sich für den anderen aufgeopfert
und an den Erfolg geglaubt. Ende dieser Woche folgt ein
Trainingslager mit dem kompletten Kader aller Mannschaften, um sich
für die ausstehenden Kämpfe vorzubereiten.
30.05.2011
Erfolgreiches Wochenende im Judosportverein - in allen Altersklassen
Gutes Abschneiden der U 14 – Nachwuchsjudoka bei den
Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften im hessischen Neuhof
Willi Martens erkämpft bis 46 kg den Südwesttitel. Victoria
Huber Vizemeisterin, Anne Rheude und Sebastian Schmitt
Dritte.
„ Das Ergebnis unserer Nachwuchsjudoka bei den Südwestdeutschen
Einzelmeisterschaften im hessischen Neuhof war insgesamt sehr
zufrieden stellend“, so JSV-Trainer und Betreuer Peter
Lichtmannegger, der sowohl am Samstag die Jungs zusammen mit Ferenc
Nemeth, als auch am Sonntag die Mädchen betreute.
In der Klasse bis 46 kg war Willi Martens am Samstag nicht
schlagbar und erkämpfte sich unangefochten mit Ipponsiegen die
Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft der Landesverbände
Saarland/Hessen/Rheinland-Pfalz. Pech hatte Sebastian Schmitt, der
im Halbfinale knapp gegen Möllert aus Hessen unterlag, dann aber
das kleine Finale gewann. Bronze für eine blitzsaubere Leistung.
Noch weitere drei Speyerer erkämpften sich die Teilnahme im kleinen
Finale, doch Lukas Stepper (-34 kg), durch Kampfrichterentscheid,
Christopher Hofäcker (-34 kg) und Michael Bantle konnten sich nicht
nach ihren souveränen Auftaktsiegen hier nicht entscheidend
durchsetzen und wurden Fünfte. Fünfte Plätze gab es auch für Annika
Harter (-40 kg) und Jana Förtsch (-44 kg), die beide nach
überzeugenden Siegen in der Vorrunde das Halbfinale knapp verloren
hatten, und dies als jüngster Jahrgang der Altersklasse.
Nach Freilos und unglücklich verlorenem Auftakt zeigte Anne
Rheude (-48 kg) Nervenstärke und erkämpfte sich souverän die
Bronzemedaille. Victoria Huber erkämpfte sich die Finalteilnahme
und wurde nach ausgeglichenem spannendem Wettkampf
Vize-Südwestmeisterin. Siebter wurden Sid Wiesner und Eric Janto
Neunter Leon Stepper. Jonathan Bechtel, Stefan Herrmann, Max
Hampel, Jonas Dieing, Denise Hoffmann, Marei Drixler konnten sich
trotz guter Einzelwettkämpfe nicht in die Hauptrunde
vorkämpfen.
Da die Deutschen Einzelmeisterschaften erst ab der U 17 gekämpft
werden, ist die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft die ranghöchste
Einzelmeisterschaft der U 14.
U 10 Pokal-Turnier in Viernheim
Erfolgreich zeigten sich die U 10 des JSV Speyer beim
Pokalturnier in Viernheim. Die Trainerinnen Steffi Wollensah und
Anni Meier zeigten sich mit den Leistungen der Jüngsten zufrieden.
Wie in der Altersklasse U 14 sind auch hier die Mädchen auf dem
Vormarsch.
Erste Plätze belegten hanna Pasch, Penelope Hoffmann, Lasse
Schwarz, Frederik Kihm, Zweite Plätze für Florian Kihm, Julian
Pantelic, Linn Bening und auf dem dritten Platz standen zum Schluss
Jana Dieing, Samuel Rupp und Fabio Niewenhuis. Für die meisten
Teilnehmer war dies die erste Turnierteilnahme außerhalb des
Vereins
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DJB-Ranglistenturnier in Hannover: Barbara Bandel belegt
Platz 1
Nach dem Gewinn der Vizeeuropameisterschaft der Polizei gewinnt
die JSV-Athletin Barbara Bandel das DJB-Ranglistenturnier der
Aktiven in Hannover in der Klasse bis 70 kg und sichert sich damit
die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2012:
Die Athletin berichtet:
Gestern fand in Garbsen (Hannover) das zweite Ranglistenturnier
des Jahres statt. Nach einem Auftaktsieg gegen Melina Wehmeyer
(NRW) durch einen Ippon für Sasae-Tsuri-Komi-Ashi (Fußwurf)
stand ich der Berlinerin Annika Stroth gegenüber. Auch gegen sie
konnte ich mit einem Fußfeger eine mittlere Wertung erzielen und
sie im Anschluss mit einer Haltetechnik im Boden besiegen.
Im Viertelfinale traf ich auf die energisch kämpfende Sheena
Zander (NRW). Nach einer Weile konnte ich mich gut auf diese
Gegnerin einstellen und mit einem Uchi-mata (Schenkelwurf) eine
hohe Wertung erzielen. Diesen Vorsprung konnte Sheena nicht mehr
aufholen und ich zog ins Halbfinale des Turniers ein.
Die nächste Begegnung gegen Anne Lisewski (Berlin) war die
wichtigste des Tages, da wir unmittelbare Konkurrentinnen im
Deutschen Judobund sind. Am vergangenen Wochenende konnte Anne bei
den British Open einen fünften Platz erkämpfen, während ich in
Paris auf der Matte stand.
Nach knapp zwei Minuten erlangte Anne eine kleine Wertung
für einen Fußwurf. Ich musste also einen Rückstand gegen die große
Linkskämpferin wieder aufholen. Dies gelang mir vor Ablauf der
Kampfzeit mit Ippon für einen starken O-goshi (Hüftwurf) und ich
stand als Finalistin fest.
Im Finale besiegte ich die Hamburgerin Jindra Nesteriuk nach
einer Yuko- Führung für eine Fußtechnik, bereits nach ca. 1,5
Minuten mit Ippon für Seoi-nage (Schulterwurf) und wurde erste des
Ranglistenturniers.
Ein erfolgreicher Tag, da ich in den fünf Kämpfen mit
unterschiedlichen Wurftechniken punkten konnte, die mein Trainer
Andreas Esper und ich teilweise erst neu in mein Wettkampfprofil
aufgenommen haben.
Durch diese 10 Punkte ist meine Qualifikation für die Deutsche
Meisterschaft 2012 gesichert und ich kann mich voll und ganz auf
die anstehenden internationalen Wettkämpfe und die 1. Bundesliga
mit dem JSV Speyer konzentrieren.
Karate: Deutsche Hochschulmeisterschaften : Platz 2 und Platz
3 für Stella Holczer
Stella Holczer ( Uni Kaiserslautern) belegte bei ihren eisten
Deutschen Hochschulmeisterschaften Platz 2 in der Disziplin Kumite
Leistungsklasse und der offenen Gewichtsklasse Allkategorie sogar
die Vizemeisterschaft. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Angelina
Marttivi ( Uni Gießen) und Alexandra Streit (HfPV Wiesbaden
unterlag Stella äußerst knapp im Poolfinale Ann-Kathrin Kerner (HS
Ludwigsburg). Im Kampf um Platz 3 traf Stella auf Christina
Hoffmann ( FH f. Verw. des Saarlandes), eine alte Bekannte, die
Stella bereits von Wettkämpfen auf den Deutschen
Karatemeisterschaften kennt. Auch diesmal schenkten sich die beiden
nichts und es stand nach der regulären Kampfzeit und der
Verlängerung immer noch Punktegleich für Beide und erst mit
Kampfrichterentscheid siegte Stella und konnte den 3. Platz
belegen.
In der Allkategorie konnte Stella sich noch steigern und stand
nach drei Siegen über Anne-Kistin Funke (Uni-Kassel, )Lisa Roßner
(Uni-Bayreuth) und Lydia Holler ( Uni Leipzig) im Finale. Auch hier
wieder eine bekannte Wetttkampfgegnerin: Katharina Beitler
(Uni-Gießen). Nach umstrittenen Straßen und nicht gewerteten
Treffern von Stella, stand es am Ende 2:6 für die Giessenerin und
Stella konnte die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Die
Europäischen Hochschulmeisterschaften finden Ende Juli in Sarajewo
statt.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
23.05.2011
Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft der U 14 am Samstag und Sonntag in Neuhof
Qualifiziert über die Pfalzeinzelmeisterschaften starten die
folgenden Nachwuchsathleten am Samstag im hessischen Neuhof: Eric
Janto, Leon und Lukas Stepper, Christopher Hofäcker, Jonathan
Bechtel, Max Hampel,Stefan Herrmann, Michael Bantle, Willi Marten,
Jonas Dieing, Sebastian Schmitt und Sid Wiesner.
Bei den Mädchen am Sonntag gehen Denise Hoffmann, Victoria
Huber, Marei Drixler, Annika Harter, Jan Förtsch und Anne Rheude
auf die Matte.
Barbara Bandel startet beim RLT in Hannover.
Am Samstag startet JSV Ausnahmeathletin Barbara Bandel unter der
Betreuung ihres hessischen Trainers Andreas Esper beim nationalen
RLT in Hannover. Bedingt durch Trainingsrückstand aufgrund einer
Verletzung konnte sich die Polizeischülerin der Sportfördergruppe
der Polizei in Wiesbaden in diesem Jahr nicht durch eine
Platzierung für die DM 2012 qualifizieren. Nun gilt es Punkte zu
sammeln.
Judosportverein Speyer, Gerlinde Görgen
20.05.2011
Deutschen Hochschulmeisterschaften Karate in Mannheim - Erfolge für Stella Holczer
Am Samstag den 14.05.11 startete Stella Holczer für die
Uni-Kaiserslautern zum ersten Mal bei den Deutschen
Hochschulmeisterschaften Karate in Mannheim.
Hier waren 150 Athleten von insgesamt 56 Hochschulen aus ganz
Deutschland gemeldet.
In der
Gewichtsklasse -55kg Einzel Disziplin Kumite Leistungsklasse
erreichte sie Platz 3 und in der offenen Gewichtsklasse
Allkategorie sogar Platz 2 und ist somit Vize-Deutsche Meisterin
der Hochschulen, gleich bei der ersten Teilnahme.
Hier kurz der Verlauf der einzelnen Kämpfe
-55kg:
Stella Holczer - Angelina Marttivi (Uni-Gießen) 4-0
Stella Holczer - Alexandra Streit (HfPV Wiesbaden) 3-1
Stella Holczer - Ann-Kathrin Kerner (HS Ludwigsburg) 1-2
Poolfinale
Nun ging es um Platz 3 und Stella Holczer mußte gegen Chistina
Hoffmann (FH f. Verw. des Saarlandes) antreten, eine alte Bekannte,
die Ihr auf der Landesmeisterschaft und DM das Leben schwer
machte.
Beide schenkten sich nichts und so stand es nach der regulären
Kampfzeit 3-3, auch nach der Verlängerung stand es 1-1, es kam zum
Kampfrichterentscheid und Stella Holczer gewann knapp mit 2-1
Flaggen und hatte somit den 3. Platz in der Tasche.
Verlauf Allkategorie: Hier konnte sich Stella
Holczer nochmals steigern:
Stella Holczer - Anne-Kistin Funke (Uni-Kassel) 5-0
Stella Holczer - Lisa Roßner (Uni-Beyreuth) 2-0
Stella Holczer - Lydia Holler (Uni-Leipzig) 2-1
Poolfinale
Im Finale mußte Stella Holczer auch wieder gegen eine alte
Bekannte (Katharina Beitler Uni-Gießen) antreten, die sie auch
schon 2009 auf der DM besiegt hatte.
Diesmal lief es etwas anders, umstrittene Strafen und nicht
gewertete Treffer für Stella Holczer, die vom Publikum mit Buhrufen
kommentiert wurden, führten dazu das Stella Holczer mit 2-6
verlor.
Den 2. Platz hat sie aber in der Tasche.
Nun stehen die Chancen sehr gut, dass Stella Holczer vom ADH für
die EM der Hochschulen Ende Juli in Sarajewo nominiert wird, da sie
gleich 2 mal auf dem Treppchen stand.
18.05.2011
Zwei Mal 4:3 für den JSV Speyer
Siege wurden nicht
erwartet
Der Judosportverein Speyer (JSV) gewann die Auftaktbegegnungen
der neuen Saison der 1. Bundesliga Süd vor heimischem Publikum,
obwohl seine Kampf-Asse Barbara Bandel und Jasmin Külbs wegen
internationalen Einsätzen in der Sporthalle Ost nicht antreten
konnten. Mag sein, dass gerade deren Abwesenheit ihre Kameradinnen
und die Gastkämpferinnen aus Ungarn noch angriffslustiger
machte.
Als erste verließen die Frauen der TSG Backnang Speyer. Sie
fuhren zunächst nach Dudenhofen zum Pizza-Essen und dann nach
Hause. Wo sich die Damenmannschaft des KSV Esslingen labte, wurde
nicht verraten, die siegreichen Speyerer machten sich auf „zum
Chinesen.“ Der JSV ging gegen Backnang und Esslingen mit jeweils
4:3 von der Matte. Unter den über 200 Zuschauern saßen
Oberbürgermeister Hansjörg Eger, die Landtagsabgeordneten
Friederike Ebli und Dr. Axel Wilke. Auch der Präsident der
Rudergesellschaft Speyer beobachtete das Geschehen.
Nadine Eckert, die Team-Chefin der 1. Damen-Bundesligamannschaft
des JSV Speyer sagte im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER hinsichtlich
des Ergebnisses sowie des Fehlens von Barbara Bandel und Jasmin
Külbs: „Es war nicht zu erwarten, dass wir zwei Mal gewinnen.“ Die
beiden Siege würden zeigen, dass auch auf die vier ungarischen
Kämpferinnen in der Speyerer Riege Verlass ist, betonte Eckert.
Doch hauptsächlich wertete sie die Kämpfe als Spaß-Judo. „Unser
Ziel ist die Finalrunde“, hob die Team-Chefin hervor. -bb-
Fotos: sim
15.05.2011
Gelungener Saisonstart für die zweite Mannschaft des JSV Speyer
Für die zweite Mannschaft des JSV Speyer ging es am Samstag zur
Regionalliga-Konkurrenz nach Wiesbaden. Die Reserve des
Bundesliga-Clubs Kim-Chi und der JC Neuwied waren die ersten
Gegner der jungen Truppe um Betreuer Michael Görgen-Sprau. Mit
hauptsächlich jungen Akteuren entführten die Speyerer die optimale
Punktzahl mit einem 4:3 gegen Neuwied und einem 3:2 gegen
Wiesbaden.
„Einfach geil. Die Jungs haben sich den Sieg verdient“, lobte
Görgen-Sprau. Der Saisonstart sei bisher gelungen. Im ersten
Aufeinandertreffen punktete der U20-Kämpfer Nico Kachiaschwili in
der der Klasse bis 81 Kilogramm unangefochten mit Ippon. Oliver
Grewenig (- 60) wandte vier Mal eine Fußtechnik an und sammelte so
Punkte zu seinem ungefährdeten Sieg nach fünf Minuten.
Ein engagiertes Gefecht lieferte auch Patrick Jacobi (- 66), gab
seinen Kampf jedoch ab. Pascal Noppenberger (- 90) agierte
ebenfalls glücklos. Mit Benjamin Hofäcker trumpfte ein weiterer
Nachwuchssportler des JSV in der Klasse bis 73 Kilogramm auf. Dima
Kachiaschwili wurde in Führung liegend bestraft, weil er den Gegner
an den Beinen festgehalten hatte.
„Das war keine verbotene Technik. Leider haben das die
Kampfrichter anders gesehen“, meinte Betreuer Görgen-Sprau. Der
Schwergewichtler gab sein Gefecht ab. Den vierten Punkt zum Sieg
sammelte Kai Schmidt (- 100).
Knapper ging’s zu beim Kräftemessen mit den Gastgebern. Ganz
stark trat U20-Athlet Maxi Hoock auf, der für Grewenig auf die
Matte ging. Hoock dominierte den Kampf und zwang seinen
Kontrahenten zu Strafen wegen Passivität. Höhepunkt für Coach
Görgen-Sprau war der Sieg des 16-jährigen Stefan Bantle, der gegen
den starken Wiesbadener einen unverhofften Punkt holte. Eine Große
Außensichel beschwerte dem Talent eine Ippon-Wertung und Speyer den
zweiten Zähler.
Verlass war wiederum auf der „Mann aus Stahl“ Nico
Kachiaschwili, der seinen Kampf vorzeitig siegreich beendete. „Ganz
wichtig waren die Unentschieden von Pascal und Dima. Beide haben
das klug zu Ende gekämpft“, lobte Görgen-Sprau mit Blick auf die
wichtigen Punkteteilungen. Paul Kappis unterlag in der Klasse bis
73 Kilogramm seinem hessischen Widersacher.
„Das 3:2 sollte uns Auftrieb geben“, meinte Görgen-Sprau.
Kim-Chi bot einige Kämpfer aus dem Bundesliga-Kader auf. Besonders
erfreut zeigte sich der Teamchef darüber, dass die
Nachwuchsathleten bereits eine feste Größe in der JSV-Auswahl
darstellten. „Das ist der tollten Trainingsarbeit zu verdanken“,
betonte Görgen-Sprau.
16.05.2011
21 JSV-Nachwuchsjudoka und Talente bei den Pfalzmeisterschaften in Rodenbach
Positive Meldung vom Judosportverein Speyer den
Nachwuchs der Altersklasse (U 14 Jahrgänge 1998 – 2000)
betreffend.
Mit 21 Nachwuchstalenten aus der Trainingsgruppe Ferenc Nemeth
nehmen auf Nominierung von Trainer Peter Lichtmannegger an den
Pfalzmeisterschaften der einschließlich 13jährigen am Sonntag in
Rodenbach teil.
Trainer Lichtmannegger sieht die Entwicklung des Nachwuchses,
hier auch insbesondere der Mädchen, nur positiv.
Unsere Judoka sind zur Pfalzmeisterschaft sehr gut vorbereitet,
sie trainieren mit Freude unter Ferenc Nemeth bis zu dreimal,
einschließlich des Stützpunkttrainings das bei uns in Speyer
stattfindet, sogar viermal in der Woche. Unseren Cheftrainer
zeichnet aus, das er nicht nur den Erwachsenenbereich optimal
trainiert, sondern das Training im U 14 und U 17-Bereich
strukturiert hat und selbst hält. Mit Michael Görgen-Sprau, Anni
Meier, Manfred Dreiseitl und mir, wird sein Konzept auf und neben
der Matte auch pädagogisch umgesetzt.
Mit Marei Drixler, Vicky Huber, Annika Harter, Jan Förtsch, Anne
Rheude, Natalie Breunig und Denis Hofmann nehmen 6 judobegeisterte
Mädchen an den Pfalzmeisterschaften teil. Im ältesten Jahrgang der
Altersklasse 1998 starten die Jungs: Willi Martens, Sebastian
Schmitt, Sid Wiessner, Jonas Dieing, Yannik Lichtmannegger, Leon
und Lukas Stepper, diese wechseln wie auch Anne Rheude im nächsten
Jahr in die Altersklasse U 17. Jonathan Bechtel, Max Hampel, Eric
Janto, Fabian Gauly, Christof Hofäcker, Stefan Hermann, Michael
Bantle, die alle 2000 geboren sind, wird der jüngste Jahrgang die
ersten Pfalzmeisterschaften in der AK U 14 kämpfen.
12.05.2011
Erfolgreiche Jubiläums Meisterschaften für den JSV Speyer
Jubiläum beim JSV: Zum 10. mal richtete der JSV Speyer unter der
Leitung des Kata-Beauftragten des Judoverbandes Pfalz , Thomas
Hofmann und der Breitensportreferentin Ellen Nessmann-Eitel die
Judo-Kata-Meisterschaften aus.
Die JSVler konnten ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben. In 5
der 6 demonstrierten Kata (Formen) waren Speyrer Judoka oben auf
dem Treppchen zu finden. In der Form der modernen
Selbstverteidigung wurden Daniel Koliander und Thomas Hofmann
konkurrenzlos Landesmeister. Joachim Wolters und Egon Haden
verteidigten ihren Pfalzmeister Titel aus dem Vorjahr ebenfalls.
Den 10 Titel in Folge in der Nage no Kata holte sich Thomas Hofmann
zusammen mit seinem neuen Partner Daniel Koliander. Zweite wurden
hier die beiden Bundesligakämpfer Benjamin Hofäcker und Maximilian
Hook vor dem Dürkheimer Paar Beck Sieb-Wolf. Pfalzmeister der
Katame no Kata wurden Jürgen Gail zusammen mit Andre Kobelke der
zusammen mit Michael Stutz auch die Plätze 2 und 3 belegte. Das war
möglich da beide die Meisterschaft als Prüfungsbestandteil nutzten.
In der Ju no Kata war mit Heike Heiler eine neue Partnerin zusammen
mit Thomas Hofmann am Start die sich dann auch gegen die sechsten
der Kata DM 2010 Karin und Peter Ehret vom JJC Ludwigshafen durch
setzten konnten. In der Gonosen no Kata Dominik Kneip und Eric
Köstel Platz 1 und 2 vor Stefanie und Susanne Rahn.
Vielen Dank für die vielen fleißigen Hände bei Auf-Abbau sowie
während der Meisterschaft.
Judosportverein Speyer
09.05.2011
Jugend plant…international!
Großes Interesse an Workshop – JSV sucht kreative Köpfe
in Speyer-West
„Das ist doch schon mal ein großer Erfolg – ich bin selbst
erstaunt über die große Teilnehmerzahl“, freut sich Gerlinde
Görgen, Geschäftsführerin des Judosportvereins (JSV) Speyer. 37
Jugendliche und einige Frauen sitzen um sie herum in der Aula der
Schule im Erlich und lassen die Köpfe rauchen: Bei einer
ersten Infoveranstaltung des JSV sammeln sie schon mal Ideen für
ein multikulturelles Fest – und die meisten von ihnen wollen dabei
bleiben und im Rahmen eines Workshops mithelfen bei der
Planung.
Nur noch einige Monate, dann ist es soweit: Der JSV wird
Ende des Jahres in das neu gebaute Judosportzentrum einziehen. Mit
einem bunten, großen Eröffnungsfest soll das Ereignis gebührend
gefeiert werden. Dieses Fest wird gemeinsam mit Jugendlichen
und Frauen aus Speyer-West in dem Workshop „Jugend plant“
umgesetzt.
Bei diesem Workshop handelt es sich um ein neues Projekt des
JSV, das die soziale, schulische und berufliche Integration
fördert. . Entsprechend wird am Ende des Workshops jeder
Teilnehmer eine Urkunde erhalten, die er Bewerbungen beifügen
kann.
Für dieses Projekt hat am 10.2.2011 der Begleitausschuss der
Stadt Speyer zum ESF-Programm STÄRKEN vor Ort Fördermittel
bewilligt. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des
Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und
wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union
kofinanziert.
Die Jugendlichen, die sich bei diesem ersten Treffen kundig
machen, worum es in dem Workshop gehen soll, lassen die Ideen nur
so sprudeln: Ein Barfußpfad in der Halle soll während des
Eröffnungsfestes aufgebaut werden und ein Glücksrad; eine
Teezeremonie, die Faltkunst Origami und das Schreiben des eigenen
Namens mit japanischen Schriftzeichen erinnern an die Herkunft des
Judosports, und sogar für das Sumoringen können die Jugendlichen
sich begeistern.
Lustige Spiele, Vorführungen und eine Graffiti-Aktion, aber auch
die Bewirtung wie internationales Fingerfood, sollen sich die
Workshopteilnehmer im Laufe des Jahres einfallen lassen und
organisieren - hier können sie richtig kreativ werden und ihre
eigenen Ideen umsetzen.
Außerdem können die Jugendlichen und Frauen auch andere STÄRKEN vor
Ort-Projekte in ihrem Stadtteil besuchen, das Geschehen
fotografieren und ihre Eindrücke in kleinen Texten festhalten. Und
das Beste ist: Diese Eindrücke präsentieren sie beim Eröffnungsfest
in einer Ausstellung.
Bevor es losgeht mit dem Planen, wird es für interessierte
Jugendliche ein weiteres Informationstreffen geben.
Judosportverein Speyer
27.04.2011
Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften in Weilerbach
Tag des Judosportverein Speyer bei der rheinland-pfälzischen
Landesmeisterschaft in Weilerbach am Wochenende. JSV mit bestem
Ergebnis in der Vereinsgeschichte. 42 Wettkampfjudoka der U
14/U17/U23 am Start.
Peter Lichtmannegger und Ferenc Nemeth mit U
14-Nachwuchsathleten sehr zufrieden
Ganz starke Vorstellung der Wettkampf- und Leistungsjudoka des
Judosportverein am Samstag und Sonntag bei den
Rheinland-Pfalz-Landesmeisterschaften der Altersklasse U 14/U17 und
U 23 in Weilerbach/Kaiserslautern.
„Mit Ferenc Nemeth entwickelt sich der leistungsorientierte
Wettkampfsport kontinuierlich und behutsam“, so U 14-JSV-Trainer
Peter Lichtmannegger zum Abschneiden der U 14-Altersklasse am
Samstag in Weilerbach. Die von der Judo-Arbeitsgemeinschaft der
Verbände Rheinland und Pfalz veranstaltete Landesmeisterschaft
wurde in diesem Jahr vom Judoverband Pfalz in Weilerbach in
Unterstützung durch den TV Rodenbach ausgerichtet. „ Unsere 18
gemeldeten U14-nachwuchsjudoka haben das im Training Gelernte gut
umgesetzt, ganz stolz sind Ferenc Nemeth und ich auf unsere
Mädchen.“ So haben Annika Harter (-40 kg) und Anne Rheude (-48 kg)
sich souverän die Landesmeisterschaft erkämpft. Victoria Huber (-36
kg) wurde Zweite und Jana Förtsch (-44 kg) Dritte. Marei Drixler
konnte die Hauptrunde trotz guter Einstellungnoch nicht erreichen.
Ganz stark dann auch die Jungs des JSV. Beim jüngeren Jahrgang 2000
erkämpfte sich Michael Bantle, der jüngste der drei Bantle Brüder
(-37 kg) bereits die Goldmedaille. Max Hampel (-37 kg) und
Christopher Hofäcker erkämpften Bronze. Eric Janto (-31 kg) und
Stefan Herrmann (-34 kg) schafften mit siebten Plätze noch Punkte
für die Landesliste. Jonathan Bechtel (-34 kg) setzte sich in
seinem Kampf nach Auftaktniederlage überzeugend durch, konnte sich
dann jedoch noch nicht für die Hauptrunde qualifizieren. Furios das
Auftreten des älteren Jahrgang: Sid Wissner erkämpfte sich mit vier
Ipponsiegen die Landesmeisterschaft in der Gewichtsklasse + 60 kg.
Ebenso souverän auf dem Weg zur Goldmedaille bis 50 kg
Sebastian Schmitt und JSV-Neuzugang Willi Martens (-43 kg). Jonas
Dieing (-46 kg) erkämpfte Bronze. Lukas Stepper wurde mit drei
Siegen und zwei Niederlagen Fünfter. Yannik Lichtmannegger belegte
in der gleichen Klasse mit 2 Siegen und 2 Niederlagen Platz 7. Leon
Stepper konnte sich diesmal nicht für die Hauptrunde
qualifizieren. Sechs Landesmeistertitel, einmal Silber, 4 x Bronze
sowie Platzierungspunkte in Fünf und Sieben stehen für das beste
Abschneiden eines U 14-Teams des JSV bei den offiziellen
rheinland-pfälzischen Landesmeisterschaften.
Acht mal Edelmetall für den JSV Speyer bei der
Rheinland-Pfalz Einzelmeisterschaft U17
Sebastian Hofäcker, Stefan Bantle und Michel Adam
gewinnen Gold
Betreut von Markus Kost, Ference Nemeth und Manfred Dreiseitl
standen zwölf U17 Kämpfer des JSV Speyer bei den Rheinland-Pfalz
Einzelmeisterschaften in Weilerbach auf der Matte.
In der Gewichtsklasse bis 43 kg starteten gleich drei Speyerer
Nachwuchstalente, und Michel Adam, Dominik Müller sowie Philipp
Janto belegten auch überlegen die ersten drei Plätze. Außer den
Kämpfen in denen sie gegeneinander antreten mussten, gewannen sie
alle Kämpfe in dieser Gewichtsklasse mit Ippon. Sieger wurde
Michel, Platz zwei für Dominik und Bronze für Philipp.
Bis 46kg starteten Marco Zimmermann und Sebastian Hofäcker. Nach
einer Niederlage gegen Sebastian und zwei weiteren Siegen belegte
Marco am Ende einen guten Platz drei. Sebastian war heute nicht zu
stoppen und gewann alle Kämpfe mit verschiedenen Techniken
vorzeitig mit Ippon, Platz eins und Gold für Sebastian.
Bis 55kg hatte der JSV zwei starke Kämpfer am Start, Fabian Göbel
und Paul Schall, beide kämpften sich mit zwei schnellen Ipponsiegen
ins Halbfinale vor.
Hier konnten sie beide noch nicht gewinnen, siegten aber beide im
Kampf um Platz drei souverän mit Ippon für Seoi-nage und Haltegriff
und gewannen Bronze.
Außergewöhnlich stark besetzt war die Gewichtklasse bis 66kg.
Stefan Bantle, der im Auftaktkampf auf seinen Kaderkollegen
Osjanikov traf konnte dieses Turnier nach sehenswerten Kämpfen für
sich entscheiden, hochverdienter Platz eins und Gold für
Stefan. Simon Wittmann besiegte seine beiden ersten Gegner
überlegen und schnell mit Ippon, musste sich aber im Halbfinale mit
einer kleinen Yukowertung geschlagen geben. Nach einer spannenden
Kampf ein hervorragender 5.Platz in diesem starken Feld für
Simon.
Nico Zimmermann konnte in einem stark besetzten 60kg Teilnehmerfeld
seine zwei Auftaktkämpfe mit Ippon gewinnen, der Gegner im Kampf um
Platz drei war heute aber noch zu stark- fünfter Platz für
Nico.
Yannik Drixler bis 50kg erkämpfte sich nach Freilos und Auftaktsieg
den fünften Platz. Florian Bantle wurde nach Auftaktsieg
Siebter.
U 23 - JSV Speyer gewinnt mit zwölf Startern 11 mal
Edelmetall
Die Finals der männlichen Gewichtsklassen bis 60kg und bis 81kg
waren eine reine Speyerer Angelegenheit auf dieser U23
Meisterschaft.
Bis 60kg standen sich Oliver Grewenig und Maximilian Hook gegenüber
Oliver holte nach einem ausgeglichenen Kampf mit einem Fußfeger
Gold.
Phillip Loos gewann in dieser Gewichtsklasse Bronze.
In der Gewichtsklasse bis 81kg kämpfen sich Nico Kachiaschvili und
Janik Dreiseitl mit jeweils zwei überlegenen Siegen in das rein
Speyerer Finale.
Nach knapp drei Kampfminuten stand es noch unentschieden, bevor
Janik wegen Verletzung abgeben musste.
Gold und Sieg für Nico und Platz Zwei und Silber für Janik waren
das tolle Ergebnis.
Benjamin Höfäcker, Patrick Stiegel und Pascal Pontzen starteten in
der Gewichtsklasse bis 73kg. Benjamin sicherte sich nach drei
Siegen mit Hantei und O-uchi Siegen souverän Gold. Patrick musste
nur das Halbfinale knapp abgeben und belegte mit insgesamt drei
Siegen den 3. Platz. Pascal merkte man nach zwei guten Kämpfen noch
den Trainingsrückstand an, er konnte sich noch nicht
platzieren.
Bis 66kg erreichte Markus Kost nach drei technik versierten
Ipponsiegen mit einer Würgetechnik und zwei Seio-nage techniken
schnell das Finale indem er auf Marko Müller (JC Zweibrücken)
traf.
Nach fünf ausgeglichenen Minuten konnte Müller mit einer kleinen
Yukowertung den Sieg für sich verbuchen. Silber für Markus nach
einer super Vorstellung.
Drei U23 Damen traten in Weilerbach an und alle drei erreichten
souverän das Finale.
Jana Lutz bis 57kg gewann alle Ihre Kämpfe vorzeitig mit Ippon für
Ko-Uchi-gari und Seoi-nage und holte überlegen Gold.
Aileen Göbel bis 48kg hatte leider in Ihrer Gewichtsklasse keine
Gegnerinnen, konnte aber als Trost Gold mit nach Hause
nehmen.
Miriam Kost gewann Ihrer ersten beiden Kämpfe bis 70kg überlegen
mit Wertungen für Tani-othoschi und Seoi-nage. Sie musste nur das
Finale knapp abgeben. Silber und Platz zwei für Miriam.
Ein überzeugendes Auftreten des gesamten Speyerer Teams, aus U 14
bis U 23 war die einstimmige Meinung der Betreuer Markus Kost,
Ference Nemeth Peter Lichtmannegger und Manfred Dreiseitl.
Deutsche Hochschulmeisterschaften in Hannover
Barbara Bandel, DJB Kaderathletin, startete für die
Sporthochschule der Polizei in Wiesbaden und war wie Laura
Vargas-Koch vom SC Berlin für das Finale favoritisiert traf jedoch,
so wollte es das Los nach gewonnenem Ippon-Auftakt bereits im
zweiten Wettkampf auf die aktuelle Vize-Europameisterin der U
23.
Dieses vorgezogene Finale wurde von Bandel und Vargas _Koch
offen und engagiert geführt. Ein spannender Wettkampf zweier
gleichwertiger DJB-Kaderathleten. Nach fünf Minuten dann mit dem
Schlussgong der Gleichstand und die Weiterführung im Golden Scoore,
das die Berlinerin dann doch etwas glücklich für sich entscheiden
konnte. Die Kommisaranwärterin musste in die Trostrunde. Doch
Barbara Bandel zeigte die lange verletzungsbedingte fehlende
Wettkampfstabilität. Von Trainer Andreas Esper sorgsam physich und
psychisch auf das nationale Großereignis vorbereitet war in der
Trostrunde nicht zu stoppen und erkämpfte sich gegen starke
Konkurrenz mit drei Ipponsiegen durch Seoinage (Armwurf) und
Ko-uchi-gari (Fußfeger) die wohlverdiente Bronzemedaille. Ein
Klasse Leistung auf hohem nationalen und internationalen Niveau.
Starke Leistung auf bis 57 kg für Vanessa Müller, die an der Uni
Heidelberg Chemie studiert.
Im Auftaktkampf setzte sich die JSV-Erstbundesligakämpferin
überzeugend gegen Hilgart aus Münster mit tiefen Seoinage-Ippon
durch. In die stärkste Gruppe gelost, traf Vanessa, wie Bandel
bereits im zweiten Kampf auf die spätere Deutsche
Hochschulmeisterin Miriam Gasmatter, der sie mit Armhebel
unterlag.
In der Trostrunde zeigte Vanessa dann gegen die spätere
Bronzeplatzierte Sina Felska eine ausgezeichnete Leistung, unterlag
jedoch nach einer Unachtsamkeit.
Presse: Judosportverein Speyer
19.04.2011
Jahreshauptversammlung JSV
Das große „S“ steht beim JSV (Judo-Sportverein) schon lange
nicht mehr nur für Sport, sondern auch für Sozial. Das stellte die
Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung im AV 03-Sportheim
eindrucksvoll unter Beweis. Zwar genießen Wettkampf- und
Breitensport nach wie vor höchste Priorität, dafür aber wurde dem
Engagement zur ganzheitlichen Betreuung von Kindern und
Jugendlichen im Verein sehr viel Bedeutung beigemessen. Dieser
ganzheitliche Ansatz war auch der Grund für den Besuch des
Bundespräsidenten, der sich am 3.November in der Osthalle von der
gro0ßen und vor allem intakten Judofamilie begeistert gezeigt hat.
Vorsitzender Heiner Sprau, zweite Vorsitzende Gabi Meier und
Geschäftsführerin Gerlinde Görgen dankten den Trainern,
Übungsleitern und vielen Helfern des 1043 Mitglieder starken
Sportvereins mit einem kleinen Blumengruß für ihren größtenteils
ehrenamtlichen Einsatz.
Eine ausgeschmückte Rose verdiente sich auch Klaus Seither, der
als Architekt den Neubau des Judosport-Zentrums betreut und den 63
Mitgliedern über den Stand der Arbeiten auf dem Gelände des
ehemaligen Hallenbades berichtete. Da der Subunternehmer der Firma
Dupre im Winter nur drei Wochen wegen zu großer Kälte den
Baubetrieb einstellen musste, ist die Judohalle soweit
fertiggestellt und wird in diesen Tagen mit der
Stahldach-Eindeckung der Rohbau abgeschlossen. Ende Mai/Anfang Juni
rechnet Seither mit der Montage der Photovoltaikanlage, bis zum
Herbst mit dem Ende des Innenausbaus. Seithers Ziel ist es, am
28.Oktober die „JSV-Putzkolonne“ zur Endreinigung in die neue Halle
lassen zu können.
Während der Termin für die Eröffnung noch nicht fest steht, wird
das Programm für die Einweihungsfeier bereits erörtert. Unter dem
Leitthema „Jugend plant“ sammelte Geschäftsführerin Gerlinde Görgen
beim ersten Treffen mit drei Dutzend Teilnehmern Ideen, die nun bei
der nächsten „Jugend plant“-Versammlung auf ihre Umsetzung hin
abgeklopft werden. Viele Mitglieder dieser
Eröffnungsplanung-Gruppe gehören dem fast 20-köpfigen
JSV-Jugendvorstand an oder gingen aus diesem Gremium hervor. Viele
dieser engagierten JSV-Jugendlichen bringen sich in der
Übungsleitung und der Projekt-Gruppenarbeit mit ein, so wie etwa
die drei Geschwister Marie (17 Jahre), Juli(15) und Miriam Ciaja,
die sich alle in den Betreuungsgruppen für zurzeit 140
Vorschulkinder (Motorikschulung) einsetzen. Dazu kommen drei
Kindergärten nachmittags mit den Dreikäsehochs zu Turn- und
Bewegungsstunden zum JSV. Für diese Zielgruppe werden zudem
regelmäßig Familiensporttreffs und „bewegte Elternabende“
organisiert, erläuterte Gerlinde Görgen das pädagogische Konzept.
Andere junge Judokas helfen mit bei den Kooperationen des JSV mit
Schulen. So haben Steffi Wollensah und Simone Cordes in Abstimmung
mit Rektor Günter Zimmermann erreicht, dass an der Grundschule
Siedlungsschule alle Kinder im Sportunterricht an den Judosport
herangeführt werden. Michael Görgen hat an der neuen
IGS-Sportklasse am Kolb-Zentrum Judo als Schwerpunkt-Sportart
etabliert. Johannes Seither, zurzeit Referendar am
Schwerd-Gymnasium, ist dort auf gutem Wege, Judo im Sportunterricht
zu verankern. Mit den Projekten „Starke Judoka fit für den Beruf“
und „Jetzt helfe ich“ leistet der Verein sogar Hausaufgabenhilfen
(Rudi Kolbinger und Lena Reiß) und eine Begleitung der
Berufsorientierung. Rund zwei Dutzend 13- bis 17-Jährige werden bei
einem offenen „Mädchentreff“ liebevoll betreut und auf das
Berufsleben vorbereitet. Bei vielen Ferien- und
Abenteuer-Freizeiten stehen das sportliche Miteinander, der
dazugehörige Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl stets
ganz oben auf dem Programm. Am Herzen liegt JSV-Chef Heiner Sprau
auch die Integration geistig und mehrfach Behinderter in den
Judosport. Hierum macht sich Jürgen Albert verdient. Er und seine
Mitstreiter erreichten mittlerweile, dass diese Gruppe sogar schon
an Wettkämpfen teilnimmt.
Auch auf der Matte leisten die Judoka gewinnbringende Arbeit,
angefangen bei den Kleinsten, der U 11, bei denen Anni Meier und
Steffi Wollensah ebenso wertvolle Basisarbeit leisten, wie Peter
Lichtmannegger und der hochkarätige JSV-Trainer Ference Nemeth bei
den Unter-14-Jährigen. Froh ist Heiner Sprau daüber, dass Volker
Heyer nach seinem einjährigen Auslandsaufenthalt zurückgehrt ist
und nun wieder mit als Trainer an die Matte gehen kann. Vom bisher
schwersten Jahr des JSV in der Zweiten Bundesliga berichtete
U20-Leiter und Aktiven-Betreuer Michael Görgen-Sprau. Nach zumeist
knappen Niederlagen sicherten sich die JSV’ler mit einem Remis im
letzten Kampf gegen Leipzig den Klassenerhalt. Für die diesjährige
Bundesligarunde verspricht sich der Übungsleiter Verstärkung aus
dem eigenen Nachwuchs. Einen Auftaktsieg erhofft sich „Michi“
Görgen-Sprau am 30.April im Heimkampf gegen Erlangen. Das starke
Frauenteam des JSV schaffte in der Finalrunde der Ersten Bundesliga
den zweiten Platz. Mit sehr guten Platzierungen bei Titelkämpfen
und Turnieren ließen die Speyerer Judoka aufhorchen, an der Spitze
Jasmin Külbs und Barbara Bandel sowie Nico Kachiaschwili und
Maximilian Hook, die alle zum Bundeskader gehören. Über seinen
eindrucksvollen Aufenthalt im Judo-Geburtsland Japan und sein
bundesweites Wirken als Kata-Experte berichtete Thomas „Schoko“
Hofmann. Die Gürtelprüfungen koordiniert weiterhin mit großem
Einfühlungsvermögen Judo-Ikone Heinz-Armin „Atze“ Matthaei.
Dass der JSV 2010 die Sportlerin des Jahres stellte, verdankt er
der immer stärker werdenden und auf 73 Mitglieder angewachsenen
Karateabteilung und deren Aushängeschild Stella Holczer, die in
Erfurt Deutsche Meisterin geworden war. Abteilungsleiter Jürgen
Ballreich konnte bei der Hauptversammlung über die erfolgreiche
Nachwuchsarbeit der Karateka und von vielen Treppchenplätzen bei
Turnieren berichten. Hervorragend schlägt sich bei Wettkämpfen vor
allem der 13-jährige Patrick Sturm.
Die von Schatzmeisterin Petra Liebers geführte Kasse und die
Belege zu Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 330000 Euro
blieben von den Revisoren Erich Cordes, Hans Grybos und Stefan
Meier unbeanstandet, so dass der (einstimmig erfolgten) Entlastung
der gesamten Vorstandschaft nichts im Wege stand. ws
18.04.2011