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Böhl-Iggelheim
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Überwältigender Erfolg!

1. Spielzeugbasar des Fördervereins der Johannes-Fink-Grundschule e.V. Böhl

Böhl-Iggelheim- Zum ersten Mal veranstaltete der Förderverein der Johannes-Fink-Grundschule am 15.11.2014 in der Wahagnies-Halle  einen Spielzeugbasar.

Zum Verkauf angeboten wurden unter anderem Bücher, CDs, Puzzle und Brettspiele, Babyspielzeug und –zubehör, Fahrräder und andere Fahrzeuge, Puppen, Lego und Playmobil und noch vieles mehr.

Rund 60 Anbieter offerierten  ihre, zum Teil  wie neuwertig, gepflegte Ware zum Verkauf an.

Organisiert wurde der Basar von Tanja Butzmann, die ein Team aus „basarerfahrenen“ Helfern aus dem sehr rührigen Förderverein der Johannes-Fink-Grundschule um sich versammelt hatte. So wusste jeder, was von der Warenannahme, dem Sortieren und Präsentieren der Ware, über den Basarverkauf selbst und die Rücksortierung und Warenrückgabe zu tun war. „Ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer hätten wir so ein großes Projekt nicht stemmen können“ betonte Tanja Butzmann und verband damit ein dickes Lob an ihre Mannschaft.

 Sehr viel Lob spendeten zahlreiche Basarbesuchern. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, günstig Geschenke für Nikolaus und Weihnachten zu erwerben.“Wann macht ihr das wieder?“ war eine viel gestellte Frage. Text: tb, Bild: fg

21.11.2014


1. Spielzeugbasar des Fördervereins - Bilderalbum

 

„Bessem Ahoi“. Rauschende Ballnacht bei den Iggelheimer Karnevalisten

Lena I. strahlender Stern am „Bessem-Himmel“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Sitzungspräsident Sven Jandura und Christina Schön, zusammen mit der scheidenden Prinzessin, Jessica III. und Präsident Kurt Hauch, mit seiner Gattin Ute, eröffneten, zusammen mit den „Blookitteln“, mit der obligatorischen Polonaise die Ballnacht der  Igg´lemer Bessem zu ihrer 58. Kampagne in ihrer festlich geschmückten Narhalla in der TSV-Halle in der Jahnstraße.

Strahlend ging mit Lena I. der neue Stern am karnevalistischen „Bessem-Himmel“ auf.

Unter den Klängen des Narhallamarsch wurde Lena I.   Vom Präsidenten der Bessem, Kurt Hauck, majestätisch  zur Bühne begleitet.  Sie komplettierte damit das farbenfrohe Bild, das sich den Besuchern auf der Bühne darbot.

Strahlend und doch auch ein wenig traurig, berichtete die scheidende  Prinzessin von den Glanzpunkten ihrer Regentschaft. Die vielen Auftritte bei befreundeten Vereinen, den Prunksitzungen, so wie Auftritte in Schulen, Kindergärten so wie schon traditionell im Seniorenzentrum, waren ihr besonders wichtig. „Ein unvergessliches Jahr, das ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen werde“ betonte die scheidende Prinzessin. Viel Lob wurde ihr auch von Sitzungspräsident Sven Jandura und Präsident Kurt Hauck zu teil. „Du warst ein Glanzpunkt in unserer letztjährigen Kampagne, du hast die „Bessem“ charmant und würdig vertreten, hast die große Tradition unserer Prinzessinnen großartig fortgesetzt“ betonte Präsident Kurt Hauck in seinen Dankesworten.

Die scheidende Regentin wird nun wieder in die karnevalistisch bunte Welt der Garden  eintauchen

Der neuen Prinzessin sah man ihren Stolz, wenn auch noch ein wenig verhalten und die Freude an, mit der sie sich auf das neue Amt freute. In wohlgesetzten, in Reimform vorgetragenen, Worten versprach Lena I. eine gerechte Herrschaft ausüben zu wollen -  um den „Bessem“ zur Ehre zu gereichen.

Drei donnernde „Bessem Ahoi“ beendeten die Regentschaft von Jessica III. und eröffneten gleichzeitig die Kampagne unter Lena I.

Bürgermeister Peter Christ (CDUI), der 2. Beigeordneten Bernd Johann (FWG), der Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß (CDU), sowie Landrat Clemens Körner waren gekommen der neuen Bessem-Regentin zu gratulieren und einen guten Verlauf ihrer Amtszeit zu wünschen.

Danach war die Tanzfläche frei für die Besucherinnen und Besucher selbst das Tanzbein zu schwingen. Und zu den Klängen  von„Rassler & Frieds“ wurde auch reichlich davon Gebrauch gemacht. Dank der flotten Rhythmen, vor allem auch der moderaten Lautstärke wegen, war die Tanzfläche bis in  die frühen Morgenstunden immer gut gefüllt.

Auf Prunksitzungen und sonstige Veranstaltungen der Bessem stimmten die tänzerischen Vorführungen ein. Solistinnen   und Garden rissen die Besucher zu Beifallsstürmen und dem Wunsch nach Zugabe hin.

Der Ball der Prinzessin ist der Beginn, aber  auch einer der Höhepunkte  in jeder Kampagne. Auch in diesem Jahr präsentierten die „Igglemer Bessem“ wieder einen Prinzessinnenball der Extraklasse bei dem die Gäste erst weit nach Mitternacht zufrieden den Heimweg antraten.

Zu dem großen Erfolg trug natürlich auch die Musik der Kapelle „„Rassler & Frieds“ bei, die zu jedem Zeitpunkt den Geschmack des tanzfreudigen Publikums traf und auch immer wieder musikalische Sonderwünsche erfüllte.

Weiter Veranstaltungen der Bessem: Ehrungsabend am 22.11.2014, Ordensfest ist am 09.01.2015, die Prunksitzungen sind für den 31.01. / 07.02. und 14.02.2015 angesetzt.     Kinderfasching wir es am 15.02 und 17.02. 2015 geben. Bilder fg / dt

18.11.2014


Lena I. strahlender Stern am „Bessem-Himmel“ - Bilderalbum

Angelika Milster „Von ganzem Herzen...

Das Weihnachtskonzert mit Angelika Milster. Musicalhighlights, deutsche und internationale Weihnachtslieder

Böhl-Iggelheim- Weihnachten! Für wohl keinen anderen Anlass ist so viel wunderbare, so emotional bewegende und so stilistisch unterschiedliche Musik geschrieben worden wie für das Schönste aller Feste.

Mit ihrem Konzertprogramm „Von ganzem Herzen...“ lädt Angelika Milster ein zu einem faszinierenden und bezaubernden Hörerlebnis von Musik zur Advents- und Weihnachtszeit. Musikalisch begleitet wird Angelika Milster, wie immer, von Jürgen Grimm, einer der renommiertesten Begleiter und Arrangeure Deutschlands.

Geistliche Lieder treffen dabei auf zeitgenössische Popsongs, traditionelle Weihnachtslieder auf bekannte Musicalmelodien. Eines jedoch ist all diesen Werken gemein: Sie sind Ausdruck des Glaubens an Gottes Gnade, und sie beschreiben die Sehnsucht aller Menschen nach Frieden und Harmonie.

Am 20. Dezember 2014 um 19.30 Uhr präsentiert Angelika Milster, Deutschlands warmherzigste Diva, das Konzertprogramm

„Von ganzem Herzen . . .“

in der Protestantischen Kirche Böhl in Böhl-Iggelheim.

Angelika Milster ist eine Ausnahmekünstlerin. Ausgezeichnet mit dem Ernst-Lubitsch-Preis, der Goldenen Schallplatte, der Goldenen Europa, der Goldenen Stimmgabel, dem Deutschen Schallplattenpreis ECHO und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Zuhause im Theater, in den  Konzerthäusern, in Kirchen, im Fernsehstudio und vor der Filmkamera.

Es gibt auf Deutschlands Bühnen wohl keine andere Sängerin, die auch nur annähernd so viele Talente ihr Eigen nennen kann wie „die Milster“.

Ohne Frage: Angelika Milster ist eine Diva im besten Sinne. Sie liebt und lebt ihren Beruf.

Mit einer ganz besonderen Mischung aus traditionellen Weihnachtsliedern und bekannten Musicalmelodien lässt sie die Herzen des Publikums höher schlagen. Ein durchweg weihnachtlicher stimmungsvoller Konzertabend mit vielen Emotionen sowie die Stimme und Ausstrahlung von Angelika Milster wird die Besucher verzaubern.

Tickets im Vorverkauf bei:

• Buchhandlung Oelbermann, Bahnhofstraße 46, Schifferstadt

• City Reisebüro Schifferstadt, Große Kapellenstraße 5, Schifferstadt

• Schreibwaren Zipp, Hauptstr. 9, Böhl-Iggelheim

• Presse Vertriebs-GmbH Ludwigshafen-Land, Hauptstraße 15, Schifferstadt

• Betze Fan Shop, Kirchenstraße 5, Schifferstadt

• Satzwerk-Pfalz Buchhandlung, Steingasse 13, Meckenheim

 

Vorverkauf € 29.00 / Abendkasse € 32.00

Einlass und Abendkasse ab 18.30 Uhr  

Text und Foto: muhsik agentur Ltd. & Co. KG
2 X 2 Eintrittskarten gewinnen 

14.11.2014


„Ich geh mit meiner Laterne“

St. Martin hoch zu Ross. Christliches Brauchtum aus dem Mittelalter

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Wie in all den letzten Jahren wurde, unter großen Anteilnahme der Bevölkerung, in der katholischen Kirchengemeinde St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim der Martinstag gefeiert. Ca. 150 Kinder, mit ihren teils selbstgebastelten Laternen, sowie deren  Eltern  und Großeltern, kamen in die katholische Pfarrkirche. Auch die Kleinsten waren, warm eingepackt, im  Kinderwagen mit dabei.

Nach einer kurzen Andacht, gehalten von Diakon Hartmut von Ehr und  Liedern über St. Martin, so wie die Laternen wurde das Martinsspiel aufgeführt. Der junge Soldat Martin soll in einer kalten Winternacht seinen Mantel mit einem Bettler, der vor den Stadtmauern saß, geteilt haben. Er wurde nach seinem Militärdienst Einsiedler und seine guten Taten waren überall bekannt. Deshalb wurde er von den Gläubigen zum Bischof gewählt. Weil er sich dieser Berufung entziehen wollte, versteckte sich Martin in einem Gänsestall. Hier verriet ihn das Geschnatter des Federviehs. Martin wurde also Bischof von Tours wo er am 11. November 397 starb. Daher rührt auch der Brauch am Martinstag eine Gans zu verspeisen. „Die Gänse haben Martin verraten, jetzt müssen sie im Kochtopf braten“ heißt ein alter überlieferter Spruch.

Wenn auch der Laternenumzug heute immer mehr, leider auch in vielen Kindertagesstätten, zum bloßen Laternenfest verkommt, so liegt der  Ursprung doch in der christlichen Tradition um die Geschichte mit St. Martin. Deshalb beginnt der Martinszug der Katholischen Kita St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim mit der kleinen Andacht in der Kirche.

Angeführt von St. Martin  hoch zu Ross und der Kapelle des Musikvereins Iggelheim, zogen dann die Kinder mit ihren brennenden Laternen durch den Ort. Feuerwehr und Polizei sicherten den Zugweg. Familie Resch hatte, wie schon seit Jahren, ihr Pferd  zur Verfügung gestellt und Tochter Virginia ritt als St. Martin.

Von der Feuerwehr fachmännisch aufgeschichtet und in Brand gesetzt, loderten dieses Jahr wieder die Flammen des Martinsfeuers.  Jedes Kind erhielt zur Stärkung nach dem Umzug eine kostenlose Brezel. Auch eine alte Tradition

Dankenswerterweise hatten die Jugendlichen der beiden Pfarreien aus Böhl und aus Iggelheim von der „Jungen Kirche“ Glühwein, Kinderpunsch und Waffeln zubereitet. So wurde der St. Martinstag auch dieses Jahr, bei schönem Herbstwetter, wieder zu einem kleinen Pfarr- und Familienfest. Foto: fg

13.11.2014


In Iggelheim den Martinstag gefeiert

 

Hund hetzt und stellt Ziege!

Böhl-Iggelheim- Regelmäßig gehe ich spazieren und genieße unsere schöne Landschaft und die Natur. Am Dienstag spazierte ich auf dem Wirtschaftsweg entlang des VfB Sportgeländes und der Tennisplätze in der Gemarkung Iggelheim. Auf dem Wiesengelände in Höhe der Tennisanlage befinden sich zwei eingefriedete Bereiche mit Schafen und Ziegen. Eine Ziege stand außerhalb des eingefriedeten Bereiches am Weg. Es kamen zwei Frauen entgegen, die ihre Hunde frei laufen ließen. Der eine Hund sah die Ziege außerhalb der Einfriedung und griff sie sofort an und verfolgte sie über das Wiesengelände bis er diese an den Hinterläufen zu packen bekam. Die Ziege konnte sich  befreien und gelangte dann wieder in den eingefriedeten Bereich.

Natürlich hat die Hundebesitzerin den Hund gerufen und auch eine Pfeife benutzt. Der Hund kam aber erst zurück als die Ziege wieder in dem Gehege war. Die Dame sagte noch, der Hund hat gemeint, dass dies ein Reh sei und hat deshalb so reagiert. Sie leinte den Hund an und ging weiter. Die andere Dame war weitergegangen, da sie sah, dass ich alles filmte, lies aber ihren Hund weiter frei laufen.

Ich mag Tiere, auch Hunde, sehr. Hunde fühlen sich auch wohl, wenn man sie an der langen Leine führt.

Die meisten Hunde, die einem außerhalb der geschlossenen Ortschaft begegnen sind leider nicht angeleint

Dass nach der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Böhl-Iggelheim die Hunde anzuleinen sind und Hunde die Vieh hetzen zu den gefährlichen Hunden zählen und nicht nur anzuleinen sondern auch einen Maulkorb tragen müssten ist wohl manchen nicht bewusst.

Daher die Bitte an alle Hundebesitzer, nehmen sie die Hunde an die kurze oder lange Leine und alle können entspannt die Natur und Landschaft genießen.

Übrigens in der Gemeinde bzw. der Region gibt es Vereine für Hundefreunde, die eine vorzügliche Arbeit leisten, Hunde ausbilden und den Besitzern vermitteln wie sie sich verhalten sollen beim Ausgang mit ihrem Liebling. Nutzen sie dieses Angebot.

Name des Verfassers dieses Textes ist der Redaktion bekannt.  

13.11.2014


Mit Schwung in die neue Kampagne - 3x „Bessem Ahoi“

Fastnachtseröffnung bei den Igg´lemer Bessem

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Traditionsgemäß feiern die Karnevalisten der „Igg´lemer Bessem“ den Beginn der 5. Jahreszeit am 11.11. um 19 Uhr 11 in ihren „Guten Stube“, der TSV Gaststätte in der Jahnstraße. „Die lange Durststrecke ist endlich vorbei und es beginnt jetzt wieder unsere Zeit“ meinte ein sichtlich vergnügter Sitzungspräsident, Sven Jandura. Und die Bessem stehen wieder am Beginn einer ereignisreichen Session. Vor 58 Jahren begann die Karnevalsabteilung im TSV als kleiner Knirps zu laufen und ist in den Jahren und Jahrzehnten zu einer wahrhaft imposanten Größe gewachsen, wie Jandura stolz ausführte.

 Und dass die Bessem sich auch in dieser Saison wieder besondere Überraschungen ausgedacht haben versteht sich nach den Worten von Präsident Kurt Hauck „ja von selbst“. Wird bei den Bessem die Fastnacht am Aschermittwoch „beerdigt“, wird sie am 11. 11. jedes Jahr zu neuem Leben erweckt. So konnte auch in diesem Jahr Prinzessin Jessica III. Das Zeichen ihrer Regentschaft, das goldene Zepter feierlich dem Insignienschrein entnehmen. Dies war das äußere Zeichen, dass die „schlimme, die fastnachtslose Zeit“ endlich vorbei ist, wie Präsident Kurt Hauck den vielen Elferräten, Gardemädchen, Kommitetern und allen anwesenden Fastnachtern aus der Seele sprach. 

Mit drei donnernden „Bessem Ahoi“ eröffneten Sven Jandura, Prinzessin Jessica III., so wie Kurt Hauck zusammen mit allen Gästen, Vereinsmitgliedern und Gästen die Kampagne 2015 / 2015.

Kurt Hauck wies noch auf die wichtigen Termine hin.15.11.2014 Ball der Prinzessin um  20:11 Uhr  am   22.11.2014 Ehrungsabend, am 09.01.2015, Ordensfest, am 10.01.2014, Gardeball,

Die 3 Prunksitzungen finden statt, am 31.01., 07. und 14. 02. 2015, jeweils um 19:33 in der TSV Halle. Der Kinderfasching findet am 15 u. 17.02. 2015 statt. Am 16.02.2015 steigt die große Rosenmontagsparty. Bild fg 

12.11.2014


Fastnachtseröffnung bei den Igg´lemer Bessem - Bilderalbum

11:11 Uhr. 11 Böllerschüsse, 3 Donnernde „Hängsching“ Ahoi

Die Kampagne 2014 / 2015  ist eröffnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Mit elf krachenden Schüssen aus der Kanone der „Böhler Bürgerwehr“ wurde im Ortsteil Böhl am „Hängsching Brunnen“ auf dem Dorfmittelpunkt die fünfte Jahreszeit eröffnet. Nach den  Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden der Hängsching, Clemens Kreitner, von Prinzessin, Julia I .und den  Eröffnungsböllern hieß es dann „Kappe uff“ und die Kampagne  2014 / 2015 der Böhler Hängsching war eröffnet.

Clemens Kreitner konnte neben dem Elferräten, Senatoren und Kommitetern,  eine stattliche Anzahl Bürgerinnen und Bürger auf dem Dorfplatz in Böhl begrüßen. Sein Besonderer Willkommensgruß galt einer  Abordnung des Patenvereins der Hängsching, „Mußbacher Ausles“ aus Mußbach, die mit ihrem Präsidenten Jürgen Baumert  nach Böhl gekommen waren.  „Wir werden auch in dieser Kampagne unser Bestes geben, um unseren Freunden aus Nah und Fern Spaß und Freude zu bereiten“ betonte Clemens Kreitner. Mit drei donnernden „Hängsching „ Ahoi, in das die Anwesenden begeistert einstimmten,  wurde die Fastnacht dann auch stimmlich eröffnet.

Freigiebig zeigten sich die Karnevalisten, die ihre Gäste mit Sekt bewirteten. Wie schon seit Jahren guter Brauch, beobachteten auch dieses Jahr viele Kinder der angrenzenden Johannes-Fink-Grundschule das Geschehen. Unter den Kindern wurde von Clemens Kreitner und Prinzessin Julia I.  „Mohrenköpfe“, nein„Schaumköpfe“, „Schaumküsse“ oder wie man heute die aufgeschäumte, mit Schokoladenguss überzogene Süßigkeit nennen darf, verteilt. Diese wurde natürlich von den Kindern begeistert angenommen. Viele der Kinder wünschten sich öfter solch willkommene Abwechslung während einer Schulstunde. Und viele Mädchen unterhielten sich mit den Prinzessinnen und der Wunsch auch einmal dieses Amt zu begleiten war ihnen ins Gesicht geschrieben.

Clemens Kreitner wies auf die kommenden Veranstaltungen hin. Die Prunksitzungen in der VT-Halle in Böhl werden am 31.01.und  06.02. 2015, jeweils um 19:11 Uhr beginnen. Der Kindermaskenball folgt am 17.02.2015. um 14:11 Uhr. Die Kampagne endet dann mit den traditionellen Heringsessen am 18.02.2015 um 19:11 Uhr ebenfalls in der VT-Halle.

Der Ball der Prinzessin findet am 15.11.2014 in der VT Halle um 19:11 Uhr statt, der Gardeball wird am 22.11.2014 in der VT-Halle sein. Bild: fg

11.11.2014


"Hängsching" eröffnen Kampagne 2014 / 2015 - Bilderalbum

 

Tag der offenen Tür an der Peter-Gärtner-Realschule plus

Bei der Schulhausrallye lernen interessierte Kinder und Eltern auch den neuen Biologiesaal kennen

Böhl-Iggelheim- Am Samstag, 15.11.2014, sind alle Interessierten von 10.00 bis 13.00 Uhr eingeladen, sich über das Schulkonzept der integrativen Realschule plus zu informieren: Was bedeutet es, wenn an der Schule die Schülerinnen und Schüler bis zur 8. Klasse im Klassenverband von möglichst wenigen Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden? Wie werden sowohl die Leistungsstärkeren als auch die Leistungsschwächeren angemessen gefördert? Wie werden die Schülerinnen und Schüler zur Berufsreife geführt, wie zur Fachoberschulreife oder zur gymnasialen Oberstufe?

Es kann Einblick genommen werden in naturwissenschaftlichen Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften, in das Arbeiten mit neuen Medien (Whiteboards, Notebookwagen), in Förderunterricht, Projektarbeit und die Ganztagsbetreuung. Führungen, Kinderbetreuung und Schulhausrallyes werden angeboten und bei Erfrischungsgetränken, Kaffee, Kuchen und herzhaften Crèpes stehen die Schulleitung, das Kollegium und der SEB für Gespräche gerne zur Verfügung. Text und Foto: Markus Jung, Öffentlichkeitsarbeit

 

08.11.2014


DRK Böhl-Iggelheim dankt Blutspendern

Böhl-Iggelheim- Der DRK Ortsverein Böhl-Iggelheim möchte sich bei den mehr als 110 Spendern, die am 30.Oktober 2014 in der Peter Gärtner Realschule plus Blut gespendet haben bedanken.

Der Vorsitzende Reinhard Roos bedankt sich auch bei seinen Aktiven für die Organisation des Termines, bei der Schulleitung sowie dem Hausmeister für die Überlassung der Räume sowie dem Küchenteam des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim für die Zubereitung des Essens, das den Spendern zur Stärkung gereicht wurde.

Der nächste Blutspendetermin findet am Dienstag, den 10.Februar 2015 von 17.00 bis 20.30 Uhr in der Peter Gärtner Realschule plus statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

DRK Böhl-Iggelheim, Presse 

05.11.2014


„Wenn der Nachtgrapp zum Kolibri wird“

Die Theatergruppe des Palatia Böhl präsentiert „Der Lottogewinn“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die weit über die Grenzen Böhl-Iggelheims bekannte und beliebte Theatergruppe des FC Palatia Böhl hatte mit der Auswahl des diesjährigen Stücke punktgenau den Geschmack ihres Publikums, das zum Teil weite Wege auf sich nimmt um die Palatia Theaterakteure zu sehen, getroffen. „ Der Lottogewinn“ aus der Feder von Willy Stock wird bei jeder Veranstaltung, und es sind auch in diesem Jahr deren fünf, in unnachahmlicher Weise umgesetzt. „Wie für diese Theatergruppe geschrieben“ war ein oft gehörtes Urteil von so manchem begeisterten Besucher.

Wie in den letzten Jahren auch handelt der Inhalt vom „richtigen Leben“, seinen Irrungen und Wirrungen zwischen Männern, Frauen, Ehepartnern, Schwiegereltern, Nachbarn und noch wer sonst Verwirrung stiften kann.

Die Namen der Akteure sind schon Synonym für beste Unterhaltung. Jakob Häberle, im richtigen Leben, Willi Wittmann, ist keinesfalls ein Opa im beschaulichen Ruhestand. Er lebt bei seinem Sohn, Fritz Häberle, Gerhard Gimbel spielt überzeugend den unter dem Pantoffel stehenden Ehemann, und dessen Ehefrau Helene. Martina Hartmann brilliert hier in einer für sie schon oft überzeugend dargestellten Rolle.

Enkeltochter Barbara, mit bürgerlichen Namen Meike Oberbeck, ist der ganze Stolz von Jakob Häberle und wird von dieser auch innigst geliebt. Ihr Freund Klaus, Markus Hendel, arrangiert mit Jakob eine Diskobesuch. Opa Jakob muss für diesen Diskogang natürlich dementsprechend gestylt werden. Jakob wird mit Irokesenfrisur, wie sie Klaus auf dem Haupte trägt, so wie mit passender Kleidung von Barbara und Klaus, ausstaffiert. Die sich so taff gebende, aber mit ihrem Opa liebevoll umgehende Enkeltochter ist die passende Rolle für Meike Oberbeck. Seine Wandlungsfähigkeit und sein überschäumendes Temperament kann Markus Hendel als Klaus, genannt Bully, mit allen darstellerischen Fassetten ausleben.

Helene sind die Eskapaden ihres Schwiegervaters mehr als ein Dorn im Auge. Sie stellt ihren Fritz ultimativ vor die Wahl: „ Entweder Opa oder ich“. Jakob Häberle soll ins Altersheim. Diese Entscheidung soll Fritz seinem Vater nahebringen. Helene reist in dieser Zeit einige Tage zu ihrer Mutter. Aber wenn dies Alles so einfach wäre. Fritz drückt sich erstmals um eine Entscheidung mit ungeahnten Folgen.

Nach einer langen Diskonacht, Jakob und Barbara schlafen noch, erscheint überraschend Besuch. Sonja Weinbrand steht vor der Tür und im Wohnzimmer. Und dann nehmen die Verwicklungen rasant ihren Lauf. Silvia Calles ist ja bekanntermaßen in vielen Bereichen der Unterhaltung, ob Theater, Kabarett, oder Fastnacht mit immer großem Erfolg unterwegs. Die diesjährige Rolle als sächselnde Sonja Weinbrand ist ein weiterer Bewies ihrer Wandlungsfähigkeit.

Sonja sucht ihren Brieffreund im Hause Häberle. Bis sich herausstellt wer besagter Briefschreiber ist, den Sonja zu ehelichen gedenkt, gibt es Missverständnisse und allerlei Überraschungen. Immer wieder platzt die allgegenwärtige und überaus neugierige Nachbarin, Martha Schäfle, in die Runde und stiftet Verwirrung. Sabine Babatz gibt mit ihrer Rolle ihr mehr als gelungenes Debüt auf der Palatia Bühne.

Ja und als die Schwiegertochter Helene überraschen vom Mutterbesuch zurückkehrt, da diese gerade an diesem Tag eine Kaffeefahrt gebucht hat und einen Lottoschein findet, den Jakob ausgefüllt hat, vollzieht sich bei der sonst so resoluten Helene eine erstaunliche Wandlung . Und ob der vermeintliche Lottogewinn wieder Ruhe im Hause Häberle einkehren lässt – ob Sonja Weinbrand ihr heiratswilliges Deckelchen findet – ob Fritz seine Pantoffelheldrolle los wird – und Barbara und Fritz, der eine erstaunliche Wandlung vom Punk zu einem gesitteten jungen Herrn vollzogen hat, sich in die Arme schließen können – und Nachbarin Martha auch zufrieden gestellt ist – das – ja das konnten die Besucherinnen und Besucher in der vollbesetzten VT-Halle in genüsslichen über zwei Stunden „großem Theater“ erfahren.

Für das mit viel Schwung und großer Begeisterung getragene Spiel aller Akteure bedankte sich das Publikum mit Szenenapplaus Applaus und und am Ende der Vorstellung mit vielen „Vorhängen“..

Eine rundum gelungene Veranstaltung die die Theatergruppe getrost zu einem der zahlreichen Höhepunkte ihres Schaffens zählen darf, so das Fazit aller Beteiligten, der Gäste und der Akteure.

Da auch im nächsten Jahr wieder der Kultursommer in der Gemeinde stattfinden wird, ist „Der Lottogewinn“ möglicherweise auch auf der Dorfplatzbühne in Iggelheim zu erleben.

Weitere Aufführungen noch am Freitag, den 07. November und Samstag 08. November , jeweils um 19:30 Uhr in der VT-Halle, Lindenstr. 6, Böhl.

Kartenvorbestellung sind unter der Telefonnummer: 06324 971 42 45 oder per e-mail : simone.joder@gmx.de möglich. Bilder: fg

03.11.2014


Theatergruppe des Palatia Böhl präsentiert „Der Lottogewinn“ - Bilderalbum

Mitgliederversammlung der Freien Wählergemeinschaft wählt erneut Dr. Alfons Schropp zum Vorsitzenden

Böhl-Iggelheim- Der Vorsitzende Dr. Alfons Schropp bringt nochmals sein Bedauern zum plötzlichen Tod von Ernst Herrmann zum Ausdruck und berichtet über die vielen ehrenamtlichen Funktionen, die Ernst Herrmann für die FWG Böhl-Iggelheim, für die Kreis-FWG und in der Gemeinde Böhl-Iggelheim inne hatte. So z.B. noch bis zu seinem Tod das Amt des stellvertretenden Schiedsmannes der Gemeinde Böhl-Iggelheim. Die Versammlung gedachte Ernst Herrmann.

Zur 50-jährigen Mitgliedschaft bei der FWG Böhl-Iggelheim gratuliert der Vorsitzende unserem Mitglied Günter Weiß.

Nach dem Bericht des Vorsitzenden über die erfolgreiche Arbeit der letzten 5 Jahre und die Kommunalwahl 2014 informierte der Schatzmeister über eine solide Kassenlage, trotz zu Letzt etwas höheren Ausgaben, die durch die Kommunalwahl entstanden. Die Kassenprüfer Barbara Linder-Lunke und Hermann Philipp bestätigten die verbuchten Kassenzahlen als korrekt und schlugen gemeinsam mit dem gewählten Wahlleiter Bernd Johann die Entlastung der Vorstandschaft vor.

Nach dieser Entlastung wurden einstimmig Dr. Alfons Schropp und Jürgen Keck im Amt des 1. und des 2. Vorsitzenden bestätigt. Für das bisher kommissarisch besetzte Amt des Schriftführers wurde Andreas Knebel vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Für den nicht mehr zur Verfügung stehenden Thomas Huber als Schatzmeister wurde Wolfgang Fink vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Als neue Kassenrevisoren fungieren nach ebenfalls einstimmiger Wahl Martin Christ und Jürgen Ebli.

Zur Arbeit im Gemeinderat und den weiteren gemeindlichen Gremien konnte der Vorsitzende berichten, dass sich die FWG nach der Kommunalwahl 2014 für die weitere Zusammenarbeit mit der CDU Böhl-Iggelheim aussprach. Diese bisher gute Zusammenarbeit hat sich für alle Böhl-Iggelheimer Bürgerinnen und Bürger gelohnt und soll nach FWG-Meinung noch intensiviert werden.

Das wiederum verbesserte Wahlergebnis für die FWG führte zwar nicht zu einer höheren Anzahl an Ratsmitgliedern, aber die FWG wird wie in den letzten 5 Jahren mit Bernd Johann wieder einen Beigeordneten mit Geschäftsbereichen stellen. Auf den durch diese Beigeordnetenwahl frei werdenden Platz im Gemeinderat rückt Andreas Knebel nach. Freie Wählergemeinschaft, Presse

28.10.2014


10.500 Euro an Schulen, Vereine, soziale Institutionen!

Spendenübergabe der Kleiderstube

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Bürgermeister Peter Christ (CDU) konnte im Trausaal der Gemeindeverwaltung am Schwarzweiherhof eine Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen der kommunalen Kleiderstube mit ihrer Leiterin Rösel Kopansky, so wie Vertreter und Vertreterinnen von Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen begrüßen. Peter Christ dankte den Damen der Kleiderstube für ihr überaus großes Engagement und das schon seit nunmehr 25 Jahren. „Den Damen, welche die Kleiderstube betreuen, an der Spitze Rösel Kopanski, gilt mein Dank und Anerkennung“ fuhr Christ fort. „ Und ich bin mir sicher, dass diese großartige Engagement weiterhin anhält“. „Sie sind ein Segen für unsere Gemeinde“ betonte Christ. Mit einem schelmischen Lächeln wies er dann darauf hin, dass die bereitgestellten Getränke auch zum Verzehr gedacht seien und aus keinem Sozialtopf finanziert würden.

Die Kleiderstube hilft nicht nur Menschen zu gut erhaltener Kleidung zu niedrigen Preisen zu kommen, sondern unterstützt regelmäßig mit den erwirtschafteten Beträgen verschiedene ortsansässige Vereine und im sozialen Bereich tätige Institutionen auch über die Ortsgrenzen hinaus.

Die ehrenamtlichen Helferinnen der Kleiderstube haben auch in diesem Jahr wieder eine enorme Summe in Höhe von 10.500,00 € erwirtschaftet. „Wir sind stolz, wieder einen so hohen Betrag zur Verfügung stellen zu können“ betonte Rösel Kopansky, in ihren Begrüßungsworten. Rösel Kopansky spannte einen Bogen von den Anfängen der Kleiderstube vor 25 Jahren bis in die heutige Zeit. „Wir wurden und werden bis heute von der Gemeinde immer großzügig gefördert und in unserer Arbeit unterstützt und dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Bürgermeister Christ bedanken. Aber mein Dank gilt natürlich auch ganz besonders den Damen der Kleiderstube für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz“ betonte Kopansky. Neben der Förderung der Vereine und Institutionen mit dem erwirtschafteten Geld ist die Kleiderstube auch zu anderen Anlässen sozial präsent. So werden jedes Jahr die Kinder aus Weißrussland, die vom Verein „Kinder von Shitkowitschi“ zu Erholungsaufenthalten eingeladen werden, von der Kleiderstube komplett neu eingekleidet. „Wenn ich das einmal überschlage, konnten wir in all den Jahren weit über 100 000 Euro sinnvoll zur Verfügung stellen“ zog Rösel Kopansky eine mehr als stolze Bilanz.

Über einen Spendenscheck konnten sich folgende Vereine und Einrichtungen freuen:

Alle fünf Kindertageseinrichtungen in Böhl-Iggelheim haben einen „Bastelzuschuss“ erhalten. Für die aufwendige Kinder- und Jugendarbeit wurden die beiden Karnevalsvereine, die“ Böhler Hängsching“, so wie die „Igglemer Bessem“ berücksichtigt. Traditionell erhält das Kinder- und Jugendzentrum für das sechswöchige Kinderferienprogramm schon seit Jahren einen Zuschuss. Die betreuenden Grundschulen in Böhl und Iggelheim freuen sich über eine finanzielle Spritze für ihre sehr geachtete Arbeit. Der Kinderschutzbund Schifferstadt wurde ebenso mit einem namhaften Betrag bedacht, wie die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt zur Unterstützung von Menschen mit Handicap. . Der Seniorenclub „Schwarzweiherhof“ freut sich über die Würdigung seiner Arbeit. Der Kunstkreis, angesiedelt im Kreativhaus in der Haßlocherstraße, gestaltet zur Zeit einen Platz in der Jahnstraße und wird das erhaltene Geld dort investieren. Die Gestaltung und Durchführung des Lätarefestes erfordert nicht unerhebliche finanzielle Mittel. Die Unterstützung durch die Kleiderstube kommt dem Lätareausschuss sehr gelegen. Die Kosten die der Gemeinde beim Kultursommer durch das Engagement eines Kinder- und Jugendtheaters entstanden wurden von der Kleiderstube übernommen. Bürgermeister Peter Christ nahm den Scheck dankend entgegen.

Rösel Kopanskay hob noch hervor, dass nur gut erhaltene, saubere und gepflegte Kleidungsstücke angenommen und auch ausgegeben werden. „Viele Spender, auch von anderen Gemeinden, unterstützen unsere Arbeit“ betonte Kopanskay. „Wir wünschen uns eigentlich nur noch mehr Akzeptanz in der Gemeinde selbst“ fuhr die agile Dame fort. „In der Anonymität einer Stadt haben die sozial benachteiligten Menschen weniger Berührungsängste, als hier auf dem Lande, wo die Scham eine solche Einrichtung, wie der unseren, zu nutzen größer ist“. Rösel Kopanskay betonte auch ausdrücklich, dass Jedermann als Kunde in der Kleiderstube willkommen ist.

Die Kleiderstube ist im Neubau der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule in der Langgasse 12 untergebracht und hat jeden Dienstag (auch in den Ferien) von 14:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Bild: fg

24.10.2014


Spendenübergabe der Kleiderstube - Bilderalbum

 

1. Hilfe-Baby- und Kleinkind-Tageskurs im Kreativhaus

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-Am Samstag, den 18.10.14 fand ein ganztägiger 1. Hilfe Baby- und Kleinkind-Kurs für interessierte Eltern und Großeltern im Atelier im Hof des Kreativhauses in Böhl-Iggelheim in der Haßlocherstraße statt.

Die Idee zu diesem 1. Hilfe Kurs entstand beim Babyempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim und wurde von den Eltern, von denen auch viele das Elterncafé besuchen, positiv aufgegriffen.

Organisiert wurde der Kurs von Annika Herrmann zusammen mit dem Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises in Kooperation mit dem Hilfsdienst „Die Johanniter“.

Ralf Kinscherf, der Ortsbeauftragte der Johanniter, freute sich , dass 10 Elternpaare den Weg ins Kreativhaus gefunden hatten. Und es waren nicht nur Mamas, auch viele Väter waren bei dem Kurs dabei. „Wir bieten hier ein Angebot, das in verschiedenen gefährlichen Situationen für Säuglinge und Kleinkinder lebenserhaltend sein können“ betonte Annika Herrmann, die als erfahrenen Hebamme weis wovon sie spricht. Es ging locker und entspannt zu. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit viel Spaß bei der Sache. An die Theorie schlossen sich auch praktische Übungen an, die natürlich nicht an den lebenden Kindern praktiziert wurden. Die Pauls, Wolfgangs oder Emmas waren natürlich Puppen an denen jeder Kursteilnehmer sein erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen konnte.

„Der Erfolg gibt uns Recht“ betonte Annika Herrmann. Deshalb soll dieser 1. Hilfe Kurs für Säuglinge und Kleinkinder 1 bis 2 mal jährlich angeboten werden. Ralf Kinscherf würde nach seinem Bekunden jederzeit wieder kommen.

Annika Herrmann lädt auch alle Schwangeren und Eltern zum Elterncafé ein, das an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat in den Räumen des Kreativhauses h6 in der Haßlocherstraße 6 in Böhl-Iggelheim von 15 – 16:30 Uhr stattfindet, ganz herzlich ein. Bild:fg

21.10.2014


1. Hilfe-Baby- und Kleinkind-Tageskurs - Bilderalbum

   

Laden, spannen, zielen und Schuss!

"Mohrenkopfschießen" beim Schützenclub Böhl

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Laden, spannen, zielen und Schuss! So hieß es am letzten Sonntag viele hundert Mal auf der Schießanlage des Schützenclubs Böhl in der Lindenstraße im Ortsteil Böhl. Über 1000 Mohrenköpfe wechselten hierbei den Besitzer. Eine Veranstaltung mit großem Spaßfaktor.

Schon zum wiederholten Mal führte der Schützenclub diese beliebte Veranstaltung durch. Dieses Jahr bot sich der Tag der, bundesweit durchgeführte „Tag der Schützenvereine“, geradezu dafür an. Der Name Mohrenkopfschießen wurde beibehalten, obwohl nach neuester Antidiskriminierungsschreibweise der Mohrenkopf eigentlich „ein mit braunem Schokoladenguss überzogener, auf einer. runden Waffel, mir etwa fünf Zentimeter Durchmesser, aufgebrachtes Schaumteil mit ca. sechs Zentimeter Höhe„ heißen müsste. Aber sei´s drum.

Die gesamte Bevölkerung war eingeladen und ungefähr einhundert „Profi“ - und Hobbyschützen testeten ihre Treffsicherheit. Geschossen wurde mir Luftgewehr, auf eine Distanz von 10 m. Natürlich wurde nicht direkt auf die braunen Süßigkeiten angelegt. Diese sollten ja nicht zerstört, sondern verzehrt werde. Wie bei den Sportschützen üblich waren Scheiben aus Pappe das Ziel. Die Trefferfläche beträgt vier Zentimeter im Durchmesser, wobei die Zentrumsfläche drei Zentimeter im Durchmesser beträgt. Es konnte jeweils eine Scheibe mit fünf Patronen erworben. Für jeden Zentrumstreffer gab es einen Mohrenkopf.

Für die Sicherheit auf der Anlage waren die Schießwarte Ferdinand Supina, Dieter Ohmer und Gerhard Schmaus verantwortlich. Alle besitzen die erforderliche Bescheinigung der Waffenkunde. Sie achteten penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So konnten auch ungeübte Schützen und Laien gefahrlos ihre Schüsse abgeben.

Da der Schützenclub Böhl schon seit einigen Jahren eine Schießbahn speziell für Kinder mit dem dazugehörenden Gewehr besitzt, konnten auch Kinder ihre Treffsicherheit beweisen. Die männlichen Teilnehmer mussten freihändig anlegen. Die Damen und Jugendliche durften die Waffe auflegen.

Der erste Vorsitzende, Frank Konrad, zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Konrad hofft natürlich auch durch solche Veranstaltungen bei Jung und Alt das Interesse und die Freude am Schießsport zu wecken und so neue Mitglieder für den Schützenclub Böhl gewinnen zu können. Bild: fg

13.10.2014


Gerd Schulz leitete seinen 200. Kochkurs im Rhein-Pfalz-Kreis

Ein kulinarischer Grund zum feiern

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim / Rhein-Pfalz-Kreis- Ein sanfter Ton klingender Gläser war am Dienstag, den 07. Oktober 2014, in der Küche der Peter-Gärtner-Realschule plus in Böhl-Iggelheim zu hören. Galt es doch ein kleines Jubiläum zu feiern. An diesem Abend startete der 200. von Gerd Schulz geleitete Kochkurs der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises.

Gerd Schulz aus Waldsee steht seit 2001 im gesamten Einzugsgebietes der Kreisvolkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises am Herd, um sein Wissen und Können an Interessierte weiter zu geben. „Es sind zwar vor allem Damen, aber es „verirren“ sich auch Männer in meine Kurse“ erklärte Gerd Schulz mit einem Augenzwinkern. Den Männern und Familien kommen aber die erworbenen Kochkünste vor allem zu gute, wie die Damen des 200. Kochkurses mit Nachdruck betonten.

Petra Baum, die Leiterin der örtlichen Volkshochschule zeigte sich erfreut, dass gerade in Böhl-Iggelheim dieser Jubiläumskochkurs stattfindet. Die Küche der Peter-Gärtner-Realschule plus bietet für die Kochkurse den geeigneten Raum und bringt alle Voraussetzungen für Kochkurse, auch für die gehobene Küche,mit.

Der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises,Clemens Körner (CDU), lies es sich nicht nehmen Gerd Schulz zu diesem Jubiläum zu gratulieren und ein Weinpräsent zu überreichen. Für die Damen, welch diesen Kurs absolvieren, es sind nur Damen, hatte Clemens Körner einen Regent aus dem Landratswingert mitgebracht. Clemens Körner gab der Hoffnung Ausdruck, beim nächsten Jubiläum, beim 250. Kochkurs, wieder dabei sein zu können. Seinem Versprechen nach würde er dann mehr Landratswein mitbringen.

Auf das Jubiläum angestoßen wurde mit einem Gläschen Sekt, dass der Bürgermeister von Böhl-Iggelheim, Peter Christ (CDU), spendiert hatte. Die Glückwünsche von Peter Christ, der sich im Urlaub befand, überbrachte Petra Baum.

„Wir sind stolz auf Gerd Schulz, der sich schon seit 13 Jahren bei uns in beispielloser Art und Weise als Kursleiter engagiert“ betonte Barbara Scherer, die Leiterin der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises. „Die Kurse von Gerd Schulz sind immer ausgebucht, manchmal „schmuggeln“ sich sogar noch eine oder zwei Teilnehmer oder Teilnehmerinnen „geheim“ dazu. Über 2400 Kochbegeisterte sind ein beredes Zeugnis für die Qualität der Kurse“ hob Barbara Scherer hervor. Besonders beeindruckend sei die große Flexibilität die Gerd Schulz an den Tag legt. Von regionaler Küche bis zur haute Cousine reicht die Bandbreite seines Könnens und er ist immer bereit auf neue Ideen einzugehen, betonte Barbara Scherer.

Mit „Herbstmenüs“ ist auch dieser Jubiläumskochkurs tituliert. Im ihm wird die Verarbeitung von Kürbissen, Kartoffeln, Äpfeln, Quitten, Maronen und Pilzen im Mittelpunkt stehen.

Ja – dann Guten Appetit!

Bild: fg

08.10.2014


Ein kulinarischer Grund zum feiern - Bilderalbum

Kerwe total in Iggelheim

Reichhaltiges Festprogramm mit Feuerwerk an vier Tagen. Petrus war „ken Igglemer“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die letzten vier Tage stand Iggelheim ganz im Zeichen der Kerwe. Dieses Jahr stimmte die Logik, dass wenn in Böhl schönes Wetter herrscht, in Iggelheim an Kerwe das Gegenteil der Fall ist. Aber trotz des „nicht guten Wetters“ ließen sich die Iggelheimer ihre Kerwe nicht vermiesen.

Mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnete Bürgermeister Peter Christ (CDU) das Fest. Pünktlich um 15 Uhr eröffnete der Musikverein Iggelheim, unter der Leitung von Jens Böhler, die kleine Feierstunde auf dem Kerweplatz. Bürgermeister Peter Christ (CDU) konnte, neben den beiden Beigeordneten und zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern, viele Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde auf dem Dorfplatz begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages, Johannes Zehfuß (CDU), der aus Böhl stammt und daher auch auf der „Igglemer Kerwe“ kein Unbekannter ist.

„Freibier ist das einzige Bier, dass seit Jahrhunderten im Preis stabil geblieben ist“ bemerkte der Ortschef unter dem Beifall der Anwesenden. Christ betonte besonders den Einsatz der vielen Vereine, der dazu beitragen wird, die Kerwe auch dieses Jahr zu einem Erlebnis werden zu lassen. Nachdem der Musikverein Iggelheim die Festbesucher musikalisch eingestimmt hatte, schritt Peter Christ zum Fassbieranstich. Gekonnt, mit nur zwei Schlägen, trieb Peter Christ den Hahn in das Fass, genauestens beobachtet uns assistiert Johannes Zehfuß. Dieser assistierte dann dem Ortschef beim Ausschank.

Das vor vier Jahren entwickelte Konzept, jeden Abend auf der Bühne Live Musik der verschiedensten musikalischen Stilrichtungen zu bieten war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Schon am Freitagabend begann der musikalische Reigen mit der Band „Hossa“. Am Samstag rockte die „Dolittle Family“. Echte Iggelheimer Jungs sind die „Friiischoppler“ eine Gruppe die aus dem Karnevalverein „die Igglemer Bessem“ hervorgegangen ist und ein weitgefächertes musikalisches Angebot für ihr Publikum bereithält. Von echtem „Pälzer Liedgut“ bis zu den klassischen Partyohrwürmern wurde am Sonntag jede Musikrichtung geboten. Auch heute noch eine tragende musikalische Truppe bei den „Bessem“. Das miese Wetter mit sintflutartigen Regengüssen war zwar nicht besonders angenehm, aber die „Friiischöppler“ haben ihre Fans. Die richtige Untermalung für den Kerwebesuch am Sonntagnachmittag. Am Montag Abend begeisterten die „Gitarrenhelden“ auf der Bühne.

An allen Tagen sorgte neben den Schaustellern das Gastrohteam Kuhstall und Mayer, sowohl der TSV Iggelheim und die fleißigen Helferinnen und Helfen von Karnevalverein „Igglemer Bessem“ für das leibliche Wohl der zahlreichen Kerwebesucher.

Modehaus und Reisebüro Fuchs, das Solarium Igglemer Sunnestubb, Firma Sauerhöfer-Verputz GmbH, das Brillenatelier Optik Blank, das Schmuckatelier Blank, die Eisdiele Eri Donna, sowie Merk und Partner hatten vor der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule Bühne und Zelt aufgebaut. „Rassler & Friends“ begeisterten das Publikum aller Altersklassen mit Schlagern und Oldies zum mitsingen und mittanzen. Für das leibliche Wohl gab es Flammkuchen und diverse andere Köstlichkeiten. Der Erlös dieser Aktion wird einem sozialem Zweck zu gute kommen.

Die Heimatmuseen „Altes Rathaus“ in der Langgasse und „Altes Schulhaus“ in der Sandgasse hatten am Sonntag geöffnet und gaben Einblick in die historische Dorfgeschichte, so wie den Schulalttag in früherer Zeit. Die Kinder waren zu einer „Schulstunde wie früher“ eingeladen. Die Dokumentation über das ehemalige Kriegsgefangenenlager ist genau so sehenswert, wie die Porzellansammlung von Luise Bednorz, jeweils im Alten Schulhaus. Die Druckmodeln und andere Gerätschaften zur Schön- und Blaufärberei der Familie Bechthold im Alten Rathaus sind in dieser Größe eine besondere Rarität und in Deutschland so nicht mehr zu finden. Nicht zu vergessen die alte Rathausuhr – ein Hingucker. Die Gäste wurden auch vom Heimat und Museumsverein im Hof der alten Schule mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Die katholischen Frauen luden am Montag zu Kaffee und Kuchen bei Familie Schwarz in der Goldböhlstraße ein. Der Erlös ist für die Erhaltung des katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Thaddäus bestimmt.

Bei der Schützenvereinigung Iggelheim 1953/1960 am Haidbuckel begann bereits am Mittwoch das nunmehr seit 30 Jahren durchgeführte „Fläschworschtschieße“, das sich am Samstag und Sonntag fortsetzte.

Über die Leistungsschau der Leistungsgemeinschaft Böhl-Iggelheim, die dieses Jahr ihr 50-igjähriges Bestehen feiern konnte, werden wir noch ausführlich berichten.

Am Kerwemontag erfreuten sich die schon legendären Kerwemontagsfrühschoppen beim Gesangverein Liederkranz, beim VfB, oder im Café Bressler wieder größter Beliebtheit. Viele der Frühschoppenbesucher schauten ein wenig wehmütig auf vergangene Zeiten zurück, als es noch „Schubkarchrenne“ und „Worschtschnappe“ gab und jeder Iggelheimer, wenn irgend möglich Urlaub hatte, oder sein Heimatdorf besuchte. Vielleicht findet sich auch in Iggelheim eine Interessengemeinschaft für die Kerwe, ähnlich wie in Böhl, zusammen, die die alten Traditionen wieder ins Leben ruft und die Kerwe noch attraktiver macht. Und die zahlreichen Schausteller boten vom Schießstand, Kinderkarussell, Fischeangeln oder Auto-Skooter für Groß und Klein vielfältigste Unterhaltungsmöglichkeiten.

Die Geschäfte in der Langgasse hatten am Kerwesonntag geöffnet. Besondere Höhepunkte waren in diesem Jahr auch die beiden Feuerwerke am Sonntag und Montag, gesponsert von der Leistungsgemeinschaft, so wie den Schaustellern. Bild fg

24.09.2014


Kerwe total in Iggelheim - Bilderalbum

 

„Gut dass es vorbei ist!“

Peter Christ: "Ich fühle mich als Bürgermeister aller Böhl-Iggelheimer Bürger"

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ein völlig entspannt wirkender Bürgermeister war gestern, einen Tag nach seiner Wiederwahl, in seinem Büro in der Gemeindeverwaltung anzutreffen. Peter Christ (CDU) hatte die Wahl zum Bürgermeister von Böhl-Iggelheim mit 62,3 Prozent, gegenüber seinem Herausforderer, Harald Reichel, von den Sozialdemokraten, der 37,7 Prozent der Stimmen erreichte, überlegen für sich entscheiden können.

Viele Bürgerinnen und Bürger verfolgten nach 18:00 Uhr am Sonntag in Ratssaal der Gemeindeverwaltung am Bildschirm gespannt den Fortgang der Ergebnisse aus den einzelnen Wahlbezirken. Schon die ersten Ergebnisse zeigten den Trend zum Wahlsieger. Es dauerte keine 30 Minuten bis das vorläufige Amtliche Endergebnis´, dass gestern auch vom Wahlleiter, Bernd Johann, bekanntgegeben wurde, feststand. Peter Christ wurde dann auch mit donnerndem Applaus empfangen, als er zu den Wartenden aus seinem Büro kam. „Ich wollte in Ruhe das Ergebnis abwarten – ich war doch ein wenig aufgeregt – bekannte der alte und neue Ortschef. Große Freude herrschte vor allem auch bei der Mutter von Peter Christ. Der alten Dame war die Erleichterung anzusehen, als das Ergebnis feststand. Sie gehörte auch zu den ersten Gratulanten ihre Sohnes.

Christ´s Herausforderer, Harald Reichel, erwies sich als fairer Verlierer. Er war der erste Gratulant und er hatte für die die Gemahlin von Peter Christ ein Blumengebinde mitgebracht.

Über die doch eher geringe Wahlbeteiligung von gerade mal 53,6 Prozent zeigten sich Peter Christ, als auch Harald Reichel, gleichermaßen enttäuscht. Das am Sonntag herrschende schlechte Wetter, mit unwetterartigen Regenfällen, hat bestimmt einige Wählerinnen und Wähler vom Urnengang abgehalten, aber eine Bürgermeisterwahl stellt doch auch die Weichen für die Zukunft und da könnte man doch auch Wetterrunbill in Kauf nehmen, betonte Wahlleiter Bernd Johann.

Hansjoachim Behr, Vorsitzender der Böhl-Iggelheimer CDU, so wie Fraktionsvorsitzender, Michael Knebel, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Wahlausgang. „Der Einsatz aller Parteimitglieder für „Unseren Peter“ hat sich gelohnt“ betonte Hans-Joachim Behr. „Wenn auch die Stimmung im Wahlkampf eindeutig für Peter Christ zu erkennen war, ist solch eine Wahl kein Selbstläufer“ ergänzte Michael Knebel. Und was da in den sogenannten „sozialen Netzwerken“ im Internet in den letzten Tagen verbreitet worden war, Einiges unter der Gürtellinie, hat Peter Christ eher genutzt und seinem Herausforderer eher geschadet, war die einhellige Meinung von Behr und Knebel.

„Dieses sehr überzeugende Wahlergebnis ist natürlich zum einen eine Bestätigung meiner bisher geleisteten Arbeit, aber auch Ansporn um meinen Weg zum Wohle aller Böhl-Iggelheimer Bürger weiter zu gehen. Wie ich in der vergangenen 8 Jahren meine Versprechungen gegenüber der Bürgerinnen und Bürgern erfüllt habe, werde ich mich auch weiterhin bemühen meine Wahlkampfaussagen in die Tat umzusetzen“ betonte Christ. „Und ich fühle mich als Bürgermeister aller Böhl-Iggelheimer Bürger und werde für jedes Anliegen ein offenes Ohr haben“ ergänzte der Ortschef. Bild. fg

23.09.2014


„Gut dass es vorbei ist!“ - Bilderalbum

 

„In Böhl-Iggelheim lässt es sich gut leben“

Empfang für die Neubürger in der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Einer liebgewordenen Tradition folgend hatte Bürgermeister Peter Christ (CDU), die im Jahr 2014 neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürger, eingeladen. Über 80 Damen und Herren, erfreulicherweise viele junge Familien mit ihren Kindern, konnte der Ortschef im Foyer der Wahagnies-Halle begrüßen. Neben dem !. Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), dem 2.Beigeordneten, Bernd Johann (FWG), standen Mitglieder aller im Gemeinderat vertretenen Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, und die Fachbereichsleiter der Verwaltung zu Gesprächen und Informationen zur Verfügung. Eine Vielzahl von Informationsschriften mit Orts- und Kreisplänen ergänzte das Angebot.

Peter Christ stellte an Hand einer Bildschirmpräsentation die Gemeinde vor. Er verwies auf die gute Verkehrsinfrastruktur, bezüglich Straßen und Bahnanbindung. „Wir liegen zentral im Ballungsgebiet der Metropolregion Rhein Neckar, nach Speyer, Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim oder auch Heidelberg sind es mit PKW oder S-Bahn jeweils nur wenige Minuten“ hob Peter Christ hervor. „E halwie Stund vun de Haardt, e halwie Stund vum Rhoi, do losst sich in Behl-Igglem recht gut soi“ zitierte er den unvergessenen Heimatdichter Franz Zehfuß.

Christ betonte die gute Grundversorgung was Geschäfte, Ärzte Handwerksbetriebe und Dienstleister betrifft. Für junge Familien mit Kindern bietet Böhl-Iggelheim eine reichhaltige Angebotspalette. Fünf Kindertagesstätten, zwei Grundschulen mit Betreuungsangeboten, sowie die „Peter-Gärtner-Realschule plus“ bieten ein hohes Bildungsangebot. „Wir sind im Rhein-Pfalz-Kreis Vorbild was die Kindertagesstätten betrifft. Es gibt ausreichend Ganztagsplätze, genügend Plätze für 2-jährige und unter 2-jährige Kinder“ betonte Christ nicht ohne Stolz. „Für unsere Kinder, als Zukunft unserer Gesellschaft, investieren wir gerne, wenn es auch bei angespannter Kassenlage nicht immer ganz leicht fällt.“ ergänzte Christ.

Das Jugendzentrum ist eine weitere Einrichtung für die Jugend und mit Seniorenbeitat und Seniorenzentrum mit Pflegestation, Kurzzeitpflege und Tagespflegestätte ist auch die ältere Generation gut versorgt. Der vor kurzem in Betrieb genommenen Bürgerbus erfreut sich großer Beliebtheit.

Christ betonte auch die gute Zusammenarbeit aller im Rat vertretenen Parteien, die in Sachfragen immer, die für den Ort beste Lösung suchen. „Wir machen hier Politik zum Wohle der Bürger. Parteiinteressen stehen erst an hinterer Stelle“ betonte der Ortschef.

Da die gemeindeeigenen Bauplätze im Baugebiet Böhl Ost IV alle verkauft sind denkt die Gemeinde über die Ausweisung eines neuen Baugebietes nach. Im Oberfeld sollen ca. 80 neue Bauplätze ausgewiesen werden. Die Bebauungsplanung wird gerade im Gemeinderat besprochen erläuterte der Bürgermeister.

Siebzig Vereine sorgen dafür, dass in Böhl-Iggelheim immer „etwas los ist“. „Die Böhl-Iggelheimer feiern halt gerne“ war das Fazit von Christ. Es ist also aus dem Angebot, sei es sportlicher oder kultureller Natur, für jeden Interessierten seiner Neigung entsprechend das Richtige zu finden. Und als waldreichste Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis sind hier Ruhe und Erholung in schöner Natur zu finden. 82 km ausgewiesene Wanderwege laden zu sportlichen Aktivitäten ein.

Auch für die reiferen Jahrgänge gibt es mit dem Seniorenclub, dem Seniorenzentrum sowie dem Seniorenbeirat reichlich Angebote.

Bei Brezeln, Sekt und diversen Getränken war dann noch genügend Gelegenheit sich näher kennen zu lernen und mit den Vertretern von Verwaltung, Gemeinderat und Kirchen in Kontakt zu treten. Bild: fg

20.09.2014


Wohnqualität und Wohnumfeld entscheidend gesteigert.

Energetische Sanierung des Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz (KWV)

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim / Rhein-Pfalz-Kreis / Vorderpfalz- Der Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz (KWV) hat in Böhl-Iggelheim 28 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern energetisch sanieren lassen und das Wohnumfeld für die Bewohner entscheidend verbessert. Der offizielle Abschluss der Arbeiten wurde mit einer Ortsbesichtigung durch den Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner (CDU), in einer kleinen Feierstunde begangen.

Neben der Geschäftsführerin des Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz, Rosemarie Heltewig, konnte Clemens Körner den Bürgermeister von Böhl-Iggelheim, Peter Christ (CDU), so wie den Aufsichtsratsvorsitzenden des KWV, Reinhard Roos willkommen heißen. Körner drückte seine Freude darüber aus, dass viele Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, allesamt Mitglieder des Kreistages, den Weg nach Böhl-Iggelheim gefunden hatten und damit ihre Verbundenheit mit dem KWV bekundeten. Auch viele Bewohnerinnen und Bewohner der Anlage waren zur „Einweihungsfeier“ erschienen.

„In knapp zwei Jahren wurden 1,2 Millionen Euro sinnvoll investiert – zum Wohle der Bewohner dieser Wohneinheiten“ betonte Körner mit Nachdruck. Die Dächer der Häuser, deren Bauzeit aus den 1950-iger Jahre datiert, wurden neu eingedeckt und von innen gedämmt. Die Außenmauern erhielten eine Dämmschicht von 160 Millimeter und die einfach verglasten Fenster wurden durch dreifach verglaste ersetzt. Durch diese Maßnahmen konnte der Energieverbrauch um ca. 60 Prozent gesenkt werden. Eine Tatsache die sich in Portemonnaie der Mieter positiv bemerkbar machen wird, wie der Landrat hervorhob. „Und es leben nicht nur ältere Leute in den Wohnungen, wenn auch das Gesamtalter generationsübergreifend 1878 Jahre beträgt“ wie Körner unter dem Gelächter der Gäste betonte. Auch Kinder gibt es und diese werden die Neuerungen auch genießen können, glaubt Clemens Körner.

Nicht nur die Häuser wurden saniert und erstrahlen in einem freundlichen Blau. Das ganze Umfeld wurde neu und freundlich gestaltet. „Und wir haben die Mieter vor der Neugestaltung des Innenbereiches um ihre Meinung gefragt, um Vorschläge gebeten und diese, soweit es möglich war, auch umgesetzt, betonte Rosemarie Heltewig. Eine begrünte Sitzecke mit Bänken ist als Kommunikationszentrum gedacht. Gartenparzellen sind angelegt und werden von einzelnen Mietern bepflanzt und gestaltet werden. Fitnessgeräte sind vorhanden und wurden von Clemens Körner und einigen Herren aus der Politik auch sofort ausprobiert und für sehr gut befunden. Ein großzügig gestalteter Innenhof lädt zum Verweilen oder auch zum Feiern ein. Tische und Bänke können hierzu in ausreichender Zahl aufgestellt werden, wie man bei der kleinen Einweihungsfeier sehen konnte. Die Gäste konnte sich an köstlichen Kuchen und Kaffee reichlich bedienen.

Reinhard Roos, der Aufsichtsratsvorsitzende des KWV betonte ausdrücklich, dass ohne das unbürokratische Entgegenkommen der Pfalzwerke AG die Gestaltung so nicht möglich gewesen wäre. Das Energieversorgungsunternehmen hatte eine 20 KV- Leitung, die quer durch den Hof verlief, kulanterweise umgelegt.

„Wir freuen uns über die gelungene Neugestaltung unserer Wohnanlage, aber dass es vorher ungepflegt und verwildert war, wie es einer Veröffentlichung zu entnehmen war, entspricht nicht den Tatsachen“ betonte eine Bewohnerin mit Zustimmung der Gäste aus der Wohnanlage.

Körner gab zum Schluss seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Wohnungen wohlfühlen mögen. Bild: fg

16.09.2014


Energetische Sanierung des Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz (KWV) - Bilderalbum

 

Erfolgreich weiter für Böhl-Iggelheim

Bürgermeister Peter Christ (CDU) Bürgermeister Peter Christ

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Unter diesem Motto strebt Bürgermeister Peter Christ (CDU) eine weiter Amtszeit nach der am 21. September 2014 stattfindenden Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Böhl-Iggelheim an. Die Freude am gestalten, den Einsatz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger sind der Antrieb sich, nach einer erfolgreichen, für eine weitere Amtsperiode als Bürgermeister zu bewerben und zur Wahl zu stellen.

Peter Christ erblickte 1961 im Ortsteil Iggelheim das Licht der Welt. Nach Grundschule und Besuch der Peter-Gärtner-Schule folgte eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma Süd-Böhl im Ortsteil Böhl. Nach Absolvierung des Wehrdienstes besuchte Peter Christ die Abendschule und schloss diese erfolgreich mit der Prüfung zum Industriefachwirt ab. Beim Aufbau einer leistungsfähigen EDV-Abteilung bei seinem Ausbildungsbetrieb war er maßgeblich beteiligt und später auch in namhaften EDV-Firmen in der Vertriebsleitung tätig. Seit 2007 leitet Peter Christ als hauptamtlicher Bürgermeister die Geschicke seiner Heimatgemeinde.

Zahlreiche Dinge zählt der Ortschef auf die in seiner Amtszeit angepackt und erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden. Bis auf einen Punkt, die Verwirklichung der Westumgehung, welche Peter Christ vor seiner Wahl vor acht Jahren in seinem Wahlprogramm aufgeführt hatte sind, seinem Bekunden nach, alle Ziele und Versprechungen erledigt.

Als ersten und Hauptpunkt nennt Christ den Schuldenabbau. Der Schuldenberg von 7,6 Millionen Euro im Jahr 2007, konnte auf 3,8 Millionen Euro abgebaut werden. Ein Halbierung der Schuldenlast konnte erreicht werden. Die Bürgerfreundlichkeit wurde durch die Einrichtung des Bürgerbüros und die Optimierung der Onlinedienste nachhaltig verbessert. Kanal- und Straßensanierung der Bahnhofstraße, Haupt- und Hochdorferstraße,im Ortsteil Böhl, so wie der Luitpoldstraße und Speyererstraße im Ortsteil Iggelheim sind gelungen. Hier weist Christ besonders darauf hin, dass bei diesen und den anderen Maßnahmen der finanzielle Rahmen immer eingehalten wurde. In vielen Fällen wurde der Kostenvoranschlag deutlich unterschritten. Auf die gelungene Gestaltung der Ortsmittelpunkte in beiden Ortsteilen zeigt sich Christ besonders stolz.

Nicht unerhebliche Mittel flossen in Sanierungs- Um-so wie Erweiterungsbauten der Kitas, sowohl der kommunalen, als auch derer, welche sich in kirchlicher Trägerschaft befinden. Die gesetzliche Anforderungen zur Betreuung der Kleinsten wurden hier schon vor Ablauf der Fristen erfüllt. Und wir behandeln alle Kitas gleich, betont Peter Christ.

Dass die optimale Förderung der Kinder ein großes Anliegen des Bürgermeister und der Gemeinde ist zeigt sich in den Investitionen, die in der Peter-Gärtner-Realschule plus mit der Neugestaltung von Biologie- und Physiksaal, die Küchensanierung, so wie die Ertüchtigung des Sportplatzes vorgenommen wurden.

Die Erneuerung der Heizung, der Bau einer Mensa um die Errichtung einer Ganztagsschule an der Heinrich-Fink Grundschule in Böhl zu ermöglichen, die Fassadenrenovierung und die Schaffung der Möglichkeiten um das Betreuungsangebot an der Jokob-Heinrich Lützel Grundschule in Iggelheim zu verbessern, sind nach Christs Worten ein weites Indiz für die Fürsorge um die Kinder.

Das Ferienprogramm der Gemeinde wurde in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum auf die ganze Ferienzeit im Sommer ausgeweitet. Die Unterstützung für das JUZ, und damit für die Kinder und Jugendlichen ist ein weiterer Beweis für ein großes Anliegen von Peter Christ.

Der seit zwei Jahren, zwei Mal im Jahr, stattfindende Babyempfang ist ein „Kind von Christ“. Schon die Kleinsten, zusammen mit ihren Eltern, sollen das Gefühl bekommen, in unserer liebenswerten und lebenswerten Gemeinde Willkommen zu sein.

Der Radweg an der Hahnhofer Straße ist vollendet. Die Planung für die Westumgehung ist erledigt. Dass hier noch kein Baurecht vorliegt, liegt nicht im Ermessen des Bürgermeisters, der schon mehrmals bei der Landesregierung in Mainz diesbezüglich vorstellig geworden war. Der weiter Werdegang liegt jetzt nicht mehr in der Hand des Bürgermeisters. Hier ist jetzt die Landesregierung am Zug.

Minispielfeld an der PGS, Sanierung der Leichenhalle, die Anschaffung von zwei Autos für die Freiwillige Feuerwehr, die Einrichtung eines Bürgerbusses, die Sanierung von Waldwegen, so wie die Ausweisung eines neuen Baugebietes nennt Peter Christ als weitere erfolgreiche Projekte, die während seiner Amtszeit umgesetzt wurden.

Im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises sitzt Peter Christ für die CDU seit 2009 und hat seit 2014 das Amt des Fraktionsvorsitzenden und Sprecher der großen Koalition inne. Vorsitzender des Lätarausschusses der Gemeinde, stellvertretender Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Niederwiesenweiher, Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Rehbach, stellvertretender Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Böhl-Iggelheim, Mitglied im Forst-Zweckverband Haßloch / Böhl-Iggelheim, Mitglied in den Ausschüssen für Infrastruktur so wie Jagd und Forst des Gemeinde- und Städtebundes, seit 8 Jahren Presbyter der evangelischen Kirchengemeinde Iggelheim, Schirmherr des Seniorenclub Böhl-Iggelheim, Beirat des Fördervereins Kulturdenkenkmal ehemaliges Katholisches Pfarramt in Böhl, Aufsichtsratsmitglied der Bank Kur und Rheinpfalz, zeigen sein vielseitiges Engagement in politischen und gesellschaftlichen Ämtern.

Peter Christ ist 24 Jahren mit seiner Gemahlin verheiratet und beide haben eine erwachsene Tochter und einen erwachsenen Sohn. Als Hobby nennt Christ als erstes die Musik. Seit Kindesbeinen an spielt er Flügelhorn und Trompete. Seit seiner Gründung 1984 auch im Musikverein Iggelheim 1984 e.V. Hier bekleidet Peter Christ seit dem Jahr 2001 auch das Amt des 1. Vorsitzenden.

Seine zweite Passion gilt dem Angeln. Eine Leidenschaft für die, bei seinen zahlreichen politischen und sonstigen Ehrenämtern kaum noch Zeit bleibt, wie Peter Christ bedauernd bemerkt.

14.09.2014


Seniorennachmittag der Gemeinde

Abwechslungsreiches Programm des Seniorenbeirates

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Seniorenbeirat der Gemeinde Böhl-Iggelheim hatte, wie schon seit Jahren, zu einem gemütlichen Nachmittag in das Evangelische Gemeindezentrum (GEZ) am neu gestalteten Ortsmittelpunkt im Ortsteil Iggelheim eingeladen. Ca. 100 erwartungsvolle ältere Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, so dass jeder Platz besetzt war. Heinz Staffen, der 1. Vorsitzende des „Seniorenclub Schwarzweiherhof“ Mitglied des Seniorenbeirates freute sich besonders über die vielen Besucher die aus dem Seniorenzentrum gekommen waren. Weiter galt sein besonderer Willkommensgruß Bürgermeister Peter Christ (CDU), den Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), so wie dem Bürgermeisterkandidat der SPD, Harald Reichel,die mit ihrem Kommen ihre Verbundenheit mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde zeigten, wie sich Staffen ausdrückte. Vertreter von Kirchen und des Seniorenbeirates aus Schifferstadt weilten ebenfalls unter den Gästen.

Heinz Staffen wies weiter auf die mannigfachen Angebote hin, die der Seniorenbeirat für die älteren Mitbürger bereithält. Bei Problemen mit Formularen, Behörden oder sozialen Einrichtungen erhalten Ratsuchende Unterstützung. Seniorenfrühstücke und ein mannigfaches Vortragsangebot sind im Angebot. Vorträge von Spezialisten z.B. Krankenkassen, der LVA, oder der Polizei über die neuesten Verkehrsvorschriften, sind und waren immer gut besucht. Der Seniorenstammtisch besteht schon längere Zeit und findet, als „Runder Tisch“ bezeichnet, jeden 2. Mittwoch im Monat in der Cafeteria des Betreuten Wohnens im Seniorenzentrum Am Neugraben 1, statt. Hier können die älteren Bürger ihre Probleme schildern und mit Mitgliedern des Seniorenbeirates diskutieren. Die Mitglieder das Seniorenbeirates sind dann bestrebt, mit der Gemeinde eine Problemlösung zu finden. In den selben Räumen des Seniorenzentrums gibt es darüber hinaus an jedem 1. Mittwoch im Monat das Musikcafé, das sich seit geraumer Zeit großer Beliebtheit erfreut.

Heinz Staffen bedankte sich bei Bürgermeister Peter Christ ausdrücklich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung, welche der Seniorenbeirat durch die Verwaltung und den Gemeinderat erfährt.

Liebevoll hatte Elisabeth Lintl die Tische mit herbstlicher Dekoration versehen, was allgemeine Bewunderung hervorrief. Die Mitglieder des Seniorenbeirates bewirteten ihre Gäste mit Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen. Herbert Hengler, der 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates der Gemeinde, so wie Renate Dörr, hatten mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Wie schon bei vielen Veranstaltungen des Seniorenbeirates waren auch in diesem Jahr Kinder einer Kindertagesstätte vertreten. In diesem Jahr präsentierten die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte „Windrose“ Lieder und Tänze. Die Kleinen sangen und tanzten sich so richtig in die Herzen der Seniorinnen und Senioren. Den Kindern merkte man die Freude an mit der sie ganz konzentriert bei der Sache waren. Süßigkeiten waren der verdiente Lohn für die Mühen, die das Einstudieren der Lieder mit Sprache und Gestik sicher bedeutet hatten.

Die „Githarmonisten“ , 5 Damen aus Haßloch brachten spanische und südamerikanische Weisen zu Gehör.

Die Einladung von Klaus Schäfer mit seiner Gitarre erwies sich wieder als Glücksgriff. Der bei vielen Veranstaltungen im Seniorenzentrum gern gesehene Gast traf mit seinen pfälzischen Weisen und Volksliedern punktgenau den Geschmack des älteren Publikums. Immer wieder animierte Klaus Schäfer seine Gäste zum Mitsingen und zum Schunkeln.

So freuten sich die meisten der Besucherinnen und Besucher schon auf die nächste Veranstaltung die das rührige Team vom Seniorenbeirat in bewährter Art und Weise organisieren wird. Bild: fg 

13.09.2014


Abwechslungsreiches Programm des Seniorenbeirates - Bilderalbum

Neue Spielzeit des Böhl-Iggelheimer Kulturvereins DorfArt

Erwin Grosche in oben ohne, ohne BadekappeBöhl-Iggelheim- Mit dem Autor Volker Keidel eröffnet der Böhl-Iggelheimer Kulturverein DorfArt am Samstag, 25. Oktober 2014 um 20.00 Uhr im Vereinsheim des Tennisclubs Iggelheim die neue Spielzeit 2014/2015.

Volker Keidel ist Buchhändler, HSV-Fan und Vorleser. Bei DorfArt liest er aus seinem Bestseller „Bierquälerei“ lustige Texte über sein Leben als Mann, Familienvater und Fußballfan: Wenn der „Morgen danach“ mehrere Tage dauert, der Lieblingsfußballer viele Jahre jünger ist als man selbst und der Türsteher im Club „Jetzt kommen die schon zum Sterben her“ murmelt, dann klopft das Alter an die Tür. Natürlich ist das Leben trotzdem noch fantastisch, schließlich hat man jetzt Familie.

Und wenn man so gut erzählen kann wie Volker Keidel, ist es auch noch sehr lustig.

Zusammen mit dem TSV Iggelheim wird am Samstag, 8. November 2014 um 20.00 Uhr in der TSV-Halle die Komödie „Liebe deinen Nächsten, der Übernächste will dich vielleicht nicht“ aufgeführt.

Das Lotterleben des Hoteliersohns Lado Vukovic (Boris Stijelja) soll ein Ende haben.  Er soll heiraten. Zuvor schickt ihn jedoch sein Vater zum Volontieren und um ihm seine Flausen abzugewöhnen in das Hotel Lotterbach in die Pfalz. Helene Finkeisen(Alice Hoffmann), die lebenserfahrene Rezeptionistin des Hotels, nimmt sich seiner gnadenlos an. Zwei Welten prallen aufeinander. Sie treibt ihn von einem Missgeschick ins andere. Im Moment der größten Peinlichkeit zeigt sie Herz, was Lados Leben auf den Kopf stellt und die Heiratspläne ins Wanken bringt.

Als „Hilde Becker“ und „Vanessa Backes“ wurde sie bundesweit bekannt: Alice Hoffmann. An der Seite des Schauspielers und Comedian Boris Stijelja bringt sie die heißeste Liebesgeschichte seit Harold und Maude auf die Bühne.  

Zu unserer diesjährigen Glühweinlesung am Sonntag, 14. Dezember 2014 um 17.00 Uhr  kommt die pfälzische Autorin und Liedermacherin Traudel Kern ins Foyer der Wahagnies-Halle nach Böhl-Iggelheim.

Sie präsentiert Lieder und Texte in Pfälzer Mundart und Hochdeutsch.

Die Lieder von Traudel Kern sind lebensklug und lebensnah. Das Gemisch von Ironie, Lebensfreude und Witz sorgt auch dafür, dass ihre Lieder und ihre selbst geschriebenen Texte ankommen und verstanden werden.

Mit ihren Liedern konnte sie mehrere Mundartpreise gewinnen. Auftritte auf Kleinkunstbühnen und  in Funk und Fernsehen machten sie über die Region hinaus bekannt.

Am Samstag, 10. Januar 2015 um 20.00 Uhr tritt der Kabarettist Erwin Grosche mit einem neuen Best- of- Programm in der VfB-Halle in Iggelheim auf: „Warmduscherreport“ Vol. 2 – Literarische Schräglagen aus 30 Jahren“.

Erwin Grosche verblüfft sein Publikum nicht nur mit poesievollen Betrachtungen der skurrilen Blüten des Alltags. Als Clown und Philosoph überrascht er zudem mit immer neuen Weltansichten. Grosche ist auf der Suche nach Glücksmomenten, die er einfängt und festhält. Er rührt uns an, bringt uns zum Lachen und Nachdenken - und all das auf eine leichte Art.

Der Mensch hat laut Philipp Weber vier essentielle Grundbedürfnisse: Atmen, Essen, Trinken und Sex. Über das Essen hat der Lebensmittelchemiker schon bei DorfArt „referiert“. Mit seinem aktuellen Programm, Durst, ist er am Samstag, 28. Februar 2015 um 20.00 Uhr in der VfB-Halle Iggelheim  zu Gast.

Philipp Weber räumt mit Gesundheitsmythen auf, echauffiert sich über Zeitgeist-Idiotien wie den Bionade-Hype, die Umdeklarierung von bulgarischem Leitungswasser zum Edelgetränk und den Aluminiumverbrauch pro Nespresso-Kapsel. Es sind knallharte Wahrheiten, die Philipp Weber seinem Publikum um die Ohren haut. Das kann er gut, dazu noch so amüsant, dass man zum Ende des Programms nicht nur eine Menge über das Trinkverhalten der Deutschen und die Zusammensetzung von RedBull weiß, sondern Bauchschmerzen und Schnappatmung vor Lachen hat.

Zum Abschluss der Spielzeit, am 21. März 2015 um 20.00 Uhr in der VfB-Halle Iggelheim, präsentiert der Kabarettist Martin Zingsheim sein neues Programm „kopfkino“. Es ist eine rasante Ein-Mann-Show jenseits aller Schubladen, ein sprachlich wie musikalisch virtuoses Abenteuer über Gott und die Welt, Liebe und Hass, Erziehung und Pauschalreisen. Grandios verkopft ringt Martin mit Protagonisten der Kulturgeschichte, kämpft gegen die musikalischen Folgen einer Kindheit in den 90ern, erklärt Veganismus zu einer rein lexikalischen Herausforderung und plant den Sturz des herrschenden Systems durch getanzte Revolution. Am Rande des Scharfsinns redet, spielt und singt sich der Senkrechtstarter durch seine eigenen Geistesblitze.

Alle Veranstaltungen können auch im Abonnement gebucht werden: Mit der DorfArt-Kulturcard zum Preis von 70 Euro.

Die Termine und Informationen zur Spielzeit gibt es auch unter www.dorfart.net; Abo-Bestellungen und Kartenreservierungen unter Telefon 06324- 81 81 76.

DorfArt – immer für ein gutes Programm zu haben! Text und Foto: DorfArt Kulturverein Böhl-Iggelheim e.V.

11.09.2014


Den Ort lebens- und liebenswert gestalten und erhalten !

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-Viel Politprominenz hatte sich im Hof der Johannes Fink Grundschule im Ortsteil Böhl eingefunden um Bürgermeister Peter Christ (CDU) im Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters von Böhl-Iggelheim zu unterstützen.

So waren die stellvertretende Bundesvorsitzende und Vorsitzende der Rheinland-Pfälzischen CDU, Julia Klöckner, so wie die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Prof. Dr. Maria Böhmer, zu ihrem Parteifreund, Peter Christ nach Böhl-Iggelheim angereist. Der Abgeordnete der CDU, der aus Böhl-Iggelheim stammende Johannes Zehfuß, der Kreisbeigeordnete, Konrad Heller (CDU), der Vorsitzende der Senioren-CDU, Meinrad Karg waren ebenso zu Gast, wie der Bürgermeister der Nachbargemeinde Haßloch, Lothar Loch (CDU)

Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger war bei herrlichem Sommerwetter so groß, dass die von dem Organisationsteam um den Ortsvorsitzenden, Hansjoachim Behr, nicht ausreichten und eiligst noch Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden mussten.

Peter Christ dankte zum einen für das vielfältige Vertrauen und die Unterstützung die er während seiner Amtszeit als Bürgermeister, in den vergangenen 8 Jahren, auch aus der Bevölkerung erfahren habe. 8 Jahre, die der Ortschef als eine Erfolgsgeschichte bezeichnete. Peter Christ hatte sein Wahlprogramm von vor 8 Jahren dabei und bis auf die Westumgehung sind alle Punkte seiner Versprechungen erfüllt. „Die Westumgehung ist, so weit ich das beeinflussen konnte, auch auf einen guten, Erfolg versprechenden Weg gebracht . Dass die Pläne noch nicht umgesetzt sind, liegt jetzt bei der Landesregierung.

„Und so wie sie mich an den Versprechungen von vor 8 Jahren messen können, sollen sie mich auch weiterhin an den jetzt gegebenen Zusagen messen und ich versichere Ihnen, ich werde meine Zusagen wie in der Vergangenheit einhalten und deshalb werbe ich um ihre Stimme am 21. September.

„Den guten Weg weiterzuführen, Böhl-Iggelheim weiter zu entwickeln, dass sich Jung und Alt in einer lebens- und liebenswerten Gemeinde wohlfühlen ist mein Ziel. Dafür werbe ich um ihre Stimme am 21, September“ war das Fazit von Peter Christ.

„Wenn der Johannes ruft, komme ich immer gerne nach Böhl-Iggelheim“ waren die einleitenden Worte von Julia Klöckner. „Denn in Böhl-Iggelheim gibt es immer sehr leckeren Kuchen, ob bei den Landfrauen, oder im Café Bressler“ fügte Julia Klöckner schmunzelnd hinzu. Nach Klöckners Worten können sich die Leistungen von Peter Christ mehr als sehen lassen. Wer, nach Klöckners Worten, trotz der enormen Leistungen, bei Kita-Ausbau, Straßensanierung oder Dorfplatzerneuerungen, Radwegebau, Schulertüchtigungen, Ausbau des Ferienprogramm, um nur einige Punkte zu nennen, noch einen Schuldenabbau von 50% schafft, hat das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger mehr als verdient.

„Die Entscheidung, bei der anstehenden Wahl für Peter Christ seine Stimme abzugeben, ist die richtige. Böhl-Iggelheim ist bei Peter Christ in mehr als guten Händen“ war das Fazit der Rheinland-Pfälzischen CDU Vorsitzenden.

„Wer die Menschen hinter sich weis, der ist erfolgreich, deshalb ist Peter Christ erfolgreich – er kann auf breite Unterstützung in der Bevölkerung bauen“ betonte Prof. Maria Böhmer. Die positiven Veränderung, die Böhl-Iggelheim in den vergangenen erfahren hat, waren jedes Mal spürbar, wenn sie zu den verschiedensten Anlässen nach Böhl-Iggelheim kam, betonte Prof. Böhme. „Und ich war oft in diesem liebenswerten Ort, erst am Wochenende zur Böhler Kerwe wieder, bei diesem großartigen Feuerwerk“ ergänzte die Staatsministerin. Das muss nach Böhmes Worten unbedingt fester Bestandteil der Böhler Kerwe bleiben.

Auch sie sprach als Hautpunkt den Schuldenabbau an. „Wer in der heutigen Zeit dies schafft, der zeigt was er kann und dass er es kann – die beste Werbung in eigener Sache“ erklärte Prof. Böhmer mit Nachdruck.

Genau wie Julia Klöckner sprach auch Maria Böhmer die Wahlbeteiligung an. Sprechen sie mit ihren Familienangehörigen, mit ihren Freunden und Bekannten zur Wahl zu gehen. Die verantwortlich Handelnden brauchen eine breite Basis.

„Denken sie daran, am 21, September treffen sie eine Entscheidung für die nächsten 8 Jahre. Und ich bitte um ihre Stimme für meinen Freund Peter Christ“ betonte Maria Böhmer mit Nachdruck.

Ausgiebig nutzten Peter Christ, Julia Klöckner, Maria Böhmer, so wie Johannes Zehfuß, die Zeit um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Themen der Politik am Ort zu diskutieren.

Die Landfrauen, die mit großem, berechtigten Stolz ihren neu gestalteten Landfrauensaal mit der neuen Küchen, Julia Klöckner und Maria Böhmer präsentierten, hatten die Bewirtung der Gäste in Zusammenarbeit mit Café Bressler, übernommen. Bei dem leckeren Kuchenangebot konnte auch Julia Klöckner nicht widerstehen. Der Musikverein Iggelheim, unter der Stabführung von Jens Böhler, umrahmte die Veranstaltung mit flotten Weisen. Bild: fg

07.09.2014


CDU-Wahlkampf mit Julia, Maria und Peter - Bilderalbum

Auch einmal „in eigener Sache“

Leserin (und Gewinnerin) Birgit Müller überrascht Redaktionsteam mit prächtiger Torte – „Uneigennützige“ Wünsche für weiterhin viel Erfolg beim Mitraten...

spk. Dudenhofen- Mitmachen bei einem der Gewinnspiele des SPEYER-KURIER lohnt immer – und das nicht nur für die eigentlichen Gewinner. Das zeigte sich auch einmal mehr bei dem nachfolgend beschriebenen Vorgang:

Überraschung und großes Hallo gab es bei der letzten planmäßigen Redaktionssitzung des SPEYER-KURIER-Teams in den Redaktionsräumen in Dudenhofen: Mitten in die Sitzung hinein klingelte es nämlich an der Tür - und draußen stand SPEYER-KURIER-Leserin Frau Birgit Müller aus Böhl-Iggelheim, zuletzt eine der GewinnerInnen in unserem Brezelfest-Quiz vom Juli 2014.

Mitgebracht hatte Frau Müller eine kunstvoll selbstgemachte, prachtvoll-köstliche Torte in den Farben des SPEYER-KURIER, innen mit Haselnuß, Eierlikör und Marzipan außen mit Zuckerguß und reich verziert. Eine konditorische Meisterleistung.

Was Wunder, dass da – Sitzung hin, Sitzung her – erst einmal das große Tortenmesser geschwungen und die Kaffeemaschine für eine neue Aufbrührunde angeworfen werden musste und die komplette Redaktionsrunde in einem kollektiven „Torten-Rausch“ versank.

Liebe Frau Müller, das war einfach nur köstlich. Ganz „uneigennützig“ wünschen wir Ihnen deshalb, dass Sie schon recht bald wieder bei einem der Quizspiele des SPEYER-KURIER erfolgreich sein mögen.

Vielen Dank - und bis zum nächsten Mal

I h r Redaktions-Team des SPEYER-KURIER

03.09.2014


Die Böhler Kerwe war der Hit - auch das Wetter machte mit!

Spaß, Kultur und Sport bei der Böhler Kerwe. Traktorziehen ein Besuchermagnet

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Traditionsgemäß wird die Böhler Kerwe am Samstagnachmittag mit einem farbenprächtigen Umzug eröffnet. Auch in diesem Jahr hatten sich 15 Vereine und Gruppierungen mit 22 Zugnummern angemeldet. Musste im letzten Jahr der Umzug wegen des einsetzenden Unwetters abgesagt werde, so erwies sich in diesem Jahr Petrus als ein Freund der Böhler.

So schlängelte sich der farbenprächtige Umzug durch die mit Fahren geschmückten Straßen. Viele Zuschauer säumten den Zugweg und sparten nicht mit reichlich Applaus für die Akteure, die viel Mühe und Herzblut in die Gestaltung der einzelnen Zugnummern aufgewandt hatten. .

Zur offiziellen Kerweeröffnung hatten sich viel Bürgerinnen und Bürger am Dorfmittelpunkt vor der Kirche eingefunden. Die Musikerinnen und Musiker der Musketiere aus Böhl sorgten mit flotten Weisen für den richtigen Ton bei der Kerweeröffnung, die Bürgermeister Peter Christ (CDU) nach einem kräftigen Schluck guten Pfälzer Weines für eröffnet erklärte. Die charmante Prinzessin der „Böhler Hängsching“, Julia I. , begleite von ihrem 1. Vorsitzenden , Clemens Kreitner, wünschte ebenfalls der Böhler Kerwe einen guten Verlauf.

Wie schon bei vielen Kerweeröffnungen war auch in diesem Jahr der RCV Böhl-Iggelheim mit seinen Radartisten vertreten. Die gute Jugendarbeit, die den RCV auszeichnet, führt die jungen Aktiven zu Höchstleistungen, was sich in vielen nationalen und internationalen Erfolgen und Meisterschaften niederschlägt. Ein Hingucker bei allen Veranstaltungen bei denen die Radvirtuosen auftreten.

Der Kerwebaum, der traditionell von der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim mit Muskelkraft in die Senkrechte gebracht wird musste in diesem Jahr schon in Vorfeld von den Bediensteten des gemeindeeigenen Bauhofes aufgestellt werden. Die Spezialstangen, welche für die manuelle Aufstellung notwendig sind, waren in diesem Jahr nicht verfügbar.

Der restliche Tag und der Abend gehörte dann denn einzelnen Vereinen und Gruppierungen in ihren Ausschankstellen, in denen reger Betrieb herrschte.

Der Kerwesonntagmorgen stand dann mehr im Zeichen der Kultur. Zum Jazzfrühschoppen der Volkshochschule unterhielten die Musiker der Big Band Sandhofen auf dem Hof der Johannes Fink- Grundschule mit Swing und Jazz die Gäste. Von Benny Goodman über Count Basie bis Duke Ellington und Glenn Miller reicht die ganze Bandbreite dieser auf hohem Niveau aufspielenden Band. Der Förderverein der Grundschule bewirtete hier die Gäste mit bayerischen Spezialitäten, wie Weißwurst mit Brezel.

Das Kirchweihamt in der Katholischen Kirche war ebenso gut besucht wie der Kirchweihgottesdienst in der Protestantischen Kirche. Der Gottesdienst in der Protestantischen Kirche wurde musikalisch von den Musketieren mitgestaltet.

Ins protestantische Gemeindehaus hatte der protestantische Kirchenchor und der Gospelchor „TonArt" eingeladen. Silvia Calles, bekannte Akteurin der „Böhler Hängsching“ und Kabarettistin gastierte mit ihrem Programm „Vun Hutbrummer bis Dollbohrer“ in Beehler Mundart.

Die Landfrauen hatten ihr Kerweprogramm schon am Samstag mit einem gut besuchten Flohmarkt eröffnet. Und Am Sonntag und Montag verwöhnten die fleißigen Damen ihre Gäste mit Kaffee und jeder Menge köstlichen Kuchen im neu gestalteten Landfrauensaal, den sie, mit der neuen Küche, an Kerwe der Öffentlichkeit präsentierten. Und einen Großteil des Erlöses ihrer Kerweaktionen werden die Landfrauen, wie schon in all den Jahren, sozialen Einrichtungen in der Gemeinde zu gute kommen lassen.

Kraft, Ausdauer und Stehvermögen waren dann am Montagabend beim Traktorziehen der Interessengemeinschaft „Böhler Kerwe“ gefragt. Mannschaften aus den Kitas, dem Jugendzentrum wagten sich daran den 1200 kg „Hanomag R12“, auch „Ackermoped genannt, über die Distanz von 30 Meter zu ziehen. Besonders freuten sich die Veranstalter und die vielen Zuschauer über die Teams der Kitas. Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren gehörten zu einer Mannschaft. Alle Kinder hatten offensichtlich einen riesigen Spaß. Das Ergebnis war zweitrangig. Als Preise durften die Kinder Brezeln und jede Menge Süßigkeiten so wie Obst und Gutscheine mit nach Hause nehmen. Wie bei der ganzen Veranstaltung stand hier der Spaßfaktor im Vordergrund. Besonders freuten sich die Initiatoren der Böhler Kerwegemeinschaft, dass in diesem Jahr auch wieder Frauenmannschaften am Start waren.

Bei den Erwachsenenmannschaften war die Aufgabenstellung naturgemäß größer. Ein Fünftonner „Massey Ferguson 390 „ musste von jeweils vier starken Männer über die 30 Meterdistanz gezogen werden.

Harald Reichel hatte die Veranstaltung sachkundig, unterhaltsam und mit sichtlichem Spaß moderiert.

Nach dem Traktorziehen wurde in Böhl, wie schon an den vergangenen Tagen, bis in die späten Abendstunden in den Lokalen und den Ausschankstellen der einzelnen Vereine kräftig gefeiert. Hier war, wie seit Samstag schon, von Vereinen, den Kirchen, den Landfrauen, der Freiwilligen Feuerwehr, den „Böhler Hängsching“, dem Schützenclub Böhl, dem MGV 1856 Böhl gemischter Chor, „events 4 friendes“, vom Protestantischer Kirchenchor Böhl, so wie dem Musikverein „Musketiere“ Böhl in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde Allerheiligen, ein kulinarisches Angebot präsentiert, so dass für jeden Gaumen das Geeignete dabei war. Die Whiskyfreunde Pfalz offerierten Hochprozentiges. Niemand musste hungrig und durstig nach Hause gehen.

Und auch für musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr gab es Livemusik mit „Rassler & Friends und bei den „Böhler Hängsching“ spielte Steff Magosch. Im Hof des katholischen Pfarrheims spielten die Musketiere zum Pfälzer Abend auf.

Eine besondere Attraktion war am Kerwemontag zu bewundern. Die Pyrotechnik Haßloch brannte auf dem Dorfplatz ein grandioses Feuerwerk ab. Des war doll- des gab´s noch nie“ war ein immer wieder gehörte Kommentar. Ein Punkt der ins kommende Kerweprogramm wieder mit aufgenommen werden sollte.

Die Kerwe dauert noch bis Dienstagabend und wird dann beim FCK-Fanclub Red Fanatics , nach alter Böhler Tradition beerdigt.

Zuerst startet aber um 16:30 Uhr das legendäre Böhler Radrennen „Rund um den Wasserturm“ das jedes Jahr mit einem illustren Fahrerfeld aufwartet und bei dem immer lukrative Prämien zu erspurten sind.

So konnte Harald Reichel wieder ein positives Resümee über den Verlauf der diesjährigen Böhler Kerwe ziehen. Allerdings betonte er mit Nachdruck, dass es notwendig ist neu Helferinnen und Helfer für die Vorbereitung dieses Traditionsfestes zu gewinnen. Er hofft, dass sich besonders auch junge Leute in der „Interessengemeinschaft Böhler Kerwe“ engagieren. Bilder, fg

02.09.2014


Spaß, Kultur und Sport bei der Böhler Kerwe - Bilderalbum

 

Aktiv, modern, offen!

Landfrauensaal erstrahlt in neuem Glanz!

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit berechtigtem Stolz präsentiert der Landfrauenverein Böhl-Iggelheim sein neu gestaltetes Domizil im Keller der Johannes Fink Grundschule im Ortsteil Böhl. „Was lange wärt wird endlich gut“ brachte die 1. Vorsitzende, Elke Fischer, das Ergebnis der Gesamtrenovierung auf den Punkt. Die Wände strahlen in frischen hellen Farben. Der dezente Grünton schmeichelt den Augen. Tische und besonders die Stühle scheinen neu zu sei, obwohl diese, nach den Worten von Elke Fischer, nur eine Generalüberholung erfuhren. Neue Gardinen geben dem Raum aber ein besonderes Gepräge.

Der absolute Hingucker und ganze Stolz des neu gestalteten Raumes ist die neue Küche, wie die zweite Vorsitzende, Elke Defren, mit Nachdruck betont. Ein lang gehegter Wunsch ist nach Defrens Aussage in Erfüllung gegangen. „Seit Jahren schon legen wir Euro auf Euro zusammen – jetzt wurde es Wirklichkeit – die neue Küche ist da. Und das noch pünktlich zur Kerwe“ erklären die beiden charmanten Vorsitzenden unisono.

Gerade für den, jeden 1. Donnerstag im Monat laufenden, Kurs über vollwertige Ernährung, bei dem auch gekocht wird, wird die Küche ihre Feuertaufe bestehen. Ein Kurs der nach Defrens Worten großen Zuspruch erfährt und ein besonders Schmankerl im reichhaltigen Angebotskalender der Landfrauen darstellt.

Die Landfrauen blicken mittlerweile auf 51 erfolgreiche Jahre zurück. „Und wir sind mit über 200 Mitgliedern einer der größeren Vereine im Ort und sehr anerkannt„ erklärt Elke Fischer. „Und wir sind gerade in den letzten Jahren stetig gewachsen – entgegen dem Trend der meisten Vereine. Unsere Altersstruktur reicht von Mitgliedern um die 30 Jahre bis ins hohe Seniorinnenalter von 92 Jahren“ ergänzt die 1. Vorsitzende. Sogar ein Landmann gehört dieser Frauenriege an. „Aber der darf bei unseren, schon seit 25 Jahren durchgeführte Mehrtagesfahrten ins Inn- und Ausland nicht mit. Diese, sehr begehrten Fahrten, sind nur den Damen vorbehalten“ erklärt Elke Defren mit einem verschmitztem Lächeln.

Den neuen Saal der Landfrauen wird die Bevölkerung an der nächste Woche stattfindenden Böhler Kerwe zu Gesicht bekommen. Wie schon seit 50 Jahren haben die Landfrauen am Kerwesonntag und Kerwemontag, 31. 08. und 01.09. 2014, ihr „Kerwecafe´ „ von 14 bis 18 Uhr geöffnet und bieten dort Kaffee und selbstgemachte Kuchen und Torten an. Ein „Muß“ für alle Liebhaber gebackener Köstlichkeiten.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, veranstalten die Landfrauen auch dieses Jahr wieder einen Flohmarkt. Dieser findet statt am Kerwesamstag, Kerwesonntag, so wie am Kerwemontag ; 30./ 31. August und 01. September im Anwesen von Marlies Rieger in der Kirchenstraße 30.

Elke Fischer bedankt sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern, so wie einigen großzügigen Gönnern, die sich bei der Renovierung und Verschönerung des Landfrauensaales engagiert haben. Ein besonderer Dank gilt, nach den Worten von Elke Fischer und Elke Defren, Bürgermeister Peter Christ (CDU), bei dem die Landfrauen immer ein offenes Ohr für ihre Belange finden. Bild:fg

22.08.2014


Liederkranz Iggelheim feiert Sommerfest

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- An zwei Tage feierte der Gesangverein Liederkranz Iggelheim sein traditionelles Sommerfest in der Sängerhalle in der Mühlwiesenstraße. In ihrer, mit viel Mühe und Liebe geschmückten Sängerhalle fühlten sich die Gäste an beiden Abenden sichtlich wohl. Wie jedes Jahr hatte Fritz Imo für einen üppigen, sommerlichen Blumenschmuck gesorgt. Ein echter „Hingucker“ die mit roten Geranien geschmückte Bühne.

„Wir haben Alles für ein perfektes Sommerfest vorbereitet, gutes Wetter, feine Speisen und beste musikalische Unterhaltung“ betonte der 1. Vorsitzende und Chorleiter, Jürgen Hain, in seinen Begrüßensworten.

Das kulinarische Angebot lässt beim Liederkranz so wie so keine Wünsche offen, so dass für die Gäste auch in dieser Hinsicht bestens gesorgt war. Traditionell schon der Rollbraten, den die Küchenmannschaft des Liederkranz zum sonntäglichen Mittagessen auf die Teller zauberte. Durst und Hunger konnten erst gar nicht aufkommen. Neben den bekannten Pfälzer Spezialitäten hatten die Damen des Vereins ein überwältigendes Kuchenbuffet mit Selbstgebackenem aufgebaut. So mancher Gast vergaß dabei seine guten Vorsätze bez. der Linie und des Gewichts.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten zum einen der gastgebende Verein selbst, wie die Chöre befreundeter Gesangsvereine. „An jenem Tag mein Freund“ und „Eleni“ waren die Eröffnungslieder des Liederkranz. Der MGV Concordia Schifferstadt, so wie der MGV Böhl mit seinem gemischten Chor, zeigten am Samstagabend ihr gesangliches Können. Einen besonderen Gag hatte sich der MGV Concordia Schifferstadt einfallen lassen. Bei den abschließenden gesungenen Trinksprüchen wurden die zahlreichen Gäste zum mitsingen animiert.

Der Bruderverein aus der Gemeinde, die Sängervereinigung 1871 aus Iggelheim mit Männerchor und Frauenchor begeisterten zum sonntäglichen Frühschoppen. Hier konzertierte auch der Männerchor des MGV Klein Schifferstadt.

Vielseitig ist das Liedgut, das die Chöre heute ihren Gästen zu Gehör bringen. Vor Zeiten waren noch Lieder über Herz, Schmerz oder Sehnsucht, Wein, Weib und Gesang vorherrschend. Ein traditionelles Liedgut, das immer noch in den Chören, zur Freude des doch eher meist älteren Publikums, gepflegt wird. So sind doch heute auch konzertante Weisen zu hören. Und viele Stücke des heutigen Liedguts stammen t aus den Bereichen Schlager, Musicals oder auch Country-Western Weisen. Zum Teil gesangliche Ohrwürmer, bei denen das Publikum zu Teil begeistert mit ging und mitsang..

Ein recht unterhaltsamer Frühschoppen, den die Gastchöre den Gästen in der Liederkranz halle, unter ihnen auch Bürgermeister Peter Christ (CDU), die Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), so wie Bernd Johann (FWG), boten. „Das war ja fast ein Konzert“ wie Jürgen Hain in seinen Dankesworten bemerkte.

„Wir sind mit dem diesjährigen Sommerfest wieder sehr zufrieden“ betonte der erste Vorsitzende. „Das Sommerwetter hat natürlich auch zum Gelingen beigetragen. Die Schauer am Samstag, kurz vor Festbeginn haben möglicher weise einige Besucher abgehalten, aber der Zuspruch war doch gut“ ergänzte Jürgen Hain.. „Ein ganz besonderer Dank gilt unseren vielen Gästen, die beweisen, dass wir, eine feste Größe im örtlichen Vereinsleben sind“ betonte Hain mit Nachdruck. Sein besonderer Dank galt auch den vielen Helferinnen und Helfern die bei der Durchführung des Sommerfestes wieder hervorragende Arbeit geleistet haben. Bild: fg

20.08.2014


Iggelheimer Ortsmittelpunkt – Treffpunkt der Bürger!

Eröffnung des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ein große Anzahl Iggelheimer Bürgerinnen und Bürger, neben vielen Mitgliedern der im Gemeinderat vertretenen Parteien, nahm den neu gestalteten Ortsmittelpunkt bei herrlichem Sommerwetter in Besitz. Bürgermeister Peter Christ (CDU) freute sich besonders über den Besuch von Ministerialdirektor Randolf Stich vom Ministerium für Sport und Infrastruktur aus Mainz, der Minister Roger Lewentz (SPD) vertrat. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Kreisbeigeordneten des Rheinpfalz-Kreises, Manfred Gräf (CDU), dem aus Böhl-Iggelheim stammenden Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß und den beiden Beigeordneten der Gemeinde, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG). Auch Altbürgermeister Reinhard Roos (SPD) zählte zu den Gästen.

„Der zum Ortsmittelpunkt umgestaltete Kerweplatz“ hinter der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule soll zu einem Ort der Begegnung und Treffpunkt der Bürger werden“, wie sich Bürgermeister Peter Christ (CDU) bei der Eröffnung betonte ausdrückte.

Bei der 1991 durchgeführten Baumaßnahme wurde unter anderem auf dem Dorfplatz eine wassergebundene Decke mit Pflasterrinnen zur Regenwasserführung eingebaut. Die vorgenannte Deckschicht befand sich in einem bedauernswerten Zustand und war sehr pflegeintensiv. Durch die Nutzung als öffentliche Veranstaltungsfläche waren starke Unebenheiten entstanden, wie Bürgermeister Christ erklärte. Eine Sanierung und Neugestaltung war dringend geboten.

Die Neugestaltung soll zu einer funktionalen Verbesserung des innerdörflichen Lebens führen. Der Platz sollte eine Aufwertung vom reinen Kerweplatz zu einem echten Dorfmittelpunkt erfahren auf dem Aufenthalt- und Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt gegeben sind. Das Evangelische Gemeindezentrum (EGZ) war ebenso in die Planung mit einbezogen wie die sinnvolle Anordnung der Freifläche für die Durchführung der jährlichen Kerwe.

Wie Christ weiter ausführte soll die Neugestaltung zu einer funktionalen Verbesserung des innerdörflichen Lebens führen. Eine Aufwertung des Platzes ist durch die Errichtung eines Kommunikationsbereiches zum „Treffpunkt der Bürger“ erfolgt. Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche und Senioren sowie eine sinnvolle Anordnung der Freifläche für die alljährliche Kerwe waren ebenfalls Ziele der Planung und sind nach den Worten des Ortschefs sehr gelungen ausgeführt..

Bei der Baumaßnahme wurde großer Wert auf Bürgerbeteiligung und Interessen der einzelnen kulturfördernden Vereine gelegt. Hierzu wurde mit einem Amtsblatthinweis um Vorschläge und Anregungen im Zusammenhang mit einer Umgestaltung des Ortsmittelpunktes gebeten. Die Vorschläge wurden vom beauftragten Planer geprüft und in die Vorplanung eingearbeitet.So wurde dem vielfachen Wunsch nach möglichst viel Grün entsprochen.

Zur sportlichen Betätigung wurde ein Boule-Platz angelegt. Eine Sportart, die sich auch im Hinblick auf die französische Partnergemeinde Wahagnies, immer größerer Beliebtheit erfreut. Dieser Boule-Platz wird am Samstag den 09. August um 14 Uhr mit einem Turnier, dass der Partnerschaftsverein veranstaltet, eingeweiht. Die Teilnahme ist kostenlos. Brezeln und gekühlter Rosé sind vorrätig.

Freisitz, Lesegarten und Kräuterbeete wurden neu angelegt und sollen als generationsübergreifende Kontaktstellen dienen. Spielmöglichkeiten für Kinder sind errichtet. Die Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule hat sich bei der Gestaltung von Beeten beteiligt und als Schulprojekt verwirklicht. Die vorhandene Bühne erhielt eine Überdachung mit einem wetterfesten Segeltuch.

So müssen dann Akteure bei Open Air- Veranstaltungen nicht im „Regen stehen“. Der Musikverein Iggelheim bei seinem Open-Air- Konzert und die Theatergruppe der Palatia Böhl, bei ihrem Freilufttheater konnten die Vorzüge der Überdachung schon genießen.

An den Kosten von 398.055 Euro für die gesamte Baumaßnahme beteiligt sich das Land mit 160.000 Euro

Der Terminplan wurde unterschritten, wie Lars Piske, vom Planungsbüro PISKE stolz berichtete.

Bürgermeister Christ dankte allen beteiligten Firmen und den Mitarbeitern des gemeindeeigenen Bauhofes für die ihre engagierte Arbeit. Besonders erfreut zeigte sich Christ, dass die gesamte Maßnahme ohne Unfall durchgeführt werden konnte.

Peter Christ lud dann die Anwesenden ein, mit einem Glas Sekt auf den gelungenen Ortsmittelpunkt anzustoßen.

Der Musikverein Iggelheim unter der Leitung von Jens Böhler umrahmte mit flotten Weisen die Eröffnungsfeier. Foto: fg

08.08.2014


Eröffnung des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Iggelheim - Bilderalbum

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim verabschiedet den Abschlussjahrgang 2014

Böhl-Iggelheim- Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit ausgelassener Freude über den erreichten Abschluss, aber auch mit viel Wehmut ging die diesjährige Abschlussfeier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS) nach unterhaltsamen zwei Stunden zu Ende.

"No School Anymore – wir wurden genug abgehört" – dieses humorvolle Motto hatten sich die 94 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in Anlehnung an den NSA-Skandal für ihre Abschlussfeier ausgedacht. Für sie alle ging ein wesentlicher Lebensabschnitt erfolgreich zu Ende, ob mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I oder dem Abschluss der Berufsreife, beide ermöglichen den Einstieg in das Berufsleben oder den Besuch einer weiterführenden Schule. Sechs der Schülerinnen und Schüler haben sich nachträglich für das 10. Schuljahr an der PGS qualifiziert und werden der Schule trotz ihres diesjährigen Abschlusses erhalten bleiben. Scheinbar waren die "Abhörmethoden" der PGS gar nicht so einschüchternd…

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak begrüßte die Gäste der gut besuchten Abschlussfeier, die von den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen mit Unterstützung ihrer Klassenlehrer und einiger NSA-Agenten selbst organisiert worden war. Der ausdrückliche Dank der Schulleiterin galt nicht nur dem Kollegium und ihrem Schulleitungsteam um Konrektor Thomas Hasenöhrl und die pädagogische Koordinatorin Magda Hellstern, sondern auch der Sekretärin Sylvia Albrecht, dem Hausmeister Dietmar Fink, dem sehr engagierten Schulelternbeirat mit Anja Köglmeier als Vorsitzender und dem Förderverein der PGS, die alle in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen von enormer Bedeutung seien. Der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises Clemens Körner betonte denn auch den beeindruckenden Erfolg der PGS, einer integrativen Realschule plus und Ganztagesschule, der an den hohen Anmeldezahlen deutlich abzulesen sei.

Der Landrat übergab das Mikrofon an das Moderatorenduo der Feier: Malaika Esslinger (10 a) und Nico Bullinger (10 b) führten charmant und humorvoll durch ein kurzweiliges Programm. Es wurde parodiert, gesungen und getanzt, die hauseigene Schulband trat auf und die Klasse 10 b ließ die Muppets-Show wiederauferstehen. Außerdem trugen die Lehrer der Abgangsklassen die erste Böhl-Iggelheimer Luftgitarrenmeisterschaft unter sich aus.

Zum guten Schluss erhielten Malaika Esslinger und Julia Salm den Buchpreis des Landes Rheinland-Pfalz für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule.

Kaya Adolph, Diana Almagedi, Justin Ehnert, Brigitte Krebs, Eileen Muskat, Tim Nitsche, Jannik Ostermayer und Rukiye Tunahan erhielten den Schulpreis der Peter-Gärtner-Realschule plus für hervorragende Leistungen und schließlich verlieh der Schulelternbeirat den Schulsozialpreis an Nina Dunst und Sophie Günther für herausragendes Engagement.

Zahlreiche Erinnerungsfotos wurden abschließend gemacht - die Feier endete im Hof der PGS mit einer Lufballonaktion, bei der die Ballons die Zukunftswünsche der Jugendlichen in den Böhl-Iggelheimer Abendhimmel trugen. Der Tag war für die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler allerdings noch nicht vorüber, sie feierten ihren Schulabschluss anschließend ausgiebig mit Freunden und Familie.

Text: PGS. Bild: fg

02.08.2014


Ausgelassener Freude über den erreichten Abschluss an der PGS - Bilderalbum

     

Kultursommer auf dem Dorfplatz in Iggelheim mit „E@mil für Dich“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Strahlendes Sommerwetter empfing die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf den schön geschmückten Dorfplatz im Ortsteil Iggelheim. Die Theatergruppe des FC-Palatia Böhl lud zum ersten Mal zu einer Open Air- Veranstaltung im Rahmen des neu geschaffenen Kultursommers der Gemeinde Böhl-Iggelheim ein. Das gesamte Bühnenbild für eine einzige Vorstellung wurde von Böhl nach Iggelheim transportiert und aufgebaut. Den Besuchern wurde ein sehr vergnüglicher Theaterabend mit vielen Lachern beschert.

Das Stück "E@mil für Dich“ war ja bereits 2013 bei 6, jeweils ausverkauften, Veranstaltungen mit überwältigendem Erfolg auf die Bühne gebracht worden. So war die Vorfreude der Gäste entsprechend groß. Wie gewohnt spielten alle Akteure mit viel Schwung und großer Begeisterung. Das Publikum bedankte sich auch mit Szenenapplaus Applaus immer wieder während des Stückes und am Ende der Vorstellung.

Lob gab es auch für die hervorragende Beschallung des Platzes. „Ich habe jedes Wort verstanden, obwohl ich nicht mehr so gut höre.“ So die Aussage mehrerer Zuschauer.

Wie in den letzten Jahren auch handelt der Inhalt vom „richtigen Leben“, seinen Irrungen und Wirrungen zwischen Männern, Frauen, Ehepartnern, Schwiegereltern, Nachbarn und noch wer sonst Verwirrung stiften kann.Eigentlich wollten Thomas und Ursel, ein junges Ehepaar, zusammen nur ein paar ruhige Tage in ihrer Pension verbringen – eigentlich! Da kündigt sich überraschend Schwiegermutter Gertrude zu Besuch an. Sofort ist es aus mit der Ruhe, denn Sohn Thomas entpuppt sich als ausgesprochenes Muttersöhnchen, der trotz aller vorgetäuschten Krankheiten seiner Mutter zu ihr hält. Gertrude lässt keine Gelegenheit aus, ihre Schwiegertochter Ursel zu schikanieren. Ein wahrer Albtraum.

Doch als auch noch Ursels Vater Robert vorbeikommen will, hat die Knechterei ein Ende. Denn Vater Robert hat Gertrude voll im Griff – was allerdings das junge Ehepaar nicht weiß. Sowohl Gertrude als auch Robert haben als Treffpunkt ihrer Internetbekanntschaft die Pension der beiden gewählt.

Ach ja, und dann gibt es noch den einfältigen Nachbarn Emil, der seine Traumfrau im „Pilger“, einer katholischen Zeitschrift, kennengelernt hat, und diese ebenso zu Besuch in der Pension erwartet.

Und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Emil trifft in der Pension auf Gertrude und denkt, dies sei seine Ruth. Problem für Emil ist nur, dass er in Gesellschaft fremder Frauen immer zu grunzen anfängt. Grunzend und überzeugt, seine Ruth vor sich zu haben, macht er ihr in seiner dussligen Art den Hof.

Auch Robert trifft auf seine Internetbekanntschaft. Aber auch der Kontakt mit seiner Angebeteten erweist sich schwieriger als erwartet.Aber wie im „richtigen Leben“ lösen sich alle Probleme in Wohlgefallen auf und jedes „Töpfchen „ findet sein Deckelchen.

Eine rundum gelungene Veranstaltung die die Theatergruppe getrost zu einem der zahlreichen Höhepunkte ihres Schaffens zählen darf, so das Fazit aller Beteiligten, der Gäste und der Akteure.

Die Theatergruppe kann sich jetzt allerdings nicht erholen, sondern startet bereits mit Feuereifer in die Proben für das neue Stück „Der Lottogewinn“, ein Lustspiel von Willy Stock.

Die Premiere ist am 18.10.2014. Weitere Aufführungen am 25.10., 31.10., 01.11., 07.11.und 08.11., jeweils um 19:30 Uhr in der VT-Halle, Lindenstr. 6, Böhl.

Kartenvorbestellung sind unter der Telefonnummer: 06324 971 42 45 Mo- Mi- Do von 17:30 – 20:30 Uhr, oder per e-mail : simone.joder@gmx.de möglich.

Bilder: fg

31.07.2014


„E@mil für Dich“auf dem Dorfplatz in Iggelheim - Bilderalbum

     

Theaterstück FAKE zu Gast an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

… die 7.-Klässler der PGS in ihren Bann geschlagenBöhl-Iggelheim- Donnerstagmorgen 10 Uhr: 90 Augenpaare blicken gespannt auf die Bühne im Foyer der Wahagnieshalle - es ist auffallend ruhig. Das Berliner Ensemble Radiks führte das Stück „Fake oder war doch nur Spaß“ von Karl Koch für die 7. Jahrgangsstufe der Peter-Gärtner-Realschule plus in Böhl-Iggelheim auf. Die mobile Theaterproduktion behandelt das Thema Cyber-Mobbing und Medienkompetenz und ist Teil der Medienkompetenzausbildung, die die 7.-Klässler zurzeit in Kooperation mit dem Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises in der Schule durchlaufen.

Johanna Pollet und Tim Engemann haben ...Die Schauspieler Johanna Pollet und Tim Engemann nahmen die Jugendlichen mit auf eine Reise durch ein halbes Jahr des Lebens der 17 jährigen Lea. In Form des Dokumentartheaters berichteten die Zwei, wie es dazu kommen konnte, dass sich die lebensfrohe, aktive Lea immer mehr zurückzieht und schließlich den Suizid als einzige Lösung ihrer Probleme sieht.

Die Schauspieler trafen den Nerv der Kinder. Sie schafften es, die Dramatik des Themas Cyber-Mobbing für die Schülerinnen und Schüler spürbar zu verdeutlichen, ohne dabei zu moralisieren. Zum Glück überlebt Lea und kann nach Krankenhaus und Psychiatrischer Klinik einen Neustart beginnen. Das Stück basiert auf einer wahren Geschichte.

Nach der 45-minütigen Aufführung gab es für die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Darsteller sprachen über eigene Mobbingerfahrungen, über Handlungsmöglichkeiten, über Folgen für die Täter und an wen man sich im Ernstfall wenden kann, aber auch private Fragen wurden von den Beiden bereitwillig beantwortet – eine gelungene Veranstaltung! Text und Foto: Markus Jung

15.07.2014


Ein fulminantes Feuerwerk der Blasmusik

OPEN –AIR – Konzert des Musikverein Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Musikverein Iggelheim 1984 e. V. hatte zu seinem jährlichen Freiluftkonzert, im 30. Jahr seines Bestehens,auf den Dorfplatz geladen. Und das Orchester entließ nach über 4 Stunden nur zufriedene Gäste.

Auch der Wettergott hatte dieses Jahr ein Einsehen. Konnte man in den vergangenen Jahren manchmal schon von einer „Schlechtwettergarantie“ sprechen, die dem Open Air- Konzerttag des Musikvereins anhing, war es in diesem, wie schon im letzten Jahr eine laue Sommernacht. Die Terminplanung hatte sich auch dieses Jahr wieder als richtig erwiesen.

Dies beflügelte offensichtlich auch die Musiker, die in den über 4 Stunden ein Feuerwerk aus allen Stilrichtungen der Musik abbrannten. Mit „Grüß Gott ihr Freunde“ begrüßt das Stammorchester unter der Stabführung von Jens Böhler sein Publikum. Und das Repertoire war ein Querschnitt durch die gesamte Musikwelt. Vom Böhmerwald über Melodien der legendären Beatles zu Udo Jürgens, der noch niemals in New York war, gelangten die Musikerinnen und Musiker zu Welthits aus Italien, um dann auf der „Vogelwiese“ zu landen.

Schlager von Dieter Thomas Kuhn, den Flippers oder Connie Francis kontrastierten mir Melodien aus dem Egerland und Südböhmen. Es wurde hier ein Programm geboten, das gerade in der Auswahl der Musikstücke aus dem gesamten Bereich der Musik seinen Reiz fand.

Naturgemäß hatte die Jugendkapelle unter der Stabführung von Annika Serr, meist fetzige, moderne Stücke im Programm. „Sweet Caroline“, sei hier als Beispiel genannt. Und in Bezug auf die in Brasilien stattfindende Fußballweltmeisterschaft, die ja dann auch den Titel für Deutschland einbrachte, gab es das Medley „Hot Latin“. „Ein Tag wie dieser“, ein Erfolgshit der Toten Hosen, beendete den schwungvollen Auftritt der Jugendkapelle.

Fast 60 Musiker waren auf der Bühne als Stammorchester und Jugendkapelle gemeinsam musizierte. So werden die Nachwuchsmusikerinnen und Musiker langsam in den Klangkörper des Stammorchesters integriert. Auf die gute Jugendarbeit ist der Musikverein Iggelheim besonders stolz, wie, Jens Böhler, Dirigent des Stammorchesters immer wieder betont. Und dass auch hier ein breites Repertoire vorhanden ist, zeigt sich in den Stücken aus der Feder von Udo Jürgens, über Marsch, Polka, zu Walzerklängen, also zu Stücken für „klassische“ Blaskapellen reicht.

Den Musikern des Musikvereins merkte man die Begeisterung an, mit der sie dieses Stück zum Besten gaben. Auch hier sprang der Funke über. Das Publikum ging begeistert mit.

Erstaunlich, dass man auch beim Stammorchester in viele junge Gesichter blickt. Ein Ergebnis der gezielten Ausbildungsstrategie, die der Musikverein schon seit Jahren betreibt und die ihre Früchte trägt. Und so kommen gerade aus den Reihen der jungen Musikerinnen und Musiker ein Großteil der vielen Solisten aus den unterschiedlichsten Instrumentenkategorien.

Das diesjährige Open Air war nicht nur eine der Höhepunkte des reichhaltigen Jahresprogramms des Musikvereins. Es war das erste Open-Air- Konzert das unter der Stabführung von Jens Böhler, er hatte den Dirigentenstab im letzten Jahr von Johann Kern übernommen, im Stammorchester stattfand.

Jens Böhler hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Jugendkapelle des Vereins geleitet, die nun unter des Stabführung von Annika Serr steht.

Mit dem schon traditionellen Feuerwerk beschlossen die Musiker ihr Konzert, nicht ohne danach die stürmisch geforderten Zugaben zu gewähren.

Weitere Infos zum Verein im Internet unter www.musikverein-iggelheim.de  Bild: hw

14.07.2014


Wolfgang Schuster weiterhin vermisst

(Ludwigshafen) -  Wolfgang Schuster weiterhin vermisst

Seit 8. Juni 2014 (Pfingstsonntag) ist der 54 Jahre alte Wolfgang Schuster aus Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) vermisst. Eine Familienangehörige  hatte ihn an diesem Tag gegen 10 Uhr als vermisst gemeldet, nachdem er eine halbe Stunde zuvor das Haus mit unbekanntem Ziel verlassen hatte. Wichtige Medikamente und  persönliche  Gegenstände wie seine Brille hatte er nicht mitgenommen.

Durch die bisher erfolgten umfangreichen Überprüfungen zahlreicher Anlaufstellen des Vermissten durch die  Polizei,  konnte sein  Verbleib nicht geklärt werden. Es ist zu befürchten, dass er sich etwas angetan haben könnte.

Die ab 8.Juni 2014 erfolgten Suchmaßnahmen insbesondere im  Waldgelände zwischen Schifferstadt und Böhl-Iggelheim, in die der Polizeihubschrauber, Suchhunde der Feuerwehr Frankenthal, der Rettungsstaffeln Zweibrücken und Südlichen Weinstraße, Personenspürhunde und die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim eingebunden waren, führten nicht zum Auffinden des Mannes.

Dennoch versucht die Polizei,  weitere Hinweise aus der Bevölkerung  zu erhalten, wo sich der Vermisste seit seinem Verschwinden aufgehalten haben könnte.

Hier seine Beschreibung:

Ca. 180 cm groß, dünne Statur, graue Haare, Oberlippenschnauzer, bekleidet mit Jogginghose, weißem T-Shirt und weißen Turnschuhen; ohne Brille.

Wer den Vermissten (siehe Bild) gesehen hat oder weitere Hinweise auf Aufenthaltsorte von ihm geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0621/963-1163 mit der Kriminalinspektion Ludwigshafen, der Polizeiinspektion Schifferstadt oder jeder anderen Polizeidienststelle Verbindung zu setzen.

SPD Böhl-Iggelheim wählt Harald Reichel zum Bürgermeisterkandidaten

Bürgermeisterkandidat Harald Reichel (SPD)SPD Böhl-Iggelheim wählt Harald Reichel zum Bürgermeisterkandidaten

Böhl-Iggelheim- Die Mitgliederversammlung der SPD hat am 24.06.2014 den Polizeibeamten im gehobenen Dienst, Harald Reichel zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Böhl-Iggelheim gewählt. Harald Reichel ist 54 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter (4) und eines Sohnes (13). Seine Frau Natalie ist ebenfalls Polizeibeamtin, beide arbeiten im Schichtdienst.

Der „Böhler“ bringt auch Iggelheimer Wohnerfahrung mit - 5 Jahre wohnte er in der Mozartstraße. Sein vielfältiges Engagement drückt sich in den Ehrenämtern aus, die er seit Jahren begleitet: Elternausschuss der Kindertagesstätte Vogelnest, Klassenelternsprecher, Vorsitzender des Kerweausschusses Böhl seit 2009 und Übungsleiter beim Kinderturnen des VT Böhl. So kennen ihn viele als Moderator des traditionellen Traktorziehens bei der Böhler Kerwe.

In seiner Vorstellung sparte er auch nicht seine Zeit bei der BIL aus. Bei den Neuwahlen im Mai wurde er für die SPD in den Rat gewählt und ist seitdem stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Durch seine Arbeit als Polizeibeamter besitzt er die nötige Verwaltungserfahrung, die für den Posten des Bürgermeisters notwendig ist.

Inhaltlich setzte er Akzente bei den Menschen und dem demografischen Wandel, der Umwelt mit dem Thema Hochwasserschutz und Technik: die notwendigen Arbeiten bei der Kläranlage und die noch ungeklärte Zusammenarbeit mit Haßloch bei der Abwasseraufbereitung.

Die ebenfalls vorgeschlagene SPD Fraktionsvorsitzende Pia Möller-Reibsch stand nicht für eine Kandidatur zur Verfügung und bot ihre Unterstützung an: „Wir klappern zusammen alle Straßen ab“

Mit seiner freundlichen offenen Art konnte er die Versammlung überzeugen und erhielt die volle Unterstützung.

Die Wahlversammlung leitete der Schiedsmann der Gemeinde Siegwart Skötsch.

Der Vorsitzende Reinhard Reibsch betonte, dass die Böhl-Iggelheimer SPD wieder dazugewinne und den Verlust von Mandaten bei den vorherigen Kommunalwahlen gestoppt habe, bei der Bundestagswahl 2013 hatte sie sogar dazu gewonnen.

Text und Foto: SPD Böhl-Iggelheim, Presse

26.06.2014


Digital zum Wunschberuf

Lehrerin Anne Weiler mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 8b und dem Projektequipment Lehrerin Anne Weiler mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 8b und dem Projektequipment

Böhl-Iggelheim- Auf eine ganz neue Art und Weise können sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b an der Peter-Gärtner Realschule plus in Böhl-Iggelheim im Fach Deutsch mit ihrer Berufswahl auseinandersetzen.

Im Rahmen eines Wettbewerbes erarbeiten sie sich mit Tablets und einer Internetverbindung, welche Stärken und Schwächen sie besitzen und welcher Beruf zu ihnen passen könnte. An einem interaktiven 65 -Zoll-Bildschirm, der sechs Wochen lang die Tafel ersetzt, werden die Berufe präsentiert und Videos vorgeführt, die erklären, wie man gut durch ein Vorstellungsgespräch kommt. Bewerbungsschreiben für das nächste Praktikum werden gleich online versendet.

Das Equipment wird von der Initiative "DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN", gefördert von Samsung, zur Verfügung gestellt. Die Initiative fördert mit verschiedenen Programmen den Einsatz digitaler Medien an Schulen und Hochschulen. An dem Wettbewerb beteiligen sich bundesweit nun schon zum zweiten Mal sechzig Schulen, die von jeweils 150 Bewerbern ausgewählt wurden.

Schon bald nach Beginn der Projektphase wurde klar, dass sich hier Lernwege auftun, die vernetztes und vielfältiges Lernen mit hochmotivierten SchülerInnen und Schülern ermöglichen.

Nach Abschluss des Projektes am 24. Juni drücken alle die Daumen, dass das Projekt "Meine Bewerbung digital- Onlinereise durch die Berufswelt" zum Siegerprojekt gekürt wird, denn dann kommt die gesamte Ausrüstung zurück an die Peter-Gärtner-Schule, wo die Samsung-School-Solution dann weiterhin digitalen Unterricht ermöglichen kann.Text und Foto: Markus Jung

16.06.2014


Freizeit des Musikverein-Iggelheim mit Spass und Musik

Die diesjährige Freizeit führte rund 30 Musikerinnen und Musiker an den großen Brombachsee in Mittelfranken.

Böhl-Iggelheim- Das direkt am See gelegene Jugendhaus war bei unserer Ankunft am Donnerstagvormittag leider noch verschlossen und es musste noch Wartezeit auf die Kontaktperson überbrückt werden.Da das Wetter nicht das beste war und es stark regnete, sammelten wir uns in einer nahgelegenen Schutzhütte und verkürzten uns die Zeit mit Musik, diesmal allerdings "a cappella". Nach einiger Zeit konnten wir das Haus beziehen und die Umgebung erkunden. Bis zum gemeinsamen Hausmacher-Abend - das traditionelle Essen am Ankunftstag  -  wurden Kicker, Tischtennis, Brett- und Kartenspiele und in diesem Jahr erstmals ein Billardtisch zum Zeitvertreib ausgiebig genutzt. Das konnte auch nach dem Abendessen bis in die Nachtstunden fortgesetzt werden, wobei auch das spontane Musizieren nicht zu kurz kam.

Am darauffolgenden Freitagvormittag kam es erneut zum Einsatz unserer Instrumente: Während der gemeinsamen Probe testete unser Dirigent mehr oder weniger neue und unbekannte Stücke für die bevorstehenden Auftritte aus. Nach stundenlangem Spielen hatten sich wirklich alle die mittagliche Stärkung mit Weißwurst und "Brezen" (wir waren immerhin in Bayern!) redlich verdient. Nachmittags wurde der Brombachsee mit zwei zur Verfügung stehenden Schlauchbooten unsicher gemacht und die große Wiese vor dem Haus für Volleyball und Fußball genutzt. Nach dem Abendessen stand der alljährliche Spieleabend an, organisiert von Ursula Wolf und Jens Böhler. Ob die beiden gegeneinanderspielenden Teams nun Seewasser im Plastikeimer herbeiholen, Äpfel ertauchen, Spaghetti einfädeln oder Lieder gurgeln mussten: es war wie jedes Jahr ein großer Spaß für alle Beteiligten!

Am Samstag hieß es früh aufstehen, denn schon um 9 Uhr ging es mit dem Zug nach Nürnberg. Bis in den späten Nachmittag verbrachten wir die Zeit bei strahlendem Sonnenschein in der zweitgrößten Stadt Bayerns, zuerst gemeinsam beim Stadtrundgang und beim Beobachten des "Männleinlaufens" um 12 Uhr, den Rest der Zeit dann in Eigenregie in Kleingruppen. Zurück am Haus, wurde nach dem Abendessen bis in die Nachtstunden am Lagerfeuer gesungen, und zwar solange, bis wir keine Lieder mehr wussten - und das kann bei Musikern eine Zeit lang dauern! 

Am Sonntagmorgen hieß es schon wieder Zimmer räumen und Haus auf Vordermann bringen, denn schon um die Mittagszeit machten wir uns auf die Heimreise in die Pfalz. Eine gelungene Freizeit im kleineren Kreise liegt hinter uns, die, von gutem Wetter und gutem Essen beflügelt, uns alle etwas näher zusammen gebracht hat.

Als nächstes musikalisches Ereignis liegt das Open Air am 11.07.2014 auf dem Dorfplatz in Iggelheim vor uns, zu dem wir Sie recht herzlich einladen möchten! Weitere Informationen über unser Vereinsleben gibt es unter www.musikverein-iggelheim.de Text und Foto: Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

06.06.2014


„Von Solo bis Tutti“

Konzert des Musikverein Musketiere Böhl

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zu einem besonderen Hörgenuss gestalteten die Musikerinnen und Musiker vom Musikverein Musketiere in Böhl ihr Jahreskonzert im vollbesetzten Sängerheim des MGV Böhl. Und das Motto „von Solo bis Tutti“ war einerseits mit Bedacht gewählt, wie Marie-Christin Mayer, die charmant durch das Konzert führte, in ihren einführenden Worten betonte, aber auch als Herausforderung für die z. T. Noch jungen Musikerinnen und Musiker zu verstehen. Hatten die Verantwortlichen um die junge Dirigentin, Sarah Lachowitzer, ein sowohl abwechslungsreiches, wie schwieriges Programm zusammen gestellt, das die große musikalische Bandbreite des Orchesters erkennen lies.

Dass bei den Musketieren auch eine intensive und erfolgreiche Jugendarbeit betrieben wird, bewies die Jugendkapelle, von Sarah Lachowitzer geleitet, zu Beginn des Konzertes. Mit dem Volksliedgut wie „Up on a housetop“ aus Amerika, „Scarborough Fair“ aus England, oder dem bestens bekannten „Kumbaya, my lord“ aus Afrika entführten die Jugendlichen die Zuhörer musikalisch in fremde Kontinente. Der „Militärmarsch“ von Franz Schubert beendete den mit viel Applaus bedachten Auftritt des Nachwuchses der Musketiere. Die stürmisch geforderte Zugabe wurde gerne gewährt.

Und die Aktivenkapelle, ebenfalls von Sarah Lachowitzer taktgenau geführt, schöpfte dann das Thema des Konzertes voll und ganz aus. Das war möglich, da sich in den Reihen der Musketiere Musikerinnen und Musiker befinden die in Solopartituren, im Duett oder Quartett ihr musikalischen Können an ihren Instrumenten in trefflicher Weise zeigen können. Die Stücke wie „Jubilance“ von Benjamin Yeo, die Tenorhornparade“ von Vaclav Manas, so wie „Clarinet Springs“ von Flavio Bar, gaben dazu reichlich Gelegenheit. „Stephen Forster in Concert“, von Franz Watz, beendete schmissig, schwungvoll den ersten Teil der Darbietungen der Trompete, Tenothörnern, so wie Klarinetten breiten Raum zur Entfaltung lies.

Nach der Pause wurde es nordamerikanisch. „Indian fire“ entführte in die Prärie – zu Cowboys und Indianer. Den Wind spürte man übers Land streichen, das Dröhnen der Pferdehufe war zu vernehmen und das Kriegsgeschrei der Indianer war unüberhörbar. Das Stück von Mario Bürki wurde variantenreich mit Instrumenten und Stimmvarianten umgesetzt. Die Tenorhörner konnten im Duett bei „Romanze für Tenorhorn“ von Pavel Stanek abermals glänzen und die Drums hatten Gelegenheit bei „Der Lieblingstrommler“ von Franz Bummerl als Solisten hervorzutreten.

„Pradiso“, „Schöner fremder Mann“, unvergessene Schlager von Connie Francis aus einer Zeit in der die meisten Besucherinnen und Besucher sich im Jugend- und Teenageralter befanden, waren natürlich ganz nach deren Geschmack. Diese Melodien animierten zum Mitsummen und auch ein wenig von vergangenen Rendezvous zu träumen.

Mit dem Abstecher nach Kuba, mit „Adios Havana“ von Willy Fransen beendeten die Musketiere ein Konzert, das der Verein getrost als großen Erfolg verbuchen darf. Die gerne gewährte Zugabe war eine Hommage an Udo Jürgens und seine unvergleichlichen Hits.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Nina Litzenburger für 10 Jahre musizieren bei den Musketieren vom 1. Vorsitzenden, Matthias Winkler, geehrt wurde.

Bild: fg

19.05.2014


Flotte Töne mit Begeisterung

Tag der Ausbildung beim Musikverein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Welches Instrument ist das richtige für mich“? - „Wie verläuft die Ausbildung – wie lange werde ich lernen“? - Warum bietet der Musikverein mir diese kombinierte Ausbildung an“? - Was für Musik machen die überhaupt“? - Fragen über Fragen, die Kinder und Jugendliche hatten, als sie zum Tag der Ausbildung des Musikvereins Iggelheim ins Katholische Pfarrzentrum St. Simon und Judas Thaddäus in der Rottstraße 33 kamen. Der 1. Vorsitzende Peter Christ zeigte sich sehr erfreut über die große Resonanz die die Einladung gefunden hatte.

Peter Christ stellt in seinen einleitenden Worten den Musikverein Iggelheim und dessen Ziele vor. Da der Musikverein, wie jeder andere Verein auch, Nachwuchs sucht, geht der Verein nach den Worten Christs neue Wege um Nachwuchsmusiker für seine Jugendkapelle und das Stammorchester zu finden. So war die Vorstandschaft schon vor drei Jahren, zur Schulung des Nachwuchses, mit der in Iggelheim ansässigen Musikschule, Sascha Leicht eine Kooperation eingegangen. Die Kinder und Jugendliche die dem Verein beitreten, erhalten in den ersten drei Monaten kostenlosen Unterricht an einem Instrument, das orchesterkonform ist. Im darauffolgenden Halbjahr betragen die Ausbildungskosten nur 50 Prozent der Unterrichtskosten. So fallen erst nach neun Monaten die vollen Kosten für den Musikunterricht an. Eine enorme Kostenersparnis für die Eltern, wie Peter Christ ausdrücklich betonte. Darüber hinaus stellt der Verein die Musikinstrumente kostenlos zu Verfügung. Für die Anschaffung neuer Instrumente ist jedes Jahr im Haushaltsplan des Vereins ein hoher Betrag eingeplant. Bei diesen Randbedingungen können die Schülerinnen und Schüler ausgiebig testen ob das gewählte Instrument auch wirklich ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. So ist es dann möglich problemlos zu einem anderen Instrument zu wechseln, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Eine Kündigung des Ausbildungsvertrages ist ohne Kündigungsfrist jederzeit möglich.

Nach neun Monaten Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit im Jugendorchester integriert zu werden. In diesem, von Annika Serr geleiteten Orchester, sind zurzeit, ca. 26 Akteure, jünger als 20 Jahre, musikalisch zu Gange. „Und bei uns herrscht eine lockere, freundschaftliche Atmosphäre“ wie Annika Serr glaubhaft versichert.

Am „Tag der Ausbildung“ standen neben dem Ausbilder der Musikschule, Sascha Leist, der 1. Vorsitzende Peter Christ, der Dirigent des Stammorchesters, Jens Böhler und anderen Vorstandsmitgliedern, vor allem versierte Musiker aus beiden Orchestern für Fragen zur Verfügung. Und es war ein fröhliches Treiben und akustisches Erlebnis die Kinder beim Ausprobieren der Instrumente zu erleben. Aber die „großen“ Musiker zeigten den kleinen Interessenten wie es möglich ist aus einem großen Horn, einer Trompete oder einer Querflöte Töne zu entlocken. Und nicht nur Töne, sondern manchmal wohlklingende Töne. Natürlich übte das Schlagzeug eine besondere Faszination aus. So bleibt nur zu hoffen, dass die Initiative des Musikvereins weiterhin von Erfolg gekrönt ist. Die letztjährige Aktion hatte immerhin bei 6 jungen Musikerinnen und Musikern Erfolg. Und einige der Jugendlichen die gleich zu Anfang das Angebot des Musikvereins angenommen hatten sind schon im Jugendorchester integriet und gaben während der musikalischen Umrahmung, die die Jugendkapelle während des „Tages der Ausbildung bot, Kostproben ihres Könnens. Und die Verantwortlichen des Musikvereins hoffen auch in diesem Jahr die Freude am musizieren bei einigen Interessenten geweckt zu haben.. Denn musizieren hat einen hohen Stellenwert bei der Gesamtentwicklung des Menschen, wie Peter Christ betont.

Im Jugendorchester des Musikverein Iggelheim und im Stammorchester musizieren ca. 65 aktive Musiker. Das Jugendorchester probt jeden Mittwoch von 18 bis 19:15 im katholischen Pfarrheim in der Rottstraße 33. Das Stammorchester probt anschließend von 19.30 bis 21.30 Uhr in den gleichen Räumen.

Weitere Informationen unter: www.musikverein-iggelheim.de Bild: fg

16.05.2014


Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim beteiligt sich wieder an der Juniorwahl

Die Wahlhelferinnen führen die Juniorwahl wie in einem richtigen Wahllokal durchBöhl-Iggelheim-  Am 20.05.2014 konnten 52 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim etwas tun, was den übrigen Bundesbürgern noch fünf Tage verwehrt bleiben sollte. Sie durften das Europäische Parlament mit Sitz in Straßburg wählen – im Rahmen der Juniorwahl. Nach der Wahl des Deutschen Bundestages 2013 war dies bereits die zweite große Parlamentswahl, die die Jugendlichen auf diese Art begleiten konnten.

Das bundesweite Rollenspiel der Juniorwahl ermöglicht den Heranwachsenden das Üben und Erleben von Demokratie: parallel zum Europawahlkampf wird die Wahl im Unterricht inhaltlich vorbereitet und realitätsnah durchgeführt: inklusive Wahllokal, Wahlzettel und Wahlurne. Im Vorfeld hatten Schülerinnen als Wahlhelferinnen Wahlbenachrichtigungen verteilt, Wählerverzeichnisse angelegt, einen Wahlvorstand gebildet und im Anschluss selbstständig die Stimmen ausgezählt.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt dabei in der politischen Bildung der zukünftigen Wählerinnen und Wähler. Den teilnehmenden Klassen werden spezielle Unterrichtsstunden zum Thema "Wahlen und Europäische Union" als Ergänzung des normalen Sozialkundeunterrichts angeboten. Die Juniorwahl stellt somit ein praxisorientiertes Konzept zur politischen Bildung dar: am Ende der Unterrichtseinheit steht keine Klassenarbeit auf dem Stundenplan, sondern der Wahlakt.

Dieses aktive Wählen wenige Tage vor dem eigentlichen Wahlsonntag bildet natürlich den Höhepunkt des gesamten Projektes. Eine Wahlbeteiligung von fast 80 % zeugt von dem großen Interesse der “Jungwähler“. Und dann sind fünf Tage Hochspannung garantiert, bis nämlich das eigene Ergebnis mit dem Resultat der echten Wahl verglichen werden kann. Text und Foto: Markus Jung

23.05.2014


Kandidatenliste der SPD Böhl-Iggelheim zur Kommunalwahl

In ihrer Mitgliederversammlung am 16.1.2014 hat die SPD ihre Kandidaten gewählt.

Die SPD Böhl-Iggelheim geht mit einer Frauendoppelspitze in die Kommunalwahl

Mit einer gelungenen Mischung aus erfahrenen Ratsmitgliedern und Neuen startet die SPD Böhl-Iggelheim in den Kommunalwahlkampf.

Der Fraktionsvorsitzende Burkhard Grüninger erklärte, die konstruktive Ratsarbeit fortsetzen zu wollen- selbst in der Opposition hat die SPD viel für Böhl-Iggelheim erreicht.

Das Ziel ist wieder stärkste Fraktion im Rat zu werden, so der Vorsitzende Reinhard Reibsch.

Die Kandidatenliste:

  1. Pia Möller-Reibsch
  2. Dr. Michaela Jung-Dittmer
  3. Harald Reichel
  4. Jerome Merkel
  5. Burkhard Grüninger
  6. Rainer Böhm
  7. Christa Bug
  8. Reinhard Reibsch
  9. Jakob Schmitt
  10. Ulrich Störzner
  11. Hans Martin Schön
  12. Ullrich Monath
  13. Helmut Nist
  14. Ursula Hoock
  15. Herbert Renz
  16. Christina Winkelmann
  17. Jörg Becker
  18. Katja Friedrich
  19. Christian Ledule
  20. Albert Wagemann
  21. Khader Awwad
  22. Birgit Löwer
  23. Klaus Becker
  24. Hans-Peter Ziegler
  25. Cornelia Harm
  26. Annette Schön
  27. Evelyn Forster-Swaihel
  28. Dieter Salzmann
  29. Dieter Langenbucher

Pia Möller-Reibsch

17.01.2014


Auf das Erreichte stolz – optimistisch in die Zukunft!

Neujahrsempfang des Bürgermeisters mit buntem Programm. Investitionen zum Wohl der Bürger.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Beim Neujahrsempfang in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Wahagnieshalle konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU) eine große Zahl Bürgerinnen und Bürgern, Vertreter der Vereine und der Kirchen begrüßen. Wie schon seit Jahren war die Reihe der Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik sehr lang. Hier seien nur die Vizepräsidentin des Landtages von Rheinland Pfalz, Hannelore Klamm (SPD), der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU), so wie der Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hans-Jörg Eger (CDU), erwähnt.

Ein Zeichen dafür, dass der Neujahrsempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim seinen besonderen Reiz ausübt. Seiner besonderen Freude gab Peter Christ bei der Begrüßung von Bürgermeister Jean Marie Ruant mit seiner Delegation aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies Ausdruck.

Persönlich begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Peter Christ, seiner liebenswerten Gattin, sowie Bezirksschornsteinfegermeister, Claus Lang, mit drei weiteren Schornsteinfegern, die jeder Besucherin und jedem Besucher einen symbolischen Glücksbringer überreichten.

Bürgermeister Peter Christ lies in seinem Rückblick das vergangene Jahr der Böhl-Iggelheimer Kommunalpolitik Revue passieren. Neben dem Schuldenabbau von 800.000 Euro, auch in 2014 müssen keine neuen Kredite aufgenommen werden, bleiben auch die Grund- und Gewebesteuersätze stabil. Die Straßenbaumaßnahmen sind alle zur Zufriedenheit verlaufen und werden 2014 abgeschlossen sein. Die denkmalgeschützte Trauerhalle auf dem Iggelheimer Friedhof wurde saniert, ebenso die Johannes-Fink-Grundschule in Böhl. Besonders erwähnte Christ die Errichtung eines Gedenksteines auf dem Friedhof in Iggelheim, der an die von den Nationalsozialisten verschleppten Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnert.

Sanierung der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule in Iggelheim, den Dorfplatzerneuerung in Iggelheim, die Umrüstung der Beleuchtung in der Wahagnieshalle auf LED, den Bürgerbus, der ab April eine dreimonatige Testphase aufnimmt, so wie die Verlegung und zum Teil Renaturierung des Rehbaches nannte Peter Christ als Ziele für das Jahr 2014.

Lesen Sie die Rede von Bürgermeister Peter Christ im SPEYER-KURIER

Herzlich waren die Worte, die Bürgermeister Jean-Marie Ruant aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies, im Norden Frankreichs gelegen, den Bürgern aus Böhl-Iggelheim entbot. „Es lebe Böhl-Iggelheim, es lebe Wahagnies, es lebe Deutschland, es lebe Frankreich und es lebe Europa“ waren die abschließenden Worte seiner Rede, in der er die Hoffnung auf eine immer mehr zusammenwachsende Partnerschaft und ein friedliches Zusammenleben aller Völker Ausdruck gab.

Den Besucherinnen und Besuchern wurde ein buntes, unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Glück- uns Segenswünsche überbrachte Claus Lang, als Schonsteinfeger der personifizierte Glücksbringer. Der katholische Pfarrer Hermann Macziol überbrachte die Segenswünsche der katholischen, wie der protestantischen Kirchengemeinden. Er wünschte allen Bürgerinnen und Bürgern Gottes Segen für das kommende Jahr.

Die „Songbirds“, noch besser bekannt als die „Igglemer Spatzen“, dem Kinderchor der Sängervereinigung, unter der Leitung von Jessika Simon, begeisterten mit „Locked out of heaven“.

Den gesanglichen Teil bestritt zudem der gemischte Chor des Gesangverein „Liederkranz“ aus Iggelheim unter der Leitung von Jürgen Hain. Mit „Eleni“ und „Zeit ist ein Geschenk“ bewies der Chor seine Musikalität und bestätigte die Richtigkeit im gemischten Chor zu konzertieren.

Die Würze der Veranstaltung waren, wie schon seit Jahren, die Auftritte der beiden Karnevalvereine im Ort. Die „Böhler Hängsching“ machten mit ihrem 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, so wie Prinzessin Julia I. ihre Aufwartung. Jessica III. führte die „Igglemer Bessem“ mit Präsident, Kurt Hauck, an. Die „Rehbachnixen“ der „Igglemer Bessem“ und die „Aktiven Garde“ der „Böhler Hängsching“ begeisterten die Besucher mit ihren schwungvollen Tänzen und wurden vom Publikum stürmisch gefeiert.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde dem Bürgermeister durch die Karnevalisten besondere Überraschungen zu teil. Da sich Peter Christ schon mal als „Mädchen für Alles in der Gemeinde“ bezeichnet, setzten ihm die „Igg´lemer Bessem“ einen schwarze Perücke aufs Haupt und ließen ihn in ein rosa Röckchen steigen um für dies Aufgabe das geeignete Outfit als „Mädchen für Alles“ zu tragen.

Doch damit nicht genug. In Anspielung auf die von Christ zweimal im Jahr einberufene „Babyempfänge“, sollte er auch bei diesen Veranstaltungen, nach Meinung von Kurt Hauck, passend und dem Anlass gemäß, gekleidet sein. Im maßgeschneiderten blauen Strampelanzug mit Häubchen, Lätzchen und Schnuller machte der Ortschef eine überaus gute Figur. Ob er diese Kleiderordnung beim nächsten Babyempfang aber tragen wird? - doch eher unwahrscheinlich.

Straßensanierungen - wenn auch überaus gelungen – finden, bezüglich Parkplätze, immer ihre Nörgler. Denn nicht nur Parkraum soll vorhanden sein. Nein – der Parkplatz müsste direkt vor dem eigenen Haus sein. Ansonsten ist das alles ganz ganz schlecht.

Die „Böhler Hängsching“ hatten die Lösung des Problems. Sie überreichten Peter Christ 33 flexible Mietparkplätze. Diese seien zu je 11,11 Euro wöchentlich zu mieten. Sie beheben die Parkplatzmisere und bringen noch Geld in den Gemeindesäckel.

Und für den Bürgermeister gab es noch eine ganz persönliche Gabe – eine Schulterklopfmaschine. Mit dieser könne sich der Ortschef ob seiner Verdienste um die Gemeinde immer selbst loben – wenn es schon sonst keiner macht – wie Clemens Kreitner mit Nachdruck betonte.

So reich beschenkt, sinnvoll beschenkt, wie Peter Christ betonte, konnte der Bürgermeister dann leichten Herzens den Rathausschlüssel und die Gemeindekasse an die liebreizende Prinzessin der “Böhler Hängsching“, Julia I. übergeben. Wie schon in den vergangenen Jahren war die Kasse dieses Jahr auch wieder prall gefüllt. Prall gefüllt mit Moos, denn „Ohne Moos nix los“ wie der Ortschef betonte. Was die Karnevalisten zur spontanen „Drohung“ veranlasste. „Wer Moos sät, wird Rasen ernten. So darf man auf die Rückgabe der Gemeindekasse am Fastnachtdienstag im Rathaus gespannt sein, was aus dem Moos geworden ist.

Orchestermusikalisch begeisterte Ralf Claasen mit seinen „Musketieren“ aus Böhl. - Ob mit der Eröffnungsmusik „Them Basses“, oder dem „Pfälzer Büttenmarsch, beim Einzug der Karnevalisten, „Die Schlitzschuhläufer“ oder dem „Fliegermarsch“ eines der Paradestücke der Musketiere, - die musikalische Bandbreite dieses Orchesters scheint unerschöpflich.

Hans Simon führte routiniert und amüsant durch den Nachmittag.

Zum Abschluss wurden den Besuchern Sekt und Brezeln geboten und wurde dankbar angenommen, gereicht von den netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung. Bilder fg

15.01.2014


Rede Bürgermeister Peter Christ beim Neujahrsempfang 2014

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Böhl-Iggelheimerinnen und Böhl-Iggelheimer,

ich freue mich Sie zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim, auch im Namen meiner beiden Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab und Bernd Johann, sowie des gesamten Gemeinderates, herzlich zu begrüßen.

Ich freue mich besonders darüber, dass Sie wieder in so großer Vielfalt den Weg in unsere „Gute Stube“ gefunden haben: Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Gemeinderates, der Vereinen und Verbände, Institutionen, der Kirche und Glaubensgemeinschaften, der Wirtschaft, der kulturellen und sozialen Einrichtungen. Sie alle gestalten unseren Ort und füllen ihn mit Leben, noch einmal herzlich willkommen.

Besonders begrüßen möchte ich einige Ehrengäste, die heute zu uns gekommen sind: Bitte erst am Ende Applaus:

Ihnen, Ihren Familien und allen, die Ihnen nahestehen wünsche ich ein gesundes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr 2014.

Liebe Damen und Herren, das neue Jahr hat begonnen. Zum Jahreswechsel ist es üblich, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorne auf die Aufgaben und Herausforderungen des gerade angebrochenen Jahres zu richten.

Anfangen möchte ich in diesem Jahr mit einem Blick auf die Finanzlage der Gemeinde Böhl-Iggelheim – auf die ich besonders Stolz bin.

Im Jahr 2013 haben wir alte Kredite in Höhe von insgesamt 800.000 Euro zurückzahlen können. Wir sind somit auf einem aktuellen Schuldenstand von 3,75 Millionen € mit den Gemeindewerken zusammen bei 4,3 Millionen €. Wir haben eine aktuelle Pro-Kopf-Verschuldung von 357 €. Damit Sie sich ein besseres Bild machen können: Die durchschnittliche Verschuldung der verbandsfreien Gemeinden in Rhein-Pfalz-Kreis liegt bei 890 €.

Zieht man den Vergleich zu anderen rheinland-pfälzischen Kommunen liegen wir mit unserem Schuldenstand sogar im untersten Bereich, der Durchschnitt liegt da bei 1.306 €.

Alle Maßnahmen die wir in 2013 durchgeführt und für 2014 geplant haben, konnten und können wir aus eigenen Mitteln ohne Kreditaufnahme durchführen. Es wird also auch in diesem Jahr keine neue Schulden geben. Im Gegenteil, der Schuldenabbau geht auch 2014 weiter.

Lassen Sie mich von den vielen Entwicklungen des vergangenen Jahres nur einige nennen, die ich besonders herausstellen möchte.

Saniert haben wir im vergangenen Jahr die denkmalgeschützte „Trauerhalle“ in Iggelheim. Die Arbeiten waren erforderlich, da das Dach des Gebäudes erhebliche Mängel aufwies. Das ganze Ausmaß der Schäden, wurde allerdings erst im Rahmen der Sanierung festgestellt. Mit den Arbeiten wurde vor genau einem Jahr begonnen. Aufgrund der schlechten Witterung im Frühjahr konnten die Sanierungsarbeiten leider erst im September abgeschlossen werden.

Die Kosten belaufen sich auf 440.000 € und somit rund 15.000 € über der Kostenschätzung. Die Mehrkosten sind hauptsächlich auf Massenmehrungen bei der Sanierung des Dachstuhls und des Turmes zurück zu führen. Vom Ministerium des Innern für Sport und Infrastruktur in Rheinland-Pfalz wurde uns für die Sanierung ein Zuschuss in Höhe von 124.000 € gewährt

Bei einem weiteren denkmalgeschützten Gebäude waren Sanierungsarbeiten fällig.

Am „Alten Schulhaus“ der Grundschule Böhl wurde das Dach erneuert. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Ausbesserungsarbeiten erforderlich geworden sind, haben wir nun das komplette Dach saniert. Für die Maßnahme sind Kosten in Höhe von 146.000 € entstanden.

Unter großer Teilnahme der Bevölkerung wurde auf dem Friedhof im Ortsteil Iggelheim ein Gedenkstein, der an die von den Nationalsozialisten deportierten Böhl-Iggelheimer erinnern soll, eingeweiht.

Besonders erwähnenswert ist, dass extra aus Israel Angehörige eines Deportierten angereist sind, um bei dieser Einweihung dabei zu sein. Der Gedenkstein „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“ ist auf die Initiative des Arbeitskreises „Für Vielfalt und gegen Extremismus“ in Auftrag gegeben worden

Neben dem Neubürgerempfang, den wir im vergangenen Jahr bereits zum siebten Mal durchgeführt haben,

gibt es seit 2013 eine Begrüßung für die ganz Kleinen in unserer Gemeinde.

Mit dem Baby-Begrüßungsempfang möchte ich die Neugeborenen mit Ihren Familien willkommen heißen und über das Angebot bei uns am Ort informieren. Gleichzeitig wollen wir jungen Familien die Gelegenheit bieten, sich gegenseitig kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Rund 70 Babys haben in unserer Gemeinde in 2013 das Licht der Welt erblickt.

Wir haben von den Pfalzwerken AG die beiden Elektrofahrräder im vergangenen Jahr gewonnen. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön an die heuten anwesenden Vertreter der Pfalzwerke.

Sie fragen sich sicherlich, warum ich das heute erwähne.

Wir nutzen die Fahrräder nicht nur für unsere Dienstfahrten im Ort - sondern bieten unseren Bürgerinnen und Bürgern an, diese umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeit bei uns zu mieten. Details zur Vermietung und Reservierungen erhalten Sie an unserer Infotheke im Rathaus.

In unserem Straßenausbaukonzept sind wir im vergangenen Jahr wieder ein großes Stück vorwärts gekommen. Die bisher längste Maßnahme die „Haupt- und Hochdorferstraße“ im Ortsteil Böhl wurde fertiggestellt und im Oktober offiziell eröffnet. Die Gesamtkosten der Maßnahme für die Neugestaltung der Straße und die Kanalarbeiten belaufen sich auf 3,1 Mio. €. Die Gemeindestraße und die Gehwege im Bereich der Kreisstraße wurden mit 65 % der anrechenbaren Kosten gefördert. Dies entspricht einem Zuschuss in Höhe von 250.000 €.

Richtungsweisend ist sicherlich das dort verlegte Blindenleitsystem.

Ich persönlich finde die Neugestaltung sehr gelungen. Natürlich haben Sie bestimmt mitbekommen, das es auch einige kritische Stimmen gibt. Aber wie bei allen bisherigen Straßensanierungsmaßnahmen kann man es nie allen Recht machen. Wir versuchen schon durch unsere Abstimmungsgespräche mit den Anliegern weitestgehend die Wünsche, Vorstellungen und Anregungen in unsere Planungen mit aufzunehmen.

Wild sieht es - auf den ersten Blick - noch in der Speyerer Straße aus. Seit April 2013 rollen hier die Bagger und erneuern Gas-, Wasser- und Kanalleitungen.

Von drei Bauabschnitten sind schon zwei realisiert. Auch der Kreuzungsbereich in Höhe der Mozart- und Schubertstraße ist fertiggestellt und bereits für den Verkehr freigegeben. Die restlichen Arbeiten werden bei entsprechender Witterung bis April 2014 abgeschlossen. Erfreulich ist, dass die Arbeiten bisher ohne größere Probleme und Zwischenfälle verlaufen sind. Von den eingeplanten 1,45 Mio. €, werden voraussichtlich nur 1,030 Mio. € benötigt. Für die Maßnahme haben wir einen Zuschuss in Höhe von 305.000 € beantragt.

Mit dieser noch in 2013 begonnenen Maßnahme möchte ich in das neue Jahr übergehen und Ihnen einen Ausblick der, für 2013, geplanten Projekte geben.

Bleiben wir bei unseren Straßen. Von unserem aktuellen Straßenausbauprogramm steht nur noch die Neugestaltung der Friedrich-Ebert-Straße in Böhl aus.

Mit den Anwohnern der Friedrich-Ebert-Straße haben die Abstimmungsgespräche im vergangenen Jahr stattgefunden. Bereits jetzt hat die PMG Schifferstadt mit der Erneuerung der Wasserleitungen und die Thüga mit den Gasleitungen begonnen. Im Zeitraum von April bis Dezember 2014 werden die Kanal- und Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Für den Ausbau entstehen geschätzte Kosten in Höhe von 950.000 €.

Sie werden sich bestimmt fragen: Wie geht es nach der Friedrich-Ebert-Straße weiter?

Auch damit werden wir uns in diesem Jahr beschäftigen und prüfen, welche Straßen aufgrund ihrer Dringlichkeit in ein weiteres Straßenausbauprogramm aufgenommen werden.

Wie dringend nötig eine gute funktionierende und ausgestattete Feuerwehr im Ort ist, haben wir spätestens bei dem schlimmen Unglück in Harthausen gesehen.

Bereits schon für 2013 hatten wir die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschfahrzeug, kurz HLF, vorgesehen. Es dient zur Aufnahme einer Löschgruppenbesatzung und dem einsatztaktischem Gerät, es führt mindestens 1600L Löschwasser mit und besitzt eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung die Auftragsvergabe beschlossen.

Für das Fahrzeug entstehen Kosten in Höhe von 370.000 €. Als Zuwendung wurden vom Land 119.000 € in Aussicht gestellt. Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges werden zwei Feuerwehrautos aus den Jahren 1966 und 1967 ausrangiert.

An dieser Stelle möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen um öffentlich Danke zu sagen.

Danke zu sagen an „unsere Feuerwehrmädels und Feuerwehrjungs“ die Tag und Nacht in Bereitschaft und rund um die Uhr für uns zur Stelle sind, wenn uns Gefahren drohen.

Auf dem Friedhof in Iggelheim möchten wir eine Überdachung auf dem Platz vor der Trauerhalle errichten, damit bei größeren Beerdigungen und schlechter Witterung die Trauernden einen geeigneten Regen- und Windschutz haben.

Nach Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde ist es zwingend notwendig, das Dach ohne direkte Anbindung an die Trauerhalle auszuführen.

Die Planung die Sie auf der Leinwand sehen, ist die bereits abgestimmte Variante mit der Denkmalschutzbehörde. Die Kosten für diese Ausführungsversion liegen bei 40.000 €.

Auch das Erscheinungsbild des Böhler Friedhofes wollen wir verbessern.

Geplant ist das bestehende Betriebsgebäude, im Eingangsbereich von der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, abzureißen. Neben einer befestigten Lagerfläche und einer neuen Doppelgarage zur Materiallagerung, ist in diesem Bereich auch eine neue Zaunanlage mit Tor vorgesehen.

In unserem Haushalt haben wir für diese Arbeiten 50.000 € vorgesehen.

Am denkmalgeschützten „Alten Schulhauses“ der Grundschule Iggelheim muss der Giebel saniert werden, weil die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Wir gehen bei diesen Arbeiten von Kosten in Höhe von 100.000 € aus.

Die Beleuchtung der Wahagnieshalle ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und reparaturbedürftig. Die Beleuchtungsanlage funktioniert noch mit Quecksilberdampflampen, die, wie Sie sicherlich wissen, in absehbarer Zeit nicht mehr bezogen werden können. Außerdem ist der Verbrauch dieser Lampen sehr hoch.

Wir haben uns daher, besonders auch unter energetischen Gründen, entschlossen, eine LED-Beleuchtung einzubauen. Im Haushalt haben wir dafür 300.000 Euro eingeplant. Wir hoffen, dass wir für die Energiemaßnahme Mittel aus dem BMU-Förderprogramm erhalten.

Bleiben wir im Energiebereich.

Die Energiekarawane kommt noch einmal nach Böhl-Iggelheim. Nach der positiven Resonanz der Energiekarawane im Jahr 2012 haben wir uns entschieden, diesen Service unseren Bürgerinnen und Bürger erneut anzubieten.

Im Februar wird die Auftaktveranstaltung sein. Im Anschluss ziehen die Energieberater durch die ausgewählten Straßen und bieten den Hauseigentümern kostenlose Beratungen an. Die Energiekarawane ist ein gemeinsames Projekt mit der Metropolregion Rhein-Neckar.

In diesem Jahr wird auch der Ortsmittelpunkt in Iggelheim neu gestaltet. Die Maßnahme soll von April bis Juli 2014 durchgeführt werden.

Die kommende Iggelheimer Kerwe können wir also schon auf dem neuen Platz miteinander feiern.

Mit der Neugestaltung wird auch die von vielen Vereinen gewünschte Überdachung der Bühne errichtet. Wir möchten bereits in 2014 einen „Kultursommer“ in Böhl-Iggelheim einführen und freuen uns, wenn von den Vereinen die dann dort vorhandene Infrastruktur auf dem Ortsmittelpunkt Iggelheim für ihre Veranstaltungen genutzt wird.

Im Haushalt haben wir für die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes 360.000 Euro eingeplant. Für diese Maßnahme haben wir einen Zuschuss in Höhe von 160.000 € aus den Mitteln des Dorferneuerungsprogramms beantragt.

Auch in Sachen Rehbach-Verlegung soll es weitere Entwicklungen geben.

Wie bestimmt viele von Ihnen der Presse entnommen haben, ist vorgesehen, ein Teil des Rehbachs um den Ortsteil Iggelheim zu führen. Dies dient nicht nur dem Hochwasserschutz des Ortsteils Iggelheim, sondern auch der Umsetzung der Vorgaben aus der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Ein weiterer Vorteil für uns ist natürlich auch der Naherholungswert.

Vom Rhein-Pfalz-Kreis, als Verantwortlicher für den Rehbach, wurde zu diesem Thema im vergangenen Jahr eine Studie erstellt. Als nächster Schritt soll die Abstimmung der Natur- und Umweltbelange mit den entsprechenden Vertretungsgruppen stattfinden. Nach einer Bürgerversammlung soll dann das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.

Ein Thema, dass bei meiner Neujahrsansprache nicht mehr wegzudenken ist: der Sachstand Westumgehung.

Die Planung ist zwischenzeitlich abgeschlossen und die erforderlichen Unterlagen für den Grundwerb werden in diesem Jahr vorbereitet.Ende des Jahres soll es voraussichtlich einen Erörterungstermin mit der Öffentlichkeit geben.

Wir möchten, besonders auch für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger in Böhl-Iggelheim einen Bürgerbus einrichten.

Wie in vielen anderen Gemeinden stellt sich älteren Menschen auch in Böhl-Iggelheim die Frage, wie sie zum Einkaufen oder zum Arzt kommen sollen. Aufgrund des demografischen Wandels und der Altersstrukturverschiebung hin zu einer deutlich älter werdenden Bevölkerung wird sich die Problematik in den kommenden Jahren/Jahrzehnten noch deutlich verstärken.

Der Bürgerbus soll zweimal wöchentlich Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, die Geschäfte – Apotheken – Ärzte innerhalb von Böhl-Iggelheim anzufahren. Der Bürgerbus soll damit eine Ergänzung zum vorhandenen Linien- und Ruftaxiangebot in Böhl-Iggelheim darstellen und es älteren Menschen ermöglichen, länger selbständig zu bleiben.

Der Service steht voraussichtlich ab April 2014, für eine zunächst 3-monatige Testphase, für Sie zur Verfügung.

Meine Bitte bereits jetzt an Sie: Nutzen Sie den Fahrdienst, damit wir das Angebot für Sie aufrecht erhalten können. Nähere Informationen erhalten Sie zur gegebenen Zeit aus der Presse und unserem Amtsblatt.

Schon jetzt liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich auf die Wahlen im kommenden Jahr aufmerksam machen.

Am 25. Mai 2014 können Sie bei der Kommunalwahl ihre Vertreter im Gemeinde- und Kreistag neu wählen. Bei keiner anderen Wahl ist der Einfluss des Wählers so groß, wie auf der örtlichen Ebene. Die Entscheidungen der Kommunalpolitiker hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen in der Gemeinde. Bitte geben Sie Ihre Stimme ab und stärken Sie dadurch die ehrenamtliche Tätigkeit unserer kommunalen Vertreter.

Gleichzeitig möchte ich mich bei Ihnen, liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte (den Damen und Herren des aktuellen Gemeinderates) für die konstruktive und ich denke „gute Arbeit“ der letzten Jahre bedanken. Ich hoffe, dass viele von Ihnen sich erneut für eine Kandidatur der kommenden Legislaturperiode entscheiden werden.

Aber auch meine erste Amtszeit läuft im Februar 2015 aus und voraussichtlich im Spätjahr finden die nächsten Bürgermeisterwahlen statt.

Schon jetzt liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich auf die Wahlen in diesem Jahr aufmerksam machen.

Am 25. Mai 2014 können Sie bei der Kommunalwahl ihre Vertreter im Gemeinde- und Kreistag neu wählen. Bei keiner anderen Wahl ist der Einfluss des Wählers so groß, wie auf der örtlichen Ebene. Die Entscheidungen der Kommunalpolitiker hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen in der Gemeinde. Bitte geben Sie Ihre Stimme ab und stärken Sie dadurch die ehrenamtliche Tätigkeit unserer kommunalen Vertreter.

Noch weit entfernt, aber die Zeit vergeht ja bekanntlich wie im Fluge, ist die 1025 Jahrfeier des Ortsteiles Iggelheim im Jahr 2016.

Wir haben bereits jetzt schon Arbeitskreise in verschiedenen Bereichen, die sich um die Gestaltung der Feierlichkeiten Gedanken machen.

Ich darf Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen, in den Arbeitskreisen mitzuarbeiten.

Die Termine erfahren Sie jeweils aus unserem Amtsblatt oder Sie teilen uns Ihr Interesse für einen Arbeitskreis mit, dann erhalten Sie zu den Sitzungsterminen eine persönliche Einladung.

Mit einem Blick auf unsere Gemeindefinanzen habe ich heute begonnen. Und mit einer Entscheidung im Finanzbereich möchte ich meine Neujahrsansprache nun auch abschließen.

Das Land hat die Richtwerte für die Grund- und Gewerbesteuer im vergangenen Jahr hochgesetzt. Damit sind viele Kommunen in der Verpflichtung nachzuziehen und ihre Hebesätze entsprechend anzupassen.

Aufgrund unserer positiven Haushaltssituation, wird es in Böhl-Iggelheim, gegen den Trend, keine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer in diesem Jahr geben. Dies wurde vom Gemeinderat in seiner letzten Sitzung festgelegt.

Ich möchte mich heute bei all denen bedanken die im letzten Jahr dazu beigetragen haben unsere Veranstaltungen wie Lätare, die Kerwen, den Weihnachtsmarkt oder die andern Veranstaltungen zu ermöglichen.

Den Vereinen darf ich den Dank aller Bürgerinnen und Bürger aussprechen, denn ohne deren Aktivitäten wäre das Freizeitangebot in Böhl-Iggelheim wesentlich ärmer.

Meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darf ich meinen persönlichen Dank für die geleistete Arbeit im hinter uns liegenden Jahr aussprechen.

Für Ihre Aufmerksamkeit bedanke ich mich und wünsche Ihnen noch viel Spaß beim weiteren Programm unseres Neujahrsempfangs.

Es gilt das gesprochene Wort

15.01.2014


„Segen bringen – Segen sein“

Sternsingeraktion Tansania

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  C+M+B „Christus mansionem benediktat“, „Gott segne dieses Haus“. Diesen Segensspruch schrieben die Sternsinger nach altem Brauch mit geweihter Kreide an die Türen der Häuser in Böhl-Iggelheim, oder brachten einen Aufkleber mit den Segensinitialen an. 25 Kinder und Jugendliche aus der katholischen Pfarrei „Allerheiligen „ in Böhl und 25 Jungen und Mädchen aus der katholischen Pfarrei St. Simon + Judas Taddäus in Iggelheim waren am Samstag mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern in beiden Ortsteilen unterwegs. Unter dem Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein“ sammelten sie Geld für ein Projekt in Ecuador.

Die Aktion der Sternsinger steht seit 1958 unter der Trägerschaft des Kindermissionswerkes der deutschen katholischen Diözesen und wird bundesweit durchgeführt. Sie ist die größte Hilfsaktion in Deutschland überhaupt und weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Rund 500 000 Kinder mit über 80 000 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern beteiligten sich auch dieses Jahr wieder bundesweit an der Aktion. Seit ihrem Bestehen sammelten die Sternsinger über 750 Millionen Euro für über 58 700 Projekte in mehr als 100 Ländern für benachteiligte Kinder weltweit. Alleine im Jahr 2011 konnte durch die Sternsingeraktion der stolze Betrag von fast 43 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Wie schon über viele Jahre waren auch in Böhl-Iggelheim die als die Hl. Drei Könige, Caspar, Melchior und Baltasar verkleideten Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren, unterwegs um den Segen in die Häuser zu tragen und um Spenden für ihr Anliegen zu bitten. Mit Liedern und Gedichten erfreuten sie die Besuchten und wurden durchaus freundlich aufgenommen. Nicht nur die Spendenkasse füllte sich. Viele der besuchten Menschen hielten für die Kinder auch Süßigkeiten bereit, die am Abend beim gemeinsamen Essen in den Pfarrzentren gerecht unter Allen verteilt wurden. Und in manche Häuser wurden sie auch hereingebeten um sich bei heißem Tee und Kinderpunsch aufwärmen zu können. In vielen Familien, besonders bei den Familien der Begleiterinnen und Begleiter, gab es auch ein leckeres Mittagessen. So dankte die Bevölkerung den tapferen Sternsingern neben den Spenden für ihr Engagement.

In einer kleinen Feier in den jeweiligen Pfarrkirchen wurden die Kinder von Kaplan Macziol ausgesandt. Dabei wurden die Kreide, die Aufkleber, die Sterne, aber auch die Kinder selbst gesegnet. Denn nach christlichem Verständnis sollen die Sternsinger nicht nur Geld sammeln, sondern den Segen Christi in die Häuser und zu den Menschen tragen. Nachdem die Aktion der Böhl-Iggelheimer Sternsinger 2012, einem Projekt der Steyler Missionare für eine Missionsstation in Surabaya auf Java galt, geht das Geld in diesem Jahr nach Ecuador.

Frau Bossung-Winkler aus dem Ortsteil Böhl betreut das Projekt seit Jahren. Frau Bossung- Winkler stellt im Dankgottesdienst, der von den Sternsingern beider Pfarreien eindrucksvoll mitgestaltet wurde, das Projekt vor. In dem südamerikanischen Land fehlt es besonders bei den Kindern der Indios an ausreichender Bildung. Viele der Indios leben am Rande der Gesellschaft, z. T. in Armenvierteln in den Randgebieten der Städte. Kinder sind oft alleine gelassen, sei es, dass ihre Eltern sich nicht genügend um sie kümmern, oder durch lange Arbeitszeiten, die oft vom frühen Morgen bis spät in die Nacht dauern, nicht kümmern können. Frau Bossung- Winkler hat einige Jahre in Ecuador , in Mapasinque, gelebt und war dort an der Gründung einer Schulbibliothek, in der den Kindern auch Hausaufgabenbetreuung angeboten wird, zusammen mit der dortigen christlichen Basisgemeinde, maßgeblich beteiligt. Notwendig sind Bücher, moderne Kommunikationsmittel, Spiel und Bastelmaterial um die Bildungschancen der benachteiligten zu verbessern und das Betreuungsangebot ausbauen zu können. An Hand einer Power-Point Präsentation mit beeindruckenden Bildern und Zahlen unterstricht Frau Bossung-Winkler die Wichtigkeit dieses Projektes.

Frau Bossung-Winkler ist gemeinsam mit dem ecuadorischen Partnerverein ADS Garant dafür, dass die Spendengelder sachgemäß verwendet werden. Bilder: fg

06.01.2013


Alternative Christbaumentsorgung - 1.Knutfest in Böhl

Gelungene Premiere mit hohem Spaßfaktor

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Wir sind überrascht von der großen Resonanz, die das 1. Knutfest erfahren hat. Mit diesem überwältigenden Zuspruch haben wir nicht gerechnet“ betonte eine strahlende Christine Baßler. Weit über 500 Besucherinnen und Besucher, darunter viele Kinder und Jugendliche, hatten sich zum 1. Knutfest am Jugendzentrum Am Holzweg eingefunden und erlebten jede Menge Spaß.

Wie schon seit vielen Jahren sammelte die Jugend der katholischen Pfarrgemeinde „Allerheiligen“ in Böhl die ausgedienten Christbäume auch in diesem Jahr gegen eine kleine Spende ein. In diesem Jahr waren es ca. 1,4 Tonnen Nadelbäume die auf den Traktorgespannen von Heribert Bauch und dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß, Platz fanden und zum Acker gegenüber dem Jugendzentrum gebracht wurden. Und die Entsorgung sollte, nach den Worten von Christine Baßler, in diesem Jahr in besondere Weise von statten gehen. Bei den Musikern von den „Musketieren“ aus Böhl und dem Jugendförderverein des Fußballverein „FC Palatia Böhl“ fiel die Idee des „Knutfestes“ auf fruchtbaren Boden. Der Gemeindeverwaltung, der Feuerwehr, so wie dem Jugendzentrum Böhl-Iggelheim zollten die Organisatoren des Knutfestes großen Dank für die gute und unkomplizierte Unterstützung. So konnte in nur 5 Wochen eine Veranstaltung organisiert werden, die bei den Besuchern nur höchstes Lob erntete.

Über zwei Meter hoch türmte sich der Berg der Tannenbäume, aus denen ein riesiges Feuer entfacht wurde. Baum für Baum wurde den Flammen übergeben und jedes Mal stieg ein über 10 Meter hohe Flammensäule knisternd und fauchend gen Himmel. Ein faszinierendes Schauspiel, das nicht nur die Kinder in seinen Bann schlug. Bis weit nach Mitternacht reichte das Brennmaterial um das Feuer am Leben zu halten.

Knutfest – das bedeutet nicht nur ein riesiges Feuerspektakel – es beinhaltet auch einen sportlichen Wettkampf – den des Christbaumweitwurfes. Ausgeschrieben war der Wettkampf für Kinder, Frauen, Männer, so wie Gruppen. Jede Teilnehmerin und Teilnehmer hatte die gleichen Bedingungen, da in den einzelnen Altersklassen immer mit dem gleichen Wurfgerät – Tannenbaum – geworfen wurde. Natürlich waren die Größe der Bäume zwischen Kindern und Erwachsenen unterschiedlich. Geworfen werden konnte in jedweder möglichen Wurftechnik, hier gab es seitens der Veranstalter keine Vorgaben. Die Meldeliste wurde von Sophie Günter, am Elchgeweih auf dem Kopf zuerkennen, geführt. Trotz des herrschenden Andranges verlor die junge Dame nie ihre stoische Ruhe. Akribisch führte Jochen Baßler die Wertungslisten. Die Weiten wurden mit modernstem Laserweitenmesser ermittelt.

45 Kinder und 35 Erwachsene stellten sich der sportlichen Herausforderung. Die jüngste Teilnehmerin, Marianna Bollenbach war gerade mal 3 Jahre alt und brachte es mit einem Wurf auf beachtliche 1,60 Meter. Tobias Reichel, war mit 5,50 Meter Sieger bei den Kindern, gefolgt von Moritz Ballreich und Kona Kasch mit je 5,00 Metern. Den 3. Platz erkämpften sich Steven Gruber und Benedikt Baßler mit je  4,70 Metern.

Bei den Damen siegten. Ayla Eschbach und Marie-Christin Mayer mit der jeweiligen Weite von 4,64 Metern, vor Kristin Krüger mit 4,52 Meter, so wie Sophie Günther, die mit 4,20 Metern den 3. Platz erwarf.

Hochkarätig war das Feld der Männer besetzt. Der amtierende Weltmeister, Heiko Karch, wohnhaft in Haßloch, Weltmeister aus Weidenthal, war ebenso am Start, wie der aus Böhl stammende Vizeweltmeister, Ully Zahn. Diente das 1. Knutfest in erster Linie der Spaß und Gaudi, war bei Heiko Karch, doch eine gewisse Professionalität zu erkenn. Trainiert er doch für die Highlandgames und ein gewisser Ehrgeiz war unverkennbar. So wurde Heiko Karch dann mit der Weite von 8.70 Meter als Erster seiner Favoritenrolle gerecht. Vizeweltmeister Ully Zahn konnte mit 7,10 Meter den 3. Platz belegen. In die Phalanx der „Profis“ gelang es Jochen Baßler einbrechen, der sich mit einem Wurf auf 7,58 Meter den hervorragenden 2. Platz erkämpfte.

Auch Gruppen traten zum sportlichen Wettkampf an. Hier wurden die 3 weitesten Würfe der Gruppen addiert. 1. Sieger wurde die Mannschaft der Böhl-Iggelheimer freiwilligen Feuerwehr mit 18,71 Meter, vor den. „Tannenzäpfle“ mit 16,93 Meter, so wie den „Gäsbockläufer“ die mit 15.34 Meter den 3. Platz belegen konnten.

Natürlich wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Preisen bedacht. Die Kinder erhielten eine Teilnehmermedaille und der Kinderhauptpreis war ein Kaugummiautomat. Die Erwachsenenpreise waren selbstgeschmiedete rostige Tannenbäume.

Musikalisch sorgten die „Musketiere“ unter der Leitung von Ralf Claasen mit ihren „heißen Rhythmen“ für die richtige Unterhaltung der vielen Festgäste, die nicht nur aus Böhl-Iggelheim zu diesem Event gekommen waren und das Spektakel genossen. Die Wettkämpfer wurden immer lautstark angefeuert und die Leistungen mit viel Beifall bedacht. Der Andrang an den Verpflegungsständen war riesig und die freundlichen Helfer des Jugendfördervereins des Fußballverein „FC Palatia Böhl“ an dessen Stand es Glühwein und Bratwurst gab, hatten alle Hände voll zu tun. Dies trifft auch auf die Jungs und Mädels am Stand der katholischen Jugend zu, die unermüdlich Waffeln zubereiteten.

„Wir glauben mit dem 1. Knutfest ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft geschaffen zu haben“ zog Christine Baßler ein erstes positives Fazit. „Und das zweite Knutfest ist schon beschlossene Sache“ fügte Christine mit Nachdruck hinzu. Bild: fg

20.01.2014


Mitgliederversammlung der CDU Böhl-Iggelheim stellt Kandiatenliste zur Gemeinderatswahl auf

Böhl-Iggelheim- In der außerordentliche Mitgliederversammlung der CDU Böhl-Iggelheim, am 10.Januar 2014, wurden die Bewerberinnen und Bewerber für die Wahl des Gemeinderates am 25. Mai 2014 aufgestellt

Unter der Leitung des CDU Kreisvorsitzenden Helmut Pfaff, wurden alle vorgeschlagenen Kandidaten von den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern gewählt. Auf Platz 1 wurde, wie bereits bei den letzten beiden Gemeinderatswahlen, der Erste Beigeordnete Herr Karl-Heinz Hasenstab gewählt. Ihm folgt der Ortsvorsitzende Herr Hansjoachim Behr.

Sehr erfreulich ist der Frauenanteil von 25 % bei den Kandidaten für den Gemeinderat. Dies entspricht auch dem Anteil der Frauen im Ortsverband. Es ist außerdem gelungen, drei Erstwähler (Frau Rebecca Külbs, Herr Philipp Christ und Herr Christian Schindler) für die Kandidatenliste zu gewinnen. Dies zeigt, dass die CDU Böhl-Iggelheim auch für junge Menschen interessant ist und es noch immer junge Mitbürgerrinnen und Mitbürger gibt, die sich in die Gemeindepolitik einbringen wollen.

Bürgermeister Peter Christ und der Fraktionsvorsitzende Michael Knebel blickten auf die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre zurück.

Die Ziele für die kommenden 5 Jahre sollen auf der nächsten Klausurtagung am 1. Februar 2014 festgelegt werden.

Nachstehend die Kandidatenliste der CDU Böhl-Iggelheim für die Gemeinderatswahlen 2014


Kandidatenliste Gemeinderatswahl 2014





 

Name

1

Hasenstab, Karl-Heinz

2

Behr, Hansjoachim

3

Claassen, Heike

4

Knebel, Michael

5

Pfaff, Helmut

6

Hüther, Otto

7

Tanski, Vera

8

Ronge, Christian

9

Zehfuß, Johannes

10

Feinauer, Andreas

11

Rulf, Michael

12

Joder, Mario

13

Thomas, Karl-Heinz

14

Hoffmann, Bärbel

15

Christ, Philipp

16

Schölles, Ruben

17

Hasert, Thomas

18

Remle, Thomas

19

Heindl, Cordula

20

Külbs, Rebecca

21

Schindler, Christian

22

Hahne, Peter

23

Hüther, Elisabeth

24

Hannebohm, Yves

25

Weiss, Hans

26

Weeber, Dietrich

27

Pfaff, Erika

28

Bruder, Klaus

 

25.01.2014


Großes Engagement – hohe Schlagkraft

Sitzung der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren des Rhein-Pfalz-Kreises

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim / Rhein-Pfalz Kreis- Es ist gute Tradition bei den Freiwilligen Feuerwehren des Rhein-Pfalz-Kreises sich zu Beginn eins neuen Jahres zu treffen um Rückschau auf das vergangene und Ausschau auf das neue Jahr zu halten. Uwe Speichermann, der Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Pfalz-Kreises, hatte die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises, so wie Vertreter anderer Organisationen, wie Bundeswehr, DRK, THW, DLRG, ins Feuerwehrhaus nach Böhl-Iggelheim eingeladen.

„Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren wird so wohl bei der Verwaltung, als auch bei den Gemeinderäten anerkannt und genießt hohes Ansehen“ betonte Bürgermeister Peter Christ (CDU), als Hausherr, in seinen Grußworten. „Wir wissen, dass eine sehr gute Ausbildung, eine umfassende Infrastruktur und vor allem auch eine vernünftige und sachgerechte Ausrüstung für die Schlagkraft einer Wehr unerlässlich ist“ ergänzte Peter Christ.

Eindrucksvoll lies Uwe Speichermann das Jahr 2013 Revue passieren. Wenn auch die Gesamtzahl der aktiven Feuerwehleute etwas gesunken ist, engagieren sich doch 842 Männer und Frauen in diesem Ehrenamt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Besonders erfreut zeigte sich Speichermann, dass 251 Jugendliche in den Feuerwehren sich auf den aktiven Dienst vorbereiten.

Bei 1289 Einsätzen im Landkreis mussten sich die Wehren beweisen. Hier von betrafen 45 Prozent den Brandschutz und 54 Prozent waren technische Hilfeleistungen. Bei Großeinsätzen, wie beim Scheunenbrand in Waldsee, beim Rheinhochwasser im Juni, oder dem Großbrand bei der Firma Zeller in Mutterstadt, so wie beim Lagerhallenbrand in Ludwigshafen war eine gute Zusammenarbeit der Wehren gefragt. Speichermann war hierüber voll des Lobes. Das Gleiche gilt für die Großeinsätze beim Band eines Reifenlagers in Lingenfeld und beim Gasaustritt in Fußgönnheim. Die größte Herausforderung stellte ohne Zweifel die Explosionskatastrophe in Harthausen dar, bei dem 17, z.T. schwerverletzte, Feuerwehrleute zu beklagen waren und ein Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe entstand. Gerade bei diesem Einsatz zeigte sich die wie notwendig die geeignete Schutzkleidung ist, die besonders beim Großeinsatz in Harthausen ihre Bewährungsprobe bestanden hat und schlimme Verletzungen verhinderte.

Den Deponiebrand von Kunststoffabfällen in Heßheim erwähnte Uwe Speichermann ebenso, wie die Unterstützung der Veterinärämter bei deren Tierseuchenübung. Auch bei der landesweiten Hochwasserschutzübung „Starke Nachbarn“ zeigten die Wehren des Rheinpfalz-Kreises ihren hohen Ausbildungsstand und ihre große Schlagkraft, was nach den Worten von Speichermann bei vielen an dieser Übung beteiligten anerkennend bestätigt wurde.

Die Dezentralisierung des vormals in Schifferstadt stationierten Gefahrstoffzuges macht sehr gute Fortschritte. Die Einweisung der einzelnen Mannschaften in Limburgerhof, Neuhofen, Böhl-Iggelheim, Maxdorf und Dannstadt-Schauernheim in der Sache und an den Fahrzeugen ist fast abgeschlossen.

Die Jugendfeuerwehren, denen Uwe Speichermann ausdrücklich Lob zollte, werden sich auch 2014 wieder auf dem Maimarkt in Mannheim präsentieren. Speichermann bedauerte, dass sich bisher keine Wehr gefunden hat um 2014 den Kreisfeuerwehrtag durchzuführen. Auch hofft der Kreisfeuerwehrinspektor, dass doch noch eine gemeinsame Großübung durchgeführt werden kann. Auch bei den Hauptübungen der einzelnen Wehren in ihren Orten, könnten sich benachbarte Wehren beteiligen. Dies würde der besseren Zusammenarbeit bei Großeinsätzen sicherlich sehr hilfreich sein. Die Kranzniederlegung am Ehrenmal wird wieder stattfinden, wie auch die Wehrleiterklausur und die Verbandsversammlung. Die Stab`s-Übung 2014 trägt den Namen „Kritische Infrastruktur“.

Landrat, Clemens Körner (CDU), dankte „seinen Feuerwehrleuten“, wie er betonte, für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Er sicherte den Wehren die bestmögliche Unterstützung zu. Im Kreistag wird es eine Prioritätenliste geben, in der die benötigten Gerätschaften aufgeführt sind. Bild: Archiv fg

31.01.2014


59.000 Euro für „Hoffnung auf neues Leben“ in Peru

Hungermarscherlös - Bau eines Hauses für drogenabhängige Jugendliche

Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- Am 26. Januar 2014 wurde im katholischen Pfarrheim Böhl der 38. Böhl-Iggelheimer Hungermarsch mit der Scheckübergabe abgeschlossen. Georg Spang erinnerte in einem kurzen Rückblick an die Ereignisse des Hungermarsches 2013 und lobte die „klasse Organisation“ des Hungermarsches. Georg Spang war es auch, der das ihm aus seiner Zeit als Entwicklungshelfer bekannte Projekt vermittelte und die Böhl-Iggelheimer Hungermarsch-gruppe darum bat den Bau des so dringend benötigten Hauses zu ermöglichen.

Lore Huwe und Georg Spang überreichten an Michaela Berger als Vertreterin des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ Aachen, das als Gewährsträger verantwortlich zeichnet, einen Scheck über 59.000,- Euro, den Bürgermeister Peter Christ aus gemeinnützigen Spendengeldern der Gemeinde weiter aufstockte. Dieser Betrag ermöglicht nun den Bau eines Hauses zur Wiedereingliederung von drogenabhängigen Jugendlichen aus der Umgebung von Satipo/Peru in ein normales Leben. „Hoffnung auf neues Leben“ lautete deshalb auch das Leitwort des 38. Hungermarsches, der sich über eine Strecke von bis zu 20 Kilometern erstreckte. Mit dem jetzt übergebenen Betrag ist die Durchführung dieses Projektes gewährleistet.

Pfarrer Michael Janson begrüßte die zahlreich anwesenden Hungermarschinteressierten und bedankte sich für ihre Hilfsbereitschaft. Michaela Berger vom Kindermissionswerk dankte für die beeindruckende Spendensumme und überreichte eine kleine Petroleumlampe als Symbol der Hoffnung: „Sie haben mit ihrer Aktion ein Licht ins Leben gebracht“. Bernd Kiefer von der Böhl-Iggelheimer Hungermarschgruppe informierte die Anwesenden, dass mit dem Ergebnis des 38.Böhl-Iggelheimer Hungermarsches die Gesamtspendensumme von zwei Millionen Euro überschritten wurde. Ferner dankte er allen örtlichen Spendern und Helfern, die eine reibungslose Durchführung des Hungermarsches wie in den Jahren zuvor gewährleisteten. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch Musik- und Liedvorträge von Moni und Markus Wüst sowie Alice und David Müller.

Das Hungermarsch-Projekt 2014 stellten Steve Kühny und Ewald Blümmel vom Partnerschaftsverein Garango-Ladenburg e.V. vor. Diese Partnerschaft beschäftigt sich vorrangig mit der Wasserversorgung und dem Bau von Schulen in der Umgebung von Garango in Burkina Faso. Mit dem Erlös des 39. Böhl-Iggelheimer Hungermarsches, der am 12. Oktober 2014 stattfindet, soll der Bau von Brunnen in dieser sehr armen Region finanziert werden.

Das diesjährige Hungermarschergebnis wurde von vielen engagierten und meist langjährigen Einzelsammlern aber auch zunehmend durch Aktionen von Schulen erreicht. Die Johannes-Fink-Grundschule Böhl führte einen sehr erfolgreichen Hungermarsch-Wandertag durch, die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim spendete einen großen Teil des Erlöses anlässlich eines Sozialaktionstages und die 1. Klasse der Grundschule Schauernheim stiftete den Erlös ihrer Gemüseverkaufsaktion. Zu erwähnen ist auch die großzügige Spende des Großkaliber-Schützenclubs Haßloch/Pfalz 1993 e.V.

Gut angenommen wurde das während des Hungermarsches von Familie Münster vor allem für Kinder angebotene Quiz über den Wald an der Hungermarschstrecke. Neun Kinder sind die gesamte Strecke von 20 km gelaufen und haben alle Fragen richtig beantwortet bzw. die gesuchten Objekte gefunden. Drei von ihnen wurden als Gewinner ausgelost und mit einem neuen Gesellschaftsspiel beschenkt.

Die Feierstunde wurde bei Kaffee und reichlich Kuchen mit Bildern zum Hungermarsch 2013 abgerundet.

Weitere Informationen zum Hungermarsch Böhl-Iggelheim sind auf der Homepage www.hungermarsch-boehl-iggelheim.de zu finden.

03.02.2014


Narren im Rathaus

Rathausschlüssel und Gemeindekasse zurückgebracht

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Böhl-Iggelheimer Narren brauchen an Fastnacht nicht das Rathaus zu stürmen. Hier werden sie an Fastnachtsdienstag von Bürgermeister Peter Christ (CDU) zum Empfang gebeten. Denn die Abordnungen der beiden Karnevalsvereine, „Böhler Hängsching“ und „Igglemer Bessem“ bringen hier traditionsgemäß Rathausschlüssel und Gemeindekasse wieder freiwillig ins Rathaus zurück.

Beide wichtige gemeindliche Insignien überreicht der Bürgermeister den Karnevalisten am Neujahrsempfang der Gemeinde ganz ohne Gegenwehr. Die Zeremonie ist immer mit einem Event mit Bürgermeister Christ verbunden, den der Rathauschef gerne über sich ergehen lässt. In diesem Jahr hatten die „Böhler Hängsching“ die Ehre in der, sehr langen Kampagne - Schlüssel und Schatulle zu verwahren.

Beide Karnevalsvereine waren mit ihren Prinzessinnen und Abordnungen der Einladung von Christ in den Ratssaal der Gemeindeverwaltung gefolgt. Die „Böhler Hängsching“ führte Prinzessin Julia I. mit dem 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, an. Die Abordnung der „Bessem“ war mit ihrem Präsident, Kurt Hauch, so wie ihrer Lieblichkeit Jessica III. repräsentiert.

„Wir sind sorgsam mit dem Kapital der Gemeinde umgegangen, der Kassenstand beträgt nach wie vor 11,11 Euro, so wie wir ihn beim Neujahrsempfang unter dem Moos vorgefunden haben. Wir haben keinen Cent verschwendet“ betonte der 1. Vorsitzende der „Hängsching, Clemens Kreitner, ausdrücklich als er Bürgermeister Christ Schlüssel und Kasse übergab. Und nicht nur die Barschaft in Euro-Cent war in der Kasse.

Der Bürgermeister hatte die Gemeindekasse am Neujahrsempfang der Gemeinde prall gefüllt mit Moos, denn „ohne Moos nix los“ wie der Ortschef damals betonte, übergeben, was die Karnevalisten zur spontanen „Drohung“ veranlasste. „Wer Moos sät, wird Rasen ernten“. Und die Karnevalisten machte ihre Ankündigung wahr. In der Schatulle befand sich ein wunderbar gewachsenes Rasenbüschel. Und zur weitern Pflege war auch eine Gießkanne beigegeben.

Die „Böhler Hängsching“ hatten zur Lösung der Parkplatzprobleme Peter Christ 33 flexible Mietparkplätze übergeben. Diese seien zu je 11,11 Euro wöchentlich zu mieten. „Wir haben auch schon immer wieder Gemeindemitarbeiter beobachtet, die diese Mietparkplätze benutzten“ erklärte ein vergnügter Clemens Kreitner.

Die Heiterkeit unter den kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, so wie bei den Karnevalisten kannte schier keine Grenzen.

Wie schon im letzten Jahr hatte die Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte „Kunterbunte Mäuseburg, Elisabeth Schuler, eine besondere Überraschung bereit. Trat Elisabeth Schuler 2013 in einem original venezianischen Kostüm auf, so überraschte sie in diesem Jahr als feurige Spanierin.

Bürgermeister Christ hatte nicht nur die Karnevalisten zum Empfang gebeten. Wie die anderen Jahre auch, waren die an diesem Tag ihren Dienst versehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen mitzufeiern. „Da das Gemeindesäckel ja nicht zur Verfügung stand, mussten wir einen Sonderetat anzapfen um die Getränke und das Essen zu bezahlen“ meinte Peter Christ. „Und da dieser einen größeren Betrag als die 11,11 Euro der Gemeindekasse, aufwies, konnten wir auch genügend Fleisch und Getränke einkaufen, dass es für Alle reicht“ fügte der Ortschef vergnügt hinzu.

So wurde, wie Jedes Jahr, der Empfang beim Bürgermeister eine vergnügte Kappensitzung. Bild: fg

05.03.2014


„Russische Seele“

Konzert des St-Petersburger Kosaken-Vokalensemble

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ein Konzerterlebnis der besonderen Art wurde den Besuchern der Protestantischen Kirche in Iggelheim geboten. Das St. Petersburger Kosaken-Vokalensemble machte bei seiner Konzertreise, die hauptsächlich durch den süddeutschen Raum führt, Station in Iggelheim. Und die ca. 130 Besucherinnen und Besucher brauchten ihr Kommen in die, zum Konzert wie auf Bestellung, sonnendurchflutete Kirche nicht zu bereuen.

Breit ist die musikalische Palette, aus der die vier Sänger, allesamt Solisten bekannter St. Petersburger Chöre, in unterschiedlichsten Musikrichtungen ihr großartiges Können präsentierten. Der 1. Teil des Konzertes war dem kirchlich orthodoxen Liedgut gewidmet. Erklärungen in deutscher Sprache über den orthodoxen Ritus, der in den Gottesdiensten an Hochfesten wie Ostern oder Weihnachten schon einmal zwischen 5 und 6 Stunden dauern kann, wurden gegeben. Auch, dass in orthodoxen Gottesdiensten die Lieder nicht instrumental begleitet werden, war sicher auch eine neue Erkenntnis. Auch gab es zu den einzelnen Liedern, die sich auf besondere Psalmen aus der Hl. Schrift bezogen, inhaltliche Erläuterungen. So wurde durch den Vortrag der Psalmen in deutscher Sprache ein Verständnis für die darauf folgenden Lieder hergestellt, auch wenn die russischen Texte wohl die wenigsten Zuhörer verstanden haben dürften. Die Intensität des Vortrages ging zu Herzen.

Besonders hervorzuheben die Bandbreite dieser vier Stimmvirtuosen, die bei manchen Weisen auch als Solisten glänzten, von den höchsten Tenornoten bis zu den tiefsten Bässen. Im zweiten Teil bot das Quartett, wie das Motto besagte, tiefe Einblicke in die russische Seele. Weisen die auch in diesem Teil von Glaube, Hoffnung, Liebe, Vertrauen aber auch der Lebenslust des russischen Volkes kündeten.

Neben weniger bei uns bekannten russischen Weisen wurde aber auch ein Liedgut geboten, dass in Deutschland sehr bekannt und verbreitet ist. „Ich bete an die Macht der Liebe“, Strophen in russischer und deutscher Sprache interpretiert ging ebenso zu Herzen wie „Die Abendglocken“ – „Wenn ich ein Vöglein wär“. Und als ein russisches Lied über die Schwalbe, die in Russland als Glücksbringer gilt, erklang, schienen wirklich diese Vögel, die ja auch bei uns sehr geschätzt werden, mit sanften Schwingen durch das Kirchenschiff zu gleiten.

.Die stürmisch geforderten Zugaben wurden gerne gewährt. So animierte das feurige Kosakenlied die Besucher zum mitklatschen. Und mit „Guten Abend, gute Nacht“ endete ein Konzert das nur zufriedene Besucherinnen und Besucher hinterließ.

Bleibt noch zu erwähnen, dass das Konzert kostenlos war. Die gegeben Spenden kommen einem Waisenhaus in St. Petersburg zu gute mit dem sich das Kosaken-Vokalensemble besonders verbunden fühlt. Bild: fg

11.03.2014


Großes Engagement im Dienst der Chor- und Kirchenmusik

Werner Funk aus Böhl-Iggelheim ist seit 50 Jahren als engagierter Chorleiter bei den verschiedensten Chören tätig. So hielt Werner Funk über Jahrzehnte auch bei der Sängervereinigung in Iggelheim den Taktstock in der Hand. Darüberhinaus wirkte Werner Funk über 50 Jahre als Kirchenmusiker, leitete über viele Jahre den katholischen Kirchenchor St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim und ist heute noch als Organist in verschiedenen Kirchen tätig.

Ob dieses Engagement wurde Werner Funk im Oktober 2013 im alten Rathaus in Schifferstadt in einer Feierstunde geehrt. Neben Verantwortlichen aus dem Sängerkreis Speyer und dem Deutschen Sängerbund würdigten Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne) aus Schifferstadt, so wie Bürgermeister Peter Christ (CDU) aus Böhl-Iggelheim die großen Verdienste von Werner Funk bezüglich Chor- und Kirchenmusik.

Über den Festakt in Schifferstadt wurde ein Film gedreht, der im Offenen Kanal Haßloch / Böhl-Iggelheim zu folgenden Terminen ausgestrahlt wird:

25. März 2014 um 19:35 Uhr, 26. März 2014 um 10:35 Uhr, so wie am 05. April 2014 um 18:00 Uhr

 Foto: Privat

18.03.2014


Ehrungsabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Bürgerinnen und Bürger für besondere sportliche Leistungen und solche in der Tierzucht und Musik ausgezeichnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Beim Ehrenabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU), in Anwesenheit der beiden Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), 57 Aktive Bürgerinnen und Bürger und zwei Tanzgruppen für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2013 in sportlicher Hinsicht, so wie bei der Tierzucht und musikalischen Leistungen mit Urkunden und Präsenten auszeichnen. Die Geehrten haben bei Europa-, Deutschen –, Süddeutschen-, Südwestdeutschen-, Rheinland-Pfalz-, so wie Pfalzmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen jeweils Meistertitel oder Spitzenplätze belegt. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Peter Christ in seinen Begrüßungsworten über die große Resonanz, die der Ehrenabend in der Bevölkerung hervorruft. Sein besonderer Dank galt auch den Trainern und „stillen Helfern“, nicht zu vergessen die Eltern, im Hintergrund, die in über 80 Vereinen in der Gemeinde wertvolle Arbeit, gerade auch zum Wohl der Kinder und Jugendlichen leisten. „Eine Arbeit die nicht hoch genug einzuschätzen ist“ wie ein gutgelaunter Ortschef mit Nachdruck betonte. Und Christ versicherte, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch weiter hin besonders die Jugendarbeit in den Vereinen fördern werde. „Sie Alle haben Böhl-Iggelheim national und auch international bekannt gemacht und würdig vertreten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“ war das Kompliment von Christ an die Geehrten.

Im Judosport, nicht nur in Deutschland, ist Jasmin Külbs eine feste Größe. Der 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der 5. Platz bei der Europameisterschaft, der 7. Platz bei den Weltmeisterschaft in Rio so wie hervorragende Platzierungen bei World Cup-Tournieren sind Ergebnisse ihres großen Könnens. Beachtlich der Aufstieg vom Weltranglistenplatz 46 zu Beginn des Jahres auf den Weltranglistenplatz 10 am Ende des Jahres. Ohne die Leistungen der übrigen Geehrten schmälern zu wollen ist Jasmin Külbs „Die Sportlerin“ zurzeit in Böhl-Iggelheim.

Mit 14, meist Kinder und Jugendliche, stellte der „RV Vorwärts Böhl die größte Gruppe der Ausgezeichneten. Ihr großes Können bewiesen die Kunstradfahrer bei einer beeindruckenden Demonstration ihrer anspruchsvollen Sportart. Pfalzmeister, Rheinland-Pfalz-Meister Deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Kunstradfahrer zu finden. Was hier Kinder im zarten Alter von 9 Jahren leisten ist manchmal kaum zu glauben. Donnernden Applaus gab es von den begeisterten Zuschauern für die Vorführungen der Radsportartisten. Julia Schmidt, Lea Weber, Silvan Schlag, Kim Merkler, Noah Lind, Annika Schlag, Tobias Hey, Lisa Bringsken, Lena Bringsken, Robert Duroska, Mike Lauterbach, David Heck, Sascha Heck und Tim Weber heißen die Radartisten.

Die Behindertensportgruppe des TSV Iggelheim ist beim „Bosseln“ neben der Spitze in Rheinland-Pfalz auch im vorderen Bereich auf nationaler Ebene anzusiedeln. Brigitta Deck, Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp, Hlawitschka Waltraud, so wie Hans Seibel wurden hier geehrt.

Die jungen Leichtathleten des TSV Iggelheim glänzen schon seit Jahren mit Höchstleistungen. Julian Melder, Patricia Benek, Tim Brendel, Daniel Gaab, Elena Löchner, Stefan Feick, Marius Müller, Nele Sibel Frank, Noah Fatih Frank und Lisa Frugah bildeten die Riege der Geehrten und erhielten aus der Hand vom Bürgermeister die Urkunde und das eigens für diesen Anlass gefertigte Präsent.

In den verschiedensten Disziplinen des Schießsportes, mit z. T. außergewöhnlichen Waffen, zeigten sich Dieter Herrmann, Robert Ritter, Andreas Kreitner, Frank Leipner, Alexander Stoll so wie Daniela Leipner auf Landesmeisterschaften und den Deutschen Meisterschaften immer sehr treffsicher. Die Herren und die Dame sind immer sichere Kandidaten für die Ehrung beim Bürgermeister.

Auch weniger populäre Sportarten, wie Gewichtheben, waren mit Nele Sibel Frank, Marius Müller, so wie Noah Faith Frank an diesem Abend vertreten. Alles Sportler die noch im Jugendbereich ihre Erfolge bei nationalen Meisterschaften erringen.

Der Karatesport wird beim VT Böhl sehr erfolgreich betrieben. Vordere Platzierungen bei Landes- und deutschen Meisterschaften zeugen von der guten Arbeit beim VT Böhl mit den Talenten der jungen Karatekas aber auch von denen im reiferen Alter. Phillip Lehnert, Markus Klöditz, Daniel Guimaraes Silvia Schäffner und Axel Sonnier waren die erfolgreichen Kämpfer. Eine Demonstration dieser Sportart wurde den Besuchern geboten, bei der die Dynamik und die Körperbeherrschung diese Sportart eindrucksvoll sichtbar wurde.

Dass auch Pferdesport in Böhl-Iggelheim leistungsmäßig betrieben wird verwunderte, viele Besucher. Britta Susan Hauck ist mit ihren Islandpferden regional und überregional überaus erfolgreich. Die trifft auch für den jungen Daniel Fiechter zu, der mit seinem Pony große Erfolge feiert.

Nicht vergessen werden dürfen die Vogelzüchter Günter Ripke und Jürgen Haß. Richard Knopf, Stefan Stahl, Karl Thomas, Erika Jerger, Heidi Pontius, so wie Josef Horvart sind mit ihren Kaninchen ob ihres großen Zuchterfolges immer für Spitzenplätze bei Leistungsschauen gut.

Die Karnevalisten von den „Böhler Hängsching“ gehören in der karnevalistischen Tanzszene auf Landes- so wie Bundesebene zu den herausragenden Akteuren. Mit Vanessa Gansert wurde eine Spitzenkönnerin ausgezeichnet. Das gleiche gilt für Gina Hartman von den „Igg´lemer Bessem“.

Im Tanzsport sind die „Stage Devils“ eine Spitzengruppe, die ihr Können eindrucksvoll demonstrierten. Sie kommen. wie die junge Truppe „Böhler Bandits“ von der VT Böhl.

Johanna und Christiane Hey überzeugten beim Wettbewerb „Jugend musiziert mit ersten Plätzen.

Den 1. Platz bei den Pfalzmeisterschaften der Altersklasse ab 60 errangen die Tennisspieler Helmut Hauck und Gerd Konrad im Herrendoppel.

Das Jugendorchester des Musikverein Iggelheim unter der Leitung von Annika Serr umrahmte die Ehrenfeier musikalisch. Bilder: fg

21.03.2014


Seniorentagespflegeeinrichtung Böhl-Iggelheim

Barbara Hoffmann, Leiterin der Seniorentagespflegestätte, bei Bastelarbeiten mit Tagesgäste Barbara Hoffmann, Leiterin der Seniorentagespflegestätte, bei Bastelarbeiten mit Tagesgästen

Aktivierung für die Senioren-Entlastung für pflegende Angehörige

Böhl-Iggelheim- Wer möchte nicht im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit zu Hause in den eigenen vier Wänden versorgt werden. Für die meisten Betroffenen - ca. 1,7 Mio. Senioren in Deutschland – ist das Alltag, denn im häuslichen Umfeld werden die meisten der pflegebedürftigen Menschen versorgt. Teilweise von den vielen ambulanten Pflegediensten, aber oft auch von Angehörigen, für die die nicht seltene 24-Stunden-Versorgung mit einer hohen Belastung einhergeht. Neben den körperlichen Einschränkungen der pflegebedürftigen Menschen, macht auch die zunehmende Anzahl an Menschen mit einer Demenz den pflegerischen Alltag zu einer täglichen Herausforderung.

Oft werden die eigenen Bedürfnisse hinten angestellt. „Wir beobachten seit Jahren den Anstieg von Tagesgästen mit einer dementiellen Erkrankung“, weiß auch Barbara Hoffmann zu berichten. Die gelernte Krankenschwester betreut mit ihrem Team in der Seniorentagespflegestätte des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim bis zu 15 Senioren täglich. Und oft kommt dieses Angebot nicht nur den Tagesgästen zu Gute, sondern auch oder gerade den pflegenden Angehörigen, die einem Termin nachgehen können, ohne sich ständig Sorgen machen zu müssen. Und sei es, wenn es bei einem Arzttermin auch mal um die eigene Gesundheit geht.

Die Kosten für den Besuch einer Seniorentagespflegestätte werden bei vorhandener Demenz - auch ohne die Einstufung in eine Pflegestufe - von der Pflegekasse mitfinanziert. Wenn noch eine Pflegestufe dazukommt erhöht sich der Betrag, der seitens der Pflegekasse für den Besuch einer Seniorentagespflegeeinrichtung zur Verfügung gestellt wird. Darüber informieren neben der Einrichtung auch die Pflegestützpunkte.

Doch wie gestaltet sich so ein Tag in der Tagesstätte für Senioren, wie solch eine Einrichtung auch oft genannt wird. Um die Betreuung der Tagesgäste im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim kümmern sich die Mitarbeiter von Montags bis Freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Außerdem auch am 1. Sonntag im Monat. Teilweise werden die Gäste auch bei Bedarf von einem Fahrdienst gebracht und danach auch wieder nach Hause gefahren. Nach dem gemeinsamen Frühstück wird die Zeitung vorgelesen. So können die hochbetagten Herrschaften an den aktuellen Ereignissen teilhaben und allzu oft ergibt sich dann eine rege Diskussion.

„Wir versuchen, den Tagesverlauf für unsere Tagesgäste abwechslungsreich zu gestalten. Dazu gehören neben dem Vorlesen der Zeitung das gemeinsame Singen, das Vorlesen, basteln oder das Einladen von Gästen, die das tägliche Programm der Mitarbeiter ergänzen“, beschreibt Barbara Hoffmann, die Leiterin der Seniorentagespflegestätte, das Angebot.

Auch die Planung von besonderen Thementagen, die einen biografischen Bezug zu den Senioren haben, steht dabei auf dem Wochenplan. So wurden in der Vergangenheit schon mal gemeinsam Dampfnudeln sowie Brot gebacken oder ehrenamtliche aus dem Ort machen Musik zum Frühschoppen, der regelmäßig stattfindet. Neben dem Frühstück und der ganztägigen sozialen Betreuung gehört auch das gemeinsame Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag zu der Versorgung dazu. Grundpflegerische und Behandlungspflegerische Maßnahmen werden ebenfalls erbracht. Wenn man den Tagessatz auf die Stunde umlegt, erhält man für 6-9 Euro/Stunde –je nach Pflegebedürftigkeit- eine Versorgung von geschulten Personal. Und dadurch auch die Möglichkeit, weiterhin von seinen Lieben zu Hause versorgt zu werden.

Information über die Seniorentagespflegestätte des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim erhalten sie unter der Rufnummer 06324/9220-0 oder persönlich im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim in der Wehlachstrasse 3 im Ortsteil Iggelheim. Text: Christian Schramm; Foto: Seniorentagespfegestätte

25.03.2014


Dreck-Weg-Tag in der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Ein großes „Dankeschön“ an alle Helfer und Sponsoren

Böhl-Iggelheim- Bereits zum 11. Mal fand am 22.03.2014 der Dreck-Weg-Tag in der Gemeinde Böhl-Iggelheim statt.

Am Freitag, den 21.03.2014 hatten schon ca. 45 Schülerinnen und Schüler der Peter-Gärtner-Realschule-Plus auf ihrem Schulweg zwischen Schulgebäude und Bahnhof Müll eingesammelt. Hierfür einen herzlichen Dank auch an die Schulleiterin Frau Kasprowiak, die die Teilnahme an der Säuberungsaktion ermöglichte und unterstützte.

Am Samstag um 10.00 Uhr beteiligten sich trotz Regenwetter weitere 47 fleißige Helferinnen und Helfer an der Ortsbildverschönerung. In Kleingruppen wurden ausgewählte Ortsgebiete von Unrat befreit. Als Ergebnis der 3-stündigen Aktion wurden 7 m³ Schrott, Unrat und Sperrmüll eingesammelt.

Ebenfalls haben sich, wie auch schon in den vergangenen Jahren, Eltern und Schüler der Grundschule Böhl beteiligt und die Spielplätze im Ortsgebiet gereinigt.

Erstmals hatten wir auch einen Einsatz im Rehbach. Der Angelsportverein hat mit 3 Mitgliedern das Bachbett gesäubert.

Einen gemeinsamen Abschluss gab es bei einem zünftigen Mittagessen im Bauhof der Gemeinde.

Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich bei allen aktiven Helferinnen und Helfern für ihren mustergültigen Einsatz. Besonderer Dank auch der Metzgerei Friedrich für die Sachspende und der Firma Johannes Zehfuß für die Bereitstellung ihrer Fahrzeuge.

Neben dem sauberen Erscheinungsbild unserer Gemeinde bewirkt diese Mitarbeit von jungen und nicht mehr ganz so jungen Mitbürgern häufig noch ein Weiteres, nämlich dass künftig der eine oder andere Müll-Sünder nicht mehr so locker seinen Dreck auf den Bürgersteig oder in die Grünanlage wirft, sondern dafür öffentliche Papierkörbe oder den Sperrmüll-Dienst des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft nutzt.

Bild und Text: Franz Gabath

27.03.2014


Lätarefest in Iggelheim

Kinder schmückten den Osterbaum. Fahrradmarkt, Hobbyausstellung, Lätaremarkt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Aus dem „Weckvermächtnis“ aus dem Jahr 1687, in dem eine Dame testamentarisch festgelegt hatte, dass jedem ledigen Einwohner von Iggelheim aus der Pacht ihres Ackers, der bis heute „Weckacker“ heißt, den sie der Gemeinde vermacht hat, ein Wecken geschenkt werden musste, ist ein zweitägiges Fest entstanden. Es beginnt am Samstag vor Sonntag Lätare mit dem Lätaremarkt und endet am Sonntag nach dem farbenprächtigen Umzug und dem Verbrennen des Winters auf den Schulhof der Jakob-HeinrichLützel Grundschule Iggelheim.

Eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger hatte sich am Samstag auf dem Schulhof der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule in Iggelheim eingefunden um der Eröffnung Ihres Festes beizuwohnen.

Mit launigen Worten „Lätare- freuet euch, freuet euch auf euer Fest“ eröffnete Bürgermeister Peter Christ (CDU) den Markt. „Es ist Frühling, die Blumen sprießen, dann ist Lätare in Iggelheim“ betonte der Ortschef. Und über das herrschende hochsommerliche Wetter gab es von allen Besuchern nur Lob. Obwohl Bürgermeister Christ, mit seine beiden Beigeordneten, Karl-Heiz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), sich nur bedingt dafür zuständig erklärte.

Die Jugendkapelle des Musikvereins Iggelheim, unter der Leitung von Annika Serr, umrahmte die Eröffnungsfeier musikalisch. Die Musikschule Sascha Leichtbot mit mehreren Bands intonierte moderne Rhythmen.

Nach der offiziellen Eröffnung schmückten Kinder der betreuenden Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule den Osterbaum mit bunten Eiern. Ein alter Brauch der seit einigen Jahren wiederbelebt wurde und bei den Kindern großen Anklang findet. Die Kinder hatten mit ihren Betreuerinnen große Kreativität beim Bemalen und Verzieren der Eier bewiesen und sich alle erdenkliche Mühe gegeben den Baum österlich zu schmücken. Der Baum steht vor der Schulturnhalle und symbolisiert die Vorfreude auf das nahe Osterfest und auf den nahenden Frühling. Gemeinsam mit der Sektkellerei Deidesheim lud der Ortschef dann zu einem Glas Sekt ein.

Wie jedes Jahr waren bei der Anwesenheitsverlosung geschmackvolle Geschenke zu gewinnen.

Schon am frühen Nachmittag konnten Fahrrad- und Inlinerfreunde das Angebot des Flohmarktes von „Bündnis 90/die Grünen“ begutachten. So manches „gute Stück“ wechselte hier den Besitzer und der Osterhase wird so manches Kind mit neuem Gerät erfreuen. Hier sei angemerkt, dass am Sonntag Lätare in Iggelheim traditionsgemäß der „Summerhas“ (Sommerhase) kommt und für die Kinder kleine Eier und Süßigkeiten in ein Nestchen „legt“! In Iggelheim bringt der Osterhase keine Geschenke, der „legt“ diese, einem Huhn vergleichbar.

Auf dem Gelände des Schulhofes offerierte „Der Angelsportverein Kellmetschweiher“ seine bekannten Fischspezialitäten. Der Verein der Hundefreunde bietet am Sonntag Steaks, Brat- und Currywurst. Der Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ informiert an seinem Infostand über seine Aktivitäten. Selbsthergetellte Marmelade und Käsespezialitäten sind zu erwerben. Die katholische öffentliche Bücherei St. Simon und Judas Thaddäus, die einzige Bücherei am Ort, hält für große und kleine Leseratten einen Bücherflohmarkt bereit.

In der Turnhalle der Grundschule ist eine Verkaufsausstellung einheimischer Künstler und Kunsthandwerker zu bestaunen. Magnetschmuck, ist ebenso zu bewundern wie Floristik. Über Keramikmalerei, Hardangerstickerei bekommen die Besucher ebenso einen Eindruck, wie über die kunstvolle Stick und Häkelarbeiten. Ein reichhaltiges Kaffee- und Kuchenangebot hielt die SPD bereit. So konnte beim Rundgang eine Pause eingelegt werden um sich an den kulinarischen Köstlichkeiten zu laben.

Die Lätare- Cafeteria im Evangelischen Gemeindezentrum ist am Sonntag wieder geöffnet. Wie schon seit vielen Jahren bieten die Frauen der Evangelischen Kirchengemeinde ihre vielen selbstgebackenen Kuchen an und laden zum Verweilen ein.

An beiden Tagen sind auch die beiden Heimatmuseen geöffnet. In ihnen bieten sich interessante Einblicke in das Leben unserer Vorfahren. Besonders die mechanische Uhr im alten Radhaus und die Models der Blau- und Schönfärberei werden immer wieder bewundert. Und das alte Klassenzimmer im „Alten Schulhaus“ ruft besonders bei den ältern Besuchern Erinnerungen an die eigene Schulzeit hervor. Auf dem Festplatz nahe der Grundschule hatten Schausteller ihre Fahrgeschäfte und Stände aufgebaut. So bietet sich auch hier die Gelegenheit zu allerlei Vergnügungen. Bilder: fg

30.03.2014


„Musik klingt über Iggelheim – von Zigeunerbaron bis ABBA“

Iggelheim feierte Lätare. Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Über zwei Stunden schlängelte sich der diesjährige Lätareumzug durch Iggelheim. Viele Bürger hatten ihre Häuser mit Blumen und Fahnen festlich geschmückt. Aus bescheidenen Anfängen, als 1958 zum ersten Mal, der allen ledigen Iggelheimer am Sonntag Lätare auszuhändigende Weck, auf einem Wagen durch die Straßen von Iggelheim gefahren wurde, hat sich mittlerweile ein farbenprächtiger Umzug entwickelt. Dieser ist seit Jahren weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt. So konnten die Iggelheimer auch dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste in ihrem Ort willkommen heißen. Das sommerliche Wetter trug natürlich auch zum großen Besucherandrang und damit zum Gelingen des Lätarefestes in großem Maße bei. So herrschte entlang dem Zugweg eine sehr gute Stimmung.

Die Verteilung der Weck an Lätare hat ihren Ursprung im Vermächtnis einer ledigen Dame, die 1678 der Gemeinde einen Acker vermachte. Die testamentarische Bedingung war, jedem ledigen Einwohner am Sonntag Lätare aus dem Pachtzins des Ackers „einen Wecken“ zu kommen zu lassen. Diese Tradition hat sich bis in unsere Tage erhalten. Nur heute bekommen auch ledige auswärtige Gäste einen Wecken. Und da der Pachtertrag des „Weckackers natürlich nicht mehr ausreicht um die gesamten „Wecken“ zu finanzieren, muss hier natürlich die Gemeinde den Geldsäckel öffnen.

Fast pünktlich um 14:00 setzte sich der Zug, angekündigt durch drei laute Schüsse der "Original Haßlocher Böllerschützen", in Bewegung. Er umfasste dieses Jahr 41 Zugnummern. Heinz Staffen moderierte im Ankündigungswagen witzig, spritzig und gekonnt wie in jedem Jahr. Der Musikverein Iggelheim sorgte mit heißen Rhythmen für die richtige Stimmung am Zugweg. Der Ortsbüttel kündigte lautstark die Prominenz an. Eine Zugnummer die mittlerweile von anderen Sommertagsumzügen ausgeliehen wird. Auch eine Art der Kulturweitergabe. Bürgermeister Peter Christ (CDU) mit seiner Gattin, führen im Zweispänner. Die Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG) bevorzugten dieses Jahr ein Oldtimercabrio. Bürgermeister Lothar Loch (CDU) aus Haßloch folgte mit einer Abordnung aus der Nachbargemeinde.

Schüler der Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule radelten mit bunten Bändern verzierten Fahrrädern. Die Kindern der Katholischen Kindertagesstätte St. Simon und Judas hatten ihre farbenprächtigen „Ri-RaRo-Stecken“ selbst gebastelt und diese im Vorfeld in Iggelheimer Geschäften zum Kauf angeboten. Viele der aufgesteckten Brezeln überlebten das Ende des Zuges nicht. Sie verschwanden schon vorher in den hungrigen Mägen der Kinder. Zudem hatten die Betreuerinnen und Mitglieder n des Fördervereins Bagagewagen mit allerlei Ess- und Trinkbarem dabei um die Kleinen auf dem langen Zugweg zu versorgen.

Ihre Lieblichkeit Jessica III. des Karnevalsvereins „Igglemer Bessem“, mit ihrem Gefolge beendete im offenen Wagen den sogenannten Vorspann.

Den Historischen Teil eröffneten die Römer von der „Gemeinschaft Römischer Interessen aus Haßloch“. Im Mittelpunkt steht hier natürlich der Wagen mit der Vermächtnisdame, welcher dieser ganze Festzug ja zu verdanken ist. Hier ist die Beurkundung durch den Notar dargestellt. Freigiebig verteilten die Herren vom Gesangverein „Liederkranz“ die Wecken. Dreitausend wurden in diesem Jahr wieder verteilt. Der “Reiterlud“, eine Iggelheimer historische Gestalt, ritt auf seinem Schwein vor der Kutsche des Kurfürstlichen Paares. Dem Wagen mit der Nachbildung des Historischen Rathauses von 1775 und der Evangelischen Kirche von 1756 folgte die „Weiße Frau am Lilienbrunnen“ des VfB Iggelheim. Die Donaudeutsche Landsmannschaft aus Haßloch begeisterte durch ihre farbenprächtigen alten Trachten.

Die „Musketiere“ vom gleichnamigen Musikverein aus dem Ortsteil Böhl leitete zum sogenannten freien Zugteil über. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto Musik klingt über Iggelheim – von Zigeunerbaron bis ABBA“

50 Jahre Bestehen feierte der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim mit einer überdimensionalen Torte.

Die Kinder der Kita „Storchennest fragten: „wer will fleißige Handwerker sehen“? Die Grundschule Iggelheim und deren Förderverein begeisterten mit einer Entchenparade.

Die Waldsiedlung gestaltet ihr jeweiliges Thema überaus aufwendig. In diesem Jahr sang und klang es über den ganzen Ort.

Fetzig präsentierte sich der Kulturverein DorfArt. Bei Musik zu den Beatles fehlte das gelbe Unterseeboot nicht. Eine Zugnummer die durch ihre Kreativität in Kostüm und Darstellung immer wieder spontanen Beifall bei den vielen Besuchern an der Zugstrecke hervorrief.

Bei den Handballern des TSV ging der Punk ab und die BI Westumgehung hatte die Rolling Stones im Programm. Modern Rhythmen waren beim Tennisclub Böhl-Iggelheim zu hören, ebenso wie beim Jugendzentrum. Die Spider Murphy Gang hatte der Schäferhundeverein Iggelheim engagiert und Flower Power versprühten die NaturFreunde Iggelheim.

Die Turnerinnen und Turner des TSV Iggelheim huldigten ABBA und flott tanzte die ganze Welt ZUMBA mit LiberEMotion Böhl-Iggelheim.

Gleich die ganzen Fischerchöre waren beim Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim zu hören.

Der CDU Ortverband hatte sich dem Musical Grease verschrieben. Der Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß lenkte hier den kleinen Traktor der die Bühne zog

Ganz anders präsentierte sich der Evangelische Singkreis Iggelheim. Wie in all den Jahren war die Präsentation des „Vogelhändlers“ eine Augenweide. Dies gilt auch für die Akteure der Protestantischen Kita „Windrose“. Viele kleine grüne Kaktusse wuselten da über Iggelheims Zugweg.

Die Sängervereinigung Iggelheim liebte es dieses Jahr gruselig. Vampire, Blutsauger, furchteinflößende Gestalten aus der Unterwelt und aus Transsilvanien konnten auch durch den reichlich verteilten Knoblauch nur schwer gebändigt werden. Was die Choreografen der Sängervereinigung sich jedes Jahr einfallen lassen, glaubt man jedes Jahr, dass dies nicht mehr zu toppen sei. Aber es geht noch immer.

Wobei - ein Vergleich der einzelnen Zugnummern verbietet sich – schon deshalb - weil die einzelnen Gruppierungen und Vereine unterschiedlich viele Akteure in ihren Reihen hatten. Jede Zugnummer glänzte durch ihre Kreativität die die Mitwirkenden, ob Kinder oder Erwachsene an den Tag legten –ob bei der Gestaltung der Wagen, der Kostüme, oder der Ausführung beim Umzug.

Traditionsgemäß endete der Zug mit den vier Jahreszeiten. Der von den Hundefreunden riesige Winter, eine Dimension die der eisige Iggelheimer Geselle bei keinem Sommertagszug in der Umgegend erreicht, bildete den Abschuss des Zuges. Frühling, (SPD-Ortsverein), Sommer, (Bündnis 90/ Die Grünen)) ergänzten diesen Zugteil.

Die Zugüberwachung lag in den bewährten Händen der Schutzpolizeiinspektion Schifferstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim die ihre Aufgabe umsichtig erledigten. Nachdem der Winter, dieser frostige Gesell, noch einmal durch den Ort fahren durfte, wurde er auf dem Dorfplatz unter den Klängen von: „Winter ade, scheiden tut weh„ verbrannt und ist damit hoffentlich endgültig vertrieben. Bilder: fg

31.03.2014


Verkehr und Mobilität in Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Interessanter Vortrag von Kurt Ertel, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Speyer am Freitag, den 28. März 2014 bei der SPD-Veranstaltung in Böhl-Iggelheim. Herr Ertel erläuterte die Streckenplanung sowie die Hürden, die die Umgehungsstraße noch zu nehmen hat:

Am 15.1.2014 ging der Regelentwurf zur Prüfung an den Landesrechungshof, dieser wird einen Fragenkatalog erstellen, der dem LBM zur Beantwortung zurückgegeben wird. Dann folgen 9-12 Monate Planung, die in dem Planfeststellungsverfahren münden werden.

Die Westumgehung könnte, wenn es gut läuft, 2020 kommen, aber auch erst 2025.

Im Landeshaushalt stehen pro Jahr 80 Millionen Euro für Straßen zur Verfügung, jedoch der Großteil geht in die Instandhaltung. 8-10 Millionen pro Jahr stehen für neue Straßen zur Verfügung. Die Planung für Iggelheim sieht eine 3 km lange Umgehung vor, die etwa 8 Millionen Euro kosten würde.

Unsere Umgehung steht in einer Reihe mit anderen geplanten Ortsumgehungen wie Bellheim, Bobenheim-Roxheim, Grünstadt-Süd, Knittelsheim und Ottersheim, die alle auf Umsetzung warten. Für unsere Umgehung spricht, dass sie eine Entlastung des Ortes von 60-65 % bringen würde.

Harald Reichel, einer der SPD-Kandidaten für die anstehende Gemeinderatswahl, moderierte die Veranstaltung. Schön, dass alle Parteien und viele Bürger und Bürgerinnen da waren. Eine heiße Diskussionen und viele Ideen, die sich nicht nur auf die Westumgehung beschränkten, schloss sich an. Verfolgen will die SPD die Ideen, wie 1000 kleine Füßchen zur Sicherheit der Schulwege und der Programm Zero-Verkehrstote. Auch den Vorschlag, die Ampelschaltung am Iggelheimer Rathaus für Fußgänger freundlicher zu gestalten, wird die SPD aufnehmen. Text und Foto: SPD Böhl-Iggelheim

Plan der Ortsumgehung:

01.04.2014


Frank Konrad lenkt weiterhin die Geschicke des Vereins

Mitgliederversammlung beim Schützenclub Böhl 1952 e. V.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zur Mitgliederversammlung im Vereinsheim in der Lindenstraße konnte der 1. Vorsitzende, Frank Konrad, 17 stimmberechtigte Mitglieder, des 60 Mitglieder umfassenden Verein begrüßen. Neben den turnusmäßigen Rechenschaftsberichten galt die Versammlung auch der Neuwahl der gesamten Vorstandschaft

Frank Konrad erwähnte in seinem Rechenschaftsbericht die Erfolge innerhalb des Vereins und bei überregionalen Meisterschaften. Das Ostereierschießen erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Fast 7 000 Eier, die während des Wettbewerbs ihren Besitzer wechseln sprechen für sich. Eine Veranstaltung die auch in der Bevölkerung gut angenommen ist. Neben den sportlichen Aktivitäten hat auch das gesellige Vereinsleben seinen Platz. Die Königsfeier zu Ehren der Schützenkönige und deren Ritter fand wie immer in einem würdigen Rahmen statt. Grillfest, so wie die Beteiligung an der Böhler Kerwe werden beibehalten, wenn auch an der Kerwe nur Samstag bis Montag am Dorfplatz geöffnet sein wird.

Die Jugendarbeit, ein früheres Aushängeschild des Vereins, kann wieder intensiver betrieben werden. Die engagierten Jugendleiterinnen Susan Slupina und Dagmar Winkler erhielten hier ein ausdrückliches Lob vom 1. Vorsitzenden. Der auf 5m verkürzte Jugendstand fand beim Ostereierschießen sehr großen Anklang. Es bliebe zu hoffen, neue Nachwuchsschützen in den Verein integrieren zu können. Dass eine politische Partei sich über die Wortwahl „Kindergewehr“ auf dem Plakat zur Ankündigung des Ostereierschießens aufregte, rief bei den Mitgliedern doch mehr als nur Verwunderung hervor. Die Böhler Schützen, wie die Iggelheimer wohl auch, wollen sich aber die Freude an ihrer Sportart nicht vermiesen lassen.

Schatzmeister Ferdinand Slupina konnte von einem erfreulich positiven Kassenstand berichte. Die Kassenprüfer bescheinigten einwandfreie Kassenführung und auf Antrag erfolgte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft einstimmig.

Die Neuwahlen brachten folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse:

1.Vorsitzender Frank Konrad. Als 2. Vorsitzender wurde Bastian Syring gewählt. Schriftführer Uwe Lehnen., Schatzmeister Ferdinand Slupina. Als Jugendleiterin fungiert Susan Slupina und Dagmar Winkler. Als Schießleiter stellt sich Rüdiger Schott zur Verfügung. Als Beisitzer wurden Gerhard Schmaus und Heiko Wittje benannt.

Die Mitgliederversammlung beschloss den Beitrag auf 5 Euro pro Monat für Erwachsene und auf 3 Euro für Jugendliche zu erhöhen. Erwachsene zahlen also künftig statt 48 Euro, 60 Euro im Jahr und Jugendliche 36 Euro im Jahr.

Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über Nachwuchs und neue Mitglieder freuen. Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße. Für Kinder ist ein neuer 5m-Stand mit dem entsprechenden Sportgerät vorhanden. Bild: fg

02.04.2014


Iggelheimer Ortsmittelpunkt – Treffpunkt der Bürger!

Erster Spatenstich zur Umgestaltung des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Der „Kerweplatz“ hinter der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule soll zu einem Ort der Begegnung und Treffpunkt der Bürger werden“, wie sich Bürgermeister Peter Christ (CDU) beim ersten Spatenstich ausdrückte. Die Neugestaltung soll zu einer funktionalen Verbesserung des innerdörflichen Lebens führen. Der Platz soll eine Aufwertung vom reinen Kerweplatz zu einem echten Dorfmittelpunkt erfahren auf dem Aufenthalt- und Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt gegeben sind. Das Evangelische Gemeindezentrum (EGZ) wir ebenso in die Planung mit einbezogen wie die sinnvolle Anordnung der Freifläche für die Durchführung der jährlichen Kerwe.

Zur sportlichen Betätigung wird ein Boule-Platz angelegt. Eine Sportart, die sich auch im Hinblick auf die französische Partnergemeinde Wahagnies, immer größerer Beliebtheit erfreut. Freisitz, Lesegarten und Kräuterbeete werden neu angelegt und sollen als generationsübergreifende Kontaktstellen dienen. Spielmöglichkeiten für Kinder werden errichtet. Hier wird sich die Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule bei der Gestaltung von Beeten mit beteiligen und als Schulprojekt verwirklichen.

Wie Bürgermeister Christ ausdrücklich betonte, wurden die Bürger in die Planung mit einbezogen und konnten Vorschläge einbringen. So wird dem vielfachen Wunsch nach möglichst viel Grün entsprochen. Die Bäume werden alle erhalten bleiben, erklärte Andreas Mangold vom Planungsbüro Piske aus Ludwigshafen. Die Gestaltung der Grünflächen wird vom gemeindeeigenen Bauhof durchgeführt werden. Fachleute hierfür sind dort vorhanden.

Die Bühne im Bereich unterhalb des Schulhofes wird mit einer Überdachung aus wetterfestem Segeltuch ausgestattet. So müssen dann Akteure bei Open Air- Veranstaltungen nicht im „Regen stehen“, was besonders die Musiker freuen wird.

Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 360.000 Euro. Der Landeszuschuss beträgt 160.000 Euro.

Das Bauende ist auf den 1. August 2014 terminiert.

Der Platz bleibt bis zum Ende der Baumaßnahmen gesperrt. Die Schulkinder die den Platz als Schulweg nutzen muss ein Umweg, entweder über die Eisenbahnstraße oder die Kurt-Schuhmacherstraße zugemutet werden.

Als Baggerfahrer durfte sich Bürgermeister Peter Christ an dem riesigen Erdhügel versuchen und so seinen „Baggerstich“ ausführen. Danach griffen die Herren von Gemeinde und Firmen wirklich zum Spaten um das Werk symbolisch zu beginnen. Bild: fg

03.04.2014


Jungfernfahrt des Bürgerbusses

Neues Angebot zur Mobilität in Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Seit Freitag den 04.April 2014 dreht der Bürgerbus in Böhl-Iggelheim seine Runden. Bürgermeister, Peter Christ (CDU), Martina Eisel von der Gemeindeverwaltung, die das Projekt “Bürgerbus“ von Beginn an begleitet, so wie Mitglieder des Seniorenbeirates liesen es sich nicht nehmen die Jungfernfahrt durch beide Ortsteile zu begleiten.

Heike Rätlinger von der Firma Kamp Reisen aus Ludwigshafen hatte sich im Vorfeld über die Strecke und die einzelnen Haltepunkte kundig gemacht, so dass sie sich nach ihren Worten darauf freite die erste Fahrt mit dem Bürgerbus unternehmen zu können und hofft, dass viele liebe Fahrgäste in den nächsten Wochen ihre Dienste in Anspruch nehmen werden.

„Wir hoffen mit diesem Angebot den Menschen in unserer Gemeinde eine echte Verbesserung ihrer Mobilität anbieten können“ betonte Bürgermeister Peter Christ. Vom Wochenendgebiet im Ortsteil Iggelheim bis zur Hauptstraße im Ortsteil Böhl deckt die Fahrstrecke ein großes Einzugsgebiet ab und erleichtert älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern Rathaus, Post, Therapeuten und Einkaufszentren alleine zu erreichen. „Wir freuen uns, dass wir die Idee des Bürgerbusses umsetzen konnten und der Startschuss gefallen ist“ betonte Peter Christ, der sich sicher ist mit der Firma Kamp Reisen den richtigen und kompetenten Partner gefunden zu haben. Wenn die Testphase, die auf 3 Monate ausgelegt ist, positiv verläuft, wovon der Ortschef überzeugt ist, „haben wir wieder eine zusätzliche Verbesserung für unsere Bürgerinnen und Bürger erreicht“ erläuterte Christ. „Und die jährlichen Investitionen von 15.000 Euro sind eine gute und sinnvolle Investition“ fügte Peter Christ hinzu.

Die Nutzung des Bürgerbusses ist kostenlos. Es gibt einen festen Fahrplan und definierte Halte punkte. Diese werden nach der Testphase besonders gekennzeichnet. Der Bürgerbus fährt jeden Dienstag und Freitag und kann zu den im Fahrplan angegebenen Zeiten an den jeweiligen Haltestellen benutzt werden. Insgesamt werden 2 Touren von Iggelheim nach Böhl und 2 Touren von Böhl nach Iggelheim an den jeweiligen Vormittagen angeboten. An Feiertagen finden keine Fahrten statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die beiden festen Fahrtage, so wie der feste Fahrplan machen es möglich Termine bei Ärzten, Therapeuten oder beim Frisör bequem abzustimmen.

Wie Heike Rätlinger erklärt, ist der Bus behindertengerecht eingerichtet. Über eine ausklappbare Trittstufe ist das Befahren mit Rollstühlen möglich. Vier Rollatoren finden im Bus, der 11 Sitzplätze bietet, Platz.

Wie Martina Eisel erläuterte, gab es im Vorfeld schon viele Anfragen bezüglich Fahrzeiten und Haltestellen. Auch Ärzte und Therapeuten erkundigten sich und brachten Vorschläge ein, die nach Möglichkeit berücksichtigt wurden. Auch die Jungfernfahrt brachte einige neue Gesichtspunkte die in einer Neugestaltung des Fahrplanes Eingang fanden. Der neue, überarbeitete Fahrplan ist angefügt und liegt bei der Gemeindeverwaltung im Bürgerbüro zur Abholung bereit.

„Wir hoffen auf eine rege Nutzung des Bürgerbusses, so dass wir nach der Testphase den Bürgerbus als feste Einrichtung übernehmen können“ ist der Apell von Bürgermeister Peter Christ an die Einwohnerschaft von Böhl-Iggelheim. Bild: fg

Hier der Fahrplan nach Ortsteilen zum ausdrucken 

05.04.2014


Wieder ein Stück Ortsverschönerung!

Verkehrsfreigabe der Speyerer Straße

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Unterer großer Anteilnahme der Bevölkerung erfolgte in einer kleinen Feierstunde am Freitag die offizielle Freigabe der Speyerer Straße nach ihrer Neugestaltung. Bürgermeister Peter Christ (CDU) freute sich besonders, dass neben dem 1. Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), so wie dem 2. Beigeordneten, Bernd Johann (FWG) aus Mainz Frau Winter, in Vertretung von Innenminister Roger Lewentz (SPD), zur Einweihungsfeier der neu gestalteten Speyerer Straße nach Böhl-Iggelheim gekommen war. Auch den vielen Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien galt, neben den Vertretern der Verwaltung und der ausführenden Firmen, sein besonderer Willkommensgruß. Besonders freute sich Peter Christ über die Anwesenheit des aus Böhl-Iggelheim stammenden Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß.

„Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Gemeinde bezüglich Kanalsanierung und Straßenerneuerung, war die Sanierung notwendig geworden“ erklärte Bürgermeister Christ. Dieses Konzept ist auf 5 Jahre angelegt und es werden jeweils abwechselnd im Ortsteil Böhl und Iggelheim Maßnahmen durchgeführt. So wurden in Böhl Bahnhofstraße und Hauptstraße, in Iggelheim die Luitpoldstraße verkehrstechnisch und optisch auf den neuesten Stand gebracht. Das Kanalnetz in der Speyerer Straße war, nach den Worten des Bürgermeisters, so in Mitleidenschaft gezogen, dass 160 m Rohre komplett erneuert werden mussten. Die anderen Schäden konnten in „geschlossener Bauweise“ saniert werden. Auch die Hausanschlüsse wurden überprüft und 134 Anschlüsse erneuert. Allein diese Maßnahme verschlang 580.000 Euro. Im Zuge dieser Maßnahme wurde dann auch eine Neugestaltung der gesamten Speyerer Straße, mit samt den Übergängen zu den abzweigenden Straßen, 800 Meter in Angriff genommen.

Besonders betonte Peter Christ, dass die Maßnahme einvernehmlich mit den Anwohnern durchgeführt wurde. Schon im Oktober 2012 fand eine Einwohnerversammlung statt. Dabei konnten Wünsche und Anregungen gegeben werden, die dann in die Planung mit eingeflossen sind, wie Christ hervorhob. „Wenn wir auch naturgemäß nicht alle Wünsche, besonders nach der Farbe der Pflaster, umsetzten konnten“ ist uns doch ein wirklich vorzeigbares Ergebnis gelungen“ betonte Christ. Die gesamte Straße ist in Pflasterbauweise ausgeführt. Eine spätere Reparatur ist problemloser möglich als wie bei einer Asphaltschicht, wie Lars Piske vom Planungsbüro Piske aus Ludwigshafen ausführte. Die Farbe der Pflasterung der Straßenoberfläche mitsamt den Rinnen ist grau. Die Parkplätze sind durch anthrazitfarbene Steine hervorgehoben. Die Kreuzungsflächen sind in Herbstlaub gestaltet und die Gehwege heben sich mit riobrauner Pflasterung deutlich ab. Durch den barrierefreien Übergang von Gehweg zur Straße ist ein problemloses Queren und Befahren mit Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren gegeben.

Die Bagger zum Kanalbau rückten dann im April 2013 an und am 29. März 2013 konnte mit dem Straßenbau begonnen werden. Am 25. März 2014 war die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen – immerhin 3 Wochen früher als es die Terminplanung vorsah. Sicher auch ein Verdienst des milden Winters, der keine Arbeitsunterbrechung notwendig machte.

Nicht nur wegen dieser Termintreue bedankte sich Bürgermeister Christ bei den Verantwortlichen und den Arbeitern der ausführenden Firmen, Planungsbüro Piske, Planungsbüro Gerhard Kuhn, Kanalbau Feickert und Straßenbaufirma Egilmez, Pfalzwerke, Thüga, Kabel Deutschland, Telekom, so wie PMG Schifferstadt. Der Kostenrahmen wurde nicht nur eingehalten, er wurde unterschritten.

Waren 1,8 Millionen Euro veranschlagt, so werden sich die tatsächlichen Kosten auf knapp unter 1,5 Millionen Euro belaufen. „Wir gehen mit dem Geld unserer Bürger sorgsam um, Verschwendung gibt es nicht“ betonte Bürgermeister Christ mit Nachdruck. Wie Frau Winter von Innenministerium versicherte wird der Landeszuschuss von 250.000 Euro in Kürze bei der Gemeindeverwaltung eingehen.

Und besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Christ über die Tatsache, dass die gesamte Baumaßnahme ohne Unfall durchgeführt wurde.

Nach dem Durchschneiden des obligatorischen roten Bandes, Teile davon waren von Anwohnern als Erinnerung an die Einweihung „Ihrer Straße“ heiß begehrt, wurde mit einem Glas Sekt auf die gelungene Baumaßnahme angestoßen. „ Der Boulevard der Luitpoldstraße fand eine gelungene Verlängerung“ brachte es ein Anwohner auf den Punkt. Bild: fg

12.04.2014


Dem Wohl der Menschen verpflichtet

Mitgliederversammlung des DRK Böhl-Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Wir gehören mit 470 Mitgliedern im Ortsverband Böhl-Iggelheim zu den großen Vereinen am Ort betonte der 1. Vorsitzende, Reinhard Roos bei seinen Begrüßungsworten zur Mitgliederversammlung im Vereinsheim Am Schwarzweiher 14 a. Der Ortsverband besteht seit 1973 als eigenständiger Verein. Besonders stolz zeigte sich Reinhard Roos über die Harmonie die sowohl in der Vorstandschaft, aber auch im gesamten Ortsverband herrscht.

Die vier im Jahr stattfindenden Blutspendermine sind seit Jahren gut besucht, wie der Altbürgermeister stolz berichtete. Die Tatsache, dass Spender nicht nur aus Böhl-Iggelheim, sondern aus umliegenden Orten zum Blutspenden nach Böhl-Iggelheim kommen, zeigt den guten Ruf den der Ortverband genießt. „Vielleicht kommen auch einige wegen des guten Essens, vom Seniorenzentrum zubereitet, das bei den Terminen in Böhl-Iggelheim gereicht wird“ fügte Roos schmunzelnd hinzu.

Reinhard Roos erläuterte noch einmal die Gründe die 2011 zu der Überlegungen geführt hatten mit dem Ortverband des DRK aus Römerberg zu fusionieren und gemeinsam mit Dudenhofen eine Einheit „Rheinpfalz Süd“ zu gründen. Damit sollte war dem Wunsch des Landesverbandes nach größeren Einheiten Rechnung getragen werden. Nachdem, wegen formeller Fehler, ein Eintrag ins Vereinsregister nicht erfolgen konnte und sich die Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Römerberg als doch nicht so effizient erwies wurde im August 2013 die Trennung beider Ortsverbände beschlossen. Roos betonte, dass die Trennung beidseitig in gutem Einvernehmen vollzogen wurde und die Abwicklung auch der finanziellen Dinge mittlerweile abgeschlossen ist. Die Mitgliederversammlung hob einstimmig die damals geschlossenen Beschlüsse zur Fusion auf.

Ein zunehmend großes Problem stellen die Beschädigungen am Vereinsheim dar. Das Haus steht frei und ist somit allgemein zugänglich. Vandalismus führt zu großen Schäden, wie Reinhard Roos ausführte. Abfallrohre der Dachrinnen wurden zerstört, die Wände mit Farbe besprüht, Rollläden wurden eingetreten, ja sogar Schäden am Dach waren festzustellen. Da die Beschädigungen nur unter der Woche geschehen ist ein Zusammenhang mit den Schülern der nahe gelegenen Peter-Gärtner Realschule plus nicht von der Hand zu weisen. Denn. während der Pausenzeiten wurden immer wieder Schülerinnen und Schüler auf dem Gelände angetroffen die auch zur Vermüllung um das Haus beitragen. Die Schulleitung zeigte sich bei Gesprächen mit Reinhard Roos sehr verständnisvoll und versprach wenn möglich Abhilfe zu schaffen. Die Reparatur der Schäden verursachten immerhin Kosten von über 9.000 Euro. „Ein Betrag der uns sehr sehr weh tut“ bemerkte Roos. Weiter 2.000 Euro sollen in einen Zaun investiert werden um wenigstens das rückseitige Gelände des Vereinsheimes zu schützen.

Bedauernd stellte Reinhard Roos fest, dass auch beim DRK Ortsverband die Jugend fehlt. Eine Jugendgruppe besteht zur Zeit nicht, obwohl die Voraussetzung bezüglich Material und Kleidung gegeben wär. Ein Bereitschaftdienst ist beim Ortsverband möglich. Schulungen und Weiterbildungsveranstaltungen werden besucht, so dass die aktiven DRK- Mitglieder einen hohen Ausbildungsstand besitzen, wie Roos stolz betonte.

Das Vereinsheim wurde in einen schmucken Zustand versetzt. Es steht Vereinsmitgliedern aber auch Nichtmitgliedern für Familienfeste zu moderaten Konditionen gebucht werden. Das Haus bietet Platz für 50 Gäste.

Schatzmeister Bernd Kiefer konnte von einem erfreulich guten Kassenstand berichten. Von den Kassenprüfern Karlheinz Bippus und Heinz Gräber wurde ein ausdrückliches Lob erteilt und die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Die Mitgliederversammlung diente auch zur Wahl einer neuen Vorstandschaft. Die Wahl wurde von Ralf Groß routiniert, souverän geleitet. Da neben Reinhard Roos, der das Amt des 1. Vorsitzenden seit 1989 inne hat, wieder für den 1. Vorsitzenden kandidierte, wie die anderen Vorstandsmitglieder auch brachte die Wahl folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse:

1.Vorsitzender: Reinhard Roos, Stellvertretender Vorsitzender: Ralf Groß, Schatzmeister: Bernd Kiefer, Schriftführer: Reinhard Roos und Patrick Schmitt

Beisitzer: Marianne Feinauer, Margrit Isensee und Patrick Schmitt

Rechnungsprüfer: Karlheinz Bippus und Heinz Gräber

Ansprechpartnerin für Vermietung des Vereinsheimes Am Schwarzweiher 14a ist Frau Marianne Feinauer Tel.: 64108

Die restlichen Termine zur Blutspende für das Jahr 2014, immer in der Peter-Gärtner-Realschule plus, sind der 04. Juni, der 14. August, so wie der 30. Oktober. Bild: fg

13.04.2014


Böhl-Iggelheim erfolgreich weiterführen

Offene Mitgliederversammlung bei der CDU

Böhl-Iggelheim- Fast 50 Mitglieder waren der Einladung der CDU Ortsgruppe Böhl-Iggelheim zu einer offenen Mitgliederversammlung gefolgt. Ortsvorsitzender Hansjoachim Behr konnte neben Bürgermeister Peter Christ (CDU) den 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU), sowie den 2. Beigeordneten, Bernd Johann (FWG) willkommen heißen.

In seinem Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode nannte Hans-Joachim Behr als wichtigsten Punkt den Schuldenabbau der in den letzten Jahren geschafft wurde und der auch als eines der Hauptziele für die neue Wahlperiode steht. Die in den vergangenen Jahren erfolgreich betriebenen Straßenbau- und Kanalsanierungsmaßnahmen in beiden Ortsteilen hat viel Zustimmung in der Bevölkerung erfahren und wird weiterhin intensiv fortgesetzt werden. Dies hat, nach Behrs Worten, zu Steigerung der Lebensqualität beigetragen wie die Bemühungen für ein sauberes Böhl-Iggelheim. Ein Tema, das auch nach einer hoffentlich erfolgreichen Kommunalwahl weiter auf der Agenda bleiben wird, wie die Pflege des Strandes im Naherholungsgebiet am Niederwiesenweiher. Die Förderung sinnvoller regenerativen Energien bleibt ganz im Fokus der CDU. Windräder werden in unserer windschwachen Region aber nicht favorisiert.

Den innerörtlichen Verkehr zu entlasten bleibt Ziel der CDU. Daher wird sich weiter um die Verwirklichung der schon so lange diskutierten Westumgehung intensiv bemüht werden. Auch ist an weitere verkehrsberuhigte Maßnahmen gedacht. Beim Radweg neben der Hahnhoferstraße soll es nicht bleiben. Das Radwegenetz soll weiter ausgebaut werden. Die polizeiliche Präsenz, gerade in den Einbruchszeiten, konnte erhöht werden und soll, wenn möglich, noch ausgebaut werden. Wobei auch dem Kampf gegen Vandalismus besondere Aufmerksamkeit zu zollen ist.

Der Hochwasserschutz liegt den CDU Gemeinderäten besonders am Herzen. Hier wird intensiv weitergearbeitet. Die Modernisierung der Fahrzeuge der Feuerwehr wird fortgeführt. Jahrzehnte alte Fahrzeuge müssen ausgemustert werden. Die Schlagkraft der Feuerwehr nicht nur zu erhalten, wenn möglich noch zu steigern, ist nach Behrs Worten, für die Sicherheit der Bevölkerung unabdingbar. Die Sanierung der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule steht an. Die Versorgungs- und Entsorgungswerke müssen auf dem neuesten Stand gehalten werden. Der Bürgerbus ist auf den Weg gebracht und wird nach Überzeugung der CDU Fraktion ein Erfolg werden.

„Wir können auf eine erfolgreiche Politik zum Wohle unserer Bürger zurückblicken und wollen diese sehr intensiv fortführen“ zog Hansjoachim Behr sein Fazit über die Arbeit der CDU Fraktion im Gemeinderat. Er verband damit die Hoffnung, dass die CDU nicht nur stärkste Fraktion bleiben wird, sondern das gute Ergebnis der letzten Wahl noch steigern kann.

Die Kandidaten für die Gemeinderatswahl stellten sich den Mitgliedern vor:

Die Kandidaten: 1. Karl-Heinz Hasenstab, 2. Hansjoachim Behr, 3. Heike Claassen, 4.Michael Knebel, 5. Helmut Pfaff, 6. Otto Hüther, 7. Vera Tanski, 8. Christian Ronge, 9. Johannes Zehfuß, 10.AndreaS Feinauer; 11. Michael Rulf, 12. Mario Joder, 13. Karl-Heinz Thomas, 14. Barbara Hoffmann, 15. Philipp Christ, 16. Ruben Schölles, 17. Thomas Hasert, 18. Thomas Remle, 19. Cordula Heindl, 20.Rebecca Külbs, 21. Christian Schindler, 22. Peter Hahne, 23 Elisabeth Hüther, 24. Yves Hannebohm, 25. Hans Weis, 26. Dietrich Weeber, 27. Erika Pfaff, 28.Klaus Bruder, 29. Barbara Behr, 30. Markus Sommer, 31 Klaus Gillessen. kajef

19.04.2014


Klappern, feierliche Osternacht, Osterfeuer

Osternachtfeier mit am Osterfeuer

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Lautes Geklapper erfüllte am Ostersamstag ab 9:30 Uhr die Straßen des Ortsteil Böhl. Über 20 Messdienerinnen und Messdiener der katholischen Pfarrei „Allerheiligen“ zogen in mehreren Gruppen durch die Straßen, um mit ihren „Holzinstrumenten“, den „Klappern“ eben, die Bewohner auf den Ostersonntag einzustimmen und an die nahe Auferstehung Christi zu erinnern. Ein alter Brauch, der in Böhl seit Jahrzehnten unterbrochen gepflegt wird und an dem sich in diesem Jahr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 8 bis über 20 Jahre beteiligten. Den meisten Bewohnern Böhl´s ist das ein gewohntes Bild und ein bekannter Klang in den Ohren. Die jungen Leute werden mit Geld, Süßigkeiten und dem Anlass angemessen mit bunten Eiern beschenkt. Die „Klapper“ ist auch ein Ersatz für die Glocken und Schellen in den Gottesdiensten ab Gründonnertag und Karfreitag. Nach alter Überlieferung fliegen die Glocken im Gründonnerstagsgottesdienst nach Rom um dann erst zum Gloria in der Osternacht wieder zurückzukehren und stimmgewaltig die Auferstehung Jesu Christi zu verkünden.

Zur gemeinsamen Feier der hl. Osternacht trafen sich die katholischen Christen der Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und Judas Thaddäus“ Iggelheim in der Pfarrkirche in Iggelheim. Für die Christen auf der ganzen Welt ist Ostern das „Fest der Feste“, das höchste Fest im Kirchenjahr. Die Wertschätzung gerade dieses Festes steigt in den letzten Jahren, in denen immer mehr Menschen wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens fragen, permanent. Papst Franziskus hat mit seiner schlichten, aber überzeugenden Umsetzung seines Pontifikates, hier einen nicht beringen Anteil, dass die katholische Kirche bei vielen Menschen wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen hat. So hatten sich nach Anbruch der Dunkelheit auch in Iggelheim vor der Pfarrkirche zahlreiche Gläubige versammelt.

Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß (CDU) hatte, wie in den letzten Jahren auch, auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer entzündet. In ihm wurden die alten Palmsträuße, die in den Häusern an den Kreuzen steckten verbrannt. Sie waren am Palmsonntag durch neue ersetzt worden. Der Volksmund spricht auch „vom Judas- Verbrennen“ in Anspielung an den Apostel, der Jesus an seine Feinde verraten und ausgeliefert hatte.

Am Osterfeuer wurde dann die Osterkerze entzündet. Sie ist das Sinnbild für den vom Tod auferstandenen Christus und brennt das ganze Jahr bei jedem Sonntagsgottesdienst, an Feiertagen und besonderen Festen während den Gottesdiensten.. Danach zogen die Gläubigen in die dunkle Kirche ein. Hier entzündeten die Besucher an der Osterkerze ihre eigenen Kerzen. Kerzen die von den Erstkommunionkinders gestaltet worden waren und vor dem Gottesdienst zum Kauf angeboten wurden. Der Erlös kommt dem Kinderkrankenhaus St. Annastift zu gute. Es war ein eindruckvolles Erlebnis, als sich nach und nach die Kirche durch den immer größer werdenden Kerzenschein erhellte und erstrahlte. Viele Gläubige hatten auch Laternen mitgebracht um das Osterlicht nach dem Gottesdienst mit nach Hause zu nehmen. Einer alten Tradition folgend hatten auch Gläubige Speisen, wie Schinken Eier, Brot und Osterhasen vor den Altar gebracht, die im Ostergottesdienst gesegnet wurden. Und auch das Taufwasser wurde im Gottesdienst geweiht.

Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, vom Zug der Israeliten durch das Rote Meer folgten und leiteten zum Evangelium von der Auferstehung über. “Er ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden“ ist der Grundtenor von Ostern. An Hand der Symbolik der Gestaltung der Osterkerze, die ebenfalls von den Erstkommunionkindern beider Pfarreien gestaltet worden war, leitet Dekan Janson in seiner Predigt zu dieser Grundaussage von Ostern über. In der Urkirche wurden in der Osternacht die neuen Gemeindemitglieder getauft, was auch in den vergangenen Jahren auch in Böhl-Iggelheim immer wieder mal der Fall war.

Nach dem Festgottesdienst gingen die meisten der Besucher, es herrschten angenehme Temperaturen, nicht gleich nach Hause. Es ist in den Böhl-Iggelheimer Pfarrgemeinden ein seit Jahren gepflegter, lobenswerter Brauch, sich nach der Auferstehungsfeier noch um das Osterfeuer zu versammeln. Hier wurde auch dieses Jahr bei einem Glas Wein das kostenlos verteilt wurde, noch längere Zeit verweilt. Diese österliche Runde trägt viel zur Verständigung in den beiden Pfarreien bei. Das gemeinsame Feiern ist auch ein wichtiger Punkt bei den katholischen Christen, die einen Glauben der Freude, der Fröhlichkeit und der Hoffnung ihr Eigen nennen.

Die Erstkommunionkinder der beiden Pfarreien boten hier noch ihre kleinen Osterkerzen an. Die Messdiener beider Pfarreien hatten Osterlämmer, Osterhasen und Osterkuchen gebacken, die sie zum Verkauf anboten um mit dem Erlös ihre Jugendkasse aufzubessern.

Der feierliche Festgottesdienst am Ostersonntag in der Pfarrkirche in Böhl wurde umrahmt vom katholischen Kirchenchor Aus Iggelheim unter der Leitung von Bettina Oster. Bild: fg

21.04.2014


Gotteslob in der katholischen öffentlichen Bücherei erhältlich

Böhl-Iggelheim- Das neue Gotteslob ist erhältlich! Herr Pfarrer Janson wird in der katholischen Kirchengemeinde nach den Sommerferien das Gotteslob einführen.

Es sind nun drei verschiedenen Ausgaben erschienen:

  • Standardausgabe, grauer Einband (19,95 €)

  • Großdruckausgabe (26,95 €)

  • Schmuckausgabe mit Ledereinband und Goldschnitt (34,95 €).

Die bereits bestellten Gesangbücher liegen in Ihrer KÖB Iggelheim, KÖB Böhl bzw. dem Pfarrbüro St. Gallus, Haßloch während der Öffnungszeiten zur Abholung bereit.

Bestellungen werden in den Büchereien gerne entgegengenommen! Die Teams der KÖBs beraten Sie gerne.

Mit jeder Bestellung kommt der Bücherei eine Vermittlungsprovision zu Gute! So unterstützen Sie die Büchereiarbeit vor Ort!

Katholische öffentliche Bücherei                                           Katholische Öffentliche Bücherei

St. Simon und Judas Iggelheim                                                 Allerheiligen

Rottstr. 33                                                                               Kirchenstr. 15

67459 Böhl-Iggelheim                                                               67459 Böhl-Iggelheim

Öffnungszeiten: Mittwoch von 15.30 bis 18.00 Uhr                      Öffnungszeiten: Mittwoch von 15.30 bis 16.30 Uhr

Sonntag von 9.30 bis 11.30 Uhr                                                 Sonntag von 9.30 bis 12.00 Uhr

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 18.00 bis 19.30 Uhr

Bestellungen per Mail an: koeb-iggelheim@gmx.de

24.04.2014


Schule mit Courage

Projektpate Osman Citir (l.), die Schülerarbeitsgruppe Schule ohne Rassismus, Schulsozialarbeiterin Britta Gronbach (Bildmitte), Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und Fabian Müller, Landesinitiative SOR-SMC, mit Ernennungsurkunde und Plakette Projektpate Osman Citir (l.), die Schülerarbeitsgruppe Schule ohne Rassismus, Schulsozialarbeiterin Britta Gronbach (Bildmitte), Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und Fabian Müller, Landesinitiative SOR-SMC, mit Ernennungsurkunde und Plakette

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim wird Schule ohne Rassismus

Böhl-Iggelheim- Sage und schreibe 36 Sprachen werden von den 450 Schülerinnen und Schülern der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS) und ihren Eltern gesprochen. Fast alle Kontinente sind in diesem bunten Sprachen- und Kulturgemisch vertreten, wie die Weltkarte der Klasse 6a beweist. Lediglich das ferne Australien bleibt außen vor. Dazu kommen noch 10 unterschiedliche deutsche Dialekte, wie die Klasse bei ihrem Projekt herausgefunden hat. Zum Anlass genommen hatte sie sich die Verleihung des Titels Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage durch eine bundesweite Initiative (SOR-SMC), der sich in Rheinland-Pfalz schon über 60 Schulen angeschlossen haben. Dabei handelt es sich um ein Projekt von und für Schülerinnen, initiiert durch eine Schülerarbeitsgruppe um die Schulsozialarbeiterin Britta Gronbach. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Rassismus, Mobbing und Gewalt wenden.

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak freute sich, mit Prof. Dr. Norbert Wenning einen renommierten Erziehungswissenschaftler der Universität Koblenz-Landau begrüßen zu dürfen, der in seinem Grußwort die Bedeutung der Initiative betonte, die vor 25 Jahren als Reaktion auf Aktivitäten belgischer Nationalisten entstanden sei und dann ihren Weg nach Deutschland gefunden habe.

Die “Sprachen-Weltkarte“ der Klasse 6aSchülerinnen und Schüler der Realschule plus Dudenhofen-Römerberg samt ihrer Rektorin Claudia Berger, deren Schule vor kurzem selbst zur Schule ohne Rassismus ernannt worden war, schilderten ihr Interesse an dem Projekt und sicherten ihre Kooperationsbereitschaft in einem entstehenden Netzwerk pfälzischer Schulen zu.

Schließlich übergab Fabian Müller – Mitarbeiter in der Landesinitiative SOR-SMC – der PGS Ernennungsurkunde und Plakette seiner Organisation und wurde dann Zeuge der feierlichen Verlesung der Menschenrechte durch die Klasse 8c und einer damit verknüpften Luftballonaktion, bei der je ein Luftballon ein Kärtchen mit einem der Menschenrechte in den Himmel trug. Durch diese Ballons in allen Farben des Regenbogens und mit selbstgestalteten bunten T-Shirts wollten die Jugendlichen die Vielfalt an ihrer Schule symbolisieren und jedem Kind zeigen, dass es unabhängig von Sprache, Hautfarbe, Religion oder Herkunft an der PGS willkommen ist. Gemeinsam verpflichteten sie sich unter der Patenschaft des türkischstämmigen Comedian Osman Citir als Schulgemeinschaft zusammenzustehen und sich gegen jede Form von Diskriminierung zur Wehr zu setzen. In jährlichen Aktionen wollen sie von nun an mit ihren Lehrerinnen und Lehrern für ein tolerantes Miteinander an ihrer Schule werben. Text und Foto: Markus Jung

02.05.2014


CDU wählt Bürgermeister Peter Christ erneut zum Bürgermeisterkandidaten

Mehr geht nicht!

Böhl-Iggelheim- Bei der Mitgliederversammlung der CDU-Böhl-Iggelheim trafen sich die CDU Mitglieder, um Ihren Kandidaten für die bevorstehende Bürgermeisterwahl am 21.09.2014 zu benennen.

Warum etwas verändern was sehr gut läuft, sagt Hansjoachim Behr, CDU-Ortsvorsitzender bei seiner Ansprache und schlug Peter Christ, amtierender Bürgermeister von Böhl-Iggelheim als Kandidat für die Kommende Bürgermeisterwahl vor.

Gemeinsam wurde in den letzten Jahren viel erreicht, Schulden erheblich abgebaut, Straßen gebaut und Gebäude saniert und erneuert. Wir sind auf dem richtigen Weg und deshalb bat er um die Zustimmung aller Mitglieder.

Nachdem, der gewählte Versammlungsleiter Karl-Heinz Hasenstab (1.Beigeordneter) zur Wahl aufrief und es keinen Gegenkandidaten gab konnte gewählt werden. Alle anwesenden Mitglieder stimmten für Peter Christ als Bürgermeisterkandidat der CDU. Wir stehen geschlossen hinter Ihm, sagte Michael Knebel, wie das Wahlergebnis zeigt. 100% „Mehr geht nicht“. Gemeinsam weiter für Böhl-Iggelheim, so lautet das Motto der CDU Böhl-Iggelheim für die Kommunalwahl, aber auch für die Bürgermeisterwahl 2014.

Peter Christ bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und sicherte ihnen zu weiterhin alles dafür zu tun, dass Böhl-Iggelheim, auch in Zukunft für seine Bürger wohnenswert und attraktiv bleibt, ohne dabei die Kosten aus den Auge zu verlieren. Ziel muss es sein weitere Schulden abzubauen.

Nachdem der Fraktionsvorsitzende Michael Knebel über die Fraktionsarbeit und Johannes Zehfuß aktuelles aus dem Landtag berichtet hat konnte die Sitzung mit der Zuversicht geschlossen werden, mit Peter Christ wieder die richtige Entscheidung als Bürgermeister für das Rathaus ab der neuen Amtszeit zum, 01.03.2015 getroffen zu haben. CDU Böhl-Iggelheim

04.05.2014


Spendenübergabe an gemeinnützige Organisationen

v.l.: Stefanie Eckrich und Jochen Best von den Sparkassenniederlassungen Böhl und Iggelheim, Ursula Ohmer für den Lätareausschuss, Heinz-Peter Butzmann und Mario Joder für den FC Palatia Böhl, Birgit Kerler und v.l.: Claudia Vanselow für den Verein Kinder – und jugendfreundliches Böhl-Iggelheim, Bürgermeister Peter Christ, Karl-Heinz Hasenstab für den Arbeitskreis Mehrgenerationhaus, Edgar Hoffmann und Peter Götz für den VfB Iggelheim e. V., Werner Scarbata für den Arbeitskreis „Für Vielfalt und gegen Extremismus, Tina Krauss für den Kunstkreis v.l.: Stefanie Eckrich und Jochen Best von den Sparkassenniederlassungen Böhl und Iggelheim, Ursula Ohmer für den Lätareausschuss, Heinz-Peter Butzmann und Mario Joder für den FC Palatia Böhl, Birgit Kerler und Claudia Vanselow für den Verein Kinder – und jugendfreundliches Böhl-Iggelheim, Bürgermeister Peter Christ, Karl-Heinz Hasenstab für den Arbeitskreis Mehrgenerationhaus, Edgar Hoffmann und Peter Götz für den VfB Iggelheim e. V., Werner Scarbata für den Arbeitskreis „Für Vielfalt und gegen Extremismus, Tina Krauss für den Kunstkreis

Böhl-Iggelheim- „Eine liebgewordene Tradition, auf die wir ungern verzichten“ bezeichnete Peter Christ augenzwinkernd die großzügige Spende die seit vielen Jahren von der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz und jetzigen Sparkasse Vorderpfalz der Gemeinde überlassen wird. Der Gemeinde steht es frei, den Betrag an von ihr ausgewählte Vereine und Institutionen weiterzureichen. Bürgermeister Peter Christ dankte Stefanie Eckrick und Jochen Best von den Sparkassenniederlassungen Böhl und Iggelheim, die bei der Spendenübergabe anwesend waren.

„Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, Vereine und Projekte auszuwählen, die wir noch nicht berücksichtigt hatten“ führte Peter Christ weiter aus.

Folgende Vereine können sich in diesem Jahr über eine Spende freuen:

FC „Palatia“ Böhl e.V. – die Theatergruppe der Palatia beteiligt sich am diesjährigen Kultursommer Böhl-Iggelheim und trägt mit der Theaterveranstaltung unter freiem Himmel ein hohes Kostenrisiko. Mit der Spende soll dieses Risiko ein wenig reduziert werden.

Verein für Bewegungsspiele Iggelheim e. V. – der Verein richtet in diesem Jahr ein internationales Seniorenturnier aus, bei dem u. a. Mannschaften aus London, Frankreich und Südtirol antreten werden und bis zu 400 Gäste erwartet werden.

Kinder- und Jugendfreundliches Böhl-Iggelheim e. V. – von dem Verein werden viele Veranstaltungen im Jugendbereich organisiert und durchgeführt. Damit dies so bleibt und vielleicht auch noch weitere Veranstaltungen dazu kommen, erhält der Verein die Spende.

Lätareausschuss – zur Unterstützung des traditionellen, sehr kostenaufwendigen  Umzuges, erhält der Ausschuss den Spendenanteil.

Kunstkreis – organisiert in diesem Jahr im Rahmen des Kultursommers wieder die Veranstaltung „Kunst trifft Naturgarten“. Mit dem Spendenanteil sollen die Druckkosten für die Plakate und Flyer unterstützt werden.

Arbeitskreis „Mehrgenerationen – der Arbeitskreis beteiligt sich beim Europäischen Filmfestival der Generationen im Herbst diesen Jahres. Zur Unterstützung der Kosten für die Filmvorführung erhält der Arbeitskreis den Spendenscheck.

Arbeitskreis „Für Vielfalt und gegen Extremismus“ – der Arbeitskreis möchte gegen das Vergessen im Ort „Stolpersteine“ errichten. Die Spende soll bei der Umsetzung des Projektes unter den Vorgaben des Gemeinderates behilflich sein.

Gemeindeverwaltung Böhl-Iggelheim, Presse 

12.05.2014


Ehrungsstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Um die Musik und den Verein verdient gemacht“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim: Einmal im Jahr ist es beim Musikverein Iggelheim gut gepflegter Brauch verdiente Mitglieder und Musiker in einer kleinen Feierstunde zu ehren. Dazu konnte der erste Vorsitzende Peter Christ neben den zu Ehrenden auch zahlreiche Mitglieder im katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus, in der Rottstraße 33 begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem 1.Vorsitzenden des Kreismusikverbandes, Theo Hery.

Peter Christ betonte, stolz darauf zu sein, wieder Musiker auszeichnen zu können, die auf ein langes Musikerleben zurückblicken können. Viele Jahre mehr, als der Musikverein Iggelheim besteht. Dies zeigt die intakten Strukturen innerhalb des Vereins von der Jugendarbeit bis hin zum Aktivenbereich. Auf seine Jugendarbeit legt der Musikverein Iggelheim besonderen Wert und ist darauf auch besonders stolz. „ Die Brezeln die hier stehen sind vom Bäcker und nicht aus Plastik und sind somit zum Verzehr gedacht“ wies Christ auf die kleine Verköstigung hin die der Verein, neben kostenlosen Getränken und dem obligatorischen Sekt zum Empfang, für die zu ehrenden Mitglieder und die Gäste bereit gestellt hatte.

Kostproben ihres schon beachtlichen Könnens zeigte das Jugendorchester unter der Stabführung von Annika Serr mit einem musikalischen Streifzug durch das schon breitgefächerte Repertoire der Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker- zu Beginn der Veranstaltung und zwischen den Ehrungen.

Für 25 Jahre treue Mitgliedschaft konnte Peter Christ Emilie Bohrmann, Kurt Hauck, Mona Policini, Walter Lützel sowie Edith und Karlheinz Klein mit den Ehrennadeln nebst Urkunden auszeichnen. Die Ehrungen für langjährige musikalischen Tätigkeit nahm der Vorsitzenden des Kreismusikverbandes, Theo Hery, vor. So erhielt Martin Schlaadt das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktives Musizieren . Seit nunmehr 30 Jahren engagiert sich der 1. Vorsitzende, Peter Christ, in der Vorstandschaft des Musikvereins. Die nahmen die Verantwortlichen des Vereins zum Anlass, Peter Christ besonderen Dank auszusprechen und dieses hohe Engagement mit einem Präsent zu würdigen. Ursula Wolf, Dieter Kownatzki, Michael Elsässer und Jürgen Pfirrmann erhielten für 30-jähriges Musizieren das goldene Ehrenzeichen und Frederik Barth für 10 Jahre aktives Musizieren die bronzene Ehrennadel des Verbandes mit den dazugehörenden Urkunden. Für 5-jähriges Musizieren wurde Lena Zwing die Jugendehrennadel mit Silberkranz überreicht.

Weitere Informationen zum Verein und seinen musikalischen wie außermusikalischen Aktivitäten unter www.musikverein-iggelheim.de Bild: hw

14.05.2014