Musikverein Iggelheim 1984 e.V.
Wir sind dann mal weg...
Böhl-Iggelheim- Die diesjährige Freizeit vom 30. Mai
bis zum 02. Juni führt die Musikerinnen und Musiker an den
Neckar in die Stadt Sulz. Im Gästehaus "Talblick" erwarten die
Teilnehmer wieder einmal gemeinsame Aktivitäten und gemütliches
Beisammensein.
CDU beglückwünscht die Mütter. Rosen für die Damen
Böhl-Iggelheim- Es gehört
seit Jahren zur guten Tradition, dass die Mitglieder des CDU –
Ortsverbandes und der Gemeinderatsfraktion aus Böhl-Iggelheim am
Vortag des Muttertages die Damen in beiden Ortsteilen mit einer
Rose beschenken.
Schon ab acht Uhr am Morgen waren die Damen und Herren der CDU
mit ihrem Landtagsmitglied Johannes Zehfuß (CDU), in Böhl am
Sommerplatz und in Iggelheim im Bereich der
Buschgasse/Luitpoldstraße unterwegs um ihre Rosen an die teilweise
positiv überraschten Damen zu verteilen.
„Damit will die CDU eine kleine Anerkennung aussprechen für die
wichtigen und unbezahlbaren Leistungen die Frauen und hier
besonders die Mütter, meist im Verborgenen, für diese Gesellschaft
erbringen“ betonte Vera Tanski. „Wir wünschen damit allen Müttern
einen schönen Muttertag und alles Gute für die Zukunft“ fügte
Karl-Heinz Thomas hinzu. Wort und Bild: kajef
12.05.2013
Mit E-Bikes in der Gemeinde unterwegs
Pfalzwerke übergeben
der Gemeinde Böhl-Iggelheim zwei Elektrofahrräder
Böhl-Iggelheim- Zwei rote E-Bikes stehen in
Böhl-Iggelheim ab sofort für umweltfreundliche Dienstfahrten zur
Verfügung. Am 6. Mai 2013 übergab die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
durch Hans Sokuluk die neuen Pedelecs an die Gemeinde
Böhl-Iggelheim. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der
Pfalzwerke hatten diese eine Verlosung dieser umweltfreundlichen
Gefährte für die Kommunen in ihrem Verbreitungsgebiet veranstaltet.
50 Elektrofahrräder waren zu gewinnen. Bürgermeister Peter
Christ (CDU) selbst, hatte die Gemeinde Böhl-Iggelheim
bei diesem Gewinnspiel angemeldet.
„So richtig an einen Gewinn habe ich eigentlich
nicht geglaubt, aber nun bin ich umso erfreuter, dass unsere
Gemeinde zu den Gewinnern gehört“ bemerkte Peter Christ bei der
Übergabe der zwei umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge.
„Wir möchten die Fahrräder für Dienstfahrten
unserer Gemeindeangestellten innerhalb von Böhl-Iggelheim nutzen.
„Und der Bürgermeister kann damit beruhigter zu manchen
Geburtstagsjubiläen anfahren2 bemerkte der Ortschef schmunzelnd.
Gleichzeitig möchten wir aber auch unseren Bürgerinnen und Bürgern
die Möglichkeit geben, die Pedelecs bei uns zu mieten. Die genauen
Modalitäten der Ausleihen werden zurzeit erarbeitet und in Kürze
der Bürgerschaft mitgeteilt, wie der Bürgermeister erklärte. Wir
hoffen, viele von dieser umweltfreundlichen Fortbewegungsart
überzeugen zu können“ führte Peter Christ weiter aus. Christ
betrachtet diese Sache wieder als kleinen Schritt, das Ziel, den
CO“-Ausstoß der Gemeinde bis 2020, um 20% zu reduzieren, erreichen
zu können. Eine Probefahrt schloss sich der E-Bikesübergabe
natürlich auf dem Gelände des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Böhl
an.
Die E-Mobilität ermöglicht ein nahezu geräuschloses Fahren und
leistet mit ihrer emissionsfreien Technologie einen bedeutenden
Beitrag zum Klimaschutz. Die Pfalzwerke unterstützen diese
wegweisende und äußerst effiziente Fortbewegungsmöglichkeit und
haben in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen und
Einzelhändlern in den letzten beiden Jahren über 50 E-Tankstellen
für E-Fahrräder und E-Roller in der Pfalz und im Saarpfalzkreis
aufgestellt. Außerdem wurde Anfang Dezember in Ludwigshafen vor der
Hauptverwaltung in der Kurfürstenstraße die erste öffentliche
Stromtankstelle für Autos der Pfalzwerke in Betrieb genommen. Mehr
Informationen erhalten Sie unter www.pfalzwerke.de. Kajef
Bild: fg
Zwei E-Bikes bei der
Gemeindeverwaltung!
Wie können Sie die E-Bikes mieten?
Sie können die E-Bikes an der Infotheke der Gemeindeverwaltung
mieten. Die Miete ist für einen Tag (10 €) oder ein ganzes
Wochenende (20 €) möglich.
Pro Fahrrad ist eine Kaution von 50 € zu hinterlegen.
Zur Sicherheit benötigen wir die Angaben Ihres
Personalausweises. In dem Mietvertrag werden weitere
Einzelheiten geregelt und von Ihnen müssen mit Abschluss des
Mietvertrages die Mietbedingungen akzeptiert werden.
Weitere Details und Reservierungen erhalten Sie unter
Tel. 06324 9630
09.05.2013
Kinder und Jugendpokalschießen bei der Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e.V.
Am 1. Mai
veranstaltete die Schützenvereinigung Iggelheim ihr traditionelles
Maikäferschießen. Parallel wurde auch ein Kinder und
Jugendpokalschießen angeboten. Dieses Angebot wurde von insgesamt
16 Teilnehmern begeistert angenommen.
Am Ende des Tages ergab sich folgende
Rangliste:
Kategorie Jugend:
1. Platz: Philip Sohl, 92 Ringe
2. Platz: Jan Ulrich, 87 Ringe
3. Platz: Marius Müller, 79 Ringe
4. Platz: Louis Rudolph, 64 Ringe
Kategorie Kinder
1. Platz: Noel Stoll, 87 Ringe
2. Platz: Christoph Bohn, 60 Ringe
3. Platz: Damian Walter, 58 Ringe
4. Platz: Jana Brendel, 53 Ringe
5. Platz: Bastian Brendel, 48 Ringe
6. Platz: Patrick Zerf, 47 Ringe
7. Platz: Tom Ulrich, 40 Ringe
8. Platz: Natascha Lehnen, 39 Ringe
9. Platz: Sofia Acay, 38 Ringe
10. Platz: Eileen Beyer, 33 Ringe
11. Platz: Torben Wagner, 19 Ringe
12. Platz: Alexander Lehnen, 18 Ringe
Schützenvereinigung Iggelheim, Presse
07.05.2013
Ehrenstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.
Hohe
Auszeichnungen für jahrelange Verdienste um die Musik und den
Verein
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Einmal im Jahr ist es
beim Musikverein Iggelheim gut gepflegter Brauch verdiente
Mitglieder und Musiker in einer kleinen Feierstunde zu ehren. Dazu
konnte der erste Vorsitzende Peter Christ neben den zu Ehrenden
auch zahlreiche Mitglieder im katholischen Pfarrheim St. Simon und
Judas Taddäus, in der Rottstraße 33 begrüßen. Sein besonderer
Willkommensgruß galt dem 2.Vorsitzenden des Kreis- bzw.
Landesmusikverband, Lothar Ritthaler:
Peter Christ
betonte, stolz darauf zu sein, wieder Musiker auszeichnen zu
können, die auf ein langes Musikerleben zurückblicken können. Viele
Jahre mehr, als der Musikverein Iggelheim besteht. Dies zeigt die
intakten Strukturen innerhalb des Vereins von der Jugendarbeit bis
hin zum Aktivebbereich. Auf seine Jugendarbeit legt der Musikverein
Iggelheim besonderen Wert und ist darauf auch besonders stolz. „
Die Brezeln die hier stehen sind vom Bäcker und nicht aus Plastik
und sind somit zum Verzehr gedacht“ wies Christ auf die kleine
Verköstigung hin die der Verein, neben kostenlosen Getränken und
dem obligatorischen Sekt zum Empfang, für die zu ehrenden
Mitglieder und die Gäste bereit gestellt hatte.
Kostproben ihres schon beachtlichen Könnens zeigte das
Jugendorchester unter der Stabführung von Annika Serr mit einem
musikalischen Streifzug von 4 Stücken (I'm a Believer, Beyond the
Sea, Frühlingsmelodie, Disneys Magical March )zu Beginn der
Veranstaltung und zwischen den Ehrungen.
Zehn Mitglieder waren für 25. Jahre Treue zum Verein
auszuzeichnen Horst und Karin Korn, Roland und Ruth Lapschansky,
Marliese und Erwin Schwarz, Christian, Heidelinde und Otto Dienst
und Friedrich Bohrmann konnten Ehrennadel und Urkunde in Empfang
nehmen.
Besonders freute
sich Lothar Ritthaler: aktiven Musikern Auszeichnungen überreichen
zu können. Für 5-jährige aktive Tätigkeit, mit der Jugendehrennadel
mit Silberkranz wurde Jacquelin
Benek ausgezeichnet. Für 10-jährige aktive Tätigkeit erhielten das
bronzenen Ehrenzeichen Wittmann Patrick, Wittmann Dominik und Fink
Stefan
Zwei musikalischen Urgesteinen, der 1. Vorsitzende Peter Christ
und Manfred Nuber wurde eine besondere Ehrung zu teil. 40 Jahre
aktive in Musikkapellen wurden mit Ehrennadel in Gold mit Kranz, so
wie Jahreszahl gewürdigt. „sind ein Vorbild für den musikalischen
Nachwuchs“ betonte Lothar Ritthaler, der hofft, dass diese
Begeisterung noch lange anhält.
Die Organisation der Veranstaltung war wie immer perfekt und
hinterließ nur zufriedene Besucher. Bild: fg
06.05.2013
Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr
Flexibilität
und Schlagkraft demonstriert
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim - Nach 5 Jahren öffnete die Freiwillige
Feuerwehr Böhl-Iggelheim wieder ihre Tore zum Tag der offenen Tür
in der Römerstraße 16. Unter dem Motto „Wir feiern in den Mai“
wurde ein zweitägiges buntes Programm aus Unterhaltung und
Informationen geboten.
War das Wetter am Vorabend des 1. Mai keineswegs frühlingshaft,
so war der Zuspruch zum „Tanz in den Mai“ doch überraschend gut,
wie Wehrleiter Thomas Remle erfreut berichtete. Die Kapelle
„Rassler and Friends“, nicht nur in Böhl-Iggelheim, auch in der
näheren und weiteren Umgebung, keine Unbekannte bot ein gewohnt
breit gefächertes Musikangebot. Für jeden Geschmack, nicht nur für
die Jugend, waren die geeigneten Ohrwürmer dabei. Und dass die
Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr zu feiern wissen, ist
hinlänglich bekannt. So wurde ein reichhaltiges Angebot an Speis
und Trank geboten. Sogar eine Cocktail-Bar war aufgebaut und bot
„coole Getränke“ an. So wertete Thomas Remle diesen Abend als
großen Erfolg, der bestimmt seine Fortsetzung finden wird.
Noch in der Nacht wurde umgebaut um das Feuerwehrgerätehaus und
den Platz davor für den Besucheransturm am 1. Mai herzurichten.
Dieser Tag galt mehr der Vorstellung der vielfältigen Aufgaben der
Feuerwehr gewidmet. Und den ganzen Tag riss der Besucherstrom nicht
ab. Gerade bei vielen Familien ist das Interesse an der Feuerwehr
sehr groß. Und Kinder begeistern sich ja bekanntlich für diese
Tätigkeit. So nennt so mancher kleine Mann uns auch kleine Mädchen
als Berufswunsch – Feuerwehrmann.
Natürlich
weilte auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß
unter den Besuchern. Obwohl selbst aktiver Feuerwehrmann und
Mitglied der örtlichen Wehr, war es diese Mal nur als Besucher und
aufmerksamer Beobachter dabei. Neben Bürgermeister Peter Christ
(CDU) und dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab
waren zahlreiche Ratsmitglieder gekommen und bewiesen damit ihre
Verbundenheit mit der örtlichen Feuerwehr.
Und bei beeindruckenden Demonstrationen stellt die
Böhl-Iggelheimer Feuerwehr ihre Schlagkraft unter Beweis. Bei der
„Bürgermeisterrettung“ war ein Unfall dargestellt, bei dem ein PKW
seitlich ein anderes Fahrzeug gerammt hatte. In dem einen Fahrzeug
saß Bürgermeister Peter Christ eingeklemmt und verletzt. Mit
schwerem Gerät, der Schere S270, dem Spreizer SP40, so wie dem
Pedalschneider S50 wurde den Fahrzeugtür und Dach des Verunfallten
Fahrzeuges abgetrennt, so dass der verletzte Bürgermeister, der
während der Bergung immer von einem Rettungssanitäter versorgt
wurde, geborgen werden konnte.
Dass die Jugendfeuerwehr schon einen hohen Ausbildungsstand
erreicht hat, bewiesen die jungen Floriansjünger beim löschen eines
„brennenden Hauses“. Ebenso sicher und ruhig lösten die
Jugendlichen die Aufgabe, einen simulierten Waldbrand zu löschen.
Dazu wurde ein Wasserbasseng gefüllt, dass dann mittels modernster
Pumpe geleert wurde. Diese Übung war auch eine „Mitmachaktion“.
Anwesende Kinder und Jugendliche durften unter Anleitung von
aktiven Feuerwehrleuten ans Strahlrohr, was fleißig genutzt wurde.
Eine Werbung für die Jugendfeuerwehr.
Christ und
Remle hoben besonders die hohe Motivation und den guten
Ausbildungsstand der über 50 aktiven Feuerwehrleute in der Gemeinde
hervor. Auch 20 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv und
arbeiten konzentriert an ihrer Ausbildung, wie Wehrleiter Thomas
Remle stolz vermerkte.
Ein besonderes Highlight, und der „Star“ des
Feuerwehrgeräteparks stellt das erst kürzlich in Dienst gestellt
Wechselladerfahrzeug dar. Mit diesem neuen Fahrzeug verfügt die
Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim, nach Remles Worten, über ein
universell einsetzbares Fahrzeug, das zur Unterstützung anderer
Wehren im ganzen Landkreis, und darüber hinaus, eingesetzt werden
kann. Im Zuge dieser interkommunalen Zusammenarbeit passt das
Fahrzeug zu denen der Wehren in Mutterstadt, Speyer und Worms. Das
neue Fahrzeug ist Teil eines langfristigen Konzeptes, in dem in den
nächsten Jahren zwei veraltete Tanklöschfahrzeige, TLF 16, durch
einen AB-Tank mit 6000 Litern Volumen und einer Tragkraftspritze
ersetzt werden.
Neben den
Vorführungen der Aktive und der Jugendfeuerwehr wurde auch für die
erwachsenen Besucherinnen und Besucher viel geboten. So stand „der
Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß, Kopf“. Jeder Erwachsene konnte
sich in einem drehbar gelagerten Fahrzeug auf den Kopf stellen
lassen und sich die Befreiung aus dieser misslichen Lage, erklären
lassen. Die Ausrüstung für den Brandeinsatz mit PSA und
Atemschutzgerät konnte selbst angelegt werden und danach waren, so
ausgerüstet, verschiedene Aufgaben zu lösen. Dazu standen der ganze
Fuhrpark der Wehr zur Besichtigung zur Verfügung und die
Feuerwehrleute wurden den ganzen Tag nicht müde, alle Fragen über
die Fahrzeuge, die Wehr im Allgemeinen und den Dienst bei der
Feuerwehr, geduldig und freundlich zu beantworten. Bild:
fg
02.05.2013
Flexibilität und Schlagkraft demonstriert - Bilderalbum
Spendenübergabe der Kleiderstube
Böhl-Iggelheim- Die ehrenamtlichen Helferinnen der
Kleiderstube haben auch in diesem Jahr wieder eine enorme Summe in
Höhe von 10.500,00 € erwirtschaftet. „Dieses Jahr möchten wir
Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Jugend und Jugendförderung sowie
Projekte, die der Allgemeinheit zugute kommen, begünstigen“ führte
die Leiterin der Kleiderstube, Rösel Kopansky in ihrer Begrüßung
aus. Bürgermeister Christ dankte den Damen der Kleiderstube für ihr
Engagement. Die Kleiderstube hilft nicht nur Menschen mit gut
erhaltener Kleidung zu niedrigen Preisen, sondern unterstützt
regelmäßig mit den erwirtschafteten Beträgen verschiedene
ortsansässigen Institutionen.
Über einen Spendenscheck konnten sich folgende
Vereine und Einrichtungen freuen:
Alle fünf Kindertageseinrichtungen in
Böhl-Iggelheim haben einen „Bastelzuschuss“ erhalten. Für die
aufwendige Kinder- und Jugendarbeit wurden die Musikvereine in Böhl
und in Iggelheim von den Helferinnen der Kleiderstube
berücksichtigt. Traditionell erhält das Kinder- und Jugendzentrum
für das sechswöchige Kinderferienprogramm einen Zuschuss. Zugute
kommt der Betrag den über 250 Kindern die in diesem Jahr für die
Aktivitäten in den Ferien angemeldet sind. Die betreuenden
Grundschulen in Böhl und Iggelheim haben ebenfalls einen Zuschuss
für Bastelmaterialen erhalten. Der Kinderschutzbund Schifferstadt
wurde mit einem Betrag, für die Einrichtung einer Beratungsstelle
für notleidende Familien, bedacht. Zur Unterstützung von Menschen
mit Handicap wurde die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt ausgewählt.
Der Seniorenclub wurde von den Helferinnen mit einem Zuschuss
begünstigt. Der Spendenbetrag an die Landfrauen Böhl-Iggelheim ist
für die Beschaffung der dringend benötigten neuen Küche vorgesehen.
Für die Unterhaltung der Tiere wurde dem Vogelschutzverein aus dem
Spendentopf ein etwas größerer Betrag bereitgestellt.
Wie können Sie die Kleiderstube
unterstützen?
Es gibt drei Möglichkeiten:
1) Kaufen Sie in der Kleiderstube ein. Die
Kleiderstube ist als „Second-Hand-Shop“ zu sehen. Jeder kann sich
während der Öffnungszeiten, immer dienstags von 14 bis 18 Uhr, der
Jahreszeit entsprechend einkleiden.
2) Spenden von gut erhaltener, sauberer
und tragbarer Kinder- oder Erwachsenenkleidung, werden gerne
während der Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung angenommen.
3) Helfen Sie mit! Das Team freut sich
über Verstärkung. Die Helferinnen sind in drei Gruppen eingeteilt.
Eine Gruppe übernimmt...
22.04.2013
Neuwahlen bei den Igglemer Bessem
v.l.: Thomas Schwarz, Eva Centner, Kurt Hauck, Ute Hauck, Christina Schön-Konstantinidis, Sven Jandura fehlt auf dem Bild
Kurt Hauck im Amt bestätigt
Böhl-Iggelheim- Am 17.04.2013 wurden bei den
Igglemer Bessem neue Präsidiumswahlen durchgeführt.
Alex Holtkamp hat sich nicht mehr als Vizepräsident zur Wahl
gestellt. Kurt Hauck wurde für weitere zwei Jahre im Amt des
Präsidenten bestätigt. Als Vizepräsident wurde
Thomas Schwarz gewählt. Alle anderen Präsidiumsmitglieder
wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Kurt Hauck - Präsident; Thomas Schwarz - Vizepräsident; Sven
Jandura - Sitzungspräsident; Christina Schön-Konstantinidis -
Vizesitzungspräsidentin; Ute Hauck, Schriftführerin, Eva Centner -
Vizeschriftführerin.
18.04.2013
SPIELPLATZ am Iggelheimer Naturfreundehaus ist fertig!
Böhl-Iggelheim-
Wir haben es geschafft, unser Großprojekt "Spielplatz" ist beendet
und wird am 9.6.2013 mit der offiziellen Eröffnung gekrönt! Hierzu
laden wir heute schon ALLE recht herzlich ein!
Angefangen hat alles im Jahr 2010 als wir mit unseren Kindern
und dem Verein NaturSpur e.V. aus Ludwigshafen unsere Ideen
gesammelt haben. Mit Sachen aus dem Wald wie Stöckchen,
Tannenzapfen, Steinen, Gräsern, etc. haben die Kinder in Weinkisten
Modelle gebaut. Daraus hat NaturSpur ein Konzept erarbeitet, aus
dem der Plan für unseren Spielplatz entstand, originell,
außergewöhnlich, naturnah und mit viel Raum für Bewegung und
Kreativität.
Nach ca. 3 Jahren Vorbereitungsarbeit, Waffeln backen,
Bevölkerung informieren, Gelder beschaffen, Behörden-Steine aus dem
Weg räumen etc. durften wir am 20. Oktober letzten Jahres endlich
damit beginnen, die alten Spielgeräte abzuräumen. Wir haben schon
fast nicht mehr an eine Genehmigung geglaubt... Und dann ging alles
sehr schnell! Baumstämme mussten geschält werden, um dann
von einem großen transportablen Sägewerk in verschieden große und
dicke Bretter verarbeitet zu werden. Der Spatenstich erfolgte im
November, dann wurden Fundamente ausgegraben, gebaggert,
geschraubt, geschaufelt, gesägt, geflext und viel viel
mehr, sodass vor Weihnachten bereits ein Großteil der
Arbeiten erledigt werden konnten. Es war unglaublich, wie viel
Energie sich bei den Helfern angestaut hatte und endlich eingesetzt
werden konnte! Und wir waren auch positiv überrascht, wie viele
(noch-)Nicht-Naturfreunde uns geholfen haben! An dieser Stelle ein
herzliches Danke an alle Helfer, die im Matsch gearbeitet haben,
uns aus der Küche versorgt oder Kuchen gebacken haben! Danke auch
an alle Spender, die eine Waffel zur finanziellen Unterstützung
gegessen haben, Material gespendet haben, Bares in unsere Kassen
gebracht haben, oder Arbeitskraft und -einsatz gezeigt haben! Auch
nochmal ein großes Danke an NaturSpur, die unseren tollen
Spielplatz konzipiert und uns bei der Erstellung in Eigenleistung
angeleitet und geholfen haben! Ein ganz besonderer Dank gilt
allerdings unseren "Meisters", allen voran Emil, der bei jedem
Wetter bei jedem Arbeitseinsatz geholfen hat!
Nun hoffen wir, dass sich Jung und Alt in und um unser "Haisl"
in Iggelheim, Hanhofer Strasse 222 wohlfühlen: im
Baumgeister-Netzwerk oder Baumhaus kletternd, auf der Rutsche
hinabsausend oder bis in den Himmel schaukelnd, vielleicht auch in
unserem Hexenhaus mit Zwergen-Sitzmöglichkeit oder einfach in der
Chillrunde für die "Riesen"... Kommt einfach vorbei zum spielen,
entspannen und genießen! NaturFreunde Iggelheim,
Presse
15.04.2013
Kunst im Cafe Seibt
Böhl-Iggelheim- Die Volkshochschule Böhl-Iggelheim und
das Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises präsentierten ab
Sonntag, 14.04.2013, Fotoarbeiten der gebürtigen
Freiburger Künstlerin Tina Krauß, die seit 1986 in Böhl-Iggelheim
ansässig ist. Fotografieren, Reiselust und die Freude am Entdecken
von "interessanten Kleinigkeiten" oder Naturereignisse, sind seit
vielen Jahren ein Teil von ihr geworden. Inspiriert von vielen
kleinen und großen Wundern begann sie sich, selbst kreativ zu
entwickeln und gibt gerne ein Stückchen "Lust am Leben" und die
Freude an der Natur weiter. Tina Krauß, die Inhaberin des
Kreativhauses in Böhl-Iggelheim ist, gründete 2010 den Kunstkreis,
der u.a. 2012 die Vernissage „Kunst trifft Naturgarten“ mit
weiteren Künstlern aus Böhl-Iggelheim arrangierte. Die Laudatio
wird von der Künstlerin selbst gehalten.
Die Vernissage unter dem Titel „Tasmanien – Impressionen“ findet
am Sonntag, 14.04.2013, um 11 Uhr, in der Feinschmecker-Bäckerei
Seibt, Langgasse, in Böhl-Iggelheim statt .Die Fotografien können
bis zum Sommer 2013 zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten dort
bestaunt werden.
10.04.2013
Strahlende Sieger beim Osterhasenschießen
Böhl-Iggelheim-
Am vergangenen Ostersonntag wurde bei der Schützenvereinigung
1953/60 Iggelheim e.V. wieder das traditionelle Ostereier und
Osterhasenschießen ausgetragen. Neben bunten Ostereiern und
Überraschungseiern konnten auch kleine und große Osterhasen als
Preise ergattert werden.
Die großen Osterhasen fanden in diesem Jahr besonderen Anreiz.
An vier Schießtagen konnte man auf spezielle Hasenscheiben
schießen. Am Sonntagabend gegen 18 Uhr endete die Scheibenausgabe
und die Scheiben wurden ausgezählt. Um 19 Uhr fand die Siegerehrung
statt. Sieger des Osterhasenschießens 2013 ist Alexander Stoll mit
58 Ringen. Den 2. Platz sicherte sich Wolfgang Sperling, gefolgt
von Irene Dedeke auf dem 3. Platz.
Insgesamt nahmen etwa 70 Schützen an diesem Wettbewerb teil.
07.04.2013
Laden, spannen, zielen Schuss
6 000 Eier
an treffsichere Schützen
Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Laden, Sannen, zielen, Schuss -
hieß es an diesem Osterwochenende viele hundert Mal auf der
Schießanlage des Schützenclubs Böhl in der Lindenstraße im Ortsteil
Böhl. 6 000 Ostereier wechselten hierbei den Besitzer. Eine
Veranstaltung die seit Jahren zum festen Bestandteil des
Veranstaltungskalender des Schützenclub Böhl zählt und nichts von
ihrer Attraktivität verloren hat. Ein Angebot der Schützen,
ausgestattet mit großem Spaßfaktor, zu dem die gesamte Bevölkerung
eingeladen ist. Ganze Gruppen und Freundeskreise treffen sich zum
sportlichen Wettstreit um die benötigten Ostereier für das Fest zu
erschießen.
Ungefähr fünfhundert „Profi“ - und Hobbyschützen testeten ihre
Treffsicherheit. Geschossen wurde mir Luftgewehr, auf eine Distanz
von 10 m. Natürlich wurde nicht direkt auf die bunten Produkte der
Hühner angelegt. Diese sollten ja nicht zerstört, sondern verzehrt
werden. Wie bei den Sportschützen üblich waren Scheiben aus Pappe
das Ziel. Die Trefferfläche beträgt hier vier Zentimeter im
Durchmesser, wobei die Zentrumsfläche drei Zentimeter im
Durchmesser beträgt. Es konnte jeweils eine Scheibe mit fünf
Patronen erworben werden. Für jeden Zentrumstreffer gab es ein
buntgefärbtes Osterei.
Für die Sicherheit auf der Anlage waren die Schießwarte Rüdiger
Schott, Ferdinand Supina, Dieter Ohmer und Gerhard Schmaus
verantwortlich. Alle besitzen die erforderliche Bescheinigung der
Waffenkunde. Sie achteten penibel auf die Einhaltung der
Sicherheitsbestimmungen. So konnten auch ungeübte Schützen und
Laien gefahrlos ihre Schüsse abgeben. Das Mindestalter der
Teilnehmer betrug zwölf Jahre an den großen Schießständen. Nach
oben waren altersmäßig keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer durften, um die Treffsicherheit zu erhöhen, die
Waffe auflegen.
Die moderne Böhler Schießanlage ist zusätzlich mit einem
modernen Schießstand für kleine Gäste ausgestattet. Die Distanz
beträgt hier 5 Meter, so dass Kinder einen besonderen Spaß am
Ostereierschießen geboten werden konnte. Auf Grund dieser Tatsache
sollen auch wieder verstärkt Kinder für den Schießsport begeistert
werden. Nach Aussagen von Verantwortlichen trägt dies auch schon
wieder Früchte in einem Verein, in dem die Jugendarbeit immer ein
großes Anliegen der Vereinsführung war. Sechs Jugendliche besuchen
z. Z. das wöchentliche Training. Der erste Vorsitzende Frank Konrad
zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wenn
wir auch nicht mit den Mammutveranstaltung in der Region
konkurrieren können und auch nicht möchten, so zeigt sich doch,
dass unsere, eher familiäre Veranstaltung im Ort gut ankommt“
betont Konrad. Das kam auch darin zum Ausdruck, dass viele der
Gäste noch im gemütlichen Clubraum lange zusammen saßen. Konrad
legt auch Wert auf die Feststellung, dass die Preise für eine
Scheibe, mit der fünf bunte Eier erreicht werden konnten, seit
Jahren gleich geblieben ist, was nicht bei allen Schützenvereinen
der Umgebung der Fall ist.
Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über
Nachwuchs und neue Mitglieder im Damen und Herrenbereich freuen.
Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab
18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße. Bild:
fg
02.04.2013
Klappern, feierliche Osternacht, Osterfeuer, Osternachtfeier mit Eiern, Weck und Wein
von Franz
Gabath
Böhl-Iggelheim- Lautes Geklapper
erfüllte am Ostersamstag ab 9:30 Uhr die Straßen des Ortsteil Böhl.
Über 20 Messdienerinnen und Messdiener der katholischen Pfarrei
„Allerheiligen“ zogen in mehreren Gruppen durch die Straßen, um mit
ihren „Holzinstrumenten“, den „Klappern“ eben, die Bewohner auf den
Ostersonntag einzustimmen und an die nahe Auferstehung Christi zu
erinnern. Ein alter Brauch, der in Böhl seit Jahrzehnten
unterbrochen gepflegt wird und an dem sich in diesem Jahr Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene von 8 bis über 20 Jahre
beteiligten. Den meisten Bewohnern Böhl´s ist das ein gewohntes
Bild und ein bekannter Klang in den Ohren. Die jungen Leute werden
mit Geld, Süßigkeiten und dem Anlass angemessen mit bunten Eiern
beschenkt. Die „Klapper“ ist auch ein Ersatz für die Glocken und
Schellen in den Gottesdiensten ab Gründonnertag und Karfreitag.
Nach alter Überlieferung fliegen die Glocken im
Gründonnerstagsgottesdienst nach Rom um dann erst zum Gloria in der
Osternacht wieder zurückzukehren und stimmgewaltig die Auferstehung
Jesu Christi zu verkünden.
Zur gemeinsamen Feier der hl. Osternacht trafen sich die
katholischen Christen der Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St.
Simon und Judas Thaddäus“ Iggelheim in der Pfarrkirche in Böhl Für
die Christen auf der ganzen Welt ist Ostern das „Fest der Feste“,
das höchste Fest im Kirchenjahr. Die Wertschätzung gerade dieses
Festes steigt in den letzten Jahren, in denen immer mehr Menschen
wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens fragen, permanent. So
hatten sich nach Anbruch der Dunkelheit auch in Böhl vor der
Pfarrkirche zahlreiche Gläubige versammelt.
Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß (CDU) hatte, wie in den
letzten Jahren auch, auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer
entzündet. In ihm wurden die alten Palmsträuße, die in den Häusern
an den Kreuzen steckten verbrannt. Sie waren am Palmsonntag durch
neue ersetzt worden. Der Volksmund spricht auch „vom Judas-
Verbrennen“ in Anspielung an den Apostel, der Jesus an seine Feinde
verraten hatte.
Am Osterfeuer wurde dann die Osterkerze entzündet. Sie ist das
Sinnbild für den vom Tod auferstandenen Christus und brennt das
ganze Jahr bei jedem Sonntagsgottesdienst, an Feiertagen und
besonderen Festen während den Gottesdiensten.. Danach zogen die
Gläubigen in die dunkle Kirche ein. Hier entzündeten die Besucher
an der Osterkerze ihre eigenen Kerzen. Es war ein eindruckvolles
Erlebnis, als sich nach und nach die Kirche durch den immer größer
werdenden Kerzenschein erhellte und erstrahlte. Viele Gläubige
hatten auch Laternen mitgebracht um das Osterlicht nach dem
Gottesdienst mit nach Hause zu nehmen. Einer alten Tradition
folgend hatten auch Gläubige Speisen, wie Schinken Eier, Brot und
Osterhasen vor den Altar gebracht, die im Ostergottesdienst
gesegnet wurden.
Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, von der Erschaffung
der Welt oder dem Zug der Israeliten durch das Rote Meer folgten
und leiteten zum Evangelium von der Auferstehung über. “Er ist
auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden“ ist der Grundtenor von
Ostern. „Das ist die zentrale Aussage unseres Glaubens“. „Denn wäre
Jesus Christus nicht auferweckt worden ist unsere Verkündigung leer
und unser Glaube sinnlos“ wie der Apostel Paulus an die Korinther
schreibt. Dies waren auch die Themen von Dekan Janson, der den
Auferstehungsgottesdienst zelebrierte.
In der Urkirche wurden in der Osternacht die neuen
Gemeindemitglieder getauft, was auch in den vergangenen Jahren auch
in Böhl-Iggelheim immer wieder der Fall war.
Nach dem Festgottesdienst gingen die meisten der Besucher, trotz
des kühlen Wetters, nicht gleich nach Hause. Es ist in den
Böhl-Iggelheimer Pfarrgemeinden ein seit Jahren gepflegter,
lobenswerter Brauch, sich nach der Auferstehungsfeier noch um das
Osterfeuer zu versammeln. Hier wurde auch dieses Jahr bei einem
Glas Wein, Ostereiern und Weck, die kostenlos verteilt wurden, noch
längere Zeit verweilt. Diese österliche Runde trägt viel zur
Verständigung in den beiden Pfarreien bei. Das gemeinsame Feiern
ist auch ein wichtiger Punkt bei den katholischen Christen, die
einen Glauben der Freude, der Fröhlichkeit und der Hoffnung ihr
Eigen nennen.
Die Erstkommunionkinder der beiden Pfarreien hatten während der
Erstkommunionvorbereitung kleine Osterkerzen gestaltet, die zum
Verkauf an die Kirchenbesucher verkauft wurden. Die Jugendlichen
der „Jungen Kirche“ hatten Osterlämmer und Osterkuchen gebacken,
die sie zum Verkauf anboten um mit dem Erlös ihre Jugendkasse
aufzubessern. Bild: fg
01.04.2013
CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid und Johannes Zehfuß: Rot-Grüne Verkehrswende gegen Interessen von Bürgern und Wirtschaft
Bundesverkehrswegeplan:
Straßenbauentscheidungen stellen Rheinland-Pfalz ins
Abseits
Als „politischen Kuhhandel“ zu Lasten der
rheinland-pfälzischen Bürger und der Wirtschaft haben Marion
Schneid (Ludwigshafen) und Johannes Zehfuß
(Böhl-Iggelheim) die Entscheidungen der rot-grünen
Regierungskoalition über strittige Straßenbaumaßnahmen kritisiert.
Die von den Grünen gefeierte „lange benötigte Kehrtwende in der
Verkehrspolitik“ führe das Land ins Abseits. Es sei enttäuschend,
dass die neue Ministerpräsidentin Dreyer „Hinterzimmerpolitik“ mit
den Grünen betreibe und ganze Regionen verkehrstechnisch abhänge.
Der Bund könne nur das bauen, was die Mainzer Landesregierung in
Berlin anmelde.
Statt die Infrastruktur endlich zu modernisieren
und Unfallschwerpunkte zu beseitigen, versuche nun die rot-grüne
Koalition den Lückenschluss der A1 in der Eifel, bei dem
Rheinland-Pfalz mit nicht einmal 14 Kilometern vertreten sei, als
Großtat zu verkaufen. Eine solche Lücke zu schließen, ist eine
blanke Selbstverständlichkeit.
Dafür werde durch die autofeindliche rot-grüne
Verkehrsideologie die dringend notwendige Nord- und Westumfahrung
Trier ebenso gestrichen, wie die Verbreiterung der A643 zwischen
Wiesbaden und Mainz. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssten
nach dem Willen der SPD und der Grünen in Trier und Mainz also
weiter mit massiven Verkehrsbelastungen durch den
Schwerlastverkehr, zahlreichen Staus und Verkehrsgefährdungen
leben, so beide Christdemokraten.
Als „Entscheidung gegen die Südwestpfalz“ werten
Schneid und Zehfuß darüber hinaus den Beschluss der rot-grünen
Koalition, die Bundesstraße 10 nicht komplett 4-spurig ausbauen zu
wollen. Hier werde das Votum der Mehrheit der Bürgerinnen und
Bürger vor Ort ebenso ignoriert wie die Ergebnisse des
Mediationsverfahrens. „Die CDU-Landtagsfraktion werde den bereits
angekündigten Widerstand und Protest der Politik und Politik und
der Bürgerinitiativen unterstützen“,so das deutliche Signal der
CDU-Landtagsabgeordneten, dass sie die Entscheidung der rot-grünen
Landesregierung nicht so einfach hinnehmen werden.
Wahlkreisbüro: Johannes Zehfuß, MdL, Presse
25.03.2013
TSV Iggelheim sammelt wieder Altpapier
TSV Leichtathletikabteilung
Böhl-Iggelheim- Die Leichtathletikabteilung im TSV
Iggelheim führt weiterhin seine Altpapiersammlungen durch.
Es wäre schön, wenn Sie Ihr Altpapier für unseren Verein sammeln
und entsprechend samstags bis 9:00 Uhr auf dem Gehsteig
bereitstellen würden. Dadurch können Sie unseren Verein ein wenig
unterstützen. Herzlichen Dank im Voraus.
Hier die Termine unserer nächsten
Altpapiersammlungen:
27. April
8. Juni
6. Juli
17. August
25.03.2013
Ehrungsabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Bürgerinnen und Bürger für besondere sportliche Leistungen
und solche in der Tierzucht ausgezeichnet
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim-
Beim Ehrenabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim konnte Bürgermeister
Peter Christ (CDU), in Anwesenheit der beiden Beigeordneten,
Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), 66
Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Leistungen im Jahr
2012 in sportlicher Hinsicht, so wie bei der Tierzucht mit Urkunden
und Präsenten auszeichnen. Die Geehrten haben bei Europa-,
Deutschen –, Süddeutschen-, Südwestdeutschen-, Rheinland-Pfalz-, so
wie Pfalzmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen jeweils
Meistertitel oder Spitzenplätze belegt. Erfreut zeigte sich
Bürgermeister Peter Christ in seinen Begrüßungsworten über die
große Resonanz, die der Ehrenabend in der Bevölkerung hervorruft.
Die Turnhalle der Peter-Gärtner-Regionalschule plus war fast bis
auf den letzten Platz besetzt. Sein besonderer Dank galt auch den
Trainern und „stillen Helfern“, nicht zu vergessen die Eltern, im
Hintergrund, die in über 80 Vereinen in der Gemeinde wertvolle
Arbeit, gerade auch zum Wohl der Kinder und Jugendlichen leisten.
„Eine Arbeit die nicht hoch genug einzuschätzen ist“ wie ein
gutgelaunter Ortschef mit Nachdruck betonte. Und Christ
versicherte, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch
weiter hin besonders die Jugendarbeit in den Vereinen fördern
werde. „Sie Alle haben Böhl-Iggelheim national und auch
international bekannt gemacht und würdig vertreten. Dafür gebührt
ihnen unser aller Dank“ war das Kompliment von Christ an die
Geehrten.
Mit 18, meist
Kinder und Jugendliche, stellte der „RV Vorwärts Böhl die größte
Gruppe der Geehrten. Ihr großes Können bewiesen die Kunstradfahrer
bei einer beeindruckenden Demonstration ihrer anspruchsvollen
Sportart. Pfalzmeister, Rheinland-Pfalz-Meister Deutsche Meister
sind in den Reihen der Böhler Kunstradfahrer zu finden. Was hier
Kinder im zarten Alter von 9 Jahren leisten ist manchmal kaum zu
glauben. Donnernden Applaus gab es von den begeisterten Zuschauern
für die Vorführungen der Radsportartisten. Florian Blümel, Felix
Blümel, Julia Schmidt, Lea Weber, Silvan Schlag, Johanna Hey, Kim
Merkler, Noah Lind, Nils Biber, Annika Schlag, Tobias Hey, Lisa
Bringsken, Lena Bringsken, Robert Duroska, Mike Lauterbach, David
Heck, Sascha Heck und Tim Weber heißen die Radartisten.
Mit Bedauern stellte Peter Christ fest, dass Florian und Felix
Blümmel ihre aktive Laufbahn beendet haben. Aber als Trainer
bleiben beide Spitzenathleten dieser faszinierenden Sportart
erhalten.
Die Behindertensportgruppe des TSV Iggelheim ist beim „Bosseln“
neben der Spitze in Rheinland-Pfalz auch im vorderen Bereich auf
nationaler Ebene anzusiedeln. Heidrun Junghans, Thea Wessar,
Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp, Brigitte Deck, Christian
Scharfenberger, Dieter Erdmann, Karl-Heinz Erdmann, so wie Ernst
Herrmann wurden hier geehrt.
Die jungen
Leichtathleten des TSV Iggelheim glänzen schon seit Jahren mit
Höchstleistungen. Liam Radetz, Julian Melder, Patricia Benek, Tim
Brendel, Robin Strohmaier, Daniel Gaab, Karolin Schöpke, Sahra
Hahn, Claudia Wagner, Elena Löchner, Sandro-Leon Grübel bildeten
die Riege der Geehrten und erhielten aus der Hand vom Bürgermeister
die Urkunde und das eigens für diesen Anlass gefertigte
Präsent.
Die alles überragende Leistung auf dem Gebiet der Leichtathletik
vollbrachte, der aus dem TSV Iggelheim hervorgegangene,
Weitspringer Christian Reif. Einige nationale und internationale
Titel schmücken den Athleten, der sich immer noch mit seiner
Heimatgemeinde und seinem Heimatverein sehr verbunden fühlt. Wenn
Christian Reif auch seine Auszeichnung nicht persönlich in Empfang
nehmen konnte, wünschen alle Böhl-Iggelheimer, dass der
sympathische Sportler bei den nächsten Olympischen Spielen dabei
sein wird und seine erhoffte Medaille erringt.
Bei Kreis- und Pfalzmeisterschaften zeigte sich, wie schon in
den vergangenen Jahren auch, Dieter Ohme, vom Schützenclub aus Böhl
immer treffsicher und ist immer ein sicherer Kandidat für die
Ehrung beim Bürgermeister. Rita Bender, Dieter Herrmann, Robert
Ritter, Marianne Ruffer, Andreas Kreitner, Frank Leipner, Alexander
Stoll, so wie Daniela Leipner konnten ob ihrer Treffsicherheit in
den unterschiedlichsten Sportschützendisziplinen, mit z. T.
außergewöhnlichen Waffen, ausgezeichnet werden.
Auch weniger populäre Sportarten, wie Gewichtheben, waren mit
Nele Sibel Frank, Marius Müller, so wie Noah Faith Frank an diesem
Abend vertreten. Alles Sportler die noch im Jugendbereich ihre
Erfolge erringen.
Der Karatesport wird beim VT Böhl sehr erfolgreich betrieben.
Vordere Platzierungen bei Landes- und deutschen Meisterschaften
zeugen von der guten Arbeit beim VT Böhl mit den Talenten der
jungen Karatekas aber auch von denen im reiferen Alter. Phillip
Lehnert, Lars Müller, Markus Klöditz, Silvia Schäffner und Axel
Sonnier waren die erfolgreichen Kämpfer. Eine Demonstration dieser
Sportart wurde den Besuchern geboten, bei der die Dynamik und die
Körperbeherrschung diese Sportart eindrucksvoll sichtbar wurde.
Im Judosport,
nicht nur in Deutschland, ist Jasmin Külbs eine feste Größe.
Deutsche Meisterin in der Klasse mit 78 kg, der 3. Platz bei der
Europameisterschaft U 23, so wie hervorragende Platzierungen bei
World Cup-Tournieren sind Ergebnisse ihres großen Könnens.
Dass auch Pferdesport in Böhl-Iggelheim leistungsmäßig betrieben
wird verwunderte, wie viele Besucher, auch Peter Christ. Britta
Susan Hauck ist mit ihren Islandpferden regional und überregional
überaus erfolgreich.
Nicht vergessen werden dürfen die Tierzüchter. Sigrid Orth hat
sich der Geflügelzucht verschrieben und Friedrich-Wilhelm Klöckling
züchtet Kanarien.
Die
Karnevalisten von den „Böhler Hängsching“ gehören in der
karnevalistischen Tanzszene auf Landes- so wie Bundesebene zu den
herausragenden Akteuren. Mit Vanessa Gansert haben die „Hängsching“
bei den Tanzmariechen die mehrmalige deutsche Meisterin in ihren
Reihen. 2012 war die Silbermedaille bei den Deutschen
Meisterschaften für Aktive ihr größter Erfolg. Gina Hartmann
größter Erfolg war der Gewinn der Pfalzmeisterschaften bei den
Juniorentanzmariechen. Enrico Menico mit seiner Partnerin Svetlana
Wottschel erreichte den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften
für Aktive. Mit Melina Kaspar haben die „Böhler Hängsching“ ein
ganz junges Tanztalent in ihren Reihen, das seine schon große Kunst
als Einlage zeigte.
Von der Musikschule Sascha Leicht umrahmten Timaran/Hide and
Seek, Nina Lohmann die Ehrenfeier musikalisch. Bilder:
fg
23.03.2013
Bürgerinnen und Bürger für besondere Leistungen ausgezeichnet - Bilderalbum
Stimmung bis es kracht – Hängsching feiern Meisterschaft
von Franz
Gabath
Böhl-Iggelheim- Mit einem großen Festabend feierte der
Karnevalverein „Böhler Hängsching“ seine erfolgreichen
Gardetänzerinnen und Gardetänzer. Seit Jahren feiern die Aktiven
als Soltänzer, Paare, so wie in verschiedenen Formationen große
Erfolge bei Pfalz-, Süddeutschen- und nationalen Meisterschaften.
Vanessa Gansert ist fraglos das größte Talent und hat die
größten Erfolge aufzuweisen. Insgesamt sieben Meistertitel bei den
Tanzmariechen hat die charmante junge Dame schon ertanzt. Sie ist
damit das erfolgreichste Tanzmariechen aller Zeiten. Bei den
Deutschen Meisterschaften der Aktiven 2013 in Halle / Westfalen
belegte Vanessa Gansert den 4. Platz. Dies ist umso erstaunlicher,
als Vanessa eine lange Verletzungspause hinter sich hat und dadurch
auch bei den Deutschen Meisterschaften noch gehandikapt an den
Start gehen musste. „Wenn wir, nach der Vizemeisterschaft im
vergangenen Jahr, im Stillen auch mit etwas mehr gerechnet hätten,
sind wir doch mit dem 4. Platz sehr zufrieden und gratulieren
Vanessa ganz herzlich“ betonte der 2. Vorsitzende und
Sitzungspräsident, Heiko Tanski, in seiner Laudatio. „Zumal
wir ja noch den Pfalzmeistertitel von Vanessa und den Bronzeplatz
bei den Süddeutschen Meisterschaften feiern können“ fügte Heiko
Tanski hinzu.
Den Erfolg der Hängsching mache die gemischte Garde bei den
deutschen Meisterschaften perfekt. Der 10. Platz ist keine
Enttäuschung, sonder. ein schöner Achtungserfolg. Die Qualifikation
nach Halle wieder geschafft zu haben und sich noch um einen Platz
gegenüber 2012 verbessert zu haben, war für diese lustige und
feierfreudige Truppe genug Anlass zum Feiern. Dabei gewesen zu sein
und den 10. Platz erreicht zu haben, betrachten die ehrgeizigen
Formationstänzer als weitern Ansporn
Der Pfalzmeistertitel von Gina Hartmann bei den Junioren
Tanzmariechen machte den Reigen der Erfolge perfekt.
Dass zu den Aktiven und deren Erfolgen auch engagierte
Trainerinnen und Trainer stehen wurde an diesem Abend auch nicht
vergessen. Die Trainer wurden an diesem Abend mit Blumen und viel
Applaus bedacht.
Das mit den Fahnen und Bildern der Aktiven Tänzerinnen und
Tänzern geschmückte Jugendzentrum am Holzweg war bis auf den
letzten Platz, gefüllt. Der 1. Beigeordnete, Karl-Heinz
Hasenstab (CDU), überbrachte die Glückwünsche der
Gemeinde. „Ich bin stolz auf die „Hängsching“ die Böhl-Iggelheim
überall bekannt machen und würdig vertreten erklärte ein sichtlich
stolzer Hasenstab.
So wurde die Meisterschaftsfeier, wie bei den Karnevalisten
bekannt, eine lange Nacht. Bild: fg
19.03.2013
Dreck-Weg-Tag. 3 Kubikmeter Müll aus der Gemarkung entfernt
Adrian und Michael Knebel entladen einen Bus
Böhl-Iggelheim- 25 Bürgerinnen, Bürger und Kinder konnte
der Bürgermeister Peter Christ (CDU) zum Dreck-Weg-Tag begrüßen.
Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung,
Mitglieder von CDU, SPD, FWG, Bündnis 90 die Grünen und BIL,
beteiligten sich viele Bürgerinnen und Bürger am Reinemachen ihrer
Gemeinde.
Die Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus waren schon einen
Tag vorher im Dienste der Umwelt unterwegs. Jede Menge Müll
sammelten die fleißigen Schülerinnen und Schüler entlang der Straße
von der Schule zum Bahnhof.
Vom Schäferhundeverein Iggelheim, der Interessengemeinschaft
Waldsiedlung waren fleißige Helfer gekommen. Die Sängervereinigung
Iggelheim war ebenfalls vertreten, Mitglieder der Naturfreunde
Iggelheim
Groß und Klein, Jung und Alt befreiten die Gemarkung
Böhl-Iggelheim von Unrat und Müll. „Erfreulich dass sich auch
Kinder an der Aktion beteiligten“ betonte der zweite Beigeordnete
Karl Heinz Hasenstab (CDU).
Neben den gemeindeeigenen Fahrzeugen hatte auch der
Landtagsabgeordnete der CDU, Landwirt Johannes Zehfuß aus
Böhl zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, um den Unrat
abtransportieren zu können. Dieser wurde dann zum Bauhof gebracht
und in Container verladen.
Wenn auch dieses Jahr insgesamt weniger Müll beseitigt werden
musste, weder eine komplette Küche noch wie im letzten Jahr, eine
Wohnzimmereinrichtung war genügend Unrat am Wegesrändern und in
Hecken zu finden. Alles Dinge die bestimmt in der Umwelt nichts
verloren, haben betonte der Ortschef. Das Entsorgungskonzept des
Rhein-Pfalz-Kreises bietet ja alle Möglichkeiten der
ordnungsgemäßen Entsorgung. An den Wertstoffhöfen in Böhl-Iggelheim
und Schifferstadt können Grünabfälle. Elektroschrott und Bauschutt
abgegeben werden. Dazu sieht das Entsorgungskonzept zwei
kostenfreie Sperrmüllabfuhren pro Jahr vor.
Die fleißigen Helferinnen und Helfer konnten sich nach der
Aktion im Bauhof bei einem Imbiss stärken. Kajef
18.03.2013
Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim überreicht Scheck an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V."
v. l. Sabine Scanu, Elisabeth Kasprowiak, Juliane Rieder
Böhl-Iggelheim- Bereits zum achten Mal spendete die
Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim gemeinsam mit ihrem
Förderverein einen Teil des Erlöses des traditionellen
Adventsbasars an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus
Neustadt. Dazu steuerten alle Klassen 10% ihrer Gewinne bei und der
Förderverein rundete den Betrag gewohnt großzügig auf. So konnte
sich die Kassenwartin des Vereins Juliane Rieder in diesem Jahr
über eine Spende von 400 Euro freuen. Überreicht wurde die stolze
Summe gemeinsam von der Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und der
Vorsitzenden des Fördervereins Sabine Scanu.
Interview: Klasse 9a der PGS mit Juliane Rieder
Frau Rieder, ist Geld sammeln Ihr Hobby?
Für den Verein ja, aber ansonsten eher nicht.
Wie lange gibt es Ihren Verein schon?
Es gibt ihn seit Mai 2005.
Wie kam es zur Gründung und wer sind die Gründer?
Ich bin mit meinem Freund Daniel Haken Anfang Februar 2005 nach
Sri Lanka gereist, um dort Urlaub zu machen. Da sahen wir die
Zerstörungen, die der große Tsunami am 26. Dezember 2004
angerichtet hatte und beschlossen zu helfen. Zurück in Deutschland
gründeten wir mit 5 Freunden unseren Verein.
Was sind Ihre Ziele?
Wir begannen ganz gezielt mit der Unterstützung von Opfern des
Tsunami, inzwischen ist unser Ziel weiter gefasst, wir unterstützen
generell arme und bedürftige Menschen vor Ort.
Wie viele Mitglieder haben Sie inzwischen und spenden diese
auch selbst?
Wir haben heute 20 Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag leisten
und darüber hinaus auch gelegentlich spenden.
Erhalten Sie Geld für Ihre Arbeit und falls ja, wie
viel?
Nein, wir erhalten kein Geld, unsere Arbeit ist ehrenamtlich.
Notwendige Ausgaben für Reisen nach Sri Lanka, wie Flüge,
Unterkunft und auch alle anderen Unkosten werden komplett privat
getragen.
Wie und von wem wird der Verein organisiert, welche Aufgaben
gibt es zu erledigen?
Wir sind ein e.V., ein eingetragener Verein, Daniel Haken ist
der Vorstand des Vereins, ich übernehme die Aufgaben der
Kassenwartin. Weitere wichtige Aufgaben sind die Verwaltung des
Vereins und natürlich vor allem die Durchführung und Begleitung der
Hilfsprojekte in Sri Lanka selbst.
Waren schon Mitglieder in Sri Lanka, um sich die Fortschritte
anzusehen?
Daniel und ich sind zweimal jährlich in Sri Lanka. Seit 2012
haben wir 2 neue Vereinsmitglieder, die sich schon lange regelmäßig
privat in Sri Lanka aufhalten und uns nun unterstützen. Sie waren
2012 sogar dreimal vor Ort.
Wo ist der Sitz des Vereins?
Der befindet sich in Neustadt an der Weinstraße.
Worauf sind Sie besonders stolz bezüglich Ihrer
Organisation?
Wir sind besonders stolz, dass tatsächlich 100% der Spenden in
Sri Lanka ankommen und kein Geld verloren geht, weil wir wie
bereits gesagt alle ehrenamtlich arbeiten. Und es macht uns
natürlich immer wieder stolz, die strahlenden Gesichter der
Menschen zu sehen, denen wir helfen konnten.
Wie sind Ihre persönlichen Verbindungen zu Sri Lanka?
Am Anfang war Sri Lanka lediglich ein Urlaubsziel, aber
inzwischen haben wir viele Freunde dort, nun ist es eine zweite
Heimat für uns.
Wie machen Sie auf den Verein aufmerksam?
Wir halten Vorträge in Schulen, bei Rotariern, Lion-Clubs und in
anderen öffentlichen Einrichtungen. Da ich in der Gastronomie
arbeite, habe ich gelegentlich die Chance, die Gäste über den
Verein und seine Arbeit zu informieren. Und ab und an berichtet die
Presse von unserer Arbeit.
Wie viel Geld spenden Sie jährlich nach Sri Lanka?
Das ist sehr unterschiedlich, im Moment sind es wohl zwischen
4.000 und 8.000 Euro jährlich. Seit unserem Bestehen sind so
bereits über 72.000 Euro nach Sri Lanka geflossen.
Von wem erhalten Sie Spenden?
Die meisten Spenden erreichen uns von Privatleuten. Aber auch
Schulen wie eure und sogar Städte und Gemeinden spenden, so haben
uns zu Beginn unserer Arbeit die Stadt Neustadt und die Gemeinde
Haßloch größere Summen zur Verfügung gestellt.
Welche Probleme gibt es hauptsächlich in Sri Lanka?
Viele! Unmittelbar nach dem Tsunami waren ganze Dörfer zerstört.
Die Überlebenden hatten oft nur noch das, was sie am Leib getragen
hatten. Viele waren von heute auf morgen ohne Einkommen und der
Tourismus fiel für lange Zeit als Einnahmequelle weitgehend aus. So
gibt es bis heute große Armut in Sri Lanka bis hin zum Hunger,
mangelhafte hygienische Bedingungen und erheblichen Mangel an
Arbeitsmaterialien und medizinischer Hilfe.
Was wurde bisher mit den Spendengeldern gemacht?
Wir versuchen in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten,
indem wir Arbeitsgerät und Arbeitsmaterialien zur Verfügung
stellen, um Familien ein Einkommen zu ermöglichen. Wir haben
Waisenhäuser und Altersheime unterstützt und kümmern uns um die
medizinische Betreuung Kranker oder spenden Nahrungsmittel. Wir
haben aber auch bereits größere Projekte umgesetzt und zerstörte
Häuser wieder repariert, indem wir Dächer bauen ließen oder auch
einfach Toiletten in Stand setzten oder völlig neu errichteten.
Wo liegen die kulturellen Unterschiede zwischen Sri Lanka und
Deutschland?
Es ist nicht alles so strukturiert und organisiert wie bei uns,
die Kleiderordnung ist völlig anders, so sollten bei Frauen zum
Beispiel immer die Schultern und die Knie bedeckt sein. Die
Menschen sind sehr abergläubisch und achten streng auf Horoskope.
Oft geht das so weit, dass wir unsere Aktivitäten an Hokuspokus
ausrichten müssen und eine neue Maschine nicht sofort, sondern erst
am Tag der günstigen Vorhersage eingesetzt werden kann.
Seit wann ist ihr Verein mit der Peter-Gärtner-Realschule
plus (PGS) in Kontakt?
Die PGS hat bereits bei ihrem Adventsbasar 2005 gespendet, ist
also seit dem Gründungsjahr dabei. Vielen Dank an dieser
Stelle!
Wie kam der Kontakt zu Stande?
Eines unserer Vereinsmitglieder ist Lehrer an der PGS und hat
den Kontakt hergestellt, als die PGS und ihr Förderverein ein
Projekt für die Spenden des Adventsbasars gesucht haben.
Was wurde mit dem Geld der PGS schon alles ermöglicht und was
ist Ihr aktuelles Projekt?
Mit dem Geld wurde vor allem vielen Schulen geholfen, indem
Tische, Bänke oder auch einfach Landkarten für den
Erdkundeunterricht angeschafft wurden. Wir konnten einen defekten
Schulbus reparieren, Schuluniformen kaufen, einen Computer
anschaffen und einem Lehrer eine Computerausbildung ermöglichen.
Ein aktuelles Projekt könnte sein, in einer Schule für Behinderte
einen Raum zur Sinnesförderung einzurichten. Das wird sich bei der
nächsten Reise vor Ort ergeben.
Interview: Klasse 9a der PGS
16.03.2013
Iggelheim feierte Lätare. Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung
Von Franz
Gabath
Über zwei Stunden schlängelte sich der diesjährige Lätareumzug
durch Iggelheim. Viele Bürger hatten ihre Häuser mit Blumen und
Fahnen festlich geschmückt. Aus bescheidenen Anfängen, als 1958 zum
ersten Mal, der allen ledigen Iggelheimer am Sonntag Lätare
auszuhändigende Weck, auf einem Wagen durch die Straßen von
Iggelheim gefahren wurde, hat sich mittlerweile ein
farbenprächtiger Umzug entwickelt. Dieser ist seit Jahren weit über
die Grenzen der Gemeinde bekannt. So konnten die Iggelheimer auch
dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste in ihrem Ort willkommen
heißen. Der im Vorfeld für diesen Tag angekündigte Regen, erwies
sich wie so manche Wetterprognose als ziemlich falsch. Bei
Frühlingshaften Temperaturen konnte der Sommer herbeigesehnt
werden. Temperaturen taten der guten Stimmung am Zugweg keinen
Abbruch.
Die Verteilung der Weck an Lätare hat ihren Ursprung im
Vermächtnis einer ledigen Dame, die 1678 der Gemeinde einen Acker
vermachte. Die testamentarische Bedingung war, jedem ledigen
Einwohner am Sonntag Lätare aus dem Pachtzins des Ackers „einen
Wecken“ zu kommen zu lassen. Diese Tradition hat sich bis in unsere
Tage erhalten. Nur heute bekommen auch ledige auswärtige Gäste
einen Wecken. Und da der Pachtertrag des „Weckackers natürlich
nicht mehr ausreicht um die gesamten „Wecken“ zu finanzieren, muss
hier natürlich die Gemeinde den Geldsäckel öffnen.
Fast pünktlich um 14:00 setzte sich der Zug, angekündigt durch
drei laute Schüsse der "Original Haßlocher Böllerschützen", in
Bewegung. Er umfasste dieses Jahr 41 Zugnummern. Heinz Staffen
moderierte im Ankündigungswagen witzig, spritzig und gekonnt wie in
jedem Jahr. Der Musikverein Iggelheim sorgte mit heißen Rhythmen
für die richtige Stimmung am Zugweg. Der Ortsbüttel kündigte
lautstark die Prominenz an. Eine Zugnummer die mittlerweile von
anderen Sommertagsumzügen ausgeliehen wird. Auch eine Art der
Kulturweitergabe. Bürgermeister Peter Christ mit seiner Gattin, als
auch die Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab bevorzugten dieses Jahr
je ein Oldtimercabrio. Der Touristenstammtisch Haßloch gab sich mit
seinem eindrucksvollen Motivwagen die Ehre.
Schüler der Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule radelten mit
bunten Bändern verzierten Fahrrädern. Die Kindern der Katholischen
Kindertagesstätte St. Simon und Judas hatten ihre farbenprächtigen
„Ri-RaRo-Stecken“ selbst gebastelt und diese im Vorfeld in
Iggelheimer Geschäften zum Kauf angeboten. Viele der aufgesteckten
Brezeln überlebten das Ende des Zuges nicht. Sie verschwanden schon
vorher in den hungrigen Mägen der Kinder. Zudem hatten die
Betreuerinnen und Mitglieder n des Fördervereins Bagagewagen mit
allerlei Ess- und Trinkbarem dabei um die Kleinen auf dem langen
Zugweg zu versorgen.
Ihre Lieblichkeit Jessica II. des Karnevalsvereins „Igglemer
Bessem“, mit ihrem Gefolge beendete im offenen Wagen den
sogenannten Vorspann.
Im Mittelpunkt des Historischen Teiles steht natürlich der Wagen
mit der Vermächtnisdame, welcher dieser ganze Festzug ja zu
verdanken ist. Hier ist die Beurkundung durch den Notar
dargestellt. Freigiebig verteilten die Herren vom Gesangverein
„Liederkranz“ die Wecken. Dreitausend wurden in diesem Jahr wieder
verteilt. Der “Reiterlud“, eine Iggelheimer historische Gestalt,
ritt auf seinem Schwein vor der Kutsche des Kurfürstlichen Paares.
Dem Wagen mit der Nachbildung des Historischen Rathauses von 1775
und der Evangelischen Kirche von 1756 folgte die „Weiße Frau am
Lilienbrunnen“ des VfB Iggelheim. Die Donaudeutsche Landsmannschaft
aus Haßloch begeisterte durch ihre farbenprächtigen alten
Trachten.
Die „Musketiere“ vom
gleichnamigen Musikverein aus dem Ortsteil Böhl leitete zum
sogenannten freien Zugteil über. Dieser stand in diesem Jahr unter
dem Motto „Entdeckt und erfunden“.
Die Entdeckung des Feuers war Thema beim Gewerbeverein
Böhl-Iggelheim, Den Südpol entdeckten die Damen und Herren des
Fördervereins der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule.
Die Kinder der Kita „Storchennest verkörperten James Cook. Das
Penicillin entdeckten die Akteure von der Handballabteilung des
TSV.
Die Waldsiedlung gestaltet ihr jeweiliges Thema überaus
aufwendig. So könnte Leif Ericsson wirklich bei der Entdeckung
Amerikas ausgesehen haben. Schiff mit Gefolge schienen original zu
sein. Die Mitwirkenden der Waldsiedlung sind jedes Jahr, neben der
Sängervereinigung, der absolute Hingucker. Wobei - ein Vergleich
der einzelnen Zugnummern verbietet sich – schon deshalb - weil die
einzelnen Gruppierungen und Vereine unterschiedlich viele Akteure
in ihren Reihen hatten. Jede Zugnummer glänzte durch ihre
Kreativität die die Mitwirkenden, ob Kinder oder Erwachsene an den
Tag legten –ob bei der Gestaltung der Wagen, der Kostüme, oder der
Ausführung beim Umzug.
Kultur besonderer – weil hochmoderner Art brachte der
Kulturverein DorfArt auf die „Lätarestraßen“ von Iggelheim. DorfArt
entdeckte den “Gangnam Style“ für Iggelheim. Eine Zugnummer die
durch ihre Kreativität in Kostüm und Darstellung immer wieder
spontanen Beifall bei den vielen Besuchern an der Zugstrecke
hervorrief.
Die Naturfreunde Iggelheim betätigten sich als Umweltdetektive.
Der CDU Ortverband kam mit starken Maschinen daher. Lanz Bulldogg
und alte Mähmaschine – Raritäten. Die Siegerehrung der Gewichtheber
war dann aber eher eine Sache der Damen. Dabei der
Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß.
Die Turner vom TSV Iggelheim blieben in ihrem Metier und ließen
Turnvater Jahn wiederauferstehen. Das Jugendzentrum Böhl-Iggelheim
erfand des „Ebbes-Spiel“ und bunte „Lego-Steine“ purzelten über den
Asphalt. Dargestellt von den Mitwirkenden der protestantischen Kita
„Storchennest. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim gingen als Luftfahrtpioniere in die
Luft und die Mitglieder der BI Westumgehung schauten mit Kopernikus
in die Sterne und entdeckten die Milchstraße.
Ihrer Berufung treu
blieben die Damen und Herren des evangelischen Singkrieses
Iggelheim. Martin Luther als Bibelübersetzer und Pionier des
Kirchenliedes schritt durch Iggelheims Straßen.
Auch die Sängervereinigung Iggelheim liebte es dieses Jahr
musikalisch. Erfindung von Schallplatte und Grammophon war ihr
Motto. Was die Choreografen der Sängervereinigung sich jedes Jahr
einfallen lassen, glaubt man jedes Jahr, dass dies nicht mehr zu
toppen sei. Aber es geht noch immer.
Traditionsgemäß endete der Zug mit den vier Jahreszeiten. Der
von den Hundefreunden riesige Winter, eine Dimension die der eisige
Iggelheimer Geselle bei keinem Sommertagszug in der Umgegend
erreicht, bildete den Abschuss des Zuges. Frühling,
(SPD-Ortsverein), Sommer, (Bündnis 90/ Die Grünen) und der Herbst
(Geflügelzuchtverein) ergänzten diesen Zugteil.
Die Zugüberwachung lag in den bewährten Händen der
Schutzpolizeiinspektion Schifferstadt und der Freiwilligen
Feuerwehr Böhl-Iggelheim die ihre Aufgabe umsichtig erledigten.
Nachdem der Winter, dieser frostige Gesell, noch einmal durch den
Ort fahren durfte, wurde er auf dem Dorfplatz unter den Klängen
von: „Winter ade, scheiden tut weh„ verbrannt und ist damit
hoffentlich endgültig vertrieben. Bilder: fg
12.03.2013
Mitgliederversammlung beim Heimatpflege- und Museumsverein
Ehrung langjähriger
Mitglieder
von Franz Gabath
Harmonisch verlief die Mitgliederversammlung des Museumsverein
Böhl-Iggelheim in Evangelischen Gemeindezentrum im Ortsteil
Iggelheim. In ihrem Rechenschaftsbericht betonte die 1. Vorsitzende
Irma Nonnenmacher besonders das harmonische Vereinsleben und
bedankte sich bei allen Mitgliedern die immer da sind, wenn Not am
Mann ist und die jeden Monat tatkräftig in den beiden Museen
werkeln. 2012 war wieder ein ereignisreiches Jahr. Sehr erfreulich
war das Interesse an den beiden Museen, dem „Alten Rathaus“ in der
Langgasse und dem „Alten Schulhaus“ in der Sandgasse. Bei den
festen Öffnungstagen, an Lätare, Kerwe oder zum Tag des offenen
Denkmals war immer ein reger Besuch zu verzeichnen. Aber auch die
Nachfrage nach separaten Führungen war sehr groß. So besuchten
Schulklassen immer wieder das Alte Rathaus und auch das Interesse
am Alten Schulhaus war sehr groß. Wohl auch wegen dem darin
ausgestellten Klassenzimmer, in dem den heutigen Schülerinnen und
Schülern die alte Zeit mit ganz anderem Mobiliar und auch anderen
Unterrichtsmethoden näher gebracht wird. Gerade ein Unterricht, wie
er zu Großmutters, oder Großvaters Zeiten abgehalten wurde, wird
bei der heutigen Schülergeneration mit Verwunderung und Erstaunen
registriert.
Insgesamt wurden zu Sonderführungen über 100 Besucher im Alten
Rathaus und fast doppelt so viele im Alten Schulhaus gezählt. So
besuchte der Leiter des Stoffdruckmuseum aus Lindenfels im
Odenwald, selbst noch gelernter Stofffärber, mit seiner Familie das
„Alte Rathaus“. Er zeigte sich beeindruckt über die Große Anzahl
der Druckmodeln, die der Museumsverein sein Eigen nennen darf.
Sehr eindrucksvoll berichtete der Ehrenvorsitzende, Theo Brendel
von Besuch einer ganzen Familie. Im Jahre 1766 war die Familie
Herget, ehemals wohnhaft in der Langgasse 44, nach Russland
ausgewandert. Das Familientreffen fand 2012 in Böhl-Iggelheim
statt. 33 Angehörige, der über ganz Europa versreuten Familie waren
gekommen um sich den Ort ihrer Wurzeln anzusehen und sich von Theo
Brendel sachkundig führen zu lassen. Die Familie versprach
wiederzukommen.
Die festen Termine wie Lätare, Kerwe, Tag des offenen Denkmals
werden auch 2013 beibehalten. An Kerwe im Hof des Alten Schulhauses
selbstgebackenen Kuchen und Kaffee anzubieten hat sich bewährt, ist
in der Bevölkerung angekommen und erfreut sich immer größerer
Beliebtheit. Eine Selbstverständlichkeit ist die Beteiligung am
großen Umzug am Sonntag Lätare. Auch in diesem Jahr wird die
Kutsche mit dem kurfürstlichen Paar wieder vom Museumsverein
gestellt. Am 14.04.2013 findet wieder eine Gemarkungsfahrt statt.
Je nach Wetterlage wird das Ziel festgelegt und auch, ob mit dem
Rad gefahren wird. Der Vereinsausflug ist für den 11. August
terminiert. Das Ziel wird Mayen in der Eifel.
Besonders erwähnte Irma Nonnenmacher einen Besuch bei Pfarrer
Herrmann Kiefer, der Pfarrer in Hahnhofen und dann später
Studentenpfarrer war. Pfarrer Kiefer war nach dem Krieg im
Kriegsgefangenenlager nahe Böhl-Iggelheim gefangen gehalten wurde
und der während dieser schlimmen Zeit seine Berufung zum Priester
erfuhr. Ein Besuch der bei allen Beteiligten einen tiefen,
bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Am Sonntag Lätare, 10. März 2013 wird im Heimatmuseum „Altes
Schulhaus“, Haßlocherstraße 2, eine Foto-Ausstellung unter dem
Motto „Pfälzische Impressionen“ von Elke Morcinczyk und Michael
Unna eröffnet. Die Ausstellung ist auch an den Sonntagen 17. März,
24. März und am Ostersonntag den 31. März 2013 geöffnet.
Zur großen Wittelsbach- Ausstellung im Historischen Museum der
Pfalz in Speyer wird der Museumsverein einen Besuchstermin mit
Führung anbieten.
Reinhold Schneider konnte von einer positiven Kassenlage
berichten. Von den Kassenprüfern Ernst Herrmann, so wie Helmut Wüst
wurde ausdrücklich ein Lob ausgesprochen. Die von Ernst Hermann
beantragte Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte
einstimmig.
Die 1. Vorsitzende Irma Nonnenmacher nahm dann auch die Ehrungen
für langjährige Vereinszugehörigkeit vor. Helga Diehl erhielt die
Urkunde für 25 Jahre Treue zum Verein. Auf 30 Jahre
Vereinszugehörigkeit können Heinz Staffen, Erhard Beutel, Karin
Nolte, Gudrun Münch, Hannelore Häußler, Ursula Kräkel, so wie Ernst
Herrmann zurück blicken. Ria Baumann gehört dem Museumsverein stolz
40 Jahre an.
Die Museen sind geöffnet an Lätare, Kerwe und zum Tag des
offenen Denkmals. Darüber hinaus können Führungen unter der Tel.:
06324 64936, und 06324 76353 vereinbart werden. Bild: fg
09.03.2013
9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim absolvieren Bewerbungstraining der IKK Südwest
Schülerinnen und Schüler der 9 a im angeregten Gespräch mit Marina Tremmel, Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest
Böhl-Iggelheim- Im Februar durften die 9.
Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim
außerschulische Experten in ihren Klassenräumen begrüßen. Jeweils
drei Stunden nahmen sich die Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest
Marina Tremmel und zwei ihrer Kolleginnen Zeit, um mit den
Schülerinnen und Schülern ein Bewerbungstraining durchzuführen.
Statt der klassischen Schulfächer standen nun Eignungstest und
Vorstellungsgespräch, Telefontraining und Bewerbungsschreiben auf
dem Stundenplan. Die Jugendlichen, die je nach angestrebtem
Schulabschluss bereits in diesem oder erst im nächsten Jahr auf den
Arbeitsmarkt streben werden, erhielten so aus erster Hand Tipps,
wie zukünftige Arbeitgeber zu beeindrucken sind. Und sie erfuhren,
dass hier neben dem Schulabschluss und den Zeugnisnoten die
persönliche Präsentation eine entscheidende Rolle spielt. Sei es
beim telefonischen Erstkontakt, bei der schriftlichen Bewerbung
oder gar beim Vorstellungsgespräch selbst: der erste Eindruck und
das Auftreten müssen stimmen.
Die Jugendlichen auf diese Situationen vorzubereiten, hatten
sich auch Sabine Köhler und Nicole Krummenauer zum Ziel gesetzt.
"Hohe Stiefel zum Minirock sind zwar chic und modern, werden aber
in den meisten Betrieben nicht gerne gesehen. Dagegen werden
dezente Totos auch in Tätigkeiten mit Kundenkontakt immer mehr
akzeptiert." Neben solch ganz praktischen Ratschlägen zur Kleidung
beim Vorstellungsgespräch und auch zur Gestaltung eines
Bewerbungsschreibens, versetzten sie die Jugendlichen spielerisch
in die Rolle der Bewerber. Die Vertriebsassistentin und die
Kundenberaterin der IKK Südwest konfrontierten sie mit möglichen
Gesprächsverläufen und typischen Fragestellungen. Schnell war den
Mädchen und Jungen klar, dass gründliche Recherchen zum
Ausbildungsberuf und zum Unternehmen
unabdingbar, mit den Möglichkeiten des Internets aber auch recht
einfach durchzuführen sind. Mit großem Spaß schlüpften sie nun in
die verschiedenen Rollen und versuchten, die Situation auch aus der
Sicht der Betriebe und Personalchefs zu beurteilen. So gut
vorbereitet kann bei den kommenden Bewerbungen eigentlich nichts
mehr schiefgehen. Text: Markus Jung
05.03.2013
Zusätzliche Öffnungszeiten in der KÖB Iggelheim
Böhl-Iggelheim- Die Katholische Öffentliche
BüchereiIggelheim, Rottstr. 33, öffnet abJanuar 2013 zusätzlich
ihre Tür .Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat zusätzlich von 18:00
– 19:30 Uhr geöffnet.
Die nächsten Termine sind:
05.03.2013 und 19.03.2013
02.04.2013 und 16.04.2013
07.05.2013 und 21.05.2013
04.06.2013 und 18.06.2013
02.03.2013
Harmonischer Klangkörper – Mitgliederversammlung beim Musikverein Iggelheim 1984 e.V.
Peter
Christ als Vorsitzender bestätigt
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Mit über 400 Mitgliedern
zählt der Musikverein Iggelheim zu den Großvereinen im Ort. 38
wahlberechtigte Mitglieder waren der Einladung ins katholische
Pfarrheim in der Rottstraße 33 gefolgt
In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Christ
besonders die Aktivitäten während des vergangenen Jahres. „Wir
blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück“ betonte Peter Christ.
Über 40 erfolgreiche Auftritte des Stammorchesters und der
Jugendkapelle wurden absolviert. Der Vereinsausflug nach Wetzlar
und zur Burg Braunfels begeisterte alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer und war, trotz des regnerischen Wetters, ein voller
Erfolg. Höhepunkt im Vereinsleben, zu dem auch die besinnliche
Weihnachtsfeier zählt, war das Schlachtfest so wie die
Musikerfreizeit in Breitenberg. Neben der Geselligkeit wurde hier
auch eine intensive Probenarbeit absolviert. Besonders das Open Air
-Konzert kann, nach den Worten des Vereinschefs, zu einem der
Höhepunkte im musikalischen, wie im geselligen Bereich, gewertet
werden.
Mit dem Tag der Ausbildung betrat der Musikverein,
in der 2012 durchgeführten Form, Neuland. Sieben Jugendliche
konnten für das Erlernen eines Instrumentes begeistert werden. Die
Ausbildung wird in Kooperation mit der am Ort ansässigen
Musikschule, Sascha Leist, durchgeführt. Der Musikverein beteiligt
sich in nicht unerheblichem Maße an den Ausbildungskosten und
stellt auch Instrumente zur Verfügung.
Die Verleihung der Landesehrennadel an den
Dirigenten und Gründer des Vereins, Johann Kern, erfüllt den Verein
mit Stolz, wie Peter Christ betonte. „Ein Wenig von diesem Glanz
fällt auch auf den Musikverein ab“ betonte Peter Christ
schmunzelnd.
Dirigent Johann Kern betonte die große Disziplin
der Musiker und die Bereitschaft im Orchester neue Wege mitzugehen.
„Wir haben einen ausgewogenen musikalischer Klangkörper so wie ein
harmonisches Vereinsleben“ betonte Johann Kern mit Zufriedenheit.
Wie bei allen Auftritten konnte auch das Konzert in der
katholischen Pfarrkirche in Iggelheim, das das erste Mal zusammen
mit einer Gesangssolistin durchgeführt wurde, das Publikum
begeistern.
Johann Kern, wie auch Jens Böhler, der Dirigent der
Jugendkapelle, mahnten allerdings auch zu einem regelmäßigen Besuch
der Proben. Zurzeit musizieren ca. 60 Musiker in Stammorchester und
Jugendorchester.
„Die Beteiligungen am Lätareumzug in Iggelheim, am
Sommertagszug in Haßloch, oder bei der Eröffnung des Bad Dürkheimer
Wurstmarktes trugen, neben all den anderen Auftritten, dazu bei die
hohe musikalische Qualität unter Beweis zu stellen“ betonte Kern.
Musizieren beim St. Martinsumzug der katholischen Kirchengemeinde
wie Auftritte beim Weihnachtsmarkt in Böhl sind feste Bestandteile
des jährlichen Terminkalenders.
Schatzmeister Norbert Böhler konnte von einem
erfreulich positiven Kassenstand berichten. Die Kassenprüferinnen
Gertrud Kiefer und Gerlinde Kownatzki erteilten ein ausdrückliches
Lob. Auf Antrag von Heiner Huwe wurde der gesamten Vorstandschaft
einstimmig Entlastung erteilt. Der Haushaltsplan für 2013 ist
nahezu ausgeglichen. Die geringe Unterdeckung wird voraussichtlich
dadurch bedingt, dass neue Instrumente, besonders für die
Ausbildung der Jugend, angeschafft werden. Der Haushaltsentwurf für
2013 wurde einstimmig angenommen.
Birgit Serr, so wie Anette Wittmann wurden
einstimmig zu neuen Kassenprüferinnen gewählt.
Die Wahlen zur Vorstandschaft wurden vom
Ehrenvorsitzenden Bernd Maurer souverän geleitet und brachten
folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender Peter Christ, 2. Vorsitzender
Ulrich Serr, Schatzmeister Norbert Böhler, Schriftführerin Katja
Christ. Dirigent Johann Kern gehört dem Vorstand an. Jugend- und
Ausbildungswart wird Stefan Fink. Für die Pressearbeit ist Frederik
Barth zuständig. Das Organisationsteam vertreten Ina Reiß, Horst
Wittmann, so wie Mattias Zwing. Die Wahlen erfolgten jeweils
einstimmig.
Für 2013 gibt es schon einen umfangreichen
Veranstaltungskalender. Die Ehrenstunde mit der Auszeichnung
langjähriger Musikerinnen, Musiker und Mitglieder findet am 05. Mai
statt, der Tag der Ausbildung am 15.05. Die Musikerfreizeit führt
von 30. 05. Bis 02. 06. Nach Sulz. Der Vereinsausflug am findet am
08. Juni durchgeführt. Das OPEN-AIR- Konzert auf dem Dorfplatz wird
5. Juli stattfinden. Die Weihnachtsfeier ist für den 14. Dezember
terminiert und am Hl. Abend wird wieder an verschiedenen Plätzen in
Iggelheim musiziert.
Alle Informationen sind unter www.musikverein-iggelheim.de
im Internet abrufbar. Bild: fg
28.02.2013
Erfolgreiches Sängerjahr der Sängervereinigung Iggelheim
Bohrer
weiter 1. Vorsitzender. Ehrungen verdienter Mitglieder
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Zur Hauptversammlung im
Sängerheim in der Sandgasse konnte der erste Vorsitzende Herbert
Bohrer ca. 90 Mitglieder, des 448 Mitglieder starken Vereins,
begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Vorsitzenden des
Sängerkreises Speyer, Erich Armbrüster. Neben den turnusmäßigen
Rechenschaftsberichten galt die Versammlung hauptsächlich der Wahl
einer neuen Vorstandschaft sowie der Ehrung verdienter Sängern und
Sängerinnen sowie der Planung für das laufende Jahr.
Als Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte Bohrer, neben den
zahlreichen Auftritten bei befreundeten Vereinen, die Beteiligung
am Lätarefest, die vorweihnachtliche Veranstaltung „Weihnachten im
Hof“ und besonders dem seit vielen vielen Jahren wieder
durchgeführten Frühlingsball. Herbert Bohrer zollte allen
Helferinnen und Helfern höchstes Lob, die sich am Lätareumzug unter
dem Motto “Olympiade in Iggelheim“ beteiligt hatten und die
Abschlussfeier farbenfroh und fulminant gestaltet hatten. Auch für
den diesjährigen Lätareumzug am 10. März wird schon fleißig
nachgedacht geplant und gewerkelt. Den Frühlingsball bezeichnete
Bohrer als besonderen Höhepunkt. Der Erfolg übertraf die
Erwartungen bei weitem. So wird es auch in diesem Jahr wieder einen
Frühlingsball geben. Dieser findet am 13.April in der TSV- Halle in
der Jahnstraße statt. Die Band„Rassler & Friends“, eine
Formation die aus der Sängervereinigung hervorgegangen ist, wird
wieder zum Tanz aufspielen und wie beim Ball 2012 wieder kostenlos.
Dadurch konnte ein Teil des Erlöses, nämlich die stolze Summe von
500 Euro Bürgermeister Peter Christ zur sozialen Verwendung
übergeben werden. „Wir haben dem Verein im Ort und darüber hinaus
alle Ehre gemacht“ schloss Herbert Bohrer seine Ausführungen
„Singen ist Wellness für Körper Geist und Seele, und das zu
Dumpingpreisen“ betonte Chorleiter Alwin Dinges. Dinges, der bei
allen Erwachsenenchören, Männerchor, Frauenchor, „Sandy Lane“ das
Dirigentenamt inne hat, erklärte seine Freude am arbeiten mit den
Chören. „Ich möchte was mit ihnen erreichen“ betonte Dinges mit
allem Nachdruck. Für Herbst 2013 ist ein gemeinsames Konzert
verschiedener Männerchöre geplant.
Hans Simon erklärte, dass die Kinderchöre die „Igglemer Spatzen“
immer noch wachsen. Das gemeinsam mit ihrer Leiterin Jessica Simon
auf die Bühne gebrachte Musical „Die Götterolympiade“ begeisterte
die Zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Auf diesem
erfolgreichen Weg wird weitergearbeitet werden.
Geschäftsführer Gerhard Sauer konnte von einem erfreulich
positiven Kassenstand berichten. Saur richtete einen eindringlichen
Apell an alle Mitglieder sich weiterhin im Verein zu engagieren.
Jede Stimme in den einzelnen Chören, aber auch jede helfende Hand
bei sonstigen Veranstaltungen werde dringend gebraucht. Gerhard
Saur bedankte sich ausdrücklich bei der agilen Gruppe um den
Ehrenvorsitzenden Willi Ulmer – „aber auch diese Herren werden
älter“ merkte Sauer humorvoll an und die Herren sind um jede
Unterstützung dankbar.
Die Kassenprüfer Gerd Best und Klaus Lang bescheinigten
einwandfreie Kassenführung.
Auf Antrag von Gerd Best erfolgte die Entlastung der gesamten
Vorstandschaft einstimmig.
Die Ehrungen wurden vom 1. Vorsitzenden des Sängerkreises Speyer
Erich Armbrüster, sowie dem 1. Vorsitzenden Herbert Bohrer
vorgenommen. Die goldene Ehrennadel des Chorverbandes der Pfalz
nebst Urkunde für 40 Sängerjahre wurden Karlheinz Klein, Horst
Kretner, so wie Erich Wendel verliehen. Für 40 Jahre
Sangestätigkeit erhielt Elisabeth Wendel die Goldene Ehrenbrosche.
Die silberne Nadel des Chorverbandes der Pfalz erhielten für 25
Sängerjahre Ingrid Hasselwander, Erna Reiser, Doris Schäfer und
Gisela Schwarztrauber. Der Verein verlieh die Ehrenurkunde für
75-jährige Mitgliedschaft an Adolf Mauer. Die Vereinsnadel in Gold
wurde Friedrich Bug und Ulrich Neuf verliehen und Heinrich Hörrle,
Gerhard Mattern, Fritz Platt so wie Klaus Schäfer wurden zu
Ehrenmitgliedern ernannt.
Die Neuwahlen wurden von Hans Simon souverän geleitet und
brachten jeweils einstimmige Ergebnisse. 1. Vorsitzender: Herbert
Bohrer, stv. Vorsitzender: Thomas Hasert, Geschäftsführer: Gerhard
Saur, Schriftführer: Richard Croissant Als Beisitzer fungieren für
den Männerchor: Klaus Bohrmann, Klaus Buchert und Klaus Schäfer.
Den Frauenchor vertreten Roselinde Hery und Rosemarie Hengler.
„Sandy Lane“ wird durch Frank Bohm, Monika Lang, Ansgar Ohmer sowie
Ellen Suchoroschenko repräsentiert. Vervollständigt wird der Kreis
der Beisitzer durch Christiane Hoock für die „Spatzen“. Als
Kassenprüfer fungieren weiterhin Gerd Best und Klaus Lang.
Liedvorträge des Männerchors so wie des Frauenchors, unter der
Leitung von Alwin Dinges, umrahmten die harmonische Versammlung.
Bild: fg
25.02.2013
9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim besuchen Amtsgericht Speyer
Klasse 9 a auf dem Weg zum Amtsgericht Speyer
Böhl-Iggelheim- Die Klassen 9a und 9b der
PGS besuchten im Rahmen der Unterrichtseinheit "Jugendliche und
ihre Rechte" im Fach Gesellschaftslehre Verhandlungen am
Amtsgericht Speyer. Nachdem sie sich im Unterricht intensiv mit
Recht und Gesetz beschäftigt und die Bestimmungen des
Strafgesetzbuches selbst auf verschiedenste Fallbeispiele angewandt
hatten, stand nun der Vergleich mit der Wirklichkeit an. In den
öffentlichen Verhandlungen der Strafrichterin ging es um recht
unterschiedliche Vorwürfe, angefangen bei Fahren ohne Fahrerlaubnis
über Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bis hin zur gefährlichen
Körperverletzung. Die Schüler und Schülerinnen hatten dabei
Gelegenheit, sowohl das Verfahren und die daran beteiligten
Personen, als auch die relevanten juristischen Fragestellungen
genau unter die Lupe zu nehmen. Interessant waren dabei vor allem
die spätere Analyse des Urteils und seiner Begründung und natürlich
die lebhafte Diskussion des jeweils verhängten Strafmaßes. Dabei
wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar, wie schwierig es
mitunter sein kann, die Glaubhaftigkeit verschiedener
Zeugenaussagen möglichst objektiv zu bewerten und eine angemessene
Strafe zu finden. Beide Klassen fanden ihre Tage am Gericht so
spannend, dass sie den Wunsch äußerten, weitere
Gerichtsverhandlungen besuchen zu können. Text und Bild: Markus
Jung
22.02.2013
Narren im Rathaus
Rathausschlüssel
und Gemeindekasse zurückgebracht
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Die Böhl-Iggelheimer Narren brauchen an
Fastnacht nicht das Rathaus zu stürmen. Hier werden sie an
Fastnachtsdienstag von Bürgermeister Peter Christ zum Empfang
gebeten. Denn die Abordnungen der beiden Karnevalsvereine, Böhler
Hängsching“ und „Igglemer Bessem“ bringen hier traditionsgemäß
Rathausschlüssel und Gemeindekasse wieder ins Rathaus zurück.
Beide wichtigen gemeindlichen Insignien überreicht der
Bürgermeister den Karnevalisten am Neujahrsempfang der Gemeinde
ganz ohne Gegenwehr. Die Zeremonie ist immer mit einem Event mit
Bürgermeister Christ verbunden, den der Rathauschef gerne über sich
ergehen lässt. In diesem Jahr hatten die „Igglemer Bessem“ die Ehre
in der, wie immer wieder verlautete – viel zu kurzen
Kampagne - Schlüssel und Schatulle zu verwahren.
Beide Karnevalsvereine waren mit ihren Prinzessinnen und
Abordnungen der Einladung von Christ in den Ratssaal der
Gemeindeverwaltung gefolgt.


Die „Böhler Hängsching“ führte Prinzessin Tanja I. mit dem 2.
Vorsitzenden und Sitzungspräsident Heiko Tanski an. Der Präsident
der „Igglemer Bessem, Kurt Hauch, mit ihrer Lieblichkeit Jessica
II., brachte neben Schlüssel und Kasse vorsichtshalber eigene
Getränke mit. „Bei dem Kassenstand wollten wir lieber auf Nummer
sicher gehen, dass wir nicht verdursten“ meinte ein sichtlich
vergnügter „Kutte“ Hauck. „Wir sind sorgsam mit dem Kapital der
Gemeinde umgegangen, der Kassenstand beträgt nach wie vor 11,11
Euro, so wie wir ihn beim Neujahrsempfang vorgefunden haben. Wir
haben keinen Cent verschwendet“ betonte Kurt Hauck ausdrücklich als
er Bürgermeister Christ Schlüssel und Kasse übergab. Nur war die
Übergabe nicht ganz ohne Komplikationen. Den Sand aus allen
gemeindlichen Baustellen, der beim Neujahrsempfang ebenfalls die
Gemeindekasse füllte, hatten die „Bessem“ in mühevoller,
nächtelangen Kleinstarbeit, mit den feinsten Mühlen gemahlen und so
in den allerfeinsten Mehlstaub verwandelt, den Bürgermeister Christ
mit verbundenen Augen erblasen musste. Die Heiterkeit unter den
kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, so
wie bei den Karnevalisten kannte schier keine Grenzen.
Ein Hauch vom
Karneval von Venedig durchzog an diesem Fastnachtsdienstag das
Rathaus. Die Gäste wurden schon im Foyer von einer, in original
venezianischem Kostüm mit Maske bekleideter, Dame begrüßt. Es wurde
natürlich gerätselt und spekuliert, wer sich dahinter verbergen
könnte. Die Dame verteilte an die weiblichen Gemeindebedienstete
rote Rosen. Die Überraschung war dann groß, dass sich hinter der
Venezianerin die Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte
„Kunterbunte Mäuseburg, Elisabeth Schuler, verborgen hatte, die
diese Überraschung für die Karnevalisten bereit gehalten hatte.
Bürgermeister Christ hatte nicht nur die Karnevalisten zum
Empfang gebeten. Wie die anderen Jahre auch, waren die an diesem
Tag ihren Dienst versehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Gemeindeverwaltung eingeladen mitzufeiern. „Da das Gemeindesäckel
ja nicht zur Verfügung stand, mussten wir einen Sonderetat anzapfen
um die Getränke und das Essen zu bezahlen“ meinte Peter Christ.
„Und da dieser einen größeren Betrag als die 11,11 Euro der
Gemeindekasse, aufwies, konnten wir auch genügend Fleisch und
Getränke einkaufen, dass es für Alle reicht“ fügte der Ortschef
vergnügt hinzu.
So wurde, wie Jedes Jahr, der Empfang beim Bürgermeister eine
vergnügte Kappensitzung. Bild: fg
12.02.2013
„O jesses, o jesses, des Feierheisel brennt“
von Franz
Gabath
Speyer / Böhl-Iggelheim- Unzählige „Ahois“ waren im
Diakonissenkrankenhaus in Speyer zu hören. Die Karnevalisten der
„Böhler Hängsching“ verwandelten kurzerhand die Cafeteria des
Krankenhauses in eine närrische Narhalla.
Die Karnevalisten aus Böhl machten ihrem langjährigen 1.
Vorsitzenden, Clemens Kreitner, der schon wochenlang das
Krankenbett hüten muss, ihre närrische Aufwartung. Angeführt von
ihrer Lieblichkeit, Prinzesin Tanja I. von der Lindenalle, waren so
Viele Närrinnen und Narren erschienen, dass die Cafeteria aus allen
Nähten zu platzen schien. Sitzungspräsident Heiko Tanski und Anna
Katharina Kreitner, als Maître de Pläsir, hatten Mühe in dem
Gewusel den Überblick zu bewahren. Aber gelernt ist eben gelernt
und so verlief Alles in geordneten Bahnen. Neben den „Blokitteln“
der „Hängsching“ war auch Hans Müller, der Präsident des
BDK-Bezirks Vorderpfalz mit seiner Gattin Brigitte gekommen um
Clemens Kreitner besonders zu ehren. Hans Müller überbrachte den
Verdienstorden in Gold des Bundes Deutscher Karneval, der Clemens
Kreitner verliehen worden war und den er beim Ordensfest in
Iggelheim wegen des Klinikaufenthaltes nicht entgegen nehmen
konnte. Ein sichtlich gerührter Clemens Kreitner nahm jetzt Orden
nebst Urkunde in Empfang.
Und auch die
kleinsten Karnevalisten der „Hängsching waren mit ihren Eltern und
Betreuerinnen gekommen. Tanzmariechen Melina Kaspar zeigte, die für
ein 9-jähriges Tanzmariechen, imposante Leistung. Die Däumlinge,
die Tanzformation der Jüngsten im Verein, brillierte mit ihrem Tanz
zu Melodien der „Vogelhochzeit“ in aufwendig, liebevoll
hergestellten Vogelkostümen. Sie waren schon am Morgen in der
Fastnachtmesse in der katholischen Pfarrkirche „Allerheiligen“ in
Böhl der Hingucker. Die Jugendgarde löste das Problem des „kleinen
Platzes“ auf fast schon professionelle Art. Die jungen Damen
wirbelten in atemberaubendem Tempo über das Parkett. Und die Kinder
hatten neben ihren Tänzen jeweils noch ein persönliches Geschenk
für Clemens Kreitner mitgebracht, das sie mit den besten
Genesungswünschen überreichten. So standen die Kinder zum Einmarsch
von Clemens Kreitner uns seiner charmanten Gattin, Sabine, die auch
das Krankenbett im Diakonissenhaus hüten muss, mit Schildern in der
Hand da. Uns der Glückwunsch der Kinder signalisierte „Gute
Besserung“. Da durften Clemens uns Sabine getrost einige Tränchen
der Rührung verdrücken.
Ja und die
Hängsching gestalteten den fasnachtlichen Krankenbesuch zu eine
kleinen Prunksitzung. Silvia Cales, das Büttenass der „Hängsching,
kam dieses Jahr und auch zum Clemens als „Knoppschachtel“ und
beleuchtete den Begriff des Knopfes von seine Funktion als
Halteutensil für manche Kleiderteile, bis zum übertragenen Begriff
des „Gorgelknopp“, ohne den es keine „Pälzer Krischer“ gäbe und die
gerade für einen „Pälzer Schligger“ lebensnotwendig ist.
„Wir sind zwar ein Karnevalsverein“ und mit unserem Besuch
zeigen wir, dass wir, wie auch unser Besuch bei der Lebenshilfe und
im Seniorenzentrum zeigt, dass uns unsere Mitmenschen und natürlich
unser Clemens Kreitner besonders am Herzen liegt“ betonte
Prinzessin Tanja I mit Nachdruck. Und das „Unser Clemens“
betonte Tanja I. ganz besonders. Bild: fg
11.02.2013
Kulturförderpreis geht nach Böhl
Wolfgang Karst (6. v. l.) und die anderen Mitglieder des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V. freuen sich über die 5.000 Euro des Kulturförderpreises der Kreissparkasse Rhein-‐Pfalz.
5.000 Euro für Restaurierung des historischen
Pfarrhauses
Die Kulturstiftung der Kreissparkasse Rhein-Pfalz würdigt mit
dem Kul- turförderpreis einen Verein, der sich um die Heimatpflege
kümmert: Die Mitglieder des „Verein der Freunde und Förderer des
Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“ dürfen
sich über 5.000 Euro freuen. Der Preis wurde am Mittwoch, 6.
Februar 2013, im feierlichen Rahmen übergeben.
Die katholische Kirche in Böhl mit dem Kirchenvorplatz und den
umstehenden Häusern ist für Wolfgang Karst, 1. Vorsitzender des
„Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges
katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“, einer der schönsten Orte in
seiner Heimatgemeinde Böhl-‐Iggelheim. Ein Ort, den es für den
Rechtsanwalt unbedingt zu bewahren gilt. Deshalb gründete er,
gemeinsam mit anderen engagierten Böhlern und Iggelheimern, Anfang
des Jahres 2012 den „Verein der Freunde und Förderer des
Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“ Das
Ziel des Vereins ist es, den Erhalt und die Restaurierung des
ehemaligen katholischen Pfarrhauses zu unterstützen sowie das
Kultur-‐ denkmal, etwa am Tag des Denkmals, für die Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. Das ehemalige Pfarrhaus wurde zwischen 1769
und 1771 erbaut und gehört da-‐ mit der Epoche des Barock an.
Mittlerweile kann die katholische Kirche das Haus nicht mehr nutzen
und hat es an Privatleute verkauft. „Ein Haus dieses Alters zu
pflegen und zu renovieren kostet natürlich sehr viel Geld. Daher
haben wir uns entschlossen, die Familie, in deren Besitz das
Pfarramt jetzt ist, beim Erhalt der denkmalrelevanten Teile des
Hauses zu unterstützen“, erklärt Wolfgang Karst. Mit den 5.000 Euro
aus dem Kulturförderpreis sollen die Stuckdecken restauriert
werden.
Übergabe des Kulturförderpreises im festlichen Rahmen
„Wir finden es wichtig, die kulturelle Vielfalt im
Rhein-‐Pfalz-‐Kreis zu erhalten und haben uns deshalb
entschlossen, den Verein bei seinen Bemühungen zu unter-‐ stützen.
Besonderen Wert erhält das Projekt dadurch, dass das ehemalige
Pfarr-‐ haus durch die Restaurierung auch für die Öffentlichkeit
interessant wird“, be-‐ gründet Clemens G. Schnell,
Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-‐ Pfalz die Wahl
der Jury. Er übergab den Kulturförderpreis gemeinsam mit Vor-‐
standsmitglied Elke Rottmüller und dem Landrat Clemens Körner an
Wolfgang Karst.
Text und Foto: Publik. Agentur für Kommunikation
GmbH
08.02.2013
Heiterkeit und Frohsinn pur
Fastnacht beim
Seniorenzentrum
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Zum traditionellen Faschingsnachmittag
hatten das Seniorenheim und die Seniorentagespflege in das Clubhaus
des VfB Iggelheim in der Wehlachstraße eingeladen. Der
fastnachtlich geschmückte Saal war bis auf den letzten Platz
gefüllt. Den Seniorrinnen und Senioren, mit ihren fürsorglichen
Begleitpersonen, wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des Seniorenzentrums, des Seniorenbeirates der Gemeinde so wie dem
Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven ein unterhaltsames buntes,
handgemachtes Programm geboten. Hierbei wurden sie unterstützt von
den örtlichen Karnevalsvereinen den „Böhler Hängsching“ und den„
Igglemer Bessem“. Und auch die Limburger Hofnarren aus Limburgerhof
machten mit einer starken Abordnung mit ihrer Lieblichkeit Janine
II den Seniorinnen und Senioren ihre Aufwartung. Der Chef des
Seniorenzentrums, Herrmann-Josef Thomas, führte locker und
humorvoll durch den Nachmittag. Er hatte die Sache jederzeit im
Griff und war bei seiner Moderation für so manchen Lacher gut, wenn
er aus seinem bewegten Leben in den unterschiedlichsten Situationen
erzählte.
Reichlich Tänze hatten die agilen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Seniorenzentrums, einfallen lassen. Da wurden zu
der Melodie vom „Rosaroten Panter“ schwungvoll und grazil die
Beinchen geschwungen. Und der „Ententanz“ lies viele der Gäste im
Takt mitschwingen.
Knut
Beiersdörfer von Seniorenbeirat der Gemeinde, eine Institution die
sehr eng mit dem Seniorenzentrum zusammenarbeitet, schleppte sich
mit Rolator auf die Bühne und berichtete von seinem unruhigen Leben
im Krankenhaus. Ein Vortrag der mit viel Lachern und Beifall
quittiert wurde. Vom Karnevalsverein den „Böhler Hängsching“ war
ihr 2. Vorsitzender und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, mit ihrer
Lieblichkeit Prinzessin Tanja I. von der Lindenallee gekommen. Ein
Umstand der von den Senioren mit viel Beifall bedacht, so wie von
Herrmann-Josef Thomas besonders gewürdigt wurde. „Uns liegen die
Bewohner des Seniorenzentrums besonders am Herzen“ betonte Heiko
Tanski. „Und deshalb kommen wir Böhler Karnevalisten gerne“ wenn
wir gerufen werden“ fügte der Hängschingchef Nr. 2 hinzu.
Aus dem
reichen Fundus der Tanzmariechen, über den die Karnevalsvereine
beider Ortsteile verfügen, hatten die Hängsching ihr, mit gerade
mal 9 Jahren, jüngstes Tanzmariechen, Melina Kaspar, mitgebracht.
Diese wirbelte sich gekonnt, mit ihren akrobatischen Leistungen, in
die Herzen der beifallsfreudigen Besucherinnen
Die „Igg´lemer Bessem“ machten mit ihrem Präsidenten, Kurt
Hauck, ihre Aufwartung. Dieser hatte eine begabte
Nachwuchsrednerin, die eigentlich von den „Schifferstadter
Schlotten“ stammt und in dieser Kampagne sozusagen von den „Bessem“
adoptiert wurde, mitgebracht. Michel erzählte pointenreich von
ihrer Suche nach einem Freund mit „sooooo ner Figur – und en Haufe
Geld.
Ohne die Leistung der anderen Akteure schmählern zu wollen, darf
die Büttenrede von Rita Nessel als Höhepunkt des Nachmittages
bezeichnet werden. Als sie über die „die Einladung bei Neureichs“
in bester Reimform berichtete fühlte sich mancher Gast um Jahre
zurückversetzt in eine Zeit in der „alle gleich“ waren, wie Rita
Nessel berichtete. Und viele der Zuhörer erinnerten sich daran, als
die rüstige Seniorin noch als „Fasnachtsstar“ auf der Iggelheimer
Bessem-Bühne stand.
Die Hofnarren
aus Limburgerhof waren mit ihrer Prinzessin Janine II das erste Mal
im Seniorenzentrum in Böhl-Iggelheim. „Aber es wird bestimmt nicht
das letzte Mal gewesen sein“ betonte Präsident Peter Kistner bei
der Verleihung vieler Orden.
Den musikalischen Part hatten der Shanty-Chor „Leisböhler
Seemöven“ aus Haßloch übernommen. Martin Schoof weilte schon des
Öfteren zu Vorträgen über die Seefahrt im Seniorenzentrum in
Böhl-Iggelheim. Seemannslieder, Stimmungslieder, Karnevalsschlager
– unerschöpflich scheint das Repertoire dieses Chores. Und die
Sänger verbreiteten Stimmung und gute Laune und verleitetn ihre
Gäste zum Schunkeln und Mitsingen.
Hermann- Josef Thomas, der Leiter des Seniorenzentrums
überreichten Orden an alle Aktiven und Gäste die dem Seniorenheim
und der Seniorentagesstätte durch vielfältige ehrenamtliche
Mithilfe verbunden sind. Bild: fg
05.02.2013
„Die Böhler Fasnacht die bringt Schwung“

Stimmungsvolle Bütten, mitreißender Tanz
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Die Prunksitzungen der „Böhler
Hängsching“ waren, wie in all den Jahren, auch in diesem Jahr
wieder ein kompromissloser Angriff auf die Lachmuskeln. Über fünf
Stunden attackierten die Böhler Fastnachter unter ihrem
diesjährigen Motto „Die Böhler Fasnacht die bringt Schwung – das
haut sogar den Stärksten um“, das Zwerchfell ihrer Gäste in der zur
Narrhalla dekorierten VT-Halle in der Lindenstraße. Und die
kostümierten Narren dankten es ihnen mit donnerndem Applaus und
unzähligen Raketen. Der Fanfarenzug der „Hängsching“ hatte die
Sitzung schwungvoll und lautstark eröffnet. Sitzungspräsident Heiko
Tanski stellte die liebreizende Prinzessin, Tanja I, noch vor. Dann
gab er die Präsidentschaft an Joachim Bollinger ab, der die Aufgabe
souverän und gekonnt meisterte. Heiko Tanski hatte es einfach die
„Sprache verschlagen“.
Einen
Streifzug, sowohl durch die große Politik, als auch durch das
lokale Geschehen, bis zu gewissen „Hängsching-Internas“ mit den
unvermeidlichen Sticheleien gegen die Bürger des Ortsteil
Iggelheim, unternahm Protokoller Christian Ronge. Straßenbau in der
Böhler Hauptstraße und die damit verbundenen Beeinträchtigungen von
Bürgern und Geschäftsleuten, die einfallsreiche Beschilderungen zu
ihrem Geschäft angebracht hatten, sorgten für viele Lacher.
Die junge Lara Schäffer, der Musikteenager aus Böhl, hatte
schnell das Publikum auf seiner Seite. Sie animierte den Elferrat
zu einer Polonaise auf der Bühne und auch im Saal bildete sich
spontan ein närrischer Lindwurm. Und auch hier wurde das Lied der
Prinzessin:“oh jesses, o jesses, des Feierheisel brennt… „
intoniert und war während des Abends des Öfteren zu hören. Ein
Ohrwurm der dieses Jahr als Erkennungsmelodie der Hängsching
Prinzessin Tanja I. in der ganzen vorderpfälzischen Fasnacht Einzug
gehalten hat und immer angestimmt wurde, wo die Abordnung der
Hängsching mit ihrer Prinzessin zu Gast waren.
Traudel und
Elisabeth, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik, berichteten von
ihren Erlebnissen im Fitnessstudio. Und da wurde Schokolade schon
mal als „Ost das auf Bäumen wächst“ bezeichnet. Aber das Ziel war
bei dem fleißigen Bemühen auf Fahrrad und Steppbrett den
Winterspeck loszuwerden. Er sollte nicht als Frühlingsrollen wieder
an die Hüften zurückkehren.
Andreas Schäffer als „Dresel“ betrat ziemlich ramponiert die
Bühne und musste sich auch sofort setzten. Die Reha in der er sich
befand erwies sich doch als anstrengender als gedacht und die
Erlebnisse, die er mit skurrilen Mitpatienten waren schon
bemerkenswert. Und dass sich unter den Mitpatienten auch ein
Iggelheimer befand taugt eben immer, besonders in der
Fastnachtszeit, das Verhältnis der Bewohner diesseits und jenseits
der Bahnlinie zu glossieren.
Jürgen Baumert verkörperte einen Hausmeister, der mit Wenigen
zufrieden, dafür mit Vielem, besonders auch mit seiner Gattin,
unzufrieden war.
Ohne die Leitung Einzelner schmälern zu wollen, ist doch Silvia
Calles eine herausragende Akteurin bei den Hängsching. „Ihr Vortrag
als alte Knoppschachtel“ bescherte einen Lacher nach dem anderen.
Und ihr Fazit, Knepp (Knöpfe) auf Menschen übertragen – z. B. auf
den Gorgelknopp – „ohne den gäbe es keine Pälzer Krischer“.
Gemeinsam mit Gerhard Gimpel gewährte Silvia Calles tiefe Einblicke
in eine nicht immer unkomplizierte Ehe.
Zu den besonderen Höhepunkten gehören in Böhl die Auftritte der
einzelnen Garden, Tanzmariechen und Tanzgruppen. Die Vielzahl der
Garden, angefangen bei den Vierjährigen bis zu den Erwachsenen
würde ausreichen um alleine mit den Tanzgruppen und den
hochdekorierten Solotänzerinnen und Tänzern eine eigene,
mehrstündige Sitzung zu gestalten.
Die Jüngsten,
„Die Däumlinge“ tanzten in aufwendig gestalteten farbenprächtigen
Kostümen zu den Klangen der „Vogelhochzeit. Jugend- und
Juniorengarde wirbelten über die Bühne. Die gemischte Garde
brillierte mit Hebefiguren. Ihr Tanz hatte ihnen bei den
diesjährigen Pfalzmeisterschaften den Vizemeistertitel eingebracht.
Eine Augenweide ist die Schautanzgruppe die sich unter dem Motto
„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ in die Herzen der Besucherinnen
und Besucher.
Ein besonders Schmankerl sind natürlich die Tanzmariechen bei
den „Hängsching“ Alle bieten höchstes tänzerisches Niveau.
Unzählige Pfalz-, Süddeutsche- wie auch deutsche Meister sind in
den Reihen der Böhler Hängsching zu finden. So wurden Gina Hartmann
und Vanessa Ganzer für ihre großartigen Darbietungen mit dem Gewinn
der Pfalzmeisterschaften belohnt. Und auch die junge Melina Kaspar
ist schon ein Nachwuchsass.
Den
„tänzerischen Höhepunkt“ bildete das Männerballett „Die
Chantre´-Spatzen“. Sie fungieren zwar als schwergewichtige
Leibgarde der Prinzessin, von der sie auch trainiert werden. Aber
in Can-Can- Roben gekleidet wirkten die Herren fast grazile. Sie
verwandelten die Narhalla in Böhl kurzzeitig in den berühmten
Nachtclub von Paris Die Chantre´-Spatzen rissen das Publikum zu
Beifallstürmen hinriss. Ohne Zugabe kamen die grazilen Herren nicht
von der Bühne.
Die Böhler Hängsching sind besonders stolz auch in dieser
Kampagne 2 ausverkaufte Sitzungen mit eigenen Akteuren bestreiten
zu können. „Wir brauchen keine hochbezahlten Stars von auswärts
einzukaufen um Frohsinn zu verbreiten, des hän mir alles hier in
Behl“ ist immer wieder von den Verantwortlichen der Hängsching und
den Besuchern zu hören.
Den Schlusspunkt setzten die „Hoi Doi´s „. Bis weit in den
nächsten Tag tanzten die Narren auf Tisch und Stühlen und machten
eine ereignisreiche Nacht zum Tag. Bilder: fg
04.02.2013
Strahlende Gesichter, frohes Lachen. Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt feiert mit den „Böhler Hängsching“ Fassenacht
Von Franz
Gabath
Speyer / Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- Wie
schon seit einigen Jahren besuchen die „Böhler Hängsching“ mit
ihrer liebreizenden Prinzessin. die Lebenshilfe
Speyer-Schifferstadt im Wohnheim in Speyer. Dieses Jahr führte die
charmante Tanja I. die starke Abordnung der „Hängsching“ an. Anna
Katharina Kreitner fungierte als ihre „Hofdame“ und Maître de
Pläsir.
Der Besuch wurde eine Fastnachtsveranstaltung die über 2 Stunden
dauerte. Sechzig erwartungsvolle Bewohner, fast alle fasnachtlich
gekleidet, hatten sich mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im
liebevoll geschmückten Speisesaal versammelt. Herzlich und
lautstark wurde die große Abordnung der „Böhler Hängsching“,
angeführt von Prinzessin Tanja I., begrüßt. Der Besuch der
Lebenshilfe in Speyer –Schifferstadt entstammt einer Idee von
Prinzessin Anna-Katharina I. Tochter des Vorsitzenden der
„Hängsching, Clemens Kreitner aus dem Jahr 2011.
Aus Böhl
leben Menschen, die mit Familien aus dem Kreise der „Hängsching“
verbunden sind, im Wohnheim in Speyer. „Und denen wollen wir ein
wenig „Spaß an der Freude“ vermitteln“ Tanja I. Diese Tradition
möchte ich einfach fortsetzen und mit meinem Besuch zu einer festen
Veranstaltung im Terminkalender der „Hängsching“ etablieren,
erklärte Tanja I. ihre Intension auch in ihrer Regentschaft den
engen Kontakt zur Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt zu pflegen.
Der Frohsinn stand beim Besuch im Mittelpunkt. Es war eine
Freude die Begeisterung der gehandikapten Frauen und Männer zu
sehen, als Tanja I. den Schlachtruf der „Hängsching“, Hängsching
ahoi, übte. Die Hängsching-Prinzessin. hatte Orden zu verteilen und
jeder der Anwesenden erhielt von der Prinzessin einen Button mit
ihrem Konterfei, so wie ein Bild von ihr.
Die
„Hängsching“ hatten aus ihrer großen Zahl der Tanzmariechen und
Gardetänzerinnen und Gardetänzer, Vanessa Schneider mitgebracht.
Begeistert wurde der akrobatische Tanz bewundert und beklatzscht.
Die Freude und Begeisterung der Närrinnen und Narhallesen drückte
sich auch darin aus, dass mehrmals eine Polonaise durch den Saal
gelaufen wurde und auch bei den bekannten Karnevalsschlager Arme
und Beine kräftigt durchgeschüttelt wurden. Und es wurde auch
schwungvoll getanzt. Die Fastnachter wurden noch zum Nachtessen
eingeladen und danach wurde noch in froher Runde gefeiert. Ein
Abend der größte Zufriedenheit bei den Heimbewohnern hinterließ,
aber auch den Karnevalisten, wie zu hören war, Viel gegeben hat.
Bild: fg
01.02.2013
Schülerturnier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim sorgt für tolle Stimmung
Böhl-Iggelheim- Bereits
seit einigen Jahren hat das Fußball- und Völkerballturnier seinen
festen Platz im Veranstaltungskalender der Peter-Gärtner-Realschule
plus. Zum ersten Mal wurden die Endspiele in diesem Jahr allerdings
am Tag der Zeugnisausgabe im Januar ausgetragen. Die
Jahrgangssieger für beide Sportarten waren in einer Vorrunde des
Turniers bereits ermittelt worden. Sie bestritten nun in der
Wahagnies-Halle vor vollem Haus die Finalspiele. Alle Schülerinnen
und Schüler der PGS und natürlich ihre Lehrerinnen und Lehrer
unterstützten ihre Favoriten lautstark und sorgten so für eine
tolle Atmosphäre.
Erstaunlich häufig blieben die jüngeren
Jahrgänge Sieger. Im Völkerball gewann die 5a unter großem Jubel
mit 3:1 gegen die 6b und die 7c schlug die 8c knapp mit 4:3. Im
Finale der Großen setzte sich die 9c dagegen deutlich mit 3:0 gegen
die 9b durch. Beim Fußball besiegte die Klasse 6c im
Siebenmeterschießen die 5b mit 1:0.Auf die gleiche Art und Weise
setzte sich die 7a gegen die 8b mit 5:4 durch. Im Endspiel der
Ältesten besiegte die Mannschaft der 10a das Team der 9d mit
3:1.
Organisiert wurden die Spiele von der
Schülervertretung, in deren Namen die Schulleiterin Elisabeth
Kasprowiak allen Beteiligten Urkunden überreichte. Für das nächste
Schuljahr haben die Schülervertreter bereits eine Wiederauflage
dieser überaus beliebten Wettkämpfe angekündigt.
31.01.2013
„In Igglem sind die Narren los“
Prunksitzung
der Igglemer Bessem
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- SKL- schunkeln,
klatschen lachen, so könnte die diesjährige Prunksitzung der
„Igglemer Bessem“ überschrieben sein. Mit viel Schwung gestalteten
die Akteure die erste der drei Prunksitzungen in der 56. Kampagne
seit dem Bestehen der Karnevalsabteilung im TSV Iggelheim. Und die
Bessem hatten damit die Närrinnen und Narren von Anbeginn an auf
ihrer Seite. Denn schon mit einer Stimmungsrunde, unter dem Motto
„Jetzt geht’s los“, stimmte Roland Richter das närrische Auditorium
auf über eine fünfstündige Fahrt durch Gott Jokus Reich ein. Und
immer wieder begleitete der Hofmusiker der Bessem die Narrenschau
musikalisch auf der langen Reise und animierte zwischen den
Vorträgen mit schmissigen Weisen zum Schunkeln und mitsingen, so
dass es die Besucher oft nicht auf den Sitzen hielt. Auch auf den
Stühlen wurde geschunkelt und getanzt.
Besonders stolz zeigte sich Präsident Kurt
Hauck, bei seinen Begrüßungsworten, dass nur „Eigengewächse“ die
über fünfstündige Narrenschau, gestalteten. „Wir brauchen keine
teuren Akteure von außerhalb verpflichten, wir haben genügend
närrisches Potential in den eigenen Reihen“, betonte der
Urfastnachter. „Wir sind unsere eigenen Büttenstars und haben
hervorragende Garden und Tanzmariechen“ unterstrich Kurt Hauck, der
dieses Jahr zum 2. Mal das Bessemzepter als Präsident schwingt.
Die Bessem
werden in der Kampagne 2012/2013 von Prinzessin Jessica II.
repräsentiert. Nach den Begrüßungsworten ihrer Lieblichkeit tanzten
sich die Minibessem in die Herzen der farbenfroh kostümierten
Narren und Närrinnen in der prächtig geschmückten Narhalla des TSV
Iggelheim in der Jahnstraße.
Überhaupt sind
die Garden die Glanzpunkte in der Igglemer Fastnacht. Ob Mini-,
Midi-Bessem, Rehbachnixen, Jugendschautanzgruppe und nicht zuletzt
die Schautanzgruppe bietet ein sehr hohes tänzerisches Niveau. Dies
trifft auch auf die Tanzmariechen Jule Holtkamp, Lea Straub und
Emily-Marie Schäfer zu. Deren Darbietungen wurden immer wieder
spontan mit Beifallsstürmen bedacht. So entführten die jungen
Akteure der Jugendschautanzgruppe das Publikum in das
Spielerparadies Las Vegas.
Die Schautanzgruppe, eine bunte und gelungene
Mischung aus jungen und älteren Mitgliedern der Bessem, bot ein
vielfach buntes Narrenspiel um die verschiedensten Märchen. Ob Hexe
oder Zauberer, Feen oder Fabelwesen – alle schienen direkt aus den
Büchern der Gebrüder Grimm entsprungen. Die Akteure waren in einer
fetzigen Geschwindigkeit zu Gange und die Abfolge der Szenen fast
schon atemberaubend zu nennen. Rauschender Szenenapplaus und die
Forderung nach Zugaben waren nicht zu überhören und die Zugabe
wurde gerne gewährt.
Nur gut, dass Sitzungspräsident Sven Jandura,
während der gesamten Veranstaltung, den Überblick. Behielt.
Souverän, zwischenzeitlich, wenn er, selbst als Akteur auf der
Bühne stand, unterstützt von Vize-Sitzungspräsidentin Christina
Schön-Konstantinidis, führte er witzig und schlagfertig durch den
Abend. Was natürlich auch für die charmante Christina zutraf.
Pfälzer
Lieder, Eigenkompositionen, originelle Texte und vor allem jede
Menge Schwung verbreiteten die „Frühschoppler“. Diese
Musikformation verkörpert echten Igglemer Fastnachtsgeist. Ob sie
das Lasso rausholten, Cowboy und Indianer spielten, sie und rissen
das närrische Volk einfach von den Sitzen. Und auf ihre Prinzessin
und die Bessem allgemein, hatten sie eigens ein Lied geschrieben zu
deren Vortrag sie Jessica II. in ihre Mitte holten. „Wir sind die
Bessem Narre“ wird wohl ebenso ein Fastnachtsschlager der
Frühschoppler bleiben, wie ihr schon vor Jahren kreierter Song vom
„Pälzer Pass“ mit dem „des Lewe Spaß“ mache soll. Und mit ihrem
neuen Hit - „In Igglem sind die Narren los“, gaben die
Frühschoppler nicht nur das Motto des Abends vor – nein es war auch
der neue Hit der in dieser Kampagne noch vielfach zu hören sein
wird.
Und dann gibt es da noch das Herrenballett.
Grazile Herren, die gemeinsam aber doch rund 1 Tonnen Lebendgewicht
auf die Waage bringen, erzählten tänzerisch vom Universum, der
Bedrohung durch Außerirdische und wie die diese Bedrohung
abgewendet werden kann. So schlimm kann es aber dann doch nicht
werden, wenn die vom anderen Stern ein Taxi zur Fortbewegung
buchen.
Groß ist der
Fundus von Büttenrednern, meist im Duett auftretend, bei den
Bessem. Vom Leid einer Auszubildenden zur „Büroschnall“, berichtete
Marlene Mildenberger. Die Toilettenfrauen Anette Jandura und
Kerstin Hammer erzählten aus ihrem bewegten Leben, im Urlaub und zu
Hause mit ihrem Ehegatten.
Heike Reichert und Sven Jandura, alias Gisbert
und Claudine träumten als gestresste Beamte vom Wellneßurlaub Sie
hatten ebenso die Lacher auf ihrer Seite wie „Das alte Igglemer
Ehepaar“, verkörpert von Susi und Alex Holtkamp, die wie gewohnt
mit vielen Lebensweisheiten aufwarteten. Susi bezeichnet ihren
Göttergatten schon seit Jahren als Kollateralschaden. Die in der
Böhl-Iggelheimer Fastnacht unvermeidlichen Seitenhiebe auf die
Bewohner des jeweils anderen Ortsteil fehlten in dieser Bütt
natürlich nicht..
Luigi, Akis Konstantinidis, lies sich von Dotore
„Nibbel“, André Daub, verarzten. Seine Beschwerden ließen sich nur
durch eine Hypnose, zum einen lokalisieren und zum anderen war
darin nur die geeignete Therapie zu finden. Ein eingespieltes
närrisches Duo, das Jahr für Jahr mit originellen Einfällen die
Zwerchfelle des begeisterten Publikums strapaziert. Beide ernteten
stürmischen Beifall.
Beim Apres Ski
fühlten sich, die in der Gruppe auftretende Gesamtzahl aller
Büttenredner sichtlich wohl. Es war angenehm auf harten Bänken
Speis und Trank zu genießen, wenn der Pistenrummel hinter ihnen
lag. Diese „Bütten-Asse“ rissen die Narren auch mit musikalischen
Einlagen auch zu vorgerückter Stunde von den Sitzen.
Weit nach Mitternacht setzte die Band „Hey
stoopid“ wie in den vergangenen Jahren auch, den musikalischen
Schlusspunkt. Erst nach vielen Zugaben fiel der Vorhang und ein
großer Teil der zufriedenen und froh gestimmten Besucher blieben
noch in froher Runde sitzen mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr
wieder zu kommen. Bilder fg
28.01.2013
Rhythmus – Schwung und Akrobatik
Pfalzmeisterschaften
im karnevalistischen Tanzsport
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Für zwei Tage war die Wahagnies-Halle in
Böhl-Iggelheim das Mekka des Karnevalistischen Tanzsports in der
Pfalz. Der Böhler Karnevalverein „Böhler Hängsching“ 1981 e.V. war
von der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine mit der
Ausrichtung der 42. Pfalzmeisterschaften im karnevalistischem
Tanzapport betraut. Und die Hängsching, erfahren in der Ausrichtung
dieser Großveranstaltung – nicht zum ersten Mal waren sie die
Organisatoren der Pfalzmeisterschaften- lösten diese Aufgabe mit
Bravur. Stolz zeigte sich der 2.Vorsitzende und Sitzungspräsident,
Heiko Tanski, dass ein riesiges Areal an Helferinnen und Helfern in
den unterschiedlichsten Funktionen, uneigennützig immer wieder zur
Verfügung stehen. Der 1. Vorsitzende, Clemens Kreitner, muss im
Krankenhaus leider das Bett hüten und wurde hier laufend über das
Geschehen bei „SEINEM“ Verein unterrichtet.
Die Bedeutung
der Veranstaltung zeigt auch die lange Liste der Ehrengäste aus
Politik und Fastnacht. Der Schirmherr der Veranstaltung,
Bürgermeister Peter Christ (CDU), weilte natürlich unter den
Gästen, wie die Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU), der
Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß (CDU), so wie der
Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner (CDU).
Jürgen
Lesmeister, der Präsident Der Vereinigung Badisch-Pfälzischer
Karnevalvereine, Hans Müller, der Bezirksvorsitzende Vorderpfalz
der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e. V., so wie
Gerald Bleimaier, 1. Vorsitzender Landesverband für
karnevalistischen Tanzsport in Rheinland-Pfalz führten die Liste
der karnevalistischen Würdenträgerinnen und Würdenträgern an.
Tollitäten, Prinzessinnen, Prinzen, Hoheiten unzählig deren Zahl
und in ihren farbenprächtigen Roben die Farbtupfer in der zur
Narhalla umfunktionierten Wahagnies-Halle. Dazu kam ein
begeistertes Publikum, das an den beiden Tagen die Halle bis zum
letzten Platz füllte, und stimmgewaltig ihre Favoriten, aber auch
alle anderen Akteure mit donnerndem Applaus bedachte und d
unterstützte.
Und geboten wurde karnevalistischer Tanzsport auf höchstem
Niveau. In den Kategorien Tanzpaare, Tanzgarden, Tanzmariechen und
Schautanz wurden bei der Jugend (Jahrgang 2002 – 2007), so wie den
Junioren (Jahrgang 1998 – 2001) die jeweiligen Pfalzmeister
ermittelt. Die Aktiven der Jahrgänge ab 1997 kürten ihre Meister in
den Disziplinen Tanzpaare, Tanzgarden, Männliche-oder gemischte
Garden, Tanzmariechen und Schautanz.
Insgesamt
waren weit über 100 Tänzerinnen und Tänzer am Start, die aus über
20 Vereinen kamen. Und der gastgebende Verein war nicht nur mit der
Ausrichtung der Pfalzmeisterschaft erfolgreich – auch die Akteure
auf der Bühne erfüllten ganz und gar die Erwartungen, die in sie
gesetzt wurden. So war es keinesfalls dem Heimvorteil, sondern
ihrem überragenden Leitungsvermögen zu verdanken, dass die
siebenmalige Deutsche Meisterin, Vanessa Ganser, bei den
Tanzmariechen (Jahrgang an 1997) überlegen den Titel holte. Mit 11
Punkten Vorsprung verwies das „Hängsching-Gewächs“ Kirsten Orth vom
Tanzsportverein Landau e. V. auf den 2. Platz. Dass Vanessa Ganser
die Tageshöchstwertung von 479 Punkten erreichte verdeutlicht ihre
Überlegenheit. Für diese Tageshöchstwertung wurde Vanessa Ganser
mit einem besonderen Pokal geehrt.
Auch der zweite Trumpf der „Böhler Hängsching“ stach. Gina
Hartmann wurde Pfalzmeisterin bei den Junioren Tanzmariechen. Ein
großer Erfolg, wobei die Böhler Fans schon mit einem Platz auf dem
Treppchen geliebäugelt hatten. Der 1. Platz, vor Madeleine Quirin
vom LCV Narhalla Landau e.V., wurde umso mehr gefeiert. Die gute
Arbeit die gerade auch im Tanzsport bei den „Hängsching“ geleistet
wird unterstreicht der 4. Platz von Saskia Fickel. Lea Straub von
den „Igglemer Bessem“ erkämpfte hier Rang 11. Darüber hinaus wurden
weitere gute Platzierungen von den Aktiven der „Hängsching“
erzielt. Bei den Jugendtanzmariechen ertanzte sich Melina Kaspar
den 7. Rang. Hier siegte Pauline Staiber vom Tanzsportverein Landau
e. V.
Auch die Garden der „Böhler Hängsching“ enttäuschten in keiner
Weise. So darf sich die Männliche Gemischte Garde mit dem Titel des
Vizepfalzmeisters schmücken. Nur die Tanzsportgemeinschaft Bellheim
e.V. hatte hier die Nase vorn. Die Weibliche Garde der Gastgeber
landete mit dem 6. Rang im Mittelfeld. Der Tanzsportverein Landau
e. V war hier nicht zu bezwingen.
Auch im
Schautanz gehört die Böhler Truppe zur Spitzenkategorie. Hinter der
Karnevals-Union Miesau, konnte der Vizemeistertitel ertanzt werden.
Die Juniorengarde zeigt aufsteigende Tendenz und trug mit ihren 8.
Platz zum sehr guten Gesamtergebnis der „Hängsching bei. Auch hier
war der Tanzsportverein Landau e. V. nicht zu bezwingen.
Ihren Deutschen Meistertitel fügten erwartungsgemäß Selina
Hoffmann und Alexej Balzer, Tanzsportgemeinschaft Bellheim e.V.
auch den des Pfalzmeisters bei den Tanzpaaren Junioren hinzu. Den
Titel bei den Jugendtanzpaaren sicherten sich Nasseria Morales
Matin und Justin Roth von der KG „Die Wasserhinkle“ Altrip. Die
Krönchergarde vom Tanzsportclub Royal Rülzheim e.V. siegte bei den
Jugendtanzgarden, so wie beim Jugendschautanz. Das Juniorentanzpaar
Madeleine Quirin und Justin Thesen vom LCV Narhalla Landau wurde
Pfalzmeister, und die Juniorenschautanzgruppe vom Tanzsportclub
Royal Rülzheim e.V. war in diese Disziplin erfolgreich.
Klaus Hartmann führte als Turniersprecher engagiert, routiniert
durch die beiden ereignisreichen Tage.
Kleinere Blessuren verarztete das DRK Böhl-Iggelheim/Römerberg
um Turnierarzt Prof. Dr. Michael Jansky. Bild. fg
21.01.2013
Günter Handwerker leitet weiterhin die Geschicke des Vereins
Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt.
Mitgliederversammlung beim Kulturverein DorfArt
Böhl-Iggelheim- Im Nebenzimmer des VfB Iggelheim konnte
der erste Günter Handwerker 26 stimmberechtigte Mitglieder des
Kulturvereins willkommen heißen. Insgesamt gehören 100 Mitglieder
dem Verein an. Der Mitgliederstand ist konstant geblieben.
Besonders betonte Günter Handwerker die sechs Veranstaltungen in
der abgelaufenen Spielzeit die ein breitgefächertes Angebot
lieferten. „Alle Veranstaltungen waren gut besucht, mitunter
ausverkauft, was beweist, dass wir den Geschmack unseres Publikums,
das mittlerweile nicht nur aus Böhl-Iggelheim kommt, getroffen
haben“ erklärte der 1. Vorsitzende nicht ohne Stolz.
Die Feier zum 20. Geburtstag von DorfArt, ist ebenso als Erfolg
zu werten. Nach den Worten von Handwerker war es eine gute und
richtige Entscheidung den Abend mit „Talenten“ aus den eigenen
Reihen zu bestreiten. Und das dabei auch das Tanzbein geschwungen
werden konnte, sollte nicht unerwähnt bleiben.
Zwei wichtige Investitionen wurden 2012 getätigt. Zum einen
wurde ein Leiterwagen angeschafft auf dem die Musikanlage, die bei
diversen Umzügen, besonders zu Lätare, mitgeführt werden muss,
sicher befestigt werden kann. Die zweite große Investition war der
Kauf eines dringend benötigten Klaviers. Besonders erfreulich ist
hierbei, dass die Anschaffungskosten komplett durch Spenden gedeckt
erden konnten.
An den Lätareumzügen im Ortsteil Iggelheim beteiligen sich die
DorfArt Mitglieder seit Jahren immer mit spektakulären Beiträgen.
Waren die Umsetzung der Themen wie, „Ureinwohner Iggelheims“,
„Blues-Brothers“, oder die „Rocky-Horror-Picture-Schau“, grandiose
Höhepunkte, so hat man sich 2012 mit der Umsetzung der olympischen
Disziplin des Dressurreitens, selbst übertroffen. Und auch für den
diesjährigen Lätareumzug am 10 März ist die Planung in vollem
Gange. Das Thema unterliegt aber noch der Geheimhaltung.
Natürlich werden die Aktivitäten im gemeindlichen Leben des
Vereins weiter gepflegt. „Wir sind anerkannt, volljährig und aus
dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken“ betonte eine gelöst
wirkende Vorsitzender. Die Stammtische alle zwei Wochen, in immer
wechselnden Lokalen in Böhl-Iggelheim, zu denen nicht nur
Mitglieder eingeladen sind, haben sich bewährt und werden
beibehalten.
Das Programm der Spielzeit 2013 / 2014 steht. Es wird wieder 6
Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen geben.
Dazu ist eine gemeinsame Sonderveranstaltung gemeinsam mit der
Volkshochschule des Landkreises und der Gemeinde Böhl-Iggelheim
geplant.
Für die spielfreie Zeit im Sommer ist das Angebot an den
sogenannten Kulturtouren für die Mitglieder im Entstehen. Wobei,
wie zu allen Veranstaltungen auch Nichtmitglieder herzlich
eingeladen sind. Vielleicht entschließt sich doch Mancher diesem
aktiven Verein beizutreten. Denn auch DorfArt ist für jedes neue
Mitglied, besonders Jüngere Menschen, sehr dankbar.
Der Kassenstand ist erfreulich positiv. Margit Reppin erhielt
ausdrücklich Lob und die Entlastung der gesamten Vorstandschaft
erfolgte einstimmig. Margit Reppin weist ausdrücklich darauf hin,
dass es jederzeit möglich ist Gutscheine für die Veranstaltungen
von DorfArt, in unbegrenzter Höhe, zu erwerben. Eine Möglichkeit
die sich hervorragend als Geschenk eignet. Und diese Gutscheine
sind unbegrenzt gültig. Auch die angebotene Kulturkarte für eine
Spielzeit bietet einen nicht unerheblichen Preisvorteil gegenüber
den Einzelpreisen für alle Veranstaltungen.
Die Mitgliederversammlung diente auch der Neuwahl des
Gesamtvorstandes. Birgit Löwer leitete die einfache Wahlhandlung,
es gab für alle Positionen immer nur eine Bewerberin oder einen
Bewerber, zügig und routiniert. Die Wahl brachte folgende, jeweils
einstimmige Ergebnisse:1. Vorsitzender: Günter Handwerker, 2.
Vorsitzender: Bruno Hain, Schriftführerin: Maria Lützel,
Kassiererin: Margit Reppin. Zu Kassenprüferin wurde Michaela Bott
bestellt, Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit
Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit
gedankt.
Die nächsten Veranstaltungen sind am 23.02.2013 mit Axel Pätz,
ein Musikkabarett und am 13.04.2013 mit dem Kabarettisten Frederik
Hormuth, jeweils in der VfB- Halle. Wort und Bild kajef
20.01.2013
Neue Sportgeräte für das JUZ
Böhl-Iggelheim: Schon seit
Jahren ist der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim e.V. auf dem im
Ortsteil Böhl stattfindenden Weihnachtsmarkt mit einem attraktiven
und reich bestückten Losestand vertreten. Der Erlös dieser Aktion,
die bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut ankommt, wird
sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Allerdings wird die
Spende immer als Sachspende übergeben. Die ausgewählten
Einrichtungen dürfen eine Wunschliste erstellen deren dann je nach
Höhe des Erlöses aus dem Loseverkauf entsprochen wird.
Der Nutznießer der Weihnachtmarktaktion im Jahr 2012 war das
Jugendzentrum Böhl-Iggelheim. Leiterin Birgitt Kerler und)Heiko
Gierczyk hatten geneinsam mit den Kindern und Jugendlichen die
regelmäßig das Jugendzentrum besuchen eine Wunschliste
zusammengestellt die Spiel- und Sportgeräte enthielt.
Eva-Maria Vogt, die Vorsitzende des Gewerbevereins und der
stellvertretende Vorsitzende Claus Barthel, zeigten sich sehr
zufrieden, dass die Wünsche des Jugendzentrums, dank des Erfolges
ihres Loseverkaufs am Weihnachtsmarkt, erfüllt werden konnten. So
war ein nachweihnachtlicher Gabentisch bei der Spendenübergabe im
Jugendzentrum gedeckt. Fuß- Volleyballbälle, Tischtennisutensilien,
so wie Trikots waren vorhanden. Dank der professionellen
Boxhandschuhe werden die Jugendlichen den Boxssack noch intensiver
bearbeiten können. Und dass die heißersehnte interaktive
Spielkonsole „Wii“ dabei war lies die anwesenden Jugendlichen
geradezu in Begeisterungsstürme ausbrechen und musste natürlich
sofort ausprobiert werden. „ Dass wir das möglich machen konnten,
war sozusagen die „Zugabe“ wie Vogt und Barthel augenzwinkernd
betonten.
„Wir hätten nicht damit gerechnet, dass unsere Wünsche in diesem
Maße erfüllt würde und sind natürlich mehr als dankbar“ erklärte
Birgitt Kerler in ihren Dankesworten an den Gewerbeverein.
Mehr Informationen über das Jugendzentrum unter: www.juz-boehl-iggelheim.de
Wort und Bild: kajef
18.01.2013
Stolz auf das Erreichte – positiver Ausblick
Neujahrsempfang
des Bürgermeisters mit buntem Programm. Investitionen zum Wohl der
Bürger.
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Beim Neujahrsempfang in
der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Wahagnieshalle konnte
Bürgermeister Peter Christ (CDU) eine große Zahl Bürgerinnen und
Bürgern, Vertreter der Vereine und der Kirchen begrüßen. Wie schon
seit Jahren war die Reihe der Gäste aus Bundes- und Landespolitik
sehr lang. Ein Zeichen dafür, dass der Neujahrsempfang der Gemeinde
Böhl-Iggelheim seinen besonderen Reiz ausübt. Seiner
besonderen Freude gab Peter Christ bei der Begrüßung von
Bürgermeister Jean Marie Ruant mit seiner Delegation aus der
französischen Partnergemeinde Wahagnies Ausdruck.
Persönlich begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Peter
Christ, seiner liebenswerten Gattin, sowie
Bezirksschornsteinfegermeister Claus Lang der jeder Besucherin und
jedem Besucher ein Glücksschweinchen überreichte. Bürgermeister
Peter Christ schlug in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr von
den Ereignissen in der Welt einen großen Bogen zur Kommunalpolitik
in der Gemeinde.
Herzlich waren
die Worte, die Bürgermeister Jean-Marie Ruant aus der französischen
Partnergemeinde Wahagnies, im Norden Frankreichs gelegen, den
Bürgern aus Böhl-Iggelheim entbot. „Es lebe Böhl-Iggelheim. Es lebe
Wahagnies, es lebe Deutschland, es lebe Frankreich und es lebe
Europa“ waren die abschließenden Worte seiner Rede, in der er die
Hoffnung auf eine immer mehr zusammenwachsende Partnerschaft und
ein friedliches Zusammenleben aller Völker Ausdruck gab.
Den Besucherinnen und Besuchern wurde ein buntes, unterhaltsames
Rahmenprogramm geboten. Glück- uns Segenswünsche überbrachte Claus
Lang, als Schonsteinfeger der personifizierte Glücksbringer. Der
Protestantische Pfarrer Dr. Boris Wagner-Peterson überbrachte die
Segenswünsche der protestantischen Gemeinde, so wie den der beiden
katholischen Pfarreien.
Aus dem
Musical „Die Götterolympiade“, das der Kinderchor der
Sängervereinigung Iggelheim im Herbst 2012 mit großem Erfolg auf
die Bühne gebracht hatte, gaben die „Minispatzen“, unter der
Leitung von Jessika Simon, einige Musikbeiträge. Ein begeistert
aufgenommener Beitrag und gelungene Eröffnung.
Die Würze der Veranstaltung waren, wie schon seit Jahren, die
Auftritte der beiden Karnevalvereine im Ort. Die „Böhler
Hängsching“ machten mit ihrer Prinzessin Tanja I. ihre Aufwartung.
Jessica II. führte die „Igglemer Bessem“ an. Die Prinzessinengarde
der „Igglemer Bessem“ und die gemischte Garde der „Böhler
Hängsching“ begeisterten die Besuche mit ihren schwungvollen
Tänzen. Die akrobatischen Darbietungen, gerade der gemischten Garde
der „Hängsching“ wurden mit Szenenapplaus stürmisch gefeiert.
Wie in den
vergangenen Jahren auch, wurde dem Bürgermeister durch die
Karnevalisten eine besondere Überraschung zu teil. In Anspielung,
an das heiß diskutierte Thema Überschwemmungsgefahr des Ortes bei
Hochwasser des Rehbaches und den Schutz davor, statteten die
„Igglemer Bessem“ den Ortschef mit den Utensilien aus, die dieser,
auf Anordnung vom Bessempräsident Kurt Hauck, für alle Bürger als
Präventionsmaßnahme zur Verfügung stellen solle. Taucherbrille und
Schnorchel sind dafür unverzichtbar. Auch in die Schwimmflossen
musste Peter Christ steigen. Ein Rettungsring vervollständigte die
persönliche Ausrüstung. In das Gummiboot, wenn auch nicht ein
knallrotes, passte der für jedes Hochwasser Gerüstete, dann auch
noch hinein und konnte einige Trockenübungen absolvieren. Zum
Zeichen seiner „Hochwasserbefehlsgewalt“ wurde auch noch eine
Kapitänsmütze überreicht.
Für die „Hängsching“ sollte der Bürgermeister, in Anspielung der
von ihnen am kommenden Wochenende auszurichtenden
Pfalzmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport, die Auslosung
der Startreihenfolge vornehmen. Dunkle Brille verhinderte einen
Einblick in die Losschachtel. Dass bei allen Versuchen immer die 11
zum Vorschein kam – sehr verwunderlich- besonders in
karnevalistischen Kreisen.
So, für
Hochwasser und „andere, sinnvolle Aufgaben“ gerüstet, konnte der
Bürgermeister leichten Herzens den Rathausschlüssel und die
Gemeindekasse an die liebreizende Prinzessin der „“Igglemer
Bessem“, Jessica II., übergeben. Im Gegensatz zu den vergangenen
Jahren war die Kasse dieses Jahr prall gefüllt. Peter Christ hatte,
in Anspielung an die rege Straßenbautätigkeit, von den einzelnen
Baustellen feinsten Sand geholt und die Kasse damit aufgefüllt
Den gesanglichen Teil bestritten die Chöre der Sängervereinigung
Iggelheim die in wechselnder Besetzung, unter ihrem Chorleiter
Alwin Dinges und Andreas Viehhöfer am Klavier, altes und modernes
Liedgut in meisterlicher Weise zu Gehör brachten. Seine Spontanität
bewies Peter Christ, als er während des Liedes „Ein Likörchen“ vom
Frauenchor gesungen, spontan ein Tablett mit Likörgläsern füllte
und den überraschten Damen den Inhalt ihres Liedes in flüssiger
Form präsentierte.
Orchestermusikalisch begeisterte Johann Kern mit seinem
Orchester vom Musikverein Iggelheim. Ob mit „Radetzki Marsch“ oder
konzertanten Stücken - die musikalische Bandbreite dieses
Orchesters scheint unerschöpflich.
Hans Simon führte routiniert und amüsant durch den
Nachmittag.
Zum Abschluss wurden den Besuchern Sekt und Brezeln geboten und
wurde dankbar angenommen, gereicht von den netten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung. Bilder fg
14.01.2013
Lotto-Annahme-Geschäft in Böhl-Iggelheim überfallen
Am Montag, 7.1.2013 überfielen um 17.55 Uhr zwei unbekannte
Täter ein Lotto-Annahme-Geschäft in der Hauptstraße. Die beiden
Männer betraten um diese Zeit das Geschäft, in der sich nur die
53-jährige Geschäftsinhaberin aufhielt.
Während ein Täter vor der Ladentheke stehen blieb, begab sich
der zweite Täter dahinter und bedrohte die Frau mit einem Messer.
Nachdem er „Kasse auf, Geld her“ gerufen hatte, wich die Frau zur
Seite, woraufhin der Täter die Kasse öffnete und ca. 200 Euro
entnahm. Danach verließen die Täter das Geschäft und flüchteten in
unbekannte Richtung.
Täterbeschreibungen.
Täter 1:
Ca. 20 Jahre alt, ca.160 bis 165 cm groß, sportlich,
dunkelblaues Kapuzensweatshirt maskiert mit dunklem Schal vor dem
Gesicht
Täter 2:
Ca. 20 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, dünn, knallrotes
Kapuzensweatshirt.
Wer weitere sachdienliche Täterhinweise geben kann, wird
gebeten, sich unter der Rufnummer 0621/963-1163 mit der
Kriminalinspektion Ludwigshafen oder der Polizeiinspektion
Schifferstadt, Rufnummer 06235/495-0, in Verbindung zu
setzen.
„Segen bringen – Segen sein“
Sternsingeraktion
Tansania
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- C+M+B „Christus mansionem
benediktat“, „Gott segne dieses Haus“. Diesen Segensspruch
schrieben die Sternsinger nach altem Brauch mit geweihter Kreide an
die Türen der Häuser in Böhl-Iggelheim, oder brachten einen
Aufkleber mit den Segensinitialen an. 25 Kinder und Jugendliche aus
der katholischen Pfarrei „Allerheiligen „ in Böhl und 25 Jungen und
Mädchen aus der katholischen Pfarrei St. Simon + Judas Taddäus in
Iggelheim waren am Samstag mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und
Begleitern in beiden Ortsteilen unterwegs. Unter dem Motto der
diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein“
sammelten sie Geld für ein Projekt in Ecuador.
Die Aktion der Sternsinger steht seit 1958 unter der
Trägerschaft des Kindermissionswerkes der deutschen katholischen
Diözesen und wird bundesweit durchgeführt. Sie ist die größte
Hilfsaktion in Deutschland überhaupt und weltweit die größte
Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Rund 500 000 Kinder mit
über 80 000 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern beteiligten sich
auch dieses Jahr wieder bundesweit an der Aktion. Seit ihrem
Bestehen sammelten die Sternsinger über 750 Millionen Euro für über
58 700 Projekte in mehr als 100 Ländern für benachteiligte Kinder
weltweit. Alleine im Jahr 2011 konnte durch die Sternsingeraktion
der stolze Betrag von fast 43 Millionen Euro zur Verfügung gestellt
werden.
Wie schon
über viele Jahre waren auch in Böhl-Iggelheim die als die Hl. Drei
Könige, Caspar, Melchior und Baltasar verkleideten Kinder und
Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren, unterwegs um den Segen in
die Häuser zu tragen und um Spenden für ihr Anliegen zu bitten. Mit
Liedern und Gedichten erfreuten sie die Besuchten und wurden
durchaus freundlich aufgenommen. Nicht nur die Spendenkasse füllte
sich. Viele der besuchten Menschen hielten für die Kinder auch
Süßigkeiten bereit, die am Abend beim gemeinsamen Essen in den
Pfarrzentren gerecht unter Allen verteilt wurden. Und in manche
Häuser wurden sie auch hereingebeten um sich bei heißem Tee und
Kinderpunsch aufwärmen zu können. In vielen Familien, besonders bei
den Familien der Begleiterinnen und Begleiter, gab es auch ein
leckeres Mittagessen. So dankte die Bevölkerung den tapferen
Sternsingern neben den Spenden für ihr Engagement.
In einer kleinen Feier in den jeweiligen Pfarrkirchen wurden die
Kinder von Kaplan Macziol ausgesandt. Dabei wurden die Kreide, die
Aufkleber, die Sterne, aber auch die Kinder selbst gesegnet. Denn
nach christlichem Verständnis sollen die Sternsinger nicht nur Geld
sammeln, sondern den Segen Christi in die Häuser und zu den
Menschen tragen. Nachdem die Aktion der Böhl-Iggelheimer
Sternsinger 2012, einem Projekt der Steyler Missionare für eine
Missionsstation in Surabaya auf Java galt, geht das Geld in diesem
Jahr nach Ecuador.
Frau
Bossung-Winkler aus dem Ortsteil Böhl betreut das Projekt seit
Jahren. Frau Bossung- Winkler stellt im Dankgottesdienst, der von
den Sternsingern beider Pfarreien eindrucksvoll mitgestaltet wurde,
das Projekt vor. In dem südamerikanischen Land fehlt es besonders
bei den Kindern der Indios an ausreichender Bildung. Viele der
Indios leben am Rande der Gesellschaft, z. T. in Armenvierteln in
den Randgebieten der Städte. Kinder sind oft alleine gelassen, sei
es, dass ihre Eltern sich nicht genügend um sie kümmern, oder durch
lange Arbeitszeiten, die oft vom frühen Morgen bis spät in die
Nacht dauern, nicht kümmern können. Frau Bossung- Winkler hat
einige Jahre in Ecuador , in Mapasinque, gelebt und war dort an der
Gründung einer Schulbibliothek, in der den Kindern auch
Hausaufgabenbetreuung angeboten wird, zusammen mit der dortigen
christlichen Basisgemeinde, maßgeblich beteiligt. Notwendig sind
Bücher, moderne Kommunikationsmittel, Spiel und Bastelmaterial um
die Bildungschancen der benachteiligten zu verbessern und das
Betreuungsangebot ausbauen zu können. An Hand einer Power-Point
Präsentation mit beeindruckenden Bildern und Zahlen unterstricht
Frau Bossung-Winkler die Wichtigkeit dieses Projektes.
Frau Bossung-Winkler ist gemeinsam mit dem ecuadorischen
Partnerverein ADS Garant dafür, dass die Spendengelder sachgemäß
verwendet werden. Bilder: fg
06.01.2013
Johannes Scherer "Asoziale Netzwerke" zu Gast bei DorfArt
Böhl-Iggelheim-
Mit seinem dritten Bühnenprogramm „Asoziale Netzwerke“ ist der
bekannte FFH-Moderator und Comedian Johannes Scherer zu Gast
bei DorfArt.
Die Welt ist nicht mehr das, was sie einmal war.
Heutzutage können werdende Väter die Geburt ihres Kindes dank Handy
und Flatrate zum »publicviewing« in die Kneipe übertragen.
Über die moderne Kommunikation macht sich
Johannes Scherer Gedanken.
In sozialen Netzwerken wird gelogen, betrogen,
gemobbt und hochgestapelt. Sie halten dich von der Arbeit ab, gehen
dir unendlich auf die Nerven und machen trotzdem schneller süchtig
als der regelmäßige Genuss von sauer gespritztem Apfelwein. „Was
bitte ist daran sozial?“ fragt der bekannte Kabarettist und
Parodist sich selbst und die Zuschauer:Asoziale Netzwerke nennt er
sie, und so ist das neue Bühnenprogramm des bekannten
Radiomoderators eine gnadenlose Abrechnung mit automatischen
„Freunde-Findern“, Marktforschern, Gruschlern, Postern, und
sonstigen angesagten Trendsettern, die ungefragt ihren
Kommunikationsmüll auf dieser Welt hinterlassen.
Nach dem großen Erfolg der Vorgänger
„Scherereien“ und „Scherereien Reloaded 2.0“ geht mit „Asoziale
Netzwerke“ erstmals nach fünf Jahren wieder ein komplett neues
Comedy-Solo mit Johannes Scherer an den Start, der sich übrigens
vor Freude selbst halbtot gruscheln würde, wenn seine Gäste nach
dem Besuch der Show „GEFÄLLT MIR“ anklicken würden.
Wenn Sie die 100-minütige Show noch selbst
ansehen wollen und nicht warten, bis ein verwackeltes Handyvideo
davon auf YouTube gesendet wird, kommen Sie am Samstag, 12.
Januar 2013 um 20.00 Uhr in die VfB-Halle nach Böhl-Iggelheim.
Der Eintritt kostet 15 €, ermäßigt 13 €. Ihre Kartenreservierung
nehmen wir nehmen wir schon jetzt unter der Rufnummer 06324 818176
(Anrufbeantworter) gerne entgegen.Einlass ist ab 19:15 Uhr.
DorfArt – immer ein gutes Programm
28.12.2012
„O du fröhliche“ - Weihnachtliches Musizieren des Musikvereins Iggelheim

von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Manchmal meinte ich uns frieren die
Ventile ein und die Mundstücke an den Lippen fest“ meinte
Klarinettist Dominik Wittmann vor zwei Jahren während des
weihnachtlichen Musizierens des Musikverein Iggelheim bei dem
Eiseskälte und Schneeschauer den Musikerinnen und Musikern zu
schaffen machten. Wie schon im letzten Jahr, herrschten dieses Jahr
milde 14 Grad Celsius mit Sonnenschein. Heuer war also eher von
einem Weihnachtsfrühling zu sprechen. Wie zu erfahren war, war
dieser Heilige Abend der wärmste seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen.
Wenn auch nicht gerade in Sommerkleidern und kurzen Hosen,
hatten sich Musikerinnen und Musiker zum weihnachtlicher Outfit
Blumengirlanden umgehängt und einige Herren schützten sich mit
Sombreros vor einem möglichen Sonnenstich.
Wie schon seit 1983, also noch vor der offiziellen Gründung des
Musikvereins Iggelheim, zogen die Musiker an Heiligen Abend durch
den Ortsteil Iggelheim um die Bewohner an 5 markanten Punkten mit
ihren Weisen auf Weihnachten einzustimmen. “Ich bin stolz auf meine
Musikerinnen und Musiker die sich noch am Heiligen Abend und bei
jedem Wetter, zusammenfinden um den Menschen Freude zu bereiten“
betonte Johann Kern, der dieses Jahr den Taktstock führte.
Und die Freude und Begeisterung die die weihnachtlichen Weisen
auslösen ist an der großen Zahl der Zuhörer auszumachen, die sich
an den jeweiligen Stationen den engagierten Musikern lauschen.
Besonders freuen sich die Bewohner und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Seniorenzentrums. „Dass der Musikverein hier im
Eingangsbereich unserer Einrichtung spielt ist so eine Bereicherung
an Weihnachten für unsere Bewohner und Patienten, die gar nicht
hoch genug einzuschätzen ist“ betonte Hermann-Josef Thomas, der
Leiter des Seniorenzentrums vom Seniorenzentrum.
Wie schon Tradition, hatten die Bewohner der Waldsiedlung ein
Zelt aufgebaut. Der Glühwein und der Punsch dampften, ein
willkommener Genuss für die Musikerinnen und Musiker, wenn auch
nicht ganz zu den frühlingshaften Temperaturen passend. Aber der
Glühwein bei der Waldsiedlung wird schon aus Gründen der Tradition
ausgeschenkt. Bild fg Der Musikverein in der
Luitpoldstraße
25.12.2012
Weihnachten beim Musikverein 1984 Iggelheim
Ein bunter
Melodienstrauß weihnachtlicher Weisen
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Im
Weihnachtswunderland“, so könnte man die Weihnachtsfeier des
Musikverein Iggelheim überschreiben. Festlich war der Saal im
katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus in der
Rottstraße 33 dekoriert. Stammorchester Jugendkapelle und die
Flötengruppe konzertierten mit weihnachtlichen Weisen.
„Friedensklänge“ und konzertante, Stücke aus dem reichhaltigen
Konzertprogramm waren die richtige Einstimmung auf einen festlichen
Abend durch das Stammorchester, das aber auch weihnachtliche Musik
bot. Unter der Stabführung von Johann Kern erklangen ruhige,
konzertante Musikstücke, die bevorzugt das Thema Weihnachten
beinhalteten. Die Jugendkapelle, vom jungen Dirigenten Jens Böhler
meisterlich geführt, folgte mit Weihnachtsliedern wie „Tochter
Zion“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“. Und bei „Süßer die
Glocken nie klingen“ glaubte man wirklich es schwebten Engel durch
den Raum.
Auch die
kleinsten Musikerinnen und Musiker, aus der von Johann Kern
geleiteten Flötengruppe, zeigten ihr schon beachtliches
musikalisches Können mit Stücken wie „Ihr Kinderlein kommet“,
Gloria in Excelsis Deo“ und freuten sich mit „Alle Jahre wieder“
schon mächtig auf das Christkind..
Arnika Serr erfreute mit ihrer meisterlich interpretierten
Weihnachtsgeschichte von dem vorwitzigen Mädchen, das sich beim
Weihnachtsmann einen günstigeren Tellerplatz erschwindeln
wollte.
Der Höhepunkt,
besonders für die Kinder war dann der Auftritt des Nikolaus, der
unter den Klängen von „Lasst uns froh und munter sein“, gemeinsam
von Stammorchester und Jugendkapelle intoniert, einzog. Etwas
gewöhnungsbedürftig dürfte es für so manchen Besucher gewesen sein,
dass der Nikolaus ein „Nikolauskind“ mitgebracht hatte. „Ist das
die Neue Zeit“ fragte sich doch so Mancher? Natürlich freuten sich
die Kinder über „Äpfel, Nüss und Mandelkern“ und Süßigkeiten die
der Nikolaus dabei hatte und reichlich verteilte.
Der erste
Vorsitzende Peter Christ verteilte noch einige besonderen Präsente.
So erhielten Jens Böhler für ihre Dirigententätigkeit in der
Jugendkapelle ein Blumengebinde. Uschi Wolf vertritt Johann Kern in
der Stabführung beim Stammorchester. Auch hier für gab es für sie,
wie für Johann Kern, Blumen. An diesem Abend konnte der
1.Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Rhein-Pfalz, Theo Hery,
Die wunderbare Saal- und Tischdekoration wurde von den fleißigen
Damen und dem technischen Team des Musikvereins gestaltet. Die
Damen der Vorstandmitglieder sorgten für das leibliche Wohl. Nicht
der Kapelle angehörende Vorstandmitglieder liesen die Kehlen der
Gäste nicht trocken werden. Die Herren waren zweifelsfrei an ihren
einheitlichen Nikolauskrawatten zu erkennen.
Die stimmungsvolle Weihnachtsfeier endete mit dem gemeinsam
gesungenen Lied „O du fröhliche“.
An Heiligabend wird der Musikverein an verschiedenen Plätzen in
Iggelheim musikalisch auf Weihnachten einstimmen. Eine Tradition
die schon seit 28 Jahren, also schon vor der offiziellen Gründung
des Vereins, gepflegt wird und bei der Bevölkerung sehr große
Resonanz findet. Bild: fg
23.12.2012
„Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“
Männergesangverein
MGV 1856 Böhl feiert Weihnacht und ehrt verdiente
Mitglieder.
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Im festlich geschmückten
Sängerheim im Schulgässle konnte der 1. Vorsitzende Horst Kilian
zahlreiche Mitglieder und Freunde des MGV begrüßen. Sein besonderer
Willkommensgruß galt Bürgermeister Peter Christ (CDU), dem 1.
Beigeordneten Karl Heinz Hasenstab (CDU), so wie dem
Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß und dem Vorsitzenden
des Sängerkreises Speyer, Erich Armbrüster.
Fleißige Hände hatten das Sängerheim weihnachtlich gestaltet.
Der geschmackvolle Tischschmuck und die Bühneneinrahmung mit
Tannengrün und Lichter taten ein Übriges um eine anheimelnde
Stimmung entstehen zu lassen. Die Teller mit Gebäck, von den Frauen
der Sänger und den Damen des gemischten Chors, selbst gebacken,
waren nicht nur zur Dekoration bestimmt. Der Innhalt war zum
Verzehr gedacht, und die Gäste ließen es sich schmecken und waren
voll des Lobes über die Köstlichkeiten.
Die
Weihnachtsfeier diente auch dazu verdiente Sänger zu ehren. Die
jeweiligen Urkunden mit den dazugehörenden Nadel überreichte der
Vorsitzende des Sängerkreises Speyer, Ernst Armbrüster, assistiert
vom 1. Vorsitzenden des MGV, Horst Kilian. Der Chorverband ehrte
für 70 Jahre aktives Singen im Chorverband, Hans Becker. Hans
Becker ist Ehrenvorsitzender des Männergesangvereins, stand dort 22
Jahre als 1. Vorsitzender an der Spitze des Vereins. Der MGV ehrte
Hans Becker für 60 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft. Hans Becker
ist immer noch als Sänger im gemischten Chor tätig.
August Kirchner ist sowohl im Chorverband, als auch beim MGV
seit 40 Jahre als Sänger aktiv. Urkunden und Anstecknadel sind das
äußere Zeichen der Anerkennung.
Auf 60 Jahre Zugehörigkeit zum MGV als fördernde Mitglieder
können Werner Gräber, Eugen Hahn, Otto Müller, so wie Gerhard
Meffle zurückblicken. Auch ihnen wurde durch Ernst Armbrüster, so
wie Horst Kilian die verdiente Ehrung zuteil.
Den Helferinnen und Helfern vor und hinter der Bühne, die, wie
Horst Kilian betonte, das Vereinsleben in der heutigen Form erst
ermöglichen, galt der besondere Dank des 1. Vorsitzenden. Diese
guten Geister wurden, wie die Mitglieder des gemischten Chors, mit
einem Weinpräsent bedacht.
Dieses Jahr war
wieder der Nikolaus persönlich erschienen. Viele Gaben konnte er
unter den zahlreichen Kindern verteilen. Die Freude darüber war
natürlich bei den Kleinen groß.
Eingebettet war die Ehrung in ein weihnachtliches Programm.
Unter Leitung des neuen Chorleiters, Andreas Luca Beraldo, Da Rio
sang der gemischte Chor adventliche und weihnachtliche Weisen unter
anderem „Gloria in exselsis Deo“.
Traditionsgemäß wird die Weihnachtsfeier beim MGV mit Vorträgen,
Lieder und Musik umrahmt. Annika Sladic`, Stefanie May, Jodie
Remle, Celine Hermer trugen Gedichte vor. Jodie Remle und Saskia
Russ begeisterten mit Klavier- und Flötenspiel. Chorleiter Andreas
Luca Beraldo spielte Die „Träumerei“ von Schuhmann am Klavier und
amüsierte die Gästeschar mit einem Gedicht von Loriot.
Der Vortrag von Christa Hinterschitt schloss das kleine Programm
vor Weihnachten.
Der gemischte Chor entbot zum Abschluss mit „Wir wünschen euch
frohe Weihnacht und ein gutes Neujahr“ alle guten Wünsche zum
Christfest und für das Neue Jahr. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied
„O du Fröhliche“ endete eine Weihnachtsfeier die ihren Namen auch
verdiente. Bild: fg
17.12.2012
Rheinland-pfälzische Delegierte beim Bundesparteitag der CDU in Hannover
Gratulation an
die neue stellvertretende Bundesvorsitzende Julia
Klöckner
Rund 90 Delegierte aus Rheinland-Pfalz hatten
sich in der ersten Dezember-woche auf den Weg nach Hannover zum
Bundesparteitag der CDU Deutschlands gemacht. Unter ihnen auch der
direkt gewählte Abgeordnete Johannes Zehfuß aus Böhl-Iggelheim, der
seinen Wahlkreis 37 (Mutterstadt) vertrat.
Bis auf den letzten Platz war die große
Messehalle in Hannover gefüllt. 1000 Delegierte aus ganz
Deutschland, 1000 Gäste und ebenso viele Journalisten hatten sich
in der niedersächsischen Landeshauptstadt eingefunden. Auf dem
Programm des Parteitages stand neben der Neuwahl des
Bundesvorstandes auch die Beratung über den Leitantrag „STARKES
DEUTSCHALND. CHANCEN FÜR ALLE!“
„Seit Beginn der Kanzlerschaft von Angela Merkel
ist unser Land wieder zu einer der weltweit führenden
Volkswirtschaften geworden“, erklärt Herr Zehfuß. „Die Zahlen sind
beeindruckend: 2010 und 2011 ist die Wirtschaft in Deutschland
zusammen um mehr als sechs Prozent gewachsen so kräftig, wie
zuletzt im Vereinigungsboom Anfang der 90er Jahre. Gemeinsam wollen
wir diese erfolgreiche Politik zukünftig fortsetzen“, ergänzt der
Landtagsabgeordnete Zehfuß.
Auch die CDU-Bundesvorsitzende, Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel, betonte in ihrer Rede, dass die CDU-geführte
christlich-liberale Bundesregierung die erfolgreichste
Bundesregierung seit der Wiedervereinigung ist. Ihren Ausführungen
folgten ein minutenlanger Beifall und stehende Ovationen. Bei der
Wahl zur Bundesvorsitzenden wurde Angela Merkel mit 97,9 Prozent
wiedergewählt.
„Das ist ein beeindruckendes Ergebnis für unsere
Bundesvorsitzende, aber umso mehr freue ich mich über die Wahl
unserer Lands- und Fraktionsvorsitzenden, Julia Klöckner, die mit
92,9 Prozent das beste Ergebnis der fünf Stellvertreter Angela
Merkels erreichte“, freut sich Johannes Zehfuß. „Julia Klöckner
wird eine hervorragende Arbeit als stellvertretende
Bundesvorsitzende machen. Solide Finanzen, nachhaltige Bildung und
Zusammenhalt der Generationen sind die Themen, die ihre Arbeit im
Bundesvorstand bestimmen werden.“ Auch Christian Baldauf und Dr.
Michael Fuchs wurden erneut in das CDU-Gremium gewählt.
Mit großer Mehrheit haben sich die Delegierten auch für die drei
Initiativanträge der CDU Rheinland-Pfalz ausgesprochen. Für die
Kernforderungen der rheinland-pfälzischen CDU in den Bereichen
ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen,
Pflegeausbildung finanzieren und Pflegenotstand verhindern sowie
organisierte Sterbehilfe in Deutschland unterbinden wurden
klare Handlungsaufträge an die zuständigen Stellen
erteilt.
„Wir haben diskutiert und beraten“, so Zehfuß
aus Böhl-Iggelheim abschließend. „Für die drängenden
Herausforderungen der Notfallversorgung im ländlichen Raum, dem
Pflegermangel und der Stärkung des christlichen Gebots – der
höchste Schutz für das Leben – haben wir wegweisende Antworten
gefunden. Das sind entscheidende Schritte in die richtige Richtung,
die wir in Hannover auf den Weg gebracht haben.“ Johannes
Zehfuß, MdL, Pressemitteilung
12.12.2012
„Macht hoch die Tür“
Vorweihnachtliches Konzert
des Protestantischen Kirchenchor Böhl
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Musik im Advent“ hatte der
Protestantische Kirchenchor Böhl sein diesjähriges Konzert
überschrieben. Friedhelm Kunz, dem die Gesamtleitung oblag, hatte
ein abwechslungsreiches Programm aus Stücken, die aus dem 15. Und
16. Jahrhundert, so wie Kompositionen die aus den ersten Jahren des
20. Jahrhunderts stammen, zusammengestellt. Auch neuzeitliche
Partituren, entstanden nach dem 2. Weltkrieg, bereicherten das
stimmungsvolle Programm.
Das „Präludium in C-Dur“ für Orgel, von J.S. Bach, gehört
sicher, wie, das aus der Feder des gleichen genialen Komponisten
stammende, „Wachet auf ruft uns die Stimme“ zu den bekannteren
Weisen. In dieser Schaffensepoche entstand „Noel etranger“, ein
Stück für Orgel von L.C. Daquin. „Hosianna, gelobt sei, der da
kommt“, von C. Gregor, war, neben dem „Laudate Dominum“ (aus den
Psalm 117) von C Trambling und dem Orgelsatz „Panis angelicus“ des
gleichen Komponisten, eine musikalische Hinführung auf das
Weihnachtsfest. Dazu zählt in gleicher Weise „Die Nacht ist
vorgedrungen“, von J. Petzold. Aus den 1930igern Jahren stammt von
A. Krupp das „Halleluja! Lobsinge“.
„Hebt euer Haupt“ von S. Coleridge-Taylor, „Der Himmel freue
sich und sei froh“ von K. Heizmann“ waren der Übergang zu
weihnachtlichen Weisen. Davor aber intonierten Chor, Orgel und die
Konzertbesucher das wohl bei den Christen das adventlichste aller
vorweihnachtlichen Weisen – „Macht hoch die Tür, die Tor macht
weit“.
„Ich verkünde euch eine große Freude“ komponierte C. Heß,
„Christ ist geboren, freue sich, wer kann“ stammt von J. Michel.
Beide Stücke verkünden schon die Weihnachtfreude über die Geburt
des Herrn an Weihnachten. Hierzu passten vortrefflich „Gloria, Ehre
sei dir Gott“ von J. Steuerwald, so wie das getragene Stück „Liebe
kam zur Weihnachtszeit“ aus der Feder von C. Mawby.
Vor der stürmisch geforderten Zugabe beendete das „Lobsinget,
Gott dem Herrn“ von C. Saint-Saens“ ein Konzert, das der
Protestantische Kirchenchor Böhl getrost als Erfolg bezeichnen
kann. All Jene die, wegen des kalten Winterwetters mit Schnee, den
Gang zur Protestantischen Kirche gescheut haben, haben sich um ein
konzertantes Erlebnis gebracht.
Zum stimmungsvollen Gesamteindruck passte auch der mit Kerzen
geschmückte Altar, der das ansonsten dunkle Kirchenschiff
illuminierte.
Die über 30 Sängerinnen und Sänger des Protestantischen
Kirchenchors überzeugten in jeder Phase des Konzertes und folgten
taktgetreu ihrem Dirigenten. Meisterlich unterstützt von Willem
Balk an der Orgel, der zum einen die Sängerinnen und Sänger
gefühlvoll unterstützte und zum anderen bei den Solopartituren das
gewaltige Instrument zum Jubeln brachte. Bild: fg
11.12.2012
Lichterglanz und Tannenduft.
„Weihnachten
im Hof“ bei der Sängervereinigung
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Nach wochenlangen
Vorbereitungen luden die Sängerinnen und Sänger der
Sängervereinigung Iggelheim in ihre überdachte Anlage am Sängerheim
in der Sandgasse 3 zur Vorweihnachtszeit ein. In akribischer
Kleinarbeit hatten sie ihre Anlage unter dem Motto „Weihnachte im
Hof, in ein Wintermärchen verwandelt. Vor sieben Jahren hatte Willi
Ulmer, der Ehrenvorsitzende der Sängervereinigung, die Idee zu
diesem vorweihnachtlichen Fest und bisher gab es fast in jedem Jahr
eine Steigerung der Dekoration und des Programms. Mit Begeisterung
ist die „Rentnerband“ um Willi Ulmer und dem 2. Vorsitzenden,
Thomas Hasert, dabei, ein Wintermärchen zu zaubern, das so in der
nähern und auch weiteren Region Seinesgleichen sucht. Und nicht nur
Böhl-Iggelheimer besuchen die Sängervereinigung. Bei vielen
„Weihnachtsmarktgehern“ aus der näheren und mittlerweile auch
weiteren Umgebung, ist „Weihnachten in Hof“ fest terminiert.
Von den Kleinsten aus dem „Spatzenchor“ bis zu den ältesten
Mitgliedern waren alle mit Feuereifer an den Vorbereitungen
beteiligt um ihren Gästen eine grandiose stimmungsvolle
vorweihnachtliche Atmosphäre zu zaubern.
Die mächtige,
mit großen roten Kugeln und Lichterketten geschmückte, Tanne steht
wie jedes Jahr vor dem Eingang zum Hof. Dort empfängt die
zahlreichen Gäste eine winterliche Märchenlandschaft. Die voll
verkleideten Wände zieren Dekorationen von alten Iggelheimer
Fachwerkhäusern. Das alte Rathaus, die alte Schule, die heute einen
Teil des Heimatmuseums beherbergt, oder das „Gasthaus zum Bären“
sind zu sehen. Tausende von Lichtern funkeln an unzähligen
Tannenbäumen. Die Wände und die Tragekonstruktion des Daches sind
komplett mit Tannenzweigen verkleidet und mit Lichterketten
illuminiert. Duft von Glühwein, Waffel und Tannen durchzieht den
Raum und lädt an den Stehtischen zum Verweilen, Reden und zum
Staunen ein.
Jedes Jahr werden neue Ideen verwirklicht. Nicht nur die
Dekoration wurde ergänzt und verfeinert auch ist im Laufe der Jahre
ein kleiner Weihnachtsmarkt entstanden. So werden neben
Blechspielzeug oder Bären auch wärmende Schals angeboten. Passend
zum winterlichem Wetter, das am Wochenende herrschte. Acrylbilder
und Schmuckangebote sind im Hof vertreten und die Kunstwerke finden
große Beachtung.
Am liebevoll
dekorierten Stand der „Igglemer Spatzen“, dem Kinderchor der
Sängervereinigung und den kleinen und großen Spatzen sind
selbstgemachte süße Leckereien und Weihnachtsmänner zu erstehen.
Der Erlös fließt in die „Spatzenkasse.
Die „Spatzen“ nahmen dieses herrliche Ambiente ihres Sägerheimes
zum Anlass um schon am Freitag ihre Weihnachtfeier abzuhalten. Hier
waren besonders die Eltern, Großeltern und Freunde der großen und
der kleinen Spatzen eingeladen. Weihnachtliche Weisen der Spatzen
unter ihrer Leiterin Jessica Simon erfreuten hier die Besucher und
besonders den Nikolaus, der an diesem Abend gekommen war und
großzügig seine Geschenke unter den jungen Künstlern verteilte.
Für die großen Besucher gab es am Samstag und Sonntag allerlei
kulinarische Genüsse. An der Schneebar wurden herrlich schmeckenden
Cocktails gemixt. Auch sonst war für das leibliche Wohl mit
Waffeln, Wurst und Glühwein bestens gesorgt. Und besonders die
volkstümlichen Preise wurden anerkennend wahrgenommen.
Auf der Bühne, mit Kirche, Sternenhimmel und liebevoll
geschmückten Tannenbäumen, wird an den zwei Wochenenden, an denen
der „vorweihnachtliche Zauber“ aufgetischt wird, ein reichhaltiges
Programm geboten. Die aus der Sängervereinigung hervorgegangene
Band„Rassler & Friends“ mit ihrem „Christmas Rock“ begeisterte
besonders dann wenn die kleinen Engel Anika Bruck und Lukas
Steinkofer mit an den Mikrofonen waren.
Am Sonntag
erfreuten, der gemischte Chor und der Männerchor die zahlriechen
Besucher aus Böhl-Iggelheim und den umliegenden Orten. „Weihnachten
im Hof ist eine Veranstaltung, da auch Wetter unabhängig, jedes
Jahr in unserem Kalender fest eingetragen ist“ erklärten Herr und
Frau Rudolf aus Ruchheim.
Jedes Jahr wird der Weihnachtszauber um eine andere Ausstellung
im Sängerheim bereichert. Waren 2011 ein Weihnachtszimmer aus den
1950er-Jahren zu bestaunen, so ist dieses Jahr die große
Krippenlandschaft der Katholischen Pfarrgemeinde Iggelheim ,St.
Simon und Judas Thaddäus, der Hingucker schlechthin. Diese ist im
Sängerheim aufgebaut und findet allenthalben Bewunderung. Herbert
Bohrer, der 1. Vorsitzende der Sängervereinigung bedankte sich
besonders bei den Verantwortlichen der Katholischen Gemeinde für
die Überlassung der Krippe um auch hiermit den Bezug zu Weihnachten
herzustellen.
In ihr Weihnachtwunderland lädt die Sängervereinigung noch am
nächsten Wochenende, Samstag und Sonntag den 15./16. Dezember 2011
jeweils ab 17 Uhr 30 ein. Hier wird dann der Modernchor „Sandy
Lane“ dem Anlass angemessenes Liedgut zu Gehör bringen. Und die
eine oder andere Überraschung ist zusätzlich bei den kreativen
Sängerinnen und Sängern der Sängervereinigung immer möglich.
Bild fg
10.12.2012
Adventsbasar der Peter-Gärtner-Realschule plus.
Neues Konzept
ein voller Erfolg
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Neu war das Konzept des diesjährigen
Adventsmarktes der Peter-Gärtner-Realschule plus In zweierlei
Hinsicht. Zum einen wurde der Termin auf einen Donnerstagnachmittag
verlegt, zum anderen fand die Eröffnung im Foyer der
Wahagnies-Halle statt. Schüler und Schulband sorgten mit Spiel und
Gesang für eine vielbeklatschte Einstimmung. Das Foyer platzte aus
allen Nähten, als die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak die
Schüler und Eltern begrüßen konnte.
Besonders
freute sich Elisabeth Kasprowiak an Dr. Reinhold Sauer vom
ökumenischen Hungermarschprojekt Böhl-Iggelheim einen Scheck für
das diesjährige Projekt überreichen zu können.
Bei einem Aktionstag und bei einem sozialen Tag den die
Peter-Gärtner-Realschule plus veranstaltet hatte, kam der stolze
Betrag von 1.632,50 Euro zusammen. Dr. Sauer zeigte sich überrascht
ob der hohen Summe, und betonte ausdrücklich das soziale Engagement
das die Schülerinnen und Schüler damit an den Tag gelegt haben. Das
ist, nach den Worten von Dr. Sauer ein sichtbares Zeichen dafür,
dass den Kinder und Jugendliche die Belange von Kindern in anderen
Teilen dieser Welt, die nicht diese komfortablen Schulbedingungen,
wie sie sie hier genießen, nicht gleichgültig sind. .
Das Foyer und die Klassenräume der Peter-Gärtner-Realschule plus
glichen einem gleichsam „himmlischen Basar“. Liebevoll hatten die
Schülerinnen und Schüler das Erdgeschoß, so wie die Gänge im 1. OG
dekoriert und die fast alle selbstgebastelten, oder im
Werkunterricht hergestellten, Arbeiten präsentiert. Zu niedrigen
Preisen boten sie ihre Waren den zahlreichen Besucherrinnen und
Besuchern in freundlicher Art und Weise an- unterstützt von
Lehrkräften, dem Schulelternberat und dem Förderverein, an.
Man fühlte
sich in Christkindls Backstube versetzt, als man den
Eingangsbereich der PGS betrat. Ein Duft von gebackenen Waffeln,
frischem Kuchen, Plätzchen und Kaffee durchzog den Raum.
Unterstützt von den jeweiligen Klassenlehrern konnte jeder
Wunsch nach Waffeln, Kuchen und Kaffee schnell und zuvorkommend
erfüllt werden. Die Stühle an den adventlich gegeckten Tischen
waren immer restlos besetzt. Auch hier herrschte, wie im ganzen
Haus, großer Andrang. „Wir freuen uns natürlich über den
überwältigenden Zuspruch. Wir hatten gerade wegen des kalten und
unfreundlichen Wetters nicht mit dieser Resonanz gerechnet“ betonte
der stellvertretende Schulleiter, Thomas Hasenöhrl. Um so mehr
wertete Hasenöhrl den nicht enden wollenden Besucherstrom, auch als
große Anerkennung für die Leistung der Kinder. Für interessierte
Eltern stand Thomas Hasenöhrl den ganzen Abend zur Verfügung um
ihnen die Schule und das pädagogische Konzept der
Peter-Gärtner-Realschule plus zu erklären.
Überall in den Gängen hatten die großen und kleinen Back- und
Bastel-Künstler ihre kulinarischen und handwerklichen Arbeiten
aufgebaut. Und die Angebote waren reichlich, zu niedrigen Preisen
zu erwerben. Die Arbeiten hatten alle in irgendeiner Form einen
Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit. Künstlerisch gestaltete
Adventkränze oder Adventgestecke waren ebenso im Angebot wie
Weihnachtskarten, oder eine Vielzahl von verschiedensten
Weihnachtsdekorationen. Weihnachtlich gestaltete Teller und Tassen
so wie liebevoll gestaltete Teelichthalter waren echte Hingucker.
Knusperhäuschen oder Holznikoläuse, Schneemänner mit Laternen oder
Glückswichtel konnten nicht nur bewundert, sondern auch gekauft
werden. Und so mancher dieser Schneemänner schmückt jetzt während
der Adventszeit den Eingangsbereich vieler Häuser.
Selbstgestaltetes Geschenkpapier, Christbaumkugeln so wie
Christbaumengel fanden ihre Bewunderer und Käufer.
Kerzen durften
die Kinder selbst ziehen. Ein altes Handwerk konnte hier von den
Kindern praktisch ausprobiert werden. Seifen, Marmeladen,
Kräuteröle oder Geschenkpapier wechselten von den engagierten
Verkäuferinnen und Verkäufern über die „Ladentische“ zu den
Interessenten. Da der Bucherandrang so groß war, hatte die Tombola
schon nach kürzester Zeit ihre Lose an die Frau oder den Mann
gebracht.
Auch der Außenbereich war in diesem Jahr mit in den Adventsmarkt
mit einbezogen. Ein Bläserduett spielte unermüdlich adventliche und
weihnachtliche Weisen. Eine besondere Attraktion war das große
Märchenzelt. Hier wurde auf offenem Feuer Popcorn zubereitet, in
Tüten abgefüllt und verkauft. Zu jeder vollen Stunde entführten
Märchenerzähler in andere Länder.
Ein besonderes
Erlebnis konnten die Besucher beobachten. Eine Gruppe von
Handwerker und Handwerkerinnen „auf der Walz“ war beim vorbeigehen
auf die PGS aufmerksam geworden. Sie waren auf dem Weg nach
Ludwigshafen um eine „Schwester“ nach Hause zu begleiten, die 3
Jahre auf der Wanderschaft gewesen war. Natürlich zeigten sich
Schulleitung und Schülerinnen und Schüler großzügig und bewirteten
die „wandernden Gesellen“ mit Speis und Trank.
Da sich das diesjährige Konzept bewährt hat, wird der
Adventsmarkt 2013 sicher nach dem gleichen Muster ausgerichtet
werden. Bild fg
30.11.2012
Lesepaten an der Johannes-Fink-Grundschule
Aktion des AK
Mehrgenerationenhaus
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Mit einem neuen wichtigen Angebot hat der
Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ auf sich aufmerksam gemacht. In
Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Johannes-Fink-Grundschule
wurde das Projekt „Lesepaten“ ins Leben gerufen. Vom Arbeitskreis
„Mehrgenerationenhaus“ kümmert sich vornehmlich Pia Möller- Reibsch
um das neue Projekt. Auch diese Arbeit steht unter dem Gedanken
„Alt und Jung“ zusammenzubringen, gemäß dem Motto des
Arbeitskreises „Alt hilft Jung“.
Die Lesepatenschaft ist in den Ganztagsunterricht an der
Johannes-Fink-Grundschule eingebunden. Es geht nicht darum, wie bei
bekannten Lesepatenschaften in Senioreneinrichtungen oder Kitas,
den Kindern vorzulesen, sondern die Kinder sollen beim eigenen
lesen unterstützt werden. Die Lesepaten lassen sich also von den
Kindern vorlesen und versuchen etwaige Schwächen der Kinder im
Umgang mit dem Lesestoff auszuräumen. Die Kinder, die einige
Probleme mit dem Lesen haben werden zum einen von den Lehrkräften
ausgesucht, oder sie kommen freiwillig um vorzulesen und sich so zu
verbessern.
Die Schulleiterin, Jutta Ziegler, nennt das Konzept sogar
richtungsweisen, da es eine große Hilfe bietet einzelne Kinder
gezielt und individuell bei der Behebung von Leseschwächen zu
helfen. Die Lehrer hätten überhaupt nicht die Zeit, solche ganz
individuelle Zusatzhilfe zu leisten, wie dies durch die Lesepaten.
Geschieht. Es konnten bisher 4 Lesepaten, es muss allerdings noch
Lesepatinnen heißen, gewonnen werden. Die vier Damen hoffen, dass
sie in nächster Zeit noch männlichen Zuwachs bekommen.
Katharina Kelsch, Anita Schönig, Pia Möller-Reibsch, so wie
Katrin Reibsch bilden derzeit das engagierte Leseteam des
Arbeitskreises „Mehrgenerationenhaus“.
Mehrgenerationenhäuser sollen zentrale Orte der Begegnung sein,
um Generationen zusammen zu bringen. So soll neues
nachbarschaftliches Miteinander in der Gemeinde entstehen. Die
generationenübergreifende Arbeit steht im Mittelpunkt, wie es in
einer Verlautbarung des Arbeitskreises lautet. In Böhl-Iggelheim
ist es kein festes Gebäude in dem sich die Aktivitäten abspielen,
obwohl das Evangelische Gemeindezentrum genutzt werden kann. Die
Gemeinde hat ein Nutzungsrech, das festgelegt wurde, als die
Finanzierung der Sanierungskosten von der Gemeinde übernommen
wurde.
Die Mitglieder des AK starteten eine Befragung in Schulen,
Kindergärten, dem Seniorenzentrum, bei den Kirchen und beim
Jugendzentrums um Bedarfsfelder zu erfahren. Nach den ersten sehr
erfolgreichen Aktionen „Alt hilft Jung“ mit Fahrradüberprüfungen im
Rahmen des Ferienprogramms des Jugendzentrums oder der Organisation
des Vortragsabends über Brandmelder sind die Lesepaten wieder ein
bedarfsgerechtes Projekt.
Kontakte und weitere Informationen über Mehrgenerationenhaus@boehl-iggelheim.de
Lesepaten für die Grundschulen: Lesepate kann jeder werden, der
Freude am Lesen und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat. Montag bis
Donnerstag jeweils 1 Stunde von 15-16 Uhr (Tag frei wählbar)
Kontakt und Information: Pia Möller-Reibsch Tel: 708127 Mail:
moeller-reibsch@t-online.de
Dr. Michaela Jung-Dittmer Mail: mjuditt@web.de
Seniorenzentrum: Begleitung beim Spazieren gehen / Vorlesen für
Senioren
Sie begleiten Senioren beim Spaziergang und leisten für eine
Stunde Gesellschaft oder Sie nehmen sich etwas Zeit und lesen den
Senioren vor. Kontakt und Information: Herr Thomas 9220-0 Mail:
info@szbi.de, Bild: fg
29.11.2012
„Wir gehören zum Dorf“
Kulturverein
DorfArt feiert 20. Geburtstag
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Eigentlich feiern wir ja immer
Geburtstag, erst vor zwei Jahren als wir 18 Jahre wurden, heute den
20. Geburtstag und nächstes Jahr sind wir ja dann richtig
volljährig“ bemerkte ein sichtlich zufriedener 1. Vorsitzender
Günter Handwerker in seinen Begrüßungsworten. Eine stattliche
Gästeschar des fast 100 Mitglieder zählenden Vereins hatte sich zur
Geburtstagsfeier im Clubhaus der VfB Iggelheim in der Wehlachstraße
eingefunden.
20 Jahre DorfArt, das ist, nach den Worten von Handwerker, eine
Erfolgsgeschichte. Heute fragt keiner mehr nach dem Sinn eines
Kulturvereins in Böhl-Iggelheim. „Wir sind im dörflichen Leben
nicht nur integriert, wir sind auch akzeptiert. Das beweisen wir
jedes Jahr an Lätare mit unserer Beteiligung am großen Umzug.
DorfArt ist immer mit einer stattlichen Truppe mit Begeisterung
dabei. Und unsere Ideen und deren Umsetzung sind immer etwas
spektakulär, für die wir aber immer viel Lob und Anerkennung
ernten“ erklärte Günter Handwerker.
Und diese Kreativität bewies DorfArt auch bei der
Geburtstagsfeier. Die Mitgliederversammlung hatte beschlossen, zu
diesem Jubiläum keine auswärtigen Künstler einzuladen, sondern die
Feier mit „Künstlern“ aus den eigenen Reihen zu gestalten. Und
diese Entscheidung erwies sich als Glücksgriff. DorfArt ist nicht
nur in der Lage ein höchst anspruchsvolles Jahresprogramm zusammen
zu stellen. Nein - DorfArt ist auch in der Lage einen Abend mit den
eigenen Talenten zu verschönern.
So gestaltete
sich der Rückblick auf 20 Jahre Vereinsgeschichte, den Heidi
Handwerker passieren lies, in eine vergnügliche Reise in die
Vergangenheit und manch Lacher und – „ja weist du noch“- „das war
doch ganz toll“ war aus dem Publikum zu hören. Das Gleiche gilt für
die kontinuierlich laufende Bildpräsentation die Günter Handwerker
in akribischer Kleinarbeit zusammengestellt hatte. Wie überhaupt
der 1. Vorsitzende als Allroundtalent entpuppte. Höchst amüsant
sein Anagramm über den Namen, DorfArt. Hierbei wirbelte er die
Buchstaben nur so zu einer Suppe durcheinander, dass er daraus
Worte schöpfte, die zwar nicht im Duden stehen, aber ihrer
Einmaligkeit wegen viele Lacher erzeugten. Und bei der Geschichte
mit den „Zackerkappen“, Kopfbedeckungen von Landwirten beim
Pflügen, die - in einem Ortsteil vor Lätare - ihn zum Großbauer
stilisierte, blieb fast kein Auge trocken.
Viel Erinnerungsvermögen auf Veranstaltungen der letzten 20
Jahre war dann beim Publikum gefragt, als Karin Burkard-Meeß in
einem amüsanten Quiz den DorfArt ABC-Champion suchte. Und diverse
Kenntnisse der Rebsorten setzte auch die Beantwortung der
Quizfragen voraus, die Michaela Bott an die Festbesucher richtete.
Hier passte der Grundkurs und die Einführung in die „Pälzer Sproch
„ sowie eine Erklärung zum und zur Verwendung des „Pälzer
Dubbeglas“ ausgezeichnet.
Dorf Art besitzt seit kurzer Zeit ein eigenes Klavier. Den Kauf
hatte die Mitgliederversammlung beschlossen und abgesegnet. Die
Vorstandssitzung zu diesem Thema und der Weg zur Kaufentscheidung –
er war ein langer. Und die entscheidende Sitzung brachte die
Vorstandschaft an diesem Abend öffentlich zu Gehör. Als Beispiel
quasi, dass die Mitglieder einmal Einblick nehmen konnten, wie
schwer das Amt eines Vorstandsmitglied auszuführen ist. Besonders
wenn schwerwiegende Entscheidungen zum Wohle des Vereins zu fällen
sind. Also, den meisten der Zuhörer war es schon gewiss , dass es
da im richtigen Sitzungsleben nicht so zugehen wird.
Für einen
besonderen Höhepunkt sorgten Gerdy und Herrmann Schulz mit ihren
Boogie-Woogie Einlagen – Tanzsport in höchster Vollendung.
Das Tanzbein wurde auch zu den Klängen der Band um Kai Reppin in
den Programpausen recht ausgiebig geschwungen.
Ein vergnüglicher Abend, den viele der zufriedenen Besucherinnen
und Besucher erst weit nach Mitternacht ausklingen ließen.
Natürlich freut sich der Kulturverein DorfArt über jedes neue
Mitglied. Die 100er Grenze zu übersteigen ist hier das erklärte
Ziel. Zu den monatlich stattfindenden Stammtischen sind Gäste
jederzeit herzlich willkommen.
Das aktuelle Spielprogramm und weiter Informationen sind unter
www.dorfart.net im
Netz einsehbar. Bild: fg
27.11.2012
Autorenbegegnung in der Peter-Gärtner-Realschuleplus, Böhl-Iggelheim
Böhl-Iggelheim- Am
Donnerstag, dem 22.11.2012, besuchte Jens Schumacher die Klassen 6a
und 7a der PGS in Böhl-Iggelheim.
Der in Mainz ansässige Autor von Kinder- und Jugendliteratur,
Sachbüchern und Krimis für Erwachsene stattete den Schülern der
Klassen 6a und 7a einen Besuch ab. Dies wurde ermöglicht durch die
Unterstützung des Friedrich-Bödecker-Kreises e.V. und des MBWWK
Rheinland-Pfalz.
Die beiden Klassen hatten sich für diesen besonderen
„Unterricht“ qualifiziert, weil sie die Siegerklassen des
diesjährigen schulinternen Lesewettbewerbs gewesen waren. Dabei
mussten die Schüler nicht nur vorbereitete und unvorbereitete Texte
laut vorlesen, sondern auch in einem Leseverständnistest
punkten.
Nun kam also die Belohnung in Form einer Autorenbegegnung mit
einem „echten“ Autor, „echt“ deshalb, weil es Jens Schuhmacher, wie
nur wenigen seiner Zunft, gelingt ausschließlich von seinen
Buchverkäufen zu leben. Dazu bedarf es einer großen Vielseitigkeit.
Das wird in der Autorenbegegnung schnell deutlich, denn Jens
Schumacher hat viele seiner bereits veröffentlichten Werke dabei.
Dazu gehören nicht nur die Ratekrimis um Professor Berkley, die
mehrbändige interaktive Fantasy-Reihe „Die Welt der 1000 Abenteuer“
und die Zeitreise-Serie „Der magische Stein“, sondern auch
Sachbücher wie „Colafontäne und Monsterschleim“ oder „Nessie, Yeti
und Co“, ein Buch über Kryptozoologie. Es ist diese Vielfalt,
welche die Schüler besonders beeindruckt und sie der Veranstaltung
mit großem Interesse folgen lässt. Am nächsten Tag wird den
Klassenlehrern der Erfolg der Veranstaltung bestätigt – einige
Schüler haben bereits ein Buch im Internet bestellt.
26.11.2012
Lesen macht Spaß
Johannes-Fink-Grundschule weiht
Bücherei ein
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Fröhlich lachende Schülerinnen und
Schüler der Johannes-Fink-Grundschule nahmen nach einer kleinen
Feierstunde ihre neue Bücherei in Besitz. „Lesen macht Spaß“ war
das erste der zahlreichen Lieder die die einzelnen Klassen zu Gehör
brachten. Die Flötengruppe leistete ihren Beitrag mit „dem alten
Mac Donald“ oder dem Vogel der auf einem Baum saß. Und das Lesen im
Bus empfahl, die „Rapperklasse“. Ob das bei den Platzverhältnissen
in den Schulbussen so möglich ist, muss leider in Frage gestellt
werden. Auch gespielte Szenen verdeutlichten den Sinn des Lesens.
Lesemaus und Leseratte standen im Dialog und auf dem Dachboden von
Opas Haus lebte der kleine Bücherfresser, der von den Enkeln beim
Stöbern in der alten Bücherkiste entdeckt wurde und sich zu ihrem
Freund mauserte. Mit Feuereifer waren die Kinder bei der Sache.
Vergessen waren die langen Proben mit den engagierten Lehrkräften.
So wurde die kleine Einweihungsfeier zu einem Fest, an dem
erfreulicherweise auch Eltern und die Mitglieder des
Freundeskreises der Schule teilnahmen.
Auch Bürgermeister Peter Christ (CDU), so wie der
Fachstellenleiter bei der Gemeindeverwaltung, Peter Julier, waren
anwesend. Die 12.000 Euro, die die Gemeinde zur Finanzierung der
Bücherei bereitgestellt hat, sind nach Christs Worten gut
angelegtes Geld in die Bildung der Kinder. Das Land hatte im Rahmen
seines Förderprogrammes „Leseförderung an Ganztagsschulen“ 10.000
Euro bereitgestellt. Der sehr rührige Förderverein der Schule
steuerte 2011 schon 500 Euro bei. Und Uta Körner, die 1.
Vorsitzende des Förderverein konnte bei der Einweihungsfeier einen
Scheck über noch mal den gleichen Betrag einer überraschten und um
so wehr erfreuten Schulleiterin, Jutta Ziegler, überreichen.
Gerade im in
den ersten Lebensjahren ist die Förderung des Lesens eine
elementare Aufgabe der Bildung der Kinder, wie Jutta Ziegler
betonte. Lesen zu Hause und hier besonders auch das Vorlesen, ist
eine wichtige Aufgabe der Eltern. Und in der Schule fördert das
Lesen die elementaren Qualifikationen für Entwicklung der
Sprachkompetenz. Nach den Worten der Schulleiterin bestand schon
eine kleine Bücherei. Und nachdem die Schule Ganztagsschule wurde,
habe man die Anträge an Gemeinde und Land gestellt, die
erfreulicherweise positiv beschieden wurden. Jutta Ziegler dankte
Allen, die sich für dieses Projekt eingesetzt hatten. Hier galt ein
ganz besonderer Dank, Claudia Vanselow. Als Buchhändlerin, die als
Honorarkraft an der Schule arbeitet, brachte Vanselow ihre gesamte
Sachkompetenz bei der Beschaffung von Büchern und Hörbüchern ein.
Mittlerweile sind ca. 500 Medien im Bestand, der die gesamte
Palette von Sachbuch, Bildband, Nachschlagewerk, aber auch Comics
umfasst. Die Einrichtung des Computerprogramms und die Erstellung
der Leseausweise für die kleinen „Leseratten“ ist ebenfalls der
Verdienst von Claudia Vanselow. Dass sich die Kinder in ihrer
Bücherei aus wohlfühlen, dafür sorgt die künstlerische Ausmahlung
des Raumes und hier besonders der Leseecke, die zum kuscheln und
schmökern geradezu einlädt. Diese Ausgestaltung, auch des
Treppenhauses, verdankt die Schule Tobias Holz, so wie Sarah
Daumann.
„Was noch fehlt ist der geeignete Name für unsere Bücherei“ wie
Jutta Ziegler verrät. Vielleicht bringt ja ein Wettbewerb mit
Schülern, Lehrkräften und Eltern die zündende Idee.
Ein von den Schülerinnen uns Schülern gebildeter Tausendfüßler
durchschnitt das rote Band, das symbolisch die Tür versperrt hatte
und nahm begeistert ihre Bücherei in Besitz. Wobei die gemütliche
Leseecke das bevorzugte Ziel darstellte.
Die Bücherei ist geöffnet Dienstag von 14-14 Uhr und Donnerstag
von 13-14 Uhr und wird von ehrenamtlichen Helferinnen betreut.
Bild: fg
23.11.2012
Ein Traum wurde wahr!
Jasmin Külbs gewinnt
Bronze bei Europameisterschaft der Judokas
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Bei der am Wochenende in der
tschechischen Hauptsatt Prag ausgetragenen Europameisterschaft der
Judokas konnte Jasmin Külbs aus Böhl-Iggelheim, die für den 1.
Judoclub Zweibrücken startet. sensationell die Bronzemedaille in
der Gewichtsklasse +78 kg erkämpfen. Diese Leistung ist schon
deshalb sehr hoch einzuschätzen, da das 18 Teilnehmerinnen
umfassende Teilnehmerfeld hochkarätig mit Juniorenweltmeisterinnen
und Olympiateilnehmerinnen, mit der Creme de la Creme aus Europa
besetzt war.
„ Wenn es auch nicht bis ganz oben gereicht hat, so bin ich mit
meiner Bronzemedaille überglücklich und mehr als zufrieden“
strahlte eine entspannte Jasmin Külbs. „Bisher konnte ich bei Welt-
und Europameisterschaften immer nur den 7. Platz erreichen. Dieses
Mal wollte ich eine Medaille und dass ich diese erkämpfen konnte
macht mich froh und glücklich. Ich hatte ob der 7. Plätze schon
fast an einen Fluch geglaubt“ ergänzt die sympathische junge Dame
lachend. „An Nr. gesetzt, 3. Platz“ ist in Ordnung meinte Jasmin.
Wobei sie natürlich nicht verhehlte, dass das Ziel auch hier der
oberste Podestplatz ist.
Dass sie ihre Leistung abrufen konnte und sie vor allen Dingen
locker und frei im Kopf in ihre Kämpfe gehen konnte, war ihr großes
Plus. „Bei mir ist vieles beim Kampf Kopfsache. Kämpferisch und
technisch habe ich es „drauf“, erklärt Jasmin. Sie betont aber im
selben Atemzug, dass sie auch hier noch längst nicht perfekt ist
und weiter an ihrem Können arbeiten muss.
Nach Silber und Bronze bei Weltcups und vor allen Dingen dem
Gewinn des Deutschen Meistertitels in Potsdam im Januar dieses
Jahres ist die Bronzemedaille von Prag ein weiterer großer Erfolg
in der Laufbahn von Jasmin Külbs. In dieser sind auch nationale und
internationale Turniersiege und vordere Platzierungen, so wie
einige deutsche Jugendmeisterschaften verzeichnet.
Eines freut die junge Dame nach ihren Worten ganz besonders.
„Dass ich der Bundesliga, für meinen Verein Mönchengladbach alle
Kämpfe bestreiten konnte und das erste Mal in einer Saison
unbesiegt bin, hat für mich sportlich einen sehr hohen
Stellenwert“.
„Ich konnte mir den entscheidenden Kamp um Platz 3 im Internet
anschauen“ erklärte der glückliche Vater Udo. „Als Jasmin ihre
Gegnerin am Boden fixieren konnte und nach 20 Sekunden ein Lächeln
über das Gesicht von Jasmin glitt, da wusste ich, da passiert
nichts mehr“ fügte Udo Külbs hinzu. Jasmin hatte dann ja auch die
Bronzemedaille sicher.
Dass der Erfolg aber beileibe keine Glückssache war betont die
sympathische Sportlerin. Der Wechsel nach Zweibrücken mit einem
intensiven Training bei Stefan Hahn und Sergio Oliveira ist ein
Teil der Erfolgsgeschichte und war der absolut richtige Schritt,
wie Jasmin mit Nachdruck erklärte. Zum Zweiten trägt das Training
am Bundesleistungszentrum in Köln einen großen Teil zum Erfolg bei,
wie Jasmin erklärt. Seit September 2011 befindet sich die
sympathische Böhl-Iggelheimerinnen, die neben
Weitsprungeuropameister Christian Reif, zu den sportlichen
Aushängeschildern der Gemeinde gehört, wie Bürgermeister Peter
Christ bei jeder jährlichen Ehrung der Sportler der Gemeinde
betont, zur Ausbildung bei der Sportkompanie der Bundeswehr in
Köln. Von der Kaserne ist es bis zum Bundesleistungszentrum nur ein
Katzensprung, wo die talentierte Judoka mit Bundestrainer Michael
Bazynski trainieren kann, was sie sportlich Schritt für Schritt
weiter bringt. Auch der 3. Platz in Prag ist Beleg dafür.
Parallel zur Ausbildung bei der Bundeswehr wir Jasmin Külbs ein
Fernstudium mit Schwerpunkt Bildungswissenschaften beginnen. Wenn
auch der Sport im Moment das beherrschende Thema in ihrem Leben
ist, so nennt sie ein Studium in Deutsch und Erdkunde mit
Berufswunsch Lehrerin als ihr erklärtes Ziel.
Schon am Mittwoch bricht Jasmin Külbs nach Japan auf. Dort wird
sie am wohl bedeutendsten internationalen Tournier teilnehmen.
Manche Judokas stufen diese Tournier höher ein als die Olympischen
Spiele, erklärt Jasmin. Danach schließt sich ein Trainingslager in
Japan an. Hier hat sie die Möglichkeit, mit internationalen
Judogrößen zu trainieren.
Bis 2014 kann Jasmin noch in der U23 kämpfen und möchte
natürlich möglich oft ganz oben auf dem Siegerpodest Platz nehmen
dürfen. „Rio de Janeiro. wo 2016 die nächsten Olympischen Spiele
stattfinden – das habe ich fest im Blick und daraufhin arbeite ich“
und die Entschlossenheit blitzt aus ihren Augen.
Und Familie, Freunde und Bekannte aus Böhl-Iggelheim,
Zweibrücken und Mönchengladbach vom dortigen 1. Judoclub, drücken
der sympathischen Sportlerin alle Daumen. Bild: fg
21.11.2012
Gemeinsam trauern gibt Kraft
Volkstrauertag 2012
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Zu einer Feierstunde anlässlich des
Volkstrauertages hatte die Gemeinde Böhl-Iggelheim, gemeinsam mit
dem VdK Ortsverband Böhl zu einer Gedenkstunde auf den Friedhof im
Ortsteil Böhl eingeladen. Überraschend viele Bürgerinnen und Bürger
waren der Einladung gefolgt.
Mit Bürgermeister Peter Christ (CDU), dem 1. Beigeordneten
Karlheinz Hasenstab (CDU) und dem 2. Beigeordneten Bernd Johann
(FWG), war die gesamte Verwaltungsspitze der Gemeinde präsent.
Einen Tag der Trauer, der Erinnerung an unendliches Leid, dass
der 2. Weltkrieg mit über 55 Millionen Toten Weltweit mit sich
gebracht hat, nannte Bürgermeister Peter Christ den Volkstrauertag.
Darüberhinaus ist dieser Tag nach, Christs Worten, aber auch ein
Tag der Mahnung und vor allen Dingen der Verpflichtung, für eine
friedliche Welt ohne Kriege und Unterdrückung zu kämpfen. Wenn wir
bei uns in Deutschland schon jahrzehntelang ohne Kriege leben
dürfen, so ist dieser glückliche Zustand vielen Menschen auf dieser
Welt nicht vergönnt. Immer noch werden Menschen ob ihrer Rasse,
ihrer Herkunft oder ihres Glaubens verfolgt und getötet.
Trauer ist zum einen die Trauer um Einzelschicksale, die viele
Familien durch Krieg, Vertreibung und Flucht erleiden mussten und
in vielen Teilen unserer Welt noch erleiden müssen. Trauer ist aber
auch ein Akt der Gemeinsamkeit, die vielen Menschen Trost und
Hoffnung gibt. Hoffnung auf eine Welt ohne Gewalt und in der ein
friedliches Mit- und Nebeneinander möglich ist. Hoffnung auf eine
Welt ohne Hass, auf eine Welt voller Toleranz unter den
Menschen.
Bürgermeister Peter Christ und die 1. Vorsitzende des VdK
Ortsverbandes Böhl, Edeltraud Scholz, legten am Ehrenmal auf dem
Friedhof, Kränze für die Gemeinde und den VdK Ortsverband
nieder.
Der Protestantische Kirchenchor Böhl und der Musikverein
„Musketiere“ Böhl umrahmten die würdige Feier mit konzertanten
Musikstücken und dem Anlass angemessenem Liedegut. Bild:
fg
18.11.2012
Musik verbindet - Musikverein Iggelheim pflegt deutsch-französische Freundschaft in Wahagnies

Böhl-Iggelheim- Samstag der 10. November,
05:45 – In der Dunkelheit versammeln sich ungefähr 30 Musikerinnen,
Musiker, Gäste, um mit dem Bus nach Wahagnies zu fahren. Durch
Luxemburg, Belgien ging die Fahrt nach Frankreich. Hier und da eine
Stärkungspause, ein Nickerchen, Gesang und sogar eine
Filmvorführung lassen die Fahrtzeit etwas kürzer
erscheinen.
In Wahagnies angekommen, es ist jetzt ungefähr 14 Uhr, werden
wir durch einen Sektempfang willkommen geheißen und unseren
Gastfamilien vorgestellt. Danach geht es gleich weiter zur
Festhalle „Salle M. Laurent“, wo gegen halb Fünf das „Festival
Wahagnies“ beginnt. Mit acht anderen Musikgruppen aus Wahagnies und
den umliegenden Gemeinden wird bis in den späten Abend musiziert.
Es wird reihum gespielt und jede Kapelle gibt ihre schönsten Stücke
zum Besten. Das fulminante Konzert endet mit dem „Gand final“, bei
dem die deutsche und die französische Nationalhymne sowie die
Europahymne von allen Kapellen gemeinsam gespielt werden.
Doch der Partnerschaftsabend ist noch lange nicht vorbei, denn
nach dem Konzert gehen die Feierlichkeiten weiter – es wird nur
schnell der Veranstaltungsort gewechselt. Während wir in einem
prächtig geschmückten Festsaal auf das Essen warten, lockt ein
Alleinunterhalter Deutsche und Franzosen gleichermaßen erfolgreich
auf die Tanzfläche. Die jungen und alten Tänzerinnen und Tänzer
werden mit einem leckeren Buffet belohnt, bei dem sicher jeder
etwas Schmackhaftes für sich entdecken konnte. Die Feier ging noch
bis in die frühen Morgenstunden, nur unterbrochen durch einen
Mitternachtsimbiss mit Brot, Trauben und Käse. Einer nach dem
anderen ging dann mit seiner Gastfamilie zur wohlverdienten
Nachtruhe nach Hause.
Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder am Ortseingang von
Wahagnies, um von dort aus mit Musik zum Ortskern zu marschieren.
Dort trafen wir auf die Musiker von Wahagnies, die aus einer
anderen Richtung das gleiche Ziel angesteuert hatten. Unter den
Klängen der Nationalhymnen wurden am Denkmal der Gefallenen aus dem
ersten Weltkrieg auf dem Dorfplatz und später noch einmal auf dem
Friedhof von Wahagnies Kränze niedergelegt.
Nach einigen spontanen Stücken auf dem Dorfplatz gab es noch einen
kleinen Umtrunk im Warmen, bevor es zurück in die Gastfamilien
ging. In den Familien von den verschiedensten leckeren
Mittagsgerichten gestärkt und mit Lunchpaketen ausgestattet, trafen
wir uns gegen 15 Uhr am Bus, um die Heimreise anzutreten. Mit etwas
Verzögerung, weil einigen der Abschied etwas schwerer fiel,
verließen wir Wahagnies in Richtung Heimat.
Dieses Wochenende war für alle Musikerinnen und Musiker des
Vereins ein schönes Erlebnis. Es hat sich gezeigt, dass Musik, ob
mit den Instrumenten oder auf der Tanzfläche, über die
Landesgrenzen und die sprachlichen Barrieren hinaus verbindet.
15.11.2012
Spielplatz am Naturfreundehaus
Böhl-Iggelheim- Wow, unser Spielplatzbau geht trotz
besch...eidenem Wetter super voran! Vergangenen Samstag war
Spatenstich mit Herrn Bürgermeister Christ. (Speyer-Kurier
berichtete) Danach haben alle Helfer mit einem Gläschen Sekt
auf ein gutes Gelingen des Projekts angestoßen. An diesem
3-Tage-Arbeitseinsatz haben wir bereits ein großes Etappenziel
erreicht: alle Stämme für die Grundkonstruktion sind bereits im
Boden. Die Baumstämme sind geschält und mit Hilfe eines großes
transportablen Sägewerks zu verschieden großen und dicken Brettern
verarbeitet. Sogar die Bretter für unser Baumhaus sind bereits
vorbereitet. An dieser Stelle ein riesiges DANKE an alle, die
bisher geholfen haben! Besonders haben wir uns über die
Nichtmitglieder gefreut, die uns trotz Regen so tatkräftig
unterstützt haben! Wir hoffen, euch sind noch keine Kiemen
gewachsen!
Unser nächster 3-Tages-Arbeitseinsatz findet gleich am nächsten
Wochenende statt: von Donnerstag 15.11. bis Samstag 17.11. (jeweils
ab 9 Uhr) wollen wir beginnen, das Baumhaus zu bauen. Da ein
Großteil unserer Mannschaft an diesem Wochenende bei Pflanzenwelt
Dienst Waffeln und Kuchen verkauft, würden wir uns ganz besonders
über weitere Helfer freuen. Bitte meldet euch bei unserem
Baustellen-Koordinator Stefan Rath: Tel. 06324/76320 oder stefanharryrath@gmx.de
13.11.2012
Abenteuer pur!
Neuer
Spielplatz entsteht bei den Iggelheimer Naturfreunden
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Mit dem symbolischen Spatenstich durch
den 1. Vorsitzenden der Naturfreunde Iggelheim, Christian Ledule
und Bürgermeister Peter Christ (CDU), wurde am Iggelheimer
Naturfreundhaus in der Hahnhoferstraße 222 das Großprojekt „neuer
Spielplatz“ begonnen.
„Bis Frühjahr nächsten Jahres soll ein neuer Spielplatz
entstehen, der sowohl die Attraktivität unseres Naturfreundehauses,
aber darüberhinaus auch den Freizeitwert der Gemeinde
Böhl-Iggelheim in bedeutendem Maße erhöht“ erkläre Christian
Ledule. Nach fast zwei Generationen von Kindern die sich auf dem
alten Spielplatz ausgetobt haben, war eine Erneuerung überfällig,
wie Ledule ausführte. Das Iggelheimer Naturfreundhaus ist ein weit
über die Gemeindegrenzen beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt,
Radfahrer und Wanderer gleichermaßen. Und der große Spielplatz ,
war und ist dabei immer ein besonderer Anziehungspunkt. Und deshalb
war den Naturfreunden eine Neugestaltung besonders wichtig. Gibt es
im Ortsverein doch eine sehr aktive Gruppe junger Familien, die
sich ideell, materiell und ganz praktisch bei Arbeitseinsätzen
engagiert. „Aber wir erhalten auch viel Unterstützung von den
älteren Vereinsmitgliedern“ betont Ledule. „Sehen sie sich heute
hier um. Es sind nicht nur Junge die hier sind und mithelfen“ fügt
der 1. Vorsitzende an.
„Natürlich hatten wir nach den ersten Planungen und
Kostenschätzungen Angst vor der eigenen Courage“ lacht Ledule,
„aber wir Naturfreunde ließen sich nicht entmutigen“. Die
Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 100.000 Euro. Nachdem die
Finanzierung steht müssen die Naturfreunde nach Abzug der
Landeszuschüsse etwa 70 Prozent aus Eigenmitteln finanzieren.
Deshalb wird versucht, über die verschiedensten Aktionen Einnahmen
zu erzielt. Eine Aktion ist der Verkauf von selbstgebackenen
Waffeln vor den Iggelheimer Geschäften. Diese Aktion wird auch im
Winter und 2013 weitergeführt. Bei der Adventausstellung der
„Pflanzenwelt Dienst“ am 17. Und 18. November werden sich die
Besucher damit stärken können. „Es müssen nach meiner Überlegung
gefühlte 30.000 Waffeln sein, die die Naturfreunde schon gebacken
haben“ erklärte ein launiger Peter Christ bei seinen
Begrüßungsworten. Der Bürgermeister hob besonders das Engagement
der Naturfreunde, auch für die Gemeinde, hervor. Er bezeichnete
deren Gelände als Teil der Naherholungsgebiete in Böhl-Iggelheim.
Dass die Kinder der Gemeinde aufgerufen waren Vorschläge für die
Gestaltung des neuen Spielplatzes zu machen, betonte Peter Christ
besonders. „Gelebte Bürgerbeteiligung, schon bei den Kindern“ wie
Christ hervorhob. Die Naturfreunde hatten bei der Ideensuche die
Kinder aufgerufen auch Modelle ihrer Ideen zu erstellen. Diese
waren über längere Zeit im Naturfreundehaus zu besichtigen und
flossen nach den Worten von Ledule so weit wie möglich in das
Konzept mit ein.
Und so wird ein Spielplatz entstehen, der der Kreativität der
Kinder aller Altersstufen gerecht werden wird. Mit in die gesamte
Planungsphase war der der Verein „Naturspur“, ein gemeinnütziger
Verein der neben Natur-und Umweltbildungsarbeit, naturnahe
Spiellandschaften in Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern
gestaltet, eingebunden. Naturspur erstellte, neben der
gestalterischen Planung, auch genaue Zeit- und Kostenpläne.
Das Bunte Baumgeister Netzwerk, das Hexenhäuschen, das Baumhaus
mit einem Abenteuerwipfelpfad, oder die Seilbrücke wird sicher für
ältere Kinder sehr attraktiv sein. Auch die große
Schaukelkombination wird hier dazu gehören. Aber auch an die
Kleinen und Kleinsten ist gedacht. Rutschen, kleine Schaukeln, ein
großes Sandareal, ein zentral gelegenes Baumhaus wird fleißig
genutzt werden. Kletterwürfel und Wipptiere inmitten einer
Sandbucht werden dazukommen. Liegen Sitzmöglichkeiten werden zum
Ausruhen einladen und eine Chill- Runde mit Klangspielen in den
Wipfeln wir zum Entspannen geboten werden.
Die große überdachte Terrasse neben dem Naturfreundhaus
ermöglicht den Eltern eine ungehinderte Einsicht auf den
Spielplatz, so dass sie ihre Sprösslinge immer im Blick haben
können.
So weit wie möglich werden alle Spielgeräte aus Holz
hergestellt, was die naturnahe Gestaltung des neuen Spielplatzes
unterstreicht. Die Verantwortlichen hoffen jetzt, dass die
Wetterlage ein kontinuierliches Arbeiten ermöglicht.
Neben den geplanten Aktionen sind die Naturfreunde natürlich um
jede noch so groß oder kleine Spende dankbar.
Das Spendenkonto lautet: Kontonummer 2 49 49 0 / Bankleitzahl
545 501 20. Selbstverständlich können wir aufgrund unserer
Gemeinnützigkeit Spendenquittungen ausstellen. Bild fg
10.11.2012
Zufriedener Rückblick. Optimistischer Ausblick.
Die neu gewählte Vorstandschaft der CDU Böhl-Iggelheim
Mitgliederversammlung der CDU Ortsverband
Böhl-Iggelheim. Helmut Pfaff alter und neuer
Vorsitzender
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Zu ihrer Mitgliederversammlung
hatte die CDU in das Sängerheim der Sängervereinigung Iggelheim in
der Sandgasse eingeladen. Der erste Vorsitzende Helmut Pfaff konnte
29 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Ein besonderer
Willkommensgruß galt dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß, der
dem Ortsverband Böhl-Iggelheim angehört, so wie dem
Kreisvorsitzenden der CDU im Rhein-Pfalz Kreis, Manfred Gräf.
Bürgermeister Peter Christ, so wie der erste Beigeordnete
Karl-Heinz Hasenstab weilten der Versammlung bei.
In seinem Rückblick der Jahre 2011, 2012 erwähnte Helmut Pfaff
besonders die Kommunalwahl im Jahr 2011. Wenn es auch in Mainz
nicht zum Machtwechsel gekommen ist, so war der Gewinn des
Direktmandates von Johannes Zehfuß ein sehr großer Erfolg, betonte
der 1. Vorsitzende. „Erstmals konnte mit Johannes Zehfuß ein CDU
Kandidat diesen traditionell „Roten Wahlkreis“ erobern“ betonte
Pfaff stolz. „Und das gegen Hannelore Klamm (SPD), beileibe kein
politisches Leichtgewicht“ fügte Pfaff hinzu. Pfaff wertete die als
Beweis, was mit einer geschlossenen Teamleistung, mit einem
Kandidaten, der zu allem Einsatz bereit ist, möglich ist. Die CDU
macht, nach Pfaffs Meinung, nicht nur auf Gemeindeebene sehr gute
Arbeit, sie ist auch im Kreis sehr präsent. Diese gestiegene
Bedeutung des Böhl-Iggelheimer Ortsverbandes drückt sich darin aus,
dass Helmut Pfaff zum Stellvertretenden Vorsitzenden
Kreisvorsitzenden gewählt wurde, so wie Hansjoachim Behr zum
Beisitzen berufen wurde. Weiterhin wurden MDL Johannes Zehfuß,
Peter Christ als Kreisvorsitzender der KPV, so wie Meinrad Karg als
Kreisvorsitzender der Senioren Union hinzu gewählt.
Die Herbst- und Schlachtfeste der CDU sind fast schon legendär
zu nennen. Regemäßig ist bei diesen Festen Politprominenz zu gegen.
Erst vor wenigen Tagen konnte zum Herbstfest, Staatsministerin und
Integrationsbeauftragte, Prof. Dr. Maria Böhmer, aus Berlin und der
Fraktionsvorsitzende der CDU Im Rheinlandpfälzischen Landtag,
Christian Baldauf, in Böhl-Iggelheim begrüßt werden.
Die Teilnahme an den Lätareumzügen ist für die CDU
selbstverständlich und jedes Jahr werden am Muttertag Rosen an die
Mütter in beiden Ortsteilen verteilt. Dieses Jahr wird der
Ortverband wieder auf dem, am 1. Adventwochenende stattfindenden
Weihnachtsmarkt beteiligen.
Unser Ziel in der Gemeinde, in der die CDU den Bürgermeister, so
wie den 1. Beigeordneten stellt, ist eine sachbezogene, klare
Politik zum Wohl der Böhl-Iggelheimer Bürgerinnen und Bürger,
definiert Pfaff die Ziele für die Zukunft. Eine konstruktive
Zusammenarbeit mit allen im Rat vertretenen Parteien wird
angestrebt. Da der Mitgliederstand seit Jahren nahezu konstant ist,
soll Mitgliederwerbung verstärkt werden.
Darüber hinaus gilt, nach den Worten von Pfaff, im
Bundestagswahlkampf 2013, Maria Böhmer die volle Unterstützung zur
Verteidigung ihres Direktmandates in ihrem Wahlkreis, das sie 2009
erstmalig für die Christdemokraten gewinnen konnte. Und darüber
hinaus bleit es natürlich oberstes Ziel, die
Regierungsverantwortung im Bund zu behaupten.
Die CDU erhofft sich für die nächsten Jahre, dass im Gemeinderat
keine Parteipolitik, sondern das Wohl der gesamten Bürgerschaft im
Auge behalten wird, wie der erste Beigeordnete Karl-Heinz Hasenstab
betonte. „Wir müssen uns immer am Machbaren orientieren und dafür
um stabile Mehrheiten werben“ betonte Hasenstab.
Bürgermeister Peter Christ wies auf die großen Aufgaben hin vor
der die Gemeinde steht. Die Sanierung von Kläranlage, Kanalnetz und
Straßen wird noch Millionen Investitionskosten verschlingen. Allein
der Ausbau der Kindertagestätten ist mit ca. 2 Millionen € zu Buche
geschlagen. Aber Christ betonte, dass dies gut investiertes Geld
für die Kinder und damit in die Zukunft sei. Die gesetzlichen
Vorgaben bezüglich der Kindergartenplätze über das Jahr 2013 hinaus
seien sogar übererfüllt, erläuterte der Bürgermeister. Peter Christ
betonte, dass seit 6 Jahren keine Kreditaufnahme, außer dem
zinslosen aus dem Konjunkturpaket, notwendig war. Es konnten sogar
1,4 Millionen Euro zurückgezahlt werden und 2011 habe man mit einem
ausgeglichenen Haushalt abschließen können.
Die von der SPD geführte Landesregierung beschlossene
Polizeireform ist, nach den Worten des Landtagsabgeordneten
Johannes, gescheitert. Die CDU Fraktion im Landtag hat sich in
vielen Begegnungen mit Polizeibeamten und der Gewerkschaft der
Polizei in verschiedenen Polizeidienststellen des Landes vor Ort,
kundig gemacht. Gerade die Situation der BePo in Schifferstadt, zu
der einige Anfragen im Landtag eingebracht wurden, lässt auf kein
durchdachtes Konzept schließen. Leider war nach den Worten von
Zehfuß, keine Einsicht bei den Regierungsparteien vorhanden. Viele
ungelöste Fragen, gerade zu der Raumsituation in Enkenbach, so wie
das nicht vorhandene Nutzungskonzept der Liegenschaft in
Schifferstadt, auf die die CDU Fraktion immer wieder hingewiesen
habe, treten jetzt offenkundig zu tage, wie Zehfuß meint. Neben dem
Umweltschutz und der Situation in der Landwirtschaft nannte Zehfuß
die Energiewende als für ihn herausragendes Thema. „Strom ist
Lebenselixier – er muss sinnvoll erzeugt werden und für die Bürger
bezahlbar bleiben“ war das Fazit von Johannes Zehfuß.
Schatzmeister Christian Ronge konnte von einer positiven
Kassenlage berichten. Die Prüfung der Kasse durch Otto Hüther,
Philipp Janz und Peter Christ ergab eine einwandfreie
Kassenführung.
Auf Antrag von Hansjoachim Behr wurde der gesamten
Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.
Die Neuwahlen, routiniert geleitet von Manfred Gräf, brachten
folgende jeweils einstimmige Ergebnisse. 1 Vorsitzender Helmut
Pfaff, 2. gleichberechtigte Vorsitzende Heike Claassen und Johannes
Zehfuß, Schriftführer Michael Rulf. Die Kasse wird weithin von
Christian Ronge verwaltet. Als Kassenprüfer fungieren Peter Christ,
Karl-Heinz Hasenstab und Otto Hüther. Als Beisitzer bestimmte die
Mitgliederversammlung Hansjoachim Behr, Andreas Feinauer, Klaus
Gillessen, Peter Hahne, Michael Knebel, Karl Heinz Thomas, Dietrich
Weeber Bild: fg
07.11.2012
Kirchenkonzert des Musikvereins
von
Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Für sein diesjähriges Konzert hatte der
Musikverein Iggelheim 1984 die katholische Pfarrkirche St. Simon
und Judas Thaddäus im Ortsteil Iggelheim gewählt. Ein gute Wahl,
denn die hervorragende Akustik dieser Kirche unterstützt in
außerordentlicher Weise den Klangkörper des Musikverein, bestehend
aus 40 Musikerinnen und Musikern.
Johann Kern, dem die Gesamtleitung oblag, präsentierte ein
Programm verschiedenster musikalischer Stielrichtungen.
Stimmungsvolle barocken Weisen, wie das „Adagietto“ von Jacob de
Haan, oder das festliche „Musica Gloriosa“ von Alfred Bösendorfer
scheint im ersten Moment, gar nicht zu einer Blaskapelle zu passen.
Stücke wie „Two Marches“ von Johann Fischer kontrastieren im Ersten
Moment mit dem „Larghetto“ von Wolfgang Amadeus Mozart, in Art und
den Tempis. Die gilt auch beim barocken „Corale“ von Johann
Sebastian Bach, gemeinsam interpretiert mit der „Sinfonia und
Gavotte“ von Georg Friedrich Händel.
Zu den ruhigen, stimmungsvollen Arrangement, sind „Wo ich auch
steh“ von Albert Frey, und das „Halleluja“ von Leonhard Cohen zu
zählen. Dazu hatte sich der Musikverein die junge Sängerin Nina
Lohmann eingeladen. Die junge Dame beherrschte ihren Part
meisterlich, wenn es auch, wie sich der erste Vorsitzende Peter
Christ ausdrückte „nicht unbedingt einfach ist, mit und gegen die
geballte Kraft eines Blasorchesters anzusingen“. „The Rose“ von
Amanda Mc Broom, ist, in deutscher oder englischer Version ein
Welthit, der nicht nur bei Orchestern sonder besonders bei
Gesangvereinen, bei Jubiläen und Festveranstaltungen zu Gehör
gebracht wird. Nina Lohmann gab hier eindrucksvoll eine Probe ihres
Könnens.
Freddie Mercury ist der
Komponist von der „Bohemian Rhapsodie“, aus der Feder von Albertz
Hammond und John Bettis, stammt „One Moment in Time“. Beide Stücke
gehören in eine ganz andere Kategorie der Musik, in die der
Moderne. Beides Welthits, vom Musikverein taktgenau umgesetzt. Wie
überhaupt gesagt werden kann, dass die Musikerinnen und Musiker
streng der Stabführung ihres Dirigenten, Johann Kern, folgten.
Der Hit schlechthin, und schon als das Markenzeichen von Frank
Sinatra zu benennen, ist „My Way“ von Claude Francois und Jacques
Revaux. Die Stimme von Sinatra wurde im Arrangement des
Musikvereins durch die Solotrompete, meisterlich gespielt von Peter
Christ, ersetzt. „I Will Follow Him“ aus dem Film „Sister Act“
rundete harmonisch den Ausflug in die Neuzeit ab, Zum Blasmusikhit
avancierte ist inzwischen „The Glory of Love“ von Gerd Köthe und
Roland Heck, auch beim Musikverein immer ein Höhepunkt
Annika Serr führte charmant durch ein Konzert, das der
Musikverein stolz zu seinen vielen Erfolgen zählen kann und das
nach mehreren Zugaben ein zufriedenes Publikum entließ. Bild:
fg
05.11.2012
CDU Böhl-Iggelheim feiert Herbstfest
Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer mit den Geehrten, fühlt sich in Böhl-Iggelheim immer sehr wohl
Langjährige Mitglieder geehrt. Prominente Ehrengäste
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Am 03.11.2012 fand das traditionelle
Herbstfest des Ortsverbandes der CDU Böhl-Iggelheim im Foyer der
Wahagnieshalle statt. Der Ortvorsitzende Helmut Pfaff konnte fast
100 Mitglieder und Freunde begrüßen. Sehr herzlich hieß er die
Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Integrationsbeauftragte
der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) willkommen, die
in Böhl-Iggelheim keine Unbekannte und sehr populär ist. Auch der
Fraktionsvorsitzende der CDU im Rheinland-Pfälzischen Landtag,
Christian Baldauf, so wie der Geschäftsführer der Landtagsfraktion
der CDU, Andreas Göbel weilte unter den Gästen wie natürlich der
Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU), der ja dem Ortsverband
Böhl-Iggelheim angehört. Bettina Dickes, Landtagsabgeordnete der
CDU, Peter Schuler , ehemaliger Landtagsabgeordneter und
Hans-Walter Zöllner, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag des
Rhein-Pfalz-Kreises vervollständigten den Reigen der prominenten
CDU Politikerinnen und Politiker aus Bund, Land und Kreis.
Die Böhl-Iggelheimer Verwaltungsspitze war mit Bürgermeister
Peter Christ(CDU) und dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab
(CDU), die beide mit ihren Gattinnen gekommen waren, vertreten.
Viele Abordnungen befreundeter CDU-Ortsverbände waren ebenfalls der
Einladung nach Böhl-Iggelheim gefolgt.
Über ein fast volles Haus freute sich ein sichtlich zufriedener
Ortsvorsitzender. Die Politik sollte nach Pfaffs Worten an diesem
Abend keine Rolle Spielen. „Das Herbstfest dient in erster Linie
dem Feiern“ ergänzte Paff.
Eine sichtlich gelöste Maria Böhmer betonte „ich möchte heute in
erster Linie mit ihnen feiern“ „In Böhl-Iggelheim fühle ich mich
immer wohl, es ist richtig, wenn ich betone, sie sind hier eine
echte CDU-Familie“ ergänzte Maria Böhmer unter dem Beifall der
Gäste.
Fleißige Helferinnen und Helfer hatten dem Foyer der
Wahagnieshalle ein herbstliches Ambiente verliehen. Der richtige
Rahmen um verdiente, langjährige Mitglieder des Ortverbandes
Böhl-Iggelheim zu ehren. „Einige stehen, auf Grund der Ämter die
sie bekleiden, mehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit“ bemerkte
Helmut Pfaff zu Beginn. „Aber jedes Parteimitglied ist wichtig und
ohne deren unermüdlichen Einsatz im Hintergrund sind große Erfolge
nicht denkbar und zu erreichen. Pfaff erinnerte in diesem
Zusammenhang an den Erfolg bei den Bürgermeisterwahlen, die Peter
Christ seinerzeit für die CDU entscheiden konnte. Maria Böhmer, so
wie der Ortsvorsitzende Helmut Pfaff führten gemeinsam die Ehrungen
durch. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Heinrich Hoffmann und
Andreas Tobies geehrt. Vera Tanski erhielt für 30 Jahre, Dietmar
Frey, so wie Matthias Mayer für jeweils 35 Jahre Nadel Urkunde und
Präsent. 40 Jahre beträgt die Mitgliedschaft von Hans Steinel.
Norbert Diehl gehört mit einer Zeitdauer von 50 Jahren in der CDU
zu den Altgedienten des Ortsverbandes. Ein besonderes Jubiläum
feierte Max Schewior. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde er mit
Urkunde und einer besonders für diesen Anlass geschaffenen Nadel
geehrt
Viel Anerkennung und Lob wurde Gerhard Schmaus und seinem
Schlachtfest- Team mit Christian Ronge und Bürgermeister Peter
Christ zuteil, der ein Büffet mit allen nur erdenklichen Pfälzer
Spezialitäten gezaubert hatte. Schmaus und seine Mitstreiter
durften aus den Händen von Helmut Pfaff ein Präsent entgegen
nehmen.
So verweilten die Gäste noch sehr lange in froher Runde. Bild
fg
04.11.2012
Neues von der KÖB Iggelheim
KÖB Iggelheim hat wieder neue
Medien zum Ausleihen
Böhl-Iggelheim- Die Katholische
Öffentliche Bücherei Iggelheim, Rottstr. 33, hat wieder neue Medien
zum Ausleihen aus der Speyerer Fachstelle. Die für ca. ein halbes
Jahr zur Verfügung gestellten Bücher, Hörbücher, DVD usw. sind an
einem blauen Punkt erkennbar. Dieses Mal wurden verstärkt Romane
für Erwachsene, Sachbücher und Ratgeber zu vielen Themen, wie
Kochen, Backen, Familie, Basteln und vieles mehr, geholt. Das
Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch.
Lesecafe Katholische
öffentliche Bücherei
Der Ökumenische Frauenkreis veranstaltet bei der
Katholischen Öffentlichen Bücherei Iggelheim, Rottstr. 33 jeden
ersten Mittwoch im Monat das beliebte Lesecafe während
der Büchereiöffnungszeiten von 15.30 – 18.00 Uhr in der Altenstube
des Pfarrzentrums (Rottstr. 33, Iggelheim). Es erwartet Sie Kaffee,
Kuchen und gemütliches Beisammensein.
Nächster Termin: 07.11.2012
Die Teams des Ökumenischen Frauenkreises und der
KÖB Iggelheim freuen sich auf Ihren Besuch.
Spielplatz der Naturfreunde Iggelheim
JA, eeendlich geht's los! Wir haben nun alle
Behörden-Hürden genommen und dürfen mit dem Bau unseres naturnahen
Spielplatzes beginnen. Gleich am vergangenen Samstag haben
wir die alten Spielgeräte entfernt und die Fundamente
ausgegraben. Sobald der Platz fertig vorbereitet ist, beginnen wir
mit dem offiziellen Spatenstich, zu dem wir alle Interessierten
natürlich recht herzlich einladen (genauer Termin
folgt)! Je nach Wetterlage, versuchen wir in diesem Jahr noch
einen Teilabschnitt des Spielplatzes fertig zu stellen.
Wir bitten alle um Verständnis, wenn der Spielplatz in den
nächsten Monaten zu einem Bauplatz wird und das natürlich auch mit
Arbeit, Dreck und Lärm verbunden ist...
Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Hilfsangebote, sei
es durch Arbeitskraft, Material- oder Geldspenden. Bitte melden Sie
sich bei Stefan Rath, der die Koordination der Baustelle übernimmt,
Tel. 06324/76320 und Ihnen gerne sagt, was genau wir wann
benötigen. Gerne nehmen wir Sie auch in den
eMail-Info-Verteiler auf, damit Sie zeitnah wissen, wann, was, wie
als nächstes passiert... Mail an: Stefanharryrath@gmx.de.
Unser Spendenkonto: Naturfreunde Iggelheim, Konto 249490, KSK
Rhein-Pfalz, BLZ 54550120.
Eine Möglichkeit uns auch zu unterstützen ist durch eine
Kuchenspende. Am 17. und 18. November dürfen wir während der
Adventsausstellung bei Pflanzenwelt Dienst in Iggelheim wieder
unsere leckeren Waffeln backen und Kaffee und Kuchen verkaufen.
Hierfür benötigen wir noch reichlich Kuchen, damit
wir Ihnen eine große leckere Auswahl anbieten können. Für
die Waffel- und Kuchenaktion ist Claudia Ledule verantwortlich,
Tel. 06324/929571 (bitte gerne auch auf Band sprechen, Sie
werden zurückgerufen). Vielen Dank für jegliche
Unterstützung! Ihre NaturFreunde Iggelheim
„The Chariots“- Gospel and More
von Franz
Gabath
Böhl-Iggelheim- Der Gospelchor „The Chariots“ beschloss
seinen dreitägigen Workshop mit einem beeindruckenden Konzert in
der katholischen Pfarrkirche „Allerheiligen“ in Böhl. Eike
Formella, Musiker aus dem Großraum Hannover in Niedersachsen, der
schon mehrmals die Pfalz besucht hatte und dabei auch schon 2007
mit dem Gospelchor „The Chariots“ gearbeitet hatte, hielt diesen
Workshop im katholischen Pfarrheim in Böhl. Alle Interessierte die
sich näher mit der Gospelmusik Musik beschäftigen oder diese
Musikrichtung erstmals kennen lernen wollten, waren dazu
eingeladen. Besondere Gesangsfähigkeiten oder Vorkenntnisse, z. B.
wie Notenlesen, waren nicht erforderlich. Es ging in erster Linie
um den Spaß an der Sache und am Singen.
Gospelmusik übt mehr denn je auf viele Menschen eine besondere
Faszination aus und hat mittlerweile vermehrt Einzug ins Leben
nicht nur unserer Kirchengemeinden gefunden. Der Grund dafür ist
vermutlich der Spaß am gemeinsame Singen, weil diese Musik sowohl
Herzen als auch Körper anspricht und weil es eine andere Art ist,
Gott zu loben und seine Gute Nachricht (Gospel = Evangelium) zu
verkünden.
Und so präsentierten über 50 Sängerinnen und Sänger in der
katholischen Kirche das Ergebnis ihrer intensiven Probentätigkeit.
Unter der Gesamtleitung von Eike Formella, so wie der Begleitung
von Instrumentalisten aus dem Chor, begeisterten die „verstärkten“
Chariots ihre applausfreudige Zuhörerschaft. Der Funke der
Begeisterung den die Sängerinnen und Sänger versprühten sprang
sofort in den Kirchenraum über. Wenn auch die meisten der Lieder in
englischer Sprache gesungen werden, dies ist nun mal die Sprache
des Gospels, war doch ihr Inhalt für Alle verständlich. Zum einen,
weil Eike Formella zu jedem Stück eine kurze Inhaltangabe machte,
zum anderen aber auch durch die Ausdruckweise des gesanglichen
Vortrages.
Alles was den Inhalt eines Christenmenschen ausmacht, nämlich
Glaube, Hoffnung, Liebe und Zuversicht, wurde in dem vorgetragenen
Liedgut lebendig. Aber auch ein in deutscher Sprache vorgetragenes
Lied aus der Feder von Eike Formella mit dem Titel „Königskind“
drang in die Herzen der begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer. So
war es nur folgerichtig, dass die geforderten Zugaben auch gewährt
wurden.
Ein Konzert der „The Chariots“, das in der Konzertreihe des
Chores auch wieder als mehr als gelungen bezeichnet werden
kann.
Wie jeder Chor, so freuen sich auch „The Chariots“ über neue
Sängerinnen und Sänger.
Die „Chariots“, konnten 2011 ihren 15jährigen Geburtstag feiern,
proben immer mittwochs von 20 Uhr bis 22 Uhr im katholischen
Pfarrheim in Böhl. Alle, die am gemeinsamen Singen und Musizieren
in lockerer Atmosphäre Spaß haben, sind herzlich eingeladen, sich
anzuschließen. Einfach mal zu einer Schnuppersingstunde
unverbindlich vorbeikommen
Weitere Informationen über „The Chariots sind unter www.the-chariots.de oder sind
telefonisch unter Tel. 06324/969769 Bild: fg
29.10.2012
Rauchmelder retten Leben
Infoabend
des Arbeitskreises „Mehrgenerationenhaus
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Der seit ca. einem Jahr
parteienübergreifend bestehend Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“
hatte zu einer Infoveranstaltung über vorbeugenden Brandschutz und
Rauchmelder ins Evangelische Gemeindezentrum in Iggelheim
eingeladen. Als Referenden konnte Karl-Heinz Hasenstab, 1.
Beigeordneter der Gemeinde, die Referenten Stefan Buck,
stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Claus
Lang, Bezirksschornsteinfeger und Mitglied der Freiwilligen
Feuerwehr Böhl-Iggelheim, sowie Thomas Ruffer, Bezirksleiter der
Brandversicherung DVAG, begrüßen.
„Alle zwei Minuten brennt es in Deutschland- 600 Personen kommen
dabei zu Tode – jedes dritte Opfer ist ein Kind“ erklärte Stefan
Bruck. Obwohl sich 65 Prozent der Brände am Tag und nur 35 Prozent
in der Nacht ereignen liegt die Zahl der Toten gerade bei den
Nachtbränden bei 70 Prozent. Defekte oder strommäsig überlastete
Leitungen, Heizgeräte und Herdplatten, aber auch rauchen und das
unsachgemäßer Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten, nannte Buck als
häufigste Brandursachen.
Die Gefahr gerade bei Nacht besteht darin, dass während des
Schlafes kein Brandgeruch wahrgenommen wird. Wird der Brandgeruch
wahrgenommen, bleibt meistens nicht mehr genügend Zeit sich zu
retten. Eine Frühwarnung ist daher die beste Lebensversicherung in
diesem Fall, betont Buck.
Zur vorbeugenden Brandbekämpfung hat das Land Rheinland-Pfalz
schon 2003 die Pflicht, Rauchmelder in Neu- und Umbauten zu
installieren, gesetzlich verankert. Es gab eine Übergangsfrist, die
am 12.07. 2012 abgelaufen ist. Seit Juli dieses Jahres ist es also
Pflicht in Schlafräumen Kinderzimmer und Gängen Rauchmelder zu
installieren. Die eingesetzten Rauchmelder sollten nach den beiden
Experten Stefan Buck und Claus Lang, Geräte sein, die das CE-
Zeichen tragen und eine VdS –Zulassung besitzen. Darüberhinaus gibt
es ein neues Q-Kennzeichen, das auf eine ausgewiesene Qualität bei
Rauchmeldern hinweist und bestätigt, dass der Rauchmelder der DIN
EN 14604 entspricht.
Die Rauchmelder sollten an der Decke, möglichst mittig im Raum
montiert werden. Die Montage ist einfach. Die Bedienungsanleitungen
sind meist sehr verständlich und sollten beachtet werden. Einmal im
Jahr ist die Funktionsfähigkeit, die Geräte verfügen über eine
Prüftaste, zu überprüfen und zu dokumentieren. Ein notwendiger
Batteriewechsel wird durch einen Signalton angezeigt. Nach 10
Jahren wird ein Austausch empfohlen.
Stefan Buck weist eindringlich darauf hin, dass im Brandfall
unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 verständigt
werden soll. Dabei sollten Namen und Adresse deutlich und ruhig
genannt werde, was zu keiner Zeitverzögerung durch unnötiges
Nachfragen führt. Stefan Buck und Claus Lang hatte als
Demonstrationsobjekt ein überdimensionales Puppenhaus mitgebracht.
Eindrucksvoll demonstrierten sie daran die Rauchentwicklung im Haus
bei einem Zimmerbrand und das Vorgehen der Feuerwehr, die darauf
bedacht ist schnell und effektiv zu helfen. Bild: fg
25.10.2012
Flexibilität und Schlagkraft erhöht
Fahrzeugübergabe
bei der Feuerwehr
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Es war ein langer Weg, von der
Entscheidung vor 11 Jahren ein universell einsetzbares Fahrzeug für
unsere Freiwillige Feuerwehr anzuschaffen, bis zum heutigen Tag“
betonte Bürgermeister Peter Christ (CDU) bei der Übergabe des neuen
Wechselladerfahrzeugs an die Wehr.
Neben der Vizepräsidentin der Rheinlandpfälzischen Landtages,
Hannelore Klamm (SPD), sowie dem Landtagsabgeordneten der CDU,
Johannes Zehfuß, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr
Böhl-Iggelheim, den Beigeordneten, vielen Ratsmitgliedern, waren
Repräsentanten der verschiedensten Feuerwehren und zahlreiche
Bürgerinnen und Bürger bei der Feierstunde im Feuerwehrgerätehaus
in der Römerstraße 16 zugegen.
Die 264.000 Euro die die Gemeinde für die Grundausstattung zur
Verfügung stellen musste bezeichnete Bürgermeister Christ als gute
Investition in die Sicherheit der Bürger. Bürgermeister Christ
hofft auf wenig Einsätze, aber für diese sei man sehr gut gerüstet.
„ Mit der Feuerwehr ist es wie mit einer guten Versicherung – man
hofft, dass man sie nicht braucht – ist aber froh wenn man sie im
Unglücksfall hat“ betonte Christ. Er betonte besonders die hohe
Motivation und den guten Ausbildungsstand der über 50 aktiven
Feuerwehrleute in der Gemeinde. Auch 20 Jugendliche sind in der
Jugendfeuerwehr aktiv und arbeiten konzentriert an ihrer
Ausbildung, wie Wehrleiter Thomas Remle stolz vermerkte. Ihnen
allen, Aktiven und Jugendlichen, galt der besondere Dank von Christ
und Remle.
Mit dem neuen
Wechselladerfahrzeug verfügt die Freiwillige Feuerwehr
Böhl-Iggelheim, nach Remles Worten, über ein universell
einsetzbares Fahrzeug, das zur Unterstützung anderer Wehren im
ganzen Landkreis, und darüber hinaus, eingesetzt werden kann. Im
Zuge dieser interkommunalen Zusammenarbeit passt das Fahrzeug zu
denen der Wehren in Mutterstadt, Speyer und Worms. Durch das neue
Fahrzeug wird der Fuhrpark keineswegs aufgestockt, sondern zwei
schon über 50 Jahre alte Fahrzeuge ersetzt. „ Die müssen jetzt
wirklich in Rente, sie haben ihren Dienst getan“ bemerkte der
Wehrleiter. Das neue Fahrzeug ist Teil eines langfristigen
Konzeptes, in dem in den nächsten Jahren zwei veraltete
Tanklöschfahrzeige, TLF 16, durch einen AB-Tank mit 6000 Litern
Volumen und einer Tragkraftspritze ersetzt werden.
Zu dem Wechselladerfahrzeug gehören drei Abrollbehälter. 6000
Liter Löschmittel des Typs „Musoll 3/6 „fasst der Tank des
Abrollbehälters-Schaum, ausgerüstet mit 2 Schaumwerfer, 2
Mittelschaumrohre M4, 2 Kombirohre S4/M4, 2 Zumischer Z4 und einem
Wasserwerfer mit einer Strahlkraft von 3000 Liter pro Minute. Der
AB-Schaum ist durch die Zusammenarbeit mit der ortansässigen Firma
Südwest Lacke und Farben, aus dem neuen Brandschutzkonzept dieser
chemischen Fabrik entstanden. Die Firma Südwest Lacke und Farben
GmbH & CoKG hat einen Großteil der Finanzierung dieses
Behälters aufgebracht.
Die AB-Mulde mit einem Fassungsvermögen von 12 Kubikmeter wurde
zu Gänze vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim
finanziert. „Dies zeigt das große Engagement unseres Förderverein“
hebt Remle mit Nachdruck hervor. Hier hat man immer ein offenes Ohr
und eine großzügige Hand für unsere Belange“ fügt der Wehrleiter
an. Lose Schüttgüter, große und sperrige Geräte, sogar der
Gabelstapler der Wehr können in diesem Behälter transportiert
werden. Sehr schnell ist ein Umbau zu einem Wasserrückhaltebecken
möglich.
Die dritte Komponente stellt der Abrollbehälter- Logistik dar.
Das flexible Ladungssicherungssystem mit arretierbarer Laderampe
und den Material-Rollwägen macht einen Austausch mit anderen Wehren
leicht, auch wenn diese über andere Transportfahrzeuge verfügen.
Festpunkte zur Personensicherung im Container machen sogar eine
Schlauchverlegung während der Fahrt möglich. 2 Schlauchrollwägen, 1
Schaumrollwagen, 1 Bindemittelrollwagen, Schmutzwasserpumpen,
Generator und Tauchpumpen. So wie Beleuchtungsmittel gehören zur
weitern Ausstattung.
Nach der
Schlüsselübergabe des Fahrzeuges von Bürgermeister Peter Christ an
Wehrleiter Thomas Remle hatten die Besucher ausgiebig Gelegenheit
das neue Wechselladerfahrzeug mit den drei Abrollbehältern
eingehend zu besichtigen. Die Wehrleute standen hier freundlich mit
sachkundigen Erklärungen zur Verfügung.
Bei der diesjährigen Jahreshautübung der
Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim , am Sonntag den 28. Oktober
2012, auf dem Gelände der Südwest Lacke und Farben GmbH & CoKG,
beginnend um 09:30 Uhr, wird das Fahrzeug erstmalig im Einsatz zu
sehen sein.
Musikalisch wurde die Fahrzeugübergabe vom Musikverein
Iggelheim, unter der Stabführung von Johann Kern, umrahmt. Bild:
fg
23.10.2012
Luitpoldstraße ist saniert
.jpg)
Fast zur Prachtstraße mutiert
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- In einer kleinen Feierstunde wurde, in
Anwesenheit von Bürgern und vieler Vertreter der im Rat vertretener
Parteien, die neu gestaltete Luitpoldstraße offiziell ihrer
Bestimmung übergeben. Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Gemeinde,
war die Sanierung notwendig geworden, weil das Kanalnetz so in
Mitleidenschaft gezogen war, dass Teilsanierung und Austausch von
ganzen Rohrabschnitten dringend geboten war. Auch die
Hausanschlüsse wurden überprüft und teilweise erneuert. Im Zuge
dieser Maßnahme wurde dann auch eine Neugestaltung der gesamten
Luitpoldstraße in Angriff genommen.
„Was
langer währt wird endlich gut“ war die entscheidende Aussage von
Bürgermeister Peter Christ (CDU) bei der Eröffnung, Der
Grundsatzbeschluss zur Sanierung wurde im Oktober 2010 im
Gemeinderat gefasst. Bei einer Anwohnerversammlung und einer
Versammlung der Gewerbetreibenden wurden die Pläne vorgestellt und
diskutiert. Darüber hinaus waren sie Anwohner aufgerufen, wie bei
allen anderen Kanal- und Straßenbauprojekten auch, ihre Wünsche und
Vorstellungen einzubringen. „Wenn wir auch naturgemäß nicht alle
Wünsche, besonders nach der Farbe des Pflaster, umsetzten konnten“
ist uns doch ein vorzeigbares Ergebnis gelungen“ betonte Christ.
Baubeginn für den Kanalbau war im April 2011 und die Kosten hierfür
blieben mit 500.000 Euro deutlich unter dem Kostenvoranschlag von
586.000 Euro.
Schon 3 Monate später konnte mit dem Straßenbau begonnen werden.
Die Gehwege wurden verbreitert, so dass bei einer Breite von 1,5
Metern und barrierefreiem Übergang zur Fahrbahn, diese sehr gut mit
Kinderwagen und Gehilfen jedweder Art zu benutzen sind. Die
geringfügige Verengung der Fahrbahn dient auch der Reduzierung der
Geschwindigkeit und somit der Sicherheit der Bürger. Die Anzahl der
Parkplätze blieb erhalten. Die Ausgestaltung vieler, andersfarbig
gestaltet Parkplätze quer zur Fahrbahn, lockert auf und erhält
Parkraum. Die Plasterung der Fahrbahn gegenüber einem Asphaltbelag
hat sich schon als richtig erwiesen. Nach Abschluss der Arbeiten
musste bei einigen Anwesen ein neuer Gasanschluss verlegt werden.
Das Pflaster konnte problemlos herausgenommen und wieder verlegt
werden. Am Straßenbelag sind keine Schäden zu sehen. Bei einer
Asphaltdecke wäre schon wieder ein Flickenteppich vorhanden. Die
Arbeiten an der Straße dauerten bis 28. März 2012 und kosteten
605.000 Euro.
Die
aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Rehbachbrücke waren so nicht
vorhersehbar, betonte Peter Christ. Bei genauer Untersuchung wurden
immense Korrosionsschäden im Bereich der beiden Gehwege
festgestellt, deren Behebung einen erheblichen Mehraufwand an
Arbeit und noch einmal 70.000 Euro Mehrkosten verursachten. Da ein
gesamter Abriss der Brücke nicht notwendig war, wurden die beiden
Gehwege durch Fertigbauteile ersetzt. Die Zeitverzögerung ist auch
durch ein langes Genehmigungsverfahren zu erklären, da im Vorfeld
der Brückensanierung auch wasserrechtliche Fragen geklärt werden
mussten. (der Speyer-Kurier berichtete) So musste vor
Baubeginn der Rehbach komplett verrohrt werden.
Insgesamt betrachtet Peter Christ, wie wohl die meisten
Einwohner, auch die Anwohner, die Sanierung der Luitpoldstraße als
sehr gelungen. Und wenn die Bäume noch etwas gewachsen sind, wird
sich der Gesamteindruck noch positiv verstärken. “ Unser
Sanierungskonzept in beiden Ortsteilen sind auch wichtige Schritte
für ein besseres Klima für die Bevölkerung“ betonte der Ortschef.
Bild: fg
22.10.2012
„Frankreichreise“ beim Partnerschaftsverein
von Franz
Gabath
Böhl-Iggelheim- Unter dem Motto, „Eine kulinarische Reise
durch den Südwesten Frankreichs“ hatte der Partnerschaftsverein
Böhl-Iggelheim zu einer besonderen Reise durch diesen Teil
Frankreichs eingeladen. Der 1. Vorsitzende Norbert Stuhlfauth
konnte, neben Bürgermeister Peter Christ (CDU) mit Gattin, 120
erwartungsvolle Besucherinnen und Besucher im Foyer der
Wahagnies-Halle, der guten Stube von Böhl-Iggelheim, begrüßen. Sein
besonderer Willkommensgruß galt Gästen aus der Partnergemeinde
Wahagnies im Norden Frankreichs, die zu diesem festlichen Anlass
nach Böhl-Iggelheim gekommen waren. Der Partnerschaftsverein hatte
diesen Französischen Abend schon zum 17. Mal ausgerichtet.
Als Reiseleiter durch den Abend, der mit einer Weinprobe begann,
fungierte der 1. 1. Vorsitzende Norbert Stuhlfauth. Und nicht nur
mit seinem Fachwissen, auch mit seinem Charme und seiner Lockerheit
überzeugte Norbert Stuhlfauth seine Gäste. Immer wieder hatte er
die passenden Zitate über den Wein, diese Gottesgabe, parat- z.B.
wenn er behauptet, dass eine neue Studie ergeben habe, dass der
Wein die Merkfähigkeit beträchtlich stärke – aber auf die Frage
„wer diese Studie erstellt habe“ antworten muss. „O – das habe ich
schon vergessen“! Und dem Spruch:“Wer Wein trinkt wird dumm – aber
wer keinen trinkt der ist es schon“ konnten dann auch alle
Besucherinnen und Besucher begeistert zustimmen. Denn wer wollte
schon dumm sein, wenn der Wein, wie schon Martin Luther sagt, ein
Geschenk Gottes ist. Beginnend mit einem Cremant und einem Weißwein
endete der Streifzug durch die Weinregionen des Südwesten
Frankreichs nach fünf Rotweinen unterschiedlichster
Geschmacksrichtungen. Jeden Wein und die ihn erzeugenden Weingüter,
konnte Stuhlfauth sachkundig darstellen.
So verlief die
Weinprobe lustig und humorvoll. Die Mundschenke geizten auch nicht
beim Einschenken, so dass allenthalben vollste Zufriedenheit
herrschte zumal die Weine auch dann nach der Probe bei humanen
Preisen noch genossen werden konnten. So ergänzte mancher Besucher
die Aussage von Norbert Stuhlfauth, dass Wein in geringen Mengen
genossen der Gesundheit zuträglich sei damit, dass er dann nach
Pfälzer Art in Mengen genossen, auch nicht schädlich sein kann.
Nach der informativen und humorvollen Weinprobe folgte als
zweiter Höhepunkt- ein Spezialitätenbuffet, dass aber auch wirklich
keine Wünsche offen lies. Die Helferinnen und Helfer des
Partnerschaftsvereins, die schon das Foyer und die Tische dem
Anlass und der Jahreszeit gemäß liebevoll geschmückt hatten, war
ein Buffet der Extraklasse gelungen. Alles was man mit Frankreichs
Esskultur bezüglich Wurst Pasteten Käse sowie Obst verbindet war
schon als Genuss für das Auge präsentiert. Und der optische
Eindruck trog nicht. Und da auch die Menge so war, dass noch lange
zugegriffen werden konnte endete das Fest erst weit nach
Mitternacht und entließ nur hochzufriedene Gäste die beim „au
revoir“ schon nach dem Termin für 2013 fragten. Bilder
fg
21.10.2012
Veranstaltung Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Zu
diesen Themen hatte die SPD Böhl-Iggelheim Herrn Klaus Kühner, den
Leiter der Betreuungsbehörde Ludwigshafen und Frau Dr. Michaela
Jung-Dittmer gewinnen können.
Die Veranstaltung traf auf reges Interesse, über 50 Zuhörer
waren zum VfB Iggelheim am Donnerstag, den 18.10.2012 gekommen.
Die einleitende Frage stellte Klaus Kühner: Dürfen ihr Ehegatte,
ihr Kind oder Ihre Eltern Entscheidungen treffen, falls sie selbst
dazu nicht in der Lage sind. Fast alle waren der Meinung, dass das
so ist. Aber dem ist bei Leibe nicht so: wenn nicht vorgesorgt
wurde, muss in diesen Fällen vom Gericht ein Betreuer eingesetzt
werden. Dies kann nur durch eine Vorsorgevollmacht weitgehend
vermieden werden.
Die Vorsorgevollmacht benennt eine Vertrauensperson, die zur
Regelung bestimmter Angelegenheiten bevollmächtigt wird, zum
Beispiel Vermögensangelegenheiten,
Gesundheitsvorsorge und Aufenthaltsort.
Mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes : „Die Würde des Menschen
ist unantastbar“ leitete Frau Dr. Jung-Dittmer über zur
Patientenverfügung aus medizinischer Sicht.
Durch die Patientenverfügung werden Anweisungen an das
Behandlungsteam für zukünftige Behandlungen schriftlich
festgehalten. Sie ist verbindlich für Ärzte, Angehörige und
Gerichte, außer wenn die Patientenwünsche gegen geltende Gesetze
verstoßen.
Diese Verfügung greift dann,, wenn der Betroffene selbst seine
Wünsche nicht mehr äußern kann.
Es wurde an Beispielen gezeigt wie der medizinische Ernstfall
aussehen kann. In Frage kommen beispielweise fortgeschrittene,
unheilbare Erkrankungen aber auch stabile Krankheitszustände bei
Gehirnschädigungen durch Unfall oder Krankheit
Gedanken machen muss man sich dann um lebensverlängernde
Maßnahmen, möchte ich alles, was medizinisch möglich ist oder
möchte bestimmte Maßnahmen ausschließen?
Wie stehe ich zum Beispiel zur künstlichen Ernährung und
Flüssigkeitszufuhr? Wie stehe ich zu Wiederbelebungsmaßnahmen?.
Leicht sind diese Fragen nicht zu beantworten, da man sich
bewusst mit dem Ende des Lebens auseinander setzen muss. Aber man
nimmt Last von den Angehörigen, indem man heute bewusst seine
Entscheidung für die Zukunft trifft.
Es wurde deutlich, dass die Begleitung und Behandlung eines
schwerkranken Patienten nicht endet wenn dieser keine
lebensverlängernden Maßnahmen mehr wünscht. Eine fachgerechte
Behandlung von Schmerzen und belastenden Symptomen kann immer
angeboten werden.
Am Ende des Vortrags stand das Zitat:
"Wenn wir nicht mehr heilen können, dann können
wir lindern.
Und wenn wir nicht lindern können, dann können wir trösten.
Und wenn wir nicht trösten können, dann sind wir immer noch
da."
Stefan Einhorn (Karolinska Institut Stockholm):
„Die Kunst ein freundlicher Mensch zu sein“
HOFFMANN 2007
Der Power Point Vortrag befindet sich im Downloadbereich unserer
Homepage: www.spd-boehl-iggelheim.de
Nützliche Adressen zum Thema:
Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung in
Ludwigshafen
Postfach 21 07 80
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 / 5909-0
Fax: 0621 / 5909-328
Betreuungsverein SKFM Schifferstadt
Geschäftsstelle
Schulstraße 16
67105 Schifferstadt Tel.: 06235 / 497997-0
Fax: 06235 / 497997-97
Unabhängige Patientenberatung Deutschland
Bahnhofstraße 1, 67059 Ludwigshafen am Rhein
Telefon: 0621 5929650
Hausarzt
Notare
Nützliche Internetadressen:
Bundesministerium der Justiz www.bmj.de/DE/Buerger/gesellschaft/Patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html
Bundesministerium für Gesundheit http://www.bmg.bund.de/praevention/patientenrechte/patientenverfuegung.html
Unabhängige Patientenberatung Deutschland http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/upd-beratungstelefon.html
20.10.2012
Eine Schulküche in Kibada/Tansania
37. Ökumenischer
Hungermarsch
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim: „Bau einer Schulküche in
Kibada/Tansania“, so lautet das Motto des diesjährigen ökumenischen
Hungermarsches in Böhl-Iggelheim. Seit 1975 ist dies der 37.
ökumenische Hungermarsch dieser Art., Bisher wurden für 36
unterschiedliche Hilfsprojekte in allen Teilen der Welt über 1,8
Millionen €uro gesammelt und in nachhaltige Einrichtungen
investiert. „Hilfe zur Selbsthilfe, ist bei allen Projekten das
entscheidende Kriterium“ wie Dr. Reinhold Saur, einer der
Initiatoren des Hungermarsches ausdrücklich betont.
Petrus zeigte sich am Sonntag nicht gerade von seiner
freundlichen Seite. Herbstlich kühl mit Regenschauern präsentierte
sich das Wetter beim Start am Naturfreundehaus Böhl, In den
Stümpfen. Bei einer kleinen Statio durch Pastoralreferentin Eva
Grißmer zum Thema „Teilen mit anderen“, umrahmte der evangelische
Posaunenchor Iggelheim die kleine Eröffnungsfeier. Stefan Endres,
der das diesjährige Projekt mit angestoßen hatte, erläuterte diese
noch einmal in eindrucksvoller Weise.
Der Projektstandort Kibada liegt im Südosten von
Dar-es-Salam, der größten und wichtigsten Stadt Tansanias. Hier
entsteht zurzeit die Sacred Heart Primary School auf Initiative der
Schwestern vom Orden „St. Joseph Sisters“. Diese Schule ist offen
für alle tansanischen Kinder jeglicher Religions- und
Volkszugehörigkeit. „Niemand wird ausgegrenzt“ betonte Stefan
Endres. Besonders weist Stefan Endres darauf hin, dass auch kranke,
arme und an Aids erkrankte Kinder aufgenommen werden. Der
Schulbetrieb muss, wegen der weiten Schulwege der Kinder in
Ganztagsform stattfinden. Zurzeit werden die Schulgebäude für den
Unterricht errichtet. Um den Schulbetrieb auch tatsächlich starten
zu können, müssen noch die Möglichkeiten für einen Ganztagsbetrieb
geschaffen werden: Die Kinder kommen von weit her und brauchen für
den Mittag eine ausgewogene Verpflegung, die ihre Familien
häufig nicht gewährleisten können. Mit leerem Magen kann das Lernen
nicht gelingen! Deshalb wird eine gute Schulküche dringend
benötigt. Sie soll dann auch Garant für eine hygienische und
ausgewogene Ernährung der Schülerschaft sein.
Schwester Regina,
von Orden der Sisters of St Joseph, war anwesend und sang ein
Danklied in einheimischer Sprache.
Mehr als erfreut zeigte sich Helmut Wüst, so wie Dr. Reinhold
Saur vom Hungermarschteam, dass sich trotz des, wie sich
ausdrückten, „mäßigen Wetters“ 325 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
nicht abschrecken ließen die 20 Kilometer unter die Schuhe zu
nehmen. Ein Großteil der Marschierer ist schon seit vielen Jahren,
so wie Bürgermeister Peter Christ (CDU), mit dabei. Ganze Familien
mit Kind, Kinderwagen und Hund setzen sich für die gute Sache ein.
Dass auch jedes Jahr viele Kinder im Vorfeld Spenden sammeln und
mit wandern ist ein Umstand, der von den Organisatoren immer wieder
besonders erwähnt wird.
Die für den Bau der Schulküche benötigten Finanzmittel belaufen
sich auf ca. 50.000 Euro, die mit dem diesjährigen Hungermarsch
„erlaufen“ werden sollen. Es ist die Summe Geldes die fast jedes
Jahr durch die großzügige Unterstützung des Hungermarsches zustand
kommt. Und die Verantwortlichen sind sich sicher, dass diese Summe
auch in diesem Jahr zustande kommt.
Der Lohn für die tapferen Marschierer bestand in Suppe, Brötchen
und Getränken.
Die Scheckübergabe wird, wie in jedem Jahr, im Rahmen einer
Feierstunde Ende Januar 2013 übergeben werden. Weitere
Informationen sind unter www.hungermarsch-boehl-iggelheim.de
abrufbar oder bei Bernd Kiefer Tel: 06324 6616 zu erfahren.
Spendenkonto Hungermarsch 2012 bei der Volksbank Kur-
und Rheinpfalz BLZ 547 900 00, Konto Nr.
30830
Das Konto ist noch bis Ende 2012 geöffnet und Spenden können bis
zu diesem Zeitpunkt noch eingezahlt werden. Spendenquittungen
werden auf Wunsch ausgestellt. Bild: rs
18.10.2012
Entente Florale, Blumen- und Vorgartenwettbewerb
Böhl-Iggelheim- Im
Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes Entente Florale „Gemeinsam
aufblühen“, bei der die Gemeinde Böhl-Iggelheim eine Bronzemedaille
zuerkannte bekam, hatte die Gemeinde die Bürgerinnen und Bürger zu
einem Blumen- und Vorgartenwettbewerb aufgerufen. Der Blumen- und
Vorgartenwettbewerbes war eins von 17 Projekten in diesem Jahr
anlässlich des Bundeswettbewerbes. Im Rahmen einer kleinen
Feierstunde im Trausaal der Gemeinde konnte Bürgermeister Peter
Christ (CDU) die drei ersten Preise und Anerkennungspräsente an
alle sich am Wettbewerb Beteiligten überreichen. Die Preise in Höhe
von 200€, 100€ und 50€ waren von den Gemeindewerken Haßloch
gestiftet. Manfred Schlosser von den Gemeindewerken Haßloch war bei
der Preisverleihung zu gegen und zeichnete Die Preisträger mit
Urkunden aus.
„Für mich war es überwältigend wie viele Bürger sich an den
unterschiedlichen Projekten beteiligt haben und was in kurzer Zeit
in unserem Ort umgesetzt werden konnte“ betonte Peter Christ. Mit
dem Vorgartenwettbewerb wollte die Gemeinde nach Christ Aussage
einen Anreiz schaffen, die Aufenthaltsqualität im direkten Umfeld
zu verbessern und gleichzeitig zur Verschönerung des Ortsbildes
beizutragen. Ein schöner Vorgarten bzw. Blumenschmuck kommt allen
zugute.
Die Entscheidung ist der Jury, bestehend aus Gartenfachleuten
aus Böhl-Iggelheim: Melanie Grabner, Christian Dienst, Werner Ollig
und Hans-Peter Zehfuß nicht leicht gefallen, wie der Ortschef
betonte. Er bedankte sich ganz herzlich bei den Jurymitgliedern die
sich die Entscheidung, nach Ortsbesichtigung, nicht leicht gemacht
hatten. Bewertet wurden unter anderem die optische Wirkung, die
Nachhaltigkeit und eine blütenreiche Pflanzauswahl.
Die ersten Drei Preise wurden wie folgt vergeben.1. Preis Helga
und Wolfgang Pankewitz, 2. Preis Maike Wengertsmann, 3. Preis
Frieda Schuster. Familie Pankewitz stiftete spontan ihr Preisgeld
für die Kindertagesstätten in der Gemeinde. Ein sichtlich
überraschter Bürgermeister versprach den Geldbetrag gerecht zu
verteilen. Wort und Bild: kajef
11.10.2012
Gospel zum Kennenlernen beim Workshop in Böhl-Iggelheim
Das Nordlicht Eike
Formella erhellt die Gospelwelt in Böhl!
Böhl-Iggelheim- Eike Formella, Musiker aus dem Großraum
Hannover in Niedersachsen, besucht die Pfalz! Als Lehrkraft und
Kirchenmusiker in seiner Heimat Unterlüß unterrichtet, produziert
und komponiert Eike Formella und ist als Workshop-Leiter unterwegs.
Als Komponist wurde er bekannt durch die Publikation der
Songbook-Reihe "Songs for Gospel ", die er neben Hanjo Gäbler,
Eggo Fuhrmann und Miriam Schäfer maßgeblich mitgeprägt hat und die
im gesamten Bundesgebiet von Gospelchören gesungen wird. Zurzeit
betreut er sechs Gospelgruppen.
Sie haben noch keine Chorerfahrung und wollen einfach mal Gospel
ausprobieren und kennenlernen? Sie haben Spaß an guter
Gemeinschaft, neuen Songs und lockerer, familiärer Atmosphäre? Sie
haben Lust zu singen, aber leider keine Zeit, regelmäßig an
Chorproben teilzunehmen? Sie singen bereits und können nicht genug
kriegen? Dann kommen Sie Ende Oktober zum Gospelchor „The Chariots“
nach Böhl.
Der dreitägigeWorkshop vom 26. – 28. Oktober 2012in
Böhl-Iggelheim bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich
ein Wochenende lang näher mit dieser mitreißenden Musik zu
beschäftigen. Besondere Gesangsfähigkeiten oder Vorkenntnisse wie
Notenlesen sind nicht erforderlich - es geht in erster Linie um den
Spaß an der Sache!
Der Workshop findet unter der Leitung von Eike Formella statt.
Gemeinsam mit dem Gospelchor „The Chariots“ werden von
Freitag ab 18:30 Uhr bis Sonntag abwechslungsreiche Gospelsongs
erarbeitet.
Highlight des Workshops ist das Abschlusskonzert am
Sonntag, 28.10.2012, 17.00 Uhr in der kath. Kirche Böhl, bei
dem die gelernten Lieder mit Eike und den Chariots präsentiert
werden. Dazu sind natürlich auch die „Nur-Zuhörer“ herzlich
eingeladen, der Eintritt ist frei.
Das Anmeldeformular und weitere Infos zum Workshop befinden sich
als Download unter www.the-chariots.de oder sind
telefonisch unter Tel. 06324/969769 erhältlich.
Gospelmusik übt mehr denn je auf viele Menschen eine besondere
Faszination aus und hat mittlerweile vermehrt Einzug ins Leben
nicht nur unserer Kirchengemeinden gefunden. Warum das so ist?
Vermutlich, weil gemeinsames Singen Spaß macht, weil diese Musik
sowohl Herzen als auch Körper anspricht und weil es eine andereArt
ist, Gott zu loben und seine Gute Nachricht (Gospel = Evangelium)
zu verkünden.
Der Gospelchor „The Chariots“ hat bereits
im Jahr 2007 mit Eike Formella ein Gospelwochenende verbracht. Die
Pfälzer und das „Nordlicht“ verstanden sich auf Anhieb
hervorragend. Nun kommt Eike zum zweiten Mal in die Pfalz.Umso
größer ist jetzt die Vorfreude auf ein Wiedersehen.
Die „Chariots“, die 2011 auf der zweiten BöhlerGospelnacht ihren
15jährigen Geburtstag gefeiert haben, proben immer mittwochs von 20
Uhr bis 22 Uhr im katholischen Pfarrheim in Böhl. Alle, die am
gemeinsamen Singen und Musizieren in lockerer Atmosphäre Spaß
haben, sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen. Einfach mal zu
einer Schnuppersingstunde unverbindlich vorbeikommen! Foto:
Eike Formella
06.10.2012
CDU-Ortsverband und –Gemeinderatsfraktion gratulieren zum Ja-Wort
Fraktionsvorsitzender Michael Knebel heiratet seine
Christel
Böhl-Iggelheim- Am 28.09.2012 war es nun so weit: Michael
Knebel und Christel Enthaler haben sich getraut. Die Trauung wurde
von Bürgermeister Peter Christ vorgenommen.
Aber nicht nur dieser wichtige formelle Teil lag in CDU-Händen.
Christel hatte unserer Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß als
Fahrer des Fahrzeuges zum Standesamt organisiert. Und auch das
Fahrzeug war etwas Besonderes. Der Konvoi von der Madenburg- über
die Goldböhlstraße bis zum Rathaus fand entsprechende
Aufmerksamkeit. Am Rathaus warteten nicht nur schwarze Brüder und
Schwestern der Union, sondern auch viele Weggefährten des FC
Palatia Böhl sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen auf das
Brautpaar, um alles Gute zu wünschen.
01.10.2012
Vernissage in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt in Iggelheim
Michael Kunz zeigt
beeindruckende Ölbilder
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- „Stillstand bedeutet
Rückschritt“. Dies ist das Motto des in Ludwigshafen geborenen und
in Mutterstadt lebenden und wirkenden Künstlers, Michael Kunz. Die
Volkshochschule Böhl-Iggelheim und das Kulturbüro des
Rhein-Pfalz-Kreises präsentierten seit Sonntag, 30.09.2012, in der
Feinschmecker-Bäckerei Seibt in Böhl-Iggelheim, Gemälde des Malers.
Leuchtende Farben kennzeichnen einen Großteil der Gemälde, die sich
zum einen mit Motiven aus bekannten italienischen Urlaubsregionen
auseinandersetzen. Aber auch seine pfälzische Heimat findet sich in
vielen Bildern, auch in fast schon transparent zu nennenden
Farbkompositionen wieder. So vielfältig wie seine Motive sind auch
seine Techniken mit denen er seine Kompositionen, meist auf
Leinwand, darstellt. Reine Aquarellmalerei, aber auch das Arbeiten
auf unterschiedlich vorbehandelten Malflächen mit Sand, Pappe,
Papier oder Kalk, machen den Reiz der gezeigten Kunstwerke aus.
Kunz verfolgt nicht nur einen Malstil, nein er arbeitet auch
parallel, im Freien oder seit 1988 in seinem eigenen Atelier
zuhause in Mutterstadt. „Ich finde es reizvoll, Gedankenspiele
mittels Balance zur Realität, graphischen Spiel bis hin zum
Abstrahieren auszudrücken“ umschreibt Kunz selbst sein
Kunstverständnis.
Michael Kunz ist in der Region beileibe kein
Unbekannter. Zahlreiche Ausstellungen. Wie 2009 in der Solitär
Galerie in Berlin zeigen auch seine überregionale Bedeutung.
Zwischen den Jahren 2004-2005 war Kunz an den
Rekonstruktionsarbeiten des Gebetsraumes, als auch der Fenster der
jüdischen Synagoge in Mutterstadt beteiligt. Sein umfangreiches
Wissen und seine Kenntnisse gibt Michael Kunz, als Dozent an der
Kreisvolkshochschule in Ludwigshafen, an Kunstinteressierte weiter.
Bei der Seniorenbetreuung LU-Kompakt hält Kunz Workshops für
Aquarell-und Acrylmalerei.
Diese Vielfalt an Kreativität und Einsatz
betonte Paul Platz, stellvertretender Leiter der Volkshochschule
des Rhein-Pfalz-Kreises, in seiner Laudatio besonders. „Kunz
verharrt nicht nur auf einer erlernten und dann bis hin zur
Meisterschaft vervollkommnten Technik und Bildaussage. Er versucht
stets das Neue, das Andere in seiner Malerei“ ergänzte Platz. Er,
so wie Ursula Ohmer von der Kulturabteilung der Gemeinde, sowie
Petra Baum, die Leiterin der örtlichen Volkshochschule, hatten
diese Ausstellung mit ermöglicht und vorbereitet.
Bernd Johann (FWG), 2. Beigeordneter der
Gemeinde Böhl-Iggelheim, konnte eine große Anzahl Bürgerinnen und
Bürger zur Ausstellungseröffnung in der Feinschmecker-Bäckerei
Seibt in der Langgasse in Iggelheim begrüßen. Ein besonderes
Dankeswort richtete Johann an die Inhaber der
„Feinschmecker-Bäckerei Seibt“, Paul-Heinz Seibt und Petra Jadasch.
Diese hat, wie schon seit vielen Jahren ihr, wunderschönes Ambiente
für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. „Beim Feinbäcker Seibt
gibt es nicht nur schmackhafte, sondern auch noch kulturelle
Genüsse“ bemerkte Johann. „Und vielleicht sollte man dem Namen der
Bäckerei noch den Zusatz „Kulturcaffee“ hinzufügen, war einer der
Vorschläge von Bernd Johann.
Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von dem
Saxophonisten Olaf Schönborn, in Böhl-Iggelheim kein
Unbekannter.
Die Ausstellung ist noch bis Jahresende in der
Feinschmecker-Bäckerei Seibt jeweils montags - freitags von 6:00 –
18:00 Uhr, samstags 6:00 - 12:30 Uhr und sonntags 8:00 – 12:00 Uhr
zu bewundern. Bild: fg
01.10.2012
Lärmschutz und Verkehrsentlastung in der Warteschleife
Antwort des
Ministeriums für Dannstadt-Schauernheim unbefriedigend
„Schnell ist anders“ lautet das Resumée des
CDU-Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß zur Antwort des
Ministeriums auf seine Kleine Anfrage zu Lärmschutz und
Verkehrsentlastung für Dannstadt-Schauernheim.
Im Jahr 2007 war zuletzt eine schalltechnische Untersuchung der
Belastung von Dannstadt-Schauernheim durch die A 65 durchgeführt
worden. Damals seien die Lärmsanierungswerte deutlich
unterschritten worden, es hätte also kein Bedarf für
Lärmschutzmaßnahmen vorgelegen, so Infrastrukturminister Lewentz
(SPD). Aufgrund einer Absenkung der Lärmsanierungswerte durch den
Bund im Jahr 2010 werden nun landesweit schalltechnische
Untersuchungen mit aktuellen Verkehrsdaten durchgeführt
„Dass Dannstadt-Schauernheim dabei nicht höchste Priorität hat,
kann ich nachvollziehen. Dass im Herbst 2012 noch nicht einmal der
Termin für die Untersuchung in Dannstadt-Schauernheim genannt
werden kann, aber nicht“ kritisiert Zehfuß die noch fehlende
Planung.
Auch die Pfalzmarktanbindung an die A 61, die sowohl eine
Verkehrs- und somit Lärmreduzierung auf bzw. von der A 65 als auch
insbesondere eine Entlastung der Ortsdurchfahrt Dannstadt vom
LKW-Verkehr mit sich bringt, lässt noch auf sich warten.
„Es reicht nicht, dass Minister Lewentz (SPD) die Fertigstellung
der Anbindung bis Ende 2013 als Ziel benennt. Die Maßnahme steht
schon seit Mitte der 90er Jahre auf der Tagesordnung. Da habe ich
schon die Erwartung, dass die Umsetzung und somit die Entlastung
der Bürger aber auch der Verkehrsvorteil für den Pfalzmarkt nach
dann fast zwei Jahrzehnten erfolgt sind„ bringt Zehfuß zum
Ausdruck, dass ein Verpassen des Ziels, also ein späterer Termin,
für ihn nicht akzeptabel ist und er an dem Thema dranbleiben wird.
Johannes Zehfuß, MdL Wahlkreisbüro, Presse www.johannes-zehfuss.de
30.09.2012
Vertragsunterzeichnung für schnellen Internetzugang
Binnen
Jahresfrist DSL 100.000 verfügbar
Das Wochenendhausgebiet in Böhl-Iggelheim soll innerhalb eines
Jahres einen Breitbandzugang erhalten. Bürgermeister Peter Christ
hat am 26. September 2012 den Kooperationsvertrag mit dem
saarländischen Telekommunikationsunternehmen inexio unterzeichnet.
Die Initiative und Kontaktaufnahme zu dem Unternehmen kam durch den
Vereinsvorsitzenden der Waldsiedlung, Heinz Martin, zustande.
Nachdem die Bürgerinnen und Bürger die im Rahmen eines
DSL-Versprechens geforderten 50 Verträge erreichten, steht der
Verlegung des Glasfaseranschlusses nun nichts mehr im Wege.
„Das schnelle Erreichen der von inexio geforderten
Verträge zeigt den Bedarf nach schnellen Internetverbindungen“,
erklärte Bürgermeister Peter Christ. „Gut, dass wir mit der inexio
einen Partner haben, der sich auch in kleineren Einheiten und
Gebieten engagiert.“
Anja Schramm, bei inexio für den Kontakt mit den Kommunen
verantwortlich, ergänzte: „In den nächsten Wochen gehen wir jetzt
in die Detailplanung. Spätestens in einem Jahr stehen dann den
Bewohnern Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Damit
sind dann auch datenintensive Anwendungen im Netz ohne Probleme zu
meistern.“
Wer sich bisher noch nicht für einen der neuen leistungsstarken
Anschlüsse von inexio entschlossen hat, kann sich unter www.myquix.de oder unter der
Service-Hotline 0800/7849375 informieren.
27.09.2012
Kunst im Cafe Seibt
Die Volkshochschule Böhl-Iggelheim und das Kulturbüro des
Rhein-Pfalz-Kreises präsentierten ab Sonntag, 30.09.2012, Gemälde
des Mutterstadter Künstlers Michael Kunz, der seit vielen Jahren
malt und Ausstellungen u.a. im Landkreis vorweisen kann. Wer
Michael Kunz kennt, weiß, dass er ein sehr neugieriger, fast
unsteter Maler ist. Paul Platz, der die Laudatio auf den Künstler
halten wird, verfolgt seine Arbeiten jetzt schon seit vielen Jahren
und kennt ihn aus seinen erfolgreichen, immer ausgebuchten
Malkursen hier im Landkreis und von zahlreichen Ausstellungen. Er
verharrt nicht auf einer erlernten und dann bis hin zur
Meisterschaft vervollkommnten Technik und Bildaussage. Er versucht
stets das Neue, das Andere in seiner Malerei, Stillstand heißt
Rückschritt, wobei es nicht heißt, dass er immer nur einen Malstil
ausschließlich verfolgt, nein er arbeitet parallel, auf seinen
Malreisen in Italien oder hier in der Mallandschaft Pfalz, im
Freien oder seinem Atelier zuhause.
Die Vernissage findet am Sonntag, 30.09.2012, um 11 Uhr, in der
Feinschmecker-Bäckerei Seibt, Langgasse, in Böhl-Iggelheim statt
und wird musikalisch umrahmt von dem Saxophonisten Olaf Schönborn.
Die Bilder sind bis zum Jahresende 2012 zu bestaunen.
25.09.2012
Informationsveranstaltung der SPD
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Jeder von uns kann jederzeit durch Krankheit oder Unfall
in eine Situation kommen, in der keine eigenen Entscheidungen mehr
möglich sind. Dann greifen Vorsorgevollmacht und
Patientenverfügung.
Am Donnerstag, den 18. Oktober 2012 um 16.00
Uhr bieten wir im Clubhaus des VfB Iggelheim, Im
Neugraben eine Informationsveranstaltung zur Bedeutung vorsorgender
Verfügungen im Ernstfall an.
Referenten:
Herr Klaus Kühner (Leiter der Betreuungsbehörde
Ludwigshafen)
Frau Dr. Michaela Jung-Dittmer (Ärztin für
Anästhesie)
Zunächst geben die beiden Referenten eine Einführung in die
Thematik.
Anschließend wird an Beispielen erläutert, wie der medizinische
Ernstfall aussehen könnte und wie man vorsorgen kann. Schwerpunkt
werden die Fragen sein, die beim Abfassen einer Patientenverfügung
auftreten können. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die
Möglichkeit ihre Fragen zu erörtern.
Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen.
25.09.2012
Fit für die Bewerbung
4.
Berufsinformationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus.
Fachleute aus der Wirtschaft standen Rede und
Antwort.
Was ist bei einer Bewerbung wichtig? Wie bewerbe ich mich
richtig? Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch? Wie läuft
ein Einstellungstest ab? Wie wichtig und hilfreich ist ein
Praktikum? Wie und wo finde ich überhaupt einen Praktikumsplatz und
dann auch einen Ausbildungsplatz? Welche Voraussetzungen sind dafür
notwendig? Fragen über Fragen die einer Antwort bedurften. An einem
Informationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus, wurden
Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 umfassend
informiert
Thomas Heber hatte mit seinen Lehrerkolleginnen und Kollegen ein
interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt.
Zahlreiche Firmen und Institutionen aus der Region konnten zur
Mitwirkung gewonnen werden. „Nach den guten Erfahrungen in den
letzten Jahren haben wir uns entschlossen die Veranstaltung auch in
diesem Jahr wieder durchzuführen“ bemerkte Thomas Heber. „Wir
glauben einfach, dass es ein wichtiges Thema für die Schülerinnen
und Schüler ist und ihnen damit ein Rüstzeug für ihre zukünftige
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz mitgegeben wird“ ergänzte die
Schulleitein Lisa Kasprowiak. Die Resonanz bei Firmen,
weiterführenden Schulen und Institutionen zeigt, nach Lisa
Kasprowiak Worten, die Bedeutung einer solchen Veranstaltung und
wird vor allen Dingen Von den Schülerinnen und Schüler der PGS
ausdrücklich gewünscht.
Von den Realschulen plus aus Haßloch, Edenkoben und
Schifferstadt, die alle die Möglichkeit bieten die
Fachhochschulreife zu erwerben waren Alexander Jentsch, Oliver
Beisert, so wie Maria Bär gekommen. In einem gemeinsamen Vortrag
stellten die Dame und die Herren die Fachrichtungen ihrer
jeweiligen Schule, wie Gesundheitswesen, Verwaltung, Wirtschaft und
technische Informatik vor.
Ein breitgefächertes weiterführendes Angebot, bis zum Abitur,
stellt die Johann-Joachim-Becher-Berufsschule aus Speyer zur
Verfügung. Frau Eck war hier die geeignete Ansprechpartnerin für
die interessierten Schülerinnen und Schüler.
An der Berufsbildenden Schule für Naturwissenschaften in
Ludwigshafen ist die Ausbildung zum biologisch- physikalisch-,
chemisch- und umwelttechnischen Assistenten, einem neuen
Berufszweig, möglich.
„Wir sind eine der ältesten Schulen in der Gegend überhaupt. Uns
gibt es seit den frühen 50-iger Jahren des letzten Jahrhunderts“
bemerkte Herr Edinger von der Privaten Handelsschule Dr. Stracke,
in Ludwigshafen ansässig, nicht ohne Stolz Die Ausbildung zur
Mediengestaltung / -management ist dort möglich.
Herr Paul Damm
von der Handwerkskammer informierte in seinem Vortrag über die
Möglichkeiten der Berufsorientierung. Er betonte die Wichtigkeit
von Praktikas, zum einen die, die von der Schule angeboten werden,
aber auch von freiwilligen Informationen und Tätigkeiten in Firmen.
Diese Freiwilligkeit, in den Bewerbungsunterlagen erwähnt, macht
immer einen positiven Eindruck. Bei dem HWK Handwerk wurden sowohl
Vorträge angeboten als auch praktische Übungen wie das Training
eines Vorstellungsgespräches geübt.
Herrn Weinert von der Deutschen Rentenversicherung stellte
die Berufsbilder in dieser staatlichen Institution vor. Den ganzen
Vormittag über war dieser Stand, wie auch alle anderen dicht
umlagert.
Herr Lang-Zörner und Carina Straßner von der Agentur für Arbeit
gaben praktische Tipps zu den vielfältigen Fragen über
Vorstellung und Bewerbung. Die Referate fanden regen Zuspruch. Vor
den Sälen bildeten sich regelmäßig Schlangen von Schülerinnen
und Schülern, die auf den nächsten Vortrag warteten.
Der in Speyer ansässige Verein zur Förderung der
Beruflichen Bildung e.V. (VFBB e.V.), beriet über die Hilfen die
Schülern, ohne Abschluss und Lehrstelle, zu teil werden können.
„Allerdings verfolgen wir mit unserem Engagement an den Schulen zu
erst den Zweck, die Jugendlichen zu informieren und aufzuklären,
dass sie überhaupt nicht in die Lage kommen uns zu brauchen,
sondern einen Ausbildungsplatz finden“ betonten die Herren Brader
und Fehn.
Manuel Arens von den Die Technischen Werken Ludwigshafen
stellten ihre Ausbildungsberufe im Metall-, Elektro- und
Kaufmännischen Bereich vor. Hier konnten auch Termine für Praktikas
oder für ein Bewerbungsgespräch vereinbart werden. Manuela
Arens zeigte sich erfreut darüber, dass diese Möglichkeit genutzt
wurde.
Auch die Firma Siemens aus Frankenthal, vertreten durch Herrn
Hippler, wirbt um gute Schulabsolventen und hat für diese,
besonders im elektrotechnischen Bereich, interessante
Ausbildungsplätze zu vergeben. Bei Herren Conrad wurden die
Vielfältigen Fragen rund um die Bewerbung und das
Vorstellungsgespräch geklärt und geübt.
Über Pflegeberufe und Berufe im Sozialwesen referierte H.
Wenelken vom Diakonissen Bildungszentrum Speyer/Mannheim. Bettina
Dausch, von der Berufsbildenden Schule
Hauswirtschaft/Sozialpädagogik aus Ludwigshafen Stand Rede und
Antwort zum Bildungsangebot ihrer Einrichtung im Sozialbereich.
Ein interessanter und informativer Tag, so wurde das Angebot von
den Teilnehmern beurteilt, das fast schon zum festen
Jahresprogramm der Peter-Gärtner-Realschule plus gehört. Der
Termin für den nächsten BO-Tag steht schon fest. Es wird der 26.
September 2013 sein.
Bild und Text:fg
21.09.2012
„Tue recht und scheue Niemand“
Erna und Walter
Storck feiern Diamantene Hochzeit
von Franz Gabath
Vor genau 60 Jahren, am 20 September 1952, begann die nun mehr
so lange Zeit bestehende, nach den Worten des Jubelpaares,
glückliche Ehe. „Wir sind dankbar und froh, dass wir dieses große
Fest gemeinsam feiern dürfen“ betonen Beide. Und wenn man in ihre
Gesichter blickt, weis man, dass das keine leeren Worte sind. „Das
Wetter am 20 September vor 60 Jahren war genau so herrlich
wie heute, als wir zum Standesamt gingen und dann zur
protestantischen Kirche“ bemerkte Erna Storck. „ Und der liebe Gott
hat es bis heute gut mit uns gemeint“ ergänzte Walter.
Walter Storck, 1930 geboren, stammt aus Iggelheim. „Aus einer
alteingesessenen Familie“ wie er lachend betont. Erna erblickte ein
Jahr später im damaligen Ostpreußen, in Masuren, das Licht der
Welt. Nach Krieg und Flucht endete ihr Irrweg in Haßloch. „Schwere
Zeiten haben meine Eltern und ich durchleben müssen“ blickt Erna
zurück. Hier im Großdorf trafen sich die Wege von Erna und Walter.
Erna war zu der Zeit Hausdame in einem Lokal in Haßloch und daneben
war das Kino. Eines Tages, als Walter mit Freunden vor dem
verschlossenen Kino stand, besuchte die Gruppe dieses Lokal. Und da
hat es gefunkt wie beide unisono erklärten. „Walter kam dann immer
allein“ berichtete Erna. An Heiligabend des Jahres 1951 wurde
Verlobung gefeiert und 9 Monate später geheiratet
Viel Arbeitskraft und Herzblut steckte das junge Paar in den Bau
ihres Hauses in der Rottstraße. Noch heute bewohnen sie das
schmucke Anwesen mit seinem großen gepflegten Garten.
Melonen, Feigen, ja sogar ein riesiger Bananenbaum gedeihen dort
trefflich. Zwei Töchter, Elvira und Heike, wurden dem
Jubelpaar geschenkt. Und als Geschenk bezeichnen Erna und Walter
Storck auch ihre beiden Schwiegersöhne.
Walter absolvierte eine Lehre als Schmied in Schifferstadt. Nach
der Lehre arbeitete Walter als Huf- und Wagenschmied im elterlichen
Betrieb in Iggelheim in der Buschgasse. Er wechselte dann zur
Firma Grünzweig & Hartmann, wo er bis zu seiner Pensionierung
tätig war. Hier zeigte sich auch sein Engagement für die Belange
Anderer. 25 Jahre gehörte Walter Storck dem Betriebsrat an. Viele
Umstrukturierungen musste er miterleben und half Wege zu finde,
dass so Manches für die Belegschaft erträglich gestaltet wurde.
Immer seinem Motto treu: „Tue recht und scheue Niemand“.
In vielen Vereinen engagiert, gehört Walter zu Iggelheimer
Persönlichkeiten. Viele Jahre bekleidete er das Amt des 1.
Vorsitzenden beim Hundeverein. Als Züchter von Zwergschnauzer
machte er sich darüberhinaus einen Namen. Im Vogelschutzverein
Iggelheim ist er seit nunmehr 57 Jahren ein geschätztes
Mitglied.
Die Tierliebe wohnt beiden Storcks inne. Vor mehr als 30 Jahren
lief der Familie eine Schildkröte zu. Diese wurde, besonders auch
von den Töchtern, liebevoll aufgenommen. Als sich dann die waren
Besitzen meldeten und die Schildkröte wieder abgegeben werden
musste, war die Trauer im Hause Storck natürlich riesengroß. Dies
konnte Mama Erna natürlich nicht mit ansehen und sie brachte Gretel
ins Haus. Uns seit dieser Zeit gehört die griechische
Landschildkröte zur Familie und genießt ihr Leben im Garten.
Viele Freunde und Bekannte kamen schon am frühen Morgen,
gratulierten zu Ehrentag und wünschten Glück, Zufriedenheit und
Gottes Segen. Der 2. Beigeordnete Bernd Johann überbrachte, in
Vertretung von Bürgermeister Peter Christ, die Glückwünsche der
Gemeinde. Pfarrer Boris Wagner-Peterson gratulierte für die
protestantische Kirchengemeinde. Bild fg
20.09.2012
Fünf Iggelheimer bei den Deutschen Meisterschaften
Am 15./16.09. fanden im niedersächsischen Einbeck wie im Vorjahr
die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften des Deutschen Turnerbundes
statt. Am 15.09. begann Liam Radetz bei den 18/19Jährigen
mit der Disziplin 100-Meter-Lauf seinen Fünfkampf und musste ihn
auch sogleich wieder beenden, denn kurz vor dem Ziel zerrte er sich
den Oberschenkel und kam trotzdem noch in einer guten Zeit von 12,0
Sekunden an. Glück im Unglück hatte er, dass nur 11 Teilnehmer in
seiner Altersgruppe zuvor die Quali geschafft hatten und gemeldet
waren, so dass er insgesamt Rang 11 belegte. Beim Einzelwettkampf
Steinstoßen am darauf folgenden Tag schlug das 10 Kilogramm schwere
Eisengerät bei 9,72 Metern auf, was ihm trotz Verletzung Rang 4
bescherte. Den Schleuderball von 1,5 Kilogramm warf er anschließend
im Einzelwettkampf Schleuderballwerfen auf eine persönliche
Bestweite von 57,42 Meter, die ihn auf Rang 5 brachte. Julian
Melder ging bei den 16/17Jährigen bereits mit einer
Schulterverletzung in den Schleuderballwettkampf (als Rechtshänder
zum Glück links), den er jedoch mit persönlicher Bestweite von
54,66 Meter meisterte. Mit seiner Platzierung auf Rang 12 war er
unter diesen Umständen recht zufrieden. Sowohl Liam als auch Julian
Melder nahmen dieses Jahr in ihren Altersklassen als
Jahrgangsjüngere teil und mussten ihre Wettkämpfe mit den um 1 Jahr
älteren Teilnehmern bestreiten.
Auf Rang 15 unter 26 Teilnehmern hatte sich beim
leichtathletischen Fünfkampf der 16/17Jährigen Stefan Feick
gekämpft. Er brillierte mit persönlichen Bestleistungen im
1000-Meter-Lauf in hervorragenden 3:05,2 Minuten und im
Schleuderballwurf auf 44,13 Meter. Beim 100-Meter-Sprint brauchte
er 12,31 Sekunden, beim Weitsprung kam er auf 5,48 Meter und im
Kugelstoßen auf 9,29 Meter. Er steigerte sich punktemäßig im
Gegensatz zur Quali in Zweibrücken um rund einen Punkt auf
50,65 Punkte. Weibliche Verstärkung hatte der TSV durch Sarah
Hahn (20+) geschickt. Sie erreichte Platz 18 mit ebenfalls
einer Quali-Steigerung um einen Zähler auf 45,32 Punkte. Ihre
persönliche Bestleistung hatte sie im Schleuderballwurf mit guten
37,15 Metern. Sie sprang 4,29 Meter weit, stieß die Kugel auf 7,09
Meter, sprintete auf 100 Meter in 14,53 Sekunden und legte beim
1000-Meter-Lauf in 3:58,23 Minuten eine gute Leistung hin. Last but
not least startete Robin Strohmaier im leichtathletischen
Fünfkampf der 16/17Jährigen und kam mit 47,67 Punkten auf Rang 25,
wobei er seine bei der Quali erreichten Punkte knapp behaupten
konnte. Seine persönlichen Bestleistungen hatte er im prima
1000-Meter-Lauf in 3:19,0 Minuten und im Schleuderballwurf von
41,26 Metern. Der 100-Meter-Lauf lag bei 12,87 Sekunden, Weitsprung
bei 5,35 Metern und Kugelstoß bei 9,62 Metern.
Der betreuende Trainer Hans Koob sowie die
Athleten-Familien durften mit den Athleten und ihren
Ergebnissen zufrieden sein.
20.09.2012
Podestplätze für TSV-Athleten beim Saisonabschluss
Zum diesjährigen Saisonabschluss in Frankenthal fuhren am 16.09.
wieder etliche TSV-Athleten, um noch mal alles zu geben. Heraus
kamen ein 1. Platz in der Mannschaftswertung bei den 10/11-Jährigen
Mädchen mit 5598 Punkten und zahlreiche Podestplätze. Tim
Brendel (M12), einziger Junge zwischen all den Mädchen, belegte
Rang 1 im Weitsprung mit persönlicher Bestweite von 4,47 Metern,
Rang 2 beim 75-Meter-Sprint in 11,49 Sekunden und persönlicher
Bestweite im Kugelstoßen auf 6,32 Meter. Die gleichaltrige Lisa
Frugah gewann im 75-Meter-Lauf in 11,11 Sekunden. Persönliche
Bestweite im Weitsprung mit 4,31 Metern brachte sie auf Platz 2,
ebenso im Kugelstoßen mit 6,62 Metern. Im Dreikampf trug
Patricia Benek (W11) den Sieg nach Iggelheim. Sie sprang
4,11 Meter weit, lief auf 50 Meter in 8,04 Sekunden und warf den
Ball 35,00 Meter weit. Knapp dahinter auf Rang 2 folgte die
gleichaltrige Elena Löchner mit einem Bestballwurf von 30,50
Metern, Weitsprung von 4,23 Metern und 50-Meter-Sprint in 8,10
Sekunden. Lisa-Marie Valceschini (W10) bekam ebenfalls die
Silbermedaille umgehängt für ihre Leistungen im Weitsprung mit 3,78
Meter, 50-Meter-Sprint in 8,28 Sekunden und Ballwurf auf 26,50
Meter. Der dritte Platz bei der W11 ging an Laura-Celine
Weinerth mit dem Weitsprung von 3,98 Metern, 50-Meter-Sprint in
8,12 Sekunden und dem Ballwurf von 26,00 Metern. Annika Wind
(W10) durfte ebenfalls aufs Bronzepodest, denn sie warf den Ball
auf Bestweite von 16,00 Metern, lief 9,57 Sekunden auf 50 Meter und
sprang 3,10 Meter. Mit gleich zwei persönlichen Bestleistungen
wartete Lea-Michelle Weinerth (W9) auf, und zwar im
Weitsprung mit 3,19 Metern und im Ballwurf mit 23,50 Metern (50 m
in 9,19 Sekunden), wodurch sie Rang 5 erreichte.
19.09.2012
Iggelheimer Sprungbestleistungen bei den Bezirksmeisterschaften
Am
16.09. fanden die nachgeholten Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz
in Haßloch statt. Die Wettkampfbedingungen waren im Gegensatz zu
vor ein paar Wochen hervorragend. Auffallend war, dass nur im
Weitsprung persönliche Bestleistungen erzielt wurden – muss eine
gute Grube sein. Die jüngste und alleinige Teilnehmerin in der
Altersklasse W6 war Lorraine Kuhn mit persönlicher Bestweite
auf super 2,64 Meter; der Ball flog 9,50 Meter weit und über 50
Meter lief sie in 10,64 Sekunden auf Platz 1. Tim Brendel
(M12) belegte Rang 2 mit seinen Leistungen im Weitsprung von 4,22
Metern, Ballwurf von 34,00 Metern und 11,48 Sekunden über 75 m.
Patricia Benek (W11) landete beim Weitsprung auf 4,13
Metern, lief auf 50 Meter in 7,94 Sekunden und warf den Ball 29,50
Meter weit, was ihr ebenso Silber bescherte.
Lukas Hahn (M8) sprang persönliche Bestweite auf 3,71
Meter, der 50-Meter-Sprint endete bei 8,79 Sekunden und beim
Ballwurf erreichte er 30,00 Meter; alles in allem war das Bronze,
ebenso für Lisa Frugah (W12), die 4,05 Meter sprang, 11,22
Sekunden auf 75 Meter lief und den Ball 24,50 Meter weit
warf. Trotz persönlichem Bestsprung auf 4,26 Meter verpasste
Karolin Schöpke (W11) knapp den Podestplatz auf Rang 4 (50 m
8,10 Sekunden und Ballwurf 29,50 Meter). Platz 5 wurde es für
Elena Löchner (W11), die ebenfalls persönliche Bestweite im
Weitsprung mit 4,26 Meter hatte (50 Meter in 8,18 Sekunden und
Ballwurf auf 28,50 Meter).
19.09.2012
Schützenclub Böhl und Trimmy laden ein!
„Mohrenkopfschießen“ für Kinder und Jugendliche
„Ziel im Visier“ lautet das Motto einer Initiative der
Landesverbände im Deutschen Schützenbundes und seines
Bundesverbandes. Die Initiative zielt zum einen auf den Gewinn
neuer Mitglieder und zum andern das Engagement in den
Schützenvereinen zu stärken. Schon über 1,5 Millionen Kinder
Jugendliche und Erwachsene sind im Deutschen Schützenbund
organisiert und betreiben ein Hobby, das Ausdauer und Konzentration
stärkt. Als Maskottchen, für den vom Pfälzischen Sportschützenbund
e.V. auf das Wochenende vom 06. und 07. Oktober 2012 gelegten
Termin, wurde „Trimmy „geboren“.
Auch der Schützenclub 1952 e.V. Böhl, der schon immer
großen Wert auf eine engagierte Jugendarbeit gelegt hat, beteiligt
sich an der Initiative seines Landesverbandes. Die Böhler Schützen
haben sich für das Wochenende auch eine besondere Überraschung
einfallen lassen.
Alle interessierten Schülerinnen und Schüler und Jugendliche im
Alter von 6 bis 18 Jahren sind zum „Mohrenkopfschießen“ in den
Schützenclub in der Lindenstraße 8 eingeladen. Ziel ist das
Kennlernen des Schießsports unter fachkundiger Anleitung. Neben den
Mohrenköpfen werden gute Schützen mit einer Trimmy-Medaille
geehrt. Die Schützen sind sich durchaus bewusst, dass das Wort
„Mohrenkopf“ heute nicht mehr dem gängigen Terminus entspricht.
Aber diese, meistens im Inneren weiß aufgeschäumte, mit
Schokoladenüberguss versehene, auf einer ca. 4 Zentimeter im
Durchmesser messenden Waffel platzierte und besonders gerne
verspeiste, Leckerei heißt halt im Volksmund immer noch
Mohrenkopf.
Der Schießstand der Böhler Schützen ist nach einem Umbau und
Modernisierung auf dem neuesten Stand. Es wurde extra ein
Schiesstand für Kinder errichtet, so dass hier für Groß und Klein
optimale Bedingungen herrschen.
Selbstverständlich sind auch die Eltern, Freunde und Bekannte
herzlich eingeladen um ihre Treffsicherheit zu beweisen und
ordentlich viele MK zu schießen.
Für das leibliche Wohl wird, bei den Schützen selbsredend, bestens
gesorgt sein.
„Wir freuen uns, Euch und Sie am Samstag, den 6. Oktober von
14.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag den 7. Oktober von 10.00 bis
15.00 Uhr in der Lindenstraße begrüßen zu können“ heißt es in einer
Verlautbarung des Böhler Schützenverein. kajef
19.09.2012
Kerwe total in Iggelheim
Reichhaltiges
Festprogramm an vier Tagen.
Die letzten vier Tage stand Iggelheim ganz im Zeichen der Kerwe.
Mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnete Bürgermeister
Peter Christ das Fest. Pünktlich um 15 Uhr eröffnete der
Musikverein Iggelheim, unter der Leitung von Jens Böhler, die
kleine Feierstunde. Bürgermeister Peter Christ (CDU) konnte, neben
den beiden Beigeordneten und zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern,
viele Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde auf dem Dorfplatz
begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt der Vizepräsidentin
des Rheinland-Pfälzischen Landtages, Hannelore Klamm (SPD), die auf
der „Igglemer Kerwe“ keine Unbekannte ist, wie sich der
Bürgermeister ausdrückte.
„Freibier ist das einzige Bier, dass seit Jahrhunderten im
Preis stabil geblieben ist“ bemerkte der Ortchef unter dem Beifall
der Anwesenden. Christ betonte besonders den Einsatz der vielen
Vereine, der dazu beitragen wird, die Kerwe auch dieses Jahr zu
einem Erlebnis werden zu lassen. Nachdem der Musikverein Iggelheim
die Festbesucher musikalisch eingestimmt hatte, schritt Peter
Christ zum Fassbieranstich. Gekonnt, mit einem Schlag, trieb
Peter Christ den Hahn in das Fass, genauestens beobachtet uns
assistiert von Hannelore Klamm. Beide schenkten dann das Freibier
an die durstigen Kehlen aus.
In diesem Jahr hatte der Gewerbeverein/
Leistungsgemeinschaft Böhl-Iggelheim wieder eine Gewerbeschau
aus Dienstleistung Handel und Gewerbe organisiert. Im
Zweijahresrhythmus zeigen hier ortsansässige Gewerbetreibende in
der Turnhalle und auf dem Schulhof der
Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule Iggelheim ihre Produktpalette. Am
Samstag ab 15 Uhr und Sonntag ab 13 Uhr informierten die
mitwirkenden Geschäftsleute interessierte Besucher über ihr Angebot
und ihre Leistungsfähigkeit unter dem Motto „Alles da in
Böhl-Iggelheim“. Auch das Seniorenzentrum informierte über sein
mobiles Pflegeangebot. Der liebevoll mit Luftballons dekorierte
Stand des Ortsverbandes des VdK war immer von Ratsuchenden
umlagert. Sehvermögen konnte bei der Verkehrswacht geprüft werden.
Die katholische öffentliche Bücherei offerierte einen
Bücherflohmarkt. Die Kleinsten durften sich beim Kinderschminken in
Märchenfiguren verwandeln lassen. Kuchenspezialitäten lockten zum
Stand des Fördervereins der Karnevalisten von den „Igglemer
Bessem“. Bei einem Rundgang durch die Leistungsschau zeigten sich
Hannelore Klamm und Peter Christ sehr beeindruckt von dem
dargebotenen Angebot und Beide wünschten den veranstaltenden Firmen
einen vollen Erfolg bei ihren Bemühungen ihr Leistungsangebot
darzustellen.
Das neue, vor
zwei Jahren entwickelte Konzept, jeden Abend auf der Bühne
Live Musik der verschiedensten musikalischen Stilrichtungen zu
bieten war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. So fand „Hey
Stoopid“ schon am Freitagabend auf der Bühne auf dem Kerweplatz ihr
Publikum. Die 5 Musiker begeisterten, das meist jüngere Publikum,
mit Stücken aus der Pop- und Rockgeschichte der 70-iger Jahre bis
in unsere Zeit. Am Samstag spielte MEIERSMEN unter dem Tema „Just
ask for Rock. Die „Marlachtaler“ begeisterte am Sonntagabend. Zum
Frühschoppen hatte hier schon die „Musikalgroup“ aus Iggelheim
aufgespielt. Echte Iggelheimer Jungs sind die „Friiischoppler“ eine
Gruppe die aus dem Karnevalverein „die Igglemer Bessem“
hervorgegangen ist und ein weitgefächertes musikalisches Angebot
für ihr Publikum bereithält. Von echtem „Pälzer Liedgut“ bis zu den
klassischen Partyohrwürmern wird jede Musikrichtung geboten. Auch
heute noch eine tragende musikalische Truppe bei den „Bessem“. Die
richtige Untermalung für den Kerwebesuch am Sonntagnachmittag. SEBI
&FRIENDS gastierte am Montag.
An allen Tagen sorgte neben den Schaustellern das Gastroteam
Kuhstall und Mayer für das leibliche Wohl der zahlreichen
Kerwebesucher.
Die Heimatmuseen „Altes Rathaus“ in der Langgasse und
„Altes Schulhaus“ in der Sandgasse hatten am Sonntag geöffnet und
gaben Einblick in die historische Dorfgeschichte, den Schulalttag
in früherer Zeit. Die Dokumentation über das ehemalige
Kriegsgefangenenlager ist genau so sehenswert, wie die
Porzellansammlung von Luise Bednorz, jeweils im Alten Schulhaus.
Die Druckmodeln und andere Gerätschaften zur Schön- und
Blaufärberei der Familie Bechthold im Alten Rathaus sind in dieser
Größe eine besondere Rarität und in Deutschland so nicht mehr zu
finden. Nicht zu vergessen die alte Rathausuhr – ein Hingucker. Die
Gäste wurden auch vom Heimat und Museumsverein im Hof der alten
Schule mit Kaffe und Kuchen verwöhnt. Die katholischen Frauen
luden am Montag zu Kaffee und Kuchen bei Fam. Schwarz in der
Goldböhlstraße . Der Erlös ist für die Erhaltung des katholischen
Pfarrheim St. Simon und Judas Thaddäus bestimmt. Das gleiche
Angebot hatte der Förderverein der evangelischen Kita „Windrose“ im
neueröffneten Evangelischen Gemeindezentrum nahe am Kerweplatz
schon am Sonntag parat. Ein Teil des Erlöses fließt an die Kita
„Windrose“ und ein Teil ist für den Unterhalt des EGZ
vorgesehen.
Bei der Schützenvereinigung Iggelheim 1953/1960 am Haidbuckel
begann bereits am Mittwoch das nunmehr seit 30 Jahren durchgeführte
„Fläschworschtschieße“, das sich am Samstag und Sonntag fortsetzte.
(Speyer-Kurier berichtete)
Waren anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Partnerschaft
zwischen Böhl-Iggelheim und der französischen Gemeinde Wahagnies
Künstler aus Wahagnies im Kreativhaus zu Gast, stand in
diesem Jahr die „Pfälzer Art“ als Tema der Ausstellung. Künstler
aus Böhl-Iggelheim und der näheren Umgebung präsentierten ihre
Kunstwerke. (Speyer-Kurier berichtete).
Am Kerwemontag erfreuten sich die schon legendären
Kerwemontagsfrühschoppen beim Gesangverein Liederkranz, beim TSV
oder beim VfB wieder größter Beliebtheit. Viele der
Frühschoppenbesucher schauten ein wenig wehmütig auf vergangene
Zeiten zurück, als es noch „Schubkarchrenne“ und „Worschtschnappe“
gab und jeder Iggelheimer, wenn irgend möglich Urlaub hatte, oder
sein Heimatdorf besuchte. Vielleicht findet sich auch in Iggelheim
eine Interessensgemeinschaft für die Kerwe, ähnlich wie in Böhl,
zusammen, die die alten Traditionen wieder ins Leben ruft und die
Kerwe noch attraktiver macht. Und die zahlreichen
Schausteller boten vom Schießstand, Kinderkarussell,
Fischeangeln oder Auto-Skooter für Groß und Klein vielfältigste
Unterhaltungsmöglichkeiten.
Bei spätsommerlichen milden Temperaturen endete die Kerwe am
Dienstag mit der musikalischen Unterhaltung durch einen DJ auf dem
Kerweplatz.
Bild und Text:fg
18.09.2012
Strahlende Sieger des Kerwepokalschießens
Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e.V. veranstaltet
Kinder- und Jugendkerwepokalschießen
Aus Anlass der Iggelheimer Kerwe fand in diesem Jahr parallel
zum traditionellen Fleischwurstschießen, zum ersten mal das
Kerwepokalschießen für Kinder und Jugendliche bei der
Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e. V. statt.
Insgesamt acht Starter trugen sich in die Teilnehmerliste ein.
Diese war in zwei Kategorien geteilt, nämlich die der Kinder unter
12 Jahren und die der Jugendlichen ab 12 bis 17 Jahren.
Nach einem finalen Spektakel standen am Sonntag um 13.30 die
Sieger fest. Insgesamt 100 Ringe konnten mit dem Kinder oder dem
Luftgewehr erreicht werden.
In der Kategorie der Kinder unter 12 Jahren siegte Noel Stoll
mit 97 Ringen vor Mandy Pfirrmann mit 90 Ringen. In der Kategorie
Jugend ab 12 bis 17 Jahren siegte mit 89 Ringen Philip Sohl,
gefolgt von Lisa Kreitmann mit 84 Ringen auf dem 2. Platz. Den
dritten Platz sicherte sich mit 82 Ringen Khadija Essler, dicht
gefolgt von Daniel Gröschel mit 80 Ringen auf dem 4. Platz. Mit
etwas mehr Abstand belegte Kevin Schmitt mit 76 Ringen den 5. Platz
und Virginia Resch mit 71 Ringen den 6. Platz. „ Berücksichtigt
man, dass die Höchstringzahl 100 beträgt und so mancher der
Teilnehmer noch kein Gewehr bis jetzt in der Hand hatte, so sind
die erzielten Ringzahlen sehr gut“, so Hans- Peter Fuchs, 1.
Vorsitzender der SVG Iggelheim. „ Wir hoffen, dass so manch einer
sein Talent zum Hobby macht und wir diesen dann in unserem
Schützenverein begrüßen dürfen“.
Beim Abschlussphoto strahlten alle mit der Sonne um die
Wette.
Neben den spannenden Pokalkämpfen fand das traditionelle
Fleischwurstschießen statt. In diesem Jahr konnten 113 Ringe
Fleischwurst und 77 Wiener Würstchen an erfolgreiche Schützen
überreicht werden. So manche Fleischwurst oder Wiener Würstchen
wurde sogleich als Stärkung noch auf dem Schießstand verzehrt.
17.09.2012
„Pälzer Art“
Hochkarätige
Vernissage im Kreativhaus
Jedes Jahr zur Kerwe wartet der Kunstkreis um das Kreativhaus in
der Haßlocherstraße 6 mit einer neuen Überraschung auf. Waren in
letzten Jahr, anlässlich des 20-jährigen Bestehens der
Partnerschaft zwischen Böhl-Iggelheim und der französischen
Gemeinde Wahagnies, Künstler aus Frankreich zu Gast, hatte der
Kunstkreis in diesem Jahr Künstler aus Böhl-Iggelheim und der
Umgebung eingeladen. Und wie bei jeder Veranstaltung des
Kunstkreises war die Resonanz in der Bevölkerung sehr, sehr groß.
Und viele der auswärtigen Besucher, die das erste mal diese
Ambiente sahen zeigten sich überrascht, was aus dem
denkmalgeschützten Gebäude, das dem Verfall anheimgestellt schien,
geworden ist. Tina Krauß hatte vor ca. vier Jahren das
“marode“ Gebäude, das ehemalige protestantische Pfarrhaus, erworben
und ein Schmuckstück daraus erstehen lassen. „Die Leidenschaft die
mich und andere Kunstschaffende an diesem Haus prägt, ist die
Vision eine Begegnungsstätte zwischen Kunst und Bevölkerung zu
schaffen“ betonte eine engagierte Tina Krauß bei ihren
Begrüßungsworten. Besonders bedanke sich Tina Krauß auch bei
Bürgermeister Peter Christ (CDU), und Mitarbeiterinnen der
Gemeindeverwaltung, die auch dem Kunstkreis angehören und bei denen
die Künstler immer ein offenes Ohr für ihre Belange finden.
Das Motto „Pfälzer Art“ war anlässlich der Kerwe, die in
Böhl-Iggelheim noch nach diesem Motto gefeiert wird, passte auch
hervorragend in das mediterrane Ambiente des Kreativhauses mit
seinem toskanaähnlichen Gartenambiente. Die richtige Umgebung für
eine gelungene Vernissage in „Haus, Hof und Garten“. Das herrliche
Sommerwetter trug natürlich zum großen Erfolg bestimmt mit bei. „Ob
der liebe Gott ein Iggelheimer ist weis ich nicht, aber er meint es
bestimmt heute gut mit uns“ erklärte eine strahlende und sichtlich
zufriedene Tina Krauß. Viele der Besucher erinnerten sich an die
erste Vernissage 2010, als es „kalt war wie bei den Affen und
gestürmt hat, wie verrückt“ wie es eine Besucherin ausdrückte.
„Aber schää war es trotzdem“ ergänzte ihr Partner sofortrund hob
sein Glas zur Bestätigung.
Tina Krauß selbst, eine Mitinitiatorin des Kunstkreises und
Besitzerin des Hauses macht Kunst in Fotographie. „Ich
habe zwei Lieblingsmotivgebiete – das ist ersten der
Kelmetschweiher in Böhl-Iggelheim und das zweite - Tasmanien“ –
dort studiert ihr Sohn. Wahrlich zwei internationale Regionen. Die
sich in den Werken von Tina Krauß wiederspiegeln.
Anke Oswald,
beheimatet in Böhl, ist in der Region keineswegs eine
Unbekannte Schon mit mehreren Ausstellungen fand sie
überregionale Bedeutung mit ihrer Acryl- und Ölmalerei. Farbenfrohe
Blumenbilder, aber auch abstrakte Motive zieren ihre zum Teil
großflächigen Werke.
Die Werke von Ursula Herrmann, in Iggelheim beheimatet,
spiegeln ihr berufliches Umfeld wieder. Acrylmalerei auf
Leinwand mit medizinischen Motiven fordern die Betrachter zum
Nachragen. Ein aus Lungenflügeln erwachsener Baum irritiert
im ersten Moment und führt unweigerlich dazu mit der Künstlerin in
Dialog zu treten.
Und dies war nicht nur beabsichtigt, sondern ausdrücklich
gewünscht. Nicht bloßes Betrachten war der Sinn der Vernissage –
der Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern war gewünscht und
wurde vielfältig angenommen. Ein Anliegendes Kreativhauses – Dialog
und Kommuniokation.
Ebenfalls der Acrylmalerei frönt die aus Ludwigshafen
stammende Künstlerin Rosieta Braun. und fertigt auch
zauberhafte Kunstkarten. Nicht nur die Malerei ist die Passion von
Angelika Ritscher-Engert. Auch Skulpturen gehören zum reichhaltigen
Repertoire. Frische, helle, leuchtende Farben charakterisieren ihre
großflächigen Werke.
Wolfgang Germann kommt aus Speyer. Er ist dem gleichen
künstlerischen Metier, Malerei und Skulpturen, zugetan. „Kommen sie
in mein Atelier nach Speyer, ich freue mich über jeden Besuch“ war
die Einladung von Wolfgang Germann an die Besucher. Farbenfrohe
Bereicherung waren seine Werke im gesamten Gartenbereich.
Patrik Kästner ist in seiner Heimatgemeinde beileibe kein
Unbekannter. Die Skulptur am Eingang der Johannes-Fink-Grundschule
im Ortsteil Böhl ist ein vielbeachtetes Werk von Patrik Kästner.
Aus seinen Händen stammen auch Stelen, die zum einen das
Böhl-Iggelheimer Trauzimmer schmücken, zum anderen in der
französischen Partnergemeinde Wahagnies ihren Ehrenplatz gefunden
haben.
Sein bevorzugter Werkstoff ist der Pfälzer Sandstein, den er
auch bei seinen „profanen Einsätzen“, bei Restaurierungsarbeiten,
gerne auch an Privathäusern, einsetzt.
Christian Dienst von der Gärtnerei „Pflanzenwelt Dienst“
verzauberte, das eh schon sehenswerte Gelände des Kreativhauses,
mit zusätzlicher Blumen und Gartendekorationen.
Natürlich war dem Anlass, so wie dem Motto angemessen für das
leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Die fleißigen Helfer
um Christina Krauß, ließen kulinarisch keine Wünsche offen. „Bei
uns ist alle handgemacht“ betonte Christina Krauß, die in Yous York
ihren Abschluss als Konditormeisterin mit Auszeichnung absolvierte.
Kartoffelsuppe im Broteilmantel und Pfälzer Bratwürste mit
Zwiebeln, Brot und Sauerkraut waren das Essen, das dem Motto
angepasst war – einfach Pfalz – oder pälzisch: „äfach Palz“
Auch für den Ohrenschmaus war exzellent gesorgt. Das Trio
„Glanzpunkte“ der Musikschule Sascha Leist war die richtige, viel
beklatschte musikalische Untermalung der Vernissage.
Der Sonntag bleibt nicht der einzige Tag an dem alle die
Kunstwerke bewundert werden konnten. Von Montag dem 17. bis
einschließlich Freitag den 21.09. 2012 steht das Kreativhaus von 14
– 17 Uhr offen und lädt die kunstinteressierte Bevölkerung aus nah
und fern zum Besuch ein.
Text und Bild: fg
17.09.2012
Seniorennachmittag der Gemeinde
Abwechslungsreiches
Programm des Seniorenbeirates
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Der Seniorenbeirat der Gemeinde
Böhl-Iggelheim hatte zu einem gemütlichen Nachmittag in das
Evangelische Gemeindezentrum eingeladen. Ca. 100
erwartungsvolle ältere Bürgerinnen und Bürger waren der
Einladung gefolgt, so dass jeder Platz besetzt war. Heinz Staffen,
der 1. Vorsitzende des Seniorenclub Schwarzweiherhof freute sich
besonders über die vielen Besucher die mit dem Pflegepersonal und
dem stellvertretenden Leiter Christian Schramm, aus dem
Seniorenheim gekommen waren. Weiter galt sein besonderer
Willkommensgruß Bürgermeister Peter Christ, so wie dem
Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß. Der 1. Beigeordnete,
Karl-Heinz Hasenstab, der 2. Beigeordnete Bernd Johann, und einige
Gemeinderäte zeigten ihre Verbundenheit mit den älteren
Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde.
Heinz Staffen
wies weiter auf die mannigfachen Angebote hin, die der
Seniorenbeirat für die älteren Mitbürger bereithält. Bei Problemen
mit Formularen, Behörden oder sozialen Einrichtungen erhalten
Ratsuchende Unterstützung. Seniorenfrühstücke und ein mannigfaches
Vortragsangebot sind im Angebot. Vorträge von Spezialisten z.B.
Krankenkassen, der LVA, oder der Polizei über die neuesten
Verkehrsvorschriften, sind und waren immer gut besucht. Es ist
beabsichtigt einen Seniorenstammtisch ins Leben zu rufen, der 1 mal
im Monat stattfinden soll. Heinz Staffen bedankte sich bei
Bürgermeister Peter Christ und den anwesenden Ratsmitgliedern
ausdrücklich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und
die Unterstützung´, die der Seniorenbeirat erfährt.
Liebevoll hatte Elisabeth Lintl die Tische mit herbstlicher
Dekoration versehen, was allgemeine Bewunderung hervorrief. Die
Mitglieder des Seniorenbeirates bewirteten ihre Gäste mit Kaffee
und leckerem selbstgebackenem Kuchen. Herbert Hengler, der 1.
Vorsitzende des Seniorenbeirates der Gemeinde, hatte mit seinen
Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein abwechslungsreiches Programm
zusammengestellt.
Wie schon bei
vielen Veranstaltungen des Seniorenbeirates waren auch in diesem
Jahr die Kinder der kommunalen Kindertagesstätte „Storchennest“
vertreten. Die Kinder präsentierten das Märchen von Dornröschen und
sangen von einem küssenden Prinzen. Ihr Lied mit den Luftballons in
Herzform, ging so richtig zu Herzen der Seniorinnen und Senioren.
Den Kindern merkte man die Freude an mit der sie ganz konzentriert
bei der Sache waren. Und dann wurden die Luftballone noch an die
Gäste verteilt. Süßigkeiten, waren der verdiente Lohn für die
Mühen, die das Einstudieren der Lieder mit Sprache und Gestik
sicher bedeutet hatten.
Knut Beiersdörfer brachte gekonnt Pfälzer Mundart zum Vortrag.
Die Lieder vom“ Pälzer Wind“, von „echde Pälzer Bu“ und anderen
Pfälzer Weisen waren natürlich ganz nach dem Geschmack der älteren
Gäste. Mit Klaus Schäfer war der richtige Interpret zur Stelle, der
zum spontanen Mitsingen animierte. So begeisterte Christian Schramm
mit seinen Solodarbietungen mit dem Saxophon. Frau Feldmann
lieferte eine gekonnte Untermalung mit ihrer Drehorgel.
Musikalisch fanden die „Sorgenbrecher“, Heinz Staffen und
Reinhard Ritter, immer wieder den richtigen Ton. Mit alten Melodien
aus der Jugendzeit der älteren Generation bis zu modernen Rhythmen
verleiteten sie ihr applausfreudiges Publikum immer wieder zum
mitsingen und zum schunkeln.
So freuten sich die meisten der Besucherinnen und Besucher schon
auf die nächste Veranstaltung die Herbert Hengler mit seinem
rührigen Team organisieren wird. Bild fg
.
12.09.2012
Dreister Diebstahl einer Wasserpumpe
Möglichkeit der Rückgabe
Böhl-Iggelheim- Als sehr dreist bezeichnete der Besitzer
den Diebstahl einer Bewässerungspumpe vom Gelände einer Schafweide
an der Wehlach. Die Pumpe vom Typ AMC 100 der Firma Inox
dient zum einen, die Wassertränken, aus denen die Tiere ihren Durst
stillen, zu füllen, zum anderen der Bewässerung der Wiese. Die
Pumpe besitzt einen Wert von ca. 200 Euro, so dass der Schaden
beträchtlich ist.
Der Besitzer möchte dem Dieb aber die Möglichkeit geben den
Schaden wieder gut zu machen und die Pumpe wieder zurückzugeben. Er
setzt dafür eine Frist bis zum 16. September 2012.
Der Dieb hat sich nämlich in einem Punkt verrechnet. Da auf dem
Gelände schon des Öfteren Vorkommnisse zu verzeichnen waren, hat
der Besitzer eine Wildinfrarotkamera installiert. Diese lieferte
auch gestochen scharfe Bilder, so dass der Dieb deutlich zu
erkennen ist. Darüber hinaus sind Datum und Uhrzeit
festgehalten. Sollte die Rückgabe der Pumpe bis zu oben genanntem
Zeitpunkt nicht erfolgt sein, wird der Diebstahl unter Beifügung
des Bildmaterials zur Anzeige gebracht. (kajef)
Sanierung Rehbachbrücke in der Luitpoldstraße
Schwere
Betonteile eingebaut
Böhl-Iggelheim-
In Zuge der Renovierung des Kanalnetzes und der Erneuerung der
Luitpoldstraße wurden an der Rehbachbrücke erhebliche Schäden
festgestellt, die eine größere Sanierungsmaßnahme notwendig macht.
Tragende Teile waren im Laufe der Zeit so in Mitleidenschaft
gezogen, dass erst Gutachten nötig waren um das genaue Ausmaß der
Schäden festzustellen und um dann die notwendigen Maßnahmen
einleiten zu können. Im schlimmsten Falle wäre ein kompletter
Neubau notwendig gewesen. Dies war dann zum Glück aber doch nicht
notwendig. Nicht nur finanziell eine erhebliche Mehrbelastung, auch
große Beeinträchtigung des Verkehrs wären die Folgen gewesen.
Die durch Korrosionsschäden maroden Teile im Bereich der Gehwege
mussten entfernt und durch vorgefertigte Betonteile ersetzt
werden.
Die vorbereitenden Arbeiten, unter anderem musste eine
provisorische Wasserführung des Rehbaches hergestellt werden,
dauerten immerhin über drei Wochen. Schwerstarbeit für die
Mitarbeiter der Baufirma Klaus Hahn GmbH aus Böhl-Iggelheim, die
die Brückensanierung fachgerecht ausführt. Den Ingenieurbüro,
Pappon und Riedel und dem Ingenieurbüro für Baustatik, Tschakaroff
obliegt Planung und Überwachung der Brückensanierung.
Die Anwohner der Luitpoldstraße schauten gestern Morgen doch
etwas verwundert, als schon gegen 8:00 ein riesiger Autokran
vorfuhr und sich ein Tieflader mit den beiden Betonfertigteilen an
der Rehbachbrücke positionierte. Immerhin hatte der östliche
Gehwegeteil das Ausmaß von einer Länge von 5,5 Meter und eine
Breite von 1,35 Meter, mit dem beachtlichen Gewicht von 7,5 Tonnen.
Noch monströser nimmt sich der westliche Teil mit einem Gewicht von
10 Tonnen und den Maßen 5,5 Meter Breite und 1,85 Meter Breite
aus.
Punktgenau
wurden die schweren Teile, in etwas mehr als einer halben Stunde,
von der routiniert wirkenden Mannschaft in Position gebracht. Es
war nicht nur auf die genaue Positionierung zu achten. Größte
Sorgfalt war geboten, dass keine Fernmelde- und Kabelnetzleitungen
beschädigt wurden. Die Überwachung der Anlieferung erfolgte durch
den Geschäftsführer des Bauunternehmens Hahn, Klaus Hahn und durch
den Außendienstmitarbeiter Herrn Dirk Thiesen vom Union Bauzentrum
in Schifferstadt, dem Lieferanten der Fertigteile. Diese wurden von
der Firma ROMEY aus Plaidt gefertigt.
Die Luitpoldstraße musste für die gesamte Aktion nur 1,5 Stunden
voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr wieder ungehindert
fließen. Der Busverkehr wurde hierbei nicht beeinträchtigt und für
die übrigen Verkehrsteilnehmer war die Belästigung minimal.
Neben vielen
Schaulustigen wohnte auch Bürgermeister Peter Christ (CDU) dem
Einbau der Gehwegsteile bei. Nach den Worten des Ortschefs soll die
gesamte Brückensanierungsmaßnahme bis Ende Oktober 2012
abgeschlossen sein. Dazu zählen noch. die Sanierung von
Betonschadstellen unterhalb des Brückenbauwerks, sowie die
Durchführung von Unterfangarbeiten an den bestehenden
Sandsteinfundamenten. Danach wird die Plasterung erfolgen und
damit wird dann die gesamte Luitpoldstraße in neuem Glanz
erstrahlen. Kajef Bild: fg
04.09.2012
Die Böhler Kerwe war der Hit!
Spaß, Kultur
und Sport bei der Böhler Kerwe. Traktorziehen ein
Besuchermagnet.
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Eröffnet wurde die Kerwe am
Samstag traditionsgemäß mit dem Kerweumzug an dem sich 26 Wagen und
Fußgruppen beteiligten. Viele Häuser am Zugweg hatten ihre Häuser
mit Blumen und der Gemeindefahne geschmückt. Musste der Zugweg in
diesem Jahr auf Grund der Baumaßnahmen in der Hauptstraße geändert
werden, tat das der Freude daran keinen Abbruch. Den Akteuren und
den zahlreichen Zuschauern am Zugweg ließe das herrliche
Sommerwetter während des Umzuges die gute Laune zusätzlich
steigen. Und vor den Häusern und in den Höfen wurde schon so
mancher Kerweschoppen gelehrt wurde, so wie nach guter Böhler
Großzügigkeit den Akteuren am Umzug zur Erfrischung gereicht wurde.
Der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU) ließ sich Umzug und
Kerweeröffnung natürlich nicht entgehen.
Die Vereine und Vereinigungen hatten auch dieses Jahr einen
Umzug mit 26 Nummern auf die Beine gestellt, der mehr als
sehenswert war. Die Qualität des Böhler Kerweumzuges ist
mittlerweile auch in der näheren Umgebung bekannt, so dass auch
viele auswärtige Gäste den Weg nach Böhl gefunden hatten. Wie jedes
Jahr war die Theatergruppe von der FC Palatia, so wie die Turner
und Turnerinnen des VT Böhl, an der Spitze der 1. Vorsitzende
Burkhard Grüninger, mit dabei.
Der Böhler
Gesangverein nennt sich immer noch MGV (Männergesangverein). Doch
die vielen junggebliebenen Damen auf dem zeigten eindeutig, dass
beim MGV mittlerweile im gemischten Chor gesungen wird. Die bunt
gekleideten Kernevalisten mit ihren rassigen „Pferden“ vom
Männerballett der „Hängsching“ oder die Böhler Bürgerwehr wurden
mit donnerndem, gemäß der Lautstärke ihrer Kanone, bedacht.
Die „Hängsching stellten den größten Zugteil dar. Die Deutschen
Vizemeisterin im karnevalistischen Gardetanz, Vanessa Ganser bei
den Tanzmariechen fuhr, wie auch die Prinzessin der Hängsching,
Carolin I. im offenen Kabrio. Fester Bestandteil ist schon
seit Jahren die Schautanzgruppe, die Däumlinge und die Garden.
Allen Akteuren wurde ob ihres Engagement großes Lob gezollt und mit
begeistertem Applaus bedacht.
Die
Jugendfeuerwehr hatte am rauchenden Haus eine kleine bewegliche
Spritze befestigt und sorgte damit bei manchem Besucher für
Abkühlung. Nicht fehlen durften die Karnevalisten von den „Bessem“
aus dem Ortsteil Iggelheim. Auch hier strahle die Prinzessin
Jessica I. mit dem Wetter um die Wette. Die Musiker der Musketiere
aus Böhl und des Musikvereins aus Iggelheim sorgten für den
richtigen Ton beim Umzug. Humorvoll, kurzweilig kommentierte Harald
Reichel, der Vorsitzende der „Interessengemeinschaft Böhler Kerwe“,
den Umzugsverlauf.
Danach stellte die Freiwillige Feuerwehre alleine mit
Muskelkraft den Kerwebaum auf und Bürgermeister Peter Christ
eröffnete das 4-tägige Treiben rund um den Böhler Dorfmittelpunkt.
Die „Kerwered“ vom „Kerwemädel“, Natalie Reichel, glossierte das
ganze Dorfgeschehen des letzten Jahres und wurde viel belacht
und mit Beifall bedacht. Das traf auch auf die Musketiere aus Böhl
zu, die mit flotten Weisen die Kerweeröffnung umrahmten.
Akteure aus
der Kunstradfahrabteilung des RCV Böhl-Iggelheim mit zeigten ihr
beachtliches Können ob als Solist, Duett oder im Vierer, der
Paradeformation des Vereins. Die Tanzformation “ Stage Devils „ von
der VT Böhl riss mit Tanz und Rhythmus die Zuschauer zu spontanen
Szenenapplaus hin. Die Bürgerwehr aus Böhl machte lautstark auf die
Kerweeröffnung aufmerksam.
Der Kerwesonntagmorgen stand dann mehr im Zeichen der Kultur.
Zum Jazzfrühschoppen der Volkshochschule unterhielt der
Musikverein Hochdorf auf dem Hof der Johannes Fink- Grundschule mit
Swing und Jazz die Frühschoppenbesucher. Von Benny Goodman über
Count Basie bis Duke Ellington und Glenn Miller reicht die ganze
Bandbreite dieser auf hohem Niveau aufspielenden Band. Der
Förderverein der Grundschule bewirtete hier die Gäste.
Ins protestantische Gemeindehaus hatte der protestantische
Kirchenchor und der Gospelchor „TonArt" eingeladen. Hier gastierte
am Sonntag Silvia Cales, bekannte Akteurin der „Böhler Hängsching“
mit ihrem Programm „Griffel – Tafel – Tintenfass“. Am Montagabend
war der aus Berghausen stammende Kabarettist, Alexander
Entzminger, mit „babble und singe“ zu Gast.
Das Kirchweihamt in der Katholischen Kirche war ebenso gut
besucht wie der Kirchweihgottesdienst in der Protestantischen
Kirche. Dieser wurde musikalisch von den Musketieren
mitgestaltet.
Kraft,
Ausdauer und Stehvermögen waren dann am Montagabend beim
Traktorziehen der Interessengemeinschaft „Böhler Kerwe“ gefragt.
Eine Mannschaft aus der Kindertagesstätte „Mäuseburg“ und zwei aus
der Kita“ Vogelnest“ wagten sich daran das 1070 kg „Fendt
Dieselross“ über die Distanz zu ziehen. Besonders freuten sich die
Veranstalter und die vielen Zuschauer über die Teams der Kitas.
Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren gehörten zu einer
Mannschaft. Alle Kinder hatten offensichtlich einen riesigen Spaß.
Das Ergebnis war zweitrangig. Als Preise durften die Kinder Brezeln
und jede Menge Süßigkeiten so wie Obst und Gutscheine mit
nach Hause nehmen. Wie bei der ganzen Veranstaltung stand hier der
Spaßfaktor im Vordergrund.
Sieben Jugendmannschaften von Jugendzentrum Böhl-Iggelheim waren
am Start. Die zu bewältigende Strecke betrug hier dreißig Meter.
Bei den Erwachsenenmannschaften war die Aufgabenstellung naturgemäß
größer. Ein Fünftonner „Schlüter compakt 850 v“ musste von jeweils
vier starken Männer über die 30 Meterdistanz gezogen werden. Die
„Schlüterfreunde Vorderpfalz hatten den „Giganten des Feldes“ zur
Verfügung gestellt. Die „Vorderpfälzer Clubgiganten“ als
Titelverteidiger erwiesen sich auch dieses Jahr als unschlagbar.
Allerdings ganz dicht gefolgt vom „Papa-Team Kita Vogelnest. Und
auch den dritten Platz konnte eine Mannschaft der Kita Vogelnest
erringen. Die Starken Männer des Fördervereins mit Pfarrer Tim
Kaufmann erwiesen sich auch beim Traktorziehen als erfolgreich.
Harald Reichelt hatte die Veranstaltung sachkundig, unterhaltsam
und mit sichtlichem Spaß moderiert.
Nach dem
Traktorziehen wurde in Böhl, wie schon an den vergangenen Tagen,
bis in die späten Abendstunden in den Lokalen und den
Ausschankstellen der einzelnen Vereine kräftig gefeiert. Hier war
von Vereinen, den Kirchen, den Landfrauen, der Freiwilligen
Feuerwehr, der SPD ein kulinarisches Angebot vorhanden, so dass für
jeden Gaumen das Geeignete dabei war. Den Landfrauen ging am Montag
um vier Uhr schon fast der Kuchen aus, so dass einige Damen
unverzüglich an den heimischen Herd geschickt wurden. Und auch für
musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Bei der Freiwilligen
Feuerwehr gab es Livemusik mit „Rassler & Friends und bei den
„Böhler Hängsching“ legte DJ Sascha auf. Die Musketiere umrahmten
einen Pfälzer Abend im katholischen Pfarrheim der gemeinsam mit der
Katholischen Kirchengemeinde gestaltet wurde.
Die Kerwe dauert noch bis Dienstagabend und wird dann bei der
Freiwilligen Feierwehr nach alter Böhler Tradition beerdigt. Zuerst
startet aber um 16:30 Uhr das legendäre Böhler Radrennen „Rund um
den Wasserturm“ das jedes Jahr mit einem illustren Fahrerfeld
aufwartet und bei dem immer lukrative Prämien zu erspurten sind.
Bilder, fg
28.08.2012
„Abenteuer beginnen im Kopf“ Lesesommer geht zu Ende

Großes Abschlussfest in der katholischen Bücherei in
Iggelheim
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Der unter dem Motto
„“Abenteuer beginnt im Kopf“, vom 18. Juni bis 19 August 2012 vom
Bildungsministerium Rheinland-Pfalz gestartete Lesesommer der
Büchereien fand für die katholische öffentliche Bücherei in
Iggelheim ihren großen Abschluss.
Dekan Michael Janson konnte im katholischen Pfarrheim, St Simon
und Judas Thaddäus, in der Rottstraße 33, neben den Kindern und
ihren Eltern auch Bürgermeister Peter Christ (CDU) begrüßen.
Zu der Aktion Lesesommer, die das fünfte Mal
durchgeführt wurde, konnten sich Kinder anmelden, erhielten
einen Ausweis und eine Bewertungskarte für das jeweils gelesene
Buch. In einem kurzen Gespräch mit dem Bibliotheksteam
beantworteten sie Fragen zum Innhalt des gelesenen Buches. Die
Bewertungskarten dienen gleichzeitig als Los für eine überregionale
Tombola, bei der attraktive Preise, zu gewinnen sind. Alle
Bewertungskarten der einzelnen Bibliotheken werden dazu
eingesandt.
Passend zum Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ ist der
Hauptpreis, der unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost
wird, ein Abenteuer-Wochenende im Europa-Park in Rust.
Für die Aktion Lesesommer wurden extra eine Vielzahl neue Bücher
angeschafft, erklärte Brigitte Klein, die Leiterin der katholischen
öffentlichen Bücherei. Diese gehen jetzt in den allgemeinen
Buchbestand über, was die Attraktivität der Bücherei, der einzigen
im Ortsteil Iggelheim, weiter erhöht, wie Brigitte Klein stolz
betont. Besonders erfreut zeigte sich Mihaela Bott über die hohe
Anzahl von 157 kleinen Leserinnen und Lesern, welche die Aktion
durchgehalten hatten und an den 18 Ausleihterminen insgesamt 1230
Bücher ausgeliehen haben. Die Teilnahme am Lesesommer gilt als
erfolgreich, wenn ein Kind mindestens 3 Bücher gelesen hat. 88
Kindern konnte dies mittels Urkunde bestätigt werden. Es gab sehr
eifrige Leseratten, die mehr als 10 Bücher gelesen hatte. Der
Rekord lag bei 76 Büchern. Und 3 Kinder hatten in der Zeit zwischen
47 und 51 Bücher regelrecht verschlungen, wie Michaela Bott bei der
Übergabe der Urkunden bemerkte. Diese Rekordwerte sind aber nicht
das Ziel des Büchereiteams. Die Freude am lesen generell zu fördern
ist das Ziel, betonten die Damen von Büchereiteam. Auch schon ein
Buch kann der Einstieg zu eine „Lesekarriere“ sein. So hoffen die
Damen um Brigitte Klein, dass auch nach dem Lesesommer die Kinder
immer wieder den Weg in die Bücherei finden. „Denn lesen ist ein
wichtiger Baustein für die geistige Entwicklung unserer Kinder“
betonte Brigitte Klein. „Wir hoffen, dass diese Aktion auch im
nächsten Jahr stattfindet und wir werden uns wieder beteiligen“ ist
der allgemeine Tenor der ehrenamtlichen Helferinnen. Neben dem
Engagement der Damen in der Bibliothek betonten Brigitte
Klein und Dekan Janson auch die Unterstützung die sie von den
örtlichen Schulen erhalten. Und für die finanziellen Hilfen von
Gemeinde und Kirchengemeinde sprach Brigitte Klein ein großes
Dankeschön aus.
Der
ökumenische Frauentreff engagiert sich in besonderer Weise für das
Pfarrheim in dessen Räumen die Bücherei untergebracht ist. „Wir
haben während den Wochen des Lesesommers jeden Mittwoch einen
Kaffeetreff mit selbstgebackenen Kuchen angeboten“ erklärte Ursula
Englert. Und dieser Treff, der sonst immer an jedem ersten Mittwoch
im Monat stattfindet, wurde seht gut angenommen. Mit berechtigtem
Stolz konnte Ursula Englert einem überraschten Dekan Janson den
stolzen Betrag von 1.000 Euro überreichen, der für die Erhaltung
des Pfarrheimes verwendet werden soll.
Für die Unterhaltung der kleinen Gäste beim Abschlussfest sorgte
„DJ Fisher“ aus Iggelheim, der mit kurzweiligen Musik- und
Tanzeinlagen die Kinder zu begeistern wusste. Für jeden hatte der
Musiker ein kleines Präsent dabei. „Jeder der mitmacht ist ein
Gewinner, bei uns gibt es keine Verlierer“ betonte DJ Fisher. Das
Büchereiteam bewirtete die Gäste mit Kaffe und selbstgebackenen
Kuchen.
Die nächste größere Veranstaltung wird eine Krimilesung des
Autors Bernd Franzinger sein, der am 26. 10. 2012 im katholischen
Pfarrheim in Iggelheim um 20:00 Uhr aus seinen Werken lesen
wird.
Die katholische öffentliche Bücherei ist jeden Mittwoch
von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 11:30
geöffnet. Bild: fg
26.08.2012
Preisverleihung beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“
Bronzemedaille
für Böhl-Iggelheim
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Erst herrschte ungläubiges Staunen – dann
brach bei der kleinen Delegation aus Böhl-Iggelheim
überschwänglicher Jubel aus, als bei der Preisverleihung des
Bundeswettbewerbes „Entente Florale“ im ZDF Fernsehgarten der Name
ihrer Gemeinde genannt wurde. Mit der hohen Auszeichnung, einer
Bronzemedaille, hatte keiner, auch Bürgermeister Peter Christ
(CDU), so wie der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, die
die kleine Böhl-Iggelheimer Kolonie anführten, gerechnet. An der
Preisverleihung nahmen auch Regina Zehfuß, Werner Ollig sowie viele
Vertreter der an dem Wettbewerb beteiligten Vereine, des
Schäferhundevereins, des Kunstkreises, der Naturfreunde Iggelheim,
des Angelsportvereins und der Böhl-Iggelheimer Landfrauen
teil..
Die Gemeinde Böhl-Iggelheim beteiligte sich zum 1. Mal an dieser
bundesweiten Aktion, die zum Ziel hat, gemeinsam mit ihren
Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Gewerbetreibenden die
Lebensqualität in Städten und Gemeinden durch mehr Grün weiter zu
verbessern. Ziel war es, das natürliche Erscheinungsbild von
Böhl-Iggelheim durch gemeinsame „nachhaltige“ Aktionen attraktiver
und lebenswerter zu machen.
Eine dieser
Aktionen war die Baumpatenschaften entlang des Radweges in der
Hanhofer Straße. Innerhalb von wenigen Tagen wurden über 40 Bäume
gespendet. Der Zuspruch dieser Baumspendenaktion war überwältigend
und das regte die Gemeindeverwaltung Böhl-Iggelheim an, weitere
Aktionen ins Leben zu rufen. „Entente Florale“ lebt vom Engagement
aller Bürger: jeder ist bei diesen Aktionen aufgefordert
mitzumachen – Hobbygärtner, Vereine und Verbände,
Hausgemeinschaften, große und kleine Unternehmen,
Kindertagesstätten und Schulen, Seniorenheime und
Privatpersonen.
Bei einer Auftaktveranstaltung im Ratssaal der
Gemeindeverwaltung stellte Werner Ollig die Möglichkeiten,
die sich aus dem Projekt für Böhl-Iggelheim ergeben, vor. Durch
seine Tätigkeit als Leiter der Gartenakademie kennt er den
Wettbewerb und stand der Gemeinde als Böhl-Iggelheimer Bürger
beratend zur Seite. Und die Idee der Verschönerung des Ortes und
Beteiligung an „Entente Florale“ fiel auf fruchtbaren Boden.
So zeigte sich die siebenköpfige Jury, die am 10 Juli 2012
Böhl-Iggelheim bereiste, schon damals sehr beeindruckt von den im
Ort umgesetzten Projekten.
In der
Bahnhofstraße wurden die neu angelegten Baumscheiben mit Stauden
und Salat begutachtet. Bei Melanie Grabner bestaunte die Jury die
Vielfalt seltener Kulturpflanzensorten. Die Staudengärtnermeisterin
kultiviert über 200 verschiedene Tomatensorten. Im Rahmen des
Wettbewerbs hat sie mit zwei Kindertagesstätten Hochbeete angelegt.
Im Kinder- und familiengerechten Baugebiet Böhl-Ost IV machte sich
die Jury bei einem kleinen Rundgang einen Eindruck von der
zentralen Grünachse die das Baugebiet durchzieht.
Das auf neu gestalteten Dorfmittelpunkt in Böhl
vorhandene Kriegerdenkmal wurde bei der Umgestaltung durch einen
Grünmantel optisch aufgewertet. Die Ludwigstraße fällt besonders
durch ihre Fassadenbegrünung ins Auge. In einer Pflanzaktion haben
die Kinder des Jugendzentrums eine Naschhecke, um die sie sich
eigenverantwortlich kümmern, aus Herbsthimbeeren, Stachelbeeren,
Johannisbeeren und Brombeeren angelegt, Das begutachtete private
Anwesen im Wiesengarten ist nicht nur wegen des interessanten
Naturgartens sehenswert, dort wurde auch gemeinsam mit der
Gemeindeverwaltung die Wiederansiedlung von Störchen in den letzten
Jahren erfolgreich durchgeführt.
Beim Schäferhundeverein Iggelheim wurd das Vereinsgelände mit 13
zusätzlichen Bäumen aufgewertet, kleinere Erholungsbereiche
geschaffen und ein Insektenhotel errichtet. Im Seniorenzentrum
Böhl-Iggelheim erläuterte Altbürgermeister Reinhard Roos das
Projekt „Seniorengerechter Lebensgarten“. Der mit Rollstühlen und
sonstigen Geh-Hilfsmitteln für die Senioren gut erreichbare
Naschgarten, kann mit allen Sinnen wahrgenommen werden.
Die sind nur
einige Beispiele des vielfältigen Engagements von Gemeine, Vereinen
und einzelnen Bürgern. Trotz all dieser Bemühungen seitens der
Böhl-Iggelheimer war es nicht unbedingt zu erwarten, neben Städten
wie Dresden, Traunstein, Wurzen oder Andernach preiswürdig zu
bestehen. Umso größer war natürlich die Freude über das Ergebnis,
dass dann am 21. 08. 2012 in Mainz im ZDF Fernsehgaren verkündet
wurde. In der Begründung für die Verleihung der Bronzemedaille
heißt es:
„Die Gemeinde
Böhl-Iggelheim wurde beim Bundeswettbewerb Entente Florale mit der
Bronze-Medaille für herausragende Leistungen in der Planung,
Gestaltung und Erhaltung blühender Lebensräume im Sinne der Agenda
21 ausgezeichnet. „Besonders eindrucksvolle Beispiele konnten der
Jury im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst trifft NATURgarten“
vorgestellt werden. Böhl-Iggelheim sei ein bevorzugter Kinder- und
familienfreundlicher Wohnort. Natur- und Umweltschutz haben dort
für die Bürger einen hohen Stellenwert, sichtbar auch an der
erfolgreichen Wiederansiedlung von Störchen“.
Bürgermeister Peter Christ freute sich sehr über die unerwartete
Auszeichnung, die er aber einen Erfolg des vielseitigen und
ideenreichen Engagements von Vereinen und Bürgern nannte. „Aber
auch unabhängig von der Bronzemedaille, war die
Wettbewerbsteilnahme durch die vielen schönen Projekte eine
Bereicherung für den Ort, die hoffentlich lange anhält“ ergänzte
Christ. „Die Medaille ist auch Ansporn für uns, die nachhaltige
Grünentwicklung in unserem Ort gemeinsam mit unseren Bürgerinnen
und Bürgern fortzuführen“, betonte ein sichtlich stolzer
Rathauschef. Bilder. fg
23.08.2012
„Ein langer Weg liegt hinter uns“
Einweihung der
protestantischen Kindertagesstätte „Vogelnest“ nach An- und
Umbau
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Zur Einweihung der protestantischen
Kindertagesstätte “Vogelnest“ im Ortsteil Böhl konnte Pfarrer Tim
Kaufmann neben Dekan Friedhelm Jakob zahlreiche Vertreter der im
Gemeinderat vertretenen Parteien begrüßen. Der Landtagsabgeordnete
der CDU, Johannes Zehfuß, weilte ebenfalls unter den Gästen, wie
Bürgermeister Peter Christ (CDU). Pfarrer Kaufmanns besonderer
Willkommensgruß galt natürlich den Kindern, deren Eltern und
Großeltern, so wie den Erzieherinnen der Kita. Ca. 250 Gäste waren
zur Einweihungsfeier mit Sommerfest in die Schulstraße 22a gekommen
und fühlten sich über Stunden sichtlich wohl.
„Wir sind
einen langen Weg gegangen, bis heute endlich die notwendigen An-
und Umbaumaßnahmen am „Vogelnest“ abgeschlossen sind“ betonte
Pfarrer Kaufmann zufrieden. Immer wieder tauchten während der
Bauarbeiten unvorhergesehene Probleme, wie ein undichtes Dach, auf.
Eimerweise schöpften Erzieherinne und fleißige Eltern das Wasser
aus den Räumen um einen reibungslosen Kitabetrieb zu gewährleisten.
Danach erbrachten bis zu 23 Elternteile 180 Stunden um Streich-und
Tapezierarbeiten durchzuführen. „Aber wir haben uns immer gut
behütet gefühlt und haben immer auf Gott vertraut“
bekräftigte Pfarrer Kaufmann mit Nachdruck. So konnte auch
während der Umbauphase die Kita immer benutzt werden. Ein dickes
Kompliment galt dem Erzieherteam um die Leiterin, Susanne Göbel,
die mit den nicht immer leichten Bedingungen geduldig und umsichtig
umgegangen sind, so dass die Kinder in gewohnter Weise betreut und
gefördert werden konnten. Pfarrer Kaufmann betonte auch die gute
Zusammenarbeit zwischen Presbyterium, Gemeinde, Gemeinderat, den
Erzieherinnen, der Elternschaft und besonders hier dem Förderverein
der Kita.
„Um dem
Rechtsanspruch ab 2010 für 2-jährige und ab 2013 für 1-jährige
Kinder genügend Plätze zur Verfügung zu stellen, war die
Erweiterung des „Vogelnestes“ notwendig geworden“ betonte Christ in
seinen Grußworten. Er bezeichnete den Erweiterungsbau als weitern
Baustein für ein kinderfreundliches Böhl-Iggelheim. Und obwohl von
Land und Kreis bezuschusst musste die Gemeinde die Hauptlast der
Kosten tragen. Die 250. 000 €, die von der Gemeinde aufgebracht
werden mussten, sind gut investiertes Geld in die Zukunft unserer
Kinder und deren Bildungschancen“ betonte der Ortschef. „Wir liegen
mit unserem Platzangebot über den vom Gesetzgeber geforderten
Plätzen“ fügte Christ nicht ohne Stolz hinzu, Die Gemeinde
investierte und investiert 2 Millionen € in die 5 Kitas am Ort.
Alle ortansässigen Kitas werden, nach den Worten von Peter
Christ, gleichmäßig fit für die Zukunft sein und für die Kinder ein
Optimum an Förderung bieten können.
Im „Vogelnest“ wurde ein Anbau errichtet, zusätzlich Räume
umgestaltet und die gesamte Einrichtung modernisiert, wobei die
Sanierung des Daches einen Großteil der Kosten verursachte.
Vorbereitende Arbeiten für den Anbau und Ausbau wurden von bis zu
13 Vätern in 412 Stunden Eigenleistung erbracht.
Ein besonderer
„Hingucker“ ist ganz sicher der künstlerisch gestaltete Zugang zur
Kindertagesstätte, ein Projekt des Fördervereins. Mit Steinen,
teils von Firmen, teils von Eltern gespendet, erstellten Eltern in
ca. 270 Arbeitsstunden ein wahres Kunstwerk, an dem auch die
Kindergartenkinder mit Begeisterung mitwirkten. Einige der Väter
hatten sich extra für diese Arbeiten Urlaub genommen. „Dieser
Einsatz kennzeichnet nach den Worten von Susanne Göbel die
Verbundenheit der Eltern zum „Vogelnest. „Ohne die Hilfe der
Eltern, sowohl finanziell als auch durch ihre tatkräftige Mithilfe,
wäre dieser Bauabschnitt nicht möglich gewesen“ betonte die
Leiterin Susanne Göbel stolz. „Finanzieren hätte wir das auf keinen
Fall können, umso dankbarer sind wir“ ergänzte Göbel. Nach ihren
Worten des beste Beweis für das Engagement, das die Eltern für das
„Vogelnest“ aufbringen. Die erst kurz vor dem Sommerfest in 50
Stunden fertig gewordene Begrünung des Weges wurde ebenfalls in
Eigenregie mit gestifteten Pflanzen bewerkstelligt.
Für die endgültige Gestaltung des Außenbereiches gibt es schon
Pläne und die Kitaleitung und Pfarrer Kaufmann rechnen auch hier
wieder mit dem überwältigenden Engagement der Eltern. Erst nach der
Detailplanung sind hier genaue Aussagen über Umfang und Kosten zu
treffen.
Lars Benedix, Vorsitzender des Fördervereins versprach weitere
Hilfe für die Kita. Als äußeres Zeichen des Engagements bisher und
weiterhin, überreichte er Susanne Göbel zwei Spielgeräte.
Die Kinder hatten zur Einstimmung auf das Sommerfest einige
Lieder eingeübt. Immer wieder erinnerten sie die aufmerksamen
Zuhörerinnen und Zuhörer an den Namen „IHRES VOGELNESTES“, damit
dieser ja nicht vergessen wurde. Ein Höhepunkt war ein
Theaterstück, aufgeführt von Kindern und Eltern.
Flammkuchen von den Mitgliedern des Fördervereins selbst
gebacken und kühle Getränke machten das Sommerfest auch zu einem
kulinarischen Erlebnis.
Bei einem
Rundgang durch das Haus konnten sich die Gäste über die neue Kita
ein Bild machen. Für alle Fragen standen die freundlichen
Erzieherinnen kompetent zur Verfügung. Und es gab nur positive
Kommentare. „So einen Kindergarten hätten wir uns früher auch
gewünscht“ war von etlichen Omas und Opas zu hören, welche die
Einrichtung besuchten als diese einfach nur Kindergarten hieß und
an ein „Vogelnest“ noch Niemand dachte. „Schauen sie zum Himmel,
der Herrgott meint es gut mit unserem Fest und dem ganzen
Vogelnest“ brachte es eine Mutter auf den Punkt, ehe sie sich
wieder ihrer kleinen Tochter zuwandte die ungeduldig an ihrer Hand
zog. Bild: fg
20.08.2012
Liederkranz Iggelheim feiert Sommerfest
Von Franz
Gabath
Böhl-Iggelheim- An zwei Tage feierte der Gesangverein
Liederkranz Iggelheim sein traditionelles Sommerfest in der
Sängerhalle in der Mühlwiesenstraße. In ihrer, mit viel Mühe und
Liebe geschmückten Sängerhalle fühlten sich die Gäste an
beiden Abenden sichtlich wohl. Wie jedes Jahr hatte Fritz Imo führ
einen sommerlichen Blumenschmuck gesorgt. Ein echter „Hingucker“
immer wieder seine Blumenpyramide.
„Wir haben Alles für ein perfektes Sommerfest vorbereitet, gutes
Wetter, feine Speisen und beste musikalische Unterhaltung“ betonte
der 1. Vorsitzende Günter Herrmann in seinen Begrüßenswerten.
Das kulinarische Angebot lässt beim Liederkranz so wie so
keine Wünsche offen, so dass für die Gäste auch in dieser Hinsicht
bestens gesorgt war. Durst und Hunger konnten erst gar nicht
aufkommen. Neben den bekannten Pfälzer Spezialitäten hatten die
Damen des Vereins ein überwältigendes Kuchenbuffet mit
Selbstgebackenem aufgebaut. So mancher Gast vergaß dabei seine
guten Vorsätze bez. der Linie und des Gewichts.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten zum einen die Chöre
befreundeter Gesangsvereine. So zeigten die Chöre des MGV 1875
Kirrweiler, mit ihrem Chorleiter Jürgen Hain, des MGV Concordia
Schifferstadt, geführt von Werner Funk, so wie der MGV
Klein-Schifferstadt1881 am ersten Abend ihr gesangliches Können,
das mit viel Beifall bedacht wurde. Besonders zu erwähnen, dass
Rainer Diehl mir seinen Männerchor und dem Frauenchor aus
Klein-Schifferstadt auftrat und dann beide Chöre zusammen die Gäste
begeisterten.
Die Brudervereine aus der Gemeinde, die Sängervereinigung aus
Iggelheim und der MGV 1856 Böhl mit seinem gemischten Chor,
erfreuten am Samstag die Gäste des Liederkranzes. Lieder über
Sehnsucht, Liebe, mal romantisch, mal sehr modern vorgetragen
zeigen, dass die Chöre ein sehr umfangreiches Repertoire von
Liedgut beherrschen.
Bei der Sängervereinigung, unter seinem Chorleiter Alwin Dinges,
gehört das Lied vom Kurfürst Friedrich von der Pfalz. mittlerweile
fast zum festen Bestandteil eines Sommerfestes. Und auch wenn der
Refrain „War doch halt ein schönes Fest – alles wieder voll gewest“
nicht auf die Festbesucher zutraf – das erstgenannte traf voll und
ganz zu- es war ein schönes Fest.
Für beste musikalische Unterhaltung am Samstagabend sorgte,
neben den Gastchören, Dominik Wittmann mit Keyboard und
Klarinette.
„Wir sind mit dem diesjährigen Sommerfest wieder sehr
zufrieden“ betonte der erste Vorsitzende Günter Herrmann, der seit
diesem Jahr die Geschicke des Liederkranzes führt. „Das herrliche
Sommerwetter hat natürlich auch zum Gelingen beigetragen. Und dass
das Sommerfest seit einigen Jahren am Freitag und Samstag
durchgeführt wird, hat sich nach Meinung der Verantwortlichen
bewährt und wird auch in Zukunft so beibehalten werden. Ein ganz
besonderer Dank gilt unseren vielen Gästen, die beweisen, dass wir,
eine feste Größe im örtlichen Vereinsleben sind“ betonte Herrmann
mit Nachdruck. Sein besonderer Dank galt auch den vielen
Helferinnen und Helfern die bei der Durchführung des Sommerfestes
wieder hervorragende Arbeit geleistet haben. Bild:
fg
19.08.2012
TSV-Grillfest ein voller Erfolg
TSV
Iggelheim - Leichtathletik
Der TSV-Platz eignet sich nicht nur zum Trainieren, sondern auch
für ein Grillfest. Die Idee von Herrn Benek und Herrn Belle gab es
schon länger, aber umgesetzt wurde sie am 11.08. bei herrlichem
Sonnenschein.
Abteilungsleiter Hans Koob konnte rund 60 Leichtathleten und
Eltern begrüßen und dankte vor allem den fleißigen Helfern. Diese
hatten bereits am Morgen das Mobiliar aufgestellt, so dass man ab
17.00 Uhr mit dem Grillgut, Salaten und Kuchen ein gemütliches
Plätzchen unter den schattigen Kastanienbäumen einnehmen konnte.
Die Getränke standen bereits gekühlt und zum Selbstkostenpreis
bereit. Damit man nicht so lange warten musste, standen vier
Grillstationen zur Verfügung. .jpg)
Man hatte sich für dieses erste Grillfest etwas ganz besonderes
einfallen lassen als Erinnerung an diesen Abend. Auf einem großen
weißen Bild durften sich alle kleinen Leichtathleten mit den
Trainern Koob, Christ und Wagner mit ihren Handabdrücken mit blauer
Farbe verewigen.
Da an diesem Wochenende noch in London die Olympiade stattfand,
rief Herr Benek zu einem „Olympia- Fackellauf“ auf und absolvierte
mit den zahlreichen Jugendlichen eine TSV-Platzrunde. Je später es
wurde, desto tiefer sanken die Temperaturen, was für die hart
gesottenen Athleten kein Grund zum Abbrechen war, sondern bis in
die Nacht weiter zu feiern.
So sollte es sein und so wird es auch sicher ein zweites
Grillfest geben, vielleicht schon im nächsten Jahr.
13.08.2012
Von kabarettistischen Trüffelschweinen und Sonaten
Die neue
Spielzeit des Böhl-Iggelheimer Kulturvereins DorfArt
Böhl-Iggelheim- Mit dem Kabarettisten Martin
Zingsheim eröffnet der Böhl-Iggelheimer Kulturverein DorfArt am
Samstag, 22. September 2012 um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim
seine neue Spielzeit 2012/2013.
Der Debütant auf der DorfArt-Bühne schlägt in seinem Programm
„Opus meins – Kabarett und Zukunftsmusik" markante Akkorde
an, die mit Harmonie und Dissonanz stets den richtigen Ton treffen.
Ob bissig politisch, originell komisch oder wortschöpferisch
elegant, stets jongliert Zingsheim mit Sinn und Sprache wie der
Artist mit Bällen und spielt geschickt mit den Erwartungen des
Publikums. Selbst vor kabarettistischen Tabus macht der grandios
vielseitige Querdenker keinen Halt.
Weiter geht es am Samstag, 20. Oktober 2012 um 20 Uhr mit dem
Kabarettisten und Comedian Frank Fischer und seinem Programm
„Angst und andere Hasen“.
Fühlen Sie sich beobachtet? Haben Sie Angst vorm Fliegen, vor
Fliegen oder davor, dass Erdnussbutter an Ihrem Gaumen kleben
bleibt? Willkommen im Club! Schließlich gibt es über 600 anerkannte
Phobien – Grund genug für ein abendfüllendes Kabarettprogramm.
Fischer, selbst stolzer Besitzer verschiedener Ängste und
bekennender Hypochonder, zeigt, dass in dem Thema mehr Komik
steckt, als man vermutet. Achtung also: Humor ist an diesem Abend
in der VfB-Halle in Iggelheim fest eingeplant!
Neue Lieder und Texte in Pfälzer Mundart und Hochdeutsch
präsentiert die bekannte und mehrfach mit überregionalen Preisen
ausgezeichnete Liedermacherin Martina Gemmar mit ihrem
Programm „Aus demme Johr“ bei unserer traditionellen
Glühweinlesung am Sonntag, 9. Dezember 2012 um 17 Uhr im Foyer der
Wahagnieshalle.
Martina Gemmars Texte handeln von den kleinen und großen Themen,
die uns Menschen bewegen, von Beziehungen und Träumen. In ihren
Liedern erzählt sie Geschichten, die zum Nachdenken anregen, aber
auch treffend beobachtete Details, die zum Schmunzeln bringen.
Dabei liegt ihr das Augenzwinkern mehr als Sentimentalitäten.
Mit seinem dritten Bühnenprogramm „Asoziale Netzwerke“
kommt der Comedian Johannes Scherer am Samstag, 12. Januar
2013 um 20 Uhr in die VfB-Halle nach Iggelheim.
Der FFH-Moderator bietet eine gnadenlose Abrechnung mit
Gruschlern, Postern, automatischen Freundefindern, Marktforschern
und allen anderen, die sonst noch ungefragt und überflüssigerweise
ihren Kommunikationsmüll überall hinterlassen. Nach stundenlangem
Anstupsen der Bundeskanzlerin auf ihrem virtuellen Internetprofil
ist er zu der Erkenntnis gelangt: „Du kannst das probieren, so oft
Du willst – die fällt davon einfach nicht um.“ In „sozialen
Netzwerken“ wird gelogen, betrogen, gemobbt und hochgestapelt. „Was
bitte ist daran sozial?“, fragt Scherer sich selbst und die
Zuschauer, die sich die Show noch selbst ansehen wollen und nicht
warten, bis ein verwackeltes Handyvideo davon auf YouTube gesendet
wird.
Der Kabarettist Axel Pätz ist am Samstag, 23. Februar
2013 um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim zu Gast.
Auch mit seinem neuen Solo–Programm "Das Niveau singt"
hat Axel Pätz mit bissigem Witz und gekonnt makabren Liedern, zu
denen er sich virtuos auf dem Klavier oder dem Akkordeon begleitet,
an der Scherzgrenze der Gesellschaft Posten bezogen. Nicht nur, um
dort in die Tasten, sondern auch seinen Mitmenschen kräftig auf die
Finger zu hauen. Er reißt mit, seine Chansons sind nicht nur ätzend
frech, sondern auch höhnisch, spöttisch, schwarzhumorig. In seinen
Texten, oft an Alltagssituationen anknüpfend, wimmelt es von
witzigen Wortspielen, charmanten Bonmots und pointierter Kritik,
die so mancher Alltagsheuchelei den satirischen Spiegel
vorhält.
Zum Abschluss der Spielzeit, am Samstag, 13. April 2013 erforscht der reife Jungkabarettist
Frederic Hormuth um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim bei
"Charaktersau sucht Trüffelschwein" geheime Sehnsüchte,
fiese Anziehungskräfte und die haarsträubendsten Zusammenhänge
einer deutschen Gegenwart, die passt, wie die Faust aufs Auge. Ob
Boulevard oder Bundestag, ob Koalition oder Kopulation, immer
wieder geht es um die große Frage "Wer mit wem?" und die
dazugehörende Millionenfrage "Warum?" Rasant, anspruchsvoll und
schweinelustig räumt Hormuth auf und zeigt, wer alles
zusammengewachsen ist, ohne wirklich zusammengehört zu haben.
Auch in der neuen Spielzeit können alle Veranstaltungen wieder
im preisgünstigen Abonnement gebucht werden: Mit der
DorfArt-Kulturcard für Nichtmitglieder zum Preis von 70 EURO, für
Mitglieder zum Preis von 55 EURO.
Die Termine und Informationen zur Spielzeit 2012/2013 gibt es
auch unter www.dorfart.net;
Abobestellungen und Kartenreservierungen unter Telefon 06324 / 81
81 76 (Anrufbeantworter).
DorfArt – immer für ein gutes Programm zu haben!
10.08.2012
MdL Johannes Zehfuß spendet 200 € für Spielplatzprojekt der Naturfreunde Iggelheim
Im Rahmen des
Böhl-Iggelheimer Veranstaltungstages „Kunst trifft NATURgarten“ am
23.06.2012 kamen die Besucher bei Johannes Zehfuß nicht nur optisch
auf ihre Kosten.
Neben Gemälden und Kunstwerken aus Stein gab es im nicht minder
schönen Garten des Böhl-Iggelheimer Landtagsabgeordneten auch einen
kulinarischen Leckerbissen: Pälzer Grumbeere, natürlich aus dem
eigenen Betrieb, mit nicht alltäglichen Dressings und Soßen
serviert fanden bei den Besuchern ebenfalls große Anerkennung. So
kamen dann auch einige Euros in die Spendenkasse. Deren Inhalt
wurde von Johannes Zehfuß auf 200 € aufgerundet und den
Naturfreunden Iggelheim für deren Spielplatzprojekt gespendet.
„Der neue Spielplatz wird etwas Besonderes werden und kostet
auch dementsprechend. Zur Finanzierung des Projektes warten die
Naturfreunde Iggelheim aber nicht nur auf Spenden, sondern sorgen
auch durch viele eigene Aktionen für zusätzliche Einnahmen. Diese
Vorgehensweise verdient Unterstützung“, begründet der
Christdemokrat seinen Entschluss zur Spende an die Naturfreunde
Iggelheim. Johannes Zehfuß, MdL, Pressemitteilung; Foto:
fg
15.07.2012
Im Seniorengerechten Lebensgarten können nun auch Rollstuhlfahrer gärtnern
Böhl-Iggelheim- „Bunte
Blumen sollen es erst mal sein“, entschieden die Bewohner des
Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim, als sie das Hochbeet zum ersten
Mal im Garten bepflanzten. Das Hochbeet, dass von Rollstuhlfahrern
unterfahren werden kann und somit das Gärtnern ermöglicht, war
eines der Maßnahmen im Rahmen des Projekte „Seniorengerechter
Lebensgarten“, das von Altbürgermeister Reinhard Roos im Rahmen
seiner ehrenamtlichen Heimbeiratstätigkeit in der Pflegeeinrichtung
initiiert wurde. „Den Senioren soll der Garten ermöglichen, zu
riechen, zu fühlen und zu schmecken um somit alle Sinne anzuregen.
Deshalb auch die Bezeichnung Seniorengerechter Lebensgarten“, so
der passionierte Hobbygärtner, der sich in seiner Freizeit
liebevoll um den Garten kümmert. Bereits vor dem Hochbeet, das von
der Kreissparkasse gespendet wurde, hat Reinhard Roos Obstbäume und
Gemüsepflanzen gesetzt, die auch von den Senioren genutzt werde
sollen. 2009 begann die Gestaltung des Seniorengerechten
Lebensgartens bereits mit einem Kräuterbeet.
Nach und nach
kamen weitere Pflanzen dazu, die im Rahmen der sozialen
Betreuungsangeboten auch von den Bewohnern mit Freude gehegt und
gepflegt werden. Die Mitarbeiter der sozialen Betreuung sehen im
Garten eine biografieorientierte und sinnvolle Erweiterung des
umfangreichen Beschäftigungsangebotes im Haus. „Viele Senioren der
Generation, die bei uns wohnen, hatten früher einen Garten, den sie
versorgen mussten“, so Christine Hass, die mit ihrer Kollegin
Susanne Volkmer und den Bewohnern das Hochbeet bepflanzte. „In
sofern werden neben der Aktivierung der Sinne auch Erinnerungen
wach durch die Arbeit im Garten. Und das wichtigste: Es macht den
Senioren Spaß“, ergänzt Simone Joder, die ebenfalls mit ihrer
Betreuungsgruppe des Öfteren im Garten ist.
15.07.2012
Grillfest und Ehrungen beim Schützenclub Böhl
verdiente Mitglieder des Schützenclub Böhl
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Im Gegensatz zu vergangenen Jahre, in
denen im Rahmen einer vorweihnachtlichen Königsfeier auch Ehrungen
verdienter Vereinsmitglieder vorgenommen wurden, hatte der Verein
dieses Jahr diesen im Vereinsleben des Schützenclub Böhl 1952 e. V.
wichtigen Punkt auf das diesjährige Grillfest gelegt.
Besonders erfreut zeigte sich der erste Vorsitzende Frank
Konrad, dass so viele Gäste den Weg zum Schützen haus in der
Lindenstraße gefunden hatten. Liebevoll war die Schießanlage in
eine „Festmeile“ dekoriert in der sich die Gäste sichtlich
wohlfühlten. Einen nicht unerheblichen Anteil am Gelingen des
Festes trug natürlich Gerhard Schmaus bei, der mit seinem Team
wieder leckere Grillspezialitäten gezaubert hatte. Nicht zu
vergessen die Salate und sonstige Beilagen bis Dessert und Kuchen,
alles zubereitet und gestiftet von den Damen des Vereins in
dem einige der Damen sehr erfolgreich dem Schießsport
nachgehen.
Beim Grillabend wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Der
Schützenclub Böhl feiert in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen.
So waren die für 60 Jahre Vereinstreue zu Ehrenden auch
Gründungsmittglieder des Vereins. Ottmar Metzger, Günter Henkes und
Günter Staub erhielten die Ehrennadel in Gold mit Urkunde sowohl
vom Pfälzischen Sportschützenverband, als auch vom Deutschen
Schützenbund. Schießleiter Rüdiger Schott leitete gemeinsam mit
Frank Konrad die Ehrungen.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde die Ehrennadel in Silber nebst
Urkunde jeweils vom Pfälzischen Sportschützenverband, als auch vom
Deutschen Schützenbund Clemens Hellmann verliehen. Ursula und
Dieter Ohme, die schon viele herausragende Erfolge in ihrem langen
Schützenleben zu verzeichnen haben, konnten auch in diesem Jahr für
Erfolge bei überregionalen Wettkämpfen ausgezeichnet werden
Den Verein, der immer sehr stolz auf seine gute Jugendarbeit
war, plagen, wie so viele Verein die in sportlicher oder kulturelle
Hinsicht tätig sind, Nachwuchssorgen. Um der Jugend Rechnung zu
tragen, wurde im neugestalteten Clubhaus in der Lindenstraße extra
ein eigener Jugendschießstand angelegt..
Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über
Nachwuchs und neue Mitglieder freuen. Die Trainingszeiten beim
Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der
Schießanlage in der Lindenstraße. Bild: fg
26.06.2012
Kunst sucht Naturgarten
Offene Gärten
mit Kunstwerken
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Auf Initiative des Kunstkreises um Tina
Kraus, Martina Eisel sowie Rosina Riegler luden 8 Gärten vom
Kreativhaus und 7 Privatpersonen zum Besuch ein. Dies war eine
Aktion im Rahmen der in Böhl-Iggelheim laufenden floralen
Verschönerungsaktion „Entente Florale“ .Entente Florale ist ein
europäischer Wettbewerb, der Bürger in Städten, Dörfern und
Gemeinden dazu anhalte will, die Wohn- und Lebensqualität zu
verbessern. In dessen Rahmen hat auch die Gemeinde Böhl-Iggelheim
zu verschiedenen Aktionen, wie Fassadenbegrünung oder einem
Vorgartenwettbewerb aufgerufen.
„So entstand bei uns die Idee eine gemeinsame Aktion mit
Gemeindeverwaltung, Privatpersonen und Künstlern unter dem Motto
„Kunst sucht Naturgarten“ ins Leben zu rufen“ erklärte Tina Kraus.
„ Wir wollten damit der Bevölkerung die Möglichkeit geben Kunst in
schönen Höfen und Gärten zu bewundern und zu genießen“ erklärte
Rosina Riegler.
Bürgermeister Peter Christ (CDU) zeigte sich erfreut über die
Idee und dass sich so viele Privatpersonen dazu bereit erklärt
hatte sich sozusagen in „ihre innerste Sphäre“ schauen zu lassen.
„Ein Zeichen für die Bereitschaft der Bürger für die Allgemeinheit
einen Beitrag zu leisten. Und darauf bin ich in dieser Gemeinde
stolz“ betonte der Ortschef mit Nachdruck.
Im Kreativhaus
in der Haßlocherstraße 6 entstand eine „Harmonische Ruheoase mit
Teehaus und Barfußpfad“ in einem weitläufigen Areal. Rosina
Riegler, im Hauptberuf Architektin mit eigenen Büro in
Böhl-Iggelheim, präsentierte Acryl- und Ölmalerei,
ebenso wie Gunnar Seeler und Rosieta Braun. Patrik Kästner, ein
einheimischer Bildhauer, hatte den Garten mit Steinskulpturen
geschmückt. Lachende Stelen waren hier ebenso vorhanden, wie der
Froschkönig der soeben dem Brunnen entstiegen ist. Tina Kraus hatte
neben anderen Fotoarbeiten eine Postkartenserie über Böhl-Iggelheim
geschaffen, die besonders Bürgermeister Christ beeindruckte.
Holzskulpturen von Jürgen Fischer, aus 4000 Jahren alten
Mooreichen, sind nicht alle Tage zu bewundern. Die beeindruckenden
Holzskulpturen von Marcus C. Zähringer stellen neben seinen
Wohnzubehör in jede Wohnung einen besonderen Blickfang dar.
Malereien, Skulpturen, Stuhlobjekte entstehen dem künstlerischen
Schaffen von Angelika Ritscher- Engert.
Herrmann Fass hat, in der Buschgasse 30, vor Jahren aus einem
baufälligen Fachwerkhaus einen architektonischen Leckerbissen
geschaffen und das Gelände gärtnerisch kunstvoll gestaltet. „Wenn
das Tor geöffnet ist, kann jeder sich auf meinem Grundstück
umsehen“ lautet das Motto von Herrmann Fass. „Verspielt blühender
Innenhof in historischem Anwesen“ lautete das Motto für diesen Tag
bei dem die Künstlerin Beate Emden Grafiken mit dem Thema „Gärten
und Blüten“ zeigte. Die Iggelheimer Künstler Ulrich und
Artdeco Külbs hatten ihre Stahlplastiken zwischen den Blumen und
Pflanzen drapiert.
„Hier genießen
wir unsere Freizeit. Das ist unser Lieblingsplatz“ erklärten
Heidrun und Horst Ohler in der Sitzecke vor ihrem weitläufigen
Gartenareal mit überdimensionalen Bäumen. Rudi Martin, und Fritz
Lederer hatten in die Bäume Holzskulpturen, futuristische Vögel und
Vögelpaare, gehängt. Dazu zierten Holzvasen die Rasenflächen.
Dazwischen leuchteten die Aquarellmalereien, des in Böhl-Iggelheim
durch mehrere Ausstellungen bekannten Künstler, Robert Rissel. Und
die Enkelkinder der Ohlers wuselten über das Gelände mit dem Thema
„Parkähnlicher Garten“.
Einen „Verwunschenen Naturgarten mit Teich“ betrat der Besucher
die Lützelstraße 17 bei Vera Hebling. Die Künstlerinnen Irmgard
Steinke aus Böhl-Iggelheim und ihre Kollegin Anne-Marie Kuprat aus
Mainz hatten mit Plastiken und Malereien zum Thema passend, den
Garten, was ein profanes Wort für die Pflanzenvielfalt die die
Heblings herrscht, bereichert.
Wie in allen Gärten, sei auch hier erwähnt, dass die
Besucherinnen und Besucher mit Spezialitäten bewirtet wurden.
Selbstgemachtes Brot hier, Sekt überall, Brezeln da, liebevoll
dekorierte Häppchen, Waffeln und schmackhafte Kuchen, Flammkuchen,
Cocktails, - die Gartenbegehung war auch eine kulinarische Reise
durch Böhl-Iggelheimer Familien. „Wie des in de Palt halt üblich
is“ war immer wieder zu hören.
„Garten auf kleinem Raum“ hatte Monika Dening ihrem Garten das
Motto für diesen Tag gegeben. Gelinde gesagt eine schlichte
Untertreibung für das liebevoll gestaltete Gelände in dem Monika
Denig aus Böhl-Iggelheim ihre floralen Aquarelle zeigte und
Michaela Beck aus Dudenhofen Weidekunst präsentierte.
Anke Oswald aus der Landhausstraße, selbst eine Künstlerin in
Acryltechnik, deren Werke auf vielen Ausstellungen am Ort und in
der Region große Beachtung finden, präsentierte ihre eigenen Werke
in ihren Garten unter dem Motto „Generationengarten – Spaß für Jung
und Alt“. Uns sie hatte sich Künstlerkollegen, Christian Stein aus
Worms und Ullrich Külbs aus Böhl-Iggelheim eingeladen die durch
ihre Arbeiten aus dem Gebiet der Fotografie und Metallarbeiten ihr
Areal noch aufwerteten. Gemäß dem Motto war bei Anke Oswald ein
besonderes Angebot für die Kinder geboten. Sie konnten malen und
basteln, also selbst künstlerisch kreativ sein und sich darüber
hinaus selbst schminken oder schminken lassen.
„Mediterraner Flair im Innenhof“ war Thema bei Sigrun und
Hans-Peter Zehfuß in der Lindenstraße 17. Doris Hornbach-Lichthardt
präsentierte Aquarelle und Wolfgang Germann zeigte Öl- und
Acrylmalerei.
Auch der
Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, hatte mit seiner
Gattin Regina seinen „Immer blühenden Hausgarten auf einem
landwirtschaftlichen Anwesen“ für die zahlreichen Gäste geöffnet.
Ein echter Bauerngarten konnte hier bewundert werden. „Klein aber
fein“ wie Regina stolz erklärte. „Und es unser Platz an dem wir
auftanken, auch wenn es nur während einer kurzen Kaffepause
zwischen der Feldarbeit ist“ fügte die charmante Dame hinzu. Walter
Schmitt, Steinmetz aus Böhl, mit Johannes Zehfuß seit „Urzeiten“
wie dieser betont, befreundet, hatte seine Arbeiten stilvoll
verteilt. Dazu passten die in den Beeten verteilten Acryl- und
Ölbilder von Sonja Spielmann aus Neustadt. Wer das Anwesen von
Regina und Johannes Zehfuß als letztes Ziel gewählt hatte, hatte
eine gute Wahl getroffen. Die „Pälzer Grumbeere“, natürlich aus
eignem Anbau von Zehfuß, mit verschiedenen Dips, waren nicht nur
überaus lecker – nein sie ersetzten dann das Abendessen.
Die Aktion der offenen Gärten in Zusammenarbeit mit vielen
Künstlern darf getrost als ein gelungener Höhepunkt im diesjährigen
dörflichen kulturellen Leben, das nicht arm an kulturellen
Angeboten ist, bezeichnet werden. Noch ist erst die Hälfte des
Jahres erreicht und somit noch viel Zeit für den Einfallsreichtun
der verschiedensten Gruppen. Bilder: fg
24.06.2012
Ein Leben für die Musik
Landesehrennadel für
Johann Kern
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Der Ministerpräsident des Landes
Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat dem Gründer und Dirigent des
Musikverein Iggelheim, Johann Kern, die Ehrennadel des Landes
Rheinland Pfalz verliehen. Stellvertretend für den
Ministerpräsidenten konnte der Landrat des Rhein-Pfalz-Krieses,
Clemens Körner, die Ehrung im Trauzimmer der Gemeindeverwaltung
Böhl-Iggelheim vornehmen. In seiner Laudatio betonte Clemens Körner
die Wichtigkeit des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft und für das
gesamte Staatswesen.“Ohne Menschen wie sie würde das Alles nicht so
gut funktionieren“ betonte Clemens Körner, dem man die Freude ansah
Johann Kern auszeichnen zu können. Und besonders auch die für
Nachhaltigkeit, eine Tätigkeit über 50 Jahre durchzuhalten, soll
durch die Verleihung der Landesehrennadel belohnt werden, wie der
Landrat betonte. „Sie haben nicht nur eine Sache angestoßen, sie
haben dieser auch über Jahrzehnte mit Elan weiter verfolgt“ betonte
der Kreischef und das ist anerkennenswert. „Sie können stolz sein“
schloss Clemens Körner.
Seit über 50 Jahren engagiert sich Johann Kern in seiner
Freizeit für die Musik und hier besonders für die Blasmusik. Im
Jahr 1956 begann die musikalische Karriere von Johann Kern beim
katholischen Musikverein in Hochdorf. 1971 übernahm der engagierte
Musiker Kern auch die Dirigententätigkeit, die er bis zum
Jahre 1983 innehatte. Parallel dazu leitete Johann Kern auch den
Fanfarenzug des TSV Iggelheim und war in der Stadtkapelle
Schifferstadt als Dirigent tätig. Im Jahre 1983, nachdem Johann
Kern auch seinen Lebensmittelpunkt mit seiner charmanten Gattin Pia
nach Iggelheim verlegt hatte, scharte er hier Musiker um sich und
konnte diese Truppe dazu bewegen einen eigenen Musikverein zu
gründen. Viele der Ehrung beiwohnenden Musiker gehörten zu den
Gründungsmitgliedern. So mancher dieser Musiker der ersten Stunde
konnte sich das Lachen nicht verkneifen, als Johann Kern in seinen
Dankesworten an diese denkwürdige Stunde im ehemaligen Gasthaus
„Zur Pfalz“ humorvoll erinnerte. „Wir saßen im November um den
Ofen, die Einen haben gefroren wie die Affen und die Anderen sind
fast vor Hitze verlaufen“ erklärte Kern.
Der 1. Vorsitzende des Musikverein, Peter Christ, in
Personalunion Bürgermeister von Böhl-Iggelheim, dankte Johann Kern
für die geleistete Arbeit. Christ betonte auch die Kinder- und
Jugendarbeit, die Johann Kern für den musikalischen Nachwuchs
leistete. Unzählige Kinder und Jugendliche, angefangen bei
der Flötengruppe, erhielten von Johann Kern ihr musikalisches
Rüstzeug und die Ausbildung in Jugendkapelle und Stammorchester
integriert zu werden. Von den vielen Ehrungen, die Johann Kern im
Laufe seines Musikerlebens erhielt erwähnte Christ nur die
Verdienstmedaille in Gold mit Diamant nebst Urkunde des
Bundesmusikverbandes, eine der höchsten Auszeichnungen die der
Verband vergibt.
Eine besondere Überraschung hatten sich die Musikerinnen und
Musiker des Vereins einfallen lassen. Diese brachten, unter der
Leitung des Dirigenten des Jugendorchesters Jens Böhler, Johann
Kern vor der Gemeindeverwaltung ein kleines Platzkonzert. Eine
Überraschung die geglückt war und Johann Kern sichtlich
berührte. Bild: fg
22.06.2012
„Abenteuer beginnen im Kopf“
Start des
Lesesommer in den Katholischen Pfarrbüchereien Böhl-Iggelheim.
Vielfältiges Angebot mit tollem Gewinnspiel
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Zum fünften Mal
beteiligen wir uns an der Aktion „Lesesommer“ die vom Land
Rheinland-Pfalz unter dem Motto„Leselust in Rheinland-Pfalz“ ins
Leben gerufen und großzügig unterstützt wird“ betonte Brigitte
Klein, die Leiterin der katholischen öffentlichen Bücherei in
Iggelheim. „Wir haben noch ein zweites Motto angefügt. “Lesen und
belohnt werden“. „Die Grundschule ist in das Konzept mit
eingebunden“ fuhr sie fort. „Wir überlassen der Schule für jede
Jahrgangsstufe eine Bücherkiste mit dreißig bis vierzig Büchern, in
denen die Kinder in den Pausen stöbern und schmökern können“.
Den ganzen Vormittag besuchten die einzelnen Klassen der
Jakob-Heinrich-Lützel-Schule mit ihren Lehrkräften die Bücherei in
der Rottstraße 33 um sich mit der Leseaktion vertraut zu machen.
Das Büchereiteam, ca. zehn Damen und Herren engagieren sich mit
Brigitte Klein, hatte im Pfarrsaal Tische aufgestellt und darauf
liebevoll die Bücher ausgelegt. Für diese Aktion hatte die Bücherei
extra über 200 neue Bücher angeschafft. Ein besonderes Anliegen der
Bibliotheken ist es, auch diejenigen, die nicht viel oder nicht so
gerne lesen, zur Teilnahme und zum Bücherlesen zu motivieren.
„Wie lange darf ich die Bücher ausleihen“, „darf ich diese auch
in die Ferien mitnehmen“, „ich bin noch gar nicht angemeldet“, „was
gibt es zu gewinnen“? Fragen über Fragen der Kinder, die Brigitte
Klein und ihre Mitarbeiterinnen geduldig und sachkundig beantworten
konnten. Mit jedem ausgeliehenen Buch bekamen die Kinder eine
Karte, auf der sie das gelesene Buch bewerten und den Inhalt bei
der Rückgabe mit einer Bibliotheksmitarbeiterin besprechen sollen.
Zusätzlich erhielt jedes Kind das sich anmeldete einen
Leseclubausweis. Alle, die mindestens drei Bücher lesen, erhalten
nach den Sommerferien ein Zertifikat und viele Schulen belohnen die
Teilnahme zusätzlich durch einen positiven Vermerk im nächsten
Halbjahreszeugnis.
Wer während des Lesesommers mindestens drei Bücher liest und
dies in seinem Büchereiausweis bestätigt hat, nimmt an einer
landesweiten Verlosung teil. Hier winkt als Hauptgewinn ein
Abenteueraufenthalt von zwei Tagen im Europa-Park in Rust.
Darüber hinaus erhält jede kleine Leserin und Leser bei einem
Abschlussfest in der Bücherei eine Urkunde und die katholische
Bücherei verlost hier auch noch tolle Buchpreise.
Begeistert stöberten die Schülerinnen und Schüler an den
Büchertischen und jedes Kind fand sein Lieblingsbuch. „Dies ist nur
eine von zahlreichen Aktionen, die wir mitmachen um die Freude am
Lesen zu fördern“ betonte Brigitte Klein. „Schon für die Kinder,
der drei im Ortsteil Iggelheim bestehenden KITAS, veranstalten wir
an vier Nachmittagen die Aktion „Bib-fit“ und speziell für die
ersten Grundschulklassen nennen wir unsere Aktion „Bib-Kompass“.
Aktionen für die wir von den Einrichtungen große Unterstützung
erfahren. „Lesen ist eine Voraussetzung und der Einstieg zur
Bildung“. Stolz verweisen die Mitarbeiterinnen darauf 5 500
Medien, nicht nur Bücher, im Angebot zu haben. Über 12 000
Ausleihungen, bei fast 450 Stammlesern, unterstreicht die große
Akzeptanz der Bücherei für die ganze Gemeinde.
Eine weitere Veranstaltung während des Lesesommers ist der
Spielenachmittag am 25. Juni von 15:30 bis 18:00 Uhr. Das große
Abschlussfest findet satt am 25 August mit Übergabe der Zertifikate
und Auslosung der Preise. „Wir werden eine große Überraschungsparty
veranstalten“ betonte Brigitte Klein vielsagend.
An jedem Mittwoch findet das beliebte und viel besuchte
„Bücherei-Cafe“ für Jedermann in der Bücherei in der Rottstraße 33
statt.
In der katholischen Bücherei im Pfarrheim in der Kirchstraße 15
wird es am 18. August das große Abschlussfest mit einem Zauberer
geben.
Die katholische öffentliche Bücherei Iggelheim hat jeden
Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis
11:30 geöffnet.
Die katholische Bücherei Böhl hat jeden Mittwoch von 15:00 Uhr
bis 17:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 13 Uhr
geöffnet.
Weitere Infos zum Lesesommer unter www.lesesommer.de Bild:
fg
19.06.2012
C-Jugend sucht dringend Verstärkung
TSV Iggelheim/Handball
Böhl-Iggelheim- Unsere C-Jugend sucht noch Jungs der
Jahrgänge 98/99/2000, die Interesse am Handballsport haben.
Die Mannschaft ist in der Vorbereitung auf die neue Saison, ein
Neueinstieg ist jederzeit möglich.
Auf Euer Kommen, auch gerne zu einem Schnuppertraining,
freuen sich die Trainer Reiner Liedy und Dennis Schmitt mit
ihrer Truppe.
Die Trainingszeiten sind dienstags und donnerstags von 17:00
– 18:30 Uhr in der Wahagnies-Halle.
Geschichte, Architektur, Kultur und Frohsinn
Vereinsausflug
des Musikverein Iggelheim gespickt mit vielen Höhepunkten
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim-Einen unvergesslichen Tag
erlebten die Teilnehmer beim traditionellen Vereinsausflug des
Musikvereins Iggelheim. Dr. Peter Peschke hatte mit seinem Team ein
abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Logistik lag in
den bewährten Händen von Horst Wittmann.
Der 1. Vorsitzende, Bürgermeister Peter Christ, konnte eine, bei
der Abfahrt frohgestimmte, Reisegruppe aus allen Altersstufen
begrüßen. Er gab seine Freude Ausdruck, dass sich immer
wieder Alt und Jung beim Musikverein am Ausflug beteiligen.
Eine Tatsache, die nicht bei allen Vereinen selbstverständlich ist.
So stellten einige der jungen Erwachsenen in ihren futuristischen
Kostümen einen immer wieder, zuerst ungewöhnlich, aber dann umso
mehr bestaunten Anblick dar. Das Wetter zeigte sich leider in einer
Form, wie sie dem Musikverein auch des Öfteren bei seinen Oper-Air-
Konzerten wiederfährt- launig, sehr launig- meistens nass vom
Himmel. Diese nicht gerade günstige Wetterprognose tat aber der
Stimmung keinen Abbruch. „Für den Musikverein gibt es kein
schlechtes Wetter - nur nicht so ganz gutes“ war der
übereinstimmige Tenor bei den Reiseteilnehmern.
Die weitere Reiseleitung übernahm Dr. Peter Peschke der
Charmant, sachkundig und informativ durch den Tag führte.
Das erste Ziel
war Wetzlar. Das nahezu geschlossene Ensemble historischer Bauwerke
aus Romanik, Gotik, so wie Barock ist größtenteils erhalten und
weitgehend restauriert. Nach, dem beim Musikverein obligatorischen
Sektfrühstück wurde die Stadt erkundet. Der Regen war zwar
unangenehm, hinderte aber Niemanden an einem ausgiebigen
Stadtrundgang. Die einzelnen Plätze, wie Buttermarkt/ Domplatz,
Fischmarkt, Eisenmarkt, Kornmarkt und Schillerplatz fanden ebenso
ihre Beachtung wie das Lottehaus und das Jerusalemhaus. Der
Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe ist eng mit Wetzlar
verbunden. Er verbrachte Teile seiner Referendarzeit am dortigen
Reichkammergericht das nach der Zerstörung Speyers 1689 nach
Wetzlar übergesiedelt war. Und Charlotte Buff, das Lottehaus ist
ihr Geburtshaus, sowie Karl Wilhelm Jerusalem, der sich 1772 in
Wetzlar erschoss, hat Goethe in seinem Roman „Das Leiden des jungen
Werther“ ein ewiges Andenken bewahrt.
Zu den besonderen baulichen Höhepunkten gehört in Wetzlar ganz
sicher der „Unserer Lieben Frau“ geweihte Dom. Ein imposantes
Bauwerk, dessen Anfänge schon im 7. Jahrhundert liegen und der
trotz seiner bis heute andauernden Bautätigkeit, ein in sich
geschlossenes Sakralbauwerk darstellt. Eine Besonderheit stellt der
Wetzlaer Dom auch dahingehend dar, dass er als
Simultankirche, also von Katholiken und Protestamten gemeinsam als
Gotteshaus genutzt wird.
Natürlich ist Wetzlar nicht nur für Architektur- und
Kulturliebhaber ein Anziehungspunkt. Welchen Fotofreund lässt
der Name Leica nicht mit der Zunge schnalzen. Und wem es vergönnt
ist eine Leica zu besitzen hütet diese wie seinen Augapfel ein
Leben lang. Die Firma Leitz gehört heute immer noch zu den
führenden Herstellern hochpräziser optischer Geräte für
Technik, Wissenschaft und Medizin.
Nach Wetzlar
ging die Fahrt weiter nach Braunfels, ebenfalls an der Deutschen
Fachwerkstraße gelegen. Die fleißigen Helfer um Horst Wittmann, der
auch seinen 1. Vorsitzenden Peter Christ, zu Helferdiensten
eingeteilt hatte, sorgten hier für das schmackhafte Mittagsmal.
Fleischkäse, Pizzafleischkäse zu diversen Getränken wurde gereicht.
Auch ein reichhaltiges Kuchenbüffet und Kaffe waren vorhanden.
Danach war eine Führung durch die über dem Ort thronende Burg,
derer von Solms, organisiert. Sicher ein Erlebnis besonderer Art
mit Filzpantoffeln durch die vielen Räume, ausgestattet mit
Waffensammlungen, Gemäldegalerien und diversen Kunstgegenständen,
zu gleiten. Braunfels, das sich malerisch unterhalb der Burg an den
Berg schmiegt, braucht sich ob seiner Fachwerkarchitektur nicht
hinter Wetzlar zu verstecken. Fachwerkaus reiht sich an
Fachwerkhaus. Alle liebevoll restauriert. Es war einfach eine
Augenweide und ein Genuss durch den malerischen Ort zu schweifen.
Wolfgang, vom gleichnamigen Rau, war ein umsichtiger und
souveräner Fahrer der seine Gäste wieder sicher nach Hause
zurückbrachte.. Das Programm für nächstes Jahr steht zwar noch
nicht fest, aber die meisten Reiseteilnehmer freuen sich schon auf
den Ausflug 2013 bei dem sie wieder dabei sein wollen. Und, so
wurde glaubhaft versichert, wolle man sich dann um gutes
Reisewetter bemühen. Bilder: fg
17.06.2012
Große Spende an Kinderhospiz Sterntaler
Hocherfreut zeigte sich Beate Deuwel bei der Spendenübergabe durch Klaus Schlieger
Klaus Schlieger übergibt Spende
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Ich will nicht im Mittelpunkt stehen.
Mir ist das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen ein wichtiges
Anliegen das ich ein wenig in die Öffentlichkeit tragen will und
dazu einen bescheidenen finanziellen Beitrag leiste“ erklärte Klaus
Schlieger bei seiner Spendenübergabe in Dudenhofen. Und der
„bescheidene“ Beitrag fiel dann mit 1.600 Euro doch etwas größer
aus.
Klaus Schlieger hatte diesen ansehnlichen Betrag anlässlich
seines 70. Geburtstages, bei dem er seine Gäste bat, auf Geschenke
zu verzichten, zusammen bekommen. Er hatte statt Geschenke für
einen finanziellen Beitrag für das Kinderhospiz „Sterntaler“
gebeten. „Der Sektkarton, den wir als Spendenbox bei der
Geburtstagsfeier aufgestellt haben, wurde natürlich vorher vom
Flüssigem befreit und dieses floss erstmals in die Kehlen der
Gäste“ erklärte Klaus Schlieger lachend. Klaus Schlieger hatte zu
seinem großen Geburtstag neben Verwandten, Freunden und Bekannten
auch seine Sangesbrüder und –Schwestern von der Sängervereinigung
Iggelheim eingeladen. Dort singt Schlieger im Männerchor und gehört
zu den Stützen des Vereins, die immer da sind wenn sie gebraucht
werden. So war es möglich einen so großen Spendenbetrag zusammen
kommen zu lassen.
Die Sängervereinigung hatte selbst schon als Verein zu
verschiedenen Anlässen um Spenden für das Kinderhospiz „Sterntaler“
in Dudenhofen gebeten. „Wir sind ein Verein deren Mitglieder gerne
singen und auch feiern, aber sich auch ihrer sozialen Verpflichtung
bewusst sind“ betonte Klaus Schlieger mit Nachdruck.
Hocherfreut zeigte sich Beate Deuwel, die beim Kinderhospiz für
die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, über die hohe
Spendensumme. „Wir sind immer wieder erstaunt, wie viele
Privatpersonen uns zu den unterschiedlichsten Anlässen mit Spenden
bedenken“ erklärte Beate Deuwel. „Dieser Betrag von Klaus Schlieger
überrascht uns ob der Höhe schon“ ergänzte Deuwel glaubhaft. Da das
Kinderhospiz sich fast ausschließlich aus Spenden finanziert, ist
jeder Euro notwendig und wird dankbar angenommen. Beate Deuwel
zeigte sich erfreut, dass noch in diesem Jahr mit dem Abriss der
Scheune und dessen Wiederaufbau begonnen werden kann. Bei einer
geschätzten Bausumme von ca. 1 Million Euro musste natürlich zuerst
der finanzielle Grundstock für den Neubau geschaffen werden, wie
Deuwel erklärte. Und wir werben in besonderen Aktionen um
Unterstützung für das Projekt, erklärte Deuwel ausdrücklich. Zu den
vorhandenen drei stationären Pflegeplätzen und vier Familienzimmern
werden zwölf neue Kinderpflegeplätze und sieben Elternzimmern
hinzukommen. Bisher wurden über 2,2 Millionen Euro in den Um und
Ausbau des ehemaligen Hotel und Restaurant „Freie Neumühle“ zum
Kinderhospiz investiert. In den ersten zwei Betriebsjahren konnten
67 Kinder aufgenommen werden, die von ihren Eltern, Geschwistern du
Großeltern begleitet wurden. Der Bedarf an diesen Angeboten ist
riesengroß, erklärt Beate Deuwel. Das Kinderhospiz „Sterntaler“ in
Dudenhofen ist das einzige in Rheinland-Pfalz. Und in der ganzen
Bundesrepublik sind nur zehn solcher Einrichtungen vorhanden.
Im neuen Gebäude werden auch Therapieräume und ein Trauerzimmer
eingerichtet werden. Die Begleitung der trauernden Eltern und
Geschwister nach dem Tod eines Kindes, erfolgt weiterhin. Diese
Begleitung der Trauernden wird als ganz wichtiges Angebot des
Kinderhospizes betrachtet. Auch der Kontakt zwischen trauernden
Eltern besteht und es besteht eine Trauergruppe. „Denn nur wer den
schweren Schicksalsschlag ein Kind zu verlieren leidvoll miterlebt
hat, kann das Leid derer verstehen denen ein solches Schicksal
wiederfahren ist“ erklärt Beate Deuwel. Seit kurzen ist eine
Psychologin fest eingestellt, die diesen wichtigen Arbeitsbereich
begleitet.
Genau so wichtig wie die Spende selbst betrachtet Beate
Deuwel auch die Öffentlichkeitsarbeit die Klaus Schlieger
damit betreibt. So fungieren prominente Persönlichkeiten aus Musik,
Kultur und Sport als ehrenamtliche Botschafter für das
Kinderhospiz. Der aus Böhl-Iggelheim stammende und auch wohnende
Europameister im Weitsprung, Christian Reif, gehört dazu und
vertritt das Kinderhospiz in der Öffentlichkeit. Christian Reif ist
immer wieder gern gesehener Gast in Dudenhofen. Weitere
Informationen über das Kinderhospiz sind unter www.kinderhospiz-sterntaler
im Netz abrufbar. Bild: fg
12.06.2012
Katholiken feiern Fronleichnam. Feierliche Prozession durch den Ort
Böhl-Iggelheim- Seit mehr
als 750 Jahren feiern die katholischen Christen das
Fronleichnamsfest. In einer feierlichen Prozession wird dabei das
„Allerheiligste“ in der Monstranz durch den Ort geleitet. Diese
Tradition wurde in diesem Jahr in Iggelheim für beide Pfarreien
„Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und Judas Thaddäus“ im
Ortsteil Iggelheim durchgeführt.
Beide
katholischen Pfarrgemeinden „Allerheiligen“ in Böhl und „Simon und
Judas Taddäus“ in Iggelheim hatten sich im Ortteil Iggelheim auf
eine große feierliche Prozession mit drei Altären vorbereitet.
Diese wurden von katholischen Familien und deren Freunden
liebevoll vor deren Häusern aufgestellt. Eine Gruppe um
Sakristan Bernhard Bug gestaltete einen Altar, an dem die erste und
vierte Statio gehalten wurde. Bereits ab 5 Uhr morgens wurde an den
Altären gearbeitet. Vor dem Eingang zur Kirche hatten die
Erstkommunionkinder, unterstützt von fleißige Frauenhänden, einen
farbenprächtigen Blumenteppich gelegt Kaplan Macziol bedankte sich
in seinen Schlussworten bei allen, die seit den frühen
Morgenstunden ihre Häuser geschmückt und die Altäre errichtet
hatten. Den Gottesdienst und die Prozession gestaltete der
katholische Kirchenchor Iggelheim, unter seiner Leiterin Bettina
Oster, musikalisch. Den Altardienst bildeten Messdiener aus beiden
Pfarrgemeinden. Durch solche Aktionen wachsen die beiden Pfarreien
immer mehr zusammen.
Der Musikverein Iggelheim, unter Stabführung von Johann Kern,
intonierte die Lieder zur Prozession. Die Erstkommunionkinder
beider Pfarreien begleiteten Kaplan Macziol, der die Monstranz mit
der geweihten Hostie, die nach dem Glauben der Katholiken zu
Leib und Blut Jesu Christi verwandelt ist, mit Girlanden,
neben dem Himmel.
Traditionsgemäß wird an Fronleichnam in den katholischen
Pfarreien ein Pfarrfest, die sogenannte „Reunion“ gefeiert. Das
Helferteam der Iggelheimer Pfarrgemeinde, unterstützt von
Helferinnen aus der Pfarrei Böhl, hatte ein deftiges Mittagessen
vorbereitet. Auch das Kuchenbuffet ließ keine Wünsche offen. So
fand der Tag, am Nachmittag bei schönstem Sommerwetter, einen
harmonischen Ausklang. Bild und Wort kajef
07.06.2012
Die Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und Iggelheim beteiligen sich am LESESOMMER Rheinland-Pfalz
Unter dem Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ startet am 18. Juni
2012 der LESESOMMER Rheinland-Pfalz. Wer in den Sommerferien
mindestens drei Bücher liest, erhält ein Zertifikat und kann tolle
Preise gewinnen. Auch die Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und
Iggelheim sind beim LESESOMMER dabei.
Der in diesem Jahr bereits zum 5. Mal veranstaltete LESESOMMER
ist Teil der Kampagne „Leselust in Rheinland-Pfalz“. Ziel der
Leseförderaktion ist es, Kinder und Jugendliche außerhalb der
Schule für das Lesen zu begeistern. Ein besonderes Anliegen der
Bibliotheken ist es, auch diejenigen, die nicht viel oder nicht so
gerne lesen, zur Teilnahme und zum Bücherlesen zu motivieren.
Jeder, der sich anmeldet, erhält einen Club-Ausweis. Zu jedem
gelesenen Buch füllen die Club-Mitglieder eine Bewertungskarte aus
und beantworten in einem kurzen Gespräch einige Fragen zum Buch.
Das Bibliotheksteam bestätigt die gelesenen Bücher im Club-Ausweis.
Alle, die mindestens drei Bücher lesen, erhalten nach den
Sommerferien ein Zertifikat und viele Schulen belohnen die
Teilnahme zusätzlich durch einen positiven Vermerk im nächsten
Halbjahreszeugnis.
Passend zum Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ ist der
Hauptpreis, der unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost
wird, ein Abenteuer-Wochenende im Europa-Park Rust. Darüber hinaus
gibt es wertvolle Preise zu gewinnen. Die Bewertungskarten für die
gelesenen Bücher gelten als Lose, so dass alle ihre Chancen auf
einen Gewinn erhöhen, je mehr Bücher sie lesen. Weitere
Informationen gibt es in den Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und
Iggelheim oder unter www.lesesommer.de
Die Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und Iggelheim haben für die
Aktion zahlreiche neue Kinder- und Jugendbücher gekauft und führen
während des LESESOMMERS folgende Veranstaltungen durch:
Iggelheim: 18. Juni - Besuch aller Grundschulkinder in
der Bücherei
25. Juli – Spielenachmittag
25. August – Großes Lesesommerabschlussfest
An jedem Mittwoch findet das beliebte „Bücherei-Cafe“ statt.
Die Anmeldung ist kostenlos und ab sofort möglich.
Kath. öffentliche Bücherei Iggelheim, Rottstr. 33
Wir sind für Sie da:
Mittwoch von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Sonntag von 09.30 Uhr
bis 11.30 Uhr
Böhl: 18. Juni - Besuch aller Grundschulkinder in der
Bücherei
18. August – Großes Lesesommerabschlussfest mit einem
Zauberer
Die Anmeldung ist kostenlos und ab sofort möglich.
Kath. öffentliche Bücherei Böhl, Kirchenstr. 15
Wir sind für Sie da:
Mittwoch von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Sonntag von 09.30 Uhr
bis 12.00 Uhr
05.06.2012
Flotte Töne mit Begeisterung
Musikverein
geht neue Wege bei der Ausbildung
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Der Musikverein Iggelheim hatte Kinder
und Jugendliche zum „Tag der Ausbildung“ ins Katholische
Pfarrzentrum St. Simon und Judas Thaddäus in der Rottstraße 33
eingeladen. Der 1. Vorsitzende Peter Christ zeigte sich sehr
erfreut über die große Resonanz die die Einladung gefunden hatte.
Über 20 Kinder waren mit ihren Eltern der Einladung gefolgt.
Peter Christ stellt in seinen einleitenden Worten den Verein und
seine Ziele vor. Da auch der Musikverein, wie jeder andere
Verein auch, Nachwuchs sucht, will man nach den Worten Christs neue
Wege gehen um Nachwuchsmusiker für seine Jugendkapelle und das
Stammorchester zu finden. Die Vorstandschaft hat sich daher
entschlossen, zur Schulung des Nachwuchses, mit der in
Iggelheim ansässigen Musikschule Sascha Leicht, eine Kooperation
einzugehen. Die Kinder und Jugendliche die dem Verein beitreten
erhalten in den ersten drei Monaten kostenlosen Unterricht an einem
Instrument, das orchesterkonform ist. Im darauffolgenden Halbjahr
betragen die Ausbildungskosten nur 50 Prozent der
Unterrichtskosten. So fallen erst nach neun Monaten die vollen
Kosten für den Musikunterricht an. Eine enorme Kostenersparnis für
die Eltern, wie Peter Christ ausdrücklich betonte. Darüber hinaus
stellt der Verein die Musikinstrumente kostenlos zu Verfügung. Für
die Anschaffung neuer Instrumente ist im Haushaltsplan des Vereins
ein hoher Betrag eingeplant. Bei diesen Randbedingungen können die
Schülerinnen und Schüler ausgiebig testen ob das gewählte
Instrument auch wirklich ihren Neigungen und Fähigkeiten
entspricht. So ist es dann möglich problemlos zu einem anderen
Instrument zu wechseln, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.
Eine Kündigung des Ausbildungsvertrages ist ohne Kündigungsfrist
jederzeit möglich.
Nach neun Monaten Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler
die Möglichkeit im Jugendorchester integriert zu werden. In
diesem, von Jens Böhler geleiteten Orchester, sind zur Zeit, 26
Akteure, jünger als 20 Jahre, musikalisch zu Gange. „Und bei uns
herrscht eine lockere, freundschaftliche Atmosphäre“ wie Jens
Böhler glaubhaft versichert.
Am „Tag der Ausbildung“ standen neben dem Leiter der
Musikschule, Sascha Leist, der 1. Vorsitzende Peter Christ, der
Dirigent des Stammorchesters, Johann Kern und anderen
Vorstandsmitgliedern, vor allem versierte Musiker aus beiden
Orchestern für Fragen zur Verfügung. Und es war ein fröhliches
Treiben und akustisches Erlebnis die Kinder beim Ausprobieren der
Instrumente zu erleben. Aber die „großen“ Musiker zeigten den
kleinen Interessenten wie es möglich ist aus einem großen Horn,
einer Trompete oder einer Querflöte Töne zu entlocken. Und nicht
nur Töne, sondern manchmal wohlklingende Töne. Natürlich übte das
Schlagzeug eine besondere Faszination aus. So bleibt nur zu hoffen,
dass die Initiative des Musikvereins von Erfolg gekrönt ist. Denn
musizieren hat einen hohen Stellenwert bei der Gesamtentwicklung
des Menschen, wie Peter Christ betont.
Im Jugendorchester des Musikverein Iggelheim und im
Stammorchester musizieren ca. 65 aktive Musiker. Das
Jugendorchester probt jeden Mittwoch von 18 bis 19:15 im
katholischen Pfarrheim inder Rottstraße 33. Das Stammorchester
probt anschließend von 19.30 bis 21.30 Uhr in den gleichen Räumen.
Bild: fg
31.05.2012
Ein Herz für Mitbürger!
Sängervereinigung übergibt
Spende
Böhl-Iggelheim- „Wir singen gerne, wir feiern gerne und
wir haben auch ein Herz für soziale Belange und bringen uns aktiv
in die Gemeinde ein“ betonte ein sichtlich zufriedener Herbert
Bohrer, 1. Vorsitzender der Sängervereinigung Iggelheim. Im Rahmen
einer kleinen Feierstunde im Trausaal des Rathauses übergab eine
kleine Delegation der Sänger einen überdimensionalen Scheck mit der
stolzen Summe von 500 Euro an Bürgermeister Peter Christ (CDU).
Dies ist der Erlös des Frühlingsballs der Sänger. „Wir haben das
mit dem Ball wieder gewagt und waren verblüfft über die große
Resonanz in der Bevölkerung“ betonte Gerhard Saur, der
Geschäftsführer der Sängervereinigung. Dass die
Sängervereinigung diese große Summe spenden konnte ist dem
Umstand zu verdanken, dass die Kapelle „Die Rasslers“ ohne
Gage mit hervorragender Musik zum Tanz aufspielten. Die
Musikformation hat ihre Wurzeln bei der Sängervereinigung und daher
auch als „die Hauskapelle“ der Sänger zu bezeichnen. Bei allen
Veranstaltungen spielt das Trio zur Freude der Besucher auf.
Der Spendenbetrag ist zur Unterstützung bedürftiger Bürgerinnen
und Bürger in Böhl-Iggelheim bestimmt. Hocherfreut zeigte sich
Bürgermeister Christ über den hohen Betrag. „Dies ist ein weiterer
Bewies wie sich Bürgerinnen, Bürger, so wie Vereine und
Institutionen ihrer Verantwortung für ein funktionierendes
Gemeinwesen bewusst sind“ erklärte der Ortschef. Christ betonte,
dass der Einsatz für die Gemeinde und deren Bürgern durch die
Sängervereinigung immer wieder zu Tage tritt. So pflegen die Sänger
eine Schutzhütte am Radweg von Speyer nach Neustadt in der Nähe von
Dudenhofen. Und da dieser Teil des Weges auch zum pfälzischen
Jakobsweg gehört, die die Hütte auch als beliebter Rastplatz für
Pilger. Wort und Bild: kajef
23.05.2012
Ehrenstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.
Hohe
Auszeichnungen für jahrelange Verdienste um die Musik und den
Verein
Böhl-Iggelheim- Einmal im Jahr ist es
beim Musikverein Iggelheim gut gepflegter Brauch verdiente
Mitglieder und Musiker in einer kleinen Feierstunde zu ehren. Dazu
konnte der erste Vorsitzende Peter Christ neben den zu Ehrenden
auch zahlreiche Mitglieder im katholischen Pfarrheim St.
Simon und Judas Taddäus, in der Rottstraße 33 begrüßen. Sein
besonderer Willkommensgruß galt dem 1.Vorsitzenden des
Kreismusikverbandes Rhein-Pfalz, Theo Hery.
Peter Christ betonte, stolz darauf zu sein, wieder Musiker
auszeichnen zu können, die auf ein langes Musikerleben
zurückblicken können. Viele Jahre mehr, als der Musikverein
Iggelheim besteht. Dies zeigt die intakten Strukturen innerhalb des
Vereins von der Jugendarbeit bis hin zum Aktivebbereich. Auf seine
Jugendarbeit legt der Musikverein Iggelheim besonderen Wert und ist
darauf auch besonders stolz. „ Die Brezeln die hier stehen sind vom
Bäcker und nicht aus Plastik und sind somit zum Verzehr gedacht“
wies Christ auf die kleine Verköstigung hin die der Verein, neben
kostenlosen Getränken und dem obligatorischen Sekt zum Empfang, für
die zu ehrenden Mitglieder und die Gäste bereit gestellt hatte.
Kostproben ihres schon beachtlichen Könnens zeigte das
Jugendorchester unter der Stabführung von Jens Böhler zu Beginn der
Veranstaltung und zwischen den Ehrungen. Bei „I'm a Believer“,
„Sweet Caroline“, „Viva la Vida“, so wie „Twist and Shout“, merkte
man die Begeisterung mit der die jungen Damen und Herren zu Werke
gehen.
Drei Mitglieder waren für 25. Jahre Treue zum Verein
auszuzeichnen Anni Brüll, Kerstin Brüll und Horst Brüll
konnten hier Ehrennadel und Urkunde in Empfang
nehmenery.
Besonders freute sich Theo Hery aktiven Musikern Auszeichnungen
überreichen zu können. So musiziert Annika Serr seit 10 Jahren was
eine Anerkennung wert war. Zwei musikalische Urgesteine, Kurt Rhein
und Heiner Huwe, haben sich schon 60 Jahre lang der Musik
verschrieben und ihre Begeisterung hält immer noch an. Auch als
Vorbild für den musikalischen Nachwuchs erhielten die Herren
Ehrennadel und Urkunde.
Die Organisation der Veranstaltung war wie immer perfekt
und hinterließ nur zufriedene Besucher. Kajef, Bild:
mv
15.05.2012
CDU beglückwünscht die Mütter
Auch die Damen
im Seniorenzentrum geehrt
Böhl-Iggelheim- Es gehört seit vielen Jahren
zur guten Tradition, dass die Mitglieder des CDU – Ortsverbandes
und der Gemeinderatsfraktion aus Böhl-Iggelheim am Vortag des
Muttertages die Damen in beiden Ortsteilen mit einer Rose
beschenken. Schon ab acht Uhr am Morgen waren die Damen und
Herren der CDU, mit ihrem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß, in
Böhl am Sommerplatz und Umgebung, so wie in Iggelheim im Bereich
der Buschgasse/Luitpoldstraße und an den Supermärkten unterwegs um
ihre Rosen an die teilweise positiv überraschten Damen zu
verteilen. „Damit will die CDU eine kleine Anerkennung aussprechen
für die wichtigen und unbezahlbaren Leistungen die Frauen und hier
besonders die Mütter, meist im Verborgenen, für diese Gesellschaft
erbringen“ betonte Karl-Heinz Thomas. „Wir wünschen damit allen
Müttern einen schönen Muttertag und alles Gute für die
Zukunft“ fügte Thomas hinzu.
Elisabeth Hüter, die ehemalige Leiterin der Tagespflegestätte im
Seniorenzentrum und Edeltraud Thomas hatten in diesem Jahr eine
besondere Idee und diese in die Tat umgesetzt. In mühevoller
Kleinarbeit hatten die beiden agilen Damen Duftsäckchen
hergestellt. Johannes Zehfuß, Otto Hüter und Karl-Heinz Thomas
besuchten alle Stationen im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim in der
Wehlachstraße. Dort überreichte der Landtagsabgeordnete Johannes
Zehfuß allen Seniorinnen ein Duftsäckchen. Die Mitarbeiterinnen des
Zentrums wurden von Otto Hüter und Karl-Heinz Thomas mit einer Rose
bedacht. Eine Aktion, über die sich der Leiter des
Seniorenzentrums, Hermann-Josef Thomas, besonders erfreut
zeigte. Wort und Bild: kajef
12.05.2012
Gegen das Vergessen
Gedenkveranstaltung des
Arbeitskreises „Für Vielfalt und gegen Extremismus“
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Anlässlich des Tages der Beendigung des
2. Weltkrieges hatte der Arbeitskreis „Für Vielfalt und gegen
Extremismus“ zu einer Veranstaltung an den Gedenkstein an der
Umgehungsstraße zwischen den beiden Ortsteilen Böhl und Iggelheim
eingeladen.
„Dies ist eine Veranstaltung gegen das Vergessen“ betonte
Werner Scarbata, der Vorsitzende des Arbeitskreises. Der
Arbeitskreis hatte sich im September 2010 gegründet und verfolgt
nach Scarbatas Worten mehrere Ziele. Bürger und Bürgerinnen sollen
nie tatenlos zusehen, wenn politische Kräfte nach Macht und
Einfluss greifen, die Menschen nach politischer oder religiöser
Überzeugung diffamieren, schikanieren oder selektieren wollen, wie
es in einer Präsentation des Arbeitskreises niedergeschrieben
ist.
Es ist
gerade heute wichtig an diese Bezugspunkte am Gedenkstein zu
erinnern, in einer Zeit in der leider das menschenverachtende
Menschenbild der Nazis immer öfter und ungeniert zu Tage tritt.
Dabei ist es aber wichtig nicht nur in eine Richtung zu schauen.
Jedem extremistischem Gedankengut, auch dem von links ist
entschieden zu wehren, wie Scarbata betonte. Demokratie und
Verständigung sind wichtige Bestandteile unserer freiheitlichen
Gesellschaftsordnung.
Bernd Johann, zweiter Beigeordneter der Gemeinde, nannte den 08.
März 1945 einen bedeutenden Tag für ganz Europa. Das Ende des
schrecklichen 2. Weltkriegs bedeutete eine Befreiung von der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, auch für uns Deutsche.
Trotzdem ist es besonders in Deutschland kein Tag des Feierns,
sondern ein Tag des Gedenkens und der Besinnung. Ein Tag an dem wir
uns an alle Opfer der Naziherrschaft, alle Gefangenen, Vertriebene,
so wie Verschleppte, erinner müssen.
Aber
ist auch ein freudiges Datum, wie Bernd Johann betonte. Am 08. Mai
1947 wurde vom damaligen parlamentarischen Rat das Grundgesetzt der
Bundesrepublik Deutschland verabschiedet in dessen § 1 ausdrücklich
die Würde und die Unversehrtheit jedes Menschen festgeschrieben
ist. „Aus der Gesichte für die Zukunft lernen“ betonte Bernd
Johann das Motto dem sich die Gemeinde Böhl-Iggelheim verschrieben
hat. Daraus folgt, dass sich die Gemeinde gegen jede Art von
Extremismus entschieden wendet und für ein friedliches
Zusammenleben Aller eintritt.
Vera Tanski zeichnete in eindrucksvollen Worten die Geschichte
des Gefangenenlagers nach. Diese befand sich nördlich der
Umgehungsstraße in Richtung Schifferstadt. 30 000, manche Zahlen
sprechen von bis zu 70 000 Gefangene wurden hier 1945 ein
Viertel Jahr unter sehr schlimmen Verhältnissen interniert. Viele
verloren ihr Leben. Im Juni 1945 wurde mit den Entlassungen
begonnen. Ein Großteil wurde aber auch nach Frankreich in
Gefangenschaft deportiert und erlangte erst Jahre später die
Freiheit wieder.
Einig waren sich die Kundgebungsteilnehmer, dass eine Diktatur
in Deutschland nie mehr errichtet werden dürfe und das Alles getan
werden müsse dies zu verhindern. Durch die Aufarbeitung der
jüngeren Geschichte der Gemeinde Böhl-Iggelheim sollen Schülerinnen
und Schüler, aber auch Erwachsene über die Verbrechen der
Nationalsozialisten aufgeklärt und für die Zukunft sensibilisiert
werden, wenn fremdenfeindliche, rassistisches Gedankengut an sie
herangetragen wird. „Böhl-Iggelheim ist kein Ort für Neonazis und
Rassisten und darf es auch nicht werden“ betonte Scarbata mit
Nachdruck in seinen Schlussworten. Bild: fg
09.05.2012
30 Jahre Maibaumfest beim Gesangverein Liederkranz
Zünftig in den
1. Mai gefeiert
von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Ein sichtlich zufriedener
erster Vorsitzender Günter Herrmann konnte die Besucher in der fast
voll besetzten „Liederkranzhalle“ in der Mühlwiesenstraße zum
Jubiläums-Maibaumfest begrüßen. Eine Veranstaltung die fest im
Terminkalender des Dorfes verankert ist und von ihrer
Anziehungskraft auch nach 30 Jahren nichts verloren hat. So konnte
Günter Herrmann große Abordnungen der Sängervereinigung mit
ihren Vorsitzenden Herbert Bohrer und vom Katholischen Kirchenchor
St. Simon und Judas Thaddäus mit ihrer Vorsitzenden Myrtha
Fasdernes willkommen heißen. Der Musikverein Iggelheim ist mit dem
Liederkranz sehr verbunden. Eine große Abordnung mit ihrem
Vorsitzenden, Bürgermeister Peter Christ und Dirigent Johann Kern,
war zu gegen. Und die CDU, an ihrer Spitze Landtagsabgeordneter
Johannes Zehfuß, fühlte sich bei den Sängern sichtlich wohl.
Frühlingshaft war die Bühne liebevoll geschmückt. Ein Verdienst
von Fritz Imo, der schon seit Jahrzehnten für die Dekoration
der Liederkranzhalle verantwortlich zeichnet. Der angekündigte
Regen war glücklicherweise nicht eingetreten, so dass der
mächtige Maibaum von immerhin vierundzwanzig Meter Länge,
problemlos in Position gebracht werden konnte.
Eröffnet hatte
das Fest der Männerchor unter der Leitung seines Dirigenten Jürgen
Hain. Danach waren weniger die stimmlichen Qualitäten der
Sänger, sondern deren Muskelkraft gefragt. Unter dem
stimmgewaltigen Kommando von Willi Ostermeyer „Achtung – Stangen
auf“ begannen sechzehn starke Sänger mit der Aufrichtung des
Maibaumes. Einige waren schon dabei, als vor nunmehr 30
Jahren der erste Maibaum vor der „Liederkranzhalle“
aufgerichtet wurde. Die Idee dazu wurde seinerseits bei einer
Mehrtagesfahrt der Chorfamilie nach Bayern geboren und
ununterbrochen jedes Jahr gepflegt. „Das Maibaumfest ist zur
Tradition geworden“ bemerkte Raimund Sommer, ein Mann der ersten
Stunde. „Und ich weis nicht, jedes Jahr erscheint mir das Ding
länger und vor allem schwerer“ fügte er lächelnd hinzu.
Nachdem der,
mit einem Kranz mit bunten Bändern versehene, Baum
fünfundvierzig Grad Neigung erreicht hatte, mussten sich die
starken Männer erst einmal den Schweiß von der Stirne wischen und
die trockenen Kehlen befeuchten. Willi Ostermeyer sprach hier einen
launigen „Richtspruch“ und lud die zahlreichen Zuschauer, die das
Spektakel mit allerlei Kommentaren verfolgten, zu Speis und Trank
in die Halle ein. Beim weiteren anheben des vierundzwanzig Metern
hohen, Baumes musste immer wieder eine Korrektur der Ausrichtung
erfolgen. „Mehr vun Haßloch weg, mehr gege Schiwwerstadt“, „jetzt
hämmer die Richdung zu Behl“, waren die leicht zu verstehenden
Kommandos, von „Richtmeister“ Jürgen Hain, die dann auch
präzise befolgt wurden. Natürlich begleiteten immer wieder
fachkundige Kommentare der zahlreichen Zuschauer das
schweißtreibende Handwerk der stöhnenden Akteure. Nach nur
einer halben Stunde war das Werk unter dem Beifall der Zuschauer
geschafft, der Maibaum 2012 stand fest verankert.
Die Maibaumfeier in der Halle wurde musikalisch umrahmt vom
Alleinunterhalter „Franky“ der mit flotten Weisen die Gäste
bei Laune hielt und zum Tanz aufspielte. Auch der Männerchor
unterhielt mit einigen Liedvorträgen.
Wie gewohnt hatten die Sänger für das leibliche Wohl ihrer Gäste
bestens gesorgt. Das gilt auch für das umfangreiche Kuchenbüfett.
Es lies keine Wünsche offen. Traditionell wurde dieses von
Sägerfrauen und weiblichen Mitgliedern der „Voice Connection“, dem
gemischten Chor des Liederkranzes, der sich mehr dem modernen,
meist englischsprachlichem, Liedgut aus den Bereichen Pop und
Musical verschrieben hat, offeriert. So verwöhnt dachten viele
Gäste erst ans nach Hause gehen, als der Mai schon angebrochen war.
Bilder: fg
02.05.2012
Wieder hohe Auszeichnung für das Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim
Böhl-Iggelheim-
Nachdem das Seniorenzentrum schon mit Bestnoten ausgezeichnet wurde
kam eine neue, bedeutende Benotung hinzu. Der Medizinische Dienst
der Krankenkassen, hatte, wie der Leiter des Seniorenzentrums,
Hermann-Josef Thomas, es ausdrückte, den seit einem Jahr bestehende
ambulante Pflegedienst auf „Herz und Nieren“ geprüft. Sichtlich
erfreut und stolz über die Auszeichnung überreichte Hermann-Josef
Thomas am Tag „Tags der offenen Tür“ der Pflegedienstleitung des
ambulanten Dienstes des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim den
Bescheid des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Mit einer
Note von 1,2 kann sicherlich von einem herausragenden Ergebnis der
Prüfung gesprochen werden, betonte Thomas. „Sie zeigt den hohen
Standard der Pflege den die Mitarbeiterinnen des ambulanten
Pflegedienstes leisten und ich beglückwünsche sie ausdrücklich
dafür“, ergänzte der Einrichtungsleiter. „Mit der Gründung des
ambulanten Pflegedienstes, der pflegebedürftige Menschen zu Hause
pflegt, betreut und berät, haben wir unser Leistungsangebot für
pflegebedürftige Menschen in sinnvoller Weise erweitert, sodass
neben der vollstationären Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege sowie
Betreutes Wohnen nun auch Menschen zu Hause in ihrem gewohnten
Umfeld versorgt werden können“, so der Leiter des Seniorenzentrums
ergänzend. Gerade die Vernetzung der verschiedenen Angebote sei von
Vorteil um auf die Bedürfnisse der Patienten, Bewohner, Tagesgäste
und damit auch den Angehörigen eingehen zu können.
Ein
reichhaltiges Programm wurde den zahlreichen Besucherinnen und
Besuchern beim „Tag der offenen Tür“ geboten. Alle wurden mit einem
Glas Sekt willkommen geheißen. Zum Thema
„Vorsorgevollmacht-Patientenverfügung referierte Rechtanwalt Theo
Sturm. Die große Zahl der Interessierten verdeutlichte die
Wichtigkeit dieses Themas. Viele Fragen wurden an Theo Sturm
herangetragen und dieser konnte Missverständnisse aufklären und zur
Klärung beitragen.
Ein weiterer Vortrag der sich mit dem Thema „Diabetes“ befasste
wurde von Andrej Hauptmann, Inhaber der Bahnhofapotheke in Speyer,
angeboten. Hier wurden neue Diagnosemethoden sehr anschaulich
vorgestellt. Auch hier war der Saal der Seniorentagespflegestätte
bis auf den letzten Platz gefüllt. Christian Schramm,
stellvertretender Leiter, hatte mit der Auswahl der Themen für die
Vorträge genau das Interesse der Besucher getroffen.
Im Foyer stand u. a. die Firma Kind (Hörgeräteakkustik) zur
Verfügung und bot kostenlos Hörtests als auch die Überprüfung sowie
Reinigung von vorhandenen Hörgeräten an. Außerdem konnte man sich
an den selbstgemachten Waffeln der Mitarbeiter erfreuen. Die
Mitarbeiterinnen informierten freundlich und kompetent über die
Angebote des Seniorenzentrums. Die Cafeteria des Betreuten Wohnens
rundete den Tag der offenen Tür über den gesamten Zeitraum
kulinarisch ab und lud zum verweilen ein.
Informationen zum ambulanten Pflegedienst in der Bahnhofstrasse
4 im Ortsteil Böhl erhalten Sie unter der Rufnummer 06324/9714610
oder beim Seniorenzentrum direkt im Ortsteil Iggelheim, in der
Wehlachstrasse 3, 06324/9220-0. Kajef Wort und
Bild
24.04.2012
Alte Tradition wiederbelebt
Glanzvoller
Ball der Sängervereinigung
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- „Nach 15 Jahren haben wir es gewagt und
wieder einen „Tanz in den Frühling“ veranstaltet. Und der Erfolg
gab uns recht, betonte ein sichtlich zufriedener 1. Vorsitzender
der Sängervereinigung, Herbert Bohrer. Die Sängervereinigung war
der letzte Verein im Ort, der seinerzeit noch einen Vereinsball
durchgeführt hatte und ist jetzt der erste Verein der nach über
einem Jahrzehnt diesen Schritt wieder gewagt hat, fügte
Herbert Bohrer hinzu. Und der Erfolg gab den Sängern recht.
Die Halle des TSV Iggelheim, zu dem die Sängervereinigung ein
seht freundschaftliches Verhältnis pflegt, in der Jahnstraße war
bis auf den letzten Platz besetzt. Festlich, frühlingshaft hatten
die Damen vom TSV. um das Team von Sabine Schäfer, die Tische
dekoriert und so mit Kerzenlicht zusätzlich eine anheimelnd
Atmosphäre geschaffen, in der sich die festlich gekleideten
Besucherinnen und Besucher sichtlich wohl fühlten. Jede Besucherin
bekam darüberhinaus eine Rose überreicht und die Gäste wurden mit
einem Glas Sekt willkommen geheißen.
Eine besondere
Überraschung hatten sich die Organisatoren für die Eröffnung
einfallen lassen. Sechs, in historische Gewänder gekleidete Paare
eröffneten den Ballabend mit einer Polonaise, die von
Zeremonienmeister, Gerhard Saur, gekonnt und variantenreich
dirigiert wurde.
Zum Gelingen des Abends trug wesentlich auch die Kapelle
„Rassler & Frieds“ bei. Diese Formation ist aus
Sängervereinigung hervorgegangen und kann daher getrost als
„Hauskapelle“ bei allen Gelegenheiten der Sängervereinigung
bezeichnet werden. Die variantenreiche Auswahl der Musikstücke,
immer dem Geschmack des Publikums angepasst, trug wesentlich zum
Erfolg des Abends bei. Die Tanzfläche war bis in die frühen
Morgenstunden immer dicht von dem tanzfreudigen Publikum bevölkert.
Und es muss besonders erwähnt werden, dass die „Rasslers“ gänzlich
ohne Gage aufspielten. Ein Großteil des Eintrittsgeldes wird für
soziale Projekte für ältere Menschen in der Gemeinde zur Verfügung
gestellt. Und dies ist bereits mit Bürgermeister Peter Christ
abgesprochen.
Die
Verbundenheit von TSV und Sängervereinigung dokumentierte auch der
Auftritt der Jugendgarde der Karnevalabteilung im TSV, „Igg`lemer
Bessem“. Die Kinder und Jugendliche waren mit ihren
vielbeklatschen Schautanz eine Bereicherung des Abends.
So ist der Ball der Sängervereinigung sicher ein weiterer
Baustein in der Erfolgsgeschichte des Gesangvereins. Und die vielen
Besucher, die sich erst weit nach Mitternacht zufrieden auf den
Heimweg machten, freuen sich auf weiter Veranstaltungen
dieser Art beim Großverein Sängervereinigung. Bild fg
23.04.2012
Vögel und Schmetterlinge
Ausstellung im
Seniorenzentrum
Böhl-Iggelheim- In der Zeit von 02.05.2012 bis Ende Juli
stellt der Pfälzer Maler Robert Rissel 24 seiner Bilder im Foyer
des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim Wehlachstrasse 3 in 67459
Böhl-Iggelheim aus. „Vögel und Schmetterlinge“ ist der Titel der
Ausstellung und Bilder von heimischen Vögel sowie bunten
Schmetterlingen sollen den Eingangsbereich verschönern und
Bewohner, Angehörige und ganz besonders Besucher dazu einladen die
Welt der Farben auf sich wirken zu lassen. „Herr Rissel hatte
bereits letztes Jahr mit anderen Motiven eine Ausstellung in
unserem Haus“, so der Einrichtungsleiter Hermann-Josef Thomas. Der
große Zuspruch, nicht nur von Besuchern, sondern vor allem auch der
Bewohner, lies ihn nicht zögern, die Räumlichkeiten des
Eingangsbereiches wieder zur Verfügung zu stellen. Der Pfälzer
Maler Robert Rissel ist bereits seit den 60-er Jahren mit der Kunst
tief verbunden und sei „mit dem Pinsel verheiratet“, wie er in
einem Vorgespräch erläutert. So seien die Bilder von den bunten
Schmetterlingen während eines Rehaaufenthaltes seiner Frau in einer
Klinik entstanden. „In der Zeit, in der meine Frau Anwendungen
hatte, habe ich die Bilderreihe über die Schmetterlinge in der
Klinik gemalt“, so der ambitionierte Hobbykünstler. Der Grund,
warum er die Vögel und Schmetterlinge in Aquarelltechnik auf die
Leinwand gebannt hat, sei die Schönheit und Vielfalt, die die Natur
uns bietet. Dies wollte er festhalten. Als Mitglied der Vereinigung
„Pfälzer Maler e. V.“ kann er auf eine Reihe von Gruppen- als auch
Einzelausstellungen zurückschauen. Die Freude, die er dabei den
Bewohnern des Seniorenzentrums bereite stehe für ihn dabei im
Vordergrund.
Die Bilder können im genannten Zeitraum ganztägig im Foyer des
Seniorenzentrums bestaunt werden. Mittwochs, sowie samstags und
sonntags ist darüber hinaus die Cafeteria des Hauses von 14.30 Uhr
bis 17.00 Uhr geöffnet, sodass visuelle Eindrücke mit kulinarischen
in Form von Kaffee und Kuchen kombiniert werden können.
Nähere Informationen erhalten Sie beim Seniorenzentrum
Böhl-Iggelheim, 06324/9220-0 oder direkt beim Künstler Robert
Rissel in Hassloch, 06324/1740.
20.04.2012
30 Jahre Maibaumfest beim Gesangverein „Liederkranz„ Iggelheim
Böhl-Iggelheim- Der Gesangverein Liederkranz feiert am
Montag, 30. April 2012 um 19 Uhr sein dreißigstes Maibaumfest, dazu
laden wir Sie herzlich in die Liederkranzhalle ein.
Mit der Aufstellung des Maibaumes und einigen Liedvorträge der
Sänger, beginnt das Fest.
Anlässlich des besonderen Jubiläums spielt ab 19 Uhr bzw. nach
dem Aufstellen des Maibaums der beliebte Allein-Unterhalter
Franky Unterhaltung- und Tanzmusik.
An alle, die für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen, sich
unterhalten und vielleicht sogar das Tanzbein schwingen möchten,
ergeht hiermit herzliche Einladung.
Für Speisen und Getränke zu den bekannten moderaten Preisen ist
wie immer bestens gesorgt.
Traditionell wird von unseren Sängerfrauen, sowie der Frauen
unserer Mitglieder ein Kuchenbuffet angeboten.
Feiern Sie Alle mit uns, wir freuen uns auf Ihr kommen.
19.04.2012
Erstkommunion in Böhl- Iggelheim
Die Kinder beim Einzug in die Kirche
15 Mädchen und 15 Buben empfingen zum ersten Mal die Hl.
Kommunion
Von Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- In einer sehr feierlichen Hl. Messe
empfingen 15 Mädchen und 15 Buben aus den beiden Pfarreien
„Allerheiligen“ in Böhl und „Simon und Judas Thaddäus“ in Iggelheim
in der katholischen Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus in
Iggelheim zum ersten Mal die Hl. Kommunion.
Die Kinder hatten sich seit November 2010 auf diesen großen Tag
vorbereitet. Unter Leitung von Gemeindereferentin Ulrike
Schwartz, so wie Dekan Michael Janson, aus Haßloch halfen
engagierte Eltern mit, die Kinder weiter in ihren Glauben
einzuführen und darin zu bestärken. Auch ihre Pfarrgemeinden mit
ihren Festen und Gebräuchen wurde ihnen im Unterricht nahe
gebracht. So waren die Kinder immer wieder eingeladen die hohen
Feste wie Weihnachten, Ostern oder die Hochzeiten im Kirchenjahr,
wie Advents- oder Fastenzeitzeit gemeinsam mit den Pfarrgemeinden
zu feiern.
Stolz zeigten sich die Mädchen in ihren weißen Kleidern und die
Buben in schicken Anzügen. Die weißen Kleider erinnern daran, dass
in der Frühzeit des Christentums die Täuflinge, die zu dieser Zeit
in der Osternacht getauft wurden, weiße Kleider trugen und diese am
Sonntag nach Ostern wieder ablegten.
Die Kinder versammelten sich im katholischen Pfarrheim in der
Rottstraße. Nach der Begrüßung und Segnung durch Kaplan
Macziol wurden die Kinder in einer feierlichen Prozession in die
katholische Pfarrkirche geleitet. Der Musikverein Iggelheim, unter
Leitung von Jens Böhler, begleitete die Prozession musikalisch. Wie
schon seit vielen Jahren erweisen die Musiker vom Musikverein
Iggelheim den Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten dadurch
ihre Wertschätzung.
„Ihr empfangt heute das erste Mal den Leib Christi, das größte
Geheimnis der katholischen Kirche“ betonte Kaplan Macziol in seinen
einleitenden Worten. „Ich wünsche euch, dass ihr im eurem gesamten
Leben immer gute Freunde um euch haben werdet, die euch immer im
Glauben, so wie in allen anderen Situationen, hilfreich
begleiten.
Die Hl. Messe wurde zum Großteil von den Erstkommunionkindern
mitgestaltet. Ein spezielles Liederheft war für diesen Festtag
zusammengestellt.
Die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchors
Iggelheim unter der Leitung von Bettina Oster, umrahmte die
Messfeier mit feierlichen Liedvorträgen. Mit großer Freude,
Bewunderung und Applaus wurde dies von den Gottesdienstbesuchern
aufgenommen.
Die Namen der Erstkommunionkinder:
Breitwieser Katharina, Karn Marie-Sophie, Mikatsch Andreas,
Seelinger Marc Frank, Groß Lea Emily, Langen Moritz, Mikatsch
Michaela, Hofstadt Celine, Mattern Vicky, Remle Samuel, Appler Yara
Aylin, Eschbach Noah, Grün Luca, Klein Adrian, Pfeffer Marvin
Christian, Rampe Lorena Mia, Weber Michelle Marie, Behr Maximilian
Valentin, Fischer Louis, Hornbach Nico, Mis Josephine Theresa,
Philipp Tim, Seidenspinner Celine Sophie, Wollny Justin Jannik,
Buchmann Marlene, Götze Sina, Janz Nico, Pachner Marie, Rampe Ana
Rebecca, Wawro Justin Bild: hw
16.04.2012
Laden, spannen, zielen Schuss
6 000
Eier an treffsichere Schützen
Franz Gabath
Böhl-Iggelheim- Laden, Sannen, zielen, Schuss -
hieß es an diesem Osterwochenende viele hundert Mal auf der
Schießanlage des Schützenclubs Böhl in der Lindenstraße im Ortsteil
Böhl. 6 000 Ostereier wechselten hierbei den Besitzer. Eine
Veranstaltung die seit Jahren zum festen Bestandteil des
Veranstaltungskalender des Schützenclub Böhl zählt und nichts von
ihrer Attraktivität verloren hat. Ein Angebot der Schützen,
ausgestattet mit großem Spaßfaktor, zu dem die gesamte
Bevölkerung eingeladen ist. Ganze Gruppen und Freundeskreise
treffen sich zum sportlichen Wettstreit um die benötigten Ostereier
für das Fest zu erschießen. Ungefähr fünfhundert „Profi“ -
und Hobbyschützen testeten ihre Treffsicherheit. Geschossen wurde
mir Luftgewehr, auf eine Distanz von 10 m. Natürlich wurde nicht
direkt auf die bunten Produkte der Hühner angelegt. Diese
sollten ja nicht zerstört, sondern verzehrt werden. Wie bei den
Sportschützen üblich waren Scheiben aus Pappe das Ziel. Die
Trefferfläche beträgt hier vier Zentimeter im Durchmesser, wobei
die Zentrumsfläche drei Zentimeter im Durchmesser beträgt. Es
konnte jeweils eine Scheibe mit fünf Patronen erworben werden. Für
jeden Zentrumstreffer gab es ein buntgefärbtes Osterei.
Für die
Sicherheit auf der Anlage waren die Schießwarte Rüdiger Schott,
Ferdinand Supina, Dieter Ohmer und Gerhard Schmaus verantwortlich.
Alle besitzen die erforderliche Bescheinigung der Waffenkunde. Sie
achteten penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So
konnten auch ungeübte Schützen und Laien gefahrlos ihre Schüsse
abgeben. Das Mindestalter der Teilnehmer betrug zwölf Jahre an den
großen Schießständen. Nach oben waren altersmäßig keine Grenzen
gesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften, um die
Treffsicherheit zu erhöhen, die Waffe auflegen. Die moderne Böhler
Schießanlage ist zusätzlich mit einem modernen Schießstand für
kleine Gäste ausgestattet. Die Distanz beträgt hier 5 Meter, so
dass Kinder einen besonderen Spaß am Ostereierschießen geboten
werden konnte. Auf Grund dieser Tatsache sollen auch wieder
verstärkt Kinder für den Schießsport begeistert werden. Nach
Aussagen von Verantwortlichen trägt dies auch schon wieder Früchte
in einem Verein, in dem die Jugendarbeit immer ein großes
Anliegen der Vereinsführung war. Sechs Jugendliche besuchen z. Z.
das wöchentliche Training. Der erste Vorsitzende Frank Konrad
zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wenn
wir auch nicht mit der Mammutveranstaltung in Ruppertsberg
konkurrieren können und auch nicht möchten, so zeigt sich doch,
dass unsere, eher familiäre Veranstaltung im Ort gut ankommt“
betont Konrad. Das kam auch darin zum Ausdruck, dass viele der
Gäste noch im gemütlichen Clubraum lange zusammen saßen. Konrad
legt auch Wert auf die Feststellung, dass die Preise für eine
Scheibe, mit der fünf bunte Eier erreicht werden konnten, seit
Jahren gleich geblieben ist, was nicht bei allen Schützenvereinen
der Umgebung der Fall ist.
Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über
Nachwuchs und neue Mitglieder im Damen und Herrenbereich freuen.
Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab
18:00 Uhr auf der Schießanlage in der
Lindenstraße. Bild: fg
10.04.2012
Gastfamilien für weißrussische Kinder gesucht
Verein "Kinder
von Shitkowitschi-Leben nach Tschernobyl bittet um Hilfe
Seit zwanzig Jahren kümmert sich der Verein "Kinder von
Shitkowitschi-Leben nach Tschernobyl" um Kinder aus dem
weißrussischen Kreis Shitkowitschi. Die Gegend gehört zu den meist
verstrahlten, durch den Unfall von Tschernobyl vor 26 Jahren. Bei
dieser Katastrophe landeten im weißrussischen Süden 70 Prozent des
verstrahlten Materials. Jährlich lädt der Verein Kinder für drei
Wochen zur Erholung ein. Obwohl der "Unfall" schon 26 Jahre zurück
liegt nehmen die Immunschwäche-Krankheiten bei Kindern dort zu.
Bewegung in frischer Luft und gesundes Essen stärkt das Immunsystem
der Kinder in hohem Maße. Für die Zeit vom 26. Juni bis 21. Juli
suchen wir Gastfamilien um den Kindern ein Aufenthalt bei uns zu
ermöglichen.
Für die Gastfamilien fallen nur die Kosten für die Verpflegung
an, denn die Kinder sind Kranken-, Unfall-und Haftpflicht
versichert. Sie sind reichlich unterwegs, sodass die
Familienentlastet werden.
Der frühe Zeitpunkt unserer Gastfamilien-Suche ist deshalb
notwendig, da die Regularien mit Belarus, wie Visa beantragen,
Kinder suchen und untersuchen, viel Zeit in Anspruch nimmt.
Am Donnerstag, den 19. April findet ein Informationsabend statt,
um 19.30 Uhr im Restaurant "Al Maxi", Hauptstraße 120 in
Böhl-Iggelheim, OT: Böhl.
Vom 25. Mai bis 3. Juni findet eine Busreise nach
Weißrusslandstatt, zum Kennenlernen von Land und Leuten.
Ansprechpartner für interessierte Gastfamilien, bzw. Infos für
die Reise nach Belarus, sind: Gaby Möller, Tel. 06324-6821 UND
Beate Fürst, Tel. 06344-3358 Homepage: www.kinder-von-shitkowitschi.de
06.04.2012
Mitgliederversammlung der SPD Böhl-Iggelheim
Am Donnerstag, den 23.05.2013 um 19.30
Uhr Palatia Klause, Nebenzimmer in Böhl -
Lindenstraße 6
mit der Bundestagsabgeordneten Doris
Barnett
Bericht und Diskussion mit Doris Barnett
-
Wahlen zur Vertreterversammlung Kreistagsliste
-
Wahlen zur Vertreterversammlung Bezirkstag
-
Wahlen zur Europavertreterversammlung