Wanderausstellung zu erneuerbarer Energie in der Sparkasse in Germersheim
Die Ausstellung „Bioenergie auf Wanderschaft“ der
Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) ist ab 27. Mai
2013 in den Räumen der Sparkasse Germersheim-Kandel in Germersheim
zu sehen. Die Ausstellung informiert über die Vielseitigkeit von
Bioenergie und andere zukunftweisende und umweltfreundliche
Technologien. Herzstück der Wanderausstellung ist ein in
Deutschland einzigartiges Miniaturmodell der Biogasanlage in
Rosenberg (Neckar-Odenwald-Kreis), das die Ausbildungswerkstatt der
Bundeswehr in Neckarzimmern in Kooperation mit der
Bioenergie-Region H-O-T konzipierte und anfertigte. Ziel der
Ausstellung ist es, Chancen und Potenziale von erneuerbaren Energie
fühl- und erlebbar darzustellen.
Die Ausstellung ist bis zum 14. Juni 2013 von
Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr,
donnerstags bis 19 Uhr öffentlich zugänglich. Interessierte haben
die Möglichkeit, die Modellbiogasanlage sowie weitere Exponate zu
erleben und auszuprobieren. Dazu laden die Kreisverwaltung
Germersheim, die Sparkasse Germersheim-Kandel, der Fachbereich
Energie und Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar und die
Bioenergie-Region H-O-T ein.
Die Energieerzeugung aus Biomasse nimmt mit etwa 27
% im Landkreis Germersheim den größten Anteil an der Stromerzeugung
aus erneuerbaren Energien ein, gefolgt von der Windenergie. Dabei
steht nicht nur der Anbau von Energiepflanzen im Vordergrund. Von
Bedeutung ist auch die Nutzung von Reststoffen. Dazu gehören zum
Beispiel Abfällen aus Biotonnen und Grünschnitt von kommunalen
Grünschnittplätzen, die im Landkreis Germersheim bereits durch die
Abfallwirtschaft zur Herstellung von Kompost, aber auch zur
Energieerzeugung verwendet werden. Außerdem zählen dazu Holz und
Reststoffe aus dem Lebensmittelanbau, bei denen noch enorme, bisher
ungenutzte Potentiale für die Energieerzeugung bestehen. Um sich
hier weiterzuentwickeln, beteiligt sich der Landkreis Germersheim
seit August 2012, als Teil der Metropolregion Rhein-Neckar, am
Bundesförderprojekt Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber.
Die wegen ihres Modellcharakters für Erneuerbare Energien mehrfach
ausgezeichnete Bioenergie-Region H-O-T wird seit 2009 vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz (BMELV) gefördert und hat bereits zahlreiche
Projekte im Bereich Bioenergie in die Praxis umgesetzt. KV
Germersheim, Presse
19.05.2013
Landrat: Jetzt für Schulbuchausleihe anmelden
Schulen verteilen Briefe mit Zugangsdaten -
Frist vom 27. Mai bis 17. Juni
Ende Mai beginnt der Anmeldezeitraum für die
Schulbuchausleihe für das nächste Schuljahr. Kinder, die ab dem
kommenden Schuljahr die Klasen 5 bis 13 einer allgemeinbildenden
Schule oder in den Berufsbildenden Schule (die Berufsfachschule I
und II, die Höhere Berufsfachschule, das Wirtschaftsgymnasium)
besuchen, können an der entgeltlichen Ausleihe teilnehmen. Um sich
dafür online im Internet anzumelden, erhielten alle Eltern
zwischenzeitlich einen Brief Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur über die Schulen mit den notwendigen
Zugangsdaten.
Das Internetportal ist ab dem 27. Mai 2013 bis
zum 17. Juni 2013 geöffnet. Mit den entsprechenden Zugangsdaten
können sich alle, die an der Schulbuchausleihe teilnehmen wollen,
dort registrieren. Die Teilnahme ist freiwillig. Es wird um
unbedingte Einhaltung dieses Anmeldezeitraums gebeten, da das
Online-Portal des Landes verspätete Anmeldungen absolut nicht mehr
zulässt und nachträgliche Freischaltungen ausgeschlossen
sind.
Folgendes ist zu beachten: Sofern ein Antrag auf
Gewährung von Lernmittelfreiheit (unentgeltliche
Schulbuchausleihe) bewilligt wurde, ist eine Anmeldung im
Online-Portal nicht erforderlich, da die
Kreisverwaltung diesen Schritt bereits durchgeführt hat.
Des Weiteren wird empfohlen die Anmeldung im
Internet-Portal durchzuführen, auch wenn noch keine eindeutige
Entscheidung über einen eventuellen Schulwechsel bzw. eine
Versetzung des Kindes getroffen werden kann, da eine nachträgliche
Freischaltung in diesem Fall ebenso ausgeschlossen ist.
Landrat Dr. Fritz Brechtel empfiehlt, sich an der
Schulbuchausleihe zu beteiligen: „Da aber nicht jeder Haushalt über
einen Internetzugang und PC verfügt, haben wir an den Schulen
Servicestellen eingerichtet, die die Eltern gerne bei der Anmeldung
unterstützen. Wann diese zu erreichen sind, entnehmen die Eltern
den Informationen, die von den Schulen versandt und verteilt
wurden. Bei Vorsprache in der Servicestelle bitten wir darum,
insbesondere die Bankverbindung bereit zu halten, um den
Bestellvorgang reibungslos durchführen lassen zu können.“ Die
Servicestellen sind wie folgt geöffnet:
Realschule plus Geschwister-Scholl Germersheim:
Montag – Freitag von 07.00 – 12.00 Uhr zusätzlich am 04.06, 11.06.
und 13.06.2013 von 13.00 – 15.00 Uhr
Realschule plus Richard-von-Weizsäcker Germersheim:
am 28.05, 04.06 und 10.06.2013 von 13.00 – 15.00 Uhr
Realschule plus Kandel: am 27.05. – 31.05.2013 von
09.00 – 12.00 Uhr
Realschule plus Bellheim: am 29.05. , 05.06. und
12.06.2013 von 08.00 – 12 Uhr und von 13.00 – 15.30 Uhr
Realschule plus Lingenfeld/Lustadt: am 05.06. ,
11.06. und 12.06.2013 von 14.00 – 16.00 Uhr
Goethe Gymnasium Germersheim: am 28.05. , 04.06.
und 11.06.2013 von 13.30 – 15.30 Uhr
Europa Gymnasium Wörth: am 06.06.2013 von 14.00 –
16.00 Uhr
IGS Kandel: innerhalb der Öffnungszeiten des
Sekretariats nach telefonischer Vereinbarung
IGS Rheinzabern: Montag bis Freitag von 08.00 –
13.00 Uhr oder nachmittags nach telefonischer Vereinbarung
IGS Rülzheim: am 27.05. , 28.05. , 03.06. , 04.06.
, 06.06. , 10.06. , 11.06. und 13.06.2013 von 14.00 – 16.00 Uhr
IGS Wörth: Montag – Donnerstag von 07.30 – 15.45
und Freitag von 07.30 – 13.00 Uhr
Berufsbildende Schule Germersheim: am 27.05. ,
03.06. und 10.06.2013 von 08:30 bis 11:00 Uhr
Berufsbildende Schule Wörth: am 29.05. und
10.06.2013 von 10:00 – 12:00 Uhr und am 06.06.2013 14.00 – 16.00
Uhr
Die Eltern haben bis zum 17. Juni Zeit, ihr Kind
für die entgeltliche Schulbuchausleihe anzumelden. Die Eltern
hinterlegen ihre Kontodaten. Dort wird dann die Leihgebühr, maximal
ein Drittel des Kaufpreises, abgebucht. „Für die Eltern bedeutet
das nicht nur weniger Aufwand in der Beschaffung der Schulbücher,
sondern auch ein deutliche finanzielle Entlastung. Deshalb kann ich
nur dazu animieren, sich an der Schulbuchausleihe zu beteiligen“,
so auch der Schuldezernent Dietmar Seefeldt.
Die Bestellung der Bücher erfolgt über die Schulen
in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung als Schulträger. Zu
Schuljahresbeginn werden diese Bücher in der Schule bereits
sortiert und kodiert für jeden einzelnen Schüler bereit liegen.
Weitere Informationen rund um das Thema
Schulbuchausleihe gibt es im Internet unter www.LMF-online.rlp.de.
KV Germersheim, Presse
15.05.2013
Noch freie Plätze in Kinder- und Jugendfreizeiten
Die evangelische Jugend im Dekanat Germersheim
bietet auch in diesem Jahr Sommerfreizeiten für Kinder und
Jugendliche im Alter von 6 bis 14+ an. Für einige Freizeiten gibt
es noch freie Plätze:
Zeitreise ins Mittelalter – Burg Wilenstein
Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren können vom 22. bis 26. Juli
2013 auf einer echten Burg wohnen. Die Burg Wilenstein liegt bei
Trippstadt mitten im Pfälzer Wald und bietet tolle Möglichkeiten:
Ob Ritterturnier, als Burgfräulein, beim Lagerfeuer, beim Backen
wie in alten Zeiten, bei Musik und Spielen – viel Spaß bei der
Zeitreise ins Mittelalter ist garantiwert. Kosten: 125 Euro. Im
Preis enthalten sind Hin- und Rückreise mit dem Reisebus,
Unterkunft, Vollverpflegung (Selbstkocher), Programmangebote und
Bastelmaterial.
Viel Spaß und gute Laune an einer
wunderschönen Mühle in Bretzfeld-Rappach
Viel Lachen, tolle Abendteuer erleben, an einer wunderschönen
Mühle, mit eigenem Badebach wohnen, heißt es für Kinder im Alter
von 8 bis 12 Jahren vom 8. bis 15. Juli. Das Abendteuer findet in
der Nähe von Heilbronn statt, in Bretzfeld-Rappach. Die Teilnehmer
erwartet ein Ausflug in die Experimenta, viel Action, Lagerfeuer
und ein Markt der Möglichkeiten. Kosten: 245 Euro. Im Preis
enthalten sind Hin- und Rückreise mit dem Reisebus, Unterkunft,
Vollverpflegung (Selbstkocher), Programmangebote und Ausflüge.
Freizeitspaß am Goldensee in Mecklenburg- Vorpommern
Für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren geht es vom
4. bis 13. August an den Goldensee nach Mecklenburg-Vorpommern. Das
Freizeithaus liegt direkt am See, wo die Teilnehmer viel Action,
Spaß und Überraschungen erleben. Auch Ausflüge stehen auf dem
Programm und natürlich das Baden im See. Kreativität, Lachen,
Nachdenkliches , Sport und Abenteuer stehe außerdem an. Kosten: 390
Euro. Im Preis enthalten sind Hin- und Rückreise mit dem Reisebus,
Unterkunft, Vollverpflegung (Selbstkocher), Programmangebote und
Ausflüge.
Weitere Informationen und Anmeldung gibt es im Internet
unter www.ej-germersheim.de, Tel.
07274/9499925 oder per E-Mail: jugendzentrale@dekanat-germersheim.de.
Evangelische Jugend - Jugendzentrale, Presse
15.05.2013
Landrat Brechtel begrüßt Europaabgeordnete an BBS
Erfolgsmodell BBS-Bistro soll weiter unterstützt
werden
„Das BBS-Bistro ist eine hervorragende Einrichtung,
die der Landkreis von Anfang an unterstützt. Nachdem das Land
überraschenderweise angekündigt hatte, das BBS-Bistro nicht weiter
zu fördern, freut es mich umso mehr, dass ich jetzt die
Europaabgeordnete Jutta Steinruck, den Bundestagsabgeordneten Dr.
Thomas Gebhart und MdL Barbara Schleicher-Rothmund neben anderen
Gästen an der BBS begrüßen durfte“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Nachdem alle Beteiligten das BBS-Bistro als sinnvoll und weiterhin
förderwürdig ansehen, machte Landrat Brechtel den Vorschlag, die
Einrichtung dauerhaft aufrecht zu erhalten: „Das Land ist jetzt
aufgefordert, Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten!“
Landrat Dr. Fritz Brechtel kann angesichts der
Erfolge der Produktionsklasse die bisherige ablehnende Haltung des
Landes nicht nachvollziehen. Das BBS-Bistro motiviert lernschwache
Schülerinnen und Schüler durch berufsorientierte Projektarbeit und
bietet ihnen die letzte Chance zum erfolgreichen Schulabschluss.
Die hohen Abschlussquoten von bis zu 75 % sprächen dabei für sich.
„Das BBS-Bistro entspricht somit idealtypisch der Zielsetzung `Kein
Schüler ohne Abschluss´“, betont Brechtel, „Anstatt die Förderung
zu stoppen, wäre das Land gut beraten, dieses Projekt als
best-practice-Beispiel als Regelangebot einzuführen. Nicht nur in
Germersheim, sondern auch an anderen geeigneten Schulen.“
Der Landkreis unterstützt das Projekt von Beginn
an, seit 2008 auch als Projektträger, mit einem außerordentlichen
administrativen Aufwand. Es wurden und werden von der
Kreisverwaltung fortlaufend u. a. aufwendige Abstimmungen mit
Schule, Sponsoren, möglichen Zuschussgebern, Fach- und
Aufsichtsbehörden, Personal, Betrieben etc. geführt, die zum
Gelingen und Fortbestand des BBS-Bistros maßgeblich beitragen.
In den ersten beiden Jahren wurde das BBS-Bistro im
Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Equal aus Mittel des
Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. „Nachdem dieses Programm
auslief, übernahm dankenswerterweise der gemeinnützige Verein Star
Care für weitere drei Jahre den Hauptteil der Förderung und der
Kreis die Trägerschaft als Arbeitgeber der Projektmitarbeiterinnen
sowie die restlichen Finanzanteile“, erklärt Brechtel.
Insgesamt wird für die Projektklasse pro Schuljahr
mit Kosten in Höhe von rund 60.000 Euro gerechnet. Beispielsweise
förderte das Land das BBS-Bistro für die Schuljahre 2011/2012 sowie
2012/2013 wieder über den ESF mit jährlich etwa 25.000 Euro. Damit
können die Personalkosten gedeckt werden. Der Landkreis trägt je
ca. 20.000 Euro, z. B. für Räume und Ausstattung. Rund je 10.000
Euro finanzieren sich durch den Verkauf des Essens, dazu müssen
dann noch Kosten u. a. für Lehrerstunden gerechnet werden.
Star Care unterstützt inzwischen die an das
Erfolgsmodell BBS-Bistro angelehnte Projektklasse „Holz- und
Metallbau“. Beide Projekte arbeiten erfolgreich und verhelfen
lernschwachen Schülern zum Schulabschluss.
Für das Schuljahr 2013/14 hatte der Landkreis das
BBS-Bistro beim Land erneut zur Förderung angemeldet. „Damit
erklärte der Landkreis wieder seine ausdrückliche Bereitschaft, die
Unterstützung und Mitfinanzierung des BBS-Bistros im bisherigen
Umfang zu tragen. Das Land Rheinland-Pfalz hatte diese
Projektanmeldung zum äußersten Bedauern bisher aber nicht
berücksichtigt und somit seine Mitverantwortung gegenüber diesem
vorbildlichen und notwendigen Projekt zunächst völlig überraschend
eingestellt“, so Brechtel. Daraufhin wandte sich Brechtel auch an
Staatsminister Alexander Schweitzer, dessen Antwort noch
aussteht.
Beim aktuellen Besuch der Europaabgeordneten Fr.
Steinruck waren sich alle Beteiligten einig, für das Erfolgsmodell
BBS Bistro eine möglichst dauerhafte Lösung zu finden.
15.05.2013
Das Jugendamt bietet kostenlos „Frühe Hilfen“ an
Neuer Flyer zur
Familienhebamme liegt aus – Mehr Informationen bei den
Familienmessen
Für ein gutes Familien- und Kinderleben bietet das
Jugendamt verschiedene „Frühe Hilfen“ an. Eine dieser kostenfreien
Hilfen ist die Familienhebamme. Darauf weist Landrat Dr. Fritz
Brechtel hin.
Die Familienhebamme unterstützt Schwangere und
Eltern bis zu einem Jahr nach der Geburt an. „Gut zu wissen…“ heißt
es in einem neuen Flyer, der über das Angebot der Familienhebamme
bzw. der Familienkinderkrankenpflegerinnen informiert. Der Flyer
liegt kostenlos in den Geburtskliniken, bei Gynäkologen und
Kinderärzten aus und informiert auch in Türkisch, Russisch,
Englisch und Französisch. Online gibt es ihn unter www.kreis-germersheim.de.
Die Familiehebamme, Jutta Breichler, ist telefonisch erreichbar
unter 0170/7905825.
Einen Überblick über das vielfältige Angebot des
Jugendamts im Kreis Germersheim gibt es bei den Familienmessen am
4. Juni in der Bienwaldhalle in Wörth und am 5. Juni in der
Germersheimer Stadthalle jeweils von 11 bis 17.30 Uhr. Eingeladen
sind alle Interessierten und auch für Kinder gibt es ein buntes
Unterhaltungsprogramm. KV Germersheim, Presse
13.05.2013
Pflegestützpunkte im Landkreis Germersheim nun komplett
„Mit der Bewilligung einer weiteren 0,5-BEKO-Stelle
für den Pflegestützpunkt Kandel durch das Land Rheinland-Pfalz
haben jetzt alle Pflegestützpunkte im Kreis Germersheim ihre
personelle Sollstärke erreicht“, berichtet Landrat Dr. Fritz
Brechtel. Seit Anfang Mai arbeitet die Krankenschwester und
Sozialpädagogin Julia Bohlender im Pflegestützpunkt Kandel.
An den Pflegestützpunkt-Standorten Germersheim,
Rülzheim, Kandel und Wörth informieren und beraten die Mitarbeiter
hilfe- und pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen und
ihre Angehörigen zu Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten
rund um die Themen „Hilfe und Pflege“. Sie unterstützen Betroffene
bei der Auswahl der passenden Hilfen und erleichtern ihnen die
Orientierung in der Vielfalt der Unterstützungsangebote und
gesetzlichen Bestimmungen. Die Beratung erfolgt wohnortnah,
unabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter Wahrung der
Schweigepflicht und kann auf Wunsch auch im Rahmen eines
Hausbesuchs stattfinden.
„Die Fachkräfte der Pflegestützpunkte helfen und
begleiten“, so auch Sozialdezernent Dietmar Seefeldt und Karin
Kaltenbach, Fachbereichsleiterin FB 23, Soziale Hilfen; „In der
Regel ist man auf Schicksalsschläge wie Schlaganfall,
Oberschenkelhalsbruch oder die Diagnose Demenz nicht vorbereitet.
Die Lebensplanung ist von heute auf morgen auf den Kopf
gestellt.“
Plötzlich sehen sich Betroffene mit einer völlig
neuen, unbekannten Thematik konfrontiert: Wie lebt man als
Behinderte/r oder Pflegebedürftige/r? Wie kommt man mit der
Krankheit zurecht? Welche Hilfen gibt es? Wer bezahlt sie? Ist es
möglich, weiter zu Hause zu leben? Meistens sind es Angehörige, die
sich mit der Frage „Und was jetzt?“ beschäftigen. Ansprechpartner
dafür sind die Pflegestützpunkte. Auch wenn (noch) keine Hilfe
benötigt wird, können die Informationen eine wichtige,
vorbereitende Hilfe für das Alter sein.
„Unterstützung für ihre Aufgaben erhalten Julia
Bohlender und ihre Kolleginnen auch von der Geschäftsstelle der
Regionalen Pflegekonferenz“, betonte Harald Nier von der
Kreisverwaltung Germersheim.
Die Pflegestützpunkte sind eine gemeinsame
Einrichtung der Kranken- und Pflegekassen, des Landkreises
Germersheim, des Landes Rheinland-Pfalz, der Sozialstationen
(Germersheim, Rülzheim und Wörth) und des Pflegedienstes Hatzenbühl
(Malteser). Im Landespflegegesetz (LPflegeASG) sieht der
Gesetzgeber je 30.000 Einwohner/innen eine
Beratungsstelle/Pflegestützpunkt in Wohnortnähe vor.
Pflegestützpunkte gibt es hier:
Pflegestützpunkt Germersheim (Stadt Germersheim,
VG Lingenfeld): Sabine Stepp, Cornelia Ahilger und Christiane
Scheib, Bismarckstraße12, 76726 Germersheim, Telefon 07274/7030932
oder 07274/7030177. Pflegestützpunkt Rülzheim (VG Rülzheim, VG
Bellheim): Stephanie Geiger und Rosa Pfirrmann, Kuhardter Straße
37, 76761 Rülzheim, Telefon 07272/750342 oder 07272/972968.
Pflegestützpunkt Kandel (VG Kandel, VG Jockgrim): Manuela Adling,
Julia Bohlender, Christiane Scheib und Holger Kurz, Gartenstraße 8,
76870 Kandel, Telefon 07275/9487774. Pflegestützpunkt Wörth (Stadt
Wörth, VG Hagenbach): Christel Schwind und Elsbeth Tremmel-Kempf,
Arthur-Nisio-Straße 23, 76744 Wörth, Telefon 07271/1320335 oder
07271/1320336.
KV Germersheim, Presse
13.05.2013
So wird man Jäger/in
Die Kreisjägerschaft Germersheim bieten einen
Vorbereitungslehrgang zur Jägerprüfung an.
Der Infoabend dazu findet am 27. Mai 2013 um 20
Uhr im Schützenhaus Hördt statt.
Bei dieser Gelegenheit können sämtliche Fragen rund um die
Jungjägerausbildung beantwortet werden. Zuständige für die
Jungjägerausbildung ist Peter Schwab, Tel. 07272 – 5733.
Bürgersprechstunde des Landrats in Hagenbach
Ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen
des Kreises Germersheim hat Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er bietet
deshalb unter anderem jeden Monat in einem anderen Ort des Kreises
eine Bürgersprechstunde an. Im Gespräch mit dem Landrat können
direkte Anliegen, Tipps, Probleme, kurzum alles, was die Menschen
mit Blick auf die Zuständigkeit des Kreises auf dem Herzen haben,
erörtert werden. Ziel der Bürgersprechstunde ist es, nicht nur von
bürgernaher Verwaltung zu reden, sondern sie auch „da, wo der Schuh
drückt“ zu praktizieren. In Entscheidungsvorgänge, mit denen sich
bereits ein Gericht befasst, darf der Landrat jedoch nicht
eingreifen. Ähnliches gilt für Dinge, die in die Kompetenz anderer
Behörden oder der Gemeinden fallen. In solchen Fällen hat er
allenfalls die Möglichkeit, sich das Problem anzuhören und sich um
eine Vermittlung zu bemühen.
Nächster Termin ist Mittwoch, 22. Mai,
ab 15.30 Uhr, in der Verbandsgemeindeverwaltung Hagenbach,
Ludwigstr. 20, Trauzimmer 2. OG.
Damit möglichst viele BürgerInnen die Gelegenheit
nutzen können, sollten die einzelnen Gespräche nicht länger als
eine Viertelstunde dauern. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet
Brechtel darum, dass sich alle Interessierten bis spätestens 15.
Mai bei seinem Persönlichen Referenten Christian Jag unter Tel.:
07274/53-202, E-Mail: c.jag@kreis-germersheim.de
anmelden und auch schon grob angeben, um was es geht.
12.05.2013
Großes Interesse an der Südpfalz auf dem Maimarkt Mannheim
„Wir
verreisen häufig und viel, aber am liebsten fahren wir in die
Pfalz“, „die Pfälzer Gemütlichkeit ist einmalig“, „wir freuen uns
auf den Sommer und die Feste in der Südpfalz“, so lauteten einige
Aussagen der zahlreichen Besucher des Mannheimer Maimarktes, die
sich am Stand des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.
(SÜD) beraten ließen.
Das positive Fazit des Standpersonals am
„Südpfalz-Stand“ war eindeutig: „Großer Besucherandrang und starke
Nachfrage nach Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen, neuen
Rad- und Wanderwegen in der Südpfalz.“
Elf Tage wurden am Infostand zahlreiche Angebote
und Informationen zur naturnahen Erholung wie Wandern, Radwandern
und dem Wassersport, für Tages- und Wochenendausflügler sowie
Einkehrtipps präsentiert. Gerne griffen die Gäste zur neuen
Radkarte „Museen in der Südpfalz“ mit den gesamten Themenradwegen
der Region. Stark nachgefragt wurden außerdem der aktuelle
Wanderführer für die Südpfalz mit Wandermöglichkeiten in den
Rheinauen sowie im Bienwald. Da am Südpfalz-Stand auch ein guter
Wein nicht fehlen darf, konnten die Besucher beim Wein- und Sektgut
Rosenhof aus Steinweiler manch edlen Tropfen genießen. Auch eine
Autogrammstunde mit den Südpfälzer Hoheiten, dem Knittelsheimer
Kätzel Marie-Isabell, der Zeiskamer Zwiebelprinzessin Laura, dem
Bellheimer Lord Dieter, durfte nicht fehlen. Mit am Stand war wie
jedes Jahr das Reptilium aus Landau, welches mit seinen Schlangen
und Echsen sehr viele Besucher an den Stand lockte. Besonders
Jazzman, eine Königspython, faszinierte die kleinen und großen
Besucher. Besonders Mutige ließen die Vogelspinne Rose auf ihrer
Hand spazieren gehen.
Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen,
suchten neue Ausflugstipps für ihre Tagesausflüge. Spezielle
Angebote für Gruppen und Kinder sowie der Abenteuerkletterpark
FunForest in Kandel, die Südpfalz-Draisine, die Mhou-Straußenfarm
in Rülzheim, die Nachenfahrten und die Festungsführungen in
Germersheim stießen auf sehr großes Interesse.
Überaus zufrieden mit der immensen Resonanz
zeigte sich die Geschäftsführerin des SÜD Silke Wiedrig. Gemeinsam
mit dem Vorsitzenden Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sie sich einig,
auch im nächsten Jahr präsent zu sein. Der Vorsitzende ist davon
überzeugt, dass sich das Engagement des Vereins auszahlt: „Bei mehr
als 300.000 Besuchern aus der Metropolregion Rhein-Neckar müssen
wir mit unseren Freizeitangeboten präsent sein und den Leuten die
Südpfalz schmackhaft machen.“ Südpfalz Tourismus,
Presse
10.05.2013
Aktionstag „Radel ins Museum“ lockte bei idealem Radlerwetter knapp 2000 Besucher in die Museen der Südpfalz
Bei
herrlichstem Wetter kamen beim 16. Aktionstag „Radel ins Museum“
viele Besucher und Radler in die Museen im ganzen Kreis Germersheim
sowie in der Verbandsgemeinde Herxheim. Gut besucht war die
Eröffnungsveranstaltung im Ziegeleimuseum Jockgrim. Der Vorsitzende
des Vereins Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. Dr. Fritz
Brechtel dankte den Vertretern der 17 beteiligten Museen für ihr
großes ehrenamtliches Engagement und den wertvollen Beitrag, die
Südpfalz als „Radwanderparadies“ bekannter zu machen.
Ortsbürgermeister Jörg Scherer begrüßte die Gäste zum 15-jährigen
Bestehen des Ziegeleimuseums. Musikalisch umrahmt wurde die
Veranstaltung durch den Musikverein Jockgrim e.V.. Anschließend
ließen es sich Landrat Dr. Brechtel, der Bundestagsabgeordnete
Thomas Gebhardt und die Landtagsabgeordnete Barbara
Schleicher-Rothmund flankiert von den beiden Hoheiten Maria Isabell
I., Knitteslheimer Kätzel und dem Bellheimer Lord Dieter I. nicht
nehmen, den Aktionstag auf dem Radel zu eröffnen.
Bei einer Führung durch das Ziegeleimuseum
erläuterte Jörg Scherer die Erfindungen von Carl Ludowici, der mit
seinem zum Patent angemeldeten Falzziegel Z1 die industrielle
Fertigung von Dachziegeln begann und zu einer der damals
weltgrößten Ziegeleien aufstieg. Besonders beeindruckt waren die
Besucher vom ehemaligen Ringofen, der mittlerweile begehbar
ist.
Sehr zufrieden mit der Resonanz zeigte sich Silke
Wiedrig, Geschäftsführerin Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim
e.V.. „Ich freue mich sehr für die Museen, die alle für diesen Tag
wieder Besonderes angeboten haben.“
Das Engagement in den Museen wurde belohnt. Rund
2000 Besucher wurden gezählt. Die meisten Gäste besuchten das
Heimatmuseum Neupotz mit Haus Leben am Strom (388), gefolgt von den
Ziegeleimuseen Sondernheim (280) und Jockgrim (266). „Wir haben uns
von der Vielzahl der Museen locken lassen“, so ein Besucher, der
mit Freunden von der Südlichen Weinstraße angeradelt war.
Viele Besucher waren
erstaunt, wie vielfältig das museale Angebot in der Südpfalz ist.
Die Museen nutzen den Aktionstag gerne, um ihre mit viel
Eigeninitiative und Liebe zum Detail gestalteten Museumsräume und
Ausstellungsstücke zu präsentieren. Allerlei Interessantes zur
Grundsteinlegung im Festungsbau gab es im Stadt- und Festungsmuseum
zu erfahren. Im Deutschen Straßenmuseum in Germersheim war ab 12
Uhr Brückenbauen für Groß und Klein angesagt. Viele Radler nutzten
die Gelegenheit die Feldbahn im Ziegeleimuseum Sondernheim zu
besichtigen. Im Heimatmuseum Leimersheim konnten die Besucher neben
einer Führung frisches Brot aus dem Museumsofen genießen. Bei den
Führungen durch das Heimatmuseum Kuhardt kamen bei den älteren
Besuchern Erinnerungen an die eigene Schulzeit auf. Auf großes
Interesse stießen die geführten Radtouren zum neuen Polder und die
Fahrten mit dem Römerschiff in Neupotz. In Rheinzabern konnten die
Radler im Terra-Sigillata-Museum in die Welt der Römer oder bei
Müllers Bauernhof in vergangene Zeiten eintauchen. Über 100
Portionen Zander wurden im Rheinaue-Museum in Neuburg zubereitet.
Modellboote gab es im Schifffahrtsmuseum zu bestaunen. Gut gestärkt
mit „Pälzer Fläschknepp“ gingen die Besucher im Heimatmuseum
Freckenfeld auf Entdeckungstour. Im Viehstrichmuseum in Schaidt
konnten Gemeindebücher und Dokumente aus dem 16. – 19. Jahrhundert
eingesehen werden. Wie die Menschen am Bienwaldrand früher gelebt,
gewohnt und gearbeitet haben, konnte man im Heimatmuseum
Laurentiushof in Büchelberg erfahren.
Mehr als 500 Besucher beteiligten sich am
Gewinnspiel, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt. KV
Germersheim, Presse
10.05.2013
Die Kreisverwaltung bildet aus
Ausbildungsmesse in Landau – Kreisverwaltung
stellt ihre Ausbildungsberufe vor
Die Kreisverwaltung Germersheim ist ein modernes
Dienstleistungsunternehmen und bietet seinen Auszubildenden
abwechslungsreiche Aufgaben und interessanten Perspektiven. „Auch
in diesem Jahr bilden wir Verwaltungsfachangestellt und
Verwaltungswirte aus. Außerdem kann bei uns der Bachelor of Arts
der Fachrichtung Öffentliche Verwaltung absolviert werden“,
berichtet Personalchef Ralph Lehr.
Informationen zu den Ausbildungsstellen, welche
Voraussetzungen nötig sind und wie und wann sich Interessierte
bewerben können, gibt es auf der Ausbildungsmesse in Landau am
Freitag, 24. Mai, 13 bis 17 Uhr, und Samstag, 25. Mai, 10 bis 13
Uhr, in der Agentur für Arbeit Landau, Johannes-Kopp-Str. 2.
Mitarbeiter und Nachwuchskräfte der Kreisverwaltung geben gerne
Auskunft.
Informationen zum Thema Ausbildung bei der
Kreisverwaltung Germersheim gibt es natürlich auch im Internet
unter www.kreis-germersheim.de oder telefonisch bei Ulla
Seiler-Knape unter Tel. 07274/53-221, per Mail: u.seiler@kreis-germersheim.de.
KV Germersheim, Presse
09.05.2013
Bienwaldspiele 2013 – eine Ferienaktion für Kinder
Bereits in der fünften Auflage gibt es auch in
diesem Jahr die Bienwaldspiele, eine spannende
Ferienaktion für Kinder, bei der Wissen über die Natur des
Bienwaldes, Geschicklichkeit und Bewegung gefragt sind. Die
Bienwaldspiele 2013 finden am
Donnerstag, 11. Juli 2013 von 10 bis ca. 16 Uhr an der Salmbacher
Passage mitten im Bienwald statt. Gesucht werden die fittesten
Bienwald-Kids.
Organisiert werden die
Bienwaldspiele auch in diesem Jahr wieder vom
Naturschutzgroßprojekt Bienwald gemeinsam mit dem Forstamt Bienwald
und verschiedenen Vereinen, Organisationen und ehrenamtlichen
Helfern.
Teilnehmen können Gruppen à 6 Kinder im Alter von 8
bis 12 Jahren. Die Gruppen müssen von einer erwachsenen Person
begleitet werden. Von 10 bis ca. 16 Uhr gilt es, sich den
unterschiedlichen Aufgaben im Wald zu stellen. Nach der großen
Resonanz bei den letzten Veranstaltungen warten auf die jungen
Akteure auch dieses Jahr wieder spannende Stationen. Zum Beispiel
müssen sich die jungen Teilnehmer nicht nur mit den Tieren und
Pflanzen des Bienwaldes auskennen, sondern auch ihre
Geschicklichkeit beim Zielen, Werfen oder Balancieren unter Beweis
stellen. Aber auch für den kreativsten Mannschaftsnamen können
Punkte vergeben werden.
Auf die erfolgreichsten Mannschaften warten auch
dieses Jahr wieder attraktive Preise.
Gelistet werden die Mannschaften in der Reihenfolge
der Anmeldung. Wer sich also schnell anmeldet, hat gute Chancen,
dabei zu sein. Anmeldeschluss ist der 19. Juni 2013.
Anmeldung ab sofort durch Einreichung vollständig ausgefüllter
Anmeldebögen bei:
Naturschutzgroßprojekt Bienwald, Stichwort:
Bienwaldspiele
Georg-Todt-Str. 2, 76870 Kandel
Fax: 07275 – 61 70 99 1 oder E-Mail: w.busch@kreis-germersheim.de
Weitere Infos und Anmeldebögen gibt es im Internet
unter www.kreis-germersheim.de.
Das Anmeldeformular steht in der Rubrik Publikationen und
Formulare.
09.05.2013
Zeugnisse für 15 Tagespflegepersonen
Fortbildung
bei Kreisjugendamt und Kreisvolkshochschule
15 Frauen aus dem gesamten Landkreis
Germersheim, erhielten von Landrat Dr. Fritz Brechtel ihr
Zertifikat als „Qualifizierte Kindertagespflegeperson“. Sie haben
erfolgreich einen zweimonatigen Kurs zur Qualifizierung als
Kindertagespflegeperson absolviert und mit einem Leistungsnachweis
abgeschlossen.
In seiner Rede ging Dr. Fritz Brechtel auf die
enorm gestiegene Bedeutung der Kindertagespflege (KTP) ein. „Sie
ist ein alternatives Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot
und ist institutionellen Angeboten rechtlich gleichgestellt.
Aufgrund der zeitlichen Flexibilität und des eher familiären
Charakters bietet sich Kindertagespflege geradezu für berufstätige
Eltern mit wechselnden Arbeitszeiten und besonders für die
Versorgung von Kleinkindern an“, so Brechtel.
Karin Träber, Leiterin der Kreisvolkshochschule
Germersheim, lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt,
und hebt hervor, dass seit 2005 diese Synergie hervorragend
funktioniert. Ebenso in Kooperation mit dem Kreisjugendamt wird
durch ein kontinuierliches Angebot an Fortbildungsveranstaltungen
die Weiterbildung der Kindertagespflegepersonen sichergestellt.
Sie gab bekannt, dass auch zu Beginn 2014 ein
weiterer Grundkurs mit 19 Terminen (gesamt 92 Unterrichtsstunden)
bei der KVHS in Germersheim angeboten wird. Die Teilnahmegebühr
wird 170 Euro betragen. Die Fortbildung werde mit Kreis- und
Landesmitteln gefördert, unterstrich Karin Träber.
Die
Maßnahme zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen richtet
sich nach dem erprobten und bundesweit anerkannten Curriculum des
Deutschen Jugendinstituts (DJI) „Qualifizierung in der
Kindertagespflege“. „Sie ist vom `Tagesmütter Bundesverband e.V.´
anerkannt“, so Kerstin Raithel, Fachberaterin Tagespflege des
Kreisjugendamtes und zugleich Koordinatorin sowie eine der
Leiterinnen des Kurses. Die Grundqualifizierung bietet an Themen
alles an, was eine Tagespflegeperson für ihr Aufgabenspektrum
benötigt: Pädagogik, Spielpädagogik, Psychologie, Recht,
Gesundheitsthemen, Erste Hilfe am Kind. Ziele der Qualifizierung
sind: Förderung der Kommunikation zwischen den jeweiligen
Kindertagespflegepersonen, sowie Verbesserung des Umgangs mit den
Kindern, Erhöhung der Kompetenz im Hinblick auf Erziehungsfragen
und abwechslungsreichere Gestaltung der Tagesbetreuung.
Für den Unterricht haben die Veranstalter der
Fortbildung eine Reihe von ausgewiesenen Fachleuten engagiert, die
als Referenten das nötige Wissen mitbringen und vermitteln.
Die Dipl. Sozialarbeiterin Nicole Budde-Bopp und
ebenfalls Leiterin des Kurses, berichtete von einer durchweg
positiven Rückmeldung der Kursteilnehmerinnen, die in einer
positiven Atmosphäre engagiert mitgearbeitet haben. Eine
vielgeäußerte Aussage der Teilnehmerinnen sei nun das gestiegene
Selbstbewusstsein in ihrer Tätigkeit als Kindertagespflegeperson.
Dies zeige sich im Umgang mit den Tageskindern, aber auch mit den
Eltern dieser Tageskinder. KV Germersheim, Presse
09.05.2013
60. Europäischer Wettbewerb der Schulen
Junge
Künstler aus dem Kreis Germersheim ausgezeichnet
Die Kreissieger des 60. Europäischen Wettbewerbs
der Schulen des Kreises haben jetzt in der Festhalle in Wörth ihre
Auszeichnung und einen Geldpreis erhalten. „Ich freue mich, dass
sich wieder Schulen im Landkreis an diesem Wettbewerb beteiligt
haben. In diesem Jahr feiert der Wettbewerb einen besonderen
Geburtstag: Zum 60. Mal haben sich Kinder und Jugendliche
künstlerisch mit dem Thema Europa auseinandergesetzt und dabei
unglaublich interessante Ideen aufs Papier gebracht“, sagte der
Vorsitzenden der Europaunion Landkreis Germersheim, Landrat Dr.
Fritz Brechtel.
Er bedankte sich herzlicher bei allen Teilnehmern
und den Lehrerinnen sowie den Lehrern für ihr Engagement. Brechtel
bedauerte jedoch, dass das Interesse am Wettbewerb dem Anschein
nach stark zurück geht. In diesem Jahr haben acht Schulen 278
Schülerarbeiten beteiligt.
Unter den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern
aus dem Kreis Germersheim wurden jetzt 68 Kreissieger gekürt (14 x
1. Platz, 20 x 2. Platz, 9 x 3. Platz und 10 x 1. Platz
Gruppenarbeit, 15 x 2. Platz Gruppenarbeit). Diese sowie zahlreiche
2. und 3. Landessieger wurden jetzt, am 3. Mai, geehrt. Das
Rahmenthema in diesem Jahr lautete „Wir sind Europa! Wir reden mit!
2013 – Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger“.
Für das Rahmenprogramm bei der Preisübergabe sorgten
Schülerinnen und Schüler der Realschule plus und der IGS Wörth.
Verliehen wurden die Preise des Kreiswettbewerbs von Landrat
Brechtel, die zweiten und dritten Preise des Wettbewerbs auf
Landesebene sowie die Preise der Bundesebene von Manfred Däuwel,
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Europa-Union Landesverband
Rheinland-Pfalz.
Die Preise verteilen sich wie folgt auf die
Schulen:
|
Schule
|
1. Platz
|
2. Platz
|
3. Platz
|
1. Platz Gruppen-arbeit
|
2. Platz Gruppen-arbeit
|
3. Platz Gruppen-arbeit
|
ges.
|
|
Grundschule Berg
|
1
|
2
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
3
|
|
Grundschule Freckenfeld
|
1
|
1
|
2
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
4
|
|
Grundschule Rheinzabern
|
1
|
1
|
1
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
3
|
|
Goethe-Gym. Germersheim
|
2
|
4
|
2
|
3
|
-.-
|
-.-
|
11
|
|
Europa-Gymnasium Wörth
|
1
|
1
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
2
|
|
Realschule Plus Lingenfeld-Lustadt
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
-.-
|
8
|
-.-
|
8
|
|
Realschule Plus Wörth
|
5
|
4
|
2
|
4
|
7
|
-.-
|
22
|
|
IGS Wörth
|
3
|
7
|
2
|
3
|
-.-
|
-.-
|
15
|
|
Gesamt
|
14
|
20
|
9
|
10
|
15
|
-.-
|
68
|
Die Themen waren:
- Altersgruppe 1 (bis 9 Jahre bzw. bis 4.
Klasse)
„Kennenlernen,“
„Europakarawane“
- Altersgruppe 2 (10 bis 13 Jahre bzw. 5. bis
7. Klasse)
„Wörterbuch“
„Woanders in Europa“
„Wie schmeckt Europa?“
- Altersgruppe 3 (14 bis 16 Jahre bzw. 8. bis
10. Klasse)
„Mitreden“
„Idee und Wirklichkeit“
„Ich habe Rechte – du hast Rechte“
- Altersgruppe 4 (17 bis 21 Jahre bzw. 11.
bis 13. Klasse)
„Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger“(nach
Perikles)
„Europäische Bürgerinitiative“
„Europäischer Bundesstaat?“
Sonderaufgaben zum 60. Jubiläum des
Europäischen Wettbewerbs
S-1 „Europeana“
S-2 „Logo „Europäischer Wettbewerb““
Die 1. Preise auf Landesebene werden am 23. Mai in
Germersheim, Stadthalle, überreicht.
Preise erhielten folgende Teilnehmerinnen
und Teilnehmer 2013:
Preisträger auf Kreisebene
Linus Weingärtner, Lukas Lantzke, Enya Geiger
(Grundschule Berg); Pauline Mühlberger, Selina Waibel, Sebastian
Vollmer, Natascha Luber (Grundschule Freckenfeld); Maximilian
Schmitt, Anna Heid, Jonathan Weiß (Grundschule Rheinzabern); Lukas
Andres, Nikola Strzeszak, Elina Schulz, Jonas Rothmeier, Benjamin
Wahl, Michelle Pritzel, Violetta Ewert, Vanessa Peno (Realschule
Plus Lingenfeld-Lustadt); Sarah Daib, Sabina Marchetta, Simon
Haria, Hassan Salman, Hekmat Abou Khalil, Nadine Zoglauer, Oktay
Akin, Luisa Koch, Laura Lippe, Mohammed Ali Salman, Dennis Frick,
Yasin Gürsel, Lena Völkel, Laura Greulich, Jonas Bugert, Cedric
Gerlich, Daniel Frick, Sarah Laurinat, Isabel Eckert, Jonas Petry,
Amelie Zuber, Mandy Göppert (Realschule Plus Wörth); Sven Rehorn,
Dominik Kowalski, Maximilian Schlosser, Kardelen Bektasoglu, Jannic
Vogt, Violeta Eidamüller, Jeshina Jung, Olivia Fuller, Jessica
Starrett, Jenny Marggrander, Justine Henninger, Lena Cichon, Alicia
Armbrust, Mirko Kliche, Jan Frey (IGS Wörth);Anika Kupfer, Hannah
Heid, Amelie Hörner, Annika Neidig, Hanna Heinrich, Julia Wetzel,
Sascha Hammiche, Anica Sträßer, Katharina Förster, Maren
Mildenberger, Sophia Marie Röhrling (Goethe-Gymnasium Germersheim);
Sofia Kraft, Moritz Brune (Europa-Gymnasium Wörth)
Preisträger auf Landesbene
Marie Armbrust, Tina Worst, Linus Weingärtner
(Grundschule Berg); Pauline Mühlberger, Selina Waibel (Grundschule
Freckenfeld); Annika Neidig, Melanie Sauther, Katharina Förster,
Kathrin Suong Bui, Maren Mildenberger, Sascha Hammiche, Hanna
Heinrich, Charlotte Müller, Anica Sträßer
(Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim); Maximilian Schmitt,
Anna Heid (Grundschule „An der Römerstraße“ Rheinzabern); Jonas
Petry, Oktay Akin, Mareike Graf, Sarah Laurinat, Katrin
Schibelbein, Nadine Zoglauer, Amelie Zuber, Simon Haria, Daniel
Kuntz, Dennis Frick, Vasin Gürsel, Mohammed Ali Salman, Jonas
Bugert, Cedric Gerlich, Isabel Eckert, Madeleine Sarah Kosar, Laura
Lippe, Helimat Abou Khalil, Hassan Salman, Mandy Göppert, Anna-Nina
Kreppein, Vanessa Pflüger, Celina Talbert, Madeleine Bauer, Laura
Greulich, Lena Völkel, Melisa Akkaya, Nico Ziccardio, Ayelna
Demirci, Manuel Klingbeil, Sinem Sert, Thomas Wetzel, Jana Riether,
Giovanna Tucci, Luisa Koch, Lena Spitta, Yannik Lotter, Laurena
Schloß (Realschule Plus Wörth); Kardelen Bektasoglu, Olivia Fuller,
Jenny Marggrander, Simon Brettenmeier, Violeta Eidamüller, Nicholas
Nagy, Orlando Zuber, Lena Cichon, Florian Necke, Jan Pühl, Jessica
Starrett, Justine Henninger, Aylin Lehmann (Integrierte
Gesamtschule Wörth); Sofia Kraft, Ludwig Klöffer, Fabienne
Fahrentholz (Europa-Gymnasium Wörth)
Preisträger auf Bundesebene
Pauline Mühlberger (Grundschule Freckenfeld);
Annika Neidig, Katharina Förster, Sascha Hammiche, Hannah Heinrich,
Charlotte Müller, Melanie Sauther, Kathrin Suong Bui
(Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim); Maximilian Schmitt,
Anna Heid (Grundschule Rheinzabern); Simon Haria, Dennis Frick,
Vasin Gürsel, Mohammed Ali Salman, Melisa Akkaya, Madeleine Bauer,
Mandy Göppert, Daniel Kuntz, Helimat Abou Khalil, Hassan Salman,
Jonas Bugert, Cedric Gerlich Laura Greulich, Lena Völkel, Isabel
Eckert, Lena Cichon, Madeleine Sarah Kosar, Sarah Lippe, Jenny
Marggrander, Oktay Akin, Kardelen Bektasoglu, Violeta Eidamüller,
Olivia Fuller, Mareike Graf, Anna-Nina Kreppein, Sarah Laurinat,
Florian Necke, Jonas Petry, Katrin Schibelbein, Jessica Starrett,
Celina Tolbert, Nadine Noglauer, Amelie Zuber
(Dorschberg-Realschule Plus Wörth); Sofia Kraft (Europa-Gymnasium
Wörth)KV Germersheim, Presse
09.05.2013
Bienwaldprojekt auf Wanderschaft
Ausstellung im Kunsthaus des bHK in
Bellheim
Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Vom 18.
Mai bis 02. Juni ist die kleine Wanderausstellung zum Projekt nun
im Kunsthaus des bHK (bureau Heuchel und Klag) in Bellheim,
Hauptstr. 129, samstags und sonntags von 14.00 bis 19.00 Uhr zu
sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen umfassenden
Eindruck über den Bienwald und das bislang größte
Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Alle Interessierten sind
herzlich eingeladen, auf diese Weise mehr über das Bienwaldprojekt
zu erfahren und die Einzigartigkeit der Landschaft
kennenzulernen.
Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu
Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald
und Offenland.
Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und
zu präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Telefon 07275/6170990 oder
per Mail: w.busch@kreis-germersheim.de.
KV Germersheim, Presse
09.05.2013
Seit 40 Jahren bei der Kreisverwaltung Germersheim
Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde hat Waltraud Fischer jetzt ihr
40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert.
Waltraud Fischer begann 1973 ihren Dienst bei der
Kreisverwaltung Germersheim in der Verkehrsabteilung. Von da an war
sie über all die Jahre hinweg im Kfz-Bereich, vor allem bei der An-
und Abmeldung, tätig. Im Jahr 2002 wechselte sie in die damals neu
eingerichtete Zulassungsstelle nach Kandel, kam 2004 aber wieder
nach Germersheim zurück. „So viele Jahre in einem Bereich zeugt von
großer Zufriedenheit im Beruf“, sagte Landrat Brechtel anerkennend.
Inzwischen befindet sich Waltraud Fischer in der
Freistellungsphase.
Landrat Brechtel dankte ihr für ihr langjähriges
Engagement. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich die
Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch, der Fachbereichsleiter
Bernd Pirron, die stellvertretende Fachbereichsleiterin „Personal“,
Sabine Reissner, und der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer
an. KV Germersheim, Presse
08.05.2013
845.000 Euro mehr Zuschüsse für Kindergartenbau
Kommunen werden entlastet
„Dem Landkreis Germersheim wird im Rahmen des
Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung 2013-2014“ aus
Bundesmitteln ein zusätzliches Budget in Höhe von 845.254 Euro zur
Verfügung gestellt, mit dem die Anzahl der U3-Plätze in
Kindertagesstätten weiter ausgebaut werden soll“, informiert
Landrat Dr. Fritz Brechtel in der letzten
Kreisausschusssitzung.
Bis zum 31.03.2013 hatte das Jugendamt dazu dem
Landesjugendamt eine Liste der bewilligungsreifen Maßnahmen
vorzulegen.
„Zu diesem Investitionsprogramm hat das
Jugendamt im Januar alle Träger über das Programm in Kenntnis
gesetzt und um Rückmeldung bis Ende Februar gebeten, welche
Maßnahmen zur Förderung in Betracht kommen“, so Landrat
Brechtel.
Anhand der vorgelegten Anträge wurden die Mittel
aus dem Kreisbudget entsprechend aufgeteilt und die beigefügte
Meldelisten dem Landesjugendamt fristgerecht vorgelegt.
Landrat Brechtel: „Mit einer Ausnahme, erfahren
alle Projekte eine Steigerung der bisherigen Förderung um
zusätzliche ca. 20%, womit eine relativ gerechte Verteilung auf die
Einzelprojekte erfolgt ist. Die Ausnahme bildet die OG Hatzenbühl,
die jedoch mit einer Maximalförderung von 90% ausgestattet
wird.“
„Insgesamt ist es dank des Einsatzes des
Kreisjugendamtes gelungen, zusätzlich zu den Zuschüssen, gemäß den
Landes- und Kreisrichtlinien, weitere Zuschussmittel für die
Kommunen in der Gesamthöhe von 845.254,00 Euro zu erhalten und
damit die betroffenen Kommunen zu entlasten. Der Landkreis kann
durch die Förderung der Maßnahmen durch den Fiskalpakt ebenfalls
114.885,90 Euro einsparen, die entsprechend den Vorgaben des KEF
(Kommunaler Entschuldungsfond) zur Reduzierung des
Haushaltsdefizits eingesetzt werden sollen“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Der Kreisausschuss stimmte dem einstimmig zu.
KV Germersheim, Presse
06.05.2013
Familienmessen für alle Interessierte
Wissenswertes
rund ums Thema Familie am 4. und 5. Juni – Das Jugendamt,
Unterstützung die ankommt
„Das Jugendamt bietet viele wertvolle Angebote und
Hilfen an“, sagen Landrat Dr. Fritz Brechtel und Sozialdezernent
Dietmar Seefeldt, „Angefangen bei einem guten Tipp bis hin zu einer
dringend notwendige, anhaltende Unterstützung, gibt es die
unterschiedlichsten Leistung. Das Spektrum ist groß. Um bekannter
zu machen, was das Jugendamt anbietet, stellen wir uns und unserer
Leistungen bei zwei Familienmessen allen Interessierten vor.“
Die Familienmessen des Kreisjugendamtes finden am
Dienstag, 4. Juni, in der Bienwaldhalle in Wörth und am Mittwoch,
5. Juni, in der Stadthalle in Germersheim statt. Dort präsentiert
das Jugendamt zusammen mit freien Trägern und Beratungsstellen im
Landkreis Wissenswerts rund ums Thema Familie. Kinderbetreuung,
Erziehungsberatung, Hebammen, finanzielle Hilfen, Jugendschutz,
häusliche Gewalt sind einige der Themen, zu denen es Informationen
und kompetente Ansprechpartner gibt.
Neben den freien Trägern und den Beratungsstellen
ist das Jugendamt selber mit mehreren Ständen vertreten.
Jugendamtsleiter Sabine Heyn: „Der Pflegekinderdienst informiert
über seine Arbeit und wirbt für neue Pflegefamilien. Dazu stehen an
beiden Tagen auch Pflegeeltern für Fragen zur Verfügung, die gerne
auch aus ihrem Pflegeeltern-Alltag berichten. Auch die Frühen
Hilfen im Landkreis, finanzielle Hilfen und die Beratungsdienste
des Jugendamtes werden sich und ihre Arbeit vorstellen. Dazu
gehören zum Beispiel die Familienhebamme, die Elterngeldstelle,
Unterhaltsvorschusskasse, Tagespflege und der allgemeine Soziale
Dienst.
Die Familienmessen
finden im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Das Jugendamt.
Unterstützung, die ankommt“ statt. Der Eintritt zu den Messen ist
frei.
„Damit auch Familien Möglichkeiten haben, sich auf
der Messe über die Angebote im Landkreis zu informieren, bieten die
Jugendpfleger aus dem Kreis Germersheim im Außengelände der Hallen
ein buntes Kinderprogramm an, darunter die Hüpfburg,
Kinderschminken und Sumoringen“, ergänzt Sozialdezernent Seefeldt,
„So können sich die Erwachsenen rundum informieren und wissen ihre
Kinder gut beschäftigt.“ KV Germersheim, Presse
06.05.2013
Rheinbrückenbeleuchtung bleibt, Landkreis spart Geld
Gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe hat der
Landkreis Germersheim einen Weg gefunden, die Beleuchtung der
Rheinbrücke zu erhalten und gleichzeitig Geld zu sparen. Der
Kreisausschuss fasste hierzu einen einstimmigen Beschluss.
Um die Beleuchtungskosten zu reduzieren, wird
die Brückenbeleuchtung auf jeweils 5 Doppelleuchten je Rheinseite
reduziert. Außerdem sollen zum Teil Leuchtmittel mit geringerer
Leistung verwendet werden.
Landrat Brechtel: „Insgesamt werden somit die
jährlichen Kosten der Rheinbrückenbeleuchtung der Maßnahme von
aktuell rd. 8.600 Euro auf rd. 2.000 Euro reduziert.“
Der Kreis Germersheim zahlt seit 1973 die Strom-
und Unterhaltskosten für die Beleuchtungsanlage auf dem
rheinland-pfälzischen Abschnitt der Rheinbrücke zwischen Wörth und
Karlsruhe im Zuge der B 10. Auf baden-württembergischer Seite
übernimmt die Stadt Karlsruhe die Kosten der
Brückenbeleuchtung.
„Im Zusammenhang mit dem Kommunalen
Entschuldungsfonds hatte der Kreistag zunächst beschlossen, die 12
Doppelleuchten auf der rheinland-pfälzischen Seite nicht weiter zu
betreiben. Ich freue mich, dass es nun gemeinsam mit der Stadt
Karlsruhe gelungen ist, die Beleuchtung auf rheinland-pfälzischer
Seite weiterhin aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Kosten zu
sparen“, so Brechtel. KV Germersheim, Presse
06.05.2013
Eine Tasche voller Unterstützungsangebote
Willkommenspaket
für junge Eltern des Jugendamtes im Landkreis Germersheim
Der Landkreis Germersheim ist ein
kinderfreundlicher Landkreis. Die Angebote für Kinder und Familien
sind vielfältig und ansprechend. Ein neuer Baustein dafür ist das
Willkommenspaket des Jugendamtes des Landkreis Germersheim“,
berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel; „Das Willkommenspaket ist
eine kleine Starthilfe für junge Eltern. Es wurde zusammengestellt,
damit alle Familien mit einem Grundstock an Informationen über
Beratung, Betreuung und frühe Hilfen ausgestattet sind, wenn sie
die Klinik verlassen um den Alltag mit einem Säugling zu
bewältigen.“
In einer Stofftasche liegen neben einem
persönlichen Brief an die jungen Eltern von Landrat Dr Fritz
Brechtel, der Familienratgeber, eine Information zur
Familienhebamme, Elternbriefe, eine Broschüre mit Namen und
Telefonnummern aller Ansprechpartnerinnen und -partner im Jugendamt
und eine bunte Schnullerkette mit Holzperlen.
„Der Familienratgeber ist eine Übersicht über die
Vielzahl von Angeboten für Beratung und Unterstützung im Landkreis,
die Elternbriefe kommen vom Arbeitskreis neue Erziehung e.V. zu den
Themen: Ihr Kind ist da – wir gratulieren- 1 Monat, Von Anfang an
aktiv- 2 Monat, Mit Respekt geht’s besser- Kinder gewaltfrei
erziehen, Der schönste Klang der Welt: Die Stimme, auch in
türkischer und russischer Sprache“, erklärt Jugendamtsleiterin,
Sabine Heyn.
Gerne kommt das Jugendamt damit der Aufgabe nach,
„Eltern sowie werdende Mütter und Väter über Leistungsangebote im
örtlichen Einzugsbereich zur Beratung und Hilfe in Fragen der
Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den
ersten Lebensjahren zu informieren“, wie es das im Januar 2012 in
Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz verlangt. Ziel des
Gesetzes ist es, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu schützen
und ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu
fördern.
Verschiedene Modellprogramme des Bundes und der
Länder haben gezeigt, wie wichtig für eine gesunde Entwicklung des
Kindes Frühe Hilfen während der Schwangerschaft und in den ersten
Lebensjahren des Kindes sind. Das Potenzial Früher Hilfen kann aber
nur dann optimal zum Einsatz kommen, wenn ihr Angebot bei den
Adressaten bekannt ist. Einen weiteren Schritt in diese Richtung
gehen wir mit dem vorgestellten Willkommenspaket“, ergänzt
Sozialdezernent Dietmar Seefeldt.
Jugendamtsmitarbeiterin Annette Heck, die im
Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit mit der Koordination
beauftragt ist, kennt die erste Zeit mit dem Baby zu Hause aus
eigener Erfahrung. „Familien, die über das Willkommenspaket hinaus
Fragen haben, können sich gerne an Frau Heck wenden. Manchmal ist
die Zeit mit dem Kind nicht so glücklich und harmonisch wie Eltern
sich das vielleicht vorgestellt und gewünscht haben. Wenn es anders
kommt und Eltern sich allein, überfordert oder hilflos fühlen,
sollten sie die vielfältigen Angebote kennen und nutzen können“,
lädt Jugendamtsleiterin Heyn ein.
Das Willkommenspaket liegt bei den
Verbandsgemeinden aus und kann von Eltern dort kostenlos
mitgenommen werden. KV Germersheim, Presse
06.05.2013
Modellprojekt Senioren: Erstes Treffen der Seniorenbeauftragten

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung in
Hagenbach
„Neues Denken ist zur Bewältigung der
Herausforderungen der alternden Gesellschaft nötig. In Zukunft
reicht es nicht mehr aus, auf professionelle Pflege und Betreuung
zu setzen, um die steigende Zahl älterer Menschen im Landkreis
Germersheim zu versorgen bzw. ihnen zu helfen. Mehr denn je ist
solidarische Unterstützung gefragt. Bürgerinnen und Bürger sind
aufgerufen, Hilfen vor Ort selbst in die Hand zu nehmen“, sagte
Landrat Dr. Fritz Brechtel beim ersten Treffen der
Seniorenbeauftragten aus dem Landkreis Germersheim im Rahmen des
Modellprojekts „Gemeinsam älter werden – zu Hause: Heute, morgen
und in Zukunft“.
In den Orts- und Verbandsgemeinden wurden
ehrenamtliche Seniorenbeauftragte benannt, die sich am 29. April zu
der Auftaktveranstaltung in Hagenbach trafen. Insgesamt nahmen 23
von kreisweit 28 Seniorenbeauftragten teil. Ihr Thema lautete „Wie
können wir in den Gemeinden konkret dazu beitragen, dass Senioren
künftig in ihrer Gemeinde gut leben und bleiben können?“ Auf dem
Programm standen zudem der Austausch untereinander und das
Aufgabenprofil der Seniorenbeauftragten. „Sie sollen als Mittler
zwischen den Einwohnern und der Verwaltung bzw. der Politik Bedarfe
der älteren Generation aufnehmen, erkennen und weitertragen“,
erklärte Harald Nier von der Geschäftsstelle Regionale
Pflegekonferenz bei der Kreisverwaltung Germersheim.
Wichtige Partner sind die vier Pflegestützpunkte im
Landkreis, deren Arbeit Christel Schwind und Elsbeth Tremmel-Kempf
(PSP Wörth) vorstellten. Die Teilnehmer waren dankbar für
Kooperation mit diesen Informations- und Beratungsstellen und
Landrat Dr. Brechtel bestätigte die Qualität dieser Hilfen für
Betroffene – auch aus persönlichen Erfahrungen.
Dieses Netzwerk der Seniorenbeauftragten ist
zentraler Bestandteil des seit 2012 im Landkreis Germersheim
gestarteten Bundesmodellprogramms. Die ersten beiden Ziele dieses
Seniorenprojektes seien bereits erreicht, so Nier: „Die
Bestandsaufnahme der notwendigen Hilfen für Ältere in der
Modellgemeinde Hagenbach und die Gewinnung der Seniorenbeauftragten
im gesamten Landkreis. Im laufenden und im kommenden Jahr geht es
darum ein Netzwerk zu bilden und danach die Ergebnisse für alle
Kommunen im Kreis nutzbar zu machen.“ Jutta Wegmann,
Netzwerkskoordinatorin, moderierte das erste Treffen der
Beauftragten.
Das Bundesministerium für Familien und Senioren
stellt dafür 60.000 Euro für die Jahre 2012 bis 14 zur Verfügung.
Die Seniorenbeauftragten setzen sich in den Gemeinden dafür ein,
dass das Thema „Hilfe für Ältere“ konkret angepackt wird. Sie
wollen offen und ansprechbar sein und in den Gemeinden bekannt
werden. Landrat Dr. Brechtel freute sich über das Engagement der
Seniorenbeauftragten: „Sie haben entscheidenden Anteil an einer
gelingenden Kombination von Bürgerhilfe und Einsatz von Profis.
Vielen Dank für ihre Beiträge.“ KV Germersheim, Presse
03.05.2013
Kompostwurm Paulchen zu Besuch im Kindergarten
Abfallwirtschaft des Landkreises startet
neues Aktionsprogramm Umwelterziehung
Germersheim: Die Neugier
war groß als Paulchen, der Kompostwurm, im Kindergarten Leimersheim
zu Besuch war. Er erzählte dabei ganz aufgeregt wie toll es sei in
einem Komposthaufen zu leben und was dort so alles passiert bis
sich Gartenabfälle in wunderbare Erde verwandelt haben.Sigrun
Neubert und Garina Stern, beide Mitarbeiterinnen des Fachbereiches
Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim brachten neben
Paulchen noch einen weiteren munteren Gesellen mit, Hugo den Raben.
Alles Handpuppen, mit deren Hilfe den Kindern spielerisch die
Mülltrennung aber auch die Müllvermeidung erklärt wurde.
Benno Heiter, Erster Kreisbeigeordneter und
zuständig für die Abfallwirtschaft, ist davon überzeugt, dass
Umweltthemen bereits im Kindergarten eine wichtige Rolle spielen
sollten. „Deshalb haben wir ein altersgerechtes Programm für
Vorschulkinder entwickelt, das wir sehr gerne allen Kindergärten im
Landkreis kostenlos anbieten möchten“, so Heiter. Wir sehen diese
Aktion als weiteren bedeutsamen Baustein im Rahmen unserer
Öffentlichkeitsarbeit und sind zudem überzeugt davon, dass er sich
in der Zukunft auszahlen wird.
Die neunzigminütige Auftaktveranstaltung im
Kindergarten Leimersheim mit Paulchen und Hugo war jedenfalls ein
großer Erfolg und fürs engagierte Mitmachen wurde jedes Kind von
den beiden Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung mit einem Button
mit dem Aufdruck „Müllexperte“ bzw. „Müllexpertin“ belohnt.
Kindergärten im Landkreis Germersheim, die einen
Besuch der beiden Mitarbeiterinnen des Fachbereiches
Abfallwirtschaft buchen möchten, können unter der Telefonnummer
07274/53-377 (Frau Neubert) oder 07274/53-142 (Frau Stern) Kontakt
aufnehmen. KV Germersheim, Presse
02.05.2013
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V.– neue Facebookseite online
Es ist soweit. Ab sofort gibt es die neuesten
Informationen rund um die Aktivitäten in der Südpfalz auch in
facebook. Hautnah und direkt wird hier über besondere
Veranstaltungen oder interessante Neuigkeiten berichtet. Ziel ist
es, möglichst vielen Menschen Lust auf die Südpfalz zu machen.
Um die Seite und somit die Südpfalz bekannter zu
machen, braucht der Südpfalz-Tourismus die Unterstützung der
Südpfälzer. Einfach auf der Seite auf „Gefällt mir“ klicken oder
die Seite mit Freunden und Bekannten teilen.
Weitere Infos zum Südpfalz-Tourismus unter
www.suedpfalz-tourismus.de
KV Germersheim, Presse
30.04.2013
Auftakt für ein Strategisches Integrationskonzept für den Kreis Germersheim
Germersheim- Unter
Federführung des Landkreises haben Vertreter verschiedener
Organisationen und Einrichtungen Ende April erste Schritte zur
Erstellung eines strategischen Integrationskonzepts für den Kreis
getan. „Im Kreis gibt es schon viele gute Ansätze in Sachen
Integration“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel zu Beginn der
Auftaktveranstaltung, „Mit dem Integrationskonzept sollen in
Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren vorhandene und neue
Ideen gebündelt werden.“
Mit einem Fachvortrag zur kommunalen
Integrationspolitik aus Sicht der Landesregierung stimmte der
Beauftragte für Migration und Integration des Ministeriums für
Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Miguel Vicente, in
die Thematik ein. Anschließend führte Claudia Vortmann von der
Schneider Organisationsberatung in das Thema kommunale
Integrationskonzepte ein und berichtete von ihren Erfahrungen aus
ihrer Arbeit mit anderen Kommunen. Das Fachbüro begleitet die
Kreisverwaltung bei der Erstellung des strategischen
Integrationskonzeptes.
Laura Frey, Leitstelle für Integration in der
Kreisverwaltung Germersheim, betonten: „Heute geben wir den
Startschuss für wichtige und zukunftsweisende Aufgaben.“ In vier
Workshops diskutierten Vertreter der Stadt- und Kreisverwaltung
Germersheim, Schulen, freien Träger und Vereine, der Polizei, von
Jobcenter und Handwerkskammer sowie politische Vertreter die
Fortschritte und auch Probleme und Handlungsbedarfe im Bereich der
Integration. Die vier Arbeitsgruppen haben die Schwerpunkte
Bildung/Ausbildung, Beruf/Familie, Gesundheit/Pflege und
Partizipation/Freizeitgestaltung.
Geplant ist, dass die vier Arbeitsgruppen bis zum
April 2014 regelmäßig zusammen kommen, um weitere Anregungen und
Ideen zu den Themenblöcken zu sammeln. Landrat Brechtel: „Erste
Zwischenergebnisse sollen der Steuerungsgruppe bereits im Herbst
2013 vorgelegt werden. Auf der Grundlage der Beiträge der
Arbeitsgruppen erstellt die Leitstelle für Integration ein
strategisches Integrationskonzept, das anschließend den
Kreisgremien vorgelegt wird.“ Brechtel betonte, wie wichtig ihm der
Austausch und das Konzept ist für ein gutes und funktionierendes
Miteinander in unserer Gesellschaft.“
KV Germersheim, Presse
27.04.2013
Neu: Radkarte Museen in der Südpfalz
„Rechtzeitig zum
Aktionstag `Radel ins Museum´ am 05. Mai 2013 erscheint die neue
Radkarte `Museen in der Südpfalz´. So werden die Besucher sicher zu
den verschiedenen Museen geleitet“, ist Landrat Dr. Fritz Brechtel
überzeugt.
In der neuen Faltkarte werden insgesamt 24 Museen
aus der Südpfalz präsentiert. Auf der Rückseite befindet sich ein
Kartenausschnitt mit den Themenradwegen in der Südpfalz.
„Ein Museumsbesuch lohnt sich auf alle Fälle“,
verspricht Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus
Landkreis Germersheim e.V. (SÜD). „Ob bundesweit bekannte Museen
wie das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim oder eines der vielen
kleinen Museen: Es gibt viel zu entdecken und für einige ist sicher
auch Neues dabei.“ Gerade die kleinen Museen werden mit viel Liebe
zum Detail und in ehrenamtlicher Initiative betrieben. Diese Museen
erzählen Interessantes aus der Geschichte der südpfälzischen Dörfer
und ihrer Menschen.
Erhältlich ist die neue Karte beim
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz 1,
76726 Germersheim, info@suedpfalz-tourismus.de,
Tel. 07274/53-300. KV Germersheim, Presse
26.04.2013
Leckeres aus der Region
Alois Brandl, Rudi Jud, Wolfgang Gehrlein, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Stefan Abele, Steffen Nuß und Markus Gegg mit einer Auswahl an regionalen Produkten
Vertreter der Bäcker- und Fleischerinnung sowie
der Wirte kamen zum traditionellen Frühlingsbesuch in die
Kreisverwaltung. Bei diesem Besuch wurde natürlich auch der
Tourismus sowie die Vermarktung regionaler Produkte im Landkreis
angesprochen.
„Unsere Bäcker und Metzger stellen eine große
Auswahl hervorragender Produkte her und unsere Wirte bieten ihren
Gästen vielfältige Genüsse“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der
sich bei diesem Besuch selbst davon überzeugen konnte. KV
Germersheim, Presse
25.04.2013
Neue Fachkraft für die Bereiche Senioren und Älterwerden
Harald Nier hat
Anfang April bei der Kreisverwaltung Germersheim die
Geschäftsstelle der Regionalen Pflegekonferenz /
Pflegestrukturplanung übernommen. Er ist Nachfolger von Annette
Fahlbusch und arbeitet damit u. a. an den Themen Pflegestützpunkte,
Pflegekonferenz sowie Modellprojekt „Gemeinsam älter werden“.
„Harald Nier ist Diplom-Psychologe und wird nun zur
Entwicklung zukunftsfähiger Strukturen der Altenhilfe im Landkreis
beitragen. Er übernimmt ein spannendes und sehr wichtiges
Aufgabengebiet, das uns heute wie auch in Zukunft angesichts der
demographischen Entwicklung vor besondere Herausforderungen
stellt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Vorrangiges Ziel wird
sein, älteren Menschen solange wie möglich den Verbleib in ihrem
bisherigen Wohnumfeld zu ermöglichen“, ergänzen Sozialdezernent
Dietmar Seefeldt und Karin Kaltenbach, Fachbereichsleiterin
„Soziale Hilfen“. Nier stellt sich gerne diesen Aufgaben: „Ich
möchte mit allen Beteiligten in der Regionalen Pflegekonferenz
zielorientiert zusammenarbeiten. Dann kann die Weichenstellung für
die künftigen Hilfeformen sicherlich zügig erarbeitet und
konkretisiert werden. In den letzten Jahren wurden hierzu bereits
wesentliche Schritte getan, so dass auf dem bisher Erreichten
sicherlich aufgebaut werden kann. Insbesondere das laufende
Bundesmodellprogramm im Landkreis „Gemeinsam älter werden –
Zuhause; Heute, morgen und in Zukunft“ zeigt, wie mit
Bürgerbeteiligung tragfähige Wege der Hilfen für ältere Menschen
für die kommenden Jahre und Jahrzehnte zu entwickeln sind.“
Harald Nier ist 60 Jahre alt und war bisher in der
Altenhilfe, bei Trägern von (Pflege-)Heimen sowie der Jugend- und
Behindertenhilfe beschäftigt und kann erfreulicherweise somit auf
einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aufbauen. KV Germersheim,
Presse
23.04.2013
Landrat unterstützt 72-Stunden-Aktion
Noch
knapp zwei Monate bis zur Sozialaktion der katholischen
Jugend
Germersheim- Vom 13. bis 16. Juni
2013 findet in ganz Deutschland die 72-Stunden-Aktion der Deutschen
Katholischen Jugend statt. Landrat Dr. Fritz Brechtel übernimmt für
das Dekanat Germersheim die Schirmherrschaft und wirbt mit einem
Logo auf der Eingangstür zum Kreishaus für die Sozialaktion.
„Füreinander einzustehen und einander zu unterstützen, ist für
viele nicht selbstverständlich“, so Landrat, „Deshalb freut es mich
um so mehr, dass sich so viele junge Menschen aus dem Kreis
Germersheim für einen guten Zweck engagieren und bin optimistisch,
dass sie aus der Bevölkerung breite Unterstützung erhalten.“
Im Dekanat Germersheim haben sich insgesamt elf
Aktionsgruppen angemeldet: die KjG (Katholische junge Gemeinde)
Germersheim/Sondernheim, die KjG Lingenfeld, die Messdiener
Leimersheim, die Bunten Fische Leimersheim, Messdiener und die
Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg aus Rülzheim, Messdienergruppen
aus Wörth, Maximiliansau, Kandel und Steinweiler sowie die Wilde
Kirchenbande aus Rheinzabern.
Am 13. Juni erhalten die angemeldeten
Aktionsgruppen um 17.07 Uhr einen Arbeitsauftrag, der binnen 72
Stunden vollbracht werden muss. Die Projekte können dabei ganz
unterschiedlicher Natur sein, von der Neugestaltung eines
Spielplatzes bis zur Organisation eines Freizeitwochenendes im
Seniorenheim. Hauptkriterium für die Auswahl der Projekte ist vor
allem die Gemeinnützigkeit. Ziel der Aktion ist es, die „Welt ein
Stückchen besser zu machen“. Daher auch der Untertitel „Uns schickt
der Himmel“. In der Form findet die 72-Stunden-Aktion zum dritten
Mal statt, in diesem Jahr erstmals bundesweit.
„So langsam macht sich Anspannung, aber auch
Vorfreude breit“, erzählt Susanne Poerschke, Jugendreferentin für
das Dekanat Germersheim, „Momentan suchen wir für jede
Aktionsgruppe das passende Projekt und organisieren die
Auftaktveranstaltung am 13. Juni im Festwiesenhaus in Rülzheim.“
Landrat Brechtel wünscht allen Beteiligten viel Spaß und gutes
Gelingen bei der Umsetzung ihrer Projekte: „Ich weiß aus den
vergangenen Aktionen, dass die Gruppen alle sehr engagiert bei der
Sache waren und wirklich tolle Projekte gestemmt haben. Daher danke
ich schon im Voraus für ihren Einsatz in diesem Jahr.“ KV
Germersheim, Presse
17.04.2013
Mobile Südpfälzer
Über 102.000 Fahrzeuge und Anhänger im Landkreis
zugelassen
Die Bürger im Landkreis Germersheim sind sehr
mobil. Das geht aus einer Statistik der Kreisverwaltung Germersheim
hervor. Zum Ende des Jahres 2012 waren im Landkreis insgesamt
102.558 Kraftfahrzeuge und Anhänger im Bestand. Im Vergleich zum
Ende des Jahres 2011 waren es 101.210 Kraftfahrzeuge und
Anhänger.
Im letzten Jahr wurden bei der Zulassungsbehörde in
Germersheim und der Außenstelle in Kandel 27.223 Fahrzeuge, 250
mehr als im Vorjahr, zugelassen.
Im Vergleich zum Jahre 2011 sind die Neuzulassungen
von 9.652 auf 9.767 und die Umschreibungen von außerhalb des
Landkreises von 11.529 auf 11.818 angestiegen. Im Jahre 2012 wurden
mit 7.311 Kurzzeitkennzeichen ca. 1200 mehr als im Vorjahr
ausgegeben. Umschreibungen innerhalb des Kreises wurden 4.580
vorgenommen, knapp 200 weniger als im Vorjahr.
Darüber hinaus mussten, wie im Vorjahr, in etwa
2000 Fällen Betriebsuntersagungen wegen Fahrzeugmängeln,
Steuersäumnissen oder fehlendem Versicherungsschutz erlassen
werden. Über 5800 Führerscheine wurden ausgestellt, aber in 173
Fällen musste auch die Fahrerlaubnis wieder entzogen bzw. eine
Untersagung verfügt werden oder der Betroffene hat freiwillig vor
Entzug auf die Fahrerlaubnis verzichtet. Genehmigungen und
Zustimmungen für Schwer- und Großraumtransporte waren es über 1600
und 841 Fahrer-, Werkstatt- und Unternehmenskarten wurden erteilt.
Auf der Fahrerkarte werden Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers
verzeichnet. Werkstattkarten benötigen Werkstätten und Hersteller
von Kontrollgeräten und Fahrzeugen für den Einbau und das
Kalibrieren neuer digitaler Kontrollgeräte. Unternehmenskarten
erhalten Unternehmen zur Erfüllung der Nachweispflicht beim Einsatz
digitaler Kontrollgeräte. KV Germersheim, Presse
16.04.2013
Verlegungen bei der Abfallentsorgung im Mai
Die Kreisverwaltung Germersheim informiert, dass es
durch die Feiertage 1. Mai und Christi Himmelfahrt und
Pfingstmontag zu Verschiebungen bei den Müllabfuhrterminen kommen
kann. So können Abfuhrtermine auch teilweise vorgezogen werden.
Deshalb sollte man sich unbedingt am Abfallkalender orientieren, in
dem die Termine inkl. Änderungen richtig vermerkt sind.
Die Abfuhr der Kühlgeräte und Fernseher für die
Verbandsgemeinden Jockgrim, Kandel, Hagenbach und die Stadt Wörth
wird aufgrund des Feiertages Christi Himmelfahrt von Donnerstag, 9.
Mai 2013 auf Mittwoch, 8. Mai 2013 vorverlegt.
In den Verbandsgemeinden Bellheim, Lingenfeld,
Rülzheim sowie bei der Stadt Germersheim wird die Abfuhr am
Freitag, 10. Mai 2013 regulär durchgeführt.
In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den
Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier
bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen)
ganz einfach per Mail zugeschickt. Dafür registrieren kann man sich
auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.
Nur noch im ersten Halbjahr 2013 werden
Kühlgeräte und Fernseher aus Privathaushalten nach schriftlicher
Anmeldung beim Entsorgungspartner SITA GmbH (per Postkarte, Fax
oder Mail) in der jeweils folgenden ungeraden Woche abgeholt.
Ab der zweiten Jahreshälfte gibt es eine neue
Regelung. Dann werden diese Geräte im Rahmen der Sperrmüllabfuhr
entsorgt. Weiterhin können TV- u. Kühlgeräte dann auch jederzeit
kostenlos an den drei Wertstoffhöfen des Landkreises abgegeben
werden. KV Germersheim, Presse
15.04.2013
Von Mai bis Oktober wieder wöchentliche Leerung der Biotonnen im Landkreis Germersheim
Die Kreisverwaltung teilt mit, dass in der
warmen Jahreszeit die Bürger des Landkreises Germersheim wieder die
Möglichkeit haben, ihre Biotonnen wöchentlich leeren zu lassen. Der
Zeitraum, in dem die Biotonnen jede Woche abgefahren werden
erstreckt sich von Anfang Mai bis Ende Oktober.
In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den
Tipp, den Terminservice der Abfallwirtschaft zu nutzen. Hier
bekommt man seine persönlichen Abfuhrtermine (inkl. Verlegungen)
ganz einfach per Mail zugeschickt und verpasst somit keine Leerung
mehr. Dafür registrieren kann man sich auf der Homepage der
Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran.
15.04.2013
Ausbau der Straße An Fronte Karl - Verzögerungen bei der Fertigstellung
Überraschungen im
Untergrund verantwortlich für Verzögerung beim Ausbau
Germersheim- „Trotz aufwändiger
Bodenuntersuchungen im Vorfeld der Straßen- und Tiefbaumaßnahmen
ist man nie sicher, was man im Untergrund so alles vorfindet“
erklärt Bernd Rappenecker von der Germersheimer Bauverwaltung, „da
helfen selbst die Aufnahmen mit dem modernen Bodenradar und der
Abgleich mit dem Grundriss der Festung Germersheim nicht immer
weiter. Besonders beim Ausbau und der Sanierung der Straße an
Fronte Karl hat uns der Untergrund immer wieder vor große
Herausforderungen und die Geduld der Anwohner auf die Probe
gestellt.“
So wurden z.B. auch in der vergangenen Woche erneut
große Festungstrümmer im geplanten Verlauf der Abwasserleitung im
Untergrund, in einer Tiefe von ca. 5 m gefunden, die von der
ehemaligen Stadtumwallung stammen und bei der Schleifung der
Festung in den Gräben verblieben sind. Diese Funde machen uns heute
die größten Probleme und sind neben den schlechten
Witterungsverhältnissen der letzten Monate hauptverantwortlich für
die Verzögerungen bei der Fertigstellung der Straße an Fronte
Karl.
Die Stadtverwaltung Germersheim teilt nun mit, dass
der dritte und letzte Bauabschnitt der Straßenausbaumaßnahme An
Fronte Karl zwischen der Einmündung Ludwigsring / Klosterstraße und
der Brücke zum Trommelweg entgegen der Planung voraussichtlich erst
Ende August 2013 fertig gestellt sein wird.
Wenn
sich die Kanalbauarbeiten über der Kreuzung zur Straße Am Messplatz
befinden, kann mit dem Straßenbau von der Einmündung Klosterstraße
/ Ludwigsring her begonnen werden. Dies wird voraussichtlich ab
Ende April der Fall sein.
Die ausführende Baufirma und die örtliche
Bauleitung wurden erneut angewiesen, die Beeinträchtigungen so
gering wie möglich zu halten. Dennoch sind trotz aller Sorgfalt in
der Planung und Ausführung dieser Maßnahme Beeinträchtigungen nicht
völlig auszuschließen. Alle Beteiligten sind jedoch bestrebt, die
Baumaßnahme möglichst rasch abzuwickeln und die Beeinträchtigungen
auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Die Bilder zeigen große
Steinblöcke und Trümmer der ehemaligen Festungsmauern, die sich bei
den Sanierungsarbeiten in der Straße an Fronte Karl den Arbeitern
und dem Terminplan immer wieder in den Weg legen.
Stadtverwaltung Germersheim, Presse
09.04.2013
Stadt informiert über neuen Flyer zum Queichbegleitenden Weg
Neue
wegbeschreibende Broschüre ab April 2013
erhältlich
Germersheim- „Er ist wirklich sehr sehenswert
und schön geworden“, lobt Bürgermeister Marcus Schaile den neuen
Flyer zum Queichbegleitenden Weg, einem einladenden,
erlebnisreichen Spazierweg durch die Germersheimer Innenstadt.
Die übersichtliche, gut gegliederte Broschüre beschreibt,
unterlegt mit schönen Bildern von Britta Hoff den Verlauf des
Queichbegleitenden Weges und erläutert anschaulich zahlreiche
sehenswerte Häuser, Ansichten und Plätze vom Einstieg in der
Sandstraße, gleich neben der Post, entlang am Nardiniplatz, vorbei
am neuen Wasserrad in der Hauptstraße, durch den kleinen Park beim
ehemaligen Arrestgebäude bis zum derzeitigen Ausstieg beim
ehemaligen Proviantamt.
Mein Dank geht an Herrn Gert Müller für dessen Initiative und an
Britta Hoff für die passenden Bilder, so Bürgermeister Marcus
Schaile. Der neue Flyer, der in Zusammenarbeit mit dem Verein
Südpfalztourismus der Stadt Germersheim, e.V. aufgelegt wurde, ist
ab sofort bei der Stadtverwaltung erhältlich. Stadtverwaltung
Germersheim, Presse
09.04.2013
18 Meter lang und 18 Tonnen schwer: Die „Lusoria Rhenana“
Eindrucksvoller
Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes auf dem Neupotzer
Setzfeldsee zu Wasser gebracht
spk. Neupotz. Ein großer Tag für die
Rhein-Gemeinde Neupotz: Erstmals seit mehr als 1700 Jahren ist
wieder ein römisches Flusskriegsschiff auf „heimischem Gewässer“
unterwegs. Am vergangenen Samstag nämlich wurde die
„Lusoria Rhenana“ per Schwertansport von der Werft
in Germesheim – dort wurde sie über die Wintermonate im Dock
überholt und für ihre Einsätze in der kommenden Saison vorbereitet
- an den Setzfeldsee bei Neupotz verbacht und mit Hilfe eines
riesigen Autokrans in ihr Element gehievt.
Gut 18 Meter misst der eindrucksvolle Nachbau des antiken
Kriegsschiffes, bringt 18 Tonnen auf die Waage und kann bis zu 30
Menschen – Passagiere und Ruderer – in seinem Inneren
aufnehmen.
Dass dieser
Tag in der Ortsgeschichte von Neupotz einen besonderen Platz
einnehmen wird, wurde allein schon an dem umfangreichen
Rahmenprogramm deutlich, das der Verein für Umweltbildung
und römische Geschichte unter seinem rührigen
Vorsitzenden Dieter Heim gemeinsam mit der Ortsgemeinde
Neupotz für diesen Tag vorbereitet hatte: Lieder und Musikstücke
wurden einstudiert und der Mundartdichter Erich
Heid hatte sogar ein Gedicht auf diesen Tag verfasst, als
die zahlreichen Ehrengäste sich bei keineswegs frühlingshaften
Temperaturen an dem neuen Anlegesteg am Setzfeldsee zusammenfanden.
Ortsbürgermeister Erich Heid konnte zu diesem
Anlass unter den Gästen neben dem Germersheimer Landrat
Fritz Brechtel auch Verbandsbürgermeister Uwe
Schwind und den Ortsbürgermeister der
Nachbargemeinde Rheinzabern, Gerhard Beil,
begrüßen. Umrahmt von musikalischen Beiträgen des
Musikvereins „Seerose“ und des
Gesangvereins „Frohsinn“ aus Neupotz nahmen sie
alle dann die Gelegenheit wahr, ihre Grüße und Glückwünsche zu
platzieren.
Dabei sprach Ortsbürgermeister Heid den Dank
seiner Gemeinde an den Trägerverein des Schiffes aus – zu allererst
an dessen Vorsitzenden Dieter Heim, der „Baumeister und Motivator“
des Projektes in einem gewesen sei und der sich auch nicht zu
schade war, auch den „Hilfsarbeiter“ für die Schiffsbauer zu
geben.
Landrat Fritz
Brechtel empfahl die „Lusoria Rhenana“ dem Schutz und der
Obhut der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Neupotz und erinnerte
sie daran, dass sie mit dem Schiff nun ein ganz besonderes Zeugnis
ihrer Ortsgeschichte zur Nutzung übertragen bekommen hätten. Ein
Geschenk – in die Zeit des „neuen-alten“ Schiffes passend, hatte
Bürgermeister Gerhard Beil aus Rheinzabern
mitgebracht, der seinem Kollegen die Nachbildung einer römischen
Bronzestatuette überreichte.
Auf die
besondere Bedeutung des Schiffs-Nachbaus für den Tourismus in der
Region wies schließlich Verbandsbürgermeister
UweSchwind hin, der in dem Flußkriegsschiff eine weitere
Attraktion der Rheingemeinde sieht.
Dann war es soweit: Vorsichtig wurde das riesige Holzschiff von
seinem Transporter herunter gehoben, über den See geschwenkt und
langsam zu Wasser gelassen. Am eigens dafür errichteten Anlegesteg
vertäut, wartet die „Lusoria Rhenana“ jetzt auf
ihre erste Ausfahrt und darauf, dass ihre Erbauer vom
Verein für Umweltbildung und römische Geschichte
die Leinen loswerfen und dass möglichst viele Besucher nach über
1700 Jahren wieder das Gefühl einer Fluss- oder besser gesagt -
(Binnen-)Seereise auf dem historischen Schiff genießen wollen.
Foto: thomo
08.04.2013
Eindrucksvoller Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes zu Wasser gebracht - Bilderalbum
Ausstellung im Rheinland-pfälzischen Storchenzentrum in Bornheim
Bienwaldprojekt auf Wanderschaft
Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Vom
10.04. bis 10.06. ist die kleine Wanderausstellung zum Projekt nun
im Rheinland-pfälzischen Storchenzentrum in Bornheim, Kirchstr. 1,
montags und mittwochs von 13-16 Uhr und sonntags von 14-17 Uhr
sowie nach Vereinbarung zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte
vermitteln einen umfassenden Eindruck über den Bienwald und das
bislang größte Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen, auf diese Weise mehr über
das Bienwaldprojekt zu erfahren und die Einzigartigkeit der
Landschaft kennenzulernen.
Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu
Themen wie Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald
und Offenland. Die Ergänzung des Storchenzentrums durch
Aktiv-Stationen zum Fühlen, Hören und Sehen sowie zum Spielen und
Forschen machen die Ausstellung auch für Kinder zum Erlebnis.
Wer Interesse hat, die Banner auszuleihen und zu
präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per
Mail: w.busch@kreis-germersheim.de.
KV Germersheim, Presse
03.04.2013
Landrat: Radweg zwischen Steinfeld und Scheibenhardt ist unverzichtbar
Kreis
unterstützt Neubau zur Sicherheit der Radfahrer und zum Erleben des
Bienwaldes
„Die Kreisverwaltung Germersheim unterstützt
uneingeschränkt den vom Land geplanten Neubau des Radweges entlang
der L 545 zwischen Scheibenhardt und Steinfeld“, betont
Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Schließlich geht es um die Sicherheit
der Radfahrer und gleichzeitig um Naturerleben und Besucherlenkung
im Bienwald.“
Die L 545 wird bereits heute sehr stark von
Fahrradfahrer genutzt. Die Strecke ist als großräumige Verbindung
im landesweiten „Großräumigen Radwegenetz“ und als touristische
Radroute „Deutsch-französischer PAMINA-Radweg Lautertal“
ausgewiesen. Aus Sicht des Kreises kann durch den Bau eines
straßenbegleitenden Radweges eine Trennung der Verkehrsarten Kfz-
und Radverkehr erreicht und damit eine Verbesserung der
Verkehrssicherheit und der Leichtigkeit des Verkehrs erzielt
werden.
Darüber hinaus ist das Radwegprojekt ein wichtiger
Bestandteil des Besucherlenkungskonzeptes, das im Rahmen des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald aufgestellt wurde. Mit Hilfe des
Besucherlenkungskonzeptes sollen bestimmte Teile des Bienwaldes für
den Besucher erlebbar gemacht werden, während für andere Gebiete,
insbesondere für die ausgewiesene Naturwaldfläche, eine Entlastung
und Beruhigung vorgesehen ist. Der geplante Radweg stellt einen
Teil des um die Naturwaldfläche geführten äußeren Rings dar, auf
dem ein großer Teil der Besucherströme gebündelt werden soll. „Als
solcher ist er unverzichtbar“, so der Landrat.
„Der geplante Radweg ist Ergebnis einer
umfangreichen Bürgerbeteiligung bei der Erstellung des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald. Eine Isolierte Betrachtung des
Vorhabens als Einzelmaßnahme wird seiner Bedeutung nicht gerecht.
Vielmehr sollte das im vergangenen Jahr eingeleitete
Planfeststellungsverfahren mit der Durchführung des ausstehenden
Erörterungstermins zügig weitergeführt werden, damit seine Nutzer
endlich gefahrenfrei die unvergleichliche Natur des Bienwaldes
genießen können“, so Landrat Brechtel abschließend. KV
Germersheim, Presse
28.03.2013
Kommunalwahlen 2014 - Gesetzgeber beabsichtigt, einzelne wahlrechtliche Vorschriften zu ändern
Information der Kreisverwaltung Germersheim für
Wahlvorschlagsträger
Nach Mitteilung des Landeswahlleiters finden die
nächsten allgemeinen Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz im ersten
Halbjahr 2014 statt.
Der Gesetzgeber beabsichtigt, einzelne
wahlrechtliche Vorschriften zu ändern. Ein Vorschlag zur
Gesetzesänderung liegt bereits vor und ist als Landtagsdrucksache
(Drucksache 16/2048) veröffentlicht. Darüber hinaus diskutieren die
Parteien und Abgeordneten über weitere Novellierungsmöglichkeiten,
die auch die Aufstellung der Bewerberinnen und Bewerber
betreffen.
Die Änderungsvorschläge sowie die noch laufenden
Diskussionen beziehen sich u. a. auch auf die Aufstellung,
Einreichung und Zulassung von Wahlvorschlägen.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt der
Landeswahlleiter, die Aufstellung von Wahlvorschlägen für die
Kommunalwahlen 2014 erst in der zweiten Jahreshälfte 2013
vorzunehmen. Damit soll nicht zuletzt die Wiederholung einer
Aufstellungsversammlung aufgrund neuer bzw. geänderter rechtlicher
Regelungen vermieden werden.
28.03.2013
Hunde bitte anleinen zum Schutz von Wild und brütenden Vögeln
„Bitte leinen Sie ihre Hunde an!“. Die untere
Naturschutzbehörde in der Kreisverwaltung Germersheim appelliert an
Hundehalter, ihre Tiere gerade jetzt im Frühjahr auch außerhalb der
bebauten Ortslage an die Leine zu nehmen.
Wo Hunde häufig frei herumlaufen, kommt es immer
wieder zu starken Beeinträchtigungen von Boden- und Heckenbrütern,
wie z. B. Feldlerche, Rotkehlchen und Nachtigall. Ihre Nester
befinden sich auf ebener Erde oder in Bodennähe. Gelege und
Jungvögel sind von Feinden somit leicht zu finden. Wenn sogenannte
unnatürliche Beutesucher, beispielsweise nicht angeleinte Hunde,
unbeaufsichtigt umherstreiften, können sie diese brütenden Vögel
von den Nestern vertreiben oder sogar Nester zerstören. Selten
gewordene Arten wie Ziegenmelker und Wachtelkönig sind auch durch
stöbernde Hunde vielerorts so gut wie verschwunden.
Auch Rehe und anderes Wild werden gerade im
Frühjahr oft auf qualvolle Weise getötet. Dabei geht es nicht nur
um den Biss eines hetzenden Hundes, auch die Flucht des Wildes kann
zu einer tödlichen Gefahr werden. Immer wieder enden solche
panikartigen Fluchten in Zäunen. Von Hunden gehetzt, verletzten
sich Wildtiere oft schwer. Wenn sie bei ihrer Flucht auf die Straße
und vor das nächste Auto laufen, werden sogar Menschenleben
gefährdet.
In den Monaten März, April und Mai ist die Gefahr
für Wildtiere, von Hunden gehetzt und dabei getötet zu werden,
ungefähr dreimal so hoch wie von August bis November. In diesen
Monaten ist die höchste Zahl an gerissenen Rehen zu beklagen. Das
liegt zum einen an der schlechten körperlichen Verfassung der
Wildtiere, die einen harten Winter hinter sich haben, zum andern
auch daran, dass die weiblichen Tiere jetzt hochträchtig und damit
leichtere Beute für frei laufende Hunde sind. Ähnliches gilt später
für die im Frühling geborenen Jungtiere.
Die Untere Naturschutzbehörde weist daher auf die
Aufsichtspflicht der Hundehalter hin und appelliert an ihr
Verantwortungsbewusstsein. Zudem enthalten viele Natur- oder
Landschaftsschutzverordnungen sowie kommunale
Gefahrenabwehrverordnungen diesbezüglich konkrete Anordnungen. Das
Nichtbeachten derartiger Regelungen stellt eine Ordnungswidrigkeit
dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. KV
Germersheim, Presse
28.03.2013
Umweltsammlung fördert illegal entsorgte Abfälle zutage
Zahlreiche
engagierte Bürger sammelten mit
Mehr als 25 Tonnen Abfall, 307 Pkw-Reifen, zwei
Lkw-Reifen, 143 Liter Altfarben und 104 kg Lösemittel - das ist die
beachtliche Bilanz der Umweltsammlung im Landkreis Germersheim.
Im gesamten Kreis waren Anfang März zahlreiche
Gruppen aus Vereinen, Parteien, Schulen und Privatinitiativen
unterwegs, um wild entsorgten Müll zusammenzutragen. Mit blauen
Säcken wurde die Natur durchstreift. Neben Altöl, Farben,
Lösungsmitteln, Feuerlöschern und Autobatterien gehörten auch acht
Fernseher, fünf Monitore und vier Kühlschränke zu den Fundsachen.
„Dass diese Abfälle illegal abgelagert werden, ist kaum
nachvollziehbar, da sie fast alle bei uns im Kreis kostenlos
entsorgt werden können“, kommentiert Benno Heiter, 1. Beigeordneter
des Landkreises, die Bilanz.
Positiv bewertet er die große Helferzahl von
fast 2000 Personen: „Sie zeigt, dass Bürgersinn im Landkreis
Germersheim ganz groß geschrieben wird“. Landrat Dr. Fritz Brechtel
und dem 1. Kreisbeigeordneten Benno Heiter ist es ein großes
Bedürfnis, „Danke“ zu sagen bei allen freiwilligen Helferinnen und
Helfern. Denn ihr bürgerschaftliches Engagement für den Schutz der
intakten Umwelt sei unverzichtbar für die Gesellschaft. KV
Germersheim, Presse
28.03.2013
Alfred Gadinger in den Ruhestand verabschiedet
Landrat
Brechtel: Ein Lotse geht von Bord
Germersheim- Nach 49 Jahren in der
Kreisverwaltung Germersheim wurde Alfred Gadinger Ende März in den
Ruhestand verabschiedet. In einer Feierstunde ließ Landrat Dr.
Fritz Brechtel diese Zeit Revue passieren und dankte Gadinger für
seine engagierte Arbeit, die häufig weit über die Erwartungen
hinausgingen und für seine Loyalität. Gekrönt wurde sein Abschied
mit einer Überraschung: Alfred Gadinger erhielt das Silberne
Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für seine Verdienste im Bereich des
Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Germersheim.
Gadinger fällt der Abschied nicht leicht: „Es war
eine insgesamt schöne Zeit, die ich mit viel Herzblut und
persönlichem Engagement erlebt habe.“ Seine vielfältigen Aufgaben
in mehren Vereinen und Organisationen werden ihn aber auch in
Zukunft beschäftigen und fordern.
1964 begann Gadinger als Angestelltenlehrling im
damals noch Landratsamt Germersheim. Er legte in den folgenden
Jahren eine Bilderbuchkarriere im öffentlichen Dienst hin: 1966
wurde er Kreisinspektoranwärter in der (inzwischen) Kreisverwaltung
Germersheim, 1969 Kreisinspektor zur Anstellung, zwei Jahre später
zum Kreisinspektor. Dem folgte 1973 die Ernennung zum
Kreisoberinspektor und 1975 zum Beamten auf Lebenszeit.
Alfred Gadinger wechselte 1977 von der
Finanzabteilung in die Zentralabteilung als Pressereferent und
Persönlicher Referent des Landrates. Kreisamtmann wurde er 1979,
Amtsrat 1986. Als Leiter der Zentralabteilung und Büroleiter
arbeitete Gadinger seit 1988. In dieser Funktion stieg er
schließlich auch zum Oberamtsrat (1990), zum Kreisverwaltungsrat
(1999) und zum Kreisoberverwaltungsrat (2000) auf. Ab dem 1. April
2013 geht er in den wohlverdienten (Un-)Ruhestand. Und dennoch:
Ganz zieht sich Gadinger nicht aus dem Kreisgeschehen. Er wird sich
auch weiterhin beim Thema Partnerschaften, speziell mit dem
Landkreis Krotoszyn, einbringen.
Neben Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm auch
der Dezernatsbeauftragte Richard Fuchs, seine stellvertretende
Zentralbereichsleiterin, Sabine Reißner, die
Personalratsvorsitzenden Clemens Puderer und Norbert Pirron, sein
Nachfolger, Ralph Lehr, und der Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold
Simon für sein geleistete Arbeit und für das Miteinander. In den
Abschiedsreden bezeichneten sie Alfred Gadinger als
Integrationsfigur, als Urgestein und Schwergewicht der
Kreisverwaltung, als gewieften Strategen oder auch als „graue
Eminenz“. Sie alle wünschten Alfred Gadinger für die die Zukunft
alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit. KV Germersheim,
Presse
27.03.2013
Neu aufgelegt
Informationsbroschüre für
hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im
Landkreis Germersheim
„Was tun, wenn es alleine nicht mehr geht:
Hilfe- und Pflegeangebote im Landkreis Germersheim“ heißt die
gemeinsam von der Kreisverwaltung, den Pflegestützpunkten, den
Mitgliedern der Regionalen Pflegekonferenz und weiteren
Kooperationspartner/innen erarbeitete Broschüre, die umfassende
Informationen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre
Angehörigen bietet. Sie ist jetzt in der 2. Auflage kostenlos
erhältlich.
Hilfe- und Pflegebedürftigkeit tritt nicht nur
mit zunehmendem Alter auf, sondern auch jüngere Menschen und sogar
Kinder können, z.B. durch Behinderung, Unfälle oder andere
Schicksalsschläge, betroffen sein. „Damit Hilfe und Pflege gelingen
kann“, so Landrat Dr. Brechtel, „gibt es im Landkreis Germersheim
eine Vielzahl von Angeboten, die zur Unterstützung und Entlastung
genutzt werden können.“
So bietet die Broschüre Informationen zu "Beratung,
insbesondere auch zu den Pflegestützpunkten, weiteren
Anlaufstellen, Selbsthilfe" sowie zum Thema "Hilfe und Pflege zu
Hause". Wenn ältere Menschen jedoch nicht mehr in der eigenen
Wohnung leben können oder möchten, gibt es verschiedene
Alternativen. Neben dem Betreuten Wohnen für Senioren, von denen es
sieben solcher Einrichtungen im Landkreis Germersheim gibt, stehen
Seniorenheime als Wohnalternative zur Verfügung. Seit einiger Zeit
gibt es auch sogenannte ambulant betreute Wohngemeinschaften für
Menschen mit Pflege- oder Betreuungsbedarf, in denen
hilfebedürftige Menschen in einer kleinen Gemeinschaft zusammen
wohnen und leben.
Was kostet mich die Versorgung? Wie kann ich die
Pflege bezahlen? Wohin kann ich mich wenden? – Wichtige Fragen, die
im Abschnitt „Leistungen der Pflegeversicherung“ und Leistungen der
Sozialhilfe bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit" beantwortet werden.
In der Broschüre gibt es auch Informationen zur Vorsorge, z.B.
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und
Gesetzliche Betreuung. Unter dem Punkt "Weiteres" werden Themen wie
Altenpflegeausbildung und Qualifizierung, Ansprechpartner/innen für
Senioren bei den kreisangehörigen Städten und Verbandsgemeinden
sowie Sozialverbände angesprochen.
Die Fachkräfte der Pflegestützpunkte berichten
aus ihren Erfahrungen mit der 1. Auflage, dass Ratsuchende in der
Broschüre gerne lesen. Sie kommen häufig bereits vorinformiert in
den Pflegestützpunkt, um dort eine persönliche, auf sie, ihre
Bedürfnisse und ihre Situation zugeschnittene Beratung, in Anspruch
zu nehmen. „Aber“, betonen Landrat Dr. Brechtel, Sozialdezernent
Dietmar Seefeldt und die Fachbereichsleiterin für Soziale Hilfen,
Karin Kaltenbach, „die Broschüre soll und kann das persönliche
Beratungs- und Informationsgespräch nicht ersetzen. Sie möchte
vielmehr ermutigen, die vielfältig vorhandenen Angebote zu nutzen
bzw. sich bei Bedarf an die Pflegestützpunkte oder die in der
Broschüre genannten Einrichtungen mit ihren Ansprechpartner/innen
zu wenden und konkrete Fragen im persönlichen Gespräch zu klären.
Der Kreisverwaltung Germersheim, den Pflegestützpunkten, den
Mitgliedern der Regionalen Pflegekonferenz und den weiteren
Kooperationspartnern ist es wichtig, dass die Bürger/innen schnell
und übersichtlich die Informationen erhalten, die sie und ihre
Angehörigen benötigen, um ihre Lebenssituation zu meistern.“
Die Broschüre ist kostenlos. Sie ist verfügbar
im Internet unter www.kreis-germersheim.de.
Die Broschüre kann abgeholt werden zu den
Öffnungszeiten der Kreisverwaltung in Germersheim, Luitpoldplatz 1
(Telefon 07274/530), in den Außenstellen Waldstr. 13a (Telefon
07274/53279) und am Info-Point in der 17er Straße 1 (Telefon
07274/53329).
Nach telefonischer Absprache kann die Broschüre
abgeholt werden bei den Pflegestützpunkten: Germersheim, Telefon
07274/7030932 oder 07274/7030177; Rülzheim, Telefon 07272/750342
oder 07272/972968; Kandel, Telefon 07275/9487774; Wörth, Telefon
07271/1320335 oder 07271/1320336. KV Germersheim,
Presse
27.03.2013
Hilfe für ehrenamtliche Betreuer
Grundkurs
beendet - Zertifikate vom 1. Kreisbeigeordneten Benno Heiter
überreicht
Im Kreis Germersheim haben derzeit ca. 2.000
Personen einen gesetzlichen Betreuer. Von diesen 2.000 Personen
werden rund zwei Drittel von ehrenamtlichen Betreuern, z. B. von
Familienangehörigen oder Mitgliedern der Betreuungsvereine betreut.
Um diese ehrenamtlichen Betreuer besser auf ihre Aufgabe
vorzubereiten, haben die drei Betreuungsvereine, der Sozialdienst
kath. Frauen und Männer, die Arbeiterwohlfahrt und die Lebenshilfe
sowie die Betreuungsbehörde, wieder einen Grundkurs für
ehrenamtliche Betreuer durchgeführt.
Die 20 Personen, die jetzt den Grundkurs besucht
haben, übernehmen teilweise Betreuungen im familiären Umfeld oder
wollen sich ehrenamtlich betätigen und sind bereit in Zukunft
gesetzliche Betreuungen zu übernehmen. Nun wurden den
Kursteilnehmern von Benno Heiter, 1. Kreisbeigeordneter, und
Norbert Pirron von der Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung
Germersheim die Zertifikate übergeben.
Gesetzliche Betreuung heißt eine Vielzahl von
Dingen für einen kranken oder behinderten Menschen zu regeln, wie
Gelder verwalten, ärztliche Behandlungen veranlassen, Anträge zu
stellen und vieles mehr. Der Grundkurs umfasste insgesamt sechs
Abende. Angesprochen wurden Themen wie betreuungsrechtlich
relevante Krankheitsbilder; das Verfahren der Betreuerbestellung,
Aufgaben des Betreuers, die Rechtsstellung des Betreuten; der
Aufgabenkreis der Personensorge, Gesundheitsfürsorge,
Genehmigungspflichtige Heilbehandlungen, Unterbringungen; der
Aufgabenkreis der Vermögenssorge, Geldanlage und Verwaltung,
Sozialleistungen, Sozialhilfe, Wohnrecht; die Kommunikation,
Verstehen, Körpersprache, Umgang mit erkrankten oder behinderten
Menschen.
Die Referenten des Kurses waren: Norbert Pirron,
Betreuungsbehörde, Kreisverwaltung Germersheim, Margareta Klein,
Betreuungsverein SKFM Germersheim, Hermann Josef Schwarz,
Psychiater, Gesundheitsamt SÜW, Holger Bast, Betreuungsverein
Lebenshilfe, Hatzenbühl, und Erich Laux, Betreuungsverein
Arbeiterwohlfahrt Kandel.
Im Herbst wird wieder ein Aufbaukurs für
ehrenamtliche Betreuer in der Richard von Weizsäcker Realschule
plus in Germersheim, jeweils montags, um 19 Uhr, und im Frühjahr
2014 ein Grundkurs in der Realschule plus in Kandel, statt. Der
genaue Termin wird in der Presse rechtzeitig angekündigt.
Interessierte können sich informieren bei AWO
Betreuungsverein, Erich Laux, Tel. 07275/8919; Betreuungsverein der
Lebenshilfe, Holger Bast, Tel. 07275/5050341; SKFM
Betreuungsverein, Margareta Klein, Tel. 07274/7078211 und
Kreisverwaltung Betreuungsbehörde, Norbert Pirron, Tel.
07274/53264.KV Germersheim, Presse
26.03.2013
Maria und Kurt Weber ab sofort Seniorenbeauftragte der Stadt Germersheim
Auch die Stadt
Germersheim wird sich künftig mit den Veränderungen aufgrund des
demografischen Wandels und dessen Auswirkungen verstärkt
beschäftigen. „Es ist wichtig bereits heute schon entsprechende
Strategien zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft
begegnen zu können“ so Bürgermeister Schaile. „Die Stadt wird auch
in Zukunft die Seniorenarbeit intensivieren und sich mit diesem
Thema beschäftigen.“
Die Stadt Germersheim hat nun eine Interessensbekundung zur
Teilnahme an dem Modell-Projekt im Landkreis Germersheim des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ) „Gemeinsam älter werden: Zu Hause – heute, morgen und in
Zukunft“ abgegeben. Im Rahmen dieses Projekts sollen Antworten auf
die Fragen gefunden werden: „Wie leben Senioren und Seniorinnen
heute in den Gemeinden? Welche Themen und Bedarfe sind vorhanden
und welche Strukturen können im Blick auf morgen und die Zukunft
gestaltet werden?“
Im Rahmen dieses Projektes war die Berufung einer/es
Seniorenbeauftragten, als Bindeglied zwischen der älteren
Bevölkerung und der Verwaltung sowie den städt. Gremien, notwendig.
Mit den Eheleuten Maria und Kurt Weber, die diese Aufgabe gemeinsam
übernommen haben, hat die Stadt Germersheim engagierte
Seniorenbeauftragte gefunden und der Stadtrat hat in seiner Sitzung
am 14. März die Eheleute Weber offiziell zu Seniorenbeauftragten
bestellt. Frau Wegmann, die Netzwerkkoordinatorin des Landkreises
Germersheim für dieses Modell wird die neuen Seniorenbeauftragten
jederzeit unterstützen.
Die Seniorenbeauftragten Maria und Kurt Weber bieten bei der
Stadtverwaltung Germersheim an jedem 1. Dienstag im Monat zwischen
10.00 und 11.00 Uhr ihre Sprechstunde an.
Kontaktadresse: seniorenbeauftragter@germersheim.eu
oder über das Seniorenbüro Tel.: 960-240. Stadtverwaltung
Germersheim, Presse
25.03.2013
25 Jahre im Dienst
Im
Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Karin Träber ihr 25-jähriges
Dienstjubiläum gefeiert.
Nach ihrer Ausbildung zur „Staatlich geprüften
Wirtschaftsleiterin mit Ausbildungseignung“ kam Karin Träber 1988
zur Kreisverwaltung Germersheim und war dort von Anfang an in der
Kreisvolkshochschule eingesetzt. Sie hat sich Berufs begleitend
erfolgreich weitergebildet und 1992 die Angestelltenprüfung 1 und
1996 die Angestelltenprüfung 2 jeweils mit Erfolg abgelegt.
Seit Januar 1996 hat Karin Träber außerdem das Amt
der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten inne.
Im Juli 2012 wurde Karin Träber zur Leiterin der
Kreisvolkshochschule bestellt und ist nun für die Koordination und
Organisation der gesamten Inhalte und der Struktur der
Kreisvolkshochschule sowie deren Umsetzung verantwortlich.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Karin Träber für
ihr langjähriges Engagement. Den Glückwünschen und dem Dank
schlossen sich der für den Bereich Schulen und Bildung zuständige
Dezernent Dietmar Seefeldt und Fachbereichsleiter Rainer Schaust,
Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens
Puderer an. KV Germersheim, Presse
18.03.2013
Heckentermine im Landkreis Germersheim

16.03.2013
Anmeldezahlen der weiterführenden Schulen liegen vor
Fast 1000 Schülerinnen und Schüler wechseln nach
den Sommerferien auf weiterführende Schulen im Kreis
Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen
im Landkreis Germersheim für das Schuljahr 2013/14 liegen vor „und
stimmen grundsätzlich optimistisch“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel,
„Rund 1000 Anmeldungen für die fünften Klassen zeigen, dass die
weiterführenden Schulen im Kreis Germersheim hohes Ansehen bei den
Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern genießen.“
in diesem Jahr sind es etwa 100 Kinder weniger als
im Vorjahr, die sich auf weiterführende Schulen im Kreis angemeldet
haben. „Das war so schon im Schulentwicklungsplan des Kreises
vorhergesehen und ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir seit
Jahren das Thema Bildung und Schulen auch unter demografischen
Gesichtspunkten vorausschauend und verantwortungsbewusst
behandeln“, betont Landrat Brechtel.
Die Zahlen an den Integrierten Gesamtschulen
bleiben konstant. Knapp 420 Kinder wechseln nach den Sommerferien
auf eine IGS. In Wörth sind wie schon im Vorjahr 113 Kinder
angemeldet, in Rülzheim 92 Kinder (Vorjahr 98). Leicht gestiegen
ist die Zahl in Rheinzabern. Hier sind es diesmal 100 Anmeldungen,
im Vorjahr waren es 95. „Die drei neuen Integrierten Gesamtschulen
werden gut angenommen. Die ersten Jahre haben gezeigt, dass die
Angebote der Schulen attraktiv sind für viele Schülerinnen und
Schüler“, sagt Dietmar Seefeldt, Dezernent für Schulen und
Bildung.
144 Kinder wurden an der ältesten IGS im Landkreis
Germersheim, der IGS Kandel, angemeldet. Davon aufnehmen kann die
Schule allerdings nur 112. „Die IGS Kandel ist längst etabliert.
Die Ende letzten Jahres aufgedeckten Missstände am Gebäude wurden
umgehend und professionell angegangen. Das hat sicherlich dazu
beigetragen, dass die Anmeldezahlen weiterhin hoch sind“, erklärt
Landrat Brechtel.
Auch die beiden Gymnasien erreichen für das
Schuljahr 2013/14 wieder gute Anmeldezahlen. Auf das Goethe
Gymnasium Germersheim gehen im kommenden Schuljahr 136
Fünftklässler (Vorjahr 155), auf das Europa Gymnasium Wörth 164
(Vorjahr 205).
266 Kinder besuchen ab dem kommenden Schuljahr die
fünften Klassen der Realschulen plus. Die
Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus in Germersheim zählt 108
Anmeldungen, gefolgt von der Realschule plus Kandel mit 64
Anmeldungen. In die Geschwister-Scholl-Realschule plus Germersheim
werden 36 Kinder neu aufgenommen, in die Realschule plus Bellheim
30. 28 Kinder wechseln auf die Realschule plus in Lingenfeld.
„Insgesamt wechseln im nächsten Schuljahr fast 1000
Schülerinnen und Schüler von der vierten Klasse auf eine
weiterführende Schule im Landkreis Germersheim. Damit geht das
Konzept des Kreises Germersheim, unsere Schülerinnen und Schüler
durch möglichst wohnortnah qualifizierte Bildungsangebote optimal
zu fördern, auf. Das Angebot an unseren Schulen mit
unterschiedlichen Schwerpunkten wird gut angenommen“, so Landrat
Brechtel und Dezernent Seefeldt.
14.03.2013
Landrat lotet Kooperationsmöglichkeiten mit den USA aus
Auf mehrfache Einladung seiner Kollegin Pat
Mulieri, County Commissioner im Pasco County, Florida, reist
Landrat Dr. Brechtel Ende März mit einer kleinen Delegation in die
USA. Der Kontakt entstand durch die bereits seit Jahren bestehende
Schulpartnerschaft der IGS Kandel und der River Ridge Highschool in
New Port Richey. Zur selben Zeit wie Landrat Brechtel ist eine
Schülergruppe der IGS Kandel in Florida.
Ziel der Reise ist es, die bestehende Partnerschaft
der Schulen zu vertiefen und weitere Kooperationsmöglichkeiten in
den Themenfeldern Schule, Tourismus und Wirtschaft auszuloten.
Begleitet wird Brechtel auf der sechstägigen Reise vom designierten
Personalchef Ralph Lehr, der Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf
und der Geschäftsführerin des Südpfalztourismus Landkreis
Germersheim e.V., Silke Wiedrig.
14.03.2013
Krisengespräch zu Busproblemen
Landrat Brechtel drängt auf deutliche
Verbesserungen
Landrat Dr. Fritz Brechtel reicht es: „Immer noch
und ständig kommt es zu gravierenden Problemen im Busverkehr der
Firma BRH Viabus. Diese Zustände sind nicht mehr haltbar.“ Um
endlich deutliche und dauerhafte Verbesserungen zu erreichen, hat
sich Brechtel Anfang der Woche an den VRN gewandt, der für die
Ausschreibung und die Vergabe des Linienbündels zuständig ist.
Brechtel drängte den VRN dabei auf ein gemeinsames Gespräch mit den
beteiligten Aufgabenträgern, die neben dem Landkreisen Germersheim
auch der Landkreis Südliche Weinstraße und die Stadt Landau sind.
Dieses Gespräch wird in der kommenden Woche stattfinden.
„Im Interesse der Sicherheit und für eine
zuverlässige Beförderung unserer Schülerinnen und Schüler müssen
wir eine dauerhafte Verbesserung erreichen, Viabus muss sich
endlich vertragskonform verhalten!“, so Brechtel. Deshalb hat er
den VRN-Geschäftsführer zudem gebeten, bis zu diesem Gespräch „alle
Optionen zu prüfen, um einen vertragsgerechten Zustand
herbeizuführen“. Auch eine Vertragskündigung schließt Landrat
Brechtel dabei nicht aus.
Nach wie vor erreichen den Kreischef Berichte über
unhaltbare Zustände im Schulbusverkehr der Firma BRH Viabus.
Brechtel: „Mal bleibt ein Bus liegen, weil der Sprit leer ist,
Busse kommen gar nicht oder zu spät, der nächste fährt über
Bahnübergängen, an denen die Ampel bereits auf rot steht. Das Maß
ist voll!“
Bereits in den Monaten zuvor gab es Krisengespräche
direkt mit Viabus. „Zusicherungen seitens Viabus wurden bis heute
nicht eingehaltenen, erreichte Verbesserungen waren leider nicht
von Dauer. Mit dem Gespräch in der kommenden Woche müssen wir eine
Perspektive eröffnen, die eine zügige und dauerhafte Lösung zum
Ziel hat. Es muss Ruhe und Zuverlässigkeit im Schulbusverkehr
einkehren.“
09.03.2013
Landrat Brechtel: Frühe Hilfen kommen an
Familiehebamme im Landkreis Germersheim wird
gerne angefragt
„Eine erste Bilanz der Familienhebamme des
Landkreises Germersheim, Jutta Breichler, ist eindeutig: Die frühe
Hilfe ist für viele Familien eine wirksame Unterstützung“,
berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Wir wollen mit unserem
Angebot junge Familien schon früh stärken und erreichen, damit ein
gesundes und harmonisches Aufwachsen von Kindern gelingt.“
Die Familienhebamme arbeitet vorbeugend, sie ist
schnell erreichbar, geht zu den Ratsuchenden und bietet Hilfe, die
ankommt. Dabei unterstützt sie beim Bindungsaufbau zwischen Mutter
und Kind, berät zu Ernährungsfragen und Entwicklung, kümmert sich
aber auch um alle sonstigen Probleme rund um das Thema Familie.
„Dabei ist die Vernetzung mit der Gesundheitshilfe und den
bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Kreis ein
wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Familienhebamme“, ergänzt
Sozialdezernent Dietmar Seefeldt.
Bisher wenden sich vor allem junge Mütter und
Familien in Konfliktsituationen oder mit Trennungs- oder
Scheidungsproblemen an sie. „Genauso fragen auch Familien nach, die
einfach nur in dieser Zeit des Umbruchs einen Rat brauchen an
mich“, so die Familienhebamme Jutta Breichler.
Finanziert wird die Familienhebamme vollständig
durch Bundesmittel.
„Es freut uns natürlich, dass unsere frühen Hilfen
von den Familien im Landkreis angenommen werden. Das bestätigt uns
in unseren Entscheidungen. So werden wir auch in Zukunft durch
gezielte Angebote junge Familien unterstützen“, so Landrat Brechtel
und Dezernent Seefeldt abschließend.
Die Familiehebamme, Jutta Breichler, ist
telefonisch erreichbar unter 0170/7905825.
09.03.2013
Möwe und Mozart
Kömodie von
Peter Limburg als Saisonabschlussveranstaltung des
Theaterabonnements des germersheimer kulturamts am dienstag, dem 2.
April 2013 um 20.00 Uhr in der germersheimer stadthalle
Ist die Liebe nur etwas für junge Leute? Der griesgrämige
Komponist Herbert, genannt Mozart, glaubt ja. Sofia, die als Kind
schon Möwe genannt wurde, sagt: auf keinen Fall! Herbert, der eine
unvollendete Nebelsinfonie Werbemusiken z. B. für Tomatensuppe
geopfert hat, tut alles, um die Anmache der Möwe zu ignorieren, die
eines Tages auf ‚seiner’ Stammparkbank sitzt.
Dass Sofia in Herberts Leben hineinflattert und beginnt, seinen
Alltag komplett auf den Kopf zu stellen, war die Idee seines Neffen
Carl, der für seinen Onkel zum Amor wird, um ihn aus seiner
Vereinsamung zu befreien. Zunächst wehrt dieser sich noch heftig,
doch jeder Widerstand erweist sich als zwecklos, und so lässt er
sich notgedrungen auf Sofia ein…
Autor Peter Limburg, der das Publikum seit Jahren mit
kurzweiligen Stücken verwöhnt, verzaubert die Zuschauer auch in
diesem mit viel zärtlichem Humor erzählten Großstadtmärchen, das am
2. April 2013 um 20.00 Uhr in der Germersheimer Stadthalle zu sehen
ist. Matthias Freihof hat diese Produktion des Theaters im Rathaus
Essen mit Doris Kunstmann, Peter Fricke und René Oltmanns
inszeniert. Die Ausstattung stammt von Stephan Mannteuffel. Eine
Tournee der Konzertdirektion Landgraf (Leitung: Joachim
Landgraf).
Für diese Aufführung sind Restkarten zu 16,00 €, 14,00 € und
12,00 € an der Abendkasse erhältlich.
Kartenreservierung für die Veranstaltungen werden ab sofort
unter der Telefonnummer 07274-960227 oder per E-Mail unter kultur@germersheim.eu
entgegengenommen.
09.03.2013
Landrat Brechtel: Reform des Kommunalen Finanzausgleich bringt für Kommunen keine spürbare Entlastung
Land bietet
nur Bruchteil der festgestellten Finanzierungslücke an
„Die von der Landesregierung aktuell vorgestellten
Einzelheiten zur Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs sind
bei näherer Betrachtung nicht mehr als der sprichwörtliche Tropfen
auf dem heißen Stein. Von einer signifikanten Verbesserung der
Finanzausstattung kann allenfalls bei Teilaspekten gesprochen
werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Nach Meinung von Finanzexperten klafft bei den
Kommunen eine strukturelle Deckungslücke zwischen 900 Mio. Euro und
1,4 Mrd. Euro. Im Vergleich zum aktuellen
Landesfinanzausgleichsgesetz, das massiv vom Verfassungsgerichtshof
beanstandet wurde, erhalten die Kommunen nur rund 50 Mio. Euro pro
Jahr „frisches Geld“ mehr. Alle weiteren Beträge zu den
angekündigten 490 Mio. Euro Entlastung wären auch ohne diese
Neuregelung in die Kommunen geflossen. Landrat Brechtel: „Wenn man
bedenkt, dass die jährliche Finanzlücke rund 1 Milliarde beträgt,
dass aber das Land nur 5 % dieser Summe, nämlich 50 Millionen Euro,
den Kommunen neu zuschießen will, erkennt man, wie ungenügend das
aktuelle Angebot des Landes ist.“
Die Situation ist vergleichbar mit einem Bäcker,
der für seine Leistung, z.B. ein Brot, 1 Euro fordert, von seinem
Kunden aber nur 5 Cent angeboten erhält. „Unter solchen Bedingungen
kann weder ein Bäcker existieren, noch die Kommunen“, so Landrat
Brechtel. „Die Kommunen erbringen für das Land wichtige gesetzliche
Leistungen. Dafür hat das Landesverfassungsgericht vom Land in
seinem Urteil auch die entsprechende finanzielle Unterstützung
eingefordert. Der angebotene Beitrag des Landes wird dem auch nicht
ansatzweise gerecht.“
Die Finanzausstattung des Landkreises Germersheim
soll nach Probeberechnungen im Vergleich zum laufenden
Haushaltsjahr im Jahr 2014 um 3,3 Mio. Euro und im Jahr 2015
nochmals um weitere 3,2 Mio. Euro ansteigen. „Bei dieser scheinbar
verbesserten Finanzausstattung ist allerdings zu berücksichtigten,
dass in diesen Beträgen Mittel für Aufgaben abgegolten werden, die
man vorher dem Landkreis bereits entzogen hat bzw. die ihm nach den
Regelungen des Konnexitätsausgleichs ohnehin zustehen“, erklärt der
Kämmerer des Landkreises Germersheim, Richard Fuchs.
So entfallen dem Kreis ab 2013 die Einnahmen für
die Verfolgung und Ahndung straßenverkehrsrechtlicher
Ordnungswidrigkeiten (Bußgelder) in Höhe von rd. 400.000 Euro
jährlich. Dazu lässt das Land die hohen Belastungen der Kommunen
aus den aufgelaufenen Kassenkrediten, die beim Landkreis
Germersheim rund 60 Mio. Euro betragen, ganz außen vor. Die daraus
resultierenden Zinsaufwendungen von 1,2 Mio. Euro bleiben bestehen.
Auch die Finanzierung von Versorgungslasten und Unterhaltungsstaus
bei Gebäuden oder die dringend notwendigen Investitionen in die
Infrastruktur (Schulen, Straßen etc.) werden nicht
berücksichtigt.
Landrat Brechtel hält es für besonders bedauerlich,
dass sich das Land an den Betriebskosten im Bereich der
Kindertagesstätten und der Kinderbetreuung auch künftig nur mit
rund 10 % außerhalb des Kommunalen Finanzausgleichs beteiligen
will. Den Großteil der Finanzlasten trägt hier die kommunale
Familie im Rahmen des bestehenden Kommunalen Finanzausgleichs mit
rund 267 Mio. Euro bereits jetzt schon alleine.
„Da die Abgeltung der Belastungen bei der Sozial-
und Jugendhilfeaufwendungen in den Finanzausgleich einbezogen
werden, entwickelt sich dieser immer mehr zu einem
Verschiebebahnhof, so dass die vom VGH geforderte Transparenz des
Finanzausgleichs weiter abnimmt“, betont Brechtel. Die kommunalen
Spitzenverbände hatten hier gefordert, dass die Abgeltung von
Soziallasten vollständig außerhalb des Finanzausgleichs in
transparenter Form geschieht. „Die zusätzlich vom Land
bereitgestellten 50 Mio. Euro können angesichts der aktuellen
Defizite der Kreise und Städte im Sozialbereich von rund 1,7 Mrd.
Euro nicht als spürbarer Beitrag im Sinne des VGH-Urteils
betrachtet werden. Im Gegenteil, alles andere muss aus den
bisherigen Finanzausgleichsmitteln finanziert werden. Diese
Umetikettierung kommunaler Mittel führt zu erheblichen Verwerfungen
unter den Gebietskörperschaftsgruppen“, so Brechtel weiter. Folge
ist eine massive Benachteiligung des ländlichen Raums (2014/15
Entlastung kreisfreie Städte um 66 bzw. 105 Euro/Ew, Landkreise um
37 bzw. 64 Euro/Ew, Landkreisbereich gesamt 39 bzw. 74
Euro/Ew).
Darüber hinaus werden bisher im Landeshaushalt
veranschlagte Zahlungen (z. B. Bezirksverband, Maßnahmen der
Arbeitsförderung) in den Finanzausgleich integriert, was einen
Zuwachs der Finanzausgleichsmasse suggeriert, dem aber letztlich
kein Euro zusätzlich in den Kassen der Kommunen gegenübersteht.
„Alles in allem fällt eine erste Einschätzung des
Gesetzesentwurfs sehr ernüchternd aus“, fasst Brechtel zusammen,
„denn, dass dem Land entgegen aller Beteuerungen genügend
Sparpotential zur Verfügung steht, hat der Rechnungshof erst dieser
Tage wieder in seinem Jahresbericht 2013 aufgezeigt. Als betroffene
Gebietskörperschaft erwarte ich im Interesse aller
rheinland-pfälzischen Kommunen vom Land eine deutliche Korrektur
des Kommunalen Finanzausgleichs nach oben!“ KV Germersheim,
Presse
06.03.2013
Pflegestützpunkte im Landkreis Germersheim: Rückblick und Ausblick
v.l. Sabine Stepp, Reinhard Tenzer, Cordula Aksoy, Annette Fahlbusch, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kristina Fink, Marcus Schaile, Axel Schimsheimer
Erfolgreich haben seit Ende 2008 die AOK
Rheinland-Pfalz/Saarland–Die Gesundheitskasse, die Kreisverwaltung
Germersheim, die Träger der Beratungs- und Koordinierungsstellen
(BEKOs), das Land Rheinland-Pfalz und die Mitarbeiter/innen der
Pflegestützpunkte gemeinsam die Weiterentwicklung der Beratungs-
und Koordinierungsstellen zu Pflegestützpunkten im Kreis
Germersheim vorangetrieben. „Jeder Partner hat seine Funktion und
Aufgaben optimal wahr- und ernst genommen zum Wohle der
Bürger/innen“, so das Fazit der Beteiligten vor Ort.
Als zum 1. Januar 2009 das
Pflegeweiterentwicklungsgesetz (PfWG) und damit der bundesweite
Rechtsanspruch auf Pflegeberatung in Kraft trat, wurde bei der
Errichtung der Pflegestützpunkte in ganz Rheinland-Pfalz an die
seit 1996 flächendeckend bestehende und bestens eingeführte
Struktur der Beratungs- und Koordinierungsstellen (BEKOs)
angeknüpft – so auch im Landkreis Germersheim. Vom Land festgelegt
waren lediglich die Rahmenbedingungen für die Stützpunktarbeit,
„die Einzelheiten bezüglich der Organisation der Pflegestützpunkte
auf regionaler Ebene wurden zwischen den Trägern der
Pflegestützpunkte und den Trägern der Beratungs- und
Koordinierungsstellen vereinbart“, so Kristina Fink von der AOK
Rheinland-Pfalz/Saarland.
Im Landkreis Germersheim hat am 19. Dezember 2008
rheinland-pfalzweit die erste Sitzung einer
Kooperationsgemeinschaft Pflegestützpunkte stattgefunden. Nach
Unterzeichnung der Stützpunktverträge hat sich die
Kooperationsgemeinschaft im Landkreis Germersheim gebildet. Die AOK
Rheinland-Pfalz/Saarland, namentlich Cordula Aksoy, übernahm dabei,
stellvertretend für die weiteren Pflegekassen im Land, die
Federführung.
Im Kreis Germersheim wurden die Beratungs- und
Koordinierungsstellen in Germersheim, Rülzheim, Kandel, und Wörth
zu Pflegestützpunkten weiterentwickelt. Dem Landkreis Germersheim
war dies ein ganz besonderes Anliegen. Im Landespflegegesetz
(LPflegeASG) sieht der Gesetzgeber je 30.000 Einwohner/innen eine
Beratungsstelle/Pflegestützpunkt in Wohnortnähe vor. „Aktuell haben
wir im Kreis Germersheim mit der Bewilligung einer weiteren
0,5-BEKO-Stelle für den Pflegestützpunkt Kandel durch das Land
Rheinland-Pfalz im Januar 2013 dieses Ziel erreicht – zum Wohle der
Bürger/innen und Optimierung der Beratungsbedingungen für die
Mitarbeiter/innen in diesem Einzugsbereich“, berichtet Landrat Dr.
Fritz Brechtel.
„Die Kernaufgaben der Pflegestützpunkte liegen in
der individuellen und qualifizierten Beratung Hilfesuchender und
ihrer Angehörigen. Auch Öffentlichkeitsarbeit, die Entwicklung von
Projekten und die Einbindung bürgerschaftlich engagierter Menschen
sind wichtige Tätigkeitsfelder. Die Pflegestützpunkte beraten
persönlich, trägerunabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter
Wahrung der Schweigepflicht. Die Fachkräfte verfügen neben der
Grundqualifikation als Pflegefachkraft,
Sozialversicherungsfachangestellter oder Sozialarbeiter über eine
Weiterbildung zum Pflegeberater“, so Fink und Marcus Schaile,
Vertreter der BEKO-Träger in der Kooperationsgemeinschaft und
Vorsitzender der Sozialstation Germersheim-Lingenfeld e.V. Von 1996
bis heute haben die Träger der Beratungs- und Koordinierungsstellen
diese wichtige und für den Aufbau der Pflegestützpunkte im Kreis
substanzielle Aufgabe übernommen. „Denn gerade als Pflegedienste
mit christlichem Hintergrund möchten die BEKO-Träger ihre soziale
Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen auch in finanzieller
Hinsicht wahrnehmen und erklärten daher beispielsweise auch wieder
ihre Bereitschaft, die Trägerschaft mindestens bis zum Jahr 2017 zu
übernehmen“, sagte Schaile.
Seit 2006 führt der Landkreis Germersheim gemäß des
Landespflegegesetzes (LPflegeASG) regelmäßig Regionale
Pflegekonferenzen durch. Aufgrund der engen Kooperation der
Geschäftsstelle in Person von Annette Fahlbusch mit den
Pflegestützpunkten waren diese jederzeit in die Vorbereitung und
Durchführung der Pflegekonferenzen eingebunden. Im Rahmen der
Pflegestrukturplanung nach dem LPflegeASG leisteten die
Pflegestützpunkte einen zentralen und richtungsweisenden Beitrag
zum Thema „Entwicklungen und Trends im Versorgungssystem“.
Erfolgreich realisierte gemeinsame Projekte wie die Pflegebroschüre
„Was tun, wenn es alleine nicht mehr geht“, die
LZG-Wanderausstellung und Aktionstage „Demenz ist anders“ oder das
BMFSFJ-Modellprojekt "Gemeinsam älter werden – zu Hause" (2012 –
2014) in Kooperation mit den Gemeinden sind Ergebnisse der
Zusammenarbeit.
„Ältere, pflegebedürftige, kranke oder behinderte
Menschen und ihre Angehörigen sollen im Landkreis Germersheim stets
ein gut funktionierendes und gemeinsam mit allen Trägern
abgestimmtes Beratungsangebot vorfinden, das sie benötigen, um ihre
Lebenssituation mit höchstmöglicher Lebensqualität zu meistern. Das
ist uns allen wichtig und daran werden wir weiter gemeinsam
arbeiten“, sagten Brechtel, Schaile und Fink zu. KV
Germersheim, Presse
06.03.2013
62 Personen erhalten Einbürgerungsurkunde
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Aus 27 Nationen, darunter Marokko, Frankreich,
Polen, Österreich und die Türkei kommen die 62 Personen, die jetzt
ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 5. März 2013
sind sie deutsche Staatsbürger.
Tanja Koch, Leitende Staatliche Beamtin bei der
Kreisverwaltung Germersheim, überreichte im Germersheimer
Bürgersaal die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte ihnen gratulieren
und auch meinen Dank aussprechen, denn Sie bereichern durch Ihre
Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Und
Sie sprechen Deutschland ein sehr großes Kompliment aus. Ihre
Entscheidung zeigt uns, dass Sie sich hier wohlfühlen, eine Heimat
gefunden und Vertrauen zu diesem Staat gefasst haben.“
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von
Karl-Heinz Simon (Klavier) von der Germersheimer Musikschule.
KV Germersheim, Presse
05.03.2013
Nächste Station Landeswettbewerb
Ehrung der Preisträger von „Jugend musiziert“
2013
„Es ist immer wieder beeindruckend welche
hervorragenden musikalischen Leistungen unsere Kinder und
Jugendliche erbringen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Im Rahmen
einer von den Preisträgern selbst gestalteten Feierstunde hat er am
Sonntag, 24. Februar, die Urkunden an die Preisträger von „Jugend
musiziert“ überreicht.
Ca. 90 Kinder und Jugendliche haben am Wettbewerb
„Jugend musiziert“ des Regionalausschusses Südpfalz in Germersheim
teilgenommen. Der Regionalausschuss ist ein Zusammenschluss der
Kommunen Stadt Neustadt, Stadt Landau und der Landkreise Südliche
Weinstraße und Germersheim. Unter der Leitung von Gisela
Krieg-Hildebrand bewerteten zwölf Juroren in der Musikschule
Germersheim die beeindruckenden Leistungen der Bewerber.
16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus dem
Landkreis Germersheim. Davon qualifizierten sich fünf für die
Weiterleitung zum Landeswettbewerb, außerdem gab es weitere drei 1.
Preise, neun 2. Preise und zwei 3. Preise.
Für den Landeswettbewerb empfohlen haben sich in
der Sparte „Violine solo“ Derya Arpaci (Lingenfeld), Sofia Kontaxi
(Hagenbach), in der Sparte „Violoncello solo“ Hans Schröck
(Lingenfeld). In der Sparte „Duo Klavier und ein
Holzblasinstrument“ Olivia Al-Slaiman (Germersheim), sowie in der
Sparte „Gesang Pop“ Ines Vogt (Germersheim).
Preisträger des 1. Platzes in der Sparte „Violine
solo“ wurde Alyssa Sophie Knoll (Wörth), in der Sparte „Kontrabass
solo“ Jonathan Oesterling (Westheim) sowie in der Sparte
„Begleitung Klavier“ Jan Wolf (Germersheim).
2. Plätze erreichten in der Sparte „Violine solo“
Feriha Demir (Germersheim), Esther Luisa Knoll (Wörth), Lea
Menesklou (Rülzheim) sowie Jacqueline Barz (Schwegenheim) mit
Partner Nikolai Weis am Klavier. Ebenso in der Sparte „Duo Klavier
und ein Holzblasinstrument“ Maximilian Hampl (Germersheim) mit
Partnerin Johanna Tratz. In der Sparte „Sängerinnen/Sänger“ konnte
Eliana Schmidt (Westheim) mit Partnerin Luisa Quasebarth ebenso
einen zweiten Platz belegen.
Ein guter 3. Platz wurde von Maria Busch
(Lingenfeld) und Rebecca Schmidt (Freckenfeld) jeweils in der
Sparte „Violine solo“ erreicht. KV Germersheim, Presse
28.02.2013
Für den Ernstfall geprobt
Katastrophenschutzstab des
Landkreises Germersheim kam zusammen – Übungsszenario: extremes
Hochwasser
Um bestmöglich vorbereitet zu sein, hat der
Katastrophenschutzstab des Landkreises Germersheim Mitte Februar
den möglichen Ernstfall geübt. Das Drehbuch sah steigende Pegel am
Rhein vor, die Deiche durchweichten und wurden schließlich
teilweise überflutet.
Rund 40 Mitarbeiter der Verwaltungen, von
Feuerwehr, Polizei, Notärzten, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr
und weitere Fachberater, z. B. Fachleute der SGD, wurden morgens
alarmiert und kamen als Katastrophenschutzstab in der Kreisaula in
Germersheim zusammen. Eingebunden waren auch die Verbandgemeinde-
und Stadtverwaltungen und weitere über- und untergeordnete
Behörden. „Es ist wichtig, dass wir immer wieder den Notfall üben,
um routiniert agieren zu können“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Zunächst mussten vor allem im Südkreis die Deiche
gesichert werden, Teil der Ortschaften Maximiliansau, Berg, Neuburg
und Hagenbach wurden evakuiert. Hilfsorganisationen wurden fiktiv
in Bewegung gesetzt: Deiche verstärken, Sammelunterkünfte
einrichten, Personen evakuieren.
Leiter des Stabes war Alfred Gadinger, der
Büroleiter der Kreisverwaltung Germersheim. Ihm zur Seite stand der
Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon. Bei ihnen liefen die Fäden
zusammen und sie organisierten den Einsatz. Während der Rheinpegel
laut Drehbuch auf über 9.50 m stieg, forderten die Mitarbeiter
Verstärkung bei Nachbarkreisen und dem Land Rheinland-Pfalz an. Sie
verteilten Einsatzkräfte an den vorgegebenen Einsatzstellen. Auch
bei der Bundeswehr wurde nach möglicher Unterstützung angefragt.
Für die Fragen der Einwohner wurde ein Bürgertelefon eingerichtet.
Notunterkünfte für Evakuierte und Sammelplätze für Einsatzkräfte
wurden eingerichtet.
Neben dem Übungsszenario testete der Stab neue
Räume außerhalb des Kreishauses, neue mobile Kommunikationstechnik
und ein neues EDV-Programm. Schnell wurde deutlich, dass mit der
neuen mobilen Technik, Kommunikation des Stabes auch außerhalb des
Kreishauses mit Telefon, Internet und Telefax gewährleistet
ist.
Am Ende der Übung waren über 20.000 Personen aus
gefährdeten Gebieten evakuiert und versorgt, Unterstützung war aus
vielen Landesteilen eingetroffen oder im Anmarsch. Auch die Technik
war auf Herz und Nieren geprüft. „Die Übung hat uns in der
Zusammenarbeit wieder etwas weitergebracht. Mit jedem Mal kennen
wir uns etwas besser und die Abläufe sind bekannt und verbessern
sich. Die neue Technik ist ein großer Gewinn und vereinfacht viele
Aufgaben“, resümiert Gadinger, der, kurz vor dem Ruhestand, zum
letzen Mal eine Übung geleitet hat. KV Germersheim,
Presse
26.02.2013
Hirnforschung trifft Bildung
Von Christine
Stamm
Germersheim- „Medizin für die Bildung“
lautet die Überschrift des Vortragabends mit Professor Dr. Dr.
Manfred Spitzer, Hirnforscher und Chef der Psychatrie der
Uni-Klinik Ulm. Spitzer ist in seinem Fach kein Unbekannter und so
waren die Hörerplätze in der Germersheimer Stadthalle innerhalb
kürzester Zeit belegt. Pädagogen, Lehrer, Erzieher sowie
Unternehmer, Wirtschaftsvertreter, Bürgermeister und der
Germersheimer Landrat zählten zum Publikum der Veranstaltung, die
von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung initiiert wurde.
Spitzer versteht es, mit Wortwitz und einer sehr lebendigen
Vortragsweise der Forschungsergebnisse sein Publikum zu
begeistern.
Laut dem Hirnforscher und seinen Forschungen ist es immens
wichtig ist, bereits in frühesten Jahren zu lernen und sich Wissen
anzueignen. „Bildungsinvestition in früher Kindheit bringt später
eine sehr hohe Rendite“ klärt Spitzer die Teilnehmer aus Pädagogik
und Wirtschaft auf. Und vor allem die letzte Gruppe ist an gut
ausgebildeten und kompetenten Fachkräften interessiert. Professor
Dr. Dr. Spitzer beschreibt dabei die Zeit bis zum 17. Lebensjahr
als die prägendste Zeit und vergleicht Lernen und Wissensaneignung
mit einem Schuhkarton: Dieser ist nach 17 Jahren halb gefüllt mit
Wissen und Erfahrung, die andere Hälfte steht zur Wissensaneignung
für das restliche Leben zur Verfügung. Fazit: Je größer der
Schuhkarton in den ersten 17 Lebensjahren angefüllt wurde, um so
mehr Platz und Kapazität bleibt für den Rest des Lebens. Dies
hänge, so der Hirnforscher, nicht mit der Anzahl der grauen Zellen
im Gehirn zusammen, aber mit den Synapsen, den zahlreichen
Verbindungen von Zelle zu Zelle. Diese werden zahlreicher, je mehr
Wissen und Bildung angeeignet wird. Die Ausprägung der
Verknüpfungen hängt ab vom Gebrauch - alles was wir lernen,
hinterlässt gebrauchsabhängige Spuren. Wissensaneignung und
Bildungsmöglichkeiten sind daher laut Spitzers Ausführungen gerade
in jungen Jahren äußerst wichtig. Und gebildete Leute leben länger,
klärt der Professor auf, zahlreiche Studien hätten dies bewiesen.
Am Beispiel einer 100-jährigen Nonne, die bis zu ihrem Tod sehr
agil und geistig fit war, zeigt Spitzer auf, was im Gehirn
geschieht: Zwar hätte man nach dem Tod der Dame einen deutlichen
Alzheimer-Befund in deren Gehirn diagnostiziert, aber weder die
Mitmenschen noch die Nonne selbst merkten zeitlebens Anzeichen der
Krankheit. Je größer die Menge an Synapsen im Gehirn ist, um so
länger dauert es, bis das Wissen und das Gedächtnis merkbar
abnimmt, so der Uniklinik-Chef und Buchautor.
Fernsehen und
Spielekonsolen dagegen machen dumm und blöd, Facebook asozial,
wirft Spitzer provokant in den Raum. Übermäßiger Fernsehkonsum und
Mediennutzung wie Smartphones und Tablets bewirken laut Spitzer
eine Verminderung des Bildungsgrades. Und auch die
Verabeitungstiefe sei nicht so hoch bei der Wissensaneignung durch
das Internet á la Google, Wikipedia und Co. anstelle des
traditionellen Lernens aus Büchern und der Pflege von sozialen
Kontakten. Dieses erlangte Wissen wird tiefer im Gehirn
abgespeichert. Eher oberflächlich Abgespeichertes gerät auch
schneller wieder in Vergessenheit. Hier führt Spitzer eine
Untersuchung aus China an: Anhand einer Software mussten die
Schüler das Schreiben chinesischer Schriftzeichen nicht mehr per
Hand üben sondern konnten diese per Lauterkennung am Computer
generieren. Degeneriert wurde laut der Studie bei der Hälfte der
Schüler das Vermögen, chinesische Texte überhaupt zu lesen, da sie
diese nicht selbst geschrieben hatten.
Lernen hat den
größten Effekt bereits im frühesten Kindesalter. Daher sei es laut
Professor Spitzer wichtig, dass Kinder bereits in den Genuss von
Bildung kommen und gute Bedingungen für gutes Lernen geschaffen
werden. „Wann werden diese Erkenntnisse endlich angewendet, damit
wir unsere Kinder richtig ausbilden können?“ fragt Landrat Dr.
Fritz Brechtel in seinem Schlusswort in die Runde. Vielleicht ein
Aufruf, die Bildungsarbeit und Wissensvermittlung in den Kitas
stärker zu unterstützen.
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte die Sparkasse
Germersheim-Kandel den Gewinnern des Planspiel-Börse-Wettbewerb
einen Scheck, den die Schüler vom Wörther Europa-Gymnasium gerne
entgegen nahmen. Foto: cs
22.02.2013
Vortragabend mit Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer - Bilderalbum
Umfrage des Beirats für Migration und Integration unter Kunden der Ausländerbehörde
Landrat Brechtel (am Fenster Mitte), rechts davon Ziya Yüksel
Landrat Brechtel und Beiratsvorsitzender
erörtern Ergebnisse vor Ort – Ingesamt zufriedene Kunden
Die Ergebnisse der „Umfrage zur Kundenzufriedenheit
in der Germersheimer Ausländerbehörde“, die der Beirat für
Migration und Integration durchgeführt hat, liegen jetzt vor. Die
darin aufgeführten Punkte haben Landrat Dr. Fritz Brechtel und der
Beirats-Vorsitzende, Ziya Yüksel, Mitte Februar vor Ort in der
Ausländerbehörde in Germersheim erörtert. „Ich bin dankbar für jede
Form von konstruktiver Kritik. Deshalb war es wichtig, die
Umfrageergebnisse des Beirats für Migration und Integration Punkt
für Punkt durchzugehen“, sagte Landrat Brechtel, „Allerdings hat
sich vieles allein durch den Umzug der Behörde in die 17er-Straße
verbessert, einige Ergebnisse haben sich automatisch erledigt.“
140 Personen hatte der Beirat befragt, als die
Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Germersheim noch im
Sparkassengebäude im Germersheim untergebracht war. Mit dem Umzug
hat sich die räumliche Situation deutlich verbessert. Daher spielen
beispielsweise die kritisierte Ausstattung des Wartebereichs oder
Störungen während eines Gesprächs nicht mehr die Rolle.
Saßen die Mitarbeiter früher in einem Großraumbüro,
sind die Büros heute in der Regel nur noch mit zwei Mitarbeitern
besetzt. „Das bringt natürlich deutlich weniger Störungen durch
andere Gespräche und Personen mit sich“, erklärt die Leitende
Staatliche Beamtin, Tanja Koch. Sie ergänzt außerdem: „Inzwischen
wurden auch die internen Abläufe optimiert, sodass inzwischen
Termine vergeben werden können und sich Wartezeiten reduzieren.
Allerdings kommen viele Kunden nach wie vor ohne Terminabsprache.
Hier lässt sich eine Wartezeit nicht vermeiden.“
Weitere Kritikpunkte waren die Verständlichkeit von
Auskünften (15 von 140 Befragten), die Gesamtbearbeitungszeit (34
Befragte) und das Auftreten der Mitarbeiter (26 Personen). Haben
Kunden Schwierigkeiten mit dem Amtsdeutsch, „versuchen wir gerne,
Unverständliches zu erklären“, betont Tanja Koch, „In vielen Fällen
hapert es aber an Deutschkenntnissen. Wir weisen auch stets darauf
hin, dass gerne eine weitere Person zur sprachlichen Unterstützung
hinzugezogen werden kann.“
Wenig Handhabe sieht die Kreisverwaltung bei der
Kritik an der Höhe von Gebühren und den Bearbeitungszeiten. „Da
sind wir zum einen an gesetzliche Vorgaben gebunden, zum anderen
haben Mitarbeiter keine Einflussmöglichkeit auf die
Bearbeitungszeit, z. B. beim Erstellen des elektronischen
Aufenthaltstitel“, so Koch.
„Insgesamt war der Gesamteindruck der Befragten
`zufrieden´ bis `sehr zufrieden´. Das sehe ich grundsätzlich als
Bestätigung dafür, dass die Arbeitsweise der Ausländerbehörde
stimmt. Und tatsächlich würden die Ergebnisse unter den heutigen
Gegebenheiten bestimmt noch besser ausfallen. Aber natürlich nehmen
wir Anregungen jederzeit gerne auf“, so Landrat Dr. Brechtel
abschließend.
Landrat Brechtel und der Vorsitzende des Beirates
für Migration und Integration, Ziya Yüksel, gratulieren den
MitarbeiterInnen sowie Führungskräften der Ausländerbehörde zu
diesem guten Ergebnis. „Sie stellen sich täglich der
Herausforderung, Bundesrechte gegenüber einem Kundenkreis von über
100 Nationalitäten auszuüben. Die Kommunikation mit Menschen
unterschiedlicher Herkunft und vielfältiger Wertevorstellung birgt
in diesem Kontext ein Spannungsfeld an sich“, so Yüksel. In dem
Zusammenhang begrüße der Beirat das Projekt mit der Johannes
Gutenberg-Universität zur Förderung der interkulturellen Kompetenz
in der Kreisverwaltung. Der Beirat habe dies bereits in seiner
Empfehlung aufgeführt, freue sich auf die Weiterentwicklung und
stehe gerne weiter beratend zur Seite.
Bei seinen Empfehlungen an die Behörde weist
Ziya Yüksel auf die besondere integrationspolitische Bedeutung der
Ausländerbehörde hin: „Die Ausländerbehörde ist die zentrale
Behörde für AusländerInnen und erreicht jeden Zuwanderer. Somit
gibt es Chancen und Potenziale, z. B. für die Verbesserung der
Willkommenskultur. Aber auch bei der Organisation der Zuwanderung
und bei der Gewinnung von Fachkräften wird die Behörde auf Grund
des demographischen Wandels ein immer wichtiger werdender Standort-
und Wirtschaftsfaktor.“ Die Ausländerbehörde sei die Visitenkarte
der Region.
„Besonders wichtig war es mir, eine gemeinsame
Plattform zu erarbeiten, die auf gegenseitiges Vertrauen basiert
und den Beginn eines nachhaltigen Dialogs zwischen Ausländerbehörde
und Beirat bildet. Integration ist ein stetiger Prozess, der sich
entwickelt und auf beiderseitige Bereitschaft angewiesen ist“, sagt
der Beiratsvorsitzende. Der Beirat habe mit dieser Umfrage
bewiesen, dass er neben seiner beratenden Funktion auch aktiv zur
Brückenbildung und Verbesserung des gleichberechtigten
Zusammenlebens beitrage. Durch den enormen ehrenamtlichen Einsatz
des Beirates würden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die zu einer
noch besseren Kundenzufriedenheit beitrügen. KV Germersheim,
Presse
20.02.2013
Neu im Verleih des Kreismedienzentrum: iPads für den Schulunterricht
Betty Burk vom Kreismedienzentrum Germersheim und der zuständige Dezernent, Dietmar Seefeldt, testen die neuen iPads
„Lernen mit modernen Medien wird ein immer
wichtigeres Thema, dem sich keiner verschließen kann“, so Dietmar
Seefeldt, Dezernent für Jugend, Bildung und Schulen im Landkreis
Germersheim, „Deshalb ist es wichtig, dass wir über das
Kreismedienzentrum Lehrern und damit den Schülern die Möglichkeit
eröffnen, solche zu nutzen.“
Seit kurzem verfügt das Kreismedienzentrum
Germersheim über 15 Apple-iPads, die an Lehrer für den Einsatz im
Unterricht verliehen werden. Um die Geräte sinnvoll einsetzen zu
können, nahmen jetzt interessierte Lehrer an einer
Einführungsschulung im Kreismedienzentrum teil. Dabei ging es um
Einsatzmöglichkeiten (Produzieren, Informieren, Recherchieren,
Experimentieren, Präsentieren, Demonstrieren, Lernen), um die
Handhabung des Gerätes und um die praktische Anwendung.
Die
teilnehmenden Lehrer zeigten sich von den Anwendungsmöglichkeiten
beeindruckt und entwickelten schon viele Ideen, wie sie die iPads
im Unterreicht einsetzen könnten. „Beeindruckend ist auch, dass man
mit einfachen Mitteln sogar förderbedürftigen Kindern mit dem iPad
helfen kann, sich zu verbessern", sagte ein Teilnehmer im Anschluss
an die Schulung.
Betty Burk, Leiterin des Kreismedienzentrums, weiß,
„dass das Medienzentrum des Kreises Germersheim zu den ersten im
Land Rheinland-Pfalz gehört, das iPads im Verleih hat. Ich denke
auch, dass das Angebot hier sehr gut angenommen wird, da der
technische Fortschritt auch beim Thema Bildung eine immer größere
Rolle spielt.“
Bereits im letzten Jahr schuf das
Kreismedienzentrum GPS-Geräte an, die seitdem ständig von den
Schulen im Kreis gerne ausgeliehen werden.
„Ich freue mich, dass mit den 15 iPads im
Kreismedienzentrum nunmehr die Lehrkräfte im Kreis Germersheim nach
dem Motto `Bildungswege gestalten - das Lernen verändert sich´
vorgehen können. Um den Mehrwert der Tablet-PCs im Unterricht
einzusetzen, ist es unbedingt erforderlich, dass die Lehrerinnen
und Lehrer die nötigen technischen und didaktischen Kenntnisse
dafür mitbringen. Hierzu dient die heutige Einführungsschulung und
ich danke dem Leiter des Medienzentrums Heidelberg, Herrn Helmut
Albrecht, sowie Frau Burk vom Kreismedienzentrum sehr herzlich für
die Durchführung dieser Schulung“, sagte Seefeldt abschließend.
KV Germersheim, Presse
15.02.2013
Landkreis Germersheim mit einem 4. Platz ganz vorne
Landesabfallbilanz 2011 veröffentlicht
Die vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz,
Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz vorgelegte Abfallbilanz
untermauert erneut die hervorragende Position des Landkreises
Germersheim im landesweiten Vergleich.
Mit durchschnittlich 109,6 kg Hausrestabfällen je
Person und Jahr produzierten die Bürger im Landkreis Germersheim 3
kg weniger Restmüll pro Person als im Jahr 2010. Damit ist es der
Abfallwirtschaft gelungen, den viertniedrigsten Restmüll-Wert im
Landesvergleich der Landkreise und Städte zu erzielen.
Die herausragende Position bestätigt sich auch bei
der Recyclingquote der Abfälle aus Haushalten. Hier liegt der Kreis
Germersheim mit einem Prozentsatz von 70,4 % an dritter Stelle im
Vergleich aller rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien
Städte. Während der rheinland-pfälzische Durchschnittswert nur bei
60,1 % liegt.
Betrachtet man die Abfälle zur Verwertung so kommt
man auf rund 81,8 kg Bioabfall pro Einwohner und Jahr. Dies ist
eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 kg je Einwohner.
Bei Papier und Kartonagen ergibt sich ein Wert von 82,6 kg, während
der Glasanteil bei 27,6 kg je Person liegt. Auch bei diesen beiden
Fraktionen hat sich die Recyclingquote im Vergleich zum Vorjahr
erhöht.
Verpackungen, die über den gelben Sack erfasst
werden erreichen einen Wert von 40,4 kg je Person und Jahr und
liegen damit deutlich über der im Landesvergleich durchschnittlich
eingesammelten Menge an Leichtverpackungen.
Dieser sehr positive Eindruck setzt sich auch beim
Vergleich der Abfallgebühren fort. Hier hat sich der Kreis
Germersheim inzwischen einen Platz im unteren Drittel erarbeitet.
Seit dem Jahr 2002 hat der Landkreis bereits fünf Mal die Gebühren
gesenkt trotz höherer Ausgaben durch Baumaßnahmen für die
Stilllegung der Deponie Berg und trotz allgemeiner Lohn- und
Preissteigerungen.
„Die jährliche Statistik des Umweltministeriums
bestätigt, dass wir mit unserer Arbeit in der Abfallwirtschaft auf
dem richtigen Weg sind“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und der
1.Kreisbeigeordnete Benno Heiter, „Der Landkreis Germersheim hat im
landesweiten Vergleich wieder eine der Spitzenpositionen unter
allen 35 rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften eingenommen,
nicht zuletzt aufgrund der engagierten Mitarbeit seiner
Bürger.“
Wer einen Blick in die Landesabfallbilanz werfen
möchte kann dies tun unter www.mwkel.rlp.de unter dem Link
„Abfall“. KV Germersheim, Presse
15.02.2013
Der Ferien- und Freizeitkalender des Landkreises Germersheim für 2013 ist da
Lust auf
erlebnisreiche Ferientage? Dann ist der „Ferien- und
Freizeitkalender 2013“ genau das Richtige. Zum 9. Mal hat das
Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eine umfassende Übersicht
der Kinder- und Jugendarbeit zusammengestellt. Zahlreiche Vereine,
Initiativen sowie freie und kirchliche Verbände waren aufgerufen,
ihre Ferienangebote zur Veröffentlichung in der Broschüre zu
melden. „Das Ergebnis ist nun ein 90-seitiger, im handlichen DIN
A6-Format gehaltener `Ferien- und Freizeitkalender 2013´“, so
Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Der Kalender besitzt ein Inhaltsverzeichnis, das
dem Lesenden einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen
Angebote und Termine verschafft. Neben den Freizeitveranstaltern
aus dem Landkreis sind auch Träger von Angeboten außerhalb des
Kreises genannt. Wichtig war es dem Kreisjugendamt auch Angebote
für Kinder und Jugendliche mit Behinderung,
Kindererholungsmaßnahmen, die beliebten Kinderferienwochen und
sonstige Tagesveranstaltungen in den Ferien aufzunehmen.
Die über 80 genannten Veranstaltungen bieten
vielfältigste Ferienaktivitäten und verteilen sich über den
Landkreis Germersheim bis hin zu Aktivitäten in ganz Europa. Die
kommunalen Jugendpfleger/innen, die Jugendzentren und
Jugendverbände bieten in den Kinderferienwochen (ohne Übernachtung)
annähernd 2000 ganztägige Wochenbetreuungsplätze an. „Die Träger
dieser Maßnahmen haben sich den gesellschaftlichen Veränderungen
angepasst und unterstützen durch ihre zahlreichen Angebote vor
allem Familien, die Berufsleben und Kindererziehung `unter einen
Hut` bringen müssen“, so Jugenddezernent Dietmar Seefeldt.
Im letzten Teil der Broschüre gibt es Angebote
zur Ausbildung und Weiterqualifizierung von Jugendgruppenleitern.
„Mit gezielten Angeboten für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
versuchen wir deren Engagement zu stärken und sie in ihrer Arbeit
zu unterstützen. Ohne deren Hilfe wären viele Angebote und Aktionen
undenkbar, so dass allen ehrenamtlich Engagierten in der Kinder-
und Jugendarbeit ein besonderer Dank gilt“, betont Seefeldt.
Auf den letzten Seiten des Ferienkalenders wird
u. a. auch auf die ausleihbare Hüpfburg des Kreisjugendring
Germersheim e.V. hingewiesen (inkl. Termin der nächsten
Hüpfburgschulung), sowie auf den Spielanhänger „Rappelkiste“ des
Internationalen Bundes Germersheim.
Der „Ferien- und Freizeitkalender 2013“ kann in den
Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen, in Jugendtreffs und bei
der Kreisverwaltung Germersheim (auch als PDF-Datei unter www.kreis-germersheim.de)
abgeholt werden. Weitere Informationen beim Kreisjugendamt,
Jeanette Zikko, Tel.: 07274/53-372 oder E-Mail j.zikko@kreis-germersheim.de.
14.02.2013
Franz Lochner in den Ruhestand verabschiedet
Franz
Lochner wurde von Landrat Dr. Fritz Brechtel im Rahmen einer
kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.
Zuerst war Franz Lochner bei der
Landesfinanzdirektion Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen tätig. Im
Frühjahr 1978 wurde Franz Lochner nach seinem Studium als
Sozialarbeiter im Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim
eingestellt. Seither war er als Sozialarbeiter im Bereich
Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes beschäftigt. Zu seinen aufgaben
gehörten unter anderem Beratungsgespräche, Teilnahme an
Haftprüfungsterminen, Gerichtsverhandlungen sowie Kontakte mit
Strafgefangenen in der Jugendstrafanstalt und Beratungen in
Krisensituationen.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm für seine
engagierte Arbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Den
Glückwünschen schlossen sich auch Büroleiter Alfred Gadinger und
der Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an. KV Germersheim,
Presse
14.02.2013
Landrat Brechtel appelliert an Land, das Erfolgsmodell BBS-Bistro weiter zu unterstützen
„Das
BBS-Bistro ist eine hervorragende Einrichtung, die der Landkreis
von Anfang an unterstützt. Nachdem das Land überraschenderweise
angekündigt hat, das BBS-Bistro nicht weiter zu fördern, suchen wir
nun das persönliche Gespräch auf Ministerebene. Wir möchten auf
alle Fälle das BBS-Bistro weiterführen, benötigen jedoch weiterhin
die Unterstützung des Landes“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Der Landkreis unterstützt das Projekt von Beginn
an, zuletzt als Projektträger, mit einem außerordentlichen
administrativen Aufwand. Es wurden und werden von der
Kreisverwaltung fortlaufend u. a. aufwendige Abstimmungen mit
Schule, Sponsoren, möglichen Zuschussgebern, Fach- und
Aufsichtsbehörden, Personal, Betrieben etc. geführt, die zum
Gelingen und Fortbestand des BBS-Bistros maßgeblich beitragen.
In den ersten beiden Jahren wurde das BBS-Bistro im
Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Equal aus Mittel des
Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. „Nachdem dieses Programm
auslief, übernahm dankenswerterweise der gemeinnützige Verein Star
Care für weitere drei Jahre den Hauptteil der Förderung und der
Kreis die Trägerschaft als Arbeitgeber der Projektmitarbeiterinnen
sowie die restlichen Finanzanteile“, erklärt Brechtel.
Insgesamt wird für die Projektklasse pro Schuljahr
mit Kosten in Höhe von rund 60.000 Euro gerechnet. Beispielsweise
förderte das Land das BBS-Bistro für die Schuljahre 2011/2012 sowie
2012/2013 wieder über den ESF mit jährlich etwa 25.000 Euro. Damit
können die Personalkosten gedeckt werden. Der Landkreis trägt je
ca. 20.000 Euro, z. B. für Räume und Ausstattung. Rund je 10.000
Euro finanzieren sich durch den Verkauf des Essens, dazu müssen
dann noch Kosten u. a. für Lehrerstunden gerechnet werden.
Star Care unterstützt inzwischen die an das
Erfolgsmodell BBS-Bistro angelehnte Projektklasse „Holz- und
Metallbau“. Beide Projekte arbeiten erfolgreich und verhelfen
lernschwachen Schülern zum Schulabschluss.
Für das Schuljahr 2013/14 hatte der Landkreis das
BBS-Bistro beim Land erneut zur Förderung angemeldet. „Damit
erklärte der Landkreis wieder seine ausdrückliche Bereitschaft, die
Unterstützung und Mitfinanzierung des BBS-Bistros im bisherigen
Umfang zu tragen. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese
Projektanmeldung zum äußersten Bedauern aller Beteiligten hier vor
Ort aber nicht berücksichtigt und somit seine Mitverantwortung
gegenüber diesem vorbildlichen und notwendigen Projekt völlig
überraschend eingestellt“, so Brechtel, „Der Kreis hat dieser
Absage widersprochen und das Land aufgefordert, eine Förderung des
Projektes BBS-Bistro für das Schuljahr 2013/2014 im bisherigen
Umfang zu gewährleisten. Vom Land Rheinland-Pfalz fehlt leider bis
heute diese Zusage.“
Landrat Dr. Fritz Brechtel kann angesichts der
Erfolge der Produktionsklasse die ablehnende Haltung des Landes
nicht nachvollziehen. Das BBS-Bistro motiviert lernschwache
Schülerinnen und Schüler durch berufsorientierte Projektarbeit und
bietet ihnen die letzte Chance zum erfolgreichen Schulabschluss.
Die hohen Abschlussquoten von bis zu 75 % sprächen dabei für sich.
„Das BBS-Bistro entspricht somit idealtypisch der Zielsetzung `Kein
Schüler ohne Abschluss´“, betont Brechtel, „Anstatt die Förderung
zu stoppen, wäre das Land gut beraten, dieses Projekt als
best-practice-Beispiel als Regelangebot einzuführen. Nicht nur in
Germersheim, sondern auch an anderen geeigneten Schulen. Der Kreis
jedenfalls wird sich auch weiterhin für die Fortführung des
BBS-Bistros einsetzten.“ KV Germersheim, Presse
13.02.2013
Änderung im Freizügigkeitsgesetz: Keine Bescheinigung mehr nötig
Ende Januar ist eine Änderung des
Freizügigkeitsgesetzes EU in Kraft getreten: Ab sofort werden keine
Bescheinigungen über das gemeinschafts-rechtliche Aufenthaltsrecht
(Freizügigkeitsbescheinigungen) mehr ausgestellt. Durch die
Gesetzesänderung soll eine Verringerung des bürokratischen
Aufwandes erreicht werden. Das teilt die Kreisverwaltung
Germersheim mit.
Konkret bedeutet dies, dass die Ausübung eines
Rechtes oder die Erledigung von Verwaltungsformalitäten unter
keinen Umständen vom Besitz einer Freizügigkeitsbescheinigung
abhängig ist, wenn das Recht durch ein anderes Beweismittel (z.B.
Arbeitsvertrag oder Belege über selbständige Tätigkeit oder
Nachweise über ausreichende Existenzmittel und Krankenversicherung)
nachgewiesen werden kann. De facto oblag es bereits vor dem Wegfall
der Freizügigkeitsbescheinigung den jeweiligen Behörden, bei der
Bearbeitung von Anträgen festzustellen, ob ein Freizügigkeitsrecht
vorliegt.
Auch die Aufnahme einer Beschäftigung war und ist
allen Unionsbürgern und Angehörigen der EWR-Staaten ohne
Freizügigkeitsbescheinigung gestattet. Bulgarische und rumänische
Staatsangehörige benötigen für die Aufnahme einer Beschäftigung
noch bis 31.12.2013 in der Regel eine Arbeitserlaubnis-EU von der
Bundesagentur für Arbeit, aber keine Freizügigkeitsbescheinigung.
KV Germersheim, Presse
Information zum Wegfall der
Freizügigkeitsbescheinigung
Keine Auswirkungen auf
Freizügigkeitsrechte
Bezug nehmend auf die zum 29.01.2013 in Kraft
getretene Änderung des Freizügigkeitsgesetzes EU werden ab sofort
keine Bescheinigungen über das gemeinschafts-rechtliche
Aufenthaltsrecht (Freizügigkeitsbescheinigungen) mehr
ausgestellt.
Durch die Gesetzesänderung soll eine Verringerung
des bürokratischen Aufwandes erreicht werden, die
Freizügigkeitsrechte von Unionsbürgern (Staatsangehörige der
EU-Mitgliedsstaaten) und Angehörigen der EWR-Staaten (Island,
Liechtenstein und Norwegen) bleiben jedoch unverändert
bestehen. Zur Ausübung von Rechten oder zur Erledigung von
Verwaltungsformalitäten war die (ohnehin nur deklaratorische)
Freizügigkeitsbescheinigung im Übrigen schon bisher nicht
erforderlich.
Besitz einer Freizügigkeitsbescheinigung nicht
nötig
Hierzu wird auf die als „Unionsbürgerrichtlinie“
bezeichnete Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und
des Rates vom 29.04.2004 hingewiesen, welche die Bedingungen für
das Recht auf Freizügigkeit und Aufenthalt innerhalb der
Europäischen Union regelt.
Artikel 25 dieser Richtlinie bestimmt, dass die
Ausübung eines Rechtes oder die Erledigung von
Verwaltungsformalitäten unter keinen Umständen vom Besitz einer
Freizügigkeitsbescheinigung abhängig gemacht werden darf, wenn das
Recht durch ein anderes Beweis-mittel (z.B. Arbeitsvertrag oder
Belege über selbständige Tätigkeit oder Nachweise über ausreichende
Existenzmittel und Krankenversicherung) nachgewiesen werden kann.
Bereits vor dem Wegfall der Freizügigkeitsbescheinigung oblag es
somit den jeweiligen Behörden, bei der Bearbeitung von Anträgen
selbst festzustellen, ob ein Freizügigkeitsrecht vorliegt.
Auch die Aufnahme einer Beschäftigung war und ist
allen Unionsbürgern und Angehörigen der EWR-Staaten ohne
Freizügigkeitsbescheinigung gestattet. Bulgarische und rumänische
Staatsangehörige benötigen für die Aufnahme einer Beschäftigung
noch bis 31.12.2013 in der Regel eine Arbeitserlaubnis-EU von der
Bundesagentur für Arbeit, aber keine
Freizügigkeitsbescheinigung.
Ersatzloser Wegfall
Die Freizügigkeitsbescheinigung ist
ersatzlos entfallen, weshalb die Ausländerbehörde auch keine
anderen Bescheinigungen über ein vorliegendes Freizügigkeitsrecht
ausstellt. Sollten Sie aufgefordert werden, eine Bestätigung der
Ausländerbehörde über ein bestehendes Freizügigkeitsrecht
vorzulegen, verweisen Sie bitte auf dieses Hinweisblatt.
13.02.2013
„Gemeinsam älter werden – Zuhause“
von links: Reinhard Scherrer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hagenbach, Annette Hieber, Kreisverwaltung Germersheim, Erster Stadtbeigeordneter Karl Münzing, Hagenbach, Beigeordneter Bruno Fried, Berg, Roland Prütting, Scheibenhardt, und Ortsbürgermeister Thorsten Pfirmann
Mehr als 450 Bürger/innen beteiligten sich in
der Modellverbandsgemeinde Hagenbach
Die Beteiligung der Bürgerschaft war
grundlegendes Element der Bestandsaufnahme in der
Modellverbandsgemeinde Hagenbach im Projekt „Gemeinsam älter werden
– Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“. Insgesamt waren mehr als
450 Bürger und Bürgerinnen im Start-Workshop, den
Leitfadengesprächen und in den Bürgerforen beteiligt. Am 23.01.2013
fand im Kulturzentrum Hagenbach die Abschlusspräsentation der
Ergebnisse durch das Planungsbüro transfer, Wittlich, und die
Übergabe an die Gemeinden bzw. die Koordinatorin des Netzwerks
Seniorenbeauftragte statt.
„Wir sind erfreut über die vorbildliche
Organisation, die weit über den Erwartungen liegende Resonanz und
das hohe Engagement, mit dem alle Interessierten und Beteiligten
die Möglichkeit zum Austausch in und für Ihre Gemeinde wahrgenommen
haben“, so Landrat Dr. Brechtel, Verbandsbürgermeister Scherrer und
die Ortsbürgermeister, „Dies ist insbesondere deshalb so
erfreulich, weil damit zum einen die vielen guten Ansätze in den
Gemeinden ermittelt und wertgeschätzt werden können, zum anderen,
weil das gemeinsame und abgestimmte Vorgehen von Kreis,
Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden in Kooperation mit dem
Planungsbüro ein Erfolgsmodell ist, mit dem Ressourcen gebündelt
und für alle nutzbar gemacht werden können. In einem Prozess wie
der Bestandsaufnahme wächst Vertrauen vor Ort, eine zentrale Basis
für "gemeinsam älter werden – Zuhause". Ehrenamtliche
Seniorenbeauftragte sind dabei unverzichtbare
Ansprechpartner/innen, Koordinator/innen und Multiplikatoren.“
Die Ergebnisse geben einen Überblick darüber,
was in den Gemeinden vorhanden ist, was bereits heute hilft und was
fehlt bzw. verbessert werden kann. Diese Informationen sind wichtig
für die weiteren Planungen der Gemeinde. Ebenso stehen sie der/dem
ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten und dem fachlich begleiteten
Netzwerk Seniorenbeauftragte zur Verfügung, das in den kommenden
Wochen unter der Moderation der Netzwerkkoordinatorin Jutta Wegmann
seine Arbeit aufnehmen wird.
In allen Gemeinden bereichert eine Vielzahl von
Vereinen das kulturelle, soziale und sportliche Gemeinschaftsleben.
Noch unterstützen und helfen sich Familien und Nachbarschaften
gegenseitig. Für die Zukunft der Gemeinden muss jedoch das
Miteinander stärker gestaltet werden. Von zentraler Bedeutung sind
dabei "Kontaktpersonen oder Anlaufstellen". Dies wird in Berg,
Hagenbach und Scheibenhardt formuliert. Hier existieren noch keine
formal-organisatorischen Strukturen nachbarschaftlicher Hilfen. Die
Gemeinde Berg hat sich daher als Ziel gesetzt, einen Bürgerverein
zu gründen und in Scheibenhardt wird 2013 ein Bürgerforum
stattfinden. In Neuburg bietet der Bürgerverein bereits
entsprechend organisierte Hilfen an. Demzufolge steht hier vor
allem die Verbesserung der Kommunikation zwischen Verein(en) und
Bürgerschaft im Vordergrund. Außerdem ist die Erweiterung
zukünftiger Leistungen im Bereich Wohnen, der Tagesbetreuung älter
Menschen und Mobilität ein wichtiges Ziel.
Die Sicherstellung der alltäglichen Versorgung
ist den Bürger/innen der Stadt Hagenbach und der Gemeinde Neuburg
wichtig. Aufgrund der städtischen Entwicklung wünschen sich die
Teilnehmenden aus Hagenbach eine Belebung der Innenstadt. In
Neuburg war zum Zeitpunkt des Bürgerforums der Erhalt der
ortsansässigen Arztpraxis und die für 2013 anstehende Eröffnung
eines Lebensmittelladens besonderes Anliegen der Gemeinde.
In allen Gemeinden wurden vielfältige Ziele,
Maßnahmen und Themen im Prozess erarbeitet. Die Bürger und
Bürgerinnen der Modellgemeinden haben sich auf den Weg gemacht und
sich des Themas „Gemeinsam älter werden – Zuhause: Heute, morgen
und in Zukunft“ angenommen. In jeder Gemeinde finden sich
Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, im Team oder selbst als
Seniorenbeauftragter im Projekt mitzuwirken. KV Germersheim,
Presse
11.02.2013
Wohnraumförderung 2013
Bauen, kaufen, modernisieren in Rheinland-Pfalz
für 1,7 Prozent
Das Land Rheinland-Pfalz hat für die Programme der
sozialen Wohnraumförderung die Haushaltsmittel für das Programmjahr
2013 freigegeben. Darauf weist die Kreisverwaltung Germersheim hin.
Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) setzt
diese Förderprogramme um. Ab sofort können Anträge für
Wohneigentums-, Mietwohnungsbau- und Modernisierungsmaßnahmen
gestellt werden.
Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und
Wohnungen sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land
Rheinland-Pfalz mit Zinsgarantien für Darlehen. Die Konditionen
haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Zinssatz
beträgt in den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt
sich um eine einkommensabhängige Förderung.
Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann
eine Zinsgarantie für ein Darlehen in Höhe von 460 Euro pro
Quadratmeter Wohnfläche bei der Hausbank zu einem Zinssatz von 1,7
Prozent jährlich beantragen. Der Förderkatalog umfasst unter
anderem energiesparende Maßnahmen, barrierefreie Maßnahmen sowie
die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts.
Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch
Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen
Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an.
Für die Finanzierung des Baus von Mietwohnungen
können zinsgünstige Baudarlehen aus dem Mietwohnungsprogramm des
Landes Rheinland-Pfalz beantragt werden.
Informationen erteilt die Kreisverwaltung
Germersheim, Heinrich Kindler, Tel. 07274/53290, E-Mail:
h.kindler@kreis-germersheim.de
und Annika Bolleyer, Tel. 07274/53286, E-Mail: a.bolleyer@kreis-germersheim.de.
Ansprechpartner für alle Fragen der
Wohnraumförderung ist die Investitions- und Strukturbank
Rheinland-Pfalz (ISB), Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon
06131/6172-1991, E-Mail: wohnraum@isb.rlp.de. Weitere
Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de.
06.02.2013
Problemmüllfahrzeug wieder auf Tour
Ab dem 16. Februar tourt das Problemmüllfahrzeug
wieder durch den Kreis Germersheim. Auch alte und defekte
Kleinelektrogeräte werden am Problemmüllfahrzeug angenommen. Alle
Standorte und Termine des Problemmüllfahrzeuges sind im
Abfallkalender zu finden oder im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft unter
der Rubrik Problemmüll.
Zum Problemmüll zählen u. a. Farben, Lacke,
Lösungsmittel, Haushaltschemikalien, Leuchtstoffröhren,
Energiesparlampen, nicht vollständig entleerte Spraydosen sowie
Pflanzenschutzmittel.
Aus Gründen der Sicherheit sollten die
Problemstoffe keinesfalls einfach am zentralen Sammelort
abgestellt, sondern nur persönlich am Schadstoffmobil abgegeben
werden. Altöl wird bei der Sammlung nicht angenommen. Seit 1. Juli
1987 müssen Verkäufer von Motoren- und Getriebeöl das Altöl von
ihren Kunden kostenlos zurücknehmen. Eine zentrale
Altölannahmestelle für den Kreis Germersheim befindet sich
weiterhin bei Fa. SITA Süd GmbH in Rülzheim.
Alte Dispersionsfarben gehören zum Restmüll und
können daher bei der Problemmüllsammlung nicht angenommen werden.
Sobald sie eingetrocknet sind kann man sie über die graue Tonne
entsorgen. Der leere Farbeimer kann im Gelben Sack zur Abholung
bereitgestellt werden.
Neben der mobilen Sammlung kann Problemmüll auch
bei der zentralen Sammelstelle des Landkreises in Rülzheim
abgegeben werden. Sie befindet sich bei Firma SITA Süd GmbH,
Mozartstraße 27. Geöffnet ist sie von Montag bis Freitag von 8 bis
12 und von 12.45 bis 16.15 Uhr und samstags von 8 bis 12.45
Uhr.
Gewerbliche Problemabfälle werden bei der mobilen
Sammlung nicht angenommen. Sie sind über die SAM
(Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH),
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 34, 55130 Mainz, Tel. 06131/98298-0
oder -59, zu entsorgen.
Zu den Kleinelektrogeräten, die im Rahmen der
Problemmüllsammlung angenommen werden zählen Klein-Elektrogeräte
wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparate, Tischgrills,
Kaffeemaschinen, Staubsauger, Toaster, Mixer, elektrische
Zahnbürsten, Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele
Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs,
Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player. Fernseher und
Kühlschränke werden nach schriftlicher Anmeldung per Postkarte, Fax
oder E-Mail bei Fa. SITA vor Ort abgeholt. Anschrift, Mail-Adresse
und Fax-Nummer von Fa. SITA, Rülzheim sind im Abfallkalender zu
finden.
Problemmüllsammlung 1. Halbjahr 2013 im Landkreis
Germersheim
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Datum
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Sammlungsort und -platz
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Uhrzeit
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Sa. 16.02.2013
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Lustadt, Am Bahnhof (Bahnhofstr.)
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08.00 - 10.00 Uhr
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Bellheim, Festplatz (Jahnstr.)
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11.00 - 13.00 Uhr
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Sa. 23.02.2013
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Hagenbach, Festplatz
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08.00 - 10.00 Uhr
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Wörth, Messplatz (Parkplatz Festhalle)
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11.00 - 13.00 Uhr
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Mo. 25.02.2013
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Maximiliansau, Parkplatz unter der
Rheinbrücke
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09.00 - 10.30 Uhr
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Neuburg, Rathausplatz
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11.00 - 12.00 Uhr
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Berg, Gemeinschaftshalle (Waldstraße)
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13.00 - 14.00 Uhr
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Scheibenhardt, Sportplatz (Maxstraße)
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14.30 - 15.30 Uhr
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Di. 26.02.2013
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Schwegenheim, Kerweplatz (Jahnstraße)
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09.00 - 10.30 Uhr
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Freisbach, Am Feuerwehrgerätehaus
(Hauptstraße)
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11.00 - 12.00 Uhr
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Weingarten, Dorfplatz (Schulstraße)
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13.00 - 14.00 Uhr
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Westheim, Am Bürgerhaus (Schulstraße)
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14.30 - 15.30 Uhr
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Mi.27.02.2013
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Zeiskam, Parkplatz Fuchsbachhalle
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09.00 - 10.30 Uhr
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Knittelsheim, Dorfgemeinschaftshaus
(Ludwigstraße)
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11.00 - 12.00 Uhr
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Ottersheim, Raiffeisen (Ludwigstraße)
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13.00 - 14.00 Uhr
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Hördt, Bauhof (Rheinaue)
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14.30 - 15.30 Uhr
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Do. 28.02.2013
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Sondernheim, Bahnhof (Germersheimer Straße)
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09.00 - 10.30 Uhr
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Neupotz, Parkplatz beim Friedhof
(Friedhofstraße)
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11.00 - 12.00 Uhr
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Leimersheim, Feuerwehrgerätehaus
(Hirtenhäuser)
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13.00 - 14.00 Uhr
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Kuhardt, Rheinberghalle (Am Rheinberg)
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14.30 - 15.30 Uhr
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Fr. 01.03.2013
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Rheinzabern, Marktplatz (Bahnhofstaße)
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09.00 - 10.30 Uhr
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Hatzenbühl, Wiegehalle (Industriestraße)
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11.00 - 12.00 Uhr
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Erlenbach, Sportplatz
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13.00 - 14.00 Uhr
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Steinweiler, Kerweplatz Hauptstraße
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14.30 - 15.30 Uhr
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Sa. 02.03.2013
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Jockgrim, Bürgerpark (Daimlerstraße)
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08.00 - 10.00 Uhr
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Kandel, Stadionvorplatz (Bienwaldstadion
Jahnstraße)
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11.00 - 13.00 Uhr
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Mo. 04.03.2013
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Winden, Parkplatz vor dem Spielplatz „Am
Sportplatzweg“
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09.00 - 10.00 Uhr
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Minfeld, Parkplatz Grundschulturnhalle,
Raiffeisenstraße
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10.30 - 11.30 Uhr
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Freckenfeld, Gräfenberghalle
(Raiffeisenstraße)
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12.30 - 13.30 Uhr
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Schaidt, An der Sporthalle (Waldstraße)
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14.00 - 15.00 Uhr
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Büchelberg, Festplatz (Parkplatz
Mehrzweckhalle)
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15.30 - 16.30 Uhr
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Sa. 16.03.2013
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Lingenfeld, Goldberghalle (Humboldtstraße)
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08.00 - 10.00 Uhr
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Germersheim, LKW-Parkplatz am Ende der
Waldstraße
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11.00 - 13.00 Uhr
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04.02.2013
Katharina Schloß als Leiterin der VHS Neupotz verabschiedet
Wechsel bei der vhs-Leitung in Neupotz: (v.re.) Rainer Schaust, Emil Heid, Karin Träber, Andrea Kalesse (vorne), Katharina Schloß, Uwe Schwind.
Andrea Kalesse tritt Nachfolge an
Nach vier Jahren als Leiterin der Volkshochschule
Neupotz wurde Katharina Schloß in einer kleinen Feierstunde in
Neupotz im Haus „Leben am Strom“ verabschiedet.
Ortsbürgermeister Emil Heid eröffnete die
Verabschiedung und hob in seiner Rede vor allem den Synergieeffekt
zwischen Bücherei und Volkshochschule hervor.
Frau Schloß, die gleichzeitig Leiterin der
Volkshochschule und Leiterin der Gemeindebücherei Neupotz war,
erreichte dadurch wechselseitig die Zielgruppe der jeweils anderen
Einrichtung (jüngere Menschen - Bücherei und ältere Menschen -
VHS).
Ebenfalls Dankesworte sprach der Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Jockgrim, Uwe Schwind, der Frau Schloß menschliche
und kompetente Zusammenarbeit bescheinigte. Die Wertschätzung der
Volkshochschule im Bereich der Verbandsgemeinde Jockgrim ließe sich
daran erkennen, dass jede Ortsgemeinde ihre eigene
Weiterbildungseinrichtung habe.
In Vertretung des Landrates Dr. Fritz Brechtel,
Vorsitzender der Kreisvolkshochschule Germersheim, dankte Rainer
Schaust (Fachbereichsleiter Schulen und Bildung) Frau Schloß
herzlich und überreichte ihr ein Buchpräsent.
Karin Träber, Leiterin der Kreisvolkshochschule
Germersheim, würdigte in ihrer Ansprache die Arbeit von Frau
Schloß. Sie betonte, dass anhand belegbarer Zahlen das Angebot der
VHS Neupotz innerhalb dieser vier Jahre gestiegen sei und
mittlerweile Stressbewältigungs- und Kreativkurse fester
Bestandteil des Weiterbildungsangebotes in der Gemeinde Neupotz
seien.
Gleichzeitig wurde Andrea Kalesse als neue Leiterin
in ihr Amt als Leiterin der örtlichen Volkshochschule Neupotz
eingeführt. Sie war vom Gemeinderat Neupotz vor einigen Wochen
einstimmig in dieses Amt gewählt worden und erhielt nun aus den
Händen von Rainer Schaust die Bestellungsurkunde. Er wünschte ihr
für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und sei sich sicher, dass die
Arbeit in der Volkshochschule Neupotz weiterhin erfolgreich sein
werde. KV Germersheim, Presse
01.02.2013
Gute Schulkindbetreuung im Landkreis auch zukünftig sichern
Kreisverwaltung im Gespräch mit den Zuständigen
vor Ort
Die erste Gesprächsrunde der Kreisverwaltung mit
den Leitungen und Trägern der Schulkind betreuenden Institutionen
in den Gemeinden vor Ort ist abgeschlossen.
Landrat Brechtel fasst das bisherige Ergebnis
zusammen: „Es hat sich bestätigt, dass es im Landkreis Germersheim
generell eine sehr gute Schulkindbetreuung gibt. In jedem Ort gibt
es mindestens ein Angebot, in etlichen Orten gibt es mehrere
unterschiedliche Angebote nebeneinander, die teilweise miteinander
konkurrieren.“
Die besondere Herausforderung wird in den nächsten
Jahren sein, die Betreuung der Schulkinder nachhaltig zu sichern.
Dies soll mit dem Ausbau des Angebots der Betreuenden Grundschule
und mit weiteren Ganztagsschulen im Grundschulbereich ermöglicht
werden. Dazu wird die Kreisverwaltung die Gespräche auf der
örtlichen Ebene auch in Zukunft weiterführen.“
Die Horte haben ihre Unterstützung zugesagt und
werden im Frühjahr eine Bedarfserhebung bei den Eltern über deren
tatsächlichen Betreuungsbedarf machen und diese dann in die
gemeinsame Planung mit einbringen.
Die Leiterin des Jugendamtes, Sabine Heyn, ergänzt:
„Klar erkennbar ist, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen steigt
und dieser nur durch ein differenziertes Angebot abzufangen ist.
Die ausschließliche Erhöhung von Hortplätzen steht dabei nicht zur
Diskussion. Vielmehr geht es darum die derzeitigen Horte sinnvoll
zu nutzen und die Bedarfe durch ein Miteinander von Ganztagsschule,
Betreuender Grundschule und Hortangebot zu decken.
Die Gespräche vor Ort haben gezeigt, dass es
durchaus Möglichkeiten gibt, ein solches differenziertes Angebot
aufzubauen. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung von
Landkreis, Gemeinden und Trägern, damit es auch in Zukunft gelingt,
die Schulkinder adäquat zu betreuen.“
Ergebnisse aus den einzelnen Gesprächen:
Ganztagsschulen haben ein gutes Angebot
Das Angebot der Ganztagsschule muss für die Eltern
bekannter gemacht werden, daher wird es Elterninfoabende der
Ganztagsschulen geben.
Derzeit hemmen Vorbehalte und teilweise auch
Falschinformationen Eltern noch, ihr Kind an einer GTS anzumelden.
Diese Vorurteile gilt es nun abzubauen.
Betreuungsbedarfe sind unterschiedlich
Der Bedarf an Betreuung ist vielfältig und
unterschiedlich. Nicht alle Hortplätze werden ganztägig und
regelmäßig genutzt. Die Ferienangebote werden von Eltern gerne
angenommen; hier ergibt sich auch für Nicht-Hortkinder ein Bedarf,
der durch Angebote der Jugendpflege vor Ort abgedeckt werden
kann.
Die unterschiedlichen Betreuungsbedarfe müssen
künftig stärker in der Planung und Vergabe der Betreuungsplätze
berücksichtigt werden. Dazu wird es in den Horten Elternumfragen
geben.
Unterstützung der Schulen bei der Einrichtung
einer Ganztagsschule
An einigen Standorten gibt es noch Handlungsbedarf
zur Einrichtung von Ganztagsschulen. Hier wird es Gespräche mit
Politik, Schulen und Verwaltung geben, wie eine Einrichtung vor Ort
gelingen und unterstützt werden kann.
„Ziel ist es, die Schulkindbetreuung vor Ort
entsprechend des örtlichen Bedarfs nachhaltig zu sichern. Hierzu
müssen die Betreuungsbedarfe differenziert erfasst und mit Hilfe
schulischer und außerschulischer Betreuungsangebote abgedeckt
werden. Wir sind auf einem guten Weg. Durch gemeinsame Planungen
und Anstrengung aller in den Gemeinden Beteiligten (Politik,
Schule, Jugendhilfe) wird es gelingen, die Schulkindbetreuung
nachhaltig zu sichern. Daran werden alle gemeinsam arbeiten“, so
der Landrat abschließend. KV Germersheim, Presse
01.02.2013
Bildungs- und Teilhabepaket findet immer größeren Anklang
Über 3200 Einzelleistungen wurden 2012
beantragt
„Immer mehr Familien aus dem Landkreis Germersheim
nehmen Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket in Anspruch“,
berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Waren es 2011 rund 1.620
Einzelleistungen mit einer Gesamtsumme von ca. 142.200 Euro, wurden
2012 rund doppelt so viel Einzelleistungen (rund 3.230) in Höhe von
rund 281.800 Euro gezählt.“
Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes stehen
grundsätzlich Kindern und Jugendlichen in Bedarfs- bzw.
Haushaltsgemeinschaften zu, die Leistungen zur Sicherung des
Lebensunterhalts nach dem SGB II, dem SGB XII oder § 2
Asylbewerberleistungs-gesetz erhalten. Berechtigt sind auch Kinder
und Jugendliche, für die Wohngeld oder Kindergeldzuschlag gewährt
wird.
Der weit überwiegende Anteil der Einzelleistungen
im Kreis Germersheim entfiel im Jahr 2012 mit etwa 83 % auf Kinder
in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II.
„Vorrangiges Ziel des Bildungs- und Teilhabepakets
ist es, Kindern aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit zu
geben, Lern- und Freizeitangebote zu nutzen und ihnen so bessere
Bildungs- und Entwicklungschancen zu eröffnen“, so der Dezernent
für Jugend, Soziales und Schulen, Dietmar Seefeldt.
Das Bildungs- und Teilhabepaket regelt die
finanzielle Unterstützung für ein- oder mehrtägige Schul- und
Kitaausflüge, die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf, die
Schülerbeförderung, eine angemessene Lernförderung, die
gemeinschaftliche Mittagsverpflegung sowie Leistungen zur Teilhabe
am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft, z. B.
Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht, Teilnahme an
Ferienfreizeiten.
„Inzwischen sind diese Leistungen bei den
berechtigten Familien bekannt und werden gerne genutzt“, weiß Karin
Kaltenbach, Fachbereichsleiterin „Soziale Hilfen“ bei der
Kreisverwaltung Germersheim.
2012 machte mit rund 99.400 Euro, etwa 35 % der
gesamten Leistungssumme, der persönliche Schulbedarf den größten
Teil der Leistungen aus. Dem folgt unmittelbar mit rund 98.400 Euro
(ebenfalls rund 35 % der gesamten Leistungssumme) die
gemeinschaftliche Mittagsverpflegung. Unterstützungen zu
Schulausflügen und mehrtägige Klassenfahrten wurden 2012 mit einem
Anteil von etwa 17 % der Gesamtleistungen (rd. 47.800 Euro)
nachgefragt. Die Ausgaben für Lernförderung (rund 11.300 Euro) und
Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (rund 12.700 Euro)
machten jeweils unter 5 % der gesamten Leistungssumme aus.
Der Anspruch auf Schülerbeförderung ist durch
landesrechtliche und kommunale Regelungen bereits weitgehend
gewährleistet, so dass dieser als Leistung der Bildung und Teilhabe
nur selten ergänzt werden muss. Diese Leistungen betrugen in 2012
rund 1.000 Euro.
Landrat Brechtel: „Das Bildungspaket fördert und
unterstützt Kinder und junge Erwachsene aus Familien mit geringem
Einkommen. Oftmals lässt es die finanzielle Situation von Familien
nicht zu, dass die Kinder beispielsweise einen Sportverein
besuchen, am gemeinsamen Mittagessen in der Schule teilnehmen oder
bei Ausflügen und Klassenfahrten dabei sind. Durch das Bildungs-
und Teilhabepaket gibt es für Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene neben dem Regelbedarf weitere Fördermittel. Ich rufe
Anspruchsberechtigte weiterhin dazu auf, diese Leistungen in
Anspruch zu nehmen. Die Anträge sind einfach auszufüllen, die
Beantragung geht unkompliziert und zügig vonstatten.“
Weitere Informationen und Anträge finden Sie auf
der Internetseite der Kreisverwaltung www.kreis-germersheim.de unter
der Rubrik „Publikationen und Formulare“. KV Germersheim,
Presse
25.01.2013
Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten
Maßnahmen gegen Legionellen in der
Trinkwasserinstallation
Die Betreiber großer Trinkwassererwärmungsanlagen
werden durch die „Zweite Verordnung zur Änderung der
Trinkwasserverordnung (TrinkwV)“ deutlich entlastet. Von der
Verordnung betroffen sind Betreiber von Trinkwasserinstallationen,
die über eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung verfügen und
Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit abgeben. Dazu
gehören z.B. Vermietung von Wohnräumen, Hotels, Fitnessstudios.
Großanlagen zur Trinkwassererwärmung sind Anlagen
(Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentrale
Durchfluss-Trinkwassererwärmer) jeweils mit einem Inhalt von mehr
als 400 Litern oder einem Inhalt von mehr als drei Litern in jeder
Rohrleitung zwischen Ausgang des Trinkwassererwärmers und der
Entnahmestelle.
Die wichtigsten Änderungen für die gewerblichen
Betreiber sind: Die bisher geforderte generelle Anzeigepflicht
solcher Anlagen entfällt. Auch wurde die Frist für die erste
Untersuchung von gewerblichen, nicht öffentlichen Großanlagen zur
Trinkwassererwärmung bis zum 31. Dezember 2013 verlängert (vorher
31. Oktober 2012). Ferner wird das Untersuchungsintervall für die
routinemäßige Betreiberuntersuchung betroffener Anlagen von
jährlich auf alle drei Jahre erweitert. Dem Gesundheitsamt müssen
künftig die Ergebnisse der Legionellenuntersuchung nur noch dann
gemeldet werden, wenn der technische Maßnahmenwert überschritten
wurde.
Wichtig: öffentliche Betreiber wie Schulen,
Kindergärten, Krankenhäuser, Pflegeheime etc. werden von dieser
Änderung nicht betroffen, hierfür gelten kürzere
Untersuchungsintervalle.
Der „technische Maßnahmenwert“ beträgt 100
Legionellen (koloniebildende Einheiten) in 100 Milliliter (ml)
Trinkwasser. Wird der Wert erreicht oder überschritten, ist dies
ein Hinweis auf vermeidbare technische Mängel in der
Trinkwasser-Installation. Wird der technische Maßnahmenwert
überschritten, so ist der Betreiber verpflichtet, dies unverzüglich
dem zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen. Nach Eingang der Anzeige
beim Gesundheitsamt werden mit dem Betreiber ggf. weitere
Abhilfemaßnahmen abgestimmt.
Bei Legionellen handelt es sich um Bakterien, die
in geringen Konzentrationen im Grundwasser vorkommen. Von dort aus
gelangen sie auch in die Trinkwasserinstallation. Ideale
Lebensbedingungen finden sie in Temperaturbereichen zwischen 25 bis
45 °C. Auch stagnierendes Wasser, z. B. aufgrund selten genutzter
Trinkwasserleitungen, begünstigt die Vermehrung von Legionellen.
Erst ab 55°C kommt es langsam zum Absterben der Legionellen im
Wasser. Als Aerosol (Luft-/Wassernebel) eingeatmet - zum Beispiel
beim Duschen - können die Legionellen zu einer schweren
Lungenentzündung führen. Hinzu kommt die 10- bis 100-fache Anzahl
an Erkrankungen am Pontiac-Fieber, das einen milderen Verlauf hat
und auch durch Legionellen verursacht wird. Falsch konstruierte und
betriebene Trinkwassersysteme haben einen erheblichen Anteil an den
Erkrankungen.
Weitere Informationen gibt es auch unter
www.kreis-germersheim.de,
www.bundesgesundheitsministerium.de,
www.umweltbundesamt.de,
www.dvgw.de, www.ak-wasserhygiene.de
und www.gesetze-im-internet.de.
Außerdem stehen die Mitarbeiter des
Gesundheitsamtes gerne für Beratungen und Rücksprachen zur
Verfügung. KV Germersheim, Presse
22.01.2013
Pachtvertrag mit Straußenfarm unter Dach und Fach
Buntes
Veranstaltungsprogramm 2013 im Farmgarten
Was lange währt, wird endlich gut: Die Straußenfarm
Mhou ist nun offiziell Hausherr im „BUF“ in Rülzheim, der
ehemaligen „Bildungs-und Freizeitstätte" des Landkreises
Germersheim. Mit der Unterschrift unter den Pachtvertrag beendeten
Landrat Dr. Fritz Brechtel und Straußenfarmer Christoph Kistner am
Mittwoch, 16. Januar, die wegen vieler juristischer Fragen äußerst
komplexen Vertragsverhandlungen. „Nun können wir endlich in eine
positive gemeinsame Zukunft schauen“, sagte Dr. Brechtel. Auch
Ortsbürgermeister Reiner Hör freut sich darüber, „dass jetzt alle
Voraussetzungen vorliegen, gemeinsam die Straußenfarm und das
Freizeitgelände der Gemeinde offensiv vermarkten zu können.“
„Mit der neu gewonnenen Rechtssicherheit können wir
nun endlich viele Ideen und Pläne in Rülzheim in die Tat umsetzen“,
so Kistner. Schon im Jahr 2013 haben er und seine Frau Uschi Braun
viel vor: Im neu eröffneten Restaurant „Farmhaus“ wird es u. a.
„Barbecue“-Grillabende geben, wie sie die beiden in ihrer
„Zweitheimat“ Südafrika schätzen gelernt haben. Am 24. März lädt
die Straußenfarm zu einem „Tag der Offenen Tür“, jeweils am 1. Mai
und 1. September zu Bauernmärkten im Farmgarten und am 11. August
zum „African Summer“, dem großen, bunten Afrika-Fest. Zahlreiche
Busgruppen aus Nah und Fern haben sich bereits jetzt schon
Führungstermine für das neue Jahr reservieren lassen. In 2012 haben
die kleinen und großen Strauße der Farm mehr als 100.000 Besucher
nach Rülzheim gelockt. KV Germersheim, Presse
21.01.2013
Meinhard Emling aus Lingenfeld erhält Landesehrennadel
Meinhard
Emling aus Lingenfeld hat am 11. Januar 2013 für sein Engagement im
Gospelchor Lingenfeld die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen des
Neujahrempfangs der Gemeinde Lingenfeld überreichte Landrat Dr.
Fritz Brechtel die Auszeichnung.
Der Name Meinhard Emling ist eng verbunden mit
dem Gospelchor Lingenfeld. Er selbst gründete den Chor 1974, war 37
Jahre lang Chorleiter und 35 Jahre lang dessen Vorsitzender. Der
Gospelchor Lingenfeld war der erste Gospelchor in der Pfalz. Mit
seinen Auftritten erarbeitete er sich den Ruf, zu den besten
Gospelchören in Deutschland zu gehören. Auch im Ausland trafen die
Sängerinnen und Sänger auf viele begeisterte Zuhörer. Insgesamt
dirigierte Meinhard Emling in den 37 Jahren mehr als 480 Konzerte
und unternahm mit seinem Chor 55 Konzertreisen im In- und Ausland.
Der Chor trat unter anderem in Österreich, Frankreich, Italien,
Schweden und Polen auf. Auch wirkte der Gospelchor in zahlreichen
Fernsehsendungen mit, trat bei Benefizkonzerten auf und nahm eigene
CDs auf. Im November 2011 legte Emling im Rahmen eines
Abschiedskonzertes den Taktstock nieder.
Landrat Dr. Brechtel dankte Meinhard Emling für
sein beispielhaftes Engagement und gratulierte ihm nochmals für
seine großen Erfolge, die er zusammen mit dem Gospelchor erreicht
hat. KV Germersheim, Presse
16.01.2013
Zeitschrift WirtschaftsBild – Standort Landkreis Germersheim erschienen
Anfang Januar
erschien erstmalig eine Ausgabe der Zeitschrift „WirtschaftsBild“,
die ausschließlich über den Wirtschaftsstandort Landkreis
Germersheim berichtet. Diese 42-seitige Ausgabe aus dem Verlag
Union Betriebs-GmbH in Rheinbach entstand in Kooperation mit der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis und informiert u.a. über
bereits ansässige renommierte Unternehmen, die hervorragende Lage
und Verkehrsinfrastruktur, die freien Gewerbeflächen, über das
Angebot an Bildung und Beratung sowie über die gute
Lebensqualität.
Mit seinen Standortausgaben erreicht „WirtschaftsBild“ Monat für
Monat deutschlandweit gezielt mehrere tausend Adressaten aus dem
Mittelstand: Unternehmer, Industriebetriebe, Freiberufler sowie
Fach- und Wirtschaftsverbände des Mittelstandes, Industrie- und
Handelskammern, Institutionen der Wirtschaftsförderung sowie
Meinungsbildner in den Medien.
Landrat Dr. Fritz Brechtel bewertet Wirtschaftsbild als
wertvolle Maßnahme des Standortmarketing: „Das Heft ist ein
Vorzeigebeispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis,
Wirtschaftförderung und Unternehmen mit dem Ziel, den
Wirtschaftsstandort Landkreis Germersheim zu stärken und
auszubauen.“
Auch Maria Farrenkopf, Geschäftsführerin der Wifö GmbH, sieht
die neue Ausgabe von „Wirtschaftsbild“ sehr positiv: „Potenzielle
Investoren, Entscheider und Multiplikatoren in ganz Deutschland
bekamen so Anfang Januar ganz konkrete Informationen über den
Wirtschaftsstandort Landkreis Germersheim auf ihren Schreibtisch.
Diese sehr effiziente Werbemöglichkeit wurde auch von den
Unternehmen im Landkreis Germersheim gerne genutzt und
unterstützt.
Die Ausgabe „WirtschaftsBild – Standort Landkreis Germersheim“
ist erhältlich bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis
Germersheim, E-Mail: wifoe@kreis-germersheim.de oder
Tel: 07274/53-218.
15.01.2013
Gebührenbescheide für Abfallentsorgung werden verschickt
Ende Januar verschickt die Kreisverwaltung
Germersheim die Bescheide für die Abfallentsorgungsgebühren.
Adressaten sind Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen.
Der Gebührenbescheid beinhaltet die Endabrechnung
des Jahres 2012 und die Höhe der Vorausleistungen für das laufende
Jahr. Diese sind jeweils zum 1. März, zum 1. Juli sowie zum 1.
November fällig.
Bei zu spät erfolgter Bezahlung fallen
Verwaltungsgebühren an, die man bei rechtzeitiger Zahlung der
Abfallgebühren umgehen kann. Mit Erteilung einer
Einzugsermächtigung werden die Gebühren automatisch zum geforderten
Termin abgebucht.
Die dazu nötigen Formulare liegen dem
Gebührenbescheid bei und werden auch nach telefonischer Anforderung
bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274/53-256 gerne
zugesandt.
Im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft ist
das Formular für die Einzugsermächtigung unter der Rubrik Formulare
ebenfalls zu finden. Dieses muss mit Unterschrift an die
Kreisverwaltung geschickt werden.
Die Kreisverwaltung bittet darum, auf den
Überweisungsträgern die Eigentümernummer anzugeben.
Zahlungseingänge ohne die Eigentümernummer können nicht zugewiesen
und somit nicht ordnungsgemäß verbucht werden. KV Germersheim,
Presse
15.01.2013
Beginn der Sperrmüllabfuhr im Kreis Germersheim
Auch Abholservice für kleine Elektrogeräte
Ab Freitag, 18. Januar, wird im Kreis Germersheim wieder der
Sperrmüll abgefahren. Die Termine findet man im Abfallkalender.
Sperrige Grünabfälle werden zu gesonderten Terminen abgefahren.
Auch sperrige Abfälle aus Büros, Werkstätten, Geschäften etc.
werden nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr abgeholt.
Zum Sperrmüll zählen sperrige Abfälle aus privaten Haushalten,
die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die
Restmülltonne entsorgt werden können. Auch sämtliche
Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparat,
Küchengeräte, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten,
Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele
Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs,
Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player können ebenfalls im
Rahmen des Sperrmülls am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt
werden. Sie werden dem Recycling zugeführt.
Eine Ausnahme gilt für Kühlschränke und
Fernseher. Ihre Einsammlung erfolgt, wie bisher, in den ungeraden
Wochen. Dafür ist eine schriftliche Mitteilung an den
Entsorgungspartner Fa. SITA in Rülzheim erforderlich.
Da Sperrmüll in die 3 Fraktionen Altholz
einschließlich Altfenster und -türen, Altmetall einschließlich
Elektroschrott sowie den eigentlichen Sperrmüll eingeteilt wird
sollte er auch entsprechend getrennt zur Abholung bereitgestellt
werden.
In Wohngebieten muss der Sperrmüll am
Abfuhrtag bis 7.00 Uhr bereitgestellt sein. In Misch- und
Gewerbegebieten kann sogar bereits ab 6.00 Uhr Sperrmüll
abgefahren werden.
Es ist zu beachten, dass die einzelnen Teile
eine Länge von 1,70 m und ein Gewicht von 50 kg nicht
überschreiten dürfen.
Abfälle, die nicht bei der Sperrmüllabfuhr
zugelassen sind müssen über die Abfallbehälter entsorgt oder je
nach Abfallart zu einem der Wertstoffhöfe gebracht werden.
Weitere Informationen bezüglich der Entsorgung
des Sperrmülls sind telefonisch bei der Kreisverwaltung Germersheim
unter 07274/53-342, bei der Firma SITA Süd GmbH unter 07272/700-50
oder beim kostenlosen Infotelefon der Firma SITA unter 0800/2 67 62
66 erhältlich.
Zur Fraktion Altholz, Altfenster u. -türen
zählen:
- Mobiliar und sonstige Einrichtungsgegenstände wie Tische,
Stühle, Bänke, Regale,
- Schränke ohne Glasteile, Holzlattenroste, Holzbettgestelle,
Weinsteigen, Paneelen, Decken- oder Fußleisten
- Fenster mit Holz-, Kunststoff- oder
Metallrahmen einschl. Glas
- Türen aus Holz, Kunststoff oder Metall
einschl. Rahmen
- Außen-Holz, d.h. Holz das mit
Holzschutzmitteln behandelt oder Kesseldruck imprägniert ist.
(Holzpfosten, Holzpergola, Sandkastenumrandungen, Gartenzäune,
Klappläden aus Holz, Rollläden aus Holz)
- Spiegel (Spiegelglas inkl. Rahmen)
Altfenster dabei unbedingt separat lagern und
gegebenenfalls gegen Umstürzen sichern. Aus Sicherheitsgründen
empfiehlt die Verwaltung die Altfenster selbst zu den
Wertstoffhöfen zu bringen. Die Annahme dort ist kostenlos.
nicht mitgenommen werden:
- Hölzer aus Bau- und Abrissmaßnahmen wie Bauabfälle aus Holz
(z.B. Dachlatten, Baudielen, Schaltafeln, Paletten). Diese Abfälle
können gebührenpflichtig beim Wertstoffhof Berg bzw. den
Wertstoffhöfen Rülzheim (bei Fa. SITA) und Westheim abgegeben
werden.
Zur Fraktion Altmetall zählen:
- Elektro-Altgeräte wie Haushaltsgeräte,
Computer (außer Fernseher und Kühlgeräte)
- Elektroherde, Gasherde, Kohleherde
(Schamottsteine müssen ausgebaut sein)
- Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen,
Fahrräder, Wäscheständer, Gestelle von Kinderwagen, Rasenmäher,
Geschirrteile wie Töpfe und Pfannen
- Badewannen, Boiler, Ofenrohre, Regale,
Drahtzäune und Dachrinnen aus Metall
- vollständig entleerte Ölöfen, gereinigte und
entleerte Metalltanks bis 1000 Liter
nicht mitgenommen werden:
- Autoteile wie Autotüren, Autoreifen,
Autositze, Autobatterien, Stoßstangen, Felgen, etc. Entsorgung
erfolgt über die Altmetall-Händler und Autoverwerter oder
Wertstoffhof Berg, Wertstoffhof Westheim, Wertstoffhof Rülzheim
(gebührenpflichtig).
Zur Fraktion Sperrmüll zählen:
- Matratzen, Deckbetten, Kissen,
- Taschen, Koffer, Sessel, Sofa, Polstergarnituren, Lampen,
Waschbecken aus Porzellan,
- entleerte und gereinigte Kunststofftanks bis 1000 Liter,
- große Spielzeuge, Teppiche, Teppichböden, Linoleum.
nicht mitgenommen werden:
- Baustellenabfälle wie z.B. Fliesen, Kacheln, Zementsäcke, Folien,
Befestigungsbänder,
- Kartonagen, Kleidungsstücke,
- Problemabfälle
- Leere Farbeimer aus Kunststoff (Entsorgung
über den gelben Sack).
- Kühlschränke, Fernsehgeräte
Anmeldung per Postkarte, Fax oder E- Mail an:
Firma SITA Süd GmbH, Mozartstr. 27,76761 Rülzheim, Fax 07272/7005
50. E-Mail: auftrag.ruelzheim@sita-deutschland.de
Alle Informationen zum Thema Abfall sind auch
im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft nachzulesen.

14.01.2013
Die Biotonne im Winter
Wenn die Temperaturen nachts in den Minusbereich
absinken kann es dazu kommen, dass der Bioabfall an den Tonnen
festfriert und diese dadurch nicht vollständig geleert werden
können.
Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte der
Bioabfall in Zeitungspapier verpackt werden, so die Kreisverwaltung
Germersheim. So kann zumindest weitgehend verhindert werden, dass
der Bioabfall an der Tonne haften bleibt. Die Müllwerker haben in
diesem Fall kaum Eingriffsmöglichkeiten, da der Leerungsvorgang
automatisiert ist. Bei gefrorenen Abfallgefäßen kann es daher
passieren, dass eine Tonne auch nach mehrmaligem Rütteln nicht oder
nur teilweise entleert wird.
Allerdings kann man gegen eingefrorene Mülltonnen
etwas tun. Die Kreisverwaltung gibt dazu folgende Ratschläge: Eine
Maßnahme gegen das Einfrieren ist neben dem Einpacken der
Bioabfälle beispielsweise das Auskleiden der Abfalltonnen mit
reichlich zerknülltem Zeitungspapier um einen Puffer gegen die
niedrigen Außentemperaturen zu schaffen. Auch sollte man möglichst
wenig feuchte Abfälle in die Tonnen füllen (zum Beispiel Kaffee-
und Teefilter vorher gut abtropfen lassen).
Eine weitere hilfreiche Maßnahme besteht darin, den
gefrorenen Müll vor der Abholung z.B. mit einem Spaten zu lockern
oder, falls die Möglichkeit besteht, die Tonne in Frostnächten an
einem geschützten Ort, zum Beispiel einer Garage unterzubringen und
erst am frühen Morgen zur Leerung bereitzustellen. KV
Germersheim, Presse
14.01.2013
Heinz Weis aus Lustadt erhält Landesehrennadel
Heinz
Weis aus Lustadt hat am 6. Januar 2013 für sein ehrenamtliches
Engagement in vielen Bereichen die Landesehrennadel erhalten. Im
Rahmen des Neujahrtreffens überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel
die Auszeichnung.
Heinz Weis war und ist in vielen
unterschiedlichen Gebieten engagiert. Von 1974 bis 1995 war er 1.
Vorsitzender des Christus-Kirchenchors Lustadt und ist dort auch
heute noch aktiv. Zudem arbeitete er viele Jahre im Männerchor Lyra
als Vorstand mit.
Seit 34 Jahren gehört Weis dem Presbyterium der
Protestantischen Kirchengemeinde Lustadt an, wurde in die
Bezirkssynode und dort wiederum in den erweiterten
Bezirkskirchenrat gewählt. 1984 führte ihn sein Weg auch in die
Landessynode.
Der Geehrte war Mitbegründer der Freien
Wählergruppe Reichert im Jahr 1974 (später FWG Lustadt) und gehörte
20 Jahre lang dem Lustadter Gemeinderat und verschiedenen
Ausschüssen an. Außerdem nahm Heinz Weis einige Jahre das Amt des
Feldgeschworenen wahr.
Auch bei den Gründungen des Tennisclubs, der
Partnerschaft zwischen Lustadt und Rosny sur Seine und des
Kinderkirchenchors „Zugvögel“ war Weis aktiv und unterstützend
dabei.
Landrat Dr. Brechtel dankte Heinz Weis für seinen
bemerkenswerten ehrenamtlichen Einsatz in so vielen verschiedenen
Bereichen und sprach ihm seine Anerkennung aus. KV Germersheim,
Presse
11.01.2013
Fulminantes Neujahrskonzert
Das
„Johann-Strauß-Orchester Wiesbaden“ unter der Leitung von Herbert
Siebert sowie die Solisten Claudia Gundermann (Sopran) und Eduardo
Villa (Tenor) bezauberten das Publikum mit einem mitreißenden und
heiteren Neujahrskonzert. Zu hören waren Werke von Wagner, Mozart,
Verdi, Komzak, Strauß, Léhar, Suppé und Herzer. Der „Verein zur
Förderung von Kunst und Kultur“ hatte zum 16. Mal zum
Neujahrskonzert in die Germersheimer Stadthalle geladen. Bernd
Peter Arnold vom Hessischen Rundfunk führte mit Humor und Charme
durch das Programm.
Das Publikum im voll besetzten Haus war
begeistert und bedankte sich mit tosendem Applaus. KV
Germersheim, Presse
11.01.2013
Karneval und Jugendschutz - Gremien der Südpfalz informieren
Fasching ist die Zeit des ausgelassenen Feierns.
Sicherlich gehört auch zur „5. Jahreszeit“, dass manche Regeln
außer Kraft gesetzt werden. Doch im Zusammenhang mit Alkohol sollte
es kein „Feiern ohne Grenzen“ geben. Jedes Jahr wird aufs Neue
beklagt, wie fahrlässig in dieser Zeit mit der Abgabe von
alkoholischen Getränken an Jugendliche umgegangen wird. Aber wo
genau ist denn jetzt Schluss?
Der Runde Tisch Kinder- und Jugendschutz des
Landkreises Germersheim und der Fachkreis Jugendschutz des
Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau informieren,
dass die Regelungen des Jugendschutzgesetzes einen klaren Rahmen in
Bezug auf die Abgabe und Konsum von Alkohol, sowie
Aufenthaltszeiten bei Veranstaltungen liefern. Z.B. ist die
Anwesenheit von Mitgliedern einer Tanzgarde unter 14 Jahren bei
Hofbällen und Prunksitzungen im Rahmen der Brauchtumspflege bis 22
Uhr erlaubt und Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren bis 24 Uhr
gestattet, sofern keine jugendgefährdenden Programme dagegen
sprechen. Diese Einschränkung wird zwar durch die Begleitung eines
Erziehungsbeauftragten aufgehoben, dieser muss jedoch dauerhaft
seiner Aufsichtspflicht nachkommen können. Erziehungsbeauftragt
kann eine vertrauenswürdige, volljährige Person sein, die von den
Personensorgeberechtigten mit der erzieherischen Begleitung einer/s
Jugendlichen beauftragt ist.
Zum Thema Alkohol spricht das Gesetz ein klares
Verbot zur Abgabe und Konsum von Alkohol an Jugendliche unter 16
Jahren aus. Ab 16 Jahren sind Bier und Wein, sowie Mixgetränke mit
Bier und Wein erlaubt. Harte Alkoholika wie Schnäpse, Liköre und
deren Mixgetränke (so genannte branntweinhaltige Getränke) dürfen
an Jugendliche weder abgegeben, noch darf ihnen der Konsum in der
Öffentlichkeit erlaubt werden. Gleiches gilt auch für Tabakwaren.
Verstöße gegen die hier genannten Bestimmungen nach dem
Jugendschutzgesetz können mit Geldbußen bis zu einer Höhe von 3000
Euro geahndet werden.
Faschingsumzüge sind häufig „Trinkstätten“ für
Kinder und Jugendliche. Durch die „Vorbildfunktion“ einiger
Erwachsener fühlen sich Kinder und Jugendliche motiviert und in
ihrem Konsumverhalten bestätigt, dass Alkohol zum Fasching und der
Vollrausch einfach dazugehören. Um die Tradition des gemeinsamen
Feierns und Fröhlichseins an Fasching zu erhalten, sollte der
maßvolle und verantwortliche Umgang mit Alkohol im Vordergrund
bleiben. Aufgrund von Erfahrungen und Beobachtungen durch die
Polizei- und Ordnungsbehörden, kann eine fröhliche und ausgelassene
Laune durch übermäßigen Alkoholkonsum schnell in eine aggressive
Stimmung umschlagen. Die Behörden appellieren an alle Erwachsene,
sich ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein und sich entsprechend zu
verhalten. Auch die Umzugsteilnehmer dürfen sich während eines
Umzuges ihrer Verantwortung nicht entziehen. Sobald
Gefährdungssituationen durch übermäßigen Alkoholkonsum erkennbar
sind, sollte couragiertes Verhalten gezeigt und entsprechend darauf
reagiert werden.
Es werden verstärkt Kontrollen hinsichtlich der
Abgabe von Alkohol an Jugendliche in Supermärkten und sonstigen
Alkoholabgabestellen vor den geplanten Umzügen in den umliegenden
Dörfern und Städten durchgeführt. Testkäufe in der Vergangenheit
haben gezeigt, dass noch erhebliche Defizite in den Verkaufsstellen
bezüglich der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen des
Jugendschutzes herrschen. Nach dem Jugendschutzgesetz müssen
Veranstalter und Gewerbetreibende auch die geltenden Vorschriften
des JuSchG in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der
Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, aushängen.
Die Umzüge selbst werden auch durch Kontrollen
begleitet, um die Sicherheit und den Schutz der Kinder und
Jugendlichen zu gewährleisten.
Als Ansprechpartner im Bereich Jugendschutz bieten
folgende Kontaktstellen Eltern und Gewerbetreibenden Informationen
und Beratung an bzw. nehmen auch Hinweise zu Verstößen gegen
Jugendschutzbestimmungen entgegen:
Kreisjugendamt Germersheim, Herr Sabatus, Tel.
07274/53-372
Kreisjugendamt Südliche Weinstraße, Frau Röhrig,
Tel. 06341/940-468
Jugendamt der Stadt Landau, Herr Schönhöfer, Tel.
06341/13-5170
sowie die jeweiligen Ordnungsämter der
Verbandsgemeinden in den Landkreisen Südliche Weinstraße und
Germersheim und der Stadt Landau in der Pfalz, sowie die
zuständigen Dienststellen der Polizei. KV Germersheim,
Presse
11.01.2013
Nach Jockgrim statt nach Mainz oder Köln
„Karneval-Kern“
bietet Faschingskostüme für jeden Geschmack
cr. Jockgrim- „Als was wollen wir denn in diesem Jahr auf
die Fassenacht gehen? – zum Fasching oder zum Karneval?“ Wer
originelle Antworten auf diese sich alljährlich aufs neue stellende
Frage allein in den Karnevalshochburgen, in Mainz oder in Köln,
erwartet, der war wohl noch nie in der Römerbadstrasse 7 im
südpfälzischen Jockgrim. Dort halten nämlich Sabine und Markus
Kern in ihrem Fachmarkt „Karneval-Kern“ inzwischen schon
im 9. Jahr die aktuellsten Verkleidungen der Kampagne bereit. Rund
300 verschiedene Kostüme für Damen, über 200 für Herren und weitere
gut fünfzig für Kinder finden sich derzeit auf den Kleiderständern
und in den Regalen des Fasnachts-Shops – mehrere tausend weitere –
und seien sie noch so ausgefallen - können kurzfristig von
spezialisierten Vorlieferanten beschafft werden.
Piratinnen und
Piraten, phantasievolle Uniformen, Chinesen und Japaner und immer
wieder die unverwüstliche Biene Maja - das sind die Hits in dieser
Kampagne, wissen Sabine und Markus Kern zu berichten, deren
Geschäft schon seit Jahren Anziehungspunkt für Karnevalisten und
Narren aus der gesamten Pfalz, aus Nordbaden und zunehmend auch aus
dem benachbarten Elsass ist.
Ganze Karnevalsvereine, Faschingsclubs und Freundeskreise
„fallen“ in diesen Tagen in der traditionsreichen Gemeinde auf dem
Rheinhochgestade im südlichen Landkreis Germersheim ein, um sich
rechtzeitig, bevor die diesjährige Fasnachtskampagne auf
„Hochtouren“ kommt, entsprechend auszustatten. Alles gibt’s hier:
Kostüme mit allen passenden Accessoires bis zu den „selbstklebenden
Hautfetzen für das Vampir-Kostüm“ - dazu Masken, Schmuck, Perücken,
Hüte, Schuhe und Stiefel – und wenn die Größe nicht passt, dann
kann „Karneval-Kern“ Innerhalb von zwei, drei Tage nachliefern.
„Wir haben überall – in Geschäften nah und fern und sowie im
Internet - gesucht“, weiß Jürgen Föllinger, Präsident der
Karnevalsgesellschaft „Herxheimer Wind“ zu berichten, „aber so
zuvorkommend und vor allem so preisgünstig sind wir nirgendwo
bedient worden“.
Und dabei sind
die Kerns eher zufällig auf diesen „närrischen“ Geschäftszweig
gekommen: Als Schausteller sind sie nämlich von Ende April bis
Anfang November auf den Jahrmärkten und Volksfesten in der näheren
und weiteren Region unterwegs und betreiben dort neben einem
„Glücksrad“ auch noch zwei Stände mit Geschicklichkeitsspielen – an
einem können sich die Besucher im „Enten angeln“, am anderen im
„Ringe werfen“ messen.
Und dann ist der gelernte Bäcker Markus Kern aber auch noch mit
einem Stand auf auf dem Speyerer Weihnachts- und Neujahrsmarkt
vertreten und bietet dort bereits im 24. Jahr ganz exquisite,
durchweg selbstgemachte Süßwaren an: Handgemachtes, köstliches
Marzipan in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, hausgemachten,
auch weihnachtlich duftenden Nougat, knusprige Mandelsplitter und
leckere Lebkuchen – mmhm - wie sagt da der Pälzer? „Do misst de
Buckel aach noch Bauch soi...“.
Kern war schon als Bub vom Schaustellerleben fasziniert – seinen
Beruf als Bäcker hat er auch deshalb ausgewählt, weil er da schon
nachmittags wieder auf der geliebten „Schießbude“ der Speyerer
Schaustellerfamilie Lemke mithelfen konnte - ein echter
„Rummelplatz-Freak“ eben, der sich seit langem schon, gemeinsam mit
seiner Frau Sabine, mit der gleichen Hingabe auch in die
„Fassenacht“ gestürzt hat.
Und da in der Zeit zwischen dem Ende des Weihnachtsmarktes und
dem Beginn der Rummelplatz-Saison noch ein paar freie Wochen lagen,
entstand in den beiden die Idee, das Karnevals-Geschäft in ihrer
Heimatgemeinde Jockgrim zu eröffnen. Und dort klingelt in diesen
Wochen von früh bis in die Nacht die Ladentür, denn so kurz wie in
diesem Jahr war die Fassenachts-Session schon lange nicht
mehr...
Alla dann – nix wie hie unn „Hajo, Helau, Ahoi und
Alaaf!“
09.01.2013
Hiltrud Jochem in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet
Hiltrud Jochem und Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Verabschiedung.
Hiltrud Jochem wurde von Landrat Dr. Fritz Brechtel
im Rahmen einer Feierstunde in die Freistellungsphase der
Altersteilzeit verabschiedet.
Hiltrud Jochem wurde im Frühjahr 1971 als
Schreibkraft in der Schulabteilung eingestellt. Kurze Zeit später
übernahm sie auch Aufgaben in der ehemaligen Kreisbücherei. Im Mai
1972 wechselte sie in die damalige Abteilung 1, Ausländerpolizei,
dem heutigen Fachbereich 41, Ordnung, Kommunalaufsicht, in dem sie
seit 1973 ausschließlich arbeitete. Dort war sie u.a. zuständig für
die Erteilung, Verlängerung, Übertragung und das Versagen von
Aufenthaltstiteln, Visumsverfahren, Identitätsdokumente und
Passersatz; sie gab allgemeine Auskünfte und leitete Strafanzeigen
ein.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihr für ihre
engagierte Arbeit und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Den
Glückwünschen schlossen sich auch Dezernentin Tanja Koch,
Fachbereichsleiter Herbert Wirth, Büroleiter Alfred Gadinger und
der stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an.
KV Germersheim, Presse
09.01.2013
IGS Kandel: Rechtzeitig zu Schulbeginn sind die Container bezugsfertig
Brandmeldeanlage wird bis
Mitte März im Schul-Altbau installiert
Ab dem 7. Januar werden zwölf Klassen der
Integrierten Gesamtschule Kandel in Containern unterrichtet.
„Bereits kurz vor Weihnachten wurden die Containerangeliefert und
gestellt, sodass die betroffenen Schulklassen die Räume jetzt
beziehen können“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel, der die
Container-Lösung vor Ort begutachtet hat. Er bedankte sich dabei
auch bei allen beteiligten Mitarbeitern für engagierte und rasche
Arbeit.
Ende 2012
wurden an der IGS Kandel deutliche Brandschutzmängel festegestellt,
dass innerhalb kürzester Zeit alternative Unterbringungen für
insgesamt zwölf Schulklassen im Altbau gefunden werden mussten.
Diese werden nun in drei Containeranlagen mit je vier Klassenräumen
ausgelagert. „Das geschieht zur Sicherheit der Kinder und der
Lehrer. Sobald die Anlage eingebaut ist, können die Fachräume im
Obergeschoss sowie die Erdgeschosse der Gebäude wieder genutzt
werden, die Überwachung des Altbaus durch Sicherheitspersonal ist
dann nicht mehr nötig. Das wird spätestens Mitte März sein.
Zusätzlich werden an die Obergeschosse des Mittelgebäudes
Außentreppen gebaut. Dann jedoch steht die Entscheidung an, wie mit
dem Gebäude weiter verfahren wird – Neubau oder Sanierung“,
erläuterte Landrat Brechtel. In jedem Fall müssen die Container auf
längere Zeit für schulische Zwecke genutzt werden.
Die modernen Container sind mit Whiteboards
ausgestattet. Die Miete für alle Container beträgt pro Monat rund
6.400 Euro. Die Aufbaukosten und sonstige Kosten belaufen sich
einmalig auf ca. 110.000 Euro. „Wie lange die Container an der
Schule stehen bleiben, hängt von den weiteren Entscheidungen ab“,
so Brechtel, „Sobald alle Fachingenieure und Gutachter ihre
Expertisen abgegeben haben, können wir in die Diskussion über
Sanierung oder Neubau eintreten. Damit wollen wir in den nächsten
Wochen beginnen.“ KV Germersheim, Presse
07.01.2013
Abfallentsorgungsvertrag für weitere sechs Jahre an Firma SITA vergeben
v.l.: Jürgen Stumpf, Leiter des Fachbereichs für Abfallrecht und Abfallwirtschaft im Landkreis, der 1. Kreisbeigeordneten Benno Heiter, Annika Schenk, Leiterin des Kommunalvertriebs bei SITA und der SITA-Niederlassungsleiter Jürgen Deutsch.
Der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter und Vertreter
der Firma SITA SÜD GmbH haben jetzt den Abfallentsorgungsvertrag
für das Einsammeln des Rest- und Biomülls der Haushalte und
Betriebe im Landkreis Germersheim unterschrieben. Damit ist die in
Rülzheim ansässige Firma weitere sechs Jahre für die Müllentsorgung
im Landkreis verantwortlich. Der Vertragsbeginn ist der 1. Juli
2013.
Das Unternehmen bekam nach der umfangreichen
europaweiten Ausschreibung den Zuschlag. Der nun abgeschlossene
Vertrag umfasst auch das Einsammeln von Sperrmüll einschließlich
der Elektro- und Elektronikaltgeräte.
„Auf der Basis des neuen Vertrages kann die
erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit mit der Firma SITA
weitergeführt werden. Das Ausschreibungsergebnis stellt ein
wichtiger Baustein dar, damit die Abfallgebühren für 2013 auch ein
weiteres, viertes Jahr in Folge konstant gehalten werden können“,
so der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter. KV Germersheim,
Presse
03.01.2013
Abfallkalender für „große“ Abfallbehälter ab sofort im Internet abrufbar
Die gedruckten Abfallkalender für die Müllgefäße
bis 240l Volumengröße wurden bereits Mitte Dezember an die
Haushalte im Landkreis Germersheim verteilt. Die Termine der
„großen Abfallgefäße“ (770l und 1.100l) sind nun ebenfalls im
Internet abrufbar.
Die Abfuhrdaten für Abfallgefäße mit einem Volumen
von 770l bzw. 1.100l können aufgrund vielfältiger
Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Abfallbehältnisse nicht
in der Form eines gedruckten Kalenders dargestellt werden. Sie
können aber auf der Homepage der Abfallwirtschaft abgerufen
werden.
Die Internetversion des kompletten Abfallkalenders
des Landkreises ist unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft
unter der Rubrik Abfallkalender 2013 zu finden. Betroffene
Eigentümer, die über keinen Internetzugang verfügen können einen
Schwarzweiß-Ausdruck ihres Kalenders direkt bei der Kreisverwaltung
unter der Telefonnummer 07274/53 342 anfordern. KV Germersheim,
Presse
27.12.2012
Gastgeberverzeichnis Rheinebene erschienen
Erstmalig
erscheint neben dem Urlaubsführer ein gemeinsames
Gastgeberverzeichnis für die Stadt Speyer, den Rhein-Pfalz-Kreis
sowie den Landkreis Germersheim. Auf sechs Doppelseiten werden die
Highlights der einzelnen Regionen dargestellt. Im Anschluss sind
eine Auswahl an Übernachtungsbetrieben sowie Einkehrmöglichkeiten
aufgelistet. Die Auflage beträgt 25.000 Exemplare.
Das Gastgeberverzeichnis für die Rheinebene ist
Teil einer Gesamtstrategie der Pfalz.Touristik. Dazu hat man sich
im Kreis der Pfälzer Tourismus-Experten auf einen Titelentwurf des
Ateliers Sommer geeinigt, den die vier Ferienregionen in der Pfalz
– Pfälzerwald, Pfälzer Bergland, Weinstraße und Rheinebene –
übernehmen werden. Ergänzend zu den Gastgeber-Verzeichnissen für
die vier Ferienregionen wird die Pfalz.Touristik eine
Image-Broschüre herausgeben, die die Top-Themen aller
Ferienregionen wie Weinerlebnis, Wandern und Radfahren in den
Vordergrund rückt.
Erhältlich ist das Gastgeberverzeichnis Rheinebene
beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz
1, 76726 Germersheim, Tel. 07274/53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de,
bei der Tourist Information Speyer, Maximilianstr. 13, 67346
Speyer, Tel. 06232/142392, E-Mail: touristinformation@stadt-speyer.de
und beim Tourismusverein Rhein-Pfalz-Kreis e.V., Europaplatz 5,
67063 Ludwigshafen, Tel. 0621/5909-47-414, E-Mail: heidi.wittmann@kv-rpk.de.
21.12.2012
Der neue Urlaubskatalog für die Südpfalz ist da
Rechtzeitig vor
Weihnachten, eine Zeit, in der auch viele ihren Urlaub planen,
erscheint der neue Urlaubskatalog für die Südpfalz, herausgegeben
vom Verein Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim.
Der Urlaubsführer Südpfalz Landkreis Germersheim
macht Lust auf einen Urlaub oder Ausflug in die Südpfalz. Auf über
50 Seiten werden die Hauptangebote wie Radfahren und Wandern,
Genuss und Wein, Natur und Freizeitmöglichkeiten, touristische
Highlights sowie die Urlaubsorte der Südpfalz vorgestellt. Im
separat beigelegten Gastgeberverzeichnis finden die Gäste Adressen
von zahlreichen Unterkunftsbetrieben und Restaurants.
Der Urlaubsführer ist neben dem Internet das
wichtigste Medium, um aktiv für die Region zu werben und
potenziellen Gästen einen ersten Eindruck zu vermitteln. Die
Auflage beträgt 25.000 Stück. Auf den wichtigsten touristischen
Messen in Deutschland, wie bereits im Januar bei der Touristikmesse
CMT in Stuttgart, wird der Urlaubsführer verteilt und gezielt bei
Anfragen durch die Tourismusbüros im Landkreis Germersheim sowie
durch die Pfalz.Touristik verschickt. Außerdem liegt der
Urlaubsführer auch an publikumswirksamen Stellen aus. Dazu zählen
Touristikinformationen, Beherbergungsbetriebe und auch Verwaltungen
im Kreis.
Erhältlich ist der Urlaubsführer Südpfalz beim
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Luitpoldplatz 1,
76726 Germersheim, Tel. 07274-53-300, E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de.
KV Germersheim, Presse
21.12.2012
Im Kreis startet Lehrprojekt zur Entwicklung Interkultureller Kompetenz
Landrat Dr. Fritz Brechtel und Prof. Dr. Bernd Meyer, Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation, Fachbereich 06: Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft.
Landrat: Passgenau Schulungsbedarf erkennen und
anbieten
„Bei vielen Aufgaben der Kreisverwaltung sind
Kenntnisse und Fertigkeiten, die sich unter dem Begriff
‚Interkulturelle Kompetenz’ zusammenfassen lassen, von großer
Bedeutung. Um unseren Mitarbeitern dafür das individuell passende
Instrumentarium an die Hand zu geben und sie für das Thema zu
sensibilisieren, hat die Verwaltung zusammen mit dem Fachbereich
Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim (FTSK)
das Lehrprojekt ‚Entwicklung Interkultureller Kompetenz –
Bedarfserhebung und Umsetzung’ aufgesetzt“, berichtet Landrat Dr.
Fritz Brechtel.
Im ersten Schritt erheben Studierende des
Germersheimer Fachbereichs die Bedarfslage. Dazu hospitieren sie in
ausgewählten Fachbereichen wie Jugendamt, Kfz-Zulassung oder
Ausländerbehörde und führen Interviews mit Führungskräften und
Mitarbeitern. Anschließend leiten sie daraus den tatsächlichen
Bedarf ab. Die fachliche Anleitung übernimmt Dr. Andrea Cnyrim vom
FTSK, Arbeitsbereich Interkulturelle Kommunikation.
Landrat Brechtel: „Aufbauend auf dieses
aussagefähige Bild der spezifischen Bedarfslagen wird im zweiten
Schritt dann ein passgenaues Schulungskonzept erarbeitet, das
unterschiedliche Maßnahmen zur Entwicklung interkultureller
Kompetenz enthalten kann. Von Fall zu Fall könnte das auch
Vorschläge für neue Handlungsalternativen oder individuelles
Coaching enthalten.“ Einzelne dieser Maßnahmen werden dann
ebenfalls von Studierenden unter wissenschaftlicher Begleitung
ihrer Dozentin ausgearbeitet und in der zweiten Projektphase im
Rahmen praxisbezogener Lehrprojekte umgesetzt.
Die ersten Interviews wurden bereits geführt. Die
Präsentation der Ergebnisse soll bis Mitte nächsten Jahres
erfolgen, sodass das Lehrprojekt im Sommersemester 2013
abgeschlossen werden kann. KV Germersheim, Presse
21.12.2012
Kreistag beschließt einstimmig Kreishaushalt 2013
130 Millionen für Jugend, Soziales und
Bildung
Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 17. Dezember
den Kreishaushalt für das Jahr 2013 verabschiedet. „Seit mehr als
zehn Jahren haben wir erstmals wieder einen Haushalt beschlossen,
der ein positives Ergebnis aufweist“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel, „Ursächlich für diesen guten Haushalt sind u. a. eine
außergewöhnliche Steigerung der Steuerkraft der Städte und
Gemeinden, insbesondere bei der Gewerbesteuer und den
Einkommensteueranteilen.“ Brechtel bedankt sich bei den
Kreisgremien für die Zustimmung (einstimmige ohne Stimmenthaltung)
zum Haushalt 2013.
Gleichzeitig aber warnt der Kreischef davor, sich
von diesem positiven Ergebnis blenden zu lassen: „Sie ist eine
Folge von Einmal- und Sondereffekten, die wir nicht automatisch für
die kommenden Haushaltsjahre voraussetzen können.“
Der Haushaltsplan 2013 weist Erträge in Höhe von
ca. 145,9 Mio. Euro aus, denen Ausgaben von rund 144,5 Mio. Euro
gegenüber stehen. In der Gesamtsumme bedeutet das also einen
Jahresüberschuss von 1,4 Mio. Euro.
Ein Anteil der Erträge von rund 70,2 Mio. Euro
werden vor allem durch die Kreisumlage und Schlüsselzuweisungen in
die Kreiskasse gespült. Bei gleichbleibendem Hebesatz von 45 % und
2,5%-iger Progression resultieren daraus Mehreinnahmen bei der
Kreisumlage von 8 Mio. Euro. Gleichzeitig gehen die
Schlüsselzuweisungen B 2 um 2,4 Mio. Euro zurück. Das heißt unterm
Strich bleiben an dieser Stelle nur noch Mehreinnahmen von 5,6 Mio.
Euro übrig. Gegenübergestellt betragen die Zuschussbedarfe der
einzelnen Teilhaushalte 68,8 Mio. Euro.
Die höchsten Ausgaben liegen im Bereich Jugend,
Soziales und Bildung. „Allein das Thema soziale Sicherung machen 71
Prozent des Etats, also 103 Mio. Euro, aus. Zusammen mit dem
Bereich Schulen und Bildung stehen dort Ausgaben von etwa 130 Mio.
Euro an, also ca. 90 Prozent unseres 145,9-Mio.-Euro-Haushalts“,
erläutert Landrat Brechtel. Erfreulich dabei sei aber, „dass bei
der Sozial- und Jugendhilfe erstmals seit vielen Jahren keine
Erhöhung des Zuschussbedarfs zu verzeichnen ist“.
Neben den laufenden Kosten sind im Kreishaushalt
für 2013 hohe Investitionen vorgesehen. Allein 11,1, Mio. Euro wird
in Schulbaumaßnahmen investiert, auf den Kreisstraßenbau entfallen
1,2 Mio. Euro, der ÖPNV schlägt mit rund 1 Mio. Euro zu Buche. „Das
sind die größten Brocken“, so Brechtel, „Zur Finanzierung der
Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen des Finanzhaushalts
sind Kreditneuaufnahmen von 5,7, Mio. Euro notwendig, eine Aufnahme
neuer Liquiditätskredite sind jedoch nicht erforderlich.“
Insgesamt drücken den Kreis auch weiterhin enorme
Schulden. Etwa 102 Mio. Euro umfassen die Verbindlichkeiten bis
Ende 2013. „Trotz des schwachen Lichts am Ende des Tunnels gibt es
keinen Grund, besonders optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Ursächlich für das strukturelle Defizit sind gesetzliche Aufgaben,
insbesondere im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe, die uns vom
Bund bzw. Land den Kreisen übertragen werden, ohne die
entsprechenden Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus
sind weitere Belastungen zu tragen wie z. B. im Waffenrecht, beim
Betreuungsrecht, den Integrationshilfen an Schulen, dem Ausbau der
Kindertagesstätten, der Schulbuchausleihe, der Schülerbeförderung
sowie dem Rückzug des Landes bei der Erziehungshilfe“, erörtert
Landrat Dr. Fritz Brechtel. Was der Kreis aber bereits erlebe,
seien Entlastungsmaßnahmen des Bundes. Die Entlastung der Kreise
durch die volle Übernahme der Kosten der Grundsicherung im Alter
und bei Erwerbsminderung ab dem Haushaltsjahr 2014 werde sich auch
im Kreishaushalt positiv auswirken. Aber auch die vom Bund in
Zusammenhang mit dem Fiskalpakt zugesagten weitere Entlastung, z.
B. die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den Kita-Ausbau und
bei der Eingliederungshilfe, werde nicht ausreichen, um die
kommunale Finanzkrise so wie es der Verfassungsgerichtshof
Rheinland-Pfalz einfordert, zu überwinden. Landrat Brechtel: „Was
jetzt noch aussteht, sind die maßgeblichen Antworten des Landes in
Bezug auf seine eigene verfassungsmäßige Pflicht zur angemessenen
Finanzausstattung der Kommunen.“ KV Germersheim,
Presse
21.12.2012
Genehmigung zum Bau eines Anlegers in Neupotz liegt vor
„Lusoria Rhenana“ auch künftig auf Kurs als Botschafterin des
Landkreises Germersheim
Wie der Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Umweltbildung
und römischer Geschichte, Landrat Dr. Fritz Brechtel, mitteilte,
liegt dem Verein seit wenigen Tagen die Genehmigung zum Bau eines
Anlegers am Setzfeldsee in Neupotz vor.
Zusätzlich zum seither genutzten Anlegeplatz im Hafen
Germersheim sei der Verein damit in der Lage, voraussichtlich ab
der Saison 2013 einen schmucken Anleger an historisch bedeutsamer
Stelle zu errichten und auch zu nutzen. Schließlich sei nur wenige
hundert Meter entfernt beim Kiesabbau in einer ehemaligen
Rheinschlinge der römische Hortfund von Neupotz zu Tage gefördert
worden, so Brechtel.
Dieser mit über 700 Kilogramm Gesamtgewicht umfangreichste
römische Hortfund Europas wurde vor allem in den 80er Jahren in
Neupotz geborgen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass
Flusskriegsschiffe wie die „Lusoria Rhenana“ für die Entstehung
dieses Schatzes verantwortlich waren, in dem sie bei Ihren
Patrouillen Germanenhorden, die raubend und brandschatzend in die
römischen Provinzen einfielen, beim Rückmarsch während der
Rheinüberquerung angriffen und versenkten.
Neben der unmittelbaren historischen Beziehung bieten auch Natur
und Landschaft am Setzfeldsee eine nahezu ideale Kulisse, um das
Erlebnis Römer am Oberrhein authentisch werden zu lassen. Dr.
Brechtel weist darauf hin, dass die „Lusoria Rhenana“ auch
weiterhin ihrer selbst gesetzten Aufgabe als Botschafterin der
Region und des Landkreises Germersheim gerecht werden wird. Auch
die Stadt Germersheim als Standort der Werft und bisherigem
Liegeplatz des Schiffes wird weiterhin eine zentrale Anlaufstelle
bleiben. Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer
Geschichte, Presse
20.12.2012
VRN fordert von „Viabus“ die Erfüllung der vertraglichen Pflichten im Busverkehr
„Die gravierenden Mängel, die es auf den von BRH
Viabus befahrenen Buslinien gibt, sind für die Aufgabenträger in
keiner Weise akzeptabel“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel, der
unmittelbar nach Bekanntwerden der Missstände in einem Schreiben an
den Verkehrsverbund Rhein-Neckar und an das Unternehmen BRH Viabus
auf sofortige Nachbesserung bestand: „Diese Situation schadet
massiv der Akzeptanz nicht nur des VRN, sondern des ÖPNV insgesamt
und kann daher so nicht hingenommen werden.“
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) lud nun
Vertreter des Unternehmens „BRH Viabus“ und alle beteiligten
Aufgabenträger (Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße,
Stadt Landau und den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
Rheinland-Pfalz Süd) am Montag, 17. Dezember, zu einer Besprechung
der weiteren Vorgehensweise ein. Bei diesem Gespräch wurde
gegenüber Viabus unmissverständlich klargestellt, dass ab sofort
keine Fahrtausfälle oder gravierende Verspätungen mehr eintreten
dürfen und durch geeignete, dauerhaft wirkende Vorkehrungen
spätestens bis zum Schuljahresbeginn am Montag, 7. Januar 2013, die
Probleme vollständig gelöst sein müssen.
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 hatte das
Verkehrsunternehmen „BRH Viabus“ den Betrieb mehrerer Buslinien im
Bereich des Landkreises Germersheim infolge einer europaweiten
Ausschreibung des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar übernommen. Seit
dem Betriebsstart traten jedoch sehr gravierende Qualitätsprobleme
auf. So waren in den letzten Tagen zahlreiche Fahrtausfälle zu
verzeichnen und ortsunkundiges Personal eingesetzt, was nicht den
Qualitätsvorgaben entspricht. KV Germersheim, Presse
19.12.2012
Landrat übergibt Bestallungsurkunden an Bezirksschornsteinfegermeister
v.l. Wolfgang Hübenthal, Mario Rupprecht, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kai Scherer, Alfred Scherer
Langjährige Bezirksschornsteinfegermeister in
den Ruhestand verabschiedet
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus
hat Landrat Dr. Fritz Brechtel zwei im Landkreis tätige
Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand verabschiedet und
den Nachfolgern die Bestallungsurkunden ausgehändigt.
Bezirksschornsteinfegermeister Wolfgang
Hübenthal war zuletzt für den Kehrbezirk Germersheim XI (Rülzheim,
Teile von Bellheim und Herxheimweyer) zuständig. Hübenthal legte
1971 die Meisterprüfung ab und hatte ab 1981 den Kehrbezirk
Landau-Stadt inne, ab 1984 den Kehrbezirk Worms-Stadt bevor er 1995
in die Südpfalz wechselte. Jetzt geht er zum 31. Dezember aus
gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.
Sein Nachfolger zum 1. Januar 2013 ist
Schornsteinfegermeister Mario Rupprecht. Der 35-jährige trägt nun
für den Kehrbezirk Germersheim XI die Verantwortung. Seine
Meisterprüfung legte Rupprecht bereits 2002 ab.
Als zweiter Bezirksschornsteinfegermeister wurde
Alfred Scherer ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen zum Ende des
Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Scherer führte seit 1985 den
Kehrbezirk Germersheim VIII (damals noch Kehrbezirk Rheinzabern).
Er umfasst Kuhardt, Leimersheim und Teile von Neupotz und
Hördt.
Diesen Bezirk übernimmt nun sein Sohn,
Bezirksschornsteinfegermeister Kai Scherer. Der 36-jährige
absolvierte im Jahr 2000 seine Meisterprüfung und tritt die Stelle
ebenfalls am 1. Januar 2013 an.
Landrat Dr. Brechtel dankte den beiden
scheidenden Bezirksschornsteinfegermeistern für die geleistete
Arbeit und wünschte ihnen alles Gute für den Ruhestand. Den
Nachfolgern überreichte der Kreischef die Bestallungsurkunden und
wünschte einen guten Start und eine erfolgreiche Tätigkeit im neuen
Amt. KV Germersheim, Presse
18.12.2012
Die neue Familiehebamme kommt direkt zu den Hilfesuchenden
Kreis
Germersheim nimmt Vorreiterrolle im Land ein
Für einen guten Start ins Kinderleben setzt sich im
Landkreis Germersheim seit Anfang Dezember auch die Familienhebamme
Jutta Beichler ein. Sie bietet gezielt dort Hilfe an, wo während
oder nach einer Schwangerschaft Problemlagen unterschiedlichster
Art auftreten „Fragen und Probleme entstehen häufig nicht erst nach
der Geburt eines Kindes, sondern bereits während der
Schwangerschaft. Daher ist es wichtig, schön so früh wie möglich
Unterstützung anzubieten“, erklärt Jutta Breichler und ergänzt: „An
mich können sich jugendliche Schwangere genauso wenden wie zum
Beispiel Mütter in Ausbildung, Familien mit allen möglichen
sozialen Problemen und auch erfahrene Mütter, die vielleicht durch
eine weitere Schwangerschaft und ein weiteres Kind in schwierigen
Situationen geraten.“
Sie betreut bereits nach wenigen Tagen im Dienst
einige Familien und merkt, „dass meine Hilfestellungen gerne
angenommen werden.“ Dabei ersetzt die Familienhebamme nicht eine
Hebamme, die jeder Mutter als Kassenleistung zusteht. „Ich sorge
für Unterstützung und Hilfen, die über die Leistungen einer Hebamme
hinausgehen. Außerdem kann ich Mütter und ihre Kinder betreuen bis
sie ein Jahr alt sind“, so Breichler.
Als Konkurrenz müssten Hebammen die neue
Familienhebamme im Kreis Germersheim also auf keinen Fall sehen.
„Im Gegenteil“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Hebammen sehen
Hilfebedarf oft viel früher als andere und können so bei den
Müttern auf die neue Familiehebamme hinweisen.“
Finanziert wird die Familienhebamme über Mittel aus
dem Bundeskinderschutzgesetz. „Frau Breichler, die
Familienhebamme“, betont Landrat Brechtel, „ist ein Angebot der
Frühen Hilfe im Landkreis. Sie kommt direkt zu den Hilfesuchenden,
ihre Klienten bleiben anonym. Der Landkreis Germersheim geht damit
eine neuen und guten Weg, möglichst früh aktiven Kinderschutz zu
betreiben.“
Die Familiehebamme, Jutta Breichler, ist
telefonisch erreichbar unter 0170/7905825. KV Germersheim,
Presse
17.12.2012
Landeszuwendungen für Erweiterungsbau an der IGS Rülzheim bewilligt
„Dem Antrag auf Bewilligung von Fördermitteln für
die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule Rülzheim hat das Land
nun stattgegeben und in erster Tranche Landeszuwendungen in Höhe
von 745.000 Euro bewilligt. Damit können die dringend notwendigen
Baumaßnahmen weiter vorangetrieben werden“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel und Bürgermeister Reiner Hör, die gleichzeitig beim
Ministerium Ihren Dank aussprechen.
Für eine erfolgreiche Weiterführung der IGS
Rülzheim muss der bestehende Schulbau unbedingt erweitert werden.
Neu erstellt wird im ersten Abschnitt ein Erweiterungsbau mit einer
Hauptnutzfläche von ca. 2.400 m². In einem zweiten Bauabschnitt
wird danach das bestehende Gebäude generalsaniert.“
Insgesamt sieht der Finanzierungsplan für den
Erweiterungsbau und die Sanierung des Bestandes im Rahmen der
Sekundarstufe I Baukosten in Höhe von ca. 12,3 Mio. Euro vor. Die
anerkannten zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich dabei auf rund
8,1 Mio. Euro, wovon das Land nun zunächst 745.000 Euro übernimmt.
Das teilte jetzt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und
Kultur jetzt Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Reiner
Hör mit. Insgesamt wird das Land entsprechend dem Baufortschritt
4.977.000 Euro beisteuern.
Die Rohbauarbeiten können damit im Mai beginnen.
Zuvor werden vorbereitende Maßnahmen wie beispielsweise Herrichten
des Geländes und Abbrucharbeiten durchgeführt. Bei planmäßigem
Bauablauf kann die Fertigstellung und Inbetriebnahme des
Erweiterungsgebäudes voraussichtlich im August 2014 erfolgen,
anschließend wird der Bestand saniert“, so Brechtel.
„Es ist gut, dass das Land die wirklich notwendige
Maßnahme nun bewilligt hat und die Arbeiten an dem Projekt jetzt
gezielt fortgeführt werden können. Der Kreis und die
Verbandsgemeinde können nun beste Bedingungen für die Schülerinnen
und Schüler der IGS Rülzheim bieten. Die Erweiterung der IGS gehört
somit zu den bedeutendsten Schulbaumaßnahmen im Kreis Germersheim“,
sagt Landrat Brechtel.
Die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten für die
Errichtung der Sekundarstufe I trägt zu 90 % die Verbandsgemeinde
Rülzheim, die sich auch bei der Durchführung der Arbeiten zudem
maßgeblich und federführend zeigt. Die für die Sekundarstufe II
noch anfallenden Kosten, die zu gegebener Zeit ebenfalls vom Land
zu genehmigen ist, trägt zu 100 % der Kreis. KV Germersheim,
Presse
17.12.2012
Kreis und Dekane unterzeichnen Vereinbarung zu Sozialfonds für Mittagessen an Kindertagesstätten
Kein
Kind soll aus finanziellen Gründen vom Mittagsessen in
Kindertagesstätten ausgeschlossen werden. Dafür stellt das Land den
Landkreisen und kreisfreien Städten jährlich einen Sozialfond
Verfügung. „Mit diesem Geld können unbürokratisch die Kinder an die
Mittagstische in den Kitas geholt werden, die ansonsten aus
wirtschaftlichen Gründen nicht mitessen würden“, erklärt Landrat
Dr. Fritz Brechtel.
Jetzt unterzeichneten Landrat Brechtel und die
beiden Dekane Jörg Rubeck (katholische Kirche) und Claus Müller
(evangelischen Kirche) eine Vereinbarung, die den beiden Kirchen
als Träger von Kindertagesstätten ermöglicht, einen Teil dieses
Sozialfond-Geldes entsprechend einzusetzen.
„Wie bedanken und beim Kreis für die Unterstützung
gerade der Kita-Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen“, betonen
die Dekane Müller und Rubeck und ergänzen, dass das gemeinsame
Mahlhalten, das Essen, schließlich ein zutiefst biblisches Anliegen
und Gemeinschaft stiftend sei.
Die Leiterin des Kreisjugendamtes, Sabine Heyn,
erklärte, dass die Kirchen verpflichtet sind, dieses Geld
ausschließlich zweckentsprechend einzusetzen und damit die
Verpflegung für Kinder zu sichern. Am Ende des Jahres muss ein
einfacher Nachweis über die Verwendung der Mittel beim Jugendamt
vorgelegt werden.
Insgesamt gibt es Landkreis Germersheim 79
Kindertagesstätten. Davon sind 19 Kitas in katholischer und 15
Einrichtungen in evangelischer Trägerschaft. Grundsätzlich hat jede
Kita die Möglichkeit, auf Mittel aus dem Sozialfonds zuzugreifen,
wobei die kommunalen Einrichtungen entsprechende Anträge direkt bei
Jugendamt stellen. „Allerdings kann der Sozialfond nur für Familien
mit Kindern eingesetzt werden, die nicht über das Bildungs- und
Teilhabe-Paket die Finanzierung des Mittagessens beantragen können.
Hier soll nun den Kindern Gutes getan werden, deren Familien nicht
die Voraussetzung für das Bildungs- und Teilhabe-Paket erfüllen und
dennoch finanziell sehr eng aufgestellt sind. Das ist gut so,
schließlich geht es hier um Kinder und ihr Recht, gut verpflegt zu
sein“, so Landrat Brechtel. KV Germersheim, Presse
13.12.2012
Baubeginn für den Neubau an der IGS Rheinzabern
Die Bauarbeiten
für den Neubau an der IGS Rheinzabern haben begonnen. Mit einem
symbolischen Spatenstich gaben Landrat Dr. Fritz Brechtel,
Bürgermeister Uwe Schwind, Schulleiter Pete Allmann, die
Schülervertreter Lisa Weiler und Philipp Willms,
Schulelternsprecherin Christine Gartner und der Schulpate Otto Herz
die Arbeiten an der Baustelle frei.
„Der Neubau ist ein guter Schritt in der
Weiterentwicklung des Schulstandorts Rheinzabern und des
Bildungsstandorts Landkreis Germersheim. Es ist wichtig, den
Schülerinnen und Schüler möglichst optimale Lernbedingungen zu
bieten“, sagte Landrat Brechtel.
Bis zum Spätsommer 2014 entsteht hier der Neubau
für die Sekundarstufe I. Insgesamt entstehen elf neue Schulzimmer,
sanitäre Anlagen und sonstige Nebenräume. Die Kosten für diesen
Bauabschnitt belaufen sich auf ca. 4,8 Mio. Euro. 90 Prozent der
nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten für den Bau der
Sekundarstufe I trägt die Verbandsgemeinde, 10 Prozent der
Kreis.
Bürgermeister Schwind betonte, „dass die IGS in
Rheinzabern trotz Wechsel der Schulträgerschaft hin zum Kreis nach
wie vor als „unsere weiterführende Schule in der Verbandsgemeinde“
betrachtet wird, weil der Hauptteil der Schüler aus den eigenen
vier Ortsgemeinden kommt. Daher ist es ein sehr gutes Signal für
die Schulgemeinschaft und die gesamte Verbandsgemeinde Jockgrim,
wenn nun die Entwicklung des Schulstandortes zügig voran geht.“
Insgesamt
sieht der Finanzierungsplan für den Umbau und den kompletten Neubau
von Sekundarstufe I (7,2 Mio. Euro) vor und später der
Sekundarstufe 2 (3,8 Mio. Euro) Kosten in Höhe von ca. 11 Mio. Euro
vor. Während im ersten Bauabschnitt die Verbandsgemeinde noch 90
Prozent und der Kreis 10 Prozent tragen, übernimmt der Kreis für
die Sekundarstufe II die gesamten Kosten.
Die anerkannten zuwendungsfähigen Kosten belaufen
sich dabei auf rund 4.314.000 Euro, wovon das Land nun zunächst
355.000 Euro für die Sekundarstufe I übernimmt. Insgesamt wird das
Land entsprechend dem Baufortschritt 2.630.000 Euro
beisteuern.
Parallel zu den jetzt begonnen Bauarbeiten werden
auch Umbauarbeiten hauptsächlich im ehemaligen Hauptschulgebäude
durchgeführt. Dazu zählen Umbaumaßnahmen und energetische
Sanierungen genauso wie umfangreiche Neugestaltungen. Die Mensa
wurde bereits im Jahr 2011 im Untergeschoss der Sporthalle neu
eingerichtet.
Die Kreisverwaltung achtet darauf, dass im
bestehenden Gebäude in enger Abstimmung mit der Schule ein
Bauablauf geplant wird, der die Einschränkungen auf ein Mindestmaß
reduziert. KV Germersheim, Presse
12.12.2012
Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim
„Vielen
Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren.“ Mit
diesen Worten dankte Landrat Dr. Fritz Brechtel 18 jungen Menschen
zwischen 16 und 33 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im November
zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden
ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle
Teilnehmer/innen die bundesweit anerkannte Jugendleiter/innen-Card
(JuLeiCa).
Während des zweimal dreitägigen Seminars in der
Jugendherberge in Bad Bergzabern erarbeiteten sich die engagierten
Teilnehmer/innen sehr praxisorientiert und unter fachkundiger
Anleitung der beiden Kreisjugendpfleger Jeanette Zikko und Georg
Sabatus sowie der ehrenamtlichen Ausbilderin Tanja Hünerfauth vom
Kreisjugendring Germersheim (KJR) alles, was in der Jugendarbeit
notwendig ist. Die einzelnen Fortbildungseinheiten handelten
beispielsweise von rechtlichen Grundlagen, Planung einer
Freizeitmaßnahme, Aidsprävention, Konfliktmanagement, Spielübungen
oder dem Umgang mit schwierigen Kindern.
Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt
Germersheim in bewährter Kooperation mit dem KJR Germersheim. Die
Teilnehmer/innen kommen aus nahezu allen Verbandsgemeinden des
Landkreises.
Informationen über Vergünstigungen von
Inhaber/innen der JuLeiCa sowie neue Schulungstermine sind beim
Kreisjugendamt Germersheim, Jeanette Zikko, Tel. 07274/5-372,
E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de,
erhältlich. KV Germersheim, Presse
12.12.2012
Modellprojekt: Was Senior/innen wichtig ist
„Das
Thema Älterwerden stößt auf großes Interesse und zeigt uns, dass
das Modellprojekt „Gemeinsam älter werden - Zuhause: Heute, morgen
und in Zukunft“ in der Verbandsgemeinde Hagenbach und im Kreis
Germersheim gut angesiedelt ist“, betonen Landrat Dr. Fritz
Brechtel, Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer sowie die
Bürgermeister Günther Roitsch (Berg), Franz Xaver Scherrer
(Hagenbach), Thorsten Pfirmann (Neuburg) und Edwin Diesel
(Scheibenhardt).
Seit Sommer dieses Jahres fanden schon etliche
Veranstaltung auch mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im
Rahmen des Modellprojekts statt. Bürgerforen waren ein Teil der
Bestandsaufnahme in der Modellverbandsgemeinde Hagenbach, die mit
einem Start-Workshop im August und Gruppengesprächen in den
Ortsgemeinden begonnen hatte. Diese Bestandsaufnahme wird noch bis
Anfang 2013 fortgesetzt.
Landrat und Bürgermeister sind erfreut über die
vorbildliche Organisation, die weit über den Erwartungen liegende
Resonanz und dem hohen Engagement, mit dem die Bürgerinnen und
Bürger die Möglichkeit zum Austausch in den Foren in und für ihre
Gemeinde wahrgenommen haben. „Dies ist insbesondere deshalb so
erfreulich, weil zum einen die vielen guten Ansätze in den
Gemeinden ermittelt und wertgeschätzt werden können – eine
Voraussetzung für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung in Zukunft.
Zum anderen“, unterstreichen Landrat Dr. Brechtel und
Verbandsbürgermeister Scherrer, „weil das gemeinsame und
abgestimmte Vorgehen von Kreis, Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden
in Kooperation mit dem Planungsbüro ein Erfolgsmodell ist, mit dem
Ressourcen gebündelt und für alle, besonders die Bürger/innen vor
Ort, nutzbar gemacht werden können."
Zu den Bürgerforen hatten die Bürgermeister
gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Hagenbach und der
Kreisverwaltung Germersheim alle Bürgerinnen und Bürger ab sechzig
Jahren sowie weitere Interessierte eingeladen.
In den Foren wurde jeweils an Arbeitstischen zu
verschiedenen Themen diskutiert.
In Berg standen die Themen pflegende Angehörige,
Barrierefreiheit, Wohnen, Mobilität und Nachbarschaftshilfe im
Mittelpunkt. Zunächst wurde ermittelt, was es in Berg bereits gibt
und was noch fehlt. Im zweiten Schritt formulierten die Teilnehmer
Ziele und Maßnahmen für die Gemeinde. Ein gemeinsames Ergebnis war
die Gründung eines Bürgervereins. Angesprochen wurden darüber
hinaus die Einrichtung einer Hilfebörse zur Vermittlung von
nachbarschaftlicher Unterstützung, Informationsveranstaltungen zum
senioren-/generationenrelevanten Themen wie barrierefreies Bauen
und Wohnen sowie ein Stammtisches für pflegende Angehörige.
In Hagenbach wurden die Themen Wertschätzung, Alter
zum Thema machen, Versorgung, Nachbarschaftshilfe und pflegende
Angehörige diskutiert. Ein Ergebnis war hier, dass eine feste
Ansprechperson vor Ort fehlt, die Fragen älter Menschen
beantwortet, berät und Hilfen koordiniert. Im Gespräch waren
außerdem die Einrichtung einer Ehrenamtsbörse, eines Senioren- oder
Mehrgenerationentreffs, die Idee von „Ersatz-Omas und -Opas“ sowie
die Idee eines Bürgervereins. Grundsätzlich wünschen sich die
Seniorinnen und Senioren der Stadt Hagenbach, dass viele gute
Ansatzpunkte, die es bereits gibt, Bestand haben und in die
weiteren Überlegungen einbezogen werden. Wichtig ist ihnen auch,
dass die Einrichtungen, die bisher im Zentrum vorhanden sind,
erhalten bleiben. Dazu gehören u. a. fußläufig erreichbare
Einkaufsmöglichkeiten und Angebote der medizinischen und
pflegerischen Versorgung.
In Neuburg standen die Themen Nachbarschaftshilfe,
pflegende Angehörige, Generationen zusammenbringen und alltägliche
Versorgung im Mittelpunkt. Ein Ergebnis ist, dass bereits durch die
Arbeit des Bürgervereins, der Kirche und Gemeinde ein breites
Angebot an Aktivitäten und Hilfen für Seniorinnen und Senioren
besteht. Hier müssten lediglich bestimmte Angebote spezifiziert
beziehungsweise erweitert werden. Im Gespräch waren eine
Tagesbetreuung/-pflege vor Ort, ein Senioren-Mittagstisches, ein
Tanzkurs für jung und alt sowie EDV- und Internet-Schulungen in der
Gemeinde. Wichtige Anliegen der Bürgerinnen und Bürger waren
außerdem die Nachfolge der ortsansässigen Arztpraxis zu sichern und
die Ortsrufanlage wieder in Stand zu setzen. Im Hinblick auf die
alltägliche Versorgung mit Lebensmitteln ließ Bürgermeister
Thorsten Pfirmann verlauten, dass es ab 2013 wieder einen kleinen
Supermarkt in Neuburg geben wird.
In der Ortsgemeinde Scheibenhardt wurden die Themen
Barrierefreiheit, Nachbarschaftshilfe und ‚Gemeinsam jung bleiben‘
diskutiert. Es wurde festgestellt, dass eine feste Ansprechperson
vor Ort fehlt, die Fragen älter Menschen beantwortet, berät und
Hilfen koordiniert. Bereits Mitte 2013 möchte die Gemeinde ein
Seniorenforum veranstalten. Neben Informationen zum Thema Altwerden
soll es die Möglichkeit geben, weitere Entwicklungen für ein
gemeinsames Dorfleben zu beschließen. Im Gespräch waren außerdem
die Einrichtung einer ehrenamtlichen Hilfebörse und die
Realisierung eines barrierefreien Zugangs zum unteren Bereich des
Bürgerhauses.
„Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der
Bürgerforen, sollen einen Überblick geben, was in den Gemeinden
vorhanden ist, was bereits heute hilft und was fehlt bzw.
verbessert werden könnte. Diese Informationen sind wichtig für die
weiteren Planungen der Gemeinde“, so Landrat Brechtel und die
Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Hagenbach. Ebenso
stehen diese Informationen der/dem ehrenamtlichen
Seniorenbeauftragten und dem fachlich begleitete Netzwerk
Seniorenbeauftragte zur Verfügung. Denn, als nächster Schritt ist
geplant, in allen Gemeinden eine/n ehrenamtlichen
Seniorenbeauftragten zu berufen, was insbesondere auch dem Wunsch
der Teilnehmer/innen der Bürgerforen entspricht. Sie haben sich in
allen Gemeinden eine/n Ansprechpartner/in vor Ort gewünscht.
In einem solchen Prozess wächst auch Vertrauen vor
Ort, eine zentrale Basis für „gemeinsam älter werden – Zuhause“.
Ehrenamtliche Seniorenbeauftragte sind dabei unverzichtbare
Ansprechpartner, Koordinatoren und Multiplikatoren, wie die
erfolgreichen Beispiele aus der Stadt Wörth, der Verbandsgemeinde
und Stadt Kandel in unserem Landkreis sowie ähnliche Projekte in
anderen Regionen, z. B. dem Rhein-Hunsrück-Kreis, zeigen.
Weitere Informationen zum Projekt kreisweit gibt es
bei der Kreisverwaltung Germersheim, Annette Fahlbusch, Tel.
07274/53-279, und für die Verbandsgemeinde Hagenbach bei Constanze
Scheid, Tel. 07273/941018.
Das Modellprojekt wird gefördert vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V.
(BAS). KV Germersheim, Presse
11.12.2012
Weihnachtsfreude schenken
von links: Dr. Christian Jestrabek, Anke Bouché, Volker Schwerdtfeger, Tanja Koch und Margret Däuwel.
Protestantischer Frauenkreis überreicht 20
Weihnachtspäckchen für Klienten an Sozialpsychiatrischen
Dienst
Der protestantische Frauenkreis in Germersheim hat
nun für Klienten des Sozialpsychiatrischen Dienstes liebevoll
zusammengestellte und verpackte Geschenke überreicht. „Sie
verschönern damit vielen Menschen das Weihnachtsfest“, sagte die
Leitende Staatliche Beamtin, Tanja Koch und bedankte sich für das
große Engagement. Auch Dr. Christian Jestrabek, Leiter des
Gesundheitsamtes bedankte sich beim protestantischen
Frauenkreis.
Am 5. Dezember 2012 übergab Margret Däuwel,
Verantwortliche des protestantischen Frauenkreises in Germersheim,
20 Päckchen, die sie und viele weitere Frauen zusammengestellt,
verpackt und nun gespendet haben. Der Sozialpsychiatrische Dienst
(SpDi) verteilt die Weihnachtsgeschenke an einige seiner Klienten,
darunter psychisch kranke Menschen und Suchtkranke sowie Menschen,
die sich in einer Lebenskrise befinden.
Der sozialpsychiatrische Dienst berät und betreut
diese Personen individuell und kostenlos. Die Zahl der Klienten ist
in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Einem kleinen Teil der
Klienten können Volker Schwerdtfeger, Iris Bockow, Anke Bouché und
Pia Kurz vom SpDi jedes Jahr die Weihnachtspäckchen des
Frauenkreises überreichen. „Es ist eine kleine Wertschätzung für
unsere Klienten. Sie sollen wissen, dass es Menschen gibt, die an
sie denken“, so Anke Bouché.
1986 wurde die Idee, an bedürftige Klienten des
sozialpsychiatrischen Dienstes Weihnachtsüberraschungen zu
verteilen, geboren. Seitdem bereiten die Frauen ihnen völlig
unbekannten Menschen eine Freude. Der Frauenkreis bekommt lediglich
den Hinweis zu Alter, Geschlecht und Personenzahl im jeweiligen
Haushalt, sowie eine Anregung, was im Einzelfall sinnvoll
erscheint. „Die Frauen suchen sich dann eine Person aus und stellen
individuell ein Paket zusammen“, erklärte Margret Däuwel.
Volker Schwerdtfeger berichtetet über die Freude
der Klienten: „Für viele ist es das Einzige, das sie an Weihnachten
bekommen.“ KV Germersheim, Presse
10.12.2012
Dietmar Seefeldt ist neuer Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen sowie neuer Justitiar
Anfang November
wurde Dietmar Seefeldt von Landrat Dr. Fritz Brechtel als Dezernent
für Jugend, Soziales und Schulen sowie als Justiziar bei der
Kreisverwaltung Germersheim begrüßt. „Ich bin froh, dass diese
verantwortungsvolle Stelle nun mit einem sehr kompetenten
Mitarbeiter wiederbesetzt ist und freue mich auf eine gute und
konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Seefeldt“, so Brechtel.
Nach seiner Ausbildung im gehobenen
nichttechnischen Dienst bei der damaligen Bezirksregierung
Rheinhessen-Pfalz in Neustadt, dem Jura-Studium in Heidelberg und
dem Referendariat im Bezirk des Landgerichts Landau war Dietmar
Seefeldt 12 Jahre Justiziar bei der Zentralstelle der
Forstverwaltung in Neustadt, einer selbstständigen oberen
Landesbehörde.
„Bereits die ersten Tage bei der Kreisverwaltung
Germersheim haben mir aufgezeigt, dass mit dem Dezernat Jugend,
Soziales und Schulen eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und
damit spannende Aufgabe vor mir liegt, die aber mit engagierten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam zu bewältigen ist“, so
Dietmar Seefeldt. Selbst Vater dreier Kinder und außerdem im
Verbandsgemeinderat Offenbach sowie im Kreistag Südliche Weinstraße
kommunalpolitisch tätig, sind ihm viele Themen aus seinem
Dezernatsbereich von beiden Seiten bekannt.
Auch als Justitiar ist Dietmar Seefeldts
Arbeitsbereich sehr vielschichtig und verantwortungsvoll.
„Für mich sind gut ausgebildete Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter eine der wesentlichen Voraussetzungen für
gelingendes Verwaltungshandeln“, betont Seefeldt: „Deshalb
engagiere ich mich seit vielen Jahren in der Ausbildung des
Verwaltungsnachwuchses unter anderem im Bereich des Kommunalrechts.
KV Germersheim. Presse
01.12.2012
Landkreise - Kommunen voller Energie
Die Landkreise nehmen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der
Energiewende ein. Darauf weist der Vorsitzende des Landkreistages
Rheinland-Pfalz, Dr. Winfried Hirsch-berger, Landkreis Kusel,
anlässlich der Hauptversammlung des kommunalen Spitzenverbandes am
29.11.2012 in Germersheim hin. Zum einen seien die
Kreisverwaltungen als untere Immissionsschutzbehörden für die
Genehmigung der Windenergieanlagen zuständig. Ferner sind die
Kreise, so Dr. Hirschberger, selbst im Bereich der
Energieversorgung unterwegs.
Die Energiewende biete eine historische Chance für den
ländlichen Raum. Erneuerbare Energien würden nämlich in der Fläche
gewonnen. „Ziel muss es sein, dass die damit verbundene
Wertschöpfung vor Ort verbleibt“, führt Dr. Hirschberger aus. Dies
aufgreifend untersucht aktuell die Mittelrheinische Treuhand,
Wirtschaftsprüfungsbüro aus Koblenz, im Rahmen eines vom Land
geförderten gemeinsamen Modellprojektes von Landkreistag sowie
Gemeinde- und Städtebund, inwieweit sich kommunale
Energiegesellschaften rechnen. Die bisherigen Ergebnisse sind
frappierend: Beschränken sich die Kommunen auf die Verpachtung von
Standorten für z. B. Windenergieanlagen, reduziert sich die
Wertschöpfung mangels Einnahmen aus Einspeisevergütung und
Direktvermarkung spürbar. Es wird daher empfohlen, dass kommunal
getragene Energiegesellschaften Standorte entwickeln. Der
Schlussbericht zu diesem Modellprojekt wird in Kürze zur Ver-fügung
stehen.
Vielerorts, berichtet Dr. Hirschberger, wird daher die Gründung
von Kreisenergiegesellschaften oder vergleichbarer Einrichtungen
erwogen bzw. ist bereits beschlossene Sache. Dies belege, dass die
Überschrift der Hauptversammlung „Landkreise - Kommunen voller
Energie“ gleich doppelt zutreffend sei: Zum einen unmittelbar mit
Blick auf die Energieerzeugung, aber auch im übertragenen Sinn mit
Blick auf das Engagement und den festen Willen, in dieser wichtigen
Zukunftsfrage Verantwortung zu übernehmen.
Die Landesregierung sucht landesweit nach Standorten für
regionale Energieagenturen, welche die zum 01.07.2013 an den Start
gegangene Landesenergieagentur unterstützen sollen. Der
Landkreistag bietet an, die regionalen Energieagenturen an die
Kreisstufe „anzudocken“ bzw. dort bereits bestehende kommunale
Agenturen und Netzwerke mit dieser Aufgabe zu betrauen. Seit mehr
als 30 Jahren verfüge jede Kreisverwaltung über
Ener-giebeauftragte, die neben ihrer Tätigkeit für die kreiseigenen
Gebäude den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur
Verfügung stehen. „Zudem bieten unsere Kreisverwaltungen als
Bündelungsbehörden den Vorteil, im Rahmen der Energieberatung
parallel entstehende Fragen des Baurechts, des Denkmalsschutzes und
aus anderen Rechtsgebieten jederzeit zügig, kompetent und
rechtssicher beantworten zu können“, so Dr. Hirschberger
abschließend. Landkreistag Rheinland-Pfalz, Mainz,
Presse
29.11.2012
Kreise mit 2,5 Mrd. € im Minus - Soforthilfen des Landes angemahnt
Vor dem Hintergrund der sich in 2012/2013 weiter deutlich
verschlechtern-den Finanzsituation der rheinland-pfälzischen
Landkreise hat die Allgemeine Landrätekonferenz Soforthilfen des
Landes eingefordert. Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz
(VGH) habe mit dem richtungsweisenden Urteil vom 14.02.2012
unmissverständlich eine spürbar höhere Beteiligung des Landes an
den enorm gestiegenen Soziallasten der Kreise angemahnt. Diese
seien zwar zu einem Großteil auf bundesrechtliche
Leistungsverpflichtungen zurückzuführen; dem Land komme allerdings
von Verfassungs wegen eine Einstandspflicht zu. Darüber hinaus
reklamieren die Landräte die noch ausstehenden
Finanzierungsbeiträge des Landes für den Kita-Ausbau. Das Land
gefährde mit seiner aktuellen Haltung nicht nur den zügigen Ausbau
der U3-Versorgung, sondern verlagere auch die Kostenbelastung auf
die Träger der Jugendämter und damit in die Kreishaushalte.
Der Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Dr. Winfried
Hirschberger, Landkreis Kusel, erklärte im Rahmen der 67.
Hauptversammlung des kom-munalen Spitzenverbandes: „Für die
Landkreise stehen beim Thema Finanzen aktuell zwei offene Punkte
absolut im Fokus. Zum einen geht es darum, dass das Land endlich
erste Schritte unternimmt, um die vom VGH geforderte schnelle und
effektive Hilfe zur Rückführung der Verschuldung in den
Kreishaushalten in Gang zu setzen. Die Neuverschuldung der
Landkreise steigt derzeit fünfmal schneller, als sie durch Beiträge
aus dem Entschul-dungsfonds zurückgeführt wird.“
Dr. Hirschberger weiter: „Des Weiteren sind die Kreise nicht
bereit, weiterhin auf die Einhaltung der Drittel-Finanzierung von
Bund, Ländern und Kommunen im Bereich der U3-Versorgung zu warten.
Das finanzielle Engagement der Kommunen geht hier weit über das
ursprünglich vereinbarte hinaus, weil das Land die Bundesmittel
bislang nicht aufgestockt hat.“ Moniert werde auch die
Entnahme des Personalkostenanteils des Landes für die Kitas. aus
dem kommunalen Finanzausgleich von inzwischen 260 Mio. €.
„Insgesamt geht es jetzt darum, jenseits der zum 01.01.2014
anstehenden Änderungen des Landesfinanzausgleichsgesetzes, den
Kreisen als Träger der Sozial- und Jugendhilfe die rechtlich
gebotene Unterstützung zukommen zu lassen“, so Dr. Hirschberger.
Stattdessen blieben aber bislang die allge-meinen Finanzzuweisungen
an die Kreise in den Jahren 2012 und 2013 sogar noch um insgesamt
an die Kreise gut 50 Mio. € unter den Beträgen des Jahres 2011
zurück. „Dies wiederspricht eindeutig den Zielsetzungen der
Verfassungsrichter und läuft auch den Überlegungen des
Rechnungshofes zuwider, der sich im Kommunalbericht ebenfalls für
eine stärkere Anteilsfinanzierung des Landes an den Kosten der
sozialen Sicherung eingesetzt hat. Es liegt am Land, hierfür die
haushaltsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.“ Darüber hinaus
sprach sich der kommunale Spitzenverband der 24
rhein-land-pfälzischen Landkreise und des Bezirksverbands Pfalz für
eine Bundesratsinitiative des Landes mit dem Ziel aus, der Bund
möge - wie in den Ver-handlungen zum Fiskalvertrag zugesagt - einen
maßgeblichen Anteil an den stetig wachsenden Kosten der
Eingliederungshilfe übernehmen. Auch müsse die Diskussion um
kostentreibende Vorgaben und Standards auf allen Ebenen
wiederbelebt werden. Landkreistag Rheinland-Pfalz, Mainz,
Presse
29.11.2012
Hilfe für ehrenamtliche Betreuer
Grundkurs
beendet - Zertifikate von Landrat Dr. Fritz Brechtel
überreicht
Im Kreis Germersheim haben derzeit rund 2.000
Personen einen gesetzlichen Betreuer. Von diesen 2.000 Personen
werden rund zwei Drittel von ehrenamtlichen Betreuern, z. B. von
Familienangehörigen oder Mitgliedern der Betreuungsvereine betreut.
Um diese ehrenamtlichen Betreuer besser auf ihre Aufgabe
vorzubereiten, haben die drei Betreuungsvereine, der Sozialdienst
kath. Frauen und Männer, die Arbeiterwohlfahrt und die Lebenshilfe
sowie die Betreuungsbehörde, erneut einen Grundkurs für
ehrenamtliche Betreuer durchgeführt.
Die zehn Personen, die jetzt den Grundkurs besucht
haben, übernehmen teilweise Betreuungen im familiären Umfeld oder
wollen sich ehrenamtlich betätigen und sind bereit in Zukunft
gesetzliche Betreuungen zu übernehmen. Nun wurden den
Kursteilnehmern von Landrat Dr. Fritz Brechtel und Norbert Pirron
von der Betreuungsbehörde Kreis Germersheim die Zertifikate
übergeben.
Gesetzliche Betreuung heißt eine Vielzahl von
Dingen für einen kranken oder behinderten Menschen zu regeln, wie
Gelder verwalten, ärztliche Behandlungen veranlassen, Anträge zu
stellen und vieles mehr. Der Grundkurs umfasste insgesamt sechs
Abende. Angesprochen wurden Themen wie betreuungsrechtlich
relevante Krankheitsbilder; die Betreuungserrichtung – das
Verfahren der Betreuerbestellung, Aufgaben des Betreuers, die
Rechtsstellung des Betreuten; der Aufgabenkreis der Personensorge,
Gesundheitsfürsorge, Genehmigungspflichtige Heilbehandlungen,
Unterbringungen; der Aufgabenkreis der Vermögenssorge, Geldanlage
und Verwaltung, Sozialleistungen, Sozialhilfe, Wohnrecht; die
Kommunikation, Verstehen, Körpersprache, Umgang mit erkrankten oder
behinderten Menschen.
Die Referenten des Kurses waren: Norbert Pirron,
Betreuungsbehörde, Kreisverwaltung Germersheim, Margareta Klein,
Betreuungsverein SKFM Germersheim, Hermann Josef Schwarz,
Psychiater, Gesundheitsamt Südl. Weinstrasse, Holger Bast,
Betreuungsverein Lebenshilfe, Hatzenbühl, und Erich Laux,
Betreuungsverein Arbeiterwohlfahrt Kandel.
Der nächste Kurs findet im Frühjahr 2013 in der
Realschule in Germersheim, jeweils Montags, um 19 Uhr, statt. Der
genaue Termin wird in der Presse rechtzeitig angekündigt.
Interessierte können sich informieren bei AWO
Betreuungsverein, Erich Laux, Tel. 07275/8919; Betreuungsverein der
Lebenshilfe, Holger Bast, Tel. 07275/5050341; SKFM
Betreuungsverein, Margareta Klein, Tel. 07274/7078211 und
Kreisverwaltung Betreuungsbehörde, Norbert Pirron, Tel.
07274/53264. KV Germersheim, Presse
29.11.2012
Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

20 Feuerwehrangehörige haben von Landrat Dr.
Fritz Brechtel jetzt das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten.
Die Auszeichnung wurde ihnen im Rahmen der Dienstbesprechung der
Wehrführer und Wehrleiter am 20. November 2012 im Kultur- und
Freizeithaus in Neupotz verliehen.
Geehrt wurden für 35 Jahre Wolfgang Kantz (FF
Hagenbach), Werner Weisenburger (FF Berg), Werner Huppert (FF
Hatzenbühl), Stefan Reis (FF Rheinzabern), Thomas Schehr (FF
Jockgrim), Bernd Kauther (FF Erlenbach), Franz Meyer (FF
Steinweiler), Alexander Lugscheider (FF Lingenfeld), Werner
Schäffer (FF Freisbach), Hubert Kupper (FF Rülzheim), Michael
Bastian (FF Germersheim), Karl Walther (FF Germersheim), Werner
Herlein (FF Wörth), Reimund Sent (FF Wörth) und Bernd Schmitt (FF
Wörth/Schaidt).
Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45 Jahre
erhielten Emil Feldmann (FF Rheinzabern), Oswald Ochsenreither (FF
Neupotz), Georg Trapp (FF Neupotz), Dieter Seither (FF Rülzheim)
und Eugen Seither (FF Rülzheim).
Außerdem wurden Andreas Magin zum Leiter der
Facheinheit Wasser, Mathias Leingang zum Kreisausbildern
bestellt.
Landrat Dr. Brechtel sprach seine Anerkennung aus:
„Ihr Engagement und der unermüdliche Einsatz zum Wohle der
Bevölkerung ist aller Ehren wert! Ich danke Ihnen dafür herzlich.
Mein Dank gilt aber auch den Familien und Freunden der geehrten für
ihr Verständnis und ihre Unterstützung.“ KV Germersheim,
Presse
26.11.2012
Waltraud Burk in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet
v.l. Büroleiter Alfred Gadinger, Fachbereichsleiter Bernd Pirron, Waltraud Burk, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Kollege Wolfgang Mertins und Personalratsvorsitzender Klemens Puderer.
Waltraud Burk wurde von Landrat Dr. Fritz Brechtel
im Rahmen einer Feierstunde in die Freistellungsphase der
Altersteilzeit verabschiedet.
Waltraud Burk wurde im August 1970 als Angestellte
bei der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Seither war sie in
der Verkehrsabteilung tätig.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihr für ihre
engagierte Arbeit und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Den
Glückwünschen schlossen sich auch Fachbereichsleiter Bernd Pirron,
Büroleiter Alfred Gadinger und Personalratsvorsitzender Klemens
Puderer an.
26.11.2012
Integrierte Gesamtschule Kandel – Überraschender Weise gravierende Brandschutzmängel entdeckt
Der rund 40
Jahre alte Altbau der IGS Kandel weist deutliche Mängel beim
Brandschutz auf. Diese wurden überraschender Weise im Rahmen einer
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung am 7. November entdeckt. „Daraufhin
haben wir umgehend reagiert und Sofortmaßnahmen ergriffen“, so
Landrat Dr. Fritz Brechtel. Als Sofortmaßnahme brachte die
Kreisverwaltung 220 Rauchmelder an, außerdem sind während der
Schulzeiten Brandwachen im Gebäude. Als weitere Maßnahme für einen
ausreichenden Brandschutz wird eine automatische Brandmeldeanlage
eingebaut, was voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nimmt.
„Dennoch lässt es ich nicht vermeiden“, erklärt Brechtel, „dass
zwölf Klassen ausgelagert und in Containern untergebracht werden
müssen. Diese Maßnahme ist zur Sicherheit der Kinder, Jugendlichen
und der Lehrkräfte notwendig.“
Die Eltern, Schüler und Lehrer wurden in einer
Informationsveranstaltung über den Zustand des Gebäudes, die
Maßnahmen und deren Notwendigkeit informiert. „Das Interesse an
bevorstehenden Veränderungen war gut. Viele Detailfragen konnten
wir beantworten und haben außerdem wichtige Hinweise und Anregungen
für die weiteren Planungen und Schritte erhalten. Wir werden die
Schüler, Eltern und Lehrer auch weiterhin auf dem Laufenden
halten“, so Brechtel im Anschluss an den Infoabend.
Ab Januar werden die zwölf betroffenen Klassen
in Containern unterrichtet. Diese Container werden auf zwei
Standorten auf dem Schulgelände aufgestellt. „Diese Auslagerung ist
notwendig, bis die Brandmeldeanlage installiert ist. Aber auch bei
den folgenden Bauarbeiten, egal ob Neubau oder Sanierung, müssen
Klassen in Container ausweichen“, so Michael Gauly, kommissarischer
Leiter des Fachbereichs „Liegenschaften“ der Kreisverwaltung.
Aufgefallen waren die Mängel am Gebäude im Rahmen einer
Untersuchung durch ein Architekturbüro, das vom Kreis seit Juli den
Auftrag hat, eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorzunehmen. Landrat
Brechtel: „Uns war klar, dass das Gebäude in die Jahre gekommen
war. Mit der Prüfung durch externe Fachleute sollte abgewägt
werden, was die bessere Lösung ist - Abriss oder Sanierung.“
Inzwischen ist klar: Ohne Zweifel würde die
marode Außenfassade des Anfang der 70erJahre gebauten Schulhauses
die höchsten Kosten bei der Sanierung verursachen. „Fachleute
schätzen, dass man alleine für die Fassade mehrere Millionen Euro
investieren müsste“, sagt Dr. Fritz Brechtel. Ob dies sinnvoll ist,
wird derzeit im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf Herz
und Nieren geprüft. Entsprechend der ersten Anforderungen der
Untersuchung wurden neben dem Architekturbüro zudem ein
Prüfstatiker und ein externer Brandschutzgutachter beauftragt.
Der Prüfstatiker soll das in Kandel eingesetzte
englische „Brockhouse-System“ aus statischer Sicht beurteilen. Das
Brockhouse-System ist eine Stahlskelettbauweise, die in Europa in
den 70er Jahren in über 80 Schulen verbaut wurde. Bei einer
Begehung des alten Gebäudeteils der IGS Kandel war erkennbar, dass
das statische System überwiegend intakt ist, der Brandschutz jedoch
Mängel aufweist. „Deshalb haben wir sofort verschiedene Maßnahmen
eingeleitet, denn der Schutz der Schüler hat höchste und einzige
Priorität“, stellte der Landrat klar.
Fakt ist, dass unabhängig vom Ergebnis der
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Altbau der IGS Kandel entweder
generalsaniert oder aber komplett neu gebaut werden muss. An einer
provisorischen Unterbringung von Teilen der Schule wird sowohl in
einem ersten Schritt bis zum Einbau der Brandmeldeanlage als auch
in einem zweiten Schritt beim Neubau oder der Generalsanierung kein
Weg vorbeigehen. Die Schulleitung ist informiert und wird auch über
das weitere Vorgehen ständig auf dem Laufenden gehalten“, so
Landrat Dr. Fritz Brechtel abschließend. KV Germersheim,
Presse
23.11.2012
Von Gladiatorenspielen auf Geschirr bis hin zu NATO-Treibstofflagern
v.l. Wolfgang Diehl, Albert Schwarz, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Isa-Maria Betz, Ludwig Hans und Dr. Karl-Heinz Rothenberger
Band 2 der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises
Germersheim“ ist jetzt erhältlich
Der zweite Band der „Schriftenreihe zur Geschichte des
Landkreises Germersheim“ ist Mitte November erschienen und bei der
Kreisvolkshochschule Germersheim sowie im Buchhandel erhältlich.
Sechs namhafte Regionalhistoriker, die sich mit der Erforschung der
Geschichte des heutigen Landkreises Germersheim beschäftigen,
untersuchen auch in diesem Band neue Aspekte in der Geschichte des
Landkreises Germersheim. Den ersten Band gibt es bereits seit
2010.
Im Einzelnen beinhaltet Band 2 der Schriftenreihe folgende
Themen: Gladiatorenspiele und deren Darstellung auf Rheinzaberner
Terra Sigillata Geschirr – Wüstungen im Landkreis Germersheim – Die
Bienwaldglashütte – Geschichte und Besitz ehemaliger geistlicher
Einrichtungen im Landkreis Germersheim – Germersheimer
Landkommissäre des 19. Jahrhunderts: Biografische Anmerkungen zu
Peter Anton Müller, Georg Mayr, Maximilian de Lamotte, Ludwig
Kollmann und Joseph Megele – Das Landkommissariat Germersheim in
der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Regierungspräsidenten
berichten – Das US-Militärdepot Germersheim von 1951 bis heute. Mit
einem Seitenblick auf das NATO-Treibstofflager in Bellheim und die
US-Munitionsdepots in Berg und Kandel – 60 Jahre US-Depot
Germersheim: Deutsch-Amerikanische Beziehungen am Standort
Germersheim. Eine Bestandsaufnahme – Elisabeth Langgässer,
Rheinzabern und der bittere Nachruhm.
Landrat Dr. Fritz Brechtel stellte das Werk und die Autoren
Isa-Maria Betz, Wolfgang Diehl, Ludwig Hans (zugleich
Schriftleitung), Dr. Andreas Imhoff (nicht im Bild), Dr. Karl-Heinz
Rothenberger und Albert Schwarz jetzt vor.
Die Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim,
Band 2 (2012) umfasst 432 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
Fotografien, Karten, Pläne. Das gebundene Buch kostet 19,80 Euro.
Die Bände 1 und 2 können als Paket gemeinsam zu einem Preis von
29,80 Euro erworben werden. KV Germersheim,
Presse
23.11.2012
Neuer Busverkehr im Landkreis Germersheim
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 startet
das neue Linienbündel Germersheim. Das europaweit durchgeführte
Wettbewerbsverfahren erfolgte durch den Verkehrsverbund
Rhein-Neckar (VRN) im Auftrag der Landkreise Germersheim und
Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau und des Zweckverbandes
Schienenpersonennahverkehr Rhld.-Pf. Süd als Aufgabenträger für den
ÖPNV. Das Linienbündel Germersheim wurde in drei Lose aufgeteilt.
Die Vergabe erfolgte an den Herxheimer Busunternehmer Hetzler (Los
1), an das Speyerer Unternehmen BRH-Viabus (Los 2) sowie an die
Bahn-Tochter Rheinpfalzbus GmbH (Los 3). Die Vereinbarung deckt den
Zeitraum bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ab.
„Die Unternehmen beschaffen für den Regelverkehr
im Linienbündel eine weitgehend neue, niederflurige und
klimatisierte Fahrzeugflotte. Damit steigern wir die Qualität im
Regionalbusverkehr und das vor allem auch für
mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Ab dem 9. Dezember werden die
Linien von neuen Busunternehmen mit neuen Busfahrern gefahren.
Deshalb meine Bitte an die Busunternehmen, bereits im Vorfeld alles
dafür zu tun, dass diese Umstellung möglichst problemfrei von
Statten geht“, so Dr. Fritz Brechtel, Landrat Kreis
Germersheim.
„Zudem werden die Busse mit modernster
Ortungstechnik ausgestattet, um Anschlüsse zwischen Bus und Bahn
sicherzustellen. Daneben werden die gewonnenen Echtzeitdaten in den
elektronischen Auskunftsmedien des VRN zur Verfügung gestellt“,
ergänzt Werner Schreiner von der VRN GmbH.
Los 1 - Fa. Hetzler (Herxheim) - Linien 590,
592 und 599.
Linie 590 Landau – Dammheim – Hochstadt –
Zeiskam – Lustadt – Westheim – Lingenfeld – Germersheim und
zurück:
Diese Linie beinhaltet die nördliche Verbindung
zwischen Germersheim und Landau über Zeiskam – Lustadt. (bisher
Linie 587). Der Linienweg wurde vereinheitlicht und vertaktet. Die
Busse verkehren montags bis freitags im Stundentakt, samstags alle
2 Stunden. Von Lingenfeld, Westheim, Lustadt, Zeiskam und Hochstadt
wird Landau bis zu 15 Minuten schneller erreicht als bisher. In der
Gegenrichtung wird von Hochstadt kommend in Lingenfeld in der Regel
ein S-Bahn-Anschluss von und nach Speyer – Ludwigshafen - Mannheim
angeboten. Im Berufsverkehr werden ergänzende Fahrten, die
zusätzlich über Weingarten verkehren, Anschlüsse zu den BASF-Zügen
herstellen. Zu den übrigen Zeiten wird Weingarten sowie auch
Freisbach und Freimersheim über die neue Linie 509 (ab 1.1.2013)
der PalatinaBus mit Umstieg in Lustadt angebunden. Essingen und
Bornheim werden zukünftig ausschließlich über die neue Linie 539
bedient. Es besteht eine systematische Umsteigeverknüpfung zwischen
den Linien in Dammheim. Zu diesem Zweck wird die Haltestelle
Speyerer Straße verlegt.
Linie 592 Freisbach – Weingarten – Lustadt –
Westheim – Schwegenheim – Lingenfeld und zurück:
Diese Linie beinhaltet unverändert Fahrten für
die Schulstandorte Lustadt und Lingenfeld.
Linie 599 Freisbach – Weingarten –
Schwegenheim – Lingenfeld – Germersheim und zurück:
Diese Linie beinhaltet das inhaltlich
unveränderte Angebot der bisherigen Linie 590 und verbindet somit
Freisbach, Weingarten und Schwegenheim mit der Kreisstadt
Germersheim.
Los 2 - Fa. BRH Viabus (Speyer) - Linien 550
bis 559 sowie 595 und 596.
Linie 550 Landau – Offenbach – Ottersheim –
Knittelsheim – Bellheim – Germersheim und zurück:
Diese Linie beinhaltet die südliche Verbindung
zwischen Germersheim und Landau über Bellheim (bisher Linie 591).
Sie verkehrt durchgehend im Stundentakt, samstags und sonn- und
feiertags alle 2 Stunden. Innerhalb von Landau wird auf die
Stadterschließung westlich des Hauptbahnhofes künftig verzichtet.
Dafür wird in Landau der Bereich Neuer Messplatz/Ärztehaus bzw.
Hallenbad (südlicher Horstring) in den Linienweg einbezogen. Die
Linie verkehrt weiterhin als RegioLinie unter der
Aufgabenträgerschaft des ZSPNV-Süd.
Linie 552 Landau – Offenbach – Ottersheim –
Knittelsheim – Bellheim – Hördt – Rülzheim – Kuhardt – Leimersheim
– Neupotz – Rheinzabern und zurück:
Diese Linie beinhaltet die Verbindung Landau –
Bellheim – Hördt – Rülzheim – Leimersheim – Rheinzabern (bisher
Linie 589). Das Fahrplanangebot bleibt im Wesentlichen unverändert,
jedoch können sich einzelne Abfahrtzeiten im Minutenbereich
verschieben. Zwischen Landau und Bellheim entsteht weiterhin zu den
Zeiten, in denen die Linie 552 verkehrt, ein 30-Minuten-Takt
zusammen mit der Linie 550. Innerhalb von Landau wird auf die
Stadterschließung westlich des Hbf künftig verzichtet. Dafür wird
in Landau der Bereich Neuer Messplatz/Ärztehaus bzw. Hallenbad
(südlicher Horstring) in den Linienweg einbezogen.
Linie 554 Herxheim – Hayna – Erlenbach –
Minderslachen - Kandel und zurück:
Diese Linie verkehrt unverändert auf dem
bisherigen Linienweg. Das Fahrplanangebot wird jedoch zugunsten der
neu konzipierten Linie 555 etwas reduziert und am Nachmittag
die Zeitlage etwas verschoben, so dass zwischen Kandel und Hayna
zweimal pro Stunde eine Fahrt angeboten wird.
Linie 555 Landau – Queichheim – Offenbach –
Herxheim – Rülzheim (- Hördt) und zurück:
Diese Linie wird als durchgehende Linie aus den
bisherigen Linien 553 und 555 neu gebildet und im Abschnitt
Herxheim - Rülzheim werden deutlich mehr Fahrten als bisher
angeboten. Damit wird Herxheim wesentlich besser als heute an die
Stadtbahn von/nach Karlsruhe Innenstadt angebunden. In Herxheim
wird durch die Durchbindung ein einheitlicher Linienweg für Hin-
und Rückfahrt eingeführt. Die Busse verkehren von Landau kommend
immer über Bahnhof – Rathaus – Obere Hauptstraße – Schulzentrum –
Freibad und Speiertsgasse nach Rülzheim. Die Rückrichtung verläuft
entsprechend. In Offenbach wird die Linie das Gebiet über die
Essinger Straße fahren und mit den neuen Haltestellen „Turn- und
Festhalle“ sowie „Mozartstraße“ (Richtung Süden) bzw.
„Kulturzentrum“ (Richtung Norden) dieses Gebiet erstmals
unmittelbar im regelmäßigen Linienverkehr erschließen. „Offenbach
Friedhof“ wird weiter durch die Linien 550 und 552 bedient. Zudem
wird die Linie immer durch Queichheim geführt. Fahrplantechnisch
ist sie in Landau Hbf in den Regionalbusknoten zur Minute 30
eingebunden. Der Verkehr an Sonn- und Feiertagen (2 Fahrtenpaare)
wird eingestellt.
Linie 556 Landau – Offenbach – Herxheim –
Hatzenbühl – Rheinzabern – Jockgrim und zurück:
Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für
Schüler der Schulstandorte Landau, Herxheim und Rheinzabern. Die
Fahrten zu den Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße
zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht mehr angeboten.
Linie 557 Landau – Offenabch – Herxheim –
Rülzheim – Hördt – Kuhardt – Leimersheim – Neupotz und
zurück:
Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für
Schüler der Schulstandorte Landau und Herxheim. Die Fahrten zu den
Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße zur 2. und zur
5. Stunde werden nicht mehr angeboten.
Linie 558 Landau – Impflingen – Insheim –
Rohrbach – Steinweiler – Erlenbach – Hayna – Herxheim und
zurück:
Zusätzlich zu dem bisherigen Angebot werden auf
dieser Linie die Verbindungen zwischen dem Schulzentrum Herxheim
und Rohrbach – Insheim – Billigheim-Ingenheim dargestellt. Die
Fahrten zu den Schulen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße
zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht mehr angeboten.
Linie 559 Herxheim – Offenbach – Essingen -
Hochstadt/ Ottersheim – Knittelsheim - Bellheim und zurück:
Zusätzlich zu dem bisherigen Angebot werden auf
dieser Linie die Verbindungen zwischen dem Schulzentrum Herxheim
und Essingen – Hochstadt dargestellt. Ebenso wird hier der nunmehr
im Rahmen des Linienverkehrs stattfindende Verkehr zur Grundschule
Ottersheim veröffentlicht. Die Fahrten zu den Schulen in Landau und
im Kreis Südliche Weinstraße zur 2. und zur 5. Stunde werden nicht
mehr angeboten.
Linie 595 Germersheim – Sondernheim – Hördt –
Kuhardt – Leimersheim – Neupotz – Rheinzabern und zurück:
Im Grundsatz unverändertes Verkehrsangebot.
Linie 596 Freisbach – Weingarten –
Schwegenheim – Lingenfeld – Westheim – Lustadt – Zeiskam – Bellheim
– Rülzheim u.z.:
Im Grundsatz unveränderte Übernahme des
Verkehrsangebot der alten Linie 586. In Westheim wird die
Haltestelle Sängerheim statt Rathaus bedient.
Los 3 - Rhein-Pfalz-Bus GmbH - Linien 546 bis
549 sowie 593, 594 und 598.
Linie 546 Böllenborn – Blankenborn – Bad
Bergzabern – Kapellen – Oberhausen – (Barbelroth) – Hergersweiler –
Winden – Steinweiler – Rohrbach - Erlenbach – Kandel / Minfeld und
zurück:
Diese Linie verkehrt nur noch an Schultagen.
Auch die Ortschaften Böllenborn und Blankenborn werden somit nur
noch an Schultagen mit Linienbussen angefahren. Teile der
Leistungen des Schülerverkehrs von Böllenborn und Blankenborn
werden zudem neu auf der Linie 252 dargestellt. Die bisherigen
Leistungen zwischen Bad Bergzabern und Hergersweiler sind in das
neue Angebotskonzept der Linie 547 integriert. Der bisher
freigestellte Schülerverkehr von Winden zur Grundschule Minfeld
wird neu in den Linienverkehr integriert und in dieser Linie
dargestellt.
Linie 547 Bad Bergzabern – Kapellen –
Oberhausen –(Hergersweiler) – Dierbach – Niederotterbach –
Vollmersweiler – Schaidt – Freckenfeld – Minfeld – Kandel (- Wörth)
:
Der Grundtakt dieser Linie erhält eine neue
Fahrplanlage. In Kandel wird der Anschluss auf den Knoten zur
Minute 00 der Regionalbahn Neustadt – Landau - Karlsruhe
hergestellt. In Niederotterbach entstehen Anschlüsse zur Linie 544
von/nach Steinfeld – Kapsweyer - Schweighofen. Einzelne Fahrten
führen neu über Hergersweiler. In Bad Bergzabern wird Anschluss zu
allen Bussen des :00-Knotens hergestellt.
Gleichzeitig entsteht durch die regelmäßige
Weiterführung über Marktplatz und Rötzweg bis Schulzentrum
innerhalb von Bad Bergzabern ein kleiner Ortsverkehr, der
Bahnreisende mit Ziel Ortsmitte Bad Bergzabern zu- und abbringt.
Gleichzeitig werden gut funktionierende Angebote des
Bestandsfahrplans (z.B. die Direktbusse zu Daimler Wörth) weiterhin
angeboten. Das Fahrtenpaar an Samstagen wird eingestellt.
Linie 548 Kandel – Minderslachen – Erlenbach
– Hayna – Hatzenbühl – Rheinzabern und zurück:
Diese Linie beinhaltet die Leistungen der
bisherigen Linie 588 (Kandel – Hayna – Hatzenbühl - Rheinzabern) .
Die Einbindung sowohl in den :00-Knoten in Kandel wie auch die
schlanken Übergänge zur Stadtbahn Richtung Germersheim in
Rheinzabern bleiben bestehen. Neu integriert werden Leistungen des
freigestellten Schülerverkehrs zur Grundschule Kandel.
Linie 549 Kandel – Büchelberg – Scheibenhardt
– Neulauterburg – Berg (– Neuburg – Hagenbach – Maximiliansau –
Wörth – Oberwald und zurück):
Diese Linie beinhaltet die weitgehend
unveränderten Leistungen der bisherigen Linie 551 Kandel –
Scheibenhardt – Berg – Wörth. Anschlüsse zum Zugverkehr werden
vorrangig in Kandel und Berg hergestellt.
Linie 593 Steinweiler – Minderslachen –
Kandel – Wörth u.z. :
Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für
Schüler der Schulstandorte Kandel und Wörth.
Linie 594 Steinweiler / Freckenfeld – Minfeld
– Kandel – Minderslachen – Erlenbach – Hayna – Hatzenbühl –
Rheinzabern und zurück:
Diese Linie beinhaltet neben den Leistungen der
bisherigen Linie 594 auch die Fahrten der bisherigen Linie 596 zum
Schulstandort Rheinzabern. Neu integriert werden Leistungen des
freigestellten Schülerverkehrs zur Grundschule Kandel.
Linie 598 Hördt – Rülzheim – Rheinzabern –
Jockgrim – Kandel – Wörth und zurück:
Diese Linie beinhaltet weiterhin Leistungen für
Schüler der Schulstandorte Rheinzabern und Wörth.
VRN Service
Unter www.vrn.de erhalten Sie die Fahrpläne
als Buchseiten, Aushangfahrpläne und persönliche Fahrplantabellen,
dazu alle Tarifinformationen. Telefonisch erhalten Sie
Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr,
Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636
(14 Cent je Minute aus dem Festnetz; max. 42 Cent pro Minute aus
Mobilfunknetzen).
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu den neuen Fahrplänen
erhalten Sie bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen.
In den Bürgerbüros der Landkreise und der
Stadtverwaltung liegen in den nächsten Tagen Fahrplanbroschüren für
das Linienbündel Germersheim kostenfrei aus. Diese werden ab
Betriebsstart auch in den Bussen erhältlich sein. KV
Germersheim, Presse
Busliniennetzplan Landkreis
Germersheim: 
20.11.2012
Befristete Führerscheine ab 19.01.2013
Mit der Umsetzung der Dritten
EU-Führerscheinrichtlinie werden in Deutschland ab dem 19.01.2013
neben neuen Fahrerlaubnisklassen auch befristete Führerscheine
eingeführt. Darüber informiert die Kreisverwaltung Germersheim. Ab
diesem Zeitpunkt werden, unabhängig von der Befristung bestimmter
Fahrerlaubnisklassen (z.B. C und D = 5 Jahre), alle Führerscheine
für längstens 15 Jahre befristet. Ziel der europäischen
Führerscheinrichtlinie ist u. a. ein einheitliches Format.
Führerscheine, die bis zu diesem Stichtag
ausgestellt werden, bleiben bis zum 19.01.2033 gültig.
Es besteht keine Verpflichtung, den alten
Führerschein (egal ob grau, rosa oder Scheckkarte) vor diesem
Stichtag umzutauschen.
Die Neuausstellung eines solchen durch Zeitablauf
ungültig gewordenen Führerscheines erfolgt ohne erneute Prüfung der
Voraussetzungen. Eine ärztliche Überprüfung oder eine nochmalige
Prüfung (z.B. Fahrprobe) ist damit nicht verbunden.
Der Umtausch eines Führerscheines kann bei der für
den Wohnsitz zuständigen Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltung oder
bei der Führerscheinstelle der Kreisverwaltung Germersheim
beantragt werden. Erforderlich ist eine persönliche Vorsprache des
Fahrerlaubnisinhabers unter Vorlage seines Personalausweises,
seines Führerscheines und eines biometrischen Lichtbildes. KV
Germersheim, Presse
19.11.2012
45 Personen eingebürgert
Aus 19
Nationen, darunter Polen, die Türkei, Kasachstan und Brasilien
kommen die 45 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde
erhalten haben. Seit dem 19. November 2012 sind sie deutsche
Staatsbürger.
Tanja Koch, Leitende Staatliche Beamtin bei der
Kreisverwaltung Germersheim, überreichte im Germersheimer
Bürgersaal die Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte ihnen gratulieren
und auch meinen Dank aussprechen, denn Sie bereichern durch Ihre
Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Und
Sie sprechen Deutschland ein sehr großes Kompliment aus. Ihre
Entscheidung zeigt uns, dass Sie sich hier wohlfühlen, eine neue
Heimat gefunden und Vertrauen zu diesem Staat gefasst haben.“
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von
Lömsch Lehmann (Klarinette) von der Germersheimer Musikschule.
KV Germersheim, Presse
19.11.2012
Gastronomiewegweiser Südpfalz
Neuauflage ab
sofort in der Kreisverwaltung erhältlich
„Unsere Region, die Südpfalz, ist bekannt für ihre
hervorragende Gastronomie. Deshalb freut es mich besonders, dass
die Neuauflage des sehr beliebten Gastronomiewegweisers Südpfalz ab
sofort erhältlich ist“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Auf über 60 Seiten präsentieren sich die
Restaurants, Weinstuben und Gaststätten der Landkreise Germersheim
und Südlichen Weinstraße mit ihren Besonderheiten. „Ob gemütliche
kleine Gastwirtschaft, Ausflugslokal oder feines Restaurant – in
der Südpfalz finden sich Angebote für jeden Geschmack.“ Die
Broschüre „Gut essen - Restaurants und Weinstuben in der Südpfalz
2013/2014“ erscheint wieder in Kooperation mit dem Tourismusverein
Südliche Weinstrasse. Anlass für die bewährte Zusammenarbeit ist
der alle vier Jahre gemeinsam durchgeführte Gastronomie-Wettbewerb
Südpfalz. Die dabei ausgezeichneten Betriebe sind ebenfalls in
dieser Broschüre zu finden. „Aus der Region direkt auf den Tisch“
so lautet das Motto vieler Südpfälzer Betriebe, die ihre frischen
Produkte direkt vom Landwirt beziehen.
Stellvertretend für die vielen hervorragenden Köche
der Region wurden die Brüder Maik und Timo Küspert von der
Zeiskamer Mühle sowie as Ehepaar Christian und Michaela Wiss von
der Burrweiler Mühle portraitiert, denen der Einsatz regionaler
Produkte sehr am Herzen liegt. „Von der Mühle im Wein zur Mühle am
Rhein“ spannt sich der Bogen zwischen Südlicher Weinstrasse und dem
Landkreis Germersheim. „Ein großes Lob an alle aufgeführten
Betriebe, die mit viel Engagement dafür sorgen, dass die Gäste sich
wohlfühlen,“ so Landrat Brechtel abschließend.
Erhältlich ist die Broschüre beim
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter Tel.
07274/53-300 und online unter www.suedpfalz-tourismus.de.
KV Germersheim, Presse
19.11.2012
Johannes Liebel aus Hördt erhält Landesehrennadel
Für
sein ehrenamtliches Engagement hat Johannes (Hans) Liebel aus Hördt
jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen eines Gottesdienstes
am 10. November überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die
Auszeichnung.
Johannes Liebel kümmert sich seit 30 Jahren um
die Belange der katholischen Kirchengemeinde in Hördt. Vor allem
nimmt er seit dieser langen Zeit die Aufgaben als Kirchenrechner
verantwortungsvoll und korrekt wahr, kümmert sich aber genauso um
notwendige Baumaßnahmen, Reparaturen und Sanierungen an den
kirchlichen Gebäuden. Ende des Jahres jedoch wird Johannes Liebel
sein Ehrenamt als Kirchenrechner aufgeben.
Der Geehrte war zudem Vertreter der Kirchengemeinde
im Pfarrverband und Bischöflichen Ordinariat in Speyer.
Landrat Dr. Brechtel dankte Johannes Liebel für
seinen ehrenamtlichen Einsatz und sprach ihm seine Anerkennung
aus.
16.11.2012
Mercedes-Benz Werk Wörth bekennt sich zur Region
Eröffnung der
Kommunikationsfläche „Die Pfalz“ im Kundencenter
Am vergangenen Dienstag hat das
Mercedes-Benz Werk zur offiziellen Eröffnung der
Kommunikationsfläche „Die Pfalz“ ins Kundencenter nach Wörth
eingeladen. „Täglich werden von hier 450 Fahrzeuge in alle Welt
geliefert, unser Kundencenter ist dabei die Visitenkarte des
Werkes, schließlich empfängt das Kundencenter ca. 30.000 Besucher
jährlich“, erläutert Dr. Gerd Herrmann, Leiter des Technischen
Services, in seiner Ansprache, „Trotz unserer globalen Ausrichtung
sind wir fest verwurzelt in der Region und möchten dies auch
zeigen“. In der neu geschaffenen Pfalzecke findet sich neben
umfassendem Prospektmaterial der Tourismusvereinedes Landkreises
Germersheim und der Südliche Weinstraße auch eine Vitrine mit
regiontypischen Artikeln, die im angrenzenden TruckerShop erwerbbar
sind.
„Den besonderen zentralen Blickpunkt bildet
ein eigens für unseren Standort angefertigtes Bild des Kandeler
Künstlers Armit Hott im Format 2,10 m x 1,20 m, das in vielen
Details die komplette Rheinebene und angrenzende Bereiche auf seine
unverwechselbare Weise zeigt“, so Beate Holzwarth, zuständig für
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Werk Wörth, „die Kunden,
die vorrangig aus dem deutschsprachigen Raum zu uns kommen,
interessieren sich während ihres Besuches durchaus dafür, wo sie
hier eigentlich sind.“ Die Enthüllung des Kunstwerkesvon Armin Hott
vollzogen vor den geladenen GästenLandrätin Theresia Riedmaier
gemeinsam mit Bürgermeister Harald Seiter in Vertretung von Landrat
Dr. Fritz Brechtel.
„Über die Idee der Pfalzecke und das
Angebot, unsere touristischen Prospekte hier auslegen zu dürfen,
haben wir uns sehr gefreut“, so Maria Farrenkopf,
Wirtschaftsförderin im Landkreis Germersheim, „Das Bekenntnis des
größten LKW-Montagewerkes der Welt zur Südpfalz bedeutet für den
hiesigen Tourismus einen nicht zu unterschätzenden
Multiplikatoreffekt und ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie
weitreichend die positiven Effekte eines global agierenden
Unternehmens in die Region sein können.“ KV Germersheim,
Presse
15.11.2012
Freizeit- und Ferienveranstaltungen 2013 für den kreisweiten Ferien- und Freizeitkalender melden
„Bereits jetzt fragen Eltern nach dem neuen Ferien-
und Freizeitkalender 2013“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und
freut sich, dass der jährlich aufgelegte Kalender so gut von
Kindern, Jugendlichen und Eltern angenommen wird.
Das Jugendamt der Kreisverwaltung bereitet derzeit
die neue Auflage für das nächste Jahr vor und bittet die
Ferienveranstalter um Rückmeldung der Termine für das Jahr 2013.
Der Kalender wird voraussichtlich Anfang Februar in allen
Verwaltungen ausgelegt.
Neben Ferienfreizeiten werden auch ganztägige
Veranstaltungen, wie z. B. Kinderferienwochen, Spielaktionen und
Spielfeste für behinderte- und nichtbehinderte Menschen sowie
Vorträge und Seminare für ehrenamtliche Jugendgruppenleiter/innen
gerne aufgenommen. Insbesondere gefragt sind Maßnahmen in den
Oster- und Herbstferien.
Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und
Freizeitkalender zu veröffentlichen, benötigt man einen Vordruck
des Jugendamtes. Diesen Vordruck gibt es unter www.kreis-germersheim.de in
der Rubrik Kreisverwaltung, Publikationen/Formulare und dort im
Bereich Jugendhilfen. Er kann auch unter der E-Mail-Adresse
j.werling@kreis-germersheim.de
angefordert werden. Die ausgefüllten Vordrucke sollten bis
14. Dezember entweder per Post an die Kreisverwaltung
Germersheim, Jugendförderung, 17er Straße 1, 76726 Germersheim, per
E-Mail: j.werling@kreis-germersheim.de
oder per Fax 07274/53-15 548 zurückgesendet werden. Für Rückfragen
und Informationen steht Jutta Werling unter Tel. 07274/53-433 gerne
zur Verfügung. KV Germersheim, Presse
15.11.2012
Landeszuwendungen für Baumaßnahmen an der IGS Rheinzabern bewilligt
„Den Anträgen auf schulbehördliche Genehmigung und Bewilligung einer
Landeszuwendung von Fördermitteln für die Erweiterung und den Umbau der
Integrierten Gesamtschule Rheinzabern einschließlich der Mensa hat das Land nun
stattgegeben und in erster Tranche Zuwendungen in Höhe von 355.000 Euro
bewilligt. Damit können die umfangreichen Baumaßnahmen weiter vorangetrieben
werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Uwe Schwind.
Damit die IGS Rheinzabern erfolgreich weitergeführt werden kann, sind
erhebliche Um- bzw. Neubauten notwendig. Neu erstellt wird zunächst die
Erweiterung für die Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10) sowie der Umbau des
bestehenden Gebäudes. Die Mensa wurde bereits im Jahr 2011 im Untergeschoss der
Sporthalle neu eingerichtet.
Insgesamt sieht der Finanzierungsplan für die Erweiterungen und den Neubau
Kosten in Höhe von ca. 7,2 Mio. Euro vor. Die anerkannten zuwendungsfähigen
Kosten belaufen sich dabei auf rund 4.314.000 Euro, wovon das Land nun zunächst
355.000 Euro übernimmt. Das teilte die ADD mit. Insgesamt wird das Land
entsprechend dem Baufortschritt 2.630.000 Euro beisteuern.
„Die Vergabe der Rohbauarbeiten durch den Kreisausschuss ist bereits erfolgt.
Gemäß üblichem Verlauf kann damit der Baubeginn noch dieses Jahr stattfinden.
Bei planmäßigem Bauablauf kann die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Neuen
Schulgebäude voraussichtlich im Sommer 2014 erfolgen“, so Brechtel.
„Es ist wichtig, den Schülerinnen und Schüler möglichst optimale
Lernbedingungen zu bieten. Die Erweiterung der IGS Rheinzabern, die von den
Schülerinnen und Schülern gut angenommen wird, gehört daher zu den bedeutendsten
Schulbaumaßnahmen im Kreis Germersheim“, sagt Landrat Brechtel.
Bürgermeister Schwind stellt ergänzend fest, dass die IGS in Rheinzabern
trotz Wechsel der Schulträgerschaft hin zum Kreis nach wie vor als „unsere
weiterführende Schule in der Verbandsgemeinde“ betrachtet wird, weil der
Hauptteil der Schüler aus den eigenen vier Ortsgemeinden kommt und 90 % der
Finanzierungslast der Sekundarstufe 1 von der Verbandsgemeinde zu tragen ist.
Von daher sei es ein sehr gutes Signal für die Schulgemeinschaft und die gesamte
Verbandsgemeinde Jockgrim, wenn nun die Entwicklung des Schulstandortes zügig
weitergehen kann. KV Germersheim, Presse
09.11.2012
Tourismusverein lockt Besucher in die Südpfalz

„Am liebsten fahren wir am Wochenende über
den Rhein in die Südpfalz“, „die Pfälzer Gastlichkeit ist
einmalig“, „wir freuen uns immer auf den Veranstaltungskalender“,
so nur einige Aussagen der zahlreichen Offerta-Besucher in
Karlsruhe, die sich am Stand des Südpfalz-Tourismus Landkreis
Germersheim e.V. (SÜD) beraten ließen.
„Großer Besucherandrang und starke Nachfrage
nach Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen sowie den neuen Rad-
und Wanderwegen in der Südpfalz“, lautet das positive Fazit des
Standpersonals am „Südpfalz-Stand“. Neun Tage wurden am Infostand
zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen Erholung wie
Wandern, Radwandern und Wassersport, für Tages- und
Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Gerne griffen
die Gäste zur Radkarte Pfalz mit den gesamten Themenradwegen der
Region. Stark nachgefragt wurden außerdem der aktuelle Wanderführer
sowie die Wanderkarten für die Südpfalz mit Wandermöglichkeiten in
den Rheinauen und im Bienwald sowie der neue Hofladen- und
Gastronomieführer. Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen,
suchten neue Ausflugstipps für ihren Tagesausflug. Insbesondere das
6m lange Modell des Römerschiffs Lusoria Rhenana erfreute sich
großer Beliebtheit. Von sehr großem Interesse bei den Besuchern
waren auch das Haus Leben am Strom aus Neupotz, das
Terra-Sigillata-Museum aus Rheinzabern sowie das Ziegeleimuseum aus
Jockgrim. Stark nachgefragt waren außerdem der Abenteuerkletterpark
FunForest in Kandel, die Südpfalz-Draisine, die Mhou-Straussenfarm
in Rülzheim sowie die Nachenfahrten oder die Festungsführungen in
Germersheim. Highlights am Stand waren außerdem die Straußenfarm
aus Rülzheim, die ihre Einrichtung und die Produkte vorstellte. Am
Stand gab es Straußeneier, Staubwedel aus Straußenfedern und
anderes vom Strauß zu entdecken. Dicht gedrängt standen die
Besucher am Stand des Reptiliums Landau, wo es täglich „Reptilien
zum Anfassen“ gab. Ganz Mutige konnten sich mit einer Tarantel oder
einer Riesenschlange fotografieren lassen. Und natürlich durften
die kulinarischen Spezialitäten nicht fehlen. Die Winzer der
Weingüter Krebs aus Weingarten, Rosenhof aus Steinweiler sowie
Kehrt aus Winden kredenzten trockene, würzige Rotweine, spritzige
frische Weißweine und handgerüttelte Sekte. Der Bauernhof Kerth aus
Kandel-Minderslachen und der Burgerhof aus Neupotz boten leckere
Kostproben von Hausmacher Wurst und Schinken.
Überaus zufrieden mit der großen Resonanz zeigte
sich die Geschäftsführerin des SÜD Silke Wiedrig. Gemeinsam mit dem
Vorsitzenden Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sie sich einig, auch im
nächsten Jahr auf der Offerta präsent zu sein. Der Vorsitzende ist
davon überzeugt, dass sich das Engagement des Vereins auszahlt:
„Bei mehr als 300.000 Besuchern müssen wir mit unseren
Freizeitangeboten vor Ort sein und den Leuten die Südpfalz
schmackhaft machen.“
Auf eine
überwältigende Resonanz stieß in diesem Jahr der traditionelle
Südpfalztag. Bei der Ölmühle AGRILUNA aus Rheinzabern konnten
besondere Öle mit Brot verkostet werden. Dies alles ließ sich
genießen bei einem Plausch mit den charmanten Hoheiten, wie
Zwiebel- und Tabakkönigin, dem Knittelsheimer Kätzel, dem
„Bellheimer Lord“ oder dem Bärenpaar aus Ottersheim. Auf der
Hauptbühne sorgten Erich Hoffmann aus Neupotz, der TGV Leimersheim
sowie Martinas Tanzwelt für Stimmung.
Zusätzliche Attraktionen boten die Aktionstage
der Verbandsgemeinden aus dem Landkreis. Duftend präsentierte sich
die Bienwaldregion Kandel gemeinsam mit der Seifenmanufaktur
Zahneisen aus Steinweiler. Am Bellheimer Tag drehte sich alles um
den Gerstensaft. Der derzeitige und ein ehemaliger „Bellheimer
Lord“ schenkten den Gästen die besonderen Biere der Bellheimer
Brauerei aus. KV Germersheim, Presse
08.11.2012
Ab 2013 gilt ein neues Schornsteinfegerrecht
Eigentümer müssen sich um allgemeine
Schornsteinfegerarbeiten selber kümmern
Eigentümer von Feuerungsanlagen, z. B. Gasthermen,
Ölfeuerungsanlagen oder Kachelöfen, sind ab dem 1. Januar 2013
verpflichtet, diese eigenverantwortlich fristgerecht kehren und
überprüfen sowie vorgeschriebene Messungen durchführen zu lassen
(allgemeine Schornsteinfegerarbeiten). Darauf weist die
Kreisverwaltung Germersheim hin.
Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister
erstellt in diesem Zusammenhang jedem Eigentümer einen
Feuerstättenbescheid, in dem die Kehr- und Überprüfungspflichtigen
Anlagen aufgeführt und die Intervalle für die Durchführung der
Schornsteinfegerarbeiten erfasst sind.
Der Eigentümer hat ein freies Wahlrecht, wer an
seiner Feuerungsanlage die allgemeinen Schornsteinfegerarbeiten
durchführt. Er kann den zuständigen bevollmächtigten
Bezirksschornsteinfeger mit den Arbeiten beauftragen und überlässt
ihm die Terminüberwachung hinsichtlich der fälligen Arbeiten. Er
kann aber auch einen anderen zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb
oder einen in Deutschland niedergelassenen ausländischen
Schornsteinfegerbetrieb (sog. EU-Schornsteinfeger) beauftragen.
In diesen Fällen muss die Durchführung der
allgemeinen Schornsteinfegerarbeiten gegenüber dem zuständigen
bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger mit einem Formblatt
nachgewiesen werden. Wer mit der Ausübung von
Schornsteinfegertätigkeiten beauftragt werden kann, kann über das
vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Internet
veröffentlichte Schornsteinfegerregister erfragt werden - www.bafa.de bzw. über www.schornsteinfeger.de
Für hoheitlichen Tätigkeiten, d.h.
Schornsteinfegerarbeiten die weiterhin vom bevollmächtigten
Bezirksschornsteinfeger auszuführen sind, wie z. B.
Feuerstättenschau, Führung des Kehrbuchs, Ausstellung des
Feuerstättenbescheides, Durchführung von anlassbezogenen
Überprüfungen, Bescheinigungen zu Bauabnahmen, Durchführung von
Ersatzvornahmen gibt es über 2013 hinaus eine fest vorgeschriebene
Gebührenstruktur.
Für die Durchführung aller anderen
Schornsteinfegerarbeiten, d. h. Arbeiten, die der Eigentümer frei
einem zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb übertragen kann,
unterliegen der freien Preisgestaltung bzw. freien
Vereinbarung.
Weist der Eigentümer von Feuerungsanlagen gegenüber
dem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger nicht
nach, dass die vorgeschriebenen allgemeinen
Schornsteinfegerarbeiten rechtzeitig durchgeführt wurden, setzt die
Kreisverwaltung eine Frist, die die Arbeiten und die Durchführung
festsetzt. Wird diese nicht eingehalten, folgt die kostenpflichtige
Ersatzvornahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.
Werden die Verpflichtungen nicht fristgerecht veranlasst, stellt
dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet
wird.
Mehr zum neuen Schornsteinfegerrecht kann der
Broschüre des Landesinnungsverbandes für das
Schornsteinfegerhandwerk Rheinland- Pfalz entnommen werden. Sie ist
unter www.schornsteinfeger-liv-rlp.de
abrufbar. KV Germersheim, Presse
06.11.2012
Kassenautomat in der Kfz-Zulassungsstelle in Betrieb genommen
„Mehr Service, direkte Auskunft für unsere Kunden:
Die Kreisverwaltung Germersheim bietet in der Außenstelle im
ehemaligen Caritas-Gebäude, 17er-Straße 1, in Germersheims seit
diesem Monat einen erweiterten Service an“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
So können Bürgerinnen und Bürger anfallende
Gebühren von nun an unkompliziert bar oder per EC-Karte an einem
Kassenautomaten bezahlen. Dazu erhalten die Kunden eine
Kassenkarte, mit der sie am Automaten Zahlungen vornehmen können.
An das neue System angebunden sind die Bereiche
Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle, Ausländeramt,
Waffenbehörde, Einbürgerungen und Abfallwirtschaft. Insgesamt
fallen in diesem Bereichen rund 55.000 Zahlungen pro Jahr an.
Unterstützt wurde die Anschaffung des Kassenautomaten von der
Sparkasse Germersheim - Kandel.
Außerdem gibt es in der 17er-Straße ab Mitte
November einen neuen Informations-Schalter. Dort erteilen
Mitarbeiter Auskünfte zu allen Belangen, die die Kreisverwaltung
betreffen. Sie beantworten u. a. Fragen, händigen Anträge und
Müllsäcke aus und vermitteln an die jeweiligen Fachleute im Haus.
„Mit diesem neuen Angebot fallen für Bürgerinnen und Bürger
zusätzliche Wege weg. Sie erhalten zentrale Informationen genauso
in der Außenstelle wie im Hauptgebäude am Luitpoldplatz“, so
Landrat Brechtel. KV Germersheim, Presse
06.11.2012
Sumpfschildkrötenprojekt: Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Prof. Pierre Roth Pierre, Uwe Meissner von der Kreisverwaltung Germersheim, Francois Steimer vom Conseil General du Bas-Rhin und Pierre Schneider vom Office Nationale Francais
Studienfahrt der Studenten der Hochschule für
öffentliche Verwaltung und Finanzen
Germersheim- „Am Beispiel des
Interreg-Projekts "Sumpfschildkröte ohne Grenzen" kann gut die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Naturschutz und
Landschaftspflege von französischen und deutschen Verwaltungen
erläutert werden“, so Uwe Meißner, Projektverantwortlicher bei der
Kreisverwaltung Germersheim. Deshalb reisten Studentinnen und
Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in
Ludwigsburg nach Lauterbourg und Berg an, um sich näher mit dem
Projekt zu befassen. Mit großem Interesse verfolgten die
Nachwuchskräfte die Erläuterungen von Francois Steimer vom
Generalrat Bas Rhin und Uwe Meißner.
Mit dem Sumpfschildkrötenprojekt sei es der
Europäischen Union über die Projektplattform Interreg gelungen, die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Naturschutzverwaltungen zu
einer engen Kooperation zu führen, so Steimer und Meißner. Beide
zeigten sich überzeugt davon, dass die Projektplanungen und
-maßnahmen neben einer erheblichen Verbesserung des internationalen
Biotopverbunds zu einem gemeinsamen deutsch-französischen Denken
und Handeln geführt haben, das weit über die Projektlaufzeit hinaus
bestehen werde.
Gemeinsam mit Prof. Pierre Roth wurden bei der
Vorstellung des Projekts vor Ort in deutscher und französischer
Sprache nicht nur Aspekte der grenzüberschreitenden
Verwaltungszusammenarbeit vorgestellt, sondern auch
naturschutzfachliche Fragen erörtert.
04.11.2012
Schulbuchausleihe 2012 im Kreis Germersheim
Landrat Brechtel: Hoher Aufwand und hohe Kosten
für ein grundsätzlich gutes Angebot – Andere Modelle
denkbar
„Zum dritten Mal hat die Kreisverwaltung
Germersheim in diesem Jahr die Schulbuchausleihe organisatorisch
bewältigt. 4.900 Buchpakete konnten termingerecht gepackt und
verteilt werden. Das hat nur funktioniert, weil viele Mitarbeiter
der Verwaltung, der Schulen und externe Dienstleister an einem
Strang gezogen haben“, zieht Landrat Dr. Fritz Brechtel Bilanz,
„Doch der Aufwand war wieder einmal enorm und unterm Strich steht
für den Landkreis Germersheim ein dickes Minus: Die Gesamtkosten
für die Schulbuchausleihe 2012 belaufen sich im Kreis auf ca.
79.000 Euro, wovon das Land voraussichtlich nur rund 36.800 Euro
erstattet. D. h., der Kreis muss ca. 42.200 Euro selbst
aufbringen.“
Brechtel macht die Rechnung auf: „Die entstandenen
Kosten pro Schulbuchpaket liegt 2012 bei 16,20 Euro, die
Erstattungspauschale des Landes jedoch nur bei 7,50 Euro. Die
Deckungslücke pro Paket beträgt folglich 8,70 Euro, die beim Kreis
hängen bleiben. Die Zahlen gleichen denen vom Vorjahr, weshalb
davon auszugehen ist, dass sich der finanzielle Aufwand für die
Abwicklung der Schulbuchausleihe im Landkreis Germersheim
mittelfristig zwischen 16 und 17 Euro pro Fall einstellen
dürfte.“
Landrat Dr. Fritz Brechtel befürwortet
grundsätzlich eine Schulbuchausleihe: „Immer mehr Schülerinnen und
Schüler im Kreis beteiligen sich an der Schulbuchausleihe des
Landes Rheinland-Pfalz. Das freut uns, jedoch ist der finanzielle,
personelle und materielle Aufwand für dieses sicherlich gute
Angebot sehr hoch.“
An zwölf Schulen wurden vor den Sommerferien 4.400
Buchpakete eingesammelt, zum neuen Schuljahr mussten 4.900
Buchpaketen gepackt und verteilt sein. „Im Vergleich zu 2011 stieg
die Anzahl der teilnehmenden Schüler um etwa 17 Prozent auf ca. 63
Prozent. Um das zu stemmen, leisteten zeitweise 38 Beschäftigte der
Kreisverwaltung ca. 1.800 Arbeitsstunden“, informiert Rainer
Schaust, Fachbereichsleiter „Schulen und Bildung“ der
Kreisverwaltung Germersheim. Brechtel ergänzt: „Das allein
verursachte Kosten von rund 42.200 Euro.“
Viele Lehrer und Schulleitungen unterstützten das
Konzept der Buchrücknahme. Auch haben zahlreiche Schüler bei dem
Rücknahme- und Paketierungseinsätze mitgeholfen. Deutlich höhere
Ausgaben ergaben sich zudem z. B. durch den Einsatz einer Spedition
zum Transport der Buchpakete.
„Das Modell des Landkreises Germersheim mit
zentraler Paketierung hat sich unter den gegebenen systembedingten
Voraussetzungen bewährt. Ich danke allen, die mitgeholfen haben,
die Schulbuchausleihe auch in diesem Jahr wieder über die Bühne zu
bringen“, so der Kreischef, „Ohne ihren Einsatz wäre die Abwicklung
nicht so gut vonstatten gegangen.“ Landrat Brechtel ergänzt: „Ich
unterstütze die Schulbuchausleihe. Jedoch gäbe es sicherlich
Modelle, die für dass Land und die Kreise weniger aufwändig und
deutlich günstiger wären, beispielsweise Klassensätze an Schulen
oder Lehrmittelgutscheine.“ KV Germersheim, Presse
03.11.2012
Umfrage des Landkreistages: Schülerbeförderungskosten steigen weiter
„Die Ausgaben für den Schülertransport zu den
Schulen sind in allen rheinland-pfälzischen Kreisen wieder einmal
gestiegen. Das belegt eine Umfrage des Landkreistages
Rheinland-Pfalz über die Zuweisungen des Landes und die Ausgaben
der Landkreise für die Schülerbeförderung und die
Kindergartenfahrten im Haushaltsjahr 2011“, berichtet Landrat Dr.
Fritz Brechtel.
Das Defizit von landesweit ca. 28. Mio. Euro ist
2011 um über 3 Mio. Euro (= 12,4 %) gegenüber dem Haushaltsjahr
2010 gestiegen. Somit ergeben sich laut Landkreistag landesweit
Mehrkosten in Höhe von 147,41 Euro pro Schülerin und Schüler bzw.
Kindergartenkind. Zwar wurden die Landeszuwendungen an die Kreise
im Jahr 2011 um rund 2 Prozent erhöht, reichen dabei aber nicht
aus, um die Mehrkosten im Schülertransport von ca. 4,5 Prozent
auszugleichen, so ein Ergebnis der Umfrage.
Landrat Brechtel: „Auch der Landkreis
Germersheim ist von den Mehrbelastungen betroffen. Die
Gesamtausgaben im Haushaltsjahr 2011 liegen mit rund 2,7 Mio. Euro
um etwa 142.000 Euro (= 5,5 %) über den Ausgaben von 2010. Leider
ist im Haushaltsjahr 2012 ein noch stärkerer Anstieg der Ausgaben
im Bereich der Schülerbeförderung zu erwarten. Grund dafür ist der
Wegfall der Eigenanteile für notwendige Schülerbeförderungen für
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Gymnasien und
Integrierten Gesamtschulen ab dem Schuljahr 2012/2013. So
erfreulich dies für die betroffenen Schülerinnen und Schüler ist,
so bedauerlich ist es, dass das Land die den Landkreisen durch ein
Landesgesetz entstehenden Kosten nicht vollständig erstattet.“
KV Germersheim, Presse
31.10.2012
Kriterien für gerechtes FOS-Auswahlverfahren festgelegt
Abschließende Beratungen zur Antragsstellung
bis Ende März 2013
An welchen Schulen im Kreis Fachoberschulen
(FOS) eingerichtet werden sollen, entscheidet der Kreistag Anfang
2013. „Damit das Auswahlverfahren sachlich und fachlichen fundiert
sowie fair abläuft, hat die Verwaltung im Auftrag des
Kreisausschusses eine Entscheidungsmatrix erarbeitet“, so Landrat
Dr. Fritz Brechtel. Dieser Kriterienkatalog wurde jetzt vom
Schulträgerausschuss beraten und festgelegt. Diese Übersicht
umfasst neben den Vorgaben des Landes zu den Antragsvoraussetzungen
auch individuell auf die jeweilige Realschule plus und den Kreis
zugeschnittene Punkte, z. B. beabsichtigte Fachrichtungen sowie
Kooperationsmöglichkeiten mit Firmen und Betrieben für die
gelenkten Praktika.
Wie bekannt, bewerben sich mehrere Realschulen
plus um die Einrichtung einer FOS an ihrem Standort. Die Leiter der
Schulen legten in der Sitzung des Schulträgerausschusses ihre
Vorstellungen und Planungen zu möglichen FOS-Angeboten dar. Landrat
Brechtel erklärte: „Im Laufe des Winterhalbjahres haben die
Fraktionen und Kreisgremien Gelegenheit, auf Basis des dann
inhaltlich ausgefüllten Kataloges das Thema vertieft zu beraten, um
dem Kreistag Empfehlungen für Standortentscheidungen und den
Zeitpunkt der Antragstellung/en auszusprechen. Rechtzeitig vor dem
31.03.2013 ist dann abschließend im Kreistag zu entscheiden und
sind fristgerecht Anträge zur Schulentwicklung zu stellen.“ KV
Germersheim, Presse
30.10.2012
Realschule plus Lingenfeld – Lustadt an einem Standort
Verwaltung stellt erneut Antrag auf
Ganztagsschule
Die Realschule plus Lingenfeld - Lustadt soll zum
Schuljahr 2013/2014 Ganztagsschule werden. Der Schulträgerausschuss
hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, erneut einen
entsprechenden Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule zu
stellen. Außerdem stimmte der Ausschuss der Zusammenlegung der
beiden bisherigen Standorte auf den Standort Lingenfeld ab dem
Schuljahr 2013/2014 zu und beauftragte die Verwaltung und
Schulleitung die dafür notwendigen Schritte einzuleiten.
Aktuelle Erhebungen zeigen, dass ein großes
Interesse der Eltern und Schüler/innen an einem Ganztagesangebot an
der Realschule plus Lingenfeld - Lustadt besteht. „Das bestätigt
uns darin, erneut einen Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule
für das Schuljahr 2013/2014 stellen“, sagte Landrat Dr. Fritz
Brechtel. Einen ersten Antrag im letzten Jahr auf Einrichtung einer
Ganztagsschule zum jetzt laufenden Schuljahr 2012/2013 wurde vom
Land Rheinland-Pfalz nicht berücksichtigt.
Das weiterführende Konzept der Schule sieht
zudem eine Zusammenlegung des kompletten Schulbetriebs auf den
Standort Lingenfeld vor. Landrat Brechtel: „Der organisatorische
und ökonomische Aufwand reduziert sich dadurch deutlich. Zudem
verfügt der Standort Lingenfeld über ausreichend Räume für
Orientierungs- und Sekundarstufe. Insbesondere der für 2013
beabsichtigte Ganztagsschulbetrieb ließe sich an einem Standort
wesentlich sinnvoller und praktikabler einrichten. Dies erhöht
damit die Antragschancen.“ Der Schulträgerausschuss stimmte auch
diesem Vorschlag einstimmig zu. KV Germersheim, Presse
30.10.2012
Landrat: Horte werden nicht geschlossen
Kreis setzt
sich auch weiterhin für qualitativ gute und flexible
Schulkindbetreuung ein
Germersheim- „Entgegen
verschiedener Veröffentlichungen hat die Kreisverwaltung nicht vor,
generell die Horte im Landkreis zu schließen. Vielmehr ist es unser
Ziel, auch weiterhin eine gute und flexible Schulkindbetreuung
sicherzustellen“, stellt Landrat Dr. Fritz Brechtel klar.
„In einem ersten Schreiben an die Bürgermeister im
Kreis geht es zunächst einmal darum, dem einstimmig gefällten
Kreistagsbeschluss zur Überprüfung der Schulkindbetreuung
nachzukommen – und in den Gemeinden vor Ort mögliche
bedarfsgerechte Optimierungen auszuloten.“ Der Prüfauftrag diene
dazu, in den einzelnen Gemeinden den heutigen und zukünftigen
Bedarf zu erkennen und im Gespräch mit den Beteiligten
individuelle, möglichst passgenaue Lösungen zu finden. Sind vor Ort
mehrere Betreuungsmöglichkeiten vorhanden, ist es
selbstverständlich, deren Qualität und Zweckmäßigkeit zu prüfen und
gegebenenfalls Optimierungen vorzuschlagen. Auch ist im Interesse
der Gemeinden der Nutzung vorhandener (Schul-)Räume den Vorrang
gegenüber neuen Investitionen zu geben. Daher können sich als
Ergebnis der Gespräche im Einzelfall Veränderungen ergeben, sollte
sich dieses als zweckmäßig herausstellen. In den kommenden Jahren
wird der Betreuungsbedarf voraussichtlich deutlich ansteigen, daher
gilt es selbstverständlich auch, Kostenaspekte zu berücksichtigen,
um die nachhaltige Finanzierbarkeit zu sichern.
„In keiner Weise war oder ist es geplant, generell
die Horte im Landkreis zu schließen. Solche Befürchtungen entbehren
jeder Grundlage“, so der Landrat. Brechtel betont: „Das Ziel der
Kreisverwaltung ist es, auch weiterhin eine qualitativ gute,
bedarfsgerechte und flexible Schulkindbetreuung vor Ort zu
gewährleisten. Wie diese im Detail auf Basis der jeweils örtlichen
Gegebenheiten und Möglichkeiten aussieht, wird in den Gemeinden
besprochen. Es werden sinnvolle, individuelle Lösungen erarbeitet.
Sollte sich dabei Veränderungsbedarf ergeben, so wird dies
möglichst einvernehmlich mit den betroffenen Gemeinden
abgestimmt.“
Dies könne sicherlich bedeuten, dass dort, wo es
Sinn macht, die Schulkindbetreuung komplett in die Schule verlagert
würde. Einen vorgefertigten Plan, der womöglich die generelle
Schließung aller Horte beinhaltet, gebe es definitiv nicht.
Vielmehr sei das Schreiben an alle Bürgermeister als Angebot zur
Einleitung von Gesprächen zu verstehen, welche ergebnisoffen
geführt werden sollen. Ziel ist die bedarfsgerechte Sicherstellung
der Schulkindbetreuung vor Ort. Dabei soll möglichst dem
tatsächlichen Betreuungsbedarf der Eltern vor Ort Rechnung getragen
werden, dies bedeutet z.B. flexible Betreuung bis 16 Uhr, auch in
den Ferienzeiten.
„Die hervorragende Arbeit in den Horten erkennen
wir an und sehen auch, dass die Eltern diese Form der Betreuung
sehr schätzen. Die gute Arbeit der Erzieher und Hortmitarbeiter und
die Bedarfe der Eltern bzw. ihrer Kinder werden bei jedem Schritt
im Rahmen dieser Überprüfungen berücksichtigt“, versichert
Brechtel.
„Eltern wollen qualitativ gute und zeitlich
flexible Kinderbetreuung. Die Gespräche vor Ort dienen dazu, dies
auch weiterhin sicherzustellen“, so der Landrat abschließend.
KV Germersheim, Presse
25.10.2012
Von Gladiatorenspielen auf Geschirr bis hin zu NATO-Treibstofflagern
Band 2 der „Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises
Germersheim“ erscheint
Mitte November erscheint der zweite Band der „Schriftenreihe zur
Geschichte des Landkreises Germersheim“. Band 1 ist bereits seit
2010 auf dem Markt.
Sechs namhafte Regionalhistoriker, die sich mit der Erforschung
der Geschichte des heutigen Landkreises Germersheim beschäftigen,
untersuchen auch in diesem Band neue Aspekte in der Geschichte des
Landkreises Germersheim.
Im Einzelnen beinhaltet Band 2 der Schriftenreihe folgende
Themen: Gladiatorenspiele und deren Darstellung auf Rheinzaberner
Terra Sigillata Geschirr – Wüstungen im Landkreis Germersheim – Die
Bienwaldglashütte – Geschichte und Besitz ehemaliger geistlicher
Einrichtungen im Landkreis Germersheim – Germersheimer
Landkommissäre des 19. Jahrhunderts: Biografische Anmerkungen zu
Peter Anton Müller, Georg Mayr, Maximilian de Lamotte, Ludwig
Kollmann und Joseph Megele – Das Landkommissariat Germersheim in
der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Regierungspräsidenten
berichten – Das US-Militärdepot Germersheim von 1951 bis heute. Mit
einem Seitenblick auf das NATO-Treibstofflager in Bellheim und die
US-Munitionsdepots in Berg und Kandel – 60 Jahre US-Depot
Germersheim: Deutsch-Amerikanische Beziehungen am Standort
Germersheim. Eine Bestandsaufnahme – Elisabeth Langgässer,
Rheinzabern und der bittere Nachruhm.
Die Schriftenreihe zur Geschichte des Landkreises Germersheim,
Band 2 (2012) umfasst 432 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
Fotografien, Karten, Pläne. Das gebundene Buch kostet 19,80 Euro.
Es ist ab Mitte November 2012 lieferbar.
Die Bände 1 und 2 können als Paket gemeinsam zu einem Preis von
29,80 Euro erworben werden.
Verkauft wird es bei der Kreisvolkshochschule in Germersheim zu
einem Preis von 19,80 Euro. Die ISBN-Nummer lautet
978-3-00-032748-3.
Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt auch Bestellungen per
E-Mail an schriftenreihe@kreis-germersheim.de
entgegen. KV Germersheim, Presse
25.10.2012
Klassifizierung im Landkreis Germersheim – in der Südpfalz leuchten die Sterne
Insgesamt
22 Ferienwohnungen bzw. -häuser haben die Prüferinnen im Landkreis
Germersheim besucht und nach den Kriterien des Deutschen
Tourismusverbandes DTV bewertet. Dabei wurden 29 Einheiten
klassifiziert. Die Prüferinnen konnten 13 mal 3 Sterne und 16 mal 4
Sterne vergeben. Sehr zufrieden über dieses Ergebnis zeigte sich
Landrat Dr. Fritz Brechtel, Vorsitzender des Südpfalz-Tourismus
Landkreis Germersheim e.V.: „Dieses Ergebnis zeigt deutlich die
hohe Qualität der Unterkünfte im Landkreis Germersheim. Ohne das
außerordentliche Engagement der Vermieter wäre dies nicht möglich.
Darauf können wir sehr stolz sein.“
9 Ferieneinheiten wurden erstmalig klassifiziert.
13 Einheiten waren zum zweiten Mal dabei. 7 stellten sich bereits
zum dritten Mal den Prüfern. Von den 36 aktuell im Landkreis
Germersheim gültigen Klassifizierungen sind mit dieser erneuten
Klassifizierung 17 Ferienwohnungen mit 3 Sternen, ein Privatzimmer
mit 3 Sternen und 18 Ferienwohnungen mit 4 Sternen
ausgezeichnet.
Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen
sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste
wissen, was sie erwartet und legen zunehmend mehr Wert auf Qualität
und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher hat der
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) eine Lizenz
erworben, um die Ferienobjekte im privaten Angebot
(Ferienwohnungen, - häuser und Privatzimmer bis zu 8 Betten) nach
den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismus-verbandes e.V.
(DTV) bewerten zu können. Die Entscheidung, die Klassifizierung mit
eigenen Fachleuten durchzuführen, hat sich bei den beiden letzten
Klassifizierungsüberprüfungen durch die interne DTV-Prüferin Silke
Schunck und die Mitarbeiterin des SÜD, Carmen Stolzenberger,
bewährt. Die direkte Kommunikation zwischen Vermietern und
Tourismusverein konnte dadurch verbessert werden. Während der
Vororttermine erfolgte neben der Klassifizierung eine zusätzliche
Beratung zu verschiedensten touristischen Themen.
Die Vermieter erhalten mit der DTV-Klassifizierung
eine unabhängige und objektive Bewertung und können drei Jahre lang
mit den erhaltenen Sternen werben. Die große bundesweite Resonanz
zeigt, dass die DTV-Sterne für private Ferienunterkünfte ein
wichtiges Vermarktungsinstrument darstellen. Ebenso sind sie im
Bewusstsein der Gäste als verlässliche Orientierungshilfe bei der
Zimmersuche fest verankert.
Der Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim wird
im Frühjahr 2013 weitere Klassifizierungstermine anbieten.
Anmeldungen dafür nehmen die Mitarbeiterinnen des
Südpfalz-Tourismus per E-Mail an info@suedpfalz-tourismus oder
telefonisch unter 07274-53-300 gerne entgegen. „Unser Ziel muss es
sein, möglichst alle Ferienwohnungen bzw. –zimmer zu
klassifizieren, um für unsere Gäste ein qualitativ hochwertiges und
transparentes Angebot zu schaffen“, so Silke Wiedrig,
Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim
e.V.
Bundesweit wurden bislang über 68.000 private
Ferienunterkünfte mit den DTV-Sternen ausgezeichnet. Eigens durch
den DTV geschulte Prüfer vergeben je nach Ausstattung ein bis fünf
Sterne für die Unterkünfte. Dabei werden die Ferienhäuser,
Ferienwohnungen und Privatzimmer anhand eines rund 160 Merkmale
umfassenden Kriterienkatalog bewertet. Neben der Erfüllung von
Mindeststandards werden Zusatzleistungen in die Bewertung
einbezogen. Die Klassifizierungskriterien werden durch ein
Expertengremium bestehend aus Prüfern und Lizenznehmern alle drei
Jahre überarbeitet, um auch aktuellen Entwicklungen gerecht zu
werden. KV Germersheim, Presse
25.10.2012
Rheinhauptdeich zwischen Leimersheim und Sondernheim wird ausgebaut
(von links nach rechts): Ingwer de Boer von der niederländischen Wasserwirtschaft- und Schifffahrtsverwaltung, Umweltministerin Ulrike Höfken, Landrat Dr. Fritz Brechtel, der Präsident der SGD Süd Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, der Hördter Beigeordnete Bernd Dreyer und der Germersheimer Beigeordnete Gert Müller.
Landrat: Hochwasserschutz im Kreis ist so gut
wie nie – Rhein-Unterlieger profitieren ebenfalls von Maßnahmen im
Kreis Germersheim
Der Ausbau des vorderen Rheinhauptdeiches zwischen
Leimersheim und Sondernheim in der Hördter Rheinniederung hat
begonnen. Den symbolischen Spatenstich vollzogen u. a.
Umweltministerin Ulrike Höfken, Landrat Dr. Fritz Brechtel und
Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der Struktur- und
Genehmigungsdirektion Süd, am Mittwoch, den 17. Oktober.
Die Kosten in Höhe von 6,2 Mio. Euro für den Ausbau
trägt das Land Rheinland-Pfalz mit Unterstützung durch die
Europäische Union. Ministerin Ulrike Höfken erklärte, dass der
jetzt beginnende Deichausbau auf sechs Kilometer Länge „Teil des
Gesamtkonzepts zur Verbesserungen des rheinland-pfälzischen
Hochwasserschutzes am Oberrhein ist“.
„Hochwasserschutz spielt im Landkreis Germersheim
seit jeher eine bedeutende Rolle“, betonte Landrat Brechtel. Der
Landkreis Germersheim leistet bereits zur Erreichung eines
200-jährigen Hochwasserschutzes einen bedeutenden Beitrag: Mit den
Taschenpoldern Stixwörth, Wörth-Neupotz und der Deichrückverlegung
bei Germersheim wurde bereits ein Retentionsvolumen von rund 23
Mio. m3 geschaffen. „Das heißt, dass der Kreis fast 50 % der
gesetzlichen Verpflicht des 200-jährigen Hochwasserschutzes von
Rheinland-Pfalz abdeckt“, so Brechtel.
2012 haben die Kreise Germersheim und Südliche
Weinstraße sowie die Stadt Landau zudem eine
Hochwasserpartnerschaft gegründet, um gemeinsam in der Bevölkerung
das Bewusstsein um das permanente Hochwasserrisiko und um die
Notwendigkeiten des vorsorgenden Hochwasserschutzes auch entlang
der Seitengewässer zu schärfen bzw. zu verbessern.
Landrat Brechtel: „Der Hochwasserschutz ist im
Kreis so gut wie niemals zuvor in seiner Geschichte. Dazu kommt,
dass wir gleichzeitig Hochwasserschutz für alle Unterlieger, von
Speyer über Köln bis in die Niederlande, betreiben. Das ist ein
immenser Solidarbeitrag, den unsere Gemeinden leisten. Im Gegenzug
vertrauen wir darauf, dass die zugesagten akzeptanzverbessernden
Maßnahmen ebenfalls zügig umgesetzt werden“.
Die Baumaßnahme „Reserveraum für Extremhochwasser
Hördter Rheinauen“ soll ein weiterer Meilenstein werden. Auf rund
870 ha Fläche können bei Extrem-Hochwasser bis zu 36 Mio. m³ Wasser
zurückgehalten werden.
„Dem Projekt vorausgegangen war ein umfassender
Beteilungs- und Moderationsprozess“, erklärte Prof. Dr. Hans-Jürgen
Seimetz und erläuterte den weiteren Ablauf: „Mit der Planung soll
2013 begonnen werden. Zusätzlich finden immer wieder Gespräche mit
den regionalen Vertretern statt wegen der Regelung des zu
erwartenden Baustellenverkehrs.“ Seimetz hob außerdem die beiden
Planungsprojekte „Revitalisierung des Rheinvorlands“ in Leimersheim
und Germersheim, die als flankierende Projekte in diesem Rahmen
ebenfalls in einem offenen Planungsprozess entwickelt würden, vor
und bedankte sich beim Landkreis Germersheim und dessen Gemeinden
für das vorbildhafte Engagement in Sachen Hochwasserschutz.
Abschließend zeigt sich Landrat Dr. Fritz Brechtel
froh, „dass die Landesregierung beim Planfeststellungsverfahren
unsere Anliegen übernommen hat. Dazu gehören die Forderungen,
zunächst den Rheinhauptdeich komplett auszubauen, um dem
Sicherheitsbedürfnis der Bürger nachzukommen, Materialtransport
nicht durch Ortschaften zu führen und Akzeptanz fördernde Maßnahmen
umzusetzen.“ Auch dankt Brechtel den beteiligten Gemeinden,
insbesondere Hördt, Leimersheim, Kuhardt und Germersheim. KV
Germersheim, Presse
19.10.2012
Wohnraumförderung: Bauen, kaufen, modernisieren
Mit den beiden Programmen „Modernisierung“ und
„Wohneigentum“ unterstützt das Land Rheinland-Pfalz Bauherren oder
Käufer im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung. Die Investitions-
und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ist als Förderbank des
Landes ist mit der Umsetzung der Wohnraumförderung beauftragt. Sie
ist Partner und Berater für die Wohnungswirtschaft, für Bau- und
Kaufinteressierte, für Modernisierer und für die Kreditwirtschaft
in allen Fragen der Wohnraumförderung. So bietet die ISB
beispielsweise jungen Familien, die sich für einen Hausbau
entscheiden oder eine Eigentumswohnung kaufen möchten, zinsgünstige
Darlehen über die Hausbank an. Auch Modernisierungen sind
insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der
steigenden Energiekosten ein aktuelles Thema.
Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und
Wohnungen sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land
Rheinland-Pfalz mit Zinsgarantiedarlehen. Der Zinssatz beträgt in
den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um
eine einkommensabhängige Förderung. Die Höhe des
Zinsgarantiedarlehens richtet sich neben der Höhe des
Haushaltseinkommens und der Anzahl der zum Haushalt gehörenden
Personen auch nach dem Standort des Objektes.
Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann
ein Zinsgarantiedarlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter
Wohnfläche bei der Hausbank für einen Zinssatz von 1,7 Prozent
jährlich beantragen. Bei der Modernisierung selbst genutzten
Wohneigentums sind Einkommensgrenzen zu beachten. Handelt es sich
um eine vermietete Wohnung, ist nach Abschluss der Arbeiten die
Anfangsmiete festgelegt. Der Förderkatalog umfasst unter anderem
energiesparende Maßnahmen, die Nutzung alternativer und
regenerativer Energien, barrierefreie Maßnahmen sowie die
nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts. Vor dem Hintergrund des
demografischen Wandels gewinnen barrierefreie Maßnahmen stark an
Bedeutung.
Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch
Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen
Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an. Den
Zuschuss gibt es nur für bestimmte Maßnahmen.
Für Zinsgarantiedarlehen gilt: Im
Wohneigentumsprogramm und bei der Modernisierung selbst genutzten
Wohneigentums wird vor Antrag über die Hausbank eine
Förderbestätigung für die Inanspruchnahme der Zinsgarantie
benötigt. Diese Bestätigungen stellen die zuständigen Kreis- und
Stadtverwaltungen aus.
Informationen erteilt die Kreisverwaltung
Germersheim, Herr Kindler, Tel. 07274/53290 oder E-Mail h.kindler@kreis-germersheim.de.
Ansprechpartner für alle Wohnraum- und Wirtschaftsförderprogramme
ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB),
Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131 6172-1991, E-Mail:
wohnraum@isb.rlp.de,
Internet www.isb.rlp.de KV
Germeersheim, Presse
18.10.2012
Landrat übergibt Bestallungsurkunden an Bezirksschornsteinfegermeister
V.l.n.r.: Reinhold Schimpf, Frank Völkel, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Robert Dausmann und Kim Schmitt.
Langjährige Bezirksschornsteinfegermeister in
den Ruhestand verabschiedet
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus
hat Landrat Dr. Fritz Brechtel Ende September zwei im Landkreis
tätige Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand
verabschiedet und den Nachfolgern die Bestallungsurkunden
ausgehändigt.
Schornsteinfegermeister Reinhold Schimpf wurde
wegen Erreichens der Altersgrenze von 65 Jahren in den Ruhestand
versetzt. Er hat 1976 die Meisterprüfung abgelegt und hatte von
1987 bis 1991 seinen ersten Kehrbezirk in Zweibrücken. Von 1992 bis
30.09.2012 war er für den Kehrbezirk Kandel II (jetzt Germersheim
IX) zuständig.
Sein Nachfolger zum 1. Oktober 2012 wurde Frank
Völkel aus Rülzheim. Er ist nun für den Kehrbezirk Germersheim IX
zuständig. Zum Kehrbezirk gehören die Orte Freckenfeld, Minfeld,
Minderslachen und Wörth-Schaidt sowie Teile von Kandel und
Steinweiler. Der 33-jährige legte die Meisterprüfung im Jahr 2005
ab.
Als zweiter Bezirksschornsteinfegermeister wurde
Robert Dausmann aus gesundheitlichen Gründen mit 60 Jahren in den
Ruhestand versetzt. Dausmann ist seit 1974 Schornsteinfegermeister.
1989 übernahm er von seinem Vater Walter Dausmann den Kehrbezirk
Germersheim II, mit Teilen von Bellheim, Zeiskam und
Knittelsheim.
Diesen Bezirk übernimmt nun sein Nachfolger Kim
Schmitt aus Offenbach. Schmitt ist 29 Jahre alt und seit 2006 im
Besitz des Meisterbriefs. Er trat die Stelle ebenfalls am 1.10.
an.
Landrat Dr. Brechtel dankte den beiden
scheidenden Bezirksschornsteinfegermeistern für die in mehr als
zwei Jahrzehnten geleistete Arbeit und wünschte ihnen alles Gute
für den Ruhestand. Den Nachfolgern wünschte der Kreischef einen
guten Start und eine erfolgreiche Tätigkeit im neuen Amt. KV
Germersheim, Presse
16.10.2012
„Partner – schafft – Sicherheit“
Polizeiinspektion Germersheim
mit dabei!
Germersheim: Am 25. September 2012 zeichnete
Bundesinnenminister Dr. Hans Peter Friedrich die Sieger des
Projektwettbewerbs „Partner - schafft - Sicherheit“ im
Rahmen der Initiative Sicherheitspartnerschaft aus. Prämiert wurden
Projekte und Ideen zur Deradikalisierung und Prävention von
Islamismus, die die lokale Zusammenarbeit von Muslimen und
Sicherheitsbehörden fördern.
Bei einer Prämierungsfeier in Berlin nahmen auf Einladung des
Bundesinnenministeriums Polizeioberkommissarin Füsun Schramm und
Polizeioberkommissar Wolfgang Wayand teil. Nominiert wurde das
Projekt der Polizeiinspektion Germersheim „Dialog mit Migranten
- Nachwuchsgewinnung für die Polizei
Rheinland-Pfalz“.
Das Projekt der Germersheimer Polizeibeamtinnen und
Polizeibeamten verfehlte die ausgelobten Preisgelder dieses
Wettbewerbes, konnte dafür aber die vielseitige südpfälzische
Dialogarbeit in der Bundeshauptstadt vorstellen. Während der
Veranstaltung hatten die 22 Bewerber aus ganz Deutschland die
einmalige Gelegenheit zum deutschlandweiten
Erfahrungsaustausch.
Die Initiative-Sicherheitspartnerschaft stellt unter
„Erfolgreiche Projektarbeit“ die Germersheimer Polizei wie
folgt dar:
Dialog mit Migranten – Nachwuchsgewinnung.
Im Februar 2010 hat die Polizeiinspektion Germersheim das
Projekt „Dialog mit Migranten - Nachwuchsgewinnung für die Polizei
Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Ziel ist zum einen den Kontakt
und das Vertrauen zwischen Polizei und Migranten zu verbessern und
zum anderen qualifizierten Nachwuchs aus den Reihen der Muslime zu
gewinnen. Auf diese Weise möchte die Polizei offen und erlebbar
sein und durch die Akzeptanz und den Dialog insbesondere bei
gefährdeten Jugendlichen Radikalisierungstendenzen
verhindern.
Dazu hat die Polizei bislang weit über 100 Veranstaltungen
durchgeführt. Dazu gehören Sportveranstaltungen, die Durchführung
von Ausstellungen, Schülerpraktika, Workshops, Fahrradkurse und
auch ein Kunstprojekt. (http://www.initiative-sicherheitspartnerschaft.de)
10.10.2012
Hoheiten aus dem Kreis beim 1. Hoheitentreffen der Metropolregion Rhein-Neckar
Rund 150
gekrönte Häupter aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz im
kurfürstlichen Ambiente des Schwetzinger Schlosses haben sich am 6.
Oktober beim 1. Hoheitentreffen der Metropolregion Rhein-Neckar
präsentiert. Aus dem Landkreis Germersheim gaben sich die
Tabakkönigin Lisa, die Zwiebelkönigin Alicia und ihre Prinzessin
Laura, das Knittelsheimer Kätzel Marie-Isabell, Lord Mathias und
das Bärenpaar Loni und Jörg in Schwetzingen ein Stelldichein.
Nach dem offiziellen Festakt und Fototermin zogen
die Hoheiten so auch angeführt von einem Landauer Zweispänner samt
Entourage vom Schlossgarten durch die Innenstadt bis zu den
„Kleinen Planken“ vor das Lutherhaus. Dort fanden ein
Luftballonwettbewerb sowie eine Hoheiten-Autogrammstunde statt.
Darüber hinaus warteten in der gesamten Innenstadt den ganzen Tag
über zahlreiche Stände – zumeist aus den Herkunftsorten der
Hoheiten – mit Spezialitäten und Informationsmaterialien auf die
Besucher.
Begleitet wurden die Hoheiten aus dem Kreis vom
Verein Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD). Auch Carmen
Stolzenberger (SÜD) und Silke Fuchs (SÜD Bellheim) warben mit einem
Informationsstand für die Südpfalz. Für viele Gäste war die
Südpfalz bisher vollkommen unbekannt, zeigten aber ein reges
Interesse an den Freizeitangeboten in Kreis. Besonders gut kamen
bei den Schwetzingern die „Hofläden + Winzer-Broschüre“ und der
Wanderführer an.
Landrat Dr. Fritz Brechtel und die
SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig dankten den Hoheiten aus dem
Landkreis Germersheim, „die wieder einmal tolle und charmante
Repräsentanten für unsere Region waren.“
Organisiert und durchgeführt wurde das 1.
Hoheitentreffen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Verein Zukunft
Metropolregion Rhein-Neckar, der Stadt und dem Stadtmarketing
Schwetzingen sowie den Staatlichen Schlössern und Gärten
Baden-Württemberg. Eingebettet war es in den Mozart-Samstag, der
anlässlich des 37. Schwetzinger Mozartfests stattfand. KV
Germersheim, Presse
09.10.2012
Landrat gratuliert: ITK Engineering AG als Finalist beim „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet
„Die ITK Engineering AG gehört zu dynamischen und erfolgreichen
Unternehmen im Landkreis Germersheim, das im Landkreis zuhause ist
und auch seine Wurzeln hat“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Umso
mehr freut es mich, dass das Software-Unternehmen jetzt die
Auszeichnung als Finalist beim Großen Preis des Mittelstands
erhalten hat. Dazu gratuliere ich ganz herzlich.“
In Düsseldorf wurden im September die erfolgreichsten
Unternehmen des Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes
2012“ aus den Bundesländern Niedersachsen/ Bremen,
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland und
Schleswig-Holstein/Hamburg ausgezeichnet.
Schon die Nominierung für den begehrten Wirtschaftspreis gilt
als Auszeichnung – nur etwa jedes tausendste Unternehmen in
Deutschland erreicht einen Platz auf der Nominierungsliste. Dem
pfälzischen Software-Entwicklungspartner ITK Engineering gelang
noch mehr: Vorgeschlagen vom Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas
Gebhart wurde das Unternehmen als einer von fünf Finalisten des
Landes Rheinland-Pfalz prämiert.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als Finalist beim
Großen Preis des Mittelstands. Mein Dank gilt dabei vor allem
unseren Mitarbeitern, die jeden Tag mit viel Elan zum Erfolg von
ITK beitragen. Ohne sie wäre unser Unternehmen nicht da, wo es
heute ist“, so Michael Englert, Vorstand und Gründer der ITK
Engineering AG.
Die elf Preisträger und zwanzig Finalisten sowie die mit einem
Sonderpreis geehrten Kommunen und Banken zeichnen sich allesamt
durch eine sehr positive Gesamtentwicklung des Unternehmens, die
Schaffung sowie Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen aus.
Darüber hinaus überzeugten sie durch ihre Leistungen in den
Wettbewerbskriterien Innovation/Modernisierung, Engagement in der
Region und Service/Kundennähe/Marketing.
Für den Wirtschaftspreis, der bereits zum 18. Mal von der
ehrenamtlich organisierten Oskar-Patzelt-Stiftung aus Leipzig
verliehen wurde, waren in diesem Jahr bundesweit 3.589 Unternehmen
nominiert. Kreisverwaltung Germersheim, Presse
05.10.2012
Beste Voraussetzungen für modernen Sportbetrieb
Sporthalle des Goethe-Gymnasiums Germersheim
eingeweiht
Bereits seit Beginn diesen Schuljahres wird sie gerne und
kräftig genutzt, jetzt wurde sie im Rahmen eines Festes offiziell
eingeweiht: die neue Sporthalle des Goethe-Gymnasiums
Germersheim.
Groß, Licht durchflutet, mit bester Ausstattung und nach
neuestem Stand der Technik errichtet, ist die neue Sporthalle ein
wahres Schmuckstück.
Die Gesamtkosten liegen voraussichtlich bei rund 3,4 Millionen
Euro und damit rund 300.000 Euro über den geschätzten Kosten, weil
entdeckte Minengänge freigelegt und gesichert werden mussten. Der
Landkreis Germersheim übernimmt 2,8 Millionen Euro der Kosten, das
Land steuert 630.000 Euro als Zuschuss bei.
„Ich danke allen, die unterstützend und tatkräftig an der neuen
Halle mitgewirkt haben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er ist
froh, dass mit dieser modernen Halle beste Bedingungen sowohl für
den Schulsport als auch für Vereine geschaffen sind.
Auch Schulleiter Dr. Wolfgang Meißner, das Lehrerkollegium, die
Elternschaft und natürlich die Schülerinnen und Schüler freuen sich
über die neue Halle.
Auch nach der offiziellen Einweihung wird noch weiter an der
Sporthalle gearbeitet. Die Fassade ist noch nicht ganz verkleidet,
die Umkleiden und Duschen sollen bis nach den Osterferien 2013 und
die Außenanlage bis nach den Sommerferien 2013 fertig gestellt
sein.
Für die Einweihungsfeier hatte die Schule ein beeindruckendes
und überwiegend sportliches Programm auf die Beine gestellt. So
zeigten zwei menschliche antike Statuen olympische und andere
Disziplinen. Die Vokalklasse der 8. Klassen brachte Hörgenuss und
Hip-Hop und Rope-Skipping standen ebenfalls auf dem Programm.
Außerdem gab es ein Volleyball-, Basketball- und
Fußballturnier.
28.09.2012
Landrat gratuliert Vollmersweiler und Zeiskam zur sehr guten Platzierung im Landesentscheid
Der Landesentscheid 2012 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
ist entschieden. Insgesamt 269 Dörfer haben sich am
Landeswettbewerb beteiligt, davon 146 in der Hauptklasse und 123 in
der Sonderklasse. Aus den vorausgegangenen Kreis- und
Gebietsentscheiden hatten sich 24 Ortschaften für den
Landesentscheid qualifiziert. Die Jurys mit jeweils fünf Experten
in der Haupt- und Sonderklasse haben nach einer eingehenden
Begutachtung vor Ort die diesjährigen Sieger im Landeswettbewerb
ermittelt. Die Ortsgemeinde Vollmersweiler konnte in der
Hauptklasse einen hervorragenden dritten Platz belegen. In der
Sonderklasse kam Zeiskam unter die besten zwölf.
„Ich freue mich über die sehr gute Platzierung von
Vollmersweiler und Zeiskam im Landesentscheid. Das unterstreicht
einmal mehr die hervorragende Entwicklung und Lebensqualität der
Gemeinden im Landkreis Germersheim“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel
und gratuliert den Siegergemeinden.
Bei der Bewertung wurden folgende Bereiche beurteilt:
„Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“,
„Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle
Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“, „Grüngestaltung und
-entwicklung“ und „Das Dorf in der Landschaft“. Die feierliche
Siegerehrung findet am Freitag, 9. November 2012, ab 14 Uhr im
Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.
Der in diesem Jahr ebenfalls ausgelobte Sonderpreis für
Innenentwicklung geht in der Sonderklasse an die Ortsgemeinde
Kerpen im Landkreis Vulkaneifel und in der Hauptklasse an
die Ortsgemeinde Vollmersweiler im Landkreis Germersheim.
Beide Gemeinden erhalten den von Innenminister Lewentz gestifteten
Sonderpreis in Höhe von jeweils 2.500 Euro für vorbildliche
Initiativen und Maßnahmen zur Stärkung der Innenentwicklung. Die
Termine für die Preisverleihungen vor Ort stehen auch schon fest.
Minister Lewentz wird am Freitag, 16.11.2012 den Sonderpreis in
Vollmersweiler überreichen.
Ottersheim zum Bundesentscheid nach Berlin
Nach dem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz vorgegebenen Teilnehmerschlüssel können aus den
einzelnen Bundesländern – je nach Teilnehmerzahl – drei Gemeinden
für den Bundesentscheid gemeldet werden. Die Teilnahme
richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl im Rahmen der
Landesentscheide 2011 und 2012. Danach werden Gemeinden, die in
beiden Wettbewerben die höchste Punktzahl erreicht haben,
gemeldet.
Das sind Ottersheim (Landkreis Germersheim) – Sieger in
der Hauptklasse 2011 mit 91 Punkten, Großbundenbach
(Landkreis Südwestpfalz) – Sieger in der Sonderklasse 2011 mit 85
Punkten und die Gemeinde Kerpen (Landkreis Vulkaneifel) –
Sieger in der Sonderklasse 2012, ebenfalls mit 85 Punkten.
Diese drei Gemeinden werden Rheinland-Pfalz im Bundesentscheid 2013
vertreten.
„Ich bin überzeugt, dass sich Ottersheim beim Bundesentscheid
erneut hervorragend präsentieren und abschneiden wird“, so Landrat
Dr. Fritz Brechtel und wünscht Ottersheim viel Glück.
Voraussichtlich im Juni 2013 wird die Bundeskommission
Ottersheim besuchen. Die Siegerehrung wird 2014 in Berlin sein.
27.09.2012
Preis für Integration durch bürgerschaftliches Engagement
Landrat Dr. Brechtel ruft zur Teilnahme am
Brückenpreis auf
Landrat Dr. Fritz Brechtel weist auf einen Preis hin, „der das
gelebte Miteinander würdigt und die Bedeutung des Ehrenamts auf
besondere Weise in den Mittelpunkt stellt“. Zum fünften Mal
schreibt der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt
Beck, den Brückenpreis „Engagement leben, Brücken bauen,
Integration stärken in Zivilgesellschaft und Kommunen in
Rheinland-Pfalz“ aus. Mit diesem Preis sollen Projekte,
Organisationen und Engagierte in Rheinland-Pfalz geehrt werden, die
mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne
Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das
Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die
Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und
Hautfarbe fördern. Kommunen werden mit dem Brückenpreis für ihre
Bemühungen im Bereich der kommunalen Engagement- und
Beteiligungsförderung ausgezeichnet.
Geehrt werden insbesondere Initiativen und Projekte sowie
Organisationen wie Vereine, Verbände oder Stiftungen. Auch
engagierte Einzelpersonen können den Preis erhalten.
„Im Landkreis Germersheim gibt es zahlreiche Engagements, die in
das Profil des Brückenpreises passen. Daher würde ich mich sehr
freuen, wenn Initiativen und Personen aus der Region die
Ausschreibung als Chance wahrnehmen und sich bewerben“, so Landrat
Dr. Brechtel.
Der Preis wird am 7. Dezember durch den Ministerpräsidenten im
Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei verliehen.
Mit jeweils 2.000 Euro erhalten die Preisträgerinnen und
Preisträger eine finanzielle Unterstützung für ihr erfolgreiches
Engagement. Zudem werden eine Urkunde und eine symbolische Brücke
überreicht.
Bewerbungen und Vorschläge für den „Brückenpreis 2012“ können
bis zum 15. Oktober 2012 bei der „Leitstelle Bürgergesellschaft und
Ehrenamt“, Tel. 06131/16-4079, Fax 06313/16-4080, E-Mail:
birger.hartnuss@stk.rlp.de eingereicht werden. Nähere Informationen
zum Brückenpreis gibt es im Internet unter www.wir-tun-was.de.
25.09.2012
Ökologie der Queich wird verbessert
Baubeginn zur Wiederherstellung der
Längsdurchlässigkeit der Queich an der Holzmühle in
Westheim
Der Bau für das Umgehungsgewässer der Queich südlich der
Holzmühle in Westheim hat begonnen. Nachdem alle vorbereitenden
Maßnahmen erledigt waren und auch die Artenschutzbegehung keine
zusätzlichen Erfordernisse ergab, steht dem Umbau der Queich an der
Holzmühle nichts mehr im Weg. „Ziel ist es, die
Längsdurchgängigkeit der Queich wieder herzustellen. Damit wird die
Ökologie dieses Fließgewässers deutlich verbessert“, so Landrat Dr.
Fritz Brechtel.
„Unmittelbar vor dem Baubeginn gab es eine naturschutzfachliche
Begehung. Diese zeigte, dass im Bereich der Baustelle an der
Holzmühle keine besonders oder streng geschützten Arten von den
Arbeiten so betroffen sind, dass gesonderte Schutz- oder
Umsiedlungsmaßnahmen notwendig wurden“, erklärt Georg Roth, Leiter
des Fachbereichs „Umwelt und Landwirtschaft“ der Kreisverwaltung
Germersheim, „Einige, wenige Tierarten wie Mauereidechsen oder
Vögel, z. B. Rotkehlchen, Zaunkönig und Buntspecht, die als
Nahrungsgäste in diesem Bereich zu sehen waren, flüchten oder
meiden diesen während der Bauarbeiten. Sie finden nach den Arbeiten
dafür deutlich besser Bedingungen vor als bisher.“
Der für Umwelt zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Benno Heiter,
beschreibt die Maßnahme: „An der Holzmühle entsteht eine
Bachschleife mit einer Gesamtlänge von ca. 150 m, mit Breiten
zwischen fünf und sieben Metern. Der neue Wasserlauf überwindet
dabei einen Höhenunterschied von rund 4,80 m. Damit die
entstehenden Strömungen und Höhendifferenz für Fische und andere
Organismen auf- und abwärts passierbar werden, sind viele kleine
differenzierte Wasserterrassen und flache Wasserschnellen
notwendig, die mit Steinriegeln und sog. Störsteinen gebildet
werden.“
Die Bachschleife soll bis voraussichtlich Ende November 2012
fertig gestellt werden.
Die Queich zählt zu den bedeutenden Fließgewässern in der
Region, die im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie wieder
durchgängig gemacht werden. „Die Queich durchgängig zu machen
heißt, Hindernisse zu beseitigen oder so zu umgehen, dass Fische
und andere Gewässer- Organismen das Ökosystem Fließgewässer wieder
auf ganzer oder zumindest großen Strecken als Lebensraum nutzen und
durchwandern können - auf- und abwärts“, so Landrat Brechtel.
Fischleitarten sind Schmerle, Gründling, Döbel, Schneider und
Hasel. Auch Begleitarten wie Elritze, Stichling, Barbe, Aal und
Bachforelle wurden im Unterlauf der Queich nachgewiesen.
Die Queichquelle entspringt ca. drei Kilometer südlich der
Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und
mündet bei Germersheim in den Rhein, die Queichstrecke im Landkreis
beträgt etwa 15 km.
18.09.2012
Regionaltag 2012 „SportReich“
Der diesjährige Regionaltag der TechnologieRegion Karlsruhe lädt
am 30. September 2012 die Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto
„SportReich“ ein. In der Kernzeit von 11 bis 18 Uhr erwartet die
Besucher eine Mischung aus Erlebnis, Unterhaltung und Information
rund um dieses „bewegende“ Thema. An insgesamt rund 35
Veranstaltungsorten zeigen regionale Sportverbände, Vereine,
Unternehmen, Initiativen und Einrichtungen interaktive
Programm-Highlights zum Leitthema.
Im Landkreis Germersheim werden von zahlreichen Vereinen und
Institutionen in und bei der „Dampfnudel“ in Rülzheim zahlreiche
Show-Acts, Vorträge und Aktionen geboten. Eröffnet wird die
Veranstaltung um 11 Uhr durch Landrat Dr. Fritz Brechtel und
Bürgermeister Reiner Hör. Ab 11.30 Uhr können die Gäste an vielen
Ständen ihr sportliches Geschick ausprobieren oder sich über die
neuesten Wellness- und Fitnesstrends informieren. Ein umfangreiches
Outdoorprogramm von Baumklettern über Geschicklichkeitsfahren oder
Bogenschießen sowie interessante Fachvorträge laden Jung und Alt
zum Mitmachen und Zuhören ein. Eine Tennisolympiade, Tanzworkshops
und Tretbootfahren stehen ebenfalls auf dem Programm. Auch für das
leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Alle Angebote am Regionaltag richten sich an die ganze Familie
und sind überwiegend kostenlos. Das Gesamtprogramm ist auf der
Internetseite www.regionaltag2012.de abrufbar und liegt zudem als
kostenloses Programmheft bei den beteiligten Städten und Gemeinden
aus.
18.09.2012
65 Personen eingebürgert
Aus 18 Ländern, darunter Russland, Vietnam, Türkei,
Griechenland, Polen, Italien und Kamerun kommen die 65 Personen,
die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 11.
September 2012 sind sie deutsche Staatsbürger.
Bei dieser erfreulichen Begebenheit erinnerte Landrat Brechtel
an diesem historischen Datum auch an das schreckliche Ereignis, das
vor 11 Jahren stattfand. Der Anschlag auf das World Trade Center in
New York, bei dem 3000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren.
„Die Welt veränderte sich durch dieses Ereignis. Es wurde
Misstrauen gesät und das Zusammenleben von Menschen verschiedener
Nationen wurde schwieriger. Auch wenn dieses Ereignis religiös
begründet wurde, keine Religion der Welt rechtfertigt eine solche
Tat und keiner der Attentäter kann sich auf Gott berufen. Es war
uns ist feiger Terrorismus, den wir alle verabscheuen“, so
Brechtel.
Nach einer gemeinsamen Schweigeminute für die Opfer und ihre
Familien begann die feierliche Einbürgerung.
Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung
Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Als deutsche Staatsbürger
haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist
Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine
Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und
Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B.
in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der
vielen Vereine zu werden.
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Karl-Heinz Simon
(Flügel) von der Germersheimer Musikschule.
18.09.2012
Heizungsbeihilfe für den nächsten Winter
Der Fachbereich Soziale Hilfen der Kreisverwaltung Germersheim
informiert, dass die Heizungsbeihilfe für bevorratete Heizstoffe
für die Heizperiode 2012/2013 für den Landkreis Germersheim wie
folgt festgesetzt ist:
|
Haushaltsgröße
|
Feste Brennstoffe
|
Heizöl
|
Flüssiggas
|
|
|
Euro
|
|
1 Person
|
465
|
1.055
|
965
|
|
2 Personen
|
530
|
1.245
|
1.220
|
|
3 Personen
|
665
|
1.600
|
1.510
|
|
4 Personen
|
730
|
1.790
|
1.625
|
|
5 Personen
|
800
|
1.880
|
1.785
|
|
6 Personen
|
830
|
1.955
|
1.895
|
|
7 Personen
|
860
|
2.050
|
1.925
|
|
8 Personen
|
960
|
2.235
|
2.060
|
|
9 Personen
|
1.060
|
2.405
|
2.335
|
|
10 Personen
|
1.160
|
2.680
|
2.610
|
|
Untermietverhältnis
|
350
|
805
|
770
|
Die Heizungsbeihilfen sind für die Heizperiode vom 1.10.2012 bis
30.4.2013 vorgesehen. Die festgestellten angemessenen Aufwendungen
werden im Monat der Anschaffung bzw. Fälligkeit als Bedarf
berücksichtigt.
Heizungsbeihilfe können nur Personen erhalten, die nicht
erwerbsfähig sind und deswegen keinen Anspruch auf Leistungen
nach dem SGB II haben.
Anträge und Informationen gibt es bei den jeweiligen
Stadt-/Verbandsgemeinden, die auch über die Anträge
entscheiden.
17.09.2012
Karin Träber neue Leiterin der KVHS
In einer
kleinen Feierstunde wurde Karin Träber von Landrat Dr. Fritz
Brechtel zur Leiterin der Kreisvolkshochschule
bestellt.
Nach ihrer Ausbildung zur „Staatlich geprüften
Wirtschaftsleiterin mit Ausbildungseignung“ kam sie 1988 zur
Kreisverwaltung Germersheim und war dort von Anfang an in der
Kreisvolkshochschule eingesetzt. Viele Jahre lang hat sie die Kurse
der KVHS organisiert und war Ansprechpartnerin sowohl für die
Kursteilnehmer als auch für die Dozenten. Zudem hat sie selbst
Kurse geleitet. Sie hat sich Berufs begleitend erfolgreich
weitergebildet und 1992 die Angestelltenprüfung 1 und 1996 die
Angestelltenprüfung 2 jeweils mit Erfolg abgelegt.
Seit Januar 1996 hat Karin Träber außerdem das Amt der
stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten inne.
Nun ist sie als Leiterin der Kreisvolkshochschule für die
Koordination und Organisation der gesamten Inhalte und der Struktur
der Kreisvolkshochschule sowie deren Umsetzung verantwortlich.
Landrat Dr. Fritz Brechtel, Büroleiter Alfred Gadinger und der
stellvertretende Personalratsvorsitzende Norbert Pirron
gratulierten ihr zur Bestellung und freuen sich nun auf eine
weiterhin gute Zusammenarbeit. Kreisverwaltung Germersheim,
Presse
12.09.2012
Sabine Heyn: Die erste Zeit als Leiterin des Fachbereichs 21 Jugendhilfe
Mitte Mai wurde
Sabine Heyn von Landrat Dr. Fritz Brechtel als Leiterin des
Fachbereichs 21 Jugendhilfe bei der Kreisverwaltung Germersheim
begrüßt.
Nach ihrem Studium der Sozialarbeit an der Berufsakademie in
Stuttgart, ist sie seit 1989 in der Jugendhilfe tätig.
Neben Heimerziehung, betreutem Wohnen für Jugendliche,
Tagesgruppenerziehung und der Erziehungsleitung einer
teilstationären Einrichtung, war sie in den letzten 10 Jahren als
Leitung der sozialen Dienste und stellvertretenden
Jugendamtsleitung bei der Stadt Landau beschäftigt.
Viele Themen, die auch hier im Landkreis Germersheim relevant
sind, sind Sabine Heyn, selbst Mutter zweier Kinder, dort bereits
begegnet.
Steigende politische und gesellschaftliche Erwartungen und
Anforderungen vor allem im Bereich des Kinderschutz, zusätzliche
Aufgaben im gesetzlichen Bereich (z. B. Vormundschaftsgesetz), sich
verändernde gesellschaftliche und familiäre Rahmenbedingungen
machen es nicht leicht, trotz leeren Kassen in den Kommunen, die
Aufgaben der Jugendhilfe fachlich gut wahrzunehmen, dessen ist sich
Sabine Heyn bewusst.
„Diese Anforderungen auch in Zukunft sinnvoll zu erfüllen,
erfordert kreative passgenaue Hilfen, Weiterentwicklung von
Angeboten durch bedarfsorientierten Umbau, Vernetzung von
Gelingendem – dies wird uns alle, die mit und in der Jugendhilfe
beschäftigt sind, vor nicht leichte Aufgaben stellen, die wir nur
gemeinsam bewältigen können“, betont Heyn.
In den wenigen Monaten, die sie nun bei der Kreisverwaltung ist,
hat sie bereits einiges in die Wege geleitet und wird Bewährtes
fortsetzen.
Dazu gehört vor allem eine stärkere bedarfsorientierte
Ausrichtung der Jugendhilfeangebote in die Sozialräume und eine
engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen
Kooperationspartnern und Akteuren.
„Wir müssen unsere Hilfen stärker dort verorten, wo die Menschen
tatsächlich sind“, so Heyn: „Damit dies gelingt, muss es auf allen
Ebenen ein gemeinsames Verständnis von Aufgabe und Ziel der
Jugendhilfe geben, sowohl in Politik, Verwaltung, Schulen,
Kindertagesstätten und den Beteiligten vor Ort - dies zu erarbeiten
wird die Aufgabe der nächsten Jahre sein.“ KV Germersheim,
Presse
12.09.2012
Mannschaftssieg der Kreisauswahl Germersheim beim Landesjugendsportfest
Nach dem 2. Platz im letzten Jahr holten sich die Schüler des
Landkreises Germersheim beim Landesjugendsportfest in Offenbach den
erhofften Sieg mit neun Punkten Vorsprung vor dem Rhein-Lahn-Kreis.
Betreut wurden die Sportler/innen von Uwe Leuthner und Maria
Günzel. In drei von fünf Einzeldisziplinen kam der Sieger aus dem
Landkreis Germersheim. Es war der Tag von Mark Maurer, der an
diesem Tag nicht zu schlagen war. Mark siegte sowohl im Hochsprung
mit 1,78 m (1,82 nur knapp gerissen) als auch im Weitsprung mit
6,23 m. Kurzfristig als Ersatz im Kugelstoßen eingesprungen,
belegte er mit persönlicher Bestleistung von 12,61 m überraschend
den 4. Platz. Mit 1/100 Vorsprung siegte Julian Hartenstein im 800
m – Lauf mit einer Zeit von 2:10,25 min. Hervorragend auch der 3.
Platz von Jascha Leuthner im Weitsprung mit 5,84 m. Jascha Leuthner
lief im 100 m mit 12,28 sec. die 7. schnellste Vorlaufzeit.
Wladimir Schairer belegt im Hochsprung mit 1,66 m – Platz 8.
13,46 sec. im 100 m – Lauf bedeuteten für die noch B-Schülerin
Lisa Zeiner persönliche Bestzeit und den 2. Platz im B-Endlauf.
Helen Meyle belegte überraschend mit 10,09 m im Kugelstoßen und
persönlicher Bestleistung den 8. Platz. Die Mädchenmannschaft
belegte den 12. Platz.
Die weiteren Ergebnisse:
Dennis Reinhard – 100 m - 12,97 sec.
Markus Utzmann – 800 m – 2:25,51 min.
Kim Kubacki – Kugel – 11,32 m
Nadine Schlegel – Hochsprung – 1,44 m (verletzt aufgegeben)
Lisa Zeiner – Hochsprung – 1,24 m (kurzfristig
eingesprungen)
Lisa Zeiner – Weitsprung – 4,35 m
Brossart Louisa – Kugelstoßen – 8,80 m
Marie Löhlau – 100 m – 14,92 sec.
Fabienne Collet – 800 m – 2:44,65 min.
Rieder Kristin – 800 m – 2:50,14 min.
Kreisverwaltung Germersheim, Presse
11.09.2012
Lions Club Germersheim spendet für „Lusoria Rhenana“
Präsident Schaile
überreicht Scheck an Landrat Brechtel
Zur Unterstützung des Projektes „Lusoria Rhenana“ hat Marcus
Schaile, Präsident des Lions Club Germersheim, jetzt eine Spende
über 500 Euro an Landrat Dr. Fritz Brechtel übergeben. Den Scheck
überreichte er im Rahmen einer Veranstaltung des
Industriestammtisches Germersheim.
Schaile bedankte sich bei dem Verein zur Förderung von
Umweltbildung und römischer Geschichte für das Engagement und lobte
die ehrenamtliche Arbeit am und mit dem Schiff. „Ich weiß, dass der
Betrieb eines solchen Schiffes erhebliche Kosten mit sich bringt
und freue mich, das der Lions Club Germersheim hier ein klein Wenig
unterstützen kann.“
Der Vorsitzende des Vereins, Landrat Brechtel, bedankte sich für
die großzügige Zuwendung. Er berichtete: „Bis zum Ende der
laufenden Saison werden mehr als 110 Gruppen eine Fahrt mit der
„Lusoria Rhenana“ unternommen haben. Dieses enorme Interesse zeigt,
dass das Schiff eine Bereicherung für das touristische Angebot ist
und nicht zuletzt auch wegen des gewaltigen Medienechos seiner
Funktion als Botschafter der Region voll gerecht wird.“
KV Germersheim, Presse; Foto: C. Cambensi
10.09.2012
Zusätzlicher Kleinbus von Neupotz nach Rheinzabern
Wegen gestiegener Schülerzahlen fährt ab Montag, 10. September
2012, von Neupotz zum Schulzentrum Rheinzabern dauerhaft ein
zusätzlicher Bus. Das teilt die Kreisverwaltung Germersheim
mit.
Über den RVS verkehrt künftig ein Kleinbus mit acht
Fahrgastsitzplätzen von Neupotz „Mitte“ um 7.21 Uhr und „Hardtwald“
7.24 Uhr nach Rheinzabern. Ankunft am Schulzentrum ist planmäßig um
7.31 Uhr.
Seit Beginn des Schuljahrs ist die Anzahl an Schülern, die die
Strecke Hördt, Kuhardt, Leimersheim und Neupotz an das Schulzentrum
in Rheinzabern (Linie 595) fahren, angestiegen. Die Folge war, dass
der Bus mit einer Gesamtkapazität von insgesamt 75 Sitz- und
Stehplätzen für den Schülertransport nicht mehr ausreichte und
einige Schülerinnen und Schüler in Neupotz an den Haltestellen
stehen blieben.
„Bis eine endgültige Lösung gefunden war, hatte die
Kreisverwaltung einen Kleinbus im Einsatz. Seitdem konnten alle
Schülerinnen und Schüler pünktlich ans Schulzentrum in Rheinzabern
befördert werden“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Diese
provisorische Lösung hat sich bewährt und wir haben uns nach
Rücksprache mit dem KVV und RVS dazu entschlossen, diese Lösung
beizubehalten und ein weiteres Fahrzeug dauerhaft einzusetzen.“
Kreisverwaltung Germersheim, Presse
07.09.2012
„Frisch aus der Südpfalz“
Neuauflage
in der Kreisverwaltung erhältlich
Landrat Dr. Fritz Brechtel teilt mit, dass die Neuauflage der
sehr beliebten Direktvermarkterbroschüre „Frisch aus der
Südpfalz“ ab sofort erhältlich ist. Insgesamt präsentieren sich 37
Betriebe aus dem Landkreis Germersheim mit ihren Produkten und
Besonderheiten.
„Ob Spargel, Erdbeeren, Weine, Fleisch, Honig – in der Südpfalz
werden viele hervorragende regionale Produkte angebaut. Mit der
Broschüre wird ein Überblick gegeben, wo diese Erzeugnisse direkt
ab Hof eingekauft werden können“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Die Broschüre lädt die Verbraucher auf eine Entdeckungsreise zu
den Hofläden und Winzern ein. Von Wein, Sekt, Obst, Gemüse bis hin
zur handgearbeiteten Seife – insgesamt stellen sich 37 Betriebe mit
ihren Erzeugnissen vor.
Direktvermarktung im Landkreis Germersheim hat Tradition und
Zukunft. Denn kurze Wege zum Verbraucher sichern die Frische und
die hohe Qualität der Produkte. Und für diese stehen, zum Teil
schon seit Generationen, die Familienbetriebe mit Ihrem Namen.
Einkaufen ist Vertrauenssache. Einkaufen beim Erzeuger ist ein
aktiver Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Gesunde
Lebensmittel sind das Ergebnis wertvoller und harter Arbeit, die
unsere Unterstützung verdient. Dank des Engagements der
Direktvermarkter haben immer mehr Hofläden im Landkreis Germersheim
das ganze Jahr über geöffnet. So erhalten die Verbraucher zu jeder
Jahreszeit frische Lebensmittel.
Die Broschüre erscheint in einer Auflage von 50.000 Exemplaren
und wird unter anderem auch auf Messen wie z.B. Maimarkt Mannheim
und Offerta Karlsruhe verteilt. Alle Betriebe sind auch im Internet
unter www.suedpfalz-tourismus.de
vorgestellt.
Die Broschüre liegt in den Tourismusbüros, Rathäusern,
Sparkassen und teilnehmenden Betrieben im Landkreis Germersheim aus
und kann kostenlos mitgenommen werden. Weitere Informationen unter
Tel. 07274-53-300. Kreisverwaltung Germersheim, Presse
31.08.2012
Goldene VHS Ehrennadel für Anneliese Moock
Im August feierte
Anneliese Moock ihren neunzigsten Geburtstag. Dies nahm die
Kreisvolkshochschule Germersheim zum Anlass, ihr gleichzeitig zum
40-jährigen Jubiläum als Referentin im Gesundheitsbereich für
Gymnastik zu gratulieren. Für ihr ununterbrochenes und
unermüdliches Engagement als „Dienstälteste“ Referentin in der
Kreisvolkshochschule Germersheim überreichte ihr der scheidende
Leiter der KVHS, Hans Eckert, den Geburtstagsstrauß. Außerdem
übergab der 1. Kreisbeigeordneter Benno Heiter in Vertretung für
den Vorsitzenden der KVHS, Landrat Dr. Fritz Brechtel, die
Dankurkunde und die goldene Ehrennadel des Volkshochschul-Verbandes
Rheinland-Pfalz für ihre Verdienste.
31.08.2012
Zusätzlicher Schulbus für Jockgrimer Schüler zum Schulzentrum Wörth
„Ab nächsten Montagmorgen startet in Jockgrim für die
Schülerinnen und Schüler, die in Wörth zur Schule gehen, ein
weiterer Bus“, teilt Landrat Dr. Fritz Brechtel mit, „Die
Kreisverwaltung und die Verkehrsunternehmen reagieren damit auf die
bisher sehr unbefriedigende Situation.“
Seit Beginn des neuen Schuljahres gab es verstärkt Beschwerden
über überfüllte und verspätete Schulbusse von Jockgrim ans
Schulzentrum in Wörth. Der Regionalbusverkehr Südwest (RVS) und der
Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) nahmen gemeinsam mit der
Kreisverwaltung eine Überprüfung des Schülertransportes vor Ort
vor, woran außer einigen Eltern auch der Bundestagsabgeordnete Dr.
Thomas Gebhardt teilnahm. Dabei stellte sich heraus, dass die
Kapazität der beiden eingesetzten Schulbusse durch Veränderungen
der Schülerströme zum neuen Schuljahresbeginn nicht mehr
ausreicht.
Folglich wird nach Absprache mit dem KVV und RVS, ab kommendem
Montag, den 27. August 2012, ein zusätzlicher Schulbus der der
Linie 598 ab Jockgrim wieder eingesetzt.
Damit fahren morgens ab Rheinzabern zwei Busse, davon einer über
Jockgrim (Linie 598-31 um 7.32 Uhr ab Schulzentrum über
Safrangarten und Siedlung direkt nach Wörth, Linie 598-41 um 7.34
Uhr ab Sparkasse über Safrangarten, Teeuwen nach Jockgrim
Maximilianstr., Kindergarten, Trifelsstr.)
In Jockgrim starten zudem künftig zwei Busse (Linie 598-51 um
7.42 Uhr ab Kindergarten über Bürgerpark, Trifelsstr., neue Linie
598-61 um 7.45 Uhr ab Maximilianstr., Bürgerpark, Trifelsstr.)
Die Schülerinnen und Schüler wurden bei der Überprüfung der
Bussituation zudem darauf hingewiesen, dass die Stadtbahn für den
Schülertransport zum Schulzentrum Wörth ebenfalls genutzt werden
kann. „Ich freue mich, dass damit nach dem vor wenigen Tagen
stattgefundenen Ortstermin zeitnah eine Lösung gefunden wurde.
Herzlichen Dank an alle, die konstruktiv zur Lösung beigetragen
haben“, so Landrat Brechtel abschließend. KV Germersheim,
Presse
24.08.2012
Sänger gesucht für Projekt: LUTHER meets JAZZ
Nach der
gelungenen Aufführung der "Jesus-Christ-Supershow" in Sondernheim
ist jetzt für die Region Germersheim, Sondernheim und Bellheim
wieder ein neues Projekt geplant:
"LUTHER MEETS JAZZ" - Lieder aus alten Zeiten im neuen
Gewand!
Geplant ist u.a. eine Aufführung mit Musik, Theater und Texten
aus alter Zeit am Reformationstag (31. Oktober) 2012.
Das erste Treffen für interessierte Sängerinnen und Sänger findet
am kommenden Montag, den 27. August um 20.00 Uhr im Prot.
Gemeindezentrum Sondernheim in der Windhofstrasse statt. Prot.
Kirchenbezirk Germersheim, Presse
Gemeinsames Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Partnerlandkreise in Polen
.jpg)
Landrat: „Gute Kontakte über Grenzen hinweg“
„Durch persönliche Erfahrungen wird unser Verständnis für unsere
Nachbarn erst gestärkt. Deshalb freue ich mich, dass in diesem Jahr
40 Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Germersheim am Zeltlager
der Feuerwehrjugend in unserem polnischen Partnerlandkreis
Krotoszyn teilnehmen“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er
besuchte ebenfalls zwei Tage lang den Partnerlandkreis und die
Jugendlichen im Zeltlager.
Insgesamt trafen sich rund 150 deutsche und polnische Kinder und
Jugendliche der Kreisjugendfeuerwehren im Juli vier Tage lang in
Kobylin, einem kleine Ort im Landkreis Krotoszyn.
Auf
dem Programm standen neben sportlichen Herausforderungen auch
gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen, zum Beispiel des
„Großpolnischen Feuerwehrmuseums“ in Rakoniewice, einem der
ältesten Museen in Polen. Auch ging es nach Posen und zur
Berufsfeuerwehr der Stadt Krotoszyn. Die Teilnehmer knüpften
schnell Kontakte und hatten bei allen Aktivitäten großen Spaß.
Das Zeltlager war bereits die vierte Begegnung der
Jugendfeuerwehren beider Landkreise. 2010 war erstmals eine Gruppe
Kinder und Jugendlicher aus Polen zum Zeltlager in den Landkreis
Germersheim gereist. Seitdem gibt es regelmäßige Kontakte.
Landrat Dr. Fritz Brechtel unterstützt gerne, „dass junge
Menschen Kontakte knüpft und gemeinsam Zeit verbringt, denn nur so
kann das Miteinander über Grenzen hinweg wachsen.“ In diesem Sinne
sprach er die Einladung für 2014 aus. Dann werden wieder Kinder und
Jugendlicher aus Polen zum gemeinsamen Zeltlager im Landkreis
Germersheim erwartet. KV Germersheim, Presse
22.08.2012
Erik Kornatzki feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde hat Erik Kornatzki jetzt sein 25-jähriges
Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm
dazu herzlich.
Seine berufliche Laufbahn begann Erik Kornatzki bei der
Bezirks-Regierung Rheinhessen-Pfalz. Zum 1. Januar 1995 wurde er
dann als Beamter in den kommunalen Dienst des Landkreises
Germersheim übernommen. Dort ist er Fachmann für Waffenrecht und
für alle Facetten des Waffenwesens verantwortlich.
Landrat Dr. Brechtel dankte Erik Kornatzki für sein Engagement
und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen
und dem Dank schlossen sich die Leitende Staatliche Beamtin Tanja
Koch, Fachbereichsleiter Herbert Wirth, Büroleiter Alfred Gadinger
und der 2. stellvertretende Personalratsvorsitzende Heinrich
Kindler an. KV Germersheim, Presse
21.08.2012
Dankeschön-Grillfest für ehrenamtliche Betreuer in Hatzenbühl
„Das Grillfest
ist eine kleine Anerkennung für ihr unermüdliches Engagement“,
sagte Norbert Pirron den ehrenamtlichen Betreuern aus dem Kreis
Germersheim beim jährlichen Grillfest. Auch Landrat Dr. Fritz
Brechtel ließ seine Anerkennung für Ihren Einsatz und ein
herzliches Dankeschön ausrichten.
Trotz der sehr hohen Temperaturen kamen rund 60 Personen am
Samstag, 18. August, zum Grillfest in Hatzenbühl. Organisiert und
durchgeführt wurde dieses von der Betreuungsbehörde und den
Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim unter der
Schirmherrschaft von Landrat Brechtel.
„Im Kreis haben ca. 1.900 Personen einen gesetzlichen Betreuer,
nahezu 75 % davon werden von ehrenamtlichen Betreuern begleitet“,
berichtete Norbert Pirron von der Kreisverwaltung Germersheim. Im
Laufe der Zeit entstünden häufig sehr herzliche und enge Verhältnis
zwischen den hilfsbedürftigen Personen und den ehrenamtlichen
Betreuern. Pirron dankte ebenfalls besonders den Betreuern: „Ich
hoffe aber auch, dass Sie weiterhin bereit sind, sich als Betreuer
zur Verfügung zu stellen, denn ohne Ehrenamtliche wäre diese Arbeit
nicht zu bewältigen.“
Die Musikgruppe der Lebenshilfe Hatzenbühl unter der Leitung von
Claudia Bast umrahmte das Grillfest, die Malteser aus Hatzenbühl
zeigten sich für die Verpflegung verantwortlich. KV
Germersheim, Presse
21.08.2012
„Gemeinsam älter werden“ - Start-Workshop in Hagenbach
Der
Start-Workshop zum Modellprojekt: "Gemeinsam älter werden -
Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft" Mitte August im Hagenbacher
Kulturzentrum stand unter dem Motto „Was brauchen wir, damit die
Bürger/innen in unserer Gemeinde gemeinsam und zu Hause alt werden
können? und "Wer kennt die Lebenssituation der Älteren in der
Gemeinde und sollte im weiteren Prozess beteiligt werden?" Rund 100
Gäste und Interessierte waren gekommen.
Schwerpunktmäßig engagieren sich im Projekt der Landkreis
Germersheim gemeinsam mit der Modell-Verbandsgemeinde Hagenbach und
weitere interessierte Gemeinden im Kreis. Bei der Veranstaltung im
August waren auch Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Hagenbach, Reinhard Scherrer, sowie Vertreterinnen
des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros
anwesend.
Brechtel und Scherrer motivierten dazu, den „demografischen
Wandel als Chance zur Gestaltung zu begreifen und die
bevorstehenden Veränderungen gemeinsam und mit Mut, Ideen und
Visionen anzugehen.“ Diese Aufgabe solle gemeinsam, d. h.
Kreisverwaltung, Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden, und in der
vertrauten Umgebung umgesetzt werden. Alle Akteure und diejenigen,
die sich jetzt schon in und für ihre Gemeinde engagieren oder
künftig engagieren wollen, müssten ebenso beteiligt werden wie
jene, die Unterstützung brauchen.
Im interaktiven Workshop-Teil waren die Modellgemeinden Stadt
Hagenbach, Berg, Neuburg und Scheibenhardt wie auch die Bereiche
Germersheim-Lingenfeld, Bellheim-Rülzheim, Kandel-Jockgrim und
Wörth mit je einem Thementisch vertreten – eine vom Planungsbüro
Transfer, Wittlich, gewählte sozialräumliche Aufteilung analog zu
den Beratungsbereichen der Pflegestützpunkte. „Das Engagement, mit
dem Ideen für die eigene Gemeinde entwickelt wurden, war
beeindruckend“, so Projektleiterin Annette Fahlbusch von der
Kreisverwaltung und Projektkoordinatorin Constanze Scheid von der
VG Hagenbach.
Die Bestandsaufnahme ist eines der Ziele des Modellprojekts und
wird in der Modellverbandsgemeinde Hagenbach bis Anfang 2013
fortgesetzt. Höhepunkt sind die Bürgerforen 60+, die im November
2012 in den Ortsgemeinden stattfinden. Die Ergebnisse der
Bestandsaufnahme sollen anschließend den Gemeinden, den
Seniorenbeauftragten sowie dem Netzwerk Seniorenbeauftragte
Information und Hinweise zur Umsetzung der Ideen bringen.
Bereits im Mai trafen sich politisch-administrative
Entscheidungsträger/innen zum Thema „Suche und Berufung einer/s
ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten“ statt – ein zentrales Ziel des
Modellprojekts. Damit verbunden ist die fachliche Begleitung der
Seniorenbeauftragten und der berufenden Gemeinden im Netzwerk
Seniorenbeauftragte, um einen optimalen Start und Einbindung der
Seniorenbeauftragten zu gewährleisten.
Weitere Informationen gibt es bei Annette Fahlbusch,
Kreisverwaltung Germersheim, Fachbereich 23 Soziale Hilfen, Telefon
07274/53-279 oder Constanze Scheid, Verbandsgemeindeverwaltung
Hagenbach, Telefon 07273/9410-18.
Für das Projekt im Kreis Germersheim hat das Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation
mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS) bis Ende 2014
eine Förderung in Höhe von 60.000 Euro bewilligt. Von rund 500
Bewerbern erhielten bundesweit rund 45 eine Förderzusage, davon
fünf Projekte aus Rheinland-Pfalz und unter anderem der Landkreis
Germersheim.
Bürgerforen 60+ in den Ortsgemeinden der
Modellverbandsgemeinde Hagenbach
Die Bürgerforen Generation 60+ finden an folgenden Terminen
jeweils um 17 Uhr statt:
Berg: 6. November, Stadt Hagenbach: 7. November, Neuburg: 8.
November, Scheibenhardt: 13. November. Nähere Informationen dazu
folgen zeitnah. KV Germersheim, Presse
21.08.2012
Schauspieler gesucht!
Restplätze frei - Straßentheaterprojekt für alle zwischen 12
und 99 Jahren
Gesucht werden… Leute mit Lust, schauspielerischen Adern und
viel Energie, um gemeinsam mit anderen ein Theaterprojekt zum Thema
Kinderrechte zu entwickeln und aufführen. Allen, die Spaß an
Straßentheater haben, neugierig sind und zwischen zwölf und 99
Jahre alt sind, bietet das Kreisjugendamt Germersheim jetzt die
Gelegenheit dazu: Unter der Leitung einer erfahrenen Theaterfrau
wird ein Stück erarbeiten und am Weltkindertag, Donnerstag, 20.
September, öffentlich aufgeführt.
Die Teilnehmer erlernen Grundlagen im Bereich Stimme, Rhythmus,
Bewegung, Improvisation sowie Theatertechniken und -methoden des
Theatermachers Augusto Boal, die besonders für das Spiel auf der
Straße geeignet sind.
Das Theaterspielen auf Straßen und öffentlichen Plätzen setzt
Spielfreude, Mut zum Risiko, und Spontaneität voraus. Es kann
frech, grotesk und absurd sein, verbunden mit hintergründigem
Humor. Straßentheater ist ein Stück Freiheit, es braucht Regeln,
aber keine Perfektion. Es bezieht Position und kritischen
Standpunkt und kann das Publikum zum Lachen, zum Nachdenken und zum
Handeln anregen - ohne erhobenen Zeigefinger.
„Trainingstermine“ sind samstags und sonntags, 8. und 9.
September, und 15. und 16. September, jeweils 10 bis 17 Uhr in
Germersheim. Aufgeführt wird das Theaterstück am Donnerstag, 20.
September 2012 auf Germersheims Straßen und auf Pausenhöfen von
Schulen.
Den Workshop leitet Gudrun Libnau, freiberufliche
Schauspielerin, Regisseurin, Performerin und Theaterpädagogin mit
langjähriger Praxis in politischen Straßentheatern des In- und
Auslands.
Das Projekt veranstaltet die Evangelische Jugendzentrale in
Kooperation mit dem Kreisjugendamt Germersheim und wird vom
Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen,
gefördert.
Anmeldungen für die Restplätze nimmt bis spätestens 28. August
das Kreisjugendamt, Jeanette Zikko unter Tel.: 07274/53-372 oder
E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de
entgegen. KV Germersheim, Presse
17.08.2012
Beginn der Sperrmüllabfuhr im Kreis Germersheim
Auch Abholservice für kleine Elektrogeräte
Ab Dienstag, 28. August, wird im Kreis Germersheim wieder der
Sperrmüll abgefahren. Die Termine finden Sie im Abfallkalender
und am Ende dieser Seite..
Sperrige Grünabfälle werden zu gesonderten Terminen abgefahren.
Auch sperrige Abfälle aus Büros, Werkstätten, Geschäften etc.
werden nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr abgeholt.
Zum Sperrmüll zählen sperrige Abfälle aus privaten Haushalten,
die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die
Restmülltonne entsorgt werden können. Auch sämtliche
Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparat,
Küchengeräte, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten,
Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele
Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs,
Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player können ebenfalls im
Rahmen des Sperrmülls am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt
werden. Sie werden dem Recycling zugeführt.
Eine Ausnahme gilt für Kühlschränke und Fernseher. Ihre
Einsammlung erfolgt, wie bisher, in den ungeraden Wochen. Dafür ist
eine schriftliche Mitteilung an den Entsorgungspartner Fa. SITA in
Rülzheim erforderlich.
Da Sperrmüll in die 3 Fraktionen Altholz einschließlich
Altfenster und -türen, Altmetall einschließlich Elektroschrott
sowie den eigentlichen Sperrmüll eingeteilt wird sollte er auch
entsprechend getrennt zur Abholung bereitgestellt werden.
In Wohngebieten muss der Sperrmüll am Abfuhrtag bis
7.00 Uhr bereitgestellt sein. In Misch- und
Gewerbegebieten kann sogar bereits ab 6.00 Uhr Sperrmüll
abgefahren werden.
Es ist zu beachten, dass die einzelnen Teile eine Länge von
1,70 m und ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten
dürfen.
Abfälle, die nicht bei der Sperrmüllabfuhr zugelassen sind
müssen über die Abfallbehälter entsorgt oder je nach Abfallart zu
einem der Wertstoffhöfe gebracht werden.
Weitere Informationen bezüglich der Entsorgung des Sperrmülls
sind telefonisch bei der Kreisverwaltung Germersheim unter
07274/53-342, bei der Firma SITA Süd GmbH unter 07272/700-50 oder
beim kostenlosen Infotelefon der Firma SITA unter 0800/2 67 62 66
erhältlich.
Zur Fraktion Altholz, Altfenster u. -türen zählen:
- Mobiliar und sonstige
Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, Bänke, Regale,
- Schränke ohne Glasteile,
Holzlattenroste, Holzbettgestelle, Weinsteigen, Paneelen, Decken-
oder Fußleisten.
- Fenster mit Holz-, Kunststoff-
oder Metallrahmen einschl. Glas
- Türen aus Holz, Kunststoff oder
Metall einschl. Rahmen
- Außen-Holz, d.h. Holz das mit
Holzschutzmitteln behandelt oder Kesseldruck imprägniert ist.
(Holzpfosten, Holzpergola, Sandkastenumrandungen, Gartenzäune,
Klappläden aus Holz, Rollläden aus Holz)
-
Spiegel (Spiegelglas inkl. Rahmen)
Altfenster dabei unbedingt separat lagern und gegebenenfalls
gegen Umstürzen sichern. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die
Verwaltung die Altfenster selbst zu den Wertstoffhöfen zu bringen.
Die Annahme dort ist kostenlos.
nicht mitgenommen werden:
- Hölzer aus Bau- und
Abrissmaßnahmen wie Bauabfälle aus Holz (z.B. Dachlatten,
Baudielen, Schaltafeln, Paletten). Diese Abfälle können
gebührenpflichtig beim Wertstoffhof Berg bzw. den Wertstoffhöfen
Rülzheim (bei Fa. SITA) und Westheim abgegeben werden.
Zur Fraktion Altmetall zählen:
- Elektro-Altgeräte wie
Haushaltsgeräte, Computer (außer Fernseher und Kühlgeräte)
- Elektroherde, Gasherde,
Kohleherde (Schamottsteine müssen ausgebaut sein).
- Waschmaschinen, Trockner,
Spülmaschinen, Fahrräder, Wäscheständer, Gestelle von Kinderwagen,
Rasenmäher, Geschirrteile wie Töpfe und Pfannen
- Badewannen, Boiler, Ofenrohre,
Regale, Drahtzäune und Dachrinnen aus Metall,
- vollständig entleerte Ölöfen,
gereinigte und entleerte Metalltanks bis 1000 Liter
nicht mitgenommen werden:
- Autoteile wie Autotüren,
Autoreifen, Autositze, Autobatterien, Stoßstangen, Felgen, etc.
Entsorgung erfolgt über die Altmetall-Händler und Autoverwerter
oder Wertstoffhof Berg, Wertstoffhof Westheim, Wertstoffhof
Rülzheim (gebührenpflichtig).
Zur Fraktion Sperrmüll zählen:
- Matratzen, Deckbetten,
Kissen,
- Taschen, Koffer, Sessel, Sofa,
Polstergarnituren, Lampen, Waschbecken aus Porzellan,
- entleerte und gereinigte
Kunststofftanks bis 1000 Liter,
- große Spielzeuge, Teppiche,
Teppichböden, Linoleum.
nicht
mitgenommen werden:
- Baustellenabfälle wie z.B. Fliesen,
Kacheln, Zementsäcke, Folien, Befestigungsbänder,
- Kartonagen, Kleidungsstücke,
- Problemabfälle
-
Leere Farbeimer aus Kunststoff (Entsorgung über den
gelbenSack).
-
Kühlschränke, Fernsehgeräte
Anmeldung per Postkarte, Fax oder E- Mail an: Firma SITA Süd
GmbH, Mozartstr. 27,76761 Rülzheim, Fax 07272/7005 50. E-Mail:
auftrag.ruelzheim@sita-deutschland.de
Alle Informationen zum Thema Abfall sind auch im Internet
unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft
nachzulesen.

13.08.2012
Ferienwohnung mit Sternen gesucht
Klassifizierung der Ferienwohnungen und Privatzimmer 2012 –
Meldeschluss 1. September
Bei der Wahl des Urlaubsdomizils ist es wichtig, dass die
Qualitätserwartung des Gastes und das Angebot des Vermieters
zusammenpassen. Sterne sind dabei ein geeignetes Mittel zur ersten
Orientierung.
Für den Gast sind Sterne als international verständliche
Symbole bei der Auswahl seines Ferienquartiers eine zuverlässige
Orientierung und ein unverzichtbares Kriterium für die Buchung. Und
zwar besonders dann, wenn er im Internet bucht.
Für Gastgeber mit privaten Ferienunterkünften sind Sterne
eine ideale Möglichkeit, die Qualität ihres Angebots objektiv zu
beweisen. Sterne stellen außerdem einen Wettbewerbsvorteil
gegenüber anderen Anbietern dar und liefern ein wirksames
Werbeargument.
Aus diesem Grund ist das Team des Südpfalz-Tourismus Landkreis
Germersheim e.V. momentan dabei, die Ferienwohnungen und
Privatzimmer im Landkreis Germersheim zu klassifizieren. Wer
Interesse an einer Klassifizierung hat, kann sich bis spätestens 1.
September bei Carmen Stolzenberger, Tel. 07274/53-207 oder per
E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de
melden. Kreisverwaltung Germersheim, Presse
09.08.2012
„…damit, wer hineingeht, das Licht sehe“
Staatssekretär
Schumacher in Sachen Kunst unterwegs in der Südpfalz
jüs. Jockgrim- Großer Bahnhof war angesagt im
südpfälzischen Jockgrim. Der rheinland-pfälzischer
Kultur-Staatssekretär Walter Schumacher hatte sich persönlich
angesagt, um die Kunst- und Kirche-Ausstellung in und um die
dortige Ludowici-Kapelle zu begutachten.
Und was er sah, gefiel ihm gut: Die Ludowici-Kapelle wirke „wie
vom Himmel gefallen“, sagte Schumacher vor Vertretern aus Politik,
Kultur und Kirche. „Kein Gotteshaus in der Pfalz sieht ähnlich
aus.“ Kunst für diese Kapelle zu schaffen, sei eine Aufgabe
gewesen, die nur ein außergewöhnlicher Künstler wie Franz Bernhard
habe lösen können. Den kennt Schumacher schon von anderen
Gelegenheiten und freue sich, ihm in Jockgrim wieder begegnen und
neu entdecken zu können. Ausgestellt hat der mit dem
Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Bildhauer seine Werke im Rahmen
des Kultursommers Rheinland-Pfalz, dessen Motto in diesem Jahr
„Gott und die Welt“ lautet.
Seit Jahren
hängt in der nordisch anmutenden Kapelle der Prot. Kirchengemeinde
Jockgrim ein Corpus von Franz Bernhard, der in diesem Jahr noch
durch ein neu gestaltetes Taufbecken ergänzt wurde. Mit diesem sei
die Kirche um ein wesentliches, liturgisches Element ergänzt
worden, das auch sakrale Zwecke erfülle, erklärt Otto Mielke,
Sprecher des Kunstausschusses der protestantischen Kirchengemeinde
und des ökumenischen Freundeskreises Kunst und Kirche. Die von der
Kulturstiftung Rheinland-Pfalz geförderte Arbeit sei ein wichtiger
Beitrag zeitgenössischer Kirchenkunst.
Aber nicht nur in der Ludowici-Kapelle selbst sind Arbeiten von
Franz Bernhard präsent. Um im Rahmen des Projektes „…damit, wer
hineingeht, das Licht sehe“ die interessierten Menschen auch den
Weg in die Kirche finden, stellte Bernhard seinen „Kopf“ vor
dem Kircheneingang auf sowie zwei Skulpturen, die Adam und Eva
symbolisieren.
Der Versuch, zeitgenössische Kunst verstärkt in Kirchen zu
platzieren und das Gespräch zwischen Kunst und Kirche in Gang zu
bringen, sei geglückt, freut sich die Koordinatorin des kirchlichen
Kultursommerprojekts, Birgit Weindl, über die Resonanz.
Neben der
Protestantischen Kirchengemeinde Jockgrim gab es elf weitere
Kirchen in der Pfalz, die sich mit Kunstaktionen am Kultursommer
beteiligten. Die elf Kirchengemeinden, in denen Kunstwerke nur
zeitlich begrenzt zu sehen waren, hätten sich überaus engagiert
gezeigt, der Kunst einen Platz einzuräumen, und das nicht nur im
Gemeindeleben durch Vorträge und Konzerte, Workshops und
Raumbegehungen, sagte Weindl zu dem landeskirchlichen Projekt
„…damit, wer hineingeht, das Licht sehe“. Nach ihren Worten wurden
auch in den Kirchenräumen selbst „Freiräume“ geschaffen. So sei
deren Charakter wieder deutlicher zum Vorschein gekommen. Das sei
zwar nicht immer reibungslos vonstatten gegangen, weil Gewohntes
mitunter infrage gestellt worden sei. Aber das Ziel des Projekts,
Kunst und Kirche miteinander ins Gespräch zu bringen, sei
erreicht.
Walter Schumacher sieht in den diesjährigen Projekten nicht nur
eine Eintagsfliege. Er könne sich gut vorstellen, auch in den
kommenden Jahren ähnliche Projekte, vielleicht auch mit andren zu
fördern, so der für Kultur zuständige Staatssekretär. In Sachen
Finanzierung gebe es sicherlich die eine oder andere kreative
Möglichkeit, das Begonnene fortzuschreiben. Und in Sachen Kunst
könne er sich auch in der Jockgrimer Ludowici-Kapelle moderne,
gerne auch avantgardistische, Kunst vorstellen. Dies sei allerdings
eine Sache der Kirchengemeinde, so der Staatssekretär. Foto:
jüs
08.08.2012
Landkreis Germersheim nimmt am Entschuldungsfonds teil
Dr. Fritz Brechtel und ADD-Präsidentin Dagmar Barzen nach der Vertragsunterzeichnung
Trier/Germersheim– Die Präsidentin der
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Dagmar Barzen, und
der Landrat des Landkreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel,
unterzeichneten den Konsolidierungsvertrag, der die Aufnahme des
Landkreises in den Entschuldungsfonds des Landes ermöglicht.
Im Rahmen des Kommunalen Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz
(KEF-RP) werden die Schulden aus laufenden Geschäftsvorgängen
(Liquiditätsschulden) reduziert. Der Landkreis Germersheim weist
zum maßgeblichen Zeitpunkt rund 42 Millionen Euro solcher Schulden
auf. Da hiervon rund 78 Prozent als Gesamtleistung aus dem KEFRP
berücksichtigt werden, beträgt dieser für den Landkreis Germersheim
über die Laufzeit von 15 Jahren unter Berücksichtigung aller drei
Finanzierungsteile rund 33 Millionen Euro. Die Jahresleistung
beläuft sich auf rund 2,1 Millionen Euro, wovon der Landkreis rund
720.000 Euro durch eigene Maßnahmen aufbringen muss. Diesen
jährlichen Konsolidierungsbeitrag erwirtschaftet der Landkreis
Germersheim durch die Erhöhung der Kreisumlage.
„Ich freue mich, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Schritt
tun, um die finanziell angespannte Lage der Kommunen positiv zu
verändern. Nur durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen
Land und Kommunen wird es uns gelingen, die finanzielle Situation
der Landkreise, Städte und Gemeinden wieder auf eine zukunftsfähige
Basis zu stellen“, sagte ADD-Präsidentin Dagmar Barzen.
Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßt ebenfalls die
Vertragsunterzeichnung: „Mit der Vereinbarung verpflichtet sich der
Kreis zu Konsolidierungsmaßnahmen, die spürbar zur Entschuldung des
Kreises beitragen. Wir wollen damit unsere Möglichkeiten nutzen, um
unserer Verantwortung für die nachhaltige Finanzierungsfähigkeit
des Kreishaushaltes gerecht werden.“ Der Landrat erinnert
gleichzeitig daran, dass die wesentliche Ursache der defizitären
Kreishaushalte im Bereich der gesetzlichen Aufgaben und somit
außerhalb des Wirkungsbereiches des Landkreises liege.
Der Kommunale Entschuldungsfonds Rheinland-Pfalz, der zum
01.01.2012 startete, hat zum Ziel die Liquiditätskreditverschuldung
betroffener Kommunen durch attraktive Entschuldungshilfen zu
unterstützen und damit zugleich weitere eigene
Konsolidierungsanstrengungen der Kommunen zu initiieren. Im Rahmen
des solidarisch finanzierten Entschuldungsprogramms treten sich
Land und Kommunen als Vertragspartner gegenüber. Der KEF-RP spiest
sich aus drei Teilen; ein Teil der Gelder kommt aus dem kommunalen
Finanzausgleich, der Zweite aus dem Landeshaushalt und der Dritte
aus dem Konsolidierungsbeitrag der Kommune, ohne allerdings im
Landeshaushalt vereinnahmt zu werden. KV Germersheim,
Presse
01.08.2012
Schulbuchausleihe läuft auf Hochtouren
Die
Vorbereitungen für die Schulbuchausleihe für das neue Schuljahr
2012/2013 laufen bei der Kreisverwaltung und den daran
teilnehmenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises Germersheim
auf Hochtouren.
Für 12 Schulen werden jetzt, in den letzten Sommerferienwochen,
zentral in der Kreisaula bei der Berufsbildenden Schule in
Germersheim Schulbuchpakete für alle am Leihverfahren angemeldeten
Schülerinnen und Schüler gepackt.
Die diesjährigen Teilnehmerzahlen sind rekordverdächtig, denn
von 7.682 an der Ausleihe berechtigten Schülerinnen und
Schüler nehmen 4.798 teil. Davon erhalten 1.249
Schülerinnen und Schüler die Bücher kostenfrei, 3.549 zahlen
dafür eine Leihgebühr. Damit beträgt die Teilnehmerquote
62,46 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 56,55 Prozent
mit insgesamt 4.020 Teilnehmern.
„Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung
sowie für die Schulen bedeutet die Schulbuchausleihe eine ernorme
organisatorische und logistische Herausforderung, die wir aber
gerne auf uns nehmen. Denn die steigenden Teilnehmerzahlen an der
Schulbuchausleihe zeigen die erhöhte Akzeptanz der Nutzer“, so
Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Nun gilt es für Arthur Jung, verantwortlicher Organisator der
Schulbuchausleihe bei der Kreisverwaltung Germersheim, und den 25
Schülerinnen und Schüler des Helferteams die fast 5.000 Buchpakte
vorzubereiten. In der Kreisaula sind dazu „Packstraßen“ mit
Laptops, Barcodedruckern und -scannern für die jeweiligen Schulen
aufgebaut. Dort wurden zunächst die vor den Sommerferien in den
Schulen zurückgenommenen gebrauchten Schulbücher angeliefert. Diese
wurden auf die weitere Brauchbarkeit geprüft und registriert. Mit
der Qualität der zurückgegebenen Bücher war man dabei recht
zufrieden. Für beanstandete Bücher, die nicht mehr verwendet werden
können, muss die Kreisverwaltung Ersatzforderungen erheben.
In einem zweiten Schritt wurden die neubestellten Bücher
in der vergangenen Woche mit Barcodes versehen und ebenso
inventarisiert. Aus diesem Gesamtbestand von neuen und gebrauchten
Schulbüchern werden anschließend die einzelnen Buchpakete auf der
Grundlage der Daten, die vom Online-Portal des Land Rheinland-Pfalz
zur Verfügung gestellt werden, Schülern zugeordnet, in Tragetaschen
verpackt und geordnet nach Schulen auf Transportpaletten
bereitgestellt.
Abschließend erfolgt an den letzten Ferientagen der Transport zu
den Schulen, so dass die fertigen Buchpakete am 1. Schultag zur
Verteilung vor Ort sind.
Mit den ausgehändigten Lernmittelpaketen erhalten die
Schülerinnen und Schülern zwei Ausleihscheine, von denen einer nach
Erhalt und Prüfung der Vollständigkeit des Buchpaketes
unterschrieben zurückgegeben werden muss, sowie einen ausführlichen
Info-Brief mit Hinweisen, was bei Fragen und Reklamationen zu tun
ist.
Weitere ausführliche Informationen zur Schulbuchausleihe stehen
im Internet unter www.LMF-online.rlp.de zur
Verfügung.
Für Rückfragen an die Kreisverwaltung Germersheim sind die
zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der
Telefonnummer 07274/53 335 erreichbar. Zudem wird in den ersten
beiden Schulwochen nach den Sommerferien ab 13.08.2012 eine eigene
Servicenummer eingerichtet, die auf dem Info-Brief, der den
ausgegebenen Lernmittelpaketen beigefügt ist, angegeben ist. KV
Germersheim, Presse
01.08.2012
Linienbündel Germersheim geht an drei verschiedene Verkehrsunternehmen
Gemeinsame Presseerklärung des Verkehrsverbundes
Rhein-Neckar, des Landkreises Germersheim, des Land-kreises
Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau in der Pfalz:
Linienbündel Germersheim geht an drei verschiedene
Verkehrsunternehmen
Die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH hat als Vergabestelle für
die ÖPNV-Aufgabenträger Landkreis Germersheim, Landkreis Südliche
Weinstraße und Stadt Landau in der Pfalz sowie den Aufgabenträger
der Regio-Buslinie, den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr
Rheinland-Pfalz Süd, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 den
Betrieb des Linienbündels Germersheim europaweit im Wettbewerb neu
vergeben. Die Buslinien wurden in drei Losen ausgeschrieben. In
allen drei Losen sind unterschiedliche Verkehrsunternehmen
erfolgreich gewesen:
Das Los 1 mit den Linien 590 Germersheim-Landau, 592
Schulverkehr zu den Schulzentren in Lustadt und Lingenfeld sowie
Linie 599 Germersheim-Freisbach wird künftig vom privaten
mittelständischen Unternehmen Hetzler aus Herxheim betrieben.
Los 2 mit den Linien 550 Germersheim-Landau, 552
Rheinzabern-Landau, 554 Kandel-Herxheim, 555 Rülzheim-Landau, 556
Jockgrim-Landau, 557 Neupotz-Landau, 558 Herxheim-Landau, 559
Herxheim-Bellheim, 595 Germersheim-Neupotz und 596
Lingenfeld-Rülzheim geht an das Speyerer Unternehmen BRH viabus
GmbH.
Los 3 mit den Linien 546 Böllenborn-Kandel, 547 Bad
Bergzabern-Kandel, 548 Rheinzabern-Kandel, 549 Berg-Kandel, 593
Steinweiler-Wörth, 594 Rheinzabern-Freckenfeld und 598 Hördt-Wörth
geht an die DB-Tochter Rheinpfalz-Bus GmbH mit Sitz in
Ludwigshafen.
Die Konzessionsverträge mit den drei Betreibern werden eine
Laufzeit von acht Jahren haben. Grundlage der Vergabe waren die im
gemeinsamen Nahverkehrsplan des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar
niedergelegten Qualitätsanforderungen im Verbundverkehr. So werden
im Regellinienverkehr künftig ausschließlich niederflurige und
klimatisierte Fahrzeuge verkehren. Die künftigen Betreiber sind in
das Qualitätsmanagementsystem des VRN eingebunden und werden
verpflichtet, über die Fahrgastinformationsysteme Echtzeitdaten, z.
B. für Verspätungsmeldungen, zur Verfügung zu stellen.
„Ich bin erfreut, dass die zwischen den Aufgabenträgern und dem
Verkehrsverbund abgestimmte Konzeption zur Stärkung des
Mittelstandes bei der Vergabe Germersheim aufgegangen ist, was
sich grundlegend daran ablesen lässt, dass es einen sehr regen
Wettbewerb um das Linienbündel gegeben hat und drei verschiedene
Verkehrsunternehmen die einzelnen Lose für sich gewinnen konnten“,
zeigt sich Landrat Dr. Brechtel zufrieden mit dem
Ausschreibungsergebnis. Seine Kollegin Riedmaier schließt sich
dem mit den Worten an: „Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass
mit der Firma Hetzler ein in unserem Landkreis ansässiges privates
mittelständisches Busunternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit unter
Beweis gestellt hat und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung im
Landkreis sichert“.
Auch die Stadt Landau ist sich sicher, dass die Vergaben gut für
den städtischen Nahverkehr sind. „Das Qualitätsmanagementsystem des
VRN, in welches auch die künftigen Betreiber eingebunden sind,
ergänzt die kontinuierlichen baulichen Verbesserungen an
Bushaltestellen im Stadtgebiet“, so Bürgermeister Thomas Hirsch in
Vertretung für den Oberbürgermeister. Auch am neuen Busbahnhof am
Landauer Hauptbahnhof sollen Fahrgastinformationssysteme mit
Echtzeitdaten entstehen, kündigt Hirsch an. KV Germersheim,
Presse
01.08.2012
Alois Geörger aus Schaidt erhält Landesehrennadel
Für
sein ehrenamtliches Engagement im Pfälzerwaldverein (PWV) Schaidt
hat Alois Geörger jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen
der Mitgliederversammlung im Schaidter Bürgerhaus am 9. Juli
überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.
Alois Geörger gehört seit 1988 dem Pfälzerwaldverein Schaidt an
und ist seit 1989 dessen Wanderwart. Seit April 1985 hat er
außerdem das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne. Der
geehrte war Hauptinitiator bei der Erneuerung der Bildeiche und bei
der Renovierung des Hirschbrunnens, der 1996 auch zu einer
Schutzhütte umgestaltet wurde.
Geörger regte zudem zwei neue Rundwanderwege an, die auf den
Spuren einer fast 2000 Jahre alten Geschichte und auch auf Relikten
des Westwalls verlaufen: der kleine und der große Westwallrundweg.
Um über die Geschichte entlang der Wege zu informieren, konzipierte
Geörger eine Broschüre. Außerdem erstellte er Informationstafeln,
die die Wanderer über Sehenswürdigkeiten informieren.
Landrat Dr. Brechtel dankte Alois Geörger für seinen
uneigennützigen Einsatz und sprach ihm seine Anerkennung aus.
KV Germersheim, Presse
11.07.2012
Vereinbarung zur Realschule plus in Lingenfeld/Lustadt unterzeichnet
Verbandsbürgermeister Frank Leibeck und Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Untezeichung der Vereinbarung
Zum 1. Januar 2012 ist die Realschule plus Lingenfeld/Lustadt
von der Schulträgerschaft der Verbandsgemeinde Lingenfeld in die
Trägerschaft des Landkreises Germersheim überführt worden. Unter
die entsprechende Vereinbarung setzten nun am 10. Juli 2012 Landrat
Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Frank Leibeck ihre
Unterschriften. Landrat Brechtel: „Damit sind alle Rechte und
Pflichten geregelt. Außerdem befinden sich jetzt alle
weiterführenden Schulen im Landkreis auch in Schulträgerschaft des
Kreises.“
Der Kreisausschuss hatte in seiner Sitzung vom 18. Juni 2012 der
Unterzeichung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen dem
Kreis und der Verbandsgemeinde einstimmig zugestimmt. KV
Germersheim, Presse
11.07.2012
Jugendamt und weitere Fachbereiche haben eine neue Adresse
Kreisverwaltung weist Bürgerinnen und Bürger nochmals auf
Umzug hin
Das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim hat vor Kurzem
neue Räume bezogen. Bürgerinnen und Bürger finden ihre
Ansprechpartner jetzt nicht mehr in der Bismarckstraße in
Germersheim, sondern nicht weit davon entfernt in der 17er-Straße
1. Um ihren Kunden unnötige Wege zu vermeiden, weist die
Kreisverwaltung nochmals auf den Umzug in das ehemalige
Caritas-Hochhaus hin.
Im selben Gebäude in der 17er-Straße 1 in Germersheim befinden
sich außerdem die Fachbereiche „Ordnung und Kommunalaufsicht“,
„Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“, „Abfallrecht und Abfallwirtschaft“
und die Betreuungsbehörde. KV Germersheim, Presse
10.07.2012
Große Resonanz und große Begeisterung bei den Bienwaldspiele 2012
Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßen Kinder, Betreuer und ehrenamtliche Helfer.
So groß wie in diesem Jahr war die Resonanz noch nie: 135
Kinder, also 23 Mannschaften, haben sich bei den Bienwaldspielen
des Naturschutzgroßprojektes am 5. Juli als fitte Bienwald-Kids
gezeigt. Viel Wissen über den Bienwald war gefragt, beispielsweise
an der Storchenstation, bei den Fledermäusen, dem Wildkatzenspiel
oder dem Lebensraum Eiche sowie beim Ameisenquiz. Aber auch
Geschicklichkeit stellten die Kinder beim Wasserkellenspiel, am
Balancierparcours, beim Angeln, Wettsägen oder Blasrohrschießen
unter Beweis.
Zum Startschuss der Bienwaldspiele waren auch Landrätin Theresia
Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel gekommen. Sie wünschten
allen Vergnügen und spannende Erfahrungen in mitten dieses
besonderen Waldes.
„Und Spaß hatten dann wirklich alle – die teilnehmenden Kinder,
die Gruppenbegleiter und auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen und
Betreuer der einzelnen Stationen“, freute sich Kerstin Arnold,
Leiterin des Naturschutzgroßprojekt Bienwald. Und so war bei der
Siegerehrung, die sie zusammen mit Rüdiger Sinn vom Forstamt
Bienwald durchführte, die Antwort der Kinder eindeutig: Sie alle
hoffen auf eine Neuauflage der Bienwaldspiele im nächsten Jahr.
Keiner ging leer aus.
Neben einer Urkunde gab es für jedes Kind einen tollen Preis. Mit
einer Punktezahl von 215 Punkten gab es in diesem Jahr gleich zwei
Sieger: „Die Waldläufer“ aus Berg und die „Bienwaldwichtel“ aus
Scheibenhardt. Dritter wurden die „Kandeler Mistkäfer“. Erstmals
wurde ein Sonderpreis für den originellsten Teamnamen vergeben, der
von den Stationsbetreuern gewählt wurde. Gewonnen haben die
„Bienwaldwichtel“ aus Scheibenhardt, die zusätzlich noch
Vogelnistkästen vom NABU erhielten. Alle Preise wurden gespendet:
Es gab Eintrittskarten in Schwimmbäder, Naturkundemuseen, Zoos und
Wanderparks sowie Kartenspiele, Kosmos-Bestimmungsbücher, Stifte
und vieles mehr.
Mitten im Bienwald, an der Salmbacher Passage, führte das
Naturschutzgroßprojekt bereits zum vierten Mal die begehrten Spiele
durch. „Es wären gerne noch mehr Mannschaften dabei gewesen, aber
das hätte unsere Kapazitäten gesprengt“, bedauert Kerstin Arnold.
An 22 Stationen waren Wissen über die Natur des Bienwaldes,
Geschicklichkeit und Bewegung gefragt.
Für die Vorbereitung des Parcours haben Manfred Wüst von der
Kreisverwaltung Germersheim sowie viele Helfer des Forstamtes
Bienwald schon seit Tagen vor Ort gearbeitet. Die Stationen wurden
von Ehrenamtlichen betreut, die sich meist die Spiele selbst
ausgedacht haben. Die Helfer kamen vom Naturschutzgroßprojekt,
Forstamt Bienwald, Naturschutzverband Südpfalz, Verein zum Schutz
des Weißstorchs, von der Jugendpflege Kandel, der Kreisverwaltung
Germersheim und der SGD Süd, vom Pfälzerwaldverein, es waren Jäger,
Naturführer und weitere private Personen dabei. Mit Würstchen und
kühlen Getränken, die an diesem heißen Tag besonders begehrt waren,
unterstützte der Malteser Hilfsdienst aus Hatzenbühl die Spiele.
Für „Notfälle“ war das DRK Hagenbach vor Ort, die nur kleinere
Blessuren zu versorgen hatten. KV Germersheim, Presse
06.07.2012
Land fördert gemeinschaftliches Wohnen
Neues Programm „Förderung von Wohngruppen“ - zinsgünstige
Baudarlehen zur Schaffung von Mietwohnraum für neue
Wohnformen
Barrierefreiheit, gemeinschaftliches Wohnen sowie Pflege- und
Unterstützungsleistungen gewinnen für ältere Menschen und für
Menschen mit Behinderung zunehmend an Bedeutung. Dabei hat das
selbstbestimmte Wohnen für die meisten Menschen nach wie vor
oberste Priorität. Mit dem neuen Programm „Förderung von
Wohngruppen“ fördert das Land die Schaffung von Mietwohnraum für
gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen mit
zinsgünstigen Baudarlehen über die landeseigene Investitions- und
Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).
Mit dem Programm soll das Wohnungsangebot für gemeinschaftliches
und barrierefreies Wohnen auch in ambulant betreuten Wohngruppen
erweitern werden. Gefördert wird der Bau von Mietobjekten, in denen
ältere Menschen mit Pflegebedarf, volljährige Menschen mit
Behinderung und pflegebedürftige volljährige Menschen mit
Behinderung gemeinsam leben und in denen Unterstützungsleistungen
vorhanden sind.
Investoren, die Mietwohneinheiten zur Einrichtung von
Wohngruppen und Wohngemeinschaften für diesen Personenkreis
schaffen und preisgünstig zur Verfügung stellen, können
Fördermittel beantragen. Nicht nur der Neubau wird gefördert, auch
der Ersatzneubau nach Abriss, der
Ausbau, der Umbau, die Umwandlung und die Erweiterung von
Wohnraum mit Individual- und Gemeinschaftswohnfläche. Investoren
erhalten Baudarlehen mit einem Zinssatz in Höhe von einem Prozent
in den ersten zehn Jahren. Die Mieter müssen eine bestimmte
Einkommensgrenze einhalten.
Investoren können ihr Bauvorhaben direkt bei der ISB zur
Einplanung anmelden. Informationen vorab erteilt die
Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, 07274/53-290 oder
E-Mail: h.kindler@kreis-germersheim.de,
die ISB unter der Telefonnummer 06131/6172-1991 oder per E-Mail an
wohnraum@isb.rlp.de. Ausführliche Informationen zu diesem und
weiteren Programmen der Wohnraum- und Wirtschaftsförderung unter
www.isb.rlp.de KV
Germersheim, Presse
06.07.2012
Solarpotentialanalyse jetzt auch über Internetseite des Kreises abrufbar
Die
Ergebnisse der Solarpotentialanalyse sind nach technischer
Umsetzung und Abstimmung auf die Anforderungen des Datenschutzes
nun auch über die Internetseite des Landkreises Germersheim
einsehbar. Bisher konnte die Auswertung der eigenen Dachflächen
durch den Immobilieneigentümer nur bei der Sparkasse Germersheim -
Kandel abgerufen werden.
Offen abrufbar ist auf der Internetseite des Kreises zunächst
nur eine Aussage zur Eignung der eigenen Dachfläche in den
Abstufungen sehr gut, gut oder bedingt geeignet. Weitergehende
Informationen, die eine solide Planungsgrundlage bieten, können an
dieser Stelle direkt durch den Eigentümer einer Immobilie
angefordert werden.
„Die Kreisverwaltung ermöglicht dadurch jedem Hausbesitzer eine
schnelle Ersteinschätzung ob das eigene Dach für die Errichtung
einer Photovoltaikanlage geeignet ist und ob sich die Anforderung
detaillierter Auswertungsergebnisse lohnt“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel: „Dass die Herausgabe der detaillierten Ergebnisse
gesondert angefordert werden muss und nur an den Eigentümer
erfolgt, ist dem Datenschutz geschuldet.“
Bei der kostenlosen Anforderung erhalten die Eigentümer für jede
untersuchte Dachfläche auf Anfrage Angaben zur auf dem Dach
realisierbaren Anlagenleistung, dem damit voraussichtlich
erzielbaren Stromertrag, sowie der damit einhergehenden
CO2-Einsparung.
Ein im Internetportal integrierter Solarrechner ermöglicht bei
Eingabe dieser Daten eine individuelle Berechnung der
Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Dieser berücksichtigt nicht nur
die sich aus dem Anteil der nutzbaren Dachfläche, deren Ausrichtung
und Neigung ergebenden Parameter. Vielmehr finden sich auch
Eingabemöglichkeiten für Modulpreise, den jeweils geltenden Satz
der Einspeisevergütung und den eigenen Finanzierungsrahmen.
Mit dem Ergebnis der Abfrage steht dem Eigentümer einer
Immobilie somit eine fundierte Grundlage zur Beurteilung seiner
Investitionsentscheidung in eine Photovoltaikanlage zur
Verfügung.
Über 1100 Mal wurde das Solarkataster seit Bestehen der
Abrufmöglichkeit über die Sparkasse abgefragt. In fast 130 Fällen
hat die Beratung seither nachweislich zum Bau und zur
Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage geführt.
Abschließende Angaben zu Zahl und Leistung der infolge des
Solarkatasters im letzten Jahr realisierten Anlagen werden
aufgrund noch nicht vollständig vorliegender Daten allerdings erst
in einigen Wochen zur Verfügung stehen.
Durch die nachweislich in Folge der Solarpotentialanalyse
umgesetzten Anlagen wird derzeit eine jährliche CO2-Ersparnis von
655 Tonnen erreicht. (Als Berechnungsgrundlage wurde ein
durchschnittlicher Jahresertrag pro 1 kWp von 900 kWh
angenommen.)
„Positiv sind neben den ökologischen Aspekten der CO2-Einsparung
und der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der
Gesamtenergieproduktion auch die ökonomischen Aspekte für die
Region: Neben den Immobilieneigentümern profitieren auch die
lokalen Handwerksbetriebe und lokalen Banken als
Finanzierungspartner davon“, so Brechtel.
Die Solarpotentialanalyse ist im Internet unter http://www.solarkataster-germersheim.de/
abrufbar. Weitergehende Informationen rund um den Klimaschutz im
Landkreis Germersheim sind unter http://www.kreis-germersheim.de/klimaschutz.html
zu finden.
Eigentümer, die einer öffentlichen Darstellung der
Eignungskategorie für ihr Gebäude widersprechen möchten, können den
Widerspruch unter Angabe der Adresse bzw. des Flurstücks an die
Kreisverwaltung. Stefan Hesse, E-Mail: spa@kreis-germersheim.de,
Tel. 07274/53-493, gerichtet werden. Dort werden auch Fragen zur
Solarpotentialanalyse bzw. zur Herausnahme einzelner Dachflächen
aus der Internetdarstellung beantwortet. KV Germersheim,
Presse
05.07.2012
Gelbe Säcke: Abfuhr nun durch SITA
Ab sofort fährt die Firma SITA die gelben Säcke im Landkreis
Germersheim ab. Nachdem die Firma r/e/g Umweltlogistik GmbH die
bislang die gelben Säcke im Landkreis Germersheim entsorgt hat
Insolvenz angemeldet hat, wurde die Firma SITA GmbH in Rülzheim mit
der Abholung der Säcke beauftragt. Für die Bürgerinnen und Bürger
im Landkreis ändert sich nichts an der Abholung der gelben Säcke.
KV Germersheim, Presse
05.07.2012
Zensus 2011 mit Abschlussfest abgeschlossen
Die
Zensusbefragungen sind beendet, die Erhebungsstelle in der
Kreisverwaltung Germersheim wurde zum 30. Juni 2012 aufgelöst. Als
Dankeschön hatte Landrat Brechtel die Beteiligten zu einem kleinen
Abschlussfest eingeladen: Im Feuerwehrhaus in Bellheim wurde in
geselliger Runde der Abschluss gefeiert.
Insgesamt waren seit Mai 2011 rund 250 Erhebungsbeauftragte im
Kreis unterwegs, um die Befragungen in den Haushalten
durchzuführen. Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Ohne dieses Engagement
hätte die Zensusbefragung nicht durchgeführt werden können. Daher
möchte ich allen Erhebungsbeauftragten und den Mitarbeitern der
Verwaltung für ihre gute Arbeit danken.“
11.320 Haushalte wurden im Landkreis Germersheim befragt, 33.000
Fragebögen haben die Zensusstelle durchlaufen. Der Leiter der
Erhebungsstelle, Alfred Gadinger, lobte das gute Miteinander mit
allen Beteiligten, was letztendlich zu einem reibungslosen Ablauf
der Befragungsaktion geführt habe. KV Germersheim,
Presse
05.07.2012
Zweiter Platz für Vollmersweiler und Zeiskam
Vollmersweiler und Zeiskam für Landesentscheid „Unser Dorf
hat Zukunft“ qualifiziert
Beim diesjährigen Gebietsentscheid Bezirk Neustadt (ehemaliger
Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz) im Wettbewerb „Unser Dorf hat
Zukunft“ ist die Zukunftsfähigkeit der Dörfer erneut unter Beweis
gestellt worden. Einen zweiten Platz erzielte hierbei die
Ortsgemeinde Vollmersweiler in der Hauptklasse.
Platz eins in der Hauptklasse belegte Einselthum
(Donnersbergkreis). Schwanheim (Landkreis Südwestpfalz) belegte
ebenfalls den zweiten Platz, Offenbach-Hundheim (Landkreis Kusel)
und Dirmstein (Landkreis Bad Dürkheim) folgten auf Platz vier und
fünf. In der Hauptklasse nehmen Gemeinden teil, die bisher noch
nicht im Wettbewerb aktiv waren.
Vollmersweiler hat sich somit für den Landesentscheid 2012
qualifiziert.
Insgesamt hatten sich 18 Gemeinden und Ortsteile am
Gebietsentscheid in der Hauptklasse beteiligt.
In der Sonderklasse hatten sich 22 Gemeinden und Ortsteile
beteiligt. Zeiskam erreichte in der Sonderklasse Platz zwei, nach
Bornheim (Landkreis Südliche Weinstraße) und vor Morschheim
(Donnersbergkreis), der Stadt Hornbach (Landkreis Südwestpfalz),
dem Stadtteil Hermersheim der Stadt Alzey (Alzey-Worms) und
Kirrweiler (Landkreis Südliche Weinstraße).
In der Sonderklasse nehmen Gemeinden teil, die in der
Vergangenheit bereits im Gebiets- oder Landesentscheid waren.
Landrat Dr. Fritz Brechtel und der 1. Kreisbeigeordnete Benno
Heiter freuen sich, dass Vollmersweiler und Zeiskam beide
hervorragende zweite Plätze errungen haben und drücken für den ab
dem 22. August stattfindenden Landesentscheid die Daumen. KV
Germersheim, Presse
05.07.2012
An vielen Schulen im Kreis sind Schulsanitäter aktiv
DRK-Kreisvorsitzender Landrat
Dr. Fritz Brechtel freut sich über das Engagement der Schülerinnen
und Schüler
Mit dem vor wenigen Wochen neu gegründeten
Schulsanitätsdienst an der Integrierten Gesamtschule in Kandel gibt
es nun im DRK-Kreisverband Germersheim bereits sieben Gruppen
Schulsanitäter mit zusammen über 100 Schülerinnen und Schülern an
den Schulen im Kreis. Damit liegt der Landkreis Germersheim
innerhalb des Landes weit vorne. „Darauf können wir stolz sein. Es
ist toll, dass sich so viele junge Menschen engagieren“, so
DRK-Kreisvorsitzender Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Der
Schulsanitätsdienst ist ein sinnvolles und praxisorientiertes
Projekt des Jugendrotkreuzes, bei dem die Schülerinnen und Schüler
neben Erste-Hilfe-Maßnahmen auch Verantwortung für andere und das
Gemeinwohl erlernen und ich hoffe, dass sich künftig noch mehr
junge Menschen als Schulsanitäter engagieren.“
Einen Schulsanitätsdienst im Landkreis haben bereits: Realschule
Bellheim (eine Gruppe mit 16 Schülern), Realschule Kandel (zwei
Gruppen, eine mit neun, eine mit 15 Schülern), Realschule plus und
IGS Rülzheim (eine Gruppe mit 13 Schülern),
Goethe-Gymnasium-Germersheim (eine Gruppe mit 15 Schülern),
BBS/Wirtschaftsgymnasium Germersheim (eine Gruppe mit 16 Schülern),
IGS Kandel (eine Gruppe mit 21 Schülern).
Aufgabe des Schulsanitätsdienstes ist es, in der Schule Erste
Hilfe in Notfällen zu leisten und die Erstversorgung der
Mitschülerinnen und Mitschüler bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes zu übernehmen. KV Germersheim, Presse
03.07.2012
Feuerwehrjugend fährt wieder in den Partnerlandkreis nach Polen
Rund 50 Kinder, Jugendliche und Betreuer der Jugendfeuerwehren
aus dem Landkreis Germersheim fahren vom 17. bis 21. Juli auf
Einladung des Partnerlandkreises Krotoszyn nach Polen. In einem
gemeinsamen Zeltlager treffen die Teilnehmer auf inzwischen „alte“
Bekannte und lernen Land und Leute kennen. Auf dem Programm stehen
sportliche Wettkämpfe, Ausflüge in die Umgebung und gemeinsame Zeit
im Camp.
Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich sehr darüber, „dass diese
gegenseitigen Besuche fester Bestandteil der Partnerschaft sind.
Auf beiden Seiten herrscht immer großes Interesse, bei dieser
Begegnung dabei zu sein. Der Kreischef selbst wird das Jugendcamp
besuchen und zwei Tage die Aktivitäten begleiten. „Natürlich werde
ich auch die Chance nutzen“, so Brechtel, „mit meinem Amtskollegen
Leszek Kulka weitere Pläne zu schmieden.“
Die erste deutsch-polnische Begegnung der Jugendwehren fand im
Jahr 2007 bei Jugendzeltlager in Rülzheim statt, 2009 fuhr die
deutsche Seite nach Polen. 2010 wiederum kamen die jungen Polen
hierher. Seitdem finden die Zeltlager alle zwei Jahre statt. KV
Germersheim, Presse
03.07.2012
Neue Anwärter für den Kreis
(von links nach rechts): Samanta Rizzo, Julian Lehmann, Clarissa Arbogast und Samara Geißer.
Landrat Dr. Fritz Brechtel hat Samanta Rizzo, Clarissa Arbogast
und Samara Geißer am 29. Juni 2012 zu Kreissekretäranwärterinnen
und Julian Lehmann zum Kreisinspektoranwärter ernannt.
Die drei Kreissekretäranwärterinnen begannen nun zum 1. Juli
2012 ihre zweijährige Ausbildung in verschiedenen Bereichen bei der
Kreisverwaltung Germersheim. Drei Jahre lang dauert die Ausbildung
des Kreisinspektoranwärters.
Landrat Brechtel begrüßte sie herzlich in der Kreisverwaltung
Germersheim: „Er wünschte ihnen viel Spaß und viel Erfolgt“, und
erinnerte daran, „dass Bürgerservice stets an vorderster Stelle
steht.“
03.07.2012
Gemeinsam in die gleiche Richtung gerudert:
Ausflug der
Kreisverwaltungs-Azubis
Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis genossen die Auszubildenden
der Kreisverwaltung Germersheim während ihres Azubi-Ausflugs Ende
Juni: Nach einem gemütlichen Treffen an der Grillhütte in Westheim
hieß es: „An die Riemen…. und los!“. Auf dem originalgetreuen
Nachbau eines römischen Patrouillenschiffs hatten sie nicht nur
viel Spaß, sondern mussten auch beweisen, dass sie im gleichen
Rhythmus auf das gleiche Ziel zusteuern können. „Ein so schweres
Schiff in die richtige Richtung zu bewegen, ist keine einfache
Gemeinschaftsaufgabe. Dabei kommt es nicht auf die stärksten Muckis
an, sondern darauf, zusammen im gleichen Takt, in die gleiche
Richtung zu rudern.“ Mit diesen Worten schickte Landrat Dr. Fritz
Brechtel die 18 jungen Nachwuchskräfte zusammen mit der
Ausbildungsleiterin der Kreisverwaltung, Ulla Seiler-Knape, und
Schiffsführer, Ralph Lehr, auf die zweistündige Ruderpartie. Mit
dabei waren die derzeitigen Auszubildenden und die, die aktuell
ihre Ausbildung beendet haben. Auch die künftigen Azubis der
Kreisverwaltung waren gekommen, um ihre Kolleginnen und Kollegen
schon mal kennenzulernen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten
klappte es dann mit dem Gleichtakt und die „Mannschaft“ bewegte das
fünft Tonnen schwere und 18 Meter lange Eichenschiff sachgerecht
durch das Germersheimer Hafenbecken. KV Germersheim,
Presse
02.07.2012
In die Freistellungsphase verabschiedet
Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) verabschiedet Hans Eckert
Kunst und Kultur sind sein Metier: nun wurde der Leiter der
Kreisvolkshochschule Germersheim, Hans Eckert, von Landrat Dr.
Fritz Brechtel verabschiedet.
Nach seinem Studienabschluss als Diplom Pädagoge für
Erwachsenenbildung war Hans Eckert zunächst hauptamtlicher
Mitarbeiter und Studienleiter im Christlichen Jugenddorfwerk
Deutschland, Abteilung Sozialpädagogische Kurse für Jugendliche und
Erwachsene sowie stellvertretender Institutsleiter am Standort
Kirchheimbolanden.
Im April 1979 kam Hans Eckert dann zur Kreisverwaltung
Germersheim. Zunächst wurde er mit verschiedenen Planungsarbeiten
betreut. Ob Sportstättenleitplan, Schulplan oder Aufbauarbeiten im
Bereich Erwachsenenbildung und Jugendbetreuung, um die
Kreisvolkshochschule auszubauen, das Aufgabengebiet war breit
gefächert.
1982 wurde Hans Eckert Geschäftsführer und pädagogischer Leiter
der Kreisvolkshochschule. Kurze Zeit später wurde ihm die Leitung
der Kreisvolkshochschule (KVHS) mit den angeschlossenen 10
örtlichen Volkshochschulen übertragen. Damit war er für die
Organisation und Koordination der KVHS, ob inhaltlich oder
strukturell verantwortlich.
Ab 1996 war er zusätzlich Geschäftsführer und stellvertretender
Vorsitzender des damals neu gegründeten „Vereins zur Förderung von
Kunst und Kultur e.V.“ Die Organisation und Durchführung des
renommierten Albert-Haueisen-Kunstpreises sowie des alljährlichen
und beliebten Neujahrkonzertes wurden somit Bestandteil seines
Wirkens. Auch die Fortführung von „Jugend musiziert“ in der
Südpfalz sowie die Etablierung des Kreis-Schülersportfestes sind
sein Verdienst.
Im Rahmen der Altersteilzeit beginnt nun für Hans Eckert die
Freistellungsphase.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Hans Eckert für die
langjährige hervorragende Arbeit sowie das herausragende
Engagement. Er habe seine Arbeit mit Leib und Seele, Herz und
Verstand getan und dadurch zum Erfolg der Kreisvolkshochschule
sowie zum Erfolg vieler Projekte des „Vereins zur Förderung von
Kunst und Kultur“ maßgeblich beigetragen.
Für die Zukunft wünschte Brechtel Hans Eckert alles Gute.
Büroleiter Alfred Gadinger, Stabstellenleiter Ralph Lehr und
Betriebsratsvorsitzender Klemens Puderer schlossen sich den guten
Wünschen an. KV Germersheim, Presse
02.07.2012
Bruno Stephan aus Rülzheim erhält Landesehrennadel
Für
sein ehrenamtliches Engagement hat Bruno Stephan aus Rülzheim jetzt
die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen einer Infoveranstaltung
für die Ortsvorstandsmitglieder des Sozialverbandes Deutschland e.
V. im Schützenhaus Rülzheim am 17. Mai überreichte Landrat Dr.
Fritz Brechtel die Auszeichnung.
Bruno Stephan setzt sich seit 1982 für die Aufgaben des
Sozialverbandes Deutschland e. V. (SoVD) ein. Seit 1992 engagiert
er sich als Vorstandsmitglied im Ortsverband Rülzheim, seit 1994
ist er zudem Kreisrevisor und Sprecher der Revisoren im
Kreisverband.
Darüber hinaus ist Stephan seit 50 Jahren Mitglied im
Männergesangverein Einigkeit Rülzheim und war engagiertes Mitglied
im Kleintierzuchtverein P111 Rülzheim.
Landrat Dr. Brechtel dankte Bruno Stephan für seinen Einsatz und
sprach seine Anerkennung aus. KV Germersheim, Presse
22.06.2012
Staatsministerin Ahnen erteilt Antrag auf Technik Gymnasium an der BBS Germersheim eine Absage
Landrat:
Land vertut Chance, das Bildungsangebot für unsere Kinder und
Jugendlichen zu verbessern
Das Land Rheinland-Pfalz hat gestern, 20. Juni 2012, dem
einstimmig vom Kreistag gefassten Antrag des Kreises Germersheim
auf Einrichtung eines berufliches Gymnasium, Fachrichtung Technik,
Schwerpunkt Metalltechnik, und für eine Fachschule Wirtschaft,
Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement,
Schwerpunkt Logistik, an der BBS Germersheim – Wörth eine Absage
erteilt. „Das ist eine enttäuschende Nachricht. Diese Entscheidung
ist für uns nicht nachvollziehbar“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel,
„Damit vertut Frau Staatsministerin Doris Ahnen eine große Chance
für unsere Kinder und Jugendlichen. Statt Bildungsangebote
berufsorientiert auszubauen, werden die Möglichkeiten nicht
genutzt. Dabei wäre die Berufsbildende Schule in unserem Kreis
ausgezeichnet für eine Erweiterung mit diesen Bildungsgängen
geeignet: Die Schule ist auf vielen Gebieten erfahren, bestens mit
Fachräumen ausgerüstet und pflegt seit Jahren hervorragende
Kontakte auch zu Firmen.“
Der Kreis hat die Anträge der BBS gerne unterstützt und an das
Land weitergeleitet. Beantragt waren ein berufliches Gymnasium,
Fachrichtung Technik, Schwerpunkt Metalltechnik, mit einer
besonderen Profilbildung durch Integration einer metalltechnischen
Grundbildung - „Kooperatives Technisches Gymnasium - KoTG“ sowie
eine Fachschule Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft und
Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Logistik. Landrat Dr. Fritz
Brechtel: „Es gibt gute Gründe, diese Anträge zu unterstützen: Wir
haben einen einstimmigen Kreistagsbeschluss. Für die Schülerinnen
und Schüler unserer wirtschaftlich starken Region wäre dies eine
verbesserte berufsorientierte Bildungschance. Ein Abschluss in
diesem Bereich würde unsere Schullandschaft hervorragend ergänzen
und Absolventen zum Studium einer technischen Fachrichtung
befähigen. Die Einrichtung des technischen Gymnasiums wäre außerdem
äußerst kostengünstig gewesen, da die Räumlichkeiten und
Einrichtungen weitestgehend bereits vorhanden sind.“ Ein weiterer
Grund für den Antrag war, dass das berufliche Gymnasium mit der
Fachrichtung Wirtschaft an der BBS sehr stark nachgefragt ist. Für
das bestehende, wirtschaftlich ausgerichtete Gymnasium meldeten
sich in den letzten Jahren deutlich mehr Interessenten an, als die
Schule aufnehmen kann. „Außerdem“, so Brechtel weiter, „wissen wir
aus Gesprächen mit Betrieben und Schulen, dass eine technische
Ausrichtung ebenfalls auf großes Interesse stoßen würde. Diesen
Wunsch haben wir gerne unterstützt und die Weiterentwicklung der
BBS in diese Richtung zum nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt.“
Auch Schulleiter Rainer Sprotte brachte auf Nachfrage sein
Unverständnis für die Entscheidung zum Ausdruck. Er sei sehr auf
die Begründung gespannt. „Gerade auch vor dem Hintergrund, dass
sich die Ausbildungsleitung des Mercedes-Benz Werkes Wörth sehr für
die Einrichtung dieser kooperativen Form eines Technischen
Gymnasiums eingesetzt hat und derzeit mindestens 21 Jugendliche des
Kreises eine 11. Klasse eines Technischen Gymnasiums außerhalb des
Kreisgebietes besuchen, kann ich die erneute Ablehnung überhaupt
nicht nachvollziehen“, so Sprotte. Im Gegensatz zu der sehr
kostenintensiven Einrichtung der künftigen Oberstufen an den
Integrierten Gesamtschulen des Kreises, wäre die auf nur eine
Klasse beschränkte Beantragung eines zusätzlichen technischen
Zweiges zu dem bestehenden Wirtschaftsgymnasium fast zum
„Nulltarif“ zu bekommen gewesen, so der Schulleiter. Aber auch die
Ablehnung des Antrages auf die Einrichtung einer Fachschule,
Schwerpunkt Logistik, ist für den Schulleiter völlig
unverständlich. Außer den Berufsschulklassen seien die Fachschulen
noch der einzige Bereich der originär in den Kompetenzbereich der
Berufsbildenden Schulen fiele. Mit derzeit sieben
Ausbildungsklassen im Berufsfeld der Logistiker und mit Blick auf
die im Kreis wachsende Logistikbranche wäre dieser Bildungsgang in
Teilzeitform eine sinnvolle Zukunftsperspektive und eine
hervorragende berufliche Qualifizierungsmöglichkeit für
Beschäftigte gewesen.
Landrat Brechtel dankt allen Beteiligten, die sich für die
Weiterentwicklung der BBS Germersheim einsetzen, für Ihr
Engagement. Wie es weiter geht, soll nach Eingang der ausführlichen
Begründung des Ministeriums gemeinsam mit den zuständigen
Kreisgremien erörtert werden. KV Germersheim, Presse
21.06.2012
Kreis Germersheim ist in Sachen Kinderbetreuung gut aufgestellt
„Der Landkreis Germersheim ist in Sachen Kinderbetreuung sowohl
im Kleinkind- und Kindergartenalter als auch in der
Schülerbetreuung gut aufgestellt und bietet bedarfsgerecht Plätze“,
so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Für Kinder unter drei Jahren stehen im Kreis Germersheim derzeit
knapp 1000 institutionelle Plätze zur Verfügung; davon 898 Plätze
für Kinder im dritten Lebensjahr und 93 Plätze für Kinder unter
zwei Jahren. „Diese Kapazitäten reichen momentan aus“, sagt
Brechtel, „denn im Kreis Germersheim werden in Kindertagesstätten
etwa 590 Kinder im dritten Lebensjahres und 87 unter zwei Jahren
betreut, in der Kindertagespflege sind es zehn weitere Kinder im
dritten Lebensjahr und 58 Kinder unter 2 Jahren.“ (Stichtag 31. Mai
2012)
Auch für die Zukunft sieht der Kreischef keine
Kapazitätsprobleme. Ab dem 1. August 2013 hat jedes Kind mit
Vollendung des ersten Lebensjahrs einen Rechtsanspruch auf
Betreuung. Dieser Rechtsanspruch richtet sich nicht generell auf
einen Platz in einer Kindertagesstätte, sondern kann auch durch
einen Platz in der Kindertagespflege gedeckt werden.
Ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr hat jedes Kind in
Rheinland-Pfalz dagegen einen Rechtsanspruch auf einen
Kindergartenplatz (Teilzeitplatz).
„Um stets ausreichend Plätze in der Kindertagesbetreuung
anbieten zu können, wird der tatsächliche Bedarf vom Kreis stets
neu ermittelt und dann vom Jugendamt des Landkreises Germersheim
ein Bedarfsplan erstellt“, erklärt Landrat Brechtel. Ein Mittel, um
einen künftigen Bedarf an Kita-Plätzen auszuloten, sind Fragebögen.
Diese werden neuerdings zusammen mit den Elterngeldbescheiden
verschickt. Darin wird um eine Rückmeldung gebeten, ab welchem
Zeitpunkt aus jetziger Sicht Tagesbetreuungsplatz für Kinder
benötigt wird. „Damit leisten Eltern einen wichtigen Beitrag zur
Planung und entsprechenden Bereitstellung von Betreuungsplätzen",
betont der Landrat.
Eltern, die weitere Fragen zum Thema Kinderbetreuung haben,
stehen für den Bereich der Kindertagesstätten Monika Kaarow (Tel.:
07274/53-367) und für den Bereich der Kindertagespflege Kerstin
Raithel (Tel.: 07274/53-491) zur Verfügung. KV Germersheim,
Presse
13.06.2012
Handel im Wandel
Kandel gutes Beispiel
für Zukunftswerkstatt des Clubs der Wirtschaftsförderer
PAMINA
„Die Kernfrage ist: Wie halte und steigere ich den Konsum vor
Ort?“, eröffnete Jean-Michel Staerlé, Vorsitzender des Clubs des
Clubs der Wirtschaftsförderer PAMINA die erste Zukunftswerkstatt
2012 am Montag, 21. Mai. „Das Thema treibt um. Entsprechend
zahlreich kamen die Gäste aus Wirtschaft und Politik zu dieser
Veranstaltung unter dem Titel „Handel im Wandel. Klassische und
neue Vertriebsformen im Einzelhandel: Ergänzung oder Konkurrenz?“
in das Outlet-Center nach Roppenheim“, berichtet Maria Farrenkopf,
Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis
Germersheim und Mitglied der Steuerungsgruppe des Clubs. „Der Club
der Wirtschaftsförderer PAMINA“.
Einblicke in das Kaufverhalten der Kunden und in die Strategien
zur Kundenbindung bzw. Kundengewinnung gaben Geneviève Werlé,
Directeur Commerce & Tourisme der Industrie- und Handelskammer
in Strasbourg (CCI), sowie Prof. Peter Lehmeier von der Dualen
Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe mit ihren Impulsreferaten.
Wie machen Einzelhändler auf sich aufmerksam, wie sieht
Kundenbindung in der Praxis aus? Das diskutierten Mayte Legeay von
NEINVER, Betreiber von „The Style Outlet“ in Roppenheim, der
Chocolatier-Créateur Jacques Bockel aus Saverne, der
Software-Entwickler Jerome Faure aus Strasbourg und als Vertreter
der Stadt Kandel Verbandsbürgermeister Volker Poß. „Der Verein für
Handel und Gewerbe in Kandel tut viel, um Kunden für sich zu
gewinnen und zu halten“, sagte Poß, „Beispiele dafür sind besondere
Events wie der Mitternachtsverkauf oder auch der Slogan „Gudes vun
do“, unter dem erfolgreich die Produkte der Landwirtschaft vor Ort
vermarktet werden.“ Entscheidend sei aber zunächst das
Zusammenspiel einer guten Händlergemeinschaft, „denn nur gemeinsam
– auch mit der Stadt – läuft es.“
„Das Beispiel von Kandel stieß bei der Zuhörerschaft auf großes
Interesse“, resümiert Maria Farrenkopf die Veranstaltung, „Ob der
Focus des Händlers auf besondere Kundenfreundlichkeit, auf
Erlebniseinkauf, auf das Sortiment oder den Preis gesetzt wird,
letztendlich entscheidet der subjektiv wahrgenommene Mehrwert des
potenziellen Käufers über sein Kaufverhalten. Kreative Ideen für
neue Konzepte sowie die Bereitschaft für deren Umsetzung bereichern
daher den Handel immer wieder aufs Neue und sichern seine
Zukunft.“
„Der Club der Wirtschaftsförderer PAMINA ist ein freiwilliger
Zusammenschluss von rund 50 Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus
den Regionen Südpfalz (PA), mittlerer Oberrhein (MI) und nördliches
Elsass (NA). Jährlich wird zu einem speziellen Wirtschaftsthema
eine „Zukunftswerkstatt“ veranstaltet. Ziel dieser
Veranstaltungsreihe ist es, im Dialog mit der Wirtschaft die
speziellen Marktchancen in der Grenzregion PAMINA zu erschließen“,
so Maria Farrenkopf. KV Germersheim, Presse
14.06.2012
Rheinland-Pfalz-Tag
Trotz des
Regens haben die Umzugsteilnehmer am Rheinland-Pfalz-Tag in
Ingelheim beste Laune gezeigt. Der Landkreis Germersheim war mit
dem Römerschiff „Lusoria Rhenana“ auf einem Sattelschlepper der
Firma Hotz aus Hördt und den Hoheiten der Südpfalz Tabakkönigin
Lisa, Knillsemer Kätzel, dem amtierenden Bellheimer Lord Matthias
und dem Bärenpaar aus Ottersheim vertreten. Als zweite Umzugsgruppe
zeigten die Oldtimerfreunde Ottersheim e.V. ein Stück
Dorfgeschichte mit historischen Trachten und Arbeitskleidung.
Außerdem war der Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e.V. mit
einem Stand während der gesamten drei Tage vor Ort.
Kreisverwaltung Germersheim, Presse
12.06.2012
Umweltministerin Höfken: „Hochwasserpartnerschaft Südpfalz will künftig gemeinsam Vorsorge betreiben“
Bei der Unterzeichnung der Gründungsurkunde für die Hochwasserpartnerschaft Südpfalz: (von rechts) Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim; Umweltministerin Ulrike Höfken; Landrätin Theresia Riedmaier, Landkreis Südliche Weinstraße; Oberbürgermeister von Landau Hans-Dieter Schlimmer.
Um künftig gegen Hochwasser besser gewappnet zu sein, haben sich
die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße mit ihren
Gemeinden sowie die Stadt Landau zur „Hochwasserpartnerschaft
Südpfalz“ zusammen geschlossen. „Wir können das Hochwasser zwar
nicht verhindern, aber neben den technischen Maßnahmen durch
Vorsorge wie Katastrophenschutz und angepasste Planungen größere
Verluste und Schäden vermeiden. Hochwasservorsorge ist eine
Gemeinschaftsaufgabe der staatlichen und der kommunalen
Verwaltungen und der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Den
Kommunen kommt dabei eine Schlüsselstellung zu. In der
Hochwasserpartnerschaft Südpfalz werden sich die Kreise, Städte und
Gemeinden optimal auf Hochwasserereignisse vorbereiten. Das Land
wird sie dabei beraten und unterstützen“, sagte Umweltministerin
Ulrike Höfken bei der offiziellen Gründung der
Hochwasserpartnerschaft am Montag in Neupotz.
Die vom Land Rheinland-Pfalz sanierten Deiche im Landkreis
Germersheim bieten einen hohen Schutz vor einem 100-jährlichen
Rheinhochwasser. Es können aber größere Hochwasser auftreten wie
zum Beispiel 2002 im Elbeinzugsgebiet. Gegen solche Ereignisse
müssen die Gemeinden und der Landkreis Germersheim sich wappnen und
bestmögliche Vorsorge betreiben. Aber auch an den Zuflüssen Queich,
Klingbach und Erlenbach in der Südpfalz können große Hochwasser
auftreten, die nicht nur in der Rheinniederung, sondern auch in den
dort liegenden Siedlungen wie Landau und Bad Bergzabern hohe
Schäden verursachen können.
Ministerin Höfken betonte, dass Hochwasserschutz und
Hochwasservorsorge seit langem ein wesentliches Element der
Daseinsvorsorge des Landes Rheinland-Pfalz seien und wichtige
Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der
rheinland-pfälzischen Flusstäler sowie ein bedeutender
Standortfaktor für die Wirtschaft. Das Land habe in den vergangenen
20 Jahren rund 800 Millionen Euro in Hochwasserschutzmaßnahmen
investiert und die Kommunen bei der Hochwasservorsorge unterstützt.
Höfken: „Die Landesregierung wird ihre Arbeit in diesem Sinne
fortsetzen: Hochwasserschutz ist und bleibt ein Schwerpunkt der
Politik der Landesregierung.“
Landrat Fritz Brechtel (Germersheim) hat den
Vorsitz der Hochwasserpartnerschaft Südpfalz übernommen: „Dank
jahrelanger Aktivitäten sind wir im Hochwasserfall so gut geschützt
wie nie zuvor. Aber wir wollen im Interesse unserer Bevölkerung
noch bessere Vorsorge betreiben. Die Hochwasserpartnerschaft
Südpfalz ist die Grundvoraussetzung für eine noch wirkungsvollere
Hochwasservorsorge.“ LandrätinTheresia Riedmaier
(Südliche Weinstraße) wies darauf hin, dass Hochwasser in der
Fläche entstehe: „Wir liegen zwar nicht direkt am Rhein, aber auch
an den Nebenflüssen muss alles Notwendige getan werden, um
Hochwasserschäden zu mindern.“ Oberbürgermeister
Hans-Dieter Schlimmer aus Landau ergänzte: „Gerade weil
Hochwasser nicht regelmäßig und großes Hochwasser nur selten
auftritt, ist eine hochwasserangepasste Planung und Bebauung von
immenser Wichtigkeit. Nur unter solchen Rahmenbedingungen können
wir mit dem Hochwasserrisiko leben.“ Hans-Jürgen Seimetz, Präsident
der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd stellte fest, dass die
Südpfalz ein Musterbeispiel im rheinland-pfälzischen
Hochwasserschutzkonzept sei.
Die in der Hochwasserpartnerschaft Südpfalz
zusammengeschlossenen Kommunen wollen in den nächsten drei Jahren
für Themen wie
Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz,
Hochwasservorhersagen,
Natürlicher Wasserrückhalt,
Regional- und Bauleitplanung,
Technischer Hochwasserschutz,
Hochwasserangepasstes Planen,
Bauen und Sanieren,
Information der betroffenen Bevölkerung,
Hochwasserversicherung.
wirkungsvolle Maßnahmen in einem Hochwasserrisikomanagementplan
festschreiben und umsetzen.
KV Germersheim, Presse
05.06.2012
Rund 340 junge Sportlerinnen und Sportler beim Schülersportfest des Kreises Germersheim
Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) und Norbert Pirron (rechts) mit den Gewinnern der Pokale und der Ehrenpreise.
Beim 33. Schüler- und Jugendsportfest des Kreises am 31. Mai im
Bienwaldstation in Kandel errangen die jungen Sportlerinnen und
Sportler hervorragende Ergebnisse. Rund 340 Teilnehmer aus zehn
Schulen kämpften um den Sieg in den Leichtathletik-Einzelkämpfen
und um Punkte für die Schulwertung. Das Goethe Gymnasium
Germersheim erkämpfte sich den Wanderpokal der Schulen in der
Altersklasse JU 16, Während der Pokal der JU 14 an die Realschulen
Kandel ging.
Im letzten Jahr ging der Wanderpokal der Schülerinnen und
Schüler die Realschule Bellheim. Bei den Schülerinnen und Schülern
JU 14 siegte diesmal die Mannschaft der Realschule Kandel. Die
beiden Gewinner der von Landrat Dr. Fritz Brechtel zur Verfügung
gestellten Ehrenpreise bei den Schüler und Schülerinnen A kommen
vom Europa Gymnasium Wörth: Nadine Schlegel erhielt diesen Preis
für ihre Leistung im Hochsprung (1,50 m) und Christian Patlakis,
Goethe Gymnasium Germersheim, für die Leistung im Kugelstoßen
(13,90 m).
Schon bei der Eröffnung des 33. Kreisschüler- und
Jugendsportfest des Landkreises Germersheim lachte die Sonne und
die jungen Sportler fanden in dem bestens präparierten
Bienwaldstation Kandel sehr gute Bedingungen für die Wettkämpfe
vor. Rund 340 Wettkämpfer aus zehn Schulen kämpften um den Sieg in
den Einzelwettbewerben und um Punkte für die Schulwertung. Die
Sieger bei den Einzelwettbewerben der Schüler und Schülerinnen
1997/1998 können mir einer Einladung für das Landesjugendsportfest
im September in Offenbach rechnen.
Ergebnisse (1. Plätze):
Schüler JU 16:
100m-Lauf: Dennis Reinhard, Europa Gymnasium Wörth, 12,3
sek.
800m-Lauf: Julian Hartenstein, Goethe Gymnasium Germersheim,
2,13 min.
Kugelstoßen: Christian Patlakis, Goethe Gymnasium Germersheim,
13,90 m.
Weitsprung: Marc Maurer, Goethe Gymnasium Germersheim, 5,69
m.
Hochsprung: Marc Maurer, Goethe Gymnasium Germersheim, 1,73
m.
Schülerinnen JU 16:
100m-Lauf: Marie Löhlau, IGS Kandel, 13,9 sek.
800m-Lauf: Fabienne Collet, Goethe Gymnasium Germersheim, 2,39
min.
Hochsprung: Nadine Schlegel, Europa Gymnasium Wörth, 1,50 m.
Kugelstoßen: Helen Meyle, Europa Gymnasium Wörth, 9,96 m.
Weitsprung: Nadine Schlegel, Europa Gymnasium Wörth, 4,59 m.
Schüler JU 14:
75m-Lauf: Semih Yöndem, Goethe Gymnasium Germersheim, 9,4
sek.
Weitsprung: Fabian Laux, Realschule Kandel, 5,20 m.
Ballweitwurf: Thomas Schell, IGS Kandel, 53 m.
Schülerinnen JU 14:
75m-Lauf: Lisa Zeiner, Europa Gymnasium Wörth, 9,9 sek.
Weitsprung: Brenda Lee Hans, Goethe Gymnasium Germersheim, 4,42
m.
Ballweitwurf: Jennifer Aul, Realschule Kandel, 34 m.
männliche JU 18
100m-Lauf: Benedikt Fuhr, Europa Gymnasium Wörth, 11,2 sek.
Weitsprung: Asis Kamara, IGS Kandel, 5,72 m.
Kugelstoßen: Nicolai Leuthner, Goethe Gymnasium Germersheim,
13,20 m.
weibliche JU 18:
100m-Lauf: Ronja Löhlau, IGS Kandel, 13,3 sek.
Weitsprung: Lea Wittenmeier, Goethe Gymnasium Germersheim, 4,65
m.
Kugelstoßen: Lea Wittenmeier, Goethe Gymnasium Germersheim, 8,12
m.
Die drei Bestplatzierten in den einzelnen Altersklassen bekamen
ihre Urkunde von Landrat Dr. Fritz Brechtel und Norbert Pirron, dem
Organisator des Sportfestes bei der Kreisverwaltung,
überreicht.
Ein besonderer Dank geht noch an den TSV Kandel, Abt.
Leichtathletik, der für das Herrichten der Wettkampfanlagen
verantwortlich war und die vielen Wettkampfrichter, die schon viele
Jahre bei der Durchführung des Sportfestes behilflich sind. KV
Germersheim, Presse
04.06.2012
56 Personen eingebürgert
Aus 23
Ländern, darunter die Türkei, Marokko, Kasachstan und Kamerun
kommen die 56 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde
erhalten haben. Seit dem 31. Mai 2012 sind sie deutsche
Staatsbürger.
Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung
Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Von nun an sind Sie
Deutsche im Sinne des gesetztes. Als deutsche Staatsbürger haben
Sie Rechte und Pflichten. Für das Leben hier ist Integration der
zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine Einbahnstraße,
sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und Toleranz von
allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B. in
Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der
vielen Vereine zu werden.
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann
(Saxophon) von der Germersheimer Musikschule.
01.06.2012
Kreisbeigeordneter Dreyer nimmt Aufgabe auf unbestimmte Zeit nicht wahr
Der Kreisbeigeordnete Günter Dreyer nimmt seinen
Geschäftsbereich in der Kreisverwaltung Germersheim aus
persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit nicht wahr. Dreyer hat
Landrat Dr. Fritz Brechtel darum gebeten, die Leitung seines
Geschäftsbereichs vorübergehend stillzulegen. Diesem Ansinnen kam
Brechtel nach. Die Aufgaben des Ehrenbeamten übernimmt während
seiner Abwesenheit Landrat Brechtel. KV Germersheim,
Presse
Komfortabel altengerecht und barrierefrei wohnen
Finanzierung mit Fördermitteln des Landes
Rheinland-Pfalz
Bei der Gestaltung von Wohnumgebungen für ältere und behinderte
Menschen hat die Barrierefreiheit oberste Priorität. Treppenstufen,
schmale Türen und fehlende technische Unterstützung können sich
schnell als Hemmnis erweisen und das Leben in der eigenen Wohnung
erschweren. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms unterstützt das
Land Rheinland-Pfalz Investitionen in barrierefreies Wohnen über
die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).
Wer lange in den eigenen vier Wänden wohnen möchte, für den sind
Maßnahmen zur Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. Diese Maßnahmen
fördert das Land mit Zinsgarantiedarlehen. Der Zinssatz beträgt in
den ersten fünf Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um
eine einkommensabhängige Förderung. Der Maßnahmenkatalog beinhaltet
unter anderem die Verbreiterung von Türen, den Einbau einer Rampe
für den barrierefreien Zugang zur Wohnung oder den Umbau des
Bades.
Eigentümer von Wohnimmobilien können über ihre Hausbank ein
Zinsgarantiedarlehen bei der ISB beantragen. Die Höhe dieses
Darlehens beträgt 460 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Für den
Antrag wird eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme der
Zinsgarantie von der zuständigen Kreis- oder Stadtverwaltung
benötigt.
Als Alternative zu den Darlehen gibt es im
Modernisierungsprogramm einen nicht zurückzuzahlenden
Investitionszuschuss in Höhe von 25 Prozent der Investitionen für
Modernisierungsmaßnahmen zwischen mindestens 2 000 Euro und
höchstens 10 000 Euro pro Wohnung. Anträge nimmt die
zuständige Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung entgegen. Auch
hier sind Einkommensgrenzen zu beachten.
Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB),
Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131/6172-1991, E-Mail
wohnraum@isb.rlp.de, sowie
die Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, 07274/53290,
h.kindler@kreis-germesheim.de.
Weitere Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de.,
29.05.2012
Die Mülldeponie Berg entwickelt sich zum Solarpark
Bei der offiziellen Einweihung: (von links) Horst Peschla, Geschäftsführer Peschla + Rochmes GmbH Kaiserslautern, Reinhard Scherrer, Verbandsbürgermeister VG Hagenbach, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Thomas Kercher, Geschäftsführer PfalzSolar GmbH Ludwigshafen (2. Reihe), Benno Heiter, 1. Kreisbeigeordneter, Jürgen Stumpf, Leiter des Fachbereichsbereichs „Abfallrecht, Abfallwirtschaft“ Kreisverwaltung Germersheim und Frank Illner, Geschäftsführer Firma Eurosol.
Bereits seit Ende 2005 ist im unteren Böschungsbereich der
stillgelegten Mülldeponie Berg eine Photovoltaikanlage installiert.
Nun wurde die bestehende Anlage um 4000 qm auf insgesamt 5000 qm
Fläche erweitert.
„Der Landkreis Germersheim ist einer der sonnenreichsten in
Rheinland-Pfalz und somit hervorragend geeignet, Sonnenenergie zu
produzieren und zu nutzen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der
offiziellen Einweihung der neuen Photovoltaikanlage auf der Deponie
Berg.
Landrat Dr. Fritz Brechtel, der 1. Kreisbeigeordnete Benno
Heiter, Jürgen Stumpf, Leiter des Fachbereiches „Abfallrecht,
Abfallwirtschaft“, Peter Fütterer, Projektbetreuer Fachbereich
„Abfallrecht, Abfallwirtschaft“, Thomas Kercher, Geschäftsführer
PfalzSolar GmbH Ludwigshafen, Max Huber, Projektentwicklung
PfalzSolar GmbH Ludwigshafen, Horst Peschla, Geschäftsführer
Peschla + Rochmes GmbH Kaiserslautern, Mario Anton,
Projektbetreuung Peschla + Rochmes GmbH Kaiserslautern, Frank
Illner Geschäftsführer von der Firma Eurosol und Reinhard Scherrer,
Manfred Dzengel, Planungsbüro Deponie Berg und Reinhard Scherrer
Verbandsbürgermeister von Hagenbach waren bei der offiziellen
Inbetriebnahme der Anlage dabei.
Laut Benno Heiter, 1. Beigeordneter des Landkreises, soll
aufgrund der positiven Erfahrung mit der bisherigen
Photovoltaikanlage, die Deponie langfristig zu einem Solarpark
ausgebaut werden. Dies geschehe auch mit Blick auf den zukünftigen
Energiemarkt, der mit seiner geplanten Ausrichtung hin zu
regenerativen Energien den Weg aufzeige.
Seit der Schließung der Deponie vor drei Jahren wird diese
abschnittsweise nach einem ausgeklügelten System, bestehend aus
Drainage, Folien und Erdschichten, abgedeckt.
Die hier neu entstandene Anlage hat eine Gesamtleistung von 464
KWp und ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,31 Mio. Euro
(brutto). Die Planung, Ausschreibung und Genehmigung, sowie den
Bauablauf betreute das Ing. Büro Peschla+ Rochmes. Die Firma
Pfalzsolar GmbH gab das wirtschaftlichste Angebot im Zuge einer
öffentlichen Ausschreibung ab und erhielt den Zuschlag von der
Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Germersheim.
Nach der Beendigung der Deponieabdichtungsarbeiten im Jahr 2014
soll in einer zweiten Erweiterungsstufe die gesamte Südböschung
inkl. der Deponiekuppe mit einer Photovoltaik- Freiflächenanlage
bestückt werden. Die Gesamtfläche für die Energiegewinnung steigt
dann auf 26.000 qm, dies entspricht der Fläche von dreieinhalb
Fußballfeldern.
Die Gesamtinvestition für die komplette Anlage wird sich auf ca.
7 Millionen Euro belaufen. Sie wird Strom für schätzungsweise 700
Haushalte liefern. Dies entspricht in etwa der Größe der
Ortsgemeinde Berg. Der Landkreis Germersheim wird somit langfristig
nicht unerheblich zur Energiegewinnung im regenerativen Bereich
beitragen. KV Germersheim, Presse
25.05.2012
Landrat verabschiedet Mario Roth von der Jugendverkehrschule Germersheim
v.l. Karlheinz Dries, Leiter der PI Wörth, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Polizeikommissar Michael Rößler, Polizeioberkommisar Mario Roth und Eelvira Oberle, Fachberaterin für Verkehrserziehung an den Schulen im Kreis Germersheim.
Nachfolger Michael Rößler tritt schon in die Pedale
Unzählige Kinder im Landkreis Germersheim kennen ihn: Mario Roth
von der Jugendverkehrsschule. Sie haben mit ihm den Weg zur Schule
geübt oder bei der Radfahrausbildung in der vierten Klasse die
richtigen Handzeichen und Schulterblick zur trainiert. Jetzt
wechselte er von der Jugendverkehrschule im Landkreis Germersheim
zur Jugendverkehrschule nach Bad Bergzabern.
Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Leiter der Polizeiinspektion
Wörth, Karlheinz Dries, verabschiedete ihn jetzt in einer kleinen
Feierstunde. „Ich bedaure sehr, dass sie gehen. Denn ich weiß, dass
Sie und Ihr Verkehrstraining bei vielen Ihrer ehemaligen Schüler in
guter Erinnerung sind. Neben den Verkehrsregeln sind besonders Ihre
Geduld, die herzliche Art und ihr Engagement in den Köpfen
geblieben“, so Brechtel. „Wir verlieren einen Fachmann, der
Maßstäbe setzte“, ergänzte Dries.
Mario Roth trat 1978 in den Polizeidienst. Nach verschiedenen
Stationen begann er 1997 in der Jugendverkehrsschule. Ende der 90er
Jahre rief er die Kreisverkehrswacht Germersheim ins Leben. Sie war
unter anderem ein wichtiger Faktor zur Unterstützung der
Jugendverkehrsschule, beispielsweise für die Vermittlung von
Sponsoring. „Es freut mich aber, dass Mario Roth auch künftig als
Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Germersheim aktiv bleibt“,
betonte Landrat Brechtel.
Insgesamt war Polizeioberkommissar Mario Roth 15 Jahre in Wörth
als Verkehrssicherheitsberater eingesetzt. In dieser Zeit schulte
er etwa 16.000 Kinder in der Radfahrausbildung. Zusammen mit seinem
Kollegen erarbeitete er in der Zeit ein neues Konzept für die
Radfahrausbildung, und seit 1999 durften die Kinder dann im
Realverkehr üben. Außerdem bereitete er ca. 7.000 Vorschulkinder
durch Fußgängertraining auf den künftigen Schulweg vor. „Das war
eine schöne Zeit. Die Arbeit mit den Kindern hier, den Eltern und
Lehrern hat viel Spaß gemacht“, sagte Roth und dankte Landrat
Brechtel für die stets gute und fruchtbare Zusammenarbeit.
Nachfolger von Mario Roth ist Polizeikommissar Michael Rößler.
Bereits seit 2006 arbeitete er immer wieder vertretungsweise als
Verkehrssicherheitsberater in der Busschule und in den
Kindergärten. Seit Oktober 2011 tritt er nun anstelle von Mario
Roth im Landkreis Germersheim in die Pedale.
Freundliche Worte für die beiden Herren fand auch Elvira Oberle,
Fachberaterin für Verkehrerziehung an den Schulen im Landkreis
Germersheim. Sie dankte Mario Roth für seine stets kooperative und
unkomplizierte Art in der Zusammenarbeit. Auch mit Michael Rößler
gebe es bereits sehr gute Kontakte.KV Germersheim,
Presse
24.05.2012
Nachweis von Sprachkenntnissen erhöht Berufschance
Kreisvolkshochschule: 21
Schülerinnen und Schüler legten telc-Prüfung ab
„Das war eine sehr schöne Lebenserfahrung und außerdem bietet
dieses Zertifikat Chancen für mein weiteres Leben“, zeigt sich
Kübra begeistert von der telc-Sprachprüfung. Kübra ist eine von
insgesamt 21 Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund,
die im Rahmen der Kooperation von Volkshochschulen und Schulen in
Rheinland-Pfalz die telc-Sprachprüfung B1 „Türkisch für Schüler“ in
der Kreisvolkshochschule Germersheim ablegte. Ihr persönlich hat
der Briefteil am besten gefallen: „Denn ich schreibe sehr
gerne.“
Die Sprachprüfungen orientieren sich am gemeinsamen europäischen
Referenzrahmen nach dem die Fertigkeiten Lesen, Hören, Schreiben
und Sprechen geprüft werden. Die Jugendlichen, allesamt
Schülerinnen und Schüler der Germersheimer Schulen Realschule plus,
der Realschule und dem Gymnasium sind, nahmen an einem freiwilligen
Sprachunterricht teil. Dort werden sie von den türkischen
Lehrkräften Ayse Celik und Sebahattin Bayrak unterrichtet, die
schon seit vielen Jahren für diese Sprachförderung zuständig
sind.
Sebahattin Bayrak hatte darüber hinaus die Gruppe auf diese
Prüfung vorbereitet und zeigte sich sehr erfreut, dass sich gleich
21 Teilnehmer zur Prüfung gemeldet hatten und die
Kreisvolkshochschule die entsprechenden Rahmenbedingungen zur
Prüfung ermöglichte. Erfreulich war auch die Tatsache, dass diese
Prüfung im Rahmen eines Förderprogramms des Volkshochschulverbandes
Rheinland-Pfalz lief und den Schülern somit eine kostenfreie
Teilnahme ermöglichte.
Der Leiter der KVHS, Hans Eckert, der neben den bestellten
Prüfern an der Prüfung beteiligt war, geht davon aus, dass diese
Zertifikate eine ideale Ergänzung zum Schulzeugnis und zum Nachweis
von Sprachkenntnissen sind. Dadurch wird eine Bewerbung aufgewertet
und somit auch die Berufschancen verbessert.
Auch die Prüfer waren von den Leistungen beeindruckt. Sie
empfahlen einem großen Teil der Prüflinge, sich in nächster Zeit
auch zur nächst höheren Prüfung B2 anzumelden. KV Germersheim,
Presse
23.05.2012
Treffen der Zimmervermieter des Landkreises Germersheim in der „Quetschkommod“ in Ottersheim
Mehr
als 30 Vermieter folgten der Einladung des Südpfalz Tourismus
Landkreis Germersheim e.V. zur Informationsveranstaltung nach
Ottersheim. Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des SÜD e.V. begrüßte
die Interessenten und berichtete über die neue Website und das neue
Onlinereservierungssystem Deskline 3.0. Anschließend erläuterte
Silke Schunck, DTV-Klassifiziererin, sehr anschaulich die Bedeutung
der Bewertung für Ferienwohnungen und Privatzimmer durch einen
unabhängigen Sachverständigen. In- und ausländische Gäste wünschen
eine verlässliche Übersicht für ihre Reiseplanungen, wie sie im
Ausland üblich ist. Ziel ist es, dem Gast eine sichere
Entscheidungshilfe bei der Hotelwahl zu bieten. Die Sterne
bieten dem Gast eine verlässliche Entscheidungshilfe. Die
Mitarbeiterinnen des SÜD e.V. werden zusammen mit Frau Schunck und
den Kolleginnen der Städte und Verbandsgemeinden die Betriebe
besuchen. Die Klassifizierung der Ferienwohnungen bzw. Privatzimmer
muss alle drei Jahre erneut durchgeführt werden.
Anmeldungen für eine Klassifizierung nimmt der
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. bis zum 15.
Juni 2012 entgegen: info@suedpfalz-tourismus.de
oder tel. 07274-53-300 Carmen Stolzenberger. KV Germersheim,
Presse
23.05.2012
„Gemeinsam älter werden zu Hause: Heute, morgen und in Zukunft“
Förderung bewilligt – Schwerpunktgemeinden stehen
fest
„Für das Projekt: ‚Gemeinsam älter werden zu Hause: Heute,
morgen und in Zukunft’ hat das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BAS) jetzt die Förderung
in Höhe von 60.000 Euro bis Ende 2014 bewilligt“, teilt Landrat Dr.
Fritz Brechtel mit. Ziel des Projekts ist die Stärkung des
bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere durch die Gewinnung
einer/s ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in den Ortsgemeinden.
Die örtliche und kreisweite Senioren- und Generationenpolitik im
Landkreis Germersheim wird durch fachliche Begleitung und Beratung
und mit neuen Impulsen im Netzwerk „Seniorenbeauftragte“
verwirklicht.
Ende 2011 wurde der Erste Bericht zur Pflegestrukturplanung im
Kreistag beraten. Eine daraus resultierende Projektidee ist
„Gemeinsam älter werden zu Hause“. Annette Fahlbusch, Mitarbeiterin
der Kreisverwaltung und Geschäftsführerin der Regionalen
Pflegekonferenz, reichte die Idee als Interessensbekundung im
Bundesprogramm „Nachbarschaftshilfe und Soziale Dienstleistungen“
ein. Aus rund 500 Projekten erhielten bundesweit rund 40 einen
Zuschlag, darunter der Landkreis Germersheim.
Schwerpunktmäßig engagieren sich die Modell-Verbandsgemeinde
Hagenbach und ihre angehörenden Ortsgemeinden Stadt Hagenbach,
Ortsgemeinden Berg, Neuburg und Scheibenhardt im Projekt. Das
bedeutet Bestandsaufnahme, Suche und Berufung einer/s
ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in den Ortsgemeinden. Außerdem
werden das Netzwerk „Seniorenbeauftragte“ und ein Berichtswesen
entwickelt und fachlich begleitet. Auch die Verbandsgemeinden
Lingenfeld, Bellheim, Jockgrim/OG Rheinzabern sowie die Städte
Wörth und Germersheim wollen am Netzwerk mitwirken.
„Den demografischen und sozialen Wandel als Chance zur
Gestaltung begreifen und die bevorstehenden Veränderungen gemeinsam
und mit Mut, Ideen und Visionen anzugehen“, so Landrat Dr.
Brechtel, „ist die zentrale Voraussetzung für die Umsetzung des
Projekts ‚Gemeinsam älter werden zu Hause: Heute, morgen und in
Zukunft’.“ „Dabei ist es wesentlich“, so Verbandsbürgermeister
Reinhard Scherrer, Hagenbach, „dort anzusetzen, wo wir etwas tun
können, d. h. nicht abzuwarten, sondern die vielen guten Ansätze in
den Gemeinden wertzuschätzen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln,
anstatt immer nur die zweifelsohne vorhandenen ‚Schattenseiten’ des
demografischen Wandels zu thematisieren.“ Denn: Die meisten älteren
Menschen leben zu Hause im Dorf, im Quartier und wünschen sich dies
auch für die Zukunft. „Deshalb“, so betonen beide Politiker mit
Dank an das fördernde Ministerium und die Bundesarbeitsgemeinschaft
Seniorenbüros (BAS), „ist es wichtig, Gestaltungsmöglichkeiten für
ein gutes Leben zu Hause aktiv zu nutzen, so z. B. für die
Umsetzung eines Modellprojekts in Kooperation Landkreis und
kreisangehörige Verbands- und Ortsgemeinden. In einem solchen
Prozess wächst auch Vertrauen vor Ort, eine zentrale Basis dafür,
dass wir gemeinsam zu Hause älter werden können: Heute, morgen und
in Zukunft. Ehrenamtliche Seniorenbeauftragte sind dabei
unverzichtbare Ansprechpartner, Koordinatoren und Multiplikatoren,
wie die erfolgreichen Beispiele aus der Stadt Wörth, der
Verbandsgemeinde und Stadt Kandel in unserem Landkreis sowie
ähnliche Projekte in anderen Regionen, z. B. dem
Rhein-Hunsrück-Kreis, zeigen.“
Zum Projektbeginn wird am 30. Mai 2012 eine Auftakt- und
Informationsveranstaltung für die kommunalpolitisch-administrativen
Entscheidungsträger/innen in Hagenbach stattfinden. Eine stärker
auf Bürgerbeteiligung ausgerichtete öffentliche Veranstaltung ist
nach den Sommerferien geplant. KV Germersheim, Presse
10.05.2012
Rheinland-Pfalz-Tag 2012 in Ingelheim – Die Südpfalz ist dabei
Der Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e.V. präsentiert
sich beim nächsten Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. bis 3. Juni 2012 in
Ingelheim mit einem Stand. Die Mitarbeiterinnen der SÜD-Vereine
informieren die Gäste über die zahlreichen attraktiven Ausflugs-
und Freizeitmöglichkeiten. Die Besucher erhalten die neuesten Rad-
und Wanderbroschüren sowie den Urlaubsführer der
Südpfalz.
Ein Höhepunkt ist wie in jedem Jahr der große Festzug am
Festsonntag. Der Landkreis Germersheim präsentiert sich mit dem
Römerschiff „Lusoria Rhenana“ auf einem Sattelschlepper der
Firma Holtz aus Hördt und den Hoheiten der Südpfalz Tabakkönigin
Lisa, Zwiebelkönigin Lena und Zwiebelprinzessin Alicia, dem
amtierenden Bellheimer Lord Matthias und dem Bärenpaar aus
Ottersheim. Landrat Dr. Fritz Brechtel wird ebenfalls teilnehmen
und die Vielfalt des Landkreises Germersheim präsentieren.
Der Landessieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“,
die Gemeinde Ottersheim, nimmt ebenfalls am Umzug teil. Die
Mitglieder der Oldtimerfreunde Ottersheim e.V. zeigen ein Stück
Dorfgeschichte mit historischen Trachten und Arbeitskleidung.
Nähere Informationen im Internet www.rlp-tag.de oder beim
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V., Tel.
07274/53-300.
3 Sterne für Waldhaus Knittelsheimer Mühle
Überreichung der Urkunde an das Ehepaar Müller
Bei der diesjährigen Klassifizierung des Deutschen Hotel- und
Gaststättenverbandes DEHOGA erhält die Knittelsheimer Mühle
3 Sterne
Die Überreichung der Urkunde an das Ehepaar Müller erfolgte
durch den Präsidenten des DEHOGA Rheinhessen-Pfalz Herbert Boller
und den Vorsitzenden des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim
e.V. Landrat Dr. Fritz Brechtel. Brechtel beglückwünschte das
Ehepaar Müller und betonte, wie wichtig es sei, sich an
Klassifizierungsmaßnahmen sowie Qualitätswettbewerben zu
beteiligen. Zahlreiche weitere Auszeichnungen wie die Plakette
„Empfohlenes gastliches Haus“ oder der 2. Preis beim Wettbewerb
„Deutsche Küche Rheinland-Pfalz“ verdeutlichen das Engagement der
Knittelsheimer Mühle. Eine stetige Qualitätssicherung und
–verbesserung sei ein wichtiges Ziel des Südpfalz-Tourismus
Landkreis Germersheim e.V.
Die Eltern von Barbara Müller kauften die Mühle bereits 1977 zu
Wohnzwecken. Die angegliederte Gastronomie wurde verpachtet. 1992
übernahm Barbara Müller die Mühle mit der Gastronomie und vier
Gästezimmern von den Eltern. Als gelernte Hotelfachfrau brachte sie
das notwendige Fachwissen ein, um weitere Erweiterungen
einzuleiten. Mittlerweile stehen den Gästen sieben Gästezimmer
sowie ein Ferienappartement für bis zu sechs Personen zur
Verfügung. Derzeit sind drei Köche sowie sieben Auszubildende,
davon drei im Servicebereich, sowie zwei Servicekräfte in der
Knittelsheimer Mühle beschäftigt. Im Oktober 2012 steht das
20-jährige Betriebsjubiläum an.
Neben dem gastronomischen Angebot bietet die Knittelsheimer
Mühle ihren Gästen einen Kanuverleih sowie E-Bike Verleih an.
In- und ausländische Gäste wünschen eine verlässliche
Hotelübersicht für ihre Reiseplanungen, wie sie im Ausland üblich
ist. Der DEHOGA bietet auf freiwilliger Basis nach einheitlichen
Kriterien die DEUTSCHE HOTELKLASSIFIZIERUNG an. Ziel ist es, dem
Gast eine sichere Entscheidungshilfe bei der Hotelwahl zu bieten.
Die Klassifizierung kann bei einem durchgängigen Marketing zur
deutlichen Positionierung des Betriebes am Markt
dienen. KV Germersheim, Presse
09.05.2012
Tourismusverein lockt Besucher in die Südpfalz
„Am liebsten
fahren wir am Wochenende über den Rhein in die Südpfalz“, „die
Pfälzer Gemütlichkeit ist einmalig“, „wir freuen uns auf den Sommer
und die Feste in der Südpfalz“, so lauteten einige Aussagen der
zahlreichen Besucher des Mannheimer Maimarktes, die sich am Stand
des Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) beraten
ließen.
„Großer Besucherandrang und starke Nachfrage nach
Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen, neuen Rad- und
Wanderwegen in der Südpfalz“, so lautet das positive Fazit des
Standpersonals am „Südpfalz-Stand“. Elf Tage wurden am Infostand
zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen Erholung wie
Wandern, Radwandern und dem Wassersport, für Tages- und
Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Gerne griffen
die Gäste zur Radkarte Pfalz mit den gesamten Themenradwegen der
Region. Stark nachgefragt wurden außerdem der aktuelle Wanderführer
sowie die Wanderkarte für die Südpfalz mit Wandermöglichkeiten in
den Rheinauen sowie im Bienwald.
Viele Besucher, die die Südpfalz bereits kennen, suchten neue
Ausflugstipps für ihren Tagesausflug. Das Römerschiff Lusoria
Rhenana bietet ab sofort zu festen Terminen öffentliche Fahrten an.
Dieses Angebot erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit. Von
sehr großem Interesse bei den Besuchern waren der
Abenteuerkletterpark FunForest in Kandel, die Südpfalz-Draisine,
die Mhou-Straussenfarm in Rülzheim sowie die Nachenfahrten oder die
Festungsführungen in Germersheim. Da am Südpfalz-Stand auch ein
guter Wein nicht fehlen darf, konnten die Besucher beim Wein- und
Sektgut Rosenhof aus Steinweiler manch edlen Tropfen genießen.
Erstmalig präsentierte sich die Ölmühle AGRILUNA aus Rheinzabern,
deren besondere Öle mit Brot verkostet werden konnten. Groß war das
Erstaunen bei einigen Gästen über die großen Geschmacksunterschiede
zwischen Raps- oder Leinsamen, Sonnenblumen- oder Mohnöl. Mit am
Stand war wie jedes Jahr das Reptilium aus Landau, welches mit
seinen Schlangen und Echsen sehr viele Besucher an den Stand
lockte. Besonders Albert, ein Tigerpythonalbino, faszinierte die
kleinen und großen Besucher. Besonders Mutige wagten sich und
ließen eine Tarantel auf ihrer Hand spazieren gehen.
Überaus zufrieden mit der großen Resonanz zeigte sich die
Geschäftsführerin des SÜD Silke Wiedrig. Gemeinsam mit dem
Vorsitzenden Landrat Dr. Fritz Brechtel ist sie sich einig, auch im
nächsten Jahr präsent zu sein. Der Vorsitzende ist davon überzeugt,
dass sich das Engagement des Vereins auszahlt: „Bei mehr als
300.000 Besuchern aus der Metropolregion Rhein-Neckar müssen wir
mit unseren Freizeitangeboten präsent sein und den Leuten die
Südpfalz schmackhaft machen.“ KV Germersheim, Presse
09.05.2012
Die Südpfalz ist online
Neuer
Internet-Auftritt des Vereins Südpfalz-Touristik Landkreis
Germersheim
Am 7. Mai 2012 fällt der Startschuss für die neue Website des
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD). Unter www.suedpfalz-tourismus.de
können Gäste ab sofort ihren Wunschurlaub individuell
zusammenstellen.
Neu ist die Möglichkeit, online nach verfügbaren
Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen und zu buchen. Dies wird
ermöglicht durch die Einbindung der touristischen Datenbank
Deskline 3.0, die in vielen Regionen in Rheinland-Pfalz verwendet
wird. Gleichzeitig können sich die Gäste über die
Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in der Südpfalz
informieren und gezielt danach suchen. Mit Hilfe des Tourenplaners
kann individuell eine Wander- bzw. Radtour geplant werden. Die
Sehenswürdigkeiten sowie Übernachtungsmöglichkeiten entlang der
Strecke können dabei ebenfalls angezeigt werden.
„Deutschland wird als Urlaubsziel zunehmend attraktiver. Der
Trend zu spontan geplanten Kurzreisen nimmt zu. Die neue Website
trägt dazu bei, die Südpfalz bei den Gästen bekannter zu machen“,
so der Vorsitzende des SÜD Landrat Dr. Fritz Brechtel. Einen
weiteren Vorteil der Website sieht SÜD-Geschäftsführerin Silke
Wiedrig darin, dass eine gemeinsame Datenbank verwendet wird. Dies
erlaubt eine Darstellung der Betriebe nicht nur auf der Seite des
Vereins „Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim“, sondern auch
bei der „Pfalz.Touristik“ sowie der „Rheinland-Pfalz-Tourismus
GmbH“. So kann ein sehr viel größerer Personenkreis angesprochen
werden. Auch können die Betriebe ab sofort viel umfassender und
attraktiver abgebildet werden. Und die Gäste können anhand
verschiedener Kriterien nach ihren Wunschunterkünften suchen.
Außerdem informiert ein neuer kostenloser Newsletter, der über
die Homepage bestellt werden kann, Gäste, Presse sowie die
Mitglieder des SÜD regelmäßig über aktuelle Angebote in der
Südpfalz.
Die neue Website ist insgesamt dynamischer und übersichtlicher.
Mit nur wenigen Klicks finden die Nutzer, wonach sie suchen. Bei
der Entwicklung wurde insbesondere auf die Barrierefreiheit
geachtet.
Für die nahe Zukunft ist die Darstellung wichtiger Inhalte in
Englisch, Französisch sowie voraussichtlich Niederländisch geplant.
Eine eigene Facebook Seite ist ebenfalls in Bearbeitung.
Bei der Gestaltung der Website wurde Wert auf ein einheitliches
Erscheinungsbild gelegt. Die Grundstruktur wurde gemeinsam mit den
Tourismusvereinen der Verbandsgemeinden und Städte entwickelt.
Diese haben die Möglichkeit, ihre touristische Website entsprechend
anzupassen. Die Gäste nehmen die Südpfalz als eine Urlaubsregion
wahr, unabhängig davon, ob sie sich auf der Seite des Dachverbandes
oder auf Ebene der Verbandsgemeinden befinden. Als erstes hat sich
der Südpfalztourismus Verbandsgemeinde Rülzheim adaptiert. Deren
neue Website wird ebenfalls am 7. Mai online geschaltet.
Entwickelt wurde der neue Internetauftritt für die Südpfalz von
der Agentur Sabath Media Designagentur GmbH aus Kandel.
Weitere Informationen:
www.suedpfalz-tourismus.de;
Ansprechpartnerin: Silke Wiedrig, Tel. 07274/53-219
www.suedpfalztourismus-ruelzheim.de;
Ansprechpartnerin: Petra Becker, Tel. 07272/70021068 KV
Germersheim, Presse
08.05.2012
Gisela und Willi Otte aus Freisbach erhalten Landesehrennadel
Für ihr
ehrenamtliches Engagement im TV Edenkoben haben die Eheleute Gisela
und Willi Otte aus Freisbach jetzt die Landesehrennadel erhalten.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 4. Mai überreichte Landrat
Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnungen.
Willi Otte wurde 1967 in den Turnrat des TV Edenkoben gewählt
und war bis 1992 abwechselnd Beisitzer und Schriftführer. Den 2.
Vorsitz übernahm Otte 1992 und führt seit 2009 sämtliche die
Amtsgeschäfte des TV Edenkoben. Außerdem ist er bereits seit 1973
Kampfrichter des Turngaus Speyer und des Pfälzer Turnerbunds.
Gisela Otte ist seit 1970 Mitglied im TV Edenkoben und im
Vorstand tätig. Viele Jahre lang leitete sie das Mutter- und
Kind-Turnen und trainierte zahlreiche Turnerinnen und Turner. 1978
wurde Gisela Otte im Vorstand als Beisitzerin und Fachwartin
„Mutter und Kind“ gewählt. Seit Beginn ihrer Übungsleitertätigkeit
verzichtet sie auf ein Übungsleiterhonorar. Seit 20 Jahren
überbringt sie zudem an alle Mitglieder des Vereins Glückwünsche zu
runden Geburtstagen und Jubiläen.
Die Eheleute Otte verwalten gemeinsam das Archiv des Vereins und
übernehmen bei allen Veranstaltungen den Wirtschaftsdienst.
Landrat Dr. Brechtel dankte Gisela und Willi Otter für ihr
ehrenamtliches Engagement und sprach ihnen seine Anerkennung aus.
KV Germersheim, Presse
07.05.2012
Treffen der Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Germersheim
Alexandra
Keim, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, stellte sich
vor
Zu einem ersten Arbeitstreffen trafen sich am 2. Mai 2012 die
Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Verbandsgemeinden des
Landkreises Germersheim in der Kreisverwaltung mit der
Gleichstellungsbeauftragen des Landkreises, Alexandra Keim. Landrat
Dr. Fritz Brechtel nahm die Gelegenheit wahr, um die seit 1. März
2012 bei der Kreisverwaltung tätige Nachfolgerin von Amelie Wirges,
vorzustellen.
Sich kennenzulernen, Erfahrung auszutauschen und über erste
Ideen zu sprechen, war das Ziel des Treffens.
Einige Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Germersheim sind
schon sehr lange dabei. Einzelne können auf 16-jährige
Berufserfahrung in der Gleichstellungsarbeit zurückblicken. Sind
also Frauen der ersten Stunde in der Gleichstellungsarbeit. Seit
1996 wurden in Rheinland-Pfalz Gleichstellungsbeauftragte in den
Städten und Landkreisen bestellt. KV Germersheim,
Presse
07.05.2012
Wolfgang Klein aus Scheibenhardt erhält Landesehrennadel
Für sein
ehrenamtliches Engagement hat Wolfgang Klein aus Scheibenhardt
jetzt die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der
Gemeinderatssitzung am 2. Mai überreichte Landrat Dr. Fritz
Brechtel die Auszeichnung.
Wolfgang Klein ist seit 1979 in der Kirchengemeinde St- Ludwig
engagiert. Acht Jahre lang war er Schriftführer im
Pfarrgemeinderat, anschließend 20 Jahre lang Kirchenrechner im
Verwaltungsrat. Noch heute ist er Mitglied im Verwaltungsrat.
Auch kommunalpolitisch setzte sich Klein über Jahrzehnte ein:
1976 wurde er Mitglied im CDU-Ortsverband Scheibenhardt, wurde 1983
Beisitzer in der Vorstandschaft und nach acht Jahren dann Rechner.
1993 übernahm er darüber hinaus auch den Vorsitz. Mitglied im
Ortsgemeinderat wurde Wolfgang Klein 1979. Den Posten des 2.
Beigeordneten hatte er 1994 bis 1997 inne, Fraktionsvorsitzender
war er von 1989 bis 2004. Außerdem war er Mitglied im Rechnungs-
und Prüfungsausschuss.
Landrat Dr. Brechtel dankte Wolfgang Klein für sein
ehrenamtliches Engagement und sprach ihnen seine Anerkennung aus.
KV Germersheim, Presse
05.05.2012
Mathias Richling – der Stuttgarter Star-Kabarettist in Germersheim
Mit seinem
neuen Programm - DER RICHLING CODE – kommt Mathias Richling am
Freitag, dem 22.06.12 um 20.00 Uhr in die Germersheimer
Stadthalle
Die neue Richling - Show ist ebenso zukunftsweisend wie
vergangenheitsbewältigend: unser reales Leben und sein virtuelles
vielfach verschlüsseltes Abbild, das sich aus vielen Daten – Pixel
zusammensetzt, sind ebenso Thema des neuesten Programms wie
Gentechnik, Umwelt – Desaster, Bankenkrise und natürlich das
gesamte Führungs – Personal des Deutschlands – Konzerns (besonders
delikat, um nur ein Beispiel zu nennen:
Bundes-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle im Interview mit einem
chinesischen Reporter). Regie führt wie immer Autor und SWR -
Moderator Günter Verdin. Richling, der von vielen Kritikern als der
beste Parodist der deutschen Kabarett – Szene gefeiert wird, bringt
seine jüngsten Beobachtungen wie immer in literarisch
anspruchsvolle Form (über seine Texte gibt es bereits Magister –
und Doktorarbeiten). Niemand aus Politik und Show bleibt verschont.
Die Parodie ist Verifizierung der Persönlichkeit, das Gegenteil von
Karneval und Fasching, weil hier die Masken herunter gerissen
werden. Gut ist sie dann, wenn nicht nur die gemeinte Person in
ihrem Habitus, Stimme und Gestus, sondern auch in ihren Motiven und
Absichten entlarvt wird.
Sie sollten nicht versäumen, die Qualität der völlig neuen
Richling – Parodien live zu überprüfen!
Kooperationsveranstaltung der Salten Theatergastspiele
Limburgerhof und des städtischen Kulturamts Germersheim
Karten für den SatireAbend gibt es ab sofort bei den
Vorverkaufsstellen im Internet bei CTS oder bei Tickets & More
im real Markt in Germersheim Tel. 07274-779279 oder bei der Ticket
Hotline der Rheinpfalz 0180/5003417
Weitere Informationen beim Kulturamt der Stadt Germersheim Tel.
07274-960227
12.04.2012
Neue Außenstelle der Kreisverwaltung ist komplett
Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Eigentümer des Gebäudes 17-er-Straße 1, Bülent Yarar, bei der Unterzeichung des Mietvertrags.
Umzüge der Kreisverwaltung in die 17er-Straße 1 sind
beendet
Die Umzüge von Teilen der Kreisverwaltung Germersheim in die
neue Außenstelle in die 17er-Straße 1 in Germersheim sind beendet.
Die Fachbereiche 41 „Ordnung, Kommunalaufsicht“, 42
„Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“ und 33 „Abfallrecht und
Abfallwirtschaft“ sowie das Jugendamt und die Betreuungsbehörde
sind nun komplett in dem Hochhaus zu finden.
Der Betrieb läuft wieder wie gewohnt. Die Telefonnummern und
Öffnungszeiten sind unverändert.
„Die Bürgerinnen und Bürger finden nun viele wichtige
Ansprechpartner der Kreisverwaltung konzentriert in einem Gebäude.
In den neuen Räumen können wir einen wesentlich besseren Service
anbieten, außerdem sind sie barrierefrei zu erreichen“, sagt
Landrat Dr. Brechtel, „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, beim
Eigentümer des Gebäudes, bei den Handwerkern und bei den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung für die gute
Zusammenarbeit in der Planungs-, Umbau- und Umzugszeit.“ KV
Germersheim, Presse
04.05.2012
Mobile Südpfälzer
Über 101.000 Fahrzeuge und Anhänger im Landkreis
zugelassen
Die Bürger im Landkreis Germersheim sind sehr mobil. Das geht
aus einer Statistik der Kreisverwaltung Germersheim hervor. Zum
Ende des Jahres 2011 waren im Landkreis insgesamt 101.210
Kraftfahrzeuge und Anhänger im Bestand. Im Vergleich zum Ende des
Jahres 2010 waren es 99.134 Kraftfahrzeuge und Anhänger.
Im letzten Jahr wurden bei der Zulassungsbehörde in Germersheim
und der Außenstelle in Kandel 26.995 Fahrzeuge, über 2000 mehr als
im Vorjahr, zugelassen.
Im Vergleich zum Jahre 2010 sind die Neuzulassungen von 9.235
auf 9.652,die Umschreibungen innerhalb des Kreises von 4.374 auf
4.760 und die Umschreibungen von außerhalb des Landkreises von
10.101 auf 11.529 angestiegen. Die Zahl der ausgegebenen
Kurzzeitkennzeichen lag mit 6.154 unter der Zahl des Vorjahres mit
7.120.
Darüber hinaus mussten in über 2000 Fällen Betriebsuntersagungen
wegen Fahrzeugmängeln, Steuersäumnissen oder fehlendem
Versicherungsschutz erlassen werden. Über 5700 Führerscheine wurden
ausgestellt, aber in 236 Fällen musste auch die Fahrerlaubnis
wieder entzogen bzw. eine Untersagung verfügt werden oder der
Betroffene hat freiwillig vor Entzug auf die Fahrerlaubnis
verzichtet. Genehmigungen und Zustimmungen für Schwer- und
Großraumtransporte waren es über 1500 und 948 Fahrer-, Werkstatt-
und Unternehmenskarten wurden erteilt. Auf der Fahrerkarte werden
Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers verzeichnet. Werkstattkarten
benötigen Werkstätten und Hersteller von Kontrollgeräten und
Fahrzeugen für den Einbau und das Kalibrieren neuer digitaler
Kontrollgeräte. Unternehmenskarten erhalten Unternehmen zur
Erfüllung der Nachweispflicht beim Einsatz digitaler
Kontrollgeräte. KV Germersheim, Presse
03.05.2012
25 Jahre im Dienst
Landrat Dr. Fritz Brechtel (links) und der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter (rechts) gratulierten Jürgen Stumpf (Mitte)
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Jürgen Stumpf sein
25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel
gratulierte ihm dazu herzlich und ließ in seiner Ansprache die
Stationen seiner Laufbahn Revue passieren.
Nach erfolgreichem Studienabschluss arbeitete der
Diplomingenieur zuerst bei der Landwirtschaftlichen Untersuchungs-
und Forschungsanstalt in Speyer. Danach kam Jürgen Stumpf 1989 als
erster Berater in abfall- und umwelttechnischen Fragen zur
Kreisverwaltung Germersheim. Im August 2005 wurde er zum
stellvertretenden Leiter des Fachbereichs 33 bestellt. Anfang
Oktober 2006 wurde er dann zum Leiter des Fachbereichs 33 –
Abfallrecht, Abfallwirtschaft - ernannt.
Landrat Dr. Brechtel dankte Jürgen Stumpf für sein langjähriges
Engagement. Den Glückwünschen und dem Dank schlossen sich der für
diesen Bereich zuständige 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter,
Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretende
Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an. KV Germersheim,
Presse
30.04.2012
Konjunkturpaket II: Zwölf Kindertagesstätten saniert
Landrat Brechtel: Sinnvolle Investition für unsere
Kinder
„Zwölf Kindertagesstätten haben im Landkreis Germersheim vom
Konjunkturpaket II profitiert. Insgesamt stand ein Budget von
rund 891.000 Euro zur Verfügung. Dieses wurde trotz knappen
Zeitrahmens vollständig umgesetzt. Unsere Kinder können sich
freuen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
In diesen zwölf Einrichtungen wurden wichtige energetische
Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. „Damit sind die Bedingungen in den
Kindertagesstätten deutlich verbessert worden“, betont Brechtel,
„In den Kindertageseinrichtungen verbringen die Kinder viel Zeit,
die Mitarbeiter dort leisten eine wichtige Arbeit. So ist es nur
positiv, wenn wir in diesen wichtigen Bereich sinnvoll Geld
investieren können.“
„Die Kreisverwaltung hatte die schwierige Aufgabe, eine
Prioritätenliste aufzustellen“, erklärt der zuständige Dezernent
Dr. Peter Spengler, „Im Laufe des Entscheidungsprozesses wurde
klar, dass nicht alle Anträge berücksichtigt werden können.
Letztlich blieben zwölf Kindertageseinrichtungen auf dieser Liste,
die nun mit Geldern des Konjunkturprogramms II
Sanierungsmaßnahmen durchgeführt haben.“
In diesen Einrichtungen wurden Fassaden und Dächer gedämmt, zum
Teil neue Fenster und Türen oder moderne Heizungen eingebaut. Einen
Zuschuss durch das Konjunkturpaket II haben u .a. erhalten: die
Kita „Regenbogen“ in Hagenbach, der Kindergarten und Hort „St.
Joseph“ in Bellheim, der Kindergarten „Faustina“ in Rheinzabern und
die Kita „St. Martinus“ in Lingenfeld.
Weitere Maßnahmen wurden in der Protestantischen Kita in
Steinweiler, in der Kita „St. Johannes der Täufer“ in Sondernheim,
im kommunalen Kindergarten Leimersheim, in der Kita und Hort
„Abenteuerland“ Minfeld, im Kindergarten „Johann-Friedrich-Oberlin“
in Wörth, in der Kita „Pfefferminzzwerge“ Freisbach, im
Kindergarten „Am Storchenbrunnen“ in Erlenbach und in der Kita
„Löwenzahn“ in Westheim durchgeführt.
Landrat Brechtel dankt den Kommunen und allen Projektbeteiligten
für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz enger Zeitvorgaben
hervorragende Arbeit geleistet haben. KV Germersheim,
Presse
26.04.2012
„Vielfalt als Chance – Unternehmensstrategien gegen Fachkräftemangel“
Arbeitgeber-Gespräch bei Nolte Möbel
„Menschen mit Migrationshintergrund, ganz gleich ob neu
zugezogen oder bereits in der dritten Generation in unserem
Landkreis ansässig, sind gleichzeitig Mitbürger sowie Mitarbeiter
und Kollegen. Durch ihren sprachlichen und kulturellen Hintergrund
bereichern sie unsere Gesellschaft und damit auch die Arbeitswelt“,
betonte Landrat Dr. Fritz Brechtel während der dritten
Veranstaltung aus der Reihe „Vielfalt als Chance“. Dazu hatten der
Beirat für Migration und Integration im Landkreis Germersheim unter
dem Vorsitz von Ziya Yüksel zusammen mit Prof. Dr. Bernd Meyer vom
Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften der
Uni Mainz in Germersheim eingeladen. Der Einladung in die
Räumlichkeiten der Nolte Möbel GmbH & Co. KG folgten am
Donnerstag, 19. April, u. a. Arbeitgeber und
Personalverantwortliche bspw. von der Sparkasse Germersheim-Kandel,
der Firma Nolte Möbel oder auch der ITK Engineering AG.
In ihrem Fachvortrag verdeutlichte Doris Hormel von der Arbeit
& Leben gGmbH in Mainz die Vielschichtigkeit des Begriffs
„Vielfalt“. Sie zeigte anhand von bereits praktizierten Beispielen,
wie durch konkrete Maßnahmen die Potenziale von ethnischer Vielfalt
im Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden.
In der anschließenden Diskussion, moderiert von Maria Farrenkopf
von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis, tauschten
sich die Beteiligten über ihre Erfahrungen in der Gewinnung und
Bindung von Fachkräften mit Migrationshintergrund aus. Das
Ergebnis: Wirtschaftlicher Erfolg hängt hauptsächlich sowohl von
der fachlichen Kompetenz des einzelnen Mitarbeiters ab, als auch
vom positiv gelebten Wertegefüge im Unternehmen. „Ein
Migrationshintergrund von Mitarbeitern ist daher weniger ein
Hindernis als ein Mehrwert sowohl für Arbeitgeber als auch für das
Team“, resümierte Landrat Brechtel, „In Zeiten des
Fachkräftemangels sollten Bewerber und genauso auch Arbeitgeber die
mögliche Vielfalt im Unternehmen als Chance für die Zukunft
begreifen. Integration beginnt allerdings schon viel früher:
Bereits die Familie muss stärker gefördert werden, um ihre Kinder
auf diesem wichtigen Weg begleiten zu können“. Foto: Ramazan
Ayaz
25.04.2012
Verbindungsgewässer der Queich an der Zeiskamer Mühle offiziell eingeweiht
„Die
Queich ist ein bedeutendes Fließgewässer der Region. Um einen guten
ökologischen Zustand der Queich zu erreichen, muss sie auf langer
Strecke wieder längsdurchlässig gemacht werden,“, betont Landrat
Dr. Fritz Brechtel bei der offiziellen Einweihung des fertig
gestellten Queichabschnitts an der Zeiskamer Mühle am Montag, 23.
April.
Wo bisher der Mühlen-Leerschusskanal lag, also der Kanal, durch
den das nicht benötigte Wasser abfloss, gibt es jetzt einen neu
gebauten Gewässerabschnitt mit strukturierter Gewässerstrecke,
Fischrampe und Raugerinne-Beckenpass. Große Steine, sogenannte
Störsteine, bremsen dabei die Fließgeschwindigkeit des Wassers ab,
hinter den Steinen bilden sich ruhigere Ruhezonen für wandernde
Fische. Entlang diesem Queichabschnitt wurden Anfang des Jahres
noch Erlenbäume und Laubsträucher zur Stabilisierung der Ufer und
landschaftlichen Integration des Gewässerabschnittes gepflanzt.
„Hier ist ein funktional differenziertes Wasserbauwerk
entstanden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Benno Heiter, „Auf
etwa 100 m Länge wird ein Höhenunterschied von rund 2,50 m
bewältigt, pro Sekunde fließen minimal 390 Liter bis maximal 2.300
Liter pro Sekunde durch.“ Bei der Gestaltung und Dimensionierung
wurde auch eine Hochwasser- Sicherheitsreserve berücksichtigt.
Die Queich wird im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie wieder
durchgängig gemacht. „Das heißt, Hindernisse werden so beseitigt
oder umgangen, dass Fische und andere Organismen das Fließgewässer
wieder auf ganzer oder zumindest großen Strecken als Lebensraum
nutzen und durchwandern können“, so Georg Roth, Fachbereichsleiter
„Umwelt und Landwirtschaft“, bei der Kreisverwaltung Germersheim.
Fischleitarten sind Schmerle, Gründling, Döbel, Schneider und
Hasel. Auch Begleitarten wie Elritze, Stichling, Barbe, Aal und
Bachforelle wurden im Unterlauf der Queich nachgewiesen.
Die Zeiskamer Mühle wird schon lange nicht mehr zur
Stromerzeugung genutzt. Das für die Maßnahme benötigte Gelände
wurde vom Besitzer der Zeiskamer Mühle, Familie Küspert, zur
Verfügung gestellt.
Die Baumaßnahme verlief nach Zeitplan. Die Bauzeit
einschließlich Pflanzungen betrug ca. drei Monate. Die Kosten
belaufen sich auf rd. 200.000 Euro. „Zu 90 % werden die Kosten
durch Mittel der Aktion Blau des Landes Rheinland- Pfalz
gefördert“, sagte Willi Tatge, Vizepräsident der Struktur- und
Genehmigungsdirektion Süd.
Das neu strukturierte Verbindungsgewässer südlich der Zeiskamer
Mühle ergänzt eine bereits ausgeführte Maßnahme der Stadt
Germersheim am Queich-Trompetergraben- System. Auch an der
Fuchsmühle in Offenbach wurde im Jahre 2006 die Durchgängigkeit
bereits hergestellt.
Die nächste Wasserbaumaßnahme zur gewässerbiologischen
Längsdurchgängigkeit in Trägerschaft des Landkreises ist im Sommer
2012 der Bau eines Umgehungsgewässers an der Holzmühle in der
Gemarkung Westheim. Die geschätzte Bauzeit dauert ebenfalls etwa
drei Monate. Arbeiten zum Umbau der Wanderhindernisse am
Ottersheimer Teilungswehr und an der Ludwigsmühle sind für das
kommende 2013 vorgesehen.
Ab dem Ottersheimer Teilungswehr übernimmt der Spiegelbach 2/5
der Wassermenge der Queich und damit ebenfalls
wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Vernetzungsfunktion
zwischen der Queich- und der Rheinniederung. Auch hier wurden und
werden von der zuständigen Verbandsgemeinde Bellheim Maßnahmen zur
Längsdurchgängigkeit geplant und durchgeführt (Obermühle,
Knittelsheimer Mühle, Mittel- und Fortmühle).
Die Queichquelle entspringt ca. drei Kilometer südlich der
Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und
mündet bei Germersheim in den Rhein, die Queichstrecke im Landkreis
Germersheim beträgt etwa 15 km. KV Germersheim, Presse
24.04.2012
Gebäude- und Wohnungszählung: Erhebungsstellen starten die Begehung bei fehlenden Antworten
In den kommenden Wochen werden Erhebungsbeauftragte im Auftrag
der Kreis- und Stadtverwaltungen landesweit rund 78.000 Wohngebäude
in Augenschein nehmen. Mit dieser so genannten Ersatzvornahme im
Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung enden die Erhebungen des
Zensus 2011. „Die Begehungen sind erforderlich, weil wir für diese
Gebäude bisher keine Informationen vorliegen haben“, erklärt Alfred
Gadinger von der Kreisverwaltung Germersheim. Es handelt sich dabei
ganz überwiegend um Adressen, zu denen aus den zur Verfügung
stehenden Registern kein Eigentümer ermittelt werden konnten.
Auf den Landkreis Germersheim bezogen betrifft das insgesamt
1.926 Fälle: Das sind 5,7 % der zu erfassenden Wohngebäude, bei
denen entsprechende Ermittlungen anzustellen sind. Damit liegt der
Kreis weit unter dem Landesdurchschnitt.
In diesen Fällen werden Erhebungsbeauftragte vor Ort die
benötigten Gebäudemerkmale wie den Gebäudetyp, das ungefähre
Baujahr und die Anzahl der Wohnungen in Erfahrung bringen. Bei der
Gebäude- und Wohnungszählung handelt es sich um eine Vollerhebung.
„Mit der abschließenden Begehung stellen wir sicher, dass zu allen
Wohngebäuden im Kreis Informationen vorliegen“, so Gadinger.
KV Germersheim, Presse
24.04.2012
„Unser Dorf hat Zukunft“ 2012 - im Kreis Germersheim
Kommission in Vollmersweiler
Vollmserweiler und Büchelberg sind weiter
Der Sieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der
Hauptklasse steht fest: Mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem
Punkt (83 Punkte) konnte die Gemeinde Vollmersweiler den ersten
Platz in der Hauptklasse vor Wörth-Büchelberg belegen. „Es war ein
absolutes Kopf-an-Kopf-Rennen, wie es spannender nicht hätte sein
können. Glückwunsch an die teilnehmenden Gemeinden, die sich alle
sehr gut präsentiert haben“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel“.
Punktgleich auf Platz 3 landeten die Gemeinden Freckenfeld und
Weingarten, die ebenfalls eine tolle Präsentation ihrer Gemeinde
lieferten. Insgesamt nahmen vier Gemeinden teil.
In der Sonderklasse wird die Wertung in der kommenden Woche
stattfinden.
Zwei Tage lang nahm die sechsköpfige Kommission die
Wettbewerbsteilnehmer unter folgenden Kriterien unter die Lupe:
Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiative,
bürgerschaftliches Engagement/soziale und kulturelle Aktivitäten,
Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung
sowie das Dorf in der Landschaft. „Alle Bewerber bewegen sich auf
hohem Niveau mit überdurchschnittlichem Engagement. Das hat uns die
Entscheidung wirklich nicht einfach gemacht“, sagte Michael Gauly,
Kommissionsleiter und Fachbereichsleiter für Bauen und
Kreisentwicklung der Kreisverwaltung Germersheim.
In diesem Jahr traten Büchelberg, Freckenfeld, Vollmersweiler
und Weingarten gegeneinander an. „In allen Orten bemerkenswert ist,
dass die Bürger verstärkt in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse
einbezogen werden. Dies zeigt, dass das Bewusstsein für den eigenen
Ort im Landkreis sehr ausgeprägt ist“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Die beiden Erstplatzierten des Wettbewerbs, Vollmersweiler und
Büchelberg, nehmen nun am Gebietsentscheid Rheinhessen-Pfalz im
Juni teil. Die Bestplatzierten innerhalb dieses Wettbewerbs
wiederum qualifizieren sich für den Entscheid auf Landesebene.
KV Germersheim, Presse
20.04.2012
Karl-Heinz Vogel aus Freisbach erhielt Landesehrennadel
Für sein ehrenamtliches Engagement als landwirtschaftlicher
Beisitzer beim Amtsgericht Landau seit 1999 hat Karl-Heinz Vogel
die Landesehrennadel erhalten. Überreicht wurde sie ihm am Montag,
16. April 2012, von Ulrike Müller-Rospert, Präsidentin des
Landgerichts Landau.
Stellvertretend für den Kreis nahm der erste Beigeordnete, Benno
Heiter, an der Verleihung teil. Er gratulierte dem Geehrten auch im
Namen von Landrat Dr. Fritz Brechtel und sprach seine Annerkennung
aus.
20.04.2012
Neuer Bezirksschornsteinfeger für Zeiskam
Carsten Carius ist neuer Bezirksschornsteinfegermeister für den
Kehrbezirk „Südliche Weinstraße XIV“. Der Kehrbezirk beinhaltet aus
dem Landkreis Germersheim die Ortsgemeinde Zeiskam (außer die
Straßen Hauptstraße, In der Sauheide und Kramerstraße). Carsten
Carius war nach seiner Ausbildung zum Schornsteinfegergeselle als
Geselle im Kehrbezirk Germersheim und zuletzt als Meistergeselle im
Kehrbezirk Rülzheim tätig. Er übernimmt den Kehrbezirk von
Bezirksschornsteinfegermeister Peter Allspach.
Mitfahrgelegenheit auf dem "Römerschiff" für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen
"Leinen los" zu
einem Erlebnis der besonderen Art heißt es am Sonntag, 6. Mai 2012,
um 10 Uhr im Hafen Germersheim. Der Verein zur Förderung von
Umweltbildung und römischer Geschichte lädt Naturliebhaber und
Geschichtsinteressierte zu einer "öffentlichen" Fahrt mit der
"Lusoria Rhenana" ein. Eine Anmeldung dazu ist unbedingt
erforderlich.
Neben den individuell buchbaren Terminen für größere Gruppen,
soll es künftig an jedem 1. und 3. Sonntag von Mai bis Oktober auch
für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen die Gelegenheit
geben, auf dem „Römerschiff“ mitzufahren. Die "Gästecrew" wird bei
der etwa zweistündigen Fahrt durch Vereinsmitglieder in die
Rudertechnik eingewiesen und über römische Geschichte, den
Einsatzzweck des Schiffes, dessen Bau oder die ökologische
Bedeutung der Pfälzer Rheinauen informiert. Auf dem originalgetreu
rekonstruierten Nachbau eines Patrouillenschiffs der Spätantike
erfahren die Mitfahrer und -ruderer mehr über die römische
Geschichte unserer Heimat.
Spuren dieser spannenden Epoche sind im Kreis Germersheim
allgegenwärtig. Die Hortfunde von Neupotz oder Hagenbach,
erkennbare Abschnitte einer "Römerstraße" mit Leugenstein im
Bienwald oder die Herstellung und der Vertrieb von Tonwaren aus dem
heutigen Rheinzabern sind zum Teil von international
kulturhistorischer Bedeutung.
Um das ca. 5 t schwere und 18 m lange Eichenschiff sachgerecht
zu bewegen, wird eine Mindestteilnehmerzahl von 16 Ruderern ab 16
Jahren benötigt. Aus Sicherheitsgründen ist die maximale
Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt. Die Fahrt ist
grundsätzlich kostenlos, zur Deckung der entstehenden Kosten würde
sich der Verein über eine Spende nach der Fahrt jedoch freuen.
Treffpunkt am 06. Mai ist um 10 Uhr im Industriehafen, Zone 3,
Hafenfestplatz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Sie kann
beim Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim, Tel. 07274/53-300,
E-Mail: info@suedpfalz-tourismus.de,
erfolgen. KV Germersheim, Presse
16.04.2012
In den Osterferien weitergebildet
15
interessierte junge Menschen meldeten sich für die beliebte
politischen Bildungsfahrt des Kreisjugendamtes nach Berlin an um
nähere Einblicke in das Politikgeschehen der Hauptstadt zu
gewinnen. Die Veranstaltung der Kreisverwaltung Germersheim wird
auf Einladung von MdB Thomas Gebhart vom Besucherdienst des
Deutschen Bundestags gefördert.
Besonders interessant und aufschlussreich bewerteten die
Besucher/innen die individuelle Führung im Bundesrat. Im Rahmen
eines Rollenspiels simulierten die Teilnehmer/innen eine
Plenarsitzung des Bundesrates. Sie schlüpfen in die Rolle der
Politiker und beraten einen Gesetzesentwurf im so genannten „Ersten
Durchgang“. Worum es dabei konkret geht, bestimmen sie selbst.
Dabei steht nicht die umfassende Abarbeitung eines politischen
Themas im Vordergrund, vielmehr soll die eigene Position im
Wettstreit der Meinungen überzeugend vertreten werden.
Das Bildungsprogramm war sehr vielschichtig und eindrücklich.
Die Stühle der Kanzlerin und Bundesminister zu sehen, wo jeden
Mittwoch das Bundeskabinett tagt, bietet sich nur wenigen
Berlin-Besuchergruppen. Die Führungen in den Gedenkstätten
„Bernauer Straße“, Hohenschönhausen und „Tränenpalast“ bewegten die
jungen Schüler/innen sehr: „Die Geschichten an diesen historischen
Orten zu erfahren ist viel einprägsamer als im Schulunterricht“,
kommentierte eine Teilnehmerin das Gesehene.
„Dies ist natürlich auch so gewünscht und ist mit ein Ziel
dieses seit 2004 bestehenden Bildungsangebotes“, so Landrat Dr.
Fritz Brechtel. Die notwendigen Schritte für die Neuauflage der
bildungspolitischen Fahrt 2013 sind bereits in die Wege geleitet.
KV Germersheim, Presse
13.04.2012
Nationaler Tag der älteren Generation
Mobile Beraterinnen und Berater für neue Wohnformen
gesucht
Das rheinland-pfälzische Sozialministerium wird das Projekt
„Mobile Beratung für neue Wohnformen in Rheinland-Pfalz“ fortführen
und erneut die Ausbildung von mobi-len Beratungsteams für neue
Wohnformen fördern. Das gab Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich
des Nationalen Tags der älteren Generationen am 4. April bekannt.
Für die mobilen Beratungsteams werden aktuell interessierte
Menschen gesucht, die Spaß an einer ehrenamtlichen
Beratungstätigkeit für neue Wohnformen mitbringen und sich als
Beraterin oder Berater ausbilden lassen möchten.
„Bis ins hohe Alter hinein ein selbstbestimmtes Leben zu führen,
ist die Idealvorstel-lung von uns allen. Deshalb ist es wichtig,
sich möglichst frühzeitig mit der persönli-chen Versorgungs- und
Wohnsituation auseinanderzusetzen“, sagte Dreyer. „Da die
Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter jedoch umso
besser sind, je früher man sich mit dieser Frage beschäftigt, sind
mobile Beraterinnen und Berater vor Ort eine große Hilfe.“
Die Ehrenamtlichen werden gezielt auf ihre spätere
Beratungstätigkeit vorbereitet und erhalten in einer mehrtägigen
Schulung vom 22. bis 23. Mai 2012 und vom 21. bis 22. August 2012
einen umfassenden Überblick über die neuen Wohnformen für Jung und
Alt: Von der modernen Pflegeeinrichtung bis hin zu
gemeinschaftlichen Wohnformen und von ambulanter Pflege bis hin zu
Unterstützungsmöglichkeiten in Form von nach-barschaftlichen
Netzwerken. Nach Abschluss der Basisschulung werden die
Berate-rinnen und Berater in regelmäßigen Netzwerktreffen und
Qualifizierungsseminaren kontinuierlich weitergebildet. Koordiniert
werden die Teams über regionale Anlaufstel-len, die es derzeit in
Rheinland-Pfalz in Bad Ems, Landau und Trier gibt. Weitere
Anlaufstellen sind in Planung. Die Landesarbeitsgemeinschaft
Gemeinschaftliches Wohnen Rheinland-Pfalz setzt das Projekt „Mobile
Beratung für neue Wohnformen in Rheinland-Pfalz“ seit 2011 um und
knüpft an das vorherige und erfolgreiche Modellprojekt
Kompetenznetzwerk Wohnen an, in dem sich ein erstes Mal Freiwillige
zu ehrenamtlichen mobilen Wohn-beratern für Rheinland-Pfalz
qualifiziert haben.
Informationen zur Schulung erhalten Interessierte über die
Projektkoordination bei der Landesarbeitsgemeinschaft
Gemeinschaftliches Wohnen in Rheinland-Pfalz, per E-Mail an
mobile-beratung@lag-gewo-rlp.de oder
Tel: 06323/988 738. Interessierte können sich auch direkt an die
nächstgelegene Anlaufstelle wenden: Beratungsstelle
Gemeinschaftliches Wohnen in Landau 06341/98 58 12; das
Seniorenbüro „Die Brücke“ in Bad Ems 02603/972336 oder das
Seniorenbüro Trier unter 0651/7 55 66. MINISTERIUM FÜR
SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ,
Presse
12.04.2012
Günter Kaiser, Dr. Helmut Hermann und Karl Münzing erhalten Landesehrennadel
Für ihr
ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik und dem Vereins-
und Kulturleben haben Günter Kaiser, Dr. Helmut Hermann und Karl
Münzing aus Hagenbach die Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der
Stadtratssitzung am 29. März überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel
die Auszeichnungen.
Günter Kaiser engagiert sich seit 1995 in der Kommunalpolitik.
Bis heute ist er Mitglied im Ortsgemeinderat bzw. Stadtrat und seit
1999 auch im Bauausschuss. In den Jahren 1999 bis 2004 war er
außerdem im Verbandsgemeinderat sowie im Werks- und Bauausschuss.
Im Angelsportverein Hagenbach fungierte Günter Kaiser von 1988 bis
1992 als 2. Vorsitzender, seit 1992 als 1. Vorsitzender.
Dr. Helmut Hermann war von 1994 bis 2011 Mitglied im
Ortsgemeinde- bzw. Stadtrat, bis 2004 im Bau-, Rechnungsprüfungs-
sowie Haupt- und Finanzausschuss. Darüber hinaus ist er
Gründungsmitglied der Freien Wähler in Hagenbach im Jahr 1994 und
übernahm bis 2011 die Aufgabe des Fraktionssprechers.
Karl Münzing ist seit 1994 bis heute Mitglied im Ortsgemeinde-
bzw. Stadtrat und als 1. Beigeordneter und Fraktionssprecher
der CDU tätig. Zudem hat er den 2. Vorsitz der CDU Hagenbach inne
und ist Mitglied im Verbandsgemeinderat.
In der Kirchengemeinde St. Michael Hagenbach engagierte sich
Münzing zunächst 20 Jahre lang im Pfarrgemeinderat, anschließend
weitere 20 Jahre im Verwaltungsrat.
Auch steckte er viel Zeit und Engagement in den Gesangverein
Liederkranz. Unter anderem war er von 1977 bis 1996 2.
Vorsitzender, seit 2002 Mitglied des Vorstandteams.
Landrat Dr. Brechtel dankte Günter Kaiser, Dr. Helmut Hermann
und Karl Münzing für ihr ehrenamtliches Engagement und sprach ihnen
seine Anerkennung aus.
04.04.2012
„Wir freuen uns auf die neue Halle“
„Ich wünsche dem
Projekt weiterhin einen guten Verlauf und danke allen Beteiligen
für ihren Einsatz, um den Bau dieser Sporthalle voranzubringen. Wir
freuen uns auf die neue Halle“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in
seiner Begrüßungsrede beim Richtfest der neuen Sporthalle des
Goethe-Gymnasiums-Germersheim.
Die Vorgeschichte des Neubaus ist lange. Bereits 2009 wurde ein
Antrag bei der ADD eingereicht. Dabei gab es Differenzen bezüglich
der Größe und Ausstattung der Halle.
Der Kreistag wünschte aus Sicherheitsgründen und auch um
Sportvereinen die Nutzung besser zu ermöglichen eine größere Halle
mit Tribüne. Die Aufsichtsbehörde wollte zunächst nur die
Minimalgröße ohne Tribüne genehmigen. Nach vielen Gesprächen wurde
ein Kompromiss gefunden: eine größere Halle mit den Innenmaßen 23 x
45 Meter.
Dies zog eine Überarbeitung der Planung nach sich, so dass im
Januar 2011 das Genehmigungsverfahren endlich abgeschlossen
wurde.
Von da an ging es Schlag auf Schlag und der Zeitplan wurde und
wird bis heute eingehalten.
Jetzt ist das Dach fertig gestellt, das gerade mit Photovoltaik
ausgestattet wird. Parallel laufen Restarbeiten bei der
Innenverkleidung und Vorarbeiten für Fenster sowie die vorgehängte
Fassade und dann werden die Elektroarbeiten beginnen.
In den Sommerferien soll die alte Halle abgerissen und mit dem
Umbau der Umkleiden begonnen werden. Die Sporthalle selbst soll ab
Beginn des neuen Schuljahres genutzt werden können.
Schulleiter Dr. Wolfgang Meißner freut sich, dass dem
Sportunterricht bald eine neue Halle zur Verfügung steht: „Was
lange währt wird endlich gut.“ KV Germersheim, Presse
30.03.2012
Bei Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ erfolgreich
Am vergangenen Wochenende fand in Mainz der Landeswettbewerb
„Jugend musiziert" statt. 16 junge Musikerinnen und Musiker als
Vertreter des Landkreises Germersheim haben dort Preise
errungen.
Erste Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb errangen
Julia Skuballa (Wörth), Gitarre, Lennart Fritz (Kandel), Musical,
Linda Fischer (Germersheim), Musical sowie Olivia Al-Slaiman
(Germersheim) und Armin Schneider (Altlußheim), Klavier 4-händig.
Zweite Preise gewannen Miriam Knoll (Büchelberg), Querflöte solo,
Kai Hendrik Müller (Leimersheim), Saxophon solo, Sarah Klamm
(Kandel), Gitarre, in der Sparte Duo Klavier / Streichinstrument)
Hans Schröck (Lingenfeld) und Steven Buling (Speyer), Sofia Kontaxi
(Hagenbach) und Tabea Köhler (Wörth), Linda Fischer (Germersheim)
und Tayja Gonser (Germersheim) sowie in der Sparte Duo Kunstlied
Julia Keck (Germersheim) und Katharina Freund (Mannheim).
Landrat Dr. Fritz Brechtel gratuliert den jungen Talenten zu
ihren Erfolgen und wünscht den Vertretern aus dem Landkreis viel
Erfolg beim Bundeswettbewerb, der an Pfingsten in Stuttgart
stattfindet. KV Germersheim, Presse
30.03.2012
Schon 50.000 Dachflächen untersucht
Solarpotentialanalyse Landkreis Germersheim erfährt großes
Interesse
Die Zahl der neu in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen im
Landkreis Germersheim ist im vergangenen Jahr erheblich gestiegen.
Ein wesentlicher Anteil an dieser Entwicklung im Landkreis kann auf
die durch Initiative von Landrat Dr. Brechtel ins Leben gerufene
Solarpotentialanalyse zurückgeführt werden. In Partnerschaft mit
der Sparkasse Germersheim-Kandel wurden dabei 50.000 Dachflächen
untersucht.
Das Kooperationsprojekt war das erste seiner Art in der Südpfalz
und kann nach acht Monaten in einer ersten Bilanzierung als
Erfolgsmodell bezeichnet werden. Seit dem 11.07.2011 können
Eigentümer von Immobilien ihre eigene Dachfläche auf die Eignung
für eine Stromerzeugung aus Sonnenenergie untersuchen lassen.
Bereits zur öffentlichen Erstpräsentation des Solarkatasters, bei
zwei Veranstaltungen in Germersheim und Kandel mit jeweils gut 200
Teilnehmern, bestand großes Interesse bei den Bürgern des
Landkreises.
Zwischenzeitlich wurden durch die mit der Erstellung
beauftragten Firma Smart-Geomatics für insgesamt 1034 Gebäude
detaillierte Ertragsberechnungen gemacht.
Dank der Datenschutzbestimmungen handelt es sich bei diesen
Abfragen ausschließlich um konkretes Interesse der
Gebäudeeigentümer. Immerhin musste für jede einzelne Abfrage der
Nachweis der Eigentümerschaft erbracht und das schriftliche
Einverständnis zur Durchführung einer Ertragsberechnung gegeben
werden.
Wie viele Solaranlagen tatsächlich dank des Dachflächenkatasters
umgesetzt wurden, ist schwer zu sagen. Sicher ist, dass allein das
im Zuge des Projektes aufgelegte Sonderfinanzierungsprogramm der
Sparkasse über 100 Mal in Folge der Eignungsabfrage in Anspruch
genommen wurde. Hierin noch nicht einbezogen sind die
Photovoltaik-Anlagen, die nach der Abfrage über KfW-Darlehen oder
auf der Basis von Eigenkapital realisiert wurden.
Ein zentraler Punkt der Klimaschutzstrategie des Landkreises
umfasst die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am
Gesamtenergieverbrauch. Dieses Ziel steht untrennbar in Verbindung
mit der Bewahrung der entstehenden Wertschöpfung in der Region.
„Die durch das Solarkataster ausgelösten Investitionen sind nicht
nur ein Gewinn für das Klima und den Betreiber der Anlagen. Darüber
hinaus profitieren auch die Kommunen, die lokalen Banken und die
Handwerksbetriebe in der Region“, erläutert Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Entscheidend für die Betreiber dieser Anlagen: Die bisher über
das Solarkataster realisierten Anlagen wurden alle vor
Inkrafttreten der aktuell diskutierten Änderungen der
Einspeisevergütung in Betrieb genommen. Damit gelten für diese
Anlagen noch die alten Konditionen und Einspeisegarantien.
Wie lange diese Konditionen noch für neu in Betrieb genommene
Anlagen in Anspruch genommen werden können, ist angesichts der
derzeitigen Diskussion der Bundesregierung noch nicht abschließend
geklärt. Doch auch nach Umsetzung der geplanten Neuregelungen ist
die Nutzung der eigenen Dachfläche zur Stromerzeugung attraktiv.
Bei der Kalkulation neuer Anlagen sollte vor allem der
Eigenverbrauch berücksichtigt werden.
Hier kann mit der Erstellung einer Potentialberechnung für die
eigene Dachfläche weiterhin eine sichere Planungsgrundlage
geschaffen werden. Darauf aufbauend ist selbstverständlich auch die
Erstellung einer Vergleichsrechnung zwischen den bisherigen
Einspeisekonditionen und den Auswirkungen der geplanten Änderungen
möglich. Daher wird der unverbindliche Abruf der
Solarpotentialanalyse für das eigene Dach und das
Sonderkreditprogramm Photovoltaikdarlehen auch weiterhin bei der
Sparkasse Germersheim-Kandel angeboten.
In Kürze wird das Solarkataster aber auch öffentlich über die
Internetseite des Landkreises Germersheim verfügbar sein. Um den
Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden, erfolgt hier
allerdings keine detaillierte Darstellung der Ertragsmöglichkeiten
der einzelnen Dachflächen, sondern eine Einstufung in
Eignungskategorien, die eine grundlegende Einschätzung der Eignung
der eigenen Dachfläche ermöglichen. Der Abruf der genauen Parameter
und der Ertragsberechnungen von Dachflächen wird selbstverständlich
auch weiterhin nur an den jeweiligen Eigentümer einer Immobilie
übermittelt.
Wer die allgemeine Eignung der eigenen Dachfläche nicht in die
Internetdarstellung aufnehmen oder nachträglich ausblenden lassen
möchte, kann dies bei der Kreisverwaltung veranlassen.
Weitere Informationen zur Solarpotentialanalyse und zur
Herausnahme einzelner Dachflächen aus der Internetdarstellung sind
erhältlich bei Stefan Hesse, E-Mail: s.hesse@kreis-germersheim.de,
Tel. 07274 / 53-493. KV Germersheim, Presse
30.03.2012
Schülerbeförderung im Schuljahr 2012/2013 im Landkreis Germersheim
Für viele Schülerinnen und Schüler fällt ab dem Schuljahr
2012/13 der Eigenanteil an den Kosten der Schülerbeförderung weg.
Diese Änderung des Schulgesetzes Rheinland-Pfalz gilt für alle
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I (Klassenstufe 5 bis
10) der weiterführenden Schulen sowie der Berufsfachschule I + II
und des Berufsvorbereitungsjahres soweit die entsprechenden
Voraussetzungen vorliegen.
Das bedeutet, dass der Eigenanteil für die Beförderung zu den
weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim übernommen wird,
wenn u. a. die Schülerinnen und Schüler Ihren Wohnsitz in
Rheinland-Pfalz haben und der Schulweg ohne Benutzung eines
Verkehrsmittels nicht zumutbar ist.
Der Schulweg ist ohne Benutzung eines Verkehrsmittels nicht
zumutbar, wenn er besonders gefährlich bzw. der kürzeste und nicht
besonders gefährliche Fußweg zwischen Wohnung und weiterführenden
Schule länger als vier Kilometer ist.
Weitere ausführliche Informationen zur Schülerbeförderung im
Landkreis liegen in den jeweiligen Schulen aus oder sind bei der
Kreisverwaltung Germersheim (Rebecca Kühlmann, Tel. 07274/53-418,
Arthur Jung 07274/53-335) erhältlich bzw. unter www.kreis-germersheim.de
„Schülerförderung ONLINE“ veröffentlicht. KV Germersheim,
Presse
29.03.2012
Leckeres aus der Region
Helmut Seither, Stabstellenleiterin Wirtschaft und Tourismus Maria Farrenkopf, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Wolfgang Gehrlein, Otmar Schwab, Steffen Nuss, Stefan Abele, Markus Scherer und Peter Hemmler mit einer Auswahl an regionalen Produkten
Vertreter der Bäcker- und Fleischerinnung sowie der Wirte kamen
zum traditionellen Frühlingsbesuch in die Kreisverwaltung. Bei
diesem Besuch wurde natürlich auch der Tourismus sowie die
Vermarktung regionaler Produkte im Landkreis angesprochen.
„Unsere Bäcker und Metzger stellen eine große Auswahl
hervorragender Produkte her und unsere Wirte bieten ihren Gästen
vielfältige Genüsse“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, der sich bei
diesem Besuch selbst davon überzeugen konnte.
Eine riesige von den Bäckern mitgebrachte Neujahrsbrezel wurde
direkt zum Kindergarten Regenbogen in Germersheim gebracht. Die
Kindergartenkinder dort freuten sich sehr über die schmackhafte
Überraschung. KV Germersheim, Presse
27.03.2012
Große Resonanz auf Reisemesse in Freiburg
Der
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. (SÜD) präsentierte
sich zum zweiten Mal auf der Reisemesse in Freiburg und machte den
Besuchern „Lust auf die Südpfalz“. Gemeinsam mit der Südwestpfalz
wurden zahlreiche Angebote und Informationen zur naturnahen
Erholung wie Wandern, Radwandern und Freizeittipps für Tages- und
Wochenendausflügler sowie Einkehrtipps präsentiert. Stark
nachgefragt wurden insbesondere die neu erschienene Radkarte
Südpfalz sowie der aktuelle Wanderführer Südpfalz. Viele Besucher
nutzten die Gelegenheit, um sich umfassend über die vielfältigen
Angebote in der Südpfalz zu informieren. Von großem Interesse der
überwiegend älteren Besucher waren auch die Gruppenangebote wie die
Fahrten mit dem Römerschiff oder Nachenfahrten. „Insbesondere die
Kombination von ebenen Radwegen, aktiv sein und Genussangeboten
finden die Gäste attraktiv“, so die SÜD- Geschäftsführerin Silke
Wiedrig. Dass die Südpfalz sowohl mit dem eigenen Pkw als auch mit
öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist, macht diese Region
auch für einen Kurzurlaub interessant. Gerne mitgenommen von den
Messebesuchern wurden auch die Reisemobil- und
Campingplatzverzeichnisse der Pfalz. KV Germersheim,
Presse
27.03.2012
Eine rundum gelungene Fortbildungsveranstaltung
Im Rahmen einer Kooperation mit dem Geodätischen Institut
Karlsruhe (GIK) hat das Kreismedienzentrum Germersheim den Workshop
„GPS – Schulische Anwendung in Praxis und Theorie“ durchgeführt.
Dabei wurden interessierte Lehrer aus der näheren und weiteren
Umgebung an die Nutzung des GPS herangeführt.
In erster Linie wurde
vermittelt, wie die Geräte sinnvoll in den Unterricht einbezogen
werden können. Die Praxis stand also dabei ganz im Vordergrund. Mit
viel Spaß navigierten sich die Kursteilnehmer in Kleingruppen von
Position zu Position durch Germersheim. Die Stationen waren vorher
von den Referenten Dr. Michael Mayer, Andreas Knöpfler und Thomas
Fuhrmann in Form einer modernen Schnitzeljagd festgelegt worden. An
manchen Stationen musste eine Aufgabe gelöst werden, die zur
nächsten führte, an anderen wiederum war ein „Schatz“ versteckt,
den es zu finden galt. Dass auf diese Weise die GPS-Geräte, die in
zwei Fünfer-Koffern im Kreismedienzentrum Germersheim ausgeliehen
werden können, sehr gut im Fachunterricht, bei Wandertagen, bei
Projekttagen und bei Klassenfahrten eingesetzt werden können, war
den Teilnehmern schnell klar. Jedoch auch die Vermittlung
fundierter Grundkenntnisse über die Funktionsweise von GPS wie z.B.
das Prinzip der Positionsbestimmung oder limitierende
Einflussfaktoren kamen nicht zu kurz. Am Ende der Veranstaltung
blieb noch genügend Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch, so
dass einige gute Ideen für den eigenen Unterricht generiert werden
konnten. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.
Betty Burk, Leiterin des Kreismedienzentrums und deren
Stellvertreter Stefan Ungemach wollen durch diese Fortbildung den
Weg ebnen für einen verstärkten Einsatz der GPS-Geräte im
Unterricht. Das Team des GIK hofft, über die teilnehmenden
Lehrkräfte bei Abiturienten Interesse für den Studiengang Geodäsie
und Geoinformatik zu wecken. Nähere Infos zu diesem Studiengang
finden sich auf http://www.gik.uni-karlsruhe.de
KV Germersheim, Presse
23.03.2012
18 Teilnehmer absolvieren Aufbaukurs für „Ehrenamtliche Betreuer“
Die ersten
Absolventen des Aufbaukurses für „Ehrenamtliche Betreuer“ haben
jetzt die Teilnahmezertifikate erhalten. Norbert Pirron von der
Kreisverwaltung Germersheim überbrachte außerdem im Namen von
Landrat Dr. Fritz Brechtel Glückwünsche.
Die Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Germersheim und die
drei Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim, Arbeiterwohlfahrt,
Lebenshilfe und Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer,
führten erstmals einen Aufbaukurs für „Ehrenamtliche Betreuer“,
durch. An vier Abende befassten sich die Teilnehmer mit
Vorsorgemöglichkeiten, Richterliche Aufgaben im
Betreuungsverfahren, SGB XII und Pflegeversicherung und ambulante
Pflege.
Landrat Brechtel hofft, dass alle Teilnehmer lange Freude an dem
Ehrenamt „gesetzlicher Betreuer“ haben. Im Landkreis haben etwa
1.900 Personen einen gesetzlichen Betreuer, ca. zwei Drittel dieser
Betreuer sind ehrenamtlich tätig.
Der nächste Grundkurs findet im Herbst in Kandel statt. Nähere
Informationen dazu gibt es bei Norbert Pirron unter Tel.:
07274/53-264.KV Germersheim, Presse
23.03.2012
Vereinbarung zur integrativen Realschule plus in Germersheim unterzeichnet
Bei der Unterzeichnung: Bürgermeister Marcus Schaile (links) und Landrat Dr. Fritz Brechtel, dahinter der Leiter des Fachbereichs Schulen und Bildung Rainer Schaust.
Zum Schuljahresbeginn 2011/2012 ist die bisherige
Geschwister-Scholl-Hauptschule Germersheim in eine integrative
Realschule plus überführt worden. Die Schulträgerschaft ging damit
von der Stadt Germersheim auf den Landkreis über. Unter die
entsprechende Vereinbarung setzten nun am 21. März 2012 Landrat Dr.
Fritz Brechtel und Bürgermeister Marcus Schaile ihre
Unterschriften. Landrat Brechtel: „Damit sind alle Rechte und
Pflichten geregelt. Die Unterzeichung der Vereinbarung ist ein
Schritt in der Weiterentwicklung der Schullandschaft im ganzen
Landkreis.“ Bürgermeister Schaile sagte, dass die
Übergabe der neuen Realschule plus an den Kreis der konsequenten
Weiterführung der Schulentwicklung des Kreises Rechnung trägt und
man nur begrüßen könne, dass alle weiterführenden Schulen unter
einem Dach sind.
Der Kreisausschuss hatte in seiner Sitzung vom 5. Dezember 2011
der Unterzeichung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen
dem Kreis und der Stadt einstimmig zugestimmt. KV Germersheim,
Presse
23.03.2012
Aktion „Saubere Landschaft“ war ein Erfolg
Diese Gruppe Freiwilliger sammelte in Weingarten.
Zahlreiche Freiwillige engagieren sich
Am Samstag, 10. März, fiel der Startschuss für die diesjährige
„Aktion Saubere Landschaft“ im Landkreis Germersheim. Zahlreiche
Bürger machten sich auf den Weg um in der Feldflur und an den
Ortsrändern achtlos weggeworfene Abfälle einzusammeln.
Im ganzen Landkreis waren kleine Trupps von Freiwilligen
unterwegs, die sich nicht zu schade dafür waren, die unbedacht und
teilweise mutwillig weggeworfenen Abfälle ihrer Mitbürger
aufzusammeln.
Die Kreisverwaltung hatte in Zusammenarbeit mit den Stadt- und
Gemeindeverwaltungen auch dieses Jahr zu dieser Aktion aufgerufen.
Diesem Aufruf waren über 2000 Bürger gefolgt, darunter wieder
zahlreiche Schulklassen.
Das Ergebnis der durchgeführten Säuberungsaktion macht deutlich,
dass Unmengen von Abfällen offensichtlich vollkommen bedenkenlos in
der Natur entsorgt werden. Die diesjährige Gesamtmenge von rund 30
Tonnen Abfall ist etwas geringer als die des Vorjahres. Die
freiwilligen Helfer fanden unter anderem rund 180 Pkw-Reifen und 3
Lkw-Reifen. Neben 200 Litern Dispersionsfarbe wurden auch Altöl,
Farben, Lösungsmittel sowie Feuerlöscher und Autobatterien
gefunden. Außerdem wurden sechs Fernseher, sieben Monitore sowie
vier Kühlschränke aus Wald und Flur geholt, obwohl diese
Gegenstände kostenlos und teilweise sogar im 14-tägigen Rhythmus
durch die Abfallwirtschaft entsorgt werden.
Von Seiten der Kreisverwaltung Germersheim wird betont, wie froh
man über das Engagement der Bürger für ihren Landkreis ist und
würdigt dies auch nachdrücklich. Der Erste Kreisbeigeordneter Benno
Heiter zeigt aber auch ein gewisses Unverständnis dafür, dass es
überhaupt zu solchen Müllablagerungen in der Natur kommt. Gerade
deshalb ist es Landrat Dr. Fritz Brechtel und auch dem Ersten
Kreisbeigeordneten Benno Heiter ein großes Bedürfnis, all den
freiwilligen Helferinnen und Helfern Dank zu sagen. Denn ihr großes
Engagement für den Erhalt einer intakten Umwelt sei unverzichtbar
für die Gesellschaft. KV Germersheim, Presse
20.03.2012
Neun Gemeinden bei „Unser Dorf hat Zukunft“
Am diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
nehmen neun Gemeinden im Landkreis Germersheim teil.
Weingarten, Büchelberg, Vollmersweiler und Freckenfeld werden
beim diesjährigen Wettbewerb in der Hauptklasse an den Start gehen.
Hier nehmen Gemeinden teil, die sich zum ersten Mal am Wettbewerb
beteiligen bzw. sich in früheren Wettbewerben nicht für den
Gebietsentscheid qualifizieren konnten.
In der Sonderklasse konkurrieren Gemeinden, die in der
Vergangenheit bereits im Gebiets- oder Landesentscheid waren.
Dieses Jahr sind das Steinweiler, Minfeld, Winden, Neupotz und
Zeiskam.
An insgesamt vier Tagen im April werden die Gemeinden von der
Kreiskommission unter die Lupe genommen. Hierbei wird ein
besonderes Augenmerk auf Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche
Initiativen, bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle
Aktivitäten, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und
-entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft gelegt. Die
Siegergemeinden der einzelnen Klassen werden dann am
Gebietsentscheid teilnehmen und können sich dort für den
Landesentscheid qualifizieren. KV Germersheim, Presse
19.03.2012
Realschul-Sporthalle Germersheim: Sanierungsarbeiten und Planungen machen Lust auf Sportunterricht in neuer Qualität
„Es war
ein gutes und sehr konstruktives Gespräch“, hat Landrat Dr. Fitz
Brechtel das Treffen mit der Schulleitung, dem Schulelternbeirat,
Schülern und Lehrern zum Stand Sanierung der
Richard-von-Weizsäcker-Realschule, Realschule plus, in Germersheim
zusammengefasst.
Die Vorstellung des Entwurfs durch das Architektenbüro
Haack-Lauerbach und die Besichtigung der Baustelle stießen auf
großes Interesse. Zwei große Lichtbänder in den beiden Längsseiten
durchfluten künftig den Sportbereich, freundliche Farben und
attraktive Materialien, neue Sportgeräte, eine gute
Sanitärausstattung und eine komplett neue Haustechnik „machen jetzt
richtig Lust auf die neue Halle“, schloss sich Schulleiterin
Claudia Krost nach dem Vor-Ort-Gespräch dem Urteil eines
Sportlehrers an.
Schüler und Lehrer brachten zusätzlich Anregungen ein, die von
der Verwaltung nun geprüft werden. „Dabei spielt zum Beispiel eine
Rolle, ob bei Änderungen der Innenausstattung die Lehrpläne noch
eingehalten werden können“, erklärt der zuständige Beigeordnete
Günter Dreyer, „Das Interesse an den Sanierungsmaßnahmen zeigt uns
aber, dass alle an einem Strang ziehen, um zielgerichtet das beste
Ergebnis zu erreichen.“ Landrat Brechtel ergänzte, dass nun
regelmäßig in diesem Kreis Treffen stattfinden, um über den
Sachstand und offene Fragen zu sprechen.
Die Halle befindet sich derzeit im Rohbauzustand, d. h. es steht
eigentlich nur noch die Hülle. Die vorgezogenen Sicherungsmaßnahmen
wie der Abbruch der Decke und des Sportbodens wurde bereits 2011
abgeschlossen, die Schadstoffsanierung erfolgte im Dezember und
Januar. „Wir liegen voll im Zeitplan“, erläuterte der Kreischef,
„Derzeit werden die Umkleideräume und der Sanitärbereich entkernt.
Damit der Unterricht nicht gestört wird, erfolgen die lärmreichen
Abbrucharbeiten in den Sommerferien.“ Bis zum Winter wird die Halle
wieder wetterfest, das neue Dach fertig sein. Dann folgen die
Arbeiten im Inneren und die Maßnahmen für Elektroinstallationen,
Sanitär und Heizung.
Insgesamt belaufen sich die planmäßigen Kosten für die Sanierung
der Halle auf ca. 3,9 Mio. Euro. Im Winter 2013 werden die
Bauarbeiten beendet und die Sporthalle für den Schul- und
Vereinssport wieder nutzbar sein. KV Germersheim,
Presse
16.03.2012
Bienwaldprojekt zu Gast im Umweltministerium in Mainz
Umweltministerin Höfken eröffnet Wanderausstellung
Die
Wanderausstellung über das Naturschutzgroßprojekt Bienwald macht
zurzeit im Umweltministerium in Mainz Station. Bei einer Feier vor
rund 50 Gästen aus Politik, Verwaltung und Akteuren aus der Region
am 12. März hob Umweltministerin Ulrike Höfken in ihrer
Eröffnungsrede die Einzigartigkeit dieser Landschaft und die
besondere Bedeutung des Projektes für den Erhalt der Artenvielfalt
hervor. Gleichzeitig zeige das Projekt in vorbildlicher Weise, wie
die Interessen von Land- und Forstwirtschaft sowie Erholungsnutzung
mit Arten- und Biotopschutz in Einklang gebracht werden können, was
eine Vielzahl der bislang umgesetzten Maßnahmen belege.
Die Ministerin freute sich deshalb, dass es mit der
Wanderausstellung gelungen sei, das Projekt über die Region hinaus
bekannt zu machen und über diesen einmaligen Naturraum zu
informieren. Sie dankte den Landkreisen Germersheim und Südliche
Weinstraße für ihr Engagement als Projektträger und Übernahme der
Eigenleistung in Höhe von zehn Prozent der insgesamt rund elf
Millionen Euro, die in die Umsetzung der Maßnahmen bis Ende 2018
investiert werden. Das Umweltministerium fördert das Projekt mit 20
Prozent und der Bund über das Förderprogramm chance.natur mit 70
Prozent.
Die Ausstellung ist noch bis 2. April im Umweltministerium,
Kaiser-Friedrich-Str. 1, 55116 Mainz, werktags in der Zeit von 7
bis 20 Uhr zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln einen
umfassenden Eindruck über den Bienwald und das bislang größte
Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Acht übersichtlich
gestaltete Banner informieren zu Themen wie Artenvielfalt,
Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und Offenland.
Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu
präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per
Mail: w.busch@kreis-germersheim.de.
16.03.2012
Besserer Service in neuen Räumen
Landrat Dr. Fritz Brechtel und der Eigentümer des Gebäudes 17er-Streße 1, Bülent Yarar, in der neuen Zulassungsstelle in Germesheim. Im Hintergrund: Johannes Klawe, Leiter des Fachbereichs 13, Liegenschaft, Beschaffung", und Christian Jag von der Kreisverwaltung Germersheim.
Teile der Kreisverwaltung sind umgezogen – Weitere
folgen
Die neue Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle sowie weitere
Behörden haben ihre Arbeit in der 17er-Straße 1 in Germersheim
aufgenommen. Ende letzte Woche waren die Fachbereiche 41 „Ordnung
und Kommunalaufsicht“, 42 „Straßenverkehr, Kfz-Zulassung“ und die
Betreuungsbehörde in die Räume des ehemaligen Caritas-Altenheims
gezogen. Der neue Außenstelle der Kreisverwaltung Germersheim
befindet sich unweit der bisherigen Adresse im
Sparkassengebäude.
„In heller und freundlicher Umgebung können sich hier die
Mitarbeiter den Wünschen der Kunden widmen“, sagte Landrat Dr.
Fritz Brechtel bei einem ersten Besuch nach dem Umzug, „Der Service
ist deutlich besser, die Technik ist auf dem neusten Stand.“ Die
Räume sind alle barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet.
Im Ausländerbereich und in der Zulassungs- und Führerscheinstelle
gibt es neue Aufrufanlagen. Direkt vor dem Eingang gibt es
ausgewiesene Besucherparkplätze.
Insgesamt haben künftig rund 120 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Kreisverwaltung ihren Arbeitsplatz in der
17er-Straße in der Germersheimer Innenstadt. Die neuen Büros
verteilen sich auf das Erdgeschoss und die Stockwerke drei bis
sechs. Der enorme Sanierungsbedarf am alten Standort hatte einen
Umzug notwendig gemacht. „Dass wir in der direkten Nachbarschaft
geeignete Räume gefunden haben, ist ein glücklicher Zufall. Für
unsere Kunden ist der Weg damit nicht weit, selbst wenn Sie noch an
die alte Adresse kommen“, so Landrat Brechtel.
Im selben Haus befindet sich in der ersten und zweiten Etage die
Beratungsstelle der Caritas.
In den folgenden Wochen ziehen noch weitere Fachbereiche der
Kreisverwaltung Germersheim in die 17er-Straße 1: Ende April zieht
das gesamte Jugendamt um und Anfang Mai wechselt der Fachbereich 33
„Abfallrecht und Abfallwirtschaft“ in seine neuen Räume. Die
betroffenen Bereiche sind während des Umzugs geschlossen. Über die
genauen Umzugs- und Schließzeiten wird noch detailliert informiert.
Die Kreisverwaltung bittet, die dann entstehenden
Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Das Jugendamt ist während der
Umzugszeit telefonisch erreichbar unter Tel. 07274/53-368. KV
Germersheim, Presse
14.03.2012
Ab August 2013 auch Anspruch für alle Einjährigen
Kreisverwaltung informiert zur Kindertagesbetreuung
Bei einem Gespräch des Landrates mit den Leiterinnen und Leitern
von Kindertagesstätten aus dem Landkreis wurde deutlich, dass es
bei den Eltern im Landkreis Unsicherheiten wegen der
Rechtsansprüche auf Kindertagesbetreuung gibt.
Hierzu gibt das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim
nachfolgende Informationen:
Jedes Kind, welches das erste Lebensjahr vollendet hat, hat
ab 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf
Betreuung. Dieser Rechtsanspruch richtet sich nicht
generell auf einen Platz in einer Kindertagesstätte, sondern kann
auch durch einen Platz in der Kindertagespflege gedeckt werden.
Ein Kind, welches das zweite Lebensjahr vollendet hat, hat
seit dem 01.08.2010 bis zum Schuleintritt einen
Rechtsanspruch auf Erziehung, Bildung und Betreuung im
Kindergarten.
Zu beachten ist dabei, dass der Rechtsanspruch auf ein
Vormittags- und Nachmittagsangebot (Teilzeitplatz) bezogen ist. Es
besteht kein Rechtsanspruch auf einen durchgängigen
Ganztagsplatz.
Für ein Kind, welches das erste Lebensjahr noch nicht vollendet
hat, ist der Landkreis bestrebt, die bedarfsgerechte Bereitstellung
von Plätzen in für diese Altersgruppe geeigneten Kindertagesstätten
oder in der Kindertagespflege zu gewährleisten, wenn die Eltern
oder ein alleinerziehender Elternteil einer Erwerbstätigkeit
nachgehen (oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder Arbeit suchend
sind, sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der
Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder Leistungen
zur Eingliederung in Arbeit erhalten.)
Soweit für ein Schulkind bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
eine Betreuung nicht im Rahmen der Schule erfolgt, ist der
Landkreis bestrebt, eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Plätzen
in Horten, bzw. in anderen für diese Altersgruppe geeigneten
Kindertagesstätten oder in Kindertagespflege zu gewährleisten.
„Der Landkreis Germersheim ist in Sachen Kinderbetreuung sowohl
im Kleinkind- und Kindergartenalter als auch in der
Schülerbetreuung schon jetzt gut aufgestellt und bietet
bedarfsgerecht Plätze“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Der
derzeitige Ausbau der U-3-Plätze ist nahezu abgeschlossen und wird
weiter fortgesetzt.
Seit dem 1. August 2010 ist der Besuch des Kindergartens für
Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an bis zum Schuleintritt
beitragsfrei. Für Mittagessen wird vom Träger der Einrichtung ein
gesonderter Beitrag erhoben.
Für Kinder vor Vollendung des zweiten Lebensjahres, für
Schulkinder, für Kinder in Krippen und für Kinder in
Kindertagespflege werden Elternbeiträge erhoben. Für Mittagessen
wird vom Träger der Einrichtung ein gesonderter Beitrag
erhoben.
Für weitere Fragen stehen Frau Monika Kaarow (Tel.:
07274/53-367) für den Bereich der Kindertagesstätten und Frau
Kerstin Raithel (Tel.: 07274/53-491) für den Bereich der
Kindertagespflege gerne zur Verfügung. KV Germersheim,
Presse
13.03.2012
Landrat protestiert bei Ministerin gegen Mittelkürzung bei der Schulsozialarbeit
Mit einem
Schreiben an Ministerin Irene Alt, Ministerium für Integration,
Familie, Kinder, Jugend und Frauen, protestiert Landrat Dr. Fritz
Brechtel gegen die Kürzungen der Landesförderung im Bereich der
Schulsozialarbeit: „Die drastischen Kürzung würde für unseren
Haushalt ein weiteres Defizit von 48.000 Euro im Jahr 2012 und
93.000 Euro im Jahr 2013 bedeuten. Ein Rückzug aus der
Finanzierung der Schulsozialarbeit ist nach unserer Ansicht ein
Schritt und ein Zeichen in die falsche Richtung. Gerade im
präventiven Bereich der Jugendhilfe wird den Investitionen in die
Schulsozialarbeit eine enorm hohe Bedeutung beigemessen. Prognosen
und empirische Untersuchungen machen klar, dass auch in naher
Zukunft ein enormer Bedarf im Jugendhilfebereich bestehen
bleibt.“
Der Kreischef ist bestürzt: „Bereits seit einigen Jahren hat der
Landkreis die Notwendigkeit der Sozialarbeit an Schulen erkannt.
Wir betreiben und fördern massiv den Ausbau von
Schulsozialarbeiterstellen, so dass wir im landesweiten Vergleich
bestens aufgestellt sind.“ Im Kreis Germersheim werden 24 Schulen
mit Schulsozialarbeit bedient, was Kosten von insgesamt über 1, 1
Mio. Euro bedeuten. Diese verteilen sich auf den Kreis (rund
600.000 Euro) die Standortgemeinden der Schulen (ca. 220.000 Euro).
Das Landesministerium hat sich bisher mit ca. 290.000 Euro an den
Kosten für die Schulsozialarbeit beteiligt.
Die Ministerin hat bei der Kürzungen auf die Mittel des
„Bildungs- und Teilhabepakets“ für die Schulsozialarbeit verwiesen.
„Dieses Geld ist aber nicht dazu gedacht, dass es vom Land
abgeschöpft wird, indem es eigene Mittel kürzt. Viel mehr möchte
uns der Bund dabei unterstützen, die Angebote auszuweiten. Wir
haben mit diesem Geld geplant, an zwei weiteren Schulen
Schulsozialarbeit neu einzurichten. Durch die Mittelkürzungen
bereichert sich letztlich das Land an den Hilfen, die der Bund den
Kommunen aus gutem Grund zugestanden hat“, sagt Brechtel. „Die
geplanten Kürzungen der Landesförderung sind für uns nicht
hinnehmbar. Wir hoffen, dass die geplanten Reduzierungen nochmals
überprüft werden und der Regierungsentwurf entsprechend positiv
geändert wird“, heißt es abschließend in dem Schreiben an
Ministerin Alt. KV Germersheim, Presse
13.03.2012
Gästezahlen im Kreis Germersheim steigen
Nachenfahrt auf dem Altrhein
Landrat Brechtel: Gutes Zusammenspiel der Touristiker
„Auch 2011 konnten die Gästezahlen weiter gesteigert werden,
nachdem 2010 die 50.000-Grenze bei den Gästeankünften im Landkreis
Germersheim erstmals überschritten wurde“, berichtet der
Vorsitzende des Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD),
Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Die positiven Zahlen zeigen, dass wir
auf dem richtigen Weg sind. Mit insgesamt rund 37,5 Millionen Euro
Wertschöpfung in 2011 ist auch die wirtschaftliche Bedeutung für
unseren Landkreis nicht zu unterschätzen. Dabei haben wir, wie der
Blick auf die Nachbarregionen zeigt, noch deutliches
Entwicklungspotential.“
Landrat Brechtel bedankt sich ausdrücklich bei allen
teilnehmenden Kommunen im Kreis und bei den zahlreichen
ehrenamtlichen Helfern für die gute Kooperation und das
herausragende Engagement, ohne welches dieses gute Ergebnis nicht
möglich gewesen wäre. „Wir dürfen nicht übersehen, dass dieser
Erfolgskurs mit minimalem Mittel- und Personaleinsatz geleistet
wird, deshalb ein großes Dankeschön an alle Beteiligten“, so der
Landrat.
Die Ergebnisse des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz
ergeben für die Region ein positives Bild. Verglichen zum Vorjahr
sind im Landkreis Germersheim die Gästeankünfte um 7,2 % auf 54.182
gestiegen. Der Landkreis Germersheim liegt damit deutlich über dem
Landesdurchschnitt. Bei den Gästeankünften gab es im Land eine
Steigerung um 6,3 %, pfalzweit 4,2 %. Die Zahl der Übernachtungen
ist leicht gesunken, um 1,1 % auf 135.715. Landesweit sind die
Übernachtungen dagegen um 4,2 %, in der Pfalz um 2,6 % gestiegen.
In den statistischen Zahlen sind alle Beherbergungsbetriebe mit
über acht Betten im Landkreis Germersheim enthalten.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hat sich demnach
verringert und betrug 2011 2,5 Tage. 2010 waren es durchschnittlich
2,6 Tage, die die Gäste in der Südpfalz verweilten. „Dies
entspricht dem bundesweiten Trend zu Kurz- und Wochenendreisen“, so
die SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig. Die meisten Gäste kamen
von April bis Oktober, der stärkste Monat war September.
2011 gab es im Landkreis Germersheim 45 meldepflichtige Betriebe
mit 1.241 Betten, von denen sich die meisten in der
Verbandsgemeinde Lingenfeld (225) befinden.
Die Auslastung lag bei ca. 25,5 %. 2010 waren 47 Betriebe mit
insgesamt 1.228 Betten gemeldet. Diese waren zu ca. 27 %
ausgelastet. In diesen Zahlen sind allerdings die Ferienwohnungen
und Privatzimmeranbieter nicht enthalten.
Auch die Zahl der Ferienwohnungen im Kreis Germersheim nimmt von
Jahr zu Jahr zu. Laut eigener Erhebung des Südpfalz-Tourismus
Landkreis Germersheim e.V. gab es im Landkreis Germersheim 2011 116
Ferienwohnungen und Privatzimmeranbieter; 2010 waren es 98
Ferienwohnungen sowie Privatzimmeranbieter; 2009 waren es insgesamt
85, 2008 81 Ferienwohnungen und Privatzimmeranbieter.
Der Anteil der ausländischen Gäste an den
Übernachtungen beträgt 14.071 Übernachtungen, d.h. etwas mehr als
10 %. Die meisten ausländischen Gäste kamen aus Nordamerika,
gefolgt von den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. 2010 lag
der Anteil bei ca. 11 % bzw. 15.124 Übernachtungen.
Die meisten Gäste übernachteten 2011 in Kandel (ca. 12.000),
gefolgt von Bellheim (ca. 10.400) und Germersheim (ca. 9.600).
Für die Wertschöpfung bedeutet dies, dass die Übernachtungsgäste
ca. 13 Mio. Euro im Landkreis Germersheim ausgegeben haben
(Bruttoumsatz berechnet nach Deutschem
Wirtschaftswissenschaftlichem Institut für Fremdenverkehr
DWIF).
Bei den Tagestouristen sieht es ähnlich gut aus. Die Draisine
begrüßte ca. 20.000 Besucher. 5.400 Besucher machten eine
Nachenfahrten und an den Stadt- und Festungsführungen nahmen 8.700
Personen teil. Rund 9.400 Gäste besuchten das Deutsche
Straßenmuseum, ca. 2.000 das Stadt- und Festungsmuseum, ca. 1.350
das Ziegeleimuseum in Jockgrim sowie ca. 3.600 das
Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern. Der Abenteuerpark Kandel
meldet 65.000 Besucher. Die Straußenfarm meldet 30.000 Besucher im
Park und etwa 58.000 Besucher gesamt.
Insgesamt besuchten 2011 demnach rund 173.450 (2010: 162.600)
Tagesgäste die genannten Freizeiteinrichtungen in der Südpfalz.
Geht man laut DWIF davon aus, dass die Tagesgäste je Gast rund 20
Euro in der Region ausgeben, ergibt sich ein Bruttoumsatz von rund
3,5 Mio. Euro. Rechnet man dazu die statistisch ermittelten
Tagesgäste aufgrund der Übernachtungszahlen von rund 1.056.000
errechnet sich ein Bruttoumsatz von rund 24,5 Mio. Euro.
Insgesamt ist die Grundstimmung bei den touristischen Betrieben
positiv und es sind für 2012 weitere Steigerungen zu erwarten. Dies
kann nur durch das Zusammenspiel und dem Engagement aller im
Tourismus Tätigen erreicht werden.
„Die gemeinsamen Aktivitäten der Tourismusvereine im Landkreis
zur Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie Etablierung der
Südpfalz als Urlaubsziel nehmen zu“, betont Brechtel. Dazu gehören
die Herausgabe einer gemeinsamen Wanderbroschüre, des
Urlaubsführers, gemeinsame Anzeigenwerbung oder die Präsentation
auf regionalen und überregionalen Tourismusmessen.
„Selbstverständlich unternimmt der Südpfalz-Tourismus Landkreis
Germersheim e.V. auch 2012 unterschiedlichste Aktivitäten, um die
Attraktivität und die Besucher- und Gästezahlen weiter zu
steigern“, ergänzt Silke Wiedrig. Momentan ist der neue Webauftritt
mit Online-Buchungsmöglichkeit und interaktiven Karten sowie
Tourenplaner in Bearbeitung. Dieser soll im Frühjahr online gehen.
Zu den bisherigen Messeauftritten kommen die Urlaubsmesse Horizont
in Karlsruhe sowie die Ferienmesse in Freiburg. Angebote und
Urlaubsarrangements rund um das Römerschiff sollen weitere Gäste
für die Südpfalz begeistern. Die Rheinauen sollen durch eine
gezielte Besucherlenkung im Einklang mit der Natur erlebbar gemacht
und das Wanderwegeangebot attraktiver gestaltet werden. Entlang der
Themenradwege sowie an touristisch attraktiven Punkten werden sog.
QR-Codes angebracht, mit Hilfe derer sich interessierte Gäste über
das touristische Angebot im Landkreis direkt online über das Handy
informieren können. Dies sind weitere Bausteine in Richtung
Erlebnis- und Genussregion. KV Germersheim, Presse
12.03.2012
Zensus 2011 geht in die letzte Runde
Unstimmigkeiten sollen geklärt werden - Befragung dient der
Ermittlung exakter Einwohnerzahlen
Der Zensus 2011 geht im Landkreis Germersheim mit der Befragung
zur Klärung von Unstimmigkeiten in die letzte Runde. „Diese
Befragung dient der genauen Ermittlung der amtlichen
Einwohnerzahlen“, erklärt Alfred Gadinger, der Leiter der
Zensuserhebungsstelle. Befragt wird nur in Gemeinden mit weniger
als 10.000 Einwohnern. Ziel ist es, Unstimmigkeiten zwischen
Angaben in den Fragebögen zur Gebäude- und Wohnungszählung sowie
den Einträgen im Einwohnermelderegister zu klären. „Das klassische
Beispiel sind Adressen, an denen erwachsenen Kinder noch mit
Hauptwohnsitz gemeldet sind, obwohl sie bereits woanders leben und
studieren“, erläutert Gadinger.
In Rheinland-Pfalz findet die Befragung an rund 41.000 Adressen
statt, Im Landkreis Germersheim sind es ca. 1.500 Adressen. Diese
große Zahl erklärt sich vor allem aus der rheinland-pfälzischen
Gemeindestruktur. Mehr als 98 Prozent der insgesamt gut 2.300
Gemeinden haben weniger als 10.000 Einwohner. Im Landkreis
Germersheim haben (abgesehen von den Städten Germersheim und Wörth
mit den Ortsbezirken) 29 Gemeinden weniger als 10.000 Einwohner,
dort leben 69,6 Prozent der Kreisbevölkerung. In Gemeinden mit
10.000 und mehr Einwohnern werden die Ergebnisse der
Haushaltebefragung, die 2011 stattfand, zur Berechnung der
amtlichen Einwohnerzahlen herangezogen. Für kleinere Gemeinden
eignet sich dieses Verfahren wegen des zu geringen
Stichprobenumfangs nicht.
Die Befragung zur Klärung der Unstimmigkeiten umfasst nur wenige
Angaben. Neben Hilfsmerkmalen wie Name und Anschrift werden –
bezogen auf den Zensusstichtag 9. Mai 2011 – insbesondere Namen,
Geburtsdatum, Geschlecht, Alter, Familienstand, Wohnungsstatus
(Haupt- oder Nebenwohnsitz), Anzahl der Personen im Haushalt sowie
die Staatsangehörigkeit erfragt. Der Musterfragebogen ist unter
www.statistik.rlp.de im
Bereich Zensus 2011 / Downloads abrufbar.
Die Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten erfolgt durch ein
persönliches Interview. Befragte erhalten dazu in den kommenden
Wochen durch eine Interviewerin oder einen Interviewer eine
schriftliche Terminankündigung. Sie haben die Möglichkeit, die
Angaben gegenüber der Interviewerin oder dem Interviewer zu machen
oder den Fragebogen selbst auszufüllen und ihn im ausreichend
frankierten Rückumschlag an die Erhebungsstelle der Kreisverwaltung
zu senden. Als dritte Alternative steht eine sichere
Online-Übermittlung zur Verfügung. Die erforderlichen Zugangsdaten
stehen auf dem Fragebogen.
Wie generell beim Zensus 2011 gilt auch bei der Befragung zur
Klärung von Unstimmigkeiten, dass die erhobenen Daten nur im
abgeschotteten Bereich der statistischen Ämter verbleiben. KV
Germersheim, Presse
12.03.2012
Nachrücker im Beirat für Migration und Integration
Sabam Sahinoglu wurde vom Kreistag des Kreises Germersheim als
neues Mitglied in den Beirat für Migration und Integration des
Landkreises Germersheim gewählt. Sahinoglu rückt für Joyce Elvire
Noufélé nach, die aus dem Beirat ausgeschieden ist.
Der Beirat für Migration und Integration besteht aus 15
Mitgliedern. Zehn Beiratsmitglieder wurden am 8. November 2009 von
den ausländischen Einwohnern gewählt, fünf weitere Mitglieder
wurden satzungsgemäß durch den Kreistag in den Beirat berufen.
10.03.2012
Kreistag beschließt einstimmig Kreishaushalt 2012
Bildung und ÖPNV bleiben wichtige Zukunftsthemen
Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 27. Februar den
Kreishaushalt für das Jahr 2012 einstimmig verabschiedet. „Trotz
struktureller Defizite haben wir auch für dieses Jahr den
Schwerpunkt auf wichtige Zukunftsausgaben gelegt. Dazu gehören die
Bereiche Schulen und Bildung sowie der öffentliche Nahverkehr“, so
Landrat Dr. Brechtel.
So sind im Ergebnishaushalt Aufwendungen von 138,3 Mio. Euro und
Erträge von 135,8 Mio. Euro vorgesehen. Ohne zweckgebundene
Entschuldungshilfe von 1,5 Mio. Euro durch den Kommunalen
Entschuldungsfonds beläuft sich das Haushaltsdefizit auf rund 4
Mio. Euro, das sind 2,8 Mio. Euro (-41 %) weniger als 2011.
Durch die vollständige Übernahme der Realschulen Plus sowie der
Harmonisierungskosten für die integrierten Gesamtschulen (ca. 1,5
Mio. Euro) werden weitere Kosten auf den Kreis verlagert. Die
Finanzierung erfolgt über die Anhebung der Kreisumlage um
1,5%-Punkte auf 45 v. H. „Die Städte und Verbandsgemeinden werden
dadurch dauerhaft entlastet. Diese Entlastungen können auch an die
Ortgemeinden weitergegeben werden“, erklärt Brechtel.
Auf den Landkreis kommen infolge veränderter landesgesetzlicher
Regelungen weitere Mehrbelastungen zu. So ergeben sich für den
Kreis erhöhte Kosten bei der Förderung von Kindern in
Tageseinrichtungen und Tagespflege von netto 1,1 Mio. Euro. Auch
steigen die Kosten für Schülerbeförderung und ÖPNV (560.000 Euro),
für Abschreibungen (380.000 Euro) und den Zinsmehraufwendungen
(282.000 Euro).
Der Kreis muss also Mehrbelastungen im Umfang von rund 3 Mio.
Euro stemmen. Das entspräche einer Erhöhung der Kreisumlage um drei
Punkte. „Um die Kommunen aber nicht zusätzlich zu belasten, wird
diese Summe 2012 vollständig vom Kreis getragen“, so der
Kreischef.
Auch den für die nächsten 15 Jahre zu erbringenden Jahresbeitrag
des Landkreises zum Kommunalen Entschuldungsfonds in Höhe von 725
600.- Euro jährlich übernimmt der Landkreis komplett, ohne die
Kommunen weiter zu belasten.
Für Investitionen, insbesondere im Schulbereich, sind
Kreditneuaufnahmen in Höhe von 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio.
Euro) vorgesehen.
„Der Landkreis Germersheim wird trotz schwieriger Haushaltslage
wichtige, zukunftsweisende Schwerpunkten wie Kinderbetreuung,
Infrastruktur und soziale Gerechtigkeit weiterhin verstärkt
fördern“, fasst Landrat Dr. Fritz Brechtel zusammen. „Indes lässt
der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz mit seinem Urteil zur
Finanzausstattung der Landkreise einen kleinen, Silberstreifen am
Horizont aufkommen. In diesem Urteil wurde festgestellt, dass das
Land verfassungswidrig handelt, weil es die die Landkreise seit
vielen Jahren mit zu geringen Finanzmitteln ausstattet. Das Land
muss spätestens bis 1. Januar 2014 den Finanzausgleich neu regeln
und den Landkreisen deutlich mehr Geld zur Erfüllung Ihrer Aufgaben
zur Verfügung stellen. Das Land ist aufgefordert, umgehend
Konsequenzen aus dem Urteil zu ziehen. Richtig wäre, dass es dafür
sofort die Verantwortung übernimmt und nicht bis zum Ende der
Übergangsfrist 2014 abwartet. Die Kreishaushalte müssen umgehend
entlastet werden, um einer zusätzlichen Verschuldung
vorzubeugen.“
Nach dem Beschluss des Kreistages muss nun die Aufsichtsbehörde
den Kreishaushalt genehmigen. KV Germersheim, Presse
08.03.2012
Ostergeschenk: Vom Goldwaschen und von vergessenen Burgen
Erster Band zur Geschichte des Landkreises Germersheim
verschenken
Noch gibt es Exemplare des ersten Bandes der „Schriftenreihe zur
Geschichte des Landkreises Germersheim“. „Wer für noch ein
Ostergeschenk mit lokalem Bezug sucht, liegt damit sicherlich
richtig“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.
In diesem ersten Band haben die Autoren u. a. Beiträge zu den
Themen Goldwäscherei in der Südpfalz, Auswanderung, Burgen im Kreis
Germersheim, seismische Aktivitäten, die Revolution von 1848/49,
der bayerische Behördenbaustil und Dichter und Schriftsteller der
Rheinlandschaft verfasst. Das Buch umfasst etwas 330 Seiten mit 120
Abbildungen. Verkauft wird es in allen Buchhandlungen im Landkreis
Germersheim und bei der Kreisvolkshochschule in Germersheim zu
einem Preis von 19,80 Euro. Die ISBN-Nummer lautet
978-3-00-032748-3. Die Kreisvolkshochschule Germersheim nimmt auch
Bestellungen per E-Mail an schriftenreihe@kreis-germersheim.de
entgegen. KV Germersheim, Presse
07.03.2012
96 Personen eingebürgert
Aus 23 Ländern,
darunter Vietnam, Türkei, Griechenland, Polen, Italien und Kamerun
kommen die 96 Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde
erhalten haben. Seit dem 6. März 2012 sind sie deutsche
Staatsbürger.
Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung
Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Als deutsche Staatsbürger
haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist
Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine
Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und
Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B.
in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der
vielen Vereine zu werden.
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Karl-Heinz Simon
(Flügel) von der Germersheimer Musikschule. KV Germersheim,
Presse
07.03.2012
Nächste Station Landeswettbewerb
Bei der Übergabe der Urkunden: Landrat Dr. Fritz Brechtel (rechts) und Norbert König, Beigeordneter der Stadt Germersheim sowie die Preisträger (von links) Olivia Al-Slaiman, Armin Schneider, Raffael Kind und Camila Azura.
Ehrung der Preisträger von „Jugend musiziert“ 2012
„Es ist immer wieder beeindruckend welche hervorragenden
musikalischen Leistungen unsere Kinder und Jugendliche erbringen“,
so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Im Rahmen einer von den Preisträgern
selbst gestalteten Feierstunde hat er am Sonntag, 26. Februar, die
Urkunden an die Preisträger von „Jugend musiziert“ überreicht.
137 Kinder und Jugendliche haben am Wettbewerb „Jugend
musiziert“ des Regionalausschusses Südpfalz in Germersheim
teilgenommen. Der Regionalausschuss ist ein Zusammenschluss der
Kommunen Stadt Neustadt, Stadt Landau und der Landkreise Südliche
Weinstraße und Germersheim. Unter der Leitung von Gisela
Krieg-Hildebrand bewerteten 22 Juroren in der Musikschule
Germersheim an zwei Tagen die beeindruckenden Leistungen der
Bewerber.
26 Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus dem Landkreis
Germersheim. Davon qualifizierten sich 13 für die Weiterleitung zum
Landeswettbewerb, außerdem gab es weitere sieben 1. Preise, fünf 2.
Preise und einen dritten Preis.
Für den Landeswettbewerb empfohlen haben sich in der Sparte
„Klavier vierhändig“ Olivia Al-Slaiman (Germersheim) zusammen mit
Partner Armin Schneider, in der Sparte „Duo Klavier und ein
Streichinstrument“ Sofia Kontaxi (Hagenbach) mit Partnerin Tabea
Köhler (Wörth), sowie Linda Fischer (Germersheim) mit Partnerin
Tanya Gonser (Germersheim). In der Sparte „Duo Kunstlied:
Singstimme und Klavier“ qualifizierten sich Julia Keck
(Germersheim) mit Partnerin Katharina Freund. In der Sparte
„Gitarre“ überzeugten Sarah Klamm (Kandel) und Julia Skuballa
(Wörth). In der Sparte „Querflöte solo“ qualifizierte sich Miriam
Knoll (Wörth-Büchelberg). Im Bereich „Musical“ qualifizierte sich
Linda Fischer (Germersheim), in der Sparte „Saxophon“ Kai-Henrik
Müller (Leimersheim).
Außerdem wurden sieben weitere 1. Plätze in verschiedenen
Sparten vergeben:
Die Preisträger sind: Alyssa Knoll (Wörth Büchelberg), Johanna
Kammann (Steinweiler), André Rieder (Kuhardt), Laura Grohmer
(Wörth), Ruth Maria Supper (Wörth-Büchelberg), Johanna Supper
(Wörth-Büchelberg) und Daniel Buller (Jockgrim).
Hervorragende 2. Plätze erreichten: Anne-Sofie Haag (Wörth),
Jule Barz (Leimersheim), Franziska Grein (Kandel), Hannah Meier
(Kandel) sowie Anna Maria Dettling (Wörth).
Einen guten 3. Platz belegte David Frank aus
Rheinzabern. KV Germersheim, Presse
06.03.2012
Alexandra Keim ist neue Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis Germersheim
„Schön, dass wir für diese wichtige Stelle eine qualifizierte
Kraft gewinnen konnten.“ Mit diesem Worte hat Landrat Dr. Fritz
Brechtel die neue Gleichstellungsbeauftragte, Alexandra Keim,
begrüßt. Am 1. März begann sie ihre Tätigkeit in der
Kreisverwaltung Germersheim.
Alexandra Keim ist Erzieherin, Diplom-Sozialwissenschaftlerin
und Erwachsenenbildnerin (Master of Arts). Ihre Schwerpunkte als
Gleichstellungsbeauftragte sieht die zweifache Mutter auf der
beruflichen Aus- und Weiterbildung junger Erwachsener und Frauen,
auf Inklusion von Menschen mit Behinderung sowie auf der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Genauso wichtig sind mir zum
Beispiel Projekte zur Vermeindung von häuslicher Gewalt und auch
Themen wie Frauen und Gesundheit oder Integration von Menschen aus
dem Ausland“, so Alexandra Keim.
Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gehören laut
Landkreisordnung weiterhin u. a. eine Sprechstunde für
Einwohnerinnen des Kreises, die Fortschreibung eines
Gleichstellungs- bzw. Frauenberichts und die Organisation von
Informationsveranstaltungen. Alexandra Keim ist bei der
Kreisverwaltung Germersheim unter der Telefonnummer 07274/53-333
oder per E-Mail: a.keim@kreis-germersheim.de KV
Germersheim, Presse
06.03.2012
Kommunaler Finanzausgleich – Landkreise seit Jahren unterfinanziert
Landrat Brechtel: Land handelt verfassungswidrig und soll
bereits 2012 mit Maßnahmen beginnen
„Mit dem Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs
Rheinland-Pfalz zum Kommunalen Finanzausgleich wird endlich
offiziell klargestellt, dass wir seit Jahren zu wenig Geld für zu
viele auf uns übertragenen Leistungen vom Land erhalten“, so
Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Gleichzeitig fordere ich das Land
Rheinland-Pfalz auf, nicht bis zum Jahr 2014 zu warten, sondern
bereits im laufenden Jahr 2012 mit ersten Maßnahmen zu beginnen, um
die Kreishaushalte zu entlasten. Aber nicht nur die
unzureichende Finanzausstattung muss deutlich verbessert werden,
auch die Ausgestaltung der den Landkreis auferlegten Standards bei
Erfüllung seiner Aufgaben ist auf ein angemessenes Maß zu
begrenzen. Dies würde, so der Verfassungsgerichtshof dazu
beitragen, auch die Ausgaben des Landkreises weiter zu
konsolideren.“
Auch der Landkreistag fordert angesichts des Urteils eine
umgehende finanzielle Entlastung durch das Land.
„Der Haushalt des Landkreises leidet seit Jahren unter einem
strukturellen Defizit. Ursächlich sind gesetzliche Aufgaben, die
von Bund oder Land den Kreisen übertragen werden, ohne dass das
Land den Kreisen hierfür die entsprechenden Geldmittel zur
Verfügung stellt. Damit, so hat das Landesverfassungsgericht nun
festgestellt, handelt das Land seit Jahren verfassungswidrig. In
diesem Jahr plant das Land, die Landkreise noch stärker finanziell
zu belasten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel weiter. Als Beispiele
führt er die Schülerbeförderung, Schulbuchausleihe, die
Schulsozialarbeit und den Rückzug aus Jugendhilfemaßnahmen an.
Den Kreisen entstehen durch die Neuregelung der
Schülerbeförderung enorme Kosten, die vom Land nicht ersetzt
werden. Allein der Landkreis Germersheim verzeichnet dadurch eine
jährliche Finanzierungslücke von über 200.000 Euro. Bereits im
letzten Jahr hatte Brechtel deshalb eine sachgerechte und
angemessene Erhöhung des vorgesehenen Mehrbelastungsausgleichs
gefordert.
Dies gilt sinngemäß auch für die Aufwendungen, die dem Landkreis
in Zusammenhang mit der Schulbuchausleihe entstehen. Die dafür vom
Land gewährten pauschalierten Mittel sind nicht auskömmlich.
„Außerdem“, fordert Landrat Brechtel weiter, „soll das Land die
Absicht aufgeben, sich aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit
zurückzuziehen. Aktuell hat das Land angekündigt, die
Landesförderung in diesem Jahr um 25 %, in 2013 um 50 % zu kürzen.
Für den Kreis Germersheim entstehen dadurch zusätzliche
Einnahmeverluste von ca. 50.000 Euro 2012 und 100.000 Euro in
2013.“
Ein anderes Beispiel sind Jugendhilfemaßnahmen. Brechtel macht
die Rechnung auf: „Das Land hat sich seit 2003 aus den
Jugendhilfemaßnahmen schrittweise zurückgezogen. Noch 2002
erstattete das Land dem Kreis als Trägern der öffentlichen
Jugendhilfe einen Anteil der Kosten der Hilfen zur Erziehung, der
Hilfen für junge Volljährige und Eingliederungshilfen in Höhe von
25 %. Im Jahr 2011 betrug dieser Anteile gerade mal noch 14,2 %.
Allein deshalb musste der Landkreis seit 2003 einen Einnahmeverlust
von ca. 5,8 Mio. Euro in der Jugendhilfe kompensieren.“
Im gleichen Zeitraum wurden beispielsweise bei den stationären
und teilstationären Hilfen in der Jugendhilfe durch Beschluss der
Jugendhilfekommission auf Landesebene die aufzubringenden
Leistungsentgelte um 11,52 % pauschal angehoben.
„Dies sind nur einige Paradebeispiele, weshalb ich das Land dazu
auffordere, die Landkreise und kreisfreien Städte schon heute so zu
entschädigen, dass keine Deckungslücken entstehen – und nicht erst
in zwei Jahren. Im Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs wurde
festgelegt, dass „spätestens bis 1.1.2014“ der Finanzausgleich neu
zu regeln ist. Es gibt aber kein Verbot, bereits heute mit ersten
Maßnahmen zur Erleichterung der kommunalen Haushalte zu beginnen.
Angesichts des Urteils des Verfassungsgerichtes darf das Land
den Kommunen nicht noch weitere Lasten aufbürden. Denn das ist das
Gegenteil dessen, was das Gericht festgestellt hat.
Gleichzeitig kann eine konsequente und ehrliche Überprüfung
der aktuellen Standards kurzfristig zu einer maßvollen
Haushaltsentlastung beitragen.“
Der Landkreistag fordert angesichts des Urteils des
Verfassungsgerichtshofes vom 14.02.2012 zum Finanzausgleich eine
umgehende finanzielle Entlastung durch das Land. „Wir haben das
Land aufgefordert, seine Verantwortung wahrzunehmen und die
Leistungen an die Träger der Jugend und Sozialhilfe (Landkreise und
kreisfreie Städte) schon in einem Nachtragshaushalt ab 2012
aufzustocken; schließlich hat das höchste rheinland-pfälzische
Gericht die Verfassungswidrigkeit der Finanzausgleiche der letzten
fünf Jahre festgestellt“, so der Vorsitzende des Landkreistages
Rheinland-Pfalz, Dr. Winfried Hirschberger. Wenn die
Landesregierung jetzt nicht reagiere, werde ein verfassungswidriger
Zustand einfach fortgeschrieben „Die Landkreise sind seit Jahren um
Haushaltskonsolidierung bemüht, müssen aber tagtäglich erfahren,
dass durch höhere Standards in der Bundes- und in der
Landesgesetzgebung diese Bemühungen nahezu konterkariert werden. Es
ist Zeit, den Landkreisen und den kreisfreien Städten sofortige
Hilfen zukommen zu lassen. Schließlich hat der
Verfassungsgerichtshof mehrfach auf die bestehende finanzielle
Notsituation der rheinland-pfälzischen Kommunen aufmerksam gemacht.
Gegenseitige Schuldzuweisungen sind fehl am Platze“, so Dr.
Hirschberger weiter: „Im Gegenteil, die Damen und Herren Landräte
stehen für Gespräche mit der Landesregierung über Maßnahmen zur
Behebung der Unterfinanzierung der rheinland-pfälzischen Kreise
jederzeit zur Verfügung. Hierzu gehören selbstverständlich auch die
Maßnahmen, mit denen die Kreise Einsparpotenziale bei der
Aufgabenwahrnehmung verwirklichen können.“ KV Germersheim,
Presse
06.03.2012
Freiwilligentag 2012 der Metropolregion Rhein-Neckar
Landrat ruft zum Mitmachen auf
Unter dem Motto „wir-schaffen-was“ findet am 15. September 2012 der dritte
Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar statt. An diesem Tag packen
Freiwillige wieder tatkräftig mit an, um zuvor gemeldete Projekte innerhalb
eines Tages umzusetzen. Landrat Dr. Fritz Brechtel ruft die Einwohnerinnen und
Einwohner des Kreises Germersheim auf, sich aktiv daran zu beteiligen:
„Ehrenamtliches Engagement spielt bei uns eine große Rolle. Der Freiwilligentag
ist eine schöne Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.“
Ab sofort können Mitmach-Aktion gemeldet werden. Geeignet sind Projekte, die
innerhalb eines Tages, gemeinsam von mehreren Freiwilligen durchgeführt werden
können. Die Anmeldung und Vorstellung des Projektes erfolgt unter www.wir-schaffen-was.de.
Bürgerinnen und Bürger, die die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements an einem
Tag ausprobieren und andere unterstützen möchten, können je nach Interesse und
Fähigkeiten aus einer Liste von Projekten wählen. Diese Liste ist ab Mitte Juni
ebenfalls unter www.wir-schaffen-was.de abrufbar.
Alle zwei Jahre findet der Freiwilligentag der MRN statt. Im Jahr 2010
beteiligten sich 5000 Menschen in über 250 gemeinnützigen Projekten. Auch im
Landkreis Germersheim fanden gute Aktionen statt. „2010 war der Freiwilligentag
ein großer Erfolg, zahlreiche Helfer haben vieles vollbracht“, so der Landrat,
„Das Beste daran war und ist, dass die Ergebnisse des Freiwilligentages bleibend
sicht- und erfahrbar sind.“ KV Germersheim, Presse
05.03.2012
Landrat kassierte 1000 Euro für einen guten Zweck
dm-Markt
Germersheim spendet für Pumamaqui e.V.
„Knapp 1000 Euro in einer halben Stunde. Dieses Ergebnis kann
sich sehen lassen“, freute sich Landrat Dr. Fritz Brechtel nach der
Kassier-Aktion im Germersheimer dm-Markt für den gemeinnützigen
Vereins Pumamaqui e.V.
30 Minuten lang saß Landrat Brechtel am Mittwoch, 29. Februar,
an der Kasse. Die abkassierte Summe von rund 900 Euro stockte der
Marktleiter Dieter Bräutigam anschließend auf runde 1000 Euro auf
und spendete sie komplett dem Verein. Den Kunden des dm-Marktes
gefiel die Aktion und standen für den guten Zweck auch gerne ein
paar Minuten länger in der Schlange.
Der Verein Pumamaqui e. V. vermittelt Freiwilligenarbeit vor
allem nach Ecuador. Das am 29. Februar gespendete Geld geht zu 100%
an das Projekt Grundschule La Hesperia, eine Grundschule im
ländlichen Raum Ecuadors, das seit 2010 vom Verein unterstützt
wird. Mit dem Geld wird das Gehalt für eine Lehrkraft bezahlt.
Weitere Informationen zu Pumamaqui e. V. gibt es unter www.pumamaqui.de KV
Germsheim, Presse
02.03.2012
Stabwechsel im Fachbereich „Gesundheit und Verbraucherschutz“
(von links nach rechts): Landrat Dr. Fritz Brechtel, Dr. Gerd Zimmermann, Dr. Christian Jestrabek und der Kreisbeigeordnete Andy Becht.
Dr. Zimmermann in den Ruhestand verabschiedet – Dr. Jestrabek
als neuer Leiter bestellt
Der Leiter des Fachbereichs „Gesundheit und Verbraucherschutz“
der Kreisverwaltung Germersheim, Dr. Gerd Zimmermann, hat am
Mittwoch, 29. Februar, den Beginn seines Ruhestands gefeiert.
Landrat Dr. Fritz verabschiedete ihn mit einer kleinen Feierstunde:
„Herzlichen Dank für Ihr Engagement und ihren Einsatz zum Wohle der
Kreisbevölkerung“.
Dr. Gerd Zimmermann kam im Januar 2003 als Medizinaldirektor zur
Kreisverwaltung Germersheim. Und wurde zum Leiter des
Gesundheitsamtes bestellt. Vier Jahre später wurden die
Fachbereiche Gesundheitsamt und
Lebensmittelüberwachung/Veterinärwesen zusammengelegt. Dr.
Zimmermann übernahm die Fachbereichsleitung. Im Jahr 2009 folgte
die Ernennung zum Leitenden Medizinaldirektor.
Für den neuen Lebensabschnitt wünschte ihm Landrat Brechtel
alles erdenklich Gute und viel Zeit für seine Hobbys bzw. für die
Familie. Den guten Wünschen schlossen sich die Leitende Staatliche
Beamtin, Tanja Koch, der Kreisbeigeordnete Andy Becht, Büroleiter
Alfred Gadinger und der stellvertretenden Personalratsvorsitzende,
Norbert Pirron, an.
Nachfolger von Dr. Gerd Zimmermann ist sein bisheriger
Stellvertreter, Dr. Christian Jestrabek. Ab sofort übernimmt er die
Leitung des Fachbereichs 43 „Gesundheit und Verbraucherschutz“.
KV Germersheim, Presse
01.03.2012
Kreistag beschließt wichtige Verbesserungen der Schullandschaft
Landrat: Technikgymnasium würde vordringlichen Bedarf am
Arbeitsmarkt abdecken
„Die Schullandschaft im Kreis hat sich rasant und äußerst
positiv entwickelt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in der
Kreistagssitzung vom 27. Februar, „Jetzt ist es wichtig, behutsam
weitere Weichen zu stellen, um diese Bildungserfolgen auszubauen.“
Dem entsprechend hat der Kreistag mehrheitlich der Fortschreibung
des Schulentwicklungsplanes für die Jahre 2011/12 bis 2016/17 mit
Ausblick auf 2025 zugestimmt. Außerdem soll erneut ein Antrag auf
Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Technik, an
der Berufsbildenden Schule Germersheim gestellt werden.
„Die Einrichtung eines Technikgymnasiums würde dem steigenden
Bedarf des Arbeitsmarktes an technisch orientierten Auszubildenden
bzw. Studierenden nur gerecht“, untermauerte Landrat Brechtel die
Entscheidung. Er führte weiter aus, dass eine Konkurrenzsituation
zum bestehenden Wirtschaftsgymnasium oder zu den künftigen
Sekundarstufen II an den Integrierten Gesamtschulen im Kreis nicht
zu erwarten ist, da die technische Orientierung ein
Alleinstellungsmerkmal der Schule wäre: „Im Sinne einer
bedarfsorientierten Schulbildung, einer Sicherung des Wirtschafts-
und Bildungsstandortes und einer Durchlässigkeit des Schulsystems
ist die Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung
Technik, also der richtige Schritt.“
Weitere Initiativen, zum Beispiel für Realschulen Plus im
Landkreis zusätzliche Bildungsgängen in der Sekundarstufe II zu
beantragen (Fachoberschule FOS), wurden vom Kreistag zunächst noch
zurückgestellt. „Es wichtig, mit Bedacht derartige neue Angebote
einzuführen, um nicht die gewünschte und stabile Entwicklung der
IGSen zu beeinträchtigen. Wir werden aber im nächsten
Kreisausschuss das Thema FOS auf der Tagesordnung haben“, sagte
Brechtel.
Die Option für künftige Einrichtungen von FOS bei Realschulen
Plus im Kreis Germersheim bleibt damit offen. „Jedoch“, betonte der
Kreischef, „soll diese vorläufige Zurückhaltung nicht dazu führen,
dass benachbarte Landkreise und Städte bei der Vergabe von
entsprechenden Optionen profitieren und im Kreis Germersheim
möglicherweise zu Standortnachteilen führt. Deshalb wird die
Verwaltung das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung
und Kultur nachdrücklich darum bitten, auf diese vorläufige
Zurückhaltung in Bezug auf mögliche Vergaben von Optionen für FOS
an Realschulen Plus benachbarter Landkreise und Städte besondere
Rücksicht zu nehmen.“
Außerdem beschloss der Kreistag beim zuständigen Ministerium,
die Genehmigung zur Einrichtung des Bildungsganges Fachschule
Wirtschaft, Fachrichtung „Betriebswirtschaft und
Unternehmensmanagement, Schwerpunkt Logistik“, an der BBS zu
beantragen. Dieser Bildungsgang hat das Ziel, aufbauend auf der
beruflichen Erstausbildung, qualifizierten Mitarbeitern aus der
gesamten Querschnittsfunktion Logistik Berufs- und Aufstiegschancen
zu eröffnen“, erläuterte Landrat Brechtel.
Die Auszubildenden-Zahlen in dem Ausbildungsberuf „Fachkräfte
für Lagerlogistik“ am BBS-Standort Wörth nehmen stetig zu. Auch
stellt die Ausbildung der „Fachkräfte für Lagerlogistik“
mittlerweile einen Schwerpunkt im Rahmen der vielfältigen
kaufmännischen Ausbildungsberufe der BBS dar. Zusammen mit den
wirtschaftlichen Standortfaktoren im Landkreis Germersheim waren es
für den Kreistag gute Gründe, sich für den Antrag auszusprechen.
Brechtel ergänzt: „Zudem sind bereits alle sächlichen und
räumlichen Ausstattungen zur Einrichtung dieses Bildungsganges am
Standort Wörth vorhanden. Es würde also keine Baumaßnahmen
erforderlich.“ Sollte das zuständige Ministerium dem Antrag folgen,
könnte zum Schuljahr 2013/14 mit dieser Ausbildung begonnen werden.
KV Germersheim, Presse
29.02.2012
Resolution zum Zwischenlager Philippsburg beschlossen
Germersheim- „Der
Landkreis Germersheim kann als unmittelbarer Nachbar besonders von
den Risiken betroffen sein, die die Aufbewahrung von
Kernbrennstoffen im Zwischenlager Philippsburg bergen“, so Landrat
Dr. Fritz Brechtel bei der Kreistagssitzung am 27. Februar. Deshalb
hat der Kreistag eine entsprechende Resolution zur Genehmigung für
die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen verabschiedet. Darin werden
Bund und Länder aufgefordert, an der derzeitigen Genehmigungs- und
Rechtslage für Standortzwischenlager unumstößlich festzuhalten.
Außerdem sollen Bund und Länder noch vor Ablauf der
Genehmigungsfrist für das Zwischenlager für eine Endlagerung der
bestrahlten Brennelemente außerhalb der Standort-Zwischenlager
sorgen.
Die EnBW Kraftwerk AG hatte im Jahr 2003 vom Bundesamt für
Strahlenschutz die Genehmigung zur Aufbewahrung von
Kernbrennstoffen im Standort-Zwischenlager in Philippsburg
erhalten. Sie umfasst die Zwischenlagerung von 152 Castoren bis zur
Endlagerung, maximal 40 Jahre ab erstmaliger Einlagerung (2007).
Diese sind befüllt mit bestrahlten Brennelementen des
Siedewasserreaktors des Kernkraftwerkes KKP 1 und des
Druckwasserreaktors des Kernkraftwerkes KKP 2 am Standort
Philippsburg.
„Eine Lagerung von Brennelementen aus anderen Kraftwerken und
der Wiederaufbereitung würde gegen geltendes Recht verstoßen bzw.
gegen die von der EnBW Kraftwerk AG beantragte Genehmigung“, betont
Landrat Brechtel.
In der Resolution werden die drei Risiken für den Landkreis
Germersheim als unmittelbarer Nachbar dargestellt: die aktive
Produktion in Block II, die Nachbetriebsphase in Block I und das
Standortzwischenlager. „Unter sicherheitstechnischen
Gesichtspunkten ist eine Erweiterung dieser Risiken nicht
tolerierbar. Abfälle aus der Wiederaufbereitung und/oder von
anderen Kernkraftwerksstandorten dürfen deshalb in Philippsburg
nicht aufgenommen werden“, heißt es daher in der Resolution.
Mit dieser Resolution unterstützt der Landkreis Germersheim das
Ansinnen der Stadt Philippsburg, die ebenfalls eine Resolution
erlassen hat.
KV Germersheim, Presse28.02.2012
Kreisverwaltung informiert Bürger ganz persönlich
Neuer kostenloser
Terminservice der Abfallwirtschaft neu am Start
Die Abfallwirtschaft im Landkreis Germersheim präsentiert einen
weiteren Baustein ihres Kommunikations-Konzeptes.
Benno Heiter, 1. Kreisbeigeordneter und Abfalldezernent, stellt
das neueste Produkt des Fachbereiches vor: den Terminservice. Er
ist seit 20. Februar am Start.
Der Terminservice bietet jedem Bürger mit Internetzugang die
Möglichkeit, sich die Abfuhrtermine per Mail schicken zu lassen.
Dabei kann man auswählen ob man diese Mitteilung einen Monat, zwei
Wochen oder zwei Tage im Voraus erhalten möchte. „Gerade bei
Terminverlegungen vor und nach Feiertagen ist dies sehr hilfreich.
Und dieser Service ist kostenlos“, erläutert Heiter.
„Wir denken“ so der 1. Kreisbeigeordnete, „dass dieser Service
eine gute Ergänzung zum Abfallkalender darstellt und zudem auch
Hausverwaltungen und Hausmeistern nützlich sein kann“.
Einzige Voraussetzung ist dass man sich registrieren lässt.
Dafür gibt man auf der Homepage der Abfallwirtschaft unter www.kreis-germersheim.de/denkdran
Namen und E-Mail Adresse an zudem die Adresse für die man die
Abfuhrtermine benötigt.
Das Abbestellen des Terminservice geht genauso kinderleicht.
KV Germersheim, Presse
24.02.2012
Neue Mitarbeiterin in der Leitstelle für Integration
(vlnr): Tanja Koch, Leitende staatliche Beamtin, Herbert Wirth, Leiter des Fachbereichs 41 "Ordnung, Kommunalaufsicht", Laura Frey, Mitarbeiterin in der Leitstelle für Integration, Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Laura Frey hat die Aufgaben der Leitstelle für Integration bei
der Kreisverwaltung Germersheim übernommen. „Es ist gut, dass wir
eine engagierte Fachkraft für dieses wichtige Aufgabe gefunden
haben“, stellt Landrat Dr. Fritz Brechtel die neue Mitarbeiterin
vor.
Die 27 Jahre alte Diplom-Sozialwissenschaftlerin kümmert sich
seit Dezember hauptsächlich um das vom Bundesministerium für Arbeit
und Soziales sowie dem europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt
„InProcedere. Bleiberecht durch Arbeit“. Ziel des Projektes ist die
Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und
Flüchtlingen.
Zudem ist Laura Frey für die Leitstelle für Integration und für
die Geschäftsführung des Beirates für Migration und Integration des
Landkreises Germersheim verantwortlich. „Eines der großen
anstehenden Projekte für Frau Frey wird die Mitarbeit bei der
Entwicklung eines Integrationskonzeptes für den Landkreis
Germersheim sein“, sagt Landrat Brechtel.
Laura Frey spezialisierte sich bereits während ihres Studiums
auf den interkulturellen Bereich. Bevor sie die Stelle bei der
Kreisverwaltung Germersheim antrat, arbeitete sie beim
Internationalen Bund in Karlsruhe. KV Germersheim,
Presse
23.02.2012
Bernd Holzmann erhält Ehrenurkunde des Landes für 50-jährige Betriebszugehörigkeit
Sein 50-jähriges
Firmenjubiläum bei Nolte-Möbel in Germersheim hat Bernd Holzmann
bereits im letzten Jahr gefeiert. Jetzt überreichte ihm Landrat Dr.
Fritz Brechtel anlässlich dieses besonderen Verdienstes die
Ehrenurkunde des Landes Rheinland-Pfalz. „Fünf Jahrzehnte
ununterbrochen in einem Betrieb zu arbeiten, die Freude an seiner
Aufgabe nicht zu verlieren und sich stets im Sinne eines
Unternehmens zu engagieren, ist aller Ehren wert“, sagte Landrat
Brechtel während einer kleinen Feierstunde bei Nolte-Möbel.
Philip Mathon, Geschäftsführer, gratulierte Bernd Holzmann zu
diesem besonderen Jubiläum: „Sie haben alle Höhen und Tiefen des
Unternehmens miterlebt und haben sich stets aktiv eingebracht.“
„Auf Mitarbeiter wie Herrn Holzmann sind wir stolz“, betonten
Maren Schmitt-Nolte und die Geschäftsführer Ralf Jourdan und Rolf
Stadler, „Sie tragen zur kontinuierlichen Entwicklung des
Unternehmens bei. Wir danken ihm für sein unermüdliches Engagement
über 50 Jahre hinweg.“
Bernd Holzmann begann 1961 bei Nolte-Möbel die dreijährige
Ausbildung zum Industriekaufmann. Anschließend arbeitete er im
Versand, wechselte in den Verkauf von Küchen und letztendlich zum
Möbelverkauf. Inzwischen ist Holzmann im Ruhestand. Er selbst
bezeichnet sich als „Nolte-Mensch durch und durch“ und kehrt noch
heute gerne an „seine“ Arbeitsstätte zurück.
22.02.2012
Urteil zum Kommunalen Finanzausgleich
Landrat Brechtel: Land soll bereits 2012 mit Maßnahmen
beginnen!
Landrat Dr. Fritz Brechtel hat das Urteil des
Landesverfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz zum Kommunalen
Finanzausgleich grundsätzlich begrüßt: „Damit wird endlich
offiziell klargestellt, dass wir seit Jahren zu wenig Geld für zu
viele auf uns übertragenen Leistungen vom Land erhalten.
Gleichzeitig fordere ich das Land Rheinland-Pfalz auf, nicht bis
zum Jahr 2014 zu warten, sondern bereits im laufenden Jahr 2012 mit
ersten Maßnahmen zu beginnen, um die Kreishaushalte zu
entlasten. Aber nicht nur die unzureichende
Finanzausstattung muss deutlich verbessert werden, auch die
Ausgestaltung der den Landkreis auferlegten Standards bei Erfüllung
seiner Aufgaben ist auf ein angemessenes Maß zu begrenzen. Dies
würde, so der Verfassungsgerichtshof dazu beitragen, auch die
Ausgaben des Landkreises weiter zu
konsolideren.“
„Der Haushalt des Landkreises leidet seit Jahren unter einem
strukturellen Defizit. In diesem Jahr plant das Land, die
Landkreise noch stärker finanziell zu belasten“, so der Kreischef
weiter. Als Beispiele führt er die Schülerbeförderung,
Schulbuchausleihe, die Schulsozialarbeit und den Rückzug aus
Jugendhilfemaßnahmen an.
Den Kreisen entstehen durch die Neuregelung der
Schülerbeförderung enorme Kosten, die vom Land nicht ersetzt
werden. Allein der Landkreis Germersheim verzeichnet dadurch eine
jährliche Finanzierungslücke von über 200.000 Euro. Bereits im
letzten Jahr hatte Brechtel deshalb eine sachgerechte und
angemessene Erhöhung des vorgesehenen Mehrbelastungsausgleichs
gefordert.
Dies gilt sinngemäß auch für die Aufwendungen, die dem Landkreis
in Zusammenhang mit der Schulbuchausleihe entstehen. Die dafür vom
Land gewährten pauschalierten Mittel sind nicht auskömmlich.
„Außerdem“, fordert der Landrat Brechtel weiter, „soll das Land
die Absicht aufgeben, sich aus der Finanzierung der
Schulsozialarbeit zurückzuziehen. Aktuell hat das Land angekündigt,
die Landesförderung in diesem Jahr um 25 %, in 2013 um 50 % zu
kürzen. Für den Kreis Germersheim entstehen dadurch zusätzliche
Einnahmeverluste von ca. 50.000 Euro 2012 und 100.000 Euro in
2013.“
Ein anderes Beispiel sind Jugendhilfemaßnahmen. Brechtel macht
die Rechnung auf: „Das Land hat sich seit 2003 aus den
Jugendhilfemaßnahmen schrittweise zurückgezogen. Noch 2002
erstattete das Land dem Kreis als Trägern der öffentlichen
Jugendhilfe einen Anteil der Kosten der Hilfen zur Erziehung, der
Hilfen für junge Volljährige und Eingliederungshilfen in Höhe von
25 %. Im Jahr 2011 betrug dieser Anteile gerade mal noch 14,2 %.
Allein deshalb musste der Landkreis seit 2003 einen Einnahmeverlust
von ca. 5,8 Mio. Euro in der Jugendhilfe kompensieren.“
Im gleichen Zeitraum wurden beispielsweise bei den stationären
und teilstationären Hilfen in der Jugendhilfe durch Beschluss der
Jugendhilfekommission auf Landesebene die aufzubringenden
Leistungsentgelte um 11,52 % pauschal angehoben.
„Dies sind nur einige Paradebeispiele, weshalb ich das Land dazu
auffordere, die Landkreise und kreisfreien Städte schon heute so zu
entschädigen, dass keine Deckungslücken entstehen – und nicht erst
in zwei Jahren wie im Urteil des Landesverfassungsgerichtshofs
festgelegt. Angesichts des Urteils des Verfassungsgerichtes darf
das Land den Kommunen nicht noch weitere Lasten aufbürden. Denn das
ist das Gegenteil dessen, was das Gericht festgestellt hat.
Gleichzeitig kann eine konsequente und ehrliche Überprüfung
der aktuellen Standards kurzfristig zu einer maßvollen
Haushaltsentlastung beitragen.“ KV Germersheim,
Presse
16.02.2012
Gewinnbringende Arbeit in doppeltem Maße
Caritasverband eröffnet „Warenkorb“ in Germersheim / Siebtes
Sozial-Kaufhaus in der Diözese Speyer
Ermutigung und Antrieb
soll der „Warenkorb“ in Germersheim sein, betonte Domkapitular
Karl-Ludwig Hundemer am Freitag bei der Eröffnung des siebten
Sozial-Kaufhauses in der Trägerschaft des Caritasverbandes für die
Diözese Speyer. Als Segen solle die Einrichtung dienen für all
diejenigen, die der Hilfe bedürfen. „Ich hoffe“, so Hundemer, „dass
das Wohlfühlen bei den Menschen ankommt, die es brauchen.“
Großzügig sind die räumlichen Verhältnisse, die dem
Caritasverband in seiner neuen Einrichtung zur Verfügung stehen.
Während Möbel – vom Stuhl bis zum Doppelbett – und voll
funktionsfähige Elektrogeräte in einem separaten Raum im
Erdgeschoss auf neue Besitzer warten, ist in der ersten Etage alles
zu finden, was zu Haushalt, Kleiderschrank und Spielzimmer gehört.
Vom Messer bis zum Weinglas, von Puppen bis zur DVD, von Blusen bis
zum Stiefel - alle Waren sind übersichtlich in Regale
einsortiert und an drehbaren Kleiderständern sortiert.
„Wir sind sicher, dass wir hier eine gewinnbringende Arbeit
leisten können“, betonte Peter Lehmann, der Gesamtleiter der
„Warenkorb„-Kaufhäuser in der Diözese Speyer. Der „Warenkorb“ sei
eine Einkaufsmöglichkeit für Menschen, die finanziell nicht auf
Rosen gebettet seien. „Die gute konjunkturelle Entwicklung kommt
nicht bei jedem an“, stellte Lehmann heraus und ergänzte: „Dass man
Arbeit hat, bedeutet nicht gleichzeitig, dass das Einkommen
genügt.“ Der Warenkorb schaffe vielen die Möglichkeit, sich etwas
leisten zu können, was sonst auf der Wunschliste hätte stehen
bleiben müssen.
„Durch das Geben ist das Nehmen möglich“, unterstrich Lehmann
und dankte in dem Zusammenhang allen Spendern, die das Füllen der
Regale durch die Weitergabe gut erhaltener Produkte möglich gemacht
hätten. Auf den umweltpolitischen Aspekt, der durch den Warenkorb
Beachtung erfahre, verwies Lehmann ebenso: „Wir führen alle
Produkte in den Verbrauchskreislauf zurück.“ Er hob die problemlose
Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Germersheim in Zusammenhang
bei der Einrichtung des Warenkorbes hervor.
Durch das Miteinander im Team ein neues Selbstwertgefühl
entwickeln
„Der Warenkorb
will arbeitslosen Personen neue Zukunftsperspektiven erschaffen“,
wies er auf die zweite Säule des „Warenkorbs“ hin. In
Zusammenarbeit mit den Jobcentern werden in den sieben Warenkörben
des Caritasverbandes Arbeitsgelegenheiten für Empfänger des
Arbeitslosengeldes II geschaffen. Durch berufliche Schulung und
Qualifizierung bekommen Langzeitarbeitslose neue Perspektiven auf
dem Arbeitsmarkt. Durch den Einsatz würden die Menschen wieder an
das regelmäßige Arbeiten gewöhnt und ihnen werde ermöglicht, durch
das Miteinander im Team ein neues Selbstwertgefühl zu entwickeln.
„Caritasarbeit ist Hilfe zum Leben“, machte Lehmann deutlich. Dabei
komme es nicht auf religiöse oder politische Herkunft an.
Ausschlaggebend sei in jedem Fall die aktuelle Lebenssituation.
Glücklich über die gelungene Einrichtung des Warenkorbes in
Germersheim war auch Filial-Leiterin Natascha Hess. Die konnte
neben zahlreichen Mitarbeitern des Caritasverbandes auch Landrat
Dr. Fritz Brechtel und den Germersheimer Bürgermeister Marcus
Schaile begrüßen. Beide hoben die Bedeutung des Sozial-Kaufhauses
für die Stadt und den Landkreis Germersheim hervor. Für die
musikalische Gestaltung der Einweihung zeichnete das
Hoffmann-Hammer-Duo aus Neupotz verantwortlich.
Kontakt:
Caritas-Warenkorb Germersheim
Waldstrasse 5e
76726 Germersheim
Telefon: 07274 973844-0
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10
bis 18 Uhr - Dienstag und Freitag 10 bis 14 Uhr KV
Germersheim, Presse
14.02.2012
Gelungene Präsentation des Südpfalz-Tourismus auf der Horizont in Karlsruhe
Der
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. präsentierte sich
dieses Jahr zum zweiten Mal auf der Horizont Outdoor Messe in
Karlsruhe. Am Sonntag, 5. Februar versorgten sich zahlreiche
Besucher am gemeinsamen Stand von Vis-à-vis mit allem, was die
Pfalz und weitere Partner aus Baden und dem Elsass zum Thema
Wandern und Radfahren bieten. Stark nachgefragt wurden insbesondere
der aktuelle Wanderführer sowie die kürzlich erschienene
Radwanderkarte für die Südpfalz. Viele Besucher am Stand waren
selbst schon Urlauber in der Südpfalz und suchten nun gezielt nach
weiteren Ausflugstipps. Dabei kam vor allem der neue Flyer zum
Römerschiff „Lusoria Rhenana“ sehr gut an. Erholung am und auf dem
Wasser gehören für viele Urlauber in der Südpfalz zu einem
gelungenen Aufenthalt dazu und finden verstärkt Anklang. Der
Vorsitzende des SÜD Landrat Dr. Brechtel und Geschäftsführerin
Silke Wiedrig freuen sich über die große Resonanz. Schließlich
zeige dies erneut, dass viele Tagesgäste aus dem Raum Karlsruhe in
die Südpfalz kommen. KV Germersheim, Presse
14.02.2012
Bürgersprechstunde des Landrats in Rülzheim
Ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen des Kreises
Germersheim hat Landrat Dr. Fritz Brechtel. Er bietet deshalb unter
anderem jeden Monat in einem anderen Ort des Kreises eine
Bürgersprechstunde an. Im Gespräch mit dem Landrat können direkte
Anliegen, Tipps, Probleme, kurzum alles, was die Menschen mit Blick
auf die Zuständigkeit des Kreises auf dem Herzen haben, erörtert
werden. Ziel der Bürgersprechstunde ist es, nicht nur von
bürgernaher Verwaltung zu reden, sondern sie auch „da, wo der Schuh
drückt“ zu praktizieren. In Entscheidungsvorgänge, mit denen sich
bereits ein Gericht befasst, darf der Landrat jedoch nicht
eingreifen. Ähnliches gilt für Dinge, die in die Kompetenz anderer
Behörden oder der Gemeinden fallen. In solchen Fällen hat er
allenfalls die Möglichkeit, sich das Problem anzuhören und sich um
eine Vermittlung zu bemühen.
Nächster Termin ist Donnerstag, 8. März, ab 15.30
Uhr, in der Verbandsgemeindeverwaltung Rülzheim,
Am Deutschordensplatz 1, Trauzimmer.
Damit möglichst viele BürgerInnen die Gelegenheit
nutzen können, sollten die einzelnen Gespräche nicht länger als
eine Viertelstunde dauern. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet
Brechtel darum, dass sich alle Interessierten bis zum 1. März bei
seinem Persönlichen Referenten Ralph Lehr unter Tel.: 07274/53-202,
E-Mail: r.lehr@kreis-germersheim.de
anmelden und auch schon grob angeben, um was es geht.
Sommerferienaktion Kinderstadt Astropolis geht in eine neue Runde
Seit 2003 sind die Kinderstädte Astropolis und
Kätschapaso schon ein fester Bestandteil des Ferienprogramms für
die Kinder aus Wörth, Germersheim und dem gesamten Landkreis
geworden.
Auch die MitarbeiterInnen aus den Daimler Werken in Germersheim
und Wörth verlassen sich jährlich auf die gute Kooperation, um
Familie und Beruf in den Ferienzeiten gut miteinander zu
vereinbaren. In diesem Jahr geht es mit Astropolis 2012 in Wörth
weiter.
In den letzen drei Wochen der Sommerferien (23.07. – 10.08.2012)
veranstaltet der Internationale Bund in Zusammenarbeit mit den
Städten Germersheim und Wörth und „Beruf & Familie“ der Daimler
AG Wörth und Germersheim bereits zum fünften Mal das Ferienangebot
Kinderstadt Astropolis. Die Kinderstadt findet dieses Jahr wieder
vor dem Mehrgenerationenhaus in der Ahornstraße 5 in Wörth statt.
Teilnehmen dürfen alle Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren
(23.07.1999 – 23.07.2006).
Die Kinderstadt Astropolis ist montags bis freitags von 8:00 bis
17:00 h geöffnet. Die Anmeldung ist nur wochenweise möglich. Der
Kinderstadtbus fährt zwischen Germersheim und Wörth.
Hinter der Kinderstadt verbirgt sich ein aufregendes Abenteuer,
in dem sich Spiel und Wirklichkeit auf vielfältige Art und Weise
verbinden. Die Kinder sind aufgefordert, innerhalb eines
vorgegebenen Rahmens eine Idee von Zusammenleben und Arbeiten zu
entwickeln und umzusetzen. In Astropolis gibt es alles, was es in
einer richtigen Welt auch gibt: eine Bäckerei, ein Arbeitsamt, eine
Polizei, ein Einwohnermeldeamt, eine Zeitung und natürlich auch
einen Bürgermeister, um nur einiges zu nennen.
Die Anmeldung ist ab Montag, den 06. Februar möglich. Die
Anmeldeunterlagen sind im Internet unter www.juz-ger.de bzw. unter www.mgh-woerth.de erhältlich.
Wir bitten Sie, diesen Weg falls möglich immer zuerst zu wählen.
Die Spielregeln der Kinderstadt wurden überarbeitet und in einem
Flyer zusammengefasst. Die Spielregeln sind zusammen mit der
Anmeldung erhältlich und bilden die Grundlage für die
Kinderstadt.
Telefonisch können sich interessierte Eltern zwecks
Informationen an das Kinder- und Jugendzentrum in Germersheim, Frau
Majoran oder Herr Leingang, unter 07274 – 702534 wenden. Jedes Jahr
sind wir auch auf der Suche nach engagierten Personen, die
Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit während der Kinderstadt
haben.
Dabei suchen wir nicht nur Jugendliche, die mind. 16 Jahre alt
sein sollen. Auch Mütter, Väter oder SeniorInnen, die gerne werken,
schneidern, backen oder kreativ sind, sind herzlich eingeladen ihr
Wissen weiterzugeben. Haben Sie Lust uns während dieser Zeit zu
unterstützen, dann können Sie sich gerne telefonisch bei uns
melden. Kinder- und Jugendzentrum Germersheim, Presse
09.02.2012
Bienwaldprojekt auf Wanderschaft
Ausstellung im Sparkassengebäude in Kandel
Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Vom 17. Februar bis
8. März ist die kleine Wanderausstellung zum Projekt nun im
Sparkassengebäude in Kandel, Gartenstraße 3, während der üblichen
Geschäftszeiten zu sehen. Viele Bilder und kurze Texte vermitteln
einen umfassenden Eindruck über den Bienwald und das bislang größte
Naturschutzgroßprojekt in Rheinland-Pfalz. Landrat Dr. Fritz
Brechtel lädt alle Interessierten ein, auf diese Weise mehr über
das Bienwaldprojekt zu erfahren und die Einzigartigkeit der
Landschaft kennenzulernen.
Acht übersichtlich gestaltete Banner informieren zu Themen wie
Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und
Offenland.
Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu
präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per
Mail: w.busch@kreis-germersheim.de.
08.02.2012
Broschüre „Wandern in der Südpfalz“ + B
Neuauflage ab
sofort in den Tourismusbüros erhältlich
Landrat Dr. Fritz Brechtel teilt mit, dass die Neuauflage der
beliebten und informativen Wanderbroschüre des Vereins
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. ab sofort erhältlich
ist. 16 ausgesuchte Wanderrouten führen die Wanderer durch
idyllische Landschaften im Landkreis Germersheim. Die Routen führen
durch urwüchsige Rheinauen, liebliche Bachtäler und ursprüngliche
Wälder.
Die Tourenkarten sind je nach Länge der Strecke in
unterschiedlichen Maßstäben eingezeichnet. Neben der
Routenbeschreibung gibt es wichtige Informationen wie
Streckenlänge, Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.
Die 28 Seiten starke Broschüre gibt es bei allen
Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen im Landkreis
Germersheim und beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim für
eine Schutzgebühr von 2,50 €. Gerne senden wir Ihnen die Broschüre
zu. Information: Tel. 07274-53-300 oder info@suedpfalz-tourismus.de.
06.02.2012
Landrat Brechtel: Landkreis Germersheim bei Schulsozialarbeit vorbildlich
Beabsichtigte Kürzung des Landes wäre kontraproduktiv
„Der Landkreis Germersheim ist bei der Schulsozialarbeit im
landesweiten Vergleich bestens aufgestellt“, fasst Landrat Dr.
Fritz Brechtel das Thema Schulsozialarbeit im Landkreis Germersheim
zusammen, „Auch 2012 ist trotz defizitärer Haushaltslage des
Landkreises nicht beabsichtigt, in diesem Bereich zu kürzen. Im
Gegenteil: die Finanzmittel des Bundes ermöglichen es, an zwei
Schulen Schulsozialarbeit neu einzurichten. Außerdem soll die
bereits vorhandene Schulsozialarbeit stellenweise flexibler
gestaltet werden, um dadurch auch die Gymnasien versorgen zu
können.“
Derzeit arbeiten 32 Fachkräfte als Schulsozialarbeiter an
insgesamt 24 Schulen im Kreis. „Allein diese Zahlen sprechen schon
für sich“, so Brechtel, „und zeigen, dass wir dem Thema
Schulsozialarbeit im Landkreis Germersheim große Bedeutung
einräumen.“ So sind an zehn Grundschulen, sieben Realschulen plus,
drei Integrierten Gesamtschulen, an den zwei Standorten der
Berufsbildenden Schule und den beiden Förderschulen
Schulsozialarbeiter tätig. Zusammengefasst gibt es im Kreis
insgesamt knapp 21 Vollzeitstellen ausschließlich für
Schulsozialarbeit. „Im landesweiten Vergleich ist der Landkreis
Germersheim damit Spitzenreiter und mit Schulsozialarbeitern sehr
gut versorgt“, berichtet der Landrat.
Schulsozialarbeiter sind Ansprechpartner für grundsätzlich alle
Kinder und Jugendlichen der Schule, arbeiten aber auch mit deren
Familien und Lehrern. Ihre Arbeitsfelder sind beispielsweise
Einzelfallhilfen, sozialpädagogische und freizeitpädagogische
Angebote, oder auch Mitwirkung an Schulprogrammen und
Schulentwicklung.
Die Gesamtausgaben für Schulsozialarbeit belaufen sich auf etwa
1,1 Mio. Euro. Diese Kosten verteilen sich auf den Landkreis
(610.000 Euro), die Kommunen der Schulstandorte (220.000 Euro) und
Landeszuschüsse (280.000 Euro).
Darüber hinaus wird in diesem Jahr im Bereich Schulsozialarbeit
nicht gekürzt – trotz defizitärem Haushalt und Einführung des
kommunalen Entschuldungsfonds, weshalb der Kreis ab 2012 zusätzlich
jährlich ca. 750 000 Euro einsparen muss. Der Kreischef informierte
zudem darüber, dass mit Hilfe der Bundesmittel die
Schulsozialarbeit ausgeweitet werden soll. An der Tulla-Grundschule
Sondernheim und der Richard-von-Weizsäcker-Realschule plus
Germersheim wird im Laufe des Jahres Schulsozialarbeit
eingerichtet.
Weitere Planungen sehen vor, die bestehende Schulsozialarbeit
flexibler zu gestalten. Der für Jugend, Soziales und Schulen
zuständige Dezernent, Dr. Peter Spengler, erklärte, dass auf diese
Weise auch die zwei Gymnasien, die bisher keinen
Schulsozialarbeiter haben, von den Schulsozialarbeitern
nahegelegener Schulen profitieren können.
Ein aktuelles Schreiben des für die Schulsozialarbeit
zuständigen Ministeriums kündigt Kürzungen der Landesförderung für
die Schulsozialarbeit um ca. 25 % in 2012 und um ca. 50 % ab 2013
an.
Landrat Dr. Brechtel protestiert gegen diese beabsichtigte
Kürzung. „Der Bund gibt uns Finanzmittel, um die Schulsozialarbeit
zu verbessern. Wenn nun das Land dies zum Anlass nimmt, um seine
Förderung zu kürzen, so ist dies absolut kontraproduktiv. Es wäre
erneut ein Beispiel dafür, wie das Land den Kommunen Finanzmittel
entzieht, um selbst besser da zu stehen“, so der Landrat. Der Kreis
ist selbst defizitär und kann die Finanzmittel nicht ersetzen.
KV Germersheim, Presse
06.02.2012
Sporthalle am Goethe Gymnasium nimmt Form an
(von links nach rechts) Astrid Bolle, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Dr. Wolfgang Meißner, Schulleiter, besichtigen die Baustelle während die Leimbinder abgeladen wurden
Auf zwei Sondertransportern sind am Dienstag, 31. Januar, die
Dachbalken für die neue Sporthalle am Goethe Gymnasium Germersheim
eingetroffen. Mit Hilfe eines 80-Tonnen-Autokrans wurden die ersten
sogenannten Leimholzbinder im Laufe des Vormittags auf die
Unterkonstruktion der Halle gehoben. Im Laufe der nächsten Tage
werden die neun 30 Meter langen und 1,2 bis 2,6 Meter hohen
Holzteile montiert. „Jetzt nimmt die Halle Gestalt an und man
erhält einen guten Eindruck davon, welche Dimensionen der Neubau
tatsächlich haben wird“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Im
Anschluss werden dann die Wände gestellt, anschließend das
Trapezblech auf das Dach gebracht.
Die Bauarbeiten an der Halle liegen im Zeitplan. „Nach den
Sommerferien 2012 kann die neue Halle genutzt werden“, so der
Kreischef, „Schon während der der Sommerferien erfolgt der Abriss
der alten Halle, so dass der mit den Arbeiten verbundene Lärm den
Unterricht nicht stört.“ Im Bereich der alten Halle werden im
Anschluss die Umkleide- und Duschbereiche errichtet. Weiterhin wird
die entstehende Freifläche zur Erweiterung des Schulhofes genutzt.
KV Germersheim, Presse
31.01.2012
Wohnraumförderung 2012
Bauen, kaufen, modernisieren in Rheinland-Pfalz für 1,7
Prozent
Im Jahr 2012 führt das Land Rheinland-Pfalz seine Programme
„Modernisierung“ und „Wohneigentum“ im Rahmen der sozialen
Wohnraumförderung fort. Darauf weist die Kreisverwaltung
Germersheim hin. Die aus der Fusion der Investitions- und
Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH und der Landestreuhandbank
Rheinland-Pfalz (LTH) hervorgegangene Investitions- und
Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) setzt die Förderprogramme
um.
Den Bau oder Kauf von selbst genutzten Häusern und Wohnungen
sowie den Ersatzneubau nach Abriss fördert das Land Rheinland-Pfalz
mit Zinsgarantiedarlehen. Die Konditionen haben sich gegenüber dem
Vorjahr nicht geändert. Der Zinssatz beträgt in den ersten fünf
Jahren 1,7 Prozent jährlich. Es handelt sich um eine
einkommensabhängige Förderung. Die Höhe des Zinsgarantiedarlehens
richtet sich neben der Höhe des Haushaltseinkommens und der Anzahl
der zum Haushalt gehörenden Personen auch nach dem Standort des
Objektes.
Wer seine Wohnimmobilie modernisieren möchte, kann ein
Zinsgarantiedarlehen in Höhe von 460 Euro pro Quadratmeter
Wohnfläche bei der Hausbank für einen Zinssatz von 1,7 Prozent
jährlich beantragen. Bei der Modernisierung selbst genutzten
Wohneigentums sind Einkommensgrenzen zu beachten. Handelt es sich
um eine vermietete Wohnung, ist nach Abschluss der Arbeiten die
Anfangsmiete festgelegt. Der Förderkatalog umfasst unter anderem
energiesparende Maßnahmen, die Nutzung alternativer und
regenerativer Energien, barrierefreie Maßnahmen sowie die
nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts.
Im Modernisierungsprogramm bietet das Land auch
Investitionszuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen
Kosten, die zwischen 2.000 und 10.000 Euro liegen müssen, an. Den
Zuschuss gibt es nur für bestimmte Maßnahmen.
Für Zinsgarantiedarlehen gilt: Im Wohneigentumsprogramm und bei
der Modernisierung selbst genutzten Wohneigentums wird vor Antrag
über die Hausbank eine Förderbestätigung für die Inanspruchnahme
der Zinsgarantie benötigt. Diese Bestätigung stellt die
Kreisverwaltung Germersheim aus.
Ansprechpartner für alle Fragen der Wohnraumförderung ist die
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB),
Löwenhofstraße 1, 55116 Mainz, Telefon 06131/6172-1991, E-Mail:
wohnraum@isb.rlp.de, sowie
die Kreisverwaltung Germersheim, Heinrich Kindler, 07274/53290 oder
E-Mail h.kindler@kreis-germersheim.de.
Weitere Informationen im Internet unter www.isb.rlp.de. KV Germersheim,
Presse
31.01.2012
Ferien- und Freizeitkalender 2012 des Landkreises Germersheim
Lust auf
erlebnisreiche Ferientage? Die dazu passende Aktion finden Kinder
und Jugendliche sicherlich im „Ferien- und Freizeitkalender 2012“.
Die Broschüre mit über 80 Veranstaltungen ist ab 6. Februar
erhältlich.
Zum 8. Mal stellte das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim
eine umfassende inhaltliche Übersicht der Ferien- und
Freizeitmaßnahmen im Jahr 2012 zusammen. Vereine, Initiativen sowie
freie und kirchliche Verbände waren aufgerufen, ihre Ferienangebote
zur Veröffentlichung in der Broschüre zu melden. „Das Ergebnis ist
nun ein 86-seitiger, im handlichen DIN A6-Format gehaltener
`Ferien- und Freizeitkalender 2012´“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Das Inhaltverzeichnis des Kalenders verschafft einen schnellen
Überblick über die Angebote und Termine. Neben den
Freizeitveranstaltern aus dem Landkreis sind auch Träger von
Angeboten außerhalb des Kreises genannt. Wichtig war es dem
Kreisjugendamt, auch Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche mit
Behinderung, Kindererholungsmaßnahmen, die beliebten
Kinderferienwochen und sonstige Tagesveranstaltungen in den Ferien
aufzunehmen.
Die über 80 genannten Veranstaltungen verteilen sich über den
Landkreis Germersheim bis hin zu Aktivitäten in ganz Europa und
bieten mit mehr als 1500 Teilnehmerplätze vielfältigste Ferien- und
Freizeitangebote. „Die Träger der Ferien- und Freizeitmaßnahmen
haben sich den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst und
unterstützen durch ihre zahlreichen Angebote vor allem Familien,
die Berufsleben und Kindererziehung unter einen Hut bringen
müssen“, betont der Dezernent für Jugend, Soziales und Schulen, Dr.
Peter Spengler.
Im letzten Teil der Broschüre gibt es Angebote zur Ausbildung
und Weiterqualifizierung von Jugendgruppenleitern. „Mit gezielten
Angeboten für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer versuchen wir
deren Engagement zu stärken und sie in ihrer Arbeit zu
unterstützen. Ohne deren Hilfe wären viele Angebote und Aktionen
undenkbar, so dass allen ehrenamtlich Engagierten in der Kinder-
und Jugendarbeit ein besonderer Dank gilt“, so Landrat
Brechtel.
Auf den letzten Seiten wird u. a. auch auf die ausleihbare
Hüpfburg des Kreisjugendrings Germersheim hingewiesen (inkl. Termin
der nächsten Hüpfburgschulung), sowie auf den Spielanhänger
„Rappelkiste“ des Internationalen Bundes.
Der „Ferien- und Freizeitkalender 2012“ kann in den
Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen, in Jugendtreffs und bei
der Kreisverwaltung Germersheim abgeholt werden. Er ist zudem
online als unter www.kreis-germersheim.de
abrufbar. Weitere Informationen gibt es beim Kreisjugendamt,
Jeanette Zikko, Tel.: 07274/53-372 oder E-Mail j.zikko@kreis-germersheim.de.
KV Germersheim, Presse
30.01.2012
Gezieltes Interesse an der Südpfalz und Pfalz
Verein
Südpfalz-Tourismus präsentierte sich auf der CMT in
Stuttgart
Gewohnt groß war der Andrang am Pfalzstand auf der
Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Die gemeinsame Präsentation der
touristischen Regionen machte vielen CMT-Besuchern besonders Lust
auf einen Urlaub oder Wochenendausflug in der Pfalz.
„Der Verein Südpfalz Tourismus, Landkreis Germersheim (SÜD)
machte dabei Pfalzkennern und Pfalzneulingen besonders die
Möglichkeiten im und rund um den Landkreis Germersheim
schmackhaft“, so der SÜD-Vorsitzende, Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Am Stand gab es viele gute Gespräche zu Themen wie Pfälzer Wein und
Gastronomie, Angebote für Gruppen, Rad-Rundtouren, Ausflüge über
das Wochenende, Besichtigungsmöglichkeiten, Weinproben und vielem
mehr. „Es gab etliche CMT-Besucher, die schon mit ganz konkreten
Vorstellungen zu uns an den Stand kamen.
Darunter waren
viele Wandergruppen und Radfahrer, die nach schönen Strecken
fragten“, SÜD-Mitarbeiterin Carmen Stolzenberger, „Auch fragten die
Leute gezielt nach Informationen beispielsweise zur
Südpfalz-Draisine, zum Abenteuerkletterpark und zur Mhoufarm“, so
Stolzenberger. Noch weniger bekannt waren dagegen die Nachenfahrten
und das Römerschiff. Diese „Geheim-Tipps“ wurde aber sehr gerne
angenommen.
Insgesamt war die CMT gut besucht. „Die wiederholt guten
Erfahrungen des SÜD ermuntern uns dazu, auch im nächsten Jahr die
Südpfalz wieder auf der Tourismusmesse zu präsentieren“, sagt die
SÜD-Geschäftsführerin, Silke Wiedrig, „Der Großraum Stuttgart ist
ein interessantes Gebiet, um für potentielle Urlauber für die
Südpfalz zu werben.“ KV Germersheim, Pressestelle
23.01.2012
Bienwaldprojekt auf Wanderung
Landrat Dr. Fritz Brechtel, Projektleiterin Kerstin Arnold und Landrätin Theresia Riedmaier bei der Eröffnung im Kreishaus der Südlichen Weinstraße
Ausstellungseröffnung im Kreishaus des Kreises Südliche
Weinstraße
Das Naturschutzgroßprojekt macht die Runde: Landrätin Theresia
Riedmaier hat am Donnerstag, 19. Januar, die kleine
Wanderausstellung zum Projekt im Kreishaus SÜW eröffnet. „Viele
Bilder und kurze Texte vermitteln einen guten Eindruck über den
Bienwald und das bislang größte Naturschutzgroßprojekt in
Rheinland-Pfalz“, so die Kreischefin. Sie lädt alle Interessierten
ein, das Thema in der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße näher
kennenzulernen.
„Das Projekt kommt 2012 in das dritte Umsetzungsjahr. Inzwischen
konnten zahlreiche Maßnahmen, wie die Sicherung von Altbäumen oder
die Pflanzung von Eichen, umgesetzt oder angeschoben werden“, sagt
Landrat Dr. Fritz Brechtel. Beide Landräte sehen in der Ausstellung
eine gute Möglichkeit, etwas mehr über die Einzigartigkeit der
Landschaft und das Projekt zu erfahren: „Mit der Ausstellung wollen
wir der Bevölkerung und unseren Besuchern in der Südpfalz das
Projektgebiet vorstellen und zeigen, was die beiden Landkreise als
Träger des Projektes für ihren Erhalt tun.“
Acht übersichtlich gestaltete Banner zu Themen wie
Artenvielfalt, Naturwaldfläche sowie Maßnahmen im Wald und
Offenland sind jetzt bis 15. Februar zu den Öffnungszeiten des
Kreishauses, An der Kreuzmühle 2, in Landau zu sehen. Anschließend
wandert die Ausstellung in den Landkreis Germersheim. Drei Wochen
lang bleibt sie dann im Sparkassengebäude, Gartenstraße 3, in
Kandel bevor sie weiter auf Reisen geht. Auch im Ministerium für
Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Mainz
werden die Banner ab dem 12. März zu sehen sein. Weitere Stationen
in den Landkreisen sind in Vorbereitung.
Wer Interesse hat, die Ausstellung auszuleihen und zu
präsentieren, meldet sich bitte im Projektbüro des
Naturschutzgroßprojektes Bienwald unter Tel. 07275/6170990 oder per
Mail an w.busch@kreis-germersheim.de.
20.01.2012
„1000 Leben retten“ von Kreisverwaltungsmitarbeitern gut angenommen
Brechtel und Becht: Aktion zur Nachahmung empfohlen
„Die Gesundheits- und Präventionsangebote, die die
Kreisverwaltung Germersheim ihren Mitarbeitern anbietet, werden gut
und gerne angenommen“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel,
„Zuletzt beteiligte sich die Kreisverwaltung an der Aktion ‚1000
Leben retten’, einer Aktion in der Metropolregion Rhein-Neckar zur
Früherkennung von Darmkrebs. Auch dabei war die Resonanz in der
Verwaltung positiv.“
50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben
diese Chance ergriffen und den Test zur Früherkennung bzw.
Vermeidung von Darmkrebs durchgeführt. „Für die Mitarbeiter
entstanden dabei keine Kosten“, erläutert der für Gesundheit und
Verbraucherschutz zuständige Kreisbeigeordnete Andy Becht. Über
einen einfachen Fragebogen haben die Teilnehmer ihr persönliches
Darmkrebsrisiko ermittelt. Ergab sich dabei ein Risiko, sollte eine
Untersuchung auf Blut im Stuhl durchgeführt werden. „Das war ein
einfacher Test, der schnell Aufschluss und möglicherweise konkrete
Hinweise brachte. Das Untersuchungsergebnis wurde natürlich nur dem
jeweiligen Teilnehmer mitgeteilt“, betont Becht.
Bei rechtzeitigem Erkennen, sind die Heilungschancen bei
Darmkrebs hoch. „Deshalb haben wir gerne die Aktion ‚1000 Leben
retten’ aktiv unterstützt und unseren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ein weiteres Angebot in Sachen Gesundheit und Vorsorge
gemacht“, sagt Landrat Brechtel und kann die Aktion nur
weiterempfehlen.
Mehr Informationen zur Aktion „1000 Leben retten“ gibt es unter
www.1000-Leben-retten.de KV
Germersheim, Presse
19.01.2012
Beginn der Sperrmüllabfuhr im Kreis Germersheim
Auch Abholservice für kleine Elektrogeräte
Ab Dienstag, 24. Januar, wird im Kreis Germersheim wieder der
Sperrmüll abgefahren. Die Termine findet man im Abfallkalender.
Sperrige Grünabfälle werden zu gesonderten Terminen abgefahren.
Auch sperrige Abfälle aus Büros, Werkstätten, Geschäften etc.
werden nicht im Rahmen der Sperrmüllabfuhr abgeholt.
Zum Sperrmüll zählen sperrige Abfälle aus privaten Haushalten,
die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht über die
Restmülltonne entsorgt werden können. Auch sämtliche
Klein-Elektrogeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Rasierapparat,
Küchengeräte, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten,
Elektrowerkzeuge allgemein, aber auch viele
Unterhaltungselektronik- und Bürokommunikationsgeräte wie PCs,
Gameboys, Videogeräte, Radios oder CD-Player können ebenfalls im
Rahmen des Sperrmülls am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt
werden. Sie werden dem Recycling zugeführt.
Eine Ausnahme gilt für Kühlschränke und Fernseher. Ihre
Einsammlung erfolgt, wie bisher, in den ungeraden Wochen. Dafür ist
eine schriftliche Mitteilung an den Entsorgungspartner Fa. SITA in
Rülzheim erforderlich.
Da Sperrmüll in die 3 Fraktionen Altholz einschließlich
Altfenster und -türen, Altmetall einschließlich Elektroschrott
sowie den eigentlichen Sperrmüll eingeteilt wird sollte er auch
entsprechend getrennt zur Abholung bereitgestellt werden.
In Wohngebieten muss der Sperrmüll am Abfuhrtag bis
7.00 Uhr bereitgestellt sein. In Misch- und
Gewerbegebieten kann sogar bereits ab 6.00 Uhr Sperrmüll
abgefahren werden.
Es ist zu beachten, dass die einzelnen Teile eine Länge von
1,70 m und ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten
dürfen.
Abfälle, die nicht bei der Sperrmüllabfuhr zugelassen sind
müssen über die Abfallbehälter entsorgt oder je nach Abfallart zu
einem der Wertstoffhöfe gebracht werden.
Weitere Informationen bezüglich der Entsorgung des Sperrmülls
sind telefonisch bei der Kreisverwaltung Germersheim unter
07274/53-342, bei der Firma SITA Süd GmbH unter 07272/700-50 oder
beim kostenlosen Infotelefon der Firma SITA unter 0800/2 67 62 66
erhältlich.
Zur Fraktion Altholz, Altfenster u. -türen zählen:
- Mobiliar und sonstige
Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, Bänke, Regale,
- Schränke ohne Glasteile,
Holzlattenroste, Holzbettgestelle, Weinsteigen, Paneelen, Decken-
oder Fußleisten.
- Fenster mit Holz-, Kunststoff-
oder Metallrahmen einschl. Glas
- Türen aus Holz, Kunststoff oder
Metall einschl. Rahmen
- Außen-Holz, d.h. Holz das mit
Holzschutzmitteln behandelt oder Kesseldruck imprägniert ist.
(Holzpfosten, Holzpergola, Sandkastenumrandungen, Gartenzäune,
Klappläden aus Holz, Rollläden aus Holz)
-
Spiegel (Spiegelglas inkl. Rahmen)
Altfenster dabei unbedingt separat lagern und gegebenenfalls
gegen Umstürzen sichern. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die
Verwaltung die Altfenster selbst zu den Wertstoffhöfen zu bringen.
Die Annahme dort ist kostenlos.
nicht mitgenommen werden:
- Hölzer aus Bau- und
Abrissmaßnahmen wie Bauabfälle aus Holz (z.B. Dachlatten,
Baudielen, Schaltafeln, Paletten). Diese Abfälle können
gebührenpflichtig beim Wertstoffhof Berg bzw. den Wertstoffhöfen
Rülzheim (bei Fa. SITA) und Westheim abgegeben werden.
Zur Fraktion Altmetall zählen:
- Elektro-Altgeräte wie
Haushaltsgeräte, Computer (außer Fernseher und Kühlgeräte)
- Elektroherde, Gasherde,
Kohleherde (Schamottsteine müssen ausgebaut sein).
- Waschmaschinen, Trockner,
Spülmaschinen, Fahrräder, Wäscheständer, Gestelle von Kinderwagen,
Rasenmäher, Geschirrteile wie Töpfe und Pfannen
- Badewannen, Boiler, Ofenrohre,
Regale, Drahtzäune und Dachrinnen aus Metall,
- vollständig entleerte Ölöfen,
gereinigte und entleerte Metalltanks bis 1000 Liter
nicht mitgenommen werden:
- Autoteile wie Autotüren,
Autoreifen, Autositze, Autobatterien, Stoßstangen, Felgen, etc.
Entsorgung erfolgt über die Altmetall-Händler und Autoverwerter
oder Wertstoffhof Berg, Wertstoffhof Westheim, Wertstoffhof
Rülzheim (gebührenpflichtig).
Zur Fraktion Sperrmüll zählen:
-
Matratzen, Deckbetten, Kissen,
-
Taschen, Koffer, Sessel, Sofa, Polstergarnituren, Lampen,
Waschbecken aus Porzellan,
-
entleerte und gereinigte Kunststofftanks bis 1000 Liter,
-
große Spielzeuge, Teppiche, Teppichböden, Linoleum.
nicht mitgenommen
werden:
-
Baustellenabfälle wie z.B. Fliesen, Kacheln, Zementsäcke, Folien,
Befestigungsbänder,
-
Kartonagen, Kleidungsstücke,
-
Problemabfälle
- Leere
Farbeimer aus Kunststoff (Entsorgung über den gelbenSack).
-
Kühlschränke, Fernsehgeräte
Anmeldung per Postkarte, Fax oder E- Mail an: Firma SITA Süd
GmbH, Mozartstr. 27,76761 Rülzheim, Fax 07272/7005 50. E-Mail:
auftrag.ruelzheim@sita-deutschland.de
Alle Informationen zum Thema Abfall sind auch im Internet
unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft
nachzulesen.
12.01.2012
Landkreis Germersheim mit einem 4. Platz ganz vorne
Landesabfallbilanz 2010 veröffentlicht
Die vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und
Landesplanung Rheinland-Pfalz vorgelegte Abfallbilanz untermauert
die hervorragende Position des Landkreises Germersheim im
landesweiten Vergleich.
Mit durchschnittlich 112,6 kg Hausrestabfällen pro Person und
Jahr produzierten die Bürger im Landkreis Germersheim sogar noch
weniger Restmüll als 2009. Damit ist es der Abfallwirtschaft erneut
gelungen, den viertniedrigsten Restmüll-Wert im Landesvergleich der
Landkreise und Städte zu erzielen.
Die herausragende Position bestätigt sich auch bei der
Verwertungsquote. Hier ist der Kreis Germersheim mit einer Quote
von 75,1 % deutlich im oberen Drittel im Vergleich aller
rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte zu
finden.
Betrachtet man die Abfälle zur Verwertung so kommt man auf rund
77,7 kg Bioabfall pro Einwohner und Jahr. Bei Papier und Kartonagen
ergibt sich ein Wert von rund 80 kg während der Glasanteil bei rund
27 kg je Person liegt.
Verpackungen, die über den gelben Sack erfasst werden erreichen
einen Wert von 38,8 kg je Person und Jahr und liegen ebenfalls
deutlich über den im Landesvergleich durchschnittlich
eingesammelten Leichtverpackungen.
Der insgesamt positive Eindruck wird auch beim Vergleich der
Abfallgebühren bestätigt. Hier hat sich der Kreis Germersheim
inzwischen einen Platz im unteren Drittel erarbeitet. Seit dem Jahr
2002 konnte der Landkreis bereits fünf Mal die Gebühren senken
trotz höherer Ausgaben durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit der
Stilllegung der Deponie Berg und entgegen der allgemeinen Lohn- und
Preissteigerungen der vergangenen Jahre.
Die jährliche Statistik des Umweltministeriums, so der
zuständige 1.Kreisbeigeordnete Benno Heiter, ist für uns eine
informative Handreichung an der wir die Resultate unserer Arbeit
messen können. Wir sehen mit Genugtuung, dass die Abfallwirtschaft
des Landkreises Germersheim im landesweiten Vergleich wieder eine
der Spitzenpositionen unter allen 35 rheinland-pfälzischen
Gebietskörperschaften eingenommen hat. KV Germersheim,
Presse
12.01.2012
Schwungvoll grüßt Wien den Süden
Das
„Johann-Strauß-Orchester Wiesbaden“ unter der Leitung von Herbert
Siebert sowie die Solisten Elena Daniela Mazilu (Sopran) und
Eduardo Villa (Tenor) bezauberten das Publikum mit einem
mitreißenden und heiteren Neujahrskonzert. „Wien grüßt den Süden“
lautete das Motto des Abends, bei dem Werke von Strauß, Léhar,
Suppé, Verdi, Zierer, Fucik und Puccini zu hören und erleben
waren.
Der „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur“ hatte zum 15.
Mal zum Neujahrskonzert in die Germersheimer Stadthalle geladen.
Bernd Peter Arnold vom Hessischen Rundfunk führte mit Humor und
Charme durch das Programm.
Das Publikum im voll besetzten Haus war begeistert und bedankte
sich mit tosendem Applaus. KV Germersheim, Presse
12.01.2012
Neue Verkaufsstelle für Rest- und Biomüllsäcke in Kandel
Nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim gibt es im
Landkreis eine weitere Verkaufsstelle für Abfallsäcke.
In Kandel bei der Verbandsgemeindeverwaltung in der Gartenstraße
8 kann man ab sofort rote Säcke (für Restmüll) und Papiersäcke (für
Biomüll) erwerben. Außerdem gibt es dort auch die kostenlosen
gelben Säcke für Leichtverpackungen.
Die roten Restmüllsäcke haben ein Volumen von 60l und kosten
3,80 Euro. Sie können zusammen mit der grauen Tonne zur Abholung
bereitgestellt werden.
Die Biosäcke aus Papier fassen 120l und kosten 2,30 Euro. Sie
werden am Leerungstag der Biotonne entsorgt.
Die Verkaufsstellen für die Abfallsäcke findet man auf dem
gedruckten Abfallkalender oder auf der Homepage der Kreisverwaltung
unter www.kreis-germersheim.der/abfallwirtschaft
unter der Rubrik Abfallkalender 2012.
12.01.2012
2.000ster Altbaum durch Naturschutzgroßprojekt gesichert
Altbaum-b: Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel markierten den 2000. Altbaum, der durch das Naturschutzgroßprojekt ausgewählt wurde, mit einer weißen Wellenlinie und einem kleinen Schild.
Seltene Arten profitieren von Uraltbäumen im Bienwald
Am Ufer des Heßbachs im Revier Scheibenhardt steht der 2000ste
Altbaum, der jetzt im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Bienwald
ausgewählt wurde. Die beiden Landräte Theresia Riedmaier und Dr.
Fritz Brechtel haben sich am Mittwoch, 11. Januar 2012, in
Begleitung von Forstamtsleiter Peter Leppla auf den Weg gemacht und
den Baum gekennzeichnet: „Diese alte Eiche hat schon heute einen
Umfang von 3,80 m und damit beste Chancen ein richtiger Methusalem
zu werden“, freut sich Landrätin Riedmaier. Dank dem
Naturschutzgroßprojekt wird dieser Baum noch viele Jahrzehnte im
Wald verbleiben und einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der
Artenvielfalt im Bienwald leisten. „Der ökologische Wert dieses
Baumes steigt mit jedem Jahr, je älter und dicker, umso wertvoller.
Und auch nach seinem Absterben wird er noch viele Jahre seltenen
Käfern, Pilzen, Fledermäusen und Vögeln als Lebensraum dienen. Wir
leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der
Biodiversität von Rheinland-Pfalz und zur Bewahrung der Schöpfung“,
betont Brechtel.
Doch längst
nicht jeder Baum, der vom Projekt ausgewählt wird, ist so dick wie
diese Eiche. „Leider erreichen noch viel zu wenig Bäume im Bienwald
diese Stärke“, bedauert Projektleiterin Kerstin Arnold. Nur 34
aller bislang ausgewählten Bäume hat einen Durchmesser in Brusthöhe
von mehr als einem Meter. „Durch das Bienwaldprojekt wird sich das
ändern. Insgesamt wählen wir 3.600 Bäume aus, die alt und dick
werden können“, so Arnold.
Dass dabei auch die wirtschaftlichen Belange des Forstamtes
nicht zu kurz kommen weiß Forstamtsleiter Leppla zu schätzen: „Wir
bekommen für jeden Baum eine Entschädigung für den entgangenen
Holzwert und können gleichzeitig die ökologische Wertigkeit des
Bienwaldes weiter verbessern.“
Schon seit über zwei Jahren sind Projektmitarbeiterin Britta
Pennekamp und Mitarbeiter vom Forstamt Bienwald unterwegs, um
Altbäume auszuwählen. Mit einem Maßband wird der Umfang jedes
Baumes gemessen und sein genauer Standort mit einem GPS-Gerät
festgehalten. Zur Markierung wird ein eigens angefertigtes Schild
mit der Nummer des jeweiligen Baumes befestigt und eine weiße Welle
aufgesprüht. Diese Zeichen und die Darstellung der genauen
Standorte in Karten stellen sicher, dass der Baum nicht genutzt,
d.h. gefällt wird.
Was aus dem 2.000sten ausgewählten Baum noch werden kann, das
lässt sich nur einen Kilometer weiter bestaunen. „Die Salzleckeiche
gehört zu den dicksten Eichen im Bienwald und hat einen Umfang von
über fünf Metern. Sie kann noch viele Jahre leben“, erklärt
Johannes Becker, der Umweltbeauftragte vom Forstamt. Die
Salzleckeiche und weitere Altbäume in der Umgebung zählen zu den
rund 7.200 Bäumen, die das Forstamt im Rahmen der naturnahen
Waldbewirtschaftung in Eigenleistung im Wald belässt.
Gemeinsam mit den Projektbäumen entsteht so ein Netz aus rund
11.000 Alt- und Biotopbäumen, die als wertvolle ökologische Nischen
über den gesamten Wirtschaftswald verteilt sind. Die Bäume liegen
dabei oft in Gruppen beieinander oder finden sich entlang von
Gewässern wie hier am Heßbach. „Dies ist vor allem für die künftige
Bewirtschaftung der Flächen besonders wichtig“, erklärt
Revierleiter Behrendt, „denn abgestorbene Bäume können bei der
Waldarbeit zur Gefahr werden. Durch eine geschickte Auswahl kann
man das Risiko deutlich minimieren. Andernfalls muss man einen
entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten.“
Weitere Informationen über die Altbäume im Bienwald und das
Naturschutzgroßprojekt gibt es auf den Internetseiten des Projektes
(www.bienwald.de) und des Forstamtes Bienwald (www.bienwald.wald-rlp.de).
KV Germersheim, Presse
11.01.2012
Neue Verkaufsstelle für Restmüllsäcke und Biomüllsäcke in Ottersheim
Nach Angaben der Kreisverwaltung Germersheim gibt es in
Ottersheim eine neue Verkaufsstelle für Abfallsäcke als Ersatz für
die bisherige Verkaufsstelle: Bei der Bäckerei Trauth, Lange Str.
59, kann man ab sofort rote Säcke (für Restmüll) und Papiersäcke
(für Biomüll) erwerben. Die roten Restmüllsäcke haben ein Volumen
von 60l und kosten 3,80 Euro. Sie können zusammen mit der grauen
Tonne zur Abholung bereitgestellt werden. Die Biosäcke aus Papier
fassen 120l und kosten 2,30 Euro. Sie werden am Leerungstag der
Biotonne entsorgt.
Die Verkaufsstellen für die Abfallsäcke findet man auf dem
gedruckten Abfallkalender oder auf der Homepage der Kreisverwaltung
unter www.kreis-germersheim.der/abfallwirtschaft
in der Rubrik „Abfallkalender 2012“. KV Germersheim,
Presse
06.01.2012
Fit fürs Ehrenamt - Jugendleiterausbildung jetzt als Abendkurs
Ab März 2012 gibt es wieder die Gelegenheit, die
Jugendleiter/innen-Card (JuLeiCa) zu erwerben. Erstmals wird der
Kurs als Abendkurs angeboten.
In bewährter Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring bietet das
Kreisjugendamt Germersheim für Interessierte zwischen 16 und 99
Jahren diese 40-stündige Ausbildung an. Angesprochen sind alle, die
bereits in der Jugendarbeit aktiv sind oder sich künftig
ehrenamtlich in einem Verein engagieren möchten.
Die Schulung findet diesmal an insgesamt sieben Abenden, jeweils
dienstags von 18.45 bis 21.45 Uhr, und an zwei Samstagen in
verschiedenen Einrichtungen der Jugendarbeit im Landkreis
Germersheim statt. Der Kurs startet am 3. März, die Seminargebühr
beträgt 40 Euro.
Die Teilnehmer/innen erhalten während der 40-stündigen
Ausbildung grundlegende Informationen, die zur Durchführung von
Freizeiten oder bei der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen
wichtig sind. Inhalte sind daher u. a. die Aufsichtspflicht,
Haftung und Versicherungsrecht, Gruppenprozesse, Gewalt- und
Suchtprävention sowie Umgang mit fordernden Kindern. „Neben der
Vermittlung theoretischer Grundlagen werden auch viele
Praxissituationen eingeübt, um den Ehrenamtlichen die Umsetzung in
den Gruppenleiter-Alltag zu erleichtern“, so Landrat Dr. Fritz
Brechtel.
Alle Teilnehmer/innen erhalten als Qualifikationsnachweis die
bundesweit anerkannte und legitimierte Jugendleiter/innen-Card
„JuLeiCa“, die mit vielen regionalen und überregionalen
Vergünstigungen verbunden ist.
Die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurses ist ebenfalls
Voraussetzung zur Antragstellung der Jugendleiter/innen-Card.
Dieser ist gesondert und in Eigenorganisation durchzuführen.
Anmeldung und Informationen über Vergünstigungen von
Inhaber/innen der JuLeiCa sind erhältlich beim Kreisjugendamt
Germersheim, Jeanette Zikko Tel. 07274/53-372, E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de.
Sozialarbeit an der Berufsbildenden Schule wird auch in diesem Jahr gefördert
Für die Sozialarbeit an der Berufsbildenden Schule im Landkreis
Germersheim stellt das Land in diesem Jahr 33.000 Euro zur
Verfügung. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat vom Ministerium für
Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur die Bewilligung
erhalten. „Die sozialpädagogische Betreuung ist für die einzelnen
Schülerinnen und Schüler genauso wichtig wie auch für das
Miteinander in der Schule. Deshalb ist es gut, dass das Land diese
Aufgabe auch weiterhin finanziell fördert“, so Brechtel.
Zwei Sozialarbeiterinnen teilen sich an der BBS eine volle
Stelle (39 Stunden). Mit dem Geld des Landes können 26 Stunden
finanziert werden, die weiter 13 Stunden übernimmt der Landkreis
Germersheim.
„Im Landkreis Germersheim gibt es an 24 weiterführenden Schulen
und Grundschulen Schulsozialarbeit. Insgesamt 32 Fachkräfte sind
dabei tätig. Damit ist unseres Wissens der Kreis Germersheim der
Landkreis in Rheinland-Pfalz mit den meisten Schulsozialarbeitern
und ist insofern im landesweiten Vergleich sehr gut versorgt. Dies
zeigt, welch große Bedeutung der Landkreis dem Thema
Schulsozialarbeit als präventive Einrichtung einräumt“, sagt der
Kreischef. Im Jahr 2012 solle zudem auf Vorschlag der Verwaltung
die Schulsozialarbeit ausgeweitet werden, indem an einer weiteren
Realschule Plus und einer weiteren Grundschule Schulsozialarbeit
eingerichtet wird, ergänzt Landrat Brechtel.
Schulsozialarbeit an der Berufsbildenden Schule gibt es seit
1996. KV Germersheim, Presse
05.01.2012
Keine weiteren Ganztagsschulen in kreiseigenen Schulen im Schuljahr 2012/2013
Landrat bedauert Entscheidung des Landes – Anträge werden
dieses Jahr erneut gestellt
Bei der Vergabe der sogenannten Optionen für die Einrichtung von
Ganztagsschulen durch das Bildungsministerium kamen zuletzt die
Anträge der Realschule Plus Lingenfeld-Lustadt und der Integrierten
Gesamtschule Kandel für das kommende Schuljahr nicht zum Zug.
„Diese Entscheidung des Landes bedauere ich sehr“, betont Landrat
Dr. Fritz Brechtel. In beiden Schulen hätte die zeitnahe
Einrichtung der Ganztagesschulen eine Bereicherung der vorhandenen
Schulangebote bedeutet und die Attraktivität des jeweiligen
Standortes enorm gesteigert.
Landrat Brechtel verdeutlicht: „Der Landkreis Germersheim wird
sich beim Land Rheinland-Pfalz weiterhin für die Weiterentwicklung
dieses ergänzenden und bewährten Schulangebotes für beide Schulen
intensiv einsetzen. Deshalb werden wir in diesem Jahr erneut die
Anträge auf Einrichtung von Ganztagsangeboten für die Realschule
Plus Lingenfeld-Lustadt und die Integrierte Gesamtschule Kandel
stellen.“ KV Germersheim, Presse
05.01.2012
Ottersheim erhält Landespreis für vorbildliche ökologische Leistungen
„Ottersheim hat für seine ‚Vorbildlichen ökologischen Leistungen
in der Gemeinde’ im Jahr 2011 vom Land einen Sonderpreis erhalten“,
teilt Landrat Dr. Fritz Brechtel mit. Zusammen mit dem Ersten
Kreisbeigeordneten Benno Heiter gratuliert er allen Einwohnerinnen
und Einwohnern des Ortes herzlich und bedankt sich für ihr
auffallend großes Engagement im Bereich Natur- und Umweltschutz.
Verliehen wird der Sonderpreis im Rahmen des Landeswettbewerbes
„Unser Dorf hat Zukunft“.
Umweltministerin Ulrike Höfken vergab den Preis an Ottersheim
und an Wilgartswiesen im Kreis Südwestpfalz. Sie lobte den großen
ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger sowie der
Vereine. Beide Gemeinden dürfen sich jetzt über jeweils 2500 Euro
freuen.
Das Gebiet rund um Ottersheim hat besondere Bedeutung für den
Arten- und Biotopschutz. Teile davon sind als Fauna-Flora-Habitat-
und als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. „Die
Ottersheimer wissen ihre Naturgüter zu schätzen und setzen sich für
viele, ganz unterschiedliche Projekte und Maßnahmen ein. Das ist
bemerkenswert und verdient besondere Wertschätzung und
Anerkennung“, sagt Landrat Brechtel.
So widmet sich beispielsweise seit den 90er Jahren die
„Interessengemeinschaft Queichwiesen“ dem Erhalt der einzigartigen
Queichwiesenlandschaft. Unter Federführung der Gemeinde ist es
gelungen, Landwirte, Naturschützer, Verbände und weitere Kommunen
zusammen zu bringen. Dank der erfolgreichen Kooperation konnte mit
Unterstützung des Landes die traditionelle Wiesenbewässerung
weitergeführt werden. Sie ist die Voraussetzung zum Erhalt dieser
Kulturlandschaft und ihrer charakteristischen Flora und Fauna.
Ein anderes Beispiel ist die Renaturierung des Brühlgrabens zu
einem naturnahen Gewässerlauf. Hier konnte dank vieler privater
Grundstücksverkäufe eine Fläche von 15.000 Quadratmeter für die
wohnungsnahe Erholung bereitgestellt werden. Großes Augenmerk wird
in Ottersheim auf die Umweltbildung für die Kinder gelegt. Auf
Initiative von Bürgern entstand in Gemeinschaftsleistung unter
anderem ein Walderlebnispfad mit naturpädagogischem Konzept. KV
Germersheim, Presse
04.01.2012
Osterferien-Wohngemeinschaft 2012 in Berlin
Anmeldung beim Kreisjugendamt Germersheim läuft
Jugendliche sind nicht an Politik interessiert? Von wegen
Generation Null-Bock! Die Erfahrungen der bisherigen
bildungspolitischen Reisen des Kreisjugendamtes Germersheim zeigen
ein anderes Bild der heutigen Jugendlichen und jungen
Erwachsenen.
Aufgrund der positiven Erfahrungen und dem großen Zuspruch in
der Vergangenheit, veranstaltet das Kreisjugendamt bereits zum
achten Mal, auf Einladung von MdB Thomas Gebhart, eine
bildungspolitische Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin.
Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und
21 Jahren, die von der lebendigen Stadt Berlin bereits fasziniert
sind oder diese gerne kennen lernen möchten. Die Fahrt findet in
den Osterferien vom 29. März bis 04. April 2012 statt.
Bei individuellen Führungen im Reichstag und im Bundeskanzleramt
und kann man einen Einblick in die politische Praxis und
Gremienarbeit gewinnen. Neben dem Berlin von Heute, stehen aber
auch die Geschehnisse des „alten“ Berlins im Blickpunkt, wie
beispielsweise der Besuch der ehemaligen Stasi-Haftanstalt
„Hohenschönhausen“ und des Jüdischen Museums. Natürlich bleibt den
Teilnehmern genügend Zeit neben den politischen Facetten Berlins,
auch kulturelle Höhepunkte der Stadt kennen zu lernen und diese auf
eigene Faust zu erkunden. Übernachten wird die Gruppe in der „Alten
Feuerwache“, die zentrumsnah gelegen ist und ein spannendes Umfeld
bietet.
„Mit dem Besuch der Bundeshauptstadt möchten wir neben der
Förderung der politischen und ethischen Urteilsfähigkeit, junge
Menschen anregen, sich in Entscheidungen, die ihr direktes
Lebensumfeld betreffen, durch politisches und demokratisches
Handeln einzumischen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Das Angebot auf einen Blick:
Termin:
Donnerstag (ab nachmittag), 29.03.12 bis Mittwoch nachts,
04.04.12
Teilnehmerbeitrag:
250,- Euro / Für JuleiCa-Inhaber/-innen: 230,- Euro
Leistungen:
An- und Abreise mit dem ICE, alle Übernachtungen mit Frühstück, ein
7-Tage-Ticket für S- & U-Bahn sowie alle Eintrittsgelder des
offiziellen Programms, Betreuung der Gruppe
Anmeldeunterlagen und weitere Informationen gibt es ab sofort
beim Kreisjugendamt, Jeanette Zikko,
j.zikko@kreis-germersheim.de
oder telefonisch unter 07274/53-372. Da die Platzanzahl begrenzt
ist, lohnt sich eine schnelle Anmeldung. KV Germersheim,
Presse
02.01.2012
Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung im Kreis Germersheim werden verschickt
Ende Januar verschickt die Kreisverwaltung Germersheim die
Gebührenbescheide für die Abfallentsorgungsgebühren. Adressaten
sind Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen.
Der Gebührenbescheid beinhaltet die Endabrechnung des Jahres
2011 und die Höhe der Vorausleistungen für das laufende Jahr. Diese
sind jeweils zum 1. März, zum 1. Juli sowie zum 1. November
fällig.
Bei zu spät erfolgter Bezahlung fallen Verwaltungsgebühren an,
die man bei rechtzeitiger Zahlung der Abfallgebühren umgehen kann.
Mit Erteilung einer Einzugsermächtigung werden die Gebühren
automatisch zum geforderten Termin abgebucht.
Die dazu nötigen Formulare liegen dem Gebührenbescheid bei und
werden auch nach telefonischer Anforderung bei der Kreisverwaltung
unter der Telefonnummer 07274/53-256 gerne zugesandt.
Im Internet unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft ist
das Formular für die Einzugsermächtigung unter der Rubrik Formulare
ebenfalls zu finden. Das ausgefüllte Formular kann direkt per
E-Mail an die Kreisverwaltung geschickt werden.
Die Kreisverwaltung bittet darum, auf den Überweisungsträgern
die Eigentümernummer anzugeben. Zahlungseingänge ohne die
Eigentümernummer können nicht zugewiesen und somit nicht
ordnungsgemäß verbucht werden. KV Germersheim, Presse
29.12.2011
Hermann Josef Settelmeyer erhält Landesehrennadel
Landrat Dr. Brechtel dankte Hermann Josef Settelmeyer für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihm seine Anerkennung aus.
Hermann Josef Settelmeyer hat am 10. Dezember 2011 für sein
langjähriges Engagement in verschiedenen Bereichen die
Landesehrennadel erhalten. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des
Männergesangvereins Lingenfeld überreichte Landrat Dr. Fritz
Brechtel die Auszeichnung.
Settelmeyer ist unter anderem im Bereich Musik engagiert: Er
dirigiert seit Jahrzehnten verschiedene Chöre, komponierte selbst
Lieder in Mundart und Hochsprache und ist außerdem als Organist und
Pianist im Einsatz. Im Jahr 2012 kann er sein 50. Jahr als
Chorleiter begehen. Besonders am Herzen liegt ihm die Förderung der
Chorjugend.
Er ist Preisträger von Kompositions- und Mundartwettbewerben und
erhielt bereits verschiedene Auszeichnungen auch für seine
unterschiedlichen Veröffentlichungen, darunter sind der
Dr.-Wilhelm-Dautermann-Preis und der Bürgerpreis „Pro Palatia“. Aus
Settelmeyers Feder stammen zudem mehrere Heimatbücher und
Gedichtbände in Mundart.
Hermann Josef Settelmeyer war darüber hinaus von 1989 bis 1995
Mitglied des Verbandsgemeinderates Lingenfeld. KV Germersheim,
Presse
14.12.2011
Freie Bahn für Fische & Co.
Neues Verbindungsgewässer der Queich an der Zeiskamer
Mühle
„Die
Wiederherstellung der Längsdurchgängigkeit der Queich an der
Zeiskamer Mühle ist ein ganz wesentliches Element, um einen guten
ökologischen Zustand der Queich zu erreichen“, betont Landrat Dr.
Fritz Brechtel während der Baustellenbesichtigung. In diesen Tagen
wird hier das Verbindungsstück fertig gestellt.
Wo bisher der Mühlen-Leerschusskanal lag, also der Kanal, durch
den das nicht benötigte Wasser abfloss, gibt es jetzt einen neu
gebauten Gewässerabschnitt mit strukturierter Gewässerstrecke,
Fischrampe und Raugerinne-Beckenpass. Große Steine, sogenannte
Störsteine, bremsen dabei die Fließgeschwindigkeit des Wassers ab,
hinter den Steinen bilden sich ruhigere Ruhezonen für wandernde
Fische.
„Hier ist ein funktional differenziertes Wasserbauwerk
entstanden“, erklärt der für die Wasserwirtschaft zuständige Erste
Kreisbeigeordnete Benno Heiter. Auf etwa 100 m Länge muss ein
Höhenunterschied von rund 2,50 m bewältigt werden. Pro Sekunde
fließen Wassermengen von minimal 390 Liter bis maximal 2.300 Liter
pro Sekunde durch. „Bei der Gestaltung und Dimensionierung wurde
auch eine Hochwasser- Sicherheitsreserve berücksichtigt“,
versichert Heiter.
Die Queich zählt zu den bedeutenden Fließgewässern in der
Region, die im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie wieder
durchgängig gemacht werden. „Die Queich durchgängig zu machen
heißt, Hindernisse zu beseitigen oder so zu umgehen, dass Fische
und andere Gewässer- Organismen das Ökosystem Fließgewässer wieder
auf ganzer oder zumindest großen Strecken als Lebensraum nutzen und
durchwandern können - auf- und abwärts“, so Georg Roth,
Fachbereichsleiter „Umwelt und Landwirtschaft“, bei der
Kreisverwaltung Germersheim. Fischleitarten sind Schmerle,
Gründling, Döbel, Schneider und Hasel. Auch Begleitarten wie
Elritze, Stichling, Barbe, Aal und Bachforelle wurden im Unterlauf
der Queich nachgewiesen.
Die Zeiskamer Mühle wird schon lange nicht mehr zur
Stromerzeugung genutzt, eine Reaktivierung war von den
Mühlenbesitzern auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht gewünscht.
Der ehemalige Triebwerkskanal wurde auf Wunsch der Mühleneigentümer
abgetrennt und verfüllt, eine landschaftsgerechte Begrünung erfolgt
im Frühjahr.
Der Leerschusskanal eignete sich durch seine Lage, seine
Einbindung in das umliegende Gelände und durch seine Länge für den
Umbau in ein Verbindungsgewässer. „Das benötigte Gelände wird von
den Besitzern der Zeiskamer Mühle, Familie Küspert, zur Verfügung
gestellt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich“, so Landrat
Brechtel und der Erste Kreisbeigeordnete Heiter.
Die Baumaßnahme verlief nach Zeitplan. Die Bauzeit betrug rund
acht Wochen, begünstigt durch einen außergewöhnlich trockenen
Herbst mit niedrigen Wasserständen und befahrbarem Gelände. Die
Baumaßnahme kostet ca. 180.00000 Euro und wird zu 90 % aus Mittel
der Aktion Blau des Landes Rheinland- Pfalz gefördert.
Das neu strukturierte Verbindungsgewässer südlich der Zeiskamer
Mühle ergänzt eine bereits ausgeführte Maßnahme der Stadt
Germersheim am Queich-Trompetergraben- System. Auch an der
Fuchsmühle in Offenbach wurde im Jahre 2006 die Durchgängigkeit
bereits hergestellt.
„Die nächste Wasserbaumaßnahme zur gewässerbiologischen
Längsdurchgängigkeit in Trägerschaft und Verantwortung des
Landkreises ist im nächsten Jahr der Bau eines Umgehungsgewässers
überwiegend als Raugerinne mit Störsteinen an der Holzmühle in der
Gemarkung Westheim“, erklärt Georg Roth. Der Umbau der letzten
Wanderhindernisse im Landkreis Germersheim, des Ottersheimer
Teilungswehrs und der Ludwigsmühle stehen für das Jahr 2013 an.
Die Queichquelle entspringt ca. drei Kilometer südlich der
Gemeinde Hauenstein. Das Gewässer ist etwa 52 Kilometer lang und
mündet bei Germersheim in den Rhein, die Queichstrecke im Landkreis
beträgt etwa 15 km. KV Germersheim, Presse
14.12.2011
Protestantischer Frauenkreis überreicht Weihnachtspäckchen an Sozialpsychiatrischen Dienst
21 Klienten werden in diesem Jahr beschenkt – Frauenkreis
engagiert sich seit 25 Jahren dafür
Liebevoll
zusammengestellte und verpackte Geschenke hat der protestantische
Frauenkreis in Germersheim jetzt für Klienten des
Sozialpsychiatrischen Dienstes überreicht. „Sie verschönern damit
vielen Menschen das Weihnachtsfest“, sagte die Leitende Staatliche
Beamtin, Tanja Koch, „Vielen Dank an alle, die sich engagiert und
Gedanken gemacht haben, einkaufen waren oder die Inhalte in
Handarbeit angefertigt haben.“
Am 7. Dezember 2011 übergab Margret Däuwel, Verantwortliche des
protestantischen Frauenkreises in Germersheim, 21 Päckchen, die sie
und viele weitere Frauen zusammengestellt, verpackt und nun
gespendet haben. Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) verteilt
die Weihnachtsgeschenke an einige seiner Klienten, darunter
psychisch kranke Menschen und Suchtkranke sowie Menschen, die sich
in einer Lebenskrise befinden.
Der sozialpsychiatrische Dienst berät und betreut diese Personen
individuell und kostenlos. Die Zahl der Klienten ist in den letzten
Jahren deutlich angestiegen. Einem kleinen Teil der Klienten können
Volker Schwerdtfeger, Iris Bockow, Anke Bouché und Pia Kurz vom
SpDi jedes Jahr die Weihnachtspäckchen des Frauenkreises
überreichen. „Es ist eine kleine Wertschätzung für unsere Klienten.
Sie sollen wissen, dass es Menschen gibt, die an sie denken und wir
hoffen, dass sie damit die Weihnachtszeit angenehmer verbringen
können“, sagte Anke Bouché.
1986 wurde die Idee, an bedürftige Klienten des
sozialpsychiatrischen Dienstes Weihnachtsüberraschungen zu
verteilen, geboren. Seitdem bereiten die Frauen ihnen völlig
unbekannten Menschen eine Freude. Der Frauenkreis bekommt lediglich
den Hinweis zu Alter, Geschlecht und Personenzahl im jeweiligen
Haushalt, sowie eine Anregung, was im Einzelfall sinnvoll
erscheint. „Die Frauen suchen sich dann eine Person aus und stellen
individuell ein Paket zusammen“, erklärte Margret Däuwel, „Neben
den gekauften Dingen werden oft auch selbst gemachte
Weihnachtsbasteleien oder christliche Elemente dazu gepackt.“
Volker Schwerdtfeger berichtetet über die Freude der Klienten:
„Für viele ist es das Einzige, das sie an Weihnachten bekommen. Der
eine oder andere wertet für sich das Geschenk auch als Anerkennung
dafür, dass er seinen Problemen zusammen mit dem SpDi aktiv
entgegentritt.“
Der SpDi bedankt sich diesmal bei den Frauen mit kleinen Büchern
mit Adventsgeschichten. KV Germersheim, Presse
08.12.2011
Lebenslanges Lernen ist unabdingbar
skr.
Germersheim. „Am Ball bleiben - Weiterbildung im Kontext
demografischen Wandels” war das Motto der Podiumsdiskussion im
Protestantischen Gemeindehaus in Germersheim. Älter werden bekommt
heute eine neue Dimension. Das Rentenalter verschiebt sich zum
einen nach hinten, auf der anderen Seite herrscht inzwischen ein
Fachkräftemangel, die Arbeitsanforderung für ältere Mitarbeiter in
Firmen gestalten sich immer komplexer. So beschrieb Professor
Andreas Kelletat von der Germersheimer Universität die aktuelle
Arbeitsmarktsituation in seiner Einführung zur Veranstaltung.

Silke Ellers
vom Institut für Beschäftigung und Employabilität der FH
Ludwigshafen erklärte ich ihrem Impusreferat, „Employability“
bedeute „Beschäftigungsfähigkeit“ und junge und ältere Arbeitnehmer
sollten diese unbedingt erhalten. Zahlreiche Trends verändern die
Arbeitswelt. Neben einer betrieblichen Ebene rückt die individuelle
Ebene immer stärker ins Blickfeld. Die Zahl der Nachwuchskräfte
sinkt, junge Arbeitnehmer stecken sich persönliche Grenzen und
fordern diese im Betrieb ein. Ältere Arbeitnehmer dagegen müssen in
zunehmendem Alter in Bewegung bleiben und sich immer wieder fort-
und weiterbilden. Fähigkeiten würden sich zwar im Laufe des Alters
ändern, alte Beschäftigte lernen und arbeiten aber nicht besser
oder schlechter als jüngere, jedoch anders. Zwar ist ein Rückgang
der geistigen Wendigkeit festzustellen, die Fähigkeit,
Entscheidungen zu treffen, würde sich im Alter jedoch nicht
verändern. Positiv verändere sich die Ausgeglichenheit, führt Silke
Ellers aus. Employability sei ein wichtiger Sicherungsanker für den
einzelnen Mitarbeiter. Arbeitgeber, die eine
Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter erhalten wollen, müssen
diese konsequenterweise aber auch fördern. Eine nachhaltige,
individuelle Personalpolitik sei notwendig, eine wertschätzende
Unternehmenskultur müsse betrieben werden. Ältere Menschen könnten
als Coach oder Mentor im Unternehmen eingesetzt werden und so ihre
Erfahrungen weitergeben. Körperliche und psychische Belastung
nehmen im Alter zu und dürfen nicht zu einer Überlastung führen und
sich negativ auf eine Beschäftigungsfähigkeit auswirken.

Kathrin Hanik
vom Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz referierte über das Kontaktstudium 50
plus und das Gasthörerstudium. Seit 2001 werde das Kontaktstudium
Menschen im Übergang zur dritten Lebensphase angeboten. Dabei ist
der Zugang offen für jeden, Abitur sei keine Voraussetzung.
Themenbereiche sind unter anderem Kunst und Kultur, Gesellschaft
und Politik, Sprachen, IT-Medien sowie Naturwissenschaften, Technik
und Umwelt. Lediglich Medizin werde nicht angeboten. Das
Kontaktstudium ist konstenpflichtig, nach 4 Semestern kann ein
Zertifikat erworben werden.
Alternativ bietet die Uni Mainz auch ein Gasthörer-Studium an. Das
diene laut Hanik der allgemeinen Fort- und Weiterbildung. Mit 70 %
machen die 60-79jährigen dabei den größten Anteil der Teilnehmer
aus. Angebote werden in den Bereichen Philosophie und Philologie
gemacht, Geschichte ist ebenfalls ein populäres Thema. Ziel ist es,
die Universität zu einer Bürgeruniversität zu machen, mit einem
Bildungsangebot für alle.
Im dritten Teil der Veranstaltung diskutierten u.a. die Leiterin
der Landauer Agentur für Arbeit, Christine Groß-Herick, Dr. Stefan
Woltersdorff von der Pamina-Vokshochschule Wissembourg sowie
Frederic Leroy vom Pamina-Projekt „Pami45plusna“ über
grenzübergreifende Aus- und Weiterbildung. Alle waren sich einig,
dass diese schon früh beginnen müsse und unerlässlich sei.
Umrahmt wurde die Bildungsveranstaltung durch verschiedene
Infostände von Bildungseinrichtungen im Landkreis Germersheim. Vor
Beginn der Veranstaltung und in der Pause informierten diese über
ihre Arbeit und die eigenen Bildungsangebote.
07.12.2011
Eigenanteil für die Schülerbeförderung entfällt für Schüler der Sekundarstufe I
Neuregelung gilt ab Schuljahr 2012/13 – Landrat fordert
gerechteren Ausgleich für die Mehrbelastung des
Kreishaushalts
„Ab dem Schuljahr 2012/13 müssen alle Schülerinnen und Schüler
der Sekundarstufe I der Gymnasien und der Integrierten
Gesamtschulen keinen Eigenanteil für notwendige
Schülerbeförderungen mehr bezahlen. Diese Neuerung befürworten ich
und die verantwortlichen Gremien des Landkreises Germersheim
ausdrücklich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „Damit ist eine
einheitliche Regelung bei den Eigenanteilen für die
Schülerbeförderung für alle Schularten in der Sekundarstufe I
getroffen.“
Allerdings bedeutet das für den Landkreis eine deutliche
Mehrbelastung des Haushaltes. Der beabsichtigte
Mehrbelastungsausgleich des Landes wird den Wegfall der bisherigen
Einnahmen aus den Eigenanteilen bei Weitem nicht decken. „Die
jährliche Deckungslücken wird nach derzeitigem Stand mindestens
200.000 Euro betragen“, sagt Brechtel. In einem Schreiben an das
Land fordert der Kreischef deshalb eine sachgerechte und
angemessene Erhöhung des vorgesehenen
Mehrbelastungsausgleichs“.
Das Land legt in seinen Berechnungen für den
Mehrbelastungsausgleich einen fiktiven Durchschnittseigenanteil von
252 Euro pro Person zu Grunde. Dieser weicht jedoch erheblich von
dem derzeit im Landkreis Germersheim erhobenen Eigenanteil in Höhe
von 360 Euro pro Person ab. Das führt bei 1.847 Schülern, die von
der Neuregelung profitieren werden, zu dieser erheblichen
Deckungslücke.
Landrat Brechtel betont, „dass diese Berechnungsgrundlagen den
Kreis Germersheim in deutlichem Maße benachteiligt, zumal wir in
den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Landkreisen relative
hohe Eingenanteile zur Schülerbeförderung erhoben haben, nicht
zuletzt um die hohen Deckungslücken in diesem Bereich
einzuschränken. Dies stellt ohne Zweifel eine Sanktionswirkung
gegenüber den Landkreisen dar, die - wie wir – auch in diesem
Bereich seriös und sparsam gewirtschaftet haben.“
Aus diesem Grunde fordert der Kreischef das Land dazu auf, die
Landkreise und kreisfreien Städte so zu entschädigen, dass keine
Deckungslücke entsteht: „Sollte dies nicht geschehen, wäre das
erneut ein Beispiel dafür, wie das Land Wohltaten neu schafft, die
Kosten jedoch auf die Kommunen abwälzt.“ KV Germersheim,
Presse
08.12.2011
Tag der offenen Tür der Pflegestützpunkte war gut besucht
Viele Fragen im Gespräch geklärt
Um die Pflegestützpunkte und ihr Angebot weiter bekannt zu
machen, waren alle Bürger am 1. Dezember zum einem Tag der offenen
Tür eingeladen. Zahlreiche Interessierte kamen dann auch zu den
vier Stützpunkten in Germersheim, Rülzheim, Kandel und Wörth, um
sich persönlich über die Leistungen und Angebote zu
informieren.
Immer wieder wurden Fragen zu den Leistungen der
Pflegeversicherung oder zum Umgang mit Demenzerkrankten geklärt.
Auch Bereiche wie Betreutes Wohnen, Fragen zu Hilfsmitteln und
-maßnahmen sowie zu den Möglichkeiten, das eigene Wohnumfeld zu
verbessern, beschäftigte die Besucher besonders.
In den Pflegestützpunkten standen die Mitarbeiter gerne zu
Gesprächen bereit und vermittelten ein Bild, darüber, was die
Stützpunkte alles leisten können. Teilweise beantworteten zudem
Vertreter anderer Einrichtungen wie Krankenkasse oder Sozialstation
die Fragen der Besucher.
Die Pflegestützpunkte in Germersheim, Rülzheim, Kandel und Wörth
informieren und beraten hilfe- und pflegebedürftige, kranke oder
behinderte Menschen und ihre Angehörigen zu Unterstützungs- und
Finanzierungsmöglichkeiten rund um das Thema Pflege. Sie beraten
unabhängig, unverbindlich, kostenlos und unter Wahrung der
Schweigepflicht.
Pflegestützpunkte gibt es hier:
- Pflegestützpunkt Germersheim (Stadt Germersheim, VG Lingenfeld),
Sabine Stepp, Elke Brecht und Christiane Scheib, Bismarckstraße12,
76726 Germersheim, Telefon 07274/7030932 oder 07274/7030177.
- Pflegestützpunkt Rülzheim (VG Rülzheim, VG Bellheim, OG
Rheinzabern, OG Neupotz), Stephanie Geiger und Rosa Pfirrmann,
Kuhardter Straße 37, 76761 Rülzheim, Telefon 07272/750342 oder
07272/972968
- Pflegestützpunkt Kandel (Stadt Kandel, OG Hatzenbühl, OG
Jockgrim), Manuela Adling, Christiane Scheib und Holger Kurz,
Gartenstraße 8, 76870 Kandel, Telefon 07275/9487774
- Pflegestützpunkt Wörth (Stadt Wörth, VG Hagenbach,
Ortsgemeinden der VG Kandel), Christel Schwind und Elsbeth
Tremmel-Kempf, Arthur-Nisio-Straße 23, 76744 Wörth, Telefon
07271/1320335 oder 07271/1320336. KV Germersheim,
Presse
08.12.2011
Erster Bericht zur Pflegestrukturplanung im Kreis liegt vor
Kreis Germersheim: BMFSFJ-Modellprojekt: Gemeinsam
älter werden: Zu Hause – heute, morgen und in Zukunft
„Als eine der ersten Kommunen in Rheinland-Pfalz hat die
Kreisverwaltung Germersheim, gemeinsam mit den Pflegestützpunkten
und den Mitgliedern der Regionalen Pflegekonferenz auf der
Grundlage des Landesmodellprojekts "Pflegestrukturplanung" einen
umfangreichen Bericht erstellt sowie entsprechende
Handlungsempfehlungen abgeleitet“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in
der letzten Kreistagessitzung des Jahres, „Das ist ein Meilenstein
bei der erfolgreichen Umsetzung des Landesgesetzes zur
Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen
Angebotsstruktur (LPflegeASG).“ Ziel ist eine hohe Lebensqualität
pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen. Dazu gehört, dass
möglichst viele Senioren, ihrem Wunsch entsprechend, bei Hilfe- und
Pflegebedürftigkeit zu Hause leben und dort die notwendige
Unterstützung erhalten.
Im Landkreis Germersheim ist dies in hohem Maße schon jetzt so.
Aufgrund der demografischen und sozialen Entwicklung werden sich
hier, wie in anderen Regionen auch, Veränderungen ergeben. Deshalb
ist die Entwicklung zukunftsgerechter Wohn- und Lebensformen
ebenfalls ein erklärtes Ziel.
Die aus dem Pflegestrukturplan abgeleiteten
Handlungsempfehlungen waren auch Grundlage für die Formulierung
einer Interessensbekundung im Modellprogramm des Ministeriums für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Nachbarschaftshilfe und
soziale Dienstleistungen". Aus ca. 500 Bewerbern erhielt der
Landkreis Germersheim als einer von 35 erfolgreichen Bewerbern den
Zuschlag und kann nun das Projekt mit dem Arbeitstitel "Gemeinsam
älter werden: Zu Hause – heute, morgen und in Zukunft" umsetzen.
Der Kreistag beauftragte die Verwaltung, die erforderlichen
Schritte zur Umsetzung zu unternehmen.
Das Projekt wird in einer Modellverbandsgemeinde, mit weiteren
interessierten Gemeinden sowie unter Einbindung der bereits
bestehenden Seniorenvertretungen im Kreis umgesetzt. „Dabei zielt
es auf die Förderung und verstärkte Einbeziehung bürgerschaftlichen
Engagements für und mit Seniorinnen und Senioren“, erklärt Landrat
Brechtel. In Kooperation von Kreis, Verbandsgemeinden und Gemeinden
erfolgt eine Bestandsaufnahme der Strukturen vor Ort. Ein zentrales
Ziel ist es, dass der Ortsgemeinderat eine/n „ehrenamtliche/n“
Seniorenbeauftragten beruft. Gemeinsam wird dann ein gemeindliches
Berichtswesens zu senioren- und generationenrelevanten Themen
entwickelt und ein kreisweites Netzwerks „Seniorenbeauftragte/r“
aufgebaut.
„Alle im Landkreis gewinnen durch die Weiterentwicklung eigener
Strukturen in der Gemeinde und gemeinsamer Strukturen in Kreis,
Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde. Entscheidend, um das Ziel zu
erreichen, ist die Bereitschaft aller Beteiligten, Zuständigkeiten
und Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Annette Fahlbusch vom
Fachbereich 23 „Soziale Hilfen“ der Kreisverwaltung.
Im Vorfeld des Projektes hatte die Kreisverwaltung Germersheim
die hauptamtlichen Stadt- und Verbandsbürgermeister angeschrieben
und eingeladen, gemeinsam mit den zugehörigen Ortsgemeinden ihr
Interesse für die Mitwirkung am Projekt als Modellgemeinde oder als
interessierte Gemeinde zu bekunden. Voraussichtlicher Projektbeginn
ist Mitte 2012, geplante Dauer ist bis Ende 2014.
Das Bundesministerium hat für das Projekt eine vorläufige
Förderung von bis zu 60.000 Euro zugesagt. Zusätzlich ist eine
Beteiligung der Modellverbandsgemeinde in Höhe von voraussichtlich
4.000 Euro und der "interessierten Gemeinden" in Höhe von
voraussichtlich 1.200 Euro pro Jahr vorgesehen.
Ansprechpartner in der Kreisverwaltung Germersheim sind Annette
Fahlbusch, Tel. 07274/53-279, oder Walter Zirker, Tel07274/53-265.
KV Germersheim, Presse
07.12.2011
GPS-Geräte für Schulen
Schüler der IGS Kandel demonstrieren Landrat Dr. Fritz Brechtel die Funktionen der neuen GPS-Geräte und stellen die Ergebnisse ihrer Projekte vor.
Lehrer können GPS-Ausstattung beim Kreismedienzentrum des
Kreises ausleihen
„Für den Unterricht oder für Schulprojekte können Lehrer jetzt
GPS-Geräte beim Kreismedienzentrum ausleihen“, hat Landrat Dr.
Fritz Brechtel bei der Präsentation der Neuanschaffung erklärt.
Zwölf handliche GPS-Geräte - je fünf Stück in einem Koffer und zwei
Einzelgeräte, ausgestattet mit neuem Kartenmaterial und dem
notwendigen, technischen Zubehör - gibt es seit Kurzem beim
Kreismedienzentrum des Landkreises Germersheim. Rund 2.400 Euro gab
der Kreis für die komplette Ausstattung aus.
Die Geräte waren bereits zum ersten Mal im Einsatz: Schüler und
Lehrer der IGS Kandel waren im Rahmen einer Themenwoche zum
Stadtjubiläum unterwegs. „Mit den GPS-Geräten müssen Schüler aktiv
werden und lernen Wissensgebiete auf ganze andere Art und Weise
kennen. Auch den Umgang mit diesen Techniken zu lernen, gehört
heute selbstverständlich dazu“, so Brechtel.
„Ab dem Frühjahr 2012 bieten wir auch Fortbildungen zum Thema
‚GPS in der Schule’ an. Zielgruppe sind in erster Linie Lehrkräfte
des Landkreises Germersheim“, so Betty Burk vom Kreismedienzentrum
in Germersheim.
GPS-Geräte (Global Positioning System) gehören auch zur
Ausstattung beim Geocaching, einer moderne Form der Schatzsuche
oder auch Schnitzeljagd. Mit GPS-Gerät und den Koordinaten eines
noch unbekannten Zielortes, gehen Geocacher auf die Suche nach dem
„Schatz“ und verbringen damit viel Zeit mit der Erkundung von
Gebieten. KV Germersheim, Presse
02.12.2011
Wechselladerfahrzeug für Landkreis Germersheim
(von links nach rechts): , Landesfeuerwehrinspekteur Hans Peter Plattner, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Staatssekretärin Heike Raab, Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon und Wolfgang Sinn von der Freiwilligen Feuwehr Rülzheim.
Fahrzeug ergänzt Ausstattung für Katastrophenschutzeinsätze
bei Hochwasser
Landrat Dr. Fritz Brechtel hat jetzt ein Wechselladerfahrzeug
für den Landkreis Germersheim erhalten. Übergeben wurde dieses von
Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Inneren, für Sport
und Infrastruktur.
Das Fahrzeug dient zur Aufnahme von Behältern, z.B.
Abrollbehälter Atemschutz oder Abrollbehälter Boot mit zehn
flachwassergängigen Booten, Bootsmotoren und Schutzausrüstung für
die eingesetzten Katastrophenschutzhelfer im Hochwassereinsatz.
Stationiert wird das Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr
Rülzheim.
„Es ist mir ein großes Anliegen, für einen möglichen
Katastrophenfall gut vorbereitet zu sein. Dieses Fahrzeug ist ein
weiterer Baustein, über den wir uns sehr freuen“, sagte Landrat
Brechtel, der sich auch dafür bedankte, dass die Kosten von rund
223.000 Euro vom Land übernommen wurden.
Das Wechselladerfahrzeug wird Bestandteil der
Katastrophenschutzausstattung im Landkreis Germersheim. Es wird im
Bedarfsfall bei gefahrbringenden Ereignissen innerhalb des
Landkreises und auch im Rahmen der gegenseitigen Hilfe eingesetzt.
Es kann auf Weisung der ADD Trier oder des Ministeriums des Innern
und für Sport zudem im Land Rheinland-Pfalz oder in anderen
Bundesländern auf Anforderung mit dem fachlich ausgebildeten
Bedienungspersonal eingesetzt werden. KV Germersheim,
Presse
02.12.2011
Verstärkung für die ehrenamtliche Jugendarbeit im Kreis Germersheim
„Vielen
Dank dafür, dass Sie sich für Ihre Mitmenschen engagieren“. Mit
diesen Worten dankt Landrat Dr. Fritz Brechtel 20 jungen Menschen
zwischen 16 und 55 Jahren, die sich an zwei Wochenenden im November
zum/r amtlich legitimierten Jugendgruppenleiter/in ausbilden
ließen. Als Anerkennung für diese Leistung erhalten alle
Teilnehmer/innen die bundesweit anerkannte Jugendleiter/innen-Card
(JuLeiCa).
Während des zweimal dreitägigen Seminars in der Jugendherberge
in Bad Bergzabern erarbeiteten sich die engagierten
Teilnehmer/innen sehr praxisorientiert und unter fachkundiger
Anleitung von Kreisjugendpflegerin Jeanette Zikko und der
ehrenamtlichen Ausbilderin Tanja Hünerfauth vom Kreisjugendring
Germersheim (KJR) alles, was in der Jugendarbeit notwendig ist. Die
einzelnen Fortbildungseinheiten, die jeweils von kompetenten
Referenten/innen begleitet wurden, handelten beispielsweise von
rechtlichen Grundlagen, Planung einer Freizeitmaßnahme,
Aidsprävention, Konfliktmanagement, Spielübungen oder dem Umgang
mit schwierigen Kindern.
Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisjugendamt Germersheim
in bewährter Kooperation mit dem KJR Germersheim. Die
Teilnehmer/innen sind ehrenamtlich tätig im Jugendparlament
Knittelsheim, bei der Freiwilligen Feuerwehr Kandel, dem HSV
Lingenfeld, kommunalen und freien Trägern der Jugendarbeit.
Die nächsten Schulungstermine stehen für das Jahr 2012 bereits
fest. Anmeldung und Informationen über Vergünstigungen von
Inhaber/innen der JuLeiCa sind beim Kreisjugendamt Germersheim,
Jeanette Zikko Tel. 07274/ 53 372, E-Mail j.zikko@kreis-germerheim.de
erhältlich. KV Germersheim, Presse
30.11.2011
Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen
27 Feuerwehrangehörige haben von Landrat Dr. Fritz Brechtel
jetzt das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhalten. Die Auszeichnung
wurde ihnen im Rahmen der Dienstbesprechung der Wehrführer und
Wehrleiter am 22. November 2011 im Freizeithaus Dampfnudel in
Rülzheim verliehen.
Geehrt wurden für 35 Jahre Rüdiger Gödelmann (VG Bellheim),
Lothar Wagner (VG Hagenbach), Roland Bellaire, Vinzenz Heid, und
Ronni Wünschel (VG Jockgrim), Robert Götz, Stefan Kupper, Roland
Leingang, und Thomas Schäffner (VG Rülzheim), Günter Trauth (SV
Germersheim), Thomas Pfirrmann und Jürgen Weber (SV Wörth) sowie
Michael Fessler (Werkfeuerwehr Daimler in Wörth).
Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45 Jahre erhielten Kurt
Keiber, Arnulf Reiß, Bruno Reiß, Leonhard Reiß und Richard Schwan
(VG Jockgrim), Roland Haag, Werner Hellmann, Helmut Karn, Helmut
Kugelmann, Hubert Kuntz und Heinz Schäfer (VG Lingenfeld), Helmut
Jürgen Karl, Edgar Jakob Pfirrmann sowie Berthold Simon (SV
Wörth).
Landrat Dr.
Brechtel sprach seine Anerkennung aus: „Ihr Engagement und der
unermüdliche Einsatz zum Wohle der Bevölkerung ist aller Ehren
wert! Ich danke Ihnen dafür herzlich. Mein Dank gilt aber auch den
Familien und Freunden der geehrten für ihr Verständnis und ihre
Unterstützung.“ KV Germersheim, Presse
25.11.2011
Leitenden Notärzten bestellt
Dr.
Thorsten Bleck und Dr. Steffen Strobel sind jetzt von Landrat Dr.
Fritz Brechtel als weiterer Leitende Notärzte im Landkreis
Germersheim nach dem Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz
bestellt worden.
Strobel arbeitet im werksärztlichen Dienst der Daimler-AG im
Werk Wörth, Bleck ist Facharzt für Anästhesie im
Vinzentius-Krankenhaus Landau. Mit ihrer Bestellung gibt es im
Kreis nun sieben Leitende Notärzte.
Die Aufgabe der Notärzte ist es, einen nach den
notfallmedizinischen Grundsätzen entsprechende Versorgung der
Patienten zu Veranlassen, wenn eine größere Anzahl Verletzter oder
Erkrankter versorgt werden muss. Landrat Brechtel und Dr. Matthias
Wölfel, Sprecher der Leitenden Notärzte, dankten ihnen für die
Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen. KV Germersheim,
Presse
25.11.2011
Hilfe für ehrenamtliche Betreuer
Teilnehmer des fünften Grundkurses erhielten Zertifikate –
Seit dem Jahr 2009 wurden 100 Personen geschult
Im Kreis
Germersheim haben derzeit rund 1.800 Personen einen gesetzlichen
Betreuer. Von diesen 1.800 Personen werden rund zwei Drittel von
ehrenamtlichen Betreuern, z. B. von Familienangehörigen oder
Mitgliedern der Betreuungsvereine betreut. „Um diese ehrenamtlichen
Betreuer besser auf ihre Aufgabe vorzubereiten, haben die drei
Betreuungsvereine - der Sozialdienst kath. Frauen und Männer, die
Arbeiterwohlfahrt und die Lebenshilfe sowie die Betreuungsbehörde
bei der Kreisverwaltung – zum fünften Mal einen Grundkurs für
ehrenamtliche Betreuer durchgeführt“, so Norbert Pirron von der
Kreisverwaltung bei der Übergabe der Zertifikate an die 21
Teilnehmer des fünften Grundkurses.
Seit 2009 haben insgesamt rund 100 Personen die Grundkurse
besucht. „Germersheim ist einer von den wenigen Landkreisen, in dem
sich besonders viele Personen ehrenamtlich in den Dienst der
Allgemeinheit stellen“, sagte Pirron, der stellvertretend für
Landrat Dr. Fritz Brechtel die Zertifikate überreichte. Zusätzlich
erhielten alle ein Taschenbuch für gesetzliche Betreuer,
„Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Nun hoffen wir natürlich auch,
dass sie den Schritt wagen und sich als gesetzlicher Betreuer zur
Verfügung stellen.“
Gesetzliche Betreuung heißt eine Vielzahl von Dingen für einen
kranken oder behinderten Menschen zu regeln, wie Gelder zu
verwalten, ärztliche Behandlungen zu veranlassen und Anträge zu
stellen.
Der Grundkurs umfasste insgesamt sechs Abende. Angesprochen
wurden Themen wie betreuungsrechtlich relevante Krankheitsbilder,
Aufgaben des Betreuers, die Rechtsstellung des Betreuten,
Gesundheitsfürsorge, genehmigungspflichtige Heilbehandlungen,
Unterbringungen, alles rund um die Vermögenssorge, Wohnrecht,
Körpersprache und der Umgang mit erkrankten oder behinderten
Menschen.
Referenten waren Norbert Pirron (Betreuungsbehörde der
Kreisverwaltung), Hermann-Josef Schwarz (Psychiater am
Gesundheitsamt Südliche Weinstraße), Erich Laux (AWO
Betreuungsverein), Margareta Klein (SKFM Betreuungsverein) und
Holger Bast (Lebenshilfe Betreuungsverein).
Der nächste Grundkurs findet im Herbst 2012 statt. Zuvor bieten
die Betreuungsbehörde und die Betreuungsvereine im Frühjahr zum
ersten Mal einen Aufbaukurs für ehrenamtliche Betreuer an. Dieser
Kurs ist für die Personen gedacht, die bereits einen Grundkurs
absolviert haben. Der genaue Termin wird in der Presse rechtzeitig
angekündigt. Interessierte können sich informieren bei Erich Laux,
Tel. 07275/8919; Holger Bast, Tel. 07275/9887107; Margareta Klein,
Tel. 07274/779434 und Norbert Pirron, Tel. 07274/53264.
24.11.2011
Freizeitveranstaltungen 2012 für den Ferien- und Freizeitkalender melden
„Bereits jetzt fragen Eltern nach dem neuen Ferien- und
Freizeitkalender 2012“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel und freut
sich, dass der jährlich aufgelegte Kalender so gut von Kindern,
Jugendlichen und Eltern angenommen wird.
Das Jugendamt der Kreisverwaltung bereitet gerade die neue
Auflage für das nächste Jahr vor und bittet die Ferienveranstalter
um Rückmeldung der Termine für das Jahr 2012. Der Kalender wird
dann voraussichtlich Anfang Februar in allen Verwaltungen
ausgelegt.
Neben Ferienfreizeiten werden auch ganztägige
(Ferien-)Veranstaltungen, wie z.B. Kinderferienwochen,
Spielaktionen und Spielfeste für behinderte- und nichtbehinderte
Menschen sowie Vorträge und Seminare für ehrenamtliche
Jugendgruppenleiter/innen gerne aufgenommen. Insbesondere gefragt
sind Maßnahmen in den Oster- und Herbstferien.
Um Angebote und Veranstaltungen im Ferien- und Freizeitkalender
zu veröffentlichen, benötigt man einen Vordruck des Jugendamtes.
Den notwendigen Vordruck gibt es unter http://www.kreis-germersheim.de/ferien-freizeit.html
oder er kann unter der E-Mail j.zikko@kreis-germersheim.de
angefordert werden. Die ausgefüllten Vordrucke sollten bis
16.12.11 entweder per Post an die Kreisverwaltung Germersheim,
FB 22, Jugendförderung, Bismarckstr.4, 76726 Germersheim, per
E-Mail: j.zikko@kreis-germersheim.de
oder per Fax 07274/53-15-372 zurückgesendet werden. Für Rückfragen
und Informationen steht die Kreisjugendpflegerin Jeanette Zikko
unter Tel. 07274/53-372 gerne zur Verfügung. KV Germersheim,
Presse
22.11.2011
BBS-Produktionsklasse „Werkstatt am Weißenburger Tor“ erhält großzügige Spende von Star Care
„Durch die großzügige
Unterstützung von Star Care ist seit diesem Schuljahr ein
praxisnaher Unterricht in der neuen Produktionsklasse `Werkstatt am
Weißenburger Tor´ der BBS Germersheim möglich. Hier werden Schülern
gezielt gefördert und in der Schreinerwerkstatt praxisorientiert
auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Damit können wir
Jugendlichen, die eine entsprechende Anleitung benötigen, eine
Perspektive eröffnen.“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel und
bedankte sich für Spende.
Dr. Gerd Herrmann, Vorstandsmitglied von Star Care
Rheinland-Pfalz, der Hilfsorganisation von Mitarbeitern der Daimler
AG zur Unterstützung sozialer Projekte, überbrachte einen Scheck in
Höhe von 25.000 Euro: „Wir sind davon überzeugt, dass die
Produktionsklasse eine sinnvolle Einrichtung und das Geld hier gut
angelegt ist.“
Die Schüler werden zusammen mit den Lehrkräften im Kundenauftrag
Holz- oder Metallwerkstücke, Kleinteile oder Spielzeug herstellen
oder reparieren „und zwar im Rahmen einer ganzheitlichen
Vorgehensweise alles herstellen, erfahren und erleben“, so
Schulleiter Rainer Sprotte, „Von der ersten Kontaktaufnahme mit den
Kunden, der Planung und Kalkulation der Arbeit, dem Einkauf der
benötigten Materialien, über die eigentliche Bearbeitung der
Werkstücke bis zur Übergabe des fertig gestellten Produkts lernen
sie die gesamten Abläufe kennen.“
Auftraggeber sollen gemeinnützige, kreis- oder gemeindeeigene
Einrichtungen wie Vereine, Kindergärten oder Pflegeeinrichtungen
sein.
Die Innungen haben der Schule zur Durchführung dieses einmaligen
Projekts nicht nur ihren „Segen“ gegeben, sondern sehen auch, dass
hier die rechtzeitige berufliche Förderung junger Menschen im
Vordergrund steht. „Außerdem haben die Innungen erkannt, dass die
demografische Entwicklung im Hinblick auf Sicherung eines
Fachkräftenachwuchses dazu zwingt, die Potenziale aller jungen
Menschen zu aktivieren“, erklärt Sprotte weiter, „Wir gehen mit der
Produktionsklasse neue Wege. In der Werkstatt wollen wir junge
Leute, die sonst eher als unterrichtsfern eingestuft werden, mit
einer Mischung von Theorie und Praxis auf das Arbeitsleben
vorbereitet.“
Landrat Dr. Brechtel und Schulleiter Sprotte bedanken sich
herzlich bei allen, die dieses Projekt ermöglichen, vor allem auch
beim engagierten Lehrerteam, das mit großer Begeisterung die
neuartige Herausforderung angenommen hat.
16 Schüler lernen und arbeiten seit diesem Schuljahr in der
„Werkstatt am Weißenburger Tor“. Sie werden darüber hinaus im
theoretischen Unterricht auf die Prüfung zum Erwerb der Berufsreife
vorbereitet. KV Germersheim, Presse
21.11.2011
Hilfe für Nils und andere
Schon erster Spender aus Aktion hervorgegangen
Das Schicksal des leukämiekranken Nils hat die ganze Region
bewegt: Über 1000 Menschen haben sich im Mai diesen Jahres bei
einer Typisierungsaktion der DKMS in Rheinzabern registrieren
lassen, um Nils und anderen Patienten zu helfen. Unterstützt wurde
die Aktion u a. von Landrat Dr. Fritz Brechtel und
Bürgermeister Gerhard Beil.
Nils fand seinen genetischen Zwilling schon vor wenigen Monaten,
jetzt darf er sich Zuhause bei seiner Familie und bei seinen
Freunden von den Strapazen der Stammzelltransplantation erholen.
Auch aus der Typisierungsaktion in Rheinzabern ist inzwischen ein
Spender für einen Patienten hervorgegangen. Außerdem wurden weitere
acht Personen zu näheren Untersuchungen herangezogen. Ob diese
potenziellen Spender tatsächlich einmal spenden werden, ist noch
unklar. „Das alles freut uns sehr. Und für die Organisatoren und
Unterstützer ist es ein tolles Ergebnis und zeigt, dass sich ihr
Engagement mehr als gelohnt hat“, so Brechtel.
Dank der großen Hilfsbereitschaft der Südpfälzer konnten
mittlerweile alle entstandenen Typisierungskosten gedeckt und sogar
ein nicht unerheblicher Überschuss von knapp 12.000 Euro
erwirtschaftet werden. Mit diesem Überschuss auf dem Spendenkonto
versucht die DKMS jetzt Engpässe anderer Initiativgruppen und somit
anderer Typisierungsaktionen auszugleichen.
Dieser Erfolg ist den vielen engagierten Helfern, Vereinen,
Sponsoren, Spendern und Organisatoren zu verdanken! KV
Germersheim, Presse
17.11.2011
Straßenbauarbeiten in Schaidt abgeschlossen - Brückenbauwerk bei Vollmersweiler erneuert
Bei der Besichtigung der fertiggestellten Straßenbaumaßnahmen: (von links, vordere Reihe) Kurt Geörger (Ortsvorsteher von Schaidt), (Harald Seiter Bürgermeister von Wörth), Thomas Krömer (LBM), Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ulrich Blaser (Fa. Theisinger und Probst) und Sibylle Rauch-Toussaint (Ortsbürgermeisterin von Vollmersweiler).
Der Ausbau der Kreisstraße 15 im Ortsteil Schaidt ist seit
letzter Woche abgeschlossen. Nun haben Landrat Dr. Fritz Brechtel,
Harald Seiter (Bürgermeister von Wörth), Kurt Geörger
(Ortsvorsteher von Schaidt), Sibylle Rauch-Toussaint
(Ortsbürgermeisterin von Vollmersweiler) Thomas Krömer
(Landesbetrieb Mobilität Speyer, Leiter der Fachgruppe Bau),
Vertreter der Baufirma Theisinger und Probst, der Kreisverwaltung,
weitere des LBM sowie des Ortsbeirats sich vor Ort von der
ordnungsgemäßen Ausführung der Arbeiten überzeugt.
In der Vollmersweiler Straße wurde zwischen der Hauptstraße
(L 546) und dem Bahnübergang am nördlichen Ortsausgang auf
einer Länge von ca. 285 m eine neue Frostschutz-, Trag- und
Deckschicht eingebaut.
Begleitet wurde die Fahrbahnerneuerung durch Gehwegarbeiten, die
im Auftrag der Stadt Wörth ausgeführt wurden. Um Fußgängern die
Querung der Straße zu erleichtern wurde auf Höhe der
Kindertagesstätte eine Fahrbahneinengung errichtet.
Im Zuge der Vollsperrung des Straßenabschnittes wurde außerdem
eine grundhafte Erneuerung der bei Vollmersweiler liegenden
Otterbachbrücke durchgeführt.
„Mit dem Ausbau innerhalb der Ortsdurchfahrt Schaidt und der
Sanierung der Otterbachbrücke hat der Kreis die bereits im Jahr
2010 durchgeführte Erneuerung der K 15, beginnend an der
Kreisgrenze, bis zum Knotenpunkt L 546 / K 15
fortgesetzt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Die Bauarbeiten, mit
denen Mitte August begonnen wurde, dauerten rund 12 Wochen.
Ausgeführt wurden die Bauarbeiten durch die Firma Theisinger und
Probst GmbH aus Pirmasens.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rd. 330.000
Euro. Davon entfallen ca. 300.000 Euro auf die Fahrbahnerneuerung
und das Brückenbauwerk. Der Kreis erhält einen Landeszuschuss in
Höhe von 67 Prozent. Kreisverwaltung Germersheim,
Presse
16.11.2011
Naturschutzgroßprojekt pflanzt 20.000 Stieleichen im Bienwald
Vor Ort beim Eichenpflanzen: (von links) Revierleiter Axel Behrendt, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landrätin Theresia Riedmaier und Forstamtsleiter Peter Leppla
Auf vier Teilflächen mit einer Größe von insgesamt 49 ha werden
im Bienwald derzeit junge Stieleichen im Auftrag des
Bienwaldprojektes gepflanzt. Kurz vor Abschluss der Arbeiten haben
Landrätin Theresia Riedmaier und Landrat Dr. Fritz Brechtel jetzt
gemeinsam mit Projektmitarbeiterinnen und Vertretern des Forstamtes
Bienwald eine Teilfläche besichtigt.
Dass im Bienwald Eichen gepflanzt werden, ist zunächst nichts
Ungewöhnliches. „Doch“, so Riedmaier, „ergänzt das
Naturschutzgroßprojekt hier die Aktivitäten des Forstamtes, da es
sich um Flächen handelt, die bislang nicht als Eichenwälder
vorgesehen waren.“ Noch vor wenigen Wochen stand an gleicher Stelle
ein Wald aus Kiefern und Fichten. Im Gegensatz zu Nadelwäldern sind
Mischwälder mit einem hohen Anteil an Eichen sehr artenreicher.
Brechtel weist zudem auf den Naturschutzmehrwert hin: „Der Bienwald
wird damit naturnäher. Mit der Pflanzung werden Lücken im Verbund
der Eichenwälder im Bienwald geschlossen, die in 100 bis 200 Jahren
von seltenen Arten wie dem Schwarzspecht als Lebensraum genutzt
werden können“.
Bis dahin bleibt allerdings noch einiges zu tun. Zunächst müssen
Äste und Gestrüpp zur Seite geräumt, dann über 20.000 Pflanzen in
die mit einem Bohrer vorbereitete Löcher gepflanzt werden. „Die
Pflanzen sind alle aus Eicheln von Bienwald-Eichen gezogen und
werden in Kleingruppen zu je 30 Bäumen gepflanzt“, erläutert
Forstamtsleiter Peter Leppla. Damit sollten sie eigentlich optimal
an die hiesigen Bedingungen angepasst sein. Doch bis alle
Beteiligten sicher sein können, dass die Pflanzen gut angewachsen
sind, dauert es noch ein paar Jahre. „Die Pflanzen werden vom
Projekt noch drei Jahre gepflegt, damit sie nicht von aufkommendem
Adlerfarn oder Brombeeren überwachsen und beschattet werden“,
berichtet Projektmitarbeiterin Irmgard Schultheiß.
Darüber hinaus wird jede Pflanze mit einem Büschel Schafswolle
umwickelt. Der Geruch der Wolle hält Rehe davon ab, die die jungen
Knospen und Triebe zu verbeißen. „Weil wir auf einen schützenden
Zaun verzichten, wird das Forstamt in diesem Bereich in den
kommenden Jahren verstärkt jagen. Dazu hat uns das
Naturschutzprojekt mit der Anlage von Jagdschneisen und dem
Errichten Hochsitzen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung
gestellt“, ergänzt Revierleiter Axel Behrendt, in dessen Obhut die
Eichen in den nächsten Jahren groß werden sollen.
Nach dem Pflege- und Entwicklungsplan des
Naturschutzgroßprojektes ist die Umwandlung von über 200 Hektar
naturferner Nadelwälder in eichenreiche Mischwälder vorgesehen.
Bislang läuft die Umsetzung der Maßnahme nach Plan. „Wir haben
bereits im vergangenen Jahr 15.900 Eichen auf über 19 Hektar Fläche
gepflanzt und werden die Maßnahme auch im nächsten Jahr noch
fortsetzen“, berichtet Projektleiterin Kerstin Arnold. Sie freut
sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Forstamt Bienwald:
„Unmittelbar bevor wir mit den Pflanzarbeiten beginnen, wird vom
Forstamt das Holz von der Fläche geholt und die Revierleiter
markieren die genauen Pflanzplätze. Da muss alles gut aufeinander
abgestimmt sein.“
Die Maßnahme wird über das Förderprogramm chance.natur mit 70%
vom Bundesamt für Naturschutz und mit 20% vom Umweltministerium
Rheinland-Pfalz gefördert.
Weitere Informationen über die Maßnahme und das
Naturschutzgroßprojekt gibt es im Internet unter www.bienwald.de. Kreisverwaltung
Germersheim, Presse
16.11.2011
Herbert Jäger erhält Landesehrennadel
Landrat Dr. Brechtel dankte Herbert Jäger für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihm seine Anerkennung aus.
Für sein langjähriges Engagement in verschiedenen Bereichen hat
Herbert Jäger aus Jockgrim am 6. November die Landesehrennadel
erhalten. Während der Herbsttagung der Pollichia in Bad Dürkheim
überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die Auszeichnung.
Herbert Jäger ist seit über 30 Jahren eine feste Größe in Sachen
Naturschutz und Umweltbildung in der Südpfalz. Drei Jahrzehnte lang
leitete er den Ortsverein Jockgrim der Pollichia und initiierte
jährlich zahlreiche Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen und
Exkursionen über und in der heimischen Natur.
Besonders setzte er sich für den Ausbau des öffentlichen
Nahverkehrs ein. Zudem betreute er viele Jahre lang Kinder und
Jugendliche aus dem Raum Wörth bei „Jugend forscht“. Auch in seinem
Ruhestand unterstützt er Schulen bei der Durchführung von
Forschertagen. Für die Verbandsgemeinde Jockgrim steht Herbert
Jäger seit vielen Jahren in den Sommerferien für das
„Ferienprogramm für Kinder“ zur Verfügung. KV Germersheim,
Presse
09.11.2011
Information und Genuss am Südpfalz-Stand
(von links): Lord Mathias, Zwiebelkönigin Lena, Knillsmer Kätzel Marie Isabell, Tabakkönigin Lisa, Landrat Dr. Fritz Brechtel, das Bärenkönigspaar Claudia und Udo.
SÜD präsentierte sich auf der Offerta – Sehr viele
interessierte Besucher
Ob Wein oder Wurstbrot, Apfelsaft, Sekt oder Bier, die
angebotenen Leckereien am Stand des Vereins Südpfalz-Tourismus
Landkreis Germersheim (SÜD) waren auf der Verbrauchermesse Offerta
in Karlsruhe sehr beliebt bei den Besuchern. Auch das
Informationsmaterial über Freizeitmöglichkeiten, Wandern, Radfahren
und Einkehrmöglichkeiten im Landkreis Germersheim war viel
gefragt.
„Die Südpfalz ist für viele Badener ein attraktives
Naherholungsgebiet und Ausflugsziel“, sagt der SÜD-Vorsitzende
Landrat Dr. Fritz Brechtel. So nahmen die Besucher nicht nur Info-,
Rad- und Wanderbroschüren mit, sondern suchten gerne das Gespräch
mit den SÜD-Mitarbeitern und kosteten Wein oder Sekt bei den
Winzern der Region. Dazu gab es Hausmacher Wurstspezialitäten.
Besonders nachgefragt wurde in diesem Jahr die neu erschienene
Radkarte „Radwandern in der Südpfalz“. Auch der
Veranstaltungskalender 2012 für den Landkreis Germersheim fand
großen Absatz.
Auf eine überwältigende Resonanz stieß der traditionelle
Südpfalztag. Die Südpfälzer Betriebe luden zu Spezialitäten aus
Küche und Keller ein. Die Winzer der Weingüter Krebs aus
Weingarten, Bohlender und Rosenhof aus Steinweiler, Kehrt aus
Winden sowie Heintz aus Minfeld kredenzten trockene, würzige
Rotweine, spritzige frische Weißweine und handgerüttelte Sekte. Der
Burgerhof aus Neupotz bot leckere Kostproben von Hausmacher Wurst
und Schinken. Alle Köstlichkeiten ließen sich genießen bei einem
Plausch mit den charmanten Hoheiten, wie der Zwiebel- und
Tabakkönigin, dem Knittelsheimer Kätzel, dem „Bellheimer Lord“ oder
dem Bärenpaar aus Ottersheim. Auf der Hauptbühne sorgten die Chöre
Voices of Joy aus Jockgrim sowie der Kidschor der IGS Rheinzabern
für eine tolle Stimmung.
Bei der Verlosung gab es auch in diesem Jahr attraktive Preise
zu gewinnen. Erster Preis: 1 Übernachtung mit Frühstück für 2
Personen im Hotel „Germersheimer Hof“, zweiter Preis: eine Fahrt
mit der Südpfalzdraisine für eine Familie, dritter Preis: eine
Führung auf der Straußenfarm Rülzheim für eine Gruppe bis 20
Personen, vierter Preis: eine Familieneintrittskarte ins Deutsche
Straßenmuseum Germersheim.
Highlights am Stand waren außerdem die „Südpfalz Draisinenbahn“,
die während der Messe wieder zahlreiche Buchungen entgegen nehmen
konnte sowie die Straußenfarm aus Rülzheim, die ihre Einrichtung
und die Produkte vorstellte. Es gab riesige Straußeneier,
Staubwedel aus Straußenfedern und Vieles mehr vom Strauß zu
entdecken. Dicht gedrängt standen die Besucher am Stand des
Reptiliums Landau, wo es täglich „Reptilien zum Anfassen“ gab.
Die Vereine „Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim“ und
„Stadt Germersheim“ hielten interessantes Informationsmaterial über
touristische Einrichtungen oder Freizeitmöglichkeiten bereit. Ob
Nachenfahrt, Festungsführung, interessante Rad- oder Wandertouren,
hier war für alle Gäste etwas dabei. Und selbstverständlich durften
auch die Tipps für Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten in der
Südpfalz nicht fehlen. Ein besonderer Hingucker war das
maßstabsgetreue Modell des Römerschiffes „Lusoria Rhenana“. Bereits
2010 hatte das Original in Originalgröße für Aufsehen bei den
Messebesuchern gesorgt. Erste Buchungen für die kommende Saison
gingen bei den Vertretern des Vereins zur Umweltbildung und
römischer Geschichte e.V. bereits ein.
Zusätzliche Attraktionen boten die Aktionstage der
Verbandsgemeinden aus dem Landkreis. Duftend präsentierte sich die
Bienwaldregion Kandel gemeinsam mit der Seifenmanufaktur Zahneisen
aus Steinweiler. Schmackhaftes aus eigener Herstellung bot der
Bauernhof Kerth aus Kandel-Minderslachen. Am Bellheimer Tag drehte
sich alles um den Gerstensaft. Der derzeitige und der ehemalige
„Bellheimer Lord“ schenkten den Gästen ein ganz besonderes Bier,
den „Alt-Bellheimer-Meistersud“ der Bellheimer Brauerei aus.
Erstmalig auf der Aktionsfläche dabei war in diesem Jahr die
Ölmühle Agriluna aus Rheinzabern, die ihre wertvollen Öle
präsentierte und Kostproben anbot.
Mit einem eigenen Stand in unmittelbarer Nachbarschaft zum
großen Südpfalzstand waren das Terra-Sigillata-Museum Rheinzabern
sowie das Ziegeleimuseum Jockgrim vertreten. Unter dem Motto
„Werkstoff Ton durch die Jahrhunderte“ konnten sich die Besucher
über die Herstellung der berühmten Ludowici-Ziegel sowie der
römischen Terra-Sigillata Keramik informieren. Philipp Schmitt,
Vorsitzender des Museumsvereins Terra-Sigillata-Museum, sowie Jörg
Scherer, Vorsitzender des Ziegeleimuseums, freuten sich sehr über
das rege Interesse. Ein besonderer Hingucker war die Revolverpresse
des Ziegeleimuseums Jockgrim.
„Die Besucher sind immer sehr neugierig und erkundigen sich
stets nach neuen Freizeitangeboten und den Veranstaltungen in der
Südpfalz“, freut sich SÜD-Geschäftsführerin Silke Wiedrig
angesichts des gut besuchten Südpfalzstands. Der starke
Messeauftritt wird wieder viele Besucher in den Landkreis
Germersheim locken, da ist sie sich mit SÜD-Mitarbeiterin Carmen
Stolzenberger sicher. KV Germersheim, Presse
08.11.2011
Herbert Gehrlein erhält Landesehrennadel
Landrat Dr. Brechtel dankte Herbert Gehrlein für sein ehrenamtliches Engagement und sprach ihm seine Anerkennung aus.
Für sein langjähriges Engagement in verschiedenen Bereichen hat
Herbert Gehrlein aus Neupotz am 6. November die Landesehrennadel
erhalten. Im Rahmen des Konzerts des Musikvereins Seerose in
Neupotz überreichte Landrat Dr. Fritz Brechtel die
Auszeichnung.
Herbert Gehrlein ist seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich tätig.
Bereits 1961 wurde er Mitglied des Ausschusses des Musikvereins
Seerose und noch im gleichen Jahr zum Rechner bestellt. Dieses Amt
führte er bis 1980 aus, wurde dann zum stellvertretenden
Vorsitzenden des Vereins gewählt und hatte von 1993 bis 2002 das
Amt des Vorsitzenden inne.
Außerdem gehörte Herbert Gehrlein sieben Jahre lang dem
Gemeinderat Neupotz an und war 15 Jahre lang im Verbandsgemeinderat
Jockgrim sowie in verschiedenen Ausschüssen tätig. Er engagierte
sich zudem von 1971 bis 1983 im Pfarrgemeinderat und betätigt sich
noch heute als Lektor.
Gehrlein war Gründungs- und Vorstandsmitglied des
Krankenpflegevereins in Neupotz, der 1974 gegründet wurde. 1988
wurde er geschäftsführender Vorsitzender, ein Amt das er bis heute
erfüllt. Seitdem gehört er auch dem Verwaltungsausschuss der
Sozialstation Rülzheim an. KV Germersheim, Presse
07.11.2011
Ruandische Botschafterin besucht Firma ITK
(von links nach rechts): Michael Engler, Christine Nkulikyinka, Dr. Richard Auernheimer, Maria Farrenkopf und Dr. Fritz Brechtel.
Landrat Brechtel vermittelt Kontakt
Das südpfälzische Unternehmen ITK Engineering AG entwickelt sich
sehr positiv, bietet attraktive Arbeitsplätze und steht in den
nächsten Jahren vor der Herausforderung, ausreichend qualifizierte
Mitarbeiter zu finden. Das haben die ruandische Botschafterin
Christine Nkulikyinka und der Präsidenten des Partnerschaftsvereins
Rheinland-Pfalz / Ruanda, Richard Auernheimer, letzte Woche zum
Anlass genommen, sich vor Ort mit Vorstand Michael Englert zu einem
ersten Gedankenaustausch zu treffen. Den Besuch angeregt hatte der
Landrat des Kreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel.
„Ruanda hat sehr viele gut ausgebildete junge Leute, aber noch
nicht genügend Arbeitsplätze. Das Land ist dabei, sich besonders im
IT-Bereich zu positionieren. Das Internet ist gut ausgebaut und in
Kigali plant die Regierung ein IT-Zentrum“, wirbt die Botschafterin
für ihre Heimat und dafür, ihren jungen Landsleuten eine berufliche
Chance zu geben.
Michael Englert ist grundsätzlich nicht abgeneigt: „Das
Unternehmen unterhält weltweit Standorte. Weitere werden in den
nächsten Jahren hinzukommen. Entsprechend hoch ist unser Bedarf an
sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern, insbesondere aus dem Bereich
der Ingenieurwissenschaften.“ Die ITK Engineering AG rekrutiert und
bildet bereits heute teilweise eigenen Nachwuchs aus. Unter anderem
werden gezielt Studenten der Universität Kaiserslautern schon
während des Studiums in das Unternehmen geholt. Das, so Englert,
könne er sich auch mit ruandischen Studenten, die in Kaiserslautern
studieren, vorstellen.
Landrat Dr. Fritz Brechtel vermittelte nach seinem Besuch in
Ruanda und den vielen positiven Eindrücken gerne den Kontakt
zwischen ITK Engineering und der ruandischen Botschafterin: „Ruanda
entwickelt sich rasant, die Regierung möchte vieles bewegen.
Vielleicht können das Land und Unternehmen wie beispielsweise ITK
gleichermaßen davon profitieren.“
Brechtel ist es darüber hinaus grundsätzlich ein Anliegen,
Schülern und Studenten möglichst früh Einblicke in Unternehmen und
damit Einsichten für Berufswahl und Berufseinstieg zu eröffnen.
Ebenfalls am Gespräch teilgenommen hatte die Geschäftsführerin der
Wirtschaftsförderung im Landkreis Germersheim, Maria Farrenkopf.
Sie ist unter anderem an der Schnittstelle zwischen Schule und
Wirtschaft aktiv, um den Kontakt zwischen Firmen und Schulen zu
intensivieren und damit die Chancen von Schülerinnen und Schülern
auf einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz zu verbessern.
Die ITK Engineering AG beschäftigt über 400 Mitarbeiter und ist
seit über 15 Jahren Entwicklungspartner von Unternehmen der
Automobilindustrie, der Luft-/Raumfahrt
sowie der Medizintechnik.
Mit modernsten Technologien und hoch qualifizierten Mitarbeitern
trägt ITK durch Entwicklungsleistungen und Innovationen zum Erfolg
seiner Kunden bei.
Seinen Sitz hat das Unternehmen in Kuhardt. Kreisverwaltung
Germersheim, Presse
02.11.2011
Touristische Höhepunkte kennen lernen
Erste Expertentour für Fachkräfte im Tourismus
Wer die Angebote aus
eigener Erfahrung kennt, der kann sie besser bewerben und
vermarkten. Vor diesem Hintergrund hatte die Touristik-Gemeinschaft
Baden-Elsass-Pfalz zur ersten Schulungsfahrt für Mitarbeiter der
Touristinformationen eingeladen. Rund drei Dutzend Fachkräfte aus
der Tourismusbranche haben daran teilgenommen. Die erste
Expertentour durch den deutsch-französischen PAMINA-Raum
konzentrierte sich auf den pfälzischen Teilraum. Carmen
Stolzenberger vom Verein Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim
führte die Gäste durch den Landkreis Germersheim. Die Straußenfarm
in Rülzheim, das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim und die
Festung waren nur einige der touristischen Ziele, die gezeigt
wurden. Danach ging es weiter in den Bereich der Südlichen
Weinstraße.
„Für mich ist es einfach viel leichter und einfacher, meinen
Kunden eine Sehenswürdigkeit oder ein Angebot vorzuschlagen, wenn
ich dies selber gesehen oder getestet habe“ erklärte eine
Teilnehmerin.
Die nächste Expertentour soll im Frühjahr durch das Nordelsass
führen. Die Schulungsfahrten finden im Rahmen des EU-Projektes
„Upper Rhine Valley“ statt. Das Ziel dieses Projektes ist es, das
Oberrheingebiet als eine Destination am Weltmarkt zu platzieren.
Kreisverwaltung Germersheim, Presse
28.10.2011
77 Personen eingebürgert
Aus 21 Nationen,
darunter Polen, die Türkei und Kamerun kommen die 77 Personen, die
jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit dem 25.
Oktober 2011 sind sie deutsche Staatsbürger.
Tanja Koch, Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung
Germersheim, überreichte im Germersheimer Bürgersaal die
Einbürgerungsurkunden: „Ich möchte ihnen gratulieren und auch
meinen Dank aussprechen, denn Sie bereichern durch Ihre
Entscheidung die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Und
Sie sprechen Deutschland ein sehr großes Kompliment aus. Ihre
Entscheidung zeigt uns, dass Sie sich hier wohlfühlen, eine neue
Heimat gefunden und Vertrauen zu diesem Staat gefasst haben.“
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann
(Saxophon) von der Germersheimer Musikschule. Kreisverwaltung
Germersheim, Presse
27.10.2011
Goethe Gymnasium Germersheim - Arbeiten an Sporthalle schreiten voran
Foto (von links nach rechts): Landrat Dr. Fritz Brechtel, Schulleiter Dr. Wolfgang Meißner, Robert Hofmann und Johannes Klawe von der Kreisverwaltung Germersheim.
Die Grundbaumaßnahmen für die neue Sporthalle am Goethe
Gymnasium in Germersheim sind abgeschlossen. Derzeit werden die
letzten vorbereitenden Arbeiten für die Fundamente ausgeführt. Bis
Ende November soll die Bodenplatte fertig sein. „Der Zeitplan kann
nach jetzigem Stand eingehalten werden, obwohl die
Sicherungsmaßnahmen der Festungs- und Minengänge im Erdreich
aufwändiger waren als erwartet“, berichtete Landrat Dr. Fritz
Brechtel bei einer Baustellenbegehung, „Nach den Sommerferien 2012
kann die neue Halle genutzt werden, erst dann wird die alte Halle
abgerissen.“ Der Abriss erfolgt in den Sommerferien, um den
Unterricht nicht zu stören. Dort, wo die alte Halle heute steht,
kommen dann die Umkleideräume und der Sanitärbereich der neuen
Halle hin. Bereits vergeben sind die Rohbauarbeiten und die
Arbeiten für die Dachdeckung mit einer Gesamtsumme von ca. 950.000
Euro brutto, derzeit läuft die Vergabe der Haustechnik mit einem
Gesamtvolumen von ca. 375.000 Euro brutto. Kreisverwaltung
Germersheim, Presse
25.10.2011
Richtungsweisende Entscheidung des Bundes in Sachen 2. Rheinbrücke
Minister Ramsauer antwortet Landräten Brechtel und
Schnaudigel
„Das Bundesverkehrsministerium hat eine für die weitere
Diskussion zum Bau der 2. Rheinbrücken wichtige Entscheidung
getroffen“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel. In seiner Antwort
auf ein gemeinsames Schreiben der Landräte Dr. Fritz Brechtel,
Germersheim, und Christoph Schnaudigel, Karlsruhe, gibt
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bekannt, dass der Bund
inzwischen dem Straßenabschnitt von der 2. Rheinbrücke bis zur B 36
eine eigene Fernverkehrsrelevanz nachweist“, weshalb der
Finanzierungsvorbehalt für diesen Abschnitt nicht mehr gelte.
„Diese richtungsweisende Nachricht ist für alle Pendler äußerst
erfreulich“, sagt Brechtel, der sich zusammen mit Landrat
Schnaudigel an den Minister gewandt hatte, um auf die dringende
Notwendigkeit einer weiteren Rheinbrücke und auch der Weiterführung
der Strecke bis zur B 36 hinzuweisen.
Bisher hatte der Bund eine Finanzierung weiterer Abschnitte der
Nordtangente daran gekoppelt, dass die komplette Weiterführung der
Straße bis zur A 5 umgesetzt werden kann. Da sich die Stadt
Karlsruhe Anfang 2009 in einem Stadtratsbeschluss jedoch gegen den
Bau des in ihrer Baulast stehenden Mittelabschnittes ausgesprochen
hat, stand der westliche Abschnitt bislang unter einem
Finanzierungsvorbehalt. „Diese Ansicht hat sich nun aufgrund der
vorgelegten Untersuchung geändert“, so Brechtel, „Bundesminister
Ramsauer unterstreicht mit dieser Entscheidung zudem die
Dringlichkeit der 2. Rheinbrücke. Er stimmt in dem Schreiben zu,
dass durch eine leistungsfähige Verkehrsanbindung der gesamte
PAMINA-Raum als Wirtschaftsstandort gestärkt wird. Auch deshalb
werde ich mich weiter für einen schnelle Realisierung der Brücke
einsetzen.“
Wie der Landesbetrieb Mobilität außerdem dem Kreis mitgeteilt
hat, wird das Planfeststellungsverfahren auf rheinland-pfälzischer
Seite ohne zeitliche Verzögerung weiter betrieben. Für den
rechtsrheinischen Abschnitt plant die Landesregierung
Baden-Württemberg zurzeit die Durchführung eines öffentlicher
Faktenchecks, der im November in Karlsruhe stattfinden soll. Die
Interessen des Landes Rheinland-Pfalz werden dort durch das
Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur (ISIM) und den
Landesbetrieb Mobilität (LBM) vertreten. Pressestelle KV
Germersheim
06.10.2011
Die Südpfalz gut geschult präsentieren
17 freiwillige
Helfer vom SÜD auf Messeeinsätze vorbereitet
„Um die Vorzüge unseres Landkreises gut präsentieren zu können,
brauchen wir immer sachkundiges und geschultes Messepersonal“, sagt
Silke Wiedrig, Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Landkreis
Germersheim (SÜD), „Deshalb freue ich mich besonders darüber, dass
sich jetzt 17 Männer und Frauen für den Einsatz auf Messen von uns
schulen ließen.“
Einen ganzen Tag lang stellten Silke Wiedrig und Carmen
Stolzenberger Messeeinsätze nach. „Besonders wichtig ist dabei
nicht nur, unser Informationsmaterial zu kennen“, erklärt Carmen
Stolzenberger, „Vor allem kommt es darauf an, Besucher freundlich
und aktiv anzusprechen und ihre Lust auf die Südpfalz zu
wecken.“
Die Teilnehmer erhielten Informationen zum gesamten
Prospektmaterial, zu Zielen und Zielgruppen der verschiedenen
Messen, zu Inhalten von Beratungsgesprächen, dem richtigen
Verhalten am Stand sowie der richtigen Kundenansprache. „Am Ende
des Tages war unser künftiges Standpersonal gut vorbereitet auf
Echteinsätze“, so Wiedrig, „Pro Jahr rechnen wir derzeit mit etwa
112 Messepersonaltagen auf ganz verschiedenen Messen wie Offerta in
Karlsruhe, CMT in Stuttgart, Reisemesse in Freiburg, Maimarkt in
Mannheim, Rheinland-Pfalz-Tag oder auch TourNatur in Düsseldorf. Da
sind wir um jede Unterstützung durch geschulte Helfer dankbar.“
Pressestelle KV Germersheim
06.10.2011
Netzwerk für Kindeswohl und Kindergesundheit im Kreis gut entwickelt
Netzwerkkonferenz bringt Akteure zusammen zur weiteren
Vernetzung
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen
Jugendhilfe, Schule, Gesundheitswesen, Politik, Justiz,
Migrantenorganisationen, ARGE und Kirche waren zur
Netzwerkkonferenz des Lokalen Netzwerks Kindeswohl und
Kindergesundheit am 28. September gekommen. Veranstalter war das
Kreisjugendamt des Landkreises Germersheim.
Landrat Dr. Fritz Brechtel betonte, dass die Verbesserung und
Weiterentwicklung des Kinderschutzes eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe von höchster Priorität sei. Damit Risiken und
Belastungsfaktoren rechtzeitig erkannt und Eltern von Anfang an bei
der Erziehungsarbeit unterstützt werden, brauche es wirkungsvolle
Netzwerke, die präventiv arbeiten und ggf. die notwendige Hilfe zum
Schutz von Kindern leisten.
Denn „ebenso, wie Familien mit einem stabilen Netzwerk besser
leben können, funktionieren die Hilfen für Kinder und Familien
besser, wenn die Helferinnen und Helfer sich kennen und
kooperieren“, so Brechtel. Das Jugendamt braucht also für
gelingende Hilfen Angebote, Vernetzung und Partner. Der
Kinderschutz im Jugendamt ist daher bemüht, die Zusammenarbeit zu
fördern und das Netzwerk weiter auszubauen.
Im Rahmen der Netzwerkkonferenz stellten verschiedene Träger und
Initiativen ihre Angebote für Kinder und junge Familien vor.
Landrat Dr. Brechtel erläuterte die Ziele und Planungen in Bezug
auf das strategische Integrationskonzept des Landkreises und
stellte die bisher schon im Landkreis Germersheim vorhandene
vielfältige soziale Infrastruktur vor. Diese besteht aus einer
bedarfsdeckenden Ausstattung mit Kindertagesstätten,
Ganztagsschulen, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit, den Hilfen
zur Erziehung, der Gemeinwesenarbeit und vielem mehr. Brechtel ist
sich sicher, dass durch eine verbesserte Netzwerkarbeit der Akteure
Synergieeffekte erreicht werden können. Deshalb sind notwendige
frühe Hilfen, wie z.B. Familienbildungsangebote vor Ort in den
Kommunen in Abstimmung mit Kitas, Schulen und der Gesundheitshilfe
in das Angebot bestehender Beratungsstellen und Träger der
Jugendhilfe aufgenommen worden. In zwei Verbandsgemeinden und drei
Städten gibt es das Angebot der niedrigschwelligen
Familienbildung.
Die Ergebnisse des dreijährigen, arbeitsintensiven Projektes
„Migrationssensibler Kinderschutz“ wurden in einem Vortrag des
Institutes für Sozialforschung Mainz (ism) dargestellt. An dem
Projekt beteiligt waren die Jugendämter des Landkreises
Germersheim, sowie der Städte Stuttgart und Essen. Da Migrantinnen
und Migranten einen großen Anteil an der gesamten Bevölkerung im
Landkreis Germersheim haben und damit einen wichtigen Teil der
Gesellschaft stellen, hat sich das Kreisjugendamt an dem Projekt
„Migrationssensibler Kinderschutz“ beteiligt und in den Reihen des
Jugendamtes viel Arbeit investiert.
Die Projektziele waren dabei die bessere Erreichbarkeit der
Familien, ein fachlich angemessenes, interkulturelles und sensibles
Handeln sowie das Berücksichtigen migrationssensibler Aspekte in
der sozialen Infrastruktur. Diese Ziele wurden z.B. durch gezielte
Fortbildungen im Jugendamt erreicht. Einen weiteren Schritt stellt
die Kooperation zwischen Jugendamt und Universität dar, deren Ziel
es ist muttersprachliche und fachlich geschulte Dolmetscherinnen
und Dolmetscher für die Arbeit mit Kindern und Familien zur
Verfügung zu haben.
Die Netzwerkteilnehmerinnen und -teilnehmer nutzten außerdem die
Begegnung im World-Café um über ihre Wünsche, Fragen und Anliegen
in einen konstruktiven Austausch zu kommen.
Thomas Kölsch vom Chawwerusch Theater in Herxheim steuerte mit
seiner Figur „Mike“ einige sehr gelungene Gedanken und Fragen bei.
Die Veranstaltung wurde von der CoLab GmbH aufgezeichnet und wird
in Auszügen alsbald auf unserer Internetseite verfügbar sein.
Ob die Entwicklung eines Fragebogens für bessere
Informationsweitergabe zwischen Gesundheits- und Jugendamt,
Fortbildungen für Erzieherinnen zum Thema Kindeswohlgefährdung oder
Informationsveranstaltung für Jugendpfleger zum Thema Einschätzung
von Kindeswohlgefährdung - es sind bereits viele Projekte
verwirklicht worden. Weitere werden noch realisiert, wie
beispielsweise die für das Spätjahr geplante Infoveranstaltung für
Ehrenamtliche in der Jugendarbeit zum Thema Kindeswohlgefährdung.
Rita Weindel-Jöckle, ehemalige Leitung des Bereichs Soziale Dienste
der Jugendhilfe, stand noch einmal mit Ihrem gesammelten Wissen zur
Verfügung.
Die weitere Netzwerkarbeit wird nun koordiniert durch die
Netzwerkfachkraft Annette Heck vom Kreisjugendamt und in
bestehenden Arbeitskreisen sowie in gezielten Netzwerktreffen, bei
denen die verschiedenen Berufsgruppen miteinander themen- und
zielgruppenspezifische Fragestellungen bearbeiten, fortgeführt.
Der Wegweiser des Netzwerks Kindeswohl und Kindergesundheit, der
die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Netzwerk, ihre
Funktionen sowie Informationen zu Kindeswohl und dem Kreisjugendamt
enthält, ist im Internet unter
www.kreis-germersheim.de/lokales-netzwerk-kindeswohl-und-kindergesundheit.html
abrufbar. Kreisverwaltung Germersheim, Presse
04.10.2011
Dankeschön-Grillfest für ehrenamtliche Betreuer
„Das Grillfest ist eine
kleine Anerkennung für ihr unermüdliches Engagement“, sagt Landrat
Dr. Fritz Brechtel den ehrenamtlichen Betreuern aus dem Kreis
Germersheim, „Damit verbundene ist ein herzliches Dankeschön!“
Rund 50 Personen kamen zum Grillfest, das die Betreuungsbehörde
und die Betreuungsvereine im Landkreis Germersheim unter der
Schirmherrschaft von Landrat Brechtel organisiert hatten. „Im Kreis
haben ca. 1.700 Personen einen gesetzlichen Betreuer, nahezu 2/3
davon werden von ehrenamtlichen Betreuern begleitet“, berichtete
Norbert Pirron von der Kreisverwaltung Germersheim. Im Laufe der
Zeit entstünden häufig sehr herzliche und enge Verhältnis zwischen
den hilfsbedürftigen Personen und den ehrenamtlichen Betreuern.
Pirron dankte ebenfalls besonders den Betreuern: „Ich hoffe aber
auch, dass sie weiterhin bereit sind, sich als Betreuer zur
Verfügung zu stellen, denn ohne Ehrenamtliche wäre diese Arbeit
nicht zu bewältigen.“
Die Musikgruppe der Lebenshilfe Hatzenbühl unter der Leitung von
Claudia Bast umrahmte das Grillfest, die Malteser aus Hatzenbühl
zeigten sich für die Verpflegung verantwortlich. Keisverwaltung
Germersheim, Pesse
28.09.2011
An die Ruder – und eins und zwei …
Fortbewegung in
allen Facetten bot der TRK-Regionaltag „Mobilitätsreich“ im
Landkreis Germersheim
Ein Gefühl wie Sommerurlaub. Wasser, Sonne, Museumsbesuch,
Führung und kühles Getränk. Bei strahlendem Sonnenschein lockte der
Regionaltag der TechnologieRegion Karlsruhe unter dem Motto
„Mobilitätsreich“ rund 800 Besucherinnen und Besucher nach
Germersheim. Es wurde auch mehr als genug geboten. Die kostenlosen
Nachenfahrten sowie die Fahrten mit dem Römerschiff boten einmalige
Einblicke in Altrheinlandschaft und in die Rudertechnik der Römer
und waren völlig ausgebucht. Über 270 Mitreisende wurden
gezählt.
Rund
65 Interessierte nahmen an den kostenlosen Stadtführungen zu Fuß
teil und zirka 120 Segway-Schnupperfahrer probierten diese
Fortbewegungsart auf dem Parcours vor dem Straßenmuseum aus.
Allerlei Wissenswertes über die Geschichte des Straßenbaus erfuhren
die rund 320 Besucher des Straßenmuseum. Auch Freunde des
Modelleisenbahnbaus kamen an der Anlage der Interessengemeinschaft
Eisenbahnfreunde Germersheim e.V. im Straßenmuseum voll auf ihre
Kosten. Für zukünftige Ausflüge in den Landkreis Germersheim nahmen
viele der Besucher Infomaterial an den Ständen des Vereins Südpfalz
Tourismus Landkreis Germersheim mit.
Ein rundum gelungener Tag für die Besucher, die Organisatoren
und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Kreisverwaltung Germersheim, Presse
27.09.2011
Nicole Ahland und Reiner Mährlein erhalten Haueisen-Kunstpreis 2011
Preistraeger (von links nach rechts): Reiner Mähringer, Nicole Ahland und Wolfgang Nolting - Vorsitzender des Kuratoriums
Nicole Ahland und Reiner Mährlein sind die beiden Preisträger
des Albert-Haueisen-Kunstpreises 2011. Verliehen wurde dieser am
25. September im Jockgrimer Zehnthaus durch Wolfgang Nolting,
Vorsitzender des Kuratoriums für Kunst und Denkmalpflege,
stellvertretend für Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Beide Preisträger teilen sich den Hauptpreis von insgesamt 8.000
Euro. Der Förderpreis wurde in diesem Jahr nicht verliehen, da
keiner der Nachwuchskünstler die Jury restlos für sich gewinnen
konnte.
Ahland und Mährlein eint die ausdrucksstarke Stille in ihren
Werken. Das, so betonte der Kunsthistoriker Clemens Jöckle in
seiner Laudatio, habe die Jury überzeugt. Beiden Künstlern sei
deshalb gleichermaßen der Hauptpreis zugesprochen worden.
Dabei präsentieren sich in ganz unterschiedlicher Weise: Nicole
Ahland aus Wiesbaden besticht mit ihren großformatige Fotoarbeiten.
Ohne digitale Nachbearbeitung bildet sie ab, was sie durch
klassische Fotografie festhält. Großformatig zeigt sie weite Räume
mal lichthell, mal verdunkelt, zeitlos schön. Reiner Mährleins
Werke dagegen sind Raumkörper. Eisen und Stein gehören zu seinen
Materialen. Doch erscheinen die Skulpturen des Künstlers aus
Rothselberg nicht massig und schwer, sondern beinahe schon filigran
und ästhetisch und vermitteln tiefe Ruhe.
Ahland und Mährlein setzten sich im Verlaufe des Wettbewerbs
gegenüber 408 Bewerbern in der Vorrunde und den verbliebenen 53
Bewerbern im Endentscheid durch. Wie intensiv die
Entscheidungsfindung und Diskussion war, betonte Wolfgang Nolting
in seiner Ansprache und dankte den Jury-Mitgliedern Dr. Ulrike
Hauser-Suida, Kunsthistorikerin, Prof. Karl-Heinz Deutsch,
Bildhauer, Erwin Heyn, Künstler aus dem Elsass, Margit Fritz, M.
A., und Clemens Jöckle. Noltings Dank galt auch den Organisatoren
des Wettbewerbs, Hans Eckert und Karin Träber von der
Kreisvolkshochschule, den Helfern der Vereine „Ziegeleimuseum,“ und
„Zehnthaus“, sowie den Sponsoren Sparkasse Germersheim-Kandel und
dem „Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.“.
Verliehen wurde der
Preis bereits zum 16. Mal. Mittlerweilen gibt es 20 Hauptpreis- und
21 Förderpreisträger, die zusammen Preisgelder in Höhe von 110.000
Euro erhielten. Besonders engagiert waren in den vergangenen Jahren
Prof. Deutsch und Hans Eckert, die jetzt beiden ihre Ämter abgeben.
Ihnen galt besonderer Dank.
Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von
Knut Maurer (Klavier), Lömsch Lehmann (Saxophon, Klarinette) und
Michael Beutelspacher (Gitarre). Im zweiten Ausstellungsraum, dem
Ziegeleimuseum, spielte JustJazz mit Roland Krennerich und Jochen
Gümbel.
Die Ausstellung zum Haueisenpreis ist bis 16. Oktober 2011,
jeweils samstags, von 15 bis 17 Uhr, sonntags, von 11 bis 17 Uhr,
im Zehnthaus und im Ziegeleimuseum Jockgrim zu sehen.
Kreisverwaltung Germersheim
26.09.2011
Service und Beratung unter einem Dach
Zwei Einrichtungen des Caritasverbandes und Teile der
Kreisverwaltung ziehen in das Hochhaus in der 17er-Straße
um
Das Hochhaus in der 17er-Straße 1 wird für Germersheim zum
Zentrum für Service und Beratung. Seit dem 19. September finden
Ratsuchende hier mehrere Hilfeangebote des Caritasverbandes unter
einem Dach vereint. Auch die Kreisverwaltung Germersheim hat
Flächen in dem Gebäude angemietet und zieht Anfang kommenden Jahres
mit der Kfz-Zulassungsstelle, der Kommunalaufsicht und der
Ausländerbehörde dort ein. „Die Bürger finden dann wichtige
Servicebereiche in modernen und freundlichen Räumen in
unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Sitz im Sparkassengebäude“, sagt
Landrat Dr. Fritz Brechtel.
„Mit dem Umzug geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“,
erklärt Johannes Münd, der Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim.
Die verschiedenen Beratungsangebote des Caritas-Zentrums wurden
jetzt im Hochhaus zusammengeführt. „Wir verstehen uns als
Anlaufstelle für alle Menschen mit Problemen und in schwierigen
Lebenslagen. Unser Ziel ist die umfassende und vielfältige Hilfe
aus einer Hand“, so Johannes Münd.
In der Allgemeinen Sozialberatung wird im persönlichen Gespräch
geklärt, wo die Probleme liegen und wie sie überwunden werden
können. Die Schwangerschaftsberatung ist offen für alle Fragen zu
Schwangerschaft und Geburt. Mit seinem Kinderschutzdienst und der
Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung hat das Caritas-Zentrum
Germersheim einen klaren Beratungsschwerpunkt in der Hilfe für
Kinder, Jugendliche und Familien. Zum Hilfeangebot zählen außerdem
die Suchtberatung, der Ambulante Hospiz- und
Palliativberatungsdienst und die jährliche Ortsranderholung.
Frühförderzentrum hilft bei Auffälligkeiten in der
Entwicklung von Kindern
Als Chance und sinnvolle Erweiterung betrachtet Johannes Münd
die räumliche Zusammenführung des Caritas-Zentrums mit der
Germersheimer Außenstelle des Frühförderzentrums, dessen zentraler
Standort im Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus in
Landau-Queichheim liegt. Das Frühförderzentrum bietet Hilfe an,
wenn Eltern Auffälligkeiten in der Entwicklung ihres Kindes
feststellen oder unsicher sind, ob die Entwicklung ihres Kindes
altersgemäß ist. Im Mittelpunkt steht die Diagnose, Behandlung und
Förderung von Kindern und Jugendlichen, bei denen
Entwicklungsauffälligkeiten festgestellt oder vermutet werden. Bei
Bedarf behandelt das Frühförderzentrum erkennbare Störungen und
setzt sich dafür ein, Fehlentwicklungen möglichst zu vermeiden.
Über die Nutzung der weiteren Stockwerke im Germersheimer
Hochhaus steht der Eigentümer Bülent Yarar derzeit in Verhandlung
mit weiteren Interessenten, besonders aus dem Dienstleistungs- und
Behördenbereich.
Neue Adressen:
Caritas-Zentrum Germersheim
17er-Straße 1
76726 Germersheim
Telefon 07274 / 9491-0
Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus
Frühförderzentrum
Außenstelle Germersheim
17er-Straße 1
76726 Germersheim
Die Anmeldung für das Frühförderzentrum erfolgt über das
Sekretariat in Landau, Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr,
Telefon: 06341 / 599 – 124. Kreisverwaltung
Germersheim
20.09.2011
Kinder und Jugendliche gestalten Stadtwiki für Germersheim
Das
Internet-Stadtlexikon www.gerpedia.de
ist seit Herbst 2010 im Netz und wächst ständig.
Germersheim Über 30 Beiträge zählt das
Internetlexikon www.gerpedia.de, das von Kindern und Jugendlichen
erstellt wird, zur Zeit. Seit September 2010 sind die
„Wikireporter“ der Geschwister-Scholl-Realschule plus mit
Notizblock, Foto- und Videokamera unterwegs, um in Germersheim
interessante Orte zu dokumentieren oder wichtige Personen zu
porträtieren.
Zu den neuesten
Artikeln gehört der über die Festung Germersheim. Nicht nur Fotos
und ein Einführungstext schmücken den Beitrag, sondern auch rund
ein Dutzend Audiodateien, in denen Hans Joachim Hoyer, Stadt- und
Festungsführer in Germersheim, den Schülern die Geschichte und die
erhaltenen Bauwerke der Festung erklärt. Die Software „Mediawiki“,
mit der die Wikireporter-Gruppe ihre Beiträge ins Internet stellt,
erlaubt es auch, in Gerpedia Videos und Hördateien zu präsentieren.
So findet sich unter dem Stichwort „Germersheim“ ein informatives
Video über die Stadt, und unter „Bürgermeister“ ist ein Interview
mit Markus Schaile zu sehen, das die Schüler geführt haben.
Die Autoren des
neuen Stadtwikis sind Schüler/innen aus der
Geschwister-Scholl-Realschule plus, die sich im Rahmen des
Programms STÄRKEN vor Ort an Gerpedia beteiligen. Die
Projektleiterin Nadine Hammann von medien+bildung.com geht jede
Woche einmal in die Schule und führt die AG-Teilnehmer/innen an die
kreativen Möglichkeiten des Internets heran. Stadtmuseum und
Vogelpark sind die nächsten Themen, die sich die Wikireporter
vorgenommen haben. Am 4. November werden sie sich mit einem
Infostand und einer Aktion an der Germersheimer Kultur- und
Museumsnacht beteiligen. Das Projekt Gerpedia wird durch das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ), den Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union
und den Kreis Germersheim gefördert.
Mit dem Stadtwiki www.gerpedia.de
vermittelt die Medienpädagogin von medien+bildung.com grundlegende
Kenntnisse darüber, wie man das Internet und speziell ein Wiki
(nach dem Vorbild von Wikipedia) für sich nutzen kann. Durch die
Förderung im Rahmen von STÄRKEN vor Ort konnte Gerpedia aufgebaut
werden; künftig steht es allen Germersheimer Kindern und
Jugendlichen, Gruppen und Schulklassen, die sich beteiligen
möchten, zur Verfügung: Wer Interesse hat, einen Beitrag über
Menschen und Gebäude, Ereignisse und Stadtteile von Germersheim zu
schreiben, zu fotografieren oder zu filmen und das Ergebnis gerne
bei Gerpedia einstellen möchte, kann sich bei Nadine Hammann von
medien+bildung.com informieren: Kontakt Nadine Hammann: Tel.
0621-5202203 oder per Mail: hammann(at)medienundbildung.com
17.09.2011
Einsatzstellen für Freiwilliges Soziales Jahr FSJ und Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst
Der
DRK-Rettungsdienst bietet in der Südpfalz über den Rahmen eines FSJ
oder des neuen Bundesfreiwilligendienstes, in einem
hochinteressanten Aufgabenfeld mitzuarbeiten.
Der Stelleneinsatz erfolgt an den unterschiedlichen
Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Südpfalz, u.a. in:
Annweiler, Bad Bergzabern, Dahn, Edenkoben, Germersheim,
Hauenstein, Herxheim, Kandel, Landau, Pirmasens, Rodalben,
Weselberg, Wörth und Zweibrücken
Grundvoraussetzung ist das vollendete 18. Lebensjahr,
Führerschein der Klasse B, Interesse an einem abwechslungsreichen,
verantwortungsvollen und interessanten Tätigkeitsfeld. Die
theoretische und praktische Ausbildung erfolgt an der DRK-eigenen
Fachschule über einen Zeitraum von 6-13 Wochen. Anschließend
erfolgt eine intensive Einarbeitung in den Betriebsablauf unter
Anleitung von erfahrenen Ausbildern und hauptberuflichem
Fachpersonal.
Wer Interesse hat, kann sich montags bis freitags in der Zeit
von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter der Rufnummer der Geschäftsstelle
der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH ) 06341 – 140 -
0 informieren oder sendet eine Kurzbewerbung an die:
DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH, Haardtstraße 4a, 76829
Landau
Weitere Informationen über die Arbeit des DRK, dem Freiwilligen
Sozialen Jahr und des Bundesfreiwilligendienst erhalten Sie
unter: www.lv-rlp.drk.de
16.09.2011
Manfred Wüst feiert 40-jähriges Dienstjubiläum
Im Rahmen einer
kleinen Feierstunde hat Manfred Wüst jetzt sein 40-jähriges
Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm
dazu herzlich.
1971 begann Manfred Wüst seine Laufbahn im öffentlichen Dienst
als Dienstanfänger bei der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz, war
von 1975 bis 1980 bei der Kreisverwaltung Ludwigshafen beschäftigt,
wo er 1979 zum Beamten auf Lebenszeit ernannt wurde. Zur
Kreisverwaltung Germersheim kam Wüst 1980, die Ernennung zum
Amtsrat erfolgte 2002.
Manfred Wüst arbeitet im Fachbereich 32, Umwelt, Landwirtschaft,
Naturschutzgroßprojekt Bienwald. Unter anderem gehören zu seinen
Aufgaben die Ausweisung, Überwachung und Pflege von
Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmalen, die Koordination der
Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Schutzgebieten und die
Durchführung der Biotopsicherungsprogramme. Außerdem übernimmt er
Aufgaben im Bereich des Naturschutzgroßprojektes Bienwald, erstellt
Stellungnahmen bei Eingriffen in die Natur und Landschaft und
assistiert der Fachbereichsleitung in haushaltsrechtlichen
Angelegenheiten. Im Artenschutzrecht hat er sich sehr früh
spezialisiert und ist landesweit als Fachmann bekannt und
gefragt.
Landrat Dr. Brechtel dankte Manfred Wüst für sein Engagement und
seinen Einsatz für die Natur im Landkreis Germersheim und wünschte
weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank
schlossen sich der 1. Kreisbeigeordneter Benno Heiter, der
Leiter des Fachbereichs 32, Umwelt, Landwirtschaft, NGP Bienwald,
Georg Roth, Büroleiter Alfred Gadinger und der stellvertretende
Personalratsvorsitzende Norbert Pirron an. Kreisverwaltung
Germersheim, Presse
16.09.2011
Platz 2 für Schüler der Kreisauswahl Germersheim beim Landesjugendsportfest in Neuwied
Die Mannschaft
Mit einem guten Ergebnis und insgesamt sehr zufrieden sind
Mannschaft und Betreuer der Kreisauswahl vom Landesjugendsportfest
aus Neuwied zurückgekehrt: Drei Silbermedaillen sowie zwei
Bronzemedaillen in den Einzelwettbewerben und vier persönlichen
Bestleistungen der Gesamtmannschaft können sich sehen lassen. Dabei
wurde gleich die erste Disziplin, der 100 m-Lauf, zum Schock
für die Mannschaft und die Betreuer. Nicolai Leuthner verursachte
einen Fehlstart und wurde disqualifiziert. Dennoch nutzten die
Schüler ihre Chance, kämpften und wurden zum Schluss mit dem
2. Platz belohnt.
Nicolai Leuthner belegte im Kugelstoßen mit einer Weite von
14,02 m Platz 2 und sammelte weitere Punkte im Weitsprung
mit einer Weite von 5,90 m – Platz 4. Mark Maurer sprang
1,70 m hoch, dies war persönliche Bestleistung und Platz 3
(höhengleich mit dem Sieger). Ebenfalls Platz 3 mit
persönlicher Bestzeit erreichte Marius Liebel im 1.000 m-Lauf
in einer Zeit von 2:47,38 min. Platz 2 gab es auch für
Lilli Burk im 100 m – Lauf in 12,98 sec. sowie für Luisa
Griesbaum im 800 m–Lauf in 2:27,11 min.. 12,38 sec.
im 100 m-Lauf bedeuteten persönliche Bestleistungen für Felix
Zöller und die Teilnahme am B-Endlauf. Hervorragend auch der
8. Platz und persönliche Bestleistung von Alexander Lemzjakov
im Kugelstoßen mit einer Weite von 12,25 m.
Landrat Dr. Fritz Brechtel gratuliert den Athletinnen und
Athleten zu ihren Leistungen und erfolgen.
Die weiteren Ergebnisse:
Patlakis Christian – Weitsprung 5,06 m (verletzt nur ein
Versuch)
Schairer Wladimir – Hochsprung 1,46 m
Löhlau Ronja– 800 m – 2:39,65 min., Hochsprung
1,24 m
Löhlau Marie – Weitsprung 4,24 m
Geier Tina – Kugelstoßen 8,04 m
Pfrengle Tina – Kugelstoßen 7,15 m
Betscher Kathrin – Hochsprung 1,24 m (kurzfristig
eingesprungen)
Aufgrund einer Verletzung sowie Krankheit mussten Nadine
Schlegel und Annika Möller leider absagen, so dass keine
Medaillenchance mehr bei den Schülerinnen bestand.
Presse Kreisverwaltung Germersheim
13.09.2011
Landrat ruft auf: Chancen durch Bildungs- und Teilhabepaket nutzen
Bisher rund 1350 Anträge bei der Kreisverwaltung
eingegangen
„Bisher sind bei der Kreisverwaltung Germersheim rund 1350
Anträge zum Bildungs- und Teilhabepaket eingegangen. Die meisten
Anspruchberechtigten beantragen einen Zuschuss zum Schuleessen und
zu Kita- bzw. Schulausflügen“, berichtet Landrat Dr. Fritz
Brechtel. Er ruft die Berechtigten dazu auf, die Möglichkeiten, die
das Bildungs- und Teilhabepaket bietet, zu nutzen und entsprechende
Anträge zu stellen.
Das Bildungspaket fördert und unterstützt Kinder und junge
Erwachsene aus Familien mit geringem Einkommen. Oftmals lässt es
die finanzielle Situation von Familien nicht zu, dass die Kinder
einen Sportverein besuchen, am gemeinsamen Mittagessen in der
Schule teilnehmen, bei Ausflügen und Klassenfahrten dabei sind oder
Nachhilfe nehmen. Durch das Bildungs- und Teilhabepaket gibt es für
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neben dem Regelbedarf
weitere Fördermittel.
Bis Anfang September wurden im Landkreis Germersheim etwa 1350
Anträge im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets gestellt, die
meisten für Schulessen (ca. 580), für Ausflüge (ca. 290), für
Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (ca. 210) und für
Schulbedarf (ca. 200).
Die Förderung gilt für Kinder und Jugendliche aus Familien, die
Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kap. SGB XII, Grundsicherung
für Arbeitssuchende („Hartz IV“), Sozialgeld nach dem SGB II,
Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach § 2 Abs. 1 des
Asylbewerberleistungsgesetzes beziehen.
Das Bildungspaket gilt für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre
mit Ausnahme bei Leistungen zur Teilhabe am sozialen und
kulturellen Leben wie Sportverein oder Musikunterricht. Hier liegt
die Grenze bei 18 Jahren. Berufsschüler, die eine
Ausbildungsvergütung erhalten, sind von den Leistungen
ausgeschlossen.
Landrat Brechtel weist auf die konkreten Bildungs- und
Teilhabeleistungen hin: „Finanziell unterstützt werden eintägige
Schul- und Kitaausflüge, mehrtägige Kita- und Klassenfahrten, die
Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf (Schulbasispaket), die
Schülerbeförderung, eine angemessene Lernförderung, die
gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung sowie Leistungen zur Teilhabe
am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (z. B.
Mitgliedschaft in Sportvereinen, Musikunterricht, Teilnahme an
Ferienfreizeiten).“
Anträge und weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.kreis-germersheim.de.
Die ausgefüllten Anträge können bei den Verbandsgemeinde- und
Stadtverwaltungen, bei der Kreisverwaltung Germersheim (an der
Information oder im Fachbereich „Soziale Hilfen“) und bei den
Jobcentern Germersheim und Kandel eingereicht werden. Telefonisch
Auskunft gibt es unter der Tel. 07274/53-147 oder -265.
09.09.2011
Hornbach AG spendet Kreis Germersheim 110.000 Sandsäcke
(jüs)
Germersheim 110.000 Sandsäcke stiftet die Bornheimer
Firma Hornbach Baumarkt AG dem Landkreis Germersheim. Andreas Back,
Leiter für Qualitätsmanagement und Umwelt bei Hornbach, übergab die
leeren Gewebesäcke an Landrat Fritz Brechtellund
Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon. Gelagert werden sollen die
Säcke im Lager für die Katastrophenschutz-Ausrüstung auf dem
Gelände des ehemaligen Luftwaffenmaterialdepots 42 in der
Germersheimer Sponeck-Kaserne. Fritz Brechtel, als Landrat auch
oberster Katastrophenschützer des Landkreises, freut sich über die
großzügige Sachspende des Baumarktes, die laut Back einem Warenwert
von ca. 30.000 Euro entspricht. „Mit diesen 110.000 Säcken können
wir bei Hochwassergefahr einen Deich von 1.000 Meter Länge
errichten“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Simon. Um die
Säcke zu befüllen, würden 19.000 Tonnen Kiessand benötigt. 250
Personen müssten 9 Stunden lang schippen und schnürren, um diese
Menge Kies abzufüllen. Zum Glück gibt es laut Simon viele
ehrenamtlich Engagierte bei den lokalen Feuerwehren im Kreis. Die
Hornbach Baumarkt AG wurde im Jahr 2002 selbst Opfer der
Hochwassergefahr: „Unsere Filialen in Ansfelden bei Linz und in
Dresden sind damals buchstäblich abgesoffen“, berichtet
Hornbach-Mitarbeiter Andreas Back. Ein Anlaß für den Baumarkt, die
Stifung „Menschen in Not“ zu gründen. Im Rahmen dieser Initiative
wurden Sandsäcke für zukünftige Hochwasser-Bedrohungen eingelagert.
Durch eine Umstrukturierung des Vertriebsweges sollen die Säcke aus
den Lagerstätten weg in Stützpunkte vor Ort verlagert werden:
Jeweils 40.000 Säcke gehen nach Passau und an das Land
Niedersachsen, 110.000 Säcke nach Germersheim. „Wir hoffen, dass
wir sie niemals brauchen werden“, sind sich alle Anwesenden bei der
Übergabe einig.
07.09.2011
Eine Woche voller Musik, Tanz und Theater
Südpfalz-Woche auf der BUGA begeistert die Besucher
„Für den Landkreis Germersheim war die Südpfalz-Woche auf der
BUGA ein voller Erfolg“, sagt der Vorsitzende des Südpfalz
Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Landrat Dr. Fritz Brechtel.
Der Landkreis Germersheim präsentierte von Montag, 29. August bis
Sonntag, 4. September 2011, gemeinsam mit der Stadt Landau und dem
Kreis Südliche Weinstraße auf der Rheinland-Pfalz-Bühne bei der
Bundesgartenschau in Koblenz seine Vielfalt und Schönheit
präsentiert.
Die
BUGA-Besucher zeigten großes Interesse an der Südpfalz. „Unsere
Erwartungen wurden übertroffen. Wir konnten viele neue Gäste für
die Südpfalz gewinnen“, so die Geschäftsführerin des
Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Silke Wiedrig.
Besonders groß war das Interesse an den Radwander- und
Wandermöglichkeiten sowie den besonderen Freizeitangeboten in der
Südpfalz. Die Urlaubsführer waren bereits nach zwei Tagen
vergriffen und mussten nachgeliefert werden. Besonders erfreut
waren die Besucher von der kostenlosen Weinprobe. Auch
internationale Besucher zeigten sich angetan von der hohen Qualität
der Weine aus der Südpfalz. Die kulturellen, sportlichen und
musikalischen Darbietungen wurden mit viel Beifall honoriert. Stefi
Schopfer vom SÜD: „Die Gäste waren begeistert von den Vorführungen
unserer Gruppen und Vereine. Stets waren die zahlreichen Stühle vor
der Bühne voll besetzt.“
Los ging es am Montag mit Jazzdance der Tanzgruppe des
Turnvereins 1883 Schwegenheim. Danach begrüßte Landrat Dr. Fritz
Brechtel gemeinsam mit der Pfälzischen Weinprinzessin Sabine und
der Tabakkönigin Lisa I. zahlreiche Besucher. Er ließ es sich
anschließend nicht nehmen, gemeinsam mit dem Kids Chor der IGS
Rheinzabern dem Publikum einzuheizen. Die Darbietungen des
Vereins für Volksmusik und Brauchtum aus Hagenbach sowie
des VHS-Kurses Historische Mode wurden von den Besuchern mit viel
Beifall belohnt.
Am Dienstag statteten die Mitglieder des Landeskabinetts der
Rheinland-Pfalz Bühne einen Besuch ab. Ministerpräsident Kurt Beck
freute sich sehr über die gelungene Präsentation seiner
Heimatregion. Nach dem Auftakt mit dem Seniorenorchester
Germersheim sorgte der Chor Canto Allegro mit einem Mix aus
Musicals und Popsongs für die richtige Stimmung. Zum Abschluss
konnten die Musiker der Band Barell Creeper´s Orchestra aus
Ottersheim mit ihren Schlager-, Jazz-, Swing- und Dixiestandards
das Publikum begeistern.
Das Programm am
Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurde von der Stadt Landau und dem
Landkreis SÜW gestaltet. Eine gemeinsame Präsentation der Südpfalz
folgte am Samstag und Sonntag. Mit dabei waren das
Kreisjugendsinfonieorchester Südliche Weinstraße, die Musikschule
Kandel „Die Notenhälse“, die Kulturbühne Offenbach e.V., „an de
Quääch gehääm“, die Tanzschule Wienholt Landau, die Theatergruppe
Überzahl aus Kandel, die Laienspielgruppe des TSV Freckenfeld e.V,
die Gitarren- und Musikgruppe der LandFrauen Herxheimweyher, die
Ballettschule Petra Schreieck Landau, der Fanfarenzug der
Freiwilligen Feuerwehr Herxheim e.V., der Fanfaren- und
Spielmannszug Schaidt e.V., der Rock- und Popchor „Tonart“
Hochstadt, die Trachtengruppe Leimersheim, die Big Band des
Max-Slevogt-Gymnasiums in Landau, die Tanzgruppe „Mittwochsbienen“
des TSV Wörth-Schaidt e.V. und die Pfälzer GuggeGlucke e.V.
Rülzheim. Am finalen Sonntag waren alle südpfälzischen Hoheiten auf
der Bühne.
Bei den Gewinnspielen am Dienstag und Sonntag konnten sich die
Gewinner über attraktive Preise freuen. Gutscheine für eine
Draisinenfahrt, Nachenfahrten, Eintrittskarten für den
Abenteuerpark Kandel sowie Führungen im Deutschen Straßenmuseum und
auf der Straußenfarm Rülzheim wurden verlost. Selbstverständlich
durften auch eine Flasche Wein und das Südpfalz-Dubbeglas nicht
fehlen. Überreicht wurden die Preise von den Südpfälzer Hoheiten:
der Pfälzischen Weinprinzessin Sabine, Tabakkönigin Lisa I.,
Zwiebelkönigin Lena, Bienenkönigin Natascha, dem Bellheimer Lord
Norbert und dem Ottersheimer Bärenpaar Claudia I und Udo I.
Kreisverwaltung Germersheim Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
07.09.2011
Ralph Lehr feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde hat Ralph Lehr jetzt sein 25-jähriges
Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm
dazu herzlich.
Ralph Lehr begann seine Laufbahn im öffentlichen Dienst 1986 als
Auszubildender bei der Bundesanstalt für Arbeit. Nach verschiedenen
Verwendungen und dem Studium zum DiplomVerwaltungswirt (FH)
verantwortete er beim Arbeitsamt Landau zuletzt den Bereich
Arbeitnehmerleistungen bis er 2006 als Persönlicher Referent des
Landrats zum Landkreis Germersheim abgeordnet wurde. 2007 erfolgten
die endgültige Versetzung und schließlich die Ernennung zum
Amtsrat. Drei Jahre später wurde Lehr zum Leiter der
Stabsstelle 1 „Bürgerservice, Büro Landrat“ bestellt.
Zu seinen Aufgaben gehören der Bereich Bürgerservice, z. B.
Bearbeitung von Stellungnahmen an die Staatskanzlei oder an den
Bürgerbeauftragten, der Sitzungsdienst und die Organisation des
Büros des Landrats.
Landrat Dr. Brechtel dankte Ralph Lehr für sein großes
Engagement und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den
Gratulationen und dem Dank schlossen sich die stellvertretende
Leiterin des Zentralbereichs 11 „Zentrale Dienste, Personal“,
Sabine Reißner und der stellvertretende Personalratsvorsitzende
Norbert Pirron an.
05.09.2011
Neue Sporthalle der IGS Kandel eingeweiht
Beste
Möglichkeiten für Schule und Vereine
Komplett saniert und modernisiert, mit mehr Raum und
Möglichkeiten, ausgestattet mit neuen Sportgeräten, wurde die
Sporthalle der IGS Kandel am Freitag, 2. September, feierlich
eingeweiht und ihren Nutzern übergeben. „Die Schülerinnen und
Schüler und auch die Sportler des TSV Kandel haben jetzt beste
Bedingungen für den Sportunterricht, das Training und die
Wettkämpfe“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel. Symbolisch
überreichte er einen Ball des Landkreises an Schulleiter Jürgen
Burg und wünschte allen Nutzern viel Freude am Sporttreiben.
Die 1976 eingeweiht Halle entsprach nach rund 30 Jahren
intensiver Nutzung längst nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Umfangreiche Bestands- und Bauaufnahmen sowie umwelttechnische
Prüfungen brachten die Diskussionen und Planungen ins Rollen:
Sanierung oder Neubau der Halle? Die Entscheidung fiel letztlich
für die Sanierung des Gebäudes.
Die Planungen gingen voran. Nach erfolgter Baugenehmigung
begannen die Rohbauarbeiten im Herbst 2009. Währenddessen kamen
unerwartete Mängel zum Vorschein, was eine komplette Überplanung
des Projekts erforderlich machte. Die Witterung verzögerten die
Arbeiten zusätzlich. Im August 2011 wurde die Sporthalle
fertiggestellt.
Die
„neue“ Sporthalle ist mit der „alten“ Halle nicht zu vergleichen:
Unter anderem gibt es ein neues Foyer, neue Umkleidebereiche und
Duschen, einen Anbau für das Besucher-WC, einen neu geschaffenen
Mehrzweckraum mit Getränkeausgabe, einen neuen Dusch- und WC-Raum
für behinderte Sportler, neue Materialien im Sportbereich, die die
Anforderungen an Ballwurfsicherheit, Akustik und Brandschutz
erfüllen und neue Sportgeräte.
Rund 4,25 Mio. Euro kostet die Sanierung der Halle. Das
Landbeteiligte sich mit einer Summe von ca. 1,7 Mio. Euro, den
Großteil trägt der Landkreis. Zur Einweihung der Sporthalle war
auch Roger Lewentz, Minister des Inneren, für Sport und
Infrastruktur, gekommen, der darauf hinwies, dass das Land den
Landkreis als Schulträger der IGS Kandel bei der Umbau- und
Sanierungsmaßnahme unterstütze. Dies trage der Tatsache Rechnung,
dass die Landesregierung dem Sport insgesamt, auch dem Schulsport,
hohe Bedeutung beimesse.
„Großartige und vor allem tatkräftige Unterstützung gab es auch
seitens des TSV Kandel“, betonte Landrat Brechtel, „Vor allem
Sportler der Abteilung Handball haben bei den notwendigen
Abbrucharbeiten angepackt und damit einen nicht unbedeutenden Teil
zur Sanierung beigetragen. Dafür herzlichen Dank.“ Brechtels Dank
galt auch allen beteiligten Unternehmen, den Planern und
Architekten. Kreisverwaltung Germersheim Presse und
Öffentlichkeitsarbeit
02.09.2011
Stützpunkt der Verbraucherzentrale in Germersheim eröffnet
jüs
(Germersheim) Die Verbraucherzentrale
Rheinland-Pfalz e.V. hat in der Kreisverwaltung Germersheim einen
neuen Stützpunkt eingerichtet. Landrat Dr. Fritz Brechtel und
Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale,
unterzeichneten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den
Kooperationsvertrag. Ab sofort bietet der Stützpunkt eine
anbieterunabhängige Beratung in den Räumlichkeiten der
Kreisverwaltung an. An jedem Donnerstag von 10 bis 15 Uhr steht die
diplomierte Ökotrophologin Heike Rosmann hilfesuchenden
Verbrauchern mit Rat und Tat zur Seite. Berufserfahrung hat die 39
–jährige unter anderem als langjährige Fachkraft in der
Verbraucherzentrale Kaiserslautern gesammelt.
Vorstandsmitglied Ulrike von der Lühe freut sich über den neuen
Stützpunkt in Germersheim: “Jetzt sind wir in der Südpfalz
angekommen, es ist toll, dass die Kreisverwaltung uns hier einen
Raum zur Verfügung stellt und auch der Personalaufwand finanziert
wird”, sagt sie. Für viele Verbraucher sei es wichtig, eine
Fachkraft vor Ort zu wissen, bei der man sich persönlich Rat holen
kann, unterstreicht sie.
Landrat Dr.
Fritz Brechtel ist sich sicher, daß durch die neue regionale
Anlaufstelle das bereits bestehende Beratungsangebot abgerundet
wird. Der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige
Kreisbeigeordnete Andy Becht sieht in dem neuen Angebot eine starke
Entlastung für die Verwaltung. “Die Kreisverwaltung ist bereits ein
Tempel der Beratung”, sagt er. Die Behörde verstehe sich als
bürgerorientierte Beratungsstelle. Durch das neue Beratungsangebot
erfahren die kreiseigenen Beratungsstellen eine Entlastung.
Während die Mitarbeiter bestimmte Anfragen über ihre Grundaufgaben
hinaus bisher mitbearbeiten mußten, könnten Sie jetzt auf den
Sachverstand der Verbraucherzentrale verweisen. Und genügend
Sachverstand hat Beraterin Heike Rosmann mit im Gepäck: Allgemeines
Verbraucherrecht, Datenschutz, Urheberrechtsverletzungen,
Haustürgeschäfte, Internetverträge und unerwünschte Telefonwerbung
sind nur einige der vielen Themen, bei denen Rosmann dem
Verbraucher mit Rat und Tat zur Seite stehen will. Aber auch in
Sachen Telekommunikation und neue Medien hilft sie gerne weiter,
zum Beispiel wenn ein Verbraucher im Dschungel der vielen
Telefontarife nicht weiß, welcher für ihn der richtige ist.
“Oberstes Motto ist für uns die Hilfe zur Selbsthilfe”, beschreibt
Rosmann ihr Konzept. Neben persönlicher Beratung stehen dem
Verbraucher auch kostenlose Infobroschüren und Faltblätter zur
Verfügung. Zusätzlich zu den Sprechstunden besteht für den
Verbraucher die Möglichkeit, einen persönlichen Beratungstermin zu
vereinbaren. Die Terminvergabe erfolgt über eine zentrale
Servicenummer bei der Verbraucherberatungsstelle in Kaiserslautern.
Die Gebühr einer Beratung vor Ort in Germersheim kostet den
Verbraucher in der Regel 15 Euro.
Der Stützpunkt in der Luitpoldstrasse 1 in Germersheim ist ab
sofort donnerstags von 10-15 Uhr besetzt. Die Terminvereinbarung zu
einem persönlichen Beratungsgespräch erfolgt zentral über die
Beratungsstelle Kaiserslautern unter der Rufnummer: 0631/ 92881.
Fotos: jüs
02.09.2011
Südpfalz-Woche auf der BUGA schon jetzt sehr erfolgreich
Gemeinsame
Präsentation der Kreises Germersheim und Südliche Weinstraße sowie
der Stadt Landau am 3. und 4. September
„Für den Landkreis Germersheim ist die Südpfalz-Woche auf der
BUGA schon heute ein voller Erfolg“, sagt der Vorsitzende des
Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim (SÜD), Landrat Dr. Fritz
Brechtel. Der Landkreis Germersheim hat am Montag und Dienstag, 29.
und 30. August, auf der Rheinland-Pfalz-Bühne bei der
Bundesgartenschau in Koblenz seine Vielfalt und Schönheit
präsentiert. Die BUGA-Besucher zeigten ehrliches Interesse an der
Südpfalz. Die kulturellen, sportlichen und musikalischen
Darbietungen wurden mit viel Beifall honoriert und ein Gläschen
Wein am eigenen Winzerstand gerne probiert. Carmen Stolzenberger
vom SÜD: „Die Gäste an der Bühne ließen sich viel über unsere
Region erzählen und zeigten großes Interesse vor allem an den
Themen Radfahren, Wandern und gut Essen.“ Die Urlaubsführer waren
nach zwei Tagen vergriffen, der Nachschub aber war schon
unterwegs.
Am Mittwoch stellte
sich die Stadt Landau dar, am Donnerstag und Freitag zeigt sich die
Südliche Weinstraße von ihrer besten Seite. Eine gemeinsame
Präsentation der Südpfalz findet am Samstag und Sonntag, 3. und 4.
September, statt. Mit dabei sind das Kreisjugendsinfonieorchester
Südliche Weinstraße, die Musikschule Kandel „Die Notenhälse“, die
Kulturbühne Offenbach e.V…. „an de Quääch gehääm“, die Tanzschule
Wienholt Landau, die Theatergruppe Überzahl aus Kandel, die
Laienspielgruppe des TSV Freckenfeld e.V, die Gitarren- und
Musikgruppe der LandFrauen Herxheimweyher, die Ballettschule Petra
Schreieck Landau, der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr
Herxheim e.V., der Fanfaren- und Spielmannszug Schaidt e.V., der
Rock- und Popchor „Tonart“ Hochstadt, die Trachtengruppe
Leimersheim, die Big Band des Max-Slevogt-Gymnaisums in Landau, die
Tanzgruppe „Mittwochsbienen“ des TSV Wörth-Schaidt e.V. und die
Pfälzer GuggeGlucke e.V. Rülzheim auftreten. Am finalen Sonntag
werden alle südpfälzischen Hoheiten auf der Bühne sein.
01.09.2011
Jürgen See wechselt zur Rettungsdienst Südpfalz GmbH
Mit der
Übertragung des Rettungsdienstes und der damit verbundenen
Neuorganisation wechselt auch der Wirkungskreis von Jürgen See,
bisher Leiter des Rettungsdienstes des DRK Kreisverbands
Germersheim. Von nun an ist sein Arbeitsplatz in Landau, wo er
weiterhin für den Kreis Germersheim, aber auch für den Bereich
Landau und Südliche Weinstraße zuständig ist. Landrat Dr. Fritz
Brechtel, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes, dankte Jürgen See
für sein Engagement in den vergangenen 17 Jahren und wünschte ihm
weiterhin Freude und Zufriedenheit im beruflichen wie auch privaten
Bereich. Kreisverwaltung Germersheim
01.09.2011
Rita Weindel-Jöckle verabschiedet
Rita
Weindel-Jöckle verlässt nach 13 Jahren auf eigenen Wunsch die
Kreisverwaltung Germersheim. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat sie
jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet.
Rita Weindel-Jöckle wurde 1998 als Jugendpflegerin beim
Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Im Jahr 2001
übernahm die studierte Diplom-Sozialpädagogin die Referatsleitung
„Soziale Dienste“, vier Jahre später wurde sie zur Leiterin des neu
gebildeten Fachbereichs 22 „Soziale Dienste der Jugendhilfe“ und
gleichzeitig zur stellvertretenden Leiterin des Fachbereichs 21
„Verwaltung und Steuerung der Jugendhilfe“ bestellt.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte Rita Weindel-Jöckle für die
gute Zusammenarbeit und wünschte ihr für ihre berufliche und
private Zukunft alles Gute. Den Glückwünschen schlossen sich Dr.
Peter Spengler, Dezernent für Jugend Soziales und Schulen,
Büroleiter Alfred Gadinger, der Personalratsvorsitzende Klemens
Puderer und stellvertretend für den Kollegenkreis, Willi Fliehmann,
an. Kreisverwaltung Germersheim
31.08.2011
Land lehnt Antrag für Technisches Gymnasium an der BBS ab
Die Berufsbildende Schule Germersheim (BBS) wird im Schuljahr
20112/13 nicht um ein berufliches Gymnasium mit der Fachrichtung
Technik erweitert. Das hat Doris Ahnen, Ministerin für Bildung,
Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, in einem Schreiben an die
Kreisverwaltung Germersheim mitgeteilt. Darin heißt es lapidar,
dass „der Antrag nicht positiv beschieden werden“ kann. Eine
schriftliche Stellungnahme zu den Antragsunterlagen soll zeitnah
erfolgen.
Landrat Dr. Fritz Brechtel ist überrascht: „Es gibt sehr gute
Gründe für unseren Antrag, das berufliche Gymnasium um einen
technischen Zweig zu erweitern. Wir haben einen einstimmigen
Kreistagsbeschluss. Für die Schülerinnen und Schüler unserer Region
wäre dies eine verbesserte Bildungschance. Ein Abschluss in diesem
Bereich würde unsere Schullandschaft hervorragend ergänzen und
Absolventen zum Studium einer technischen Fachrichtung
befähigen.“
Ein weiterer Grund für den Antrag war, dass das berufliche
Gymnasium mit der Fachrichtung Wirtschaft an der BBS sehr stark
nachgefragt ist. Für das bestehende, wirtschaftlich ausgerichtete
Gymnasium meldeten sich in den letzten Jahren deutlich mehr
Interessenten an, als die Schule aufnehmen kann. „Außerdem“, so
Brechtel weiter, „wissen wir aus Gesprächen mit Betrieben und
Schulen, dass eine technische Ausrichtung ebenfalls auf großes
Interesse stoßen würde. Diesen Wunsch haben wir gerne unterstützt
und die Weiterentwicklung der BBS in diese Richtung zum
nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt.“
Trotz der Ablehnung wird sich der Kreis weiterhin für die
Erweiterung des Bildungsangebots im Kreis Germersheim engagieren.
Landrat Brechtel kündigt an: „Wir werden zunächst die noch
ausstehende Begründung des Landes abwarten, um dann das weitere
Vorgehen zu besprechen.“
26.08.2011
Heinrich Butz in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet
Heinrich Butz geht in die Freistellung der
Altersteilzeit. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat ihn jetzt im Rahmen
einer Feierstunde verabschiedet.
1975
kam Heinrich Butz als Anwärter im gehobenen nichttechnischen Dienst
zur Kreisverwaltung Germersheim. Engagiert blieb er dort bis heute.
1992 wurde er letztlich zum Oberamtsrat ernannt.
Nach seiner Ausbildung wurde Heinrich Butz 1978 als
Organisationssachbearbeiter in der Zentralabteilung der
Kreisverwaltung Germersheim angestellt. 1980 folgte die Versetzung
in das Kreiskrankenhaus Germersheim und die Bestellung als
Verwaltungsleiter, zwei Jahre später kam die Bestellung zum
Kommissarischen Verwaltungsleiter des Kreiskrankenhauses Kandel
dazu.
Im Jahr 2001 wurde Butz in die Zentralabteilung der
Kreisverwaltung umgesetzt, nachdem die Kreiskrankenhäuser bereits
1997 an die Asklepios-Kliniken GmbH übergegangen waren. Seit 2004
ist er in der Finanzabteilung „Neue Steuerung“ tätig. Außerdem ist
Heinrich Butz seit 2009 Datenschutzbeauftragter der Kreisverwaltung
und darüber hinaus Mitglied des Katastrophenschutzstabes des
Landkreises Germersheim.
Bis zu seiner Freistellungsphase war Heinrich Butz im
Zentralbereich 12 „Finanzen, Neue Steuerung“ u. a. mit der
Erarbeitung und Weiterentwicklung betriebswirtschaftlicher
Instrumente und Strukturen sowie in der Finanzplanung und im
Finanzcontrolling beschäftigt, wirkte am Haushalt und am Projekt
„Einführung Neue Verwaltungssteuerungssoftware“ mit.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm für seine engagierte
Arbeit und für seinen Einsatz. Brechtel wünschte Heinrich Butz für
seine Zukunft alles Gute. Dem Dank und den Glückwünschen schlossen
sich auch der Zentralbereichsleiter Richard Fuchs, der
Personalratsvorsitzende Klemens Puderer und Büroleiter Alfred
Gadinger an. Kreisverwaltung Germersheim Presse und
Öffentlichkeitsarbeit
25.08.2011
Wolfgang Serr verabschiedet
Wolfgang Serr,
Diplom-Bauingenieur im Fachbereich „Bauen, Kreisentwicklung“,
verlässt nach nahezu 20 Jahren auf eigenen Wunsch die
Kreisverwaltung Germersheim. Landrat Dr. Fritz Brechtel hat ihn
jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet.
Wolfgang Serr wurde 1992 als Diplom-Bauingenieur in der
Bauabteilung der Kreisverwaltung Germersheim eingestellt. Seine
Aufgaben waren vor allem die abschließende Bearbeitung von
Bauvoranfragen, von Bauanträgen und Stellungnahmen in weiteren
Verfahren. Zudem arbeitete er im Bereich der Baukontrollen und
Bauüberwachung mit. Sein Zuständigkeitsbereich umfasste die
Verbandsgemeinden Kandel und Hagenbach mit allen ihren
Ortsgemeinden.
Landrat Dr. Fritz Brechtel dankte ihm für die Zusammenarbeit und
wünschte ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.
Den Glückwünschen schlossen sich auch der Personalratsvorsitzende
Klemens Puderer, Büroleiter Alfred Gadinger und stellvertretend für
den Kollegenkreis, Franz-Josef Hänlein, an. Kreisverwaltung
Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit
25.08.2011
Germersheim in DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH überführt
Hans-Joachim Stöckle, DRK-Kreisgeschäftsführer, und die Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH, Landrätin Theresia Riedmaier (beide hinten), Bernd Fischer, Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Germersheim, Landrat Dr. Fritz Brechtel, und Norbert Albrecht, Landesgeschäftsführer (von links nach rechts).
Mainz/Germersheim. Ab dem 1. September 2011 wird der
Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Germersheim offiziell in die
DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH überführt. Landesgeschäftsführer
Norbert Albrecht, Landrat und Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes
Germersheim, Dr. Fritz Brechtel, DRK-Kreisgeschäftsführer
Hans-Joachim Stöckle und der Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst
Südpfalz GmbH, Bernd Fischer, haben heute, Mittwoch, 24. August,
den Übertragungsvertrag unterzeichnet.
„Für uns als DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz ist es wichtig,
im Rettungsdienst landesweit effiziente Strukturen dadurch zu
schaffen, dass der Rettungsdienst des Roten Kreuzes auf
Rettungsdienstbereichsebene organisiert wird“, erläutert Norbert
Albrecht, „Dieses Ziel ist nunmehr in der Südpfalz erreicht.“ „Die
Zusammenfassung der Rotkreuz-Rettungsdienste in der Südpfalz führt
zu Synergieeffekten, die auch weiterhin eine kompetente,
professionelle und kostengünstige rettungsdienstliche Versorgung in
der gesamten Südpfalz ermöglichen“, informiert Landrat Dr.
Brechtel. „Es liegt eine große Chance in der Überführung des
Rettungsdienstes“, betont die Aufsichtsratsvorsitzende der GmbH
Landrätin Theresia Riedmaier, „Bereits mit der Erweiterung um die
Südwestpfalz haben wir erlebt, wie außerordentlich erfolgreich die
Zusammenführung der Rettungsdienste sein kann.“ Die um den
Landkreis Germersheim erweiterte GmbH wird nun jährlich rund 70.000
Einsätze durchführen.
Der Zuständigkeitsbereich der DRK-Rettungsdienst Südpfalz GmbH
umfasst rund 2.270 km2 mit insgesamt rund 450.700 Einwohnern. Knapp
50 Einsatzfahrzeuge hält die erweiterte DRK-Rettungsdienst Südpfalz
GmbH zukünftig für die Landkreise Germersheim, Südliche Weinstraße,
Südwestpfalz und die Städte Zweibrücken, Landau und Pirmasens vor.
Rund 180 hauptberufliche Mitarbeiter sorgen derzeit für die
rettungsdienstliche Versorgung. Die GmbH betreibt ab dem 1.
September 14 Rettungswachen und die Integrierte Leitstelle
Südpfalz. Kreisverwaltung Germersheim Presse und
Öffentlichkeitsarbeit, Germersheim
24.08.2011
DRK-Kreisverband Germersheim erhält bundesweites Siegel „Deutschlands Kundenchampions“
Hans-Joachim Stöckle, DRK-Kreisgeschäftsführer, und der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Germersheim, Landrat Dr. Fritz Brechtel, erhalten von Norbert Albrecht, Landesgeschäftsführer die "Kundenchampions-Urkunde" (von links nach rechts).
Gemeinsam mit rund 31 weiteren rheinland-pfälzischen
DRK-Kreisverbänden bundesweiter Spitzenreiter bei der
Kundenzufriedenheit
Mainz/Germersheim. Der DRK-Kreisverband Germersheim ist
gemeinsam mit den 31 rheinland-pfälzischen DRK-Kreisverbänden
bundesweit Spitzenreiter bei der Kundenzufriedenheit bei den
großen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter). Im Rahmen der
bundesweiten repräsentativen Umfrage „Deutschlands
Kundenchampions“ erhielt das rheinland-pfälzische Rote Kreuz nun
das „Siegel“ für bestes Kundenbeziehungsmanagement. „Diesen
Erfolg haben wir vor allem den Mitarbeitern zu verdanken, die sich
mit Herzblut für ihre Kunden im „Sozialen Service“ engagieren“,
erklärt DRK-Kreisvorsitzender Landrat Dr. Fritz Brechtel.
„Das rheinland-pfälzische Rote Kreuz hatte rund 300 Kunden des
„Sozialen Service“ von dem Mainzer Marktforschungsinstitut forum!
befragen lassen“, informiert DRK-Landesgeschäftsführer Norbert
Albrecht. Mittlerweile vertrauen rund 28.000 Kunden landesweit auf
den „Sozialen Service“ mit HausNotruf, MenüService oder
PflegeService.
"Deutschlands Kundenchampions" ist der einzige bundesweite
Wettbewerb für Unternehmen, die ihre Kunden begeistern und ihr
hervorragendes Kundenbeziehungsmanagement branchenübergreifend
und neutral überprüfen lassen wollen. Ziel ist es, Erkenntnisse
aus Forschung und Praxis zu gewinnen, um die Leistungsfähigkeit
deutscher Unternehmen zu verbessern. Die Initiatoren, forum!
Marktforschung aus Mainz und die Deutsche Gesellschaft für
Qualität e. V. (DGQ) aus Frankfurt, würdigen mit dem Wettbewerb den
Kunden und beste Beziehungen zu ihm als Schlüsselfaktor für den
Unternehmenserfolg. Unterstützt wird der Wettbewerb durch
zahlreiche Partnerunternehmen, u. a. durch die Deutsche
Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS)
sowie von Management Circle. Kreisverwaltung Germersheim
Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Germersheim
24.08.2011
Zahl der „Meister-BAföG“-Empfänger leicht gesunken
Im vergangenen Jahr wurden 214 Anträge im Landkreis Germersheim
für Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG)
gestellt. Das bedeutet im Verhältnis zum vergangenen Jahr eine
Abnahme von 10,75 Prozent. Bund und Land haben 2010 für Empfänger
im Landkreis Germersheim einen 44%igen Zuschuss für den
Unterhaltsbeitrag (nur Vollzeitmaßnahmen) in Höhe von 151.244,56
Euro und einen 30,5 %igen Zuschuss für den Maßnahmebetrag (Teil-
und Vollzeitmaßnahmen) in Höhe von 127.987,58 Euro geleistet.
Die Ausbildung zum Meister und vergleichbare
Fortbildungsabschlüsse der beruflichen Bildung werden nach dem AFBG
/ Meister-BAföG staatlich gefördert. Leistungen können für die
Teilnahme an Vollzeit- und Teilzeit-Maßnahmen (berufsbegleitend)
beantragt werden.
Gefördert werden Bildungsmaßnahmen, die fachlich gezielt auf
öffentlich-rechtliche Prüfungen nach der Handwerksordnung, dem
Berufsbildungsgesetz oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes-
oder Landesrecht vorbereiten. Darüber hinaus sind auch
Fortbildungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen nach den
Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Fortbildungen
auf der Grundlage staatlich genehmigter Prüfungsordnungen an
anerkannten Ergänzungsschulen förderfähig.
Der angestrebte Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme muss über
dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder
eines Berufsfachschulabschlusses liegen und die Antragsteller
dürfen noch nicht über eine berufliche Qualifikation verfügen, die
dem angestrebten Fortbildungsabschluss mindestens gleichwertig
ist.
Weitere Infos u.a. zu Förderungsvoraussetzungen und den Anträgen
gibt es bei der Kreisverwaltung Germersheim, Amt für
Ausbildungsförderung, Waldstr. 13 a, 76726 Germersheim, Tel.:
07274/53-258.
22.08.2011
Zahl der BAföG-Empfänger gestiegen
Im vergangenen Jahr erhielten 263 Schülerinnen und Schüler im
Landkreis Germersheim Leistungen nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz. Damit stieg die Zahl der
BAföG-Beziehenden um rund 30 Prozent im Vergleich zu 2009.
Der Bund und das Land haben 2010 rund 435.000 Euro an die
BAföG-Empfänger ausgezahlt.
Förderungsfähig nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz sind
Ausbildungen an allgemein- und berufsbildenden Schulen, an Kollegs,
Akademien und Hochschulen inklusive Praktika sowie die Teilnahme an
Fernunterrichtslehrgängen. Auch Auslandsaufenthalte im Zuge einer
solchen Ausbildung sind förderungsfähig.
Voraussetzung ist, dass die Antragstellerinnen und Antragsteller
das 30. Lebensjahr (35. Lebensjahr beim Master) bei
Ausbildungsbeginn noch nicht vollendet haben. Grundsätzlich wird
hierbei die Erstausbildung bis zu einem berufsqualifizierenden
Abschluss gefördert, dem gleichgestellt sind verschiedene
Studiengänge, besonders die Bachelor/Masterstudiengänge. Nach einem
Fachrichtungswechsel oder einer weiteren Ausbildung ist die
Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Die Ausbildungsförderung wird für die Dauer der Ausbildung bzw.
der Regelstudienzeit gewährt. Die pauschalen Bedarfssätze des BAföG
für den Lebensunterhalt sowie die Ausbildung richten sich nach der
Art der Ausbildung und danach, ob die Auszubildenden noch bei den
Eltern wohnen. Je nach finanzieller Situation der antragstellenden
Person, ihrem Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner und/oder
ihren Eltern kann sich der Förderungsbetrag verringern, wenn die
Höhe des Einkommens und Vermögens die festgelegten Freibeträge
übersteigt.
Schülerinnen und Schüler erhalten die Förderung als Vollzuschuss
und müssen keine Rückzahlung leisten. Studierende sowie
Auszubildende an höheren Fachschulen und Akademien erhalten sie
grundsätzlich zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses
Darlehen des Staates, das später in niedrigen Raten zurückgezahlt
wird. Ausnahmen davon sieht das BAföG für behinderte, schwangere
und Auszubildende mit Kindern vor, die die Förderung ebenfalls als
Vollzuschuss erhalten.
Die Ausbildungsförderung kann für Schülerinnen und Schüler beim
Amt für Ausbildungsförderung bei der Kreisverwaltung Germersheim
beantragt werden, wenn deren Eltern ihren Wohnort im Landkreis
Germersheim haben. Auszubildende an Abendgymnasien, Kollegs,
höheren Fachschulen und Akademien wenden sich an das Amt für
Ausbildungsförderung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte
befindet. Für Studierende ist das Studentenwerk der Hochschule, an
der sie eingeschrieben sind, zuständig.
Weitere Infos zum BAföG für Schüler beim Amt für
Ausbildungsförderung, Kreisverwaltung Germersheim, Waldstr. 13 a,
76726 Germersheim, Telefon: 06341/ 53/258.
22.08.2011
Landkreise Germersheim und Karlsruhe fordern zügige Weiterführung der Planung zur zweiten Rheinbrücke
Landräte wenden sich an Minister
Kreise Karlsruhe und Germersheim. In einem gemeinsamen
Schreiben an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, den
baden-württembergischen Minister Winfried Hermann und die
rheinland-pfälzische Ministerin Evelin Lemke betonen die Landräte
Dr. Christoph Schnaudigel, Landkreis Karlsruhe, und Dr. Fritz
Brechtel, Landkreis Germersheim, die überregionale Bedeutung der
zweiten Rheinbrücke als wichtigen Standortfaktor für die
wirtschaftliche Entwicklung. Beide Kreise sehen zudem die
Notwendigkeit für die Weiterführung der neuen B 10 auf der
rechtsrheinischen Seite bis zur B 36 und fordern daher, die
Planungen in diese Richtung zügig fortzusetzen.
Die Landräte verweisen in Ihrem Schreiben auf die eindeutige
Beschlusslage in den jeweiligen kommunalen Gremien. Sowohl die
Gremien des Landkreises Germersheim, als auch des Landkreises
Karlsruhe haben sich ebenso wie die Planungsausschüsse der
Metropolregion Rhein-Neckar und des Regionalverbandes Mittlerer
Oberrhein mit überwältigender Mehrheit für die baldige Realisierung
der zweiten Rheinbrücke ausgesprochen. Dieses Votum darf, so die
beiden Landräte, nicht übergangen werden.
17.08.2011
Petra Heid feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
Im Rahmen einer
kleinen Feierstunde hat Petra Heid jetzt ihr 25-jähriges
Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihr
dazu herzlich.
Petra Heid begann 1986 bei der Kreisverwaltung Germersheim als
Bürogehilfin in der Bauabteilung. Zwei Jahre später wechselte sie
in die Abteilung für Abfallwirtschaft und Umweltschutz. Noch heute
arbeitet sie im Fachbereich „Umwelt, Landwirtschaft,
Naturschutzgroßprojekt Bienwald“ im Bereich „Untere
Landwirtschaftsbehörde“. Petra Heid bearbeitet Anträge für
Förderprogramme des Landes, des Bundes und der europäischen Union,
z. B. Förderprogramm „Umweltschonende Landwirtschaft“, „Maßnahmen
zur Einführung und Beibehaltung extensiver Erzeugungspraktiken“,
Milchsonderprogramme oder Betriebsprämien. Zudem ist sie als
Assistenz der Fachbereichsleitung, im Bereich
Ernährungsnotfallversorgung und Fischereiwesen tätig.
Landrat Dr.
Brechtel dankte Petra Heid für ihr Engagement und wünschte
weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank
schlossen sich der 1. Kreisbeigeordnete Benno Heiter,
Fachbereichsleiter Georg Roth, Büroleiter Alfred Gadinger und der
Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an. Kreisverwaltung
Germersheim Presse und Öffentlichkeitsarbeit
15.08.2011
Rainer Schaust ist Fachbereichleiter für „Schulen und Bildung“
Rainer Schaust
ist neuer Fachbereichsleiter des Fachbereichs „Schulen und
Bildung“. Am 1. August wechselte der 50-jährige von der
Gemeindeverwaltung Römerberg in die Kreisverwaltung Germersheim. In
Römerberg war Schaust rund 20 Jahre Abteilungsleiter mit den
Sachgebieten Ordnung, Soziales, Schulen, Jugend, Kultur und
Sport.
Landrat Dr. Fritz Brechtel begrüßte Rainer Schaust: „Der Kreis
erfüllt als Schulträger ein wichtige Rolle im Bereich Bildung. Die
Weiterentwicklung unserer Schullandschaft gehört zu den bedeutenden
Aufgaben. Dazu kommen immer mehr und immer wieder neue
Anforderungen, die der Kreis erfüllen muss, beispielsweise die
Schulentwicklung, die Schulbuchausleihe und die Schülerbeförderung.
Ich freue mich, dass Herr Schaust die Leitung des neuen
Fachbereichs übernommen hat.“
Rainer Schaust sieht seine Hauptaufgabe in der
partnerschaftliche Unterstützung „unserer kreiseigenen Schulen bei
ihren vielfältigen und immer differenzierter werdenden
bildungsspezifischen Aufgaben. Das ist eine große Herausforderung.“
Erreichbar ist Rainer Schaust bei der Kreisverwaltung Germersheim
Luitpoldplatz 1, Zimmer 17, Tel. 07274/53250, E-Mail: r.schaust@kreis-germersheim.de.
12.08.2011
Dienstjubiläen bei der Kreisverwaltung Germersheim
Heinrich Kindler feiert 40-jähriges Dienstjubiläum
Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde hat Heinrich Kindler jetzt sein
40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel
gratulierte ihm dazu herzlich.
Heinrich Kindler begann vor 40 Jahren als Lehrling bei der
Kreisverwaltung Germersheim. Knapp drei Jahre später wurde er als
Angestellter in der Bauabteilung (Wohnungsbauförderung)
übernommen.
Noch heute arbeitet Kindler im Bereich „Bauen und
Kreisentwicklung“. Dort bearbeitet, prüft und entscheidet er über
Anträge zur Förderung von Wohnraum und Modernisierung und ist u. a.
in der Dorferneuerung/Städtebauförderung sowie
Bausaufsicht/Bauverwaltung tätig.
Darüber hinaus engagiert sich Heinrich Kindler seit insgesamt
über 15 Jahren im Personalrat, seit mehr als zwei Jahren auch als
2. Stellvertreter des Personalratsvorsitzenden.
Landrat Dr. Brechtel dankte Heinrich Kindler für sein Engagement
und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen
und dem Dank schlossen sich der 1. Kreisbeigeordneter Benno
Heiter, der Leiter des Fachbereichs 31, Bauen, Kreisentwicklung,
Michael Gauly, Büroleiter Alfred Gadinger und der
Personalratsvorsitzende Klemens Puderer an.
Bertram Fuchs feiert 40-jähriges Dienstjubiläum
Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde hat Bertram Fuchs jetzt sein 40-jähriges
Dienstjubiläum gefeiert. Landrat Dr. Fritz Brechtel gratulierte ihm
dazu herzlich.
Bertram Fuchs begann vor 40 Jahren als Lehrling bei der
Kreisverwaltung Germersheim. Knapp drei Jahre später wurde er als
Angestellter in der Sozialabteilung (Wohngeldstelle)
übernommen.
1980 wechselte Fuchs in die Kreiskasse. Vierzehn Jahre später
wurde er zunächst zum kommissarischen Kassenleiter, 1995 dann zum
Kassenleiter bestellt. Bertram Fuchs ist u. a. zuständig für die
Bearbeitung und Überwachung der Kassenbuchhaltung und für das
Einleiten von Mahnungen und Vollstreckungen, zudem assistiert er
der Zentralbereichsleitung.
Landrat Dr. Brechtel dankte Bertram Fuchs für seine
gewissenhafte Arbeit und sein Engagement und wünschte weiterhin
eine gute Zusammenarbeit. Den Gratulationen und dem Dank schlossen
sich der Leiter des ZB 12, Finanzen, Neue Steuerung, Richard Fuchs,
Büroleiter Alfred Gadinger und der Personalratsvorsitzende Klemens
Puderer an.
11.08.2011
Neues Beratungs- und Selbsthilfeangebot
Stützpunkt der Verbraucherzentrale im Kreis Germersheim berät
ab Herbst
„Ab September beginnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
mit ihren Beratungen im Landkreis Germersheim“, berichtet Landrat
Dr. Fritz Brechtel und betont, „dass die Einrichtung dieses
Stützpunktes das vielfältige, bereits bestehende Beratungs- und
Selbsthilfeangebote abrundet. Es ist uns wichtig, weitere Hilfe zur
Selbsthilfe anbieten zu können.“
Der für Verbraucherschutz zuständige Kreisbeigeordnete, Andy
Becht, erklärt, „dass der Beratungsschwerpunkt des ersten
südpfälzischen Stützpunktes der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
die niedrigschwellige, allgemeinjuristische Beratung und Vertretung
auf dem Gebiet des Zivil- und Verbraucherrechtes, die Information
vor dem Kauf langlebiger Gebrauchsgüter (auch unter
Umweltgesichtspunkten) sowie die Bereitstellung von
Ratgebern/Informationsschriften umfasst“. Die Energie- und
Versicherungsberatung findet eher punktuell statt. Eine Beratung im
Bereich des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und des Lebens-,
Futtermittel- und Bedarfsgegenständegesetzbuches (LFBG) übernimmt
das Netzwerk der Verbraucherzentralen, insbesondere deren
Bundesverband.
Die Kreisverwaltung Germersheim ist nach Beschlüssen von
Kreistag und Kreisausschuss nun dazu bemächtigt, mit der
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz einen Vertrag über die
Einrichtung eines Beratungsstützpunktes abzuschließen.
11.08.2011
Kreismedienzentrum stellt sich in Flyer vor
Das Kreismedienzentrum der Kreisverwaltung Germersheim hat einen
Informationsflyer herausgegeben. Darin werden u.a. die Aufgaben des
Kreismedienzentrums, die Ansprechpartner, der Landesarbeitskreis
Medien Rheinland-Pfalz e.V. sowie Fortbildungen kurz vorgestellt.
In der nächsten Zeit wird der Flyer an alle Schulen im Landkreis
verteilt, dort soll jede Lehrkraft einen Flyer erhalten. Ziel ist
es, die vielfältigen Angebote des Kreismedienzentrums – auch für
den Unterricht – potentiellen Nutzern näher zu bringen.
Für Interessierte ist der Flyer im auch in Germersheim im
Kreismedienzentrum, im Untergeschoss der
Richard-v.-Weizsäcker-Realschule+, August-Keiler-Str. 35,
erhältlich. Außerdem liegt er im Foyer der Kreisverwaltung
Germersheim, Luitpoldplatz 1, aus. Kreisverwaltung Germersheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hier können Sie den Flyer ausdrucken: Flyer außen, Flyer innen
09.08.2011
74 Personen eingebürgert und damit deutsche Staatsbürger
Aus 23 Ländern,
darunter Vietnam, Türkei, Spanien und Kamerun kommen die 74
Personen, die jetzt ihre Einbürgerungsurkunde erhalten haben. Seit
dem 28. Juli 2011 sind sie deutsche Staatsbürger.
Landrat Brechtel überreichte im Bürgersaal der Stadtverwaltung
Germersheim die Einbürgerungsurkunden: „Als deutsche Staatsbürger
haben Sie Rechte und Pflichten. Für das weitere Leben hier ist
Integration aber der zentrale Begriff.“ Dabei sei Integration keine
Einbahnstraße, sondern erfordere die entsprechende Bereitschaft und
Toleranz von allen Seiten. Landrat Brechtel empfiehlt, sich z. B.
in Kindergärten und Schulen zu engagieren und Mitglied in einem der
vielen Vereine zu werden.
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerung von Lömsch Lehmann
(Klarinette) von der Germersheimer Musikschule.

28.07.2011
Tanja Koch ist neue Leitende Staatliche Beamtin bei der Kreisverwaltung Germersheim
Seit dem 1.
Juli ist Tanja Koch neue Leitende Staatliche Beamtin bei der
Kreisverwaltung Germersheim. Sie ist Nachfolgerin von Kirsten
Müller-Roos, die nach Mainz wechselte.
Tanja Koch ist Juristin und bis auf Weiteres kommissarische
Leiterin des Geschäftsbereiches 5 „Ordnung, Verkehr“. Außerdem
wurde ihr die Dezernatsleitung des Dezernats 4 „Ordnung, Verkehr,
Gesundheit“ übertragen. Landrat Dr. Fritz Brechtel freut sich, dass
damit die vakante Stelle zügig wieder besetzt werden konnte und mit
dieser wichtigen Führungsposition gleichzeitig auch der
Kreisrechtsausschuss wieder vollständig ist.
Tanja Koch arbeitete zuvor bei der Kreisverwaltung Südliche
Weinstraße.
26.07.2011
Ein Maitre Flambée im „Rebstöckel“ in Germersheim
von Jürgen Schaaf
„…
erfrischend pfälzisch!“, so lautet das Motto der traditionsreichen
Gaststätte „Rebstöckel“ in der Germersheimer Marktstrasse. Bereits
seit 1588 soll es das Wirtshaus in Germersheim geben, seit Anfang
März 2011 betreiben Hermann von Stetten und seine Lebensgefährtin
Iris Sehn die „Flammerie“ mit modernem Pfälzisch-Elsäßischem
Ambiente.
Seit er 17 Jahre alt war, ist von Stetten bereits im Bereich
Gastronomie aktiv. Seit damals probierte er beruflich immer
wieder etwas anderes aus: Tätigkeiten als Immobilienkaufmann,
Gutachter für Bauträger-Projekte und sogar eine Ausbildung zum
Berufspilot kann sein Lebenslauf vorweisen, dennoch zog es ihn
immer wieder zurück hinter den Tresen – zuletzt führte er das
Bistro am Speyerer Flughafen.
Als ihm Bekannte berichteten, das Germersheimer Rebstöckel suche
einen neuen Wirt, machte er sich gleich auf den Weg in die
Marktstraße: „Wir standen draußen vor dem Haus und lugten durch das
Fenster rein. Was uns besonders auffiel, waren die tollen
Wandmalereien die man von außen gut sehen konnte und die ein ganz
besonderes Ambiente ausmachen“, erzählt Hermann von Stetten von
seiner ersten Begegnung mit dem Rebstöckel. Dann beschlossen
er und seine Lebensgefährtin, in Germersheim eine „Flammerie“, ein
Flammkuchenlokal mit Pfälzisch-Elsäßischem Flair zu eröffnen:
„Pfälzer und Elsäßer sind sich in der Mentalität sehr ähnlich“,
meint Hermann von Stetten. „Wir möchten gerne ein mediteranes
Lebensgefühl vermitteln, nichts Preussisches!“. Die Gäste
sollen sich hier wohlfühlen, ein gutes Gefühl im Bauch haben und
das mit nach Hause nehmen.
Das hat sich
inzwischen herumgesprochen: „Wir freuen uns über unser bunt
gemischtes Publikum“, erzählt der Wirt, „das geht von Mitte 20 bis
Mitte 50.“ Ab und zu kommt auch der eine oder andere Germersheimer
Wirtskollege vorbei. Inzwischen gibt es regelmäßige Studenten- und
Lehrerstammtische. Aber auch viele Wohnmobil-Touristen und
Tagesausflügler, die über den Rhein in die Pfalz kommen, machen in
der Flammerie Halt. Für Flammkuchen-Fans gibt die Karte hier alles
her, was das Herz begehrt – 43 verschiedene Flammkuchen kann man
hier bestellen und probieren, von traditionell, vegetarisch über
exklusiv bis hin zu süßem Flammkuchen mit Nutella oder wahlweise
flammbiert mit Calvados, Willams oder Kirschwasser. Flammkuchen-Fan
Hermann von Stetten gibt zu, in der Woche bestimmt sechs bis sieben
von seinen Flammkuchen selbst zu verspeisen: „Das liegt an den
guten Zutaten“, schwärmt er. Der Boden kommt von Maitre Flambée,
einem speziellen Hersteller in Karlsruhe, mit dem von Stetten
kooperiert. Der Belag sei weniger fetthaltig als bei herkömmlichen
Flammkuchen, „anstelle von Creme Fraiche nehmen wir eine Mischung
aus Schmand, Magerquark und ein bisschen Sahne, anstelle von Speck
lieber Schwarzwälder-Schinken ohne Fett. Da kann man auch mal einen
mehr essen“, meint der begeisterte Flammkuchenmeister mit einem
Augenzwinkern.
Das findet auch Stammkunde Lothar. Der wohnt gleich um die Ecke und
kommt gerne öfters vorbei: „Wo es gutes Essen und Trinken gibt, da
bin ich zu finden“, erklärt er bei einer Rieslingschorle, „und das
bei echt moderaten Preisen!“.
Renata und Erich Rieder gehen mindestens einmal die Woche mit
Tochter Fabienne im Rebstöckel essen. Inzwischen haben sie schon
alle Speisen auf der Speisekarte durchprobiert und sind von der
Qualität, vom Geschmack und dem Preisleistungsverhältnis vollends
begeistert. Erich Rieder ist absoluter Gockel-Fan und der Meinung,
hier findet man mit den besten Gockel in der ganzen Südpfalz. Und
das liegt an der Marinade, die dem Hähnchen einen besonderen
Geschmack verleiht. Einige Monate lang hat Wirt Hermann von Stetten
an der richtigen Mischung experimentiert. Und das Ergebnis ist ein
Geschmackserlebnis der besonderen Art. Die Königsgockel gibt’s dann
auch "würzig", "scharf" und "explosiv".
Wer sich in der Flammerie im Rebstöckel in Germersheim mal schnell
einen Happen für den Hunger zwischendurch einverleiben will, ist
dort sicherlich an der richtigen Stelle. Wer aber hofft, innerhalb
der nächsten fünf Minuten das Bestellte vor sich auf dem Tisch zu
haben, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn der
unterstützt die Initiative „Slow Food Deutschland e.V.“ die einen
Gegenpol zu Fast Food setzen will. Der Verein will die Kultur des
Essens und Trinkens pflegen und lebendig halten. Und da will Gut
Ding oder Gut Essen Weile haben. Die Geschmacksnerven freut es
allemal.
Hermann von Stetten hofft, sich mit seinem Konzept der Flammerie in
Germersheim erfolgreich und nachhaltig zu etablieren - und
vielleicht geht das Konzept auf und von Stetten eröffnet noch die
eine oder andere weitere Flammerie in der Süd- und Vorderpfalz -
mit erfrischender pfälzisch-elsäßischer Gemütlichkeit.
25.07.2011