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Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Pflanzenverkauf ab 24. Mai

Schwetzingen. Ab dem 24. Mai feiert Schloss Schwetzingen eine blühende Premiere: Erstmals können die Besucherinnen und Besucher die prächtigen Sommerpflanzen, die im Kreisparterre des Schlossgartens zu bewundern sind, kaufen und mit nach Hause nehmen. Das Besondere: Die Pflanzen stammen alle aus eigener Produktion – sie wurden von den Schwetzinger Schlossgärtnern herangezogen. Verkauft werden Nelken, Zinnien, Salbei und viele mehr – und zwar solange der Vorrat reicht.

 

Blütenpracht zum mitnehmen

In den letzten Wochen waren die Schwetzinger Schlossgärtner besonders aktiv. Schließlich galt es, die dekorativen Beete im berühmten barocken Kreisparterre für den Sommer vorzubereiten. Nun wachsen auf insgesamt 1.760 Quadratmetern etwa 20.000 Pflanzen, herangezogen in der betriebseigenen Gärtnerei im Schlossgarten Schwetzingen. An dieser blühenden Pracht können sich die Besucher aber nicht nur im Schlosspark erfreuen. Ab dem 24. Mai können sie die sommerlichen Schlosspflanzen auch mit nach Hause nehmen. Denn erstmals werden die eigens von den Schwetzinger Gärtnern herangezogenen Sommerblumen an der Schlosskasse verkauft.

 

Vom Salbei bis zur Nelke

Im Schloss-Shop angeboten werden die Pflanzen, die für die berühmte Farbenpracht der Rabatten verantwortlich sind, etwa rote und dreifarbige Fuchsschwänze, rote, weiße und gelbe Löwenmäulchen oder rote und rot-weiße Nelken. Ein Augenschmaus sind auch der blaue, rote und rosa Salbei, die Spinnenblumen, Kokardenblumen, Vanillepflanzen oder der Kugelamarant. Auch Männertreu, Wunderblumen, Sonnenhut, Studentenblumen und Zinnien können sich die Besucher von Schloss Schwetzingen mit nach Hause nehmen. Verkauft werden die blühenden Schätze für 3,90 € pro Pflanze, solange der Vorrat reicht, während der Öffnungszeiten der Schlosskasse.

 

Eigene Anzucht

Alle Sommerblumen, die auch im Schwetzinger Schlossgarten zu sehen sind, werden von den Gärtnern aus Samen herangezogen. Pro Sorte werden bis zu 1.200 Samen ausgebracht. Die Aussaat erfolgt, je nach Keimdauer, im Zeitraum von Ende Februar bis Ende März. Bis zur Keimung werden die Saatkisten mit Pikiererde bei 20 Grad aufgestellt und von Hand gegossen. Sobald die Pflanzen die ersten Blattpaare entwickelt haben, muss das Pflanzengut vereinzelt werden. Dazu nehmen die Schlossgärtner mit Pikiererde befüllte sogenannte Polypacks, Topfeinheiten mit 15 Töpfen pro Einheit. Die fertigen Polypacks werden bei 18 Grad aufgestellt. Während ihrer Wachstumsphase müssen die Pflanzen mehrmals gedüngt werden. Bei Bedarf können die Schlossgärtner auch Triebe einkürzen, um einen kompakteren Wuchs zu erreichen. Bis Mitte Mai eines jeden Jahres, nach den „Eisheiligen", sind dann alle Pflanzen fertig und können ihre blühende Pracht entfalten – im Schwetzinger Schlossgarten oder bei den Besuchern zu Hause.

www.schloss-schwetzingen.de

www.schloesser-und-Gaerten.de

Text und Foto: Schloss und Schlossgarten Schwetzingen