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Bürgerbefragung zur Zukunft der Stadt jetzt auch vor Ort in der Innenstadt

Stadt bittet die Bürger um rege Beteiligung

Halbzeit bei der Bürgerbefragung in Hockenheim: Mehrere Hundert Fragebögen wurden bereits online ausgefüllt. Viele Hockenheimer haben damit die Chance ergriffen und ihre Meinung zu ihrer Stadt, zur Zukunft Hockenheims und zu Chancen und Potentialen gegeben. Die Fragebogenaktion läuft noch bis zum 31. Mai.

Zusätzlich werden am Samstag, 25. Mai (8-13Uhr) und am Mittwoch, 29. Mai (9-18 Uhr) in der Innenstadt Mitarbeiter der imakomm AKADEMIE mit den Fragebögen direkt vor Ort sein. Vor der Zehntscheune sowie im Bereich der Karlsruher Straße ist es dann möglich, die Fragebögen auch mithilfe der Mitarbeiter direkt auszufüllen.

Die imakomm AKADEMIE hat in Zusammenarbeit mit dem Lenkungskreis Stadtmarketing der Stadt Hockenheim einen Fragenkatalog ausgearbeitet, in dem die Hockenheimer angeben können, wie sie sich die Zukunft ihrer Stadt vorstellen, wie zufrieden sie mit verschiedenen Angeboten in der Stadt sind und an welchen Dingen es in Hockenheim mangelt.

Mit der Befragung vor Ort möchte man neben der online-Befragung gezielt auch die ältere Bevölkerung ansprechen, um ein breites und aussagekräftiges Bild aus den Antworten zu erhalten.

Der Fragebogen wird auch weiterhin über einen Link erreicht, der auf der Seite der Stadt Hockenheim - www.hockenheim.de/umfrage - zu finden ist. Fragebögen aus Papier können außerdem im Rathaus sowie in der Stadtbibliothek abgeholt und ausgefüllt werden.

Durch die Befragung können sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der zukünftigen Entwicklung ihrer Stadt beteiligen. Die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung fließen in die Entwicklung der Zukunftsstrategie für Hockenheim ein, die bis Ende des Jahres entwickelt sein soll.

Stadt Hockenheim, Presse

17.05.2013


Vorbereitungen für Mittelaltermarkt laufen auf Hochtouren

Am langen Fronleichnam-Wochenende zieht vom 30. Mai bis 2. Juni wieder das Mittelalter in Hockenheim ein: Der „3. Ochinheimer Mittelaltermarkt“ begeistert im Gartenschaupark Hockenheim mit spektakulären Ritterturnieren, einer Nachtshow mit Feuerwerk und Lichteffekten sowie einem großen Kinder- und Familienprogramm.

Die Vorbereitungen des unterhaltsamen Spektakulums gehen ab 27. Mai in die heiße Phase. Um dann die Sicherheit der Parkgäste während der umfangreichen Vorbereitungs- und Bauarbeiten nicht zu gefährden und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird der Bereich rund um die Lamellenhalle (Bereich zwischen Mittelanschluss/Spielplatz und Tennisanlage) von Montag, 27. Mai, bis einschließlich Mittwoch, 5. Juni, nicht öffentlich zugänglich sein. Während des Marktes ist der Zutritt zum gesperrten Bereich mit Eintrittskarte möglich.

Von der Sperrung ist auch der Kinderspielplatz betroffen: Dieser steht ebenso wie der übrige Bereich nach dem Abbau des Mittelaltermarkts wieder öffentlich zur Verfügung. Ebenfalls gesperrt sind die Brückenzu- und abgänge der Spindel- und Überführungsbrücke.

Um den Verkehr in der Dresdener Straße und den angrenzenden Straßen zu entlasten, ist die Dresdener Straße vom 30. Mai bis 2. Juni ausschließlich für Anlieger frei gegeben. Besucher des Mittelaltermarkts werden gebeten, ihr Fahrzeug auf den kostenlosen Parkplätzen am Nordkreisel (P2) und am Bahnhof abzustellen. Das Veranstaltungsgelände ist von beiden Parkplätzen aus zu Fuß in etwa 5 Minuten zu erreichen.

Wegen des großen Festzugs zum Mittelaltermarkt am Donnerstag, 30. Mai, sind in der Innenstadt ab ca. 13.15 Uhr bis voraussichtlich 14.30 Uhr folgende Straßen kurzfristig für den Verkehr voll gesperrt: Rathausstraße – Obere Hauptstraße – Fortuna-Kreuzung – Karlsruher Straße – Wilhelm-Leuschner-Straße – Blumenstraße – Eisenbahnstraße. Die Veranstalter bitten um Verständnis für die Maßnahme und bedanken sich für die Geduld.

Stadt Hockenheim, Presse

17.05.2013


Stadt Hockenheim sucht noch geeignete Personen für das Amt der Schöffinnen und Schöffen

Im zweiten Halbjahr 2013 werden bundesweit die Schöffen für die Amtszeit von 2014 bis 2018 gewählt. Für die Aufstellung der Bewerberliste durch den Gemeinderat, die nach den Vorgaben des Landgerichtspräsidenten insgesamt 26 Frauen oder Männer umfassen muss, werden noch Bewerberinnen und Bewerber gesucht, die in Hockenheim wohnen und am 01.01.2014 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Strafvollzugsbedienstete  usw.) sowie Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde.

Wer Interesse an der Übernahme des Schöffenamtes in Erwachsenenstrafsachen hat, kann sich noch bis zum 15. Juni 2013 bei der Stadtverwaltung Hockenheim bewerben. Das entsprechende Bewerbungsformular kann von der Internetseite www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen zum Schöffenamt. Alternativ hierzu kann das Bewerbungsformular auch im Bürgerbüro der Stadtverwaltung abgeholt werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

16.05.2013


petite Fleur läßt Gärtnerherzen höher schlagen

jüs. Hockenheim. „Alle guten Dinge sind drei“, besagt eine alte Volksweisheit, und auch die dritte Ausgabe von „petite Fleur“ im Hockenheimer Gartenschaupark ist von Anfang an ein voller Erfolg.

„Sogar am Freitag nach dem Feiertagtag, wo eigentlich viele arbeiten müssen, war richtig was los“, berichtet begeistert Kornelia Schirmer, die für die Ausstellung verantwortlich zeichnet. Sie lädt ein zu einer zauberhafte Reise durch die Welt der Gartenträume mit regionalen und lokalen Ausstellern.

Zu sehen gibt es einiges auf dem großen Gelände in Hockenheim: Pflanzenraritäten, Blumenzwiebeln und Weinreben zum mitnehmen, Werkzeug und Accessoires für Garten, Terasse und Balkon und auch Kulinarisches zum Kaufen und direkt verkosten. Ergänzt werden dieses Angebote durch Vorträge und Workshops rund ums Thema Garten, ganz nach dem diesjährigen Motto „Leben im Garten“.

So manches Gärtner- und Gartenliebhaberherz schlägt bei dem vielfältigen Angebot höher und schwer bepackt mit Samen, Pflanzen und mehr schleppen sich zahlreiche Besucher nach Hause, um die Ideen und Anregungen im eigenen Garten auszuprobieren. Aber auch die Aussteller sind bereits mit dem Zuspruch sehr zufrieden und haben sich bereits für die nächste „petite Fleur“ angemeldet.

Der Gartenmarkt „petit fleur“ findet noch bis Sonntag, den 12 Mai 2013 im Gartenschaupark Hockenheim statt. Der Eintritt kostet 5 Euro. Fotos: elkmedia; tomo

11.05.2013


Gartenmarkt „petit fleur“ - Bilderalbum

Hockenheimer sind gefragt: Umfassende Online-Befragung in Hockenheim zur Zukunft der Stadt

Nächster Schritt im ganzheitlichen Stadtmarketing - Stadt bittet die Bürger um rege Beteiligung

Wie sehen Sie die Zukunft von Hockenheim? Welche Themen sind wichtig? Was sollen wir tun, damit Hockenheim auch noch in 20 Jahren attraktiv ist? Das sind die Themen, die mit Hilfe der Experten für Hockenheim, nämlich den Bürgerinnen und Bürgern, beantwortet werden sollen. Dazu startet nun eine Online-Bürgerbefragung.

Über den Link www.soscisurvey.de/hockenheim_buergerbefragung gelangt man ab 6. Mai zum Fragebogen, der online ausgefüllt wird. Die Beantwortung der Fragen dauert nur ca. 5 Minuten. Die Online-Umfrage wird bis einschließlich Freitag, den 31. Mai 2013 freigeschaltet sein. Die Befragungsergebnisse geben wertvolle Hinweise für die Erarbeitung konkreter Maßnahmen im Rahmen des ganzheitlichen Stadtmarketings.

Mit ihren Antworten können sich die Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Themen einbringen: von der Bewertung von Angeboten bzw. Angebotslücken in der Stadt bis hin zu Verbesserungsvorschlägen und Anregungen zur Steigerung der Attraktivität der Stadt. Ein erklärtes Ziel der Befragung ist es, einen repräsentativen Querschnitt der Meinungen der Bürgerinnen und Bürger zum Image der Stadt Hockenheim zu erhalten.

„Die Fragen wurden von dem Lenkungskreis Stadtmarketing der Stadt Hockenheim in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE erstellt. Dadurch ist gewährleistet, dass standardisierte Fragen enthalten sind, die eine Vergleichbarkeit mit Umfragen in anderen Städten und Gemeinden ermöglichen. Gleichzeitig werden aber auch spezifische Themen bezogen auf Hockenheim abgefragt“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Gummer.

„Besonders wichtig: Alle Antworten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Ergebnisse werden grundsätzlich nur in Form von Statistiken dargestellt, sind also anonym“, betont Projektleiterin Mareike Merx von der imakomm AKADEMIE. Rückschlüsse auf Einzelangaben sind in jedem Falle ausgeschlossen. Die Auswertung der Online-Fragebögen wird direkt von der imakomm AKADEMIE durchgeführt.

Die Teilnahme an der Online-Befragung bietet die Möglichkeit, sich an der zukünftigen Entwicklung Hockenheims aktiv persönlich einzubringen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich möglichst viele Bewohner/-innen Hockenheims an der Befragung beteiligen. Je mehr sich beteiligen, umso unwahrscheinlicher ist, dass Einzelne für ihre spezielle Meinung Lobbyarbeit leisten können.

Die Stadt Hockenheim führt die Online-Befragung in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen durch. Das Institut begleitet den ganzheitlichen Stadtmarketing-Ansatz von Hockenheim mit einem speziell auf die Stadt zugeschnittenen „Stadtmarketing- und Stadtentwicklungskonzept Hockenheim“. Ziel des Konzeptes ist es, künftige Schwerpunktthemen und konkrete Maßnahmen sowie Umsetzungsansätze für die weitere Zukunft der Stadt auszuarbeiten. Dabei geht es um Hockenheim insgesamt; ein Schwerpunkt ist aber auch die Innenstadt Hockenheims, in der neue Besuchsgründe für die Bürgerschaft sowie für Bürger von außen geschaffen werden sollen.

Info: Ausgedruckte Fragebogen liegen ab kommender Woche auch in der Stadtbibliothek Hockenheim und am Empfang des Rathauses aus. Informationen auch unter www.hockenheim.de/umfrage. Stadt Hockenheim, Presse

06.05.2013


Hinter den Kulissen eines produzierenden Einzelhändlers

„Referent“ Michael Noé sowie Wirtschaftsförderer Donald PapeEigenverantwortung, unternehmerisch denkende Mitarbeiter und Vernetzung mit Lieferanten und Produzenten vor Ort – beim Hockenheimer Unternehmer-Treffen stellte Geschäftsleiter Michael Noé von der Globus-Betriebsstätte Hockenheim nicht nur die Unternehmens-Philosophie der inhabergeführten Einzelhandelskette vor. Er gewährte darüber hinaus den über 40 interessierten Hockenheimer Unternehmerinnen und Unternehmern Einblicke in die Produktion seines Betriebes.

„Wir verarbeiten pro Woche rund 18 Tonnen Mehl, um unsere Backwaren selbst herzustellen. In der Konditorei sind es 800 Liter Schlagsahne täglich. Es gibt keinen angelieferten Rohling-Teig, sondern solide Handwerksarbeit“, betonte Noé. Sowohl bei der Bäckerei wie auch bei der Metzgerei würden die Waren in Eigenproduktion hergestellt. „Im Fleischerei-Bereich arbeiten wir mit Lieferanten zusammen, die wir durch jahrelange Kooperation kennen. Die Ware wird vor Ort zerlegt und direkt von Erzeugern gekauft. In unserer Fleischerei entsteht das fertige Produkt“, so Noé.

Um den Kunden die Produktionsabläufe hinter den Kulissen zu zeigen, biete man Betriebsbesichtigungen unter dem Motto „Gläserner Globus“ an. Diese würden, so der Verantwortliche, sehr gut angenommen und seien meist ausgebucht. Außerdem informiere man die Kunden regelmäßig über neue Entwicklungen in den verschiedensten Kanäle wie z. B. Facebook oder dem wöchentlichen Faltblatt. Großen Wert lege man hierbei auf die Meinungen der Kunden, sei es per Mail über die Homepage von Globus, oder über Meinungskarten direkt im Markt. „Damit wird sich intensiv beschäftigt und den Kunden auch Rückmeldung gegeben. Das erklärt sich von selbst. Die Meinungen unserer Kunden dienen dazu unsere Abläufe zu verbessern“, so der Geschäftsleiter.

Neben der Kundenorientierung sei ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor das Personal. Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen, individuelle Arbeitszeiten sowie Beteiligungsmodelle am Unternehmen seien hier Bausteine, um die Identifikation mit dem Unternehmen und die Zufriedenheit des Personals zu steigern. Zudem werde jedem Mitarbeiter Eigenverantwortung gegeben. So habe der Mitarbeiter bis zu einem definierten finanziellen Höchstbetrag völlige Entscheidungsfreiheit. „Wir wollen unternehmerisch denkende Mitarbeiter. Das kann nur funktionieren, wenn ich dem Mitarbeiter Eigenverantwortung für seinen Bereich gebe“, erläutert Noé.

Nach der Führung durch die Produktion des Globus-Marktes bestand für die Teilnehmer des Unternehmer-Treffens die Möglichkeit, sich über die neuen Erfahrungen auszutauschen, bereits bestehende Kontakte zu vertiefen oder neue zu knüpfen. Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim mehrmals jährlich statt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ Stadt Hockenheim, Presse

04.05.2013


Ein Hauch Frühling…

Hockenheim-  Zuerst der lange Winter und dann der ungewöhnlich kalte April. So haben wir uns den Frühling nicht vorgestellt. Ist er überhaupt da? Schwamm drüber. Jetzt ist der Mai da und „petite Fleur“ der besondere Gartenmarkt im Gartenschaupark .Eine gute Gelegenheit, ohne Umwege in den Frühsommer zu starten. Vom 09. Mai (Christi Himmelfahrt) bis zum 12.Mai machen in der Idylle des Gartenschauparks tausende schöne und praktische Dinge für Haus und Garten den Besuchern gute Laune. Sie können frische Luft genießen, die nach Wohlsein und Entspannung schmeckt.

Pepinieres et Paysages oder Lacon- allein die Namen der Aussteller aus der Region und den benachbarten Ausland klingen verheißungsvoll.

Auch der Blumenkorb Offenloch bringt farbenfrohe Tischdeko und Kränze für drinnen und draußen,als Ideen für  die Gestaltung ihrer eigenen Balkon und Terrasse. Salumeria Italia servieren italische Feinkost, Bambus Willumeit besonderen Bambus, Stauden, Japanische Ahorn und Hosta für sonnige und schattige Stellen.

Von Hand modellierte Tonfiguren und der Duft von feinen Seifen umgibt den Markt. Pflanzenwerkzeug und Edelstahlgrills ranken um den grünen Kern der Ausstellung.

Neben diesem Potpourri an phantasievollen Namen und schönen Dingen präsentiert petite Fleur eine echte Augenweide mit den Schaugärten, Anregungen, Ideen all dies für die Besucher.

Zwischen alldem finden sich auch Plätze zum Ausruhen, wo man sich mit Flammkuchen, Kaffee und Kuchenspezialitäten von Hockenheimer Vereinen oder Frozen-Joghurt und frischem Obst stärken kann.

Dieser kleine Ausschnitt und noch vieles mehr bietet der petite Fleur den Besucher. Wir heißen Sie „ Herzlich willkommen.“ Foto: Archiv bk;pem

3 X 2 Eintrittskarten sind zu gewinnen:

01.05.2013


Petite Fleur in Hockenheim - Bilderalbum

Girls‘ Day im E-Werk

Annabell Gehring und Valentino Ferma mit Meister Peter Hamann beim Praxischeck in der Trafostation Arndtstraße Annabell Gehring und Valentino Ferma mit Meister Peter Hamann beim Praxischeck in der Trafostation Arndtstraße

„Das sind die gleichen Schalttafeln und Symbole, die ihr eben im Elektrizitätswerk gesehen habt. Sie werden von der Trafostation vor Ort zum E-Werk übertragen. So haben wir immer den Überblick über unsere Versorgung.“ Dann übergibt Elektromeister Peter Hamann Annabell Gehring den Helm und erklärt ihr noch einmal die Sicherheitsmaßnahmen, bevor die 13-Jährige beim Girls‘ Day in die Praxis startet. „Ich finde es gut, dass auch Mädchen jetzt immer mehr Interesse an Technik haben“, erläutert Hamann, weshalb er sich beim Girls‘ Day engagiert.

Und auch Annabell ist gespannt, was sie und Valentino Ferma, der heute ebenfalls ins E-Werk hineinschnuppert, noch erwartet. Denn die Realschülerin möchte wissen, ob später ein technischer Beruf für sie in Frage kommt. „Ich habe das Wahlfach Technik in der Schule, und da habe ich mir gedacht, probier mal aus, wie das wirklich ist“, erklärt sie, warum sie sich heute für die Stadtwerke Hockenheim entschieden hat. Und außerdem habe sie bereits mit ihrem Schwager Leitungen isoliert – „und das hat viel Spaß gemacht“, so Annabell.

Die Stadt Hockenheim bietet jungen Menschen am Girls‘ bzw. Boys’ Day die Möglichkeit, in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern. Neben E-Werk sind in diesem Jahr auch Praktikantinnen in Gas- und Wasserwerk, im Hochbauamt, im Klärwerk sowie in Bibliothek und Kindertageseinrichtungen.

Stadt Hockenheim, Presse

29.04.2013


So manchen „Aha-Moment“ erfuhren die Eltern beim Thema „gesunde Ernährung“

Am Donnerstag, 25. April fand im Parkkindergarten ein Elternabend statt. Zur Auswahl standen der Themen:

1. Erleben mit allen Sinnen ( durchgeführt von drei Erziehrinnen)

2. Sinnvoller Umgang mit Medien (Referent Herr Niedermayr Dipl.Soz. arb. (FH))

3. Gesunde Ernährung (Referentin Frau Stehle BeKi-Fachfrau)

Das Erleben mit allen Sinnen konnte wortwörtlich genommen werden, da an verschiedenen Stationen die eigenen Sinne ausprobiert werden konnten. Dies sorgte für manche Überraschung und zeigte auf, wie wichtig das ganzheitliche Lernen in der Kita ist.

Viele Fragen ergaben sich beim Thema „Medien“. Wie lange darf ein Kind mit vier Jahren fernsehen? Ab welchem Alter ist ein Handy für ein Kind sinnvoll? Dies und vieles andere wurde erörtert und fachlich kompetent beantwortet.

So manchen „Aha-Moment“ erfuhren die Eltern beim Thema „gesunde Ernährung“. Insbesondere verblüffte bei manchen Lebensmitteln der durch Würfelzucker dargestellte sehr hohe Zuckergehalt. Als Fazit zu diesem Thema konnte man mitnehmen: „Ein gesundes Maß von Lebensmitteln aller Art, ist immer noch die beste Wahl“: Auch einige praktische Anregungen konnte man mit nach Hause genommen werden.

Die erfolgreiche Veranstaltung spornt unser Team an, solche Themenelternabende öfters anzubieten. Beate Schanz

29.04.2013


Mit neuer Technik für mehr Sicherheit

Neuer Vorrüstwagen für die Hockenheimer Feuerwehr

thm. Hockenheim- Nach mehr als 17 Jahren „Dienstzeit“ wurde jetzt der alte Vorausrüstwagen der Hockenheimer Feuerwehr in den „Ruhestand“ verabschiedet. Während dieser Zeit legte das Fahrzeug 30380km im Dienst für die Menschen in und um die Rennstadt zurück. Erstmals rückte dieses Fahrzeug bereits am 03. November.1986 zu einem Einsatz aus. Damals wurden die freiwilligen Feuerwehrleute zu einem Verkehrsunfall auf der B39 gerufen, berichtet Feuerwehrkommandant Franz Sommer.

Aufgabe eines Vorausrüstwagens sei es, so Sommer, im Einsatzfall schnelle technische und personelle Hilfe an den Einsatzort zu bringen zu können. Zu diesem Zweck wurde auch die Sitzzahl von zwei Sitzen im alten Wagen auf vier Sitzplätze im neuen Fahrzeug erhöht.

Das neue Fahrzeug wurde für rund 155.000 Euro angeschafft, von denen der Löwenanteil durch die Stadt Hockenheim getragen wird. Oberbürgermeister Dieter Gummer zeigte sich stolz darüber, dass der Stadtrat die Entscheidung über die Anschaffung des neuen Fahrzeugs einstimmig im Stadtrat gefaßt habe. „Denn 155.000 Euro sind gerade in Zeiten allgemein klammer Kassen zwar ein relativ hoher Betrag - ein Menschenleben aber ist mit Geld nicht aufzuwiegen“, so Gummer.

Im Abschluss an den Oberbüergermeister sprachen die Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche in Hockenheim ihrenen Segen über das Fahrzeug und seine Besatzung, die in Zukunft mit dem neuen Vorausrüstwagen zum Schutz der Menschen unterwegs sein werden.

Nach dem offiziellen Teil lud Feuerwehrkommandant Franz Sommer die Kameradinnen und Kameraden, sowie die zahlreichen Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die interessierten Gäste das neue Fahrzeug noch ausgiebig und en Detail aus der Nähe betrachten. Foto: tomo

28.04.2013


Neuer Vorrüstwagen für die Hockenheimer Feuerwehr - Bildealbum

Oberbürgermeister kommen zum Austausch in Hockenheim zusammen

Treffen der  Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe, die anlässlich ihrer Frühjahrssitzung in Hockenheim zusammengekommen waren Treffen der Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe, die anlässlich ihrer Frühjahrssitzung in Hockenheim zusammengekommen waren

Was bedeutet die Gemeinschaftsschule für die Entwicklung der Schullandschaft, wie sollen Kommunen mit dem ab August 2013 geltenden Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung umgehen und wie sieht das neue Kommunalwahlrecht aus – mit diesen und anderen Themen beschäftigten sich die Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe, die anlässlich ihrer Frühjahrssitzung in der Stadthalle Hockenheim zusammengekommen waren. Neben dem Sprengelvorsitzenden, Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der Regierungspräsidentin, Frau Nicolette Kressl, und Prof. Stefan Gläser vom Städtetag Baden-Württemberg sowie dem gastgebenden Oberbürgermeister Dieter Gummer aus Hockenheim, diskutierten die Teilnehmer intensiv aktuelle kommunalpolitische Fragestellungen.

Besonders der ab Mitte 2013 geltende Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuung beschäftigte die Stadtoberhäupter. Der Städtetag hatte deshalb die Landesregierung bereits im vergangenen Herbst aufgefordert, sich für einen Aufschub des Rechtsanspruchs einzusetzen. Als realistisch umsetzbar wird von den Experten ab 2013 ein Anspruch für Zweijährige gesehen. Nach einer Umfrage des Städtetags wird in vielen kreisangehörigen Städten Baden-Württembergs von einer höheren Nachfragequote als den prognostizierten 34 Prozent ausgegangen.

Auch das Thema Gemeinschaftsschule wurde im Kreis der Oberbürgermeister diskutiert. Nach Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung haben sich die Übergangszahlen von Grund- auf weiterführende Schule drastisch verändert. Die Haupt- bzw. Werkrealschulen haben im Vergleich zum Schuljahr 2011/12 rund 34 Prozent weniger Anmeldungen. Dagegen stiegen die Zahlen bei den Realschulen um 8,5 Prozent, bei den Gymnasien um gut 7 Prozent.

Aufgrund dieser Entwicklungen und dem politischen Willen der Landesregierung zur Einführung von Gemeinschaftsschulen informierte der Städtetag darüber, dass im Schuljahr 2013/14 landesweit 129 Gemeinschaftsschulen ihren Betrieb aufnehmen werden. Der Städtetag verwies auf die Forderungen an das Land zur Weiterentwicklung des Konzepts. Unter anderem fordert der Städtetag, die Ziele der Schulweiterentwicklung festzulegen bzgl. einer langfristigen Ausrichtung auf ein zweigliedriges Schulsystem. Außerdem solle das Land eine Verständigung mit allen Schularten über die Ziele herbeiführen, leistungsheterogene Lerngruppen und leistungsbezogene Kurse flexibel zulassen sowie Schulverbünde mit Gemeinschaftsschulen ohne Sonderbedingungen zulassen.

Informiert wurde außerdem über die Kommunalrechtsnovelle und deren Auswirkungen in Hinblick auf Frauenquote, Sitzungsgestaltung und Gremienbesetzung sowie Aufwendungsersatz für Kinder- und Angehörigenbetreuung. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl berichtete zum Thema „Vernichtung von Waffen nach Umsetzung der Polizeistrukturreform“.

Weiterhin standen steuerrechtliche Themenstellungen für Kommunen, die Themen Hochwasser- und Brandschutz sowie Energiewende und personalrechtliche Fragestellungen auf der Tagesordnung. Stadt Hockenheim, Presse; Foto: Norbert Lenhardt

27.04.2013


Hockenheimer Protest in Berlin angekommen

v.l.: Stadtrat Markus Fuchs (CDU), Lothar Gotthardt (Bürgerinitiative „Stoppt Bahnlärm“), Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD), Staatssekretär Michael Odenwald, MdB Olav Gutting (CDU), Markus Baßler (DB Netz AG), Karsten Ehrhardt (DB Netz AG). v.l. Stadtrat Markus Fuchs (CDU), Lothar Gotthardt (Bürgerinitiative „Stoppt Bahnlärm“), Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD), Staatssekretär Michael Odenwald, MdB Olav Gutting (CDU), Markus Baßler (DB Netz AG), Karsten Ehrhardt (DB Netz AG).

Hockenheim- Bei einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium in Berlin haben Delegierte aus Hockenheim die Deutsche Bahn nochmals aufgefordert, im Streit um den Lärmschutz eine akzeptable Lösung vorzulegen. Das Treffen mit den Bahnverantwortlichen und Staatssekretär Michael Odenwald kam durch die Unterstützung und Vermittlung des für Hockenheim zuständigen Bundestagsabgeordneten Olav Gutting (MdB) zustande.

Die vier Delegierten, Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD), Stadtrat Markus Fuchs (CDU), Bürgerinitiativ-Mitglied Lothar Gotthardt sowie Stadtverwaltungs-Mitarbeiter Gerhard Weber, machten in Anwesenheit von Staatssekretär Michael Odenwald die Position der Stadt deutlich und wiesen dabei auch auf die über 1300 Unterschriften und die vielen Einwendungen im Planfeststellungsverfahren von Hockenheimer Bürgerinnen und Bürgern hin.

„Ich sehe hier ganz klar den Bund als Eigentümer in der Pflicht, diesem Spiel auf Zeit von der Deutschen Bahn ein Ende zu setzen. Es ist keinem Menschen vor Ort mehr zu erklären, warum ein Unternehmen des Bundes sich nicht an Recht und Gesetz halten muss wie jeder andere auch. Das ist unserem Rechtsstaat abträglich“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer. Die Deutsche Bahn hatte vor über 30 Jahren der Stadt Hockenheim vertraglich zugesichert, den Lärmschutz entlang der Bahnstrecke zu verbessern. Dies hat die Bahn jedoch bis heute nicht eingehalten.

Vor kurzem hat die DB Netz AG nun eine Lärmschutz-Variante zur Planfeststellung eingereicht, die von der Stadt als unzureichend abgelehnt wird. „Die von der Bahn vorgesehene Variante führt praktisch zu keiner Verbesserung. Hier würde viel Geld für nichts zum Fenster hinausgeworfen“, so Hockenheims Oberbürgermeister.

Die von der Bahn vorgesehene Variante 7 führt zu Lärmminderungen von 2 Dezibel. Das menschliche Ohr nimmt aber erst Lärmminderungen ab mindestens 3 Dezibel Unterschied wahr. Schon heute sind viele Hockenheimer Haushalte einem Bahnlärm ausgesetzt, der die vorgesehenen Grenzwerte ohne Abzug des Schienenbonus um 22 Dezibel überschreitet. Das kann dauerhaft zu Gesundheitsschäden führen.

Auch MdB Olav Gutting setzt auf eine Vermittlung durch das Bundesverkehrsministerium: „Verträge müssen eingehalten werden. Den Hockenheimer Bürgerinnen und Bürgern wurden von der Bahn seit über 30 Jahren wirksame Lärmschutzmaßnahmen versprochen. Vor dem Hintergrund steigender Zugzahlen auch in diesem Streckenabschnitt sind geeignete Lärmschutzmaßnahmen für den Schutz der Gesundheit dringend erforderlich. Die Bahn darf sich jetzt nicht hinter fragwürdigen Kosten-Nutzen- Berechnungen verstecken. Hier geht es um die Menschen“, so Gutting.

Diese Ansicht teilt auch der Gemeinderat der Stadt Hockenheim, der im Dezember einstimmig beschlossen hatte, der vorgesehenen Bahn-Variante nicht zuzustimmen. Stattdessen wünschen Gemeinderat, Oberbürgermeister, die Bürgerinitiative „Stoppt Bahnlärm“ und viele betroffene Anwohner, dass die Bahn entlang der Bahnlinie eine ausreichend hohe Lärmschutzmauer baut oder sogar über eine Einhausung der Strecke nachdenkt.

In Verbundenheit mit seiner badischen Heimat hatte der in Karlsruhe geborene Staatssekretär Michael Odenwald gerne seine Bereitschaft erklärt, zwischen der Bahn und der Stadt Hockenheim zu vermitteln. Auch er erhoffte sich ein Entgegenkommen der Deutschen Bahn bzw. der DB Netz: „Wir brauchen mehr Schienenverkehr, müssen aber gleichzeitig den Bürger besser einbinden.“ Auch im Hinblick auf die hohe Anzahl von Einwendungen solle die Bahn ihr Vorgehen hin zu einem besseren Lärmschutz überdenken.

„Wir hoffen auf die Einsicht der Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn und die Unterstützung durch die Bundespolitik und das zuständige Ministerium“, so Gummer abschließend. Stadt Hockenheim, Presse

26.04.2013


Baustelle Walldorfer Straße

Es ist wie beim eigenen Haus oder der eigenen Wohnung: Nach einer gewissen Zeit muss ein neuer Anstrich her, das Dach neu gedeckt oder Leitungen repariert werden. Das unterirdische Kanalsystem von Hockenheim braucht zwar keinen neuen Anstrich, weil es (meist) verborgen im Boden liegt. Dennoch standen und stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an.

Während die Großbaustelle Untere Hauptstraße vergangenes Jahr erfolgreich abgeschlossen werden konnte, gehen die Bauarbeiten nun in anderen Bereichen weiter. In der Schwetzinger Straße erneuern Stadtwerke und die Abteilung Tiefbau der Stadt die Ver- und Entsorgungsleitungen. Und im Bereich zwischen Ring- bzw. Scheffelstraße, Holzweg und Hubäckerring wird im Moment ebenfalls tief im Erdreich gebaut.

In diesem Bereich werden bis voraussichtlich 2014 sowohl die Gas- und Wasserleitungen wie auch die Abwasserkanäle erneuert. Betroffen sind die Walldorfer Straße zwischen Scheffelstraße und Gerhardt-Hauptmann-Straße, die Gebrüder-Grimm-Straße zwischen Heinrich-von-Kleist-Straße und Holzweg sowie der Wilhelm-Busch-Weg und der Heinrich-Heine Weg.

Begonnen wurde mit den Baumaßnahmen bereits im vergangenen November mit der Walldorfer Straße zwischen Scheffelstraße und Gebrüder-Grimm-Straße. Hier werden noch voraussichtlich bis Juni Kanalarbeiten durchgeführt. Ab Mai werden in diesem Bereich dann parallel dazu die Gas- und Wasserleitungen ausgetauscht. Diese Arbeiten sollen bis Juli dauern.

Ebenfalls seit November werden auch die Kanäle in der Walldorfer Straße zwischen Gebrüder-Grimm-Straße und Gerhardt-Hauptmann-Straße ausgetauscht. Hier rechnet man mit dem Bauende bis August, einschließlich der Arbeiten der Stadtwerke mit den Gas- und Wasserleitungen, die im Juni beginnen sollen.

Gleichzeitig laufen derzeit die Arbeiten in der Gebrüder-Grimm-Straße, dem Wilhelm-Busch-Weg und dem Heinrich-Heine Weg. Im Wilhelm-Busch-Weg und in der Gebrüder-Grimm-Straße vom Abzweig Heinrich-von-Kleist-Straße bis Walldorfer Straße werden die Gas- und Wasserleitungen erneuert, voraussichtliches Ende ist für Juli vorgesehen. Fertig ist dieser Abschnitt damit aber noch nicht: Denn 2014 müssen hier dann noch die Abwasserkanäle ausgetauscht werden.

Im Heinrich-Heine Weg und der Gebrüder-Grimm-Straße zwischen Walldorfer Straße und Holzweg wird im Moment ebenfalls gearbeitet: Hier werden noch bis voraussichtlich August 2013 die Kanalarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten der Stadtwerke an den Gas- und Wasserleitungen schließen unmittelbar an und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Der Straßenbau erfolgt im Anschluss an die Kanal- und Leitungsarbeiten im Jahr 2014. Die betrifft die Walldorfer Straße von Scheffel- bis Konrad-Adenauer-Straße, die Gebrüder-Grimm-Straße von Walldorfer Straße bis Holzweg sowie den Heinrich-Heine-Weg. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Der auswärtige Verkehr wird über Holzweg, Konrad-Adenauer-Straße, Kleiststraße und Hubäckerring umgeleitet.

„Wir bitten die Anwohner weiterhin um Verständnis für die notwendigen Arbeiten“, so die beiden für die Baumaßnahmen zuständigen Leiter, Stadtbaumeister Wilhelm Stulken und technischer Werksleiter Erhard Metzler. Wilhelm Stulken weist insbesondere darauf hin, dass in den Bereichen, in denen die Bauarbeiten laufen, ausschließlich Anliegerverkehr möglich ist, falls dies die Bauarbeiten abends oder am Wochenende erlauben. Die Durchfahrt in diesen Bereichen ist grundsätzlich verboten. Das Befahren der nicht befestigten Straßen im Baustellenbereich erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Um Schäden am Fahrzeug im eigenen Interesse zu vermeiden, empfehle es sich, Schrittgeschwindigkeit einzuhalten. Stadt Hockenheim, Presse

23.04.2013


„Zum Erfolg gehören mehrere Faktoren“

Das Ensemble „Alte Musik“ war in Heidelberg beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ erneut erfolgreich: Sie haben den ersten Platz erreicht. Vorne: Fabian Rothbauer, Ina Schlieper, BM Werner Zimmermann, Benno Leitzke;Hinten: Robert Sagasser, Christian Palmer

Hockenheim- Es ist eine Erfolgsgeschichte, die kein Ende zu nehmen scheint: Schüler aus den Klassen der Musikschule Hockenheim von Martina Rothbauer und Robert Sagasser räumen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Alte Musik“ einen ersten Platz nach dem anderen ab. Vor kurzem erzielten die jungen Musiker beim Landeswettbewerb in Heidelberg wieder einen 1. Platz – und vertreten Hockenheim nun auf Bundesebene. Ihr Lehrer Robert Sagasser gewährt im Gespräch einen Blick hinter den Erfolg des Ensembles.

1. Herr Sagasser, Ihre Schüler waren erneut bei „Jugend musiziert“ ganz vorne mit dabei und vertreten Hockenheim nun sogar im Bundeswettbewerb. Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Sagasser: Dazu gehören aus meiner Sicht immer mehrere Faktoren:

  1. Begabte und motivierte Schüler, die sich einem Wettbewerb stellen wollen.

  2. Unterstützung aus dem Elternhaus.

  3. Eine gut ausgebildete und engagierte Lehrkraft.

2. Wie oft waren Ihre Schüler schon erfolgreich bei Jugend musiziert?

Sagasser: 1998 wurde bei Jugend musiziert die Kategorie „Alte Musik“ eingeführt. Seitdem finden zu dieser Kategorie alle drei Jahre Wettbewerbe statt - wie im Übrigen auch bei den anderen Kategorien. Jedes Mal haben Gamben- und Blockflötenschüler der Musikschule Hockenheim teilgenommen und meistens Preise auf Bundesebene erhalten. Die ersten Male war meine Frau die verantwortliche Lehrerin, seit 2004 bin ich es.

3. Wer erfolgreich musiziert, der muss in der Regel üben. Wie motivieren Sie Ihre Schüler – gerade auch im jugendlichen Alter – dazu, durchzuhalten?

Meine Schüler haben in der Regel Einzelunterricht und musizieren darüber hinaus in einem meiner Musikschulensembles gemeinsam mit anderen Blockflötisten und Gambisten. Diese Kombination gefällt den Schülern offensichtlich und führt dazu, dass die meisten bis zum Ende ihrer Schulzeit und manchmal auch darüber hinaus an der Musikschule bleiben.

4. Aus Ihrer Sicht: Welche Fähigkeiten werden allgemein durch das Musizieren gefördert?

Musizieren heißt, ein vorgegebenes Material (die Komposition oder eigene Improvisation) vom Kopf her zu erfassen, auf einem Instrument mittels des eigenen Körpers umzusetzen, dabei künstlerisch zu gestalten und gleichzeitig mit den Mitspielern, eventuell auch mit dem Publikum zu kommunizieren. Dadurch wird der ganze Mensch positiv angeregt. Gefördert sind dadurch Teamfähigkeit, Konzentration und Durchhaltevermögen. Außerdem macht musizieren Spaß, es bringt Freude und Glück, was wir ja alle suchen.

5. Muss man schon als Kind anfangen, ein Musikinstrument zu lernen, um später das Instrument auch zu beherrschen? Gibt es einen idealen Zeitpunkt?

Wenn man im Tasten, Streicher- oder Holzbläserbereich hervorragende bzw. Profi-Leistungen erbringen möchte, muss man als Kind beginnen. Aber nur ein Bruchteil von den Schülern möchte später Profimusiker werden. Wenn es darum geht, dass er oder sie für sich oder mit anderen zusammen musizieren möchte und Freude daran haben möchte, der kann auch später oder als Erwachsener neu mit dem Instrumentalspiel beginnen. In der Musikschule Hockenheim bieten wir dafür für jeden individuelle Beratung und Unterrichtsmöglichkeiten an.

6. Wenn Eltern sich entscheiden, ihr Kind ein Instrument lernen zu lassen, worauf sollten sie achten?

Das Kind sollte das Instrument lernen wollen, das ist sehr wichtig, denn es muss ja schließlich üben. Das Instrument und seine Musik sollten in der Familie akzeptiert sein und die Chemie zwischen Lehrer und Schüler spielt auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Außerdem muss der Lehrer entsprechend musikpädagogisch gebildet sein und dadurch die Freude am Instrument optimal vermitteln können. Stadt Hockenheim, Presse

17.04.2013


Neuer Bus in der Stadt unterwegs

„Endlich wieder unser RingJet!“ Diesen Satz hat Uta Jahnke in letzter Zeit öfter von den Fahrgästen der Stadtbuslinie gehört. Denn seit kurzem ist ein neuer Bus der Firma Jahnke auf der RingJet-Linie quer durch die Stadt im Einsatz: Ein Mercedes Benz Kowex 818 D Regio. Und der erinnert mit Karosserie und der weißen Lackierung an den ersten RingJet.

Trotz der Ähnlichkeit von außen gibt es Unterschiede zum „Vorgänger“: Statt auf 15 Sitzen können die Fahrgäste nun auf 22 Sitzen Platz nehmen: Eine Steigerung um fast 50 Prozent. Möglich geworden ist das dadurch, dass der Bus nun rechts und links jeweils pro Reihe zwei Sitze hat. Zuvor gab es nur links zwei Sitze, rechts dagegen einen.

Der neue Stadtbus ist außerdem nach den neusten technischen Standarts und Vorschriften in dieser Fahrzeugklasse gebaut. Unter anderem besitzt er einen umweltfreundlicheren Antrieb. Mit dem neuen RingJet werden die Vorgaben des Verkehrsverbundes VRN erfüllt, zu dem die Stadtbuslinie seit 1. Januar 2012 gehört. Dadurch können Kunden auch alle VRN-Fahrkarten im Stadtbus Hockenheim erhalten bzw. ihre Verbindungen im VRN direkt „durchlösen“.

Die Stadtbuslinie RingJet bedient in einem Rundkurs werktags halbstündlich 19 verschiedene Haltepunkte im Stadtgebiet Hockenheims. Der Rundkurs wird montags bis freitags 13 Stunden ohne Pause angeboten. Der Preis einer Einzelfahrkarte beträgt pro Fahrgast 0,50 Euro, eine Monatskarte kostet 12,00 Euro. Mit der Tageskarte zum Preis von 1 Euro kann der der Ring-Jet mehrfach am Tag genutzt werden kann.

Die Stadtbuslinie wird von der Stadt Hockenheim jährlich mit etwa 100.000 € bezuschusst. Jährlich nutzen über 100.000 Fahrgäste den RingJet. Neben Schülern und Pendler morgens fahren ab vormittags vermehrt auch andere Gruppen wie Familien etc. mit dem Stadtbus. Prozentual besonders stark bei der Nutzung angestiegen ist die Gruppe der Senioren. Stadt Hockenheim, Presse

16.04.2013


Mensch ärgere dich nicht beginnt heute

2. Praxisphase im JUZ startet mit einer Spielewoche

Yasmin Al-Shakran ist froh. Nach der anstrengenden Theoriephase darf sie jetzt wieder im Jugendzentrum am Aquadrom (JUZ) arbeiten. Die gebürtige Sinsheimerin absolviert seit vergangenem Herbst ein Bachelor-Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart. Dabei ist sie als Auszubildende bei der Stadt Hockenheim angestellt. Theorie- und Praxisphasen bei ihrem Studiengang Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit wechseln sich alle drei Monate ab.

Auf ihre zweite Praxisphase im JUZ ist Yasmin schon sehr gespannt. „Es stehen ja nicht nur Großveranstaltungen wie der Hockenheimer Mai und das große Open-Air im Juni auf dem Parkplatz vor dem JUZ auf dem Programm, sondern auch viele Sachen, die ich noch nicht erlebt habe“, sagt sie. Dabei denkt die Auszubildende beispielsweise an die Mädchenerlebnisnacht, die am 19. und 20. April geplant ist. Jetzt ist allerdings erst mal Ankommen angesagt. Einrichtungsleiter Matthias Falke, zugleich ihr Ausbilder, legt großen Wert darauf, dass die junge Erwachsene behutsam an die Arbeit herangeführt und nicht überfordert wird. "Wir freuen uns sehr, dass Yasmin wieder da ist. Ihr Engagement ist ausgezeichnet und sie ist bei den JUZ-Besuchern sehr beliebt. Von der Hochschule in Stuttgart hat sie viel Arbeit mitgebracht und wird daher in den kommenden Wochen überwiegend am Schreibtisch sitzen“, gibt Falke die Marschrichtung vor.

Bevor sich Yasmin allerdings mit den sogenannten Transferaufgaben beschäftigt, wird sie ab heute bis einschließlich Samstag drei Tage lang mit allen Besuchern, die Lust haben, spannende Spielenachmittage veranstalten. „Der Spieleschrank im JUZ ist sehr gut ausgestattet. Außerdem kann ein bisschen Abwechslung zur PlayStation und zum Computer nicht schaden“, betont sie und ist überzeugt, dass die Kinder und Jugendlichen ihr Angebot intensiv nutzen werden. Jeweils von 15 bis 18 Uhr werden in den kommenden drei Tagen die Würfel rollen und die Karten immer wieder neu gemischt werden. „Ein solches Angebot ist als Einstieg in eine Praxisphase gut geeignet, um die Beziehungen mit den Besuchern zu pflegen und die neuen Gäste kennenzulernen“, freut sich der Einrichtungsleiter über Yasmins Initiative. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

05.04.2013


Große Begeisterung für den Ballsport bei der Kooperation von Parkkindergarten mit TC Hockenheim

Spiel, Satz und Sieg: Als die Schulanfängerkinder von der Kooperation des Kindergartens mit dem TC Hockenheim hörten, waren Spannung und (Vor-) Freude groß. An zwei Vormittagen wurden jeweils zwei Gruppen mit Begleitung von drei Trainern zur Ballschule in der Tennishalle erwartet und begrüßt.

Und tatsächlich kam der Spaß nicht zu kurz: Gleich zu Beginn balancierten die kleinen Nachwuchssportler konzentriert die Bälle auf den Tennisschlägern. Beim anschließenden Slalomlauf, Tore schießen, Hütchen- und Tennisspiel kamen Reaktion, Geschicklichkeit oder auch Schnelligkeit ins Spiel. Die Kinder hatten viel Spaß und zeigten vollen Einsatz. Mit einem selbstgebastelten Plakat bedankten sich alle recht herzlich für die abwechslungsreichen Stunden in der Tennishalle.

Der Parkkindergarten kooperiert mit verschiedenen Vereinen, um den Kindern die ganze Bandbreite des Vereinslebens Hockenheims zu zeigen. „Da der Parkkindergarten direkt neben dem Tennisverein liegt, lag diese Kooperation im wahrsten Sinne des Wortes nahe“, so Leiterin Beate Schanz.

Stadt Hockenheim, Presse

18.03.2013


Stadt führt Hundebestandsaufnahme durch: Chance wahrnehmen, Hund anzumelden

Die Stadt Hockenheim hat die Firma Springer Kommunale Dienste, Düren, beauftragt, in den kommenden Wochen eine Hundebestandsaufnahme durchzuführen. Dazu werden alle Haushalte in Hockenheim vor Ort von Mitarbeitern der beauftragten Firma befragt. Die Befragung findet wochentags in der Zeit von 10 bis 20 Uhr und samstags bis 17 Uhr statt.

In Hockenheim wie in nahezu allen Städten und Gemeinden in Deutschland wird eine Hundesteuer erhoben. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihre vierbeinigen Kameraden bereits ordnungsgemäß angemeldet. Aus Gründen der Steuergerechtigkeit hat die Stadt nun entschieden, eine Hundebestandsaufnahme durchzuführen.

Die Firma Springer Kommunale Dienste, Düren wird durch Befragung den vorhandenen Hundebestand feststellen. Dazu trägt jeder Mitarbeiter sichtbar eine von der Stadt ausgestellte Legitimation. Zur Durchführung dieses Auftrages werden die Wohnungen nicht betreten und keine Steuern oder Gebühren vor Ort erhoben.

Falls nicht gemeldete Hunde festgestellt werden, müssen die betroffenen Hundehalter mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung rechnen. Zudem können Bußgelder bis zu 10.000 Euro geltend gemacht werden. Es empfiehlt sich deshalb jedem Hundehalter, seinen Hund/seine Hunde schnellstens anzumelden.

Anmeldungen sind möglich in der Stadtverwaltung, Zimmer 217/216, Telefon 21-225 bzw. 21-223 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses. Die jährliche Hundesteuer beträgt derzeit 72 Euro für einen Hund. Entsprechend mehr müssen die Hundehalter für zwei oder mehrere Hunde bezahlen.

14.03.2013


Schüler arbeiten an Projekten zur Verlegung von Stolpersteinen

Die ersten Projektarbeiten in den Schulen sind angelaufen: Anhand der Familienschicksale Adelsberger und Baumgarten/Fleischhacker werden zwei Klassen dort die Geschichte in Hockenheim während des 2. Weltkrieges aufarbeiten. Die Projektarbeit wird wie die der anderen weiterführenden Schulen Hockenheims bei den künftigen Stolpersteinverlegungen eingebunden.

Das Gauß-Gymnasium, die Theodor-Heuß-Realschule, die Hartmann-Baumann-Werkrealschule sowie Gustav-Lesemann-Schule wollen in den kommenden Monaten die Verlegung der Stolpersteine in Hockenheim jeweils mit eigenen Projekten unterstützen. Den Anfang in der Projektarbeit macht nun das Gymnasium. Nachdem die Schülerinnen und Schüler bereits die Gelegenheit zu einer grundlegenden Einführung durch Klaus Brandenburger, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises „Jüdische Geschichte“, hatten, werden sie nun als nächstes mit ihren Lehrern einen Stolperrundgang durch Hockenheim unternehmen.

Der Stolperrundgang, der von Vertretern der Kirchen sowie des Arbeitskreises „Jüdische Geschichte“ ausgearbeitet wurde, führt die Schüler an die letzten selbstgewählten Wohnorte verfolgter Menschen, die während des 2. Weltkrieges ihr Leben aufgrund der von den Nazis begangenen Verbrechen an der Menschenwürde verloren.

Auch die anderen Schulen werden voraussichtlich nach den Sommerferien in die Projektarbeit starten. Von musikalischen Beiträgen bis hin zu der künstlerisch-gestalterischen Auseinandersetzung mit dem Schicksal der ermordeten Hockenheimer werden hier die verschiedensten Projekte entstehen. Unterstützt wird die Arbeit in den Schulen auch durch die Landeszentrale politische Bildung, Außenstelle Heidelberg, die außerdem in Kooperation eine Webseite zu den Stolpersteinen in Hockenheim erstellen wird. Auf der Webseite werden auch die Ergebnisse der Schülerarbeiten zu sehen sein. Geplant ist außerdem, Zeitzeugen-Interviews filmisch zu begleiten.

Der Gemeinderat hatte der Verlegung von Stolpersteinen in Hockenheim mehrheitlich zugestimmt, um damit allen von den Nazis verfolgten Hockenheimer Opfern einen öffentlichen Raum des Gedenkens zu schaffen. Die ersten Stolpersteine sollen nach derzeitigen Planungen voraussichtlich im Frühherbst verlegt werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

28.02.2013


Musikschule Hockenheim räumt bei „Jugend musiziert“ reihenweise 1. Preise ab

(v.l. u. o.): Robert Sagasser, Annina Holand-Moritz, Christian Palmer. Mitte: Fabian Rothbauer, Ina Schlieper, Benno Leitzke, Unten: Marie-Luise Haas, Sofie Balazy, Elina Mitsch. (v.l. u. o.): Robert Sagasser, Annina Holand-Moritz, Christian Palmer. Mitte: Fabian Rothbauer, Ina Schlieper, Benno Leitzke, Unten: Marie-Luise Haas, Sofie Balazy, Elina Mitsch.

Hockenheim- Am Ende war die Jury aufs Neue überzeugt: Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Hockenheim haben sich den 1. Preis beim Wettbewerb von „Jugend musiziert“ wieder einmal mehr als verdient. Und das, obwohl selbst die „alten Hasen“ diesmal Nerven zeigten: Das Ensemble „Alte Musik“, das im vergangenen Jahr als Sechserbesetzung Sieger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde, verlor diesmal während des Vortrags den Faden. „Bei der schwierigsten Stelle sind wir im Tempo völlig auseinandergeraten“, so Benno Leitzke.

Doch das Ensemble, das in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb als Terzett gestartet ist, wusste sich zu helfen. „Wenn es geht, einfach weitermachen und wieder zusammenfinden. Und ansonsten noch mal von vorne anfangen. Diesen Tipp hat uns unser Lehrer in der Vorbereitung mitgegeben“, erzählte Ina Schlieper. Und tatsächlich: Die Drei begannen das Stück noch einmal, und diesmal meisterten sie auch bravourös die schwierige Passage. Der Lohn für das gelungene Spiel: Erneut holten die Musikschüler von Hockenheim den 1. Platz und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb. „Und das, obwohl wir vorher nicht genau wussten, wie gut die anderen Ensembles sind“, so Fabian Rothbauer.

Tipps für den Wettbewerb erhielt auch Marie-Luise Haas, die zusammen mit Helena Fischer am Klavier auftrat. „Meine Lehrerin hat mir vorher Mut gemacht, denn ich war etwas aufgeregter als beim vorigen Mal“, erzählt Marie-Luise. Auch sie hatte im Vorjahr bereits sehr erfolgreich bei „Jugend musiziert“ mitgemacht und einen Preis nach dem anderen abgeräumt. Doch während sie im vergangenen Jahr in der Solowertung antrat und deshalb von einem Lehrer begleitet wurde, spielte sie diesmal mit einer anderen Schülerin zusammen. „Das ist dann schon etwas Aufwendiger am Anfang beim Üben. Man braucht eine etwas längere Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen“, erklärt die 15-Jährige die besondere Herausforderung.

Viel geübt hatten auch die beiden jüngsten Teilnehmerinnen. Elina Mitsch und Sofie Balazy traten in diesem Jahr zum ersten Mal bei „Jugend musiziert“ an – und holten sofort den 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. „Seit September haben wir jede Woche zusammen geübt“ sagt die 10-jährige Sofie. Sie spielt seit vier Jahren Klavier. Inzwischen hat sie sogar mit einem zweiten Instrument begonnen, dem Cello. „Klavier spielen wollte ich schon immer“, schildert sie ihren Weg zur Musik. Und obwohl ihre Eltern beide kein Instrument spielen, bekam Sofie Musikunterricht am Klavier.

Über das Angebot der Musikschule, beim so genannten „Instrumentenkarussel“ noch andere Instrumente kennenzulernen, kam Sofie schließlich zum Cello. Die elfjährige Elina und Sofie sind stolz auf ihren 1. Preis, zumal Sofie gleich doppelte Preisträgerin ist: Auch in der Cello-Klavier-Wertung war Sofie unter den Besten, auch wenn aufgrund ihres Alters in dieser Wertung generell keine Weiterleitung zum Landeswettbewerb stattfindet. Deshalb sind Elina und Sofie nun schon fleißig weiter am Üben für ihren Auftritt mit Fagott und Klavier: Denn bereits im März werden sie wieder antreten – beim großen Landesentscheid in Mannheim. Stadt Hockenheim, Presse

Info:

  • Elina Mitsch, Fagott (Klasse. Annina Holland-Moritz) und Sofie Balazy, Klavier (Klasse Christian Palmer) – 23 P. - 1. Preis mit Weiterleitung z. Landeswettbewerb

  • Marie-Luise Haas (Klasse. Annina Holland-Moritz), Klavier – 22 P. - 1.Preis

  • Sofie Balazy, Violoncello (Klasse Brygida Lorenz) – 24 P. – 1. Preis mit Weiterleitung z. Landeswettbewerb

  • Benno Leitzke, Gambe / Fabian Rothbauer, Gambe und Schlieper Ina, Gambe, Querflöte (Klasse Sagasser) - 24 P. 1. Preis mit Weiterleitung z. Landeswettbewerb

27.02.2013


Hockenheimer Unternehmer-Treffen informiert über MRN-Modellprojekt im Talhaus zum Energiesparen

Referent Bernd KappensteinHockenheim- Wie kann ich Betriebskosten sparen, indem ich meine Energieeffizienz steigere? Wie das konkret in Hockenheim gehen kann, zeigten Bernd Kappenstein von der Metropolregion Rhein-Neckar und seine Berater anlässlich des Unternehmer-Treffen, diesmal bei der Firma reiko. Sie stellten dabei auch das neue Pilotprojekt der MRN für kleine und mittlere Unternehmen vor, dass Energie mithilfe von Thermografieaufnahmen wortwörtlich sichtbar macht.

„Wir führen dieses Pilotprojekt im Hockenheimer Talhaus durch, weil wir hier großes Potential und Bereitschaft zur Innovation sehen“, so Kappenstein in seinem Vortrag. Anhand aktueller Zahlen belegte der Referent, der bei der MRN den Fachbereich Energie und Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar leitet, dass die Energiewende nur durch größere Energieeffizienz zu erreichen ist. Besonders Unternehmen seien hier eine wichtige Zielgruppe, weil sie einen hohen Energiebedarf haben und dadurch Investitionen in die Energieeffizienz enorme Einsparpotentiale bieten. „Die Energiekostensteigerungen, die in den kommenden Jahren auf die Unternehmen zukommen, sind kaum finanzierbar, steuert man dem nicht mit Einsparungen entgegen“, so Kappenstein.

Von den Gebäuden der rund 450 Unternehmen im Talhaus werden derzeit kostenlos Thermografie-Aufnahmen erstellt. Möglich ist dies durch ein neues Modellprojekt der MRN. Von den angeschriebenen Unternehmen waren lediglich zehn Unternehmen nicht bereit, den kostenlosen Service in Anspruch zu nehmen, wie Geert Oldehinkel, bei der MRN zuständig für Energieeffizienz in KMUs, mitteilte.

Anhand aktueller Beispiele aus dem Talhaus zeigte Peter Hildenbrand, zertifizierter Energieberater im Netzwerk der MRN, in seinem Vortrag „Energiesparer“ und „Energieverschwender“. Grünes Licht gab er für den Gastgeber, die Firma reiko. In Hockenheim gestartet im September 2012, hat das Unternehmen in seinem Verkaufs- und Servicegebäude u. a. für Reinigungstechnik, Garten- und Winterdienstmaschinen viele moderne Energieeinspar-Möglichkeiten genutzt. Als kleine Beispiele nannte der Referent den Einsatz von Bewegungsmeldern für punktuelle Beleuchtung oder die Nutzung moderner LED-Technik.

(v. l.): Walter Klettke (reiko), Geert Oldehinkel, Bernd Kappenstein, Donald Pape, Peter Hildenbrand.Bei anderen Gebäuden wiederum sah der Experte Einsparpotentiale. So könnte z. B. eine bessere Dämmung von Wärmebrücken erheblich zu Kostensenkungen beitragen. Um das Betriebsgebäude energetisch zu optimieren, stellte er außerdem kurz verschiedene Fördermöglichkeiten vor.

Donald Pape von der Wirtschaftsförderung der Stadt Hockenheim verwies auf das weitere Vorgehen. Nachdem die Thermografie-Aufnahmen voraussichtlich in den kommenden beiden Wochen je nach Wetterlage abgeschlossen werden können, werden die Berater eine erste Auswertung vornehmen. Danach können dann zur weiteren Beratung konkrete Termine vereinbart werden.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Gäste die Möglichkeit zum lockeren Gedankenaustausch. Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim mehrmals jährlich statt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“

Stadt Hockenheim, Presse

25.02.2013


Engagiertes Vereinsleben

Förderprogramme, Termine und neue Gebäude – die Themenliste beim Vereinsgespräch, zu dem die Stadt Hockenheim unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dieter Gummer rund 150 ortsansässige Vereine eingeladen hatte, war breit. Zu Anfang dankte Gummer den Vereinsvertretern für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich direkt mit der Stadtverwaltung auszutauschen. Im Anschluss informierte Christiane Blattner von der Lebenshilfe Schwetzingen-Hockenheim e.V. die interessierten Vereinsvertreter über ein Förderprogramm zum Kooperationsprojekt „Inklusion in Vereinen“. Das Förderprogramm ermöglicht die Integration von Menschen mit jedweder Behinderung in das Vereinsleben.

Vorgestellt wurden außerdem die Planungen zum neuen Dusch- und Toilettengebäude am Waldfestplatz, das am 15. April 2013 fertiggestellt werden soll. Das neue Gebäude, das sowohl bei Festen auf dem Waldfestplatz als auch bei den Campern des Hockenheimrings zum Einsatz kommt, ersetzt die alten, in die Jahre gekommenen Anlagen. Es wird außerdem so weit wie möglich vandalismussicher gebaut.

Hingewiesen wurden die Vereine außerdem, die Richtlinien für die Förderung von Seiten der Stadt einzuhalten. Unbedingt sei darauf zu achten, die Antragsfristen für Zuschüsse einzuhalten. Anträge auf Zuschüsse, insbesondere Jugendförderung und Teilnahme an Meisterschaften, müssen fristgerecht bis zum 1. Dezember eines laufenden Jahres gestellt werden, ansonsten sei eine Bezuschussung nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung des Gemeinderats möglich.

Termine spielten auch eine Rolle beim Tagesordnungspunkt „Veranstaltungskalender“. Um es Vereinen noch einfacher zu machen, ihre Veranstaltung im Veranstaltungskalender zu vermarkten, können Vereinstermine nun auch per Post, Fax, E-Mail oder telefonisch gemeldet werden, nicht mehr nur durch Eintrag in den Internetkalender. Ansprechpartner ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 06205 21-200, Fax 06205 21-260 oder Mail presse@hockenheim.de.

Auch die künftigen Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus: Die Stadtverwaltung informierte über den anstehenden Dreck-weg-Tag 2013 am 13. April, der auch in diesem Jahr wieder dabei helfen soll, Hockenheim herauszuputzen. Alle, die Interesse daran haben, ihr Hockenheim ein Stück weit schöner zu machen, sind herzlich eingeladen, am Vormittag mitzuhelfen. Eingeladen sind alle Freunde der Musik auch zum „Tag des Liedes“, der in diesem Jahr am 7. Juli in der Lamellenhalle auf dem Gelände der Landesgartenschau stattfindet.

Ob die RNF-Sommertour 2013 Station in Hockenheim macht, steht dagegen noch nicht fest. Noch bis spätestens 28. Februar haben die Vereine Zeit, intern darüber zu beraten, ob sie sich eine Teilnahme vorstellen können. Ihre Meinung können die Vereine an den Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport, Mail: SoBiKuSp@hockenheim.de, schicken. Stadt Hockenheim, Presse

08.02.2013


Schulsozialarbeit und Coolnesstrainer arbeiten mit 8. Klassen präventiv

„Der mich blöd anmacht, interessiert mich nicht. Mein Ziel ist, ohne große Probleme nach Hause zu kommen oder ein schönes Wochenende zu verbringen. Und wenn ich vorher mit gebrochener Nase ins Krankenhaus komme, weil ich anderen etwas beweisen wollte, habe ich mein Ziel nicht erreicht.“ Coolnesstrainer Thorsten Immig von der Gesellschaft für Konfiktmanagement blickt in die Runde. Über 20 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse sitzen um ihn herum und hören gespannt zu. Es ist wieder leise geworden im Klassenzimmer nach den praktischen Übungen. Aufmerksam nehmen die Schüler auf, was die anderen erzählen, wie sie zuvor die zwei Schulstunden Coolnesstraining erlebt haben und über was für Erlebnisse ihre Mitschüler aus dem Alltag berichten.

Es ist kein normaler Schulvormittag in der Hartmann-Baumann-Schule. Statt Mathe und Deutsch sind die beiden 8. Klassen zum so genannten Coolnesstraining angetreten – in zehn Veranstaltungen à zwei Schulstunden soll den Schülern vermittelt werden, wie sie im Konfliktfall besser handeln können, wie mit Mobbing und Gewalt umgegangen und wie allgemein das Sozialverhalten verbessert werden kann. „Wir haben uns bewusst für die 8. Klassen entschieden, um hier mit der Präventionsarbeit anzusetzen. Denn jetzt haben die Schüler ein Alter erreicht, in dem sie immer selbständiger werden und in Konfliktsituationen immer öfter allein klarkommen müssen“, so Schulsozialarbeiterin Stefanie Grusie, die für die Hartmann-Baumann-Schule das Coolnesstraining organisiert und initiiert hatte.

„Das Training liegt mir als Schulsozialarbeiterin natürlich am Herzen, denn hier können wir auf ganz praktische Art und Weise präventiv arbeiten. Außerdem lernen die Schüler und ich uns durch die gemeinsame Arbeit noch intensiver kennen“, erläutert die Schulsozialarbeiterin, die zusammen mit Coolnesstrainer Immig nun die Schulklassen bei ihrer Arbeit begleitet.

Und diese Arbeit fordert den Schülern einiges ab. „Heute ist Eure Disziplin gefragt“, erklärt Immig der Gruppe, nachdem die Einführungsrunde beendet ist. Nachdem die Schüler hier zuvor ihre Einschätzung gegeben haben, was das Training der vergangenen Wochen bisher gebracht hat, geht es nun wieder an praktische Übungen. „Ich brauche vier Freiwillige“, fordert der ausgebildete Jugend- und Heimerzieher die Jugendlichen auf. In die Mitte haben er und „seine“ FSJ-lerin Rie Larsen inzwischen zwei Tische mit jeweils zwei Stühlen gestellt.

Der Trainer braucht nicht lange zu warten, viele Schüler strecken ihre Hand nach oben. Dann geht es auch schon los: Rücken an Rücken setzen sich zwei Schüler an die beiden Tische, ihnen gegenüber nimmt jeweils ein Klassenkamerad Platz. Immig erklärt die Regeln: Die beiden, die Rücken an Rücken sitzen, bekommen jeweils einen Satz mit den gleichen, bunten Holz-Bauklötzen. Einer der beiden baut daraus einen Turm oder ähnliches, der zweite baut diesen nach. Schwierigkeit: Da beide Rücken an Rücken sitzen, darf der Konstrukteur seinem Mitschüler nur mündlich erklären, wie er das Gebilde nachzubauen hat – spicken verboten.

Und dann sind da noch die beiden Klassenkameraden, die die Klötzchenbauer stören sollen. „Mit wem sprichst Du eigentlich?“ „Was sind das für Klötzchen?“ „Warum nimmst Du eigentlich immer rot?“ Die Mitschüler bringen mit ihren Fragen die beiden Konstrukteure gewaltig aus dem Konzept. Und tatsächlich: Die Türme weichen voneinander ab.

„Kennt Ihr diese Situation?“ fragt der Coolnesstrainer im Anschluss an die Übung. Viele Schüler nicken. „Das ist hier wie im Unterricht, wenn es laut ist“, erklärt ein Achtklässler. „Genau. Jetzt könnt Ihr vielleicht nachvollziehen, wie es ist, wenn Euer Lehrer gegen den Lärm anschreien muss und wie schwer Ihr Euch konzentrieren könnt, wenn ständig jemand Eure Aufmerksamkeit ablenkt“, erläutert Immig, bevor er zur nächsten Übung kommt.

Parallel zur Fensterfront ordnet er die Schüler als „Wand“ an. Zwischen Fenster und der „lebenden Wand“ entsteht ein schmaler Gang. Hier sollen die Schüler nun an dem Trainer vorbeigehen, ohne sich von ihm aufhalten oder provozieren zu lassen. „Nach oben schauen, um mehr Selbstbewußtsein zu demonstrieren“, gibt der erfahrene Trainer einem Mädchen mit auf den Weg, einem anderen Jungen rät er, nicht auf Provokationen einzugehen, sondern im Zweifel einen anderen Weg zu suchen.

„Es gibt immer zwei Bereiche, die wir durch unsere praktischen Übungen vermitteln wollen. Zum Einen wollen wir versuchen, dass sich die Schüler in das potentielle Opfer hineinversetzen, eine so genannte Opfer-Empathie entwickeln. Zum Zweiten sollen die Jugendlichen erfahren, welche Konsequenzen ihr Tun für ihr Leben haben kann“, so der Coolnesstrainer. Die Übungen werden individuell auf die jeweiligen Gruppen zugeschnitten. Mal geht es hierbei mehr um den Umgang bei Mobbing oder Gewalt, mal um Konfliktlösungen oder mal um den aggressiven Umgang miteinander im Klassenverband. In der Hartmann-Baumann-Schule ein Konzept, das auch bei den Jugendlichen ankommt: Zum Ende dieser Trainingseinheit gab es fast durchgehend die Note 2 für Thorsten Immig. „Es ist insgesamt leiser geworden“ und „Die Übungen machen Spaß“, so das Fazit der Schüler. Stadt Hockenheim, Presse

08.02.2013


Neue Regelungen für verkaufsoffene Sonntage beschlossen

Der Stadtbereich Hockenheim und das Gewerbegebiet Talhaus haben künftig jeweils eigene Termine, um verkaufsoffene Sonntage durchzuführen. Im Stadtgebiet dürfen die Geschäfte wie bisher zu den traditionellen Festen - dem Frühlingsfest, dem Mittelaltermarkt bzw. Handwerker- und Bauernmarkt sowie der Kerwe - öffnen. Für das Talhaus wurde festgelegt, dass die verkaufsoffenen Sonntage am 1. Sonntag im Mai (Frühlingsfest), am letzten Sonntag im September (Oktoberfest) sowie am 1. Sonntag im November (Familien-Tag) stattfinden. Bei Überschneidungen mit Großveranstaltungen oder Feiertagen ist eine Abweichung von den genannten Terminen möglich.

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung vom 23. Januar die bisher gültige Satzung mit drei verkaufsoffenen Sonntagen für ganz Hockenheim geändert, da vor allem die Einzelhändler im Innenstadtgebiet eine Trennung gefordert hatten. Die Stadtverwaltung führte daraufhin eine Befragung bei den Einzelhändlern durch, deren Ergebnis die Trennung der verkaufsoffenen Sonntage nahelegte. Damit gibt es jetzt sechs verkaufsoffene Sonntage in Hockenheim. Da 2013 am ersten Mai-Wochenende die DTM zu Gast auf dem Hockenheimring ist, findet das Frühlingsfest im Talhaus ausnahmsweise am 28. April statt.


Die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage (VS) 2013 sind:

14. April VS im Stadtbereich beim Frühlingsfest

28. April Frühlingsfest im Talhaus

2. Juni VS im Stadtbereich Mittelaltermarkt

29. September Oktoberfest im Talhaus

6. Oktober VS im Stadtbereich bei der Kerwe

3. November Familientag im Talhaus

Stadt Hockenheim, Presse

07.02.2013


Kreuzungsbereich Schwetzinger Straße / Karlstraße gesperrt

Die Schwetzinger Straße wird voraussichtlich ab kommenden Montag, 28. Januar, vom Kreuzungsbereich Karlstraße stadteinwärts einseitig gesperrt. Betroffen ist auch der Kreuzungsbereich selbst. Der Verkehr stadteinwärts wird durch eine Beschilderung umgeleitet. Frei bleibt die Fahrtrichtung stadtauswärts in Richtung Nordanbindung.

Voll gesperrt wird in diesem Zusammenhang auch die Karlstraße in Höhe der Schwetzinger Straße in Fahrtrichtung Überführungsstraße, die Umleitung ist ebenfalls ausgeschildert.

Die Arbeiten im Kreuzungsbereich Schwetzinger Straße/Karlstraße sind Teil der Sanierungsarbeiten der Stadtwerke am Gas- und Wasserleitungsnetz in der Schwetzinger Straße. Die neuen Leitungen werden in diesem Bereich nun in das bereits vorhandene Netz eingebunden. Die Arbeiten im Kreuzungsbereich sollen bis voraussichtlich 8. Februar abgeschlossen sein. Stadt Hockenheim, Presse

25.01.2013


Verlegung der Stolpersteine soll mit Schülerprojekten begleitet werden

Nachdem der Gemeinderat der Verlegung von Stolpersteinen für Opfer des Nationalsozialismus in Hockenheim zugestimmt hat, haben nun auch die Schulen ihre Bereitschaft signalisiert, das Projekt grundsätzlich zu unterstützen. In den kommenden Wochen werden nun schulintern Gespräche geführt, in welcher Form dort eine Unterstützung möglich ist. Zurückgreifen können die Schulen dabei auch auf das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung. Leiter Wolfgang Berger von der Außenstelle Heidelberg hat unter anderem in Aussicht gestellt, mit seinem Team „Demokratie“ die Arbeit methodisch zu unterstützen, etwa in Form von Projekttagen.

Zum Abstimmungsgespräch mit Schulen, Fraktionen, Kirchenvertretern, dem Heimatverein sowie dem Arbeitskreis Jüdische Geschichte hatte Oberbürgermeister Dieter Gummer eingeladen, um mit ihnen nach möglichen Formen des Erinnerns zu suchen. Die Pädagogen wollen nun anhand des vom Arbeitskreis ausgearbeiteten Stolperrundganges nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit suchen. Der Stolperrundgang wurde im vergangenen Jahr vom Arbeitskreis Stolpersteine durchgeführt und stieß auf große Resonanz in der Bevölkerung. Zum Arbeitskreis Stolpersteine gehörten Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde, der Katholischen Kirchengemeinde „Sankt Georg“, der Evangelisch-methodistischen Kirche, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden sowie des Arbeitskreises Jüdischer Geschichte. Viele Bürger nahmen Anteil an diesem Part der Hockenheimer Geschichte.

Stolpersteine sind ebenerdig in den Gehweg eingelassene Steine mit 10x10 cm großen Messingplättchen, die den Namen, das Geburtsjahr und kurze Angaben zum Schicksal des jeweiligen Opfers auflisten. Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hatte beschlossen, allen, die dies wünschen und beantragen, die Genehmigung zu erteilen, Stolpersteine zu verlegen. Dies gilt für alle verfolgten und ermordeten Opfer des Nationalsozialismus. Stadt Hockenheim, Presse


24.01.2013


Ikonen des Rathauses in Ruhestand verabschiedet

Rosi Blach, Johannes Lienstromberg, Werner Zimmermann, Manfred Bühler, Karin Schwab.

Dass sie nicht mehr da sind, fällt im Rathaus sofort auf: Karin Schwab, das Gesicht im Vorzimmer des Oberbürgermeisters, und Rosi Blach, das Gesicht am Empfang, sind nach jahrzehntelanger treuer Dienste im Sinne der Allgemeinheit nun verabschiedet worden. Der Abschied erfolgte schweren Herzens, von beiden Seiten. Sowohl die angehenden Ruheständler wie auch Kollegen konnten ihre Tränen angesichts des Abschiedes kaum zurückhalten.

„In jedem Ende liegt ein Neubeginn“, blickte Bürgermeister Zimmermann dennoch positiv in die Zukunft. Er dankte Karin Schwab für ihre geleistete Arbeit. Und bezeichnete sie als wahre Chefin des Hauptamtes und rechte Hand des Oberbürgermeisters. Auch Rosi Blach sei ein Aushängeschild im Rathaus gewesen und oft erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. „Zwei Kolleginnen gehen von Bord, die eine Spur im Rathaus hinterlassen – menschlich wie beruflich“, schloss Zimmermann seine kleine Abschiedsrede.

Auch Hauptamtsleiter Manfred Bühler, Vorgesetzter der beiden Ruheständler in spe, dankte seinen beiden verdienten Mitarbeiterinnen. Er charakterisierte sie als zuverlässige und kompetente Mitarbeiterinnen, die er schätzen gelernt habe mit einer herausragenden Berufsauffassung. Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg dankte Karin Schwab und Rosi Blach und zitierte von Gottfried Keller „Die Ruhe zieht das Leben an.“

Karin Schwab wurde 1949 in Hockenheim geboren. Sie besuchte die Volksschule in Neulussheim und danach vier Jahre das Hebelgymnasium in Schwetzingen. Im Anschluss absolvierte sie an der kaufmännischen Berufsschule Mannheim die Ausbildung zur Anwaltsgehilfin und arbeitete in zwei Kanzleien, bevor sie 1982 ins Rathaus wechselte. Dort war sie seitdem als Sekretärin im Vorzimmer des Oberbürgermeisters tätig.

Rosi Blach, ebenfalls 1949 geboren, war nach ihrer Ausbildung zunächst vorwiegend im Einzelhandel tätig, bevor sie 1992 zur Stadtverwaltung Hockenheim wechselte. Hier übernahm sie seitdem die koordinierenden Tätigkeiten in der Telefonzentrale und am Empfang. Auf Karin Schwab folgt als neue Sekretärin des Oberbürgermeisters Sabrina Haaf, Denise Bauer ist Nachfolgerin von Rosi Blach. Stadt Hockenheim; Presse

22.01.2013


Zwei Aquadrom-Mitarbeiter im Ruhestand

Erhard Metzler, Werner Zimmermann, Olga Knobel, Andreas Rothermel, Franz Bierlein, Hermann Sprott.

Franz Bierlein und Olga Knobel arbeiteten im Aquadrom und wurden nun in den Ruhestand verabschiedet. Olga Knobel war seit mehr als 20 Jahren bei der Stadt beschäftigt, Franz Bierlein über 30 Jahre. Olga Knobel arbeitete zunächst im Stadtbauamt, bevor sie in die Aquadrom-Verwaltung wechselte. „Dort sind Sie dann sesshaft geblieben“, erklärte Bürgermeister Zimmermann, der die Verabschiedung der beiden Mitarbeiter durchführte.

Olga Knobel war im Aquadrom unter anderem für die Rechnungslegung und Auftragsvergabe zuständig. Bäderleiter Hermann Sprott bezeichnete sie als „Institution“. Auch Franz Bierlein gehört zu den Institutionen des Aquadrom. Bereits kurz nach der Eröffnung des Bades wurde er zum Schwimmmeistergehilfen. Der gelernte Maschinist „begann quasi oben und arbeitete sich nach unten durch“, so Zimmermann. Denn Bierlein wurde nach den Stationen Schwimmmeister und Saunawärter schließlich wieder im technischen Bereich als Maschinist eingesetzt.

Zimmermann wünschte beiden Glück, Gesundheit, Geist, Geduld und die notwendige Gelassenheit für den weiteren Lebensweg. Als Mitglied des Personalrats dankte auch Andreas Rothermel seinen Kollegen, auf die stets Verlass war. Sprott charakterisierte beide als Sympathieträger, die nun das Haus verlassen. Erhard Metzler, technischer Werkleiter, dankte für die Zusammenarbeit. Stadt Hockenheim; Presse

22.01.2013


Seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig

(v. l.): Oberbürgermeister Dieter Gummer, Jubilar Siegfried Träutlein, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg, Fachbereichsleiter Wilhelm Stulken.

Siegfried Träutlein ist ein bodenständiger Mann, der die Dinge gerne positiv nach dem Motto „Mach das Beste draus“ angeht. Zuverlässig arbeitet er seit 25 Jahren nun im öffentlichen Dienst und wurde dafür von Oberbürgermeister Dieter Gummer geehrt. „Sie haben Ihre Arbeitskraft zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingebracht. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Stadt Hockenheim und wünsche Ihnen weiterhin Gesundheit und alles Gute“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer. Auch sein Bauhof-Kollege Johannes Lienstromberg dankte Träutlein in seiner Funktion als Personalratsvorsitzender. „Ich kann mich noch gut erinnern, als Du eingestellt wurdest“, blickte Lienstromberg zurück.

25 Jahre ist das nun her. Angefangen hat der gelernte Gas- und Wasserinstallateur zunächst in der Gärtnerei. Im Laufe der Jahre veränderte sich das Aufgabengebiet immer wieder: Bevor der „waschechte Hoggemer“ schließlich seinen festen Platz im Bauhof fand, arbeitete er mehrere Jahre auf dem Friedhof der Stadt Hockenheim.

Auch im Bauhof hatte der verlässliche Siegfried Träutlein immer wieder unterschiedliche Aufgaben bekommen. Heute reichen seine Tätigkeiten von Straßenreinigungsarbeiten bis hin zu der Wartung der Außenanlagen. „Alles hat Spaß gemacht“, antwortet er auf die Frage nach seinen Lieblingstätigkeiten bei der Stadt. Und vielleicht ist genau diese positive Einstellung auch sein Erfolgsgeheimnis, um zufrieden und ausgeglichen den Berufsweg gehen zu können. Stadt Hockenheim; Presse

17.01.2013


Frei Fahrt für Radfahrer

(v. l.): Rita Adolphus (Mitarbeiterin Stadtverwaltung, Fachbereich Bauen und Wohnen), Andreas Sokoll (Sprecher der Gruppe FahrRad) und Elke Schollenberger (Mitarbeiterin Stadtverwaltung, Agendabeauftragte).

Kurze Wege für Radfahrer: Diesem Ziel ist Hockenheim wieder ein Stück weit näher gekommen. Auf Anregung der Gruppe „FahrRad“ von der Lokalen Agenda wurde überprüft, ob die Einbahnstraßen in den Tempo 30-Zonen für Radfahrer gegen die Fahrtrichtung geöffnet werden können. Eine Projekt mit Erfolg für die „FahrRädler“: Bis auf die Schulstraße sind nun alle Einbahnstraßen freigegeben.

„Um den Radverkehr in Hockenheim leichter und attraktiver zu machen, versuchen wir, die Idee der kurzen Wege umzusetzen. Und häufig sind Einbahnstraßen nun einmal die schnellste Verbindung“, so Andreas Sokoll, Sprecher der Gruppe FahrRad. Rita Adolphus vom Fachbereich Bauen und Wohnen zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Ergebnis.

„Wichtig ist, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer nach wie vor an erster Stelle steht. Deshalb haben wir auch die Schulstraße nicht freigegeben. Hier ist zu viel los, wir befürchten ansonsten Unfälle“, so die Stadtmitarbeiterin. Die Öffnung der Einbahnstraße gegen die Fahrtrichtung wird mit einem Schild „Fahrrad frei“ am Anfang der Straßen deutlich gemacht.

Eingesetzt hat sich die Gruppe „FahrRad“ auch dafür, dass Straßenmarkierungen angebracht werden, um die neue Verkehrssituation allen Verkehrsteilnehmern noch deutlicher zu machen. Auch hier haben Stadtverwaltung und die Gruppe der Lokalen Agenda nun eine Lösung gefunden, um die neue Regelung noch klarer zu machen. „Wir bringen nun jeweils am Anfang bzw. an Kreuzungen von Einbahnstraßen Markierungen mit Piktogrammen auf, sogenannte Fahrradpforten, die dem Radfahrer als Aufstellfläche dienen, wenn er aus einer gegengerichteten Einbahnstraße herausfährt“, so Adolphus.

Die Gruppe „FahrRad“ verbessert seit Jahren erfolgreich die Bedingungen für Radfahren in Hockenheim. Die Mitglieder bringen ihr Fachwissen ein, beraten mit der Stadtverwaltung oder organisieren Radtouren durch Hockenheim. Wer Interesse am Radfahren in Hockenheim hat, ist herzlich eingeladen, sich ein Bild von „FahrRad“ zu machen. Nähere Informationen dazu gibt es telefonisch bei Andreas Sokoll, Tel. 0170 4707548, oder im Internet www.hockenheim.de/main/stadtinfo/agenda/Proj/00011.


16.01.2013


Rund um die Steuer – Bescheide versendet -Grundsteuer bleibt in 2013 unverändert – Neue Hundemarken

Die Grundsteuerbescheide für das laufende Jahr wurden in den vergangenen Tagen versendet. Post von der Stadtverwaltung haben in der Regel nur die Haushalte erhalten, bei denen Änderungen eingetreten sind. Für alle anderen gelten die gleichen Festsetzungen wie im Vorjahr.

Änderungen bei der Höhe der Hebesätze für die Grundsteuer stehen in Hockenheim voraussichtlich nicht an. Im Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltsatzung für das Kalenderjahr 2013 werden die Hebesätze für die Grundsteuer A und B aller Voraussicht nach in unveränderter Höhe von 280 % für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) und 300 % für bebaute / bebaubare Grundstücke (Grundsteuer B) bestehen bleiben.

Die Grundsteuer für 2013 ist somit ab sofort zu den Fälligkeitsterminen und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Mitteilung ergeben, zu überweisen. Auf der Überweisung muss das Buchungszeichen angegeben werden, das auf dem Bescheid steht. Auch die Kontoverbindungen sind auf dem Bescheid angegeben. Einfacher wird es beim Vorliegen einer Einzugsermächtigung: Die fälligen Beträge für die Grundsteuer werden dann automatisch zum Fälligkeitstermin abgebucht.

Sobald Änderungen in der Höhe der zu zahlenden Grundsteuer oder ein Eigentumswechsel eintreten, ergeht ein neuer Grundsteuerbescheid. Bis zum Erhalt des entsprechenden Grundsteuerbescheides ist beim Eigentümerwechsel im Übrigen der bisherige Eigentümer zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet. Andere Vereinbarungen (z.B. im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung, berühren deshalb nicht die Zahlungspflicht gegenüber der Stadt.

Hundesteuer

Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben, erhielten einen auf den 11.01.2013 datierten Steuerbescheid. Dem Schreiben sind neue Hundemarken in der Farbe „grün auf silbernem Grund“ beigefügt. Die Stadtverwaltung bittet alle Hundehalter, die Nummern der beigefügten Hundemarken mit denen auf dem Steuerbescheid zu vergleichen. Wenn unterschiedliche Nummern vorhanden sind, wird um Rückmeldung gebeten. Bei Verlust der Marke kann außerdem eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim Steueramt, Zimmer 216/217, angefordert werden.

Generell sind alle Hunde anzumelden, die älter als drei Monate sind. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Vergnügungssteuer

Jeder Aufsteller von Spielgeräten hat bis zum 10. Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres eine Steuererklärung bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid festgesetzt. Die Vordrucke können bei Bedarf bei Herrn Notheisen Zimmer 216 Tel. 21-223 oder per Mail m.notheisen@hockenheim.de angefordert werden.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die zu zahlenden vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten Steuerbescheid.

Wer am Abbuchungsverfahren teilnehmen möchte, kann dies jederzeit schriftlich mitteilen. Ansprechpartner für das Abbuchungsverfahren und für weitere Fragen zu den Steuern sind:

Herrn Notheisen, Zimmer 216, Tel. 21-223 und Frau Birkenmeier, Zimmer 217, Tel. 21-225, E-Mail: info@hockenheim.de Stadt Hockenheim, Presse

16.01.2013


Unterschriftenaktion für besseren Lärmschutz an der Bahntrasse auch auf dem Neujahrsempfang

Viele Hockenheimer kennen das Geräusch: Wenn die Züge nachts im Bereich Hockenheim zum Stehen kommen, kreischen die Bremsen. Auch das laute Rumpeln anderer Züge gehört längst zur Lärmkulisse, die hier Nacht für Nacht und auch am Tage von der Bahn ausgeht. Einen besseren Lärmschutz und weniger Bahnlärm, das fordern deshalb jetzt zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger Hockenheims. Sie haben ihre Unterschrift bereits auf eine Liste gesetzt, die nun an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegt. Zusammen mit den Gemeinderatsfraktionen und dem Oberbürgermeister macht Hockenheim so deutlich: Wir wollen unseren versprochenen Lärmschutz von der Bahn.

Die Unterschriftenlisten liegen zurzeit u.a.

an folgenden Stellen aus:

  • Blumenkorb, Hirschstraße 6

  • Fa. Albert Herzer, Ottostraße 2

  • House 9, Obere Haupstraße 9

  • Radio Paul, Heidelberger Straße 2

  • Reisebüro Stadtmitte, Obere Hauptstraße 14

  • Fa. Reifen-Sessler, Mannheimer Str. 13

  • Autohaus Krauth, Mannheimer Str. 2

  • Lindenapotheke Gabi Schotter, Schwetzinger Str. 18

  • Fa. Maier Opema, Pfälzer Ring 5

  • Sparkasse - Zweigstelle Birkengrund, Karlstr. 23

  • Buchhaltung Dörfler-Schwab, Rathausstraße 2

  • Bäckerei Groß-Deffert, Rathausstraße 7

  • Stadtbibliothek Zehntscheune, Untere Mühlstr. 4

  • Kiosk Zeilfelder, Schwetzinger Str. 77

  • Nicoles Papeterie, Karlsruher Str. 5

Auch beim großen Neujahrsempfang der Stadt am 14. Januar in der Stadthalle werden Unterschriftenlisten ausliegen. Mit der eigenen Unterschrift ein Zeichen zu setzen und die Aktion für besseren Lärmschutz zu unterstützen, ist also ganz einfach.

Hintergrund für die Unterschriftenaktion ist, dass die DB Netz AG vor kurzem ohne Abstimmung mit der Stadt eine Lärmschutz-Variante zur Planfeststellung eingereicht hat, die von der Stadt als unzureichend abgelehnt wird. Und das, obwohl sie seit mehr als 30 Jahren vertraglich zusichert, den Lärmschutz in Hockenheim zu verbessern.

Bei der Gemeinderatssitzung am 19. Dezember 2012 zum Thema Lärmschutz entlang der Bahnstrecke in Hockenheim haben die Bürgerinnen und Bürger Hockenheims Flagge gezeigt: Die Plätze im Bürgersaal reichten nicht aus, um alle Zuhörer unterzubringen. Nun soll es weitergehen: Derzeit werden möglichst viele Unterschriften gesammelt, um so der Bahn die „Rote Karte“ zeigen zu können.

Wenn die Bahn ihre derzeitigen Planungen durchsetzen würde, würde nach dem derzeitigen Kenntnisstand unter anderem ein bis zweimal pro Jahr ein Schleifzug die Bahngleise abschleifen – für die Lärmbetroffenen würde sich also wenig ändern. Im Rahmen des gesetzlichen Planfeststellungsverfahrens besteht zudem für alle Bürgerinnen und Bürger Hockenheims die Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planungen zu machen. Mit der Offenlage rechnet die Stadtverwaltung in Kürze. Stadt Hockenheim, Presse

11.01.2013


Oberbürgermeister Dieter Gummer empfängt die Sternsinger im Rathaus

Seit einigen Jahren ist es guter Brauch, dass Oberbürgermeister Dieter Gummer die Hockenheimer Sternsinger im Rathaus empfängt, um seitens der Stadt die Aktion „Dreikönigsingen“ finanziell zu unterstützen. In diesem Jahr sammelten die rund 40 Kinder und Jugendlichen unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ für die Anschaffung eines geländegängigen Krankenwagens für das Krankenhaus der Stadt Litembo im äußersten Südwesten Tansanias.

Für die Menschen dort und in der Diözese Mbinga ist das „Urwald-Krankenhaus“, zu dessen Einzugsbereich von der Größe Nordrhein-Westfalens 500.000 Menschen gehören, lebenswichtig.

Bei den großen Entfernungen und oftmals beschwerlichen Wegen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden müssen, ist es daher wichtig, dass die Patienten künftig in den umliegenden kleinen Krankenanstalten abgeholt und in das Krankenhaus gebracht werden können.

Oberbürgermeister Gummer dankte den Sternsingern und Organisatoren für ihr großes Engagement zu Gunsten anderer, den Gesang, verbunden mit Gedichtvorträgen und den Segen für das Rathaus und seine Besucher. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

07.01.2013


Neuer Imam im Rathaus begrüßt

Fatih Sahan von der Koordinierungsstelle des DITIB LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG,  REGIONALVERBAND KARLSRUHE e.V., Imam Cumaali Deniz, Bürgermeister Werner Zimmermann und Ali Keles, Vorsitzender des Türkisch-Islamischen Vereins Hockenheim. Fatih Sahan von der Koordinierungsstelle des DITIB LANDESVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG, REGIONALVERBAND KARLSRUHE e.V., Imam Cumaali Deniz, Bürgermeister Werner Zimmermann und Ali Keles, Vorsitzender des Türkisch-Islamischen Vereins Hockenheim.

Einen handgefertigten, bronzefarbenen Teller aus seiner Heimatstadt Gaziantep überreichte der neue Imam des Türkisch-Islamischen Vereins Hockenheim, Cumaali Deniz, an Bürgermeister Werner Zimmermann bei seinem Antrittsbesuch im Rathaus. „Hockenheim 2012 – Mit freundlichen Grüßen an die Stadt Hockenheim“, so die Widmung, die auf dem Unikat von einem heimischen Künstler aufgebracht wurde.

„Weltoffenheit und Toleranz sind eine Selbstverständlichkeit in einer so bekannten Rennstadt wie Hockenheim. Wir freuen uns auf den Dialog mit dem neuen Imam“, so Bürgermeister Zimmermann bei der Begrüßung. Seit rund drei Monaten lebt Imam Cumaali Deniz in Hockenheim, geplant ist, dass er die kommenden fünf Jahre hier beim Türkisch-Islamischen Verein tätig ist. „Ich wurde freundlich in Hockenheim aufgenommen und freue mich auf meine kommenden Aufgaben“, so Imam Cumaali Deniz. Stadt Hockenheim, Presse

18.12.2012


Farbenfrohe Weihnachtspostkarten von städtischen Kindertagesstätten bringen Freude

Holger Schneider, Leiter des Sozialamtes, Monika Wolk, stellvertretende Fachbereichsleiterin Soziales, Bildung, Kultur und Sport sowie die beiden Mitarbeiterinnen des Sozialamtes, Carolin Speth und Karin Kimling. Holger Schneider, Leiter des Sozialamtes, Monika Wolk, stellvertretende Fachbereichsleiterin Soziales, Bildung, Kultur und Sport sowie die beiden Mitarbeiterinnen des Sozialamtes, Carolin Speth und Karin Kimling.

Überraschungspaket-Aktion für Familien

Menschen Freude bringen, die oft wenig Anlass dazu haben: Das war das Anliegen, das das Sozialamt der Stadt Hockenheim umsetzen wollte. Und es blieb nicht bei den guten Vorsätzen. Das Team um Leiter Holger Schneider hat zusammen mit Monika Wolk von der Fachbereichsleitung Soziales, Bildung, Kultur und Sport die Idee auch gleich in die Tat umgesetzt. Zusammen mit den städtischen Kindertagesstätten, dem Friedrich-Fröbel-, Park- und Südstadtkindergarten, gestaltete das Team vom Sozialamt Postkarten, die nun zusammen mit der normalen Post als Weihnachtsgruß an die Kunden des Sozialamtes versendet wurde.

Die farbenfrohen Motive der Weihnachtskarten wurden von den Kindern der Kindergärten gemalt und anschließend von Holger Schneider als Postkarten hergestellt. „Dann haben wir die Karten unserer normalen Post beigelegt. Wir hoffen, damit eine kleine Freude in die Häuser unserer Kunden zu bringen. Wir möchten damit auch unsere Wertschätzung ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen“, so Schneider.

Gleichzeitig hat das Team die Motive vor ihren Räumen ausgestellt. Viele der Rathausbesucher, so berichtet Schneider, hätten sich über die kleine Ausstellung gefreut. „Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass man auch mit kleinen Dingen Freude machen kann. Wir planen, die Aktion auch im kommenden Jahr wieder durchzuführen.“

Ebenfalls gestartet ist auch die Überraschungspaket-Aktion für Familien mit Kindern. Unternehmen und Privatpersonen unterstützen diese Aktion seit Jahren mit Spenden und Sachmitteln. Rund 85 Päckchen gehen in diesem Jahr an bedürftige Familien, um damit deren Weihnachtsfest zu bereichern. „Wir bedanken uns bei allen Spendern, die mit ihrem Geben anderen eine Freude machen. Schön, dass damit der Sinn von Weihnachten auch in Hockenheim ein so deutliches Zeichen findet“, dankt Monika Wolk. Stadt Hockenheim, Presse

17.12.2012


5.000 Euro für den Fröbel-Kindergarten

neben den Kindergartenkindern: Heinrich und Johannes Doll (LTG - Landauer Transportgesellschaft Doll KG), Leiterin Ingrid Zahn sowie Erdal Ekici (Erdal Ekici EHM Immobilien).Adrienne, Antoine und Maya strahlen: Nicht der Weihnachtsmann, sondern die Unternehmen „Erdal Ekici EHM Immobilien“ und die „LTG - Landauer Transportgesellschaft Doll KG“ sorgten vor Weihnachten für viel Freude im Fröbel-Kindergarten. Der Unternehmensleiter Erdal Ekici, und die Chefs der LTG, Heinrich und Johannes Doll überreichten Leiterin Ingrid Zahn eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Mit der Spende sollen neue Sportgeräte für die Bewegungsbereiche angeschafft werden.

„Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, die wichtige Arbeit im frühkindlichen Bereich zu unterstützen. Meine Kinder sind auch hier in den Fröbel-Kindergarten gegangen. Deshalb weiß ich, wie wichtig Bewegung für Kinder ist“, sagte Ekici. Ekici ist mit seinem Unternehmen seit Jahrzehnten erfolgreich in Hockenheim tätig und bietet Servicedienstleistungen rund um die Immobilie, von der Vermittlung von Grundstücken, Wohnungen und Finanzierungen bis hin zu kompletten Vermarktungskonzepten, an.

Auch Heinrich und Johannes Doll, Inhaber des von Hockenheim aus tätigen Logistikunternehmen LTG möchten mit ihrer Spende den Kindergarten unterstützen. „Kinder sind unsere Zukunft. Es gibt wohl kaum eine sinnvollere Investition als die in unsere Kinder und deren Bildung. Und Bildung fängt hier, im Kindergarten, an“, so Johannes Doll.

Ingrid Zahn dankte den Spendern im Namen des gesamten Kindergarten-Teams. „Das ist gut angelegtes Geld“, sagte sie. Mit der Spende sollen die Bewegungsbereiche des Fröbel-Kindergartens aufgewertet werden. In den Bewegungsbereichen können Kinder verschiedene Materialien und Sportgeräte ausprobieren. Dadurch trainieren sie Körpererfahrung und Körperbeherrschung und leben ihren Bewegungsdrang aus. „Gerade heute, wo viele Kinder im Alltag mit Bewegungseinschränkungen leben müssen, ist diese Erfahrung sehr wichtig. Und vor allem macht es den Kindern viel Spaß“, so Zahn. Stadt Hockenheim, Presse

17.12.2012


Spende von OGV bereichert Stiegwiesenpark

v.l. Rudi Mergenthaler, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Matthias Degen von der Stadt Hockenheim sowie Ehrenvorsitzenden Ernst Kuhn

Der Stiegwiesenpark hat einen neuen „Mitbewohner“ bekommen: Dank einer Spende des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) bereichert nun ein „Acer palmatum Atropurpureum“ die farbenfrohe Baum- und Pflanzenwelt des Parks. „Anlässlich unseres 90-jährigen Jubiläums war uns wichtig, der Stadt etwas Dauerhaftes und Nachhaltiges zu überlassen, für das wir stehen: eben ein Baum“, so Rudi Mergenthaler, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins.

Auch Ehrenvorsitzender Ernst Kuhn freut sich über den roten Fächerblattahorn, der jetzt den Stiegwiesenpark noch bunter macht. „Dieser Baum soll unseren Verein symbolisieren. Wir hoffen, dass er so gedeiht wie unser Verein“, so Kuhn. Matthias Degen vom Fachbereich Bauen und Wohnen, der für die städtischen Grünanlagen verantwortlich ist, dankte dem Obst- und Gartenbauverein im Namen der Stadt. Zuvor hatte der Verein Oberbürgermeister Dieter Gummer einen symbolischen Scheck für die Anschaffung eines Baumes überreicht. Mit Pflanzung des Ahornbaumes können sich nun auch die Besucher des Stiegwiesenparks an der Spende des OGVs erfreuen. Der OGV bietet außerdem in regelmäßigen Abständen für alle Interessierten kostenlose Kurse an. Der nächste Schnittkurs beginnt am 17. Januar um 19 Uhr in der „Brauerei zum Stadtpark“ mit der theoretischen Schnittunterweisung an Obst- und Beerensträuchern. Stadt Hockenheim, Presse

14.12.2012


Ergebnis der Jugendgemeinderatswahlen

Die Jugendlichen haben ihre Wahl getroffen und ihre zwölf neuen Jugendgemeinderäte bestimmt. Gewählt wurden:

Patrick Stypa (373 Stimmen), Seda Safak (370), Adrian Augustin (357), Evelyn Heer (310), Celina Grein (272), Sezgin Ceylan (247), Agron Lokaj (210), Maximilian Rabe (195), Tim Kannewurf (183), Christian Wunder (140), Florin Zukaj (133), Ananya Meksup (127).

Von den insgesamt 1.806 Wahlberechtigten haben 426 ihr Wahlrecht ausgeübt. Die Wahlbeteiligung lag bei 23,6 Prozent, damit rund 5 Prozentpunkte niedriger als bei der vorangegangenen Wahl 2010. Die beiden amtierenden Jugendgemeinderäte, Patrick Stypa und Evelyn Heer, die sich wieder als Kandidaten aufgestellt hatten, wurden mit großer Mehrheit erneut in den Jugendgemeinderat gewählt.

„Wir danken allen, die uns bei der Wahl zum Jugendgemeinderat unterstützt haben. Wir freuen uns, dass die Jugendlichen erneut ihre Stimme für Hockenheim gewählt haben. Wir wünschen den zwölf neuen Jugendvertretern alles Gute für ihre wichtige Arbeit in den kommenden zwei Jahren“, sagte Stefan Kalbfuss, zuständiger Fachbereichsleiter Soziales, Bildung, Kultur und Sport. Stadt Hockenheim, Presse

10.12.2012


Ökologisches Wegsystem und Hochwasserschutz:

Pascha-MörschgrabenDie Hockenheimer Gräben werden auf Vordermann gebracht

Mal sind sie unscheinbar unter Hecken versteckt, mal führt eine kleine Brücke über sie. Manche von ihnen sind bekannt wie der Kothlachgraben, andere wiederum werden kaum wahrgenommen. Und doch zählen sie alle zu dem rund 41 Kilometer langen Grabensystem, das für Hockenheim wichtige Funktionen übernimmt.

41 Kilometer – das ist eine Strecke, als würde man von Hockenheim bis Karlsruhe fahren. Aber wofür braucht man in Hockenheim über 40 Kilometer an Gräben? „Sie haben verschiedene, wichtige Funktionen. Zum Einen dienen sie dem Hochwasserschutz. Zum anderen verbinden sie verschiedene Biotope, weil ihr Uferbereich Tieren Schutz bietet. Und außerdem haben sie auch wichtige Entwässerungsfunktionen für angrenzende Grundstücke wie Äcker usw.“, erklärt Uwe Heidenreich vom Büro Rausch & Partner. Das Büro hatte im Auftrag der Stadt Hockenheim den Pflegeplan für das Grabensystem entwickelt.

Um die verschiedenen Funktionen auszufüllen, so der Experte weiter, sei es wichtig, das Grabensystem intakt zu halten. Und dabei sei öfter Augenmaß und Fingerspitzengefühl erforderlich. Begonnen hat das beauftragte Unternehmen Kemm in diesem Jahr damit, wichtige Gräben auch in Hinblick auf den Hochwasserschutz wieder auf Vordermann zu bringen. Denn Hockenheim grenzt mit seiner Gemarkung direkt an den Rhein an. Wichtig ist deshalb, dass die Gräben bei Überflutungsgefahr ansteigendes Grundwasser auch aufnehmen und wegführen können.

Ein hartes Stück Arbeit, vor denen Heidenreich und das Team Kemm vor Beginn der Arbeiten standen: Einige der Gräben waren gar nicht mehr zu erkennen – zu viele Hecken waren in den vergangenen Jahren um die Vertiefungen herum gewachsen, Laub und Erde hatten den Graben versanden lassen. Kein Wasser war mehr in den Gräben zu sehen, sie wirkten lediglich wie kleine Einbuchtung in einer Wiese mit dichtbewachsenen Hängen.

Keinen Kahlschlag, sondern mit Augenmaß wurden einige dieser Gräben nun in den vergangenen Wochen reaktiviert. Dafür mussten die Hecken weggeschnitten werden, die Hänge von dichtem Unkraut und Gebüsch befreit werden. Wenn es nicht anders ging, wurde der Graben auch „ausgekoffert“, d. h. mit einem kleinen Bagger wurde Erde vom Grund ausgehoben und der Graben wieder tiefer gemacht.

KothlachgrabenUnd tatsächlich: In zuvor tot wirkenden Abschnitten kommt langsam wieder Leben. Wasser fließt nun z. B. wieder durch den Paschagraben, der im Bereich der Mörschwiesen liegt. Die Tier- und Pflanzenwelt wird hier wieder lebendig. „Das ist gut für das ökologische System“, betont Heidenreich. Prachtlibellen, Gras- und Wasserfrösche und auch Stichlinge könnten so in dem seichten Wasser wieder eine neue Heimat finden.

Zufrieden zeigt sich Heidenreich auch mit dem Zeitpunkt der Arbeiten: „Statt im Winter zu arbeiten, hat sich aus meiner Sicht der Oktober bewährt. Die Amphibien sind noch nicht in Winterstarre gefallen und können sich so noch an den neu geschaffenen Lebensraum anpassen. Deshalb ist es auch wichtig, beim Ausbaggern der Gräben nicht zu tief zu gehen. Das wäre nicht gut für die Tiere und würde auch zu einer zu starken Entwässerung der Umgebung führen.“

Arbeit kommt auf die Pfleger des 41 Kilometer langen Netzes auch noch in den kommenden Jahren zu: Denn manche Gräben wurden noch nicht bearbeitet, auch, um damit im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Schutzräume zu lassen für die Tierwelt. Denn durch ihren Bewuchs bieten die Gräben Tieren die Möglichkeit, in ihrem Schutz von Biotop zu Biotop wandern zu können. Die 61 Gräben sind damit gleichzeitig eine Art Wegsystem für Lebewesen.

Doch allen Interessen immer gerecht zu werden, ist ein manchmal nicht einfacher Abwägungsprozess: Hochwasserschutz, Biotopvernetzung und die Nutzung angrenzender Flächen für die Landwirtschaft sind dabei in Einklang zu bringen. Und manchmal kommt auch noch zusätzliche Arbeit auf die Pflegemannschaft zu, wie etwa beim Graben entlang der B 36. Hier mussten neben Hecken und Schnittgut auch Hinterlassenschaften anderer Art entsorgt werden: Kinderwägen, Dosen und anderer abgelagerter Müll…

Info: Die Stadt Hockenheim hat die Arbeiten zur Instandhaltung der Entwässerungsgräben im Hockenheimer Rheinbogen bis zum Jahr 2015 vergeben. Die Pflegemaßnahmen in dem Natur- und Landschaftsschutzgebiet zwischen Altlußheim, Hockenheim, Ketsch und dem Rhein umfassen das Zurückschneiden von Gehölzen, rund zwölf Kilometer Mahd sowie die Entkrautung der Gewässersohle. Insgesamt werden dafür Kosten in Höhe von rund 120.000 Euro aufgewendet. Stadt Hockenheim, Presse; Foto: Büro Rausch & Partner Neulussheim

03.12.2012


Warum aus dem Oma-/Opa-Service die Paten-Omas und –Opas werden…

„Paten-Opa“ Bruno Jahn mit „Enkelin“ Annabelle

„Der Inhalt bleibt gleich, nur die Verpackung ändert sich“: So könnte man es formulieren, wenn man die Namensänderung des Oma-/Opa-Services Hockenheim auf den Punkt bringen müsste. Denn es geht immer noch darum, Kindern eine neue Oma oder einen neuen Opa zu geben. Es geht immer noch darum, dass Omas und Opas ein „neues“ Enkelkind bekommen. Und es geht immer noch darum, mit ein wenig Zeit viel Glück in eine Familie zu bringen.

Was aber durch den neuen Namen „Paten-Oma / Paten-Opa“ noch deutlicher werden soll, ist, dass es hier um den Aufbau familiärer Beziehungen geht. „Wir wurden immer wieder von jungen Familien, die unsere Adresse über das Internet recherchiert hatten, gebeten, einzuspringen, wenn es in Notsituationen an einer Betreuung für das Kind fehlte. Wir mussten diese Familien dann stets enttäuschen, denn wir sind kein Service im Sinne einer Dienstleistung“, so Christiane Hölzer-Hößler, die zusammen mit Hildegard Jahn-Petermann die Projektgruppe koordiniert.

Bei den Paten-Omas und Paten-Opas geht es darum, dass beide Seiten profitieren. Die Kinder, weil sie endlich auch eine Oma zum Kuscheln oder einen Opa zum Toben haben. Und die Paten-Omas und –Opas sind begeistert von der Lebendigkeit, dem Vertrauen und der echten familiären Beziehung, die sich zwischen zuvor „Fremden“ entwickelt.

Mit dem neuen Namen, den „Paten-Omas/Paten-Opas“ hofft die Gruppe der Lokalen Agenda Hockenheim nun, Missverständnissen vorzubeugen. Im Vordergrund stehen Sympathie und Zuwendung, auch die Eltern des betreuenden Kindes sind in diesen Prozess eingeschlossen. Ein Ersatz für Babysitter oder Tagesmütter ist die Gruppe in keinem Fall.

Wer Interesse daran hat, auch Paten-Oma oder Paten-Opa zu werden, kann sich gerne an die beiden Gruppensprecherinnen wenden. Der zeitliche Aufwand pro Woche ist individuell unterschiedlich und wird im Vorfeld nach den Wünschen abgestimmt. Keinesfalls ist vorgesehen, dass die Paten-Omas und –Opas auf Abruf bereitstehen.

Kontakt: Hildegard Jahn-Petermann, Tel. 06205-7309, Email: Bruno.Jahn@web.de 

Christiane Hölzer-Hößler, Tel. 06205-2890448, Email: c.hoelzerhoessler@googlemail.com Stadt Hockenheim, Presse

27.11.2012


Walldorfer Straße teilweise ab Montag gesperrt

Ab Montag, 26. November, wird die Walldorfer Straße von der Leopoldstraße bis zur Gebrüder-Grimm-Straße wegen Kanalarbeiten abschnittsweise gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die angrenzenden Straßen. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen. Die Arbeiten in diesem Straßenabschnitt sind Teil der Kanalerneuerungs- bzw. Kanalauswechslungsmaßnahmen in der gesamten Walldorfer Straße vom Abzweig Leopoldstraße bis Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße.

Geplant ist, in diesem Bereich in zwei Bauabschnitten die Kanalarbeiten von der Stadt durchzuführen. Der erste Bauabschnitt geht von dem Abzweig Lepoldstraße bis zur Gebrüder-Grimm-Straße. Der zweite Bauabschnitt führt dann weiter bis zur Konrad-Adenauer-Straße. Außerdem wird während dieses Bauabschnittes parallel in der Gebrüder-Grimm-Straße vom Abzweig Walldorfer Straße bis Holzweg gearbeitet. Die gesamten Kanalmaßnahmen der Stadt sollen voraussichtlich bis Anfang Herbst 2013 abgeschlossen sein. Die Straßenbaumaßnahmen sollen nach Abschluss der Arbeiten durch die Stadtwerke durchgeführt werden.

Fußgänger können weiterhin die Gehwege benutzen, außer in dem Bereich werden die Anschlusskanäle und –leitungen hergestellt. Wenn das Müllfahrzeug während der Bauarbeiten die zu leerenden Mülltonnen nicht direkt anfahren kann, werden die vor dem Anwesen bereitstehenden Tonnen vom Baustellenpersonal zur nächsten anfahrbaren Sammelstelle gebracht. Stadt Hockenheim, Presse




23.11.2012


4. Hockenheimer Unternehmertreffen ganz im Zeichen von Medien und PR

v. l. Julia Weinmann-Klausmann, Rouven Klausmann, Donald Pape (Wirtschaftsförderung Stadt Hockenheim), Referentin Dr. Katrin Bischl und Klaus Weinmann v. l. Julia Weinmann-Klausmann, Rouven Klausmann, Donald Pape (Wirtschaftsförderung Stadt Hockenheim), Referentin Dr. Katrin Bischl und Klaus Weinmann

Hockenheim- „Erst planen, dann kommunizieren!“ Referentin Dr. Katrin Bischl brachte die Kernbotschaft ihres Vortrages klar auf den Punkt. PR-Arbeit ohne Strategie, so die versierte Fachfrau, sei Zeit- und Ressourcenverschwendung. Rund 35 Hockenheimer Unternehmerinnen und Unternehmer waren zum 4. Hockenheimer Unternehmer-Treffen 2012 gekommen und informierten sich diesmal in der Druckerei Weinmann zum Thema „Public Relations für kleine und mittlere Unternehmen: So klappt´s auch mit der Presse“.

„Wer nicht kommuniziert, wird nicht wahrgenommen“, erläuterte Bischl die große Bedeutung von PR-Arbeit für Unternehmen. Zuvor hatte die Familie Weinmann als Gastgeber der diesmaligen Veranstaltung die Besucher begrüßt und darauf hingewiesen, vor welchen Umbrüchen die Medienlandschaft in den kommenden Jahren stehe. Im Druckereigeschäft, so Rouven Klausmann, sei es immer wichtiger, individuelle und zielgruppenorientierte Lösungen für Kundenwünsche zu bieten.

Auch Referentin Bischl betonte, wie wichtig die Orientierung an konkreten Zielen für die PR-Arbeit. Diese könnten sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel die Bekanntmachung eines Einzelproduktes, die Etablierung des Geschäftsführers als prominenten Fachreferenten oder die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber. Je nach Ziel seien die adäquaten PR-Instrumente auszuwählen. Hier stellte sie die Bandbreite der Möglichkeiten von Events wie einem „Tag der offenen Tür“ oder Hausmessen bis hin zu klassischen Mitteln wie der Pressemitteilung vor. So könne man das prinzipielle Ziel von PR erreichen: Andere sollen positiv über das eigene Unternehmen reden.

Eine professionelle Kommunikationsarbeit nannte sie als unabdingbare Voraussetzung, um die eigenen PR-Ziele zu erreichen und das notwendige Vertrauen zwischen Unternehmen und Umfeld zu schaffen. „Es reicht nicht, wenn Sie jemanden PR-Arbeit machen lassen, der die Note 2 in Deutsch hatte. PR ist viel mehr als schöne Texte schreiben, es ist vor allem strategische Arbeit“, so die Referentin.

PR-Arbeit, so die Referentin weiter, müsse heute hohe Qualitätsstandards erfüllen, da die Konkurrenz auf dem Informationsmarkt groß sei: „Wer nicht professionell arbeitet, wird keinen Erfolg haben.“ Dafür brauche es, so Bischl, geschultes Personal, das die Regeln der jeweiligen Verbreitungsmedien, wie Fachzeitschrift oder Tageszeitung, kennt und über Fachkenntnisse verfügt, zum Beispiel zu Fotografie, Kommunikationspsychologie oder Internet.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Gäste die Möglichkeit zum lockeren Gedankenaustausch. Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim statt und wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.

22.11.2012


Narren spenden für Nothilfefonds

(v. l.): OB Dieter Gummer, Corinna Holl und Gerhard Rohr

Wie schon vor wenigen Tagen am 11.11. ergab sich der Rathaus-Verantwortliche auch diesmal gerne dem erneuten „Sturm“ der Hockenheimer Narren: Oberbürgermeister Dieter Gummer nahm eine Spende in Höhe von 88,88 Euro für den Nothilfefonds des Oberbürgermeisters entgegen. „Eine Steigerung gegenüber des Vorjahres um rund 50 Prozent. Solche Steigerungsraten schaffen halt nur Menschen, die mit Spaß bei der Sache sind“, schmunzelte Gummer bei der Übergabe.

Zusammen hatten HCG und C.C. Blau-Weiss dieses Geld beim Saisonauftakt am 11.11. auf dem Platz vor der Zehntscheune gesammelt. „Gerade in Zeiten, in denen es uns gut geht, ist es uns ein Anliegen, an Menschen zu denken, denen es nicht so gut wie uns geht“, so Gerhard Rohr stellvertretend für die beiden Vereine. Mit der Spende für den Nothilfefonds könne man direkt außerdem vor Ort etwas bewirken, ohne dass ein Teil der Spende für Verwaltungsausgaben verwendet würde.

HCG und C.C: Blau-Weiss feierten in diesem Jahr erstmals zusammen mit dem Fanfarenzug den Auftakt zur Fastnachtssaison gemeinsam auf dem Platz vor der Zehntscheune. Auch im nächsten Jahr ist geplant, wieder gemeinsam mit der Bevölkerung am 11.11. auf dem Platz vor der Zehntscheune in die fünfte Jahreszeit zu starten.

Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte den Spendern von Herzen. „Sie verbinden Spaß mit Verantwortung. Es ist schließlich keine Selbstverständlichkeit, an andere zu denken. Ich bin dankbar, dass es in Hockenheim Menschen gibt, die Verantwortung für andere übernehmen“, so Gummer.

„Egal, welche Summe gespendet wird: Dieses Geld hilft Menschen, die in Not geraten sind. Auf unbürokratische Weise ist es damit möglich, in Einzelfällen akute Not zu lindern. Damit können wir sicher noch keine Welt bewegen, aber auch mit kleinen Schritten lässt sich etwas bewirken“, so Gummer weiter. Wer auch den Nothilfefonds unterstützen möchte, kann sich für Informationen gerne an das Sekretariat des Oberbürgermeisters, Tel. 06205 21-214 oder E-Mail: info@hockenheim.de wenden. Stadt Hockenheim, Presse

21.11.2012


Kundenkalender mit Rezepten und Köstlichkeiten für 2013 ab 26. November wieder bei den Stadtwerken erhältlich

Abwechslungsreiche Rezepte für die Küche, stimmungsvolle Motive und viele Informationen gibt es wieder im kostenlosen Kundenkalender der Stadtwerke. Der Kalender kann ab Montag, 26.11.2012 von allen Kunden der Stadtwerke zu den Öffnungszeiten im Sekretariat der Geschäftsstelle (1. OG) abgeholt werden. Als kleines Dankeschön bringen die Kalenderblätter für das Jahr 2013 dann wieder Monat für Monat Abwechslungsreiches in die Wohnstube.

Pro Haushalt ist ein kostenloser Kalender erhältlich, solange der Vorrat reicht. Die Geschäftsstelle in der Oberen Hauptstraße hat geöffnet

Montag, Dienstag, Donnerstag: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Mittwoch: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr

Freitag: 7.30 - 12.00 Uhr

Stadt Hockenheim, Presse

19.11.2012


VdK-Sprechstunden ab Dezember in Mannheim

Ab Dezember finden die Sprechstunden des VdKs in Mannheim statt. Wie der VdK mitteilte, wird der bisher für Hockenheim zuständige Rechtsreferent seine Tätigkeit beim VdK Mannheim für ein Jahr bis November 2013 unterbrechen. Während der Vertretungszeit könnten die Außensprechstunden vor Ort deshalb nicht weitergeführt werden.

Mitgliedern und Ratsuchenden steht nun zweimal wöchentlich nach Terminvereinbarung die Mannheimer VdK-Sprechstunde zur Verfügung. Diese findet laut VdK-Mitteilung am Montagvormittag, Montagnachmittag sowie am Donnerstagvormittag statt.

Die Terminvereinbarung kann telefonisch erfolgen unter 0621-40049980, Telefonzeiten sind von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15.30 Uhr (außer freitags nur vormittags). Die VdK-Geschäftsstelle in Mannheim befindet sich in der Schwetzinger Straße 158, 68165 Mannheim. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Geschäftsstelle mit der Straßenbahn Linie 1, Haltestelle Krappmühlstraße, zu erreichen. Zustieg zur Linie ist unter anderem am S-Bahnhof Mannheim-Neckarau oder am Hauptbahnhof Mannheim möglich.

Zweite Möglichkeit ist die Anfahrt mit Bus 710 von der Haltestelle Hockenheim-Talhaus (Hardtbachbrücke oder IV. Industriestraße) bis zur Haltestelle Reichskanzler-Müller-Straße. Von der Straßenbahn- oder Bushaltestelle dauere es nur eine Minute zu Fuß bis zur VdK-Geschäftsstelle Mannheim. Der VdK entschuldigt sich in seiner Mitteilung für zusätzliche Wegezeiten und eventuelle Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis. Stadt Hockenheim, Presse

19.11.2012


Mädchen spielen überragend beim Kickerturnier im JUZ

Am vergangenen Samstag, 17. November, herrschte Spannung pur im Jugendzentrum am Aquadrom (JUZ) Hockenheim: „Wer holt den Sieg?“ war die alles entscheidende Frage am Tischkicker. Denn schließlich wollte jede der Mannschaften gewinnen beim traditionellen Kickerturnier für die Altersklasse U 14, die vom JUZ in Kooperation mit der Jungen Union HoRAN bereits das dritte Jahr in Folge ausgerichtet wurde.

Die Spannung war spürbar in den teilweise äußerst engen Begegnungen. Dennoch blieb natürlich viel Raum für ausgelassene Stimmung: Rund um den Tischkicker war über Stunden ein fröhliches und buntes Treiben zu sehen. Insgesamt elf Zweier-Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt, in denen im erhitzen Kampf um den Einzug ins Halbfinale gespielt wurde.

Die vier stärksten Teams, die nach einer spannenden Gruppenphase im Halbfinale aufeinander trafen, boten sich unter den begeisterten Anfeuerungsrufen der ausgeschiedenen Mitstreiter einen denkbar knappen Kampf um den Einzug ins Finale.

Am Ende setzte sich völlig überraschend KIK – Der Markendiscounter (Gizem und Hannah) gegen FC Kickerheim (Batuhan und Marcel) mit 10:8 Toren durch. Erfreulich war das sehr anständige Verhalten aller Beteiligten. Die Crazy Frogs (Dustin und Luca) erwiesen sich dabei als besonders sportlich und erhielten einen Fairnesspreis.

Sowohl die JU HoRAN als auch das JUZ waren mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden und haben sich fest vorgenommen, auch im kommenden Jahr ein Kickerturnier für alle Jugendlichen unter 14 im JUZ auf die Beine zu stellen. Stadt Hockenheim, Presse

19.11.2012


Schwetzinger Straße – Weitere Arbeiten am Kanal- und Leitungsnetz vorgesehen

Eigentlich liegt das Kanal- und Leitungssystem ja versteckt im Untergrund und wird deshalb kaum wahrgenommen. Durch die großen Baustellen in der jüngsten Vergangenheit ist das unterirdische Leitungsnetz zur Wasser- und Gasversorgung immer sichtbarer geworden: Kaum war die Sanierung in der Unteren Hauptstraße abgeschlossen, da ging es dieses Frühjahr an anderer Stelle los: Die Stadtwerke starteten unter anderem mit ihrem Grauguß-Sanierungsprogramm in der Schwetzinger Straße. Und ähnlich wie bei der Unteren Hauptstraße könnte es hier auch demnächst beim Kanalbau weitergehen: Erste vorbereitende Maßnahmen wurden nun vom Technischen Ausschuss beschlossen.

„Wir haben rund 100 Kilometer Abwasserleitungen in Hockenheim. Die Rohre sind zum Teil über 100 Jahre alt. Wir möchten deshalb jährlich rund einen Kilometer an unserem Leitungsnetz sanieren, damit wir auch künftig auf ein intaktes System zugreifen können“, sagt der Leiter des Bereiches Tiefbau, Harald Baumann. Nach den Erfahrungen, die man gemeinsam mit den Stadtwerken bei der Großbaustelle in der Unteren Hauptstraße gesammelt hat, könnte man sich weitere Kooperationen bei der Sanierung vorstellen. In der Unteren Hauptstraße wurden in den vergangenen Jahren gleichzeitig Abwasser- und Wasserkanäle, Hausanschlüsse und Gasleitungen auf den neuesten Stand gebracht.

„Natürlich war es ein Kraftakt, alle Maßnahmen zu koordinieren und trotzdem zu versuchen, dass die Anwohner zumindest größtenteils die Zufahrt zu ihren Anwesen hatten. Das war nicht immer einfach - und sicher für beide Seiten eine Geduldsprobe. Dennoch überwiegen aus unserer Sicht die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit“, so Baumann. Die Anwohner könnten sich z. B. besser auf die Bauarbeiten einstellen. Der Zeitraum sei absehbar, in dem Bauarbeiten durchgeführt werden.

Anders sei es dagegen, wenn man getrennt planen würde. „Dann kommen jetzt die Stadtwerke, wir dann einige Jahre später. Die Anwohner müssen damit zweimal mit Behinderungen leben statt einmal am Stück“, sagt der Leiter des Bereiches Tiefbau. Ein weiterer Vorteil liege in der Kostenersparnis für die Stadt und damit letztlich für die Bürgerinnen und Bürger.

Die Kosten für die Asphaltierung der Straße würden dann nur einmal anfallen und müssten nicht jeweils in voller Höhe von den beiden Institutionen Stadt und Stadtwerke separat getragen werden. Denn gemäß einem Beschluss des Gemeinderates beteiligen sich die Stadtwerke bei einem gemeinsamen Ausbau mit 30 Prozent an den Straßenbaukosten. Letztlich, so Baumann, sei aber alles eine Frage der Abwägung, welche Maßnahmen durch den Gemeinderat priorisiert werden.

Zunächst einmal werden jetzt jedoch die Maßnahmen durchgeführt, die bereits beschlossen sind: Nachdem die Stadtwerke im Moment im innenstädtisch zugewandten Teil der Schwetzinger Straße zwischen der Kreuzung zur Unteren Hauptstraße und der Piazolo-Straße tätig sind, schafft die Tiefbauabteilung der Stadt demnächst mit einem neuen Kanalverteiler zwischen Unterer Hauptstraße und Schwetzinger Straße die Voraussetzungen für eine mögliche weitere Abwasserkanal-Sanierung – sofern diese vom Gemeinderat beschlossen wird. Die Kanalarbeiten im Abschnitt zwischen der Kreuzung zur Unteren Hauptstraße bis zur Karlstraße könnten dann 2013 erfolgen, wenn die Stadtwerke bis dahin hier ihre Arbeiten abgeschlossen haben.

Bei den Stadtwerken ist aktuell vorgesehen, dass die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen im Abschnitt bis zur J. S. Piazolo-Straße gegen Ende des Jahres fertiggestellt wird und dann die Leitungen in Betrieb genommen werden. Im Moment werden noch die neuen Wasserleitungen vor Einbindung in das Versorgungsnetz gereinigt und desinfiziert, um die vorgeschriebenen Messwerte einzuhalten. Nach Abnahme durch das zuständige Kontrollamt werden die neuen Leitungen dann in das Versorgungsnetz eingebunden und in Betrieb genommen. Auch die Arbeiten an den Gasversorgungsleitungen sind weit vorangeschritten, so dass die Stadtwerke hoffen, noch vor der Frostperiode den Bauabschnitt abzuschließen.

Im Anschluss ist geplant, dass die Stadtwerke in der ersten Jahreshälfte 2013 die Gas- und Wasserleitungen zwischen der Piazolo-Straße und der Karlstraße erneuern. In der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres könnten dann komplett die Abwasserkanäle saniert werden. Abschluss der Maßnahme zwischen der Kreuzung Untere Hauptstraße und Karlstraße wäre dann im Jahr 2014, wenn die Straßenbauarbeiten durchgeführt werden sollen.

Parallel dazu plant die Stadt, 2014 die sanierungsbedürftigen Kanäle der Schwetzinger Straße zwischen Karlstraße und Philip Schwab-Straße zu sanieren. Der Straßenausbau hierzu soll 2015 erfolgen. Da die Stadtwerke die kompletten Versorgungsleitungen entlang der Schwetzinger Straße bis zur Ernst Brauch-Straße aufgrund gesetzlicher Vorgaben sanieren werden, hat die Stadt geplant, den Straßenbelag der Schwetzinger Straße wieder herzustellen, je nach Fertigstellung der verschiedenen Tiefbauarbeiten in mehreren Bauabschnitten. Der Straßenausbau zwischen Philip Schwab-Straße und Neckarstraße soll 2016 erfolgen, der von der Neckarstraße bis zur Ernst Brauch-Straße im Jahr 2017. Die Stadt müsste für ihre Baumaßnahmen insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von knapp drei Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Dass die Planungen sowohl zeitlich als auch finanziell ehrgeizig sind, darin sind sich die Leitung der Stadtwerke und Harald Baumann einig. „Es ist die Lösung, die wir nach derzeitigem Kenntnisstand für die verträglichste halten, da wir nach 2017 voraussichtlich Ruhe in der Schwetzinger Straße hätten. Ansonsten müssten wir mit Kompromissen leben, immer mal wieder in die Schwetzinger Straße gehen und eben ‚Flickschusterei‘ betreiben“, sagt Baumann. Die Planungen seien auch schon mit den ansässigen Gewerbetreibenden in der Schwetzinger Straße diskutiert worden. Über das weitere Vorgehen wird letztlich der Gemeinderat beschließen. Stadt Hockenheim, Presse

09.11.2012


Hockenheimer Mannschaft auf Platz 4 – Packender Kampf um den Wanderpokal

Norman Urbanetz von der siegreichen Mannschaft aus Walldorf mit dem stellvertretenden Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Brox

Hockenheim- Sie steigerte sich im Verlauf des Turniers deutlich, verpasste aber trotzdem knapp das Treppchen: Die Fußballmannschaft der Stadt Hockenheim musste sich beim großen Behördenturnier der Region in der Harbig-Halle mit dem vierten Platz zufrieden geben. Ein Ergebnis, das für das Team Luft nach oben lässt: Denn schon am ersten Novemberwochenende wollen die Spieler beim Behördenturnier in Walldorf Revanche!

Der Wanderpokal von den Stadtwerken Hockenheim, die neben dem Warenhaus Globus Hockenheim das Turnier unterstützen, holte sich jedoch erneut die Mannschaft aus Walldorf. Sollten sie auch das nächste Hockenheimer Fußballturnier für Mannschaften öffentlicher Einrichtungen gewinnen, dann gehört der „Pott“ den Walldorfern.

Dem Turniersieg vorangegangen waren spannende Zweikämpfe und zahlreiche herausgespielte Torchancen. Jede Mannschaft spielte dabei gegeneinander, die Spiele dauerten jeweils elf Minuten – viel Abwechslung also für die Zuschauer, die immer neue Paarungen und deren Stärken und Schwächen beobachten konnten.

Hinter Walldorf platzierten sich die Mannschaften aus Nussloch und Schwetzingen. Auch sie erhielten einen Pokal für ihre erfolgreiche Teilnahme. Trotz ihres vierten Platzes will die Hockenheimer Mannschaft beim nächsten Turnier in der Rudolf-Harbig-Halle, das voraussichtlich im Frühjahr 2014 stattfinden wird, wieder voll angreifen. Denn das ein Hockenheimer Pokal nach Walldorf geht, wollen die Spieler nicht durchgehen lassen.

„Wir freuen uns auf alle Mannschaften öffentlicher Institutionen, die beim Turnier mitmachen möchten und beim nächsten Mal den Walldorfern den Sieg streitig machen wollen“, so Mitinitiator Christian Schleyer von der Stadtverwaltung Hockenheim. Informationen für interessierte Mannschaften gibt es bei der Stadtverwaltung Hockenheim, Christian Schleyer, Tel. 06205 21-219, E-Mail: info@hockenheim.de. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

25.10.2012


Zusammenarbeit zwischen Mooresville und Hockenheim soll verstärkt werden

Wirtschaft, Schulen und Vereine als Schwerpunkt

Hockenheim- International agierende Hockenheimer Wirtschaftsunternehmen wie die Weidenhammer Packaging Group, das deutsche Ausbildungssystem mit Schulen und Hochschulen oder der ressourcenschonende Umgang mit Energien: Das Thema „Voneinander lernen“ stand ganz oben beim Partnerschaftsaustausch zwischen Mooresville / USA und Hockenheim. Fünf Tage besuchte eine 13-köpfige Delegation aus dem amerikanischen Bundesstaat North Carolina die Rennstadt, um sich auszutauschen, neue Eindrücke mitzunehmen und um sich gegenseitig besser kennenzulernen.

„Das Besuchsprogramm sollte die Vielfalt unserer Stadt und unserer Region widerspiegeln. Neben dem kulturellen und freundschaftlichen Austausch haben wir deshalb auch sehr großen Wert auf den fachlichen Austausch gelegt. Ich denke, wir haben damit einen ersten Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit gelegt, von denen beide Partnerstädte künftig profitieren werden“, so die Einschätzung von Oberbürgermeister Dieter Gummer. Erste Ideen zur Zusammenarbeit seien in den Bereichen Wirtschaft, Schulen und Vereine angesiedelt, wie z. B. die Intensivierung des Schüleraustauschs.

Großes Interesse hatte die Mooresviller Delegation, die überwiegend aus Fachleuten der Verwaltung bestand, am Wirtschafts- und Ausbildungssystem in Hockenheim. Bei der Weidenhammer Packaging Group erhielten die amerikanischen Gäste fundierte Informationen über die duale Ausbildung im Betrieb, über die zwölf Standorte des Unternehmens - u. a. in den USA - und den Einsatz effizienter Photovoltaikanlagen zur Deckung des Energiebedarfs. „Wir streben bis 2020 an, einen Anteil von 50 Prozent unseres Bedarfs über erneuerbare Energien zu decken“, so Inhaber Ralf Weidenhammer, der durch die Präsentation des Unternehmensstandortes führte.

Über die duale Ausbildung gleichzeitig sowohl im Betrieb als auch an der Hochschule informierte Mitarbeiterin Nadja Gommans, die vor kurzem erfolgreich bei der Weidenhammer Packaging Group ihr Studium abgeschlossen hat und nun hier als Controllerin tätig ist. Das Hockenheimer Familienunternehmen gehört zu den Marktführern in ihrem Bereich des Verpackungsmarktes und entwickelt und produziert am Standort unter anderem modernste Verpackungen für Stapelchips, Instantgetränke und vieles mehr. „Qualifiziertes Personal ist einer der Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Es ist für uns hier in Deutschland die Ressource überhaupt, da wir nicht wie andere Länder über Bodenschätze und ähnlichem verfügen. Wir setzen auf eine qualifizierte Ausbildung in unserem Betrieb und gute Arbeitsbedingungen, um auch künftig ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben“, so Weidenhammer.

Großes Interesse bei einer Rundtour durch das Gewerbegebiet Talhaus zeigte die Delegation auch am gesamten Wirtschaftsstandort Hockenheim, der ähnlich wie Mooresville von einer zunehmenden Dichte an Dienstleistungsunternehmen geprägt ist. Sicherheit, Hochwasserschutz und das Freizeitangebot spielten bei dem Blick in die Praxis ebenfalls eine wichtige Rolle. Neben der Freiwilligen Feuerwehr stattete die Gruppe dem Gauß-Gymnasium sowie dem Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom einen Besuch ab. Außerdem tauschten sich die Verwaltungsmitarbeiter über Methoden des Hochwasserschutzes, die Kleinkindbetreuung und die kulturellen Angebote der Stadt aus.

An den Vortagen lernten die Mooresviller außerdem die Umgebung näher kennen: Dazu gehörten Besuche des Hockenheimer Wasserturms und der Städte Heidelberg und Speyer. Zum Abschluss feierten Gäste und Gastfamilien auf Einladung des Freundeskreises Mooresville-Hockenheim zusammen im Pumpwerk. Sowohl Freundeskreis wie auch Rotarier hatten außerdem zuvor zu den Städtebesichtigungen eingeladen. Stadt Hockenheim, Presse

24.10.2012


Delegation aus unserer Partnerstadt Mooresville - Bilderalbum

Besucher beim Aufstieg im Wasserturm Besuch des Unternehmens Weidenhammer links, der Mooresviller Bürgermeister Miles Atkins die Delegation im Gartenschaupark

Auf Anregung des Jugendgemeinderates wird neuer Basketballplatz für Jugendliche gebaut

An der Lußheimer Straße wird ein neuer Basketballplatz gebaut. Das hat der Ausschuss für Technik, Umwelt und Verkehr in seiner letzten Sitzung mit der Auftragsvergabe für den Platz beschlossen. Der neue Platz wird eine Gesamtfläche von etwa 535 qm haben.

Die Anregung zum Bau eines Basketballplatzes kam vom Jugendgemeinderat der Stadt Hockenheim. Gleichzeitig regte der Jugendgemeinderat an, den Platz so zu gestalten, dass hier auch Streethockey auf Inlineskates gespielt werden kann. Aus diesem Grund werden 420 qm der Fläche, das entspricht der Normgröße eines Basketballfeldes, asphaltiert und 115 qm in der Auslaufzone gepflastert.

Als Randbegrenzung werden noch ca. 210 Meter Bordsteine gesetzt. Daran schließt ein Zaun aus Doppelstabgittermatten an, der als Ballfangzaun dient.

Der Erdaushub wird wiederverwendet und als kleiner Erdwall um das Basketballfeld eingebaut. Dieser Sichtschutz soll später begrünt werden. Der Baubeginn erfolgt Anfang Oktober. Mit der Fertigstellung wird noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Spätherbst, gerechnet. Für die Herstellung des Platzes sind Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro vorgesehen.

28.09.2012


Kinderspielplätze unter die Lupe genommen

Schaukel, Rutsche oder Kletterwand –Sandra Appel von der Dekra Karlsruhe hat nur eines im Blick, wenn sie einen Kinderspielplatz betritt: Sind die Geräte auch sicher? Wie sieht es aus mit der Standfestigkeit der Geräte, gibt es scharfe Kanten, an denen sich die Kinder verletzen können?

Zusammen mit dem zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat Appel alle Spielplätze der Stadt Hockenheim genau unter die Lupe genommen. Geprüft wurden die Geräte dabei nach den gültigen DIN-Vorschriften, die es bei Spielgeräten zu beachten gilt.

„Bei jedem Spielgerät gibt es Besonderheiten“, so die sachkundige Prüferin. In den Vorschriften sei genau festgelegt, was für die einzelnen Teile zu gelten hat. An einer Schaukel z. B. wird neben der Standfestigkeit besonders geprüft, ob genügend Bodenfreiheit gegeben ist. „Wenn ein Kind stürzt, dann darf die Schaukel nicht so niedrig hängen, dass sie beim Vor- und Zurückschaukeln das Kind trifft“, erläutert Appel die Vorgabe, während sie kräftig an den Standpfosten einer „Vogelnest“-Schaukel rüttelt.

„Wenn das Gerüst nicht stabil ist“, führt sie weiter aus, „dann prüfe ich, ob es am Fundament liegt oder ob die Verschraubungen nicht mehr stabil sind.“ Um das Fundament zu prüfen, wird schnell zur Schaufel gegriffen und der Pfosten freigelegt. Dann folgt ein genauer Blick – und die Prüferin ist sich sicher, dass das Fundament zwar sicher ist, die Pfosten aber nicht mehr genug Stand im Boden bieten. Um hier Abhilfe zu schaffen, bekommen die Balken so genannte „Pfostenschuhe“ aus Metall, die unten über die Enden gezogen werden. Fest verschraubt mit dem Pfosten sorgen sie nun wieder für sicheren Halt.

„Diese Methode werden wir bei einigen der Schaukeln auf unseren Spielplätzen anwenden, um sie wieder in Schuss zu bringen. Denn dann haben wir hier aller Voraussicht nach auf mehrere Jahre Sicherheit geschaffen“, so Bauhofmitarbeiter Johannes Lienstromberg. Bei anderen Schaukeln dagegen lohnt der Austausch der kompletten Balken, um die nächsten Jahre wieder Ruhe zu haben. „Das dauert dann allerdings wieder etwas länger, bis die Schaukeln stehen, aber bei der Sicherheit wollen wir auf Nummer sicher gehen“, so der städtische Mitarbeiter.

Doch nicht nur Schaukeln, auch Klettergeräte und Rutschen unterliegen dem strengen Blick der Prüferin. Fast sieht es so aus, als hole Sandra Appel ihre Haushaltsgeräte heraus, um die Rutsche zu prüfen. Mit einer sogenannten Kordelfangstelle, einen Prüfgerät an einer langen Kette, testet sie die Höhe der Brüstung und ob mögliche Fangstellen für Finger oder Unebenheiten bestehen, die Risse verursachen könnten. Beim Klettergerüst kommen pfannen- oder kochtopfähnliche Gebilde zum Einsatz, die Brust bzw. Kopf der Kinder simulieren sollen. „Wichtig ist, dass sich kein Kind verfangen kann und dabei stranguliert. Deshalb müssen die Prüfgeräte durch das Netz passen“, erläutert sie die Methode.

Die Gelenke der Geräte, ausreichend große Fallbereiche, der Bodenbelag – alles wird bei der Prüfung in Betracht gezogen. Unterschiede gibt es dabei nicht nur, was die einzelnen Geräte betrifft, sondern auch, in welchem Alter die Kinder sind, die die Spielgeräte nutzen. „Bei einem Spielplatz, der für unter Dreijährige zugelassen ist, muss immer eine stoßdämpfende Unterlage als Boden eingesetzt werden“, erklärt die Dekra-Mitarbeiterin. Doch egal, wie sicher ein Gerät ist – vor Stolpern oder Hinfallen beim Toben kann es kein Kind beschützen. „Wenn wir nach der gültigen DIN prüfen, können wir nicht versprechen, dass den Kindern nun überhaupt nichts mehr passiert. Das liegt in der Verantwortung der Eltern. Aber eines lässt sich sagen: Wenn die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüft wurde, sollten nur noch Unfälle möglich sein, die bis zur Hochzeit verheilt sind“, so Appel abschließend mit einem Augenzwinkern.

28.09.2012


Verabschiedung von Christa Lunkewitz im Bau- und Betriebshof:

„Alles hat ein Ende…“: Mit diesem launigen Zitat aus einem bekannten Karnevalsschlager eröffnete Oberbürgermeister Dieter Gummer die schlichte Feierstunde, in deren Verlauf die „gute Fee“ des Bau- und Betriebshofes, Christa Lunkewitz, nach fast 24 Jahren Beschäftigung bei der Stadt Hockenheim verabschiedet wurde.

Ihre berufliche Laufbahn startete Lunkewitz 1962 mit einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. In den Jahren zwischen 1965 und 1985 war sie bei verschiedenen Unternehmen tätig, u.a. bei der Firma Pferdesport Krämer Mit einem leichten Schmunzeln merkte Gummer an, dass die Hockenheimerin „natürlich“ auch bei der Firma Süba tätig war.

Im Jahr 1988 wurde Frau Lunkewitz als Reinemacherfrau bei der Stadtverwaltung Hockenheim eingestellt. Nachdem sie in verschiedenen Schulen ihrer Arbeit nachgekommen war, sorgte Frau Lunkewitz ab dem 1. Januar 2002 für Sauberkeit im städtischen Bau- und Betriebshof.

Abschließend dankte der Oberbürgermeister Christa Lunkewitz im Namen der Stadt Hockenheim für ihr langjähriges Engagement. Gummer wünschte ihr für die Zukunft alles Gute, insbesondere Gesundheit. Als kleine Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte er ihr ein Weingebinde und eine Blumenschale.

In seiner Funktion als Personalratsvorsitzender und Mitarbeiter des Bauhofs überbrachte Johannes Lienstromberg der Ruheständlerin im Namen der gesamten Mitarbeiterschaft die besten Wünsche und übergab ihr einen Geschenkgutschein. Die Feierstunde klang in Anwesenheit zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofes gemütlich aus. Text: Hans-Jürgen Brox

28.09.2012


Hockenheimer „Engel im Alltag“ gesucht – Stadt bittet um Vorschläge

„Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hat beschlossen, bürgerschaftliches Engagement zu ehren“ – hinter diesen Worten verbirgt sich eine einfache und doch bedeutsame Botschaft: Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, verdienen Anerkennung und Dank. Denn wie sollte Hockenheim funktionieren, wenn es nicht die vielen „Engel im Alltag“ gäbe, die einfach da sind, wenn man sie braucht? Die Stadt Hockenheim will diese Menschen für ihr außergewöhnliches und menschliches Engagement in Hockenheim ehren.

Kennen Sie vielleicht eine Mitbewohnerin, die ohne groß zu fragen der jungen Familie unter die Arme greift? Oder gibt es den jugendlichen Helfer, der die Straße für seine älteren Nachbarn mitfegt? Organisiert jemand ein regelmäßiges Treffen, um Migranten zu helfen? Oder, oder ...? Gesucht werden die Hockenheimer Menschen, die meist nicht im Rampenlicht stehen, die aber trotzdem unersetzlich für unser Miteinander in der Rennstadt sind. Denn gerade in Zeiten, in denen man oft nicht einmal seine Nachbarn genau kennt, sind diese Menschen Vorbilder für uns alle, ohne die eine Stadt nicht funktionieren würde.

Gesucht werden insbesondere Menschen, die nicht schon im Rahmen einer Vereinstätigkeit für ihr freiwilliges Engagement gewürdigt werden. In besonderer Weise möchte die Stadt Hockenheim in diesem Zusammenhang Kinder und Jugendliche für ihr ehrenamtliches Engagement mit einem Sozialpreis ehren.

Die Stadt Hockenheim bittet Sie um Ihre Mithilfe und um Vorschläge, wer in Hockenheim für sein bürgerschaftlich-soziales Engagement geehrt werden soll. Die Ehrung ist verbunden mit der Überreichung eines Sachpreises. Über die Vorschläge entscheidet der Gemeinderat. Die Ehrung wird im Rahmen des Neujahrsempfangs von Oberbürgermeister Dieter Gummer vorgenommen.

Vorschläge können bis zum 15. November 2012 an den Leiter des Hauptamtes, Manfred Bühler, Rathausstr. 1, 68766 Hockenheim, E-Mail: info@hockenheim.de, Tel. 06205 21-213, gerichtet werden.

28.09.2012


Drittes Unternehmer-Treffen ganz im Zeichen des Netzwerkes

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“: Auf diese einfache Formel brachte Referent Robert Kautzmann, Leiter der „Wirtschaftsförderung und  Innovation“ der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) GmbH, beim Unternehmer-Treffen den Nutzen des regionalen Netzwerkes „MRN“ für die Hockenheimer Unternehmer. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr trafen sich zahlreiche Vertreter der Hockenheimer Geschäftswelt, um sich im angenehmen Rahmen zu informieren, sich auszutauschen und um alte und neue Kontakte zu knüpfen.

„Verschiedene Zukunftsforscher kommen immer wieder zu der Aussage, dass die Zukunft zu einem sehr großen Teil in urbanen und verdichteten Räumen – neudeutsch Metropolen oder Metropolregionen – stattfinden wird“, stimmte Donald Pape, Wirtschaftsförderer der Stadt Hockenheim, die Gäste zu Beginn des Abends ein. „Die Chancen und Möglichkeiten der Metropolregion Rhein-Neckar für Hockenheimer Unternehmer“, unter diesem Titel stand das Hockenheimer Unternehmer-Treffen an diesem Abend in der Privatrösterei Bonafede. Geschäftsinhaber Rosario Bonafede begrüßte zuvor die rund 40 Teilnehmer, präsentierte sein Unternehmen mit den Geschäftszweigen Privatrösterei, Café- und Seminarbetrieb und stellte seine Neukreation, die exklusive Hockenheimer Espressomischung, vor, die von den Unternehmern mit großem Applaus begrüßt wurde.

Referent Kautzmann gab einen Überblick über konkrete Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen in der MRN. „Wenn wir künftig ein attraktiver Standort bleiben wollen, der auch für qualifizierte Fachkräfte interessant ist, dann reicht es nicht mehr, als Heidelberg oder Hockenheim alleine aufzutreten. Die Menschen wollen nicht mehr allein ein Schloss oder eine berühmte Rennstrecke. Sie suchen eine Region, die ihnen in erreichbarer Nähe alles das bietet, was zu einem guter Lebensqualität gehört. Und da konkurrieren wir deutschland- und europaweit mit vielen Regionen“, machte Kautzmann die Relevanz des Themas für Betriebe am praktischen Beispiel deutlich.

Die MRN, so der Referent weiter, versuche, sowohl strategische Ziele zur Zukunftsfähigkeit der Region zu entwickeln als auch mit praktischen Projekten die Unternehmer vor Ort zu unterstützen. Als Beispiel nannte er den einheitlichen Handwerkerparkausweis, der es ermögliche, dass Handwerker nun in den Kommunen der gesamten Metropolregion mit einem einzigen Dokument ihr Fahrzeug abstellen können. Weitere konkrete Projekte seien das Standortportal oder auch das Convention Bureau, das eine gemeinsame Vermarktung der Tagungsstätten der MRN möglich mache.

Kautzmann wies außerdem auf die zahlreichen Netzwerke und Cluster der MRN hin, die ihren Mitgliedern den Zugang zu neuen Trends der Branche sowie zur Teilhabe an aktueller Forschung und Entwicklung ermöglichen. Als Beispiel nannte er im Bereich Energie und Umwelt hier auch die konkrete Möglichkeit für kleinere und mittlere Unternehmen, sich im Bereich Energieeffizienz beraten zu lassen, um so Betriebsergebnisse zu optimieren.

Im Anschluss an den Vortrag nutzen die Gäste die Möglichkeit zum lockeren Gedankenaustausch. Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim statt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.

27.09.2012


Deutschland und Österreich im Highspeed-Fieber:

Start der Carrera Challenge Tour 2012

Das Slotcar-Event des Jahres startet am 28. September 2012 vor legendärer Kulisse und erstmalig mit der Carrera 2,4 GHz WIRELESS+ Technologie

Den 28. September 2012 sollten sich alle Carreraristi und Motorsport-Fans im Kalender ankreuzen: Zeitgleich mit dem ADAC GT Masters startet am Hockenheimring die Carrera Challenge Tour 2012. An insgesamt acht Stationen in Deutschland und Österreich müssen die Carrera-Piloten Fahrkönnen, Konzentration und stählerne Nerven beweisen, bevor am 01. Dezember 2012 in Nürnberg die Besten der Besten im Finale gegeneinander ins Rennen gehen. Den neuen Carrera Challenge Tour Siegern winkt ein hochwertiges Reifenset von FALKEN High Performance Tyres im Wert von bis zu € 1000.

Erstmals in der Geschichte der Carrera Challenge Tour kommt dabei die brandneue Carrera 2,4 GHz WIRELESS+ Funktechnologie zum Einsatz. Diese sorgt mit ultraleichten kabellosen Handreglern und einer Reichweite von bis zu 15 Metern für eine noch nie dagewesene Freiheit an der Rennstrecke und authentisches Racing-Feeling der Extraklasse auf der 132er DIGITAL-Bahn. Und auch die Sportwagen, mit denen die Piloten die Rennen bestreiten, haben es in sich: Dank der weltweiten Exklusiv-Lizenz Ferrari im Slotcar-Bereich warten auf die Rennfahrer waghalsige Überholmanöver und spektakuläre Drifts in einem originalgetreuen Ferrari 458 ITALIA GT2 in den Variationen Hankook Team Farnbacher No.123, No.3 GT OPEN 2011, JMW Motorsports No.66 und Risi Competizione No.062. Wie bei den Profis wird natürlich vor jedem Rennen der Carrera Challenge Tour ein Warm Up gefahren.

Teilnehmer melden sich vor dem Startschuss beim Rennleiter an den einzelnen Tour-Stationen an oder laden sich die Fahrerlizenz unter www.carrerachallenge.com herunter, bevor es in den drei Altersklassen von 7 – 12 Jahren, 13 – 17 Jahren und ab 18 Jahren ums Ganze geht. Den Tagesiegern aus jeder Altersgruppe winken neben der Teilnahme am Carrera Challenge Tour Finale 2012 in Nürnberg zusätzlich Carrera-Boliden aus dem aktuellen Sortiment. Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten gehen nicht leer aus, sondern erhalten rasante Preise von Carrera.

Parallel zur Carrera Challenge Tour 2012 glühen zudem bei den Carrera ClubZone-Rennen die Daumen. Die privaten Rennbahn-Clubs, die von Carrera unterstützt werden, fahren im Maßstab 1:24 insgesamt acht Qualifikationsrennen in Deutschland und Österreich aus. Die Sieger gehen gemeinsam mit den Tour-Finalisten in Nürnberg an den Start.

Jeder private Club, der sich der Herausforderung der Carrera ClubZone stellen möchte, kann ab Ende August 2012 an der Ausschreibung teilnehmen. Alle Informationen rund um die Teilnahme und der Anmeldung erhalten Sie unter: carreraclubzone.com

Termine in der Übersicht:

Carrera Challenge Tour 2012:

Hockenheim – ADAC GT Masters 28.09. – 30.09.2012

Linz - PlusCity 05.10. – 06.10.2012

Erlangen – Arcaden 12.10. – 14.10.2012

Bremen – Waterfront 19.10. – 20.10.2012

Oberhausen – Centro 26.10. – 27.10.2012

Salzburg – Europark 09.11. – 10.11.2012

München – Pasing Arcaden 16.11. - 17.11.2012

Stuttgart – Modell Bau & Süd 22.11. – 25.11.2012

Carrera Challenge Tour Finale:

Nürnberg 01.12.2012

24.09.2012


Wellenbecken nur für Sauna-Gäste

Einen kleinen Sommerzuschlag bittet das Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom ab sofort exklusiv seinen Sauna-Gästen an: Bis 3. Oktober steht das Wellen-Außenbecken von 15 bis 19 Uhr als FKK-Badebereich zur Verfügung. Unter dem Motto „Wellen-Wellness“ heißt es dann wieder für alle Saunafans textilfrei austoben im Wellenspaß. Das Becken gehört übrigens laut der TV-Sendung „Galileo“ zu den größten außen gelegenen Wellenbecken Deutschlands.

„Wir bieten damit allen Saunagästen die einmalige Gelegenheit, noch einmal das Flair des Sommers zu genießen, bevor die kalte Jahreszeit einsetzt“, so der technische Werkleiter Erhard Metzler. Das Zusatzangebot ist im normalen Sauna-Eintritt bereits inbegriffen.

Neben der Sauna-Aktionswoche mit der exklusiven Nutzung des Wellenbeckens für Saunagäste werden regelmäßig besondere Sauna-Aktionstage angeboten: Hier wird von außergewöhnlichen Kräuteraufgüssen bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten bietet das Aquadrom ein reichhaltiges Entspannungsprogramm. Erholung pur und Wellness für die Seele bietet das großzügige Saunaland im asiatischen Stil aber auch für den täglichen Besucher. Vier Saunen, ein Dampfbad, verschiedene Becken, ein 1.600qm großer FKK-Garten und die kulinarischen Genüsse des Sauna-Bistros laden zum Verweilen ein.

Das Aquadrom hat täglich geöffnet von 10 bis 22 Uhr. Weitere Informationen unter www.aquadrom-hockenheim.de

19.09.2012


Premierenlesung in der Stadtbibliothek: Marlene Klaus‘ zweiter Roman wird in Hockenheim vorgestellt

Ihr erster Roman „Beschützerin des Hauses“ erschien 2011 und wurde ein großer Erfolg, die Premierenlesung in der Stadtbibliothek Hockenheim war ausverkauft. Im September erscheint nun ihr zweite Roman „Das Buch des Kurfürsten“. Und wieder kommt die erfolgreiche Autorin - fast schon in alter Tradition - mit ihrem Buch nach Hockenheim: Marlene Klaus stellt ihren neuen Roman in einer Premierenlesung am Freitag, 28. September, 20 Uhr, in der Stadtbibliothek Hockenheim, Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, vor. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Spielte das erste Buch im historischen Hockenheim, so ist das neue Buch im Heidelberg des späten 16. Jahrhunderts angesiedelt. Dort leben Hedwig und Philipp Eichhorn mit ihrem Kind. Das junge Glück wird jäh zerstört, als Hedwig und das Kind entführt werden. Damit soll Philipp erpresst werden, ein Buch aus der kurfürstlichen Kanzlei, wo er als Knecht arbeitet, zu stehlen. Das Netz um die Eheleute zieht sich immer enger zu.

Marlene Klaus hat neben ihren zwei Romanen auch schon als Mitautorin des Quo-Vadis-Gemeinschaftsromans „Die vierte Zeugin“ neben Tanja Kinkel, Peter Prange, Titus Müller veröffentlicht. Außerdem ist sie in der Krimianthologie „Mannheimer Morde“ vertreten. Sie ist darüber hinaus als Pressesprecherin im „Förderverein Burg Wersau“ tätig.

Eintrittskarten zum Preis von 7 € sind bei der Stadtbibliothek Hockenheim (Tel.: 06205/21-665 u. -666; Email: stadtbibliothek@hockenheim.de) oder bei der Buchhandlung Dörfler-Schwab (Tel.: 06205/7300) erhältlich. Es steht nur ein begrenztes Kartenkontingent zur Verfügung.

18.09.2012


3. Hockenheimer Unternehmer-Treffen stellt Chancen im regionalem Netzwerk vor

Funktionierende Netzwerke gehören zu den Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Das regionale Netzwerk für Hockenheimer Unternehmen, die Metropolregion Rhein-Neckar, ist deshalb Thema beim nächsten Hockenheimer Unternehmer-Treffen. „Die Chancen und Möglichkeiten der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) für Hockenheimer Unternehmer“, so lautet der Titel des 3. Hockenheimer Unternehmer-Treffens, das am Dienstag, 25. September 2012, um 19 Uhr stattfindet.

Robert Kautzmann, Leiter der „Wirtschaftsförderung und  Innovation“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, stellt dabei in seinem Fachvortrag die Aufgaben und Arbeit der MRN vor. Außerdem wird er konkrete Tipps und Vorschläge geben, welche der angebotenen Chancen auch für Hockenheimer Unternehmer zu nutzen sind.

„Informieren, austauschen und vernetzen“ – das Motto der Hockenheimer Unternehmer-Treffen steht auch im Anschluss an den Fachvortrag wieder im Vordergrund, wenn bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit besteht, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und schon bestehende fortzuführen.

Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim statt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.

Die MRN-Region zeichnet starke Unternehmer und Unternehmen, exzellente Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie  eine überdurchschnittliche Lebensqualität aus. Der weitere Ausbau dieser Standortfaktoren soll mit zahlreichen zukunftsweisenden Projekten und Maßnahmen sowie der Zusammenführung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für eine abgestimmte Regionalentwicklung gesichert werden. Viele Unternehmen („Ein-Mann-Betriebe“ bis hin zu weltweit agierenden Konzernen) arbeiten in den Clustern und Netzwerken der Region gemeinsam mit anderen Unternehmen und Hochschulen an der eigenen und gemeinsamen unternehmerischen Weiterentwicklung.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.

18.09.2012


Ferienprogramm der Stadtwerke

Auf dem Foto sehen Sie Doris Schlusche mit Ferienkindern.

„Doris, wie viel Wasser muss ich denn nehmen?“ „Doris, wie bekomme ich die Farbe aus dem Pinsel?“ – Die Fragen beim Ferienprogramm der Stadtwerke Hockenheim wollen gar kein Ende nehmen, als die kleinen „Künstler“ zum ersten Mal ausprobieren, wie Aquarellmalen funktioniert. Ein Glück, dass Leiterin Doris Schlusche schon viel Erfahrung hat: Nicht zum ersten Mal bietet sie für die Stadtwerke Hockenheim Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren ein tolles Ferienprogramm unter dem Motto „Malen wie die Meister“ an.

Und Meisterhaftes entsteht tatsächlich bei den jungen Teilnehmern, die unter den Schatten spendenden Bäumen im Innenhof der Stadtwerke mit Wasser, Farben und viel Fantasie kleine Aquarell-Kunstwerke malen. Während Doris Schlusche herumgeht und den einen oder anderen Tipp verteilt, fällt ihr Blick auf einen Pinsel. „Was ist mit dem Pinsel los?“, fragt sie die Gruppe beim Hochheben. Die Kinderaugen richten sich auf die Borsten des Pinsels, die weit auseinanderstehen. „Der Pinsel ruft: Bitte nicht so fest aufdrücken, sonst gehe ich kaputt“, erklärt die Leiterin. Vorsichtig nehmen die Kinder ihre Pinsel wieder in die Hand und malen mit Eifer weiter, bis Organisatorin Angelika Scherer von den Stadtwerken kommt. Zweimal hatten die Stadtwerke diesmal die Ferienkinder in die Geschäftsstelle in der Oberen Hauptstraße eingeladen.

Und nach der getanen Arbeit bringt Angelika Scherer die wohlverdiente „Belohnung“: Zum Abschluss gibt es für alle Teilnehmer Pizza. „Wir machen gerne mit beim Ferienprogramm der Stadt Hockenheim, denn es macht Spaß mit den jungen Menschen. Gleichzeitig freuen wir uns daran mitzuwirken, dass den Hockenheimer Kindern während der Ferien ein abwechslungsreiches Programm geboten werden kann“, so Scherer. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

08.09.2012


„Qualifizierte Ausbildung mit Perspektiven“ – 14 Auszubildende starten bei der Stadt Hockenheim

v.l. Hintere Reihe:Johannes Jacob, Jan Ralf Gobernatz, Felix Frankl, Tizian Hofstetter, Personalamtsleiter Roland Ritz, Mittlere Reihe: BM Werner Zimmermann, Yasmin Al-Shakran, Natascha Spahn, Josephine Varga, Franziska Greif, Jeanette Detemple, Untere Reihe: Angelina Dorn, Sarah Laubscher, Stefanie Bertram, Larissa Cordes. Es fehlt: Nikita Dellori

Für Sarah und Angelina stand nach ihrem Praktikum in der Stadtverwaltung Hockenheim fest: Hier wollen wir unsere Ausbildung machen! Gesagt, getan: Die beiden „Überzeugungstäterinnen“ bewarben sich erfolgreich und sind nun zusammen mit zwölf weiteren jungen Menschen bei der Stadt Hockenheim in das Berufsleben gestartet. „Wichtig war mir, für Menschen da zu sein“, ist sich Angelina sicher, dass sie mit ihrer Ausbildung im Rathaus die richtige Wahl getroffen hat.

„Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, das für die Bürger da ist. Ob Stadtverwaltung, Stadtwerke, Aquadrom, Bibliothek oder unsere Kindertages- und Jugendeinrichtungen: Für uns alle ist wichtig, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern zur Seite stehen. Ich freue mich, dass Sie nun Teil unseres großen Teams sind“, begrüßte Bürgermeister Werner Zimmermann die neuen Auszubildenden.

Zwei Verwaltungsfachangestellte, eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, ein Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik, eine Fachangestellte für Bäderbetriebe, eine Fachkraft für Abwassertechnik, einen Gärtner, zwei Bachelor-Studentinnen für den gehobenen Verwaltungsdienst und eine Bachelor-Studentin Soziale Arbeit sowie mehrere Berufspraktikanten im Kindertagesstättenbereich bereiten sich von nun an in Hockenheim auf ihren späteren Beruf vor. Insgesamt beschäftigt die Stadt Hockenheim damit nun 25 Auszubildende. „Wir haben den Anspruch, dass Sie eine qualifizierte Ausbildung erhalten. Zeigen Sie Engagement. Dann haben Sie gute Chancen, über die Ausbildung hinaus hier beschäftigt werden zu können“, motivierte Zimmermann die neuen Mitarbeiter. In der Verwaltung, so Zimmermann weiter, stünden altersbedingt in den nächsten Jahren große Personalumbrüche bevor. „Für gute Leute sind hier also gute Perspektiven vorhanden“, erklärte er.

Diese Perspektiven hat auch Jan ergriffen, der für seine Wunsch-Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik sogar jeden Tag den Weg von Sinsheim nach Hockenheim auf sich nimmt. „Ich habe damals in den Ferienspielen ein Klärwerk kennengelernt. Seitdem wollte ich diesen Beruf ergreifen“, erklärt er seine Motivation. Und obwohl es eine weitere Auszubildende ebenfalls aus Sinsheim nach Hockenheim verschlagen hat, werden beide wohl keine Fahrgemeinschaft bilden können: zu unterschiedlich sind die Arbeitszeiten.

Denn während Jan frühmorgens seinen Dienst beginnt, wird es bei Yasmin eher am Nachmittag und abends rund gehen. Dann ist sie als erste Bachelor-Studentin für Soziale Arbeit im Jugendzentrum am Aquadrom tätig. „Ich freue mich darauf, die Jugendlichen kennenzulernen. Für mich ist es ideal, nicht an dem Ort zu arbeiten, an dem ich auch lebe. So kann ich in meiner Freizeit wieder Kraft für meine Arbeit tanken und werde nicht immer auf den Job angesprochen“, erklärt sie, warum sie sich für Hockenheim entschieden hat. Für Yasmin wie auch die anderen 13 „Beginner“ werden die kommenden Monate spannend bleiben. „Identifizieren Sie sich mit Ihrer Ausbildung, halten Sie Augen und Ohren offen“, gibt Bürgermeister Zimmermann deshalb den jungen Auszubildenden als Rat für die kommenden Monate mit auf den Weg. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

05.09.2012


Neue Regierungspräsidentin besucht Hockenheim

Lärm, Investitionen und rechtliche Fragen – die Themen waren breitgefächert, die beim Antrittsbesuch der neuen Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei Oberbürgermeister Dieter Gummer auf der Agenda standen. Gummer zeigte sich im Anschluss an das Gespräch positiv: „Die Regierungspräsidentin hat sich Zeit genommen, um sich vor Ort ein Bild von den vor uns liegenden Aufgaben zu machen. Das Gespräch war sehr konstruktiv und lösungsorientiert. Insgesamt gute Voraussetzungen dafür, dass die bisherige positive Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium auch weiter fortgeführt werden kann.“

Raum beim Gespräch nahm auch das Thema Lärm durch die Autobahnen ein. Gummer möchte hier eine Lösung, die den Lärm für die Bevölkerung deutlich verringern könnte. „Aus unserer Sicht wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung entlang der Autobahnen 6 und 61 um Hockenheim herum hier für die Bevölkerung eine Wohltat. Die Präsidentin sicherte mir zu, den Vorschlag weiter zu prüfen“, so Gummer.

Prüfen wird sie auch die Rechtslage zur Anbringung von Werbetafeln beim Hockenheimring. Bisher war es durch das Regierungspräsidium untersagt, Werbetafeln in einem Streifen von 40 Metern zur Autobahn anzubringen. „Wir befinden uns hier selbstverständlich in einem Spannungsfeld: Auf der einen Seite die Sicherheit der Autofahrer, die nicht abgelenkt werden sollen. Auf der anderen Seite aber auch die Möglichkeit, hier breit zu werben mit natürlich nicht unwesentlichen wirtschaftlichen Auswirkungen für den Hockenheimring. Ich hoffe, dass wir eine vergleichbare Lösung bekommen wie der Nürburgring: Denn in der Eifel kann an der Autobahn geworben werden“, sagte Gummer.

Auch das Thema Herrenteich wurde besprochen, nachdem die Stadt am Vormittag das ehemalige Gelände ersteigert hatte. „Mit dem Aufstellungsbeschluss wollen wir nun die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um in den kommenden Monaten mit einem Bebauungsplan dort Planungssicherheit für Investoren herzustellen. Da bis dahin hohe Hürden zu nehmen sind, habe ich die Regierungspräsidentin gebeten zu prüfen, inwieweit die Verschiebung des Zahlungsziels in Hinblick auf eine spätere Veräußerung möglich ist“, so Gummer. Die Stadt soll einen Anteil an den Entsorgungskosten in Höhe von 1,9 Millionen Euro bis Oktober 2012 an das Land abzuführen. Diese Kosten sollen aus angestrebten Verkaufserlösen des Grundstückes getragen werden.

Besprochen wurde auch das Thema Investitionen. Den Kommunen liegen derzeit äußerst günstige Konditionen vor, um Finanzmittel für fällige Investitionen - z. B. für marode Schulgebäude oder für die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden wie Kindertagesstätten – zu erhalten. „Wir wissen, dass wir in den nächsten Jahren viel Geld in unsere Infrastruktur stecken müssen, um sie zu erhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dieses Geld dafür günstiger als im Moment bekommen. Da wir diese Maßnahmen sowieso durchführen müssen, sollten wir das also jetzt tun, wenn wir am wenigsten dafür zahlen müssen. In ein paar Jahren müssten wir für das gleiche aller Voraussicht nach mehr zahlen“, sagte Gummer. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

03.09.2012


Grundstücke im Herrenteich ersteigert

Die Stadt Hockenheim hat beim Zwangsversteigerungstermin am 30. August 2012 die Grundstücke im Herrenteich erworben, auf denen bis 2006 die Mineralfaser-Verwertungs-Gesellschaft mbH tätig war. Die Grundstücke wurden zu einem Preis von knapp 118.000 Euro ersteigert (Verkehrswert: 2 Mio. Euro für den Grundbesitz, 78.000 Euro für das Zubehör). „Damit ist das Rechtsverfahren abgeschlossen, das Grundstück nun wieder in der Hand der Stadt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Gummer nach Ende des Zwangsversteigerungsverfahrens.

Die Stadt hat es durch den Kauf der Grundstücke jetzt selbst in der Hand, wie es auf dem ehemaligen Gelände der Asbestentsorgungsfirma weitergeht. „Es ist uns – Gemeinderat und Oberbürgermeister –sehr wichtig, dass das Gelände nicht wieder wie in der Vergangenheit genutzt wird. Deshalb haben wir nun die ersten Schritte eingeleitet, um mit einem Bebauungsplan-Verfahren Planungssicherheit zu schaffen“, so Gummer.

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 25. April 2012 den Beschluss für die Aufstellung eines Bebauungsplanes gefasst. Trotz des eingeleiteten Verfahrens sei man sich aber durchaus bewusst, dass im weiteren Verlauf noch einige Hürden zu überspringen seien. Abzuwägen seien unter anderem natur- und artenschutzrechtliche Aspekte, da sich die betroffenen Grundstücke in mehreren besonderen Schutzgebieten befinden.

„Wir befinden uns im Gespräch mit verschiedenen Verbänden und Institutionen, um zu einer guten Lösung für den Bereich Herrenteich zu kommen“, so Gummer. Durch den Erwerb der Grundstücke habe man auch die notwendige Zeit für eine nachhaltige Lösung. „Da wir nun die Fäden in der Hand haben, ist es nun möglich, Voraussetzungen zu schaffen, die Hockenheim zugutekommen können. ‚Der Dreck ist weg‘ – das wollten wir erreichen. Nun müssen wir dafür sorgen, dass auch künftig kein neuer ‚Dreck‘ dort entstehen kann“, sagte der Oberbürgermeister.

Die Mineralfaser-Verwertungs-Gesellschaft mbH war bis zur Stillegung Ende 2006 auf dem Gelände im Herrenteich tätig. Die damals gültige immissionsrechtliche Genehmigung, auf deren Grundlage das Unternehmen tätig war, ist mittlerweile erloschen. Auf dem Gelände befanden sich rund 21.000 Tonnen Asbestabfall, ca. 139 kg Dioxin und über 120 Tonnen ölhaltige Flüssigkeiten. Auf Grundlage eines Vertrages mit dem Land Baden-Württemberg wurden die Abfälle fachgerecht von November 2008 bis Oktober 2009 entsorgt.

Die Kosten für die Entsorgung belaufen sich auf ca. 3 Millionen Euro. Die Stadt hat ihren Anteil an den Kosten in Höhe von 1,9 Millionen Euro bis Oktober 2012 an das Land abzuführen. Diese Kosten sollen aus den Verkaufserlösen des Grundstückes getragen werden. „Es gibt verschiedene Interessenten, die sich eine gewerbliche Nutzung wünschen. Dies setzt jedoch voraus, dass das Gelände auch gewerblich genutzt werden kann. Wenn die rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, wird der Gemeinderat entscheiden, welche weiteren Schritte gegangen werden sollen“, sagte Gummer. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

30.08.2012


Anzeigenakquise im Auftrag der Stadt Hockenheim nur mit offiziellem Schreiben

Um möglichem Missbrauch vorzubeugen und finanziellem Schaden von den Gewerbetreibenden Hockenheims abzuwenden, weist die Stadtverwaltung Hockenheim erneut auf ihre Verfahrensweise bei Kooperationen mit Fremdfirmen hin:

Wenn Unternehmen im Auftrag oder in Kooperation mit der Stadtverwaltung Werbeanzeigen oder Sponsorengelder für Projekte wie Flyer oder Broschüren akquirieren, so erhalten diese ein offizielles Empfehlungsschreiben mit Briefkopf der jeweiligen städtischen Institution. Im Schreiben vermerkt ist zudem der Sachbearbeiter mit Kontaktdaten, der bei Rückfragen jederzeit kontaktiert werden kann. Das Anschreiben ist dann außerdem vom Oberbürgermeister unterschrieben.

In der Regel weist die Stadtverwaltung zusätzlich in der Presse auf kommende Aktionen mit Fremdunternehmen hin. Die Stadtverwaltung bittet aus gegebenem Anlass, sich bei Zweifeln sofort im Rathaus zu melden, wenn eine Firma im Auftrag der Stadtverwaltung Anzeigengeschäfte tätigen möchte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen gerne für Auskünfte und Rückversicherungen zur Verfügung. Stadtverwaltung Hockenheim Presse

25 Jahre in der öffentlichen Verwaltung

v. l.: untere Reihe: Karin Kimling, Rene Ballreich, Ute Adam, Ob Dieter Gummer. Obere Reihe: Frank Hermann (Personalrat), Erhard Metzler (Technischer Werkeiter Stadtwerke Hockenheim), Wilhelm Stulken (Stadtbaumeister), Stefan Kalbfuss (Leiter Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport)

Ute Adam, Rene Ballreich und Karin Kimling – drei unterschiedliche Persönlichkeiten, doch auf alle Fälle eine Gemeinsamkeit: Jeder von Ihnen ist seit einem Vierteljahrhundert im öffentlichen Dienst tätig. In einer Feierstunde ehrte Oberbürgermeister Dieter Gummer die Beschäftigten der Stadt Hockenheim für ihre engagierte Tätigkeit.

„Die Jubilare haben zwar ganz unterschiedliche Entwicklungen genommen und sind auch unterschiedlichen Lebensalter. Gemeinsam haben sie aber, dass alle in Hockenheim geboren sind und auch hier wohnen“, stellte Gummer weitere Übereinstimmungen zwischen den Jubilaren fest.

Während Rene Ballreich jedoch bei den Stadtwerken tätig ist, arbeiten Adam und Kimling direkt im Rathaus. Karin Kimling ist im Sozialamt tätig, Ute Adams Arbeitsstelle befindet sich beim Fachbereich Bauen und Wohnen. Gestartet war die Karriere von Ute Adam allerdings als Bürokauffrau bei der Firma Süba in Hockenheim. Nachdem sie dort bis 1987 im Einkauf und in der Buchhaltung tätig war, wechselte sie zur Stadtverwaltung. Zunächst arbeitete sie im Bereich des Meldeamts, nach dem Mutterschutz wechselte sie zum heutigen Fachbereich Bauen und Wohnen, damals Bauamt. „Oft höre ich von Ihrem Vorgesetzten, Stadtbaumeister Wilhelm Stulken: ‚Ohne die Frau Adam geht nichts‘“, spielte Gummer auf das Aufgabengebiet Adams an, die die Buchhaltung im Fachbereich betreut.

Zahlen sind auch Teil des Aufgabengebiets von Karin Kimling. Fast ununterbrochen arbeitet sie im Sozialamt bis auf einige Monate im Meldeamt im Jahr 2000. Zuvor war Kimling beim Unternehmen Aurepa tätig. Als „Ansprechpartnerin für alle“ charakterisierte der Oberbürgermeister die Mutter von zwei Teenagern.

Elternteil ist auch Rene Ballreich, der als Netzmeister der Gas- und Wasserversorgung bei den Stadtwerken Hockenheim tätig ist. Zielstrebig war Ballreich schon früh: „Ich wollte immer Meister werden, darum habe ich mich entschieden, bei den Stadtwerken zu arbeiten“, erklärt der 1967 geborene Ballreich. Angefangen hatte er bei der Süba, wo er seine Ausbildung absolvierte und anschließend erste Berufserfahrungen sammelte.

„Sie alle sind adäquate Ansprechpartner, die auch in schwierigen Fällen den Überblick bewahren. Sie sind fachlich kompetent und zuverlässig“, dankte Gummer den langjährigen Mitarbeitern. Dem Dank schloss sich Frank Hermann im Namen des Personalrates an. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

15.08.2012


Entleerung der Glasboxen (Blau)

Deckel und Verschlüsse bitte in die „Grüne Tonne“

Altglas ist einer der wenigen Wertstoffe, aus dem immer wieder ohne große Qualitätsverluste die gleichen Produkte hergestellt werden können. Neben der Energieeinsparung infolge der kürzeren Schmelzdauer ist die Herstellung von Glas aus Altglas aufgrund der geringeren Luft- und Gewässerbelastung auch umweltfreundlicher als die Herstellung aus den Hauptrohstoffen Quarz, Soda und Kalk.

In der letzten Zeit wurde verstärkt beobachtet, dass sich in den Glasboxen Fremdkörper befinden, die nicht beim Glasrecycling verwendet werden können, z.B. Flachglas, vor allem Sicherheitsglas mit Drahtgeflecht, Plastikflaschen, Schraubverschlüsse, Korken, Kronkorken, Porzellan oder sogar Restmüll.

Die AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises bittet daher darauf zu achten, dass in die Glasbox nur Flaschen, Einmachgläser und Konservengläser ohne Verschlüsse und Deckel gelangen. Trinkgläser und andere Glasarten (Fensterglas, Spiegel) gehören in den Restmüll, da sie eine andere chemische Zusammensetzung als Altglas haben. Fensterglas hat zusätzlich noch Kitt-/Metall-/Holz –oder Draht im Glas und kann so nicht in der Neuglas-Produktion wiederverwertet werden.

Verschlüsse und Deckel gehören in die Grüne Tonne plus, da sie recycelt werden können.

Für naturbelassene Korken gibt es in fast allen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises Sammelstellen (z. B. Rathaus oder Bauhof), wo Korken kostenlos abgegeben werden können. Die Korken werden dann eingesammelt und zum Epilepsiezentrum in Kehl-Kork gebracht. Dort werden die Korken in den Behindertenwerkstätten zu Dämmstoffgranulat und Leichtlehm-Baustoffen weiterverarbeitet.

Nähere Informationen zu der Altglassammlung im Rhein-Neckar-Kreis gibt es bei der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH unter der Telefonnummer 07261 931-510 oder im Internet unter www.avr-rnk.de Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

31.07.2012


Schulsportanlage am Gymnasium ist in den Sommerferien für jedermann offen

Lust auf Basketball oder Fußball in den Sommerferien? Die Plätze in der Schulsportanlage des Gymnasiums stehen in den Ferien wieder allen offen, die auf einem Sportplatz spielen oder trainieren wollen.

Das Basket- und Fußballfeld, das sich zwischen Lehrschwimmbecken und Gymnasium befindet, ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr geöffnet, am Wochenende steht es ebenfalls ganztags von 9 bis 19 Uhr zur Verfügung. Der Eingang zu den Plätzen ist über den Stöcketweg möglich.

„Jugendliche haben damit in den Sommerferien mitten im Stadtzentrum einen Platz, auf dem sie in aller Ruhe Sport treiben können, ohne andere zu stören. Um den Jugendlichen dieses Angebot machen zu können, öffnen wir gerne die Zaunanlage, um den Zugang zum Sportbereich des Schulzentrum zu ermöglichen“, so Stadtbaumeister Wilhelm Stulken. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

27.07.2012


Besuch der Bio AG in Behindertenwerkstätte Talhaus

von Vanessa Träutlein

Am Mittwoch, den 04.07.12, besuchten wir (die Klasse 6d des C-F-G Gymnasiums) zusammen mit unserem Biolehrer Herr Mohr die Behindertenwerkstätte in Hockenheim. Die Teilnahme daran war freiwillig, da es mich sehr interresierte, wollte ich unbedingt dabei sein.

Es war ein seltsames Gefühl, als wir in die Behindertenwerkstätte hineingingen. Es war sehr ruhig immer mal wieder kamen ein Leute vorbeigelaufen und schauten uns erstaunt an, klar sie wussten ja nicht wer wir waren. Dann kam Herr Malisch mit zwei Jugendlichen. Er sagte, dass er sich freue, dass wir gekommen sind. In dem folgenden Rundgang durch die Werkstatt lernten wir die Arbeitsbereiche kennen. Die vorgestellten Tätigkeiten, wie Montage von Zulieferteilen für Autos  und sogar elektronischen Bauteilen, zeigten uns, dass sowohl einfache wie auch anspruchsvollere Arbeitsschritte den Mitarbeitern der Diakonie abverlangt werden. Bei einer Arbeit ging es darum, einen großen Sack Pferdefutter in kleine Portionen einzutüten. Dabei musste alles genau gewogen werden, da die fertigen Tütchen dann gleich an den Auftrageber gehen, ohne das jemand nochmal alles durchschaut.Falls wir Fragen zu der Arbeit hatten, konnten wir diese natürlich stellen. Dann gingen wir weiter in die nächsten Räume. Dort wurden unter anderem Federungen millimetergenau in dafür angepasste Formen gelegt, damit die Roboter, die diese Federungen in Autos einbauen, sie packen können. Oder es wurden Aufkleber von Boxen abgemacht. Es gab aber auch Berufe, wie Gärtner oder die Putzmannschaft.

Wir haben uns auch gefragt, was eigentlich ist, wenn jemand mit seiner Arbeit unzufrieden ist! Herr Malisch erklärte uns, dass es schon möglich ist den Beruf zu wechseln, wenn sich jemand unwohl in seiner Gruppe fühlt. Doch es käme nicht so oft vor, da  es ziemlich lang dauert bis man in eine neue Gruppe kommt und das nicht einfach so von heute auf morgen geht. Jemand stellte auch die Frage, wie viel die Behinderten so im Monat verdienen. Das konnte er uns natürlich auch beantworten. Er sagte, dass es eigentlich kein richtiger Lohn, sondern eher Taschengeld wäre, da das Amt kosten für Wohnung und Essen übernimmt. Er erklärte uns, dass der Lohn so ausgerechnet wird: Wenn jemand neu anfängt zu arbeiten ist ein Betreuer dabei der ihm Punkte gibt für Schnelligkeit, Genauigkeit, Konzentration und so weiter. Je nach dem wie viele Punkte jemand bekommt, desto höher ist sein Lohn. Man kann einen Lohn zwischen ca. 60 und 300 Euro im Monat bekommen . Er erzählte uns auch, dass es nicht so einfach ist den richtigen Job zu finden. Es gibt z.B. Menschen die nicht reden können, aber dafür sehr geschickt mit den Händen sind.

Danach gingen wir in den anderen Teil der Behindertenwerkstätte, in den Freizeitteil. Wir liefen auf dem Weg dorthin an einer Infowand vorbei. Ich sah kurz darauf und konnte ein paar Urkunden erkennen, wie z.B. eine für den ersten Platz im Kegeln. Dann waren wir auch schon vorbeigelaufen und gingen in Richtung Turnraum. Dort befanden sich  Sachen wie eine Tischtennisplatte, ein Basketballkorb, eine Hüpfburg und viele andere. Neugierig fragten wir Herrn Malisch, wieso hier eine Hüpfburg ist. Er erklärte uns, dass es gut für den Gleichgewichtssinn sei. Wir verließen den Raum und gingen weiter . Wir blieben vor ein paar schön gestalteten Türen stehen. Auf einer Tür stand 'Vier gewinnt' und auf einer anderen 'Alle guten Dinge sind drei'. Wir wunderten uns ein bisschen, doch Herr Malisch erklärte uns, dass dies die einzelnen Gruppenräume seien und jede Gruppe hat zu ihrer Gruppennummer einen Spruch. Wir redeten noch ein bisschen über die Gruppenaktivitäten und erfuhren z.B., dass jeden Tag eine Gruppe ins Schwimmbad fährt. Dann gingen wir weiter und kamen zu ein paar Fotos. Es waren Fotos von Projekten. Ein Projekt davon war gesundes Kochen. Wir schauten sie uns genauer an, die einzelnen Fotos zeigten noch einmal den starken Unterschied zwischen den Behinderten. Manche brauchen selbst bei solch einfachen Dingen wie Pilze schneiden Hilfe, während andere dies problemlos schafften. Es war schön zu sehen, wie trotzdem alle gemeinsam arbeiteten. Wir redeten noch über ein paar Dinge und Herr Malisch beantwortete uns unsere letzten Fragen. Dann gongte es und alle kamen aus den Räumen heraus. Herr Malisch sagte uns, dass er jetzt leider weg müsse und führte uns noch hinaus.

Der Rundegang war lange, trotzdem hatten wir noch nicht alles gesehen hatten, doch Herr Malisch sagte uns, dass wir gerne am Tag der offenen Tür wiederkommen könnten!

27.07.2012


Finale auf der Streuobstwiese: Roland Mohr pflegt Biotop mit Behindertenwerkstätte und Schülern des Gymnasiums

(bk) Strahlender Sonnenschein begleitete die vorerst letzte Aktion, die von Biologielehrer Roland Mohr vom Carl-Friedrich- Gauß Gymnasium initiiert wurde. Denn zum Abschied rief der engagierte Lehrer dazu auf, die Streuobstwiese hinter den Discountern in der Lussheimer Straße zu pflegen, die vor rund zehn Jahren dort angelegt wurde.

Bei der diesjährigen Aktion wurde er von der Klasse 10 d mit Klassenlehrerin Anette Wrdazidlo, den Heidelberger Werkstätten sowie der Projektgruppe „Tag der Artenvielfalt“ von der Lokalen Agenda begleitet.

Stadtgärtnermeister Matthias Degen freute sich vor Ort ebenso über die vielen Helfer wie Bürgermeister Werner Zimmermann über dieses Engagement. „Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass sich junge Menschen für das Leben in der Stadt  einsetzen“, sagte Zimmermann verbunden mit seinem ausdrücklichen Dank an „Triebfeder“ Mohr und seine Helferinnen und Helfer. Als Überraschung gab es für jeden eine Aquadrom Freikarte, um sich nach der anstrengenden Arbeit ein wenig zu erholen.

Herrn Mohr wünschte Zimmermann viel Erfolg und Freude bei seinem Neustart sowie gutes Gelingen bei bester Gesundheit. Auch seitens des Obst- und waren mehrere Vertreter gekommen. Im Gespräch erfuhr man, dass man sich auch für die Wiese mit fachgerechtem Schnitt einbringe.

Mohr betonte in einer kurzen Ansprache, dass dies alles ohne die großartige Unterstützung der Stadtverwaltung, der Lokalen Agenda, insbesondere der Projektgruppe „Tag der Artenvielfalt“ mit Horst Eichhorn, Birgit Kaschta und Kerstin Offenloch, sowie des Agendabüros nicht möglich gewesen sei. Er sei bei allen Beteiligten stets auf offenen Ohren gestoßen, egal, ob vom Bauhof Gerätschaften zur Verfügung gestellt wurden oder ob Bäume und Mulch gewünscht waren.

In der Zusammenarbeit mit den Heidelberger Werkstätten sieht die Agendabeauftragte Elke Schollenberger mit Projektsprecherin Birgit Kaschta eine Chance, die Streuobstwiese nach Weggang von Roland Mohr in dieser Form zu erhalten. Helga Grundinger, Johannes Malisch und Helmut Boos von den Heidelberger Werkstätten zeigten Interesse an der weiteren Zusammenarbeit. Denn schon zuvor war Roland Mohr mit der Klasse 6d zu einem Besuch in die Heidelberger Werkstätten geladen worden, damit sich die Schüler ein Bild von der Arbeit dort machen konnten (Bericht und Fotos von Vanessa Treutlein zu den verschiedensten Arbeitsstätten und Handlungsfelder der Behinderten).

Nach getaner Arbeit stärkten sich alle gemeinsam gemütlich bei Grillgut und Salaten in den Werkstätten im Talhaus, teilweise gesponsert vom Freundeskreis des Carl-Friedrich Gauß-Gymnasiums.

Info: Das Projekt „Streuobstwiesen“ führte Roland Mohr mit seiner Bio- AG seit zehn Jahren mit etwa 3 Aktionen jährlich durch. Nach seinem Weggang werden neue Mitstreiter gesucht, die das Projekt weiter am Leben erhalten. Interessierte können sich im Agendabüro melden: Elke Schollenberger, Tel. 06205 21-209, E-Mail: e.schollenberger@hockenheim.de Text: Birgit Kaschta; Foto: Elke Schollenberger

27.07.2012


Sozialer Tag am Gauß-Gymnasium

Die Klasse 8 b auf dem Spielplatz an der Kaiserstraße

„Ja, man hat uns unter falschen Voraussetzungen gelockt.“ Wirklich zu stören scheint es die Truppe junger Gauß-Schüler aber nicht, dass man nun statt der versprochenen Beete die Wege im Gartenschaupark säubern muss. Mit einem Lachen quittieren die Schüler den Ausspruch und machen sich gleich weiter an die Arbeit: Die Kieswege werden eifrig mit Haken und Rechen bearbeitet, während im Hintergrund die Stimmen der Kinder vom Parkkindergarten zu hören sind.

Sich engagieren und dabei der Gemeinschaft etwas Gutes tun: Diese Anliegen standen beim „Sozialen Tag“ des Gauß-Gymnasiums im Vordergrund. Von der 5. bis zur Abiklasse waren alle Schülerinnen und Schüler dabei, einen sozialen Beitrag für die Stadt Hockenheim, die umliegenden Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft und vor allem für die darin lebenden Menschen zu leisten. Altersheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kindertagesstätten und auch öffentliche Anlagen nahmen sich die jungen Helferinnen und Helfer einen Tag lang vor, um hier ihre Unterstützung einzubringen. Und auch umgekehrt erfuhren die Gaußianer viel Positives: Die Kooperation zwischen Schule und den Institutionen, die das Projekt unterstützten, ging Hand in Hand.

Neben privaten Einrichtungen kümmerten sich verschiedene Klassen auch um die öffentlichen Plätze der Stadt Hockenheim. Im Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bauen und Wohnen, der den Schülern das Material stellte, verschönerten sie verschiedene Spielplätze, den Gartenschaupark und auch ihren eigenen Schulhof. Dabei machen die jungen Gaußianer zum Teil völlig neue Erfahrungen.

Holzgeräte gestrichen, so etwa Katja Zimbelmann von der Klasse 8 a, habe sie bisher noch nie. Zusammen mit ihren Mitschülern hatte die Gruppe zur Aufgabe, die Spielgeräte auf dem großen Spielplatz im Gartenschaupark neu zu streichen. Der Erfolg der Aktion ist schon nach wenigen Stunden sichtbar: Voll frischer Farbe strahlt das Spielhäuschen im neuen Glanz, während die Schüler noch an der einen oder anderen Stelle nachbessern.

„Es ist ein gutes Gefühl, was zu machen für andere Kinder, die hier spielen. Und das Holz hatte den Anstrich nötig“, erklärt Katja, während sie frische Farbe holt. Einen frischen Anstrich verpasste auch die Klasse 8 b den Geräten auf dem Spielplatz an der Kaiserstraße. „Die Schüler sind mit Spaß bei der Sache, es ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis“ beurteilt Lehrer Claus Ebner die Aktion, während er zusammen mit seiner Kollegin Enid von Skerst die Gruppe betreut.

Keinen langen Weg hatten dagegen rund 40 Schülerinnen und Schüler, die auf dem Schulhof die Sitzsteine bei den Tischtennisplatten verschönerten: Fantasievolle Motive machen nun aus der langweiligen grauen Fläche einen Platz zum Wohlfühlen, während an anderer Stelle Beete in schweißtreibender Handarbeit mit neuem Rindenmulch belegt werden. Und trotz aller Mühe – bei den Schülern scheint es keine schlechte Laune zu geben. „Das hier ist viel besser als Schule“, so die oft geäußerte Meinung. Stadtverwaltung Hockenheim , Presse

26.07.2012


Mit Facebook Deutsch lernen

v. l.: Manfred Bühler, Charlène Rigal, OB Dieter Gummer

Charlène Rigal ist gespannt auf das, was sie erwartet. Hockenheim kennt die junge Französin zwar schon durch den Schüleraustausch und mehrere Besuche. Aber hier zu arbeiten, das ist für die 17-Jährige neu. „Die Menschen sind sehr freundlich, es ist nett mit den Kollegen“, blickt sie deshalb erleichtert auf die ersten Tage ihres Praktikums zurück. Bei einem Besuch im Rathaus sprach die junge Frau aus der Partnerstadt Commercy aber nicht nur über ihr zehntägiges Praktikum im Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom.

Deutsch zu lernen, so erzählt sie, war ihre Entscheidung. Um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, nahm sie vor fünf Jahren zum ersten Mal an einem Schüleraustausch zwischen den Schulen in Hockenheim und Commercy teil. Weitere folgten 2008 und 2010. Im Laufe der Zeit hat sich zwischen Charlène und ihrer Austauschpartnerin Lena eine Freundschaft entwickelt, die beiden sind im ständigen Kontakt.

„Früher ging das über Mail. Heute ist es viel einfacher mit Facebook. Lena und ich ‚sprechen‘ hier bilingual: Lena auf Französisch, ich auf Deutsch. So lernen wir die Sprache“, erzählt die Commercianerin anlässlich ihres Besuchs bei Oberbürgermeister Dieter Gummer. Gummer zeigte sich beeindruckt von den Sprachkenntnissen und dem steten Austausch der jungen Leute.

„Die Partnerschaft zwischen Hockenheim und Commercy lebt von jungen Leuten wie Ihnen. Ich bin froh, dass Sie die Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg am Leben erhalten“, sagte Gummer. Nach dem Austausch von Gastgeschenken wünschte der Oberbürgermeister Charlène Rigal viel Erfolg bei ihrem Praktikum in Hockenheim.

Die Partnerstädte Hockenheim und Commercy Führen im Rahmen ihrer Partnerschaftsaktivitäten seit Jahren ein Austauschprogramm für Praktikanten durch. Bewerben können sich junge Menschen bis ca. 25 Jahren, die Interesse haben, kurze Zeit in einen Betrieb in oder um Commercy zu schnuppern. Informationen und Anmeldungen bei Manfred Bühler, Hauptamtsleiter, Tel. 06205 21-215. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

25.07.2012


Vier junge Mooresviller auf Kurzbesuch in Hockenheim

Die vier jungen Mooresviller vor dem Stadtwappen ihrer Heimatstadt (v. l.): Marina Nottbohm, BM Werner Zimmermann, Amanda Beard, Daniel Burzlaff, Hayley Fowler und Aaron Gunning.

Der Besuch war zwar nicht lang, dafür umso ereignisreicher: Vier junge High-School-Absolventen aus Mooresville haben auf Einladung des Freundeskreis zwei Tage in Hockenheim verbracht.

Hayley Fowler, Amanda Beard, Daniel Burzlaff und Aaron Gunning lernten dabei Stadt, Rathaus und den Hockenheimring kennen. Nach ihrer Ankunft stand zunächst ein Rundgang durch die Rennstadt auf dem Programm. Begleitet von Marina Nottbohm vom Freundeskreis Mooresville ging es auch ins Rathaus, wo Bürgermeister Werner Zimmermann die jungen „Botschafter“ begrüßte.

Am nächsten Morgen besuchten die vier das Gauß-Gymnasium. Nach einem ausführlichen Rundgang durchs Gymnasium und einem Willkommensgruß von Schulleiter Joachim Kriebel ging es in eine 5. Klasse. Die jungen Gaußianer hatten unzählige (in Englisch gestellte) Fragen an die Mooresviller und die Amerikaner hatten ihren Spaß mit den Jüngsten der Schule. Mittags ging es dann zum Hockenheimring, denn natürlich war das Interesse groß, die schnellen Formel 1 - Autos in der Partnerstadt zu betrachten.

Untergebracht waren die vier Amerikaner bei Gastfamilien in Hockenheim. Die beiden Gauß-Lehrerinnen Christine Morys-Giessmann und Claudia Schlager hatten in der Oberstufe vier Schüler gefunden, in deren Familien die Amerikaner für eine Nacht aufgenommen wurden. Mit den Familienmitgliedern erkundeten die Austauschschüler auch das Nachtleben in Hockenheim und Umgebung. Vor ihrem Besuch in Hockenheim waren die „Mooresviller“ zu Gast im Odenwald: Hier besuchten sie einen ehemaligen deutschen Mitschüler, der ein Jahr in Mooresville verbracht hatte.

Zum Abschluss des zweitägigen Kurztrips hatten alle Beteiligten viel erlebt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kulturen entdeckt und Freundschaften geschlossen. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse; Text: Marina Nottbohm

25.07.2012


Neues Spaßaußenbecken im Aquadrom Hockenheim

Rund sechs Monate Bauzeit waren nötig, doch das Ergebnis kann sich nun sehen lassen: Das neue Spaßaußenbecken im Freizeit- und Wohlfühlbad „Aquadrom“ ist am Montag, 16. Juli, offiziell von Oberbürgermeister Dieter Gummer in Betrieb genommen worden.

„Das neue, attraktive Außenbecken kann dazu beitragen, unsere Besucherzahl zu erhöhen. Angesichts der Konkurrenzsituation in der Bäderlandschaft um uns herum sind wir mit einer durchschnittlichen jährlichen Besucherzahl von rund 360.000 Gästen zwar zufrieden. Dennoch wollen wir uns natürlich auch weiterentwickeln“, so Gummer in seiner kurzen Eröffnungsrede. Er dankte allen Mitwirkenden sowie dem Gemeinderat für die Unterstützung bei den zurückliegenden Bauarbeiten.

Das rund 170 qm große Becken aus Edelstahl wartet mit neuen Attraktionen wie Sprudelliegen, einem Bodensprudler, Rücken- und Fußmassagedüsen, Wasserkanonen sowie Liegepodesten auf. Außerdem wurde der Zugang per mobilen Behindertenlift verbessert. Der komplette Bereich um das Spaßaußenbecken ist zudem mit einem neuen Bodenbelag versehen und eine neue Wand als Sichtschutz errichtet worden.

„Wir hatten ganz klare Vorgaben für das neue Becken: Es sollte jeden zufriedenstellen, aber nichts kosten“, so der technische Werkleiter Erhard Metzler in seiner Ansprache. Er dankte seinen Kollegen, den ausführenden Firmen sowie den politischen Gremien für die gute Zusammenarbeit und das Engagement.

Bei der Konzeption, so Metzler weiter, habe man außerdem besonders darauf geachtet, die Folgekosten möglichst gering zu halten. Neben der Reduzierung der Wasserfläche würden deshalb auch die Isolierung des Bodens und der Wände sowie die neue LED-Beleuchtung dazu beitragen, Energiekosten zu sparen.

Auch die Instandhaltungskosten seien künftig geringer, da die Wanne nun aus Edelstahl bestehe und nicht mehr wie zuvor aus Fliesen, die oft ausgebessert werden mussten. Das Becken biete darüber hinaus den Vorteil, im Winter den großzügigen Saunabereich des Aquadroms weiter aufzuwerten: Das neue Außenbecken stünde dann exklusiv den Saunagästen zur Verfügung. Den vorgegebenen Kostenrahmen von 950.000 Euro habe man einhalten können.

Die Bauarbeiten am Spaßaußenbecken waren notwendig geworden, da beim alten, bereits deutlich in die Jahre gekommenen Becken umfangreiche Sanierungsarbeiten angestanden hätten. Das neue Becken ist nun effizienter zu betreiben und bietet zudem flexible Einsatzmöglichkeiten für den Saunabereich. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

17.07.2012


USA ganz nah: 1. virtuelles Treffen mit Partnerstadt Mooresville über Internet

Auf das echte „shake hands“ muss zwar noch gewartet werden, doch auch so strahlten die Gesichter bei der ersten virtuellen Partnerstadt-Sitzung mit den beiden Stadtoberhäuptern von Mooresville (USA) und Hockenheim. Nach zwei Internet-Sitzungen im kleineren Kreis kam es nun zum Zusammentreffen der beiden Bürgermeister. Miles Atkins (Mooresville) und Dieter Gummer saßen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber und tauschten neue Ideen zur Vertiefung der Städtepartnerschaft aus.

„Ich freue mich sehr über das wieder erstarkte Interesse an unserer Partnerschaft, seitdem Bürgermeister Atkins das Amt vor einem halben Jahr neu übernommen hat. Der Austausch wird für beide Seiten sicher von Vorteil sein“, so Oberbürgermeister Gummer.

Auch er, so Atkins, wünsche sich eine stärkere und solidere Basis zwischen den beiden Städten. Besonderes Interesse habe man am Austausch in den Bereichen Kultur, Ökologie und Ökonomie. Gerne würde man „best praxis-Beispiele“ aus Hockenheim und Umgebung kennenlernen, um aus den Erfahrungen zu lernen. Die beiden Stadtoberhäupter vereinbarten, dass eine Delegation aus Mooresville voraussichtlich diesen Herbst Hockenheim besuchen wird.

Zum Abschluss der virtuellen Konferenz dankte Gummer den Teilnehmern für die Unterstützung der Städtepartnerschaft. Neben den jeweiligen Mitarbeitern aus der Stadtverwaltung nahmen in Mooresville die Mitglieder der dortigen Vereinigung der „Sister Cities“ teil, die - ähnlich wie die Freundeskreise der Partnerstädte in Hockenheim - den persönlichen und informellen Austausch unterstützen.

Auf Hockenheimer Seite war der Vorstand des Freundeskreises Hockenheim – Mooresville mit der Vorsitzenden Marina Nottbohm vertreten, außerdem Mitglieder des Rotary Clubs Hockenheim, angeführt vom neuen Präsidenten Dr. Volker Bormann. Dabei waren auch die beiden Lehrerinnen am Gauß-Gymnasium Christine Morys-Giessmann und Claudia Schlager, die den Schüleraustausch mit den USA ab sofort betreuen werden. Ein herzliches Dankeschön ging an Vera Koch, die in den vergangenen fast zehn Jahren für die Verbindung zur High School in Mooresville zuständig war und die in dieser Position verabschiedet wurde. Dem Freundeskreis wird sie als 2. Vorsitzende erhalten bleiben.

Besonders die beiden Freundeskreisen, so Gummer, haben über Jahre hinweg den informellen Kontakt zwischen den Partnerstädten aufrecht erhalten und so eine Wiederaufnahme der offiziellen Partnerschaftsbeziehungen erst möglich gemacht haben.

Um auch künftig enger zusammenzurücken, wurde vereinbart, dass neben dem Besuch in Deutschland weitere virtuelle Konferenzen in regelmäßigen Abständen stattfinden werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

13.07.2012


Großes Familienfest zum 2. Geburtstag vom Oma-/ Opa-Service

v. l. „Opa“ Uwe Behrens, Charlotte und Clemens Herzog sowie Mutter Elke Herzog

„Oma, Oma, fang mich doch!“ Lachend blickt die kleine Josephine hinter dem niedrigen, grünen Busch hervor. Mit schnellen Schritten läuft die Vierjährige auf die großgewachsene ältere Dame mit Brille zu, die ein paar Meter entfernt zwischen den Holzbänken beim Forstpavillion im Gartenschaupark Hockenheim steht. Der geflochtene Zopf von Josephine flattert im Wind, plötzlich stoppt sie ab und ruft erneut: „Oma Jane, fang mich!“ Die „Oma“, wendet sich fröhlich ihrer „Enkelin“ zu. „Ich komme gleich, spiel noch kurz mit den anderen“, erklärt sie der Kleinen. Dann nimmt sie das unterbrochene Gespräch wieder auf, das sie mit den umstehenden Erwachsenen geführt hat.

Stimmengewirr, Geschirrgeklapper, dazwischen Kinderlachen und laute Rufe – am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des „Oma-/ Opa-Services Hockenheim“ anlässlich ihres 2. Geburtstages zu einer Familienfeier im Gartenschaupark. Die Gruppe, die sich vor zwei Jahren im Rahmen der Lokalen Agenda Hockenheim gegründet hat, zieht mittlerweile eine stolze Bilanz.

„Das, was wir vorhatten, ist uns gelungen: Kinder haben wieder eine Oma oder einen Opa zum Spielen, Toben oder einfach nur Geborgensein. Und ältere Menschen haben eine wunderbare und sinnvolle Aufgabe, wenn sie mit ihren ‚Enkeln‘ Zeit verbringen“, so die Sprecherin der Gruppe, Christiane Hölzer-Hössler.

Zusammen mit Hildegard Jahn-Petermann hat sie viele Kinder und ältere Menschen in Hockenheim bereits zusammengebracht. Denn der Oma- / Opa-Service war eine Idee, die die beiden 2010 aus der Zukunftswerkstatt der Lokalen Agenda Hockenheim ins Leben gerufen hatten. Hier werden nun „Leih“-Enkel mit „Leih“-Omas oder Opas zusammengebracht – unbürokratisch, dennoch rechtlich abgesichert und vor allem: Als Gewinn für beide Seiten.

Zwischen vielen vorher fremden Paaren, so berichten die beiden, sind inzwischen feste Beziehungen gewachsen, die ähnlich wie echte Familienbande funktionieren. Auch Elke Herzog profitiert von dem Oma-/ Opa-Service: Ihr Sohn hat seit Beginn der Lokalen-Agenda-Gruppe „seinen“ Opa. „Da freut sich Clemens schon vorher drauf, wenn Opa Behrens kommt und wieder mit ihm baut und bastelt“, erzählt die Mutter locker am Tisch beim Erfahrungsaustausch mit anderen Familien. Und Clemens selber, so „Opa“ Uwe Behrens, kann auch eifersüchtig werden, wenn er sich zu sehr mit dessen Schwester Charlotte beschäftigt. „Dann sagt er schon sehr deutlich: Lass das, das ist mein Opa“, berichtet Behrens.

Zehn Familien-Paare hat der Oma-/ Opa-Service seit der Gründung hervorgebracht, acht Familien mit 12 Kindern sind derzeit in einer aktiven Verbindung. Inzwischen gibt es sogar ein Paar über Hockenheim hinaus in Altlussheim. „Wir sehen: Der Bedarf ist da. Wir haben viele Familien, oft zugezogene, die sich für ihre Kinder Großeltern wünschen. Manche, weil die leiblichen zu weit weg sind, andere, weil die Großeltern sich nicht um die Enkel kümmern. Auf der anderen Seite kennen wir ältere Menschen, die eine sinnvolle Aufgabe suchen und sich gerne für einen guten Zweck einbringen möchten. Das können sie hier einfach und selbstbestimmt“, so Jahn-Petermann.

Und wenn man sieht, wie sich die kleine „Neu“- Enkelin an ihren Leih-Opa Bruno Jahn schmiegt, während die beiden Kuchen essen, kann man erahnen, wie viel Vertrauen und Nähe zwischen den Generationen entstehen können.

Die beiden Gruppensprecherinnen suchen deshalb noch weitere Großeltern, die Kindern Ruhe, Freude und Geborgenheit geben möchten. Derzeit suchen sie noch Omas und Opas  für zehn Familien mit 14 Kindern. „Wir achten dabei sehr darauf, dass beide Seiten zusammenpassen. Es werden die Vorstellungen berücksichtigt, die beide haben. Vorgaben gibt es bei uns nicht“, so Hölzer-Hössler.

Wer sich gerne unverbindlich informieren möchte oder Interesse an einem „Leih“-Enkelchen oder Ersatz-Großeltern hat, kann sich wenden an:

Hildegard Jahn-Petermann, Telefon: 06205-7309, bruno.jahn@web.de

Christiane Hölzer-Hößler, Telefon: 06205-2890 448, c.hoelzerhoessler@googlemail.com Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

12.07.2012


Strahlende Sieger beim Mario-Kart-Turnier im JUZ

so sehen Sieger aus

Am vergangenen Samstagnachmittag fand im Jugendzentrum am Aquadrom (JUZ) das traditionelle Mario-Kart-Turnier statt. In Kooperation mit den Jusos Hockenheim traten erneut Hockenheimer Jugendliche beim rasanten Rennspaß gegeneinander an, um ihren Meister zu krönen.

Insgesamt spielten 18 Kinder und Jugendliche auf zwei Leinwänden gegeneinander. Juso-Sprecher Christian Soeder sorgte im Vorfeld für technisch perfekt ausgestattete „Rennstrecken“. Hochmotiviert und bei drückender Hitze lieferten sie sich äußerst spannende Rennen und sabotierten sich dabei nach Lust und Laune und mit viel taktischem Geschick mit Schildkrötenpanzern, Bananen und Schrumpfblitzen.

Nach gut drei Stunden Spielzeit standen die sechs Finalisten fest. Dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass Vorjahressiegerin Laura Huck, Mirac Gündüz und Semih Gercek auf Augenhöhe agierten und sich im Spielniveau deutlich vom Rest abhoben. Das vorletzte Rennen geriet dann zum Höhepunkt der Veranstaltung.

Vom Start weg anscheinend aussichtslos im Hintertreffen, gelang es Laura fast auf dem Zielstrich den zweiten Rang zu erzielen und sich ins Finale zu fahren. Dann musste sie sich jedoch in zwei packenden Läufen dem Turniersieger Semih geschlagen geben. Ihre Freude überwog trotzdem: „Meine Hände zittern und schwitzen richtig, aber ich bin sehr glücklich“, sagte sie freudestrahlend. Soeder und Simone Sand vom JUZ überreichten bei der anschließenden Siegerehrung Medaillen, einen Wanderpokal und zahlreiche attraktive Sachpreise an die besten zehn Mario-Kart-Fahrer.

Alle Beteiligten waren sich nach der Veranstaltung sicher, dass das Turnier wieder ein großer Erfolg gewesen sei. „Diese schöne Tradition führen wir gerne fort“, freute sich JUZ-Leiter Matthias Falke über die rasanten Rennen, das faire Verhalten der Spieler und vor allem den technisch reibungslosen Ablauf des Mario-Kart-Turniers.

Das JUZ ist Teil des Netzwerkes der städtischen Jugendarbeit. Neben dem JUZ gehören dazu z. B. das Kinder- und Jugendbüro „Pumpwerk“, die Schulsozialarbeiter sowie ein Mitarbeiter für aufsuchende Sozialarbeit. Das JUZ wird von der Stadt Hockenheim seit über zehn Jahren erfolgreich betrieben. Es steht den Jugendlichen Hockenheims von Dienstag bis Samstag von 13 bis 20 Uhr zur Verfügung, ab 17 Uhr hat das JUZ ausschließlich für Jugendliche ab 14 Jahren geöffnet. Zum Angebot des JUZ gehören ein Internetcafé, verschiedene Spielangebote wie Kicker, Tischtennis und Basketball sowie Hilfe bei Berufswahl und Bewerbung. Stadt Hockenheim, Presse, Foto: Matthias Falke

04.07.2012


Aufsuchende Jugendarbeit: Vor allen in den Abendstunden unterwegs

von links den neuen Mitarbeiter Andreas Ledderhose, rechts Fachbereichsleiter „Soziales, Bildung, Kultur und Sport“ Stefan Kalbfuss

Das Netzwerk der städtischen Jugendsozialarbeit hat ab sofort einen weiteren Stützpfeiler bekommen: Neben den beiden Jugendhäusern „Pumpwerk“ und „Jugendzentrum am Aquadrom“ sowie den Schulsozialarbeitern an allen Hockenheimer Schulen gibt es nun einen Mitarbeiter für aufsuchende Jugendsozialarbeit.

Der Gemeinderat hatte mehrheitlich beschlossen, diesen Bereich der Jugendsozialarbeit mit einer halben Stelle zu verstärken, um im Stadtbereich Hockenheims präventiv tätig zu werden. Andreas Ledderhose wird als neuer Mitarbeiter vor allem in den Abendstunden in Hockenheim unterwegs sein, um das Aufgabengebiet abzudecken.

Der studierte Diplom-Theologe hat bereits viel Erfahrung im Bereich Jugendarbeit als Jugendreferent gesammelt. Er möchte in seiner Einarbeitungszeit nun vor allem Kontakte zu den Jugendlichen auf öffentlichen Plätzen und Anwohnern herstellen und sich ein Bild von der Situation vor Ort machen. Als Teil seiner Arbeit, die umgangssprachlich häufig als „Streetwork“ bezeichnet wird, möchte der 30-Jährige Verständnis wecken und zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen vermitteln. Außerdem plant er, Projekte mit Jugendlichen zu initiieren.

Den Wechsel nach Hockenheim betrachtet der neue städtische Mitarbeiter als Herausforderung, auf die er sich freut. Da er viel in der Stadt unterwegs ist, ist Andreas Ledderhose am besten per Mail oder über Anrufbeantworter zu erreichen, den er regelmäßig abhört. Kontakt: Tel. 06205 21-246 oder E-Mail: a.ledderhose@hockenheim.de. Stadt Hockenheim, Presse

 

04.07.2012


Neue Gedenktafel für Freundschaft mit Commercy

„Respect“ – kein Spiel der gerade zu Ende gegangenen Fußball-EM lief über den Bildschirm, ohne dass in einem kleinen Film auf Toleranz, Respekt und Achtung gegenüber den Mitmenschen hingewiesen wurde. In Hockenheim wurde dieser Respekt vor anderen Kulturen missachtet: Die Gedenktafel, die an die jahrzehntelange Freundschaft zwischen dem französischen Commercy und Hockenheim erinnert, wurde vor wenigen Wochen zerstört.

„Ob gedankenlose oder bewusste Beschädigung: Eine Gedenktafel zu zerstören, die für die Freundschaft zwischen den Menschen unserer Partnerstadt Commercy und uns steht, ist nicht einfach abzutun. Das verletzt die Menschen, die sich für Freundschaft über Grenzen hinweg einsetzen. Wir bedauern den Vorfall deshalb sehr“, so Bürgermeister Werner Zimmermann.

Die Stadt hat bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Um dem Andenken baldmöglichst wieder ein würdiges Ansehen zu verschaffen, habe man Vertretern des Freundeskreises Hockenheim-Commercy gegenüber signalisiert, dass sich die Stadt in der Verpflichtung sehe. Der Freundeskreis wird nun im nächsten Schritt nach Lösungsmöglichkeiten suchen und die damit verbundenen Kosten beziffern, um die zerstörte Gedenktafel zu ersetzen.

„Wir möchten außerdem ein Zeichen setzen, dass wir großes Interesse an der Aufklärung haben. Deshalb bitten wir jeden, der etwas in Zusammenhang mit der Beschädigung der Tafel beobachtet hat, sich an uns zu wenden“, so Zimmermann weiter. Die Tafel wurde voraussichtlich am ersten Juni-Wochenende beschädigt. Standort der Tafel ist beim Völkerkreuz im Stiegwiesenpark. Auf sachdienliche Hinweise ist eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Hinweise an das Sekretariat des Bürgermeisters, Tel. 06205 21-119 oder per E-Mail an info@hockenheim.de. Stadt Hockenheim, Presse, Foto: Karl Götzmann

04.07.2012


Ludwig Bless in den Ruhestand verabschiedet

(v. l.): Johannes Lienstromberg, OB Dieter Gummer, Doris Trautmann, Ludwig Bless, Dieter Eisenmann.

Bei seinen Begegnungen habe er Ludwig Bless als „ruhigen und ausgeglichenen Menschen erlebt“. Mit diesen Worten begann Oberbürgermeister Dieter Gummer die Feierstunde, in deren Verlauf der langjährige Mitarbeiter des gemeindlichen Vollzugsdienstes in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Bei dem nicht immer leichten Betätigungsfeld, so Gummer weiter, seien Ludwig Bless diese Eigenschaften sicherlich sehr zu Gute gekommen. Sie seien wohl auch die Grundlage dafür, dass er die Stadtverwaltung und Hockenheim stets positiv repräsentiert habe. Unter 5 Bewerbern habe man damals Bless ausgewählt und damit eine sehr gute Entscheidung getroffen, stellte Oberbürgermeister Gummer fest.

Die berufliche Laufbahn von Ludwig Bless begann 1967 mit einer Ausbildung zum Maler und Lackierer, Fachrichtung Maler. 1990 orientierte er sich beruflich um und war bis Juni 1991 als Vollzugsbeamter bei der Stadtverwaltung Heidelberg tätig. Ab dem 1. Juli 1991 verlagerte der gebürtige Heidelberger seine beruflichen Aktivitäten in die Rennstadt.

Der Oberbürgermeister dankte Ludwig Bless im Namen der Stadt Hockenheim für sein langjähriges Engagement. Die neu gewonnene Freizeit könne er ja nun zu ausgedehnten Aufenthalten auf seiner Lieblingsinsel nutzen. In seiner Funktion als Personalratsvorsitzender bedankte sich Johannes Lienstromberg bei dem Ruheständler für dessen ebenfalls langjährige Mitwirkung als Schwerbehindertenvertreter. Ordnungsamtsleiterin Doris Trautmann wünschte Ludwig Bless im Namen der Kolleginnen und Kollegen alles Gute. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

25.06.2012


Ergebnis der Oberbürgermeister-Wahl von Hockenheim

Bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Hockenheim am Sonntag, 24. Juni 2012, setzte sich Amtsinhaber Dieter Gummer gegen seinen Herausforderer Klaus Gallant durch. Der Wahlausschuss unter Leitung von Werner Zimmermann stellte das endgültige Ergebnis gegen 19.30 Uhr in der Stadthalle Hockenheim fest.

Dieter Gummer (SPD, Oberbürgermeister, Jahrgang 1951, wohnhaft Hermann-Böhm-Str. 11, 68766 Hockenheim) erhielt 89,25 % der gültigen Stimmen (4.581 Stimmen), Klaus Gallant (parteilos, Industriekaufmann, Jahrgang 1951, wohnhaft Hubertusstr. 12, 68766 Hockenheim) 10,36 % (532 Stimmen). Auf andere Wahlvorschläge entfielen 20 Stimmen (0,39 %).

Von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten 5.278 Wählerinnen und Wähler, das entspricht einer Quote von 33,73 %. Zur Wahl aufgerufen waren insgesamt 15.646 Wahlberechtigte. Insgesamt wurden 5.133 gültige Stimmen (97,25 %) abgegeben, ungültige 145 Stimmen (2,75 %). Von ihrem Recht auf Briefwahl machten 1.085 Bürger Gebrauch.

Die Amtsperiode des wiedergewählten Oberbürgermeisters Dieter Gummer beginnt am 1. September 2012. Um das Amt des Hockenheimer Oberbürgermeisters hatten sich die beiden Kandidaten Dieter Gummer und Klaus Gallant beworben. Dieter Gummer ist seit einer Amtsperiode (Beginn: 1. September 2004) Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Hockenheim. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

25.06.2012


Offen und sympathisch: Beate Kneis feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

(v. l.): Ordnungsamtsleiterin Doris Trautmann, Oberbürgermeister Dieter Gummer, Beate Kneis, Personalrat Frank Herrmann

Vielen Hockenheimern ist sie bekannt, denn häufig führt der erste Weg von Rathausbesuchern zu ihrem Arbeitsplatz: Ohne Beate Kneis ging in der Regel niemand in den Urlaub. Ob Reisepass, Personal- oder Kinderausweis - Beate Kneis gehört zu den festen Stützen des Teams - und das bereits seit 25 Jahren. Vor kurzem dankte ihr deshalb Oberbürgermeister Dieter Gummer in einer kleinen Feierstunde für ihr langjähriges Engagement bei der Stadt Hockenheim.

„Sie sind ein sympathischer Mensch. Das passt zu Ihrer Aufgabenstellung im Bürgerbüro. Sie repräsentieren die Offenheit, die man in diesem Job braucht“, so Gummer in seiner Ansprache. Dabei war der Weg von Beate Kneis in den öffentlichen Dienst eigentlich gar nicht vorgezeichnet.

Nach der Schule fing Kneis ihren beruflichen Werdegang zunächst als Rechtsanwaltsgehilfin an, bevor sie bei der Landwirtschaftlichen Alterskasse tätig war. Nach der Geburt ihres Sohnes wollte die junge Mutter wieder zurück in den Beruf, jedoch nur halbtags arbeiten. „Das war damals noch nicht üblich“, erinnert sie sich zurück.

Deshalb begann Kneis 1987 im Rathaus Hockenheim – zunächst im Personalamt, später wechselte sie ins Pass- und Standesamt. Als die Dienstleistungen des Passamtes im vergangenen Jahr mit anderen Aufgaben im neuen Bürgerbüro gebündelt wurden, bekam auch Beate Kneis dort ihren „neuen“ Arbeitsplatz.

Spaß macht ihr die Tätigkeit im Bürgerbüro: „Das Aufgabengebiet ist breiter geworden, es gibt mehr Abwechslung und komplexere Arbeitsabläufe. Es ist schön, den Menschen helfen zu können“, so die Jubilarin.

Dass man ihr die Freude an der Arbeit anmerke, bestätigte auch ihr Vorgesetzter und Personalrat Frank Herrmann. „Ich bin froh, Beate Kneis im Team zu haben“, dankte ihr der Leiter des Bürgerbüros. Auf die Frage, was sie durch ihre Tätigkeit besonders gelernt habe, war sich die Mutter eines inzwischen 27-jährigen Sohnes sicher: „Durch meine Arbeit habe ich gelernt, alles zu hinterfragen und nichts einfach nur hinzunehmen. Nur so kann ich immer wieder auf die Wünsche unserer Bürger eingehen.“ Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

21.06.2012


Doppelt profitieren bei den Stadtwerken Hockenheim: Neue Delta Sonnen-Scheine ab 2. Juli

Sie sind bisher ein Renner und bereits nach kürzester Zeit „ausverkauft“: Die „Delta Sonnen-Scheine“ der Stadtwerke Hockenheim finden bei den Kunden reißenden Absatz. Keinen Vormittag dauerte es in der Vergangenheit, dann waren alle Anteilsscheine an den Fotovoltaikanlagen – die „Delta Sonnen-Scheine“ - vergeben. Wer also bei der dritten Auflage ab 2. Juli von den guten Anlagekonditionen profitieren möchte, sollte sich beeilen.

Das Prinzip hinter den Sonnen-Scheinen ist einfach. Mit dem Erwerb beteiligt sich der Kunde an den Bürgersolaranlagen, die die Stadtwerke Hockenheim errichtet haben. Damit investieren die Stadtwerke-Kunden in umweltschonende erneuerbare Energien und profitieren gleichzeitig von einer attraktiven Verzinsung, die bei 3 Prozent während der gesamten Laufzeit liegt.

Der Ausgabewert liegt insgesamt bei 170.000 Euro. Pro Kunde kann für die Einlage ein Betrag zwischen 200 und 5.000 Euro gewählt werden. Die „Delta Sonnen-Scheine“ sind für alle Stromkunden der Hockenheimer Stadtwerke erhältlich, die entweder bisher nicht in die Bürgersolaranlagen der Stadtwerke investiert haben oder die Höchstgrenze von 5.000 Euro noch nicht erreicht haben.

Die Ausgabe ist am 2. Juli ab 7.30 Uhr im Sekretariat, solange der Vorrat reicht. Die Abrechnung erfolgt über die Jahresverbrauchsabrechnung.

Die neuen Bürgersolaranlagen, deren „Delta Sonnen-Scheine“ nun ausgegeben werden, wurden auf den Dächern des Bauhofs vom Gaswerk, des Elektrizitäts-Werkes und der Stadthalle in Betrieb genommen. Die Photovoltaikanlage auf den Dächern des Bauhofs vom Gaswerk hat eine Leistung von 49,4 Kilowatt-Peak (kWp) auf einer Fläche 265 qm in Süd-östlicher Ausrichtung und 106 qm in Süd-westlicher Ausrichtung.

Auf der Stadthalle wurde eine Anlage mit 29,64 kWp auf einer Fläche von 700 qm installiert. Die dritte Anlage wurde auf den Dächern des Elektrizitätswerks gebaut und hat eine Leistung von 17,1 kWp. Mit den neuen Anlagen können knapp 30 Haushalte im Jahr mit Strom versorgt werden. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen erfolgte Anfang März.

Bisher wurden von den Stadtwerken Hockenheim zweimal „Delta Sonnen-Scheine“ ausgegeben. Die erste Bürgersolaranlage befindet sich auf dem Dach der Freibadumkleide des Freizeit- und Wohlfühlbades „Aquadrom“ (100 kWp - entspricht dem Verbrauch von etwa 30 Haushalten). Die zweite Bürgersolaranlage wurde auf den Dächern des Bades (ebenfalls rund 100 kWp) installiert. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

18.06.2012


Mehr telefonischer Kundenservice: Hockenheim macht mit bei einheitlicher Behördennummer 115 in der Metropolregion

Freitagnachmittag, 16 Uhr, am Wochenende sollen die Formalien für die baldige Hochzeit vorbereitet werden. Doch welche Dokumente brauche ich eigentlich dafür, um zum Standesamt zu gehen? Wer jetzt kein Internet zur Hand hat, muss normalerweise bis Montag warten, um darüber eine Auskunft zu bekommen. Die Vorbereitungen am Wochenende fallen ins Wasser.

Seit kurzem kann man aber einfach die Telefonnummer 115 wählen, und schon werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr schnell und unkompliziert Antworten auf die wichtigsten Verwaltungsfragen gegeben, wie z. B. „Wo bekomme ich meinen Reisepass?“, „Wie melde ich mich an oder mein Auto um?“ oder „Welche Dokumente brauchen wir zum Heiraten?“.

Wer die 115 wählt, der landet dann beim regionalen Service-Center in Ludwigshafen. Hier antworten Mitarbeiter des Service-Centers kompetent auf alle Fragen. Möglich wird dies durch eine zentrale Wissensdatenbank, in der alle beteiligten Städte und Kommunen Informationen zu den einzelnen Verwaltungsverfahren ablegen. Die Mitarbeiter können auf diese Informationen zugreifen und Anfragen kompetent beantworten – unabhängig davon, ob der Anrufer aus dem badischen, hessischen oder rheinland-pfälzischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar kommt.

75% der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden durch das Service-Center angenommen. 65% der Anfragen werden beim ersten Anruf abschließend beantwortet. Falls zu einem Anliegen nicht auf Anhieb Auskunft gegeben werden kann, erhält der Anrufer binnen 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung – wahlweise per E-Mail, Fax oder Telefon.

Vorteil der einheitlichen Behördennummer 115 ist neben den längeren Servicezeiten auch, dass der Zugang der Menschen zur Verwaltung im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz deutlich vereinfacht wird: Es entfällt nämlich die aufwendige Recherche nach den zuständigen Behörden. Unter der leicht zu merkenden, aus Festnetz und Mobilfunk gleichermaßen erreichbaren und vorwahlfreien Telefonnummer 115 wird Auskunft zu allen beteiligten Kommunen und Landkreise sowie der Landes- und Bundesverwaltungen gegeben, nicht nur speziell zum Wohn- oder Arbeitsort.

Außer den Städten Frankenthal, Ludwigshafen am Rhein und Speyer und den Kreisen Bergstraße, Rhein-Neckar und Rhein-Pfalz sind auch Heidelberg und Mannheim mit eigenen Service-Centern Teil des 115-Verbundes. Damit steht der Bürgerservice rund 1,7 der insgesamt 2,4 Millionen Metropolitaner zur Verfügung.

Selbstverständlich bleibt zu den Öffnungszeiten des Rathauses aber die Möglichkeit, über die bewährte Telefonnummer 06205 21-0 direkt Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort aufzunehmen. Das Rathaus Hockenheim hat geöffnet

Montag, Mittwoch, Freitag: 8.30 bis 12 Uhr

Dienstag und Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr

sowie Mittwochnachmittag: 14 bis 18 Uhr

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuen sich auf Ihre Anfragen. Stadtverwaltung Hockenhei, Presse

30.05.2012


Dieter Gummer und Klaus Gallant kandidieren für das Hockenheimer Oberbürgermeisteramt

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am 28. Mai 2012 die Bewerbung von Amtsinhaber Dieter Gummer (Oberbürgermeister, Jahrgang 1951, wohnhaft Hermann-Böhm-Str. 11, 68766 Hockenheim) und Klaus Gallant (Industriekaufmann, Jahrgang 1951, wohnhaft Hubertusstr. 12, 68766 Hockenheim) für die Wahl des Oberbürgermeisters von Hockenheim zugelassen. Die Wahl des Oberbürgermeisters findet am 24. Juni 2012 statt.

Beide dem Wahlausschuss vorliegenden, schriftlichen Bewerbungen wurden damit zugelassen. Die Bewerbungen waren vollständig und entsprachen den rechtlichen Erfordernissen. Die zugelassenen Bewerber werden nun in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbung öffentlich bekannt gegeben und bei der Stimmzettelherstellung berücksichtigt.

Der Gemeindewahlausschuss legte außerdem die Modalitäten für die öffentliche Kandidatenvorstellung fest. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Juni 2012, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hockenheim statt. Beide Kandidaten erhalten jeweils 20 Minuten Redezeit zur persönlichen Vorstellung. Beginnen wird Dieter Gummer, die Reihenfolge wurde vor dem Wahlausschuss ausgelost. Bei anschließenden Fragen der Bürger ist die Redezeit insgesamt jeweils auf 30 Minuten pro Kandidat beschränkt. Je Einzelantwort darf dabei eine Redezeit von zwei Minuten nicht überschritten werden.

Fragen an die Kandidaten können direkt von den Wahlberechtigten bei der öffentlichen Veranstaltung unter Nennung von Namen und Adresse gestellt werden. Es darf immer eine Frage von einer Person gestellt werden, dann folgt die nächste Person, jeweils der Reihenfolge nach. Wenn eine Person mehrere Fragen stellen möchten, kann sie dies tun, muss sich aber für jede Frage „hinten anstellen“.

Der Wahlausschuss setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen. Vorsitzender ist Bürgermeister Werner Zimmermann, stellvertretender Vorsitzender und Beisitzer ist Ernst Bohrmann. Weitere Beisitzer sind Walter Großhans und Willi Keller, stellvertretende Beisitzer Helmut Kief und Michael Behr. Die Einreichungsfrist für die Bewerbungen war vom 10. März 2012 bis 28. Mai 2012.  Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

30.05.2012


Ein Hauch Frühling…

Hockenheim-  Zuerst der lange Winter und dann der ungewöhnlich kalte und trockene April. So haben wir uns den Frühling nicht vorgestellt. Ist er überhaupt da? Schwamm drüber. Jetzt ist der Mai da und „petite Fleur“ der besondere Gartenmarkt im Gartenschaupark .Eine gute Gelegenheit, ohne Umwege in den Frühsommer zu starten. Vom 17. Mai (Christi Himmelfahrt) bis zum 20.Mai machen in der Idylle des Gartenschauparks tausende schöne und praktische Dinge für Haus und Garten den Besuchern gut Laune. Sie können frische Luft genießen, die nach Wohlsein und Entspannung schmeckt.

Pepinieres et Paysages oder Lacon- allein die Namen der Aussteller aus der Region und den benachbarten Ausland klingen verheißungsvoll.

Auch der Blumenkorb Offenloch bringt farbenfrohe Tischdeko und Kränze für drinnen und draußen,als Ideen für  die Gestaltung ihrer eingen Balkon und Terrasse. Salumeria Italia servieren italische Feinkost, Bambus Willumeit besondere Bambus, Stauden, Japanische Ahorn und Hosta für sonnige und schattige Stellen.

Von Hand modellierte Tonfiguren und der Duft von feinen Seifen umgibt den Markt. Pflanzenwerkzeug und Edelstahlgrills ranken um den grünen Kern der Ausstellung.

Neben diesem Potpourri an phantasievollen Namen und schönen Dingen präsentiert petite Fleur eine echte Augenweide mit den Schaugärten, Anregungen, Ideen all dies für die Besucher.

Zwischen alldem finden sich auch Plätze zum Ausruhen, wo man sich mit Flammkuchen, Kaffee und Kuchenspezialitäten von Hockenheimer Vereinen oder Frozen-Joghurt und frische Obst stärken kann.

Dieser kleine Ausschnitt und noch vieles mehr bietet der petite Fleur den Besucher. Wir heißen Sie „ Herzlich willkommen.“ Foto: bk;pem

19.05.2012


Feste feiern – aber sicher: Gut besuchte Veranstaltung in der Zehntscheune

von links: Kai-Uwe Bechtel, Doris Trautmann und André Neise

Wenn die Zeit der Straßen- und Vereinsfeste wieder näher rückt, dann wächst auch die Verunsicherung bei den Vereinen: An wen darf ich Alkohol verkaufen, wie ist das mit der Kühlung oder was muss auf der Speisen- und Getränkekarte an Information gegeben werden? Einen Überblick über die wichtigsten Regelungen gab eine Veranstaltung der Stadtverwaltung in der Zehntscheune, an der zahlreiche Vereinsvertreter teilgenommen hatten.

Ordnungsamtsleiterin Doris Trautmann, Kai-Uwe Bechtel vom Polizeirevier Hockenheim und Lebensmittelkontrolleur André Neise vom Rhein-Neckar-Kreis gaben wichtige Tipps und Informationen, wie man seine Feste feiert, ohne dabei Rechtsvorschriften zu missachten. „Es geht hier auch um Ihren Eigenschutz. Wenn Sie die Vorschriften beachten, sind Sie nicht angreifbar“, erläuterte Neise. Die Besucher der Veranstaltung nutzen die Möglichkeit: Sie diskutierten lebhaft mit den Referenten und ließen sich viele Rechtsvorschriften erläutern, um auf kommende Feste gut vorbereitet zu sein.

Informationen über das „sichere Feiern“ gibt es unter anderem auch unter: www.hockenheim.de (Formulare Gaststätten) oder www.untersuchungsaemter-bw.de.

07.05.2012


Maimarkt-Stand der Rennstadt zieht Publikum an

Wasserratten, Kulturhungrige und Freizeit-Rennfahrer: Sie alle kamen auf ihre Kosten beim Besuch des Standes der Rennstadt Hockenheim auf dem Mannheimer Maimarkt. „Nach Hockenheim wollen wir auch mal wieder hin“, war einer der häufigsten Aussagen, die hier zu hören war. Denn während Groß und Klein am Rennsimulator ihre Runden über den virtuellen Hockenheimring drehten, informierten sich Freunde und Familien über das breite Angebot der Rennstadt.

Hockenheim – ringsum einen Besuch wert: Unter diesem Motto präsentierten sich das Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom, der Hockenheimring, die Stadthalle und das Pumpwerk auch in diesem Jahr in Halle 02, Tourismus, auf dem Maimarkt. Viel Zuspruch fanden neben Rennsimulator, dem Formel 1-Boliden sowie den Informationen und Angeboten der Partner unter dem Dach der Rennstadt Hockenheim auch das große Gewinnspiel. Unzählige Besucher nahmen an der großen Verlosung teil, bei der man Formel 1-Karten, Karten der Stadthalle und des Aquadroms gewinnen konnte.

Auch die politischen Vertreter aus dem Kreis statteten dem Stand von Hockenheim einen Besuch ab: CDU, SPD und FDP überzeugten sich vom vielfältigen Angebot der Rennstadt, das Oberbürgermeister Dieter Gummer ihnen präsentierte.Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

07.05.2012


2. Hockenheimer Unternehmertreffen informierte über Forderungsmanagement

Referent Tobias Wunderlin

„Wie kommen Sie schneller an Ihr Geld?“ Diese Frage sicherte Referent gleich zu Beginn seines Fachvortrag die volle Aufmerksamkeit bei den Besucher des 2. Hockenheimer Unternehmer-Treffen im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim. Professionelles Forderungsmanagement, die Beachtung von Rechtsvorschriften sowie Tipps und Tricks waren Themen, die Referent Tobias Wunderlin den rund 35 Unternehmern in den Räumen des Autohauses „Hahn am Ring“ vorstellte.

„Forderungsmanagement – Tipps und Tricks für das Rechnungs- und Mahnwesen“, so lautete der Titel des Vortrages. Und die gute Nachricht hatte Wunderlin, der für das Unternehmen Creditreform Mannheim tätig ist, auch gleich im Gepäck: Die Schuldnerquote in Hockenheim liegt laut Schuldneratlas der Creditreform „im grünen Bereich“ bei ca. 10 Prozent. Beim Blick ins Umfeld jedoch zeichnet sich ein anderes Bild: Hier liegen die Quoten zum Teil höher.

Wunderlin zeigte Möglichkeiten auf, Ausfallrisiken zu minimieren. So sei es wichtig, im eigenen Haus formale Qualitätskriterien einzuhalten. Unter anderem verwies er darauf, schon bei Auftragsannahme oder Vertragsabschluss genaue Stammdaten zu erfassen, Dubletten zu vermeiden, Bonitätsprüfungen durchzuführen und Zahlungskonditionen zu überprüfen. Sinnvoll sei auch, bei unbekannten Vertragspartnern eine kurze Recherche z. B. im Internet durchzuführen, um die Daten abzugleichen.

Den Kunden die Möglichkeit zum Bankeinzug anzubieten, Skontoanreize zu setzen oder einen Überweisungsträger bzw. QR-Code einzusetzen, waren weitere praktische Tipps des Referenten, um die Zahlungsmoral der Schuldner zu erhöhen. Auch die Formalien, die bei einem Mahnschreiben eingehalten werden müssen, erläuterte Wunderlin, bevor die Unternehmer nach dem offiziellen Teil des Treffens in einen lockeren Erfahrungsaustausch miteinander traten.

Die Unternehmens-Treffen, so Wirtschaftsförderer Donald Pape zuvor in der Einleitung, sollen neben der Weitergabe von Fachinformationen genau diesem Zweck dienen: Die Vernetzung der Hockenheimer Unternehmen untereinander soll gefördert werden. Die stärkere Vernetzung der Wirtschaft, so Pape weiter, sei eines der konkreten ersten Projekte, die der Lenkungskreis Stadtmarketing in Angriff genommen habe. Der Dank von Pape ging deshalb auch an die Unternehmer Sven Fillinger von der Firma aubex sowie Matthias Mayer von COMVI Foto & Media Agentur, die sich beide aktiv bei der Vorbereitung der Unternehmer-Treffen einbringen, sowie „Gastgeber“ Michael Fehringer vom Autohaus „Hahn am Ring“, in deren Räumlichkeiten das 2. Hockenheimer Unternehmer-Treffen stattfand.

Die Unternehmer-Treffen sollen künftig fünfmal jährlich an verschiedenen Standorten Hockenheims stattfinden. Themenanregungen und Standortvorschläge seien willkommen, so Pape. Er verwies auf die neu gegründete Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ im Internet-Berufsnetzwerk „Xing“, auf der sowohl Informationen zu finden seien wie auch auf einfache Art und Weise Diskussionen und Anregungen zu den Unternehmer-Treffen möglich seien.

Die Veranstaltungsreihe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“ findet im Rahmen des Stadtmarketings Hockenheim statt. Im Stadtmarketing Hockenheim engagieren sich Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung des Standortes Hockenheim. Das Stadtmarketing steht jedem offen, der Interesse hat, die Zukunftsfähigkeit Hockenheims mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen und zum Vortrag über die Stadtverwaltung Hockenheim, Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

20.04.2012


Freie Fahrt durch die Untere Hauptstraße

(v. l.) Harald Baumann, zuständiger Mitarbeiter für die Großbaustelle im Fachbereich Bauen und Wohnen, Wilhelm Stulken, Stadtbaumeister, sowie Polier Michael Pachner von der Straßenbaufirma Schön & Sohn

Die Untere Hauptstraße ist ab sofort wieder für den Verkehr offen. Stadtbaumeister Wilhelm Stulken gab am Donnerstag, 19. April, die Straße frei. „Die Bauarbeiten in der Unteren Hauptstraße sind so gut wie abgeschlossen, der Verkehr kann jetzt wieder durch die Stadt fließen“, zeigte sich Stulken erfreut.

In der Unteren Hauptstraße wurden seit Frühjahr vergangenen Jahres umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Neue Abwasserkanäle und Hausanschlüsse sowie Gas- und Wasserleitungen mussten gelegt werden. Anschließend wurde die Straße neu gestaltet und optisch aufgewertet.

So wurden unter Anderem 18 Zierkirschbäume angepflanzt, um das Straßenbild zu begrünen. Die Fahrbahn wurde auf 5,50 Meter für den normalen Begegnungsverkehr ausgelegt, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h. Bei der Neupflasterung der Gehwege wurden Steine verwendet, die in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda ausgesucht wurden. Durch die besondere Beschaffenheit der Steine ist es z. B. für Menschen mit Gehhilfe leichter, auf den neuen Steinen zu laufen. Außerdem wurden, ebenfalls in Absprache mit der Lokalen Agenda, die Bordsteine in Kreuzungsbereichen abgesenkt.

Insgesamt wurden die Untere Hauptstraße, die Friedrichstraße und der Tiefe Weg auf einer Länge von weit über einem halben Kilometer (rund 650 Meter) saniert und neu gestaltet. In den nächsten 14 Tagen werden noch Restarbeiten ausgeführt, unter anderem müssen noch einige Gehwegabschnitte gepflastert werden. Für die Kanal- und Straßenbaumaßnahmen in der Unteren Hauptstraße sind insgesamt Kosten in Höhe von 736.000 € im Haushalt vorgesehen, der eingeplante Landeszuschuss beläuft sich auf rund 256.000 €.

Die nun fertig gestellte Untere Hauptstraße ist Teil des großen Bauprojektes Untere Hauptstraße / Friedrichstraße / Tiefer Weg. Derzeit laufen noch die Arbeiten in der Friedrichstraße: Hier wird zurzeit die Schottertragschicht der neuen Fahrbahn aufgebracht. Die Arbeiten in der Friedrichstraße und damit das gesamte Großprojekt sollen bis Mitte Mai abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Arbeiten ist geplant, ein kleines Baustellenfest mit den Anwohnern durchzuführen. „Bei allen Anwohnern möchte ich mich jetzt schon einmal herzlich für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten bedanken. Die Geduld wird belohnt mit neu gestalteten Straßen, die Hockenheim ein Stück schöner machen sollen“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

19.04.2012


Zivilcourage: Neues Seminar macht sicher, wenn es ernst wird

„Ich hole Hilfe im Restaurant. Gleich kommt die Polizei“. Laut und deutlich ist die weibliche Stimme zu vernehmen. Dann hört man schnelle, leichte Schritte, die sich immer weiter entfernen. Die lautstarken Stimmen, die eben noch die Szene füllten, flauen ab. „Wir verschwinden“, ist noch zu hören. Dann herrscht wieder Stille – eine Stille, wie sie eigentlich sein sollte, nachts, mitten auf dem Hockenheimer Marktplatz.

Denn hier, so das Szenario, sollte der Angriff stattfinden. Und die Teilnehmer sollten miteinander üben, wie sie sich verhalten würden, wenn es ernst wäre - wenn eine Gruppe Jugendlicher nachts auf dem Marktplatz plötzlich einen älteren Mann angreift, wenn eine Frau die Situation beobachtet und helfen möchte. Und was man dann tun kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Sich selbst nicht in Gefahr bringen und trotzdem helfen – für viele der Teilnehmer des neuen Seminars „Schnell weg – zwischen Panik und Gewissen – Zivilcourage kann man lernen“ war das vorher ein Widerspruch in sich. „Wenn da eine Horde von Männern auf einen losgeht, dann bringe ich als Frau mich lieber selbst schnell in Sicherheit. Sonst bin ich auch noch dran“, so dachten einige zuvor.

Dass Selbstschutz zwar oberste Maxime ist, man dennoch nicht hilflos das Weite suchen muss, das lernte die Gruppe in dem Seminar von der Kommunalen Kriminalprävention Rhein-Neckar e. V., der Polizeidirektion Heidelberg und SicherHeid – Sicheres Heidelberg e. V. auf spielerische Art und Weise.

„Theorie ist das Eine, Praxis das Andere. Wir haben deshalb dieses Seminar zur Selbstbehauptung bewusst anders konzipiert. Wir sprechen nicht darüber, wie man sich verhalten soll, sondern wir spielen es durch. Dadurch üben wir das richtige Verhalten ein und können es im Ernstfall auch anwenden“, erläutert Seminarleiterin Stefanie Ferdinand das Konzept, das hinter dem neuen Seminar steht. Und dieses Konzept schien aufzugehen.

Waren die Teilnehmer am Anfang noch zurückhaltend, als es um erste Aufwärmübungen geht, fanden sie sich zunehmend in ihre Rollen ein. „Sie als Angreifer, was haben Sie dabei gefühlt, als der Herr auf Sie zukam und Ihnen sagte, Sie sollen aufhören?“ schaffte Ferdinand es immer wieder, über das eigene Handeln nachzudenken. Eine Methode, die griff: Ehrlich gaben die Teilnehmer über ihre Empfindungen Auskunft und lernten den eigenen Umgang mit Gefahrensituationen immer besser kennen.

Doch nicht nur Praxis, auch theoretisches Wissen wurde vermittelt. Der Leiter der Präventiion bei der Polizeidirektion Heidelberg, Günther Bubenitschek, erläuterte die sechs Regeln für mehr Sicherheit im Alltag. „Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen“, „Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf“, „Ich beobachte genau, präge mir Tätermerkmal ein“, „Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110“, Ich kümmere mich um Opfer“ und „Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung“ sind das Grundgerüst beim Umgang mit gefährlichen Situationen.

Nach dem erfolgreichen Seminarverlauf mit den Beschäftigten der Stadtverwaltung wird dieses Angebot nun auch der Öffentlichkeit angeboten werden. Die Volkshochschule Hockenheim plant, im kommenden Semester das Seminar in Zusammenarbeit anzubieten. Interessierte können sich jetzt schon einmal mit der VHS oder der Polizei in Verbindung setzen. Weitere Informationen unter: www.praevention-rhein-neckar.de Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

31.03.2012


Mitgliederversammlung Lebendiges Hockenheim mit Abschied von den „reitenden Sheriffs“

v.l. Klaus Weinmann, Heinz Eichhorn, Peter Zahn, Werner Zimmermann.

„Kurz: Wir hatten ein gutes Geschäftsjahr und konnten durch unsere Neuerungen wieder an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen“, fasste Vorstandsvorsitzender Werner Zimmermann das Vereinsjahr des „Lebendigen Hockenheim“ bei der Mitgliederversammlung zusammen. Die Neukonzeption zum Hockenheimer Mai, das veränderte Finale des Fastnachtszuges sowie die erfolgreiche Durchführung weiterer Veranstaltungen wie Sommertagszug und Hockenheimer Advent standen auf der Tagesordnung der Vereinssitzung.

„Zurück auf der Erfolgsspur“, so charakterisierte Klaus Weinmann, stellvertretender Vorsitzender, die gelungene Veranstaltung rund um den Hockenheimer Mai. Die Rückkehr des Maidorfes an die Zehntscheune sei eine richtige Entscheidung gewesen, was die große Besucherresonanz schon am Freitagabend gezeigt hätte. Weitere Veränderungen in der Konzeption hätten ebenfalls zur Aufwertung des Festes geführt. Als Beispiele nannte Weinmann das neue Kinderzentrum in der Oberen Hauptstraße und die Straffung des Aktions- und Musikprogramms auf weniger Bühnen.

Eine positive Bilanz zogen Weinmann und Veranstaltungsorganisator Stefan Kalbfuss auch unter die übrigen Veranstaltungen. Als besonders positiv habe sich das Engagement der Mitglieder bei der Betreuung der traditionellen Weihnachtsstern-Tombola zum Hockenheimer Advent gezeigt. Hierauf, so die Hoffnung des Vorstandes, ließe sich in Zukunft aufbauen.

Ein weitestgehend ausgeglichenes Kassenergebnis präsentierte Kassenwart Manfred Bühler für 2011 und 2012. Bei Einnahmen und Ausgaben 2011 in Größenordnung von je rund 142.000 Euro sei man 2011 mit einem „blauen Auge“ davongekommen. Für 2012 rechne derzeit mit einem leichten Minus in Höhe von rund 1.000 Euro.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde der Vorstand einstimmig von der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Neben Vorsitzenden Werner Zimmermann und seinem Stellvertreter Klaus Weinmann komplettieren Kassenwart Manfred Bühler, Schriftführerin Sylvie Rese, Veranstaltungskoordinator Stefan Kalbfuss und Programmkoordinator Michael Vollendorf die kommenden beiden Jahre den Vorstand. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden als Kassenprüfer Robert Becker und Gerhard Kuhn.

Ein „lachendes und weinendes Auge“ gab Zimmermann anlässlich des Abschiedes von Heinz Eichhorn und Peter Zahn aus dem Organisationsausschuss „Hockenheimer Mai“ zu. Der Verlust der beiden „Urgesteine des Vereins“, die als Männer der ersten Stunde bereits in der Vorläuferorganisation des Vereins „Lebendiges Hockenheim“, dem Verkehrsverein, aktiv mitgewirkt haben, sei ein Einschnitt.

Zimmermann erinnerte besonders an das Wirken von Eichhorn und Zahn bei Programmgestaltung und Standplatzzuteilung zum Hockenheimer Mai, die ihnen auf ihren Fahrrädern schnell den Spitznamen „reitende Sheriffs“ von Hockenheim eingebracht hätten. Er bedankte sich im Namen des Vereins für die herausragenden Leistungen der beiden. „Sie haben sich vielfach verdient gemacht um den Verein, wir verlieren Sie ungern“, schloss Zimmermann.

Peter Zahn dankte in seiner Abschlussrede für das Vertrauen und die Unterstützung. Als Abschiedsgeschenk übergab er dem Verein ein Buch für das Stadtarchiv. In dem Unikat sind alle Zeitungsartikel der Hockenheimer Tageszeitung aus den Anfangsjahren des Verkehrsvereins zusammengefasst.

31.03.2012


Nächste Schadstoffsammeltermine für Hockenheim

Das Schadstoffsammelmobil der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH steht 2012 viermal in Hockenheim bereit. Die AVR bittet zu beachten, dass die abzugebenden Gefäßgrößen maximal. 30 Liter bzw. 20 Kilogramm nicht überschreiten. Schadstoffe sollen möglichst in der Originalverpackung angeliefert werden. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Das Schadstoffmobil ist an folgenden Tagen in Hockenheim:

Samstag, 28.04.2012, von 08:00 - 10:30 Uhr, Parkplatz Freibad an der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße

Samstag, 30.06.2012, von 12:00 - 14:30 UhrHockenheim, Parkplatz Freibad an der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße

Samstag, 01.09.2012, von 08:00 - 10:30 Uhr, Parkplatz Freibad an der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße

Samstag, 27.10.2012, von 12:00 - 14:30 Uhr, Parkplatz Freibad an der Rudi-Harbig-Halle, Arndtstraße

Die AVR weist darauf hin: Wenn es in der Gemeinde keine Termine mehr gibt, kann auch in jeder anderen Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis Schadstoffe entsorgt werden. Stadt Hockenheim, Presse

21.03.2012


Hilfe geben für Ratsuchende: „Information – Alter – Vertrauen“

Walter Klink, der die IAV-Stelle betreut

Es ist nur zu menschlich: Solange alles läuft, verdrängt man Gedanken an Probleme oder Sorgen: „Irgendwie wird das schon klappen!“ lautet dann das Motto. Dabei verdrängt man gerne, wie schnell es gehen kann, dass z. B. die Eltern zu Pflegefällen werden. „Papa? Der ist doch immer gesund.“ Und dann? Dann starb die Mutter, und kurz danach bekam der Vater einen Schlaganfall. Die Zeit während des Krankenhausaufenthaltes drängte: Was tun bis zur Entlassung? Können wir als Kinder die Pflege übernehmen? Was ist mit der Wohnung? Was müssen wir umbauen, damit der Vater sich noch waschen kann? Oder ist doch das Pflegeheim die bessere Wahl?

Wer möchte in dieser Situation stecken und vor allem: Wer kann unter dieser Belastung eine gute Entscheidung treffen? In diesem Moment sehnt man sich nur nach Einem: Hilfe. Doch wo findet man diese Hilfe? Beim Sozialdienst des Krankenhauses? Aber der ist eben nicht vor Ort.

Die Stadt Hockenheim hat deshalb mit Walter Klink einen kompetenten und einfühlsamen Ansprechpartner, der Hilfe in genau diesen Situationen vor Ort bietet. Kostenlos und vertraulich arbeitet er seit Jahren in Hockenheim, um anderen in schweren Zeiten einen kräftigen Arm zur Unterstützung anzubieten. Etwas sperrig klingt die Bezeichnung, unter der er arbeitet. „Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle“, kurz IAV-Stelle, steht auf seinem Schild. Gemeint ist damit eines: Ich stehe als Helfer zur Verfügung, wenn jemand meine Unterstützung braucht.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind Beratung und Hilfe bei allen Fragen rund ums Alter. Zuhause wohnen oder im Pflegeheim, Vorsorgevollmacht oder Betreuung, das alles sind die Fragestellungen, bei denen Walter Klink unterstützt. Dabei kommt der diplomierte Sozialpädagoge auf Wunsch auch nach Hause, um individuell und ohne Hektik für die Hilfesuchenden da zu sein.

„Viele Hockenheimer wissen gar nicht, dass es meine Stelle gibt. Sie suchen sich mühselig die Hilfe bei verschiedenen Anbietern zusammen. Wer aber den Weg zu IAV-Stelle gefunden hat, dem konnte ich in der Regel helfen“, so Klink. Denn Walter Klink, der seit 1997 für die Stadt Hockenheim tätig ist, besitzt mittlerweile ein großes Netzwerk. Von Altersheimen bis hin zu Rechtsberatern und Sozialdiensten geht sein beruflicher Bekanntenkreis. Als Anlaufstelle für Hilfesuchenden rund um das Thema Alter sieht er schnell, wo der Schuh drückt und wer jetzt konkret eingebunden werden muss, damit die ohnehin schon belasteten Angehörigen oder Betroffenen richtige Hilfe bekommen.

Zwar macht die Beratung rund um das Alter einen großen Teil seiner Arbeit aus, Hilfe bietet er aber auch für andere Zielgruppen an: Allen hilfesuchenden Menschen steht die Tür von Walter Klink offen. Das Beratungsrepertoire reicht hier von Suchtproblematiken bis zu anderen psychosozialen Fragestellungen wie Gewalt in der Ehe und Pflege, Verwahrlosung, Messies oder psychische Erkrankungen. „Zwischen Lebensberatung und klassischer Sozialarbeit spielt sich mein tägliches Berufsleben ab“, sagt Klink.

Und seit neuestem hat Walter Klink einen weiteren Baustein bei seiner Arbeit dazubekommen: Er betreut den Pflegestützpunkt für die Region rund um Hockenheim inklusive Schwetzingen und der Verwaltungsgemeinschaft. So kann er nun auch zu Leistungen der gesetzlichen Pflegekassen beraten und vermitteln, wenn es zu Problemen kommt, etwa bei der Einstufung der Pflegestufen. „Was mit IAV-Stelle also abstrakt klingt wie eine Abkürzung für den Fernseher, damit ist eigentlich etwas sehr Menschliches gemeint. Ich übersetzte IAV auch gerne mit: „Information – Alter – Vertrauen. Denn so verstehe ich meine Arbeit: Mit Information Hilfe bieten für das Alter und Vertrauen schaffen“, erläutert Klink. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

Sprechzeiten der IAV-Stelle:

Di 8.30 – 12 Uhr

Mi 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt:

Walter Klink

Rathausstr. 1, Hockenheim

Rathaus, Zimmer 102

Tel. 06205 21-109

E-Mail: w.klink@hockenheim.de

15.03.2012


Interview mit Musikschulleiter Christian Palmer

erfolgreiche Musikschüler (v. l.): Felix van Göns, Manuel Fricke, Valentin Rothbauer, Sebastian Schrepp, Fabian Brecht und Marie Luise Haas mit Bürgermeister Zimmermann

Zum wiederholten Male war die Musikschule Hockenheim beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit ihren Schülern ganz vorne mit dabei. Sebastian Schrepp, Felix van Göns, Marie Luise Haas, Fabian Brecht, Valentin Rothbauer und Manuel Fricke sind die aktuellen Preisträger. Einen Blick hinter den langjährigen Erfolg gewährt ein Gespräch mit Musikschulleiter Christian Palmer.

Herr Palmer, es hagelte förmlich erste Preise für Ihre Musikschule beim renommierten Wettbewerb "Jugend musiziert". Ist so ein Abschneiden mit fünf 1. Preisen und einem 2. Preis eigentlich etwas Besonderes?

Die Teilnahme an "Jugend musiziert" gehört an allen öffentlichen Musikschulen, nicht nur in Hockenheim, zu einer Selbstverständlichkeit. Natürlich freut es mich ganz besonders, dass unsere Schülerinnen und Schüler dabei so gut abgeschnitten haben. Das ist schon eine ganz bemerkenswerte Leistung.

Doch noch bemerkenswerter finde ich die Tatsache, dass es in Zeiten der elektronischen Unterhaltungsmedien, des "sich berieseln Lassens" noch überhaupt Kinder gibt, die ihre Freizeit für das Erlernen eines Instrumentes "opfern". Das ist in meinen Augen eigentlich das Besondere an der Sache!

Was denken Sie, warum schneidet die Musikschule Hockenheim so gut ab?

Die Hockenheimer Musikschule arbeitet mit sehr gut ausgebildeten, engagierten Lehrkräften, die es verstehen die Kinder zu motivieren. Diese Leistung ist in unseren Augen nichts Außergewöhnliches, denn sie gehört zu den Anforderungen, die wir an unsere Lehrkräfte bereits bei der Stellenausschreibung stellen. Das entspricht den Anforderungen des Verbandes deutscher Musikschulen, deren Mitglied die öffentlichen Musikschulen, also auch Hockenheim, sind.

Apropos Qualität: Könnten Sie das konkret für Musiklaien erklären? Was bedeutet "Qualität in der musischen Ausbildung"?

Qualität in der musikalischen Ausbildung heißt zuerst einmal, dass die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler von professionellen Lehrkräften durchgeführt wird. Bereits dieses Kriterium garantiert, dass die Kinder die richtigen Grundlagen im Umgang mit ihrem Instrument lernen. Hierzu gehören in erster Linie die richtige Spieltechnik und ein Verständnis für musikalische Zusammenhänge.

Qualität heißt ebenso, dass die Schüler die Möglichkeit erhalten, ihr Können in öffentlichen Vorspielen zu präsentieren. Da es nicht jedermanns Sache ist, solistisch aufzutreten, legen wir einen großen Wert auf die Ensemblearbeit, die an unserer Musikschule den Kindern viele Möglichkeiten öffnet. Hier können auch schüchterne Kinder ihr Können präsentieren und damit ihr persönliches Selbstwertgefühl steigern.

Diese Beobachtung mache ich regelmäßig in den von mir geleiteten Kinderchören. Schüchterne Kinder blühen förmlich auf, wenn sie in der Gruppe singend ihr Können vorstellen dürfen. Eine schöne und nicht zu unterschätzende Erfahrung für diese Kinder. Für Kinder, die ein Hauptfach an unserer Musikschule belegt haben, sind die Ensembles übrigens kostenlos. 

Was macht generell gute Musiker aus? Mehr das Talent oder mehr die Ausbildung?

Musik ist ein Kunsthandwerk und kann bis zu einem gewissen Grad durch viel Fleiß und gute Ausbildung erlernt werden. Spitzenleistungen allerdings bedürfen, wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, einer Begabung, die es möglich macht, über den normalen Leistungsdurchschnitt hinaus zu wachsen.

Was würden Sie also Eltern raten, die ihr Kind musisch fördern möchten?

Achten Sie darauf, wo Sie ihr Kind hinschicken. Die öffentlichen, durch das Land, die Kreise und die Gemeinden geförderten Musikschulen sind alle Mitglieder im VdM (Verband deutscher Musikschulen). Diese Mitgliedschaft garantiert nicht nur hohe Qualität, sondern auch eine ständige Kontrolle seitens des Verbandes. Hier werden die, für die Mitgliedsmusikschulen allgemeingültigen Unterrichtskriterien festgelegt und jährlich durch den sogenannten Berichtsbogen genau abgefragt.

Es gibt natürlich noch eine Reihe anderer, oft günstigerer Möglichkeiten, ein Instrument zu erlernen. Ob hier allerdings das notwendige Wissen und Können seitens des Anbieters vorhanden ist, sollte im Einzelfall sehr sorgfältig geprüft werden.

Auch bei der musischen Ausbildung gilt: Qualität hat ihren Preis. Das wissen wir im Alltag, wenn wir z. B. beim Discounter einkaufen gehen: Hier erwarten wir auch nicht, für 99 Cent Delikatessen und Spitzenware zu bekommen. Merkwürdigerweise ist es bei der Bewertung von Unterrichtsangeboten für die eigenen Kinder oft ganz anders. Hier kann es für viele Eltern nicht billig genug sein und die Frage nach Qualität scheint überhaupt keine Rolle zu spielen.

Und worauf sollte man generell achten, wenn man Kinder in eine musische Ausbildung gibt?

Für Kinder ist es extrem wichtig, dass ihre Eltern sich für ihr Hobby interessieren. Erhalten sie von ihnen Anerkennung oder auch angemessene Kritik, werden sie dadurch motiviert und in ihrem Tun gestärkt. Sprechen Sie regelmäßig (und nicht nur, wenn es Probleme gibt), mit der Lehrerin/dem Lehrer über Ihr Kind und seine musikalische Entwicklung. Fordern Sie ihr Kind dabei, aber überfordern Sie es nicht.

13.03.2012


Neue Reihe im Pumpwerk schult Jugendliche im Umgang mit modernen Medien

Viele haben die Schlagworte schon einmal gehört. „Cybermobbing“, „Datenklau“, „fehlende Privatsphäre“ – im Kinder- und Jugendzentrum Pumpwerk wurde ein Projekt gestartet, damit Jugendliche mit diesen Problemfeldern nicht mehr alleine gelassen werden. Oliver Böser, der im Pumpwerk den offenen Treff leitet, sieht, dass seine Schützlinge täglich mit den modernen Medien konfrontiert sind. „Viele von ihnen sind tiptop, was die Technik angeht. Was aber steht eigentlich hinter dem Ganzen, welche Gefahren gibt es, davon wissen sie oft wenig. Da sind sie manchmal einfach blauäugig“, berichtet er von seinen Erfahrungen.

Als einer seiner Schützlinge ihm ein nicht jugendfreies Video auf seinem Smartphone zeigte, das er ohne Probleme aus dem Internet heruntergeladen hatte, war für Böser die Zeit des Handelns gekommen: Er konzipierte eine Reihe zur modernen Mediennutzung. „Mir war wichtig, vertrauensvoll mit den Jugendlichen darüber zu reden, was sie heute in den Medien erwartet – positiv wie negativ. Es geht nicht darum, ihnen mit erhobenem Zeigefinger zu sagen, was verboten ist“, so Böser.

Der angehende Jugend- und Heimerzieher beschäftigte sich deshalb zunächst damit, welche Angebote die Hockenheimer Jugendlichen, die das Pumpwerk besuchen, heute vor allem in der mobilen Welt nutzen. Informationen für die Schule, Spiele, Musik hören und soziale Netzwerke – das waren die Favoriten, die auf Smartphone oder Computer genutzt werden.

„Das entspricht den Ergebnissen, die in der Studie ‚Jugend – Information – Medien‘ (JIM) bundesweit erhoben wurden. Für Jugendliche heute ist es selbstverständlich, praktisch 24 Stunden am Tag Zugang zur virtuellen Welt zu haben“, so Böser. Trotz oder gerade wegen dieser Dauerzugangs hätten jugendliche Nutzer jedoch oftmals Schwierigkeiten, zwischen der virtuellen und der realen Welt zu unterscheiden.

„Gerade Jugendliche, die noch wenig Erfahrung in Beziehungen haben, lassen sich z. B. leicht von Videos mit pornografischen Inhalt aus dem Internet beeinflussen. Sie meinen, dass das, was sie da sehen, auch in Realität so ist. Hier gilt es zu sensibilisieren“, erklärt Böser.

Anfang des Jahres hatte der Pumpwerk-Mitarbeiter deshalb im Rahmen des offenen Treffs in einer Gesprächsrunde das Thema Gefahren im Internet auf der Tagesordnung. „Es ging mir darum, hier in vertrauensvoller Atmosphäre über die Dinge zu reden, die nur einen Mausklick entfernt von ihnen sind. Wir haben uns ihre Videos oder andere Beispiele angeschaut und uns dann darüber unterhalten, warum sie das Angebot nutzen und wie sie es beurteilen“, schildert Böser.

Deutlich sei dabei geworden, dass die jungen User oft niemanden haben, mit dem sie über diese Dinge reden können – entweder weil zuhause kein Ansprechpartner ist oder weil sich die Bezugspersonen selber nicht mit den modernen Medien auskennen. „Das merken die Jugendlichen ganz schnell, wenn man nicht weiß, wovon man spricht. Deshalb habe ich mich im Vorfeld natürlich intensiv mit verschiedenen Angeboten beschäftigt“, erklärt Böser.

Dabei sei er auch über das so genannte „Happy Slapping“ gestolpert, bei dem unvermittelte körperliche Angriffe – meist auf Unbeteiligte - gefilmt und anschließend von Smartphone zu Smartphone getauscht werden. Zusammen mit den Jugendlichen hat Böser erarbeitet, dass diese vermeintlich lustigen Filme auch immer einen Leidtragenden haben: Nämlich das Opfer, das geschlagen wird. „Anfangs hieß es: In Wirklichkeit wird doch niemand dadurch verletzt. Im Laufe der Diskussion haben sich die Jugendlichen in die Lage des Opfers versetzt und sind sich darüber klar geworden, dass das sehr real und verletzend ist, wenn man selber betroffen ist“, fasst der Erzieher zusammen.

Immer wieder sei seitdem der Umgang mit den modernen Medien Thema im Offenen Treff gewesen. Die Jugendlichen selber suchen, nachdem das Eis gebrochen ist, den Austausch und den Rat von Oliver Böser – ein erstes Anzeichen für einen bewussteren Umgang mit den neuen Medienformaten. So habe der Offene-Treff-Leiter mitbekommen, dass die Jugendlichen untereinander nun einige Angebote anders wahrnehmen und beurteilen als früher. „Die Jugendlichen selber sollen fit sein für das neue Medienzeitalter. Sie dafür zu sensibilisieren, ihnen bewusst zu machen, was sie da nutzen, das ist unsere Aufgabe und nicht, Verbote auszusprechen.“

Diesen Ansatz führt Böser mit Unterstützung des Pumpwerk-Teams um die Leiterin des Kinder- und Jugendbüros Kristina Rühl auch künftig weiter: Zwei weitere Diskussionsrunden zum Umgang mit modernen Medien finden am 28. März und 25. April im Pumpwerk statt. Der offene Treff mit Spielen, Angeboten und Projekten für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren ist von Sonntag (15 – 19 Uhr) bis Mittwoch geöffnet, von Montag bis Mittwoch jeweils von 14 – 19 Uhr. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

03.02.2012


Bauhof-Mitarbeiter geht in Ruhestand

Bauhofleiterin Kerstin Bühler, Manfred Eustachi mit im Text beschriebenem Werkzeug, Hans-Peter Hoffmann von der Verwaltung, Gerhard Weber (Verwaltung), OB Gummer, Johannes Lienstromberg( Personalrat) in der Schreinerei des Bauhofs.

Manfred Eustachi ist niemand, der bei seiner Arbeit „fünf gerade sein ließ“. Denn wenn der langjährige Bauhofmitarbeiter eine Aufgabe erfüllte, dann musste das Hand und Fuß haben. „Sie sind ein Schlosser alter Prägung, für den es wichtig ist, dass Sachen lange und stabil halten. Frei nach dem Motto Auch wenn das Haus zusammenfällt, das Geländer steht immer noch“, charakterisierte Oberbürgermeister Dieter Gummer bei der Verabschiedung. Nach rund 30-jähriger Tätigkeit im öffentlichen Dienst tritt Manfred Eustachi nun den verdienten Ruhestand an und wurde in einer Feierstunde zusammen mit seinen Kollegen und dem Personalratsvorsitzenden Johannes Lienstromberg verabschiedet.

Bevor er 1982 seine Beschäftigung bei der Stadt Hockenheim aufnahm, war der gelernte Betriebsschlosser jahrelang in anderen Unternehmen beschäftigt, zuletzt im Hockenheimer Massa-Markt. Von dort wechselte er zum Bauhof und war seitdem hier eine „Allzweckwaffe“, auf die man sich verlassen konnte. „Von Schreiner- bis Schlosserarbeiten: Manfred war immer bereit, sich einzusetzen und Aufgaben anzupacken, die zu erledigen waren“, so Hans-Peter Hoffmann, der in der Stadtverwaltung für den Bauhof zuständig ist.

Legendär war z. B. auch das Ordnungssystem des gelernten Schlossers: In seinem Lager herrschte Ordnung – nach dem System Manfred Eustachi. „Wenn wir etwas brauchten – Manfred fand es in seinem Lager. Und er wusste auch genau, wo es zu finden war“, so seine Vorgesetzte, Bauhofleiterin Kerstin Bühler.

Immer gut vorbereitet, das war auch das Motto, wenn Eustachi mit seinen Kollegen im Außeneinsatz war. Werkzeuge und Materialien waren auf den Fahrzeugen mit dabei – auch wenn sie einmal der freien Fahrt des Bauhof-Teams ein jähes Ende bereiteten. Denn der Bauhofmitarbeiter hatte, um seinen Kollegen die Arbeit beim Säubern des Kraichbaches so einfach wie möglich zu machen, eine besonders lange Holzstange mit einem Haken zum Fischen von Abfällen konstruiert. Ein guter Einfall - bis zur Durchfahrt unter einer Brücke. Dort stoppte ein lautes Krachen die Fahrt der Bauhofmitarbeiter.

Auf die verdutzte Frage, warum das Auto plötzlich nicht mehr unter die Brücke passe, konnten die Kollegen nur eines feststellen: „Das Auto passt – nur Dein Haken nicht.“ „Sie hinterlassen eben im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur Splitter, sondern echte Spuren hier in Hockenheim“, fasste Oberbürgermeister Gummer das Wirken von Manfred Eustachi zusammen.

Doch so genau, wie Manfred Eustachi auch arbeite, so einfach war der Umgang mit ihm. Mit seiner leichten, fröhlichen Art ist er ein Kollege gewesen, mit dem man gerne zusammenarbeitete. Auch wenn er jetzt mehr Zeit für seine zwei Söhne hat, so fällt der Abschied ihm deshalb nicht leicht. „Mit dem Herzen bin ich immer noch da“, erklärte er seinen Kollegen und gab ihnen einen guten Rat mit auf den Weg: „Haltet zusammen und steht Euch mit Rat und Tat zur Seite. Das war auch immer mein Streben, so zu denken.“ Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

02.02.2012


Steuerbescheide für das Jahr 2012

In den vergangenen Tagen wurden die Steuerbescheide der Stadtverwaltung Hockenheim für das Jahr 2012 zugestellt. Nicht alle betroffenen Steuerzahler haben jedoch Post bekommen. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Grundsteuer

Wenn keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr eingetreten sind, wie z. B. ein Eigentumswechsel etc., wird kein neuer Steuerbescheid versendet. Wer also keinen neuen Steuerbescheid für die Grundsteuer erhalten hat, für den gilt der zuletzt ergangene Steuerbescheid.

Nur bei Änderungen des Steuerbetrages oder bei einem Eigentümerwechsel wurden neue Grundsteuerbescheide zugeschickt. Somit erhielt der Großteil der Steuerzahler für das Jahr 2012 keinen neuen Steuerbescheid.

Bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung werden die Beträge zum Fälligkeitstermin abgebucht. Ansonsten müssen die fälligen Beträge mit Angabe des Buchungszeichens fristgerecht überwiesen werden.

Bei einem Eigentumswechsel gilt folgendes: Wenn ein Grundstück bzw. Wohneigentum im Laufe des Kalenderjahres 2012 (Steuerjahres) verkauft wird, so muss der bisherige Eigentümer die Grundsteuer weiter bezahlen, bis er einen neuen Bescheid bekommt. Die Änderungen werden frühestens mit dem Steuerbescheid 2013 wirksam.

Andere Vereinbarungen, die z. B. im Kaufvertrag getroffen wurden, haben nur privatrechtliche Bedeutung und berühren nicht die Zahlungspflicht gegenüber der Stadt. Eine Verrechnung der Grundsteuer zwischen dem bisherigen und dem neuen Eigentümer kann nicht durch die Stadt erfolgen, sondern muss zwischen den Vertragspartnern geklärt werden.

Hundesteuer

Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben, erhielten einen auf den 11.01.2012 datierten Steuerbescheid. Die orangenen Hundemarken sind weiterhin gültig. Bei Verlust der Marke kann eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim Steueramt Zi. 216/217 ausgehändigt werden.

Grundsätzlich gilt: Hunde, die älter als drei Monate sind, müssen angemeldet werden. Wer das nicht tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten Steuerbescheid.

Vergnügungssteuer

Aufsteller von Spielgeräten haben bis zum 10. Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres eine Steuererklärung bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid festgesetzt. Die Vordrucke können bei Bedarf bei Herrn Notheisen Zimmer 216 Tel. 21-223 oder per Mail m.notheisen@hockenheim.de angefordert werden.

Abbuchungsverfahren

Wer am Abbuchungsverfahren teilnehmen möchte, kann das schriftlich mitteilen. Anmeldung und weitere Fragen bei:

Herrn Notheisen; Zimmer. 216, Tel. 21-223 und Frau Birkenmeier; Zimmer 217, Tel. 21-225 Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

01.02.2012


Parken in der Karlsruher Straße

Beschildert sind die zugelassenen Parkplätze in der Karlsruher Straße seit vergangenem Jahr, nun sind auch die Markierungsarbeiten für die Parkbuchten abgeschlossen. „Jetzt ist für jeden sofort zu sehen, wo geparkt werden darf und wo nicht. Wir haben damit eine klare Regelung für die Karlsruher Straße geschaffen“, sagte Bürgermeister Werner Zimmermann.

Geparkt werden darf ausschließlich in den ausgewiesenen Kurzzeitparkplätzen. Entlang der Karlsruher Straße sind acht Parkplätze entstanden: Ausgewiesen wurden sie nahe der Fortuna-Kreuzung vor dem dortigen Bekleidungsgeschäft, gegenüber dem Gebäude, in dem ehemals die Hockenheimer Tageszeitung ihren Sitz hatte, vor dem Altenheim St. Elisabeth und vor der Postfiliale. Außerdem wurde ein Parkplatz zum Hineinfahren provisorisch auf dem ehemaligen Kino-Gelände mit ca. acht bis zehn Stellplätzen geschaffen.

Nicht geparkt werden darf außerhalb der markierten Flächen, weil die Karlsruher Straße ein verkehrsberuhigter Bereich ist. In einem solchen Bereich darf grundsätzlich nicht geparkt werden. Deshalb dürfen Fahrzeuge auch nicht vor der Zufahrt des provisorischen Parkplatzes auf dem ehemaligen Kino-Gelände abgestellt werden: Hier sind keine Parkplätze längs der Karlsruher Straße ausgewiesen, man muss in den Parkplatz hineinfahren

Die neue Regelung wurde vom Gemeinderat beschlossen. Damit wurde dem Wunsch der Einzelhändler in der Karlsruher Straße entsprochen, dass Kunden für kurze Erledigungen möglichst nah am Geschäft parken können. Gleichzeitig wollte man jedoch die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer, wie z. B. Fußgänger und Radfahrer, berücksichtigen. Deshalb wird künftig die Parkregelung von der Ordnungsbehörde überwacht, damit die Fahrzeuge nicht sichtbehindernd an anderen als den ausgewiesenen Plätzen parken.

Die Beschilderung hat rund 3.300 Euro gekostet. Die Markierungsarbeiten wurden vom städtischen Bauhof ausgeführt. Stadt Hockenheim, Presse

27.01.2012


Grundsteuer bleibt in 2012 voraussichtlich unverändert – Kein neuer Bescheid notwendig

Änderungen bei der Höhe der Hebesätze für die Grundsteuer stehen in Hockenheim voraussichtlich nicht an. Im Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltsatzung für das Kalenderjahr 2012 werden die Hebesätze für die Grundsteuer A und B vermutlich in unveränderter Höhe von 280 % für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) und 300 % für die Grundstücke (Grundsteuer B) bestehen bleiben.

Aus diesem Grund werden keine neuen Bescheide zur Zahlung der Grundsteuer versendet, wenn sich gegenüber dem letzten Bescheid nichts geändert hat. Die Grundsteuer für 2012 ist somit ab sofort zu den Fälligkeitsterminen und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Mitteilung ergeben, zu überweisen. Auf der Überweisung muss das Buchungszeichen angegeben werden, das auf dem Bescheid steht. Auch die Kontoverbindungen sind auf dem Bescheid angegeben. Einfacher wird es beim Vorliegen einer Einzugsermächtigung: Die fälligen Beträge für die Grundsteuer werden dann automatisch zum Fälligkeitstermin abgebucht.

Sobald Änderungen in der Höhe der zu zahlenden Grundsteuer oder ein Eigentumswechsel eintreten, ergeht ein neuer Grundsteuerbescheid. Für alle anderen, die für das Kalenderjahr 2012 die gleiche Grundsteuer wie im Vorjahr zu entrichten haben, gilt das oben beschrieben Verfahren. Weitere Informationen gibt es unter www.hockenheim.de im Bereich „Öffentliche Bekanntmachungen“. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

16.01.2012


Baustelle Untere Hauptstraße –

Straßenarbeiten laufen an – Baustellenampel in der Überführungsstraße

Nach Abschluss der Kanal- und Leitungsarbeiten beginnen in der Unteren Hauptstraße ab kommenden Montag, 16. Januar, die Straßenbauarbeiten. Gearbeitet wird in den nächsten Wochen zwischen der Einmündung Friedrichstraße bis zu einem Abschnitt nahe beim Feuergässchen.

Außerdem werden die restlichen Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Untere Hauptstraße / Überführungsstraße durchgeführt. Dafür wird die Überführungsstraße bis voraussichtlich Ende Januar halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Baustellenampel geregelt. Auch die Bushaltestelle in Höhe des Anwesens Überführungsstraße 6 wird ein Stück nach hinten auf Höhe des Anwesens Überführungsstraße 10 verlegt. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, falls es zu Verzögerungen in diesem Bereich kommt.

Mit größeren Beeinträchtigungen muss auch bei der Zufahrt zur Unteren Hauptstraße im Bereich Friedrichstraße bis Feuergässchen gerechnet werden. Grund sind die umfangreichen Arbeiten zur Umgestaltung der Unteren Hauptstraße. Die Untere Hauptstraße wird mit neuen Bürgersteigen, Fahrbahn und Begrünung umgestaltet. Geplant ist, mit kleinen Parkbuchten, Bäumen und einer neuen Pflasterung den Bereich der Unteren Hauptstraße optisch einladender und großzügiger zu gestalten und die Geschwindigkeit bei Tempo 30 zu belassen.

Die Anwohner der Unteren Hauptstraße 81-107 bzw. 92-100 können während der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Überführungsstraße über die Eisenbahnstraße zu den Anwesen fahren. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

Alles aus einem Guss – Spaßaußenbecken wird erneuert

Ab kommenden Montag, 16. Januar, starten die Erneuerungsarbeiten am Spaßaußenbecken des Freizeit- und Wohlfühlbades „Aquadrom“. Ziel ist, für die Freibadsaison 2012 das große Außenbecken wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

„Wir werden das Becken komplett erneuern. Statt der bisherigen Fliesen wird hier künftig ein modernes Edelstahlbecken unsere Besucher erwarten. Neben dem ansprechenden Design bringt das auch Vorteile in der täglichen Unterhaltung und Pflege sowie bei der Reinigung des Beckens“, erläutert Erhardt Metzler, technischer Werkleiter, die anstehenden Maßnahmen. Für die Maßnahmen sind Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro eingeplant.

Das so genannte Spaßaußenbecken verbindet den Hallenbereich des Aquadroms mit dem großzügigen Freibadebereich. Bereits 2011 wurde – auch in Vorbereitung auf die jetzt anstehenden Renovierungsarbeiten - das Spaßaußenbecken vom Wellenbecken getrennt, um künftig ressourcenschonend betrieben werden zu können. Dadurch sind nach Fertigstellung der Arbeiten künftig auch neue Nutzungsmöglichkeiten in der Wintersaison und den Abendstunden denkbar.

Das Spaßaußenbecken ist nicht das einzige Becken des Aquadroms, das vom Hallenbereich aus erreichbar ist. Besonders das Sole-Außenbecken lockt mit seiner angenehmen Temperatur gerade in den Wintermonaten viele Besucher zum Schwimmen unter freiem Himmel. Gesundheit und Spaß – beide Aspekte werden hier vereint. Das Sole-Außenbecken steht selbstverständlich weiterhin zum Badespaß im Aquadrom zur Verfügung.

Das Aquadrom hat täglich geöffnet von 10 bis 22 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.aquadrom-hockenheim.de. Stadtverwaltung Hokenheim, Presse

12.01.2012


Mit „Müll“ soziale Projekte unterstützen

Das alte Handy verstaubt im Regal und CDs, die nicht mehr gebraucht werden, füllen die Schublade. Dabei können viele der Bestandteile, die in den beiden Produkten enthalten sind, wiederverwendet werden. Dazu bietet die Stadt Hockenheim nun im Rathaus (Foyer, Eingang Ottostraße) und in der Stadtbibliothek zwei Sammelboxen an.

In dem Sammelbehälter aus Wellpappe können Handys und CDs problemlos entsorgt werden. Die CDs können durch einen schmalen Schlitz auf der Oberseite eingeworfen werden. Für die Handys befindet sich eine separate Öffnung ebenfalls auf der Oberseite.

Denn gerade CDs und DVDs werden noch häufig über den Hausmüll „entsorgt“. Dabei eignen sie sich zur Wiederverwertung, da CDs größtenteils aus dem Trägermaterial Polycarbonat bestehen. Das Polycarbonat ist ein Ausgangsstoff für eine Vielzahl neuer Produkte von der Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik.

Außerdem werden durch den Einwurf in die Box nicht nur Rohstoffe wieder dem Recyclingkreislauf zugeführt. Gleichzeitig wird ein soziales Projekt unterstützt. Denn für jede volle Box wird 1 Euro an ein regionales Projekt gespendet.

Die aufgestellten Boxen „Blueboxx“ sind Elemente des Rücknahmesystems der Krall Gruppe. Die Blueboxx wurde 2006 gegründet und hatte bis 2009 den Firmensitz in Hemmingen. Im April 2009 wurden die Geschäfte von der Krall Gruppe übernommen und vom April 2010 an wird Blueboxx als Marke der Krall Gruppe geführt. Krall ist mit der Firma Krall Kunststoff-Recycling GmbH ein spezialisiertes Unternehmen der Recycling Branche. Stadt Hockenheim, Pressestelle 

05.01.2012


Ursula Seiderer in den Ruhestand verabschiedet

(v. l.): Werkleiterin Martina Schleicher, Restaurantleiter Dragutin Durak, Ursula Seiderer, OB Gummer, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg und Bäderleiter Hermann Sprott

Ohne eine Eigenschaft hätte Ursula Seiderer ihre jahrelange berufliche Karriere im Freizeit- und Wohlfühlbad Aquadrom nicht erfolgreich bewältigen können: Die Fähigkeit zur Flexibilität. Tagtäglich sorgte sie im Restaurant dafür, dass die Kunden zufrieden waren. Egal, welcher Wunsch geäußert wurde – die Restaurantkraft versuchte zu helfen.

Doch nicht nur im Kundenkontakt half der 60-Jährigen ihre Flexibilität weiter. In 27 Jahren Tätigkeit für die Stadt Hockenheim arbeitete sie unter sechs verschiedenen „Chefs“, die das Restaurant jeweils mit ihren eigenen Schwerpunkten und Ideen leiteten. Sich auf andere Menschen einzustellen, war jedoch kein Problem für Seiderer – schließlich konnte sie als Mutter von drei Kindern hier genügend private Erfahrungen sammeln.

Langeweile, so Seiderer, wird deshalb auch nicht aufkommen, wenn jetzt der Ruhestand beginnt. Denn die geborene Hockenheimerin wird sich um ihre Familie mit inzwischen sechs Enkeln kümmern. Trotzdem habe sie sich vorgenommen, regelmäßig ihre alte Arbeitsstätte Aquadrom zum Schwimmen zu besuchen und dort die Freizeit zu genießen.

Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte Ursula Seiderer für ihr jahrzehntelanges Engagement. Er führte aus, dass eine aktive Persönlichkeit wie sie sicher auch in Zukunft ausreichend Betätigungsfelder finden werde. Werkleiterin Martina Schleicher schloss sich ebenso wie Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg den Dankesworten an. „Sie haben bis zum letzten Tag mit ganzer Kraft gearbeitet“, unterstrich Schleicher die Einsatzbereitschaft der scheidenden Mitarbeiterin. Stadtverwaltung Hockenheim, Pressestelle; Foto:Orlando Ferrazzo

05.01.2012


OB empfängt Hockenheimer Sternsinger

„Ihr werdet ja immer mehr!“ stellte Oberbürgermeister Dieter Gummer voller Freude beim Empfang der Sternsinger im Rathaus fest. Fast das ganze Foyer füllte die bunte Schar von rund 50 Jugendlichen aus, die am Mittwoch den jährlichen Segen über die Rathaustür schrieben. Zum ersten Mal erlebte auch der jüngste unter den Hockenheimer Sternsingern, Nikolaus, die Aktion mit.

Lieder singen, Geschichten erzählen und anschließend den Segen über die Haustüren schreiben – das alles ist für den Fünfjährigen spannend. „Meine Brüder sind schon Sternsinger, deshalb mache ich jetzt auch mit“, erklärt der „kleine König“. Und weil es viel Spaß macht, will er auch im kommenden Jahr wieder dabei sein. Zum 11. Mal mit dabei ist dagegen Selina. Die 19-Jährige ist „Überzeugungstäterin“. Denn für sie ist es wichtig, etwas für den guten Zweck zu tun.

Für dieses Engagement zugunsten anderer dankte auch Gummer den Sternsingern mit ihrer Organisatorin Birgit Berger von Herzen. „Ihr bringt jedes Jahr den Segen für unser Rathaus und unsere Mitarbeiter. Und Ihr tut etwas für andere Menschen. Euer diesjähriges Motto ‚Klopft an Türen, pocht auf Rechte‘ ist angesichts der aktuellen Diskussionen sehr wichtig. Alle Menschen haben die gleichen Rechte, das sollten wir versuchen, zu leben“, sagte Gummer.

Die Sternsinger sind noch morgen (Donnerstag) und Samstag, 7. Januar, von 13 bis 18 Uhr in Hockenheim unterwegs, um die Familien zu besuchen und Segenswünsche zu spenden. Am Freitag, 6. Januar, beteiligen sich die Sternsinger am Dankgottesdienst zum Dreikönigstag. Stadtverwaltung Hockenheim, Pressestelle

04.01.2012


Neues im Jahr 2012

Kein Jahreswechsel ohne Erledigungen und Neuerungen – einige davon sind hier im Überblick zusammengestellt.

Parkausweise für Bewohner

Die Bewohnerparkausweise für das Jahr 2012 werden frühestens ab Montag, 9. Januar 2012, ausgestellt. Alte Parkausweise behalten deshalb ihre Gültigkeit bis Ende Januar 2012.

Parkausweise für Bewohner bei Großveranstaltungen auf dem Hockenheimring

Bei Großveranstaltungen auf dem Hockenheimring wie z. B. Formel 1, DTM, Dragster oder Open Air-Veranstaltungen gilt in naheliegenden Straßen Parkverbot, außer für Anwohner. Das Parken ist dann dort nur mit gültigem Parkausweis möglich. Für diese Straßen (Birkenallee, Continentalstraße 8 – 42 (gerade Hausnummern), In der Clamm 2 – 50 (gerade Hausnummern), Hardtstraße 108 und 110 sowie 1 – 9 und Waldstraße) können kostenlose Anwohnerparkausweise beantragt werden.

Die Parkausweise können im Ordnungsamt, Zimmer 220 unter Vorlage des Fahrzeugscheins ab Montag, 9. Januar 2012, während den Öffnungszeiten abgeholt werden.

Sprechtage der Deutschen Rentenversicherung in Hockenheim

Das Regionalzentrum Mannheim der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg wird für den Bereich Hockenheim auch 2012 wieder insgesamt sechs Sprechtage vor Ort abhalten, bei denen alle gesetzlich Versicherten zu Fragen der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung beraten werden. Für den Sprechtag ist eine vorherige, telefonische Terminvereinbarung notwendig. Terminabsprachen erfolgen unter Tel. 0621 82005-0 direkt mit dem Regionalzentrum Mannheim.

Die Sprechtage sind, vorbehaltlich organisatorischer Änderungen, für folgende Tage geplant:

Dienstag, 28. Februar 2012

Dienstag, 17. April

Dienstag, 19. Juni

Dienstag, 21. August

Dienstag, 16. Oktober

Dienstag, 18. Dezember

Statistischer Erhebungsbogen für Baugenehmigung geändert

Die Baugenehmigungsstatistik wird zum 1. Januar 2012 um Abfragen zu den Merkmalen „Art der Warmwasserbereitung und hierfür vorgesehene Energie“, „Anlagen zur Lüftung“, „Anlagen zur Kühlung“ sowie „Art der Erfüllung der Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes“ erweitert. Für Baugenehmigungen ab 1. Januar 2012 sind nur noch die neuen Erhebungsbögen mit diesen ergänzten Merkmalen zu verwenden. Betriebe und Firmen sowie Architekten und Bauherren können die geänderten Erhebungsbögen bzw. das Ergänzungsblatt direkt elektronisch beziehen unter www.statistik-bw.de/baut/html/index.htm

Überprüfung landwirtschaftlicher Zugmaschinen

Der TÜV Süd bietet auch in diesem Jahr allen Landwirten wieder einen besonderen Service an: Um die Anfahrt zu den stationären Prüfstellen zu ersparen, gibt es im Januar einen Vorort-Termin für Zugmaschinen. Das TÜV Service Center Weinheim bietet als Prüfungstermin Donnerstag, 19. Januar, von 13 bis 15 Uhr auf dem Parkplatz am Freibad in Hockenheim an. Rückfragen unter Tel. 06201-185313.

Steuererklärungsvordrücke werden nicht mehr zentral versendet

Da immer mehr Bürger ihre Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermitteln oder die Steuererklärungsvordrucke direkt aus dem Internet herunterladen, hat sich das Land Baden-Württemberg entschlossen, dem Beispiel vieler anderer Bundesländer zu folgen: Steuererklärungsvordrucke werden deshalb nicht mehr zentral an die Bürger versendet.

Wer seine Steuererklärung dennoch wie gewohnt auf Papierform abgeben möchte, kann die Vordrucke im Bürgerbüro des Rathauses abholen. Wer sich die Vordrucke aus dem Internet ausdrucken möchte, findet diese unter www.elster.de, www.fa-baden-württemberg.de oder auf den Homepages der Finanzämter.

„Service-bw“ – Ihr Online-Zugang zu Informationen

Sie suchen Formulare, einen Ansprechpartner oder Informationen? „Service-bw“ ist das staatlich-kommunale E-Government-Portal des Landes Baden-Württemberg. Es verknüpft Verfahrensbeschreibungen mit zuständigen Stellen und Online-Angeboten und beschreibt für die unterschiedlichsten Lebens- und Unternehmenssituationen rund 1.000 konkrete Verwaltungsdienstleistungen. Mehr dazu unter www.service-bw.de oder unter www.hockenheim.de/main/rathaus_politik/b_service_BW Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

02.01.2012


Tiefer Weg vor Weihnachten wieder frei

Der Tiefe Weg ist ab sofort wieder für Anlieger befahrbar. Die Einfahrt in den Tiefen Weg erfolgt ausschließlich von der Überführungsstraße aus. Damit sind die Arbeiten im Tiefen Weg– bis auf den Einmündungsbereich zur Unteren Hauptstraße – komplett abgeschlossen.

Ebenfalls abgeschlossen sind bei der Großbaustelle „Untere Hauptstraße“ mittlerweile die Arbeiten der Stadtwerke an den Wasser- und Gasversorgungsleitungen sowie den Hausanschlüssen für Wasser und Gas.

In den kommenden Monaten müssen nun noch die Kanalarbeiten in der Unteren Hauptstraße zwischen Friedrichstraße und Überführungsstraße sowie in der Friedrichstraße abgeschlossen werden. Parallel dazu werden die Straßen hergestellt: Die Untere Hauptstraße wird mit neuen Bürgersteigen, Fahrbahn und Begrünung umgestaltet. Geplant ist, mit kleinen Parkbuchten, Bäumen und einer neuen Pflasterung den Bereich der Untere Hauptstraße optisch einladender und großzügiger zu gestalten. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

22.12.2011


Integrationsmarkt unterstützt die regionale SAP - Weihnachtsaktion

Übergabe der Pakete durch Marktleiter Herr Neugebauer an Frau Stalter und Herr Ostermann (SAP).Insgesamt wurden fünf solcher Paletten übergeben.

Alle Jahre wieder zu Weihnachten organisieren sozial engagierte Mitarbeiter der SAP eine Weihnachtspäckchen – Aktion.

Die Päckchen gehen an Kinder aus sozial schwachen Familien hier in der Region. In Zusammenarbeit mit den Städten Walldorf und Wiesloch sowie den Gemeinden St. Leon-Rot, Reilingen, Hockenheim, Malsch,  Nussloch, Sandhausen und Mühlhausen wurde eine Einkaufsliste erstellt und so der Inhalt der Päckchen festgelegt, mit denen den Kindern zu Weihnachten eine Freude bereitet werden soll.

Die Mitarbeiter wurden aufgerufen, entsprechend dieser Liste Pakete zu packen und an Sammelstellen abzugeben.

Für die Mitarbeiter, denen in der Vorweihnachtszeit die Zeit fehlt, bot die AQB in ihren Nahkauf-Supermärkten die Möglichkeit an, fertige Päckchen zu bestellen, die dann gesammelt zur SAP nach Walldorf geliefert wurden. Durch Bereitstellung von vorgefertigten Überweisungsträgern unterstützte die Sparkasse Heidelberg die Aktion.

Vom 15.11.- 13.12.2011 wurden von den SAP Mitarbeiter  409 Pakete selbst gepackt und an den Sammelstellen abgegeben. Vom Nahkauf wurden insgesamt 271 Pakete überbracht. Insgesamt kamen somit 680 Pakete im Gesamtwert von ca. 13.000 € zusammen.

Die Kinder werden es den Spendern danken.

Durch die Aktion wurde auch ein weiterer gemeinnütziger Mehrwert für die Region erzielt. Durch den Einkauf der Pakete wurde die Beschäftigung von schwer behinderten Menschen unterstützt. Stadtverwaltung Hockenheim, Pressestelle; Foto: SAP

20.12.2011


5. Klasse besucht Rathaus

Es waren nicht die üblichen Fragen, die Bürgermeister Werner Zimmermann im Bürgersaal gestellt wurden. Denn diesmal ging es nicht um Zahlen, Haushaltsstellen oder Kindergartengruppen. „Warum sind Sie Bürgermeister geworden?“ oder „Wer ist Ihr Lieblingsmitarbeiter?“ – diese Antworten interessierten die 24 Schülerinnen und Schüler aus der 5. Klasse der Theodor-Heuß-Realschule, die das Rathaus besuchten.

Bevor die Schulklasse zur „Fragestunde“ am Ratstisch Platz genommen hatte, lernten sie die Stadtverwaltung besser kennen. Bürgerbüro und Standesamt waren die Anlaufstationen, in denen die Fünftklässler erfuhren, was sich eigentlich hinter den Türen des Rathauses verbirgt.

Auf den Grund gingen die Schülerinnen und Schüler dabei der Frage, warum im Reisepass Fingerabdrücke gespeichert werden oder wie man bei einer Fundsache beweist, dass man tatsächlich Besitzer der abgegebenen Sache ist. Hartmut Klatt, Mitarbeiter im Bürgerbüro, erklärte der Gruppe die Funktionen des Bürgerbüros vom Ausstellen des Personalausweises über An- und Abmeldungen bis hin zum Fundbüro. Als „Beweis“ für die Teilnahme erhielt jeder einen „Rathaus-Ausweis“, den die Schüler mit nach Hause nehmen konnten.

Frank Herrmann, Leiter des Bürgerbüros, nahm die fünfte Klasse mit ins Trauzimmer. Wie im Rathaus geheiratet wird und dass man Neugeborene auf dem Standesamt anmelden muss, das alles erfuhren die interessierten Kinder, bevor sie schließlich wie die „großen Politiker“ am Ratstisch im Bürgersaal Platz nehmen durften.

Dort stellten die Schüler der Realschule Bürgermeister Zimmermann viele Fragen, die sie zuvor mit ihrer Lehrerin Anke Wiesmann im Unterricht zum Thema „Rathaus“ erarbeitet hatten. Und als am Schluss die Schüler selber die Frage beantworten mussten, ob sie denn jetzt Bürgermeister werden wollen, da fiel die Antwort eindeutig aus: Mit einem lauten „Ja“ bestätigten die 24 Kinder diesen Wunsch. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

19.12.2011


Bibliothek auch in den Weihnachtsferien offen

Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnet trotz Weihnachtsferien ab Dienstag, 3. Januar 2012, wieder ihre Türen. Zu den normalen Öffnungszeiten steht den Besuchern dann wieder das ganze Angebot von aktuellen Spiegel-Bestsellern über DVDs bis hin zu Gesellschaftsspielen offen.

Von Samstag, 24. Dezember, bis einschließlich Montag, 2. Januar 2012, macht die Bibliothek eine Pause. Die Leihfrist für Medien, die in dieser Zeitspanne endet, wird automatisch bis 3. Januar verlängert. Für alle Bücherwürmer also eine gute Gelegenheit, ein paar Tage länger als üblich in Ruhe schmökern zu können…

Bundestags- und Landtagsabgeordnete zu Besuch im Rathaus

(v. l.): Stadtrat Willi Keller, MdB Stefan Rebmann und OB Gummer beim Gespräch im Rathaus.

Der Umgang Hockenheims mit den Herausforderungen der Zukunft war Thema bei den Besuchen von Vertretern der Landes- und Bundespolitik, die in der vergangenen Woche Oberbürgermeister Dieter Gummer in der Rennstadt einen Besuch abstatteten. Frank Mentrup, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Landtagsabgeordneter, sowie Stefan Rebmann, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Mannheim, machten sich vor Ort ein Bild und versprachen, die Stadt Hockenheim bei ihren Bemühungen zu unterstützen.

„Lärmschutz, Schulen, Kindertagesstätten, das Einwerben von EU-Fördergeldern und Innovationsförderung – die Themen, die wir als Stadt schultern müssen sind enorm. Und das, obwohl die Rahmenbedingungen dafür auf höherer Ebene gesetzt werden. Die Unterstützung von Landes- und Bundesebene ist für unsere Vorhaben deshalb wichtig“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer nach den Gesprächen.

Besonders im Bereich Lärmschutz suchte Gummer das Gespräch mit dem für Hockenheim zuständigen Bundestagsabgeordneten Rebmann. Die Lärmbelastung durch Autobahnen sowie Deutsche Bahn sei nicht länger hinnehmbar, so Gummer. Hier müsse auch die bundespolitische Ebene aktiv mögliche Lösungen unterstützen. „Ein durch uns beauftragtes Gutachten ergibt, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung von 120 auf 100 km/h auf den Rampen der A 61 aus Speyer auf die A 6 Mannheim – Heilbronn einen wesentlichen Beitrag dazu leisten würde, eine der Lärmquellen zu reduzieren. Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Situation würde durch den Ausbau von Lärmschutzwänden erreicht.“

Der Bundestagsabgeordnete sicherte Unterstützung zu, ebenso bei der Problematik mit der Deutschen Bahn. „Hier geht es vor allem um den Schienenlärm, der auf der Strecke der Rheintalbahn verursacht wird“, präzisierte Gummer. „Der derzeitige Ist-Zustand, der durch die verschiedenen Lärmquellen verursacht wird, wird in einem Gutachten festgehalten werden, das uns zu Beginn des Jahres 2012 zugehen soll und dann den Gremien als Grundlage für die Lärmaktionsplanung vorgestellt werden wird. Wenn wir daran anschließend in die Lärmminderungsplanung eintreten, kann eine Unterstützung auf höherer Ebene für gute Lösungen von Vorteil sein“, so Gummer.

Ein offenes Ohr für die Problematiken, die auf die Kommunen im Erziehungs- und Bildungsbereich zukommen, hatte auch Staatssekretär Frank Mentrup. Besonders der ab 2013 geltende Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Unter-Dreijährige hat die Kommunen vor große Herausforderungen gestellt, die auch in Hockenheim noch nicht abgeschlossen sind. Anerkannt wird jedoch die wesentlich verbesserte Förderung der Kleinkindbetreuung aus Landesmitteln. Auch im schulischen Bereich werden derzeit auf Landesebene verschiedene neue Ansätze diskutiert. Die Stadt Hockenheim als Schulträger investiert bereits heute jährlich rund zwei Millionen Euro in ihre Schulen. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

13.12.2011


Bauarbeiten beendet

(v. l.): Wolfgang Nowak, Rita Adolphus und Andreas Sokoll vor den neuen Fahrradständern.

Früher als geplant sind die Arbeiten beim Parkplatz zwischen Oberer Hauptstraße und Ottostraße beendet worden. Noch vor Weihnachten können sich jetzt Anwohner und Nutzer ein Bild vom neugestalteten Bereich machen.

Ziel der Baumaßnahme war, die gesamte Verkehrsfläche aufzuwerten und die Funktionen neu zu ordnen. Dafür wurden  680 qm farbiges Betonpflaster verlegt, dazu 440 qm Fläche asphaltiert und vier neue Bäume gepflanzt. Außerdem wurden die Bordsteine abgesenkt, um den Übergang von Bürgersteig zu Bürgersteig so einfach wie möglich zu machen.

„Wir haben deshalb auch in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda darauf geachtet, dass Pflastersteine verlegt wurden, die möglichst schmale Fugen haben. Das erleichtert z. B. einem Menschen, der einen Rollator benutzt, seinen Weg“, so Rita Adolphus vom Bauamt der Stadt Hockenheim.

Auf die Erfahrungen der Lokale Agenda griff man auch bei der Beschaffung der neuen Fahrradständer zurück. „Statt unten die Felgen in einen Drahtbügel zu pressen, umschließen die neuen Fahrradständer komplett das Vorderrad. Dadurch ist die Standfestigkeit besser, das Rad fällt nicht so leicht um. Außerdem geht die Felge nicht kaputt, weil sie ja nicht in ein enges Gestänge gezwängt wird“, erläuterten Andreas Sokoll und Wolfgang Nowak von der Agenda-Gruppe „FahrRad“ die Vorteile. Einfacher, so die beiden, ist nun auch, das Fahrrad zu sichern. Für zwölf Fahrräder ist jetzt Platz in den neuen, vom ADFC-geprüften Fahrradständern.

Auch für Autos ist wieder Parkraum geschaffen worden – wenn auch „seitenverkehrt“ zu früher. Die Parkplätze vor dem Haus der Lebenshilfe sind nun parallel zur Fahrbahn, auf der Gegenseite im rechten Winkel zur Fahrbahn angeordnet. „Die neue Anordnung erleichtert das Ein- und Aussteigen für die Bewohner des Hauses der Lebenshilfe“, erklärt Adolphus. Von den 17 Parkplätzen sind zwei für Behinderte reserviert.

Die Parkregelung ist im Übrigen die gleiche wie vorher geblieben: Mit Parkschein darf Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr bis zu drei Stunden geparkt werden. Auch die Höchstgeschwindigkeit ist bei 30 km/h geblieben. Kein „Flickenteppich“, ist dagegen nun wieder die Fahrbahndecke: Im Rahmen der Bauarbeiten am neuen Lebenshilfe-Haus wurde vor einiger Zeit die Trafostation verlegt, dabei wurde auch die damalige Fahrbahndecke aufgerissen und wieder stückweise neu asphaltiert. Durch die Bauarbeiten ist die Asphaltdecke nun im gesamten Bereich wieder in gutem Zustand.

Drei der vier neuen Bäume sind vom Typ Pyrus calleryana „Chanticleer“, zu Deutsch „Chinesiche Stadtbirne“. Diese Bäume haben den Vorteil, dass sie keine Früchte tragen, die die darunter parkende Fahrzeuge verschmutzen könnten. Der vierte Baum ist eine Platane (als Pendant zu der bereits vorhandenen in der Einfahrt von der Ottostraße). Damit die Wurzeln nicht den neuen Belag zerstören, wurden neue Baumreviere um die Bäume angelegt, die mit einem speziellen Substrat gefüllt sind. Dieses Substrat sorgt dafür, dass sich die Wurzeln nicht ausbreiten und das Pflaster anheben.

Die Baumaßnahme wurde für einen Auftragswert in Höhe von 133.000 Euro vergeben. Ursprünglich war mit der Fertigstellung erst Ende Dezember gerechnet worden. Die Arbeiten konnten wegen der trockenen und nicht zu kalten Wetterlage rund drei Wochen eher als geplant beendet werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

08.12.2011


Interessierte Eltern machen sich ein Bild vom Parkkindergarten

Der Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag, 4. Dezember, wertet das Team des Parkkindergartens als vollen Erfolg. „Viele interessierte Eltern aus Hockenheim und Umgebung nahmen die Gelegenheit war, sich über die Konzeption der Einrichtung zu informieren und die Räumlichkeiten der neuen Krippengruppen anzuschauen“, sagt Leiterin Beate Schanz.

Das Angebot wurde insgesamt gut angenommen. Zunächst seien vor allem die Räumlichkeiten besichtigt worden. Auch wurde ausgiebig von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, dem Team direkt Fragen zum Parkkindergarten zu stellen.

Nach den Informationen machten viele Besucher vom Angebot Gebrauch, in den gemütlich vorbereiteten Gruppenzimmern mit selbst gebackenen Waffeln, Kaffee und Kuchen zu verweilen. „Unser Dank gilt hier besonders allen Eltern, die durch ihre tolle Unterstützung zum gelungenen Tag der offenen Tür beigetragen haben“, dankt Schanz. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse; Foto: KiTa

08.12.2011


Unternehmertreff informiert über Personalentwicklung

Drehte sich bei den letzten Unternehmertreffen alles um Fragen zum Online-Recht und zur Kunst des Verkaufens, so stand am Freitagabend beim Treffen im Autohaus Burgmeier der Bereich „Personal“ im Mittelpunkt. Geeignete Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen und dafür zu sorgen, dass der eigene Arbeitnehmer möglichst optimal vor dem Burn-Out-Syndrom geschützt ist, werde auch für den Mittelstand immer mehr zu einem entscheidenden Aspekt innerhalb der Personalstrategie. Und so begrüßte der Vorsitzende des Gewerbevereins Tobias Bohn, „in dieser tollen Lokation“, wie er formulierte und es verwunderte kaum, dass Interesse bestand an der Einschätzung des Personalentwicklers und Konfliktmanagers Andreas Hochreither, den Bohn für diesen Abend gewinnen konnte.

Die Zahlen im Bereich Burn-Out- oder Erschöpfungssyndrom, begann der Experte, seien dramatisch gestiegen, die jährliche Ausfallsumme sei erheblich. Betroffen seien eben vor allem die Leistungsträger und weil der Krankheitsverlauf sehr individuell, und daher unterschiedlich ausfalle, sei die Krankheit alles andere als leicht zu diagnostizieren. Und bis der Mitarbeiter wieder einsatzfähig sei, dauere es in der Regel ebenfalls sehr lange.

„Gefahren erkennen, Gefahren vermeiden“, brachte Tobias Bohn später als Stichworte zum Ausdruck. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut“, wollte ihm hier sicher niemand der Anwesenden widersprechen. Der Prävention insgesamt müsse mehr Bedeutung zugemessen werden, es gelte, den Mitarbeiter vor krank machendem Stress zu schützen. Und es entwickelte sich beim Unternehmertreffen ein reges Gespräch über die Frage, welche Qualifikationen der geeignete Arbeitnehmer eigentlich mitbringen muss. Und gibt es den Fachkräftemangel überhaupt? Die überraschende These von Hochreither lautete: es werden angesichts der derzeitigen und vor allem künftigen Zahlen zum Arbeitsmarkt zumindest Zweifel laut.

Unbestritten sei, die Arbeitswelt werde komplexer, die Ansprüche steigen, „und deshalb ist es nicht einfach, den Experten, den man tatsächlich braucht, zu finden“, betonte Hochreither. Den Gewohnheiten der Informationsbeschaffung von potenziellen jungen Mitarbeitern – Stichwort: Internet und Facebook – müsse ebenso Rechnung getragen werden, wie der Wunsch der so genannten „Generation Y“ nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie frühzeitig an das eigene Unternehmen zu binden, ihnen Verantwortung zu übertragen und Anerkennung zukommen zu lassen, sei nicht nur eine geeignete Möglichkeit, die Potenziale im Bereich Personal noch besser auszuschöpfen, sie seien gleichermaßen ein effektiver Schutz vor dem Erschöpfungssyndrom. Text und Bilder: Kay Müller

Info: Ab kommendem Jahr ist geplant, in Hockenheim fünf Unternehmertreffen unter dem Dach des ganzheitlichen Stadtmarketings für Hockenheim durchzuführen. Das erste Treffen, zu dem alle Unternehmer Hockenheims eingeladen sind, wird zum Schwerpunktthema „Social Media“ am 8. Februar 2012 stattfinden. In der Lenkungsgruppe, die das Stadtmarketing Hockenheim initiiert, sind neben dem Oberbürgermeister Vertreter des Gewerbevereins, der Fraktionen, des Vereins Lebendiges Hockenheim und der Verwaltung vertreten. Nähere Infos zum Unternehmertreffen u.a. unter wirtschaft@hockenheim.de

07.12.2011


Narren stürmen erneut das Rathaus

(v. l.): Jeanette Huck, Thomas Wünsche, OB Dieter Gummer, Frank Ziegler und Gerhard Rohr

Die Hockenheimer Narren stürmten fünf Tage nach Eröffnung der Kampagne erneut das Rathaus – diesmal aber nicht, um etwas mitzunehmen, sondern im Gegenteil: HCG und C.C. Blau-Weiß überbrachten eine gemeinsame Spende für den Nothilfefonds des Oberbürgermeisters. „Das Geld stammt von unserer Eröffnung am 11.11.11, die wir erstmals zusammen auf dem Platz vor St. Christophorus gefeiert haben. Das gesammelte Geld möchten wir für einen guten Zweck spenden“, so Gerhard Rohr stellvertretend für die beiden Vereine.

Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte den Spendern von Herzen. „Egal, welche Summe gespendet wird: Dieses Geld kann Menschen helfen, in Einzelfällen Not zu lindern. Besonders freut mich, dass diese Spende gemeinsam erarbeitet wurde“, so Gummer. Gerade durch die vielen kleinen Spenden anlässlich des 60. Geburtstags des Oberbürgermeisters sei der Fonds inzwischen auf eine stolze Summe von rund 15.000 Euro angewachsen. „Damit können wir sicher noch keine Welt bewegen, aber es zeigt, dass man auch mit kleinen Schritten stetig vorwärts kommt“, so Gummer.

Mit der Spende liegen die Narren zudem auf Kurs, was den Auftrag von Bürgermeister Zimmermann beim Rathaussturm am 11.11.11 angeht. Dort wünschte er sich, dass aus der diesjährigen Rathausherrschaft der Narren ein noch größerer Beitrag als bei der letzten Kampagne an die Stadt überwiesen wird. Würde man die Spende an den Nothilfefonds in Höhe von 55,55 Euro mitzählen, wären die Hockenheimer Fastnachter schon auf halben Weg… Stadtverwaltung Hockenheim, Presse 

16.11.2011


Keine Überprüfung der Feuerlöscher durch die Stadt

In Hockenheim soll sich zurzeit ein Unternehmen an Privathaushalte wenden, um dort vorhandene Feuerlöschgeräte zu überprüfen. Dieses Unternehmen ist nicht im Auftrag der Stadt Hockenheim tätig.

Die Stadt Hockenheim legitimiert Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeitet, in der Regel mit einem offiziellen Schreiben. Sollten Zweifel an der Echtheit eines solchen Schreibens bestehen, können sich Betroffene jederzeit gerne an die Stadtverwaltung wenden. Auf den Legitimationsschreiben sind jeweils oben rechts Name und Telefonnummer des zuständigen Sachbearbeiters angegeben, an den man sich direkt wenden werden. Die Stadt nimmt gerne Ihre Hinweise entgegen. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

14.11.2011


Köstlicher Kalender für 2012 ab 21. November wieder bei den Stadtwerken erhältlich

Leckere Rezepte, schöne Motive und viele Informationen liefert auch dieses Jahr wieder der Kundenkalender der Stadtwerke, der ab Montag, 21.11.2011 wieder kostenlos erhältlich ist. Die beliebten Kalender können dann von den Kunden der Stadtwerke wieder in der Geschäftsstelle abgeholt werden. Als kleines Dankeschön bringen die Kalenderblätter für das Jahr 2012 wieder Monat für Monat Abwechslungsreiches in die Wohnstube.

Pro Haushalt ist ein kostenloser Kalender erhältlich. Das Kundencenter hat geöffnet

Montag, Dienstag, Donnerstag: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr 

Mittwoch: 7.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr 

Freitag: 7.30 - 12.00 Uhr

Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

OB Dieter Gummer zur Ansiedlung des Modeparks Röther

Weder Wunschdenken noch Populismus, sondern realistische Einschätzungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Tatsachen sollten künftig wieder Grundlage für die anstehenden Diskussionen zur Zukunft Hockenheims sein. Diesen Appell richtet Oberbürgermeister Dieter Gummer an die Gremienmitglieder der Stadt anlässlich der jüngsten Presseveröffentlichung der Freien Wählervereinigung (FWV) zur Ansiedlung des Modeparks Röther im Hockenheim-Center.

„Auch ich hätte 2008 gerne gesehen, dass sich der Modepark Röther in Hockenheim angesiedelt hätte. Das ist aber rechtlich unzulässig gewesen, wir hätten damit gegen geltendes Recht verstoßen. Umso mehr begrüße ich es nun, dass eine Lösung gefunden wurde und wir mit dem Unternehmen die Versorgung Hockenheims und der Verwaltungsgemeinschaft stärken“, so der OB.

Falsch sei die Darstellung der FWV, dass eine Ansiedlung bereits 2008 möglich gewesen wäre, wenn man dem damaligen Antrag der Freien Wähler auf Einzelfallentscheidung gefolgt wäre. „Wenn der Gemeinderat hier eine Einzelfallentscheidung zugunsten der Ansiedlung von Röther getroffen hätte, dann wäre diese schlicht widerrechtlich gewesen. Denn nach geltendem Recht konnte der Modepark Röther sich nicht auf dem Gelände des ehemaligen SÜBA-Baumarktes ansiedeln. Jetzt beim neuen Standort im Hockenheim-Center sehen die rechtlichen Voraussetzungen wegen der vorhandenen Struktur des Einkaufszentrums völlig anders aus“, erklärte Gummer.

Im Falle der widerrechtlichen Einzelfallentscheidung drohten der Verband Region Rhein-Neckar und das Regierungspräsidium Karlsruhe zudem an, vom so genannten „Planungsgebot“ Gebrauch zu machen. Das bedeutet, dass der Verband die Stadt Hockenheim hätte verpflichten können, ihre Bauleitpläne den übergeordneten Zielen der Raumordnung anzupassen. Eine Ansiedlung Röthers am damals vorgesehen Standort wäre dann auch damit unmöglich gemacht worden.

„Wegen dieser rechtlichen Lage haben die Freien Wähler damals selbst ihren Antrag auf Einzelfallentscheidung zurückgezogen. Diesen Antrag jetzt erneut öffentlich ins Spiel zu bringen, geschieht für mich deshalb wider besseren Wissens“, so Gummer. Auch der Vorwurf einer ungenügenden Informationspolitik sei damals schon ausführlich diskutiert worden. „Dazu gibt es unterschiedliche Ansichten. Das ist ein Punkt, der letztlich nie objektiv geklärt werden kann. Was für den Einen zu viel Information ist, erwartet der Andere noch mehr Informationen. Um genau solchen subjektiven Diskussionen vorzubeugen, halten wir uns deshalb an die vom Gemeinderat verabschiedete Ordnung, die festlegt, welche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Und auch sonst werden wir unsere gängige Praxis weiterverfolgen, bei Fragen und Informationswünschen des Gemeinderates in einen konstruktiven Dialog zu gehen und wie bisher umfassend zu informieren“, sagte der Oberbürgermeister.

Deshalb, so Gummer, solle man nun nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft schauen und die Ansiedlung des Modeparks als positives Zeichen für den hohen Stellenwert des Gesamtstandortes Hockenheim werten. Nicht das Einzelhandelskonzept der Stadt, sondern wirtschaftliche Erwägungen seien schließlich ausschlaggebend dafür, wenn sich Unternehmen nicht für eine Ansiedlung in der Innenstadt entscheiden. Im Gegenteil hätte das Einzelhandelskonzept der Stadt erst die Möglichkeit zur Steuerung gegeben, um die Innenstadt mit rechtlichen Mitteln zu stärken. Es sei deshalb jetzt an der Zeit, eine ehrliche Bilanz der Bemühungen zu ziehen und daraus Schlussfolgerungen für die Zukunft der Innenstadt abzuleiten.

„Mit der Verabschiedung des Einzelhandelskonzeptes war nie automatisch gesagt, dass wir dadurch eine starke Innenstadt bekommen. Es war aber nach den Einschätzungen von Gemeinderat, Verwaltung und Fachleuten das am besten geeignete Mittel, um der Innenstadt überhaupt eine Chance auf eine zielgerichtete Entwicklung zu geben. Jetzt müssen wir schauen, ob sich Situation und Ziele verändert haben und wir neue Lösungen suchen müssen. Diese Diskussion wird nach meiner Einschätzung nicht einfach werden. Schließlich hängen viele Emotionen an unserer Innenstadt“, so Gummer.

Info:

Der Ansiedlungswunsch vom Modepark Röther hatte 2008 für zahlreiche Diskussionen in den gemeindlichen Gremien gesorgt. Das Unternehmen wollte sein Bekleidungsgeschäft im Gebäude des ehemaligen SÜBA-Baumarktes eröffnen. Die Ansiedlung neuer großflächiger Einzelhandelsbetriebe mit zentrenrelevanten Sortimenten wie Textilien war dort aus raumordnungsrechtlichen Gründen unzulässig. Das Hockenheim-Center, wo der Modepark heute angesiedelt ist, genießt dagegen Bestandsschutz als Einkaufszentrum. Dies beinhaltet auch den Einzelhandel mit zentrenrelevanten Sortimenten. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

04.11.2011


IHK Kommunalumfrage zum Wirtschaftsstandort Hockenheim

Der Wirtschaftsstandort Hockenheim hat seinen guten Ruf bestätigt. Das ist das Ergebnis einer Kommunalumfrage der IHK Rhein-Neckar in Zusammenarbeit mit der Stadt Hockenheim, die am Dienstag, 25. Oktober, von IHK-Geschäftsführer Dr. Gunther Quidde und Wirtschaftsförderer Donald Pape vor teilnehmenden Unternehmern vorgestellt wurde. Im Frühjahr 2011 wurden bei der Kommunalumfrage 356 in Hockenheim ansässige Unternehmen, die im Handelsregister aufgenommen sind, nach ihrer Meinung zu verschiedenen Standortfaktoren und Merkmalen von Hockenheim befragt.

Überdurchschnittlich gut schnitt Hockenheim bei der Zufriedenheit der Unternehmer zur Stadt ab. Vor allem die zentrale Lage, die Sicherheit, das Heimatgefühl und die Wirtschaftskraft, so Quidde, nehme die Unternehmen für Hockenheim ein. Aber auch Lohnkosten und Gewerbeflächenangebot gehören laut Umfrage zu den herausragenden Stärken der Stadt Hockenheim.

Hohe Bedeutung messen die Hockenheimer Unternehmer auch der Kundennähe, der Telekommunikations-Infrastruktur und der Leistungsfähigkeit des Fernstraßennetzes zu. Auch bei diesen Faktoren bekam die Stadt von der Unternehmerschaft überdurchschnittliche Werte attestiert. Besonders bei der Leistungsfähigkeit des Fernstraßennetzes habe Hockenheim, so Quidde, mit einer Durchschnittsbewertung von 1,8 einen herausragenden Wert erzielt. „Das können Sie schon als Ritterschlag für Ihre Kommune interpretieren“, so der IHK-Geschäftsführer.

Möglichkeiten zur Verbesserung und Stärkung des Standortes sahen die befragten Unternehmer bei der Innenstadtentwicklung, der Förderung der Wirtschaft und der Betreuung von Kleinkindern. Auch beim „weichen“ Standortfaktor „Zufriedenheit mit Umwelt- und Lebensqualität“ sieht man noch Potential nach oben. Das Ergebnis zur Innenstadt erklärte Quidde mit dem überdurchschnittlich hohen Anteil an Händlern, die in Hockenheim an der Befragung teilgenommen hätten. Rund ein Drittel der Teilnehmer, die den Fragebogen zurückgesendet hatten, seien dem Bereich Handel zuzuordnen.

Zum Bereich Förderung der Wirtschaft interessierte die anwesenden Unternehmer, welche Bedeutung diese innerhalb der Stadtverwaltung einnehme. Gefragt wurde in diesem Zusammenhang auch nach der organisatorischen Anbindung und der Zielausrichtung in der Stadtverwaltung. Donald Pape von der Stadtverwaltung berichtete, dass der Bereich Wirtschaftsförderung eine Gemeinschaftsaufgabe der Verwaltung sei, an der viele Fachabteilungen beteiligt seien, wie etwa das Ordnungsamt für Genehmigungen, der Fachbereich „Soziales, Bildung, Kultur und Sport“ für Kinderbetreuung oder das Baurechtsamt bei Baumaßnahmen. Das konkrete Sachgebiet Wirtschaftsförderung würde durch eine Person wahrgenommen, die dem Bauamt, Bereich Liegenschaften, unterstellt sei.

Aufgrund der IHK-Studie habe man zudem bereits erste konkrete Maßnahmen eingeleitet. So konnte die Erreichbarkeit des Wirtschaftsförderers durch die neue Telefonanlage im Rathaus verbessert werden. Alle Telefone besitzen nun einen Anrufbeantworter, so dass Anrufer jederzeit ihr Anliegen schildern können. Außerdem erhalten neue Unternehmen bei Gewerbeanmeldungen einen Willkommensbrief der Wirtschaftsförderung mit allen Kontaktdaten.

Auch beim Bereich Kinderbetreuung habe man bereits Veränderungen durchgeführt, die bei der Studie noch nicht bekannt waren. Der für Kinderbetreuung zuständige Fachbereich hat unter anderem Öffnungszeiten und Gruppenstrukturen in den städtischen Kindertageseinrichtungen umgestellt und an den Bedarf angepasst. Zusätzliche Gruppen für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sowie mehr Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit komplettieren nun das Angebot für die Jüngsten.

In der Diskussion sei auch das Thema Betriebskindertagesstätten, was auf großes Interesse von Seiten der anwesenden Unternehmer stieß. Bedenken äußerte man allerdings wegen der hohen formalen Anforderungen, die hier zu erfüllen seien. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

Info:

Die Kommunalumfrage 2011 der IHK Rhein-Neckar wurde mit Unterstützung der Stadt Hockenheim im Frühjahr durchgeführt. Angeschrieben wurden alle 356 in der Kommune ansässigen, im Handelsregister eingetragenen Unternehmen. Die Rücklaufquote betrug 9,8 Prozent (35 Unternehmen), was die IHK vergleichend als guten Wert beschreibt: Um allgemeine Rückschlüsse aus den Antworten ableiten zu können, ist laut IHK ein Rücklauf von mindestens 30 Fragebögen notwendig. Die Bewertung des Wirtschaftsstandortes erfolgt durch Schulnoten von 1 bis 6. Zusätzlich wird die Bedeutung der Standortfaktoren abgefragt, ebenfalls nach den Schulnoten von 1 bis 6. Bereits Differenzen von 0,2 Prozentpunkten zwischen der einzelnen Kommune und dem Durchschnitt aller Kommunen signalisieren erkennbare Meinungsunterschiede von Kommune zu Kommune. Die Umfrage 2011 wurde außer in Hockenheim noch in Buchen, Eberbach, Schriesheim, Schwetzingen, St. Leon-Rot und Walldorf anonym durchgeführt. Die Studie soll kein Ranking der Kommunen sein, vielmehr soll mit Hilfe der Ergebnisse Anregungen an die Verwaltungsspitze für Verbesserungen gegeben werden.

27.10.2011


OB Gummer zum Vorwurf der CDU, dem Wunsch nach Einzäunung der Pestalozzi-Schule nicht nachzukommen

Die Einschätzung der CDU, Oberbürgermeister Dieter Gummer komme den Wunsch nach einer Umzäunung der Pestalozzi-Schule nicht nach, ist für das Stadtoberhaupt nicht nachvollziehbar. „Wir haben dieses Thema bereits ausführlich in den gemeindlichen Gremien besprochen. Die Gremien haben demokratisch mit ihrer Mehrheit beschlossen, das Gelände vorerst nicht einzuzäunen. An diesem demokratisch gefassten Mehrheitsbeschluss will und kann ich als Oberbürgermeister nicht vorbei“, so Gummer.

Die Verwaltung hatte bereits am 6. Juni 2011 in einer nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses „Technik, Umwelt und Verkehr“ die Kosten und Planung zu einer Einzäunung der Pestalozzi-Schule vorgestellt. Die Kosten wurden vom Bauamt auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die anschließende Diskussion im Ausschuss zeigte allerdings, dass die Mehrheit der Mitglieder der Meinung war, dass das Problem weitreichender sei und nicht allein auf den Pausenhof der Pestalozzi-Schule reduziert werden könnte. Deshalb schloss sich der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung an, zunächst die Ergebnisse aus dem Einsatz der Streetworker abzuwarten und dann das Thema wieder zu beraten. CDU-Fraktion und Verwaltung einigten sich außerdem darauf, den Antrag der CDU zur Einzäunung des Pausenhofes bei der Klausurtagung des Gemeinderates im November zu beraten.

Es verwundere ihn deshalb, so Gummer, dass die CDU trotz sehr langer Diskussion das Thema Einzäunung Pestalozzi-Schulhof immer wieder aus dem Gesamtzusammenhang reiße. „Leider ist die Lösung nicht so einfach wie von der CDU dargestellt. Denn was passiert, wenn wir einen Zaun um das Gelände machen? Das ist nun wirklich einfach absehbar: Die Jugendlichen oder jungen Leute wandern auf einen anderen Platz und machen dort genauso weiter wie auf dem Schulhof. Das kann dann z. B. der Kirchengarten sein. Es kann aber auch sein, dass sie sich dann in einem Hauseingang vor einem Privathaus im Wohngebiet treffen. Wenn es das ist, was mehrheitlich vom Gemeinderat gewollt wird, setzen wir als Verwaltung das selbstverständlich um“, sagt Gummer.

Natürlich, so Gummer weiter, könne man Schritt für Schritt alle öffentlichen Punkte Hockenheims einzäunen, die zu Brennpunkten würden. Ob eine Stadt mit Zäunen allerdings der Wohn- und Lebensqualität der Mitbürger und den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht würde, bezweifele er.

„Schon heute werden wir mit Aussagen der Jugendlichen konfrontiert, dass sie sich in Hockenheim nicht willkommen fühlen. Das kann nicht sein, denn ohne unsere Jugend funktioniert unsere Stadt nicht. Der Ansatz vom Jugendgemeinderat, alle Jugendlichen mit ins Boot zu holen, ihnen ein Angebot zu schaffen, dass sie selbst wollen und ihnen die Verantwortung für ihr Handeln zurückzugeben, finde ich interessanter als einfach Einzäunungen vorzuschlagen. Dieser Weg ist natürlich komplizierter und nicht so schnell umzusetzen wie der von der CDU vorgeschlagene. Auf Dauer und lange Sicht halte ich es aber für erfolgsversprechender, das Verantwortungsgefühl bei den Jugendlichen zu wecken.“ Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

26.10.2011


Gaspreise bleiben stabil, Strompreise werden angepasst

Während die Preise für Heizöl angesichts der Wintersaison im Moment steigen, haben die Stadtwerke Hockenheim eine gute Nachricht für ihre Kunden. „Wir halten die Gaspreise stabil“, erklärt Werkleiterin Martina Schleicher. Anders als andere Gasversorger werden die Stadtwerke Hockenheim ihre Tarife zu Jahresbeginn 2012 nicht erhöhen. „Wir haben zu guten Konditionen eingekauft. Weil wir als Stadtwerk vor allem unsere Kunden und nicht den Profit im Auge haben, geben wir das an unsere Kunden weiter und werden zu günstigen Preisen unser Gas liefern“, so Schleicher.

Anpassungen nehmen die Stadtwerke bei den Strompreisen vor. Grund dafür ist die Erneuerbare-Energien-Umlage, kurz EEG-Umlage. „Die EEG-Umlage, die wir von unseren Lieferanten in Rechnung gestellt bekommen, ist von 2010 bis jetzt um 75 Prozent gestiegen. Das mussten wir in unsere Preiskalkulation einfließen lassen“, sagte Schleicher.

Um den Effekt abzumildern, habe man den Anstieg der Ökostrom-Umlage nicht sofort an den Kunden weitergegeben, sondern auf die zwei Jahre 2011 und 2012 verteilt. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh, so die Werkleiterin, rechnet man bei den Privathaushalten mit einer Kostensteigerung im Sondervertrag Delta Strom von ca. 30,00 Euro im Jahr. Die Umstellung wird ab 1. Januar 2012 erfolgen. Die detailliierten Preislisten zu den einzelnen Tarifen gibt es unter www.stadtwerke-hockenheim.de Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

26.10.2011


Vorstand legt vorläufige Terminplanung 2012 fest

Für den Vorstand des Vereins „Lebendiges Hockenheim“ wird es 2012 um mehr als „nur“ die großen Stadtveranstaltungen gehen: Der Verein möchte im kommenden Jahr zusammen seinen Mitgliedern neue Wege gehen. „Wir sind äußerst erfolgreich, was den Zuspruch zu unseren Veranstaltungen, wie z. B. dem Hockenheimer Mai oder dem Hockenheimer Advent, angeht. Darüber hinaus wollen wir aber auch unseren Verein personell stärker als bisher aufstellen“, erklärte Vorsitzender Werner Zimmermann bei der vergangenen Vorstandssitzung.

Zwar würde die Planung und Durchführung der Veranstaltungen, so Zimmermann, auch künftig einen großen Raum beim Verein einnehmen. Darüber hinaus suche man aber zusammen mit den Mitgliedern Wege, mehr Gemeinsamkeit und Engagement zu schaffen. „Das kann über gemeinsame Ausflüge bis hin zu speziellen Schulungen nur für unsere Mitglieder gehen. Auch die Unterstützung von Jugendevents durch den Verein ist möglich, wir sind in alle Denkrichtungen offen“, sagte Zimmermann.

In einem ersten Schritt wolle man deshalb die Mitglieder im kommenden September zu einem gemeinsamen Besuch der Partnerstadt Commercy einladen. Außerdem plane man, die ansässigen Unternehmen mehr über ihre Möglichkeiten im Verein zu informieren. „Gerade der Hockenheimer Mai lebt von der lebendigen Präsentation der Unternehmen. Diese einfache Möglichkeit der Werbung vor Ort wollen wir den Unternehmen präsentieren“, so Zimmermann.

Festgelegt wurden in der Sitzung auch die Termine der Stadtfeste vom Verein, die jedoch wegen der noch nicht vollständig abgeschlossenen Planung beim Hockenheimring unter Vorbehalt stehen. Geplant sind folgende Termine:

18. Februar 2012:   Fastnachtszug

Der Fastnachtszug durch die Straßen Hockenheims wird wieder einer der Höhepunkte der Hockenheimer Fastnacht sein. Viele Besucher von nah und fern werden am Samstag. 18. Februar, ab 13.30 Uhr die Straßen der Stadt bevölkern, um beim 53. Zug mitzufeiern.

25. März 2012:         Sommertagszug

Beim traditionellen Sommertagszug, der in diesem Jahr zum 19. Mal durch die Innenstadt zum Gartenschaupark führt, werden die jungen Teilnehmer von Kindergärten und Schulen den Winter vertreiben. Die Organisation übernimmt der Verein „Lebendiges Hockenheim e.V.“. Der Zug startet um 14 Uhr vom Marktplatz aus. Der Höhepunkt und Abschluss des Sommertagszuges, die Verbrennung des Schneemanns, erfolgt auf der großen Wiese im Gartenschaugelände unter Regie der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim.

18. / 19. Mai:             Hockenheimer Mai

Der Hockenheimer Mai, das traditionelle Straßenfest, lädt wieder zu viel Spaß, Live-Musik und Geselligkeit ein. Ins Festwochenende gestartet wird am Freitag, von 18 bis 24 Uhr mit dem Maidorf an der Zehntscheune. In der schönen Atmosphäre des neuen Platzes heißt es nicht nur kulinarische Köstlichkeiten zu genießen, sondern auch musikalische.

Am Samstag beleben traditionell die vielen Stände der Hockenheimer Vereine, der Unternehmen und Schaustellern die Innenstadt. Die Eröffnung mit dem traditionellen Fassbieranstich findet um 12 Uhr an der Treppe der katholischen Kirche (Bühne Kirchenstaffel) statt, Viele Vereine, verschiedene Schausteller und Unternehmen sorgen für eine große Vielfalt in den Straßen Hockenheims. Von Speisen, Getränken, Cocktails über Schmuck, Fotoausstellung, Infoständen bis Glücksrad, Spielstände und Flohmarktartikel wird viel Abwechslung geboten. Am Abend begeistert wieder das stimmungsvolle Musikprogramm an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt von Hockenheim.

16. / 17. Juni:           Handwerker- und Bauernmarkt

30. November – 3. Dezember:    Hockenheimer Advent

Ein Stück Weihnachtstradition aus dem Erzgebirge zieht ein in die kurpfälzische Rheinebene, wenn beim „Hockenheimer Advent“ die vier Meter hohe Weihnachtspyramide wieder festlich über den Adventsmarkt leuchtet. Vor der stimmungsvollen Kulisse der evangelischen Kirche lädt der vorweihnachtliche Marktplatz zum Bummeln, Stöbern und Verweilen bei Kunsthandwerk und Kulinarischen ein. Exquisite Geschenke, kleine Präsente oder köstliche Naschereien – in den gemütlichen Holzbuden ist für jeden Geschmack etwas zu finden.

Weitere Termine unter Vorbehalt:

7. April 2012:           1000 km von Hockenheim

Traditionell am Ostersamstag starten über 120 Rennteams mit jeweils zwei Fahrern auf die Mammutdistanz von 1000 Kilometern. Das Charakteristische am Klassiker unter den Langstreckenveranstaltungen: Hier kommen alle Motorradklassen und alle Typen von sportlichen Motorradfahrern an einem Tag auf einem Kurs zusammen. Die Veranstaltung besteht aus einer Dauerprüfung von über 900 Kilometern auf der 4,567 km-Variante des Grand-Prix-Kurses und einer Sprint-Prüfung, die mit jeweils 50 Fahrern im Le-Mans-Start über 14 Runden durchgeführt wird. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab.

14. - 17. April 2012:            Frühlingsfest

13. - 15. April 2012:            Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival

Die traditionell im Frühjahr auf dem Hockenheimring stattfindenden „Hockenheim Historic“ zu Ehren des zweifachen F1-Weltmeisters Jim Clark,  gehört mittlerweile zu bedeutendsten Oldtimerevents Deutschlands. Fans des historischen Motorsports erwartet hier stets eine perfekte Mischung aus spannenden Rennen, offenem Fahrerlager, großem Markenclubareal und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

27. – 29. April 2012:           DTM - Deutsche Tourenwagen Masters – Saisonstart

Motorsport auf höchstem Niveau, packende Duelle auf der Rennstrecke, Stars zum Anfassen sowie jede Menge Action abseits des Renngeschehens, machen die DTM zu einer der international faszinierendsten Rennserien. Jedes Jahr sind mehrere tausende Fans live vor Ort um den Wettkampf der Hersteller Mercedes-Benz, Audi und BMW um den Meistertitel zu verfolgen. Aber auch die erstklassigen Rahmenserien bieten Spannung pur. Perfekt ergänzt wird dieses motorsportliche Highlight zudem durch das offene Fahrerlager, die Möglichkeit zum Pitwalk durch die Boxengasse, zahlreiche Autogrammstunden und Interviews mit den Rennfahrern, musikalische Live-Acts im Fahrerlager oder das traditionelle Konzert auf ARD-Chartbühne mit namhaften nationalen und internationalen Künstlern.

20. bis 22. Juli 2012: Formel 1 auf dem Hockenheimring

Wer die Faszination Formel 1 einmal live erlebt hat, den Sound der Motoren, den Jubel der Fans und speziell die einzigartige Atmosphäre im Motodrom, der wird es nie wieder vergessen. Beim einzigen deutschen Formel 1 Grand Prix 2012 kann man sich auf dem Hockenheimring selbst überzeugen!

6. – 9. Oktober:       Kerwe

Die Fahrt im wilden „Himalaya“-Kreisel überstehen, danach beim Autoscooter die Fahrkünste unter Beweis stellen und schließlich mit Zuckerwatte und gebrannten Mandeln in der Hand gemütlich beim verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt von Hockenheim bummeln gehen: Das und vieles mehr bietet die Hockenheimer Kerwe, die am ersten Oktoberwochenende gefeiert wird. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

25.10.2011


Verwaltungsgemeinschaft schenkt Baum zum 300-jährigen Jubiläum von Neulußheim

Er soll die Beständigkeit der Verwaltungsgemeinschaft zwischen Altlußheim, Hockenheim, Neulußheim und Reilingen symbolisieren: Als Geschenk zum 300-jährigen Jubiläum der Gemeinde Neulußheim pflanzten die Rathauschefs heute, 20. Oktober, einen Baum vor den Platz der Tabakfrau in Neulußheim an. Bürgermeister Gunther Hoffmann (vorne rechts) bedankte sich für das lebendige Geschenk bei seinen Amtskollegen (v. l.) Walter Klein (Reilingen), Dieter Gummer (Hockenheim), Hartmut Beck (Altlußheim) und Werner Zimmermann (Hockenheim). „Der Baum hat den passenden Standort hier an der Hockenheimer Straße. Er symbolisiert die enge Verbundenheit unserer Kommunen“, so Hoffmann. Besonders jetzt im Herbst soll der Amberbaum – im Übrigen eine alte Bezeichnung für Bernstein - ein erster farbenfroher „Hingucker“ werden: Die Baumart ist bekannt für seine schöne Herbstfärbung. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

20.10.2011


Forschen im Park

Parkkindergartenleiterin Beate Schanz, Fachbereichsleiter Stefan Kalbfuss sowie Kinder des Parkkindergartens

Im Parkkindergarten Hockenheim regt eine neue „Forscherstation“ kleine Entdecker zu großem Staunen ein.

Gemeinsam mit den Kindern täglich auf spannende Entdeckungsreisen zu gehen, das war der Wunsch von Leiterin Beate Schanz und ihrem Team im Parkkindergarten Hockenheim. Dieser Wunsch wurde nun in die Tat umgesetzt. Unterstützt von der Forscherstation - dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg - haben die engagierten Erzieherinnen einen ganzen Raum zum Experimentieren ausgestattet. Vergangene Woche wurde diese neue „Forscherstation“ eingeweiht. Ab sofort können die 40 Vorschulkinder nach Herzenslust erforschen, was ihnen unter die Lupe oder einfach in den Sinn kommt.

Das Besondere an der neuen „Forscherstation“ ist, dass sie eigentlich ganz und gar „un-besonders“ ist. Alle Experimentiermaterialien sind Alltagsgegenstände, die die Kinder aus der elterlichen Küche oder dem Bastelgeschäft kennen. Bei der Einweihung der neuen „Forscherstation“ zum Beispiel haben sich die Kinder um einen Tisch versammelt und wollten herausfinden, wo überall Luft ist. Fleißig pusteten sie in den Raum, aber – die Luft war nicht zu sehen: Sie blieb einfach unsichtbar. Wie kann man dann aber doch die Luft sehen? Unter Anleitung des Kompetenzzentrum – Forscherstation pusteten die Kleinen mit einem Strohhalm in eine Schale voller Wasser: Und dort machten tatsächlich lustige Blubberblasen die Luft sichtbar. „Solche Erfahrungen sind eine wichtige Basis für späteres Lernen“, betonte auch Stefan Kalbfuss, Fachbereichsleiter für Soziales, Bildung, Kultur und Sport der Stadt Hockenheim. „Erfahrungen, die Kinder vor zwei Generationen noch in Haus und Hof gemacht haben, verlagern sich jetzt immer mehr in den Kindergarten.“ Aus diesem Grund wurde nun das Team des Parkkindergartens in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum – Forscherstation speziell in diesem Bereich fortgebildet.

Naturwissenschaftliche Phänomene, so die Erfahrung des Kompetenzzentrums, sind eben überall zu finden, nicht nur unter dem Mikroskop. Welche Phänomene es im Kindergartenalltag zu entdecken gibt und wie Erwachsene sie gemeinsam mit ihren Kindern erforschen können, haben die Mitarbeiter Irena Stryj und Eva Frank bereits im Kompetenzzentrum gelernt. Hier durften sie in einer sechsmonatigen berufsbegleitenden Fortbildung ihrer eigenen Neugier freien Lauf lassen. „Als Erwachsener weiß man ja auch nicht alles“ sagt Eva Frank. „Aber darauf kommt es auch gar nicht an.“ Viel wichtiger ist der Spaß, gemeinsam mit den Kindern zu entdecken, dass Seifenschaum auch in blauem Wasser weiß ist, dass im Winter Eiszapfen an den Zweigen im Park hängen oder dass Magnete Büroklammern und Nägel anziehen.

Dem Wissens- und Forscherdrang müssen nun die ErzieherInnen gerecht werden. In Hockenheim stehen die Pädagogen dieser Aufgabe begeistert gegenüber. „Wir können auch noch sehr viel von den Kindern lernen“ sagen sie. Denn frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ lassen sie die Kinder selbstständig entdecken, statt ihnen mit Formeln und Begriffen Schulwissen zu vermitteln.

Jochen Luttenberger vom Kompetenzzentrum freut sich über die Begeisterung, die hier in Hockenheim inzwischen auf den ganzen Kindergarten übergesprungen ist. „Die Neugier der Kinder darf sich hier grenzenlos entfalten und die Erzieherinnen geben die richtigen Hilfestellungen.“ Pro Wochentag darf eine Gruppe des Kindergartens die neue „Forscherstation“ nutzen. Geforscht wird aber eigentlich immer, auch wenn der neue Raum besetzt ist. „Wenn die Sonne scheint, fangen die Kinder die Lichtpunkte an den Wänden mit Spiegeln ein“, erläutert Irena Stryj am Besipiel. Und ihre Kollegin fügt hinzu: „Bei Regen etwa sammeln die Kinder die Regenwürmer im Park und beobachten im Einweckglas, wie sie die Erdschichten durchmischen“. Und die lachenden Kinderaugen zeigen mehr als viele Worte, dass die naturwissenschaftliche Frühbildung hier absolut gelingt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.forscherstation.info

Die Forscherstation - das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung ist ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Forscherstation möchte ErzieherInnen und Grundschullehrkräfte für naturwissenschaftliche Phänomene begeistern, so dass sie diese Begeisterung an ihre Kindergartenkinder weitergeben. Dafür setzt die Forscherstation auf praxisbezogene Forschung, prozessbegleitende Fortbildungen und die Bereitstellung geeigneten Experimentiermaterials. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

15.10.2011


Rheinland-pfälzischer Besuch auf dem Hockenheimring

(v. links): Olaf Quandt (Leiter Pressestelle CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz), Alexander Licht (MdL Rheinland-Pfalz), Olav Gutting, Julia Klöckner (MdL Rheinland-Pfalz), Markus Fuchs, Fritz Rösch, Dr. Axel Wilke (MdL Rheinland-Pfalz), Adolf Kessel (MdL Rheinland-Pfalz).

„Wir sind vor Ort, um uns zu informieren“, machte die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner ihre Zielrichtung bei einem Besuch am Hockenheimring deutlich. Zusammen mit mehreren Landtagsabgeordneten ihrer Fraktion besichtigte sie den Ring auf Einladung von Bundestagsabgeordneten Olav Gutting (CDU), zu dessen Wahlkreis Hockenheim gehört.

Gutting betonte, dass unabhängig von den Landesgrenzen das Thema Rennstrecken Zukunftsthema sowohl für Hockenheim wie auch das Land Rheinland-Pfalz sei. Die Automobilbranche sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Oberbürgermeister Dieter Gummer differenzierte zwischen Hockenheimring und Nürburgring. „Wir haben hier ganz klar völlig unterschiedliche Ausgangssituationen, die schwer miteinander vergleichbar sind“, erklärte der Oberbürgermeister der Delegation.

Während der Nürburgring in einer strukturell schwachen Region angesiedelt sei und eine Institution sei, die vom Land unterstützt würde, seien die Voraussetzungen in Hockenheim andere. Denn Hockenheim und der Hockenheimring befänden sich inmitten der starken Wirtschaftsregion Rhein-Neckar, der Ring würde zudem vor allem durch die Stadt Hockenheim als Hauptgesellschafter, nicht durch das Land, getragen.

Themen des Gespräches waren die Organisationsform der Hockenheimring-Firmengruppe, die Bedeutung der Formel 1 für Ring, Stadt und Region sowie die Einbindung der politischen Mandatsträger in den Entscheidungsprozess.

Gummer erläuterte, dass die Hockenheimring GmbH, die für das Betreiben der Rennstrecke zuständig ist, zu 94 Prozent der Stadt und zu 6 Prozent dem Badischen Motorsport-Club e. V. Hockenheim gehöre. Daneben gebe es die Hockenheimring ADAC FSZ GmbH Hockenheim, die das Fahrsicherheitszentrum betreibe und zu 50 Prozent der Stadt Hockenheim, zu 45 Prozent dem ADAC Hessen-Thüringen e. V. und zu 5 Prozent dem ADAC Nordbaden e. V. gehöre. Die dritte Gesellschaft sei die Hockenheimring Hotel und Gastronomie GmbH, die gastronomischen Dienstleistungen erbringen und zu 100 Prozent der Stadt gehören. In allen Gesellschaften sei die personelle Verknüpfung über die Geschäftsführung durch Georg Seiler gegeben.

Stadtrat und Vorsitzender der CDU Hockenheim, Markus Fuchs, sowie der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat, Fritz Rösch, berichteten von der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung des Rings in der Gesellschafterversammlung. „Wenn das Vertrauen nicht gegeben wäre, würde es schwer in der Zusammenarbeit“, machte Fuchs deutlich.

Zur Bedeutung der Formel 1 führte Gummer aus, dass das Image, Formel 1-Strecke zu sein, jährlich ein Umsatzplus von rund 1 Million Euro ausmache. Trotzdem sei man in die Vertragsverhandlungen mit der Formel 1-Vermarktungsgesellschaft FOA mit der klaren Prämisse gestartet, notfalls aus den Formel 1-Rennen am Hockenheimring auszusteigen. Angesichts des damals drohenden Verlustes nach den alten Vertragskonditionen von rund 6 Millionen pro Formel 1-Rennen wäre das für eine kleine Stadt wie Hockenheim und ihre Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zu stemmen gewesen.

Durch den neuen Vertrag, der die Formel 1 bis 2018 alle zwei Jahre auf dem Hockenheimring sichert, hat man bereits 2010 eine schwarze Null erreicht und statt 6 Millionen Verlust 200.000 Euro plus (vor Abschreibungen und Zinsen) gemacht. Dennoch drücken Zinsen und Abschreibungen aus dem großen Umbau, der 2004 abgeschlossen wurde, das Betriebsergebnis.

Gab es bis 2002 noch Überschüsse aus den Formel 1-Rennen, die man zur Finanzierung des Umbaus nutzen wollte, hatte sich die Situation ab 2004 umgekehrt: Statt Profit schrieb das Formel 1-Geschäft Verluste. Die Umbaukosten in Höhe von 62 Millionen Euro wurden mit 15 Millionen durch das Land Baden-Württemberg bezuschusst, der Rest musste durch die Gesellschafter aufgebracht werden. Rund 30 Millionen Euro sind derzeit noch zu finanzieren, weshalb der Ring ein jährliches Minus von rund 2 Millionen Euro wegen der damaligen Umbaukosten schreibt.

„Der Ring ist im operativen Geschäft profitabel. Durch die Umbaukosten, die wir jetzt noch abtragen müssen, rutschen wir aber jährlich mit dem Endergebnis ins Minus“, erklärte Geschäftsführer Seiler. Um den Ring langfristig aufzustellen, hatte man sich deshalb Anfang des Jahres entschlossen, Grundstücke der Stadt, auf denen der Ring gebaut ist, der Hockenheimring GmbH zu übertragen.

Klöckner äußerte sich positiv über die klaren Geschäftsstrukturen und die Einbindung der politischen Kräfte vor Ort. Im Namen ihrer Fraktionskollegen bedankte sie sich für den Besuch. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse; Foto: Matthias Busse

Lesen Sie hierzu eine Pressemitteilung der CDU Landtagsfration:

07.10.2011


25-jähriges Dienstjubiläum für zwei Stadtmitarbeiter

Ob Dieter Gummer, Johannes Lienstromberg, Christa Altenberger, Monika Wolk, Markus Hartmann, Gerhard Weber

Zusammen sind sie „ein halbes Jahrhundert öffentlicher Dienst“: Christa Altenberger und Markus Hartmann wurden anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums im Rathaus für ihre langjährige Tätigkeit geehrt. Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte in einer Feierstunde den beiden engagierten Mitarbeitern. „Als geborene ‚Hoggemer‘ stellen Sie seit Jahren ihre Arbeitskraft in den Dienst der Stadt. Sie repräsentieren die Stadtverwaltung nach außen und geben ihr ein Gesicht. Dafür möchte ich Ihnen auch im Namen des Gemeinderates meinen Dank aussprechen“, so Oberbürgermeister Gummer.

Wie viele Kinder Christa Altenberger im Laufe ihres Berufslebens betreut hat, kann sie nicht mehr sagen. Aber die heutige Leiterin des Südstadt-Kindergartens weiß noch ganz genau, wie sie sich damals für den Beruf der Erzieherin entschied. „Eigentlich wusste ich nach der Schule nicht sicher, was ich werden wollte – vielleicht Grundschullehrerin. Nach dem Abi bin ich dann erst einmal gereist und als ich wieder hier war, habe ich ein Praktikum in Neulussheim gemacht. Meine Schwester war schon Erzieherin, mir hat die Arbeit Spaß gemacht – und so bin ich Erzieherin geworden“, berichtet Christa Altenberger.

Aus dem „Zufall“ wurde Berufung: Nach ihrer Ausbildung in Speyer war sie zunächst im Anerkennungsjahr in Ketsch tätig. Dem Anerkennungsjahr folgten weitere als Erzieherin bis hin zur Gruppenleitung, bevor Altenberger auf eigenen Wunsch nach Mannheim wechselte. „Ich wollte in die Stadt“, erklärt sie lachend. Bis 1992 war die engagierte Erzieherin in einem katholischen Kindergarten in Mannheim tätig und übernahm dort auch Leitungsfunktionen.

Die Rückkehr nach Hockenheim kam schließlich über einen Telefonanruf vom damaligen Hauptamtsleiter zustande: Er bot Altenberger eine Stelle in Hockenheim an. „Es waren damals noch andere Zeiten – was Bewerbungen angeht, aber auch was das Berufsbild Erzieherin betrifft. Das lässt sich mit heute nicht mehr vergleichen“, bilanziert Altenberger. Bis 1997 war sie fünf Jahre im Parkkindergarten tätig, bevor sie in den Südstadt-Kindergarten wechselte. 2010 hat sie dort die Leitung übernommen.

Nach der Schule nicht so genau gewusst, was man beruflich machen soll – auch Markus Hartmann ging das so. „Ich schaffe gern im Freien, deshalb war Gärtner etwas, was ich mir vorstellen konnte“, berichtet er von seinen damaligen Überlegungen. 1986 trat er die Ausbildung zum Gärtner bei der Stadt Hockenheim an – bis heute ist er dabei geblieben. Erlebt hat er in den vielen Jahren so einiges, wie auch Personalratsvorsitzender und Kollege Johannes Lienstromberg bestätigte, der den beiden Jubilaren ebenfalls dankte. „Die Landesgartenschau war die herausforderndste Aufgabe. Da haben wir nachts die Hallen umgebaut, damit alles am Morgen für die Besucher wieder steht“, erinnert sich der Hartmann an die Zeiten vor 20 Jahren.

Doch nicht nur im Gartenschaugelände zeigt Hartmann Einsatz: Verschiedene Fortbildungen, unter anderem ein Motorsägen-Lehrgang, absolvierte der langjährige Mitarbeiter. Und wenn er heute auf das ehemalige Landesgartenschau-Gelände blickt, dann ist der Garten-Profi insgesamt zufrieden: „In den vergangenen vier Jahren hat sich vieles für uns Gärtner verbessert - durch die Beregnungsanlage und natürlich die Bäume, die inzwischen Schatten spenden“, so sein Urteil. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

05.10.2011


Historie

Wenn's mitten im Sommer über alle Gemarkungen links und rechts des Rheins dröhnt, dann rasen die Formel-1-Boliden auf dem Hockenheim-Ring dem Großen Preis von Deutschland oder Europa entgegen. Die Stadt Hockenheim ist auch wegen anderer Motorsportveranstaltungen, wie beispielsweise die Deutsche Tourenwagen-Masters, als Rennstadt in die Geschichte eingegangen. Genannt wurde der Ort in uralten Zeiten Ochinheim, Hochinheim, Hochkinheim, Hoggena und Ockena. Die erste Erwähnung ist im Lorscher Codex nachzulesen - anno 769. Im Mittelalter gehörte die Siedlung zur Herrschaft der Burg Wersau, dem Bischof von Speyer, den Pfalzgrafen bei Rhein, zu Pfalz-Mosbach und Pfalz-Veldenz. Nach der Schlacht bei Seckenheim (1642) musste der Speyerer Bischof Hockenheim der Kurpfalz überlassen. Schwere Schäden fügten Kriegshandlungen anno 1644 und 1674 dem Ort zu. Seit 1803 stand Hockenheim unter badischer Herrschaft. Bedeutend waren Hopfen, Tabak und der Spargelanbau. Der Spargel verdrängte schließlich den Hopfen. Im Jahr 1895 erhielt Hockenheim Stadtrechte. Der Hockenheim-Ring wurde 1932 mit einem Motorradrennen eröffnet. In Hockenheim fand 1991 die elfte baden-württembergische Landesgartenschau statt. -bb-

Weitere Informationen: www.hockenheim.de

14.02.2011


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Ihr

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05.04.2011