Bürgerbefragung zur Zukunft der Stadt jetzt auch vor Ort in der Innenstadt
Stadt bittet die
Bürger um rege Beteiligung
Halbzeit bei der Bürgerbefragung in Hockenheim:
Mehrere Hundert Fragebögen wurden bereits online ausgefüllt. Viele
Hockenheimer haben damit die Chance ergriffen und ihre Meinung zu
ihrer Stadt, zur Zukunft Hockenheims und zu Chancen und Potentialen
gegeben. Die Fragebogenaktion läuft noch bis zum 31. Mai.
Zusätzlich werden am Samstag, 25. Mai (8-13Uhr) und
am Mittwoch, 29. Mai (9-18 Uhr) in der Innenstadt Mitarbeiter der
imakomm AKADEMIE mit den Fragebögen direkt vor Ort sein. Vor der
Zehntscheune sowie im Bereich der Karlsruher Straße ist es dann
möglich, die Fragebögen auch mithilfe der Mitarbeiter direkt
auszufüllen.
Die imakomm AKADEMIE hat in Zusammenarbeit mit dem
Lenkungskreis Stadtmarketing der Stadt Hockenheim einen
Fragenkatalog ausgearbeitet, in dem die Hockenheimer angeben
können, wie sie sich die Zukunft ihrer Stadt vorstellen, wie
zufrieden sie mit verschiedenen Angeboten in der Stadt sind und an
welchen Dingen es in Hockenheim mangelt.
Mit der Befragung vor Ort möchte man neben der
online-Befragung gezielt auch die ältere Bevölkerung ansprechen, um
ein breites und aussagekräftiges Bild aus den Antworten zu
erhalten.
Der Fragebogen wird auch weiterhin über einen Link
erreicht, der auf der Seite der Stadt Hockenheim - www.hockenheim.de/umfrage - zu
finden ist. Fragebögen aus Papier können außerdem im Rathaus sowie
in der Stadtbibliothek abgeholt und ausgefüllt werden.
Durch die Befragung können sich die Bürgerinnen und
Bürger aktiv an der zukünftigen Entwicklung ihrer Stadt beteiligen.
Die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung fließen in die Entwicklung
der Zukunftsstrategie für Hockenheim ein, die bis Ende des Jahres
entwickelt sein soll.
Stadt Hockenheim, Presse
17.05.2013
Vorbereitungen für Mittelaltermarkt laufen auf Hochtouren
Am langen Fronleichnam-Wochenende zieht vom 30. Mai
bis 2. Juni wieder das Mittelalter in Hockenheim ein: Der „3.
Ochinheimer Mittelaltermarkt“ begeistert im Gartenschaupark
Hockenheim mit spektakulären Ritterturnieren, einer Nachtshow mit
Feuerwerk und Lichteffekten sowie einem großen Kinder- und
Familienprogramm.
Die Vorbereitungen des unterhaltsamen Spektakulums
gehen ab 27. Mai in die heiße Phase. Um dann die Sicherheit der
Parkgäste während der umfangreichen Vorbereitungs- und Bauarbeiten
nicht zu gefährden und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten,
wird der Bereich rund um die Lamellenhalle (Bereich zwischen
Mittelanschluss/Spielplatz und Tennisanlage) von Montag, 27. Mai,
bis einschließlich Mittwoch, 5. Juni, nicht öffentlich zugänglich
sein. Während des Marktes ist der Zutritt zum gesperrten Bereich
mit Eintrittskarte möglich.
Von der Sperrung ist auch der Kinderspielplatz
betroffen: Dieser steht ebenso wie der übrige Bereich nach dem
Abbau des Mittelaltermarkts wieder öffentlich zur Verfügung.
Ebenfalls gesperrt sind die Brückenzu- und abgänge der Spindel- und
Überführungsbrücke.
Um den Verkehr in der Dresdener Straße und den
angrenzenden Straßen zu entlasten, ist die Dresdener Straße vom 30.
Mai bis 2. Juni ausschließlich für Anlieger frei gegeben. Besucher
des Mittelaltermarkts werden gebeten, ihr Fahrzeug auf den
kostenlosen Parkplätzen am Nordkreisel (P2) und am Bahnhof
abzustellen. Das Veranstaltungsgelände ist von beiden Parkplätzen
aus zu Fuß in etwa 5 Minuten zu erreichen.
Wegen des großen Festzugs zum Mittelaltermarkt am
Donnerstag, 30. Mai, sind in der Innenstadt ab ca. 13.15 Uhr bis
voraussichtlich 14.30 Uhr folgende Straßen kurzfristig für den
Verkehr voll gesperrt: Rathausstraße – Obere Hauptstraße –
Fortuna-Kreuzung – Karlsruher Straße – Wilhelm-Leuschner-Straße –
Blumenstraße – Eisenbahnstraße. Die Veranstalter bitten um
Verständnis für die Maßnahme und bedanken sich für die Geduld.
Stadt Hockenheim, Presse
17.05.2013
Stadt Hockenheim sucht noch geeignete Personen für das Amt der Schöffinnen und Schöffen
Im zweiten Halbjahr 2013 werden bundesweit die Schöffen für die
Amtszeit von 2014 bis 2018 gewählt. Für die Aufstellung der
Bewerberliste durch den Gemeinderat, die nach den Vorgaben des
Landgerichtspräsidenten insgesamt 26 Frauen oder Männer umfassen
muss, werden noch Bewerberinnen und Bewerber gesucht, die in
Hockenheim wohnen und am 01.01.2014 zwischen 25 und 69 Jahre alt
sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die
deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer
Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten verurteilt wurde oder gegen
wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt,
die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von
der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz
Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte,
Strafvollzugsbedienstete usw.) sowie Religionsdiener sollen
nicht zu Schöffen gewählt werden.
Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das
Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können.
Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus
beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement
rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im
Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen
erworben wurde.
Wer Interesse an der Übernahme des Schöffenamtes in
Erwachsenenstrafsachen hat, kann sich noch bis zum 15. Juni
2013 bei der Stadtverwaltung Hockenheim bewerben. Das
entsprechende Bewerbungsformular kann von der Internetseite
www.schoeffenwahl.de
heruntergeladen werden. Dort finden Interessierte auch weitere
Informationen zum Schöffenamt. Alternativ hierzu kann das
Bewerbungsformular auch im Bürgerbüro der Stadtverwaltung abgeholt
werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
16.05.2013
petite Fleur läßt Gärtnerherzen höher schlagen
jüs.
Hockenheim. „Alle guten Dinge sind drei“, besagt eine alte
Volksweisheit, und auch die dritte Ausgabe von „petite Fleur“ im
Hockenheimer Gartenschaupark ist von Anfang an ein voller
Erfolg.
„Sogar am Freitag nach dem Feiertagtag, wo eigentlich viele
arbeiten müssen, war richtig was los“, berichtet begeistert
Kornelia Schirmer, die für die Ausstellung verantwortlich zeichnet.
Sie lädt ein zu einer zauberhafte Reise durch die Welt der
Gartenträume mit regionalen und lokalen Ausstellern.
Zu sehen gibt
es einiges auf dem großen Gelände in Hockenheim: Pflanzenraritäten,
Blumenzwiebeln und Weinreben zum mitnehmen, Werkzeug und
Accessoires für Garten, Terasse und Balkon und auch Kulinarisches
zum Kaufen und direkt verkosten. Ergänzt werden dieses Angebote
durch Vorträge und Workshops rund ums Thema Garten, ganz nach dem
diesjährigen Motto „Leben im Garten“.
So manches Gärtner- und Gartenliebhaberherz schlägt bei dem
vielfältigen Angebot höher und schwer bepackt mit Samen, Pflanzen
und mehr schleppen sich zahlreiche Besucher nach Hause, um die
Ideen und Anregungen im eigenen Garten auszuprobieren. Aber auch
die Aussteller sind bereits mit dem Zuspruch sehr zufrieden und
haben sich bereits für die nächste „petite Fleur“ angemeldet.
Der Gartenmarkt „petit fleur“ findet noch bis Sonntag,
den 12 Mai 2013 im Gartenschaupark Hockenheim statt. Der Eintritt
kostet 5 Euro. Fotos: elkmedia; tomo
11.05.2013
Gartenmarkt „petit fleur“ - Bilderalbum
Hockenheimer sind gefragt: Umfassende Online-Befragung in Hockenheim zur Zukunft der Stadt
Nächster Schritt im
ganzheitlichen Stadtmarketing - Stadt bittet die Bürger um rege
Beteiligung
Wie sehen Sie die Zukunft von Hockenheim? Welche
Themen sind wichtig? Was sollen wir tun, damit Hockenheim auch noch
in 20 Jahren attraktiv ist? Das sind die Themen, die mit Hilfe der
Experten für Hockenheim, nämlich den Bürgerinnen und Bürgern,
beantwortet werden sollen. Dazu startet nun eine
Online-Bürgerbefragung.
Über den Link www.soscisurvey.de/hockenheim_buergerbefragung gelangt
man ab 6. Mai zum Fragebogen, der online ausgefüllt wird. Die
Beantwortung der Fragen dauert nur ca. 5 Minuten. Die
Online-Umfrage wird bis einschließlich Freitag, den 31. Mai 2013
freigeschaltet sein. Die Befragungsergebnisse geben wertvolle
Hinweise für die Erarbeitung konkreter Maßnahmen im Rahmen des
ganzheitlichen Stadtmarketings.
Mit ihren Antworten können sich die Bürgerinnen und
Bürger zu verschiedenen Themen einbringen: von der Bewertung von
Angeboten bzw. Angebotslücken in der Stadt bis hin zu
Verbesserungsvorschlägen und Anregungen zur Steigerung der
Attraktivität der Stadt. Ein erklärtes Ziel der Befragung ist es,
einen repräsentativen Querschnitt der Meinungen der Bürgerinnen und
Bürger zum Image der Stadt Hockenheim zu erhalten.
„Die Fragen wurden von dem Lenkungskreis
Stadtmarketing der Stadt Hockenheim in Zusammenarbeit mit der
imakomm AKADEMIE erstellt. Dadurch ist gewährleistet, dass
standardisierte Fragen enthalten sind, die eine Vergleichbarkeit
mit Umfragen in anderen Städten und Gemeinden ermöglichen.
Gleichzeitig werden aber auch spezifische Themen bezogen auf
Hockenheim abgefragt“, erläutert Oberbürgermeister Dieter
Gummer.
„Besonders wichtig: Alle Antworten werden
selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Ergebnisse werden
grundsätzlich nur in Form von Statistiken dargestellt, sind also
anonym“, betont Projektleiterin Mareike Merx von der imakomm
AKADEMIE. Rückschlüsse auf Einzelangaben sind in jedem Falle
ausgeschlossen. Die Auswertung der Online-Fragebögen wird direkt
von der imakomm AKADEMIE durchgeführt.
Die Teilnahme an der Online-Befragung bietet die
Möglichkeit, sich an der zukünftigen Entwicklung Hockenheims aktiv
persönlich einzubringen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass
sich möglichst viele Bewohner/-innen Hockenheims an der Befragung
beteiligen. Je mehr sich beteiligen, umso unwahrscheinlicher ist,
dass Einzelne für ihre spezielle Meinung Lobbyarbeit leisten
können.
Die Stadt Hockenheim führt die Online-Befragung in
Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen durch. Das
Institut begleitet den ganzheitlichen Stadtmarketing-Ansatz von
Hockenheim mit einem speziell auf die Stadt zugeschnittenen
„Stadtmarketing- und Stadtentwicklungskonzept Hockenheim“. Ziel des
Konzeptes ist es, künftige Schwerpunktthemen und konkrete Maßnahmen
sowie Umsetzungsansätze für die weitere Zukunft der Stadt
auszuarbeiten. Dabei geht es um Hockenheim insgesamt; ein
Schwerpunkt ist aber auch die Innenstadt Hockenheims, in der neue
Besuchsgründe für die Bürgerschaft sowie für Bürger von außen
geschaffen werden sollen.
Info: Ausgedruckte Fragebogen liegen ab
kommender Woche auch in der Stadtbibliothek Hockenheim und am
Empfang des Rathauses aus. Informationen auch unter www.hockenheim.de/umfrage.
Stadt Hockenheim, Presse
06.05.2013
Hinter den Kulissen eines produzierenden Einzelhändlers
Eigenverantwortung,
unternehmerisch denkende Mitarbeiter und Vernetzung mit Lieferanten
und Produzenten vor Ort – beim Hockenheimer Unternehmer-Treffen
stellte Geschäftsleiter Michael Noé von der Globus-Betriebsstätte
Hockenheim nicht nur die Unternehmens-Philosophie der
inhabergeführten Einzelhandelskette vor. Er gewährte darüber hinaus
den über 40 interessierten Hockenheimer Unternehmerinnen und
Unternehmern Einblicke in die Produktion seines Betriebes.
„Wir verarbeiten pro Woche rund 18 Tonnen Mehl,
um unsere Backwaren selbst herzustellen. In der Konditorei sind es
800 Liter Schlagsahne täglich. Es gibt keinen angelieferten
Rohling-Teig, sondern solide Handwerksarbeit“, betonte Noé. Sowohl
bei der Bäckerei wie auch bei der Metzgerei würden die Waren in
Eigenproduktion hergestellt. „Im Fleischerei-Bereich arbeiten wir
mit Lieferanten zusammen, die wir durch jahrelange Kooperation
kennen. Die Ware wird vor Ort zerlegt und direkt von Erzeugern
gekauft. In unserer Fleischerei entsteht das fertige Produkt“, so
Noé.
Um den Kunden die Produktionsabläufe hinter den
Kulissen zu zeigen, biete man Betriebsbesichtigungen unter dem
Motto „Gläserner Globus“ an. Diese würden, so der Verantwortliche,
sehr gut angenommen und seien meist ausgebucht. Außerdem informiere
man die Kunden regelmäßig über neue Entwicklungen in den
verschiedensten Kanäle wie z. B. Facebook oder dem wöchentlichen
Faltblatt. Großen Wert lege man hierbei auf die Meinungen der
Kunden, sei es per Mail über die Homepage von Globus, oder über
Meinungskarten direkt im Markt. „Damit wird sich intensiv
beschäftigt und den Kunden auch Rückmeldung gegeben. Das erklärt
sich von selbst. Die Meinungen unserer Kunden dienen dazu unsere
Abläufe zu verbessern“, so der Geschäftsleiter.
Neben der
Kundenorientierung sei ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor das
Personal. Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen, individuelle
Arbeitszeiten sowie Beteiligungsmodelle am Unternehmen seien hier
Bausteine, um die Identifikation mit dem Unternehmen und die
Zufriedenheit des Personals zu steigern. Zudem werde jedem
Mitarbeiter Eigenverantwortung gegeben. So habe der Mitarbeiter bis
zu einem definierten finanziellen Höchstbetrag völlige
Entscheidungsfreiheit. „Wir wollen unternehmerisch denkende
Mitarbeiter. Das kann nur funktionieren, wenn ich dem Mitarbeiter
Eigenverantwortung für seinen Bereich gebe“, erläutert Noé.
Nach der Führung durch die Produktion des
Globus-Marktes bestand für die Teilnehmer des Unternehmer-Treffens
die Möglichkeit, sich über die neuen Erfahrungen auszutauschen,
bereits bestehende Kontakte zu vertiefen oder neue zu knüpfen. Die
Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im
Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim mehrmals jährlich statt. Im
Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der
Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die
Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing
steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit
Hockenheims mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen
und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt:
Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200,
E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de,
www.hockenheimer-unternehmer.de
oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ Stadt
Hockenheim, Presse
04.05.2013
Ein Hauch Frühling…
Hockenheim-
Zuerst der lange Winter und dann der ungewöhnlich kalte April.
So haben wir uns den Frühling nicht vorgestellt. Ist er überhaupt
da? Schwamm drüber. Jetzt ist der Mai da und „petite Fleur“ der
besondere Gartenmarkt im Gartenschaupark .Eine gute Gelegenheit,
ohne Umwege in den Frühsommer zu starten. Vom 09. Mai (Christi
Himmelfahrt) bis zum 12.Mai machen in der Idylle des
Gartenschauparks tausende schöne und praktische Dinge für Haus und
Garten den Besuchern gute Laune. Sie können frische Luft genießen,
die nach Wohlsein und Entspannung schmeckt.
Pepinieres et Paysages oder Lacon- allein die Namen der
Aussteller aus der Region und den benachbarten Ausland klingen
verheißungsvoll.
Auch der Blumenkorb Offenloch bringt farbenfrohe Tischdeko und
Kränze für drinnen und draußen,als Ideen für die Gestaltung
ihrer eigenen Balkon und Terrasse. Salumeria Italia servieren
italische Feinkost, Bambus Willumeit besonderen Bambus, Stauden,
Japanische Ahorn und Hosta für sonnige und schattige Stellen.
Von Hand
modellierte Tonfiguren und der Duft von feinen Seifen umgibt den
Markt. Pflanzenwerkzeug und Edelstahlgrills ranken um den grünen
Kern der Ausstellung.
Neben diesem Potpourri an phantasievollen Namen und schönen
Dingen präsentiert petite Fleur eine echte Augenweide mit den
Schaugärten, Anregungen, Ideen all dies für die Besucher.
Zwischen alldem finden sich auch Plätze zum Ausruhen, wo man
sich mit Flammkuchen, Kaffee und Kuchenspezialitäten von
Hockenheimer Vereinen oder Frozen-Joghurt und frischem Obst stärken
kann.
Dieser kleine Ausschnitt und noch vieles mehr bietet der petite
Fleur den Besucher. Wir heißen Sie „ Herzlich willkommen.“
Foto: Archiv bk;pem
3 X 2 Eintrittskarten sind zu gewinnen:

01.05.2013
Petite Fleur in Hockenheim - Bilderalbum
Girls‘ Day im E-Werk
Annabell Gehring und Valentino Ferma mit Meister Peter Hamann beim Praxischeck in der Trafostation Arndtstraße
„Das sind die gleichen Schalttafeln und Symbole,
die ihr eben im Elektrizitätswerk gesehen habt. Sie werden von der
Trafostation vor Ort zum E-Werk übertragen. So haben wir immer den
Überblick über unsere Versorgung.“ Dann übergibt Elektromeister
Peter Hamann Annabell Gehring den Helm und erklärt ihr noch einmal
die Sicherheitsmaßnahmen, bevor die 13-Jährige beim Girls‘ Day in
die Praxis startet. „Ich finde es gut, dass auch Mädchen jetzt
immer mehr Interesse an Technik haben“, erläutert Hamann, weshalb
er sich beim Girls‘ Day engagiert.
Und auch Annabell ist gespannt, was sie und
Valentino Ferma, der heute ebenfalls ins E-Werk hineinschnuppert,
noch erwartet. Denn die Realschülerin möchte wissen, ob später ein
technischer Beruf für sie in Frage kommt. „Ich habe das Wahlfach
Technik in der Schule, und da habe ich mir gedacht, probier mal
aus, wie das wirklich ist“, erklärt sie, warum sie sich heute für
die Stadtwerke Hockenheim entschieden hat. Und außerdem habe sie
bereits mit ihrem Schwager Leitungen isoliert – „und das hat viel
Spaß gemacht“, so Annabell.
Die Stadt Hockenheim bietet jungen Menschen am
Girls‘ bzw. Boys’ Day die Möglichkeit, in verschiedene Berufe
hineinzuschnuppern. Neben E-Werk sind in diesem Jahr auch
Praktikantinnen in Gas- und Wasserwerk, im Hochbauamt, im Klärwerk
sowie in Bibliothek und Kindertageseinrichtungen.
Stadt Hockenheim, Presse
29.04.2013
So manchen „Aha-Moment“ erfuhren die Eltern beim Thema „gesunde Ernährung“
Am
Donnerstag, 25. April fand im Parkkindergarten ein Elternabend
statt. Zur Auswahl standen der Themen:
1. Erleben mit allen Sinnen ( durchgeführt von drei
Erziehrinnen)
2. Sinnvoller Umgang mit Medien (Referent Herr Niedermayr
Dipl.Soz. arb. (FH))
3. Gesunde Ernährung (Referentin Frau Stehle BeKi-Fachfrau)
Das Erleben mit allen Sinnen konnte wortwörtlich genommen
werden, da an verschiedenen Stationen die eigenen Sinne ausprobiert
werden konnten. Dies sorgte für manche Überraschung und zeigte auf,
wie wichtig das ganzheitliche Lernen in der Kita ist.
Viele Fragen ergaben sich beim Thema „Medien“. Wie lange darf
ein Kind mit vier Jahren fernsehen? Ab welchem Alter ist ein Handy
für ein Kind sinnvoll? Dies und vieles andere wurde erörtert und
fachlich kompetent beantwortet.
So manchen „Aha-Moment“ erfuhren die Eltern beim Thema „gesunde
Ernährung“. Insbesondere verblüffte bei manchen Lebensmitteln der
durch Würfelzucker dargestellte sehr hohe Zuckergehalt. Als Fazit
zu diesem Thema konnte man mitnehmen: „Ein gesundes Maß von
Lebensmitteln aller Art, ist immer noch die beste Wahl“: Auch
einige praktische Anregungen konnte man mit nach Hause genommen
werden.
Die erfolgreiche Veranstaltung spornt unser Team an, solche
Themenelternabende öfters anzubieten. Beate Schanz
29.04.2013
Mit neuer Technik für mehr Sicherheit
Neuer
Vorrüstwagen für die Hockenheimer Feuerwehr
thm. Hockenheim- Nach mehr als 17 Jahren
„Dienstzeit“ wurde jetzt der alte Vorausrüstwagen der Hockenheimer
Feuerwehr in den „Ruhestand“ verabschiedet. Während dieser Zeit
legte das Fahrzeug 30380km im Dienst für die Menschen in und um die
Rennstadt zurück. Erstmals rückte dieses Fahrzeug bereits am 03.
November.1986 zu einem Einsatz aus. Damals wurden die freiwilligen
Feuerwehrleute zu einem Verkehrsunfall auf der B39 gerufen,
berichtet Feuerwehrkommandant Franz Sommer.
Aufgabe eines Vorausrüstwagens sei es, so Sommer, im Einsatzfall
schnelle technische und personelle Hilfe an den Einsatzort zu
bringen zu können. Zu diesem Zweck wurde auch die Sitzzahl von zwei
Sitzen im alten Wagen auf vier Sitzplätze im neuen Fahrzeug
erhöht.
Das neue
Fahrzeug wurde für rund 155.000 Euro angeschafft, von denen der
Löwenanteil durch die Stadt Hockenheim getragen wird.
Oberbürgermeister Dieter Gummer zeigte sich stolz
darüber, dass der Stadtrat die Entscheidung über die Anschaffung
des neuen Fahrzeugs einstimmig im Stadtrat gefaßt habe. „Denn
155.000 Euro sind gerade in Zeiten allgemein klammer Kassen zwar
ein relativ hoher Betrag - ein Menschenleben aber ist mit Geld
nicht aufzuwiegen“, so Gummer.
Im Abschluss an den Oberbüergermeister sprachen die Vertreter
der katholischen und der evangelischen Kirche in Hockenheim ihrenen
Segen über das Fahrzeug und seine Besatzung, die in Zukunft mit dem
neuen Vorausrüstwagen zum Schutz der Menschen unterwegs sein
werden.
Nach dem offiziellen Teil lud Feuerwehrkommandant Franz Sommer
die Kameradinnen und Kameraden, sowie die zahlreichen Gäste zu
einem gemütlichen Beisammensein ein. Bei dieser Gelegenheit konnten
sich die interessierten Gäste das neue Fahrzeug noch ausgiebig und
en Detail aus der Nähe betrachten. Foto: tomo
28.04.2013
Neuer Vorrüstwagen für die Hockenheimer Feuerwehr - Bildealbum
Oberbürgermeister kommen zum Austausch in Hockenheim zusammen
Treffen der Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe, die anlässlich ihrer Frühjahrssitzung in Hockenheim zusammengekommen waren
Was bedeutet die Gemeinschaftsschule für die
Entwicklung der Schullandschaft, wie sollen Kommunen mit dem ab
August 2013 geltenden Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung umgehen
und wie sieht das neue Kommunalwahlrecht aus – mit diesen und
anderen Themen beschäftigten sich die Oberbürgermeister der Großen
Kreisstädte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe, die anlässlich
ihrer Frühjahrssitzung in der Stadthalle Hockenheim
zusammengekommen waren. Neben dem Sprengelvorsitzenden, Weinheims
Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der Regierungspräsidentin, Frau
Nicolette Kressl, und Prof. Stefan Gläser vom Städtetag
Baden-Württemberg sowie dem gastgebenden Oberbürgermeister Dieter
Gummer aus Hockenheim, diskutierten die Teilnehmer intensiv
aktuelle kommunalpolitische Fragestellungen.
Besonders der ab Mitte 2013 geltende
Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung beschäftigte die
Stadtoberhäupter. Der Städtetag hatte deshalb die Landesregierung
bereits im vergangenen Herbst aufgefordert, sich für einen Aufschub
des Rechtsanspruchs einzusetzen. Als realistisch umsetzbar wird von
den Experten ab 2013 ein Anspruch für Zweijährige gesehen. Nach
einer Umfrage des Städtetags wird in vielen kreisangehörigen
Städten Baden-Württembergs von einer höheren Nachfragequote als den
prognostizierten 34 Prozent ausgegangen.
Auch das Thema Gemeinschaftsschule wurde im
Kreis der Oberbürgermeister diskutiert. Nach Wegfall der
verbindlichen Grundschulempfehlung haben sich die Übergangszahlen
von Grund- auf weiterführende Schule drastisch verändert. Die
Haupt- bzw. Werkrealschulen haben im Vergleich zum Schuljahr
2011/12 rund 34 Prozent weniger Anmeldungen. Dagegen stiegen die
Zahlen bei den Realschulen um 8,5 Prozent, bei den Gymnasien um gut
7 Prozent.
Aufgrund dieser Entwicklungen und dem
politischen Willen der Landesregierung zur Einführung von
Gemeinschaftsschulen informierte der Städtetag darüber, dass im
Schuljahr 2013/14 landesweit 129 Gemeinschaftsschulen ihren Betrieb
aufnehmen werden. Der Städtetag verwies auf die Forderungen an das
Land zur Weiterentwicklung des Konzepts. Unter anderem fordert der
Städtetag, die Ziele der Schulweiterentwicklung festzulegen bzgl.
einer langfristigen Ausrichtung auf ein zweigliedriges Schulsystem.
Außerdem solle das Land eine Verständigung mit allen Schularten
über die Ziele herbeiführen, leistungsheterogene Lerngruppen und
leistungsbezogene Kurse flexibel zulassen sowie Schulverbünde mit
Gemeinschaftsschulen ohne Sonderbedingungen zulassen.
Informiert wurde außerdem über die
Kommunalrechtsnovelle und deren Auswirkungen in Hinblick auf
Frauenquote, Sitzungsgestaltung und Gremienbesetzung sowie
Aufwendungsersatz für Kinder- und Angehörigenbetreuung.
Regierungspräsidentin Nicolette Kressl berichtete zum Thema
„Vernichtung von Waffen nach Umsetzung der
Polizeistrukturreform“.
Weiterhin standen steuerrechtliche
Themenstellungen für Kommunen, die Themen Hochwasser- und
Brandschutz sowie Energiewende und personalrechtliche
Fragestellungen auf der Tagesordnung. Stadt Hockenheim, Presse;
Foto: Norbert Lenhardt
27.04.2013
Hockenheimer Protest in Berlin angekommen
v.l. Stadtrat Markus Fuchs (CDU), Lothar Gotthardt (Bürgerinitiative „Stoppt Bahnlärm“), Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD), Staatssekretär Michael Odenwald, MdB Olav Gutting (CDU), Markus Baßler (DB Netz AG), Karsten Ehrhardt (DB Netz AG).
Hockenheim- Bei einem Gespräch
im Bundesverkehrsministerium in Berlin haben Delegierte aus
Hockenheim die Deutsche Bahn nochmals aufgefordert, im Streit um
den Lärmschutz eine akzeptable Lösung vorzulegen. Das Treffen mit
den Bahnverantwortlichen und Staatssekretär Michael Odenwald kam
durch die Unterstützung und Vermittlung des für Hockenheim
zuständigen Bundestagsabgeordneten Olav Gutting (MdB) zustande.
Die vier Delegierten, Oberbürgermeister Dieter
Gummer (SPD), Stadtrat Markus Fuchs (CDU), Bürgerinitiativ-Mitglied
Lothar Gotthardt sowie Stadtverwaltungs-Mitarbeiter Gerhard Weber,
machten in Anwesenheit von Staatssekretär Michael Odenwald die
Position der Stadt deutlich und wiesen dabei auch auf die über 1300
Unterschriften und die vielen Einwendungen im
Planfeststellungsverfahren von Hockenheimer Bürgerinnen und Bürgern
hin.
„Ich sehe hier ganz klar den Bund als Eigentümer
in der Pflicht, diesem Spiel auf Zeit von der Deutschen Bahn ein
Ende zu setzen. Es ist keinem Menschen vor Ort mehr zu erklären,
warum ein Unternehmen des Bundes sich nicht an Recht und Gesetz
halten muss wie jeder andere auch. Das ist unserem Rechtsstaat
abträglich“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer. Die Deutsche Bahn
hatte vor über 30 Jahren der Stadt Hockenheim vertraglich
zugesichert, den Lärmschutz entlang der Bahnstrecke zu verbessern.
Dies hat die Bahn jedoch bis heute nicht eingehalten.
Vor kurzem hat die DB Netz AG nun eine
Lärmschutz-Variante zur Planfeststellung eingereicht, die von der
Stadt als unzureichend abgelehnt wird. „Die von der Bahn
vorgesehene Variante führt praktisch zu keiner Verbesserung. Hier
würde viel Geld für nichts zum Fenster hinausgeworfen“, so
Hockenheims Oberbürgermeister.
Die von der Bahn vorgesehene Variante 7 führt zu
Lärmminderungen von 2 Dezibel. Das menschliche Ohr nimmt aber erst
Lärmminderungen ab mindestens 3 Dezibel Unterschied wahr. Schon
heute sind viele Hockenheimer Haushalte einem Bahnlärm ausgesetzt,
der die vorgesehenen Grenzwerte ohne Abzug des Schienenbonus um 22
Dezibel überschreitet. Das kann dauerhaft zu Gesundheitsschäden
führen.
Auch MdB Olav Gutting setzt auf eine Vermittlung
durch das Bundesverkehrsministerium: „Verträge müssen eingehalten
werden. Den Hockenheimer Bürgerinnen und Bürgern wurden von der
Bahn seit über 30 Jahren wirksame Lärmschutzmaßnahmen versprochen.
Vor dem Hintergrund steigender Zugzahlen auch in diesem
Streckenabschnitt sind geeignete Lärmschutzmaßnahmen für den Schutz
der Gesundheit dringend erforderlich. Die Bahn darf sich jetzt
nicht hinter fragwürdigen Kosten-Nutzen- Berechnungen verstecken.
Hier geht es um die Menschen“, so Gutting.
Diese Ansicht teilt auch der Gemeinderat der
Stadt Hockenheim, der im Dezember einstimmig beschlossen hatte, der
vorgesehenen Bahn-Variante nicht zuzustimmen. Stattdessen wünschen
Gemeinderat, Oberbürgermeister, die Bürgerinitiative „Stoppt
Bahnlärm“ und viele betroffene Anwohner, dass die Bahn entlang der
Bahnlinie eine ausreichend hohe Lärmschutzmauer baut oder sogar
über eine Einhausung der Strecke nachdenkt.
In Verbundenheit mit seiner badischen Heimat
hatte der in Karlsruhe geborene Staatssekretär Michael Odenwald
gerne seine Bereitschaft erklärt, zwischen der Bahn und der Stadt
Hockenheim zu vermitteln. Auch er erhoffte sich ein Entgegenkommen
der Deutschen Bahn bzw. der DB Netz: „Wir brauchen mehr
Schienenverkehr, müssen aber gleichzeitig den Bürger besser
einbinden.“ Auch im Hinblick auf die hohe Anzahl von Einwendungen
solle die Bahn ihr Vorgehen hin zu einem besseren Lärmschutz
überdenken.
„Wir hoffen auf die Einsicht der
Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn und die Unterstützung durch
die Bundespolitik und das zuständige Ministerium“, so Gummer
abschließend. Stadt Hockenheim, Presse
26.04.2013
Baustelle Walldorfer Straße
Es ist wie beim eigenen Haus oder der eigenen
Wohnung: Nach einer gewissen Zeit muss ein neuer Anstrich her, das
Dach neu gedeckt oder Leitungen repariert werden. Das unterirdische
Kanalsystem von Hockenheim braucht zwar keinen neuen Anstrich, weil
es (meist) verborgen im Boden liegt. Dennoch standen und stehen
umfangreiche Sanierungsarbeiten an.
Während die Großbaustelle Untere Hauptstraße
vergangenes Jahr erfolgreich abgeschlossen werden konnte, gehen die
Bauarbeiten nun in anderen Bereichen weiter. In der Schwetzinger
Straße erneuern Stadtwerke und die Abteilung Tiefbau der Stadt die
Ver- und Entsorgungsleitungen. Und im Bereich zwischen Ring- bzw.
Scheffelstraße, Holzweg und Hubäckerring wird im Moment ebenfalls
tief im Erdreich gebaut.
In diesem Bereich werden bis voraussichtlich
2014 sowohl die Gas- und Wasserleitungen wie auch die
Abwasserkanäle erneuert. Betroffen sind die Walldorfer Straße
zwischen Scheffelstraße und Gerhardt-Hauptmann-Straße, die
Gebrüder-Grimm-Straße zwischen Heinrich-von-Kleist-Straße und
Holzweg sowie der Wilhelm-Busch-Weg und der Heinrich-Heine Weg.
Begonnen wurde mit den Baumaßnahmen bereits im
vergangenen November mit der Walldorfer Straße zwischen
Scheffelstraße und Gebrüder-Grimm-Straße. Hier werden noch
voraussichtlich bis Juni Kanalarbeiten durchgeführt. Ab Mai werden
in diesem Bereich dann parallel dazu die Gas- und Wasserleitungen
ausgetauscht. Diese Arbeiten sollen bis Juli dauern.
Ebenfalls seit November werden auch die Kanäle
in der Walldorfer Straße zwischen Gebrüder-Grimm-Straße und
Gerhardt-Hauptmann-Straße ausgetauscht. Hier rechnet man mit dem
Bauende bis August, einschließlich der Arbeiten der Stadtwerke mit
den Gas- und Wasserleitungen, die im Juni beginnen sollen.
Gleichzeitig laufen derzeit die Arbeiten in der
Gebrüder-Grimm-Straße, dem Wilhelm-Busch-Weg und dem Heinrich-Heine
Weg. Im Wilhelm-Busch-Weg und in der Gebrüder-Grimm-Straße vom
Abzweig Heinrich-von-Kleist-Straße bis Walldorfer Straße werden die
Gas- und Wasserleitungen erneuert, voraussichtliches Ende ist für
Juli vorgesehen. Fertig ist dieser Abschnitt damit aber noch nicht:
Denn 2014 müssen hier dann noch die Abwasserkanäle ausgetauscht
werden.
Im Heinrich-Heine Weg und der
Gebrüder-Grimm-Straße zwischen Walldorfer Straße und Holzweg wird
im Moment ebenfalls gearbeitet: Hier werden noch bis
voraussichtlich August 2013 die Kanalarbeiten durchgeführt. Die
Arbeiten der Stadtwerke an den Gas- und Wasserleitungen schließen
unmittelbar an und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen
sein.
Der Straßenbau erfolgt im Anschluss an die
Kanal- und Leitungsarbeiten im Jahr 2014. Die betrifft die
Walldorfer Straße von Scheffel- bis Konrad-Adenauer-Straße, die
Gebrüder-Grimm-Straße von Walldorfer Straße bis Holzweg sowie den
Heinrich-Heine-Weg. Ortskundige werden gebeten, den Bereich
weiträumig zu umfahren. Der auswärtige Verkehr wird über Holzweg,
Konrad-Adenauer-Straße, Kleiststraße und Hubäckerring
umgeleitet.
„Wir bitten die Anwohner weiterhin um
Verständnis für die notwendigen Arbeiten“, so die beiden für die
Baumaßnahmen zuständigen Leiter, Stadtbaumeister Wilhelm Stulken
und technischer Werksleiter Erhard Metzler. Wilhelm Stulken weist
insbesondere darauf hin, dass in den Bereichen, in denen die
Bauarbeiten laufen, ausschließlich Anliegerverkehr möglich ist,
falls dies die Bauarbeiten abends oder am Wochenende erlauben. Die
Durchfahrt in diesen Bereichen ist grundsätzlich verboten. Das
Befahren der nicht befestigten Straßen im Baustellenbereich erfolgt
ausschließlich auf eigene Gefahr. Um Schäden am Fahrzeug im eigenen
Interesse zu vermeiden, empfehle es sich, Schrittgeschwindigkeit
einzuhalten. Stadt Hockenheim, Presse
23.04.2013
„Zum Erfolg gehören mehrere Faktoren“
Das Ensemble „Alte Musik“ war in Heidelberg beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ erneut erfolgreich: Sie haben den ersten Platz erreicht. Vorne: Fabian Rothbauer, Ina Schlieper, BM Werner Zimmermann, Benno Leitzke;Hinten: Robert Sagasser, Christian Palmer
Hockenheim- Es ist eine
Erfolgsgeschichte, die kein Ende zu nehmen scheint: Schüler aus den
Klassen der Musikschule Hockenheim von Martina Rothbauer und Robert
Sagasser räumen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie
„Alte Musik“ einen ersten Platz nach dem anderen ab. Vor kurzem
erzielten die jungen Musiker beim Landeswettbewerb in Heidelberg
wieder einen 1. Platz – und vertreten Hockenheim nun auf
Bundesebene. Ihr Lehrer Robert Sagasser gewährt im Gespräch einen
Blick hinter den Erfolg des Ensembles.
1. Herr Sagasser, Ihre Schüler waren erneut bei
„Jugend musiziert“ ganz vorne mit dabei und vertreten Hockenheim
nun sogar im Bundeswettbewerb. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Sagasser: Dazu gehören aus meiner Sicht immer
mehrere Faktoren:
-
Begabte und motivierte Schüler, die sich einem
Wettbewerb stellen wollen.
-
Unterstützung aus dem Elternhaus.
-
Eine gut ausgebildete und engagierte Lehrkraft.
2. Wie oft waren Ihre Schüler schon erfolgreich
bei Jugend musiziert?
Sagasser: 1998 wurde bei Jugend musiziert die
Kategorie „Alte Musik“ eingeführt. Seitdem finden zu dieser
Kategorie alle drei Jahre Wettbewerbe statt - wie im Übrigen auch
bei den anderen Kategorien. Jedes Mal haben Gamben- und
Blockflötenschüler der Musikschule Hockenheim teilgenommen und
meistens Preise auf Bundesebene erhalten. Die ersten Male war meine
Frau die verantwortliche Lehrerin, seit 2004 bin ich es.
3. Wer erfolgreich musiziert, der muss in der
Regel üben. Wie motivieren Sie Ihre Schüler – gerade auch im
jugendlichen Alter – dazu, durchzuhalten?
Meine Schüler haben in der Regel Einzelunterricht
und musizieren darüber hinaus in einem meiner Musikschulensembles
gemeinsam mit anderen Blockflötisten und Gambisten. Diese
Kombination gefällt den Schülern offensichtlich und führt dazu,
dass die meisten bis zum Ende ihrer Schulzeit und manchmal auch
darüber hinaus an der Musikschule bleiben.
4. Aus Ihrer Sicht: Welche Fähigkeiten werden
allgemein durch das Musizieren gefördert?
Musizieren heißt, ein vorgegebenes Material (die
Komposition oder eigene Improvisation) vom Kopf her zu erfassen,
auf einem Instrument mittels des eigenen Körpers umzusetzen, dabei
künstlerisch zu gestalten und gleichzeitig mit den Mitspielern,
eventuell auch mit dem Publikum zu kommunizieren. Dadurch wird der
ganze Mensch positiv angeregt. Gefördert sind dadurch
Teamfähigkeit, Konzentration und Durchhaltevermögen. Außerdem macht
musizieren Spaß, es bringt Freude und Glück, was wir ja alle
suchen.
5. Muss man schon als Kind anfangen, ein
Musikinstrument zu lernen, um später das Instrument auch zu
beherrschen? Gibt es einen idealen Zeitpunkt?
Wenn man im Tasten, Streicher- oder
Holzbläserbereich hervorragende bzw. Profi-Leistungen erbringen
möchte, muss man als Kind beginnen. Aber nur ein Bruchteil von den
Schülern möchte später Profimusiker werden. Wenn es darum geht,
dass er oder sie für sich oder mit anderen zusammen musizieren
möchte und Freude daran haben möchte, der kann auch später oder als
Erwachsener neu mit dem Instrumentalspiel beginnen. In der
Musikschule Hockenheim bieten wir dafür für jeden individuelle
Beratung und Unterrichtsmöglichkeiten an.
6. Wenn Eltern sich entscheiden, ihr Kind ein
Instrument lernen zu lassen, worauf sollten sie achten?
Das Kind sollte das Instrument lernen wollen, das
ist sehr wichtig, denn es muss ja schließlich üben. Das Instrument
und seine Musik sollten in der Familie akzeptiert sein und die
Chemie zwischen Lehrer und Schüler spielt auch eine nicht zu
unterschätzende Rolle. Außerdem muss der Lehrer entsprechend
musikpädagogisch gebildet sein und dadurch die Freude am Instrument
optimal vermitteln können. Stadt Hockenheim, Presse
17.04.2013
Neuer Bus in der Stadt unterwegs
„Endlich wieder
unser RingJet!“ Diesen Satz hat Uta Jahnke in letzter Zeit öfter
von den Fahrgästen der Stadtbuslinie gehört. Denn seit kurzem ist
ein neuer Bus der Firma Jahnke auf der RingJet-Linie quer durch die
Stadt im Einsatz: Ein Mercedes Benz Kowex 818 D Regio. Und der
erinnert mit Karosserie und der weißen Lackierung an den ersten
RingJet.
Trotz der Ähnlichkeit von außen gibt es
Unterschiede zum „Vorgänger“: Statt auf 15 Sitzen können die
Fahrgäste nun auf 22 Sitzen Platz nehmen: Eine Steigerung um fast
50 Prozent. Möglich geworden ist das dadurch, dass der Bus nun
rechts und links jeweils pro Reihe zwei Sitze hat. Zuvor gab es nur
links zwei Sitze, rechts dagegen einen.
Der neue Stadtbus ist außerdem nach den neusten
technischen Standarts und Vorschriften in dieser Fahrzeugklasse
gebaut. Unter anderem besitzt er einen umweltfreundlicheren
Antrieb. Mit dem neuen RingJet werden die Vorgaben des
Verkehrsverbundes VRN erfüllt, zu dem die Stadtbuslinie seit 1.
Januar 2012 gehört. Dadurch können Kunden auch alle VRN-Fahrkarten
im Stadtbus Hockenheim erhalten bzw. ihre Verbindungen im VRN
direkt „durchlösen“.
Die Stadtbuslinie RingJet bedient in einem
Rundkurs werktags halbstündlich 19 verschiedene Haltepunkte im
Stadtgebiet Hockenheims. Der Rundkurs wird montags bis freitags 13
Stunden ohne Pause angeboten. Der Preis einer Einzelfahrkarte
beträgt pro Fahrgast 0,50 Euro, eine Monatskarte kostet 12,00 Euro.
Mit der Tageskarte zum Preis von 1 Euro kann der der Ring-Jet
mehrfach am Tag genutzt werden kann.
Die Stadtbuslinie wird von der Stadt Hockenheim
jährlich mit etwa 100.000 € bezuschusst. Jährlich nutzen über
100.000 Fahrgäste den RingJet. Neben Schülern und Pendler morgens
fahren ab vormittags vermehrt auch andere Gruppen wie Familien etc.
mit dem Stadtbus. Prozentual besonders stark bei der Nutzung
angestiegen ist die Gruppe der Senioren. Stadt Hockenheim,
Presse
16.04.2013
Mensch ärgere dich nicht beginnt heute
2. Praxisphase im JUZ
startet mit einer Spielewoche
Yasmin Al-Shakran ist froh. Nach der anstrengenden
Theoriephase darf sie jetzt wieder im Jugendzentrum am Aquadrom
(JUZ) arbeiten. Die gebürtige Sinsheimerin absolviert seit
vergangenem Herbst ein Bachelor-Studium an der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg in Stuttgart. Dabei ist sie als Auszubildende bei
der Stadt Hockenheim angestellt. Theorie- und Praxisphasen bei
ihrem Studiengang Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und
Jugendarbeit wechseln sich alle drei Monate ab.
Auf ihre zweite Praxisphase im JUZ ist Yasmin schon sehr
gespannt. „Es stehen ja nicht nur Großveranstaltungen wie der
Hockenheimer Mai und das große Open-Air im Juni auf dem Parkplatz
vor dem JUZ auf dem Programm, sondern auch viele Sachen, die ich
noch nicht erlebt habe“, sagt sie. Dabei denkt die Auszubildende
beispielsweise an die Mädchenerlebnisnacht, die am 19. und 20.
April geplant ist. Jetzt ist allerdings erst mal Ankommen angesagt.
Einrichtungsleiter Matthias Falke, zugleich ihr Ausbilder, legt
großen Wert darauf, dass die junge Erwachsene behutsam an die
Arbeit herangeführt und nicht überfordert wird. "Wir freuen uns
sehr, dass Yasmin wieder da ist. Ihr Engagement ist ausgezeichnet
und sie ist bei den JUZ-Besuchern sehr beliebt. Von der Hochschule
in Stuttgart hat sie viel Arbeit mitgebracht und wird daher in den
kommenden Wochen überwiegend am Schreibtisch sitzen“, gibt Falke
die Marschrichtung vor.
Bevor sich Yasmin allerdings mit den sogenannten
Transferaufgaben beschäftigt, wird sie ab heute bis einschließlich
Samstag drei Tage lang mit allen Besuchern, die Lust haben,
spannende Spielenachmittage veranstalten. „Der Spieleschrank im JUZ
ist sehr gut ausgestattet. Außerdem kann ein bisschen Abwechslung
zur PlayStation und zum Computer nicht schaden“, betont sie und ist
überzeugt, dass die Kinder und Jugendlichen ihr Angebot intensiv
nutzen werden. Jeweils von 15 bis 18 Uhr werden in den kommenden
drei Tagen die Würfel rollen und die Karten immer wieder neu
gemischt werden. „Ein solches Angebot ist als Einstieg in eine
Praxisphase gut geeignet, um die Beziehungen mit den Besuchern zu
pflegen und die neuen Gäste kennenzulernen“, freut sich der
Einrichtungsleiter über Yasmins Initiative. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
05.04.2013
Große Begeisterung für den Ballsport bei der Kooperation von Parkkindergarten mit TC Hockenheim
Spiel,
Satz und Sieg: Als die Schulanfängerkinder von der Kooperation des
Kindergartens mit dem TC Hockenheim hörten, waren Spannung und
(Vor-) Freude groß. An zwei Vormittagen wurden jeweils zwei Gruppen
mit Begleitung von drei Trainern zur Ballschule in der Tennishalle
erwartet und begrüßt.
Und tatsächlich kam der Spaß nicht zu kurz:
Gleich zu Beginn balancierten die kleinen Nachwuchssportler
konzentriert die Bälle auf den Tennisschlägern. Beim anschließenden
Slalomlauf, Tore schießen, Hütchen- und Tennisspiel kamen Reaktion,
Geschicklichkeit oder auch Schnelligkeit ins Spiel. Die Kinder
hatten viel Spaß und zeigten vollen Einsatz. Mit einem
selbstgebastelten Plakat bedankten sich alle recht herzlich für die
abwechslungsreichen Stunden in der Tennishalle.
Der Parkkindergarten kooperiert mit
verschiedenen Vereinen, um den Kindern die ganze Bandbreite des
Vereinslebens Hockenheims zu zeigen. „Da der Parkkindergarten
direkt neben dem Tennisverein liegt, lag diese Kooperation im
wahrsten Sinne des Wortes nahe“, so Leiterin Beate Schanz.
Stadt Hockenheim, Presse
18.03.2013
Stadt führt Hundebestandsaufnahme durch: Chance wahrnehmen, Hund anzumelden
Die Stadt Hockenheim hat die Firma Springer
Kommunale Dienste, Düren, beauftragt, in den kommenden Wochen eine
Hundebestandsaufnahme durchzuführen. Dazu werden alle Haushalte in
Hockenheim vor Ort von Mitarbeitern der beauftragten Firma befragt.
Die Befragung findet wochentags in der Zeit von 10 bis 20 Uhr und
samstags bis 17 Uhr statt.
In Hockenheim wie in nahezu allen Städten und
Gemeinden in Deutschland wird eine Hundesteuer erhoben. Viele
Bürgerinnen und Bürger haben ihre vierbeinigen Kameraden bereits
ordnungsgemäß angemeldet. Aus Gründen der Steuergerechtigkeit hat
die Stadt nun entschieden, eine Hundebestandsaufnahme
durchzuführen.
Die Firma Springer Kommunale Dienste, Düren wird
durch Befragung den vorhandenen Hundebestand feststellen. Dazu
trägt jeder Mitarbeiter sichtbar eine von der Stadt ausgestellte
Legitimation. Zur Durchführung dieses Auftrages werden die
Wohnungen nicht betreten und keine Steuern oder Gebühren vor Ort
erhoben.
Falls nicht gemeldete Hunde festgestellt werden,
müssen die betroffenen Hundehalter mit einer rückwirkenden
Steuerfestsetzung rechnen. Zudem können Bußgelder bis zu 10.000
Euro geltend gemacht werden. Es empfiehlt sich deshalb jedem
Hundehalter, seinen Hund/seine Hunde schnellstens anzumelden.
Anmeldungen sind möglich in der Stadtverwaltung,
Zimmer 217/216, Telefon 21-225 bzw. 21-223 zu den üblichen
Öffnungszeiten des Rathauses. Die jährliche Hundesteuer beträgt
derzeit 72 Euro für einen Hund. Entsprechend mehr müssen die
Hundehalter für zwei oder mehrere Hunde bezahlen.
14.03.2013
Schüler arbeiten an Projekten zur Verlegung von Stolpersteinen
Die ersten Projektarbeiten in den Schulen sind angelaufen:
Anhand der Familienschicksale Adelsberger und
Baumgarten/Fleischhacker werden zwei Klassen dort die Geschichte in
Hockenheim während des 2. Weltkrieges aufarbeiten. Die
Projektarbeit wird wie die der anderen weiterführenden Schulen
Hockenheims bei den künftigen Stolpersteinverlegungen
eingebunden.
Das Gauß-Gymnasium, die Theodor-Heuß-Realschule, die
Hartmann-Baumann-Werkrealschule sowie Gustav-Lesemann-Schule wollen
in den kommenden Monaten die Verlegung der Stolpersteine in
Hockenheim jeweils mit eigenen Projekten unterstützen. Den Anfang
in der Projektarbeit macht nun das Gymnasium. Nachdem die
Schülerinnen und Schüler bereits die Gelegenheit zu einer
grundlegenden Einführung durch Klaus Brandenburger, dem
Vorsitzenden des Arbeitskreises „Jüdische Geschichte“, hatten,
werden sie nun als nächstes mit ihren Lehrern einen Stolperrundgang
durch Hockenheim unternehmen.
Der Stolperrundgang, der von Vertretern der Kirchen sowie des
Arbeitskreises „Jüdische Geschichte“ ausgearbeitet wurde, führt die
Schüler an die letzten selbstgewählten Wohnorte verfolgter
Menschen, die während des 2. Weltkrieges ihr Leben aufgrund der von
den Nazis begangenen Verbrechen an der Menschenwürde verloren.
Auch die anderen Schulen werden voraussichtlich nach den
Sommerferien in die Projektarbeit starten. Von musikalischen
Beiträgen bis hin zu der künstlerisch-gestalterischen
Auseinandersetzung mit dem Schicksal der ermordeten Hockenheimer
werden hier die verschiedensten Projekte entstehen. Unterstützt
wird die Arbeit in den Schulen auch durch die Landeszentrale
politische Bildung, Außenstelle Heidelberg, die außerdem in
Kooperation eine Webseite zu den Stolpersteinen in Hockenheim
erstellen wird. Auf der Webseite werden auch die Ergebnisse der
Schülerarbeiten zu sehen sein. Geplant ist außerdem,
Zeitzeugen-Interviews filmisch zu begleiten.
Der Gemeinderat hatte der Verlegung von Stolpersteinen in
Hockenheim mehrheitlich zugestimmt, um damit allen von den Nazis
verfolgten Hockenheimer Opfern einen öffentlichen Raum des
Gedenkens zu schaffen. Die ersten Stolpersteine sollen nach
derzeitigen Planungen voraussichtlich im Frühherbst verlegt werden.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
28.02.2013
Musikschule Hockenheim räumt bei „Jugend musiziert“ reihenweise 1. Preise ab
(v.l. u. o.): Robert Sagasser, Annina Holand-Moritz, Christian Palmer. Mitte: Fabian Rothbauer, Ina Schlieper, Benno Leitzke, Unten: Marie-Luise Haas, Sofie Balazy, Elina Mitsch.
Hockenheim- Am Ende war die Jury
aufs Neue überzeugt: Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule
Hockenheim haben sich den 1. Preis beim Wettbewerb von „Jugend
musiziert“ wieder einmal mehr als verdient. Und das, obwohl selbst
die „alten Hasen“ diesmal Nerven zeigten: Das Ensemble „Alte
Musik“, das im vergangenen Jahr als Sechserbesetzung Sieger beim
Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde, verlor diesmal während
des Vortrags den Faden. „Bei der schwierigsten Stelle sind wir im
Tempo völlig auseinandergeraten“, so Benno Leitzke.
Doch das Ensemble, das in diesem Jahr beim
Regionalwettbewerb als Terzett gestartet ist, wusste sich zu
helfen. „Wenn es geht, einfach weitermachen und wieder
zusammenfinden. Und ansonsten noch mal von vorne anfangen. Diesen
Tipp hat uns unser Lehrer in der Vorbereitung mitgegeben“, erzählte
Ina Schlieper. Und tatsächlich: Die Drei begannen das Stück noch
einmal, und diesmal meisterten sie auch bravourös die schwierige
Passage. Der Lohn für das gelungene Spiel: Erneut holten die
Musikschüler von Hockenheim den 1. Platz und eine Weiterleitung zum
Landeswettbewerb. „Und das, obwohl wir vorher nicht genau wussten,
wie gut die anderen Ensembles sind“, so Fabian Rothbauer.
Tipps für den Wettbewerb erhielt auch Marie-Luise
Haas, die zusammen mit Helena Fischer am Klavier auftrat. „Meine
Lehrerin hat mir vorher Mut gemacht, denn ich war etwas aufgeregter
als beim vorigen Mal“, erzählt Marie-Luise. Auch sie hatte im
Vorjahr bereits sehr erfolgreich bei „Jugend musiziert“ mitgemacht
und einen Preis nach dem anderen abgeräumt. Doch während sie im
vergangenen Jahr in der Solowertung antrat und deshalb von einem
Lehrer begleitet wurde, spielte sie diesmal mit einer anderen
Schülerin zusammen. „Das ist dann schon etwas Aufwendiger am Anfang
beim Üben. Man braucht eine etwas längere Zeit, um sich aneinander
zu gewöhnen“, erklärt die 15-Jährige die besondere
Herausforderung.
Viel geübt hatten auch die beiden jüngsten
Teilnehmerinnen. Elina Mitsch und Sofie Balazy traten in diesem
Jahr zum ersten Mal bei „Jugend musiziert“ an – und holten sofort
den 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. „Seit
September haben wir jede Woche zusammen geübt“ sagt die 10-jährige
Sofie. Sie spielt seit vier Jahren Klavier. Inzwischen hat sie
sogar mit einem zweiten Instrument begonnen, dem Cello. „Klavier
spielen wollte ich schon immer“, schildert sie ihren Weg zur Musik.
Und obwohl ihre Eltern beide kein Instrument spielen, bekam Sofie
Musikunterricht am Klavier.
Über das Angebot der Musikschule, beim so genannten
„Instrumentenkarussel“ noch andere Instrumente kennenzulernen, kam
Sofie schließlich zum Cello. Die elfjährige Elina und Sofie sind
stolz auf ihren 1. Preis, zumal Sofie gleich doppelte Preisträgerin
ist: Auch in der Cello-Klavier-Wertung war Sofie unter den Besten,
auch wenn aufgrund ihres Alters in dieser Wertung generell keine
Weiterleitung zum Landeswettbewerb stattfindet. Deshalb sind Elina
und Sofie nun schon fleißig weiter am Üben für ihren Auftritt mit
Fagott und Klavier: Denn bereits im März werden sie wieder antreten
– beim großen Landesentscheid in Mannheim. Stadt Hockenheim,
Presse
Info:
-
Elina Mitsch, Fagott (Klasse. Annina
Holland-Moritz) und Sofie Balazy, Klavier (Klasse Christian Palmer)
– 23 P. - 1. Preis mit Weiterleitung z. Landeswettbewerb
-
Marie-Luise Haas (Klasse. Annina
Holland-Moritz), Klavier – 22 P. - 1.Preis
-
Sofie Balazy, Violoncello (Klasse Brygida
Lorenz) – 24 P. – 1. Preis mit Weiterleitung z.
Landeswettbewerb
-
Benno Leitzke, Gambe / Fabian Rothbauer,
Gambe und Schlieper Ina, Gambe, Querflöte (Klasse Sagasser) - 24 P.
1. Preis mit Weiterleitung z. Landeswettbewerb
27.02.2013
Hockenheimer Unternehmer-Treffen informiert über MRN-Modellprojekt im Talhaus zum Energiesparen
Hockenheim-
Wie kann ich Betriebskosten sparen, indem ich meine
Energieeffizienz steigere? Wie das konkret in Hockenheim gehen
kann, zeigten Bernd Kappenstein von der Metropolregion Rhein-Neckar
und seine Berater anlässlich des Unternehmer-Treffen, diesmal bei
der Firma reiko. Sie stellten dabei auch das neue Pilotprojekt der
MRN für kleine und mittlere Unternehmen vor, dass Energie mithilfe
von Thermografieaufnahmen wortwörtlich sichtbar macht.
„Wir führen dieses Pilotprojekt im Hockenheimer
Talhaus durch, weil wir hier großes Potential und Bereitschaft zur
Innovation sehen“, so Kappenstein in seinem Vortrag. Anhand
aktueller Zahlen belegte der Referent, der bei der MRN den
Fachbereich Energie und Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar
leitet, dass die Energiewende nur durch größere Energieeffizienz zu
erreichen ist. Besonders Unternehmen seien hier eine wichtige
Zielgruppe, weil sie einen hohen Energiebedarf haben und dadurch
Investitionen in die Energieeffizienz enorme Einsparpotentiale
bieten. „Die Energiekostensteigerungen, die in den kommenden Jahren
auf die Unternehmen zukommen, sind kaum finanzierbar, steuert man
dem nicht mit Einsparungen entgegen“, so Kappenstein.
Von den Gebäuden der rund 450 Unternehmen im
Talhaus werden derzeit kostenlos Thermografie-Aufnahmen erstellt.
Möglich ist dies durch ein neues Modellprojekt der MRN. Von den
angeschriebenen Unternehmen waren lediglich zehn Unternehmen nicht
bereit, den kostenlosen Service in Anspruch zu nehmen, wie Geert
Oldehinkel, bei der MRN zuständig für Energieeffizienz in KMUs,
mitteilte.
Anhand aktueller Beispiele aus dem Talhaus zeigte
Peter Hildenbrand, zertifizierter Energieberater im Netzwerk der
MRN, in seinem Vortrag „Energiesparer“ und „Energieverschwender“.
Grünes Licht gab er für den Gastgeber, die Firma reiko. In
Hockenheim gestartet im September 2012, hat das Unternehmen in
seinem Verkaufs- und Servicegebäude u. a. für Reinigungstechnik,
Garten- und Winterdienstmaschinen viele moderne
Energieeinspar-Möglichkeiten genutzt. Als kleine Beispiele nannte
der Referent den Einsatz von Bewegungsmeldern für punktuelle
Beleuchtung oder die Nutzung moderner LED-Technik.
Bei
anderen Gebäuden wiederum sah der Experte Einsparpotentiale. So
könnte z. B. eine bessere Dämmung von Wärmebrücken erheblich zu
Kostensenkungen beitragen. Um das Betriebsgebäude energetisch zu
optimieren, stellte er außerdem kurz verschiedene
Fördermöglichkeiten vor.
Donald Pape von der Wirtschaftsförderung der Stadt
Hockenheim verwies auf das weitere Vorgehen. Nachdem die
Thermografie-Aufnahmen voraussichtlich in den kommenden beiden
Wochen je nach Wetterlage abgeschlossen werden können, werden die
Berater eine erste Auswertung vornehmen. Danach können dann zur
weiteren Beratung konkrete Termine vereinbart werden.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Gäste die
Möglichkeit zum lockeren Gedankenaustausch. Die Veranstaltungsreihe
„Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des
Stadtmarketings Hockenheim mehrmals jährlich statt. Im
Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der
Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die
Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing
steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit
Hockenheims mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen
und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt:
Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200,
E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de,
www.hockenheimer-unternehmer.de
oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“
Stadt Hockenheim, Presse
25.02.2013
Engagiertes Vereinsleben
Förderprogramme, Termine und neue Gebäude – die
Themenliste beim Vereinsgespräch, zu dem die Stadt Hockenheim unter
Vorsitz von Oberbürgermeister Dieter Gummer rund 150 ortsansässige
Vereine eingeladen hatte, war breit. Zu Anfang dankte Gummer den
Vereinsvertretern für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich
direkt mit der Stadtverwaltung auszutauschen. Im Anschluss
informierte Christiane Blattner von der Lebenshilfe
Schwetzingen-Hockenheim e.V. die interessierten Vereinsvertreter
über ein Förderprogramm zum Kooperationsprojekt „Inklusion in
Vereinen“. Das Förderprogramm ermöglicht die Integration von
Menschen mit jedweder Behinderung in das Vereinsleben.
Vorgestellt wurden außerdem die Planungen zum
neuen Dusch- und Toilettengebäude am Waldfestplatz, das am 15.
April 2013 fertiggestellt werden soll. Das neue Gebäude, das sowohl
bei Festen auf dem Waldfestplatz als auch bei den Campern des
Hockenheimrings zum Einsatz kommt, ersetzt die alten, in die Jahre
gekommenen Anlagen. Es wird außerdem so weit wie möglich
vandalismussicher gebaut.
Hingewiesen wurden die Vereine außerdem, die
Richtlinien für die Förderung von Seiten der Stadt einzuhalten.
Unbedingt sei darauf zu achten, die Antragsfristen für Zuschüsse
einzuhalten. Anträge auf Zuschüsse, insbesondere Jugendförderung
und Teilnahme an Meisterschaften, müssen fristgerecht bis zum 1.
Dezember eines laufenden Jahres gestellt werden, ansonsten sei eine
Bezuschussung nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung des Gemeinderats
möglich.
Termine spielten auch eine Rolle beim
Tagesordnungspunkt „Veranstaltungskalender“. Um es Vereinen noch
einfacher zu machen, ihre Veranstaltung im Veranstaltungskalender
zu vermarkten, können Vereinstermine nun auch per Post, Fax, E-Mail
oder telefonisch gemeldet werden, nicht mehr nur durch Eintrag in
den Internetkalender. Ansprechpartner ist die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 06205 21-200, Fax 06205 21-260 oder
Mail presse@hockenheim.de.
Auch die künftigen Veranstaltungen werfen ihre
Schatten voraus: Die Stadtverwaltung informierte über den
anstehenden Dreck-weg-Tag 2013 am 13. April, der auch in diesem
Jahr wieder dabei helfen soll, Hockenheim herauszuputzen. Alle, die
Interesse daran haben, ihr Hockenheim ein Stück weit schöner zu
machen, sind herzlich eingeladen, am Vormittag mitzuhelfen.
Eingeladen sind alle Freunde der Musik auch zum „Tag des Liedes“,
der in diesem Jahr am 7. Juli in der Lamellenhalle auf dem Gelände
der Landesgartenschau stattfindet.
Ob die RNF-Sommertour 2013 Station in Hockenheim
macht, steht dagegen noch nicht fest. Noch bis spätestens 28.
Februar haben die Vereine Zeit, intern darüber zu beraten, ob sie
sich eine Teilnahme vorstellen können. Ihre Meinung können die
Vereine an den Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport,
Mail: SoBiKuSp@hockenheim.de,
schicken. Stadt Hockenheim, Presse
08.02.2013
Schulsozialarbeit und Coolnesstrainer arbeiten mit 8. Klassen präventiv
„Der mich
blöd anmacht, interessiert mich nicht. Mein Ziel ist, ohne große
Probleme nach Hause zu kommen oder ein schönes Wochenende zu
verbringen. Und wenn ich vorher mit gebrochener Nase ins
Krankenhaus komme, weil ich anderen etwas beweisen wollte, habe ich
mein Ziel nicht erreicht.“ Coolnesstrainer Thorsten Immig von der
Gesellschaft für Konfiktmanagement blickt in die Runde. Über 20
Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse sitzen um ihn herum und
hören gespannt zu. Es ist wieder leise geworden im Klassenzimmer
nach den praktischen Übungen. Aufmerksam nehmen die Schüler auf,
was die anderen erzählen, wie sie zuvor die zwei Schulstunden
Coolnesstraining erlebt haben und über was für Erlebnisse ihre
Mitschüler aus dem Alltag berichten.
Es ist kein normaler Schulvormittag in der
Hartmann-Baumann-Schule. Statt Mathe und Deutsch sind die beiden 8.
Klassen zum so genannten Coolnesstraining angetreten – in zehn
Veranstaltungen à zwei Schulstunden soll den Schülern vermittelt
werden, wie sie im Konfliktfall besser handeln können, wie mit
Mobbing und Gewalt umgegangen und wie allgemein das Sozialverhalten
verbessert werden kann. „Wir haben uns bewusst für die 8. Klassen
entschieden, um hier mit der Präventionsarbeit anzusetzen. Denn
jetzt haben die Schüler ein Alter erreicht, in dem sie immer
selbständiger werden und in Konfliktsituationen immer öfter allein
klarkommen müssen“, so Schulsozialarbeiterin Stefanie Grusie, die
für die Hartmann-Baumann-Schule das Coolnesstraining organisiert
und initiiert hatte.
„Das Training liegt mir als
Schulsozialarbeiterin natürlich am Herzen, denn hier können wir auf
ganz praktische Art und Weise präventiv arbeiten. Außerdem lernen
die Schüler und ich uns durch die gemeinsame Arbeit noch intensiver
kennen“, erläutert die Schulsozialarbeiterin, die zusammen mit
Coolnesstrainer Immig nun die Schulklassen bei ihrer Arbeit
begleitet.
Und diese Arbeit fordert den Schülern einiges
ab. „Heute ist Eure Disziplin gefragt“, erklärt Immig der Gruppe,
nachdem die Einführungsrunde beendet ist. Nachdem die Schüler hier
zuvor ihre Einschätzung gegeben haben, was das Training der
vergangenen Wochen bisher gebracht hat, geht es nun wieder an
praktische Übungen. „Ich brauche vier Freiwillige“, fordert der
ausgebildete Jugend- und Heimerzieher die Jugendlichen auf. In die
Mitte haben er und „seine“ FSJ-lerin Rie Larsen inzwischen zwei
Tische mit jeweils zwei Stühlen gestellt.
Der Trainer braucht nicht lange zu warten, viele
Schüler strecken ihre Hand nach oben. Dann geht es auch schon los:
Rücken an Rücken setzen sich zwei Schüler an die beiden Tische,
ihnen gegenüber nimmt jeweils ein Klassenkamerad Platz. Immig
erklärt die Regeln: Die beiden, die Rücken an Rücken sitzen,
bekommen jeweils einen Satz mit den gleichen, bunten
Holz-Bauklötzen. Einer der beiden baut daraus einen Turm oder
ähnliches, der zweite baut diesen nach. Schwierigkeit: Da beide
Rücken an Rücken sitzen, darf der Konstrukteur seinem Mitschüler
nur mündlich erklären, wie er das Gebilde nachzubauen hat – spicken
verboten.
Und dann
sind da noch die beiden Klassenkameraden, die die Klötzchenbauer
stören sollen. „Mit wem sprichst Du eigentlich?“ „Was sind das für
Klötzchen?“ „Warum nimmst Du eigentlich immer rot?“ Die Mitschüler
bringen mit ihren Fragen die beiden Konstrukteure gewaltig aus dem
Konzept. Und tatsächlich: Die Türme weichen voneinander ab.
„Kennt Ihr diese Situation?“ fragt der
Coolnesstrainer im Anschluss an die Übung. Viele Schüler nicken.
„Das ist hier wie im Unterricht, wenn es laut ist“, erklärt ein
Achtklässler. „Genau. Jetzt könnt Ihr vielleicht nachvollziehen,
wie es ist, wenn Euer Lehrer gegen den Lärm anschreien muss und wie
schwer Ihr Euch konzentrieren könnt, wenn ständig jemand Eure
Aufmerksamkeit ablenkt“, erläutert Immig, bevor er zur nächsten
Übung kommt.
Parallel zur Fensterfront ordnet er die Schüler
als „Wand“ an. Zwischen Fenster und der „lebenden Wand“ entsteht
ein schmaler Gang. Hier sollen die Schüler nun an dem Trainer
vorbeigehen, ohne sich von ihm aufhalten oder provozieren zu
lassen. „Nach oben schauen, um mehr Selbstbewußtsein zu
demonstrieren“, gibt der erfahrene Trainer einem Mädchen mit auf
den Weg, einem anderen Jungen rät er, nicht auf Provokationen
einzugehen, sondern im Zweifel einen anderen Weg zu suchen.
„Es gibt immer zwei Bereiche, die wir durch
unsere praktischen Übungen vermitteln wollen. Zum Einen wollen wir
versuchen, dass sich die Schüler in das potentielle Opfer
hineinversetzen, eine so genannte Opfer-Empathie entwickeln. Zum
Zweiten sollen die Jugendlichen erfahren, welche Konsequenzen ihr
Tun für ihr Leben haben kann“, so der Coolnesstrainer. Die Übungen
werden individuell auf die jeweiligen Gruppen zugeschnitten. Mal
geht es hierbei mehr um den Umgang bei Mobbing oder Gewalt, mal um
Konfliktlösungen oder mal um den aggressiven Umgang miteinander im
Klassenverband. In der Hartmann-Baumann-Schule ein Konzept, das
auch bei den Jugendlichen ankommt: Zum Ende dieser Trainingseinheit
gab es fast durchgehend die Note 2 für Thorsten Immig. „Es ist
insgesamt leiser geworden“ und „Die Übungen machen Spaß“, so das
Fazit der Schüler. Stadt Hockenheim, Presse
08.02.2013
Neue Regelungen für verkaufsoffene Sonntage beschlossen
Der Stadtbereich Hockenheim und das Gewerbegebiet
Talhaus haben künftig jeweils eigene Termine, um verkaufsoffene
Sonntage durchzuführen. Im Stadtgebiet dürfen die Geschäfte wie
bisher zu den traditionellen Festen - dem Frühlingsfest, dem
Mittelaltermarkt bzw. Handwerker- und Bauernmarkt sowie der Kerwe -
öffnen. Für das Talhaus wurde festgelegt, dass die verkaufsoffenen
Sonntage am 1. Sonntag im Mai (Frühlingsfest), am letzten Sonntag
im September (Oktoberfest) sowie am 1. Sonntag im November
(Familien-Tag) stattfinden. Bei Überschneidungen mit
Großveranstaltungen oder Feiertagen ist eine Abweichung von den
genannten Terminen möglich.
Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung vom 23.
Januar die bisher gültige Satzung mit drei verkaufsoffenen
Sonntagen für ganz Hockenheim geändert, da vor allem die
Einzelhändler im Innenstadtgebiet eine Trennung gefordert hatten.
Die Stadtverwaltung führte daraufhin eine Befragung bei den
Einzelhändlern durch, deren Ergebnis die Trennung der
verkaufsoffenen Sonntage nahelegte. Damit gibt es jetzt sechs
verkaufsoffene Sonntage in Hockenheim. Da 2013 am ersten
Mai-Wochenende die DTM zu Gast auf dem Hockenheimring ist, findet
das Frühlingsfest im Talhaus ausnahmsweise am 28. April statt.
Die Termine für die verkaufsoffenen
Sonntage (VS) 2013 sind:
14. April VS im Stadtbereich beim Frühlingsfest
28. April Frühlingsfest im Talhaus
2. Juni VS im Stadtbereich Mittelaltermarkt
29. September Oktoberfest im Talhaus
6. Oktober VS im Stadtbereich bei der Kerwe
3. November Familientag im Talhaus
Stadt Hockenheim, Presse
07.02.2013
Kreuzungsbereich Schwetzinger Straße / Karlstraße gesperrt
Die Schwetzinger Straße wird voraussichtlich ab
kommenden Montag, 28. Januar, vom Kreuzungsbereich Karlstraße
stadteinwärts einseitig gesperrt. Betroffen ist auch der
Kreuzungsbereich selbst. Der Verkehr stadteinwärts wird durch eine
Beschilderung umgeleitet. Frei bleibt die Fahrtrichtung
stadtauswärts in Richtung Nordanbindung.
Voll gesperrt wird in diesem Zusammenhang auch
die Karlstraße in Höhe der Schwetzinger Straße in Fahrtrichtung
Überführungsstraße, die Umleitung ist ebenfalls ausgeschildert.
Die Arbeiten im Kreuzungsbereich Schwetzinger
Straße/Karlstraße sind Teil der Sanierungsarbeiten der Stadtwerke
am Gas- und Wasserleitungsnetz in der Schwetzinger Straße. Die
neuen Leitungen werden in diesem Bereich nun in das bereits
vorhandene Netz eingebunden. Die Arbeiten im Kreuzungsbereich
sollen bis voraussichtlich 8. Februar abgeschlossen sein. Stadt
Hockenheim, Presse
25.01.2013
Verlegung der Stolpersteine soll mit Schülerprojekten begleitet werden
Nachdem der Gemeinderat der Verlegung von
Stolpersteinen für Opfer des Nationalsozialismus in Hockenheim
zugestimmt hat, haben nun auch die Schulen ihre Bereitschaft
signalisiert, das Projekt grundsätzlich zu unterstützen. In den
kommenden Wochen werden nun schulintern Gespräche geführt, in
welcher Form dort eine Unterstützung möglich ist. Zurückgreifen
können die Schulen dabei auch auf das Angebot der Landeszentrale
für politische Bildung. Leiter Wolfgang Berger von der Außenstelle
Heidelberg hat unter anderem in Aussicht gestellt, mit seinem Team
„Demokratie“ die Arbeit methodisch zu unterstützen, etwa in Form
von Projekttagen.
Zum Abstimmungsgespräch mit Schulen, Fraktionen,
Kirchenvertretern, dem Heimatverein sowie dem Arbeitskreis Jüdische
Geschichte hatte Oberbürgermeister Dieter Gummer eingeladen, um mit
ihnen nach möglichen Formen des Erinnerns zu suchen. Die Pädagogen
wollen nun anhand des vom Arbeitskreis ausgearbeiteten
Stolperrundganges nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit suchen. Der
Stolperrundgang wurde im vergangenen Jahr vom Arbeitskreis
Stolpersteine durchgeführt und stieß auf große Resonanz in der
Bevölkerung. Zum Arbeitskreis Stolpersteine gehörten Vertreter der
Evangelischen Kirchengemeinde, der Katholischen Kirchengemeinde
„Sankt Georg“, der Evangelisch-methodistischen Kirche, der
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden sowie des Arbeitskreises
Jüdischer Geschichte. Viele Bürger nahmen Anteil an diesem Part der
Hockenheimer Geschichte.
Stolpersteine sind ebenerdig in den Gehweg
eingelassene Steine mit 10x10 cm großen Messingplättchen, die den
Namen, das Geburtsjahr und kurze Angaben zum Schicksal des
jeweiligen Opfers auflisten. Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim
hatte beschlossen, allen, die dies wünschen und beantragen, die
Genehmigung zu erteilen, Stolpersteine zu verlegen. Dies gilt für
alle verfolgten und ermordeten Opfer des Nationalsozialismus.
Stadt Hockenheim, Presse
24.01.2013
Ikonen des Rathauses in Ruhestand verabschiedet
Rosi Blach, Johannes Lienstromberg, Werner Zimmermann, Manfred Bühler, Karin Schwab.
Dass sie nicht mehr da sind, fällt im Rathaus
sofort auf: Karin Schwab, das Gesicht im Vorzimmer des
Oberbürgermeisters, und Rosi Blach, das Gesicht am Empfang, sind
nach jahrzehntelanger treuer Dienste im Sinne der Allgemeinheit nun
verabschiedet worden. Der Abschied erfolgte schweren Herzens, von
beiden Seiten. Sowohl die angehenden Ruheständler wie auch Kollegen
konnten ihre Tränen angesichts des Abschiedes kaum
zurückhalten.
„In jedem Ende liegt ein Neubeginn“, blickte
Bürgermeister Zimmermann dennoch positiv in die Zukunft. Er dankte
Karin Schwab für ihre geleistete Arbeit. Und bezeichnete sie als
wahre Chefin des Hauptamtes und rechte Hand des Oberbürgermeisters.
Auch Rosi Blach sei ein Aushängeschild im Rathaus gewesen und oft
erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. „Zwei
Kolleginnen gehen von Bord, die eine Spur im Rathaus hinterlassen –
menschlich wie beruflich“, schloss Zimmermann seine kleine
Abschiedsrede.
Auch Hauptamtsleiter Manfred Bühler,
Vorgesetzter der beiden Ruheständler in spe, dankte seinen beiden
verdienten Mitarbeiterinnen. Er charakterisierte sie als
zuverlässige und kompetente Mitarbeiterinnen, die er schätzen
gelernt habe mit einer herausragenden Berufsauffassung.
Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg dankte Karin Schwab
und Rosi Blach und zitierte von Gottfried Keller „Die Ruhe zieht
das Leben an.“
Karin Schwab wurde 1949 in Hockenheim geboren.
Sie besuchte die Volksschule in Neulussheim und danach vier Jahre
das Hebelgymnasium in Schwetzingen. Im Anschluss absolvierte sie an
der kaufmännischen Berufsschule Mannheim die Ausbildung zur
Anwaltsgehilfin und arbeitete in zwei Kanzleien, bevor sie 1982 ins
Rathaus wechselte. Dort war sie seitdem als Sekretärin im Vorzimmer
des Oberbürgermeisters tätig.
Rosi Blach, ebenfalls 1949 geboren, war nach
ihrer Ausbildung zunächst vorwiegend im Einzelhandel tätig, bevor
sie 1992 zur Stadtverwaltung Hockenheim wechselte. Hier übernahm
sie seitdem die koordinierenden Tätigkeiten in der Telefonzentrale
und am Empfang. Auf Karin Schwab folgt als neue Sekretärin des
Oberbürgermeisters Sabrina Haaf, Denise Bauer ist Nachfolgerin von
Rosi Blach. Stadt Hockenheim; Presse
22.01.2013
Zwei Aquadrom-Mitarbeiter im Ruhestand
Erhard Metzler, Werner Zimmermann, Olga Knobel, Andreas Rothermel, Franz Bierlein, Hermann Sprott.
Franz Bierlein und Olga Knobel arbeiteten im
Aquadrom und wurden nun in den Ruhestand verabschiedet. Olga Knobel
war seit mehr als 20 Jahren bei der Stadt beschäftigt, Franz
Bierlein über 30 Jahre. Olga Knobel arbeitete zunächst im
Stadtbauamt, bevor sie in die Aquadrom-Verwaltung wechselte. „Dort
sind Sie dann sesshaft geblieben“, erklärte Bürgermeister
Zimmermann, der die Verabschiedung der beiden Mitarbeiter
durchführte.
Olga Knobel war im Aquadrom unter anderem für
die Rechnungslegung und Auftragsvergabe zuständig. Bäderleiter
Hermann Sprott bezeichnete sie als „Institution“. Auch Franz
Bierlein gehört zu den Institutionen des Aquadrom. Bereits kurz
nach der Eröffnung des Bades wurde er zum Schwimmmeistergehilfen.
Der gelernte Maschinist „begann quasi oben und arbeitete sich nach
unten durch“, so Zimmermann. Denn Bierlein wurde nach den Stationen
Schwimmmeister und Saunawärter schließlich wieder im technischen
Bereich als Maschinist eingesetzt.
Zimmermann wünschte beiden Glück, Gesundheit,
Geist, Geduld und die notwendige Gelassenheit für den weiteren
Lebensweg. Als Mitglied des Personalrats dankte auch Andreas
Rothermel seinen Kollegen, auf die stets Verlass war. Sprott
charakterisierte beide als Sympathieträger, die nun das Haus
verlassen. Erhard Metzler, technischer Werkleiter, dankte für die
Zusammenarbeit. Stadt Hockenheim; Presse
22.01.2013
Seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig
(v. l.): Oberbürgermeister Dieter Gummer, Jubilar Siegfried Träutlein, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg, Fachbereichsleiter Wilhelm Stulken.
Siegfried Träutlein ist ein bodenständiger Mann,
der die Dinge gerne positiv nach dem Motto „Mach das Beste draus“
angeht. Zuverlässig arbeitet er seit 25 Jahren nun im öffentlichen
Dienst und wurde dafür von Oberbürgermeister Dieter Gummer geehrt.
„Sie haben Ihre Arbeitskraft zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger
eingebracht. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Stadt Hockenheim
und wünsche Ihnen weiterhin Gesundheit und alles Gute“, so
Oberbürgermeister Dieter Gummer. Auch sein Bauhof-Kollege Johannes
Lienstromberg dankte Träutlein in seiner Funktion als
Personalratsvorsitzender. „Ich kann mich noch gut erinnern, als Du
eingestellt wurdest“, blickte Lienstromberg zurück.
25 Jahre ist das nun her. Angefangen hat der
gelernte Gas- und Wasserinstallateur zunächst in der Gärtnerei. Im
Laufe der Jahre veränderte sich das Aufgabengebiet immer wieder:
Bevor der „waschechte Hoggemer“ schließlich seinen festen Platz im
Bauhof fand, arbeitete er mehrere Jahre auf dem Friedhof der Stadt
Hockenheim.
Auch im Bauhof hatte der verlässliche Siegfried
Träutlein immer wieder unterschiedliche Aufgaben bekommen. Heute
reichen seine Tätigkeiten von Straßenreinigungsarbeiten bis hin zu
der Wartung der Außenanlagen. „Alles hat Spaß gemacht“, antwortet
er auf die Frage nach seinen Lieblingstätigkeiten bei der Stadt.
Und vielleicht ist genau diese positive Einstellung auch sein
Erfolgsgeheimnis, um zufrieden und ausgeglichen den Berufsweg gehen
zu können. Stadt Hockenheim; Presse
17.01.2013
Frei Fahrt für Radfahrer
(v. l.): Rita Adolphus (Mitarbeiterin Stadtverwaltung, Fachbereich Bauen und Wohnen), Andreas Sokoll (Sprecher der Gruppe FahrRad) und Elke Schollenberger (Mitarbeiterin Stadtverwaltung, Agendabeauftragte).
Kurze Wege für Radfahrer: Diesem Ziel ist
Hockenheim wieder ein Stück weit näher gekommen. Auf Anregung der
Gruppe „FahrRad“ von der Lokalen Agenda wurde überprüft, ob die
Einbahnstraßen in den Tempo 30-Zonen für Radfahrer gegen die
Fahrtrichtung geöffnet werden können. Eine Projekt mit Erfolg für
die „FahrRädler“: Bis auf die Schulstraße sind nun alle
Einbahnstraßen freigegeben.
„Um den Radverkehr in Hockenheim leichter und
attraktiver zu machen, versuchen wir, die Idee der kurzen Wege
umzusetzen. Und häufig sind Einbahnstraßen nun einmal die
schnellste Verbindung“, so Andreas Sokoll, Sprecher der Gruppe
FahrRad. Rita Adolphus vom Fachbereich Bauen und Wohnen zeigte sich
ebenfalls zufrieden mit dem Ergebnis.
„Wichtig ist, dass die Sicherheit aller
Verkehrsteilnehmer nach wie vor an erster Stelle steht. Deshalb
haben wir auch die Schulstraße nicht freigegeben. Hier ist zu viel
los, wir befürchten ansonsten Unfälle“, so die Stadtmitarbeiterin.
Die Öffnung der Einbahnstraße gegen die Fahrtrichtung wird mit
einem Schild „Fahrrad frei“ am Anfang der Straßen deutlich
gemacht.
Eingesetzt hat sich die Gruppe „FahrRad“ auch
dafür, dass Straßenmarkierungen angebracht werden, um die neue
Verkehrssituation allen Verkehrsteilnehmern noch deutlicher zu
machen. Auch hier haben Stadtverwaltung und die Gruppe der Lokalen
Agenda nun eine Lösung gefunden, um die neue Regelung noch klarer
zu machen. „Wir bringen nun jeweils am Anfang bzw. an Kreuzungen
von Einbahnstraßen Markierungen mit Piktogrammen auf, sogenannte
Fahrradpforten, die dem Radfahrer als Aufstellfläche dienen, wenn
er aus einer gegengerichteten Einbahnstraße herausfährt“, so
Adolphus.
Die Gruppe „FahrRad“ verbessert seit Jahren
erfolgreich die Bedingungen für Radfahren in Hockenheim. Die
Mitglieder bringen ihr Fachwissen ein, beraten mit der
Stadtverwaltung oder organisieren Radtouren durch Hockenheim. Wer
Interesse am Radfahren in Hockenheim hat, ist herzlich eingeladen,
sich ein Bild von „FahrRad“ zu machen. Nähere Informationen dazu
gibt es telefonisch bei Andreas Sokoll, Tel. 0170 4707548, oder im
Internet www.hockenheim.de/main/stadtinfo/agenda/Proj/00011.
16.01.2013
Rund um die Steuer – Bescheide versendet -Grundsteuer bleibt in 2013 unverändert – Neue Hundemarken
Die Grundsteuerbescheide für das laufende Jahr
wurden in den vergangenen Tagen versendet. Post von der
Stadtverwaltung haben in der Regel nur die Haushalte erhalten, bei
denen Änderungen eingetreten sind. Für alle anderen gelten die
gleichen Festsetzungen wie im Vorjahr.
Änderungen bei der Höhe der Hebesätze für die
Grundsteuer stehen in Hockenheim voraussichtlich nicht an. Im
Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltsatzung für das
Kalenderjahr 2013 werden die Hebesätze für die Grundsteuer A und B
aller Voraussicht nach in unveränderter Höhe von 280 % für land-
und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) und 300 % für
bebaute / bebaubare Grundstücke (Grundsteuer B) bestehen
bleiben.
Die Grundsteuer für 2013 ist somit ab sofort zu
den Fälligkeitsterminen und mit den Beträgen, die sich aus dem
letzten Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Mitteilung
ergeben, zu überweisen. Auf der Überweisung muss das
Buchungszeichen angegeben werden, das auf dem Bescheid steht. Auch
die Kontoverbindungen sind auf dem Bescheid angegeben. Einfacher
wird es beim Vorliegen einer Einzugsermächtigung: Die fälligen
Beträge für die Grundsteuer werden dann automatisch zum
Fälligkeitstermin abgebucht.
Sobald Änderungen in der Höhe der zu zahlenden
Grundsteuer oder ein Eigentumswechsel eintreten, ergeht ein neuer
Grundsteuerbescheid. Bis zum Erhalt des entsprechenden
Grundsteuerbescheides ist beim Eigentümerwechsel im Übrigen der
bisherige Eigentümer zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet.
Andere Vereinbarungen (z.B. im Kaufvertrag) haben nur
privatrechtliche Bedeutung, berühren deshalb nicht die
Zahlungspflicht gegenüber der Stadt.
Hundesteuer
Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben,
erhielten einen auf den 11.01.2013 datierten Steuerbescheid. Dem
Schreiben sind neue Hundemarken in der Farbe „grün auf silbernem
Grund“ beigefügt. Die Stadtverwaltung bittet alle Hundehalter, die
Nummern der beigefügten Hundemarken mit denen auf dem
Steuerbescheid zu vergleichen. Wenn unterschiedliche Nummern
vorhanden sind, wird um Rückmeldung gebeten. Bei Verlust der Marke
kann außerdem eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim
Steueramt, Zimmer 216/217, angefordert werden.
Generell sind alle Hunde anzumelden, die älter
als drei Monate sind. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt,
begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet
wird.
Vergnügungssteuer
Jeder Aufsteller von Spielgeräten hat bis zum
10. Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres eine
Steuererklärung bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach
Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen
Steuerbescheid festgesetzt. Die Vordrucke können bei Bedarf bei
Herrn Notheisen Zimmer 216 Tel. 21-223 oder per Mail m.notheisen@hockenheim.de
angefordert werden.
Gewerbesteuer
Bei der Gewerbesteuer werden keine
Jahresbescheide erstellt. Die zu zahlenden vierteljährlichen
Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten
Steuerbescheid.
Wer am Abbuchungsverfahren teilnehmen möchte,
kann dies jederzeit schriftlich mitteilen. Ansprechpartner für das
Abbuchungsverfahren und für weitere Fragen zu den Steuern sind:
Herrn Notheisen, Zimmer 216, Tel. 21-223 und
Frau Birkenmeier, Zimmer 217, Tel. 21-225, E-Mail: info@hockenheim.de Stadt
Hockenheim, Presse
16.01.2013
Unterschriftenaktion für besseren Lärmschutz an der Bahntrasse auch auf dem Neujahrsempfang
Viele Hockenheimer kennen das Geräusch: Wenn die
Züge nachts im Bereich Hockenheim zum Stehen kommen, kreischen die
Bremsen. Auch das laute Rumpeln anderer Züge gehört längst zur
Lärmkulisse, die hier Nacht für Nacht und auch am Tage von der Bahn
ausgeht. Einen besseren Lärmschutz und weniger Bahnlärm, das
fordern deshalb jetzt zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger
Hockenheims. Sie haben ihre Unterschrift bereits auf eine Liste
gesetzt, die nun an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegt.
Zusammen mit den Gemeinderatsfraktionen und dem Oberbürgermeister
macht Hockenheim so deutlich: Wir wollen unseren versprochenen
Lärmschutz von der Bahn.
Die Unterschriftenlisten liegen zurzeit u.a.
an folgenden Stellen aus:
-
Blumenkorb, Hirschstraße 6
-
Fa. Albert Herzer, Ottostraße 2
-
House 9, Obere Haupstraße 9
-
Radio Paul, Heidelberger Straße 2
-
Reisebüro Stadtmitte, Obere Hauptstraße 14
-
Fa. Reifen-Sessler, Mannheimer Str. 13
-
Autohaus Krauth, Mannheimer Str. 2
-
Lindenapotheke Gabi Schotter, Schwetzinger Str.
18
-
Fa. Maier Opema, Pfälzer Ring 5
-
Sparkasse - Zweigstelle Birkengrund, Karlstr.
23
-
Buchhaltung Dörfler-Schwab, Rathausstraße 2
-
Bäckerei Groß-Deffert, Rathausstraße 7
-
Stadtbibliothek Zehntscheune, Untere Mühlstr.
4
-
Kiosk Zeilfelder, Schwetzinger Str. 77
-
Nicoles Papeterie, Karlsruher Str. 5
Auch beim großen Neujahrsempfang der Stadt am
14. Januar in der Stadthalle werden Unterschriftenlisten ausliegen.
Mit der eigenen Unterschrift ein Zeichen zu setzen und die Aktion
für besseren Lärmschutz zu unterstützen, ist also ganz einfach.
Hintergrund für die Unterschriftenaktion ist,
dass die DB Netz AG vor kurzem ohne Abstimmung mit der Stadt eine
Lärmschutz-Variante zur Planfeststellung eingereicht hat, die von
der Stadt als unzureichend abgelehnt wird. Und das, obwohl sie seit
mehr als 30 Jahren vertraglich zusichert, den Lärmschutz in
Hockenheim zu verbessern.
Bei der Gemeinderatssitzung am 19. Dezember 2012
zum Thema Lärmschutz entlang der Bahnstrecke in Hockenheim haben
die Bürgerinnen und Bürger Hockenheims Flagge gezeigt: Die Plätze
im Bürgersaal reichten nicht aus, um alle Zuhörer unterzubringen.
Nun soll es weitergehen: Derzeit werden möglichst viele
Unterschriften gesammelt, um so der Bahn die „Rote Karte“ zeigen zu
können.
Wenn die Bahn ihre derzeitigen Planungen
durchsetzen würde, würde nach dem derzeitigen Kenntnisstand unter
anderem ein bis zweimal pro Jahr ein Schleifzug die Bahngleise
abschleifen – für die Lärmbetroffenen würde sich also wenig ändern.
Im Rahmen des gesetzlichen Planfeststellungsverfahrens besteht
zudem für alle Bürgerinnen und Bürger Hockenheims die Möglichkeit,
Einwendungen gegen die Planungen zu machen. Mit der Offenlage
rechnet die Stadtverwaltung in Kürze. Stadt Hockenheim,
Presse
11.01.2013
Oberbürgermeister Dieter Gummer empfängt die Sternsinger im Rathaus
Seit einigen
Jahren ist es guter Brauch, dass Oberbürgermeister Dieter Gummer
die Hockenheimer Sternsinger im Rathaus empfängt, um seitens der
Stadt die Aktion „Dreikönigsingen“ finanziell zu unterstützen. In
diesem Jahr sammelten die rund 40 Kinder und Jugendlichen
unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ für die Anschaffung
eines geländegängigen Krankenwagens für das Krankenhaus der Stadt
Litembo im äußersten Südwesten Tansanias.
Für die Menschen dort und in der Diözese Mbinga
ist das „Urwald-Krankenhaus“, zu dessen Einzugsbereich von der
Größe Nordrhein-Westfalens 500.000 Menschen gehören,
lebenswichtig.
Bei den großen Entfernungen und oftmals
beschwerlichen Wegen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt
werden müssen, ist es daher wichtig, dass die Patienten künftig in
den umliegenden kleinen Krankenanstalten abgeholt und in das
Krankenhaus gebracht werden können.
Oberbürgermeister Gummer dankte den Sternsingern
und Organisatoren für ihr großes Engagement zu Gunsten anderer, den
Gesang, verbunden mit Gedichtvorträgen und den Segen für das
Rathaus und seine Besucher. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
07.01.2013
Neuer Imam im Rathaus begrüßt
Fatih Sahan von der Koordinierungsstelle des DITIB LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG, REGIONALVERBAND KARLSRUHE e.V., Imam Cumaali Deniz, Bürgermeister Werner Zimmermann und Ali Keles, Vorsitzender des Türkisch-Islamischen Vereins Hockenheim.
Einen handgefertigten, bronzefarbenen Teller aus
seiner Heimatstadt Gaziantep überreichte der neue Imam des
Türkisch-Islamischen Vereins Hockenheim, Cumaali Deniz, an
Bürgermeister Werner Zimmermann bei seinem Antrittsbesuch im
Rathaus. „Hockenheim 2012 – Mit freundlichen Grüßen an die Stadt
Hockenheim“, so die Widmung, die auf dem Unikat von einem
heimischen Künstler aufgebracht wurde.
„Weltoffenheit und Toleranz sind eine
Selbstverständlichkeit in einer so bekannten Rennstadt wie
Hockenheim. Wir freuen uns auf den Dialog mit dem neuen Imam“, so
Bürgermeister Zimmermann bei der Begrüßung. Seit rund drei Monaten
lebt Imam Cumaali Deniz in Hockenheim, geplant ist, dass er die
kommenden fünf Jahre hier beim Türkisch-Islamischen Verein tätig
ist. „Ich wurde freundlich in Hockenheim aufgenommen und freue mich
auf meine kommenden Aufgaben“, so Imam Cumaali Deniz. Stadt
Hockenheim, Presse
18.12.2012
Farbenfrohe Weihnachtspostkarten von städtischen Kindertagesstätten bringen Freude
Holger Schneider, Leiter des Sozialamtes, Monika Wolk, stellvertretende Fachbereichsleiterin Soziales, Bildung, Kultur und Sport sowie die beiden Mitarbeiterinnen des Sozialamtes, Carolin Speth und Karin Kimling.
Überraschungspaket-Aktion für
Familien
Menschen Freude bringen, die oft wenig Anlass
dazu haben: Das war das Anliegen, das das Sozialamt der Stadt
Hockenheim umsetzen wollte. Und es blieb nicht bei den guten
Vorsätzen. Das Team um Leiter Holger Schneider hat zusammen mit
Monika Wolk von der Fachbereichsleitung Soziales, Bildung, Kultur
und Sport die Idee auch gleich in die Tat umgesetzt. Zusammen mit
den städtischen Kindertagesstätten, dem Friedrich-Fröbel-, Park-
und Südstadtkindergarten, gestaltete das Team vom Sozialamt
Postkarten, die nun zusammen mit der normalen Post als
Weihnachtsgruß an die Kunden des Sozialamtes versendet wurde.
Die farbenfrohen Motive der Weihnachtskarten
wurden von den Kindern der Kindergärten gemalt und anschließend von
Holger Schneider als Postkarten hergestellt. „Dann haben wir die
Karten unserer normalen Post beigelegt. Wir hoffen, damit eine
kleine Freude in die Häuser unserer Kunden zu bringen. Wir möchten
damit auch unsere Wertschätzung ihnen gegenüber zum Ausdruck
bringen“, so Schneider.
Gleichzeitig hat das Team die Motive vor ihren
Räumen ausgestellt. Viele der Rathausbesucher, so berichtet
Schneider, hätten sich über die kleine Ausstellung gefreut. „Die
positiven Rückmeldungen zeigen, dass man auch mit kleinen Dingen
Freude machen kann. Wir planen, die Aktion auch im kommenden Jahr
wieder durchzuführen.“
Ebenfalls gestartet ist auch die
Überraschungspaket-Aktion für Familien mit Kindern. Unternehmen und
Privatpersonen unterstützen diese Aktion seit Jahren mit Spenden
und Sachmitteln. Rund 85 Päckchen gehen in diesem Jahr an
bedürftige Familien, um damit deren Weihnachtsfest zu bereichern.
„Wir bedanken uns bei allen Spendern, die mit ihrem Geben anderen
eine Freude machen. Schön, dass damit der Sinn von Weihnachten auch
in Hockenheim ein so deutliches Zeichen findet“, dankt Monika Wolk.
Stadt Hockenheim, Presse
17.12.2012
5.000 Euro für den Fröbel-Kindergarten
Adrienne,
Antoine und Maya strahlen: Nicht der Weihnachtsmann, sondern die
Unternehmen „Erdal Ekici EHM Immobilien“ und die „LTG - Landauer
Transportgesellschaft Doll KG“ sorgten vor Weihnachten für viel
Freude im Fröbel-Kindergarten. Der Unternehmensleiter Erdal Ekici,
und die Chefs der LTG, Heinrich und Johannes Doll überreichten
Leiterin Ingrid Zahn eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Mit der
Spende sollen neue Sportgeräte für die Bewegungsbereiche
angeschafft werden.
„Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, die
wichtige Arbeit im frühkindlichen Bereich zu unterstützen. Meine
Kinder sind auch hier in den Fröbel-Kindergarten gegangen. Deshalb
weiß ich, wie wichtig Bewegung für Kinder ist“, sagte Ekici. Ekici
ist mit seinem Unternehmen seit Jahrzehnten erfolgreich in
Hockenheim tätig und bietet Servicedienstleistungen rund um die
Immobilie, von der Vermittlung von Grundstücken, Wohnungen und
Finanzierungen bis hin zu kompletten Vermarktungskonzepten, an.
Auch Heinrich und Johannes Doll, Inhaber des von
Hockenheim aus tätigen Logistikunternehmen LTG möchten mit ihrer
Spende den Kindergarten unterstützen. „Kinder sind unsere Zukunft.
Es gibt wohl kaum eine sinnvollere Investition als die in unsere
Kinder und deren Bildung. Und Bildung fängt hier, im Kindergarten,
an“, so Johannes Doll.
Ingrid Zahn dankte den Spendern im Namen des
gesamten Kindergarten-Teams. „Das ist gut angelegtes Geld“, sagte
sie. Mit der Spende sollen die Bewegungsbereiche des
Fröbel-Kindergartens aufgewertet werden. In den Bewegungsbereichen
können Kinder verschiedene Materialien und Sportgeräte
ausprobieren. Dadurch trainieren sie Körpererfahrung und
Körperbeherrschung und leben ihren Bewegungsdrang aus. „Gerade
heute, wo viele Kinder im Alltag mit Bewegungseinschränkungen leben
müssen, ist diese Erfahrung sehr wichtig. Und vor allem macht es
den Kindern viel Spaß“, so Zahn. Stadt Hockenheim,
Presse
17.12.2012
Spende von OGV bereichert Stiegwiesenpark
v.l. Rudi Mergenthaler, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Matthias Degen von der Stadt Hockenheim sowie Ehrenvorsitzenden Ernst Kuhn
Der Stiegwiesenpark hat einen neuen
„Mitbewohner“ bekommen: Dank einer Spende des Obst- und
Gartenbauvereins (OGV) bereichert nun ein „Acer palmatum
Atropurpureum“ die farbenfrohe Baum- und Pflanzenwelt des Parks.
„Anlässlich unseres 90-jährigen Jubiläums war uns wichtig, der
Stadt etwas Dauerhaftes und Nachhaltiges zu überlassen, für das wir
stehen: eben ein Baum“, so Rudi Mergenthaler, der Vorsitzende des
Obst- und Gartenbauvereins.
Auch Ehrenvorsitzender Ernst Kuhn freut sich
über den roten Fächerblattahorn, der jetzt den Stiegwiesenpark noch
bunter macht. „Dieser Baum soll unseren Verein symbolisieren. Wir
hoffen, dass er so gedeiht wie unser Verein“, so Kuhn. Matthias
Degen vom Fachbereich Bauen und Wohnen, der für die städtischen
Grünanlagen verantwortlich ist, dankte dem Obst- und
Gartenbauverein im Namen der Stadt. Zuvor hatte der Verein
Oberbürgermeister Dieter Gummer einen symbolischen Scheck für die
Anschaffung eines Baumes überreicht. Mit Pflanzung des Ahornbaumes
können sich nun auch die Besucher des Stiegwiesenparks an der
Spende des OGVs erfreuen. Der OGV bietet außerdem in regelmäßigen
Abständen für alle Interessierten kostenlose Kurse an. Der nächste
Schnittkurs beginnt am 17. Januar um 19 Uhr in der „Brauerei zum
Stadtpark“ mit der theoretischen Schnittunterweisung an Obst- und
Beerensträuchern. Stadt Hockenheim, Presse
14.12.2012
Ergebnis der Jugendgemeinderatswahlen
Die Jugendlichen haben ihre Wahl
getroffen und ihre zwölf neuen Jugendgemeinderäte bestimmt. Gewählt
wurden:
Patrick Stypa (373 Stimmen), Seda Safak (370),
Adrian Augustin (357), Evelyn Heer (310), Celina Grein (272),
Sezgin Ceylan (247), Agron Lokaj (210), Maximilian Rabe (195), Tim
Kannewurf (183), Christian Wunder (140), Florin Zukaj (133), Ananya
Meksup (127).
Von den insgesamt 1.806 Wahlberechtigten haben
426 ihr Wahlrecht ausgeübt. Die Wahlbeteiligung lag bei 23,6
Prozent, damit rund 5 Prozentpunkte niedriger als bei der
vorangegangenen Wahl 2010. Die beiden amtierenden
Jugendgemeinderäte, Patrick Stypa und Evelyn Heer, die sich wieder
als Kandidaten aufgestellt hatten, wurden mit großer Mehrheit
erneut in den Jugendgemeinderat gewählt.
„Wir danken allen, die uns bei der Wahl zum
Jugendgemeinderat unterstützt haben. Wir freuen uns, dass die
Jugendlichen erneut ihre Stimme für Hockenheim gewählt haben. Wir
wünschen den zwölf neuen Jugendvertretern alles Gute für ihre
wichtige Arbeit in den kommenden zwei Jahren“, sagte Stefan
Kalbfuss, zuständiger Fachbereichsleiter Soziales, Bildung, Kultur
und Sport. Stadt Hockenheim, Presse
10.12.2012
Ökologisches Wegsystem und Hochwasserschutz:
Die
Hockenheimer Gräben werden auf Vordermann gebracht
Mal sind sie unscheinbar unter Hecken versteckt,
mal führt eine kleine Brücke über sie. Manche von ihnen sind
bekannt wie der Kothlachgraben, andere wiederum werden kaum
wahrgenommen. Und doch zählen sie alle zu dem rund 41 Kilometer
langen Grabensystem, das für Hockenheim wichtige Funktionen
übernimmt.
41 Kilometer – das ist eine Strecke, als würde man
von Hockenheim bis Karlsruhe fahren. Aber wofür braucht man in
Hockenheim über 40 Kilometer an Gräben? „Sie haben verschiedene,
wichtige Funktionen. Zum Einen dienen sie dem Hochwasserschutz. Zum
anderen verbinden sie verschiedene Biotope, weil ihr Uferbereich
Tieren Schutz bietet. Und außerdem haben sie auch wichtige
Entwässerungsfunktionen für angrenzende Grundstücke wie Äcker
usw.“, erklärt Uwe Heidenreich vom Büro Rausch & Partner. Das
Büro hatte im Auftrag der Stadt Hockenheim den Pflegeplan für das
Grabensystem entwickelt.
Um die verschiedenen Funktionen auszufüllen, so der
Experte weiter, sei es wichtig, das Grabensystem intakt zu halten.
Und dabei sei öfter Augenmaß und Fingerspitzengefühl erforderlich.
Begonnen hat das beauftragte Unternehmen Kemm in diesem Jahr damit,
wichtige Gräben auch in Hinblick auf den Hochwasserschutz wieder
auf Vordermann zu bringen. Denn Hockenheim grenzt mit seiner
Gemarkung direkt an den Rhein an. Wichtig ist deshalb, dass die
Gräben bei Überflutungsgefahr ansteigendes Grundwasser auch
aufnehmen und wegführen können.
Ein hartes Stück Arbeit, vor denen Heidenreich und
das Team Kemm vor Beginn der Arbeiten standen: Einige der Gräben
waren gar nicht mehr zu erkennen – zu viele Hecken waren in den
vergangenen Jahren um die Vertiefungen herum gewachsen, Laub und
Erde hatten den Graben versanden lassen. Kein Wasser war mehr in
den Gräben zu sehen, sie wirkten lediglich wie kleine Einbuchtung
in einer Wiese mit dichtbewachsenen Hängen.
Keinen Kahlschlag, sondern mit Augenmaß wurden
einige dieser Gräben nun in den vergangenen Wochen reaktiviert.
Dafür mussten die Hecken weggeschnitten werden, die Hänge von
dichtem Unkraut und Gebüsch befreit werden. Wenn es nicht anders
ging, wurde der Graben auch „ausgekoffert“, d. h. mit einem kleinen
Bagger wurde Erde vom Grund ausgehoben und der Graben wieder tiefer
gemacht.
Und
tatsächlich: In zuvor tot wirkenden Abschnitten kommt langsam
wieder Leben. Wasser fließt nun z. B. wieder durch den
Paschagraben, der im Bereich der Mörschwiesen liegt. Die Tier- und
Pflanzenwelt wird hier wieder lebendig. „Das ist gut für das
ökologische System“, betont Heidenreich. Prachtlibellen, Gras- und
Wasserfrösche und auch Stichlinge könnten so in dem seichten Wasser
wieder eine neue Heimat finden.
Zufrieden zeigt sich Heidenreich auch mit dem
Zeitpunkt der Arbeiten: „Statt im Winter zu arbeiten, hat sich aus
meiner Sicht der Oktober bewährt. Die Amphibien sind noch nicht in
Winterstarre gefallen und können sich so noch an den neu
geschaffenen Lebensraum anpassen. Deshalb ist es auch wichtig, beim
Ausbaggern der Gräben nicht zu tief zu gehen. Das wäre nicht gut
für die Tiere und würde auch zu einer zu starken Entwässerung der
Umgebung führen.“
Arbeit kommt auf die Pfleger des 41 Kilometer
langen Netzes auch noch in den kommenden Jahren zu: Denn manche
Gräben wurden noch nicht bearbeitet, auch, um damit im Natur- und
Landschaftsschutzgebiet Schutzräume zu lassen für die Tierwelt.
Denn durch ihren Bewuchs bieten die Gräben Tieren die Möglichkeit,
in ihrem Schutz von Biotop zu Biotop wandern zu können. Die 61
Gräben sind damit gleichzeitig eine Art Wegsystem für
Lebewesen.
Doch allen Interessen immer gerecht zu werden, ist
ein manchmal nicht einfacher Abwägungsprozess: Hochwasserschutz,
Biotopvernetzung und die Nutzung angrenzender Flächen für die
Landwirtschaft sind dabei in Einklang zu bringen. Und manchmal
kommt auch noch zusätzliche Arbeit auf die Pflegemannschaft zu, wie
etwa beim Graben entlang der B 36. Hier mussten neben Hecken und
Schnittgut auch Hinterlassenschaften anderer Art entsorgt werden:
Kinderwägen, Dosen und anderer abgelagerter Müll…
Info: Die Stadt Hockenheim hat die Arbeiten zur
Instandhaltung der Entwässerungsgräben im Hockenheimer Rheinbogen
bis zum Jahr 2015 vergeben. Die Pflegemaßnahmen in dem Natur- und
Landschaftsschutzgebiet zwischen Altlußheim, Hockenheim, Ketsch und
dem Rhein umfassen das Zurückschneiden von Gehölzen, rund zwölf
Kilometer Mahd sowie die Entkrautung der Gewässersohle. Insgesamt
werden dafür Kosten in Höhe von rund 120.000 Euro aufgewendet.
Stadt Hockenheim, Presse; Foto: Büro Rausch & Partner
Neulussheim
03.12.2012
Warum aus dem Oma-/Opa-Service die Paten-Omas und –Opas werden…
„Paten-Opa“ Bruno Jahn mit „Enkelin“ Annabelle
„Der Inhalt bleibt gleich, nur die Verpackung
ändert sich“: So könnte man es formulieren, wenn man die
Namensänderung des Oma-/Opa-Services Hockenheim auf den Punkt
bringen müsste. Denn es geht immer noch darum, Kindern eine neue
Oma oder einen neuen Opa zu geben. Es geht immer noch darum, dass
Omas und Opas ein „neues“ Enkelkind bekommen. Und es geht immer
noch darum, mit ein wenig Zeit viel Glück in eine Familie zu
bringen.
Was aber durch den neuen Namen „Paten-Oma /
Paten-Opa“ noch deutlicher werden soll, ist, dass es hier um den
Aufbau familiärer Beziehungen geht. „Wir wurden immer wieder von
jungen Familien, die unsere Adresse über das Internet recherchiert
hatten, gebeten, einzuspringen, wenn es in Notsituationen an einer
Betreuung für das Kind fehlte. Wir mussten diese Familien dann
stets enttäuschen, denn wir sind kein Service im Sinne einer
Dienstleistung“, so Christiane Hölzer-Hößler, die zusammen mit
Hildegard Jahn-Petermann die Projektgruppe koordiniert.
Bei den Paten-Omas und Paten-Opas geht es darum,
dass beide Seiten profitieren. Die Kinder, weil sie endlich auch
eine Oma zum Kuscheln oder einen Opa zum Toben haben. Und die
Paten-Omas und –Opas sind begeistert von der Lebendigkeit, dem
Vertrauen und der echten familiären Beziehung, die sich zwischen
zuvor „Fremden“ entwickelt.
Mit dem neuen Namen, den „Paten-Omas/Paten-Opas“
hofft die Gruppe der Lokalen Agenda Hockenheim nun,
Missverständnissen vorzubeugen. Im Vordergrund stehen Sympathie und
Zuwendung, auch die Eltern des betreuenden Kindes sind in diesen
Prozess eingeschlossen. Ein Ersatz für Babysitter oder Tagesmütter
ist die Gruppe in keinem Fall.
Wer Interesse daran hat, auch Paten-Oma oder
Paten-Opa zu werden, kann sich gerne an die beiden
Gruppensprecherinnen wenden. Der zeitliche Aufwand pro Woche ist
individuell unterschiedlich und wird im Vorfeld nach den Wünschen
abgestimmt. Keinesfalls ist vorgesehen, dass die Paten-Omas und
–Opas auf Abruf bereitstehen.
Kontakt: Hildegard Jahn-Petermann, Tel.
06205-7309, Email: Bruno.Jahn@web.de
Christiane Hölzer-Hößler, Tel. 06205-2890448,
Email: c.hoelzerhoessler@googlemail.com Stadt
Hockenheim, Presse
27.11.2012
Walldorfer Straße teilweise ab Montag gesperrt
Ab Montag, 26. November, wird die Walldorfer
Straße von der Leopoldstraße bis zur Gebrüder-Grimm-Straße wegen
Kanalarbeiten abschnittsweise gesperrt werden. Die Umleitung
erfolgt über die angrenzenden Straßen. Der Anliegerverkehr ist bis
zur Baustelle zugelassen. Die Arbeiten in diesem Straßenabschnitt
sind Teil der Kanalerneuerungs- bzw. Kanalauswechslungsmaßnahmen in
der gesamten Walldorfer Straße vom Abzweig Leopoldstraße bis
Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße.
Geplant ist, in diesem Bereich in zwei
Bauabschnitten die Kanalarbeiten von der Stadt durchzuführen. Der
erste Bauabschnitt geht von dem Abzweig Lepoldstraße bis zur
Gebrüder-Grimm-Straße. Der zweite Bauabschnitt führt dann weiter
bis zur Konrad-Adenauer-Straße. Außerdem wird während dieses
Bauabschnittes parallel in der Gebrüder-Grimm-Straße vom Abzweig
Walldorfer Straße bis Holzweg gearbeitet. Die gesamten
Kanalmaßnahmen der Stadt sollen voraussichtlich bis Anfang Herbst
2013 abgeschlossen sein. Die Straßenbaumaßnahmen sollen nach
Abschluss der Arbeiten durch die Stadtwerke durchgeführt
werden.
Fußgänger können weiterhin die Gehwege benutzen,
außer in dem Bereich werden die Anschlusskanäle und –leitungen
hergestellt. Wenn das Müllfahrzeug während der Bauarbeiten die zu
leerenden Mülltonnen nicht direkt anfahren kann, werden die vor dem
Anwesen bereitstehenden Tonnen vom Baustellenpersonal zur nächsten
anfahrbaren Sammelstelle gebracht. Stadt Hockenheim,
Presse
23.11.2012
4. Hockenheimer Unternehmertreffen ganz im Zeichen von Medien und PR
v. l. Julia Weinmann-Klausmann, Rouven Klausmann, Donald Pape (Wirtschaftsförderung Stadt Hockenheim), Referentin Dr. Katrin Bischl und Klaus Weinmann
Hockenheim- „Erst planen, dann
kommunizieren!“ Referentin Dr. Katrin Bischl brachte die
Kernbotschaft ihres Vortrages klar auf den Punkt. PR-Arbeit ohne
Strategie, so die versierte Fachfrau, sei Zeit- und
Ressourcenverschwendung. Rund 35 Hockenheimer Unternehmerinnen und
Unternehmer waren zum 4. Hockenheimer Unternehmer-Treffen 2012
gekommen und informierten sich diesmal in der Druckerei Weinmann
zum Thema „Public Relations für kleine und mittlere Unternehmen: So
klappt´s auch mit der Presse“.
„Wer nicht kommuniziert, wird nicht wahrgenommen“,
erläuterte Bischl die große Bedeutung von PR-Arbeit für
Unternehmen. Zuvor hatte die Familie Weinmann als Gastgeber der
diesmaligen Veranstaltung die Besucher begrüßt und darauf
hingewiesen, vor welchen Umbrüchen die Medienlandschaft in den
kommenden Jahren stehe. Im Druckereigeschäft, so Rouven Klausmann,
sei es immer wichtiger, individuelle und zielgruppenorientierte
Lösungen für Kundenwünsche zu bieten.
Auch Referentin Bischl betonte, wie wichtig die
Orientierung an konkreten Zielen für die PR-Arbeit. Diese könnten
sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel die Bekanntmachung eines
Einzelproduktes, die Etablierung des Geschäftsführers als
prominenten Fachreferenten oder die Positionierung als attraktiver
Arbeitgeber. Je nach Ziel seien die adäquaten PR-Instrumente
auszuwählen. Hier stellte sie die Bandbreite der Möglichkeiten von
Events wie einem „Tag der offenen Tür“ oder Hausmessen bis hin zu
klassischen Mitteln wie der Pressemitteilung vor. So könne man das
prinzipielle Ziel von PR erreichen: Andere sollen positiv über das
eigene Unternehmen reden.
Eine
professionelle Kommunikationsarbeit nannte sie als unabdingbare
Voraussetzung, um die eigenen PR-Ziele zu erreichen und das
notwendige Vertrauen zwischen Unternehmen und Umfeld zu schaffen.
„Es reicht nicht, wenn Sie jemanden PR-Arbeit machen lassen, der
die Note 2 in Deutsch hatte. PR ist viel mehr als schöne Texte
schreiben, es ist vor allem strategische Arbeit“, so die
Referentin.
PR-Arbeit, so die Referentin weiter, müsse heute
hohe Qualitätsstandards erfüllen, da die Konkurrenz auf dem
Informationsmarkt groß sei: „Wer nicht professionell arbeitet, wird
keinen Erfolg haben.“ Dafür brauche es, so Bischl, geschultes
Personal, das die Regeln der jeweiligen Verbreitungsmedien, wie
Fachzeitschrift oder Tageszeitung, kennt und über Fachkenntnisse
verfügt, zum Beispiel zu Fotografie, Kommunikationspsychologie oder
Internet.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Gäste die
Möglichkeit zum lockeren Gedankenaustausch. Die Veranstaltungsreihe
„Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des
Stadtmarketings Hockenheim statt und wird im kommenden Jahr
fortgesetzt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich
Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und
der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim.
Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die
Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen
und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt:
Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail:
wirtschaft@hockenheim.de,
www.hockenheimer-unternehmer.de
oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.
22.11.2012
Narren spenden für Nothilfefonds
(v. l.): OB Dieter Gummer, Corinna Holl und Gerhard Rohr
Wie schon vor wenigen Tagen am 11.11. ergab sich
der Rathaus-Verantwortliche auch diesmal gerne dem erneuten „Sturm“
der Hockenheimer Narren: Oberbürgermeister Dieter Gummer nahm eine
Spende in Höhe von 88,88 Euro für den Nothilfefonds des
Oberbürgermeisters entgegen. „Eine Steigerung gegenüber des
Vorjahres um rund 50 Prozent. Solche Steigerungsraten schaffen halt
nur Menschen, die mit Spaß bei der Sache sind“, schmunzelte Gummer
bei der Übergabe.
Zusammen hatten HCG und C.C. Blau-Weiss dieses
Geld beim Saisonauftakt am 11.11. auf dem Platz vor der
Zehntscheune gesammelt. „Gerade in Zeiten, in denen es uns gut
geht, ist es uns ein Anliegen, an Menschen zu denken, denen es
nicht so gut wie uns geht“, so Gerhard Rohr stellvertretend für die
beiden Vereine. Mit der Spende für den Nothilfefonds könne man
direkt außerdem vor Ort etwas bewirken, ohne dass ein Teil der
Spende für Verwaltungsausgaben verwendet würde.
HCG und C.C: Blau-Weiss feierten in diesem Jahr
erstmals zusammen mit dem Fanfarenzug den Auftakt zur
Fastnachtssaison gemeinsam auf dem Platz vor der Zehntscheune. Auch
im nächsten Jahr ist geplant, wieder gemeinsam mit der Bevölkerung
am 11.11. auf dem Platz vor der Zehntscheune in die fünfte
Jahreszeit zu starten.
Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte den
Spendern von Herzen. „Sie verbinden Spaß mit Verantwortung. Es ist
schließlich keine Selbstverständlichkeit, an andere zu denken. Ich
bin dankbar, dass es in Hockenheim Menschen gibt, die Verantwortung
für andere übernehmen“, so Gummer.
„Egal, welche Summe gespendet wird: Dieses Geld
hilft Menschen, die in Not geraten sind. Auf unbürokratische Weise
ist es damit möglich, in Einzelfällen akute Not zu lindern. Damit
können wir sicher noch keine Welt bewegen, aber auch mit kleinen
Schritten lässt sich etwas bewirken“, so Gummer weiter. Wer auch
den Nothilfefonds unterstützen möchte, kann sich für Informationen
gerne an das Sekretariat des Oberbürgermeisters, Tel. 06205 21-214
oder E-Mail: info@hockenheim.de wenden.
Stadt Hockenheim, Presse
21.11.2012
Kundenkalender mit Rezepten und Köstlichkeiten für 2013 ab 26. November wieder bei den Stadtwerken erhältlich
Abwechslungsreiche Rezepte für die Küche,
stimmungsvolle Motive und viele Informationen gibt es wieder im
kostenlosen Kundenkalender der Stadtwerke. Der Kalender kann ab
Montag, 26.11.2012 von allen Kunden der Stadtwerke zu den
Öffnungszeiten im Sekretariat der Geschäftsstelle (1. OG) abgeholt
werden. Als kleines Dankeschön bringen die Kalenderblätter für das
Jahr 2013 dann wieder Monat für Monat Abwechslungsreiches in die
Wohnstube.
Pro Haushalt ist ein kostenloser Kalender
erhältlich, solange der Vorrat reicht. Die Geschäftsstelle in der
Oberen Hauptstraße hat geöffnet
Montag, Dienstag, Donnerstag: 7.30 - 12.00 Uhr
und 14.00 - 15.30 Uhr
Mittwoch: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00
Uhr
Freitag: 7.30 - 12.00 Uhr
Stadt Hockenheim, Presse
19.11.2012
VdK-Sprechstunden ab Dezember in Mannheim
Ab Dezember finden die Sprechstunden des VdKs in
Mannheim statt. Wie der VdK mitteilte, wird der bisher für
Hockenheim zuständige Rechtsreferent seine Tätigkeit beim VdK
Mannheim für ein Jahr bis November 2013 unterbrechen. Während der
Vertretungszeit könnten die Außensprechstunden vor Ort deshalb
nicht weitergeführt werden.
Mitgliedern und Ratsuchenden steht nun zweimal
wöchentlich nach Terminvereinbarung die Mannheimer
VdK-Sprechstunde zur Verfügung. Diese findet laut VdK-Mitteilung am
Montagvormittag, Montagnachmittag sowie am Donnerstagvormittag
statt.
Die Terminvereinbarung kann telefonisch erfolgen
unter 0621-40049980, Telefonzeiten sind von 9 bis 12 Uhr und von 14
bis 15.30 Uhr (außer freitags nur vormittags). Die
VdK-Geschäftsstelle in Mannheim befindet sich in der Schwetzinger
Straße 158, 68165 Mannheim. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist
die Geschäftsstelle mit der Straßenbahn Linie 1, Haltestelle
Krappmühlstraße, zu erreichen. Zustieg zur Linie ist unter anderem
am S-Bahnhof Mannheim-Neckarau oder am Hauptbahnhof Mannheim
möglich.
Zweite Möglichkeit ist die Anfahrt mit Bus 710
von der Haltestelle Hockenheim-Talhaus (Hardtbachbrücke oder IV.
Industriestraße) bis zur Haltestelle Reichskanzler-Müller-Straße.
Von der Straßenbahn- oder Bushaltestelle dauere es nur eine Minute
zu Fuß bis zur VdK-Geschäftsstelle Mannheim. Der VdK entschuldigt
sich in seiner Mitteilung für zusätzliche Wegezeiten und eventuelle
Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis. Stadt Hockenheim,
Presse
19.11.2012
Mädchen spielen überragend beim Kickerturnier im JUZ
Am vergangenen Samstag, 17. November, herrschte
Spannung pur im Jugendzentrum am Aquadrom (JUZ) Hockenheim: „Wer
holt den Sieg?“ war die alles entscheidende Frage am Tischkicker.
Denn schließlich wollte jede der Mannschaften gewinnen beim
traditionellen Kickerturnier für die Altersklasse U 14, die vom JUZ
in Kooperation mit der Jungen Union HoRAN bereits das dritte Jahr
in Folge ausgerichtet wurde.
Die Spannung war spürbar in den teilweise
äußerst engen Begegnungen. Dennoch blieb natürlich viel Raum für
ausgelassene Stimmung: Rund um den Tischkicker war über Stunden ein
fröhliches und buntes Treiben zu sehen. Insgesamt elf
Zweier-Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt, in denen im
erhitzen Kampf um den Einzug ins Halbfinale gespielt wurde.
Die vier stärksten Teams, die nach einer
spannenden Gruppenphase im Halbfinale aufeinander trafen, boten
sich unter den begeisterten Anfeuerungsrufen der ausgeschiedenen
Mitstreiter einen denkbar knappen Kampf um den Einzug ins
Finale.
Am Ende setzte sich völlig überraschend KIK –
Der Markendiscounter (Gizem und Hannah) gegen FC Kickerheim
(Batuhan und Marcel) mit 10:8 Toren durch. Erfreulich war das sehr
anständige Verhalten aller Beteiligten. Die Crazy Frogs (Dustin und
Luca) erwiesen sich dabei als besonders sportlich und erhielten
einen Fairnesspreis.
Sowohl die JU HoRAN als auch das JUZ waren mit
dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden und haben sich fest
vorgenommen, auch im kommenden Jahr ein Kickerturnier für alle
Jugendlichen unter 14 im JUZ auf die Beine zu stellen. Stadt
Hockenheim, Presse
19.11.2012
Schwetzinger Straße – Weitere Arbeiten am Kanal- und Leitungsnetz vorgesehen
Eigentlich liegt das Kanal- und Leitungssystem
ja versteckt im Untergrund und wird deshalb kaum wahrgenommen.
Durch die großen Baustellen in der jüngsten Vergangenheit ist das
unterirdische Leitungsnetz zur Wasser- und Gasversorgung immer
sichtbarer geworden: Kaum war die Sanierung in der Unteren
Hauptstraße abgeschlossen, da ging es dieses Frühjahr an anderer
Stelle los: Die Stadtwerke starteten unter anderem mit ihrem
Grauguß-Sanierungsprogramm in der Schwetzinger Straße. Und ähnlich
wie bei der Unteren Hauptstraße könnte es hier auch demnächst beim
Kanalbau weitergehen: Erste vorbereitende Maßnahmen wurden nun vom
Technischen Ausschuss beschlossen.
„Wir haben rund 100 Kilometer Abwasserleitungen
in Hockenheim. Die Rohre sind zum Teil über 100 Jahre alt. Wir
möchten deshalb jährlich rund einen Kilometer an unserem
Leitungsnetz sanieren, damit wir auch künftig auf ein intaktes
System zugreifen können“, sagt der Leiter des Bereiches Tiefbau,
Harald Baumann. Nach den Erfahrungen, die man gemeinsam mit den
Stadtwerken bei der Großbaustelle in der Unteren Hauptstraße
gesammelt hat, könnte man sich weitere Kooperationen bei der
Sanierung vorstellen. In der Unteren Hauptstraße wurden in den
vergangenen Jahren gleichzeitig Abwasser- und Wasserkanäle,
Hausanschlüsse und Gasleitungen auf den neuesten Stand
gebracht.
„Natürlich war es ein Kraftakt, alle Maßnahmen
zu koordinieren und trotzdem zu versuchen, dass die Anwohner
zumindest größtenteils die Zufahrt zu ihren Anwesen hatten. Das war
nicht immer einfach - und sicher für beide Seiten eine
Geduldsprobe. Dennoch überwiegen aus unserer Sicht die Vorteile
einer solchen Zusammenarbeit“, so Baumann. Die Anwohner könnten
sich z. B. besser auf die Bauarbeiten einstellen. Der Zeitraum sei
absehbar, in dem Bauarbeiten durchgeführt werden.
Anders sei es dagegen, wenn man getrennt planen
würde. „Dann kommen jetzt die Stadtwerke, wir dann einige Jahre
später. Die Anwohner müssen damit zweimal mit Behinderungen leben
statt einmal am Stück“, sagt der Leiter des Bereiches Tiefbau. Ein
weiterer Vorteil liege in der Kostenersparnis für die Stadt und
damit letztlich für die Bürgerinnen und Bürger.
Die Kosten für die Asphaltierung der Straße
würden dann nur einmal anfallen und müssten nicht jeweils in voller
Höhe von den beiden Institutionen Stadt und Stadtwerke separat
getragen werden. Denn gemäß einem Beschluss des Gemeinderates
beteiligen sich die Stadtwerke bei einem gemeinsamen Ausbau mit 30
Prozent an den Straßenbaukosten. Letztlich, so Baumann, sei aber
alles eine Frage der Abwägung, welche Maßnahmen durch den
Gemeinderat priorisiert werden.
Zunächst einmal werden jetzt jedoch die
Maßnahmen durchgeführt, die bereits beschlossen sind: Nachdem die
Stadtwerke im Moment im innenstädtisch zugewandten Teil der
Schwetzinger Straße zwischen der Kreuzung zur Unteren Hauptstraße
und der Piazolo-Straße tätig sind, schafft die Tiefbauabteilung der
Stadt demnächst mit einem neuen Kanalverteiler zwischen Unterer
Hauptstraße und Schwetzinger Straße die Voraussetzungen für eine
mögliche weitere Abwasserkanal-Sanierung – sofern diese vom
Gemeinderat beschlossen wird. Die Kanalarbeiten im Abschnitt
zwischen der Kreuzung zur Unteren Hauptstraße bis zur Karlstraße
könnten dann 2013 erfolgen, wenn die Stadtwerke bis dahin hier ihre
Arbeiten abgeschlossen haben.
Bei den Stadtwerken ist aktuell vorgesehen, dass
die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen im Abschnitt bis zur J.
S. Piazolo-Straße gegen Ende des Jahres fertiggestellt wird und
dann die Leitungen in Betrieb genommen werden. Im Moment werden
noch die neuen Wasserleitungen vor Einbindung in das
Versorgungsnetz gereinigt und desinfiziert, um die vorgeschriebenen
Messwerte einzuhalten. Nach Abnahme durch das zuständige
Kontrollamt werden die neuen Leitungen dann in das Versorgungsnetz
eingebunden und in Betrieb genommen. Auch die Arbeiten an den
Gasversorgungsleitungen sind weit vorangeschritten, so dass die
Stadtwerke hoffen, noch vor der Frostperiode den Bauabschnitt
abzuschließen.
Im Anschluss ist geplant, dass die Stadtwerke in
der ersten Jahreshälfte 2013 die Gas- und Wasserleitungen zwischen
der Piazolo-Straße und der Karlstraße erneuern. In der zweiten
Jahreshälfte des kommenden Jahres könnten dann komplett die
Abwasserkanäle saniert werden. Abschluss der Maßnahme zwischen der
Kreuzung Untere Hauptstraße und Karlstraße wäre dann im Jahr 2014,
wenn die Straßenbauarbeiten durchgeführt werden sollen.
Parallel dazu plant die Stadt, 2014 die
sanierungsbedürftigen Kanäle der Schwetzinger Straße zwischen
Karlstraße und Philip Schwab-Straße zu sanieren. Der Straßenausbau
hierzu soll 2015 erfolgen. Da die Stadtwerke die kompletten
Versorgungsleitungen entlang der Schwetzinger Straße bis zur Ernst
Brauch-Straße aufgrund gesetzlicher Vorgaben sanieren werden, hat
die Stadt geplant, den Straßenbelag der Schwetzinger Straße wieder
herzustellen, je nach Fertigstellung der verschiedenen
Tiefbauarbeiten in mehreren Bauabschnitten. Der Straßenausbau
zwischen Philip Schwab-Straße und Neckarstraße soll 2016 erfolgen,
der von der Neckarstraße bis zur Ernst Brauch-Straße im Jahr 2017.
Die Stadt müsste für ihre Baumaßnahmen insgesamt Haushaltsmittel in
Höhe von knapp drei Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Dass die Planungen sowohl zeitlich als auch
finanziell ehrgeizig sind, darin sind sich die Leitung der
Stadtwerke und Harald Baumann einig. „Es ist die Lösung, die wir
nach derzeitigem Kenntnisstand für die verträglichste halten, da
wir nach 2017 voraussichtlich Ruhe in der Schwetzinger Straße
hätten. Ansonsten müssten wir mit Kompromissen leben, immer mal
wieder in die Schwetzinger Straße gehen und eben ‚Flickschusterei‘
betreiben“, sagt Baumann. Die Planungen seien auch schon mit den
ansässigen Gewerbetreibenden in der Schwetzinger Straße diskutiert
worden. Über das weitere Vorgehen wird letztlich der Gemeinderat
beschließen. Stadt Hockenheim, Presse
09.11.2012
Hockenheimer Mannschaft auf Platz 4 – Packender Kampf um den Wanderpokal
Norman Urbanetz von der siegreichen Mannschaft aus Walldorf mit dem stellvertretenden Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Brox
Hockenheim- Sie steigerte sich
im Verlauf des Turniers deutlich, verpasste aber trotzdem knapp das
Treppchen: Die Fußballmannschaft der Stadt Hockenheim musste sich
beim großen Behördenturnier der Region in der Harbig-Halle mit dem
vierten Platz zufrieden geben. Ein Ergebnis, das für das Team Luft
nach oben lässt: Denn schon am ersten Novemberwochenende wollen die
Spieler beim Behördenturnier in Walldorf Revanche!
Der Wanderpokal von den Stadtwerken Hockenheim,
die neben dem Warenhaus Globus Hockenheim das Turnier unterstützen,
holte sich jedoch erneut die Mannschaft aus Walldorf. Sollten sie
auch das nächste Hockenheimer Fußballturnier für Mannschaften
öffentlicher Einrichtungen gewinnen, dann gehört der „Pott“ den
Walldorfern.
Dem
Turniersieg vorangegangen waren spannende Zweikämpfe und zahlreiche
herausgespielte Torchancen. Jede Mannschaft spielte dabei
gegeneinander, die Spiele dauerten jeweils elf Minuten – viel
Abwechslung also für die Zuschauer, die immer neue Paarungen und
deren Stärken und Schwächen beobachten konnten.
Hinter Walldorf platzierten sich die
Mannschaften aus Nussloch und Schwetzingen. Auch sie erhielten
einen Pokal für ihre erfolgreiche Teilnahme. Trotz ihres vierten
Platzes will die Hockenheimer Mannschaft beim nächsten Turnier in
der Rudolf-Harbig-Halle, das voraussichtlich im Frühjahr 2014
stattfinden wird, wieder voll angreifen. Denn das ein Hockenheimer
Pokal nach Walldorf geht, wollen die Spieler nicht durchgehen
lassen.
„Wir freuen uns auf alle Mannschaften
öffentlicher Institutionen, die beim Turnier mitmachen möchten und
beim nächsten Mal den Walldorfern den Sieg streitig machen wollen“,
so Mitinitiator Christian Schleyer von der Stadtverwaltung
Hockenheim. Informationen für interessierte Mannschaften gibt es
bei der Stadtverwaltung Hockenheim, Christian Schleyer, Tel. 06205
21-219, E-Mail: info@hockenheim.de.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
25.10.2012
Zusammenarbeit zwischen Mooresville und Hockenheim soll verstärkt werden
Wirtschaft,
Schulen und Vereine als Schwerpunkt
Hockenheim- International
agierende Hockenheimer Wirtschaftsunternehmen wie die Weidenhammer
Packaging Group, das deutsche Ausbildungssystem mit Schulen und
Hochschulen oder der ressourcenschonende Umgang mit Energien: Das
Thema „Voneinander lernen“ stand ganz oben beim
Partnerschaftsaustausch zwischen Mooresville / USA und Hockenheim.
Fünf Tage besuchte eine 13-köpfige Delegation aus dem
amerikanischen Bundesstaat North Carolina die Rennstadt, um sich
auszutauschen, neue Eindrücke mitzunehmen und um sich gegenseitig
besser kennenzulernen.
„Das Besuchsprogramm sollte die Vielfalt unserer
Stadt und unserer Region widerspiegeln. Neben dem kulturellen und
freundschaftlichen Austausch haben wir deshalb auch sehr großen
Wert auf den fachlichen Austausch gelegt. Ich denke, wir haben
damit einen ersten Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit
gelegt, von denen beide Partnerstädte künftig profitieren werden“,
so die Einschätzung von Oberbürgermeister Dieter Gummer. Erste
Ideen zur Zusammenarbeit seien in den Bereichen Wirtschaft, Schulen
und Vereine angesiedelt, wie z. B. die Intensivierung des
Schüleraustauschs.
Großes Interesse hatte die Mooresviller
Delegation, die überwiegend aus Fachleuten der Verwaltung bestand,
am Wirtschafts- und Ausbildungssystem in Hockenheim. Bei der
Weidenhammer Packaging Group erhielten die amerikanischen Gäste
fundierte Informationen über die duale Ausbildung im Betrieb, über
die zwölf Standorte des Unternehmens - u. a. in den USA - und den
Einsatz effizienter Photovoltaikanlagen zur Deckung des
Energiebedarfs. „Wir streben bis 2020 an, einen Anteil von 50
Prozent unseres Bedarfs über erneuerbare Energien zu decken“, so
Inhaber Ralf Weidenhammer, der durch die Präsentation des
Unternehmensstandortes führte.
Über die duale
Ausbildung gleichzeitig sowohl im Betrieb als auch an der
Hochschule informierte Mitarbeiterin Nadja Gommans, die vor kurzem
erfolgreich bei der Weidenhammer Packaging Group ihr Studium
abgeschlossen hat und nun hier als Controllerin tätig ist. Das
Hockenheimer Familienunternehmen gehört zu den Marktführern in
ihrem Bereich des Verpackungsmarktes und entwickelt und produziert
am Standort unter anderem modernste Verpackungen für Stapelchips,
Instantgetränke und vieles mehr. „Qualifiziertes Personal ist einer
der Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Es ist für uns hier in
Deutschland die Ressource überhaupt, da wir nicht wie andere Länder
über Bodenschätze und ähnlichem verfügen. Wir setzen auf eine
qualifizierte Ausbildung in unserem Betrieb und gute
Arbeitsbedingungen, um auch künftig ein attraktiver Arbeitgeber zu
bleiben“, so Weidenhammer.
Großes Interesse bei einer Rundtour durch das
Gewerbegebiet Talhaus zeigte die Delegation auch am gesamten
Wirtschaftsstandort Hockenheim, der ähnlich wie Mooresville von
einer zunehmenden Dichte an Dienstleistungsunternehmen geprägt ist.
Sicherheit, Hochwasserschutz und das Freizeitangebot spielten bei
dem Blick in die Praxis ebenfalls eine wichtige Rolle. Neben der
Freiwilligen Feuerwehr stattete die Gruppe dem Gauß-Gymnasium sowie
dem Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom einen Besuch ab. Außerdem
tauschten sich die Verwaltungsmitarbeiter über Methoden des
Hochwasserschutzes, die Kleinkindbetreuung und die kulturellen
Angebote der Stadt aus.
An den Vortagen lernten die Mooresviller
außerdem die Umgebung näher kennen: Dazu gehörten Besuche des
Hockenheimer Wasserturms und der Städte Heidelberg und Speyer. Zum
Abschluss feierten Gäste und Gastfamilien auf Einladung des
Freundeskreises Mooresville-Hockenheim zusammen im Pumpwerk. Sowohl
Freundeskreis wie auch Rotarier hatten außerdem zuvor zu den
Städtebesichtigungen eingeladen. Stadt Hockenheim,
Presse
24.10.2012
Delegation aus unserer Partnerstadt Mooresville - Bilderalbum
Besucher beim Aufstieg im Wasserturm
|
Besuch des Unternehmens Weidenhammer
|
links, der Mooresviller Bürgermeister Miles Atkins
|
die Delegation im Gartenschaupark
|
Auf Anregung des Jugendgemeinderates wird neuer Basketballplatz für Jugendliche gebaut
An der Lußheimer Straße wird ein neuer Basketballplatz gebaut.
Das hat der Ausschuss für Technik, Umwelt und Verkehr in seiner
letzten Sitzung mit der Auftragsvergabe für den Platz beschlossen.
Der neue Platz wird eine Gesamtfläche von etwa 535 qm haben.
Die Anregung zum Bau eines Basketballplatzes kam vom
Jugendgemeinderat der Stadt Hockenheim. Gleichzeitig regte der
Jugendgemeinderat an, den Platz so zu gestalten, dass hier auch
Streethockey auf Inlineskates gespielt werden kann. Aus diesem
Grund werden 420 qm der Fläche, das entspricht der Normgröße eines
Basketballfeldes, asphaltiert und 115 qm in der Auslaufzone
gepflastert.
Als Randbegrenzung werden noch ca. 210 Meter Bordsteine gesetzt.
Daran schließt ein Zaun aus Doppelstabgittermatten an, der als
Ballfangzaun dient.
Der Erdaushub wird wiederverwendet und als kleiner Erdwall um
das Basketballfeld eingebaut. Dieser Sichtschutz soll später
begrünt werden. Der Baubeginn erfolgt Anfang Oktober. Mit der
Fertigstellung wird noch in diesem Jahr, voraussichtlich im
Spätherbst, gerechnet. Für die Herstellung des Platzes sind Kosten
in Höhe von rund 50.000 Euro vorgesehen.
28.09.2012
Kinderspielplätze unter die Lupe genommen
Schaukel, Rutsche oder Kletterwand –Sandra Appel von der Dekra
Karlsruhe hat nur eines im Blick, wenn sie einen Kinderspielplatz
betritt: Sind die Geräte auch sicher? Wie sieht es aus mit der
Standfestigkeit der Geräte, gibt es scharfe Kanten, an denen sich
die Kinder verletzen können?
Zusammen mit dem zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat
Appel alle Spielplätze der Stadt Hockenheim genau unter die Lupe
genommen. Geprüft wurden die Geräte dabei nach den gültigen
DIN-Vorschriften, die es bei Spielgeräten zu beachten gilt.
„Bei jedem Spielgerät gibt es Besonderheiten“, so die
sachkundige Prüferin. In den Vorschriften sei genau festgelegt, was
für die einzelnen Teile zu gelten hat. An einer Schaukel z. B. wird
neben der Standfestigkeit besonders geprüft, ob genügend
Bodenfreiheit gegeben ist. „Wenn ein Kind stürzt, dann darf die
Schaukel nicht so niedrig hängen, dass sie beim Vor- und
Zurückschaukeln das Kind trifft“, erläutert Appel die Vorgabe,
während sie kräftig an den Standpfosten einer „Vogelnest“-Schaukel
rüttelt.
„Wenn das Gerüst nicht stabil ist“, führt sie weiter aus, „dann
prüfe ich, ob es am Fundament liegt oder ob die Verschraubungen
nicht mehr stabil sind.“ Um das Fundament zu prüfen, wird schnell
zur Schaufel gegriffen und der Pfosten freigelegt. Dann folgt ein
genauer Blick – und die Prüferin ist sich sicher, dass das
Fundament zwar sicher ist, die Pfosten aber nicht mehr genug Stand
im Boden bieten. Um hier Abhilfe zu schaffen, bekommen die Balken
so genannte „Pfostenschuhe“ aus Metall, die unten über die Enden
gezogen werden. Fest verschraubt mit dem Pfosten sorgen sie nun
wieder für sicheren Halt.
„Diese Methode werden wir bei einigen der Schaukeln auf unseren
Spielplätzen anwenden, um sie wieder in Schuss zu bringen. Denn
dann haben wir hier aller Voraussicht nach auf mehrere Jahre
Sicherheit geschaffen“, so Bauhofmitarbeiter Johannes
Lienstromberg. Bei anderen Schaukeln dagegen lohnt der Austausch
der kompletten Balken, um die nächsten Jahre wieder Ruhe zu haben.
„Das dauert dann allerdings wieder etwas länger, bis die Schaukeln
stehen, aber bei der Sicherheit wollen wir auf Nummer sicher
gehen“, so der städtische Mitarbeiter.
Doch nicht nur Schaukeln, auch Klettergeräte und Rutschen
unterliegen dem strengen Blick der Prüferin. Fast sieht es so aus,
als hole Sandra Appel ihre Haushaltsgeräte heraus, um die Rutsche
zu prüfen. Mit einer sogenannten Kordelfangstelle, einen Prüfgerät
an einer langen Kette, testet sie die Höhe der Brüstung und ob
mögliche Fangstellen für Finger oder Unebenheiten bestehen, die
Risse verursachen könnten. Beim Klettergerüst kommen pfannen- oder
kochtopfähnliche Gebilde zum Einsatz, die Brust bzw. Kopf der
Kinder simulieren sollen. „Wichtig ist, dass sich kein Kind
verfangen kann und dabei stranguliert. Deshalb müssen die
Prüfgeräte durch das Netz passen“, erläutert sie die Methode.
Die Gelenke der Geräte, ausreichend große Fallbereiche, der
Bodenbelag – alles wird bei der Prüfung in Betracht gezogen.
Unterschiede gibt es dabei nicht nur, was die einzelnen Geräte
betrifft, sondern auch, in welchem Alter die Kinder sind, die die
Spielgeräte nutzen. „Bei einem Spielplatz, der für unter
Dreijährige zugelassen ist, muss immer eine stoßdämpfende Unterlage
als Boden eingesetzt werden“, erklärt die Dekra-Mitarbeiterin. Doch
egal, wie sicher ein Gerät ist – vor Stolpern oder Hinfallen beim
Toben kann es kein Kind beschützen. „Wenn wir nach der gültigen DIN
prüfen, können wir nicht versprechen, dass den Kindern nun
überhaupt nichts mehr passiert. Das liegt in der Verantwortung der
Eltern. Aber eines lässt sich sagen: Wenn die Einhaltung der
Sicherheitsvorschriften überprüft wurde, sollten nur noch Unfälle
möglich sein, die bis zur Hochzeit verheilt sind“, so Appel
abschließend mit einem Augenzwinkern.
28.09.2012
Verabschiedung von Christa Lunkewitz im Bau- und Betriebshof:
„Alles hat ein Ende…“: Mit diesem launigen Zitat aus einem
bekannten Karnevalsschlager eröffnete Oberbürgermeister Dieter
Gummer die schlichte Feierstunde, in deren Verlauf die „gute Fee“
des Bau- und Betriebshofes, Christa Lunkewitz, nach fast 24 Jahren
Beschäftigung bei der Stadt Hockenheim verabschiedet wurde.
Ihre berufliche Laufbahn startete Lunkewitz 1962 mit einer
Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. In den Jahren zwischen 1965
und 1985 war sie bei verschiedenen Unternehmen tätig, u.a. bei der
Firma Pferdesport Krämer Mit einem leichten Schmunzeln merkte
Gummer an, dass die Hockenheimerin „natürlich“ auch bei der Firma
Süba tätig war.
Im Jahr 1988 wurde Frau Lunkewitz als Reinemacherfrau bei der
Stadtverwaltung Hockenheim eingestellt. Nachdem sie in
verschiedenen Schulen ihrer Arbeit nachgekommen war, sorgte Frau
Lunkewitz ab dem 1. Januar 2002 für Sauberkeit im städtischen Bau-
und Betriebshof.
Abschließend dankte der Oberbürgermeister Christa Lunkewitz im
Namen der Stadt Hockenheim für ihr langjähriges Engagement. Gummer
wünschte ihr für die Zukunft alles Gute, insbesondere Gesundheit.
Als kleine Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte er ihr
ein Weingebinde und eine Blumenschale.
In seiner Funktion als Personalratsvorsitzender und Mitarbeiter
des Bauhofs überbrachte Johannes Lienstromberg der Ruheständlerin
im Namen der gesamten Mitarbeiterschaft die besten Wünsche und
übergab ihr einen Geschenkgutschein. Die Feierstunde klang in
Anwesenheit zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bau-
und Betriebshofes gemütlich aus. Text: Hans-Jürgen Brox
28.09.2012
Hockenheimer „Engel im Alltag“ gesucht – Stadt bittet um Vorschläge
„Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hat beschlossen,
bürgerschaftliches Engagement zu ehren“ – hinter diesen Worten
verbirgt sich eine einfache und doch bedeutsame Botschaft:
Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, verdienen
Anerkennung und Dank. Denn wie sollte Hockenheim funktionieren,
wenn es nicht die vielen „Engel im Alltag“ gäbe, die einfach da
sind, wenn man sie braucht? Die Stadt Hockenheim will diese
Menschen für ihr außergewöhnliches und menschliches Engagement in
Hockenheim ehren.
Kennen Sie vielleicht eine Mitbewohnerin, die ohne groß zu
fragen der jungen Familie unter die Arme greift? Oder gibt es den
jugendlichen Helfer, der die Straße für seine älteren Nachbarn
mitfegt? Organisiert jemand ein regelmäßiges Treffen, um Migranten
zu helfen? Oder, oder ...? Gesucht werden die Hockenheimer
Menschen, die meist nicht im Rampenlicht stehen, die aber trotzdem
unersetzlich für unser Miteinander in der Rennstadt sind. Denn
gerade in Zeiten, in denen man oft nicht einmal seine Nachbarn
genau kennt, sind diese Menschen Vorbilder für uns alle, ohne die
eine Stadt nicht funktionieren würde.
Gesucht werden insbesondere Menschen, die nicht schon im Rahmen
einer Vereinstätigkeit für ihr freiwilliges Engagement gewürdigt
werden. In besonderer Weise möchte die Stadt Hockenheim in diesem
Zusammenhang Kinder und Jugendliche für ihr ehrenamtliches
Engagement mit einem Sozialpreis ehren.
Die Stadt Hockenheim bittet Sie um Ihre Mithilfe und um
Vorschläge, wer in Hockenheim für sein bürgerschaftlich-soziales
Engagement geehrt werden soll. Die Ehrung ist verbunden mit der
Überreichung eines Sachpreises. Über die Vorschläge entscheidet der
Gemeinderat. Die Ehrung wird im Rahmen des Neujahrsempfangs von
Oberbürgermeister Dieter Gummer vorgenommen.
Vorschläge können bis zum 15. November 2012 an den Leiter des
Hauptamtes, Manfred Bühler, Rathausstr. 1, 68766 Hockenheim,
E-Mail: info@hockenheim.de,
Tel. 06205 21-213, gerichtet werden.
28.09.2012
Drittes Unternehmer-Treffen ganz im Zeichen des Netzwerkes
„Das
Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“: Auf diese einfache
Formel brachte Referent Robert Kautzmann, Leiter der
„Wirtschaftsförderung und Innovation“ der Metropolregion
Rhein-Neckar (MRN) GmbH, beim Unternehmer-Treffen den Nutzen des
regionalen Netzwerkes „MRN“ für die Hockenheimer Unternehmer.
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr trafen sich zahlreiche
Vertreter der Hockenheimer Geschäftswelt, um sich im angenehmen
Rahmen zu informieren, sich auszutauschen und um alte und neue
Kontakte zu knüpfen.
„Verschiedene Zukunftsforscher kommen immer wieder zu der
Aussage, dass die Zukunft zu einem sehr großen Teil in urbanen und
verdichteten Räumen – neudeutsch Metropolen oder Metropolregionen –
stattfinden wird“, stimmte Donald Pape, Wirtschaftsförderer der
Stadt Hockenheim, die Gäste zu Beginn des Abends ein. „Die Chancen
und Möglichkeiten der Metropolregion Rhein-Neckar für Hockenheimer
Unternehmer“, unter diesem Titel stand das Hockenheimer
Unternehmer-Treffen an diesem Abend in der Privatrösterei Bonafede.
Geschäftsinhaber Rosario Bonafede begrüßte zuvor die rund 40
Teilnehmer, präsentierte sein Unternehmen mit den Geschäftszweigen
Privatrösterei, Café- und Seminarbetrieb und stellte seine
Neukreation, die exklusive Hockenheimer Espressomischung, vor, die
von den Unternehmern mit großem Applaus begrüßt wurde.
Referent Kautzmann gab einen Überblick über konkrete Projekte
und Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen in der MRN. „Wenn wir
künftig ein attraktiver Standort bleiben wollen, der auch für
qualifizierte Fachkräfte interessant ist, dann reicht es nicht
mehr, als Heidelberg oder Hockenheim alleine aufzutreten. Die
Menschen wollen nicht mehr allein ein Schloss oder eine berühmte
Rennstrecke. Sie suchen eine Region, die ihnen in erreichbarer Nähe
alles das bietet, was zu einem guter Lebensqualität gehört. Und da
konkurrieren wir deutschland- und europaweit mit vielen Regionen“,
machte Kautzmann die Relevanz des Themas für Betriebe am
praktischen Beispiel deutlich.
Die MRN, so der Referent weiter, versuche, sowohl strategische
Ziele zur Zukunftsfähigkeit der Region zu entwickeln als auch mit
praktischen Projekten die Unternehmer vor Ort zu unterstützen. Als
Beispiel nannte er den einheitlichen Handwerkerparkausweis, der es
ermögliche, dass Handwerker nun in den Kommunen der gesamten
Metropolregion mit einem einzigen Dokument ihr Fahrzeug abstellen
können. Weitere konkrete Projekte seien das Standortportal oder
auch das Convention Bureau, das eine gemeinsame Vermarktung der
Tagungsstätten der MRN möglich mache.
Kautzmann wies außerdem auf die zahlreichen Netzwerke und
Cluster der MRN hin, die ihren Mitgliedern den Zugang zu neuen
Trends der Branche sowie zur Teilhabe an aktueller Forschung und
Entwicklung ermöglichen. Als Beispiel nannte er im Bereich Energie
und Umwelt hier auch die konkrete Möglichkeit für kleinere und
mittlere Unternehmen, sich im Bereich Energieeffizienz beraten zu
lassen, um so Betriebsergebnisse zu optimieren.
Im Anschluss an den Vortrag nutzen die Gäste die Möglichkeit zum
lockeren Gedankenaustausch. Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer
Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings
Hockenheim statt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich
Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und
der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim.
Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die
Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag
über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und
Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de,
www.hockenheimer-unternehmer.de
oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.
27.09.2012
Deutschland und Österreich im Highspeed-Fieber:
Start der Carrera Challenge Tour 2012
Das Slotcar-Event des Jahres startet am 28.
September 2012 vor legendärer Kulisse und erstmalig mit der Carrera
2,4 GHz WIRELESS+ Technologie
Den 28. September 2012 sollten sich alle Carreraristi und
Motorsport-Fans im Kalender ankreuzen: Zeitgleich mit dem ADAC GT
Masters startet am Hockenheimring die
Carrera Challenge Tour 2012. An insgesamt acht Stationen in
Deutschland und Österreich müssen die Carrera-Piloten Fahrkönnen,
Konzentration und stählerne Nerven beweisen, bevor am 01. Dezember
2012 in Nürnberg die Besten der Besten im Finale gegeneinander ins
Rennen gehen. Den neuen Carrera Challenge Tour Siegern winkt ein
hochwertiges Reifenset von FALKEN High Performance Tyres im Wert
von bis zu € 1000.
Erstmals in der Geschichte der Carrera Challenge Tour kommt
dabei die brandneue Carrera 2,4 GHz WIRELESS+ Funktechnologie zum
Einsatz. Diese sorgt mit ultraleichten kabellosen Handreglern und
einer Reichweite von bis zu 15 Metern für eine noch nie dagewesene
Freiheit an der Rennstrecke und authentisches Racing-Feeling der
Extraklasse auf der 132er DIGITAL-Bahn. Und auch die Sportwagen,
mit denen die Piloten die Rennen bestreiten, haben es in sich: Dank
der weltweiten Exklusiv-Lizenz Ferrari im Slotcar-Bereich warten
auf die Rennfahrer waghalsige Überholmanöver und spektakuläre
Drifts in einem originalgetreuen Ferrari 458 ITALIA GT2 in den
Variationen Hankook Team Farnbacher No.123, No.3 GT OPEN 2011, JMW
Motorsports No.66 und Risi Competizione No.062. Wie bei den Profis
wird natürlich vor jedem Rennen der Carrera Challenge Tour ein Warm
Up gefahren.
Teilnehmer melden sich vor dem Startschuss beim Rennleiter an
den einzelnen Tour-Stationen an oder laden sich die Fahrerlizenz
unter www.carrerachallenge.com
herunter, bevor es in den drei Altersklassen von 7 – 12 Jahren, 13
– 17 Jahren und ab 18 Jahren ums Ganze geht. Den Tagesiegern aus
jeder Altersgruppe winken neben der Teilnahme am Carrera Challenge
Tour Finale 2012 in Nürnberg zusätzlich Carrera-Boliden aus dem
aktuellen Sortiment. Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten
gehen nicht leer aus, sondern erhalten rasante Preise von
Carrera.
Parallel zur Carrera Challenge Tour 2012 glühen zudem bei den
Carrera ClubZone-Rennen die Daumen. Die privaten Rennbahn-Clubs,
die von Carrera unterstützt werden, fahren im Maßstab 1:24
insgesamt acht Qualifikationsrennen in Deutschland und Österreich
aus. Die Sieger gehen gemeinsam mit den Tour-Finalisten in Nürnberg
an den Start.
Jeder private Club, der sich der Herausforderung der Carrera
ClubZone stellen möchte, kann ab Ende August 2012 an der
Ausschreibung teilnehmen. Alle Informationen rund um die Teilnahme
und der Anmeldung erhalten Sie unter: carreraclubzone.com
Termine in der Übersicht:
Carrera Challenge Tour 2012:
Hockenheim – ADAC GT Masters 28.09. – 30.09.2012
Linz - PlusCity 05.10. – 06.10.2012
Erlangen – Arcaden 12.10. – 14.10.2012
Bremen – Waterfront 19.10. – 20.10.2012
Oberhausen – Centro 26.10. – 27.10.2012
Salzburg – Europark 09.11. – 10.11.2012
München – Pasing Arcaden 16.11. - 17.11.2012
Stuttgart – Modell Bau & Süd 22.11. – 25.11.2012
Carrera Challenge Tour Finale:
Nürnberg 01.12.2012
24.09.2012
Wellenbecken nur für Sauna-Gäste
Einen kleinen Sommerzuschlag bittet das Freizeit- und
Wohlfühlbad Aquadrom ab sofort exklusiv seinen Sauna-Gästen an: Bis
3. Oktober steht das Wellen-Außenbecken von 15 bis 19 Uhr als
FKK-Badebereich zur Verfügung. Unter dem Motto „Wellen-Wellness“
heißt es dann wieder für alle Saunafans textilfrei austoben im
Wellenspaß. Das Becken gehört übrigens laut der TV-Sendung
„Galileo“ zu den größten außen gelegenen Wellenbecken
Deutschlands.
„Wir bieten damit allen Saunagästen die einmalige Gelegenheit,
noch einmal das Flair des Sommers zu genießen, bevor die kalte
Jahreszeit einsetzt“, so der technische Werkleiter Erhard Metzler.
Das Zusatzangebot ist im normalen Sauna-Eintritt bereits
inbegriffen.
Neben der Sauna-Aktionswoche mit der exklusiven Nutzung des
Wellenbeckens für Saunagäste werden regelmäßig besondere
Sauna-Aktionstage angeboten: Hier wird von außergewöhnlichen
Kräuteraufgüssen bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten bietet das
Aquadrom ein reichhaltiges Entspannungsprogramm. Erholung pur und
Wellness für die Seele bietet das großzügige Saunaland im
asiatischen Stil aber auch für den täglichen Besucher. Vier Saunen,
ein Dampfbad, verschiedene Becken, ein 1.600qm großer FKK-Garten
und die kulinarischen Genüsse des Sauna-Bistros laden zum Verweilen
ein.
Das Aquadrom hat täglich geöffnet von 10 bis 22 Uhr. Weitere
Informationen unter www.aquadrom-hockenheim.de
19.09.2012
Premierenlesung in der Stadtbibliothek: Marlene Klaus‘ zweiter Roman wird in Hockenheim vorgestellt
Ihr erster Roman „Beschützerin des
Hauses“ erschien 2011 und wurde ein großer Erfolg, die
Premierenlesung in der Stadtbibliothek Hockenheim war ausverkauft.
Im September erscheint nun ihr zweite Roman „Das Buch des
Kurfürsten“. Und wieder kommt die erfolgreiche Autorin - fast schon
in alter Tradition - mit ihrem Buch nach Hockenheim: Marlene Klaus
stellt ihren neuen Roman in einer Premierenlesung am Freitag, 28.
September, 20 Uhr, in der Stadtbibliothek Hockenheim, Zehntscheune,
Untere Mühlstraße 4, vor. Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Spielte das erste Buch im historischen Hockenheim, so ist das
neue Buch im Heidelberg des späten 16. Jahrhunderts angesiedelt.
Dort leben Hedwig und Philipp Eichhorn mit ihrem Kind. Das junge
Glück wird jäh zerstört, als Hedwig und das Kind entführt werden.
Damit soll Philipp erpresst werden, ein Buch aus der kurfürstlichen
Kanzlei, wo er als Knecht arbeitet, zu stehlen. Das Netz um die
Eheleute zieht sich immer enger zu.
Marlene Klaus hat neben ihren zwei Romanen auch schon als
Mitautorin des Quo-Vadis-Gemeinschaftsromans „Die vierte Zeugin“
neben Tanja Kinkel, Peter Prange, Titus Müller veröffentlicht.
Außerdem ist sie in der Krimianthologie „Mannheimer Morde“
vertreten. Sie ist darüber hinaus als Pressesprecherin im
„Förderverein Burg Wersau“ tätig.
Eintrittskarten zum Preis von 7 € sind bei der Stadtbibliothek
Hockenheim (Tel.: 06205/21-665 u. -666; Email:
stadtbibliothek@hockenheim.de) oder bei der Buchhandlung
Dörfler-Schwab (Tel.: 06205/7300) erhältlich. Es steht nur ein
begrenztes Kartenkontingent zur Verfügung.
18.09.2012
3. Hockenheimer Unternehmer-Treffen stellt Chancen im regionalem Netzwerk vor
Funktionierende Netzwerke gehören zu den Erfolgsfaktoren für
Unternehmen. Das regionale Netzwerk für Hockenheimer Unternehmen,
die Metropolregion Rhein-Neckar, ist deshalb Thema beim nächsten
Hockenheimer Unternehmer-Treffen. „Die Chancen und Möglichkeiten
der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) für Hockenheimer
Unternehmer“, so lautet der Titel des 3. Hockenheimer
Unternehmer-Treffens, das am Dienstag, 25. September 2012, um 19
Uhr stattfindet.
Robert Kautzmann, Leiter der „Wirtschaftsförderung und
Innovation“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, stellt dabei in
seinem Fachvortrag die Aufgaben und Arbeit der MRN vor. Außerdem
wird er konkrete Tipps und Vorschläge geben, welche der angebotenen
Chancen auch für Hockenheimer Unternehmer zu nutzen sind.
„Informieren, austauschen und vernetzen“ – das Motto der
Hockenheimer Unternehmer-Treffen steht auch im Anschluss an den
Fachvortrag wieder im Vordergrund, wenn bei einem kleinen Imbiss
die Möglichkeit besteht, sich auszutauschen, neue Kontakte zu
knüpfen und schon bestehende fortzuführen.
Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“
findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim statt. Im
Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der
Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die
Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing
steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit
Hockenheims mitzugestalten.
Die MRN-Region zeichnet starke Unternehmer und Unternehmen,
exzellente Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine
überdurchschnittliche Lebensqualität aus. Der weitere Ausbau dieser
Standortfaktoren soll mit zahlreichen zukunftsweisenden Projekten
und Maßnahmen sowie der Zusammenführung von Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft für eine abgestimmte Regionalentwicklung gesichert
werden. Viele Unternehmen („Ein-Mann-Betriebe“ bis hin zu weltweit
agierenden Konzernen) arbeiten in den Clustern und Netzwerken der
Region gemeinsam mit anderen Unternehmen und Hochschulen an der
eigenen und gemeinsamen unternehmerischen Weiterentwicklung.
Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag
über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und
Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de,
www.hockenheimer-unternehmer.de
oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.
18.09.2012
Ferienprogramm der Stadtwerke
Auf dem Foto sehen Sie Doris Schlusche mit Ferienkindern.
„Doris, wie viel Wasser muss ich denn nehmen?“ „Doris, wie
bekomme ich die Farbe aus dem Pinsel?“ – Die Fragen beim
Ferienprogramm der Stadtwerke Hockenheim wollen gar kein Ende
nehmen, als die kleinen „Künstler“ zum ersten Mal ausprobieren, wie
Aquarellmalen funktioniert. Ein Glück, dass Leiterin Doris
Schlusche schon viel Erfahrung hat: Nicht zum ersten Mal bietet sie
für die Stadtwerke Hockenheim Kindern im Alter von sechs bis elf
Jahren ein tolles Ferienprogramm unter dem Motto „Malen wie die
Meister“ an.
Und Meisterhaftes entsteht tatsächlich bei den jungen
Teilnehmern, die unter den Schatten spendenden Bäumen im Innenhof
der Stadtwerke mit Wasser, Farben und viel Fantasie kleine
Aquarell-Kunstwerke malen. Während Doris Schlusche herumgeht und
den einen oder anderen Tipp verteilt, fällt ihr Blick auf einen
Pinsel. „Was ist mit dem Pinsel los?“, fragt sie die Gruppe beim
Hochheben. Die Kinderaugen richten sich auf die Borsten des
Pinsels, die weit auseinanderstehen. „Der Pinsel ruft: Bitte nicht
so fest aufdrücken, sonst gehe ich kaputt“, erklärt die Leiterin.
Vorsichtig nehmen die Kinder ihre Pinsel wieder in die Hand und
malen mit Eifer weiter, bis Organisatorin Angelika Scherer von den
Stadtwerken kommt. Zweimal hatten die Stadtwerke diesmal die
Ferienkinder in die Geschäftsstelle in der Oberen Hauptstraße
eingeladen.
Und nach der getanen Arbeit bringt Angelika Scherer die
wohlverdiente „Belohnung“: Zum Abschluss gibt es für alle
Teilnehmer Pizza. „Wir machen gerne mit beim Ferienprogramm der
Stadt Hockenheim, denn es macht Spaß mit den jungen Menschen.
Gleichzeitig freuen wir uns daran mitzuwirken, dass den
Hockenheimer Kindern während der Ferien ein abwechslungsreiches
Programm geboten werden kann“, so Scherer. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
08.09.2012
„Qualifizierte Ausbildung mit Perspektiven“ – 14 Auszubildende starten bei der Stadt Hockenheim
v.l. Hintere Reihe:Johannes Jacob, Jan Ralf Gobernatz, Felix Frankl, Tizian Hofstetter, Personalamtsleiter Roland Ritz, Mittlere Reihe: BM Werner Zimmermann, Yasmin Al-Shakran, Natascha Spahn, Josephine Varga, Franziska Greif, Jeanette Detemple, Untere Reihe: Angelina Dorn, Sarah Laubscher, Stefanie Bertram, Larissa Cordes. Es fehlt: Nikita Dellori
Für Sarah und Angelina stand nach ihrem Praktikum in der
Stadtverwaltung Hockenheim fest: Hier wollen wir unsere Ausbildung
machen! Gesagt, getan: Die beiden „Überzeugungstäterinnen“ bewarben
sich erfolgreich und sind nun zusammen mit zwölf weiteren jungen
Menschen bei der Stadt Hockenheim in das Berufsleben gestartet.
„Wichtig war mir, für Menschen da zu sein“, ist sich Angelina
sicher, dass sie mit ihrer Ausbildung im Rathaus die richtige Wahl
getroffen hat.
„Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, das für die Bürger da
ist. Ob Stadtverwaltung, Stadtwerke, Aquadrom, Bibliothek oder
unsere Kindertages- und Jugendeinrichtungen: Für uns alle ist
wichtig, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern zur Seite stehen.
Ich freue mich, dass Sie nun Teil unseres großen Teams sind“,
begrüßte Bürgermeister Werner Zimmermann die neuen
Auszubildenden.
Zwei Verwaltungsfachangestellte, eine Fachangestellte für
Medien- und Informationsdienste, ein Anlagenmechaniker für
Versorgungstechnik, eine Fachangestellte für Bäderbetriebe, eine
Fachkraft für Abwassertechnik, einen Gärtner, zwei
Bachelor-Studentinnen für den gehobenen Verwaltungsdienst und eine
Bachelor-Studentin Soziale Arbeit sowie mehrere Berufspraktikanten
im Kindertagesstättenbereich bereiten sich von nun an in Hockenheim
auf ihren späteren Beruf vor. Insgesamt beschäftigt die Stadt
Hockenheim damit nun 25 Auszubildende. „Wir haben den Anspruch,
dass Sie eine qualifizierte Ausbildung erhalten. Zeigen Sie
Engagement. Dann haben Sie gute Chancen, über die Ausbildung hinaus
hier beschäftigt werden zu können“, motivierte Zimmermann die neuen
Mitarbeiter. In der Verwaltung, so Zimmermann weiter, stünden
altersbedingt in den nächsten Jahren große Personalumbrüche bevor.
„Für gute Leute sind hier also gute Perspektiven vorhanden“,
erklärte er.
Diese Perspektiven hat auch Jan ergriffen, der für seine
Wunsch-Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik sogar jeden Tag
den Weg von Sinsheim nach Hockenheim auf sich nimmt. „Ich habe
damals in den Ferienspielen ein Klärwerk kennengelernt. Seitdem
wollte ich diesen Beruf ergreifen“, erklärt er seine Motivation.
Und obwohl es eine weitere Auszubildende ebenfalls aus Sinsheim
nach Hockenheim verschlagen hat, werden beide wohl keine
Fahrgemeinschaft bilden können: zu unterschiedlich sind die
Arbeitszeiten.
Denn während Jan frühmorgens seinen Dienst beginnt, wird es bei
Yasmin eher am Nachmittag und abends rund gehen. Dann ist sie als
erste Bachelor-Studentin für Soziale Arbeit im Jugendzentrum am
Aquadrom tätig. „Ich freue mich darauf, die Jugendlichen
kennenzulernen. Für mich ist es ideal, nicht an dem Ort zu
arbeiten, an dem ich auch lebe. So kann ich in meiner Freizeit
wieder Kraft für meine Arbeit tanken und werde nicht immer auf den
Job angesprochen“, erklärt sie, warum sie sich für Hockenheim
entschieden hat. Für Yasmin wie auch die anderen 13 „Beginner“
werden die kommenden Monate spannend bleiben. „Identifizieren Sie
sich mit Ihrer Ausbildung, halten Sie Augen und Ohren offen“, gibt
Bürgermeister Zimmermann deshalb den jungen Auszubildenden als Rat
für die kommenden Monate mit auf den Weg. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
05.09.2012
Neue Regierungspräsidentin besucht Hockenheim
Lärm, Investitionen und rechtliche Fragen – die Themen waren
breitgefächert, die beim Antrittsbesuch der neuen
Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei Oberbürgermeister Dieter
Gummer auf der Agenda standen. Gummer zeigte sich im Anschluss an
das Gespräch positiv: „Die Regierungspräsidentin hat sich Zeit
genommen, um sich vor Ort ein Bild von den vor uns liegenden
Aufgaben zu machen. Das Gespräch war sehr konstruktiv und
lösungsorientiert. Insgesamt gute Voraussetzungen dafür, dass die
bisherige positive Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium auch
weiter fortgeführt werden kann.“
Raum beim Gespräch nahm auch das Thema Lärm durch die Autobahnen
ein. Gummer möchte hier eine Lösung, die den Lärm für die
Bevölkerung deutlich verringern könnte. „Aus unserer Sicht wäre
eine Geschwindigkeitsbegrenzung entlang der Autobahnen 6 und 61 um
Hockenheim herum hier für die Bevölkerung eine Wohltat. Die
Präsidentin sicherte mir zu, den Vorschlag weiter zu prüfen“, so
Gummer.
Prüfen wird sie auch die Rechtslage zur Anbringung von
Werbetafeln beim Hockenheimring. Bisher war es durch das
Regierungspräsidium untersagt, Werbetafeln in einem Streifen von 40
Metern zur Autobahn anzubringen. „Wir befinden uns hier
selbstverständlich in einem Spannungsfeld: Auf der einen Seite die
Sicherheit der Autofahrer, die nicht abgelenkt werden sollen. Auf
der anderen Seite aber auch die Möglichkeit, hier breit zu werben
mit natürlich nicht unwesentlichen wirtschaftlichen Auswirkungen
für den Hockenheimring. Ich hoffe, dass wir eine vergleichbare
Lösung bekommen wie der Nürburgring: Denn in der Eifel kann an der
Autobahn geworben werden“, sagte Gummer.
Auch das Thema Herrenteich wurde besprochen, nachdem die Stadt
am Vormittag das ehemalige Gelände ersteigert hatte. „Mit dem
Aufstellungsbeschluss wollen wir nun die rechtlichen
Voraussetzungen schaffen, um in den kommenden Monaten mit einem
Bebauungsplan dort Planungssicherheit für Investoren herzustellen.
Da bis dahin hohe Hürden zu nehmen sind, habe ich die
Regierungspräsidentin gebeten zu prüfen, inwieweit die Verschiebung
des Zahlungsziels in Hinblick auf eine spätere Veräußerung möglich
ist“, so Gummer. Die Stadt soll einen Anteil an den
Entsorgungskosten in Höhe von 1,9 Millionen Euro bis Oktober 2012
an das Land abzuführen. Diese Kosten sollen aus angestrebten
Verkaufserlösen des Grundstückes getragen werden.
Besprochen wurde auch das Thema Investitionen. Den Kommunen
liegen derzeit äußerst günstige Konditionen vor, um Finanzmittel
für fällige Investitionen - z. B. für marode Schulgebäude oder für
die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden wie
Kindertagesstätten – zu erhalten. „Wir wissen, dass wir in den
nächsten Jahren viel Geld in unsere Infrastruktur stecken müssen,
um sie zu erhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dieses
Geld dafür günstiger als im Moment bekommen. Da wir diese Maßnahmen
sowieso durchführen müssen, sollten wir das also jetzt tun, wenn
wir am wenigsten dafür zahlen müssen. In ein paar Jahren müssten
wir für das gleiche aller Voraussicht nach mehr zahlen“, sagte
Gummer. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
03.09.2012
Grundstücke im Herrenteich ersteigert
Die Stadt Hockenheim hat beim Zwangsversteigerungstermin am 30.
August 2012 die Grundstücke im Herrenteich erworben, auf denen bis
2006 die Mineralfaser-Verwertungs-Gesellschaft mbH tätig war. Die
Grundstücke wurden zu einem Preis von knapp 118.000 Euro ersteigert
(Verkehrswert: 2 Mio. Euro für den Grundbesitz, 78.000 Euro für das
Zubehör). „Damit ist das Rechtsverfahren abgeschlossen, das
Grundstück nun wieder in der Hand der Stadt“, sagte
Oberbürgermeister Dieter Gummer nach Ende des
Zwangsversteigerungsverfahrens.
Die Stadt hat es durch den Kauf der Grundstücke jetzt selbst in
der Hand, wie es auf dem ehemaligen Gelände der
Asbestentsorgungsfirma weitergeht. „Es ist uns – Gemeinderat und
Oberbürgermeister –sehr wichtig, dass das Gelände nicht wieder wie
in der Vergangenheit genutzt wird. Deshalb haben wir nun die ersten
Schritte eingeleitet, um mit einem Bebauungsplan-Verfahren
Planungssicherheit zu schaffen“, so Gummer.
Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 25. April 2012 den
Beschluss für die Aufstellung eines Bebauungsplanes gefasst. Trotz
des eingeleiteten Verfahrens sei man sich aber durchaus bewusst,
dass im weiteren Verlauf noch einige Hürden zu überspringen seien.
Abzuwägen seien unter anderem natur- und artenschutzrechtliche
Aspekte, da sich die betroffenen Grundstücke in mehreren besonderen
Schutzgebieten befinden.
„Wir befinden uns im Gespräch mit verschiedenen Verbänden und
Institutionen, um zu einer guten Lösung für den Bereich Herrenteich
zu kommen“, so Gummer. Durch den Erwerb der Grundstücke habe man
auch die notwendige Zeit für eine nachhaltige Lösung. „Da wir nun
die Fäden in der Hand haben, ist es nun möglich, Voraussetzungen zu
schaffen, die Hockenheim zugutekommen können. ‚Der Dreck ist weg‘ –
das wollten wir erreichen. Nun müssen wir dafür sorgen, dass auch
künftig kein neuer ‚Dreck‘ dort entstehen kann“, sagte der
Oberbürgermeister.
Die Mineralfaser-Verwertungs-Gesellschaft mbH war bis zur
Stillegung Ende 2006 auf dem Gelände im Herrenteich tätig. Die
damals gültige immissionsrechtliche Genehmigung, auf deren
Grundlage das Unternehmen tätig war, ist mittlerweile erloschen.
Auf dem Gelände befanden sich rund 21.000 Tonnen Asbestabfall, ca.
139 kg Dioxin und über 120 Tonnen ölhaltige Flüssigkeiten. Auf
Grundlage eines Vertrages mit dem Land Baden-Württemberg wurden die
Abfälle fachgerecht von November 2008 bis Oktober 2009
entsorgt.
Die Kosten für die Entsorgung belaufen sich auf ca. 3 Millionen
Euro. Die Stadt hat ihren Anteil an den Kosten in Höhe von 1,9
Millionen Euro bis Oktober 2012 an das Land abzuführen. Diese
Kosten sollen aus den Verkaufserlösen des Grundstückes getragen
werden. „Es gibt verschiedene Interessenten, die sich eine
gewerbliche Nutzung wünschen. Dies setzt jedoch voraus, dass das
Gelände auch gewerblich genutzt werden kann. Wenn die rechtlichen
Voraussetzungen gegeben sind, wird der Gemeinderat entscheiden,
welche weiteren Schritte gegangen werden sollen“, sagte Gummer.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
30.08.2012
Anzeigenakquise im Auftrag der Stadt Hockenheim nur mit offiziellem Schreiben
Um möglichem Missbrauch vorzubeugen und finanziellem Schaden von
den Gewerbetreibenden Hockenheims abzuwenden, weist die
Stadtverwaltung Hockenheim erneut auf ihre Verfahrensweise bei
Kooperationen mit Fremdfirmen hin:
Wenn Unternehmen im Auftrag oder in Kooperation mit der
Stadtverwaltung Werbeanzeigen oder Sponsorengelder für Projekte wie
Flyer oder Broschüren akquirieren, so erhalten diese ein
offizielles Empfehlungsschreiben mit Briefkopf der jeweiligen
städtischen Institution. Im Schreiben vermerkt ist zudem der
Sachbearbeiter mit Kontaktdaten, der bei Rückfragen jederzeit
kontaktiert werden kann. Das Anschreiben ist dann außerdem vom
Oberbürgermeister unterschrieben.
In der Regel weist die Stadtverwaltung zusätzlich in der Presse
auf kommende Aktionen mit Fremdunternehmen hin. Die Stadtverwaltung
bittet aus gegebenem Anlass, sich bei Zweifeln sofort im Rathaus zu
melden, wenn eine Firma im Auftrag der Stadtverwaltung
Anzeigengeschäfte tätigen möchte. Die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter stehen gerne für Auskünfte und Rückversicherungen zur
Verfügung. Stadtverwaltung Hockenheim Presse
25 Jahre in der öffentlichen Verwaltung
v. l.: untere Reihe: Karin Kimling, Rene Ballreich, Ute Adam, Ob Dieter Gummer. Obere Reihe: Frank Hermann (Personalrat), Erhard Metzler (Technischer Werkeiter Stadtwerke Hockenheim), Wilhelm Stulken (Stadtbaumeister), Stefan Kalbfuss (Leiter Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport)
Ute Adam, Rene Ballreich und Karin Kimling – drei
unterschiedliche Persönlichkeiten, doch auf alle Fälle eine
Gemeinsamkeit: Jeder von Ihnen ist seit einem Vierteljahrhundert im
öffentlichen Dienst tätig. In einer Feierstunde ehrte
Oberbürgermeister Dieter Gummer die Beschäftigten der Stadt
Hockenheim für ihre engagierte Tätigkeit.
„Die Jubilare haben zwar ganz unterschiedliche Entwicklungen
genommen und sind auch unterschiedlichen Lebensalter. Gemeinsam
haben sie aber, dass alle in Hockenheim geboren sind und auch hier
wohnen“, stellte Gummer weitere Übereinstimmungen zwischen den
Jubilaren fest.
Während Rene Ballreich jedoch bei den Stadtwerken tätig ist,
arbeiten Adam und Kimling direkt im Rathaus. Karin Kimling ist im
Sozialamt tätig, Ute Adams Arbeitsstelle befindet sich beim
Fachbereich Bauen und Wohnen. Gestartet war die Karriere von Ute
Adam allerdings als Bürokauffrau bei der Firma Süba in Hockenheim.
Nachdem sie dort bis 1987 im Einkauf und in der Buchhaltung tätig
war, wechselte sie zur Stadtverwaltung. Zunächst arbeitete sie im
Bereich des Meldeamts, nach dem Mutterschutz wechselte sie zum
heutigen Fachbereich Bauen und Wohnen, damals Bauamt. „Oft höre ich
von Ihrem Vorgesetzten, Stadtbaumeister Wilhelm Stulken: ‚Ohne die
Frau Adam geht nichts‘“, spielte Gummer auf das Aufgabengebiet
Adams an, die die Buchhaltung im Fachbereich betreut.
Zahlen sind auch Teil des Aufgabengebiets von Karin Kimling.
Fast ununterbrochen arbeitet sie im Sozialamt bis auf einige Monate
im Meldeamt im Jahr 2000. Zuvor war Kimling beim Unternehmen Aurepa
tätig. Als „Ansprechpartnerin für alle“ charakterisierte der
Oberbürgermeister die Mutter von zwei Teenagern.
Elternteil ist auch Rene Ballreich, der als Netzmeister der Gas-
und Wasserversorgung bei den Stadtwerken Hockenheim tätig ist.
Zielstrebig war Ballreich schon früh: „Ich wollte immer Meister
werden, darum habe ich mich entschieden, bei den Stadtwerken zu
arbeiten“, erklärt der 1967 geborene Ballreich. Angefangen hatte er
bei der Süba, wo er seine Ausbildung absolvierte und anschließend
erste Berufserfahrungen sammelte.
„Sie alle sind adäquate Ansprechpartner, die auch in schwierigen
Fällen den Überblick bewahren. Sie sind fachlich kompetent und
zuverlässig“, dankte Gummer den langjährigen Mitarbeitern. Dem Dank
schloss sich Frank Hermann im Namen des Personalrates an.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
15.08.2012
Entleerung der Glasboxen (Blau)
Deckel und Verschlüsse bitte in die „Grüne Tonne“
Altglas ist einer der wenigen Wertstoffe, aus dem immer wieder
ohne große Qualitätsverluste die gleichen Produkte hergestellt
werden können. Neben der Energieeinsparung infolge der kürzeren
Schmelzdauer ist die Herstellung von Glas aus Altglas aufgrund der
geringeren Luft- und Gewässerbelastung auch umweltfreundlicher als
die Herstellung aus den Hauptrohstoffen Quarz, Soda und Kalk.
In der letzten Zeit wurde verstärkt beobachtet, dass sich in den
Glasboxen Fremdkörper befinden, die nicht beim
Glasrecycling verwendet werden können, z.B. Flachglas, vor
allem Sicherheitsglas mit Drahtgeflecht, Plastikflaschen,
Schraubverschlüsse, Korken, Kronkorken, Porzellan oder sogar
Restmüll.
Die AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises
bittet daher darauf zu achten, dass in die Glasbox nur Flaschen,
Einmachgläser und Konservengläser ohne Verschlüsse und
Deckel gelangen. Trinkgläser und andere Glasarten
(Fensterglas, Spiegel) gehören in den Restmüll, da sie eine andere
chemische Zusammensetzung als Altglas haben. Fensterglas hat
zusätzlich noch Kitt-/Metall-/Holz –oder Draht im Glas und kann so
nicht in der Neuglas-Produktion wiederverwertet werden.
Verschlüsse und Deckel gehören in die Grüne Tonne plus, da
sie recycelt werden können.
Für naturbelassene Korken gibt es in fast allen Gemeinden des
Rhein-Neckar-Kreises Sammelstellen (z. B. Rathaus oder Bauhof), wo
Korken kostenlos abgegeben werden können. Die Korken werden dann
eingesammelt und zum Epilepsiezentrum in Kehl-Kork gebracht. Dort
werden die Korken in den Behindertenwerkstätten zu
Dämmstoffgranulat und Leichtlehm-Baustoffen weiterverarbeitet.
Nähere Informationen zu der Altglassammlung im
Rhein-Neckar-Kreis gibt es bei der AVR
Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH unter
der Telefonnummer 07261 931-510 oder im Internet unter www.avr-rnk.de Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
31.07.2012
Schulsportanlage am Gymnasium ist in den Sommerferien für jedermann offen
Lust
auf Basketball oder Fußball in den Sommerferien? Die Plätze in der
Schulsportanlage des Gymnasiums stehen in den Ferien wieder allen
offen, die auf einem Sportplatz spielen oder trainieren wollen.
Das Basket- und Fußballfeld, das sich zwischen Lehrschwimmbecken
und Gymnasium befindet, ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr
geöffnet, am Wochenende steht es ebenfalls ganztags von 9 bis 19
Uhr zur Verfügung. Der Eingang zu den Plätzen ist über den
Stöcketweg möglich.
„Jugendliche haben damit in den Sommerferien mitten im
Stadtzentrum einen Platz, auf dem sie in aller Ruhe Sport treiben
können, ohne andere zu stören. Um den Jugendlichen dieses Angebot
machen zu können, öffnen wir gerne die Zaunanlage, um den Zugang
zum Sportbereich des Schulzentrum zu ermöglichen“, so
Stadtbaumeister Wilhelm Stulken. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
27.07.2012
Besuch der Bio AG in Behindertenwerkstätte Talhaus
von Vanessa
Träutlein
Am Mittwoch, den 04.07.12, besuchten wir (die Klasse 6d des
C-F-G Gymnasiums) zusammen mit unserem Biolehrer Herr Mohr die
Behindertenwerkstätte in Hockenheim. Die Teilnahme daran war
freiwillig, da es mich sehr interresierte, wollte ich unbedingt
dabei sein.
Es war ein seltsames Gefühl, als wir in die
Behindertenwerkstätte hineingingen. Es war sehr ruhig immer mal
wieder kamen ein Leute vorbeigelaufen und schauten uns erstaunt an,
klar sie wussten ja nicht wer wir waren. Dann kam Herr Malisch mit
zwei Jugendlichen. Er sagte, dass er sich freue, dass wir gekommen
sind. In dem folgenden Rundgang durch die Werkstatt lernten wir die
Arbeitsbereiche kennen. Die vorgestellten Tätigkeiten, wie Montage
von Zulieferteilen für Autos und sogar elektronischen
Bauteilen, zeigten uns, dass sowohl einfache wie auch
anspruchsvollere Arbeitsschritte den Mitarbeitern der Diakonie
abverlangt werden. Bei einer Arbeit ging es darum, einen großen
Sack Pferdefutter in kleine Portionen einzutüten. Dabei musste
alles genau gewogen werden, da die fertigen Tütchen dann gleich an
den Auftrageber gehen, ohne das jemand nochmal alles
durchschaut.Falls wir Fragen zu der Arbeit hatten, konnten wir
diese natürlich stellen. Dann gingen wir weiter in die nächsten
Räume. Dort wurden unter anderem Federungen millimetergenau in
dafür angepasste Formen gelegt, damit die Roboter, die diese
Federungen in Autos einbauen, sie packen können. Oder es wurden
Aufkleber von Boxen abgemacht. Es gab aber auch Berufe, wie Gärtner
oder die Putzmannschaft.
Wir haben uns auch gefragt, was eigentlich ist, wenn jemand mit
seiner Arbeit unzufrieden ist! Herr Malisch erklärte uns, dass es
schon möglich ist den Beruf zu wechseln, wenn sich jemand unwohl in
seiner Gruppe fühlt. Doch es käme nicht so oft vor, da es
ziemlich lang dauert bis man in eine neue Gruppe kommt und das
nicht einfach so von heute auf morgen geht. Jemand stellte auch die
Frage, wie viel die Behinderten so im Monat verdienen. Das konnte
er uns natürlich auch beantworten. Er sagte, dass es eigentlich
kein richtiger Lohn, sondern eher Taschengeld wäre, da das Amt
kosten für Wohnung und Essen übernimmt. Er erklärte uns, dass der
Lohn so ausgerechnet wird: Wenn jemand neu anfängt zu arbeiten ist
ein Betreuer dabei der ihm Punkte gibt für Schnelligkeit,
Genauigkeit, Konzentration und so weiter. Je nach dem wie viele
Punkte jemand bekommt, desto höher ist sein Lohn. Man kann einen
Lohn zwischen ca. 60 und 300 Euro im Monat bekommen . Er erzählte
uns auch, dass es nicht so einfach ist den richtigen Job zu finden.
Es gibt z.B. Menschen die nicht reden können, aber dafür sehr
geschickt mit den Händen sind.
Danach gingen wir in den anderen Teil der Behindertenwerkstätte,
in den Freizeitteil. Wir liefen auf dem Weg dorthin an einer
Infowand vorbei. Ich sah kurz darauf und konnte ein paar Urkunden
erkennen, wie z.B. eine für den ersten Platz im Kegeln. Dann waren
wir auch schon vorbeigelaufen und gingen in Richtung Turnraum. Dort
befanden sich Sachen wie eine Tischtennisplatte, ein
Basketballkorb, eine Hüpfburg und viele andere. Neugierig fragten
wir Herrn Malisch, wieso hier eine Hüpfburg ist. Er erklärte uns,
dass es gut für den Gleichgewichtssinn sei. Wir verließen den Raum
und gingen weiter . Wir blieben vor ein paar schön gestalteten
Türen stehen. Auf einer Tür stand 'Vier gewinnt' und auf einer
anderen 'Alle guten Dinge sind drei'. Wir wunderten uns ein
bisschen, doch Herr Malisch erklärte uns, dass dies die einzelnen
Gruppenräume seien und jede Gruppe hat zu ihrer Gruppennummer einen
Spruch. Wir redeten noch ein bisschen über die Gruppenaktivitäten
und erfuhren z.B., dass jeden Tag eine Gruppe ins Schwimmbad fährt.
Dann gingen wir weiter und kamen zu ein paar Fotos. Es waren Fotos
von Projekten. Ein Projekt davon war gesundes Kochen. Wir schauten
sie uns genauer an, die einzelnen Fotos zeigten noch einmal den
starken Unterschied zwischen den Behinderten. Manche brauchen
selbst bei solch einfachen Dingen wie Pilze schneiden Hilfe,
während andere dies problemlos schafften. Es war schön zu sehen,
wie trotzdem alle gemeinsam arbeiteten. Wir redeten noch über ein
paar Dinge und Herr Malisch beantwortete uns unsere letzten Fragen.
Dann gongte es und alle kamen aus den Räumen heraus. Herr Malisch
sagte uns, dass er jetzt leider weg müsse und führte uns noch
hinaus.
Der Rundegang war lange, trotzdem hatten wir noch nicht alles
gesehen hatten, doch Herr Malisch sagte uns, dass wir gerne am Tag
der offenen Tür wiederkommen könnten!
27.07.2012
Finale auf der Streuobstwiese: Roland Mohr pflegt Biotop mit Behindertenwerkstätte und Schülern des Gymnasiums
(bk) Strahlender
Sonnenschein begleitete die vorerst letzte Aktion, die von
Biologielehrer Roland Mohr vom Carl-Friedrich- Gauß Gymnasium
initiiert wurde. Denn zum Abschied rief der engagierte Lehrer dazu
auf, die Streuobstwiese hinter den Discountern in der Lussheimer
Straße zu pflegen, die vor rund zehn Jahren dort angelegt
wurde.
Bei der diesjährigen Aktion wurde er von der Klasse 10 d mit
Klassenlehrerin Anette Wrdazidlo, den Heidelberger Werkstätten
sowie der Projektgruppe „Tag der Artenvielfalt“ von der Lokalen
Agenda begleitet.
Stadtgärtnermeister Matthias Degen freute sich vor Ort ebenso
über die vielen Helfer wie Bürgermeister Werner Zimmermann über
dieses Engagement. „Es ist in der heutigen Zeit nicht
selbstverständlich, dass sich junge Menschen für das Leben in der
Stadt einsetzen“, sagte Zimmermann verbunden mit seinem
ausdrücklichen Dank an „Triebfeder“ Mohr und seine Helferinnen und
Helfer. Als Überraschung gab es für jeden eine Aquadrom Freikarte,
um sich nach der anstrengenden Arbeit ein wenig zu erholen.
Herrn Mohr wünschte Zimmermann viel Erfolg und Freude bei seinem
Neustart sowie gutes Gelingen bei bester Gesundheit. Auch seitens
des Obst- und waren mehrere Vertreter gekommen. Im Gespräch erfuhr
man, dass man sich auch für die Wiese mit fachgerechtem Schnitt
einbringe.
Mohr betonte
in einer kurzen Ansprache, dass dies alles ohne die großartige
Unterstützung der Stadtverwaltung, der Lokalen Agenda, insbesondere
der Projektgruppe „Tag der Artenvielfalt“ mit Horst Eichhorn,
Birgit Kaschta und Kerstin Offenloch, sowie des Agendabüros nicht
möglich gewesen sei. Er sei bei allen Beteiligten stets auf offenen
Ohren gestoßen, egal, ob vom Bauhof Gerätschaften zur Verfügung
gestellt wurden oder ob Bäume und Mulch gewünscht waren.
In der Zusammenarbeit mit den Heidelberger Werkstätten sieht die
Agendabeauftragte Elke Schollenberger mit Projektsprecherin Birgit
Kaschta eine Chance, die Streuobstwiese nach Weggang von Roland
Mohr in dieser Form zu erhalten. Helga Grundinger, Johannes Malisch
und Helmut Boos von den Heidelberger Werkstätten zeigten Interesse
an der weiteren Zusammenarbeit. Denn schon zuvor war Roland Mohr
mit der Klasse 6d zu einem Besuch in die Heidelberger Werkstätten
geladen worden, damit sich die Schüler ein Bild von der Arbeit dort
machen konnten (Bericht und
Fotos von Vanessa Treutlein zu den verschiedensten Arbeitsstätten
und Handlungsfelder der Behinderten).
Nach getaner Arbeit stärkten sich alle gemeinsam gemütlich bei
Grillgut und Salaten in den Werkstätten im Talhaus, teilweise
gesponsert vom Freundeskreis des Carl-Friedrich
Gauß-Gymnasiums.
Info: Das Projekt „Streuobstwiesen“ führte Roland Mohr mit
seiner Bio- AG seit zehn Jahren mit etwa 3 Aktionen jährlich durch.
Nach seinem Weggang werden neue Mitstreiter gesucht, die das
Projekt weiter am Leben erhalten. Interessierte können sich im
Agendabüro melden: Elke Schollenberger, Tel. 06205 21-209, E-Mail:
e.schollenberger@hockenheim.de Text:
Birgit Kaschta; Foto: Elke Schollenberger
27.07.2012
Sozialer Tag am Gauß-Gymnasium
Die Klasse 8 b auf dem Spielplatz an der Kaiserstraße
„Ja, man hat uns unter falschen Voraussetzungen gelockt.“
Wirklich zu stören scheint es die Truppe junger Gauß-Schüler aber
nicht, dass man nun statt der versprochenen Beete die Wege im
Gartenschaupark säubern muss. Mit einem Lachen quittieren die
Schüler den Ausspruch und machen sich gleich weiter an die Arbeit:
Die Kieswege werden eifrig mit Haken und Rechen bearbeitet, während
im Hintergrund die Stimmen der Kinder vom Parkkindergarten zu hören
sind.
Sich engagieren und dabei der Gemeinschaft etwas Gutes tun:
Diese Anliegen standen beim „Sozialen Tag“ des Gauß-Gymnasiums im
Vordergrund. Von der 5. bis zur Abiklasse waren alle Schülerinnen
und Schüler dabei, einen sozialen Beitrag für die Stadt Hockenheim,
die umliegenden Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft und vor allem
für die darin lebenden Menschen zu leisten. Altersheime,
Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kindertagesstätten und auch
öffentliche Anlagen nahmen sich die jungen Helferinnen und Helfer
einen Tag lang vor, um hier ihre Unterstützung einzubringen. Und
auch umgekehrt erfuhren die Gaußianer viel Positives: Die
Kooperation zwischen Schule und den Institutionen, die das Projekt
unterstützten, ging Hand in Hand.
Neben privaten Einrichtungen kümmerten sich verschiedene Klassen
auch um die öffentlichen Plätze der Stadt Hockenheim. Im
Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bauen und Wohnen, der den
Schülern das Material stellte, verschönerten sie verschiedene
Spielplätze, den Gartenschaupark und auch ihren eigenen Schulhof.
Dabei machen die jungen Gaußianer zum Teil völlig neue
Erfahrungen.
Holzgeräte gestrichen,
so etwa Katja Zimbelmann von der Klasse 8 a, habe sie bisher noch
nie. Zusammen mit ihren Mitschülern hatte die Gruppe zur Aufgabe,
die Spielgeräte auf dem großen Spielplatz im Gartenschaupark neu zu
streichen. Der Erfolg der Aktion ist schon nach wenigen Stunden
sichtbar: Voll frischer Farbe strahlt das Spielhäuschen im neuen
Glanz, während die Schüler noch an der einen oder anderen Stelle
nachbessern.
„Es ist ein gutes Gefühl, was zu machen für andere Kinder, die
hier spielen. Und das Holz hatte den Anstrich nötig“, erklärt
Katja, während sie frische Farbe holt. Einen frischen Anstrich
verpasste auch die Klasse 8 b den Geräten auf dem Spielplatz an der
Kaiserstraße. „Die Schüler sind mit Spaß bei der Sache, es ist ein
schönes Gemeinschaftserlebnis“ beurteilt Lehrer Claus Ebner die
Aktion, während er zusammen mit seiner Kollegin Enid von Skerst die
Gruppe betreut.
Keinen langen Weg hatten dagegen rund 40 Schülerinnen und
Schüler, die auf dem Schulhof die Sitzsteine bei den
Tischtennisplatten verschönerten: Fantasievolle Motive machen nun
aus der langweiligen grauen Fläche einen Platz zum Wohlfühlen,
während an anderer Stelle Beete in schweißtreibender Handarbeit mit
neuem Rindenmulch belegt werden. Und trotz aller Mühe – bei den
Schülern scheint es keine schlechte Laune zu geben. „Das hier ist
viel besser als Schule“, so die oft geäußerte Meinung.
Stadtverwaltung Hockenheim , Presse
26.07.2012
Mit Facebook Deutsch lernen
v. l.: Manfred Bühler, Charlène Rigal, OB Dieter Gummer
Charlène Rigal ist gespannt auf das, was sie erwartet.
Hockenheim kennt die junge Französin zwar schon durch den
Schüleraustausch und mehrere Besuche. Aber hier zu arbeiten, das
ist für die 17-Jährige neu. „Die Menschen sind sehr freundlich, es
ist nett mit den Kollegen“, blickt sie deshalb erleichtert auf die
ersten Tage ihres Praktikums zurück. Bei einem Besuch im Rathaus
sprach die junge Frau aus der Partnerstadt Commercy aber nicht nur
über ihr zehntägiges Praktikum im Freizeit- und Wohlfühlbad
Aquadrom.
Deutsch zu lernen, so erzählt sie, war ihre Entscheidung. Um
ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, nahm sie vor fünf Jahren zum
ersten Mal an einem Schüleraustausch zwischen den Schulen in
Hockenheim und Commercy teil. Weitere folgten 2008 und 2010. Im
Laufe der Zeit hat sich zwischen Charlène und ihrer
Austauschpartnerin Lena eine Freundschaft entwickelt, die beiden
sind im ständigen Kontakt.
„Früher ging das über Mail. Heute ist es viel einfacher mit
Facebook. Lena und ich ‚sprechen‘ hier bilingual: Lena auf
Französisch, ich auf Deutsch. So lernen wir die Sprache“, erzählt
die Commercianerin anlässlich ihres Besuchs bei Oberbürgermeister
Dieter Gummer. Gummer zeigte sich beeindruckt von den
Sprachkenntnissen und dem steten Austausch der jungen Leute.
„Die Partnerschaft zwischen Hockenheim und Commercy lebt von
jungen Leuten wie Ihnen. Ich bin froh, dass Sie die Gemeinsamkeit
über Grenzen hinweg am Leben erhalten“, sagte Gummer. Nach dem
Austausch von Gastgeschenken wünschte der Oberbürgermeister
Charlène Rigal viel Erfolg bei ihrem Praktikum in Hockenheim.
Die Partnerstädte Hockenheim und Commercy Führen im Rahmen ihrer
Partnerschaftsaktivitäten seit Jahren ein Austauschprogramm für
Praktikanten durch. Bewerben können sich junge Menschen bis ca. 25
Jahren, die Interesse haben, kurze Zeit in einen Betrieb in oder um
Commercy zu schnuppern. Informationen und Anmeldungen bei Manfred
Bühler, Hauptamtsleiter, Tel. 06205 21-215. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
25.07.2012
Vier junge Mooresviller auf Kurzbesuch in Hockenheim
Die vier jungen Mooresviller vor dem Stadtwappen ihrer Heimatstadt (v. l.): Marina Nottbohm, BM Werner Zimmermann, Amanda Beard, Daniel Burzlaff, Hayley Fowler und Aaron Gunning.
Der Besuch war zwar nicht lang, dafür umso ereignisreicher: Vier
junge High-School-Absolventen aus Mooresville haben auf Einladung
des Freundeskreis zwei Tage in Hockenheim verbracht.
Hayley Fowler, Amanda Beard, Daniel Burzlaff und Aaron Gunning
lernten dabei Stadt, Rathaus und den Hockenheimring kennen. Nach
ihrer Ankunft stand zunächst ein Rundgang durch die Rennstadt auf
dem Programm. Begleitet von Marina Nottbohm vom Freundeskreis
Mooresville ging es auch ins Rathaus, wo Bürgermeister Werner
Zimmermann die jungen „Botschafter“ begrüßte.
Am nächsten Morgen besuchten die vier das Gauß-Gymnasium. Nach
einem ausführlichen Rundgang durchs Gymnasium und einem
Willkommensgruß von Schulleiter Joachim Kriebel ging es in eine 5.
Klasse. Die jungen Gaußianer hatten unzählige (in Englisch
gestellte) Fragen an die Mooresviller und die Amerikaner hatten
ihren Spaß mit den Jüngsten der Schule. Mittags ging es dann zum
Hockenheimring, denn natürlich war das Interesse groß, die
schnellen Formel 1 - Autos in der Partnerstadt zu betrachten.
Untergebracht waren die vier Amerikaner bei Gastfamilien in
Hockenheim. Die beiden Gauß-Lehrerinnen Christine Morys-Giessmann
und Claudia Schlager hatten in der Oberstufe vier Schüler gefunden,
in deren Familien die Amerikaner für eine Nacht aufgenommen wurden.
Mit den Familienmitgliedern erkundeten die Austauschschüler auch
das Nachtleben in Hockenheim und Umgebung. Vor ihrem Besuch in
Hockenheim waren die „Mooresviller“ zu Gast im Odenwald: Hier
besuchten sie einen ehemaligen deutschen Mitschüler, der ein Jahr
in Mooresville verbracht hatte.
Zum Abschluss des zweitägigen Kurztrips hatten alle Beteiligten
viel erlebt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kulturen
entdeckt und Freundschaften geschlossen. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse; Text: Marina Nottbohm
25.07.2012
Neues Spaßaußenbecken im Aquadrom Hockenheim
Rund
sechs Monate Bauzeit waren nötig, doch das Ergebnis kann sich nun
sehen lassen: Das neue Spaßaußenbecken im Freizeit- und Wohlfühlbad
„Aquadrom“ ist am Montag, 16. Juli, offiziell von Oberbürgermeister
Dieter Gummer in Betrieb genommen worden.
„Das neue, attraktive Außenbecken kann dazu beitragen, unsere
Besucherzahl zu erhöhen. Angesichts der Konkurrenzsituation in der
Bäderlandschaft um uns herum sind wir mit einer durchschnittlichen
jährlichen Besucherzahl von rund 360.000 Gästen zwar zufrieden.
Dennoch wollen wir uns natürlich auch weiterentwickeln“, so Gummer
in seiner kurzen Eröffnungsrede. Er dankte allen Mitwirkenden sowie
dem Gemeinderat für die Unterstützung bei den zurückliegenden
Bauarbeiten.
Das rund 170 qm große Becken aus Edelstahl wartet mit neuen
Attraktionen wie Sprudelliegen, einem Bodensprudler, Rücken- und
Fußmassagedüsen, Wasserkanonen sowie Liegepodesten auf. Außerdem
wurde der Zugang per mobilen Behindertenlift verbessert. Der
komplette Bereich um das Spaßaußenbecken ist zudem mit einem neuen
Bodenbelag versehen und eine neue Wand als Sichtschutz errichtet
worden.
„Wir hatten ganz klare Vorgaben für das neue Becken: Es sollte
jeden zufriedenstellen, aber nichts kosten“, so der technische
Werkleiter Erhard Metzler in seiner Ansprache. Er dankte seinen
Kollegen, den ausführenden Firmen sowie den politischen Gremien für
die gute Zusammenarbeit und das Engagement.
Bei der
Konzeption, so Metzler weiter, habe man außerdem besonders darauf
geachtet, die Folgekosten möglichst gering zu halten. Neben der
Reduzierung der Wasserfläche würden deshalb auch die Isolierung des
Bodens und der Wände sowie die neue LED-Beleuchtung dazu beitragen,
Energiekosten zu sparen.
Auch die Instandhaltungskosten seien künftig geringer, da die
Wanne nun aus Edelstahl bestehe und nicht mehr wie zuvor aus
Fliesen, die oft ausgebessert werden mussten. Das Becken biete
darüber hinaus den Vorteil, im Winter den großzügigen Saunabereich
des Aquadroms weiter aufzuwerten: Das neue Außenbecken stünde dann
exklusiv den Saunagästen zur Verfügung. Den vorgegebenen
Kostenrahmen von 950.000 Euro habe man einhalten können.
Die Bauarbeiten am Spaßaußenbecken waren notwendig geworden, da
beim alten, bereits deutlich in die Jahre gekommenen Becken
umfangreiche Sanierungsarbeiten angestanden hätten. Das neue Becken
ist nun effizienter zu betreiben und bietet zudem flexible
Einsatzmöglichkeiten für den Saunabereich. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
17.07.2012
USA ganz nah: 1. virtuelles Treffen mit Partnerstadt Mooresville über Internet
Auf
das echte „shake hands“ muss zwar noch gewartet werden, doch auch
so strahlten die Gesichter bei der ersten virtuellen
Partnerstadt-Sitzung mit den beiden Stadtoberhäuptern von
Mooresville (USA) und Hockenheim. Nach zwei Internet-Sitzungen im
kleineren Kreis kam es nun zum Zusammentreffen der beiden
Bürgermeister. Miles Atkins (Mooresville) und Dieter Gummer saßen
sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber und tauschten neue Ideen
zur Vertiefung der Städtepartnerschaft aus.
„Ich freue mich sehr über das wieder erstarkte Interesse an
unserer Partnerschaft, seitdem Bürgermeister Atkins das Amt vor
einem halben Jahr neu übernommen hat. Der Austausch wird für beide
Seiten sicher von Vorteil sein“, so Oberbürgermeister Gummer.
Auch er, so Atkins, wünsche sich eine stärkere und solidere
Basis zwischen den beiden Städten. Besonderes Interesse habe man am
Austausch in den Bereichen Kultur, Ökologie und Ökonomie. Gerne
würde man „best praxis-Beispiele“ aus Hockenheim und Umgebung
kennenlernen, um aus den Erfahrungen zu lernen. Die beiden
Stadtoberhäupter vereinbarten, dass eine Delegation aus Mooresville
voraussichtlich diesen Herbst Hockenheim besuchen wird.
Zum Abschluss der virtuellen Konferenz dankte Gummer den
Teilnehmern für die Unterstützung der Städtepartnerschaft. Neben
den jeweiligen Mitarbeitern aus der Stadtverwaltung nahmen in
Mooresville die Mitglieder der dortigen Vereinigung der „Sister
Cities“ teil, die - ähnlich wie die Freundeskreise der
Partnerstädte in Hockenheim - den persönlichen und informellen
Austausch unterstützen.
Auf Hockenheimer
Seite war der Vorstand des Freundeskreises Hockenheim – Mooresville
mit der Vorsitzenden Marina Nottbohm vertreten, außerdem Mitglieder
des Rotary Clubs Hockenheim, angeführt vom neuen Präsidenten Dr.
Volker Bormann. Dabei waren auch die beiden Lehrerinnen am
Gauß-Gymnasium Christine Morys-Giessmann und Claudia Schlager, die
den Schüleraustausch mit den USA ab sofort betreuen werden. Ein
herzliches Dankeschön ging an Vera Koch, die in den vergangenen
fast zehn Jahren für die Verbindung zur High School in Mooresville
zuständig war und die in dieser Position verabschiedet wurde. Dem
Freundeskreis wird sie als 2. Vorsitzende erhalten bleiben.
Besonders die beiden Freundeskreisen, so Gummer, haben über
Jahre hinweg den informellen Kontakt zwischen den Partnerstädten
aufrecht erhalten und so eine Wiederaufnahme der offiziellen
Partnerschaftsbeziehungen erst möglich gemacht haben.
Um auch künftig enger zusammenzurücken, wurde vereinbart, dass
neben dem Besuch in Deutschland weitere virtuelle Konferenzen in
regelmäßigen Abständen stattfinden werden. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
13.07.2012
Großes Familienfest zum 2. Geburtstag vom Oma-/ Opa-Service
v. l. „Opa“ Uwe Behrens, Charlotte und Clemens Herzog sowie Mutter Elke Herzog
„Oma, Oma, fang mich doch!“ Lachend blickt die kleine Josephine
hinter dem niedrigen, grünen Busch hervor. Mit schnellen Schritten
läuft die Vierjährige auf die großgewachsene ältere Dame mit Brille
zu, die ein paar Meter entfernt zwischen den Holzbänken beim
Forstpavillion im Gartenschaupark Hockenheim steht. Der geflochtene
Zopf von Josephine flattert im Wind, plötzlich stoppt sie ab und
ruft erneut: „Oma Jane, fang mich!“ Die „Oma“, wendet sich fröhlich
ihrer „Enkelin“ zu. „Ich komme gleich, spiel noch kurz mit den
anderen“, erklärt sie der Kleinen. Dann nimmt sie das unterbrochene
Gespräch wieder auf, das sie mit den umstehenden Erwachsenen
geführt hat.
Stimmengewirr, Geschirrgeklapper, dazwischen Kinderlachen und
laute Rufe – am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des
„Oma-/ Opa-Services Hockenheim“ anlässlich ihres 2. Geburtstages zu
einer Familienfeier im Gartenschaupark. Die Gruppe, die sich vor
zwei Jahren im Rahmen der Lokalen Agenda Hockenheim gegründet hat,
zieht mittlerweile eine stolze Bilanz.
„Das, was wir vorhatten, ist uns gelungen: Kinder haben wieder
eine Oma oder einen Opa zum Spielen, Toben oder einfach nur
Geborgensein. Und ältere Menschen haben eine wunderbare und
sinnvolle Aufgabe, wenn sie mit ihren ‚Enkeln‘ Zeit verbringen“, so
die Sprecherin der Gruppe, Christiane Hölzer-Hössler.
Zusammen mit Hildegard Jahn-Petermann hat sie viele Kinder und
ältere Menschen in Hockenheim bereits zusammengebracht. Denn der
Oma- / Opa-Service war eine Idee, die die beiden 2010 aus der
Zukunftswerkstatt der Lokalen Agenda Hockenheim ins Leben gerufen
hatten. Hier werden nun „Leih“-Enkel mit „Leih“-Omas oder Opas
zusammengebracht – unbürokratisch, dennoch rechtlich abgesichert
und vor allem: Als Gewinn für beide Seiten.
Zwischen vielen vorher fremden Paaren, so berichten die beiden,
sind inzwischen feste Beziehungen gewachsen, die ähnlich wie echte
Familienbande funktionieren. Auch Elke Herzog profitiert von dem
Oma-/ Opa-Service: Ihr Sohn hat seit Beginn der
Lokalen-Agenda-Gruppe „seinen“ Opa. „Da freut sich Clemens schon
vorher drauf, wenn Opa Behrens kommt und wieder mit ihm baut und
bastelt“, erzählt die Mutter locker am Tisch beim
Erfahrungsaustausch mit anderen Familien. Und Clemens selber, so
„Opa“ Uwe Behrens, kann auch eifersüchtig werden, wenn er sich zu
sehr mit dessen Schwester Charlotte beschäftigt. „Dann sagt er
schon sehr deutlich: Lass das, das ist mein Opa“, berichtet
Behrens.
Zehn Familien-Paare hat der Oma-/ Opa-Service seit der Gründung
hervorgebracht, acht Familien mit 12 Kindern sind derzeit in einer
aktiven Verbindung. Inzwischen gibt es sogar ein Paar über
Hockenheim hinaus in Altlussheim. „Wir sehen: Der Bedarf ist da.
Wir haben viele Familien, oft zugezogene, die sich für ihre Kinder
Großeltern wünschen. Manche, weil die leiblichen zu weit weg sind,
andere, weil die Großeltern sich nicht um die Enkel kümmern. Auf
der anderen Seite kennen wir ältere Menschen, die eine sinnvolle
Aufgabe suchen und sich gerne für einen guten Zweck einbringen
möchten. Das können sie hier einfach und selbstbestimmt“, so
Jahn-Petermann.
Und wenn man sieht, wie sich die kleine „Neu“- Enkelin an ihren
Leih-Opa Bruno Jahn schmiegt, während die beiden Kuchen essen, kann
man erahnen, wie viel Vertrauen und Nähe zwischen den Generationen
entstehen können.
Die beiden Gruppensprecherinnen suchen deshalb noch weitere
Großeltern, die Kindern Ruhe, Freude und Geborgenheit geben
möchten. Derzeit suchen sie noch Omas und Opas für zehn
Familien mit 14 Kindern. „Wir achten dabei sehr darauf, dass beide
Seiten zusammenpassen. Es werden die Vorstellungen berücksichtigt,
die beide haben. Vorgaben gibt es bei uns nicht“, so
Hölzer-Hössler.
Wer sich gerne unverbindlich informieren möchte oder Interesse
an einem „Leih“-Enkelchen oder Ersatz-Großeltern hat, kann sich
wenden an:
Hildegard Jahn-Petermann, Telefon: 06205-7309, bruno.jahn@web.de
Christiane Hölzer-Hößler, Telefon: 06205-2890 448, c.hoelzerhoessler@googlemail.com Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
12.07.2012
Strahlende Sieger beim Mario-Kart-Turnier im JUZ
so sehen Sieger aus
Am vergangenen Samstagnachmittag fand im Jugendzentrum am
Aquadrom (JUZ) das traditionelle Mario-Kart-Turnier statt. In
Kooperation mit den Jusos Hockenheim traten erneut Hockenheimer
Jugendliche beim rasanten Rennspaß gegeneinander an, um ihren
Meister zu krönen.
Insgesamt spielten 18 Kinder und Jugendliche auf zwei Leinwänden
gegeneinander. Juso-Sprecher Christian Soeder sorgte im Vorfeld für
technisch perfekt ausgestattete „Rennstrecken“. Hochmotiviert und
bei drückender Hitze lieferten sie sich äußerst spannende Rennen
und sabotierten sich dabei nach Lust und Laune und mit viel
taktischem Geschick mit Schildkrötenpanzern, Bananen und
Schrumpfblitzen.
Nach gut drei Stunden Spielzeit standen die sechs Finalisten
fest. Dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass
Vorjahressiegerin Laura Huck, Mirac Gündüz und Semih Gercek auf
Augenhöhe agierten und sich im Spielniveau deutlich vom Rest
abhoben. Das vorletzte Rennen geriet dann zum Höhepunkt der
Veranstaltung.
Vom Start weg anscheinend aussichtslos im Hintertreffen, gelang
es Laura fast auf dem Zielstrich den zweiten Rang zu erzielen und
sich ins Finale zu fahren. Dann musste sie sich jedoch in zwei
packenden Läufen dem Turniersieger Semih geschlagen geben. Ihre
Freude überwog trotzdem: „Meine Hände zittern und schwitzen
richtig, aber ich bin sehr glücklich“, sagte sie freudestrahlend.
Soeder und Simone Sand vom JUZ überreichten bei der anschließenden
Siegerehrung Medaillen, einen Wanderpokal und zahlreiche attraktive
Sachpreise an die besten zehn Mario-Kart-Fahrer.
Alle Beteiligten waren sich nach der Veranstaltung sicher, dass
das Turnier wieder ein großer Erfolg gewesen sei. „Diese schöne
Tradition führen wir gerne fort“, freute sich JUZ-Leiter Matthias
Falke über die rasanten Rennen, das faire Verhalten der Spieler und
vor allem den technisch reibungslosen Ablauf des
Mario-Kart-Turniers.
Das JUZ ist Teil des Netzwerkes der städtischen Jugendarbeit.
Neben dem JUZ gehören dazu z. B. das Kinder- und Jugendbüro
„Pumpwerk“, die Schulsozialarbeiter sowie ein Mitarbeiter für
aufsuchende Sozialarbeit. Das JUZ wird von der Stadt Hockenheim
seit über zehn Jahren erfolgreich betrieben. Es steht den
Jugendlichen Hockenheims von Dienstag bis Samstag von 13 bis 20 Uhr
zur Verfügung, ab 17 Uhr hat das JUZ ausschließlich für Jugendliche
ab 14 Jahren geöffnet. Zum Angebot des JUZ gehören ein
Internetcafé, verschiedene Spielangebote wie Kicker, Tischtennis
und Basketball sowie Hilfe bei Berufswahl und Bewerbung. Stadt
Hockenheim, Presse, Foto: Matthias Falke
04.07.2012
Aufsuchende Jugendarbeit: Vor allen in den Abendstunden unterwegs
von links den neuen Mitarbeiter Andreas Ledderhose, rechts Fachbereichsleiter „Soziales, Bildung, Kultur und Sport“ Stefan Kalbfuss
Das Netzwerk der städtischen Jugendsozialarbeit hat ab sofort
einen weiteren Stützpfeiler bekommen: Neben den beiden
Jugendhäusern „Pumpwerk“ und „Jugendzentrum am Aquadrom“ sowie den
Schulsozialarbeitern an allen Hockenheimer Schulen gibt es nun
einen Mitarbeiter für aufsuchende Jugendsozialarbeit.
Der Gemeinderat hatte mehrheitlich beschlossen, diesen Bereich
der Jugendsozialarbeit mit einer halben Stelle zu verstärken, um im
Stadtbereich Hockenheims präventiv tätig zu werden. Andreas
Ledderhose wird als neuer Mitarbeiter vor allem in den Abendstunden
in Hockenheim unterwegs sein, um das Aufgabengebiet abzudecken.
Der studierte Diplom-Theologe hat bereits viel Erfahrung im
Bereich Jugendarbeit als Jugendreferent gesammelt. Er möchte in
seiner Einarbeitungszeit nun vor allem Kontakte zu den Jugendlichen
auf öffentlichen Plätzen und Anwohnern herstellen und sich ein Bild
von der Situation vor Ort machen. Als Teil seiner Arbeit, die
umgangssprachlich häufig als „Streetwork“ bezeichnet wird, möchte
der 30-Jährige Verständnis wecken und zwischen unterschiedlichen
Interessensgruppen vermitteln. Außerdem plant er, Projekte mit
Jugendlichen zu initiieren.
Den Wechsel nach Hockenheim betrachtet der neue städtische
Mitarbeiter als Herausforderung, auf die er sich freut. Da er viel
in der Stadt unterwegs ist, ist Andreas Ledderhose am besten per
Mail oder über Anrufbeantworter zu erreichen, den er regelmäßig
abhört. Kontakt: Tel. 06205 21-246 oder E-Mail: a.ledderhose@hockenheim.de.
Stadt Hockenheim, Presse
04.07.2012
Neue Gedenktafel für Freundschaft mit Commercy
„Respect“ – kein Spiel
der gerade zu Ende gegangenen Fußball-EM lief über den Bildschirm,
ohne dass in einem kleinen Film auf Toleranz, Respekt und Achtung
gegenüber den Mitmenschen hingewiesen wurde. In Hockenheim wurde
dieser Respekt vor anderen Kulturen missachtet: Die Gedenktafel,
die an die jahrzehntelange Freundschaft zwischen dem französischen
Commercy und Hockenheim erinnert, wurde vor wenigen Wochen
zerstört.
„Ob gedankenlose oder bewusste Beschädigung: Eine Gedenktafel zu
zerstören, die für die Freundschaft zwischen den Menschen unserer
Partnerstadt Commercy und uns steht, ist nicht einfach abzutun. Das
verletzt die Menschen, die sich für Freundschaft über Grenzen
hinweg einsetzen. Wir bedauern den Vorfall deshalb sehr“, so
Bürgermeister Werner Zimmermann.
Die Stadt hat bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Um dem
Andenken baldmöglichst wieder ein würdiges Ansehen zu verschaffen,
habe man Vertretern des Freundeskreises Hockenheim-Commercy
gegenüber signalisiert, dass sich die Stadt in der Verpflichtung
sehe. Der Freundeskreis wird nun im nächsten Schritt nach
Lösungsmöglichkeiten suchen und die damit verbundenen Kosten
beziffern, um die zerstörte Gedenktafel zu ersetzen.
„Wir möchten außerdem ein Zeichen setzen, dass wir großes
Interesse an der Aufklärung haben. Deshalb bitten wir jeden, der
etwas in Zusammenhang mit der Beschädigung der Tafel beobachtet
hat, sich an uns zu wenden“, so Zimmermann weiter. Die Tafel wurde
voraussichtlich am ersten Juni-Wochenende beschädigt. Standort der
Tafel ist beim Völkerkreuz im Stiegwiesenpark. Auf sachdienliche
Hinweise ist eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt.
Hinweise an das Sekretariat des Bürgermeisters, Tel. 06205 21-119
oder per E-Mail an info@hockenheim.de. Stadt
Hockenheim, Presse, Foto: Karl Götzmann
04.07.2012
Ludwig Bless in den Ruhestand verabschiedet
(v. l.): Johannes Lienstromberg, OB Dieter Gummer, Doris Trautmann, Ludwig Bless, Dieter Eisenmann.
Bei seinen Begegnungen habe er Ludwig Bless als „ruhigen und
ausgeglichenen Menschen erlebt“. Mit diesen Worten begann
Oberbürgermeister Dieter Gummer die Feierstunde, in deren Verlauf
der langjährige Mitarbeiter des gemeindlichen Vollzugsdienstes in
den Ruhestand verabschiedet wurde.
Bei dem nicht immer leichten Betätigungsfeld, so Gummer weiter,
seien Ludwig Bless diese Eigenschaften sicherlich sehr zu Gute
gekommen. Sie seien wohl auch die Grundlage dafür, dass er die
Stadtverwaltung und Hockenheim stets positiv repräsentiert habe.
Unter 5 Bewerbern habe man damals Bless ausgewählt und damit eine
sehr gute Entscheidung getroffen, stellte Oberbürgermeister Gummer
fest.
Die berufliche Laufbahn von Ludwig Bless begann 1967 mit einer
Ausbildung zum Maler und Lackierer, Fachrichtung Maler. 1990
orientierte er sich beruflich um und war bis Juni 1991 als
Vollzugsbeamter bei der Stadtverwaltung Heidelberg tätig. Ab dem 1.
Juli 1991 verlagerte der gebürtige Heidelberger seine beruflichen
Aktivitäten in die Rennstadt.
Der Oberbürgermeister dankte Ludwig Bless im Namen der Stadt
Hockenheim für sein langjähriges Engagement. Die neu gewonnene
Freizeit könne er ja nun zu ausgedehnten Aufenthalten auf seiner
Lieblingsinsel nutzen. In seiner Funktion als
Personalratsvorsitzender bedankte sich Johannes Lienstromberg bei
dem Ruheständler für dessen ebenfalls langjährige Mitwirkung als
Schwerbehindertenvertreter. Ordnungsamtsleiterin Doris Trautmann
wünschte Ludwig Bless im Namen der Kolleginnen und Kollegen alles
Gute. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
25.06.2012
Ergebnis der Oberbürgermeister-Wahl von Hockenheim
Bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Hockenheim am Sonntag,
24. Juni 2012, setzte sich Amtsinhaber Dieter Gummer gegen seinen
Herausforderer Klaus Gallant durch. Der Wahlausschuss unter Leitung
von Werner Zimmermann stellte das endgültige Ergebnis gegen 19.30
Uhr in der Stadthalle Hockenheim fest.
Dieter Gummer (SPD, Oberbürgermeister, Jahrgang 1951, wohnhaft
Hermann-Böhm-Str. 11, 68766 Hockenheim) erhielt 89,25 % der
gültigen Stimmen (4.581 Stimmen), Klaus Gallant (parteilos,
Industriekaufmann, Jahrgang 1951, wohnhaft Hubertusstr. 12, 68766
Hockenheim) 10,36 % (532 Stimmen). Auf andere Wahlvorschläge
entfielen 20 Stimmen (0,39 %).
Von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten 5.278 Wählerinnen und
Wähler, das entspricht einer Quote von 33,73 %. Zur Wahl aufgerufen
waren insgesamt 15.646 Wahlberechtigte. Insgesamt wurden 5.133
gültige Stimmen (97,25 %) abgegeben, ungültige 145 Stimmen (2,75
%). Von ihrem Recht auf Briefwahl machten 1.085 Bürger
Gebrauch.
Die Amtsperiode des wiedergewählten Oberbürgermeisters Dieter
Gummer beginnt am 1. September 2012. Um das Amt des Hockenheimer
Oberbürgermeisters hatten sich die beiden Kandidaten Dieter Gummer
und Klaus Gallant beworben. Dieter Gummer ist seit einer
Amtsperiode (Beginn: 1. September 2004) Oberbürgermeister der
Großen Kreisstadt Hockenheim. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
25.06.2012
Offen und sympathisch: Beate Kneis feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
(v. l.): Ordnungsamtsleiterin Doris Trautmann, Oberbürgermeister Dieter Gummer, Beate Kneis, Personalrat Frank Herrmann
Vielen Hockenheimern ist sie bekannt, denn häufig führt der
erste Weg von Rathausbesuchern zu ihrem Arbeitsplatz: Ohne Beate
Kneis ging in der Regel niemand in den Urlaub. Ob Reisepass,
Personal- oder Kinderausweis - Beate Kneis gehört zu den festen
Stützen des Teams - und das bereits seit 25 Jahren. Vor kurzem
dankte ihr deshalb Oberbürgermeister Dieter Gummer in einer kleinen
Feierstunde für ihr langjähriges Engagement bei der Stadt
Hockenheim.
„Sie sind ein sympathischer Mensch. Das passt zu Ihrer
Aufgabenstellung im Bürgerbüro. Sie repräsentieren die Offenheit,
die man in diesem Job braucht“, so Gummer in seiner Ansprache.
Dabei war der Weg von Beate Kneis in den öffentlichen Dienst
eigentlich gar nicht vorgezeichnet.
Nach der Schule fing Kneis ihren beruflichen Werdegang zunächst
als Rechtsanwaltsgehilfin an, bevor sie bei der
Landwirtschaftlichen Alterskasse tätig war. Nach der Geburt ihres
Sohnes wollte die junge Mutter wieder zurück in den Beruf, jedoch
nur halbtags arbeiten. „Das war damals noch nicht üblich“, erinnert
sie sich zurück.
Deshalb begann Kneis 1987 im Rathaus Hockenheim – zunächst im
Personalamt, später wechselte sie ins Pass- und Standesamt. Als die
Dienstleistungen des Passamtes im vergangenen Jahr mit anderen
Aufgaben im neuen Bürgerbüro gebündelt wurden, bekam auch Beate
Kneis dort ihren „neuen“ Arbeitsplatz.
Spaß macht ihr die Tätigkeit im Bürgerbüro: „Das Aufgabengebiet
ist breiter geworden, es gibt mehr Abwechslung und komplexere
Arbeitsabläufe. Es ist schön, den Menschen helfen zu können“, so
die Jubilarin.
Dass man ihr die Freude an der Arbeit anmerke, bestätigte auch
ihr Vorgesetzter und Personalrat Frank Herrmann. „Ich bin froh,
Beate Kneis im Team zu haben“, dankte ihr der Leiter des
Bürgerbüros. Auf die Frage, was sie durch ihre Tätigkeit besonders
gelernt habe, war sich die Mutter eines inzwischen 27-jährigen
Sohnes sicher: „Durch meine Arbeit habe ich gelernt, alles zu
hinterfragen und nichts einfach nur hinzunehmen. Nur so kann ich
immer wieder auf die Wünsche unserer Bürger eingehen.“
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
21.06.2012
Doppelt profitieren bei den Stadtwerken Hockenheim: Neue Delta Sonnen-Scheine ab 2. Juli
Sie sind bisher ein Renner und bereits nach kürzester Zeit
„ausverkauft“: Die „Delta Sonnen-Scheine“ der Stadtwerke Hockenheim
finden bei den Kunden reißenden Absatz. Keinen Vormittag dauerte es
in der Vergangenheit, dann waren alle Anteilsscheine an den
Fotovoltaikanlagen – die „Delta Sonnen-Scheine“ - vergeben. Wer
also bei der dritten Auflage ab 2. Juli von den guten
Anlagekonditionen profitieren möchte, sollte sich beeilen.
Das Prinzip hinter den Sonnen-Scheinen ist einfach. Mit dem
Erwerb beteiligt sich der Kunde an den Bürgersolaranlagen, die die
Stadtwerke Hockenheim errichtet haben. Damit investieren die
Stadtwerke-Kunden in umweltschonende erneuerbare Energien und
profitieren gleichzeitig von einer attraktiven Verzinsung, die bei
3 Prozent während der gesamten Laufzeit liegt.
Der Ausgabewert liegt insgesamt bei 170.000 Euro. Pro Kunde kann
für die Einlage ein Betrag zwischen 200 und 5.000 Euro gewählt
werden. Die „Delta Sonnen-Scheine“ sind für alle Stromkunden der
Hockenheimer Stadtwerke erhältlich, die entweder bisher nicht in
die Bürgersolaranlagen der Stadtwerke investiert haben oder die
Höchstgrenze von 5.000 Euro noch nicht erreicht haben.
Die Ausgabe ist am 2. Juli ab 7.30 Uhr im Sekretariat,
solange der Vorrat reicht. Die Abrechnung erfolgt über die
Jahresverbrauchsabrechnung.
Die neuen Bürgersolaranlagen, deren „Delta Sonnen-Scheine“ nun
ausgegeben werden, wurden auf den Dächern des Bauhofs vom Gaswerk,
des Elektrizitäts-Werkes und der Stadthalle in Betrieb genommen.
Die Photovoltaikanlage auf den Dächern des Bauhofs vom Gaswerk hat
eine Leistung von 49,4 Kilowatt-Peak (kWp) auf einer Fläche 265 qm
in Süd-östlicher Ausrichtung und 106 qm in Süd-westlicher
Ausrichtung.
Auf der Stadthalle wurde eine Anlage mit 29,64 kWp auf einer
Fläche von 700 qm installiert. Die dritte Anlage wurde auf den
Dächern des Elektrizitätswerks gebaut und hat eine Leistung von
17,1 kWp. Mit den neuen Anlagen können knapp 30 Haushalte im Jahr
mit Strom versorgt werden. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen
erfolgte Anfang März.
Bisher wurden von den Stadtwerken Hockenheim zweimal „Delta
Sonnen-Scheine“ ausgegeben. Die erste Bürgersolaranlage befindet
sich auf dem Dach der Freibadumkleide des Freizeit- und
Wohlfühlbades „Aquadrom“ (100 kWp - entspricht dem Verbrauch von
etwa 30 Haushalten). Die zweite Bürgersolaranlage wurde auf den
Dächern des Bades (ebenfalls rund 100 kWp) installiert.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
18.06.2012
Mehr telefonischer Kundenservice: Hockenheim macht mit bei einheitlicher Behördennummer 115 in der Metropolregion
Freitagnachmittag,
16 Uhr, am Wochenende sollen die Formalien für die baldige Hochzeit
vorbereitet werden. Doch welche Dokumente brauche ich eigentlich
dafür, um zum Standesamt zu gehen? Wer jetzt kein Internet zur Hand
hat, muss normalerweise bis Montag warten, um darüber eine Auskunft
zu bekommen. Die Vorbereitungen am Wochenende fallen ins
Wasser.
Seit kurzem kann man aber einfach die Telefonnummer 115 wählen,
und schon werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr schnell und
unkompliziert Antworten auf die wichtigsten Verwaltungsfragen
gegeben, wie z. B. „Wo bekomme ich meinen Reisepass?“, „Wie melde
ich mich an oder mein Auto um?“ oder „Welche Dokumente brauchen wir
zum Heiraten?“.
Wer die 115 wählt, der landet dann beim regionalen
Service-Center in Ludwigshafen. Hier antworten Mitarbeiter des
Service-Centers kompetent auf alle Fragen. Möglich wird dies durch
eine zentrale Wissensdatenbank, in der alle beteiligten Städte und
Kommunen Informationen zu den einzelnen Verwaltungsverfahren
ablegen. Die Mitarbeiter können auf diese Informationen zugreifen
und Anfragen kompetent beantworten – unabhängig davon, ob der
Anrufer aus dem badischen, hessischen oder rheinland-pfälzischen
Teil der Metropolregion Rhein-Neckar kommt.
75% der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden durch das
Service-Center angenommen. 65% der Anfragen werden beim ersten
Anruf abschließend beantwortet. Falls zu einem Anliegen nicht auf
Anhieb Auskunft gegeben werden kann, erhält der Anrufer binnen 24
Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung – wahlweise per
E-Mail, Fax oder Telefon.
Vorteil der einheitlichen Behördennummer 115 ist neben den
längeren Servicezeiten auch, dass der Zugang der Menschen zur
Verwaltung im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz deutlich vereinfacht
wird: Es entfällt nämlich die aufwendige Recherche nach den
zuständigen Behörden. Unter der leicht zu merkenden, aus Festnetz
und Mobilfunk gleichermaßen erreichbaren und vorwahlfreien
Telefonnummer 115 wird Auskunft zu allen beteiligten Kommunen und
Landkreise sowie der Landes- und Bundesverwaltungen gegeben, nicht
nur speziell zum Wohn- oder Arbeitsort.
Außer den Städten Frankenthal, Ludwigshafen am Rhein und Speyer
und den Kreisen Bergstraße, Rhein-Neckar und Rhein-Pfalz sind auch
Heidelberg und Mannheim mit eigenen Service-Centern Teil des
115-Verbundes. Damit steht der Bürgerservice rund 1,7 der insgesamt
2,4 Millionen Metropolitaner zur Verfügung.
Selbstverständlich bleibt zu den Öffnungszeiten des Rathauses
aber die Möglichkeit, über die bewährte Telefonnummer 06205 21-0
direkt Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort aufzunehmen. Das Rathaus
Hockenheim hat geöffnet
Montag, Mittwoch, Freitag: 8.30 bis 12 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr
sowie Mittwochnachmittag: 14 bis 18 Uhr
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuen
sich auf Ihre Anfragen. Stadtverwaltung Hockenhei,
Presse
30.05.2012
Dieter Gummer und Klaus Gallant kandidieren für das Hockenheimer Oberbürgermeisteramt
Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am 28. Mai 2012
die Bewerbung von Amtsinhaber Dieter Gummer (Oberbürgermeister,
Jahrgang 1951, wohnhaft Hermann-Böhm-Str. 11, 68766 Hockenheim) und
Klaus Gallant (Industriekaufmann, Jahrgang 1951, wohnhaft
Hubertusstr. 12, 68766 Hockenheim) für die Wahl des
Oberbürgermeisters von Hockenheim zugelassen. Die Wahl des
Oberbürgermeisters findet am 24. Juni 2012 statt.
Beide dem Wahlausschuss vorliegenden, schriftlichen Bewerbungen
wurden damit zugelassen. Die Bewerbungen waren vollständig und
entsprachen den rechtlichen Erfordernissen. Die zugelassenen
Bewerber werden nun in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbung
öffentlich bekannt gegeben und bei der Stimmzettelherstellung
berücksichtigt.
Der Gemeindewahlausschuss legte außerdem die Modalitäten für die
öffentliche Kandidatenvorstellung fest. Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 12. Juni 2012, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hockenheim
statt. Beide Kandidaten erhalten jeweils 20 Minuten Redezeit zur
persönlichen Vorstellung. Beginnen wird Dieter Gummer, die
Reihenfolge wurde vor dem Wahlausschuss ausgelost. Bei
anschließenden Fragen der Bürger ist die Redezeit insgesamt jeweils
auf 30 Minuten pro Kandidat beschränkt. Je Einzelantwort darf dabei
eine Redezeit von zwei Minuten nicht überschritten werden.
Fragen an die Kandidaten können direkt von den Wahlberechtigten
bei der öffentlichen Veranstaltung unter Nennung von Namen und
Adresse gestellt werden. Es darf immer eine Frage von einer Person
gestellt werden, dann folgt die nächste Person, jeweils der
Reihenfolge nach. Wenn eine Person mehrere Fragen stellen möchten,
kann sie dies tun, muss sich aber für jede Frage „hinten
anstellen“.
Der Wahlausschuss setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen.
Vorsitzender ist Bürgermeister Werner Zimmermann, stellvertretender
Vorsitzender und Beisitzer ist Ernst Bohrmann. Weitere Beisitzer
sind Walter Großhans und Willi Keller, stellvertretende Beisitzer
Helmut Kief und Michael Behr. Die Einreichungsfrist für die
Bewerbungen war vom 10. März 2012 bis 28. Mai 2012.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
30.05.2012
Ein Hauch Frühling…
Hockenheim-
Zuerst der lange Winter und dann der ungewöhnlich kalte und
trockene April. So haben wir uns den Frühling nicht vorgestellt.
Ist er überhaupt da? Schwamm drüber. Jetzt ist der Mai da und
„petite Fleur“ der besondere Gartenmarkt im Gartenschaupark .Eine
gute Gelegenheit, ohne Umwege in den Frühsommer zu starten. Vom 17.
Mai (Christi Himmelfahrt) bis zum 20.Mai machen in der Idylle des
Gartenschauparks tausende schöne und praktische Dinge für Haus und
Garten den Besuchern gut Laune. Sie können frische Luft genießen,
die nach Wohlsein und Entspannung schmeckt.
Pepinieres et Paysages oder Lacon- allein die Namen der
Aussteller aus der Region und den benachbarten Ausland klingen
verheißungsvoll.
Auch der Blumenkorb Offenloch bringt farbenfrohe Tischdeko und
Kränze für drinnen und draußen,als Ideen für die Gestaltung
ihrer eingen Balkon und Terrasse. Salumeria Italia servieren
italische Feinkost, Bambus Willumeit besondere Bambus, Stauden,
Japanische Ahorn und Hosta für sonnige und schattige Stellen.
Von Hand modellierte Tonfiguren und der Duft von feinen Seifen
umgibt den Markt. Pflanzenwerkzeug und Edelstahlgrills ranken um
den grünen Kern der Ausstellung.
Neben diesem Potpourri an phantasievollen Namen und schönen
Dingen präsentiert petite Fleur eine echte Augenweide mit den
Schaugärten, Anregungen, Ideen all dies für die Besucher.
Zwischen alldem finden sich auch Plätze zum Ausruhen, wo man
sich mit Flammkuchen, Kaffee und Kuchenspezialitäten von
Hockenheimer Vereinen oder Frozen-Joghurt und frische Obst stärken
kann.
Dieser kleine Ausschnitt und noch vieles mehr bietet der petite
Fleur den Besucher. Wir heißen Sie „ Herzlich willkommen.“
Foto: bk;pem
19.05.2012
Feste feiern – aber sicher: Gut besuchte Veranstaltung in der Zehntscheune
von links: Kai-Uwe Bechtel, Doris Trautmann und André Neise
Wenn die Zeit der Straßen- und Vereinsfeste wieder näher rückt,
dann wächst auch die Verunsicherung bei den Vereinen: An wen darf
ich Alkohol verkaufen, wie ist das mit der Kühlung oder was muss
auf der Speisen- und Getränkekarte an Information gegeben werden?
Einen Überblick über die wichtigsten Regelungen gab eine
Veranstaltung der Stadtverwaltung in der Zehntscheune, an der
zahlreiche Vereinsvertreter teilgenommen hatten.
Ordnungsamtsleiterin Doris Trautmann, Kai-Uwe Bechtel vom
Polizeirevier Hockenheim und Lebensmittelkontrolleur André Neise
vom Rhein-Neckar-Kreis gaben wichtige Tipps und Informationen, wie
man seine Feste feiert, ohne dabei Rechtsvorschriften zu
missachten. „Es geht hier auch um Ihren Eigenschutz. Wenn Sie die
Vorschriften beachten, sind Sie nicht angreifbar“, erläuterte
Neise. Die Besucher der Veranstaltung nutzen die Möglichkeit: Sie
diskutierten lebhaft mit den Referenten und ließen sich viele
Rechtsvorschriften erläutern, um auf kommende Feste gut vorbereitet
zu sein.
Informationen über das „sichere Feiern“ gibt es unter anderem
auch unter: www.hockenheim.de (Formulare
Gaststätten) oder www.untersuchungsaemter-bw.de.
07.05.2012
Maimarkt-Stand der Rennstadt zieht Publikum an
Wasserratten,
Kulturhungrige und Freizeit-Rennfahrer: Sie alle kamen auf ihre
Kosten beim Besuch des Standes der Rennstadt Hockenheim auf dem
Mannheimer Maimarkt. „Nach Hockenheim wollen wir auch mal wieder
hin“, war einer der häufigsten Aussagen, die hier zu hören war.
Denn während Groß und Klein am Rennsimulator ihre Runden über den
virtuellen Hockenheimring drehten, informierten sich Freunde und
Familien über das breite Angebot der Rennstadt.
Hockenheim – ringsum einen Besuch wert: Unter diesem Motto
präsentierten sich das Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom, der
Hockenheimring, die Stadthalle und das Pumpwerk auch in diesem Jahr
in Halle 02, Tourismus, auf dem Maimarkt. Viel Zuspruch fanden
neben Rennsimulator, dem Formel 1-Boliden sowie den Informationen
und Angeboten der Partner unter dem Dach der Rennstadt Hockenheim
auch das große Gewinnspiel. Unzählige Besucher nahmen an der großen
Verlosung teil, bei der man Formel 1-Karten, Karten der Stadthalle
und des Aquadroms gewinnen konnte.
Auch die politischen Vertreter aus dem Kreis statteten dem Stand
von Hockenheim einen Besuch ab: CDU, SPD und FDP überzeugten sich
vom vielfältigen Angebot der Rennstadt, das Oberbürgermeister
Dieter Gummer ihnen präsentierte.Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
07.05.2012
2. Hockenheimer Unternehmertreffen informierte über Forderungsmanagement
Referent Tobias Wunderlin
„Wie kommen Sie schneller an Ihr Geld?“ Diese Frage sicherte
Referent gleich zu Beginn seines Fachvortrag die volle
Aufmerksamkeit bei den Besucher des 2. Hockenheimer
Unternehmer-Treffen im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim.
Professionelles Forderungsmanagement, die Beachtung von
Rechtsvorschriften sowie Tipps und Tricks waren Themen, die
Referent Tobias Wunderlin den rund 35 Unternehmern in den Räumen
des Autohauses „Hahn am Ring“ vorstellte.
„Forderungsmanagement – Tipps und Tricks für das Rechnungs- und
Mahnwesen“, so lautete der Titel des Vortrages. Und die gute
Nachricht hatte Wunderlin, der für das Unternehmen Creditreform
Mannheim tätig ist, auch gleich im Gepäck: Die Schuldnerquote in
Hockenheim liegt laut Schuldneratlas der Creditreform „im grünen
Bereich“ bei ca. 10 Prozent. Beim Blick ins Umfeld jedoch zeichnet
sich ein anderes Bild: Hier liegen die Quoten zum Teil höher.
Wunderlin zeigte Möglichkeiten auf, Ausfallrisiken zu
minimieren. So sei es wichtig, im eigenen Haus formale
Qualitätskriterien einzuhalten. Unter anderem verwies er darauf,
schon bei Auftragsannahme oder Vertragsabschluss genaue Stammdaten
zu erfassen, Dubletten zu vermeiden, Bonitätsprüfungen
durchzuführen und Zahlungskonditionen zu überprüfen. Sinnvoll sei
auch, bei unbekannten Vertragspartnern eine kurze Recherche z. B.
im Internet durchzuführen, um die Daten abzugleichen.
Den Kunden die Möglichkeit zum Bankeinzug anzubieten,
Skontoanreize zu setzen oder einen Überweisungsträger bzw. QR-Code
einzusetzen, waren weitere praktische Tipps des Referenten, um die
Zahlungsmoral der Schuldner zu erhöhen. Auch die Formalien, die bei
einem Mahnschreiben eingehalten werden müssen, erläuterte
Wunderlin, bevor die Unternehmer nach dem offiziellen Teil des
Treffens in einen lockeren Erfahrungsaustausch miteinander
traten.
Die
Unternehmens-Treffen, so Wirtschaftsförderer Donald Pape zuvor in
der Einleitung, sollen neben der Weitergabe von Fachinformationen
genau diesem Zweck dienen: Die Vernetzung der Hockenheimer
Unternehmen untereinander soll gefördert werden. Die stärkere
Vernetzung der Wirtschaft, so Pape weiter, sei eines der konkreten
ersten Projekte, die der Lenkungskreis Stadtmarketing in Angriff
genommen habe. Der Dank von Pape ging deshalb auch an die
Unternehmer Sven Fillinger von der Firma aubex sowie Matthias Mayer
von COMVI Foto & Media Agentur, die sich beide aktiv bei der
Vorbereitung der Unternehmer-Treffen einbringen, sowie „Gastgeber“
Michael Fehringer vom Autohaus „Hahn am Ring“, in deren
Räumlichkeiten das 2. Hockenheimer Unternehmer-Treffen
stattfand.
Die Unternehmer-Treffen sollen künftig fünfmal jährlich an
verschiedenen Standorten Hockenheims stattfinden. Themenanregungen
und Standortvorschläge seien willkommen, so Pape. Er verwies auf
die neu gegründete Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ im
Internet-Berufsnetzwerk „Xing“, auf der sowohl Informationen zu
finden seien wie auch auf einfache Art und Weise Diskussionen und
Anregungen zu den Unternehmer-Treffen möglich seien.
Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“
findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim statt. Im
Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der
Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die
Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing
steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit
Hockenheims mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag
über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und
Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de,
www.hockenheimer-unternehmer.de
oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
20.04.2012
Freie Fahrt durch die Untere Hauptstraße
(v. l.) Harald Baumann, zuständiger Mitarbeiter für die Großbaustelle im Fachbereich Bauen und Wohnen, Wilhelm Stulken, Stadtbaumeister, sowie Polier Michael Pachner von der Straßenbaufirma Schön & Sohn
Die Untere Hauptstraße ist ab sofort wieder für den Verkehr
offen. Stadtbaumeister Wilhelm Stulken gab am Donnerstag, 19.
April, die Straße frei. „Die Bauarbeiten in der Unteren Hauptstraße
sind so gut wie abgeschlossen, der Verkehr kann jetzt wieder durch
die Stadt fließen“, zeigte sich Stulken erfreut.
In der Unteren Hauptstraße wurden seit Frühjahr vergangenen
Jahres umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Neue
Abwasserkanäle und Hausanschlüsse sowie Gas- und Wasserleitungen
mussten gelegt werden. Anschließend wurde die Straße neu gestaltet
und optisch aufgewertet.
So wurden unter Anderem 18 Zierkirschbäume angepflanzt, um das
Straßenbild zu begrünen. Die Fahrbahn wurde auf 5,50 Meter für den
normalen Begegnungsverkehr ausgelegt, die Höchstgeschwindigkeit
beträgt 30 km/h. Bei der Neupflasterung der Gehwege wurden Steine
verwendet, die in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda ausgesucht
wurden. Durch die besondere Beschaffenheit der Steine ist es z. B.
für Menschen mit Gehhilfe leichter, auf den neuen Steinen zu
laufen. Außerdem wurden, ebenfalls in Absprache mit der Lokalen
Agenda, die Bordsteine in Kreuzungsbereichen abgesenkt.
Insgesamt wurden die Untere Hauptstraße, die Friedrichstraße und
der Tiefe Weg auf einer Länge von weit über einem halben Kilometer
(rund 650 Meter) saniert und neu gestaltet. In den nächsten 14
Tagen werden noch Restarbeiten ausgeführt, unter anderem müssen
noch einige Gehwegabschnitte gepflastert werden. Für die Kanal- und
Straßenbaumaßnahmen in der Unteren Hauptstraße sind insgesamt
Kosten in Höhe von 736.000 € im Haushalt vorgesehen, der
eingeplante Landeszuschuss beläuft sich auf rund 256.000 €.
Die nun
fertig gestellte Untere Hauptstraße ist Teil des großen
Bauprojektes Untere Hauptstraße / Friedrichstraße / Tiefer Weg.
Derzeit laufen noch die Arbeiten in der Friedrichstraße: Hier wird
zurzeit die Schottertragschicht der neuen Fahrbahn aufgebracht. Die
Arbeiten in der Friedrichstraße und damit das gesamte Großprojekt
sollen bis Mitte Mai abgeschlossen sein. Nach Abschluss der
Arbeiten ist geplant, ein kleines Baustellenfest mit den Anwohnern
durchzuführen. „Bei allen Anwohnern möchte ich mich jetzt schon
einmal herzlich für ihre Geduld und ihr Verständnis während der
Bauarbeiten bedanken. Die Geduld wird belohnt mit neu gestalteten
Straßen, die Hockenheim ein Stück schöner machen sollen“, so
Oberbürgermeister Dieter Gummer. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
19.04.2012
Zivilcourage: Neues Seminar macht sicher, wenn es ernst wird
„Ich hole Hilfe
im Restaurant. Gleich kommt die Polizei“. Laut und deutlich ist die
weibliche Stimme zu vernehmen. Dann hört man schnelle, leichte
Schritte, die sich immer weiter entfernen. Die lautstarken Stimmen,
die eben noch die Szene füllten, flauen ab. „Wir verschwinden“, ist
noch zu hören. Dann herrscht wieder Stille – eine Stille, wie sie
eigentlich sein sollte, nachts, mitten auf dem Hockenheimer
Marktplatz.
Denn hier, so das Szenario, sollte der Angriff stattfinden. Und
die Teilnehmer sollten miteinander üben, wie sie sich verhalten
würden, wenn es ernst wäre - wenn eine Gruppe Jugendlicher nachts
auf dem Marktplatz plötzlich einen älteren Mann angreift, wenn eine
Frau die Situation beobachtet und helfen möchte. Und was man dann
tun kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Sich selbst
nicht in Gefahr bringen und trotzdem helfen – für viele der
Teilnehmer des neuen Seminars „Schnell weg – zwischen Panik und
Gewissen – Zivilcourage kann man lernen“ war das vorher ein
Widerspruch in sich. „Wenn da eine Horde von Männern auf einen
losgeht, dann bringe ich als Frau mich lieber selbst schnell in
Sicherheit. Sonst bin ich auch noch dran“, so dachten einige
zuvor.
Dass Selbstschutz zwar oberste Maxime ist, man dennoch nicht
hilflos das Weite suchen muss, das lernte die Gruppe in dem Seminar
von der Kommunalen Kriminalprävention Rhein-Neckar e. V., der
Polizeidirektion Heidelberg und SicherHeid – Sicheres Heidelberg e.
V. auf spielerische Art und Weise.
„Theorie ist das Eine, Praxis das Andere. Wir haben deshalb
dieses Seminar zur Selbstbehauptung bewusst anders konzipiert. Wir
sprechen nicht darüber, wie man sich verhalten soll, sondern wir
spielen es durch. Dadurch üben wir das richtige Verhalten ein und
können es im Ernstfall auch anwenden“, erläutert Seminarleiterin
Stefanie Ferdinand das Konzept, das hinter dem neuen Seminar steht.
Und dieses Konzept schien aufzugehen.
Waren die Teilnehmer am Anfang noch zurückhaltend, als es um
erste Aufwärmübungen geht, fanden sie sich zunehmend in ihre Rollen
ein. „Sie als Angreifer, was haben Sie dabei gefühlt, als der Herr
auf Sie zukam und Ihnen sagte, Sie sollen aufhören?“ schaffte
Ferdinand es immer wieder, über das eigene Handeln nachzudenken.
Eine Methode, die griff: Ehrlich gaben die Teilnehmer über ihre
Empfindungen Auskunft und lernten den eigenen Umgang mit
Gefahrensituationen immer besser kennen.
Doch nicht nur
Praxis, auch theoretisches Wissen wurde vermittelt. Der Leiter der
Präventiion bei der Polizeidirektion Heidelberg, Günther
Bubenitschek, erläuterte die sechs Regeln für mehr Sicherheit im
Alltag. „Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen“, „Ich
fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf“, „Ich beobachte
genau, präge mir Tätermerkmal ein“, „Ich organisiere Hilfe unter
Notruf 110“, Ich kümmere mich um Opfer“ und „Ich stelle mich als
Zeuge zur Verfügung“ sind das Grundgerüst beim Umgang mit
gefährlichen Situationen.
Nach dem erfolgreichen Seminarverlauf mit den Beschäftigten der
Stadtverwaltung wird dieses Angebot nun auch der Öffentlichkeit
angeboten werden. Die Volkshochschule Hockenheim plant, im
kommenden Semester das Seminar in Zusammenarbeit anzubieten.
Interessierte können sich jetzt schon einmal mit der VHS oder der
Polizei in Verbindung setzen. Weitere Informationen unter: www.praevention-rhein-neckar.de Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
31.03.2012
Mitgliederversammlung Lebendiges Hockenheim mit Abschied von den „reitenden Sheriffs“
v.l. Klaus Weinmann, Heinz Eichhorn, Peter Zahn, Werner Zimmermann.
„Kurz: Wir hatten ein gutes Geschäftsjahr und konnten durch
unsere Neuerungen wieder an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen“,
fasste Vorstandsvorsitzender Werner Zimmermann das Vereinsjahr des
„Lebendigen Hockenheim“ bei der Mitgliederversammlung zusammen. Die
Neukonzeption zum Hockenheimer Mai, das veränderte Finale des
Fastnachtszuges sowie die erfolgreiche Durchführung weiterer
Veranstaltungen wie Sommertagszug und Hockenheimer Advent standen
auf der Tagesordnung der Vereinssitzung.
„Zurück auf der Erfolgsspur“, so charakterisierte Klaus
Weinmann, stellvertretender Vorsitzender, die gelungene
Veranstaltung rund um den Hockenheimer Mai. Die Rückkehr des
Maidorfes an die Zehntscheune sei eine richtige Entscheidung
gewesen, was die große Besucherresonanz schon am Freitagabend
gezeigt hätte. Weitere Veränderungen in der Konzeption hätten
ebenfalls zur Aufwertung des Festes geführt. Als Beispiele nannte
Weinmann das neue Kinderzentrum in der Oberen Hauptstraße und die
Straffung des Aktions- und Musikprogramms auf weniger Bühnen.
Eine positive Bilanz zogen Weinmann und
Veranstaltungsorganisator Stefan Kalbfuss auch unter die übrigen
Veranstaltungen. Als besonders positiv habe sich das Engagement der
Mitglieder bei der Betreuung der traditionellen
Weihnachtsstern-Tombola zum Hockenheimer Advent gezeigt. Hierauf,
so die Hoffnung des Vorstandes, ließe sich in Zukunft aufbauen.
Ein weitestgehend ausgeglichenes Kassenergebnis präsentierte
Kassenwart Manfred Bühler für 2011 und 2012. Bei Einnahmen und
Ausgaben 2011 in Größenordnung von je rund 142.000 Euro sei man
2011 mit einem „blauen Auge“ davongekommen. Für 2012 rechne derzeit
mit einem leichten Minus in Höhe von rund 1.000 Euro.
Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde der Vorstand
einstimmig von der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Neben
Vorsitzenden Werner Zimmermann und seinem Stellvertreter Klaus
Weinmann komplettieren Kassenwart Manfred Bühler, Schriftführerin
Sylvie Rese, Veranstaltungskoordinator Stefan Kalbfuss und
Programmkoordinator Michael Vollendorf die kommenden beiden Jahre
den Vorstand. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden als
Kassenprüfer Robert Becker und Gerhard Kuhn.
Ein „lachendes und weinendes Auge“ gab Zimmermann anlässlich des
Abschiedes von Heinz Eichhorn und Peter Zahn aus dem
Organisationsausschuss „Hockenheimer Mai“ zu. Der Verlust der
beiden „Urgesteine des Vereins“, die als Männer der ersten Stunde
bereits in der Vorläuferorganisation des Vereins „Lebendiges
Hockenheim“, dem Verkehrsverein, aktiv mitgewirkt haben, sei ein
Einschnitt.
Zimmermann erinnerte besonders an das Wirken von Eichhorn und
Zahn bei Programmgestaltung und Standplatzzuteilung zum
Hockenheimer Mai, die ihnen auf ihren Fahrrädern schnell den
Spitznamen „reitende Sheriffs“ von Hockenheim eingebracht hätten.
Er bedankte sich im Namen des Vereins für die herausragenden
Leistungen der beiden. „Sie haben sich vielfach verdient gemacht um
den Verein, wir verlieren Sie ungern“, schloss Zimmermann.
Peter Zahn dankte in seiner Abschlussrede für das Vertrauen und
die Unterstützung. Als Abschiedsgeschenk übergab er dem Verein ein
Buch für das Stadtarchiv. In dem Unikat sind alle Zeitungsartikel
der Hockenheimer Tageszeitung aus den Anfangsjahren des
Verkehrsvereins zusammengefasst.
31.03.2012
Nächste Schadstoffsammeltermine für Hockenheim
Das Schadstoffsammelmobil der AVR Abfallverwertungsgesellschaft
des Rhein-Neckar-Kreises mbH steht 2012 viermal in Hockenheim
bereit. Die AVR bittet zu beachten, dass die abzugebenden
Gefäßgrößen maximal. 30 Liter bzw. 20 Kilogramm nicht
überschreiten. Schadstoffe sollen möglichst in der
Originalverpackung angeliefert werden. Es ist keine Anmeldung
erforderlich.
Das Schadstoffmobil ist an folgenden Tagen in
Hockenheim:
Samstag, 28.04.2012, von 08:00 - 10:30 Uhr, Parkplatz Freibad an
der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße
Samstag, 30.06.2012, von 12:00 - 14:30 UhrHockenheim, Parkplatz
Freibad an der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße
Samstag, 01.09.2012, von 08:00 - 10:30 Uhr, Parkplatz Freibad an
der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße
Samstag, 27.10.2012, von 12:00 - 14:30 Uhr, Parkplatz Freibad an
der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße
Die AVR weist darauf hin: Wenn es in der Gemeinde keine Termine
mehr gibt, kann auch in jeder anderen Gemeinde im
Rhein-Neckar-Kreis Schadstoffe entsorgt werden. Stadt
Hockenheim, Presse
21.03.2012
Hilfe geben für Ratsuchende: „Information – Alter – Vertrauen“
Walter Klink, der die IAV-Stelle betreut
Es ist nur zu menschlich: Solange alles läuft, verdrängt man
Gedanken an Probleme oder Sorgen: „Irgendwie wird das schon
klappen!“ lautet dann das Motto. Dabei verdrängt man gerne, wie
schnell es gehen kann, dass z. B. die Eltern zu Pflegefällen
werden. „Papa? Der ist doch immer gesund.“ Und dann? Dann starb die
Mutter, und kurz danach bekam der Vater einen Schlaganfall. Die
Zeit während des Krankenhausaufenthaltes drängte: Was tun bis zur
Entlassung? Können wir als Kinder die Pflege übernehmen? Was ist
mit der Wohnung? Was müssen wir umbauen, damit der Vater sich noch
waschen kann? Oder ist doch das Pflegeheim die bessere Wahl?
Wer möchte in dieser Situation stecken und vor allem: Wer kann
unter dieser Belastung eine gute Entscheidung treffen? In diesem
Moment sehnt man sich nur nach Einem: Hilfe. Doch wo findet man
diese Hilfe? Beim Sozialdienst des Krankenhauses? Aber der ist eben
nicht vor Ort.
Die Stadt Hockenheim hat deshalb mit Walter Klink einen
kompetenten und einfühlsamen Ansprechpartner, der Hilfe in genau
diesen Situationen vor Ort bietet. Kostenlos und vertraulich
arbeitet er seit Jahren in Hockenheim, um anderen in schweren
Zeiten einen kräftigen Arm zur Unterstützung anzubieten. Etwas
sperrig klingt die Bezeichnung, unter der er arbeitet.
„Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle“, kurz IAV-Stelle,
steht auf seinem Schild. Gemeint ist damit eines: Ich stehe als
Helfer zur Verfügung, wenn jemand meine Unterstützung braucht.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind Beratung und Hilfe bei allen
Fragen rund ums Alter. Zuhause wohnen oder im Pflegeheim,
Vorsorgevollmacht oder Betreuung, das alles sind die
Fragestellungen, bei denen Walter Klink unterstützt. Dabei kommt
der diplomierte Sozialpädagoge auf Wunsch auch nach Hause, um
individuell und ohne Hektik für die Hilfesuchenden da zu sein.
„Viele Hockenheimer wissen gar nicht, dass es meine Stelle gibt.
Sie suchen sich mühselig die Hilfe bei verschiedenen Anbietern
zusammen. Wer aber den Weg zu IAV-Stelle gefunden hat, dem konnte
ich in der Regel helfen“, so Klink. Denn Walter Klink, der seit
1997 für die Stadt Hockenheim tätig ist, besitzt mittlerweile ein
großes Netzwerk. Von Altersheimen bis hin zu Rechtsberatern und
Sozialdiensten geht sein beruflicher Bekanntenkreis. Als
Anlaufstelle für Hilfesuchenden rund um das Thema Alter sieht er
schnell, wo der Schuh drückt und wer jetzt konkret eingebunden
werden muss, damit die ohnehin schon belasteten Angehörigen oder
Betroffenen richtige Hilfe bekommen.
Zwar macht die Beratung rund um das Alter einen großen Teil
seiner Arbeit aus, Hilfe bietet er aber auch für andere Zielgruppen
an: Allen hilfesuchenden Menschen steht die Tür von Walter Klink
offen. Das Beratungsrepertoire reicht hier von Suchtproblematiken
bis zu anderen psychosozialen Fragestellungen wie Gewalt in der Ehe
und Pflege, Verwahrlosung, Messies oder psychische Erkrankungen.
„Zwischen Lebensberatung und klassischer Sozialarbeit spielt sich
mein tägliches Berufsleben ab“, sagt Klink.
Und seit neuestem hat Walter Klink einen weiteren Baustein bei
seiner Arbeit dazubekommen: Er betreut den Pflegestützpunkt für die
Region rund um Hockenheim inklusive Schwetzingen und der
Verwaltungsgemeinschaft. So kann er nun auch zu Leistungen der
gesetzlichen Pflegekassen beraten und vermitteln, wenn es zu
Problemen kommt, etwa bei der Einstufung der Pflegestufen. „Was mit
IAV-Stelle also abstrakt klingt wie eine Abkürzung für den
Fernseher, damit ist eigentlich etwas sehr Menschliches gemeint.
Ich übersetzte IAV auch gerne mit: „Information – Alter –
Vertrauen. Denn so verstehe ich meine Arbeit: Mit Information Hilfe
bieten für das Alter und Vertrauen schaffen“, erläutert Klink.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
Sprechzeiten der IAV-Stelle:
Di 8.30 – 12 Uhr
Mi 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung
Kontakt:
Walter Klink
Rathausstr. 1, Hockenheim
Rathaus, Zimmer 102
Tel. 06205 21-109
E-Mail: w.klink@hockenheim.de
15.03.2012
Interview mit Musikschulleiter Christian Palmer
erfolgreiche Musikschüler (v. l.): Felix van Göns, Manuel Fricke, Valentin Rothbauer, Sebastian Schrepp, Fabian Brecht und Marie Luise Haas mit Bürgermeister Zimmermann
Zum wiederholten Male war die Musikschule Hockenheim beim
Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit ihren Schülern ganz vorne mit
dabei. Sebastian Schrepp, Felix van Göns, Marie Luise Haas, Fabian
Brecht, Valentin Rothbauer und Manuel Fricke sind die aktuellen
Preisträger. Einen Blick hinter den langjährigen Erfolg gewährt ein
Gespräch mit Musikschulleiter Christian Palmer.
Herr Palmer, es hagelte förmlich erste Preise für Ihre
Musikschule beim renommierten Wettbewerb "Jugend musiziert". Ist so
ein Abschneiden mit fünf 1. Preisen und einem 2. Preis eigentlich
etwas Besonderes?
Die Teilnahme
an "Jugend musiziert" gehört an allen öffentlichen Musikschulen,
nicht nur in Hockenheim, zu einer Selbstverständlichkeit. Natürlich
freut es mich ganz besonders, dass unsere Schülerinnen und Schüler
dabei so gut abgeschnitten haben. Das ist schon eine ganz
bemerkenswerte Leistung.
Doch noch bemerkenswerter finde ich die Tatsache, dass es in
Zeiten der elektronischen Unterhaltungsmedien, des "sich berieseln
Lassens" noch überhaupt Kinder gibt, die ihre Freizeit für das
Erlernen eines Instrumentes "opfern". Das ist in meinen Augen
eigentlich das Besondere an der Sache!
Was denken Sie, warum schneidet die Musikschule Hockenheim so
gut ab?
Die Hockenheimer Musikschule arbeitet mit sehr gut
ausgebildeten, engagierten Lehrkräften, die es verstehen die Kinder
zu motivieren. Diese Leistung ist in unseren Augen nichts
Außergewöhnliches, denn sie gehört zu den Anforderungen, die wir an
unsere Lehrkräfte bereits bei der Stellenausschreibung stellen. Das
entspricht den Anforderungen des Verbandes deutscher Musikschulen,
deren Mitglied die öffentlichen Musikschulen, also auch Hockenheim,
sind.
Apropos Qualität: Könnten Sie das konkret für Musiklaien
erklären? Was bedeutet "Qualität in der musischen
Ausbildung"?
Qualität in der musikalischen Ausbildung heißt zuerst einmal,
dass die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler von
professionellen Lehrkräften durchgeführt wird. Bereits dieses
Kriterium garantiert, dass die Kinder die richtigen Grundlagen im
Umgang mit ihrem Instrument lernen. Hierzu gehören in erster Linie
die richtige Spieltechnik und ein Verständnis für musikalische
Zusammenhänge.
Qualität heißt ebenso, dass die Schüler die Möglichkeit
erhalten, ihr Können in öffentlichen Vorspielen zu präsentieren. Da
es nicht jedermanns Sache ist, solistisch aufzutreten, legen wir
einen großen Wert auf die Ensemblearbeit, die an unserer
Musikschule den Kindern viele Möglichkeiten öffnet. Hier können
auch schüchterne Kinder ihr Können präsentieren und damit ihr
persönliches Selbstwertgefühl steigern.
Diese Beobachtung mache ich regelmäßig in den von mir geleiteten
Kinderchören. Schüchterne Kinder blühen förmlich auf, wenn sie in
der Gruppe singend ihr Können vorstellen dürfen. Eine schöne und
nicht zu unterschätzende Erfahrung für diese Kinder. Für Kinder,
die ein Hauptfach an unserer Musikschule belegt haben, sind die
Ensembles übrigens kostenlos.
Was macht generell gute Musiker aus? Mehr das Talent oder
mehr die Ausbildung?
Musik ist ein Kunsthandwerk und kann bis zu einem gewissen Grad
durch viel Fleiß und gute Ausbildung erlernt werden.
Spitzenleistungen allerdings bedürfen, wie in vielen anderen
Lebensbereichen auch, einer Begabung, die es möglich macht, über
den normalen Leistungsdurchschnitt hinaus zu wachsen.
Was würden Sie also Eltern raten, die ihr Kind musisch
fördern möchten?
Achten Sie darauf, wo Sie ihr Kind hinschicken. Die
öffentlichen, durch das Land, die Kreise und die Gemeinden
geförderten Musikschulen sind alle Mitglieder im VdM (Verband
deutscher Musikschulen). Diese Mitgliedschaft garantiert nicht nur
hohe Qualität, sondern auch eine ständige Kontrolle seitens des
Verbandes. Hier werden die, für die Mitgliedsmusikschulen
allgemeingültigen Unterrichtskriterien festgelegt und jährlich
durch den sogenannten Berichtsbogen genau abgefragt.
Es gibt natürlich noch eine Reihe anderer, oft günstigerer
Möglichkeiten, ein Instrument zu erlernen. Ob hier allerdings das
notwendige Wissen und Können seitens des Anbieters vorhanden ist,
sollte im Einzelfall sehr sorgfältig geprüft werden.
Auch bei der musischen Ausbildung gilt: Qualität hat ihren
Preis. Das wissen wir im Alltag, wenn wir z. B. beim Discounter
einkaufen gehen: Hier erwarten wir auch nicht, für 99 Cent
Delikatessen und Spitzenware zu bekommen. Merkwürdigerweise ist es
bei der Bewertung von Unterrichtsangeboten für die eigenen Kinder
oft ganz anders. Hier kann es für viele Eltern nicht billig genug
sein und die Frage nach Qualität scheint überhaupt keine Rolle zu
spielen.
Und worauf sollte man generell achten, wenn man Kinder in
eine musische Ausbildung gibt?
Für Kinder ist es extrem wichtig, dass ihre Eltern sich für ihr
Hobby interessieren. Erhalten sie von ihnen Anerkennung oder auch
angemessene Kritik, werden sie dadurch motiviert und in ihrem Tun
gestärkt. Sprechen Sie regelmäßig (und nicht nur, wenn es Probleme
gibt), mit der Lehrerin/dem Lehrer über Ihr Kind und seine
musikalische Entwicklung. Fordern Sie ihr Kind dabei, aber
überfordern Sie es nicht.
13.03.2012
Neue Reihe im Pumpwerk schult Jugendliche im Umgang mit modernen Medien
Viele
haben die Schlagworte schon einmal gehört. „Cybermobbing“,
„Datenklau“, „fehlende Privatsphäre“ – im Kinder- und Jugendzentrum
Pumpwerk wurde ein Projekt gestartet, damit Jugendliche mit diesen
Problemfeldern nicht mehr alleine gelassen werden. Oliver Böser,
der im Pumpwerk den offenen Treff leitet, sieht, dass seine
Schützlinge täglich mit den modernen Medien konfrontiert sind.
„Viele von ihnen sind tiptop, was die Technik angeht. Was aber
steht eigentlich hinter dem Ganzen, welche Gefahren gibt es, davon
wissen sie oft wenig. Da sind sie manchmal einfach blauäugig“,
berichtet er von seinen Erfahrungen.
Als einer seiner Schützlinge ihm ein nicht jugendfreies Video
auf seinem Smartphone zeigte, das er ohne Probleme aus dem Internet
heruntergeladen hatte, war für Böser die Zeit des Handelns
gekommen: Er konzipierte eine Reihe zur modernen Mediennutzung.
„Mir war wichtig, vertrauensvoll mit den Jugendlichen darüber zu
reden, was sie heute in den Medien erwartet – positiv wie negativ.
Es geht nicht darum, ihnen mit erhobenem Zeigefinger zu sagen, was
verboten ist“, so Böser.
Der angehende Jugend- und Heimerzieher beschäftigte sich deshalb
zunächst damit, welche Angebote die Hockenheimer Jugendlichen, die
das Pumpwerk besuchen, heute vor allem in der mobilen Welt nutzen.
Informationen für die Schule, Spiele, Musik hören und soziale
Netzwerke – das waren die Favoriten, die auf Smartphone oder
Computer genutzt werden.
„Das entspricht den Ergebnissen, die in der Studie ‚Jugend –
Information – Medien‘ (JIM) bundesweit erhoben wurden. Für
Jugendliche heute ist es selbstverständlich, praktisch 24 Stunden
am Tag Zugang zur virtuellen Welt zu haben“, so Böser. Trotz oder
gerade wegen dieser Dauerzugangs hätten jugendliche Nutzer jedoch
oftmals Schwierigkeiten, zwischen der virtuellen und der realen
Welt zu unterscheiden.
„Gerade Jugendliche, die noch wenig Erfahrung in Beziehungen
haben, lassen sich z. B. leicht von Videos mit pornografischen
Inhalt aus dem Internet beeinflussen. Sie meinen, dass das, was sie
da sehen, auch in Realität so ist. Hier gilt es zu
sensibilisieren“, erklärt Böser.
Anfang des Jahres hatte der Pumpwerk-Mitarbeiter deshalb im
Rahmen des offenen Treffs in einer Gesprächsrunde das Thema
Gefahren im Internet auf der Tagesordnung. „Es ging mir darum, hier
in vertrauensvoller Atmosphäre über die Dinge zu reden, die nur
einen Mausklick entfernt von ihnen sind. Wir haben uns ihre Videos
oder andere Beispiele angeschaut und uns dann darüber unterhalten,
warum sie das Angebot nutzen und wie sie es beurteilen“, schildert
Böser.
Deutlich sei dabei geworden, dass die jungen User oft niemanden
haben, mit dem sie über diese Dinge reden können – entweder weil
zuhause kein Ansprechpartner ist oder weil sich die Bezugspersonen
selber nicht mit den modernen Medien auskennen. „Das merken die
Jugendlichen ganz schnell, wenn man nicht weiß, wovon man spricht.
Deshalb habe ich mich im Vorfeld natürlich intensiv mit
verschiedenen Angeboten beschäftigt“, erklärt Böser.
Dabei sei er auch über das so genannte „Happy Slapping“
gestolpert, bei dem unvermittelte körperliche Angriffe – meist auf
Unbeteiligte - gefilmt und anschließend von Smartphone zu
Smartphone getauscht werden. Zusammen mit den Jugendlichen hat
Böser erarbeitet, dass diese vermeintlich lustigen Filme auch immer
einen Leidtragenden haben: Nämlich das Opfer, das geschlagen wird.
„Anfangs hieß es: In Wirklichkeit wird doch niemand dadurch
verletzt. Im Laufe der Diskussion haben sich die Jugendlichen in
die Lage des Opfers versetzt und sind sich darüber klar geworden,
dass das sehr real und verletzend ist, wenn man selber betroffen
ist“, fasst der Erzieher zusammen.
Immer wieder sei seitdem der Umgang mit den modernen Medien
Thema im Offenen Treff gewesen. Die Jugendlichen selber suchen,
nachdem das Eis gebrochen ist, den Austausch und den Rat von Oliver
Böser – ein erstes Anzeichen für einen bewussteren Umgang mit den
neuen Medienformaten. So habe der Offene-Treff-Leiter mitbekommen,
dass die Jugendlichen untereinander nun einige Angebote anders
wahrnehmen und beurteilen als früher. „Die Jugendlichen selber
sollen fit sein für das neue Medienzeitalter. Sie dafür zu
sensibilisieren, ihnen bewusst zu machen, was sie da nutzen, das
ist unsere Aufgabe und nicht, Verbote auszusprechen.“
Diesen Ansatz führt Böser mit Unterstützung des Pumpwerk-Teams
um die Leiterin des Kinder- und Jugendbüros Kristina Rühl auch
künftig weiter: Zwei weitere Diskussionsrunden zum Umgang mit
modernen Medien finden am 28. März und 25. April im Pumpwerk statt.
Der offene Treff mit Spielen, Angeboten und Projekten für Kinder
und Jugendliche ab acht Jahren ist von Sonntag (15 – 19 Uhr) bis
Mittwoch geöffnet, von Montag bis Mittwoch jeweils von 14 – 19 Uhr.
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
03.02.2012
Bauhof-Mitarbeiter geht in Ruhestand
Bauhofleiterin Kerstin Bühler, Manfred Eustachi mit im Text beschriebenem Werkzeug, Hans-Peter Hoffmann von der Verwaltung, Gerhard Weber (Verwaltung), OB Gummer, Johannes Lienstromberg( Personalrat) in der Schreinerei des Bauhofs.
Manfred Eustachi ist niemand, der bei seiner Arbeit „fünf gerade
sein ließ“. Denn wenn der langjährige Bauhofmitarbeiter eine
Aufgabe erfüllte, dann musste das Hand und Fuß haben. „Sie sind ein
Schlosser alter Prägung, für den es wichtig ist, dass Sachen lange
und stabil halten. Frei nach dem Motto Auch wenn das Haus
zusammenfällt, das Geländer steht immer noch“, charakterisierte
Oberbürgermeister Dieter Gummer bei der Verabschiedung. Nach rund
30-jähriger Tätigkeit im öffentlichen Dienst tritt Manfred Eustachi
nun den verdienten Ruhestand an und wurde in einer Feierstunde
zusammen mit seinen Kollegen und dem Personalratsvorsitzenden
Johannes Lienstromberg verabschiedet.
Bevor er 1982 seine Beschäftigung bei der Stadt Hockenheim
aufnahm, war der gelernte Betriebsschlosser jahrelang in anderen
Unternehmen beschäftigt, zuletzt im Hockenheimer Massa-Markt. Von
dort wechselte er zum Bauhof und war seitdem hier eine
„Allzweckwaffe“, auf die man sich verlassen konnte. „Von Schreiner-
bis Schlosserarbeiten: Manfred war immer bereit, sich einzusetzen
und Aufgaben anzupacken, die zu erledigen waren“, so Hans-Peter
Hoffmann, der in der Stadtverwaltung für den Bauhof zuständig
ist.
Legendär war z. B. auch das Ordnungssystem des gelernten
Schlossers: In seinem Lager herrschte Ordnung – nach dem System
Manfred Eustachi. „Wenn wir etwas brauchten – Manfred fand es in
seinem Lager. Und er wusste auch genau, wo es zu finden war“, so
seine Vorgesetzte, Bauhofleiterin Kerstin Bühler.
Immer gut vorbereitet, das war auch das Motto, wenn Eustachi mit
seinen Kollegen im Außeneinsatz war. Werkzeuge und Materialien
waren auf den Fahrzeugen mit dabei – auch wenn sie einmal der
freien Fahrt des Bauhof-Teams ein jähes Ende bereiteten. Denn der
Bauhofmitarbeiter hatte, um seinen Kollegen die Arbeit beim Säubern
des Kraichbaches so einfach wie möglich zu machen, eine besonders
lange Holzstange mit einem Haken zum Fischen von Abfällen
konstruiert. Ein guter Einfall - bis zur Durchfahrt unter einer
Brücke. Dort stoppte ein lautes Krachen die Fahrt der
Bauhofmitarbeiter.
Auf die verdutzte Frage, warum das Auto plötzlich nicht mehr
unter die Brücke passe, konnten die Kollegen nur eines feststellen:
„Das Auto passt – nur Dein Haken nicht.“ „Sie hinterlassen eben im
wahrsten Sinne des Wortes nicht nur Splitter, sondern echte Spuren
hier in Hockenheim“, fasste Oberbürgermeister Gummer das Wirken von
Manfred Eustachi zusammen.
Doch so genau, wie Manfred Eustachi auch arbeite, so einfach war
der Umgang mit ihm. Mit seiner leichten, fröhlichen Art ist er ein
Kollege gewesen, mit dem man gerne zusammenarbeitete. Auch wenn er
jetzt mehr Zeit für seine zwei Söhne hat, so fällt der Abschied ihm
deshalb nicht leicht. „Mit dem Herzen bin ich immer noch da“,
erklärte er seinen Kollegen und gab ihnen einen guten Rat mit auf
den Weg: „Haltet zusammen und steht Euch mit Rat und Tat zur Seite.
Das war auch immer mein Streben, so zu denken.“ Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
02.02.2012
Steuerbescheide für das Jahr 2012
In den vergangenen Tagen wurden die Steuerbescheide der
Stadtverwaltung Hockenheim für das Jahr 2012 zugestellt. Nicht alle
betroffenen Steuerzahler haben jedoch Post bekommen. Die
wichtigsten Punkte im Überblick:
Grundsteuer
Wenn keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr eingetreten sind,
wie z. B. ein Eigentumswechsel etc., wird kein neuer Steuerbescheid
versendet. Wer also keinen neuen Steuerbescheid für die Grundsteuer
erhalten hat, für den gilt der zuletzt ergangene
Steuerbescheid.
Nur bei Änderungen des Steuerbetrages oder bei einem
Eigentümerwechsel wurden neue Grundsteuerbescheide zugeschickt.
Somit erhielt der Großteil der Steuerzahler für das Jahr 2012
keinen neuen Steuerbescheid.
Bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung werden die Beträge zum
Fälligkeitstermin abgebucht. Ansonsten müssen die fälligen Beträge
mit Angabe des Buchungszeichens fristgerecht überwiesen werden.
Bei einem Eigentumswechsel gilt folgendes: Wenn ein Grundstück
bzw. Wohneigentum im Laufe des Kalenderjahres 2012 (Steuerjahres)
verkauft wird, so muss der bisherige Eigentümer die Grundsteuer
weiter bezahlen, bis er einen neuen Bescheid bekommt. Die
Änderungen werden frühestens mit dem Steuerbescheid 2013
wirksam.
Andere Vereinbarungen, die z. B. im Kaufvertrag getroffen
wurden, haben nur privatrechtliche Bedeutung und berühren nicht die
Zahlungspflicht gegenüber der Stadt. Eine Verrechnung der
Grundsteuer zwischen dem bisherigen und dem neuen Eigentümer kann
nicht durch die Stadt erfolgen, sondern muss zwischen den
Vertragspartnern geklärt werden.
Hundesteuer
Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben, erhielten einen
auf den 11.01.2012 datierten Steuerbescheid. Die orangenen
Hundemarken sind weiterhin gültig. Bei Verlust der Marke kann eine
Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim Steueramt Zi.
216/217 ausgehändigt werden.
Grundsätzlich gilt: Hunde, die älter als drei Monate sind,
müssen angemeldet werden. Wer das nicht tut, begeht eine
Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.
Gewerbesteuer
Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die
vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt
ausgestellten Steuerbescheid.
Vergnügungssteuer
Aufsteller von Spielgeräten haben bis zum 10. Tag nach Ablauf
eines jeden Kalendervierteljahres eine Steuererklärung bei der
Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der
Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid
festgesetzt. Die Vordrucke können bei Bedarf bei Herrn Notheisen
Zimmer 216 Tel. 21-223 oder per Mail m.notheisen@hockenheim.de
angefordert werden.
Abbuchungsverfahren
Wer am Abbuchungsverfahren teilnehmen möchte, kann das
schriftlich mitteilen. Anmeldung und weitere Fragen bei:
Herrn Notheisen; Zimmer. 216, Tel. 21-223 und Frau Birkenmeier;
Zimmer 217, Tel. 21-225 Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
01.02.2012
Parken in der Karlsruher Straße
Beschildert
sind die zugelassenen Parkplätze in der Karlsruher Straße seit
vergangenem Jahr, nun sind auch die Markierungsarbeiten für die
Parkbuchten abgeschlossen. „Jetzt ist für jeden sofort zu sehen, wo
geparkt werden darf und wo nicht. Wir haben damit eine klare
Regelung für die Karlsruher Straße geschaffen“, sagte Bürgermeister
Werner Zimmermann.
Geparkt werden darf ausschließlich in den ausgewiesenen
Kurzzeitparkplätzen. Entlang der Karlsruher Straße sind acht
Parkplätze entstanden: Ausgewiesen wurden sie nahe der
Fortuna-Kreuzung vor dem dortigen Bekleidungsgeschäft, gegenüber
dem Gebäude, in dem ehemals die Hockenheimer Tageszeitung ihren
Sitz hatte, vor dem Altenheim St. Elisabeth und vor der
Postfiliale. Außerdem wurde ein Parkplatz zum Hineinfahren
provisorisch auf dem ehemaligen Kino-Gelände mit ca. acht bis zehn
Stellplätzen geschaffen.
Nicht geparkt werden darf außerhalb der markierten Flächen, weil
die Karlsruher Straße ein verkehrsberuhigter Bereich ist. In einem
solchen Bereich darf grundsätzlich nicht geparkt werden. Deshalb
dürfen Fahrzeuge auch nicht vor der Zufahrt des provisorischen
Parkplatzes auf dem ehemaligen Kino-Gelände abgestellt werden: Hier
sind keine Parkplätze längs der Karlsruher Straße ausgewiesen, man
muss in den Parkplatz hineinfahren
Die neue Regelung wurde vom Gemeinderat beschlossen. Damit wurde
dem Wunsch der Einzelhändler in der Karlsruher Straße entsprochen,
dass Kunden für kurze Erledigungen möglichst nah am Geschäft parken
können. Gleichzeitig wollte man jedoch die Sicherheit der anderen
Verkehrsteilnehmer, wie z. B. Fußgänger und Radfahrer,
berücksichtigen. Deshalb wird künftig die Parkregelung von der
Ordnungsbehörde überwacht, damit die Fahrzeuge nicht
sichtbehindernd an anderen als den ausgewiesenen Plätzen
parken.
Die Beschilderung hat rund 3.300 Euro gekostet. Die
Markierungsarbeiten wurden vom städtischen Bauhof ausgeführt.
Stadt Hockenheim, Presse
27.01.2012
Grundsteuer bleibt in 2012 voraussichtlich unverändert – Kein neuer Bescheid notwendig
Änderungen bei der Höhe der Hebesätze für die Grundsteuer stehen
in Hockenheim voraussichtlich nicht an. Im Rahmen der
Beschlussfassung über die Haushaltsatzung für das Kalenderjahr 2012
werden die Hebesätze für die Grundsteuer A und B vermutlich in
unveränderter Höhe von 280 % für land- und forstwirtschaftliche
Betriebe (Grundsteuer A) und 300 % für die Grundstücke (Grundsteuer
B) bestehen bleiben.
Aus diesem Grund werden keine neuen Bescheide zur Zahlung der
Grundsteuer versendet, wenn sich gegenüber dem letzten Bescheid
nichts geändert hat. Die Grundsteuer für 2012 ist somit ab sofort
zu den Fälligkeitsterminen und mit den Beträgen, die sich aus dem
letzten Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Mitteilung
ergeben, zu überweisen. Auf der Überweisung muss das
Buchungszeichen angegeben werden, das auf dem Bescheid steht. Auch
die Kontoverbindungen sind auf dem Bescheid angegeben. Einfacher
wird es beim Vorliegen einer Einzugsermächtigung: Die fälligen
Beträge für die Grundsteuer werden dann automatisch zum
Fälligkeitstermin abgebucht.
Sobald Änderungen in der Höhe der zu zahlenden Grundsteuer oder
ein Eigentumswechsel eintreten, ergeht ein neuer
Grundsteuerbescheid. Für alle anderen, die für das Kalenderjahr
2012 die gleiche Grundsteuer wie im Vorjahr zu entrichten haben,
gilt das oben beschrieben Verfahren. Weitere Informationen gibt es
unter www.hockenheim.de im
Bereich „Öffentliche Bekanntmachungen“. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
16.01.2012
Baustelle Untere Hauptstraße –
Straßenarbeiten laufen an – Baustellenampel in der
Überführungsstraße
Nach Abschluss der Kanal- und Leitungsarbeiten beginnen in der
Unteren Hauptstraße ab kommenden Montag, 16. Januar, die
Straßenbauarbeiten. Gearbeitet wird in den nächsten Wochen zwischen
der Einmündung Friedrichstraße bis zu einem Abschnitt nahe beim
Feuergässchen.
Außerdem werden die restlichen Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich
Untere Hauptstraße / Überführungsstraße durchgeführt. Dafür wird
die Überführungsstraße bis voraussichtlich Ende Januar halbseitig
gesperrt. Der Verkehr wird über eine Baustellenampel geregelt. Auch
die Bushaltestelle in Höhe des Anwesens Überführungsstraße 6 wird
ein Stück nach hinten auf Höhe des Anwesens Überführungsstraße 10
verlegt. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, falls es zu
Verzögerungen in diesem Bereich kommt.
Mit größeren Beeinträchtigungen muss auch bei der Zufahrt zur
Unteren Hauptstraße im Bereich Friedrichstraße bis Feuergässchen
gerechnet werden. Grund sind die umfangreichen Arbeiten zur
Umgestaltung der Unteren Hauptstraße. Die Untere Hauptstraße wird
mit neuen Bürgersteigen, Fahrbahn und Begrünung umgestaltet.
Geplant ist, mit kleinen Parkbuchten, Bäumen und einer neuen
Pflasterung den Bereich der Unteren Hauptstraße optisch einladender
und großzügiger zu gestalten und die Geschwindigkeit bei Tempo 30
zu belassen.
Die Anwohner der Unteren Hauptstraße 81-107 bzw. 92-100 können
während der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Überführungsstraße über
die Eisenbahnstraße zu den Anwesen fahren. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
Alles aus einem Guss – Spaßaußenbecken wird erneuert
Ab
kommenden Montag, 16. Januar, starten die Erneuerungsarbeiten am
Spaßaußenbecken des Freizeit- und Wohlfühlbades „Aquadrom“. Ziel
ist, für die Freibadsaison 2012 das große Außenbecken wieder auf
den neuesten Stand zu bringen.
„Wir werden das Becken komplett erneuern. Statt der bisherigen
Fliesen wird hier künftig ein modernes Edelstahlbecken unsere
Besucher erwarten. Neben dem ansprechenden Design bringt das auch
Vorteile in der täglichen Unterhaltung und Pflege sowie bei der
Reinigung des Beckens“, erläutert Erhardt Metzler, technischer
Werkleiter, die anstehenden Maßnahmen. Für die Maßnahmen sind
Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro eingeplant.
Das so genannte Spaßaußenbecken verbindet den Hallenbereich des
Aquadroms mit dem großzügigen Freibadebereich. Bereits 2011 wurde –
auch in Vorbereitung auf die jetzt anstehenden Renovierungsarbeiten
- das Spaßaußenbecken vom Wellenbecken getrennt, um künftig
ressourcenschonend betrieben werden zu können. Dadurch sind nach
Fertigstellung der Arbeiten künftig auch neue Nutzungsmöglichkeiten
in der Wintersaison und den Abendstunden denkbar.
Das Spaßaußenbecken ist nicht das einzige Becken des Aquadroms,
das vom Hallenbereich aus erreichbar ist. Besonders das
Sole-Außenbecken lockt mit seiner angenehmen Temperatur gerade in
den Wintermonaten viele Besucher zum Schwimmen unter freiem Himmel.
Gesundheit und Spaß – beide Aspekte werden hier vereint. Das
Sole-Außenbecken steht selbstverständlich weiterhin zum Badespaß im
Aquadrom zur Verfügung.
Das Aquadrom hat täglich geöffnet von 10 bis 22 Uhr. Weitere
Informationen gibt es unter www.aquadrom-hockenheim.de.
Stadtverwaltung Hokenheim, Presse
12.01.2012
Mit „Müll“ soziale Projekte unterstützen
Das alte Handy
verstaubt im Regal und CDs, die nicht mehr gebraucht werden, füllen
die Schublade. Dabei können viele der Bestandteile, die in den
beiden Produkten enthalten sind, wiederverwendet werden. Dazu
bietet die Stadt Hockenheim nun im Rathaus (Foyer, Eingang
Ottostraße) und in der Stadtbibliothek zwei Sammelboxen an.
In dem Sammelbehälter aus Wellpappe können Handys und CDs
problemlos entsorgt werden. Die CDs können durch einen schmalen
Schlitz auf der Oberseite eingeworfen werden. Für die Handys
befindet sich eine separate Öffnung ebenfalls auf der
Oberseite.
Denn gerade CDs und DVDs werden noch häufig über den Hausmüll
„entsorgt“. Dabei eignen sie sich zur Wiederverwertung, da CDs
größtenteils aus dem Trägermaterial Polycarbonat bestehen. Das
Polycarbonat ist ein Ausgangsstoff für eine Vielzahl neuer Produkte
von der Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik.
Außerdem werden durch den Einwurf in die Box nicht nur Rohstoffe
wieder dem Recyclingkreislauf zugeführt. Gleichzeitig wird ein
soziales Projekt unterstützt. Denn für jede volle Box wird 1 Euro
an ein regionales Projekt gespendet.
Die aufgestellten Boxen „Blueboxx“ sind Elemente des
Rücknahmesystems der Krall Gruppe. Die Blueboxx wurde 2006
gegründet und hatte bis 2009 den Firmensitz in Hemmingen. Im April
2009 wurden die Geschäfte von der Krall Gruppe übernommen und vom
April 2010 an wird Blueboxx als Marke der Krall Gruppe geführt.
Krall ist mit der Firma Krall Kunststoff-Recycling GmbH ein
spezialisiertes Unternehmen der Recycling Branche. Stadt
Hockenheim, Pressestelle
05.01.2012
Ursula Seiderer in den Ruhestand verabschiedet
(v. l.): Werkleiterin Martina Schleicher, Restaurantleiter Dragutin Durak, Ursula Seiderer, OB Gummer, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg und Bäderleiter Hermann Sprott
Ohne eine Eigenschaft hätte Ursula Seiderer ihre jahrelange
berufliche Karriere im Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom nicht
erfolgreich bewältigen können: Die Fähigkeit zur Flexibilität.
Tagtäglich sorgte sie im Restaurant dafür, dass die Kunden
zufrieden waren. Egal, welcher Wunsch geäußert wurde – die
Restaurantkraft versuchte zu helfen.
Doch nicht nur im Kundenkontakt half der 60-Jährigen ihre
Flexibilität weiter. In 27 Jahren Tätigkeit für die Stadt
Hockenheim arbeitete sie unter sechs verschiedenen „Chefs“, die das
Restaurant jeweils mit ihren eigenen Schwerpunkten und Ideen
leiteten. Sich auf andere Menschen einzustellen, war jedoch kein
Problem für Seiderer – schließlich konnte sie als Mutter von drei
Kindern hier genügend private Erfahrungen sammeln.
Langeweile, so Seiderer, wird deshalb auch nicht aufkommen, wenn
jetzt der Ruhestand beginnt. Denn die geborene Hockenheimerin wird
sich um ihre Familie mit inzwischen sechs Enkeln kümmern. Trotzdem
habe sie sich vorgenommen, regelmäßig ihre alte Arbeitsstätte
Aquadrom zum Schwimmen zu besuchen und dort die Freizeit zu
genießen.
Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte Ursula Seiderer für ihr
jahrzehntelanges Engagement. Er führte aus, dass eine aktive
Persönlichkeit wie sie sicher auch in Zukunft ausreichend
Betätigungsfelder finden werde. Werkleiterin Martina Schleicher
schloss sich ebenso wie Personalratsvorsitzender Johannes
Lienstromberg den Dankesworten an. „Sie haben bis zum letzten Tag
mit ganzer Kraft gearbeitet“, unterstrich Schleicher die
Einsatzbereitschaft der scheidenden Mitarbeiterin.
Stadtverwaltung Hockenheim, Pressestelle; Foto:Orlando
Ferrazzo
05.01.2012
OB empfängt Hockenheimer Sternsinger
„Ihr
werdet ja immer mehr!“ stellte Oberbürgermeister Dieter Gummer
voller Freude beim Empfang der Sternsinger im Rathaus fest. Fast
das ganze Foyer füllte die bunte Schar von rund 50 Jugendlichen
aus, die am Mittwoch den jährlichen Segen über die Rathaustür
schrieben. Zum ersten Mal erlebte auch der jüngste unter den
Hockenheimer Sternsingern, Nikolaus, die Aktion mit.
Lieder singen, Geschichten erzählen und anschließend den Segen
über die Haustüren schreiben – das alles ist für den Fünfjährigen
spannend. „Meine Brüder sind schon Sternsinger, deshalb mache ich
jetzt auch mit“, erklärt der „kleine König“. Und weil es viel Spaß
macht, will er auch im kommenden Jahr wieder dabei sein. Zum 11.
Mal mit dabei ist dagegen Selina. Die 19-Jährige ist
„Überzeugungstäterin“. Denn für sie ist es wichtig, etwas für den
guten Zweck zu tun.
Für dieses Engagement zugunsten anderer dankte auch Gummer den
Sternsingern mit ihrer Organisatorin Birgit Berger von Herzen. „Ihr
bringt jedes Jahr den Segen für unser Rathaus und unsere
Mitarbeiter. Und Ihr tut etwas für andere Menschen. Euer
diesjähriges Motto ‚Klopft an Türen, pocht auf Rechte‘ ist
angesichts der aktuellen Diskussionen sehr wichtig. Alle Menschen
haben die gleichen Rechte, das sollten wir versuchen, zu leben“,
sagte Gummer.
Die Sternsinger sind noch morgen (Donnerstag) und Samstag, 7.
Januar, von 13 bis 18 Uhr in Hockenheim unterwegs, um die Familien
zu besuchen und Segenswünsche zu spenden. Am Freitag, 6. Januar,
beteiligen sich die Sternsinger am Dankgottesdienst zum
Dreikönigstag. Stadtverwaltung Hockenheim,
Pressestelle
04.01.2012
Neues im Jahr 2012
Kein Jahreswechsel ohne Erledigungen und Neuerungen – einige
davon sind hier im Überblick zusammengestellt.
Parkausweise für Bewohner
Die Bewohnerparkausweise für das Jahr 2012 werden frühestens ab
Montag, 9. Januar 2012, ausgestellt. Alte Parkausweise behalten
deshalb ihre Gültigkeit bis Ende Januar 2012.
Parkausweise für Bewohner bei Großveranstaltungen auf dem
Hockenheimring
Bei Großveranstaltungen auf dem Hockenheimring wie z. B. Formel
1, DTM, Dragster oder Open Air-Veranstaltungen gilt in
naheliegenden Straßen Parkverbot, außer für Anwohner. Das Parken
ist dann dort nur mit gültigem Parkausweis möglich. Für diese
Straßen (Birkenallee, Continentalstraße 8 – 42 (gerade
Hausnummern), In der Clamm 2 – 50 (gerade Hausnummern), Hardtstraße
108 und 110 sowie 1 – 9 und Waldstraße) können kostenlose
Anwohnerparkausweise beantragt werden.
Die Parkausweise können im Ordnungsamt, Zimmer 220 unter Vorlage
des Fahrzeugscheins ab Montag, 9. Januar 2012, während den
Öffnungszeiten abgeholt werden.
Sprechtage der Deutschen Rentenversicherung in
Hockenheim
Das Regionalzentrum Mannheim der Deutschen Rentenversicherung
Baden-Württemberg wird für den Bereich Hockenheim auch 2012 wieder
insgesamt sechs Sprechtage vor Ort abhalten, bei denen alle
gesetzlich Versicherten zu Fragen der gesetzlichen Deutschen
Rentenversicherung beraten werden. Für den Sprechtag ist eine
vorherige, telefonische Terminvereinbarung notwendig.
Terminabsprachen erfolgen unter Tel. 0621 82005-0 direkt mit dem
Regionalzentrum Mannheim.
Die Sprechtage sind, vorbehaltlich organisatorischer Änderungen,
für folgende Tage geplant:
Dienstag, 28. Februar 2012
Dienstag, 17. April
Dienstag, 19. Juni
Dienstag, 21. August
Dienstag, 16. Oktober
Dienstag, 18. Dezember
Statistischer Erhebungsbogen für Baugenehmigung
geändert
Die Baugenehmigungsstatistik wird zum 1. Januar 2012 um Abfragen
zu den Merkmalen „Art der Warmwasserbereitung und hierfür
vorgesehene Energie“, „Anlagen zur Lüftung“, „Anlagen zur Kühlung“
sowie „Art der Erfüllung der Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes“
erweitert. Für Baugenehmigungen ab 1. Januar 2012 sind nur noch die
neuen Erhebungsbögen mit diesen ergänzten Merkmalen zu verwenden.
Betriebe und Firmen sowie Architekten und Bauherren können die
geänderten Erhebungsbögen bzw. das Ergänzungsblatt direkt
elektronisch beziehen unter www.statistik-bw.de/baut/html/index.htm
Überprüfung landwirtschaftlicher Zugmaschinen
Der TÜV Süd bietet auch in diesem Jahr allen Landwirten wieder
einen besonderen Service an: Um die Anfahrt zu den stationären
Prüfstellen zu ersparen, gibt es im Januar einen Vorort-Termin für
Zugmaschinen. Das TÜV Service Center Weinheim bietet als
Prüfungstermin Donnerstag, 19. Januar, von 13 bis 15 Uhr auf dem
Parkplatz am Freibad in Hockenheim an. Rückfragen unter Tel.
06201-185313.
Steuererklärungsvordrücke werden nicht mehr zentral
versendet
Da immer mehr Bürger ihre Steuererklärung elektronisch an das
Finanzamt übermitteln oder die Steuererklärungsvordrucke direkt aus
dem Internet herunterladen, hat sich das Land Baden-Württemberg
entschlossen, dem Beispiel vieler anderer Bundesländer zu folgen:
Steuererklärungsvordrucke werden deshalb nicht mehr zentral an die
Bürger versendet.
Wer seine Steuererklärung dennoch wie gewohnt auf Papierform
abgeben möchte, kann die Vordrucke im Bürgerbüro des Rathauses
abholen. Wer sich die Vordrucke aus dem Internet ausdrucken möchte,
findet diese unter www.elster.de, www.fa-baden-württemberg.de
oder auf den Homepages der Finanzämter.
„Service-bw“ – Ihr Online-Zugang zu Informationen
Sie suchen Formulare, einen Ansprechpartner oder Informationen?
„Service-bw“ ist das staatlich-kommunale E-Government-Portal des
Landes Baden-Württemberg. Es verknüpft Verfahrensbeschreibungen mit
zuständigen Stellen und Online-Angeboten und beschreibt für die
unterschiedlichsten Lebens- und Unternehmenssituationen rund 1.000
konkrete Verwaltungsdienstleistungen. Mehr dazu unter www.service-bw.de oder unter
www.hockenheim.de/main/rathaus_politik/b_service_BW Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
02.01.2012
Tiefer Weg vor Weihnachten wieder frei
Der Tiefe Weg ist ab sofort wieder für Anlieger befahrbar. Die
Einfahrt in den Tiefen Weg erfolgt ausschließlich von der
Überführungsstraße aus. Damit sind die Arbeiten im Tiefen Weg– bis
auf den Einmündungsbereich zur Unteren Hauptstraße – komplett
abgeschlossen.
Ebenfalls abgeschlossen sind bei der Großbaustelle „Untere
Hauptstraße“ mittlerweile die Arbeiten der Stadtwerke an den
Wasser- und Gasversorgungsleitungen sowie den Hausanschlüssen für
Wasser und Gas.
In den kommenden Monaten müssen nun noch die Kanalarbeiten in
der Unteren Hauptstraße zwischen Friedrichstraße und
Überführungsstraße sowie in der Friedrichstraße abgeschlossen
werden. Parallel dazu werden die Straßen hergestellt: Die Untere
Hauptstraße wird mit neuen Bürgersteigen, Fahrbahn und Begrünung
umgestaltet. Geplant ist, mit kleinen Parkbuchten, Bäumen und einer
neuen Pflasterung den Bereich der Untere Hauptstraße optisch
einladender und großzügiger zu gestalten. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
22.12.2011
Integrationsmarkt unterstützt die regionale SAP - Weihnachtsaktion
Übergabe der Pakete durch Marktleiter Herr Neugebauer an Frau Stalter und Herr Ostermann (SAP).Insgesamt wurden fünf solcher Paletten übergeben.
Alle Jahre wieder zu Weihnachten organisieren sozial engagierte
Mitarbeiter der SAP eine Weihnachtspäckchen – Aktion.
Die Päckchen gehen an Kinder aus sozial schwachen Familien hier
in der Region. In Zusammenarbeit mit den Städten Walldorf und
Wiesloch sowie den Gemeinden St. Leon-Rot, Reilingen, Hockenheim,
Malsch, Nussloch, Sandhausen und Mühlhausen wurde eine
Einkaufsliste erstellt und so der Inhalt der Päckchen festgelegt,
mit denen den Kindern zu Weihnachten eine Freude bereitet werden
soll.
Die Mitarbeiter wurden aufgerufen, entsprechend dieser Liste
Pakete zu packen und an Sammelstellen abzugeben.
Für die Mitarbeiter, denen in der Vorweihnachtszeit die Zeit
fehlt, bot die AQB in ihren Nahkauf-Supermärkten die Möglichkeit
an, fertige Päckchen zu bestellen, die dann gesammelt zur SAP nach
Walldorf geliefert wurden. Durch Bereitstellung von vorgefertigten
Überweisungsträgern unterstützte die Sparkasse Heidelberg die
Aktion.
Vom 15.11.- 13.12.2011 wurden von den SAP Mitarbeiter 409
Pakete selbst gepackt und an den Sammelstellen abgegeben. Vom
Nahkauf wurden insgesamt 271 Pakete überbracht. Insgesamt kamen
somit 680 Pakete im Gesamtwert von ca. 13.000 € zusammen.
Die Kinder werden es den Spendern danken.
Durch die Aktion wurde auch ein weiterer gemeinnütziger Mehrwert
für die Region erzielt. Durch den Einkauf der Pakete wurde die
Beschäftigung von schwer behinderten Menschen unterstützt.
Stadtverwaltung Hockenheim, Pressestelle; Foto: SAP
20.12.2011
5. Klasse besucht Rathaus
Es waren nicht die üblichen Fragen, die Bürgermeister Werner
Zimmermann im Bürgersaal gestellt wurden. Denn diesmal ging es
nicht um Zahlen, Haushaltsstellen oder Kindergartengruppen. „Warum
sind Sie Bürgermeister geworden?“ oder „Wer ist Ihr
Lieblingsmitarbeiter?“ – diese Antworten interessierten die 24
Schülerinnen und Schüler aus der 5. Klasse der
Theodor-Heuß-Realschule, die das Rathaus besuchten.
Bevor die Schulklasse zur „Fragestunde“ am Ratstisch Platz
genommen hatte, lernten sie die Stadtverwaltung besser kennen.
Bürgerbüro und Standesamt waren die Anlaufstationen, in denen die
Fünftklässler erfuhren, was sich eigentlich hinter den Türen des
Rathauses verbirgt.
Auf den Grund gingen die Schülerinnen und Schüler dabei der
Frage, warum im Reisepass Fingerabdrücke gespeichert werden oder
wie man bei einer Fundsache beweist, dass man tatsächlich Besitzer
der abgegebenen Sache ist. Hartmut Klatt, Mitarbeiter im
Bürgerbüro, erklärte der Gruppe die Funktionen des Bürgerbüros vom
Ausstellen des Personalausweises über An- und Abmeldungen bis hin
zum Fundbüro. Als „Beweis“ für die Teilnahme erhielt jeder einen
„Rathaus-Ausweis“, den die Schüler mit nach Hause nehmen
konnten.
Frank Herrmann, Leiter des Bürgerbüros, nahm die fünfte Klasse
mit ins Trauzimmer. Wie im Rathaus geheiratet wird und dass man
Neugeborene auf dem Standesamt anmelden muss, das alles erfuhren
die interessierten Kinder, bevor sie schließlich wie die „großen
Politiker“ am Ratstisch im Bürgersaal Platz nehmen durften.
Dort stellten die Schüler der Realschule Bürgermeister
Zimmermann viele Fragen, die sie zuvor mit ihrer Lehrerin Anke
Wiesmann im Unterricht zum Thema „Rathaus“ erarbeitet hatten. Und
als am Schluss die Schüler selber die Frage beantworten mussten, ob
sie denn jetzt Bürgermeister werden wollen, da fiel die Antwort
eindeutig aus: Mit einem lauten „Ja“ bestätigten die 24 Kinder
diesen Wunsch. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
19.12.2011
Bibliothek auch in den Weihnachtsferien offen
Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnet trotz Weihnachtsferien ab
Dienstag, 3. Januar 2012, wieder ihre Türen. Zu den normalen
Öffnungszeiten steht den Besuchern dann wieder das ganze Angebot
von aktuellen Spiegel-Bestsellern über DVDs bis hin zu
Gesellschaftsspielen offen.
Von Samstag, 24. Dezember, bis einschließlich Montag, 2. Januar
2012, macht die Bibliothek eine Pause. Die Leihfrist für Medien,
die in dieser Zeitspanne endet, wird automatisch bis 3. Januar
verlängert. Für alle Bücherwürmer also eine gute Gelegenheit, ein
paar Tage länger als üblich in Ruhe schmökern zu können…
Bundestags- und Landtagsabgeordnete zu Besuch im Rathaus
(v. l.): Stadtrat Willi Keller, MdB Stefan Rebmann und OB Gummer beim Gespräch im Rathaus.
Der Umgang Hockenheims mit den Herausforderungen der Zukunft war
Thema bei den Besuchen von Vertretern der Landes- und
Bundespolitik, die in der vergangenen Woche Oberbürgermeister
Dieter Gummer in der Rennstadt einen Besuch abstatteten. Frank
Mentrup, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
und Landtagsabgeordneter, sowie Stefan Rebmann,
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Mannheim, machten sich vor
Ort ein Bild und versprachen, die Stadt Hockenheim bei ihren
Bemühungen zu unterstützen.
„Lärmschutz, Schulen, Kindertagesstätten, das Einwerben von
EU-Fördergeldern und Innovationsförderung – die Themen, die wir als
Stadt schultern müssen sind enorm. Und das, obwohl die
Rahmenbedingungen dafür auf höherer Ebene gesetzt werden. Die
Unterstützung von Landes- und Bundesebene ist für unsere Vorhaben
deshalb wichtig“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer nach den
Gesprächen.
Besonders im Bereich Lärmschutz suchte Gummer das Gespräch mit
dem für Hockenheim zuständigen Bundestagsabgeordneten Rebmann. Die
Lärmbelastung durch Autobahnen sowie Deutsche Bahn sei nicht länger
hinnehmbar, so Gummer. Hier müsse auch die bundespolitische Ebene
aktiv mögliche Lösungen unterstützen. „Ein durch uns beauftragtes
Gutachten ergibt, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung von 120 auf
100 km/h auf den Rampen der A 61 aus Speyer auf die A 6 Mannheim –
Heilbronn einen wesentlichen Beitrag dazu leisten würde, eine der
Lärmquellen zu reduzieren. Eine weitere Möglichkeit zur
Verbesserung der Situation würde durch den Ausbau von
Lärmschutzwänden erreicht.“
Der Bundestagsabgeordnete sicherte Unterstützung zu, ebenso bei
der Problematik mit der Deutschen Bahn. „Hier geht es vor allem um
den Schienenlärm, der auf der Strecke der Rheintalbahn verursacht
wird“, präzisierte Gummer. „Der derzeitige Ist-Zustand, der durch
die verschiedenen Lärmquellen verursacht wird, wird in einem
Gutachten festgehalten werden, das uns zu Beginn des Jahres 2012
zugehen soll und dann den Gremien als Grundlage für die
Lärmaktionsplanung vorgestellt werden wird. Wenn wir daran
anschließend in die Lärmminderungsplanung eintreten, kann eine
Unterstützung auf höherer Ebene für gute Lösungen von Vorteil
sein“, so Gummer.
Ein offenes Ohr für die Problematiken, die auf die Kommunen im
Erziehungs- und Bildungsbereich zukommen, hatte auch Staatssekretär
Frank Mentrup. Besonders der ab 2013 geltende Rechtsanspruch auf
einen Betreuungsplatz für Unter-Dreijährige hat die Kommunen vor
große Herausforderungen gestellt, die auch in Hockenheim noch nicht
abgeschlossen sind. Anerkannt wird jedoch die wesentlich
verbesserte Förderung der Kleinkindbetreuung aus Landesmitteln.
Auch im schulischen Bereich werden derzeit auf Landesebene
verschiedene neue Ansätze diskutiert. Die Stadt Hockenheim als
Schulträger investiert bereits heute jährlich rund zwei Millionen
Euro in ihre Schulen. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
13.12.2011
Bauarbeiten beendet
(v. l.): Wolfgang Nowak, Rita Adolphus und Andreas Sokoll vor den neuen Fahrradständern.
Früher als geplant sind die Arbeiten beim Parkplatz zwischen
Oberer Hauptstraße und Ottostraße beendet worden. Noch vor
Weihnachten können sich jetzt Anwohner und Nutzer ein Bild vom
neugestalteten Bereich machen.
Ziel der Baumaßnahme war, die gesamte Verkehrsfläche aufzuwerten
und die Funktionen neu zu ordnen. Dafür wurden 680 qm
farbiges Betonpflaster verlegt, dazu 440 qm Fläche asphaltiert und
vier neue Bäume gepflanzt. Außerdem wurden die Bordsteine
abgesenkt, um den Übergang von Bürgersteig zu Bürgersteig so
einfach wie möglich zu machen.
„Wir haben deshalb auch in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda
darauf geachtet, dass Pflastersteine verlegt wurden, die möglichst
schmale Fugen haben. Das erleichtert z. B. einem Menschen, der
einen Rollator benutzt, seinen Weg“, so Rita Adolphus vom Bauamt
der Stadt Hockenheim.
Auf die Erfahrungen der Lokale Agenda griff man auch bei der
Beschaffung der neuen Fahrradständer zurück. „Statt unten die
Felgen in einen Drahtbügel zu pressen, umschließen die neuen
Fahrradständer komplett das Vorderrad. Dadurch ist die
Standfestigkeit besser, das Rad fällt nicht so leicht um. Außerdem
geht die Felge nicht kaputt, weil sie ja nicht in ein enges
Gestänge gezwängt wird“, erläuterten Andreas Sokoll und Wolfgang
Nowak von der Agenda-Gruppe „FahrRad“ die Vorteile. Einfacher, so
die beiden, ist nun auch, das Fahrrad zu sichern. Für zwölf
Fahrräder ist jetzt Platz in den neuen, vom ADFC-geprüften
Fahrradständern.
Auch für Autos ist wieder Parkraum geschaffen worden – wenn auch
„seitenverkehrt“ zu früher. Die Parkplätze vor dem Haus der
Lebenshilfe sind nun parallel zur Fahrbahn, auf der Gegenseite im
rechten Winkel zur Fahrbahn angeordnet. „Die neue Anordnung
erleichtert das Ein- und Aussteigen für die Bewohner des Hauses der
Lebenshilfe“, erklärt Adolphus. Von den 17 Parkplätzen sind zwei
für Behinderte reserviert.
Die Parkregelung ist im Übrigen die gleiche wie vorher
geblieben: Mit Parkschein darf Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr
bis zu drei Stunden geparkt werden. Auch die Höchstgeschwindigkeit
ist bei 30 km/h geblieben. Kein „Flickenteppich“, ist dagegen nun
wieder die Fahrbahndecke: Im Rahmen der Bauarbeiten am neuen
Lebenshilfe-Haus wurde vor einiger Zeit die Trafostation verlegt,
dabei wurde auch die damalige Fahrbahndecke aufgerissen und wieder
stückweise neu asphaltiert. Durch die Bauarbeiten ist die
Asphaltdecke nun im gesamten Bereich wieder in gutem Zustand.
Drei der vier neuen Bäume sind vom Typ Pyrus calleryana
„Chanticleer“, zu Deutsch „Chinesiche Stadtbirne“. Diese Bäume
haben den Vorteil, dass sie keine Früchte tragen, die die darunter
parkende Fahrzeuge verschmutzen könnten. Der vierte Baum ist eine
Platane (als Pendant zu der bereits vorhandenen in der Einfahrt von
der Ottostraße). Damit die Wurzeln nicht den neuen Belag zerstören,
wurden neue Baumreviere um die Bäume angelegt, die mit einem
speziellen Substrat gefüllt sind. Dieses Substrat sorgt dafür, dass
sich die Wurzeln nicht ausbreiten und das Pflaster anheben.
Die Baumaßnahme wurde für einen Auftragswert in Höhe von 133.000
Euro vergeben. Ursprünglich war mit der Fertigstellung erst Ende
Dezember gerechnet worden. Die Arbeiten konnten wegen der trockenen
und nicht zu kalten Wetterlage rund drei Wochen eher als geplant
beendet werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
08.12.2011
Interessierte Eltern machen sich ein Bild vom Parkkindergarten
Der Tag
der offenen Tür am vergangenen Samstag, 4. Dezember, wertet das
Team des Parkkindergartens als vollen Erfolg. „Viele interessierte
Eltern aus Hockenheim und Umgebung nahmen die Gelegenheit war, sich
über die Konzeption der Einrichtung zu informieren und die
Räumlichkeiten der neuen Krippengruppen anzuschauen“, sagt Leiterin
Beate Schanz.
Das Angebot wurde insgesamt gut angenommen. Zunächst seien vor
allem die Räumlichkeiten besichtigt worden. Auch wurde ausgiebig
von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, dem Team direkt Fragen zum
Parkkindergarten zu stellen.
Nach den Informationen machten viele Besucher vom Angebot
Gebrauch, in den gemütlich vorbereiteten Gruppenzimmern mit selbst
gebackenen Waffeln, Kaffee und Kuchen zu verweilen. „Unser Dank
gilt hier besonders allen Eltern, die durch ihre tolle
Unterstützung zum gelungenen Tag der offenen Tür beigetragen
haben“, dankt Schanz. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse; Foto:
KiTa
08.12.2011
Unternehmertreff informiert über Personalentwicklung
Drehte sich bei
den letzten Unternehmertreffen alles um Fragen zum Online-Recht und
zur Kunst des Verkaufens, so stand am Freitagabend beim Treffen im
Autohaus Burgmeier der Bereich „Personal“ im Mittelpunkt. Geeignete
Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen und dafür zu sorgen,
dass der eigene Arbeitnehmer möglichst optimal vor dem
Burn-Out-Syndrom geschützt ist, werde auch für den Mittelstand
immer mehr zu einem entscheidenden Aspekt innerhalb der
Personalstrategie. Und so begrüßte der Vorsitzende des
Gewerbevereins Tobias Bohn, „in dieser tollen Lokation“, wie er
formulierte und es verwunderte kaum, dass Interesse bestand an der
Einschätzung des Personalentwicklers und Konfliktmanagers Andreas
Hochreither, den Bohn für diesen Abend gewinnen konnte.
Die Zahlen im Bereich Burn-Out- oder Erschöpfungssyndrom, begann
der Experte, seien dramatisch gestiegen, die jährliche Ausfallsumme
sei erheblich. Betroffen seien eben vor allem die Leistungsträger
und weil der Krankheitsverlauf sehr individuell, und daher
unterschiedlich ausfalle, sei die Krankheit alles andere als leicht
zu diagnostizieren. Und bis der Mitarbeiter wieder einsatzfähig
sei, dauere es in der Regel ebenfalls sehr lange.
„Gefahren
erkennen, Gefahren vermeiden“, brachte Tobias Bohn später als
Stichworte zum Ausdruck. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut“,
wollte ihm hier sicher niemand der Anwesenden widersprechen. Der
Prävention insgesamt müsse mehr Bedeutung zugemessen werden, es
gelte, den Mitarbeiter vor krank machendem Stress zu schützen. Und
es entwickelte sich beim Unternehmertreffen ein reges Gespräch über
die Frage, welche Qualifikationen der geeignete Arbeitnehmer
eigentlich mitbringen muss. Und gibt es den Fachkräftemangel
überhaupt? Die überraschende These von Hochreither lautete: es
werden angesichts der derzeitigen und vor allem künftigen Zahlen
zum Arbeitsmarkt zumindest Zweifel laut.
Unbestritten sei, die Arbeitswelt werde komplexer, die Ansprüche
steigen, „und deshalb ist es nicht einfach, den Experten, den man
tatsächlich braucht, zu finden“, betonte Hochreither. Den
Gewohnheiten der Informationsbeschaffung von potenziellen jungen
Mitarbeitern – Stichwort: Internet und Facebook – müsse ebenso
Rechnung getragen werden, wie der Wunsch der so genannten
„Generation Y“ nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie
frühzeitig an das eigene Unternehmen zu binden, ihnen Verantwortung
zu übertragen und Anerkennung zukommen zu lassen, sei nicht nur
eine geeignete Möglichkeit, die Potenziale im Bereich Personal noch
besser auszuschöpfen, sie seien gleichermaßen ein effektiver Schutz
vor dem Erschöpfungssyndrom. Text und Bilder: Kay
Müller
Info: Ab kommendem Jahr ist geplant, in Hockenheim fünf
Unternehmertreffen unter dem Dach des ganzheitlichen
Stadtmarketings für Hockenheim durchzuführen. Das erste Treffen, zu
dem alle Unternehmer Hockenheims eingeladen sind, wird zum
Schwerpunktthema „Social Media“ am 8. Februar 2012 stattfinden. In
der Lenkungsgruppe, die das Stadtmarketing Hockenheim initiiert,
sind neben dem Oberbürgermeister Vertreter des Gewerbevereins, der
Fraktionen, des Vereins Lebendiges Hockenheim und der Verwaltung
vertreten. Nähere Infos zum Unternehmertreffen u.a. unter wirtschaft@hockenheim.de
07.12.2011
Narren stürmen erneut das Rathaus
(v. l.): Jeanette Huck, Thomas Wünsche, OB Dieter Gummer, Frank Ziegler und Gerhard Rohr
Die Hockenheimer Narren stürmten fünf Tage nach Eröffnung der
Kampagne erneut das Rathaus – diesmal aber nicht, um etwas
mitzunehmen, sondern im Gegenteil: HCG und C.C. Blau-Weiß
überbrachten eine gemeinsame Spende für den Nothilfefonds des
Oberbürgermeisters. „Das Geld stammt von unserer Eröffnung am
11.11.11, die wir erstmals zusammen auf dem Platz vor St.
Christophorus gefeiert haben. Das gesammelte Geld möchten wir für
einen guten Zweck spenden“, so Gerhard Rohr stellvertretend für die
beiden Vereine.
Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte den Spendern von Herzen.
„Egal, welche Summe gespendet wird: Dieses Geld kann Menschen
helfen, in Einzelfällen Not zu lindern. Besonders freut mich, dass
diese Spende gemeinsam erarbeitet wurde“, so Gummer. Gerade durch
die vielen kleinen Spenden anlässlich des 60. Geburtstags des
Oberbürgermeisters sei der Fonds inzwischen auf eine stolze Summe
von rund 15.000 Euro angewachsen. „Damit können wir sicher noch
keine Welt bewegen, aber es zeigt, dass man auch mit kleinen
Schritten stetig vorwärts kommt“, so Gummer.
Mit der Spende liegen die Narren zudem auf Kurs, was den Auftrag
von Bürgermeister Zimmermann beim Rathaussturm am 11.11.11 angeht.
Dort wünschte er sich, dass aus der diesjährigen Rathausherrschaft
der Narren ein noch größerer Beitrag als bei der letzten Kampagne
an die Stadt überwiesen wird. Würde man die Spende an den
Nothilfefonds in Höhe von 55,55 Euro mitzählen, wären die
Hockenheimer Fastnachter schon auf halben Weg… Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
16.11.2011
Keine Überprüfung der Feuerlöscher durch die Stadt
In Hockenheim soll sich zurzeit ein Unternehmen an
Privathaushalte wenden, um dort vorhandene Feuerlöschgeräte zu
überprüfen. Dieses Unternehmen ist nicht im Auftrag der Stadt
Hockenheim tätig.
Die Stadt Hockenheim legitimiert Unternehmen, mit denen sie
zusammenarbeitet, in der Regel mit einem offiziellen Schreiben.
Sollten Zweifel an der Echtheit eines solchen Schreibens bestehen,
können sich Betroffene jederzeit gerne an die Stadtverwaltung
wenden. Auf den Legitimationsschreiben sind jeweils oben rechts
Name und Telefonnummer des zuständigen Sachbearbeiters angegeben,
an den man sich direkt wenden werden. Die Stadt nimmt gerne Ihre
Hinweise entgegen. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
14.11.2011
Köstlicher Kalender für 2012 ab 21. November wieder bei den Stadtwerken erhältlich
Leckere Rezepte, schöne Motive und viele Informationen liefert
auch dieses Jahr wieder der Kundenkalender der Stadtwerke, der ab
Montag, 21.11.2011 wieder kostenlos erhältlich ist. Die beliebten
Kalender können dann von den Kunden der Stadtwerke wieder in der
Geschäftsstelle abgeholt werden. Als kleines Dankeschön bringen die
Kalenderblätter für das Jahr 2012 wieder Monat für Monat
Abwechslungsreiches in die Wohnstube.
Pro Haushalt ist ein kostenloser Kalender erhältlich. Das
Kundencenter hat geöffnet
Montag, Dienstag, Donnerstag: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 15.30
Uhr
Mittwoch: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 7.30 - 12.00 Uhr
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
OB Dieter Gummer zur Ansiedlung des Modeparks Röther
Weder Wunschdenken noch Populismus, sondern realistische
Einschätzungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Tatsachen
sollten künftig wieder Grundlage für die anstehenden Diskussionen
zur Zukunft Hockenheims sein. Diesen Appell richtet
Oberbürgermeister Dieter Gummer an die Gremienmitglieder der Stadt
anlässlich der jüngsten Presseveröffentlichung der Freien
Wählervereinigung (FWV) zur Ansiedlung des Modeparks Röther im
Hockenheim-Center.
„Auch ich hätte 2008 gerne gesehen, dass sich der Modepark
Röther in Hockenheim angesiedelt hätte. Das ist aber rechtlich
unzulässig gewesen, wir hätten damit gegen geltendes Recht
verstoßen. Umso mehr begrüße ich es nun, dass eine Lösung gefunden
wurde und wir mit dem Unternehmen die Versorgung Hockenheims und
der Verwaltungsgemeinschaft stärken“, so der OB.
Falsch sei die Darstellung der FWV, dass eine Ansiedlung bereits
2008 möglich gewesen wäre, wenn man dem damaligen Antrag der Freien
Wähler auf Einzelfallentscheidung gefolgt wäre. „Wenn der
Gemeinderat hier eine Einzelfallentscheidung zugunsten der
Ansiedlung von Röther getroffen hätte, dann wäre diese schlicht
widerrechtlich gewesen. Denn nach geltendem Recht konnte der
Modepark Röther sich nicht auf dem Gelände des ehemaligen
SÜBA-Baumarktes ansiedeln. Jetzt beim neuen Standort im
Hockenheim-Center sehen die rechtlichen Voraussetzungen wegen der
vorhandenen Struktur des Einkaufszentrums völlig anders aus“,
erklärte Gummer.
Im Falle der widerrechtlichen Einzelfallentscheidung drohten der
Verband Region Rhein-Neckar und das Regierungspräsidium Karlsruhe
zudem an, vom so genannten „Planungsgebot“ Gebrauch zu machen. Das
bedeutet, dass der Verband die Stadt Hockenheim hätte verpflichten
können, ihre Bauleitpläne den übergeordneten Zielen der Raumordnung
anzupassen. Eine Ansiedlung Röthers am damals vorgesehen Standort
wäre dann auch damit unmöglich gemacht worden.
„Wegen dieser rechtlichen Lage haben die Freien Wähler damals
selbst ihren Antrag auf Einzelfallentscheidung zurückgezogen.
Diesen Antrag jetzt erneut öffentlich ins Spiel zu bringen,
geschieht für mich deshalb wider besseren Wissens“, so Gummer. Auch
der Vorwurf einer ungenügenden Informationspolitik sei damals schon
ausführlich diskutiert worden. „Dazu gibt es unterschiedliche
Ansichten. Das ist ein Punkt, der letztlich nie objektiv geklärt
werden kann. Was für den Einen zu viel Information ist, erwartet
der Andere noch mehr Informationen. Um genau solchen subjektiven
Diskussionen vorzubeugen, halten wir uns deshalb an die vom
Gemeinderat verabschiedete Ordnung, die festlegt, welche
Informationen zur Verfügung gestellt werden. Und auch sonst werden
wir unsere gängige Praxis weiterverfolgen, bei Fragen und
Informationswünschen des Gemeinderates in einen konstruktiven
Dialog zu gehen und wie bisher umfassend zu informieren“, sagte der
Oberbürgermeister.
Deshalb, so Gummer, solle man nun nicht in die Vergangenheit,
sondern in die Zukunft schauen und die Ansiedlung des Modeparks als
positives Zeichen für den hohen Stellenwert des Gesamtstandortes
Hockenheim werten. Nicht das Einzelhandelskonzept der Stadt,
sondern wirtschaftliche Erwägungen seien schließlich
ausschlaggebend dafür, wenn sich Unternehmen nicht für eine
Ansiedlung in der Innenstadt entscheiden. Im Gegenteil hätte das
Einzelhandelskonzept der Stadt erst die Möglichkeit zur Steuerung
gegeben, um die Innenstadt mit rechtlichen Mitteln zu stärken. Es
sei deshalb jetzt an der Zeit, eine ehrliche Bilanz der Bemühungen
zu ziehen und daraus Schlussfolgerungen für die Zukunft der
Innenstadt abzuleiten.
„Mit der Verabschiedung des Einzelhandelskonzeptes war nie
automatisch gesagt, dass wir dadurch eine starke Innenstadt
bekommen. Es war aber nach den Einschätzungen von Gemeinderat,
Verwaltung und Fachleuten das am besten geeignete Mittel, um der
Innenstadt überhaupt eine Chance auf eine zielgerichtete
Entwicklung zu geben. Jetzt müssen wir schauen, ob sich Situation
und Ziele verändert haben und wir neue Lösungen suchen müssen.
Diese Diskussion wird nach meiner Einschätzung nicht einfach
werden. Schließlich hängen viele Emotionen an unserer Innenstadt“,
so Gummer.
Info:
Der Ansiedlungswunsch vom Modepark Röther hatte 2008 für
zahlreiche Diskussionen in den gemeindlichen Gremien gesorgt. Das
Unternehmen wollte sein Bekleidungsgeschäft im Gebäude des
ehemaligen SÜBA-Baumarktes eröffnen. Die Ansiedlung neuer
großflächiger Einzelhandelsbetriebe mit zentrenrelevanten
Sortimenten wie Textilien war dort aus raumordnungsrechtlichen
Gründen unzulässig. Das Hockenheim-Center, wo der Modepark heute
angesiedelt ist, genießt dagegen Bestandsschutz als
Einkaufszentrum. Dies beinhaltet auch den Einzelhandel mit
zentrenrelevanten Sortimenten. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
04.11.2011
IHK Kommunalumfrage zum Wirtschaftsstandort Hockenheim
Der
Wirtschaftsstandort Hockenheim hat seinen guten Ruf bestätigt. Das
ist das Ergebnis einer Kommunalumfrage der IHK Rhein-Neckar in
Zusammenarbeit mit der Stadt Hockenheim, die am Dienstag, 25.
Oktober, von IHK-Geschäftsführer Dr. Gunther Quidde und
Wirtschaftsförderer Donald Pape vor teilnehmenden Unternehmern
vorgestellt wurde. Im Frühjahr 2011 wurden bei der Kommunalumfrage
356 in Hockenheim ansässige Unternehmen, die im Handelsregister
aufgenommen sind, nach ihrer Meinung zu verschiedenen
Standortfaktoren und Merkmalen von Hockenheim befragt.
Überdurchschnittlich gut schnitt Hockenheim bei der
Zufriedenheit der Unternehmer zur Stadt ab. Vor allem die zentrale
Lage, die Sicherheit, das Heimatgefühl und die Wirtschaftskraft, so
Quidde, nehme die Unternehmen für Hockenheim ein. Aber auch
Lohnkosten und Gewerbeflächenangebot gehören laut Umfrage zu den
herausragenden Stärken der Stadt Hockenheim.
Hohe Bedeutung messen die Hockenheimer Unternehmer auch der
Kundennähe, der Telekommunikations-Infrastruktur und der
Leistungsfähigkeit des Fernstraßennetzes zu. Auch bei diesen
Faktoren bekam die Stadt von der Unternehmerschaft
überdurchschnittliche Werte attestiert. Besonders bei der
Leistungsfähigkeit des Fernstraßennetzes habe Hockenheim, so
Quidde, mit einer Durchschnittsbewertung von 1,8 einen
herausragenden Wert erzielt. „Das können Sie schon als Ritterschlag
für Ihre Kommune interpretieren“, so der IHK-Geschäftsführer.
Möglichkeiten zur Verbesserung und Stärkung des Standortes sahen
die befragten Unternehmer bei der Innenstadtentwicklung, der
Förderung der Wirtschaft und der Betreuung von Kleinkindern. Auch
beim „weichen“ Standortfaktor „Zufriedenheit mit Umwelt- und
Lebensqualität“ sieht man noch Potential nach oben. Das Ergebnis
zur Innenstadt erklärte Quidde mit dem überdurchschnittlich hohen
Anteil an Händlern, die in Hockenheim an der Befragung teilgenommen
hätten. Rund ein Drittel der Teilnehmer, die den Fragebogen
zurückgesendet hatten, seien dem Bereich Handel zuzuordnen.
Zum Bereich Förderung der Wirtschaft interessierte die
anwesenden Unternehmer, welche Bedeutung diese innerhalb der
Stadtverwaltung einnehme. Gefragt wurde in diesem Zusammenhang auch
nach der organisatorischen Anbindung und der Zielausrichtung in der
Stadtverwaltung. Donald Pape von der Stadtverwaltung berichtete,
dass der Bereich Wirtschaftsförderung eine Gemeinschaftsaufgabe der
Verwaltung sei, an der viele Fachabteilungen beteiligt seien, wie
etwa das Ordnungsamt für Genehmigungen, der Fachbereich „Soziales,
Bildung, Kultur und Sport“ für Kinderbetreuung oder das
Baurechtsamt bei Baumaßnahmen. Das konkrete Sachgebiet
Wirtschaftsförderung würde durch eine Person wahrgenommen, die dem
Bauamt, Bereich Liegenschaften, unterstellt sei.
Aufgrund der IHK-Studie habe man zudem bereits erste konkrete
Maßnahmen eingeleitet. So konnte die Erreichbarkeit des
Wirtschaftsförderers durch die neue Telefonanlage im Rathaus
verbessert werden. Alle Telefone besitzen nun einen
Anrufbeantworter, so dass Anrufer jederzeit ihr Anliegen schildern
können. Außerdem erhalten neue Unternehmen bei Gewerbeanmeldungen
einen Willkommensbrief der Wirtschaftsförderung mit allen
Kontaktdaten.
Auch beim Bereich Kinderbetreuung habe man bereits Veränderungen
durchgeführt, die bei der Studie noch nicht bekannt waren. Der für
Kinderbetreuung zuständige Fachbereich hat unter anderem
Öffnungszeiten und Gruppenstrukturen in den städtischen
Kindertageseinrichtungen umgestellt und an den Bedarf angepasst.
Zusätzliche Gruppen für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren
sowie mehr Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit komplettieren nun
das Angebot für die Jüngsten.
In der Diskussion sei auch das Thema Betriebskindertagesstätten,
was auf großes Interesse von Seiten der anwesenden Unternehmer
stieß. Bedenken äußerte man allerdings wegen der hohen formalen
Anforderungen, die hier zu erfüllen seien. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
Info:
Die Kommunalumfrage 2011 der IHK Rhein-Neckar wurde mit
Unterstützung der Stadt Hockenheim im Frühjahr durchgeführt.
Angeschrieben wurden alle 356 in der Kommune ansässigen, im
Handelsregister eingetragenen Unternehmen. Die Rücklaufquote betrug
9,8 Prozent (35 Unternehmen), was die IHK vergleichend als guten
Wert beschreibt: Um allgemeine Rückschlüsse aus den Antworten
ableiten zu können, ist laut IHK ein Rücklauf von mindestens 30
Fragebögen notwendig. Die Bewertung des Wirtschaftsstandortes
erfolgt durch Schulnoten von 1 bis 6. Zusätzlich wird die Bedeutung
der Standortfaktoren abgefragt, ebenfalls nach den Schulnoten von 1
bis 6. Bereits Differenzen von 0,2 Prozentpunkten zwischen der
einzelnen Kommune und dem Durchschnitt aller Kommunen signalisieren
erkennbare Meinungsunterschiede von Kommune zu Kommune. Die Umfrage
2011 wurde außer in Hockenheim noch in Buchen, Eberbach,
Schriesheim, Schwetzingen, St. Leon-Rot und Walldorf anonym
durchgeführt. Die Studie soll kein Ranking der Kommunen sein,
vielmehr soll mit Hilfe der Ergebnisse Anregungen an die
Verwaltungsspitze für Verbesserungen gegeben werden.
27.10.2011
OB Gummer zum Vorwurf der CDU, dem Wunsch nach Einzäunung der Pestalozzi-Schule nicht nachzukommen
Die Einschätzung der CDU, Oberbürgermeister Dieter Gummer komme
den Wunsch nach einer Umzäunung der Pestalozzi-Schule nicht nach,
ist für das Stadtoberhaupt nicht nachvollziehbar. „Wir haben dieses
Thema bereits ausführlich in den gemeindlichen Gremien besprochen.
Die Gremien haben demokratisch mit ihrer Mehrheit beschlossen, das
Gelände vorerst nicht einzuzäunen. An diesem demokratisch gefassten
Mehrheitsbeschluss will und kann ich als Oberbürgermeister nicht
vorbei“, so Gummer.
Die Verwaltung hatte bereits am 6. Juni 2011 in einer nicht
öffentlichen Sitzung des Ausschusses „Technik, Umwelt und Verkehr“
die Kosten und Planung zu einer Einzäunung der Pestalozzi-Schule
vorgestellt. Die Kosten wurden vom Bauamt auf rund 10.000 Euro
geschätzt. Die anschließende Diskussion im Ausschuss zeigte
allerdings, dass die Mehrheit der Mitglieder der Meinung war, dass
das Problem weitreichender sei und nicht allein auf den Pausenhof
der Pestalozzi-Schule reduziert werden könnte. Deshalb schloss sich
der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung an, zunächst die
Ergebnisse aus dem Einsatz der Streetworker abzuwarten und dann das
Thema wieder zu beraten. CDU-Fraktion und Verwaltung einigten sich
außerdem darauf, den Antrag der CDU zur Einzäunung des Pausenhofes
bei der Klausurtagung des Gemeinderates im November zu beraten.
Es verwundere ihn deshalb, so Gummer, dass die CDU trotz sehr
langer Diskussion das Thema Einzäunung Pestalozzi-Schulhof immer
wieder aus dem Gesamtzusammenhang reiße. „Leider ist die Lösung
nicht so einfach wie von der CDU dargestellt. Denn was passiert,
wenn wir einen Zaun um das Gelände machen? Das ist nun wirklich
einfach absehbar: Die Jugendlichen oder jungen Leute wandern auf
einen anderen Platz und machen dort genauso weiter wie auf dem
Schulhof. Das kann dann z. B. der Kirchengarten sein. Es kann aber
auch sein, dass sie sich dann in einem Hauseingang vor einem
Privathaus im Wohngebiet treffen. Wenn es das ist, was mehrheitlich
vom Gemeinderat gewollt wird, setzen wir als Verwaltung das
selbstverständlich um“, sagt Gummer.
Natürlich, so Gummer weiter, könne man Schritt für Schritt alle
öffentlichen Punkte Hockenheims einzäunen, die zu Brennpunkten
würden. Ob eine Stadt mit Zäunen allerdings der Wohn- und
Lebensqualität der Mitbürger und den Bedürfnissen der Jugendlichen
gerecht würde, bezweifele er.
„Schon heute werden wir mit Aussagen der Jugendlichen
konfrontiert, dass sie sich in Hockenheim nicht willkommen fühlen.
Das kann nicht sein, denn ohne unsere Jugend funktioniert unsere
Stadt nicht. Der Ansatz vom Jugendgemeinderat, alle Jugendlichen
mit ins Boot zu holen, ihnen ein Angebot zu schaffen, dass sie
selbst wollen und ihnen die Verantwortung für ihr Handeln
zurückzugeben, finde ich interessanter als einfach Einzäunungen
vorzuschlagen. Dieser Weg ist natürlich komplizierter und nicht so
schnell umzusetzen wie der von der CDU vorgeschlagene. Auf Dauer
und lange Sicht halte ich es aber für erfolgsversprechender, das
Verantwortungsgefühl bei den Jugendlichen zu wecken.“
Stadtverwaltung Hockenheim, Presse
26.10.2011
Gaspreise bleiben stabil, Strompreise werden angepasst
Während die Preise für Heizöl angesichts der Wintersaison im
Moment steigen, haben die Stadtwerke Hockenheim eine gute Nachricht
für ihre Kunden. „Wir halten die Gaspreise stabil“, erklärt
Werkleiterin Martina Schleicher. Anders als andere Gasversorger
werden die Stadtwerke Hockenheim ihre Tarife zu Jahresbeginn 2012
nicht erhöhen. „Wir haben zu guten Konditionen eingekauft. Weil wir
als Stadtwerk vor allem unsere Kunden und nicht den Profit im Auge
haben, geben wir das an unsere Kunden weiter und werden zu
günstigen Preisen unser Gas liefern“, so Schleicher.
Anpassungen nehmen die Stadtwerke bei den Strompreisen vor.
Grund dafür ist die Erneuerbare-Energien-Umlage, kurz EEG-Umlage.
„Die EEG-Umlage, die wir von unseren Lieferanten in Rechnung
gestellt bekommen, ist von 2010 bis jetzt um 75 Prozent gestiegen.
Das mussten wir in unsere Preiskalkulation einfließen lassen“,
sagte Schleicher.
Um den Effekt abzumildern, habe man den Anstieg der
Ökostrom-Umlage nicht sofort an den Kunden weitergegeben, sondern
auf die zwei Jahre 2011 und 2012 verteilt. Bei einem
durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh, so die
Werkleiterin, rechnet man bei den Privathaushalten mit einer
Kostensteigerung im Sondervertrag Delta Strom von ca. 30,00 Euro im
Jahr. Die Umstellung wird ab 1. Januar 2012 erfolgen. Die
detailliierten Preislisten zu den einzelnen Tarifen gibt es unter
www.stadtwerke-hockenheim.de Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
26.10.2011
Vorstand legt vorläufige Terminplanung 2012 fest
Für den Vorstand des Vereins „Lebendiges Hockenheim“ wird es
2012 um mehr als „nur“ die großen Stadtveranstaltungen gehen: Der
Verein möchte im kommenden Jahr zusammen seinen Mitgliedern neue
Wege gehen. „Wir sind äußerst erfolgreich, was den Zuspruch zu
unseren Veranstaltungen, wie z. B. dem Hockenheimer Mai oder dem
Hockenheimer Advent, angeht. Darüber hinaus wollen wir aber auch
unseren Verein personell stärker als bisher aufstellen“, erklärte
Vorsitzender Werner Zimmermann bei der vergangenen
Vorstandssitzung.
Zwar würde die Planung und Durchführung der Veranstaltungen, so
Zimmermann, auch künftig einen großen Raum beim Verein einnehmen.
Darüber hinaus suche man aber zusammen mit den Mitgliedern Wege,
mehr Gemeinsamkeit und Engagement zu schaffen. „Das kann über
gemeinsame Ausflüge bis hin zu speziellen Schulungen nur für unsere
Mitglieder gehen. Auch die Unterstützung von Jugendevents durch den
Verein ist möglich, wir sind in alle Denkrichtungen offen“, sagte
Zimmermann.
In einem ersten Schritt wolle man deshalb die Mitglieder im
kommenden September zu einem gemeinsamen Besuch der Partnerstadt
Commercy einladen. Außerdem plane man, die ansässigen Unternehmen
mehr über ihre Möglichkeiten im Verein zu informieren. „Gerade der
Hockenheimer Mai lebt von der lebendigen Präsentation der
Unternehmen. Diese einfache Möglichkeit der Werbung vor Ort wollen
wir den Unternehmen präsentieren“, so Zimmermann.
Festgelegt wurden in der Sitzung auch die Termine der Stadtfeste
vom Verein, die jedoch wegen der noch nicht vollständig
abgeschlossenen Planung beim Hockenheimring unter Vorbehalt stehen.
Geplant sind folgende Termine:
18. Februar 2012: Fastnachtszug
Der Fastnachtszug durch die Straßen Hockenheims wird wieder
einer der Höhepunkte der Hockenheimer Fastnacht sein. Viele
Besucher von nah und fern werden am Samstag. 18. Februar, ab 13.30
Uhr die Straßen der Stadt bevölkern, um beim 53. Zug
mitzufeiern.
25. März 2012:
Sommertagszug
Beim traditionellen Sommertagszug, der in diesem Jahr zum 19.
Mal durch die Innenstadt zum Gartenschaupark führt, werden die
jungen Teilnehmer von Kindergärten und Schulen den Winter
vertreiben. Die Organisation übernimmt der Verein „Lebendiges
Hockenheim e.V.“. Der Zug startet um 14 Uhr vom Marktplatz aus. Der
Höhepunkt und Abschluss des Sommertagszuges, die Verbrennung des
Schneemanns, erfolgt auf der großen Wiese im Gartenschaugelände
unter Regie der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim.
18. / 19. Mai:
Hockenheimer Mai
Der Hockenheimer Mai, das traditionelle Straßenfest, lädt wieder
zu viel Spaß, Live-Musik und Geselligkeit ein. Ins Festwochenende
gestartet wird am Freitag, von 18 bis 24 Uhr mit dem Maidorf an der
Zehntscheune. In der schönen Atmosphäre des neuen Platzes heißt es
nicht nur kulinarische Köstlichkeiten zu genießen, sondern auch
musikalische.
Am Samstag beleben traditionell die vielen Stände der
Hockenheimer Vereine, der Unternehmen und Schaustellern die
Innenstadt. Die Eröffnung mit dem traditionellen Fassbieranstich
findet um 12 Uhr an der Treppe der katholischen Kirche (Bühne
Kirchenstaffel) statt, Viele Vereine, verschiedene Schausteller und
Unternehmen sorgen für eine große Vielfalt in den Straßen
Hockenheims. Von Speisen, Getränken, Cocktails über Schmuck,
Fotoausstellung, Infoständen bis Glücksrad, Spielstände und
Flohmarktartikel wird viel Abwechslung geboten. Am Abend begeistert
wieder das stimmungsvolle Musikprogramm an verschiedenen Plätzen in
der Innenstadt von Hockenheim.
16. / 17. Juni:
Handwerker-
und Bauernmarkt
30. November – 3. Dezember: Hockenheimer
Advent
Ein Stück Weihnachtstradition aus dem Erzgebirge zieht ein in
die kurpfälzische Rheinebene, wenn beim „Hockenheimer Advent“ die
vier Meter hohe Weihnachtspyramide wieder festlich über den
Adventsmarkt leuchtet. Vor der stimmungsvollen Kulisse der
evangelischen Kirche lädt der vorweihnachtliche Marktplatz zum
Bummeln, Stöbern und Verweilen bei Kunsthandwerk und Kulinarischen
ein. Exquisite Geschenke, kleine Präsente oder köstliche
Naschereien – in den gemütlichen Holzbuden ist für jeden Geschmack
etwas zu finden.
Weitere Termine unter Vorbehalt:
7. April 2012:
1000 km von
Hockenheim
Traditionell am Ostersamstag starten über 120 Rennteams mit
jeweils zwei Fahrern auf die Mammutdistanz von 1000 Kilometern. Das
Charakteristische am Klassiker unter den
Langstreckenveranstaltungen: Hier kommen alle Motorradklassen und
alle Typen von sportlichen Motorradfahrern an einem Tag auf einem
Kurs zusammen. Die Veranstaltung besteht aus einer Dauerprüfung von
über 900 Kilometern auf der 4,567 km-Variante des Grand-Prix-Kurses
und einer Sprint-Prüfung, die mit jeweils 50 Fahrern im
Le-Mans-Start über 14 Runden durchgeführt wird. Ein
abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab.
14. - 17. April 2012:
Frühlingsfest
13. - 15. April 2012:
Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival
Die traditionell im Frühjahr auf dem Hockenheimring
stattfindenden „Hockenheim Historic“ zu Ehren des zweifachen
F1-Weltmeisters Jim Clark, gehört mittlerweile zu
bedeutendsten Oldtimerevents Deutschlands. Fans des historischen
Motorsports erwartet hier stets eine perfekte Mischung aus
spannenden Rennen, offenem Fahrerlager, großem Markenclubareal und
einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.
27. – 29. April 2012:
DTM -
Deutsche Tourenwagen Masters – Saisonstart
Motorsport auf höchstem Niveau, packende Duelle auf der
Rennstrecke, Stars zum Anfassen sowie jede Menge Action abseits des
Renngeschehens, machen die DTM zu einer der international
faszinierendsten Rennserien. Jedes Jahr sind mehrere tausende Fans
live vor Ort um den Wettkampf der Hersteller Mercedes-Benz, Audi
und BMW um den Meistertitel zu verfolgen. Aber auch die
erstklassigen Rahmenserien bieten Spannung pur. Perfekt ergänzt
wird dieses motorsportliche Highlight zudem durch das offene
Fahrerlager, die Möglichkeit zum Pitwalk durch die Boxengasse,
zahlreiche Autogrammstunden und Interviews mit den Rennfahrern,
musikalische Live-Acts im Fahrerlager oder das traditionelle
Konzert auf ARD-Chartbühne mit namhaften nationalen und
internationalen Künstlern.
20. bis 22. Juli 2012: Formel 1 auf dem
Hockenheimring
Wer die Faszination Formel 1 einmal live erlebt hat, den Sound
der Motoren, den Jubel der Fans und speziell die einzigartige
Atmosphäre im Motodrom, der wird es nie wieder vergessen. Beim
einzigen deutschen Formel 1 Grand Prix 2012 kann man sich auf dem
Hockenheimring selbst überzeugen!
6. – 9. Oktober: Kerwe
Die Fahrt im wilden „Himalaya“-Kreisel überstehen, danach beim
Autoscooter die Fahrkünste unter Beweis stellen und schließlich mit
Zuckerwatte und gebrannten Mandeln in der Hand gemütlich beim
verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt von Hockenheim bummeln
gehen: Das und vieles mehr bietet die Hockenheimer Kerwe, die am
ersten Oktoberwochenende gefeiert wird. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
25.10.2011
Verwaltungsgemeinschaft schenkt Baum zum 300-jährigen Jubiläum von Neulußheim
Er soll die Beständigkeit der
Verwaltungsgemeinschaft zwischen Altlußheim, Hockenheim, Neulußheim
und Reilingen symbolisieren: Als Geschenk zum 300-jährigen Jubiläum
der Gemeinde Neulußheim pflanzten die Rathauschefs heute, 20.
Oktober, einen Baum vor den Platz der Tabakfrau in Neulußheim an.
Bürgermeister Gunther Hoffmann (vorne rechts) bedankte sich für das
lebendige Geschenk bei seinen Amtskollegen (v. l.) Walter Klein
(Reilingen), Dieter Gummer (Hockenheim), Hartmut Beck (Altlußheim)
und Werner Zimmermann (Hockenheim). „Der Baum hat den passenden
Standort hier an der Hockenheimer Straße. Er symbolisiert die enge
Verbundenheit unserer Kommunen“, so Hoffmann. Besonders jetzt im
Herbst soll der Amberbaum – im Übrigen eine alte Bezeichnung für
Bernstein - ein erster farbenfroher „Hingucker“ werden: Die Baumart
ist bekannt für seine schöne Herbstfärbung. Stadtverwaltung
Hockenheim, Presse
20.10.2011
Forschen im Park
Parkkindergartenleiterin Beate Schanz, Fachbereichsleiter Stefan Kalbfuss sowie Kinder des Parkkindergartens
Im Parkkindergarten Hockenheim regt eine neue
„Forscherstation“ kleine Entdecker zu großem Staunen ein.
Gemeinsam mit den Kindern täglich auf spannende
Entdeckungsreisen zu gehen, das war der Wunsch von Leiterin Beate
Schanz und ihrem Team im Parkkindergarten Hockenheim. Dieser Wunsch
wurde nun in die Tat umgesetzt. Unterstützt von der Forscherstation
- dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe
naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule
Heidelberg - haben die engagierten Erzieherinnen einen ganzen Raum
zum Experimentieren ausgestattet. Vergangene Woche wurde diese neue
„Forscherstation“ eingeweiht. Ab sofort können die 40
Vorschulkinder nach Herzenslust erforschen, was ihnen unter die
Lupe oder einfach in den Sinn kommt.
Das Besondere an der neuen „Forscherstation“ ist, dass sie
eigentlich ganz und gar „un-besonders“ ist. Alle
Experimentiermaterialien sind Alltagsgegenstände, die die Kinder
aus der elterlichen Küche oder dem Bastelgeschäft kennen. Bei der
Einweihung der neuen „Forscherstation“ zum Beispiel haben sich die
Kinder um einen Tisch versammelt und wollten herausfinden, wo
überall Luft ist. Fleißig pusteten sie in den Raum, aber – die Luft
war nicht zu sehen: Sie blieb einfach unsichtbar. Wie kann man dann
aber doch die Luft sehen? Unter Anleitung des Kompetenzzentrum –
Forscherstation pusteten die Kleinen mit einem Strohhalm in eine
Schale voller Wasser: Und dort machten tatsächlich lustige
Blubberblasen die Luft sichtbar. „Solche Erfahrungen sind eine
wichtige Basis für späteres Lernen“, betonte auch Stefan Kalbfuss,
Fachbereichsleiter für Soziales, Bildung, Kultur und Sport der
Stadt Hockenheim. „Erfahrungen, die Kinder vor zwei Generationen
noch in Haus und Hof gemacht haben, verlagern sich jetzt immer mehr
in den Kindergarten.“ Aus diesem Grund wurde nun das Team des
Parkkindergartens in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum –
Forscherstation speziell in diesem Bereich fortgebildet.
Naturwissenschaftliche
Phänomene, so die Erfahrung des Kompetenzzentrums, sind eben
überall zu finden, nicht nur unter dem Mikroskop. Welche Phänomene
es im Kindergartenalltag zu entdecken gibt und wie Erwachsene sie
gemeinsam mit ihren Kindern erforschen können, haben die
Mitarbeiter Irena Stryj und Eva Frank bereits im Kompetenzzentrum
gelernt. Hier durften sie in einer sechsmonatigen
berufsbegleitenden Fortbildung ihrer eigenen Neugier freien Lauf
lassen. „Als Erwachsener weiß man ja auch nicht alles“ sagt Eva
Frank. „Aber darauf kommt es auch gar nicht an.“ Viel wichtiger ist
der Spaß, gemeinsam mit den Kindern zu entdecken, dass Seifenschaum
auch in blauem Wasser weiß ist, dass im Winter Eiszapfen an den
Zweigen im Park hängen oder dass Magnete Büroklammern und Nägel
anziehen.
Dem Wissens- und Forscherdrang müssen nun die ErzieherInnen
gerecht werden. In Hockenheim stehen die Pädagogen dieser Aufgabe
begeistert gegenüber. „Wir können auch noch sehr viel von den
Kindern lernen“ sagen sie. Denn frei nach dem Motto „Weniger ist
mehr“ lassen sie die Kinder selbstständig entdecken, statt ihnen
mit Formeln und Begriffen Schulwissen zu vermitteln.
Jochen Luttenberger vom Kompetenzzentrum freut sich über die
Begeisterung, die hier in Hockenheim inzwischen auf den ganzen
Kindergarten übergesprungen ist. „Die Neugier der Kinder darf sich
hier grenzenlos entfalten und die Erzieherinnen geben die richtigen
Hilfestellungen.“ Pro Wochentag darf eine Gruppe des Kindergartens
die neue „Forscherstation“ nutzen. Geforscht wird aber eigentlich
immer, auch wenn der neue Raum besetzt ist. „Wenn die Sonne
scheint, fangen die Kinder die Lichtpunkte an den Wänden mit
Spiegeln ein“, erläutert Irena Stryj am Besipiel. Und ihre Kollegin
fügt hinzu: „Bei Regen etwa sammeln die Kinder die Regenwürmer im
Park und beobachten im Einweckglas, wie sie die Erdschichten
durchmischen“. Und die lachenden Kinderaugen zeigen mehr als viele
Worte, dass die naturwissenschaftliche Frühbildung hier absolut
gelingt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.forscherstation.info
Die Forscherstation - das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für
frühe naturwissenschaftliche Bildung ist ein Projekt der Klaus
Tschira Stiftung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die
Forscherstation möchte ErzieherInnen und Grundschullehrkräfte für
naturwissenschaftliche Phänomene begeistern, so dass sie diese
Begeisterung an ihre Kindergartenkinder weitergeben. Dafür setzt
die Forscherstation auf praxisbezogene Forschung,
prozessbegleitende Fortbildungen und die Bereitstellung geeigneten
Experimentiermaterials. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
15.10.2011
Rheinland-pfälzischer Besuch auf dem Hockenheimring
(v. links): Olaf Quandt (Leiter Pressestelle CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz), Alexander Licht (MdL Rheinland-Pfalz), Olav Gutting, Julia Klöckner (MdL Rheinland-Pfalz), Markus Fuchs, Fritz Rösch, Dr. Axel Wilke (MdL Rheinland-Pfalz), Adolf Kessel (MdL Rheinland-Pfalz).
„Wir sind vor Ort, um uns zu informieren“, machte die
rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner ihre Zielrichtung
bei einem Besuch am Hockenheimring deutlich. Zusammen mit mehreren
Landtagsabgeordneten ihrer Fraktion besichtigte sie den Ring auf
Einladung von Bundestagsabgeordneten Olav Gutting (CDU), zu dessen
Wahlkreis Hockenheim gehört.
Gutting betonte, dass unabhängig von den Landesgrenzen das Thema
Rennstrecken Zukunftsthema sowohl für Hockenheim wie auch das Land
Rheinland-Pfalz sei. Die Automobilbranche sei ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Oberbürgermeister Dieter Gummer
differenzierte zwischen Hockenheimring und Nürburgring. „Wir haben
hier ganz klar völlig unterschiedliche Ausgangssituationen, die
schwer miteinander vergleichbar sind“, erklärte der
Oberbürgermeister der Delegation.
Während der Nürburgring in einer strukturell schwachen Region
angesiedelt sei und eine Institution sei, die vom Land unterstützt
würde, seien die Voraussetzungen in Hockenheim andere. Denn
Hockenheim und der Hockenheimring befänden sich inmitten der
starken Wirtschaftsregion Rhein-Neckar, der Ring würde zudem vor
allem durch die Stadt Hockenheim als Hauptgesellschafter, nicht
durch das Land, getragen.
Themen des Gespräches waren die Organisationsform der
Hockenheimring-Firmengruppe, die Bedeutung der Formel 1 für Ring,
Stadt und Region sowie die Einbindung der politischen Mandatsträger
in den Entscheidungsprozess.
Gummer erläuterte, dass die Hockenheimring GmbH, die für das
Betreiben der Rennstrecke zuständig ist, zu 94 Prozent der Stadt
und zu 6 Prozent dem Badischen Motorsport-Club e. V. Hockenheim
gehöre. Daneben gebe es die Hockenheimring ADAC FSZ GmbH
Hockenheim, die das Fahrsicherheitszentrum betreibe und zu 50
Prozent der Stadt Hockenheim, zu 45 Prozent dem ADAC
Hessen-Thüringen e. V. und zu 5 Prozent dem ADAC Nordbaden e. V.
gehöre. Die dritte Gesellschaft sei die Hockenheimring Hotel und
Gastronomie GmbH, die gastronomischen Dienstleistungen erbringen
und zu 100 Prozent der Stadt gehören. In allen Gesellschaften sei
die personelle Verknüpfung über die Geschäftsführung durch Georg
Seiler gegeben.
Stadtrat und Vorsitzender der CDU Hockenheim, Markus Fuchs,
sowie der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat, Fritz Rösch,
berichteten von der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der
Geschäftsführung des Rings in der Gesellschafterversammlung. „Wenn
das Vertrauen nicht gegeben wäre, würde es schwer in der
Zusammenarbeit“, machte Fuchs deutlich.
Zur Bedeutung der Formel 1 führte Gummer aus, dass das Image,
Formel 1-Strecke zu sein, jährlich ein Umsatzplus von rund 1
Million Euro ausmache. Trotzdem sei man in die
Vertragsverhandlungen mit der Formel 1-Vermarktungsgesellschaft FOA
mit der klaren Prämisse gestartet, notfalls aus den Formel 1-Rennen
am Hockenheimring auszusteigen. Angesichts des damals drohenden
Verlustes nach den alten Vertragskonditionen von rund 6 Millionen
pro Formel 1-Rennen wäre das für eine kleine Stadt wie Hockenheim
und ihre Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zu stemmen gewesen.
Durch den neuen Vertrag, der die Formel 1 bis 2018 alle zwei
Jahre auf dem Hockenheimring sichert, hat man bereits 2010 eine
schwarze Null erreicht und statt 6 Millionen Verlust 200.000 Euro
plus (vor Abschreibungen und Zinsen) gemacht. Dennoch drücken
Zinsen und Abschreibungen aus dem großen Umbau, der 2004
abgeschlossen wurde, das Betriebsergebnis.
Gab es bis 2002 noch Überschüsse aus den Formel 1-Rennen, die
man zur Finanzierung des Umbaus nutzen wollte, hatte sich die
Situation ab 2004 umgekehrt: Statt Profit schrieb das Formel
1-Geschäft Verluste. Die Umbaukosten in Höhe von 62 Millionen Euro
wurden mit 15 Millionen durch das Land Baden-Württemberg
bezuschusst, der Rest musste durch die Gesellschafter aufgebracht
werden. Rund 30 Millionen Euro sind derzeit noch zu finanzieren,
weshalb der Ring ein jährliches Minus von rund 2 Millionen Euro
wegen der damaligen Umbaukosten schreibt.
„Der Ring ist im operativen Geschäft profitabel. Durch die
Umbaukosten, die wir jetzt noch abtragen müssen, rutschen wir aber
jährlich mit dem Endergebnis ins Minus“, erklärte Geschäftsführer
Seiler. Um den Ring langfristig aufzustellen, hatte man sich
deshalb Anfang des Jahres entschlossen, Grundstücke der Stadt, auf
denen der Ring gebaut ist, der Hockenheimring GmbH zu
übertragen.
Klöckner äußerte sich positiv über die klaren
Geschäftsstrukturen und die Einbindung der politischen Kräfte vor
Ort. Im Namen ihrer Fraktionskollegen bedankte sie sich für den
Besuch. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse; Foto: Matthias
Busse
Lesen Sie hierzu eine Pressemitteilung der CDU
Landtagsfration: 
07.10.2011
25-jähriges Dienstjubiläum für zwei Stadtmitarbeiter
Ob Dieter Gummer, Johannes Lienstromberg, Christa Altenberger, Monika Wolk, Markus Hartmann, Gerhard Weber
Zusammen sind sie „ein halbes Jahrhundert öffentlicher Dienst“:
Christa Altenberger und Markus Hartmann wurden anlässlich ihres
25-jährigen Dienstjubiläums im Rathaus für ihre langjährige
Tätigkeit geehrt. Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte in einer
Feierstunde den beiden engagierten Mitarbeitern. „Als geborene
‚Hoggemer‘ stellen Sie seit Jahren ihre Arbeitskraft in den Dienst
der Stadt. Sie repräsentieren die Stadtverwaltung nach außen und
geben ihr ein Gesicht. Dafür möchte ich Ihnen auch im Namen des
Gemeinderates meinen Dank aussprechen“, so Oberbürgermeister
Gummer.
Wie viele Kinder Christa Altenberger im Laufe ihres Berufslebens
betreut hat, kann sie nicht mehr sagen. Aber die heutige Leiterin
des Südstadt-Kindergartens weiß noch ganz genau, wie sie sich
damals für den Beruf der Erzieherin entschied. „Eigentlich wusste
ich nach der Schule nicht sicher, was ich werden wollte –
vielleicht Grundschullehrerin. Nach dem Abi bin ich dann erst
einmal gereist und als ich wieder hier war, habe ich ein Praktikum
in Neulussheim gemacht. Meine Schwester war schon Erzieherin, mir
hat die Arbeit Spaß gemacht – und so bin ich Erzieherin geworden“,
berichtet Christa Altenberger.
Aus dem „Zufall“ wurde Berufung: Nach ihrer Ausbildung in Speyer
war sie zunächst im Anerkennungsjahr in Ketsch tätig. Dem
Anerkennungsjahr folgten weitere als Erzieherin bis hin zur
Gruppenleitung, bevor Altenberger auf eigenen Wunsch nach Mannheim
wechselte. „Ich wollte in die Stadt“, erklärt sie lachend. Bis 1992
war die engagierte Erzieherin in einem katholischen Kindergarten in
Mannheim tätig und übernahm dort auch Leitungsfunktionen.
Die Rückkehr nach Hockenheim kam schließlich über einen
Telefonanruf vom damaligen Hauptamtsleiter zustande: Er bot
Altenberger eine Stelle in Hockenheim an. „Es waren damals noch
andere Zeiten – was Bewerbungen angeht, aber auch was das
Berufsbild Erzieherin betrifft. Das lässt sich mit heute nicht mehr
vergleichen“, bilanziert Altenberger. Bis 1997 war sie fünf Jahre
im Parkkindergarten tätig, bevor sie in den Südstadt-Kindergarten
wechselte. 2010 hat sie dort die Leitung übernommen.
Nach der Schule nicht so genau gewusst, was man beruflich machen
soll – auch Markus Hartmann ging das so. „Ich schaffe gern im
Freien, deshalb war Gärtner etwas, was ich mir vorstellen konnte“,
berichtet er von seinen damaligen Überlegungen. 1986 trat er die
Ausbildung zum Gärtner bei der Stadt Hockenheim an – bis heute ist
er dabei geblieben. Erlebt hat er in den vielen Jahren so einiges,
wie auch Personalratsvorsitzender und Kollege Johannes
Lienstromberg bestätigte, der den beiden Jubilaren ebenfalls
dankte. „Die Landesgartenschau war die herausforderndste Aufgabe.
Da haben wir nachts die Hallen umgebaut, damit alles am Morgen für
die Besucher wieder steht“, erinnert sich der Hartmann an die
Zeiten vor 20 Jahren.
Doch nicht nur im Gartenschaugelände zeigt Hartmann Einsatz:
Verschiedene Fortbildungen, unter anderem ein Motorsägen-Lehrgang,
absolvierte der langjährige Mitarbeiter. Und wenn er heute auf das
ehemalige Landesgartenschau-Gelände blickt, dann ist der
Garten-Profi insgesamt zufrieden: „In den vergangenen vier Jahren
hat sich vieles für uns Gärtner verbessert - durch die
Beregnungsanlage und natürlich die Bäume, die inzwischen Schatten
spenden“, so sein Urteil. Stadtverwaltung Hockenheim,
Presse
05.10.2011
Historie
Wenn's mitten im Sommer über alle Gemarkungen links und rechts
des Rheins dröhnt, dann rasen die Formel-1-Boliden auf dem
Hockenheim-Ring dem Großen Preis von Deutschland oder Europa
entgegen. Die Stadt Hockenheim ist auch wegen anderer
Motorsportveranstaltungen, wie beispielsweise die Deutsche
Tourenwagen-Masters, als Rennstadt in die Geschichte eingegangen.
Genannt wurde der Ort in uralten Zeiten Ochinheim, Hochinheim,
Hochkinheim, Hoggena und Ockena. Die erste Erwähnung ist im
Lorscher Codex nachzulesen - anno 769. Im Mittelalter gehörte die
Siedlung zur Herrschaft der Burg Wersau, dem Bischof von Speyer,
den Pfalzgrafen bei Rhein, zu Pfalz-Mosbach und Pfalz-Veldenz. Nach
der Schlacht bei Seckenheim (1642) musste der Speyerer Bischof
Hockenheim der Kurpfalz überlassen. Schwere Schäden fügten
Kriegshandlungen anno 1644 und 1674 dem Ort zu. Seit 1803 stand
Hockenheim unter badischer Herrschaft. Bedeutend waren Hopfen,
Tabak und der Spargelanbau. Der Spargel verdrängte schließlich den
Hopfen. Im Jahr 1895 erhielt Hockenheim Stadtrechte. Der
Hockenheim-Ring wurde 1932 mit einem Motorradrennen eröffnet. In
Hockenheim fand 1991 die elfte baden-württembergische
Landesgartenschau statt. -bb-
Weitere Informationen: www.hockenheim.de
14.02.2011
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05.04.2011