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Glücks- & Gesundheitsexperten zu Gast im KÖRPERWELTEN Museum

Veranstaltungsprogramm im Oktober und November

Prof. phil. Ernst Fritz-Schubert, Leiter des Fritz-Schubert Instituts und Begründer des Schulfachs „Glück",

Dr. med. Bopp, Chefarzt der GRN-Klinik Schwetzingen

Prof. Dr. med. Grigorius Korosoglou, Chefarzt GRN-Klinik Weinheim

Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Leiter des Fachgebiets Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Dienstag, 17. Oktober 2017 | 19 Uhr

Glück ist (k)ein Zufall

Dr. phil. Ernst Fritz-Schubert spricht über die Perspektiven des Glücks

Dr. Ernst Fritz-Schubert, Leiter des Fritz-Schubert-Instituts Heidelberg und Begründer des Schulfach Glücks, spricht zum Ausstellungsauftakt über „Glück“, was es bedeutet, wie man es lernen kann und welche Werte für das ganz persönliche Glück von Bedeutung sind.

Mit Authentizität, Begeisterung und basierend auf langjährigen Forschungsergebnissen wird Glücks-Experte Ernst Fritz-Schubert die Ausstellung nutzen, um Menschen Wege aufzuzeigen, wie sie ganzheitliches Wohlbefinden erlangen können. Denn „Happiness is not a destination: It is a way of life “.

Wann: Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr

Kosten: 17 EUR Ausstellungsbesuch inkl. Vortrag (nur an der Abendkasse)

 

Begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung unter: www.museum-hd@koerperwelten.de

 

Dienstag, 7. November 2017 | 18 Uhr – Thementag Herz-Gesundheit

1. Vortrag: Wiederbelebung – Prüfen. Rufen. Drücken

Dr. med. Christian Bopp, Chefarzt GRN-Klinik Schwetzingen

Jeder kann in die Lage geraten, Hilfe leisten zu müssen! Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise bis zu 100.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland.

Bereits drei Minuten nach einem Herzstillstand wird das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt – es treten irreversible Schäden auf. Mit einer einfachen Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff im Blut zirkulieren und so bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen.

Deutschland braucht mehr Ersthelfer, denn die aktuelle Bilanz ist alarmierend: Nur 15 Prozent der Bundesbürger helfen im Ernstfall. Rund 5.000 Menschen sterben jährlich, weil Anwesende nicht helfen. Obwohl jeder helfen könnte, tun es die wenigsten. Dabei ist es gerade bei einem Herzstillstand unerlässlich, schnell zu handeln, denn Wiederbelebung kann so einfach sein.

„Prüfen. Rufen. Drücken!“ heißt eine bundesweite Kampagne, die Dr. med. Bopp vorstellt und dabei den Besuchern wertvolle Tipps für den Notfall mit auf den Weg gibt.

 

2. Vortrag: Herzkreislaufsystem – Was passiert beim Herzinfarkt?

Prof. Dr. med. Grigorius Korosoglou, Chefarzt GRN-Klinik Weinheim

Die koronare Herzerkrankung gilt als Volkskrankheit in der westlichen Welt. Jährlich sterben allein in Deutschland rund 350.000 Menschen an einer Herz-Kreislauferkrankung. Beeinflussbare Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes) und nicht beeinflussbare Faktoren (Alter, Genetik) spielen für ihre Entstehung eine wichtige Rolle.

Trotzdem wird die koronare Herzerkrankung oftmals erst dann ernst genommen, wenn sie zu einem Herzinfarkt geführt hat

Dabei lassen sich Erkrankung und Symptome frühzeitig erkennen und wirksam behandeln. Weiterhin kann der Einsatz von interventionellen Techniken, also kleiner Eingriffe, beim akuten Myokardinfarkt die Sterblichkeit aufgrund einer koronaren Herzerkrankung deutlich senken.

 

 

Wann: Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn 18 Uhr

Kosten: 5 EUR für den Vortrag, nur an der Abendkasse (ohne Ausstellungsbesuch).

Anmeldung unter: www.museum-hd@koerperwelten.de

 

Dienstag, 21. November 2017 | 19 Uhr

Die Leiche als Modell des Menschen? Naturalistische Konstrukte und anthropologische Reduktionen in der Geschichte der Anatomie

Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Leiter des Fachgebiets Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Die neuzeitliche Anatomie ist seit ihrer Konzeption im italienischen Renaissance-Humanismus und ihrer anschließenden disziplinären Entfaltung ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein in wissenschaftsphilosophischer Perspektive durchaus erstaunliches Fach:

Einerseits beschäftigt sich die Anatomie mit der makroskopischen und mikroskopischen Untersuchung von Leichen, das heißt von toten, statischen Körpern Verstorbener. Andererseits leitet sie eben daraus Struktur- und Funktionsmodelle für den lebenden, gesunden wie kranken Menschen ab.

Welche historischen, methodischen und ethischen Fragen stellen sich, wenn in der Konsequenz die moderne Medizin den Lebenden auf seine (einstweilen noch bewegliche) zukünftige Leiche reduziert, und kann eine Ausstellung wie die KÖRPERWELTEN dieses Dilemma überwinden oder es zumindest entschärfen?

Wann: Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr

Kosten: 5 EUR für den Vortrag, nur an der Abendkasse (ohne Ausstellungsbesuch).

Anmeldung unter: www.museum-hd@koerperwelten.de