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Annette Krysmansky als Vertreterin in der Hauptversammlung des Landkreistages gewählt

Annette Krysmansky (Bündnis 90/Die Grünen) ist neu gewählte Vertreterin des Landkreises Germersheim in der Hauptversammlung des Landkreistages. Sie folgt damit Tobias Lindner, MdB, der sein Mandat niedergelegt hat. Stellvertreter für Krysmansky ist Günter Logé.

Insgesamt gibt es aus dem Kreis sechs stimmberechtigte Vertreter in der Hauptversammlung des Landkreistages Rheinland-Pfalz. Diese sind nun Landrat Dr. Fritz Brechtel, Dieter Hänlein, Annette Krysmansky, Reinhard Scherrer, Gert Müller und Andy Becht.

Ackermann folgt auf Lindner

Tobias Lindner, MdB, hat sein Mandat als Mitglied im Kreistag niedergelegt. Als Nachfolger wurde jetzt Andreas Ackermann berufen.

Niedergelegt hat Lindner auch seine Mitgliedschaft im Kreisausschuss, im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr und in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallverwertung Südwestpfalz (Vertreter). Auf Vorschlag seiner Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wählte der Kreistag nun Günter Logé als Mitglied im Kreisausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Zweckverband sowie Annette Krysmansky als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr.

Tanja Koch übernimmt Geschäftsbereich in der Kreisverwaltung Germersheim

Landrat Dr. Fritz Brechtel hat der leitenden staatliche Beamtin, Tanja Koch, mit Zustimmung des Kreistages den Geschäftsbereich 5 der Kreisverwaltung Germersheim übertragen. Dazu gehören die Fachbereiche 41 „Ordnung, Kommunalaufsicht“ und 42 „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“. Darüber hinaus nimmt Tanja Koch die Aufgaben einer Dezernentin für den Fachbereich 43 „Gesundheit und Verbraucherschutz“ im Geschäftsbereich 4 wahr.

Radeln ohne Grenzen macht Pause

Der EURODISTRICT REGIO PAMINA weist darauf hin, dass die traditionell am zweiten Sonntag im September organisierte Veranstaltung «Radeln ohne Grenzen» in diesem Jahr nicht stattfindet.

Rückläufige Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren sowie organisatorische Gründe machen es notwendig, das seit nahezu 20 Jahren unveränderte Konzept des Radelaktionstages zu überdenken und aufzufrischen. Zu diesem Zweck wird die Veranstaltung in diesem Jahr ausgesetzt, um mit allen interessierten Partnern neue Ideen zu entwickeln. Auch Bürgerinnen und Bürger sind herzlich aufgerufen, ihre Erfahrungen und Anregungen in diesen Prozess einzubringen. Unabhängig von der Zukunft der Radelveranstaltung lädt der im vergangenen Jahr neu beschilderte PAMINA-Radweg Lautertal 365 Tage im Jahr zu entspannten Radtouren zwischen Rhein und Pfälzerwald ein. Kontakt für Radeln ohne Grenzen: EURODISTRICT REGIO PAMINA Tel.: 07277 / 899900 E-Mail: info@eurodistrict-regio-pamina.eu

Wanderausstellung zu erneuerbarer Energie in der Sparkasse in Germersheim

Die Ausstellung „Bioenergie auf Wanderschaft“ der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) ist ab 27. Mai 2013 in den Räumen der Sparkasse Germersheim-Kandel in Germersheim zu sehen. Die Ausstellung informiert über die Vielseitigkeit von Bioenergie und andere zukunftweisende und umweltfreundliche Technologien. Herzstück der Wanderausstellung ist ein in Deutschland einzigartiges Miniaturmodell der Biogasanlage in Rosenberg (Neckar-Odenwald-Kreis), das die Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr in Neckarzimmern in Kooperation mit der Bioenergie-Region H-O-T konzipierte und anfertigte. Ziel der Ausstellung ist es, Chancen und Potenziale von erneuerbaren Energie fühl- und erlebbar darzustellen.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni 2013 von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr öffentlich zugänglich. Interessierte haben die Möglichkeit, die Modellbiogasanlage sowie weitere Exponate zu erleben und auszuprobieren. Dazu laden die Kreisverwaltung Germersheim, die Sparkasse Germersheim-Kandel, der Fachbereich Energie und Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar und die Bioenergie-Region H-O-T ein.

Die Energieerzeugung aus Biomasse nimmt mit etwa 27 % im Landkreis Germersheim den größten Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ein, gefolgt von der Windenergie. Dabei steht nicht nur der Anbau von Energiepflanzen im Vordergrund. Von Bedeutung ist auch die Nutzung von Reststoffen. Dazu gehören zum Beispiel Abfällen aus Biotonnen und Grünschnitt von kommunalen Grünschnittplätzen, die im Landkreis Germersheim bereits durch die Abfallwirtschaft zur Herstellung von Kompost, aber auch zur Energieerzeugung verwendet werden. Außerdem zählen dazu Holz und Reststoffe aus dem Lebensmittelanbau, bei denen noch enorme, bisher ungenutzte Potentiale für die Energieerzeugung bestehen. Um sich hier weiterzuentwickeln, beteiligt sich der Landkreis Germersheim seit August 2012, als Teil der Metropolregion Rhein-Neckar, am Bundesförderprojekt Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber. Die wegen ihres Modellcharakters für Erneuerbare Energien mehrfach ausgezeichnete Bioenergie-Region H-O-T wird seit 2009 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert und hat bereits zahlreiche Projekte im Bereich Bioenergie in die Praxis umgesetzt. KV Germersheim, Presse

19.05.2013


Landrat: Jetzt für Schulbuchausleihe anmelden

Schulen verteilen Briefe mit Zugangsdaten - Frist vom 27. Mai bis 17. Juni

Ende Mai beginnt der Anmeldezeitraum für die Schulbuchausleihe für das nächste Schuljahr. Kinder, die ab dem kommenden Schuljahr die Klasen 5 bis 13 einer allgemeinbildenden Schule oder in den Berufsbildenden Schule (die Berufsfachschule I und II, die Höhere Berufsfachschule, das Wirtschaftsgymnasium) besuchen, können an der entgeltlichen Ausleihe teilnehmen. Um sich dafür online im Internet anzumelden, erhielten alle Eltern zwischenzeitlich einen Brief Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur über die Schulen mit den notwendigen Zugangsdaten.

Das Internetportal ist ab dem 27. Mai 2013 bis zum 17. Juni 2013 geöffnet. Mit den entsprechenden Zugangsdaten können sich alle, die an der Schulbuchausleihe teilnehmen wollen, dort registrieren. Die Teilnahme ist freiwillig. Es wird um unbedingte Einhaltung dieses Anmeldezeitraums gebeten, da das Online-Portal des Landes verspätete Anmeldungen absolut nicht mehr zulässt und nachträgliche Freischaltungen ausgeschlossen sind.

Folgendes ist zu beachten: Sofern ein Antrag auf Gewährung von Lernmittelfreiheit (unentgeltliche Schulbuchausleihe) bewilligt wurde, ist eine Anmeldung im Online-Portal nicht erforderlich, da die Kreisverwaltung diesen Schritt bereits durchgeführt hat.

Des Weiteren wird empfohlen die Anmeldung im Internet-Portal durchzuführen, auch wenn noch keine eindeutige Entscheidung über einen eventuellen Schulwechsel bzw. eine Versetzung des Kindes getroffen werden kann, da eine nachträgliche Freischaltung in diesem Fall ebenso ausgeschlossen ist.

Landrat Dr. Fritz Brechtel empfiehlt, sich an der Schulbuchausleihe zu beteiligen: „Da aber nicht jeder Haushalt über einen Internetzugang und PC verfügt, haben wir an den Schulen Servicestellen eingerichtet, die die Eltern gerne bei der Anmeldung unterstützen. Wann diese zu erreichen sind, entnehmen die Eltern den Informationen, die von den Schulen versandt und verteilt wurden. Bei Vorsprache in der Servicestelle bitten wir darum, insbesondere die Bankverbindung bereit zu halten, um den Bestellvorgang reibungslos durchführen lassen zu können.“ Die Servicestellen sind wie folgt geöffnet:

Realschule plus Geschwister-Scholl Germersheim: Montag – Freitag von 07.00 – 12.00 Uhr zusätzlich am 04.06, 11.06. und 13.06.2013 von 13.00 – 15.00 Uhr

Realschule plus Richard-von-Weizsäcker Germersheim: am 28.05, 04.06 und 10.06.2013 von 13.00 – 15.00 Uhr

Realschule plus Kandel: am 27.05. – 31.05.2013 von 09.00 – 12.00 Uhr

Realschule plus Bellheim: am 29.05. , 05.06. und 12.06.2013 von 08.00 – 12 Uhr und von 13.00 – 15.30 Uhr

Realschule plus Lingenfeld/Lustadt: am 05.06. , 11.06. und 12.06.2013 von 14.00 – 16.00 Uhr

Goethe Gymnasium Germersheim: am 28.05. , 04.06. und 11.06.2013 von 13.30 – 15.30 Uhr

Europa Gymnasium Wörth: am 06.06.2013 von 14.00 – 16.00 Uhr

IGS Kandel: innerhalb der Öffnungszeiten des Sekretariats nach telefonischer Vereinbarung

IGS Rheinzabern: Montag bis Freitag von 08.00 – 13.00 Uhr oder nachmittags nach telefonischer Vereinbarung

IGS Rülzheim: am 27.05. , 28.05. , 03.06. , 04.06. , 06.06. , 10.06. , 11.06. und 13.06.2013 von 14.00 – 16.00 Uhr

IGS Wörth: Montag – Donnerstag von 07.30 – 15.45 und Freitag von 07.30 – 13.00 Uhr

Berufsbildende Schule Germersheim: am 27.05. , 03.06. und 10.06.2013 von 08:30 bis 11:00 Uhr

Berufsbildende Schule Wörth: am 29.05. und 10.06.2013 von 10:00 – 12:00 Uhr und am 06.06.2013 14.00 – 16.00 Uhr


Die Eltern haben bis zum 17. Juni Zeit, ihr Kind für die entgeltliche Schulbuchausleihe anzumelden. Die Eltern hinterlegen ihre Kontodaten. Dort wird dann die Leihgebühr, maximal ein Drittel des Kaufpreises, abgebucht. „Für die Eltern bedeutet das nicht nur weniger Aufwand in der Beschaffung der Schulbücher, sondern auch ein deutliche finanzielle Entlastung. Deshalb kann ich nur dazu animieren, sich an der Schulbuchausleihe zu beteiligen“, so auch der Schuldezernent Dietmar Seefeldt.

Die Bestellung der Bücher erfolgt über die Schulen in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung als Schulträger. Zu Schuljahresbeginn werden diese Bücher in der Schule bereits sortiert und kodiert für jeden einzelnen Schüler bereit liegen.

Weitere Informationen rund um das Thema Schulbuchausleihe gibt es im Internet unter www.LMF-online.rlp.de. KV Germersheim, Presse

15.05.2013


Noch freie Plätze in Kinder- und Jugendfreizeiten

Die evangelische Jugend im Dekanat Germersheim bietet auch in diesem Jahr Sommerfreizeiten für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14+ an. Für einige Freizeiten gibt es noch freie Plätze:

Zeitreise ins Mittelalter – Burg Wilenstein

Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren können vom 22. bis 26. Juli 2013 auf einer echten Burg wohnen. Die Burg Wilenstein liegt bei Trippstadt mitten im Pfälzer Wald und bietet tolle Möglichkeiten: Ob Ritterturnier, als Burgfräulein, beim Lagerfeuer, beim Backen wie in alten Zeiten, bei Musik und Spielen – viel Spaß bei der Zeitreise ins Mittelalter ist garantiwert. Kosten: 125 Euro. Im Preis enthalten sind Hin- und Rückreise mit dem Reisebus, Unterkunft, Vollverpflegung (Selbstkocher), Programmangebote und Bastelmaterial.

Viel Spaß und gute Laune an einer wunderschönen Mühle in Bretzfeld-Rappach

Viel Lachen, tolle Abendteuer erleben, an einer wunderschönen Mühle, mit eigenem Badebach wohnen, heißt es für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren vom 8. bis 15. Juli. Das Abendteuer findet in der Nähe von Heilbronn statt, in Bretzfeld-Rappach. Die Teilnehmer erwartet ein Ausflug in die Experimenta, viel Action, Lagerfeuer und ein Markt der Möglichkeiten. Kosten: 245 Euro. Im Preis enthalten sind Hin- und Rückreise mit dem Reisebus, Unterkunft, Vollverpflegung (Selbstkocher), Programmangebote und Ausflüge.

Freizeitspaß am Goldensee in Mecklenburg- Vorpommern

Für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren geht es vom 4. bis 13. August an den Goldensee nach Mecklenburg-Vorpommern. Das Freizeithaus liegt direkt am See, wo die Teilnehmer viel Action, Spaß und Überraschungen erleben. Auch Ausflüge stehen auf dem Programm und natürlich das Baden im See. Kreativität, Lachen, Nachdenkliches , Sport und Abenteuer stehe außerdem an. Kosten: 390 Euro. Im Preis enthalten sind Hin- und Rückreise mit dem Reisebus, Unterkunft, Vollverpflegung (Selbstkocher), Programmangebote und Ausflüge.

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es im Internet unter www.ej-germersheim.de, Tel. 07274/9499925 oder per E-Mail: jugendzentrale@dekanat-germersheim.de.

Evangelische Jugend - Jugendzentrale, Presse

15.05.2013


Landrat Brechtel begrüßt Europaabgeordnete an BBS

Erfolgsmodell BBS-Bistro soll weiter unterstützt werden

„Das BBS-Bistro ist eine hervorragende Einrichtung, die der Landkreis von Anfang an unterstützt. Nachdem das Land überraschenderweise angekündigt hatte, das BBS-Bistro nicht weiter zu fördern, freut es mich umso mehr, dass ich jetzt die Europaabgeordnete Jutta Steinruck, den Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart und MdL Barbara Schleicher-Rothmund neben anderen Gästen an der BBS begrüßen durfte“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Nachdem alle Beteiligten das BBS-Bistro als sinnvoll und weiterhin förderwürdig ansehen, machte Landrat Brechtel den Vorschlag, die Einrichtung dauerhaft aufrecht zu erhalten: „Das Land ist jetzt aufgefordert, Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten!“

Landrat Dr. Fritz Brechtel kann angesichts der Erfolge der Produktionsklasse die bisherige ablehnende Haltung des Landes nicht nachvollziehen. Das BBS-Bistro motiviert lernschwache Schülerinnen und Schüler durch berufsorientierte Projektarbeit und bietet ihnen die letzte Chance zum erfolgreichen Schulabschluss. Die hohen Abschlussquoten von bis zu 75 % sprächen dabei für sich. „Das BBS-Bistro entspricht somit idealtypisch der Zielsetzung `Kein Schüler ohne Abschluss´“, betont Brechtel, „Anstatt die Förderung zu stoppen, wäre das Land gut beraten, dieses Projekt als best-practice-Beispiel als Regelangebot einzuführen. Nicht nur in Germersheim, sondern auch an anderen geeigneten Schulen.“

Der Landkreis unterstützt das Projekt von Beginn an, seit 2008 auch als Projektträger, mit einem außerordentlichen administrativen Aufwand. Es wurden und werden von der Kreisverwaltung fortlaufend u. a. aufwendige Abstimmungen mit Schule, Sponsoren, möglichen Zuschussgebern, Fach- und Aufsichtsbehörden, Personal, Betrieben etc. geführt, die zum Gelingen und Fortbestand des BBS-Bistros maßgeblich beitragen.

In den ersten beiden Jahren wurde das BBS-Bistro im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Equal aus Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. „Nachdem dieses Programm auslief, übernahm dankenswerterweise der gemeinnützige Verein Star Care für weitere drei Jahre den Hauptteil der Förderung und der Kreis die Trägerschaft als Arbeitgeber der Projektmitarbeiterinnen sowie die restlichen Finanzanteile“, erklärt Brechtel.

Insgesamt wird für die Projektklasse pro Schuljahr mit Kosten in Höhe von rund 60.000 Euro gerechnet. Beispielsweise förderte das Land das BBS-Bistro für die Schuljahre 2011/2012 sowie 2012/2013 wieder über den ESF mit jährlich etwa 25.000 Euro. Damit können die Personalkosten gedeckt werden. Der Landkreis trägt je ca. 20.000 Euro, z. B. für Räume und Ausstattung. Rund je 10.000 Euro finanzieren sich durch den Verkauf des Essens, dazu müssen dann noch Kosten u. a. für Lehrerstunden gerechnet werden.

Star Care unterstützt inzwischen die an das Erfolgsmodell BBS-Bistro angelehnte Projektklasse „Holz- und Metallbau“. Beide Projekte arbeiten erfolgreich und verhelfen lernschwachen Schülern zum Schulabschluss.

Für das Schuljahr 2013/14 hatte der Landkreis das BBS-Bistro beim Land erneut zur Förderung angemeldet. „Damit erklärte der Landkreis wieder seine ausdrückliche Bereitschaft, die Unterstützung und Mitfinanzierung des BBS-Bistros im bisherigen Umfang zu tragen. Das Land Rheinland-Pfalz hatte diese Projektanmeldung zum äußersten Bedauern bisher aber nicht berücksichtigt und somit seine Mitverantwortung gegenüber diesem vorbildlichen und notwendigen Projekt zunächst völlig überraschend eingestellt“, so Brechtel. Daraufhin wandte sich Brechtel auch an Staatsminister Alexander Schweitzer, dessen Antwort noch aussteht.

Beim aktuellen Besuch der Europaabgeordneten Fr. Steinruck waren sich alle Beteiligten einig, für das Erfolgsmodell BBS Bistro eine möglichst dauerhafte Lösung zu finden.

15.05.2013


Das Jugendamt bietet kostenlos „Frühe Hilfen“ an

Neuer Flyer zur Familienhebamme liegt aus – Mehr Informationen bei den Familienmessen

Für ein gutes Familien- und Kinderleben bietet das Jugendamt verschiedene „Frühe Hilfen“ an. Eine dieser kostenfreien Hilfen ist die Familienhebamme. Darauf weist Landrat Dr. Fritz Brechtel hin.

Die Familienhebamme unterstützt Schwangere und Eltern bis zu einem Jahr nach der Geburt an. „Gut zu wissen…“ heißt es in einem neuen Flyer, der über das Angebot der Familienhebamme bzw. der Familienkinderkrankenpflegerinnen informiert. Der Flyer liegt kostenlos in den Geburtskliniken, bei Gynäkologen und Kinderärzten aus und informiert auch in Türkisch, Russisch, Englisch und Französisch. Online gibt es ihn unter www.kreis-germersheim.de. Die Familiehebamme, Jutta Breichler, ist telefonisch erreichbar unter 0170/7905825.

Einen Überblick über das vielfältige Angebot des Jugendamts im Kreis Germersheim gibt es bei den Familienmessen am 4. Juni in der Bienwaldhalle in Wörth und am 5. Juni in der Germersheimer Stadthalle jeweils von 11 bis 17.30 Uhr. Eingeladen sind alle Interessierten und auch für Kinder gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm. KV Germersheim, Presse

13.05.2013


Pflegestützpunkte im Landkreis Germersheim nun komplett

„Mit der Bewilligung einer weiteren 0,5-BEKO-Stelle für den Pflegestützpunkt Kandel durch das Land Rheinland-Pfalz haben jetzt alle Pflegestützpunkte im Kreis Germersheim ihre personelle Sollstärke erreicht“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel. Seit Anfang Mai arbeitet die Krankenschwester und Sozialpädagogin Julia Bohlender im Pflegestützpunkt Kandel.

An den Pflegestützpunkt-Standorten Germersheim, Rülzheim, Kandel und Wörth informieren und beraten die Mitarbeiter hilfe- und pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen zu Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten rund um die Themen „Hilfe und Pflege“. Sie unterstützen Betroffene bei der Auswahl der passenden Hilfen und erleichtern ihnen die Orientierung in der Vielfalt der Unterstützungsangebote und gesetzlichen Bestimmungen. Die Beratung erfolgt wohnortnah, unabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter Wahrung der Schweigepflicht und kann auf Wunsch auch im Rahmen eines Hausbesuchs stattfinden.

„Die Fachkräfte der Pflegestützpunkte helfen und begleiten“, so auch Sozialdezernent Dietmar Seefeldt und Karin Kaltenbach, Fachbereichsleiterin FB 23, Soziale Hilfen; „In der Regel ist man auf Schicksalsschläge wie Schlaganfall, Oberschenkelhalsbruch oder die Diagnose Demenz nicht vorbereitet. Die Lebensplanung ist von heute auf morgen auf den Kopf gestellt.“

Plötzlich sehen sich Betroffene mit einer völlig neuen, unbekannten Thematik konfrontiert: Wie lebt man als Behinderte/r oder Pflegebedürftige/r? Wie kommt man mit der Krankheit zurecht? Welche Hilfen gibt es? Wer bezahlt sie? Ist es möglich, weiter zu Hause zu leben? Meistens sind es Angehörige, die sich mit der Frage „Und was jetzt?“ beschäftigen. Ansprechpartner dafür sind die Pflegestützpunkte. Auch wenn (noch) keine Hilfe benötigt wird, können die Informationen eine wichtige, vorbereitende Hilfe für das Alter sein.

„Unterstützung für ihre Aufgaben erhalten Julia Bohlender und ihre Kolleginnen auch von der Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz“, betonte Harald Nier von der Kreisverwaltung Germersheim.

Die Pflegestützpunkte sind eine gemeinsame Einrichtung der Kranken- und Pflegekassen, des Landkreises Germersheim, des Landes Rheinland-Pfalz, der Sozialstationen (Germersheim, Rülzheim und Wörth) und des Pflegedienstes Hatzenbühl (Malteser). Im Landespflegegesetz (LPflegeASG) sieht der Gesetzgeber je 30.000 Einwohner/innen eine Beratungsstelle/Pflegestützpunkt in Wohnortnähe vor.

Pflegestützpunkte gibt es hier:

Pflegestützpunkt Germersheim (Stadt Germersheim, VG Lingenfeld): Sabine Stepp, Cornelia Ahilger und Christiane Scheib, Bismarckstraße12, 76726 Germersheim, Telefon 07274/7030932 oder 07274/7030177. Pflegestützpunkt Rülzheim (VG Rülzheim, VG Bellheim): Stephanie Geiger und Rosa Pfirrmann, Kuhardter Straße 37, 76761 Rülzheim, Telefon 07272/750342 oder 07272/972968. Pflegestützpunkt Kandel (VG Kandel, VG Jockgrim): Manuela Adling, Julia Bohlender, Christiane Scheib und Holger Kurz, Gartenstraße 8, 76870 Kandel, Telefon 07275/9487774. Pflegestützpunkt Wörth (Stadt Wörth, VG Hagenbach): Christel Schwind und Elsbeth Tremmel-Kempf, Arthur-Nisio-Straße 23, 76744 Wörth, Telefon 07271/1320335 oder 07271/1320336.

KV Germersheim, Presse

13.05.2013


So wird man Jäger/in

Die Kreisjägerschaft Germersheim bieten einen Vorbereitungslehrgang zur Jägerprüfung an.

Der Infoabend dazu findet am 27. Mai 2013 um 20 Uhr im Schützenhaus Hördt statt.

Bei dieser Gelegenheit können sämtliche Fragen rund um die Jungjägerausbildung beantwortet werden. Zuständige für die Jungjägerausbildung ist Peter Schwab, Tel. 07272 – 5733.

Bürgersprechstunde des Landrats in Hagenbach

Ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen des Kreises Germersheim hat Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er bietet deshalb unter anderem jeden Monat in einem anderen Ort des Kreises eine Bürgersprechstunde an. Im Gespräch mit dem Landrat können direkte Anliegen, Tipps, Probleme, kurzum alles, was die Menschen mit Blick auf die Zuständigkeit des Kreises auf dem Herzen haben, erörtert werden. Ziel der Bürgersprechstunde ist es, nicht nur von bürgernaher Verwaltung zu reden, sondern sie auch „da, wo der Schuh drückt“ zu praktizieren. In Entscheidungsvorgänge, mit denen sich bereits ein Gericht befasst, darf der Landrat jedoch nicht eingreifen. Ähnliches gilt für Dinge, die in die Kompetenz anderer Behörden oder der Gemeinden fallen. In solchen Fällen hat er allenfalls die Möglichkeit, sich das Problem anzuhören und sich um eine Vermittlung zu bemühen.

Nächster Termin ist Mittwoch, 22. Mai, ab 15.30 Uhr, in der Verbandsgemeindeverwaltung Hagenbach, Ludwigstr. 20, Trauzimmer 2. OG. Damit möglichst viele BürgerInnen die Gelegenheit nutzen können, sollten die einzelnen Gespräche nicht länger als eine Viertelstunde dauern. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet Brechtel darum, dass sich alle Interessierten bis spätestens 15. Mai bei seinem Persönlichen Referenten Christian Jag unter Tel.: 07274/53-202, E-Mail: c.jag@kreis-germersheim.de anmelden und auch schon grob angeben, um was es geht.

12.05.2013


Großes Interesse an der Südpfalz auf dem Maimarkt Mannheim

Wir verreisen häufig und viel, aber am liebsten fahren wir in die Pfalz“, „die Pfälzer Gemütlichkeit ist einmalig“, „wir freuen uns auf den Sommer und die Feste in der Südpfalz“, so lauteten einige Aussagen der zahlreichen Besucher des Mannheimer Maimarktes, die sich am Stand des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) beraten ließen.

Das positive Fazit des Standpersonals am „Südpfalz-Stand“ war eindeutig: „Großer Besucherandrang und starke Nachfrage nach Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen, neuen Rad- und Wanderwegen in der Südpfalz.“

Elf Tage wurden am Infostand zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen Erholung wie Wandern, Radwandern und dem Wassersport, für Tages- und Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Gerne griffen die Gäste zur neuen Radkarte „Museen in der Südpfalz“ mit den gesamten Themenradwegen der Region. Stark nachgefragt wurden außerdem der aktuelle Wanderführer für die Südpfalz mit Wandermöglichkeiten in den Rheinauen sowie im Bienwald. Da am Südpfalz-Stand auch ein guter Wein nicht fehlen darf, konnten die Besucher beim Wein- und Sektgut Rosenhof aus Steinweiler manch edlen Tropfen genießen. Auch eine Autogrammstunde mit den Südpfälzer Hoheiten, dem Knittelsheimer Kätzel Marie-Isabell, der Zeiskamer Zwiebelprinzessin Laura, dem Bellheimer Lord Dieter, durfte nicht fehlen. Mit am Stand war wie jedes Jahr das Reptilium aus Landau, welches mit seinen Schlangen und Echsen sehr viele Besucher an den Stand lockte. Besonders Jazzman, eine Königspython, faszinierte die kleinen und großen Besucher. Besonders Mutige ließen die Vogelspinne Rose auf ihrer Hand spazieren gehen.

Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen, suchten neue Ausflugstipps für ihre Tagesausflüge. Spezielle Angebote für Gruppen und Kinder sowie der Abenteuerkletterpark FunForest in Kandel, die Südpfalz-Draisine, die Mhou-Straußenfarm in Rülzheim, die Nachenfahrten und die Festungsführungen in Germersheim stießen auf sehr großes Interesse.

Überaus zufrieden mit der immensen Resonanz zeigte sich die Geschäftsführerin des SÜD Silke Wiedrig. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sie sich einig, auch im nächsten Jahr präsent zu sein. Der Vorsitzende ist davon überzeugt, dass sich das Engagement des Vereins auszahlt: „Bei mehr als 300.000 Besuchern aus der Metropolregion Rhein-Neckar müssen wir mit unseren Freizeitangeboten präsent sein und den Leuten die Südpfalz schmackhaft machen.“ Südpfalz Tourismus, Presse 

10.05.2013


Aktionstag „Radel ins Museum“ lockte bei idealem Radlerwetter knapp 2000 Besucher in die Museen der Südpfalz

Bei herrlichstem Wetter kamen beim 16. Aktionstag „Radel ins Museum“ viele Besucher und Radler in die Museen im ganzen Kreis Germersheim sowie in der Verbandsgemeinde Herxheim. Gut besucht war die Eröffnungsveranstaltung im Ziegeleimuseum Jockgrim. Der Vorsitzende des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Dr. Fritz Brechtel dankte den Vertretern der 17 beteiligten Museen für ihr großes ehrenamtliches Engagement und den wertvollen Beitrag, die Südpfalz als „Radwanderparadies“ bekannter zu machen. Ortsbürgermeister Jörg Scherer begrüßte die Gäste zum 15-jährigen Bestehen des Ziegeleimuseums. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Musikverein Jockgrim e.V.. Anschließend ließen es sich Landrat Dr. Brechtel, der Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhardt und die Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund flankiert von den beiden Hoheiten Maria Isabell I., Knitteslheimer Kätzel und dem Bellheimer Lord Dieter I. nicht nehmen, den Aktionstag auf dem Radel zu eröffnen.

Bei einer Führung durch das Ziegeleimuseum erläuterte Jörg Scherer die Erfindungen von Carl Ludowici, der mit seinem zum Patent angemeldeten Falzziegel Z1 die industrielle Fertigung von Dachziegeln begann und zu einer der damals weltgrößten Ziegeleien aufstieg. Besonders beeindruckt waren die Besucher vom ehemaligen Ringofen, der mittlerweile begehbar ist.

Sehr zufrieden mit der Resonanz zeigte sich Silke Wiedrig, Geschäftsführerin Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.. „Ich freue mich sehr für die Museen, die alle für diesen Tag wieder Besonderes angeboten haben.“

Das Engagement in den Museen wurde belohnt. Rund 2000 Besucher wurden gezählt. Die meisten Gäste besuchten das Heimatmuseum Neupotz mit Haus Leben am Strom (388), gefolgt von den Ziegeleimuseen Sondernheim (280) und Jockgrim (266). „Wir haben uns von der Vielzahl der Museen locken lassen“, so ein Besucher, der mit Freunden von der Südlichen Weinstraße angeradelt war.

Viele Besucher waren erstaunt, wie vielfältig das museale Angebot in der Südpfalz ist. Die Museen nutzen den Aktionstag gerne, um ihre mit viel Eigeninitiative und Liebe zum Detail gestalteten Museumsräume und Ausstellungsstücke zu präsentieren. Allerlei Interessantes zur Grundsteinlegung im Festungsbau gab es im Stadt- und Festungsmuseum zu erfahren. Im Deutschen Straßenmuseum in Germersheim war ab 12 Uhr Brückenbauen für Groß und Klein angesagt. Viele Radler nutzten die Gelegenheit die Feldbahn im Ziegeleimuseum Sondernheim zu besichtigen. Im Heimatmuseum Leimersheim konnten die Besucher neben einer Führung frisches Brot aus dem Museumsofen genießen. Bei den Führungen durch das Heimatmuseum Kuhardt kamen bei den älteren Besuchern Erinnerungen an die eigene Schulzeit auf. Auf großes Interesse stießen die geführten Radtouren zum neuen Polder und die Fahrten mit dem Römerschiff in Neupotz. In Rheinzabern konnten die Radler im Terra-Sigillata-Museum in die Welt der Römer oder bei Müllers Bauernhof in vergangene Zeiten eintauchen. Über 100 Portionen Zander wurden im Rheinaue-Museum in Neuburg zubereitet. Modellboote gab es im Schifffahrtsmuseum zu bestaunen. Gut gestärkt mit „Pälzer Fläschknepp“ gingen die Besucher im Heimatmuseum Freckenfeld auf Entdeckungstour. Im Viehstrichmuseum in Schaidt konnten Gemeindebücher und Dokumente aus dem 16. – 19. Jahrhundert eingesehen werden. Wie die Menschen am Bienwaldrand früher gelebt, gewohnt und gearbeitet haben, konnte man im Heimatmuseum Laurentiushof in Büchelberg erfahren.

Mehr als 500 Besucher beteiligten sich am Gewinnspiel, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt. KV Germersheim, Presse

10.05.2013


Die Kreisverwaltung bildet aus

Ausbildungsmesse in Landau – Kreisverwaltung stellt ihre Ausbildungsberufe vor

Die Kreisverwaltung Germersheim ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen und bietet seinen Auszubildenden abwechslungsreiche Aufgaben und interessanten Perspektiven. „Auch in diesem Jahr bilden wir Verwaltungsfachangestellt und Verwaltungswirte aus. Außerdem kann bei uns der Bachelor of Arts der Fachrichtung Öffentliche Verwaltung absolviert werden“, berichtet Personalchef Ralph Lehr.

Informationen zu den Ausbildungsstellen, welche Voraussetzungen nötig sind und wie und wann sich Interessierte bewerben können, gibt es auf der Ausbildungsmesse in Landau am Freitag, 24. Mai, 13 bis 17 Uhr, und Samstag, 25. Mai, 10 bis 13 Uhr, in der Agentur für Arbeit Landau, Johannes-Kopp-Str. 2. Mitarbeiter und Nachwuchskräfte der Kreisverwaltung geben gerne Auskunft.

Informationen zum Thema Ausbildung bei der Kreisverwaltung Germersheim gibt es natürlich auch im Internet unter www.kreis-germersheim.de oder telefonisch bei Ulla Seiler-Knape unter Tel. 07274/53-221, per Mail: u.seiler@kreis-germersheim.de. KV Germersheim, Presse

09.05.2013


Bienwaldspiele 2013 – eine Ferienaktion für Kinder

Bereits in der fünften Auflage gibt es auch in diesem Jahr die Bienwaldspiele, eine spannende Ferienaktion für Kinder, bei der Wissen über die Natur des Bienwaldes, Geschicklichkeit und Bewegung gefragt sind. Die Bienwaldspiele 2013 finden am Donnerstag, 11. Juli 2013 von 10 bis ca. 16 Uhr an der Salmbacher Passage mitten im Bienwald statt. Gesucht werden die fittesten Bienwald-Kids.

Organisiert werden die Bienwaldspiele auch in diesem Jahr wieder vom Naturschutzgroßprojekt Bienwald gemeinsam mit dem Forstamt Bienwald und verschiedenen Vereinen, Organisationen und ehrenamtlichen Helfern.

Teilnehmen können Gruppen à 6 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Die Gruppen müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Von 10 bis ca. 16 Uhr gilt es, sich den unterschiedlichen Aufgaben im Wald zu stellen. Nach der großen Resonanz bei den letzten Veranstaltungen warten auf die jungen Akteure auch dieses Jahr wieder spannende Stationen. Zum Beispiel müssen sich die jungen Teilnehmer nicht nur mit den Tieren und Pflanzen des Bienwaldes auskennen, sondern auch ihre Geschicklichkeit beim Zielen, Werfen oder Balancieren unter Beweis stellen. Aber auch für den kreativsten Mannschaftsnamen können Punkte vergeben werden.

Auf die erfolgreichsten Mannschaften warten auch dieses Jahr wieder attraktive Preise.

Gelistet werden die Mannschaften in der Reihenfolge der Anmeldung. Wer sich also schnell anmeldet, hat gute Chancen, dabei zu sein. Anmeldeschluss ist der 19. Juni 2013. Anmeldung ab sofort durch Einreichung vollständig ausgefüllter Anmeldebögen bei:

Naturschutzgroßprojekt Bienwald, Stichwort: Bienwaldspiele
Georg-Todt-Str. 2, 76870 Kandel
Fax: 07275 – 61 70 99 1 oder E-Mail: w.busch@kreis-germersheim.de

Weitere Infos und Anmeldebögen gibt es im Internet unter www.kreis-germersheim.de. Das Anmeldeformular steht in der Rubrik Publikationen und Formulare.

09.05.2013


Zeugnisse für 15 Tagespflegepersonen

Gruppenbild ber Tagespflegepersonen bei der ZertifikatsübergabeFortbildung bei Kreisjugendamt und Kreisvolkshochschule

15 Frauen aus dem gesamten Landkreis Germersheim, erhielten von Landrat Dr. Fritz Brechtel ihr Zertifikat als „Qualifizierte Kindertagespflegeperson“. Sie haben erfolgreich einen zweimonatigen Kurs zur Qualifizierung als Kindertagespflegeperson absolviert und mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen.

In seiner Rede ging Dr. Fritz Brechtel auf die enorm gestiegene Bedeutung der Kindertagespflege (KTP) ein. „Sie ist ein alternatives Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot und ist institutionellen Angeboten rechtlich gleichgestellt. Aufgrund der zeitlichen Flexibilität und des eher familiären Charakters bietet sich Kindertagespflege geradezu für berufstätige Eltern mit wechselnden Arbeitszeiten und besonders für die Versorgung von Kleinkindern an“, so Brechtel.

Karin Träber, Leiterin der Kreisvolkshochschule Germersheim, lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt, und hebt hervor, dass seit 2005 diese Synergie hervorragend funktioniert. Ebenso in Kooperation mit dem Kreisjugendamt wird durch ein kontinuierliches Angebot an Fortbildungsveranstaltungen die Weiterbildung der Kindertagespflegepersonen sichergestellt.

Sie gab bekannt, dass auch zu Beginn 2014 ein weiterer Grundkurs mit 19 Terminen (gesamt 92 Unterrichtsstunden) bei der KVHS in Germersheim angeboten wird. Die Teilnahmegebühr wird 170 Euro betragen. Die Fortbildung werde mit Kreis- und Landesmitteln gefördert, unterstrich Karin Träber.

Jessica BauerDie Maßnahme zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen richtet sich nach dem erprobten und bundesweit anerkannten Curriculum des Deutschen Jugendinstituts (DJI) „Qualifizierung in der Kindertagespflege“. „Sie ist vom `Tagesmütter Bundesverband e.V.´ anerkannt“, so Kerstin Raithel, Fachberaterin Tagespflege des Kreisjugendamtes und zugleich Koordinatorin sowie eine der Leiterinnen des Kurses. Die Grundqualifizierung bietet an Themen alles an, was eine Tagespflegeperson für ihr Aufgabenspektrum benötigt: Pädagogik, Spielpädagogik, Psychologie, Recht, Gesundheitsthemen, Erste Hilfe am Kind. Ziele der Qualifizierung sind: Förderung der Kommunikation zwischen den jeweiligen Kindertagespflegepersonen, sowie Verbesserung des Umgangs mit den Kindern, Erhöhung der Kompetenz im Hinblick auf Erziehungsfragen und abwechslungsreichere Gestaltung der Tagesbetreuung.

Für den Unterricht haben die Veranstalter der Fortbildung eine Reihe von ausgewiesenen Fachleuten engagiert, die als Referenten das nötige Wissen mitbringen und vermitteln.

Die Dipl. Sozialarbeiterin Nicole Budde-Bopp und ebenfalls Leiterin des Kurses, berichtete von einer durchweg positiven Rückmeldung der Kursteilnehmerinnen, die in einer positiven Atmosphäre engagiert mitgearbeitet haben. Eine vielgeäußerte Aussage der Teilnehmerinnen sei nun das gestiegene Selbstbewusstsein in ihrer Tätigkeit als Kindertagespflegeperson. Dies zeige sich im Umgang mit den Tageskindern, aber auch mit den Eltern dieser Tageskinder. KV Germersheim, Presse

09.05.2013


60. Europäischer Wettbewerb der Schulen

Junge Künstler aus dem Kreis Germersheim ausgezeichnet

Die Kreissieger des 60. Europäischen Wettbewerbs der Schulen des Kreises haben jetzt in der Festhalle in Wörth ihre Auszeichnung und einen Geldpreis erhalten. „Ich freue mich, dass sich wieder Schulen im Landkreis an diesem Wettbewerb beteiligt haben. In diesem Jahr feiert der Wettbewerb einen besonderen Geburtstag: Zum 60. Mal haben sich Kinder und Jugendliche künstlerisch mit dem Thema Europa auseinandergesetzt und dabei unglaublich interessante Ideen aufs Papier gebracht“, sagte der Vorsitzenden der Europaunion Landkreis Germersheim, Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Er bedankte sich herzlicher bei allen Teilnehmern und den Lehrerinnen sowie den Lehrern für ihr Engagement. Brechtel bedauerte jedoch, dass das Interesse am Wettbewerb dem Anschein nach stark zurück geht. In diesem Jahr haben acht Schulen 278 Schülerarbeiten beteiligt.

Unter den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Germersheim wurden jetzt 68 Kreissieger gekürt (14 x 1. Platz, 20 x 2. Platz, 9 x 3. Platz und 10 x 1. Platz Gruppenarbeit, 15 x 2. Platz Gruppenarbeit). Diese sowie zahlreiche 2. und 3. Landessieger wurden jetzt, am 3. Mai, geehrt. Das Rahmenthema in diesem Jahr lautete „Wir sind Europa! Wir reden mit! 2013 – Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger“.

Für das Rahmenprogramm bei der Preisübergabe sorgten Schülerinnen und Schüler der Realschule plus und der IGS Wörth. Verliehen wurden die Preise des Kreiswettbewerbs von Landrat Brechtel, die zweiten und dritten Preise des Wettbewerbs auf Landesebene sowie die Preise der Bundesebene von Manfred Däuwel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Europa-Union Landesverband Rheinland-Pfalz.

Die Preise verteilen sich wie folgt auf die Schulen:


Schule

1. Platz

2. Platz

3. Platz

1. Platz Gruppen-arbeit

2. Platz Gruppen-arbeit

3. Platz Gruppen-arbeit

ges.

Grundschule Berg

1

2

-.-

-.-

-.-

-.-

3

Grundschule Freckenfeld

1

1

2

-.-

-.-

-.-

4

Grundschule Rheinzabern

1

1

1

-.-

-.-

-.-

3

Goethe-Gym. Germersheim

2

4

2

3

-.-

-.-

11

Europa-Gymnasium Wörth

1

1

-.-

-.-

-.-

-.-

2

Realschule Plus Lingenfeld-Lustadt

-.-

-.-

-.-

-.-

8

-.-

8

Realschule Plus Wörth

5

4

2

4

7

-.-

22

IGS Wörth

3

7

2

3

-.-

-.-

15

Gesamt

14

20

9

10

15

-.-

68


Die Themen waren:

- Altersgruppe 1 (bis 9 Jahre bzw. bis 4. Klasse)

„Kennenlernen,“

„Europakarawane“

- Altersgruppe 2 (10 bis 13 Jahre bzw. 5. bis 7. Klasse)

„Wörterbuch“

„Woanders in Europa“

„Wie schmeckt Europa?“

- Altersgruppe 3 (14 bis 16 Jahre bzw. 8. bis 10. Klasse)

„Mitreden“

„Idee und Wirklichkeit“

„Ich habe Rechte – du hast Rechte“

- Altersgruppe 4 (17 bis 21 Jahre bzw. 11. bis 13. Klasse)

„Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger“(nach Perikles)

„Europäische Bürgerinitiative“

„Europäischer Bundesstaat?“

Sonderaufgaben zum 60. Jubiläum des Europäischen Wettbewerbs

S-1 „Europeana“

S-2 „Logo „Europäischer Wettbewerb““


Die 1. Preise auf Landesebene werden am 23. Mai in Germersheim, Stadthalle, überreicht.


Preise erhielten folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2013:


Preisträger auf Kreisebene

Linus Weingärtner, Lukas Lantzke, Enya Geiger (Grundschule Berg); Pauline Mühlberger, Selina Waibel, Sebastian Vollmer, Natascha Luber (Grundschule Freckenfeld); Maximilian Schmitt, Anna Heid, Jonathan Weiß (Grundschule Rheinzabern); Lukas Andres, Nikola Strzeszak, Elina Schulz, Jonas Rothmeier, Benjamin Wahl, Michelle Pritzel, Violetta Ewert, Vanessa Peno (Realschule Plus Lingenfeld-Lustadt); Sarah Daib, Sabina Marchetta, Simon Haria, Hassan Salman, Hekmat Abou Khalil, Nadine Zoglauer, Oktay Akin, Luisa Koch, Laura Lippe, Mohammed Ali Salman, Dennis Frick, Yasin Gürsel, Lena Völkel, Laura Greulich, Jonas Bugert, Cedric Gerlich, Daniel Frick, Sarah Laurinat, Isabel Eckert, Jonas Petry, Amelie Zuber, Mandy Göppert (Realschule Plus Wörth); Sven Rehorn, Dominik Kowalski, Maximilian Schlosser, Kardelen Bektasoglu, Jannic Vogt, Violeta Eidamüller, Jeshina Jung, Olivia Fuller, Jessica Starrett, Jenny Marggrander, Justine Henninger, Lena Cichon, Alicia Armbrust, Mirko Kliche, Jan Frey (IGS Wörth);Anika Kupfer, Hannah Heid, Amelie Hörner, Annika Neidig, Hanna Heinrich, Julia Wetzel, Sascha Hammiche, Anica Sträßer, Katharina Förster, Maren Mildenberger, Sophia Marie Röhrling (Goethe-Gymnasium Germersheim); Sofia Kraft, Moritz Brune (Europa-Gymnasium Wörth)


Preisträger auf Landesbene

Marie Armbrust, Tina Worst, Linus Weingärtner (Grundschule Berg); Pauline Mühlberger, Selina Waibel (Grundschule Freckenfeld); Annika Neidig, Melanie Sauther, Katharina Förster, Kathrin Suong Bui, Maren Mildenberger, Sascha Hammiche, Hanna Heinrich, Charlotte Müller, Anica Sträßer (Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim); Maximilian Schmitt, Anna Heid (Grundschule „An der Römerstraße“ Rheinzabern); Jonas Petry, Oktay Akin, Mareike Graf, Sarah Laurinat, Katrin Schibelbein, Nadine Zoglauer, Amelie Zuber, Simon Haria, Daniel Kuntz, Dennis Frick, Vasin Gürsel, Mohammed Ali Salman, Jonas Bugert, Cedric Gerlich, Isabel Eckert, Madeleine Sarah Kosar, Laura Lippe, Helimat Abou Khalil, Hassan Salman, Mandy Göppert, Anna-Nina Kreppein, Vanessa Pflüger, Celina Talbert, Madeleine Bauer, Laura Greulich, Lena Völkel, Melisa Akkaya, Nico Ziccardio, Ayelna Demirci, Manuel Klingbeil, Sinem Sert, Thomas Wetzel, Jana Riether, Giovanna Tucci, Luisa Koch, Lena Spitta, Yannik Lotter, Laurena Schloß (Realschule Plus Wörth); Kardelen Bektasoglu, Olivia Fuller, Jenny Marggrander, Simon Brettenmeier, Violeta Eidamüller, Nicholas Nagy, Orlando Zuber, Lena Cichon, Florian Necke, Jan Pühl, Jessica Starrett, Justine Henninger, Aylin Lehmann (Integrierte Gesamtschule Wörth); Sofia Kraft, Ludwig Klöffer, Fabienne Fahrentholz (Europa-Gymnasium Wörth)


Preisträger auf Bundesebene

Pauline Mühlberger (Grundschule Freckenfeld); Annika Neidig, Katharina Förster, Sascha Hammiche, Hannah Heinrich, Charlotte Müller, Melanie Sauther, Kathrin Suong Bui (Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim); Maximilian Schmitt, Anna Heid (Grundschule Rheinzabern); Simon Haria, Dennis Frick, Vasin Gürsel, Mohammed Ali Salman, Melisa Akkaya, Madeleine Bauer, Mandy Göppert, Daniel Kuntz, Helimat Abou Khalil, Hassan Salman, Jonas Bugert, Cedric Gerlich Laura Greulich, Lena Völkel, Isabel Eckert, Lena Cichon, Madeleine Sarah Kosar, Sarah Lippe, Jenny Marggrander, Oktay Akin, Kardelen Bektasoglu, Violeta Eidamüller, Olivia Fuller, Mareike Graf, Anna-Nina Kreppein, Sarah Laurinat, Florian Necke, Jonas Petry, Katrin Schibelbein, Jessica Starrett, Celina Tolbert, Nadine Noglauer, Amelie Zuber (Dorschberg-Realschule Plus Wörth); Sofia Kraft (Europa-Gymnasium Wörth)KV Germersheim, Presse

09.05.2013


Bienwaldprojekt auf Wanderschaft

Ausstellung im Kunsthaus des bHK in Bellheim

Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Vom 18. Mai bis 02. Juni ist die kleine Wanderausstellung zum Projekt nun im Kunsthaus des bHK (bureau Heuchel und Klag) in Bellheim, Hauptstr. 129, samstags und sonntags von 14.00 bis 19.00 Uhr zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen umfassenden Eindruck über den Bienwald und das bislang größte Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auf diese Weise mehr über das Bienwaldprojekt zu erfahren und die Einzigartigkeit der Landschaft kennenzulernen.

Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und Offenland.

Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Telefon 07275/6170990 oder per Mail: w.busch@kreis-germersheim.de. KV Germersheim, Presse

09.05.2013


Seit 40 Jahren bei der Kreisverwaltung Germersheim

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Waltraud Fischer jetzt ihr 40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert.

Waltraud Fischer begann 1973 ihren Dienst bei der Kreisverwaltung Germersheim in der Verkehrsabteilung. Von da an war sie über all die Jahre hinweg im Kfz-Bereich, vor allem bei der An- und Abmeldung, tätig. Im Jahr 2002 wechselte sie in die damals neu eingerichtete Zulassungsstelle nach Kandel, kam 2004 aber wieder nach Germersheim zurück. „So viele Jahre in einem Bereich zeugt von großer Zufriedenheit im Beruf“, sagte Landrat Brechtel anerkennend. Inzwischen befindet sich Waltraud Fischer in der Freistellungsphase.

Landrat Brechtel dankte ihr für ihr langjähriges Engagement. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich die Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch, der Fachbereichsleiter Bernd Pirron, die stellvertretende Fachbereichsleiterin „Personal“, Sabine Reissner, und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an. KV Germersheim, Presse

08.05.2013


845.000 Euro mehr Zuschüsse für Kindergartenbau

Kommunen werden entlastet

„Dem Landkreis Germersheim wird im Rahmen des Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung 2013-2014“ aus Bundesmitteln ein zusätzliches Budget in Höhe von 845.254 Euro zur Verfügung gestellt, mit dem die Anzahl der U3-Plätze in Kindertagesstätten weiter ausgebaut werden soll“, informiert Landrat Dr. Fritz Brechtel in der letzten Kreisausschusssitzung.

Bis zum 31.03.2013 hatte das Jugendamt dazu dem Landesjugendamt eine Liste der bewilligungsreifen Maßnahmen vorzulegen.

„Zu diesem Investitionsprogramm hat das Jugendamt im Januar alle Träger über das Programm in Kenntnis gesetzt und um Rückmeldung bis Ende Februar gebeten, welche Maßnahmen zur Förderung in Betracht kommen“, so Landrat Brechtel.

Anhand der vorgelegten Anträge wurden die Mittel aus dem Kreisbudget entsprechend aufgeteilt und die beigefügte Meldelisten dem Landesjugendamt fristgerecht vorgelegt.

Landrat Brechtel: „Mit einer Ausnahme, erfahren alle Projekte eine Steigerung der bisherigen Förderung um zusätzliche ca. 20%, womit eine relativ gerechte Verteilung auf die Einzelprojekte erfolgt ist. Die Ausnahme bildet die OG Hatzenbühl, die jedoch mit einer Maximalförderung von 90% ausgestattet wird.“

„Insgesamt ist es dank des Einsatzes des Kreisjugendamtes gelungen, zusätzlich zu den Zuschüssen, gemäß den Landes- und Kreisrichtlinien, weitere Zuschussmittel für die Kommunen in der Gesamthöhe von 845.254,00 Euro zu erhalten und damit die betroffenen Kommunen zu entlasten. Der Landkreis kann durch die Förderung der Maßnahmen durch den Fiskalpakt ebenfalls 114.885,90 Euro einsparen, die entsprechend den Vorgaben des KEF (Kommunaler Entschuldungsfond) zur Reduzierung des Haushaltsdefizits eingesetzt werden sollen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Der Kreisausschuss stimmte dem einstimmig zu. KV Germersheim, Presse

06.05.2013


Familienmessen für alle Interessierte

Wissenswertes rund ums Thema Familie am 4. und 5. Juni – Das Jugendamt, Unterstützung die ankommt

„Das Jugendamt bietet viele wertvolle Angebote und Hilfen an“, sagen Landrat Dr. Fritz Brechtel und Sozialdezernent Dietmar Seefeldt, „Angefangen bei einem guten Tipp bis hin zu einer dringend notwendige, anhaltende Unterstützung, gibt es die unterschiedlichsten Leistung. Das Spektrum ist groß. Um bekannter zu machen, was das Jugendamt anbietet, stellen wir uns und unserer Leistungen bei zwei Familienmessen allen Interessierten vor.“

Die Familienmessen des Kreisjugendamtes finden am Dienstag, 4. Juni, in der Bienwaldhalle in Wörth und am Mittwoch, 5. Juni, in der Stadthalle in Germersheim statt. Dort präsentiert das Jugendamt zusammen mit freien Trägern und Beratungsstellen im Landkreis Wissenswerts rund ums Thema Familie. Kinderbetreuung, Erziehungsberatung, Hebammen, finanzielle Hilfen, Jugendschutz, häusliche Gewalt sind einige der Themen, zu denen es Informationen und kompetente Ansprechpartner gibt.

Neben den freien Trägern und den Beratungsstellen ist das Jugendamt selber mit mehreren Ständen vertreten. Jugendamtsleiter Sabine Heyn: „Der Pflegekinderdienst informiert über seine Arbeit und wirbt für neue Pflegefamilien. Dazu stehen an beiden Tagen auch Pflegeeltern für Fragen zur Verfügung, die gerne auch aus ihrem Pflegeeltern-Alltag berichten. Auch die Frühen Hilfen im Landkreis, finanzielle Hilfen und die Beratungsdienste des Jugendamtes werden sich und ihre Arbeit vorstellen. Dazu gehören zum Beispiel die Familienhebamme, die Elterngeldstelle, Unterhaltsvorschusskasse, Tagespflege und der allgemeine Soziale Dienst.

Die Familienmessen finden im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ statt. Der Eintritt zu den Messen ist frei.

„Damit auch Familien Möglichkeiten haben, sich auf der Messe über die Angebote im Landkreis zu informieren, bieten die Jugendpfleger aus dem Kreis Germersheim im Außengelände der Hallen ein buntes Kinderprogramm an, darunter die Hüpfburg, Kinderschminken und Sumoringen“, ergänzt Sozialdezernent Seefeldt, „So können sich die Erwachsenen rundum informieren und wissen ihre Kinder gut beschäftigt.“ KV Germersheim, Presse

06.05.2013


Rheinbrückenbeleuchtung bleibt, Landkreis spart Geld

Gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe hat der Landkreis Germersheim einen Weg gefunden, die Beleuchtung der Rheinbrücke zu erhalten und gleichzeitig Geld zu sparen. Der Kreisausschuss fasste hierzu einen einstimmigen Beschluss.

Um die Beleuchtungskosten zu reduzieren, wird die Brückenbeleuchtung auf jeweils 5 Doppelleuchten je Rheinseite reduziert. Außerdem sollen zum Teil Leuchtmittel mit geringerer Leistung verwendet werden.

Landrat Brechtel: „Insgesamt werden somit die jährlichen Kosten der Rheinbrückenbeleuchtung der Maßnahme von aktuell rd. 8.600 Euro auf rd. 2.000 Euro reduziert.“

Der Kreis Germersheim zahlt seit 1973 die Strom- und Unterhaltskosten für die Beleuchtungsanlage auf dem rheinland-pfälzischen Abschnitt der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe im Zuge der B 10. Auf baden-württembergischer Seite übernimmt die Stadt Karlsruhe die Kosten der Brückenbeleuchtung.

„Im Zusammenhang mit dem Kommunalen Entschuldungsfonds hatte der Kreistag zunächst beschlossen, die 12 Doppelleuchten auf der rheinland-pfälzischen Seite nicht weiter zu betreiben. Ich freue mich, dass es nun gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe gelungen ist, die Beleuchtung auf rheinland-pfälzischer Seite weiterhin aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Kosten zu sparen“, so Brechtel. KV Germersheim, Presse


06.05.2013


Eine Tasche voller Unterstützungsangebote

Willkommenspaket für junge Eltern des Jugendamtes im Landkreis Germersheim

Der Landkreis Germersheim ist ein kinderfreundlicher Landkreis. Die Angebote für Kinder und Familien sind vielfältig und ansprechend. Ein neuer Baustein dafür ist das Willkommenspaket des Jugendamtes des Landkreis Germersheim“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel; „Das Willkommenspaket ist eine kleine Starthilfe für junge Eltern. Es wurde zusammengestellt, damit alle Familien mit einem Grundstock an Informationen über Beratung, Betreuung und frühe Hilfen ausgestattet sind, wenn sie die Klinik verlassen um den Alltag mit einem Säugling zu bewältigen.“

In einer Stofftasche liegen neben einem persönlichen Brief an die jungen Eltern von Landrat Dr Fritz Brechtel, der Familienratgeber, eine Information zur Familienhebamme, Elternbriefe, eine Broschüre mit Namen und Telefonnummern aller Ansprechpartnerinnen und -partner im Jugendamt und eine bunte Schnullerkette mit Holzperlen.

„Der Familienratgeber ist eine Übersicht über die Vielzahl von Angeboten für Beratung und Unterstützung im Landkreis, die Elternbriefe kommen vom Arbeitskreis neue Erziehung e.V. zu den Themen: Ihr Kind ist da – wir gratulieren- 1 Monat, Von Anfang an aktiv- 2 Monat, Mit Respekt geht’s besser- Kinder gewaltfrei erziehen, Der schönste Klang der Welt: Die Stimme, auch in türkischer und russischer Sprache“, erklärt Jugendamtsleiterin, Sabine Heyn.

Gerne kommt das Jugendamt damit der Aufgabe nach, „Eltern sowie werdende Mütter und Väter über Leistungsangebote im örtlichen Einzugsbereich zur Beratung und Hilfe in Fragen der Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren zu informieren“, wie es das im Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz verlangt. Ziel des Gesetzes ist es, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu schützen und ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu fördern.

Verschiedene Modellprogramme des Bundes und der Länder haben gezeigt, wie wichtig für eine gesunde Entwicklung des Kindes Frühe Hilfen während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes sind. Das Potenzial Früher Hilfen kann aber nur dann optimal zum Einsatz kommen, wenn ihr Angebot bei den Adressaten bekannt ist. Einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen wir mit dem vorgestellten Willkommenspaket“, ergänzt Sozialdezernent Dietmar Seefeldt.

Jugendamtsmitarbeiterin Annette Heck, die im Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit mit der Koordination beauftragt ist, kennt die erste Zeit mit dem Baby zu Hause aus eigener Erfahrung. „Familien, die über das Willkommenspaket hinaus Fragen haben, können sich gerne an Frau Heck wenden. Manchmal ist die Zeit mit dem Kind nicht so glücklich und harmonisch wie Eltern sich das vielleicht vorgestellt und gewünscht haben. Wenn es anders kommt und Eltern sich allein, überfordert oder hilflos fühlen, sollten sie die vielfältigen Angebote kennen und nutzen können“, lädt Jugendamtsleiterin Heyn ein.

Das Willkommenspaket liegt bei den Verbandsgemeinden aus und kann von Eltern dort kostenlos mitgenommen werden. KV Germersheim, Presse

06.05.2013


Modellprojekt Senioren: Erstes Treffen der Seniorenbeauftragten

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung in Hagenbach

„Neues Denken ist zur Bewältigung der Herausforderungen der alternden Gesellschaft nötig. In Zukunft reicht es nicht mehr aus, auf professionelle Pflege und Betreuung zu setzen, um die steigende Zahl älterer Menschen im Landkreis Germersheim zu versorgen bzw. ihnen zu helfen. Mehr denn je ist solidarische Unterstützung gefragt. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Hilfen vor Ort selbst in die Hand zu nehmen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel beim ersten Treffen der Seniorenbeauftragten aus dem Landkreis Germersheim im Rahmen des Modellprojekts „Gemeinsam älter werden – zu Hause: Heute, morgen und in Zukunft“.

In den Orts- und Verbandsgemeinden wurden ehrenamtliche Seniorenbeauftragte benannt, die sich am 29. April zu der Auftaktveranstaltung in Hagenbach trafen. Insgesamt nahmen 23 von kreisweit 28 Seniorenbeauftragten teil. Ihr Thema lautete „Wie können wir in den Gemeinden konkret dazu beitragen, dass Senioren künftig in ihrer Gemeinde gut leben und bleiben können?“ Auf dem Programm standen zudem der Austausch untereinander und das Aufgabenprofil der Seniorenbeauftragten. „Sie sollen als Mittler zwischen den Einwohnern und der Verwaltung bzw. der Politik Bedarfe der älteren Generation aufnehmen, erkennen und weitertragen“, erklärte Harald Nier von der Geschäftsstelle Regionale Pflegekonferenz bei der Kreisverwaltung Germersheim.

Wichtige Partner sind die vier Pflegestützpunkte im Landkreis, deren Arbeit Christel Schwind und Elsbeth Tremmel-Kempf (PSP Wörth) vorstellten. Die Teilnehmer waren dankbar für Kooperation mit diesen Informations- und Beratungsstellen und Landrat Dr. Brechtel bestätigte die Qualität dieser Hilfen für Betroffene – auch aus persönlichen Erfahrungen.

Dieses Netzwerk der Seniorenbeauftragten ist zentraler Bestandteil des seit 2012 im Landkreis Germersheim gestarteten Bundesmodellprogramms. Die ersten beiden Ziele dieses Seniorenprojektes seien bereits erreicht, so Nier: „Die Bestandsaufnahme der notwendigen Hilfen für Ältere in der Modellgemeinde Hagenbach und die Gewinnung der Seniorenbeauftragten im gesamten Landkreis. Im laufenden und im kommenden Jahr geht es darum ein Netzwerk zu bilden und danach die Ergebnisse für alle Kommunen im Kreis nutzbar zu machen.“ Jutta Wegmann, Netzwerkskoordinatorin, moderierte das erste Treffen der Beauftragten.

Das Bundesministerium für Familien und Senioren stellt dafür 60.000 Euro für die Jahre 2012 bis 14 zur Verfügung. Die Seniorenbeauftragten setzen sich in den Gemeinden dafür ein, dass das Thema „Hilfe für Ältere“ konkret angepackt wird. Sie wollen offen und ansprechbar sein und in den Gemeinden bekannt werden. Landrat Dr. Brechtel freute sich über das Engagement der Seniorenbeauftragten: „Sie haben entscheidenden Anteil an einer gelingenden Kombination von Bürgerhilfe und Einsatz von Profis. Vielen Dank für ihre Beiträge.“ KV Germersheim, Presse

03.05.2013


Kompostwurm Paulchen zu Besuch im Kindergarten

Abfallwirtschaft des Landkreises startet neues Aktionsprogramm Umwelterziehung

Germersheim: Die Neugier war groß als Paulchen, der Kompostwurm, im Kindergarten Leimersheim zu Besuch war. Er erzählte dabei ganz aufgeregt wie toll es sei in einem Komposthaufen zu leben und was dort so alles passiert bis sich Gartenabfälle in wunderbare Erde verwandelt haben.Sigrun Neubert und Garina Stern, beide Mitarbeiterinnen des Fachbereiches Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim brachten neben Paulchen noch einen weiteren munteren Gesellen mit, Hugo den Raben. Alles Handpuppen, mit deren Hilfe den Kindern spielerisch die Mülltrennung aber auch die Müllvermeidung erklärt wurde.

Benno Heiter, Erster Kreisbeigeordneter und zuständig für die Abfallwirtschaft, ist davon überzeugt, dass Umweltthemen bereits im Kindergarten eine wichtige Rolle spielen sollten. „Deshalb haben wir ein altersgerechtes Programm für Vorschulkinder entwickelt, das wir sehr gerne allen Kindergärten im Landkreis kostenlos anbieten möchten“, so Heiter. Wir sehen diese Aktion als weiteren bedeutsamen Baustein im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit und sind zudem überzeugt davon, dass er sich in der Zukunft auszahlen wird.

Die neunzigminütige Auftaktveranstaltung im Kindergarten Leimersheim mit Paulchen und Hugo war jedenfalls ein großer Erfolg und fürs engagierte Mitmachen wurde jedes Kind von den beiden Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung mit einem Button mit dem Aufdruck „Müllexperte“ bzw. „Müllexpertin“ belohnt.

Kindergärten im Landkreis Germersheim, die einen Besuch der beiden Mitarbeiterinnen des Fachbereiches Abfallwirtschaft buchen möchten, können unter der Telefonnummer 07274/53-377 (Frau Neubert) oder 07274/53-142 (Frau Stern) Kontakt aufnehmen. KV Germersheim, Presse

02.05.2013


Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.– neue Facebookseite online

Es ist soweit. Ab sofort gibt es die neuesten Informationen rund um die Aktivitäten in der Südpfalz auch in facebook. Hautnah und direkt wird hier über besondere Veranstaltungen oder interessante Neuigkeiten berichtet. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen Lust auf die Südpfalz zu machen.

Um die Seite und somit die Südpfalz bekannter zu machen, braucht der Südpfalz-Tourismus die Unterstützung der Südpfälzer. Einfach auf der Seite auf „Gefällt mir“ klicken oder die Seite mit Freunden und Bekannten teilen.

Weitere Infos zum Südpfalz-Tourismus unter www.suedpfalz-tourismus.de KV Germersheim, Presse

30.04.2013


Auftakt für ein Strategisches Integrationskonzept für den Kreis Germersheim

WorkshopGermersheim- Unter Federführung des Landkreises haben Vertreter verschiedener Organisationen und Einrichtungen Ende April erste Schritte zur Erstellung eines strategischen Integrationskonzepts für den Kreis getan. „Im Kreis gibt es schon viele gute Ansätze in Sachen Integration“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel zu Beginn der Auftaktveranstaltung, „Mit dem Integrationskonzept sollen in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren vorhandene und neue Ideen gebündelt werden.“

Mit einem Fachvortrag zur kommunalen Integrationspolitik aus Sicht der Landesregierung stimmte der Beauftragte für Migration und Integration des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Miguel Vicente, in die Thematik ein. Anschließend führte Claudia Vortmann von der Schneider Organisationsberatung in das Thema kommunale Integrationskonzepte ein und berichtete von ihren Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit anderen Kommunen. Das Fachbüro begleitet die Kreisverwaltung bei der Erstellung des strategischen Integrationskonzeptes.

Laura Frey, Leitstelle für Integration in der Kreisverwaltung Germersheim, betonten: „Heute geben wir den Startschuss für wichtige und zukunftsweisende Aufgaben.“ In vier Workshops diskutierten Vertreter der Stadt- und Kreisverwaltung Germersheim, Schulen, freien Träger und Vereine, der Polizei, von Jobcenter und Handwerkskammer sowie politische Vertreter die Fortschritte und auch Probleme und Handlungsbedarfe im Bereich der Integration. Die vier Arbeitsgruppen haben die Schwerpunkte Bildung/Ausbildung, Beruf/Familie, Gesundheit/Pflege und Partizipation/Freizeitgestaltung.

Geplant ist, dass die vier Arbeitsgruppen bis zum April 2014 regelmäßig zusammen kommen, um weitere Anregungen und Ideen zu den Themenblöcken zu sammeln. Landrat Brechtel: „Erste Zwischenergebnisse sollen der Steuerungsgruppe bereits im Herbst 2013 vorgelegt werden. Auf der Grundlage der Beiträge der Arbeitsgruppen erstellt die Leitstelle für Integration ein strategisches Integrationskonzept, das anschließend den Kreisgremien vorgelegt wird.“ Brechtel betonte, wie wichtig ihm der Austausch und das Konzept ist für ein gutes und funktionierendes Miteinander in unserer Gesellschaft.“

KV Germersheim, Presse

27.04.2013


Neu: Radkarte Museen in der Südpfalz

„Rechtzeitig zum Aktionstag `Radel ins Museum´ am 05. Mai 2013 erscheint die neue Radkarte `Museen in der Südpfalz´. So werden die Besucher sicher zu den verschiedenen Museen geleitet“, ist Landrat Dr. Fritz Brechtel überzeugt.

In der neuen Faltkarte werden insgesamt 24 Museen aus der Südpfalz präsentiert. Auf der Rückseite befindet sich ein Kartenausschnitt mit den Themenradwegen in der Südpfalz.

„Ein Museumsbesuch lohnt sich auf alle Fälle“, verspricht Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD). „Ob bundesweit bekannte Museen wie das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim oder eines der vielen kleinen Museen: Es gibt viel zu entdecken und für einige ist sicher auch Neues dabei.“ Gerade die kleinen Museen werden mit viel Liebe zum Detail und in ehrenamtlicher Initiative betrieben. Diese Museen erzählen Interessantes aus der Geschichte der südpfälzischen Dörfer und ihrer Menschen.

Erhältlich ist die neue Karte beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim, info@suedpfalz-tourismus.de, Tel. 07274/53-300. KV Germersheim, Presse

26.04.2013


Leckeres aus der Region

Alois Brandl, Rudi Jud, Wolfgang Gehrlein, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Stefan Abele, Steffen Nuß und Markus Gegg mit einer Auswahl an regionalen Produkten

Vertreter der Bäcker- und Fleischerinnung sowie der Wirte kamen zum traditionellen Frühlingsbesuch in die Kreisverwaltung. Bei diesem Besuch wurde natürlich auch der Tourismus sowie die Vermarktung regionaler Produkte im Landkreis angesprochen.

„Unsere Bäcker und Metzger stellen eine große Auswahl hervorragender Produkte her und unsere Wirte bieten ihren Gästen vielfältige Genüsse“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der sich bei diesem Besuch selbst davon überzeugen konnte. KV Germersheim, Presse


 

25.04.2013


Neue Fachkraft für die Bereiche Senioren und Älterwerden

Harald Nier hat Anfang April bei der Kreisverwaltung Germersheim die Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz / Pflegestrukturplanung übernommen. Er ist Nachfolger von Annette Fahlbusch und arbeitet damit u. a. an den Themen Pflegestützpunkte, Pflegekonferenz sowie Modellprojekt „Gemeinsam älter werden“.

„Harald Nier ist Diplom-Psychologe und wird nun zur Entwicklung zukunftsfähiger Strukturen der Altenhilfe im Landkreis beitragen. Er übernimmt ein spannendes und sehr wichtiges Aufgabengebiet, das uns heute wie auch in Zukunft angesichts der demographischen Entwicklung vor besondere Herausforderungen stellt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Vorrangiges Ziel wird sein, älteren Menschen solange wie möglich den Verbleib in ihrem bisherigen Wohnumfeld zu ermöglichen“, ergänzen Sozialdezernent Dietmar Seefeldt und Karin Kaltenbach, Fachbereichsleiterin „Soziale Hilfen“. Nier stellt sich gerne diesen Aufgaben: „Ich möchte mit allen Beteiligten in der Regionalen Pflegekonferenz zielorientiert zusammenarbeiten. Dann kann die Weichenstellung für die künftigen Hilfeformen sicherlich zügig erarbeitet und konkretisiert werden. In den letzten Jahren wurden hierzu bereits wesentliche Schritte getan, so dass auf dem bisher Erreichten sicherlich aufgebaut werden kann. Insbesondere das laufende Bundesmodellprogramm im Landkreis „Gemeinsam älter werden – Zuhause; Heute, morgen und in Zukunft“ zeigt, wie mit Bürgerbeteiligung tragfähige Wege der Hilfen für ältere Menschen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte zu entwickeln sind.“

Harald Nier ist 60 Jahre alt und war bisher in der Altenhilfe, bei Trägern von (Pflege-)Heimen sowie der Jugend- und Behindertenhilfe beschäftigt und kann erfreulicherweise somit auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aufbauen. KV Germersheim, Presse


23.04.2013


Landrat unterstützt 72-Stunden-Aktion

Noch knapp zwei Monate bis zur Sozialaktion der katholischen Jugend

Germersheim- Vom 13. bis 16. Juni 2013 findet in ganz Deutschland die 72-Stunden-Aktion der Deutschen Katholischen Jugend statt. Landrat Dr. Fritz Brechtel übernimmt für das Dekanat Germersheim die Schirmherrschaft und wirbt mit einem Logo auf der Eingangstür zum Kreishaus für die Sozialaktion. „Füreinander einzustehen und einander zu unterstützen, ist für viele nicht selbstverständlich“, so Landrat, „Deshalb freut es mich um so mehr, dass sich so viele junge Menschen aus dem Kreis Germersheim für einen guten Zweck engagieren und bin optimistisch, dass sie aus der Bevölkerung breite Unterstützung erhalten.“

Im Dekanat Germersheim haben sich insgesamt elf Aktionsgruppen angemeldet: die KjG (Katholische junge Gemeinde) Germersheim/Sondernheim, die KjG Lingenfeld, die Messdiener Leimersheim, die Bunten Fische Leimersheim, Messdiener und die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg aus Rülzheim, Messdienergruppen aus Wörth, Maximiliansau, Kandel und Steinweiler sowie die Wilde Kirchenbande aus Rheinzabern.

Am 13. Juni erhalten die angemeldeten Aktionsgruppen um 17.07 Uhr einen Arbeitsauftrag, der binnen 72 Stunden vollbracht werden muss. Die Projekte können dabei ganz unterschiedlicher Natur sein, von der Neugestaltung eines Spielplatzes bis zur Organisation eines Freizeitwochenendes im Seniorenheim. Hauptkriterium für die Auswahl der Projekte ist vor allem die Gemeinnützigkeit. Ziel der Aktion ist es, die „Welt ein Stückchen besser zu machen“. Daher auch der Untertitel „Uns schickt der Himmel“. In der Form findet die 72-Stunden-Aktion zum dritten Mal statt, in diesem Jahr erstmals bundesweit.

„So langsam macht sich Anspannung, aber auch Vorfreude breit“, erzählt Susanne Poerschke, Jugendreferentin für das Dekanat Germersheim, „Momentan suchen wir für jede Aktionsgruppe das passende Projekt und organisieren die Auftaktveranstaltung am 13. Juni im Festwiesenhaus in Rülzheim.“ Landrat Brechtel wünscht allen Beteiligten viel Spaß und gutes Gelingen bei der Umsetzung ihrer Projekte: „Ich weiß aus den vergangenen Aktionen, dass die Gruppen alle sehr engagiert bei der Sache waren und wirklich tolle Projekte gestemmt haben. Daher danke ich schon im Voraus für ihren Einsatz in diesem Jahr.“ KV Germersheim, Presse

17.04.2013


Mobile Südpfälzer

Über 102.000 Fahrzeuge und Anhänger im Landkreis zugelassen

Die Bürger im Landkreis Germersheim sind sehr mobil. Das geht aus einer Statistik der Kreisverwaltung Germersheim hervor. Zum Ende des Jahres 2012 waren im Landkreis insgesamt 102.558 Kraftfahrzeuge und Anhänger im Bestand. Im Vergleich zum Ende des Jahres 2011 waren es 101.210 Kraftfahrzeuge und Anhänger.

Im letzten Jahr wurden bei der Zulassungsbehörde in Germersheim und der Außenstelle in Kandel 27.223 Fahrzeuge, 250 mehr als im Vorjahr, zugelassen.

Im Vergleich zum Jahre 2011 sind die Neuzulassungen von 9.652 auf 9.767 und die Umschreibungen von außerhalb des Landkreises von 11.529 auf 11.818 angestiegen. Im Jahre 2012 wurden mit 7.311 Kurzzeitkennzeichen ca. 1200 mehr als im Vorjahr ausgegeben. Umschreibungen innerhalb des Kreises wurden 4.580 vorgenommen, knapp 200 weniger als im Vorjahr.

Darüber hinaus mussten, wie im Vorjahr, in etwa 2000 Fällen Betriebsuntersagungen wegen Fahrzeugmängeln, Steuersäumnissen oder fehlendem Versicherungsschutz erlassen werden. Über 5800 Führerscheine wurden ausgestellt, aber in 173 Fällen musste auch die Fahrerlaubnis wieder entzogen bzw. eine Untersagung verfügt werden oder der Betroffene hat freiwillig vor Entzug auf die Fahrerlaubnis verzichtet. Genehmigungen und Zustimmungen für Schwer- und Großraumtransporte waren es über 1600 und 841 Fahrer-, Werkstatt- und Unternehmenskarten wurden erteilt. Auf der Fahrerkarte werden Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers verzeichnet. Werkstattkarten benötigen Werkstätten und Hersteller von Kontrollgeräten und Fahrzeugen für den Einbau und das Kalibrieren neuer digitaler Kontrollgeräte. Unternehmenskarten erhalten Unternehmen zur Erfüllung der Nachweispflicht beim Einsatz digitaler Kontrollgeräte. KV Germersheim, Presse

16.04.2013


Verlegungen bei der Abfallentsorgung im Mai

Die Kreisverwaltung Germersheim informiert, dass es durch die Feiertage 1. Mai und Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag zu Verschiebungen bei den Müllabfuhrterminen kommen kann. So können Abfuhrtermine auch teilweise vorgezogen werden. Deshalb sollte man sich unbedingt am Abfallkalender orientieren, in dem die Termine inkl. Änderungen richtig vermerkt sind.

Die Abfuhr der Kühlgeräte und Fernseher für die Verbandsgemeinden Jockgrim, Kandel, Hagenbach und die Stadt Wörth wird aufgrund des Feiertages Christi Himmelfahrt von Donnerstag, 9. Mai 2013 auf Mittwoch, 8. Mai 2013 vorverlegt.

In den Verbandsgemeinden Bellheim, Lingenfeld, Rülzheim sowie bei der Stadt Germersheim wird die Abfuhr am Freitag, 10. Mai 2013 regulär durchgeführt.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

Nur noch im ersten Halbjahr 2013 werden Kühlgeräte und Fernseher aus Privathaushalten nach schriftlicher Anmeldung beim Entsorgungspartner SITA GmbH (per Postkarte, Fax oder Mail) in der jeweils folgenden ungeraden Woche abgeholt.

Ab der zweiten Jahreshälfte gibt es eine neue Regelung. Dann werden diese Geräte im Rahmen der Sperrmüllabfuhr entsorgt. Weiterhin können TV- u. Kühlgeräte dann auch jederzeit kostenlos an den drei Wertstoffhöfen des Landkreises abgegeben werden. KV Germersheim, Presse

15.04.2013


Von Mai bis Oktober wieder wöchentliche Leerung der Biotonnen im Landkreis Germersheim

Die Kreisverwaltung teilt mit, dass in der warmen Jahreszeit die Bürger des Landkreises Germersheim wieder die Möglichkeit haben, ihre Biotonnen wöchentlich leeren zu lassen. Der Zeitraum, in dem die Biotonnen jede Woche abgefahren werden erstreckt sich von Anfang Mai bis Ende Oktober.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen) ganz einfach per Mail zugeschickt und verpasst somit keine Leerung mehr. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.

15.04.2013


Ausbau der Straße An Fronte Karl - Verzögerungen bei der Fertigstellung

Überraschungen im Untergrund verantwortlich für Verzögerung beim Ausbau

Germersheim- „Trotz aufwändiger Bodenuntersuchungen im Vorfeld der Straßen- und Tiefbaumaßnahmen ist man nie sicher, was man im Untergrund so alles vorfindet“ erklärt Bernd Rappenecker von der Germersheimer Bauverwaltung, „da helfen selbst die Aufnahmen mit dem modernen Bodenradar und der Abgleich mit dem Grundriss der Festung Germersheim nicht immer weiter. Besonders beim Ausbau und der Sanierung der Straße an Fronte Karl hat uns der Untergrund immer wieder vor große Herausforderungen und die Geduld der Anwohner auf die Probe gestellt.“

So wurden z.B. auch in der vergangenen Woche erneut große Festungstrümmer im geplanten Verlauf der Abwasserleitung im Untergrund, in einer Tiefe von ca. 5 m gefunden, die von der ehemaligen Stadtumwallung stammen und bei der Schleifung der Festung in den Gräben verblieben sind. Diese Funde machen uns heute die größten Probleme und sind neben den schlechten Witterungsverhältnissen der letzten Monate hauptverantwortlich für die Verzögerungen bei der Fertigstellung der Straße an Fronte Karl.

Die Stadtverwaltung Germersheim teilt nun mit, dass der dritte und letzte Bauabschnitt der Straßenausbaumaßnahme An Fronte Karl zwischen der Einmündung Ludwigsring / Klosterstraße und der Brücke zum Trommelweg entgegen der Planung voraussichtlich erst Ende August 2013 fertig gestellt sein wird.

Wenn sich die Kanalbauarbeiten über der Kreuzung zur Straße Am Messplatz befinden, kann mit dem Straßenbau von der Einmündung Klosterstraße / Ludwigsring her begonnen werden. Dies wird voraussichtlich ab Ende April der Fall sein.

Die ausführende Baufirma und die örtliche Bauleitung wurden erneut angewiesen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch sind trotz aller Sorgfalt in der Planung und Ausführung dieser Maßnahme Beeinträchtigungen nicht völlig auszuschließen. Alle Beteiligten sind jedoch bestrebt, die Baumaßnahme möglichst rasch abzuwickeln und die Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Die Bilder zeigen große Steinblöcke und Trümmer der ehemaligen Festungsmauern, die sich bei den Sanierungsarbeiten in der Straße an Fronte Karl den Arbeitern und dem Terminplan immer wieder in den Weg legen.

Stadtverwaltung Germersheim, Presse

09.04.2013


Stadt informiert über neuen Flyer zum Queichbegleitenden Weg     

Neue wegbeschreibende Broschüre ab April 2013 erhältlich     

Germersheim- „Er ist wirklich sehr sehenswert und schön geworden“, lobt Bürgermeister Marcus Schaile den neuen Flyer zum Queichbegleitenden Weg, einem einladenden, erlebnisreichen Spazierweg durch die Germersheimer Innenstadt.

Die übersichtliche, gut gegliederte Broschüre beschreibt, unterlegt mit schönen Bildern von Britta Hoff den Verlauf des Queichbegleitenden Weges und erläutert anschaulich zahlreiche sehenswerte Häuser, Ansichten und Plätze vom Einstieg in der Sandstraße, gleich neben der Post, entlang am Nardiniplatz, vorbei am neuen Wasserrad in der Hauptstraße, durch den kleinen Park beim ehemaligen Arrestgebäude bis zum derzeitigen Ausstieg beim ehemaligen Proviantamt.

Mein Dank geht an Herrn Gert Müller für dessen Initiative und an Britta Hoff für die passenden Bilder, so Bürgermeister Marcus Schaile. Der neue Flyer, der in Zusammenarbeit mit dem Verein Südpfalztourismus der Stadt Germersheim, e.V. aufgelegt wurde, ist ab sofort bei der Stadtverwaltung erhältlich. Stadtverwaltung Germersheim, Presse

09.04.2013


18 Meter lang und 18 Tonnen schwer: Die „Lusoria Rhenana“

Eindrucksvoller Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes auf dem Neupotzer Setzfeldsee zu Wasser gebracht

spk. Neupotz. Ein großer Tag für die Rhein-Gemeinde Neupotz: Erstmals seit mehr als 1700 Jahren ist wieder ein römisches Flusskriegsschiff auf „heimischem Gewässer“ unterwegs. Am vergangenen Samstag nämlich wurde die „Lusoria Rhenana“ per Schwertansport von der Werft in Germesheim – dort wurde sie über die Wintermonate im Dock überholt und für ihre Einsätze in der kommenden Saison vorbereitet - an den Setzfeldsee bei Neupotz verbacht und mit Hilfe eines riesigen Autokrans in ihr Element gehievt.

Gut 18 Meter misst der eindrucksvolle Nachbau des antiken Kriegsschiffes, bringt 18 Tonnen auf die Waage und kann bis zu 30 Menschen – Passagiere und Ruderer – in seinem Inneren aufnehmen.

Dass dieser Tag in der Ortsgeschichte von Neupotz einen besonderen Platz einnehmen wird, wurde allein schon an dem umfangreichen Rahmenprogramm deutlich, das der Verein für Umweltbildung und römische Geschichte unter seinem rührigen Vorsitzenden Dieter Heim gemeinsam mit der Ortsgemeinde Neupotz für diesen Tag vorbereitet hatte: Lieder und Musikstücke wurden einstudiert und der Mundartdichter Erich Heid hatte sogar ein Gedicht auf diesen Tag verfasst, als die zahlreichen Ehrengäste sich bei keineswegs frühlingshaften Temperaturen an dem neuen Anlegesteg am Setzfeldsee zusammenfanden. Ortsbürgermeister Erich Heid konnte zu diesem Anlass unter den Gästen neben dem Germersheimer Landrat Fritz Brechtel auch Verbandsbürgermeister Uwe Schwind und den Ortsbürgermeister der Nachbargemeinde Rheinzabern, Gerhard Beil, begrüßen. Umrahmt von musikalischen Beiträgen des Musikvereins „Seerose“ und des Gesangvereins „Frohsinn“ aus Neupotz nahmen sie alle dann die Gelegenheit wahr, ihre Grüße und Glückwünsche zu platzieren.

Dabei sprach Ortsbürgermeister Heid den Dank seiner Gemeinde an den Trägerverein des Schiffes aus – zu allererst an dessen Vorsitzenden Dieter Heim, der „Baumeister und Motivator“ des Projektes in einem gewesen sei und der sich auch nicht zu schade war, auch den „Hilfsarbeiter“ für die Schiffsbauer zu geben.

Landrat Fritz Brechtel empfahl die „Lusoria Rhenana“ dem Schutz und der Obhut der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Neupotz und erinnerte sie daran, dass sie mit dem Schiff nun ein ganz besonderes Zeugnis ihrer Ortsgeschichte zur Nutzung übertragen bekommen hätten. Ein Geschenk – in die Zeit des „neuen-alten“ Schiffes passend, hatte Bürgermeister Gerhard Beil aus Rheinzabern mitgebracht, der seinem Kollegen die Nachbildung einer römischen Bronzestatuette überreichte.

Auf die besondere Bedeutung des Schiffs-Nachbaus für den Tourismus in der Region wies schließlich Verbandsbürgermeister UweSchwind hin, der in dem Flußkriegsschiff eine weitere Attraktion der Rheingemeinde sieht.

Dann war es soweit: Vorsichtig wurde das riesige Holzschiff von seinem Transporter herunter gehoben, über den See geschwenkt und langsam zu Wasser gelassen. Am eigens dafür errichteten Anlegesteg vertäut, wartet die „Lusoria Rhenana“ jetzt auf ihre erste Ausfahrt und darauf, dass ihre Erbauer vom Verein für Umweltbildung und römische Geschichte die Leinen loswerfen und dass möglichst viele Besucher nach über 1700 Jahren wieder das Gefühl einer Fluss- oder besser gesagt - (Binnen-)Seereise auf dem historischen Schiff genießen wollen. Foto: thomo

08.04.2013


Eindrucksvoller Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes zu Wasser gebracht - Bilderalbum

Ausstellung im Rheinland-pfälzischen Storchenzentrum in Bornheim

Bienwaldprojekt auf Wanderschaft

Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Vom 10.04. bis 10.06. ist die kleine Wanderausstellung zum Projekt nun im Rheinland-pfälzischen Storchenzentrum in Bornheim, Kirchstr. 1, montags und mittwochs von 13-16 Uhr und sonntags von 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen umfassenden Eindruck über den Bienwald und das bislang größte Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auf diese Weise mehr über das Bienwaldprojekt zu erfahren und die Einzigartigkeit der Landschaft kennenzulernen.

Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und Offenland. Die Ergänzung des Storchenzentrums durch Aktiv-Stationen zum Fühlen, Hören und Sehen sowie zum Spielen und Forschen machen die Ausstellung auch für Kinder zum Erlebnis.

Wer Interesse hat, die Banner auszuleihen und zu präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per Mail: w.busch@kreis-germersheim.de. KV Germersheim, Presse

03.04.2013


Landrat: Radweg zwischen Steinfeld und Scheibenhardt ist unverzichtbar

Kreis unterstützt Neubau zur Sicherheit der Radfahrer und zum Erleben des Bienwaldes

„Die Kreisverwaltung Germersheim unterstützt uneingeschränkt den vom Land geplanten Neubau des Radweges entlang der L 545 zwischen Scheibenhardt und Steinfeld“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Schließlich geht es um die Sicherheit der Radfahrer und gleichzeitig um Naturerleben und Besucherlenkung im Bienwald.“

Die L 545 wird bereits heute sehr stark von Fahrradfahrer genutzt. Die Strecke ist als großräumige Verbindung im landesweiten „Großräumigen Radwegenetz“ und als touristische Radroute „Deutsch-französischer PAMINA-Radweg Lautertal“ ausgewiesen. Aus Sicht des Kreises kann durch den Bau eines straßenbegleitenden Radweges eine Trennung der Verkehrsarten Kfz- und Radverkehr erreicht und damit eine Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Leichtigkeit des Verkehrs erzielt werden.

Darüber hinaus ist das Radwegprojekt ein wichtiger Bestandteil des Besucherlenkungskonzeptes, das im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Bienwald aufgestellt wurde. Mit Hilfe des Besucherlenkungskonzeptes sollen bestimmte Teile des Bienwaldes für den Besucher erlebbar gemacht werden, während für andere Gebiete, insbesondere für die ausgewiesene Naturwaldfläche, eine Entlastung und Beruhigung vorgesehen ist. Der geplante Radweg stellt einen Teil des um die Naturwaldfläche geführten äußeren Rings dar, auf dem ein großer Teil der Besucherströme gebündelt werden soll. „Als solcher ist er unverzichtbar“, so der Landrat.

„Der geplante Radweg ist Ergebnis einer umfangreichen Bürgerbeteiligung bei der Erstellung des Naturschutzgroßprojektes Bienwald. Eine Isolierte Betrachtung des Vorhabens als Einzelmaßnahme wird seiner Bedeutung nicht gerecht. Vielmehr sollte das im vergangenen Jahr eingeleitete Planfeststellungsverfahren mit der Durchführung des ausstehenden Erörterungstermins zügig weitergeführt werden, damit seine Nutzer endlich gefahrenfrei die unvergleichliche Natur des Bienwaldes genießen können“, so Landrat Brechtel abschließend. KV Germersheim, Presse

28.03.2013


Kommunalwahlen 2014 - Gesetzgeber beabsichtigt, einzelne wahlrechtliche Vorschriften zu ändern

Information der Kreisverwaltung Germersheim für Wahlvorschlagsträger

Nach Mitteilung des Landeswahlleiters finden die nächsten allgemeinen Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2014 statt.

Der Gesetzgeber beabsichtigt, einzelne wahlrechtliche Vorschriften zu ändern. Ein Vorschlag zur Gesetzesänderung liegt bereits vor und ist als Landtagsdrucksache (Drucksache 16/2048) veröffentlicht. Darüber hinaus diskutieren die Parteien und Abgeordneten über weitere Novellierungsmöglichkeiten, die auch die Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber betreffen.

Die Änderungsvorschläge sowie die noch laufenden Diskussionen beziehen sich u. a. auch auf die Aufstellung, Einreichung und Zulassung von Wahlvorschlägen.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Landeswahlleiter, die Aufstellung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahlen 2014 erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 vorzunehmen. Damit soll nicht zuletzt die Wiederholung einer Aufstellungsversammlung aufgrund neuer bzw. geänderter rechtlicher Regelungen vermieden werden.

28.03.2013


Hunde bitte anleinen zum Schutz von Wild und brütenden Vögeln

„Bitte leinen Sie ihre Hunde an!“. Die untere Naturschutzbehörde in der Kreisverwaltung Germersheim appelliert an Hundehalter, ihre Tiere gerade jetzt im Frühjahr auch außerhalb der bebauten Ortslage an die Leine zu nehmen.

Wo Hunde häufig frei herumlaufen, kommt es immer wieder zu starken Beeinträchtigungen von Boden- und Heckenbrütern, wie z. B. Feldlerche, Rotkehlchen und Nachtigall. Ihre Nester befinden sich auf ebener Erde oder in Bodennähe. Gelege und Jungvögel sind von Feinden somit leicht zu finden. Wenn sogenannte unnatürliche Beutesucher, beispielsweise nicht angeleinte Hunde, unbeaufsichtigt umherstreiften, können sie diese brütenden Vögel von den Nestern vertreiben oder sogar Nester zerstören. Selten gewordene Arten wie Ziegenmelker und Wachtelkönig sind auch durch stöbernde Hunde vielerorts so gut wie verschwunden.

Auch Rehe und anderes Wild werden gerade im Frühjahr oft auf qualvolle Weise getötet. Dabei geht es nicht nur um den Biss eines hetzenden Hundes, auch die Flucht des Wildes kann zu einer tödlichen Gefahr werden. Immer wieder enden solche panikartigen Fluchten in Zäunen. Von Hunden gehetzt, verletzten sich Wildtiere oft schwer. Wenn sie bei ihrer Flucht auf die Straße und vor das nächste Auto laufen, werden sogar Menschenleben gefährdet.

In den Monaten März, April und Mai ist die Gefahr für Wildtiere, von Hunden gehetzt und dabei getötet zu werden, ungefähr dreimal so hoch wie von August bis November. In diesen Monaten ist die höchste Zahl an gerissenen Rehen zu beklagen. Das liegt zum einen an der schlechten körperlichen Verfassung der Wildtiere, die einen harten Winter hinter sich haben, zum andern auch daran, dass die weiblichen Tiere jetzt hochträchtig und damit leichtere Beute für frei laufende Hunde sind. Ähnliches gilt später für die im Frühling geborenen Jungtiere.

Die Untere Naturschutzbehörde weist daher auf die Aufsichtspflicht der Hundehalter hin und appelliert an ihr Verantwortungsbewusstsein. Zudem enthalten viele Natur- oder Landschaftsschutzverordnungen sowie kommunale Gefahrenabwehrverordnungen diesbezüglich konkrete Anordnungen. Das Nichtbeachten derartiger Regelungen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. KV Germersheim, Presse

28.03.2013


Umweltsammlung fördert illegal entsorgte Abfälle zutage

Zahlreiche engagierte Bürger sammelten mit

Mehr als 25 Tonnen Abfall, 307 Pkw-Reifen, zwei Lkw-Reifen, 143 Liter Altfarben und 104 kg Lösemittel - das ist die beachtliche Bilanz der Umweltsammlung im Landkreis Germersheim.

Im gesamten Kreis waren Anfang März zahlreiche Gruppen aus Vereinen, Parteien, Schulen und Privatinitiativen unterwegs, um wild entsorgten Müll zusammenzutragen. Mit blauen Säcken wurde die Natur durchstreift. Neben Altöl, Farben, Lösungsmitteln, Feuerlöschern und Autobatterien gehörten auch acht Fernseher, fünf Monitore und vier Kühlschränke zu den Fundsachen. „Dass diese Abfälle illegal abgelagert werden, ist kaum nachvollziehbar, da sie fast alle bei uns im Kreis kostenlos entsorgt werden können“, kommentiert Benno Heiter, 1. Beigeordneter des Landkreises, die Bilanz.

Positiv bewertet er die große Helferzahl von fast 2000 Personen: „Sie zeigt, dass Bürgersinn im Landkreis Germersheim ganz groß geschrieben wird“. Landrat Dr. Fritz Brechtel und dem 1. Kreisbeigeordneten Benno Heiter ist es ein großes Bedürfnis, „Danke“ zu sagen bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Denn ihr bürgerschaftliches Engagement für den Schutz der intakten Umwelt sei unverzichtbar für die Gesellschaft. KV Germersheim, Presse

28.03.2013


Alfred Gadinger in den Ruhestand verabschiedet

Landrat Brechtel: Ein Lotse geht von Bord

Germersheim- Nach 49 Jahren in der Kreisverwaltung Germersheim wurde Alfred Gadinger Ende März in den Ruhestand verabschiedet. In einer Feierstunde ließ Landrat Dr. Fritz Brechtel diese Zeit Revue passieren und dankte Gadinger für seine engagierte Arbeit, die häufig weit über die Erwartungen hinausgingen und für seine Loyalität. Gekrönt wurde sein Abschied mit einer Überraschung: Alfred Gadinger erhielt das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für seine Verdienste im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Germersheim.

Gadinger fällt der Abschied nicht leicht: „Es war eine insgesamt schöne Zeit, die ich mit viel Herzblut und persönlichem Engagement erlebt habe.“ Seine vielfältigen Aufgaben in mehren Vereinen und Organisationen werden ihn aber auch in Zukunft beschäftigen und fordern.

1964 begann Gadinger als Angestelltenlehrling im damals noch Landratsamt Germersheim. Er legte in den folgenden Jahren eine Bilderbuchkarriere im öffentlichen Dienst hin: 1966 wurde er Kreisinspektoranwärter in der (inzwischen) Kreisverwaltung Germersheim, 1969 Kreisinspektor zur Anstellung, zwei Jahre später zum Kreisinspektor. Dem folgte 1973 die Ernennung zum Kreisoberinspektor und 1975 zum Beamten auf Lebenszeit.

Alfred Gadinger wechselte 1977 von der Finanzabteilung in die Zentralabteilung als Pressereferent und Persönlicher Referent des Landrates. Kreisamtmann wurde er 1979, Amtsrat 1986. Als Leiter der Zentralabteilung und Büroleiter arbeitete Gadinger seit 1988. In dieser Funktion stieg er schließlich auch zum Oberamtsrat (1990), zum Kreisverwaltungsrat (1999) und zum Kreisoberverwaltungsrat (2000) auf. Ab dem 1. April 2013 geht er in den wohlverdienten (Un-)Ruhestand. Und dennoch: Ganz zieht sich Gadinger nicht aus dem Kreisgeschehen. Er wird sich auch weiterhin beim Thema Partnerschaften, speziell mit dem Landkreis Krotoszyn, einbringen.

Neben Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm auch der Dezernatsbeauftragte Richard Fuchs, seine stellvertretende Zentralbereichsleiterin, Sabine Reißner, die Personalratsvorsitzenden Clemens Puderer und Norbert Pirron, sein Nachfolger, Ralph Lehr, und der Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon für sein geleistete Arbeit und für das Miteinander. In den Abschiedsreden bezeichneten sie Alfred Gadinger als Integrationsfigur, als Urgestein und Schwergewicht der Kreisverwaltung, als gewieften Strategen oder auch als „graue Eminenz“. Sie alle wünschten Alfred Gadinger für die die Zukunft alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit. KV Germersheim, Presse

27.03.2013


Neu aufgelegt

Informationsbroschüre für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Landkreis Germersheim

„Was tun, wenn es alleine nicht mehr geht: Hilfe- und Pflegeangebote im Landkreis Germersheim“ heißt die gemeinsam von der Kreisverwaltung, den Pflegestützpunkten, den Mitgliedern der Regionalen Pflegekonferenz und weiteren Kooperationspartner/innen erarbeitete Broschüre, die umfassende Informationen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bietet. Sie ist jetzt in der 2. Auflage kostenlos erhältlich.

Hilfe- und Pflegebedürftigkeit tritt nicht nur mit zunehmendem Alter auf, sondern auch jüngere Menschen und sogar Kinder können, z.B. durch Behinderung, Unfälle oder andere Schicksalsschläge, betroffen sein. „Damit Hilfe und Pflege gelingen kann“, so Landrat Dr. Brechtel, „gibt es im Landkreis Germersheim eine Vielzahl von Angeboten, die zur Unterstützung und Entlastung genutzt werden können.“

So bietet die Broschüre Informationen zu "Beratung, insbesondere auch zu den Pflegestützpunkten, weiteren Anlaufstellen, Selbsthilfe" sowie zum Thema "Hilfe und Pflege zu Hause". Wenn ältere Menschen jedoch nicht mehr in der eigenen Wohnung leben können oder möchten, gibt es verschiedene Alternativen. Neben dem Betreuten Wohnen für Senioren, von denen es sieben solcher Einrichtungen im Landkreis Germersheim gibt, stehen Seniorenheime als Wohnalternative zur Verfügung. Seit einiger Zeit gibt es auch sogenannte ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege- oder Betreuungsbedarf, in denen hilfebedürftige Menschen in einer kleinen Gemeinschaft zusammen wohnen und leben.

Was kostet mich die Versorgung? Wie kann ich die Pflege bezahlen? Wohin kann ich mich wenden? – Wichtige Fragen, die im Abschnitt „Leistungen der Pflegeversicherung“ und Leistungen der Sozialhilfe bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit" beantwortet werden. In der Broschüre gibt es auch Informationen zur Vorsorge, z.B. Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Gesetzliche Betreuung. Unter dem Punkt "Weiteres" werden Themen wie Altenpflegeausbildung und Qualifizierung, Ansprechpartner/innen für Senioren bei den kreisangehörigen Städten und Verbandsgemeinden sowie Sozialverbände angesprochen.

Die Fachkräfte der Pflegestützpunkte berichten aus ihren Erfahrungen mit der 1. Auflage, dass Ratsuchende in der Broschüre gerne lesen. Sie kommen häufig bereits vorinformiert in den Pflegestützpunkt, um dort eine persönliche, auf sie, ihre Bedürfnisse und ihre Situation zugeschnittene Beratung, in Anspruch zu nehmen. „Aber“, betonen Landrat Dr. Brechtel, Sozialdezernent Dietmar Seefeldt und die Fachbereichsleiterin für Soziale Hilfen, Karin Kaltenbach, „die Broschüre soll und kann das persönliche Beratungs- und Informationsgespräch nicht ersetzen. Sie möchte vielmehr ermutigen, die vielfältig vorhandenen Angebote zu nutzen bzw. sich bei Bedarf an die Pflegestützpunkte oder die in der Broschüre genannten Einrichtungen mit ihren Ansprechpartner/innen zu wenden und konkrete Fragen im persönlichen Gespräch zu klären. Der Kreisverwaltung Germersheim, den Pflegestützpunkten, den Mitgliedern der Regionalen Pflegekonferenz und den weiteren Kooperationspartnern ist es wichtig, dass die Bürger/innen schnell und übersichtlich die Informationen erhalten, die sie und ihre Angehörigen benötigen, um ihre Lebenssituation zu meistern.“

Die Broschüre ist kostenlos. Sie ist verfügbar im Internet unter www.kreis-germersheim.de.

Die Broschüre kann abgeholt werden zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung in Germersheim, Luitpoldplatz 1 (Telefon 07274/530), in den Außenstellen Waldstr. 13a (Telefon 07274/53279) und am Info-Point in der 17er Straße 1 (Telefon 07274/53329).

Nach telefonischer Absprache kann die Broschüre abgeholt werden bei den Pflegestützpunkten: Germersheim, Telefon 07274/7030932 oder 07274/7030177; Rülzheim, Telefon 07272/750342 oder 07272/972968; Kandel, Telefon 07275/9487774; Wörth, Telefon 07271/1320335 oder 07271/1320336. KV Germersheim, Presse

27.03.2013


Hilfe für ehrenamtliche Betreuer

Grundkurs beendet - Zertifikate vom 1. Kreisbeigeordneten Benno Heiter überreicht

Im Kreis Germersheim haben derzeit ca. 2.000 Personen einen gesetzlichen Betreuer. Von diesen 2.000 Personen werden rund zwei Drittel von ehrenamtlichen Betreuern, z. B. von Familienangehörigen oder Mitgliedern der Betreuungsvereine betreut. Um diese ehrenamtlichen Betreuer besser auf ihre Aufgabe vorzubereiten, haben die drei Betreuungsvereine, der Sozialdienst kath. Frauen und Männer, die Arbeiterwohlfahrt und die Lebenshilfe sowie die Betreuungsbehörde, wieder einen Grundkurs für ehrenamtliche Betreuer durchgeführt.

Die 20 Personen, die jetzt den Grundkurs besucht haben, übernehmen teilweise Betreuungen im familiären Umfeld oder wollen sich ehrenamtlich betätigen und sind bereit in Zukunft gesetzliche Betreuungen zu übernehmen. Nun wurden den Kursteilnehmern von Benno Heiter, 1. Kreisbeigeordneter, und Norbert Pirron von der Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim die Zertifikate übergeben.

Gesetzliche Betreuung heißt eine Vielzahl von Dingen für einen kranken oder behinderten Menschen zu regeln, wie Gelder verwalten, ärztliche Behandlungen veranlassen, Anträge zu stellen und vieles mehr. Der Grundkurs umfasste insgesamt sechs Abende. Angesprochen wurden Themen wie betreuungsrechtlich relevante Krankheitsbilder; das Verfahren der Betreuerbestellung, Aufgaben des Betreuers, die Rechtsstellung des Betreuten; der Aufgabenkreis der Personensorge, Gesundheitsfürsorge, Genehmigungspflichtige Heilbehandlungen, Unterbringungen; der Aufgabenkreis der Vermögenssorge, Geldanlage und Verwaltung, Sozialleistungen, Sozialhilfe, Wohnrecht; die Kommunikation, Verstehen, Körpersprache, Umgang mit erkrankten oder behinderten Menschen.

Die Referenten des Kurses waren: Norbert Pirron, Betreuungsbehörde, Kreisverwaltung Germersheim, Margareta Klein, Betreuungsverein SKFM Germersheim, Hermann Josef Schwarz, Psychiater, Gesundheitsamt SÜW, Holger Bast, Betreuungsverein Lebenshilfe, Hatzenbühl, und Erich Laux, Betreuungsverein Arbeiterwohlfahrt Kandel.

Im Herbst wird wieder ein Aufbaukurs für ehrenamtliche Betreuer in der Richard von Weizsäcker Realschule plus in Germersheim, jeweils montags, um 19 Uhr, und im Frühjahr 2014 ein Grundkurs in der Realschule plus in Kandel, statt. Der genaue Termin wird in der Presse rechtzeitig angekündigt.

Interessierte können sich informieren bei AWO Betreuungsverein, Erich Laux, Tel. 07275/8919; Betreuungsverein der Lebenshilfe, Holger Bast, Tel. 07275/5050341; SKFM Betreuungsverein, Margareta Klein, Tel. 07274/7078211 und Kreisverwaltung Betreuungsbehörde, Norbert Pirron, Tel. 07274/53264.KV Germersheim, Presse

26.03.2013


Maria und Kurt Weber ab sofort Seniorenbeauftragte der Stadt Germersheim    

Auch die Stadt Germersheim wird sich künftig mit den Veränderungen aufgrund des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen verstärkt beschäftigen. „Es ist wichtig bereits heute schon entsprechende Strategien zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können“ so Bürgermeister Schaile. „Die Stadt wird auch in Zukunft die Seniorenarbeit intensivieren und sich mit diesem Thema beschäftigen.“

Die Stadt Germersheim hat nun eine Interessensbekundung zur Teilnahme an dem Modell-Projekt im Landkreis Germersheim des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) „Gemeinsam älter werden: Zu Hause – heute, morgen und in Zukunft“ abgegeben. Im Rahmen dieses Projekts sollen Antworten auf die Fragen gefunden werden: „Wie leben Senioren und Seniorinnen heute in den Gemeinden? Welche Themen und Bedarfe sind vorhanden und welche Strukturen können im Blick auf morgen und die Zukunft gestaltet werden?“

Im Rahmen dieses Projektes war die Berufung einer/es Seniorenbeauftragten, als Bindeglied zwischen der älteren Bevölkerung und der Verwaltung sowie den städt. Gremien, notwendig. Mit den Eheleuten Maria und Kurt Weber, die diese Aufgabe gemeinsam übernommen haben, hat die Stadt Germersheim engagierte Seniorenbeauftragte gefunden und der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 14. März die Eheleute Weber offiziell zu Seniorenbeauftragten bestellt. Frau Wegmann, die Netzwerkkoordinatorin des Landkreises Germersheim für dieses Modell wird die neuen Seniorenbeauftragten jederzeit unterstützen.

Die Seniorenbeauftragten Maria und Kurt Weber bieten bei der Stadtverwaltung Germersheim an jedem 1. Dienstag im Monat zwischen 10.00 und 11.00 Uhr ihre Sprechstunde an.

Kontaktadresse: seniorenbeauftragter@germersheim.eu oder über das Seniorenbüro Tel.: 960-240. Stadtverwaltung Germersheim, Presse

25.03.2013


25 Jahre im Dienst

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Karin Träber ihr 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert.

Nach ihrer Ausbildung zur „Staatlich geprüften Wirtschaftsleiterin mit Ausbildungseignung“ kam Karin Träber 1988 zur Kreisverwaltung Germersheim und war dort von Anfang an in der Kreisvolkshochschule eingesetzt. Sie hat sich Berufs begleitend erfolgreich weitergebildet und 1992 die Angestelltenprüfung 1 und 1996 die Angestelltenprüfung 2 jeweils mit Erfolg abgelegt.

Seit Januar 1996 hat Karin Träber außerdem das Amt der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten inne.

Im Juli 2012 wurde Karin Träber zur Leiterin der Kreisvolkshochschule bestellt und ist nun für die Koordination und Organisation der gesamten Inhalte und der Struktur der Kreisvolkshochschule sowie deren Umsetzung verantwortlich.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Karin Träber für ihr langjähriges Engagement. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich der für den Bereich Schulen und Bildung zuständige Dezernent Dietmar Seefeldt und Fachbereichsleiter Rainer Schaust, Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an. KV Germersheim, Presse

18.03.2013


Heckentermine im Landkreis Germersheim

16.03.2013


Anmeldezahlen der weiterführenden Schulen liegen vor

Fast 1000 Schülerinnen und Schüler wechseln nach den Sommerferien auf weiterführende Schulen im Kreis

Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim für das Schuljahr 2013/14 liegen vor „und stimmen grundsätzlich optimistisch“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Rund 1000 Anmeldungen für die fünften Klassen zeigen, dass die weiterführenden Schulen im Kreis Germersheim hohes Ansehen bei den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern genießen.“

in diesem Jahr sind es etwa 100 Kinder weniger als im Vorjahr, die sich auf weiterführende Schulen im Kreis angemeldet haben. „Das war so schon im Schulentwicklungsplan des Kreises vorhergesehen und ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir seit Jahren das Thema Bildung und Schulen auch unter demografischen Gesichtspunkten vorausschauend und verantwortungsbewusst behandeln“, betont Landrat Brechtel.

Die Zahlen an den Integrierten Gesamtschulen bleiben konstant. Knapp 420 Kinder wechseln nach den Sommerferien auf eine IGS. In Wörth sind wie schon im Vorjahr 113 Kinder angemeldet, in Rülzheim 92 Kinder (Vorjahr 98). Leicht gestiegen ist die Zahl in Rheinzabern. Hier sind es diesmal 100 Anmeldungen, im Vorjahr waren es 95. „Die drei neuen Integrierten Gesamtschulen werden gut angenommen. Die ersten Jahre haben gezeigt, dass die Angebote der Schulen attraktiv sind für viele Schülerinnen und Schüler“, sagt Dietmar Seefeldt, Dezernent für Schulen und Bildung.

144 Kinder wurden an der ältesten IGS im Landkreis Germersheim, der IGS Kandel, angemeldet. Davon aufnehmen kann die Schule allerdings nur 112. „Die IGS Kandel ist längst etabliert. Die Ende letzten Jahres aufgedeckten Missstände am Gebäude wurden umgehend und professionell angegangen. Das hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Anmeldezahlen weiterhin hoch sind“, erklärt Landrat Brechtel.

Auch die beiden Gymnasien erreichen für das Schuljahr 2013/14 wieder gute Anmeldezahlen. Auf das Goethe Gymnasium Germersheim gehen im kommenden Schuljahr 136 Fünftklässler (Vorjahr 155), auf das Europa Gymnasium Wörth 164 (Vorjahr 205).

266 Kinder besuchen ab dem kommenden Schuljahr die fünften Klassen der Realschulen plus. Die Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus in Germersheim zählt 108 Anmeldungen, gefolgt von der Realschule plus Kandel mit 64 Anmeldungen. In die Geschwister-Scholl-Realschule plus Germersheim werden 36 Kinder neu aufgenommen, in die Realschule plus Bellheim 30. 28 Kinder wechseln auf die Realschule plus in Lingenfeld.

„Insgesamt wechseln im nächsten Schuljahr fast 1000 Schülerinnen und Schüler von der vierten Klasse auf eine weiterführende Schule im Landkreis Germersheim. Damit geht das Konzept des Kreises Germersheim, unsere Schülerinnen und Schüler durch möglichst wohnortnah qualifizierte Bildungsangebote optimal zu fördern, auf. Das Angebot an unseren Schulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wird gut angenommen“, so Landrat Brechtel und Dezernent Seefeldt.

14.03.2013


Landrat lotet Kooperationsmöglichkeiten mit den USA aus

Auf mehrfache Einladung seiner Kollegin Pat Mulieri, County Commissioner im Pasco County, Florida, reist Landrat Dr. Brechtel Ende März mit einer kleinen Delegation in die USA. Der Kontakt entstand durch die bereits seit Jahren bestehende Schulpartnerschaft der IGS Kandel und der River Ridge Highschool in New Port Richey. Zur selben Zeit wie Landrat Brechtel ist eine Schülergruppe der IGS Kandel in Florida.

Ziel der Reise ist es, die bestehende Partnerschaft der Schulen zu vertiefen und weitere Kooperationsmöglichkeiten in den Themenfeldern Schule, Tourismus und Wirtschaft auszuloten. Begleitet wird Brechtel auf der sechstägigen Reise vom designierten Personalchef Ralph Lehr, der Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf und der Geschäftsführerin des Südpfalztourismus Landkreis Germersheim e.V., Silke Wiedrig.

14.03.2013


Krisengespräch zu Busproblemen

Landrat Brechtel drängt auf deutliche Verbesserungen

Landrat Dr. Fritz Brechtel reicht es: „Immer noch und ständig kommt es zu gravierenden Problemen im Busverkehr der Firma BRH Viabus. Diese Zustände sind nicht mehr haltbar.“ Um endlich deutliche und dauerhafte Verbesserungen zu erreichen, hat sich Brechtel Anfang der Woche an den VRN gewandt, der für die Ausschreibung und die Vergabe des Linienbündels zuständig ist. Brechtel drängte den VRN dabei auf ein gemeinsames Gespräch mit den beteiligten Aufgabenträgern, die neben dem Landkreisen Germersheim auch der Landkreis Südliche Weinstraße und die Stadt Landau sind. Dieses Gespräch wird in der kommenden Woche stattfinden.

„Im Interesse der Sicherheit und für eine zuverlässige Beförderung unserer Schülerinnen und Schüler müssen wir eine dauerhafte Verbesserung erreichen, Viabus muss sich endlich vertragskonform verhalten!“, so Brechtel. Deshalb hat er den VRN-Geschäftsführer zudem gebeten, bis zu diesem Gespräch „alle Optionen zu prüfen, um einen vertragsgerechten Zustand herbeizuführen“. Auch eine Vertragskündigung schließt Landrat Brechtel dabei nicht aus.

Nach wie vor erreichen den Kreischef Berichte über unhaltbare Zustände im Schulbusverkehr der Firma BRH Viabus. Brechtel: „Mal bleibt ein Bus liegen, weil der Sprit leer ist, Busse kommen gar nicht oder zu spät, der nächste fährt über Bahnübergängen, an denen die Ampel bereits auf rot steht. Das Maß ist voll!“

Bereits in den Monaten zuvor gab es Krisengespräche direkt mit Viabus. „Zusicherungen seitens Viabus wurden bis heute nicht eingehaltenen, erreichte Verbesserungen waren leider nicht von Dauer. Mit dem Gespräch in der kommenden Woche müssen wir eine Perspektive eröffnen, die eine zügige und dauerhafte Lösung zum Ziel hat. Es muss Ruhe und Zuverlässigkeit im Schulbusverkehr einkehren.“

09.03.2013


Landrat Brechtel: Frühe Hilfen kommen an

Familiehebamme im Landkreis Germersheim wird gerne angefragt

„Eine erste Bilanz der Familienhebamme des Landkreises Germersheim, Jutta Breichler, ist eindeutig: Die frühe Hilfe ist für viele Familien eine wirksame Unterstützung“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Wir wollen mit unserem Angebot junge Familien schon früh stärken und erreichen, damit ein gesundes und harmonisches Aufwachsen von Kindern gelingt.“

Die Familienhebamme arbeitet vorbeugend, sie ist schnell erreichbar, geht zu den Ratsuchenden und bietet Hilfe, die ankommt. Dabei unterstützt sie beim Bindungsaufbau zwischen Mutter und Kind, berät zu Ernährungsfragen und Entwicklung, kümmert sich aber auch um alle sonstigen Probleme rund um das Thema Familie. „Dabei ist die Vernetzung mit der Gesundheitshilfe und den bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Kreis ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Familienhebamme“, ergänzt Sozialdezernent Dietmar Seefeldt.

Bisher wenden sich vor allem junge Mütter und Familien in Konfliktsituationen oder mit Trennungs- oder Scheidungsproblemen an sie. „Genauso fragen auch Familien nach, die einfach nur in dieser Zeit des Umbruchs einen Rat brauchen an mich“, so die Familienhebamme Jutta Breichler.

Finanziert wird die Familienhebamme vollständig durch Bundesmittel.

„Es freut uns natürlich, dass unsere frühen Hilfen von den Familien im Landkreis angenommen werden. Das bestätigt uns in unseren Entscheidungen. So werden wir auch in Zukunft durch gezielte Angebote junge Familien unterstützen“, so Landrat Brechtel und Dezernent Seefeldt abschließend.

Die Familiehebamme, Jutta Breichler, ist telefonisch erreichbar unter 0170/7905825.

09.03.2013


Möwe und Mozart

Kömodie von Peter Limburg als Saisonabschlussveranstaltung des Theaterabonnements des germersheimer kulturamts am dienstag, dem 2. April 2013 um 20.00 Uhr in der germersheimer stadthalle

Ist die Liebe nur etwas für junge Leute? Der griesgrämige Komponist Herbert, genannt Mozart, glaubt ja. Sofia, die als Kind schon Möwe genannt wurde, sagt: auf keinen Fall! Herbert, der eine unvollendete Nebelsinfonie Werbemusiken z. B. für Tomatensuppe geopfert hat, tut alles, um die Anmache der Möwe zu ignorieren, die eines Tages auf ‚seiner’ Stammparkbank sitzt.

Dass Sofia in Herberts Leben hineinflattert und beginnt, seinen Alltag komplett auf den Kopf zu stellen, war die Idee seines Neffen Carl, der für seinen Onkel zum Amor wird, um ihn aus seiner Vereinsamung zu befreien. Zunächst wehrt dieser sich noch heftig, doch jeder Widerstand erweist sich als zwecklos, und so lässt er sich notgedrungen auf Sofia ein…

Autor Peter Limburg, der das Publikum seit Jahren mit kurzweiligen Stücken verwöhnt, verzaubert die Zuschauer auch in diesem mit viel zärtlichem Humor erzählten Großstadtmärchen, das am 2. April 2013 um 20.00 Uhr in der Germersheimer Stadthalle zu sehen ist. Matthias Freihof hat diese Produktion des Theaters im Rathaus Essen mit Doris Kunstmann, Peter Fricke und René Oltmanns inszeniert. Die Ausstattung stammt von Stephan Mannteuffel. Eine Tournee der Konzertdirektion Landgraf (Leitung: Joachim Landgraf).

Für diese Aufführung sind Restkarten zu 16,00 €, 14,00 € und 12,00 € an der Abendkasse erhältlich.

Kartenreservierung für die Veranstaltungen werden ab sofort unter der Telefonnummer 07274-960227 oder per E-Mail unter kultur@germersheim.eu entgegengenommen.

09.03.2013


Landrat Brechtel: Reform des Kommunalen Finanzausgleich bringt für Kommunen keine spürbare Entlastung

Land bietet nur Bruchteil der festgestellten Finanzierungslücke an

„Die von der Landesregierung aktuell vorgestellten Einzelheiten zur Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs sind bei näherer Betrachtung nicht mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein. Von einer signifikanten Verbesserung der Finanzausstattung kann allenfalls bei Teilaspekten gesprochen werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Nach Meinung von Finanzexperten klafft bei den Kommunen eine strukturelle Deckungslücke zwischen 900 Mio. Euro und 1,4 Mrd. Euro. Im Vergleich zum aktuellen Landesfinanzausgleichsgesetz, das massiv vom Verfassungsgerichtshof beanstandet wurde, erhalten die Kommunen nur rund 50 Mio. Euro pro Jahr „frisches Geld“ mehr. Alle weiteren Beträge zu den angekündigten 490 Mio. Euro Entlastung wären auch ohne diese Neuregelung in die Kommunen geflossen. Landrat Brechtel: „Wenn man bedenkt, dass die jährliche Finanzlücke rund 1 Milliarde beträgt, dass aber das Land nur 5 % dieser Summe, nämlich 50 Millionen Euro, den Kommunen neu zuschießen will, erkennt man, wie ungenügend das aktuelle Angebot des Landes ist.“

Die Situation ist vergleichbar mit einem Bäcker, der für seine Leistung, z.B. ein Brot, 1 Euro fordert, von seinem Kunden aber nur 5 Cent angeboten erhält. „Unter solchen Bedingungen kann weder ein Bäcker existieren, noch die Kommunen“, so Landrat Brechtel. „Die Kommunen erbringen für das Land wichtige gesetzliche Leistungen. Dafür hat das Landesverfassungsgericht vom Land in seinem Urteil auch die entsprechende finanzielle Unterstützung eingefordert. Der angebotene Beitrag des Landes wird dem auch nicht ansatzweise gerecht.“

Die Finanzausstattung des Landkreises Germersheim soll nach Probeberechnungen im Vergleich zum laufenden Haushaltsjahr im Jahr 2014 um 3,3 Mio. Euro und im Jahr 2015 nochmals um weitere 3,2 Mio. Euro ansteigen. „Bei dieser scheinbar verbesserten Finanzausstattung ist allerdings zu berücksichtigten, dass in diesen Beträgen Mittel für Aufgaben abgegolten werden, die man vorher dem Landkreis bereits entzogen hat bzw. die ihm nach den Regelungen des Konnexitätsausgleichs ohnehin zustehen“, erklärt der Kämmerer des Landkreises Germersheim, Richard Fuchs.

So entfallen dem Kreis ab 2013 die Einnahmen für die Verfolgung und Ahndung straßenverkehrsrechtlicher Ordnungswidrigkeiten (Bußgelder) in Höhe von rd. 400.000 Euro jährlich. Dazu lässt das Land die hohen Belastungen der Kommunen aus den aufgelaufenen Kassenkrediten, die beim Landkreis Germersheim rund 60 Mio. Euro betragen, ganz außen vor. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen von 1,2 Mio. Euro bleiben bestehen. Auch die Finanzierung von Versorgungslasten und Unterhaltungsstaus bei Gebäuden oder die dringend notwendigen Investitionen in die Infrastruktur (Schulen, Straßen etc.) werden nicht berücksichtigt.

Landrat Brechtel hält es für besonders bedauerlich, dass sich das Land an den Betriebskosten im Bereich der Kindertagesstätten und der Kinderbetreuung auch künftig nur mit rund 10 % außerhalb des Kommunalen Finanzausgleichs beteiligen will. Den Großteil der Finanzlasten trägt hier die kommunale Familie im Rahmen des bestehenden Kommunalen Finanzausgleichs mit rund 267 Mio. Euro bereits jetzt schon alleine.

„Da die Abgeltung der Belastungen bei der Sozial- und Jugendhilfeaufwendungen in den Finanzausgleich einbezogen werden, entwickelt sich dieser immer mehr zu einem Verschiebebahnhof, so dass die vom VGH geforderte Transparenz des Finanzausgleichs weiter abnimmt“, betont Brechtel. Die kommunalen Spitzenverbände hatten hier gefordert, dass die Abgeltung von Soziallasten vollständig außerhalb des Finanzausgleichs in transparenter Form geschieht. „Die zusätzlich vom Land bereitgestellten 50 Mio. Euro können angesichts der aktuellen Defizite der Kreise und Städte im Sozialbereich von rund 1,7 Mrd. Euro nicht als spürbarer Beitrag im Sinne des VGH-Urteils betrachtet werden. Im Gegenteil, alles andere muss aus den bisherigen Finanzausgleichsmitteln finanziert werden. Diese Umetikettierung kommunaler Mittel führt zu erheblichen Verwerfungen unter den Gebietskörperschaftsgruppen“, so Brechtel weiter. Folge ist eine massive Benachteiligung des ländlichen Raums (2014/15 Entlastung kreisfreie Städte um 66 bzw. 105 Euro/Ew, Landkreise um 37 bzw. 64 Euro/Ew, Landkreisbereich gesamt 39 bzw. 74 Euro/Ew).

Darüber hinaus werden bisher im Landeshaushalt veranschlagte Zahlungen (z. B. Bezirksverband, Maßnahmen der Arbeitsförderung) in den Finanzausgleich integriert, was einen Zuwachs der Finanzausgleichsmasse suggeriert, dem aber letztlich kein Euro zusätzlich in den Kassen der Kommunen gegenübersteht.

„Alles in allem fällt eine erste Einschätzung des Gesetzesentwurfs sehr ernüchternd aus“, fasst Brechtel zusammen, „denn, dass dem Land entgegen aller Beteuerungen genügend Sparpotential zur Verfügung steht, hat der Rechnungshof erst dieser Tage wieder in seinem Jahresbericht 2013 aufgezeigt. Als betroffene Gebietskörperschaft erwarte ich im Interesse aller rheinland-pfälzischen Kommunen vom Land eine deutliche Korrektur des Kommunalen Finanzausgleichs nach oben!“ KV Germersheim, Presse

06.03.2013


Pflegestützpunkte im Landkreis Germersheim: Rückblick und Ausblick

v.l. Sabine Stepp, Reinhard Tenzer, Cordula Aksoy, Annette Fahlbusch, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kristina Fink, Marcus Schaile, Axel Schimsheimer v.l. Sabine Stepp, Reinhard Tenzer, Cordula Aksoy, Annette Fahlbusch, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kristina Fink, Marcus Schaile, Axel Schimsheimer

Erfolgreich haben seit Ende 2008 die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland–Die Gesundheitskasse, die Kreisverwaltung Germersheim, die Träger der Beratungs- und Koordinierungsstellen (BEKOs), das Land Rheinland-Pfalz und die Mitarbeiter/innen der Pflegestützpunkte gemeinsam die Weiterentwicklung der Beratungs- und Koordinierungsstellen zu Pflegestützpunkten im Kreis Germersheim vorangetrieben. „Jeder Partner hat seine Funktion und Aufgaben optimal wahr- und ernst genommen zum Wohle der Bürger/innen“, so das Fazit der Beteiligten vor Ort.

Als zum 1. Januar 2009 das Pflegeweiterentwicklungsgesetz (PfWG) und damit der bundesweite Rechtsanspruch auf Pflegeberatung in Kraft trat, wurde bei der Errichtung der Pflegestützpunkte in ganz Rheinland-Pfalz an die seit 1996 flächendeckend bestehende und bestens eingeführte Struktur der Beratungs- und Koordinierungsstellen (BEKOs) angeknüpft – so auch im Landkreis Germersheim. Vom Land festgelegt waren lediglich die Rahmenbedingungen für die Stützpunktarbeit, „die Einzelheiten bezüglich der Organisation der Pflegestützpunkte auf regionaler Ebene wurden zwischen den Trägern der Pflegestützpunkte und den Trägern der Beratungs- und Koordinierungsstellen vereinbart“, so Kristina Fink von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Im Landkreis Germersheim hat am 19. Dezember 2008 rheinland-pfalzweit die erste Sitzung einer Kooperationsgemeinschaft Pflegestützpunkte stattgefunden. Nach Unterzeichnung der Stützpunktverträge hat sich die Kooperationsgemeinschaft im Landkreis Germersheim gebildet. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, namentlich Cordula Aksoy, übernahm dabei, stellvertretend für die weiteren Pflegekassen im Land, die Federführung.

Im Kreis Germersheim wurden die Beratungs- und Koordinierungsstellen in Germersheim, Rülzheim, Kandel, und Wörth zu Pflegestützpunkten weiterentwickelt. Dem Landkreis Germersheim war dies ein ganz besonderes Anliegen. Im Landespflegegesetz (LPflegeASG) sieht der Gesetzgeber je 30.000 Einwohner/innen eine Beratungsstelle/Pflegestützpunkt in Wohnortnähe vor. „Aktuell haben wir im Kreis Germersheim mit der Bewilligung einer weiteren 0,5-BEKO-Stelle für den Pflegestützpunkt Kandel durch das Land Rheinland-Pfalz im Januar 2013 dieses Ziel erreicht – zum Wohle der Bürger/innen und Optimierung der Beratungsbedingungen für die Mitarbeiter/innen in diesem Einzugsbereich“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Die Kernaufgaben der Pflegestützpunkte liegen in der individuellen und qualifizierten Beratung Hilfesuchender und ihrer Angehörigen. Auch Öffentlichkeitsarbeit, die Entwicklung von Projekten und die Einbindung bürgerschaftlich engagierter Menschen sind wichtige Tätigkeitsfelder. Die Pflegestützpunkte beraten persönlich, trägerunabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter Wahrung der Schweigepflicht. Die Fachkräfte verfügen neben der Grundqualifikation als Pflegefachkraft, Sozialversicherungsfachangestellter oder Sozialarbeiter über eine Weiterbildung zum Pflegeberater“, so Fink und Marcus Schaile, Vertreter der BEKO-Träger in der Kooperationsgemeinschaft und Vorsitzender der Sozialstation Germersheim-Lingenfeld e.V. Von 1996 bis heute haben die Träger der Beratungs- und Koordinierungsstellen diese wichtige und für den Aufbau der Pflegestützpunkte im Kreis substanzielle Aufgabe übernommen. „Denn gerade als Pflegedienste mit christlichem Hintergrund möchten die BEKO-Träger ihre soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen auch in finanzieller Hinsicht wahrnehmen und erklärten daher beispielsweise auch wieder ihre Bereitschaft, die Trägerschaft mindestens bis zum Jahr 2017 zu übernehmen“, sagte Schaile.

Seit 2006 führt der Landkreis Germersheim gemäß des Landespflegegesetzes (LPflegeASG) regelmäßig Regionale Pflegekonferenzen durch. Aufgrund der engen Kooperation der Geschäftsstelle in Person von Annette Fahlbusch mit den Pflegestützpunkten waren diese jederzeit in die Vorbereitung und Durchführung der Pflegekonferenzen eingebunden. Im Rahmen der Pflegestrukturplanung nach dem LPflegeASG leisteten die Pflegestützpunkte einen zentralen und richtungsweisenden Beitrag zum Thema „Entwicklungen und Trends im Versorgungssystem“. Erfolgreich realisierte gemeinsame Projekte wie die Pflegebroschüre „Was tun, wenn es alleine nicht mehr geht“, die LZG-Wanderausstellung und Aktionstage „Demenz ist anders“ oder das BMFSFJ-Modellprojekt "Gemeinsam älter werden – zu Hause" (2012 – 2014) in Kooperation mit den Gemeinden sind Ergebnisse der Zusammenarbeit.

„Ältere, pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen sollen im Landkreis Germersheim stets ein gut funktionierendes und gemeinsam mit allen Trägern abgestimmtes Beratungsangebot vorfinden, das sie benötigen, um ihre Lebenssituation mit höchstmöglicher Lebensqualität zu meistern. Das ist uns allen wichtig und daran werden wir weiter gemeinsam arbeiten“, sagten Brechtel, Schaile und Fink zu. KV Germersheim, Presse

06.03.2013


62 Personen erhalten Einbürgerungsurkunde

Aus 27 Nationen, darunter Marokko, Frankreich, Polen, Österreich und die Türkei kommen die 62 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 5. März 2013 sind sie deutsche Staatsbürger.

Tanja Koch, Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung Germersheim, überreichte im Germersheimer Bürgersaal die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte ihnen gratulieren und auch meinen Dank aussprechen, denn Sie bereichern durch Ihre Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Und Sie sprechen Deutschland ein sehr großes Kompliment aus. Ihre Entscheidung zeigt uns, dass Sie sich hier wohlfühlen, eine Heimat gefunden und Vertrauen zu diesem Staat gefasst haben.“

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Karl-Heinz Simon (Klavier) von der Germersheimer Musikschule. KV Germersheim, Presse

05.03.2013


Nächste Station Landeswettbewerb

Ehrung der Preisträger von „Jugend musiziert“ 2013

„Es ist immer wieder beeindruckend welche hervorragenden musikalischen Leistungen unsere Kinder und Jugendliche erbringen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Im Rahmen einer von den Preisträgern selbst gestalteten Feierstunde hat er am Sonntag, 24. Februar, die Urkunden an die Preisträger von „Jugend musiziert“ überreicht.

Ca. 90 Kinder und Jugendliche haben am Wettbewerb „Jugend musiziert“ des Regionalausschusses Südpfalz in Germersheim teilgenommen. Der Regionalausschuss ist ein Zusammenschluss der Kommunen Stadt Neustadt, Stadt Landau und der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim. Unter der Leitung von Gisela Krieg-Hildebrand bewerteten zwölf Juroren in der Musikschule Germersheim die beeindruckenden Leistungen der Bewerber.

16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus dem Landkreis Germersheim. Davon qualifizierten sich fünf für die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, außerdem gab es weitere drei 1. Preise, neun 2. Preise und zwei 3. Preise.

Für den Landeswettbewerb empfohlen haben sich in der Sparte „Violine solo“ Derya Arpaci (Lingenfeld), Sofia Kontaxi (Hagenbach), in der Sparte „Violoncello solo“ Hans Schröck (Lingenfeld). In der Sparte „Duo Klavier und ein Holzblasinstrument“ Olivia Al-Slaiman (Germersheim), sowie in der Sparte „Gesang Pop“ Ines Vogt (Germersheim).

Preisträger des 1. Platzes in der Sparte „Violine solo“ wurde Alyssa Sophie Knoll (Wörth), in der Sparte „Kontrabass solo“ Jonathan Oesterling (Westheim) sowie in der Sparte „Begleitung Klavier“ Jan Wolf (Germersheim).

2. Plätze erreichten in der Sparte „Violine solo“ Feriha Demir (Germersheim), Esther Luisa Knoll (Wörth), Lea Menesklou (Rülzheim) sowie Jacqueline Barz (Schwegenheim) mit Partner Nikolai Weis am Klavier. Ebenso in der Sparte „Duo Klavier und ein Holzblasinstrument“ Maximilian Hampl (Germersheim) mit Partnerin Johanna Tratz. In der Sparte „Sängerinnen/Sänger“ konnte Eliana Schmidt (Westheim) mit Partnerin Luisa Quasebarth ebenso einen zweiten Platz belegen.

Ein guter 3. Platz wurde von Maria Busch (Lingenfeld) und Rebecca Schmidt (Freckenfeld) jeweils in der Sparte „Violine solo“ erreicht. KV Germersheim, Presse

28.02.2013


Für den Ernstfall geprobt

Katastrophenschutzstab des Landkreises Germersheim kam zusammen – Übungsszenario: extremes Hochwasser

Um bestmöglich vorbereitet zu sein, hat der Katastrophenschutzstab des Landkreises Germersheim Mitte Februar den möglichen Ernstfall geübt. Das Drehbuch sah steigende Pegel am Rhein vor, die Deiche durchweichten und wurden schließlich teilweise überflutet.

Rund 40 Mitarbeiter der Verwaltungen, von Feuerwehr, Polizei, Notärzten, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr und weitere Fachberater, z. B. Fachleute der SGD, wurden morgens alarmiert und kamen als Katastrophenschutzstab in der Kreisaula in Germersheim zusammen. Eingebunden waren auch die Verbandgemeinde- und Stadtverwaltungen und weitere über- und untergeordnete Behörden. „Es ist wichtig, dass wir immer wieder den Notfall üben, um routiniert agieren zu können“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Zunächst mussten vor allem im Südkreis die Deiche gesichert werden, Teil der Ortschaften Maximiliansau, Berg, Neuburg und Hagenbach wurden evakuiert. Hilfsorganisationen wurden fiktiv in Bewegung gesetzt: Deiche verstärken, Sammelunterkünfte einrichten, Personen evakuieren.

Leiter des Stabes war Alfred Gadinger, der Büroleiter der Kreisverwaltung Germersheim. Ihm zur Seite stand der Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon. Bei ihnen liefen die Fäden zusammen und sie organisierten den Einsatz. Während der Rheinpegel laut Drehbuch auf über 9.50 m stieg, forderten die Mitarbeiter Verstärkung bei Nachbarkreisen und dem Land Rheinland-Pfalz an. Sie verteilten Einsatzkräfte an den vorgegebenen Einsatzstellen. Auch bei der Bundeswehr wurde nach möglicher Unterstützung angefragt. Für die Fragen der Einwohner wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Notunterkünfte für Evakuierte und Sammelplätze für Einsatzkräfte wurden eingerichtet.

Neben dem Übungsszenario testete der Stab neue Räume außerhalb des Kreishauses, neue mobile Kommunikationstechnik und ein neues EDV-Programm. Schnell wurde deutlich, dass mit der neuen mobilen Technik, Kommunikation des Stabes auch außerhalb des Kreishauses mit Telefon, Internet und Telefax gewährleistet ist.

Am Ende der Übung waren über 20.000 Personen aus gefährdeten Gebieten evakuiert und versorgt, Unterstützung war aus vielen Landesteilen eingetroffen oder im Anmarsch. Auch die Technik war auf Herz und Nieren geprüft. „Die Übung hat uns in der Zusammenarbeit wieder etwas weitergebracht. Mit jedem Mal kennen wir uns etwas besser und die Abläufe sind bekannt und verbessern sich. Die neue Technik ist ein großer Gewinn und vereinfacht viele Aufgaben“, resümiert Gadinger, der, kurz vor dem Ruhestand, zum letzen Mal eine Übung geleitet hat. KV Germersheim, Presse

26.02.2013


Hirnforschung trifft Bildung

Von Christine Stamm

Germersheim- „Medizin für die Bildung“ lautet die Überschrift des Vortragabends mit Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Hirnforscher und Chef der Psychatrie der Uni-Klinik Ulm. Spitzer ist in seinem Fach kein Unbekannter und so waren die Hörerplätze in der Germersheimer Stadthalle innerhalb kürzester Zeit belegt. Pädagogen, Lehrer, Erzieher sowie Unternehmer, Wirtschaftsvertreter, Bürgermeister und der Germersheimer Landrat zählten zum Publikum der Veranstaltung, die von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung initiiert wurde. Spitzer versteht es, mit Wortwitz und einer sehr lebendigen Vortragsweise der Forschungsergebnisse sein Publikum zu begeistern.

Laut dem Hirnforscher und seinen Forschungen ist es immens wichtig ist, bereits in frühesten Jahren zu lernen und sich Wissen anzueignen. „Bildungsinvestition in früher Kindheit bringt später eine sehr hohe Rendite“ klärt Spitzer die Teilnehmer aus Pädagogik und Wirtschaft auf. Und vor allem die letzte Gruppe ist an gut ausgebildeten und kompetenten Fachkräften interessiert. Professor Dr. Dr. Spitzer beschreibt dabei die Zeit bis zum 17. Lebensjahr als die prägendste Zeit und vergleicht Lernen und Wissensaneignung mit einem Schuhkarton: Dieser ist nach 17 Jahren halb gefüllt mit Wissen und Erfahrung, die andere Hälfte steht zur Wissensaneignung für das restliche Leben zur Verfügung. Fazit: Je größer der Schuhkarton in den ersten 17 Lebensjahren angefüllt wurde, um so mehr Platz und Kapazität bleibt für den Rest des Lebens. Dies hänge, so der Hirnforscher, nicht mit der Anzahl der grauen Zellen im Gehirn zusammen, aber mit den Synapsen, den zahlreichen Verbindungen von Zelle zu Zelle. Diese werden zahlreicher, je mehr Wissen und Bildung angeeignet wird. Die Ausprägung der Verknüpfungen hängt ab vom Gebrauch - alles was wir lernen, hinterlässt gebrauchsabhängige Spuren. Wissensaneignung und Bildungsmöglichkeiten sind daher laut Spitzers Ausführungen gerade in jungen Jahren äußerst wichtig. Und gebildete Leute leben länger, klärt der Professor auf, zahlreiche Studien hätten dies bewiesen. Am Beispiel einer 100-jährigen Nonne, die bis zu ihrem Tod sehr agil und geistig fit war, zeigt Spitzer auf, was im Gehirn geschieht: Zwar hätte man nach dem Tod der Dame einen deutlichen Alzheimer-Befund in deren Gehirn diagnostiziert, aber weder die Mitmenschen noch die Nonne selbst merkten zeitlebens Anzeichen der Krankheit. Je größer die Menge an Synapsen im Gehirn ist, um so länger dauert es, bis das Wissen und das Gedächtnis merkbar abnimmt, so der Uniklinik-Chef und Buchautor.

Fernsehen und Spielekonsolen dagegen machen dumm und blöd, Facebook asozial, wirft Spitzer provokant in den Raum. Übermäßiger Fernsehkonsum und Mediennutzung wie Smartphones und Tablets bewirken laut Spitzer eine Verminderung des Bildungsgrades. Und auch die Verabeitungstiefe sei nicht so hoch bei der Wissensaneignung durch das Internet á la Google, Wikipedia und Co. anstelle des traditionellen Lernens aus Büchern und der Pflege von sozialen Kontakten. Dieses erlangte Wissen wird tiefer im Gehirn abgespeichert. Eher oberflächlich Abgespeichertes gerät auch schneller wieder in Vergessenheit. Hier führt Spitzer eine Untersuchung aus China an: Anhand einer Software mussten die Schüler das Schreiben chinesischer Schriftzeichen nicht mehr per Hand üben sondern konnten diese per Lauterkennung am Computer generieren. Degeneriert wurde laut der Studie bei der Hälfte der Schüler das Vermögen, chinesische Texte überhaupt zu lesen, da sie diese nicht selbst geschrieben hatten.

Lernen hat den größten Effekt bereits im frühesten Kindesalter. Daher sei es laut Professor Spitzer wichtig, dass Kinder bereits in den Genuss von Bildung kommen und gute Bedingungen für gutes Lernen geschaffen werden. „Wann werden diese Erkenntnisse endlich angewendet, damit wir unsere Kinder richtig ausbilden können?“ fragt Landrat Dr. Fritz Brechtel in seinem Schlusswort in die Runde. Vielleicht ein Aufruf, die Bildungsarbeit und Wissensvermittlung in den Kitas stärker zu unterstützen.

Im Rahmen der Veranstaltung überreichte die Sparkasse Germersheim-Kandel den Gewinnern des Planspiel-Börse-Wettbewerb einen Scheck, den die Schüler vom Wörther Europa-Gymnasium gerne entgegen nahmen. Foto: cs

22.02.2013


Vortragabend mit Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer - Bilderalbum

Umfrage des Beirats für Migration und Integration unter Kunden der Ausländerbehörde

Landrat Brechtel (am Fenster Mitte), rechts davon Ziya Yüksel Landrat Brechtel (am Fenster Mitte), rechts davon Ziya Yüksel

Landrat Brechtel und Beiratsvorsitzender erörtern Ergebnisse vor Ort – Ingesamt zufriedene Kunden

Die Ergebnisse der „Umfrage zur Kundenzufriedenheit in der Germersheimer Ausländerbehörde“, die der Beirat für Migration und Integration durchgeführt hat, liegen jetzt vor. Die darin aufgeführten Punkte haben Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Beirats-Vorsitzende, Ziya Yüksel, Mitte Februar vor Ort in der Ausländerbehörde in Germersheim erörtert. „Ich bin dankbar für jede Form von konstruktiver Kritik. Deshalb war es wichtig, die Umfrageergebnisse des Beirats für Migration und Integration Punkt für Punkt durchzugehen“, sagte Landrat Brechtel, „Allerdings hat sich vieles allein durch den Umzug der Behörde in die 17er-Straße verbessert, einige Ergebnisse haben sich automatisch erledigt.“

140 Personen hatte der Beirat befragt, als die Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Germersheim noch im Sparkassengebäude im Germersheim untergebracht war. Mit dem Umzug hat sich die räumliche Situation deutlich verbessert. Daher spielen beispielsweise die kritisierte Ausstattung des Wartebereichs oder Störungen während eines Gesprächs nicht mehr die Rolle.

Saßen die Mitarbeiter früher in einem Großraumbüro, sind die Büros heute in der Regel nur noch mit zwei Mitarbeitern besetzt. „Das bringt natürlich deutlich weniger Störungen durch andere Gespräche und Personen mit sich“, erklärt die Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch. Sie ergänzt außerdem: „Inzwischen wurden auch die internen Abläufe optimiert, sodass inzwischen Termine vergeben werden können und sich Wartezeiten reduzieren. Allerdings kommen viele Kunden nach wie vor ohne Terminabsprache. Hier lässt sich eine Wartezeit nicht vermeiden.“

Weitere Kritikpunkte waren die Verständlichkeit von Auskünften (15 von 140 Befragten), die Gesamtbearbeitungszeit (34 Befragte) und das Auftreten der Mitarbeiter (26 Personen). Haben Kunden Schwierigkeiten mit dem Amtsdeutsch, „versuchen wir gerne, Unverständliches zu erklären“, betont Tanja Koch, „In vielen Fällen hapert es aber an Deutschkenntnissen. Wir weisen auch stets darauf hin, dass gerne eine weitere Person zur sprachlichen Unterstützung hinzugezogen werden kann.“

Wenig Handhabe sieht die Kreisverwaltung bei der Kritik an der Höhe von Gebühren und den Bearbeitungszeiten. „Da sind wir zum einen an gesetzliche Vorgaben gebunden, zum anderen haben Mitarbeiter keine Einflussmöglichkeit auf die Bearbeitungszeit, z. B. beim Erstellen des elektronischen Aufenthaltstitel“, so Koch.

„Insgesamt war der Gesamteindruck der Befragten `zufrieden´ bis `sehr zufrieden´. Das sehe ich grundsätzlich als Bestätigung dafür, dass die Arbeitsweise der Ausländerbehörde stimmt. Und tatsächlich würden die Ergebnisse unter den heutigen Gegebenheiten bestimmt noch besser ausfallen. Aber natürlich nehmen wir Anregungen jederzeit gerne auf“, so Landrat Dr. Brechtel abschließend.

Landrat Brechtel und der Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration, Ziya Yüksel, gratulieren den MitarbeiterInnen sowie Führungskräften der Ausländerbehörde zu diesem guten Ergebnis. „Sie stellen sich täglich der Herausforderung, Bundesrechte gegenüber einem Kundenkreis von über 100 Nationalitäten auszuüben. Die Kommunikation mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und vielfältiger Wertevorstellung birgt in diesem Kontext ein Spannungsfeld an sich“, so Yüksel. In dem Zusammenhang begrüße der Beirat das Projekt mit der Johannes Gutenberg-Universität zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in der Kreisverwaltung. Der Beirat habe dies bereits in seiner Empfehlung aufgeführt, freue sich auf die Weiterentwicklung und stehe gerne weiter beratend zur Seite.

Bei seinen Empfehlungen an die Behörde weist Ziya Yüksel auf die besondere integrationspolitische Bedeutung der Ausländerbehörde hin: „Die Ausländerbehörde ist die zentrale Behörde für AusländerInnen und erreicht jeden Zuwanderer. Somit gibt es Chancen und Potenziale, z. B. für die Verbesserung der Willkommenskultur. Aber auch bei der Organisation der Zuwanderung und bei der Gewinnung von Fachkräften wird die Behörde auf Grund des demographischen Wandels ein immer wichtiger werdender Standort- und Wirtschaftsfaktor.“ Die Ausländerbehörde sei die Visitenkarte der Region.

„Besonders wichtig war es mir, eine gemeinsame Plattform zu erarbeiten, die auf gegenseitiges Vertrauen basiert und den Beginn eines nachhaltigen Dialogs zwischen Ausländerbehörde und Beirat bildet. Integration ist ein stetiger Prozess, der sich entwickelt und auf beiderseitige Bereitschaft angewiesen ist“, sagt der Beiratsvorsitzende. Der Beirat habe mit dieser Umfrage bewiesen, dass er neben seiner beratenden Funktion auch aktiv zur Brückenbildung und Verbesserung des gleichberechtigten Zusammenlebens beitrage. Durch den enormen ehrenamtlichen Einsatz des Beirates würden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die zu einer noch besseren Kundenzufriedenheit beitrügen. KV Germersheim, Presse

20.02.2013


Neu im Verleih des Kreismedienzentrum: iPads für den Schulunterricht

Betty Burk vom Kreismedienzentrum Germersheim und der zuständige Dezernent, Dietmar Seefeldt, testen die neuen iPads Betty Burk vom Kreismedienzentrum Germersheim und der zuständige Dezernent, Dietmar Seefeldt, testen die neuen iPads

„Lernen mit modernen Medien wird ein immer wichtigeres Thema, dem sich keiner verschließen kann“, so Dietmar Seefeldt, Dezernent für Jugend, Bildung und Schulen im Landkreis Germersheim, „Deshalb ist es wichtig, dass wir über das Kreismedienzentrum Lehrern und damit den Schülern die Möglichkeit eröffnen, solche zu nutzen.“

Seit kurzem verfügt das Kreismedienzentrum Germersheim über 15 Apple-iPads, die an Lehrer für den Einsatz im Unterricht verliehen werden. Um die Geräte sinnvoll einsetzen zu können, nahmen jetzt interessierte Lehrer an einer Einführungsschulung im Kreismedienzentrum teil. Dabei ging es um Einsatzmöglichkeiten (Produzieren, Informieren, Recherchieren, Experimentieren, Präsentieren, Demonstrieren, Lernen), um die Handhabung des Gerätes und um die praktische Anwendung.

Die teilnehmenden Lehrer zeigten sich von den Anwendungsmöglichkeiten beeindruckt und entwickelten schon viele Ideen, wie sie die iPads im Unterreicht einsetzen könnten. „Beeindruckend ist auch, dass man mit einfachen Mitteln sogar förderbedürftigen Kindern mit dem iPad helfen kann, sich zu verbessern", sagte ein Teilnehmer im Anschluss an die Schulung.

Betty Burk, Leiterin des Kreismedienzentrums, weiß, „dass das Medienzentrum des Kreises Germersheim zu den ersten im Land Rheinland-Pfalz gehört, das iPads im Verleih hat. Ich denke auch, dass das Angebot hier sehr gut angenommen wird, da der technische Fortschritt auch beim Thema Bildung eine immer größere Rolle spielt.“

Bereits im letzten Jahr schuf das Kreismedienzentrum GPS-Geräte an, die seitdem ständig von den Schulen im Kreis gerne ausgeliehen werden.

„Ich freue mich, dass mit den 15 iPads im Kreismedienzentrum nunmehr die Lehrkräfte im Kreis Germersheim nach dem Motto `Bildungswege gestalten - das Lernen verändert sich´ vorgehen können. Um den Mehrwert der Tablet-PCs im Unterricht einzusetzen, ist es unbedingt erforderlich, dass die Lehrerinnen und Lehrer die nötigen technischen und didaktischen Kenntnisse dafür mitbringen. Hierzu dient die heutige Einführungsschulung und ich danke dem Leiter des Medienzentrums Heidelberg, Herrn Helmut Albrecht, sowie Frau Burk vom Kreismedienzentrum sehr herzlich für die Durchführung dieser Schulung“, sagte Seefeldt abschließend. KV Germersheim, Presse

15.02.2013


Landkreis Germersheim mit einem 4. Platz ganz vorne

Landesabfallbilanz 2011 veröffentlicht

Die vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz vorgelegte Abfallbilanz untermauert erneut die hervorragende Position des Landkreises Germersheim im landesweiten Vergleich.

Mit durchschnittlich 109,6 kg Hausrestabfällen je Person und Jahr produzierten die Bürger im Landkreis Germersheim 3 kg weniger Restmüll pro Person als im Jahr 2010. Damit ist es der Abfallwirtschaft gelungen, den viertniedrigsten Restmüll-Wert im Landesvergleich der Landkreise und Städte zu erzielen.

Die herausragende Position bestätigt sich auch bei der Recyclingquote der Abfälle aus Haushalten. Hier liegt der Kreis Germersheim mit einem Prozentsatz von 70,4 % an dritter Stelle im Vergleich aller rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte. Während der rheinland-pfälzische Durchschnittswert nur bei 60,1 % liegt.

Betrachtet man die Abfälle zur Verwertung so kommt man auf rund 81,8 kg Bioabfall pro Einwohner und Jahr. Dies ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 kg je Einwohner. Bei Papier und Kartonagen ergibt sich ein Wert von 82,6 kg, während der Glasanteil bei 27,6 kg je Person liegt. Auch bei diesen beiden Fraktionen hat sich die Recyclingquote im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Verpackungen, die über den gelben Sack erfasst werden erreichen einen Wert von 40,4 kg je Person und Jahr und liegen damit deutlich über der im Landesvergleich durchschnittlich eingesammelten Menge an Leichtverpackungen.

Dieser sehr positive Eindruck setzt sich auch beim Vergleich der Abfallgebühren fort. Hier hat sich der Kreis Germersheim inzwischen einen Platz im unteren Drittel erarbeitet. Seit dem Jahr 2002 hat der Landkreis bereits fünf Mal die Gebühren gesenkt trotz höherer Ausgaben durch Baumaßnahmen für die Stilllegung der Deponie Berg und trotz allgemeiner Lohn- und Preissteigerungen.

„Die jährliche Statistik des Umweltministeriums bestätigt, dass wir mit unserer Arbeit in der Abfallwirtschaft auf dem richtigen Weg sind“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und der 1.Kreisbeigeordnete Benno Heiter, „Der Landkreis Germersheim hat im landesweiten Vergleich wieder eine der Spitzenpositionen unter allen 35 rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften eingenommen, nicht zuletzt aufgrund der engagierten Mitarbeit seiner Bürger.“

Wer einen Blick in die Landesabfallbilanz werfen möchte kann dies tun unter www.mwkel.rlp.de unter dem Link „Abfall“. KV Germersheim, Presse

15.02.2013


Der Ferien- und Freizeitkalender des Landkreises Germersheim für 2013 ist da

Lust auf erlebnisreiche Ferientage? Dann ist der „Ferien- und Freizeitkalender 2013“ genau das Richtige. Zum 9. Mal hat das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eine umfassende Übersicht der Kinder- und Jugendarbeit zusammengestellt. Zahlreiche Vereine, Initiativen sowie freie und kirchliche Verbände waren aufgerufen, ihre Ferienangebote zur Veröffentlichung in der Broschüre zu melden. „Das Ergebnis ist nun ein 90-seitiger, im handlichen DIN A6-Format gehaltener `Ferien- und Freizeitkalender 2013´“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Der Kalender besitzt ein Inhaltsverzeichnis, das dem Lesenden einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Angebote und Termine verschafft. Neben den Freizeitveranstaltern aus dem Landkreis sind auch Träger von Angeboten außerhalb des Kreises genannt. Wichtig war es dem Kreisjugendamt auch Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, Kindererholungsmaßnahmen, die beliebten Kinderferienwochen und sonstige Tagesveranstaltungen in den Ferien aufzunehmen.

Die über 80 genannten Veranstaltungen bieten vielfältigste Ferienaktivitäten und verteilen sich über den Landkreis Germersheim bis hin zu Aktivitäten in ganz Europa. Die kommunalen Jugendpfleger/innen, die Jugendzentren und Jugendverbände bieten in den Kinderferienwochen (ohne Übernachtung) annähernd 2000 ganztägige Wochenbetreuungsplätze an. „Die Träger dieser Maßnahmen haben sich den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst und unterstützen durch ihre zahlreichen Angebote vor allem Familien, die Berufsleben und Kindererziehung `unter einen Hut` bringen müssen“, so Jugenddezernent Dietmar Seefeldt.

Im letzten Teil der Broschüre gibt es Angebote zur Ausbildung und Weiterqualifizierung von Jugendgruppenleitern. „Mit gezielten Angeboten für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer versuchen wir deren Engagement zu stärken und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ohne deren Hilfe wären viele Angebote und Aktionen undenkbar, so dass allen ehrenamtlich Engagierten in der Kinder- und Jugendarbeit ein besonderer Dank gilt“, betont Seefeldt.

Auf den letzten Seiten des Ferienkalenders wird u. a. auch auf die ausleihbare Hüpfburg des Kreisjugendring Germersheim e.V. hingewiesen (inkl. Termin der nächsten Hüpfburgschulung), sowie auf den Spielanhänger „Rappelkiste“ des Internationalen Bundes Germersheim.

Der „Ferien- und Freizeitkalender 2013“ kann in den Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen, in Jugendtreffs und bei der Kreisverwaltung Germersheim (auch als PDF-Datei unter www.kreis-germersheim.de) abgeholt werden. Weitere Informationen beim Kreisjugendamt, Jeanette Zikko, Tel.: 07274/53-372 oder E-Mail j.zikko@kreis-germersheim.de.



14.02.2013


Franz Lochner in den Ruhestand verabschiedet

Franz Lochner wurde von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Zuerst war Franz Lochner bei der Landesfinanzdirektion Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen tätig. Im Frühjahr 1978 wurde Franz Lochner nach seinem Studium als Sozialarbeiter im Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Seither war er als Sozialarbeiter im Bereich Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes beschäftigt. Zu seinen aufgaben gehörten unter anderem Beratungsgespräche, Teilnahme an Haftprüfungsterminen, Gerichtsverhandlungen sowie Kontakte mit Strafgefangenen in der Jugendstrafanstalt und Beratungen in Krisensituationen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm für seine engagierte Arbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen schlossen sich auch Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an. KV Germersheim, Presse


14.02.2013


Landrat Brechtel appelliert an Land, das Erfolgsmodell BBS-Bistro weiter zu unterstützen

„Das BBS-Bistro ist eine hervorragende Einrichtung, die der Landkreis von Anfang an unterstützt. Nachdem das Land überraschenderweise angekündigt hat, das BBS-Bistro nicht weiter zu fördern, suchen wir nun das persönliche Gespräch auf Ministerebene. Wir möchten auf alle Fälle das BBS-Bistro weiterführen, benötigen jedoch weiterhin die Unterstützung des Landes“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Der Landkreis unterstützt das Projekt von Beginn an, zuletzt als Projektträger, mit einem außerordentlichen administrativen Aufwand. Es wurden und werden von der Kreisverwaltung fortlaufend u. a. aufwendige Abstimmungen mit Schule, Sponsoren, möglichen Zuschussgebern, Fach- und Aufsichtsbehörden, Personal, Betrieben etc. geführt, die zum Gelingen und Fortbestand des BBS-Bistros maßgeblich beitragen.

In den ersten beiden Jahren wurde das BBS-Bistro im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Equal aus Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. „Nachdem dieses Programm auslief, übernahm dankenswerterweise der gemeinnützige Verein Star Care für weitere drei Jahre den Hauptteil der Förderung und der Kreis die Trägerschaft als Arbeitgeber der Projektmitarbeiterinnen sowie die restlichen Finanzanteile“, erklärt Brechtel.

Insgesamt wird für die Projektklasse pro Schuljahr mit Kosten in Höhe von rund 60.000 Euro gerechnet. Beispielsweise förderte das Land das BBS-Bistro für die Schuljahre 2011/2012 sowie 2012/2013 wieder über den ESF mit jährlich etwa 25.000 Euro. Damit können die Personalkosten gedeckt werden. Der Landkreis trägt je ca. 20.000 Euro, z. B. für Räume und Ausstattung. Rund je 10.000 Euro finanzieren sich durch den Verkauf des Essens, dazu müssen dann noch Kosten u. a. für Lehrerstunden gerechnet werden.

Star Care unterstützt inzwischen die an das Erfolgsmodell BBS-Bistro angelehnte Projektklasse „Holz- und Metallbau“. Beide Projekte arbeiten erfolgreich und verhelfen lernschwachen Schülern zum Schulabschluss.

Für das Schuljahr 2013/14 hatte der Landkreis das BBS-Bistro beim Land erneut zur Förderung angemeldet. „Damit erklärte der Landkreis wieder seine ausdrückliche Bereitschaft, die Unterstützung und Mitfinanzierung des BBS-Bistros im bisherigen Umfang zu tragen. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese Projektanmeldung zum äußersten Bedauern aller Beteiligten hier vor Ort aber nicht berücksichtigt und somit seine Mitverantwortung gegenüber diesem vorbildlichen und notwendigen Projekt völlig überraschend eingestellt“, so Brechtel, „Der Kreis hat dieser Absage widersprochen und das Land aufgefordert, eine Förderung des Projektes BBS-Bistro für das Schuljahr 2013/2014 im bisherigen Umfang zu gewährleisten. Vom Land Rheinland-Pfalz fehlt leider bis heute diese Zusage.“

Landrat Dr. Fritz Brechtel kann angesichts der Erfolge der Produktionsklasse die ablehnende Haltung des Landes nicht nachvollziehen. Das BBS-Bistro motiviert lernschwache Schülerinnen und Schüler durch berufsorientierte Projektarbeit und bietet ihnen die letzte Chance zum erfolgreichen Schulabschluss. Die hohen Abschlussquoten von bis zu 75 % sprächen dabei für sich. „Das BBS-Bistro entspricht somit idealtypisch der Zielsetzung `Kein Schüler ohne Abschluss´“, betont Brechtel, „Anstatt die Förderung zu stoppen, wäre das Land gut beraten, dieses Projekt als best-practice-Beispiel als Regelangebot einzuführen. Nicht nur in Germersheim, sondern auch an anderen geeigneten Schulen. Der Kreis jedenfalls wird sich auch weiterhin für die Fortführung des BBS-Bistros einsetzten.“ KV Germersheim, Presse

13.02.2013


Änderung im Freizügigkeitsgesetz: Keine Bescheinigung mehr nötig

Ende Januar ist eine Änderung des Freizügigkeitsgesetzes EU in Kraft getreten: Ab sofort werden keine Bescheinigungen über das gemeinschafts-rechtliche Aufenthaltsrecht (Freizügigkeitsbescheinigungen) mehr ausgestellt. Durch die Gesetzesänderung soll eine Verringerung des bürokratischen Aufwandes erreicht werden. Das teilt die Kreisverwaltung Germersheim mit.

Konkret bedeutet dies, dass die Ausübung eines Rechtes oder die Erledigung von Verwaltungsformalitäten unter keinen Umständen vom Besitz einer Freizügigkeitsbescheinigung abhängig ist, wenn das Recht durch ein anderes Beweismittel (z.B. Arbeitsvertrag oder Belege über selbständige Tätigkeit oder Nachweise über ausreichende Existenzmittel und Krankenversicherung) nachgewiesen werden kann. De facto oblag es bereits vor dem Wegfall der Freizügigkeitsbescheinigung den jeweiligen Behörden, bei der Bearbeitung von Anträgen festzustellen, ob ein Freizügigkeitsrecht vorliegt.

Auch die Aufnahme einer Beschäftigung war und ist allen Unionsbürgern und Angehörigen der EWR-Staaten ohne Freizügigkeitsbescheinigung gestattet. Bulgarische und rumänische Staatsangehörige benötigen für die Aufnahme einer Beschäftigung noch bis 31.12.2013 in der Regel eine Arbeitserlaubnis-EU von der Bundesagentur für Arbeit, aber keine Freizügigkeitsbescheinigung. KV Germersheim, Presse

Information zum Wegfall der Freizügigkeitsbescheinigung

Keine Auswirkungen auf Freizügigkeitsrechte

Bezug nehmend auf die zum 29.01.2013 in Kraft getretene Änderung des Freizügigkeitsgesetzes EU werden ab sofort keine Bescheinigungen über das gemeinschafts-rechtliche Aufenthaltsrecht (Freizügigkeitsbescheinigungen) mehr ausgestellt.

Durch die Gesetzesänderung soll eine Verringerung des bürokratischen Aufwandes erreicht werden, die Freizügigkeitsrechte von Unionsbürgern (Staatsangehörige der EU-Mitgliedsstaaten) und Angehörigen der EWR-Staaten (Island, Liechtenstein und Norwegen) bleiben jedoch unverändert bestehen. Zur Ausübung von Rechten oder zur Erledigung von Verwaltungsformalitäten war die (ohnehin nur deklaratorische) Freizügigkeitsbescheinigung im Übrigen schon bisher nicht erforderlich.

Besitz einer Freizügigkeitsbescheinigung nicht nötig

Hierzu wird auf die als „Unionsbürgerrichtlinie“ bezeichnete Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29.04.2004 hingewiesen, welche die Bedingungen für das Recht auf Freizügigkeit und Aufenthalt innerhalb der Europäischen Union regelt.

Artikel 25 dieser Richtlinie bestimmt, dass die Ausübung eines Rechtes oder die Erledigung von Verwaltungsformalitäten unter keinen Umständen vom Besitz einer Freizügigkeitsbescheinigung abhängig gemacht werden darf, wenn das Recht durch ein anderes Beweis-mittel (z.B. Arbeitsvertrag oder Belege über selbständige Tätigkeit oder Nachweise über ausreichende Existenzmittel und Krankenversicherung) nachgewiesen werden kann. Bereits vor dem Wegfall der Freizügigkeitsbescheinigung oblag es somit den jeweiligen Behörden, bei der Bearbeitung von Anträgen selbst festzustellen, ob ein Freizügigkeitsrecht vorliegt.

Auch die Aufnahme einer Beschäftigung war und ist allen Unionsbürgern und Angehörigen der EWR-Staaten ohne Freizügigkeitsbescheinigung gestattet. Bulgarische und rumänische Staatsangehörige benötigen für die Aufnahme einer Beschäftigung noch bis 31.12.2013 in der Regel eine Arbeitserlaubnis-EU von der Bundesagentur für Arbeit, aber keine Freizügigkeitsbescheinigung.

Ersatzloser Wegfall

Die Freizügigkeitsbescheinigung ist ersatzlos entfallen, weshalb die Ausländerbehörde auch keine anderen Bescheinigungen über ein vorliegendes Freizügigkeitsrecht ausstellt. Sollten Sie aufgefordert werden, eine Bestätigung der Ausländerbehörde über ein bestehendes Freizügigkeitsrecht vorzulegen, verweisen Sie bitte auf dieses Hinweisblatt.

13.02.2013


„Gemeinsam älter werden – Zuhause“

von links: Reinhard Scherrer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hagenbach, Annette Hieber, Kreisverwaltung Germersheim, Erster Stadtbeigeordneter Karl Münzing, Hagenbach, Beigeordneter Bruno Fried, Berg, Roland Prütting, Scheibenhardt, und Ortsbürgermeister Thorsten Pfirmann

Mehr als 450 Bürger/innen beteiligten sich in der Modellverbandsgemeinde Hagenbach

Die Beteiligung der Bürgerschaft war grundlegendes Element der Bestandsaufnahme in der Modellverbandsgemeinde Hagenbach im Projekt „Gemeinsam älter werden – Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“. Insgesamt waren mehr als 450 Bürger und Bürgerinnen im Start-Workshop, den Leitfadengesprächen und in den Bürgerforen beteiligt. Am 23.01.2013 fand im Kulturzentrum Hagenbach die Abschlusspräsentation der Ergebnisse durch das Planungsbüro transfer, Wittlich, und die Übergabe an die Gemeinden bzw. die Koordinatorin des Netzwerks Seniorenbeauftragte statt.

„Wir sind erfreut über die vorbildliche Organisation, die weit über den Erwartungen liegende Resonanz und das hohe Engagement, mit dem alle Interessierten und Beteiligten die Möglichkeit zum Austausch in und für Ihre Gemeinde wahrgenommen haben“, so Landrat Dr. Brechtel, Verbandsbürgermeister Scherrer und die Ortsbürgermeister, „Dies ist insbesondere deshalb so erfreulich, weil damit zum einen die vielen guten Ansätze in den Gemeinden ermittelt und wertgeschätzt werden können, zum anderen, weil das gemeinsame und abgestimmte Vorgehen von Kreis, Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden in Kooperation mit dem Planungsbüro ein Erfolgsmodell ist, mit dem Ressourcen gebündelt und für alle nutzbar gemacht werden können. In einem Prozess wie der Bestandsaufnahme wächst Vertrauen vor Ort, eine zentrale Basis für "gemeinsam älter werden – Zuhause". Ehrenamtliche Seniorenbeauftragte sind dabei unverzichtbare Ansprechpartner/innen, Koordinator/innen und Multiplikatoren.“

Die Ergebnisse geben einen Überblick darüber, was in den Gemeinden vorhanden ist, was bereits heute hilft und was fehlt bzw. verbessert werden kann. Diese Informationen sind wichtig für die weiteren Planungen der Gemeinde. Ebenso stehen sie der/dem ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten und dem fachlich begleiteten Netzwerk Seniorenbeauftragte zur Verfügung, das in den kommenden Wochen unter der Moderation der Netzwerkkoordinatorin Jutta Wegmann seine Arbeit aufnehmen wird.

In allen Gemeinden bereichert eine Vielzahl von Vereinen das kulturelle, soziale und sportliche Gemeinschaftsleben. Noch unterstützen und helfen sich Familien und Nachbarschaften gegenseitig. Für die Zukunft der Gemeinden muss jedoch das Miteinander stärker gestaltet werden. Von zentraler Bedeutung sind dabei "Kontaktpersonen oder Anlaufstellen". Dies wird in Berg, Hagenbach und Scheibenhardt formuliert. Hier existieren noch keine formal-organisatorischen Strukturen nachbarschaftlicher Hilfen. Die Gemeinde Berg hat sich daher als Ziel gesetzt, einen Bürgerverein zu gründen und in Scheibenhardt wird 2013 ein Bürgerforum stattfinden. In Neuburg bietet der Bürgerverein bereits entsprechend organisierte Hilfen an. Demzufolge steht hier vor allem die Verbesserung der Kommunikation zwischen Verein(en) und Bürgerschaft im Vordergrund. Außerdem ist die Erweiterung zukünftiger Leistungen im Bereich Wohnen, der Tagesbetreuung älter Menschen und Mobilität ein wichtiges Ziel.

Die Sicherstellung der alltäglichen Versorgung ist den Bürger/innen der Stadt Hagenbach und der Gemeinde Neuburg wichtig. Aufgrund der städtischen Entwicklung wünschen sich die Teilnehmenden aus Hagenbach eine Belebung der Innenstadt. In Neuburg war zum Zeitpunkt des Bürgerforums der Erhalt der ortsansässigen Arztpraxis und die für 2013 anstehende Eröffnung eines Lebensmittelladens besonderes Anliegen der Gemeinde.

In allen Gemeinden wurden vielfältige Ziele, Maßnahmen und Themen im Prozess erarbeitet. Die Bürger und Bürgerinnen der Modellgemeinden haben sich auf den Weg gemacht und sich des Themas „Gemeinsam älter werden – Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“ angenommen. In jeder Gemeinde finden sich Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, im Team oder selbst als Seniorenbeauftragter im Projekt mitzuwirken. KV Germersheim, Presse

11.02.2013


Wohnraumförderung 2013

Bauen, kaufen, modernisieren in Rheinland-Pfalz für 1,7 Prozent

Das Land Rheinland-Pfalz hat für die Programme der sozialen Wohnraumförderung die Haushaltsmittel für das Programmjahr 2013 freigegeben. Darauf weist die Kreisverwaltung Germersheim hin. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) setzt diese Förderprogramme um. Ab sofort können Anträge für Wohneigentums-, Mietwohnungsbau- und Modernisierungsmaßnahmen gestellt werden.

Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und Wohnungen sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land Rheinland-Pfalz mit Zinsgarantien für Darlehen. Die Konditionen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Zinssatz beträgt in den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um eine einkommensabhängige Förderung.

Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann eine Zinsgarantie für ein Darlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bei der Hausbank zu einem Zinssatz von 1,7 Prozent jährlich beantragen. Der Förderkatalog umfasst unter anderem energiesparende Maßnahmen, barrierefreie Maßnahmen sowie die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts.

Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an.

Für die Finanzierung des Baus von Mietwohnungen können zinsgünstige Baudarlehen aus dem Mietwohnungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz beantragt werden.

Informationen erteilt die Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, Tel. 07274/53290, E-Mail: h.kindler@kreis-germersheim.de und Annika Bolleyer, Tel. 07274/53286, E-Mail: a.bolleyer@kreis-germersheim.de.

Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131/6172-1991, E-Mail: wohnraum@isb.rlp.de. Weitere Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de.

06.02.2013


Problemmüllfahrzeug wieder auf Tour

Ab dem 16. Februar tourt das Problemmüllfahrzeug wieder durch den Kreis Germersheim. Auch alte und defekte Kleinelektrogeräte werden am Problemmüllfahrzeug angenommen. Alle Standorte und Termine des Problemmüllfahrzeuges sind im Abfallkalender zu finden oder im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft unter der Rubrik Problemmüll.

Zum Problemmüll zählen u. a. Farben, Lacke, Lösungsmittel, Haushaltschemikalien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, nicht vollständig entleerte Spraydosen sowie Pflanzenschutzmittel.

Aus Gründen der Sicherheit sollten die Problemstoffe keinesfalls einfach am zentralen Sammelort abgestellt, sondern nur persönlich am Schadstoffmobil abgegeben werden. Altöl wird bei der Sammlung nicht angenommen. Seit 1. Juli 1987 müssen Verkäufer von Motoren- und Getriebeöl das Altöl von ihren Kunden kostenlos zurücknehmen. Eine zentrale Altölannahmestelle für den Kreis Germersheim befindet sich weiterhin bei Fa. SITA Süd GmbH in Rülzheim.

Alte Dispersionsfarben gehören zum Restmüll und können daher bei der Problemmüllsammlung nicht angenommen werden. Sobald sie eingetrocknet sind kann man sie über die graue Tonne entsorgen. Der leere Farbeimer kann im Gelben Sack zur Abholung bereitgestellt werden.

Neben der mobilen Sammlung kann Problemmüll auch bei der zentralen Sammelstelle des Landkreises in Rülzheim abgegeben werden. Sie befindet sich bei Firma SITA Süd GmbH, Mozartstraße 27. Geöffnet ist sie von Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 12.45 bis 16.15 Uhr und samstags von 8 bis 12.45 Uhr.

Gewerbliche Problemabfälle werden bei der mobilen Sammlung nicht angenommen. Sie sind über die SAM (Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH), Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 34, 55130 Mainz, Tel. 06131/98298-0 oder -59, zu entsorgen.

Zu den Kleinelektrogeräten, die im Rahmen der Problemmüllsammlung angenommen werden zählen Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparate, Tischgrills, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Toaster, Mixer, elektrische Zahnbürsten, Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs, Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player. Fernseher und Kühlschränke werden nach schriftlicher Anmeldung per Postkarte, Fax oder E-Mail bei Fa. SITA vor Ort abgeholt. Anschrift, Mail-Adresse und Fax-Nummer von Fa. SITA, Rülzheim sind im Abfallkalender zu finden.

Problemmüllsammlung 1. Halbjahr 2013 im Landkreis Germersheim


Datum

Sammlungsort und -platz

Uhrzeit




Sa. 16.02.2013

Lustadt, Am Bahnhof (Bahnhofstr.)

08.00 - 10.00 Uhr


Bellheim, Festplatz (Jahnstr.)

11.00 - 13.00 Uhr

Sa. 23.02.2013

Hagenbach, Festplatz

08.00 - 10.00 Uhr


Wörth, Messplatz (Parkplatz Festhalle)

11.00 - 13.00 Uhr

Mo. 25.02.2013

Maximiliansau, Parkplatz unter der Rheinbrücke

09.00 - 10.30 Uhr


Neuburg, Rathausplatz

11.00 - 12.00 Uhr


Berg, Gemeinschaftshalle (Waldstraße)

13.00 - 14.00 Uhr


Scheibenhardt, Sportplatz (Maxstraße)

14.30 - 15.30 Uhr

Di. 26.02.2013

Schwegenheim, Kerweplatz (Jahnstraße)

09.00 - 10.30 Uhr


Freisbach, Am Feuerwehrgerätehaus (Hauptstraße)

11.00 - 12.00 Uhr


Weingarten, Dorfplatz (Schulstraße)

13.00 - 14.00 Uhr


Westheim, Am Bürgerhaus (Schulstraße)

14.30 - 15.30 Uhr

Mi.27.02.2013

Zeiskam, Parkplatz Fuchsbachhalle

09.00 - 10.30 Uhr


Knittelsheim, Dorfgemeinschaftshaus (Ludwigstraße)

11.00 - 12.00 Uhr


Ottersheim, Raiffeisen (Ludwigstraße)

13.00 - 14.00 Uhr


Hördt, Bauhof (Rheinaue)

14.30 - 15.30 Uhr

Do. 28.02.2013

Sondernheim, Bahnhof (Germersheimer Straße)

09.00 - 10.30 Uhr


Neupotz, Parkplatz beim Friedhof (Friedhofstraße)

11.00 - 12.00 Uhr


Leimersheim, Feuerwehrgerätehaus (Hirtenhäuser)

13.00 - 14.00 Uhr


Kuhardt, Rheinberghalle (Am Rheinberg)

14.30 - 15.30 Uhr

Fr. 01.03.2013

Rheinzabern, Marktplatz (Bahnhofstaße)

09.00 - 10.30 Uhr

Hatzenbühl, Wiegehalle (Industriestraße)

11.00 - 12.00 Uhr


Erlenbach, Sportplatz

13.00 - 14.00 Uhr


Steinweiler, Kerweplatz Hauptstraße

14.30 - 15.30 Uhr

Sa. 02.03.2013

Jockgrim, Bürgerpark (Daimlerstraße)

08.00 - 10.00 Uhr


Kandel, Stadionvorplatz (Bienwaldstadion Jahnstraße)

11.00 - 13.00 Uhr

Mo. 04.03.2013

Winden, Parkplatz vor dem Spielplatz „Am Sportplatzweg“

09.00 - 10.00 Uhr


Minfeld, Parkplatz Grundschulturnhalle, Raiffeisenstraße

10.30 - 11.30 Uhr


Freckenfeld, Gräfenberghalle (Raiffeisenstraße)

12.30 - 13.30 Uhr


Schaidt, An der Sporthalle (Waldstraße)

14.00 - 15.00 Uhr


Büchelberg, Festplatz (Parkplatz Mehrzweckhalle)

15.30 - 16.30 Uhr

Sa. 16.03.2013

Lingenfeld, Goldberghalle (Humboldtstraße)

08.00 - 10.00 Uhr


Germersheim, LKW-Parkplatz am Ende der Waldstraße

11.00 - 13.00 Uhr


04.02.2013


Katharina Schloß als Leiterin der VHS Neupotz verabschiedet

Wechsel bei der vhs-Leitung in Neupotz: (v.re.) Rainer Schaust, Emil Heid, Karin Träber, Andrea Kalesse (vorne), Katharina Schloß, Uwe Schwind.

Andrea Kalesse tritt Nachfolge an

Nach vier Jahren als Leiterin der Volkshochschule Neupotz wurde Katharina Schloß in einer kleinen Feierstunde in Neupotz im Haus „Leben am Strom“ verabschiedet.

Ortsbürgermeister Emil Heid eröffnete die Verabschiedung und hob in seiner Rede vor allem den Synergieeffekt zwischen Bücherei und Volkshochschule hervor.

Frau Schloß, die gleichzeitig Leiterin der Volkshochschule und Leiterin der Gemeindebücherei Neupotz war, erreichte dadurch wechselseitig die Zielgruppe der jeweils anderen Einrichtung (jüngere Menschen - Bücherei und ältere Menschen - VHS).

Ebenfalls Dankesworte sprach der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim, Uwe Schwind, der Frau Schloß menschliche und kompetente Zusammenarbeit bescheinigte. Die Wertschätzung der Volkshochschule im Bereich der Verbandsgemeinde Jockgrim ließe sich daran erkennen, dass jede Ortsgemeinde ihre eigene Weiterbildungseinrichtung habe.

In Vertretung des Landrates Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender der Kreisvolkshochschule Germersheim, dankte Rainer Schaust (Fachbereichsleiter Schulen und Bildung) Frau Schloß herzlich und überreichte ihr ein Buchpräsent.

Karin Träber, Leiterin der Kreisvolkshochschule Germersheim, würdigte in ihrer Ansprache die Arbeit von Frau Schloß. Sie betonte, dass anhand belegbarer Zahlen das Angebot der VHS Neupotz innerhalb dieser vier Jahre gestiegen sei und mittlerweile Stressbewältigungs- und Kreativkurse fester Bestandteil des Weiterbildungsangebotes in der Gemeinde Neupotz seien.

Gleichzeitig wurde Andrea Kalesse als neue Leiterin in ihr Amt als Leiterin der örtlichen Volkshochschule Neupotz eingeführt. Sie war vom Gemeinderat Neupotz vor einigen Wochen einstimmig in dieses Amt gewählt worden und erhielt nun aus den Händen von Rainer Schaust die Bestellungsurkunde. Er wünschte ihr für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und sei sich sicher, dass die Arbeit in der Volkshochschule Neupotz weiterhin erfolgreich sein werde. KV Germersheim, Presse

01.02.2013


Gute Schulkindbetreuung im Landkreis auch zukünftig sichern

Kreisverwaltung im Gespräch mit den Zuständigen vor Ort

Die erste Gesprächsrunde der Kreisverwaltung mit den Leitungen und Trägern der Schulkind betreuenden Institutionen in den Gemeinden vor Ort ist abgeschlossen.

Landrat Brechtel fasst das bisherige Ergebnis zusammen: „Es hat sich bestätigt, dass es im Landkreis Germersheim generell eine sehr gute Schulkindbetreuung gibt. In jedem Ort gibt es mindestens ein Angebot, in etlichen Orten gibt es mehrere unterschiedliche Angebote nebeneinander, die teilweise miteinander konkurrieren.“

Die besondere Herausforderung wird in den nächsten Jahren sein, die Betreuung der Schulkinder nachhaltig zu sichern. Dies soll mit dem Ausbau des Angebots der Betreuenden Grundschule und mit weiteren Ganztagsschulen im Grundschulbereich ermöglicht werden. Dazu wird die Kreisverwaltung die Gespräche auf der örtlichen Ebene auch in Zukunft weiterführen.“

Die Horte haben ihre Unterstützung zugesagt und werden im Frühjahr eine Bedarfserhebung bei den Eltern über deren tatsächlichen Betreuungsbedarf machen und diese dann in die gemeinsame Planung mit einbringen.

Die Leiterin des Jugendamtes, Sabine Heyn, ergänzt: „Klar erkennbar ist, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen steigt und dieser nur durch ein differenziertes Angebot abzufangen ist. Die ausschließliche Erhöhung von Hortplätzen steht dabei nicht zur Diskussion. Vielmehr geht es darum die derzeitigen Horte sinnvoll zu nutzen und die Bedarfe durch ein Miteinander von Ganztagsschule, Betreuender Grundschule und Hortangebot zu decken.

Die Gespräche vor Ort haben gezeigt, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, ein solches differenziertes Angebot aufzubauen. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung von Landkreis, Gemeinden und Trägern, damit es auch in Zukunft gelingt, die Schulkinder adäquat zu betreuen.“

Ergebnisse aus den einzelnen Gesprächen:

Ganztagsschulen haben ein gutes Angebot

Das Angebot der Ganztagsschule muss für die Eltern bekannter gemacht werden, daher wird es Elterninfoabende der Ganztagsschulen geben.

Derzeit hemmen Vorbehalte und teilweise auch Falschinformationen Eltern noch, ihr Kind an einer GTS anzumelden. Diese Vorurteile gilt es nun abzubauen.

Betreuungsbedarfe sind unterschiedlich

Der Bedarf an Betreuung ist vielfältig und unterschiedlich. Nicht alle Hortplätze werden ganztägig und regelmäßig genutzt. Die Ferienangebote werden von Eltern gerne angenommen; hier ergibt sich auch für Nicht-Hortkinder ein Bedarf, der durch Angebote der Jugendpflege vor Ort abgedeckt werden kann.

Die unterschiedlichen Betreuungsbedarfe müssen künftig stärker in der Planung und Vergabe der Betreuungsplätze berücksichtigt werden. Dazu wird es in den Horten Elternumfragen geben.

Unterstützung der Schulen bei der Einrichtung einer Ganztagsschule

An einigen Standorten gibt es noch Handlungsbedarf zur Einrichtung von Ganztagsschulen. Hier wird es Gespräche mit Politik, Schulen und Verwaltung geben, wie eine Einrichtung vor Ort gelingen und unterstützt werden kann.

„Ziel ist es, die Schulkindbetreuung vor Ort entsprechend des örtlichen Bedarfs nachhaltig zu sichern. Hierzu müssen die Betreuungsbedarfe differenziert erfasst und mit Hilfe schulischer und außerschulischer Betreuungsangebote abgedeckt werden. Wir sind auf einem guten Weg. Durch gemeinsame Planungen und Anstrengung aller in den Gemeinden Beteiligten (Politik, Schule, Jugendhilfe) wird es gelingen, die Schulkindbetreuung nachhaltig zu sichern. Daran werden alle gemeinsam arbeiten“, so der Landrat abschließend. KV Germersheim, Presse

01.02.2013


Bildungs- und Teilhabepaket findet immer größeren Anklang

Über 3200 Einzelleistungen wurden 2012 beantragt

„Immer mehr Familien aus dem Landkreis Germersheim nehmen Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket in Anspruch“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Waren es 2011 rund 1.620 Einzelleistungen mit einer Gesamtsumme von ca. 142.200 Euro, wurden 2012 rund doppelt so viel Einzelleistungen (rund 3.230) in Höhe von rund 281.800 Euro gezählt.“

Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes stehen grundsätzlich Kindern und Jugendlichen in Bedarfs- bzw. Haushaltsgemeinschaften zu, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II, dem SGB XII oder § 2 Asylbewerberleistungs-gesetz erhalten. Berechtigt sind auch Kinder und Jugendliche, für die Wohngeld oder Kindergeldzuschlag gewährt wird.

Der weit überwiegende Anteil der Einzelleistungen im Kreis Germersheim entfiel im Jahr 2012 mit etwa 83 % auf Kinder in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II.

„Vorrangiges Ziel des Bildungs- und Teilhabepakets ist es, Kindern aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit zu geben, Lern- und Freizeitangebote zu nutzen und ihnen so bessere Bildungs- und Entwicklungschancen zu eröffnen“, so der Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen, Dietmar Seefeldt.

Das Bildungs- und Teilhabepaket regelt die finanzielle Unterstützung für ein- oder mehrtägige Schul- und Kitaausflüge, die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf, die Schülerbeförderung, eine angemessene Lernförderung, die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung sowie Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft, z. B. Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht, Teilnahme an Ferienfreizeiten.

„Inzwischen sind diese Leistungen bei den berechtigten Familien bekannt und werden gerne genutzt“, weiß Karin Kaltenbach, Fachbereichsleiterin „Soziale Hilfen“ bei der Kreisverwaltung Germersheim.

2012 machte mit rund 99.400 Euro, etwa 35 % der gesamten Leistungssumme, der persönliche Schulbedarf den größten Teil der Leistungen aus. Dem folgt unmittelbar mit rund 98.400 Euro (ebenfalls rund 35 % der gesamten Leistungssumme) die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung. Unterstützungen zu Schulausflügen und mehrtägige Klassenfahrten wurden 2012 mit einem Anteil von etwa 17 % der Gesamtleistungen (rd. 47.800 Euro) nachgefragt. Die Ausgaben für Lernförderung (rund 11.300 Euro) und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (rund 12.700 Euro) machten jeweils unter 5 % der gesamten Leistungssumme aus.

Der Anspruch auf Schülerbeförderung ist durch landesrechtliche und kommunale Regelungen bereits weitgehend gewährleistet, so dass dieser als Leistung der Bildung und Teilhabe nur selten ergänzt werden muss. Diese Leistungen betrugen in 2012 rund 1.000 Euro.

Landrat Brechtel: „Das Bildungspaket fördert und unterstützt Kinder und junge Erwachsene aus Familien mit geringem Einkommen. Oftmals lässt es die finanzielle Situation von Familien nicht zu, dass die Kinder beispielsweise einen Sportverein besuchen, am gemeinsamen Mittagessen in der Schule teilnehmen oder bei Ausflügen und Klassenfahrten dabei sind. Durch das Bildungs- und Teilhabepaket gibt es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neben dem Regelbedarf weitere Fördermittel. Ich rufe Anspruchsberechtigte weiterhin dazu auf, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen. Die Anträge sind einfach auszufüllen, die Beantragung geht unkompliziert und zügig vonstatten.“

Weitere Informationen und Anträge finden Sie auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.kreis-germersheim.de unter der Rubrik „Publikationen und Formulare“. KV Germersheim, Presse

25.01.2013


Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten

Maßnahmen gegen Legionellen in der Trinkwasserinstallation

Die Betreiber großer Trinkwassererwärmungsanlagen werden durch die „Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV)“ deutlich entlastet. Von der Verordnung betroffen sind Betreiber von Trinkwasserinstallationen, die über eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung verfügen und Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit abgeben. Dazu gehören z.B. Vermietung von Wohnräumen, Hotels, Fitnessstudios.

Großanlagen zur Trinkwassererwärmung sind Anlagen (Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer) jeweils mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern oder einem Inhalt von mehr als drei Litern in jeder Rohrleitung zwischen Ausgang des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle.

Die wichtigsten Änderungen für die gewerblichen Betreiber sind: Die bisher geforderte generelle Anzeigepflicht solcher Anlagen entfällt. Auch wurde die Frist für die erste Untersuchung von gewerblichen, nicht öffentlichen Großanlagen zur Trinkwassererwärmung bis zum 31. Dezember 2013 verlängert (vorher 31. Oktober 2012). Ferner wird das Untersuchungsintervall für die routinemäßige Betreiberuntersuchung betroffener Anlagen von jährlich auf alle drei Jahre erweitert. Dem Gesundheitsamt müssen künftig die Ergebnisse der Legionellenuntersuchung nur noch dann gemeldet werden, wenn der technische Maßnahmenwert überschritten wurde.

Wichtig: öffentliche Betreiber wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Pflegeheime etc. werden von dieser Änderung nicht betroffen, hierfür gelten kürzere Untersuchungsintervalle.

Der „technische Maßnahmenwert“ beträgt 100 Legionellen (koloniebildende Einheiten) in 100 Milliliter (ml) Trinkwasser. Wird der Wert erreicht oder überschritten, ist dies ein Hinweis auf vermeidbare technische Mängel in der Trinkwasser-Installation. Wird der technische Maßnahmenwert überschritten, so ist der Betreiber verpflichtet, dies unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen. Nach Eingang der Anzeige beim Gesundheitsamt werden mit dem Betreiber ggf. weitere Abhilfemaßnahmen abgestimmt.

Bei Legionellen handelt es sich um Bakterien, die in geringen Konzentrationen im Grundwasser vorkommen. Von dort aus gelangen sie auch in die Trinkwasserinstallation. Ideale Lebensbedingungen finden sie in Temperaturbereichen zwischen 25 bis 45 °C. Auch stagnierendes Wasser, z. B. aufgrund selten genutzter Trinkwasserleitungen, begünstigt die Vermehrung von Legionellen. Erst ab 55°C kommt es langsam zum Absterben der Legionellen im Wasser. Als Aerosol (Luft-/Wassernebel) eingeatmet - zum Beispiel beim Duschen - können die Legionellen zu einer schweren Lungenentzündung führen. Hinzu kommt die 10- bis 100-fache Anzahl an Erkrankungen am Pontiac-Fieber, das einen milderen Verlauf hat und auch durch Legionellen verursacht wird. Falsch konstruierte und betriebene Trinkwassersysteme haben einen erheblichen Anteil an den Erkrankungen.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.kreis-germersheim.de, www.bundesgesundheitsministerium.de, www.umweltbundesamt.de, www.dvgw.de, www.ak-wasserhygiene.de und www.gesetze-im-internet.de.

Außerdem stehen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes gerne für Beratungen und Rücksprachen zur Verfügung. KV Germersheim, Presse

22.01.2013


Pachtvertrag mit Straußenfarm unter Dach und Fach

Buntes Veranstaltungsprogramm 2013 im Farmgarten

Was lange währt, wird endlich gut: Die Straußenfarm Mhou ist nun offiziell Hausherr im „BUF“ in Rülzheim, der ehemaligen „Bildungs-und Freizeitstätte" des Landkreises Germersheim. Mit der Unterschrift unter den Pachtvertrag beendeten Landrat Dr. Fritz Brechtel und Straußenfarmer Christoph Kistner am Mittwoch, 16. Januar, die wegen vieler juristischer Fragen äußerst komplexen Vertragsverhandlungen. „Nun können wir endlich in eine positive gemeinsame Zukunft schauen“, sagte Dr. Brechtel. Auch Ortsbürgermeister Reiner Hör freut sich darüber, „dass jetzt alle Voraussetzungen vorliegen, gemeinsam die Straußenfarm und das Freizeitgelände der Gemeinde offensiv vermarkten zu können.“

„Mit der neu gewonnenen Rechtssicherheit können wir nun endlich viele Ideen und Pläne in Rülzheim in die Tat umsetzen“, so Kistner. Schon im Jahr 2013 haben er und seine Frau Uschi Braun viel vor: Im neu eröffneten Restaurant „Farmhaus“ wird es u. a. „Barbecue“-Grillabende geben, wie sie die beiden in ihrer „Zweitheimat“ Südafrika schätzen gelernt haben. Am 24. März lädt die Straußenfarm zu einem „Tag der Offenen Tür“, jeweils am 1. Mai und 1. September zu Bauernmärkten im Farmgarten und am 11. August zum „African Summer“, dem großen, bunten Afrika-Fest. Zahlreiche Busgruppen aus Nah und Fern haben sich bereits jetzt schon Führungstermine für das neue Jahr reservieren lassen. In 2012 haben die kleinen und großen Strauße der Farm mehr als 100.000 Besucher nach Rülzheim gelockt. KV Germersheim, Presse

21.01.2013


Meinhard Emling aus Lingenfeld erhält Landesehrennadel

Meinhard Emling aus Lingenfeld hat am 11. Januar 2013 für sein Engagement im Gospelchor Lingenfeld die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen des Neujahrempfangs der Gemeinde Lingenfeld überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Der Name Meinhard Emling ist eng verbunden mit dem Gospelchor Lingenfeld. Er selbst gründete den Chor 1974, war 37 Jahre lang Chorleiter und 35 Jahre lang dessen Vorsitzender. Der Gospelchor Lingenfeld war der erste Gospelchor in der Pfalz. Mit seinen Auftritten erarbeitete er sich den Ruf, zu den besten Gospelchören in Deutschland zu gehören. Auch im Ausland trafen die Sängerinnen und Sänger auf viele begeisterte Zuhörer. Insgesamt dirigierte Meinhard Emling in den 37 Jahren mehr als 480 Konzerte und unternahm mit seinem Chor 55 Konzertreisen im In- und Ausland. Der Chor trat unter anderem in Österreich, Frankreich, Italien, Schweden und Polen auf. Auch wirkte der Gospelchor in zahlreichen Fernsehsendungen mit, trat bei Benefizkonzerten auf und nahm eigene CDs auf. Im November 2011 legte Emling im Rahmen eines Abschiedskonzertes den Taktstock nieder.

Landrat Dr. Brechtel dankte Meinhard Emling für sein beispielhaftes Engagement und gratulierte ihm nochmals für seine großen Erfolge, die er zusammen mit dem Gospelchor erreicht hat. KV Germersheim, Presse

16.01.2013


Zeitschrift WirtschaftsBild – Standort Landkreis Germersheim erschienen

Anfang Januar erschien erstmalig eine Ausgabe der Zeitschrift „WirtschaftsBild“, die ausschließlich über den Wirtschaftsstandort Landkreis Germersheim berichtet. Diese 42-seitige Ausgabe aus dem Verlag Union Betriebs-GmbH in Rheinbach entstand in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis und informiert u.a. über bereits ansässige renommierte Unternehmen, die hervorragende Lage und Verkehrsinfrastruktur, die freien Gewerbeflächen, über das Angebot an Bildung und Beratung sowie über die gute Lebensqualität.

Mit seinen Standortausgaben erreicht „WirtschaftsBild“ Monat für Monat deutschlandweit gezielt mehrere tausend Adressaten aus dem Mittelstand: Unternehmer, Industriebetriebe, Freiberufler sowie Fach- und Wirtschaftsverbände des Mittelstandes, Industrie- und Handelskammern, Institutionen der Wirtschaftsförderung sowie Meinungsbildner in den Medien.

Landrat Dr. Fritz Brechtel bewertet Wirtschaftsbild als wertvolle Maßnahme des Standortmarketing: „Das Heft ist ein Vorzeigebeispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis, Wirtschaftförderung und Unternehmen mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Landkreis Germersheim zu stärken und auszubauen.“

Auch Maria Farrenkopf, Geschäftsführerin der Wifö GmbH, sieht die neue Ausgabe von „Wirtschaftsbild“ sehr positiv: „Potenzielle Investoren, Entscheider und Multiplikatoren in ganz Deutschland bekamen so Anfang Januar ganz konkrete Informationen über den Wirtschaftsstandort Landkreis Germersheim auf ihren Schreibtisch. Diese sehr effiziente Werbemöglichkeit wurde auch von den Unternehmen im Landkreis Germersheim gerne genutzt und unterstützt.


Die Ausgabe „WirtschaftsBild – Standort Landkreis Germersheim“ ist erhältlich bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis Germersheim, E-Mail: wifoe@kreis-germersheim.de  oder Tel: 07274/53-218.

15.01.2013


Gebührenbescheide für Abfallentsorgung werden verschickt

Ende Januar verschickt die Kreisverwaltung Germersheim die Bescheide für die Abfallentsorgungsgebühren. Adressaten sind Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen.

Der Gebührenbescheid beinhaltet die Endabrechnung des Jahres 2012 und die Höhe der Vorausleistungen für das laufende Jahr. Diese sind jeweils zum 1. März, zum 1. Juli sowie zum 1. November fällig.

Bei zu spät erfolgter Bezahlung fallen Verwaltungsgebühren an, die man bei rechtzeitiger Zahlung der Abfallgebühren umgehen kann. Mit Erteilung einer Einzugsermächtigung werden die Gebühren automatisch zum geforderten Termin abgebucht.

Die dazu nötigen Formulare liegen dem Gebührenbescheid bei und werden auch nach telefonischer Anforderung bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274/53-256 gerne zugesandt.

Im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft ist das Formular für die Einzugsermächtigung unter der Rubrik Formulare ebenfalls zu finden. Dieses muss mit Unterschrift an die Kreisverwaltung geschickt werden.

Die Kreisverwaltung bittet darum, auf den Überweisungsträgern die Eigentümernummer anzugeben. Zahlungseingänge ohne die Eigentümernummer können nicht zugewiesen und somit nicht ordnungsgemäß verbucht werden. KV Germersheim, Presse

15.01.2013


Beginn der Sperrmüllabfuhr im Kreis Germersheim

Auch Abholservice für kleine Elektrogeräte

Ab Freitag, 18. Januar, wird im Kreis Germersheim wieder der Sperrmüll abgefahren. Die Termine findet man im Abfallkalender.

Sperrige Grünabfälle werden zu gesonderten Terminen abgefahren. Auch sperrige Abfälle aus Büros, Werkstätten, Geschäften etc. werden nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr abgeholt.

Zum Sperrmüll zählen sperrige Abfälle aus privaten Haushalten, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die Restmülltonne entsorgt werden können. Auch sämtliche Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparat, Küchengeräte, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten, Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs, Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player können ebenfalls im Rahmen des Sperrmülls am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden. Sie werden dem Recycling zugeführt.

Eine Ausnahme gilt für Kühlschränke und Fernseher. Ihre Einsammlung erfolgt, wie bisher, in den ungeraden Wochen. Dafür ist eine schriftliche Mitteilung an den Entsorgungspartner Fa. SITA in Rülzheim erforderlich.

Da Sperrmüll in die 3 Fraktionen Altholz einschließlich Altfenster und -türen, Altmetall einschließlich Elektroschrott sowie den eigentlichen Sperrmüll eingeteilt wird sollte er auch entsprechend getrennt zur Abholung bereitgestellt werden.

In Wohngebieten muss der Sperrmüll am Abfuhrtag bis 7.00 Uhr bereitgestellt sein. In Misch- und Gewerbegebieten kann sogar bereits ab 6.00 Uhr Sperrmüll abgefahren werden.

Es ist zu beachten, dass die einzelnen Teile eine Länge von 1,70 m und ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten dürfen.

Abfälle, die nicht bei der Sperrmüllabfuhr zugelassen sind müssen über die Abfallbehälter entsorgt oder je nach Abfallart zu einem der Wertstoffhöfe gebracht werden.

Weitere Informationen bezüglich der Entsorgung des Sperrmülls sind telefonisch bei der Kreisverwaltung Germersheim unter 07274/53-342, bei der Firma SITA Süd GmbH unter 07272/700-50 oder beim kostenlosen Infotelefon der Firma SITA unter 0800/2 67 62 66 erhältlich.

Zur Fraktion Altholz, Altfenster u. -türen zählen:

- Mobiliar und sonstige Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, Bänke, Regale,

- Schränke ohne Glasteile, Holzlattenroste, Holzbettgestelle, Weinsteigen, Paneelen, Decken- oder Fußleisten

- Fenster mit Holz-, Kunststoff- oder Metallrahmen einschl. Glas

- Türen aus Holz, Kunststoff oder Metall einschl. Rahmen

- Außen-Holz, d.h. Holz das mit Holzschutzmitteln behandelt oder Kesseldruck imprägniert ist. (Holzpfosten, Holzpergola, Sandkastenumrandungen, Gartenzäune, Klappläden aus Holz, Rollläden aus Holz)

- Spiegel (Spiegelglas inkl. Rahmen)

Altfenster dabei unbedingt separat lagern und gegebenenfalls gegen Umstürzen sichern. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die Verwaltung die Altfenster selbst zu den Wertstoffhöfen zu bringen. Die Annahme dort ist kostenlos.

nicht mitgenommen werden:

- Hölzer aus Bau- und Abrissmaßnahmen wie Bauabfälle aus Holz (z.B. Dachlatten, Baudielen, Schaltafeln, Paletten). Diese Abfälle können gebührenpflichtig beim Wertstoffhof Berg bzw. den Wertstoffhöfen Rülzheim (bei Fa. SITA) und Westheim abgegeben werden.

Zur Fraktion Altmetall zählen:

- Elektro-Altgeräte wie Haushaltsgeräte, Computer (außer Fernseher und Kühlgeräte)

- Elektroherde, Gasherde, Kohleherde (Schamottsteine müssen ausgebaut sein)

- Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, Fahrräder, Wäscheständer, Gestelle von Kinderwagen, Rasenmäher, Geschirrteile wie Töpfe und Pfannen

- Badewannen, Boiler, Ofenrohre, Regale, Drahtzäune und Dachrinnen aus Metall

- vollständig entleerte Ölöfen, gereinigte und entleerte Metalltanks bis 1000 Liter

nicht mitgenommen werden:

- Autoteile wie Autotüren, Autoreifen, Autositze, Autobatterien, Stoßstangen, Felgen, etc. Entsorgung erfolgt über die Altmetall-Händler und Autoverwerter oder Wertstoffhof Berg, Wertstoffhof Westheim, Wertstoffhof Rülzheim (gebührenpflichtig).

Zur Fraktion Sperrmüll zählen:

- Matratzen, Deckbetten, Kissen,
- Taschen, Koffer, Sessel, Sofa, Polstergarnituren, Lampen, Waschbecken aus Porzellan,
- entleerte und gereinigte Kunststofftanks bis 1000 Liter,
- große Spielzeuge, Teppiche, Teppichböden, Linoleum.

nicht mitgenommen werden:
- Baustellenabfälle wie z.B. Fliesen, Kacheln, Zementsäcke, Folien, Befestigungsbänder,
- Kartonagen, Kleidungsstücke,
- Problemabfälle

- Leere Farbeimer aus Kunststoff (Entsorgung über den gelben Sack).

 - Kühlschränke, Fernsehgeräte

Anmeldung per Postkarte, Fax oder E- Mail an: Firma SITA Süd GmbH, Mozartstr. 27,76761 Rülzheim, Fax 07272/7005 50. E-Mail: auftrag.ruelzheim@sita-deutschland.de

Alle Informationen zum Thema Abfall sind auch im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft  nachzulesen.

14.01.2013


Die Biotonne im Winter

Wenn die Temperaturen nachts in den Minusbereich absinken kann es dazu kommen, dass der Bioabfall an den Tonnen festfriert und diese dadurch nicht vollständig geleert werden können.

Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte der Bioabfall in Zeitungspapier verpackt werden, so die Kreisverwaltung Germersheim. So kann zumindest weitgehend verhindert werden, dass der Bioabfall an der Tonne haften bleibt. Die Müllwerker haben in diesem Fall kaum Eingriffsmöglichkeiten, da der Leerungsvorgang automatisiert ist. Bei gefrorenen Abfallgefäßen kann es daher passieren, dass eine Tonne auch nach mehrmaligem Rütteln nicht oder nur teilweise entleert wird.

Allerdings kann man gegen eingefrorene Mülltonnen etwas tun. Die Kreisverwaltung gibt dazu folgende Ratschläge: Eine Maßnahme gegen das Einfrieren ist neben dem Einpacken der Bioabfälle beispielsweise das Auskleiden der Abfalltonnen mit reichlich zerknülltem Zeitungspapier um einen Puffer gegen die niedrigen Außentemperaturen zu schaffen. Auch sollte man möglichst wenig feuchte Abfälle in die Tonnen füllen (zum Beispiel Kaffee- und Teefilter vorher gut abtropfen lassen).

Eine weitere hilfreiche Maßnahme besteht darin, den gefrorenen Müll vor der Abholung z.B. mit einem Spaten zu lockern oder, falls die Möglichkeit besteht, die Tonne in Frostnächten an einem geschützten Ort, zum Beispiel einer Garage unterzubringen und erst am frühen Morgen zur Leerung bereitzustellen. KV Germersheim, Presse

14.01.2013


Heinz Weis aus Lustadt erhält Landesehrennadel

Heinz Weis aus Lustadt hat am 6. Januar 2013 für sein ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen des Neujahrtreffens überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Heinz Weis war und ist in vielen unterschiedlichen Gebieten engagiert. Von 1974 bis 1995 war er 1. Vorsitzender des Christus-Kirchenchors Lustadt und ist dort auch heute noch aktiv. Zudem arbeitete er viele Jahre im Männerchor Lyra als Vorstand mit.

Seit 34 Jahren gehört Weis dem Presbyterium der Protestantischen Kirchengemeinde Lustadt an, wurde in die Bezirkssynode und dort wiederum in den erweiterten Bezirkskirchenrat gewählt. 1984 führte ihn sein Weg auch in die Landessynode.

Der Geehrte war Mitbegründer der Freien Wählergruppe Reichert im Jahr 1974 (später FWG Lustadt) und gehörte 20 Jahre lang dem Lustadter Gemeinderat und verschiedenen Ausschüssen an. Außerdem nahm Heinz Weis einige Jahre das Amt des Feldgeschworenen wahr.

Auch bei den Gründungen des Tennisclubs, der Partnerschaft zwischen Lustadt und Rosny sur Seine und des Kinderkirchenchors „Zugvögel“ war Weis aktiv und unterstützend dabei.

Landrat Dr. Brechtel dankte Heinz Weis für seinen bemerkenswerten ehrenamtlichen Einsatz in so vielen verschiedenen Bereichen und sprach ihm seine Anerkennung aus. KV Germersheim, Presse

11.01.2013


Fulminantes Neujahrskonzert

Das „Johann-Strauß-Orchester Wiesbaden“ unter der Leitung von Herbert Siebert sowie die Solisten Claudia Gundermann (Sopran) und Eduardo Villa (Tenor) bezauberten das Publikum mit einem mitreißenden und heiteren Neujahrskonzert. Zu hören waren Werke von Wagner, Mozart, Verdi, Komzak, Strauß, Léhar, Suppé und Herzer. Der „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur“ hatte zum 16. Mal zum Neujahrskonzert in die Germersheimer Stadthalle geladen. Bernd Peter Arnold vom Hessischen Rundfunk führte mit Humor und Charme durch das Programm.

Das Publikum im voll besetzten Haus war begeistert und bedankte sich mit tosendem Applaus. KV Germersheim, Presse

11.01.2013


Karneval und Jugendschutz - Gremien der Südpfalz informieren

Fasching ist die Zeit des ausgelassenen Feierns. Sicherlich gehört auch zur „5. Jahreszeit“, dass manche Regeln außer Kraft gesetzt werden. Doch im Zusammenhang mit Alkohol sollte es kein „Feiern ohne Grenzen“ geben. Jedes Jahr wird aufs Neue beklagt, wie fahrlässig in dieser Zeit mit der Abgabe von alkoholischen Getränken an Jugendliche umgegangen wird. Aber wo genau ist denn jetzt Schluss?

Der Runde Tisch Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Germersheim und der Fachkreis Jugendschutz des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau informieren, dass die Regelungen des Jugendschutzgesetzes einen klaren Rahmen in Bezug auf die Abgabe und Konsum von Alkohol, sowie Aufenthaltszeiten bei Veranstaltungen liefern. Z.B. ist die Anwesenheit von Mitgliedern einer Tanzgarde unter 14 Jahren bei Hofbällen und Prunksitzungen im Rahmen der Brauchtumspflege bis 22 Uhr erlaubt und Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren bis 24 Uhr gestattet, sofern keine jugendgefährdenden Programme dagegen sprechen. Diese Einschränkung wird zwar durch die Begleitung eines Erziehungsbeauftragten aufgehoben, dieser muss jedoch dauerhaft seiner Aufsichtspflicht nachkommen können. Erziehungsbeauftragt kann eine vertrauenswürdige, volljährige Person sein, die von den Personensorgeberechtigten mit der erzieherischen Begleitung einer/s Jugendlichen beauftragt ist.

Zum Thema Alkohol spricht das Gesetz ein klares Verbot zur Abgabe und Konsum von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren aus. Ab 16 Jahren sind Bier und Wein, sowie Mixgetränke mit Bier und Wein erlaubt. Harte Alkoholika wie Schnäpse, Liköre und deren Mixgetränke (so genannte branntweinhaltige Getränke) dürfen an Jugendliche weder abgegeben, noch darf ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit erlaubt werden. Gleiches gilt auch für Tabakwaren. Verstöße gegen die hier genannten Bestimmungen nach dem Jugendschutzgesetz können mit Geldbußen bis zu einer Höhe von 3000 Euro geahndet werden.

Faschingsumzüge sind häufig „Trinkstätten“ für Kinder und Jugendliche. Durch die „Vorbildfunktion“ einiger Erwachsener fühlen sich Kinder und Jugendliche motiviert und in ihrem Konsumverhalten bestätigt, dass Alkohol zum Fasching und der Vollrausch einfach dazugehören. Um die Tradition des gemeinsamen Feierns und Fröhlichseins an Fasching zu erhalten, sollte der maßvolle und verantwortliche Umgang mit Alkohol im Vordergrund bleiben. Aufgrund von Erfahrungen und Beobachtungen durch die Polizei- und Ordnungsbehörden, kann eine fröhliche und ausgelassene Laune durch übermäßigen Alkoholkonsum schnell in eine aggressive Stimmung umschlagen. Die Behörden appellieren an alle Erwachsene, sich ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und sich entsprechend zu verhalten. Auch die Umzugsteilnehmer dürfen sich während eines Umzuges ihrer Verantwortung nicht entziehen. Sobald Gefährdungssituationen durch übermäßigen Alkoholkonsum erkennbar sind, sollte couragiertes Verhalten gezeigt und entsprechend darauf reagiert werden.

Es werden verstärkt Kontrollen hinsichtlich der Abgabe von Alkohol an Jugendliche in Supermärkten und sonstigen Alkoholabgabestellen vor den geplanten Umzügen in den umliegenden Dörfern und Städten durchgeführt. Testkäufe in der Vergangenheit haben gezeigt, dass noch erhebliche Defizite in den Verkaufsstellen bezüglich der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen des Jugendschutzes herrschen. Nach dem Jugendschutzgesetz müssen Veranstalter und Gewerbetreibende auch die geltenden Vorschriften des JuSchG in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, aushängen.

Die Umzüge selbst werden auch durch Kontrollen begleitet, um die Sicherheit und den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten.

Als Ansprechpartner im Bereich Jugendschutz bieten folgende Kontaktstellen Eltern und Gewerbetreibenden Informationen und Beratung an bzw. nehmen auch Hinweise zu Verstößen gegen Jugendschutzbestimmungen entgegen:

Kreisjugendamt Germersheim, Herr Sabatus, Tel. 07274/53-372

Kreisjugendamt Südliche Weinstraße, Frau Röhrig, Tel. 06341/940-468

Jugendamt der Stadt Landau, Herr Schönhöfer, Tel. 06341/13-5170

sowie die jeweiligen Ordnungsämter der Verbandsgemeinden in den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim und der Stadt Landau in der Pfalz, sowie die zuständigen Dienststellen der Polizei. KV Germersheim, Presse

11.01.2013


Nach Jockgrim statt nach Mainz oder Köln

„Karneval-Kern“ bietet Faschingskostüme für jeden Geschmack

cr. Jockgrim- „Als was wollen wir denn in diesem Jahr auf die Fassenacht gehen? – zum Fasching oder zum Karneval?“ Wer originelle Antworten auf diese sich alljährlich aufs neue stellende Frage allein in den Karnevalshochburgen, in Mainz oder in Köln, erwartet, der war wohl noch nie in der Römerbadstrasse 7 im südpfälzischen Jockgrim. Dort halten nämlich Sabine und Markus Kern in ihrem Fachmarkt „Karneval-Kern“ inzwischen schon im 9. Jahr die aktuellsten Verkleidungen der Kampagne bereit. Rund 300 verschiedene Kostüme für Damen, über 200 für Herren und weitere gut fünfzig für Kinder finden sich derzeit auf den Kleiderständern und in den Regalen des Fasnachts-Shops – mehrere tausend weitere – und seien sie noch so ausgefallen - können kurzfristig von spezialisierten Vorlieferanten beschafft werden.

Piratinnen und Piraten, phantasievolle Uniformen, Chinesen und Japaner und immer wieder die unverwüstliche Biene Maja - das sind die Hits in dieser Kampagne, wissen Sabine und Markus Kern zu berichten, deren Geschäft schon seit Jahren Anziehungspunkt für Karnevalisten und Narren aus der gesamten Pfalz, aus Nordbaden und zunehmend auch aus dem benachbarten Elsass ist.

Ganze Karnevalsvereine, Faschingsclubs und Freundeskreise „fallen“ in diesen Tagen in der traditionsreichen Gemeinde auf dem Rheinhochgestade im südlichen Landkreis Germersheim ein, um sich rechtzeitig, bevor die diesjährige Fasnachtskampagne auf „Hochtouren“ kommt, entsprechend auszustatten. Alles gibt’s hier: Kostüme mit allen passenden Accessoires bis zu den „selbstklebenden Hautfetzen für das Vampir-Kostüm“ - dazu Masken, Schmuck, Perücken, Hüte, Schuhe und Stiefel – und wenn die Größe nicht passt, dann kann „Karneval-Kern“ Innerhalb von zwei, drei Tage nachliefern.

„Wir haben überall – in Geschäften nah und fern und sowie im Internet - gesucht“, weiß Jürgen Föllinger, Präsident der Karnevalsgesellschaft „Herxheimer Wind“ zu berichten, „aber so zuvorkommend und vor allem so preisgünstig sind wir nirgendwo bedient worden“.

Und dabei sind die Kerns eher zufällig auf diesen „närrischen“ Geschäftszweig gekommen: Als Schausteller sind sie nämlich von Ende April bis Anfang November auf den Jahrmärkten und Volksfesten in der näheren und weiteren Region unterwegs und betreiben dort neben einem „Glücksrad“ auch noch zwei Stände mit Geschicklichkeitsspielen – an einem können sich die Besucher im „Enten angeln“, am anderen im „Ringe werfen“ messen.

Und dann ist der gelernte Bäcker Markus Kern aber auch noch mit einem Stand auf auf dem Speyerer Weihnachts- und Neujahrsmarkt vertreten und bietet dort bereits im 24. Jahr ganz exquisite, durchweg selbstgemachte Süßwaren an: Handgemachtes, köstliches Marzipan in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, hausgemachten, auch weihnachtlich duftenden Nougat, knusprige Mandelsplitter und leckere Lebkuchen – mmhm - wie sagt da der Pälzer? „Do misst de Buckel aach noch Bauch soi...“.

Kern war schon als Bub vom Schaustellerleben fasziniert – seinen Beruf als Bäcker hat er auch deshalb ausgewählt, weil er da schon nachmittags wieder auf der geliebten „Schießbude“ der Speyerer Schaustellerfamilie Lemke mithelfen konnte - ein echter „Rummelplatz-Freak“ eben, der sich seit langem schon, gemeinsam mit seiner Frau Sabine, mit der gleichen Hingabe auch in die „Fassenacht“ gestürzt hat.

Und da in der Zeit zwischen dem Ende des Weihnachtsmarktes und dem Beginn der Rummelplatz-Saison noch ein paar freie Wochen lagen, entstand in den beiden die Idee, das Karnevals-Geschäft in ihrer Heimatgemeinde Jockgrim zu eröffnen. Und dort klingelt in diesen Wochen von früh bis in die Nacht die Ladentür, denn so kurz wie in diesem Jahr war die Fassenachts-Session schon lange nicht mehr...

Alla dann – nix wie hie unn „Hajo, Helau, Ahoi und Alaaf!“

09.01.2013


Hiltrud Jochem in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet

Hiltrud Jochem und Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Verabschiedung.

Hiltrud Jochem wurde von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer Feierstunde in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.

Hiltrud Jochem wurde im Frühjahr 1971 als Schreibkraft in der Schulabteilung eingestellt. Kurze Zeit später übernahm sie auch Aufgaben in der ehemaligen Kreisbücherei. Im Mai 1972 wechselte sie in die damalige Abteilung 1, Ausländerpolizei, dem heutigen Fachbereich 41, Ordnung, Kommunalaufsicht, in dem sie seit 1973 ausschließlich arbeitete. Dort war sie u.a. zuständig für die Erteilung, Verlängerung, Übertragung und das Versagen von Aufenthaltstiteln, Visumsverfahren, Identitätsdokumente und Passersatz; sie gab allgemeine Auskünfte und leitete Strafanzeigen ein.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihr für ihre engagierte Arbeit und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen schlossen sich auch Dezernentin Tanja Koch, Fachbereichsleiter Herbert Wirth, Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an. KV Germersheim, Presse


09.01.2013


IGS Kandel: Rechtzeitig zu Schulbeginn sind die Container bezugsfertig

Landrat Brechtel besichtigt zusammen mit Peter Beyer, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, und dem Hausmeister der IGS die bezugsfertigen ContainerBrandmeldeanlage wird bis Mitte März im Schul-Altbau installiert

Ab dem 7. Januar werden zwölf Klassen der Integrierten Gesamtschule Kandel in Containern unterrichtet. „Bereits kurz vor Weihnachten wurden die Containerangeliefert und gestellt, sodass die betroffenen Schulklassen die Räume jetzt beziehen können“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel, der die Container-Lösung vor Ort begutachtet hat. Er bedankte sich dabei auch bei allen beteiligten Mitarbeitern für engagierte und rasche Arbeit.

Ende 2012 wurden an der IGS Kandel deutliche Brandschutzmängel festegestellt, dass innerhalb kürzester Zeit alternative Unterbringungen für insgesamt zwölf Schulklassen im Altbau gefunden werden mussten. Diese werden nun in drei Containeranlagen mit je vier Klassenräumen ausgelagert. „Das geschieht zur Sicherheit der Kinder und der Lehrer. Sobald die Anlage eingebaut ist, können die Fachräume im Obergeschoss sowie die Erdgeschosse der Gebäude wieder genutzt werden, die Überwachung des Altbaus durch Sicherheitspersonal ist dann nicht mehr nötig. Das wird spätestens Mitte März sein. Zusätzlich werden an die Obergeschosse des Mittelgebäudes Außentreppen gebaut. Dann jedoch steht die Entscheidung an, wie mit dem Gebäude weiter verfahren wird – Neubau oder Sanierung“, erläuterte Landrat Brechtel. In jedem Fall müssen die Container auf längere Zeit für schulische Zwecke genutzt werden.

Die modernen Container sind mit Whiteboards ausgestattet. Die Miete für alle Container beträgt pro Monat rund 6.400 Euro. Die Aufbaukosten und sonstige Kosten belaufen sich einmalig auf ca. 110.000 Euro. „Wie lange die Container an der Schule stehen bleiben, hängt von den weiteren Entscheidungen ab“, so Brechtel, „Sobald alle Fachingenieure und Gutachter ihre Expertisen abgegeben haben, können wir in die Diskussion über Sanierung oder Neubau eintreten. Damit wollen wir in den nächsten Wochen beginnen.“ KV Germersheim, Presse

07.01.2013


Abfallentsorgungsvertrag für weitere sechs Jahre an Firma SITA vergeben

v.l.: Jürgen Stumpf, Leiter des Fachbereichs für Abfallrecht und Abfallwirtschaft im Landkreis, der 1. Kreisbeigeordneten Benno Heiter, Annika Schenk, Leiterin des Kommunalvertriebs bei SITA und der SITA-Niederlassungsleiter Jürgen Deutsch.

Der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter und Vertreter der Firma SITA SÜD GmbH haben jetzt den Abfallentsorgungsvertrag für das Einsammeln des Rest- und Biomülls der Haushalte und Betriebe im Landkreis Germersheim unterschrieben. Damit ist die in Rülzheim ansässige Firma weitere sechs Jahre für die Müllentsorgung im Landkreis verantwortlich. Der Vertragsbeginn ist der 1. Juli 2013.

Das Unternehmen bekam nach der umfangreichen europaweiten Ausschreibung den Zuschlag. Der nun abgeschlossene Vertrag umfasst auch das Einsammeln von Sperrmüll einschließlich der Elektro- und Elektronikaltgeräte.

„Auf der Basis des neuen Vertrages kann die erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit mit der Firma SITA weitergeführt werden. Das Ausschreibungsergebnis stellt ein wichtiger Baustein dar, damit die Abfallgebühren für 2013 auch ein weiteres, viertes Jahr in Folge konstant gehalten werden können“, so der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter. KV Germersheim, Presse


03.01.2013


Abfallkalender für „große“ Abfallbehälter ab sofort im Internet abrufbar

Die gedruckten Abfallkalender für die Müllgefäße bis 240l Volumengröße wurden bereits Mitte Dezember an die Haushalte im Landkreis Germersheim verteilt. Die Termine der „großen Abfallgefäße“ (770l und 1.100l) sind nun ebenfalls im Internet abrufbar.

Die Abfuhrdaten für Abfallgefäße mit einem Volumen von 770l bzw. 1.100l können aufgrund vielfältiger Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Abfallbehältnisse nicht in der Form eines gedruckten Kalenders dargestellt werden. Sie können aber auf der Homepage der Abfallwirtschaft abgerufen werden.

Die Internetversion des kompletten Abfallkalenders des Landkreises ist unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft unter der Rubrik Abfallkalender 2013 zu finden. Betroffene Eigentümer, die über keinen Internetzugang verfügen können einen Schwarzweiß-Ausdruck ihres Kalenders direkt bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274/53 342 anfordern. KV Germersheim, Presse

27.12.2012


Gastgeberverzeichnis Rheinebene erschienen

Erstmalig erscheint neben dem Urlaubsführer ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis für die Stadt Speyer, den Rhein-Pfalz-Kreis sowie den Landkreis Germersheim. Auf sechs Doppelseiten werden die Highlights der einzelnen Regionen dargestellt. Im Anschluss sind eine Auswahl an Übernachtungsbetrieben sowie Einkehrmöglichkeiten aufgelistet. Die Auflage beträgt 25.000 Exemplare.

Das Gastgeberverzeichnis für die Rheinebene ist Teil einer Gesamtstrategie der Pfalz.Touristik. Dazu hat man sich im Kreis der Pfälzer Tourismus-Experten auf einen Titelentwurf des Ateliers Sommer geeinigt, den die vier Ferienregionen in der Pfalz – Pfälzerwald, Pfälzer Bergland, Weinstraße und Rheinebene – übernehmen werden. Ergänzend zu den Gastgeber-Verzeichnissen für die vier Ferienregionen wird die Pfalz.Touristik eine Image-Broschüre herausgeben, die die Top-Themen aller Ferienregionen wie Weinerlebnis, Wandern und Radfahren in den Vordergrund rückt.

Erhältlich ist das Gastgeberverzeichnis Rheinebene beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim, Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de, bei der Tourist Information Speyer, Maximilianstr. 13, 67346 Speyer, Tel. 06232/142392, E-Mail: touristinformation@stadt-speyer.de und beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V., Europaplatz 5, 67063 Ludwigshafen, Tel. 0621/5909-47-414, E-Mail: heidi.wittmann@kv-rpk.de.

21.12.2012


Der neue Urlaubskatalog für die Südpfalz ist da

Rechtzeitig vor Weihnachten, eine Zeit, in der auch viele ihren Urlaub planen, erscheint der neue Urlaubskatalog für die Südpfalz, herausgegeben vom Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim.

Der Urlaubsführer Südpfalz Landkreis Germersheim macht Lust auf einen Urlaub oder Ausflug in die Südpfalz. Auf über 50 Seiten werden die Hauptangebote wie Radfahren und Wandern, Genuss und Wein, Natur und Freizeitmöglichkeiten, touristische Highlights sowie die Urlaubsorte der Südpfalz vorgestellt. Im separat beigelegten Gastgeberverzeichnis finden die Gäste Adressen von zahlreichen Unterkunftsbetrieben und Restaurants.

Der Urlaubsführer ist neben dem Internet das wichtigste Medium, um aktiv für die Region zu werben und potenziellen Gästen einen ersten Eindruck zu vermitteln. Die Auflage beträgt 25.000 Stück. Auf den wichtigsten touristischen Messen in Deutschland, wie bereits im Januar bei der Touristikmesse CMT in Stuttgart, wird der Urlaubsführer verteilt und gezielt bei Anfragen durch die Tourismusbüros im Landkreis Germersheim sowie durch die Pfalz.Touristik verschickt. Außerdem liegt der Urlaubsführer auch an publikumswirksamen Stellen aus. Dazu zählen Touristikinformationen, Beherbergungsbetriebe und auch Verwaltungen im Kreis.

Erhältlich ist der Urlaubsführer Südpfalz beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim, Tel. 07274-53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de. KV Germersheim, Presse

21.12.2012


Im Kreis startet Lehrprojekt zur Entwicklung Interkultureller Kompetenz

Landrat Dr. Fritz Brechtel und Prof. Dr. Bernd Meyer, Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation, Fachbereich 06: Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft.

Landrat: Passgenau Schulungsbedarf erkennen und anbieten

„Bei vielen Aufgaben der Kreisverwaltung sind Kenntnisse und Fertigkeiten, die sich unter dem Begriff ‚Interkulturelle Kompetenz’ zusammenfassen lassen, von großer Bedeutung. Um unseren Mitarbeitern dafür das individuell passende Instrumentarium an die Hand zu geben und sie für das Thema zu sensibilisieren, hat die Verwaltung zusammen mit dem Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim (FTSK) das Lehrprojekt ‚Entwicklung Interkultureller Kompetenz – Bedarfserhebung und Umsetzung’ aufgesetzt“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Im ersten Schritt erheben Studierende des Germersheimer Fachbereichs die Bedarfslage. Dazu hospitieren sie in ausgewählten Fachbereichen wie Jugendamt, Kfz-Zulassung oder Ausländerbehörde und führen Interviews mit Führungskräften und Mitarbeitern. Anschließend leiten sie daraus den tatsächlichen Bedarf ab. Die fachliche Anleitung übernimmt Dr. Andrea Cnyrim vom FTSK, Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation.

Landrat Brechtel: „Aufbauend auf dieses aussagefähige Bild der spezifischen Bedarfslagen wird im zweiten Schritt dann ein passgenaues Schulungskonzept erarbeitet, das unterschiedliche Maßnahmen zur Entwicklung interkultureller Kompetenz enthalten kann. Von Fall zu Fall könnte das auch Vorschläge für neue Handlungsalternativen oder individuelles Coaching enthalten.“ Einzelne dieser Maßnahmen werden dann ebenfalls von Studierenden unter wissenschaftlicher Begleitung ihrer Dozentin ausgearbeitet und in der zweiten Projektphase im Rahmen praxisbezogener Lehrprojekte umgesetzt.

Die ersten Interviews wurden bereits geführt. Die Präsentation der Ergebnisse soll bis Mitte nächsten Jahres erfolgen, sodass das Lehrprojekt im Sommersemester 2013 abgeschlossen werden kann. KV Germersheim, Presse

21.12.2012


Kreistag beschließt einstimmig Kreishaushalt 2013

130 Millionen für Jugend, Soziales und Bildung

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 17. Dezember den Kreishaushalt für das Jahr 2013 verabschiedet. „Seit mehr als zehn Jahren haben wir erstmals wieder einen Haushalt beschlossen, der ein positives Ergebnis aufweist“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Ursächlich für diesen guten Haushalt sind u. a. eine außergewöhnliche Steigerung der Steuerkraft der Städte und Gemeinden, insbesondere bei der Gewerbesteuer und den Einkommensteueranteilen.“ Brechtel bedankt sich bei den Kreisgremien für die Zustimmung (einstimmige ohne Stimmenthaltung) zum Haushalt 2013.

Gleichzeitig aber warnt der Kreischef davor, sich von diesem positiven Ergebnis blenden zu lassen: „Sie ist eine Folge von Einmal- und Sondereffekten, die wir nicht automatisch für die kommenden Haushaltsjahre voraussetzen können.“

Der Haushaltsplan 2013 weist Erträge in Höhe von ca. 145,9 Mio. Euro aus, denen Ausgaben von rund 144,5 Mio. Euro gegenüber stehen. In der Gesamtsumme bedeutet das also einen Jahresüberschuss von 1,4 Mio. Euro.

Ein Anteil der Erträge von rund 70,2 Mio. Euro werden vor allem durch die Kreisumlage und Schlüsselzuweisungen in die Kreiskasse gespült. Bei gleichbleibendem Hebesatz von 45 % und 2,5%-iger Progression resultieren daraus Mehreinnahmen bei der Kreisumlage von 8 Mio. Euro. Gleichzeitig gehen die Schlüsselzuweisungen B 2 um 2,4 Mio. Euro zurück. Das heißt unterm Strich bleiben an dieser Stelle nur noch Mehreinnahmen von 5,6 Mio. Euro übrig. Gegenübergestellt betragen die Zuschussbedarfe der einzelnen Teilhaushalte 68,8 Mio. Euro.

Die höchsten Ausgaben liegen im Bereich Jugend, Soziales und Bildung. „Allein das Thema soziale Sicherung machen 71 Prozent des Etats, also 103 Mio. Euro, aus. Zusammen mit dem Bereich Schulen und Bildung stehen dort Ausgaben von etwa 130 Mio. Euro an, also ca. 90 Prozent unseres 145,9-Mio.-Euro-Haushalts“, erläutert Landrat Brechtel. Erfreulich dabei sei aber, „dass bei der Sozial- und Jugendhilfe erstmals seit vielen Jahren keine Erhöhung des Zuschussbedarfs zu verzeichnen ist“.

Neben den laufenden Kosten sind im Kreishaushalt für 2013 hohe Investitionen vorgesehen. Allein 11,1, Mio. Euro wird in Schulbaumaßnahmen investiert, auf den Kreisstraßenbau entfallen 1,2 Mio. Euro, der ÖPNV schlägt mit rund 1 Mio. Euro zu Buche. „Das sind die größten Brocken“, so Brechtel, „Zur Finanzierung der Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen des Finanzhaushalts sind Kreditneuaufnahmen von 5,7, Mio. Euro notwendig, eine Aufnahme neuer Liquiditätskredite sind jedoch nicht erforderlich.“

Insgesamt drücken den Kreis auch weiterhin enorme Schulden. Etwa 102 Mio. Euro umfassen die Verbindlichkeiten bis Ende 2013. „Trotz des schwachen Lichts am Ende des Tunnels gibt es keinen Grund, besonders optimistisch in die Zukunft zu schauen. Ursächlich für das strukturelle Defizit sind gesetzliche Aufgaben, insbesondere im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe, die uns vom Bund bzw. Land den Kreisen übertragen werden, ohne die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sind weitere Belastungen zu tragen wie z. B. im Waffenrecht, beim Betreuungsrecht, den Integrationshilfen an Schulen, dem Ausbau der Kindertagesstätten, der Schulbuchausleihe, der Schülerbeförderung sowie dem Rückzug des Landes bei der Erziehungshilfe“, erörtert Landrat Dr. Fritz Brechtel. Was der Kreis aber bereits erlebe, seien Entlastungsmaßnahmen des Bundes. Die Entlastung der Kreise durch die volle Übernahme der Kosten der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ab dem Haushaltsjahr 2014 werde sich auch im Kreishaushalt positiv auswirken. Aber auch die vom Bund in Zusammenhang mit dem Fiskalpakt zugesagten weitere Entlastung, z. B. die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den Kita-Ausbau und bei der Eingliederungshilfe, werde nicht ausreichen, um die kommunale Finanzkrise so wie es der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz einfordert, zu überwinden. Landrat Brechtel: „Was jetzt noch aussteht, sind die maßgeblichen Antworten des Landes in Bezug auf seine eigene verfassungsmäßige Pflicht zur angemessenen Finanzausstattung der Kommunen.“ KV Germersheim, Presse

21.12.2012


Genehmigung zum Bau eines Anlegers in Neupotz liegt vor

Lusoria Rhenana“ auch künftig auf Kurs als Botschafterin des Landkreises Germersheim

Wie der Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, Landrat Dr. Fritz Brechtel, mitteilte, liegt dem Verein seit wenigen Tagen die Genehmigung zum Bau eines Anlegers am Setzfeldsee in Neupotz vor.

Zusätzlich zum seither genutzten Anlegeplatz im Hafen Germersheim sei der Verein damit in der Lage, voraussichtlich ab der Saison 2013 einen schmucken Anleger an historisch bedeutsamer Stelle zu errichten und auch zu nutzen. Schließlich sei nur wenige hundert Meter entfernt beim Kiesabbau in einer ehemaligen Rheinschlinge der römische Hortfund von Neupotz zu Tage gefördert worden, so Brechtel.

Dieser mit über 700 Kilogramm Gesamtgewicht umfangreichste römische Hortfund Europas wurde vor allem in den 80er Jahren in Neupotz geborgen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass Flusskriegsschiffe wie die „Lusoria Rhenana“ für die Entstehung dieses Schatzes verantwortlich waren, in dem sie bei Ihren Patrouillen Germanenhorden, die raubend und brandschatzend in die römischen Provinzen einfielen, beim Rückmarsch während der Rheinüberquerung angriffen und versenkten.

Neben der unmittelbaren historischen Beziehung bieten auch Natur und Landschaft am Setzfeldsee eine nahezu ideale Kulisse, um das Erlebnis Römer am Oberrhein authentisch werden zu lassen. Dr. Brechtel weist darauf hin, dass die „Lusoria Rhenana“ auch weiterhin ihrer selbst gesetzten Aufgabe als Botschafterin der Region und des Landkreises Germersheim gerecht werden wird. Auch die Stadt Germersheim als Standort der Werft und bisherigem Liegeplatz des Schiffes wird weiterhin eine zentrale Anlaufstelle bleiben. Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, Presse 

20.12.2012


VRN fordert von „Viabus“ die Erfüllung der vertraglichen Pflichten im Busverkehr

„Die gravierenden Mängel, die es auf den von BRH Viabus befahrenen Buslinien gibt, sind für die Aufgabenträger in keiner Weise akzeptabel“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel, der unmittelbar nach Bekanntwerden der Missstände in einem Schreiben an den Verkehrsverbund Rhein-Neckar und an das Unternehmen BRH Viabus auf sofortige Nachbesserung bestand: „Diese Situation schadet massiv der Akzeptanz nicht nur des VRN, sondern des ÖPNV insgesamt und kann daher so nicht hingenommen werden.“

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) lud nun Vertreter des Unternehmens „BRH Viabus“ und alle beteiligten Aufgabenträger (Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße, Stadt Landau und den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd) am Montag, 17. Dezember, zu einer Besprechung der weiteren Vorgehensweise ein. Bei diesem Gespräch wurde gegenüber Viabus unmissverständlich klargestellt, dass ab sofort keine Fahrtausfälle oder gravierende Verspätungen mehr eintreten dürfen und durch geeignete, dauerhaft wirkende Vorkehrungen spätestens bis zum Schuljahresbeginn am Montag, 7. Januar 2013, die Probleme vollständig gelöst sein müssen.

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 hatte das Verkehrsunternehmen „BRH Viabus“ den Betrieb mehrerer Buslinien im Bereich des Landkreises Germersheim infolge einer europaweiten Ausschreibung des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar übernommen. Seit dem Betriebsstart traten jedoch sehr gravierende Qualitätsprobleme auf. So waren in den letzten Tagen zahlreiche Fahrtausfälle zu verzeichnen und ortsunkundiges Personal eingesetzt, was nicht den Qualitätsvorgaben entspricht. KV Germersheim, Presse

19.12.2012


Landrat übergibt Bestallungsurkunden an Bezirksschornsteinfegermeister

v.l.  Wolfgang Hübenthal, Mario Rupprecht, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kai Scherer, Alfred Scherer v.l. Wolfgang Hübenthal, Mario Rupprecht, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kai Scherer, Alfred Scherer

Langjährige Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus hat Landrat Dr. Fritz Brechtel zwei im Landkreis tätige Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand verabschiedet und den Nachfolgern die Bestallungsurkunden ausgehändigt.

Bezirksschornsteinfegermeister Wolfgang Hübenthal war zuletzt für den Kehrbezirk Germersheim XI (Rülzheim, Teile von Bellheim und Herxheimweyer) zuständig. Hübenthal legte 1971 die Meisterprüfung ab und hatte ab 1981 den Kehrbezirk Landau-Stadt inne, ab 1984 den Kehrbezirk Worms-Stadt bevor er 1995 in die Südpfalz wechselte. Jetzt geht er zum 31. Dezember aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.

Sein Nachfolger zum 1. Januar 2013 ist Schornsteinfegermeister Mario Rupprecht. Der 35-jährige trägt nun für den Kehrbezirk Germersheim XI die Verantwortung. Seine Meisterprüfung legte Rupprecht bereits 2002 ab.

Als zweiter Bezirksschornsteinfegermeister wurde Alfred Scherer ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen zum Ende des Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Scherer führte seit 1985 den Kehrbezirk Germersheim VIII (damals noch Kehrbezirk Rheinzabern). Er umfasst Kuhardt, Leimersheim und Teile von Neupotz und Hördt.

Diesen Bezirk übernimmt nun sein Sohn, Bezirksschornsteinfegermeister Kai Scherer. Der 36-jährige absolvierte im Jahr 2000 seine Meisterprüfung und tritt die Stelle ebenfalls am 1. Januar 2013 an.

Landrat Dr. Brechtel dankte den beiden scheidenden Bezirksschornsteinfegermeistern für die geleistete Arbeit und wünschte ihnen alles Gute für den Ruhestand. Den Nachfolgern überreichte der Kreischef die Bestallungsurkunden und wünschte einen guten Start und eine erfolgreiche Tätigkeit im neuen Amt. KV Germersheim, Presse

18.12.2012


Die neue Familiehebamme kommt direkt zu den Hilfesuchenden

v.l. Landrat Brechtel, Familienhebamme Breichler, Fachbereichsleiterin HeynKreis Germersheim nimmt Vorreiterrolle im Land ein

Für einen guten Start ins Kinderleben setzt sich im Landkreis Germersheim seit Anfang Dezember auch die Familienhebamme Jutta Beichler ein. Sie bietet gezielt dort Hilfe an, wo während oder nach einer Schwangerschaft Problemlagen unterschiedlichster Art auftreten „Fragen und Probleme entstehen häufig nicht erst nach der Geburt eines Kindes, sondern bereits während der Schwangerschaft. Daher ist es wichtig, schön so früh wie möglich Unterstützung anzubieten“, erklärt Jutta Breichler und ergänzt: „An mich können sich jugendliche Schwangere genauso wenden wie zum Beispiel Mütter in Ausbildung, Familien mit allen möglichen sozialen Problemen und auch erfahrene Mütter, die vielleicht durch eine weitere Schwangerschaft und ein weiteres Kind in schwierigen Situationen geraten.“

Sie betreut bereits nach wenigen Tagen im Dienst einige Familien und merkt, „dass meine Hilfestellungen gerne angenommen werden.“ Dabei ersetzt die Familienhebamme nicht eine Hebamme, die jeder Mutter als Kassenleistung zusteht. „Ich sorge für Unterstützung und Hilfen, die über die Leistungen einer Hebamme hinausgehen. Außerdem kann ich Mütter und ihre Kinder betreuen bis sie ein Jahr alt sind“, so Breichler.

Als Konkurrenz müssten Hebammen die neue Familienhebamme im Kreis Germersheim also auf keinen Fall sehen. „Im Gegenteil“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Hebammen sehen Hilfebedarf oft viel früher als andere und können so bei den Müttern auf die neue Familiehebamme hinweisen.“

Finanziert wird die Familienhebamme über Mittel aus dem Bundeskinderschutzgesetz. „Frau Breichler, die Familienhebamme“, betont Landrat Brechtel, „ist ein Angebot der Frühen Hilfe im Landkreis. Sie kommt direkt zu den Hilfesuchenden, ihre Klienten bleiben anonym. Der Landkreis Germersheim geht damit eine neuen und guten Weg, möglichst früh aktiven Kinderschutz zu betreiben.“

Die Familiehebamme, Jutta Breichler, ist telefonisch erreichbar unter 0170/7905825. KV Germersheim, Presse

17.12.2012


Landeszuwendungen für Erweiterungsbau an der IGS Rülzheim bewilligt

„Dem Antrag auf Bewilligung von Fördermitteln für die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule Rülzheim hat das Land nun stattgegeben und in erster Tranche Landeszuwendungen in Höhe von 745.000 Euro bewilligt. Damit können die dringend notwendigen Baumaßnahmen weiter vorangetrieben werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Reiner Hör, die gleichzeitig beim Ministerium Ihren Dank aussprechen.

Für eine erfolgreiche Weiterführung der IGS Rülzheim muss der bestehende Schulbau unbedingt erweitert werden. Neu erstellt wird im ersten Abschnitt ein Erweiterungsbau mit einer Hauptnutzfläche von ca. 2.400 m². In einem zweiten Bauabschnitt wird danach das bestehende Gebäude generalsaniert.“

Insgesamt sieht der Finanzierungsplan für den Erweiterungsbau und die Sanierung des Bestandes im Rahmen der Sekundarstufe I Baukosten in Höhe von ca. 12,3 Mio. Euro vor. Die anerkannten zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich dabei auf rund 8,1 Mio. Euro, wovon das Land nun zunächst 745.000 Euro übernimmt. Das teilte jetzt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur jetzt Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Reiner Hör mit. Insgesamt wird das Land entsprechend dem Baufortschritt 4.977.000 Euro beisteuern.

Die Rohbauarbeiten können damit im Mai beginnen. Zuvor werden vorbereitende Maßnahmen wie beispielsweise Herrichten des Geländes und Abbrucharbeiten durchgeführt. Bei planmäßigem Bauablauf kann die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Erweiterungsgebäudes voraussichtlich im August 2014 erfolgen, anschließend wird der Bestand saniert“, so Brechtel.

„Es ist gut, dass das Land die wirklich notwendige Maßnahme nun bewilligt hat und die Arbeiten an dem Projekt jetzt gezielt fortgeführt werden können. Der Kreis und die Verbandsgemeinde können nun beste Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler der IGS Rülzheim bieten. Die Erweiterung der IGS gehört somit zu den bedeutendsten Schulbaumaßnahmen im Kreis Germersheim“, sagt Landrat Brechtel.

Die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten für die Errichtung der Sekundarstufe I trägt zu 90 % die Verbandsgemeinde Rülzheim, die sich auch bei der Durchführung der Arbeiten zudem maßgeblich und federführend zeigt. Die für die Sekundarstufe II noch anfallenden Kosten, die zu gegebener Zeit ebenfalls vom Land zu genehmigen ist, trägt zu 100 % der Kreis. KV Germersheim, Presse

17.12.2012


Kreis und Dekane unterzeichnen Vereinbarung zu Sozialfonds für Mittagessen an Kindertagesstätten

Kein Kind soll aus finanziellen Gründen vom Mittagsessen in Kindertagesstätten ausgeschlossen werden. Dafür stellt das Land den Landkreisen und kreisfreien Städten jährlich einen Sozialfond Verfügung. „Mit diesem Geld können unbürokratisch die Kinder an die Mittagstische in den Kitas geholt werden, die ansonsten aus wirtschaftlichen Gründen nicht mitessen würden“, erklärt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Jetzt unterzeichneten Landrat Brechtel und die beiden Dekane Jörg Rubeck (katholische Kirche) und Claus Müller (evangelischen Kirche) eine Vereinbarung, die den beiden Kirchen als Träger von Kindertagesstätten ermöglicht, einen Teil dieses Sozialfond-Geldes entsprechend einzusetzen.

„Wie bedanken und beim Kreis für die Unterstützung gerade der Kita-Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen“, betonen die Dekane Müller und Rubeck und ergänzen, dass das gemeinsame Mahlhalten, das Essen, schließlich ein zutiefst biblisches Anliegen und Gemeinschaft stiftend sei.

Die Leiterin des Kreisjugendamtes, Sabine Heyn, erklärte, dass die Kirchen verpflichtet sind, dieses Geld ausschließlich zweckentsprechend einzusetzen und damit die Verpflegung für Kinder zu sichern. Am Ende des Jahres muss ein einfacher Nachweis über die Verwendung der Mittel beim Jugendamt vorgelegt werden.

Insgesamt gibt es Landkreis Germersheim 79 Kindertagesstätten. Davon sind 19 Kitas in katholischer und 15 Einrichtungen in evangelischer Trägerschaft. Grundsätzlich hat jede Kita die Möglichkeit, auf Mittel aus dem Sozialfonds zuzugreifen, wobei die kommunalen Einrichtungen entsprechende Anträge direkt bei Jugendamt stellen. „Allerdings kann der Sozialfond nur für Familien mit Kindern eingesetzt werden, die nicht über das Bildungs- und Teilhabe-Paket die Finanzierung des Mittagessens beantragen können. Hier soll nun den Kindern Gutes getan werden, deren Familien nicht die Voraussetzung für das Bildungs- und Teilhabe-Paket erfüllen und dennoch finanziell sehr eng aufgestellt sind. Das ist gut so, schließlich geht es hier um Kinder und ihr Recht, gut verpflegt zu sein“, so Landrat Brechtel. KV Germersheim, Presse

13.12.2012


Baubeginn für den Neubau an der IGS Rheinzabern

Die Bauarbeiten für den Neubau an der IGS Rheinzabern haben begonnen. Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Uwe Schwind, Schulleiter Pete Allmann, die Schülervertreter Lisa Weiler und Philipp Willms, Schulelternsprecherin Christine Gartner und der Schulpate Otto Herz die Arbeiten an der Baustelle frei.

„Der Neubau ist ein guter Schritt in der Weiterentwicklung des Schulstandorts Rheinzabern und des Bildungsstandorts Landkreis Germersheim. Es ist wichtig, den Schülerinnen und Schüler möglichst optimale Lernbedingungen zu bieten“, sagte Landrat Brechtel.

Bis zum Spätsommer 2014 entsteht hier der Neubau für die Sekundarstufe I. Insgesamt entstehen elf neue Schulzimmer, sanitäre Anlagen und sonstige Nebenräume. Die Kosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf ca. 4,8 Mio. Euro. 90 Prozent der nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten für den Bau der Sekundarstufe I trägt die Verbandsgemeinde, 10 Prozent der Kreis.

Bürgermeister Schwind betonte, „dass die IGS in Rheinzabern trotz Wechsel der Schulträgerschaft hin zum Kreis nach wie vor als „unsere weiterführende Schule in der Verbandsgemeinde“ betrachtet wird, weil der Hauptteil der Schüler aus den eigenen vier Ortsgemeinden kommt. Daher ist es ein sehr gutes Signal für die Schulgemeinschaft und die gesamte Verbandsgemeinde Jockgrim, wenn nun die Entwicklung des Schulstandortes zügig voran geht.“

Insgesamt sieht der Finanzierungsplan für den Umbau und den kompletten Neubau von Sekundarstufe I (7,2 Mio. Euro) vor und später der Sekundarstufe 2 (3,8 Mio. Euro) Kosten in Höhe von ca. 11 Mio. Euro vor. Während im ersten Bauabschnitt die Verbandsgemeinde noch 90 Prozent und der Kreis 10 Prozent tragen, übernimmt der Kreis für die Sekundarstufe II die gesamten Kosten.

Die anerkannten zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich dabei auf rund 4.314.000 Euro, wovon das Land nun zunächst 355.000 Euro für die Sekundarstufe I übernimmt. Insgesamt wird das Land entsprechend dem Baufortschritt 2.630.000 Euro beisteuern.

Parallel zu den jetzt begonnen Bauarbeiten werden auch Umbauarbeiten hauptsächlich im ehemaligen Hauptschulgebäude durchgeführt. Dazu zählen Umbaumaßnahmen und energetische Sanierungen genauso wie umfangreiche Neugestaltungen. Die Mensa wurde bereits im Jahr 2011 im Untergeschoss der Sporthalle neu eingerichtet.

Die Kreisverwaltung achtet darauf, dass im bestehenden Gebäude in enger Abstimmung mit der Schule ein Bauablauf geplant wird, der die Einschränkungen auf ein Mindestmaß reduziert. KV Germersheim, Presse

12.12.2012


Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim

„Vielen Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren.“ Mit diesen Worten dankte Landrat Dr. Fritz Brechtel 18 jungen Menschen zwischen 16 und 33 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im November zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle Teilnehmer/innen die bundesweit anerkannte Jugendleiter/innen-Card (JuLeiCa).

Während des zweimal dreitägigen Seminars in der Jugendherberge in Bad Bergzabern erarbeiteten sich die engagierten Teilnehmer/innen sehr praxisorientiert und unter fachkundiger Anleitung der beiden Kreisjugendpfleger Jeanette Zikko und Georg Sabatus sowie der ehrenamtlichen Ausbilderin Tanja Hünerfauth vom Kreisjugendring Germersheim (KJR) alles, was in der Jugendarbeit notwendig ist. Die einzelnen Fortbildungseinheiten handelten beispielsweise von rechtlichen Grundlagen, Planung einer Freizeitmaßnahme, Aidsprävention, Konfliktmanagement, Spielübungen oder dem Umgang mit schwierigen Kindern.

Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim in bewährter Kooperation mit dem KJR Germersheim. Die Teilnehmer/innen kommen aus nahezu allen Verbandsgemeinden des Landkreises.

Informationen über Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuLeiCa sowie neue Schulungstermine sind beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko, Tel. 07274/5-372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de, erhältlich. KV Germersheim, Presse

12.12.2012


Modellprojekt: Was Senior/innen wichtig ist

„Das Thema Älterwerden stößt auf großes Interesse und zeigt uns, dass das Modellprojekt „Gemeinsam älter werden - Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“ in der Verbandsgemeinde Hagenbach und im Kreis Germersheim gut angesiedelt ist“, betonen Landrat Dr. Fritz Brechtel, Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer sowie die Bürgermeister Günther Roitsch (Berg), Franz Xaver Scherrer (Hagenbach), Thorsten Pfirmann (Neuburg) und Edwin Diesel (Scheibenhardt).

Seit Sommer dieses Jahres fanden schon etliche Veranstaltung auch mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Modellprojekts statt. Bürgerforen waren ein Teil der Bestandsaufnahme in der Modellverbandsgemeinde Hagenbach, die mit einem Start-Workshop im August und Gruppengesprächen in den Ortsgemeinden begonnen hatte. Diese Bestandsaufnahme wird noch bis Anfang 2013 fortgesetzt.

Landrat und Bürgermeister sind erfreut über die vorbildliche Organisation, die weit über den Erwartungen liegende Resonanz und dem hohen Engagement, mit dem die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zum Austausch in den Foren in und für ihre Gemeinde wahrgenommen haben. „Dies ist insbesondere deshalb so erfreulich, weil zum einen die vielen guten Ansätze in den Gemeinden ermittelt und wertgeschätzt werden können – eine Voraussetzung für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung in Zukunft. Zum anderen“, unterstreichen Landrat Dr. Brechtel und Verbandsbürgermeister Scherrer, „weil das gemeinsame und abgestimmte Vorgehen von Kreis, Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden in Kooperation mit dem Planungsbüro ein Erfolgsmodell ist, mit dem Ressourcen gebündelt und für alle, besonders die Bürger/innen vor Ort, nutzbar gemacht werden können."

Zu den Bürgerforen hatten die Bürgermeister gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Hagenbach und der Kreisverwaltung Germersheim alle Bürgerinnen und Bürger ab sechzig Jahren sowie weitere Interessierte eingeladen.

In den Foren wurde jeweils an Arbeitstischen zu verschiedenen Themen diskutiert.

In Berg standen die Themen pflegende Angehörige, Barrierefreiheit, Wohnen, Mobilität und Nachbarschaftshilfe im Mittelpunkt. Zunächst wurde ermittelt, was es in Berg bereits gibt und was noch fehlt. Im zweiten Schritt formulierten die Teilnehmer Ziele und Maßnahmen für die Gemeinde. Ein gemeinsames Ergebnis war die Gründung eines Bürgervereins. Angesprochen wurden darüber hinaus die Einrichtung einer Hilfebörse zur Vermittlung von nachbarschaftlicher Unterstützung, Informationsveranstaltungen zum senioren-/generationenrelevanten Themen wie barrierefreies Bauen und Wohnen sowie ein Stammtisches für pflegende Angehörige.

In Hagenbach wurden die Themen Wertschätzung, Alter zum Thema machen, Versorgung, Nachbarschaftshilfe und pflegende Angehörige diskutiert. Ein Ergebnis war hier, dass eine feste Ansprechperson vor Ort fehlt, die Fragen älter Menschen beantwortet, berät und Hilfen koordiniert. Im Gespräch waren außerdem die Einrichtung einer Ehrenamtsbörse, eines Senioren- oder Mehrgenerationentreffs, die Idee von „Ersatz-Omas und -Opas“ sowie die Idee eines Bürgervereins. Grundsätzlich wünschen sich die Seniorinnen und Senioren der Stadt Hagenbach, dass viele gute Ansatzpunkte, die es bereits gibt, Bestand haben und in die weiteren Überlegungen einbezogen werden. Wichtig ist ihnen auch, dass die Einrichtungen, die bisher im Zentrum vorhanden sind, erhalten bleiben. Dazu gehören u. a. fußläufig erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und Angebote der medizinischen und pflegerischen Versorgung.

In Neuburg standen die Themen Nachbarschaftshilfe, pflegende Angehörige, Generationen zusammenbringen und alltägliche Versorgung im Mittelpunkt. Ein Ergebnis ist, dass bereits durch die Arbeit des Bürgervereins, der Kirche und Gemeinde ein breites Angebot an Aktivitäten und Hilfen für Seniorinnen und Senioren besteht. Hier müssten lediglich bestimmte Angebote spezifiziert beziehungsweise erweitert werden. Im Gespräch waren eine Tagesbetreuung/-pflege vor Ort, ein Senioren-Mittagstisches, ein Tanzkurs für jung und alt sowie EDV- und Internet-Schulungen in der Gemeinde. Wichtige Anliegen der Bürgerinnen und Bürger waren außerdem die Nachfolge der ortsansässigen Arztpraxis zu sichern und die Ortsrufanlage wieder in Stand zu setzen. Im Hinblick auf die alltägliche Versorgung mit Lebensmitteln ließ Bürgermeister Thorsten Pfirmann verlauten, dass es ab 2013 wieder einen kleinen Supermarkt in Neuburg geben wird.

In der Ortsgemeinde Scheibenhardt wurden die Themen Barrierefreiheit, Nachbarschaftshilfe und ‚Gemeinsam jung bleiben‘ diskutiert. Es wurde festgestellt, dass eine feste Ansprechperson vor Ort fehlt, die Fragen älter Menschen beantwortet, berät und Hilfen koordiniert. Bereits Mitte 2013 möchte die Gemeinde ein Seniorenforum veranstalten. Neben Informationen zum Thema Altwerden soll es die Möglichkeit geben, weitere Entwicklungen für ein gemeinsames Dorfleben zu beschließen. Im Gespräch waren außerdem die Einrichtung einer ehrenamtlichen Hilfebörse und die Realisierung eines barrierefreien Zugangs zum unteren Bereich des Bürgerhauses.

„Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der Bürgerforen, sollen einen Überblick geben, was in den Gemeinden vorhanden ist, was bereits heute hilft und was fehlt bzw. verbessert werden könnte. Diese Informationen sind wichtig für die weiteren Planungen der Gemeinde“, so Landrat Brechtel und die Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Hagenbach. Ebenso stehen diese Informationen der/dem ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten und dem fachlich begleitete Netzwerk Seniorenbeauftragte zur Verfügung. Denn, als nächster Schritt ist geplant, in allen Gemeinden eine/n ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten zu berufen, was insbesondere auch dem Wunsch der Teilnehmer/innen der Bürgerforen entspricht. Sie haben sich in allen Gemeinden eine/n Ansprechpartner/in vor Ort gewünscht.

In einem solchen Prozess wächst auch Vertrauen vor Ort, eine zentrale Basis für „gemeinsam älter werden – Zuhause“. Ehrenamtliche Seniorenbeauftragte sind dabei unverzichtbare Ansprechpartner, Koordinatoren und Multiplikatoren, wie die erfolgreichen Beispiele aus der Stadt Wörth, der Verbandsgemeinde und Stadt Kandel in unserem Landkreis sowie ähnliche Projekte in anderen Regionen, z. B. dem Rhein-Hunsrück-Kreis, zeigen.

Weitere Informationen zum Projekt kreisweit gibt es bei der Kreisverwaltung Germersheim, Annette Fahlbusch, Tel. 07274/53-279, und für die Verbandsgemeinde Hagenbach bei Constanze Scheid, Tel. 07273/941018.

Das Modellprojekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BAS). KV Germersheim, Presse

11.12.2012


Weihnachtsfreude schenken

von links: Dr. Christian Jestrabek, Anke Bouché, Volker Schwerdtfeger, Tanja Koch und Margret Däuwel. von links: Dr. Christian Jestrabek, Anke Bouché, Volker Schwerdtfeger, Tanja Koch und Margret Däuwel.

Protestantischer Frauenkreis überreicht 20 Weihnachtspäckchen für Klienten an Sozialpsychiatrischen Dienst

Der protestantische Frauenkreis in Germersheim hat nun für Klienten des Sozialpsychiatrischen Dienstes liebevoll zusammengestellte und verpackte Geschenke überreicht. „Sie verschönern damit vielen Menschen das Weihnachtsfest“, sagte die Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch und bedankte sich für das große Engagement. Auch Dr. Christian Jestrabek, Leiter des Gesundheitsamtes bedankte sich beim protestantischen Frauenkreis.

Am 5. Dezember 2012 übergab Margret Däuwel, Verantwortliche des protestantischen Frauenkreises in Germersheim, 20 Päckchen, die sie und viele weitere Frauen zusammengestellt, verpackt und nun gespendet haben. Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) verteilt die Weihnachtsgeschenke an einige seiner Klienten, darunter psychisch kranke Menschen und Suchtkranke sowie Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden.

Der sozialpsychiatrische Dienst berät und betreut diese Personen individuell und kostenlos. Die Zahl der Klienten ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Einem kleinen Teil der Klienten können Volker Schwerdtfeger, Iris Bockow, Anke Bouché und Pia Kurz vom SpDi jedes Jahr die Weihnachtspäckchen des Frauenkreises überreichen. „Es ist eine kleine Wertschätzung für unsere Klienten. Sie sollen wissen, dass es Menschen gibt, die an sie denken“, so Anke Bouché.

1986 wurde die Idee, an bedürftige Klienten des sozialpsychiatrischen Dienstes Weihnachtsüberraschungen zu verteilen, geboren. Seitdem bereiten die Frauen ihnen völlig unbekannten Menschen eine Freude. Der Frauenkreis bekommt lediglich den Hinweis zu Alter, Geschlecht und Personenzahl im jeweiligen Haushalt, sowie eine Anregung, was im Einzelfall sinnvoll erscheint. „Die Frauen suchen sich dann eine Person aus und stellen individuell ein Paket zusammen“, erklärte Margret Däuwel.

Volker Schwerdtfeger berichtetet über die Freude der Klienten: „Für viele ist es das Einzige, das sie an Weihnachten bekommen.“ KV Germersheim, Presse

10.12.2012


Dietmar Seefeldt ist neuer Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen sowie neuer Justitiar

Anfang November wurde Dietmar Seefeldt von Landrat Dr. Fritz Brechtel als Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen sowie als Justiziar bei der Kreisverwaltung Germersheim begrüßt. „Ich bin froh, dass diese verantwortungsvolle Stelle nun mit einem sehr kompetenten Mitarbeiter wiederbesetzt ist und freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Seefeldt“, so Brechtel.

Nach seiner Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Dienst bei der damaligen Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz in Neustadt, dem Jura-Studium in Heidelberg und dem Referendariat im Bezirk des Landgerichts Landau war Dietmar Seefeldt 12 Jahre Justiziar bei der Zentralstelle der Forstverwaltung in Neustadt, einer selbstständigen oberen Landesbehörde.

„Bereits die ersten Tage bei der Kreisverwaltung Germersheim haben mir aufgezeigt, dass mit dem Dezernat Jugend, Soziales und Schulen eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und damit spannende Aufgabe vor mir liegt, die aber mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam zu bewältigen ist“, so Dietmar Seefeldt. Selbst Vater dreier Kinder und außerdem im Verbandsgemeinderat Offenbach sowie im Kreistag Südliche Weinstraße kommunalpolitisch tätig, sind ihm viele Themen aus seinem Dezernatsbereich von beiden Seiten bekannt.

Auch als Justitiar ist Dietmar Seefeldts Arbeitsbereich sehr vielschichtig und verantwortungsvoll.

„Für mich sind gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine der wesentlichen Voraussetzungen für gelingendes Verwaltungshandeln“, betont Seefeldt: „Deshalb engagiere ich mich seit vielen Jahren in der Ausbildung des Verwaltungsnachwuchses unter anderem im Bereich des Kommunalrechts. KV Germersheim. Presse


01.12.2012


Landkreise - Kommunen voller Energie

Die Landkreise nehmen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Energiewende ein. Darauf weist der Vorsitzende des Landkreistages Rheinland-Pfalz, Dr. Winfried Hirsch-berger, Landkreis Kusel, anlässlich der Hauptversammlung des kommunalen Spitzenverbandes am 29.11.2012 in Germersheim hin. Zum einen seien die Kreisverwaltungen als untere Immissionsschutzbehörden für die Genehmigung der Windenergieanlagen zuständig. Ferner sind die Kreise, so Dr. Hirschberger, selbst im Bereich der Energieversorgung unterwegs.

Die Energiewende biete eine historische Chance für den ländlichen Raum. Erneuerbare Energien würden nämlich in der Fläche gewonnen. „Ziel muss es sein, dass die damit verbundene Wertschöpfung vor Ort verbleibt“, führt Dr. Hirschberger aus. Dies aufgreifend untersucht aktuell die Mittelrheinische Treuhand, Wirtschaftsprüfungsbüro aus Koblenz, im Rahmen eines vom Land geförderten gemeinsamen Modellprojektes von Landkreistag sowie Gemeinde- und Städtebund, inwieweit sich kommunale Energiegesellschaften rechnen. Die bisherigen Ergebnisse sind frappierend: Beschränken sich die Kommunen auf die Verpachtung von Standorten für z. B. Windenergieanlagen, reduziert sich die Wertschöpfung mangels Einnahmen aus Einspeisevergütung und Direktvermarkung spürbar. Es wird daher empfohlen, dass kommunal getragene Energiegesellschaften Standorte entwickeln. Der Schlussbericht zu diesem Modellprojekt wird in Kürze zur Ver-fügung stehen.

Vielerorts, berichtet Dr. Hirschberger, wird daher die Gründung von Kreisenergiegesellschaften oder vergleichbarer Einrichtungen erwogen bzw. ist bereits beschlossene Sache. Dies belege, dass die Überschrift der Hauptversammlung „Landkreise - Kommunen voller Energie“ gleich doppelt zutreffend sei: Zum einen unmittelbar mit Blick auf die Energieerzeugung, aber auch im übertragenen Sinn mit Blick auf das Engagement und den festen Willen, in dieser wichtigen Zukunftsfrage Verantwortung zu übernehmen.

Die Landesregierung sucht landesweit nach Standorten für regionale Energieagenturen, welche die zum 01.07.2013 an den Start gegangene Landesenergieagentur unterstützen sollen. Der Landkreistag bietet an, die regionalen Energieagenturen an die Kreisstufe „anzudocken“ bzw. dort bereits bestehende kommunale Agenturen und Netzwerke mit dieser Aufgabe zu betrauen. Seit mehr als 30 Jahren verfüge jede Kreisverwaltung über Ener-giebeauftragte, die neben ihrer Tätigkeit für die kreiseigenen Gebäude den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. „Zudem bieten unsere Kreisverwaltungen als Bündelungsbehörden den Vorteil, im Rahmen der Energieberatung parallel entstehende Fragen des Baurechts, des Denkmalsschutzes und aus anderen Rechtsgebieten jederzeit zügig, kompetent und rechtssicher beantworten zu können“, so Dr. Hirschberger abschließend. Landkreistag Rheinland-Pfalz, Mainz, Presse

29.11.2012


Kreise mit 2,5 Mrd. € im Minus - Soforthilfen des Landes angemahnt

Vor dem Hintergrund der sich in 2012/2013 weiter deutlich verschlechtern-den Finanzsituation der rheinland-pfälzischen Landkreise hat die Allgemeine Landrätekonferenz Soforthilfen des Landes eingefordert. Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz (VGH) habe mit dem richtungsweisenden Urteil vom 14.02.2012 unmissverständlich eine spürbar höhere Beteiligung des Landes an den enorm gestiegenen Soziallasten der Kreise angemahnt. Diese seien zwar zu einem Großteil auf bundesrechtliche Leistungsverpflichtungen zurückzuführen; dem Land komme allerdings von Verfassungs wegen eine Einstandspflicht zu. Darüber hinaus reklamieren die Landräte die noch ausstehenden Finanzierungsbeiträge des Landes für den Kita-Ausbau. Das Land gefährde mit seiner aktuellen Haltung nicht nur den zügigen Ausbau der U3-Versorgung, sondern verlagere auch die Kostenbelastung auf die Träger der Jugendämter und damit in die Kreishaushalte.

Der Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Landkreis Kusel, erklärte im Rahmen der 67. Hauptversammlung des kom-munalen Spitzenverbandes: „Für die Landkreise stehen beim Thema Finanzen aktuell zwei offene Punkte absolut im Fokus. Zum einen geht es darum, dass das Land endlich erste Schritte unternimmt, um die vom VGH geforderte schnelle und effektive Hilfe zur Rückführung der Verschuldung in den Kreishaushalten in Gang zu setzen. Die Neuverschuldung der Landkreise steigt derzeit fünfmal schneller, als sie durch Beiträge aus dem Entschul-dungsfonds zurückgeführt wird.“

Dr. Hirschberger weiter: „Des Weiteren sind die Kreise nicht bereit, weiterhin auf die Einhaltung der Drittel-Finanzierung von Bund, Ländern und Kommunen im Bereich der U3-Versorgung zu warten. Das finanzielle Engagement der Kommunen geht hier weit über das ursprünglich vereinbarte hinaus, weil das Land die Bundesmittel bislang nicht aufgestockt hat.“ Moniert werde auch die Entnahme des Personalkostenanteils des Landes für die Kitas. aus dem kommunalen Finanzausgleich von inzwischen 260 Mio. €.

„Insgesamt geht es jetzt darum, jenseits der zum 01.01.2014 anstehenden Änderungen des Landesfinanzausgleichsgesetzes, den Kreisen als Träger der Sozial- und Jugendhilfe die rechtlich gebotene Unterstützung zukommen zu lassen“, so Dr. Hirschberger. Stattdessen blieben aber bislang die allge-meinen Finanzzuweisungen an die Kreise in den Jahren 2012 und 2013 sogar noch um insgesamt an die Kreise gut 50 Mio. € unter den Beträgen des Jahres 2011 zurück. „Dies wiederspricht eindeutig den Zielsetzungen der Verfassungsrichter und läuft auch den Überlegungen des Rechnungshofes zuwider, der sich im Kommunalbericht ebenfalls für eine stärkere Anteilsfinanzierung des Landes an den Kosten der sozialen Sicherung eingesetzt hat. Es liegt am Land, hierfür die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.“ Darüber hinaus sprach sich der kommunale Spitzenverband der 24 rhein-land-pfälzischen Landkreise und des Bezirksverbands Pfalz für eine Bundesratsinitiative des Landes mit dem Ziel aus, der Bund möge - wie in den Ver-handlungen zum Fiskalvertrag zugesagt - einen maßgeblichen Anteil an den stetig wachsenden Kosten der Eingliederungshilfe übernehmen. Auch müsse die Diskussion um kostentreibende Vorgaben und Standards auf allen Ebenen wiederbelebt werden. Landkreistag Rheinland-Pfalz, Mainz, Presse

29.11.2012


Hilfe für ehrenamtliche Betreuer

Grundkurs beendet - Zertifikate von Landrat Dr. Fritz Brechtel überreicht

Im Kreis Germersheim haben derzeit rund 2.000 Personen einen gesetzlichen Betreuer. Von diesen 2.000 Personen werden rund zwei Drittel von ehrenamtlichen Betreuern, z. B. von Familienangehörigen oder Mitgliedern der Betreuungsvereine betreut. Um diese ehrenamtlichen Betreuer besser auf ihre Aufgabe vorzubereiten, haben die drei Betreuungsvereine, der Sozialdienst kath. Frauen und Männer, die Arbeiterwohlfahrt und die Lebenshilfe sowie die Betreuungsbehörde, erneut einen Grundkurs für ehrenamtliche Betreuer durchgeführt.

Die zehn Personen, die jetzt den Grundkurs besucht haben, übernehmen teilweise Betreuungen im familiären Umfeld oder wollen sich ehrenamtlich betätigen und sind bereit in Zukunft gesetzliche Betreuungen zu übernehmen. Nun wurden den Kursteilnehmern von Landrat Dr. Fritz Brechtel und Norbert Pirron von der Betreuungsbehörde Kreis Germersheim die Zertifikate übergeben.

Gesetzliche Betreuung heißt eine Vielzahl von Dingen für einen kranken oder behinderten Menschen zu regeln, wie Gelder verwalten, ärztliche Behandlungen veranlassen, Anträge zu stellen und vieles mehr. Der Grundkurs umfasste insgesamt sechs Abende. Angesprochen wurden Themen wie betreuungsrechtlich relevante Krankheitsbilder; die Betreuungserrichtung – das Verfahren der Betreuerbestellung, Aufgaben des Betreuers, die Rechtsstellung des Betreuten; der Aufgabenkreis der Personensorge, Gesundheitsfürsorge, Genehmigungspflichtige Heilbehandlungen, Unterbringungen; der Aufgabenkreis der Vermögenssorge, Geldanlage und Verwaltung, Sozialleistungen, Sozialhilfe, Wohnrecht; die Kommunikation, Verstehen, Körpersprache, Umgang mit erkrankten oder behinderten Menschen.

Die Referenten des Kurses waren: Norbert Pirron, Betreuungsbehörde, Kreisverwaltung Germersheim, Margareta Klein, Betreuungsverein SKFM Germersheim, Hermann Josef Schwarz, Psychiater, Gesundheitsamt Südl. Weinstrasse, Holger Bast, Betreuungsverein Lebenshilfe, Hatzenbühl, und Erich Laux, Betreuungsverein Arbeiterwohlfahrt Kandel.

Der nächste Kurs findet im Frühjahr 2013 in der Realschule in Germersheim, jeweils Montags, um 19 Uhr, statt. Der genaue Termin wird in der Presse rechtzeitig angekündigt.

Interessierte können sich informieren bei AWO Betreuungsverein, Erich Laux, Tel. 07275/8919; Betreuungsverein der Lebenshilfe, Holger Bast, Tel. 07275/5050341; SKFM Betreuungsverein, Margareta Klein, Tel. 07274/7078211 und Kreisverwaltung Betreuungsbehörde, Norbert Pirron, Tel. 07274/53264. KV Germersheim, Presse

29.11.2012


Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

20 Feuerwehrangehörige haben von Landrat Dr. Fritz Brechtel jetzt das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten. Die Auszeichnung wurde ihnen im Rahmen der Dienstbesprechung der Wehrführer und Wehrleiter am 20. November 2012 im Kultur- und Freizeithaus in Neupotz verliehen.

Geehrt wurden für 35 Jahre Wolfgang Kantz (FF Hagenbach), Werner Weisenburger (FF Berg), Werner Huppert (FF Hatzenbühl), Stefan Reis (FF Rheinzabern), Thomas Schehr (FF Jockgrim), Bernd Kauther (FF Erlenbach), Franz Meyer (FF Steinweiler), Alexander Lugscheider (FF Lingenfeld), Werner Schäffer (FF Freisbach), Hubert Kupper (FF Rülzheim), Michael Bastian (FF Germersheim), Karl Walther (FF Germersheim), Werner Herlein (FF Wörth), Reimund Sent (FF Wörth) und Bernd Schmitt (FF Wörth/Schaidt).

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45 Jahre erhielten Emil Feldmann (FF Rheinzabern), Oswald Ochsenreither (FF Neupotz), Georg Trapp (FF Neupotz), Dieter Seither (FF Rülzheim) und Eugen Seither (FF Rülzheim).

Außerdem wurden Andreas Magin zum Leiter der Facheinheit Wasser, Mathias Leingang zum Kreisausbildern bestellt.

Landrat Dr. Brechtel sprach seine Anerkennung aus: „Ihr Engagement und der unermüdliche Einsatz zum Wohle der Bevölkerung ist aller Ehren wert! Ich danke Ihnen dafür herzlich. Mein Dank gilt aber auch den Familien und Freunden der geehrten für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.“ KV Germersheim, Presse

26.11.2012


Waltraud Burk in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet

v.l. Büroleiter Alfred Gadinger, Fachbereichsleiter Bernd Pirron, Waltraud Burk, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kollege Wolfgang Mertins und Personalratsvorsitzender Klemens Puderer.

Waltraud Burk wurde von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer Feierstunde in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.

Waltraud Burk wurde im August 1970 als Angestellte bei der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Seither war sie in der Verkehrsabteilung tätig.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihr für ihre engagierte Arbeit und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen schlossen sich auch Fachbereichsleiter Bernd Pirron, Büroleiter Alfred Gadinger und Personalratsvorsitzender Klemens Puderer an.

26.11.2012


Integrierte Gesamtschule Kandel – Überraschender Weise gravierende Brandschutzmängel entdeckt

Der rund 40 Jahre alte Altbau der IGS Kandel weist deutliche Mängel beim Brandschutz auf. Diese wurden überraschender Weise im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung am 7. November entdeckt. „Daraufhin haben wir umgehend reagiert und Sofortmaßnahmen ergriffen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Als Sofortmaßnahme brachte die Kreisverwaltung 220 Rauchmelder an, außerdem sind während der Schulzeiten Brandwachen im Gebäude. Als weitere Maßnahme für einen ausreichenden Brandschutz wird eine automatische Brandmeldeanlage eingebaut, was voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nimmt. „Dennoch lässt es ich nicht vermeiden“, erklärt Brechtel, „dass zwölf Klassen ausgelagert und in Containern untergebracht werden müssen. Diese Maßnahme ist zur Sicherheit der Kinder, Jugendlichen und der Lehrkräfte notwendig.“

Die Eltern, Schüler und Lehrer wurden in einer Informationsveranstaltung über den Zustand des Gebäudes, die Maßnahmen und deren Notwendigkeit informiert. „Das Interesse an bevorstehenden Veränderungen war gut. Viele Detailfragen konnten wir beantworten und haben außerdem wichtige Hinweise und Anregungen für die weiteren Planungen und Schritte erhalten. Wir werden die Schüler, Eltern und Lehrer auch weiterhin auf dem Laufenden halten“, so Brechtel im Anschluss an den Infoabend.

Ab Januar werden die zwölf betroffenen Klassen in Containern unterrichtet. Diese Container werden auf zwei Standorten auf dem Schulgelände aufgestellt. „Diese Auslagerung ist notwendig, bis die Brandmeldeanlage installiert ist. Aber auch bei den folgenden Bauarbeiten, egal ob Neubau oder Sanierung, müssen Klassen in Container ausweichen“, so Michael Gauly, kommissarischer Leiter des Fachbereichs „Liegenschaften“ der Kreisverwaltung. Aufgefallen waren die Mängel am Gebäude im Rahmen einer Untersuchung durch ein Architekturbüro, das vom Kreis seit Juli den Auftrag hat, eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorzunehmen. Landrat Brechtel: „Uns war klar, dass das Gebäude in die Jahre gekommen war. Mit der Prüfung durch externe Fachleute sollte abgewägt werden, was die bessere Lösung ist - Abriss oder Sanierung.“

Inzwischen ist klar: Ohne Zweifel würde die marode Außenfassade des Anfang der 70erJahre gebauten Schulhauses die höchsten Kosten bei der Sanierung verursachen. „Fachleute schätzen, dass man alleine für die Fassade mehrere Millionen Euro investieren müsste“, sagt Dr. Fritz Brechtel. Ob dies sinnvoll ist, wird derzeit im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf Herz und Nieren geprüft. Entsprechend der ersten Anforderungen der Untersuchung wurden neben dem Architekturbüro zudem ein Prüfstatiker und ein externer Brandschutzgutachter beauftragt.

Der Prüfstatiker soll das in Kandel eingesetzte englische „Brockhouse-System“ aus statischer Sicht beurteilen. Das Brockhouse-System ist eine Stahlskelettbauweise, die in Europa in den 70er Jahren in über 80 Schulen verbaut wurde. Bei einer Begehung des alten Gebäudeteils der IGS Kandel war erkennbar, dass das statische System überwiegend intakt ist, der Brandschutz jedoch Mängel aufweist. „Deshalb haben wir sofort verschiedene Maßnahmen eingeleitet, denn der Schutz der Schüler hat höchste und einzige Priorität“, stellte der Landrat klar.

Fakt ist, dass unabhängig vom Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Altbau der IGS Kandel entweder generalsaniert oder aber komplett neu gebaut werden muss. An einer provisorischen Unterbringung von Teilen der Schule wird sowohl in einem ersten Schritt bis zum Einbau der Brandmeldeanlage als auch in einem zweiten Schritt beim Neubau oder der Generalsanierung kein Weg vorbeigehen. Die Schulleitung ist informiert und wird auch über das weitere Vorgehen ständig auf dem Laufenden gehalten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel abschließend. KV Germersheim, Presse

23.11.2012


Von Gladiatorenspielen auf Geschirr bis hin zu NATO-Treibstofflagern

v.l. Wolfgang Diehl, Albert Schwarz, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Isa-Maria Betz, Ludwig Hans und Dr. Karl-Heinz Rothenberger v.l. Wolfgang Diehl, Albert Schwarz, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Isa-Maria Betz, Ludwig Hans und Dr. Karl-Heinz Rothenberger

Band 2 der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ ist jetzt erhältlich

Der zweite Band der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ ist Mitte November erschienen und bei der Kreisvolkshochschule Germersheim sowie im Buchhandel erhältlich. Sechs namhafte Regionalhistoriker, die sich mit der Erforschung der Geschichte des heutigen Landkreises Germersheim beschäftigen, untersuchen auch in diesem Band neue Aspekte in der Geschichte des Landkreises Germersheim. Den ersten Band gibt es bereits seit 2010.

Im Einzelnen beinhaltet Band 2 der Schriftenreihe folgende Themen: Gladiatorenspiele und deren Darstellung auf Rheinzaberner Terra Sigillata Geschirr – Wüstungen im Landkreis Germersheim – Die Bienwaldglashütte – Geschichte und Besitz ehemaliger geistlicher Einrichtungen im Landkreis Germersheim – Germersheimer Landkommissäre des 19. Jahrhunderts: Biografische Anmerkungen zu Peter Anton Müller, Georg Mayr, Maximilian de Lamotte, Ludwig Kollmann und Joseph Megele – Das Landkommissariat Germersheim in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Regierungspräsidenten berichten – Das US-Militärdepot Germersheim von 1951 bis heute. Mit einem Seitenblick auf das NATO-Treibstofflager in Bellheim und die US-Munitionsdepots in Berg und Kandel – 60 Jahre US-Depot Germersheim: Deutsch-Amerikanische Beziehungen am Standort Germersheim. Eine Bestandsaufnahme – Elisabeth Langgässer, Rheinzabern und der bittere Nachruhm.

Landrat Dr. Fritz Brechtel stellte das Werk und die Autoren Isa-Maria Betz, Wolfgang Diehl, Ludwig Hans (zugleich Schriftleitung), Dr. Andreas Imhoff (nicht im Bild), Dr. Karl-Heinz Rothenberger und Albert Schwarz jetzt vor.

Die Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim, Band 2 (2012) umfasst 432 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Fotografien, Karten, Pläne. Das gebundene Buch kostet 19,80 Euro. Die Bände 1 und 2 können als Paket gemeinsam zu einem Preis von 29,80 Euro erworben werden. KV Germersheim, Presse

23.11.2012


Neuer Busverkehr im Landkreis Germersheim

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 startet das neue Linienbündel Germersheim. Das europaweit durchgeführte Wettbewerbsverfahren erfolgte durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) im Auftrag der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau und des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rhld.-Pf. Süd als Aufgabenträger für den ÖPNV. Das Linienbündel Germersheim wurde in drei Lose aufgeteilt. Die Vergabe erfolgte an den Herxheimer Busunternehmer Hetzler (Los 1), an das Speyerer Unternehmen BRH-Viabus (Los 2) sowie an die Bahn-Tochter Rheinpfalzbus GmbH (Los 3). Die Vereinbarung deckt den Zeitraum bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ab.

„Die Unternehmen beschaffen für den Regelverkehr im Linienbündel eine weitgehend neue, niederflurige und klimatisierte Fahrzeugflotte. Damit steigern wir die Qualität im Regionalbusverkehr und das vor allem auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Ab dem 9. Dezember werden die Linien von neuen Busunternehmen mit neuen Busfahrern gefahren. Deshalb meine Bitte an die Busunternehmen, bereits im Vorfeld alles dafür zu tun, dass diese Umstellung möglichst problemfrei von Statten geht“, so Dr. Fritz Brechtel, Landrat Kreis Germersheim.

„Zudem werden die Busse mit modernster Ortungstechnik ausgestattet, um Anschlüsse zwischen Bus und Bahn sicherzustellen. Daneben werden die gewonnenen Echtzeitdaten in den elektronischen Auskunftsmedien des VRN zur Verfügung gestellt“, ergänzt Werner Schreiner von der VRN GmbH.

Los 1 - Fa. Hetzler (Herxheim) - Linien 590, 592 und 599.

Linie 590 Landau – Dammheim – Hochstadt – Zeiskam – Lustadt – Westheim – Lingenfeld – Germersheim und zurück:

Diese Linie beinhaltet die nördliche Verbindung zwischen Germersheim und Landau über Zeiskam – Lustadt. (bisher Linie 587). Der Linienweg wurde vereinheitlicht und vertaktet. Die Busse verkehren montags bis freitags im Stundentakt, samstags alle 2 Stunden. Von Lingenfeld, Westheim, Lustadt, Zeiskam und Hochstadt wird Landau bis zu 15 Minuten schneller erreicht als bisher. In der Gegenrichtung wird von Hochstadt kommend in Lingenfeld in der Regel ein S-Bahn-Anschluss von und nach Speyer – Ludwigshafen - Mannheim angeboten. Im Berufsverkehr werden ergänzende Fahrten, die zusätzlich über Weingarten verkehren, Anschlüsse zu den BASF-Zügen herstellen. Zu den übrigen Zeiten wird Weingarten sowie auch Freisbach und Freimersheim über die neue Linie 509 (ab 1.1.2013) der PalatinaBus mit Umstieg in Lustadt angebunden. Essingen und Bornheim werden zukünftig ausschließlich über die neue Linie 539 bedient. Es besteht eine systematische Umsteigeverknüpfung zwischen den Linien in Dammheim. Zu diesem Zweck wird die Haltestelle Speyerer Straße verlegt.

Linie 592 Freisbach – Weingarten – Lustadt – Westheim – Schwegenheim – Lingenfeld und zurück:

Diese Linie beinhaltet unverändert Fahrten für die Schulstandorte Lustadt und Lingenfeld.

Linie 599 Freisbach – Weingarten – Schwegenheim – Lingenfeld – Germersheim und zurück:

Diese Linie beinhaltet das inhaltlich unveränderte Angebot der bisherigen Linie 590 und verbindet somit Freisbach, Weingarten und Schwegenheim mit der Kreisstadt Germersheim.

Los 2 - Fa. BRH Viabus (Speyer) - Linien 550 bis 559 sowie 595 und 596.

Linie 550 Landau – Offenbach – Ottersheim – Knittelsheim – Bellheim – Germersheim und zurück:

Diese Linie beinhaltet die südliche Verbindung zwischen Germersheim und Landau über Bellheim (bisher Linie 591). Sie verkehrt durchgehend im Stundentakt, samstags und sonn- und feiertags alle 2 Stunden. Innerhalb von Landau wird auf die Stadterschließung westlich des Hauptbahnhofes künftig verzichtet. Dafür wird in Landau der Bereich Neuer Messplatz/Ärztehaus bzw. Hallenbad (südlicher Horstring) in den Linienweg einbezogen. Die Linie verkehrt weiterhin als RegioLinie unter der Aufgabenträgerschaft des ZSPNV-Süd.

Linie 552 Landau – Offenbach – Ottersheim – Knittelsheim – Bellheim – Hördt – Rülzheim – Kuhardt – Leimersheim – Neupotz – Rheinzabern und zurück:

Diese Linie beinhaltet die Verbindung Landau – Bellheim – Hördt – Rülzheim – Leimersheim – Rheinzabern (bisher Linie 589). Das Fahrplanangebot bleibt im Wesentlichen unverändert, jedoch können sich einzelne Abfahrtzeiten im Minutenbereich verschieben. Zwischen Landau und Bellheim entsteht weiterhin zu den Zeiten, in denen die Linie 552 verkehrt, ein 30-Minuten-Takt zusammen mit der Linie 550. Innerhalb von Landau wird auf die Stadterschließung westlich des Hbf künftig verzichtet. Dafür wird in Landau der Bereich Neuer Messplatz/Ärztehaus bzw. Hallenbad (südlicher Horstring) in den Linienweg einbezogen.

Linie 554 Herxheim – Hayna – Erlenbach – Minderslachen - Kandel und zurück:

Diese Linie verkehrt unverändert auf dem bisherigen Linienweg. Das Fahrplanangebot wird jedoch zugunsten der neu konzipierten Linie 555 etwas reduziert und am Nachmittag die Zeitlage etwas verschoben, so dass zwischen Kandel und Hayna zweimal pro Stunde eine Fahrt angeboten wird.

Linie 555 Landau – Queichheim – Offenbach – Herxheim – Rülzheim (- Hördt) und zurück:

Diese Linie wird als durchgehende Linie aus den bisherigen Linien 553 und 555 neu gebildet und im Abschnitt Herxheim - Rülzheim werden deutlich mehr Fahrten als bisher angeboten. Damit wird Herxheim wesentlich besser als heute an die Stadtbahn von/nach Karlsruhe Innenstadt angebunden. In Herxheim wird durch die Durchbindung ein einheitlicher Linienweg für Hin- und Rückfahrt eingeführt. Die Busse verkehren von Landau kommend immer über Bahnhof – Rathaus – Obere Hauptstraße – Schulzentrum – Freibad und Speiertsgasse nach Rülzheim. Die Rückrichtung verläuft entsprechend. In Offenbach wird die Linie das Gebiet über die Essinger Straße fahren und mit den neuen Haltestellen „Turn- und Festhalle“ sowie „Mozartstraße“ (Richtung Süden) bzw. „Kulturzentrum“ (Richtung Norden) dieses Gebiet erstmals unmittelbar im regelmäßigen Linienverkehr erschließen. „Offenbach Friedhof“ wird weiter durch die Linien 550 und 552 bedient. Zudem wird die Linie immer durch Queichheim geführt. Fahrplantechnisch ist sie in Landau Hbf in den Regionalbusknoten zur Minute 30 eingebunden. Der Verkehr an Sonn- und Feiertagen (2 Fahrtenpaare) wird eingestellt.

Linie 556 Landau – Offenbach – Herxheim – Hatzenbühl – Rheinzabern – Jockgrim und zurück:

Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für Schüler der Schulstandorte Landau, Herxheim und Rheinzabern. Die Fahrten zu den Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht mehr angeboten.

Linie 557 Landau – Offenabch – Herxheim – Rülzheim – Hördt – Kuhardt – Leimersheim – Neupotz und zurück:

Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für Schüler der Schulstandorte Landau und Herxheim. Die Fahrten zu den Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht mehr angeboten.

Linie 558 Landau – Impflingen – Insheim – Rohrbach – Steinweiler – Erlenbach – Hayna – Herxheim und zurück:

Zusätzlich zu dem bisherigen Angebot werden auf dieser Linie die Verbindungen zwischen dem Schulzentrum Herxheim und Rohrbach – Insheim – Billigheim-Ingenheim dargestellt. Die Fahrten zu den Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht mehr angeboten.

Linie 559 Herxheim – Offenbach – Essingen - Hochstadt/ Ottersheim – Knittelsheim - Bellheim und zurück:

Zusätzlich zu dem bisherigen Angebot werden auf dieser Linie die Verbindungen zwischen dem Schulzentrum Herxheim und Essingen – Hochstadt dargestellt. Ebenso wird hier der nunmehr im Rahmen des Linienverkehrs stattfindende Verkehr zur Grundschule Ottersheim veröffentlicht. Die Fahrten zu den Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht mehr angeboten.

Linie 595 Germersheim – Sondernheim – Hördt – Kuhardt – Leimersheim – Neupotz – Rheinzabern und zurück:

Im Grundsatz unverändertes Verkehrsangebot.

Linie 596 Freisbach – Weingarten – Schwegenheim – Lingenfeld – Westheim – Lustadt – Zeiskam – Bellheim – Rülzheim u.z.:

Im Grundsatz unveränderte Übernahme des Verkehrsangebot der alten Linie 586. In Westheim wird die Haltestelle Sängerheim statt Rathaus bedient.

Los 3 - Rhein-Pfalz-Bus GmbH - Linien 546 bis 549 sowie 593, 594 und 598.

Linie 546 Böllenborn – Blankenborn – Bad Bergzabern – Kapellen – Oberhausen – (Barbelroth) – Hergersweiler – Winden – Steinweiler – Rohrbach - Erlenbach – Kandel / Minfeld und zurück:

Diese Linie verkehrt nur noch an Schultagen. Auch die Ortschaften Böllenborn und Blankenborn werden somit nur noch an Schultagen mit Linienbussen angefahren. Teile der Leistungen des Schülerverkehrs von Böllenborn und Blankenborn werden zudem neu auf der Linie 252 dargestellt. Die bisherigen Leistungen zwischen Bad Bergzabern und Hergersweiler sind in das neue Angebotskonzept der Linie 547 integriert. Der bisher freigestellte Schülerverkehr von Winden zur Grundschule Minfeld wird neu in den Linienverkehr integriert und in dieser Linie dargestellt.

Linie 547 Bad Bergzabern – Kapellen – Oberhausen –(Hergersweiler) – Dierbach – Niederotterbach – Vollmersweiler – Schaidt – Freckenfeld – Minfeld – Kandel (- Wörth) :

Der Grundtakt dieser Linie erhält eine neue Fahrplanlage. In Kandel wird der Anschluss auf den Knoten zur Minute 00 der Regionalbahn Neustadt – Landau - Karlsruhe hergestellt. In Niederotterbach entstehen Anschlüsse zur Linie 544 von/nach Steinfeld – Kapsweyer - Schweighofen. Einzelne Fahrten führen neu über Hergersweiler. In Bad Bergzabern wird Anschluss zu allen Bussen des :00-Knotens hergestellt.

Gleichzeitig entsteht durch die regelmäßige Weiterführung über Marktplatz und Rötzweg bis Schulzentrum innerhalb von Bad Bergzabern ein kleiner Ortsverkehr, der Bahnreisende mit Ziel Ortsmitte Bad Bergzabern zu- und abbringt. Gleichzeitig werden gut funktionierende Angebote des Bestandsfahrplans (z.B. die Direktbusse zu Daimler Wörth) weiterhin angeboten. Das Fahrtenpaar an Samstagen wird eingestellt.

Linie 548 Kandel – Minderslachen – Erlenbach – Hayna – Hatzenbühl – Rheinzabern und zurück:

Diese Linie beinhaltet die Leistungen der bisherigen Linie 588 (Kandel – Hayna – Hatzenbühl - Rheinzabern) . Die Einbindung sowohl in den :00-Knoten in Kandel wie auch die schlanken Übergänge zur Stadtbahn Richtung Germersheim in Rheinzabern bleiben bestehen. Neu integriert werden Leistungen des freigestellten Schülerverkehrs zur Grundschule Kandel.

Linie 549 Kandel – Büchelberg – Scheibenhardt – Neulauterburg – Berg (– Neuburg – Hagenbach – Maximiliansau – Wörth – Oberwald und zurück):

Diese Linie beinhaltet die weitgehend unveränderten Leistungen der bisherigen Linie 551 Kandel – Scheibenhardt – Berg – Wörth. Anschlüsse zum Zugverkehr werden vorrangig in Kandel und Berg hergestellt.

Linie 593 Steinweiler – Minderslachen – Kandel – Wörth u.z. :

Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für Schüler der Schulstandorte Kandel und Wörth.

Linie 594 Steinweiler / Freckenfeld – Minfeld – Kandel – Minderslachen – Erlenbach – Hayna – Hatzenbühl – Rheinzabern und zurück:

Diese Linie beinhaltet neben den Leistungen der bisherigen Linie 594 auch die Fahrten der bisherigen Linie 596 zum Schulstandort Rheinzabern. Neu integriert werden Leistungen des freigestellten Schülerverkehrs zur Grundschule Kandel.

Linie 598 Hördt – Rülzheim – Rheinzabern – Jockgrim – Kandel – Wörth und zurück:

Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für Schüler der Schulstandorte Rheinzabern und Wörth.

VRN Service

Unter www.vrn.de erhalten Sie die Fahrpläne als Buchseiten, Aushangfahrpläne und persönliche Fahrplantabellen, dazu alle Tarifinformationen. Telefonisch erhalten Sie Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent je Minute aus dem Festnetz; max. 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen).

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den neuen Fahrplänen erhalten Sie bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen.

In den Bürgerbüros der Landkreise und der Stadtverwaltung liegen in den nächsten Tagen Fahrplanbroschüren für das Linienbündel Germersheim kostenfrei aus. Diese werden ab Betriebsstart auch in den Bussen erhältlich sein. KV Germersheim, Presse

Busliniennetzplan Landkreis Germersheim:

20.11.2012


Befristete Führerscheine ab 19.01.2013

Mit der Umsetzung der Dritten EU-Führerscheinrichtlinie werden in Deutschland ab dem 19.01.2013 neben neuen Fahrerlaubnisklassen auch befristete Führerscheine eingeführt. Darüber informiert die Kreisverwaltung Germersheim. Ab diesem Zeitpunkt werden, unabhängig von der Befristung bestimmter Fahrerlaubnisklassen (z.B. C und D = 5 Jahre), alle Führerscheine für längstens 15 Jahre befristet. Ziel der europäischen Führerscheinrichtlinie ist u. a. ein einheitliches Format.

Führerscheine, die bis zu diesem Stichtag ausgestellt werden, bleiben bis zum 19.01.2033 gültig.

Es besteht keine Verpflichtung, den alten Führerschein (egal ob grau, rosa oder Scheckkarte) vor diesem Stichtag umzutauschen.

Die Neuausstellung eines solchen durch Zeitablauf ungültig gewordenen Führerscheines erfolgt ohne erneute Prüfung der Voraussetzungen. Eine ärztliche Überprüfung oder eine nochmalige Prüfung (z.B. Fahrprobe) ist damit nicht verbunden.

Der Umtausch eines Führerscheines kann bei der für den Wohnsitz zuständigen Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltung oder bei der Führerscheinstelle der Kreisverwaltung Germersheim beantragt werden. Erforderlich ist eine persönliche Vorsprache des Fahrerlaubnisinhabers unter Vorlage seines Personalausweises, seines Führerscheines und eines biometrischen Lichtbildes. KV Germersheim, Presse

19.11.2012


45 Personen eingebürgert

Aus 19 Nationen, darunter Polen, die Türkei, Kasachstan und Brasilien kommen die 45 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 19. November 2012 sind sie deutsche Staatsbürger.

Tanja Koch, Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung Germersheim, überreichte im Germersheimer Bürgersaal die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte ihnen gratulieren und auch meinen Dank aussprechen, denn Sie bereichern durch Ihre Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Und Sie sprechen Deutschland ein sehr großes Kompliment aus. Ihre Entscheidung zeigt uns, dass Sie sich hier wohlfühlen, eine neue Heimat gefunden und Vertrauen zu diesem Staat gefasst haben.“

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann (Klarinette) von der Germersheimer Musikschule. KV Germersheim, Presse

19.11.2012


Gastronomiewegweiser Südpfalz

Neuauflage ab sofort in der Kreisverwaltung erhältlich

„Unsere Region, die Südpfalz, ist bekannt für ihre hervorragende Gastronomie. Deshalb freut es mich besonders, dass die Neuauflage des sehr beliebten Gastronomiewegweisers Südpfalz ab sofort erhältlich ist“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Auf über 60 Seiten präsentieren sich die Restaurants, Weinstuben und Gaststätten der Landkreise Germersheim und Südlichen Weinstraße mit ihren Besonderheiten. „Ob gemütliche kleine Gastwirtschaft, Ausflugslokal oder feines Restaurant – in der Südpfalz finden sich Angebote für jeden Geschmack.“ Die Broschüre „Gut essen - Restaurants und Weinstuben in der Südpfalz 2013/2014“ erscheint wieder in Kooperation mit dem Tourismusverein Südliche Weinstrasse. Anlass für die bewährte Zusammenarbeit ist der alle vier Jahre gemeinsam durchgeführte Gastronomie-Wettbewerb Südpfalz. Die dabei ausgezeichneten Betriebe sind ebenfalls in dieser Broschüre zu finden. „Aus der Region direkt auf den Tisch“ so lautet das Motto vieler Südpfälzer Betriebe, die ihre frischen Produkte direkt vom Landwirt beziehen.

Stellvertretend für die vielen hervorragenden Köche der Region wurden die Brüder Maik und Timo Küspert von der Zeiskamer Mühle sowie as Ehepaar Christian und Michaela Wiss von der Burrweiler Mühle portraitiert, denen der Einsatz regionaler Produkte sehr am Herzen liegt. „Von der Mühle im Wein zur Mühle am Rhein“ spannt sich der Bogen zwischen Südlicher Weinstrasse und dem Landkreis Germersheim. „Ein großes Lob an alle aufgeführten Betriebe, die mit viel Engagement dafür sorgen, dass die Gäste sich wohlfühlen,“ so Landrat Brechtel abschließend.

Erhältlich ist die Broschüre beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter Tel. 07274/53-300 und online unter www.suedpfalz-tourismus.de. KV Germersheim, Presse






19.11.2012


Johannes Liebel aus Hördt erhält Landesehrennadel

Für sein ehrenamtliches Engagement hat Johannes (Hans) Liebel aus Hördt jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen eines Gottesdienstes am 10. November überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Johannes Liebel kümmert sich seit 30 Jahren um die Belange der katholischen Kirchengemeinde in Hördt. Vor allem nimmt er seit dieser langen Zeit die Aufgaben als Kirchenrechner verantwortungsvoll und korrekt wahr, kümmert sich aber genauso um notwendige Baumaßnahmen, Reparaturen und Sanierungen an den kirchlichen Gebäuden. Ende des Jahres jedoch wird Johannes Liebel sein Ehrenamt als Kirchenrechner aufgeben.

Der Geehrte war zudem Vertreter der Kirchengemeinde im Pfarrverband und Bischöflichen Ordinariat in Speyer.

Landrat Dr. Brechtel dankte Johannes Liebel für seinen ehrenamtlichen Einsatz und sprach ihm seine Anerkennung aus.

16.11.2012


Mercedes-Benz Werk Wörth bekennt sich zur Region

Eröffnung der Kommunikationsfläche „Die Pfalz“ im Kundencenter

Am vergangenen Dienstag hat das Mercedes-Benz Werk zur offiziellen Eröffnung der Kommunikationsfläche „Die Pfalz“ ins Kundencenter nach Wörth eingeladen. „Täglich werden von hier 450 Fahrzeuge in alle Welt geliefert, unser Kundencenter ist dabei die Visitenkarte des Werkes, schließlich empfängt das Kundencenter ca. 30.000 Besucher jährlich“, erläutert Dr. Gerd Herrmann, Leiter des Technischen Services, in seiner Ansprache, „Trotz unserer globalen Ausrichtung sind wir fest verwurzelt in der Region und möchten dies auch zeigen“. In der neu geschaffenen Pfalzecke findet sich neben umfassendem Prospektmaterial der Tourismusvereinedes Landkreises Germersheim und der Südliche Weinstraße auch eine Vitrine mit regiontypischen Artikeln, die im angrenzenden TruckerShop erwerbbar sind.

„Den besonderen zentralen Blickpunkt bildet ein eigens für unseren Standort angefertigtes Bild des Kandeler Künstlers Armit Hott im Format 2,10 m x 1,20 m, das in vielen Details die komplette Rheinebene und angrenzende Bereiche auf seine unverwechselbare Weise zeigt“, so Beate Holzwarth, zuständig für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Werk Wörth, „die Kunden, die vorrangig aus dem deutschsprachigen Raum zu uns kommen, interessieren sich während ihres Besuches durchaus dafür, wo sie hier eigentlich sind.“ Die Enthüllung des Kunstwerkesvon Armin Hott vollzogen vor den geladenen GästenLandrätin Theresia Riedmaier gemeinsam mit Bürgermeister Harald Seiter in Vertretung von Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Über die Idee der Pfalzecke und das Angebot, unsere touristischen Prospekte hier auslegen zu dürfen, haben wir uns sehr gefreut“, so Maria Farrenkopf, Wirtschaftsförderin im Landkreis Germersheim, „Das Bekenntnis des größten LKW-Montagewerkes der Welt zur Südpfalz bedeutet für den hiesigen Tourismus einen nicht zu unterschätzenden Multiplikatoreffekt und ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie weitreichend die positiven Effekte eines global agierenden Unternehmens in die Region sein können.“ KV Germersheim, Presse

15.11.2012


Freizeit- und Ferienveranstaltungen 2013 für den kreisweiten Ferien- und Freizeitkalender melden

„Bereits jetzt fragen Eltern nach dem neuen Ferien- und Freizeitkalender 2013“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und freut sich, dass der jährlich aufgelegte Kalender so gut von Kindern, Jugendlichen und Eltern angenommen wird.

Das Jugendamt der Kreisverwaltung bereitet derzeit die neue Auflage für das nächste Jahr vor und bittet die Ferienveranstalter um Rückmeldung der Termine für das Jahr 2013. Der Kalender wird voraussichtlich Anfang Februar in allen Verwaltungen ausgelegt.

Neben Ferienfreizeiten werden auch ganztägige Veranstaltungen, wie z. B. Kinderferienwochen, Spielaktionen und Spielfeste für behinderte- und nichtbehinderte Menschen sowie Vorträge und Seminare für ehrenamtliche Jugendgruppenleiter/innen gerne aufgenommen. Insbesondere gefragt sind Maßnahmen in den Oster- und Herbstferien.

Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und Freizeitkalender zu veröffentlichen, benötigt man einen Vordruck des Jugendamtes. Diesen Vordruck gibt es unter www.kreis-germersheim.de in der Rubrik Kreisverwaltung, Publikationen/Formulare und dort im Bereich Jugendhilfen. Er kann auch unter der E-Mail-Adresse j.werling@kreis-germersheim.de angefordert werden. Die ausgefüllten Vordrucke sollten bis 14. Dezember entweder per Post an die Kreisverwaltung Germersheim, Jugendförderung, 17er Straße 1, 76726 Germersheim, per E-Mail: j.werling@kreis-germersheim.de oder per Fax 07274/53-15 548 zurückgesendet werden. Für Rückfragen und Informationen steht Jutta Werling unter Tel. 07274/53-433 gerne zur Verfügung. KV Germersheim, Presse

15.11.2012


Landeszuwendungen für Baumaßnahmen an der IGS Rheinzabern bewilligt

„Den Anträgen auf schulbehördliche Genehmigung und Bewilligung einer Landeszuwendung von Fördermitteln für die Erweiterung und den Umbau der Integrierten Gesamtschule Rheinzabern einschließlich der Mensa hat das Land nun stattgegeben und in erster Tranche Zuwendungen in Höhe von 355.000 Euro bewilligt. Damit können die umfangreichen Baumaßnahmen weiter vorangetrieben werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Uwe Schwind.

Damit die IGS Rheinzabern erfolgreich weitergeführt werden kann, sind erhebliche Um- bzw. Neubauten notwendig. Neu erstellt wird zunächst die Erweiterung für die Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10) sowie der Umbau des bestehenden Gebäudes. Die Mensa wurde bereits im Jahr 2011 im Untergeschoss der Sporthalle neu eingerichtet.

Insgesamt sieht der Finanzierungsplan für die Erweiterungen und den Neubau Kosten in Höhe von ca. 7,2 Mio. Euro vor. Die anerkannten zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich dabei auf rund 4.314.000 Euro, wovon das Land nun zunächst 355.000 Euro übernimmt. Das teilte die ADD mit. Insgesamt wird das Land entsprechend dem Baufortschritt 2.630.000 Euro beisteuern.

„Die Vergabe der Rohbauarbeiten durch den Kreisausschuss ist bereits erfolgt. Gemäß üblichem Verlauf kann damit der Baubeginn noch dieses Jahr stattfinden. Bei planmäßigem Bauablauf kann die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Neuen Schulgebäude voraussichtlich im Sommer 2014 erfolgen“, so Brechtel.

„Es ist wichtig, den Schülerinnen und Schüler möglichst optimale Lernbedingungen zu bieten. Die Erweiterung der IGS Rheinzabern, die von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen wird, gehört daher zu den bedeutendsten Schulbaumaßnahmen im Kreis Germersheim“, sagt Landrat Brechtel.

Bürgermeister Schwind stellt ergänzend fest, dass die IGS in Rheinzabern trotz Wechsel der Schulträgerschaft hin zum Kreis nach wie vor als „unsere weiterführende Schule in der Verbandsgemeinde“ betrachtet wird, weil der Hauptteil der Schüler aus den eigenen vier Ortsgemeinden kommt und 90 % der Finanzierungslast der Sekundarstufe 1 von der Verbandsgemeinde zu tragen ist. Von daher sei es ein sehr gutes Signal für die Schulgemeinschaft und die gesamte Verbandsgemeinde Jockgrim, wenn nun die Entwicklung des Schulstandortes zügig weitergehen kann. KV Germersheim, Presse

09.11.2012


Tourismusverein lockt Besucher in die Südpfalz

Am liebsten fahren wir am Wochenende über den Rhein in die Südpfalz“, „die Pfälzer Gastlichkeit ist einmalig“, „wir freuen uns immer auf den Veranstaltungskalender“, so nur einige Aussagen der zahlreichen Offerta-Besucher in Karlsruhe, die sich am Stand des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) beraten ließen.

„Großer Besucherandrang und starke Nachfrage nach Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen sowie den neuen Rad- und Wanderwegen in der Südpfalz“, lautet das positive Fazit des Standpersonals am „Südpfalz-Stand“. Neun Tage wurden am Infostand zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen Erholung wie Wandern, Radwandern und Wassersport, für Tages- und Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Gerne griffen die Gäste zur Radkarte Pfalz mit den gesamten Themenradwegen der Region. Stark nachgefragt wurden außerdem der aktuelle Wanderführer sowie die Wanderkarten für die Südpfalz mit Wandermöglichkeiten in den Rheinauen und im Bienwald sowie der neue Hofladen- und Gastronomieführer. Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen, suchten neue Ausflugstipps für ihren Tagesausflug. Insbesondere das 6m lange Modell des Römerschiffs Lusoria Rhenana erfreute sich großer Beliebtheit. Von sehr großem Interesse bei den Besuchern waren auch das Haus Leben am Strom aus Neupotz, das Terra-Sigillata-Museum aus Rheinzabern sowie das Ziegeleimuseum aus Jockgrim. Stark nachgefragt waren außerdem der Abenteuerkletterpark FunForest in Kandel, die Südpfalz-Draisine, die Mhou-Straussenfarm in Rülzheim sowie die Nachenfahrten oder die Festungsführungen in Germersheim. Highlights am Stand waren außerdem die Straußenfarm aus Rülzheim, die ihre Einrichtung und die Produkte vorstellte. Am Stand gab es Straußeneier, Staubwedel aus Straußenfedern und anderes vom Strauß zu entdecken. Dicht gedrängt standen die Besucher am Stand des Reptiliums Landau, wo es täglich „Reptilien zum Anfassen“ gab. Ganz Mutige konnten sich mit einer Tarantel oder einer Riesenschlange fotografieren lassen. Und natürlich durften die kulinarischen Spezialitäten nicht fehlen. Die Winzer der Weingüter Krebs aus Weingarten, Rosenhof aus Steinweiler sowie Kehrt aus Winden kredenzten trockene, würzige Rotweine, spritzige frische Weißweine und handgerüttelte Sekte. Der Bauernhof Kerth aus Kandel-Minderslachen und der Burgerhof aus Neupotz boten leckere Kostproben von Hausmacher Wurst und Schinken.

Überaus zufrieden mit der großen Resonanz zeigte sich die Geschäftsführerin des SÜD Silke Wiedrig. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sie sich einig, auch im nächsten Jahr auf der Offerta präsent zu sein. Der Vorsitzende ist davon überzeugt, dass sich das Engagement des Vereins auszahlt: „Bei mehr als 300.000 Besuchern müssen wir mit unseren Freizeitangeboten vor Ort sein und den Leuten die Südpfalz schmackhaft machen.“

Auf eine überwältigende Resonanz stieß in diesem Jahr der traditionelle Südpfalztag. Bei der Ölmühle AGRILUNA aus Rheinzabern konnten besondere Öle mit Brot verkostet werden. Dies alles ließ sich genießen bei einem Plausch mit den charmanten Hoheiten, wie Zwiebel- und Tabakkönigin, dem Knittelsheimer Kätzel, dem „Bellheimer Lord“ oder dem Bärenpaar aus Ottersheim. Auf der Hauptbühne sorgten Erich Hoffmann aus Neupotz, der TGV Leimersheim sowie Martinas Tanzwelt für Stimmung.

Zusätzliche Attraktionen boten die Aktionstage der Verbandsgemeinden aus dem Landkreis. Duftend präsentierte sich die Bienwaldregion Kandel gemeinsam mit der Seifenmanufaktur Zahneisen aus Steinweiler. Am Bellheimer Tag drehte sich alles um den Gerstensaft. Der derzeitige und ein ehemaliger „Bellheimer Lord“ schenkten den Gästen die besonderen Biere der Bellheimer Brauerei aus. KV Germersheim, Presse

08.11.2012


Ab 2013 gilt ein neues Schornsteinfegerrecht

Eigentümer müssen sich um allgemeine Schornsteinfegerarbeiten selber kümmern

Eigentümer von Feuerungsanlagen, z. B. Gasthermen, Ölfeuerungsanlagen oder Kachelöfen, sind ab dem 1. Januar 2013 verpflichtet, diese eigenverantwortlich fristgerecht kehren und überprüfen sowie vorgeschriebene Messungen durchführen zu lassen (allgemeine Schornsteinfegerarbeiten). Darauf weist die Kreisverwaltung Germersheim hin.

Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister erstellt in diesem Zusammenhang jedem Eigentümer einen Feuerstättenbescheid, in dem die Kehr- und Überprüfungspflichtigen Anlagen aufgeführt und die Intervalle für die Durchführung der Schornsteinfegerarbeiten erfasst sind.

Der Eigentümer hat ein freies Wahlrecht, wer an seiner Feuerungsanlage die allgemeinen Schornsteinfegerarbeiten durchführt. Er kann den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger mit den Arbeiten beauftragen und überlässt ihm die Terminüberwachung hinsichtlich der fälligen Arbeiten. Er kann aber auch einen anderen zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb oder einen in Deutschland niedergelassenen ausländischen Schornsteinfegerbetrieb (sog. EU-Schornsteinfeger) beauftragen.

In diesen Fällen muss die Durchführung der allgemeinen Schornsteinfegerarbeiten gegenüber dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger mit einem Formblatt nachgewiesen werden. Wer mit der Ausübung von Schornsteinfegertätigkeiten beauftragt werden kann, kann über das vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Internet veröffentlichte Schornsteinfegerregister erfragt werden - www.bafa.de bzw. über www.schornsteinfeger.de

Für hoheitlichen Tätigkeiten, d.h. Schornsteinfegerarbeiten die weiterhin vom bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger auszuführen sind, wie z. B. Feuerstättenschau, Führung des Kehrbuchs, Ausstellung des Feuerstättenbescheides, Durchführung von anlassbezogenen Überprüfungen, Bescheinigungen zu Bauabnahmen, Durchführung von Ersatzvornahmen gibt es über 2013 hinaus eine fest vorgeschriebene Gebührenstruktur.

Für die Durchführung aller anderen Schornsteinfegerarbeiten, d. h. Arbeiten, die der Eigentümer frei einem zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb übertragen kann, unterliegen der freien Preisgestaltung bzw. freien Vereinbarung.

Weist der Eigentümer von Feuerungsanlagen gegenüber dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger nicht nach, dass die vorgeschriebenen allgemeinen Schornsteinfegerarbeiten rechtzeitig durchgeführt wurden, setzt die Kreisverwaltung eine Frist, die die Arbeiten und die Durchführung festsetzt. Wird diese nicht eingehalten, folgt die kostenpflichtige Ersatzvornahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Werden die Verpflichtungen nicht fristgerecht veranlasst, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Mehr zum neuen Schornsteinfegerrecht kann der Broschüre des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Rheinland- Pfalz entnommen werden. Sie ist unter www.schornsteinfeger-liv-rlp.de abrufbar. KV Germersheim, Presse

06.11.2012


Kassenautomat in der Kfz-Zulassungsstelle in Betrieb genommen

„Mehr Service, direkte Auskunft für unsere Kunden: Die Kreisverwaltung Germersheim bietet in der Außenstelle im ehemaligen Caritas-Gebäude, 17er-Straße 1, in Germersheims seit diesem Monat einen erweiterten Service an“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

So können Bürgerinnen und Bürger anfallende Gebühren von nun an unkompliziert bar oder per EC-Karte an einem Kassenautomaten bezahlen. Dazu erhalten die Kunden eine Kassenkarte, mit der sie am Automaten Zahlungen vornehmen können. An das neue System angebunden sind die Bereiche Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle, Ausländeramt, Waffenbehörde, Einbürgerungen und Abfallwirtschaft. Insgesamt fallen in diesem Bereichen rund 55.000 Zahlungen pro Jahr an. Unterstützt wurde die Anschaffung des Kassenautomaten von der Sparkasse Germersheim - Kandel.

Außerdem gibt es in der 17er-Straße ab Mitte November einen neuen Informations-Schalter. Dort erteilen Mitarbeiter Auskünfte zu allen Belangen, die die Kreisverwaltung betreffen. Sie beantworten u. a. Fragen, händigen Anträge und Müllsäcke aus und vermitteln an die jeweiligen Fachleute im Haus. „Mit diesem neuen Angebot fallen für Bürgerinnen und Bürger zusätzliche Wege weg. Sie erhalten zentrale Informationen genauso in der Außenstelle wie im Hauptgebäude am Luitpoldplatz“, so Landrat Brechtel.  KV Germersheim, Presse

06.11.2012


Sumpfschildkrötenprojekt: Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Prof. Pierre Roth Pierre, Uwe Meissner von der Kreisverwaltung Germersheim, Francois Steimer vom Conseil General du Bas-Rhin und Pierre Schneider vom Office Nationale Francais

Studienfahrt der Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen

Germersheim- „Am Beispiel des Interreg-Projekts "Sumpfschildkröte ohne Grenzen" kann gut die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege von französischen und deutschen Verwaltungen erläutert werden“, so Uwe Meißner, Projektverantwortlicher bei der Kreisverwaltung Germersheim. Deshalb reisten Studentinnen und Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg nach Lauterbourg und Berg an, um sich näher mit dem Projekt zu befassen. Mit großem Interesse verfolgten die Nachwuchskräfte die Erläuterungen von Francois Steimer vom Generalrat Bas Rhin und Uwe Meißner.

Mit dem Sumpfschildkrötenprojekt sei es der Europäischen Union über die Projektplattform Interreg gelungen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Naturschutzverwaltungen zu einer engen Kooperation zu führen, so Steimer und Meißner. Beide zeigten sich überzeugt davon, dass die Projektplanungen und -maßnahmen neben einer erheblichen Verbesserung des internationalen Biotopverbunds zu einem gemeinsamen deutsch-französischen Denken und Handeln geführt haben, das weit über die Projektlaufzeit hinaus bestehen werde.

Gemeinsam mit Prof. Pierre Roth wurden bei der Vorstellung des Projekts vor Ort in deutscher und französischer Sprache nicht nur Aspekte der grenzüberschreitenden Verwaltungszusammenarbeit vorgestellt, sondern auch naturschutzfachliche Fragen erörtert.

04.11.2012


Schulbuchausleihe 2012 im Kreis Germersheim

Landrat Brechtel: Hoher Aufwand und hohe Kosten für ein grundsätzlich gutes Angebot – Andere Modelle denkbar

„Zum dritten Mal hat die Kreisverwaltung Germersheim in diesem Jahr die Schulbuchausleihe organisatorisch bewältigt. 4.900 Buchpakete konnten termingerecht gepackt und verteilt werden. Das hat nur funktioniert, weil viele Mitarbeiter der Verwaltung, der Schulen und externe Dienstleister an einem Strang gezogen haben“, zieht Landrat Dr. Fritz Brechtel Bilanz, „Doch der Aufwand war wieder einmal enorm und unterm Strich steht für den Landkreis Germersheim ein dickes Minus: Die Gesamtkosten für die Schulbuchausleihe 2012 belaufen sich im Kreis auf ca. 79.000 Euro, wovon das Land voraussichtlich nur rund 36.800 Euro erstattet. D. h., der Kreis muss ca. 42.200 Euro selbst aufbringen.“

Brechtel macht die Rechnung auf: „Die entstandenen Kosten pro Schulbuchpaket liegt 2012 bei 16,20 Euro, die Erstattungspauschale des Landes jedoch nur bei 7,50 Euro. Die Deckungslücke pro Paket beträgt folglich 8,70 Euro, die beim Kreis hängen bleiben. Die Zahlen gleichen denen vom Vorjahr, weshalb davon auszugehen ist, dass sich der finanzielle Aufwand für die Abwicklung der Schulbuchausleihe im Landkreis Germersheim mittelfristig zwischen 16 und 17 Euro pro Fall einstellen dürfte.“

Landrat Dr. Fritz Brechtel befürwortet grundsätzlich eine Schulbuchausleihe: „Immer mehr Schülerinnen und Schüler im Kreis beteiligen sich an der Schulbuchausleihe des Landes Rheinland-Pfalz. Das freut uns, jedoch ist der finanzielle, personelle und materielle Aufwand für dieses sicherlich gute Angebot sehr hoch.“

An zwölf Schulen wurden vor den Sommerferien 4.400 Buchpakete eingesammelt, zum neuen Schuljahr mussten 4.900 Buchpaketen gepackt und verteilt sein. „Im Vergleich zu 2011 stieg die Anzahl der teilnehmenden Schüler um etwa 17 Prozent auf ca. 63 Prozent. Um das zu stemmen, leisteten zeitweise 38 Beschäftigte der Kreisverwaltung ca. 1.800 Arbeitsstunden“, informiert Rainer Schaust, Fachbereichsleiter „Schulen und Bildung“ der Kreisverwaltung Germersheim. Brechtel ergänzt: „Das allein verursachte Kosten von rund 42.200 Euro.“

Viele Lehrer und Schulleitungen unterstützten das Konzept der Buchrücknahme. Auch haben zahlreiche Schüler bei dem Rücknahme- und Paketierungseinsätze mitgeholfen. Deutlich höhere Ausgaben ergaben sich zudem z. B. durch den Einsatz einer Spedition zum Transport der Buchpakete.

„Das Modell des Landkreises Germersheim mit zentraler Paketierung hat sich unter den gegebenen systembedingten Voraussetzungen bewährt. Ich danke allen, die mitgeholfen haben, die Schulbuchausleihe auch in diesem Jahr wieder über die Bühne zu bringen“, so der Kreischef, „Ohne ihren Einsatz wäre die Abwicklung nicht so gut vonstatten gegangen.“ Landrat Brechtel ergänzt: „Ich unterstütze die Schulbuchausleihe. Jedoch gäbe es sicherlich Modelle, die für dass Land und die Kreise weniger aufwändig und deutlich günstiger wären, beispielsweise Klassensätze an Schulen oder Lehrmittelgutscheine.“ KV Germersheim, Presse

03.11.2012


Umfrage des Landkreistages: Schülerbeförderungskosten steigen weiter

„Die Ausgaben für den Schülertransport zu den Schulen sind in allen rheinland-pfälzischen Kreisen wieder einmal gestiegen. Das belegt eine Umfrage des Landkreistages Rheinland-Pfalz über die Zuweisungen des Landes und die Ausgaben der Landkreise für die Schülerbeförderung und die Kindergartenfahrten im Haushaltsjahr 2011“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Das Defizit von landesweit ca. 28. Mio. Euro ist 2011 um über 3 Mio. Euro (= 12,4 %) gegenüber dem Haushaltsjahr 2010 gestiegen. Somit ergeben sich laut Landkreistag landesweit Mehrkosten in Höhe von 147,41 Euro pro Schülerin und Schüler bzw. Kindergartenkind. Zwar wurden die Landeszuwendungen an die Kreise im Jahr 2011 um rund 2 Prozent erhöht, reichen dabei aber nicht aus, um die Mehrkosten im Schülertransport von ca. 4,5 Prozent auszugleichen, so ein Ergebnis der Umfrage.

Landrat Brechtel: „Auch der Landkreis Germersheim ist von den Mehrbelastungen betroffen. Die Gesamtausgaben im Haushaltsjahr 2011 liegen mit rund 2,7 Mio. Euro um etwa 142.000 Euro (= 5,5 %) über den Ausgaben von 2010. Leider ist im Haushaltsjahr 2012 ein noch stärkerer Anstieg der Ausgaben im Bereich der Schülerbeförderung zu erwarten. Grund dafür ist der Wegfall der Eigenanteile für notwendige Schülerbeförderungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen ab dem Schuljahr 2012/2013. So erfreulich dies für die betroffenen Schülerinnen und Schüler ist, so bedauerlich ist es, dass das Land die den Landkreisen durch ein Landesgesetz entstehenden Kosten nicht vollständig erstattet.“ KV Germersheim, Presse

31.10.2012


Kriterien für gerechtes FOS-Auswahlverfahren festgelegt

Abschließende Beratungen zur Antragsstellung bis Ende März 2013

An welchen Schulen im Kreis Fachoberschulen (FOS) eingerichtet werden sollen, entscheidet der Kreistag Anfang 2013. „Damit das Auswahlverfahren sachlich und fachlichen fundiert sowie fair abläuft, hat die Verwaltung im Auftrag des Kreisausschusses eine Entscheidungsmatrix erarbeitet“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Dieser Kriterienkatalog wurde jetzt vom Schulträgerausschuss beraten und festgelegt. Diese Übersicht umfasst neben den Vorgaben des Landes zu den Antragsvoraussetzungen auch individuell auf die jeweilige Realschule plus und den Kreis zugeschnittene Punkte, z. B. beabsichtigte Fachrichtungen sowie Kooperationsmöglichkeiten mit Firmen und Betrieben für die gelenkten Praktika.


Wie bekannt, bewerben sich mehrere Realschulen plus um die Einrichtung einer FOS an ihrem Standort. Die Leiter der Schulen legten in der Sitzung des Schulträgerausschusses ihre Vorstellungen und Planungen zu möglichen FOS-Angeboten dar. Landrat Brechtel erklärte: „Im Laufe des Winterhalbjahres haben die Fraktionen und Kreisgremien Gelegenheit, auf Basis des dann inhaltlich ausgefüllten Kataloges das Thema vertieft zu beraten, um dem Kreistag Empfehlungen für Standortentscheidungen und den Zeitpunkt der Antragstellung/en auszusprechen. Rechtzeitig vor dem 31.03.2013 ist dann abschließend im Kreistag zu entscheiden und sind fristgerecht Anträge zur Schulentwicklung zu stellen.“ KV Germersheim, Presse

30.10.2012


Realschule plus Lingenfeld – Lustadt an einem Standort

Verwaltung stellt erneut Antrag auf Ganztagsschule

Die Realschule plus Lingenfeld - Lustadt soll zum Schuljahr 2013/2014 Ganztagsschule werden. Der Schulträgerausschuss hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, erneut einen entsprechenden Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule zu stellen. Außerdem stimmte der Ausschuss der Zusammenlegung der beiden bisherigen Standorte auf den Standort Lingenfeld ab dem Schuljahr 2013/2014 zu und beauftragte die Verwaltung und Schulleitung die dafür notwendigen Schritte einzuleiten.

Aktuelle Erhebungen zeigen, dass ein großes Interesse der Eltern und Schüler/innen an einem Ganztagesangebot an der Realschule plus Lingenfeld - Lustadt besteht. „Das bestätigt uns darin, erneut einen Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule für das Schuljahr 2013/2014 stellen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel. Einen ersten Antrag im letzten Jahr auf Einrichtung einer Ganztagsschule zum jetzt laufenden Schuljahr 2012/2013 wurde vom Land Rheinland-Pfalz nicht berücksichtigt.

Das weiterführende Konzept der Schule sieht zudem eine Zusammenlegung des kompletten Schulbetriebs auf den Standort Lingenfeld vor. Landrat Brechtel: „Der organisatorische und ökonomische Aufwand reduziert sich dadurch deutlich. Zudem verfügt der Standort Lingenfeld über ausreichend Räume für Orientierungs- und Sekundarstufe. Insbesondere der für 2013 beabsichtigte Ganztagsschulbetrieb ließe sich an einem Standort wesentlich sinnvoller und praktikabler einrichten. Dies erhöht damit die Antragschancen.“ Der Schulträgerausschuss stimmte auch diesem Vorschlag einstimmig zu. KV Germersheim, Presse

30.10.2012


Landrat: Horte werden nicht geschlossen

Kreis setzt sich auch weiterhin für qualitativ gute und flexible Schulkindbetreuung ein

Germersheim- „Entgegen verschiedener Veröffentlichungen hat die Kreisverwaltung nicht vor, generell die Horte im Landkreis zu schließen. Vielmehr ist es unser Ziel, auch weiterhin eine gute und flexible Schulkindbetreuung sicherzustellen“, stellt Landrat Dr. Fritz Brechtel klar.

„In einem ersten Schreiben an die Bürgermeister im Kreis geht es zunächst einmal darum, dem einstimmig gefällten Kreistagsbeschluss zur Überprüfung der Schulkindbetreuung nachzukommen – und in den Gemeinden vor Ort mögliche bedarfsgerechte Optimierungen auszuloten.“ Der Prüfauftrag diene dazu, in den einzelnen Gemeinden den heutigen und zukünftigen Bedarf zu erkennen und im Gespräch mit den Beteiligten individuelle, möglichst passgenaue Lösungen zu finden. Sind vor Ort mehrere Betreuungsmöglichkeiten vorhanden, ist es selbstverständlich, deren Qualität und Zweckmäßigkeit zu prüfen und gegebenenfalls Optimierungen vorzuschlagen. Auch ist im Interesse der Gemeinden der Nutzung vorhandener (Schul-)Räume den Vorrang gegenüber neuen Investitionen zu geben. Daher können sich als Ergebnis der Gespräche im Einzelfall Veränderungen ergeben, sollte sich dieses als zweckmäßig herausstellen. In den kommenden Jahren wird der Betreuungsbedarf voraussichtlich deutlich ansteigen, daher gilt es selbstverständlich auch, Kostenaspekte zu berücksichtigen, um die nachhaltige Finanzierbarkeit zu sichern.

„In keiner Weise war oder ist es geplant, generell die Horte im Landkreis zu schließen. Solche Befürchtungen entbehren jeder Grundlage“, so der Landrat. Brechtel betont: „Das Ziel der Kreisverwaltung ist es, auch weiterhin eine qualitativ gute, bedarfsgerechte und flexible Schulkindbetreuung vor Ort zu gewährleisten. Wie diese im Detail auf Basis der jeweils örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten aussieht, wird in den Gemeinden besprochen. Es werden sinnvolle, individuelle Lösungen erarbeitet. Sollte sich dabei Veränderungsbedarf ergeben, so wird dies möglichst einvernehmlich mit den betroffenen Gemeinden abgestimmt.“

Dies könne sicherlich bedeuten, dass dort, wo es Sinn macht, die Schulkindbetreuung komplett in die Schule verlagert würde. Einen vorgefertigten Plan, der womöglich die generelle Schließung aller Horte beinhaltet, gebe es definitiv nicht. Vielmehr sei das Schreiben an alle Bürgermeister als Angebot zur Einleitung von Gesprächen zu verstehen, welche ergebnisoffen geführt werden sollen. Ziel ist die bedarfsgerechte Sicherstellung der Schulkindbetreuung vor Ort. Dabei soll möglichst dem tatsächlichen Betreuungsbedarf der Eltern vor Ort Rechnung getragen werden, dies bedeutet z.B. flexible Betreuung bis 16 Uhr, auch in den Ferienzeiten.

„Die hervorragende Arbeit in den Horten erkennen wir an und sehen auch, dass die Eltern diese Form der Betreuung sehr schätzen. Die gute Arbeit der Erzieher und Hortmitarbeiter und die Bedarfe der Eltern bzw. ihrer Kinder werden bei jedem Schritt im Rahmen dieser Überprüfungen berücksichtigt“, versichert Brechtel.

„Eltern wollen qualitativ gute und zeitlich flexible Kinderbetreuung. Die Gespräche vor Ort dienen dazu, dies auch weiterhin sicherzustellen“, so der Landrat abschließend. KV Germersheim, Presse

25.10.2012


Von Gladiatorenspielen auf Geschirr bis hin zu NATO-Treibstofflagern

Band 2 der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“ erscheint

Mitte November erscheint der zweite Band der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“. Band 1 ist bereits seit 2010 auf dem Markt.

Sechs namhafte Regionalhistoriker, die sich mit der Erforschung der Geschichte des heutigen Landkreises Germersheim beschäftigen, untersuchen auch in diesem Band neue Aspekte in der Geschichte des Landkreises Germersheim.

Im Einzelnen beinhaltet Band 2 der Schriftenreihe folgende Themen: Gladiatorenspiele und deren Darstellung auf Rheinzaberner Terra Sigillata Geschirr – Wüstungen im Landkreis Germersheim – Die Bienwaldglashütte – Geschichte und Besitz ehemaliger geistlicher Einrichtungen im Landkreis Germersheim – Germersheimer Landkommissäre des 19. Jahrhunderts: Biografische Anmerkungen zu Peter Anton Müller, Georg Mayr, Maximilian de Lamotte, Ludwig Kollmann und Joseph Megele – Das Landkommissariat Germersheim in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Regierungspräsidenten berichten – Das US-Militärdepot Germersheim von 1951 bis heute. Mit einem Seitenblick auf das NATO-Treibstofflager in Bellheim und die US-Munitionsdepots in Berg und Kandel – 60 Jahre US-Depot Germersheim: Deutsch-Amerikanische Beziehungen am Standort Germersheim. Eine Bestandsaufnahme – Elisabeth Langgässer, Rheinzabern und der bittere Nachruhm.

Die Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim, Band 2 (2012) umfasst 432 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Fotografien, Karten, Pläne. Das gebundene Buch kostet 19,80 Euro. Es ist ab Mitte November 2012 lieferbar.

Die Bände 1 und 2 können als Paket gemeinsam zu einem Preis von 29,80 Euro erworben werden.

Verkauft wird es bei der Kreisvolkshochschule in Germersheim zu einem Preis von 19,80 Euro. Die ISBN-Nummer lautet 978-3-00-032748-3.

Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt auch Bestellungen per E-Mail an schriftenreihe@kreis-germersheim.de entgegen. KV Germersheim, Presse

25.10.2012


Klassifizierung im Landkreis Germersheim – in der Südpfalz leuchten die Sterne

Insgesamt 22 Ferienwohnungen bzw. -häuser haben die Prüferinnen im Landkreis Germersheim besucht und nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes DTV bewertet. Dabei wurden 29 Einheiten klassifiziert. Die Prüferinnen konnten 13 mal 3 Sterne und 16 mal 4 Sterne vergeben. Sehr zufrieden über dieses Ergebnis zeigte sich Landrat Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.: „Dieses Ergebnis zeigt deutlich die hohe Qualität der Unterkünfte im Landkreis Germersheim. Ohne das außerordentliche Engagement der Vermieter wäre dies nicht möglich. Darauf können wir sehr stolz sein.“

9 Ferieneinheiten wurden erstmalig klassifiziert. 13 Einheiten waren zum zweiten Mal dabei. 7 stellten sich bereits zum dritten Mal den Prüfern. Von den 36 aktuell im Landkreis Germersheim gültigen Klassifizierungen sind mit dieser erneuten Klassifizierung 17 Ferienwohnungen mit 3 Sternen, ein Privatzimmer mit 3 Sternen und 18 Ferienwohnungen mit 4 Sternen ausgezeichnet.

Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen zunehmend mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher hat der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) eine Lizenz erworben, um die Ferienobjekte im privaten Angebot (Ferienwohnungen, - häuser und Privatzimmer bis zu 8 Betten) nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismus-verbandes e.V. (DTV) bewerten zu können. Die Entscheidung, die Klassifizierung mit eigenen Fachleuten durchzuführen, hat sich bei den beiden letzten Klassifizierungsüberprüfungen durch die interne DTV-Prüferin Silke Schunck und die Mitarbeiterin des SÜD, Carmen Stolzenberger, bewährt. Die direkte Kommunikation zwischen Vermietern und Tourismusverein konnte dadurch verbessert werden. Während der Vororttermine erfolgte neben der Klassifizierung eine zusätzliche Beratung zu verschiedensten touristischen Themen.

Die Vermieter erhalten mit der DTV-Klassifizierung eine unabhängige und objektive Bewertung und können drei Jahre lang mit den erhaltenen Sternen werben. Die große bundesweite Resonanz zeigt, dass die DTV-Sterne für private Ferienunterkünfte ein wichtiges Vermarktungsinstrument darstellen. Ebenso sind sie im Bewusstsein der Gäste als verlässliche Orientierungshilfe bei der Zimmersuche fest verankert.

Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim wird im Frühjahr 2013 weitere Klassifizierungstermine anbieten. Anmeldungen dafür nehmen die Mitarbeiterinnen des Südpfalz-Tourismus per E-Mail an info@suedpfalz-tourismus oder telefonisch unter 07274-53-300 gerne entgegen. „Unser Ziel muss es sein, möglichst alle Ferienwohnungen bzw. –zimmer zu klassifizieren, um für unsere Gäste ein qualitativ hochwertiges und transparentes Angebot zu schaffen“, so Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.

Bundesweit wurden bislang über 68.000 private Ferienunterkünfte mit den DTV-Sternen ausgezeichnet. Eigens durch den DTV geschulte Prüfer vergeben je nach Ausstattung ein bis fünf Sterne für die Unterkünfte. Dabei werden die Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer anhand eines rund 160 Merkmale umfassenden Kriterienkatalog bewertet. Neben der Erfüllung von Mindeststandards werden Zusatzleistungen in die Bewertung einbezogen. Die Klassifizierungskriterien werden durch ein Expertengremium bestehend aus Prüfern und Lizenznehmern alle drei Jahre überarbeitet, um auch aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. KV Germersheim, Presse

25.10.2012


Rheinhauptdeich zwischen Leimersheim und Sondernheim wird ausgebaut

(von links nach rechts): Ingwer de Boer von der niederländischen Wasserwirtschaft- und Schifffahrtsverwaltung, Umweltministerin Ulrike Höfken, Landrat Dr. Fritz Brechtel, der Präsident der SGD Süd Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, der Hördter Beigeordnete Bernd Dreyer und der Germersheimer Beigeordnete Gert Müller.

Landrat: Hochwasserschutz im Kreis ist so gut wie nie – Rhein-Unterlieger profitieren ebenfalls von Maßnahmen im Kreis Germersheim

Der Ausbau des vorderen Rheinhauptdeiches zwischen Leimersheim und Sondernheim in der Hördter Rheinniederung hat begonnen. Den symbolischen Spatenstich vollzogen u. a. Umweltministerin Ulrike Höfken, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, am Mittwoch, den 17. Oktober.

Die Kosten in Höhe von 6,2 Mio. Euro für den Ausbau trägt das Land Rheinland-Pfalz mit Unterstützung durch die Europäische Union. Ministerin Ulrike Höfken erklärte, dass der jetzt beginnende Deichausbau auf sechs Kilometer Länge „Teil des Gesamtkonzepts zur Verbesserungen des rheinland-pfälzischen Hochwasserschutzes am Oberrhein ist“.

„Hochwasserschutz spielt im Landkreis Germersheim seit jeher eine bedeutende Rolle“, betonte Landrat Brechtel. Der Landkreis Germersheim leistet bereits zur Erreichung eines 200-jährigen Hochwasserschutzes einen bedeutenden Beitrag: Mit den Taschenpoldern Stixwörth, Wörth-Neupotz und der Deichrückverlegung bei Germersheim wurde bereits ein Retentionsvolumen von rund 23 Mio. m3 geschaffen. „Das heißt, dass der Kreis fast 50 % der gesetzlichen Verpflicht des 200-jährigen Hochwasserschutzes von Rheinland-Pfalz abdeckt“, so Brechtel.

2012 haben die Kreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Stadt Landau zudem eine Hochwasserpartnerschaft gegründet, um gemeinsam in der Bevölkerung das Bewusstsein um das permanente Hochwasserrisiko und um die Notwendigkeiten des vorsorgenden Hochwasserschutzes auch entlang der Seitengewässer zu schärfen bzw. zu verbessern.

Landrat Brechtel: „Der Hochwasserschutz ist im Kreis so gut wie niemals zuvor in seiner Geschichte. Dazu kommt, dass wir gleichzeitig Hochwasserschutz für alle Unterlieger, von Speyer über Köln bis in die Niederlande, betreiben. Das ist ein immenser Solidarbeitrag, den unsere Gemeinden leisten. Im Gegenzug vertrauen wir darauf, dass die zugesagten akzeptanzverbessernden Maßnahmen ebenfalls zügig umgesetzt werden“.

Die Baumaßnahme „Reserveraum für Extremhochwasser Hördter Rheinauen“ soll ein weiterer Meilenstein werden. Auf rund 870 ha Fläche können bei Extrem-Hochwasser bis zu 36 Mio. m³ Wasser zurückgehalten werden.

„Dem Projekt vorausgegangen war ein umfassender Beteilungs- und Moderationsprozess“, erklärte Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz und erläuterte den weiteren Ablauf: „Mit der Planung soll 2013 begonnen werden. Zusätzlich finden immer wieder Gespräche mit den regionalen Vertretern statt wegen der Regelung des zu erwartenden Baustellenverkehrs.“ Seimetz hob außerdem die beiden Planungsprojekte „Revitalisierung des Rheinvorlands“ in Leimersheim und Germersheim, die als flankierende Projekte in diesem Rahmen ebenfalls in einem offenen Planungsprozess entwickelt würden, vor und bedankte sich beim Landkreis Germersheim und dessen Gemeinden für das vorbildhafte Engagement in Sachen Hochwasserschutz.

Abschließend zeigt sich Landrat Dr. Fritz Brechtel froh, „dass die Landesregierung beim Planfeststellungsverfahren unsere Anliegen übernommen hat. Dazu gehören die Forderungen, zunächst den Rheinhauptdeich komplett auszubauen, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger nachzukommen, Materialtransport nicht durch Ortschaften zu führen und Akzeptanz fördernde Maßnahmen umzusetzen.“ Auch dankt Brechtel den beteiligten Gemeinden, insbesondere Hördt, Leimersheim, Kuhardt und Germersheim. KV Germersheim, Presse

19.10.2012


Wohnraumförderung: Bauen, kaufen, modernisieren

Mit den beiden Programmen „Modernisierung“ und „Wohneigentum“ unterstützt das Land Rheinland-Pfalz Bauherren oder Käufer im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ist als Förderbank des Landes ist mit der Umsetzung der Wohnraumförderung beauftragt. Sie ist Partner und Berater für die Wohnungswirtschaft, für Bau- und Kaufinteressierte, für Modernisierer und für die Kreditwirtschaft in allen Fragen der Wohnraumförderung. So bietet die ISB beispielsweise jungen Familien, die sich für einen Hausbau entscheiden oder eine Eigentumswohnung kaufen möchten, zinsgünstige Darlehen über die Hausbank an. Auch Modernisierungen sind insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der steigenden Energiekosten ein aktuelles Thema.

Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und Wohnungen sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land Rheinland-Pfalz mit Zinsgarantiedarlehen. Der Zinssatz beträgt in den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um eine einkommensabhängige Förderung. Die Höhe des Zinsgarantiedarlehens richtet sich neben der Höhe des Haushaltseinkommens und der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen auch nach dem Standort des Objektes.

Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann ein Zinsgarantiedarlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bei der Hausbank für einen Zinssatz von 1,7 Prozent jährlich beantragen. Bei der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums sind Einkommensgrenzen zu beachten. Handelt es sich um eine vermietete Wohnung, ist nach Abschluss der Arbeiten die Anfangsmiete festgelegt. Der Förderkatalog umfasst unter anderem energiesparende Maßnahmen, die Nutzung alternativer und regenerativer Energien, barrierefreie Maßnahmen sowie die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnen barrierefreie Maßnahmen stark an Bedeutung.

Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an. Den Zuschuss gibt es nur für bestimmte Maßnahmen.

Für Zinsgarantiedarlehen gilt: Im Wohneigentumsprogramm und bei der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums wird vor Antrag über die Hausbank eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme der Zinsgarantie benötigt. Diese Bestätigungen stellen die zuständigen Kreis- und Stadtverwaltungen aus.

Informationen erteilt die Kreisverwaltung Germersheim, Herr Kindler, Tel. 07274/53290 oder E-Mail h.kindler@kreis-germersheim.de. Ansprechpartner für alle Wohnraum- und Wirtschaftsförderprogramme ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131 6172-1991, E-Mail: wohnraum@isb.rlp.de, Internet www.isb.rlp.de KV Germeersheim, Presse

18.10.2012


Landrat übergibt Bestallungsurkunden an Bezirksschornsteinfegermeister

V.l.n.r.: Reinhold Schimpf, Frank Völkel, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Robert Dausmann und Kim Schmitt.

Langjährige Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus hat Landrat Dr. Fritz Brechtel Ende September zwei im Landkreis tätige Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand verabschiedet und den Nachfolgern die Bestallungsurkunden ausgehändigt.

Schornsteinfegermeister Reinhold Schimpf wurde wegen Erreichens der Altersgrenze von 65 Jahren in den Ruhestand versetzt. Er hat 1976 die Meisterprüfung abgelegt und hatte von 1987 bis 1991 seinen ersten Kehrbezirk in Zweibrücken. Von 1992 bis 30.09.2012 war er für den Kehrbezirk Kandel II (jetzt Germersheim IX) zuständig.

Sein Nachfolger zum 1. Oktober 2012 wurde Frank Völkel aus Rülzheim. Er ist nun für den Kehrbezirk Germersheim IX zuständig. Zum Kehrbezirk gehören die Orte Freckenfeld, Minfeld, Minderslachen und Wörth-Schaidt sowie Teile von Kandel und Steinweiler. Der 33-jährige legte die Meisterprüfung im Jahr 2005 ab.

Als zweiter Bezirksschornsteinfegermeister wurde Robert Dausmann aus gesundheitlichen Gründen mit 60 Jahren in den Ruhestand versetzt. Dausmann ist seit 1974 Schornsteinfegermeister. 1989 übernahm er von seinem Vater Walter Dausmann den Kehrbezirk Germersheim II, mit Teilen von Bellheim, Zeiskam und Knittelsheim.

Diesen Bezirk übernimmt nun sein Nachfolger Kim Schmitt aus Offenbach. Schmitt ist 29 Jahre alt und seit 2006 im Besitz des Meisterbriefs. Er trat die Stelle ebenfalls am 1.10. an.

Landrat Dr. Brechtel dankte den beiden scheidenden Bezirksschornsteinfegermeistern für die in mehr als zwei Jahrzehnten geleistete Arbeit und wünschte ihnen alles Gute für den Ruhestand. Den Nachfolgern wünschte der Kreischef einen guten Start und eine erfolgreiche Tätigkeit im neuen Amt. KV Germersheim, Presse

16.10.2012


„Partner – schafft – Sicherheit“

Polizeiinspektion Germersheim mit dabei!

Germersheim: Am 25. September 2012 zeichnete Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich die Sieger des Projektwettbewerbs „Partner - schafft - Sicherheit“ im Rahmen der Initiative Sicherheitspartnerschaft aus. Prämiert wurden Projekte und Ideen zur Deradikalisierung und Prävention von Islamismus, die die lokale Zusammenarbeit von Muslimen und Sicherheitsbehörden fördern.

Bei einer Prämierungsfeier in Berlin nahmen auf Einladung des Bundesinnenministeriums Polizeioberkommissarin Füsun Schramm und Polizeioberkommissar Wolfgang Wayand teil. Nominiert wurde das Projekt der Polizeiinspektion Germersheim „Dialog mit Migranten - Nachwuchsgewinnung für die Polizei Rheinland-Pfalz“.

Das Projekt der Germersheimer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten verfehlte die ausgelobten Preisgelder dieses Wettbewerbes, konnte dafür aber die vielseitige südpfälzische Dialogarbeit in der Bundeshauptstadt vorstellen. Während der Veranstaltung hatten die 22 Bewerber aus ganz Deutschland die einmalige Gelegenheit zum deutschlandweiten Erfahrungsaustausch.

Die Initiative-Sicherheitspartnerschaft stellt unter „Erfolgreiche Projektarbeit“ die Germersheimer Polizei wie folgt dar:

Dialog mit Migranten – Nachwuchsgewinnung.

Im Februar 2010 hat die Polizeiinspektion Germersheim das Projekt „Dialog mit Migranten - Nachwuchsgewinnung für die Polizei Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Ziel ist zum einen den Kontakt und das Vertrauen zwischen Polizei und Migranten zu verbessern und zum anderen qualifizierten Nachwuchs aus den Reihen der Muslime zu gewinnen. Auf diese Weise möchte die Polizei offen und erlebbar sein und durch die Akzeptanz und den Dialog insbesondere bei gefährdeten Jugendlichen Radikalisierungstendenzen verhindern.

Dazu hat die Polizei bislang weit über 100 Veranstaltungen durchgeführt. Dazu gehören Sportveranstaltungen, die Durchführung von Ausstellungen, Schülerpraktika, Workshops, Fahrradkurse und auch ein Kunstprojekt. (http://www.initiative-sicherheitspartnerschaft.de)

10.10.2012


Hoheiten aus dem Kreis beim 1. Hoheitentreffen der Metropolregion Rhein-Neckar

Rund 150 gekrönte Häupter aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz im kurfürstlichen Ambiente des Schwetzinger Schlosses haben sich am 6. Oktober beim 1. Hoheitentreffen der Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert. Aus dem Landkreis Germersheim gaben sich die Tabakkönigin Lisa, die Zwiebelkönigin Alicia und ihre Prinzessin Laura, das Knittelsheimer Kätzel Marie-Isabell, Lord Mathias und das Bärenpaar Loni und Jörg in Schwetzingen ein Stelldichein.

Nach dem offiziellen Festakt und Fototermin zogen die Hoheiten so auch angeführt von einem Landauer Zweispänner samt Entourage vom Schlossgarten durch die Innenstadt bis zu den „Kleinen Planken“ vor das Lutherhaus. Dort fanden ein Luftballonwettbewerb sowie eine Hoheiten-Autogrammstunde statt. Darüber hinaus warteten in der gesamten Innenstadt den ganzen Tag über zahlreiche Stände – zumeist aus den Herkunftsorten der Hoheiten – mit Spezialitäten und Informationsmaterialien auf die Besucher.

Begleitet wurden die Hoheiten aus dem Kreis vom Verein Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD). Auch Carmen Stolzenberger (SÜD) und Silke Fuchs (SÜD Bellheim) warben mit einem Informationsstand für die Südpfalz. Für viele Gäste war die Südpfalz bisher vollkommen unbekannt, zeigten aber ein reges Interesse an den Freizeitangeboten in Kreis. Besonders gut kamen bei den Schwetzingern die „Hofläden + Winzer-Broschüre“ und der Wanderführer an.

Landrat Dr. Fritz Brechtel und die SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig dankten den Hoheiten aus dem Landkreis Germersheim, „die wieder einmal tolle und charmante Repräsentanten für unsere Region waren.“

Organisiert und durchgeführt wurde das 1. Hoheitentreffen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, der Stadt und dem Stadtmarketing Schwetzingen sowie den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Eingebettet war es in den Mozart-Samstag, der anlässlich des 37. Schwetzinger Mozartfests stattfand. KV Germersheim, Presse

09.10.2012


Landrat gratuliert: ITK Engineering AG als Finalist beim „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet

„Die ITK Engineering AG gehört zu dynamischen und erfolgreichen Unternehmen im Landkreis Germersheim, das im Landkreis zuhause ist und auch seine Wurzeln hat“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Umso mehr freut es mich, dass das Software-Unternehmen jetzt die Auszeichnung als Finalist beim Großen Preis des Mittelstands erhalten hat. Dazu gratuliere ich ganz herzlich.“

In Düsseldorf wurden im September die erfolgreichsten Unternehmen des Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2012“ aus den Bundesländern Niedersachsen/ Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Schleswig-Holstein/Hamburg ausgezeichnet.

Schon die Nominierung für den begehrten Wirtschaftspreis gilt als Auszeichnung – nur etwa jedes tausendste Unternehmen in Deutschland erreicht einen Platz auf der Nominierungsliste. Dem pfälzischen Software-Entwicklungspartner ITK Engineering gelang noch mehr: Vorgeschlagen vom Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart wurde das Unternehmen als einer von fünf Finalisten des Landes Rheinland-Pfalz prämiert.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als Finalist beim Großen Preis des Mittelstands. Mein Dank gilt dabei vor allem unseren Mitarbeitern, die jeden Tag mit viel Elan zum Erfolg von ITK beitragen. Ohne sie wäre unser Unternehmen nicht da, wo es heute ist“, so Michael Englert, Vorstand und Gründer der ITK Engineering AG.

Die elf Preisträger und zwanzig Finalisten sowie die mit einem Sonderpreis geehrten Kommunen und Banken zeichnen sich allesamt durch eine sehr positive Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung sowie Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen aus. Darüber hinaus überzeugten sie durch ihre Leistungen in den Wettbewerbskriterien Innovation/Modernisierung, Engagement in der Region und Service/Kundennähe/Marketing.

Für den Wirtschaftspreis, der bereits zum 18. Mal von der ehrenamtlich organisierten Oskar-Patzelt-Stiftung aus Leipzig verliehen wurde, waren in diesem Jahr bundesweit 3.589 Unternehmen nominiert. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

05.10.2012


Beste Voraussetzungen für modernen Sportbetrieb

Sporthalle des Goethe-Gymnasiums Germersheim eingeweiht

Bereits seit Beginn diesen Schuljahres wird sie gerne und kräftig genutzt, jetzt wurde sie im Rahmen eines Festes offiziell eingeweiht: die neue Sporthalle des Goethe-Gymnasiums Germersheim.

Groß, Licht durchflutet, mit bester Ausstattung und nach neuestem Stand der Technik errichtet, ist die neue Sporthalle ein wahres Schmuckstück.

Die Gesamtkosten liegen voraussichtlich bei rund 3,4 Millionen Euro und damit rund 300.000 Euro über den geschätzten Kosten, weil entdeckte Minengänge freigelegt und gesichert werden mussten. Der Landkreis Germersheim übernimmt 2,8 Millionen Euro der Kosten, das Land steuert 630.000 Euro als Zuschuss bei.

„Ich danke allen, die unterstützend und tatkräftig an der neuen Halle mitgewirkt haben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er ist froh, dass mit dieser modernen Halle beste Bedingungen sowohl für den Schulsport als auch für Vereine geschaffen sind.

Auch Schulleiter Dr. Wolfgang Meißner, das Lehrerkollegium, die Elternschaft und natürlich die Schülerinnen und Schüler freuen sich über die neue Halle.

Auch nach der offiziellen Einweihung wird noch weiter an der Sporthalle gearbeitet. Die Fassade ist noch nicht ganz verkleidet, die Umkleiden und Duschen sollen bis nach den Osterferien 2013 und die Außenanlage bis nach den Sommerferien 2013 fertig gestellt sein.

Für die Einweihungsfeier hatte die Schule ein beeindruckendes und überwiegend sportliches Programm auf die Beine gestellt. So zeigten zwei menschliche antike Statuen olympische und andere Disziplinen. Die Vokalklasse der 8. Klassen brachte Hörgenuss und Hip-Hop und Rope-Skipping standen ebenfalls auf dem Programm. Außerdem gab es ein Volleyball-, Basketball- und Fußballturnier.

28.09.2012


Landrat gratuliert Vollmersweiler und Zeiskam zur sehr guten Platzierung im Landesentscheid

Der Landesentscheid 2012 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden. Insgesamt 269 Dörfer haben sich am Landeswettbewerb beteiligt, davon 146 in der Hauptklasse und 123 in der Sonderklasse. Aus den vorausgegangenen Kreis- und Gebietsentscheiden hatten sich 24 Ortschaften für den Landesentscheid qualifiziert. Die Jurys mit jeweils fünf Experten in der Haupt- und Sonderklasse haben nach einer eingehenden Begutachtung vor Ort die diesjährigen Sieger im Landeswettbewerb ermittelt. Die Ortsgemeinde Vollmersweiler konnte in der Hauptklasse einen hervorragenden dritten Platz belegen. In der Sonderklasse kam Zeiskam unter die besten zwölf.

„Ich freue mich über die sehr gute Platzierung von Vollmersweiler und Zeiskam im Landesentscheid. Das unterstreicht einmal mehr die hervorragende Entwicklung und Lebensqualität der Gemeinden im Landkreis Germersheim“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und gratuliert den Siegergemeinden.

Bei der Bewertung wurden folgende Bereiche beurteilt: „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“, „Grüngestaltung und -entwicklung“ und „Das Dorf in der Landschaft“. Die feierliche Siegerehrung findet am Freitag, 9. November 2012, ab 14 Uhr im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.

 

Der in diesem Jahr ebenfalls ausgelobte Sonderpreis für Innenentwicklung geht in der Sonderklasse an die Ortsgemeinde Kerpen im Landkreis Vulkaneifel und in der Hauptklasse an die Ortsgemeinde Vollmersweiler im Landkreis Germersheim. Beide Gemeinden erhalten den von Innenminister Lewentz gestifteten Sonderpreis in Höhe von jeweils 2.500 Euro für vorbildliche Initiativen und Maßnahmen zur Stärkung der Innenentwicklung. Die Termine für die Preisverleihungen vor Ort stehen auch schon fest. Minister Lewentz wird am Freitag, 16.11.2012 den Sonderpreis in Vollmersweiler überreichen.

Ottersheim zum Bundesentscheid nach Berlin

Nach dem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgegebenen Teilnehmerschlüssel können aus den einzelnen Bundesländern – je nach Teilnehmerzahl – drei Gemeinden für den Bundesentscheid gemeldet werden.  Die Teilnahme richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl im Rahmen der Landesentscheide 2011 und 2012. Danach werden Gemeinden, die in beiden Wettbewerben die höchste Punktzahl erreicht haben, gemeldet.

Das sind Ottersheim (Landkreis Germersheim) – Sieger in der Hauptklasse 2011 mit 91 Punkten, Großbundenbach (Landkreis Südwestpfalz) – Sieger in der Sonderklasse 2011 mit 85 Punkten und die Gemeinde Kerpen (Landkreis Vulkaneifel) – Sieger in der Sonderklasse  2012, ebenfalls mit 85 Punkten. Diese drei Gemeinden werden Rheinland-Pfalz im Bundesentscheid 2013 vertreten.

„Ich bin überzeugt, dass sich Ottersheim beim Bundesentscheid erneut hervorragend präsentieren und abschneiden wird“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und wünscht Ottersheim viel Glück.

Voraussichtlich im Juni 2013 wird die Bundeskommission Ottersheim besuchen. Die Siegerehrung wird 2014 in Berlin sein.

27.09.2012


Preis für Integration durch bürgerschaftliches Engagement

Landrat Dr. Brechtel ruft zur Teilnahme am Brückenpreis auf

Landrat Dr. Fritz Brechtel weist auf einen Preis hin, „der das gelebte Miteinander würdigt und die Bedeutung des Ehrenamts auf besondere Weise in den Mittelpunkt stellt“. Zum fünften Mal schreibt der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, den Brückenpreis „Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken in Zivilgesellschaft und Kommunen in Rheinland-Pfalz“ aus. Mit diesem Preis sollen Projekte, Organisationen und Engagierte in Rheinland-Pfalz geehrt werden, die mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe fördern. Kommunen werden mit dem Brückenpreis für ihre Bemühungen im Bereich der kommunalen Engagement- und Beteiligungsförderung ausgezeichnet.

Geehrt werden insbesondere Initiativen und Projekte sowie Organisationen wie Vereine, Verbände oder Stiftungen. Auch engagierte Einzelpersonen können den Preis erhalten.

„Im Landkreis Germersheim gibt es zahlreiche Engagements, die in das Profil des Brückenpreises passen. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn Initiativen und Personen aus der Region die Ausschreibung als Chance wahrnehmen und sich bewerben“, so Landrat Dr. Brechtel.

Der Preis wird am 7. Dezember durch den Ministerpräsidenten im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei verliehen.

Mit jeweils 2.000 Euro erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger eine finanzielle Unterstützung für ihr erfolgreiches Engagement. Zudem werden eine Urkunde und eine symbolische Brücke überreicht.

Bewerbungen und Vorschläge für den „Brückenpreis 2012“ können bis zum 15. Oktober 2012 bei der „Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt“, Tel. 06131/16-4079, Fax 06313/16-4080, E-Mail: birger.hartnuss@stk.rlp.de eingereicht werden. Nähere Informationen zum Brückenpreis gibt es im Internet unter www.wir-tun-was.de.

25.09.2012


Ökologie der Queich wird verbessert

Baubeginn zur Wiederherstellung der Längsdurchlässigkeit der Queich an der Holzmühle in Westheim

Der Bau für das Umgehungsgewässer der Queich südlich der Holzmühle in Westheim hat begonnen. Nachdem alle vorbereitenden Maßnahmen erledigt waren und auch die Artenschutzbegehung keine zusätzlichen Erfordernisse ergab, steht dem Umbau der Queich an der Holzmühle nichts mehr im Weg. „Ziel ist es, die Längsdurchgängigkeit der Queich wieder herzustellen. Damit wird die Ökologie dieses Fließgewässers deutlich verbessert“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Unmittelbar vor dem Baubeginn gab es eine naturschutzfachliche Begehung. Diese zeigte, dass im Bereich der Baustelle an der Holzmühle keine besonders oder streng geschützten Arten von den Arbeiten so betroffen sind, dass gesonderte Schutz- oder Umsiedlungsmaßnahmen notwendig wurden“, erklärt Georg Roth, Leiter des Fachbereichs „Umwelt und Landwirtschaft“ der Kreisverwaltung Germersheim, „Einige, wenige Tierarten wie Mauereidechsen oder Vögel, z. B. Rotkehlchen, Zaunkönig und Buntspecht, die als Nahrungsgäste in diesem Bereich zu sehen waren, flüchten oder meiden diesen während der Bauarbeiten. Sie finden nach den Arbeiten dafür deutlich besser Bedingungen vor als bisher.“

Der für Umwelt zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Benno Heiter, beschreibt die Maßnahme: „An der Holzmühle entsteht eine Bachschleife mit einer Gesamtlänge von ca. 150 m, mit Breiten zwischen fünf und sieben Metern. Der neue Wasserlauf überwindet dabei einen Höhenunterschied von rund 4,80 m. Damit die entstehenden Strömungen und Höhendifferenz für Fische und andere Organismen auf- und abwärts passierbar werden, sind viele kleine differenzierte Wasserterrassen und flache Wasserschnellen notwendig, die mit Steinriegeln und sog. Störsteinen gebildet werden.“

Die Bachschleife soll bis voraussichtlich Ende November 2012 fertig gestellt werden.

Die Queich zählt zu den bedeutenden Fließgewässern in der Region, die im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie wieder durchgängig gemacht werden. „Die Queich durchgängig zu machen heißt, Hindernisse zu beseitigen oder so zu umgehen, dass Fische und andere Gewässer- Organismen das Ökosystem Fließgewässer wieder auf ganzer oder zumindest großen Strecken als Lebensraum nutzen und durchwandern können - auf- und abwärts“, so Landrat Brechtel. Fischleitarten sind Schmerle, Gründling, Döbel, Schneider und Hasel. Auch Begleitarten wie Elritze, Stichling, Barbe, Aal und Bachforelle wurden im Unterlauf der Queich nachgewiesen.

Die Queichquelle entspringt ca. drei Kilometer südlich der Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und mündet bei Germersheim in den Rhein, die Queichstrecke im Landkreis beträgt etwa 15 km.

18.09.2012


Regionaltag 2012 „SportReich“

Der diesjährige Regionaltag der TechnologieRegion Karlsruhe lädt am 30. September 2012 die Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „SportReich“ ein. In der Kernzeit von 11 bis 18 Uhr erwartet die Besucher eine Mischung aus Erlebnis, Unterhaltung und Information rund um dieses „bewegende“ Thema. An insgesamt rund 35 Veranstaltungsorten zeigen regionale Sportverbände, Vereine, Unternehmen, Initiativen und Einrichtungen interaktive Programm-Highlights zum Leitthema.

Im Landkreis Germersheim werden von zahlreichen Vereinen und Institutionen in und bei der „Dampfnudel“ in Rülzheim zahlreiche Show-Acts, Vorträge und Aktionen geboten. Eröffnet wird die Veranstaltung um 11 Uhr durch Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Reiner Hör. Ab 11.30 Uhr können die Gäste an vielen Ständen ihr sportliches Geschick ausprobieren oder sich über die neuesten Wellness- und Fitnesstrends informieren. Ein umfangreiches Outdoorprogramm von Baumklettern über Geschicklichkeitsfahren oder Bogenschießen sowie interessante Fachvorträge laden Jung und Alt zum Mitmachen und Zuhören ein. Eine Tennisolympiade, Tanzworkshops und Tretbootfahren stehen ebenfalls auf dem Programm. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Alle Angebote am Regionaltag richten sich an die ganze Familie und sind überwiegend kostenlos. Das Gesamtprogramm ist auf der Internetseite www.regionaltag2012.de abrufbar und liegt zudem als kostenloses Programmheft bei den beteiligten Städten und Gemeinden aus.

18.09.2012


65 Personen eingebürgert

Aus 18 Ländern, darunter Russland, Vietnam, Türkei, Griechenland, Polen, Italien und Kamerun kommen die 65 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 11. September 2012 sind sie deutsche Staatsbürger.

Bei dieser erfreulichen Begebenheit erinnerte Landrat Brechtel an diesem historischen Datum auch an das schreckliche Ereignis, das vor 11 Jahren stattfand. Der Anschlag auf das World Trade Center in New York, bei dem 3000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren. „Die Welt veränderte sich durch dieses Ereignis. Es wurde Misstrauen gesät und das Zusammenleben von Menschen verschiedener Nationen wurde schwieriger. Auch wenn dieses Ereignis religiös begründet wurde, keine Religion der Welt rechtfertigt eine solche Tat und keiner der Attentäter kann sich auf Gott berufen. Es war uns ist feiger Terrorismus, den wir alle verabscheuen“, so Brechtel.

Nach einer gemeinsamen Schweigeminute für die Opfer und ihre Familien begann die feierliche Einbürgerung.

Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Als deutsche Staatsbürger haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der vielen Vereine zu werden.

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Karl-Heinz Simon (Flügel) von der Germersheimer Musikschule.

18.09.2012


Heizungsbeihilfe für den nächsten Winter

Der Fachbereich Soziale Hilfen der Kreisverwaltung Germersheim informiert, dass die Heizungsbeihilfe für bevorratete Heizstoffe für die Heizperiode 2012/2013 für den Landkreis Germersheim wie folgt festgesetzt ist:

 

Haushaltsgröße

Feste Brennstoffe

Heizöl

Flüssiggas

 

Euro

1 Person

465

1.055

965

2 Personen

530

1.245

1.220

3 Personen

665

1.600

1.510

4 Personen

730

1.790

1.625

5 Personen

800

1.880

1.785

6 Personen

830

1.955

1.895

7 Personen

860

2.050

1.925

8 Personen

960

2.235

2.060

9 Personen

1.060

2.405

2.335

10 Personen

1.160

2.680

2.610

Untermietverhältnis

350

805

770

Die Heizungsbeihilfen sind für die Heizperiode vom 1.10.2012 bis 30.4.2013 vorgesehen. Die festgestellten angemessenen Aufwendungen werden im Monat der Anschaffung bzw. Fälligkeit als Bedarf berücksichtigt.

Heizungsbeihilfe können nur Personen erhalten, die nicht erwerbsfähig sind und deswegen keinen Anspruch auf  Leistungen nach dem SGB II haben. 

Anträge und Informationen gibt es bei den jeweiligen Stadt-/Verbandsgemeinden, die auch über die Anträge entscheiden.

 

17.09.2012


Karin Träber neue Leiterin der KVHS

In einer kleinen Feierstunde wurde Karin Träber von Landrat Dr. Fritz Brechtel zur Leiterin der Kreisvolkshochschule bestellt.

Nach ihrer Ausbildung zur „Staatlich geprüften Wirtschaftsleiterin mit Ausbildungseignung“ kam sie 1988 zur Kreisverwaltung Germersheim und war dort von Anfang an in der Kreisvolkshochschule eingesetzt. Viele Jahre lang hat sie die Kurse der KVHS organisiert und war Ansprechpartnerin sowohl für die Kursteilnehmer als auch für die Dozenten. Zudem hat sie selbst Kurse geleitet. Sie hat sich Berufs begleitend erfolgreich weitergebildet und 1992 die Angestelltenprüfung 1 und 1996 die Angestelltenprüfung 2 jeweils mit Erfolg abgelegt.

Seit Januar 1996 hat Karin Träber außerdem das Amt der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten inne.

Nun ist sie als Leiterin der Kreisvolkshochschule für die Koordination und Organisation der gesamten Inhalte und der Struktur der Kreisvolkshochschule sowie deren Umsetzung verantwortlich.

Landrat Dr. Fritz Brechtel, Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron gratulierten ihr zur Bestellung und freuen sich nun auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

12.09.2012


Sabine Heyn: Die erste Zeit als Leiterin des Fachbereichs 21 Jugendhilfe

Mitte Mai wurde Sabine Heyn von Landrat Dr. Fritz Brechtel als Leiterin des Fachbereichs 21 Jugendhilfe bei der Kreisverwaltung Germersheim begrüßt.

Nach ihrem Studium der Sozialarbeit an der Berufsakademie in Stuttgart, ist sie seit 1989 in der Jugendhilfe tätig.

Neben Heimerziehung, betreutem Wohnen für Jugendliche, Tagesgruppenerziehung und der Erziehungsleitung einer teilstationären Einrichtung, war sie in den letzten 10 Jahren als Leitung der sozialen Dienste und stellvertretenden Jugendamtsleitung bei der Stadt Landau beschäftigt.

Viele Themen, die auch hier im Landkreis Germersheim relevant sind, sind Sabine Heyn, selbst Mutter zweier Kinder, dort bereits begegnet.

Steigende politische und gesellschaftliche Erwartungen und Anforderungen vor allem im Bereich des Kinderschutz, zusätzliche Aufgaben im gesetzlichen Bereich (z. B. Vormundschaftsgesetz), sich verändernde gesellschaftliche und familiäre Rahmenbedingungen machen es nicht leicht, trotz leeren Kassen in den Kommunen, die Aufgaben der Jugendhilfe fachlich gut wahrzunehmen, dessen ist sich Sabine Heyn bewusst.

„Diese Anforderungen auch in Zukunft sinnvoll zu erfüllen, erfordert kreative passgenaue Hilfen, Weiterentwicklung von Angeboten durch bedarfsorientierten Umbau, Vernetzung von Gelingendem – dies wird uns alle, die mit und in der Jugendhilfe beschäftigt sind, vor nicht leichte Aufgaben stellen, die wir nur gemeinsam bewältigen können“, betont Heyn.

In den wenigen Monaten, die sie nun bei der Kreisverwaltung ist, hat sie bereits einiges in die Wege geleitet und wird Bewährtes fortsetzen.

Dazu gehört vor allem eine stärkere bedarfsorientierte Ausrichtung der Jugendhilfeangebote in die Sozialräume und eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kooperationspartnern und Akteuren.

„Wir müssen unsere Hilfen stärker dort verorten, wo die Menschen tatsächlich sind“, so Heyn: „Damit dies gelingt, muss es auf allen Ebenen ein gemeinsames Verständnis von Aufgabe und Ziel der Jugendhilfe geben, sowohl in Politik, Verwaltung, Schulen, Kindertagesstätten und den Beteiligten vor Ort - dies zu erarbeiten wird die Aufgabe der nächsten Jahre sein.“ KV Germersheim, Presse

12.09.2012


Mannschaftssieg der Kreisauswahl Germersheim beim Landesjugendsportfest

Nach dem 2. Platz im letzten Jahr holten sich die Schüler des Landkreises Germersheim beim Landesjugendsportfest in Offenbach den erhofften Sieg mit neun Punkten Vorsprung vor dem Rhein-Lahn-Kreis. Betreut wurden die Sportler/innen von Uwe Leuthner und Maria Günzel. In drei von fünf Einzeldisziplinen kam der Sieger aus dem Landkreis Germersheim. Es war der Tag von Mark Maurer, der an diesem Tag nicht zu schlagen war. Mark siegte sowohl im Hochsprung mit 1,78 m (1,82 nur knapp gerissen) als auch im Weitsprung mit 6,23 m. Kurzfristig als Ersatz im Kugelstoßen eingesprungen, belegte er mit persönlicher Bestleistung von 12,61 m überraschend den 4. Platz. Mit 1/100 Vorsprung siegte Julian Hartenstein im 800 m – Lauf mit einer Zeit von 2:10,25 min. Hervorragend auch der 3. Platz von Jascha Leuthner im Weitsprung mit 5,84 m. Jascha Leuthner lief im 100 m mit 12,28 sec. die 7. schnellste Vorlaufzeit. Wladimir Schairer belegt im Hochsprung mit 1,66 m – Platz 8.

13,46 sec. im 100 m – Lauf bedeuteten für die noch B-Schülerin Lisa Zeiner persönliche Bestzeit und den 2. Platz im B-Endlauf. Helen Meyle belegte überraschend mit 10,09 m im Kugelstoßen und persönlicher Bestleistung den 8. Platz. Die Mädchenmannschaft belegte den 12. Platz.

Die weiteren Ergebnisse:

Dennis Reinhard – 100 m  - 12,97 sec.

Markus Utzmann – 800 m – 2:25,51 min.

Kim Kubacki – Kugel – 11,32 m

Nadine Schlegel – Hochsprung – 1,44 m (verletzt aufgegeben)

Lisa Zeiner – Hochsprung – 1,24 m (kurzfristig eingesprungen)

Lisa Zeiner – Weitsprung – 4,35 m

Brossart Louisa – Kugelstoßen – 8,80 m

Marie Löhlau – 100 m – 14,92 sec.

Fabienne Collet – 800 m – 2:44,65 min.

Rieder Kristin – 800 m – 2:50,14 min.

Kreisverwaltung Germersheim, Presse

11.09.2012


Lions Club Germersheim spendet für „Lusoria Rhenana“

Präsident Schaile überreicht Scheck an Landrat Brechtel

Zur Unterstützung des Projektes „Lusoria Rhenana“ hat Marcus Schaile, Präsident des Lions Club Germersheim, jetzt eine Spende über 500 Euro an Landrat Dr. Fritz Brechtel übergeben. Den Scheck überreichte er im Rahmen einer Veranstaltung des Industriestammtisches Germersheim.

Schaile bedankte sich bei dem Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte für das Engagement und lobte die ehrenamtliche Arbeit am und mit dem Schiff. „Ich weiß, dass der Betrieb eines solchen Schiffes erhebliche Kosten mit sich bringt und freue mich, das der Lions Club Germersheim hier ein klein Wenig unterstützen kann.“

Der Vorsitzende des Vereins, Landrat Brechtel, bedankte sich für die großzügige Zuwendung. Er berichtete: „Bis zum Ende der laufenden Saison werden mehr als 110 Gruppen eine Fahrt mit der „Lusoria Rhenana“ unternommen haben. Dieses enorme Interesse zeigt, dass das Schiff eine Bereicherung für das touristische Angebot ist und nicht zuletzt auch wegen des gewaltigen Medienechos seiner Funktion als Botschafter der Region voll gerecht wird.“

KV Germersheim, Presse; Foto: C. Cambensi

10.09.2012


Zusätzlicher Kleinbus von Neupotz nach Rheinzabern

Wegen gestiegener Schülerzahlen fährt ab Montag, 10. September 2012, von Neupotz zum Schulzentrum Rheinzabern dauerhaft ein zusätzlicher Bus. Das teilt die Kreisverwaltung Germersheim mit.

Über den RVS verkehrt künftig ein Kleinbus mit acht Fahrgastsitzplätzen von Neupotz „Mitte“ um 7.21 Uhr und „Hardtwald“ 7.24 Uhr nach Rheinzabern. Ankunft am Schulzentrum ist planmäßig um 7.31 Uhr.

Seit Beginn des Schuljahrs ist die Anzahl an Schülern, die die Strecke Hördt, Kuhardt, Leimersheim und Neupotz an das Schulzentrum in Rheinzabern (Linie 595) fahren, angestiegen. Die Folge war, dass der Bus mit einer Gesamtkapazität von insgesamt 75 Sitz- und Stehplätzen für den Schülertransport nicht mehr ausreichte und einige Schülerinnen und Schüler in Neupotz an den Haltestellen stehen blieben.

„Bis eine endgültige Lösung gefunden war, hatte die Kreisverwaltung einen Kleinbus im Einsatz. Seitdem konnten alle Schülerinnen und Schüler pünktlich ans Schulzentrum in Rheinzabern befördert werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Diese provisorische Lösung hat sich bewährt und wir haben uns nach Rücksprache mit dem KVV und RVS dazu entschlossen, diese Lösung beizubehalten und ein weiteres Fahrzeug dauerhaft einzusetzen.“ Kreisverwaltung Germersheim, Presse

07.09.2012


„Frisch aus der Südpfalz“

Neuauflage in der Kreisverwaltung erhältlich

Landrat Dr. Fritz Brechtel teilt mit, dass die Neuauflage der sehr beliebten  Direktvermarkterbroschüre „Frisch aus der Südpfalz“ ab sofort erhältlich ist. Insgesamt präsentieren sich 37 Betriebe aus dem Landkreis Germersheim mit ihren Produkten und Besonderheiten.

„Ob Spargel, Erdbeeren, Weine, Fleisch, Honig – in der Südpfalz werden viele hervorragende regionale Produkte angebaut. Mit der Broschüre wird ein Überblick gegeben, wo diese Erzeugnisse direkt ab Hof eingekauft werden können“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Die Broschüre lädt die Verbraucher auf eine Entdeckungsreise zu den Hofläden und Winzern ein. Von Wein, Sekt, Obst, Gemüse bis hin zur handgearbeiteten Seife – insgesamt stellen sich 37 Betriebe mit ihren Erzeugnissen vor.

Direktvermarktung im Landkreis Germersheim hat Tradition und Zukunft. Denn kurze Wege zum Verbraucher sichern die Frische und die hohe Qualität der Produkte. Und für diese stehen, zum Teil schon seit Generationen, die Familienbetriebe mit Ihrem Namen.

Einkaufen ist Vertrauenssache. Einkaufen beim Erzeuger ist ein aktiver Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Gesunde Lebensmittel sind das Ergebnis wertvoller und harter Arbeit, die unsere Unterstützung verdient. Dank des Engagements der Direktvermarkter haben immer mehr Hofläden im Landkreis Germersheim das ganze Jahr über geöffnet. So erhalten die Verbraucher zu jeder Jahreszeit frische Lebensmittel.

Die Broschüre erscheint in einer Auflage von 50.000 Exemplaren und wird unter anderem auch auf Messen wie z.B. Maimarkt Mannheim und Offerta Karlsruhe verteilt. Alle Betriebe sind auch im Internet unter www.suedpfalz-tourismus.de vorgestellt.

Die Broschüre liegt in den Tourismusbüros, Rathäusern, Sparkassen und teilnehmenden Betrieben im Landkreis Germersheim aus und kann kostenlos mitgenommen werden. Weitere Informationen unter Tel. 07274-53-300. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

31.08.2012


Goldene VHS Ehrennadel für Anneliese Moock

Im August feierte Anneliese Moock ihren neunzigsten Geburtstag. Dies nahm die Kreisvolkshochschule Germersheim zum Anlass, ihr gleichzeitig zum 40-jährigen Jubiläum als Referentin im Gesundheitsbereich für Gymnastik zu gratulieren. Für ihr ununterbrochenes und unermüdliches Engagement als „Dienstälteste“ Referentin in der Kreisvolkshochschule Germersheim überreichte ihr der scheidende Leiter der KVHS, Hans Eckert, den Geburtstagsstrauß. Außerdem übergab der 1. Kreisbeigeordneter Benno Heiter in Vertretung für den Vorsitzenden der KVHS, Landrat Dr. Fritz Brechtel, die Dankurkunde und die goldene Ehrennadel des Volkshochschul-Verbandes Rheinland-Pfalz für ihre Verdienste.

31.08.2012


Zusätzlicher Schulbus für Jockgrimer Schüler zum Schulzentrum Wörth

„Ab nächsten Montagmorgen startet in Jockgrim für die Schülerinnen und Schüler, die in Wörth zur Schule gehen, ein weiterer Bus“, teilt Landrat Dr. Fritz Brechtel mit, „Die Kreisverwaltung und die Verkehrsunternehmen reagieren damit auf die bisher sehr unbefriedigende Situation.“

Seit Beginn des neuen Schuljahres gab es verstärkt Beschwerden über überfüllte und verspätete Schulbusse von Jockgrim ans Schulzentrum in Wörth. Der Regionalbusverkehr Südwest (RVS) und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) nahmen gemeinsam mit der Kreisverwaltung eine Überprüfung des Schülertransportes vor Ort vor, woran außer einigen Eltern auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhardt teilnahm. Dabei stellte sich heraus, dass die Kapazität der beiden eingesetzten Schulbusse durch Veränderungen der Schülerströme zum neuen Schuljahresbeginn nicht mehr ausreicht.

Folglich wird nach Absprache mit dem KVV und RVS, ab kommendem Montag, den 27. August 2012, ein zusätzlicher Schulbus der der Linie 598 ab Jockgrim wieder eingesetzt.

Damit fahren morgens ab Rheinzabern zwei Busse, davon einer über Jockgrim (Linie 598-31 um 7.32 Uhr ab Schulzentrum über Safrangarten und Siedlung direkt nach Wörth, Linie 598-41 um 7.34 Uhr ab Sparkasse über Safrangarten, Teeuwen nach Jockgrim Maximilianstr., Kindergarten, Trifelsstr.)

In Jockgrim starten zudem künftig zwei Busse (Linie 598-51 um 7.42 Uhr ab Kindergarten über Bürgerpark, Trifelsstr., neue Linie 598-61 um 7.45 Uhr ab Maximilianstr., Bürgerpark, Trifelsstr.)

Die Schülerinnen und Schüler wurden bei der Überprüfung der Bussituation zudem darauf hingewiesen, dass die Stadtbahn für den Schülertransport zum Schulzentrum Wörth ebenfalls genutzt werden kann. „Ich freue mich, dass damit nach dem vor wenigen Tagen stattgefundenen Ortstermin zeitnah eine Lösung gefunden wurde. Herzlichen Dank an alle, die konstruktiv zur Lösung beigetragen haben“, so Landrat Brechtel abschließend. KV Germersheim, Presse

24.08.2012


Sänger gesucht für Projekt: LUTHER meets JAZZ

Nach der gelungenen Aufführung der "Jesus-Christ-Supershow" in Sondernheim ist jetzt für die Region Germersheim, Sondernheim und Bellheim wieder ein neues Projekt geplant:

"LUTHER MEETS JAZZ" - Lieder aus alten Zeiten im neuen Gewand!

Geplant ist u.a. eine Aufführung mit Musik, Theater und Texten aus alter Zeit am Reformationstag (31. Oktober) 2012.
Das erste Treffen für interessierte Sängerinnen und Sänger findet am kommenden Montag, den 27. August um 20.00 Uhr im Prot. Gemeindezentrum Sondernheim in der Windhofstrasse statt. Prot. Kirchenbezirk Germersheim, Presse

Gemeinsames Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Partnerlandkreise in Polen

Landrat: „Gute Kontakte über Grenzen hinweg“

„Durch persönliche Erfahrungen wird unser Verständnis für unsere Nachbarn erst gestärkt. Deshalb freue ich mich, dass in diesem Jahr 40 Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Germersheim am Zeltlager der Feuerwehrjugend in unserem polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn teilnehmen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er besuchte ebenfalls zwei Tage lang den Partnerlandkreis und die Jugendlichen im Zeltlager.

Insgesamt trafen sich rund 150 deutsche und polnische Kinder und Jugendliche der Kreisjugendfeuerwehren im Juli vier Tage lang in Kobylin, einem kleine Ort im Landkreis Krotoszyn.

Auf dem Programm standen neben sportlichen Herausforderungen auch gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen, zum Beispiel des „Großpolnischen Feuerwehrmuseums“ in Rakoniewice, einem der ältesten Museen in Polen. Auch ging es nach Posen und zur Berufsfeuerwehr der Stadt Krotoszyn. Die Teilnehmer knüpften schnell Kontakte und hatten bei allen Aktivitäten großen Spaß.

Das Zeltlager war bereits die vierte Begegnung der Jugendfeuerwehren beider Landkreise. 2010 war erstmals eine Gruppe Kinder und Jugendlicher aus Polen zum Zeltlager in den Landkreis Germersheim gereist. Seitdem gibt es regelmäßige Kontakte.

Landrat Dr. Fritz Brechtel unterstützt gerne, „dass junge Menschen Kontakte knüpft und gemeinsam Zeit verbringt, denn nur so kann das Miteinander über Grenzen hinweg wachsen.“ In diesem Sinne sprach er die Einladung für 2014 aus. Dann werden wieder Kinder und Jugendlicher aus Polen zum gemeinsamen Zeltlager im Landkreis Germersheim erwartet. KV Germersheim, Presse

22.08.2012


Erik Kornatzki feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Erik Kornatzki jetzt sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm dazu herzlich.

Seine berufliche Laufbahn begann Erik Kornatzki bei der Bezirks-Regierung Rheinhessen-Pfalz. Zum 1. Januar 1995 wurde er dann als Beamter in den kommunalen Dienst des Landkreises Germersheim übernommen. Dort ist er Fachmann für Waffenrecht und für alle Facetten des Waffenwesens verantwortlich.

Landrat Dr. Brechtel dankte Erik Kornatzki für sein Engagement und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen sich die Leitende Staatliche Beamtin Tanja Koch, Fachbereichsleiter Herbert Wirth, Büroleiter Alfred Gadinger und der 2. stellvertretende Personalratsvorsitzende Heinrich Kindler an. KV Germersheim, Presse

21.08.2012


Dankeschön-Grillfest für ehrenamtliche Betreuer in Hatzenbühl

„Das Grillfest ist eine kleine Anerkennung für ihr unermüdliches Engagement“, sagte Norbert Pirron den ehrenamtlichen Betreuern aus dem Kreis Germersheim beim jährlichen Grillfest. Auch Landrat Dr. Fritz Brechtel ließ seine Anerkennung für Ihren Einsatz und ein herzliches Dankeschön ausrichten.

Trotz der sehr hohen Temperaturen kamen rund 60 Personen am Samstag, 18. August, zum Grillfest in Hatzenbühl. Organisiert und durchgeführt wurde dieses von der Betreuungsbehörde und den Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim unter der Schirmherrschaft von Landrat Brechtel.

„Im Kreis haben ca. 1.900 Personen einen gesetzlichen Betreuer, nahezu 75 % davon werden von ehrenamtlichen Betreuern begleitet“, berichtete Norbert Pirron von der Kreisverwaltung Germersheim. Im Laufe der Zeit entstünden häufig sehr herzliche und enge Verhältnis zwischen den hilfsbedürftigen Personen und den ehrenamtlichen Betreuern. Pirron dankte ebenfalls besonders den Betreuern: „Ich hoffe aber auch, dass Sie weiterhin bereit sind, sich als Betreuer zur Verfügung zu stellen, denn ohne Ehrenamtliche wäre diese Arbeit nicht zu bewältigen.“

Die Musikgruppe der Lebenshilfe Hatzenbühl unter der Leitung von Claudia Bast umrahmte das Grillfest, die Malteser aus Hatzenbühl zeigten sich für die Verpflegung verantwortlich. KV Germersheim, Presse

21.08.2012


„Gemeinsam älter werden“ - Start-Workshop in Hagenbach

Der Start-Workshop zum Modellprojekt: "Gemeinsam älter werden - Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft" Mitte August im Hagenbacher Kulturzentrum stand unter dem Motto „Was brauchen wir, damit die Bürger/innen in unserer Gemeinde gemeinsam und zu Hause alt werden können? und "Wer kennt die Lebenssituation der Älteren in der Gemeinde und sollte im weiteren Prozess beteiligt werden?" Rund 100 Gäste und Interessierte waren gekommen.

Schwerpunktmäßig engagieren sich im Projekt der Landkreis Germersheim gemeinsam mit der Modell-Verbandsgemeinde Hagenbach und weitere interessierte Gemeinden im Kreis. Bei der Veranstaltung im August waren auch Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hagenbach, Reinhard Scherrer, sowie Vertreterinnen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros anwesend.

Brechtel und Scherrer motivierten dazu, den „demografischen Wandel als Chance zur Gestaltung zu begreifen und die bevorstehenden Veränderungen gemeinsam und mit Mut, Ideen und Visionen anzugehen.“ Diese Aufgabe solle gemeinsam, d. h. Kreisverwaltung, Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden, und in der vertrauten Umgebung umgesetzt werden. Alle Akteure und diejenigen, die sich jetzt schon in und für ihre Gemeinde engagieren oder künftig engagieren wollen, müssten ebenso beteiligt werden wie jene, die Unterstützung brauchen.

Im interaktiven Workshop-Teil waren die Modellgemeinden Stadt Hagenbach, Berg, Neuburg und Scheibenhardt wie auch die Bereiche Germersheim-Lingenfeld, Bellheim-Rülzheim, Kandel-Jockgrim und Wörth mit je einem Thementisch vertreten – eine vom Planungsbüro Transfer, Wittlich, gewählte sozialräumliche Aufteilung analog zu den Beratungsbereichen der Pflegestützpunkte. „Das Engagement, mit dem Ideen für die eigene Gemeinde entwickelt wurden, war beeindruckend“, so Projektleiterin Annette Fahlbusch von der Kreisverwaltung und Projektkoordinatorin Constanze Scheid von der VG Hagenbach.

Die Bestandsaufnahme ist eines der Ziele des Modellprojekts und wird in der Modellverbandsgemeinde Hagenbach bis Anfang 2013 fortgesetzt. Höhepunkt sind die Bürgerforen 60+, die im November 2012 in den Ortsgemeinden stattfinden. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme sollen anschließend den Gemeinden, den Seniorenbeauftragten sowie dem Netzwerk Seniorenbeauftragte Information und Hinweise zur Umsetzung der Ideen bringen.

Bereits im Mai trafen sich politisch-administrative Entscheidungsträger/innen zum Thema „Suche und Berufung einer/s ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten“ statt – ein zentrales Ziel des Modellprojekts. Damit verbunden ist die fachliche Begleitung der Seniorenbeauftragten und der berufenden Gemeinden im Netzwerk Seniorenbeauftragte, um einen optimalen Start und Einbindung der Seniorenbeauftragten zu gewährleisten.

Weitere Informationen gibt es bei Annette Fahlbusch, Kreisverwaltung Germersheim, Fachbereich 23 Soziale Hilfen, Telefon 07274/53-279 oder Constanze Scheid, Verbandsgemeindeverwaltung Hagenbach, Telefon 07273/9410-18.

Für das Projekt im Kreis Germersheim hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS) bis Ende 2014 eine Förderung in Höhe von 60.000 Euro bewilligt. Von rund 500 Bewerbern erhielten bundesweit rund 45 eine Förderzusage, davon fünf Projekte aus Rheinland-Pfalz und unter anderem der Landkreis Germersheim.

Bürgerforen 60+ in den Ortsgemeinden der Modellverbandsgemeinde Hagenbach

Die Bürgerforen Generation 60+ finden an folgenden Terminen jeweils um 17 Uhr statt:

Berg: 6. November, Stadt Hagenbach: 7. November, Neuburg: 8. November, Scheibenhardt: 13. November. Nähere Informationen dazu folgen zeitnah. KV Germersheim, Presse

21.08.2012


Schauspieler gesucht!

Restplätze frei - Straßentheaterprojekt für alle zwischen 12 und 99 Jahren

Gesucht werden… Leute mit Lust, schauspielerischen Adern und viel Energie, um gemeinsam mit anderen ein Theaterprojekt zum Thema Kinderrechte zu entwickeln und aufführen. Allen, die Spaß an Straßentheater haben, neugierig sind und zwischen zwölf und 99 Jahre alt sind, bietet das Kreisjugendamt Germersheim jetzt die Gelegenheit dazu: Unter der Leitung einer erfahrenen Theaterfrau wird ein Stück erarbeiten und am Weltkindertag, Donnerstag, 20. September, öffentlich aufgeführt.

Die Teilnehmer erlernen Grundlagen im Bereich Stimme, Rhythmus, Bewegung, Improvisation sowie Theatertechniken und -methoden des Theatermachers Augusto Boal, die besonders für das Spiel auf der Straße geeignet sind.

Das Theaterspielen auf Straßen und öffentlichen Plätzen setzt Spielfreude, Mut zum Risiko, und Spontaneität voraus. Es kann frech, grotesk und absurd sein, verbunden mit hintergründigem Humor. Straßentheater ist ein Stück Freiheit, es braucht Regeln, aber keine Perfektion. Es bezieht Position und kritischen Standpunkt und kann das Publikum zum Lachen, zum Nachdenken und zum Handeln anregen - ohne erhobenen Zeigefinger.

„Trainingstermine“ sind samstags und sonntags, 8. und 9. September, und 15. und 16. September, jeweils 10 bis 17 Uhr in Germersheim. Aufgeführt wird das Theaterstück am Donnerstag, 20. September 2012 auf Germersheims Straßen und auf Pausenhöfen von Schulen.

Den Workshop leitet Gudrun Libnau, freiberufliche Schauspielerin, Regisseurin, Performerin und Theaterpädagogin mit langjähriger Praxis in politischen Straßentheatern des In- und Auslands.

Das Projekt veranstaltet die Evangelische Jugendzentrale in Kooperation mit dem Kreisjugendamt Germersheim und wird vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, gefördert.

Anmeldungen für die Restplätze nimmt bis spätestens 28. August das Kreisjugendamt, Jeanette Zikko unter Tel.: 07274/53-372 oder E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de entgegen. KV Germersheim, Presse

17.08.2012


Beginn der Sperrmüllabfuhr im Kreis Germersheim

Auch Abholservice für kleine Elektrogeräte

Ab Dienstag, 28. August, wird im Kreis Germersheim wieder der Sperrmüll abgefahren. Die Termine finden Sie im Abfallkalender und am Ende dieser Seite..

Sperrige Grünabfälle werden zu gesonderten Terminen abgefahren. Auch sperrige Abfälle aus Büros, Werkstätten, Geschäften etc. werden nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr abgeholt.

Zum Sperrmüll zählen sperrige Abfälle aus privaten Haushalten, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die Restmülltonne entsorgt werden können. Auch sämtliche Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparat, Küchengeräte, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten, Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs, Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player können ebenfalls im Rahmen des Sperrmülls am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden. Sie werden dem Recycling zugeführt.

Eine Ausnahme gilt für Kühlschränke und Fernseher. Ihre Einsammlung erfolgt, wie bisher, in den ungeraden Wochen. Dafür ist eine schriftliche Mitteilung an den Entsorgungspartner Fa. SITA in Rülzheim erforderlich.

Da Sperrmüll in die 3 Fraktionen Altholz einschließlich Altfenster und -türen, Altmetall einschließlich Elektroschrott sowie den eigentlichen Sperrmüll eingeteilt wird sollte er auch entsprechend getrennt zur Abholung bereitgestellt werden.

In Wohngebieten muss der Sperrmüll am Abfuhrtag bis 7.00 Uhr bereitgestellt sein. In Misch- und Gewerbegebieten kann sogar bereits ab 6.00 Uhr Sperrmüll abgefahren werden.

Es ist zu beachten, dass die einzelnen Teile eine Länge von 1,70 m und ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten dürfen.

Abfälle, die nicht bei der Sperrmüllabfuhr zugelassen sind müssen über die Abfallbehälter entsorgt oder je nach Abfallart zu einem der Wertstoffhöfe gebracht werden.

Weitere Informationen bezüglich der Entsorgung des Sperrmülls sind telefonisch bei der Kreisverwaltung Germersheim unter 07274/53-342, bei der Firma SITA Süd GmbH unter 07272/700-50 oder beim kostenlosen Infotelefon der Firma SITA unter 0800/2 67 62 66 erhältlich.

Zur Fraktion Altholz, Altfenster u. -türen zählen:

-      Mobiliar und sonstige Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, Bänke, Regale,

-      Schränke ohne Glasteile, Holzlattenroste, Holzbettgestelle, Weinsteigen, Paneelen, Decken- oder Fußleisten.

-      Fenster mit Holz-, Kunststoff- oder Metallrahmen einschl. Glas

-      Türen aus Holz, Kunststoff oder Metall einschl. Rahmen

-      Außen-Holz, d.h. Holz das mit Holzschutzmitteln behandelt oder Kesseldruck imprägniert ist. (Holzpfosten, Holzpergola, Sandkastenumrandungen, Gartenzäune, Klappläden aus Holz, Rollläden aus Holz)

-           Spiegel (Spiegelglas inkl. Rahmen)

Altfenster dabei unbedingt separat lagern und gegebenenfalls gegen Umstürzen sichern. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die Verwaltung die Altfenster selbst zu den Wertstoffhöfen zu bringen. Die Annahme dort ist kostenlos.

nicht mitgenommen werden:

-      Hölzer aus Bau- und Abrissmaßnahmen wie Bauabfälle aus Holz (z.B. Dachlatten, Baudielen, Schaltafeln, Paletten). Diese Abfälle können gebührenpflichtig beim Wertstoffhof Berg bzw. den Wertstoffhöfen Rülzheim (bei Fa. SITA) und Westheim abgegeben werden.

Zur Fraktion Altmetall zählen:

-      Elektro-Altgeräte wie Haushaltsgeräte, Computer (außer Fernseher und Kühlgeräte)

-      Elektroherde, Gasherde, Kohleherde (Schamottsteine müssen ausgebaut sein).

-      Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, Fahrräder, Wäscheständer, Gestelle von Kinderwagen, Rasenmäher, Geschirrteile wie Töpfe und Pfannen

-      Badewannen, Boiler, Ofenrohre, Regale, Drahtzäune und Dachrinnen aus Metall,

-      vollständig entleerte Ölöfen, gereinigte und entleerte Metalltanks bis 1000 Liter

nicht mitgenommen werden:

-      Autoteile wie Autotüren, Autoreifen, Autositze, Autobatterien, Stoßstangen, Felgen, etc. Entsorgung erfolgt über die Altmetall-Händler und Autoverwerter oder Wertstoffhof Berg, Wertstoffhof Westheim, Wertstoffhof Rülzheim (gebührenpflichtig).

Zur Fraktion Sperrmüll zählen:

-      Matratzen, Deckbetten, Kissen,
-      Taschen, Koffer, Sessel, Sofa, Polstergarnituren, Lampen, Waschbecken aus Porzellan,
-      entleerte und gereinigte Kunststofftanks bis 1000 Liter,
-      große Spielzeuge, Teppiche, Teppichböden, Linoleum.
      

       nicht mitgenommen werden:
-      Baustellenabfälle wie z.B. Fliesen, Kacheln, Zementsäcke, Folien, Befestigungsbänder,
-      Kartonagen, Kleidungsstücke,
-      Problemabfälle

-            Leere Farbeimer aus Kunststoff (Entsorgung über den gelbenSack).

-            Kühlschränke, Fernsehgeräte

Anmeldung per Postkarte, Fax oder E- Mail an: Firma SITA Süd GmbH, Mozartstr. 27,76761 Rülzheim, Fax 07272/7005 50. E-Mail: auftrag.ruelzheim@sita-deutschland.de

Alle Informationen zum Thema Abfall sind auch im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft nachzulesen.

13.08.2012


Ferienwohnung mit Sternen gesucht

Klassifizierung der Ferienwohnungen und Privatzimmer 2012 – Meldeschluss 1. September

Bei der Wahl des Urlaubsdomizils ist es wichtig, dass die Qualitätserwartung des Gastes und das Angebot des Vermieters zusammenpassen. Sterne sind dabei ein geeignetes Mittel zur ersten Orientierung.

Für den Gast sind Sterne als international verständliche Symbole bei der Auswahl seines Ferienquartiers eine zuverlässige Orientierung und ein unverzichtbares Kriterium für die Buchung. Und zwar besonders dann, wenn er im Internet bucht.

Für Gastgeber mit privaten Ferienunterkünften sind Sterne eine ideale Möglichkeit, die Qualität ihres Angebots objektiv zu beweisen. Sterne stellen außerdem einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern dar und liefern ein wirksames Werbeargument.

Aus diesem Grund ist das Team des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. momentan dabei, die Ferienwohnungen und Privatzimmer im Landkreis Germersheim zu klassifizieren. Wer Interesse an einer Klassifizierung hat, kann sich bis spätestens 1. September bei Carmen Stolzenberger, Tel. 07274/53-207 oder per E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de melden. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

09.08.2012


„…damit, wer hineingeht, das Licht sehe“

Staatssekretär Schumacher in Sachen Kunst unterwegs in der Südpfalz

jüs. Jockgrim- Großer Bahnhof war angesagt im südpfälzischen Jockgrim. Der rheinland-pfälzischer Kultur-Staatssekretär Walter Schumacher hatte sich persönlich angesagt, um die Kunst- und Kirche-Ausstellung in und um die dortige Ludowici-Kapelle zu begutachten.

Und was er sah, gefiel ihm gut: Die Ludowici-Kapelle wirke „wie vom Himmel gefallen“, sagte Schumacher vor Vertretern aus Politik, Kultur und Kirche. „Kein Gotteshaus in der Pfalz sieht ähnlich aus.“ Kunst für diese Kapelle zu schaffen, sei eine Aufgabe gewesen, die nur ein außergewöhnlicher Künstler wie Franz Bernhard habe lösen können. Den kennt Schumacher schon von anderen Gelegenheiten und freue sich, ihm in Jockgrim wieder begegnen und neu entdecken zu können. Ausgestellt hat der mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Bildhauer seine Werke im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, dessen Motto in diesem Jahr „Gott und die Welt“ lautet.
Seit Jahren hängt in der nordisch anmutenden Kapelle der Prot. Kirchengemeinde Jockgrim ein Corpus von Franz Bernhard, der in diesem Jahr noch durch ein neu gestaltetes Taufbecken ergänzt wurde. Mit diesem sei die Kirche um ein wesentliches, liturgisches Element ergänzt worden, das auch sakrale Zwecke erfülle, erklärt Otto Mielke, Sprecher des Kunstausschusses der protestantischen Kirchengemeinde und des ökumenischen Freundeskreises Kunst und Kirche. Die von der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz geförderte Arbeit sei ein wichtiger Beitrag zeitgenössischer Kirchenkunst.
Aber nicht nur in der Ludowici-Kapelle selbst sind Arbeiten von Franz Bernhard präsent. Um im Rahmen des Projektes „…damit, wer hineingeht, das Licht sehe“ die interessierten Menschen auch den Weg in die Kirche  finden, stellte Bernhard seinen „Kopf“ vor dem Kircheneingang auf sowie zwei Skulpturen, die Adam und Eva symbolisieren.

Der Versuch, zeitgenössische Kunst verstärkt in Kirchen zu platzieren und das Gespräch zwischen Kunst und Kirche in Gang zu bringen, sei geglückt, freut sich die Koordinatorin des kirchlichen Kultursommerprojekts, Birgit Weindl, über die Resonanz.
Neben der Protestantischen Kirchengemeinde Jockgrim gab es elf weitere Kirchen in der Pfalz, die sich mit Kunstaktionen am Kultursommer beteiligten. Die elf Kirchengemeinden, in denen Kunstwerke nur zeitlich begrenzt zu sehen waren, hätten sich überaus engagiert gezeigt, der Kunst einen Platz einzuräumen, und das nicht nur im Gemeindeleben durch Vorträge und Konzerte, Workshops und Raumbegehungen, sagte Weindl zu dem landeskirchlichen Projekt „…damit, wer hineingeht, das Licht sehe“. Nach ihren Worten wurden auch in den Kirchenräumen selbst „Freiräume“ geschaffen. So sei deren Charakter wieder deutlicher zum Vorschein gekommen. Das sei zwar nicht immer reibungslos vonstatten gegangen, weil Gewohntes mitunter infrage gestellt worden sei. Aber das Ziel des Projekts, Kunst und Kirche miteinander ins Gespräch zu bringen, sei erreicht.

Walter Schumacher sieht in den diesjährigen Projekten nicht nur eine Eintagsfliege. Er könne sich gut vorstellen,  auch in den kommenden Jahren ähnliche Projekte, vielleicht auch mit andren zu fördern, so der für Kultur zuständige Staatssekretär. In Sachen Finanzierung gebe es sicherlich die eine oder andere kreative Möglichkeit, das Begonnene fortzuschreiben. Und in Sachen Kunst könne er sich auch in der Jockgrimer Ludowici-Kapelle moderne, gerne auch avantgardistische, Kunst vorstellen. Dies sei allerdings eine Sache der Kirchengemeinde, so der Staatssekretär. Foto: jüs

08.08.2012


Landkreis Germersheim nimmt am Entschuldungsfonds teil

Dr. Fritz Brechtel und ADD-Präsidentin Dagmar Barzen nach der Vertragsunterzeichnung

Trier/Germersheim– Die Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dagmar Barzen, und der Landrat des Landkreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel, unterzeichneten den Konsolidierungsvertrag, der die Aufnahme des Landkreises in den Entschuldungsfonds des Landes ermöglicht.

Im Rahmen des Kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz (KEF-RP) werden die Schulden aus laufenden Geschäftsvorgängen (Liquiditätsschulden) reduziert. Der Landkreis Germersheim weist zum maßgeblichen Zeitpunkt rund 42 Millionen Euro solcher Schulden auf. Da hiervon rund 78 Prozent als Gesamtleistung aus dem KEFRP berücksichtigt werden, beträgt dieser für den Landkreis Germersheim über die Laufzeit von 15 Jahren unter Berücksichtigung aller drei Finanzierungsteile rund 33 Millionen Euro. Die Jahresleistung beläuft sich auf rund 2,1 Millionen Euro, wovon der Landkreis rund 720.000 Euro durch eigene Maßnahmen aufbringen muss. Diesen jährlichen Konsolidierungsbeitrag erwirtschaftet der Landkreis Germersheim durch die Erhöhung der Kreisumlage.

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Schritt tun, um die finanziell angespannte Lage der Kommunen positiv zu verändern. Nur durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen wird es uns gelingen, die finanzielle Situation der Landkreise, Städte und Gemeinden wieder auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen“, sagte ADD-Präsidentin Dagmar Barzen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßt ebenfalls die Vertragsunterzeichnung: „Mit der Vereinbarung verpflichtet sich der Kreis zu Konsolidierungsmaßnahmen, die spürbar zur Entschuldung des Kreises beitragen. Wir wollen damit unsere Möglichkeiten nutzen, um unserer Verantwortung für die nachhaltige Finanzierungsfähigkeit des Kreishaushaltes gerecht werden.“ Der Landrat erinnert gleichzeitig daran, dass die wesentliche Ursache der defizitären Kreishaushalte im Bereich der gesetzlichen Aufgaben und somit außerhalb des Wirkungsbereiches des Landkreises liege.

Der Kommunale Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz, der zum 01.01.2012 startete, hat zum Ziel die Liquiditätskreditverschuldung betroffener Kommunen durch attraktive Entschuldungshilfen zu unterstützen und damit zugleich weitere eigene Konsolidierungsanstrengungen der Kommunen zu initiieren. Im Rahmen des solidarisch finanzierten Entschuldungsprogramms treten sich Land und Kommunen als Vertragspartner gegenüber. Der KEF-RP spiest sich aus drei Teilen; ein Teil der Gelder kommt aus dem kommunalen Finanzausgleich, der Zweite aus dem Landeshaushalt und der Dritte aus dem Konsolidierungsbeitrag der Kommune, ohne allerdings im Landeshaushalt vereinnahmt zu werden. KV Germersheim, Presse

01.08.2012


Schulbuchausleihe läuft auf Hochtouren

Die Vorbereitungen für die Schulbuchausleihe für das neue Schuljahr 2012/2013 laufen bei der Kreisverwaltung und den daran teilnehmenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises Germersheim auf Hochtouren.

Für 12 Schulen werden jetzt, in den letzten Sommerferienwochen, zentral in der Kreisaula bei der Berufsbildenden Schule in Germersheim Schulbuchpakete für alle am Leihverfahren angemeldeten Schülerinnen  und Schüler gepackt.

Die diesjährigen Teilnehmerzahlen sind rekordverdächtig, denn von 7.682 an der Ausleihe berechtigten Schülerinnen und Schüler nehmen 4.798 teil. Davon erhalten 1.249 Schülerinnen und Schüler die Bücher kostenfrei, 3.549 zahlen dafür eine Leihgebühr. Damit beträgt die Teilnehmerquote 62,46 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 56,55 Prozent mit insgesamt 4.020 Teilnehmern.

„Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie für die Schulen bedeutet die Schulbuchausleihe eine ernorme organisatorische und logistische Herausforderung, die wir aber gerne auf uns nehmen. Denn die steigenden Teilnehmerzahlen an der Schulbuchausleihe zeigen die erhöhte Akzeptanz der Nutzer“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Nun gilt es für Arthur Jung, verantwortlicher Organisator der Schulbuchausleihe bei der Kreisverwaltung Germersheim, und den 25 Schülerinnen und Schüler des Helferteams die fast 5.000 Buchpakte vorzubereiten. In der Kreisaula sind dazu „Packstraßen“ mit Laptops, Barcodedruckern und -scannern für die jeweiligen Schulen aufgebaut. Dort wurden zunächst die vor den Sommerferien in den Schulen zurückgenommenen gebrauchten Schulbücher angeliefert. Diese wurden auf die weitere Brauchbarkeit geprüft und registriert. Mit der Qualität der zurückgegebenen Bücher war man dabei recht zufrieden. Für beanstandete Bücher, die nicht mehr verwendet werden können, muss die Kreisverwaltung Ersatzforderungen erheben.

In einem zweiten Schritt wurden die neubestellten Bücher  in der vergangenen Woche mit Barcodes versehen und ebenso inventarisiert. Aus diesem Gesamtbestand von neuen und gebrauchten Schulbüchern werden anschließend die einzelnen Buchpakete auf der Grundlage der Daten, die vom Online-Portal des Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt werden, Schülern zugeordnet, in Tragetaschen verpackt und geordnet nach Schulen auf Transportpaletten bereitgestellt.

Abschließend erfolgt an den letzten Ferientagen der Transport zu den Schulen, so dass die fertigen Buchpakete am 1. Schultag zur Verteilung vor Ort sind.

Mit den ausgehändigten Lernmittelpaketen erhalten die Schülerinnen und Schülern zwei Ausleihscheine, von denen einer nach Erhalt und Prüfung der Vollständigkeit des Buchpaketes unterschrieben zurückgegeben werden muss, sowie einen ausführlichen Info-Brief mit Hinweisen, was bei Fragen und Reklamationen zu tun ist.

Weitere ausführliche Informationen zur Schulbuchausleihe stehen im Internet unter www.LMF-online.rlp.de zur Verfügung.

Für Rückfragen an die Kreisverwaltung Germersheim sind die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  unter der Telefonnummer 07274/53 335 erreichbar. Zudem wird in den ersten beiden Schulwochen nach den Sommerferien ab 13.08.2012 eine eigene Servicenummer eingerichtet, die auf dem Info-Brief, der den ausgegebenen Lernmittelpaketen beigefügt ist, angegeben ist. KV Germersheim, Presse

01.08.2012


Linienbündel Germersheim geht an drei verschiedene Verkehrsunternehmen

Gemeinsame Presseerklärung des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, des Landkreises Germersheim, des Land-kreises Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau in der Pfalz:

Linienbündel Germersheim geht an drei verschiedene Verkehrsunternehmen

Die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH hat als Vergabestelle für die ÖPNV-Aufgabenträger Landkreis Germersheim, Landkreis Süd­liche Weinstraße und Stadt Landau in der Pfalz sowie den Aufgaben­träger der Regio-Buslinie, den Zweckverband Schienenpersonen­nahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 den Betrieb des Linienbündels Germersheim europaweit im Wettbewerb neu vergeben. Die Buslinien wurden in drei Losen aus­geschrieben. In allen drei Losen sind unterschiedliche Verkehrs­unter­­­nehmen erfolgreich gewesen:

Das Los 1 mit den Linien 590 Germersheim-Landau, 592 Schul­verkehr zu den Schulzentren in Lustadt und Lingenfeld sowie Linie 599 Germersheim-Freisbach wird künftig vom privaten mittel­ständischen Unternehmen Hetzler aus Herxheim betrieben.

Los 2 mit den Linien 550 Germersheim-Landau, 552 Rheinzabern-Landau, 554 Kandel-Herxheim, 555 Rülzheim-Landau, 556 Jockgrim-Landau, 557 Neupotz-Landau, 558 Herxheim-Landau, 559 Herxheim-Bellheim, 595 Germersheim-Neupotz und 596 Lingenfeld-Rülzheim geht an das Speyerer Unternehmen BRH viabus GmbH.

Los 3 mit den Linien 546 Böllenborn-Kandel, 547 Bad Bergzabern-Kandel, 548 Rheinzabern-Kandel, 549 Berg-Kandel, 593 Steinweiler-Wörth, 594 Rheinzabern-Freckenfeld und 598 Hördt-Wörth geht an die DB-Tochter Rheinpfalz-Bus GmbH mit Sitz in Ludwigshafen.

Die Konzessionsverträge mit den drei Betreibern werden eine Laufzeit von acht Jahren haben. Grundlage der Vergabe waren die im gemeinsamen Nahverkehrsplan des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar niedergelegten Qualitätsanforderungen im Verbundverkehr. So werden im Regellinienverkehr künftig ausschließlich niederflurige und klimatisierte Fahrzeuge verkehren. Die künftigen Betreiber sind in das Qualitätsmanagementsystem des VRN eingebunden und werden verpflichtet, über die Fahrgastinformationsysteme Echtzeitdaten, z. B. für Verspätungsmeldungen, zur Verfügung zu stellen.

„Ich bin erfreut, dass die zwischen den Aufgabenträgern und dem Verkehrsverbund abgestimmte Konzeption zur Stärkung des Mittel­­standes bei der Vergabe Germersheim aufgegangen ist, was sich grundlegend daran ablesen lässt, dass es einen sehr regen Wettbewerb um das Linienbündel gegeben hat und drei verschiedene Verkehrsunternehmen die einzelnen Lose für sich gewinnen konnten“, zeigt sich Landrat Dr. Brechtel zufrieden mit dem

Ausschreibungsergebnis. Seine Kollegin Riedmaier schließt sich dem mit den Worten an: „Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass mit der Firma Hetzler ein in unserem Landkreis ansässiges privates mittelständisches Busunternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt hat und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Landkreis sichert“.

Auch die Stadt Landau ist sich sicher, dass die Vergaben gut für den städtischen Nahverkehr sind. „Das Qualitätsmanagementsystem des VRN, in welches auch die künftigen Betreiber eingebunden sind, ergänzt die kontinuierlichen baulichen Verbesserungen an Bus­haltestellen im Stadtgebiet“, so Bürgermeister Thomas Hirsch in Vertretung für den Oberbürgermeister. Auch am neuen Busbahnhof am Landauer Hauptbahnhof sollen Fahrgastinformationssysteme mit Echtzeitdaten entstehen, kündigt Hirsch an. KV Germersheim, Presse

01.08.2012


Alois Geörger aus Schaidt erhält Landesehrennadel

Für sein ehrenamtliches Engagement im Pfälzerwaldverein (PWV) Schaidt hat Alois Geörger jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der Mitgliederversammlung im Schaidter Bürgerhaus am 9. Juli überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Alois Geörger gehört seit 1988 dem Pfälzerwaldverein Schaidt an und ist seit 1989 dessen Wanderwart. Seit April 1985 hat er außerdem das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Der geehrte war Hauptinitiator bei der Erneuerung der Bildeiche und bei der Renovierung des Hirschbrunnens, der 1996 auch zu einer Schutzhütte umgestaltet wurde.

Geörger regte zudem zwei neue Rundwanderwege an, die auf den Spuren einer fast 2000 Jahre alten Geschichte und auch auf Relikten des Westwalls verlaufen: der kleine und der große Westwallrundweg. Um über die Geschichte entlang der Wege zu informieren, konzipierte Geörger eine Broschüre. Außerdem erstellte er Informationstafeln, die die Wanderer über Sehenswürdigkeiten informieren.

Landrat Dr. Brechtel dankte Alois Geörger für seinen uneigennützigen Einsatz und sprach ihm seine Anerkennung aus. KV Germersheim, Presse

11.07.2012


Vereinbarung zur Realschule plus in Lingenfeld/Lustadt unterzeichnet

Verbandsbürgermeister Frank Leibeck und Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Untezeichung der Vereinbarung

Zum 1. Januar 2012 ist die Realschule plus Lingenfeld/Lustadt von der Schulträgerschaft der Verbandsgemeinde Lingenfeld in die Trägerschaft des Landkreises Germersheim überführt worden. Unter die entsprechende Vereinbarung setzten nun am 10. Juli 2012 Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Frank Leibeck ihre Unterschriften. Landrat Brechtel: „Damit sind alle Rechte und Pflichten geregelt. Außerdem befinden sich jetzt alle weiterführenden Schulen im Landkreis auch in Schulträgerschaft des Kreises.“

Der Kreisausschuss hatte in seiner Sitzung vom 18. Juni 2012 der Unterzeichung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Kreis und der Verbandsgemeinde einstimmig zugestimmt. KV Germersheim, Presse

11.07.2012


Jugendamt und weitere Fachbereiche haben eine neue Adresse

Kreisverwaltung weist Bürgerinnen und Bürger nochmals auf Umzug hin

Das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim hat vor Kurzem neue Räume bezogen. Bürgerinnen und Bürger finden ihre Ansprechpartner jetzt nicht mehr in der Bismarckstraße in Germersheim, sondern nicht weit davon entfernt in der 17er-Straße 1. Um ihren Kunden unnötige Wege zu vermeiden, weist die Kreisverwaltung nochmals auf den Umzug in das ehemalige Caritas-Hochhaus hin.

Im selben Gebäude in der 17er-Straße 1 in Germersheim befinden sich außerdem die Fachbereiche „Ordnung und Kommunalaufsicht“, „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“, „Abfallrecht und Abfallwirtschaft“ und die Betreuungsbehörde. KV Germersheim, Presse

10.07.2012


Große Resonanz und große Begeisterung bei den Bienwaldspiele 2012

Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßen Kinder, Betreuer und ehrenamtliche Helfer.

So groß wie in diesem Jahr war die Resonanz noch nie: 135 Kinder, also 23 Mannschaften, haben sich bei den Bienwaldspielen des Naturschutzgroßprojektes am 5. Juli als fitte Bienwald-Kids gezeigt. Viel Wissen über den Bienwald war gefragt, beispielsweise an der Storchenstation, bei den Fledermäusen, dem Wildkatzenspiel oder dem Lebensraum Eiche sowie beim Ameisenquiz. Aber auch Geschicklichkeit stellten die Kinder beim Wasserkellenspiel, am Balancierparcours, beim Angeln, Wettsägen oder Blasrohrschießen unter Beweis.

Zum Startschuss der Bienwaldspiele waren auch Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel gekommen. Sie wünschten allen Vergnügen und spannende Erfahrungen in mitten dieses besonderen Waldes.

„Und Spaß hatten dann wirklich alle – die teilnehmenden Kinder, die Gruppenbegleiter und auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer der einzelnen Stationen“, freute sich Kerstin Arnold, Leiterin des Naturschutzgroßprojekt Bienwald. Und so war bei der Siegerehrung, die sie zusammen mit Rüdiger Sinn vom Forstamt Bienwald durchführte, die Antwort der Kinder eindeutig: Sie alle hoffen auf eine Neuauflage der Bienwaldspiele im nächsten Jahr.

Keiner ging leer aus. Neben einer Urkunde gab es für jedes Kind einen tollen Preis. Mit einer Punktezahl von 215 Punkten gab es in diesem Jahr gleich zwei Sieger: „Die Waldläufer“ aus Berg und die „Bienwaldwichtel“ aus Scheibenhardt. Dritter wurden die „Kandeler Mistkäfer“. Erstmals wurde ein Sonderpreis für den originellsten Teamnamen vergeben, der von den Stationsbetreuern gewählt wurde. Gewonnen haben die „Bienwaldwichtel“ aus Scheibenhardt, die zusätzlich noch Vogelnistkästen vom NABU erhielten. Alle Preise wurden gespendet: Es gab Eintrittskarten in Schwimmbäder, Naturkundemuseen, Zoos und Wanderparks sowie Kartenspiele, Kosmos-Bestimmungsbücher, Stifte und vieles mehr.

Mitten im Bienwald, an der Salmbacher Passage, führte das Naturschutzgroßprojekt bereits zum vierten Mal die begehrten Spiele durch. „Es wären gerne noch mehr Mannschaften dabei gewesen, aber das hätte unsere Kapazitäten gesprengt“, bedauert Kerstin Arnold. An 22 Stationen waren Wissen über die Natur des Bienwaldes, Geschicklichkeit und Bewegung gefragt.

Für die Vorbereitung des Parcours haben Manfred Wüst von der Kreisverwaltung Germersheim sowie viele Helfer des Forstamtes Bienwald schon seit Tagen vor Ort gearbeitet. Die Stationen wurden von Ehrenamtlichen betreut, die sich meist die Spiele selbst ausgedacht haben. Die Helfer kamen vom Naturschutzgroßprojekt, Forstamt Bienwald, Naturschutzverband Südpfalz, Verein zum Schutz des Weißstorchs, von der Jugendpflege Kandel, der Kreisverwaltung Germersheim und der SGD Süd, vom Pfälzerwaldverein, es waren Jäger, Naturführer und weitere private Personen dabei. Mit Würstchen und kühlen Getränken, die an diesem heißen Tag besonders begehrt waren, unterstützte der Malteser Hilfsdienst aus Hatzenbühl die Spiele. Für „Notfälle“ war das DRK Hagenbach vor Ort, die nur kleinere Blessuren zu versorgen hatten. KV Germersheim, Presse

06.07.2012


Land fördert gemeinschaftliches Wohnen

Neues Programm „Förderung von Wohngruppen“ - zinsgünstige Baudarlehen zur Schaffung von Mietwohnraum für neue Wohnformen

Barrierefreiheit, gemeinschaftliches Wohnen sowie Pflege- und Unterstützungsleistungen gewinnen für ältere Menschen und für Menschen mit Behinderung zunehmend an Bedeutung. Dabei hat das selbstbestimmte Wohnen für die meisten Menschen nach wie vor oberste Priorität. Mit dem neuen Programm „Förderung von Wohngruppen“ fördert das Land die Schaffung von Mietwohnraum für gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen mit zinsgünstigen Baudarlehen über die landeseigene Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Mit dem Programm soll das Wohnungsangebot für gemeinschaftliches und barrierefreies Wohnen auch in ambulant betreuten Wohngruppen erweitern werden. Gefördert wird der Bau von Mietobjekten, in denen ältere Menschen mit Pflegebedarf, volljährige Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige volljährige Menschen mit Behinderung gemeinsam leben und in denen Unterstützungsleistungen vorhanden sind.

Investoren, die Mietwohneinheiten zur Einrichtung von Wohngruppen und Wohngemeinschaften für diesen Personenkreis schaffen und preisgünstig zur Verfügung stellen, können Fördermittel beantragen. Nicht nur der Neubau wird gefördert, auch der Ersatzneubau nach Abriss, der Ausbau, der Umbau, die Umwandlung und die Erweiterung von Wohnraum mit Individual- und Gemeinschaftswohnfläche. Investoren erhalten Baudarlehen mit einem Zinssatz in Höhe von einem Prozent in den ersten zehn Jahren. Die Mieter müssen eine bestimmte Einkommensgrenze einhalten.

Investoren können ihr Bauvorhaben direkt bei der ISB zur Einplanung anmelden. Informationen vorab erteilt die Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, 07274/53-290 oder E-Mail: h.kindler@kreis-germersheim.de, die ISB unter der Telefonnummer 06131/6172-1991 oder per E-Mail an wohnraum@isb.rlp.de. Ausführliche Informationen zu diesem und weiteren Programmen der Wohnraum- und Wirtschaftsförderung unter www.isb.rlp.de KV Germersheim, Presse

06.07.2012


Solarpotentialanalyse jetzt auch über Internetseite des Kreises abrufbar

Die Ergebnisse der Solarpotentialanalyse sind nach technischer Umsetzung und Abstimmung auf die Anforderungen des Datenschutzes nun auch über die Internetseite des Landkreises Germersheim einsehbar. Bisher konnte die Auswertung der eigenen Dachflächen durch den Immobilieneigentümer nur bei der Sparkasse Germersheim - Kandel abgerufen werden.

Offen abrufbar ist auf der Internetseite des Kreises zunächst nur eine Aussage zur Eignung der eigenen Dachfläche in den Abstufungen sehr gut, gut oder bedingt geeignet. Weitergehende Informationen, die eine solide Planungsgrundlage bieten, können an dieser Stelle direkt durch den Eigentümer einer Immobilie angefordert werden.

„Die Kreisverwaltung ermöglicht dadurch jedem Hausbesitzer eine schnelle Ersteinschätzung ob das eigene Dach für die Errichtung einer Photovoltaikanlage geeignet ist und ob sich die Anforderung detaillierter Auswertungsergebnisse lohnt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Dass die Herausgabe der detaillierten Ergebnisse gesondert angefordert werden muss und nur an den Eigentümer erfolgt, ist dem Datenschutz geschuldet.“

Bei der kostenlosen Anforderung erhalten die Eigentümer für jede untersuchte Dachfläche auf Anfrage Angaben zur auf dem Dach realisierbaren Anlagenleistung, dem damit voraussichtlich erzielbaren Stromertrag, sowie der damit einhergehenden CO2-Einsparung.

Ein im Internetportal integrierter Solarrechner ermöglicht bei Eingabe dieser Daten eine individuelle Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Dieser berücksichtigt nicht nur die sich aus dem Anteil der nutzbaren Dachfläche, deren Ausrichtung und Neigung ergebenden Parameter. Vielmehr finden sich auch Eingabemöglichkeiten für Modulpreise, den jeweils geltenden Satz der Einspeisevergütung und den eigenen Finanzierungsrahmen.

Mit dem Ergebnis der Abfrage steht dem Eigentümer einer Immobilie somit eine fundierte Grundlage zur Beurteilung seiner Investitionsentscheidung in eine Photovoltaikanlage zur Verfügung.

Über 1100 Mal wurde das Solarkataster seit Bestehen der Abrufmöglichkeit über die Sparkasse abgefragt. In fast 130 Fällen hat die Beratung seither nachweislich zum Bau und zur Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage geführt.

Abschließende Angaben zu Zahl und Leistung der infolge des Solarkatasters im letzten Jahr  realisierten Anlagen werden aufgrund noch nicht vollständig vorliegender Daten allerdings erst in einigen Wochen zur Verfügung stehen.

Durch die nachweislich in Folge der Solarpotentialanalyse umgesetzten Anlagen wird derzeit eine jährliche CO2-Ersparnis von 655 Tonnen erreicht. (Als Berechnungsgrundlage wurde ein durchschnittlicher Jahresertrag pro 1 kWp von 900 kWh angenommen.)

„Positiv sind neben den ökologischen Aspekten der CO2-Einsparung und der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Gesamtenergieproduktion auch die ökonomischen Aspekte für die Region: Neben den Immobilieneigentümern profitieren auch die lokalen Handwerksbetriebe und lokalen Banken als Finanzierungspartner davon“, so Brechtel.

Die Solarpotentialanalyse ist im Internet unter http://www.solarkataster-germersheim.de/ abrufbar. Weitergehende Informationen rund um den Klimaschutz im Landkreis Germersheim sind unter http://www.kreis-germersheim.de/klimaschutz.html zu finden.

Eigentümer, die einer öffentlichen Darstellung der Eignungskategorie für ihr Gebäude widersprechen möchten, können den Widerspruch unter Angabe der Adresse bzw. des Flurstücks an die Kreisverwaltung. Stefan Hesse, E-Mail: spa@kreis-germersheim.de, Tel. 07274/53-493, gerichtet werden. Dort werden auch Fragen zur Solarpotentialanalyse bzw. zur Herausnahme einzelner Dachflächen aus der Internetdarstellung beantwortet. KV Germersheim, Presse

05.07.2012


Gelbe Säcke: Abfuhr nun durch SITA

Ab sofort fährt die Firma SITA die gelben Säcke im Landkreis Germersheim ab. Nachdem die Firma r/e/g Umweltlogistik GmbH die bislang die gelben Säcke im Landkreis Germersheim entsorgt hat Insolvenz angemeldet hat, wurde die Firma SITA GmbH in Rülzheim mit der Abholung der Säcke beauftragt. Für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ändert sich nichts an der Abholung der gelben Säcke. KV Germersheim, Presse

05.07.2012


Zensus 2011 mit Abschlussfest abgeschlossen

Die Zensusbefragungen sind beendet, die Erhebungsstelle in der Kreisverwaltung Germersheim wurde zum 30. Juni 2012 aufgelöst. Als Dankeschön hatte Landrat Brechtel die Beteiligten zu einem kleinen Abschlussfest eingeladen: Im Feuerwehrhaus in Bellheim wurde in geselliger Runde der Abschluss gefeiert.

Insgesamt waren seit Mai 2011 rund 250 Erhebungsbeauftragte im Kreis unterwegs, um die Befragungen in den Haushalten durchzuführen. Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Ohne dieses Engagement hätte die Zensusbefragung nicht durchgeführt werden können. Daher möchte ich allen Erhebungsbeauftragten und den Mitarbeitern der Verwaltung für ihre gute Arbeit danken.“

11.320 Haushalte wurden im Landkreis Germersheim befragt, 33.000 Fragebögen haben die Zensusstelle durchlaufen. Der Leiter der Erhebungsstelle, Alfred Gadinger, lobte das gute Miteinander mit allen Beteiligten, was letztendlich zu einem reibungslosen Ablauf der Befragungsaktion geführt habe. KV Germersheim, Presse

05.07.2012


Zweiter Platz für Vollmersweiler und Zeiskam

Vollmersweiler und Zeiskam für Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert

Beim diesjährigen Gebietsentscheid Bezirk Neustadt (ehemaliger Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz) im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist die Zukunftsfähigkeit der Dörfer erneut unter Beweis gestellt worden. Einen zweiten Platz erzielte hierbei die Ortsgemeinde Vollmersweiler in der Hauptklasse.

Platz eins in der Hauptklasse belegte Einselthum (Donnersbergkreis). Schwanheim (Landkreis Südwestpfalz) belegte ebenfalls den zweiten Platz, Offenbach-Hundheim (Landkreis Kusel) und Dirmstein (Landkreis Bad Dürkheim) folgten auf Platz vier und fünf. In der Hauptklasse nehmen Gemeinden teil, die bisher noch nicht im Wettbewerb aktiv waren.

Vollmersweiler hat sich somit für den Landesentscheid 2012 qualifiziert.

Insgesamt hatten sich 18 Gemeinden und Ortsteile am Gebietsentscheid in der Hauptklasse beteiligt.

In der Sonderklasse hatten sich 22 Gemeinden und Ortsteile beteiligt. Zeiskam erreichte in der Sonderklasse Platz zwei, nach Bornheim (Landkreis Südliche Weinstraße) und vor Morschheim (Donnersbergkreis), der Stadt Hornbach (Landkreis Südwestpfalz), dem Stadtteil Hermersheim der Stadt Alzey (Alzey-Worms) und Kirrweiler (Landkreis Südliche Weinstraße).

In der Sonderklasse nehmen Gemeinden teil, die in der Vergangenheit bereits im Gebiets- oder Landesentscheid waren.

Landrat Dr. Fritz Brechtel und der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter freuen sich, dass Vollmersweiler und Zeiskam beide hervorragende zweite Plätze errungen haben und drücken für den ab dem 22. August stattfindenden Landesentscheid die Daumen. KV Germersheim, Presse

05.07.2012


An vielen Schulen im Kreis sind Schulsanitäter aktiv

DRK-Kreisvorsitzender Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler

Mit dem vor wenigen Wochen neu gegründeten Schulsanitätsdienst an der Integrierten Gesamtschule in Kandel gibt es nun im DRK-Kreisverband Germersheim bereits sieben Gruppen Schulsanitäter mit zusammen über 100 Schülerinnen und Schülern an den Schulen im Kreis. Damit liegt der Landkreis Germersheim innerhalb des Landes weit vorne. „Darauf können wir stolz sein. Es ist toll, dass sich so viele junge Menschen engagieren“, so DRK-Kreisvorsitzender Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Der Schulsanitätsdienst ist ein sinnvolles und praxisorientiertes Projekt des Jugendrotkreuzes, bei dem die Schülerinnen und Schüler neben Erste-Hilfe-Maßnahmen auch Verantwortung für andere und das Gemeinwohl erlernen und ich hoffe, dass sich künftig noch mehr junge Menschen als Schulsanitäter engagieren.“

Einen Schulsanitätsdienst im Landkreis haben bereits: Realschule Bellheim (eine Gruppe mit 16 Schülern), Realschule Kandel (zwei Gruppen, eine mit neun, eine mit 15 Schülern), Realschule plus und IGS Rülzheim (eine Gruppe mit 13 Schülern), Goethe-Gymnasium-Germersheim (eine Gruppe mit 15 Schülern), BBS/Wirtschaftsgymnasium Germersheim (eine Gruppe mit 16 Schülern), IGS Kandel (eine Gruppe mit 21 Schülern).

Aufgabe des Schulsanitätsdienstes ist es, in der Schule Erste Hilfe in Notfällen zu leisten und die Erstversorgung der Mitschülerinnen und Mitschüler bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu übernehmen. KV Germersheim, Presse

03.07.2012


Feuerwehrjugend fährt wieder in den Partnerlandkreis nach Polen

Rund 50 Kinder, Jugendliche und Betreuer der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Germersheim fahren vom 17. bis 21. Juli auf Einladung des Partnerlandkreises Krotoszyn nach Polen. In einem gemeinsamen Zeltlager treffen die Teilnehmer auf inzwischen „alte“ Bekannte und lernen Land und Leute kennen. Auf dem Programm stehen sportliche Wettkämpfe, Ausflüge in die Umgebung und gemeinsame Zeit im Camp.

Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich sehr darüber, „dass diese gegenseitigen Besuche fester Bestandteil der Partnerschaft sind. Auf beiden Seiten herrscht immer großes Interesse, bei dieser Begegnung dabei zu sein. Der Kreischef selbst wird das Jugendcamp besuchen und zwei Tage die Aktivitäten begleiten. „Natürlich werde ich auch die Chance nutzen“, so Brechtel, „mit meinem Amtskollegen Leszek Kulka weitere Pläne zu schmieden.“

Die erste deutsch-polnische Begegnung der Jugendwehren fand im Jahr 2007 bei Jugendzeltlager in Rülzheim statt, 2009 fuhr die deutsche Seite nach Polen. 2010 wiederum kamen die jungen Polen hierher. Seitdem finden die Zeltlager alle zwei Jahre statt. KV Germersheim, Presse

03.07.2012


Neue Anwärter für den Kreis

(von links nach rechts): Samanta Rizzo, Julian Lehmann, Clarissa Arbogast und Samara Geißer.

Landrat Dr. Fritz Brechtel hat Samanta Rizzo, Clarissa Arbogast und Samara Geißer am 29. Juni 2012 zu Kreissekretäranwärterinnen und Julian Lehmann zum Kreisinspektoranwärter ernannt.

Die drei Kreissekretäranwärterinnen begannen nun zum 1. Juli 2012 ihre zweijährige Ausbildung in verschiedenen Bereichen bei der Kreisverwaltung Germersheim. Drei Jahre lang dauert die Ausbildung des Kreisinspektoranwärters.

Landrat Brechtel begrüßte sie herzlich in der Kreisverwaltung Germersheim: „Er wünschte ihnen viel Spaß und viel Erfolgt“, und erinnerte daran, „dass Bürgerservice stets an vorderster Stelle steht.“

03.07.2012


Gemeinsam in die gleiche Richtung gerudert:

Ausflug der Kreisverwaltungs-Azubis

Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis genossen die Auszubildenden der Kreisverwaltung Germersheim während ihres Azubi-Ausflugs Ende Juni: Nach einem gemütlichen Treffen an der Grillhütte in Westheim hieß es: „An die Riemen…. und los!“. Auf dem originalgetreuen Nachbau eines römischen Patrouillenschiffs hatten sie nicht nur viel Spaß, sondern mussten auch beweisen, dass sie im gleichen Rhythmus auf das gleiche Ziel zusteuern können. „Ein so schweres Schiff in die richtige Richtung zu bewegen, ist keine einfache Gemeinschaftsaufgabe. Dabei kommt es nicht auf die stärksten Muckis an, sondern darauf, zusammen im gleichen Takt, in die gleiche Richtung zu rudern.“ Mit diesen Worten schickte Landrat Dr. Fritz Brechtel die 18 jungen Nachwuchskräfte zusammen mit der Ausbildungsleiterin der Kreisverwaltung, Ulla Seiler-Knape, und Schiffsführer, Ralph Lehr, auf die zweistündige Ruderpartie. Mit dabei waren die derzeitigen Auszubildenden und die, die aktuell ihre Ausbildung beendet haben. Auch die künftigen Azubis der Kreisverwaltung waren gekommen, um ihre Kolleginnen und Kollegen schon mal kennenzulernen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten klappte es dann mit dem Gleichtakt und die „Mannschaft“ bewegte das fünft Tonnen schwere und 18 Meter lange Eichenschiff sachgerecht durch das Germersheimer Hafenbecken. KV Germersheim, Presse

02.07.2012


In die Freistellungsphase verabschiedet

Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) verabschiedet Hans Eckert

Kunst und Kultur sind sein Metier: nun wurde der Leiter der Kreisvolkshochschule Germersheim, Hans Eckert, von Landrat Dr. Fritz Brechtel verabschiedet.

Nach seinem Studienabschluss als Diplom Pädagoge für Erwachsenenbildung war Hans Eckert zunächst hauptamtlicher Mitarbeiter und Studienleiter im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland, Abteilung Sozialpädagogische Kurse für Jugendliche und Erwachsene sowie stellvertretender Institutsleiter am Standort Kirchheimbolanden.

Im April 1979 kam Hans Eckert dann zur Kreisverwaltung Germersheim. Zunächst wurde er mit verschiedenen Planungsarbeiten betreut. Ob Sportstättenleitplan, Schulplan oder Aufbauarbeiten im Bereich Erwachsenenbildung und Jugendbetreuung, um die Kreisvolkshochschule auszubauen, das Aufgabengebiet war breit gefächert.

1982 wurde Hans Eckert Geschäftsführer und pädagogischer Leiter der Kreisvolkshochschule. Kurze Zeit später wurde ihm die Leitung der Kreisvolkshochschule (KVHS) mit den angeschlossenen 10 örtlichen Volkshochschulen übertragen. Damit war er für die Organisation und Koordination der KVHS, ob inhaltlich oder strukturell verantwortlich.

Ab 1996 war er zusätzlich Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des damals neu gegründeten „Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.“ Die Organisation und Durchführung des renommierten Albert-Haueisen-Kunstpreises sowie des alljährlichen und beliebten Neujahrkonzertes wurden somit Bestandteil seines Wirkens. Auch die Fortführung von „Jugend musiziert“ in der Südpfalz sowie die Etablierung des Kreis-Schülersportfestes sind sein Verdienst.

Im Rahmen der Altersteilzeit beginnt nun für Hans Eckert die Freistellungsphase.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Hans Eckert für die langjährige hervorragende Arbeit sowie das herausragende Engagement. Er habe seine Arbeit mit Leib und Seele, Herz und Verstand getan und dadurch zum Erfolg der Kreisvolkshochschule sowie zum Erfolg vieler Projekte des „Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur“ maßgeblich beigetragen.

Für die Zukunft wünschte Brechtel Hans Eckert alles Gute. Büroleiter Alfred Gadinger, Stabstellenleiter Ralph Lehr und Betriebsratsvorsitzender Klemens Puderer schlossen sich den guten Wünschen an. KV Germersheim, Presse

02.07.2012


Bruno Stephan aus Rülzheim erhält Landesehrennadel

Für sein ehrenamtliches Engagement hat Bruno Stephan aus Rülzheim jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen einer Infoveranstaltung für die Ortsvorstandsmitglieder des Sozialverbandes Deutschland e. V. im Schützenhaus Rülzheim am 17. Mai überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Bruno Stephan setzt sich seit 1982 für die Aufgaben des Sozialverbandes Deutschland e. V. (SoVD) ein. Seit 1992 engagiert er sich als Vorstandsmitglied im Ortsverband Rülzheim, seit 1994 ist er zudem Kreisrevisor und Sprecher der Revisoren im Kreisverband.

Darüber hinaus ist Stephan seit 50 Jahren Mitglied im Männergesangverein Einigkeit Rülzheim und war engagiertes Mitglied im Kleintierzuchtverein P111 Rülzheim.

Landrat Dr. Brechtel dankte Bruno Stephan für seinen Einsatz und sprach seine Anerkennung aus. KV Germersheim, Presse

 

22.06.2012


Staatsministerin Ahnen erteilt Antrag auf Technik Gymnasium an der BBS Germersheim eine Absage

Landrat: Land vertut Chance, das Bildungsangebot für unsere Kinder und Jugendlichen zu verbessern

Das Land Rheinland-Pfalz hat gestern, 20. Juni 2012, dem einstimmig vom Kreistag gefassten Antrag des Kreises Germersheim auf Einrichtung eines berufliches Gymnasium, Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Metalltechnik, und für eine Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Logistik, an der BBS Germersheim – Wörth eine Absage erteilt. „Das ist eine enttäuschende Nachricht. Diese Entscheidung ist für uns nicht nachvollziehbar“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Damit vertut Frau Staatsministerin Doris Ahnen eine große Chance für unsere Kinder und Jugendlichen. Statt Bildungsangebote berufsorientiert auszubauen, werden die Möglichkeiten nicht genutzt. Dabei wäre die Berufsbildende Schule in unserem Kreis ausgezeichnet für eine Erweiterung mit diesen Bildungsgängen geeignet: Die Schule ist auf vielen Gebieten erfahren, bestens mit Fachräumen ausgerüstet und pflegt seit Jahren hervorragende Kontakte auch zu Firmen.“

Der Kreis hat die Anträge der BBS gerne unterstützt und an das Land weitergeleitet. Beantragt waren ein berufliches Gymnasium, Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Metalltechnik, mit einer besonderen Profilbildung durch Integration einer metalltechnischen Grundbildung - „Kooperatives Technisches Gymnasium - KoTG“ sowie eine Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Logistik. Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Es gibt gute Gründe, diese Anträge zu unterstützen: Wir haben einen einstimmigen Kreistagsbeschluss. Für die Schülerinnen und Schüler unserer wirtschaftlich starken Region wäre dies eine verbesserte berufsorientierte Bildungschance. Ein Abschluss in diesem Bereich würde unsere Schullandschaft hervorragend ergänzen und Absolventen zum Studium einer technischen Fachrichtung befähigen. Die Einrichtung des technischen Gymnasiums wäre außerdem äußerst kostengünstig gewesen, da die Räumlichkeiten und Einrichtungen weitestgehend bereits vorhanden sind.“ Ein weiterer Grund für den Antrag war, dass das berufliche Gymnasium mit der Fachrichtung Wirtschaft an der BBS sehr stark nachgefragt ist. Für das bestehende, wirtschaftlich ausgerichtete Gymnasium meldeten sich in den letzten Jahren deutlich mehr Interessenten an, als die Schule aufnehmen kann. „Außerdem“, so Brechtel weiter, „wissen wir aus Gesprächen mit Betrieben und Schulen, dass eine technische Ausrichtung ebenfalls auf großes Interesse stoßen würde. Diesen Wunsch haben wir gerne unterstützt und die Weiterentwicklung der BBS in diese Richtung zum nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt.“

Auch Schulleiter Rainer Sprotte brachte auf Nachfrage sein Unverständnis für die Entscheidung zum Ausdruck. Er sei sehr auf die Begründung gespannt. „Gerade auch vor dem Hintergrund, dass sich die Ausbildungsleitung des Mercedes-Benz Werkes Wörth sehr für die Einrichtung dieser kooperativen Form eines Technischen Gymnasiums eingesetzt hat und derzeit mindestens 21 Jugendliche des Kreises eine 11. Klasse eines Technischen Gymnasiums außerhalb des Kreisgebietes besuchen, kann ich die erneute Ablehnung überhaupt nicht nachvollziehen“, so Sprotte. Im Gegensatz zu der sehr kostenintensiven Einrichtung der künftigen Oberstufen an den Integrierten Gesamtschulen des Kreises, wäre die auf nur eine Klasse beschränkte Beantragung eines zusätzlichen technischen Zweiges zu dem bestehenden Wirtschaftsgymnasium fast zum „Nulltarif“ zu bekommen gewesen, so der Schulleiter. Aber auch die Ablehnung des Antrages auf die Einrichtung einer Fachschule, Schwerpunkt Logistik, ist für den Schulleiter völlig unverständlich. Außer den Berufsschulklassen seien die Fachschulen noch der einzige Bereich der originär in den Kompetenzbereich der Berufsbildenden Schulen fiele. Mit derzeit sieben Ausbildungsklassen im Berufsfeld der Logistiker und mit Blick auf die im Kreis wachsende Logistikbranche wäre dieser Bildungsgang in Teilzeitform eine sinnvolle Zukunftsperspektive und eine hervorragende berufliche Qualifizierungsmöglichkeit für Beschäftigte gewesen.

Landrat Brechtel dankt allen Beteiligten, die sich für die Weiterentwicklung der BBS Germersheim einsetzen, für Ihr Engagement. Wie es weiter geht, soll nach Eingang der ausführlichen Begründung des Ministeriums gemeinsam mit den zuständigen Kreisgremien erörtert werden. KV Germersheim, Presse

21.06.2012


Kreis Germersheim ist in Sachen Kinderbetreuung gut aufgestellt

„Der Landkreis Germersheim ist in Sachen Kinderbetreuung sowohl im Kleinkind- und Kindergartenalter als auch in der Schülerbetreuung gut aufgestellt und bietet bedarfsgerecht Plätze“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Für Kinder unter drei Jahren stehen im Kreis Germersheim derzeit knapp 1000 institutionelle Plätze zur Verfügung; davon 898 Plätze für Kinder im dritten Lebensjahr und 93 Plätze für Kinder unter zwei Jahren. „Diese Kapazitäten reichen momentan aus“, sagt Brechtel, „denn im Kreis Germersheim werden in Kindertagesstätten etwa 590 Kinder im dritten Lebensjahres und 87 unter zwei Jahren betreut, in der Kindertagespflege sind es zehn weitere Kinder im dritten Lebensjahr und 58 Kinder unter 2 Jahren.“ (Stichtag 31. Mai 2012)

Auch für die Zukunft sieht der Kreischef keine Kapazitätsprobleme. Ab dem 1. August 2013 hat jedes Kind mit Vollendung des ersten Lebensjahrs einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Dieser Rechtsanspruch richtet sich nicht generell auf einen Platz in einer Kindertagesstätte, sondern kann auch durch einen Platz in der Kindertagespflege gedeckt werden.

Ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr hat jedes Kind in Rheinland-Pfalz dagegen einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz (Teilzeitplatz).

„Um stets ausreichend Plätze in der Kindertagesbetreuung anbieten zu können, wird der tatsächliche Bedarf vom Kreis stets neu ermittelt und dann vom Jugendamt des Landkreises Germersheim ein Bedarfsplan erstellt“, erklärt Landrat Brechtel. Ein Mittel, um einen künftigen Bedarf an Kita-Plätzen auszuloten, sind Fragebögen. Diese werden neuerdings zusammen mit den Elterngeldbescheiden verschickt. Darin wird um eine Rückmeldung gebeten, ab welchem Zeitpunkt aus jetziger Sicht Tagesbetreuungsplatz für Kinder benötigt wird. „Damit leisten Eltern einen wichtigen Beitrag zur Planung und entsprechenden Bereitstellung von Betreuungsplätzen", betont der Landrat.

Eltern, die weitere Fragen zum Thema Kinderbetreuung haben, stehen für den Bereich der Kindertagesstätten Monika Kaarow (Tel.: 07274/53-367) und für den Bereich der Kindertagespflege Kerstin Raithel (Tel.: 07274/53-491) zur Verfügung. KV Germersheim, Presse

13.06.2012


Handel im Wandel

Kandel gutes Beispiel für Zukunftswerkstatt des Clubs der Wirtschaftsförderer PAMINA

„Die Kernfrage ist: Wie halte und steigere ich den Konsum vor Ort?“, eröffnete Jean-Michel Staerlé, Vorsitzender des Clubs des Clubs der Wirtschaftsförderer PAMINA die erste Zukunftswerkstatt 2012 am Montag, 21. Mai. „Das Thema treibt um. Entsprechend zahlreich kamen die Gäste aus Wirtschaft und Politik zu dieser Veranstaltung unter dem Titel „Handel im Wandel. Klassische und neue Vertriebsformen im Einzelhandel: Ergänzung oder Konkurrenz?“ in das Outlet-Center nach Roppenheim“, berichtet Maria Farrenkopf, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis Germersheim und Mitglied der Steuerungsgruppe des Clubs. „Der Club der Wirtschaftsförderer PAMINA“.

Einblicke in das Kaufverhalten der Kunden und in die Strategien zur Kundenbindung bzw. Kundengewinnung gaben Geneviève Werlé, Directeur Commerce & Tourisme der Industrie- und Handelskammer in Strasbourg (CCI), sowie Prof. Peter Lehmeier von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe mit ihren Impulsreferaten. Wie machen Einzelhändler auf sich aufmerksam, wie sieht Kundenbindung in der Praxis aus? Das diskutierten Mayte Legeay von NEINVER, Betreiber von „The Style Outlet“ in Roppenheim, der Chocolatier-Créateur Jacques Bockel aus Saverne, der Software-Entwickler Jerome Faure aus Strasbourg und als Vertreter der Stadt Kandel Verbandsbürgermeister Volker Poß. „Der Verein für Handel und Gewerbe in Kandel tut viel, um Kunden für sich zu gewinnen und zu halten“, sagte Poß, „Beispiele dafür sind besondere Events wie der Mitternachtsverkauf oder auch der Slogan „Gudes vun do“, unter dem erfolgreich die Produkte der Landwirtschaft vor Ort vermarktet werden.“ Entscheidend sei aber zunächst das Zusammenspiel einer guten Händlergemeinschaft, „denn nur gemeinsam – auch mit der Stadt – läuft es.“

„Das Beispiel von Kandel stieß bei der Zuhörerschaft auf großes Interesse“, resümiert Maria Farrenkopf die Veranstaltung, „Ob der Focus des Händlers auf besondere Kundenfreundlichkeit, auf Erlebniseinkauf, auf das Sortiment oder den Preis gesetzt wird, letztendlich entscheidet der subjektiv wahrgenommene Mehrwert des potenziellen Käufers über sein Kaufverhalten. Kreative Ideen für neue Konzepte sowie die Bereitschaft für deren Umsetzung bereichern daher den Handel immer wieder aufs Neue und sichern seine Zukunft.“

„Der Club der Wirtschaftsförderer PAMINA ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 50 Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus den Regionen Südpfalz (PA), mittlerer Oberrhein (MI) und nördliches Elsass (NA). Jährlich wird zu einem speziellen Wirtschaftsthema eine „Zukunftswerkstatt“ veranstaltet. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, im Dialog mit der Wirtschaft die speziellen Marktchancen in der Grenzregion PAMINA zu erschließen“, so Maria Farrenkopf. KV Germersheim, Presse 

14.06.2012


Rheinland-Pfalz-Tag

Trotz des Regens haben die Umzugsteilnehmer am Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim beste Laune gezeigt. Der Landkreis Germersheim war mit dem Römerschiff „Lusoria Rhenana“ auf einem Sattelschlepper der Firma Hotz aus Hördt und den Hoheiten der Südpfalz Tabakkönigin Lisa, Knillsemer Kätzel, dem amtierenden Bellheimer Lord Matthias und dem Bärenpaar aus Ottersheim vertreten. Als zweite Umzugsgruppe zeigten die Oldtimerfreunde Ottersheim e.V. ein Stück Dorfgeschichte mit historischen Trachten und Arbeitskleidung. Außerdem war der Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e.V. mit einem Stand während der gesamten drei Tage vor Ort. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

12.06.2012


Umweltministerin Höfken: „Hochwasserpartnerschaft Südpfalz will künftig gemeinsam Vorsorge betreiben“

Bei der Unterzeichnung der Gründungsurkunde für die Hochwasserpartnerschaft Südpfalz: (von rechts) Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim; Umweltministerin Ulrike Höfken; Landrätin Theresia Riedmaier, Landkreis Südliche Weinstraße; Oberbürgermeister von Landau Hans-Dieter Schlimmer.

Um künftig gegen Hochwasser besser gewappnet zu sein, haben sich die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße mit ihren Gemeinden sowie die Stadt Landau zur „Hochwasserpartnerschaft Südpfalz“ zusammen geschlossen. „Wir können das Hochwasser zwar nicht verhindern, aber neben den technischen Maßnahmen durch Vorsorge wie Katastrophenschutz und angepasste Planungen größere Verluste und Schäden vermeiden. Hochwasservorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe der staatlichen und der kommunalen Verwaltungen und der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Den Kommunen kommt dabei eine Schlüsselstellung zu. In der Hochwasserpartnerschaft Südpfalz werden sich die Kreise, Städte und Gemeinden optimal auf Hochwasserereignisse vorbereiten. Das Land wird sie dabei beraten und unterstützen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei der offiziellen Gründung der Hochwasserpartnerschaft am Montag in Neupotz.

Die vom Land Rheinland-Pfalz sanierten Deiche im Landkreis Germersheim bieten einen hohen Schutz vor einem 100-jährlichen Rheinhochwasser. Es können aber größere Hochwasser auftreten wie zum Beispiel 2002 im Elbeinzugsgebiet. Gegen solche Ereignisse müssen die Gemeinden und der Landkreis Germersheim sich wappnen und bestmögliche Vorsorge betreiben. Aber auch an den Zuflüssen Queich, Klingbach und Erlenbach in der Südpfalz können große Hochwasser auftreten, die nicht nur in der Rheinniederung, sondern auch in den dort liegenden Siedlungen wie Landau und Bad Bergzabern hohe Schäden verursachen können.

Ministerin Höfken betonte, dass Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge seit langem ein wesentliches Element der Daseinsvorsorge des Landes Rheinland-Pfalz seien und wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der rheinland-pfälzischen Flusstäler sowie ein bedeutender Standortfaktor für die Wirtschaft. Das Land habe in den vergangenen 20 Jahren rund 800 Millionen Euro in Hochwasserschutzmaßnahmen investiert und die Kommunen bei der Hochwasservorsorge unterstützt. Höfken: „Die Landesregierung wird ihre Arbeit in diesem Sinne fortsetzen: Hochwasserschutz ist und bleibt ein Schwerpunkt der Politik der Landesregierung.“

Landrat Fritz Brechtel (Germersheim) hat den Vorsitz der Hochwasserpartnerschaft Südpfalz übernommen: „Dank jahrelanger Aktivitäten sind wir im Hochwasserfall so gut geschützt wie nie zuvor. Aber wir wollen im Interesse unserer Bevölkerung noch bessere Vorsorge betreiben. Die Hochwasserpartnerschaft Südpfalz ist die Grundvoraussetzung für eine noch wirkungsvollere Hochwasservorsorge.“ LandrätinTheresia Riedmaier (Südliche Weinstraße) wies darauf hin, dass Hochwasser in der Fläche entstehe: „Wir liegen zwar nicht direkt am Rhein, aber auch an den Nebenflüssen muss alles Notwendige getan werden, um Hochwasserschäden zu mindern.“ Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer aus Landau ergänzte: „Gerade weil Hochwasser nicht regelmäßig und großes Hochwasser nur selten auftritt, ist eine hochwasserangepasste Planung und Bebauung von immenser Wichtigkeit. Nur unter solchen Rahmenbedingungen können wir mit dem Hochwasserrisiko leben.“ Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd stellte fest, dass die Südpfalz ein Musterbeispiel im rheinland-pfälzischen Hochwasserschutzkonzept sei.

Die in der Hochwasserpartnerschaft Südpfalz zusammengeschlossenen Kommunen wollen in den nächsten drei Jahren für Themen wie

Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz,

Hochwasservorhersagen,

Natürlicher Wasserrückhalt,

Regional- und Bauleitplanung,

Technischer Hochwasserschutz,

Hochwasserangepasstes Planen,

Bauen und Sanieren,

Information der betroffenen Bevölkerung,

Hochwasserversicherung.

wirkungsvolle Maßnahmen in einem Hochwasserrisikomanagementplan festschreiben und umsetzen.

KV Germersheim, Presse

05.06.2012


Rund 340 junge Sportlerinnen und Sportler beim Schülersportfest des Kreises Germersheim

Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) und Norbert Pirron (rechts) mit den Gewinnern der Pokale und der Ehrenpreise.

Beim 33. Schüler- und Jugendsportfest des Kreises am 31. Mai im Bienwaldstation in Kandel errangen die jungen Sportlerinnen und Sportler hervorragende Ergebnisse. Rund 340 Teilnehmer aus zehn Schulen kämpften um den Sieg in den Leichtathletik-Einzelkämpfen und um Punkte für die Schulwertung. Das Goethe Gymnasium Germersheim erkämpfte sich den Wanderpokal der Schulen in der Altersklasse JU 16, Während der Pokal der JU 14 an die Realschulen Kandel ging.

Im letzten Jahr ging der Wanderpokal der Schülerinnen und Schüler die Realschule Bellheim. Bei den Schülerinnen und Schülern JU 14 siegte diesmal die Mannschaft der Realschule Kandel. Die beiden Gewinner der von Landrat Dr. Fritz Brechtel zur Verfügung gestellten Ehrenpreise bei den Schüler und Schülerinnen A kommen vom Europa Gymnasium Wörth: Nadine Schlegel erhielt diesen Preis für ihre Leistung im Hochsprung (1,50 m) und Christian Patlakis, Goethe Gymnasium Germersheim, für die Leistung im Kugelstoßen (13,90 m).

Schon bei der Eröffnung des 33. Kreisschüler- und Jugendsportfest des Landkreises Germersheim lachte die Sonne und die jungen Sportler fanden in dem bestens präparierten Bienwaldstation Kandel sehr gute Bedingungen für die Wettkämpfe vor. Rund 340 Wettkämpfer aus zehn Schulen kämpften um den Sieg in den Einzelwettbewerben und um Punkte für die Schulwertung. Die Sieger bei den Einzelwettbewerben der Schüler und Schülerinnen 1997/1998 können mir einer Einladung für das Landesjugendsportfest im September in Offenbach rechnen.

Ergebnisse (1. Plätze):

Schüler JU 16:

100m-Lauf: Dennis Reinhard, Europa Gymnasium Wörth, 12,3 sek.

800m-Lauf: Julian Hartenstein, Goethe Gymnasium Germersheim, 2,13 min.

Kugelstoßen: Christian Patlakis, Goethe Gymnasium Germersheim, 13,90 m.

Weitsprung: Marc Maurer, Goethe Gymnasium Germersheim, 5,69 m.

Hochsprung: Marc Maurer, Goethe Gymnasium Germersheim, 1,73 m.

 

Schülerinnen JU 16:

100m-Lauf: Marie Löhlau, IGS Kandel, 13,9 sek.

800m-Lauf: Fabienne Collet, Goethe Gymnasium Germersheim, 2,39 min.

Hochsprung: Nadine Schlegel, Europa Gymnasium Wörth, 1,50 m.

Kugelstoßen: Helen Meyle, Europa Gymnasium Wörth, 9,96 m.

Weitsprung: Nadine Schlegel, Europa Gymnasium Wörth, 4,59 m.

 

Schüler JU 14:

75m-Lauf: Semih Yöndem, Goethe Gymnasium Germersheim, 9,4 sek.

Weitsprung: Fabian Laux, Realschule Kandel, 5,20 m.

Ballweitwurf: Thomas Schell, IGS Kandel, 53 m.

 

Schülerinnen JU 14:

75m-Lauf: Lisa Zeiner, Europa Gymnasium Wörth, 9,9 sek.

Weitsprung: Brenda Lee Hans, Goethe Gymnasium Germersheim, 4,42 m.

Ballweitwurf: Jennifer Aul, Realschule Kandel, 34 m.

 

männliche JU 18

100m-Lauf: Benedikt Fuhr, Europa Gymnasium Wörth, 11,2 sek.

Weitsprung: Asis Kamara, IGS Kandel, 5,72 m.

Kugelstoßen: Nicolai Leuthner, Goethe Gymnasium Germersheim, 13,20 m.

 

weibliche JU 18:

100m-Lauf: Ronja Löhlau, IGS Kandel, 13,3 sek.

Weitsprung: Lea Wittenmeier, Goethe Gymnasium Germersheim, 4,65 m.

Kugelstoßen: Lea Wittenmeier, Goethe Gymnasium Germersheim, 8,12 m.

 

Die drei Bestplatzierten in den einzelnen Altersklassen bekamen ihre Urkunde von Landrat Dr. Fritz Brechtel und Norbert Pirron, dem Organisator des Sportfestes bei der Kreisverwaltung, überreicht.

Ein besonderer Dank geht noch an den TSV Kandel, Abt. Leichtathletik, der für das Herrichten der Wettkampfanlagen verantwortlich war und die vielen Wettkampfrichter, die schon viele Jahre bei der Durchführung des Sportfestes behilflich sind. KV Germersheim, Presse

 

04.06.2012


56 Personen eingebürgert

Aus 23 Ländern, darunter die Türkei, Marokko, Kasachstan und Kamerun kommen die 56 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 31. Mai 2012 sind sie deutsche Staatsbürger.

Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Von nun an sind Sie Deutsche im Sinne des gesetztes. Als deutsche Staatsbürger haben Sie Rechte und Pflichten. Für das Leben hier ist Integration der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der vielen Vereine zu werden.

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann (Saxophon) von der Germersheimer Musikschule.

01.06.2012


Kreisbeigeordneter Dreyer nimmt Aufgabe auf unbestimmte Zeit nicht wahr

Der Kreisbeigeordnete Günter Dreyer nimmt seinen Geschäftsbereich in der Kreisverwaltung Germersheim aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit nicht wahr. Dreyer hat Landrat Dr. Fritz Brechtel darum gebeten, die Leitung seines Geschäftsbereichs vorübergehend stillzulegen. Diesem Ansinnen kam Brechtel nach. Die Aufgaben des Ehrenbeamten übernimmt während seiner Abwesenheit Landrat Brechtel. KV Germersheim, Presse

Komfortabel altengerecht und barrierefrei wohnen

Finanzierung mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz

Bei der Gestaltung von Wohnumgebungen für ältere und behinderte Menschen hat die Barrierefreiheit oberste Priorität. Treppenstufen, schmale Türen und fehlende technische Unterstützung können sich schnell als Hemmnis erweisen und das Leben in der eigenen Wohnung erschweren. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms unterstützt das Land Rheinland-Pfalz Investitionen in barrierefreies Wohnen über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Wer lange in den eigenen vier Wänden wohnen möchte, für den sind Maßnahmen zur Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. Diese Maßnahmen fördert das Land mit Zinsgarantiedarlehen. Der Zinssatz beträgt in den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um eine einkommensabhängige Förderung. Der Maßnahmenkatalog beinhaltet unter anderem die Verbreiterung von Türen, den Einbau einer Rampe für den barrierefreien Zugang zur Wohnung oder den Umbau des Bades.

Eigentümer von Wohnimmobilien können über ihre Hausbank ein Zinsgarantiedarlehen bei der ISB beantragen. Die Höhe dieses Darlehens beträgt 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für den Antrag wird eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme der Zinsgarantie von der zuständigen Kreis- oder Stadtverwaltung benötigt.

Als Alternative zu den Darlehen gibt es im Modernisierungsprogramm einen nicht zurückzuzahlenden Investitionszuschuss in Höhe von 25 Prozent der Investitionen für Modernisierungsmaßnahmen zwischen mindestens 2 000 Euro und höchstens 10 000 Euro pro Wohnung. Anträge nimmt die zuständige Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung entgegen. Auch hier sind Einkommensgrenzen zu beachten.

Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131/6172-1991, E-Mail wohnraum@isb.rlp.de, sowie die Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, 07274/53290, h.kindler@kreis-germesheim.de. Weitere Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de.,

29.05.2012


Die Mülldeponie Berg entwickelt sich zum Solarpark

Bei der offiziellen Einweihung: (von links) Horst Peschla, Geschäftsführer Peschla + Rochmes GmbH Kaiserslautern, Reinhard Scherrer, Verbandsbürgermeister VG Hagenbach, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Thomas Kercher, Geschäftsführer PfalzSolar GmbH Ludwigshafen (2. Reihe), Benno Heiter, 1. Kreisbeigeordneter, Jürgen Stumpf, Leiter des Fachbereichsbereichs „Abfallrecht, Abfallwirtschaft“ Kreisverwaltung Germersheim und Frank Illner, Geschäftsführer Firma Eurosol.

Bereits seit Ende 2005 ist im unteren Böschungsbereich der stillgelegten Mülldeponie Berg eine Photovoltaikanlage installiert. Nun wurde die bestehende Anlage um 4000 qm auf insgesamt 5000 qm Fläche erweitert.

„Der Landkreis Germersheim ist einer der sonnenreichsten in Rheinland-Pfalz und somit hervorragend geeignet, Sonnenenergie zu produzieren und zu nutzen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der offiziellen Einweihung der neuen Photovoltaikanlage auf der Deponie Berg.

Landrat Dr. Fritz Brechtel, der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter, Jürgen Stumpf, Leiter des Fachbereiches „Abfallrecht, Abfallwirtschaft“, Peter Fütterer, Projektbetreuer Fachbereich „Abfallrecht, Abfallwirtschaft“, Thomas Kercher, Geschäftsführer PfalzSolar GmbH Ludwigshafen, Max Huber, Projektentwicklung PfalzSolar GmbH Ludwigshafen, Horst Peschla, Geschäftsführer Peschla + Rochmes GmbH Kaiserslautern, Mario Anton, Projektbetreuung Peschla + Rochmes GmbH Kaiserslautern, Frank Illner Geschäftsführer von der Firma Eurosol und Reinhard Scherrer, Manfred Dzengel, Planungsbüro Deponie Berg und Reinhard Scherrer Verbandsbürgermeister von Hagenbach waren bei der offiziellen Inbetriebnahme der Anlage dabei.

Laut Benno Heiter, 1. Beigeordneter des Landkreises, soll aufgrund der positiven Erfahrung mit der bisherigen Photovoltaikanlage, die Deponie langfristig zu einem Solarpark ausgebaut werden. Dies geschehe auch mit Blick auf den zukünftigen Energiemarkt, der mit seiner geplanten Ausrichtung hin zu regenerativen Energien den Weg aufzeige.

Seit der Schließung der Deponie vor drei Jahren wird diese abschnittsweise nach einem ausgeklügelten System, bestehend aus Drainage, Folien und Erdschichten, abgedeckt.

Die hier neu entstandene Anlage hat eine Gesamtleistung von 464 KWp und ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,31 Mio. Euro (brutto). Die Planung, Ausschreibung und Genehmigung, sowie den Bauablauf betreute das Ing. Büro Peschla+ Rochmes. Die Firma Pfalzsolar GmbH gab das wirtschaftlichste Angebot im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung ab und erhielt den Zuschlag von der Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim.

Nach der Beendigung der Deponieabdichtungsarbeiten im Jahr 2014 soll in einer zweiten Erweiterungsstufe die gesamte Südböschung inkl. der Deponiekuppe mit einer Photovoltaik- Freiflächenanlage bestückt werden. Die Gesamtfläche für die Energiegewinnung steigt dann auf 26.000 qm, dies entspricht der Fläche von dreieinhalb Fußballfeldern.

Die Gesamtinvestition für die komplette Anlage wird sich auf ca. 7 Millionen Euro belaufen. Sie wird Strom für schätzungsweise 700 Haushalte liefern. Dies entspricht in etwa der Größe der Ortsgemeinde Berg. Der Landkreis Germersheim wird somit langfristig nicht unerheblich zur Energiegewinnung im regenerativen Bereich beitragen. KV Germersheim, Presse

25.05.2012


Landrat verabschiedet Mario Roth von der Jugendverkehrschule Germersheim

v.l. Karlheinz Dries, Leiter der PI Wörth, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Polizeikommissar Michael Rößler, Polizeioberkommisar Mario Roth und Eelvira Oberle, Fachberaterin für Verkehrserziehung an den Schulen im Kreis Germersheim.

Nachfolger Michael Rößler tritt schon in die Pedale

Unzählige Kinder im Landkreis Germersheim kennen ihn: Mario Roth von der Jugendverkehrsschule. Sie haben mit ihm den Weg zur Schule geübt oder bei der Radfahrausbildung in der vierten Klasse die richtigen Handzeichen und Schulterblick zur trainiert. Jetzt wechselte er von der Jugendverkehrschule im Landkreis Germersheim zur Jugendverkehrschule nach Bad Bergzabern.

Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Leiter der Polizeiinspektion Wörth, Karlheinz Dries, verabschiedete ihn jetzt in einer kleinen Feierstunde. „Ich bedaure sehr, dass sie gehen. Denn ich weiß, dass Sie und Ihr Verkehrstraining bei vielen Ihrer ehemaligen Schüler in guter Erinnerung sind. Neben den Verkehrsregeln sind besonders Ihre Geduld, die herzliche Art und ihr Engagement in den Köpfen geblieben“, so Brechtel. „Wir verlieren einen Fachmann, der Maßstäbe setzte“, ergänzte Dries.

Mario Roth trat 1978 in den Polizeidienst. Nach verschiedenen Stationen begann er 1997 in der Jugendverkehrsschule. Ende der 90er Jahre rief er die Kreisverkehrswacht Germersheim ins Leben. Sie war unter anderem ein wichtiger Faktor zur Unterstützung der Jugendverkehrsschule, beispielsweise für die Vermittlung von Sponsoring. „Es freut mich aber, dass Mario Roth auch künftig als Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Germersheim aktiv bleibt“, betonte Landrat Brechtel.

Insgesamt war Polizeioberkommissar Mario Roth 15 Jahre in Wörth als Verkehrssicherheitsberater eingesetzt. In dieser Zeit schulte er etwa 16.000 Kinder in der Radfahrausbildung. Zusammen mit seinem Kollegen erarbeitete er in der Zeit ein neues Konzept für die Radfahrausbildung, und seit 1999 durften die Kinder dann im Realverkehr üben. Außerdem bereitete er ca. 7.000 Vorschulkinder durch Fußgängertraining auf den künftigen Schulweg vor. „Das war eine schöne Zeit. Die Arbeit mit den Kindern hier, den Eltern und Lehrern hat viel Spaß gemacht“, sagte Roth und dankte Landrat Brechtel für die stets gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Nachfolger von Mario Roth ist Polizeikommissar Michael Rößler. Bereits seit 2006 arbeitete er immer wieder vertretungsweise als Verkehrssicherheitsberater in der Busschule und in den Kindergärten. Seit Oktober 2011 tritt er nun anstelle von Mario Roth im Landkreis Germersheim in die Pedale.

Freundliche Worte für die beiden Herren fand auch Elvira Oberle, Fachberaterin für Verkehrerziehung an den Schulen im Landkreis Germersheim. Sie dankte Mario Roth für seine stets kooperative und unkomplizierte Art in der Zusammenarbeit. Auch mit Michael Rößler gebe es bereits sehr gute Kontakte.KV Germersheim, Presse

24.05.2012


Nachweis von Sprachkenntnissen erhöht Berufschance

Kreisvolkshochschule: 21 Schülerinnen und Schüler legten telc-Prüfung ab

„Das war eine sehr schöne Lebenserfahrung und außerdem bietet dieses Zertifikat Chancen für mein weiteres Leben“, zeigt sich Kübra begeistert von der telc-Sprachprüfung. Kübra ist eine von insgesamt 21 Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, die im Rahmen der Kooperation von Volkshochschulen und Schulen in Rheinland-Pfalz die telc-Sprachprüfung B1 „Türkisch für Schüler“ in der Kreisvolkshochschule Germersheim ablegte. Ihr persönlich hat der Briefteil am besten gefallen: „Denn ich schreibe sehr gerne.“

Die Sprachprüfungen orientieren sich am gemeinsamen europäischen Referenzrahmen nach dem die Fertigkeiten Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen geprüft werden. Die Jugendlichen, allesamt Schülerinnen und Schüler der Germersheimer Schulen Realschule plus, der Realschule und dem Gymnasium sind, nahmen an einem freiwilligen Sprachunterricht teil. Dort werden sie von den türkischen Lehrkräften Ayse Celik und Sebahattin Bayrak unterrichtet, die schon seit vielen Jahren für diese Sprachförderung zuständig sind.

Sebahattin Bayrak hatte darüber hinaus die Gruppe auf diese Prüfung vorbereitet und zeigte sich sehr erfreut, dass sich gleich 21 Teilnehmer zur Prüfung gemeldet hatten und die Kreisvolkshochschule die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Prüfung ermöglichte. Erfreulich war auch die Tatsache, dass diese Prüfung im Rahmen eines Förderprogramms des Volkshochschulverbandes Rheinland-Pfalz lief und den Schülern somit eine kostenfreie Teilnahme ermöglichte.

Der Leiter der KVHS, Hans Eckert, der neben den bestellten Prüfern an der Prüfung beteiligt war, geht davon aus, dass diese Zertifikate eine ideale Ergänzung zum Schulzeugnis und zum Nachweis von Sprachkenntnissen sind. Dadurch wird eine Bewerbung aufgewertet und somit auch die Berufschancen verbessert.

Auch die Prüfer waren von den Leistungen beeindruckt. Sie empfahlen einem großen Teil der Prüflinge, sich in nächster Zeit auch zur nächst höheren Prüfung B2 anzumelden. KV Germersheim, Presse

23.05.2012


Treffen der Zimmervermieter des Landkreises Germersheim in der „Quetschkommod“ in Ottersheim

Mehr als 30 Vermieter folgten der Einladung des Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e.V. zur Informationsveranstaltung nach Ottersheim. Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des SÜD e.V. begrüßte die Interessenten und berichtete über die neue Website und das neue Onlinereservierungssystem Deskline 3.0. Anschließend erläuterte Silke Schunck, DTV-Klassifiziererin, sehr anschaulich die Bedeutung der Bewertung für Ferienwohnungen und Privatzimmer durch einen unabhängigen Sachverständigen. In- und ausländische Gäste wünschen eine verlässliche Übersicht für ihre Reiseplanungen, wie sie im Ausland üblich ist. Ziel ist es, dem Gast eine sichere Entscheidungshilfe bei der Hotelwahl zu bieten.  Die Sterne bieten dem Gast eine verlässliche Entscheidungshilfe. Die Mitarbeiterinnen des SÜD e.V. werden zusammen mit Frau Schunck und den Kolleginnen der Städte und Verbandsgemeinden die Betriebe besuchen. Die Klassifizierung der Ferienwohnungen bzw. Privatzimmer muss alle drei Jahre erneut durchgeführt werden.

Anmeldungen für eine Klassifizierung nimmt der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.  bis zum 15. Juni 2012 entgegen: info@suedpfalz-tourismus.de oder tel. 07274-53-300 Carmen Stolzenberger. KV Germersheim, Presse

 

23.05.2012


„Gemeinsam älter werden zu Hause: Heute, morgen und in Zukunft“

Förderung bewilligt – Schwerpunktgemeinden stehen fest

„Für das Projekt: ‚Gemeinsam älter werden zu Hause: Heute, morgen und in Zukunft’ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS) jetzt die Förderung in Höhe von 60.000 Euro bis Ende 2014 bewilligt“, teilt Landrat Dr. Fritz Brechtel mit. Ziel des Projekts ist die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere durch die Gewinnung einer/s ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in den Ortsgemeinden. Die örtliche und kreisweite Senioren- und Generationenpolitik im Landkreis Germersheim wird durch fachliche Begleitung und Beratung und mit neuen Impulsen im Netzwerk „Seniorenbeauftragte“ verwirklicht.

Ende 2011 wurde der Erste Bericht zur Pflegestrukturplanung im Kreistag beraten. Eine daraus resultierende Projektidee ist „Gemeinsam älter werden zu Hause“. Annette Fahlbusch, Mitarbeiterin der Kreisverwaltung und Geschäftsführerin der Regionalen Pflegekonferenz, reichte die Idee als Interessensbekundung im Bundesprogramm „Nachbarschaftshilfe und Soziale Dienstleistungen“ ein. Aus rund 500 Projekten erhielten bundesweit rund 40 einen Zuschlag, darunter der Landkreis Germersheim.

Schwerpunktmäßig engagieren sich die Modell-Verbandsgemeinde Hagenbach und ihre angehörenden Ortsgemeinden Stadt Hagenbach, Ortsgemeinden Berg, Neuburg und Scheibenhardt im Projekt. Das bedeutet Bestandsaufnahme, Suche und Berufung einer/s ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in den Ortsgemeinden. Außerdem werden das Netzwerk „Seniorenbeauftragte“ und ein Berichtswesen entwickelt und fachlich begleitet. Auch die Verbandsgemeinden Lingenfeld, Bellheim, Jockgrim/OG Rheinzabern sowie die Städte Wörth und Germersheim wollen am Netzwerk mitwirken.

„Den demografischen und sozialen Wandel als Chance zur Gestaltung begreifen und die bevorstehenden Veränderungen gemeinsam und mit Mut, Ideen und Visionen anzugehen“, so Landrat Dr. Brechtel, „ist die zentrale Voraussetzung für die Umsetzung des Projekts ‚Gemeinsam älter werden zu Hause: Heute, morgen und in Zukunft’.“ „Dabei ist es wesentlich“, so Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer, Hagenbach, „dort anzusetzen, wo wir etwas tun können, d. h. nicht abzuwarten, sondern die vielen guten Ansätze in den Gemeinden wertzuschätzen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, anstatt immer nur die zweifelsohne vorhandenen ‚Schattenseiten’ des demografischen Wandels zu thematisieren.“ Denn: Die meisten älteren Menschen leben zu Hause im Dorf, im Quartier und wünschen sich dies auch für die Zukunft. „Deshalb“, so betonen beide Politiker mit Dank an das fördernde Ministerium und die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS), „ist es wichtig, Gestaltungsmöglichkeiten für ein gutes Leben zu Hause aktiv zu nutzen, so z. B. für die Umsetzung eines Modellprojekts in Kooperation Landkreis und kreisangehörige Verbands- und Ortsgemeinden.  In einem solchen Prozess wächst auch Vertrauen vor Ort, eine zentrale Basis dafür, dass wir gemeinsam zu Hause älter werden können: Heute, morgen und in Zukunft. Ehrenamtliche Seniorenbeauftragte sind dabei unverzichtbare Ansprechpartner, Koordinatoren und Multiplikatoren, wie die erfolgreichen Beispiele aus der Stadt Wörth, der Verbandsgemeinde und Stadt Kandel in unserem Landkreis sowie ähnliche Projekte in anderen Regionen, z. B. dem Rhein-Hunsrück-Kreis, zeigen.“

Zum Projektbeginn wird am 30. Mai 2012 eine Auftakt- und Informationsveranstaltung für die kommunalpolitisch-administrativen Entscheidungsträger/innen in Hagenbach stattfinden. Eine stärker auf Bürgerbeteiligung ausgerichtete öffentliche Veranstaltung ist nach den Sommerferien geplant. KV Germersheim, Presse

10.05.2012


Rheinland-Pfalz-Tag 2012 in Ingelheim – Die Südpfalz ist dabei

Der Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e.V. präsentiert sich beim nächsten Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. bis 3. Juni 2012 in Ingelheim mit einem Stand. Die Mitarbeiterinnen der SÜD-Vereine informieren die Gäste über die zahlreichen attraktiven Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten. Die Besucher erhalten die neuesten Rad- und Wanderbroschüren sowie den Urlaubsführer der Südpfalz. 

Ein Höhepunkt ist wie in jedem Jahr der große Festzug am Festsonntag. Der Landkreis Germersheim präsentiert sich mit dem Römerschiff  „Lusoria Rhenana“ auf einem Sattelschlepper der Firma Holtz aus Hördt und den Hoheiten der Südpfalz Tabakkönigin Lisa, Zwiebelkönigin Lena und Zwiebelprinzessin Alicia, dem amtierenden Bellheimer Lord Matthias und dem Bärenpaar aus Ottersheim. Landrat Dr. Fritz Brechtel wird ebenfalls teilnehmen und die Vielfalt des Landkreises Germersheim präsentieren.

Der Landessieger des Wettbewerbs  „Unser Dorf hat Zukunft“, die Gemeinde Ottersheim, nimmt ebenfalls am Umzug teil. Die Mitglieder der Oldtimerfreunde Ottersheim e.V. zeigen ein Stück Dorfgeschichte mit historischen Trachten und Arbeitskleidung.

Nähere Informationen im Internet www.rlp-tag.de  oder beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Tel. 07274/53-300.

3 Sterne für Waldhaus Knittelsheimer Mühle

Überreichung der Urkunde an das Ehepaar Müller

Bei der diesjährigen Klassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA erhält die Knittelsheimer Mühle 3 Sterne

Die Überreichung der Urkunde an das Ehepaar Müller erfolgte durch den Präsidenten des DEHOGA Rheinhessen-Pfalz Herbert Boller und den Vorsitzenden des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Landrat Dr. Fritz Brechtel. Brechtel beglückwünschte das Ehepaar Müller und betonte, wie wichtig es sei, sich an Klassifizierungsmaßnahmen sowie Qualitätswettbewerben zu beteiligen. Zahlreiche weitere Auszeichnungen wie die Plakette „Empfohlenes gastliches Haus“ oder der 2. Preis beim Wettbewerb „Deutsche Küche Rheinland-Pfalz“ verdeutlichen das Engagement der Knittelsheimer Mühle. Eine stetige Qualitätssicherung und –verbesserung sei ein wichtiges Ziel des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.  

Die Eltern von Barbara Müller kauften die Mühle bereits 1977 zu Wohnzwecken. Die angegliederte Gastronomie wurde verpachtet. 1992 übernahm Barbara Müller die Mühle mit der Gastronomie und vier Gästezimmern von den Eltern. Als gelernte Hotelfachfrau brachte sie das notwendige Fachwissen ein, um weitere Erweiterungen einzuleiten. Mittlerweile stehen den Gästen sieben Gästezimmer sowie ein Ferienappartement für bis zu sechs Personen zur Verfügung. Derzeit sind drei Köche sowie sieben Auszubildende, davon drei im Servicebereich, sowie zwei Servicekräfte in der Knittelsheimer Mühle beschäftigt. Im Oktober 2012 steht das 20-jährige Betriebsjubiläum an.

Neben dem gastronomischen Angebot bietet die Knittelsheimer Mühle ihren Gästen einen Kanuverleih sowie E-Bike Verleih an.

In- und ausländische Gäste wünschen eine verlässliche Hotelübersicht für ihre Reiseplanungen, wie sie im Ausland üblich ist. Der DEHOGA bietet auf freiwilliger Basis nach einheitlichen Kriterien die DEUTSCHE HOTELKLASSIFIZIERUNG an. Ziel ist es, dem Gast eine sichere Entscheidungshilfe bei der Hotelwahl zu bieten. Die Klassifizierung kann bei einem durchgängigen Marketing zur deutlichen Positionierung des Betriebes am Markt dienen. KV Germersheim, Presse

09.05.2012


Tourismusverein lockt Besucher in die Südpfalz

„Am liebsten fahren wir am Wochenende über den Rhein in die Südpfalz“, „die Pfälzer Gemütlichkeit ist einmalig“, „wir freuen uns auf den Sommer und die Feste in der Südpfalz“, so lauteten einige Aussagen der zahlreichen Besucher des Mannheimer Maimarktes, die sich am Stand des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) beraten ließen.

„Großer Besucherandrang und starke Nachfrage nach Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen, neuen Rad- und Wanderwegen in der Südpfalz“, so lautet das positive Fazit des Standpersonals am „Südpfalz-Stand“. Elf Tage wurden am Infostand zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen Erholung wie Wandern, Radwandern und dem Wassersport, für Tages- und Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Gerne griffen die Gäste zur Radkarte Pfalz mit den gesamten Themenradwegen der Region. Stark nachgefragt wurden außerdem der aktuelle Wanderführer sowie die Wanderkarte für die Südpfalz mit Wandermöglichkeiten in den Rheinauen sowie im Bienwald.

Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen, suchten neue Ausflugstipps für ihren Tagesausflug. Das Römerschiff Lusoria Rhenana bietet ab sofort zu festen Terminen öffentliche Fahrten an. Dieses Angebot erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit. Von sehr großem Interesse bei den Besuchern waren der Abenteuerkletterpark FunForest in Kandel, die Südpfalz-Draisine, die Mhou-Straussenfarm in Rülzheim sowie die Nachenfahrten oder die Festungsführungen in Germersheim. Da am Südpfalz-Stand auch ein guter Wein nicht fehlen darf, konnten die Besucher beim Wein- und Sektgut Rosenhof aus Steinweiler manch edlen Tropfen genießen. Erstmalig präsentierte sich die Ölmühle AGRILUNA aus Rheinzabern, deren besondere Öle mit Brot verkostet werden konnten. Groß war das Erstaunen bei einigen Gästen über die großen Geschmacksunterschiede zwischen Raps- oder Leinsamen, Sonnenblumen- oder Mohnöl. Mit am Stand war wie jedes Jahr das Reptilium aus Landau, welches mit seinen Schlangen und Echsen sehr viele Besucher an den Stand lockte. Besonders Albert, ein Tigerpythonalbino, faszinierte die kleinen und großen Besucher. Besonders Mutige wagten sich und ließen eine Tarantel auf ihrer Hand spazieren gehen.

Überaus zufrieden mit der großen Resonanz zeigte sich die Geschäftsführerin des SÜD Silke Wiedrig. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sie sich einig, auch im nächsten Jahr präsent zu sein. Der Vorsitzende ist davon überzeugt, dass sich das Engagement des Vereins auszahlt: „Bei mehr als 300.000 Besuchern aus der Metropolregion Rhein-Neckar müssen wir mit unseren Freizeitangeboten präsent sein und den Leuten die Südpfalz schmackhaft machen.“ KV Germersheim, Presse

09.05.2012


Die Südpfalz ist online

Neuer Internet-Auftritt des Vereins Südpfalz-Touristik Landkreis Germersheim

Am 7. Mai 2012 fällt der Startschuss für die neue Website des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD). Unter www.suedpfalz-tourismus.de können Gäste ab sofort ihren Wunschurlaub individuell zusammenstellen.

Neu ist die Möglichkeit, online nach verfügbaren Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen und zu buchen. Dies wird ermöglicht durch die Einbindung der touristischen Datenbank Deskline 3.0, die in vielen Regionen in Rheinland-Pfalz verwendet wird. Gleichzeitig können sich die Gäste  über die Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in der Südpfalz informieren und gezielt danach suchen. Mit Hilfe des Tourenplaners kann individuell eine Wander- bzw. Radtour geplant werden. Die Sehenswürdigkeiten sowie Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke können dabei ebenfalls angezeigt werden.

„Deutschland wird als Urlaubsziel zunehmend attraktiver. Der Trend zu spontan geplanten Kurzreisen nimmt zu. Die neue Website trägt dazu bei, die Südpfalz bei den Gästen bekannter zu machen“, so der Vorsitzende des SÜD Landrat Dr. Fritz Brechtel. Einen weiteren Vorteil der Website sieht SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig darin, dass eine gemeinsame Datenbank verwendet wird. Dies erlaubt eine Darstellung der Betriebe nicht nur auf der Seite des Vereins „Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim“, sondern auch bei der „Pfalz.Touristik“ sowie der „Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH“. So kann ein sehr viel größerer Personenkreis angesprochen werden. Auch können die Betriebe ab sofort viel umfassender und attraktiver abgebildet werden. Und die Gäste können anhand verschiedener Kriterien nach ihren Wunschunterkünften suchen.

Außerdem informiert ein neuer kostenloser Newsletter, der über die Homepage bestellt werden kann, Gäste, Presse sowie die Mitglieder des SÜD regelmäßig über aktuelle Angebote in der Südpfalz.

Die neue Website ist insgesamt dynamischer und übersichtlicher. Mit nur wenigen Klicks finden die Nutzer, wonach sie suchen. Bei der Entwicklung wurde insbesondere auf die Barrierefreiheit geachtet.

Für die nahe Zukunft ist die Darstellung wichtiger Inhalte in Englisch, Französisch sowie voraussichtlich Niederländisch geplant. Eine eigene Facebook Seite ist ebenfalls in Bearbeitung.

Bei der Gestaltung der Website wurde Wert auf ein einheitliches Erscheinungsbild gelegt. Die Grundstruktur wurde gemeinsam mit den Tourismusvereinen der Verbandsgemeinden und Städte entwickelt. Diese haben die Möglichkeit, ihre touristische Website entsprechend anzupassen. Die Gäste nehmen die Südpfalz als eine Urlaubsregion wahr, unabhängig davon, ob sie sich auf der Seite des Dachverbandes oder auf Ebene der Verbandsgemeinden befinden. Als erstes hat sich der Südpfalztourismus Verbandsgemeinde Rülzheim adaptiert. Deren neue Website wird ebenfalls am 7. Mai online geschaltet.

Entwickelt wurde der neue Internetauftritt für die Südpfalz von der Agentur Sabath Media Designagentur GmbH aus Kandel.

Weitere Informationen:
www.suedpfalz-tourismus.de; Ansprechpartnerin: Silke Wiedrig, Tel. 07274/53-219
www.suedpfalztourismus-ruelzheim.de; Ansprechpartnerin: Petra Becker, Tel. 07272/70021068 KV Germersheim, Presse

08.05.2012


Gisela und Willi Otte aus Freisbach erhalten Landesehrennadel

Für ihr ehrenamtliches Engagement im TV Edenkoben haben die Eheleute Gisela und Willi Otte aus Freisbach jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 4. Mai überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnungen.

Willi Otte wurde 1967 in den Turnrat des TV Edenkoben gewählt und war bis 1992 abwechselnd Beisitzer und Schriftführer. Den 2. Vorsitz übernahm Otte 1992 und führt seit 2009 sämtliche die Amtsgeschäfte des TV Edenkoben. Außerdem ist er bereits seit 1973 Kampfrichter des Turngaus Speyer und des Pfälzer Turnerbunds.

Gisela Otte ist seit 1970 Mitglied im TV Edenkoben und im Vorstand tätig. Viele Jahre lang leitete sie das Mutter- und Kind-Turnen und trainierte zahlreiche Turnerinnen und Turner. 1978 wurde Gisela Otte im Vorstand als Beisitzerin und Fachwartin „Mutter und Kind“ gewählt. Seit Beginn ihrer Übungsleitertätigkeit verzichtet sie auf ein Übungsleiterhonorar. Seit 20 Jahren überbringt sie zudem an alle Mitglieder des Vereins Glückwünsche zu runden Geburtstagen und Jubiläen.

Die Eheleute Otte verwalten gemeinsam das Archiv des Vereins und übernehmen bei allen Veranstaltungen den Wirtschaftsdienst.

Landrat Dr. Brechtel dankte Gisela und Willi Otter für ihr ehrenamtliches Engagement und sprach ihnen seine Anerkennung aus. KV Germersheim, Presse

07.05.2012


Treffen der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Germersheim

Alexandra Keim, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, stellte sich vor

Zu einem ersten Arbeitstreffen trafen sich am 2. Mai 2012 die Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Verbandsgemeinden des Landkreises Germersheim in der Kreisverwaltung mit der Gleichstellungsbeauftragen des Landkreises, Alexandra Keim. Landrat Dr. Fritz Brechtel nahm die Gelegenheit wahr, um die seit 1. März 2012 bei der Kreisverwaltung tätige Nachfolgerin von Amelie Wirges, vorzustellen.

Sich kennenzulernen, Erfahrung auszutauschen und über erste Ideen zu sprechen, war das Ziel des Treffens.

Einige Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Germersheim sind schon sehr lange dabei. Einzelne können auf 16-jährige Berufserfahrung in der Gleichstellungsarbeit zurückblicken. Sind also Frauen der ersten Stunde in der Gleichstellungsarbeit. Seit 1996 wurden in Rheinland-Pfalz Gleichstellungsbeauftragte in den Städten und Landkreisen bestellt. KV Germersheim, Presse

07.05.2012


Wolfgang Klein aus Scheibenhardt erhält Landesehrennadel

Für sein ehrenamtliches Engagement hat Wolfgang Klein aus Scheibenhardt jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 2. Mai überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Wolfgang Klein ist seit 1979 in der Kirchengemeinde St- Ludwig engagiert. Acht Jahre lang war er Schriftführer im Pfarrgemeinderat, anschließend 20 Jahre lang Kirchenrechner im Verwaltungsrat. Noch heute ist er Mitglied im Verwaltungsrat.

Auch kommunalpolitisch setzte sich Klein über Jahrzehnte ein: 1976 wurde er Mitglied im CDU-Ortsverband Scheibenhardt, wurde 1983 Beisitzer in der Vorstandschaft und nach acht Jahren dann Rechner. 1993 übernahm er darüber hinaus auch den Vorsitz. Mitglied im Ortsgemeinderat wurde Wolfgang Klein 1979. Den Posten des 2. Beigeordneten hatte er 1994 bis 1997 inne, Fraktionsvorsitzender war er von 1989 bis 2004. Außerdem war er Mitglied im Rechnungs- und Prüfungsausschuss.

Landrat Dr. Brechtel dankte Wolfgang Klein für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihnen seine Anerkennung aus. KV Germersheim, Presse

05.05.2012


Mathias Richling – der Stuttgarter Star-Kabarettist in Germersheim

Mit seinem neuen Programm - DER RICHLING CODE – kommt Mathias Richling am Freitag, dem 22.06.12 um 20.00 Uhr in die Germersheimer Stadthalle

Die neue Richling - Show ist ebenso zukunftsweisend wie vergangenheitsbewältigend: unser reales Leben und sein virtuelles vielfach verschlüsseltes Abbild, das sich aus vielen Daten – Pixel zusammensetzt, sind ebenso Thema des neuesten Programms wie Gentechnik,  Umwelt – Desaster, Bankenkrise und natürlich das gesamte Führungs – Personal des Deutschlands – Konzerns (besonders delikat, um nur  ein Beispiel zu nennen: Bundes-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle im Interview mit einem chinesischen Reporter). Regie führt wie immer Autor und SWR  - Moderator Günter Verdin. Richling, der von vielen Kritikern als der beste Parodist der deutschen Kabarett – Szene gefeiert wird, bringt seine jüngsten Beobachtungen wie immer in literarisch anspruchsvolle Form (über seine Texte gibt es bereits Magister – und Doktorarbeiten). Niemand aus Politik und Show bleibt verschont. Die Parodie ist Verifizierung der Persönlichkeit, das Gegenteil von Karneval und Fasching, weil hier die Masken herunter gerissen werden. Gut ist sie dann, wenn nicht nur die gemeinte Person in ihrem Habitus, Stimme und Gestus, sondern auch in ihren Motiven und Absichten entlarvt wird.

Sie sollten nicht versäumen, die Qualität der völlig neuen Richling – Parodien live zu überprüfen!

Kooperationsveranstaltung der Salten Theatergastspiele Limburgerhof und des  städtischen Kulturamts Germersheim

Karten für den SatireAbend gibt es ab sofort bei den Vorverkaufsstellen im Internet bei CTS oder bei Tickets & More im real Markt in Germersheim Tel. 07274-779279 oder bei der Ticket Hotline der Rheinpfalz 0180/5003417

Weitere Informationen beim Kulturamt der Stadt Germersheim Tel. 07274-960227

12.04.2012


Neue Außenstelle der Kreisverwaltung ist komplett

Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Eigentümer des Gebäudes 17-er-Straße 1, Bülent Yarar, bei der Unterzeichung des Mietvertrags.

Umzüge der Kreisverwaltung in die 17er-Straße 1 sind beendet

Die Umzüge von Teilen der Kreisverwaltung Germersheim in die neue Außenstelle in die 17er-Straße 1 in Germersheim sind beendet. Die Fachbereiche 41 „Ordnung, Kommunalaufsicht“, 42 „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“ und 33 „Abfallrecht und Abfallwirtschaft“ sowie das Jugendamt und die Betreuungsbehörde sind nun komplett in dem Hochhaus zu finden.

Der Betrieb läuft wieder wie gewohnt. Die Telefonnummern und Öffnungszeiten sind unverändert.

„Die Bürgerinnen und Bürger finden nun viele wichtige Ansprechpartner der Kreisverwaltung konzentriert in einem Gebäude. In den neuen Räumen können wir einen wesentlich besseren Service anbieten, außerdem sind sie barrierefrei zu erreichen“, sagt Landrat Dr. Brechtel, „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, beim Eigentümer des Gebäudes, bei den Handwerkern und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung für die gute Zusammenarbeit in der Planungs-, Umbau- und Umzugszeit.“ KV Germersheim, Presse

04.05.2012


Mobile Südpfälzer

Über 101.000 Fahrzeuge und Anhänger im Landkreis zugelassen

Die Bürger im Landkreis Germersheim sind sehr mobil. Das geht aus einer Statistik der Kreisverwaltung Germersheim hervor. Zum Ende des Jahres 2011 waren im Landkreis insgesamt 101.210 Kraftfahrzeuge und Anhänger im Bestand. Im Vergleich zum Ende des Jahres 2010 waren es 99.134 Kraftfahrzeuge und Anhänger.

Im letzten Jahr wurden bei der Zulassungsbehörde in Germersheim und der Außenstelle in Kandel 26.995 Fahrzeuge, über 2000 mehr als im Vorjahr, zugelassen.

Im Vergleich zum Jahre 2010 sind die Neuzulassungen von 9.235 auf 9.652,die Umschreibungen innerhalb des Kreises von 4.374 auf 4.760 und die Umschreibungen von außerhalb des Landkreises von 10.101 auf 11.529 angestiegen. Die Zahl der ausgegebenen Kurzzeitkennzeichen lag mit 6.154 unter der Zahl des Vorjahres mit 7.120. 

Darüber hinaus mussten in über 2000 Fällen Betriebsuntersagungen wegen Fahrzeugmängeln, Steuersäumnissen oder fehlendem Versicherungsschutz erlassen werden. Über 5700 Führerscheine wurden ausgestellt, aber in 236 Fällen musste auch die Fahrerlaubnis wieder entzogen bzw. eine Untersagung verfügt werden oder der Betroffene hat freiwillig vor Entzug auf die Fahrerlaubnis verzichtet. Genehmigungen und Zustimmungen für Schwer- und Großraumtransporte waren es über 1500 und 948 Fahrer-, Werkstatt- und Unternehmenskarten wurden erteilt. Auf der Fahrerkarte werden Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers verzeichnet. Werkstattkarten benötigen Werkstätten und Hersteller von Kontrollgeräten und Fahrzeugen für den Einbau und das Kalibrieren neuer digitaler Kontrollgeräte. Unternehmenskarten erhalten Unternehmen zur Erfüllung der Nachweispflicht beim Einsatz digitaler Kontrollgeräte. KV Germersheim, Presse

03.05.2012


25 Jahre im Dienst

Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) und der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter (rechts) gratulierten Jürgen Stumpf (Mitte)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Jürgen Stumpf sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm dazu herzlich und ließ in seiner Ansprache die Stationen seiner Laufbahn Revue passieren.

Nach erfolgreichem Studienabschluss arbeitete der Diplomingenieur zuerst bei der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt in Speyer. Danach kam Jürgen Stumpf 1989 als erster Berater in abfall- und umwelttechnischen Fragen zur Kreisverwaltung Germersheim. Im August 2005 wurde er zum stellvertretenden Leiter des Fachbereichs 33 bestellt. Anfang Oktober 2006 wurde er dann zum Leiter des Fachbereichs 33 – Abfallrecht, Abfallwirtschaft - ernannt.

Landrat Dr. Brechtel dankte Jürgen Stumpf für sein langjähriges Engagement. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich der für diesen Bereich zuständige 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter, Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an. KV Germersheim, Presse

30.04.2012


Konjunkturpaket II: Zwölf Kindertagesstätten saniert

Landrat Brechtel: Sinnvolle Investition für unsere Kinder

„Zwölf Kindertagesstätten haben im Landkreis Germersheim vom Konjunkturpaket II profitiert. Insgesamt stand ein Budget von rund 891.000 Euro zur Verfügung. Dieses wurde trotz knappen Zeitrahmens vollständig umgesetzt. Unsere Kinder können sich freuen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

In diesen zwölf Einrichtungen wurden wichtige energetische Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. „Damit sind die Bedingungen in den Kindertagesstätten deutlich verbessert worden“, betont Brechtel, „In den Kindertageseinrichtungen verbringen die Kinder viel Zeit, die Mitarbeiter dort leisten eine wichtige Arbeit. So ist es nur positiv, wenn wir in diesen wichtigen Bereich sinnvoll Geld investieren können.“

„Die Kreisverwaltung hatte die schwierige Aufgabe, eine Prioritätenliste aufzustellen“, erklärt der zuständige Dezernent Dr. Peter Spengler, „Im Laufe des Entscheidungsprozesses wurde klar, dass nicht alle Anträge berücksichtigt werden können. Letztlich blieben zwölf Kindertageseinrichtungen auf dieser Liste, die nun mit Geldern des Konjunkturprogramms II Sanierungsmaßnahmen durchgeführt haben.“

In diesen Einrichtungen wurden Fassaden und Dächer gedämmt, zum Teil neue Fenster und Türen oder moderne Heizungen eingebaut. Einen Zuschuss durch das Konjunkturpaket II haben u .a. erhalten: die Kita „Regenbogen“ in Hagenbach, der Kindergarten und Hort „St. Joseph“ in Bellheim, der Kindergarten „Faustina“ in Rheinzabern und die Kita „St. Martinus“ in Lingenfeld.

Weitere Maßnahmen wurden in der Protestantischen Kita in Steinweiler, in der Kita „St. Johannes der Täufer“ in Sondernheim, im kommunalen Kindergarten Leimersheim, in der Kita und Hort „Abenteuerland“ Minfeld, im Kindergarten „Johann-Friedrich-Oberlin“ in Wörth, in der Kita „Pfefferminzzwerge“ Freisbach, im Kindergarten „Am Storchenbrunnen“ in Erlenbach und in der Kita „Löwenzahn“ in Westheim durchgeführt.

Landrat Brechtel dankt den Kommunen und allen Projektbeteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz enger Zeitvorgaben hervorragende Arbeit geleistet haben. KV Germersheim, Presse

26.04.2012


„Vielfalt als Chance – Unternehmensstrategien gegen Fachkräftemangel“

Arbeitgeber-Gespräch bei Nolte Möbel

„Menschen mit Migrationshintergrund, ganz gleich ob neu zugezogen oder bereits in der dritten Generation in unserem Landkreis ansässig, sind gleichzeitig Mitbürger sowie Mitarbeiter und Kollegen. Durch ihren sprachlichen und kulturellen Hintergrund bereichern sie unsere Gesellschaft und damit auch die Arbeitswelt“, betonte Landrat Dr. Fritz Brechtel während der dritten Veranstaltung aus der Reihe „Vielfalt als Chance“. Dazu hatten der Beirat für Migration und Integration im Landkreis Germersheim unter dem Vorsitz von Ziya Yüksel zusammen mit Prof. Dr. Bernd Meyer vom Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften der Uni Mainz in Germersheim eingeladen. Der Einladung in die Räumlichkeiten der Nolte Möbel GmbH & Co. KG folgten am Donnerstag, 19. April, u. a. Arbeitgeber und Personalverantwortliche bspw. von der Sparkasse Germersheim-Kandel, der Firma Nolte Möbel oder auch der ITK Engineering AG.

In ihrem Fachvortrag verdeutlichte Doris Hormel von der Arbeit & Leben gGmbH in Mainz die Vielschichtigkeit des Begriffs „Vielfalt“. Sie zeigte anhand von bereits praktizierten Beispielen, wie durch konkrete Maßnahmen die Potenziale von ethnischer Vielfalt im Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden.

In der anschließenden Diskussion, moderiert von Maria Farrenkopf von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis, tauschten sich die Beteiligten über ihre Erfahrungen in der Gewinnung und Bindung von Fachkräften mit Migrationshintergrund aus. Das Ergebnis: Wirtschaftlicher Erfolg hängt hauptsächlich sowohl von der fachlichen Kompetenz des einzelnen Mitarbeiters ab, als auch vom positiv gelebten Wertegefüge im Unternehmen. „Ein Migrationshintergrund von Mitarbeitern ist daher weniger ein Hindernis als ein Mehrwert sowohl für Arbeitgeber als auch für das Team“, resümierte Landrat Brechtel, „In Zeiten des Fachkräftemangels sollten Bewerber und genauso auch Arbeitgeber die mögliche Vielfalt im Unternehmen als Chance für die Zukunft begreifen. Integration beginnt allerdings schon viel früher: Bereits die Familie muss stärker gefördert werden, um ihre Kinder auf diesem wichtigen Weg begleiten zu können“. Foto: Ramazan Ayaz

25.04.2012


Verbindungsgewässer der Queich an der Zeiskamer Mühle offiziell eingeweiht

„Die Queich ist ein bedeutendes Fließgewässer der Region. Um einen guten ökologischen Zustand der Queich zu erreichen, muss sie auf langer Strecke wieder längsdurchlässig gemacht werden,“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der offiziellen Einweihung des fertig gestellten Queichabschnitts an der Zeiskamer Mühle am Montag, 23. April.

Wo bisher der Mühlen-Leerschusskanal lag, also der Kanal, durch den das nicht benötigte Wasser abfloss, gibt es jetzt einen neu gebauten Gewässerabschnitt mit strukturierter Gewässerstrecke, Fischrampe und Raugerinne-Beckenpass. Große Steine, sogenannte Störsteine, bremsen dabei die Fließgeschwindigkeit des Wassers ab, hinter den Steinen bilden sich ruhigere Ruhezonen für wandernde Fische. Entlang diesem Queichabschnitt wurden Anfang des Jahres noch Erlenbäume und Laubsträucher zur Stabilisierung der Ufer und landschaftlichen Integration des Gewässerabschnittes gepflanzt.

„Hier ist ein funktional differenziertes Wasserbauwerk entstanden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Benno Heiter, „Auf etwa 100 m Länge wird ein Höhenunterschied von rund 2,50 m bewältigt, pro Sekunde fließen minimal 390 Liter bis maximal 2.300 Liter pro Sekunde durch.“ Bei der Gestaltung und Dimensionierung wurde auch eine Hochwasser- Sicherheitsreserve berücksichtigt.

Die Queich wird im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie wieder durchgängig gemacht. „Das heißt, Hindernisse werden so beseitigt oder umgangen, dass Fische und andere Organismen das Fließgewässer wieder auf ganzer oder zumindest großen Strecken als Lebensraum nutzen und durchwandern können“, so Georg Roth, Fachbereichsleiter „Umwelt und Landwirtschaft“, bei der Kreisverwaltung Germersheim. Fischleitarten sind Schmerle, Gründling, Döbel, Schneider und Hasel. Auch Begleitarten wie Elritze, Stichling, Barbe, Aal und Bachforelle wurden im Unterlauf der Queich nachgewiesen.

Die Zeiskamer Mühle wird schon lange nicht mehr zur Stromerzeugung genutzt. Das für die Maßnahme benötigte Gelände wurde vom Besitzer der Zeiskamer Mühle, Familie Küspert, zur Verfügung gestellt.

Die Baumaßnahme verlief nach Zeitplan. Die Bauzeit einschließlich Pflanzungen betrug ca. drei Monate. Die Kosten belaufen sich auf rd. 200.000 Euro. „Zu 90 % werden die Kosten durch Mittel der Aktion Blau des Landes Rheinland- Pfalz gefördert“, sagte Willi Tatge, Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd.

Das neu strukturierte Verbindungsgewässer südlich der Zeiskamer Mühle ergänzt eine bereits ausgeführte Maßnahme der Stadt Germersheim am Queich-Trompetergraben- System. Auch an der Fuchsmühle in Offenbach wurde im Jahre 2006 die Durchgängigkeit bereits hergestellt.

Die nächste Wasserbaumaßnahme zur gewässerbiologischen Längsdurchgängigkeit in Trägerschaft des Landkreises ist im Sommer 2012 der Bau eines Umgehungsgewässers an der Holzmühle in der Gemarkung Westheim. Die geschätzte Bauzeit dauert ebenfalls etwa drei Monate. Arbeiten zum Umbau der Wanderhindernisse am Ottersheimer Teilungswehr und an der Ludwigsmühle sind für das kommende 2013 vorgesehen.

Ab dem Ottersheimer Teilungswehr übernimmt der Spiegelbach 2/5 der Wassermenge der Queich und damit ebenfalls wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Vernetzungsfunktion zwischen der Queich- und der Rheinniederung. Auch hier wurden und werden von der zuständigen Verbandsgemeinde Bellheim Maßnahmen zur Längsdurchgängigkeit geplant und durchgeführt (Obermühle, Knittelsheimer Mühle, Mittel- und Fortmühle).

Die Queichquelle entspringt ca. drei Kilometer südlich der Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und mündet bei Germersheim in den Rhein, die Queichstrecke im Landkreis Germersheim beträgt etwa 15 km. KV Germersheim, Presse

24.04.2012


Gebäude- und Wohnungszählung: Erhebungsstellen starten die Begehung bei fehlenden Antworten

In den kommenden Wochen werden Erhebungsbeauftragte im Auftrag der Kreis- und Stadtverwaltungen landesweit rund 78.000 Wohngebäude in Augenschein nehmen. Mit dieser so genannten Ersatzvornahme im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung enden die Erhebungen des Zensus 2011. „Die Begehungen sind erforderlich, weil wir für diese Gebäude bisher keine Informationen vorliegen haben“, erklärt Alfred Gadinger von der Kreisverwaltung Germersheim. Es handelt sich dabei ganz überwiegend um Adressen, zu denen aus den zur Verfügung stehenden Registern kein Eigentümer ermittelt werden konnten.

Auf den Landkreis Germersheim bezogen betrifft das insgesamt 1.926 Fälle: Das sind 5,7 % der zu erfassenden Wohngebäude, bei denen entsprechende Ermittlungen anzustellen sind. Damit liegt der Kreis weit unter dem Landesdurchschnitt.

In diesen Fällen werden Erhebungsbeauftragte vor Ort die benötigten Gebäudemerkmale wie den Gebäudetyp, das ungefähre Baujahr und die Anzahl der Wohnungen in Erfahrung bringen. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung handelt es sich um eine Vollerhebung. „Mit der abschließenden Begehung stellen wir sicher, dass zu allen Wohngebäuden im Kreis  Informationen vorliegen“, so Gadinger. KV Germersheim, Presse

24.04.2012


„Unser Dorf hat Zukunft“ 2012 - im Kreis Germersheim

Kommission in Vollmersweiler

Vollmserweiler und Büchelberg sind weiter

Der Sieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Hauptklasse steht fest: Mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt (83 Punkte) konnte die Gemeinde Vollmersweiler den ersten Platz in der Hauptklasse vor Wörth-Büchelberg belegen. „Es war ein absolutes Kopf-an-Kopf-Rennen, wie es spannender nicht hätte sein können. Glückwunsch an die teilnehmenden Gemeinden, die sich alle sehr gut präsentiert haben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel“. Punktgleich auf Platz 3 landeten die Gemeinden Freckenfeld und Weingarten, die ebenfalls eine tolle Präsentation ihrer Gemeinde lieferten. Insgesamt nahmen vier Gemeinden teil.

In der Sonderklasse wird die Wertung in der kommenden Woche stattfinden.

Zwei Tage lang nahm die sechsköpfige Kommission die Wettbewerbsteilnehmer unter folgenden Kriterien unter die Lupe: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiative, bürgerschaftliches Engagement/soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft. „Alle Bewerber bewegen sich auf hohem Niveau mit überdurchschnittlichem Engagement. Das hat uns die Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht“, sagte Michael Gauly, Kommissionsleiter und Fachbereichsleiter für Bauen und Kreisentwicklung der Kreisverwaltung Germersheim.

In diesem Jahr traten Büchelberg, Freckenfeld, Vollmersweiler und Weingarten gegeneinander an. „In allen Orten bemerkenswert ist, dass die Bürger verstärkt in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse einbezogen werden. Dies zeigt, dass das Bewusstsein für den eigenen Ort im Landkreis sehr ausgeprägt ist“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Die beiden Erstplatzierten des Wettbewerbs, Vollmersweiler und Büchelberg, nehmen nun am Gebietsentscheid Rheinhessen-Pfalz im Juni teil. Die Bestplatzierten innerhalb dieses Wettbewerbs wiederum qualifizieren sich für den Entscheid auf Landesebene. KV Germersheim, Presse

20.04.2012


Karl-Heinz Vogel aus Freisbach erhielt Landesehrennadel

Für sein ehrenamtliches Engagement als landwirtschaftlicher Beisitzer beim Amtsgericht Landau seit 1999 hat Karl-Heinz Vogel die Landesehrennadel erhalten. Überreicht wurde sie ihm am Montag, 16. April 2012, von Ulrike Müller-Rospert, Präsidentin des Landgerichts Landau.

Stellvertretend für den Kreis nahm der erste Beigeordnete, Benno Heiter, an der Verleihung teil. Er gratulierte dem Geehrten auch im Namen von Landrat Dr. Fritz Brechtel und sprach seine Annerkennung aus.

20.04.2012


Neuer Bezirksschornsteinfeger für Zeiskam

Carsten Carius ist neuer Bezirksschornsteinfegermeister für den Kehrbezirk „Südliche Weinstraße XIV“. Der Kehrbezirk beinhaltet aus dem Landkreis Germersheim die Ortsgemeinde Zeiskam (außer die Straßen Hauptstraße, In der Sauheide und Kramerstraße). Carsten Carius war nach seiner Ausbildung zum Schornsteinfegergeselle als Geselle im Kehrbezirk Germersheim und zuletzt als Meistergeselle im Kehrbezirk Rülzheim tätig. Er übernimmt den Kehrbezirk von Bezirksschornsteinfegermeister Peter Allspach.

Mitfahrgelegenheit auf dem "Römerschiff" für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen

"Leinen los" zu einem Erlebnis der besonderen Art heißt es am Sonntag, 6. Mai 2012, um 10 Uhr im Hafen Germersheim. Der Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte lädt Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte zu einer "öffentlichen" Fahrt mit der "Lusoria Rhenana" ein. Eine Anmeldung dazu ist unbedingt erforderlich.

Neben den individuell buchbaren Terminen für größere Gruppen, soll es künftig an jedem 1. und 3. Sonntag von Mai bis Oktober auch für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen die Gelegenheit geben, auf dem „Römerschiff“ mitzufahren. Die "Gästecrew" wird bei der etwa zweistündigen Fahrt durch Vereinsmitglieder in die Rudertechnik eingewiesen und über römische Geschichte, den Einsatzzweck des Schiffes, dessen Bau oder die ökologische Bedeutung der Pfälzer Rheinauen informiert. Auf dem originalgetreu rekonstruierten Nachbau eines Patrouillenschiffs der Spätantike erfahren die Mitfahrer und -ruderer mehr über die römische Geschichte unserer Heimat.

Spuren dieser spannenden Epoche sind im Kreis Germersheim allgegenwärtig. Die Hortfunde von Neupotz oder Hagenbach, erkennbare Abschnitte einer "Römerstraße" mit Leugenstein im Bienwald oder die Herstellung und der Vertrieb von Tonwaren aus dem heutigen Rheinzabern sind zum Teil von international kulturhistorischer Bedeutung.

Um das ca. 5 t schwere und 18 m lange Eichenschiff sachgerecht zu bewegen, wird eine Mindestteilnehmerzahl von 16 Ruderern ab 16 Jahren benötigt. Aus Sicherheitsgründen ist die maximale Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt. Die Fahrt ist grundsätzlich kostenlos, zur Deckung der entstehenden Kosten würde sich der Verein über eine Spende nach der Fahrt jedoch freuen.

Treffpunkt am 06. Mai ist um 10 Uhr im Industriehafen, Zone 3, Hafenfestplatz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Sie kann beim Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim, Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de, erfolgen. KV Germersheim, Presse

16.04.2012


In den Osterferien weitergebildet

15 interessierte junge Menschen meldeten sich für die beliebte politischen Bildungsfahrt des Kreisjugendamtes nach Berlin an um nähere Einblicke in das Politikgeschehen der Hauptstadt zu gewinnen. Die Veranstaltung der Kreisverwaltung Germersheim wird auf Einladung von MdB Thomas Gebhart vom Besucherdienst des Deutschen Bundestags gefördert.

Besonders interessant und aufschlussreich bewerteten die Besucher/innen die individuelle Führung im Bundesrat. Im Rahmen eines Rollenspiels simulierten die Teilnehmer/innen eine Plenarsitzung des Bundesrates. Sie schlüpfen in die Rolle der Politiker und beraten einen Gesetzesentwurf im so genannten „Ersten Durchgang“. Worum es dabei konkret geht, bestimmen sie selbst. Dabei steht nicht die umfassende Abarbeitung eines politischen Themas im Vordergrund, vielmehr soll die eigene Position im Wettstreit der Meinungen überzeugend vertreten werden.

Das Bildungsprogramm war sehr vielschichtig und eindrücklich. Die Stühle der Kanzlerin und Bundesminister zu sehen, wo jeden Mittwoch das Bundeskabinett tagt, bietet sich nur wenigen Berlin-Besuchergruppen. Die Führungen in den Gedenkstätten „Bernauer Straße“, Hohenschönhausen und „Tränenpalast“ bewegten die jungen Schüler/innen sehr: „Die Geschichten an diesen historischen Orten zu erfahren ist viel einprägsamer als im Schulunterricht“, kommentierte eine Teilnehmerin das Gesehene.

„Dies ist natürlich auch so gewünscht und ist mit ein Ziel dieses seit 2004 bestehenden Bildungsangebotes“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die notwendigen Schritte für die Neuauflage der bildungspolitischen Fahrt 2013 sind bereits in die Wege geleitet. KV Germersheim, Presse

13.04.2012


Nationaler Tag der älteren Generation

Mobile Beraterinnen und Berater für neue Wohnformen gesucht

Das rheinland-pfälzische Sozialministerium wird das Projekt „Mobile Beratung für neue Wohnformen in Rheinland-Pfalz“ fortführen und erneut die Ausbildung von mobi-len Beratungsteams für neue Wohnformen fördern. Das gab Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des Nationalen Tags der älteren Generationen am 4. April bekannt. Für die mobilen Beratungsteams werden aktuell interessierte Menschen gesucht, die Spaß an einer ehrenamtlichen Beratungstätigkeit für neue Wohnformen mitbringen und sich als Beraterin oder Berater ausbilden lassen möchten.

„Bis ins hohe Alter hinein ein selbstbestimmtes Leben zu führen, ist die Idealvorstel-lung von uns allen. Deshalb ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig mit der persönli-chen Versorgungs- und Wohnsituation auseinanderzusetzen“, sagte Dreyer. „Da die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter jedoch umso besser sind, je früher man sich mit dieser Frage beschäftigt, sind mobile Beraterinnen und Berater vor Ort eine große Hilfe.“

Die Ehrenamtlichen werden gezielt auf ihre spätere Beratungstätigkeit vorbereitet und erhalten in einer mehrtägigen Schulung vom 22. bis 23. Mai 2012 und vom 21. bis 22. August 2012 einen umfassenden Überblick über die neuen Wohnformen für Jung und Alt: Von der modernen Pflegeeinrichtung bis hin zu gemeinschaftlichen Wohnformen und von ambulanter Pflege bis hin zu Unterstützungsmöglichkeiten in Form von nach-barschaftlichen Netzwerken. Nach Abschluss der Basisschulung werden die Berate-rinnen und Berater in regelmäßigen Netzwerktreffen und Qualifizierungsseminaren kontinuierlich weitergebildet. Koordiniert werden die Teams über regionale Anlaufstel-len, die es derzeit in Rheinland-Pfalz in Bad Ems, Landau und Trier gibt. Weitere Anlaufstellen sind in Planung. Die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinschaftliches Wohnen Rheinland-Pfalz setzt das Projekt „Mobile Beratung für neue Wohnformen in Rheinland-Pfalz“ seit 2011 um und knüpft an das vorherige und erfolgreiche Modellprojekt Kompetenznetzwerk Wohnen an, in dem sich ein erstes Mal Freiwillige zu ehrenamtlichen mobilen Wohn-beratern für Rheinland-Pfalz qualifiziert haben.

Informationen zur Schulung erhalten Interessierte über die Projektkoordination bei der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinschaftliches Wohnen in Rheinland-Pfalz, per E-Mail an mobile-beratung@lag-gewo-rlp.de oder Tel: 06323/988 738. Interessierte können sich auch direkt an die nächstgelegene Anlaufstelle wenden: Beratungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen in Landau 06341/98 58 12; das Seniorenbüro „Die Brücke“ in Bad Ems 02603/972336 oder das Seniorenbüro Trier unter 0651/7 55 66. MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ, Presse

12.04.2012


Günter Kaiser, Dr. Helmut Hermann und Karl Münzing erhalten Landesehrennadel

Für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik und dem Vereins- und Kulturleben haben Günter Kaiser, Dr. Helmut Hermann und Karl Münzing aus Hagenbach die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der Stadtratssitzung am 29. März überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnungen.

Günter Kaiser engagiert sich seit 1995 in der Kommunalpolitik. Bis heute ist er Mitglied im Ortsgemeinderat bzw. Stadtrat und seit 1999 auch im Bauausschuss. In den Jahren 1999 bis 2004 war er außerdem im Verbandsgemeinderat sowie im Werks- und Bauausschuss. Im Angelsportverein Hagenbach fungierte Günter Kaiser von 1988 bis 1992 als 2. Vorsitzender, seit 1992 als 1. Vorsitzender.

Dr. Helmut Hermann war von 1994 bis 2011 Mitglied im Ortsgemeinde- bzw. Stadtrat, bis 2004 im Bau-, Rechnungsprüfungs- sowie Haupt- und Finanzausschuss. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der Freien Wähler in Hagenbach im Jahr 1994 und übernahm bis 2011 die Aufgabe des Fraktionssprechers.

Karl Münzing ist seit 1994 bis heute Mitglied im Ortsgemeinde- bzw. Stadtrat und als 1. Beigeordneter und Fraktionssprecher der CDU tätig. Zudem hat er den 2. Vorsitz der CDU Hagenbach inne und ist Mitglied im Verbandsgemeinderat.

In der Kirchengemeinde St. Michael Hagenbach engagierte sich Münzing zunächst 20 Jahre lang im Pfarrgemeinderat, anschließend weitere 20 Jahre im Verwaltungsrat.

Auch steckte er viel Zeit und Engagement in den Gesangverein Liederkranz. Unter anderem war er von 1977 bis 1996 2. Vorsitzender, seit 2002 Mitglied des Vorstandteams.

Landrat Dr. Brechtel dankte Günter Kaiser, Dr. Helmut Hermann und Karl Münzing für ihr ehrenamtliches Engagement und sprach ihnen seine Anerkennung aus.

04.04.2012


„Wir freuen uns auf die neue Halle“

„Ich wünsche dem Projekt weiterhin einen guten Verlauf und danke allen Beteiligen für ihren Einsatz, um den Bau dieser Sporthalle voranzubringen. Wir freuen uns auf die neue Halle“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in seiner Begrüßungsrede beim Richtfest der neuen Sporthalle des Goethe-Gymnasiums-Germersheim.

Die Vorgeschichte des Neubaus ist lange. Bereits 2009 wurde ein Antrag bei der ADD eingereicht. Dabei gab es Differenzen bezüglich der Größe und Ausstattung der Halle.

Der Kreistag wünschte aus Sicherheitsgründen und auch um Sportvereinen die Nutzung besser zu ermöglichen eine größere Halle mit Tribüne. Die Aufsichtsbehörde wollte zunächst nur die Minimalgröße ohne Tribüne genehmigen. Nach vielen Gesprächen wurde ein Kompromiss gefunden: eine größere Halle mit den Innenmaßen 23 x 45 Meter.

Dies zog eine Überarbeitung der Planung nach sich, so dass im Januar 2011 das Genehmigungsverfahren endlich abgeschlossen wurde.

Von da an ging es Schlag auf Schlag und der Zeitplan wurde und wird bis heute eingehalten.

Jetzt ist das Dach fertig gestellt, das gerade mit Photovoltaik ausgestattet wird. Parallel laufen Restarbeiten bei der Innenverkleidung und Vorarbeiten für Fenster sowie die vorgehängte Fassade und dann werden die Elektroarbeiten beginnen.

In den Sommerferien soll die alte Halle abgerissen und mit dem Umbau der Umkleiden begonnen werden. Die Sporthalle selbst soll ab Beginn des neuen Schuljahres genutzt werden können.

Schulleiter Dr. Wolfgang Meißner freut sich, dass dem Sportunterricht bald eine neue Halle zur Verfügung steht: „Was lange währt wird endlich gut.“ KV Germersheim, Presse

30.03.2012


Bei Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ erfolgreich

Am vergangenen Wochenende fand in Mainz der Landeswettbewerb „Jugend musiziert" statt. 16 junge Musikerinnen und Musiker als Vertreter des Landkreises Germersheim haben dort Preise errungen.

Erste Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb errangen Julia Skuballa (Wörth), Gitarre, Lennart Fritz (Kandel), Musical, Linda Fischer (Germersheim), Musical sowie Olivia Al-Slaiman (Germersheim) und Armin Schneider (Altlußheim), Klavier 4-händig. Zweite Preise gewannen Miriam Knoll (Büchelberg), Querflöte solo, Kai Hendrik Müller (Leimersheim), Saxophon solo, Sarah Klamm (Kandel), Gitarre, in der Sparte Duo Klavier / Streichinstrument) Hans Schröck (Lingenfeld) und Steven Buling (Speyer), Sofia Kontaxi (Hagenbach) und Tabea Köhler (Wörth), Linda Fischer (Germersheim) und Tayja Gonser (Germersheim) sowie in der Sparte Duo Kunstlied Julia Keck (Germersheim) und Katharina Freund (Mannheim).

Landrat Dr. Fritz Brechtel gratuliert den jungen Talenten zu ihren Erfolgen und wünscht den Vertretern aus dem Landkreis viel Erfolg beim Bundeswettbewerb, der an Pfingsten in Stuttgart stattfindet. KV Germersheim, Presse

30.03.2012


Schon 50.000 Dachflächen untersucht

Solarpotentialanalyse Landkreis Germersheim erfährt großes Interesse

Die Zahl der neu in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen im Landkreis Germersheim ist im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Ein wesentlicher Anteil an dieser Entwicklung im Landkreis kann auf die durch Initiative von Landrat Dr. Brechtel ins Leben gerufene Solarpotentialanalyse zurückgeführt werden. In Partnerschaft mit der Sparkasse Germersheim-Kandel wurden dabei 50.000 Dachflächen untersucht.

Das Kooperationsprojekt war das erste seiner Art in der Südpfalz und kann nach acht Monaten in einer ersten Bilanzierung als Erfolgsmodell bezeichnet werden. Seit dem 11.07.2011 können Eigentümer von Immobilien ihre eigene Dachfläche auf die Eignung für eine Stromerzeugung aus Sonnenenergie untersuchen lassen. Bereits zur öffentlichen Erstpräsentation des Solarkatasters, bei zwei Veranstaltungen in Germersheim und Kandel mit jeweils gut 200 Teilnehmern, bestand großes Interesse bei den Bürgern des Landkreises.

Zwischenzeitlich wurden durch die mit der Erstellung beauftragten Firma Smart-Geomatics für insgesamt 1034 Gebäude detaillierte Ertragsberechnungen gemacht.

Dank der Datenschutzbestimmungen handelt es sich bei diesen Abfragen ausschließlich um konkretes Interesse der Gebäudeeigentümer. Immerhin musste für jede einzelne Abfrage der Nachweis der Eigentümerschaft erbracht und das schriftliche Einverständnis zur Durchführung einer Ertragsberechnung gegeben werden.

Wie viele Solaranlagen tatsächlich dank des Dachflächenkatasters umgesetzt wurden, ist schwer zu sagen. Sicher ist, dass allein das im Zuge des Projektes aufgelegte Sonderfinanzierungsprogramm der Sparkasse über 100 Mal in Folge der Eignungsabfrage in Anspruch genommen wurde. Hierin noch nicht einbezogen sind die Photovoltaik-Anlagen, die nach der Abfrage über KfW-Darlehen oder auf der Basis von Eigenkapital realisiert wurden.

Ein zentraler Punkt der Klimaschutzstrategie des Landkreises umfasst die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch. Dieses Ziel steht untrennbar in Verbindung mit der Bewahrung der entstehenden Wertschöpfung in der Region. „Die durch das Solarkataster ausgelösten Investitionen sind nicht nur ein Gewinn für das Klima und den Betreiber der Anlagen. Darüber hinaus profitieren auch die Kommunen, die lokalen Banken und die Handwerksbetriebe in der Region“, erläutert Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Entscheidend für die Betreiber dieser Anlagen: Die bisher über das Solarkataster realisierten Anlagen wurden alle vor Inkrafttreten der aktuell diskutierten Änderungen der Einspeisevergütung in Betrieb genommen. Damit gelten für diese Anlagen noch die alten Konditionen und Einspeisegarantien.

Wie lange diese Konditionen noch für neu in Betrieb genommene Anlagen in Anspruch genommen werden können, ist angesichts der derzeitigen Diskussion der Bundesregierung noch nicht abschließend geklärt. Doch auch nach Umsetzung der geplanten Neuregelungen ist die Nutzung der eigenen Dachfläche zur Stromerzeugung attraktiv. Bei der Kalkulation neuer Anlagen sollte vor allem der Eigenverbrauch berücksichtigt werden.

Hier kann mit der Erstellung einer Potentialberechnung für die eigene Dachfläche weiterhin eine sichere Planungsgrundlage geschaffen werden. Darauf aufbauend ist selbstverständlich auch die Erstellung einer Vergleichsrechnung zwischen den bisherigen Einspeisekonditionen und den Auswirkungen der geplanten Änderungen möglich. Daher wird der unverbindliche Abruf der Solarpotentialanalyse für das eigene Dach und das Sonderkreditprogramm Photovoltaikdarlehen auch weiterhin bei der Sparkasse Germersheim-Kandel angeboten.

In Kürze wird das Solarkataster aber auch öffentlich über die Internetseite des Landkreises Germersheim verfügbar sein. Um den Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden, erfolgt hier allerdings keine detaillierte Darstellung der Ertragsmöglichkeiten der einzelnen Dachflächen, sondern eine Einstufung in Eignungskategorien, die eine grundlegende Einschätzung der Eignung der eigenen Dachfläche ermöglichen. Der Abruf der genauen Parameter und der Ertragsberechnungen von Dachflächen wird selbstverständlich auch weiterhin nur an den jeweiligen Eigentümer einer Immobilie übermittelt.

Wer die allgemeine Eignung der eigenen Dachfläche nicht in die Internetdarstellung aufnehmen oder nachträglich ausblenden lassen möchte, kann dies bei der Kreisverwaltung veranlassen.

Weitere Informationen zur Solarpotentialanalyse und zur Herausnahme einzelner Dachflächen aus der Internetdarstellung sind erhältlich bei Stefan Hesse, E-Mail: s.hesse@kreis-germersheim.de, Tel. 07274 / 53-493. KV Germersheim, Presse

30.03.2012


Schülerbeförderung im Schuljahr 2012/2013 im Landkreis Germersheim

Für viele Schülerinnen und Schüler fällt ab dem Schuljahr 2012/13 der Eigenanteil an den Kosten der Schülerbeförderung weg. Diese Änderung des Schulgesetzes Rheinland-Pfalz gilt für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I (Klassenstufe 5 bis 10) der weiterführenden Schulen sowie der Berufsfachschule I + II und des Berufsvorbereitungsjahres soweit die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

Das bedeutet, dass der Eigenanteil für die Beförderung zu den weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim übernommen wird, wenn u. a. die Schülerinnen und Schüler Ihren Wohnsitz in Rheinland-Pfalz haben und der Schulweg ohne Benutzung eines Verkehrsmittels nicht zumutbar ist.

Der Schulweg ist ohne Benutzung eines Verkehrsmittels nicht zumutbar, wenn er besonders gefährlich bzw. der kürzeste und nicht besonders gefährliche Fußweg zwischen Wohnung und weiterführenden Schule länger als vier Kilometer ist.

Weitere ausführliche Informationen zur Schülerbeförderung im Landkreis liegen in den jeweiligen Schulen aus oder sind bei der Kreisverwaltung Germersheim (Rebecca Kühlmann, Tel. 07274/53-418, Arthur Jung 07274/53-335) erhältlich bzw. unter www.kreis-germersheim.de „Schülerförderung ONLINE“ veröffentlicht. KV Germersheim, Presse

29.03.2012


Leckeres aus der Region

Helmut Seither, Stabstellenleiterin Wirtschaft und Tourismus Maria Farrenkopf, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Wolfgang Gehrlein, Otmar Schwab, Steffen Nuss, Stefan Abele, Markus Scherer und Peter Hemmler mit einer Auswahl an regionalen Produkten

Vertreter der Bäcker- und Fleischerinnung sowie der Wirte kamen zum traditionellen Frühlingsbesuch in die Kreisverwaltung. Bei diesem Besuch wurde natürlich auch der Tourismus sowie die Vermarktung regionaler Produkte im Landkreis angesprochen.

„Unsere Bäcker und Metzger stellen eine große Auswahl hervorragender Produkte her und unsere Wirte bieten ihren Gästen vielfältige Genüsse“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der sich bei diesem Besuch selbst davon überzeugen konnte.

Eine riesige von den Bäckern mitgebrachte Neujahrsbrezel wurde direkt zum Kindergarten Regenbogen in Germersheim gebracht. Die Kindergartenkinder dort freuten sich sehr über die schmackhafte Überraschung. KV Germersheim, Presse

 

 

27.03.2012


Große Resonanz auf Reisemesse in Freiburg

Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) präsentierte sich zum zweiten Mal auf der Reisemesse in Freiburg und machte den Besuchern „Lust auf die Südpfalz“. Gemeinsam mit der Südwestpfalz wurden zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen Erholung wie Wandern, Radwandern und Freizeittipps für Tages- und Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Stark nachgefragt wurden insbesondere die neu erschienene Radkarte Südpfalz sowie der aktuelle Wanderführer Südpfalz. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich umfassend über die vielfältigen Angebote in der Südpfalz zu informieren. Von großem Interesse der überwiegend älteren Besucher waren auch die Gruppenangebote wie die Fahrten mit dem Römerschiff oder Nachenfahrten. „Insbesondere die Kombination von ebenen Radwegen, aktiv sein und Genussangeboten finden die Gäste attraktiv“, so die SÜD- Geschäftsführerin Silke Wiedrig. Dass die Südpfalz sowohl mit dem eigenen Pkw als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist, macht diese Region auch für einen Kurzurlaub interessant. Gerne mitgenommen von den Messebesuchern wurden auch die Reisemobil- und Campingplatzverzeichnisse der Pfalz. KV Germersheim, Presse

27.03.2012


Eine rundum gelungene Fortbildungsveranstaltung

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Geodätischen Institut Karlsruhe (GIK) hat das Kreismedienzentrum Germersheim den Workshop „GPS – Schulische Anwendung in Praxis und Theorie“ durchgeführt. Dabei wurden interessierte Lehrer aus der näheren und weiteren Umgebung an die Nutzung des GPS herangeführt.

In erster Linie wurde vermittelt, wie die Geräte sinnvoll in den Unterricht einbezogen werden können. Die Praxis stand also dabei ganz im Vordergrund. Mit viel Spaß navigierten sich die Kursteilnehmer in Kleingruppen von Position zu Position durch Germersheim. Die Stationen waren vorher von den Referenten Dr. Michael Mayer, Andreas Knöpfler und Thomas Fuhrmann in Form einer modernen Schnitzeljagd festgelegt worden. An manchen Stationen musste eine Aufgabe gelöst werden, die zur nächsten führte, an anderen wiederum war ein „Schatz“ versteckt, den es zu finden galt. Dass auf diese Weise die GPS-Geräte, die in zwei Fünfer-Koffern im Kreismedienzentrum Germersheim ausgeliehen werden können, sehr gut im Fachunterricht, bei Wandertagen, bei Projekttagen und bei Klassenfahrten eingesetzt werden können, war den Teilnehmern schnell klar. Jedoch auch die Vermittlung fundierter Grundkenntnisse über die Funktionsweise von GPS wie z.B. das Prinzip der Positionsbestimmung oder limitierende Einflussfaktoren kamen nicht zu kurz. Am Ende der Veranstaltung blieb noch genügend Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch, so dass einige gute Ideen für den eigenen Unterricht generiert werden konnten. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.

Betty Burk, Leiterin des Kreismedienzentrums und deren Stellvertreter Stefan Ungemach wollen durch diese Fortbildung den Weg ebnen für einen verstärkten Einsatz der GPS-Geräte im Unterricht. Das Team des GIK hofft, über die teilnehmenden Lehrkräfte bei Abiturienten Interesse für den Studiengang Geodäsie und Geoinformatik zu wecken. Nähere Infos zu diesem Studiengang finden sich auf http://www.gik.uni-karlsruhe.de KV Germersheim, Presse

23.03.2012


18 Teilnehmer absolvieren Aufbaukurs für „Ehrenamtliche Betreuer“

Die ersten Absolventen des Aufbaukurses für „Ehrenamtliche Betreuer“ haben jetzt die Teilnahmezertifikate erhalten. Norbert Pirron von der Kreisverwaltung Germersheim überbrachte außerdem im Namen von Landrat Dr. Fritz Brechtel Glückwünsche.

Die Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim und die drei Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim, Arbeiterwohlfahrt, Lebenshilfe und Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer, führten erstmals einen Aufbaukurs für „Ehrenamtliche Betreuer“, durch. An vier Abende befassten sich die Teilnehmer mit Vorsorgemöglichkeiten, Richterliche Aufgaben im Betreuungsverfahren, SGB XII und Pflegeversicherung und ambulante Pflege.

Landrat Brechtel hofft, dass alle Teilnehmer lange Freude an dem Ehrenamt „gesetzlicher Betreuer“ haben. Im Landkreis haben etwa 1.900 Personen einen gesetzlichen Betreuer, ca. zwei Drittel dieser Betreuer sind ehrenamtlich tätig.

Der nächste Grundkurs findet im Herbst in Kandel statt. Nähere Informationen dazu gibt es bei Norbert Pirron unter Tel.: 07274/53-264.KV Germersheim, Presse

23.03.2012


Vereinbarung zur integrativen Realschule plus in Germersheim unterzeichnet

Bei der Unterzeichnung: Bürgermeister Marcus Schaile (links) und Landrat Dr. Fritz Brechtel, dahinter der Leiter des Fachbereichs Schulen und Bildung Rainer Schaust.

Zum Schuljahresbeginn 2011/2012 ist die bisherige Geschwister-Scholl-Hauptschule Germersheim in eine integrative Realschule plus überführt worden. Die Schulträgerschaft ging damit von der Stadt Germersheim auf den Landkreis über. Unter die entsprechende Vereinbarung setzten nun am 21. März 2012 Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Marcus Schaile ihre Unterschriften. Landrat Brechtel: „Damit sind alle Rechte und Pflichten geregelt. Die Unterzeichung der Vereinbarung ist ein Schritt in der Weiterentwicklung der Schullandschaft im ganzen Landkreis.“ Bürgermeister Schaile sagte, dass die Übergabe der neuen Realschule plus an den Kreis der konsequenten Weiterführung der Schulentwicklung des Kreises Rechnung trägt und man nur begrüßen könne, dass alle weiterführenden Schulen unter einem Dach sind.

Der Kreisausschuss hatte in seiner Sitzung vom 5. Dezember 2011 der Unterzeichung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Kreis und der Stadt einstimmig zugestimmt. KV Germersheim, Presse

23.03.2012


Aktion „Saubere Landschaft“ war ein Erfolg

Diese Gruppe Freiwilliger sammelte in Weingarten.

Zahlreiche Freiwillige engagieren sich

Am Samstag, 10. März, fiel der Startschuss für die diesjährige „Aktion Saubere Landschaft“ im Landkreis Germersheim. Zahlreiche Bürger machten sich auf den Weg um in der Feldflur und an den Ortsrändern achtlos weggeworfene Abfälle einzusammeln.

Im ganzen Landkreis waren kleine Trupps von Freiwilligen unterwegs, die sich nicht zu schade dafür waren, die unbedacht und teilweise mutwillig weggeworfenen Abfälle ihrer Mitbürger aufzusammeln.

Die Kreisverwaltung hatte in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen auch dieses Jahr zu dieser Aktion aufgerufen. Diesem Aufruf waren über 2000 Bürger gefolgt, darunter wieder zahlreiche Schulklassen.

Das Ergebnis der durchgeführten Säuberungsaktion macht deutlich, dass Unmengen von Abfällen offensichtlich vollkommen bedenkenlos in der Natur entsorgt werden. Die diesjährige Gesamtmenge von rund 30 Tonnen Abfall ist etwas geringer als die des Vorjahres. Die freiwilligen Helfer fanden unter anderem rund 180 Pkw-Reifen und 3 Lkw-Reifen. Neben 200 Litern Dispersionsfarbe wurden auch Altöl, Farben, Lösungsmittel sowie Feuerlöscher und Autobatterien gefunden. Außerdem wurden sechs Fernseher, sieben Monitore sowie vier Kühlschränke aus Wald und Flur geholt, obwohl diese Gegenstände kostenlos und teilweise sogar im 14-tägigen Rhythmus durch die Abfallwirtschaft entsorgt werden.

Von Seiten der Kreisverwaltung Germersheim wird betont, wie froh man über das Engagement der Bürger für ihren Landkreis ist und würdigt dies auch nachdrücklich. Der Erste Kreisbeigeordneter Benno Heiter zeigt aber auch ein gewisses Unverständnis dafür, dass es überhaupt zu solchen Müllablagerungen in der Natur kommt. Gerade deshalb ist es Landrat Dr. Fritz Brechtel und auch dem Ersten Kreisbeigeordneten Benno Heiter ein großes Bedürfnis, all den freiwilligen Helferinnen und Helfern Dank zu sagen. Denn ihr großes Engagement für den Erhalt einer intakten Umwelt sei unverzichtbar für die Gesellschaft. KV Germersheim, Presse

20.03.2012


Neun Gemeinden bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Am diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nehmen neun Gemeinden im Landkreis Germersheim teil.

Weingarten, Büchelberg, Vollmersweiler und Freckenfeld werden beim diesjährigen Wettbewerb in der Hauptklasse an den Start gehen. Hier nehmen Gemeinden teil, die sich zum ersten Mal am Wettbewerb beteiligen bzw. sich in früheren Wettbewerben nicht für den Gebietsentscheid qualifizieren konnten.

In der Sonderklasse konkurrieren Gemeinden, die in der Vergangenheit bereits im Gebiets- oder Landesentscheid waren. Dieses Jahr sind das Steinweiler, Minfeld, Winden, Neupotz und Zeiskam.

An insgesamt vier Tagen im April werden die Gemeinden von der Kreiskommission unter die Lupe genommen. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft gelegt. Die Siegergemeinden der einzelnen Klassen werden dann am Gebietsentscheid teilnehmen und können sich dort für den Landesentscheid qualifizieren. KV Germersheim, Presse

19.03.2012


Realschul-Sporthalle Germersheim: Sanierungsarbeiten und Planungen machen Lust auf Sportunterricht in neuer Qualität

„Es war ein gutes und sehr konstruktives Gespräch“, hat Landrat Dr. Fitz Brechtel das Treffen mit der Schulleitung, dem Schulelternbeirat, Schülern und Lehrern zum Stand Sanierung der Richard-von-Weizsäcker-Realschule, Realschule plus, in Germersheim zusammengefasst.

Die Vorstellung des Entwurfs durch das Architektenbüro Haack-Lauerbach und die Besichtigung der Baustelle stießen auf großes Interesse. Zwei große Lichtbänder in den beiden Längsseiten durchfluten künftig den Sportbereich, freundliche Farben und attraktive Materialien, neue Sportgeräte, eine gute Sanitärausstattung und eine komplett neue Haustechnik „machen jetzt richtig Lust auf die neue Halle“, schloss sich Schulleiterin Claudia Krost nach dem Vor-Ort-Gespräch dem Urteil eines Sportlehrers an.

Schüler und Lehrer brachten zusätzlich Anregungen ein, die von der Verwaltung nun geprüft werden. „Dabei spielt zum Beispiel eine Rolle, ob bei Änderungen der Innenausstattung die Lehrpläne noch eingehalten werden können“, erklärt der zuständige Beigeordnete Günter Dreyer, „Das Interesse an den Sanierungsmaßnahmen zeigt uns aber, dass alle an einem Strang ziehen, um zielgerichtet das beste Ergebnis zu erreichen.“ Landrat Brechtel ergänzte, dass nun regelmäßig in diesem Kreis Treffen stattfinden, um über den Sachstand und offene Fragen zu sprechen.

Die Halle befindet sich derzeit im Rohbauzustand, d. h. es steht eigentlich nur noch die Hülle. Die vorgezogenen Sicherungsmaßnahmen wie der Abbruch der Decke und des Sportbodens wurde bereits 2011 abgeschlossen, die Schadstoffsanierung erfolgte im Dezember und Januar. „Wir liegen voll im Zeitplan“, erläuterte der Kreischef, „Derzeit werden die Umkleideräume und der Sanitärbereich entkernt. Damit der Unterricht nicht gestört wird, erfolgen die lärmreichen Abbrucharbeiten in den Sommerferien.“ Bis zum Winter wird die Halle wieder wetterfest, das neue Dach fertig sein. Dann folgen die Arbeiten im Inneren und die Maßnahmen für Elektroinstallationen, Sanitär und Heizung.

Insgesamt belaufen sich die planmäßigen Kosten für die Sanierung der Halle auf ca. 3,9 Mio. Euro. Im Winter 2013 werden die Bauarbeiten beendet und die Sporthalle für den Schul- und Vereinssport wieder nutzbar sein. KV Germersheim, Presse

16.03.2012


Bienwaldprojekt zu Gast im Umweltministerium in Mainz

Umweltministerin Höfken eröffnet Wanderausstellung

Die Wanderausstellung über das Naturschutzgroßprojekt Bienwald macht zurzeit im Umweltministerium in Mainz Station. Bei einer Feier vor rund 50 Gästen aus Politik, Verwaltung und Akteuren aus der Region am 12. März hob Umweltministerin Ulrike Höfken in ihrer Eröffnungsrede die Einzigartigkeit dieser Landschaft und die besondere Bedeutung des Projektes für den Erhalt der Artenvielfalt hervor. Gleichzeitig zeige das Projekt in vorbildlicher Weise, wie die Interessen von Land- und Forstwirtschaft sowie Erholungsnutzung mit Arten- und Biotopschutz in Einklang gebracht werden können, was eine Vielzahl der bislang umgesetzten Maßnahmen belege.

Die Ministerin freute sich deshalb, dass es mit der Wanderausstellung gelungen sei, das Projekt über die Region hinaus bekannt zu machen und über diesen einmaligen Naturraum zu informieren. Sie dankte den Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße für ihr Engagement als Projektträger und Übernahme der Eigenleistung in Höhe von zehn Prozent der insgesamt rund elf Millionen Euro, die in die Umsetzung der Maßnahmen bis Ende 2018 investiert werden. Das Umweltministerium fördert das Projekt mit 20 Prozent und der Bund über das Förderprogramm chance.natur mit 70 Prozent.

Die Ausstellung ist noch bis 2. April im Umweltministerium, Kaiser-Friedrich-Str. 1, 55116 Mainz, werktags in der Zeit von 7 bis 20 Uhr zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen umfassenden Eindruck über den Bienwald und das bislang größte Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und Offenland.

Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per Mail: w.busch@kreis-germersheim.de.

16.03.2012


Besserer Service in neuen Räumen

Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Eigentümer des Gebäudes 17er-Streße 1, Bülent Yarar, in der neuen Zulassungsstelle in Germesheim. Im Hintergrund: Johannes Klawe, Leiter des Fachbereichs 13, Liegenschaft, Beschaffung", und Christian Jag von der Kreisverwaltung Germersheim.

Teile der Kreisverwaltung sind umgezogen – Weitere folgen

Die neue Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle sowie weitere Behörden haben ihre Arbeit in der 17er-Straße 1 in Germersheim aufgenommen. Ende letzte Woche waren die Fachbereiche 41 „Ordnung und Kommunalaufsicht“, 42 „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“ und die Betreuungsbehörde in die Räume des ehemaligen Caritas-Altenheims gezogen. Der neue Außenstelle der Kreisverwaltung Germersheim befindet sich unweit der bisherigen Adresse im Sparkassengebäude.

„In heller und freundlicher Umgebung können sich hier die Mitarbeiter den Wünschen der Kunden widmen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel bei einem ersten Besuch nach dem Umzug, „Der Service ist deutlich besser, die Technik ist auf dem neusten Stand.“ Die Räume sind alle barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet. Im Ausländerbereich und in der Zulassungs- und Führerscheinstelle gibt es neue Aufrufanlagen. Direkt vor dem Eingang gibt es ausgewiesene Besucherparkplätze.

Insgesamt haben künftig rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung ihren Arbeitsplatz in der 17er-Straße in der Germersheimer Innenstadt. Die neuen Büros verteilen sich auf das Erdgeschoss und die Stockwerke drei bis sechs. Der enorme Sanierungsbedarf am alten Standort hatte einen Umzug notwendig gemacht. „Dass wir in der direkten Nachbarschaft geeignete Räume gefunden haben, ist ein glücklicher Zufall. Für unsere Kunden ist der Weg damit nicht weit, selbst wenn Sie noch an die alte Adresse kommen“, so Landrat Brechtel.

Im selben Haus befindet sich in der ersten und zweiten Etage die Beratungsstelle der Caritas.

In den folgenden Wochen ziehen noch weitere Fachbereiche der Kreisverwaltung Germersheim in die 17er-Straße 1: Ende April zieht das gesamte Jugendamt um und Anfang Mai wechselt der Fachbereich 33 „Abfallrecht und Abfallwirtschaft“ in seine neuen Räume. Die betroffenen Bereiche sind während des Umzugs geschlossen. Über die genauen Umzugs- und Schließzeiten wird noch detailliert informiert. Die Kreisverwaltung bittet, die dann entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Das Jugendamt ist während der Umzugszeit telefonisch erreichbar unter Tel. 07274/53-368. KV Germersheim, Presse

14.03.2012


Ab August 2013 auch Anspruch für alle Einjährigen

Kreisverwaltung informiert zur Kindertagesbetreuung

Bei einem Gespräch des Landrates mit den Leiterinnen und Leitern von Kindertagesstätten aus dem Landkreis wurde deutlich, dass es bei den Eltern im Landkreis Unsicherheiten wegen der Rechtsansprüche auf Kindertagesbetreuung gibt.

Hierzu gibt das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim nachfolgende Informationen:

Jedes Kind, welches das erste Lebensjahr vollendet hat, hat ab 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Dieser Rechtsanspruch richtet sich nicht generell auf einen Platz in einer Kindertagesstätte, sondern kann auch durch einen Platz in der Kindertagespflege gedeckt werden.

Ein Kind, welches das zweite Lebensjahr vollendet hat, hat seit dem 01.08.2010 bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf Erziehung, Bildung und Betreuung im Kindergarten.

Zu beachten ist dabei, dass der Rechtsanspruch auf ein Vormittags- und Nachmittagsangebot (Teilzeitplatz) bezogen ist. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen durchgängigen Ganztagsplatz.

Für ein Kind, welches das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist der Landkreis bestrebt, die bedarfsgerechte Bereitstellung von Plätzen in für diese Altersgruppe geeigneten Kindertagesstätten oder in der Kindertagespflege zu gewährleisten, wenn die Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil einer Erwerbstätigkeit nachgehen (oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder Arbeit suchend sind, sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder Leistungen zur Eingliederung in Arbeit erhalten.)

Soweit für ein Schulkind bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres eine Betreuung nicht im Rahmen der Schule erfolgt, ist der Landkreis bestrebt, eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Plätzen in Horten, bzw. in anderen für diese Altersgruppe geeigneten Kindertagesstätten oder in Kindertagespflege zu gewährleisten.

„Der Landkreis Germersheim ist in Sachen Kinderbetreuung sowohl im Kleinkind- und Kindergartenalter als auch in der Schülerbetreuung schon jetzt gut aufgestellt und bietet bedarfsgerecht Plätze“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Der derzeitige Ausbau der U-3-Plätze ist nahezu abgeschlossen und wird weiter fortgesetzt.

Seit dem 1. August 2010 ist der Besuch des Kindergartens für Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an bis zum Schuleintritt beitragsfrei. Für Mittagessen wird vom Träger der Einrichtung ein gesonderter Beitrag erhoben.

Für Kinder vor Vollendung des zweiten Lebensjahres, für Schulkinder, für Kinder in Krippen und für Kinder in Kindertagespflege werden Elternbeiträge erhoben. Für Mittagessen wird vom Träger der Einrichtung ein gesonderter Beitrag erhoben.

Für weitere Fragen stehen Frau Monika Kaarow (Tel.: 07274/53-367) für den Bereich der Kindertagesstätten und Frau Kerstin Raithel (Tel.: 07274/53-491) für den Bereich der Kindertagespflege gerne zur Verfügung. KV Germersheim, Presse

13.03.2012


Landrat protestiert bei Ministerin gegen Mittelkürzung bei der Schulsozialarbeit

Mit einem Schreiben an Ministerin Irene Alt, Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, protestiert Landrat Dr. Fritz Brechtel gegen die Kürzungen der Landesförderung im Bereich der Schulsozialarbeit: „Die drastischen Kürzung würde für unseren Haushalt ein weiteres Defizit von 48.000 Euro im Jahr 2012 und 93.000 Euro im Jahr 2013 bedeuten. Ein Rückzug aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit ist nach unserer Ansicht ein Schritt und ein Zeichen in die falsche Richtung. Gerade im präventiven Bereich der Jugendhilfe wird den Investitionen in die Schulsozialarbeit eine enorm hohe Bedeutung beigemessen. Prognosen und empirische Untersuchungen machen klar, dass auch in naher Zukunft ein enormer Bedarf im Jugendhilfebereich bestehen bleibt.“

Der Kreischef ist bestürzt: „Bereits seit einigen Jahren hat der Landkreis die Notwendigkeit der Sozialarbeit an Schulen erkannt. Wir betreiben und fördern massiv den Ausbau von Schulsozialarbeiterstellen, so dass wir im landesweiten Vergleich bestens aufgestellt sind.“ Im Kreis Germersheim werden 24 Schulen mit Schulsozialarbeit bedient, was Kosten von insgesamt über 1, 1 Mio. Euro bedeuten. Diese verteilen sich auf den Kreis (rund 600.000 Euro) die Standortgemeinden der Schulen (ca. 220.000 Euro). Das Landesministerium hat sich bisher mit ca. 290.000 Euro an den Kosten für die Schulsozialarbeit beteiligt.

Die Ministerin hat bei der Kürzungen auf die Mittel des „Bildungs- und Teilhabepakets“ für die Schulsozialarbeit verwiesen. „Dieses Geld ist aber nicht dazu gedacht, dass es vom Land abgeschöpft wird, indem es eigene Mittel kürzt. Viel mehr möchte uns der Bund dabei unterstützen, die Angebote auszuweiten. Wir haben mit diesem Geld geplant, an zwei weiteren Schulen Schulsozialarbeit neu einzurichten. Durch die Mittelkürzungen bereichert sich letztlich das Land an den Hilfen, die der Bund den Kommunen aus gutem Grund zugestanden hat“, sagt Brechtel. „Die geplanten Kürzungen der Landesförderung sind für uns nicht hinnehmbar. Wir hoffen, dass die geplanten Reduzierungen nochmals überprüft werden und der Regierungsentwurf entsprechend positiv geändert wird“, heißt es abschließend in dem Schreiben an Ministerin Alt. KV Germersheim, Presse

13.03.2012


Gästezahlen im Kreis Germersheim steigen

Nachenfahrt auf dem Altrhein

Landrat Brechtel: Gutes Zusammenspiel der Touristiker

„Auch 2011 konnten die Gästezahlen weiter gesteigert werden, nachdem 2010 die 50.000-Grenze bei den Gästeankünften im Landkreis Germersheim erstmals überschritten wurde“, berichtet der Vorsitzende des Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Die positiven Zahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit insgesamt rund 37,5 Millionen Euro Wertschöpfung in 2011 ist auch die wirtschaftliche Bedeutung für unseren Landkreis nicht zu unterschätzen. Dabei haben wir, wie der Blick auf die Nachbarregionen zeigt, noch deutliches Entwicklungspotential.“

Landrat Brechtel bedankt sich ausdrücklich bei allen teilnehmenden Kommunen im Kreis und bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für die gute Kooperation und das herausragende Engagement, ohne welches dieses gute Ergebnis nicht möglich gewesen wäre. „Wir dürfen nicht übersehen, dass dieser Erfolgskurs mit minimalem Mittel- und Personaleinsatz geleistet wird, deshalb ein großes Dankeschön an alle Beteiligten“, so der Landrat.

Die Ergebnisse des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz ergeben für die Region ein positives Bild. Verglichen zum Vorjahr sind im Landkreis Germersheim die Gästeankünfte um 7,2 % auf 54.182 gestiegen. Der Landkreis Germersheim liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt. Bei den Gästeankünften gab es im Land eine Steigerung um 6,3 %, pfalzweit 4,2 %. Die Zahl der Übernachtungen ist leicht gesunken, um 1,1 % auf 135.715. Landesweit sind die Übernachtungen dagegen um 4,2 %, in der Pfalz um 2,6 % gestiegen. In den statistischen Zahlen sind alle Beherbergungsbetriebe mit über acht Betten im Landkreis Germersheim enthalten.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hat sich demnach verringert und betrug 2011 2,5 Tage. 2010 waren es durchschnittlich 2,6 Tage, die die Gäste in der Südpfalz verweilten. „Dies entspricht dem bundesweiten Trend zu Kurz- und Wochenendreisen“, so die SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig. Die meisten Gäste kamen von April bis Oktober, der stärkste Monat war September.

2011 gab es im Landkreis Germersheim 45 meldepflichtige Betriebe mit 1.241 Betten, von denen sich die meisten in der Verbandsgemeinde Lingenfeld (225) befinden.

Die Auslastung lag bei ca. 25,5 %. 2010 waren 47 Betriebe mit insgesamt 1.228 Betten gemeldet. Diese waren zu ca. 27 % ausgelastet. In diesen Zahlen sind allerdings die Ferienwohnungen und Privatzimmeranbieter nicht enthalten.

Auch die Zahl der Ferienwohnungen im Kreis Germersheim nimmt von Jahr zu Jahr zu. Laut eigener Erhebung des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. gab es im Landkreis Germersheim 2011 116 Ferienwohnungen und Privatzimmeranbieter; 2010 waren es 98 Ferienwohnungen sowie Privatzimmeranbieter; 2009 waren es insgesamt 85, 2008 81 Ferienwohnungen und Privatzimmeranbieter.

Der Anteil der ausländischen Gäste an den Übernachtungen beträgt 14.071 Übernachtungen, d.h. etwas mehr als 10 %. Die meisten ausländischen Gäste kamen aus Nordamerika, gefolgt von den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. 2010 lag der Anteil bei ca. 11 % bzw. 15.124 Übernachtungen.

Die meisten Gäste übernachteten 2011 in Kandel (ca. 12.000), gefolgt von Bellheim (ca. 10.400) und Germersheim (ca. 9.600).

Für die Wertschöpfung bedeutet dies, dass die Übernachtungsgäste ca. 13 Mio. Euro im Landkreis Germersheim ausgegeben haben (Bruttoumsatz berechnet nach Deutschem Wirtschaftswissenschaftlichem Institut für Fremdenverkehr DWIF).

Bei den Tagestouristen sieht es ähnlich gut aus. Die Draisine begrüßte ca. 20.000 Besucher. 5.400 Besucher machten eine Nachenfahrten und an den Stadt- und Festungsführungen nahmen 8.700 Personen teil. Rund 9.400 Gäste besuchten das Deutsche Straßenmuseum, ca. 2.000 das Stadt- und Festungsmuseum, ca. 1.350 das Ziegeleimuseum in Jockgrim sowie ca. 3.600 das Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern. Der Abenteuerpark Kandel meldet 65.000 Besucher. Die Straußenfarm meldet 30.000 Besucher im Park und etwa 58.000 Besucher gesamt.

Insgesamt besuchten 2011 demnach rund 173.450 (2010: 162.600) Tagesgäste die genannten Freizeiteinrichtungen in der Südpfalz. Geht man laut DWIF davon aus, dass die Tagesgäste je Gast rund 20 Euro in der Region ausgeben, ergibt sich ein Bruttoumsatz von rund 3,5 Mio. Euro. Rechnet man dazu die statistisch ermittelten Tagesgäste aufgrund der Übernachtungszahlen von rund 1.056.000 errechnet sich ein Bruttoumsatz von rund 24,5 Mio. Euro.

Insgesamt ist die Grundstimmung bei den touristischen Betrieben positiv und es sind für 2012 weitere Steigerungen zu erwarten. Dies kann nur durch das Zusammenspiel und dem Engagement aller im Tourismus Tätigen erreicht werden.

„Die gemeinsamen Aktivitäten der Tourismusvereine im Landkreis zur Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie Etablierung der Südpfalz als Urlaubsziel nehmen zu“, betont Brechtel. Dazu gehören die Herausgabe einer gemeinsamen Wanderbroschüre, des Urlaubsführers, gemeinsame Anzeigenwerbung oder die Präsentation auf regionalen und überregionalen Tourismusmessen.

„Selbstverständlich unternimmt der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. auch 2012 unterschiedlichste Aktivitäten, um die Attraktivität und die Besucher- und Gästezahlen weiter zu steigern“, ergänzt Silke Wiedrig. Momentan ist der neue Webauftritt mit Online-Buchungsmöglichkeit und interaktiven Karten sowie Tourenplaner in Bearbeitung. Dieser soll im Frühjahr online gehen. Zu den bisherigen Messeauftritten kommen die Urlaubsmesse Horizont in Karlsruhe sowie die Ferienmesse in Freiburg. Angebote und Urlaubsarrangements rund um das Römerschiff sollen weitere Gäste für die Südpfalz begeistern. Die Rheinauen sollen durch eine gezielte Besucherlenkung im Einklang mit der Natur erlebbar gemacht und das Wanderwegeangebot attraktiver gestaltet werden. Entlang der Themenradwege sowie an touristisch attraktiven Punkten werden sog. QR-Codes angebracht, mit Hilfe derer sich interessierte Gäste über das touristische Angebot im Landkreis direkt online über das Handy informieren können. Dies sind weitere Bausteine in Richtung Erlebnis- und Genussregion. KV Germersheim, Presse

12.03.2012


Zensus 2011 geht in die letzte Runde

Unstimmigkeiten sollen geklärt werden - Befragung dient der Ermittlung exakter Einwohnerzahlen

Der Zensus 2011 geht im Landkreis Germersheim mit der Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten in die letzte Runde. „Diese Befragung dient der genauen Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahlen“, erklärt Alfred Gadinger, der Leiter der Zensuserhebungsstelle. Befragt wird nur in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern. Ziel ist es, Unstimmigkeiten zwischen Angaben in den Fragebögen zur Gebäude- und Wohnungszählung sowie den Einträgen im Einwohnermelderegister zu klären. „Das klassische Beispiel sind Adressen, an denen erwachsenen Kinder noch mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, obwohl sie bereits woanders leben und studieren“, erläutert Gadinger.

In Rheinland-Pfalz findet die Befragung an rund 41.000 Adressen statt, Im Landkreis Germersheim sind es ca. 1.500 Adressen. Diese große Zahl erklärt sich vor allem aus der rheinland-pfälzischen Gemeindestruktur. Mehr als 98 Prozent der insgesamt gut 2.300 Gemeinden haben weniger als 10.000 Einwohner. Im Landkreis Germersheim haben (abgesehen von den Städten Germersheim und Wörth mit den Ortsbezirken) 29 Gemeinden weniger als 10.000 Einwohner, dort leben 69,6 Prozent der Kreisbevölkerung. In Gemeinden mit 10.000 und mehr Einwohnern werden die Ergebnisse der Haushaltebefragung, die 2011 stattfand, zur Berechnung der amtlichen Einwohnerzahlen herangezogen. Für kleinere Gemeinden eignet sich dieses Verfahren wegen des zu geringen Stichprobenumfangs nicht.

Die Befragung zur Klärung der Unstimmigkeiten umfasst nur wenige Angaben. Neben Hilfsmerkmalen wie Name und Anschrift werden – bezogen auf den Zensusstichtag 9. Mai 2011 – insbesondere Namen, Geburtsdatum, Geschlecht, Alter, Familienstand, Wohnungsstatus (Haupt- oder Nebenwohnsitz), Anzahl der Personen im Haushalt sowie die Staatsangehörigkeit erfragt. Der Musterfragebogen ist unter www.statistik.rlp.de im Bereich Zensus 2011 / Downloads abrufbar.

Die Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten erfolgt durch ein persönliches Interview. Befragte erhalten dazu in den kommenden Wochen durch eine Interviewerin oder einen Interviewer eine schriftliche Terminankündigung. Sie haben die Möglichkeit, die Angaben gegenüber der Interviewerin oder dem Interviewer zu machen oder den Fragebogen selbst auszufüllen und ihn im ausreichend frankierten Rückumschlag an die Erhebungsstelle der Kreisverwaltung zu senden. Als dritte Alternative steht eine sichere Online-Übermittlung zur Verfügung. Die erforderlichen Zugangsdaten stehen auf dem Fragebogen.

Wie generell beim Zensus 2011 gilt auch bei der Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten, dass die erhobenen Daten nur im abgeschotteten Bereich der statistischen Ämter verbleiben. KV Germersheim, Presse

12.03.2012


Nachrücker im Beirat für Migration und Integration

Sabam Sahinoglu wurde vom Kreistag des Kreises Germersheim als neues Mitglied in den Beirat für Migration und Integration des Landkreises Germersheim gewählt. Sahinoglu rückt für Joyce Elvire Noufélé nach, die aus dem Beirat ausgeschieden ist.

Der Beirat für Migration und Integration besteht aus 15 Mitgliedern. Zehn Beiratsmitglieder wurden am 8. November 2009 von den ausländischen Einwohnern gewählt, fünf weitere Mitglieder wurden satzungsgemäß durch den Kreistag in den Beirat berufen.

10.03.2012


Kreistag beschließt einstimmig Kreishaushalt 2012

Bildung und ÖPNV bleiben wichtige Zukunftsthemen

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 27. Februar den Kreishaushalt für das Jahr 2012 einstimmig verabschiedet. „Trotz struktureller Defizite haben wir auch für dieses Jahr den Schwerpunkt auf wichtige Zukunftsausgaben gelegt. Dazu gehören die Bereiche Schulen und Bildung sowie der öffentliche Nahverkehr“, so Landrat Dr. Brechtel.

So sind im Ergebnishaushalt Aufwendungen von 138,3 Mio. Euro und Erträge von 135,8 Mio. Euro vorgesehen. Ohne zweckgebundene Entschuldungshilfe von 1,5 Mio. Euro durch den Kommunalen Entschuldungsfonds beläuft sich das Haushaltsdefizit auf rund 4 Mio. Euro, das sind 2,8 Mio. Euro (-41 %) weniger als 2011.

Durch die vollständige Übernahme der Realschulen Plus sowie der Harmonisierungskosten für die integrierten Gesamtschulen (ca. 1,5 Mio. Euro) werden weitere Kosten auf den Kreis verlagert. Die Finanzierung erfolgt über die Anhebung der Kreisumlage um 1,5%-Punkte auf 45 v. H. „Die Städte und Verbandsgemeinden werden dadurch dauerhaft entlastet. Diese Entlastungen können auch an die Ortgemeinden weitergegeben werden“, erklärt Brechtel.

Auf den Landkreis kommen infolge veränderter landesgesetzlicher Regelungen weitere Mehrbelastungen zu. So ergeben sich für den Kreis erhöhte Kosten bei der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflege von netto 1,1 Mio. Euro. Auch steigen die Kosten für Schülerbeförderung und ÖPNV (560.000 Euro), für Abschreibungen (380.000 Euro) und den Zinsmehraufwendungen (282.000 Euro).

Der Kreis muss also Mehrbelastungen im Umfang von rund 3 Mio. Euro stemmen. Das entspräche einer Erhöhung der Kreisumlage um drei Punkte. „Um die Kommunen aber nicht zusätzlich zu belasten, wird diese Summe 2012 vollständig vom Kreis getragen“, so der Kreischef.

Auch den für die nächsten 15 Jahre zu erbringenden Jahresbeitrag des Landkreises zum Kommunalen Entschuldungsfonds in Höhe von 725 600.- Euro jährlich übernimmt der Landkreis komplett, ohne die Kommunen weiter zu belasten.

Für Investitionen, insbesondere im Schulbereich, sind Kreditneuaufnahmen in Höhe von 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro) vorgesehen.

„Der Landkreis Germersheim wird trotz schwieriger Haushaltslage wichtige, zukunftsweisende Schwerpunkten wie Kinderbetreuung, Infrastruktur und soziale Gerechtigkeit weiterhin verstärkt fördern“, fasst Landrat Dr. Fritz Brechtel zusammen. „Indes lässt der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz mit seinem Urteil zur Finanzausstattung der Landkreise einen kleinen, Silberstreifen am Horizont aufkommen. In diesem Urteil wurde festgestellt, dass das Land verfassungswidrig handelt, weil es die die Landkreise seit vielen Jahren mit zu geringen Finanzmitteln ausstattet. Das Land muss spätestens bis 1. Januar 2014 den Finanzausgleich neu regeln und den Landkreisen deutlich mehr Geld zur Erfüllung Ihrer Aufgaben zur Verfügung stellen. Das Land ist aufgefordert, umgehend Konsequenzen aus dem Urteil zu ziehen. Richtig wäre, dass es dafür sofort die Verantwortung übernimmt und nicht bis zum Ende der Übergangsfrist 2014 abwartet. Die Kreishaushalte müssen umgehend entlastet werden, um einer zusätzlichen Verschuldung vorzubeugen.“

Nach dem Beschluss des Kreistages muss nun die Aufsichtsbehörde den Kreishaushalt genehmigen. KV Germersheim, Presse

08.03.2012


Ostergeschenk: Vom Goldwaschen und von vergessenen Burgen

Erster Band zur Geschichte des Landkreises Germersheim verschenken

Noch gibt es Exemplare des ersten Bandes der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim“. „Wer für noch ein Ostergeschenk mit lokalem Bezug sucht, liegt damit sicherlich richtig“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

In diesem ersten Band haben die Autoren u. a. Beiträge zu den Themen Goldwäscherei in der Südpfalz, Auswanderung, Burgen im Kreis Germersheim, seismische Aktivitäten, die Revolution von 1848/49, der bayerische Behördenbaustil und Dichter und Schriftsteller der Rheinlandschaft verfasst. Das Buch umfasst etwas 330 Seiten mit 120 Abbildungen. Verkauft wird es in allen Buchhandlungen im Landkreis Germersheim und bei der Kreisvolkshochschule in Germersheim zu einem Preis von 19,80 Euro. Die ISBN-Nummer lautet 978-3-00-032748-3. Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt auch Bestellungen per E-Mail an schriftenreihe@kreis-germersheim.de entgegen. KV Germersheim, Presse

07.03.2012


96 Personen eingebürgert

Aus 23 Ländern, darunter Vietnam, Türkei, Griechenland, Polen, Italien und Kamerun kommen die 96 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 6. März 2012 sind sie deutsche Staatsbürger.

Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Als deutsche Staatsbürger haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der vielen Vereine zu werden.

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Karl-Heinz Simon (Flügel) von der Germersheimer Musikschule. KV Germersheim, Presse

07.03.2012


Nächste Station Landeswettbewerb

Bei der Übergabe der Urkunden: Landrat Dr. Fritz Brechtel (rechts) und Norbert König, Beigeordneter der Stadt Germersheim sowie die Preisträger (von links) Olivia Al-Slaiman, Armin Schneider, Raffael Kind und Camila Azura.

Ehrung der Preisträger von „Jugend musiziert“ 2012

„Es ist immer wieder beeindruckend welche hervorragenden musikalischen Leistungen unsere Kinder und Jugendliche erbringen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Im Rahmen einer von den Preisträgern selbst gestalteten Feierstunde hat er am Sonntag, 26. Februar, die Urkunden an die Preisträger von „Jugend musiziert“ überreicht.

137 Kinder und Jugendliche haben am Wettbewerb „Jugend musiziert“ des Regionalausschusses Südpfalz in Germersheim teilgenommen. Der Regionalausschuss ist ein Zusammenschluss der Kommunen Stadt Neustadt, Stadt Landau und der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim. Unter der Leitung von Gisela Krieg-Hildebrand bewerteten 22 Juroren in der Musikschule Germersheim an zwei Tagen die beeindruckenden Leistungen der Bewerber.

26 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus dem Landkreis Germersheim. Davon qualifizierten sich 13 für die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, außerdem gab es weitere sieben 1. Preise, fünf 2. Preise und einen dritten Preis.

Für den Landeswettbewerb empfohlen haben sich in der Sparte „Klavier vierhändig“ Olivia Al-Slaiman (Germersheim) zusammen mit Partner Armin Schneider, in der Sparte „Duo Klavier und ein Streichinstrument“ Sofia Kontaxi (Hagenbach) mit Partnerin Tabea Köhler (Wörth), sowie Linda Fischer (Germersheim) mit Partnerin Tanya Gonser (Germersheim). In der Sparte „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier“ qualifizierten sich Julia Keck (Germersheim) mit Partnerin Katharina Freund. In der Sparte „Gitarre“ überzeugten Sarah Klamm (Kandel) und Julia Skuballa (Wörth). In der Sparte „Querflöte solo“ qualifizierte sich Miriam Knoll (Wörth-Büchelberg). Im Bereich „Musical“ qualifizierte sich Linda Fischer (Germersheim), in der Sparte „Saxophon“ Kai-Henrik Müller (Leimersheim).

Außerdem wurden sieben weitere 1. Plätze in verschiedenen Sparten vergeben:

Die Preisträger sind: Alyssa Knoll (Wörth Büchelberg), Johanna Kammann (Steinweiler), André Rieder (Kuhardt), Laura Grohmer (Wörth), Ruth Maria Supper (Wörth-Büchelberg), Johanna Supper (Wörth-Büchelberg) und Daniel Buller (Jockgrim).

Hervorragende 2. Plätze erreichten: Anne-Sofie Haag (Wörth), Jule Barz (Leimersheim), Franziska Grein (Kandel), Hannah Meier (Kandel) sowie Anna Maria Dettling (Wörth).

Einen guten 3. Platz belegte David Frank aus Rheinzabern.  KV Germersheim, Presse

06.03.2012


Alexandra Keim ist neue Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis Germersheim

„Schön, dass wir für diese wichtige Stelle eine qualifizierte Kraft gewinnen konnten.“ Mit diesem Worte hat Landrat Dr. Fritz Brechtel die neue Gleichstellungsbeauftragte, Alexandra Keim, begrüßt. Am 1. März begann sie ihre Tätigkeit in der Kreisverwaltung Germersheim.

Alexandra Keim ist Erzieherin, Diplom-Sozialwissenschaftlerin und Erwachsenenbildnerin (Master of Arts). Ihre Schwerpunkte als Gleichstellungsbeauftragte sieht die zweifache Mutter auf der beruflichen Aus- und Weiterbildung junger Erwachsener und Frauen, auf Inklusion von Menschen mit Behinderung sowie auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Genauso wichtig sind mir zum Beispiel Projekte zur Vermeindung von häuslicher Gewalt und auch Themen wie Frauen und Gesundheit oder Integration von Menschen aus dem Ausland“, so Alexandra Keim.

Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gehören laut Landkreisordnung weiterhin u. a. eine Sprechstunde für Einwohnerinnen des Kreises, die Fortschreibung eines Gleichstellungs- bzw. Frauenberichts und die Organisation von Informationsveranstaltungen. Alexandra Keim ist bei der Kreisverwaltung Germersheim unter der Telefonnummer 07274/53-333 oder per E-Mail: a.keim@kreis-germersheim.de KV Germersheim, Presse

06.03.2012


Kommunaler Finanzausgleich – Landkreise seit Jahren unterfinanziert

Landrat Brechtel: Land handelt verfassungswidrig und soll bereits 2012 mit Maßnahmen beginnen

„Mit dem Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz zum Kommunalen Finanzausgleich wird endlich offiziell klargestellt, dass wir seit Jahren zu wenig Geld für zu viele auf uns übertragenen Leistungen vom Land erhalten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Gleichzeitig fordere ich das Land Rheinland-Pfalz auf, nicht bis zum Jahr 2014 zu warten, sondern bereits im laufenden Jahr 2012 mit ersten Maßnahmen zu beginnen, um die Kreishaushalte zu entlasten. Aber nicht nur die unzureichende Finanzausstattung muss deutlich verbessert werden, auch die Ausgestaltung der den Landkreis auferlegten Standards bei Erfüllung seiner Aufgaben ist auf ein angemessenes Maß zu begrenzen. Dies würde, so der Verfassungsgerichtshof dazu beitragen, auch die Ausgaben des Landkreises weiter zu konsolideren.

Auch der Landkreistag fordert angesichts des Urteils eine umgehende finanzielle Entlastung durch das Land.

„Der Haushalt des Landkreises leidet seit Jahren unter einem strukturellen Defizit. Ursächlich sind gesetzliche Aufgaben, die von Bund oder Land den Kreisen übertragen werden, ohne dass das Land den Kreisen hierfür die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung stellt. Damit, so hat das Landesverfassungsgericht nun festgestellt, handelt das Land seit Jahren verfassungswidrig. In diesem Jahr plant das Land, die Landkreise noch stärker finanziell zu belasten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel weiter. Als Beispiele führt er die Schülerbeförderung, Schulbuchausleihe, die Schulsozialarbeit und den Rückzug aus Jugendhilfemaßnahmen an.

Den Kreisen entstehen durch die Neuregelung der Schülerbeförderung enorme Kosten, die vom Land nicht ersetzt werden. Allein der Landkreis Germersheim verzeichnet dadurch eine jährliche Finanzierungslücke von über 200.000 Euro. Bereits im letzten Jahr hatte Brechtel deshalb eine sachgerechte und angemessene Erhöhung des vorgesehenen Mehrbelastungsausgleichs gefordert.

Dies gilt sinngemäß auch für die Aufwendungen, die dem Landkreis in Zusammenhang mit der Schulbuchausleihe entstehen. Die dafür vom Land gewährten pauschalierten Mittel sind nicht auskömmlich.

„Außerdem“, fordert Landrat Brechtel weiter, „soll das Land die Absicht aufgeben, sich aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit zurückzuziehen. Aktuell hat das Land angekündigt, die Landesförderung in diesem Jahr um 25 %, in 2013 um 50 % zu kürzen. Für den Kreis Germersheim entstehen dadurch zusätzliche Einnahmeverluste von ca. 50.000 Euro 2012 und 100.000 Euro in 2013.“

Ein anderes Beispiel sind Jugendhilfemaßnahmen. Brechtel macht die Rechnung auf: „Das Land hat sich seit 2003 aus den Jugendhilfemaßnahmen schrittweise zurückgezogen. Noch 2002 erstattete das Land dem Kreis als Trägern der öffentlichen Jugendhilfe einen Anteil der Kosten der Hilfen zur Erziehung, der Hilfen für junge Volljährige und Eingliederungshilfen in Höhe von 25 %. Im Jahr 2011 betrug dieser Anteile gerade mal noch 14,2 %. Allein deshalb musste der Landkreis seit 2003 einen Einnahmeverlust von ca. 5,8 Mio. Euro in der Jugendhilfe kompensieren.“

Im gleichen Zeitraum wurden beispielsweise bei den stationären und teilstationären Hilfen in der Jugendhilfe durch Beschluss der Jugendhilfekommission auf Landesebene die aufzubringenden Leistungsentgelte um 11,52 % pauschal angehoben.

„Dies sind nur einige Paradebeispiele, weshalb ich das Land dazu auffordere, die Landkreise und kreisfreien Städte schon heute so zu entschädigen, dass keine Deckungslücken entstehen – und nicht erst in zwei Jahren. Im Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs wurde festgelegt, dass „spätestens bis 1.1.2014“ der Finanzausgleich neu zu regeln ist. Es gibt aber kein Verbot, bereits heute mit ersten Maßnahmen zur Erleichterung der kommunalen Haushalte zu beginnen.  Angesichts des Urteils des Verfassungsgerichtes darf das Land den Kommunen nicht noch weitere Lasten aufbürden. Denn das ist das Gegenteil dessen, was das Gericht festgestellt hat. Gleichzeitig kann eine konsequente und ehrliche Überprüfung der aktuellen Standards kurzfristig zu einer maßvollen Haushaltsentlastung beitragen.“

Der Landkreistag fordert angesichts des Urteils des Verfassungsgerichtshofes vom 14.02.2012 zum Finanzausgleich eine umgehende finanzielle Entlastung durch das Land. „Wir haben das Land aufgefordert, seine Verantwortung wahrzunehmen und die Leistungen an die Träger der Jugend und Sozialhilfe (Landkreise und kreisfreie Städte) schon in einem Nachtragshaushalt ab 2012 aufzustocken; schließlich hat das höchste rheinland-pfälzische Gericht die Verfassungswidrigkeit der Finanzausgleiche der letzten fünf Jahre festgestellt“, so der Vorsitzende des Landkreistages Rheinland-Pfalz, Dr. Winfried Hirschberger. Wenn die Landesregierung jetzt nicht reagiere, werde ein verfassungswidriger Zustand einfach fortgeschrieben „Die Landkreise sind seit Jahren um Haushaltskonsolidierung bemüht, müssen aber tagtäglich erfahren, dass durch höhere Standards in der Bundes- und in der Landesgesetzgebung diese Bemühungen nahezu konterkariert werden. Es ist Zeit, den Landkreisen und den kreisfreien Städten sofortige Hilfen zukommen zu lassen. Schließlich hat der Verfassungsgerichtshof mehrfach auf die bestehende finanzielle Notsituation der rheinland-pfälzischen Kommunen aufmerksam gemacht. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind fehl am Platze“, so Dr. Hirschberger weiter: „Im Gegenteil, die Damen und Herren Landräte stehen für Gespräche mit der Landesregierung über Maßnahmen zur Behebung der Unterfinanzierung der rheinland-pfälzischen Kreise jederzeit zur Verfügung. Hierzu gehören selbstverständlich auch die Maßnahmen, mit denen die Kreise Einsparpotenziale bei der Aufgabenwahrnehmung verwirklichen können.“ KV Germersheim, Presse

06.03.2012


Freiwilligentag 2012 der Metropolregion Rhein-Neckar

Landrat ruft zum Mitmachen auf

Unter dem Motto „wir-schaffen-was“ findet am 15. September 2012 der dritte Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. An diesem Tag packen Freiwillige wieder tatkräftig mit an, um zuvor gemeldete Projekte innerhalb eines Tages umzusetzen. Landrat Dr. Fritz Brechtel ruft die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Germersheim auf, sich aktiv daran zu beteiligen: „Ehrenamtliches Engagement spielt bei uns eine große Rolle. Der Freiwilligentag ist eine schöne Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.“

Ab sofort können Mitmach-Aktion gemeldet werden. Geeignet sind Projekte, die innerhalb eines Tages, gemeinsam von mehreren Freiwilligen durchgeführt werden können. Die Anmeldung und Vorstellung des Projektes erfolgt unter www.wir-schaffen-was.de.

Bürgerinnen und Bürger, die die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements an einem Tag ausprobieren und andere unterstützen möchten, können je nach Interesse und Fähigkeiten aus einer Liste von Projekten wählen. Diese Liste ist ab Mitte Juni ebenfalls unter www.wir-schaffen-was.de abrufbar.

Alle zwei Jahre findet der Freiwilligentag der MRN statt. Im Jahr 2010 beteiligten sich 5000 Menschen in über 250 gemeinnützigen Projekten. Auch im Landkreis Germersheim fanden gute Aktionen statt. „2010 war der Freiwilligentag ein großer Erfolg, zahlreiche Helfer haben vieles vollbracht“, so der Landrat, „Das Beste daran war und ist, dass die Ergebnisse des Freiwilligentages bleibend sicht- und erfahrbar sind.“ KV Germersheim, Presse

05.03.2012


Landrat kassierte 1000 Euro für einen guten Zweck

dm-Markt Germersheim spendet für Pumamaqui e.V.

„Knapp 1000 Euro in einer halben Stunde. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen“, freute sich Landrat Dr. Fritz Brechtel nach der Kassier-Aktion im Germersheimer dm-Markt für den gemeinnützigen Vereins Pumamaqui e.V.

30 Minuten lang saß Landrat Brechtel am Mittwoch, 29. Februar, an der Kasse. Die abkassierte Summe von rund 900 Euro stockte der Marktleiter Dieter Bräutigam anschließend auf runde 1000 Euro auf und spendete sie komplett dem Verein. Den Kunden des dm-Marktes gefiel die Aktion und standen für den guten Zweck auch gerne ein paar Minuten länger in der Schlange.

Der Verein Pumamaqui e. V. vermittelt Freiwilligenarbeit vor allem nach Ecuador. Das am 29. Februar gespendete Geld geht zu 100% an das Projekt Grundschule La Hesperia, eine Grundschule im ländlichen Raum Ecuadors, das seit 2010 vom Verein unterstützt wird. Mit dem Geld wird das Gehalt für eine Lehrkraft bezahlt. Weitere Informationen zu Pumamaqui e. V. gibt es unter www.pumamaqui.de KV Germsheim, Presse

02.03.2012


Stabwechsel im Fachbereich „Gesundheit und Verbraucherschutz“

(von links nach rechts): Landrat Dr. Fritz Brechtel, Dr. Gerd Zimmermann, Dr. Christian Jestrabek und der Kreisbeigeordnete Andy Becht.

Dr. Zimmermann in den Ruhestand verabschiedet – Dr. Jestrabek als neuer Leiter bestellt

Der Leiter des Fachbereichs „Gesundheit und Verbraucherschutz“ der Kreisverwaltung Germersheim, Dr. Gerd Zimmermann, hat am Mittwoch, 29. Februar, den Beginn seines Ruhestands gefeiert. Landrat Dr. Fritz verabschiedete ihn mit einer kleinen Feierstunde: „Herzlichen Dank für Ihr Engagement und ihren Einsatz zum Wohle der Kreisbevölkerung“.

Dr. Gerd Zimmermann kam im Januar 2003 als Medizinaldirektor zur Kreisverwaltung Germersheim. Und wurde zum Leiter des Gesundheitsamtes bestellt. Vier Jahre später wurden die Fachbereiche Gesundheitsamt und Lebensmittelüberwachung/Veterinärwesen zusammengelegt. Dr. Zimmermann übernahm die Fachbereichsleitung. Im Jahr 2009 folgte die Ernennung zum Leitenden Medizinaldirektor.

Für den neuen Lebensabschnitt wünschte ihm Landrat Brechtel alles erdenklich Gute und viel Zeit für seine Hobbys bzw. für die Familie. Den guten Wünschen schlossen sich die Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch, der Kreisbeigeordnete Andy Becht, Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretenden Personalratsvorsitzende, Norbert Pirron, an.

Nachfolger von Dr. Gerd Zimmermann ist sein bisheriger Stellvertreter, Dr. Christian Jestrabek. Ab sofort übernimmt er die Leitung des Fachbereichs 43 „Gesundheit und Verbraucherschutz“. KV Germersheim, Presse

01.03.2012


Kreistag beschließt wichtige Verbesserungen der Schullandschaft

Landrat: Technikgymnasium würde vordringlichen Bedarf am Arbeitsmarkt abdecken

„Die Schullandschaft im Kreis hat sich rasant und äußerst positiv entwickelt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in der Kreistagssitzung vom 27. Februar, „Jetzt ist es wichtig, behutsam weitere Weichen zu stellen, um diese Bildungserfolgen auszubauen.“ Dem entsprechend hat der Kreistag mehrheitlich der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes für die Jahre 2011/12 bis 2016/17 mit Ausblick auf 2025 zugestimmt. Außerdem soll erneut ein Antrag auf Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Technik, an der Berufsbildenden Schule Germersheim gestellt werden.

„Die Einrichtung eines Technikgymnasiums würde dem steigenden Bedarf des Arbeitsmarktes an technisch orientierten Auszubildenden bzw. Studierenden nur gerecht“, untermauerte Landrat Brechtel die Entscheidung. Er führte weiter aus, dass eine Konkurrenzsituation zum bestehenden Wirtschaftsgymnasium oder zu den künftigen Sekundarstufen II an den Integrierten Gesamtschulen im Kreis nicht zu erwarten ist, da die technische Orientierung ein Alleinstellungsmerkmal der Schule wäre: „Im Sinne einer bedarfsorientierten Schulbildung, einer Sicherung des Wirtschafts- und Bildungsstandortes und einer Durchlässigkeit des Schulsystems ist die Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Technik, also der richtige Schritt.“

Weitere Initiativen, zum Beispiel für Realschulen Plus im Landkreis zusätzliche Bildungsgängen in der Sekundarstufe II zu beantragen (Fachoberschule FOS), wurden vom Kreistag zunächst noch zurückgestellt. „Es wichtig, mit Bedacht derartige neue Angebote einzuführen, um nicht die gewünschte und stabile Entwicklung der IGSen zu beeinträchtigen. Wir werden aber im nächsten Kreisausschuss das Thema FOS auf der Tagesordnung haben“, sagte Brechtel.

Die Option für künftige Einrichtungen von FOS bei Realschulen Plus im Kreis Germersheim bleibt damit offen. „Jedoch“, betonte der Kreischef, „soll diese vorläufige Zurückhaltung nicht dazu führen, dass benachbarte Landkreise und Städte bei der Vergabe von entsprechenden Optionen profitieren und im Kreis Germersheim möglicherweise zu Standortnachteilen führt. Deshalb wird die Verwaltung das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur nachdrücklich darum bitten, auf diese vorläufige Zurückhaltung in Bezug auf mögliche Vergaben von Optionen für FOS an Realschulen Plus benachbarter Landkreise und Städte besondere Rücksicht zu nehmen.“

Außerdem beschloss der Kreistag beim zuständigen Ministerium, die Genehmigung zur Einrichtung des Bildungsganges Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung „Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Logistik“, an der BBS zu beantragen. Dieser Bildungsgang hat das Ziel, aufbauend auf der beruflichen Erstausbildung, qualifizierten Mitarbeitern aus der gesamten Querschnittsfunktion Logistik Berufs- und Aufstiegschancen zu eröffnen“, erläuterte Landrat Brechtel.

Die Auszubildenden-Zahlen in dem Ausbildungsberuf „Fachkräfte für Lagerlogistik“ am BBS-Standort Wörth nehmen stetig zu. Auch stellt die Ausbildung der „Fachkräfte für Lagerlogistik“ mittlerweile einen Schwerpunkt im Rahmen der vielfältigen kaufmännischen Ausbildungsberufe der BBS dar. Zusammen mit den wirtschaftlichen Standortfaktoren im Landkreis Germersheim waren es für den Kreistag gute Gründe, sich für den Antrag auszusprechen. Brechtel ergänzt: „Zudem sind bereits alle sächlichen und räumlichen Ausstattungen zur Einrichtung dieses Bildungsganges am Standort Wörth vorhanden. Es würde also keine Baumaßnahmen erforderlich.“ Sollte das zuständige Ministerium dem Antrag folgen, könnte zum Schuljahr 2013/14 mit dieser Ausbildung begonnen werden. KV Germersheim, Presse

29.02.2012


Resolution zum Zwischenlager Philippsburg beschlossen

Germersheim- „Der Landkreis Germersheim kann als unmittelbarer Nachbar besonders von den Risiken betroffen sein, die die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Zwischenlager Philippsburg bergen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Kreistagssitzung am 27. Februar. Deshalb hat der Kreistag eine entsprechende Resolution zur Genehmigung für die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen verabschiedet. Darin werden Bund und Länder aufgefordert, an der derzeitigen Genehmigungs- und Rechtslage für Standortzwischenlager unumstößlich festzuhalten. Außerdem sollen Bund und Länder noch vor Ablauf der Genehmigungsfrist für das Zwischenlager für eine Endlagerung der bestrahlten Brennelemente außerhalb der Standort-Zwischenlager sorgen.

Die EnBW Kraftwerk AG hatte im Jahr 2003 vom Bundesamt für Strahlenschutz die Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Standort-Zwischenlager in Philippsburg erhalten. Sie umfasst die Zwischenlagerung von 152 Castoren bis zur Endlagerung, maximal 40 Jahre ab erstmaliger Einlagerung (2007). Diese sind befüllt mit bestrahlten Brennelementen des Siedewasserreaktors des Kernkraftwerkes KKP 1 und des Druckwasserreaktors des Kernkraftwerkes KKP 2 am Standort Philippsburg.

„Eine Lagerung von Brennelementen aus anderen Kraftwerken und der Wiederaufbereitung würde gegen geltendes Recht verstoßen bzw. gegen die von der EnBW Kraftwerk AG beantragte Genehmigung“, betont Landrat Brechtel.

In der Resolution werden die drei Risiken für den Landkreis Germersheim als unmittelbarer Nachbar dargestellt: die aktive Produktion in Block II, die Nachbetriebsphase in Block I und das Standortzwischenlager. „Unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten ist eine Erweiterung dieser Risiken nicht tolerierbar. Abfälle aus der Wiederaufbereitung und/oder von anderen Kernkraftwerksstandorten dürfen deshalb in Philippsburg nicht aufgenommen werden“, heißt es daher in der Resolution.

Mit dieser Resolution unterstützt der Landkreis Germersheim das Ansinnen der Stadt Philippsburg, die ebenfalls eine Resolution erlassen hat. KV Germersheim, Presse

28.02.2012


Kreisverwaltung informiert Bürger ganz persönlich

Neuer kostenloser Terminservice der Abfallwirtschaft neu am Start

Die Abfallwirtschaft im Landkreis Germersheim präsentiert einen weiteren Baustein ihres Kommunikations-Konzeptes.

Benno Heiter, 1. Kreisbeigeordneter und Abfalldezernent, stellt das neueste Produkt des Fachbereiches vor: den Terminservice. Er ist seit 20. Februar am Start.

Der Terminservice bietet jedem Bürger mit Internetzugang die Möglichkeit, sich die Abfuhrtermine per Mail schicken zu lassen. Dabei kann man auswählen ob man diese Mitteilung einen Monat, zwei Wochen oder zwei Tage im Voraus erhalten möchte. „Gerade bei Terminverlegungen vor und nach Feiertagen ist dies sehr hilfreich. Und dieser Service ist kostenlos“, erläutert Heiter.

„Wir denken“ so der 1. Kreisbeigeordnete, „dass dieser Service eine gute Ergänzung zum Abfallkalender darstellt und zudem auch Hausverwaltungen und Hausmeistern nützlich sein kann“.

Einzige Voraussetzung ist dass man sich registrieren lässt. Dafür gibt man auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran Namen und E-Mail Adresse an zudem die Adresse für die man die Abfuhrtermine benötigt.

Das Abbestellen des Terminservice geht genauso kinderleicht. KV Germersheim, Presse

24.02.2012


Neue Mitarbeiterin in der Leitstelle für Integration

(vlnr): Tanja Koch, Leitende staatliche Beamtin, Herbert Wirth, Leiter des Fachbereichs 41 "Ordnung, Kommunalaufsicht", Laura Frey, Mitarbeiterin in der Leitstelle für Integration, Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Laura Frey hat die Aufgaben der Leitstelle für Integration bei der Kreisverwaltung Germersheim übernommen. „Es ist gut, dass wir eine engagierte Fachkraft für dieses wichtige Aufgabe gefunden haben“, stellt Landrat Dr. Fritz Brechtel die neue Mitarbeiterin vor.

Die 27 Jahre alte Diplom-Sozialwissenschaftlerin kümmert sich seit Dezember hauptsächlich um das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt „InProcedere. Bleiberecht durch Arbeit“. Ziel des Projektes ist die Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen.

Zudem ist Laura Frey für die Leitstelle für Integration und für die Geschäftsführung des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Germersheim verantwortlich. „Eines der großen anstehenden Projekte für Frau Frey wird die Mitarbeit bei der Entwicklung eines Integrationskonzeptes für den Landkreis Germersheim sein“, sagt Landrat Brechtel.

Laura Frey spezialisierte sich bereits während ihres Studiums auf den interkulturellen Bereich. Bevor sie die Stelle bei der Kreisverwaltung Germersheim antrat, arbeitete sie beim Internationalen Bund in Karlsruhe. KV Germersheim, Presse

23.02.2012


Bernd Holzmann erhält Ehrenurkunde des Landes für 50-jährige Betriebszugehörigkeit

Sein 50-jähriges Firmenjubiläum bei Nolte-Möbel in Germersheim hat Bernd Holzmann bereits im letzten Jahr gefeiert. Jetzt überreichte ihm Landrat Dr. Fritz Brechtel anlässlich dieses besonderen Verdienstes die Ehrenurkunde des Landes Rheinland-Pfalz. „Fünf Jahrzehnte ununterbrochen in einem Betrieb zu arbeiten, die Freude an seiner Aufgabe nicht zu verlieren und sich stets im Sinne eines Unternehmens zu engagieren, ist aller Ehren wert“, sagte Landrat Brechtel während einer kleinen Feierstunde bei Nolte-Möbel.

Philip Mathon, Geschäftsführer, gratulierte Bernd Holzmann zu diesem besonderen Jubiläum: „Sie haben alle Höhen und Tiefen des Unternehmens miterlebt und haben sich stets aktiv eingebracht.“

„Auf Mitarbeiter wie Herrn Holzmann sind wir stolz“, betonten Maren Schmitt-Nolte und die Geschäftsführer Ralf Jourdan und Rolf Stadler, „Sie tragen zur kontinuierlichen Entwicklung des Unternehmens bei. Wir danken ihm für sein unermüdliches Engagement über 50 Jahre hinweg.“

Bernd Holzmann begann 1961 bei Nolte-Möbel die dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann. Anschließend arbeitete er im Versand, wechselte in den Verkauf von Küchen und letztendlich zum Möbelverkauf. Inzwischen ist Holzmann im Ruhestand. Er selbst bezeichnet sich als „Nolte-Mensch durch und durch“ und kehrt noch heute gerne an „seine“ Arbeitsstätte zurück.

22.02.2012


Urteil zum Kommunalen Finanzausgleich

Landrat Brechtel: Land soll bereits 2012 mit Maßnahmen beginnen!

Landrat Dr. Fritz Brechtel hat das Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz zum Kommunalen Finanzausgleich grundsätzlich begrüßt: „Damit wird endlich offiziell klargestellt, dass wir seit Jahren zu wenig Geld für zu viele auf uns übertragenen Leistungen vom Land erhalten. Gleichzeitig fordere ich das Land Rheinland-Pfalz auf, nicht bis zum Jahr 2014 zu warten, sondern bereits im laufenden Jahr 2012 mit ersten Maßnahmen zu beginnen, um die Kreishaushalte zu entlasten. Aber nicht nur die unzureichende Finanzausstattung muss deutlich verbessert werden, auch die Ausgestaltung der den Landkreis auferlegten Standards bei Erfüllung seiner Aufgaben ist auf ein angemessenes Maß zu begrenzen. Dies würde, so der Verfassungsgerichtshof dazu beitragen, auch die Ausgaben des Landkreises weiter zu konsolideren.

„Der Haushalt des Landkreises leidet seit Jahren unter einem strukturellen Defizit. In diesem Jahr plant das Land, die Landkreise noch stärker finanziell zu belasten“, so der Kreischef weiter. Als Beispiele führt er die Schülerbeförderung, Schulbuchausleihe, die Schulsozialarbeit und den Rückzug aus Jugendhilfemaßnahmen an.

Den Kreisen entstehen durch die Neuregelung der Schülerbeförderung enorme Kosten, die vom Land nicht ersetzt werden. Allein der Landkreis Germersheim verzeichnet dadurch eine jährliche Finanzierungslücke von über 200.000 Euro. Bereits im letzten Jahr hatte Brechtel deshalb eine sachgerechte und angemessene Erhöhung des vorgesehenen Mehrbelastungsausgleichs gefordert.

Dies gilt sinngemäß auch für die Aufwendungen, die dem Landkreis in Zusammenhang mit der Schulbuchausleihe entstehen. Die dafür vom Land gewährten pauschalierten Mittel sind nicht auskömmlich.

„Außerdem“, fordert der Landrat Brechtel weiter, „soll das Land die Absicht aufgeben, sich aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit zurückzuziehen. Aktuell hat das Land angekündigt, die Landesförderung in diesem Jahr um 25 %, in 2013 um 50 % zu kürzen. Für den Kreis Germersheim entstehen dadurch zusätzliche Einnahmeverluste von ca. 50.000 Euro 2012 und 100.000 Euro in 2013.“

Ein anderes Beispiel sind Jugendhilfemaßnahmen. Brechtel macht die Rechnung auf: „Das Land hat sich seit 2003 aus den Jugendhilfemaßnahmen schrittweise zurückgezogen. Noch 2002 erstattete das Land dem Kreis als Trägern der öffentlichen Jugendhilfe einen Anteil der Kosten der Hilfen zur Erziehung, der Hilfen für junge Volljährige und Eingliederungshilfen in Höhe von 25 %. Im Jahr 2011 betrug dieser Anteile gerade mal noch 14,2 %. Allein deshalb musste der Landkreis seit 2003 einen Einnahmeverlust von ca. 5,8 Mio. Euro in der Jugendhilfe kompensieren.“

Im gleichen Zeitraum wurden beispielsweise bei den stationären und teilstationären Hilfen in der Jugendhilfe durch Beschluss der Jugendhilfekommission auf Landesebene die aufzubringenden Leistungsentgelte um 11,52 % pauschal angehoben.

„Dies sind nur einige Paradebeispiele, weshalb ich das Land dazu auffordere, die Landkreise und kreisfreien Städte schon heute so zu entschädigen, dass keine Deckungslücken entstehen – und nicht erst in zwei Jahren wie im Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs festgelegt. Angesichts des Urteils des Verfassungsgerichtes darf das Land den Kommunen nicht noch weitere Lasten aufbürden. Denn das ist das Gegenteil dessen, was das Gericht festgestellt hat. Gleichzeitig kann eine konsequente und ehrliche Überprüfung der aktuellen Standards kurzfristig zu einer maßvollen Haushaltsentlastung beitragen.“ KV Germersheim, Presse 

16.02.2012


Gewinnbringende Arbeit in doppeltem Maße

Caritasverband eröffnet „Warenkorb“ in Germersheim / Siebtes Sozial-Kaufhaus in der Diözese Speyer

Ermutigung und Antrieb soll der „Warenkorb“ in Germersheim sein, betonte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer am Freitag bei der Eröffnung des siebten Sozial-Kaufhauses in der Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Speyer. Als Segen solle die Einrichtung dienen für all diejenigen, die der Hilfe bedürfen. „Ich hoffe“, so Hundemer, „dass das Wohlfühlen bei den Menschen ankommt, die es brauchen.“

Großzügig sind die räumlichen Verhältnisse, die dem Caritasverband in seiner neuen Einrichtung zur Verfügung stehen. Während Möbel – vom Stuhl bis zum Doppelbett – und voll funktionsfähige Elektrogeräte in einem separaten Raum im Erdgeschoss auf neue Besitzer warten, ist in der ersten Etage alles zu finden, was zu Haushalt, Kleiderschrank und Spielzimmer gehört. Vom Messer bis zum Weinglas, von Puppen bis zur DVD, von Blusen bis zum Stiefel  - alle Waren sind übersichtlich in Regale einsortiert und an drehbaren Kleiderständern sortiert.

„Wir sind sicher, dass wir hier eine gewinnbringende Arbeit leisten können“, betonte Peter Lehmann, der Gesamtleiter der „Warenkorb„-Kaufhäuser in der Diözese Speyer. Der „Warenkorb“ sei eine Einkaufsmöglichkeit für Menschen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet seien. „Die gute konjunkturelle Entwicklung kommt nicht bei jedem an“, stellte Lehmann heraus und ergänzte: „Dass man Arbeit hat, bedeutet nicht gleichzeitig, dass das Einkommen genügt.“ Der Warenkorb schaffe vielen die Möglichkeit, sich etwas leisten zu können, was sonst auf der Wunschliste hätte stehen bleiben müssen.

„Durch das Geben ist das Nehmen möglich“, unterstrich Lehmann und dankte in dem Zusammenhang allen Spendern, die das Füllen der Regale durch die Weitergabe gut erhaltener Produkte möglich gemacht hätten. Auf den umweltpolitischen Aspekt, der durch den Warenkorb Beachtung erfahre, verwies Lehmann ebenso: „Wir führen alle Produkte in den Verbrauchskreislauf zurück.“ Er hob die problemlose Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Germersheim in Zusammenhang bei der Einrichtung des Warenkorbes hervor.

Durch das Miteinander im Team ein neues Selbstwertgefühl entwickeln

„Der Warenkorb will arbeitslosen Personen neue Zukunftsperspektiven erschaffen“, wies er auf die zweite Säule des „Warenkorbs“ hin. In Zusammenarbeit mit den Jobcentern werden in den sieben Warenkörben des Caritasverbandes Arbeitsgelegenheiten für Empfänger des Arbeitslosengeldes II geschaffen. Durch berufliche Schulung und Qualifizierung bekommen Langzeitarbeitslose neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Durch den Einsatz würden die Menschen wieder an das regelmäßige Arbeiten gewöhnt und ihnen werde ermöglicht, durch das Miteinander im Team ein neues Selbstwertgefühl zu entwickeln. „Caritasarbeit ist Hilfe zum Leben“, machte Lehmann deutlich. Dabei komme es nicht auf religiöse oder politische Herkunft an. Ausschlaggebend sei in jedem Fall die aktuelle Lebenssituation.

Glücklich über die gelungene Einrichtung des Warenkorbes in Germersheim war auch Filial-Leiterin Natascha Hess. Die konnte neben zahlreichen Mitarbeitern des Caritasverbandes auch Landrat Dr. Fritz Brechtel und den Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile begrüßen. Beide hoben die Bedeutung des Sozial-Kaufhauses für die Stadt und den Landkreis Germersheim hervor. Für die musikalische Gestaltung der Einweihung zeichnete das Hoffmann-Hammer-Duo aus Neupotz verantwortlich.

Kontakt:

Caritas-Warenkorb Germersheim
Waldstrasse 5e
76726 Germersheim
Telefon: 07274 973844-0

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 bis 18 Uhr - Dienstag und Freitag 10 bis 14 Uhr KV Germersheim, Presse

14.02.2012


Gelungene Präsentation des Südpfalz-Tourismus auf der Horizont in Karlsruhe

Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. präsentierte sich dieses Jahr zum zweiten Mal auf der Horizont Outdoor Messe in Karlsruhe. Am Sonntag, 5. Februar versorgten sich zahlreiche Besucher am gemeinsamen Stand von Vis-à-vis mit allem, was die Pfalz und weitere Partner aus Baden und dem Elsass zum Thema Wandern und Radfahren bieten. Stark nachgefragt wurden insbesondere der aktuelle Wanderführer sowie die kürzlich erschienene Radwanderkarte für die Südpfalz. Viele Besucher am Stand waren selbst schon Urlauber in der Südpfalz und suchten nun gezielt nach weiteren Ausflugstipps. Dabei kam vor allem der neue Flyer zum Römerschiff „Lusoria Rhenana“ sehr gut an. Erholung am und auf dem Wasser gehören für viele Urlauber in der Südpfalz zu einem gelungenen Aufenthalt dazu und finden verstärkt Anklang. Der Vorsitzende des SÜD Landrat Dr. Brechtel und Geschäftsführerin Silke Wiedrig freuen sich über die große Resonanz. Schließlich zeige dies erneut, dass viele Tagesgäste aus dem Raum Karlsruhe in die Südpfalz kommen. KV Germersheim, Presse

14.02.2012


Bürgersprechstunde des Landrats in Rülzheim

Ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen des Kreises Germersheim hat Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er bietet deshalb unter anderem jeden Monat in einem anderen Ort des Kreises eine Bürgersprechstunde an. Im Gespräch mit dem Landrat können direkte Anliegen, Tipps, Probleme, kurzum alles, was die Menschen mit Blick auf die Zuständigkeit des Kreises auf dem Herzen haben, erörtert werden. Ziel der Bürgersprechstunde ist es, nicht nur von bürgernaher Verwaltung zu reden, sondern sie auch „da, wo der Schuh drückt“ zu praktizieren. In Entscheidungsvorgänge, mit denen sich bereits ein Gericht befasst, darf der Landrat jedoch nicht eingreifen. Ähnliches gilt für Dinge, die in die Kompetenz anderer Behörden oder der Gemeinden fallen. In solchen Fällen hat er allenfalls die Möglichkeit, sich das Problem anzuhören und sich um eine Vermittlung zu bemühen.

Nächster Termin ist Donnerstag, 8. März, ab 15.30 Uhr, in der Verbandsgemeindeverwaltung Rülzheim, Am Deutschordensplatz 1, Trauzimmer. Damit möglichst viele BürgerInnen die Gelegenheit nutzen können, sollten die einzelnen Gespräche nicht länger als eine Viertelstunde dauern. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet Brechtel darum, dass sich alle Interessierten bis zum 1. März bei seinem Persönlichen Referenten Ralph Lehr unter Tel.: 07274/53-202, E-Mail: r.lehr@kreis-germersheim.de anmelden und auch schon grob angeben, um was es geht.

Sommerferienaktion Kinderstadt Astropolis geht in eine neue Runde

Seit 2003 sind die Kinderstädte Astropolis und Kätschapaso schon ein fester Bestandteil des Ferienprogramms für die Kinder aus Wörth, Germersheim und dem gesamten Landkreis geworden.

Auch die MitarbeiterInnen aus den Daimler Werken in Germersheim und Wörth verlassen sich jährlich auf die gute Kooperation, um Familie und Beruf in den Ferienzeiten gut miteinander zu vereinbaren. In diesem Jahr geht es mit Astropolis 2012 in Wörth weiter.

In den letzen drei Wochen der Sommerferien (23.07. – 10.08.2012) veranstaltet der Internationale Bund in Zusammenarbeit mit den Städten Germersheim und Wörth und „Beruf & Familie“ der Daimler AG Wörth und Germersheim bereits zum fünften Mal das Ferienangebot Kinderstadt Astropolis. Die Kinderstadt findet dieses Jahr wieder vor dem Mehrgenerationenhaus in der Ahornstraße 5 in Wörth statt. Teilnehmen dürfen alle Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren (23.07.1999 – 23.07.2006).

Die Kinderstadt Astropolis ist montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 h geöffnet. Die Anmeldung ist nur wochenweise möglich. Der Kinderstadtbus fährt zwischen Germersheim und Wörth.

Hinter der Kinderstadt verbirgt sich ein aufregendes Abenteuer, in dem sich Spiel und Wirklichkeit auf vielfältige Art und Weise verbinden. Die Kinder sind aufgefordert, innerhalb eines vorgegebenen Rahmens eine Idee von Zusammenleben und Arbeiten zu entwickeln und umzusetzen. In Astropolis gibt es alles, was es in einer richtigen Welt auch gibt: eine Bäckerei, ein Arbeitsamt, eine Polizei, ein Einwohnermeldeamt, eine Zeitung und natürlich auch einen Bürgermeister, um nur einiges zu nennen.

Die Anmeldung ist ab Montag, den 06. Februar möglich. Die Anmeldeunterlagen sind im Internet unter www.juz-ger.de bzw. unter www.mgh-woerth.de erhältlich. Wir bitten Sie, diesen Weg falls möglich immer zuerst zu wählen. Die Spielregeln der Kinderstadt wurden überarbeitet und in einem Flyer zusammengefasst. Die Spielregeln sind zusammen mit der Anmeldung erhältlich und bilden die Grundlage für die Kinderstadt.

Telefonisch können sich interessierte Eltern zwecks Informationen an das Kinder- und Jugendzentrum in Germersheim, Frau Majoran oder Herr Leingang, unter 07274 – 702534 wenden. Jedes Jahr sind wir auch auf der Suche nach engagierten Personen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit während der Kinderstadt haben.

Dabei suchen wir nicht nur Jugendliche, die mind. 16 Jahre alt sein sollen. Auch Mütter, Väter oder SeniorInnen, die gerne werken, schneidern, backen oder kreativ sind, sind herzlich eingeladen ihr Wissen weiterzugeben. Haben Sie Lust uns während dieser Zeit zu unterstützen, dann können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden. Kinder- und Jugendzentrum Germersheim, Presse

09.02.2012


Bienwaldprojekt auf Wanderschaft

Ausstellung im Sparkassengebäude in Kandel

Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Vom 17. Februar bis 8. März ist die kleine Wanderausstellung zum Projekt nun im Sparkassengebäude in Kandel, Gartenstraße 3, während der üblichen Geschäftszeiten zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen umfassenden Eindruck über den Bienwald und das bislang größte Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Landrat Dr. Fritz Brechtel lädt alle Interessierten ein, auf diese Weise mehr über das Bienwaldprojekt zu erfahren und die Einzigartigkeit der Landschaft kennenzulernen.

Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und Offenland.

Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per Mail: w.busch@kreis-germersheim.de.

08.02.2012


Broschüre „Wandern in der Südpfalz“ + B

Neuauflage ab sofort in den Tourismusbüros erhältlich

Landrat Dr. Fritz Brechtel teilt mit, dass die Neuauflage der beliebten und informativen Wanderbroschüre des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. ab sofort erhältlich ist. 16 ausgesuchte Wanderrouten führen die Wanderer durch idyllische Landschaften im Landkreis Germersheim. Die Routen führen durch urwüchsige Rheinauen, liebliche Bachtäler und ursprüngliche Wälder.

Die Tourenkarten sind je nach Länge der Strecke in unterschiedlichen Maßstäben eingezeichnet. Neben der Routenbeschreibung gibt es wichtige Informationen wie Streckenlänge, Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.

Die 28 Seiten starke Broschüre gibt es bei allen Verbandsgemeinde- und  Stadtverwaltungen im Landkreis Germersheim und beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim für eine Schutzgebühr von 2,50 €. Gerne senden wir Ihnen die Broschüre zu. Information: Tel. 07274-53-300 oder info@suedpfalz-tourismus.de.

06.02.2012


Landrat Brechtel: Landkreis Germersheim bei Schulsozialarbeit vorbildlich

Beabsichtigte Kürzung des Landes wäre kontraproduktiv

„Der Landkreis Germersheim ist bei der Schulsozialarbeit im landesweiten Vergleich bestens aufgestellt“, fasst Landrat Dr. Fritz Brechtel das Thema Schulsozialarbeit im Landkreis Germersheim zusammen, „Auch 2012 ist trotz defizitärer Haushaltslage des Landkreises nicht beabsichtigt, in diesem Bereich zu kürzen. Im Gegenteil: die Finanzmittel des Bundes ermöglichen es, an zwei Schulen Schulsozialarbeit neu einzurichten. Außerdem soll die bereits vorhandene Schulsozialarbeit stellenweise flexibler gestaltet werden, um dadurch auch die Gymnasien versorgen zu können.“

Derzeit arbeiten 32 Fachkräfte als Schulsozialarbeiter an insgesamt 24 Schulen im Kreis. „Allein diese Zahlen sprechen schon für sich“, so Brechtel, „und zeigen, dass wir dem Thema Schulsozialarbeit im Landkreis Germersheim große Bedeutung einräumen.“ So sind an zehn Grundschulen, sieben Realschulen plus, drei Integrierten Gesamtschulen, an den zwei Standorten der Berufsbildenden Schule und den beiden Förderschulen Schulsozialarbeiter tätig. Zusammengefasst gibt es im Kreis insgesamt knapp 21 Vollzeitstellen ausschließlich für Schulsozialarbeit. „Im landesweiten Vergleich ist der Landkreis Germersheim damit Spitzenreiter und mit Schulsozialarbeitern sehr gut versorgt“, berichtet der Landrat.

Schulsozialarbeiter sind Ansprechpartner für grundsätzlich alle Kinder und Jugendlichen der Schule, arbeiten aber auch mit deren Familien und Lehrern. Ihre Arbeitsfelder sind beispielsweise Einzelfallhilfen, sozialpädagogische und freizeitpädagogische Angebote, oder auch Mitwirkung an Schulprogrammen und Schulentwicklung.

Die Gesamtausgaben für Schulsozialarbeit belaufen sich auf etwa 1,1 Mio. Euro. Diese Kosten verteilen sich auf den Landkreis (610.000 Euro), die Kommunen der Schulstandorte (220.000 Euro) und Landeszuschüsse (280.000 Euro).

Darüber hinaus wird in diesem Jahr im Bereich Schulsozialarbeit nicht gekürzt – trotz defizitärem Haushalt und Einführung des kommunalen Entschuldungsfonds, weshalb der Kreis ab 2012 zusätzlich jährlich ca. 750 000 Euro einsparen muss. Der Kreischef informierte zudem darüber, dass mit Hilfe der Bundesmittel die Schulsozialarbeit ausgeweitet werden soll. An der Tulla-Grundschule Sondernheim und der Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus Germersheim wird im Laufe des Jahres Schulsozialarbeit eingerichtet.

Weitere Planungen sehen vor, die bestehende Schulsozialarbeit flexibler zu gestalten. Der für Jugend, Soziales und Schulen zuständige Dezernent, Dr. Peter Spengler, erklärte, dass auf diese Weise auch die zwei Gymnasien, die bisher keinen Schulsozialarbeiter haben, von den Schulsozialarbeitern nahegelegener Schulen profitieren können.

Ein aktuelles Schreiben des für die Schulsozialarbeit zuständigen Ministeriums kündigt Kürzungen der Landesförderung für die Schulsozialarbeit um ca. 25 % in 2012 und um ca. 50 % ab 2013 an.

Landrat Dr. Brechtel protestiert gegen diese beabsichtigte Kürzung. „Der Bund gibt uns Finanzmittel, um die Schulsozialarbeit zu verbessern. Wenn nun das Land dies zum Anlass nimmt, um seine Förderung zu kürzen, so ist dies absolut kontraproduktiv. Es wäre erneut ein Beispiel dafür, wie das Land den Kommunen Finanzmittel entzieht, um selbst besser da zu stehen“, so der Landrat. Der Kreis ist selbst defizitär und kann die Finanzmittel nicht ersetzen. KV Germersheim, Presse

06.02.2012


Sporthalle am Goethe Gymnasium nimmt Form an

(von links nach rechts) Astrid Bolle, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Dr. Wolfgang Meißner, Schulleiter, besichtigen die Baustelle während die Leimbinder abgeladen wurden

Auf zwei Sondertransportern sind am Dienstag, 31. Januar, die Dachbalken für die neue Sporthalle am Goethe Gymnasium Germersheim eingetroffen. Mit Hilfe eines 80-Tonnen-Autokrans wurden die ersten sogenannten Leimholzbinder im Laufe des Vormittags auf die Unterkonstruktion der Halle gehoben. Im Laufe der nächsten Tage werden die neun 30 Meter langen und 1,2 bis 2,6 Meter hohen Holzteile montiert. „Jetzt nimmt die Halle Gestalt an und man erhält einen guten Eindruck davon, welche Dimensionen der Neubau tatsächlich haben wird“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Im Anschluss werden dann die Wände gestellt, anschließend das Trapezblech auf das Dach gebracht.

Die Bauarbeiten an der Halle liegen im Zeitplan. „Nach den Sommerferien 2012 kann die neue Halle genutzt werden“, so der Kreischef, „Schon während der der Sommerferien erfolgt der Abriss der alten Halle, so dass der mit den Arbeiten verbundene Lärm den Unterricht nicht stört.“ Im Bereich der alten Halle werden im Anschluss die Umkleide- und Duschbereiche errichtet. Weiterhin wird die entstehende Freifläche zur Erweiterung des Schulhofes genutzt. KV Germersheim, Presse

31.01.2012


Wohnraumförderung 2012

Bauen, kaufen, modernisieren in Rheinland-Pfalz für 1,7 Prozent

Im Jahr 2012 führt das Land Rheinland-Pfalz seine Programme „Modernisierung“ und „Wohneigentum“ im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung fort. Darauf weist die Kreisverwaltung Germersheim hin. Die aus der Fusion der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH und der Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz (LTH) hervorgegangene Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) setzt die Förderprogramme um.

Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und Wohnungen sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land Rheinland-Pfalz mit Zinsgarantiedarlehen. Die Konditionen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Zinssatz beträgt in den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um eine einkommensabhängige Förderung. Die Höhe des Zinsgarantiedarlehens richtet sich neben der Höhe des Haushaltseinkommens und der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen auch nach dem Standort des Objektes.

Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann ein Zinsgarantiedarlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bei der Hausbank für einen Zinssatz von 1,7 Prozent jährlich beantragen. Bei der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums sind Einkommensgrenzen zu beachten. Handelt es sich um eine vermietete Wohnung, ist nach Abschluss der Arbeiten die Anfangsmiete festgelegt. Der Förderkatalog umfasst unter anderem energiesparende Maßnahmen, die Nutzung alternativer und regenerativer Energien, barrierefreie Maßnahmen sowie die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts.

Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an. Den Zuschuss gibt es nur für bestimmte Maßnahmen.

Für Zinsgarantiedarlehen gilt: Im Wohneigentumsprogramm und bei der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums wird vor Antrag über die Hausbank eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme der Zinsgarantie benötigt. Diese Bestätigung stellt die Kreisverwaltung Germersheim aus.

Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131/6172-1991, E-Mail: wohnraum@isb.rlp.de, sowie die Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, 07274/53290 oder E-Mail h.kindler@kreis-germersheim.de. Weitere Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de. KV Germersheim, Presse

31.01.2012


Ferien- und Freizeitkalender 2012 des Landkreises Germersheim

Lust auf erlebnisreiche Ferientage? Die dazu passende Aktion finden Kinder und Jugendliche sicherlich im „Ferien- und Freizeitkalender 2012“. Die Broschüre mit über 80 Veranstaltungen ist ab 6. Februar erhältlich.

Zum 8. Mal stellte das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eine umfassende inhaltliche Übersicht der Ferien- und Freizeitmaßnahmen im Jahr 2012 zusammen. Vereine, Initiativen sowie freie und kirchliche Verbände waren aufgerufen, ihre Ferienangebote zur Veröffentlichung in der Broschüre zu melden. „Das Ergebnis ist nun ein 86-seitiger, im handlichen DIN A6-Format gehaltener `Ferien- und Freizeitkalender 2012´“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Das Inhaltverzeichnis des Kalenders verschafft einen schnellen Überblick über die Angebote und Termine. Neben den Freizeitveranstaltern aus dem Landkreis sind auch Träger von Angeboten außerhalb des Kreises genannt. Wichtig war es dem Kreisjugendamt, auch Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, Kindererholungsmaßnahmen, die beliebten Kinderferienwochen und sonstige Tagesveranstaltungen in den Ferien aufzunehmen.

Die über 80 genannten Veranstaltungen verteilen sich über den Landkreis Germersheim bis hin zu Aktivitäten in ganz Europa und bieten mit mehr als 1500 Teilnehmerplätze vielfältigste Ferien- und Freizeitangebote. „Die Träger der Ferien- und Freizeitmaßnahmen haben sich den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst und unterstützen durch ihre zahlreichen Angebote vor allem Familien, die Berufsleben und Kindererziehung unter einen Hut bringen müssen“, betont der Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen, Dr. Peter Spengler.

Im letzten Teil der Broschüre gibt es Angebote zur Ausbildung und Weiterqualifizierung von Jugendgruppenleitern. „Mit gezielten Angeboten für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer versuchen wir deren Engagement zu stärken und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ohne deren Hilfe wären viele Angebote und Aktionen undenkbar, so dass allen ehrenamtlich Engagierten in der Kinder- und Jugendarbeit ein besonderer Dank gilt“, so Landrat Brechtel.

Auf den letzten Seiten wird u. a. auch auf die ausleihbare Hüpfburg des Kreisjugendrings Germersheim hingewiesen (inkl. Termin der nächsten Hüpfburgschulung), sowie auf den Spielanhänger „Rappelkiste“ des Internationalen Bundes.

Der „Ferien- und Freizeitkalender 2012“ kann in den Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen, in Jugendtreffs und bei der Kreisverwaltung Germersheim abgeholt werden. Er ist zudem online als unter www.kreis-germersheim.de abrufbar. Weitere Informationen gibt es beim Kreisjugendamt, Jeanette Zikko, Tel.: 07274/53-372 oder E-Mail j.zikko@kreis-germersheim.de. KV Germersheim, Presse

30.01.2012


Gezieltes Interesse an der Südpfalz und Pfalz

Verein Südpfalz-Tourismus präsentierte sich auf der CMT in Stuttgart

Gewohnt groß war der Andrang am Pfalzstand auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Die gemeinsame Präsentation der touristischen Regionen machte vielen CMT-Besuchern besonders Lust auf einen Urlaub oder Wochenendausflug in der Pfalz.

„Der Verein Südpfalz Tourismus, Landkreis Germersheim (SÜD) machte dabei Pfalzkennern und Pfalzneulingen besonders die Möglichkeiten im und rund um den Landkreis Germersheim schmackhaft“, so der SÜD-Vorsitzende, Landrat Dr. Fritz Brechtel. Am Stand gab es viele gute Gespräche zu Themen wie Pfälzer Wein und Gastronomie, Angebote für Gruppen, Rad-Rundtouren, Ausflüge über das Wochenende, Besichtigungsmöglichkeiten, Weinproben und vielem mehr. „Es gab etliche CMT-Besucher, die schon mit ganz konkreten Vorstellungen zu uns an den Stand kamen. Darunter waren viele Wandergruppen und Radfahrer, die nach schönen Strecken fragten“, SÜD-Mitarbeiterin Carmen Stolzenberger, „Auch fragten die Leute gezielt nach Informationen beispielsweise zur Südpfalz-Draisine, zum Abenteuerkletterpark und zur Mhoufarm“, so Stolzenberger. Noch weniger bekannt waren dagegen die Nachenfahrten und das Römerschiff. Diese „Geheim-Tipps“ wurde aber sehr gerne angenommen.

Insgesamt war die CMT gut besucht. „Die wiederholt guten Erfahrungen des SÜD ermuntern uns dazu, auch im nächsten Jahr die Südpfalz wieder auf der Tourismusmesse zu präsentieren“, sagt die SÜD-Geschäftsführerin, Silke Wiedrig, „Der Großraum Stuttgart ist ein interessantes Gebiet, um für potentielle Urlauber für die Südpfalz zu werben.“ KV Germersheim, Pressestelle

23.01.2012


Bienwaldprojekt auf Wanderung

Landrat Dr. Fritz Brechtel, Projektleiterin Kerstin Arnold und Landrätin Theresia Riedmaier bei der Eröffnung im Kreishaus der Südlichen Weinstraße

Ausstellungseröffnung im Kreishaus des Kreises Südliche Weinstraße

Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Landrätin Theresia Riedmaier hat am Donnerstag, 19. Januar, die kleine Wanderausstellung zum Projekt im Kreishaus SÜW eröffnet. „Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen guten Eindruck über den Bienwald und das bislang größte Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz“, so die Kreischefin. Sie lädt alle Interessierten ein, das Thema in der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße näher kennenzulernen.

„Das Projekt kommt 2012 in das dritte Umsetzungsjahr. Inzwischen konnten zahlreiche Maßnahmen, wie die Sicherung von Altbäumen oder die Pflanzung von Eichen, umgesetzt oder angeschoben werden“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Beide Landräte sehen in der Ausstellung eine gute Möglichkeit, etwas mehr über die Einzigartigkeit der Landschaft und das Projekt zu erfahren: „Mit der Ausstellung wollen wir der Bevölkerung und unseren Besuchern in der Südpfalz das Projektgebiet vorstellen und zeigen, was die beiden Landkreise als Träger des Projektes für ihren Erhalt tun.“

Acht übersichtlich gestaltete Banner zu Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und Offenland sind jetzt bis 15. Februar zu den Öffnungszeiten des Kreishauses, An der Kreuzmühle 2, in Landau zu sehen. Anschließend wandert die Ausstellung in den Landkreis Germersheim. Drei Wochen lang bleibt sie dann im Sparkassengebäude, Gartenstraße 3, in Kandel bevor sie weiter auf Reisen geht. Auch im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Mainz werden die Banner ab dem 12. März zu sehen sein. Weitere Stationen in den Landkreisen sind in Vorbereitung.

Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per Mail an w.busch@kreis-germersheim.de.

20.01.2012


„1000 Leben retten“ von Kreisverwaltungsmitarbeitern gut angenommen

Brechtel und Becht: Aktion zur Nachahmung empfohlen

„Die Gesundheits- und Präventionsangebote, die die Kreisverwaltung Germersheim ihren Mitarbeitern anbietet, werden gut und gerne angenommen“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Zuletzt beteiligte sich die Kreisverwaltung an der Aktion ‚1000 Leben retten’, einer Aktion in der Metropolregion Rhein-Neckar zur Früherkennung von Darmkrebs. Auch dabei war die Resonanz in der Verwaltung positiv.“

50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben diese Chance ergriffen und den Test zur Früherkennung bzw. Vermeidung von Darmkrebs durchgeführt. „Für die Mitarbeiter entstanden dabei keine Kosten“, erläutert der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kreisbeigeordnete Andy Becht. Über einen einfachen Fragebogen haben die Teilnehmer ihr persönliches Darmkrebsrisiko ermittelt. Ergab sich dabei ein Risiko, sollte eine Untersuchung auf Blut im Stuhl durchgeführt werden. „Das war ein einfacher Test, der schnell Aufschluss und möglicherweise konkrete Hinweise brachte. Das Untersuchungsergebnis wurde natürlich nur dem jeweiligen Teilnehmer mitgeteilt“, betont Becht.

Bei rechtzeitigem Erkennen, sind die Heilungschancen bei Darmkrebs hoch. „Deshalb haben wir gerne die Aktion ‚1000 Leben retten’ aktiv unterstützt und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein weiteres Angebot in Sachen Gesundheit und Vorsorge gemacht“, sagt Landrat Brechtel und kann die Aktion nur weiterempfehlen.

Mehr Informationen zur Aktion „1000 Leben retten“ gibt es unter www.1000-Leben-retten.de KV Germersheim, Presse

19.01.2012


Beginn der Sperrmüllabfuhr im Kreis Germersheim

Auch Abholservice für kleine Elektrogeräte

Ab Dienstag, 24. Januar, wird im Kreis Germersheim wieder der Sperrmüll abgefahren. Die Termine findet man im Abfallkalender.

Sperrige Grünabfälle werden zu gesonderten Terminen abgefahren. Auch sperrige Abfälle aus Büros, Werkstätten, Geschäften etc. werden nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr abgeholt.

Zum Sperrmüll zählen sperrige Abfälle aus privaten Haushalten, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die Restmülltonne entsorgt werden können. Auch sämtliche Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparat, Küchengeräte, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten, Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs, Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player können ebenfalls im Rahmen des Sperrmülls am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden. Sie werden dem Recycling zugeführt.

Eine Ausnahme gilt für Kühlschränke und Fernseher. Ihre Einsammlung erfolgt, wie bisher, in den ungeraden Wochen. Dafür ist eine schriftliche Mitteilung an den Entsorgungspartner Fa. SITA in Rülzheim erforderlich.

Da Sperrmüll in die 3 Fraktionen Altholz einschließlich Altfenster und -türen, Altmetall einschließlich Elektroschrott sowie den eigentlichen Sperrmüll eingeteilt wird sollte er auch entsprechend getrennt zur Abholung bereitgestellt werden.

In Wohngebieten muss der Sperrmüll am Abfuhrtag bis 7.00 Uhr bereitgestellt sein. In Misch- und Gewerbegebieten kann sogar bereits ab 6.00 Uhr Sperrmüll abgefahren werden.

Es ist zu beachten, dass die einzelnen Teile eine Länge von 1,70 m und ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten dürfen.

Abfälle, die nicht bei der Sperrmüllabfuhr zugelassen sind müssen über die Abfallbehälter entsorgt oder je nach Abfallart zu einem der Wertstoffhöfe gebracht werden.

Weitere Informationen bezüglich der Entsorgung des Sperrmülls sind telefonisch bei der Kreisverwaltung Germersheim unter 07274/53-342, bei der Firma SITA Süd GmbH unter 07272/700-50 oder beim kostenlosen Infotelefon der Firma SITA unter 0800/2 67 62 66 erhältlich.

Zur Fraktion Altholz, Altfenster u. -türen zählen:

-      Mobiliar und sonstige Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, Bänke, Regale,

-      Schränke ohne Glasteile, Holzlattenroste, Holzbettgestelle, Weinsteigen, Paneelen, Decken- oder Fußleisten.

-      Fenster mit Holz-, Kunststoff- oder Metallrahmen einschl. Glas

-      Türen aus Holz, Kunststoff oder Metall einschl. Rahmen

-      Außen-Holz, d.h. Holz das mit Holzschutzmitteln behandelt oder Kesseldruck imprägniert ist. (Holzpfosten, Holzpergola, Sandkastenumrandungen, Gartenzäune, Klappläden aus Holz, Rollläden aus Holz)

-           Spiegel (Spiegelglas inkl. Rahmen)

 

Altfenster dabei unbedingt separat lagern und gegebenenfalls gegen Umstürzen sichern. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die Verwaltung die Altfenster selbst zu den Wertstoffhöfen zu bringen. Die Annahme dort ist kostenlos.

nicht mitgenommen werden:

-      Hölzer aus Bau- und Abrissmaßnahmen wie Bauabfälle aus Holz (z.B. Dachlatten, Baudielen, Schaltafeln, Paletten). Diese Abfälle können gebührenpflichtig beim Wertstoffhof Berg bzw. den Wertstoffhöfen Rülzheim (bei Fa. SITA) und Westheim abgegeben werden.

Zur Fraktion Altmetall zählen:

-      Elektro-Altgeräte wie Haushaltsgeräte, Computer (außer Fernseher und Kühlgeräte)

-      Elektroherde, Gasherde, Kohleherde (Schamottsteine müssen ausgebaut sein).

-      Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, Fahrräder, Wäscheständer, Gestelle von Kinderwagen, Rasenmäher, Geschirrteile wie Töpfe und Pfannen

-      Badewannen, Boiler, Ofenrohre, Regale, Drahtzäune und Dachrinnen aus Metall,

-      vollständig entleerte Ölöfen, gereinigte und entleerte Metalltanks bis 1000 Liter

nicht mitgenommen werden:

-      Autoteile wie Autotüren, Autoreifen, Autositze, Autobatterien, Stoßstangen, Felgen, etc. Entsorgung erfolgt über die Altmetall-Händler und Autoverwerter oder Wertstoffhof Berg, Wertstoffhof Westheim, Wertstoffhof Rülzheim (gebührenpflichtig).

Zur Fraktion Sperrmüll zählen:

-                    Matratzen, Deckbetten, Kissen,
-                    Taschen, Koffer, Sessel, Sofa, Polstergarnituren, Lampen, Waschbecken aus Porzellan,
-                    entleerte und gereinigte Kunststofftanks bis 1000 Liter,
-                    große Spielzeuge, Teppiche, Teppichböden, Linoleum.
                    

nicht mitgenommen werden:

-                  Baustellenabfälle wie z.B. Fliesen, Kacheln, Zementsäcke, Folien, Befestigungsbänder,
-                  Kartonagen, Kleidungsstücke,
-                  Problemabfälle

-          Leere Farbeimer aus Kunststoff (Entsorgung über den gelbenSack).

-          Kühlschränke, Fernsehgeräte

Anmeldung per Postkarte, Fax oder E- Mail an: Firma SITA Süd GmbH, Mozartstr. 27,76761 Rülzheim, Fax 07272/7005 50. E-Mail: auftrag.ruelzheim@sita-deutschland.de

Alle Informationen zum Thema Abfall sind auch im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft nachzulesen.

12.01.2012


Landkreis Germersheim mit einem 4. Platz ganz vorne

Landesabfallbilanz 2010 veröffentlicht

Die vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz vorgelegte Abfallbilanz untermauert die hervorragende Position des Landkreises Germersheim im landesweiten Vergleich.

Mit durchschnittlich 112,6 kg Hausrestabfällen pro Person und Jahr produzierten die Bürger im Landkreis Germersheim sogar noch weniger Restmüll als 2009. Damit ist es der Abfallwirtschaft erneut gelungen, den viertniedrigsten Restmüll-Wert im Landesvergleich der Landkreise und Städte zu erzielen.

Die herausragende Position bestätigt sich auch bei der Verwertungsquote. Hier ist der Kreis Germersheim mit einer Quote von 75,1 % deutlich im oberen Drittel im Vergleich aller rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte zu finden.

Betrachtet man die Abfälle zur Verwertung so kommt man auf rund 77,7 kg Bioabfall pro Einwohner und Jahr. Bei Papier und Kartonagen ergibt sich ein Wert von rund 80 kg während der Glasanteil bei rund 27 kg je Person liegt.

Verpackungen, die über den gelben Sack erfasst werden erreichen einen Wert von 38,8 kg je Person und Jahr und liegen ebenfalls deutlich über den im Landesvergleich durchschnittlich eingesammelten Leichtverpackungen.

Der insgesamt positive Eindruck wird auch beim Vergleich der Abfallgebühren bestätigt. Hier hat sich der Kreis Germersheim inzwischen einen Platz im unteren Drittel erarbeitet. Seit dem Jahr 2002 konnte der Landkreis bereits fünf Mal die Gebühren senken trotz höherer Ausgaben durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Stilllegung der Deponie Berg und entgegen der allgemeinen Lohn- und Preissteigerungen der vergangenen Jahre.

Die jährliche Statistik des Umweltministeriums, so der zuständige 1.Kreisbeigeordnete Benno Heiter, ist für uns eine informative Handreichung an der wir die Resultate unserer Arbeit messen können. Wir sehen mit Genugtuung, dass die Abfallwirtschaft des Landkreises Germersheim im landesweiten Vergleich wieder eine der Spitzenpositionen unter allen 35 rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften eingenommen hat. KV Germersheim, Presse

12.01.2012


Schwungvoll grüßt Wien den Süden

Das „Johann-Strauß-Orchester Wiesbaden“ unter der Leitung von Herbert Siebert sowie die Solisten Elena Daniela Mazilu (Sopran) und Eduardo Villa (Tenor) bezauberten das Publikum mit einem mitreißenden und heiteren Neujahrskonzert. „Wien grüßt den Süden“ lautete das Motto des Abends, bei dem Werke von Strauß, Léhar, Suppé, Verdi, Zierer, Fucik und Puccini zu hören und erleben waren.

Der „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur“ hatte zum 15. Mal zum Neujahrskonzert in die Germersheimer Stadthalle geladen. Bernd Peter Arnold vom Hessischen Rundfunk führte mit Humor und Charme durch das Programm.

Das Publikum im voll besetzten Haus war begeistert und bedankte sich mit tosendem Applaus. KV Germersheim, Presse

12.01.2012


Neue Verkaufsstelle für Rest- und Biomüllsäcke in Kandel

Nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim gibt es im Landkreis eine weitere Verkaufsstelle für Abfallsäcke.

In Kandel bei der Verbandsgemeindeverwaltung in der Gartenstraße 8 kann man ab sofort rote Säcke (für Restmüll) und Papiersäcke (für Biomüll) erwerben. Außerdem gibt es dort auch die kostenlosen gelben Säcke für Leichtverpackungen.

Die roten Restmüllsäcke haben ein Volumen von 60l und kosten 3,80 Euro. Sie können zusammen mit der grauen Tonne zur Abholung bereitgestellt werden.

Die Biosäcke aus Papier fassen 120l und kosten 2,30 Euro. Sie werden am Leerungstag der Biotonne entsorgt.

Die Verkaufsstellen für die Abfallsäcke findet man auf dem gedruckten Abfallkalender oder auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-germersheim.der/abfallwirtschaft unter der Rubrik Abfallkalender 2012.

12.01.2012


2.000ster Altbaum durch Naturschutzgroßprojekt gesichert

Altbaum-b: Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel markierten den 2000. Altbaum, der durch das Naturschutzgroßprojekt ausgewählt wurde, mit einer weißen Wellenlinie und einem kleinen Schild.

Seltene Arten profitieren von Uraltbäumen im Bienwald

Am Ufer des Heßbachs im Revier Scheibenhardt steht der 2000ste Altbaum, der jetzt im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Bienwald ausgewählt wurde. Die beiden Landräte Theresia Riedmaier und Dr. Fritz Brechtel haben sich am Mittwoch, 11. Januar 2012, in Begleitung von Forstamtsleiter Peter Leppla auf den Weg gemacht und den Baum gekennzeichnet: „Diese alte Eiche hat schon heute einen Umfang von 3,80 m und damit beste Chancen ein richtiger Methusalem zu werden“, freut sich Landrätin Riedmaier. Dank dem Naturschutzgroßprojekt wird dieser Baum noch viele Jahrzehnte im Wald verbleiben und einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Bienwald leisten. „Der ökologische Wert dieses Baumes steigt mit jedem Jahr, je älter und dicker, umso wertvoller. Und auch nach seinem Absterben wird er noch viele Jahre seltenen Käfern, Pilzen, Fledermäusen und Vögeln als Lebensraum dienen. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität von Rheinland-Pfalz und zur Bewahrung der Schöpfung“, betont Brechtel.

Doch längst nicht jeder Baum, der vom Projekt ausgewählt wird, ist so dick wie diese Eiche. „Leider erreichen noch viel zu wenig Bäume im Bienwald diese Stärke“, bedauert Projektleiterin Kerstin Arnold. Nur 34 aller bislang ausgewählten Bäume hat einen Durchmesser in Brusthöhe von mehr als einem Meter. „Durch das Bienwaldprojekt wird sich das ändern. Insgesamt wählen wir 3.600 Bäume aus, die alt und dick werden können“, so Arnold.

Dass dabei auch die wirtschaftlichen Belange des Forstamtes nicht zu kurz kommen weiß Forstamtsleiter Leppla zu schätzen: „Wir bekommen für jeden Baum eine Entschädigung für den entgangenen Holzwert und können gleichzeitig die ökologische Wertigkeit des Bienwaldes weiter verbessern.“

Schon seit über zwei Jahren sind Projektmitarbeiterin Britta Pennekamp und Mitarbeiter vom Forstamt Bienwald unterwegs, um Altbäume auszuwählen. Mit einem Maßband wird der Umfang jedes Baumes gemessen und sein genauer Standort mit einem GPS-Gerät festgehalten. Zur Markierung wird ein eigens angefertigtes Schild mit der Nummer des jeweiligen Baumes befestigt und eine weiße Welle aufgesprüht. Diese Zeichen und die Darstellung der genauen Standorte in Karten stellen sicher, dass der Baum nicht genutzt, d.h. gefällt wird.

Was aus dem 2.000sten ausgewählten Baum noch werden kann, das lässt sich nur einen Kilometer weiter bestaunen. „Die Salzleckeiche gehört zu den dicksten Eichen im Bienwald und hat einen Umfang von über fünf Metern. Sie kann noch viele Jahre leben“, erklärt Johannes Becker, der Umweltbeauftragte vom Forstamt. Die Salzleckeiche und weitere Altbäume in der Umgebung zählen zu den rund 7.200 Bäumen, die das Forstamt im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung in Eigenleistung im Wald belässt.

Gemeinsam mit den Projektbäumen entsteht so ein Netz aus rund 11.000 Alt- und Biotopbäumen, die als wertvolle ökologische Nischen über den gesamten Wirtschaftswald verteilt sind. Die Bäume liegen dabei oft in Gruppen beieinander oder finden sich entlang von Gewässern wie hier am Heßbach. „Dies ist vor allem für die künftige Bewirtschaftung der Flächen besonders wichtig“, erklärt Revierleiter Behrendt, „denn abgestorbene Bäume können bei der Waldarbeit zur Gefahr werden. Durch eine geschickte Auswahl kann man das Risiko deutlich minimieren. Andernfalls muss man einen entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten.“

Weitere Informationen über die Altbäume im Bienwald und das Naturschutzgroßprojekt gibt es auf den Internetseiten des Projektes (www.bienwald.de) und des Forstamtes Bienwald (www.bienwald.wald-rlp.de). KV Germersheim, Presse

11.01.2012


Neue Verkaufsstelle für Restmüllsäcke und Biomüllsäcke in Ottersheim

Nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim gibt es in Ottersheim eine neue Verkaufsstelle für Abfallsäcke als Ersatz für die bisherige Verkaufsstelle: Bei der Bäckerei Trauth, Lange Str. 59, kann man ab sofort rote Säcke (für Restmüll) und Papiersäcke (für Biomüll) erwerben. Die roten Restmüllsäcke haben ein Volumen von 60l und kosten 3,80 Euro. Sie können zusammen mit der grauen Tonne zur Abholung bereitgestellt werden. Die Biosäcke aus Papier fassen 120l und kosten 2,30 Euro. Sie werden am Leerungstag der Biotonne entsorgt.

Die Verkaufsstellen für die Abfallsäcke findet man auf dem gedruckten Abfallkalender oder auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-germersheim.der/abfallwirtschaft in der Rubrik „Abfallkalender 2012“. KV Germersheim, Presse

06.01.2012


Fit fürs Ehrenamt - Jugendleiterausbildung jetzt als Abendkurs

Ab März 2012 gibt es wieder die Gelegenheit, die Jugendleiter/innen-Card (JuLeiCa) zu erwerben. Erstmals wird der Kurs als Abendkurs angeboten.

In bewährter Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring bietet das Kreisjugendamt Germersheim für Interessierte zwischen 16 und 99 Jahren diese 40-stündige Ausbildung an. Angesprochen sind alle, die bereits in der Jugendarbeit aktiv sind oder sich künftig ehrenamtlich in einem Verein engagieren möchten.

 

Die Schulung findet diesmal an insgesamt sieben Abenden, jeweils dienstags von 18.45 bis 21.45 Uhr, und an zwei Samstagen in verschiedenen Einrichtungen der Jugendarbeit im Landkreis Germersheim statt. Der Kurs startet am 3. März, die Seminargebühr beträgt 40 Euro.

 

Die Teilnehmer/innen erhalten während der 40-stündigen Ausbildung grundlegende Informationen, die zur Durchführung von Freizeiten oder bei der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen wichtig sind. Inhalte sind daher u. a. die Aufsichtspflicht, Haftung und Versicherungsrecht, Gruppenprozesse, Gewalt- und Suchtprävention sowie Umgang mit fordernden Kindern. „Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen werden auch viele Praxissituationen eingeübt, um den Ehrenamtlichen die Umsetzung in den Gruppenleiter-Alltag zu erleichtern“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

 

Alle Teilnehmer/innen erhalten als Qualifikationsnachweis die bundesweit anerkannte und legitimierte Jugendleiter/innen-Card „JuLeiCa“, die mit vielen regionalen und überregionalen Vergünstigungen verbunden ist.

 

Die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurses ist ebenfalls Voraussetzung zur Antragstellung der Jugendleiter/innen-Card. Dieser ist gesondert und in Eigenorganisation durchzuführen.

 

Anmeldung und Informationen über Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuLeiCa sind erhältlich beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko Tel. 07274/53-372, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de.

Sozialarbeit an der Berufsbildenden Schule wird auch in diesem Jahr gefördert

Für die Sozialarbeit an der Berufsbildenden Schule im Landkreis Germersheim stellt das Land in diesem Jahr 33.000 Euro zur Verfügung. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur die Bewilligung erhalten. „Die sozialpädagogische Betreuung ist für die einzelnen Schülerinnen und Schüler genauso wichtig wie auch für das Miteinander in der Schule. Deshalb ist es gut, dass das Land diese Aufgabe auch weiterhin finanziell fördert“, so Brechtel.

Zwei Sozialarbeiterinnen teilen sich an der BBS eine volle Stelle (39 Stunden). Mit dem Geld des Landes können 26 Stunden finanziert werden, die weiter 13 Stunden übernimmt der Landkreis Germersheim.

„Im Landkreis Germersheim gibt es an 24 weiterführenden Schulen und Grundschulen Schulsozialarbeit. Insgesamt 32 Fachkräfte sind dabei tätig. Damit ist unseres Wissens der Kreis Germersheim der Landkreis in Rheinland-Pfalz mit den meisten Schulsozialarbeitern und ist insofern im landesweiten Vergleich sehr gut versorgt. Dies zeigt, welch große Bedeutung der Landkreis dem Thema Schulsozialarbeit als präventive Einrichtung einräumt“, sagt der Kreischef. Im Jahr 2012 solle zudem auf Vorschlag der Verwaltung die Schulsozialarbeit ausgeweitet werden, indem an einer weiteren Realschule Plus und einer weiteren Grundschule Schulsozialarbeit eingerichtet wird, ergänzt Landrat Brechtel.

Schulsozialarbeit an der Berufsbildenden Schule gibt es seit 1996. KV Germersheim, Presse

05.01.2012


Keine weiteren Ganztagsschulen in kreiseigenen Schulen im Schuljahr 2012/2013

Landrat bedauert Entscheidung des Landes – Anträge werden dieses Jahr erneut gestellt

Bei der Vergabe der sogenannten Optionen für die Einrichtung von Ganztagsschulen durch das Bildungsministerium kamen zuletzt die Anträge der Realschule Plus Lingenfeld-Lustadt und der Integrierten Gesamtschule Kandel für das kommende Schuljahr nicht zum Zug. „Diese Entscheidung des Landes bedauere ich sehr“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel. In beiden Schulen hätte die zeitnahe Einrichtung der Ganztagesschulen eine Bereicherung der vorhandenen Schulangebote bedeutet und die Attraktivität des jeweiligen Standortes enorm gesteigert.

Landrat Brechtel verdeutlicht: „Der Landkreis Germersheim wird sich beim Land Rheinland-Pfalz weiterhin für die Weiterentwicklung dieses ergänzenden und bewährten Schulangebotes für beide Schulen intensiv einsetzen. Deshalb werden wir in diesem Jahr erneut die Anträge auf Einrichtung von Ganztagsangeboten für die Realschule Plus Lingenfeld-Lustadt und die Integrierte Gesamtschule Kandel stellen.“ KV Germersheim, Presse

05.01.2012


Ottersheim erhält Landespreis für vorbildliche ökologische Leistungen

„Ottersheim hat für seine ‚Vorbildlichen ökologischen Leistungen in der Gemeinde’ im Jahr 2011 vom Land einen Sonderpreis erhalten“, teilt Landrat Dr. Fritz Brechtel mit. Zusammen mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Benno Heiter gratuliert er allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Ortes herzlich und bedankt sich für ihr auffallend großes Engagement im Bereich Natur- und Umweltschutz. Verliehen wird der Sonderpreis im Rahmen des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“.

Umweltministerin Ulrike Höfken vergab den Preis an Ottersheim und an Wilgartswiesen im Kreis Südwestpfalz. Sie lobte den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine. Beide Gemeinden dürfen sich jetzt über jeweils 2500 Euro freuen.

Das Gebiet rund um Ottersheim hat besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz. Teile davon sind als Fauna-Flora-Habitat- und als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. „Die Ottersheimer wissen ihre Naturgüter zu schätzen und setzen sich für viele, ganz unterschiedliche Projekte und Maßnahmen ein. Das ist bemerkenswert und verdient besondere Wertschätzung und Anerkennung“, sagt Landrat Brechtel.

So widmet sich beispielsweise seit den 90er Jahren die „Interessengemeinschaft Queichwiesen“ dem Erhalt der einzigartigen Queichwiesenlandschaft. Unter Federführung der Gemeinde ist es gelungen, Landwirte, Naturschützer, Verbände und weitere Kommunen zusammen zu bringen. Dank der erfolgreichen Kooperation konnte mit Unterstützung des Landes die traditionelle Wiesenbewässerung weitergeführt werden. Sie ist die Voraussetzung zum Erhalt dieser Kulturlandschaft und ihrer charakteristischen Flora und Fauna.

Ein anderes Beispiel ist die Renaturierung des Brühlgrabens zu einem naturnahen Gewässerlauf. Hier konnte dank vieler privater Grundstücksverkäufe eine Fläche von 15.000 Quadratmeter für die wohnungsnahe Erholung bereitgestellt werden. Großes Augenmerk wird in Ottersheim auf die Umweltbildung für die Kinder gelegt. Auf Initiative von Bürgern entstand in Gemeinschaftsleistung unter anderem ein Walderlebnispfad mit naturpädagogischem Konzept. KV Germersheim, Presse

04.01.2012


Osterferien-Wohngemeinschaft 2012 in Berlin

Anmeldung beim Kreisjugendamt Germersheim läuft

Jugendliche sind nicht an Politik interessiert? Von wegen Generation Null-Bock! Die Erfahrungen der bisherigen bildungspolitischen Reisen des Kreisjugendamtes Germersheim zeigen ein anderes Bild der heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen und dem großen Zuspruch in der Vergangenheit, veranstaltet das Kreisjugendamt bereits zum achten Mal, auf Einladung von MdB Thomas Gebhart, eine bildungspolitische Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin. Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren, die von der lebendigen Stadt Berlin bereits fasziniert sind oder diese gerne kennen lernen möchten. Die Fahrt findet in den Osterferien vom 29. März bis 04. April 2012 statt.

Bei individuellen Führungen im Reichstag und im Bundeskanzleramt und kann man einen Einblick in die politische Praxis und Gremienarbeit gewinnen. Neben dem Berlin von Heute, stehen aber auch die Geschehnisse des „alten“ Berlins im Blickpunkt, wie beispielsweise der Besuch der ehemaligen Stasi-Haftanstalt „Hohenschönhausen“ und des Jüdischen Museums. Natürlich bleibt den Teilnehmern genügend Zeit neben den politischen Facetten Berlins, auch kulturelle Höhepunkte der Stadt kennen zu lernen und diese auf eigene Faust zu erkunden. Übernachten wird die Gruppe in der „Alten Feuerwache“, die zentrumsnah gelegen ist und ein spannendes Umfeld bietet.

„Mit dem Besuch der Bundeshauptstadt möchten wir neben der Förderung der politischen und ethischen Urteilsfähigkeit, junge Menschen anregen, sich in Entscheidungen, die ihr direktes Lebensumfeld betreffen, durch politisches und demokratisches Handeln einzumischen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Das Angebot auf einen Blick:

Termin:                         Donnerstag (ab nachmittag), 29.03.12 bis Mittwoch nachts, 04.04.12

Teilnehmerbeitrag:        250,- Euro / Für JuleiCa-Inhaber/-innen: 230,- Euro

Leistungen:                  An- und Abreise mit dem ICE, alle Übernachtungen mit Frühstück, ein 7-Tage-Ticket für S- & U-Bahn sowie alle Eintrittsgelder des offiziellen Programms, Betreuung der Gruppe

Anmeldeunterlagen und weitere Informationen gibt es ab sofort beim Kreisjugendamt, Jeanette Zikko,

j.zikko@kreis-germersheim.de oder telefonisch unter 07274/53-372. Da die Platzanzahl begrenzt ist, lohnt sich eine schnelle Anmeldung. KV Germersheim, Presse

02.01.2012


Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung im Kreis Germersheim werden verschickt

Ende Januar verschickt die Kreisverwaltung Germersheim die Gebührenbescheide für die Abfallentsorgungsgebühren. Adressaten sind Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen.

Der Gebührenbescheid beinhaltet die Endabrechnung des Jahres 2011 und die Höhe der Vorausleistungen für das laufende Jahr. Diese sind jeweils zum 1. März, zum 1. Juli sowie zum 1. November fällig.

Bei zu spät erfolgter Bezahlung fallen Verwaltungsgebühren an, die man bei rechtzeitiger Zahlung der Abfallgebühren umgehen kann. Mit Erteilung einer Einzugsermächtigung werden die Gebühren automatisch zum geforderten Termin abgebucht.

Die dazu nötigen Formulare liegen dem Gebührenbescheid bei und werden auch nach telefonischer Anforderung bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274/53-256 gerne zugesandt.

Im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft ist das Formular für die Einzugsermächtigung unter der Rubrik Formulare ebenfalls zu finden. Das ausgefüllte Formular kann direkt per E-Mail an die Kreisverwaltung geschickt werden.

Die Kreisverwaltung bittet darum, auf den Überweisungsträgern die Eigentümernummer anzugeben. Zahlungseingänge ohne die Eigentümernummer können nicht zugewiesen und somit nicht ordnungsgemäß verbucht werden. KV Germersheim, Presse

29.12.2011


Hermann Josef Settelmeyer erhält Landesehrennadel

Landrat Dr. Brechtel dankte Hermann Josef Settelmeyer für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihm seine Anerkennung aus.

Hermann Josef Settelmeyer hat am 10. Dezember 2011 für sein langjähriges Engagement in verschiedenen Bereichen die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Männergesangvereins Lingenfeld überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Settelmeyer ist unter anderem im Bereich Musik engagiert: Er dirigiert seit Jahrzehnten verschiedene Chöre, komponierte selbst Lieder in Mundart und Hochsprache und ist außerdem als Organist und Pianist im Einsatz. Im Jahr 2012 kann er sein 50. Jahr als Chorleiter begehen. Besonders am Herzen liegt ihm die Förderung der Chorjugend.

Er ist Preisträger von Kompositions- und Mundartwettbewerben und erhielt bereits verschiedene Auszeichnungen auch für seine unterschiedlichen Veröffentlichungen, darunter sind der Dr.-Wilhelm-Dautermann-Preis und der Bürgerpreis „Pro Palatia“. Aus Settelmeyers Feder stammen zudem mehrere Heimatbücher und Gedichtbände in Mundart.

Hermann Josef Settelmeyer war darüber hinaus von 1989 bis 1995 Mitglied des Verbandsgemeinderates Lingenfeld. KV Germersheim, Presse

 

14.12.2011


Freie Bahn für Fische & Co.

Neues Verbindungsgewässer der Queich an der Zeiskamer Mühle

„Die Wiederherstellung der Längsdurchgängigkeit der Queich an der Zeiskamer Mühle ist ein ganz wesentliches Element, um einen guten ökologischen Zustand der Queich zu erreichen“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel während der Baustellenbesichtigung. In diesen Tagen wird hier das Verbindungsstück fertig gestellt.

Wo bisher der Mühlen-Leerschusskanal lag, also der Kanal, durch den das nicht benötigte Wasser abfloss, gibt es jetzt einen neu gebauten Gewässerabschnitt mit strukturierter Gewässerstrecke, Fischrampe und Raugerinne-Beckenpass. Große Steine, sogenannte Störsteine, bremsen dabei die Fließgeschwindigkeit des Wassers ab, hinter den Steinen bilden sich ruhigere Ruhezonen für wandernde Fische.

„Hier ist ein funktional differenziertes Wasserbauwerk entstanden“, erklärt der für die Wasserwirtschaft zuständige Erste Kreisbeigeordnete Benno Heiter. Auf etwa 100 m Länge muss ein Höhenunterschied von rund 2,50 m bewältigt werden. Pro Sekunde fließen Wassermengen von minimal 390 Liter bis maximal 2.300 Liter pro Sekunde durch. „Bei der Gestaltung und Dimensionierung wurde auch eine Hochwasser- Sicherheitsreserve berücksichtigt“, versichert Heiter.

Die Queich zählt zu den bedeutenden Fließgewässern in der Region, die im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie wieder durchgängig gemacht werden. „Die Queich durchgängig zu machen heißt, Hindernisse zu beseitigen oder so zu umgehen, dass Fische und andere Gewässer- Organismen das Ökosystem Fließgewässer wieder auf ganzer oder zumindest großen Strecken als Lebensraum nutzen und durchwandern können - auf- und abwärts“, so Georg Roth, Fachbereichsleiter „Umwelt und Landwirtschaft“, bei der Kreisverwaltung Germersheim. Fischleitarten sind Schmerle, Gründling, Döbel, Schneider und Hasel. Auch Begleitarten wie Elritze, Stichling, Barbe, Aal und Bachforelle wurden im Unterlauf der Queich nachgewiesen.

Die Zeiskamer Mühle wird schon lange nicht mehr zur Stromerzeugung genutzt, eine Reaktivierung war von den Mühlenbesitzern auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht gewünscht. Der ehemalige Triebwerkskanal wurde auf Wunsch der Mühleneigentümer abgetrennt und verfüllt, eine landschaftsgerechte Begrünung erfolgt im Frühjahr.

Der Leerschusskanal eignete sich durch seine Lage, seine Einbindung in das umliegende Gelände und durch seine Länge für den Umbau in ein Verbindungsgewässer. „Das benötigte Gelände wird von den Besitzern der Zeiskamer Mühle, Familie Küspert, zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich“, so Landrat Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete Heiter.

Die Baumaßnahme verlief nach Zeitplan. Die Bauzeit betrug rund acht Wochen, begünstigt durch einen außergewöhnlich trockenen Herbst mit niedrigen Wasserständen und befahrbarem Gelände. Die Baumaßnahme kostet ca. 180.00000 Euro und wird zu 90 % aus Mittel der Aktion Blau des Landes Rheinland- Pfalz gefördert.

Das neu strukturierte Verbindungsgewässer südlich der Zeiskamer Mühle ergänzt eine bereits ausgeführte Maßnahme der Stadt Germersheim am Queich-Trompetergraben- System. Auch an der Fuchsmühle in Offenbach wurde im Jahre 2006 die Durchgängigkeit bereits hergestellt.

„Die nächste Wasserbaumaßnahme zur gewässerbiologischen Längsdurchgängigkeit in Trägerschaft und Verantwortung des Landkreises ist im nächsten Jahr der Bau eines Umgehungsgewässers überwiegend als Raugerinne mit Störsteinen an der Holzmühle in der Gemarkung Westheim“, erklärt Georg Roth. Der Umbau der letzten Wanderhindernisse im Landkreis Germersheim, des Ottersheimer Teilungswehrs und der Ludwigsmühle stehen für das Jahr 2013 an.

Die Queichquelle entspringt ca. drei Kilometer südlich der Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und mündet bei Germersheim in den Rhein, die Queichstrecke im Landkreis beträgt etwa 15 km. KV Germersheim, Presse

14.12.2011


Protestantischer Frauenkreis überreicht Weihnachtspäckchen an Sozialpsychiatrischen Dienst

21 Klienten werden in diesem Jahr beschenkt – Frauenkreis engagiert sich seit 25 Jahren dafür

Liebevoll zusammengestellte und verpackte Geschenke hat der protestantische Frauenkreis in Germersheim jetzt für Klienten des Sozialpsychiatrischen Dienstes überreicht. „Sie verschönern damit vielen Menschen das Weihnachtsfest“, sagte die Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch, „Vielen Dank an alle, die sich engagiert und Gedanken gemacht haben, einkaufen waren oder die Inhalte in Handarbeit angefertigt haben.“

Am 7. Dezember 2011 übergab Margret Däuwel, Verantwortliche des protestantischen Frauenkreises in Germersheim, 21 Päckchen, die sie und viele weitere Frauen zusammengestellt, verpackt und nun gespendet haben. Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) verteilt die Weihnachtsgeschenke an einige seiner Klienten, darunter psychisch kranke Menschen und Suchtkranke sowie Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden.

Der sozialpsychiatrische Dienst berät und betreut diese Personen individuell und kostenlos. Die Zahl der Klienten ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Einem kleinen Teil der Klienten können Volker Schwerdtfeger, Iris Bockow, Anke Bouché und Pia Kurz vom SpDi jedes Jahr die Weihnachtspäckchen des Frauenkreises überreichen. „Es ist eine kleine Wertschätzung für unsere Klienten. Sie sollen wissen, dass es Menschen gibt, die an sie denken und wir hoffen, dass sie damit die Weihnachtszeit angenehmer verbringen können“, sagte Anke Bouché.

1986 wurde die Idee, an bedürftige Klienten des sozialpsychiatrischen Dienstes Weihnachtsüberraschungen zu verteilen, geboren. Seitdem bereiten die Frauen ihnen völlig unbekannten Menschen eine Freude. Der Frauenkreis bekommt lediglich den Hinweis zu Alter, Geschlecht und Personenzahl im jeweiligen Haushalt, sowie eine Anregung, was im Einzelfall sinnvoll erscheint. „Die Frauen suchen sich dann eine Person aus und stellen individuell ein Paket zusammen“, erklärte Margret Däuwel, „Neben den gekauften Dingen werden oft auch selbst gemachte Weihnachtsbasteleien oder christliche Elemente dazu gepackt.“

Volker Schwerdtfeger berichtetet über die Freude der Klienten: „Für viele ist es das Einzige, das sie an Weihnachten bekommen. Der eine oder andere wertet für sich das Geschenk auch als Anerkennung dafür, dass er seinen Problemen zusammen mit dem SpDi aktiv entgegentritt.“

Der SpDi bedankt sich diesmal bei den Frauen mit kleinen Büchern mit Adventsgeschichten. KV Germersheim, Presse

08.12.2011


Lebenslanges Lernen ist unabdingbar

skr. Germersheim. „Am Ball bleiben - Weiterbildung im Kontext demografischen Wandels” war das Motto der Podiumsdiskussion im Protestantischen Gemeindehaus in Germersheim. Älter werden bekommt heute eine neue Dimension. Das Rentenalter verschiebt sich zum einen nach hinten, auf der anderen Seite herrscht inzwischen ein Fachkräftemangel, die Arbeitsanforderung für ältere Mitarbeiter in Firmen gestalten sich immer komplexer. So beschrieb Professor Andreas Kelletat von der Germersheimer Universität die aktuelle Arbeitsmarktsituation in seiner Einführung zur Veranstaltung.

Silke Ellers vom Institut für Beschäftigung und Employabilität der FH Ludwigshafen erklärte ich ihrem Impusreferat, „Employability“ bedeute „Beschäftigungsfähigkeit“ und junge und ältere Arbeitnehmer sollten diese unbedingt erhalten. Zahlreiche Trends verändern die Arbeitswelt. Neben einer betrieblichen Ebene rückt die individuelle Ebene immer stärker ins Blickfeld. Die Zahl der Nachwuchskräfte sinkt, junge Arbeitnehmer stecken sich persönliche Grenzen und fordern diese im Betrieb ein. Ältere Arbeitnehmer dagegen müssen in zunehmendem Alter in Bewegung bleiben und sich immer wieder fort- und weiterbilden. Fähigkeiten würden sich zwar im Laufe des Alters ändern, alte Beschäftigte lernen und arbeiten aber nicht besser oder schlechter als jüngere, jedoch anders. Zwar ist ein Rückgang der geistigen Wendigkeit festzustellen, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, würde sich im Alter jedoch nicht verändern. Positiv verändere sich die Ausgeglichenheit, führt Silke Ellers aus. Employability sei ein wichtiger Sicherungsanker für den einzelnen Mitarbeiter. Arbeitgeber, die eine Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter erhalten wollen, müssen diese konsequenterweise aber auch fördern. Eine nachhaltige, individuelle Personalpolitik sei notwendig, eine wertschätzende Unternehmenskultur müsse betrieben werden. Ältere Menschen könnten als Coach oder Mentor im Unternehmen eingesetzt werden und so ihre Erfahrungen weitergeben. Körperliche und psychische Belastung nehmen im Alter zu und dürfen nicht zu einer Überlastung führen und sich negativ auf eine Beschäftigungsfähigkeit auswirken.

Kathrin Hanik vom Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz referierte über das Kontaktstudium 50 plus und das Gasthörerstudium. Seit 2001 werde das Kontaktstudium Menschen im Übergang zur dritten Lebensphase angeboten. Dabei ist der Zugang offen für jeden, Abitur sei keine Voraussetzung. Themenbereiche sind unter anderem Kunst und Kultur, Gesellschaft und Politik, Sprachen, IT-Medien sowie Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Lediglich Medizin werde nicht angeboten. Das Kontaktstudium ist konstenpflichtig, nach 4 Semestern kann ein Zertifikat erworben werden.
Alternativ bietet die Uni Mainz auch ein Gasthörer-Studium an. Das diene laut Hanik der allgemeinen Fort- und Weiterbildung. Mit 70 % machen die 60-79jährigen dabei den größten Anteil der Teilnehmer aus. Angebote werden in den Bereichen Philosophie und Philologie gemacht, Geschichte ist ebenfalls ein populäres Thema. Ziel ist es, die Universität zu einer Bürgeruniversität zu machen, mit einem Bildungsangebot für alle.

Im dritten Teil der Veranstaltung diskutierten u.a. die Leiterin der Landauer Agentur für Arbeit, Christine Groß-Herick, Dr. Stefan Woltersdorff von der Pamina-Vokshochschule Wissembourg sowie Frederic Leroy vom Pamina-Projekt „Pami45plusna“ über grenzübergreifende Aus- und Weiterbildung. Alle waren sich einig, dass diese schon früh beginnen müsse und unerlässlich sei.

Umrahmt wurde die Bildungsveranstaltung durch verschiedene Infostände von Bildungseinrichtungen im Landkreis Germersheim. Vor Beginn der Veranstaltung und in der Pause informierten diese über ihre Arbeit und die eigenen Bildungsangebote.

07.12.2011


Eigenanteil für die Schülerbeförderung entfällt für Schüler der Sekundarstufe I

Neuregelung gilt ab Schuljahr 2012/13 – Landrat fordert gerechteren Ausgleich für die Mehrbelastung des Kreishaushalts

„Ab dem Schuljahr 2012/13 müssen alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Gymnasien und der Integrierten Gesamtschulen keinen Eigenanteil für notwendige Schülerbeförderungen mehr bezahlen. Diese Neuerung befürworten ich und die verantwortlichen Gremien des Landkreises Germersheim ausdrücklich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Damit ist eine einheitliche Regelung bei den Eigenanteilen für die Schülerbeförderung für alle Schularten in der Sekundarstufe I getroffen.“

Allerdings bedeutet das für den Landkreis eine deutliche Mehrbelastung des Haushaltes. Der beabsichtigte Mehrbelastungsausgleich des Landes wird den Wegfall der bisherigen Einnahmen aus den Eigenanteilen bei Weitem nicht decken. „Die jährliche Deckungslücken wird nach derzeitigem Stand mindestens 200.000 Euro betragen“, sagt Brechtel. In einem Schreiben an das Land fordert der Kreischef deshalb eine sachgerechte und angemessene Erhöhung des vorgesehenen Mehrbelastungsausgleichs“.

Das Land legt in seinen Berechnungen für den Mehrbelastungsausgleich einen fiktiven Durchschnittseigenanteil von 252 Euro pro Person zu Grunde. Dieser weicht jedoch erheblich von dem derzeit im Landkreis Germersheim erhobenen Eigenanteil in Höhe von 360 Euro pro Person ab. Das führt bei 1.847 Schülern, die von der Neuregelung profitieren werden, zu dieser erheblichen Deckungslücke.

Landrat Brechtel betont, „dass diese Berechnungsgrundlagen den Kreis Germersheim in deutlichem Maße benachteiligt, zumal wir in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Landkreisen relative hohe Eingenanteile zur Schülerbeförderung erhoben haben, nicht zuletzt um die hohen Deckungslücken in diesem Bereich einzuschränken. Dies stellt ohne Zweifel eine Sanktionswirkung gegenüber den Landkreisen dar, die - wie wir – auch in diesem Bereich seriös und sparsam gewirtschaftet haben.“

Aus diesem Grunde fordert der Kreischef das Land dazu auf, die Landkreise und kreisfreien Städte so zu entschädigen, dass keine Deckungslücke entsteht: „Sollte dies nicht geschehen, wäre das erneut ein Beispiel dafür, wie das Land Wohltaten neu schafft, die Kosten jedoch auf die Kommunen abwälzt.“ KV Germersheim, Presse

08.12.2011


Tag der offenen Tür der Pflegestützpunkte war gut besucht

Viele Fragen im Gespräch geklärt

Um die Pflegestützpunkte und ihr Angebot weiter bekannt zu machen, waren alle Bürger am 1. Dezember zum einem Tag der offenen Tür eingeladen. Zahlreiche Interessierte kamen dann auch zu den vier Stützpunkten in Germersheim, Rülzheim, Kandel und Wörth, um sich persönlich über die Leistungen und Angebote zu informieren.

Immer wieder wurden Fragen zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder zum Umgang mit Demenzerkrankten geklärt. Auch Bereiche wie Betreutes Wohnen, Fragen zu Hilfsmitteln und -maßnahmen sowie zu den Möglichkeiten, das eigene Wohnumfeld zu verbessern, beschäftigte die Besucher besonders.

In den Pflegestützpunkten standen die Mitarbeiter gerne zu Gesprächen bereit und vermittelten ein Bild, darüber, was die Stützpunkte alles leisten können. Teilweise beantworteten zudem Vertreter anderer Einrichtungen wie Krankenkasse oder Sozialstation die Fragen der Besucher.

Die Pflegestützpunkte in Germersheim, Rülzheim, Kandel und Wörth informieren und beraten hilfe- und pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen und ihre Angehörigen zu Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten rund um das Thema Pflege. Sie beraten unabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter Wahrung der Schweigepflicht.

Pflegestützpunkte gibt es hier:
- Pflegestützpunkt Germersheim (Stadt Germersheim, VG Lingenfeld), Sabine Stepp, Elke Brecht und Christiane Scheib, Bismarckstraße12, 76726 Germersheim, Telefon 07274/7030932 oder 07274/7030177.

- Pflegestützpunkt Rülzheim (VG Rülzheim, VG Bellheim, OG Rheinzabern, OG Neupotz), Stephanie Geiger und Rosa Pfirrmann, Kuhardter Straße 37, 76761 Rülzheim, Telefon 07272/750342 oder 07272/972968

- Pflegestützpunkt Kandel (Stadt Kandel, OG Hatzenbühl, OG Jockgrim), Manuela Adling, Christiane Scheib und Holger Kurz, Gartenstraße 8, 76870 Kandel, Telefon 07275/9487774

- Pflegestützpunkt Wörth (Stadt Wörth, VG Hagenbach, Ortsgemeinden der VG Kandel), Christel Schwind und Elsbeth Tremmel-Kempf, Arthur-Nisio-Straße 23, 76744 Wörth, Telefon 07271/1320335 oder 07271/1320336. KV Germersheim, Presse

08.12.2011


Erster Bericht zur Pflegestrukturplanung im Kreis liegt vor

Kreis Germersheim: BMFSFJ-Modellprojekt: Gemeinsam älter werden: Zu Hause – heute, morgen und in Zukunft

„Als eine der ersten Kommunen in Rheinland-Pfalz hat die Kreisverwaltung Germersheim, gemeinsam mit den Pflegestützpunkten und den Mitgliedern der Regionalen Pflegekonferenz auf der Grundlage des Landesmodellprojekts "Pflegestrukturplanung" einen umfangreichen Bericht erstellt sowie entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in der letzten Kreistagessitzung des Jahres, „Das ist ein Meilenstein bei der erfolgreichen Umsetzung des Landesgesetzes zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur (LPflegeASG).“ Ziel ist eine hohe Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen. Dazu gehört, dass möglichst viele Senioren, ihrem Wunsch entsprechend, bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit zu Hause leben und dort die notwendige Unterstützung erhalten.

Im Landkreis Germersheim ist dies in hohem Maße schon jetzt so. Aufgrund der demografischen und sozialen Entwicklung werden sich hier, wie in anderen Regionen auch, Veränderungen ergeben. Deshalb ist die Entwicklung zukunftsgerechter Wohn- und Lebensformen ebenfalls ein erklärtes Ziel.

Die aus dem Pflegestrukturplan abgeleiteten Handlungsempfehlungen waren auch Grundlage für die Formulierung einer Interessensbekundung im Modellprogramm des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen". Aus ca. 500 Bewerbern erhielt der Landkreis Germersheim als einer von 35 erfolgreichen Bewerbern den Zuschlag und kann nun das Projekt mit dem Arbeitstitel "Gemeinsam älter werden: Zu Hause – heute, morgen und in Zukunft" umsetzen. Der Kreistag beauftragte die Verwaltung, die erforderlichen Schritte zur Umsetzung zu unternehmen.

Das Projekt wird in einer Modellverbandsgemeinde, mit weiteren interessierten Gemeinden sowie unter Einbindung der bereits bestehenden Seniorenvertretungen im Kreis umgesetzt. „Dabei zielt es auf die Förderung und verstärkte Einbeziehung bürgerschaftlichen Engagements für und mit Seniorinnen und Senioren“, erklärt Landrat Brechtel. In Kooperation von Kreis, Verbandsgemeinden und Gemeinden erfolgt eine Bestandsaufnahme der Strukturen vor Ort. Ein zentrales Ziel ist es, dass der Ortsgemeinderat eine/n „ehrenamtliche/n“ Seniorenbeauftragten beruft. Gemeinsam wird dann ein gemeindliches Berichtswesens zu senioren- und generationenrelevanten Themen entwickelt und ein kreisweites Netzwerks „Seniorenbeauftragte/r“ aufgebaut.

„Alle im Landkreis gewinnen durch die Weiterentwicklung eigener Strukturen in der Gemeinde und gemeinsamer Strukturen in Kreis, Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde. Entscheidend, um das Ziel zu erreichen, ist die Bereitschaft aller Beteiligten, Zuständigkeiten und Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Annette Fahlbusch vom Fachbereich 23 „Soziale Hilfen“ der Kreisverwaltung.

Im Vorfeld des Projektes hatte die Kreisverwaltung Germersheim die hauptamtlichen Stadt- und Verbandsbürgermeister angeschrieben und eingeladen, gemeinsam mit den zugehörigen Ortsgemeinden ihr Interesse für die Mitwirkung am Projekt als Modellgemeinde oder als interessierte Gemeinde zu bekunden. Voraussichtlicher Projektbeginn ist Mitte 2012, geplante Dauer ist bis Ende 2014.

Das Bundesministerium hat für das Projekt eine vorläufige Förderung von bis zu 60.000 Euro zugesagt. Zusätzlich ist eine Beteiligung der Modellverbandsgemeinde in Höhe von voraussichtlich 4.000 Euro und der "interessierten Gemeinden" in Höhe von voraussichtlich 1.200 Euro pro Jahr vorgesehen.

Ansprechpartner in der Kreisverwaltung Germersheim sind Annette Fahlbusch, Tel. 07274/53-279, oder Walter Zirker, Tel07274/53-265. KV Germersheim, Presse

07.12.2011


GPS-Geräte für Schulen

Schüler der IGS Kandel demonstrieren Landrat Dr. Fritz Brechtel die Funktionen der neuen GPS-Geräte und stellen die Ergebnisse ihrer Projekte vor.

Lehrer können GPS-Ausstattung beim Kreismedienzentrum des Kreises ausleihen

„Für den Unterricht oder für Schulprojekte können Lehrer jetzt GPS-Geräte beim Kreismedienzentrum ausleihen“, hat Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Präsentation der Neuanschaffung erklärt. Zwölf handliche GPS-Geräte - je fünf Stück in einem Koffer und zwei Einzelgeräte, ausgestattet mit neuem Kartenmaterial und dem notwendigen, technischen Zubehör - gibt es seit Kurzem beim Kreismedienzentrum des Landkreises Germersheim. Rund 2.400 Euro gab der Kreis für die komplette Ausstattung aus.

Die Geräte waren bereits zum ersten Mal im Einsatz: Schüler und Lehrer der IGS Kandel waren im Rahmen einer Themenwoche zum Stadtjubiläum unterwegs. „Mit den GPS-Geräten müssen Schüler aktiv werden und lernen Wissensgebiete auf ganze andere Art und Weise kennen. Auch den Umgang mit diesen Techniken zu lernen, gehört heute selbstverständlich dazu“, so Brechtel.

„Ab dem Frühjahr 2012 bieten wir auch Fortbildungen zum Thema ‚GPS in der Schule’ an. Zielgruppe sind in erster Linie Lehrkräfte des Landkreises Germersheim“, so Betty Burk vom Kreismedienzentrum in Germersheim.

GPS-Geräte (Global Positioning System) gehören auch zur Ausstattung beim Geocaching, einer moderne Form der Schatzsuche oder auch Schnitzeljagd. Mit GPS-Gerät und den Koordinaten eines noch unbekannten Zielortes, gehen Geocacher auf die Suche nach dem „Schatz“ und verbringen damit viel Zeit mit der Erkundung von Gebieten. KV Germersheim, Presse

02.12.2011


Wechselladerfahrzeug für Landkreis Germersheim

(von links nach rechts): , Landesfeuerwehrinspekteur Hans Peter Plattner, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Staatssekretärin Heike Raab, Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon und Wolfgang Sinn von der Freiwilligen Feuwehr Rülzheim.

Fahrzeug ergänzt Ausstattung für Katastrophenschutzeinsätze bei Hochwasser

Landrat Dr. Fritz Brechtel hat jetzt ein Wechselladerfahrzeug für den Landkreis Germersheim erhalten. Übergeben wurde dieses von Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur.

Das Fahrzeug dient zur Aufnahme von Behältern, z.B. Abrollbehälter Atemschutz oder Abrollbehälter Boot mit zehn flachwassergängigen Booten, Bootsmotoren und Schutzausrüstung für die eingesetzten Katastrophenschutzhelfer im Hochwassereinsatz.

Stationiert wird das Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim.

„Es ist mir ein großes Anliegen, für einen möglichen Katastrophenfall gut vorbereitet zu sein. Dieses Fahrzeug ist ein weiterer Baustein, über den wir uns sehr freuen“, sagte Landrat Brechtel, der sich auch dafür bedankte, dass die Kosten von rund 223.000 Euro vom Land übernommen wurden.

Das Wechselladerfahrzeug wird Bestandteil der Katastrophenschutzausstattung im Landkreis Germersheim. Es wird im Bedarfsfall bei gefahrbringenden Ereignissen innerhalb des Landkreises und auch im Rahmen der gegenseitigen Hilfe eingesetzt. Es kann auf Weisung der ADD Trier oder des Ministeriums des Innern und für Sport zudem im Land Rheinland-Pfalz oder in anderen Bundesländern auf Anforderung mit dem fachlich ausgebildeten Bedienungspersonal eingesetzt werden. KV Germersheim, Presse

02.12.2011


Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim

„Vielen Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren“. Mit diesen Worten dankt Landrat Dr. Fritz Brechtel 20 jungen Menschen zwischen 16 und 55 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im November zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle Teilnehmer/innen die bundesweit anerkannte Jugendleiter/innen-Card (JuLeiCa).

Während des zweimal dreitägigen Seminars in der Jugendherberge in Bad Bergzabern erarbeiteten sich die engagierten Teilnehmer/innen sehr praxisorientiert und unter fachkundiger Anleitung von Kreisjugendpflegerin Jeanette Zikko und der ehrenamtlichen Ausbilderin Tanja Hünerfauth vom Kreisjugendring Germersheim (KJR) alles, was in der Jugendarbeit notwendig ist. Die einzelnen Fortbildungseinheiten, die jeweils von kompetenten Referenten/innen begleitet wurden, handelten beispielsweise von rechtlichen Grundlagen, Planung einer Freizeitmaßnahme, Aidsprävention, Konfliktmanagement, Spielübungen oder dem Umgang mit schwierigen Kindern.

Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim in bewährter Kooperation mit dem KJR Germersheim. Die Teilnehmer/innen sind ehrenamtlich tätig im Jugendparlament Knittelsheim, bei der Freiwilligen Feuerwehr Kandel, dem HSV Lingenfeld, kommunalen und freien Trägern der Jugendarbeit.

Die nächsten Schulungstermine stehen für das Jahr 2012 bereits fest. Anmeldung und Informationen über Vergünstigungen von Inhaber/innen der JuLeiCa sind beim Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko Tel. 07274/ 53 372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de erhältlich. KV Germersheim, Presse

30.11.2011


Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

27 Feuerwehrangehörige haben von Landrat Dr. Fritz Brechtel jetzt das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten. Die Auszeichnung wurde ihnen im Rahmen der Dienstbesprechung der Wehrführer und Wehrleiter am 22. November 2011 im Freizeithaus Dampfnudel in Rülzheim verliehen.

Geehrt wurden für 35 Jahre Rüdiger Gödelmann (VG Bellheim), Lothar Wagner (VG Hagenbach), Roland Bellaire, Vinzenz Heid, und Ronni Wünschel (VG Jockgrim), Robert Götz, Stefan Kupper, Roland Leingang, und Thomas Schäffner (VG Rülzheim), Günter Trauth (SV Germersheim), Thomas Pfirrmann und Jürgen Weber (SV Wörth) sowie Michael Fessler (Werkfeuerwehr Daimler in Wörth).

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45 Jahre erhielten Kurt Keiber, Arnulf Reiß, Bruno Reiß, Leonhard Reiß und Richard Schwan (VG Jockgrim), Roland Haag, Werner Hellmann, Helmut Karn, Helmut Kugelmann, Hubert Kuntz und Heinz Schäfer (VG Lingenfeld), Helmut Jürgen Karl, Edgar Jakob Pfirrmann sowie Berthold Simon (SV Wörth).

Landrat Dr. Brechtel sprach seine Anerkennung aus: „Ihr Engagement und der unermüdliche Einsatz zum Wohle der Bevölkerung ist aller Ehren wert! Ich danke Ihnen dafür herzlich. Mein Dank gilt aber auch den Familien und Freunden der geehrten für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.“ KV Germersheim, Presse

25.11.2011


Leitenden Notärzten bestellt

Dr. Thorsten Bleck und Dr. Steffen Strobel sind jetzt von Landrat Dr. Fritz Brechtel als weiterer Leitende Notärzte im Landkreis Germersheim nach dem Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz bestellt worden.

Strobel arbeitet im werksärztlichen Dienst der Daimler-AG im Werk Wörth, Bleck ist Facharzt für Anästhesie im Vinzentius-Krankenhaus Landau. Mit ihrer Bestellung gibt es im Kreis nun sieben Leitende Notärzte.

Die Aufgabe der Notärzte ist es, einen nach den notfallmedizinischen Grundsätzen entsprechende Versorgung der Patienten zu Veranlassen, wenn eine größere Anzahl Verletzter oder Erkrankter versorgt werden muss. Landrat Brechtel und Dr. Matthias Wölfel, Sprecher der Leitenden Notärzte, dankten ihnen für die Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen. KV Germersheim, Presse

25.11.2011


Hilfe für ehrenamtliche Betreuer

Teilnehmer des fünften Grundkurses erhielten Zertifikate – Seit dem Jahr 2009 wurden 100 Personen geschult

Im Kreis Germersheim haben derzeit rund 1.800 Personen einen gesetzlichen Betreuer. Von diesen 1.800 Personen werden rund zwei Drittel von ehrenamtlichen Betreuern, z. B. von Familienangehörigen oder Mitgliedern der Betreuungsvereine betreut. „Um diese ehrenamtlichen Betreuer besser auf ihre Aufgabe vorzubereiten, haben die drei Betreuungsvereine - der Sozialdienst kath. Frauen und Männer, die Arbeiterwohlfahrt und die Lebenshilfe sowie die Betreuungsbehörde bei der Kreisverwaltung – zum fünften Mal einen Grundkurs für ehrenamtliche Betreuer durchgeführt“, so Norbert Pirron von der Kreisverwaltung bei der Übergabe der Zertifikate an die 21 Teilnehmer des fünften Grundkurses.

Seit 2009 haben insgesamt rund 100 Personen die Grundkurse besucht. „Germersheim ist einer von den wenigen Landkreisen, in dem sich besonders viele Personen ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit stellen“, sagte Pirron, der stellvertretend für Landrat Dr. Fritz Brechtel die Zertifikate überreichte. Zusätzlich erhielten alle ein Taschenbuch für gesetzliche Betreuer, „Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Nun hoffen wir natürlich auch, dass sie den Schritt wagen und sich als gesetzlicher Betreuer zur Verfügung stellen.“

Gesetzliche Betreuung heißt eine Vielzahl von Dingen für einen kranken oder behinderten Menschen zu regeln, wie Gelder zu verwalten, ärztliche Behandlungen zu veranlassen und Anträge zu stellen.

Der Grundkurs umfasste insgesamt sechs Abende. Angesprochen wurden Themen wie betreuungsrechtlich relevante Krankheitsbilder, Aufgaben des Betreuers, die Rechtsstellung des Betreuten, Gesundheitsfürsorge, genehmigungspflichtige Heilbehandlungen, Unterbringungen, alles rund um die Vermögenssorge, Wohnrecht, Körpersprache und der Umgang mit erkrankten oder behinderten Menschen.

Referenten waren Norbert Pirron (Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung), Hermann-Josef Schwarz (Psychiater am Gesundheitsamt Südliche Weinstraße), Erich Laux (AWO Betreuungsverein), Margareta Klein (SKFM Betreuungsverein) und Holger Bast (Lebenshilfe Betreuungsverein).

Der nächste Grundkurs findet im Herbst 2012 statt. Zuvor bieten die Betreuungsbehörde und die Betreuungsvereine im Frühjahr zum ersten Mal einen Aufbaukurs für ehrenamtliche Betreuer an. Dieser Kurs ist für die Personen gedacht, die bereits einen Grundkurs absolviert haben. Der genaue Termin wird in der Presse rechtzeitig angekündigt. Interessierte können sich informieren bei Erich Laux, Tel. 07275/8919; Holger Bast, Tel. 07275/9887107; Margareta Klein, Tel. 07274/779434 und Norbert Pirron, Tel. 07274/53264.

24.11.2011


Freizeitveranstaltungen 2012 für den Ferien- und Freizeitkalender melden

„Bereits jetzt fragen Eltern nach dem neuen Ferien- und Freizeitkalender 2012“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und freut sich, dass der jährlich aufgelegte Kalender so gut von Kindern, Jugendlichen und Eltern angenommen wird.

Das Jugendamt der Kreisverwaltung bereitet gerade die neue Auflage für das nächste Jahr vor und bittet die Ferienveranstalter um Rückmeldung der Termine für das Jahr 2012. Der Kalender wird dann voraussichtlich Anfang Februar in allen Verwaltungen ausgelegt.

Neben Ferienfreizeiten werden auch ganztägige (Ferien-)Veranstaltungen, wie z.B. Kinderferienwochen, Spielaktionen und Spielfeste für behinderte- und nichtbehinderte Menschen sowie Vorträge und Seminare für ehrenamtliche Jugendgruppenleiter/innen gerne aufgenommen. Insbesondere gefragt sind Maßnahmen in den Oster- und Herbstferien.

Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und Freizeitkalender zu veröffentlichen, benötigt man einen Vordruck des Jugendamtes. Den notwendigen Vordruck gibt es unter http://www.kreis-germersheim.de/ferien-freizeit.html oder er kann unter der E-Mail j.zikko@kreis-germersheim.de angefordert werden. Die ausgefüllten Vordrucke sollten bis 16.12.11 entweder per Post an die Kreisverwaltung Germersheim, FB 22, Jugendförderung, Bismarckstr.4, 76726 Germersheim, per E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de oder per Fax 07274/53-15-372 zurückgesendet werden. Für Rückfragen und Informationen steht die Kreisjugendpflegerin Jeanette Zikko unter Tel. 07274/53-372 gerne zur Verfügung. KV Germersheim, Presse

 

22.11.2011


BBS-Produktionsklasse „Werkstatt am Weißenburger Tor“ erhält großzügige Spende von Star Care

„Durch die großzügige Unterstützung von Star Care ist seit diesem Schuljahr ein praxisnaher Unterricht in der neuen Produktionsklasse `Werkstatt am Weißenburger Tor´ der BBS Germersheim möglich. Hier werden Schülern gezielt gefördert und in der Schreinerwerkstatt praxisorientiert auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Damit können wir Jugendlichen, die eine entsprechende Anleitung benötigen, eine Perspektive eröffnen.“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel und bedankte sich für Spende.

Dr. Gerd Herrmann, Vorstandsmitglied von Star Care Rheinland-Pfalz, der Hilfsorganisation von Mitarbeitern der Daimler AG zur Unterstützung sozialer Projekte, überbrachte einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro: „Wir sind davon überzeugt, dass die Produktionsklasse eine sinnvolle Einrichtung und das Geld hier gut angelegt ist.“

Die Schüler werden zusammen mit den Lehrkräften im Kundenauftrag Holz- oder Metallwerkstücke, Kleinteile oder Spielzeug herstellen oder reparieren „und zwar im Rahmen einer ganzheitlichen Vorgehensweise alles herstellen, erfahren und erleben“, so Schulleiter Rainer Sprotte, „Von der ersten Kontaktaufnahme mit den Kunden, der Planung und Kalkulation der Arbeit, dem Einkauf der benötigten Materialien, über die eigentliche Bearbeitung der Werkstücke bis zur Übergabe des fertig gestellten Produkts lernen sie die gesamten Abläufe kennen.“

Auftraggeber sollen gemeinnützige, kreis- oder gemeindeeigene Einrichtungen wie Vereine, Kindergärten oder Pflegeeinrichtungen sein.

Die Innungen haben der Schule zur Durchführung dieses einmaligen Projekts nicht nur ihren „Segen“ gegeben, sondern sehen auch, dass hier die rechtzeitige berufliche Förderung junger Menschen im Vordergrund steht. „Außerdem haben die Innungen erkannt, dass die demografische Entwicklung im Hinblick auf Sicherung eines Fachkräftenachwuchses dazu zwingt, die Potenziale aller jungen Menschen zu aktivieren“, erklärt Sprotte weiter, „Wir gehen mit der Produktionsklasse neue Wege. In der Werkstatt wollen wir junge Leute, die sonst eher als unterrichtsfern eingestuft werden, mit einer Mischung von Theorie und Praxis auf das Arbeitsleben vorbereitet.“

Landrat Dr. Brechtel und Schulleiter Sprotte bedanken sich herzlich bei allen, die dieses Projekt ermöglichen, vor allem auch beim engagierten Lehrerteam, das mit großer Begeisterung die neuartige Herausforderung angenommen hat.

16 Schüler lernen und arbeiten seit diesem Schuljahr in der „Werkstatt am Weißenburger Tor“. Sie werden darüber hinaus im theoretischen Unterricht auf die Prüfung zum Erwerb der Berufsreife vorbereitet. KV Germersheim, Presse

21.11.2011


Hilfe für Nils und andere

Schon erster Spender aus Aktion hervorgegangen

Das Schicksal des leukämiekranken Nils hat die ganze Region bewegt: Über 1000 Menschen haben sich im Mai diesen Jahres bei einer Typisierungsaktion der DKMS in Rheinzabern registrieren lassen, um Nils und anderen Patienten zu helfen. Unterstützt wurde die Aktion u a. von Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Gerhard Beil.

Nils fand seinen genetischen Zwilling schon vor wenigen Monaten, jetzt darf er sich Zuhause bei seiner Familie und bei seinen Freunden von den Strapazen der Stammzelltransplantation erholen. Auch aus der Typisierungsaktion in Rheinzabern ist inzwischen ein Spender für einen Patienten hervorgegangen. Außerdem wurden weitere acht Personen zu näheren Untersuchungen herangezogen. Ob diese potenziellen Spender tatsächlich einmal spenden werden, ist noch unklar. „Das alles freut uns sehr. Und für die Organisatoren und Unterstützer ist es ein tolles Ergebnis und zeigt, dass sich ihr Engagement mehr als gelohnt hat“, so Brechtel.

Dank der großen Hilfsbereitschaft der Südpfälzer konnten mittlerweile alle entstandenen Typisierungskosten gedeckt und sogar ein nicht unerheblicher Überschuss von knapp 12.000 Euro erwirtschaftet werden. Mit diesem Überschuss auf dem Spendenkonto versucht die DKMS jetzt Engpässe anderer Initiativgruppen und somit anderer Typisierungsaktionen auszugleichen.

Dieser Erfolg ist den vielen engagierten Helfern, Vereinen, Sponsoren, Spendern und Organisatoren zu verdanken! KV Germersheim, Presse

17.11.2011


Straßenbauarbeiten in Schaidt abgeschlossen - Brückenbauwerk bei Vollmersweiler erneuert

Bei der Besichtigung der fertiggestellten Straßenbaumaßnahmen: (von links, vordere Reihe) Kurt Geörger (Ortsvorsteher von Schaidt), (Harald Seiter Bürgermeister von Wörth), Thomas Krömer (LBM), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ulrich Blaser (Fa. Theisinger und Probst) und Sibylle Rauch-Toussaint (Ortsbürgermeisterin von Vollmersweiler).

Der Ausbau der Kreisstraße 15 im Ortsteil Schaidt ist seit letzter Woche abgeschlossen. Nun haben Landrat Dr. Fritz Brechtel, Harald Seiter (Bürgermeister von Wörth), Kurt Geörger (Ortsvorsteher von Schaidt), Sibylle Rauch-Toussaint (Ortsbürgermeisterin von Vollmersweiler) Thomas Krömer (Landesbetrieb Mobilität Speyer, Leiter der Fachgruppe Bau), Vertreter der Baufirma Theisinger und Probst, der Kreisverwaltung, weitere des LBM sowie des Ortsbeirats sich vor Ort von der ordnungsgemäßen Ausführung der Arbeiten überzeugt.

In der Vollmersweiler Straße wurde zwischen der Hauptstraße (L 546) und dem Bahnübergang am nördlichen Ortsausgang auf einer Länge von ca. 285 m eine neue Frostschutz-, Trag- und Deckschicht eingebaut.

Begleitet wurde die Fahrbahnerneuerung durch Gehwegarbeiten, die im Auftrag der Stadt Wörth ausgeführt wurden. Um Fußgängern die Querung der Straße zu erleichtern wurde auf Höhe der Kindertagesstätte eine Fahrbahneinengung errichtet.

Im Zuge der Vollsperrung des Straßenabschnittes wurde außerdem eine grundhafte Erneuerung der bei Vollmersweiler liegenden Otterbachbrücke durchgeführt.

„Mit dem Ausbau innerhalb der Ortsdurchfahrt Schaidt und der Sanierung der Otterbachbrücke hat der Kreis die bereits im Jahr 2010 durchgeführte Erneuerung der K 15, beginnend an der Kreisgrenze, bis zum Knotenpunkt L 546 / K 15 fortgesetzt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die Bauarbeiten, mit denen Mitte August begonnen wurde, dauerten rund 12 Wochen. Ausgeführt wurden die Bauarbeiten durch die Firma Theisinger und Probst GmbH aus Pirmasens.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rd. 330.000 Euro. Davon entfallen ca. 300.000 Euro auf die Fahrbahnerneuerung und das Brückenbauwerk. Der Kreis erhält einen Landeszuschuss in Höhe von 67 Prozent. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

16.11.2011


Naturschutzgroßprojekt pflanzt 20.000 Stieleichen im Bienwald

Vor Ort beim Eichenpflanzen: (von links) Revierleiter Axel Behrendt, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landrätin Theresia Riedmaier und Forstamtsleiter Peter Leppla

Auf vier Teilflächen mit einer Größe von insgesamt 49 ha werden im Bienwald derzeit junge Stieleichen im Auftrag des Bienwaldprojektes gepflanzt. Kurz vor Abschluss der Arbeiten haben Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel jetzt gemeinsam mit Projektmitarbeiterinnen und Vertretern des Forstamtes Bienwald eine Teilfläche besichtigt.

Dass im Bienwald Eichen gepflanzt werden, ist zunächst nichts Ungewöhnliches. „Doch“, so Riedmaier, „ergänzt das Naturschutzgroßprojekt hier die Aktivitäten des Forstamtes, da es sich um Flächen handelt, die bislang nicht als Eichenwälder vorgesehen waren.“ Noch vor wenigen Wochen stand an gleicher Stelle ein Wald aus Kiefern und Fichten. Im Gegensatz zu Nadelwäldern sind Mischwälder mit einem hohen Anteil an Eichen sehr artenreicher. Brechtel weist zudem auf den Naturschutzmehrwert hin: „Der Bienwald wird damit naturnäher. Mit der Pflanzung werden Lücken im Verbund der Eichenwälder im Bienwald geschlossen, die in 100 bis 200 Jahren von seltenen Arten wie dem Schwarzspecht als Lebensraum genutzt werden können“.

Bis dahin bleibt allerdings noch einiges zu tun. Zunächst müssen Äste und Gestrüpp zur Seite geräumt, dann über 20.000 Pflanzen in die mit einem Bohrer vorbereitete Löcher gepflanzt werden. „Die Pflanzen sind alle aus Eicheln von Bienwald-Eichen gezogen und werden in Kleingruppen zu je 30 Bäumen gepflanzt“, erläutert Forstamtsleiter Peter Leppla. Damit sollten sie eigentlich optimal an die hiesigen Bedingungen angepasst sein. Doch bis alle Beteiligten sicher sein können, dass die Pflanzen gut angewachsen sind, dauert es noch ein paar Jahre. „Die Pflanzen werden vom Projekt noch drei Jahre gepflegt, damit sie nicht von aufkommendem Adlerfarn oder Brombeeren überwachsen und beschattet werden“, berichtet Projektmitarbeiterin Irmgard Schultheiß.

Darüber hinaus wird jede Pflanze mit einem Büschel Schafswolle umwickelt. Der Geruch der Wolle hält Rehe davon ab, die die jungen Knospen und Triebe zu verbeißen. „Weil wir auf einen schützenden Zaun verzichten, wird das Forstamt in diesem Bereich in den kommenden Jahren verstärkt jagen. Dazu hat uns das Naturschutzprojekt mit der Anlage von Jagdschneisen und dem Errichten Hochsitzen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung gestellt“, ergänzt Revierleiter Axel Behrendt, in dessen Obhut die Eichen in den nächsten Jahren groß werden sollen.

Nach dem Pflege- und Entwicklungsplan des Naturschutzgroßprojektes ist die Umwandlung von über 200 Hektar naturferner Nadelwälder in eichenreiche Mischwälder vorgesehen. Bislang läuft die Umsetzung der Maßnahme nach Plan. „Wir haben bereits im vergangenen Jahr 15.900 Eichen auf über 19 Hektar Fläche gepflanzt und werden die Maßnahme auch im nächsten Jahr noch fortsetzen“, berichtet Projektleiterin Kerstin Arnold. Sie freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Forstamt Bienwald: „Unmittelbar bevor wir mit den Pflanzarbeiten beginnen, wird vom Forstamt das Holz von der Fläche geholt und die Revierleiter markieren die genauen Pflanzplätze. Da muss alles gut aufeinander abgestimmt sein.“

Die Maßnahme wird über das Förderprogramm chance.natur mit 70% vom Bundesamt für Naturschutz und mit 20% vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz gefördert.

Weitere Informationen über die Maßnahme und das Naturschutzgroßprojekt gibt es im Internet unter www.bienwald.de. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

16.11.2011


Herbert Jäger erhält Landesehrennadel

Landrat Dr. Brechtel dankte Herbert Jäger für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihm seine Anerkennung aus.

Für sein langjähriges Engagement in verschiedenen Bereichen hat Herbert Jäger aus Jockgrim am 6. November die Landesehrennadel erhalten. Während der Herbsttagung der Pollichia in Bad Dürkheim überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Herbert Jäger ist seit über 30 Jahren eine feste Größe in Sachen Naturschutz und Umweltbildung in der Südpfalz. Drei Jahrzehnte lang leitete er den Ortsverein Jockgrim der Pollichia und initiierte jährlich zahlreiche Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen und Exkursionen über und in der heimischen Natur.

Besonders setzte er sich für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein. Zudem betreute er viele Jahre lang Kinder und Jugendliche aus dem Raum Wörth bei „Jugend forscht“. Auch in seinem Ruhestand unterstützt er Schulen bei der Durchführung von Forschertagen. Für die Verbandsgemeinde Jockgrim steht Herbert Jäger seit vielen Jahren in den Sommerferien für das „Ferienprogramm für Kinder“ zur Verfügung. KV Germersheim, Presse

09.11.2011


Information und Genuss am Südpfalz-Stand

(von links): Lord Mathias, Zwiebelkönigin Lena, Knillsmer Kätzel Marie Isabell, Tabakkönigin Lisa, Landrat Dr. Fritz Brechtel, das Bärenkönigspaar Claudia und Udo.

SÜD präsentierte sich auf der Offerta – Sehr viele interessierte Besucher

Ob Wein oder Wurstbrot, Apfelsaft, Sekt oder Bier, die angebotenen Leckereien am Stand des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD) waren auf der Verbrauchermesse Offerta in Karlsruhe sehr beliebt bei den Besuchern. Auch das Informationsmaterial über Freizeitmöglichkeiten, Wandern, Radfahren und Einkehrmöglichkeiten im Landkreis Germersheim war viel gefragt.

„Die Südpfalz ist für viele Badener ein attraktives Naherholungsgebiet und Ausflugsziel“, sagt der SÜD-Vorsitzende Landrat Dr. Fritz Brechtel. So nahmen die Besucher nicht nur Info-, Rad- und Wanderbroschüren mit, sondern suchten gerne das Gespräch mit den SÜD-Mitarbeitern und kosteten Wein oder Sekt bei den Winzern der Region. Dazu gab es Hausmacher Wurstspezialitäten. Besonders nachgefragt wurde in diesem Jahr die neu erschienene Radkarte „Radwandern in der Südpfalz“. Auch der Veranstaltungskalender 2012 für den Landkreis Germersheim fand großen Absatz.

Auf eine überwältigende Resonanz stieß der traditionelle Südpfalztag. Die Südpfälzer Betriebe luden zu Spezialitäten aus Küche und Keller ein. Die Winzer der Weingüter Krebs aus Weingarten, Bohlender und Rosenhof aus Steinweiler, Kehrt aus Winden sowie Heintz aus Minfeld kredenzten trockene, würzige Rotweine, spritzige frische Weißweine und handgerüttelte Sekte. Der Burgerhof aus Neupotz bot leckere Kostproben von Hausmacher Wurst und Schinken. Alle Köstlichkeiten ließen sich genießen bei einem Plausch mit den charmanten Hoheiten, wie der Zwiebel- und Tabakkönigin, dem Knittelsheimer Kätzel, dem „Bellheimer Lord“ oder dem Bärenpaar aus Ottersheim. Auf der Hauptbühne sorgten die Chöre Voices of Joy aus Jockgrim sowie der Kidschor der IGS Rheinzabern für eine tolle Stimmung.

Bei der Verlosung gab es auch in diesem Jahr attraktive Preise zu gewinnen. Erster Preis: 1 Übernachtung mit Frühstück für 2 Personen im Hotel „Germersheimer Hof“, zweiter Preis: eine Fahrt mit der Südpfalzdraisine für eine Familie, dritter Preis: eine Führung auf der Straußenfarm Rülzheim für eine Gruppe bis 20 Personen, vierter Preis: eine Familieneintrittskarte ins Deutsche Straßenmuseum Germersheim.

Highlights am Stand waren außerdem die „Südpfalz Draisinenbahn“, die während der Messe wieder zahlreiche Buchungen entgegen nehmen konnte sowie die Straußenfarm aus Rülzheim, die ihre Einrichtung und die Produkte vorstellte. Es gab riesige Straußeneier, Staubwedel aus Straußenfedern und Vieles mehr vom Strauß zu entdecken. Dicht gedrängt standen die Besucher am Stand des Reptiliums Landau, wo es täglich „Reptilien zum Anfassen“ gab.

Die Vereine „Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim“ und „Stadt Germersheim“ hielten interessantes Informationsmaterial über touristische Einrichtungen oder Freizeitmöglichkeiten bereit. Ob Nachenfahrt, Festungsführung, interessante Rad- oder Wandertouren, hier war für alle Gäste etwas dabei. Und selbstverständlich durften auch die Tipps für Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten in der Südpfalz nicht fehlen. Ein besonderer Hingucker war das maßstabsgetreue Modell des Römerschiffes „Lusoria Rhenana“. Bereits 2010 hatte das Original in Originalgröße für Aufsehen bei den Messebesuchern gesorgt. Erste Buchungen für die kommende Saison gingen bei den Vertretern des Vereins zur Umweltbildung und römischer Geschichte e.V. bereits ein.

Zusätzliche Attraktionen boten die Aktionstage der Verbandsgemeinden aus dem Landkreis. Duftend präsentierte sich die Bienwaldregion Kandel gemeinsam mit der Seifenmanufaktur Zahneisen aus Steinweiler. Schmackhaftes aus eigener Herstellung bot der Bauernhof Kerth aus Kandel-Minderslachen. Am Bellheimer Tag drehte sich alles um den Gerstensaft. Der derzeitige und der ehemalige „Bellheimer Lord“ schenkten den Gästen ein ganz besonderes Bier, den „Alt-Bellheimer-Meistersud“ der Bellheimer Brauerei aus. Erstmalig auf der Aktionsfläche dabei war in diesem Jahr die Ölmühle Agriluna aus Rheinzabern, die ihre wertvollen Öle präsentierte und Kostproben anbot.

Mit einem eigenen Stand in unmittelbarer Nachbarschaft zum großen Südpfalzstand waren das Terra-Sigillata-Museum Rheinzabern sowie das Ziegeleimuseum Jockgrim vertreten. Unter dem Motto „Werkstoff Ton durch die Jahrhunderte“ konnten sich die Besucher über die Herstellung der berühmten Ludowici-Ziegel sowie der römischen Terra-Sigillata Keramik informieren. Philipp Schmitt, Vorsitzender des Museumsvereins Terra-Sigillata-Museum, sowie Jörg Scherer, Vorsitzender des Ziegeleimuseums, freuten sich sehr über das rege Interesse. Ein besonderer Hingucker war die Revolverpresse des Ziegeleimuseums Jockgrim.

„Die Besucher sind immer sehr neugierig und erkundigen sich stets nach neuen Freizeitangeboten und den Veranstaltungen in der Südpfalz“, freut sich SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig angesichts des gut besuchten Südpfalzstands. Der starke Messeauftritt wird wieder viele Besucher in den Landkreis Germersheim locken, da ist sie sich mit SÜD-Mitarbeiterin Carmen Stolzenberger sicher. KV Germersheim, Presse

08.11.2011


Herbert Gehrlein erhält Landesehrennadel

Landrat Dr. Brechtel dankte Herbert Gehrlein für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihm seine Anerkennung aus.

Für sein langjähriges Engagement in verschiedenen Bereichen hat Herbert Gehrlein aus Neupotz am 6. November die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen des Konzerts des Musikvereins Seerose in Neupotz überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.

Herbert Gehrlein ist seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich tätig. Bereits 1961 wurde er Mitglied des Ausschusses des Musikvereins Seerose und noch im gleichen Jahr zum Rechner bestellt. Dieses Amt führte er bis 1980 aus, wurde dann zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins gewählt und hatte von 1993 bis 2002 das Amt des Vorsitzenden inne.

Außerdem gehörte Herbert Gehrlein sieben Jahre lang dem Gemeinderat Neupotz an und war 15 Jahre lang im Verbandsgemeinderat Jockgrim sowie in verschiedenen Ausschüssen tätig. Er engagierte sich zudem von 1971 bis 1983 im Pfarrgemeinderat und betätigt sich noch heute als Lektor.

Gehrlein war Gründungs- und Vorstandsmitglied des Krankenpflegevereins in Neupotz, der 1974 gegründet wurde. 1988 wurde er geschäftsführender Vorsitzender, ein Amt das er bis heute erfüllt. Seitdem gehört er auch dem Verwaltungsausschuss der Sozialstation Rülzheim an. KV Germersheim, Presse

07.11.2011


Ruandische Botschafterin besucht Firma ITK

(von links nach rechts): Michael Engler, Christine Nkulikyinka, Dr. Richard Auernheimer, Maria Farrenkopf und Dr. Fritz Brechtel.

Landrat Brechtel vermittelt Kontakt

Das südpfälzische Unternehmen ITK Engineering AG entwickelt sich sehr positiv, bietet attraktive Arbeitsplätze und steht in den nächsten Jahren vor der Herausforderung, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Das haben die ruandische Botschafterin Christine Nkulikyinka und der Präsidenten des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz / Ruanda, Richard Auernheimer, letzte Woche zum Anlass genommen, sich vor Ort mit Vorstand Michael Englert zu einem ersten Gedankenaustausch zu treffen. Den Besuch angeregt hatte der Landrat des Kreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel.

„Ruanda hat sehr viele gut ausgebildete junge Leute, aber noch nicht genügend Arbeitsplätze. Das Land ist dabei, sich besonders im IT-Bereich zu positionieren. Das Internet ist gut ausgebaut und in Kigali plant die Regierung ein IT-Zentrum“, wirbt die Botschafterin für ihre Heimat und dafür, ihren jungen Landsleuten eine berufliche Chance zu geben.

Michael Englert ist grundsätzlich nicht abgeneigt: „Das Unternehmen unterhält weltweit Standorte. Weitere werden in den nächsten Jahren hinzukommen. Entsprechend hoch ist unser Bedarf an sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern, insbesondere aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften.“ Die ITK Engineering AG rekrutiert und bildet bereits heute teilweise eigenen Nachwuchs aus. Unter anderem werden gezielt Studenten der Universität Kaiserslautern schon während des Studiums in das Unternehmen geholt. Das, so Englert, könne er sich auch mit ruandischen Studenten, die in Kaiserslautern studieren, vorstellen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel vermittelte nach seinem Besuch in Ruanda und den vielen positiven Eindrücken gerne den Kontakt zwischen ITK Engineering und der ruandischen Botschafterin: „Ruanda entwickelt sich rasant, die Regierung möchte vieles bewegen. Vielleicht können das Land und Unternehmen wie beispielsweise ITK gleichermaßen davon profitieren.“

Brechtel ist es darüber hinaus grundsätzlich ein Anliegen, Schülern und Studenten möglichst früh Einblicke in Unternehmen und damit Einsichten für Berufswahl und Berufseinstieg zu eröffnen. Ebenfalls am Gespräch teilgenommen hatte die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung im Landkreis Germersheim, Maria Farrenkopf. Sie ist unter anderem an der Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft aktiv, um den Kontakt zwischen Firmen und Schulen zu intensivieren und damit die Chancen von Schülerinnen und Schülern auf einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz zu verbessern.

Die ITK Engineering AG beschäftigt über 400 Mitarbeiter und ist seit über 15 Jahren Entwicklungspartner von Unternehmen der Automobilindustrie, der Luft-/Raumfahrt sowie der Medizintechnik. Mit modernsten Technologien und hoch qualifizierten Mitarbeitern trägt ITK durch Entwicklungsleistungen und Innovationen zum Erfolg seiner Kunden bei. Seinen Sitz hat das Unternehmen in Kuhardt. Kreisverwaltung Germersheim, Presse 

02.11.2011


Touristische Höhepunkte kennen lernen

Erste Expertentour für Fachkräfte im Tourismus

Wer die Angebote aus eigener Erfahrung kennt, der kann sie besser bewerben und vermarkten. Vor diesem Hintergrund hatte die Touristik-Gemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz zur ersten Schulungsfahrt für Mitarbeiter der Touristinformationen eingeladen. Rund drei Dutzend Fachkräfte aus der Tourismusbranche haben daran teilgenommen. Die erste Expertentour durch den deutsch-französischen PAMINA-Raum konzentrierte sich auf den pfälzischen Teilraum. Carmen Stolzenberger vom Verein Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim führte die Gäste durch den Landkreis Germersheim. Die Straußenfarm in Rülzheim, das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim und die Festung waren nur einige der touristischen Ziele, die gezeigt wurden. Danach ging es weiter in den Bereich der Südlichen Weinstraße.

„Für mich ist es einfach viel leichter und einfacher, meinen Kunden eine Sehenswürdigkeit oder ein Angebot vorzuschlagen, wenn ich dies selber gesehen oder getestet habe“ erklärte eine Teilnehmerin.

Die nächste Expertentour soll im Frühjahr durch das Nordelsass führen. Die Schulungsfahrten finden im Rahmen des EU-Projektes „Upper Rhine Valley“ statt. Das Ziel dieses Projektes ist es, das Oberrheingebiet als eine Destination am Weltmarkt zu platzieren. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

28.10.2011


77 Personen eingebürgert

Aus 21 Nationen, darunter Polen, die Türkei und Kamerun kommen die 77 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 25. Oktober 2011 sind sie deutsche Staatsbürger.

Tanja Koch, Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung Germersheim, überreichte im Germersheimer Bürgersaal die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte ihnen gratulieren und auch meinen Dank aussprechen, denn Sie bereichern durch Ihre Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Und Sie sprechen Deutschland ein sehr großes Kompliment aus. Ihre Entscheidung zeigt uns, dass Sie sich hier wohlfühlen, eine neue Heimat gefunden und Vertrauen zu diesem Staat gefasst haben.“

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann (Saxophon) von der Germersheimer Musikschule. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

27.10.2011


Goethe Gymnasium Germersheim - Arbeiten an Sporthalle schreiten voran

Foto (von links nach rechts): Landrat Dr. Fritz Brechtel, Schulleiter Dr. Wolfgang Meißner, Robert Hofmann und Johannes Klawe von der Kreisverwaltung Germersheim.

Die Grundbaumaßnahmen für die neue Sporthalle am Goethe Gymnasium in Germersheim sind abgeschlossen. Derzeit werden die letzten vorbereitenden Arbeiten für die Fundamente ausgeführt. Bis Ende November soll die Bodenplatte fertig sein. „Der Zeitplan kann nach jetzigem Stand eingehalten werden, obwohl die Sicherungsmaßnahmen der Festungs- und Minengänge im Erdreich aufwändiger waren als erwartet“, berichtete Landrat Dr. Fritz Brechtel bei einer Baustellenbegehung, „Nach den Sommerferien 2012 kann die neue Halle genutzt werden, erst dann wird die alte Halle abgerissen.“ Der Abriss erfolgt in den Sommerferien, um den Unterricht nicht zu stören. Dort, wo die alte Halle heute steht, kommen dann die Umkleideräume und der Sanitärbereich der neuen Halle hin. Bereits vergeben sind die Rohbauarbeiten und die Arbeiten für die Dachdeckung mit einer Gesamtsumme von ca. 950.000 Euro brutto, derzeit läuft die Vergabe der Haustechnik mit einem Gesamtvolumen von ca. 375.000 Euro brutto. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

25.10.2011


Richtungsweisende Entscheidung des Bundes in Sachen 2. Rheinbrücke

Minister Ramsauer antwortet Landräten Brechtel und Schnaudigel

„Das Bundesverkehrsministerium hat eine für die weitere Diskussion zum Bau der 2. Rheinbrücken wichtige Entscheidung getroffen“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel. In seiner Antwort auf ein gemeinsames Schreiben der Landräte Dr. Fritz Brechtel, Germersheim, und Christoph Schnaudigel, Karlsruhe, gibt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bekannt, dass der Bund inzwischen dem Straßenabschnitt von der 2. Rheinbrücke bis zur B 36 eine eigene Fernverkehrsrelevanz nachweist“, weshalb der Finanzierungsvorbehalt für diesen Abschnitt nicht mehr gelte.

„Diese richtungsweisende Nachricht ist für alle Pendler äußerst erfreulich“, sagt Brechtel, der sich zusammen mit Landrat Schnaudigel an den Minister gewandt hatte, um auf die dringende Notwendigkeit einer weiteren Rheinbrücke und auch der Weiterführung der Strecke bis zur B 36 hinzuweisen.

Bisher hatte der Bund eine Finanzierung weiterer Abschnitte der Nordtangente daran gekoppelt, dass die komplette Weiterführung der Straße bis zur A 5 umgesetzt werden kann. Da sich die Stadt Karlsruhe Anfang 2009 in einem Stadtratsbeschluss jedoch gegen den Bau des in ihrer Baulast stehenden Mittelabschnittes ausgesprochen hat, stand der westliche Abschnitt bislang unter einem Finanzierungsvorbehalt. „Diese Ansicht hat sich nun aufgrund der vorgelegten Untersuchung geändert“, so Brechtel, „Bundesminister Ramsauer unterstreicht mit dieser Entscheidung zudem die Dringlichkeit der 2. Rheinbrücke. Er stimmt in dem Schreiben zu, dass durch eine leistungsfähige Verkehrsanbindung der gesamte PAMINA-Raum als Wirtschaftsstandort gestärkt wird. Auch deshalb werde ich mich weiter für einen schnelle Realisierung der Brücke einsetzen.“

Wie der Landesbetrieb Mobilität außerdem dem Kreis mitgeteilt hat, wird das Planfeststellungsverfahren auf rheinland-pfälzischer Seite ohne zeitliche Verzögerung weiter betrieben. Für den rechtsrheinischen Abschnitt plant die Landesregierung Baden-Württemberg zurzeit die Durchführung eines öffentlicher Faktenchecks, der im November in Karlsruhe stattfinden soll. Die Interessen des Landes Rheinland-Pfalz werden dort durch das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur (ISIM) und den Landesbetrieb Mobilität (LBM) vertreten. Pressestelle KV Germersheim

06.10.2011


Die Südpfalz gut geschult präsentieren

17 freiwillige Helfer vom SÜD auf Messeeinsätze vorbereitet

„Um die Vorzüge unseres Landkreises gut präsentieren zu können, brauchen wir immer sachkundiges und geschultes Messepersonal“, sagt Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), „Deshalb freue ich mich besonders darüber, dass sich jetzt 17 Männer und Frauen für den Einsatz auf Messen von uns schulen ließen.“

Einen ganzen Tag lang stellten Silke Wiedrig und Carmen Stolzenberger Messeeinsätze nach. „Besonders wichtig ist dabei nicht nur, unser Informationsmaterial zu kennen“, erklärt Carmen Stolzenberger, „Vor allem kommt es darauf an, Besucher freundlich und aktiv anzusprechen und ihre Lust auf die Südpfalz zu wecken.“

Die Teilnehmer erhielten Informationen zum gesamten Prospektmaterial, zu Zielen und Zielgruppen der verschiedenen Messen, zu Inhalten von Beratungsgesprächen, dem richtigen Verhalten am Stand sowie der richtigen Kundenansprache. „Am Ende des Tages war unser künftiges Standpersonal gut vorbereitet auf Echteinsätze“, so Wiedrig, „Pro Jahr rechnen wir derzeit mit etwa 112 Messepersonaltagen auf ganz verschiedenen Messen wie Offerta in Karlsruhe, CMT in Stuttgart, Reisemesse in Freiburg, Maimarkt in Mannheim, Rheinland-Pfalz-Tag oder auch TourNatur in Düsseldorf. Da sind wir um jede Unterstützung durch geschulte Helfer dankbar.“ Pressestelle KV Germersheim

06.10.2011


Netzwerk für Kindeswohl und Kindergesundheit im Kreis gut entwickelt

Netzwerkkonferenz bringt Akteure zusammen zur weiteren Vernetzung

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Jugendhilfe, Schule, Gesundheitswesen, Politik, Justiz, Migrantenorganisationen, ARGE und Kirche waren zur Netzwerkkonferenz des Lokalen Netzwerks Kindeswohl und Kindergesundheit am 28. September gekommen. Veranstalter war das Kreisjugendamt des Landkreises Germersheim.

Landrat Dr. Fritz Brechtel betonte, dass die Verbesserung und Weiterentwicklung des Kinderschutzes eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von höchster Priorität sei. Damit Risiken und Belastungsfaktoren rechtzeitig erkannt und Eltern von Anfang an bei der Erziehungsarbeit unterstützt werden, brauche es wirkungsvolle Netzwerke, die präventiv arbeiten und ggf. die notwendige Hilfe zum Schutz von Kindern leisten.

Denn „ebenso, wie Familien mit einem stabilen Netzwerk besser leben können, funktionieren die Hilfen für Kinder und Familien besser, wenn die Helferinnen und Helfer sich kennen und kooperieren“, so Brechtel. Das Jugendamt braucht also für gelingende Hilfen Angebote, Vernetzung und Partner. Der Kinderschutz im Jugendamt ist daher bemüht, die Zusammenarbeit zu fördern und das Netzwerk weiter auszubauen.

Im Rahmen der Netzwerkkonferenz stellten verschiedene Träger und Initiativen ihre Angebote für Kinder und junge Familien vor.

Landrat Dr. Brechtel erläuterte die Ziele und Planungen in Bezug auf das strategische Integrationskonzept des Landkreises und stellte die bisher schon im Landkreis Germersheim vorhandene vielfältige soziale Infrastruktur vor. Diese besteht aus einer bedarfsdeckenden Ausstattung mit Kindertagesstätten, Ganztagsschulen, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit, den Hilfen zur Erziehung, der Gemeinwesenarbeit und vielem mehr. Brechtel ist sich sicher, dass durch eine verbesserte Netzwerkarbeit der Akteure Synergieeffekte erreicht werden können. Deshalb sind notwendige frühe Hilfen, wie z.B. Familienbildungsangebote vor Ort in den Kommunen in Abstimmung mit Kitas, Schulen und der Gesundheitshilfe in das Angebot bestehender Beratungsstellen und Träger der Jugendhilfe aufgenommen worden. In zwei Verbandsgemeinden und drei Städten gibt es das Angebot der niedrigschwelligen Familienbildung.

Die Ergebnisse des dreijährigen, arbeitsintensiven Projektes „Migrationssensibler Kinderschutz“ wurden in einem Vortrag des Institutes für Sozialforschung Mainz (ism) dargestellt. An dem Projekt beteiligt waren die Jugendämter des Landkreises Germersheim, sowie der Städte Stuttgart und Essen. Da Migrantinnen und Migranten einen großen Anteil an der gesamten Bevölkerung im Landkreis Germersheim haben und damit einen wichtigen Teil der Gesellschaft stellen, hat sich das Kreisjugendamt an dem Projekt „Migrationssensibler Kinderschutz“ beteiligt und in den Reihen des Jugendamtes viel Arbeit investiert.

Die Projektziele waren dabei die bessere Erreichbarkeit der Familien, ein fachlich angemessenes, interkulturelles und sensibles Handeln sowie das Berücksichtigen migrationssensibler Aspekte in der sozialen Infrastruktur. Diese Ziele wurden z.B. durch gezielte Fortbildungen im Jugendamt erreicht. Einen weiteren Schritt stellt die Kooperation zwischen Jugendamt und Universität dar, deren Ziel es ist muttersprachliche und fachlich geschulte Dolmetscherinnen und Dolmetscher für die Arbeit mit Kindern und Familien zur Verfügung zu haben.

Die Netzwerkteilnehmerinnen und -teilnehmer nutzten außerdem die Begegnung im World-Café um über ihre Wünsche, Fragen und Anliegen in einen konstruktiven Austausch zu kommen.

Thomas Kölsch vom Chawwerusch Theater in Herxheim steuerte mit seiner Figur „Mike“ einige sehr gelungene Gedanken und Fragen bei. Die Veranstaltung wurde von der CoLab GmbH aufgezeichnet und wird in Auszügen alsbald auf unserer Internetseite verfügbar sein.

Ob die Entwicklung eines Fragebogens für bessere Informationsweitergabe zwischen Gesundheits- und Jugendamt, Fortbildungen für Erzieherinnen zum Thema Kindeswohlgefährdung oder Informationsveranstaltung für Jugendpfleger zum Thema Einschätzung von Kindeswohlgefährdung - es sind bereits viele Projekte verwirklicht worden. Weitere werden noch realisiert, wie beispielsweise die für das Spätjahr geplante Infoveranstaltung für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit zum Thema Kindeswohlgefährdung. Rita Weindel-Jöckle, ehemalige Leitung des Bereichs Soziale Dienste der Jugendhilfe, stand noch einmal mit Ihrem gesammelten Wissen zur Verfügung.

Die weitere Netzwerkarbeit wird nun koordiniert durch die Netzwerkfachkraft Annette Heck vom Kreisjugendamt und in bestehenden Arbeitskreisen sowie in gezielten Netzwerktreffen, bei denen die verschiedenen Berufsgruppen miteinander themen- und zielgruppenspezifische Fragestellungen bearbeiten, fortgeführt.

Der Wegweiser des Netzwerks Kindeswohl und Kindergesundheit, der die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Netzwerk, ihre Funktionen sowie Informationen zu Kindeswohl und dem Kreisjugendamt enthält, ist im Internet unter www.kreis-germersheim.de/lokales-netzwerk-kindeswohl-und-kindergesundheit.html abrufbar. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

04.10.2011


Dankeschön-Grillfest für ehrenamtliche Betreuer

„Das Grillfest ist eine kleine Anerkennung für ihr unermüdliches Engagement“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel den ehrenamtlichen Betreuern aus dem Kreis Germersheim, „Damit verbundene ist ein herzliches Dankeschön!“

Rund 50 Personen kamen zum Grillfest, das die Betreuungsbehörde und die Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim unter der Schirmherrschaft von Landrat Brechtel organisiert hatten. „Im Kreis haben ca. 1.700 Personen einen gesetzlichen Betreuer, nahezu 2/3 davon werden von ehrenamtlichen Betreuern begleitet“, berichtete Norbert Pirron von der Kreisverwaltung Germersheim. Im Laufe der Zeit entstünden häufig sehr herzliche und enge Verhältnis zwischen den hilfsbedürftigen Personen und den ehrenamtlichen Betreuern. Pirron dankte ebenfalls besonders den Betreuern: „Ich hoffe aber auch, dass sie weiterhin bereit sind, sich als Betreuer zur Verfügung zu stellen, denn ohne Ehrenamtliche wäre diese Arbeit nicht zu bewältigen.“

Die Musikgruppe der Lebenshilfe Hatzenbühl unter der Leitung von Claudia Bast umrahmte das Grillfest, die Malteser aus Hatzenbühl zeigten sich für die Verpflegung verantwortlich. Keisverwaltung Germersheim, Pesse

28.09.2011


An die Ruder – und eins und zwei …

Fortbewegung in allen Facetten bot der TRK-Regionaltag „Mobilitätsreich“ im Landkreis Germersheim

Ein Gefühl wie Sommerurlaub. Wasser, Sonne, Museumsbesuch, Führung und kühles Getränk. Bei strahlendem Sonnenschein lockte der Regionaltag der TechnologieRegion Karlsruhe unter dem Motto „Mobilitätsreich“ rund 800 Besucherinnen und Besucher nach Germersheim. Es wurde auch mehr als genug geboten. Die kostenlosen Nachenfahrten sowie die Fahrten mit dem Römerschiff boten einmalige Einblicke in Altrheinlandschaft und in die Rudertechnik der Römer und waren völlig ausgebucht. Über 270 Mitreisende wurden gezählt.

Rund 65 Interessierte nahmen an den kostenlosen Stadtführungen zu Fuß teil und zirka 120 Segway-Schnupperfahrer probierten diese Fortbewegungsart auf dem Parcours vor dem Straßenmuseum aus. Allerlei Wissenswertes über die Geschichte des Straßenbaus erfuhren die rund 320 Besucher des Straßenmuseum. Auch Freunde des Modelleisenbahnbaus kamen an der Anlage der Interessengemeinschaft Eisenbahnfreunde Germersheim e.V. im Straßenmuseum voll auf ihre Kosten. Für zukünftige Ausflüge in den Landkreis Germersheim nahmen viele der Besucher Infomaterial an den Ständen des Vereins Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim mit.

Ein rundum gelungener Tag für die Besucher, die Organisatoren und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

27.09.2011


Nicole Ahland und Reiner Mährlein erhalten Haueisen-Kunstpreis 2011

Preistraeger (von links nach rechts): Reiner Mähringer, Nicole Ahland und Wolfgang Nolting - Vorsitzender des Kuratoriums

Nicole Ahland und Reiner Mährlein sind die beiden Preisträger des Albert-Haueisen-Kunstpreises 2011. Verliehen wurde dieser am 25. September im Jockgrimer Zehnthaus durch Wolfgang Nolting, Vorsitzender des Kuratoriums für Kunst und Denkmalpflege, stellvertretend für Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Beide Preisträger teilen sich den Hauptpreis von insgesamt 8.000 Euro. Der Förderpreis wurde in diesem Jahr nicht verliehen, da keiner der Nachwuchskünstler die Jury restlos für sich gewinnen konnte.

Ahland und Mährlein eint die ausdrucksstarke Stille in ihren Werken. Das, so betonte der Kunsthistoriker Clemens Jöckle in seiner Laudatio, habe die Jury überzeugt. Beiden Künstlern sei deshalb gleichermaßen der Hauptpreis zugesprochen worden.

Dabei präsentieren sich in ganz unterschiedlicher Weise: Nicole Ahland aus Wiesbaden besticht mit ihren großformatige Fotoarbeiten. Ohne digitale Nachbearbeitung bildet sie ab, was sie durch klassische Fotografie festhält. Großformatig zeigt sie weite Räume mal lichthell, mal verdunkelt, zeitlos schön. Reiner Mährleins Werke dagegen sind Raumkörper. Eisen und Stein gehören zu seinen Materialen. Doch erscheinen die Skulpturen des Künstlers aus Rothselberg nicht massig und schwer, sondern beinahe schon filigran und ästhetisch und vermitteln tiefe Ruhe.

Ahland und Mährlein setzten sich im Verlaufe des Wettbewerbs gegenüber 408 Bewerbern in der Vorrunde und den verbliebenen 53 Bewerbern im Endentscheid durch. Wie intensiv die Entscheidungsfindung und Diskussion war, betonte Wolfgang Nolting in seiner Ansprache und dankte den Jury-Mitgliedern Dr. Ulrike Hauser-Suida, Kunsthistorikerin, Prof. Karl-Heinz Deutsch, Bildhauer, Erwin Heyn, Künstler aus dem Elsass, Margit Fritz, M. A., und Clemens Jöckle. Noltings Dank galt auch den Organisatoren des Wettbewerbs, Hans Eckert und Karin Träber von der Kreisvolkshochschule, den Helfern der Vereine „Ziegeleimuseum,“ und „Zehnthaus“, sowie den Sponsoren Sparkasse Germersheim-Kandel und dem „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.“.

Verliehen wurde der Preis bereits zum 16. Mal. Mittlerweilen gibt es 20 Hauptpreis- und 21 Förderpreisträger, die zusammen Preisgelder in Höhe von 110.000 Euro erhielten. Besonders engagiert waren in den vergangenen Jahren Prof. Deutsch und Hans Eckert, die jetzt beiden ihre Ämter abgeben. Ihnen galt besonderer Dank.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von Knut Maurer (Klavier), Lömsch Lehmann (Saxophon, Klarinette) und Michael Beutelspacher (Gitarre). Im zweiten Ausstellungsraum, dem Ziegeleimuseum, spielte JustJazz mit Roland Krennerich und Jochen Gümbel.

Die Ausstellung zum Haueisenpreis ist bis 16. Oktober 2011, jeweils samstags, von 15 bis 17 Uhr, sonntags, von 11 bis 17 Uhr, im Zehnthaus und im Ziegeleimuseum Jockgrim zu sehen. Kreisverwaltung Germersheim

26.09.2011


Service und Beratung unter einem Dach

Zwei Einrichtungen des Caritasverbandes und Teile der Kreisverwaltung ziehen in das Hochhaus in der 17er-Straße um

Das Hochhaus in der 17er-Straße 1 wird für Germersheim zum Zentrum für Service und Beratung. Seit dem 19. September finden Ratsuchende hier mehrere Hilfeangebote des Caritasverbandes unter einem Dach vereint. Auch die Kreisverwaltung Germersheim hat Flächen in dem Gebäude angemietet und zieht Anfang kommenden Jahres mit der Kfz-Zulassungsstelle, der Kommunalaufsicht und der Ausländerbehörde dort ein. „Die Bürger finden dann wichtige Servicebereiche in modernen und freundlichen Räumen in unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Sitz im Sparkassengebäude“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Mit dem Umzug geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, erklärt Johannes Münd, der Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim. Die verschiedenen Beratungsangebote des Caritas-Zentrums wurden jetzt im Hochhaus zusammengeführt. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle für alle Menschen mit Problemen und in schwierigen Lebenslagen. Unser Ziel ist die umfassende und vielfältige Hilfe aus einer Hand“, so Johannes Münd.

In der Allgemeinen Sozialberatung wird im persönlichen Gespräch geklärt, wo die Probleme liegen und wie sie überwunden werden können. Die Schwangerschaftsberatung ist offen für alle Fragen zu Schwangerschaft und Geburt. Mit seinem Kinderschutzdienst und der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung hat das Caritas-Zentrum Germersheim einen klaren Beratungsschwerpunkt in der Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien. Zum Hilfeangebot zählen außerdem die Suchtberatung, der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst und die jährliche Ortsranderholung.

Frühförderzentrum hilft bei Auffälligkeiten in der Entwicklung von Kindern

Als Chance und sinnvolle Erweiterung betrachtet Johannes Münd die räumliche Zusammenführung des Caritas-Zentrums mit der Germersheimer Außenstelle des Frühförderzentrums, dessen zentraler Standort im Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus in Landau-Queichheim liegt. Das Frühförderzentrum bietet Hilfe an, wenn Eltern Auffälligkeiten in der Entwicklung ihres Kindes feststellen oder unsicher sind, ob die Entwicklung ihres Kindes altersgemäß ist. Im Mittelpunkt steht die Diagnose, Behandlung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, bei denen Entwicklungsauffälligkeiten festgestellt oder vermutet werden. Bei Bedarf behandelt das Frühförderzentrum erkennbare Störungen und setzt sich dafür ein, Fehlentwicklungen möglichst zu vermeiden.

Über die Nutzung der weiteren Stockwerke im Germersheimer Hochhaus steht der Eigentümer Bülent Yarar derzeit in Verhandlung mit weiteren Interessenten, besonders aus dem Dienstleistungs- und Behördenbereich.

Neue Adressen:

Caritas-Zentrum Germersheim
17er-Straße 1
76726 Germersheim
Telefon 07274 / 9491-0

Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus
Frühförderzentrum
Außenstelle Germersheim
17er-Straße 1
76726 Germersheim

Die Anmeldung für das Frühförderzentrum erfolgt über das Sekretariat in Landau, Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr, Telefon: 06341 / 599 – 124. Kreisverwaltung Germersheim                                                                                                                                    

20.09.2011


Kinder und Jugendliche gestalten Stadtwiki für Germersheim

Das Internet-Stadtlexikon www.gerpedia.de ist seit Herbst 2010 im Netz und wächst ständig.

Germersheim Über 30 Beiträge zählt das Internetlexikon www.gerpedia.de, das von Kindern und Jugendlichen erstellt wird, zur Zeit. Seit September 2010 sind die „Wikireporter“ der Geschwister-Scholl-Realschule plus mit Notizblock, Foto- und Videokamera unterwegs, um in Germersheim interessante Orte zu dokumentieren oder wichtige Personen zu porträtieren.

Zu den neuesten Artikeln gehört der über die Festung Germersheim. Nicht nur Fotos und ein Einführungstext schmücken den Beitrag, sondern auch rund ein Dutzend Audiodateien, in denen Hans Joachim Hoyer, Stadt- und Festungsführer in Germersheim, den Schülern die Geschichte und die erhaltenen Bauwerke der Festung erklärt. Die Software „Mediawiki“, mit der die Wikireporter-Gruppe ihre Beiträge ins Internet stellt, erlaubt es auch, in Gerpedia Videos und Hördateien zu präsentieren. So findet sich unter dem Stichwort „Germersheim“ ein informatives Video über die Stadt, und unter „Bürgermeister“ ist ein Interview mit Markus Schaile zu sehen, das die Schüler geführt haben.

Die Autoren des neuen Stadtwikis sind Schüler/innen aus der Geschwister-Scholl-Realschule plus, die sich im Rahmen des Programms STÄRKEN vor Ort an Gerpedia beteiligen. Die Projektleiterin Nadine Hammann von medien+bildung.com geht jede Woche einmal in die Schule und führt die AG-Teilnehmer/innen an die kreativen Möglichkeiten des Internets heran. Stadtmuseum und Vogelpark sind die nächsten Themen, die sich die Wikireporter vorgenommen haben. Am 4. November werden sie sich mit einem Infostand und einer Aktion an der Germersheimer Kultur- und Museumsnacht beteiligen. Das Projekt Gerpedia wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), den Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union und den Kreis Germersheim gefördert.

Mit dem Stadtwiki www.gerpedia.de vermittelt die Medienpädagogin von medien+bildung.com grundlegende Kenntnisse darüber, wie man das Internet und speziell ein Wiki (nach dem Vorbild von Wikipedia) für sich nutzen kann. Durch die Förderung im Rahmen von STÄRKEN vor Ort konnte Gerpedia aufgebaut werden; künftig steht es allen Germersheimer Kindern und Jugendlichen, Gruppen und Schulklassen, die sich beteiligen möchten, zur Verfügung: Wer Interesse hat, einen Beitrag über Menschen und Gebäude, Ereignisse und Stadtteile von Germersheim zu schreiben, zu fotografieren oder zu filmen und das Ergebnis gerne bei Gerpedia einstellen möchte, kann sich bei Nadine Hammann von medien+bildung.com informieren: Kontakt Nadine Hammann: Tel. 0621-5202203 oder per Mail: hammann(at)medienundbildung.com

17.09.2011


Einsatzstellen für Freiwilliges Soziales Jahr FSJ und Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst

Der DRK-Rettungsdienst bietet in der Südpfalz über den Rahmen eines FSJ oder des neuen Bundesfreiwilligendienstes, in einem hochinteressanten Aufgabenfeld mitzuarbeiten.

Der Stelleneinsatz erfolgt an den unterschiedlichen Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Südpfalz, u.a. in: Annweiler, Bad Bergzabern, Dahn, Edenkoben, Germersheim, Hauenstein, Herxheim, Kandel, Landau, Pirmasens, Rodalben, Weselberg, Wörth und Zweibrücken

Grundvoraussetzung ist das vollendete 18. Lebensjahr, Führerschein der Klasse B, Interesse an einem abwechslungsreichen, verantwortungsvollen und interessanten Tätigkeitsfeld. Die theoretische und praktische Ausbildung erfolgt an der DRK-eigenen Fachschule über einen Zeitraum von 6-13 Wochen. Anschließend erfolgt eine intensive Einarbeitung in den Betriebsablauf unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern und hauptberuflichem Fachpersonal.

Wer Interesse hat, kann sich montags bis freitags in der Zeit von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter der Rufnummer der Geschäftsstelle der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH ) 06341 – 140 - 0 informieren oder sendet eine Kurzbewerbung an die:

DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH, Haardtstraße 4a, 76829 Landau

Weitere Informationen über die Arbeit des DRK, dem Freiwilligen Sozialen Jahr und des Bundesfreiwilligendienst erhalten Sie unter: www.lv-rlp.drk.de

16.09.2011


Manfred Wüst feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Manfred Wüst jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm dazu herzlich.

1971 begann Manfred Wüst seine Laufbahn im öffentlichen Dienst als Dienstanfänger bei der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz, war von 1975 bis 1980 bei der Kreisverwaltung Ludwigshafen beschäftigt, wo er 1979 zum Beamten auf Lebenszeit ernannt wurde. Zur Kreisverwaltung Germersheim kam Wüst 1980, die Ernennung zum Amtsrat erfolgte 2002.

Manfred Wüst arbeitet im Fachbereich 32, Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutzgroßprojekt Bienwald. Unter anderem gehören zu seinen Aufgaben die Ausweisung, Überwachung und Pflege von Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmalen, die Koordination der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Schutzgebieten und die Durchführung der Biotopsicherungsprogramme. Außerdem übernimmt er Aufgaben im Bereich des Naturschutzgroßprojektes Bienwald, erstellt Stellungnahmen bei Eingriffen in die Natur und Landschaft und assistiert der Fachbereichsleitung in haushaltsrechtlichen Angelegenheiten. Im Artenschutzrecht hat er sich sehr früh spezialisiert und ist landesweit als Fachmann bekannt und gefragt.

Landrat Dr. Brechtel dankte Manfred Wüst für sein Engagement und seinen Einsatz für die Natur im Landkreis Germersheim und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen sich der 1. Kreisbeigeordneter Benno Heiter, der Leiter des Fachbereichs 32, Umwelt, Landwirtschaft, NGP Bienwald, Georg Roth, Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an. Kreisverwaltung Germersheim, Presse

16.09.2011


Platz 2 für Schüler der Kreisauswahl Germersheim beim Landesjugendsportfest in Neuwied

Die Mannschaft

Mit einem guten Ergebnis und insgesamt sehr zufrieden sind Mannschaft und Betreuer der Kreisauswahl vom Landesjugendsportfest aus Neuwied zurückgekehrt: Drei Silbermedaillen sowie zwei Bronzemedaillen in den Einzelwettbewerben und vier persönlichen Bestleistungen der Gesamtmannschaft können sich sehen lassen. Dabei wurde gleich die erste Disziplin, der 100 m-Lauf, zum Schock für die Mannschaft und die Betreuer. Nicolai Leuthner verursachte einen Fehlstart und wurde disqualifiziert. Dennoch nutzten die Schüler ihre Chance, kämpften und wurden zum Schluss mit dem 2. Platz belohnt.

Nicolai Leuthner belegte im Kugelstoßen mit einer Weite von 14,02 m Platz 2 und sammelte weitere Punkte im Weitsprung mit einer Weite von 5,90 m – Platz 4. Mark Maurer sprang 1,70 m hoch, dies war persönliche Bestleistung und Platz 3 (höhengleich mit dem Sieger). Ebenfalls Platz 3 mit persönlicher Bestzeit erreichte Marius Liebel im 1.000 m-Lauf in einer Zeit von 2:47,38 min. Platz 2 gab es auch für Lilli Burk im 100  m – Lauf in 12,98 sec. sowie für Luisa Griesbaum im 800 m–Lauf in 2:27,11 min.. 12,38 sec. im 100 m-Lauf bedeuteten persönliche Bestleistungen für Felix Zöller und die Teilnahme am B-Endlauf. Hervorragend auch der 8. Platz und persönliche Bestleistung von Alexander Lemzjakov im Kugelstoßen mit einer Weite von 12,25 m.

Landrat Dr. Fritz Brechtel gratuliert den Athletinnen und Athleten zu ihren Leistungen und erfolgen.

Die weiteren Ergebnisse:

Patlakis Christian – Weitsprung 5,06 m (verletzt nur ein Versuch)

Schairer Wladimir – Hochsprung 1,46 m

Löhlau Ronja– 800 m – 2:39,65 min., Hochsprung 1,24 m

Löhlau  Marie – Weitsprung 4,24 m

Geier Tina – Kugelstoßen 8,04 m

Pfrengle Tina – Kugelstoßen 7,15 m

Betscher Kathrin – Hochsprung 1,24 m (kurzfristig eingesprungen)

Aufgrund einer Verletzung sowie Krankheit mussten Nadine Schlegel und Annika Möller leider absagen, so dass keine Medaillenchance mehr bei den Schülerinnen bestand.

Presse Kreisverwaltung Germersheim

13.09.2011


Landrat ruft auf: Chancen durch Bildungs- und Teilhabepaket nutzen

Bisher rund 1350 Anträge bei der Kreisverwaltung eingegangen

„Bisher sind bei der Kreisverwaltung Germersheim rund 1350 Anträge zum Bildungs- und Teilhabepaket eingegangen. Die meisten Anspruchberechtigten beantragen einen Zuschuss zum Schuleessen und zu Kita- bzw. Schulausflügen“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er ruft die Berechtigten dazu auf, die Möglichkeiten, die das Bildungs- und Teilhabepaket bietet, zu nutzen und entsprechende Anträge zu stellen.

Das Bildungspaket fördert und unterstützt Kinder und junge Erwachsene aus Familien mit geringem Einkommen. Oftmals lässt es die finanzielle Situation von Familien nicht zu, dass die Kinder einen Sportverein besuchen, am gemeinsamen Mittagessen in der Schule teilnehmen, bei Ausflügen und Klassenfahrten dabei sind oder Nachhilfe nehmen. Durch das Bildungs- und Teilhabepaket gibt es für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neben dem Regelbedarf weitere Fördermittel.

Bis Anfang September wurden im Landkreis Germersheim etwa 1350 Anträge im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets gestellt, die meisten für Schulessen (ca. 580), für Ausflüge (ca. 290), für Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (ca. 210) und für Schulbedarf (ca. 200).

Die Förderung gilt für Kinder und Jugendliche aus Familien, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kap. SGB XII, Grundsicherung für Arbeitssuchende  („Hartz IV“), Sozialgeld nach dem SGB II, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach § 2 Abs. 1 des Asylbewerberleistungsgesetzes beziehen.

Das Bildungspaket gilt für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre mit Ausnahme bei Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben wie Sportverein oder Musikunterricht. Hier liegt die Grenze bei 18 Jahren. Berufsschüler, die eine Ausbildungsvergütung erhalten, sind von den Leistungen ausgeschlossen.

Landrat Brechtel weist auf die konkreten Bildungs- und Teilhabeleistungen hin: „Finanziell unterstützt werden eintägige Schul- und Kitaausflüge, mehrtägige Kita- und Klassenfahrten, die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf (Schulbasispaket), die Schülerbeförderung, eine angemessene Lernförderung, die gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung sowie Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (z. B. Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht, Teilnahme an Ferienfreizeiten).“

Anträge und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-germersheim.de. Die ausgefüllten Anträge können bei den Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen, bei der Kreisverwaltung Germersheim (an der Information oder im Fachbereich „Soziale Hilfen“) und bei den Jobcentern Germersheim und Kandel eingereicht werden. Telefonisch Auskunft gibt es unter der Tel. 07274/53-147 oder -265.

09.09.2011


Hornbach AG spendet Kreis Germersheim 110.000 Sandsäcke

(jüs) Germersheim  110.000 Sandsäcke stiftet die Bornheimer Firma Hornbach Baumarkt AG dem Landkreis Germersheim. Andreas Back, Leiter für Qualitätsmanagement und Umwelt bei Hornbach, übergab die leeren Gewebesäcke an Landrat Fritz Brechtellund Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon. Gelagert werden sollen die Säcke im Lager für die Katastrophenschutz-Ausrüstung auf dem Gelände des ehemaligen Luftwaffenmaterialdepots 42 in der Germersheimer Sponeck-Kaserne. Fritz Brechtel, als Landrat auch oberster Katastrophenschützer des Landkreises, freut sich über die großzügige Sachspende des Baumarktes, die laut Back einem Warenwert von ca. 30.000 Euro entspricht. „Mit diesen 110.000 Säcken können wir bei Hochwassergefahr einen Deich von 1.000 Meter Länge errichten“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon. Um die Säcke zu befüllen, würden 19.000 Tonnen Kiessand benötigt. 250 Personen müssten 9 Stunden lang schippen und schnürren, um diese Menge Kies abzufüllen. Zum Glück gibt es laut Simon viele ehrenamtlich Engagierte bei den lokalen Feuerwehren im Kreis. Die Hornbach Baumarkt AG wurde im Jahr 2002 selbst Opfer der Hochwassergefahr: „Unsere Filialen in Ansfelden bei Linz und in Dresden sind damals buchstäblich abgesoffen“, berichtet Hornbach-Mitarbeiter Andreas Back. Ein Anlaß für den Baumarkt, die Stifung „Menschen in Not“ zu gründen. Im Rahmen dieser Initiative wurden Sandsäcke für zukünftige Hochwasser-Bedrohungen eingelagert. Durch eine Umstrukturierung des Vertriebsweges sollen die Säcke aus den Lagerstätten weg in Stützpunkte vor Ort verlagert werden: Jeweils 40.000 Säcke gehen nach Passau und an das Land Niedersachsen, 110.000 Säcke nach Germersheim. „Wir hoffen, dass wir sie niemals brauchen werden“, sind sich alle Anwesenden bei der Übergabe einig.

07.09.2011


Eine Woche voller Musik, Tanz und Theater

Südpfalz-Woche auf der BUGA begeistert die Besucher

„Für den Landkreis Germersheim war die Südpfalz-Woche auf der BUGA ein voller Erfolg“, sagt der Vorsitzende des Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Landrat Dr. Fritz Brechtel. Der Landkreis Germersheim präsentierte von Montag, 29. August bis Sonntag, 4. September 2011, gemeinsam mit der Stadt Landau und dem Kreis Südliche Weinstraße auf der Rheinland-Pfalz-Bühne bei der Bundesgartenschau in Koblenz seine Vielfalt und Schönheit präsentiert.

Die BUGA-Besucher zeigten großes Interesse an der Südpfalz. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir konnten viele neue Gäste für die Südpfalz gewinnen“, so die Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Silke Wiedrig. Besonders groß war das Interesse an den Radwander- und Wandermöglichkeiten sowie den besonderen Freizeitangeboten in der Südpfalz. Die Urlaubsführer waren bereits nach zwei Tagen vergriffen und mussten nachgeliefert werden. Besonders erfreut waren die Besucher von der kostenlosen Weinprobe. Auch internationale Besucher zeigten sich angetan von der hohen Qualität der Weine aus der Südpfalz. Die kulturellen, sportlichen und musikalischen Darbietungen wurden mit viel Beifall honoriert. Stefi Schopfer vom SÜD: „Die Gäste waren begeistert von den Vorführungen unserer Gruppen und Vereine. Stets waren die zahlreichen Stühle vor der Bühne voll besetzt.“

Los ging es am Montag mit Jazzdance der Tanzgruppe des Turnvereins 1883 Schwegenheim. Danach begrüßte Landrat Dr. Fritz Brechtel gemeinsam mit der Pfälzischen Weinprinzessin Sabine und der Tabakkönigin Lisa I. zahlreiche Besucher. Er ließ es sich anschließend nicht nehmen, gemeinsam mit dem Kids Chor der IGS Rheinzabern dem Publikum einzuheizen. Die Darbietungen des Vereins für Volksmusik und Brauchtum aus Hagenbach sowie des VHS-Kurses Historische Mode wurden von den Besuchern mit viel Beifall belohnt.

Am Dienstag statteten die Mitglieder des Landeskabinetts der Rheinland-Pfalz Bühne einen Besuch ab. Ministerpräsident Kurt Beck freute sich sehr über die gelungene Präsentation seiner Heimatregion. Nach dem Auftakt mit dem Seniorenorchester Germersheim sorgte der Chor Canto Allegro mit einem Mix aus Musicals und Popsongs für die richtige Stimmung. Zum Abschluss konnten die Musiker der Band Barell Creeper´s Orchestra aus Ottersheim mit ihren Schlager-, Jazz-, Swing- und Dixiestandards das Publikum begeistern. 

Das Programm am Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurde von der Stadt Landau und dem Landkreis SÜW gestaltet. Eine gemeinsame Präsentation der Südpfalz folgte am Samstag und Sonntag. Mit dabei waren das Kreisjugendsinfonieorchester Südliche Weinstraße, die Musikschule Kandel „Die Notenhälse“, die Kulturbühne Offenbach e.V., „an de Quääch gehääm“, die Tanzschule Wienholt Landau, die Theatergruppe Überzahl aus Kandel, die Laienspielgruppe des TSV Freckenfeld e.V, die Gitarren- und Musikgruppe der LandFrauen Herxheimweyher, die Ballettschule Petra Schreieck Landau, der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Herxheim e.V., der Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt e.V., der Rock- und Popchor „Tonart“ Hochstadt, die Trachtengruppe Leimersheim, die Big Band des Max-Slevogt-Gymnasiums in Landau, die Tanzgruppe „Mittwochsbienen“ des TSV Wörth-Schaidt e.V. und die Pfälzer GuggeGlucke e.V. Rülzheim. Am finalen Sonntag waren alle südpfälzischen Hoheiten auf der Bühne.

Bei den Gewinnspielen am Dienstag und Sonntag konnten sich die Gewinner über attraktive Preise freuen. Gutscheine für eine Draisinenfahrt, Nachenfahrten, Eintrittskarten für den Abenteuerpark Kandel sowie Führungen im Deutschen Straßenmuseum und auf der Straußenfarm Rülzheim wurden verlost. Selbstverständlich durften auch eine Flasche Wein und das Südpfalz-Dubbeglas nicht fehlen. Überreicht wurden die Preise von den Südpfälzer Hoheiten: der Pfälzischen Weinprinzessin Sabine, Tabakkönigin Lisa I., Zwiebelkönigin Lena, Bienenkönigin Natascha, dem Bellheimer Lord Norbert und dem Ottersheimer Bärenpaar Claudia I und Udo I. Kreisverwaltung Germersheim Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

07.09.2011


Ralph Lehr feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Ralph Lehr jetzt sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm dazu herzlich.

Ralph Lehr begann seine Laufbahn im öffentlichen Dienst 1986 als Auszubildender bei der Bundesanstalt für Arbeit. Nach verschiedenen Verwendungen und dem Studium zum DiplomVerwaltungswirt (FH) verantwortete er beim Arbeitsamt Landau zuletzt den Bereich Arbeitnehmerleistungen bis er 2006 als Persönlicher Referent des Landrats zum Landkreis Germersheim abgeordnet wurde. 2007 erfolgten die endgültige Versetzung und schließlich die Ernennung zum Amtsrat. Drei Jahre später wurde Lehr zum Leiter der Stabsstelle  1 „Bürgerservice, Büro Landrat“ bestellt.

Zu seinen Aufgaben gehören der Bereich Bürgerservice, z. B. Bearbeitung von Stellungnahmen an die Staatskanzlei oder an den Bürgerbeauftragten, der Sitzungsdienst und die Organisation des Büros des Landrats.

Landrat Dr. Brechtel dankte Ralph Lehr für sein großes Engagement und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen sich die stellvertretende Leiterin des Zentralbereichs 11 „Zentrale Dienste, Personal“, Sabine Reißner und der stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an.

05.09.2011


Neue Sporthalle der IGS Kandel eingeweiht

Beste Möglichkeiten für Schule und Vereine

Komplett saniert und modernisiert, mit mehr Raum und Möglichkeiten, ausgestattet mit neuen Sportgeräten, wurde die Sporthalle der IGS Kandel am Freitag, 2. September, feierlich eingeweiht und ihren Nutzern übergeben. „Die Schülerinnen und Schüler und auch die Sportler des TSV Kandel haben jetzt beste Bedingungen für den Sportunterricht, das Training und die Wettkämpfe“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel. Symbolisch überreichte er einen Ball des Landkreises an Schulleiter Jürgen Burg und wünschte allen Nutzern viel Freude am Sporttreiben.

Die 1976 eingeweiht Halle entsprach nach rund 30 Jahren intensiver Nutzung längst nicht mehr den heutigen Anforderungen. Umfangreiche Bestands- und Bauaufnahmen sowie umwelttechnische Prüfungen brachten die Diskussionen und Planungen ins Rollen: Sanierung oder Neubau der Halle? Die Entscheidung fiel letztlich für die Sanierung des Gebäudes.

Die Planungen gingen voran. Nach erfolgter Baugenehmigung begannen die Rohbauarbeiten im Herbst 2009. Währenddessen kamen unerwartete Mängel zum Vorschein, was eine komplette Überplanung des Projekts erforderlich machte. Die Witterung verzögerten die Arbeiten zusätzlich. Im August 2011 wurde die Sporthalle fertiggestellt.

Die „neue“ Sporthalle ist mit der „alten“ Halle nicht zu vergleichen: Unter anderem gibt es ein neues Foyer, neue Umkleidebereiche und Duschen, einen Anbau für das Besucher-WC, einen neu geschaffenen Mehrzweckraum mit Getränkeausgabe, einen neuen Dusch- und WC-Raum für behinderte Sportler, neue Materialien im Sportbereich, die die Anforderungen an Ballwurfsicherheit, Akustik und Brandschutz erfüllen und neue Sportgeräte.

Rund 4,25 Mio. Euro kostet die Sanierung der Halle. Das Landbeteiligte sich mit einer Summe von ca. 1,7 Mio. Euro, den Großteil trägt der Landkreis. Zur Einweihung der Sporthalle war auch Roger Lewentz, Minister des Inneren, für Sport und Infrastruktur, gekommen, der darauf hinwies, dass das Land den Landkreis als Schulträger der IGS Kandel bei der Umbau- und Sanierungsmaßnahme unterstütze. Dies trage der Tatsache Rechnung, dass die Landesregierung dem Sport insgesamt, auch dem Schulsport, hohe Bedeutung beimesse.

„Großartige und vor allem tatkräftige Unterstützung gab es auch seitens des TSV Kandel“, betonte Landrat Brechtel, „Vor allem Sportler der Abteilung Handball haben bei den notwendigen Abbrucharbeiten angepackt und damit einen nicht unbedeutenden Teil zur Sanierung beigetragen. Dafür herzlichen Dank.“ Brechtels Dank galt auch allen beteiligten Unternehmen, den Planern und Architekten. Kreisverwaltung Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit

02.09.2011


Stützpunkt der Verbraucherzentrale in Germersheim eröffnet

jüs (Germersheim) Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. hat in der Kreisverwaltung Germersheim einen neuen Stützpunkt eingerichtet. Landrat Dr. Fritz Brechtel und Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale, unterzeichneten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Kooperationsvertrag. Ab sofort bietet der Stützpunkt eine anbieterunabhängige Beratung in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltung an. An jedem Donnerstag von 10 bis 15 Uhr steht die diplomierte Ökotrophologin Heike Rosmann hilfesuchenden Verbrauchern mit Rat und Tat zur Seite. Berufserfahrung hat die 39 –jährige unter anderem als langjährige Fachkraft in der Verbraucherzentrale Kaiserslautern gesammelt.

Vorstandsmitglied Ulrike von der Lühe freut sich über den neuen Stützpunkt in Germersheim: “Jetzt sind wir in der Südpfalz angekommen, es ist toll, dass die Kreisverwaltung uns hier einen Raum zur Verfügung stellt und auch der Personalaufwand finanziert wird”, sagt sie. Für viele Verbraucher sei es wichtig, eine Fachkraft vor Ort zu wissen, bei der man sich persönlich Rat holen kann, unterstreicht sie.

Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sich sicher, daß durch die neue regionale Anlaufstelle das bereits bestehende Beratungsangebot abgerundet wird. Der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kreisbeigeordnete Andy Becht sieht in dem neuen Angebot eine starke Entlastung für die Verwaltung. “Die Kreisverwaltung ist bereits ein Tempel der Beratung”, sagt er. Die Behörde verstehe sich als bürgerorientierte Beratungsstelle. Durch das neue Beratungsangebot erfahren die kreiseigenen Beratungsstellen eine Entlastung.  Während die Mitarbeiter bestimmte Anfragen über ihre Grundaufgaben hinaus bisher mitbearbeiten mußten, könnten Sie jetzt auf den Sachverstand der Verbraucherzentrale verweisen. Und genügend Sachverstand hat Beraterin Heike Rosmann mit im Gepäck: Allgemeines Verbraucherrecht, Datenschutz, Urheberrechtsverletzungen, Haustürgeschäfte, Internetverträge und unerwünschte Telefonwerbung sind nur einige der vielen Themen, bei denen Rosmann dem Verbraucher mit Rat und Tat zur Seite stehen will. Aber auch in Sachen Telekommunikation und neue Medien hilft sie gerne weiter, zum Beispiel wenn ein Verbraucher im Dschungel der vielen Telefontarife nicht weiß, welcher für ihn der richtige ist. “Oberstes Motto ist für uns die Hilfe zur Selbsthilfe”, beschreibt Rosmann ihr Konzept. Neben persönlicher Beratung stehen dem Verbraucher auch kostenlose Infobroschüren und Faltblätter zur Verfügung. Zusätzlich zu den Sprechstunden besteht für den Verbraucher die Möglichkeit, einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren. Die Terminvergabe erfolgt über eine zentrale Servicenummer bei der Verbraucherberatungsstelle in Kaiserslautern. Die Gebühr einer Beratung vor Ort in Germersheim kostet den Verbraucher in der Regel 15 Euro.

Der Stützpunkt in der Luitpoldstrasse 1 in Germersheim ist ab sofort donnerstags von 10-15 Uhr besetzt. Die Terminvereinbarung zu einem persönlichen Beratungsgespräch erfolgt zentral über die Beratungsstelle Kaiserslautern unter der Rufnummer: 0631/ 92881. Fotos: jüs

02.09.2011


Südpfalz-Woche auf der BUGA schon jetzt sehr erfolgreich

Gemeinsame Präsentation der Kreises Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau am 3. und 4. September

„Für den Landkreis Germersheim ist die Südpfalz-Woche auf der BUGA schon heute ein voller Erfolg“, sagt der Vorsitzende des Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Landrat Dr. Fritz Brechtel. Der Landkreis Germersheim hat am Montag und Dienstag, 29. und 30. August, auf der Rheinland-Pfalz-Bühne bei der Bundesgartenschau in Koblenz seine Vielfalt und Schönheit präsentiert. Die BUGA-Besucher zeigten ehrliches Interesse an der Südpfalz. Die kulturellen, sportlichen und musikalischen Darbietungen wurden mit viel Beifall honoriert und ein Gläschen Wein am eigenen Winzerstand gerne probiert. Carmen Stolzenberger vom SÜD: „Die Gäste an der Bühne ließen sich viel über unsere Region erzählen und zeigten großes Interesse vor allem an den Themen Radfahren, Wandern und gut Essen.“ Die Urlaubsführer waren nach zwei Tagen vergriffen, der Nachschub aber war schon unterwegs.

Am Mittwoch stellte sich die Stadt Landau dar, am Donnerstag und Freitag zeigt sich die Südliche Weinstraße von ihrer besten Seite. Eine gemeinsame Präsentation der Südpfalz findet am Samstag und Sonntag, 3. und 4. September, statt. Mit dabei sind das Kreisjugendsinfonieorchester Südliche Weinstraße, die Musikschule Kandel „Die Notenhälse“, die Kulturbühne Offenbach e.V…. „an de Quääch gehääm“, die Tanzschule Wienholt Landau, die Theatergruppe Überzahl aus Kandel, die Laienspielgruppe des TSV Freckenfeld e.V, die Gitarren- und Musikgruppe der LandFrauen Herxheimweyher, die Ballettschule Petra Schreieck Landau, der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Herxheim e.V., der Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt e.V., der Rock- und Popchor „Tonart“ Hochstadt, die Trachtengruppe Leimersheim, die Big Band des Max-Slevogt-Gymnaisums in Landau, die Tanzgruppe „Mittwochsbienen“ des TSV Wörth-Schaidt e.V. und die Pfälzer GuggeGlucke e.V. Rülzheim auftreten. Am finalen Sonntag werden alle südpfälzischen Hoheiten auf der Bühne sein.

01.09.2011


Jürgen See wechselt zur Rettungsdienst Südpfalz GmbH

Mit der Übertragung des Rettungsdienstes und der damit verbundenen Neuorganisation wechselt auch der Wirkungskreis von Jürgen See, bisher Leiter des Rettungsdienstes des DRK Kreisverbands Germersheim. Von nun an ist sein Arbeitsplatz in Landau, wo er weiterhin für den Kreis Germersheim, aber auch für den Bereich Landau und Südliche Weinstraße zuständig ist. Landrat Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes, dankte Jürgen See für sein Engagement in den vergangenen 17 Jahren und wünschte ihm weiterhin Freude und Zufriedenheit im beruflichen wie auch privaten Bereich. Kreisverwaltung Germersheim

01.09.2011


Rita Weindel-Jöckle verabschiedet

Rita Weindel-Jöckle verlässt nach 13 Jahren auf eigenen Wunsch die Kreisverwaltung Germersheim. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat sie jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet.

Rita Weindel-Jöckle wurde 1998 als Jugendpflegerin beim Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Im Jahr 2001 übernahm die studierte Diplom-Sozialpädagogin die Referatsleitung „Soziale Dienste“, vier Jahre später wurde sie zur Leiterin des neu gebildeten Fachbereichs 22 „Soziale Dienste der Jugendhilfe“ und gleichzeitig zur stellvertretenden Leiterin des Fachbereichs 21 „Verwaltung und Steuerung der Jugendhilfe“ bestellt.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Rita Weindel-Jöckle für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen schlossen sich Dr. Peter Spengler, Dezernent für Jugend Soziales und Schulen, Büroleiter Alfred Gadinger, der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer und stellvertretend für den Kollegenkreis, Willi Fliehmann, an. Kreisverwaltung Germersheim

31.08.2011


Land lehnt Antrag für Technisches Gymnasium an der BBS ab

Die Berufsbildende Schule Germersheim (BBS) wird im Schuljahr 20112/13 nicht um ein berufliches Gymnasium mit der Fachrichtung Technik erweitert. Das hat Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, in einem Schreiben an die Kreisverwaltung Germersheim mitgeteilt. Darin heißt es lapidar, dass „der Antrag nicht positiv beschieden werden“ kann. Eine schriftliche Stellungnahme zu den Antragsunterlagen soll zeitnah erfolgen.

Landrat Dr. Fritz Brechtel ist überrascht: „Es gibt sehr gute Gründe für unseren Antrag, das berufliche Gymnasium um einen technischen Zweig zu erweitern. Wir haben einen einstimmigen Kreistagsbeschluss. Für die Schülerinnen und Schüler unserer Region wäre dies eine verbesserte Bildungschance. Ein Abschluss in diesem Bereich würde unsere Schullandschaft hervorragend ergänzen und Absolventen zum Studium einer technischen Fachrichtung befähigen.“

Ein weiterer Grund für den Antrag war, dass das berufliche Gymnasium mit der Fachrichtung Wirtschaft an der BBS sehr stark nachgefragt ist. Für das bestehende, wirtschaftlich ausgerichtete Gymnasium meldeten sich in den letzten Jahren deutlich mehr Interessenten an, als die Schule aufnehmen kann. „Außerdem“, so Brechtel weiter, „wissen wir aus Gesprächen mit Betrieben und Schulen, dass eine technische Ausrichtung ebenfalls auf großes Interesse stoßen würde. Diesen Wunsch haben wir gerne unterstützt und die Weiterentwicklung der BBS in diese Richtung zum nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt.“

Trotz der Ablehnung wird sich der Kreis weiterhin für die Erweiterung des Bildungsangebots im Kreis Germersheim engagieren. Landrat Brechtel kündigt an: „Wir werden zunächst die noch ausstehende Begründung des Landes abwarten, um dann das weitere Vorgehen zu besprechen.“

26.08.2011


Heinrich Butz in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet

Heinrich Butz geht in die Freistellung der Altersteilzeit. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat ihn jetzt im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet.

1975 kam Heinrich Butz als Anwärter im gehobenen nichttechnischen Dienst zur Kreisverwaltung Germersheim. Engagiert blieb er dort bis heute. 1992 wurde er letztlich zum Oberamtsrat ernannt.

Nach seiner Ausbildung wurde Heinrich Butz 1978 als Organisationssachbearbeiter in der Zentralabteilung der Kreisverwaltung Germersheim angestellt. 1980 folgte die Versetzung in das Kreiskrankenhaus Germersheim und die Bestellung als Verwaltungsleiter, zwei Jahre später kam die Bestellung zum Kommissarischen Verwaltungsleiter des Kreiskrankenhauses Kandel dazu.

Im Jahr 2001 wurde Butz in die Zentralabteilung der Kreisverwaltung umgesetzt, nachdem die Kreiskrankenhäuser bereits 1997 an die Asklepios-Kliniken GmbH übergegangen waren. Seit 2004 ist er in der Finanzabteilung „Neue Steuerung“ tätig. Außerdem ist Heinrich Butz seit 2009 Datenschutzbeauftragter der Kreisverwaltung und darüber hinaus Mitglied des Katastrophenschutzstabes des Landkreises Germersheim.

Bis zu seiner Freistellungsphase war Heinrich Butz im Zentralbereich 12 „Finanzen, Neue Steuerung“ u. a. mit der Erarbeitung und Weiterentwicklung betriebswirtschaftlicher Instrumente und Strukturen sowie in der Finanzplanung und im Finanzcontrolling beschäftigt, wirkte am Haushalt und am Projekt „Einführung Neue Verwaltungssteuerungssoftware“ mit.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm für seine engagierte Arbeit und für seinen Einsatz. Brechtel wünschte Heinrich Butz für seine Zukunft alles Gute. Dem Dank und den Glückwünschen schlossen sich auch der Zentralbereichsleiter Richard Fuchs, der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer und Büroleiter Alfred Gadinger an. Kreisverwaltung Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit

25.08.2011


Wolfgang Serr verabschiedet

Wolfgang Serr, Diplom-Bauingenieur im Fachbereich „Bauen, Kreisentwicklung“, verlässt nach nahezu 20 Jahren auf eigenen Wunsch die Kreisverwaltung Germersheim. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat ihn jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet.

Wolfgang Serr wurde 1992 als Diplom-Bauingenieur in der Bauabteilung der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Seine Aufgaben waren vor allem die abschließende Bearbeitung von Bauvoranfragen, von Bauanträgen und Stellungnahmen in weiteren Verfahren. Zudem arbeitete er im Bereich der Baukontrollen und Bauüberwachung mit. Sein Zuständigkeitsbereich umfasste die Verbandsgemeinden Kandel und Hagenbach mit allen ihren Ortsgemeinden.

Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm für die Zusammenarbeit und wünschte ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen schlossen sich auch der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer, Büroleiter Alfred Gadinger und stellvertretend für den Kollegenkreis, Franz-Josef Hänlein, an. Kreisverwaltung Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit

25.08.2011


Germersheim in DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH überführt

Hans-Joachim Stöckle, DRK-Kreisgeschäftsführer, und die Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH, Landrätin Theresia Riedmaier (beide hinten), Bernd Fischer, Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Germersheim, Landrat Dr. Fritz Brechtel, und Norbert Albrecht, Landesgeschäftsführer (von links nach rechts).

Mainz/Germersheim. Ab dem 1. September 2011 wird der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Germersheim offiziell in die DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH überführt. Landesgeschäftsführer Norbert Albrecht, Landrat und Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Germersheim, Dr. Fritz Brechtel, DRK-Kreisgeschäftsführer Hans-Joachim Stöckle und der Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH, Bernd Fischer, haben heute, Mittwoch, 24. August, den Übertragungsvertrag unterzeichnet.

„Für uns als DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz ist es wichtig, im Rettungsdienst landesweit effiziente Strukturen dadurch zu schaffen, dass der Rettungsdienst des Roten Kreuzes auf Rettungsdienstbereichsebene organisiert wird“, erläutert Norbert Albrecht, „Dieses Ziel ist nunmehr in der Südpfalz erreicht.“ „Die Zusammenfassung der Rotkreuz-Rettungsdienste in der Südpfalz führt zu Synergieeffekten, die auch weiterhin eine kompetente, professionelle und kostengünstige rettungsdienstliche Versorgung in der gesamten Südpfalz ermöglichen“, informiert Landrat Dr. Brechtel. „Es liegt eine große Chance in der Überführung des Rettungsdienstes“, betont die Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH Landrätin Theresia Riedmaier, „Bereits mit der Erweiterung um die Südwestpfalz haben wir erlebt, wie außerordentlich erfolgreich die Zusammenführung der Rettungsdienste sein kann.“ Die um den Landkreis Germersheim erweiterte GmbH wird nun jährlich rund 70.000 Einsätze durchführen.

Der Zuständigkeitsbereich der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH umfasst rund 2.270 km2 mit insgesamt rund 450.700 Einwohnern. Knapp 50 Einsatzfahrzeuge hält die erweiterte DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH zukünftig für die Landkreise Germersheim, Südliche Weinstraße, Südwestpfalz und die Städte Zweibrücken, Landau und Pirmasens vor. Rund 180 hauptberufliche Mitarbeiter sorgen derzeit für die rettungsdienstliche Versorgung. Die GmbH betreibt ab dem 1. September 14 Rettungswachen und die Integrierte Leitstelle Südpfalz. Kreisverwaltung Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Germersheim

24.08.2011


DRK-Kreisverband Germersheim erhält bundesweites Siegel „Deutschlands Kundenchampions“

Hans-Joachim Stöckle, DRK-Kreisgeschäftsführer, und der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Germersheim, Landrat Dr. Fritz Brechtel, erhalten von Norbert Albrecht, Landesgeschäftsführer die "Kundenchampions-Urkunde" (von links nach rechts).

Gemeinsam mit rund 31 weiteren rheinland-pfälzischen DRK-Kreisverbänden bundesweiter Spitzenreiter bei der Kundenzufriedenheit

Mainz/Germersheim. Der DRK-Kreisverband Germersheim ist gemeinsam mit den 31 rheinland-pfälzischen DRK-Kreisverbänden bundesweit Spit­zenreiter bei der Kundenzufriedenheit bei den großen Unter­nehmen (ab 500 Mitarbeiter). Im Rahmen der bundesweiten re­präsentativen Umfrage „Deutschlands Kundenchampions“ erhielt das rheinland-pfälzische Rote Kreuz nun das „Siegel“ für bestes Kundenbeziehungsma­nagement. „Die­sen Erfolg haben wir vor allem den Mitarbeitern zu verdanken, die sich mit Herzblut für ihre Kunden im „Sozialen Service“ engagieren“, erklärt DRK-Kreisvorsitzender Landrat Dr. Fritz Brechtel.

„Das rheinland-pfälzische Rote Kreuz hatte rund 300 Kunden des „Sozia­len Service“ von dem Mainzer Marktfor­schungsinstitut forum! befragen lassen“, infor­miert DRK-Landesgeschäftsführer Norbert Albrecht. Mittlerweile vertrauen rund 28.000 Kunden landesweit auf den „Sozialen Service“ mit HausNot­ruf, MenüService oder PflegeService.

"Deutschlands Kundenchampions" ist der einzige bundesweite Wettbe­werb für Unternehmen, die ihre Kunden begeistern und ihr hervorragen­des Kundenbeziehungsmanagement branchen­übergreifend und neutral über­prüfen lassen wollen. Ziel ist es, Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zu gewinnen, um die Leistungsfähigkeit deutscher Unternehmen zu ver­bessern. Die Initiatoren,  forum! Marktforschung aus Mainz und die Deut­sche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) aus Frankfurt, würdigen mit dem Wettbewerb den Kunden und beste Beziehungen zu ihm als Schlüs­selfaktor für den Unternehmenserfolg. Unterstützt wird der Wettbe­werb durch zahlreiche Partnerunternehmen, u. a. durch die Deutsche Ge­sell­schaft zur Zertifizierung von Manage­mentsystemen (DQS) sowie von Ma­nagement Circle. Kreisverwaltung Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Germersheim

24.08.2011


Zahl der „Meister-BAföG“-Empfänger leicht gesunken

Im vergangenen Jahr wurden 214 Anträge im Landkreis Germersheim für Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG) gestellt. Das bedeutet im Verhältnis zum vergangenen Jahr eine Abnahme von 10,75 Prozent. Bund und Land haben 2010 für Empfänger im Landkreis Germersheim einen 44%igen Zuschuss für den Unterhaltsbeitrag (nur Vollzeitmaßnahmen) in Höhe von 151.244,56 Euro und einen 30,5 %igen Zuschuss für den Maßnahmebetrag (Teil- und Vollzeitmaßnahmen) in Höhe von 127.987,58 Euro geleistet.

Die Ausbildung zum Meister und vergleichbare Fortbildungsabschlüsse der beruflichen Bildung werden nach dem AFBG / Meister-BAföG staatlich gefördert. Leistungen können für die Teilnahme an Vollzeit- und Teilzeit-Maßnahmen (berufsbegleitend) beantragt werden.

Gefördert werden Bildungsmaßnahmen, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten. Darüber hinaus sind auch Fortbildungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Fortbildungen auf der Grundlage staatlich genehmigter Prüfungsordnungen an anerkannten Ergänzungsschulen förderfähig.

Der angestrebte Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen und die Antragsteller dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die dem angestrebten Fortbildungsabschluss mindestens gleichwertig ist.

Weitere Infos u.a. zu Förderungsvoraussetzungen und den Anträgen gibt es bei der Kreisverwaltung Germersheim, Amt für Ausbildungsförderung, Waldstr. 13 a, 76726 Germersheim, Tel.: 07274/53-258.

22.08.2011


Zahl der BAföG-Empfänger gestiegen

Im vergangenen Jahr erhielten 263 Schülerinnen und Schüler im Landkreis Germersheim Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Damit stieg die Zahl der BAföG-Beziehenden um rund 30 Prozent im Vergleich zu 2009.

Der Bund und das Land haben 2010 rund 435.000 Euro an die BAföG-Empfänger ausgezahlt.

Förderungsfähig nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz sind Ausbildungen an allgemein- und berufsbildenden Schulen, an Kollegs, Akademien und Hochschulen inklusive Praktika sowie die Teilnahme an Fernunterrichtslehrgängen. Auch Auslandsaufenthalte im Zuge einer solchen Ausbildung sind förderungsfähig.

Voraussetzung ist, dass die Antragstellerinnen und Antragsteller das 30. Lebensjahr (35. Lebensjahr beim Master) bei Ausbildungsbeginn noch nicht vollendet haben. Grundsätzlich wird hierbei die Erstausbildung bis zu einem berufsqualifizierenden Abschluss gefördert, dem gleichgestellt sind verschiedene Studiengänge, besonders die Bachelor/Masterstudiengänge. Nach einem Fachrichtungswechsel oder einer weiteren Ausbildung ist die Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Die Ausbildungsförderung wird für die Dauer der Ausbildung bzw. der Regelstudienzeit gewährt. Die pauschalen Bedarfssätze des BAföG für den Lebensunterhalt sowie die Ausbildung richten sich nach der Art der Ausbildung und danach, ob die Auszubildenden noch bei den Eltern wohnen. Je nach finanzieller Situation der antragstellenden Person, ihrem Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner und/oder ihren Eltern kann sich der Förderungsbetrag verringern, wenn die Höhe des Einkommens und Vermögens die festgelegten Freibeträge übersteigt.

Schülerinnen und Schüler erhalten die Förderung als Vollzuschuss und müssen keine Rückzahlung leisten. Studierende sowie Auszubildende an höheren Fachschulen und Akademien erhalten sie grundsätzlich zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen des Staates, das später in niedrigen Raten zurückgezahlt wird. Ausnahmen davon sieht das BAföG für behinderte, schwangere und Auszubildende mit Kindern vor, die die Förderung ebenfalls als Vollzuschuss erhalten.

Die Ausbildungsförderung kann für Schülerinnen und Schüler beim Amt für Ausbildungsförderung bei der Kreisverwaltung Germersheim beantragt werden, wenn deren Eltern ihren Wohnort im Landkreis Germersheim haben. Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs, höheren Fachschulen und Akademien wenden sich an das Amt für Ausbildungsförderung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet. Für Studierende ist das Studentenwerk der Hochschule, an der sie eingeschrieben sind, zuständig.

Weitere Infos zum BAföG für Schüler beim Amt für Ausbildungsförderung, Kreisverwaltung Germersheim, Waldstr. 13 a, 76726 Germersheim, Telefon: 06341/ 53/258.

22.08.2011


Landkreise Germersheim und Karlsruhe fordern zügige Weiterführung der Planung zur zweiten Rheinbrücke

Landräte wenden sich an Minister

Kreise Karlsruhe und Germersheim. In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, den baden-württembergischen Minister Winfried Hermann und die rheinland-pfälzische Ministerin Evelin Lemke betonen die Landräte Dr. Christoph Schnaudigel, Landkreis Karlsruhe, und Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim, die überregionale Bedeutung der zweiten Rheinbrücke als wichtigen Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung. Beide Kreise sehen zudem die Notwendigkeit für die Weiterführung der neuen B 10 auf der rechtsrheinischen Seite bis zur B 36 und fordern daher, die Planungen in diese Richtung zügig fortzusetzen.

Die Landräte verweisen in Ihrem Schreiben auf die eindeutige Beschlusslage in den jeweiligen kommunalen Gremien. Sowohl die Gremien des Landkreises Germersheim, als auch des Landkreises Karlsruhe haben sich ebenso wie die Planungsausschüsse der Metropolregion Rhein-Neckar und des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein mit überwältigender Mehrheit für die baldige Realisierung der zweiten Rheinbrücke ausgesprochen. Dieses Votum darf, so die beiden Landräte, nicht übergangen werden.

17.08.2011


Petra Heid feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Petra Heid jetzt ihr 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihr dazu herzlich.

Petra Heid begann 1986 bei der Kreisverwaltung Germersheim als Bürogehilfin in der Bauabteilung. Zwei Jahre später wechselte sie in die Abteilung für Abfallwirtschaft und Umweltschutz. Noch heute arbeitet sie im Fachbereich „Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutzgroßprojekt Bienwald“ im Bereich „Untere Landwirtschaftsbehörde“. Petra Heid bearbeitet Anträge für Förderprogramme des Landes, des Bundes und der europäischen Union, z. B. Förderprogramm „Umweltschonende Landwirtschaft“, „Maßnahmen zur Einführung und Beibehaltung extensiver Erzeugungspraktiken“, Milchsonderprogramme oder Betriebsprämien. Zudem ist sie als Assistenz der Fachbereichsleitung, im Bereich Ernährungsnotfallversorgung und Fischereiwesen tätig.

Landrat Dr. Brechtel dankte Petra Heid für ihr Engagement und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen sich der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter, Fachbereichsleiter Georg Roth, Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an. Kreisverwaltung Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit

15.08.2011


Rainer Schaust ist Fachbereichleiter für „Schulen und Bildung“

Rainer Schaust ist neuer Fachbereichsleiter des Fachbereichs „Schulen und Bildung“. Am 1. August wechselte der 50-jährige von der Gemeindeverwaltung Römerberg in die Kreisverwaltung Germersheim. In Römerberg war Schaust rund 20 Jahre Abteilungsleiter mit den Sachgebieten Ordnung, Soziales, Schulen, Jugend, Kultur und Sport.

Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßte Rainer Schaust: „Der Kreis erfüllt als Schulträger ein wichtige Rolle im Bereich Bildung. Die Weiterentwicklung unserer Schullandschaft gehört zu den bedeutenden Aufgaben. Dazu kommen immer mehr und immer wieder neue Anforderungen, die der Kreis erfüllen muss, beispielsweise die Schulentwicklung, die Schulbuchausleihe und die Schülerbeförderung. Ich freue mich, dass Herr Schaust die Leitung des neuen Fachbereichs übernommen hat.“

Rainer Schaust sieht seine Hauptaufgabe in der partnerschaftliche Unterstützung „unserer kreiseigenen Schulen bei ihren vielfältigen und immer differenzierter werdenden bildungsspezifischen Aufgaben. Das ist eine große Herausforderung.“ Erreichbar ist Rainer Schaust bei der Kreisverwaltung Germersheim Luitpoldplatz 1, Zimmer 17, Tel. 07274/53250, E-Mail: r.schaust@kreis-germersheim.de.

12.08.2011


Dienstjubiläen bei der Kreisverwaltung Germersheim

Heinrich Kindler feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Heinrich Kindler jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm dazu herzlich.

Heinrich Kindler begann vor 40 Jahren als Lehrling bei der Kreisverwaltung Germersheim. Knapp drei Jahre später wurde er als Angestellter in der Bauabteilung (Wohnungsbauförderung) übernommen.

Noch heute arbeitet Kindler im Bereich „Bauen und Kreisentwicklung“. Dort bearbeitet, prüft und entscheidet er über Anträge zur Förderung von Wohnraum und Modernisierung und ist u. a. in der Dorferneuerung/Städtebauförderung sowie Bausaufsicht/Bauverwaltung tätig.

Darüber hinaus engagiert sich Heinrich Kindler seit insgesamt über 15 Jahren im Personalrat, seit mehr als zwei Jahren auch als 2. Stellvertreter des Personalratsvorsitzenden.

Landrat Dr. Brechtel dankte Heinrich Kindler für sein Engagement und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen sich der 1. Kreisbeigeordneter Benno Heiter, der Leiter des Fachbereichs 31, Bauen, Kreisentwicklung, Michael Gauly, Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

 

Bertram Fuchs feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Bertram Fuchs jetzt sein 40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm dazu herzlich.

Bertram Fuchs begann vor 40 Jahren als Lehrling bei der Kreisverwaltung Germersheim. Knapp drei Jahre später wurde er als Angestellter in der Sozialabteilung (Wohngeldstelle) übernommen.

1980 wechselte Fuchs in die Kreiskasse. Vierzehn Jahre später wurde er zunächst zum kommissarischen Kassenleiter, 1995 dann zum Kassenleiter bestellt. Bertram Fuchs ist u. a. zuständig für die Bearbeitung und Überwachung der Kassenbuchhaltung und für das Einleiten von Mahnungen und Vollstreckungen, zudem assistiert er der Zentralbereichsleitung.

Landrat Dr. Brechtel dankte Bertram Fuchs für seine gewissenhafte Arbeit und sein Engagement und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen sich der Leiter des ZB 12, Finanzen, Neue Steuerung, Richard Fuchs, Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.

11.08.2011


Neues Beratungs- und Selbsthilfeangebot

Stützpunkt der Verbraucherzentrale im Kreis Germersheim berät ab Herbst

„Ab September beginnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit ihren Beratungen im Landkreis Germersheim“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel und betont, „dass die Einrichtung dieses Stützpunktes das vielfältige, bereits bestehende Beratungs- und Selbsthilfeangebote abrundet. Es ist uns wichtig, weitere Hilfe zur Selbsthilfe anbieten zu können.“

Der für Verbraucherschutz zuständige Kreisbeigeordnete, Andy Becht, erklärt, „dass der Beratungsschwerpunkt des ersten südpfälzischen Stützpunktes der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz die niedrigschwellige, allgemeinjuristische Beratung und Vertretung auf dem Gebiet des Zivil- und Verbraucherrechtes, die Information vor dem Kauf langlebiger Gebrauchsgüter (auch unter Umweltgesichtspunkten) sowie die Bereitstellung von Ratgebern/Informationsschriften umfasst“. Die Energie- und Versicherungsberatung findet eher punktuell statt. Eine Beratung im Bereich des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und des Lebens-, Futtermittel- und Bedarfsgegenständegesetzbuches (LFBG) übernimmt das Netzwerk der Verbraucherzentralen, insbesondere deren Bundesverband.

Die Kreisverwaltung Germersheim ist nach Beschlüssen von Kreistag und Kreisausschuss nun dazu bemächtigt, mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz einen Vertrag über die Einrichtung eines Beratungsstützpunktes abzuschließen.

11.08.2011


Kreismedienzentrum stellt sich in Flyer vor

Das Kreismedienzentrum der Kreisverwaltung Germersheim hat einen Informationsflyer herausgegeben. Darin werden u.a. die Aufgaben des Kreismedienzentrums, die Ansprechpartner, der Landesarbeitskreis Medien Rheinland-Pfalz e.V. sowie Fortbildungen kurz vorgestellt. In der nächsten Zeit wird der Flyer an alle Schulen im Landkreis verteilt, dort soll jede Lehrkraft einen Flyer erhalten. Ziel ist es, die vielfältigen Angebote des Kreismedienzentrums – auch für den Unterricht – potentiellen Nutzern näher zu bringen.

Für Interessierte ist der Flyer im auch in Germersheim im Kreismedienzentrum, im Untergeschoss der Richard-v.-Weizsäcker-Realschule+, August-Keiler-Str. 35, erhältlich. Außerdem liegt er im Foyer der Kreisverwaltung Germersheim, Luitpoldplatz 1, aus. Kreisverwaltung Germersheim Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hier können Sie den Flyer ausdrucken: Flyer außen, Flyer innen

09.08.2011


74 Personen eingebürgert und damit deutsche Staatsbürger

Aus 23 Ländern, darunter Vietnam, Türkei, Spanien und Kamerun kommen die 74 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 28. Juli 2011 sind sie deutsche Staatsbürger.

Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Als deutsche Staatsbürger haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der vielen Vereine zu werden.

Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann (Klarinette) von der Germersheimer Musikschule.

28.07.2011


Tanja Koch ist neue Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung Germersheim

Seit dem 1. Juli ist Tanja Koch neue Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung Germersheim. Sie ist Nachfolgerin von Kirsten Müller-Roos, die nach Mainz wechselte.

Tanja Koch ist Juristin und bis auf Weiteres kommissarische Leiterin des Geschäftsbereiches 5 „Ordnung, Verkehr“. Außerdem wurde ihr die Dezernatsleitung des Dezernats 4 „Ordnung, Verkehr, Gesundheit“ übertragen. Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich, dass damit die vakante Stelle zügig wieder besetzt werden konnte und mit dieser wichtigen Führungsposition gleichzeitig auch der Kreisrechtsausschuss wieder vollständig ist.

Tanja Koch arbeitete zuvor bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße.

26.07.2011


Ein Maitre Flambée im „Rebstöckel“ in Germersheim

von Jürgen Schaaf

… erfrischend pfälzisch!“, so lautet das Motto der traditionsreichen Gaststätte „Rebstöckel“ in der Germersheimer Marktstrasse. Bereits seit 1588 soll es das Wirtshaus in Germersheim geben, seit Anfang März 2011 betreiben Hermann von Stetten und seine Lebensgefährtin Iris Sehn die „Flammerie“ mit modernem Pfälzisch-Elsäßischem Ambiente.
Seit er  17 Jahre alt war, ist von Stetten bereits im Bereich Gastronomie aktiv.  Seit damals probierte er beruflich immer wieder etwas anderes aus: Tätigkeiten als Immobilienkaufmann, Gutachter für Bauträger-Projekte und sogar eine Ausbildung zum Berufspilot kann sein Lebenslauf vorweisen, dennoch zog es ihn immer wieder zurück hinter den Tresen – zuletzt führte er das Bistro am Speyerer Flughafen.
Als ihm Bekannte berichteten, das Germersheimer Rebstöckel suche einen neuen Wirt, machte er sich gleich auf den Weg in die Marktstraße: „Wir standen draußen vor dem Haus und lugten durch das Fenster rein. Was uns besonders auffiel, waren die tollen Wandmalereien die man von außen gut sehen konnte und die ein ganz besonderes Ambiente ausmachen“, erzählt Hermann von Stetten von seiner ersten Begegnung mit dem Rebstöckel.  Dann beschlossen er und seine Lebensgefährtin, in Germersheim eine „Flammerie“, ein Flammkuchenlokal mit Pfälzisch-Elsäßischem Flair zu eröffnen: „Pfälzer und Elsäßer sind sich in der Mentalität sehr ähnlich“, meint Hermann von Stetten. „Wir möchten gerne ein mediteranes Lebensgefühl vermitteln, nichts Preussisches!“.  Die Gäste sollen sich hier wohlfühlen, ein gutes Gefühl im Bauch haben und das mit nach Hause nehmen.

Das hat sich inzwischen herumgesprochen: „Wir freuen uns über unser bunt gemischtes Publikum“, erzählt der Wirt, „das geht von Mitte 20 bis Mitte 50.“ Ab und zu kommt auch der eine oder andere Germersheimer Wirtskollege vorbei. Inzwischen gibt es regelmäßige Studenten- und Lehrerstammtische. Aber auch viele Wohnmobil-Touristen und Tagesausflügler, die über den Rhein in die Pfalz kommen, machen in der Flammerie Halt. Für Flammkuchen-Fans gibt die Karte hier alles her, was das Herz begehrt – 43 verschiedene Flammkuchen kann man hier bestellen und probieren, von traditionell, vegetarisch über exklusiv bis hin zu süßem Flammkuchen mit Nutella oder wahlweise flammbiert mit Calvados, Willams oder Kirschwasser. Flammkuchen-Fan Hermann von Stetten gibt zu, in der Woche bestimmt sechs bis sieben von seinen Flammkuchen selbst zu verspeisen: „Das liegt an den guten Zutaten“, schwärmt er. Der Boden kommt von Maitre Flambée, einem speziellen Hersteller in Karlsruhe, mit dem von Stetten kooperiert. Der Belag sei weniger fetthaltig als bei herkömmlichen Flammkuchen, „anstelle von Creme Fraiche nehmen wir eine Mischung aus Schmand, Magerquark und ein bisschen Sahne, anstelle von Speck lieber Schwarzwälder-Schinken ohne Fett. Da kann man auch mal einen mehr essen“, meint der begeisterte Flammkuchenmeister mit einem Augenzwinkern.
Das findet auch Stammkunde Lothar. Der wohnt gleich um die Ecke und kommt gerne öfters vorbei: „Wo es gutes Essen und Trinken gibt, da bin ich zu finden“, erklärt er bei einer Rieslingschorle, „und das bei echt moderaten Preisen!“.
Renata und Erich Rieder gehen mindestens einmal die Woche mit Tochter Fabienne im Rebstöckel essen. Inzwischen haben sie schon alle Speisen auf der Speisekarte durchprobiert und sind von der Qualität, vom Geschmack und dem Preisleistungsverhältnis vollends begeistert. Erich Rieder ist absoluter Gockel-Fan und der Meinung, hier findet man mit den besten Gockel in der ganzen Südpfalz. Und das liegt an der Marinade, die dem Hähnchen einen besonderen Geschmack verleiht. Einige Monate lang hat Wirt Hermann von Stetten an der richtigen Mischung experimentiert. Und das Ergebnis ist ein Geschmackserlebnis der besonderen Art. Die Königsgockel gibt’s dann auch "würzig", "scharf" und "explosiv".
Wer sich in der Flammerie im Rebstöckel in Germersheim mal schnell einen Happen für den Hunger zwischendurch einverleiben will, ist dort sicherlich an der richtigen Stelle. Wer aber hofft, innerhalb der nächsten fünf Minuten das Bestellte vor sich auf dem Tisch zu haben, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn der unterstützt die Initiative „Slow Food Deutschland e.V.“ die einen Gegenpol zu Fast Food setzen will. Der Verein will die Kultur des Essens und Trinkens pflegen und lebendig halten. Und da will Gut Ding oder Gut Essen Weile haben. Die Geschmacksnerven freut es allemal.
Hermann von Stetten hofft, sich mit seinem Konzept der Flammerie in Germersheim erfolgreich und nachhaltig zu etablieren - und vielleicht geht das Konzept auf und von Stetten eröffnet noch die eine oder andere weitere Flammerie in der Süd- und Vorderpfalz - mit erfrischender pfälzisch-elsäßischer Gemütlichkeit.

25.07.2011