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Märchenhaftes für das neue Blumenjahr 2013

Von Jana Volk

Unter dem Motto „Verwunschen und Verzaubert“ ist die Blumeninsel Mainau in die neue Saison gestartet.

Die Besucher dürfen sich in diesem Jahr auf Märchenhaftes,Verwunschenes und auf viele zauberhafte Events freuen. Die Themenwelt der Gebrüder Grimm sowie zahlreiche Fabeln dienten als Inspirationsquelle für entsprechende Pflanzungen, Installationen und Gärten an den verschiedenen Orten des Parks.

Wir haben uns für die Leser des SPEYER-KURIER einmal umgesehen und dabei so einiges entdeckt: Romantische Blumenwiesen, auf denen bestimmt so manches Elflein gerne tanzt, einen geheimnisvollen Schwedenturm (ob Rapunzel vielleicht in so einem Turm gefangen gehalten wurde?) sowie skurrile, federleichte Wesen, die in der „Welt der Feen“ zu Hause sind; an Zweigen befestigte, kleine Glaskugeln in denen sich das Sonnenlicht in bunten Farben widerspiegelt, Windspiele, die sich wie Harfen anhören oder zartgelbe, duftende Heckenrosen, die geradezu die perfekte Kulisse für Dornröschen bilden könnten, sollen die Phantasie von Groß und Klein anregen.

Eitle Pfauen mit prächtigem Blumenschmuck und anderes,Wasser speiendes Federvieh sind genauso präsent wie das Reich der Hexen und Zauberer. In diesem kleinen, eigens dafür angelegten Teil des Aboretums, dem Dornenwald, begegnet man auf verschlungenen Pfaden so manchem bizarren Kräutlein und Pflanzen mit merkwürdig klingenden Namen, die dunkelgefärbte Blätter und beinahe schwarzen Blüten tragen. Hänsel und Gretel lassen grüßen...

Neuestes Highlight der exotischen Blumeninsel im Bodensee ist der Erlebniswald Mainau. Auf dem Gelände des ehemaligen Klosters St. Katherina können sich die Besucher auf einem Areal von ca. 4 ha auf einem Baumhöhenweg und einem Kletterwald mit Hochseilgarten sportlich betätigen. Der Erlebniswald ist südwestlich des Festland-Parkplatzes aus in einem Fußmarsch von ca. 800 m zu erreichen und kann unabhängig besucht werden.

Für Firmen und Schulklassen gibt es darüber hinaus spezielle Workshops und Seminare.

Informationen zur Blumeninsel und dem diesjährigen Veranstaltungskalender gibt es unter: www.mainau.de

Informationen zum Hochseilgarten: www.erlebniswald-mainau.de

Foto: Jana und Alexander Volk

21.05.2013


Blumeninsel Mainau in die neue Saison gestartet - Bilderalbum

 

App zum 824. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG!

Alle Infos zum größten Hafenfest der Welt vom 9. bis 12. Mai im Taschenformat

Kostenlose App ab sofort im iTunes Store und bei Google Play verfügbar

Hamburg- Wo liegen die schönsten Windjammer vor Anker? Welche Kreuzfahrtschiffe sind in der Hansestadt? Wie komme ich am besten zu den Landungsbrücken? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den 824. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vom 9. bis 12. Mai gibt die neue kostenlose App zum größten Hafenfest der Welt. Damit sind alle wichtigen Themen und Fakten rund um das maritime Volksfest der Superlative via Smartphone oder Tablet-PCs stets griffbereit.

Infos zu Programm-Highlights und Liegeplätzen der Schiffe

Die nützliche App im maritimen Layout stellt übersichtlich und klar gegliedert die Top-Attraktionen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vor. Sie präsentiert das umfangreiche Programm, hält aktuelle Informationen über das größte Hafenfest der Welt sowie Hintergrundwissen rund um den Hamburger Hafen bereit. Die Liegeplätze der schwimmenden Gäste und ausführliche Daten zu den Schiffen können die Besucher mit der praktischen App ebenso über ihr Smartphone oder ihren Tablet-PC abrufen wie Hinweise zur Anreise inklusive Verkehrssituation und Straßensperrungen im Hafenbereich.

Impressionen vom Hafen per Webcam

Mit dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG "to go" lässt sich bereits von zu Hause der nächste Besuch auf dem größten Hafenfest der Welt planen. Die Live-Webcam erlaubt es Besuchern, sich bereits vorab oder während der Anreise ein Bild von der Situation an den Landungsbrücken zu machen. Videos und Fotos vom HAFENGEBURTSTAG HAMBURG runden das Angebot der App ab. Die App kann auch im Offline-Modus genutzt werden, so dass die zuletzt gespeicherten Daten auch ohne eine Internetverbindung zur Verfügung stehen. Die App steht ab sofort im iTunes Store und bei Google Play unter „Hafengeburtstag Hamburg“ zum kostenlosen Download bereit. Realisierungspartner der App zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ist hamburg.de, das offizielle Stadtportal der Freien und Hansestadt Hamburg.

Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG dankt allen Sponsoren, insbesondere dem langjährigen Hauptsponsor AIDA Cruises. Dank ihrer Unterstützung begeistert das größte Hafenfest der Welt jedes Jahr aufs Neue mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland.

Veranstalter: Freie und Hansestadt Hamburg - Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Veranstaltungsbeauftragte: Hamburg Messe und Congress GmbH

Hamburg Messe und Congress GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

18.04.2013


Auf Frühlingssuche zwischen Azorenhoch und Islandtief

Immer das aktuelle Wetter im BlickWetterexperte Oliver Klein gibt Auskunft über seine Arbeit im Wetterstudio und erklärt warum das Frühjahr uns dieses Jahr so lange warten lässt

Öfingen- Weiß und Grau in allen erdenklichen Schattierungen sind die schon seit Wochen allerorts dominierenden Farben. Der Frühling ließ in den letzten Wochen sein „blaues Band“ vorzugsweise nur als Markierung über die Wetterkarten in Deutschland schweifen. Eiskalt provozierend. Höchste Zeit also, einmal auf Spurensuche zu gehen und jemanden zu fragen, der es einfach wissen muss.

Exklusiv für die Leser des SPEYER-KURIER hat sich Meteorologe Oliver Klein – trotz seines streng getakteten Arbeitstages – Zeit genommen, um gemeinsam mit mir dem verlorenen Frühling auf die Schliche zu kommen.

Die Außentemperatur zeigt exakt 2 ° C an, als ich im 870 m hoch gelegenen Feriendorf Öfingen, am Rande des südlichen Schwarzwalds, aus dem Wagen steige. Ein scharfer Wind bläst mir entgegen. Die Natur zeigt sich – wie könnte es anders sein – in einen dezenten Grauton gehüllt. Ein Mäusebussard sitzt mit verdrießlicher Miene auf einem Straßenschild und beobachtet die Umgebung. Der sonst so herrliche Panoramablick über die Hochebene der Baar bis hin zu den Schweizer Alpen und dem Feldberg ist unter einer dicken Nebeldecke versteckt. Hier ist der Frühling jedenfalls noch nicht angekommen.

WetterstudioDas charmante „Wetterhäuschen“ des früheren ARD-Wetterstudios Süd, unschwer an den rings umher aufgebauten Messgeräten zu erkennen, steht im „Sonnendorf“ der Ferienanlage. Sonnendorf, das klingt schon mal sehr gut, und hier werde ich schon mit einem herzlichen Lächeln erwartet.

So, und wo ist nun der Frühling? Oliver Klein muss angesichts dieser ungeduldigen Frage einfach nur lachen und erklärt mir in aller Ruhe, dass durch die unterschiedlichen Druckverhältnisse eines Tiefs im Norden des Atlantiks und einem instabilen Hoch über den Azoren, ungehindert eisige Luft aus dem Osten bis in die westlichen Regionen vordringen konnte. Gleichzeitig wurde das schwache Tief über Island in Richtung Mittelmeerraum abgedrängt. Diese so genannte Ostwetterlage wäre im Sommer einfach ideal, würde sie uns doch Temperaturen um die 20 ° - 25 ° C bescheren.

Zarte FrühlingsbotenDoch leider ist es nun mal nicht Sommer. Und bedingt durch die eisige Kälte kommt auch die Vegetation nicht so richtig in Schwung, von ein paar unverzagten Krokussen oder Schneeglöckchen einmal abgesehen. In den nächsten Tagen rechnet Klein jedoch stark mit dem Nachlassen der Nachtfröste – ein deutliches Signal an die Natur, das es mit dem Blühen und Grünen losgehen kann. „Was die Pflanzen jetzt aber dringend brauchen ist Wärme und vor allem Feuchtigkeit.“

Blick ins WetterstudioSeit 01.April 2001 arbeitet der „Meteorologe aus Leidenschaft“, der sich schon während seiner Schulzeit Aufzeichnungen über das Wettergeschehen gemacht hat, bei der Meteomedia Gruppe. Aus der kleinen Firma, die 1990 von Jörg Kachelmann gegründet wurde, ist in der Zwischenzeit ein mittelständisches Unternehmen geworden, das an den Standorten Hiddensee, Bochum, Bad Dürrheim, Zürich und an seinem Stammsitz Gais in der Schweiz rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, und einer der führenden privaten Wetterdienstleister in Europa ist. Hier in Öfingen, dem kleinen Stadtteil von Bad Dürrheim, bewältigt Oliver Klein zusammen mit seinem Kollegen Roland Vögtlin neben dem Analysieren von Wetterdaten und Radarbilder auch Interviews und Vorhersagen u. a. für den Hörfunk des WDR, den Saarländischen Rundfunk, RTL-Luxemburg, Antenne Stuttgart und Radio Bremen, ebenso wie die Einspieler der Wetternews für das Internet. Für die Radiobeiträge, die er selbst schreibt, hat er sich in einem kleinen Nebenraum ein Studio eingerichtet. Die fünfundzwanzig Printmedien werden parallel in einer speziellen „Zeitungsschicht“ inklusive der entsprechenden Grafiken bedient. Langeweile? Für die beiden Wetterkundler, die in mehreren Schichtdiensten arbeiten, ein Fremdwort.

Im TonstudioNeben den Wetterdaten der 830 Stationen des unternehmenseigenen Messnetzes gibt es zusätzliche Rohdaten, Kartenmodelle von internationalen Wetterdiensten. „Das ist für uns wesentlich günstiger, als die Anschaffung eines Hochleistungsrechners“. Doch auch die unvorstellbare Menge von Milliarden von Rechenoperationen ergeben nur eine sehr grobe Kartierung. „Leider“, sagt Klein „hinkt man ständig der Realität hinterher. Denn während das Kartierungsmaterial ausgedruckt wird, hat sich das Modell schon wieder geändert. Und für eine verlässliche Vorhersage macht es beispielsweise einen gewaltigen Unterschied ob ein Tiefdruckgebiet noch über Irland hängt oder bereits bis nach Wales vorgedrungen ist“. Unterdessen sortiert er bereits routiniert die neuesten Ausdrucke, wirft nebenbei immer wieder einen prüfenden Blick auf den Monitor mit dem aktuellen Satellitenbild.

Beim Erstellen der Prognose verlässt er sich auf seine Intuition und vor allem auf Erfahrung. Trotzdem sind Wetterphänomene wie Nebel oder Hagel für einzelne Gebiete nicht so einfach vorherzusagen. Das längste Zeitfenster für eine Vorhersage beträgt im Internet maximal 10 – 14 Tage, bei Tageszeitungen liegt die Spanne zwischen 3 und 4 Tagen.

Ob es Beschwerden gibt, wenn er mit seiner Ankündigung mal daneben liegt? „Ja, klar“, grinst mein Gegenüber. „Wir wundern uns immer wieder, wie vielen Menschen es gelingt unsere Telefonnummer herauszufinden, nur um sich zu beklagen“. Relevante Anfragen von Privatkunden der Meteomedia Gruppe kommen aus allen wetterabhängigen Branchen; angefangen von ausländischen Speditionen, die empfindliche Waren transportieren müssen, über Piloten, bis hin zur Kriminalpolizei, für die bei der Aufklärung von Verbrechen Wetterkomponenten von erheblicher Bedeutung sein können.

Auch im Privatleben wird der gebürtige Saarländer, zu dessen Hobbies das Joggen, Schwimmen und der Skilanglauf gehört, immer wieder mit dem Thema Wetter konfrontiert. Ob ihn das stört? „Ganz im Gegenteil. Einmal Wetter – immer Wetter“, so seine Devise.

Das erste GänseblümchenUnd wie geht es jetzt mit dem Frühling weiter? Wird diese Jahreszeit vielleicht ganz einfach übersprungen? Dazu gibt es am Schluss noch folgende Erklärung: „Das meteorologische Frühjahr geht vom 01. März bis 31. Mai. Davon ist bereits leider die Hälfte schon vorbei, und es war in jedem Fall zu kalt. Überspringen werden wir den Frühling sicher nicht, die Jahreszeit verkürzt sich eben nur. Eine beständige Wetterlage ist eher nicht in Sicht. Aber es wird ganz sicher milder werden“. Sein Ratschlag für alle, die von diesem langen Winter genervt sind: „Sich entsprechend kleiden und nichts wie raus in die Natur, zur Not einfach einen Regenschirm mitnehmen. Danach fühlt man sich sofort ausgeglichener und entspannter, denn eines ist Wetter trotz mancher Widrigkeiten mit Sicherheit nie: langweilig.“ Text und Foto: Jana Volk

Extra Info

Die beiden Wetterexperten in Öfingen bieten in regelmäßigen Abständen Führungen durch das WETTERSTUDIO an. Die Teilnahme ist kostenlos und dauert ca. eine halbe Stunde. Termine, Anmeldungen sowie Infos zum Feriendorf gibt es unter: www.feriendorf.com

Aktuelle und interessant aufbereitete Wetternachrichten kann man unter: www.wetter.info  abrufen.

08.04.2013


Wetterexperte Oliver Klein gibt Auskunft über seine Arbeit im Wetterstudio - Bilderalbum

Blick ins Wetterstudio Das erste Gänseblümchen Im Tonstudio Immer das aktuelle Wetter im Blick Oliver Klein bei der Arbeit Wetterstudio Zarte Frühlingsboten  

Spannende Einblicke bei der Bodensee -Wasserversorgung in Sipplingen

Aufbereitungsanlage Sipplinger BergVon unserer Mitarbeiterin Jana Volk

Sipplingen- Für Wassersportler und Erholungssuchende bietet das größte Binnengewässer Deutschlands Freizeitvergnügen pur. Mit seiner reizvollen Lage im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Region das Highlight für Touristen aus aller Welt. Doch außerdem ist der Bodensee der größte Trinkwasserspeicher Europas.

Hoch oben auf dem Sipplinger Berg, inmitten eines herrlichen Wandergebietes, steht die Aufbereitungsanlage der Bodensee-Wasserversorgung. Zur Besichtigung kommt nur rein, wer vorher angemeldet ist. Ungefähr 20.000 Besucher pro Jahr schauen hier hinter die Kulissen – möchten mehr über die Trinkwasseraufbereitung wissen, wenn sie Zuhause den Hahn aufdrehen. Bevor es überhaupt losgeht, werden akribisch die Personalausweise samt der zugehörigen Nummer verglichen und notiert. Anschließend gibt es einen Besucherausweis. „Fast wie in einem Hochsicherheitstrakt“, witzelt einer der Teilnehmer. Fotografieren ist hier verboten, ebenso die Mitnahme von Handtaschen, Rucksäcken und Handys. Sicherheit wird groß geschrieben - schließlich werden täglich 4 Millionen Menschen mit Trinkwasser aus der Anlage beliefert.

Recht zügig wird die Gruppe über das weitläufige, sehr gepflegte Gelände mit dem schönen Baumbestand gelotst, und dabei mit jeder Menge an Zahlen und Informationen versorgt. So erfahren wir, dass 1954 die BWV gegründet und 1958 in Betrieb genommen wurde. Dreihundert Mitarbeiter, verteilt über mehrere Zweigstellen, sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Unternehmens. 1.700 km beträgt die gesamte Länge der Leitungen, die von Sipplingen über Stuttgart bis hin zum Odenwald verlaufen. Über 29 Hochbehälter wird das Wasser im gesamten Streckennetz verteilt. Die Fernleitung West versorgt u. a. die angeschlossenen Städte und Gemeinden rund um das Kraichtal bis nach Neckargmünd. Die Überwachung des Netzes erfolgt von der Schaltwarte in Stuttgart aus.

Quellbecken Sipplinger BergIm Herzstück der Anlage sprudeln in einem überdimensionierten Quelltopf rund um die Uhr durchschnittlich 4.100 Liter Wasser pro Sekunde. In einer Tiefe von ca. 60 m wird das Wasser des Sees entnommen. Sechs leistungsstarke Pumpen sorgen für den Transport bis zum ca. 312 m hohen Sipplinger Berg. Bei Bedarf könnten sogar bis zu 9.000 Liter pro Sekunde in die Aufbereitungsanlage eingespeist werden. Das Wasser, das hier wieder ans Tageslicht kommt, schimmert, bedingt durch Algen und Plankton, in einem erfrischenden Türkis – Assoziationen mit der Karibik kommen auf. Ob man wohl (rein theoretisch) jetzt schon mal ein Schlückchen probieren könnte? „Kein Problem“, erklärt Gruppenleiterin und Pressereferentin Maria Quignon durch das ohrenbetäubende Rauschen hindurch. Das Wasser des Bodensees entspricht schon im „Urzustand“ den strengen Richtlinien der Deutschen Trinkwasserverordnung. Die kräftige Durchströmung des Sees (zweihundert Bäche und Flüsse fließen dem Bodensee zu) bietet zudem den Vorteil, dass eventuelle Schadstoffe so stark verdünnt würden, dass kaum eine Gefahr für das Trinkwasser bestünde. Strenge Auflagen tun ein Übriges.

Bereits beim ersten Sieben werden Schwebstoffe, Algen und Kleinstlebewesen entfernt. Doch um in die 320 Städte und Gemeinden zu gelangen, hat es noch einen weiten Weg vor sich, und muss deshalb mit weiteren Mikrosieben, speziellen Filtern und etwas Ozon zur Desinfizierung behandelt werden. Die Behandlung mit Ozon ist in der Trinkwasseraufbereitung unbedenklich, da überzähliges Ozon wieder zu Sauerstoff zerfällt. Modernste Technik sorgt dafür, dass für das Reinigen der Siebe, das im Übrigen genauso funktioniert, wie beim heimischen Küchensieb, der Filtrierungsvorgang nicht extra unterbrochen werden muss. Physikalisch-chemische und mikrobiologische Analysen in den hauseigenen Laboren sorgen für gleichbleibende Qualität und Sicherheit.

Filterhalle Sipplinger BergWie in einem Hallenbad mit 27 Einzelschwimmbecken sieht es hingegen in der Filterhalle aus. Verschiedene Sandschichten am Boden der Becken fangen eventuell noch vorhandene Trübstoffe ab. Durch Glasscheiben getrennt darf die Gruppe noch einen Blick in die Behälterkammer der Anlage werfen - ein leichter Chlorgeruch liegt in der Luft. Denn: So ganz ohne Chemie geht es dann eben doch nicht. Dieser minimale Zusatz am Schluss der Aufbereitung verhindert die Verkeimung des kostbaren Nass auf seiner bis zu sieben Tage langen Reise im Leitungsnetz.

670.000 m³ Wasser darf pro Tag dem Bodensee entnommen werden. Das hört sich erst einmal nach enorm Viel an. Und doch entspricht die jährliche Entnahmemenge nur 1 % der Menge, die dem See zufließt. Die natürliche Verdunstung liegt bei 9 m³.

Zum Schluss darf nach der 90-minütigen Führung, bei der jede Menge an Fragen mit viel Geduld und Humor beantwortet wurden, das (mittlerweile gefilterte) Endprodukt natürlich noch probiert werden.

QualitaetssicherungWissenswertes

Der Pro-Kopf Verbrauch von Trinkwasser liegt in Deutschland bei durchschnittlich 125 l/Tag.

Trinkwasser ist das am bestkontrollierte Lebensmittel überhaupt.

Weltweit fehlt über einer Milliarde Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Besichtigungsmöglichkeiten der Bodensee-Wasserversorgung:

Die Besichtigung der BWV ist sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen möglich.

Die Führung dauert rund 90 Minuten und ist kostenlos.

Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich.


Die Anmeldung sowie weitere Auskünfte gibt es unter:

Tourist-Information

Seestraße 3

78354 Sipplingen

Tel.: 07551/949937-0

Fax: 07551/3570

www.sipplingen.de

Bilder: Bodensee-Wasserversorgung Sipplingen

19.02.2013


Aufbereitungsanlage der Bodensee-Wasserversorgung - Bilderalbum

Aufbereitungsanlage Sipplinger Berg Aufbereitungsschema Behaelterkammer Besuchergruppe beim Quellbecken Blick vom Pfaender auf den Bodensee
Boje Wasserschutzgebiet Filterhalle Sipplinger Berg Längenprofil 2.-Hauptleitung Mikrosiebtrommel Ozonerzeuger
Qualitaetssicherung Quellbecken Sipplinger Berg Reinwasserpumpwerk Rohrkeller Hochbehaelter Buettnau Schaltwarte Stuttgart

Eröffnung des Iglu-Dorfes auf der Zugspitze

Am Samstag, 5. Januar kann das Iglu-Dorf auf der Zugspitze witterungsbedingt mit einigen Tagen Verspätung eröffnet werden. Das Iglu-Dorf präsentiert sich unter dem Motto „Tief im Wald“ als wunderbar weißer Winterwald und verzaubert die Gäste u.a. mit einer Jägerlodge, mit einem Wildrosen-Garten, Bären, Adlern und Elfen.

Schnee wie Puderzucker und starker Wind machten dem Iglu-Bauteam auf der Zugspitze in den vergangenen Wochen zu schaffen. Deshalb konnte das Iglu-Dorf nicht wie geplant am 31. Dezember 2012 eröffnet werden. Einmal mehr hat sich gezeigt, wie nah die Iglu-Dörfer der Natur sind und dass sich deshalb nicht alles so genau planen lässt. Doch jetzt ist es soweit: Am 5. Januar gehen abends die Türen des Iglu-Dorfes auf der Zugspitze für die ersten Übernachtungsgäste auf.

Umso stolzer präsentiert sich das Iglu nun mit seinem neuen Kunstthema „Tief im Wald“. Normalerweise ist es dort dunkel, im Iglu zeigt sich der Wald jedoch von seiner hellsten Seite, ganz in weiß. Das Winterwald-Thema zieht sich konsequent vom Eingang bis in die einzelnen Schlafiglus durch.

Kommen Sie vorbei und staunen Sie zum Beispiel über eine gemütliche Jägerlodge mit Schneekamin oder einen wilden Rosengarten. Auch Bären, Adler und sogar Elfen können Sie im Iglu-Dorf antreffen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Géraldine Pucken, Media Relations www.iglu-dorf.com

04.01.2013


Brückenschlag zweier Nationen

Passerelle de deux rives auf beiden Seiten des Rheins gleichermaßen beliebt

von Jana Volk

Sie verbindet die beiden Städte Kehl und Straßburg miteinander und wurde anlässlich der ersten grenzüberschreitenden Gartenschau 2004 vom Pariser Architekten Marc Mimram entworfen, um die beiden Ausstellungsgelände miteinander zu vereinen und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen der wachsenden Verbundenheit zweier Nationen zu schaffen.

Obwohl hier 1056 t Stahl verbaut wurden, wirkt die Brücke der zwei Ufer – anders als ihre große Schwester die Europabrücke – sehr elegant und futuristisch. Vielen gilt sie sogar als Wahrzeichen von Kehl. Dabei gab es vor der Realisierung des ehrgeizigen Projekts mächtig Ärger. Die Baukosten von rund 22 Millionen Euro trieben den Kritikern auf beiden Seiten des Rheins die Zornesröte ins Gesicht. Auch Vogelschützer meldeten ihre Bedenken an. Acht Jahre danach ist von all dem Zwist nichts mehr zu merken.

Zwei unterschiedlich lange, parallel verlaufende Stege trennen Fußgänger und Radfahrer voneinander. Doch irgendwie scheint sich niemand so recht daran halten zu wollen. Platz ist an diesem sonnigen Dienstagnachmittag ohnehin reichlich vorhanden - trotzdem herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Auf der 100 qm großen Plattform in der Mitte der Brücke genießt eine deutsche Schulklasse ihre Mittagspause, Englisch sprechende Touristen schießen Erinnerungsfotos, ein paar kleine Jungen, die mit ihren Fahrrädern unterwegs sind, parlieren auf französisch. Am Brückengitter sind zahlreiche bunte kleine Vorhängeschlösser angebracht, deren Beschriftungen von romantischen Liebesschwüren junger Pärchen zeugen. „Bonjour“ grüßen freundlich lächelnd zwei ältere Damen im Vorbeigehen.

Auch die Bundeskanzlerin war schon einmal hier. 2009 beim Nato-Gipfel spazierten Angela Merkel, der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der US-amerikanische Präsident Barack Obama zusammen mit weiteren Teilnehmern über die Passerelle - ein symbolischer Akt um die Rückkehr Frankreichs in die Nato zu feiern.

Die Gelände der ehemaligen Gartenschau zu beiden Seiten des Rheins sind heute sehr gepflegte, weitläufige grüne Oasen, in denen zahlreiche Bänke immer wieder zum Verweilen einladen. Auf der französischen Seite läuft man von der Passerelle direkt zum sogenannten Planetenweg. Auf einer Länge von rund 281 m wird auf zweisprachigen Infotafeln, die mit kurzen Texten versehen sind, unser Sonnensystem im Maßstab 1:16 Mrd. dargestellt und erklärt.

Zurück auf der deutschen Seite führt der Weg zum Weißtannenturm in Richtung des südlichen Altrheins entlang. Schon von weitem sieht man den 44 m hohen Turm, dessen Grundpfeiler aus drei mächtigen Stämmen der Weißtanne bestehen. 210 Stufen gilt es zu überwinden, um die zweite Plattform auf 35 m Höhe zu erreichen, doch die Anstrengung lohnt sich. Der Blick auf den Schwarzwald und die Vogesen ist atemberaubend. Direkt zu unseren Füßen blicken wir auf Kehl und Straßburg mit seinem markanten Münster im Vordergrund. „Scary“ lacht mich eine englische Touristin mit gespieltem Entsetzen angesichts der für sie wohl ungewohnten Höhe an – ja klar, „yes“ lächle ich zurück. Unten auf der Spielwiese beaufsichtigen zwei verschleierte Muslimas ihren Nachwuchs, neben uns erläutert ein Vater seinem Sohn auf Deutsch die Umgebung, eine ältere Dame winkt ihrer kleinen Enkelin zu. Man hört ein kunterbuntes fröhliches Sprachgewirr – ein multikulturelles, friedliches Miteinander auf kleinstem Raum. Und manchmal bedarf es dazu einfach eines Brückenschlags.

Extra-Info:

Der Rad- und Fußweg der Passerelle ist 387,40 m lang.

Die Länge des Fußwegs beträgt 270,90 m.

Die Höhe der Brücke über den Rhein beträgt 38 m.

Besonders schön sieht die beleuchtete Brücke bei Nacht aus.


Um das Zentrum in Kehl zu Fuß zu erkunden, kann man zwischen drei verschiedenen Tour-Varianten mit unterschiedlicher Dauer wählen. Die längste Tour beträgt 2650 m und ist in ca. 90 Minuten zu bewältigen; die kürzeste Tour hat eine Länge von 1750 m und dauert ca. 50 Minuten.

Wer noch einen Abstecher nach Straßburg machen möchte, kann von Kehl aus bequem mit dem Bus dorthin fahren. Weitere Infos unter: www.marketing.kehl.de Foto: Jana Volk

31.10.2012


Brückenschlag zweier Nationen - Bilderalbum

 

Unser Urlaubs-Tip: Hotel Kronhof im Passeiertal

Herzlich Willkommen im Hotel Kronhof in Stuls, Südtirol, dem schönsten und sonnigsten Bergdorf des Passeiertales.

Ein dem Licht zugewandtes Juwel mit Blick auf die faszinierende Bergwelt der Texelgruppe und der Ötztaler Alpen, das ist Stuls. Die Sonne scheint hier rund 10 Stunden täglich und auf eben dieser Sonnenterasse im Hinterpasseier, auf 1.315m Seehöhe, finden Sie ein wahres Paradies für Wanderer und Bergsteiger gleichermaßen. Zahlreiche Waal- und Wanderwege und der größte Naturpark Südtirols versprechen unvergessliche Urlaubstage, mit farbenfrohen Almen, mächtigen Dreitausendern und urigen Bergbauernhöfen.

Ankommen und sich wohl fühlen - im Hotel Kronhof in Stuls finden Sie alles was Sie für Ihren Urlaub brauchen, von der familiären Atmosphäre zur gepflegten Küche, dem zuvorkommenden Service, herrlicher Entspannung und natürlich jede Menge Tatendrang.
Die liebenswürdige und äußerst gastfreundliche Familie Josef Halbeisen heißt Sie herzlich willkommen!

Eine Gastfreundschaft die von Herzen kommt erfüllt unser Haus, in dem Tradition und Familie noch groß geschrieben werden. Genießen Sie das gemütliche und ansprechende Ambiente in unserem Haus und die heimelige Wärme und feine Eleganz, die jeden Raum zu etwas Besonderem macht.

Das gemütliche Familienhotel verfügt über 5 Einzelzimmer, 19 Doppelzimmer und 5 Appartements. Willkommen in unseren Wohlfühlzimmern!

Es erwartet Sie eine moderne Einrichtung aus wunderschönen verschiedenen heimischen Hölzern gepaart mit schönen Stoffen und Bezügen, ausgestattet mit großen Flachbildfernsehern incl. Radioprogrammen, Safe, Telefon und Radioweckern, als auch schöne top ausgestatteten Bäder. Übrigens, unsere neuen Zimmer sind besonders allergikerfreundlich, da wir bei der Ausstattung auf Teppichböden verzichtet haben. Vom Balkon aus genießen Sie einen grandiosen Blick auf die Bergewelt des Passeiertals.

Entspannung und Momente der Ruhe erfahren alle Gäste natürlich auch in unserem Hallenbad samt Whirlpool, in der Sauna, der Infrarotkabine oder im Solarium.

Edle Naturhölzer und viel Liebe zum Detail versprechen ein Wohlfühlerlebnis der besonderen Art…

5 großzügige und gemütliche Appartements mit Balkon oder Terrasse für je 2-6 Personen erwarten Sie im Familienhotel Kronhof. Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Urlaub brauchen, vom Sat-TV zum Safe und Telefon, von der Dusche/WC zur Geschirr- und Wäschegarnitur. Genießen Sie ein ganz besonderes Wohlfühlambiente gepaart mit modernem Komfort und stilvollem Design. Es besteht natürlich die Möglichkeit, die Appartements mit Frühstück oder Halbpension zu buchen.

Hier genießen Sie die Ruhe und vor allem eine einmalige Aussicht auf die romantische Bergwelt des Passeiertales vom ebenfalls neu gebaut und vergrößerten Sonnenbalkon Ihres Zimmers und Sie verbringen einen unbeschwerten Urlaub im Hotel Kronhof.

Erfreuen können Sie sich an den kulinarischen Highlight´s, der von allen Gästen stets gelobt und geschätzten Küche, zubereitet dem hervorragenden Koch Gerald Halbeisen. Selbstverständlich dürfen auch die passenden Südtiroler Weine nicht fehlen, welche jedes Jahr aufs Neue von Patrick verkostet und ausgesucht werden.

Viele Wandermöglichkeiten in der näheren Umgebung, Ausflüge nach Pfelders, St. Leonhard und Meran, das nur ca. 25 km entfernt liegt, lassen die Urlaubstage im Kronhof zu einem "Rundumerlebniswohlfühlurlaub" werden. 

Das gesamte "Kronhof-Team" mit der Familie Halbeisen sorgt von der ersten Minute des Ankommens für eine unbeschwerte Urlaubszeit bei der sich jeder Gast rundum wohlfühlen und vom Alltag ausspannen kann. Weitere Informationen unter: www.kronhof.com

In unserem Bilderalbum zeigen wir Ihnen Fotos der Hotelzimmer und der Ferienwohnungen. Außerdem von unseren Ausflügen nach Meran, den Gärten des Schlosses Trautmannsdorf (eine der schönsten Parkanlagen Europas) , Pfelders, usw.

Ein wunderschönes Tal mit liebenswerten Menschen bietet seinen Gästen sehr erholsame Urlaubstage.  Foto: Hotel Kronhof; pem

28.05.2012


Erholung pur im Hotel Kronhof - Bilderalbum

Ein schönes Fleckchen Pfalz genießen

Die Pfälzer wissen, was sie an ihrer Heimatregion so schätzen: Den Pfälzerwald, ideal für Wanderungen und Spaziergänge, kleine, ruhige Weiher und Seen zum Rasten und Entspannen und natürlich die Pfälzer Küche. Um in den Genuss aller Vorzüge der schönen Pfalz zu kommen, sind manchmal weite Wege zu gehen. Selten liegt das gewünschte Restaurant direkt am Ende der Wanderstrecke oder am Ufer des Weihers, den man als Ausflugsziel gewählt hat. An einigen Fleckchen der Pfalz trifft man eben dennoch auf das komplette pfälzische Rund-um-Paket. So am idyllischen Isenach Weiher in Bad Dürkheim. Dort lädt das Forsthaus zur Isenach im gemütlich pfälzischen Ambiente, ob draußen im Biergarten oder im Inneren des Blockhauses, zum Schlemmen und Genießen ein. Serviert wird bayerisch-pfälzische Küche, die den Urpfälzer mit Blutworscht un Zwiwwele, den bayerischen Gaumen mit Weißwürsten, süßem Senf und Brezeln, sowie auch die Feinschmecker mit ausgewählten Fischsorten, exzellenten Beilagen und vielem mehr erfreut. Erweitert wird die klassische Karte durch attraktive Tagesangebote. Ein kulinarisches Highlight erwartet die Gäste jeden Sonntag. Es werden frisch gebackene Flammkuchen aus dem Holzofen aufgetischt und an der Grillstelle im Biergarten gibt es deftig würzigen Spießbraten. Auch bei schlechterem Wetter und in der kommenden Wintersaison muss niemand auf das beliebte Grillerlebnis verzichten. An einem Grilltisch im Blockhaus werden unabhängig von Wind und Wetter Bratwurst, Steaks und allerlei Gegrilltes genossen. Auch für Feiern und Feste ist das Forsthaus bestens gerüstet. Ob romantische Hochzeiten am Isenach Weiher, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Betriebsfeste oder Vereinsausflüge, ob im Freien oder in den schönen Räumlichkeiten, das Forsthaus zur Isenach bietet Platz für bis zu 250 Personen.

Seit einigen Jahren steht das Forsthaus unter der Leitung Jürgen Wessas, der mit dem Domcafé Triumphalis bereits in Speyer erfolgreich einen Gastronomiebetrieb leitet. Mit dem neuen Eigentümer kamen auch einige Veränderungen. Im Außenbereich des Forsthauses wurde ein neuer Kinderspielplatz mit modernen Spielgeräten und befestigte Wege zum Spielen einer Partie Boule angelegt. Daneben lädt der umgestaltete Biergarten, den nun ein original Paulaner Springbrunnen schmückt, zum Genießen der sonnigen Stunden des Tages ein.

„Die größte Veränderung aber war die Umstellung an den Wochenenden von Service auf Selbstbedienung, natürlich können die Gäste,wenn es der Betrieb zulässt auch aus der Karte bestellen. Durch unser freundliches und hilfsbereites Personal werden unsere Gäste nun bestens bedient“, erläutert Jürgen Wessa das neue Konzept.

Das Forsthaus zur Isenach ist mit seiner einmaligen Lage ein attraktives Ausflugsziel und der perfekte Ausgangspunkt für eine Erkundung des Pfälzer Waldes. Ob gemütliche Spaziergänge oder anspruchsvolle Routen für erprobte Wanderer, mit den vor Ort erhältlichen Wandervorschlägen findet jeder den idealen Weg, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Auch für Mountain Bike Touren bietet sich das Gebiet rund um den Isenach Weiher bestens an. Alle, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen wollen, drehen mit den Ruderbooten, die vom Forsthaus verliehen werden, unbeschwert eine Runde auf dem Weiher. Für die kommende kältere Jahreszeit veranstaltet das Forsthaus gemütliche Hüttenabende, die mit Glühwein und einem abwechslungsreichen Programm eine amüsante Alternative zu den klassischen Pfälzerwaldhütten bieten. Ein wahrhaftiges pfälzisches Rund-um-Paket. Nadine Baumann

Forsthaus zur Isenach, Am Isenach Weiher, 67098 Bad Dürkheim, 06329/8147 www.forsthaus-isenach.de

15.05.2012


Forsthaus zur Isenach am Isenachweiher - Bilderalbum

Kinder lernen von Klassikstars

Bei der Sommerakademie für Kinder der Waldhaus Konzerte Flims lernen die Kinder mit viel Spass die klassische Musik durch die Festivalkünstler kennen. Sie entdecken spielerisch ihren eigenen Zugang zur klassischen Musik und gehen auf Tuchfühlung mit den Stars der Klassikszene wie Dorothee Oberlinger, Al Ayre Español und dem Bennewitz Quartett.

Die Sommerakademie für Kinder der Waldhaus Konzerte Flims will den Kindern zwischen 2 und 12 Jahren in erster Linie Spass an der klassischen Musik vermitteln. Dazu werden sie spielerisch von ausgebildeten Musikpädagogen in einzelnen Workshops an die klassische Musik herangeführt. Ohne jeglichen Leistungsdruck wird die Fantasie der Kinder angesprochen, so dass jedes Kind seinen eigenen Zugang zur Musik entwickeln kann. Die Workshops sind dabei thematisch an das Konzertprogramm der Erwachsenen angelehnt, so dass Eltern und Kinder ähnliche musikalische Erlebnisse haben, über die sie dann gemeinsam sprechen können. Während die Eltern die Konzerte besuchen, sind die Kinder im Musikparadies der Sommerakademie für Kinder bestens aufgehoben. Sie besuchen Proben und Konzerte und gehen auf Tuchfühlung mit den Stars der Klassikszene. In diesem Jahr beteiligen sich neben der Echo-Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger, die schon in den vergangenen beiden Jahren die Sommerakademie für Kinder aktiv mitgestaltet hat, erstmals die spanische Sopranistin Maria Espada zusammen mit dem Weltklasse-Ensemble Al Ayre Español sowie das hervorragende Streichquartett Bennewitz Quartett.

Die exklusiven Wellnessangebote der Festivalhotels Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa, Hotel Adula, Ayurveda-Wohlfühlhotel FidazerHof, Schweizerhof Flims – Romantik Hotel sowie Sunstar Hotel Flims bieten absolute Entspannung. Die atemberaubende Natur rund um Flims mit der Rheinschlucht und dem UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona bildet einen idealen Raum für die Sommerakademie für Kinder. Sie regt die Fantasie der Kinder an und dient als Erholungsgebiet für die gesamte Familie.

2012 startet die Sommerakademie für Kinder am Samstag, den 28.07., gleich mit einem Highlight für die gesamte Familie. Beim grossen Familiensamstag mit CoolTour kommen Grosse und Kleine ganz auf Ihre Kosten. Während die ganz kleinen im musikalischen Kinderhort betreut werden und die grossen Kinder zusammen mit den Eltern ein Konzert besuchen, steht für die Kinder ab 4 Jahren der erste Workshop mit integriertem Konzertbesuch auf dem Programm. Im Anschluss an das Konzert und den Workshop startet die CoolTour, ein musikalischer Spaziergang für die gesamte Familie auf dem es allerhand zu entdecken gibt. Am ersten August wird es im Rahmen der Sommerakademie für Kinder erstmals ein interaktives Kinderkonzert geben, bei dem die gesamte Familie zum Mitmachen aufgefordert ist.

Gäste der Waldhaus Konzerte Flims profitieren von den „Kultur & More“-Packages und den exklusiven Pauschalangeboten der Festivalhotels.

Mehr Informationen zur Sommerakademie für Kinder, den Konzerten der Waldhaus Konzerte Flims sowie den Festivalhotels unter www.flimsfestival.ch Waldhaus Konzerte Flims, Presse

10.05.2012


Insel Mainau startet in die Frühjahrssaison

Dichter und Maler sowie Kunstschaffende aller Art ließen sich schon immer gerne von ihrer Schönheit inspirieren - für den bekannten Krimi am Sonntagabend wurde sie sogar zum „Tatort“ - doch wie oft sie von den vielen Besuchern aus aller Welt schon fotografiert wurde, kann man nicht einmal annähernd schätzen. 

Nun hält der Frühling Einzug auf der beliebten Blumeninsel im Bodensee, und für die Leser des SPEYER-KURIER gibt es heute eine kleine Vorschau auf das „Blumenjahr 2012“.

 

 

Schon Großherzog Friedrich I von Baden verbrachte hier mit seiner Gemahlin Großherzogin Luise den Sommer. Beide wussten das milde Klima dieser Region sehr zu schätzen, und so kaufte der Großherzog 1853 die Insel. Als leidenschaftlicher Sammler von Bäumen brachte er immer wieder Fundstücke aus allen Herren Ländern mit. Mit seinen vielfältigen Ideen legte er damit den Grundstein für die ca. 45 ha große Parkanlage, und bis heute stehen noch viele der Libanonzedern, Ginkgo- und Mammutbäume, um nur ein paar dieser wertvollen Gehölze zu nennen, von denen einige mittlerweile zu den ältesten ihrer Art in Europa gehören.

 

Für viele Besucher ist das Frühjahr die schönste Zeit, wenn tausende von Krokussen, Tulpen, Primeln und Narzissen um die buntesten Farben wetteifern. Bei klarem Wetter sind dann auf der gegenüberliegenden Seite des Bodensees die oft noch schneebedeckten Gipfel der Schweizer Alpen zu erkennen.

 

Da die Insel ganzjährig geöffnet hat, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Das mediterrane Klima sorgt dafür, dass auch empfindliche Gewächse wie Orangen- und Zitronenbäume, Palmen und Bananenstauden gedeihen. Im Winter allerdings werden die Pflanzen im sogenannten Palmenhaus durch die raffinierte Konstruktion einer „mobilen Bedachung“ geschützt.

Ab dem 23. März findet hier die Orchideenschau 2012 mit ca. 3000 Orchideen statt. Kunstvoll arrangiert, präsentieren sich dann die exotischen Schönheiten, die der Vielfältigkeit ihrer Formen und Farben kaum zu übertreffen sind.

 

Der italienische Rosengarten, mit seinen romantischen und verwunschenen Laubengängen, zeigt sich dagegen noch sehr ruhig und fast noch etwas im Winterschlaf. Doch Liebhaber der „Königin der Blumen“ kommen ab Ende Mai/Anfang Juni auf ihre Kosten, wenn die ca. 1200 Rosenstöcke zu blühen beginnen. Dann ist auch die Wassertreppe, die nach dem Vorbild italienischer Kaskaden gestaltet wurde, wieder in Aktion.

 

In verspieltem Barock präsentiert sich die Schlosskirche St. Marien aus dem Jahre 1739. Viele Hochzeitspaare schließen hier, vor der traumhaften Kulisse,  den Bund fürs Leben. Das Inselschloss ist teilweise für verschiedene Veranstaltungen wie beispielsweise Ausstellungen und Konzerte geöffnet.

 

 

Wer schon immer einmal wissen wollte, was ein „Papilio ophidicephalus“ ist, findet hier im Schmetterlingshaus die Antwort.  

 

 

Bei einem Rundgang in tropischer Atmosphäre, zwischen meterhohen Grün- und Blühpflanzen, über Brücken, vorbei an kleinen Wasserfällen, kann man den Evolutionsprozess von der Larve bis zum fertig geschlüpften Schmetterling beobachten. Scheu sind die frei umherfliegenden Tiere nicht – eine gute Gelegenheit für Hobbyfotografen. 

 

Die einstige Parkanlage von damals, ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele am Bodensee und ein florierendes Wirtschaftsunternehmen, das seinen Werdegang vor allem dem Engagement und unermüdlichen Wirken des einstigen Grafen Lennart Bernadotte, verdankt. Zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Sonja machte er die Insel zu dem was sie heute ist, jedoch immer mit Respekt und der Achtung vor der Natur. Dem fühlt sich auch die Tochter, Gräfin Bettina Bernadotte verpflichtet, die seit 2007 zusammen mit ihrem Bruder Graf Björn Bernadotte, die Geschicke der Insel leitet. Verschiedene Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch sorgen dafür, dass ein Besuch auf der Mainau immer etwas ganz Besonderes ist. 

Auf der Beliebtheitsskala ganz oben, stehen bei den Kindern der Zaubergarten, ein Bauernhof mit Streichelzoo und ein großer Abenteuerspielplatz mit Wasserbecken.

Weitere Informationen gibt es unter: www.mainau.de

Text: Jana Volk, Bilder: Alexander Volk

22.03.2012


Insel Mainau - Bilderalbum

 

Ein halbes Jahr nach dem BUGA-Ende sind die Daueranlagen fast fertig gestellt – Nachnutzungskonzept steht

KOBLENZ (pm). „Nachhaltigkeit“ war eines der Leitmotive, unter denen die Bundesgartenschau Koblenz 2011 vorbereitet und durchgeführt wurde. Dazu zählte insbesondere das Ziel, hochwertige Freianlagen und Grünflächen zu schaffen, die dauerhaft die Aufenthaltsqualität in der Stadt für Bewohner wie für Besucher gleichermaßen erhöhen. Diese Daueranlagen wurden in ihren Grundzügen bereits in den Jahren 2007 und 2008 geplant. Darauf aufbauend wurde dann erst die eigentliche Ausstellungskonzeption der Bundesgartenschau Koblenz 2011 entwickelt. Nachdem die Bundesgartenschau Koblenz 2011 am 16. Oktober letzten Jahres ihre Tore geschlossen hatte, wurden die temporären Aufbauten wie beispielsweise die Infopavillons entfernt, um den Endausbau der Daueranlagen vollenden zu können. Das Nachnutzungskonzept stellt sicher, dass diese neu entstandenen Parkanlagen auch nach der BUGA gepflegt und genutzt werden.

Von Beginn an saßen Vertreter des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen sowie weiterer beteiligter Ämter am Tisch, um die Planungen auch im Hinblick auf die spätere Nachnutzung voranzutreiben. Analog dazu entschied der Koblenzer Stadtrat, dem Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen ein höheres Budget zuzuweisen, um die Pflege der neuen Parkanlagen mit der Gesamtgröße von 33.000 Quadratmetern leisten zu können. So war es möglich, einen großen Teil der BUGA-Pflanzflächen zu belassen, entweder mit den Original-Stauden oder mit pflegeleichterer Flora. Zusätzlich hat sich der Verein „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“ bereit erklärt, in einer Art Patenschaft die Pflege einzelner Pflanzflächen zu übernehmen.

Kurfürstliches Schloss

Die spektakuläre Wechselflorkrone, die während der BUGA Koblenz 2011 vor dem Kurfürstlichen Schloss begeisterte, wird 2012 in einer kleineren Version wieder aufleben. In der ursprünglichen Form erhalten bleiben der Spielplatz „Schmuckkästchen der Kaiserin Augusta“ sowie die Skateranlage. Auch wird die Lange Tafel weiterhin ein beliebter Treffpunkt bleiben. Der BUGA-Freundeskreis führt zur Saisoneröffnung eine Aktion durch, in deren Rahmen die neuen Stühle bemalt werden. Zudem engagiert sich der Verein langfristig bei der Pflege der prächtigen Staudenflächen innerhalb des Halbrundes der beiden Zirkularbauten und leistet damit einen tollen Beitrag zur Erhaltung dieser Beete. Was ebenfalls bleibt, ist die Gastronomie im Mittelteil des Kurfürstlichen Schlosses, der in Anlehnung an die Entwürfe des preußischen Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné aufwändig rekonstruierte Schlossgarten sowie die Leselounge im Garten des Oberlandesgerichtes. Wo sich die BUGA-Besucher in der Orangerie stärken konnten, wird ein flexibel für diverse Veranstaltungen nutzbarer Schotterrasen gepflanzt. Nachdem an der Neustadt am Schlossrondell die BUGA-Kassenhäuschen und übrigen temporären Infrastrukturgebäude verschwunden waren, konnten hier ein asphaltierter Weg für Fußgänger, zwei Wechselflorflächen rechts und links davon sowie Rasenflächen entstehen, so wie bereits in der Daueranlagenplanung festgelegt. Die beiden Brunnen bleiben natürlich bestehen.

Blumenhof am Deutschen Eck

Nachdem während der BUGA die bunten Pflanzquadrate die Besucher begeistert hatten, werden sich die Stadtgärtner auch zukünftig an diesem Gestaltungselement orientieren und die entsprechenden Flächen und immer neuen Farben aufblühen lassen. Auch sonst ändert sich nicht viel in diesem BUGA-Kernbereich: Die Koblenzer und ihre Gäste werden weiterhin in der großzügigen Freifläche hinter dem Denkmal und im Biergarten entspannen können, während ihre Kinder im Wasserspielplatz toben.

Festungspark und Festung Ehrenbreitstein

Nach dem Rückbau der temporären Bauten ist der Festungspark zu einer beeindruckenden freien Fläche geworden, die durch das „freie Schussfeld“ die aufwändig renovierte Festung Ehrenbreitstein so richtig ins rechte Licht rückt. Auch hier konnten viele Pflanzflächen wie etwa die amerikanischen Präriestauden rund um das ab dem 31. März wieder offene Aussichtsbauwerk erhalten bleiben. Der BUGA-Freundeskreis ist auch in diesem Geländeteil als Pflanzenpate aktiv und hat sich bereit erklärt, die Staudenflächen an den Eichenbosquetten zu pflegen. Das Werk Bleidenberg, in dem während der Bundesgartenschau Koblenz 2011 Hunderte von Veranstaltungen des Bunten Klassenzimmers stattfanden, wird auch nach der BUGA schwerpunktmäßig für Kinder- und Jugendliche genutzt. Dementsprechend liegt die Verwaltung dieses Gebäudes in der Hand des Koblenzer Jugendamtes, das dabei auf die Unterstützung des BUGA-Freundeskreises zurückgreifen kann. Gegenüber dem Kletterspielplatz, der am 31. März neu eröffnet, wird auf der ehemaligen Gastrofläche (Weingartenrestaurant) eine weitere Fläche mit Eichenbosquetten gestaltet.

Im nördlichen Festungspark, wo der Ausstellungsbeitrag „Vielfalt des Lebens“ verortet war, entsteht in den nächsten Wochen eine attraktive Anlage für Generationensport. Entsprechende Sportgeräte in wetterfester Ausführung laden, wie auch die neue Laufstrecke, zu körperlicher Betätigung unter freiem Himmel ein. Der neue Parkplatz der Festung Ehrenbreitstein befindet sich an dem Entreégebäude auf der Fläche, auf der während der BUGA die beiden Blumenhallen mit immer neuen Ausstellungen lockten. Die Zufahrt zu diesen kostenpflichtigen Parkplätzen wird nach dem BUGA-Festival über eine neu zu errichtende Schrankenanlage an der Greiffenklaustraße geregelt.

Koblenzer Gartenkultur

„Koblenzer Gartenkultur“ ist der Titel der neuen Marke, unter der die Stadt an Rhein und Mosel auch in der Zeit nach der BUGA für ihre attraktiven Gärten und Parks werben und diese mit einem bunten Strauß an Kultur und Aktionen beleben wird. Gartenkultur bedeutet bewahren, pflegen, entwickeln und beleben von Parks und Gärten. Mit der „Koblenzer Gartenkultur“ soll ein Bewusstsein für unbeschwertes Genießen und Sichwohlfühlen in den Parks und Gärten auf der einen und den pfleglichen Umgang sowie das umfängliche Erleben von Natur und Kultur geschaffen werden. Den Auftakt bildet die Veranstaltung „Koblenzer Gartenkultur – Saisoneröffnung 2012“,  die zeitgleich mit der „Saisoneröffnung Festung Ehrenbreitstein“ sowie „Koblenz blüht“ am 31. März und 1. April 2012 auf allen drei ehemaligen BUGA-Geländeteilen stattfindet. In Erinnerung schwelgen können BUGA-Fans insbesondere beim „BUGA-Festival 2012“ vom 11. bis 20. Mai 2012. Weitere Infos sind auf der Internet-Seite www.koblenzer-gartenkultur.de abrufbar. Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH, Presse 

20.03.2012


Leinen los! Hamburg feiert den 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG

Das größte Hafenfest der Welt vom 11. bis 13. Mai 2012

Alex II und Star Flyer zum Antrittsbesuch im Hamburger Hafen

Weltgrößte Schiffstaufe von AIDAmar

Partnerland Indien bietet ein farbenfrohes Festival

Hamburg- Hamburg macht die Leinen los für den 823. Geburtstag seines weltbekannten Hafens. So verkündet es das Plakat des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG 2012 und stimmt damit auf Hamburgs maritimes Großereignis im Mai ein. Das neue Kampagnenmotiv vereint einen Schiffsbug und bekannte Wahrzeichen der Hansestadt und ist in seinem Design an die historischen Schiffsplakate der internationalen Schiffslinien angelehnt. Majestätische Großsegler, imposante Kreuzfahrtschiffe, moderne Marineeinheiten und altehrwürdige Traditionsschiffe reihen sich vom 11. bis 13. Mai 2012 in die Parade der Gratulanten ein, die dem Geburtstagskind beim größten Hafenfest der Welt ihre Aufwartung machen.

Unter den schwimmenden Gästen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG und damit zum ersten Mal im Hamburger Hafen zu bewundern ist die Dreimastbark Alexander von Humboldt II, die im vergangenen Herbst das Erbe der berühmten gleichnamigen „grünen Lady“ mit der Nummer 1 angetreten hat. Seinen Antrittsbesuch im Hamburger Hafen macht auch der luxuriöse Großsegler Star Flyer, der in der Vergangenheit unter anderem im Mittelmeer und in der Karibik kreuzte und ab Mai in der Ost- und Nordsee segelt. Die 115 Meter lange, viermastige Barkentine beteiligt sich an der großen Einlauf- und Auslaufparade und macht an den drei Veranstaltungstagen an der Überseebrücke fest.

Neben Alex II und Star Flyer nehmen drei weitere beeindruckende Windjammer zum 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG Kurs auf die Hansestadt. Die 114 Meter lange, russische Viermastbark Kruzenshtern gilt mit ihren stolzen 85 Jahren immer noch als wahre Schönheit unter den Großseglern. Und wenn die polnische Dar Młodzieży ihre 26 Segel setzt, erfreut sie das Herz der Windjammer-Fans. Das rund 109 Meter lange Vollschiff dient seit 1982 der Maritimen Universität Gdynia als Ausbildungsstätte für junge Offiziere der Handelsmarine. Die 108 Meter lange Mir aus Russland zählt zu den Stammgästen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG und begeistert das Publikum jedes Jahr aufs Neue.

Insgesamt beteiligen sich mehr als 300 Wasserfahrzeuge am 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, von Traditionsseglern und Museumsschiffen, über Sportboote und Fahrzeuge der Bundesmarine bis hin zu Einsatzfahrzeugen von Behörden und Institutionen wie Zoll, Bundespolizei, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, Fischereischutz, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Die meisten der schwimmenden Gäste sind dabei aus nächster Nähe zu besichtigen. Bei den Open Ship Aktionen können die Besucher an Bord gehen, um sich ein ausgiebiges Bild an und unter Deck zu machen und Informationen aus erster Hand von den Besatzungsmitgliedern zu erfahren.

Als besonderer Programmhöhepunkt findet in diesem Jahr während der Geburtstagsfeierlichkeiten die spektakuläre Taufe von AIDAmar auf der Elbe statt: Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises begrüßt am Abend des 12. Mai sein neuntes Flottenmitglied mit einer im Hamburger Hafen noch nie da gewesenen Schiffsparade der Clubschiffe AIDAluna, AIDAblu und AIDAsol. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kreuzfahrt werden damit drei baugleiche Schwesterschiffe ihr nächstes Flottenmitglied als Taufpaten begleiten. Ein fulminantes Feuerwerk über dem Hafen setzt anschließend den atemberaubenden Schlussakkord der Taufinszenierung.

Das diesjährige Partnerland Indien verleiht dem 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ein wahrhaft exotisches Flair. Der indische Subkontinent präsentiert sich mit einem vielfältigen kulturellen Angebot, Tanz- und Musikdarbietungen, landestypischen Speisen und traditionellem Kunsthandwerk auf dem farbenfrohen INDIEN-FESTIVAL direkt neben der Fischauktionshalle. Aufgrund der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz wird die Partnerlandpräsentation in diesem Jahr von ihrem traditionellen Standort auf der Kehrwiederspitze auf eine Teilfläche des Fischmarktgeländes verlegt. Besucher können sich dort unter anderem über vielfältige Reisen nach Indien informieren, klassische indische Heilmethoden wie Ayurveda und Yoga hautnah erleben oder auf den Geschmack der indischen Küche aus drei unterschiedlichen Landesregionen kommen.

Auch an Land wird das größte Hafenfest der Welt mit einem maritimen und attraktiven Programm für die ganze Familie gefeiert. Von der Kehrwiederspitze bis zur Fischauktionshalle sorgen Live-Musik und kulturelle Darbietungen, Kunsthandwerk und kulinarische Genüsse für ein abwechslungsreiches Vergnügen bei Groß und Klein. Wer es beschaulicher mag, findet abseits des Trubels in der HafenCity, im Museumshafen Oevelgönne sowie im Traditionsschiffhafen und in der Speicherstadt an den drei Veranstaltungstagen weitere Programmangebote, die zum Mitfeiern, Mitmachen und Genießen anregen.

Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an, bei den Paraden mitzufahren oder laden zur Besichtigung ein. Eine Übersicht und weitere wertvolle Tipps rund um das größte Hafenfest der Welt gibt es unter www.hamburg.de/hafengeburtstag oder täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH: 040 30051300.

Traditionelle und neue Programmhöhepunkte des 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG:

  • Internationaler ökumenischer Eröffnungsgottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis (Freitag, 11. Mai, 13.00 Uhr)
  • Große Einlaufparade (Freitag, 11. Mai, 15.00 Uhr)
  • Große Auslaufparade (Sonntag, 13. Mai, 16.30 Uhr)
  • Schlepperballett (Samstag, 12. Mai, 18.00 Uhr)
  • Taufshow AIDAmar (Samstag, 12. Mai, 21.00 Uhr)
  • Taufakt AIDAmar (Samstag, 12. Mai, 22.20 Uhr)
  • Großes AIDA Feuerwerk (Samstag, 12. Mai, 22.30 Uhr)

Hamburg Messe und Congress GmbH, Presse

29.02.2012


Die Sommerferien zum Erlebnis machen

Caritasverband veranstaltet Kindererholung in Natz in Südtirol

Speyer- Der Caritasverband für die Diözese Speyer veranstaltet in den Sommerferien eine dreiwöchige Kindererholung in Natz bei Brixen in Südtirol. Teilnehmen können Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren. Die Kinderfreizeit beginnt am 13. Juli und dauert bis zum 3. August.

Die Kinder erwarten drei Wochen voller Aktivitäten, Spiel und Spaß - ob bei der Pool-Olympiade, dem Herstellen von Gipsmasken und Flip-Flops oder beim Karaoke-Wettbewerb. Ehrenamtliche Betreuer gestalten mit den Kindern ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Eine wichtige Rolle spielt der gesundheitliche Aspekt. Viele Aktivitäten an der frischen Luft und ein geregelter Tagesablauf mit festen Essens- und Ruhezeiten tragen zur körperlichen und seelischen Erholung bei. Die Kinder und ihre Betreuer sind in der Pension „Fürstenhof“ im Bergdorf Natz untergebracht, das in rund 900 Metern Höhe auf einem idyllischen Hochplateau liegt. Den Kindern stehen ein Fußballplatz, ein Schwimmbad im Freien, eine große Spielwiese, Tischtennis, Tischfussball und vieles mehr zur Verfügung. Die Kindererholung wird von den meisten Krankenkassen als ambulante Gesundheitsvorsorge anerkannt und bezuschusst. Auch die Jugendämter beteiligen sich an der Finanzierung.

Der Caritasverband sucht junge Erwachsene ab 18 Jahren, die bei der Kindererholung in Natz als ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer mitwirken und die Leitung einer kleinen Gruppe übernehmen. Das Angebot richtet sich „junge Menschen, die gern mit Kinder arbeiten oder einen pädagogischen Beruf erlernen“, erklärt Maria Johann vom Caritas-Zentrum Landau. Während der dreiwöchigen Kindererholung sind die Betreuer Ansprechpartner und Vertrauensperson für die Kinder in ihrer Gruppe. Ein Betreuerkurs des Caritasverbandes dient der Vorbereitung auf diese Aufgabe.

Weitere Information und Anmeldung bei den Caritas-Zentren:
Landau, Telefon 0 63 41/93 55 11, E-Mail: maria.johann@caritas-speyer.de
Neustadt, Telefon 0 63 21/39 29-0, E-Mail: kirstin.lingelbach@caritas-speyer.de
Kaiserslautern, Telefon 06 31/3 63 82 24, E-Mail: michaela.koch@caritas-speyer.de
Ludwigshafen, Telefon 06 21/53 90 73-10/-50, E-Mail: caecilia.wieser@caritas-speyer.de

14.12.2011


Das Mädchen mit der Lichterkrone

Früh morgens am 13. Dezember erleuchten überall in Schweden junge Mädchen in langen, weißen Gewändern und mit einer Lichterkrone aus elektrischen Kerzen auf dem Kopf und einer brennenden Kerze in der Hand die Dunkelheit des schwedischen Winters.

Sie stellen die Lucia dar, die eine Prozession aus Jungfern und „Sternenknaben“ anführt, die ebenfalls lange, weiße Gewänder und spitze Hüte mit goldenen Sternen tragen. Das Ende des Zuges bilden Kinder, die als Wichtel verkleidet sind. Zauberhaft ist noch zu wenig, um die Prozession der Weihnachtslieder singenden Kinder zu beschreiben, die langsam aus der Dunkelheit mit ihren brennenden Kerzen auf Sie zukommen. Auf ihrem Weg verteilen Lucia und ihre Jungfern Safrangebäck und Pfefferkuchen an die Menge. Ein Erlebnis, bei dem einem warm ums Herz wird, und das an die eigentliche Bedeutung von Weihnachten erinnert.

Die Lucia-Prozession, die auf eine 400 Jahre alte Tradition zurückgeht, findet in Kirchen, Schulen, Krankenhäusern und an Arbeitsplätzen im ganzen Land statt und ist in Schweden ein wichtiger, nicht wegzudenkender Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Das Lichterfest markiert den Mittelpunkt der vierwöchigen Adventszeit, und die meisten schwedischen Haushalte zünden für jede neue Adventswoche eine weitere Kerze an. Und genau wie in den meisten anderen europäischen Ländern wird auch in Schweden in der ersten Adventswoche der Weihnachtsschmuck aufgehängt. Während dieser Zeit zeigen sich die schwedischen Städte und Dörfer in ihrem festlichsten Kleid und die Straßen erstrahlen in weihnachtlichem Glanz.

Der Luciabrauch kommt ursprünglich aus Syrakus in Italien, und es gibt unterschiedliche Versionen, wie diese Tradition ihren Weg nach Schweden gefunden hat. Im 18. Jahrhundert war es die schwedische Oberschicht, die diesen Brauch einführte, und für gewöhnlich war es die älteste Tochter der Familie, die die Rolle der Lucia übernahm und ihren Eltern am Morgen des 13. Dezember das Frühstück am Bett servierte. Ihren eigentlich Durchbruch hatte Lucia in Schweden jedoch erst im 20. Jahrhundert, als eine Stockholmer Zeitung 1927 den ersten Lucia-Wettbewerb veranstaltete, bei dem die Leser aufgefordert wurden, ihre eigene Lucia zu wählen.

Wenn Sie Mitte Dezember in Schweden sind, sollten Sie Lucia, das Mädchen mit der Lichterkrone, keinesfalls verpassen.VisitSchweden, Presse

16.11.2011


Familienangebote auf Europas Fähren

Alle Kids an Bord!

Die Vorfreude auf die Ferien lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Doch gerade für Familien kann der Urlaub auch eine extrem kostspielige Zeit werden. Flug, Hotel, Essen – wer überall den vollen Preis zahlt, spürt schnell die Grenzen des Reisebudgets. Dass es auch anders geht, zeigen viele Fähranbieter und präsentieren jetzt besonders günstige Familienangebote, angefangen beim Nulltarif für die Kleinen bis hin zu komfortablen Eltern-Kind-Ermäßigungen, die auch während der Ferienzeiten im Sommer oder Herbst gelten. Reichlich Bewegungsfreiheit an Bord sowie der Umstand, dass man im Unterschied zu Flug und Bahn bequem jede Menge Gepäck im Auto transportieren kann, macht Fährreisen zusätzlich attraktiv – vor allem für Familien. Der Verband der Fährschifffahrt (VFF) zeigt, wie günstig Reisen mit Kindern sein können.

Mittelmeer-Routen

Familienfreundlichkeit auf Griechisch demonstrieren die Reedereien Anek Lines und Superfast Ferries: Kinder unter vier Jahren reisen grundsätzlich kostenfrei von Italien (Ancona, Venedig oder Bari) in die griechischen Häfen Igoumenitsa, Korfu oder Patras. Darüber hinaus fährt ab Ancona oder Venedig pro Familie ein Kind bis zwölf Jahre zum Nulltarif ins Land der Götter. Weitere Kinder über vier Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung.

Ostsee-Routen

Auch die für Familienreisen hoch im Kurs stehenden skandinavischen Länder sind kostengünstig per Fähre erreichbar. In Travemünde und Rostock legen die Schiffe von TT-Line in Richtung Trelleborg ab und nehmen kleine Schwedenreisende bis sechs Jahre kostenfrei an Bord. Gleichzeitig werden die Mahlzeiten im Restaurant oder in der Cafeteria für Kinder bis sechs Jahre nicht berechnet.

Viking Line (Schweden, Åland, Finnland, Estland) nimmt alle Kinder unter zwölf Jahren kostenfrei (in Begleitung Erwachsener) an Bord.

Gleiches gilt bei Scandlines auf der Strecke nach Lettland. Für die Routen nach Dänemark oder Schweden reisen Kinder bis drei kostenlos auf den Scandlines-Schiffen.

Wer fünf ist oder noch jünger, hat es bei Finnlines gut getroffen: Kostenfrei geht es ins schwedische Malmö, nach Helsinki, nach Gdynia in Polen, Ventspils in Lettland oder ins russische St. Petersburg. Sechs- bis Zwölfjährige zahlen bei der finnischen Reederei nur 20 Prozent des Normalpreises, Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 60 Prozent.

Nordsee-Routen

Häfen in Großbritannien, die norwegische Hauptstadt Oslo und Litauen werden von den DFDS Seaways-Fähren angesteuert, auf denen kleine Passagiere unter drei Jahren zum Nulltarif befördert werden.

Neben den kostenfreien Überfahrten für Kinder bieten viele Reedereien günstige Pakete – sei es nur für die Fährüberfahrt oder für Minireisen mit Familie und Freunden:

Nach Norwegen bietet Color Line eine kleine Kreuzfahrt an. Zwischen Kiel und Oslo ist man zwei Tage und Nächte unterwegs, und die lohnen sich besonders für Familien, denn Kinder bis 15 Jahre reisen während der Ferien (bis 12.9., vom 1.10. bis 5.11. und vom 21.12.2011 bis zum 7.1.2012) in der Kabine der Eltern kostenfrei.

Kurz mal nach Schweden: Ab 549 Euro reisen vier Personen mit Stena Line ab Kiel ins schwedische Göteborg hin und zurück, der Pkw ist inklusive.

Zwischen Calais und Dover bietet SeaFrance das Family Pack ab 40 Euro. Der kleine Preis gilt für zwei Erwachsene und drei Kinder, Pkw-Mitnahme sowie Zwei-Gang-Menüs im Selbstbedienungsrestaurant. Verband der Fährschifffahrt und Fährtouristik e.V.

03.08.2011


Von Rittern und Johannitern

Von Rittern und Johannitern zeugt seit kurzer Zeit ein schmucker, gotischer Torbogen aus Sandstein gleich neben der Bundesstraße 272 nähe Zeiskam und Lustadt.  Mitte Mai diesen Jahres wurde der Torbogen im Rahmen einer Feierstunde von der Gemeinde Zeiskam dort aufgestellt. Erinnern soll er an das Johanniter-Kloster Heimbach, das sich seit dem Mittelalter an dieser Stelle befand und bis zu seiner Zerstörung während der französischen Revolution wichtige geschichtliche Ereignisse beeinflußte und hervorbrachte.

Alles begann 1185 mit Kaiser Friedrich Barbarossa, der dem Johanniterorden als Dank für seine Dienste an Pilgern im Heiligen Land diese Komturei stiftete. Die umliegenden Dörfer Zeiskam, das heutige Lustadt und auch Hochstadt wurden dem Kloster zugeschlagen, noch heute trägt die Gemeinde Lustadt das Johanniterkreuz in seinem Wappen.

Die Komturei Heimbach selbst war ein befestigter Klosterhof mit Kirche. In der Amtszeit von Komtur Egeno von Mußbach traf 1310 der damals 14-jährige Prinz Johann, Sohn Kaiser Heinrich VII. seine 4 Jahre ältere Braut Elisabeth von Böhmen zum ersten Mal, bevor beide im nahen Speyer dann den Bund fürs Leben eingingen.

Anläßlich dieses 700 jährigen Jubiläums feierte die Gemeinde Zeiskam bereits im letzten Jahr die Kaiserhochzeit im Rahmen eines Festes nach. Bei archäologischen Grabungen im gleichen Jahr konnte auf dem Gelände bei Zeiskam in 1,5 Meter Tiefe der Boden der ehemaligen Klosterkirche lokalisiert werden, Grund, den vier Meter hohen gotischen Bogen mit seiner Spannweite von 3,5 Metern exakt dort aufzustellen, wo sich damals der Eingang zur Kirche befand. Um die Feierlichkeiten in den beiden Jahren plastischer zugestalten, gründete sich die Interessengemeinschaft Kloster Heimbach. 

In entsprechender Gewandung lassen sie immer wieder die alte Geschichten um den Komtur und die Komturei von Heimbach aufleben. Vertreten sind dabei alle gesellschaftliche Schichten des Mittelalters, vom Kaiser, Hochadel, Klerus, Bürger, Bauer Bettler, bis hin zum Ritter und Johanniter. (jüs)

Hinweis: Der Torbogen befindet sich an der B272 von Speyer nach Landau kommend auf der rechten Seite, Abfahrt Zeiskam. Neben dem Bogen und den stilisierten Eckpfosten befindet sich auch eine Informationstafel mit näheren Informationen zum Kloster Heimbach und seiner Geschichte

29.07.2011


Von Rittern und Johannitern - das Kloster Heimbach bei Zeiskam

Zu Besuch bei Schneewitchen und den Spessarträubern

von Jürgen Schaaf

Zwischen Würzburg und Aschaffenburg - hinter den Bergen bei den sieben Zwergen im Maintal liegt  Lohr am Main, das Tor zu Spessart – und ist immer eine Reise wert. Das wissen inzwischen auch die vielen amerikanischen und japanischen Touristen, die im Sommer das kleine Städtchen mit seinen knapp 16.000 Einwohnern  heimsuchen. Sie sind auf der Suche nach dem Schneewitchen-Schloss, denn das haben damals die Hanauer Gebrüder Grimm in Lohr am Main gefunden und in ihrem Märchen von Schneewittchen berühmt gemacht.
Schneewittchen gibt es übrigens auch heute noch: „ein Kind so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut und Haare so schwarz wie Ebenholz“ soll sie haben, so die Mär. Und wer durch das beschauliche Städtchen Lohr mit seinen Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster spaziert, kann sie auch heute noch bei einem Fest, einer Modeschau, bei der monatlichen Vorlesestunde oder anderen Events leibhaftig treffen und bestaunen, oder gar mit ihren Zwergen buchen. Geboren wurde das erste Schneewittchen als Freifräulein von Erthal um 1729 im Lohrer Schloss, das berühmte „Spieglein an der Wand“ kann man auch heute noch in den Räumlichkeiten finden.  Sprechende Spiegel wurden im 18. Jahrhundert übrigens in der Lohrer Spiegel Manufaktur gefertigt und waren Spiegel mit Sinnsprüchen und in ganz Europa geschätzt.
Der „wilde Wald“ im Märchen ist natürlich der Spessart, der auch durch andere Geschichten mit wilden Gesellen und Räubern von sich Reden gemacht hat. Die Spessarträuber muss der heutige Besucher nicht mehr fürchten, wenn er sich Lohr durch den Naturpark Bayrischer Spessart nähert, die gibt es heutzutage nur noch als Touristenführer und –erschrecker oder als Musikduo.

Neben dem Schloss mit seinem Spessartmuseum , das sich hauptsächlich mit Wirtschaft und Handwerk aber auch mit der Geschichte des Raumes Spessart befasst gibt es im Stadtteil Sendelbach auf der anderen Mainseite noch das Schulmuseum mit den Schwerpunkten Kaiserreich (1871–1918) und Drittes Reich (1933–1945).

Wer den Flair des mittelalterlichen Städtchen in Unterfranken mit seinen zahlreichen Fachwerkbauten bei einem Cafe oder Latte Macchiato auf sich wirken lassen will, hat bei der abwechslungsreichen Lohrer Gastronomie hierzu ausgiebig Gelegenheit. Und vielleicht bekommt man nach einer Ruhepause Lust, das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, den mittelalterlichen Stadtturm  oder die alte Pfarrkirche  zu besichtigen.

Nicht weit von Lohr entfernt laden das Kloster Mariabuchen und das Barockschloss in Steinbach ein.

Einmal im Jahr sind alle Lohrer außer Rand und Band – die Lohrer Spessartfestwoche steht vor der Tür, die zehn Tage lang, immer um den 1. August herum stattfindet. Ein bayerisches Bierzelt mit 4.500 Sitzplätzen und Live-Musik, ein Biergarten direkt am Mainufer mit weiteren 2.000 Sitzplätzen bilden den Kern der Veranstaltung, ein Rummelplatz mit Fahrgeschäften sowie ein großes Abschlussfeuerwerk runden die Veranstaltung ab. Ein Oktoberfest im Kleinen in der fränkischen Kleinstadt, bei dem wie beim großen Bruder in der Landeshauptstadt inzwischen Dirndl und Lederhosen angesagt sind. Allerdings  muß das blauweiße Karo der Männerhemden natürlich den rotweißen fränkischen Farben weichen. Im Gegensatz zu den Pfälzern sind die Franken die Bayern damals nicht losgeworden und wollen auf diese Weise Farbe bekennen.

Das unterfränkische Lohr am Main liegt ca. 150 km Luftlinie von Speyer entfernt im östlichsten Teil Bayern und ist am besten zu erreichen über die A3 von Frankfurt her kommend in Richtung Würzburg und dann über die B 26 von der Abfahrt Weibersbrunn  durch die Spessarthochstrasse. Die Fahrtzeit für die knapp 190 km beträgt je nach Verkehrslage ca. 2 Stunden. Alle Fotos: Sven Teschke

13.07.2011


STREISSELHOCHZEIT – Seebach im Elsass

Immer am folgenden Wochenende nach dem französischen Nationalfeiertag lädt Seebach, eines der schönsten Dörfer des Elsass, zur Streisselhochzeit ein. Über 1000 ehrenamtliche Helfer tragen engagiert zum Erfolg des Fests bei und freuen sich, vor einzigartiger Kulisse an die 20 000 Besucher zu empfangen.

3 Tage lang wird sie gefeiert, die Streisselhochzeit. 3 Tage sind auch nicht zu viel, um ein einzigartiges Abenteuer aus einer anderen Zeit zu erleben: den Alltag unserer Ahnen,  die im Rhythmus der Jahreszeiten lebten, den Gang der schweren Ardenner-Pferde, längst vergessene Handwerke und Künste. Sie können in den Höfen der geschmückten und beleuchteten Fachwerkhäuser dem Klang der Blechbläser lauschen und kulinarische Köstlichkeiten kosten.

Die Streisselhochzeit steht für den Erhalt der seebacher der Traditionen.  Höhepunkte sind der Festakt am Sonntag morgen mit anschließenden Trachten- und Folkloreumzügen sowie - nach Einbruch der Dunkelheit - die „Straße der Erinnerungen“ und die Nacht der tausend Lichter (Freitag und Samstag) mit beleuchtetem Nachtumzug (Samstag).

Die Besucher werden auf vielfältige Weise unterhalten:

Weitere Infos unter www.uas.fr oder Telefon : 0033 3 88 94 70 94

09.06.2011


Dolomiten nicht nur für Extrem-Bergsteiger

Von Reinhard Bruckner

Mit dem Namen Dolomiten verbinden die meisten Deutschen schroffes Gebirge, Gipfel jenseits der 3000 Meter-Marke und zahlreiche Skigebiete. Im Sommer locken  Felswände, die ein Eldorado für Kletterer darstellen aber auch die zahlreichen Wanderwege, die bestens präpariert und ausgeschildert sind. Dabei ist es keineswegs so, dass man Bergsteiger mit Superkondition sein muss, um die Wandermöglichkeiten in großer Höhe ausnutzen zu können. Ein Beispiel für eine "Jedermann-Wanderung" ist der Rundweg um die Drei Zinnen, dem wohl bekanntesten Massiv der Dolomiten.

Die Anfahrt erfolgt aus dem Pustertal, aus dem man am Ortseingang von Toblach nach rechts in das Höhlental abbiegt, das man bei Schluderbach abermals links abbiegend Richtung Misurinasee verlässt. An diesem angekommen biegt man sofort scharf links ab auf die Straße zum "Refugio  Auronzo". Nach kurzer Zeit erreicht man die Mautstelle, wo im Jahr 2011 für einen PKW mit "beliebig vielen" Insassen 22 Euro gezahlt werden müssen. Dafür kann man dann in zahlreichen steilen Kehren auf einer breiten Asphaltstraße bis zur Auronzo-Hütte in 2300 Metern Höhe fahren, wo ein großer Parkplatz zur Verfügung steht. [Bild 1] Bild 1 Man beginnt den Rundweg bei der Hütte auf einem breiten nahezu ebenen Weg und hat nach etwa 40 Minuten ein Kirchlein erreicht. Ähnlich bequem geht es weiter bis zur Lavaredo-Hütte, die bereits Mitte Juni bewirtschaftet ist und Speisen und Getränke anbietet.[Bild 2]  Bild 2 Hier teilt sich der Weg und man muss entscheiden, ob man links den etwas kürzeren, aber dafür beschwerlicheren Weg direkt unter der kleinen Zinne nimmt oder lieber rechts auf dem etwas längeren Weg nach oben steigt. Auf dem bequemeren Weg erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung, den Paternsattel (2452m) nach ca 45 Minuten. Hier bietet sich erstmals der Blick auf die Nordwand der Drei Zinnen und hinüber zur Drei-Zinnen-Hütte, dem nächsten Ziel. [Bild 3]Bild 3Größtenteils leicht bergab benötigt man wiederum ca. 45 Minuten bis zu einem Wegekreuz unterhalb der Drei-Zinnen-Hütte, wo man die Wanderung sofort weiter nach unten fortsetzen kann. Empfehlenswert ist jedoch die etwa 30 Höhen-Meter zur Hütte hinauf zu steigen und dort auf der großen Südterrasse die Sonne und den unvergesslichen Blick auf die Drei Zinnen zu genießen. [Bild 4 und 5]Bild 4 Erinnerungsfotos nicht vergessen! Danach geht man zurück zum Wegekreuz und folgt dem Schild "Auronzohütte". Der Weg führt relativ steil hinab in ein Tal, das am tiefsten Punkt der ganzen Wanderung von einem kleinen Bach durchzogen wird, den zu überqueren kein Problem darstellt. Dann geht es wieder bergauf. Dieser längste Anstieg führt nach etwa 30 Minuten zu einem Hochplateau mit einem kleinen See, einem etwas breiteren Bach und schließlich zur Hütte Lange Alm. [Bild 6] Hier kann man noch einmal zu einer kleinen Jause einkehren oder direkt weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung laufen, der in etwa 40 Minuten erreicht wird. Dauer der Wanderung inklusive ausgiebiger Pausen ziemlich genau 4 Stunden. Geübte Wanderer schaffen das auch in der halben Zeit. Auch wenn der Weg, besonders zu Beginn sehr einfach ist, sollte man ordentliches Schuhwerk tragen. Proviant ist weniger wichtig, da die vier nahezu gleichmäßig an der Strecke verteilten Hütten alle bewirtschaftet sind und Speisen und Getränke anbieten. Fotos: Reinhard Bruckner

22.06.2011


Bilder Dolomiten

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Achensee – Zauberhaftes Urlaubsparadies im Herzen Tirols

Die Ferienzeit soll die schönste Zeit des Jahres sein. Überfüllte Strände und lange Schlangen an Hotelbuffets sind nicht gerade die perfekte Voraussetzung für unbeschwerte Urlaubsfreuden. Vielmehr sind Entspannung, Erholung und Ruhe die Komponenten, die einen solchen Urlaub ausmachen. Saubere, klare Bergluft, saftig grüne Wiesen, schroffe, atemberaubende Berggipfel und das tiefe Blau des Seewassers – dies sind die richtigen Zutaten eines zauberhaften Urlaubs. Am Achensee – dem größten See im Herzen Tirols – wird damit eindeutig jeder Urlaub zur schönsten Zeit des Jahres.

Angebote, um den Urlaub am Achensee nach eigenem Belieben zu gestalten, gibt es viele. Von Entspannung in einer der aufwendig gestalteten Wellnessoasen der Top-Hotellerie über Wassersportarten wie Segeln, Surfen, Kitesurfen oder auch Stand Up Paddleboarding (SUP) bis hin zum Mountainbiken und natürlich Wandern – hier kann jeder völlig unbeschwert seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Und das Beste: Mit dem kostenlosen Regionsbus sind die Sehenswürdigkeiten am Achensee bequem und unkompliziert erreichbar.

Bei ambitionierten Bergsportlern hat sich die Region um den Achensee einen Namen gemacht und das nicht ohne Grund. Ein neuer Klettersteig, der „Achensee 5-Gipfel-Klettersteig“ eröffnet ein völlig neues Bergerlebnis. Der zwei Kilometer lange Steig führt, wie der Name schon sagt, über fünf zentrale Gipfel des Rofan und bietet daher auch fünf Sektionen in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Alle Sektionen können einzeln begangen werden. Der Klettersteig stellt somit für Anfänger wie auch für ambitionierte Kletterer, die alle fünf Sektionen an einem Tag begehen, eine Herausforderung dar.

Text und Foto:Achensee Tourismus

27.04.2011


Ferien wie aus dem Kinderbuch:

Mit TT-Line zum Astrid-Lindgren- Erlebnispark in Schweden, mit Pippi, Ronja, Michel und den Kindern von Bullerbü

Sommerferien im Erlebnispark „Astrid Lindgrens Värld“ in Vimmerby

  • TT-Line Familien Spezial: ab 240 Euro* (hin und zurück) für z.B. vier Erwachsene und zwei Kinder sowie Pkw (Travemünde/Rostock-Trelleborg)
  • Urlaub an Bord: Kinderanimation für die Kleinen und Entspannung auf dem Sonnendeck für die Großen
  • Kinder bis sechs Jahren reisen und essen kostenfrei an Bord

Hamburg/Travemünde, Mai 2011 – Wahrlich märchenhafte Sommerferien können kleine und große Kinder im schwedischen Erlebnispark „Astrid Lindgrens Welt“ erleben. Hier liegt Bullerbü gleich neben Saltkrokan und die Villa Kunterbunt samt Limonadenbaum lugt hinter der Krachmacherstraße hervor. Die Kinderbuch-Helden Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Ronja Räubertochter sind hier zu Hause und mischen sich gern mal unter die Besucher. In Astrid Lindgrens Buch-Klassikern sind Kinder das Wichtigste von der Welt, wie Pippi sagen würde – und dieses geniale wie sympathische Konzept gilt auch für Schwedens schönsten Erlebnispark. Hier reist jeder, widdewiddewitt, zurück in die Welt seiner Kindheit.

Die Fähren von TT-Line bieten in den Sommerferien besonders günstige und kinderfreundliche Überfahrten von Deutschland nach Schweden an: Familien mit bis zu sechs Personen reisen inklusive Auto schon ab 240 Euro* über die Ostsee und zurück. An Bord gibt es Kinderbetreuung mit Piratenabenteuern für die Kleinen – und Erholung für die Großen: im Bordrestaurant oder Cafeteria, an der Bar, in der Sauna oder in den bequemen Kabinen vergeht die Schiffsreise wie im Flug. Ausgeruht kommt man im Hafen Trelleborg/Südschweden an. Von dort aus sind die Lindgren-Schauplätze in weniger als sechs Stunden per Auto zu erreichen. In Vimmerby finden Besucher alles im Kinderformat: die Häuser klein – gerade so, dass Erwachsene nicht durch die Tür passen, und die Abenteuer dagegen so groß, dass Erwachsene auch gern etwas länger bleiben wollen. Theaterstücke mit Szenen aus den Büchern werden täglich auf der großen Bühne im Heckenrosental aufgeführt.

Pippi, Michel und Kalle … allesamt sind sie vertreten in „Astrid Lindgrens Värld“ in Vimmerby, der Heimatstadt der Autorin. Ab 14. Mai bis 28. August 2011 ist der Erlebnispark durchgehend geöffnet. In der Nachsaison (September) kann man den Park an den Wochenenden besuchen und im Oktober hat er noch einmal für ein paar Tage während der Herbstferien geöffnet. Polly Patent hat hier ihren kleinen Marktstand, an dem sie Großmutters Bonbons verkauft: rot und weiß, süß und herrlich.  Um die Ecke trifft man Lotta, die alles kann und ganz besonders Krach machen; wer die Lotta-Filme kennt, dem wird vieles in der Krachermacherstraße in „Astrid Lindgrens Värld“ bekannt vorkommen: Die Straße mit ihren bunten Häusern und Läden ist nämlich der Original-Drehort für die Filme, die Anfang der 90er Jahre entstanden. Ganz Mutige können sogar mit Krümel und seinem großen Bruder Jonathan Löwenherz gegen Tengils Soldaten kämpfen und den bösen Drachen Katla besiegen.

Der Familienurlaub beginnt schon an Bord: Auf den TT-Line-Schiffen Nils Holgersson und Peter Pan ab Travemünde sowie auf den TT-Line-Fähren Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die Trelleborg ab Rostock ansteuern, gibt es für Kinder während der Hauptsaison (2.7. bis 4.9.2011) neben Spielräumen täglich Unterhaltung mit Animateuren wie Piratenabenteuer oder Schatzsuche an Bord.

Im Restaurant und in der Cafeteria essen Kinder bis sechs Jahre kostenlos, Sieben- bis Zwölfjährigen serviert TT-Line leckere Gerichte zum halben Preis. Kleinen müden „Matrosen“ stehen in den Kabinen Babybetten zur Verfügung, die ohne Aufpreis bestellt werden können, am besten beim Buchen der Tickets unter www.ttline.com oder telefonisch unter 04502-801 81.

*Der Familien Spezial Preis ab 240 Euro enthält Hin-und Rückfahrt mit Kabine auf Tagesabfahrten ab Deutschland (Travemünde bzw. Rostock) und gilt für maximal sechs Personen (maximal vier Erwachsene und mindestens einem Kind) sowie ein Fahrzeug bis sechs Metern Länge. www.ttline.com 

Text und Foto: TTLine

 

02.05.2011