Speyer-Kurier
Böhl-Iggelheim
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CDU lädt zum Stammtisch auf den Hilbenhof

Böhl-Iggelheim- .Die CDU Böhl-Iggelheim trifft sich am Sonntag, den 27.04.2014, ab 11 Uhr, beim Familienfest der CDU Haßloch auf dem Hilbenhof zum ersten Stammtisch im Jahr 2014.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mit uns aktuelle politische Themen und Fragen zu diskutieren.

16.04.2014


Arbeitskreis „Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus“

Böhl-Iggelheim- Der Lokale Agenda-Arbeitskreis „Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus“ trifft sich am 28.04.2014 im Rathaus Böhl-Iggelheim um 19:00 Uhr.

Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

16.04.2014


Der Mai ist gekommen - 1. Volkslieder-Singen

Am Donnerstag, 1. Mai 2014 ab 10 Uhr

geht der GV Liederkranz neue Wege! Statt des traditionellen Maibaumfestes, das über 30 Jahr lang am 30. April stattfand, haben wir uns entschlossen, etwas Neues auszuprobieren.

Wir, die Sängerinnen und Sänger des GV Liederkranz laden Sie alle herzlich ein zum Frühlingsfest in die Liederkranzhalle.

Wir wollen aber nicht alleine singen, sondern Sie alle sollen beteiligt sein am

1. Volkslieder-Singen

in Iggelheim.

Beginnen wollen wir um 10 Uhr und haben uns dafür auch Unterstützung geholt von Frau Steffi Kratz, die schon seit einigen Jahren in Dudenhofen das Volkslieder-Singen dort musikalisch begleitet.

Selbstverständlich werden Sie wie üblich bei uns Sängern auch gut bewirtet. Wir bieten ab 11.30 Uhr Mittagessen und später ein Kuchenbuffet zu gewohnt sehr günstigen Preisen an.

Wir würden uns alle sehr freuen, Sie als Gäste bei uns in der Gaststätte des GV Liederkranz begrüßen zu können.

16.04.2014


Dem Wohl der Menschen verpflichtet

Mitgliederversammlung des DRK Böhl-Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Wir gehören mit 470 Mitgliedern im Ortsverband Böhl-Iggelheim zu den großen Vereinen am Ort betonte der 1. Vorsitzende, Reinhard Roos bei seinen Begrüßungsworten zur Mitgliederversammlung im Vereinsheim Am Schwarzweiher 14 a. Der Ortsverband besteht seit 1973 als eigenständiger Verein. Besonders stolz zeigte sich Reinhard Roos über die Harmonie die sowohl in der Vorstandschaft, aber auch im gesamten Ortsverband herrscht.

Die vier im Jahr stattfindenden Blutspendermine sind seit Jahren gut besucht, wie der Altbürgermeister stolz berichtete. Die Tatsache, dass Spender nicht nur aus Böhl-Iggelheim, sondern aus umliegenden Orten zum Blutspenden nach Böhl-Iggelheim kommen, zeigt den guten Ruf den der Ortverband genießt. „Vielleicht kommen auch einige wegen des guten Essens, vom Seniorenzentrum zubereitet, das bei den Terminen in Böhl-Iggelheim gereicht wird“ fügte Roos schmunzelnd hinzu.

Reinhard Roos erläuterte noch einmal die Gründe die 2011 zu der Überlegungen geführt hatten mit dem Ortverband des DRK aus Römerberg zu fusionieren und gemeinsam mit Dudenhofen eine Einheit „Rheinpfalz Süd“ zu gründen. Damit sollte war dem Wunsch des Landesverbandes nach größeren Einheiten Rechnung getragen werden. Nachdem, wegen formeller Fehler, ein Eintrag ins Vereinsregister nicht erfolgen konnte und sich die Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Römerberg als doch nicht so effizient erwies wurde im August 2013 die Trennung beider Ortsverbände beschlossen. Roos betonte, dass die Trennung beidseitig in gutem Einvernehmen vollzogen wurde und die Abwicklung auch der finanziellen Dinge mittlerweile abgeschlossen ist. Die Mitgliederversammlung hob einstimmig die damals geschlossenen Beschlüsse zur Fusion auf.

Ein zunehmend großes Problem stellen die Beschädigungen am Vereinsheim dar. Das Haus steht frei und ist somit allgemein zugänglich. Vandalismus führt zu großen Schäden, wie Reinhard Roos ausführte. Abfallrohre der Dachrinnen wurden zerstört, die Wände mit Farbe besprüht, Rollläden wurden eingetreten, ja sogar Schäden am Dach waren festzustellen. Da die Beschädigungen nur unter der Woche geschehen ist ein Zusammenhang mit den Schülern der nahe gelegenen Peter-Gärtner Realschule plus nicht von der Hand zu weisen. Denn. während der Pausenzeiten wurden immer wieder Schülerinnen und Schüler auf dem Gelände angetroffen die auch zur Vermüllung um das Haus beitragen. Die Schulleitung zeigte sich bei Gesprächen mit Reinhard Roos sehr verständnisvoll und versprach wenn möglich Abhilfe zu schaffen. Die Reparatur der Schäden verursachten immerhin Kosten von über 9.000 Euro. „Ein Betrag der uns sehr sehr weh tut“ bemerkte Roos. Weiter 2.000 Euro sollen in einen Zaun investiert werden um wenigstens das rückseitige Gelände des Vereinsheimes zu schützen.

Bedauernd stellte Reinhard Roos fest, dass auch beim DRK Ortsverband die Jugend fehlt. Eine Jugendgruppe besteht zur Zeit nicht, obwohl die Voraussetzung bezüglich Material und Kleidung gegeben wär. Ein Bereitschaftdienst ist beim Ortsverband möglich. Schulungen und Weiterbildungsveranstaltungen werden besucht, so dass die aktiven DRK- Mitglieder einen hohen Ausbildungsstand besitzen, wie Roos stolz betonte.

Das Vereinsheim wurde in einen schmucken Zustand versetzt. Es steht Vereinsmitgliedern aber auch Nichtmitgliedern für Familienfeste zu moderaten Konditionen gebucht werden. Das Haus bietet Platz für 50 Gäste.

Schatzmeister Bernd Kiefer konnte von einem erfreulich guten Kassenstand berichten. Von den Kassenprüfern Karlheinz Bippus und Heinz Gräber wurde ein ausdrückliches Lob erteilt und die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Die Mitgliederversammlung diente auch zur Wahl einer neuen Vorstandschaft. Die Wahl wurde von Ralf Groß routiniert, souverän geleitet. Da neben Reinhard Roos, der das Amt des 1. Vorsitzenden seit 1989 inne hat, wieder für den 1. Vorsitzenden kandidierte, wie die anderen Vorstandsmitglieder auch brachte die Wahl folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse:

1.Vorsitzender: Reinhard Roos, Stellvertretender Vorsitzender: Ralf Groß, Schatzmeister: Bernd Kiefer, Schriftführer: Reinhard Roos und Patrick Schmitt

Beisitzer: Marianne Feinauer, Margrit Isensee und Patrick Schmitt

Rechnungsprüfer: Karlheinz Bippus und Heinz Gräber

Ansprechpartnerin für Vermietung des Vereinsheimes Am Schwarzweiher 14a ist Frau Marianne Feinauer Tel.: 64108

Die restlichen Termine zur Blutspende für das Jahr 2014, immer in der Peter-Gärtner-Realschule plus, sind der 04. Juni, der 14. August, so wie der 30. Oktober. Bild: fg

13.04.2014


Wieder ein Stück Ortsverschönerung!

Verkehrsfreigabe der Speyerer Straße

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Unterer großer Anteilnahme der Bevölkerung erfolgte in einer kleinen Feierstunde am Freitag die offizielle Freigabe der Speyerer Straße nach ihrer Neugestaltung. Bürgermeister Peter Christ (CDU) freute sich besonders, dass neben dem 1. Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), so wie dem 2. Beigeordneten, Bernd Johann (FWG) aus Mainz Frau Winter, in Vertretung von Innenminister Roger Lewentz (SPD), zur Einweihungsfeier der neu gestalteten Speyerer Straße nach Böhl-Iggelheim gekommen war. Auch den vielen Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien galt, neben den Vertretern der Verwaltung und der ausführenden Firmen, sein besonderer Willkommensgruß. Besonders freute sich Peter Christ über die Anwesenheit des aus Böhl-Iggelheim stammenden Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß.

„Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Gemeinde bezüglich Kanalsanierung und Straßenerneuerung, war die Sanierung notwendig geworden“ erklärte Bürgermeister Christ. Dieses Konzept ist auf 5 Jahre angelegt und es werden jeweils abwechselnd im Ortsteil Böhl und Iggelheim Maßnahmen durchgeführt. So wurden in Böhl Bahnhofstraße und Hauptstraße, in Iggelheim die Luitpoldstraße verkehrstechnisch und optisch auf den neuesten Stand gebracht. Das Kanalnetz in der Speyerer Straße war, nach den Worten des Bürgermeisters, so in Mitleidenschaft gezogen, dass 160 m Rohre komplett erneuert werden mussten. Die anderen Schäden konnten in „geschlossener Bauweise“ saniert werden. Auch die Hausanschlüsse wurden überprüft und 134 Anschlüsse erneuert. Allein diese Maßnahme verschlang 580.000 Euro. Im Zuge dieser Maßnahme wurde dann auch eine Neugestaltung der gesamten Speyerer Straße, mit samt den Übergängen zu den abzweigenden Straßen, 800 Meter in Angriff genommen.

Besonders betonte Peter Christ, dass die Maßnahme einvernehmlich mit den Anwohnern durchgeführt wurde. Schon im Oktober 2012 fand eine Einwohnerversammlung statt. Dabei konnten Wünsche und Anregungen gegeben werden, die dann in die Planung mit eingeflossen sind, wie Christ hervorhob. „Wenn wir auch naturgemäß nicht alle Wünsche, besonders nach der Farbe der Pflaster, umsetzten konnten“ ist uns doch ein wirklich vorzeigbares Ergebnis gelungen“ betonte Christ. Die gesamte Straße ist in Pflasterbauweise ausgeführt. Eine spätere Reparatur ist problemloser möglich als wie bei einer Asphaltschicht, wie Lars Piske vom Planungsbüro Piske aus Ludwigshafen ausführte. Die Farbe der Pflasterung der Straßenoberfläche mitsamt den Rinnen ist grau. Die Parkplätze sind durch anthrazitfarbene Steine hervorgehoben. Die Kreuzungsflächen sind in Herbstlaub gestaltet und die Gehwege heben sich mit riobrauner Pflasterung deutlich ab. Durch den barrierefreien Übergang von Gehweg zur Straße ist ein problemloses Queren und Befahren mit Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren gegeben.

Die Bagger zum Kanalbau rückten dann im April 2013 an und am 29. März 2013 konnte mit dem Straßenbau begonnen werden. Am 25. März 2014 war die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen – immerhin 3 Wochen früher als es die Terminplanung vorsah. Sicher auch ein Verdienst des milden Winters, der keine Arbeitsunterbrechung notwendig machte.

Nicht nur wegen dieser Termintreue bedankte sich Bürgermeister Christ bei den Verantwortlichen und den Arbeitern der ausführenden Firmen, Planungsbüro Piske, Planungsbüro Gerhard Kuhn, Kanalbau Feickert und Straßenbaufirma Egilmez, Pfalzwerke, Thüga, Kabel Deutschland, Telekom, so wie PMG Schifferstadt. Der Kostenrahmen wurde nicht nur eingehalten, er wurde unterschritten.

Waren 1,8 Millionen Euro veranschlagt, so werden sich die tatsächlichen Kosten auf knapp unter 1,5 Millionen Euro belaufen. „Wir gehen mit dem Geld unserer Bürger sorgsam um, Verschwendung gibt es nicht“ betonte Bürgermeister Christ mit Nachdruck. Wie Frau Winter von Innenministerium versicherte wird der Landeszuschuss von 250.000 Euro in Kürze bei der Gemeindeverwaltung eingehen.

Und besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Christ über die Tatsache, dass die gesamte Baumaßnahme ohne Unfall durchgeführt wurde.

Nach dem Durchschneiden des obligatorischen roten Bandes, Teile davon waren von Anwohnern als Erinnerung an die Einweihung „Ihrer Straße“ heiß begehrt, wurde mit einem Glas Sekt auf die gelungene Baumaßnahme angestoßen. „ Der Boulevard der Luitpoldstraße fand eine gelungene Verlängerung“ brachte es ein Anwohner auf den Punkt. Bild: fg

12.04.2014


DorfArt - Stammtisch

Der nächste  DorfArt-Stammtisch findet am Mittwoch, 23. April 2014 um 20.00 Uhr Uhr in der Weinstube „Zur Sonne“, Kirchenstraße 11 in Böhl statt.

Auch neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Politische Fahrt nach Schloß Schney - jetzt anmelden

Liebe Schney-Freunde,

auch dieses Jahr heißt es wieder, wir wollen ins Land der Franken fahren:

Politische Fahrt nach Schloß Schney (Frankenakademie, Lichtenfels)

Reisetermin: 21.Juli bis 25. Juli 2014 (Abfahrt 8.00 Uhr, Böhl Sommerplatz, 8.15 Uhr, Iggelheim, Parkplatz Wehlachstraße)

Neben aktuellen politischen Diskussionen sind eine Tagefahrt nach Marienbad und eine Halbtagesfahrt zu Häusles Mitewitz geplant.

Der Reisepreis mit Vollpension und den diversen Ausflügen beträgt pro Person 215 €.

Der Reisepreis soll bei der Anmeldung entrichtet werden.

Ihre Reiseleiterin

Ursula Hoock

Friedrich-Ebert-Straße 6

67459 Böhl-Iggelheim

Tel: 06324-76806

07.04.2014


Jungfernfahrt des Bürgerbusses

Neues Angebot zur Mobilität in Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Seit Freitag den 04.April 2014 dreht der Bürgerbus in Böhl-Iggelheim seine Runden. Bürgermeister, Peter Christ (CDU), Martina Eisel von der Gemeindeverwaltung, die das Projekt “Bürgerbus“ von Beginn an begleitet, so wie Mitglieder des Seniorenbeirates liesen es sich nicht nehmen die Jungfernfahrt durch beide Ortsteile zu begleiten.

Heike Rätlinger von der Firma Kamp Reisen aus Ludwigshafen hatte sich im Vorfeld über die Strecke und die einzelnen Haltepunkte kundig gemacht, so dass sie sich nach ihren Worten darauf freite die erste Fahrt mit dem Bürgerbus unternehmen zu können und hofft, dass viele liebe Fahrgäste in den nächsten Wochen ihre Dienste in Anspruch nehmen werden.

„Wir hoffen mit diesem Angebot den Menschen in unserer Gemeinde eine echte Verbesserung ihrer Mobilität anbieten können“ betonte Bürgermeister Peter Christ. Vom Wochenendgebiet im Ortsteil Iggelheim bis zur Hauptstraße im Ortsteil Böhl deckt die Fahrstrecke ein großes Einzugsgebiet ab und erleichtert älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Bürgerinnen und Bürgern Rathaus, Post, Therapeuten und Einkaufszentren alleine zu erreichen. „Wir freuen uns, dass wir die Idee des Bürgerbusses umsetzen konnten und der Startschuss gefallen ist“ betonte Peter Christ, der sich sicher ist mit der Firma Kamp Reisen den richtigen und kompetenten Partner gefunden zu haben. Wenn die Testphase, die auf 3 Monate ausgelegt ist, positiv verläuft, wovon der Ortschef überzeugt ist, „haben wir wieder eine zusätzliche Verbesserung für unsere Bürgerinnen und Bürger erreicht“ erläuterte Christ. „Und die jährlichen Investitionen von 15.000 Euro sind eine gute und sinnvolle Investition“ fügte Peter Christ hinzu.

Die Nutzung des Bürgerbusses ist kostenlos. Es gibt einen festen Fahrplan und definierte Halte punkte. Diese werden nach der Testphase besonders gekennzeichnet. Der Bürgerbus fährt jeden Dienstag und Freitag und kann zu den im Fahrplan angegebenen Zeiten an den jeweiligen Haltestellen benutzt werden. Insgesamt werden 2 Touren von Iggelheim nach Böhl und 2 Touren von Böhl nach Iggelheim an den jeweiligen Vormittagen angeboten. An Feiertagen finden keine Fahrten statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die beiden festen Fahrtage, so wie der feste Fahrplan machen es möglich Termine bei Ärzten, Therapeuten oder beim Frisör bequem abzustimmen.

Wie Heike Rätlinger erklärt, ist der Bus behindertengerecht eingerichtet. Über eine ausklappbare Trittstufe ist das Befahren mit Rollstühlen möglich. Vier Rollatoren finden im Bus, der 11 Sitzplätze bietet, Platz.

Wie Martina Eisel erläuterte, gab es im Vorfeld schon viele Anfragen bezüglich Fahrzeiten und Haltestellen. Auch Ärzte und Therapeuten erkundigten sich und brachten Vorschläge ein, die nach Möglichkeit berücksichtigt wurden. Auch die Jungfernfahrt brachte einige neue Gesichtspunkte die in einer Neugestaltung des Fahrplanes Eingang fanden. Der neue, überarbeitete Fahrplan ist angefügt und liegt bei der Gemeindeverwaltung im Bürgerbüro zur Abholung bereit.

„Wir hoffen auf eine rege Nutzung des Bürgerbusses, so dass wir nach der Testphase den Bürgerbus als feste Einrichtung übernehmen können“ ist der Apell von Bürgermeister Peter Christ an die Einwohnerschaft von Böhl-Iggelheim. Bild: fg

Hier der Fahrplan nach Ortsteilen zum ausdrucken 

05.04.2014


Iggelheimer Ortsmittelpunkt – Treffpunkt der Bürger!

Erster Spatenstich zur Umgestaltung des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Der „Kerweplatz“ hinter der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule soll zu einem Ort der Begegnung und Treffpunkt der Bürger werden“, wie sich Bürgermeister Peter Christ (CDU) beim ersten Spatenstich ausdrückte. Die Neugestaltung soll zu einer funktionalen Verbesserung des innerdörflichen Lebens führen. Der Platz soll eine Aufwertung vom reinen Kerweplatz zu einem echten Dorfmittelpunkt erfahren auf dem Aufenthalt- und Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt gegeben sind. Das Evangelische Gemeindezentrum (EGZ) wir ebenso in die Planung mit einbezogen wie die sinnvolle Anordnung der Freifläche für die Durchführung der jährlichen Kerwe.

Zur sportlichen Betätigung wird ein Boule-Platz angelegt. Eine Sportart, die sich auch im Hinblick auf die französische Partnergemeinde Wahagnies, immer größerer Beliebtheit erfreut. Freisitz, Lesegarten und Kräuterbeete werden neu angelegt und sollen als generationsübergreifende Kontaktstellen dienen. Spielmöglichkeiten für Kinder werden errichtet. Hier wird sich die Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule bei der Gestaltung von Beeten mit beteiligen und als Schulprojekt verwirklichen.

Wie Bürgermeister Christ ausdrücklich betonte, wurden die Bürger in die Planung mit einbezogen und konnten Vorschläge einbringen. So wird dem vielfachen Wunsch nach möglichst viel Grün entsprochen. Die Bäume werden alle erhalten bleiben, erklärte Andreas Mangold vom Planungsbüro Piske aus Ludwigshafen. Die Gestaltung der Grünflächen wird vom gemeindeeigenen Bauhof durchgeführt werden. Fachleute hierfür sind dort vorhanden.

Die Bühne im Bereich unterhalb des Schulhofes wird mit einer Überdachung aus wetterfestem Segeltuch ausgestattet. So müssen dann Akteure bei Open Air- Veranstaltungen nicht im „Regen stehen“, was besonders die Musiker freuen wird.

Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 360.000 Euro. Der Landeszuschuss beträgt 160.000 Euro.

Das Bauende ist auf den 1. August 2014 terminiert.

Der Platz bleibt bis zum Ende der Baumaßnahmen gesperrt. Die Schulkinder die den Platz als Schulweg nutzen muss ein Umweg, entweder über die Eisenbahnstraße oder die Kurt-Schuhmacherstraße zugemutet werden.

Als Baggerfahrer durfte sich Bürgermeister Peter Christ an dem riesigen Erdhügel versuchen und so seinen „Baggerstich“ ausführen. Danach griffen die Herren von Gemeinde und Firmen wirklich zum Spaten um das Werk symbolisch zu beginnen. Bild: fg

03.04.2014


Konzert des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Böhl-Iggelheim- Am Samstag, den 26. April 2014 um 19:00 Uhr findet das diesjährige Konzert des Musikverein Iggelheim in der Wahagnieshalle Böhl-Iggelheim statt. Mit diesem musikalischen Höhepunkt, zu dem wir sie gerne einladen möchten, feiert der Verein sein dreißigjähriges Bestehen.

Sowohl für die Dirigentin der Jugendkapelle, Annika Serr, als auch für den Dirigenten des Stammorchesters, Jens Böhler, ist dies das erste Konzert, an dem sie vor ihren Kapellen den Taktstock schwingen. Lassen sie sich von einem abwechslungsreichen Programm unterhalten, dass Musikrichtungen vom Marsch bis zum Musical beinhaltet. 

Karten gibt es bei allen Musikerinnen und Musikern und an der Abendkasse. Der Eintritt kostet 7,50€. Der Verein bedankt sich schon heute für Ihr Interesse an der Veranstaltung und freut sich auf Ihren Besuch.

02.04.2014


Frank Konrad lenkt weiterhin die Geschicke des Vereins

Mitgliederversammlung beim Schützenclub Böhl 1952 e. V.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zur Mitgliederversammlung im Vereinsheim in der Lindenstraße konnte der 1. Vorsitzende, Frank Konrad, 17 stimmberechtigte Mitglieder, des 60 Mitglieder umfassenden Verein begrüßen. Neben den turnusmäßigen Rechenschaftsberichten galt die Versammlung auch der Neuwahl der gesamten Vorstandschaft

Frank Konrad erwähnte in seinem Rechenschaftsbericht die Erfolge innerhalb des Vereins und bei überregionalen Meisterschaften. Das Ostereierschießen erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Fast 7 000 Eier, die während des Wettbewerbs ihren Besitzer wechseln sprechen für sich. Eine Veranstaltung die auch in der Bevölkerung gut angenommen ist. Neben den sportlichen Aktivitäten hat auch das gesellige Vereinsleben seinen Platz. Die Königsfeier zu Ehren der Schützenkönige und deren Ritter fand wie immer in einem würdigen Rahmen statt. Grillfest, so wie die Beteiligung an der Böhler Kerwe werden beibehalten, wenn auch an der Kerwe nur Samstag bis Montag am Dorfplatz geöffnet sein wird.

Die Jugendarbeit, ein früheres Aushängeschild des Vereins, kann wieder intensiver betrieben werden. Die engagierten Jugendleiterinnen Susan Slupina und Dagmar Winkler erhielten hier ein ausdrückliches Lob vom 1. Vorsitzenden. Der auf 5m verkürzte Jugendstand fand beim Ostereierschießen sehr großen Anklang. Es bliebe zu hoffen, neue Nachwuchsschützen in den Verein integrieren zu können. Dass eine politische Partei sich über die Wortwahl „Kindergewehr“ auf dem Plakat zur Ankündigung des Ostereierschießens aufregte, rief bei den Mitgliedern doch mehr als nur Verwunderung hervor. Die Böhler Schützen, wie die Iggelheimer wohl auch, wollen sich aber die Freude an ihrer Sportart nicht vermiesen lassen.

Schatzmeister Ferdinand Slupina konnte von einem erfreulich positiven Kassenstand berichte. Die Kassenprüfer bescheinigten einwandfreie Kassenführung und auf Antrag erfolgte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft einstimmig.

Die Neuwahlen brachten folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse:

1.Vorsitzender Frank Konrad. Als 2. Vorsitzender wurde Bastian Syring gewählt. Schriftführer Uwe Lehnen., Schatzmeister Ferdinand Slupina. Als Jugendleiterin fungiert Susan Slupina und Dagmar Winkler. Als Schießleiter stellt sich Rüdiger Schott zur Verfügung. Als Beisitzer wurden Gerhard Schmaus und Heiko Wittje benannt.

Die Mitgliederversammlung beschloss den Beitrag auf 5 Euro pro Monat für Erwachsene und auf 3 Euro für Jugendliche zu erhöhen. Erwachsene zahlen also künftig statt 48 Euro, 60 Euro im Jahr und Jugendliche 36 Euro im Jahr.

Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über Nachwuchs und neue Mitglieder freuen. Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße. Für Kinder ist ein neuer 5m-Stand mit dem entsprechenden Sportgerät vorhanden. Bild: fg

02.04.2014


Verkehr und Mobilität in Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Interessanter Vortrag von Kurt Ertel, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Speyer am Freitag, den 28. März 2014 bei der SPD-Veranstaltung in Böhl-Iggelheim. Herr Ertel erläuterte die Streckenplanung sowie die Hürden, die die Umgehungsstraße noch zu nehmen hat:

Am 15.1.2014 ging der Regelentwurf zur Prüfung an den Landesrechungshof, dieser wird einen Fragenkatalog erstellen, der dem LBM zur Beantwortung zurückgegeben wird. Dann folgen 9-12 Monate Planung, die in dem Planfeststellungsverfahren münden werden.

Die Westumgehung könnte, wenn es gut läuft, 2020 kommen, aber auch erst 2025.

Im Landeshaushalt stehen pro Jahr 80 Millionen Euro für Straßen zur Verfügung, jedoch der Großteil geht in die Instandhaltung. 8-10 Millionen pro Jahr stehen für neue Straßen zur Verfügung. Die Planung für Iggelheim sieht eine 3 km lange Umgehung vor, die etwa 8 Millionen Euro kosten würde.

Unsere Umgehung steht in einer Reihe mit anderen geplanten Ortsumgehungen wie Bellheim, Bobenheim-Roxheim, Grünstadt-Süd, Knittelsheim und Ottersheim, die alle auf Umsetzung warten. Für unsere Umgehung spricht, dass sie eine Entlastung des Ortes von 60-65 % bringen würde.

Harald Reichel, einer der SPD-Kandidaten für die anstehende Gemeinderatswahl, moderierte die Veranstaltung. Schön, dass alle Parteien und viele Bürger und Bürgerinnen da waren. Eine heiße Diskussionen und viele Ideen, die sich nicht nur auf die Westumgehung beschränkten, schloss sich an. Verfolgen will die SPD die Ideen, wie 1000 kleine Füßchen zur Sicherheit der Schulwege und der Programm Zero-Verkehrstote. Auch den Vorschlag, die Ampelschaltung am Iggelheimer Rathaus für Fußgänger freundlicher zu gestalten, wird die SPD aufnehmen. Text und Foto: SPD Böhl-Iggelheim

Plan der Ortsumgehung:

01.04.2014


„Musik klingt über Iggelheim – von Zigeunerbaron bis ABBA“

Iggelheim feierte Lätare. Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Über zwei Stunden schlängelte sich der diesjährige Lätareumzug durch Iggelheim. Viele Bürger hatten ihre Häuser mit Blumen und Fahnen festlich geschmückt. Aus bescheidenen Anfängen, als 1958 zum ersten Mal, der allen ledigen Iggelheimer am Sonntag Lätare auszuhändigende Weck, auf einem Wagen durch die Straßen von Iggelheim gefahren wurde, hat sich mittlerweile ein farbenprächtiger Umzug entwickelt. Dieser ist seit Jahren weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt. So konnten die Iggelheimer auch dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste in ihrem Ort willkommen heißen. Das sommerliche Wetter trug natürlich auch zum großen Besucherandrang und damit zum Gelingen des Lätarefestes in großem Maße bei. So herrschte entlang dem Zugweg eine sehr gute Stimmung.

Die Verteilung der Weck an Lätare hat ihren Ursprung im Vermächtnis einer ledigen Dame, die 1678 der Gemeinde einen Acker vermachte. Die testamentarische Bedingung war, jedem ledigen Einwohner am Sonntag Lätare aus dem Pachtzins des Ackers „einen Wecken“ zu kommen zu lassen. Diese Tradition hat sich bis in unsere Tage erhalten. Nur heute bekommen auch ledige auswärtige Gäste einen Wecken. Und da der Pachtertrag des „Weckackers natürlich nicht mehr ausreicht um die gesamten „Wecken“ zu finanzieren, muss hier natürlich die Gemeinde den Geldsäckel öffnen.

Fast pünktlich um 14:00 setzte sich der Zug, angekündigt durch drei laute Schüsse der "Original Haßlocher Böllerschützen", in Bewegung. Er umfasste dieses Jahr 41 Zugnummern. Heinz Staffen moderierte im Ankündigungswagen witzig, spritzig und gekonnt wie in jedem Jahr. Der Musikverein Iggelheim sorgte mit heißen Rhythmen für die richtige Stimmung am Zugweg. Der Ortsbüttel kündigte lautstark die Prominenz an. Eine Zugnummer die mittlerweile von anderen Sommertagsumzügen ausgeliehen wird. Auch eine Art der Kulturweitergabe. Bürgermeister Peter Christ (CDU) mit seiner Gattin, führen im Zweispänner. Die Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG) bevorzugten dieses Jahr ein Oldtimercabrio. Bürgermeister Lothar Loch (CDU) aus Haßloch folgte mit einer Abordnung aus der Nachbargemeinde.

Schüler der Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule radelten mit bunten Bändern verzierten Fahrrädern. Die Kindern der Katholischen Kindertagesstätte St. Simon und Judas hatten ihre farbenprächtigen „Ri-RaRo-Stecken“ selbst gebastelt und diese im Vorfeld in Iggelheimer Geschäften zum Kauf angeboten. Viele der aufgesteckten Brezeln überlebten das Ende des Zuges nicht. Sie verschwanden schon vorher in den hungrigen Mägen der Kinder. Zudem hatten die Betreuerinnen und Mitglieder n des Fördervereins Bagagewagen mit allerlei Ess- und Trinkbarem dabei um die Kleinen auf dem langen Zugweg zu versorgen.

Ihre Lieblichkeit Jessica III. des Karnevalsvereins „Igglemer Bessem“, mit ihrem Gefolge beendete im offenen Wagen den sogenannten Vorspann.

Den Historischen Teil eröffneten die Römer von der „Gemeinschaft Römischer Interessen aus Haßloch“. Im Mittelpunkt steht hier natürlich der Wagen mit der Vermächtnisdame, welcher dieser ganze Festzug ja zu verdanken ist. Hier ist die Beurkundung durch den Notar dargestellt. Freigiebig verteilten die Herren vom Gesangverein „Liederkranz“ die Wecken. Dreitausend wurden in diesem Jahr wieder verteilt. Der “Reiterlud“, eine Iggelheimer historische Gestalt, ritt auf seinem Schwein vor der Kutsche des Kurfürstlichen Paares. Dem Wagen mit der Nachbildung des Historischen Rathauses von 1775 und der Evangelischen Kirche von 1756 folgte die „Weiße Frau am Lilienbrunnen“ des VfB Iggelheim. Die Donaudeutsche Landsmannschaft aus Haßloch begeisterte durch ihre farbenprächtigen alten Trachten.

Die „Musketiere“ vom gleichnamigen Musikverein aus dem Ortsteil Böhl leitete zum sogenannten freien Zugteil über. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto Musik klingt über Iggelheim – von Zigeunerbaron bis ABBA“

50 Jahre Bestehen feierte der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim mit einer überdimensionalen Torte.

Die Kinder der Kita „Storchennest fragten: „wer will fleißige Handwerker sehen“? Die Grundschule Iggelheim und deren Förderverein begeisterten mit einer Entchenparade.

Die Waldsiedlung gestaltet ihr jeweiliges Thema überaus aufwendig. In diesem Jahr sang und klang es über den ganzen Ort.

Fetzig präsentierte sich der Kulturverein DorfArt. Bei Musik zu den Beatles fehlte das gelbe Unterseeboot nicht. Eine Zugnummer die durch ihre Kreativität in Kostüm und Darstellung immer wieder spontanen Beifall bei den vielen Besuchern an der Zugstrecke hervorrief.

Bei den Handballern des TSV ging der Punk ab und die BI Westumgehung hatte die Rolling Stones im Programm. Modern Rhythmen waren beim Tennisclub Böhl-Iggelheim zu hören, ebenso wie beim Jugendzentrum. Die Spider Murphy Gang hatte der Schäferhundeverein Iggelheim engagiert und Flower Power versprühten die NaturFreunde Iggelheim.

Die Turnerinnen und Turner des TSV Iggelheim huldigten ABBA und flott tanzte die ganze Welt ZUMBA mit LiberEMotion Böhl-Iggelheim.

Gleich die ganzen Fischerchöre waren beim Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim zu hören.

Der CDU Ortverband hatte sich dem Musical Grease verschrieben. Der Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß lenkte hier den kleinen Traktor der die Bühne zog

Ganz anders präsentierte sich der Evangelische Singkreis Iggelheim. Wie in all den Jahren war die Präsentation des „Vogelhändlers“ eine Augenweide. Dies gilt auch für die Akteure der Protestantischen Kita „Windrose“. Viele kleine grüne Kaktusse wuselten da über Iggelheims Zugweg.

Die Sängervereinigung Iggelheim liebte es dieses Jahr gruselig. Vampire, Blutsauger, furchteinflößende Gestalten aus der Unterwelt und aus Transsilvanien konnten auch durch den reichlich verteilten Knoblauch nur schwer gebändigt werden. Was die Choreografen der Sängervereinigung sich jedes Jahr einfallen lassen, glaubt man jedes Jahr, dass dies nicht mehr zu toppen sei. Aber es geht noch immer.

Wobei - ein Vergleich der einzelnen Zugnummern verbietet sich – schon deshalb - weil die einzelnen Gruppierungen und Vereine unterschiedlich viele Akteure in ihren Reihen hatten. Jede Zugnummer glänzte durch ihre Kreativität die die Mitwirkenden, ob Kinder oder Erwachsene an den Tag legten –ob bei der Gestaltung der Wagen, der Kostüme, oder der Ausführung beim Umzug.

Traditionsgemäß endete der Zug mit den vier Jahreszeiten. Der von den Hundefreunden riesige Winter, eine Dimension die der eisige Iggelheimer Geselle bei keinem Sommertagszug in der Umgegend erreicht, bildete den Abschuss des Zuges. Frühling, (SPD-Ortsverein), Sommer, (Bündnis 90/ Die Grünen)) ergänzten diesen Zugteil.

Die Zugüberwachung lag in den bewährten Händen der Schutzpolizeiinspektion Schifferstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim die ihre Aufgabe umsichtig erledigten. Nachdem der Winter, dieser frostige Gesell, noch einmal durch den Ort fahren durfte, wurde er auf dem Dorfplatz unter den Klängen von: „Winter ade, scheiden tut weh„ verbrannt und ist damit hoffentlich endgültig vertrieben. Bilder: fg

31.03.2014


Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung - Bilderalbum

Lätarefest in Iggelheim

Kinder schmückten den Osterbaum. Fahrradmarkt, Hobbyausstellung, Lätaremarkt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Aus dem „Weckvermächtnis“ aus dem Jahr 1687, in dem eine Dame testamentarisch festgelegt hatte, dass jedem ledigen Einwohner von Iggelheim aus der Pacht ihres Ackers, der bis heute „Weckacker“ heißt, den sie der Gemeinde vermacht hat, ein Wecken geschenkt werden musste, ist ein zweitägiges Fest entstanden. Es beginnt am Samstag vor Sonntag Lätare mit dem Lätaremarkt und endet am Sonntag nach dem farbenprächtigen Umzug und dem Verbrennen des Winters auf den Schulhof der Jakob-HeinrichLützel Grundschule Iggelheim.

Eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger hatte sich am Samstag auf dem Schulhof der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule in Iggelheim eingefunden um der Eröffnung Ihres Festes beizuwohnen.

Mit launigen Worten „Lätare- freuet euch, freuet euch auf euer Fest“ eröffnete Bürgermeister Peter Christ (CDU) den Markt. „Es ist Frühling, die Blumen sprießen, dann ist Lätare in Iggelheim“ betonte der Ortschef. Und über das herrschende hochsommerliche Wetter gab es von allen Besuchern nur Lob. Obwohl Bürgermeister Christ, mit seine beiden Beigeordneten, Karl-Heiz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), sich nur bedingt dafür zuständig erklärte.

Die Jugendkapelle des Musikvereins Iggelheim, unter der Leitung von Annika Serr, umrahmte die Eröffnungsfeier musikalisch. Die Musikschule Sascha Leichtbot mit mehreren Bands intonierte moderne Rhythmen.

Nach der offiziellen Eröffnung schmückten Kinder der betreuenden Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule den Osterbaum mit bunten Eiern. Ein alter Brauch der seit einigen Jahren wiederbelebt wurde und bei den Kindern großen Anklang findet. Die Kinder hatten mit ihren Betreuerinnen große Kreativität beim Bemalen und Verzieren der Eier bewiesen und sich alle erdenkliche Mühe gegeben den Baum österlich zu schmücken. Der Baum steht vor der Schulturnhalle und symbolisiert die Vorfreude auf das nahe Osterfest und auf den nahenden Frühling. Gemeinsam mit der Sektkellerei Deidesheim lud der Ortschef dann zu einem Glas Sekt ein.

Wie jedes Jahr waren bei der Anwesenheitsverlosung geschmackvolle Geschenke zu gewinnen.

Schon am frühen Nachmittag konnten Fahrrad- und Inlinerfreunde das Angebot des Flohmarktes von „Bündnis 90/die Grünen“ begutachten. So manches „gute Stück“ wechselte hier den Besitzer und der Osterhase wird so manches Kind mit neuem Gerät erfreuen. Hier sei angemerkt, dass am Sonntag Lätare in Iggelheim traditionsgemäß der „Summerhas“ (Sommerhase) kommt und für die Kinder kleine Eier und Süßigkeiten in ein Nestchen „legt“! In Iggelheim bringt der Osterhase keine Geschenke, der „legt“ diese, einem Huhn vergleichbar.

Auf dem Gelände des Schulhofes offerierte „Der Angelsportverein Kellmetschweiher“ seine bekannten Fischspezialitäten. Der Verein der Hundefreunde bietet am Sonntag Steaks, Brat- und Currywurst. Der Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ informiert an seinem Infostand über seine Aktivitäten. Selbsthergetellte Marmelade und Käsespezialitäten sind zu erwerben. Die katholische öffentliche Bücherei St. Simon und Judas Thaddäus, die einzige Bücherei am Ort, hält für große und kleine Leseratten einen Bücherflohmarkt bereit.

In der Turnhalle der Grundschule ist eine Verkaufsausstellung einheimischer Künstler und Kunsthandwerker zu bestaunen. Magnetschmuck, ist ebenso zu bewundern wie Floristik. Über Keramikmalerei, Hardangerstickerei bekommen die Besucher ebenso einen Eindruck, wie über die kunstvolle Stick und Häkelarbeiten. Ein reichhaltiges Kaffee- und Kuchenangebot hielt die SPD bereit. So konnte beim Rundgang eine Pause eingelegt werden um sich an den kulinarischen Köstlichkeiten zu laben.

Die Lätare- Cafeteria im Evangelischen Gemeindezentrum ist am Sonntag wieder geöffnet. Wie schon seit vielen Jahren bieten die Frauen der Evangelischen Kirchengemeinde ihre vielen selbstgebackenen Kuchen an und laden zum Verweilen ein.

An beiden Tagen sind auch die beiden Heimatmuseen geöffnet. In ihnen bieten sich interessante Einblicke in das Leben unserer Vorfahren. Besonders die mechanische Uhr im alten Radhaus und die Models der Blau- und Schönfärberei werden immer wieder bewundert. Und das alte Klassenzimmer im „Alten Schulhaus“ ruft besonders bei den ältern Besuchern Erinnerungen an die eigene Schulzeit hervor. Auf dem Festplatz nahe der Grundschule hatten Schausteller ihre Fahrgeschäfte und Stände aufgebaut. So bietet sich auch hier die Gelegenheit zu allerlei Vergnügungen. Bilder: fg

30.03.2014


Kinder schmückten den Osterbaum; Lätaremarkt - Bilderalbum

Dreck-Weg-Tag in der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Ein großes „Dankeschön“ an alle Helfer und Sponsoren

Böhl-Iggelheim- Bereits zum 11. Mal fand am 22.03.2014 der Dreck-Weg-Tag in der Gemeinde Böhl-Iggelheim statt.

Am Freitag, den 21.03.2014 hatten schon ca. 45 Schülerinnen und Schüler der Peter-Gärtner-Realschule-Plus auf ihrem Schulweg zwischen Schulgebäude und Bahnhof Müll eingesammelt. Hierfür einen herzlichen Dank auch an die Schulleiterin Frau Kasprowiak, die die Teilnahme an der Säuberungsaktion ermöglichte und unterstützte.

Am Samstag um 10.00 Uhr beteiligten sich trotz Regenwetter weitere 47 fleißige Helferinnen und Helfer an der Ortsbildverschönerung. In Kleingruppen wurden ausgewählte Ortsgebiete von Unrat befreit. Als Ergebnis der 3-stündigen Aktion wurden 7 m³ Schrott, Unrat und Sperrmüll eingesammelt.

Ebenfalls haben sich, wie auch schon in den vergangenen Jahren, Eltern und Schüler der Grundschule Böhl beteiligt und die Spielplätze im Ortsgebiet gereinigt.

Erstmals hatten wir auch einen Einsatz im Rehbach. Der Angelsportverein hat mit 3 Mitgliedern das Bachbett gesäubert.

Einen gemeinsamen Abschluss gab es bei einem zünftigen Mittagessen im Bauhof der Gemeinde.

Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich bei allen aktiven Helferinnen und Helfern für ihren mustergültigen Einsatz. Besonderer Dank auch der Metzgerei Friedrich für die Sachspende und der Firma Johannes Zehfuß für die Bereitstellung ihrer Fahrzeuge.

Neben dem sauberen Erscheinungsbild unserer Gemeinde bewirkt diese Mitarbeit von jungen und nicht mehr ganz so jungen Mitbürgern häufig noch ein Weiteres, nämlich dass künftig der eine oder andere Müll-Sünder nicht mehr so locker seinen Dreck auf den Bürgersteig oder in die Grünanlage wirft, sondern dafür öffentliche Papierkörbe oder den Sperrmüll-Dienst des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft nutzt.

Bild und Text: Franz Gabath

27.03.2014


Seniorentagespflegeeinrichtung Böhl-Iggelheim

Barbara Hoffmann, Leiterin der Seniorentagespflegestätte, bei Bastelarbeiten mit Tagesgäste Barbara Hoffmann, Leiterin der Seniorentagespflegestätte, bei Bastelarbeiten mit Tagesgästen

Aktivierung für die Senioren-Entlastung für pflegende Angehörige

Böhl-Iggelheim- Wer möchte nicht im hohen Alter und bei Pflegebedürftigkeit zu Hause in den eigenen vier Wänden versorgt werden. Für die meisten Betroffenen - ca. 1,7 Mio. Senioren in Deutschland – ist das Alltag, denn im häuslichen Umfeld werden die meisten der pflegebedürftigen Menschen versorgt. Teilweise von den vielen ambulanten Pflegediensten, aber oft auch von Angehörigen, für die die nicht seltene 24-Stunden-Versorgung mit einer hohen Belastung einhergeht. Neben den körperlichen Einschränkungen der pflegebedürftigen Menschen, macht auch die zunehmende Anzahl an Menschen mit einer Demenz den pflegerischen Alltag zu einer täglichen Herausforderung.

Oft werden die eigenen Bedürfnisse hinten angestellt. „Wir beobachten seit Jahren den Anstieg von Tagesgästen mit einer dementiellen Erkrankung“, weiß auch Barbara Hoffmann zu berichten. Die gelernte Krankenschwester betreut mit ihrem Team in der Seniorentagespflegestätte des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim bis zu 15 Senioren täglich. Und oft kommt dieses Angebot nicht nur den Tagesgästen zu Gute, sondern auch oder gerade den pflegenden Angehörigen, die einem Termin nachgehen können, ohne sich ständig Sorgen machen zu müssen. Und sei es, wenn es bei einem Arzttermin auch mal um die eigene Gesundheit geht.

Die Kosten für den Besuch einer Seniorentagespflegestätte werden bei vorhandener Demenz - auch ohne die Einstufung in eine Pflegestufe - von der Pflegekasse mitfinanziert. Wenn noch eine Pflegestufe dazukommt erhöht sich der Betrag, der seitens der Pflegekasse für den Besuch einer Seniorentagespflegeeinrichtung zur Verfügung gestellt wird. Darüber informieren neben der Einrichtung auch die Pflegestützpunkte.

Doch wie gestaltet sich so ein Tag in der Tagesstätte für Senioren, wie solch eine Einrichtung auch oft genannt wird. Um die Betreuung der Tagesgäste im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim kümmern sich die Mitarbeiter von Montags bis Freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Außerdem auch am 1. Sonntag im Monat. Teilweise werden die Gäste auch bei Bedarf von einem Fahrdienst gebracht und danach auch wieder nach Hause gefahren. Nach dem gemeinsamen Frühstück wird die Zeitung vorgelesen. So können die hochbetagten Herrschaften an den aktuellen Ereignissen teilhaben und allzu oft ergibt sich dann eine rege Diskussion.

„Wir versuchen, den Tagesverlauf für unsere Tagesgäste abwechslungsreich zu gestalten. Dazu gehören neben dem Vorlesen der Zeitung das gemeinsame Singen, das Vorlesen, basteln oder das Einladen von Gästen, die das tägliche Programm der Mitarbeiter ergänzen“, beschreibt Barbara Hoffmann, die Leiterin der Seniorentagespflegestätte, das Angebot.

Auch die Planung von besonderen Thementagen, die einen biografischen Bezug zu den Senioren haben, steht dabei auf dem Wochenplan. So wurden in der Vergangenheit schon mal gemeinsam Dampfnudeln sowie Brot gebacken oder ehrenamtliche aus dem Ort machen Musik zum Frühschoppen, der regelmäßig stattfindet. Neben dem Frühstück und der ganztägigen sozialen Betreuung gehört auch das gemeinsame Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag zu der Versorgung dazu. Grundpflegerische und Behandlungspflegerische Maßnahmen werden ebenfalls erbracht. Wenn man den Tagessatz auf die Stunde umlegt, erhält man für 6-9 Euro/Stunde –je nach Pflegebedürftigkeit- eine Versorgung von geschulten Personal. Und dadurch auch die Möglichkeit, weiterhin von seinen Lieben zu Hause versorgt zu werden.

Information über die Seniorentagespflegestätte des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim erhalten sie unter der Rufnummer 06324/9220-0 oder persönlich im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim in der Wehlachstrasse 3 im Ortsteil Iggelheim. Text: Christian Schramm; Foto: Seniorentagespfegestätte

25.03.2014


Ehrungsabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Bürgerinnen und Bürger für besondere sportliche Leistungen und solche in der Tierzucht und Musik ausgezeichnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Beim Ehrenabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU), in Anwesenheit der beiden Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), 57 Aktive Bürgerinnen und Bürger und zwei Tanzgruppen für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2013 in sportlicher Hinsicht, so wie bei der Tierzucht und musikalischen Leistungen mit Urkunden und Präsenten auszeichnen. Die Geehrten haben bei Europa-, Deutschen –, Süddeutschen-, Südwestdeutschen-, Rheinland-Pfalz-, so wie Pfalzmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen jeweils Meistertitel oder Spitzenplätze belegt. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Peter Christ in seinen Begrüßungsworten über die große Resonanz, die der Ehrenabend in der Bevölkerung hervorruft. Sein besonderer Dank galt auch den Trainern und „stillen Helfern“, nicht zu vergessen die Eltern, im Hintergrund, die in über 80 Vereinen in der Gemeinde wertvolle Arbeit, gerade auch zum Wohl der Kinder und Jugendlichen leisten. „Eine Arbeit die nicht hoch genug einzuschätzen ist“ wie ein gutgelaunter Ortschef mit Nachdruck betonte. Und Christ versicherte, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch weiter hin besonders die Jugendarbeit in den Vereinen fördern werde. „Sie Alle haben Böhl-Iggelheim national und auch international bekannt gemacht und würdig vertreten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“ war das Kompliment von Christ an die Geehrten.

Im Judosport, nicht nur in Deutschland, ist Jasmin Külbs eine feste Größe. Der 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der 5. Platz bei der Europameisterschaft, der 7. Platz bei den Weltmeisterschaft in Rio so wie hervorragende Platzierungen bei World Cup-Tournieren sind Ergebnisse ihres großen Könnens. Beachtlich der Aufstieg vom Weltranglistenplatz 46 zu Beginn des Jahres auf den Weltranglistenplatz 10 am Ende des Jahres. Ohne die Leistungen der übrigen Geehrten schmälern zu wollen ist Jasmin Külbs „Die Sportlerin“ zurzeit in Böhl-Iggelheim.

Mit 14, meist Kinder und Jugendliche, stellte der „RV Vorwärts Böhl die größte Gruppe der Ausgezeichneten. Ihr großes Können bewiesen die Kunstradfahrer bei einer beeindruckenden Demonstration ihrer anspruchsvollen Sportart. Pfalzmeister, Rheinland-Pfalz-Meister Deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Kunstradfahrer zu finden. Was hier Kinder im zarten Alter von 9 Jahren leisten ist manchmal kaum zu glauben. Donnernden Applaus gab es von den begeisterten Zuschauern für die Vorführungen der Radsportartisten. Julia Schmidt, Lea Weber, Silvan Schlag, Kim Merkler, Noah Lind, Annika Schlag, Tobias Hey, Lisa Bringsken, Lena Bringsken, Robert Duroska, Mike Lauterbach, David Heck, Sascha Heck und Tim Weber heißen die Radartisten.

Die Behindertensportgruppe des TSV Iggelheim ist beim „Bosseln“ neben der Spitze in Rheinland-Pfalz auch im vorderen Bereich auf nationaler Ebene anzusiedeln. Brigitta Deck, Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp, Hlawitschka Waltraud, so wie Hans Seibel wurden hier geehrt.

Die jungen Leichtathleten des TSV Iggelheim glänzen schon seit Jahren mit Höchstleistungen. Julian Melder, Patricia Benek, Tim Brendel, Daniel Gaab, Elena Löchner, Stefan Feick, Marius Müller, Nele Sibel Frank, Noah Fatih Frank und Lisa Frugah bildeten die Riege der Geehrten und erhielten aus der Hand vom Bürgermeister die Urkunde und das eigens für diesen Anlass gefertigte Präsent.

In den verschiedensten Disziplinen des Schießsportes, mit z. T. außergewöhnlichen Waffen, zeigten sich Dieter Herrmann, Robert Ritter, Andreas Kreitner, Frank Leipner, Alexander Stoll so wie Daniela Leipner auf Landesmeisterschaften und den Deutschen Meisterschaften immer sehr treffsicher. Die Herren und die Dame sind immer sichere Kandidaten für die Ehrung beim Bürgermeister.

Auch weniger populäre Sportarten, wie Gewichtheben, waren mit Nele Sibel Frank, Marius Müller, so wie Noah Faith Frank an diesem Abend vertreten. Alles Sportler die noch im Jugendbereich ihre Erfolge bei nationalen Meisterschaften erringen.

Der Karatesport wird beim VT Böhl sehr erfolgreich betrieben. Vordere Platzierungen bei Landes- und deutschen Meisterschaften zeugen von der guten Arbeit beim VT Böhl mit den Talenten der jungen Karatekas aber auch von denen im reiferen Alter. Phillip Lehnert, Markus Klöditz, Daniel Guimaraes Silvia Schäffner und Axel Sonnier waren die erfolgreichen Kämpfer. Eine Demonstration dieser Sportart wurde den Besuchern geboten, bei der die Dynamik und die Körperbeherrschung diese Sportart eindrucksvoll sichtbar wurde.

Dass auch Pferdesport in Böhl-Iggelheim leistungsmäßig betrieben wird verwunderte, viele Besucher. Britta Susan Hauck ist mit ihren Islandpferden regional und überregional überaus erfolgreich. Die trifft auch für den jungen Daniel Fiechter zu, der mit seinem Pony große Erfolge feiert.

Nicht vergessen werden dürfen die Vogelzüchter Günter Ripke und Jürgen Haß. Richard Knopf, Stefan Stahl, Karl Thomas, Erika Jerger, Heidi Pontius, so wie Josef Horvart sind mit ihren Kaninchen ob ihres großen Zuchterfolges immer für Spitzenplätze bei Leistungsschauen gut.

Die Karnevalisten von den „Böhler Hängsching“ gehören in der karnevalistischen Tanzszene auf Landes- so wie Bundesebene zu den herausragenden Akteuren. Mit Vanessa Gansert wurde eine Spitzenkönnerin ausgezeichnet. Das gleiche gilt für Gina Hartman von den „Igg´lemer Bessem“.

Im Tanzsport sind die „Stage Devils“ eine Spitzengruppe, die ihr Können eindrucksvoll demonstrierten. Sie kommen. wie die junge Truppe „Böhler Bandits“ von der VT Böhl.

Johanna und Christiane Hey überzeugten beim Wettbewerb „Jugend musiziert mit ersten Plätzen.

Den 1. Platz bei den Pfalzmeisterschaften der Altersklasse ab 60 errangen die Tennisspieler Helmut Hauck und Gerd Konrad im Herrendoppel.

Das Jugendorchester des Musikverein Iggelheim unter der Leitung von Annika Serr umrahmte die Ehrenfeier musikalisch. Bilder: fg

21.03.2014


Bürgerinnen und Bürger für besondere Leistungen ausgezeichnet - Bilderalbum

 

Termine der Naturfreunde Iggelheim

Stammtisch

Am 4. April treffen sich die Naturfreunde Iggelheim zu einem gemütlichen Stammtisch um 19:30 Uhr im Haisl. Wir wollen wieder gemütlich beisammensitzen, essen, über die nächsten Termine und Aktivitäten sprechen und informieren. Wenn ihr schon lange mal bei uns vorbeischauen wolltet, habt ihr an diesem Tag eine gute Gelegenheit uns kennen zu lernen. Kommt gerne vorbei, ihr seid herzlich willkommen! Alle Naturfreunde und Interessierte sind wieder recht herzlich eingeladen! Infos und Anmeldung bei Geli Meister, Tel. 06324/980178

Spaziergang mit und für kleine Kinder

Am 6. April machen die Naturfreunde Iggelheim einen Spaziergang mit und für kleine Kinder und deren Eltern. Sie wollen uns Naturfreunde mal kennen lernen, hatten bisher aber Bedenken ob die "Kleinen" auch größere Wanderungen schon schaffen... Die Gelegenheit! Alle Naturfreunde und Interessierte sind recht herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr über "Neue"! Infos und Anmeldung bei Klaus Meister, Tel. 06324/980178

Hauptversammlung

Die diesjährige Hauptversammlung der Naturfreunde Iggelheim findet am 26. April um 17 Uhr im Naturfreundehaus Iggelheim (Hanhoferstrasse 222) statt. Hierzu laden wir alle Naturfreunde recht herzlich ein.

Naturfreunde Iggelheim, Presse

21.03.2014


Großes Engagement im Dienst der Chor- und Kirchenmusik

Werner Funk aus Böhl-Iggelheim ist seit 50 Jahren als engagierter Chorleiter bei den verschiedensten Chören tätig. So hielt Werner Funk über Jahrzehnte auch bei der Sängervereinigung in Iggelheim den Taktstock in der Hand. Darüberhinaus wirkte Werner Funk über 50 Jahre als Kirchenmusiker, leitete über viele Jahre den katholischen Kirchenchor St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim und ist heute noch als Organist in verschiedenen Kirchen tätig.

Ob dieses Engagement wurde Werner Funk im Oktober 2013 im alten Rathaus in Schifferstadt in einer Feierstunde geehrt. Neben Verantwortlichen aus dem Sängerkreis Speyer und dem Deutschen Sängerbund würdigten Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne) aus Schifferstadt, so wie Bürgermeister Peter Christ (CDU) aus Böhl-Iggelheim die großen Verdienste von Werner Funk bezüglich Chor- und Kirchenmusik.

Über den Festakt in Schifferstadt wurde ein Film gedreht, der im Offenen Kanal Haßloch / Böhl-Iggelheim zu folgenden Terminen ausgestrahlt wird:

25. März 2014 um 19:35 Uhr, 26. März 2014 um 10:35 Uhr, so wie am 05. April 2014 um 18:00 Uhr

 Foto: Privat

18.03.2014


„Russische Seele“

Konzert des St-Petersburger Kosaken-Vokalensemble

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ein Konzerterlebnis der besonderen Art wurde den Besuchern der Protestantischen Kirche in Iggelheim geboten. Das St. Petersburger Kosaken-Vokalensemble machte bei seiner Konzertreise, die hauptsächlich durch den süddeutschen Raum führt, Station in Iggelheim. Und die ca. 130 Besucherinnen und Besucher brauchten ihr Kommen in die, zum Konzert wie auf Bestellung, sonnendurchflutete Kirche nicht zu bereuen.

Breit ist die musikalische Palette, aus der die vier Sänger, allesamt Solisten bekannter St. Petersburger Chöre, in unterschiedlichsten Musikrichtungen ihr großartiges Können präsentierten. Der 1. Teil des Konzertes war dem kirchlich orthodoxen Liedgut gewidmet. Erklärungen in deutscher Sprache über den orthodoxen Ritus, der in den Gottesdiensten an Hochfesten wie Ostern oder Weihnachten schon einmal zwischen 5 und 6 Stunden dauern kann, wurden gegeben. Auch, dass in orthodoxen Gottesdiensten die Lieder nicht instrumental begleitet werden, war sicher auch eine neue Erkenntnis. Auch gab es zu den einzelnen Liedern, die sich auf besondere Psalmen aus der Hl. Schrift bezogen, inhaltliche Erläuterungen. So wurde durch den Vortrag der Psalmen in deutscher Sprache ein Verständnis für die darauf folgenden Lieder hergestellt, auch wenn die russischen Texte wohl die wenigsten Zuhörer verstanden haben dürften. Die Intensität des Vortrages ging zu Herzen.

Besonders hervorzuheben die Bandbreite dieser vier Stimmvirtuosen, die bei manchen Weisen auch als Solisten glänzten, von den höchsten Tenornoten bis zu den tiefsten Bässen. Im zweiten Teil bot das Quartett, wie das Motto besagte, tiefe Einblicke in die russische Seele. Weisen die auch in diesem Teil von Glaube, Hoffnung, Liebe, Vertrauen aber auch der Lebenslust des russischen Volkes kündeten.

Neben weniger bei uns bekannten russischen Weisen wurde aber auch ein Liedgut geboten, dass in Deutschland sehr bekannt und verbreitet ist. „Ich bete an die Macht der Liebe“, Strophen in russischer und deutscher Sprache interpretiert ging ebenso zu Herzen wie „Die Abendglocken“ – „Wenn ich ein Vöglein wär“. Und als ein russisches Lied über die Schwalbe, die in Russland als Glücksbringer gilt, erklang, schienen wirklich diese Vögel, die ja auch bei uns sehr geschätzt werden, mit sanften Schwingen durch das Kirchenschiff zu gleiten.

.Die stürmisch geforderten Zugaben wurden gerne gewährt. So animierte das feurige Kosakenlied die Besucher zum mitklatschen. Und mit „Guten Abend, gute Nacht“ endete ein Konzert das nur zufriedene Besucherinnen und Besucher hinterließ.

Bleibt noch zu erwähnen, dass das Konzert kostenlos war. Die gegeben Spenden kommen einem Waisenhaus in St. Petersburg zu gute mit dem sich das Kosaken-Vokalensemble besonders verbunden fühlt. Bild: fg

11.03.2014


Narren im Rathaus

Rathausschlüssel und Gemeindekasse zurückgebracht

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Böhl-Iggelheimer Narren brauchen an Fastnacht nicht das Rathaus zu stürmen. Hier werden sie an Fastnachtsdienstag von Bürgermeister Peter Christ (CDU) zum Empfang gebeten. Denn die Abordnungen der beiden Karnevalsvereine, „Böhler Hängsching“ und „Igglemer Bessem“ bringen hier traditionsgemäß Rathausschlüssel und Gemeindekasse wieder freiwillig ins Rathaus zurück.

Beide wichtige gemeindliche Insignien überreicht der Bürgermeister den Karnevalisten am Neujahrsempfang der Gemeinde ganz ohne Gegenwehr. Die Zeremonie ist immer mit einem Event mit Bürgermeister Christ verbunden, den der Rathauschef gerne über sich ergehen lässt. In diesem Jahr hatten die „Böhler Hängsching“ die Ehre in der, sehr langen Kampagne - Schlüssel und Schatulle zu verwahren.

Beide Karnevalsvereine waren mit ihren Prinzessinnen und Abordnungen der Einladung von Christ in den Ratssaal der Gemeindeverwaltung gefolgt. Die „Böhler Hängsching“ führte Prinzessin Julia I. mit dem 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, an. Die Abordnung der „Bessem“ war mit ihrem Präsident, Kurt Hauch, so wie ihrer Lieblichkeit Jessica III. repräsentiert.

„Wir sind sorgsam mit dem Kapital der Gemeinde umgegangen, der Kassenstand beträgt nach wie vor 11,11 Euro, so wie wir ihn beim Neujahrsempfang unter dem Moos vorgefunden haben. Wir haben keinen Cent verschwendet“ betonte der 1. Vorsitzende der „Hängsching, Clemens Kreitner, ausdrücklich als er Bürgermeister Christ Schlüssel und Kasse übergab. Und nicht nur die Barschaft in Euro-Cent war in der Kasse.

Der Bürgermeister hatte die Gemeindekasse am Neujahrsempfang der Gemeinde prall gefüllt mit Moos, denn „ohne Moos nix los“ wie der Ortschef damals betonte, übergeben, was die Karnevalisten zur spontanen „Drohung“ veranlasste. „Wer Moos sät, wird Rasen ernten“. Und die Karnevalisten machte ihre Ankündigung wahr. In der Schatulle befand sich ein wunderbar gewachsenes Rasenbüschel. Und zur weitern Pflege war auch eine Gießkanne beigegeben.

Die „Böhler Hängsching“ hatten zur Lösung der Parkplatzprobleme Peter Christ 33 flexible Mietparkplätze übergeben. Diese seien zu je 11,11 Euro wöchentlich zu mieten. „Wir haben auch schon immer wieder Gemeindemitarbeiter beobachtet, die diese Mietparkplätze benutzten“ erklärte ein vergnügter Clemens Kreitner.

Die Heiterkeit unter den kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, so wie bei den Karnevalisten kannte schier keine Grenzen.

Wie schon im letzten Jahr hatte die Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte „Kunterbunte Mäuseburg, Elisabeth Schuler, eine besondere Überraschung bereit. Trat Elisabeth Schuler 2013 in einem original venezianischen Kostüm auf, so überraschte sie in diesem Jahr als feurige Spanierin.

Bürgermeister Christ hatte nicht nur die Karnevalisten zum Empfang gebeten. Wie die anderen Jahre auch, waren die an diesem Tag ihren Dienst versehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen mitzufeiern. „Da das Gemeindesäckel ja nicht zur Verfügung stand, mussten wir einen Sonderetat anzapfen um die Getränke und das Essen zu bezahlen“ meinte Peter Christ. „Und da dieser einen größeren Betrag als die 11,11 Euro der Gemeindekasse, aufwies, konnten wir auch genügend Fleisch und Getränke einkaufen, dass es für Alle reicht“ fügte der Ortschef vergnügt hinzu.

So wurde, wie Jedes Jahr, der Empfang beim Bürgermeister eine vergnügte Kappensitzung. Bild: fg

05.03.2014


„Ein super Erlebnis“

Frühschöppler“ von den „Igg´lemer Bessem“ sind Superfastnachter!

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Landesschau des Südwestfernsehen, SWR, suchte auch in diesem Jahr wieder den Superfastnachter. In drei Ausscheidungsprunksitzungen wurden jeweils in den Kategorien, Gesang, Büttenrede und Tanz die Sieger ermittelt. Diese wurden dann in der SWR- Landesschau vorgestellt und per Publikumsentscheid wurden die jeweiligen Superfastnachter gewählt.

Eine dieser Prunksitzungen fand in Böhl statt und wurde von den „Böhler Hängsching“ organisiert und ausgerichtet. Die bekannte Musikformation „Die Frühschöppler“ von der Karnevalsabteilung “Igg´lemer Bessem“ war nicht nur bei der Veranstaltung in Böhl erfolgreich – das Publikum der SWR-Landesschau kürte die Musiker um den Präsidenten der „Bessem“, Kurt Hauck zum Superfastnachter in der Kategorie Gesang.

Verbunden mit diesem Titel war eine Einladung zu einer speziellen Landesschau nach Mainz, in der am 03. März die 3 Superfastnachter vorgestellt wurden. Darüber hinaus vergab der SWR aus diesen 3 Gewinnern noch den Titel des Super – Super – Fastnachter. Diese Wahl konnten die Zuschauer mittels Telefonanrufen entscheiden.

So machten sich am Rosenmontag die „Frühschöppler“ mit einigen ihrer treuesten Fans auf nach Mainz zum SWR. Für die Musiker die erste Begegnung mit dem Medium Fernsehen, als Akteure in einer Livesendung auftreten zu dürfen. Studiorundgang, Maske und vor allen Dingen die Vorbereitung der Sendung mittels Probedurchlauf, Vorgespräch zum Interview, waren beeindruckende Erfahrungen, „die uns in Erinnerung bleiben werden“! Eine gewisse Nervosität und Lampenfieber war den 8 Musikern und der einen Musikerin vor dem Auftritt durchaus anzumerken. Die war aber dann bei den ersten Takten abgelegt. Bühnenerfahrung bringt die Formation ja mit.

Mit ihrem „Pfälzer Pass“ kommt diese fiedele Truppe überall hin – wird Superfastnachter und kommt sogar nach Mainz zur Endausscheidung am Rosenmontag. Die Frühschöppler begeisterten das Studiopublikum zu donnerndem Applaus.

Ihr Präsident, Kurt Hauck, den alle Welt nur „Kutte“ nennt machte auch im Interview einen souveränen Eindruck. Hier zeigte sich die lange Jahre Erfahrung eines versierten Karnevalspräsidenten.

Wenn es zum Schluss nicht ganz zum Titel des Super-Super-Fastnachter gereicht hat, es ist sowieso schwer die drei Kategorien, Gesang, Büttenrede und Tanz zu vergleichen, empfinden die „Frühschöppler“ ihren Titel des Superfastnachter als großen Erfolg. „In Böhl bei der Vorentscheidung konnten wir uns gegen starke Gruppen behaupteten und die Zuschauer haben uns aus den 3 Vorentscheidungssiegern zum Superfastnachter gekürt, das ist doch super“ betonte ein keineswegs enttäuschter Kurt Hauck. „Den phantastischen „Ameisen“ von der Karnevals-Union Miesau gönnen wir den Erfolg von Herzen“ gratulierten die Iggelheimer neidlos.

„Wir wurden von einem großen Fernsehpublikum gesehen, unser Bekanntheitsgrad ist enorm gestiegen, wir haben schon im Vorfeld viel Zuspruch erhalten“ betonten die Musiker – die Handys standen nach der Sendung und auf der Heimfahrt nicht still. Der erste Gratulant war übrigens Bürgermeister Peter Christ (CDU), ein Fan der beiden Böhl-Iggelheimer Karnevalvereine, der „Hängsching“ aus Böhl und den „Bessem“ aus Iggelheim, dem Verein der „Frühschöppler“. Bild: fg

04.03.2014


Superfastnachter „Frühschöppler“ am Rosenmontag in Mainz beim SWR - Bilderalbum

 

Heiterkeit und Frohsinn pur

Fastnacht beim Seniorenzentrum

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zum traditionellen Faschingsnachmittag hatten das Seniorenheim und die Seniorentagespflege in das Clubhaus des VfB Iggelheim in der Wehlachstraße eingeladen. Der fastnachtlich geschmückte Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Den Seniorrinnen und Senioren, mit ihren fürsorglichen Begleitpersonen, wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenzentrums, so wie dem Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven ein unterhaltsames buntes, handgemachtes Programm geboten. Hierbei wurden sie unterstützt von den örtlichen Karnevalsvereinen den „Böhler Hängsching“ und den„ Igglemer Bessem“. Und auch die „Wasserhinkle“ aus Altrip und der KVL Limburgerhof hatten Akteurinnen zu den Seniorinnen und Senioren geschickt und machten damit ihre Aufwartung.

Bürgermeister Peter Christ (CDU) zeigte mit seiner Anwesenheit die Verbundenheit zum Seniorenzentrum „zu dem ich immer wieder gerne komme“ wie der Ortschef betonte. Der Chef des Seniorenzentrums, Herrmann-Josef Thomas, führte locker und humorvoll durch den Nachmittag. Er hatte die Sache jederzeit im Griff und war bei seiner Moderation für so manchen Lacher gut, wenn er aus seinem bewegten Leben in den unterschiedlichsten Situationen erzählte.

Vom Karnevalsverein den „Böhler Hängsching“ war ihr 1. Vorsitzender, Clemens Kreitner, mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Julia I. vom Fruchtzwerg gekommen. Ein Umstand der von den Senioren mit viel Beifall bedacht, so wie von Herrmann-Josef Thomas besonders gewürdigt wurde. „Uns liegen die Bewohner des Seniorenzentrums besonders am Herzen“ betonte Clemens Kreitner. „Und deshalb kommen wir Böhler Karnevalisten immer gerne“ wenn wir gerufen werden“ fügte der Hängschingchef mit Nachdruck hinzu. Aus dem reichen Fundus der Tanzmariechen, über den die Karnevalsvereine beider Ortsteile verfügen, hatten die Hängsching ihr, mit gerade mal 10 Jahren, jüngstes Tanzmariechen, Melina Kaspar, mitgebracht. Diese wirbelte sich gekonnt, mit ihren akrobatischen Leistungen, in die Herzen der beifallsfreudigen Besucherinnen und Besucher.

Die „Igg´lemer Bessem“ machten mit ihrem Vizepräsidenten, Thomas Schwarz, ihre Aufwartung. Auch dieser hatte ein Tanzmariechen der „Bessem“, Mia Linder, mitgebracht. Auch die großartige Leistung der jungen Tänzerin wurde stürmisch gefeiert.

Und noch ein tänzerischer Augenschmaus wurde von der gerade einmal 4 Jahre alten Angelina Karr von den „Wasserhinklen“ aus Altrip geboten.

In die Bütt stieg die Kinderprinzessin vom 1. KVL Limburgerhof, Franziska I. Sie schilderte in humorvollen Versen ihre Erlebnisse als Babysitter. „Das nächste Mal- ein Hund! Lieber raus bei Regen, Sturm und Gewitter – niemals mehr Babysitter“ war ihre Bilanz. Wobei sie dann doch viel Spaß an dem Kleinen, den sie betreuen musste, hatte.

Der berühmte Maler „Monsieur Pierre“ aus Paris, dargestellt vom Stellvertretenden Leiter des Seniorenzentrums, Christian Schramm, mit seiner bezaubernden Assistentin „Jaqueline“ zauberte Gemälde, Gemälde mit Menschen auf die närrische Bühne. Viel belacht und beklatscht seine Entwürfe zu „Stuhlgang“, „Armleuchter“, oder „die überspannte Frau“.

Wie schon zu vielen Anlässen hatten sich auch zur Fastnachtveranstaltung die agilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums wieder einen Tanz, einfallen lassen. Zur Melodie „I`m singing in the Rain“, trotzen die Damen und der Herr mit bunten Regenschirmen dem Unbill des Wetters. Die Zugabe war obligatorisch.

Den musikalischen Part hatte der Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven“ aus Haßloch übernommen. Martin Schoof weilte schon des Öfteren zu Vorträgen über die Seefahrt im Seniorenzentrum in Böhl-Iggelheim. Seemannslieder, Stimmungslieder, Karnevalsschlager – unerschöpflich scheint das Repertoire dieses Chores. Und die Sänger verbreiteten Stimmung und gute Laune und verleiteten ihre Gäste zum Schunkeln und Mitsingen und zur Polonaise. Bestimmt kommt diese Truppe im nächsten Jahr wieder.

Hermann- Josef Thomas, der Leiter des Seniorenzentrums überreichten Orden an alle Aktiven und Gäste die dem Seniorenheim und der Seniorentagesstätte durch vielfältige ehrenamtliche Mithilfe verbunden sind. Bild: fg

25.02.2014


Fastnacht beim Seniorenzentrum - Bilderalbum

Strahlende Gesichter, frohes Lachen

Lebenshilfe Speyer-Schifferstad feiert mit den „Böhler Hängsching“ Fassenacht

von Franz Gabath

Speyer / Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- Wie schon seit vielen Jahren besuchen die „Böhler Hängsching“ mit ihrer liebreizenden Prinzessin. die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt im Wohnheim in Speyer. Dieses Jahr führte die charmante Julia I. die starke Abordnung der „Hängsching“ an. Anna Katharina Kreitner fungierte als ihre „Hofdame“ und Maître de Pläsir.

Der Besuch wurde eine Fastnachtsveranstaltung die über 2 Stunden dauerte. Sechzig erwartungsvolle Bewohnerinnen und Bewohner, fast alle fasnachtlich kostümiert, hatten sich mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im liebevoll geschmückten Speisesaal versammelt. Herzlich und lautstark wurde die große Abordnung der „Böhler Hängsching“, angeführt von Prinzessin Juli I. und ihrem 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner,, begrüßt. Der Besuch der Lebenshilfe in Speyer –Schifferstadt entstammt einer Idee von Prinzessin Anna-Katharina I. Tochter des Vorsitzenden der „Hängsching, Clemens Kreitner aus dem Jahr 2011. Aus Böhl leben Menschen, die mit Familien aus dem Kreise der „Hängsching“ verbunden sind, im Wohnheim in Speyer. „Und denen wollen wir ein wenig „Spaß an der Freude vermitteln“ erklärte eine gut gelaunte Prinzessin. Diese Tradition möchte ich einfach fortsetzen und mit meinem Besuch zu einer festen Veranstaltung im Terminkalender der „Hängsching“ etablieren, erklärte Julia I. ihre Intension auch in ihrer Regentschaft den engen Kontakt zur Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt zu pflegen.

Der Frohsinn stand beim Besuch im Mittelpunkt. Es war eine Freude die Begeisterung der gehandikapten Frauen und Männer zu sehen, als Julia I. den Schlachtruf der „Hängsching“, Hängsching ahoi, übte. Die Hängsching-Prinzessin. hatte Orden zu verteilen und jeder der Anwesenden erhielt von der Prinzessin einen Button mit ihrem Konterfei. Eine Geste die begeistert aufgenommen wurde. Stolz zeigten Viele auf ihre Auszeichnung auf der Brust.

Die „Hängsching“ hatten aus ihrer großen Zahl der Tanzmariechen und Gardetänzerinnen und Gardetänzer, Melina Kaspar, mitgebracht. Begeistert wurde der akrobatische Tanz bewundert und beklatscht. Die Freude und Begeisterung der Närrinnen und Narhallesen drückte sich auch darin aus, dass mehrmals eine Polonaise durch den Saal gelaufen wurde und auch bei den bekannten Karnevalsschlager Arme und Beine kräftigt durchgeschüttelt wurden. Und es wurde auch schwungvoll getanzt. Die Fastnachter wurden noch zum Nachtessen eingeladen und danach wurde noch in froher Runde gefeiert. Ein Abend der größte Zufriedenheit bei den Heimbewohnern hinterließ, aber auch den Karnevalisten, wie zu hören war, Viel gegeben hat.

„Kommt wieder“ war immer wieder beim Abschied zu hören, und die „Hängsching“ versprachen die für nächstes Jahr. Bild: fg

23.02.2014


Lebenshilfe Speyer-Schifferstad feiert mit den „Böhler Hängsching“ Fassenacht - Bilderalbum

 

„In Igg´lem sind die Narren los“

Schwungvolle Mädchenbeine und Pointenregen aus der Bütt bei den Igg´lemer Bessem

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- SKL- schunkeln, klatschen lachen, so könnte die diesjährige Prunksitzung der „Igglemer Bessem“ überschrieben sein. Mit viel Schwung gestalteten die Akteure die erste der drei Prunksitzungen in der 57. Kampagne seit dem Bestehen der Karnevalsabteilung im TSV Iggelheim. Und die Bessem hatten damit die Närrinnen und Narren von Anbeginn an auf ihrer Seite. Denn schon mit einer Stimmungsrunde, unter dem Motto „Jetzt geht’s los“, stimmte Roland Richter das närrische Auditorium auf über eine fünfstündige Fahrt durch Gott Jokus Reich ein. Und immer wieder begleitete der Hofmusiker der Bessem die Narrenschau musikalisch auf der langen Reise und animierte zwischen den Vorträgen mit schmissigen Weisen zum Schunkeln und mitsingen, so dass es die Besucher oft nicht auf den Sitzen hielt. Auch auf den Stühlen wurde geschunkelt und getanzt.

Besonders stolz zeigte sich Präsident Kurt Hauck, bei seinen Begrüßungsworten, dass nur „Eigengewächse“ die über fünfstündige Narrenschau, gestalteten. „Wir brauchen keine teuren Akteure von außerhalb verpflichten, wir haben genügend närrisches Potential in den eigenen Reihen“, betonte der Urfastnachter. „Wir sind unsere eigenen Büttenstars und haben hervorragende Garden und Tanzmariechen“ unterstrich Kurt Hauck, der dieses Jahr zum 3. Mal das Bessemzepter als Präsident schwingt.

Die Bessem werden in der Kampagne 2013/2014 von Prinzessin Jessica III. repräsentiert. Nach den Begrüßungsworten ihrer Lieblichkeit tanzten sich die Minibessem mit ihrem schwungvollen Vortrag mit dem Thema Frühling- Sommer- Herbst und Winter in die Herzen der farbenfroh kostümierten Narren und Närrinnen in der prächtig geschmückten Narhalla des TSV Iggelheim in der Jahnstraße, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Und als die Kleinen ihre Liebe zur Prinzessin mit Herz und Schrift ausdrückten, waren die Mini-Bessem die Lieblinge des applausfreudigen Publikums. Hier wird der Grundstock für die anderen Garden gelegt. Ein Beweis für die gute Jugendarbeit bei den Bessem, wie ,Präsident Kurt Hauck mit Nachdruck betont.

Überhaupt sind die Garden die Glanzpunkte in der Igglemer Fastnacht. Ob Mini-, Midi-Bessem, Rehbachnixen, Jugendschautanzgruppe und nicht zuletzt die Schautanzgruppe bietet ein sehr hohes tänzerisches Niveau. Dies trifft auch auf die Tanzmariechen Lea Straub und Emily-Marie Schäfer zu. Deren Darbietungen wurden immer wieder spontan mit Beifallsstürmen bedacht.

Die jungen Akteure der Jugendschautanzgruppe entführten das Publikum in das märchenhafte Reich des Zauberers von Oz.

Die Schautanzgruppe, eine bunte und gelungene Mischung aus jungen und älteren Mitgliedern der Bessem, bot ein vielfach buntes Narrenspiel um die Schlümpfe mit ihrem Vadder Abraham. Eine Vorführung die viele akrobatische Elemente erhält. Wie bei all den Schautanzvorführungen sind Choreografie und die aufwendigen Kostüme besonders zu erwähnen.

Die Akteure waren in einer fetzigen Geschwindigkeit zu Gange und die Abfolge der Szenen fast schon atemberaubend zu nennen. Rauschender Szenenapplaus und die Forderung nach Zugaben waren nicht zu überhören und die Zugabe wurde gerne gewährt.

Nur gut, dass Sitzungspräsident Sven Jandura, während der gesamten Veranstaltung, den Überblick. Behielt. Souverän, zwischenzeitlich, wenn er, selbst als Akteur auf der Bühne stand, unterstützt von Vize-Sitzungspräsidentin Christina Schön-Konstantinidis, führte er witzig und schlagfertig durch den Abend. Was natürlich auch für die charmante Christina zutraf.

Wie in den letzten Jahren schon fanden sich die Büttenasse der Bessem zu einer Formation zusammen. In diesem Jahr fuhren sie mit dem Traumschiff, suchten den Superstar, oder fragten „wer wird Millionär?

Internationalen Gesangsstars aus Vergangenheit und Gegenwart zauberten die Konferenzies Jule Holtkamp und Akos Konstantinidis mit der Igg´lemer Hitparade auf die Bessembühne. Trude Herr, Roberto Blanco, Peter Maffay oder die Gruppe Dschinghis Khan waren hier vertreten.

Pfälzer Lieder, Eigenkompositionen, originelle Texte und vor allem jede Menge Schwung verbreiteten die „Frühschoppler“. Diese Musikformation verkörpert echten Igglemer Fastnachtsgeist. Ob sie das Lasso rausholten, Cowboy und Indianer spielten, sie und rissen das närrische Volk einfach von den Sitzen. Und auf ihre Prinzessin und die Bessem allgemein, hatten sie eigens ein Lied geschrieben zu deren Vortrag sie Jessica III. in ihre Mitte holten. „Ich bin ein Dorfkind“ eine Hommage der Frühschöppler an ihre Heimatgemeinde wird wohl ebenso ein Fastnachtsschlager der Frühschoppler werden, wie ihr schon vor Jahren kreierter Song vom „Pälzer Pass“ mit dem „des Lewe Spaß“ mache soll. Und zum lieben Gott fliegen sie mit ihrem Helikopter. Mit Recht konnte diese Musikformation beim 3. Vorentscheid beim Wettbewerb „SWR sucht den Superfastnachter“ den Sieg davontragen.

Bei den Frühschöpplern hält es Niemanden im Saal auf den Sitzen.

Und dann gibt es da noch das Herrenballett. Grazile Herren, die gemeinsam aber doch rund 1 Tonnen Lebendgewicht auf die Waage bringen, erzählten tänzerisch die Geschichte rund um und aus dem englischen Königshaus. Selbst ein überdimensionaler Kinderwagen wurde über die Bühne gerollt. Und die Holzpferdchen mussten große Gewichte ertragen.

Groß ist der Fundus von Büttenrednern, meist im Duett auftretend, bei den Bessem. Hatte Marlene Mildenberger 2013 noch vom Leid einer Auszubildenden zur „Büroschnall“ berichtet, führte sie die Sache dieses Jahr mit den Erlebnissen als Neu-Erwachsene weiter. Die Toilettenfrauen Anette Jandura und Kerstin Hammer erzählten aus ihrem bewegten Leben mit ihrem Ehegatten.

Heike Reichert und Sven Jandura, alias Gisbert und Claudine träumten als gestresste Beamte von der Gemeindeverwaltung vom besseren Leben. Sie hatten ebenso die Lacher auf ihrer Seite wie „Das alte Igglemer Ehepaar“, verkörpert von Susi und Alex Holtkamp, die wie gewohnt mit vielen Lebensweisheiten aufwarteten...

Luigi, Akis Konstantinidis, als Messdiener begleitete den Pfarrer „Nibbel“, André Daub. Ein eingespieltes närrisches Duo, das Jahr für Jahr mit originellen Einfällen die Zwerchfelle des begeisterten Publikums strapaziert. Beide ernteten stürmischen Beifall.

Weit nach Mitternacht setzte die Band „no milk“ wie in den vergangenen Jahren auch, den musikalischen Schlusspunkt. Erst nach vielen Zugaben fiel der Vorhang und ein großer Teil der zufriedenen und froh gestimmten Besucher blieben noch in froher Runde sitzen mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr wieder zu kommen. Bilder fg

19.02.2014


Schwungvolle Mädchenbeine und Pointenregen aus der Bütt - Bilderalbum

Böhl-Igg´lemer Fastnachter sind SUPER!

3. Vorentscheid der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz zum Superfastnachter

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die SWR Landesschau Rheinland-Pfalz sucht auch in diesem Jahr wieder den Superfastnachter. Aufgerufen waren Alle, die sich als Büttenredner/innen, Sänger/innen, Tänzer/innen oder Gruppen auf den närrischen Bühnen bewegen.

Aus den eingegangenen Bewerbungen wurde eine Vorauswahl getroffen und die Glücklichen zu einem der 3 Vorentscheide eingeladen. Die Sieger der jeweiligen Vorentscheide werden dann zu einem Liveauftritt in eine närrische Sonderausgabe der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz am Rosenmontag, dem 3. März 2014 um 18:45 Uhr nach Mainz eingeladen. Hier fällt dann die endgültige Entscheidung über die Titelvergabe an den „Superfastnachter 2014

Die dritte Vorentscheidung fiel in der VT-Halle in der Lindenstraße im Ortsteil Böhl “. Diese Sendung in Böhl-Iggelheim wurde vom Fernsehteam des SWR aufgezeichnet und Ausschnitte werden in den nächsten Tagen jeweils in der Landesschau des SWR ausgestrahlt.

15 Solisten und Gruppen gestalteten hier eine über 5-stündige schwungvolle und humorvolle Prunksitzung bei der das begeisterungsfähige, fastnachtlich gekleidete Publikum voll auf seine Kosten kam. Waren doch weit über die Grenzen ihrer jeweiligen Heimatorte bekannte Fastnachtasse hier in Böhl-Iggelheim auf der närrischen Rostra versammelt. Jutta Hinderberger aus Speyer, bekannt als „Kättl Feierdaach“, die „Babbelgosch“, Elvira Langensteg, der „Härtschd“, dargestellt von Oliver Betzer aus Fischbach, der „Herzblutmusiker“ Peter Süssenbach, oder „De pälzische Elvis, Oliver Eichhorn sind Meister im karnevalistischen Treiben und Garanten für Stimmung in jedem Saal, so wie diese auch in der festlich, karnevalistisch dekorierten VT- Halle in Böhl herrschte.

Dazu zählt natürlich auch der „Hausmeister“ Jürgen Baumert, beheimatet bei der „Mußacher Ausles“ und den „Böhler Hängsching“. Von diesen Vereinen kommen auch „Traudel und Elisabeth“, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik die über ihre Erlebnisse im Fitnessstudio berichteten.

Das „Duo Inflagranti“ ist seit seinem Auftritt bei der vorderpfälzer Prunksitzung in Böhl-Iggelheim bestens bekannt. Gruppen wie „die Ab-Gefilde“ aus Ottweiler, die „Glühwürmchen“ aus Frankenthal, das Männerballett aus Mohrlautern, so wie die Matrosendamen um Ilona Balz wurden stürmisch gefeiert und es gab, wie bei den anderen Akteuren auch ungezählte Zugabe und jeweils frenetischen Applaus.

Und so war es für die Böhl-Iggelheimer Karnevalisten Ehrensache auch Bewerbungen zum „Superfastnachter“ abzugeben. Sind doch beide Böhl-Iggelheimer Karnevalsvereine, die „Böhler Hängsching“, so wie die „Igg`lemer Bessem“ stolz darauf, ihre Punksitzungen mit eigenen Aktiven bestreiten zu können. Und diese Aktiven genießen im gesamten Badisch-Pfälzischen-Karnevalsraum einen hervorragenden Ruf. Vom gastgebenden Verein den „Böhler Hängsching“ war das Aktiventanzmariechen, Jasmin Gabriel, zum Vorentscheid eingeladen und die Igg´lemer Bessem waren mit ihrer Musikgruppe „Die Frühschöppler“ vertreten. Viel Freude bereiteten die Männer von der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim dem Publikum. Ihr Auftritt, wenn auch nicht mit dem 1. Platz belohnt, war alleine das Eintrittsgeld wert.

Alle diese Akteure mussten sich einer fachkundigen Juri stellen. Simone Moha, Siegerin im Jahr 2013, Patricia Keck, die Erfolgstrainerin der „Böhler Hängsching“ und Hans-Peter Betz, einer der bekanntesten Karnevalisten aus Mainz, waren die strengen, aber gerechten Richterinnen und Richter. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, jede oder jede der Akteure hat eine famose Leistung vollbracht“ betonte Hans-Peter Betz. In der Abteilung Büttenrede fiel die Entscheidung zu Gunsten von Oliver Betzer, „De Härtschd“ der seinen Hubschrauben in Richtung Mainz besteigen darf.

Ja und die Böhl-Iggelheimer! Es war sicherlich nicht der Heimbonus, der die Akteure beider Karnevalvereine den Sieg bescherte. Stolz konnte Patricia Keck den 1. Platz ihres Tanzmariechens, Jasmin Gabriel, bekanntgeben. Hier besitzen die „Hängsching wieder eine Tänzerin, die die große Tradition der Hängsching-Tänzerinnen, belohnt mit vielen nationalen Titeln, fortführt.

Und die „Frühschöppler“ um ihren Präsidenten, Kurt Hauck, jubelten vor Glück. Mit ihrem „Pfälzer Pass“ kommt diese fiedele Truppe, wie man sieht, überall hin – sogar nach Mainz zur Endausscheidung am Rosenmontag, den 3. März 2013. Und alle Freunde der Böhl-Iggelheimer Fastnacht drücken Jasim Gabriel und den „Frühschöpplern“ die Daumen um in Mainz zu bestehen und wünschen, dass der „Superfastnachter 2014“ aus Böhl-Iggelheim kommen möge.

„Wir sind unheimlich stolz, gerade im Jubiläumsjahr, als Ausrichter dieser Veranstaltung ausgewählt worden zu sein“ betonte ein stolzer 1. Vorsitzender der „Böhler Hängsching, Clemens Kreitner. Nach der Ausrichtung der Vorderpfälzer Prunksitzung ist das die zweite Großveranstaltung, welche die „Hängsching“, 3 x 11 Jahre alt, in dieser Kampagne mit Bravur bestanden haben. Aber in Ausrichtung von Großereignissen hat sich der Karnevalverein aus Böhl in den letzen Jahren und Jahrzehnten immer mit Bravur bewährt. Bilder: fg.

15.02.2014


3. Vorentscheid der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz zum Superfastnachter - Bilderalbum

     

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz sucht den Superfastnachter

Aktiventanzmariechen, Jasmin Gabriel3. Vorentscheid bei den „Böhler Hängsching“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Sind Sie ein witziger Büttenredner? Sind Sie und ihre Truppe begnadete Tanztalente? Oder haben Sie einen Fastnachtssong parat, der die Narren von den Sitzen reißt? Dann bewerben Sie sich beim SWR Landesschau Rheinland-Pfalz Diesen Aufruf startete der SWR in den letzten Wochen in Presse, Funk und Fernsehen.

Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden zu drei Vorentscheiden Büttenredner/innen, Tanzformationen oder auch Tanzmariechen, sowie Sänger oder Gesangsgruppen ausgewählt und eingeladen. Die Sieger der jeweiligen Vorentscheide werden dann zu einem Liveauftritt in eine närrische Sonderausgabe der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz am Rosenmontag, dem 3. März 2014 um 18:45 Uhr nach Mainz eingeladen. Hier fällt dann die endgültige Entscheidung über die Titelvergabe an den „Superfastnachter 2014“.

Die dritte Vorentscheidung fällt am 14. Februar 2014 in der VT-Halle in der Lindenstraße im Ortsteil Böhl. „Wir sind unheimlich stolz, gerade im Jubiläumsjahr, als Ausrichter dieser Veranstaltung ausgewählt worden zu sein“ betonte ein stolzer 1. Vorsitzender der „Böhler Hängsching, Clemens Kreitner. Nach der Ausrichtung der Vorderpfälzer Prunksitzung ist das die zweite Großveranstaltung, welche die „Hängsching“, 3 x 11 Jahre alt, in dieser Kampagne zu stemmen haben. Aber in Ausrichtung von Großereignissen hat sich der Karnevalverein aus Böhl in den letzen Jahren und Jahrzehnten immer mit Bravur bewährt.

Jürgen Baumert verkörpert einen HausmeisterUnd so war es für die Böhl-Iggelheimer Karnevalisten Ehrensache auch Bewerbungen zum „Superfastnachter“ abzugeben. Sind doch beide Böhl-Iggelheimer Karnevalsvereine, die „Böhler Hängsching“, so wie die „Igg`lemer Bessem“ stolz darauf, ihre Punksitzungen mit eigenen Aktiven bestreiten zu können. Und diese Aktiven genießen im gesamten Badisch-Pfälzischen-Karnevalsraum einen hervorragenden Ruf.

Büttenasse sind von den „Böhler Hängsching“, Traudel und Elisabeth, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik. Sie wurden von der Jury des SWR für die Vorentscheidung in Böhl bei ihrem Heimatverein .ausgewählt. Beide Damen sind Fastnachturgesteine mit klassischer karnevalistischer Vergangenheit – Gardetanz - Tanzmariechen bis hin zur Prinzessin. Andrea Bizik regierte schon die Igg´lemer Narrenschar. Beide Damen werden von ihren Erlebnissen im Fitnessstudio berichten. Das das Ziel wird sein, bei dem fleißigen Bemühen auf Fahrrad und Steppbrett, den Winterspeck loszuwerden. Er sollte nicht als Frühlingsrollen wieder an die Hüften zurückkehren. Viel meinen, dieser Vortrag ist in jedem Fall preiswürdig.

Das gilt auch für Jürgen Baumert. Jürgen Baumert verkörpert einen Hausmeister, der mit Wenigen zufrieden, dafür mit Vielem, besonders auch mit seiner Gattin, unzufrieden ist. Dieser Hausmeister, sinnierte über Gott und die Welt, besonders über sein Dasein als Mann und Familienvater. Ein weit über die Grenzen seines Heimatverein bekannter Redner, der keine „Bütt“ braucht – immer frei redet.

Die „Frühschöppler“Die „Böhler Hängsching“ sind für ihre Garden und Tanzmariechen bekannt. Die gute Arbeit die hier geleistet wird, demonstriert am 14. Februar 2014, das Aktiventanzmariechen, Jasmin Gabriel. Dieser weibliche Wirbelwind wird sicher überzeugen.

Eine Supermusikgruppe schicken die „Igg´lemer Bessem“ ins Rennen, besser auf die närrische Rostra in Böhl. Die „Frühschöppler“ bringen überall wo sie auftreten den Saal zum kochen. Das wird am 14. Februar 2014 in Böhl bestimmt nicht anders sein.„Ob´s im Himmel Fastnacht gibt – des wisse mer nit“, werden die „Frühschöppler“ sicher fragen, immer wieder fragen. Aber sie vertrauen dann doch auf einen lustigen „Lieben Gott“ zu dem sie vielleicht mit ihrem Ohrwurm vom „Helikopter“ fliegen wollen. Und mit ihrem „Pälzer Pass“, mit dem das Leben immer Spaß macht, kommen die „Frühschöppler“ bestimmt über jede Grenze – wie jeder andere Pfälzer eben auch. Und alle Fans hoffen auch über die Grenze der Vorentscheidung bis nach Mainz.

Foto: Archiv fg

11.02.2014


„Bei den Hängsching es fröhlich kracht – 3 x 11 Jahr Fasenacht“

Stimmungsvolle Bütten, mitreißender Tanz

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die erste der Jubiläumsprunksitzungen der „Böhler Hängsching“ war, wie in all den Jahren, auch in diesem Jahr wieder ein kompromissloser Angriff auf die Lachmuskeln. Über fünf Stunden attackierten die Böhler das Zwerchfell ihrer Gäste in der zur Narrhalla dekorierten VT-Halle in der Lindenstraße. Und die kostümierten Narren dankten es ihnen mit donnerndem Applaus und unzähligen Raketen und Wünschen nach unzähligen Zugaben. Der Fanfarenzug der „Hängsching“, unter der Leitung des 1. Vorsitzenden der Hängsching, Clemens Kreitner, hatte die Sitzung schwungvoll und lautstark eröffnet. Clemens Kreitner stellte die liebreizende Prinzessin, Julia I. „vom Fruchtzwerg zur Fruchtqueen“ mit humorvollen Worten vor. „Das Beste und Liebreizendste was die Hängsching in der Jubiläumskampagne zu bieten haben“ wie Kreitner betonte.

Dann mussten alle Elferräte auf die Bühne um der ersten weiblichen Elferrätin bei den Hängsching ihre Referenz zu erweisen. Als erstes weibliches Komiteemitglied wurde Tanja Bender, die in der Kampagne 2013 die Hängsching als Tanja I. regiert hatte, in diesen erlauchten Kreis aufgenommen. Den Konfettiregen bei der „Aufsetzung der Kapp“ lies Tanja gerne über sich ergehen. So haben sich die Hängsching auch emanzipiert und vom reinen Männerkomitee verabschiedet.

Bütten, Gesang, Tänze wechselten sich in bunter Reihenfolge ab.

Traudel und Elisabeth, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik, gaben viele und tiefgründige Einblicke das wichtige Amt zweier Garderobenfrauen. Beide sind auch für die Vorentscheidung zum Superfastnachter des SWR nominiert. Sie werden versuchen am kommenden Samstag sich für die Entscheidung zu qualifizieren. Diese Veranstaltung findet am 14. 02. 2014 in der VT- Halle in Böhl statt und wird von den Böhler Hängsching ausgerichtet. Eine große Ehre, wie der 1. Vorsitzende Clemens Kreitner mit Nachdruck betont.

Lara Schäffer, der Musikteenager aus Böhl, hatte schnell das Publikum auf seiner Seite, animierte zur ersten Schunkelrunde.

Mit der 7-jährigen Jana Scheurer und dem 9-jährigen Jannik Melzer wachsen zwei hoffnungsvolle Büttentalente heran. Ihr erster Auftritt als „Altes Ehepaar“ forderte die verdiente erste Rakete.

Jürgen Baumert verkörperte einen Hausmeister, der mit Wenigen zufrieden, dafür mit Vielem, besonders auch mit seiner Gattin, unzufrieden war. Ein Urgestein der vorderpfälzer Fastnacht, in vielen Rollen gerecht, wurde auch vom SWR für die Vorentscheidung zum Superfastnachter nominiert. „ Golf kann Ulli Höneß auch jetzt noch spielen – das geht auch in Handschellen“ war einer der Pointen von Jürgen Baumert.

Andreas Schäffer und Christopher Tritschler verkörperten ein Bauernpaar, dass sich zuletzt doch findet, wenn es auch beim melken Probleme gibt. Aber dafür gibt es ja die Iggelheimer, von den 8 Mann von Nöten sind. „4 Igglemer halten den Eimer und 4 Igglemer heben die Kuh hoch“.

Ohne die Leitung Einzelner schälern zu wollen, ist doch Silvia Calles eine herausragende Akteurin bei den Hängsching. Diese Mal suchte Silvia unter alle umständen einen Mann der „vun inne un auße ganz schää“ sein muss. „Ich such en Mann – ich bleib net allää – der sein muss wie ich- von innen und außen besonders schä“ wiederholte Silvia immer wieder mit Nachdruck. Besonders angenehm bei Silvia ist, dass sie gänzlich mit Anspielungen unterhalb des Sola Plexus auskommt.

Zu den besonderen Höhepunkten gehören in Böhl die Auftritte der einzelnen Garden, Tanzmariechen und Tanzgruppen. Die Vielzahl der Garden, angefangen bei den Vierjährigen bis zu den Erwachsenen würde ausreichen um alleine mit den Tanzgruppen und den hochdekorierten Solotänzerinnen und Tänzern eine eigene, mehrstündige Sitzung zu gestalten.

Die Jüngsten, „Die Däumlinge“ entpuppten sich in aufwendig gestalteten farbenprächtigen Kostümen aus Raupen zu entzückenden Schmetterligen. Jugend- und Juniorengarde wirbelten über die Bühne. Die gemischte Garde brillierte mit Hebefiguren.

Eine Augenweide ist die Schautanzgruppe die die Abschlussfeier der Schule und ein Jahre später Klassentreffen zu ihrem Thema gewählt hatte. Ein Auftritt mit dem die akrobatische Truppe schon bei der Prunksitzung der Vorderpfälzer Fastnacht geglänzt hatte. Eine Veranstaltung die auch von den Böhler Hängsching in der Wahagnies- Halle in Böhl-Iggelheim hervorragend ausgerichtet hatte.

Russland – Zar – Zarewitsch – Kasatschok – alle was russische Seele zu bieten, hat brachte die Schowgruppe furios auf die närrische Nostra in Böhl. Hier bot jung und alt der Hängsching eine generationenübergreifende Leistung. Natürlich gab es auch hier Ruge nach Zugabe, die gerne gewährt wurde.

Ein besonders Schmankerl sind natürlich die Tanzmariechen bei den „Hängsching“ Alle bieten höchstes tänzerisches Niveau. Unzählige Pfalz-, Süddeutsche- wie auch deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Hängsching zu finden. Leonie Schoner, Melina Kaspar, so wie Jasmin Gabriel werden die große erfolgreiche Tradition der Hängsching Tanzmariechen sicherlich weiterführen.

Den „tänzerischen Höhepunkt“ bildete das Männerballett „Die Chantre´-Spatzen“. In ihren rosaroten Roben gekleidet wirkten die Herren fas – unheimlich -t grazile. Sie verwandelten die Narhalla in Böhl kurzzeitig in den berühmten Nachtclub von Paris Die Chantre´-Spatzen rissen das Publikum zu Beifallstürmen hin. Ohne Zugabe kamen die grazilen Herren nicht von der Bühne.

Die Böhler Hängsching sind besonders stolz auch in dieser Jubiläumskampagne 2 ausverkaufte Sitzungen mit eigenen Akteuren bestreiten zu können. „Wir brauchen keine hochbezahlten Stars von auswärts einzukaufen um Frohsinn zu verbreiten, des hän mir alles hier in Behl“ ist immer wieder von ihren 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, so wie den Verantwortlichen der Hängsching und den Besuchern zu hören.

Den Schlusspunkt setzten die „Hoi Doi´s „. Eine Musikformation die in der Fastnacht weit über die Grenzen von Böhl bekannt ist und auf vielen Sitzungen das Publikum zum rasen bringt. Bis weit in den nächsten Tag tanzten die Narren auf Tisch und Stühlen und machten eine ereignisreiche Nacht zum Tag.

So bleibt noch zu erwähnen, dass die Hängsching nicht nur das 33-jährige Vereinsjubiläum feiern können. Clemens Kreitner, der 1. Vorsitzende, ist mittlerweile 22 Jahre im Amt und die „Hoi Dois“ bringen seit 25 Jahren jeden Saal zum Kochen. Bilder: fg

09.02.2014


Stimmungsvolle Bütten, mitreißender Tanz - Bilderalbum

 

59.000 Euro für „Hoffnung auf neues Leben“ in Peru

Hungermarscherlös - Bau eines Hauses für drogenabhängige Jugendliche

Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- Am 26. Januar 2014 wurde im katholischen Pfarrheim Böhl der 38. Böhl-Iggelheimer Hungermarsch mit der Scheckübergabe abgeschlossen. Georg Spang erinnerte in einem kurzen Rückblick an die Ereignisse des Hungermarsches 2013 und lobte die „klasse Organisation“ des Hungermarsches. Georg Spang war es auch, der das ihm aus seiner Zeit als Entwicklungshelfer bekannte Projekt vermittelte und die Böhl-Iggelheimer Hungermarsch-gruppe darum bat den Bau des so dringend benötigten Hauses zu ermöglichen.

Lore Huwe und Georg Spang überreichten an Michaela Berger als Vertreterin des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ Aachen, das als Gewährsträger verantwortlich zeichnet, einen Scheck über 59.000,- Euro, den Bürgermeister Peter Christ aus gemeinnützigen Spendengeldern der Gemeinde weiter aufstockte. Dieser Betrag ermöglicht nun den Bau eines Hauses zur Wiedereingliederung von drogenabhängigen Jugendlichen aus der Umgebung von Satipo/Peru in ein normales Leben. „Hoffnung auf neues Leben“ lautete deshalb auch das Leitwort des 38. Hungermarsches, der sich über eine Strecke von bis zu 20 Kilometern erstreckte. Mit dem jetzt übergebenen Betrag ist die Durchführung dieses Projektes gewährleistet.

Pfarrer Michael Janson begrüßte die zahlreich anwesenden Hungermarschinteressierten und bedankte sich für ihre Hilfsbereitschaft. Michaela Berger vom Kindermissionswerk dankte für die beeindruckende Spendensumme und überreichte eine kleine Petroleumlampe als Symbol der Hoffnung: „Sie haben mit ihrer Aktion ein Licht ins Leben gebracht“. Bernd Kiefer von der Böhl-Iggelheimer Hungermarschgruppe informierte die Anwesenden, dass mit dem Ergebnis des 38.Böhl-Iggelheimer Hungermarsches die Gesamtspendensumme von zwei Millionen Euro überschritten wurde. Ferner dankte er allen örtlichen Spendern und Helfern, die eine reibungslose Durchführung des Hungermarsches wie in den Jahren zuvor gewährleisteten. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch Musik- und Liedvorträge von Moni und Markus Wüst sowie Alice und David Müller.

Das Hungermarsch-Projekt 2014 stellten Steve Kühny und Ewald Blümmel vom Partnerschaftsverein Garango-Ladenburg e.V. vor. Diese Partnerschaft beschäftigt sich vorrangig mit der Wasserversorgung und dem Bau von Schulen in der Umgebung von Garango in Burkina Faso. Mit dem Erlös des 39. Böhl-Iggelheimer Hungermarsches, der am 12. Oktober 2014 stattfindet, soll der Bau von Brunnen in dieser sehr armen Region finanziert werden.

Das diesjährige Hungermarschergebnis wurde von vielen engagierten und meist langjährigen Einzelsammlern aber auch zunehmend durch Aktionen von Schulen erreicht. Die Johannes-Fink-Grundschule Böhl führte einen sehr erfolgreichen Hungermarsch-Wandertag durch, die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim spendete einen großen Teil des Erlöses anlässlich eines Sozialaktionstages und die 1. Klasse der Grundschule Schauernheim stiftete den Erlös ihrer Gemüseverkaufsaktion. Zu erwähnen ist auch die großzügige Spende des Großkaliber-Schützenclubs Haßloch/Pfalz 1993 e.V.

Gut angenommen wurde das während des Hungermarsches von Familie Münster vor allem für Kinder angebotene Quiz über den Wald an der Hungermarschstrecke. Neun Kinder sind die gesamte Strecke von 20 km gelaufen und haben alle Fragen richtig beantwortet bzw. die gesuchten Objekte gefunden. Drei von ihnen wurden als Gewinner ausgelost und mit einem neuen Gesellschaftsspiel beschenkt.

Die Feierstunde wurde bei Kaffee und reichlich Kuchen mit Bildern zum Hungermarsch 2013 abgerundet.

Weitere Informationen zum Hungermarsch Böhl-Iggelheim sind auf der Homepage www.hungermarsch-boehl-iggelheim.de zu finden.

03.02.2014


Großes Engagement – hohe Schlagkraft

Sitzung der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren des Rhein-Pfalz-Kreises

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim / Rhein-Pfalz Kreis- Es ist gute Tradition bei den Freiwilligen Feuerwehren des Rhein-Pfalz-Kreises sich zu Beginn eins neuen Jahres zu treffen um Rückschau auf das vergangene und Ausschau auf das neue Jahr zu halten. Uwe Speichermann, der Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Pfalz-Kreises, hatte die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises, so wie Vertreter anderer Organisationen, wie Bundeswehr, DRK, THW, DLRG, ins Feuerwehrhaus nach Böhl-Iggelheim eingeladen.

„Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren wird so wohl bei der Verwaltung, als auch bei den Gemeinderäten anerkannt und genießt hohes Ansehen“ betonte Bürgermeister Peter Christ (CDU), als Hausherr, in seinen Grußworten. „Wir wissen, dass eine sehr gute Ausbildung, eine umfassende Infrastruktur und vor allem auch eine vernünftige und sachgerechte Ausrüstung für die Schlagkraft einer Wehr unerlässlich ist“ ergänzte Peter Christ.

Eindrucksvoll lies Uwe Speichermann das Jahr 2013 Revue passieren. Wenn auch die Gesamtzahl der aktiven Feuerwehleute etwas gesunken ist, engagieren sich doch 842 Männer und Frauen in diesem Ehrenamt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Besonders erfreut zeigte sich Speichermann, dass 251 Jugendliche in den Feuerwehren sich auf den aktiven Dienst vorbereiten.

Bei 1289 Einsätzen im Landkreis mussten sich die Wehren beweisen. Hier von betrafen 45 Prozent den Brandschutz und 54 Prozent waren technische Hilfeleistungen. Bei Großeinsätzen, wie beim Scheunenbrand in Waldsee, beim Rheinhochwasser im Juni, oder dem Großbrand bei der Firma Zeller in Mutterstadt, so wie beim Lagerhallenbrand in Ludwigshafen war eine gute Zusammenarbeit der Wehren gefragt. Speichermann war hierüber voll des Lobes. Das Gleiche gilt für die Großeinsätze beim Band eines Reifenlagers in Lingenfeld und beim Gasaustritt in Fußgönnheim. Die größte Herausforderung stellte ohne Zweifel die Explosionskatastrophe in Harthausen dar, bei dem 17, z.T. schwerverletzte, Feuerwehrleute zu beklagen waren und ein Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe entstand. Gerade bei diesem Einsatz zeigte sich die wie notwendig die geeignete Schutzkleidung ist, die besonders beim Großeinsatz in Harthausen ihre Bewährungsprobe bestanden hat und schlimme Verletzungen verhinderte.

Den Deponiebrand von Kunststoffabfällen in Heßheim erwähnte Uwe Speichermann ebenso, wie die Unterstützung der Veterinärämter bei deren Tierseuchenübung. Auch bei der landesweiten Hochwasserschutzübung „Starke Nachbarn“ zeigten die Wehren des Rheinpfalz-Kreises ihren hohen Ausbildungsstand und ihre große Schlagkraft, was nach den Worten von Speichermann bei vielen an dieser Übung beteiligten anerkennend bestätigt wurde.

Die Dezentralisierung des vormals in Schifferstadt stationierten Gefahrstoffzuges macht sehr gute Fortschritte. Die Einweisung der einzelnen Mannschaften in Limburgerhof, Neuhofen, Böhl-Iggelheim, Maxdorf und Dannstadt-Schauernheim in der Sache und an den Fahrzeugen ist fast abgeschlossen.

Die Jugendfeuerwehren, denen Uwe Speichermann ausdrücklich Lob zollte, werden sich auch 2014 wieder auf dem Maimarkt in Mannheim präsentieren. Speichermann bedauerte, dass sich bisher keine Wehr gefunden hat um 2014 den Kreisfeuerwehrtag durchzuführen. Auch hofft der Kreisfeuerwehrinspektor, dass doch noch eine gemeinsame Großübung durchgeführt werden kann. Auch bei den Hauptübungen der einzelnen Wehren in ihren Orten, könnten sich benachbarte Wehren beteiligen. Dies würde der besseren Zusammenarbeit bei Großeinsätzen sicherlich sehr hilfreich sein. Die Kranzniederlegung am Ehrenmal wird wieder stattfinden, wie auch die Wehrleiterklausur und die Verbandsversammlung. Die Stab`s-Übung 2014 trägt den Namen „Kritische Infrastruktur“.

Landrat, Clemens Körner (CDU), dankte „seinen Feuerwehrleuten“, wie er betonte, für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Er sicherte den Wehren die bestmögliche Unterstützung zu. Im Kreistag wird es eine Prioritätenliste geben, in der die benötigten Gerätschaften aufgeführt sind. Bild: Archiv fg

31.01.2014


Mitgliederversammlung der CDU Böhl-Iggelheim stellt Kandiatenliste zur Gemeinderatswahl auf

Böhl-Iggelheim- In der außerordentliche Mitgliederversammlung der CDU Böhl-Iggelheim, am 10.Januar 2014, wurden die Bewerberinnen und Bewerber für die Wahl des Gemeinderates am 25. Mai 2014 aufgestellt

Unter der Leitung des CDU Kreisvorsitzenden Helmut Pfaff, wurden alle vorgeschlagenen Kandidaten von den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern gewählt. Auf Platz 1 wurde, wie bereits bei den letzten beiden Gemeinderatswahlen, der Erste Beigeordnete Herr Karl-Heinz Hasenstab gewählt. Ihm folgt der Ortsvorsitzende Herr Hansjoachim Behr.

Sehr erfreulich ist der Frauenanteil von 25 % bei den Kandidaten für den Gemeinderat. Dies entspricht auch dem Anteil der Frauen im Ortsverband. Es ist außerdem gelungen, drei Erstwähler (Frau Rebecca Külbs, Herr Philipp Christ und Herr Christian Schindler) für die Kandidatenliste zu gewinnen. Dies zeigt, dass die CDU Böhl-Iggelheim auch für junge Menschen interessant ist und es noch immer junge Mitbürgerrinnen und Mitbürger gibt, die sich in die Gemeindepolitik einbringen wollen.

Bürgermeister Peter Christ und der Fraktionsvorsitzende Michael Knebel blickten auf die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre zurück.

Die Ziele für die kommenden 5 Jahre sollen auf der nächsten Klausurtagung am 1. Februar 2014 festgelegt werden.

Nachstehend die Kandidatenliste der CDU Böhl-Iggelheim für die Gemeinderatswahlen 2014


Kandidatenliste Gemeinderatswahl 2014





 

Name

1

Hasenstab, Karl-Heinz

2

Behr, Hansjoachim

3

Claassen, Heike

4

Knebel, Michael

5

Pfaff, Helmut

6

Hüther, Otto

7

Tanski, Vera

8

Ronge, Christian

9

Zehfuß, Johannes

10

Feinauer, Andreas

11

Rulf, Michael

12

Joder, Mario

13

Thomas, Karl-Heinz

14

Hoffmann, Bärbel

15

Christ, Philipp

16

Schölles, Ruben

17

Hasert, Thomas

18

Remle, Thomas

19

Heindl, Cordula

20

Külbs, Rebecca

21

Schindler, Christian

22

Hahne, Peter

23

Hüther, Elisabeth

24

Hannebohm, Yves

25

Weiss, Hans

26

Weeber, Dietrich

27

Pfaff, Erika

28

Bruder, Klaus

 

25.01.2014


Alternative Christbaumentsorgung - 1.Knutfest in Böhl

Gelungene Premiere mit hohem Spaßfaktor

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Wir sind überrascht von der großen Resonanz, die das 1. Knutfest erfahren hat. Mit diesem überwältigenden Zuspruch haben wir nicht gerechnet“ betonte eine strahlende Christine Baßler. Weit über 500 Besucherinnen und Besucher, darunter viele Kinder und Jugendliche, hatten sich zum 1. Knutfest am Jugendzentrum Am Holzweg eingefunden und erlebten jede Menge Spaß.

Wie schon seit vielen Jahren sammelte die Jugend der katholischen Pfarrgemeinde „Allerheiligen“ in Böhl die ausgedienten Christbäume auch in diesem Jahr gegen eine kleine Spende ein. In diesem Jahr waren es ca. 1,4 Tonnen Nadelbäume die auf den Traktorgespannen von Heribert Bauch und dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß, Platz fanden und zum Acker gegenüber dem Jugendzentrum gebracht wurden. Und die Entsorgung sollte, nach den Worten von Christine Baßler, in diesem Jahr in besondere Weise von statten gehen. Bei den Musikern von den „Musketieren“ aus Böhl und dem Jugendförderverein des Fußballverein „FC Palatia Böhl“ fiel die Idee des „Knutfestes“ auf fruchtbaren Boden. Der Gemeindeverwaltung, der Feuerwehr, so wie dem Jugendzentrum Böhl-Iggelheim zollten die Organisatoren des Knutfestes großen Dank für die gute und unkomplizierte Unterstützung. So konnte in nur 5 Wochen eine Veranstaltung organisiert werden, die bei den Besuchern nur höchstes Lob erntete.

Über zwei Meter hoch türmte sich der Berg der Tannenbäume, aus denen ein riesiges Feuer entfacht wurde. Baum für Baum wurde den Flammen übergeben und jedes Mal stieg ein über 10 Meter hohe Flammensäule knisternd und fauchend gen Himmel. Ein faszinierendes Schauspiel, das nicht nur die Kinder in seinen Bann schlug. Bis weit nach Mitternacht reichte das Brennmaterial um das Feuer am Leben zu halten.

Knutfest – das bedeutet nicht nur ein riesiges Feuerspektakel – es beinhaltet auch einen sportlichen Wettkampf – den des Christbaumweitwurfes. Ausgeschrieben war der Wettkampf für Kinder, Frauen, Männer, so wie Gruppen. Jede Teilnehmerin und Teilnehmer hatte die gleichen Bedingungen, da in den einzelnen Altersklassen immer mit dem gleichen Wurfgerät – Tannenbaum – geworfen wurde. Natürlich waren die Größe der Bäume zwischen Kindern und Erwachsenen unterschiedlich. Geworfen werden konnte in jedweder möglichen Wurftechnik, hier gab es seitens der Veranstalter keine Vorgaben. Die Meldeliste wurde von Sophie Günter, am Elchgeweih auf dem Kopf zuerkennen, geführt. Trotz des herrschenden Andranges verlor die junge Dame nie ihre stoische Ruhe. Akribisch führte Jochen Baßler die Wertungslisten. Die Weiten wurden mit modernstem Laserweitenmesser ermittelt.

45 Kinder und 35 Erwachsene stellten sich der sportlichen Herausforderung. Die jüngste Teilnehmerin, Marianna Bollenbach war gerade mal 3 Jahre alt und brachte es mit einem Wurf auf beachtliche 1,60 Meter. Tobias Reichel, war mit 5,50 Meter Sieger bei den Kindern, gefolgt von Moritz Ballreich und Kona Kasch mit je 5,00 Metern. Den 3. Platz erkämpften sich Steven Gruber und Benedikt Baßler mit je  4,70 Metern.

Bei den Damen siegten. Ayla Eschbach und Marie-Christin Mayer mit der jeweiligen Weite von 4,64 Metern, vor Kristin Krüger mit 4,52 Meter, so wie Sophie Günther, die mit 4,20 Metern den 3. Platz erwarf.

Hochkarätig war das Feld der Männer besetzt. Der amtierende Weltmeister, Heiko Karch, wohnhaft in Haßloch, Weltmeister aus Weidenthal, war ebenso am Start, wie der aus Böhl stammende Vizeweltmeister, Ully Zahn. Diente das 1. Knutfest in erster Linie der Spaß und Gaudi, war bei Heiko Karch, doch eine gewisse Professionalität zu erkenn. Trainiert er doch für die Highlandgames und ein gewisser Ehrgeiz war unverkennbar. So wurde Heiko Karch dann mit der Weite von 8.70 Meter als Erster seiner Favoritenrolle gerecht. Vizeweltmeister Ully Zahn konnte mit 7,10 Meter den 3. Platz belegen. In die Phalanx der „Profis“ gelang es Jochen Baßler einbrechen, der sich mit einem Wurf auf 7,58 Meter den hervorragenden 2. Platz erkämpfte.

Auch Gruppen traten zum sportlichen Wettkampf an. Hier wurden die 3 weitesten Würfe der Gruppen addiert. 1. Sieger wurde die Mannschaft der Böhl-Iggelheimer freiwilligen Feuerwehr mit 18,71 Meter, vor den. „Tannenzäpfle“ mit 16,93 Meter, so wie den „Gäsbockläufer“ die mit 15.34 Meter den 3. Platz belegen konnten.

Natürlich wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Preisen bedacht. Die Kinder erhielten eine Teilnehmermedaille und der Kinderhauptpreis war ein Kaugummiautomat. Die Erwachsenenpreise waren selbstgeschmiedete rostige Tannenbäume.

Musikalisch sorgten die „Musketiere“ unter der Leitung von Ralf Claasen mit ihren „heißen Rhythmen“ für die richtige Unterhaltung der vielen Festgäste, die nicht nur aus Böhl-Iggelheim zu diesem Event gekommen waren und das Spektakel genossen. Die Wettkämpfer wurden immer lautstark angefeuert und die Leistungen mit viel Beifall bedacht. Der Andrang an den Verpflegungsständen war riesig und die freundlichen Helfer des Jugendfördervereins des Fußballverein „FC Palatia Böhl“ an dessen Stand es Glühwein und Bratwurst gab, hatten alle Hände voll zu tun. Dies trifft auch auf die Jungs und Mädels am Stand der katholischen Jugend zu, die unermüdlich Waffeln zubereiteten.

„Wir glauben mit dem 1. Knutfest ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft geschaffen zu haben“ zog Christine Baßler ein erstes positives Fazit. „Und das zweite Knutfest ist schon beschlossene Sache“ fügte Christine mit Nachdruck hinzu. Bild: fg

20.01.2014


1.Knutfest in Böhl - Bilderalbum

Kandidatenliste der SPD Böhl-Iggelheim zur Kommunalwahl

In ihrer Mitgliederversammlung am 16.1.2014 hat die SPD ihre Kandidaten gewählt.

Die SPD Böhl-Iggelheim geht mit einer Frauendoppelspitze in die Kommunalwahl

Mit einer gelungenen Mischung aus erfahrenen Ratsmitgliedern und Neuen startet die SPD Böhl-Iggelheim in den Kommunalwahlkampf.

Der Fraktionsvorsitzende Burkhard Grüninger erklärte, die konstruktive Ratsarbeit fortsetzen zu wollen- selbst in der Opposition hat die SPD viel für Böhl-Iggelheim erreicht.

Das Ziel ist wieder stärkste Fraktion im Rat zu werden, so der Vorsitzende Reinhard Reibsch.

Die Kandidatenliste:

  1. Pia Möller-Reibsch
  2. Dr. Michaela Jung-Dittmer
  3. Harald Reichel
  4. Jerome Merkel
  5. Burkhard Grüninger
  6. Rainer Böhm
  7. Christa Bug
  8. Reinhard Reibsch
  9. Jakob Schmitt
  10. Ulrich Störzner
  11. Hans Martin Schön
  12. Ullrich Monath
  13. Helmut Nist
  14. Ursula Hoock
  15. Herbert Renz
  16. Christina Winkelmann
  17. Jörg Becker
  18. Katja Friedrich
  19. Christian Ledule
  20. Albert Wagemann
  21. Khader Awwad
  22. Birgit Löwer
  23. Klaus Becker
  24. Hans-Peter Ziegler
  25. Cornelia Harm
  26. Annette Schön
  27. Evelyn Forster-Swaihel
  28. Dieter Salzmann
  29. Dieter Langenbucher

Pia Möller-Reibsch

17.01.2014


Auf das Erreichte stolz – optimistisch in die Zukunft!

Neujahrsempfang des Bürgermeisters mit buntem Programm. Investitionen zum Wohl der Bürger.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Beim Neujahrsempfang in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Wahagnieshalle konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU) eine große Zahl Bürgerinnen und Bürgern, Vertreter der Vereine und der Kirchen begrüßen. Wie schon seit Jahren war die Reihe der Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik sehr lang. Hier seien nur die Vizepräsidentin des Landtages von Rheinland Pfalz, Hannelore Klamm (SPD), der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU), so wie der Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hans-Jörg Eger (CDU), erwähnt.

Ein Zeichen dafür, dass der Neujahrsempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim seinen besonderen Reiz ausübt. Seiner besonderen Freude gab Peter Christ bei der Begrüßung von Bürgermeister Jean Marie Ruant mit seiner Delegation aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies Ausdruck.

Persönlich begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Peter Christ, seiner liebenswerten Gattin, sowie Bezirksschornsteinfegermeister, Claus Lang, mit drei weiteren Schornsteinfegern, die jeder Besucherin und jedem Besucher einen symbolischen Glücksbringer überreichten.

Bürgermeister Peter Christ lies in seinem Rückblick das vergangene Jahr der Böhl-Iggelheimer Kommunalpolitik Revue passieren. Neben dem Schuldenabbau von 800.000 Euro, auch in 2014 müssen keine neuen Kredite aufgenommen werden, bleiben auch die Grund- und Gewebesteuersätze stabil. Die Straßenbaumaßnahmen sind alle zur Zufriedenheit verlaufen und werden 2014 abgeschlossen sein. Die denkmalgeschützte Trauerhalle auf dem Iggelheimer Friedhof wurde saniert, ebenso die Johannes-Fink-Grundschule in Böhl. Besonders erwähnte Christ die Errichtung eines Gedenksteines auf dem Friedhof in Iggelheim, der an die von den Nationalsozialisten verschleppten Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnert.

Sanierung der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule in Iggelheim, den Dorfplatzerneuerung in Iggelheim, die Umrüstung der Beleuchtung in der Wahagnieshalle auf LED, den Bürgerbus, der ab April eine dreimonatige Testphase aufnimmt, so wie die Verlegung und zum Teil Renaturierung des Rehbaches nannte Peter Christ als Ziele für das Jahr 2014.

Lesen Sie die Rede von Bürgermeister Peter Christ im SPEYER-KURIER

Herzlich waren die Worte, die Bürgermeister Jean-Marie Ruant aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies, im Norden Frankreichs gelegen, den Bürgern aus Böhl-Iggelheim entbot. „Es lebe Böhl-Iggelheim, es lebe Wahagnies, es lebe Deutschland, es lebe Frankreich und es lebe Europa“ waren die abschließenden Worte seiner Rede, in der er die Hoffnung auf eine immer mehr zusammenwachsende Partnerschaft und ein friedliches Zusammenleben aller Völker Ausdruck gab.

Den Besucherinnen und Besuchern wurde ein buntes, unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Glück- uns Segenswünsche überbrachte Claus Lang, als Schonsteinfeger der personifizierte Glücksbringer. Der katholische Pfarrer Hermann Macziol überbrachte die Segenswünsche der katholischen, wie der protestantischen Kirchengemeinden. Er wünschte allen Bürgerinnen und Bürgern Gottes Segen für das kommende Jahr.

Die „Songbirds“, noch besser bekannt als die „Igglemer Spatzen“, dem Kinderchor der Sängervereinigung, unter der Leitung von Jessika Simon, begeisterten mit „Locked out of heaven“.

Den gesanglichen Teil bestritt zudem der gemischte Chor des Gesangverein „Liederkranz“ aus Iggelheim unter der Leitung von Jürgen Hain. Mit „Eleni“ und „Zeit ist ein Geschenk“ bewies der Chor seine Musikalität und bestätigte die Richtigkeit im gemischten Chor zu konzertieren.

Die Würze der Veranstaltung waren, wie schon seit Jahren, die Auftritte der beiden Karnevalvereine im Ort. Die „Böhler Hängsching“ machten mit ihrem 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, so wie Prinzessin Julia I. ihre Aufwartung. Jessica III. führte die „Igglemer Bessem“ mit Präsident, Kurt Hauck, an. Die „Rehbachnixen“ der „Igglemer Bessem“ und die „Aktiven Garde“ der „Böhler Hängsching“ begeisterten die Besucher mit ihren schwungvollen Tänzen und wurden vom Publikum stürmisch gefeiert.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde dem Bürgermeister durch die Karnevalisten besondere Überraschungen zu teil. Da sich Peter Christ schon mal als „Mädchen für Alles in der Gemeinde“ bezeichnet, setzten ihm die „Igg´lemer Bessem“ einen schwarze Perücke aufs Haupt und ließen ihn in ein rosa Röckchen steigen um für dies Aufgabe das geeignete Outfit als „Mädchen für Alles“ zu tragen.

Doch damit nicht genug. In Anspielung auf die von Christ zweimal im Jahr einberufene „Babyempfänge“, sollte er auch bei diesen Veranstaltungen, nach Meinung von Kurt Hauck, passend und dem Anlass gemäß, gekleidet sein. Im maßgeschneiderten blauen Strampelanzug mit Häubchen, Lätzchen und Schnuller machte der Ortschef eine überaus gute Figur. Ob er diese Kleiderordnung beim nächsten Babyempfang aber tragen wird? - doch eher unwahrscheinlich.

Straßensanierungen - wenn auch überaus gelungen – finden, bezüglich Parkplätze, immer ihre Nörgler. Denn nicht nur Parkraum soll vorhanden sein. Nein – der Parkplatz müsste direkt vor dem eigenen Haus sein. Ansonsten ist das alles ganz ganz schlecht.

Die „Böhler Hängsching“ hatten die Lösung des Problems. Sie überreichten Peter Christ 33 flexible Mietparkplätze. Diese seien zu je 11,11 Euro wöchentlich zu mieten. Sie beheben die Parkplatzmisere und bringen noch Geld in den Gemeindesäckel.

Und für den Bürgermeister gab es noch eine ganz persönliche Gabe – eine Schulterklopfmaschine. Mit dieser könne sich der Ortschef ob seiner Verdienste um die Gemeinde immer selbst loben – wenn es schon sonst keiner macht – wie Clemens Kreitner mit Nachdruck betonte.

So reich beschenkt, sinnvoll beschenkt, wie Peter Christ betonte, konnte der Bürgermeister dann leichten Herzens den Rathausschlüssel und die Gemeindekasse an die liebreizende Prinzessin der “Böhler Hängsching“, Julia I. übergeben. Wie schon in den vergangenen Jahren war die Kasse dieses Jahr auch wieder prall gefüllt. Prall gefüllt mit Moos, denn „Ohne Moos nix los“ wie der Ortschef betonte. Was die Karnevalisten zur spontanen „Drohung“ veranlasste. „Wer Moos sät, wird Rasen ernten. So darf man auf die Rückgabe der Gemeindekasse am Fastnachtdienstag im Rathaus gespannt sein, was aus dem Moos geworden ist.

Orchestermusikalisch begeisterte Ralf Claasen mit seinen „Musketieren“ aus Böhl. - Ob mit der Eröffnungsmusik „Them Basses“, oder dem „Pfälzer Büttenmarsch, beim Einzug der Karnevalisten, „Die Schlitzschuhläufer“ oder dem „Fliegermarsch“ eines der Paradestücke der Musketiere, - die musikalische Bandbreite dieses Orchesters scheint unerschöpflich.

Hans Simon führte routiniert und amüsant durch den Nachmittag.

Zum Abschluss wurden den Besuchern Sekt und Brezeln geboten und wurde dankbar angenommen, gereicht von den netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung. Bilder fg

15.01.2014


Neujahrsempfang des Bürgermeisters mit buntem Programm - Bilderalbum

Rede Bürgermeister Peter Christ beim Neujahrsempfang 2014

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Böhl-Iggelheimerinnen und Böhl-Iggelheimer,

ich freue mich Sie zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim, auch im Namen meiner beiden Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab und Bernd Johann, sowie des gesamten Gemeinderates, herzlich zu begrüßen.

Ich freue mich besonders darüber, dass Sie wieder in so großer Vielfalt den Weg in unsere „Gute Stube“ gefunden haben: Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Gemeinderates, der Vereinen und Verbände, Institutionen, der Kirche und Glaubensgemeinschaften, der Wirtschaft, der kulturellen und sozialen Einrichtungen. Sie alle gestalten unseren Ort und füllen ihn mit Leben, noch einmal herzlich willkommen.

Besonders begrüßen möchte ich einige Ehrengäste, die heute zu uns gekommen sind: Bitte erst am Ende Applaus:

Ihnen, Ihren Familien und allen, die Ihnen nahestehen wünsche ich ein gesundes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr 2014.

Liebe Damen und Herren, das neue Jahr hat begonnen. Zum Jahreswechsel ist es üblich, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorne auf die Aufgaben und Herausforderungen des gerade angebrochenen Jahres zu richten.

Anfangen möchte ich in diesem Jahr mit einem Blick auf die Finanzlage der Gemeinde Böhl-Iggelheim – auf die ich besonders Stolz bin.

Im Jahr 2013 haben wir alte Kredite in Höhe von insgesamt 800.000 Euro zurückzahlen können. Wir sind somit auf einem aktuellen Schuldenstand von 3,75 Millionen € mit den Gemeindewerken zusammen bei 4,3 Millionen €. Wir haben eine aktuelle Pro-Kopf-Verschuldung von 357 €. Damit Sie sich ein besseres Bild machen können: Die durchschnittliche Verschuldung der verbandsfreien Gemeinden in Rhein-Pfalz-Kreis liegt bei 890 €.

Zieht man den Vergleich zu anderen rheinland-pfälzischen Kommunen liegen wir mit unserem Schuldenstand sogar im untersten Bereich, der Durchschnitt liegt da bei 1.306 €.

Alle Maßnahmen die wir in 2013 durchgeführt und für 2014 geplant haben, konnten und können wir aus eigenen Mitteln ohne Kreditaufnahme durchführen. Es wird also auch in diesem Jahr keine neue Schulden geben. Im Gegenteil, der Schuldenabbau geht auch 2014 weiter.

Lassen Sie mich von den vielen Entwicklungen des vergangenen Jahres nur einige nennen, die ich besonders herausstellen möchte.

Saniert haben wir im vergangenen Jahr die denkmalgeschützte „Trauerhalle“ in Iggelheim. Die Arbeiten waren erforderlich, da das Dach des Gebäudes erhebliche Mängel aufwies. Das ganze Ausmaß der Schäden, wurde allerdings erst im Rahmen der Sanierung festgestellt. Mit den Arbeiten wurde vor genau einem Jahr begonnen. Aufgrund der schlechten Witterung im Frühjahr konnten die Sanierungsarbeiten leider erst im September abgeschlossen werden.

Die Kosten belaufen sich auf 440.000 € und somit rund 15.000 € über der Kostenschätzung. Die Mehrkosten sind hauptsächlich auf Massenmehrungen bei der Sanierung des Dachstuhls und des Turmes zurück zu führen. Vom Ministerium des Innern für Sport und Infrastruktur in Rheinland-Pfalz wurde uns für die Sanierung ein Zuschuss in Höhe von 124.000 € gewährt

Bei einem weiteren denkmalgeschützten Gebäude waren Sanierungsarbeiten fällig.

Am „Alten Schulhaus“ der Grundschule Böhl wurde das Dach erneuert. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder Ausbesserungsarbeiten erforderlich geworden sind, haben wir nun das komplette Dach saniert. Für die Maßnahme sind Kosten in Höhe von 146.000 € entstanden.

Unter großer Teilnahme der Bevölkerung wurde auf dem Friedhof im Ortsteil Iggelheim ein Gedenkstein, der an die von den Nationalsozialisten deportierten Böhl-Iggelheimer erinnern soll, eingeweiht.

Besonders erwähnenswert ist, dass extra aus Israel Angehörige eines Deportierten angereist sind, um bei dieser Einweihung dabei zu sein. Der Gedenkstein „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“ ist auf die Initiative des Arbeitskreises „Für Vielfalt und gegen Extremismus“ in Auftrag gegeben worden

Neben dem Neubürgerempfang, den wir im vergangenen Jahr bereits zum siebten Mal durchgeführt haben,

gibt es seit 2013 eine Begrüßung für die ganz Kleinen in unserer Gemeinde.

Mit dem Baby-Begrüßungsempfang möchte ich die Neugeborenen mit Ihren Familien willkommen heißen und über das Angebot bei uns am Ort informieren. Gleichzeitig wollen wir jungen Familien die Gelegenheit bieten, sich gegenseitig kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Rund 70 Babys haben in unserer Gemeinde in 2013 das Licht der Welt erblickt.

Wir haben von den Pfalzwerken AG die beiden Elektrofahrräder im vergangenen Jahr gewonnen. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön an die heuten anwesenden Vertreter der Pfalzwerke.

Sie fragen sich sicherlich, warum ich das heute erwähne.

Wir nutzen die Fahrräder nicht nur für unsere Dienstfahrten im Ort - sondern bieten unseren Bürgerinnen und Bürgern an, diese umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeit bei uns zu mieten. Details zur Vermietung und Reservierungen erhalten Sie an unserer Infotheke im Rathaus.

In unserem Straßenausbaukonzept sind wir im vergangenen Jahr wieder ein großes Stück vorwärts gekommen. Die bisher längste Maßnahme die „Haupt- und Hochdorferstraße“ im Ortsteil Böhl wurde fertiggestellt und im Oktober offiziell eröffnet. Die Gesamtkosten der Maßnahme für die Neugestaltung der Straße und die Kanalarbeiten belaufen sich auf 3,1 Mio. €. Die Gemeindestraße und die Gehwege im Bereich der Kreisstraße wurden mit 65 % der anrechenbaren Kosten gefördert. Dies entspricht einem Zuschuss in Höhe von 250.000 €.

Richtungsweisend ist sicherlich das dort verlegte Blindenleitsystem.

Ich persönlich finde die Neugestaltung sehr gelungen. Natürlich haben Sie bestimmt mitbekommen, das es auch einige kritische Stimmen gibt. Aber wie bei allen bisherigen Straßensanierungsmaßnahmen kann man es nie allen Recht machen. Wir versuchen schon durch unsere Abstimmungsgespräche mit den Anliegern weitestgehend die Wünsche, Vorstellungen und Anregungen in unsere Planungen mit aufzunehmen.

Wild sieht es - auf den ersten Blick - noch in der Speyerer Straße aus. Seit April 2013 rollen hier die Bagger und erneuern Gas-, Wasser- und Kanalleitungen.

Von drei Bauabschnitten sind schon zwei realisiert. Auch der Kreuzungsbereich in Höhe der Mozart- und Schubertstraße ist fertiggestellt und bereits für den Verkehr freigegeben. Die restlichen Arbeiten werden bei entsprechender Witterung bis April 2014 abgeschlossen. Erfreulich ist, dass die Arbeiten bisher ohne größere Probleme und Zwischenfälle verlaufen sind. Von den eingeplanten 1,45 Mio. €, werden voraussichtlich nur 1,030 Mio. € benötigt. Für die Maßnahme haben wir einen Zuschuss in Höhe von 305.000 € beantragt.

Mit dieser noch in 2013 begonnenen Maßnahme möchte ich in das neue Jahr übergehen und Ihnen einen Ausblick der, für 2013, geplanten Projekte geben.

Bleiben wir bei unseren Straßen. Von unserem aktuellen Straßenausbauprogramm steht nur noch die Neugestaltung der Friedrich-Ebert-Straße in Böhl aus.

Mit den Anwohnern der Friedrich-Ebert-Straße haben die Abstimmungsgespräche im vergangenen Jahr stattgefunden. Bereits jetzt hat die PMG Schifferstadt mit der Erneuerung der Wasserleitungen und die Thüga mit den Gasleitungen begonnen. Im Zeitraum von April bis Dezember 2014 werden die Kanal- und Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Für den Ausbau entstehen geschätzte Kosten in Höhe von 950.000 €.

Sie werden sich bestimmt fragen: Wie geht es nach der Friedrich-Ebert-Straße weiter?

Auch damit werden wir uns in diesem Jahr beschäftigen und prüfen, welche Straßen aufgrund ihrer Dringlichkeit in ein weiteres Straßenausbauprogramm aufgenommen werden.

Wie dringend nötig eine gute funktionierende und ausgestattete Feuerwehr im Ort ist, haben wir spätestens bei dem schlimmen Unglück in Harthausen gesehen.

Bereits schon für 2013 hatten wir die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschfahrzeug, kurz HLF, vorgesehen. Es dient zur Aufnahme einer Löschgruppenbesatzung und dem einsatztaktischem Gerät, es führt mindestens 1600L Löschwasser mit und besitzt eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe. Nach einer europaweiten Ausschreibung hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung die Auftragsvergabe beschlossen.

Für das Fahrzeug entstehen Kosten in Höhe von 370.000 €. Als Zuwendung wurden vom Land 119.000 € in Aussicht gestellt. Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges werden zwei Feuerwehrautos aus den Jahren 1966 und 1967 ausrangiert.

An dieser Stelle möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen um öffentlich Danke zu sagen.

Danke zu sagen an „unsere Feuerwehrmädels und Feuerwehrjungs“ die Tag und Nacht in Bereitschaft und rund um die Uhr für uns zur Stelle sind, wenn uns Gefahren drohen.

Auf dem Friedhof in Iggelheim möchten wir eine Überdachung auf dem Platz vor der Trauerhalle errichten, damit bei größeren Beerdigungen und schlechter Witterung die Trauernden einen geeigneten Regen- und Windschutz haben.

Nach Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde ist es zwingend notwendig, das Dach ohne direkte Anbindung an die Trauerhalle auszuführen.

Die Planung die Sie auf der Leinwand sehen, ist die bereits abgestimmte Variante mit der Denkmalschutzbehörde. Die Kosten für diese Ausführungsversion liegen bei 40.000 €.

Auch das Erscheinungsbild des Böhler Friedhofes wollen wir verbessern.

Geplant ist das bestehende Betriebsgebäude, im Eingangsbereich von der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, abzureißen. Neben einer befestigten Lagerfläche und einer neuen Doppelgarage zur Materiallagerung, ist in diesem Bereich auch eine neue Zaunanlage mit Tor vorgesehen.

In unserem Haushalt haben wir für diese Arbeiten 50.000 € vorgesehen.

Am denkmalgeschützten „Alten Schulhauses“ der Grundschule Iggelheim muss der Giebel saniert werden, weil die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Wir gehen bei diesen Arbeiten von Kosten in Höhe von 100.000 € aus.

Die Beleuchtung der Wahagnieshalle ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und reparaturbedürftig. Die Beleuchtungsanlage funktioniert noch mit Quecksilberdampflampen, die, wie Sie sicherlich wissen, in absehbarer Zeit nicht mehr bezogen werden können. Außerdem ist der Verbrauch dieser Lampen sehr hoch.

Wir haben uns daher, besonders auch unter energetischen Gründen, entschlossen, eine LED-Beleuchtung einzubauen. Im Haushalt haben wir dafür 300.000 Euro eingeplant. Wir hoffen, dass wir für die Energiemaßnahme Mittel aus dem BMU-Förderprogramm erhalten.

Bleiben wir im Energiebereich.

Die Energiekarawane kommt noch einmal nach Böhl-Iggelheim. Nach der positiven Resonanz der Energiekarawane im Jahr 2012 haben wir uns entschieden, diesen Service unseren Bürgerinnen und Bürger erneut anzubieten.

Im Februar wird die Auftaktveranstaltung sein. Im Anschluss ziehen die Energieberater durch die ausgewählten Straßen und bieten den Hauseigentümern kostenlose Beratungen an. Die Energiekarawane ist ein gemeinsames Projekt mit der Metropolregion Rhein-Neckar.

In diesem Jahr wird auch der Ortsmittelpunkt in Iggelheim neu gestaltet. Die Maßnahme soll von April bis Juli 2014 durchgeführt werden.

Die kommende Iggelheimer Kerwe können wir also schon auf dem neuen Platz miteinander feiern.

Mit der Neugestaltung wird auch die von vielen Vereinen gewünschte Überdachung der Bühne errichtet. Wir möchten bereits in 2014 einen „Kultursommer“ in Böhl-Iggelheim einführen und freuen uns, wenn von den Vereinen die dann dort vorhandene Infrastruktur auf dem Ortsmittelpunkt Iggelheim für ihre Veranstaltungen genutzt wird.

Im Haushalt haben wir für die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes 360.000 Euro eingeplant. Für diese Maßnahme haben wir einen Zuschuss in Höhe von 160.000 € aus den Mitteln des Dorferneuerungsprogramms beantragt.

Auch in Sachen Rehbach-Verlegung soll es weitere Entwicklungen geben.

Wie bestimmt viele von Ihnen der Presse entnommen haben, ist vorgesehen, ein Teil des Rehbachs um den Ortsteil Iggelheim zu führen. Dies dient nicht nur dem Hochwasserschutz des Ortsteils Iggelheim, sondern auch der Umsetzung der Vorgaben aus der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Ein weiterer Vorteil für uns ist natürlich auch der Naherholungswert.

Vom Rhein-Pfalz-Kreis, als Verantwortlicher für den Rehbach, wurde zu diesem Thema im vergangenen Jahr eine Studie erstellt. Als nächster Schritt soll die Abstimmung der Natur- und Umweltbelange mit den entsprechenden Vertretungsgruppen stattfinden. Nach einer Bürgerversammlung soll dann das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.

Ein Thema, dass bei meiner Neujahrsansprache nicht mehr wegzudenken ist: der Sachstand Westumgehung.

Die Planung ist zwischenzeitlich abgeschlossen und die erforderlichen Unterlagen für den Grundwerb werden in diesem Jahr vorbereitet.Ende des Jahres soll es voraussichtlich einen Erörterungstermin mit der Öffentlichkeit geben.

Wir möchten, besonders auch für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger in Böhl-Iggelheim einen Bürgerbus einrichten.

Wie in vielen anderen Gemeinden stellt sich älteren Menschen auch in Böhl-Iggelheim die Frage, wie sie zum Einkaufen oder zum Arzt kommen sollen. Aufgrund des demografischen Wandels und der Altersstrukturverschiebung hin zu einer deutlich älter werdenden Bevölkerung wird sich die Problematik in den kommenden Jahren/Jahrzehnten noch deutlich verstärken.

Der Bürgerbus soll zweimal wöchentlich Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, die Geschäfte – Apotheken – Ärzte innerhalb von Böhl-Iggelheim anzufahren. Der Bürgerbus soll damit eine Ergänzung zum vorhandenen Linien- und Ruftaxiangebot in Böhl-Iggelheim darstellen und es älteren Menschen ermöglichen, länger selbständig zu bleiben.

Der Service steht voraussichtlich ab April 2014, für eine zunächst 3-monatige Testphase, für Sie zur Verfügung.

Meine Bitte bereits jetzt an Sie: Nutzen Sie den Fahrdienst, damit wir das Angebot für Sie aufrecht erhalten können. Nähere Informationen erhalten Sie zur gegebenen Zeit aus der Presse und unserem Amtsblatt.

Schon jetzt liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich auf die Wahlen im kommenden Jahr aufmerksam machen.

Am 25. Mai 2014 können Sie bei der Kommunalwahl ihre Vertreter im Gemeinde- und Kreistag neu wählen. Bei keiner anderen Wahl ist der Einfluss des Wählers so groß, wie auf der örtlichen Ebene. Die Entscheidungen der Kommunalpolitiker hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen in der Gemeinde. Bitte geben Sie Ihre Stimme ab und stärken Sie dadurch die ehrenamtliche Tätigkeit unserer kommunalen Vertreter.

Gleichzeitig möchte ich mich bei Ihnen, liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte (den Damen und Herren des aktuellen Gemeinderates) für die konstruktive und ich denke „gute Arbeit“ der letzten Jahre bedanken. Ich hoffe, dass viele von Ihnen sich erneut für eine Kandidatur der kommenden Legislaturperiode entscheiden werden.

Aber auch meine erste Amtszeit läuft im Februar 2015 aus und voraussichtlich im Spätjahr finden die nächsten Bürgermeisterwahlen statt.

Schon jetzt liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich auf die Wahlen in diesem Jahr aufmerksam machen.

Am 25. Mai 2014 können Sie bei der Kommunalwahl ihre Vertreter im Gemeinde- und Kreistag neu wählen. Bei keiner anderen Wahl ist der Einfluss des Wählers so groß, wie auf der örtlichen Ebene. Die Entscheidungen der Kommunalpolitiker hat unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen in der Gemeinde. Bitte geben Sie Ihre Stimme ab und stärken Sie dadurch die ehrenamtliche Tätigkeit unserer kommunalen Vertreter.

Noch weit entfernt, aber die Zeit vergeht ja bekanntlich wie im Fluge, ist die 1025 Jahrfeier des Ortsteiles Iggelheim im Jahr 2016.

Wir haben bereits jetzt schon Arbeitskreise in verschiedenen Bereichen, die sich um die Gestaltung der Feierlichkeiten Gedanken machen.

Ich darf Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen, in den Arbeitskreisen mitzuarbeiten.

Die Termine erfahren Sie jeweils aus unserem Amtsblatt oder Sie teilen uns Ihr Interesse für einen Arbeitskreis mit, dann erhalten Sie zu den Sitzungsterminen eine persönliche Einladung.

Mit einem Blick auf unsere Gemeindefinanzen habe ich heute begonnen. Und mit einer Entscheidung im Finanzbereich möchte ich meine Neujahrsansprache nun auch abschließen.

Das Land hat die Richtwerte für die Grund- und Gewerbesteuer im vergangenen Jahr hochgesetzt. Damit sind viele Kommunen in der Verpflichtung nachzuziehen und ihre Hebesätze entsprechend anzupassen.

Aufgrund unserer positiven Haushaltssituation, wird es in Böhl-Iggelheim, gegen den Trend, keine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer in diesem Jahr geben. Dies wurde vom Gemeinderat in seiner letzten Sitzung festgelegt.

Ich möchte mich heute bei all denen bedanken die im letzten Jahr dazu beigetragen haben unsere Veranstaltungen wie Lätare, die Kerwen, den Weihnachtsmarkt oder die andern Veranstaltungen zu ermöglichen.

Den Vereinen darf ich den Dank aller Bürgerinnen und Bürger aussprechen, denn ohne deren Aktivitäten wäre das Freizeitangebot in Böhl-Iggelheim wesentlich ärmer.

Meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darf ich meinen persönlichen Dank für die geleistete Arbeit im hinter uns liegenden Jahr aussprechen.

Für Ihre Aufmerksamkeit bedanke ich mich und wünsche Ihnen noch viel Spaß beim weiteren Programm unseres Neujahrsempfangs.

Es gilt das gesprochene Wort

15.01.2014


„Segen bringen – Segen sein“

Sternsingeraktion Tansania

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  C+M+B „Christus mansionem benediktat“, „Gott segne dieses Haus“. Diesen Segensspruch schrieben die Sternsinger nach altem Brauch mit geweihter Kreide an die Türen der Häuser in Böhl-Iggelheim, oder brachten einen Aufkleber mit den Segensinitialen an. 22 Kinder und Jugendliche aus der katholischen Pfarrei „Allerheiligen „ in Böhl und 24 Jungen und Mädchen aus der katholischen Pfarrei St. Simon + Judas Taddäus in Iggelheim waren am Samstag mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern in beiden Ortsteilen unterwegs.

Die Aktion der Sternsinger steht seit 1958 unter der Trägerschaft des Kindermissionswerkes der deutschen katholischen Diözesen und wird bundesweit durchgeführt. Sie ist die größte Hilfsaktion in Deutschland überhaupt und weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Rund 500 000 Kinder mit über 80 000 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern beteiligten sich auch dieses Jahr wieder bundesweit an der Aktion. Seit ihrem Bestehen sammelten die Sternsinger ca. 800 Millionen Euro für über 58 000 Projekte in mehr als 100 Ländern für benachteiligte Kinder weltweit. Alleine im Jahr 2013 konnte durch die Sternsingeraktion der stolze Betrag von fast 43 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Wie schon über viele Jahre waren auch in Böhl-Iggelheim die als die Hl. Drei Könige, Caspar, Melchior und Baltasar verkleideten Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, unterwegs um den Segen in die Häuser zu tragen und um Spenden für ihr Anliegen zu bitten. Mit Liedern und Gedichten erfreuten sie die Besuchten und wurden durchaus freundlich aufgenommen. Nicht nur die Spendenkasse füllte sich. Viele der besuchten Menschen hielten für die Kinder auch Süßigkeiten bereit, die am Abend beim gemeinsamen Essen in den Pfarrzentren gerecht unter Allen verteilt wurden. Und in manche Häuser wurden sie auch hereingebeten um sich bei heißem Tee und Kinderpunsch aufwärmen zu können. In vielen Familien, besonders bei den Familien der Begleiterinnen und Begleiter, gab es auch ein leckeres Mittagessen. So dankte die Bevölkerung den tapferen Sternsingern neben den Spenden für ihr Engagement. Denn gerade bei dem am Samstag herrschenden Regenwetter ist der Einsatz der Jungen und Mädchen besonders lobend zu erwähnen.

In einer kleinen Feier in der jeweiligen Pfarrkirche wurden die Kinder von Pfarrer Macziol ausgesandt. Dabei wurden die Kreide, die Aufkleber, die Sterne, aber auch die Kinder selbst gesegnet. Denn nach christlichem Verständnis sollen die Sternsinger nicht nur Geld sammeln, sondern den Segen Christi in die Häuser und zu den Menschen tragen. Nachdem die Aktion der Böhl-Iggelheimer Sternsinger 2013, einem Projekt in Ecuador galt, geht das Geld in diesem Jahr nach Ruanda.

Die beiden Pfarrgemeinden „Allerheiligen“ in Böhl und „Simon und Judas Thaddäus“ in Iggelheim verbindet seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit Kaduha im Partnerland von Rheinland Pfalz. in Ruanda. Das mit deutscher Hilfe entstandene Gesundheitszentrum wurde zu einer Poliklinik erweitert. Nun wird ein Sozialgebäude mit integrierter Werkstatt, Küche und Schlafräumen errichtet. Hier können dann Patienten in Notsituationen, insbesondere Witwen mit ihren Kindern, Waisenkinder, Straßenkinder, einige Zeit eine Unterkunft erhalten.

Und der Einsatz der Böhl-Iggelheimer Sternsinger hat wieder ein großartiges Ergebnis erzielt. Nach erster überschlägiger Zählung wir wohl ein Betrag von 7.500 Euro herauskommen.

Den Gottesdienst am Samstagabend in der Pfarrkirche in Iggelheim gestalteten die Sternsinger eindrucksvoll mit. Der Gospelchor „The Chariots“ übernahm die musikalische Ausgestaltung. Die „Chariots“ hatten für diesen Gottesdienst die Kinder integriert, welche die Kinderkrippenfeier am Hl. Abend in Böhl gestaltet hatten. Bild: fg

12.01.2014


Lichterglanz und Tannenduft

Weihnachten im Hof“ bei der Sängervereinigung

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Nach wochenlangen Vorbereitungen luden die Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung Iggelheim in ihre überdachte Anlage am Sängerheim in der Sandgasse 3 zur Vorweihnachtszeit ein. In akribischer Kleinarbeit hatten sie ihre Anlage unter dem Motto „Weihnachte im Hof, in ein Wintermärchen verwandelt. Vor acht Jahren hatte Willi Ulmer, der Ehrenvorsitzende der Sängervereinigung, die Idee zu diesem vorweihnachtlichen Fest und bisher gab es fast in jedem Jahr eine Steigerung der Dekoration und des Programms. Mit Begeisterung ist die „Rentnerband“ um Willi Ulmer und dem 2. Vorsitzenden, Thomas Hasert, dabei, ein Wintermärchen zu zaubern, das so in der nähern und auch weiteren Region Seinesgleichen sucht. Und nicht nur Böhl-Iggelheimer besuchen die Sängervereinigung. Bei vielen „Weihnachtsmarktgehern“ aus der näheren und mittlerweile auch weiteren Umgebung, ist „Weihnachten in Hof“ fest terminiert.

Von den Kleinsten aus dem „Spatzenchor“ bis zu den ältesten Mitgliedern waren alle mit Feuereifer an den Vorbereitungen beteiligt um ihren Gästen eine grandiose stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre zu zaubern.

Die mächtige, mit großen roten Kugeln und Lichterketten geschmückte, Tanne steht wie jedes Jahr vor dem Eingang zum Hof. Dort empfängt die zahlreichen Gäste eine winterliche Märchenlandschaft. Die voll verkleideten Wände zieren Dekorationen von alten Iggelheimer Fachwerkhäusern. Das alte Rathaus, die alte Schule, die heute einen Teil des Heimatmuseums beherbergt, oder das „Gasthaus zum Bären“ sind zu sehen. Tausende von Lichtern funkeln an unzähligen Tannenbäumen. Die Wände und die Tragekonstruktion des Daches sind komplett mit Tannenzweigen verkleidet und mit Lichterketten illuminiert. Duft von Glühwein, Waffel und Tannen durchzieht den Raum und lädt an den Stehtischen zum Verweilen, Reden und zum Staunen ein.

Jedes Jahr werden neue Ideen verwirklicht. Nicht nur die Dekoration wurde ergänzt und verfeinert auch ist im Laufe der Jahre ein kleiner Weihnachtsmarkt entstanden. So werden neben Blechspielzeug oder Bären auch wärmende Schals angeboten. Passend zum winterlichem Wetter, das am Wochenende herrschte. Acrylbilder und Schmuckangebote sind im Hof vertreten und die Kunstwerke finden große Beachtung.

Die „Spatzen“ nahmen dieses herrliche Ambiente ihres Sägerheimes zum Anlass um schon am Freitag ihre Weihnachtfeier abzuhalten. Hier waren besonders die Eltern, Großeltern und Freunde der großen und der kleinen Spatzen eingeladen. Weihnachtliche Weisen der Spatzen unter ihrer Leiterin Jessica Simon erfreuten hier die Besucher und besonders den Nikolaus, der an diesem Abend gekommen war und großzügig seine Geschenke unter den jungen Künstlern verteilte.

Für die großen Besucher gab es hier an beiden Wochenenden allerlei kulinarische Genüsse. An der Schneebar wurden herrlich schmeckenden Cocktails gemixt. Auch sonst war für das leibliche Wohl mit Waffeln, Wurst und Glühwein bestens gesorgt. Und besonders die volkstümlichen Preise wurden anerkennend wahrgenommen.

Auf der Bühne, mit Kirche, Sternenhimmel und liebevoll geschmückten Tannenbäumen, wurde an den zwei Wochenenden, an denen der „vorweihnachtliche Zauber“ aufgetischt wird, ein reichhaltiges Programm geboten. Die aus der Sängervereinigung hervorgegangene Band„Rassler & Friends“ mit ihrem „Christmas Rock“ begeisterte besonders dann wenn die kleinen Engel Anika Bruck und Lukas Steinkofer mit an den Mikrofonen waren.

Gemischter Chor, Männerchor, Frauenchor, so wie der Modern Chor „Sandy Lane“, jeweils unter der Leitung von Alwin Dinges, begeisterten die zahlriechen Besucher aus Böhl-Iggelheim und den umliegenden Orten. „Weihnachten im Hof ist eine Veranstaltung, da auch Wetter unabhängig, jedes Jahr in unserem Kalender fest eingetragen ist“ erklärten Herr und Frau Rudolf aus Ruchheim.

Jedes Jahr wird der Weihnachtszauber um eine andere Ausstellung im Sängerheim bereichert. Waren 2011 ein Weihnachtszimmer aus den 1950er-Jahren und 2012 die große Krippenlandschaft der Katholischen Pfarrgemeinde Iggelheim, St. Simon und Judas Thaddäus zu bestaunen, fuhr in diesem Jahr eine elektrische Eisenbahn um ein in einer Winterlandschaft aufgestelltes Lebkuchenhaus. In dessen Nähe drehte sich ein wunderschönes Blechkarussell.

In ihr Weihnachtwunderland lädt die Sängervereinigung noch bestimmt im nächten Jahr am 2. Und 3. Adventswochenende ein. Und die eine oder andere Überraschung ist zusätzlich bei den kreativen Sängerinnen und Sängern der Sängervereinigung immer zu erwarten. Bild fg

18.12.2013


„Weihnachten im Hof“ bei der Sängervereinigung - Bilderalbum

 

Ein bunter Melodienstrauß weihnachtlicher Weisen

Weihnachten beim Musikverein 1984 Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  „Im Weihnachtswunderland“, so könnte man die Weihnachtsfeier des Musikverein Iggelheim überschreiben. Festlich war der Saal im katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus in der Rottstraße 33 dekoriert. Stammorchester, Jugendkapelle und die Flötengruppe konzertierten mit weihnachtlichen Weisen.

Unter der Stabführung von Jens Böhler beim Stammorchester und Jessica Serr beim Jugendorchester erklangen ruhige, konzertante Musikstücke, die bevorzugt das Thema Weihnachten beinhalteten. Und bei „Süßer die Glocken nie klingen“ glaubte man wirklich es schwebten Engel durch den Raum.

Auch die kleinsten Musikerinnen und Musiker, aus der von Johann Kern geleiteten Flötengruppe, zeigten ihr schon beachtliches musikalisches Können mit Stücken wie „Ihr Kinderlein kommet“, Gloria in Excelsis Deo“ und freuten sich mit „Alle Jahre wieder“ schon mächtig auf das Christkind..

Der Höhepunkt, besonders für die Kinder war dann der Auftritt des Nikolaus, der unter den Klängen von „Lasst uns froh und munter sein“, gemeinsam von Stammorchester und Jugendkapelle intoniert, einzog. Natürlich freuten sich die Kinder über „Äpfel, Nüss und Mandelkern“ und Süßigkeiten die der Nikolaus dabei hatte und aus seinem großen Sack reichlich verteilte.

Der erste Vorsitzende Peter Christ verteilte noch einige besonderen Präsente. So erhielt Jens Böhler für seine Dirigententätigkeit im Stammorchester das obligatorische Weinpräsent. Vizedirigentin Uschi Wolf durfte sich über ein Blumengebinde freuen. Ebenfalls ein großer Blumenstrauß wurde Annika Serr als Dirigentin der Jugendkapelle überreicht. Dem Vize Dominik Wittmann wird der Wein gewiss sehr munden. Johann Kern, der die Stabführung beim Stammorchester Mitte des Jahres in die Hände von Jens Böhler gelegt hatte, wurde ebenfalls mit einem Weinpräsent bedacht.

Die wunderbare Saal- und Tischdekoration wurde von den fleißigen Damen und dem technischen Team des Musikvereins gestaltet. Die Damen der Vorstandmitglieder sorgten für das leibliche Wohl. Nicht der Kapelle angehörende Vorstandmitglieder liesen die Kehlen der Gäste nicht trocken werden. Die Herren waren zweifelsfrei an ihren einheitlichen Nikolauskrawatten zu erkennen.

Die stimmungsvolle Weihnachtsfeier endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „O du fröhliche“.

An Heiligabend wird der Musikverein an verschiedenen Plätzen in Iggelheim musikalisch auf Weihnachten einstimmen. Eine Tradition die schon seit über 30 Jahren, also schon vor der offiziellen Gründung des Vereins, gepflegt wird und bei der Bevölkerung sehr große Resonanz findet. Bild: fg

17.12.2013


Weihnachten beim Musikverein 1984 Iggelheim - Bilderalbum

Paradebeispiel generationenübergreifender Zusammenarbeit

Den Handys konnten in Zusammenarbeit so einige Geheimnisse entlockt werden. Den Handys konnten in Zusammenarbeit so einige Geheimnisse entlockt werden.

Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus geben Seniorinnen und Senioren Hilfestellung zur Handhabung von Handys

Wie sich Jugendliche zum Wohle der älteren Generation einbringen können, haben Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus bei einer Veranstaltung des Seniorenbeirates im Clubhaus des Seniorenclubs Böhl-Iggelheim eindrucksvoll demonstriert.

Ziel der Veranstaltung war die Einweisung älterer Personen in die Bedienung von Handys.

Dieses Kommunikationsmittel wird auch von Senioren, vor allem dann, wenn sie alleinstehend sind und auf schnelle Hilfe von Familienangehörigen, Freunden oder Pflegepersonal angewiesen sind, als unverzichtbare Kommunikationshilfe geschätzt.

Der “potentielle Lebensretter“ Handy würde dem betroffenen Personenkreis mit Sicherheit noch mehr sinnvolle Dienste erweisen, wenn da nicht eine gewisse Hemmschwelle bei der Handhabung dieser Geräte vorhanden wäre.

Über Methoden, wie älteren Personen diese Kommunikationshilfe näher gebracht werden könnte, hat der Seniorenbeirat in seinen Sitzungen mehrfach diskutiert und kam dabei auf die Idee, Schüler der Peter-Gärtner-Realschule als Referenten zu gewinnen.

Sechs Schülerinnen und Schüler - mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin Frau Bünger - erklärten sich spontan bereit, an diesem Vorhaben persönlich mitzuwirken.

Das Einfühlungsvermögen und die Geduld der Jugendlichen einerseits, sowie die Akzeptanz bei den älteren Personen andererseits, waren beeindruckend.

Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem vorbildlichen Einsatz nicht nur eine wichtige Hilfestellung geleistet, sondern auch einen fruchtbaren Dialog zwischen Senioren und Jugend hergestellt und somit zu einer rundum geglückten Veranstaltung beigetragen.

Am Ende der “ersten Unterrichtsstunde“ hatten die Seniorinnen und Senioren den Wunsch geäußert, diese Art generationenübergreifender Wissensvermittlung nach einer gewissen Zeit weiterzuführen.

In der Zwischenzeit müssen die anwesenden Seniorinnen und Senioren jedoch ihre “Hausaufgaben“ verrichten, indem sie die erlernten Bedienungsschritte mit ihrem Handy zuhause fleißig üben.

Herbert Hengler, Seniorenbeirat

18.12.2013


Stimmungsvolle weihnachtliche Feier bei der Freiwilligen Feuerwehr

Beförderungen, Verpflichtungen, Entpflichtung

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit lädt die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim zu einer Feier ein, bei der auch Neuverpflichtungen, Beförderungen, so wie Ehrungen vorgenommen werden. Begrüßt wurden die Gäste traditionsgemäß mit einem Glas Sekt.

In ein stimmungsvolles, vorweihnachtliches Ambiente hatte Christel Remle den Schulungsraum im Obergeschoß des Feuerwehrgerätehauses verwandelt. Die geschmackvolle Tischdekoration mit Tischläufern und brennenden Kerzen schaffte eine anheimelnde Atmosphäre, in der sich die Feuerwehrleute mit ihren Familienangehörigen und Gästen sichtlich wohl fühlten.

Bürgermeister Peter Christ (CDU), Kraft Amtes auch Chef der Freiwilligen Feuerwehr, konnte neben dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Fachbereichsleiter Peter Julier auch den Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß, willkommen heißen. Die Herren waren alle mit ihren charmanten Damen erschienen. Als Ehrengäste hatten die Verantwortlichen der Feuerwehr, Uwe Speichermann, Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Pfalz Kreises, Alfred Hanewald, Ehrenkreisfeuerwehrinspekteur, so wie Klaus Mattern, ehemaliger stellvertretender Wehrleiter der Böhl-Iggelheimer Wehr, mit ihren Gattinnen eingeladen.

Bürgermeister Peter Christ dankte in seinen Begrüßungsworten allen Angehörigen der Feuerwehr Böhl-Iggelheim für ihre Bereitschaft, Zeit und Mühen für das Wohl der Bürgerinnen und Bürgern einzusetzen. Deshalb nannte Christ auch die Aufgabe der Gemeinde, die Feuerwehr mit den optimalen Gerätschaften auszustatten. Eine kleine Einschränkung bezüglich der wichtigen Gerätschaften musste der Ortschef aber dann doch machen. „Die Hauptübung 2013 beim Presswerk in Böhl ist ja seht gut gelaufen. Das dort gebrauchte Gerät war ausreichend. Aber danach – im Gerätehaus, war eine wichtige, ja wenn nicht die wichtigste, Gerätschaft – nämlich ein Korkenzieher- nirgends zu finden“ bemerkte Peter Christ. Und um diesen Notstand zu beheben, überreichte der Bürgermeister unter dem Gelächter und Applaus der Gäste an Wehrleiter Thomas Remle, einen kleinen Feuerwehrmann, der dieses wichtige Gerät in seinen Händen trägt. Nach Remles Worten wird dieser „Hüter des Korkenziehers“ seinen angemessenen Platz finden.

Eine sehr erfreuliche Mitteilung konnte Peter Christ aber auch noch machen. Der Gemeinderat hat die Anschaffung eines HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) mit einer festeingebauten Fahrzeugpumpe (Leistung mindestens 2000 L/min), und speziellen Ausrüstung zur Unfallrettung, beschlossen. Das Fahrzeug kann also sowohl zur Brandbekämpfung als auch zur technischen Hilfe eingesetzt werden. Die Gemeinde tätigt hier eine gute Investition von immerhin 380 000 Euro wie Peter Christ betonte. An der Planung für die genaue Ausstattung des Fahrzeuges werden die Experten der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim um Markus Jonas zielgerichtet eingebunden.

Für den besinnlichen Teil des Abends zeichnete der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, selbst aktives Mitglied der Böhl-Iggelheimer Wehr, verantwortlich. Seine in Gedichtform vorgetragene Weihnachtswünsche und die Geschichte von dem Geschehen an Weihnachten und der Botschaft für die heutige Zeit, hinterließen viele nachdenkliche Gesichter.

Wehrleiter Thomas Remle und Peter Christ, assistiert von Peter Julier, nahmen dann die Verpflichtungen und die Beförderungen vor. In den aktiven Feuerwehrdienst wurden Peter Gutowski, Hagen Ruf, Christofer Konrad, Daniel Ronge, so wie Julia Faul übernommen.

Die Beförderungsurkunde zum Oberfeuerwehrmann konnten Patrick Althaus und Albert Wagemann entgegennehmen. Eric Schimbeno wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Beförderung zum Oberlöschmeister wurde Markus Noe zu teil. Beförderungsurkunden zum Brandmeister konnten Stefan Schäffer, Rainer Weber, Thorsten Best, Matthias Veigl, Alexander Neurohr entgegennehmen.

Zwiespältig - nannte Thomas Remle dann die vorzunehmende Entpflichtung. „Zum einen gönnen wir dir den wohlverdienten Ruhestand – zum andern verlieren wir einen aktiven Kameraden auf den wir uns in all den Jahren hundertprozentig verlassen konnten“ betonte Remle an die Adresse von Wolfgang Hübsch. Markus Jonas lies in einer Power-Point Präsentation das Feuerwehrleben von Wolfgang Hübsch der, mit kurzer Unterbrechung vom 22.02.1970 bis zum heutigen Tag, als Aktiver der Wehr angehörte, Revue passieren. Neben der Urkunde überreichte Thomas Remle eine stilisierte Flamme und den ersten Feuerwehrhelm von Wolfgang Hübsch, den sämtliche Feuerwehrleute signiert hatten.

Uwe  Speichermann, Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Pfalz Kreises lobte den hohen Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim, den sie immer wieder, auch bei gefährlichen Einsätzen, unter Beweis stellt. So ,nannte Speichermann als Beispiele die Einsätze bei den Bränden bei der Firma Zeller in Mutterstadt,  beim Reifenlager im Lingenfeld, der Deponie in Heßheim, oder erst kürzlich bei der schweren Explosionskatastrophe in Harthausen. Bei all diesen Einsätzen hat die Böhl-Iggelheimer Feuerwehr ihre hohe Schlagkraft in herausragender Weise bewiesen, wie Speichermann betonte. Er dankte der Böhl-Iggelheimer Wehr, dass sie Teile des Gefahrstoffzuges des Rhein-Pfalz-Kreises übernommen hat. Der Bereich „Dekontamination“ wird seit Kurzem von Böhl-Iggelheim betreut. Die neu ernannten Brandmeister  Rainer Weber, Thorsten Best, Matthias Veigl, werden hier die Ausbildung übernehmen.

Die Inhalte der Ausbildung werden vom Land Rheinland-Pfalz vorgegeben und von Herrn Marc-Andre Schöttner von der Feuerwehr Maxdorf koordiniert.

Wie in vielen Jahren schon steht neben dem besinnlichen und dem offiziellen Teil auch ein lustiger Programmpunkt an. Die jüngeren Feuerwehrangehörigen lassen sich immer etwas Besonderes einfallen. Mit Anna Katharina Kreitner von den „Böhler Hängsching“ hatten sie eine versierte Tanztrainerin engagiert, die in endlosen Proben (4 Stück), wie sie augenzwinkernd versicherte, eine tänzerische Glanzleistung mit „ihren Jungs, einstudierte. Das ewige Thema, Liebe“, zu ruhigen wie fetzigen Rhythmen tänzerisch umgesetzt, begeisterte die Besucher in der Fahrzeughalle. Der Container des Wechselladerfahrzeugs hatte hier als Garderobe wieder eine neue Nutzung erfahren.

Markus Jonas lies in einem Power Point Rückblick heitere Festeindrücke und ernsthafte, harte Einsätze des Jahres 2013 Revue passieren.

So endete eine vorweihnachtliche Feier, besinnlich, heiter und macht Vorfreude auf 2014 mit hoffentlich nicht zu vielen Großeinsätzen.

Wie meinte Speichermann mit großem Kompliment: „Wir im Kreis sind stolz auf die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim. Sie ist bei allen Einsätzen tatkräftig vertreten. Wir können uns auf die Böhl-Iggelheimer Wehr immer hundertprozentig verlassen“. Bild: fg

14.12.2013


Beförderungen, Verpflichtungen, Entpflichtung bei der Feuerwehr - Bilderalbum

     

Ralf Stegner (SPD) für Große Koalition

Böhl-Iggelheim- Bei einer Veranstaltung der SPD Vorderpfalz in der TSV Halle Böhl-Iggelheim sprach sich der Sprecher der SPD Linken Ralf Stegner für die Annahme des Koalitionsvertrages aus.
Er sieht wesentliche Forderungen der SPD erfüllt. Insbesondere der Mindestlohn, die doppelte Staatsangehörigkeit, die Unterstützung der Kommunen stellte er dabei besonders heraus.

In der anschließend sehr fair geführten Diskussion konnten die anwesenden SPD Mitglieder ihre Anregungen und Hinweise los werden.
Der Ausbau dieser basisdemokratischen Elemente wurde von den Diskutanten eingefordert. Die starke Beteiligung bisher bestätigt dies. Wichtig wird sein nicht hinter diesen Diskussionsprozess zurück zu gehen, sondern die zukünftige Große Koalition kritisch zu begleiten.

In einer Probeabstimmung, an der sich eine Vielzahl der Teilnehmer beteiligte, sprach sich die Mehrheit der Anwesenden für die Große Koalition aus. 47 Ja 12 Nein und 2 Enthaltungen.

Pressemitteilung der SPD Vorderpfalz

„Die Mehrheit der Mitglieder wird wohl für den Koalitionsvertrag stimmen“, so die Einschätzung des Unterbezirksvorsitzenden Martin Wegner nach dem Diskussionswochenende der SPD im Unterbezirk Vorderpfalz (zuständig für die Städte Ludwigshafen, Speyer, Frankenthal und den Rhein-Pfalz-Kreis).

Aber letztlich bleibt auch nach Ansicht des UB-Vorsitzenden eine eindeutige Prognose schwierig, weil natürlich nicht mit allen rund 4000 Mitgliedern des Unterbezirks ständig Kontakt besteht.

Für die Genossinnen und Genossen gab es am Wochenende reichlich Gelegenheit, sich über Pro und Kontra Koalitionsvertrag zu informieren und auch andere Meinungen zu hören.

In Ludwigshafen tauschten sich die Mitglieder am Samstag, 7.12.2013, in den Räumen der Gewerkschaft ver.di aus. Zehn Themenreferate stellten die Schwerpunkte des Koalitionsvertrags dar, anschließend gab es eine kontroverse inhaltliche Auseinandersetzung. Letztlich stimmten 65 % der beteiligten Mitglieder für den Abschluss des Koalitionsvertrags.

Am nächsten Tag diskutierten Genossinnen und Genossen der SPD Vorderpfalz mit dem Fraktionsvorsitzenden der schleswig-holsteinischen SPD, Ralf Stegner. Als Mitglied der Verhandlungsgruppe warb Ralf Stegner bei einer Veranstaltung in Böhl-Iggelheim für die Zustimmung zum Koalitionsvertrag. Er vertrat der Ansicht, dass mit dem vorliegenden Vertrag ein Ergebnis gefunden wurde, das der SPD eine Zustimmung erlaube. Als Sprecher der Linken im Bundesvorstand der SPD genießt Ralf Stegner gerade bei den Kritikern des Koalitionsvertrags großes Vertrauen. Letztlich stimmten nach wiederum angeregter Diskussion 70 % der Anwesenden für eine Zustimmung zum Koalitionsvertrag.

Noch am 25.09.2013 stimmte der Vorstand des Unterbezirk Vorderpfalz unter Beteiligung der Ortsvereinsvorsitzenden einstimmig gegen die Große Koalition, wenn nicht bestimmte Voraussetzungen gegeben wären. Diese Einschränkung veranlasste die Zeitschrift SPIEGEL zu der Annahme, dass der Unterbezirk Vorderpfalz gänzlich gegen eine Große Koalition sei. Ob es in der vorliegenden Koalitionsvereinbarung gelungen ist, diese Voraussetzungen zu schaffen, war Gegenstand der intensiv geführten Diskussion. „Das Mitgliedervotum ist ein voller Erfolg. Die Beteiligung der Mitglieder findet eine außergewöhnliche Resonanz. Dies zeigt die Handlungsfähigkeit und den Gestaltungswillen der Partei, die lebendig und vital ist wie keine andere Partei in Deutschland“, so das Fazit des UB -Vorsitzenden, der sich zudem bei allen Mitgliedern für die gute Diskussionskultur bedanken konnte.

Text und Foto: SPD Vorderpfalz, Presse

13.12.2013


Weihnachtsfeier mit Jubilarehrung

Böhl-Iggelheim- Am vergangenen Sonntag, den 7. Dezember haben die Naturfreunde Iggelheim bei einem gemütlichen Weihnachtskaffee mit Liedern, einem heiteren Vortrag und der Ehrung unserer Jubilare das Jahr ausklingen lassen. Geehrt wurden Uwe Meister und Dieter Stach (40 Jahre Mitgliedschaft) sowie Leonie Meister (50 Jahre Mitgliedschaft). Nicht dabei sein konnten Friedel Schuster (25 Jahre), Rudi Siring (40 Jahre) und Edwin Schleicher (50 Jahre). Selbstverständlich hat uns auch der Nikolaus besucht und an unsere "Kleinen" gedacht und ihnen etwas mitgebracht! Katharina und Andrea Breitwieser bedankten sich mit einem Flötenständchen.

Jahresabschluss

Am 15. Dezember trifft sich die Junge Familie um 14 Uhr zum gemütlichen Jahresabschluss am Naturfreundehaus Iggelheim. Wir spielen, lassen das Jahr Revue passieren, essen Plätzchen und trinken Punsch und Glühwein... Bei Anbruch der Dunkelheit machen wir mit unseren Laternen einen Winterspaziergang und lassen den Abend und das Naturfreunde-Jahr bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Alle Naturfreunde und Interessierte sind recht herzlich eingeladen.

Die Naturfreunde Iggelheim wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.

09.12.2013


Vorweihnachtliche Mitgliederversammlung

SPD ehrt verdiente Mitglieder

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Immer in der Vorweihnachtszeit ehrt der Ortsverband Böhl-Iggelheim der SPD seine verdienten Mitglieder. Reinhard Reibsch, der erste Vorsitzende, konnte über sechzig Mitglieder zum Ehrenabend im Foyer der Wahagnies-Halle begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt Jens Guth, Generalsekretär der rheinlandpfälzischen SPD.

In seinem Rückblick beleuchtete der Ortsvorsitzende das Jahr der Bundestagswahl, die leider nicht das, für die SPD, erhofft Ergebnis auf Bundesebene brachte, wenn auch in Böhl-Iggelheim ein Stimmenzuwachs zu verzeichnen war. Im vorliegenden Koalitionsvertrag mit der CDU sah Reinhard Reibsch sehr viele sozialdemokratische Vorstellungen und Inhalte verwirklicht, so dass er für ein Positives Votum bei der anstehenden Mitgliederbefragung warb. Für die Kommunalwahlen im Jahr 2014 sah Reibsch gute Chancen den Stimmenanteil der SPD in Böhl-Iggelheim zu erhöhen und wenn möglich, noch Sitze im Gemeinderat dazugewinnen zu können. Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat sollen in einer Mitgliederversammlung am 16. Januar 2014 gewählt werden.

Jens Guth spannte den Bogen von der Kommunalpolitik zur großen Bundespolitik. Die Bundestagswahl bezeichnete Guth als reine „Merkel-Wahl“. Jetzt erst werden die Themen der SPD, wie Mindestlohn oder Rente ab 63, so richtig wahrgenommen. Bei den Koalitionsverhandlungen zeigte sich nach Guths Worten, dass die SPD die besseren Themen hat. Und so trägt nach den Worten des Generalsekretärs der rheinlandpfälzischen SPD, der Koalitionsvertrag inhaltlich eine klare sozialdemokratische Handschrift. „Und es ist besser in einer Regierung mitgestalten zu können, als die in der Opposition möglich ist “ warb Guth für die Zustimmung zum Koalitionsvertrag. „Wir gehen selbstbewusst in die Regierung, mit der gegebenen Verantwortung für die Menschen“ war das Fazit von Guth.

Die Landespolitik in Rheinland-Pfalz, wo die SPD zusammen mit den Grünen regiert, bezeichnete Jens Guth als überaus erfolgreich. Malu Dreyer zeigt sich als kompetente, sympathische Ministerpräsidentin, die die Inhalte sozialdemokratischer Politik überzeugend umsetzt. Beitragsfreie Kitas, keine Studiengebühren, alles Dinge die zur Entlastung von Familien beitragen sind nach Guths Meinung Erfolge, die auch im kommenden Kommunalwahlkampf immer wieder betont werden müssen. Sozialdemokratische Politik muss offensiv vertreten werden, betonte Guth. Die Akzeptanz die die SPD in der Bevölkerung genießt zeigt sich nach Guths Worten auch daran, dass die rheinlandpfälzische SPD im Jahr 3913 einen Zuwachs von 1 300 neuen Mitgliedern verzeichnen konnte.

Jens Guth und Reinhard Reibsch, assistiert von Christa Bug, nahmen dann die Ehrungen verdienter, langjähriger SPD Mitglieder vor.

Rolf Monath gehört seit nunmehr 50 Jahren der SPD an. Lange Jahre im Gemeinderat, bekleidete Rolf Monath von 1989 bis 2007 das Amt des Beigeordneten. Neben Urkunde und Ehrennadel überreichte Reinhard Reibsch auch den Ehrenbrief der SPD.

Die Mitgliedschaft, der seit 2000 dem Gemeinderat angehörenden, Ursula Hook dauert schon 40 Jahre. Urkunde Ehrennadel und ein Blumengebinde waren der verdiente Lohn.

Ebenfalls 40 Jahre in der SPD ist Altbürgermeister Reinhard Roos. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft dürfen Swaihel Evelyn Forster, Burkhard Höpner, so wie Bernd Rieger zurückblicken. Awwad Khader ist 10 Jahre Mitglied der SPD. Diesen Geehrten, die an diesem Abend verhindert waren, wird die Ehrung im privaten Kreis zu Teil.

Die Damen des Arbeitskreises Sozialdemokratischer Frauen (ASF) hatte die Tische liebevoll mit „Äpfel, Nüssen, Mandelkern“ liebevoll vorweihnachtlich dekoriert, was viel Bewunderung hervorrief. Darüber hinaus wurden die Gäste zuvorkommend mit Speisen und Getränken verwöhnt.

Das Trompetentrio “Die Böhler Euphoniker“ umrahmte den vorweihnachtlichen Ehrenabend und wurde mit viel Applaus bedacht. Bild. fg

06.12.2013


„Süßer die Glocken nie klingen“ Weihnachtsmarkt in Böhl

Kunsthandwerk und Kulinarisches

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eröffnete der 1. Beigeordnete Karl-Heinz Hasenstab am Freitagnachmittag den Weihnachtsmarkt. Zum zweiten Mal war die kleine Budenstadt auf dem Ortsmittelpunkt zwischen der katholischen und der protestantischen Kirche im Ortsteil Böhl aufgebaut. Dies schafft eine anheimelnde Atmosphäre die bei allen Besucherinnen und Besuchern sehr gut ankam und immer wieder lobend erwähnt wurde.

„Wir haben zwar nur einen kleinen Weihnachtsmarkt, können uns aber mit unserem Angebot sehen lassen und brauchen uns vor Niemandem in der Region zu verstecken“ betonte Karl-Heinz Hasenstab bei der Eröffnung. Und dass die Weihnachtsmarktbeschicker fast alles Böhl-Iggelheimer Vereine oder Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde sind, freute Hasenstab besonders. Vielfältige Unterstützung erfuhren die Organisatoren des Weihnachtmarktes von den Kindern der fünf Kindertagesstätten. Die kleinen Künstler hatten in den letzten Wochen fleißig Kunstwerke geschaffen, die an den im Ort aufgestellten Tannenbäumen und Plakatwänden in der Vorweihnachtszeit zu bewundern sind

Gerne gab Hasenstab die Bühne frei für die Kinder der protestantischen Kita “Vogelnest“, welche die ersten Weihnachtslieder erklingen ließen. Die Jugendkapelle des Musikverein Iggelheim folgte den Kleinen mit zur Adventzeit passenden Weisen. Die aus der Sängervereinigung hervorgegangene Kapelle „Rassler & Friends“ gestaltet dann das weitere Eröffnungsprogramm. Auch an den anderen Tagen wurde durch die Musikvereine aus Böhl und Iggelheim so wie dem Gospelchor „The Chariots“, der Musikschule Sascha Leicht, so wie den Kindern der Johannes-Fink-Grundschule ein stimmungsvolles musikalisches Rahmenprogramm auf der Bühne geboten.

Der ökumenische Arbeitskreis lud zu einem „Gebet im Advent“ am Samstag in die Protestantische Kirche ein. Das Flötenensemble Böhl-Iggelheim umrahmte die Feier musikalisch. Ein Beweis dafür, dass nicht nur der Kommerz in dieser Vorweihnachtszeit regiert.

Der Gospelchor „TonArt“ Böhl-Iggelheim feierte in diesem, Jahr sein 25ig jährigen Bestehen mit einem eindrucksvollen Jubiläumskonzert am Sonntag in der Protestantischen Kirche.

Von Adventskränzen über Hand- und Stickarbeiten, Perlendekorationen, Weihnachtsfloristik so wie weihnachtliche Dekorationen und Basteleien war, auf liebevoll gestalteten Verkaufsständen in den anheimelnden Buden alles vertreten, was zu der kommenden Advents- und Weihnachtzeit passt. Ein Krippenbauer präsentierte seine Erzeugnisse und der Duft von allerlei Gewürzen schmeichelte den Nasen. Für die kalten Tage waren wärmende Schals, Genähtes und Gestrickte zu erstehen. Selbstgebasteltes, nach Omas Rezept hergestellte Marmelade, Natur- und Bienenprodukte – das Angebot auf dem kleinen Weihnachtmarkt war mehr als vielfältig. Der „Eine –Welt- Stand“ des Ökumenischen Arbeitskreises verkaufte im Vorraum der Protestantischen Kirche Krippenfiguren, Schnitzarbeiten, und allerlei Köstlichkeiten aus und für ihre Partnergemeinden in Ghana und Äquator. Eine Schautafel verdeutlichte an Hand von Bildern ihre Projekte.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Zu den an allen Tagen winterlichen Temperaturen passte der Glühwein, der an allen Ständen angeboten wurde, vorzüglich. Kinderpunsch und russische Schokolade, Steakbrötchen und Fischbrötchen, Flammkuchen, Waffeln, Gulaschsuppe und Bratwürste ließen keine kulinarischen Wünsche offen.

Im Schulhaus hatte der Förderverein der Johannes-Fink-Grundschule einen Bastelraum für die Kinder eingerichtet. Unter der Anleitung engagierter Damen und Herren konnten die kleinen Künstler unter anderem kleine Holzengel und Stoffsäckchen zum Bedrucken basteln.

Die Landfrauen verwöhnten am Sonntagnachmittag ihre Gäste mit Kaffee und einem riesigen Kuchenbüfett. Der Gewerbeverein bot eine reich bestückte Tombola an. Der Erlös wird den Kath. Öffentlichen Büchereien in Böhl und Iggelheim gespendet.

Auch an die kleinen Besucher war gedacht. Ein schönes Kinderkarussell drehte für die Kinder seine Runden.

Ein keiner, gemütlicher, um Verweilen einladender Weihnachtsmarkt in Böhl ist zu Ende gegangen und wird auch 2014 wieder stattfinden.Bild: fg

02.12.2013


Weihnachtsmarkt in Böhl - Bilderalbum

Anne Spiegel besuchte die Peter-Gärtner-Realschule plus

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag Anne Spiegel besucht die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Für die Klasse 10a der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS) beginnt die heiße Phase der Vorbereitung auf den Schüler-Landtag 2013. Sie wird am 05.12. eine von vier zehnten Klassen aus Rheinland-Pfalz sein, die im Plenarsaal des Mainzer Landtages im Rahmen eines großangelegten Rollenspiels einen politischen Antrag einbringt. Sie hat sich entschlossen, als Fraktion der Partei für Gesundheit und Soziales (PGS) dem Schülerparlament einen Antrag zur rezeptfreien Abgabe der „Pille danach“ zur Abstimmung zu stellen. Natürlich erhofft sie sich dabei breite Unterstützung von den Abgeordneten der anderen Schulen, um ihr Anliegen nach einer erfolgreichen Verabschiedung dem zuständigen Fachausschuss des „echten“ Landtages vorstellen zu dürfen.

Die Fraktionssprecherin der PGS Michelle Reither wird für die Vorstellung lediglich fünf Minuten Zeit erhalten, recht wenig also, um eine Mehrheit für ihre Fraktion zu erobern. Da muss vom ersten Moment an alles stimmen.

Um diesen wichtigen Auftritt am Mainzer Rednerpult unter fachkundiger Anleitung proben zu können, lud die Klasse 10a Anne Spiegel ein. Wer könnte besser beraten als eine leibhaftige Parlamentarierin, die noch dazu als stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag diese Herausforderung aus eigener Erfahrung zur Genüge kennt.

In einem sehr herzlichen und offenen Gespräch erläuterte sie ihr persönliches Interesse an der aktuellen Landespolitik und machte den Jugendlichen Unterschiede der verschiedenen Parteien am Beispiel der Legalisierung von Cannabisprodukten deutlich. Im Anschluss demonstrierte die ehemalige Sprachlehrerin spontan wie ein Parlamentsauftritt der Nachwuchspolitiker aussehen könnte. Dann versuchte sich die Fraktionsvorsitzende der PGS ebenfalls an der Aufgabe und erntete großes Lob von der jungen Politikerin und der gesamten Klasse.

Diese und Anne Spiegel werden sich am 05.12. in Mainz wiedersehen und gemeinsam erleben können, ob das gemeinsame Training Früchte tragen wird.

Markus Jung

28.11.2013


Jessica III. regiert die Igg´lemer Bessem

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Nach Jessica I., Jessica II. regiert nun Jessica III. die Narrenschar der Igg´lemer Bessem. Beim Ball der Prinzesin in der Narhalla der TSV-Halle wurde Jessica III. aus dem Hause Schwarz, in ihr hohes Amt eingeführt.

Jessica Schwarz wurde am 25.04.1994 in Speyer geboren. Bereits mit 6 Jahren begann sie ihre tänzerische Laufbahn bei den Mini-Bessem. Bis heute hat sie in allen Garden getanzt und ist bis auf den heutigen Tag bei den Rehbachnixen und im Schautanz aktiv. Die Fasnacht wurde ihr buchstäblich in die Wiege gelegt. Opa, Heinz Staffen, war jahrelang TSV Vorstand und auf der Bessem-Bühne aktiv und ist heute Ehrenvorsitzender der Bessem und als singender Vorstand immer noch bekannt. Auch von Ihrer Mutter hat Jessica die Leidenschaft zur Fastnacht geerbt. War diese doch in der Kampagne 1989/1990 als Prinzessin Carmen I. in Amt und Würden.

Damit aber nicht genug der karnevalistischen Vorbelastungen. Während der Kampagne 1987/1988 wurden die Bessem von Prinzessin Michaela I., der Tante von Jessica III., regiert. Der Vater von Jessica ist nicht nur als Tänzer beim Herrenballett aktiv und zuständig für die Narrenfiebel, er ist gleichzeitig auch Vizepräsident der Igglemer Bessem. Natürlich darf in dem Reigen der Familie nicht ihre Schwester Saskia fehlen, die ebenfalls seit Kindesbeinen an, bei den Bessem tanzt. Auch der Freund von Jessica ist mittlerweile ebenfalls dem Faschingsfieber verfallen und ist seit dieser Kampagne Mitglied im Komitee. Jessica III. stammt also aus einer „fastnachtverrückten“ Familie.

Ihre Berufsausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation hat Jessica, nach vorgezogener Prüfung, mit Bravour abgeschlossen und wurde unbefristet in die „BASF-Familie“ aufgenommen.

Neben der Fasnacht geht sie noch sehr gerne auf Reisen, am liebsten auf eine Kreuzfahrt.

Präsident Kurt Hauck, ist sich sicher mit dieser Wahl, mit Jessica III., wieder eine junge Dame für das Prinzessinnenamt begeistert zu haben die , wie sich  schon Christina Schön, die auch als Sitzungspräsidentin fungiert, bei der Einführung sagte,   „optimal zu dem Verein und seinen Zielen, das karnevalistische Brauchtum zu pflegen, passt“. Bild: Franz Gabath

23.11.2013


Weihnachtsmarkt im Ortsteil Böhl

Böhl-Iggelheim- Am 1. Adventswochenende von Freitag, 29. November bis Sonntag, 1. Dezember, lädt die Ge­meindeverwaltung Böhl-Iggelheim das zweite Mal zum Weihnachts­markt auf dem Kerweplatz im Ortsteil Böhl ein.

Wir freuen uns jedes Jahr, dass wir Unterstützung von vielen kleinen Helfern bekom­men. Zusam­men mit den Erzieherinnen aller fünf Böhl-Iggelheimer Kindertages­stätten übernehmen die Kinder die Gestaltung der Weihnachtsmarkt-Plakate und basteln Weihnachtsbaumschmuck. Sehr eifrig wurde geklebt, gemalt und gedruckt. Die entstandenen Kunstwerke können Sie auf den Plakat­ständern und den Weih­nachtsbäumen im Dorf bewundern.

Bürgermeister Peter Christ eröffnet am Freitag, 29. November um 17 Uhr den Weihnachtsmarkt. Danach stimmen die Kinder der Prot. KiTa „Vogelnest“ Böhl (17.15 Uhr) die ersten Weihnachtslieder an, die dann von der Jugendkapelle des Musikverein Iggelheim (18.00 Uhr) fortgesetzt werden. Ab 19.00 Uhr steht die Band „Rassler & Friends“ auf der Bühne und unterhält sie mit rockiger Weih­nachtsmusik.

Auch an den folgen­den Tagen wird ein stim­mungsvolles Rahmenprogramm geboten. Erstmals mit dabei ist der Gospelchor „The Chariots“, der am Samstag (17.00 Uhr) traditionelle weih­nacht­liche Gospels vorträgt und ab 18.00 Uhr spielt der Musikverein Iggelheim für die Weihnachtsmarkt­besucher. Anschließend lädt der Ökume­nische Arbeits­kreis um 19.00 Uhr zum „Gebet im Advent“ unter Mitwirkung des Flötenensembles Böhl-Iggelheim in die Prot. Kirche Böhl ein.

Am Sonntag, 15.00 Uhr, tragen die Kinder der Johannes-Fink-Grundschule Böhl Musicalmelodien vor und der MV „Musketiere“ Böhl spielt ab 16 Uhr für Sie. Anschließ­end präsentiert der Gospelchor „TonArt“ Böhl-Iggelheim zu seinem 25jährigen Bestehen um 17 Uhr in der Prot. Kirche Böhl ein Jubiläumskonzert. Die Musikschule Sascha Leicht aus dem Ortsteil Iggelheim unterhält Sie ab 18.30 Uhr mit traditio­neller und moderner Weihnachtsmusik.

Um es bei kühlen Temperaturen lange auszuhalten, können sich die Besucher mit verschiedenen Glühweinsorten, die zum Teil nach alten Hausrezepten zubereitet werden, Russischer Schokolade und Kinderpunsch sowie erstmals mit heißen Wintercocktails von innen wärmen. Weitere Genüsse werden von verschiedenen Böhl-Iggelheimer Vereinen auf dem Kerweplatz und im Landfrauensaal (Kaffee und Kuchen nur am Sonntag ab 14.30 Uhr) angeboten. Wählen können Sie zwischen Steak-, Saumagen-, Fleischkäse- und Fisch­brötchen, Currywurst, Bratwurst, Flammkuchen, Servelat, Döner, Pommes, Falafel mit Dipp, Gulaschsuppe, Brezeln bis hin zu Crêpes, Waffeln, Muffins und Zucker­watte.

Auch kunstvoll Gebasteltes und Gestricktes, Holzarbeiten, Mode, Schals und Taschen, Weihnachtsartikel, Natur- und Bienenprodukte, Weihnachtskrippen, Marmelade, Süß- und Spielwaren, Heil­kräuter, Tees, Gewürze & besondere Geschenke finden Sie auf dem Weihnachtsmarkt.

Auch an die kleinen Besucher haben wir gedacht und ein schönes Kinderkarussell bestellt.

Der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim hat auch in diesem Jahr wieder eine Tombola mit attraktiven Gewinnen für Jung und Alt zusammengestellt. Der Erlös wird den Kath. Öffentlichen Büchereien in Böhl und Iggelheim gespendet.

Bei soviel Engagement von allen Mitwirkenden lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch auf dem Weih­nachtsmarkt im Ortsteil Böhl.

21.11.2013


Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß besucht die Klasse 10a der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

Johannes Zehfuß und Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak mit der Klasse 10a Johannes Zehfuß und Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak mit der Klasse 10a

Böhl-Iggelheim- Am 05.12.2013 nimmt die Klasse 10a der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS) am Schüler-Landtag in Mainz teil.

In diesem Rollenspiel treten vier Schulklassen aus Rheinland-Pfalz im Plenarsaal des Mainzer Landtages als Fraktionen politischer Parteien auf und führen eine Parlamentssitzung durch. Dabei wird die Böhl-Iggelheimer Klasse als Partei für Gesundheit und Soziales (PGS) einen Antrag zur rezeptfreien Abgabe der Pille danach einbringen. Außerdem wird sie über die Anträge abstimmen, die von den anderen beteiligten Klassen stammen. Sie kann dabei bedingungslos zustimmen, den Antrag durchfallen lassen oder auch die eigene Zustimmung von Änderungswünschen abhängig machen.

Um diese Änderungsanträge professionell formulieren und begründen zu können, wurde sie von dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß (CDU) unterstützt, der den Böhl-Iggelheimer Wahlkreis in Mainz vertritt.

Er diskutierte dazu mit den Schülerinnen und Schülern die politischen Anliegen der vorliegenden Anträge und half ihnen, mögliche Kompromisse auszuloten und Verbesserungen zu erarbeiten und gab ihnen so recht anschaulich Einblick in die politische Arbeit eines Abgeordneten und die Abläufe der klassischen Fraktionsarbeit.

Darüber hinaus ließ der Böhl-Iggelheimer Landwirt viel Persönliches in das Gespräch einfließen und erläuterte den Jugendlichen auf diese Weise seine Motivation zur politischen Arbeit und die Schwerpunkte seines Engagements. Beide Seiten genossen die Debatte sichtlich und sind nun gemeinsam auf die Ergebnisse des 29. Schüler-Landtags gespannt.

20.11.2013


Der Comedian Osman Citir besucht die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

beim Besuch der Klasse 8aBöhl-Iggelheim- Der Newcomer aus Birkenau machte mit seinem Comedy- und Motivationsprogramm „Comedy macht Schule“ Station an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS).

Zu Beginn setzte er sich mit Klischees auseinander, denen er wegen seiner türkischen Herkunft ständig begegnet. Da ließ sich wunderbar ein weiter Bogen zu all jenen Vorurteilen spannen, die seinen Zuhörern mit unterschiedlichsten ausländischen Wurzeln nur allzu bekannt sind und auch die „humorlosen und pedantischen Deutschen“ blieben nicht verschont. Mit türkischem Ghetto-Akzent trieb Citir damit seinem Publikum Lachtränen in die Augen. Tränen anderer Art flossen, als er den Schülerinnen und Schülern am Beispiel seines krebskranken Bruders klarzumachen versuchte, dass es neben Humor und Toleranz auch Durchhaltevermögen und Zusammenhalt braucht, um das Leben zu meistern. Er schilderte seinen schulischen und beruflichen Werdegang und versuchte den Jugendlichen am eigenen Beispiel zu zeigen, dass „Null-Bock“ nirgendwo hinführt, sondern nur echte Anstrengung und ehrliche Leistungsbereitschaft zum gewünschten Erfolg führen. „Wer erfolgreich werden will, muss andere erfolgreich machen“, lautete sein Credo, denn nur „wer anderen hilft, erfährt auch selbst Hilfe“.

„Nie aufgeben, auch nicht bei schlechten Noten oder Ablehnungen bei Bewerbungen“, lautete sein Tipp auch im Anschluss an den eigentlichen Auftritt, als er die Klassen 8a und 9d im Klassensaal besuchte. Osman Citir, der auch Vorsitzender des Vereins „Integration durch Bildung Bergstraße e.V.“ ist, setzt auf eine Langzeitwirkung seines Programms, die er nicht zuletzt mittels Fragebögen erreichen will, die von den Jugendlichen direkt nach der Show und dann wieder nach zwei Monaten zu bearbeiten sind. Die Lehrerinnen und Lehrer der PGS werden ihm in acht Wochen berichten können.

20.11.2013


„Bessem Ahoi“. Rauschende Ballnacht bei den Iggelheimer Karnevalisten

Jessica III. strahlender Stern am „Bessem-Himmel“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Sitzungspräsident Sven Jandura mit der scheidenden Prinzessin, Jessica II und Präsident Kurt Hauch mit seiner Gattin Ute eröffneten, zusammen mit den „Blookitteln“, mit der obligatorischen Polonaise die Ballnacht der Bessem zu ihrer 57. Kampagne in ihrer festlich geschmückten Narhalla in der TSV-Halle in der Jahnstraße.

Ein Hauch von Wehmut durchzog die TSV-Sporthalle an der Jahnstraße als Jessica II. ihre Amtszeit als Prinzessin der Kampagne 2012/2013 Revue passieren lies. Einige Tränchen glitzerten dabei schon in ihren Augenwinkeln als sie dem närrischen Volk, der ganzen „Bessem-Familie“ und besonders den „Bessem“ -Verantwortlichen für die große Unterstützung, die sie erfahren hatte, dankte.

Strahlend ging mit Jessica III. der neue Stern am karnevalistischen „Bessem-Himmel“ auf.

Unter den Klängen des Narhallamarsch wurde Jessica III begleitet von ihrem Papa und Freund, beide Mitglieder im Komitee der Bessem, majestätisch zur Bühne begleitet. Sie komplettierte damit das farbenfrohe Bild, das sich den Besuchern auf der Bühne darbot. Strahlend und doch auch ein wenig traurig, berichtete die scheidende Prinzessin von den Glanzpunkten ihrer Regentschaft. Die vielen Auftritte bei befreundeten Vereinen, den Prunksitzungen, so wie Auftritte in Schulen, Kindergärten so wie schon traditionell im Seniorenzentrum, waren ihr besonders wichtig. „Ein unvergessliches Jahr, das ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen werde“ betonte die scheidende Prinzessin. Viel Lob wurde ihr auch von Sitzungspräsident Sven Jandura und Präsident Kurt Hauck zu teil. „Du warst ein Glanzpunkt in unserer letztjährigen Kampagne, du hast die „Bessem“ charmant und würdig vertreten, hast die große Tradition unserer Prinzessinnen großartig fortgesetzt“ betonte Präsident Kurt Hauck in seinen Dankesworten.

Wie schon in den letzten Jahren übergab nicht die scheidende Prinzessin Krone und Zepter an ihre Nachfolgerin. Diese ehrenvolle Aufgabe hatten die Verantwortlichen ihrer ehemaligen Prinzessin Christina Schön übertragen. Christina gehört mittlerweile dem Komitee an und fungiert auch als Sitzungspräsidentin. Mit charmanten Worten verabschiedete Christina die scheidende Prinzessin und führte Jessica III. in ihr hohes Amt ein. Christina Schön fand ganz persönliche und tröstende Worte für die scheidende Regentin, die nun wieder in die karnevalistische Welt der Garden eintauchen wird.

Und Christina Schön hatte viele lobende Worte für die neue Regentin parat. „Überall wo jemand gebraucht wird, als aktive Gardetänzerin oder Trainerin setzt sich Jessica im Verein ein und ist immer zur Stelle wenn Not am Mann, oder auch Frau, ist“ betonte Christina. „Mit ihr haben wir eine neue Regentin, die optimal zu dem Verein und seinen Zielen, das karnevalistische Brauchtum zu pflegen, passt“ fügt Christina mit sichtlichem Stolz noch an.

Und man sah der neuen Prinzessin ihren Stolz, wenn auch noch ein wenig verhalten und die Freude an, mit der sie sich auf das neue Amt freute. In wohlgesetzten, in Reimform vorgetragenen, Worten versprach Jessica III. eine gerechte Herrschaft ausüben zu wollen um den „Bessem“ zur Ehre zu gereichen.

Drei donnernde „Bessem Ahoi“ beendeten die Regentschaft von Jessica II. und eröffneten gleichzeitig die Kampagne unter Jessica III.

Der Bezirksvorsitzende der Vorderpfalz des Badisch-Pfälzischen Karnevalverbandes Hans Müller war mit Bürgermeister Peter Christ (CDUI), dem 1. Beigeordneten der Gemeinde, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß (CDU) zur Inthronisation gekommen. Hans Müller, ein Urgestein der „Igglemer Bessem“ lies es sicht nehmen, wie in jedem Jahr, in seinem Heimatverein bei der Einführung der neuen Prinzessin zugegen zu sein.

Danach war die Tanzfläche frei für die Besucherinnen und Besucher selbst das Tanzbein zu schwingen. Und zu den Klängen von„Rassler & Frieds“ wurde auch reichlich davon Gebrauch gemacht.

Auf Prunksitzungen und sonstige Veranstaltungen der Bessem stimmten die tänzerischen Vorführungen ein. Tanzmariechen Mia Lindler, die an diesem Abend ihren ersten Auftritt auf der Bessembühne hatte, gefolgt von der Jugendschautanzgruppe, rissen die Besucher zu Beifallsstürmen und dem Wunsch nach Zugabe hin.

Ein Glanzpunkt der vielen Garden beiden Bessem sind sicher „Die Rehbachnixen“. 14 charmante Damen wirbeln hier in atemberaubender Geschwindigkeit übers Parkett – eine Augenweide. Und ohne Zugabe durften die „Nixen nicht von der Tanzfläche.

Ein Tombola bot wertvolle Preise wie ein Flug mit einem Segelflugzeug oder als Hauptpreis ein Urlaubswochenende.

Der Ball der Prinzessin ist einer der karnevalistischen Höhepunkte in jeder Kampagne. Auch in diesem Jahr präsentierten die „Igglemer Bessem“ wieder einen Prinzessinnenball der Extraklasse bei dem die Gäste erst weit nach Mitternacht zufrieden den Heimweg antraten.

Zu dem großen Erfolg trug natürlich auch die Musik der Kapelle „„Rassler & Frieds“ bei, die zu jedem Zeitpunkt den Geschmack des tanzfreudigen Publikums traf und auch immer wieder musikalische Sonderwünsche erfüllte.

Weiter Veranstaltungen der Bessem:

Ordensfest ist am 10.01.2014

Gardeball am 11.01.2014

Prunksitzungen:

15.02.2014; 22.02.2014 und 01.03.2014

Bilder fg

19.11.2013


Rauschende Ballnacht bei den Iggelheimer Karnevalisten - Bilderalbum

   

Mahnwache am 17.11.2013 am Gedenkstein für das alliierte Kriegsgefangenlager in Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Mitglieder des Arbeitskreises für „Für Vielfalt und gegen Extremismus“ fanden sich am 17.11.2013 von 10-18 Uhr am Gedenkstein in Böhl-Iggelheim für das alliierte Kriegsgefangenenlager im Jahr 1945 ein.

Der Arbeitskreis nahm den Volkstrauertag zum Anlass, um am Gedenkstein an die Opfer des2. Weltkrieges zu erinnern. Die im Lager für wenige Monate inhaftierten Soldaten und Kriegsteilnehmer waren ebenso Opfer des nationalsozialistischen Regimes, wie die in Konzentrationslagern ermordeten Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas oder politische Verfolgte.

Der Arbeitskreis hat vor wenigen Wochen einen Gedenkstein für die verfolgten und ermordeten Juden und Jehovas Zeugen auf dem Friedhof in Iggelheim eigeweiht.

Die Erinnerung an alle Opfer des Nationalsozialismus, als Andenken und zur Verhinderung der Wiederholung und die Verteidigung einer vielfältigen Gesellschaft auch vor Ort ist eines der wichtigsten Anliegen des Arbeitskreises.

18.11.2013


Reinhard Reibsch führt weiterhin den Ortsverband

Mitgliederversammlung bei der SPD

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zur Mitgliederversammlung konnte der 1. Vorsitzende Reinhard Reibsch 28 stimmberechtigte Mitgliederinnen und Mitglieder, des 120 Mitglieder starken Ortsverbandes, im Clubhaus des VfB Iggelheim an der Wehlachstraße begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht betonte Reibsch besonders die Schwerpunkte der Arbeit des Vorstandes und des gesamten Ortsverbandes in den zurückliegenden zwei Jahren.

So waren die Informationsveranstaltungen, nach der Veröffentlichung der Timis-Studie zur Ausweisung von Überschwemmungsgebieten bei Hochwasser, ein wichtiges Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Thema wird die Böhl-Iggelheimer SPD, wie auch den Ortsverband in Haßloch weiterhin beschäftigen. Nach den Worten von Reinhard Reibsch löst die beabsichtigte Verlegung des Rehbaches nur einen Teil der Problematik. Deshalb wird nach der Überarbeitung der Studie das Problem weiterhin von der SPD sehr aufmerksam und kritisch verfolgt.

Nach den bekanntgeworden NSU-Morden lud die SPD zu einer Podiumsdiskussion unter dem Thema „wertvolle Demokratie- wehrhafte Demokratie“ ein. Mit der Landtagsvizepräsidentin, Hannelore Klamm, Innenminister Roger Lewentz, der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett, Rüdiger Stein von DGB, so wie Werner Scarbata, dem Vorsitzenden des örtlichen Arbeitskreises für Vielfalt, gegen Rassismus, war das Podium hochkarätig besetzt. Und der gute Besuch der Veranstaltung zeigte Wichtigkeit des Themas.

Das Projekt Mehrgenerationenhaus, das nach Aussage von Reibsch auf eine Initiative der SPD im Gemeinderat zurückgeht, ist sehr gut angelaufen. Mehrere Veranstaltungen, wie zum Brandschutz oder über die Gefahren im Straßenverkehr, besonders für Seniorinnen und Senioren, wurden erfolgreich durchgeführt. Dieser Arbeitskreis liegt der SPD besonders am Herzen und Reibsch zeigte sich erfreut, dass SPD-Mitglieder hier sehr aktiv mitarbeiten.

Die Feier zum ersten Mai, dem Tag der Arbeit, wurde diese Jahr , gemeinsam mit den Iggelheimer Naturfreunden am „Haisl“ durchgeführt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und fand nach Reibsch Worten großen Anklang. Der Termin ist deshalb für 2014 fest terminiert und die SPD hofft zumindest auf die gleiche gute Resonanz im nächsten Jahr wie in diesem.

Die Beteiligung an der Böhler Kerwe und am Weihnachtmarkt im Ortsteil Böhl sind fester Bestandteil im Jahreskalender der Böhl-Iggelheimer SPD Ortsgruppe. „Ein wichtiger Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit um mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in lockerer Weise ins Gespräch zu kommen“ betonte Reinhard Reisch.

Der 1. Vorsitzende hob die gute Stellung des Böhl-Iggelheimer Ortsverbandes im Vergleich zu anderen Ortverbänden hervor. Dies zeigt sich bei den Wahlergebnissen, die in Böhl-Iggelheim über dem Durchschnitt liegen. Diese hohe Qualität soll nach Reibsch Worten beibehalten, ja noch gesteigert werden. Reinhard Reibsch wies in diesem Zusammenhang schon auf die im nächsten Jahr stattfindenden Kommunalwahlen und auch auf die im September anstehende Bürgermeisterwahl hin. Der 1. Vorsitzende rief die Mitglieder zu vollen Einsatz auf.

Über die Aktivitäten des Arbeitskreises Sozialdemokratische Frauen (ASF) berichtete die Arbeitskreisvorsitzende Ursula Hoock. Ein besonderer Höhepunkt stellte die Fahrt zum Landtag im Mainz, auf Einladung der Landtagsvizepräsidentin, Hannelore Klamm, dar. Auch das ZDF konnte bei dieser Fahrt besichtigt werden.

Die Beteiligung am Lätaremarkt mit Lätare-Kaffee, den Seniorennachmittag, die Adventsfeier, den Besuchsdienst für erkrankte Mitglieder, so wie die regelmäßigen Treffen, nannte Ursula Hoock als weitere wichtige Punkte in der Arbeit des ASF in Böhl-Iggelheim. Die Erlöse diverser Veranstaltungen kommen immer sozialen Zwecken zu gute. So wird das jährliche Hungermarschprojekt immer finanziell unterstützt.

Kassierer Dieter Salzmann konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Er erhielt von den Revisoren Albert Wagemann und Ullrich Monath ein ausdrückliches Lob. Auf Antrag von Wagemann wurde der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.

Die Neuwahlen wurden von Harald Reichel zügig und souverän geleitet und brachten folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender: Reinhard Reibsch, Stellvertreter/in: Ulrich Störzner, Christa Bug, Kassierer: Dieter Salzmann, Schriftführerin: Renate Lenz, Pressesprecherin: Pia Möller-Reibsch,

Als Beisitzer fungieren: Katja Friedrich, Burkhard Grüninger, Dr. Michaela Jung-Dittmer, Harald Reichel, Jerome Merkel

Zu Revisoren wurden Ullrich Monath, so wie Albert Wagemann bestimmt. Die Wahlergebnisse waren jeweils einstimmig bei z. T. Enthaltungen der Gewählten. Bild: fg

16.11.2013


Großer Andrang beim Tag der Offenen Tür der Peter-Gärtner-Realschule plus

Böhl-Iggelheim- Angenehm überrascht wurden Schülerinnen, Schüler, Förderverein, SEB und Kollegium der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS) am 09.11.2013 von dem großen Andrang beim Tag der Offenen Tür. Zahlreiche Eltern und Kinder nutzten die Gelegenheit, die einzige integrative Realschule plus im Umkreis zu besuchen. Die angehenden 5.-Klässler erkundeten zunächst das unbekannte Schulgebäude und wurden von einem Programm gefesselt, das ihnen Schulklassen aller Jahrgänge boten. Währenddessen ließen sich die Eltern das Konzept der Schule aus erster Hand erläutern. Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und Konrektor Thomas Hasenöhrl stellten zunächst die PGS als Ganztagsschule vor. Sie erklärten, dass es zwar in jedem Jahrgang auch die klassischen Halbtagsklassen gibt, für die eine freiwillige Hausaufgabenbetreuung durch Lehrkräfte angeboten wird, aber auch immer „echte Ganztagsklassen“ eingerichtet sind, die am Nachmittag sieben Stunden zusätzlichen Unterricht haben. Somit erfahren diese Kinder eine intensive Betreuung durch ihre Fachlehrkräfte und müssen keine Hausaufgaben erledigen. In den Mittagspausen gibt es ein sehr variables, vielfältiges Mittagessenangebot und zahlreiche Arbeitsgemeinschaften.

Danach schilderte das Schulleitungsteam die Vorteile einer integrativen Realschule plus. Diese liegen vor allem darin, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zur 8. Klasse im vertrauten Klassenverband unterrichtet werden. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird dabei dem individuellen Lern- und Arbeitstempo jedes Einzelnen durch Angebote mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden Rechnung getragen. Elisabeth Kasprowiak verwies in diesem Zusammenhang auf wissenschaftliche Ergebnisse der Hamburger Erziehungswissenschaftler Bastian und Vieluf, wonach der gemeinsame Unterricht sowohl den Schwächeren als auch den Stärkeren nutzt.

Erst ab Klasse 9 werden abschlussbezogenen Klassen gebildet, wobei als weitere Besonderheit der PGS im Berufsreifezweig eine Praxisklasse angeboten wird. In dieser besuchen die Jugendlichen die Schule lediglich an vier Tagen in der Woche und absolvieren am fünften Tag ganzjährig ein Betriebspraktikum. Die Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges besuchen die Schule fünftägig und bereiten sich so auf eine Berufsausbildung oder auch immer öfter auf den Besuch einer weiterführenden Schule vor.

Zur Anmeldung der neuen 5.-Klässler wird am 01.02.2014 von 10:00 bis 13:00 Uhr ein Infotag stattfinden.

Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak erläutert interessierten Eltern das Konzept der Peter-Gärtner-Realschule plus

Das Rope Skipping zog besonders viele Zuschauer an. Peter-Gärtner-Realschule plus, Presse

13.11.2013


Mit Schwung in die neue Kampagne - 3x „Bessem Ahoi“

Hans und Brigitte Müller übergeben Ordensschaukästen

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Traditionsgemäß feiern die Karnevalisten der „Igglemer Bessem“ den Beginn der 5. Jahreszeit am 11.11. um 19 Uhr 11 in ihren „Guten Stube“, der TSV Gaststätte in der Jahnstraße. „Die lange Durststrecke ist endlich vorbei und es beginnt jetzt wieder unsere Zeit“ meinte ein sichtlich vergnügter Sitzungspräsident, Sven Jandura. Und die Bessem stehen wieder am Beginn einer ereignisreichen Session. Vor 57 Jahren begann die Karnevalsabteilung im TSV als kleiner Knirps zu laufen und ist in den Jahren und Jahrzehnten zu einer wahrhaft imposanten Größe gewachsen, wie Jandura stolz ausführte.

Und dass die Bessem sich auch in dieser Saison wieder besondere Überraschungen ausgedacht haben versteht sich nach den Worten von Präsident Kurt Hauck „ja von selbst“. Mit drei donnernden „Bessem Ahoi“ eröffneten Sven Jandura, Prinzesin Jessica II., so wie Kurt Hauck zusammen mit den zahlreichen Gardemädchen, Vereinsmitgliedern und Gästen die Kampagne 2013 / 2014.

So hatten die Bessem an diesem Abend schon eine dicke Überraschung bereit. Ein echter Iggelheimer Urfastnachter, Hans Müller, heute Bezirksvorsitzender Vorderpfalz in der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e. V., und seine Frau Brigitte, ebenfalls seit Jahrzehnten in der pfälzischen Fastnachtsszene nicht wegzudenken, hatten ihrem Heimatverein zwei Schaukästen gestiftet. In einem, aus Eichenholz gefertigten Schaukasten sind alle Orden, welche die Bessem in ihrer langen, erfolgreichen Zeit, gefertigt und verliehen haben, ausgestellt. Der zweite Schaukasten beherbergt die persönlichen Prinzessinenorden, so wie sämtliche Verdienstorden, vom „Goldenen Löwen“ bis zum „Goldenen Löwen mit Brillanten, von den Verdienstorden in Silber, Gold und Gold mit Brillanten des Bund Deutscher Karneval, bis zu den Verdienstorden der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine.

„Hier ist die Geschichte der Igglemer Bessem an Hand der Orden in eindrucksvoller Weise dargestellt und dokumentiert“ wie Hans Müller bei der „Einweihung“ hervorhob. Hans Müller, auch Ehrenkomiteemitglied der Bessem, so wie seine Frau Brigitte, Ehrenpräsidentin der Bessem, hatten die Schaukästen fertigen lassen und mit ihren eigenen Orden bestückt. Beide, obwohl auch bei anderen Vereinen und in karnevalistischen Funktionen seit Jahrzehnten unterwegs, betonen immer wieder, auch bei auswärtigen Auftritten, wie Hans Müller betont, ihre große Verbundenheit zu den Igglemer Bessem. „Das ist und bleibt unser Heimatverein, hier ist unsere karnevalistische Heimat“ unterstreichen Beide mit Nachdruck.

Ein Teil der ausgestellten Orden stammt aus dem Nachlass von Eugen Lehmann. Eugen Lehmann war Gründungsmitglied der Igglemer Bessem, Ehrenpräsident und Träger vieler karnevalistischer Orden, vom Goldenen Löwen bis zum Verdienstorden in Silber und Gold des Bundes Deutscher Karneval. Sein Frau Christa hat die Orden ihres verstorbenen Mannes Hans und Brigitte Müller für die Ordensschaukästen zur Verfügung gestellt. Hierfür bedankten sich die beiden Stifter ausdrücklich.

Die zwei Schaukästen haben auf der Empore der TSV Halle, vor dem Sitzungszimmer der Bessem einen würdigen Platz gefunden. Zwei gekreuzte Besen über ihnen weisen auf die neuen Schmuckstücke hin. Präsident Kurt Hauck drückte in seinen Dankesworten seine Freude über das Geschenk von Hans und Brigitte Müller aus. „Als die Beiden mir vor einiger Zeit über ihren Plan berichteten, war ich erst einmal sprachlos – und das passiert mir selten“ erklärte ein sichtlich vergnügter Kurt Hauck, den alle Welt nur „Kutte“ nennt.

Mit einem Glas Sekt wurde dann auf die Schaukästen angestoßen und es gab immer wieder einige donnernde „Bessem- Hans Müller – Brigitte Müller- Ahois „.

Kurt Hauck wies noch auf die wichtigen Termine hin.

16.11.2013 Ball der Prinzessin,

22.11.2013 Ehrungsabend,

10.01.2014, Gardeball

14.01.2014, Ordensfest

Die 3 Prunksitzungen finden statt, am

15.02.2014,

01. und 02. 03. 2014 2.,jeweils um 19:33 in der TSV Halle.

Der Kinderfasching findet am

02 und 04.03. 2014 statt.

Am 03.03.2014 steigt die große Rosenmontagsparty.

Bild fg

12.11.2013


Hans und Brigitte Müller übergeben Ordensschaukästen - Bilderalbum

„Damals hat Deutschland seine Unschuld verloren“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der lokale Agenda-Arbeitskreis „Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus“, geründet von den im Gemeinderat vertretenen Partien und dem DGB, hatte zu einer Feier am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge in Böhl eingeladen. Neben dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU), zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern und ca. 40 Bürgerinnen und Bürgern nahm auch der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU) an der kleinen Feier teil. Die Meisten hielten brennende Kerzen in den Händen.

Der1. Vorsitzende des Arbeitskreises, Werner Scarbata, erinnerte in seiner Ansprache an die Bedeutung des 9. November in der Geschichte Deutschlands. Dieses Datum ist genau so eng mit dem Ende des 2. Weltkrieges verbunden, wie mit der 1. Republik , und dem Fall der Mauer am 9. November 1989 den tausende friedliche Demonstranten herbeigeführt hatten. Aber dieses Datum geht auch einher mit den schrecklichen Ereignissen des 9. November 1938 an dem in Deutschland die Synagogen brannten und die Hetzjagd auf Juden, Sozialdemokraten und Gewerkschafter begann. Dies ist gerade 75 Jahre her, erinnerte Scarbata.

Diese Hetzjagd gegen jüdische Mitbürger, die Deutsch sprachen, Deutsch dachten und Deutsch träumten, seit Jahrhunderten in Deutschland lebten, führte auch zur Zerstörung von Gotteshäusern und Vernichtung von Menschenleben..

Unsägliches Leid wurde auch über jüdische Mitbürger aus Böhl-Iggelheim gebracht. Ein Grund mehr sich zu erinnern und diese Erinnerung wach zu halten, betonte Werner Scarbata.

Denn auch Synagogen sind Gotteshäuser des gemeinsamen Gottes- der Juden und der Christen. Auch die Böhler Synagoge fiel in der Nacht am 9. 11.1989 der Zerstörungswut der Nazis zum Opfer. Und nur noch ein Gedenkstein mit Tafel erinnert an das einstige jüdische Leben am Ort.

Werner Scarbata erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Einweihung des Gedenksteines auf dem Iggelheimer Friedhof, der unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, erst vor kurzem eigeweiht worden war. Dieser Gedenkstein, auf dem die Namen der aus Iggelheim deportierten Juden und Zeugen Jehovas eingemeißelt sind, Mahnmal wieder das Vergessen, wie Scarbata betonte.

Ein Blumengebinde und viele brennende Kerzen wurden am Gedenkstein für die Böhler Synagoge abgelegt. Bild: fg

11.11.2013


11:11 Uhr. 11 Böllerschüsse, 3 Donnernde „Hängsching“ Ahoi

Die Jubiläumskampagne ist eröffnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Mit elf krachenden Schüssen aus der Kanone der „Böhler Bürgerwehr“ wurde im Ortsteil Böhl am „Hängsching Brunnen“ auf dem Dorfmittelpunkt die fünfte Jahreszeit eröffnet. Zu beginn stimmte Tanja I. das Kampagnenlied 2013 an: „O jesses, o jesses des Feierheisel brennt“ an. Und die Besucher, da zum Großteil der Hängsching, der Fastnacht sowieso, sangen begeistert mit. Nach den Eröffnungsböllern hieß es dann „Kappe uff“ und die Jubiläumskampagne 2013 7 2014 der Böhler Hängsching war eröffnet.

Sitzungspräsident Heiko Tanski konnte neben dem Elferat, so wie dem Senat der Hängsching, eine stattliche Anzahl Bürgerinnen und Bürger auf dem Kerweplatz begrüßen. Sein Besonderer Willkommensgruß galt einer starken Abordnung des Patenvereins „Mußbacher Ausles“ aus Mußbach die mit ihrem Präsidenten Jürgen Baumert und Prinzessin Anna1. nach Böhl gekommen waren. Ihre Lieblichkeiten, Tanja I. von den Hängsching und Anna I. strahlten mit der Sonne um die Wette, als Heiko Tanski der Kampagne 2013/2014 einen guten und närrischen Verlauf wünschte. „Wir werden auch in dieser Kampagne unser Bestes geben, um unseren Freunden Spaß und Freude zu bereiten“ betonte Tanski. Mit drei donnernden „Hängsching „ Ahoi, in das die Anwesenden begeistert einstimmte, wurde die Fastnacht eröffnet.

Freigiebig zeigten sich die Karnevalisten, die ihre Gäste mit Sekt bewirteten. Wie schon seit Jahren guter Brauch, beobachteten auch dieses Jahr viele Kinder der angrenzenden Johannes-Fink-Grundschule das Geschehen. Unter den Kindern wurde von den Elferräten und Prinzessin Tanja I. „Mohrenköpfe“, nein„Schaumköpfe“, „Schaumküsse“ oder wie man heute die aufgeschämte, mit Schokoladenguss überzogene Süßigkeit nennen darf, verteilt. Diese wurde natürlich von den Kindern begeistert angenommen. Viele der Kinder wünschten sich öfter solch willkommende Abwechslung während einer Schulstunde. Und viele Mädchen unterhielten sich mit den Prinzessinnen und der Wunsch auch einmal dieses Amt zu begleiten war ihnen ins Gesicht geschrieben.

Heiko Tanski wies auf die kommenden Veranstaltungen hin. Die Prunksitzungen in der VT-Halle in Böhl werden am 07.02./08.02. 2014, jeweils um 19:11 Uhr beginnen. Der Kindermaskenball folgt am 04.03.2014. um 14:11 Uhr. Die Kampagne endet dann mit den traditionellen Heringsessen am 05.03.2014 um 19:11 Uhr ebenfalls in der VT-Halle.

Der Ball der Prinzessin findet am 16.11.2013 in der VT Halle um 19:11 Uhr statt, der Gardeball wir am 23.11.2013 in der Wahagnies-Halle sein. Hier findet auch am 26.01.2014 die Vorderpfälzer Prunksitzung stat. Auf diesen Höhepunkt weisen die Hängsching besonders hin. Bild: fg

11.11.2013


Reine Männersache

Männerrunde beim Tischfußball im Garten des SeniorenzentrumsFußball spielen und (Kunst-)Handwerk im Seniorenzentrum

Böhl-Iggelheim- Einmal wöchentlich treffen sich die Männer des Seniorenzentrums in Böhl-Iggelheim entweder zum Handwerken mit Holz, oder zu einem spannenden, und manchmal auch lauten Tischfußballspiel. Im Sommer, wenn es das Wetter zulässt, wird dieses gesellige Spiel auch gerne in den Garten des Seniorenzentrums verlegt. Die Herren sind dann voller Begeisterung in ihrem Element und vergessen dabei auch gerne mal die Zeit.

"Das habe ich früher auch schon sehr gern gespielt, leider aber schon lange nicht mehr", äußert Fridrich Liesy, der seit ca. einem halben Jahr im Seniorenzentrum lebt, und mit Eifer und regelmäßig an den Treffen teilnimmt. Christine Hass, die als Mitarbeiterin der sozialen Betreuung die Männerrunde betreut, freut sich über die Begeisterungsfähigkeit der Bewohner.

Bewohner mit selbst gebasteltem GeschicklichkeitsspielHauptsächlich in den Wintermonaten treffen sich die handwerklich interessierten Männer, unter denen auch ein gelernter Schreiner ist, in der hauseigenen Werkstatt zum Sägen, Schleifen, Feilen und Schrauben von Holzbauteilen jeglicher Art. Christine Hass war es auch, die im Haus die Umgestaltung eines Raumes vorantrieb, um den männlichen Bewohnern das handwerkliche Arbeiten in der geselligen Runde zu ermöglichen. Der Anteil von weiblichen Bewohnern in einer Senioreneinrichtung ist in der Regel immer höher. „Deshalb war es für mich wichtig, auch für männliche Bewohner ein passendes Angebot zu initiieren“, so die Mitarbeiterin, die seit Jahren im Team der sozialen Betreuung des Hauses mitarbeitet.Friedrich Liesy beim Malen

Im Laufe der Zeit wurde eigens für diese Runde allerlei Werkzeug angeschafft, wie z.B. eine mobile Werkbank, Akkuschrauber, allerlei Werkzeug vom Schraubenzieher bis hin zum Hammer. Hier entstanden schon Rennautos, ein solarbetriebenes Holzkarusell, ein strombetriebenes Geschicklichkeitsspiel, ein Brettspiel und diverse Schlüsselanhänger mit verschiedenen Holzfiguren, die selbst ausgesägt wurden und bei Festen erfolgreich verkauft werden. Über die handwerkliche Betätigung kommen dann auch schon mal künstlerische Fähigkeiten zum Vorschein, die man bis Dato von dem Bewohner nicht kannte. Ganz nebenbei griff Friedrich Liesy zu einem Stift und zeichnete auf das Blatt eines „Flip-charts“, der zu dem Zeitpunkt im Raum stand, ein Stillleben in Form zwei Früchten. „das habe ich früher öfter gemacht“, so der ältere Herr, jedoch käme er in letzter Zeit nicht mehr so dazu. Vielleicht fehlt im auch die Zeit, weil er immer öfters Tischfußball spielt.


Text und Foto: Christine Hass

09.11.2013


Buchausstellung in der katholischen öffentlichen Bücherei

Lesungen für Kinder und Erwachsene

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Immer am ersten Wochenende im November lädt die katholische öffentliche Bücherei St. Simon und Judas Taddäus in der Rottstraße 33 zu ihrer Verkaufsausstellung ein. Die Bücherei arbeitet hier eng mit dem Borromäusverein in Bonn, dem Dachverband der katholischen Büchereien, zusammen. Über 400 Bücher, CDs und Spiele waren im liebevoll geschmückten Pfarrsaal ausgestellt.

Nach Herzenslust konnte in den ausgestellten Büchern gestöbert werden. Ein Angebot das gerade in der im Hinblick auf Weinachten von zahlreichen Besuchern intensiv genutzt wurde. So war auch ein Motto der Buchausstellung:“Jetzt schon ans Schenken denken“. Die ganze Palette der Literatur von Romanen über Sachbücher bis hin zu Kinderbüchern war vorhanden. Der Jahreszeit gerecht stand eine Vielzahl von Literatur bereit, die sich mit dem Thema Advent und Weihnachten beschäftigt. Kunstvoll gestaltete Adventskalender waren daher auch im Angebot. Und für ein Geschenk an Weihnachten, aber auch für die kommenden langen Winterabende, waren geeignete Gesellschaftsspiele zu besichtigen. Für Fragen standen die netten Mitarbeiterinnen des Büchereiteams gerne zur Verfügung.

Zwei besondere Höhepunkte hatte sich das Büchereiteam um Brigitte Klein in diesem Jahr einfallen lassen. Zwei Lesungen wurden angeboten. Zum einen für Kinder und zum anderen für Erwachsene. Johannes Zehfuß, Abgeordneter im Rheinland-Pfälzischen Landtag, konnte als „Leseheld“ gewonnen werden. Die katholische öffentliche Bücherei beteiligt sich an dem Projekt „Der Leseheld“ als Pilotbibliothek, wie die Büchereileiterin Brigitte Klein betont. „Wir testen hier an unserer Bibliothek das Projekt, wie es bei den Kindern ankommt. Das Ziel ist Kinder und hier liegt der Fokus auf Jungs von vier bis 10 Jahren, Freude am lesen zu vermitteln“ betont Brigitte Klein. Und erfreulicher weise konnte schon einige gestandene Männer zu „Lesepaten“ gewonnen werden. Johannes Zehfuß mache es genauso viel Spaß, wie seinen jungen Zuhörerinne und Zuhören, als er aus dem „Struwwelpeter“ vorlas. Dieses Buch hatten sich die Kinder ausgewählt und am meisten begeisterte hier die Geschichte vom Jäger und dem Hasen.

„Speyer im Allgemeinen und der Dom im Besonderen haben mich schon immer interessiert und fasziniert, daher wollte ich einen Krimi schreiben, der Bezug zu Beidem hat“ erklärte Ansgar Armbrust. So handelt sein Krimi „DOMSCHATTEN“ dann auch vom Dom, Domherren und viel Mysteriösem im Umfeld der Kathedrale und gibt der Ermittlerin Maria Zoely manches Rätsel auf. Ein spanneder Lesestoff aus dem Ansgar Armbrust, immer wieder durch geheimnisvolle Musik unterbrochen, seinen zahlreichen Zuhören Kostproben gab. Natürlich wurde das sicherlich spannende Ende nicht verraten, denn das sollen die Leser selbst ergründen.

Die gemütliche Atmosphäre, bei Kaffe, Kuchen und Plätzchen an liebevoll gedeckten Tischen, machte es dann auch leicht eine Buchauswahl zu treffen. Wobei der „DOMSCHATTEN“ sicherlich einen größeren Leserkreis erreichen wird. Und sicher wird beim nächsten „Lesetreff“, den das Büchereiteam regemäßig anbietet, dieser Regionalkrimi einen größeren Raum für Diskussion einnehmen.

Der Erlös der Verkausausstellung kommt wie jedes Jahr der Bücherei zu gute, die damit ihr Angebot an Medien erweitern kann. Gerade die Kinderbücher sind ein besonderes Anliegen von Brigitte Klein der Leiterin der Bücherei. „Wir können nicht früh genug das Interesse der Kinder am Lesen fördern“ betonte Brigitte Klein. „Hiermit wird der Grundstock zur späteren Bildung gelegt“ unterstreicht sie das vorher Gesagte. Und man zeigt sich zufrieden darüber, unter der Leserschaft der Bücherei einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen zu haben.

Stolz verweisen die Mitarbeiterinnen darauf 5 500 Medien, nicht nur Bücher, in der Bücherei im Angebot zu haben. Über 12 000 Ausleihungen, bei gut 450 Stammlesern, unterstreicht die große Akzeptanz der Bücherei für die ganze Gemeinde. „Auch mit der örtlichen Grundschule stehen wir in reger Kooperation „betont Klein. „Wir haben 200 Bücher für die Schüler und Schülerinnen der Jakob-Heinrich-Lützel-Schule ausgeliehen, die wir in regelmäßigen Abständen austauschen. Und zu besonderen Sachthemen werden wir auch immer wieder von den Lehrkräften nach geeigneten Büchern angefragt“ betont Brigitte Klein und man merkt ihr die Begeisterung an mit der sie und ihre Helferinnen den ehrenamtlichen Dienst in der Bücherei versehen.

„Wir sind, neben der katholischen Bücherei in Böhl, die einzige Bücherei in der Gemeinde Böhl-Iggelheim unterstreicht Brigitte Klein. Und die Gemeinde unterstützt uns deshalb auch jährlich mit einem namhaften Geldbetrag. Und auch der Verwaltungsrat der Pfarrei hat seinen Zuschuss erfreulicherweise nicht gekürzt. Auch in diesem pfarrlichen Gremium wird unsere Arbeit anerkannt und gefördert.

Im Foyer des Pfarrheimes lud ein reich bestückter Bücherflohmarkt zum stöbern ein. Der ökumenische Weltladen aus Haßloch war mit einer großen Auswahl an Geschenkideen vertreten. Mit Kaffe und selbstgebackenen Kuchen war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

So wurde die zweitägige Buchausstellung auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg und wird deshalb sicher als fester Bestandteil der Bücherei erhalten bleiben.

Die katholische öffentliche Bücherei hat jeden Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 11:30 geöffnet. Bild: fg

05.11.2013


Lesungen für Kinder und Erwachsene - Bilderalbum

Ein beeindruckender Streifzug durch die Geschichte der Chormusik!

Die Dinges- Männerchöre begeisterten bei ihren Konzerten

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Ich bedauere es sehr, dass die gedeihliche Zusammenarbeit dieser drei Männerchören zunächst einmal sein Ende gefunden hat“ zog der musikalische Leiter der Konzerte der „Dinges-Männerchöre“, Alwin Dinges ein etwas trauriges Fazit nach dem dritten, erfolgreichen, Konzert ihrer Tournee durch Hessen und die Pfalz.

Die Männerchöre des MGV 1847 Dirmstein, der Chorgemeinschaft Frohsinn Pfaffenwiesbach, so wie den Männerchor der Sängervereinigung Iggelheim, hatte Alwin Dinges, der die 3 Männerchöre musikalisch betreut und leitet, zu einem großen Männerchor vereinigt. Über 80 Sänger standen bei den Konzerten im Chorraum der jeweiligen Kirchen, die sich die Chöre als geeignete Konzertsäle ausgesucht hatten.

Wie schon die katholischen Kirchen in Dirmstein und Usingen im Taunus, so bot auch die katholische Kirche St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim, mit ihrer hervorragenden Akustik den geeigneten Rahmen für das Abschlusskonzert.

Und Alwin Dinges hatte einen bunten, Vielfarben glänzenden Strauß aus der Welt der Musik im Allgemeinen und der Chormusik im Besonderen, gebunden. Einen Strauß der, obwohl nicht nur aus der schwierigen Bandbreite der Kirchenmusik bestand, in seiner Gesamtheit in ausgezeichneter Weisen in einen Kirchenraum passte.

Getragen; mit den Stücken „Abendfrieden“ und „Im Abendrot“ von Franz Schubert, eröffneten die Sänger das über zweieinhalbstündige Konzert. Zwei Lieder die vom Lobe Gottes künden und in ihrer ruhigen Art dem Chor die Gelegenheit boten ihre stimmliche Bandbreite schon in diesen ruhigen Passagen zu zeigen. Und das darf auch, bei den aus den Bereich der Kirchenmusik stammende „Agnus Die“ von Georg Bizet, so wie dem „Psalm 95, opus 46“ von Mendelssohn Bartholdy, gesagt werden. Bei beiden Stücken unterstützen die Männer den eifühlsamen Gesang der Solistinnen von "BellaVoce“. Bianca Flörchinger, Monika Lang, Sylvia Pflugradt-Dinges, Rita Röhrenbeck sind ein Gesangsquartett, zwar aus dem „Amateurbereich“, das mit dem Männerchören verbunden ist und deren gesangliche Qualität zu einen außer Frage steht und mit dem Männerstimmen bestens harmonierte. Die zeigte sich nicht nur bei den kirchenmusikalischen Liedern. In einem ganz andern Bereich der Musik bewegt sich Andrew Lloyd Webbers „Pie Jesu“, in dem auch das Damenquartett, am Klavier begleitet von Patricia Stasch, sein Können beweisen konnte.

„Es war gewollt und hat sich als richtig herausgestellt, dass wir hier mit Solistinnen und Solisten aus den uns bekannten Amateurbereich und aus den eigenen Reihen gearbeitet haben“ betonte Alwin Dinges mit Nachdruck. Es hat dem Gesamtbild unserer Konzerte gut getan, wie Dinges betonte.

So brillierten aktive Sänger aus den Chören Dirmstein-Pfaffenwiesbach-Iggelheim als Solisten im Trio bei „Das Tal in den Bergen“ von Bepi De Marzi, oder bei „La Montanara“, dem Lied der Berge schlechthin, dass der trientinische Bergsteigerchor zu Weltruhm verholfen hat. Wenn auch die Dinges-Männerchöre sicherlich nicht mit den Südtirolern konkurrieren wollten, so war ihr Vortag meisterlich.

Die Operette „Die Verkaufte Braut“, von Bedrich Smetana, gab Alwin Dinges im Duett mit Hans Simon, der auch die Moderation des Konzertes übernommen hatte, Gelegenheit über die Frauen und deren Leid mit ihren, doch durchaus guten Ehemännern, zu sinnieren. Der Schalk lachte beiden aus den Augenwinkeln, bei ihren fulminanten Vortrag.

Für die „Post im Walde“ von Heinrich Schäfer benötigte man einen Profimusiker an der Trompete. Hagen Pätzold übernahm diesem Part mit Können und Leidenschaft. Diese beiden Merkmale zeigten sich auch bei „Trompetenvoluntary“ von Henry Purcell, das er mit der Pikkolotrompete, gemeinsam mit Patricia Stasch, zu einem Hörgenuss werden lies.

Der Lindenbaum blühte regelrecht „am Brunnen vor dem Tore“ auf und die“ Loreley“ kämmte ihr goldenes Haar, hoch über dem Rhein im goldenen Abendschein, wobei in dem beim Schifferlied das „Meer die Sonne auslöschte“. Drei Lieder aus der Feder von Friedrich Silcher, bei denen die Männer gesanglich ihr Innerstes nach außen kehren konnten.

Ähnliches gilt es zu sagen bei „Tebe moem“ von Dimitri Bortniansky und beim russischen Volkslied, vom „Einsamen Glöckchen“. Bei dem, auch durch den einfühlsamen Vortrag des Tenorsolotrios, ein Gänsehautfeeling bei den applausfreudigen Besucherinnen und Besuchern erzeugt wurde.

Gospel ist die Musikrichtung, die aus der Afro-amerikanischen Erfahrung der Schwarzen hervorgegangen ist. Es ist die Musik die nach Menschenwürde und Freiheit der Sklaven schreit. Auch als Gospel und Swing bezeichnet, kommt die Hoffnung auch auf Gott aus tiefster Überzeugung zum Ausdruck. „Swing Low“ von F.J. Siegel und besonders „Down by the riverside“ von Hans Weiß-Steinberg sind Stücke, die, hervorragend interpretiert von dem gewaltigen Männerchor. ihrem Publikum geboten wurden.

Der „Gefangenenchor aus Nabucco“ aus der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi beendete das beeindruckende Konzert.

Hatte das Konzert „Wie ein bunter Schmetterling“ begonnen, so endete es auch mit diesem Lied als Zugabe, wie mit von Chor und allen Solisten vorgetragen – „Wie im Stundenglas verrinnt das Glück“.

Ein Reise durch die Geschichte der Chormusik, von der Romantik über Klassik, Barock, Volkslieder, Kirchenmusik, bis hin zu Gospel und Spirituell ging wie im Fluge, viel applaudiert, in der vollbesetzten Iggelheimer katholischen Pfarrkirche zu Ende.

Keiner der Gäste bereute sein Kommen. Es gab nur positive Kommentare, für die hervorragende Leistung der Männerchöre. Und viel wünschen sich ein Wiedersehen mit dieser Chorgemeinschaft der „Dinges- Männerchöre“. Bild: fg

01.11.2013


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„Ein Ort der Ruhe und des Friedens“

Einweihung der sanierten Leichenhalle

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im Rahmen einer Feierstunde wurde die neu renovierte Leichenhalle auf dem Friedhof im Ortsteil Iggelheim eingeweiht. “Ein Ort der Ruhe und des Friedens, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens möge diese Leichenhalle sein“ betonte Bürgermeister Peter Christ (CDU). Friedhof und Kirche, gemeinsam mit der Leichenhalle, stehen hier für ein harmonisches Miteinander, betonte auch Dekan Janson von der katholischen Gemeinde. „Das Friedhofskreuz zeigt die Blickrichtung zur Leichenhalle und damit blickt Christus auf Alle - ein aussagekräftiges Symbol“ wie Dekan Janson betonte. Der evangelische Pfarrer Dr. Wagner-Peterson gab seiner Freude Ausdruck, dass die Gemeinde für die Sanierung der Leichenhalle nicht die einfachste Lösung gewählt habe, weil diese die kostengünstigste gewesen wäre. Dass der Friedhof heute nicht unbedingt noch zum Ort gehörend gesehen werde, drückt sich in den unterschiedlichsten Bestattungsformen aus, die oft auf keinem Friedhof mehr vollzogen werden. Trauer und Tod, Leben und Sterben sind in Böhl-Iggelheim nicht an den Rand und in die Unkenntlichkeit verbannt, sondern gehören in Böhl-Iggelheim dazu, mit der Hoffnung auf einen segensreichen Gott, wie Dr. Wagner-Peterson betonte

Die Iggelheimer  Leichenhalle ist ein denkmalgeschütztes Gebäude mit großem historischem Wert. Es besteht bereits seit dem 16. Jahrhundert.  Kurfürst Ludwig V. aus dem Hause Wittelsbach baute ursprünglich ein Jagdhaus (Zeughaus). Im Jahre 1671 feierte der spätere Kurfürst Karl II. mit seiner Gemahlin Wilhelmine Ernestine von Dänemark seine Hochzeit

Nachdem das Haus im Holländischen Krieg 1680 zerstört wurde, erhielten die Iggelheimer Katholiken im Jahre 1739 die Ruine zum Bau einer Kirche. Diese wurde 1746 vom damaligen Weihbischof Johann Adam von Buckel konsekriert. Nach dem Bau der neuen Katholischen Kirche im Jahr 1938 stand das Gebäude leer und ging 1962 in den Besitz der Gemeinde über.

Die Sanierung der Leichenhalle war dringend notwendig, da das Dach erhebliche Mängel aufwies, Das ganze Ausmaß der Schäden, Fäulnis die die ganze Statik des Daches aufhob, war erst bei genaueren Untersuchungen und Begutachtungen festzustellen. So ging es bei der Sanierung nicht nur um die Substanzerhaltung und Sicherung, bei den ganzen Planungen und Arbeiten mussten die Gesichtspunkte des Denkmalschutzes beachtet werden.

Bei all den durchzuführenden Dachdecker- und Spengler-, Zimmerer-, Gipser-, Natursteinarbeiten, Maler- und Elektroarbeiten sowie Blitzschutzarbeiten musste darauf geachtet werden, die Historie des Gebäudes zu erhalten. Diese Gesichtspunkte mussten bis Farbgebung der Außen- und Innenwände und der gesamten Ausstattung beachtet werden. Hierbei hatte die Denkmalschutzbehörde klare Vorgaben gemacht, die zu beachten waren.

Der Innenraum ist hell und freundlich gestaltet. Ein neues Kreuz, stilvoll mit LED-Beleuchtung hinterlegt, gibt dem ganzen Raum sein Gepräge.

Baubeginn war am 6.12.2012 mit der Eingerüstung des Gebäudes. Wegen des strengen Winters war erst im Januar 2013 tatsächlicher Baubeginn. Am 11. Oktober waren dann die Arbeiten beendet.

Auf die Summe von  412.880,02 € beliefen sich die geschätzten Kosten. Da erst während der Bauphase einige Mängel, besonders am Turm, festgestellt werden konnten, erhöhten sich die Kosten auf ca. 443.000 €.

Ein Zuschuss vom Ministerium des Innern für Sport und Infrastruktur in Rheinland-Pfalz aus I-Stock 2011, in Höhe von 124.000 € wurde gewährt. Bild: fg

29.10.2013


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„In Böhl-Iggelheim lässt es sich gut leben“

Empfang für die Neubürger in der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Einer liebgewordenen Tradition folgend hatte Bürgermeister Peter Christ (CDU), die im Jahr 2013 neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürger, eingeladen. Über 80 Damen und Herren, erfreulicherweise viele junge Familien mit ihren Kindern, konnte der Ortchef im Foyer der Wahagnies-Halle begrüßen. Neben dem 2.Beigeordneten, Bernd Johann (FWG), standen Mitglieder aller im Gemeinderat vertretenen Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, und die Fachbereichsleiter der Verwaltung zu Gesprächen und Informationen zur Verfügung. Eine Vielzahl von Informationsschriften mit Orts- und Kreisplänen ergänzte das Angebot.

Der Ortschef stellte an Hand einer Bildschirmpräsentation die Gemeinde vor. Er verwies auf die gute Verkehrsinfrastruktur, bezüglich Straßen und Bahnanbindung. „Wir liegen zentral im Ballungsgebiet der Metropolregion Rhein Neckar, nach Speyer, Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim oder auch Heidelberg sind es mit PKW oder S-Bahn jeweils nur wenige Minuten“ hob Peter Christ hervor. „E halwie Stund vun de Haardt, e halwie Stund vum Rhoi, do losst sich in Igglem recht gut soi“ zitierte er den unvergessenen Heimatdichter Franz Zehfuß.

Christ betonte die gute Grundversorgung was Geschäfte, Ärzte Handwerksbetriebe und Dienstleister betrifft. Für junge Familien mit Kindern bietet Böhl-Iggelheim eine reichhaltige Angebotspalette. Fünf Kindertagesstätten, zwei Grundschulen sowie die „Peter-Gärtner-Realschule plus“ bieten ein hohes Bildungsangebot. „Wir sind im Rhein-Pfalz-Kreis Vorbild was die Kindertagesstätten betrifft. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres gibt es Ganztagsplätze, genügend Plätze für 2-jährige und unter 2-jährige Kinder“ betonte Christ nicht ohne Stolz. „Für unsere Kinder, als Zukunft unserer Gesellschaft, investieren wir gerne, wenn es auch bei angespannter Kassenlage nicht immer ganz leicht fällt.“ ergänzte Christ. Christ betonte auch die gute Zusammenarbeit aller im Rat vertretenen Parteien, die in Sachfragen immer, die für den Ort beste Lösung suchen. „Wir machen hier Politik zum Wohle der Bürger. Parteiinteressen stehen erst an hinterer Stelle“ betonte der Ortschef.

Da die gemeindeeigenen Bauplätze im Baugebiet Böhl Ost IV alle verkauft sind denkt die Gemeinde über die Ausweisung eines neuen Baugebietes nach. Und dann sollen bauwillige mit Kindern wieder pro Kind 5 Prozent Nachlass auf den Kaufpreis erhalten. Ein Anreiz in Böhl-Iggelheim sesshaft zu werden, der auch nicht in allen Gemeinden selbstverständlich ist.

Siebzig Vereine sorgen dafür, dass in Böhl-Iggelheim immer „etwas los ist“. „Die Böhl-Iggelheimer feiern halt gerne“ war das Fazit von Christ. Es ist also aus dem Angebot, sei es sportlicher oder kultureller Natur, für jeden Interessierten seiner Neigung entsprechend das Richtige zu finden. Und als waldreichste Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis sind Ruhe und Erholung in schöner Natur zu finden. Ausgewiesene Wanderwege laden zu sportlichen Aktivitäten ein.

Auch für die reiferen Jahrgänge gibt es mit dem Seniorenclub, dem Seniorenzentrum sowie dem Seniorenbeirat reichlich Angebote.

Bei Brezeln, Sekt und diversen Getränken war dann noch genügend Gelegenheit sich näher kennen zu lernen und mit den Vertretern von Verwaltung, Gemeinderat und Kirchen in Kontakt zu treten. Bild: fg

25.10.2013


Empfang für die Neubürger in der Gemeinde Böhl-Iggelheim - Bilderalbum

   

„EM(@)IL Für Dich“

Theatertage bei der Theatergruppe des FC Palatia Böhl

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ihren bisherigen großen Erfolgen konnte die Theatergruppe des FC Palatia Böhl einen weiteren hinzufügen. Auch nach nunmehr 36 Jahren ist die Begeisterung des Publikums für die Theatergruppe der Palatia ungebrochen. Mit der Geschichte „EM(@)IL Für Dich“ der Autorin Ute Tretten-Schlicker traf die Truppe unter der Regie von Heinz Issler genau den Geschmack ihres treuen Publikums, das seit Jahren aus der ganzen Umgebung nach Böhl in die VT-Halle kommt um sich köstlich unterhalten zu lassen. Die Premierengäste, in der voll besetzten VT-Halle in der Lindenstraße hatten bei den andauernden Pointen, die sie fortwährend zu Lachsalven hinrissen, kaum Zeit zum Atem holen.

Soviel sei über den Inhalt des Stücke „EM ( @ ) IL FÜR DICH verraten. Es begann ganz friedlich und ruhig, da Thomas (den Steffen Kullmann meisterlich verkörperte) und Ursel, hervorragend dargestellt von Meike Oberbeck, ein junges Ehepaar, gemeinsam ein paar ruhige Tage in ihrer Pension verbringen wollten, und sich schon in trauter Zweisamkeit zurückziehen wollten – eigentlich! Mitten in die traute Idylle kündigt überraschend Schwiegermutter Gertrude, diese schicke und lebenslustige Witwe verkörperte Brigitte Brendel, ihren Besuch an. Sofort ist es vorbei mit der Ruhe zwischen Thomas und Ursel, denn Sohn Thomas entpuppt sich als ausgesprochenes Muttersöhnchen, der, trotz aller vorgetäuschten Krankheiten seiner Mutter, zu ihr hält. „29 Stunden und 32 Minuten habe in den Wehen gelegen, bis du endlich auf der Welt warst“ ist einer der immer wieder kehrenden Sprüche von Gertrud, die auch noch vorgibt an schweren undefinierbaren Herzproblemen zu leiden. Sie gibt ein Bild des Jammers, nur zeitweise zu ertragen durch die Einnahme hochprozentiger Getränke

Gertrude lässt keine Gelegenheit aus, ihre Schwiegertochter Ursel zu schikanieren und ihr ihre Abneigung zu zeigen. Der Besuch scheint zu einem wahren Albtraum zu werden.

Doch für Ursel naht die Rettung. Ihr Vater Robert, wieder eine Paraderolle für Willibald Hendel, kündigt ebenfalls seinen Besuch an. Und Robert hat Gertrude voll im Griff– was allerdings den jungen Ehepaar nicht ganz bewusst ist. Robert, ein flotter Witwer, wandelt auf Freiersfüßen und auch Gertrude ist des Alleinsens müde und beide haben als Treffpunkt ihrer Auserwählten die Pension der Kinder gewählt. Allerdings kamen die Bekanntschaften übers Internet zu Stande und keiner wusste noch nicht einmal den Namen seiner Bekanntschaft. Nur das Kennwort „e-mail“ war zufällig bei beiden gleich.

Doch nicht genug der „E-Mail- erei“. Es gibt da noch den einfältigen Nachbarn Emil, umwerfend interpretiert von Markus Hendel, der seine Traumfrau im „Pilger“, einer katholischen Wochenzeitschrift, kennengelernt hat. Natürlich auch über Internet die Kontakte geknüpft und diese Traumfrau ebenso zu Besuch in der Pension erwartet.

Ganz kompliziert wird die Sache, als zu alledem Ruth auftaucht. Ruth, hier spricht der Name Silvia Calles schon für die Qualität der Interpretation diese Figur, ist eigentlich die Flamme von Emil, der weis das nur nicht da er denkt, Gertrude sei seine E-Mail- Bekanntschaft.

Und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Emil trifft in der Pension auf Gertrude und denkt, dies sei seine Ruth. Problem für Emil ist nur sein Sprachfehler. Er fängt in Gesellschaft fremder Frauen immer zu grunzen an. Grunzend und überzeugt, seine Ruth vor sich zu haben, macht er ihr in einer umwerfend dussligen Art den Hof. Und diese meint zuerst, Emil sei ihr Internetbekannter.

Auch Robert trifft auf seine Internetbekanntschaft. Aber auch der Kontakt mit seiner Angebeteten erweist sich schwieriger als erwartet. Der mit Sprachfehler behafteten Ruth kann er nicht beibringen, dass sein Name nicht Emil, sondern Robert ist. Was dann diese zu dem Namen verleitet, er müsse also „Emailkennwortichichheisrobert“ heisen. Es geht hin und her, Paare glauben zusammen zu gehören und sind dann doch im Zweifel.

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Wer sich mit wem kriegt – ob sich alle Beziehungskrisen in Wohlgefallen auflösen – ob sich die Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter aussöhnt, wie das meistens im richtigen Leben der Fall ist – Schwiegermütter sind meistens heißgeliebte Personen – und sich das Internet doch als ein brauchbares Medium erwiesen hat um Paare zu bilden?

Wenn man das erfahren will – den guten Rat - Hingeh´n ihr Leut!!!

Für das nötige Interesse ist sicherlich gesorgt. Und die Theatergruppe bietet mit ihrer Spielkunst die Gewähr für einen unterhaltsamen, köstlichen unvergesslichen Abend. Die Freude am Spiel war allen Akteuren zu jeder Minute anzusehen. Eine oder Einen der famos Agierenden besonders benennen zu wollen, würde den Anderen nicht gerecht werden. Alles hervorragende Solisten, von Heinz Issler zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt.

Eine Bühnengestaltung von Walter Peter und Hans Peter mit dem liebevoll detailgetreuen Bühnenbild von Willibald Hensel, Klaus Hartmann, so wie der Palatia Rentnerband, war der richtige Rahmen für die Akteure. Über alle Klippen half unauffällig Martina Hartmann als Souffleuse hinweg. Die Lichttechnik oblag Gerd und Jan Peter. Der 1. Vorsitzende der Palatia Böhl, Mario Joder, betonte und lobte auch den großen Einsatz, den die vielen Helfer vor und hinter der Bühne erbringen und ohne deren großem Engagement so eine Veranstaltung nicht zu machen sei.

Nicht zu vergessen, dass die Truppe der Palatia ihre Premierengäste in der Pause jeweils zu einem Sektempfang einlädt. „Ein kleines Dankeschön an unser treues Publikum“ wie der 1. Vorsitzende, Mario Joder, mit berechtigtem Stolz betont.

Ein Theaterabend der dem, in 36 Jahren erworbenen, Ruf der Theatergruppe der Palatia einen weiteren Höhepunkt hinzufügte und damit die Zuschauer schon neugierig auf die Spielzeit 2014 macht.

Alle weiteren Aufführungen finden am 26. Oktober, 01. / 02. / 08. / 09. November statt.

Kartenvorbestellung sind unter der Telefonnummer: 06324 971 42 45 Mo- Mi- Do von 17:30 – 20:30 Uhr, oder per e-mail : simone.joder@gmx.de möglich. Bild fg

22.10.2013


„EM(@)IL Für Dich“ - Bilderalbum

Jung – charmant – erfolgreich - Britta Büthe

Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im Jahr 2006 Bronzemedaille bei der ,U19 Weltmeisterschaft, in Kaliningrad U 23 Europameisterin, 2010 Studentenweltmeisterin, Goldmedaille bei der Universiade in China im Jahre 2011 und im gleichen Jahr Dritte bei den deutschen Meisterschaften - im Anschluss an die Hallenserie als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet – bei der Europameisterschaft in Seveningen, so wie bei den deutschen Meisterschaften 2012 jeweils der 5. Platz und 2013 der 3. Platz bei der deutschen Meisterschaft – eine schier unübersehbare Reihe sportlicher Höchstplatzierungen.

Das halbe Buch wäre mit all den Erfolgen zu füllen“ begann Bürgermeister Peter Christ (CDU) seine Laudatio auf Britta Büthe. Und der größte Erfolg war der Gewinn des Vize-Weltmeistertitels im Jahr 2012 in Stare Jablonski. „Für mindestens zwei Jahre ist ihnen dieser Titel, den sie gemeinsam mit ihrer Partnerin, Karla Borger, errungen haben, sicher“ betonte ein sichtlich gelöster Bürgermeister. Der Gewinn des Vizeweltmeistertitels ist umso höher zu bewerten, da es bisher keinen Europäerinnen gelungen war, überhaupt ein WM-Finale zu erreichen. „Jetzt haben wir zwar keinen Strand in Böhl-Iggelheim, der geeignet wäre Beachvolleyball in dieser Spitzenklasse wie sie ihn betreiben, ausüben. Das Spielfeld beim Jugendzentrum ist da nicht ganz geeignet“ bemerkte Peter Christ schmunzelnd.

Schade, dass wir, wenn überhaupt sporadisch, aus den gedruckten Medien oder dem Fernsehen von ihren großen Erfolgen erfahren“ bedauerte Peter Christ. Der Ortschef hatte zu einer kleinen Feierstunde in den Trausaal, des Rathauses geladen um eine erfolgreichste, Sportlerin der Gemeinde Böhl-Iggelheim zu ehren.

Hohe Gäste stehen schon im Goldenen Buch der Gemeinde Böhl-Iggelheim, aber Britta Büthe ist neben Europameister im Weitsprung, Christian Reif, so wie dem vielfachen Weltmeister im Schlittenhundesport, Bernd Sauerhöfer, die erste Sportlerin und erst die dritte Person aus dem Bereich des Sport, die in diesem Ehrenbuch steht. „Ich bin stolz als Bürgermeister der Gemeinde Böhl-Iggelheim solch einer erfolgreichen Sportlerin gratulieren zu dürfen“ betonte Peter Christ.

Der Eintrag ins Goldene Buch der ist hier das äußere Zeichen der Wertschätzung, für jemand, der Böhl-Iggelheim weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht hat, wie Bürgermeister Peter Christ hervorhob.

Wenn man mit Britta Büthe über ihren Sport und die Faszination die dieser auf die charmante Fünfundzwanzigjährige ausübt, springt der Funke einfach über. Klassisch begonnen mit Turnen und Leichtathletik bei der VT Böhl kann Britta Büthe schon bald zum Volleyball. „Aber dann zog es mich bald zum Beachvolleyball, die Paarsportart macht mir einfach viel mehr Spaß und mit Karla Borger habe ich die ideale Partnerin“ betont Britta Büthe, die heute dem MTV Stuttgart angehört und am dortigen Olympiastützpunkt auch trainiert. An 5 Tagen, jeweils 2x am Tag wird das anspruchsvolle Trainingsprogramm absolviert.

Ihren Bachelorabschluss im Fach Lebensmittelindustrie hat die zielstrebige junge Dame bereits in der Tasche und setzt das Studium an der Universität Stuttgart Hohenheim zum Master fort.

Auf ihren vielen Reisen, die sie ihr Sport in die ganze Welt führt, wird sie oft von ihren Eltern begleitet, die sie als großen Rückhalt und Förderer in ihrem Leben bezeichnet.

Das große Ziel von Britta Büthe sind natürlich die nächsten Olympischen Spiele. Und Alle die Britta Büthe kennen, natürlich auch die Bürger aus Böhl-Iggelheim wünschen, dass die Teilnahme gelingt und nach einem Medaillengewinn eine erneute Eintragung ins Goldene Buch erfolgen kann, Bild:fg

15.10.2013


Spektakuläre Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim

Große Schlagkraft unter Beweis gestellt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Die diesjährige Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim fand auf und um das Firmengelände des Presswerkes Böhl im Ortsteil Böhl statt.

„In der Leitstelle der Feuerwehr läuft ein Notruf über Handy auf. Ein Arbeiter aus dem Presswerk meldet einen „großen Brand im Lagerbereich“.

Das für die diesjährige Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr angenommene Szenario hatte danach folgenden Inhalt. Durch Funkenflug bei Demontagearbeiten alter Rohleitungen, bildet sich ein Glutest, das zunächst unbemerkt bleibt. Während der Monteur den Raum verlässt um Material zu holen entzündet sich Verpackungsmaterial. Der Brand bleibt bis zum Eintreffen des Monteurs unbemerkt. Dieser versucht mittels Feuerlöscher den Brand selbst zu löschen. Aber der Brand mit eingehender Rauchentwicklung ist zu weit vorgeschritten und der Mitarbeiter bricht bewusstlos zusammen. Erst jetzt bemerken zwei andere Arbeiter den Rauch und setzten über Mobilfunk einen Notruf ab. Von dem verunfallten Monteur wissen Sie nichts. Sie verlassen deshalb die Halle, nehmen auf dem Weg nach draußen noch einen anderen Kollegen mit.

Unter der Leitung von Oberbrandmeister und stellvertretenden Wehrleiter Georg Bippus waren, von den 50 zur Wehr gehörenden aktiven Feuerwehrleuten, 30 Männer im Einsatz. 5 Mitglieder der sehr aktiven Jugendfeuerwehr durften sich im Einsatz, außerhalb der Gefahrenzone, bewähren. Bei den 5 Jugendlichen war auch ein Mädchen, das eine zu bergendes Person verkörperte, mit im Einsatz. Das Engagement der 20 Jugendlichen bei der Jugendfeuerwehr wird immer besonders betont.

Auf der Anfahrt der Feuerwehr Böhl-Iggelheim zum Brandort konnten die Einsatzkräfte, nach dem angenommenen Szenario, eine Rauchsäule erkennen. Nach der ersten Lageerkundung ist klar, dass 3 Mitarbeiter fehlen, der Brand ein größeres Ausmaß hat und sich schnell ausbreitet.

Der Einsatzleiter lässt daher die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim mit ihren Teileinheiten Rödersheim-Gronau und Hochdorf-Assenheim nachalarmieren. Diese Wehren sind Teil der Kreisbereitschaft "Wasserförderung" des Rhein-Pfalz-Kreises. Sie sollten eine zusätzliche Wasserversorgung aus einem Brunnen, der normalerweise zur Feldbergung dient, so wie von einem Hydraten, nahe des „Ostergewannenhofes“, sicherstellen.

Zur Erstversorgung und Betretung der Verletzten Personen, so wie zum Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehrleuten wurde die Schnelle Eingreiftruppe von Deutsch en Roten Kreuz (SEG-SAN) des Rhein-Pfalz-Kreis zu Hilfe gerufen.

Mit 6 Fahrzeugen, inklusive dem universell einsetzbaren Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter und zwei Mulden, war die Brandbekämpfungsmannschaft aus Böhl-Iggelheim vor Ort. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz und mit dem darauf montierten Werfer wurden von oben die fiktiven Flammen im Dachbereich bekämpft. Stationär und von den Feuerwehrleuten bedient, wurden 2 Schaumwerfer und mehrere C- Rohre mit Schaum bzw. Wasser gespeist.

Es wurden 3 Einsatzabschnitte gebildet- zur Personensuche und Personenrettung, zur Brandbekämpfung, sowie zur Wasserförderung. Alle drei Einheiten wurden vom Einsatzleitwagen gesteuert und koordiniert.

Oberste Priorität hatte die Bergung der vermissten Personen. Im verqualmten Gebäude war hier schwerer Atemschutz von Nöten. Umsichtig kämpften sich die Rettungstrupp, immer im Funkkontakt mit der Einsatzleitstelle, vor, bargen die Verletzten und übergaben diese dem SEG-SAN.

Die Einsatzkräfte aus der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, 12 Feuerwehrleute mit 3 Fahrzeugen, bauten eine über 1 km lange Schlauchleitung mit zwischengeschalteten Verstärkerpumpen auf. Diese Förderleitung wurde als "geschlossene Schaltreihe" ohne Unterbrechung eines Pufferbehälters aufgebaut. An der Einsatzstelle wurde über diese Leitung ein weiterer Wasserwerfer mit einer Leistung von 1000l/min betrieben.

Nach über zwei Stunden waren die Aufgaben der Hauptübung zur Zufriedenheit erfüllt und die Einsatzleitung konnte das End bekannt geben.

Wehrleiter Thomas Remle zeigte sich bei der Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus in der Römerstraße zufrieden mit dem Verlauf der Hauptübung. „Natürlich läuft nicht alles 100 Prozent perfekt. Aber das ist ja der Sinn einer solchen Großübung, Schwachstellen zu erkennen und abzustellen“ erklärte Remle vor Bürgermeister Peter Christ (CDU), dem obersten Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim und den zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern. Mit der Zusammenarbeit der beteiligten Wehren und dem SEG-SAN zeigte sich Thomas Remle sehr zufrieden. Es war das 1. Mal, dass die Böhl-Iggelheimer Wehr bei ihrer Hauptübung die Zusammenarbeit in dieser Art und Weise durchgeführt hatte. „Die insgesamt 52 Einsatzkräfte haben hervorragende Arbeit geleistet“ war das Fazit von Remle.

Thomas Remle erläuterte auch das Gesamtkonzept der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Rhein-Pfalz-Kreis und darüber hinaus. Dieses Konzept ist notwendig um immer eine umfassende Einsatzbereitschaft zum Schutze der Bevölkerung, sicherzustellen, das dies nicht immer in jeder Gemeinde gerade tagsüber möglich ist. Viele der Wehrleute sind nicht am Wohnort beschäftigt und stehen dadurch nicht spontan zur Verfügung. Das ganze Szenario bei der Hauptübung in Böhl-Iggelheim war daher auch bewusst für den schlimmsten Fall ausgelegt.

Bürgermeister Peter Christ zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Wehrleute. Er dankte allen Beteiligten und erinnerte daran, dass „Seine Feuerwehr“ gerade in letzter Zeit, bei großen Einsätzen ihre Schlagkraft und Einsatzbereitschaft in bewundernswerter Art, unter Beweis gestellt habe. „Mit gutem Gerät, so wie der beste Ausbildung den Bürgern zu dienen ist das Wesen der Böhl-Iggelheimer Feuerwehr“ zog der Ortschef abschließend Bilanz.

Kreisfeuerwehrinspekteur Uwe Speichermann, so wie der stellvertretende. Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Stefan Bruck, waren aufmerksame Beobachter der Übung. Stefan Bruck, der in Böhl-Iggelheim beheimatet ist, zog folgendes Resümee: „ Die Böhl-Iggelheimer Freiwillige Feuerwehr hat ein hohes Niveau, ist bestens motiviert und ausgebildet. Ich kann in Ruhe schlafen“. Bild: fg

14.10.2013


Große Schlagkraft unter Beweis gestellt - Bilderalbum

Vernissage und Kunstausstellung im Kreativhaus

Mit X- Künstlern um die Welt“

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Auch in diesem Jahr organisierte der Kunstkreis Böhl- Iggelheim zur Kerwe wieder eine Ausstellung mit dem Thema „Mit X Künstlern um die Welt“. Zur Vernissage am Sonntag, 15. September lud das Kreativhaush6 in die Haßlocher Straße 6 ein. Eröffnet wurde die Vernissage von Bürgermeister Peter Christ (CDU) und der Besitzerin und Initiatorin des Kreativhauses, Tina Krauß. Neben den Künstlerinnen und Künstlern konnten Christ und Krauß zahlreiche kunstinteressierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Abgeordneten im Rheinland-pfälzischen Landtag, Johannes Zehfuß (CDU).

Jede der beteiligten Künstlerinnen hatte sich als Thema ein Land ausgesucht zu dem ein besonderer Bezug, sei es familiär, durch Herkunft bedingt oder nur von der Sehnsucht nach diesem Land inspiriert, vorliegt und nach diesen Themen ihre Kunstwerke in den verschiedensten Mal- und Gestaltungstechniken ausgeführt. So verbindet Tina Krauß ein besonderes Verhältnis zu Tasmanien, weil ihr Sohn dort studiert und Tina Krauß mehrwöchige Tasmanienaufenthalte hinter sich hat. Fotografien und Postkarten waren ihre Ausstellungsstücke. Als Architektin wirk Rosina Woopen in Böhl-Iggelheim und gehört hier auch zum Kunstkreis. Ihre Liebe zu Italien spricht aus ihren Werken. Die ebenfalls in Böhl-Iggelheim beheimatete Malerin, Anke Oswald, zeigte ihre Liebe zu Österreich mit ausdruckstarken Stimmungsbildern aus der Alpenwelt. Extra aus der französischen Partnergemeinde von Böhl-Iggelheim, Wahagnies, war Marie-Lise Matuszak angereist. Die Künstlerin lies sich bei der Arbeit an Skulpturenentwürfen über die Schulter schauen. Mit Kollagen drückte Angelika Ritscher-Engert ihre Verbundenheit zu Nordamerika und hier speziell für New York, aus. Elefanten von Sonja Blügel, einer Mallehrerin am Kreativhaus, kündeten von Afrika. Patrik Kästner, ein Steinmetz- und Bildhauermeister aus Speyer ist in Böhl-Iggelheim kein Unbekannter. Seine Sandsteinskulpturen schmückten den mediterranen Garten des Kreativhauses. Die Sehnsüchte nach Island, ein Land, das die Künstlerin dieses Jahr bereisen will, kommen in den Bildern von Sonja Spielmann zum Ausdruck. Bilder von Rosieta Braun zum Land Spanien, von Isabel Rodrigues zu Portugal, so wie von Rita Strasser zu Ecuador bereicherten die Ausstellung. Die Aquarellmalereien von Monika Dening stehen für ihre Liebe zu England.

Ein besonderes Projekt wurde an Hand einer Schautafel mit Plänen vorgestellt. Der Kunstkreis hat sich zur Aufgabe gemacht den Jahnplatz, in der Jahnstraße, Ecke Lilienstraße, zu verschönern und umzugestalten. Die Pläne sind mit der Gemeindeverwaltung abgesprochen. Schon vorhandene Materialien dürfen im gemeindlichen Bauhof gelagert werden. Für dieses Projekt sucht der Kunstkreis zum einen Geldspenden. Aber auch Spenden an Pflanzen, Blumen und auch Steine sind ebenfalls sehr willkommen. Und selbstverständlich werden auch tatkräftig zupackende Helferinnen und Helfer gesucht. Die Baumaßnahmen sollen nach der Winterpause begonnen werden.

Des Weiteren ist von den Pfalzwerken die Genehmigung erteilt worden, Stromkästen in der Gemeinde künstlerisch zu verschönern. „Ein weiteres Projekt das der Kunstkreis angestoßen hat um Böhl-Iggelheim noch liebenswerter zu machen“ wie Tina Krauß betont.

Die Künstler aus Böhl-Iggelheim und Umge­bung stellten ihre Werke am Kerwe­sonntag von 11.00 – 19.00 Uhr im wunderschönen Hof- und Gartenambiente des Kreativhauses aus. Kuli­narische Leckerbissen wurden während der gesamten Veranstaltung geboten. Vom 16. – 18. September waren der Garten und die Kunstausstellung am Nachmittag von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Nach Absprache wurden auch Führungen für Gruppen und Einzelpersonen auch abends angeboten.

Nicht nur für Auge und Gaumen wurden Köstlichkeiten geboten. Die Freunde guter Musik kamen ebenfalls voll auf ihre Kosten. Von 11.00 – 13.00 Uhr begleitete das Duo „Happy Hour Boys“ – leider konnte nur „de Kaule“ als Solist musizieren, „de Roman“ war erkrankt - die Veranstaltung. Ein Duo, das normalerweise sowohl auf deutsch, pfälzisch oder englisch sein Publikum zu begeistern vermag. Der Soloauftritt allein machte Lust auf mehr.

Am Nachmittag spielte im Garten „Music Becker Artrock Projekt“ für die zahlreichen Gäste, die trotz des nicht so guten Wetters den Weg in die Haßlocherstraße gefunden hatten. Horst und Andreas Becker gastieren unter dem Namen „Music Becker Artrock Projekt“

Weitere Informationen im Netz unter www.kreativhaush6.de Bild: me

19.09.2013


Kreativhaus - Bilderalbum

Reichhaltiges Festprogramm an vier Tagen - Petrus war „ken Igglemer“

Kerwe total in Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-

Die letzten vier Tage stand Iggelheim ganz im Zeichen der Kerwe. War schon das Kerwewochenende im Ortsteil Böhl von schlechter Witterung begleitet, der Kerweumzug musste abgesagt werden, so stimmte dieses Jahr die Logik, dass wenn in Böhl schlechtes Wetter herrscht, in Iggelheim an Kerwe die Sonne scheint, nicht. Aber trotz des „nicht guten Wetters“ ließen sich die Iggelheimer ihre Kerwe nicht vermiesen.

Mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnete Bürgermeister Peter Christ das Fest. Pünktlich um 15 Uhr eröffnete der Musikverein Iggelheim, unter der Leitung von Jens Böhler, die kleine Feierstunde auf dem Kerweplatz. Bürgermeister Peter Christ (CDU) konnte, neben den beiden Beigeordneten und zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern, viele Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde auf dem Dorfplatz begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt der Vizepräsidentin des Rheinland-Pfälzischen Landtages, Hannelore Klamm (SPD), die auf der „Igglemer Kerwe“ keine Unbekannte ist, so wie dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß, ein Bürger aus Böhl-Iggelheim.

„Freibier ist das einzige Bier, dass seit Jahrhunderten im Preis stabil geblieben ist“ bemerkte der Ortchef unter dem Beifall der Anwesenden. Christ betonte besonders den Einsatz der vielen Vereine, der dazu beitragen wird, die Kerwe auch dieses Jahr zu einem Erlebnis werden zu lassen. Nachdem der Musikverein Iggelheim die Festbesucher musikalisch eingestimmt hatte, schritt Peter Christ zum Fassbieranstich. Gekonnt, mit einem Schlag, trieb Peter Christ den Hahn in das Fass, genauestens beobachtet uns assistiert von Hannelore Klamm und Johannes Zehfuß. Beide assistierten dann dem Ortschef beim Ausschank.

Das vor drei Jahren entwickelte Konzept, jeden Abend auf der Bühne Live Musik der verschiedensten musikalischen Stilrichtungen zu bieten war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Schon am Freitagabend begann der musikalische Reigen. Am Samstag rockte die Landauer Band „Bombshells“. Echte Iggelheimer Jungs sind die „Friiischoppler“ eine Gruppe die aus dem Karnevalverein „die Igglemer Bessem“ hervorgegangen ist und ein weitgefächertes musikalisches Angebot für ihr Publikum bereithält. Von echtem „Pälzer Liedgut“ bis zu den klassischen Partyohrwürmern wurde am Sonntag jede Musikrichtung geboten. Auch heute noch eine tragende musikalische Truppe bei den „Bessem“. Die richtige Untermalung für den Kerwebesuch am Sonntagnachmittag. Am Abend begeisterten die „Gitarrenhelden“. „MIG“ bot deutschen Partyrock am Montag.

An allen Tagen sorgte neben den Schaustellern das Gastroteam Kuhstall und Mayer, sowohl der TSV Iggelheim und die fleißigen Helferinnen und Helfen von Karnevalverein „Igglemer Bessem“ für das leibliche Wohl der zahlreichen Kerwebesucher.

Die Heimatmuseen „Altes Rathaus“ in der Langgasse und „Altes Schulhaus“ in der Sandgasse hatten am Sonntag geöffnet und gaben Einblick in die historische Dorfgeschichte, den Schulalttag in früherer Zeit. Die Dokumentation über das ehemalige Kriegsgefangenenlager ist genau so sehenswert, wie die Porzellansammlung von Luise Bednorz, jeweils im Alten Schulhaus. Die Druckmodeln und andere Gerätschaften zur Schön- und Blaufärberei der Familie Bechthold im Alten Rathaus sind in dieser Größe eine besondere Rarität und in Deutschland so nicht mehr zu finden. Nicht zu vergessen die alte Rathausuhr – ein Hingucker. Die Gäste wurden auch vom Heimat und Museumsverein im Hof der alten Schule mit Kaffe und Kuchen verwöhnt.

Die katholischen Frauen luden am Montag zu Kaffee und Kuchen bei Fam. Schwarz in der Goldböhlstraße . Der Erlös ist für die Erhaltung des katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Thaddäus bestimmt.

Der Förderverein der katholischen Kita hatte Servelat, Flammkuchen und neuen Wein am Sonntag im Schulhof im Angebot. Der Erlös war hier für die katholische Kita St. Simon und Judas Thaddäus bestimmt

Der Kulturverein DorfArt präsentierte sein diesjähriges Veranstaltungsangebot, das wieder hochrangige Künstler nach Böhl-Iggelheim bringen wir, an einem aufwändig gestalteten Stand. Bei einem Gewinnspiel gab es Eintrittskarten zu gewinnen.

Wie in den letzten Jahren auch, gab es im Kreativhaus in der Haßlocherstraße 6 wieder eine Vernissage und Kunstausstellung unter dem Motto „Mit X Künstlern um die Welt“ mit Künstlern aus Böhl-Iggelheim und Umgebung. Musikalische, kulinarische und optische Leckerbissen wurden hier geboten. Die Ausstellung ist noch bis Mittwoch den 18. 09. 2013 im Kreativhaus zu bestaunen.

Bei der Schützenvereinigung Iggelheim 1953/1960 am Haidbuckel begann bereits am Mittwoch das nunmehr seit 30 Jahren durchgeführte „Fläschworschtschieße“, das sich am Samstag und Sonntag fortsetzte.

Die Oldtimer- Traktorfreunde hatten bei ihrem 4. Oldtimer-Traktor-Treffen einen riesigen Fuhrpark mit alten und jüngeren Traktoren aufgebaut. Nicht nur für die kleinen Besucher ein Höhepunkt. Den Bauernmarkt hatten die Traktorfreunde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde organisiert. Neben Obst, Gemüse, Seifen und Teddybären war hier das Lama, zumindest für die Kinder, der Höhepunkt. Diese großen Tiere zu streicheln und ´sogar führen zu dürfen bescherte strahlende Kinderaugen.

Die Kunst des Spinnens, mit Spinnrad und Spindel, demonstrierte Rita Bullinger in eindrucksvoller Weise. „Das haben wir als Kinder auch gemacht, mir hen a Duwack angepflanzt. 3 bis 5 Pfenning hot es für des Bandlier gewe“ so war immer wieder bei Roselinde Hery zu hören, die die alte Tabaksanbautradition und das einfassen des Tabaks mittels Nadel auf langen Fäden, demonstrierte. Rudi Schmitt hatte extra für diese Demonstration Tabak angepflanzt. Eine Idee, die besonders bei den älteren Besuchern viel Anklang fand.

Am Kerwemontag erfreuten sich die schon legendären Kerwemontagsfrühschoppen beim Gesangverein Liederkranz, beim TSV oder beim VfB wieder größter Beliebtheit. Viele der Frühschoppenbesucher schauten ein wenig wehmütig auf vergangene Zeiten zurück, als es noch „Schubkarchrenne“ und „Worschtschnappe“ gab und jeder Iggelheimer, wenn irgend möglich Urlaub hatte, oder sein Heimatdorf besuchte. Vielleicht findet sich auch in Iggelheim eine Interessensgemeinschaft für die Kerwe, ähnlich wie in Böhl, zusammen, die die alten Traditionen wieder ins Leben ruft und die Kerwe noch attraktiver macht. Und die zahlreichen Schausteller boten vom Schießstand, Kinderkarussell, Fischeangeln oder Auto-Skooter für Groß und Klein vielfältigste Unterhaltungsmöglichkeiten.

Die Geschäfte in der Langgasse hatten am Kerwesonntag geöffnet und das neue eröffnete Sonnenstudio lud zur Besichtigung ein.

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19.09.2013


Kerwe in Böhl - Bilderalbum

Führungswechsel bei der CDU

Hansjoachim Behr neuer Vorsitzender

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zu ihrer Mitgliederversammlung hatte die CDU in das Böhler Naturfreundhaus eingeladen. Der erste Vorsitzende Helmut Pfaff konnte 27 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß, der dem Ortsverband Böhl-Iggelheim angehört, so wie dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU im Rhein-Pfalz Kreis, Manfred Gräf. Bürgermeister Peter Christ, so wie der 1. Beigeordnete Karl-Heinz Hasenstab wohnten der Versammlung bei.

In seinem Rückblick der Jahre erwähnte Helmut Pfaff die Beteiligung am örtlichen Leben, wie Beteiligung am Weihnachtsmarkt im Ortsteil Böhl auf dem Dorfplatz, die Beteiligung am traditionellen Lätareumzug, das Herbstfest und die Verteilung der Rosen an die Damen zum Muttertag. Die aufwändige Gestaltung der Lätarebeteiligung mit historischen Landmaschinen kam bei der Bevölkerung sehr gut an. Die Beteiligung an den genannten Veranstaltungen ist auch für 2014 wieder geplant. Das Herbstfest mit Schlachtfest findet am 09. November 2013 im Foyer der Wahagnieshalle statt.

Helmut Pfaff spannte einen großen Bogen von seinem Amtsantritt 2005 bis zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Stärkung der CDU in der Gemeinde Böhl-Iggelheim, mehr Präsenz, insbesondere in personeller Hinsicht, im Kreisverband, sowie die Gewinnung neuer Mitglieder und die Aktivierung von bis dahin eher passiver Mitglieder nannte Pfaff als Ziele, die er sich bei seinem Amtsantritt gesetzt habe.

Aus dieser Sicht fällt die Bilanz überaus positiv aus. „Es ist in Böhl-Iggelheim keine Überraschung mehr, wenn die CDU die meisten Stimmen bekommt. Die Ergebnisse bei den Kommunalwahlen und Bürgermeisterwahlen sprechen hierfür eine deutliche Sprache“ betonte Helmut Pfaff.

Seit 2006 stellt die CDU neben Bürgermeister Peter Christ mit Karl-Heinz Hasenstab auch den 1. Beigeordneten und seit der Gemeinderatswahl 2006 ist die CDU mit 10 Sitzen auch die stärkste Fraktion gegenüber der SPD, die 9 Gemeinderatsmandate inne hat.

Der Gewinn des Direktmandates bei der Landtagswahl 2009 durch Johannes Zehfuß bedeutete nach Pfaffs Worten auch eine Stärkung der CDU Böhl-Iggelheim im Kreisverband, in dem Helmut Pfaff seit 2006 Beisitzer, seit 2011 stellvertretender Vorsitzender und am dem 28.08.2013. zum 1. Kreisvorstand gewählt wurde. Hansjoachim Behr wurde in dieses Gremium als Beisitzer gewählt. Weiterhin wurden MDL Johannes Zehfuß, Peter Christ als Kreisvorsitzender der KPV, so wie Meinrad Karg als Kreisvorsitzender der Senioren Union hinzu gewählt. Peter Christ ist seit 2009 auch Mitglied im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises. „Diese sehr guten Ergebnisse sind die Erfolge eines aktiven und starken Teams, in dem Jeder zum Wohle des Ganzen arbeitet“ betonte Helmut Pfaff mit Nachdruck.

Mit der Wahl zum Kreisvorsitzenden erklärte Helmut Pfaff seinen Rücktritt als 1. Vorsitzender des Ortsverbandes Böhl-Iggelheim. „Der Name Pfaff ist unzertrennlich mit der Entwicklung und den Erfolgen der Böhl-Iggelheimer CDU verbunden“ betonte Johannes Zehfuß bei der Überreichung eines Präsentes an den scheidenden Vorsitzenden.

Einstimmig wurde Hansjoachim Behr als sein Nachfolger gewählt.

„Unser Ziel in der Gemeinde, in der die CDU den Bürgermeister, so wie den 1. Beigeordneten stellt, ist eine sachbezogene, klare Politik zum Wohl der Böhl-Iggelheimer Bürgerinnen und Bürger“ definierte Hansjoachim Behr die Ziele für die Zukunft. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen im Rat vertretenen Parteien wird angestrebt. Da der Mitgliederstand seit Jahren nahezu konstant ist, soll Mitgliederwerbung verstärkt werden. „Es ist wichtig auch in der Politik die richtigen Segel zu setzten“ betonte Hansjoachim Behr in Anspielung auf sein Hobby.

Darüber hinaus gilt, nach den Worten von Pfaff und Behr, im der noch verbleibenden Zeit des Bundestagswahlkampf 2013, Maria Böhmer die volle Unterstützung zur Verteidigung ihres Direktmandates in ihrem Wahlkreis, das sie 2009 erstmalig für die Christdemokraten gewinnen konnte. Und darüber hinaus bleit es natürlich oberstes Ziel, die Regierungsverantwortung im Bund zu behaupten. „Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse. Wir müssen, gerade auch im persönlichen Umfeld, für jede Stimme werben“ betonte Helmut Pfaff mit Nachdruck.

Die CDU erhofft sich für die nächsten Jahre, dass im Gemeinderat keine Parteipolitik, sondern das Wohl der gesamten Bürgerschaft im Auge behalten wird, wie der erste Beigeordnete Karl-Heinz Hasenstab betonte. „Wir müssen uns immer am Machbaren orientieren und dafür um stabile Mehrheiten werben“ betonte Hasenstab.

Bürgermeister Peter Christ wies auf die großen Aufgaben hin vor der die Gemeinde steht. Die Sanierung von Kläranlage, Kanalnetz und Straßen wird noch Millionen Investitionskosten verschlingen. Die Sanierung der Leichenhalle wird in Kürze beendet sein. Sanierungsarbeiten an der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule müssen im Angriff genommen werden. Auch die Verlegung des Rehbaches wird die Gemeindekasse belasten. Der Dorfplatz in Iggelheim wird 2014 umgestaltet und für die Bürger einen Zugewinn bedeuten. Peter Christ betonte, dass trotz der großen Aufgaben in seiner Amtszeit sogar über 3 Millionen Schulden abgebaut werden konnten.

Schatzmeister Christian Ronge konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Die Prüfung der Kasse durch Otto Hüther, so wie Karl-Heinz Hasenstab ergab eine einwandfreie Kassenführung. Otto Hüther erteilte ein ausdrückliches Lob.

Auf Antrag von Otto Hüther wurde der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.

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15.09.2013


„Abenteuer beginnen im Kopf“ - Lesesommer geht zu Ende

Großes Abschlussfest in der katholischen Bücherei in Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der unter dem Motto „“Abenteuer beginnt im Kopf“, bis zum 25. August 2013 vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz gestartete Lesesommer der Büchereien fand für die katholische öffentliche Bücherei in Iggelheim ihren großen Abschluss.

Brigitte Klein, die Leiterin der katholischen öffentlichen Bücherei konnte im katholischen Pfarrheim, St Simon und Judas Thaddäus, in der Rottstraße 33, neben den Kindern und ihren Eltern auch den 1. Beigeordneten der Gemeinde Böhl-Iggelheim, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) begrüßen.

Zu der Aktion Lesesommer, die das sechsten Mal durchgeführt wurde, konnten sich Kinder anmelden, erhielten einen Ausweis und eine Bewertungskarte für das jeweils gelesene Buch. In einem kurzen Gespräch mit dem Bibliotheksteam beantworteten sie Fragen zum Innhalt des gelesenen Buches. Die Bewertungskarten dienten gleichzeitig als Los für eine überregionale Tombola, bei der attraktive Preise, zu gewinnen sind. Alle Bewertungskarten der einzelnen Bibliotheken werden dazu zur zentralen Stelle in Neustadt a. d. Weinstraße eingesandt. Die Auslosung der Hauptpreise erfolgt dort am 19. September 2013.

Passend zum Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ ist der Hauptpreis, der unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost wird, ein Abenteuer-Wochenende im Europa-Park in Rust. Und im Vorigen Jahr konnten zwei Teilnehmer des Lesetreffs aus der KÖB Iggelheim dieses begehrte Wochenende gewinnen, wie Brigitte Klein stolz verkündete. Und das gesamte engagierte Büchereiteam hofft natürlich, dass von „IHREN“ fleißigen Leseratten auch in diesem Jahr eines der Glückslose aus ihrer Bücherei stammt.

Stolze Zahlen konnte Michaele Bott beim Abschlussfest nennen.168 Kinder (89 Mädchen, 69 Jungen) beteiligten sich am Lesesommer in Iggelheim, die meisten kamen von der Grund­schule Iggelheim. Insgesamt wurden an den 18 Ausleihterminen 911 Bücher ausgeliehen, davon wurden 677 Bücher schließlich gelesen. Die fundierten Zahlen stammen aus Gesprächen mit den Kindern, die über den Inhalt der gelesenen Bücher ein kleines „Referat „halten mussten, wie Michaele Bott erklärte. Die Teilnahme am Lesesommer gilt als erfolgreich, wenn ein Kind in diesem Zeitraum mindestens drei Bücher gelesen hat. Diese Mindestanforderung wurde bei Weitem erfüllt.

82 Kinder konnten eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme ausgehändigt bekommen. 69 Kinder lasen zwischen 3 und 10 Bücher und weitere 13 Kinder lasen sogar deutlich mehr als 10 Bücher, die Spitzenreiterin sogar 60 Bücher. Beben den Urkunden gab es für die kleinen und größeren Leseratten eine reichhaltige Tombola mit sehr attraktiven und hochwertigen Preisen, die von der örtlichen Geschäftswelt, der Sparkasse Vorderpfalz, der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, dem Bademaxx in Speyer, Badepark Haßloch, Aquarella Mutterstad, so wie dem Bischöflichen Ordinariat des Bistums Speyer gespendet worden waren.

Die Leiterin, Brigitte Klein und ihre ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Büchereiteam wollen diese Höchstleistungen jedoch nicht übertonen, „denn wir wollen lieber die Freude am Lesen fördern als das „Lesen im Akkord“ betonten die Damen unisono. Schon ein Buch kann der Einstieg zu eine „Lesekarriere“ sein. „Gerade beim Lesesommer erleben wir, welch große Leistung es für kleine Leser darstellt, das eine oder andere Buch gelesen zu haben. Und wir freuen uns auch ganz besonders, wenn wir die Kinder jenseits dieser Aktion wieder in der Bücherei treffen werden oder beim nächsten Lesesommer“ drückte Brigitte Klein ihre Motivation aus.

Für die Aktion Lesesommer wurden extra wieder eine Vielzahl neue Bücher angeschafft, erklärte Brigitte Klein. Diese gehen jetzt in den allgemeinen Buchbestand über, was die Attraktivität der Bücherei, der einzigen im Ortsteil Iggelheim, weiter erhöht, wie Brigitte Klein stolz betont.

So hoffen die Damen um Brigitte Klein, dass auch nach dem Lesesommer die Kinder immer wieder den Weg in die Bücherei finden. „Denn lesen ist ein wichtiger Baustein für die geistige Entwicklung unserer Kinder“ betonte Brigitte Klein. „Wir hoffen, dass diese Aktion auch im nächsten Jahr stattfindet und wir werden uns wieder beteiligen“ ist der allgemeine Tenor der ehrenamtlichen Helferinnen. Neben dem Engagement der Damen in der Bibliothek betonte Brigitte Klein auch die Unterstützung die sie von den örtlichen Schulen erhalten. Und für die finanziellen Hilfen von Gemeinde und Kirchengemeinde sprach Brigitte Klein ein großes Dankeschön aus.

„Gerade das Engagement der Gemeinde schätzen wir sehr und hoffen natürlich auf weitere großzügige Unterstützung“ betonte Brigitte Klein. Und Karl-Heinz Hasenstab, der 1. Beigeordnete konnte zwar keine Versprechungen machen, betonte aber, dass im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Gemeinde immer für die KÖB, wie für alle Kultureinrichtungen, ein offenes Ohr habe.

Der ökumenische Frauentreff engagiert sich in besonderer Weise für das Pfarrheim in dessen Räumen die Bücherei untergebracht ist. So wurde während den Wochen des Lesesommers jeden Mittwoch einen Kaffeetreff mit selbstgebackenen Kuchen angeboten. Und dieser Treff, der sonst immer an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindet, wurde seht gut angenommen.

Wie in jedem Jahr hatten sich die Damen vom Büchereiteam auch in diesem Jahr zum Abschussfest eine besondere Attraktion einfallen lassen. Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr waren mit einem Materialwagen erschien, der bei den Kindern und Jugendlichen großes Interesse entfachte. Spiele, wie Kegeln mit Hilfe eine Schlauche, das Durchfädeln von Bällen in langen Löschschläuchen oder das Umsetzen von kleinen Dosen mittels eines gewaltigen Greifers machte den Kindern ungeheuren Spaß. Ein Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim das viel Freude machte.

Ein Abschlussfest, das viel Lust auf den nächsten Lesesommer macht.

Die Damen vom Büchereiteam bewirteten ihre kleinen und großen Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und leckeren, natürlich alkoholfreien, Cocktails.

Die katholische öffentliche Bücherei ist jeden Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 11:30 geöffnet. Bild: fg

10.09.2013


Lesesommerabschlussfest in Böhl/Iggelheim - Bilderalbum

Mir liegen kleine und mittlere Unternehmen sehr am Herzen

Dr. Gerhard Schick bei SÜDWEST Lacke und Farben in Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- von Franz Gabath

Auf Einladung der Partei, Bündnis 90/Die Grünen, aus Böhl-Iggelheim besuchte Dr. Gerhard Schick, Finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen aus Mannheim, die SÜDWEST Lacke und Farben- Fabrik in Böhl-Iggelheim.

Geschäftsführer Hans-Jörg von Rhade gab an Hand einer Power Point Präsentation einen ausführlichen Über- und Einblick in das mittelständige Unternehmen. Das heutige Unternehmen ist historisch im Ortsteil Böhl gewachsen. Es ist aus der „Böhler Lackfabrik“ 1923 entstanden und kann somit noch in diesem Jahr sein 90-igjähriges Bestehen feiern. Und noch heute spricht man in Böhl-Iggelheim anerkennend von der „Böhler Lackfabrik“.

Im Jahre 2001 schloss man sich der Sto-Gruppe an. Diesen Schritt bezeichnet von Rhaden als richtig und zukunftsweisend. Wenn auch „SÜDWEST Lacke + Farben GmbH &Co. KG selbstständig agieren kann, ist die Zugehörigkeit zu einer größeren Gruppe in vielerlei Hinsicht, z. B. in Versicherungsfragen, von Vorteil.

SÜDWEST Lacke und Farben gehört, was die Qualität der Produkte betrifft, bei Bautenanstrichen zu den führenden Unternehmen in Deutschland. Der Fokus liegt auf dem Profisektor. Hauptkunde ist der Großhandel. Die Konzentration liegt auf dem deutschen Markt. Nur etwa 10% der Produktion geht ins Ausland und hier vornehmlich in europäische Länder. In der Produktpalette sin 180 Produkte vertreten die in über 1500 Artikel verarbeitet werden. Stolz verweist von Rhade auf die über 1,5 Millionen Rezepturen welche die „Böhler Lackfabrik“ ihr eigen nennt.

110, meist langjährige Mitarbeiter und 20 Außendienstler, gehören zur Belegschaft. Die in dieser Größenordnung hohe Anzahl von Auszubildenden, nämlich 11, beweist nach den Worten von Peter Brück, dem auch die Ausbildung obliegt, den hohen Stellenwert, den das Unternehmen auf den Bereich Ausbildung legt. Industriekaufleute, Produktionskraft Chemie, so wie Fachkraft für Lagerlogistik sind die angebotenen Ausbildungsberufe. Ein Azubi-Projekt: „Werksverkauf der Auszubildenden“ betonte von Rhade besonders. Ein Mal im Monat gibt es für die Böhl-Iggelheimer Bürger die Möglichkeit die Produkte von SÜDWEST käuflich zu erwerben. „Wir wollen den Bürgern die Möglichkeit geben hochwertige Produkte in Profiqualität zu erwerben. Wir stehen hier nicht im Wettbewerb zum klassischen Farbhandel“ betonte von Rhade. Die Azubis organisieren dieses Projekt selbst und es trägt sich finanziell.

Wenn es auch schwerfällt im Einzugsgebiet der Großindustrie geeignete Azubis zu gewinnen, so war dies bis heute immer möglich, betonte Bruck. Allerdings wird es immer schwieriger bei den heutigen Schulabgängern geeignete Auszubildende zu finden. Die Leistungen, gerade in den Fächern Mathematik und Deutsch sin oft unzureichend, beklagte der Ausbildungsleiter. Ausbildung und Bildung sind Themen, die Dr. Schick, nach seinen Worten, sehr am Herzen liegen. Schulische Bildung ist auch ein Hautthema grüner Politik, wie Dr. Schick betont. Die Ganztagsschule ist nach Meinung Schicks ein Mittel um dieser Misere zu begegnen. Schon eine frühkindliche Bildung, wie sie z. B. in Frankreich besteht, wäre auch bei uns anzustreben. Eine stärkere Verzahnung von Politik, Schule und Elternhaus sei wünschenswert.

Europäisches Chemikaliengesetz (REACH), Nanotechnologie, Ökologie und Ökonomie, Steuergesetzgebung oder die Berechenbarkeit umweltpolitischer Vorgaben waren Themen einer lebhaften Diskussion, in der Dr. Schick immer wieder gezielt nachfragte um sich sachkundig zu machen. „Wir setzen alle Vorgaben nach bestem Wissen und Gewissen um“ unterstrich von Rhade. „Es ist aber nicht immer einfach, wenn europäische Vorgaben in den verschiedenen Ländern in unterschiedliche Gesetzesvorgaben münden“ verdeutlichte von Rhade die Situation seiner Firma in einem Umfeld, in dem ein zunehmender Verdrängungswettbewerb herrscht.

„Mir liegen die Interessen kleinerer und mittlerer Unternehmen sehr am Herzen“ betonte Dr. Schick. Der Fortbestand dieser Firmen ist wichtig für Deutschland. Dr. Schick betonte mit Nachdruck, dass die Steuerkonzepte von Bündnis 90/Die Grünen, nicht darauf abzielten diese Unternehmen über Gebühr, zu belasten, schon gar nicht, wenn sie keinen Gewinn erwirtschaften würden.

Bei einem ausgedehnten Firmenrundgang konnte sich die Gäste einen Einblick in Produktion, Abfüllung, Lagerhaltung und Versand der SÜDWEST Lacke + Farben GmbH &Co. KG machen. Bild. fg

30.08.2013


DorfArt

Neue Spielzeit des Böhl-Iggelheimer Kulturvereins DorfArt

Böhl-Iggelheim - von Franz Gabath

Am Samstag, 28. September 2013 eröffnet der Böhl-Iggelheimer Kulturverein DorfArt die neue Spielzeit 2013/2014. Der Kabarettist Christoph Brüske gastiert um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim.

„So schön kann Krise sein“ ist das neue und bislang persönlichste Soloprogramm des rheinischen Kabarettisten Christoph Brüske.

Egal ob im Euroland, in der Partei oder im Fernsehen: Krisen sind unser ständiges Thema. Begreifen wir sie doch einfach als Chance und sagen täglich selbstbewusst: „Ich glaub‘, ich krieg‘ die Chance!“

Mit Christoph Brüske werden Sie krisenfest. Denn Brüske ist temperamentvoll, erfrischend, tiefsinnig und lebensbejahend. Und dazu hat er eine herrlich facettenreiche Gesangsstimme.

Ein Konzert für Gaumen, Augen, Ohren und Seele: Am Samstag, dem 26.Oktober 2013 um 20.00 Uhr verwandelt sich das Gemeindezentrum in Böhl- Iggelheim zur exklusiven Schokoladenlounge. Christina Rommel und ein Chocolatier werden die Gäste musikalisch und kulinarisch verführen und verwöhnen.

Christina Rommel spielt mit ihren Musikern eigene, melodische Songs rockig oder sanft verpackt, kombiniert mit guten deutschen Texten. Inzwischen werden von einem Chocolatier Köstlichkeiten aus Schokolade bereitet, die dann von den Schokoladenmädchenserviert werden. - Ein Festival für alle Sinne!

Weiter geht es am Samstag, 9. November 2013 um 20 Uhr mit den beiden Musikkabarettisten Streckenbach und Köhler mit ihrem Programm „Multiple Ohrgasmen“.

So einen Ohrgasmus kann man nicht erklären. Den muss man fühlen! Und genau das haben sich der hochbegabte Tenor Streckenbach und sein Klavier spielender Prügelknabe Köhler in ihrem Programm „Multiple Ohrgasmen“ vorgenommen. Streckenbach & Köhler – das sind: Hochmusikalische Hörergüsse. Hochkultur, die in die Tiefe geht und Nonsens, der keine Grenzen kennt.

Passend zur Advents- und Vorweihnachtszeit präsentiert das Hoffmann-Hammer-Trio einen „Abend der leisen Töne“.

Inge Hoffmann und Klaus Hammer, in früheren Jahren als singende „Geschwister Hammer“ bekannt, haben sich in den letzten Jahren ein umfangreiches musikalisches Repertoire erarbeitet. Dabei hat sich Erich Hoffmann ganz der Pfälzer Mundart verschrieben.

Besinnliche Lieder, Weihnachtslieder aus aller Welt, aber auch literarische Texte zur Jahreszeit erwarten Sie bei unserer traditionellen Glühweinlesung am Sonntag, 15. Dezember 2013 um 17 Uhr im Foyer der Wahagnieshalle.

Am Samstag, 11. Januar 2014 um 20 Uhr tritt die Band  „Schöne Mannheims“ in der VfB-Halle in Böhl-Iggelheim auf.

Mit vollen Häusern und einem begeisterten Publikum bereichern die Sängerin und Schauspielerin Anna Krämer, Operndiva SmaidaPlatais, Musicaldarstellerin Susanne Back und am Stefanie Titus am Klavier mit ihrem Musik-Kabarett-Programm "Hormonyoga" die hiesige Kulturlandschaft.

Charme, Esprit, Power – das verspricht die Formation mit dem fast kultigen Bandnamen. Diese Damen stehen ihren Mann, reflektieren ihre „Frau im Spiegel“ und nehmen sich dabei selbst aufs Korn, auf dass kein Auge trocken bleibt. Ein unterhaltsamer Abend – nicht nur für Frauen!!!

Zum wiederholten Mal und immer gern gesehen ist der Kabarettist Detlev Schönauer. Er gastiert am Samstag, 1. Februar 2014 um 20 Uhr mit seinem Programm „Geist ist geil“ in der VfB-Halle in Iggelheim.

Nach 30 Jahren Bühnenerfahrung "outet" sich der Mainzer Kabarettist als ehemaliger Diplom-Physiker. So erklärt er durch seine Bühnenfigur, dem so charmant französelnden Bistrowirt Jacques, dieses Mal auch physikalische Phänomene aus dem Alltag...

Zum Abschluss der Spielzeit, am Samstag, 15. März 2014, um 20 Uhr bringt Anny Hartmann mit ihrem Solo-Programm: „Ist das Politik oder kann das weg?“  großes politisches Kabarett auf die Bühne.

Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, das aber mit viel Humor und Sympathie. Mit scharfem Blick und Pointen, die mal fein- und mal großkalibrig sind, zeigt die Kabarettistin, wie lustig Politik sein kann.

Alle Veranstaltungen können auch im Abonnement gebucht werden: Mit der DorfArt-Kulturcard zum Preis von 80 Euro.

Die Termine und Informationen zur Spielzeit gibt es auch unter www.dorfart.net  

Abo-Bestellungen und Kartenreservierungen unter Telefon 06324- 81 81 76.

DorfArt – immer für ein gutes Programm zu haben!

30.08.2013


Fit im Straßenverkehr – auch im Alter

Fit im Straßenverkehr – auch im Alter

Böhl-Iggelheim - von Franz Gabath

Der seit ca. zwei Jahren parteienübergreifend bestehende Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ hatte zu einer Infoveranstaltung über das Thema Straßenverkehr, mit Schwerpunkt Senioren, ins Evangelische Gemeindezentrum in Iggelheim eingeladen. Als Referenden konnten Polizeihauptkommissar Berthold Dreizehnter, so wie Polizeioberkommissar Thomas Betz gewonnen werden. Dreizehnter und Betz arbeiten als Verkehrssicherheitsberater bei der Polizeidirektion Ludwigshafen und sind unter anderem auch für die Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen zuständig. Karl-Heinz Hasenstab, 1. Beigeordneter der Gemeinde, konnte eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger im EGZ begrüßen.

Beeindruckend waren die Zahlen welche die beiden Beamten an Hand von Grafiken über die Unfallzahlen in Deutschland berichteten. Jede Minute ereignet sich ein Verkehrsunfall, alle vier Minuten ist ein Schwerverletzter zu beklagen und in weniger als einer Stunde sind fünfzig Todesopfer zu beklagen. Und diese Zahlen sind seit Jahren annähernd konstant.

Im Gebiet der Polizeidirektion Rheinpfalz in Ludwighafen sind die Unfallzahlen, an denen Fußgänger Radfahrer und Motorradfahrer beteiligt sind gleichbleibend hoch. Die Unfälle an denen Senioren beteiligt sind, annähernd 2000 im Jahr, gehen leicht zurück, aber es sind steigende Zahlen bei den Toten. Im Bereich der Polizeidirektion Ludwigshafen waren dies 18 tödliche Unfälle im letzten Jahr. „Unfälle gab es, gibt es und wird es weiter geben“ war das ernüchternde Resümee der beiden Beamten.

Beispiele von Unfällen aus Böhl-Iggelheim und der näheren Umgebung verdeutlichten die eindringliche Mahnung von Dreizehnter und Betz vorausschauend zu handel und die Verkehrsregeln, besonders die Geschwindigkeitvorgaben konsequent einzuhalten. Die Verlängerung des Anhalteweges bei Überschreitung der Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde um 15 Kilometer, die POK Betz an Hand einer Grafik anschaulich erläuterte, beeindruckte die Besucher schon sehr. Und die dabei bei einer Kollision frei werdenden Kräfte hätte sich fast Niemand in diese Größenordnung gedacht.

Bei der anschließenden Diskussion waren die modernen Elektrofahrräder ein vielbesprochener Punkt. Besonders ist hier, nach den Worten von POK Betz, beim Kauf auf Qualität zu achten. Die erhöhte Geschwindigkeit birgt auch größere Gefahren. Wie es schon beim Benutzen eines normalen Fahrrades sinnvoll ist einen Helm zu tragen, gilt diese besonders auch beim fahren mit einem Elektrofahrrad. Verhalten im Straßenverkehr als Radfahrer, aber auch die Regeln die bei Ein- und Ausfahrt am Kreisverkehr gelten, waren weitere Punkte der lebhaften Aussprache.

28.08.2013


Die Böhler Kerwe war der Hit - machte das Wetter auch nicht mit!

Spaß, Kultur und Sport bei der Böhler Kerwe. Traktorziehen ein Besuchermagnet

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Traditionsgemäß wird die Böhler Kerwe am Samstagnachmittag mit einem farbenprächtigen Umzug eröffnet. Auch in diesem Jahr hatten sich 18 Vereine und Gruppierungen mit über 30 Zugnummern angemeldet. Leider – „pünktlich zum Beginn“ des Umzuges öffnete der Himmel seine Schleusen. Jetzt sind viele der Akteure ja wettererprobt und trotzen so manch Witterungsunbill. Aber die Wassermenge, die sich da von oben über Böhl ergoss, war dann doch des Guten zu viel. So musste der Umzug schweren Herzens abgesagt werden. Ein Novum in der Geschichte der Böhler Kerwe, auf das die Verantwortlichen um Harald Reichel gerne verzichtet hätten.

Einen Miniumzug veranstalteten die tapferen Männer der Böhler Bürgerwehr, aber nur um bis zu ihrem „Feldlager“ zu gelangen. Die Herren vom Männerballett der „Böhler Hängsching“, die Chantre- Spatzen, kampferprobt in vielen Karnevalistischen „Saalschlachten“ zogen wohlgelaunt zu ihrer Ausschankstelle. Hatte ihre Prinzessin Tanja I. den Weg dorthin doch auch im offenen Cabrio zurückgelegt. Sehr mutig, wie ihre männlichen Begleiter meinten.

Zum ersten Mal präsentierte sich der neu gegründete Verein „Whiskyfreunde Pfalz e. V. Auch die Herren diese Vereins zogen frohgelaunt durch den Regen. Für die Gäste am Zugweg hatten sie ihr wohlschmeckendes Getränk dabei, das die Herren großzügig austeilten. So war zumindest die Stimmung um den Kerweplatz, trotz des miserablen Wetters, nicht auf dem Nullpunkt.

Zur offiziellen Kerweeröffnung hatten sich viel Bürgerinnen und Bürger mit Regenschirmen bewaffnet vor der Kirche eingefunden. Musste in diesem Jahr die „Kerwered“ ausfallen, da sich keine Rednerin oder Redner für diese alte Tradition gefunden hatte, so hofft Harald Reichel, der Vorsitzende der „Interessengemeinschaft Böhler Kerwe“ der das Geschehen um die Eröffnung sachkundig und humorvoll kommentierte, wieder auf eine Kerwered im kommenden Jahr.

Die Musikerinnen und Musiker der Musketiere aus Böhl sorgten mit flotten Weisen für den richtigen Ton bei der Kerweeröffnung, die Bürgermeister Peter Christ (CDU) nach einem kräftigen Schluck guten Pfälzer Weines für eröffnet erklärte. Mit der Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU), der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett (SPD), so wie dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß, konnte Peter Christ hohen poltischen Besuch willkommen heißen.

Die Turnerschaft der VT Böhl hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Die Tänzerinnen hatten, unter der Leitung von Kirsten Riedel, zum „Kerwe Flashmob“ unter dem Motto „Miteinander“ geladen. Die Vorführung aus Hip Hop, Bokwa, dem neuesten Fitness-Trend aus den USA begeisterte die Zuschauer trotz des Regens und verführte Viele zum mittanzen. Danach stellte die Freiwillige Feuerwehre alleine mit Muskelkraft den Kerwebaum auf. Wenn dieser auch nass und glitschig und schwer geworden war, stand der Baum in kürzester Zeit. Wieder eine vielbeklatschte Meisterleistung der Männer um Oberbrandmeister Klaus Lang,

Eine Stunde nach der Eröffnung hatte der Himmel ein Einsehen und der Regen lies nach, so dass bis spät in die Nacht bei den einzelnen Vereinen und Gruppierungen in ihren Ausschankstellen reger Betrieb herrschte.

Der Kerwesonntagmorgen stand dann mehr im Zeichen der Kultur. Zum Jazzfrühschoppen der Volkshochschule unterhielten die der Musiker der RhineSteam JazzBand auf dem Hof der Johannes Fink- Grundschule mit Swing und Jazz die Frühschoppenbesucher. Von Benny Goodman über Count Basie bis Duke Ellington und Glenn Miller reicht die ganze Bandbreite dieser auf hohem Niveau aufspielenden Band. Der Förderverein der Grundschule bewirtete hier die Gäste mit bayerischen Spezialitäten.

Das Kirchweihamt in der Katholischen Kirche war ebenso gut besucht wie der Kirchweihgottesdienst in der Protestantischen Kirche. Der Gottesdienst in der katholischen Kirche wurde musikalisch von den Musketieren mitgestaltet.

Ins protestantische Gemeindehaus hatte der protestantische Kirchenchor und der Gospelchor „TonArt" eingeladen. Hier gastierte am Sonntag Gitarre und Stimme „DES DÜTTT“ und am Montag Silvia Cales, bekannte Akteurin der „Böhler Hängsching“ mit ihrem Programm „Wirtshausgeschichde“.“

Musikalisch war es auch bei den „Schlüterfreunden“ und der Countryband „Different-Country“.

Gingen am Montagnachmittag wieder Regenschauer über Böhl hernieder, so hatte Petrus gegen Abend wieder ein Einsehen.

Kraft, Ausdauer und Stehvermögen waren dann am Montagabend beim Traktorziehen der Interessengemeinschaft „Böhler Kerwe“ gefragt. Eine Mannschaft aus der Kindertagesstätte „Mäuseburg“ und zwei aus der Kita“ Vogelnest“ wagten sich daran das 1070 kg „Fendt Dieselross“ über die Distanz zu ziehen. Besonders freuten sich die Veranstalter und die vielen Zuschauer über die Teams der Kitas. Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren gehörten zu einer Mannschaft. Alle Kinder hatten offensichtlich einen riesigen Spaß. Das Ergebnis war zweitrangig. Als Preise durften die Kinder Brezeln und jede Menge Süßigkeiten so wie Obst und Gutscheine mit nach Hause nehmen. Wie bei der ganzen Veranstaltung stand hier der Spaßfaktor im Vordergrund.

Sieben Jugendmannschaften von Jugendzentrum Böhl-Iggelheim waren am Start. Die zu bewältigende Strecke betrug hier dreißig Meter. Bei den Erwachsenenmannschaften war die Aufgabenstellung naturgemäß größer. Ein Fünftonner „Schlüter compakt 850 v“ musste von jeweils vier starken Männer über die 30 Meterdistanz gezogen werden. Die „Schlüterfreunde Vorderpfalz hatten den „Giganten des Feldes“ zur Verfügung gestellt. Die „Vorderpfälzer Clubgiganten“ als Titelverteidiger erwiesen sich auch dieses Jahr als unschlagbar. Besonders freute Harald Reichel und die vielen Zuschauer, dass auch zwei Damenmannschaften, gebildet zum einen aus den Erzieherinnen der Protestantischen Kita „Vogelnest“ und Müttern dieser Einrichtung sich an dem Kräftemessen beteiligten.

Harald Reichelt hatte die Veranstaltung sachkundig, unterhaltsam und mit sichtlichem Spaß moderiert.

Nach dem Traktorziehen wurde in Böhl, wie schon an den vergangenen Tagen, bis in die späten Abendstunden in den Lokalen und den Ausschankstellen der einzelnen Vereine kräftig gefeiert. Hier war von Vereinen, den Kirchen, den Landfrauen, der Freiwilligen Feuerwehr, der SPD ein kulinarisches Angebot vorhanden, so dass für jeden Gaumen das Geeignete dabei war.

Und auch für musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr gab es Livemusik mit „Rassler & Friends und bei den „Böhler Hängsching“ legte DJ Sascha auf. Im Hof des katholischen Pfarrheims spielten die Musketiere zum Pfälzer Abend auf.

Die Kerwe dauert noch bis Dienstagabend und wird dann bei der Ausschankgemeinschaft von Musketiere und katholischer Pfarrgemeinde Allerheiligen, die ihre Gäste über die Kerwetage mit Speis und Trank und Musik trefflich bedient hatten, nach alter Böhler Tradition beerdigt.

Zuerst startet aber um 16:30 Uhr das legendäre Böhler Radrennen „Rund um den Wasserturm“ das jedes Jahr mit einem illustren Fahrerfeld aufwartet und bei dem immer lukrative Prämien zu erspurten sind.

So konnte Harald Reichel wieder ein positives Resümee über den Verlauf der diesjährigen Böhler Kerwe ziehen. Allerdings betonte er mit Nachdruck, dass es notwendig ist neu Helferinnen und Helfer für die Vorbereitung dieses Traditionsfestes zu gewinnen. Er hofft, dass sich besonders auch junge Leute in der „Interessengemeinschaft Böhler Kerwe“ engagieren. Bilder, fg

27.08.2013


Super Erfolg der Iggelheimer Damen

Deutsche Meisterschaft beim Bosseln

Böhl-Iggelheim- Die Damen der Seniorensportgruppe des T S V nahmen am Deutschlandpokal in Schmelz im Saarland mit Brigitte Deck, Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp und Waltraud Hlawitschka als Mannschaftsführerin teil und erreichten unter 15 Mannschaften den 1.Platz.

Sie haben mit 294:251 die höchste Trefferzahl erreicht und mit 24:4 Punkten den 1. Platz belegt.

Die teilnehmenden Mannschaften kamen aus ganz Deutschland.

Die Veranstaltung ist mit der Deutschen Meisterschaft identisch, da doch die besten Mannschaften aus Deutschland vertreten waren. Hiermit sind die Iggelheimer für die Deutsche Meisterschaft im Oktober zu den Favoriten zu zählen.

25.08.2013


Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim begrüßt die neuen Fünftklässler mit einer Feier

Die Klassenlehrer Svitlana Weisenburger und Stefan Erbe begrüßen gemeinsam mit den Klassenpaten die Schülerinnen und Schüler der 5b

Böhl-Iggelheim- Am Dienstag, dem 20.08.2013, war für 70 frischgebackene Fünftklässler der große Tag gekommen. Im Rahmen einer Willkommensfeier in der Wahagnies-Halle wurden drei fünfte Klassen gebildet. Endlich erfuhren Kinder und Eltern, ob die beste Freundin oder der beste Freund aus der Grundschule tatsächlich in dieselbe Klasse kommen würde und wer die neuen Klassenlehrer sind. Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak packte den Schülerinnen und Schüler in ihrer Begrüßungsrede symbolisch Mut, Vertrauen und Ehrlichkeit zu all den Büchern in die Schulranzen, während Bürgermeister Peter Christ betonte, dass Eltern und Schüler mit der PGS und ihrem engagierten Kollegium eine sehr gute Wahl getroffen haben.

Die 6. Klassen empfingen ihre um ein Jahr jüngeren Gäste herzlich und unterhielten sie mit einem humorvollen Gedicht zum Schulanfang, einem Lied mit Gitarrenbegleitung und dem Hokey-Pokey, einem auf Englisch angeleiteten Tanz, bei dem beeindruckend demonstriert wurde, was man in einer Fremdsprache in nur einem Jahr lernen kann.

Und dann machten sich die Klassen 5a, 5b und 5c zusammen mit ihren Eltern und ihren Lehrern ganz gespannt auf den Weg, um zu guter Letzt auch noch ihre Klassensäle kennenzulernen.

21.08.2013


Ferien ohne Kofferpacken

Sechs Wochen Ferienprogramm für Kinder

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit einem abwechslungsreichen, spannenden Abschlussfest ging das Kinderferienprogramm des Jugendzentrums (Juz) Böhl-Iggelheim zu Ende. Nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren wurde auch in diesem Jahr vom Kinder- und Jugendzentrum (Juz), in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Böhl-Iggelheim, in der Ferienzeit vom 08. Juli bis 16. August ein sechswöchiges abwechslungsreiches Programm für Kinde von 6 -12 Jahren angeboten. Ein Ferienprogramm wird schon seit über 20 Jahren von Gemeinde und dem Juz angeboten. Ein Programm in der jetzigen Form, dass Kinder über die gesamte Ferienzeit betreut werden, existiert seit 5 Jahren.

Gegliedert waren die 6 Ferienwochen in jeweils zwei Wochen in denen das gleiche Programmangebot herrschte. Dazwischen gab es eine Woche einen Zirkusworkshop (Speyer-Kurier berichtete).

Das Ferienangebot war in erster Linie für Kinder berufstätiger Eltern und alleinerziehender Elternteile gedacht. Die Teilnehmergebühr für die zehntägige Ganztagesbetreuung betrug 100 € für das erste Kind und ermäßigte sich für jedes weitere Kind aus einer Familie. Ein Betrag, der den Eltern nicht zu hoch erschien, wie zu hören war. Sämtliche Freizeitangebote, auch die Ausflüge, so wie die gesamte Verpflegung waren mit dem Betrag abgegolten. Die Kinder wurden ganztägig betreut. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Um 8 Uhr morgens und endete jeweils gegen 17 Uhr. Es wurde immer ein Mittagessen angeboten, das besonders von den Kindern gelobt wurde. Auch auf gesunde Ernährung wurde geachtet. Ein Ostangebot war täglich vorhanden.

„Die Gemeinde Böhl-Iggelheim ist die einzige in weitem Umkreis, die ein Ferienprogramm über die gesamte Ferienzeit anbietet“ betonte die Leiterin des Kinder und Jugendzentrums, Birgitt Kerler. „Und wir sind dankbar für die Unterstützung die wir von Seiten der politischen Gemeinde erfahren. Hier finden wir sowohl bei der Verwaltung, wie auch von den einzelnen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, jede nur mögliche Hilfe“ fügt Heiko Gierczyk, stellvertretender Leiter mit Nachdruck hinzu. Auch der Rhein-Pfalz-Kreis unterstützt das Programm finanziell.

Über 100 Kinder verbrachten jeweils zwei unbeschwerte Ferienwochen und noch einmal über 50 Kinder nahmen mit großer Begeisterung am Zirkusworkshop teil. „Die Fahrt mit der Draisine, das war toll“ erzählte der zehnjährige Leon. „Mir hat es am besten im Kurpfalzpark gefallen“ ergänzten der siebenjährige Johannes und der sechsjährige Phillipp. Das herrliche Sommerwetter lies dann die auch Schwimmbadbesuche zu einem Erlebnis werden. „Gebastelt haben wir aber auch sehr gerne“ fügten Dana, 12 Jahre und Pauline, 8 Jahre, und zeigten stolz die beim Kreativtag gebastelten Handpuppen. Die Radtour zum Abenteuerspielplatz nach Dudenhofen, oder der „Sachenmachertag“ vervollständigten das Angebot. Neu war in diesem Jahr die Lamawanderung. Ein Höhepunkt der jeweiligen zwei Wochen. Und zum Abschluss erhielten die Kinder eine Urkunde, die sie als “Lameo“ ausweist. „Und gespukt haben die Tiere auch“ berichteten die Kinder begeistert.

Ein besonderes Erlebnis und Vergnügen war natürlich der Zirkusworkshop für Kinder von 7 – 14 Jahren. Der Mitmachzirkus fand in einem echten Zirkuszelt auf der Wiese vor dem Kinder- und Jugendzentrum statt. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit Disziplinen wie, Jonglage, Fakir, Clownerie, Trapez, Vertikalseil, Bodenakrobatik und vieles mehr mit erfahrenen Artisten einzuüben. Auch hier wurden die Kinder pädagogisch betreut. Am Ende der Woche gab es dann für Eltern, Geschwister, Omas und Opas eine vielbeklatschte Zirkusvorstellung von den kleinen Artisten.

Das Motto des Abschlussfestes lautete vielversprechend „Wicki und die starken Kinder“. Spiele und Aufgaben rund um das kleine mutige und schlaue Wickingerkind hatten sich die Organisatoren ausgedacht. Jeweils 8 Stationen, wie Wildscheinjagen mit Pfeil und Bogen, Flunderweitwurf, oder die Erstürmung von Flates Festung, waren von 6 Gruppen zu bewältigen. Als besonders n knifflig erwies sich der Bau von Wikingerschiffen. Hier standen nur Korken, Zahnstocher, Schaschlikspieße und Papier zur Verfügung. Und die Schiffe mussten sich dann auch noch im Wasserbassin bewähren. Für alle Gruppen gab es Punkte. Bei der Siegerehrung wurden alle mit gleich viel Applaus bedacht. Und jedes Kind durfte sich aus einer Schatzkiste einen Preis ertasten und mit nach Hause nehmen.

Wie Birgitt Kerler betonte, war es ihr und dem ganzen Betreuerteam wichtig, nicht einfach eine „Aufbewahrungsstelle“ während der Ferien für die Kinder zu sein. Die sinnvolle Freizeitgestaltung und die Stärkung sozialen Kompetenz war das Ziel, das nach der Meinung von Kerler und Gierczyk voll und ganz erreicht wurde. „Wäre uns das nicht schon in den letzten Jahren so gut gelungen, wäre die Reaktion in diesem Jahr bestimmt nicht so positiv gewesen“ meinte das Leitungsteam übereinstimmend. Besonders betonte Birgitt Kerler das ehrenamtliche Engagement ihres Helferteams. Ohne deren tatkräftige Mithilfe wäre dieses vielfältige Angebot nicht zu stemmen, erklärte die Leiterin des Juz. „Und wir haben auch schon einige Co-Betreuerinnen und –Betreuer, die schon als Kinder beim Ferienprogramm dabei waren. Um Nachwuchs ist uns also nicht bange.“ erklärte Birgitt Kerler.

Und Ideen für das Jahr 2014 sind schon in den Köpfen der „Macher“ vorhanden. Und von den Kindern hörte man immer wieder „Nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder“!

Weiter Informationen über das Kinder –und Jugendzentrum Telefon 06324 979184, und auf der Homepage unter: www.juz-boehl-iggelheim.de Bild: fg

17.08.2013


Schülerjahrgang feiert großes Gartenfest!

Böhl-Iggelheim- Der Schülerjahrgang 1945/46 der Volksschule Böhl lies es so richtig krachen.

Gefeiert wurde das 15 jährige Jubiläum der ca. dreißigköpfigen Wandergruppe im Anwesen von Christel und Wolfgang Hauck in der Rehbachstraße.

Inmitten einer wunderschön gestalteten Gartenlandschaft, dem qualifiziertem Hobby der Hausherrin Christel Hauck, machten die frischen und knackigen Salate, sowie die „gegrillten Köstlichkeiten“ so richtig Appetit.

Selbst die hohen Temperaturen konnten aufgrund der breiten Palette von alkoholfreien und alkoholischen Getränken gut ausgehalten werden.

Zu einer zünftigen Feier gehört natürlich auch Musik.

Dafür waren Richard Knopf, Bernd Keller und Burkhard Karp, alle Mitglieder des Schülerjahrgangs, zuständig.

Im Musikstil der 60er Jahre wurde trotz vorprogrammierten Muskelkaters das Tanzbein geschwungen und dabei wurden so manche schöne Erinnerungen aus der Jugendzeit wieder wach. Rock`n roll, Boggie woogie, aber auch Bob Dylan und andere Songwriter kamen so wieder zu musikalischen Ehren. An Begeisterungsbekundungen hat es nicht gefehlt.

Wir sind mal gespannt, bis die großen Musikverlage auf die Drei aufmerksam werden.

Rita Bitsch, die unermüdliche und ideenreiche Organisatorin der Wanderungen und Ausflüge und „Mutter“ des Schülerjahrgangs,  bekam für ihre unermüdliche Organisationsarbeit ein großes Lob.

Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass in unserer schnelllebigen Zeit, wo Bindungen und gesellschaftlicher Zusammenhalt immer weniger praktiziert werden und kaum noch von langfristigem Bestand sind, sich über 15 Jahre fast ausnahmslos alle Mitglieder des Schülerjahrgangs, einmal monatlich mittwochs, zu den Wanderungen und Ausflügen treffen.

Bei dieser aufwändigen und wichtigen Planungsarbeit wird Rita Bitsch vom Hausherrn des Abends, Wolfgang Hauck unterstützt, der mit seinem fleißigem Helferteam an diesem wunderschönen Sommerabend auch für einen reibungslosen Ablauf der Jubiläumsveranstaltung sorgte.

Man war sich rundweg einig: „Es war ein wunderschöner Abend“!

Und nochmals ein herzliches Dankeschön an Rita Bitsch, Wolfgang Hauck und seiner Frau Christel.

Text und Foto: Rainer Böhm

07.08.2013


Aufgabe mit Bravur gemeistert

Spezialübung der Freiwilligten Feuerwehr Böhl-Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ihre schnelle Einsatzbereitschaft und hohe Schlagkraft bewies die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim bei einer Spezialübung an der Wohnanlage des Betreuten Wohnens neben dem Seniorenzentrum Am Neugraben 1 im Ortsteil Iggelheim.

Durch einen Kurzschluss in einem E- Mobil im Aufenthaltsbereich im Flur im 2. OG entzündete sich die Batterie. Das in der Nähe stehende Möbel entzündete sich und fing Feuer. Die von einer Bewohnerin über die Notklingel herbeigerufene Pflegefachkraft wurde beim Versuch, das Feuer mittels Pulverlöscher zu löschen, im Treppenhaus bewusstlos. Ein Bewohner konnte den Notruf 112 absetzen.

Flur, 2. OG sowie Dachgeschoß sind stark verraucht. Der Fluchtweg durch das Treppenhaus ist abgeschnitten. Die Bewohner aus Wohnungen im Flurbereich haben den Brand bemerkt, stehen auf den Balkonen und machen sich lautstark bemerkbar. Die Bewohner im Dachgeschoß bemerken erst spät das Ausmaß des Brandes und suchen erst danach Zuflucht auf den Balkonen. Fluchtweg über Treppenhaus war abgeschnitten. Der Brand gerät außer Kontrolle und droht auf den Dachstuhl über zu greifen.

Dies war das angenommene Szenario für die Übung, die Oberbrandmeister Klaus Lang, der bei der Feuerwehr in Böhl-Iggelheim für Alarm- und Einsatzpläne verantwortlich zeichnet, entworfen hatte.

Einige Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses stellten ihre Wohnungen und Balkone für die Übung zur Verfügung und wirkten als „Betroffene“ mit. Das gleiche gilt für Pflegekräfte, welche in Wohnungen eingeschlossene Bewohner darstellten. Und einige Feuerwehrleute hatten sich als Statisten zur Verfügung gestellt. Man wollte den Seniorinnen und Senioren nicht allzu viel zumuten. Das Bergen über Drehleiter sollte den älteren Herrschaften nur in einem, hoffentlich nie eintretenden Ernstfall, zugemutet werden.

Schon 6 Minuten nachdem ein Notruf, abgesetzt von einem Hausbewohner, in der Leitstelle einging und diese die Wehrleute in Böhl-Iggelheim alarmiert hatte, traf das erste Fahrzeug am Brandherd ein. Eine Tatsache, die Wehrleiter Thomas Remle, der die Übung aufmerksam verfolgte besonders erwähnte. Einige Minuten danach trafen 5 weitere Fahrzeuge ein. Darunter auch die, auf ca. 26 Meter ausfahrbare, Drehleiter mit Rettungskorb.

Nachdem sich die Gruppenführer einen Überblick über die Gefahrenlage verschafft und die sich daraus ergebende Vorgehensweise festgelegt hatten, wurden die Anweisungen an ihre jeweiligen Feuerwehrleute erteilt. Routiniert wurden Schläuche verlegt, Wasseranschluss hergestellt und sämtliche benötigten Gerätschaften bereitgehalten. Auf Grund der starken Rauchentwicklung mussten die Retter mit Atemschutzgeräten den Brand im Gebäude bekämpfen und sich so einen Zugang durch das Treppenhaus in die oberen Etagen verschaffen. Es gelang das Treppenhaus so weit zu entlüften, dass die Rauchgrenze im Erdgeschoß und im 1. OG nicht erreicht wurde und die Bewohner dieser Stockwerke über die Treppe geborgen werden konnten. Gehbehinderte wurden z. Teil in Rollstühlen oder auch sonst sorgfältig von den Feuerwehrleuten gestützt oder getragen aus der Gefahrenzone gebracht.

Mit der Drehleiter wurden an mehreren Stellen der Straßenfront Bewohner von den Balkonen gerettet. Es galt hierbei für einen möglichen Ernstfall, in der doch engen Straße, günstige Positionen für die Drehleiter zu finden. Ein Trupp mit Leiter war am rückwärtigen Gebäudeteil mit Rettungsmaßnahmen von Personen zu Gange. Die geretteten Personen wurden allesamt den Helfern vom Roten Kreuz übergeben und von diesen versorgt. Die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes des Rhein-Pfalz-Kreises war wenige Minuten nach der Feuerwehr am Brandort eingetroffen.

Nach der Bergung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Übergabe an die Pflegekräfte mussten sämtliche Wohnungen überprüft werden. Niemand durfte bei der Bergung übersehen oder gar in den Wohnungen zurückgelassen werden. Ein Punkt den Klaus Lang und Thomas Remle unisono bei der Nachbesprechung hervorhob. „Wir müssen immer sicher sein, dass keine Personen mehr in einem brennenden Haus Verbleiben“ betonte Klaus Lang eindringlich.

Das Resümee der Spezialübung viel sehr positiv aus. Die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und den einzelnen Trupps klappte. Die Feuerleute arbeiteten umsichtig im Haus. Die Seniorinnen und Senioren lobten den feinfühligen Umgang der Wehrleute mit ihnen. Die Zusammenarbeit mit den Helferinnen und Helfern vom Roten Kreuz gestaltete sich nach Langs Worten sehr gut.

„Natürlich lief nicht Alles perfekt. Aber das ist ja der Sinn einer solchen Übung, von der die Feuerwehrleute im Vorfeld nicht informiert waren, Schwachpunkte zu erkennen“ wie Thomas Remle betonte. Er zollte seinen Männern auch deshalb ein besonderes Lob, da ein Großteil der Feuerwehrleute in den letzten Tagen sehr stark bei realen Einsätzen tätig werden musste. Beim Großbrand in Haßloch, bei der ein Sportstudio ein Raub der Flammen wurde und beim Brand des Reifenlagers in Lingenfeld, war die Schlagkraft der Böhl-Iggelheimer Wehr, sowohl personell wie auch maschinell, gefragt. „Und wir haben uns auch da im Ernstfall bewährt“ erklärte Thomas Remle mit berechtigtem Stolz.

So hatten sich die fast 30 Feuerwehrleute, auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim, war als einfacher Feuerwehrmann an der Spezialübung beteiligt, den Imbiss, der von den Mitarbeiterinnen der Cafeteria des Seniorenzentrums zubereitet war, redlich verdient. Christian Schramm, stellvertretender Leiter des Seniorenzentrums dankte der Freiwilligen Feuerwehr und sprach vor allen Dingen die Hoffnung aus, dass diese Übung nicht in der Realität eines echten Einsatzes im Seniorenzentrum oder im Betreuten Wohnen ihre Fortsetzung finden möge. Bild: fg

30.07.2013


Dirndl-Weltrekord – DorfArt mit dabei!

Böhl-Iggelheim- Über 1973 Dirndlträgerinnen im Brezelfestzelt in Speyer und noch über 200 in der bayerischen Nationaltracht gekleidete Damen warteten vor dem Festzelt, übertrafen bei weitem den bisher den, von Straubing in Bayern gehaltenen, Weltrekord.

Auch zwei Teilnehmer / in aus Böhl-Iggelheim, vom Kulturverein „DorfArt“ waren mit von der Partie. Michaela Bott, die aus Bayern stammt, hatte kurzerhand den 1. Vorsitzenden, Günter Handwerker, in ihr zweites Dirndlgewand gesteckt und ihn animiert mit nach Speyer zu fahren um die Domstadt beim Weltrekordversuch zu unterstützen. Was ja auch dann geklappt hat. Günter Handwerker war dann bei vielen Besucherinnen und Besuchern eine gewisse Attraktion. Das war besonders dadurch gekennzeichnet, dass Günter Handwerker immer ein begehrter Tanzpartner war.

So hat auch hier der Vorsitzende des Kulturvereins das Motto von DorfArt – immer für ein gutes Programm gut, zusätzlich, auch immer für eine Überraschung und einen Gag gut, trefflich unter Beweis gestellt und in die Tat umgesetzt. kajef

16.07.2013


Julia Klöckner auf Sommertour

Kartoffelernte und Hofladenverkäuferin

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Schon seit einigen Jahren nutzt die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz und stellvertretende Bundesvorsitzende, Julia Klöckner, die Zeit während den parlamentarischen Ferien, um auf ihrer Sommertour Betriebe und Einrichtung kennen zu lernen und vor allem mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und auch selbst mit zu arbeiten. Denn nicht nur die Gespräche sind ihr wichtig. Julia Klöckner betont, dass sie zwar das ganze Jahr immer wieder vor Ort ist um mit Vertretern der Wirtschaft und von Verbänden zu sprechen, aber das praktische mitarbeiten währen ihrer Sommertour ist ihr besonders wichtig. Nur so bekommt sie nach ihren Worten das „richtige Gefühl“ für das was die Menschen in ihrer Arbeitswelt tun.

„Ich mache das um mehr zu erfahren, um besser mitreden zu können, um mit dem Mitarbeitern ins direkte Gespräch zu kommen“ betont Julia Klöckner. Im vergangenen Jahr besuchte die CDU Vorsitzende soziale Einrichtungen unter dem Motto „Zusammenhalt der Generationen“. Julia Klöckner arbeite da in Pflegeeinrichtungen und Hospizen mit.

In diesem Jahr steht der Besuch mittelständischer Betriebe, und Familienbetrieben unter dem Motto „Mittelstandwoche 2013“ in ganz Rheinland-Pfalz auf dem Programm. Gerade in der aufkommenden Steuerdebatte, die von Rot Grün eine Vermögenssteuer bei der Vererbung eines Familienbetriebes vorsieht, ist es Julia Klöckner nach ihren Worten wichtig, diese Frage hautnah mit solchen Betrieben zu erörtern. “Für mich ist es wichtig konkrete Beispiele zu bekommen, deshalb habe ich gesagt ich gehe zum Mittelstand, der Rückgrat unserer Region und unseres Landes“ erklärt Klöckner ihre Beweggründe.

So hatte Julia Klöckner in dieser Woche schon eine Bäckerei, eine Gärtnerei, Einen Betrieb mit Obst- und Gemüseanbau, so wie einen Schweinemastbetrieb besucht und überall fleißig mit Hand angelegt. Die nächste Station führte nach Böhl-Iggelheim auf den landwirtschaftlichen Betrieb vom Johannes Zehfuß, Landtagsabgeordneter der CDU. Hier ist die Kartoffelernte in vollem Gange. „Hauptsaison - zwei Wochen, in denen wir in zwei Schichten praktisch rund um die Uhr arbeiten“, wie Johannes Zehfuß erklärt. „Und da sind wir um jede helfende Hand dankbar, Schlepper fahren kann Julia Klöckner, die aus einem Weinbaubetrieb stammt, ja“ meinte Johannes Zehfuß scherzhaft. Wenn auch Zehfuß seiner Landesvorsitzenden die heutige Schleppertechnik ausführlich erklärte, das Steuern des Gefährts überlies er dann doch einem seiner Mitarbeiter. In der speziellen Arbeitskleidung – T-Shirt mit dem Logo „Pfälzer Grumbeere“ konnte dann Julia Klöckner auf dem Kartoffelvollernter ihre Fähigkeiten beim Trennen der Kartoffeln von mittransportierten Erdklumpen im stetig fließenden Kartoffelstrom, beweisen. Eine Aufgabe die Julia Klöckner mit sichtlichem Spaß und zur vollsten Zufriedenheit von Johannes Zehfuß bewältigte. Und der besondere Lohn war wohl die herzförmige Kartoffel, die Klöckner, aus den Hunderten der Knollenfrüchte herausfischte. „Die habe ich extra für dich gesät – schön dass du sie gefunden hast“ meinte Johannes Zehfuß scherzhaft.

Die nächste Station war der Hofladen von Walter und Monika Koch im Mutterstadter Gewerbegebiet „An der Fohlenweide“. Viele der Kundinnen und Kunden schauten im ersten Moment etwas ungläubig, als sie Julia Klöckner hinter der Verkaufstheke stehen sahen. Familie Koch bewirtschaftet zwischen Dannstadt und Böhl einen Landwirtschaftsbetrieb und betreibt seit 4 Jahren den Hofladen in Mutterstadt. Viele der angebotenen Produkte stammen aus eigener Produktion und von Betriebe aus der Umgebung. Julia Klöckner nutzte hier die Gelegenheit zu intensiven Gesprächen mit den Angestellten und vor allen den Kunden – viele Stammkunden die auch weite Wege nicht scheuen. „Qualität, Frische und die freundliche Beratung und Bedienung sind die Dinge warum ich immer wieder hier her komm“ brachte es eine ältere Dame auf den Punkt.

Mit Landwirten und aus der ganzen Vorderpfalz traf sich Julia Klöckner dann zum Gespräch und Meinungsaustausch. Düngemitteleinsatz, Flurbereinigung, Flächenbewertung und Ausgleichflächen bei Polderbau oder der geplanten Rheinbrücke bei Wörth, Nationalpark im Pfälzer Wald, marktgerechte Preise, Diktat der Großhandelsketten, ausufernde Bürokratie – Fragen über Fragen erwachsen aus den Sorgen die die Landwirte bewegt. Die ganzen drängenden Fragen der Landwirtschaft, zu denen auch die geplante Erbschaftssteuer gehört, brachte Johannes Zehfuß so auf den Punkt: „Wenn man die Kuh schlachtet bekommt man 1x ein Rumpsteak. Dann ist es vorbei. Will man mehr von der Kuh haben, sollte man sie hegen und pflegen. Das ist mein Rat an die Politik in bezug auf die Landwirtschaft“.

Julia Klöckner zeigte ihr großes Interesse an den Problematiken, fragte immer wieder nach und lies sich konkrete Sachverhalte im Detail erklären. Nicht nur Theorie, kennenlernen der praktischen Arbeit und konkrete Konfrontation mit Sachverhalten aus der Sicht der Betroffenen, bezeichnete Julia Klöckner als besonderes Ergebnis dieses Tages und der ganzen Woche ihrer Sommertour zu der sie bestimmt nächstes Jahr wieder aufbrechen wird. Bild: fg

12.07.2013


Partnerschaftsradtour nach Schlanders

Die Teilnehmer der Radtour: Bürgermeister Peter Christ, Karl-Heinz Hasenstab, Peter König, Herbert Hengler, Dieter Häußler, Gerald Hebling, Werner Ollig, Sandra Gauweiler, Dieter Reiß, Michael Knebel, Markus Hendel, Günter Klehr, Martina Eisel, Heinz Engel, Vera Tanski, Helmut Nist

Böhl-Iggelheim- Es ist soweit. 13 Radfahrer und 3 Begleiter aus Böhl-Iggelheim machten sich auf den Weg zu ihrer Partnergemeinde Schlanders in Südtirol. Pünktlich um 7 Uhr fiel am 9. Juli 2013 der symbolische Startschuss.

Mit dabei sind zur Unterstützung der etwas weniger radfahrgeübten Gemeindevertreter, auch Mitglieder des Radfahrclub Vorwärts Böhl-Iggelheim e. V.

Auf drei Tagesetappen soll die Strecke ins 542 km entfernte Schlanders zurückgelegt werden. Nach der ersten Etappe wird die Truppe von der Thüga Energienetze GmbH in Altshausen, Region Allgäu-Oberschwaben erwartet. Neben Friedrich König, Mitglied der Geschäftsleitung der Thüga, wird auch der Bürgermeister von Altshausen, Kurt König sowie weitere Vertreter der Thüga den Abend mit den Sportlern und ihren Begleitern verbringen.

Viele Firmen haben die  Gemeinde- und partnerschaftsverbindende Tour dieses Mal unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an die Pfalzwerke AG, die Gemeindewerke Haßloch GmbH, das Planungsbüro Piske, das Ingenieurbüro für Umweltschutz Gerhard Kuhn GmbH, die Ingenieurgesellschaft Pappon + Riedel mbH, die Volksbank Kur- und Rheinpfalz, die Gerst Bau GmbH & Co. KG, das Ingenieurbüro Fast und Partner, die Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Roediger Vacuum GmbH, die Gemeindewerke Böhl-Iggelheim und der Thüga Energienetze GmbH.

Für die Tour wurden spezielle Radtrikots angefertigt und mit den Logos der unterstützenden Firmen bedruckt. Neben den Spenden ist aber auch von jedem Teilnehmer noch ein eigener Kostenanteil zu übernehmen.

Seit 2005 besteht die offizielle Partnerschaft zwischen Böhl-Iggelheim und Schlanders. Aber schon seit fast fünf Jahrzehnten sind der Rhein-Pfalz-Kreis und Südtirol mit den vier Vinschger Gemeinden Martell, Naturns, Schlanders und Schnals freundschaftlich verbunden. Bereits im Jahr 2003 fand eine erste Radtour von Böhl-Iggelheim nach Schlanders statt. Nach nun genau 10 Jahren wird die Tour wiederholt. Erfreulich ist, dass viele Radfahrer von damals auch dieses Mal wieder dabei sind.

In Schlanders wird die Truppe von Bürgermeister Dieter Pinggera offiziell empfangen. Nach einer kurzen Erholung in dem charmanten und obstgeprägten Schlanders, geht es dann -bequem mit dem Bus- zurück nach Böhl-Iggelheim.

Die Teilnehmer der Radtour: Bürgermeister Peter Christ, Karl-Heinz Hasenstab, Peter König, Herbert Hengler, Dieter Häußler, Gerald Hebling, Werner Ollig, Sandra Gauweiler, Dieter Reiß, Michael Knebel, Markus Hendel, Günter Klehr, Martina Eisel, Heinz Engel, Vera Tanski, Helmut Nist

09.07.2013


Ein Feuerwerk der Blasmusik: OPEN –AIR – Konzert des Musikverein Iggelheim

Dirigentenstab an Jens Böhler

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Musikverein Iggelheim 1984 e. V. hatte zu seinem jährlichen Freiluftkonzert geladen. Ca. 450 Besucher hatten den Weg zum Dorfplatz in Iggelheim gefunden. Und das Orchester entließ nach über 4 Stunden nur zufriedene Gäste. Der erste Vorsitzende Peter Christ Gäste konnte eine Abordnung des Musikverein aus Eiersheim begrüßen. Beide Vereine verbindet eine über 20 Jahre währende Freundschaft.

Auch der Wettergott hatte dieses Jahr ein Einsehen. Konnte man in den vergangenen Jahren manchmal schon von einer „Schlechtwettergarantie“ sprechen, die dem Open Air- Konzerttag des Musikvereins anhing, war es in diesem, wie schon im letzten Jahr eine ausgesprochen laue Sommernacht. Die Terminplanung hatte sich auch dieses Jahr als richtig bestätigt.

Dies beflügelte offensichtlich auch die Musiker, die in den über 4 Stunden ein Feuerwerk aus allen Stilrichtungen der Musik abbrannten. Die Jugendkapelle eröffnete unter der Stabführung von Annika Serr mit meist fetzigen, modernen Stücken

Fast 50 Musiker waren auf der Bühne als Stammorchester und Jugendkapelle gemeinsam musizierte. So werden die Nachwuchsmusikerinnen und Musiker langsam in den Klangkörper des Stammorchesters integriert. Auf die gute Jugendarbeit ist der Musikverein Iggelheim besonders stolz, wie, Johann Kern, Dirigent des Stammorchesters immer wieder betont. Und dass auch hier ein breites Repertoire vorhanden ist, zeigt sich in den Stücken die ABBA, Udo Jürgens, über Marsch, Polka, zu Walzerklängen, also zu Stücken für „klassische“ Blaskapellen reicht.

Der Titel Y. M. C. A. ist inzwischen so etwas wie das Markenzeichen der Kapelle geworden. Den Musikern des Musikvereins merkte man die Begeisterung an, mit der sie dieses Stück zum Besten gaben. Auch hier sprang der Funke über. Das Publikum ging begeistert mit. Und beim „Radetzky Marsch“, üblicherweise am Ende jeden Konzertes zum Besten gegeben, geht das applausfreudige Publikum begeistert mit.

Erstaunlich, dass man auch beim Stammorchester in viele junge Gesichter blickt. Ein Ergebnis der gezielten Ausbildungsstrategie, die der Musikverein schon seit Jahren betreibt und die ihre Früchte trägt. Und dass gerade aus den Reihen der jungen Musikerinnen und Musiker ein Großteil der vielen Solisten aus den unterschiedlichsten Instrumentenkategorien kommt. Immer wieder, so in hervorragender Weise bei den Saxophon Dreams“ gab es spontanen Applaus. Selbst der 1. Vorsitzende, Peter Christ, brillierte bei „The Great Pretender“ auf der Solotrompete. Michael Elsässer interpretierte den „Wild Cat Blus“ meisterhaft auf der Klarinette. Diese Möglichkeiten so hervorragende Musiker in den Reihen zu haben eröffnete Johann Kern eine große Bandbreite der Interpretation der einzelnen Musikstücke, die er auch meisterlich in all den Jahren nutzte.

Und „Blue Night“ ebenso wie „Rot sind die Rosen“, hier zeigte Johann Kern auch seine gesanglichen Fähigkeiten, schwang sich in die Herzen der Zuhörer und lies auch manch älteres Paar näher zusammen rücken. Melodien wie „Über sieben Brücken“ sind inzwischen Allgemeingut geworden, werden aber nicht von vielen Kapellen mit der Besetzung wie die des Musikvereins, so gekonnt und präzise wiedergegeben.

Das diesjährige Open Air war nicht nur eine der Höhepunkte des reichhaltigen Jahresprogramms des Musikvereins. Es war das letzte Konzert das unter der Stabführung von Johann Kern stattfand. Der Initiator der Kapelle im Jahr 1983, Mitbegründer des Musikverein Iggelheim im Jahre 1984 und seit diesen Jahren Dirigent, reichte den Dirigentenstab weiter. Jens Böhler, der bisher die Jugendkapelle des Vereins geleitet hatte, übernahm aus den Händen von Johann Kern nicht nur den Dirigentenstab, sondern auch die Verpflichtung, wie er betonte, die musikalische Arbeit im Sinne von Johann Kern weiterzuführen. Ein besonderes Anliegen wird dabei sein die hohe musikalische Qualität des Orchesters nicht nur zu erhalten, sondern wenn möglich kontinuierlich zu steigern. Er setzt dabei natürlich auf die Bereitschaft „seiner“ Musikerinnen und Musiker, wie Jens Böhler sich ausdrückte. „Ich freue mich auf die Aufgabe“ war das Fazit des neuen Dirigenten.

Johann Kern wurde eine besondere Ehrung zu teil. Aus den Händen des 1. Vorsitzenden, Peter Christ, erhielt der scheidende Dirigent einen goldenen Dirigentenstab. Uschi Wolf, die Johann Kern auch in der Orchesterleitung immer wieder vertreten hatte, überreichte ein Präsent der Musikerinnen und Musiker. Und die Freunde aus Eiersheim brachten einen Präsentkorb mit Flüssigem aus dem Taubertal.

„Bei einem guten Tropfen werde ich das Geschehen der Kapelle kritisch verfolgen, ich brauche ja nur mein Wohnzimmerfenster zu öffnen und dann kann ich die Proben mit verfolgen“ meinte Johann Kern gutgelaunt.

Mit „The Final Countdown“ beschlossen die Musiker ihr Konzert im abgebrannten Feuerwerk, nicht ohne danach die stürmisch geforderten Zugaben zu gewähren.

Weitere Infos zum Verein im Internet unter www.musikverein-iggelheim.de Bilder fg

06.07.2013


Sonne, Gesang und Fröhlichkeit

Sängervereinigung Iggelheim feiert Sommerfest

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Drei Tage lang feierte die Sängervereinigung Iggelheim ihr traditionelles Sommerfest auf ihrem Gelände in der Sandgasse. In ihrem, mit viel Mühe und Liebe, geschmückten überdachten Anbau an das Sängerheim angrenzend, fühlten sich die zahlreichen Gäste an allen Tagen sichtlich wohl. Mit viel Blumenschmuck war die Halle dekoriert,

Ein besonderer Renner im kulinarischen Angebot der Sängervereinigung war wie immer der schon traditionelle Spießbraten vom überdimensionierten Grill. Wurde dieser noch vor Jahren in schweißtreibender Beinarbeit per Muskelkraft auf fahrradähnlicher Konstruktion angetrieben, hat hier mittlerweile auch die Technik Einzug gehalten und der Grill dreht sich nun motorgetrieben. Bedient werden die Gäste bei den Sängerinnen und Sängern noch an den Tischen. Die Mitglieder der einzelnen Chöre, Männerchor, Frauenchor, gemischter Chor, oder Modern-Chor kümmerten sich mehr als aufmerksam um ihre Gäste. Kein Durst blieb ungestillt und Hunger konnte erst gar nicht erst aufkommen. An der „Südseebar“ wurden köstliche Cocktails serviert.

Die Damen des Vereins hatten im Sängerheim ein überwältigendes Kuchenbuffet mit Selbstgebackenem aufgebaut. So mancher Gast vergaß dabei seine guten Vorsätze bez. der Linie und des Gewichts.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten zum einen die Chöre befreundeter Gesangsvereine. So zeigte der Chor des MGV Klein-Schifferstadt am Samstagabend sein Können. Der Chor des MGV Concordia Schifferstadt gastierte beim Frühschoppen am Sonntag.

Die „Brudervereine“ der Sängervereinigung, die Sängerinnen und Sänger vom Gesangverein Liederkranz aus Iggelheim, so wie der gemischten Chor des MGV Böhl zeigten am Montag Abend zum Festausklang ihre gesangliches Fertigkeiten, die mit viel Beifall bedacht wurden. Der Montag, nur die Sängervereinigung verlängert ihr Fest über das Wochenende hinaus, darf getrost als ein Abend der Vereine bezeichnet werden.

DorfArt, Partnerschaftsverein, katholischer Kirchenchor Iggelheim waren mit beachtlichen Abordnungen vertreten. Auch die SPD, mit ihren Vorsitzenden Reinhard Reibsch, war in „Fraktionsstärke“ Gäste bei den Sängern.

Zur allgemeinen musikalischer Unterhaltung trug die Band „Rassler & Friends“, eine Formation die aus den Reihen der Sängervereinigung hervorging. Die Oldis aus den 60iger Jahren bis hin zu modernsten Schlagern animierten zum mitsingen, schunkeln und zum tanzen. Dies gilt ebenso für „De Steff un´s Fritzl“ die zum Ausklang kräftig in Saiten und Tasten griffen. .

„Wir sind mit dem diesjährigen Sommerfest wieder mehr als zufrieden“ betonte der erste Vorsitzende Herbert Bohrer. „Das herrliche Sommerwetter hat natürlich auch zum Gelingen beigetragen. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren vielen Gästen, die beweisen, dass wir als der zweitgrößte Verein in Böhl-Iggelheim, eine feste Größe im örtlichen Vereinsleben sind“ ergänzte Herbert Bohrer. Ein besonderes Lob zollte Geschäftsführer Gerhard Saur auch den vielen Helfern im Verein, die in der Vorbereitung und bei der Durchführung des Sommerfestes wieder hervorragende Arbeit geleistet haben. „Ohne deren selbstlosen Einsatz wäre ein solche Veranstaltung über drei Tage nicht durchzuführen“, betonte Gerhard Saur anerkennend. Bild: fg

02.07.2013


„Abenteuer beginnen im Kopf“.

Start des Lesesommers in den Katholischen Öffentlichen Bücherei Iggelheim - Vielfältiges Angebot mit tollem Gewinnspiel

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  „Zum sechsten Mal beteiligen wir uns an der Aktion „Lesesommer“ die vom Land Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Leselust in Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen und großzügig unterstützt wird“ betonte Brigitte Klein, die Leiterin der katholischen öffentlichen Bücherei in Iggelheim. „Wir haben noch ein zweites Motto angefügt. “Lesen und belohnt werden“. „Die Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule ist in das Konzept mit eingebunden“ fuhr sie fort. „Wir überlassen der Schule für jede Jahrgangsstufe eine Bücherkiste mit dreißig bis vierzig Büchern, in denen die Kinder in den Pausen stöbern und schmökern können“. „Auf das besonders gute Verhältnis und die gute Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehrerkollegium weist Brigitte Klein besonders hin.

Den ganzen Vormittag besuchten die einzelnen Klassen der Jakob-Heinrich-Lützel-Schule mit ihren Lehrkräften die Bücherei in der Rottstraße 33 um sich mit der Leseaktion vertraut zu machen. Das Büchereiteam, ca. zehn Damen und Herren engagieren sich mit Brigitte Klein, hatte im Pfarrsaal Tische aufgestellt und darauf liebevoll die Bücher ausgelegt. Für diese Aktion hatte die Bücherei extra 155 neue Bücher angeschafft. Ein besonderes Anliegen der Bibliotheken ist es, auch diejenigen, die nicht viel oder nicht so gerne lesen, zur Teilnahme und zum Bücherlesen zu motivieren.

„Wie lange darf ich die Bücher ausleihen“, „darf ich diese auch in die Ferien mitnehmen“, „ich bin noch gar nicht angemeldet“, „was gibt es zu gewinnen“? Fragen über Fragen der Kinder, die Brigitte Klein und ihre Mitarbeiterinnen geduldig und sachkundig beantworten konnten.

Mit jedem ausgeliehenen Buch bekamen die Kinder eine Karte, auf der sie das gelesene Buch bewerten und den Inhalt bei der Rückgabe mit einer Bibliotheksmitarbeiterin besprechen sollen. Zusätzlich erhielt jedes Kind das sich anmeldete einen Leseclubausweis. Alle, die mindestens drei Bücher lesen, erhalten nach den Sommerferien ein Zertifikat und viele Schulen belohnen die Teilnahme zusätzlich durch einen positiven Vermerk im nächsten Halbjahreszeugnis.

Wer während des Lesesommers mindestens drei Bücher liest und dies in seinem Büchereiausweis bestätigt hat, nimmt an einer landesweiten Verlosung teil. Hier winkt als Hauptgewinn ein Abenteueraufenthalt von zwei Tagen im Europa-Park in Rust. Und dass hier nicht nur Kinder aus anderen Orten und Regionen gewinnen können beweist folgende Tatsache. Im Jahr 2012 gewannen aus über 80 000 Teilnehmern 2 Kinder aus Iggelheim diese begehrte Abenteuerreise in den Europa- Park.

Darüber hinaus erhält jede kleine Leserin und Leser bei einem Abschlussfest in der Bücherei eine Urkunde und die katholische Bücherei verlost hier auch noch tolle Buch- und Sachpreise.

Als besondere Attraktion wird beim Abschlussfest die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim zu gegen sein.

Begeistert stöberten die Schülerinnen und Schüler an den Büchertischen und jedes Kind fand sein Lieblingsbuch. „Dies ist nur eine von zahlreichen Aktionen, die wir mitmachen um die Freude am Lesen zu fördern“ betonte Brigitte Klein. „Schon für die Kinder, der drei im Ortsteil Iggelheim bestehenden KITAS, veranstalten wir an vier Nachmittagen die Aktion „Bib-fit“ und speziell für die ersten Grundschulklassen nennen wir unsere Aktion „Bib-Kompass“. Aktionen für die wir von den Einrichtungen große Unterstützung erfahren. „Lesen ist eine Voraussetzung und der Einstieg zur Bildung“. Stolz verweisen die Mitarbeiterinnen darauf 5 500 Medien, nicht nur Bücher, im Angebot zu haben. Über 12 000 Ausleihungen, bei fast 450 Stammlesern, unterstreicht die große Akzeptanz der Bücherei für die ganze Gemeinde.

Während des Lesesommers sind weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant.

Am Dienstag den 02. Juli 2013 – 18:00 – 19:30 Uhr findet ein Kurs „Buch einbinden“ für alle Interessierten statt.

Am Samstag den 06. Juli 2013 sind für Grundschulkinder der 3. und 4. Klasse zum Leseabend eingeladen (Anmeldung in der Bücherei).

Das große Lesesommerabschlussfest ist für Samstag den 07. September 2013 ab 10:00 Uhr terminiert

Hier werden dann der Zertifikate übergeben und es findet die Auslosung der Preise satt. „Wir werden eine große Überraschungsparty veranstalten“ betonte Brigitte Klein vielsagend.

An jedem Mittwoch findet das beliebte und viel besuchte „Bücherei-Cafe“ für Jedermann in der Bücherei in der Rottstraße 33 statt.

In der katholischen Bücherei im Pfarrheim in der Kirchstraße 15 wird es am 18. August das große Abschlussfest mit einem Zauberer geben.

Öffnungszeiten Lesesommer:

Mittwoch von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Sonntag von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr


Die katholische öffentliche Bücherei Iggelheim hat jeden Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 11:30 geöffnet.

Weitere Infos zum Lesesommer unter www.lesesommer.de Bild: fg

25.06.2013


Heinz Staffen bleibt Seniorenchef

Mitgliederversammlung beim Seniorenclub Schwarzweiherhof e. V., Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zur Mitgliederversammlung des Seniorenclub Schwarzweiherhof e.V. konnte der 1. Vorsitzende, Heinz Staffen, neben ca. 20 Prozent des 90 Mitglieder zählenden Vereins, besonders den Schirmherrn des Club, Bürgermeister, Peter Christ (CDU) begrüßen.

„Wir haben ein sehr gutes Jahr hinter uns“ betonte Heinz Staffen. Die sonntäglichen Treffen werden sehr gut angenommen, auch die Tagesfahrten mit dem Bus sind sehr beliebt, führte der 1. Vorsitzende aus. Leider sinkt die Mitgliederzahl. Einige Todesfälle sind zu beklagen und neue Mitglieder kommen leider nicht dazu. Die Gewinnung neuer Mitglieder ist sicher auch ein Thema für die neue Vorstandschaft. Durch den Mitgliederrückgang sinken natürlich auch die Einnahmen und nach den Worten von Heinz Staffen, muss sich der Club selbst finanzieren, bei steigenden Energiepreisen ein wichtiges Thema.

Schatzmeister Dietrich Weeber konnte von einem ausgeglichenen Haushalt und einer guten finanziellen Lage des Seniorenclub berichten. Die Revisoren Elisabeth Bähr und Peter Christ erteilten ausdrücklich ein Lob an Dietrich Weeber. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte, auf Antrag von Elisabeth Bähr, einstimmig.

Die Mitgliederversammlung diente auch zu Neuwahlen der Vorstandschaft. Die, von Wahlleiter Peter Christ routiniert geleitete Wahl brachte folgende, jeweils eistimmige Ergebnisse:

1.Vorsitzender, Heinz Staffen, Kassenwart: Dietrich Weeber, Schriftführer: Herbert Hengler

Zu Beisitzerinnen wurden bestimmt: Rita Nagel, Ursula Störzer, Adelheid Hoffer, Elsa Ohler

Das Amt der Revisoren verbleibt bei Elisabeth Bähr und Peter Christ.

Das Amt des 2. Vorsitzenden konnte nicht besetzt werden und bleibt z. Z. vakant. Heinz Staffen richtete einen dringenden Apell an die gesamte Mitgliederschaft bei der Suche nach einem oder einer 2. Vorsitzenden behilflich zu sein. „Wir brauchen ein vermehrtes Engagement der Mitglieder in allen Bereichen, den die Helferinnen und Helfer, die immer für den Club da sind werden älter und der Einsatz wird beschwerlicher. Helfen sie also mit das Clubleben auf eine tragfähige Basis weiter führen zu können“ war der dringende Apell an die Mitgliedschaft.

Einstimmig wurde der Antrag der Vorstandschaft angenommen, den Mitgliedsbeitrag auf monatlich 1,50 Euro anzuheben.

Elisabeth König erhielt, aus der Hand von Bürgermeister Peter Christ, ob ihrer Verdienste den Ehrenteller der Gemeinde Böhl-Iggelheim. ( der Speyer-Kurier berichtete) Bild:fg

22.06.2013


Hotel und Heimat für Insekten

Insektenhotel an der PGS errichtet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im Rahmen der Projektwoche zur Vorbereitung auf das Schuljubiläum, 40 Jahre Peter-Gärtner-Realschule plus, entstand auf dem Gelände der PGS ein Großprojekt – ein Insektenhotel. 3 Mädchen und 6 Jungs aus den Klassenstufen 5, 6 und 7 hatten sich für dieses Projekt entschieden. Natürlich wären die Kinder alleine mit dieser Riesenaufgabe überfordert gewesen. Tatkräftige Unterstützung seitens Erwachsener war schon von Nöten. Und es wurden erlebnisreiche Tage für alt und jung.

Die Errichtung eines Insektenhotels „spukte“ schon lange im Kopf vom stellvertretenden Schulleiter, Thomas Hasenöhrl und danach auch bei der Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak. Nur von der Idee bis zur Verwirklichung war es noch ein langer Weg. Der Termin, an dem man an die Umsetzung gehen wollte, war schnell gefunden – zum 40. Geburtstag der PGS sollte es sein. Und noch etwas war klar. Man musste sich die Mitarbeit von „Insektenhotelbauerprofis“ sichern. Bei der Lokalen Agenda 21 Natur und Grünbereich in Römerberg wurde man fündig. In Berghausen hatten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Natur-Lehr-Spiel-Pfad angelegt, auf dem auch ein 5-Sterne Insektenhotel errichtet wurde. Und die Kopie davon steht jetzt an der PGS in Böhl-Iggelheim.

Der Wunsch, hier in Böhl-Iggelheim ein Insektenhotel zu bauen, so wie die Anfrage nach Mithilfe, fiel in Berghausen auf fruchtbaren Boden.

Der Rohbau wurde vom stellvertretenden Schulleiter, Thomas Hasenöhrl, und dem Hausmeister der Schule Dietmar Fink, vor den eigentlichen Projekttagen errichtet. Das Holz für den Innenausbau stellte Förster Jens Hornbach zur Verfügung.

Und dann kam der große Tag, an dem auch die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler in Aktion treten konnten. Frau Walburg, die Herren Blank, Pöhl, und Dörr aus Berghausen hatten alle benötigten Materialien mitgebracht. Eifrig schleppten die Schülerinnen und Schüler schwere Baumscheiben, Bambus, Brombeerranken, Holunderstöcke und Schilfstengel in den Werkraum. Nachdem den Schülern der sichere Umgang mit kleiner Bügelsäge, oder Gartenschere erklärt worden war, machte sich eine Gruppe an das Zuschneiden der Schilf, Holunder- oder Bambusstücke. Auf das genaue Maß war da zu achten, 13 cm oder 11,5 cm, waren da schon genau einzuhalten. dass später, nach dem Einbau, nicht zu viel Nacharbeit zu tätigen war. Mit Akribie und Umsicht waren jungen Baumeister am Werk.

Eine andere Gruppe zeichnete nach Schablone die Löcher auf den Baumscheiben an, und körnte diese an. Unter fachkundiger Anleitung und Hilfestellung der Aufsichtspersonen durften die Schülerinnen und Schüler dann selbst die Löcher bohren.

Auch hier wurde der Umgang mit der Bohrmaschine zunächst erklärt und die eigentliche Bohrarbeit mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen, Schutzbrille und Haarnetz, durchgeführt. Erforderte das maßgenaue Ablängen der der Äste große Sorgfalt, dann traf die besonders bei den Bohrungen zu. Die richtigen Lochdurchmesser mussten gebohrt werden, die Bohrungen waren anschließend zu säubern – Arbeit über Arbeit. Die praktischen Arbeiten, der Umgang mit Holz und den Werkzeugen machte den jungen Baumeistern sicherlich Spaß. Das trifft auch auf die Erwachsenen zu. Der Verfasser dieser Zeilen durfte während dieses Projektes als Koordinator zwischen Schule; Schülern, so wie den Hotelspezialisten aus Berghausen tätig sein und war ebenso begeistert.

Natürlich stand neben der praktischen Tätigkeit auch jede Menge Theorie Auf dem „Stundenplan“. Anschaulich erläuterte Frau Walburg die Fragen nach dem Sinn des Insektenhotels. Erklärte den Unterschied zwischen Honigbienen und Wildbienen für die, als sogenannte Solitärbienen, das Hotel in erster Linie als Aufzuchtstation für ihren Nachwuchs nutzen. „Überall, wo später die Löcher verschlossen sind, haben die Wildbienen das Hotel bevölkert“ erklärte die Expertin, Frau Walburg.

Sie hatte darüber hinaus jede Menge Unterlagen mitgebracht, die die Kinder in einer Mappe über das Projekt abheften konnten. Auch wurde für jeden Tag ein Protokoll über die geleisteten Arbeiten, praktisch und theoretisch, erstellt, das die Hotelbauer immer an ihr Projekt erinnern wird. Auch Erich Bettag, ein unter Fachleuten hochgeschätzter Experte über Natur- und Tierschutz konnte für die Projektwoche gewonnen werden.-

Bei einer Exkursion rund um das Schulgelände, den Schwarzweiher und den angrenzenden Feld- und Wiesenrändern wurden die dort wachsenden Blumen und Gräser bestimmt. Leider wachsen um das Gelände der PGS sehr wenige Blumen- und Pflanzenarten die als ausgesprochene Leckerbissen für die Wildbienen und andere mögliche Hotelbesucher gelten. Deshalb einer der Wünsche des Projektes „Insektenhotel“ ist, einen Teil der Grünfläche um die PGS als Wildblumenwiese zu gestalten. Denn was nützt das 5-Sterne Hotel, wenn das Frühstücks- Mittagessen- und Abendessenangebot nicht dementsprechend ist.

Und pünktlich zum Schulfest anlässlich des 40 Geburtstag der PGS (der Speyer-Kurier berichtete ausführlich), war das Werk vollbracht. Alle Baumscheiben waren eingebaut, die Zwischenräume mit Schilf, Brombeerhölzern, Holunderstöckchen verfüllt. Unter großen Anteinnlahme der Festbesucher wurde das Insektenhotel von seinen Erbauerinnen und Erbauern enthüllt. Jeder der Schülerinnen und Schüler hatte sich einen erklärenden Satz zurechtgelegt und erklärte damit noch einmal den Sinn und die Arbeiten über die 4 Projekttage.

Nach den Worten von Elisabeth Kasprowiak soll zum Hotel noch eine Trockenmauer hinzukommen, um auch Kriechtieren einen Unterschlupf und Lebensraum zu schaffen. Der 1. Beigeordnete der Gemeinde, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) sagte hierfür tatkräftige Unterstützung zu. Bild: fg

21.06.2013


TSV-Flohmarkt gut besucht

Spende für die Flutopfer

Böhl-Iggelheim- Am 15.06. fand auf dem Sportplatz des TSV Iggelheim der diesjährige Flohmarkt statt. Petrus hatte ein Einsehen und ließ den Regen ausnahmsweise einmal ausfallen. So fanden sich gegen Mittag 15 Aussteller aus nah und fern ein. Die wohl weiteste Anreise hatte eine junge Dame aus Homburg im Saarland, die bereits das dritte Mal zum TSV-Flohmarkt kam. Als Feedback bekam man zu hören, dass der Platz gut zum Verweilen geeignet sei, die Kundschaft sehr freundlich war und man das nächste Mal gerne wiederkommen würde.

So zogen doch einige glückliche Schnäppchenjäger mit voll gepackten Tüten und etlichen Büchern auf dem Arm von dannen. Auch die privaten Verkäufer waren über ihre Einnahmen recht zufrieden. Ein paar hatten sich entschlossen, ihre Flohmarkteinnahmen den Flutopfern zu spenden, die das Geld dringender benötigen würden. Auch am Stand der Kaffee- und Kuchentheke wurde eine Spendenkasse aufgestellt, die zum Ende hin mit knapp 100 Euro gut gefüllt war. Das Flohmarkt-Komitee, bestehend aus Sabine Schäfer, Beate Feick und Brigitte Melder, möchte auf diesem Wege allen Spendern nochmals herzlich danken.

20.06.2013


Berlinfahrt vom 5.6-8.6.2013 auf Einladung des Presse-und Informationsamtes der Bundesregierung

Blick vom Dach der Landesvertretung Rheinland-Pfalz auf das Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Böhl-Iggelheim- Fünzig politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger waren auf Anregung der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett (SPD) vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung nach Berlin eingeladen.

Mit dabei sechs Bürger aus Böhl-Iggelheim: u.a. der Vorsitzende der SPD Reinhard Reibsch, die Stellvertreterin Christa Bug, die beiden Gemeinderätinnen Ursula Hoock und Pia Möller-Reibsch .

Ab Mannheim ging es mit dem ICE nach Berlin, schon letzte Woche vorbei an dem gigantischen Überschwemmungsgebiet der Elbe – was auf der Heimfahrt noch dramatischer aussah. Seit Montag dieser Woche ist diese Bahnstrecke wegen des Hochwassers gesperrt.

Ein gedrängtes Programm erwartete die Interessierten: Kaum angekommen und von einem Stadtführer mit „Berliner Kodderschnauze“ empfangen, ging es direkt zum Presse- und Informationsamt der Regierung, mit Vortrag über das Amt, auch die tägliche Pressemappe für die Kanzlerin konnte in Augenschein genommen werden.

Es folgte ein Abendessen bei der Landesvertretung Rheinland-Pfalz mit Überblick über die Aufgaben der Landesvertretungen in Berlin und Brüssel. Danach konnte man auf dem Dach einen Blick über Berlin genießen.

Beeindruckend und bedrückend: der Blick auf das Mahnmahl für die ermordeten Juden Europas. http://www.stiftung-denkmal.de/

Weitere Orte der Erinnerung: http://www.orte-der-erinnerung.de/

Weiter auf dem Programm standen eine Führung durch die Ausstellung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelage Marienfelde und eine Führung und Diskussion im Willy-Brandt-Haus der SPD. Am nächsten Tag stand der Bundestag auf dem Programm, die Gruppe konnte einem Teil der Diskussion über Selbstständige und der nachfolgenden Debatte über Steuern im Euroraum mit Peer Steinbrück folgen.

Leider muss jede Gruppe nach einer Stunde die Debatte verlassen, sodass die folgenden Redner wie der Finanzminister und die Linke Wagenknecht verpasst wurden.

Natürlich darf eine Stadtrundfahrt und die Dauerausstellung „Tränenpalast“ nicht fehlen. Der Samstagmorgen war mit der Führung durch das Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide der Abschluss der Reise. Das Ausmaß der Zwangsarbeit in der NS- Zeit mit 16 Millionen Zwangsarbeitern im Deutschen Reich in 30.000 Lagern und noch 4 Millionen in den besetzen Ländern, sprengte jede Vorstellungskraft.

http://www.berlin.de/orte/museum/dokumentationszentrum_ns_zwangsarbeit/

Auch die Entschädigung lässt viele Fragen offen. Eine Chronologie: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ns-zwangsarbeiter-der-lange-weg-zur-entschaedigung-a-136918.html

Eine politische Reise, die viele zum Nachdenken angeregt hat. Text und Foto: SPD Böhl-Iggelheim

17.06.2013


Babyempfang im Seniorenclub

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zum 1. „Babyempfang“ hatte Bürgermeister Peter Christ (CDU) alle Kinder, die zwischen Januar und Mai 2013 in Böhl-Iggelheim geboren wurden mit deren Eltern und Geschwister ins Clubhaus des Seniorenclub „Am Schwarzweiher“ eingeladen. Peter Christ zeigte sich erfreut, dass von den 20 Eingeladenen, über die Hälfte seiner Einladung gefolgt waren. Nach den Worten des Bürgermeisters wolle die Gemeinde frühzeitig über Hilfen informieren, welche die Gemeinde und Institutionen Familien mit kleinen Kindern und auch den größeren Kindern bieten könne. So haben die Sportvereine, TSV Iggelheim und VT Böhl schon Angebote für Babys in ihrem Programm. Die Gemeinde Böhl-Iggelheim hat einen eigenen Flyer „Wegweiser früher Hilfen“ aufgelegt, in dem alle Angebote aufgeführt sind. Auch könne ein Treffen dieser Art, nach Meinung von Christ, für das Kennenlernen junger Familien untereinander ganz nützlich sein.

Liebevoll waren die Tische gedeckt, so dass sich die Besucherinnen und Besucher mit ihrem jungen Nachwuchs und deren Geschwister wohlfühlten. Martina Eisel von der Gemeindeverwaltung hatte mit Hilfe des 1. Vorsitzenden des Seniorenclubs, Heinz Staffen, den Nachmittag perfekt organisiert. „Kaffe Kuchen, Brezeln und Getränke stehen nicht als Attrappen da. Alles ist zum Verzehr bestimmt“ betonte der Bürgermeister. Heinz Staffen persönlich bediente die Gäste. „Es ist langer her, dass in diesen Räumen Kindergeschrei und Kinderlachen zu hören war“ betonte ein sichtlich zufriedener Seniorenclubchef. „ Um so wohler fühle ich mich deshalb“ fügte Heinz Staffen hinzu.

Vielfältig war das Angebot, das für die Familien mit ihrem kleinen Nachwuchs angeboten wurde. Annika Herrmann, ortsansässige Hebamme, beantwortete unzählige Fragen zur Pflege der Kinder. Bettina Bohn von der Kreisverwaltung informierte über Hilfen, die der Rhein-Pfalz-Kreis für Familien mit kleinen Kindern bereithält. Und an jedem Platz stand als kleine Aufmerksamkeit eine Breischüssel, gestiftet von der Kreisverwaltung.

Eine kleine Buchausstellung hatten Brigitte Klein von der katholischen öffentlichen Bücherei aus Iggelheim, so wie Ulrike Klemens von der katholischen Bücherei in Böhl mitgebracht. Frau Klein überreichte jeder Familie ein kleines Täschchen mit einem Mobile.

Für die Eltern und die Geschwisterkinder lagen Bastelmaterialien bereit. So konnten die Eltern für ihre Kleinsten Schnullerketten mit den jeweiligen Namen basteln.

Der rege Zuspruch zum 1. Babyempfang der Gemeinde und der von allen gelobte gute Verlauf, sind der Beweis, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“ wie sich Bürgermeister Christ ausdrückte. So werden wohl im Herbst die Neugeborenen des 2. Halbjahres 2013 eingeladen werden – wieder in das Gebäude des Seniorenclub. Bild: fg

13.06.2013


Gelungenes Sommerfest

Am 8. 5. 2013 feierte die kath. Kindertagesstätte St. Simon und Judas Thaddäus (Iggelheim) bei strahlendem Wetter ihr jährliches Sommerfest.

Nach der Darbietung der Kinder segnete Herr Pfarrer Janson die Schulabgänger. Die Kita-Kinder machten den Schulabgängern mit "Wunschkugeln" Mut für den neuen Lebensabschnitt.

Mit Würstchen, Dampfnudeln, Kaffee und Kuchen wurden die leiblichen Bedürfnisse der kleinen und großen Besucher befriedigt. Viel Spaß hatten alle bei den Kasperletheateraufführungen, verschiedenen Spielangeboten und beim Kinderschminken.

Der Förderverein schenkte den Schulanfängern für den Schulweg Sicherheitszipfel, außerdem spendierte er allen Kita-Kindern ein Eis. Die Eltern der Schulabgänger überreichten der Kita eine bunt bemalte Gartenbank, die sogleich eifrig Probe gesessen wurde.

Ich bedanke mich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, insbesondere beim Elternbeirat, beim Förderverein und natürlich beim Team für ihr Engagement. Uli Belz, Leitung

13.06.2013


Katholiken feiern Fronleichnam. Feierliche Prozession durch den Ort.

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Seit mehr als 750 Jahren feiern die katholischen Christen das Fronleichnamsfest. In einer feierlichen Prozession wird dabei das „Allerheiligste“ in der Monstranz durch den Ort geleitet. Diese Tradition wurde in diesem Jahr für beide Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und Judas Thaddäus“ im Ortsteil Böhl durchgeführt.

Beide katholischen Pfarrgemeinden „Allerheiligen“ in Böhl und „Simon und Judas Taddäus“ in Iggelheim hatten sich im Ortteil Böhl auf eine große feierliche Prozession mit vier liebevoll gestalteten Altären vorbereitet. Diese wurden von katholischen Familien und deren Freunden zu Ehren des Allerheiligsten vor deren Häusern aufgestellt. Bereits ab 5 Uhr morgens wurde an den Altären gearbeitet. Vor dem Eingang zur Kirche hatten die Erstkommunionkinder, unterstützt von fleißige Frauenhänden, einen farbenprächtigen Blumenteppich gelegt. Kaplan Macziol bedankte sich in seinen Schlussworten bei allen, die seit den frühen Morgenstunden ihre Häuser geschmückt und die Altäre errichtet hatten. Besonders erwähnte Kaplan Macziol, dass evangelische Christen vom Ökumenischen Arbeitskreis am Gottesdienst und an der Prozession teilnahmen. Den Gottesdienst gestaltete der katholische Kirchenchor Iggelheim, unter seiner Leiterin Bettina Oster, musikalisch. Markus Maurer begleitete die Lieder mit seinem Tenorsaxofon. Die Männerschola vom katholischen Kirchenchor Iggelheim sang an den Altären. Den Altardienst versahen Messdienerinnen und Messdiener aus beiden Pfarrgemeinden. Durch solche Aktionen wachsen die beiden Pfarreien immer mehr zusammen.

Der Musikverein Musketiere aus Böhl, unter Stabführung von Ralf Claasen, intonierte die Lieder zur Prozession. Die Erstkommunionkinder beider Pfarreien streuten Blumen vor Kaplan Macziol, der die Monstranz mit der geweihten Hostie, die nach dem Glauben der Katholiken zu Leib und Blut Jesu Christi verwandelt ist, unter dem „Himmel“ trug.

Zum Glück irrte der Wetterbericht für den Vormittag. Die fürchterlichen Schauer blieben aus. Bei herrlichem Sonnenschein konnte die Prozession durch die Straßen von Böhl verlaufen.

Traditionsgemäß wird an Fronleichnam in den katholischen Pfarreien ein Pfarrfest, die sogenannte „Reunion“ gefeiert. Das Helferteam der Böhler Pfarrgemeinde hatte ein deftiges Mittagessen vorbereitet. Auch das Kuchenbuffet ließ keine Wünsche offen. So fand der Tag, am Nachmittag, einen harmonischen Ausklang. Bild: fg

30.05.2013


Besuch des Vorsitzenden der Landtagsfraktion der SPD bei der „Böhler Lackfabrik“

Böhl-Iggelheim-  Am 23. Mai 2013 war Hendrik Hering, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion zu Besuch bei der Südwest-Lacke und Farben GmbH & Co.KG in Böhl-Iggelheim.

Er wollte sich vor seiner Teilnahme an den Mutterstadter Wirtschaftsgesprächen von Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm am Abend, mit seinem Besuch einen Eindruck von der Situation mittelständischer Unternehmen im Rhein-Pfalz-Kreis verschaffen.

Herr von Rhade, der Geschäftsführer des Unternehmens gab einen Überblick über die wirtschaftliche und soziale Situation des Unternehmens, das mehr als 110 Arbeitnehmer beschäftigt. Den Gleichklang zwischen wirtschaftlichen, Umwelt und sozialen Interessen sieht er als Basis für den längerfristigen Erfolg an. Sorgen bereiten ihm die vielen Regelungen für die Produktion, die es gerade kleineren Unternehmen nicht leicht machen, den Überblick zu behalten, wenngleich sie für die Akzeptanz und den Erfolg wichtig sind.

Die „Böhler Lackfabrik“, wie sie immer noch im Volksmund heißt, produziert fast ausschließlich für das professionelle Maler-, Lackierer – und Ausbaugewerbe und stellt hochwertige Farbsysteme her, die eine ständige Beobachtung des Marktes und eine hohe Anforderung an die Qualifikation ihrer Beschäftigten verlangen. Die Ausbildung spielt daher angesichts des demografischen Wandels eine wichtige Rolle.

Bei einem Rundgang im Anschluss konnten sich die Besucher, zu denen auch die Vizepräsidentin des Landtages von RP Hannelore Klamm, der Generalsekretär der SPD RP Jens Guth, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Burkhard Grüninger, sowie die stellvertretende SPD-Vorsitzende Christa Bug und der Vorsitzende der SPD in Böhl-Iggelheim Reinhard Reibsch gehörten, einen Eindruck von der Produktion verschaffen.

Besonderes Interesse fand dabei ein Projekt der Auszubildenden, die an mehreren Tagen in der Woche Produkte in einem eigens eingerichteten Raum im Werksverkauf an Kunden aus der Umgebung verkaufen und sich dabei Abläufe im Unternehmen praktisch erarbeiten.

26.05.2013


Lernwerkstatt Internet für Schüler und Eltern

Kelly, Laura, Mücahid und Marcel (v.l.n.r.)und ihre Lehrerin Bettina Kratzer haben sichtlich Spaß im Internet

Peter-Gärtner-Realschule plus veranstaltet Workshop

Böhl-Iggelheim- Unterricht einmal anders: in der Klasse 7a der Peter-Gärtner-Realschule plus wurde ein Workshop zum Thema Internet mit dem Titel „check the web“ mit der Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz/medien+bildung.com durchgeführt. Referent Stefan Mayr befragte die Schülerinnen und Schüler zum Verhalten im Internet, welche Webseiten sie besuchen, wie viel Zeit sie in der Woche im Netz verbringen und welchen Medienhelden, zum Beispiel aus Onlinespielen, sie haben. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet, vor allem die sogenannten sozialen Netzwerke, täglich, einige durchaus mehrere Stunden. Interessant ebenfalls, dass den Jugendlichen bekannt ist, dass der Zugang zu Facebook erst ab 13 Jahren erlaubt ist, sie aber auch wissen, wie man diese Hürde umgehen und sich schon vor dem 13. Geburtstag anmelden kann; so erhalten dann Minderjährige Werbung für Flirtcafés, Wettbüros und Unerwünschtes per Mail.

Mayr zeigte einen Videoclip zum Thema Cybermobbing und dessen Folgen, bevor er in Gruppen Themen wie Persönlichkeitsrechte im Internet oder auch verschiedene Formen des Cybermobbings untersuchen ließ. Dazu wurde u. a. während des Workshops von den Schülerinnen und Schülern eine Umfrage in der Schule durchgeführt.

Ein Informationsabend für Eltern ergänzte die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern; viele Eltern nutzten diesen, um sich mit dem hochsensiblen Thema auseinanderzusetzen, das in immer mehr Familien sichtlich an Bedeutung gewinnt. Die Eltern wurden dabei sowohl durch den Referenten als auch die Jugendlichen selbst über die Inhalte und Ergebnisse ihrer Arbeit im Workshop informiert. Im Mittelpunkt standen die Gefahren der sozialen Netzwerke im Besonderen und des Internets im Allgemeinen. Dabei waren etliche Eltern sichtlich überrascht, womit ihre Kinder im Internet tagtäglich konfrontiert sind; einige werden den Umgang mit den sozialen Netzwerken sicherlich noch einmal überdenken. Klar wurde aber auch, dass ein bloßes Verbieten nichts nutzt, denn die Kinder würden sich dann bei Freundinnen oder Freunden anmelden und über diese den Zugang zum Internet und den sozialen Netzwerken nutzen. So bleibt in erster Linie das zu tun, was sich diese Veranstaltung von medien+bildung.com zur Aufgabe macht, nämlich Jugendliche und Eltern zu informieren und auf Gefahren hinzuweisen. Es fand ein gelungener Abend mit informativen Präsentationen der Klasse und einer angeregten Diskussion der Eltern statt. Text: Bettina Kratzer, Markus Jung; Foto: Markus Jung

22.05.2013


Drogen im Straßenverkehr

Nina, Sophie, Calvin und Kevin (v.l.n.r.) aus der Klasse 9a der PGS mit PHK Oliver Welker

Informationsveranstaltung der Polizei in der Peter-Gärtner-Realschule plus

Böhl-Iggelheim- Ein ungewohntes Bild bot sich den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGS) am Dienstag in ihrem Klassensaal. Statt ihrer Lehrer begrüßte sie ein Polizist zum Unterricht, Polizeihauptkommissar (PHK) Oliver Welker von der Polizeiinspektion Schifferstadt. Auf dem Stundenplan stand die Wirkung von Drogen im Straßenverkehr, da die 15-Jährigen bald vom Fahrrad auf Kraftfahrzeuge umsteigen werden und somit motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen. Der Beamte informierte die Jugendlichen über die verschiedenen legalen und illegalen Substanzen und wies sie insbesondere auf deren Einfluss auf die persönliche Fahrtüchtigkeit hin. Eigene dienstliche Erlebnisse des Verkehrspolizisten und Bilder von drogenbedingten Verkehrsunfällen führten den Jugendlichen die Gefahren des Drogenkonsums vor Augen. Er schilderte darüber hinaus die rechtlichen Konsequenzen und die gesundheitlichen Folgen des Betäubungsmittelmissbrauchs, die durch erschreckende Bilder ebenfalls veranschaulicht wurden. Mit dem Wunsch, die Jugendlichen mögen ihre Ziele immer unfallfrei und abstinent erreichen, verabschiedete sich der Ordnungshüter.

22.05.2013


CDU beglückwünscht die Mütter. Rosen für die Damen

Böhl-Iggelheim- Es gehört seit Jahren zur guten Tradition, dass die Mitglieder des CDU – Ortsverbandes und der Gemeinderatsfraktion aus Böhl-Iggelheim am Vortag des Muttertages die Damen in beiden Ortsteilen mit einer Rose beschenken.

Schon ab acht Uhr am Morgen waren die Damen und Herren der CDU mit ihrem Landtagsmitglied Johannes Zehfuß (CDU), in Böhl am Sommerplatz und in Iggelheim im Bereich der Buschgasse/Luitpoldstraße unterwegs um ihre Rosen an die teilweise positiv überraschten Damen zu verteilen.

„Damit will die CDU eine kleine Anerkennung aussprechen für die wichtigen und unbezahlbaren Leistungen die Frauen und hier besonders die Mütter, meist im Verborgenen, für diese Gesellschaft erbringen“ betonte Vera Tanski. „Wir wünschen damit allen Müttern einen schönen Muttertag und alles Gute für die Zukunft“ fügte Karl-Heinz Thomas hinzu. Wort und Bild: kajef

12.05.2013


Mit E-Bikes in der Gemeinde unterwegs

Pfalzwerke übergeben der Gemeinde Böhl-Iggelheim zwei Elektrofahrräder

Böhl-Iggelheim- Zwei rote E-Bikes stehen in Böhl-Iggelheim ab sofort für umweltfreundliche Dienstfahrten zur Verfügung. Am 6. Mai 2013 übergab die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT durch Hans Sokuluk die neuen Pedelecs an die Gemeinde Böhl-Iggelheim. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Pfalzwerke hatten diese eine Verlosung dieser umweltfreundlichen Gefährte für die Kommunen in ihrem Verbreitungsgebiet veranstaltet. 50 Elektrofahrräder waren zu gewinnen. Bürgermeister Peter Christ (CDU) selbst, hatte die Gemeinde Böhl-Iggelheim bei diesem Gewinnspiel angemeldet.

„So richtig an einen Gewinn habe ich eigentlich nicht geglaubt, aber nun bin ich umso erfreuter, dass unsere Gemeinde zu den Gewinnern gehört“ bemerkte Peter Christ bei der Übergabe der zwei umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge.

„Wir möchten die Fahrräder für Dienstfahrten unserer Gemeindeangestellten innerhalb von Böhl-Iggelheim nutzen. „Und der Bürgermeister kann damit beruhigter zu manchen Geburtstagsjubiläen anfahren2 bemerkte der Ortschef schmunzelnd. Gleichzeitig möchten wir aber auch unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, die Pedelecs bei uns zu mieten. Die genauen Modalitäten der Ausleihen werden zurzeit erarbeitet und in Kürze der Bürgerschaft mitgeteilt, wie der Bürgermeister erklärte. Wir hoffen, viele von dieser umweltfreundlichen Fortbewegungsart überzeugen zu können“ führte Peter Christ weiter aus. Christ betrachtet diese Sache wieder als kleinen Schritt, das Ziel, den CO“-Ausstoß der Gemeinde bis 2020, um 20% zu reduzieren, erreichen zu können. Eine Probefahrt schloss sich der E-Bikesübergabe natürlich auf dem Gelände des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Böhl an.

Die E-Mobilität ermöglicht ein nahezu geräuschloses Fahren und leistet mit ihrer emissionsfreien Technologie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Die Pfalzwerke unterstützen diese wegweisende und äußerst effiziente Fortbewegungsmöglichkeit und haben in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen und Einzelhändlern in den letzten beiden Jahren über 50 E-Tankstellen für E-Fahrräder und E-Roller in der Pfalz und im Saarpfalzkreis aufgestellt. Außerdem wurde Anfang Dezember in Ludwigshafen vor der Hauptverwaltung in der Kurfürstenstraße die erste öffentliche Stromtankstelle für Autos der Pfalzwerke in Betrieb genommen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.pfalzwerke.de. Kajef Bild: fg

Zwei E-Bikes bei der Gemeindeverwaltung!

Wie können Sie die E-Bikes mieten?

Sie können die E-Bikes an der Infotheke der Gemeindeverwaltung mieten. Die Miete ist für einen Tag (10 €) oder ein ganzes Wochenende (20 €) möglich.

Pro Fahrrad ist eine Kaution von 50 € zu hinterlegen.

Zur Sicherheit benötigen wir die Angaben Ihres Personalausweises. In dem  Mietvertrag werden weitere Einzelheiten geregelt und von Ihnen müssen mit Abschluss des Mietvertrages die Mietbedingungen akzeptiert werden.

Weitere Details und Reservierungen erhalten Sie unter Tel. 06324 9630

09.05.2013


Kinder und Jugendpokalschießen bei der Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e.V.

Am 1. Mai veranstaltete die Schützenvereinigung Iggelheim ihr traditionelles Maikäferschießen. Parallel wurde auch ein Kinder und Jugendpokalschießen angeboten. Dieses Angebot wurde von insgesamt 16 Teilnehmern begeistert angenommen.

Am Ende des Tages ergab sich folgende Rangliste:

Kategorie Jugend:

1. Platz: Philip Sohl, 92 Ringe

2. Platz: Jan Ulrich, 87 Ringe

3. Platz: Marius Müller, 79 Ringe

4. Platz: Louis Rudolph, 64 Ringe


Kategorie Kinder

1. Platz: Noel Stoll, 87 Ringe

2. Platz: Christoph Bohn, 60 Ringe

3. Platz: Damian Walter, 58 Ringe

4. Platz: Jana Brendel, 53 Ringe

5. Platz: Bastian Brendel, 48 Ringe

6. Platz: Patrick Zerf, 47 Ringe

7. Platz: Tom Ulrich, 40 Ringe

8. Platz: Natascha Lehnen, 39 Ringe

9. Platz: Sofia Acay, 38 Ringe

10. Platz: Eileen Beyer, 33 Ringe

11. Platz: Torben Wagner, 19 Ringe

12. Platz: Alexander Lehnen, 18 Ringe

Schützenvereinigung Iggelheim, Presse

07.05.2013


Ehrenstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Hohe Auszeichnungen für jahrelange Verdienste um die Musik und den Verein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Einmal im Jahr ist es beim Musikverein Iggelheim gut gepflegter Brauch verdiente Mitglieder und Musiker in einer kleinen Feierstunde zu ehren. Dazu konnte der erste Vorsitzende Peter Christ neben den zu Ehrenden auch zahlreiche Mitglieder im katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus, in der Rottstraße 33 begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem 2.Vorsitzenden des Kreis- bzw. Landesmusikverband, Lothar Ritthaler:

Peter Christ betonte, stolz darauf zu sein, wieder Musiker auszeichnen zu können, die auf ein langes Musikerleben zurückblicken können. Viele Jahre mehr, als der Musikverein Iggelheim besteht. Dies zeigt die intakten Strukturen innerhalb des Vereins von der Jugendarbeit bis hin zum Aktivebbereich. Auf seine Jugendarbeit legt der Musikverein Iggelheim besonderen Wert und ist darauf auch besonders stolz. „ Die Brezeln die hier stehen sind vom Bäcker und nicht aus Plastik und sind somit zum Verzehr gedacht“ wies Christ auf die kleine Verköstigung hin die der Verein, neben kostenlosen Getränken und dem obligatorischen Sekt zum Empfang, für die zu ehrenden Mitglieder und die Gäste bereit gestellt hatte.

Kostproben ihres schon beachtlichen Könnens zeigte das Jugendorchester unter der Stabführung von Annika Serr mit einem musikalischen Streifzug von 4 Stücken (I'm a Believer, Beyond the Sea, Frühlingsmelodie, Disneys Magical March )zu Beginn der Veranstaltung und zwischen den Ehrungen.

Zehn Mitglieder waren für 25. Jahre Treue zum Verein auszuzeichnen Horst und Karin Korn, Roland und Ruth Lapschansky, Marliese und Erwin Schwarz, Christian, Heidelinde und Otto Dienst und Friedrich Bohrmann konnten Ehrennadel und Urkunde in Empfang nehmen.

Besonders freute sich Lothar Ritthaler: aktiven Musikern Auszeichnungen überreichen zu können. Für 5-jährige aktive Tätigkeit, mit der Jugendehrennadel mit Silberkranz wurde Jacquelin
Benek ausgezeichnet. Für 10-jährige aktive Tätigkeit erhielten das bronzenen Ehrenzeichen Wittmann Patrick, Wittmann Dominik und Fink Stefan

Zwei musikalischen Urgesteinen, der 1. Vorsitzende Peter Christ und Manfred Nuber wurde eine besondere Ehrung zu teil. 40 Jahre aktive in Musikkapellen wurden mit Ehrennadel in Gold mit Kranz, so wie Jahreszahl gewürdigt. „sind ein Vorbild für den musikalischen Nachwuchs“ betonte Lothar Ritthaler, der hofft, dass diese Begeisterung noch lange anhält.

Die Organisation der Veranstaltung war wie immer perfekt und hinterließ nur zufriedene Besucher. Bild: fg

06.05.2013


Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr

Flexibilität und Schlagkraft demonstriert

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim - Nach 5 Jahren öffnete die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim wieder ihre Tore zum Tag der offenen Tür in der Römerstraße 16. Unter dem Motto „Wir feiern in den Mai“ wurde ein zweitägiges buntes Programm aus Unterhaltung und Informationen geboten.

War das Wetter am Vorabend des 1. Mai keineswegs frühlingshaft, so war der Zuspruch zum „Tanz in den Mai“ doch überraschend gut, wie Wehrleiter Thomas Remle erfreut berichtete. Die Kapelle „Rassler and Friends“, nicht nur in Böhl-Iggelheim, auch in der näheren und weiteren Umgebung, keine Unbekannte bot ein gewohnt breit gefächertes Musikangebot. Für jeden Geschmack, nicht nur für die Jugend, waren die geeigneten Ohrwürmer dabei. Und dass die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr zu feiern wissen, ist hinlänglich bekannt. So wurde ein reichhaltiges Angebot an Speis und Trank geboten. Sogar eine Cocktail-Bar war aufgebaut und bot „coole Getränke“ an. So wertete Thomas Remle diesen Abend als großen Erfolg, der bestimmt seine Fortsetzung finden wird.

Noch in der Nacht wurde umgebaut um das Feuerwehrgerätehaus und den Platz davor für den Besucheransturm am 1. Mai herzurichten. Dieser Tag galt mehr der Vorstellung der vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr gewidmet. Und den ganzen Tag riss der Besucherstrom nicht ab. Gerade bei vielen Familien ist das Interesse an der Feuerwehr sehr groß. Und Kinder begeistern sich ja bekanntlich für diese Tätigkeit. So nennt so mancher kleine Mann uns auch kleine Mädchen als Berufswunsch – Feuerwehrmann.

Natürlich weilte auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß unter den Besuchern. Obwohl selbst aktiver Feuerwehrmann und Mitglied der örtlichen Wehr, war es diese Mal nur als Besucher und aufmerksamer Beobachter dabei. Neben Bürgermeister Peter Christ (CDU) und dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab waren zahlreiche Ratsmitglieder gekommen und bewiesen damit ihre Verbundenheit mit der örtlichen Feuerwehr.

Und bei beeindruckenden Demonstrationen stellt die Böhl-Iggelheimer Feuerwehr ihre Schlagkraft unter Beweis. Bei der „Bürgermeisterrettung“ war ein Unfall dargestellt, bei dem ein PKW seitlich ein anderes Fahrzeug gerammt hatte. In dem einen Fahrzeug saß Bürgermeister Peter Christ eingeklemmt und verletzt. Mit schwerem Gerät, der Schere S270, dem Spreizer SP40, so wie dem Pedalschneider S50 wurde den Fahrzeugtür und Dach des Verunfallten Fahrzeuges abgetrennt, so dass der verletzte Bürgermeister, der während der Bergung immer von einem Rettungssanitäter versorgt wurde, geborgen werden konnte.

Dass die Jugendfeuerwehr schon einen hohen Ausbildungsstand erreicht hat, bewiesen die jungen Floriansjünger beim löschen eines „brennenden Hauses“. Ebenso sicher und ruhig lösten die Jugendlichen die Aufgabe, einen simulierten Waldbrand zu löschen. Dazu wurde ein Wasserbasseng gefüllt, dass dann mittels modernster Pumpe geleert wurde. Diese Übung war auch eine „Mitmachaktion“. Anwesende Kinder und Jugendliche durften unter Anleitung von aktiven Feuerwehrleuten ans Strahlrohr, was fleißig genutzt wurde. Eine Werbung für die Jugendfeuerwehr.

Christ und Remle hoben besonders die hohe Motivation und den guten Ausbildungsstand der über 50 aktiven Feuerwehrleute in der Gemeinde hervor. Auch 20 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv und arbeiten konzentriert an ihrer Ausbildung, wie Wehrleiter Thomas Remle stolz vermerkte.

Ein besonderes Highlight, und der „Star“ des Feuerwehrgeräteparks stellt das erst kürzlich in Dienst gestellt Wechselladerfahrzeug dar. Mit diesem neuen Fahrzeug verfügt die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim, nach Remles Worten, über ein universell einsetzbares Fahrzeug, das zur Unterstützung anderer Wehren im ganzen Landkreis, und darüber hinaus, eingesetzt werden kann. Im Zuge dieser interkommunalen Zusammenarbeit passt das Fahrzeug zu denen der Wehren in Mutterstadt, Speyer und Worms. Das neue Fahrzeug ist Teil eines langfristigen Konzeptes, in dem in den nächsten Jahren zwei veraltete Tanklöschfahrzeige, TLF 16, durch einen AB-Tank mit 6000 Litern Volumen und einer Tragkraftspritze ersetzt werden.

Neben den Vorführungen der Aktive und der Jugendfeuerwehr wurde auch für die erwachsenen Besucherinnen und Besucher viel geboten. So stand „der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß, Kopf“. Jeder Erwachsene konnte sich in einem drehbar gelagerten Fahrzeug auf den Kopf stellen lassen und sich die Befreiung aus dieser misslichen Lage, erklären lassen. Die Ausrüstung für den Brandeinsatz mit PSA und Atemschutzgerät konnte selbst angelegt werden und danach waren, so ausgerüstet, verschiedene Aufgaben zu lösen. Dazu standen der ganze Fuhrpark der Wehr zur Besichtigung zur Verfügung und die Feuerwehrleute wurden den ganzen Tag nicht müde, alle Fragen über die Fahrzeuge, die Wehr im Allgemeinen und den Dienst bei der Feuerwehr, geduldig und freundlich zu beantworten. Bild: fg

02.05.2013


Spendenübergabe der Kleiderstube

Böhl-Iggelheim- Die ehrenamtlichen Helferinnen der Kleiderstube haben auch in diesem Jahr wieder eine enorme Summe in Höhe von  10.500,00 € erwirtschaftet. „Dieses Jahr möchten wir Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Jugend und Jugendförderung sowie Projekte, die der Allgemeinheit zugute kommen, begünstigen“ führte die Leiterin der Kleiderstube, Rösel Kopansky in ihrer Begrüßung aus. Bürgermeister Christ dankte den Damen der Kleiderstube für ihr Engagement. Die Kleiderstube hilft nicht nur Menschen mit gut erhaltener Kleidung zu niedrigen Preisen, sondern unterstützt regelmäßig mit den erwirtschafteten Beträgen verschiedene ortsansässigen Institutionen.

Über einen Spendenscheck konnten sich folgende Vereine und Einrichtungen freuen:

Alle fünf Kindertageseinrichtungen in Böhl-Iggelheim haben einen „Bastelzuschuss“ erhalten. Für die aufwendige Kinder- und Jugendarbeit wurden die Musikvereine in Böhl und in Iggelheim von den Helferinnen der Kleiderstube berücksichtigt. Traditionell erhält das Kinder- und Jugendzentrum für das sechswöchige Kinderferienprogramm einen Zuschuss. Zugute kommt der Betrag den über 250 Kindern die in diesem Jahr für die Aktivitäten in den Ferien angemeldet sind. Die betreuenden Grundschulen in Böhl und Iggelheim haben ebenfalls einen Zuschuss für Bastelmaterialen erhalten. Der Kinderschutzbund Schifferstadt wurde mit einem Betrag, für die Einrichtung einer Beratungsstelle für notleidende Familien, bedacht. Zur Unterstützung von Menschen mit Handicap wurde die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt ausgewählt. Der Seniorenclub wurde von den Helferinnen mit einem Zuschuss begünstigt. Der Spendenbetrag an die Landfrauen Böhl-Iggelheim ist für die Beschaffung der dringend benötigten neuen Küche vorgesehen. Für die Unterhaltung der Tiere wurde dem Vogelschutzverein aus dem Spendentopf ein etwas größerer Betrag bereitgestellt.

Wie können Sie die Kleiderstube unterstützen?

 Es gibt drei Möglichkeiten:

 1) Kaufen Sie in der Kleiderstube ein. Die Kleiderstube ist als „Second-Hand-Shop“ zu sehen. Jeder kann sich während der Öffnungszeiten, immer dienstags von 14 bis 18 Uhr, der Jahreszeit entsprechend einkleiden.

 2) Spenden von gut erhaltener, sauberer und tragbarer Kinder- oder Erwachsenenkleidung, werden gerne während der Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung angenommen.

 3) Helfen Sie mit! Das Team freut sich über Verstärkung. Die Helferinnen sind in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe übernimmt...

22.04.2013


Neuwahlen bei den Igglemer Bessem

v.l.: Thomas Schwarz, Eva Centner, Kurt Hauck, Ute Hauck, Christina Schön-Konstantinidis, Sven Jandura fehlt auf dem Bild

Kurt Hauck im Amt bestätigt

Böhl-Iggelheim- Am 17.04.2013 wurden bei den Igglemer Bessem neue Präsidiumswahlen durchgeführt.

Alex Holtkamp hat sich nicht mehr als Vizepräsident zur Wahl gestellt. Kurt Hauck wurde für weitere zwei Jahre im Amt des Präsidenten bestätigt. Als Vizepräsident  wurde Thomas Schwarz gewählt.  Alle anderen Präsidiumsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Kurt Hauck - Präsident; Thomas Schwarz - Vizepräsident; Sven Jandura - Sitzungspräsident; Christina Schön-Konstantinidis - Vizesitzungspräsidentin; Ute Hauck, Schriftführerin, Eva Centner - Vizeschriftführerin.

18.04.2013


SPIELPLATZ am Iggelheimer Naturfreundehaus ist fertig!

Böhl-Iggelheim- Wir haben es geschafft, unser Großprojekt "Spielplatz" ist beendet und wird am 9.6.2013 mit der offiziellen Eröffnung gekrönt! Hierzu laden wir heute schon ALLE recht herzlich ein!

Angefangen hat alles im Jahr 2010 als wir mit unseren Kindern und dem Verein NaturSpur e.V. aus Ludwigshafen unsere Ideen gesammelt haben. Mit Sachen aus dem Wald wie Stöckchen, Tannenzapfen, Steinen, Gräsern, etc. haben die Kinder in Weinkisten Modelle gebaut. Daraus hat NaturSpur ein Konzept erarbeitet, aus dem der Plan für unseren Spielplatz entstand, originell, außergewöhnlich, naturnah und mit viel Raum für Bewegung und Kreativität.

Nach ca. 3 Jahren Vorbereitungsarbeit, Waffeln backen, Bevölkerung informieren, Gelder beschaffen, Behörden-Steine aus dem Weg räumen etc. durften wir am 20. Oktober letzten Jahres endlich damit beginnen, die alten Spielgeräte abzuräumen. Wir haben schon fast nicht mehr an eine Genehmigung geglaubt... Und dann ging alles sehr schnell! Baumstämme mussten geschält werden, um dann von einem großen transportablen Sägewerk in verschieden große und dicke Bretter verarbeitet zu werden. Der Spatenstich erfolgte im November, dann wurden Fundamente ausgegraben, gebaggert, geschraubt, geschaufelt, gesägt, geflext und viel viel mehr, sodass vor Weihnachten bereits ein Großteil der Arbeiten erledigt werden konnten. Es war unglaublich, wie viel Energie sich bei den Helfern angestaut hatte und endlich eingesetzt werden konnte! Und wir waren auch positiv überrascht, wie viele (noch-)Nicht-Naturfreunde uns geholfen haben! An dieser Stelle ein herzliches Danke an alle Helfer, die im Matsch gearbeitet haben, uns aus der Küche versorgt oder Kuchen gebacken haben! Danke auch an alle Spender, die eine Waffel zur finanziellen Unterstützung gegessen haben, Material gespendet haben, Bares in unsere Kassen gebracht haben, oder Arbeitskraft und -einsatz gezeigt haben! Auch nochmal ein großes Danke an NaturSpur, die unseren tollen Spielplatz konzipiert und uns bei der Erstellung in Eigenleistung angeleitet und geholfen haben! Ein ganz besonderer Dank gilt allerdings unseren "Meisters", allen voran Emil, der bei jedem Wetter bei jedem Arbeitseinsatz geholfen hat!

Nun hoffen wir, dass sich Jung und Alt in und um unser "Haisl" in Iggelheim, Hanhofer Strasse 222 wohlfühlen: im Baumgeister-Netzwerk oder Baumhaus kletternd, auf der Rutsche hinabsausend oder bis in den Himmel schaukelnd, vielleicht auch in unserem Hexenhaus mit Zwergen-Sitzmöglichkeit oder einfach in der Chillrunde für die "Riesen"... Kommt einfach vorbei zum spielen, entspannen und genießen! NaturFreunde Iggelheim, Presse

15.04.2013


Strahlende Sieger beim Osterhasenschießen

Böhl-Iggelheim- Am vergangenen Ostersonntag wurde bei der Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e.V. wieder das traditionelle Ostereier und Osterhasenschießen ausgetragen. Neben bunten Ostereiern und Überraschungseiern konnten auch kleine und große Osterhasen als Preise ergattert werden.

Die großen Osterhasen fanden in diesem Jahr besonderen Anreiz. An vier Schießtagen konnte man auf spezielle Hasenscheiben schießen. Am Sonntagabend gegen 18 Uhr endete die Scheibenausgabe und die Scheiben wurden ausgezählt. Um 19 Uhr fand die Siegerehrung statt. Sieger des Osterhasenschießens 2013 ist Alexander Stoll mit 58 Ringen. Den 2. Platz sicherte sich Wolfgang Sperling, gefolgt von Irene Dedeke auf dem 3. Platz.

Insgesamt nahmen etwa 70 Schützen an diesem Wettbewerb teil.

07.04.2013


Laden, spannen, zielen Schuss

6 000 Eier an treffsichere Schützen

Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Laden, Sannen, zielen, Schuss - hieß es an diesem Osterwochenende viele hundert Mal auf der Schießanlage des Schützenclubs Böhl in der Lindenstraße im Ortsteil Böhl. 6 000 Ostereier wechselten hierbei den Besitzer. Eine Veranstaltung die seit Jahren zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalender des Schützenclub Böhl zählt und nichts von ihrer Attraktivität verloren hat. Ein Angebot der Schützen, ausgestattet mit großem Spaßfaktor, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Ganze Gruppen und Freundeskreise treffen sich zum sportlichen Wettstreit um die benötigten Ostereier für das Fest zu erschießen.

Ungefähr fünfhundert „Profi“ - und Hobbyschützen testeten ihre Treffsicherheit. Geschossen wurde mir Luftgewehr, auf eine Distanz von 10 m. Natürlich wurde nicht direkt auf die bunten Produkte der Hühner angelegt. Diese sollten ja nicht zerstört, sondern verzehrt werden. Wie bei den Sportschützen üblich waren Scheiben aus Pappe das Ziel. Die Trefferfläche beträgt hier vier Zentimeter im Durchmesser, wobei die Zentrumsfläche drei Zentimeter im Durchmesser beträgt. Es konnte jeweils eine Scheibe mit fünf Patronen erworben werden. Für jeden Zentrumstreffer gab es ein buntgefärbtes Osterei.

Für die Sicherheit auf der Anlage waren die Schießwarte Rüdiger Schott, Ferdinand Supina, Dieter Ohmer und Gerhard Schmaus verantwortlich. Alle besitzen die erforderliche Bescheinigung der Waffenkunde. Sie achteten penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So konnten auch ungeübte Schützen und Laien gefahrlos ihre Schüsse abgeben. Das Mindestalter der Teilnehmer betrug zwölf Jahre an den großen Schießständen. Nach oben waren altersmäßig keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften, um die Treffsicherheit zu erhöhen, die Waffe auflegen.

Die moderne Böhler Schießanlage ist zusätzlich mit einem modernen Schießstand für kleine Gäste ausgestattet. Die Distanz beträgt hier 5 Meter, so dass Kinder einen besonderen Spaß am Ostereierschießen geboten werden konnte. Auf Grund dieser Tatsache sollen auch wieder verstärkt Kinder für den Schießsport begeistert werden. Nach Aussagen von Verantwortlichen trägt dies auch schon wieder Früchte in einem Verein, in dem die Jugendarbeit immer ein großes Anliegen der Vereinsführung war. Sechs Jugendliche besuchen z. Z. das wöchentliche Training. Der erste Vorsitzende Frank Konrad zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wenn wir auch nicht mit den Mammutveranstaltung in der Region konkurrieren können und auch nicht möchten, so zeigt sich doch, dass unsere, eher familiäre Veranstaltung im Ort gut ankommt“ betont Konrad. Das kam auch darin zum Ausdruck, dass viele der Gäste noch im gemütlichen Clubraum lange zusammen saßen. Konrad legt auch Wert auf die Feststellung, dass die Preise für eine Scheibe, mit der fünf bunte Eier erreicht werden konnten, seit Jahren gleich geblieben ist, was nicht bei allen Schützenvereinen der Umgebung der Fall ist.

Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über Nachwuchs und neue Mitglieder im Damen und Herrenbereich freuen. Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße. Bild: fg

02.04.2013


Klappern, feierliche Osternacht, Osterfeuer, Osternachtfeier mit Eiern, Weck und Wein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Lautes Geklapper erfüllte am Ostersamstag ab 9:30 Uhr die Straßen des Ortsteil Böhl. Über 20 Messdienerinnen und Messdiener der katholischen Pfarrei „Allerheiligen“ zogen in mehreren Gruppen durch die Straßen, um mit ihren „Holzinstrumenten“, den „Klappern“ eben, die Bewohner auf den Ostersonntag einzustimmen und an die nahe Auferstehung Christi zu erinnern. Ein alter Brauch, der in Böhl seit Jahrzehnten unterbrochen gepflegt wird und an dem sich in diesem Jahr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 8 bis über 20 Jahre beteiligten. Den meisten Bewohnern Böhl´s ist das ein gewohntes Bild und ein bekannter Klang in den Ohren. Die jungen Leute werden mit Geld, Süßigkeiten und dem Anlass angemessen mit bunten Eiern beschenkt. Die „Klapper“ ist auch ein Ersatz für die Glocken und Schellen in den Gottesdiensten ab Gründonnertag und Karfreitag. Nach alter Überlieferung fliegen die Glocken im Gründonnerstagsgottesdienst nach Rom um dann erst zum Gloria in der Osternacht wieder zurückzukehren und stimmgewaltig die Auferstehung Jesu Christi zu verkünden.

Zur gemeinsamen Feier der hl. Osternacht trafen sich die katholischen Christen der Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und Judas Thaddäus“ Iggelheim in der Pfarrkirche in Böhl Für die Christen auf der ganzen Welt ist Ostern das „Fest der Feste“, das höchste Fest im Kirchenjahr. Die Wertschätzung gerade dieses Festes steigt in den letzten Jahren, in denen immer mehr Menschen wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens fragen, permanent. So hatten sich nach Anbruch der Dunkelheit auch in Böhl vor der Pfarrkirche zahlreiche Gläubige versammelt.

Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß (CDU) hatte, wie in den letzten Jahren auch, auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer entzündet. In ihm wurden die alten Palmsträuße, die in den Häusern an den Kreuzen steckten verbrannt. Sie waren am Palmsonntag durch neue ersetzt worden. Der Volksmund spricht auch „vom Judas- Verbrennen“ in Anspielung an den Apostel, der Jesus an seine Feinde verraten hatte.

Am Osterfeuer wurde dann die Osterkerze entzündet. Sie ist das Sinnbild für den vom Tod auferstandenen Christus und brennt das ganze Jahr bei jedem Sonntagsgottesdienst, an Feiertagen und besonderen Festen während den Gottesdiensten.. Danach zogen die Gläubigen in die dunkle Kirche ein. Hier entzündeten die Besucher an der Osterkerze ihre eigenen Kerzen. Es war ein eindruckvolles Erlebnis, als sich nach und nach die Kirche durch den immer größer werdenden Kerzenschein erhellte und erstrahlte. Viele Gläubige hatten auch Laternen mitgebracht um das Osterlicht nach dem Gottesdienst mit nach Hause zu nehmen. Einer alten Tradition folgend hatten auch Gläubige Speisen, wie Schinken Eier, Brot und Osterhasen vor den Altar gebracht, die im Ostergottesdienst gesegnet wurden.

Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, von der Erschaffung der Welt oder dem Zug der Israeliten durch das Rote Meer folgten und leiteten zum Evangelium von der Auferstehung über. “Er ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden“ ist der Grundtenor von Ostern. „Das ist die zentrale Aussage unseres Glaubens“. „Denn wäre Jesus Christus nicht auferweckt worden ist unsere Verkündigung leer und unser Glaube sinnlos“ wie der Apostel Paulus an die Korinther schreibt. Dies waren auch die Themen von Dekan Janson, der den Auferstehungsgottesdienst zelebrierte.

In der Urkirche wurden in der Osternacht die neuen Gemeindemitglieder getauft, was auch in den vergangenen Jahren auch in Böhl-Iggelheim immer wieder der Fall war.

Nach dem Festgottesdienst gingen die meisten der Besucher, trotz des kühlen Wetters, nicht gleich nach Hause. Es ist in den Böhl-Iggelheimer Pfarrgemeinden ein seit Jahren gepflegter, lobenswerter Brauch, sich nach der Auferstehungsfeier noch um das Osterfeuer zu versammeln. Hier wurde auch dieses Jahr bei einem Glas Wein, Ostereiern und Weck, die kostenlos verteilt wurden, noch längere Zeit verweilt. Diese österliche Runde trägt viel zur Verständigung in den beiden Pfarreien bei. Das gemeinsame Feiern ist auch ein wichtiger Punkt bei den katholischen Christen, die einen Glauben der Freude, der Fröhlichkeit und der Hoffnung ihr Eigen nennen.

Die Erstkommunionkinder der beiden Pfarreien hatten während der Erstkommunionvorbereitung kleine Osterkerzen gestaltet, die zum Verkauf an die Kirchenbesucher verkauft wurden. Die Jugendlichen der „Jungen Kirche“ hatten Osterlämmer und Osterkuchen gebacken, die sie zum Verkauf anboten um mit dem Erlös ihre Jugendkasse aufzubessern. Bild: fg

01.04.2013


CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid und Johannes Zehfuß: Rot-Grüne Verkehrswende gegen Interessen von Bürgern und Wirtschaft

Johannes Zehfuß MdLBundesverkehrswegeplan: Straßenbauentscheidungen stellen Rheinland-Pfalz ins Abseits

Als „politischen Kuhhandel“ zu Lasten der rheinland-pfälzischen Bürger und der Wirtschaft haben Marion Schneid (Ludwigshafen) und Johannes Zehfuß (Böhl-Iggelheim) die Entscheidungen der rot-grünen Regierungskoalition über strittige Straßenbaumaßnahmen kritisiert. Die von den Grünen gefeierte „lange benötigte Kehrtwende in der Verkehrspolitik“ führe das Land ins Abseits. Es sei enttäuschend, dass die neue Ministerpräsidentin Dreyer „Hinterzimmerpolitik“ mit den Grünen betreibe und ganze Regionen verkehrstechnisch abhänge. Der Bund könne nur das bauen, was die Mainzer Landesregierung in Berlin anmelde.

Statt die Infrastruktur endlich zu modernisieren und Unfallschwerpunkte zu beseitigen, versuche nun die rot-grüne Koalition den Lückenschluss der A1 in der Eifel, bei dem Rheinland-Pfalz mit nicht einmal 14 Kilometern vertreten sei, als Großtat zu verkaufen. Eine solche Lücke zu schließen, ist eine blanke Selbstverständlichkeit.

Dafür werde durch die autofeindliche rot-grüne Verkehrsideologie die dringend notwendige Nord- und Westumfahrung Trier ebenso gestrichen, wie die Verbreiterung der A643 zwischen Wiesbaden und Mainz. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssten nach dem Willen der SPD und der Grünen in Trier und Mainz also weiter mit massiven Verkehrsbelastungen durch den Schwerlastverkehr, zahlreichen Staus und Verkehrsgefährdungen leben, so beide Christdemokraten.

Als „Entscheidung gegen die Südwestpfalz“ werten Schneid und Zehfuß darüber hinaus den Beschluss der rot-grünen Koalition, die Bundesstraße 10 nicht komplett 4-spurig ausbauen zu wollen. Hier werde das Votum der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ebenso ignoriert wie die Ergebnisse des Mediationsverfahrens. „Die CDU-Landtagsfraktion werde den bereits angekündigten Widerstand und Protest der Politik und Politik und der Bürgerinitiativen unterstützen“,so das deutliche Signal der CDU-Landtagsabgeordneten, dass sie die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung nicht so einfach hinnehmen werden. Wahlkreisbüro: Johannes Zehfuß, MdL, Presse

25.03.2013


Ehrungsabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Bürgerinnen und Bürger für besondere sportliche Leistungen und solche in der Tierzucht ausgezeichnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Beim Ehrenabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU), in Anwesenheit der beiden Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), 66 Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2012 in sportlicher Hinsicht, so wie bei der Tierzucht mit Urkunden und Präsenten auszeichnen. Die Geehrten haben bei Europa-, Deutschen –, Süddeutschen-, Südwestdeutschen-, Rheinland-Pfalz-, so wie Pfalzmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen jeweils Meistertitel oder Spitzenplätze belegt. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Peter Christ in seinen Begrüßungsworten über die große Resonanz, die der Ehrenabend in der Bevölkerung hervorruft. Die Turnhalle der Peter-Gärtner-Regionalschule plus war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Sein besonderer Dank galt auch den Trainern und „stillen Helfern“, nicht zu vergessen die Eltern, im Hintergrund, die in über 80 Vereinen in der Gemeinde wertvolle Arbeit, gerade auch zum Wohl der Kinder und Jugendlichen leisten. „Eine Arbeit die nicht hoch genug einzuschätzen ist“ wie ein gutgelaunter Ortschef mit Nachdruck betonte. Und Christ versicherte, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch weiter hin besonders die Jugendarbeit in den Vereinen fördern werde. „Sie Alle haben Böhl-Iggelheim national und auch international bekannt gemacht und würdig vertreten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“ war das Kompliment von Christ an die Geehrten.

Mit 18, meist Kinder und Jugendliche, stellte der „RV Vorwärts Böhl die größte Gruppe der Geehrten. Ihr großes Können bewiesen die Kunstradfahrer bei einer beeindruckenden Demonstration ihrer anspruchsvollen Sportart. Pfalzmeister, Rheinland-Pfalz-Meister Deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Kunstradfahrer zu finden. Was hier Kinder im zarten Alter von 9 Jahren leisten ist manchmal kaum zu glauben. Donnernden Applaus gab es von den begeisterten Zuschauern für die Vorführungen der Radsportartisten. Florian Blümel, Felix Blümel, Julia Schmidt, Lea Weber, Silvan Schlag, Johanna Hey, Kim Merkler, Noah Lind, Nils Biber, Annika Schlag, Tobias Hey, Lisa Bringsken, Lena Bringsken, Robert Duroska, Mike Lauterbach, David Heck, Sascha Heck und Tim Weber heißen die Radartisten.

Mit Bedauern stellte Peter Christ fest, dass Florian und Felix Blümmel ihre aktive Laufbahn beendet haben. Aber als Trainer bleiben beide Spitzenathleten dieser faszinierenden Sportart erhalten.

Die Behindertensportgruppe des TSV Iggelheim ist beim „Bosseln“ neben der Spitze in Rheinland-Pfalz auch im vorderen Bereich auf nationaler Ebene anzusiedeln. Heidrun Junghans, Thea Wessar, Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp, Brigitte Deck, Christian Scharfenberger, Dieter Erdmann, Karl-Heinz Erdmann, so wie Ernst Herrmann wurden hier geehrt.

Die jungen Leichtathleten des TSV Iggelheim glänzen schon seit Jahren mit Höchstleistungen. Liam Radetz, Julian Melder, Patricia Benek, Tim Brendel, Robin Strohmaier, Daniel Gaab, Karolin Schöpke, Sahra Hahn, Claudia Wagner, Elena Löchner, Sandro-Leon Grübel bildeten die Riege der Geehrten und erhielten aus der Hand vom Bürgermeister die Urkunde und das eigens für diesen Anlass gefertigte Präsent.

Die alles überragende Leistung auf dem Gebiet der Leichtathletik vollbrachte, der aus dem TSV Iggelheim hervorgegangene, Weitspringer Christian Reif. Einige nationale und internationale Titel schmücken den Athleten, der sich immer noch mit seiner Heimatgemeinde und seinem Heimatverein sehr verbunden fühlt. Wenn Christian Reif auch seine Auszeichnung nicht persönlich in Empfang nehmen konnte, wünschen alle Böhl-Iggelheimer, dass der sympathische Sportler bei den nächsten Olympischen Spielen dabei sein wird und seine erhoffte Medaille erringt.

Bei Kreis- und Pfalzmeisterschaften zeigte sich, wie schon in den vergangenen Jahren auch, Dieter Ohme, vom Schützenclub aus Böhl immer treffsicher und ist immer ein sicherer Kandidat für die Ehrung beim Bürgermeister. Rita Bender, Dieter Herrmann, Robert Ritter, Marianne Ruffer, Andreas Kreitner, Frank Leipner, Alexander Stoll, so wie Daniela Leipner konnten ob ihrer Treffsicherheit in den unterschiedlichsten Sportschützendisziplinen, mit z. T. außergewöhnlichen Waffen, ausgezeichnet werden.

Auch weniger populäre Sportarten, wie Gewichtheben, waren mit Nele Sibel Frank, Marius Müller, so wie Noah Faith Frank an diesem Abend vertreten. Alles Sportler die noch im Jugendbereich ihre Erfolge erringen.

Der Karatesport wird beim VT Böhl sehr erfolgreich betrieben. Vordere Platzierungen bei Landes- und deutschen Meisterschaften zeugen von der guten Arbeit beim VT Böhl mit den Talenten der jungen Karatekas aber auch von denen im reiferen Alter. Phillip Lehnert, Lars Müller, Markus Klöditz, Silvia Schäffner und Axel Sonnier waren die erfolgreichen Kämpfer. Eine Demonstration dieser Sportart wurde den Besuchern geboten, bei der die Dynamik und die Körperbeherrschung diese Sportart eindrucksvoll sichtbar wurde.

Im Judosport, nicht nur in Deutschland, ist Jasmin Külbs eine feste Größe. Deutsche Meisterin in der Klasse mit 78 kg, der 3. Platz bei der Europameisterschaft U 23, so wie hervorragende Platzierungen bei World Cup-Tournieren sind Ergebnisse ihres großen Könnens.

Dass auch Pferdesport in Böhl-Iggelheim leistungsmäßig betrieben wird verwunderte, wie viele Besucher, auch Peter Christ. Britta Susan Hauck ist mit ihren Islandpferden regional und überregional überaus erfolgreich.

Nicht vergessen werden dürfen die Tierzüchter. Sigrid Orth hat sich der Geflügelzucht verschrieben und Friedrich-Wilhelm Klöckling züchtet Kanarien.

Die Karnevalisten von den „Böhler Hängsching“ gehören in der karnevalistischen Tanzszene auf Landes- so wie Bundesebene zu den herausragenden Akteuren. Mit Vanessa Gansert haben die „Hängsching“ bei den Tanzmariechen die mehrmalige deutsche Meisterin in ihren Reihen. 2012 war die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften für Aktive ihr größter Erfolg. Gina Hartmann größter Erfolg war der Gewinn der Pfalzmeisterschaften bei den Juniorentanzmariechen. Enrico Menico mit seiner Partnerin Svetlana Wottschel erreichte den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Aktive. Mit Melina Kaspar haben die „Böhler Hängsching“ ein ganz junges Tanztalent in ihren Reihen, das seine schon große Kunst als Einlage zeigte.

Von der Musikschule Sascha Leicht umrahmten Timaran/Hide and Seek, Nina Lohmann die Ehrenfeier musikalisch. Bilder: fg

23.03.2013


Stimmung bis es kracht – Hängsching feiern Meisterschaft

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit einem großen Festabend feierte der Karnevalverein „Böhler Hängsching“ seine erfolgreichen Gardetänzerinnen und Gardetänzer. Seit Jahren feiern die Aktiven als Soltänzer, Paare, so wie in verschiedenen Formationen große Erfolge bei Pfalz-, Süddeutschen- und nationalen Meisterschaften. Vanessa Gansert ist fraglos das größte Talent und hat die größten Erfolge aufzuweisen. Insgesamt sieben Meistertitel bei den Tanzmariechen hat die charmante junge Dame schon ertanzt. Sie ist damit das erfolgreichste Tanzmariechen aller Zeiten. Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven 2013 in Halle / Westfalen belegte Vanessa Gansert den 4. Platz. Dies ist umso erstaunlicher, als Vanessa eine lange Verletzungspause hinter sich hat und dadurch auch bei den Deutschen Meisterschaften noch gehandikapt an den Start gehen musste. „Wenn wir, nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr, im Stillen auch mit etwas mehr gerechnet hätten, sind wir doch mit dem 4. Platz sehr zufrieden und gratulieren Vanessa ganz herzlich“ betonte der 2. Vorsitzende und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, in seiner Laudatio. „Zumal wir ja noch den Pfalzmeistertitel von Vanessa und den Bronzeplatz bei den Süddeutschen Meisterschaften feiern können“ fügte Heiko Tanski hinzu.

Den Erfolg der Hängsching mache die gemischte Garde bei den deutschen Meisterschaften perfekt. Der 10. Platz ist keine Enttäuschung, sonder. ein schöner Achtungserfolg. Die Qualifikation nach Halle wieder geschafft zu haben und sich noch um einen Platz gegenüber 2012 verbessert zu haben, war für diese lustige und feierfreudige Truppe genug Anlass zum Feiern. Dabei gewesen zu sein und den 10. Platz erreicht zu haben, betrachten die ehrgeizigen Formationstänzer als weitern Ansporn

Der Pfalzmeistertitel von Gina Hartmann bei den Junioren Tanzmariechen machte den Reigen der Erfolge perfekt.

Dass zu den Aktiven und deren Erfolgen auch engagierte Trainerinnen und Trainer stehen wurde an diesem Abend auch nicht vergessen. Die Trainer wurden an diesem Abend mit Blumen und viel Applaus bedacht.

Das mit den Fahnen und Bildern der Aktiven Tänzerinnen und Tänzern geschmückte Jugendzentrum am Holzweg war bis auf den letzten Platz, gefüllt. Der 1. Beigeordnete, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. „Ich bin stolz auf die „Hängsching“ die Böhl-Iggelheim überall bekannt machen und würdig vertreten erklärte ein sichtlich stolzer Hasenstab.

So wurde die Meisterschaftsfeier, wie bei den Karnevalisten bekannt, eine lange Nacht. Bild: fg

19.03.2013


Dreck-Weg-Tag. 3 Kubikmeter Müll aus der Gemarkung entfernt

Adrian und Michael Knebel entladen einen Bus

Böhl-Iggelheim- 25 Bürgerinnen, Bürger und Kinder konnte der Bürgermeister Peter Christ (CDU) zum Dreck-Weg-Tag begrüßen. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung, Mitglieder von CDU, SPD, FWG, Bündnis 90 die Grünen und BIL, beteiligten sich viele Bürgerinnen und Bürger am Reinemachen ihrer Gemeinde.

Die Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus waren schon einen Tag vorher im Dienste der Umwelt unterwegs. Jede Menge Müll sammelten die fleißigen Schülerinnen und Schüler entlang der Straße von der Schule zum Bahnhof.

Vom Schäferhundeverein Iggelheim, der Interessengemeinschaft Waldsiedlung waren fleißige Helfer gekommen. Die Sängervereinigung Iggelheim war ebenfalls vertreten, Mitglieder der Naturfreunde Iggelheim

Groß und Klein, Jung und Alt befreiten die Gemarkung Böhl-Iggelheim von Unrat und Müll. „Erfreulich dass sich auch Kinder an der Aktion beteiligten“ betonte der zweite Beigeordnete Karl Heinz Hasenstab (CDU).

Neben den gemeindeeigenen Fahrzeugen hatte auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Landwirt Johannes Zehfuß aus Böhl zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, um den Unrat abtransportieren zu können. Dieser wurde dann zum Bauhof gebracht und in Container verladen.

Wenn auch dieses Jahr insgesamt weniger Müll beseitigt werden musste, weder eine komplette Küche noch wie im letzten Jahr, eine Wohnzimmereinrichtung war genügend Unrat am Wegesrändern und in Hecken zu finden. Alles Dinge die bestimmt in der Umwelt nichts verloren, haben betonte der Ortschef. Das Entsorgungskonzept des Rhein-Pfalz-Kreises bietet ja alle Möglichkeiten der ordnungsgemäßen Entsorgung. An den Wertstoffhöfen in Böhl-Iggelheim und Schifferstadt können Grünabfälle. Elektroschrott und Bauschutt abgegeben werden. Dazu sieht das Entsorgungskonzept zwei kostenfreie Sperrmüllabfuhren pro Jahr vor.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer konnten sich nach der Aktion im Bauhof bei einem Imbiss stärken. Kajef

18.03.2013


Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim überreicht Scheck an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V."

v. l. Sabine Scanu, Elisabeth Kasprowiak, Juliane Rieder v. l. Sabine Scanu, Elisabeth Kasprowiak, Juliane Rieder

Böhl-Iggelheim- Bereits zum achten Mal spendete die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim gemeinsam mit ihrem Förderverein einen Teil des Erlöses des traditionellen Adventsbasars an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt. Dazu steuerten alle Klassen 10% ihrer Gewinne bei und der Förderverein rundete den Betrag gewohnt großzügig auf. So konnte sich die Kassenwartin des Vereins Juliane Rieder in diesem Jahr über eine Spende von 400 Euro freuen. Überreicht wurde die stolze Summe gemeinsam von der Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und der Vorsitzenden des Fördervereins Sabine Scanu.

Interview: Klasse 9a der PGS mit Juliane Rieder

Frau Rieder, ist Geld sammeln Ihr Hobby?

Für den Verein ja, aber ansonsten eher nicht.

Wie lange gibt es Ihren Verein schon?

Es gibt ihn seit Mai 2005.

Wie kam es zur Gründung und wer sind die Gründer?

Ich bin mit meinem Freund Daniel Haken Anfang Februar 2005 nach Sri Lanka gereist, um dort Urlaub zu machen. Da sahen wir die Zerstörungen, die der große Tsunami am 26. Dezember 2004 angerichtet hatte und beschlossen zu helfen. Zurück in Deutschland gründeten wir mit 5 Freunden unseren Verein.

Was sind Ihre Ziele?

Wir begannen ganz gezielt mit der Unterstützung von Opfern des Tsunami, inzwischen ist unser Ziel weiter gefasst, wir unterstützen generell arme und bedürftige Menschen vor Ort.

Wie viele Mitglieder haben Sie inzwischen und spenden diese auch selbst?

Wir haben heute 20 Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag leisten und darüber hinaus auch gelegentlich spenden.

Erhalten Sie Geld für Ihre Arbeit und falls ja, wie viel?

Nein, wir erhalten kein Geld, unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Notwendige Ausgaben für Reisen nach Sri Lanka, wie Flüge, Unterkunft und auch alle anderen Unkosten werden komplett privat getragen.

Wie und von wem wird der Verein organisiert, welche Aufgaben gibt es zu erledigen?

Wir sind ein e.V., ein eingetragener Verein, Daniel Haken ist der Vorstand des Vereins, ich übernehme die Aufgaben der Kassenwartin. Weitere wichtige Aufgaben sind die Verwaltung des Vereins und natürlich vor allem die Durchführung und Begleitung der Hilfsprojekte in Sri Lanka selbst.

Waren schon Mitglieder in Sri Lanka, um sich die Fortschritte anzusehen?

Daniel und ich sind zweimal jährlich in Sri Lanka. Seit 2012 haben wir 2 neue Vereinsmitglieder, die sich schon lange regelmäßig privat in Sri Lanka aufhalten und uns nun unterstützen. Sie waren 2012 sogar dreimal vor Ort.

Wo ist der Sitz des Vereins?

Der befindet sich in Neustadt an der Weinstraße.

Worauf sind Sie besonders stolz bezüglich Ihrer Organisation?

Wir sind besonders stolz, dass tatsächlich 100% der Spenden in Sri Lanka ankommen und kein Geld verloren geht, weil wir wie bereits gesagt alle ehrenamtlich arbeiten. Und es macht uns natürlich immer wieder stolz, die strahlenden Gesichter der Menschen zu sehen, denen wir helfen konnten.

Wie sind Ihre persönlichen Verbindungen zu Sri Lanka?

Am Anfang war Sri Lanka lediglich ein Urlaubsziel, aber inzwischen haben wir viele Freunde dort, nun ist es eine zweite Heimat für uns.

Wie machen Sie auf den Verein aufmerksam?

Wir halten Vorträge in Schulen, bei Rotariern, Lion-Clubs und in anderen öffentlichen Einrichtungen. Da ich in der Gastronomie arbeite, habe ich gelegentlich die Chance, die Gäste über den Verein und seine Arbeit zu informieren. Und ab und an berichtet die Presse von unserer Arbeit.

Wie viel Geld spenden Sie jährlich nach Sri Lanka?

Das ist sehr unterschiedlich, im Moment sind es wohl zwischen 4.000 und 8.000 Euro jährlich. Seit unserem Bestehen sind so bereits über 72.000 Euro nach Sri Lanka geflossen.

Von wem erhalten Sie Spenden?

Die meisten Spenden erreichen uns von Privatleuten. Aber auch Schulen wie eure und sogar Städte und Gemeinden spenden, so haben uns zu Beginn unserer Arbeit die Stadt Neustadt und die Gemeinde Haßloch größere Summen zur Verfügung gestellt.

Welche Probleme gibt es hauptsächlich in Sri Lanka?

Viele! Unmittelbar nach dem Tsunami waren ganze Dörfer zerstört. Die Überlebenden hatten oft nur noch das, was sie am Leib getragen hatten. Viele waren von heute auf morgen ohne Einkommen und der Tourismus fiel für lange Zeit als Einnahmequelle weitgehend aus. So gibt es bis heute große Armut in Sri Lanka bis hin zum Hunger, mangelhafte hygienische Bedingungen und erheblichen Mangel an Arbeitsmaterialien und medizinischer Hilfe.

Was wurde bisher mit den Spendengeldern gemacht?

Wir versuchen in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem wir Arbeitsgerät und Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellen, um Familien ein Einkommen zu ermöglichen. Wir haben Waisenhäuser und Altersheime unterstützt und kümmern uns um die medizinische Betreuung Kranker oder spenden Nahrungsmittel. Wir haben aber auch bereits größere Projekte umgesetzt und zerstörte Häuser wieder repariert, indem wir Dächer bauen ließen oder auch einfach Toiletten in Stand setzten oder völlig neu errichteten.

Wo liegen die kulturellen Unterschiede zwischen Sri Lanka und Deutschland?

Es ist nicht alles so strukturiert und organisiert wie bei uns, die Kleiderordnung ist völlig anders, so sollten bei Frauen zum Beispiel immer die Schultern und die Knie bedeckt sein. Die Menschen sind sehr abergläubisch und achten streng auf Horoskope. Oft geht das so weit, dass wir unsere Aktivitäten an Hokuspokus ausrichten müssen und eine neue Maschine nicht sofort, sondern erst am Tag der günstigen Vorhersage eingesetzt werden kann.

Seit wann ist ihr Verein mit der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGS) in Kontakt?

Die PGS hat bereits bei ihrem Adventsbasar 2005 gespendet, ist also seit dem Gründungsjahr dabei. Vielen Dank an dieser Stelle!

Wie kam der Kontakt zu Stande?

Eines unserer Vereinsmitglieder ist Lehrer an der PGS und hat den Kontakt hergestellt, als die PGS und ihr Förderverein ein Projekt für die Spenden des Adventsbasars gesucht haben.

Was wurde mit dem Geld der PGS schon alles ermöglicht und was ist Ihr aktuelles Projekt?

Mit dem Geld wurde vor allem vielen Schulen geholfen, indem Tische, Bänke oder auch einfach Landkarten für den Erdkundeunterricht angeschafft wurden. Wir konnten einen defekten Schulbus reparieren, Schuluniformen kaufen, einen Computer anschaffen und einem Lehrer eine Computerausbildung ermöglichen. Ein aktuelles Projekt könnte sein, in einer Schule für Behinderte einen Raum zur Sinnesförderung einzurichten. Das wird sich bei der nächsten Reise vor Ort ergeben.

Interview: Klasse 9a der PGS

16.03.2013


Iggelheim feierte Lätare. Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung

Von Franz Gabath

Über zwei Stunden schlängelte sich der diesjährige Lätareumzug durch Iggelheim. Viele Bürger hatten ihre Häuser mit Blumen und Fahnen festlich geschmückt. Aus bescheidenen Anfängen, als 1958 zum ersten Mal, der allen ledigen Iggelheimer am Sonntag Lätare auszuhändigende Weck, auf einem Wagen durch die Straßen von Iggelheim gefahren wurde, hat sich mittlerweile ein farbenprächtiger Umzug entwickelt. Dieser ist seit Jahren weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt. So konnten die Iggelheimer auch dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste in ihrem Ort willkommen heißen. Der im Vorfeld für diesen Tag angekündigte Regen, erwies sich wie so manche Wetterprognose als ziemlich falsch. Bei Frühlingshaften Temperaturen konnte der Sommer herbeigesehnt werden. Temperaturen taten der guten Stimmung am Zugweg keinen Abbruch.

Die Verteilung der Weck an Lätare hat ihren Ursprung im Vermächtnis einer ledigen Dame, die 1678 der Gemeinde einen Acker vermachte. Die testamentarische Bedingung war, jedem ledigen Einwohner am Sonntag Lätare aus dem Pachtzins des Ackers „einen Wecken“ zu kommen zu lassen. Diese Tradition hat sich bis in unsere Tage erhalten. Nur heute bekommen auch ledige auswärtige Gäste einen Wecken. Und da der Pachtertrag des „Weckackers natürlich nicht mehr ausreicht um die gesamten „Wecken“ zu finanzieren, muss hier natürlich die Gemeinde den Geldsäckel öffnen.

Fast pünktlich um 14:00 setzte sich der Zug, angekündigt durch drei laute Schüsse der "Original Haßlocher Böllerschützen", in Bewegung. Er umfasste dieses Jahr 41 Zugnummern. Heinz Staffen moderierte im Ankündigungswagen witzig, spritzig und gekonnt wie in jedem Jahr. Der Musikverein Iggelheim sorgte mit heißen Rhythmen für die richtige Stimmung am Zugweg. Der Ortsbüttel kündigte lautstark die Prominenz an. Eine Zugnummer die mittlerweile von anderen Sommertagsumzügen ausgeliehen wird. Auch eine Art der Kulturweitergabe. Bürgermeister Peter Christ mit seiner Gattin, als auch die Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab bevorzugten dieses Jahr je ein Oldtimercabrio. Der Touristenstammtisch Haßloch gab sich mit seinem eindrucksvollen Motivwagen die Ehre.

Schüler der Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule radelten mit bunten Bändern verzierten Fahrrädern. Die Kindern der Katholischen Kindertagesstätte St. Simon und Judas hatten ihre farbenprächtigen „Ri-RaRo-Stecken“ selbst gebastelt und diese im Vorfeld in Iggelheimer Geschäften zum Kauf angeboten. Viele der aufgesteckten Brezeln überlebten das Ende des Zuges nicht. Sie verschwanden schon vorher in den hungrigen Mägen der Kinder. Zudem hatten die Betreuerinnen und Mitglieder n des Fördervereins Bagagewagen mit allerlei Ess- und Trinkbarem dabei um die Kleinen auf dem langen Zugweg zu versorgen.

Ihre Lieblichkeit Jessica II. des Karnevalsvereins „Igglemer Bessem“, mit ihrem Gefolge beendete im offenen Wagen den sogenannten Vorspann.

Im Mittelpunkt des Historischen Teiles steht natürlich der Wagen mit der Vermächtnisdame, welcher dieser ganze Festzug ja zu verdanken ist. Hier ist die Beurkundung durch den Notar dargestellt. Freigiebig verteilten die Herren vom Gesangverein „Liederkranz“ die Wecken. Dreitausend wurden in diesem Jahr wieder verteilt. Der “Reiterlud“, eine Iggelheimer historische Gestalt, ritt auf seinem Schwein vor der Kutsche des Kurfürstlichen Paares. Dem Wagen mit der Nachbildung des Historischen Rathauses von 1775 und der Evangelischen Kirche von 1756 folgte die „Weiße Frau am Lilienbrunnen“ des VfB Iggelheim. Die Donaudeutsche Landsmannschaft aus Haßloch begeisterte durch ihre farbenprächtigen alten Trachten.

Die „Musketiere“ vom gleichnamigen Musikverein aus dem Ortsteil Böhl leitete zum sogenannten freien Zugteil über. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto „Entdeckt und erfunden“.

Die Entdeckung des Feuers war Thema beim Gewerbeverein Böhl-Iggelheim, Den Südpol entdeckten die Damen und Herren des Fördervereins der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule.

Die Kinder der Kita „Storchennest verkörperten James Cook. Das Penicillin entdeckten die Akteure von der Handballabteilung des TSV.

Die Waldsiedlung gestaltet ihr jeweiliges Thema überaus aufwendig. So könnte Leif Ericsson wirklich bei der Entdeckung Amerikas ausgesehen haben. Schiff mit Gefolge schienen original zu sein. Die Mitwirkenden der Waldsiedlung sind jedes Jahr, neben der Sängervereinigung, der absolute Hingucker. Wobei - ein Vergleich der einzelnen Zugnummern verbietet sich – schon deshalb - weil die einzelnen Gruppierungen und Vereine unterschiedlich viele Akteure in ihren Reihen hatten. Jede Zugnummer glänzte durch ihre Kreativität die die Mitwirkenden, ob Kinder oder Erwachsene an den Tag legten –ob bei der Gestaltung der Wagen, der Kostüme, oder der Ausführung beim Umzug.

Kultur besonderer – weil hochmoderner Art brachte der Kulturverein DorfArt auf die „Lätarestraßen“ von Iggelheim. DorfArt entdeckte den “Gangnam Style“ für Iggelheim. Eine Zugnummer die durch ihre Kreativität in Kostüm und Darstellung immer wieder spontanen Beifall bei den vielen Besuchern an der Zugstrecke hervorrief.

Die Naturfreunde Iggelheim betätigten sich als Umweltdetektive. Der CDU Ortverband kam mit starken Maschinen daher. Lanz Bulldogg und alte Mähmaschine – Raritäten. Die Siegerehrung der Gewichtheber war dann aber eher eine Sache der Damen. Dabei der Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß.

Die Turner vom TSV Iggelheim blieben in ihrem Metier und ließen Turnvater Jahn wiederauferstehen. Das Jugendzentrum Böhl-Iggelheim erfand des „Ebbes-Spiel“ und bunte „Lego-Steine“ purzelten über den Asphalt. Dargestellt von den Mitwirkenden der protestantischen Kita „Storchennest. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim gingen als Luftfahrtpioniere in die Luft und die Mitglieder der BI Westumgehung schauten mit Kopernikus in die Sterne und entdeckten die Milchstraße.

Ihrer Berufung treu blieben die Damen und Herren des evangelischen Singkrieses Iggelheim. Martin Luther als Bibelübersetzer und Pionier des Kirchenliedes schritt durch Iggelheims Straßen.

Auch die Sängervereinigung Iggelheim liebte es dieses Jahr musikalisch. Erfindung von Schallplatte und Grammophon war ihr Motto. Was die Choreografen der Sängervereinigung sich jedes Jahr einfallen lassen, glaubt man jedes Jahr, dass dies nicht mehr zu toppen sei. Aber es geht noch immer.

Traditionsgemäß endete der Zug mit den vier Jahreszeiten. Der von den Hundefreunden riesige Winter, eine Dimension die der eisige Iggelheimer Geselle bei keinem Sommertagszug in der Umgegend erreicht, bildete den Abschuss des Zuges. Frühling, (SPD-Ortsverein), Sommer, (Bündnis 90/ Die Grünen) und der Herbst (Geflügelzuchtverein) ergänzten diesen Zugteil.

Die Zugüberwachung lag in den bewährten Händen der Schutzpolizeiinspektion Schifferstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim die ihre Aufgabe umsichtig erledigten. Nachdem der Winter, dieser frostige Gesell, noch einmal durch den Ort fahren durfte, wurde er auf dem Dorfplatz unter den Klängen von: „Winter ade, scheiden tut weh„ verbrannt und ist damit hoffentlich endgültig vertrieben. Bilder: fg

12.03.2013


Mitgliederversammlung beim Heimatpflege- und Museumsverein

Ehrung langjähriger Mitglieder

von Franz Gabath

Harmonisch verlief die Mitgliederversammlung des Museumsverein Böhl-Iggelheim in Evangelischen Gemeindezentrum im Ortsteil Iggelheim. In ihrem Rechenschaftsbericht betonte die 1. Vorsitzende Irma Nonnenmacher besonders das harmonische Vereinsleben und bedankte sich bei allen Mitgliedern die immer da sind, wenn Not am Mann ist und die jeden Monat tatkräftig in den beiden Museen werkeln. 2012 war wieder ein ereignisreiches Jahr. Sehr erfreulich war das Interesse an den beiden Museen, dem „Alten Rathaus“ in der Langgasse und dem „Alten Schulhaus“ in der Sandgasse. Bei den festen Öffnungstagen, an Lätare, Kerwe oder zum Tag des offenen Denkmals war immer ein reger Besuch zu verzeichnen. Aber auch die Nachfrage nach separaten Führungen war sehr groß. So besuchten Schulklassen immer wieder das Alte Rathaus und auch das Interesse am Alten Schulhaus war sehr groß. Wohl auch wegen dem darin ausgestellten Klassenzimmer, in dem den heutigen Schülerinnen und Schülern die alte Zeit mit ganz anderem Mobiliar und auch anderen Unterrichtsmethoden näher gebracht wird. Gerade ein Unterricht, wie er zu Großmutters, oder Großvaters Zeiten abgehalten wurde, wird bei der heutigen Schülergeneration mit Verwunderung und Erstaunen registriert.

Insgesamt wurden zu Sonderführungen über 100 Besucher im Alten Rathaus und fast doppelt so viele im Alten Schulhaus gezählt. So besuchte der Leiter des Stoffdruckmuseum aus Lindenfels im Odenwald, selbst noch gelernter Stofffärber, mit seiner Familie das „Alte Rathaus“. Er zeigte sich beeindruckt über die Große Anzahl der Druckmodeln, die der Museumsverein sein Eigen nennen darf.

Sehr eindrucksvoll berichtete der Ehrenvorsitzende, Theo Brendel von Besuch einer ganzen Familie. Im Jahre 1766 war die Familie Herget, ehemals wohnhaft in der Langgasse 44, nach Russland ausgewandert. Das Familientreffen fand 2012 in Böhl-Iggelheim statt. 33 Angehörige, der über ganz Europa versreuten Familie waren gekommen um sich den Ort ihrer Wurzeln anzusehen und sich von Theo Brendel sachkundig führen zu lassen. Die Familie versprach wiederzukommen.

Die festen Termine wie Lätare, Kerwe, Tag des offenen Denkmals werden auch 2013 beibehalten. An Kerwe im Hof des Alten Schulhauses selbstgebackenen Kuchen und Kaffee anzubieten hat sich bewährt, ist in der Bevölkerung angekommen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Eine Selbstverständlichkeit ist die Beteiligung am großen Umzug am Sonntag Lätare. Auch in diesem Jahr wird die Kutsche mit dem kurfürstlichen Paar wieder vom Museumsverein gestellt. Am 14.04.2013 findet wieder eine Gemarkungsfahrt statt. Je nach Wetterlage wird das Ziel festgelegt und auch, ob mit dem Rad gefahren wird. Der Vereinsausflug ist für den 11. August terminiert. Das Ziel wird Mayen in der Eifel.

Besonders erwähnte Irma Nonnenmacher einen Besuch bei Pfarrer Herrmann Kiefer, der Pfarrer in Hahnhofen und dann später Studentenpfarrer war. Pfarrer Kiefer war nach dem Krieg im Kriegsgefangenenlager nahe Böhl-Iggelheim gefangen gehalten wurde und der während dieser schlimmen Zeit seine Berufung zum Priester erfuhr. Ein Besuch der bei allen Beteiligten einen tiefen, bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Am Sonntag Lätare, 10. März 2013 wird im Heimatmuseum „Altes Schulhaus“, Haßlocherstraße 2, eine Foto-Ausstellung unter dem Motto „Pfälzische Impressionen“ von Elke Morcinczyk und Michael Unna eröffnet. Die Ausstellung ist auch an den Sonntagen 17. März, 24. März und am Ostersonntag den 31. März 2013 geöffnet.

Zur großen Wittelsbach- Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer wird der Museumsverein einen Besuchstermin mit Führung anbieten.

Reinhold Schneider konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Von den Kassenprüfern Ernst Herrmann, so wie Helmut Wüst wurde ausdrücklich ein Lob ausgesprochen. Die von Ernst Hermann beantragte Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Die 1. Vorsitzende Irma Nonnenmacher nahm dann auch die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit vor. Helga Diehl erhielt die Urkunde für 25 Jahre Treue zum Verein. Auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit können Heinz Staffen, Erhard Beutel, Karin Nolte, Gudrun Münch, Hannelore Häußler, Ursula Kräkel, so wie Ernst Herrmann zurück blicken. Ria Baumann gehört dem Museumsverein stolz 40 Jahre an.

Die Museen sind geöffnet an Lätare, Kerwe und zum Tag des offenen Denkmals. Darüber hinaus können Führungen unter der Tel.: 06324 64936, und 06324 76353 vereinbart werden. Bild: fg

09.03.2013


9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim absolvieren Bewerbungstraining der IKK Südwest

Schülerinnen und Schüler der 9 a im angeregten Gespräch mit Marina Tremmel, Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest Schülerinnen und Schüler der 9 a im angeregten Gespräch mit Marina Tremmel, Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest

Böhl-Iggelheim- Im Februar durften die 9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim außerschulische Experten in ihren Klassenräumen begrüßen. Jeweils drei Stunden nahmen sich die Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest Marina Tremmel und zwei ihrer Kolleginnen Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern ein Bewerbungstraining durchzuführen. Statt der klassischen Schulfächer standen nun Eignungstest und Vorstellungsgespräch, Telefontraining und Bewerbungsschreiben auf dem Stundenplan. Die Jugendlichen, die je nach angestrebtem Schulabschluss bereits in diesem oder erst im nächsten Jahr auf den Arbeitsmarkt streben werden, erhielten so aus erster Hand Tipps, wie zukünftige Arbeitgeber zu beeindrucken sind. Und sie erfuhren, dass hier neben dem Schulabschluss und den Zeugnisnoten die persönliche Präsentation eine entscheidende Rolle spielt. Sei es beim telefonischen Erstkontakt, bei der schriftlichen Bewerbung oder gar beim Vorstellungsgespräch selbst: der erste Eindruck und das Auftreten müssen stimmen.

Die Jugendlichen auf diese Situationen vorzubereiten, hatten sich auch Sabine Köhler und Nicole Krummenauer zum Ziel gesetzt. "Hohe Stiefel zum Minirock sind zwar chic und modern, werden aber in den meisten Betrieben nicht gerne gesehen. Dagegen werden dezente Totos auch in Tätigkeiten mit Kundenkontakt immer mehr akzeptiert." Neben solch ganz praktischen Ratschlägen zur Kleidung beim Vorstellungsgespräch und auch zur Gestaltung eines Bewerbungsschreibens, versetzten sie die Jugendlichen spielerisch in die Rolle der Bewerber. Die Vertriebsassistentin und die Kundenberaterin der IKK Südwest konfrontierten sie mit möglichen Gesprächsverläufen und typischen Fragestellungen. Schnell war den Mädchen und Jungen klar, dass gründliche Recherchen zum Ausbildungsberuf und zum Unternehmen unabdingbar, mit den Möglichkeiten des Internets aber auch recht einfach durchzuführen sind. Mit großem Spaß schlüpften sie nun in die verschiedenen Rollen und versuchten, die Situation auch aus der Sicht der Betriebe und Personalchefs zu beurteilen. So gut vorbereitet kann bei den kommenden Bewerbungen eigentlich nichts mehr schiefgehen. Text: Markus Jung

05.03.2013


Harmonischer Klangkörper – Mitgliederversammlung beim Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Peter Christ als Vorsitzender bestätigt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit über 400 Mitgliedern zählt der Musikverein Iggelheim zu den Großvereinen im Ort. 38 wahlberechtigte Mitglieder waren der Einladung ins katholische Pfarrheim in der Rottstraße 33 gefolgt

In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Christ besonders die Aktivitäten während des vergangenen Jahres. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück“ betonte Peter Christ. Über 40 erfolgreiche Auftritte des Stammorchesters und der Jugendkapelle wurden absolviert. Der Vereinsausflug nach Wetzlar und zur Burg Braunfels begeisterte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und war, trotz des regnerischen Wetters, ein voller Erfolg. Höhepunkt im Vereinsleben, zu dem auch die besinnliche Weihnachtsfeier zählt, war das Schlachtfest so wie die Musikerfreizeit in Breitenberg. Neben der Geselligkeit wurde hier auch eine intensive Probenarbeit absolviert. Besonders das Open Air -Konzert kann, nach den Worten des Vereinschefs, zu einem der Höhepunkte im musikalischen, wie im geselligen Bereich, gewertet werden.

Mit dem Tag der Ausbildung betrat der Musikverein, in der 2012 durchgeführten Form, Neuland. Sieben Jugendliche konnten für das Erlernen eines Instrumentes begeistert werden. Die Ausbildung wird in Kooperation mit der am Ort ansässigen Musikschule, Sascha Leist, durchgeführt. Der Musikverein beteiligt sich in nicht unerheblichem Maße an den Ausbildungskosten und stellt auch Instrumente zur Verfügung.

Die Verleihung der Landesehrennadel an den Dirigenten und Gründer des Vereins, Johann Kern, erfüllt den Verein mit Stolz, wie Peter Christ betonte. „Ein Wenig von diesem Glanz fällt auch auf den Musikverein ab“ betonte Peter Christ schmunzelnd.

Dirigent Johann Kern betonte die große Disziplin der Musiker und die Bereitschaft im Orchester neue Wege mitzugehen. „Wir haben einen ausgewogenen musikalischer Klangkörper so wie ein harmonisches Vereinsleben“ betonte Johann Kern mit Zufriedenheit. Wie bei allen Auftritten konnte auch das Konzert in der katholischen Pfarrkirche in Iggelheim, das das erste Mal zusammen mit einer Gesangssolistin durchgeführt wurde, das Publikum begeistern.

Johann Kern, wie auch Jens Böhler, der Dirigent der Jugendkapelle, mahnten allerdings auch zu einem regelmäßigen Besuch der Proben. Zurzeit musizieren ca. 60 Musiker in Stammorchester und Jugendorchester.

„Die Beteiligungen am Lätareumzug in Iggelheim, am Sommertagszug in Haßloch, oder bei der Eröffnung des Bad Dürkheimer Wurstmarktes trugen, neben all den anderen Auftritten, dazu bei die hohe musikalische Qualität unter Beweis zu stellen“ betonte Kern. Musizieren beim St. Martinsumzug der katholischen Kirchengemeinde wie Auftritte beim Weihnachtsmarkt in Böhl sind feste Bestandteile des jährlichen Terminkalenders.

Schatzmeister Norbert Böhler konnte von einem erfreulich positiven Kassenstand berichten. Die Kassenprüferinnen Gertrud Kiefer und Gerlinde Kownatzki erteilten ein ausdrückliches Lob. Auf Antrag von Heiner Huwe wurde der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt. Der Haushaltsplan für 2013 ist nahezu ausgeglichen. Die geringe Unterdeckung wird voraussichtlich dadurch bedingt, dass neue Instrumente, besonders für die Ausbildung der Jugend, angeschafft werden. Der Haushaltsentwurf für 2013 wurde einstimmig angenommen.

Birgit Serr, so wie Anette Wittmann wurden einstimmig zu neuen Kassenprüferinnen gewählt.

Die Wahlen zur Vorstandschaft wurden vom Ehrenvorsitzenden Bernd Maurer souverän geleitet und brachten folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender Peter Christ, 2. Vorsitzender Ulrich Serr, Schatzmeister Norbert Böhler, Schriftführerin Katja Christ. Dirigent Johann Kern gehört dem Vorstand an. Jugend- und Ausbildungswart wird Stefan Fink. Für die Pressearbeit ist Frederik Barth zuständig. Das Organisationsteam vertreten Ina Reiß, Horst Wittmann, so wie Mattias Zwing. Die Wahlen erfolgten jeweils einstimmig.

Für 2013 gibt es schon einen umfangreichen Veranstaltungskalender. Die Ehrenstunde mit der Auszeichnung langjähriger Musikerinnen, Musiker und Mitglieder findet am 05. Mai statt, der Tag der Ausbildung am 15.05. Die Musikerfreizeit führt von 30. 05. Bis 02. 06. Nach Sulz. Der Vereinsausflug am findet am 08. Juni durchgeführt. Das OPEN-AIR- Konzert auf dem Dorfplatz wird 5. Juli stattfinden. Die Weihnachtsfeier ist für den 14. Dezember terminiert und am Hl. Abend wird wieder an verschiedenen Plätzen in Iggelheim musiziert.

Alle Informationen sind unter www.musikverein-iggelheim.de im Internet abrufbar. Bild: fg

28.02.2013


Erfolgreiches Sängerjahr der Sängervereinigung Iggelheim

Bohrer weiter 1. Vorsitzender. Ehrungen verdienter Mitglieder

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Zur Hauptversammlung im Sängerheim in der Sandgasse konnte der erste Vorsitzende Herbert Bohrer ca. 90 Mitglieder, des 448 Mitglieder starken Vereins, begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Vorsitzenden des Sängerkreises Speyer, Erich Armbrüster. Neben den turnusmäßigen Rechenschaftsberichten galt die Versammlung hauptsächlich der Wahl einer neuen Vorstandschaft sowie der Ehrung verdienter Sängern und Sängerinnen sowie der Planung für das laufende Jahr.

Als Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte Bohrer, neben den zahlreichen Auftritten bei befreundeten Vereinen, die Beteiligung am Lätarefest, die vorweihnachtliche Veranstaltung „Weihnachten im Hof“ und besonders dem seit vielen vielen Jahren wieder durchgeführten Frühlingsball. Herbert Bohrer zollte allen Helferinnen und Helfern höchstes Lob, die sich am Lätareumzug unter dem Motto “Olympiade in Iggelheim“ beteiligt hatten und die Abschlussfeier farbenfroh und fulminant gestaltet hatten. Auch für den diesjährigen Lätareumzug am 10. März wird schon fleißig nachgedacht geplant und gewerkelt. Den Frühlingsball bezeichnete Bohrer als besonderen Höhepunkt. Der Erfolg übertraf die Erwartungen bei weitem. So wird es auch in diesem Jahr wieder einen Frühlingsball geben. Dieser findet am 13.April in der TSV- Halle in der Jahnstraße statt. Die Band„Rassler & Friends“, eine Formation die aus der Sängervereinigung hervorgegangen ist, wird wieder zum Tanz aufspielen und wie beim Ball 2012 wieder kostenlos. Dadurch konnte ein Teil des Erlöses, nämlich die stolze Summe von 500 Euro Bürgermeister Peter Christ zur sozialen Verwendung übergeben werden. „Wir haben dem Verein im Ort und darüber hinaus alle Ehre gemacht“ schloss Herbert Bohrer seine Ausführungen

„Singen ist Wellness für Körper Geist und Seele, und das zu Dumpingpreisen“ betonte Chorleiter Alwin Dinges. Dinges, der bei allen Erwachsenenchören, Männerchor, Frauenchor, „Sandy Lane“ das Dirigentenamt inne hat, erklärte seine Freude am arbeiten mit den Chören. „Ich möchte was mit ihnen erreichen“ betonte Dinges mit allem Nachdruck. Für Herbst 2013 ist ein gemeinsames Konzert verschiedener Männerchöre geplant.

Hans Simon erklärte, dass die Kinderchöre die „Igglemer Spatzen“ immer noch wachsen. Das gemeinsam mit ihrer Leiterin Jessica Simon auf die Bühne gebrachte Musical „Die Götterolympiade“ begeisterte die Zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Auf diesem erfolgreichen Weg wird weitergearbeitet werden.

Geschäftsführer Gerhard Sauer konnte von einem erfreulich positiven Kassenstand berichten. Saur richtete einen eindringlichen Apell an alle Mitglieder sich weiterhin im Verein zu engagieren. Jede Stimme in den einzelnen Chören, aber auch jede helfende Hand bei sonstigen Veranstaltungen werde dringend gebraucht. Gerhard Saur bedankte sich ausdrücklich bei der agilen Gruppe um den Ehrenvorsitzenden Willi Ulmer – „aber auch diese Herren werden älter“ merkte Sauer humorvoll an und die Herren sind um jede Unterstützung dankbar.

Die Kassenprüfer Gerd Best und Klaus Lang bescheinigten einwandfreie Kassenführung.

Auf Antrag von Gerd Best erfolgte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft einstimmig.

Die Ehrungen wurden vom 1. Vorsitzenden des Sängerkreises Speyer Erich Armbrüster, sowie dem 1. Vorsitzenden Herbert Bohrer vorgenommen. Die goldene Ehrennadel des Chorverbandes der Pfalz nebst Urkunde für 40 Sängerjahre wurden Karlheinz Klein, Horst Kretner, so wie Erich Wendel verliehen. Für 40 Jahre Sangestätigkeit erhielt Elisabeth Wendel die Goldene Ehrenbrosche. Die silberne Nadel des Chorverbandes der Pfalz erhielten für 25 Sängerjahre Ingrid Hasselwander, Erna Reiser, Doris Schäfer und Gisela Schwarztrauber. Der Verein verlieh die Ehrenurkunde für 75-jährige Mitgliedschaft an Adolf Mauer. Die Vereinsnadel in Gold wurde Friedrich Bug und Ulrich Neuf verliehen und Heinrich Hörrle, Gerhard Mattern, Fritz Platt so wie Klaus Schäfer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Neuwahlen wurden von Hans Simon souverän geleitet und brachten jeweils einstimmige Ergebnisse. 1. Vorsitzender: Herbert Bohrer, stv. Vorsitzender: Thomas Hasert, Geschäftsführer: Gerhard Saur, Schriftführer: Richard Croissant Als Beisitzer fungieren für den Männerchor: Klaus Bohrmann, Klaus Buchert und Klaus Schäfer. Den Frauenchor vertreten Roselinde Hery und Rosemarie Hengler. „Sandy Lane“ wird durch Frank Bohm, Monika Lang, Ansgar Ohmer sowie Ellen Suchoroschenko repräsentiert. Vervollständigt wird der Kreis der Beisitzer durch Christiane Hoock für die „Spatzen“. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Gerd Best und Klaus Lang.

Liedvorträge des Männerchors so wie des Frauenchors, unter der Leitung von Alwin Dinges, umrahmten die harmonische Versammlung. Bild: fg

25.02.2013


9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim besuchen Amtsgericht Speyer

Klasse 9 a auf dem Weg zum Amtsgericht Speyer

Böhl-Iggelheim- Die Klassen 9a und 9b der PGS besuchten im Rahmen der Unterrichtseinheit "Jugendliche und ihre Rechte" im Fach Gesellschaftslehre Verhandlungen am Amtsgericht Speyer. Nachdem sie sich im Unterricht intensiv mit Recht und Gesetz beschäftigt und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches selbst auf verschiedenste Fallbeispiele angewandt hatten, stand nun der Vergleich mit der Wirklichkeit an. In den öffentlichen Verhandlungen der Strafrichterin ging es um recht unterschiedliche Vorwürfe, angefangen bei Fahren ohne Fahrerlaubnis über Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bis hin zur gefährlichen Körperverletzung. Die Schüler und Schülerinnen hatten dabei Gelegenheit, sowohl das Verfahren und die daran beteiligten Personen, als auch die relevanten juristischen Fragestellungen genau unter die Lupe zu nehmen. Interessant waren dabei vor allem die spätere Analyse des Urteils und seiner Begründung und natürlich die lebhafte Diskussion des jeweils verhängten Strafmaßes. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar, wie schwierig es mitunter sein kann, die Glaubhaftigkeit verschiedener Zeugenaussagen möglichst objektiv zu bewerten und eine angemessene Strafe zu finden. Beide Klassen fanden ihre Tage am Gericht so spannend, dass sie den Wunsch äußerten, weitere Gerichtsverhandlungen besuchen zu können. Text und Bild: Markus Jung

22.02.2013


Narren im Rathaus

Rathausschlüssel und Gemeindekasse zurückgebracht

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Böhl-Iggelheimer Narren brauchen an Fastnacht nicht das Rathaus zu stürmen. Hier werden sie an Fastnachtsdienstag von Bürgermeister Peter Christ zum Empfang gebeten. Denn die Abordnungen der beiden Karnevalsvereine, Böhler Hängsching“ und „Igglemer Bessem“ bringen hier traditionsgemäß Rathausschlüssel und Gemeindekasse wieder ins Rathaus zurück.

Beide wichtigen gemeindlichen Insignien überreicht der Bürgermeister den Karnevalisten am Neujahrsempfang der Gemeinde ganz ohne Gegenwehr. Die Zeremonie ist immer mit einem Event mit Bürgermeister Christ verbunden, den der Rathauschef gerne über sich ergehen lässt. In diesem Jahr hatten die „Igglemer Bessem“ die Ehre in der, wie immer wieder verlautete – viel zu kurzen Kampagne - Schlüssel und Schatulle zu verwahren.

Beide Karnevalsvereine waren mit ihren Prinzessinnen und Abordnungen der Einladung von Christ in den Ratssaal der Gemeindeverwaltung gefolgt.

Die „Böhler Hängsching“ führte Prinzessin Tanja I. mit dem 2. Vorsitzenden und Sitzungspräsident Heiko Tanski an. Der Präsident der „Igglemer Bessem, Kurt Hauch, mit ihrer Lieblichkeit Jessica II., brachte neben Schlüssel und Kasse vorsichtshalber eigene Getränke mit. „Bei dem Kassenstand wollten wir lieber auf Nummer sicher gehen, dass wir nicht verdursten“ meinte ein sichtlich vergnügter „Kutte“ Hauck. „Wir sind sorgsam mit dem Kapital der Gemeinde umgegangen, der Kassenstand beträgt nach wie vor 11,11 Euro, so wie wir ihn beim Neujahrsempfang vorgefunden haben. Wir haben keinen Cent verschwendet“ betonte Kurt Hauck ausdrücklich als er Bürgermeister Christ Schlüssel und Kasse übergab. Nur war die Übergabe nicht ganz ohne Komplikationen. Den Sand aus allen gemeindlichen Baustellen, der beim Neujahrsempfang ebenfalls die Gemeindekasse füllte, hatten die „Bessem“ in mühevoller, nächtelangen Kleinstarbeit, mit den feinsten Mühlen gemahlen und so in den allerfeinsten Mehlstaub verwandelt, den Bürgermeister Christ mit verbundenen Augen erblasen musste. Die Heiterkeit unter den kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, so wie bei den Karnevalisten kannte schier keine Grenzen.

Ein Hauch vom Karneval von Venedig durchzog an diesem Fastnachtsdienstag das Rathaus. Die Gäste wurden schon im Foyer von einer, in original venezianischem Kostüm mit Maske bekleideter, Dame begrüßt. Es wurde natürlich gerätselt und spekuliert, wer sich dahinter verbergen könnte. Die Dame verteilte an die weiblichen Gemeindebedienstete rote Rosen. Die Überraschung war dann groß, dass sich hinter der Venezianerin die Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte „Kunterbunte Mäuseburg, Elisabeth Schuler, verborgen hatte, die diese Überraschung für die Karnevalisten bereit gehalten hatte.

Bürgermeister Christ hatte nicht nur die Karnevalisten zum Empfang gebeten. Wie die anderen Jahre auch, waren die an diesem Tag ihren Dienst versehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen mitzufeiern. „Da das Gemeindesäckel ja nicht zur Verfügung stand, mussten wir einen Sonderetat anzapfen um die Getränke und das Essen zu bezahlen“ meinte Peter Christ. „Und da dieser einen größeren Betrag als die 11,11 Euro der Gemeindekasse, aufwies, konnten wir auch genügend Fleisch und Getränke einkaufen, dass es für Alle reicht“ fügte der Ortschef vergnügt hinzu.

So wurde, wie Jedes Jahr, der Empfang beim Bürgermeister eine vergnügte Kappensitzung. Bild: fg

12.02.2013


„O jesses, o jesses, des Feierheisel brennt“

von Franz Gabath

Speyer / Böhl-Iggelheim- Unzählige „Ahois“ waren im Diakonissenkrankenhaus in Speyer zu hören. Die Karnevalisten der „Böhler Hängsching“ verwandelten kurzerhand die Cafeteria des Krankenhauses in eine närrische Narhalla.

Die Karnevalisten aus Böhl machten ihrem langjährigen 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, der schon wochenlang das Krankenbett hüten muss, ihre närrische Aufwartung. Angeführt von ihrer Lieblichkeit, Prinzesin Tanja I. von der Lindenalle, waren so Viele Närrinnen und Narren erschienen, dass die Cafeteria aus allen Nähten zu platzen schien. Sitzungspräsident Heiko Tanski und Anna Katharina Kreitner, als Maître de Pläsir, hatten Mühe in dem Gewusel den Überblick zu bewahren. Aber gelernt ist eben gelernt und so verlief Alles in geordneten Bahnen. Neben den „Blokitteln“ der „Hängsching“ war auch Hans Müller, der Präsident des BDK-Bezirks Vorderpfalz mit seiner Gattin Brigitte gekommen um Clemens Kreitner besonders zu ehren. Hans Müller überbrachte den Verdienstorden in Gold des Bundes Deutscher Karneval, der Clemens Kreitner verliehen worden war und den er beim Ordensfest in Iggelheim wegen des Klinikaufenthaltes nicht entgegen nehmen konnte. Ein sichtlich gerührter Clemens Kreitner nahm jetzt Orden nebst Urkunde in Empfang.

Und auch die kleinsten Karnevalisten der „Hängsching waren mit ihren Eltern und Betreuerinnen gekommen. Tanzmariechen Melina Kaspar zeigte, die für ein 9-jähriges Tanzmariechen, imposante Leistung. Die Däumlinge, die Tanzformation der Jüngsten im Verein, brillierte mit ihrem Tanz zu Melodien der „Vogelhochzeit“ in aufwendig, liebevoll hergestellten Vogelkostümen. Sie waren schon am Morgen in der Fastnachtmesse in der katholischen Pfarrkirche „Allerheiligen“ in Böhl der Hingucker. Die Jugendgarde löste das Problem des „kleinen Platzes“ auf fast schon professionelle Art. Die jungen Damen wirbelten in atemberaubendem Tempo über das Parkett. Und die Kinder hatten neben ihren Tänzen jeweils noch ein persönliches Geschenk für Clemens Kreitner mitgebracht, das sie mit den besten Genesungswünschen überreichten. So standen die Kinder zum Einmarsch von Clemens Kreitner uns seiner charmanten Gattin, Sabine, die auch das Krankenbett im Diakonissenhaus hüten muss, mit Schildern in der Hand da. Uns der Glückwunsch der Kinder signalisierte „Gute Besserung“. Da durften Clemens uns Sabine getrost einige Tränchen der Rührung verdrücken.

Ja und die Hängsching gestalteten den fasnachtlichen Krankenbesuch zu eine kleinen Prunksitzung. Silvia Cales, das Büttenass der „Hängsching, kam dieses Jahr und auch zum Clemens als „Knoppschachtel“ und beleuchtete den Begriff des Knopfes von seine Funktion als Halteutensil für manche Kleiderteile, bis zum übertragenen Begriff des „Gorgelknopp“, ohne den es keine „Pälzer Krischer“ gäbe und die gerade für einen „Pälzer Schligger“ lebensnotwendig ist.

„Wir sind zwar ein Karnevalsverein“ und mit unserem Besuch zeigen wir, dass wir, wie auch unser Besuch bei der Lebenshilfe und im Seniorenzentrum zeigt, dass uns unsere Mitmenschen und natürlich unser Clemens Kreitner besonders am Herzen liegt“ betonte Prinzessin Tanja I mit Nachdruck. Und das „Unser Clemens“ betonte Tanja I. ganz besonders. Bild: fg

11.02.2013


Kulturförderpreis geht nach Böhl

Wolfgang Karst (6. v. l.) und die anderen Mitglieder des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V. freuen sich über die 5.000 Euro des Kulturförderpreises der Kreissparkasse Rhein-­‐Pfalz.

5.000 Euro für Restaurierung des historischen Pfarrhauses

Die Kulturstiftung der Kreissparkasse Rhein-­Pfalz würdigt mit dem Kul-­ turförderpreis einen Verein, der sich um die Heimatpflege kümmert: Die Mitglieder des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“ dürfen sich über 5.000 Euro freuen. Der Preis wurde am Mittwoch, 6. Februar 2013, im feierlichen Rahmen übergeben.

Die katholische Kirche in Böhl mit dem Kirchenvorplatz und den umstehenden Häusern ist für Wolfgang Karst, 1. Vorsitzender des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“, einer der schönsten Orte in seiner Heimatgemeinde Böhl-­‐Iggelheim. Ein Ort, den es für den Rechtsanwalt unbedingt zu bewahren gilt. Deshalb gründete er, gemeinsam mit anderen engagierten Böhlern und Iggelheimern, Anfang des Jahres 2012 den „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“ Das Ziel des Vereins ist es, den Erhalt und die Restaurierung des ehemaligen katholischen Pfarrhauses zu unterstützen sowie das Kultur-­‐ denkmal, etwa am Tag des Denkmals, für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das ehemalige Pfarrhaus wurde zwischen 1769 und 1771 erbaut und gehört da-­‐ mit der Epoche des Barock an. Mittlerweile kann die katholische Kirche das Haus nicht mehr nutzen und hat es an Privatleute verkauft. „Ein Haus dieses Alters zu pflegen und zu renovieren kostet natürlich sehr viel Geld. Daher haben wir uns entschlossen, die Familie, in deren Besitz das Pfarramt jetzt ist, beim Erhalt der denkmalrelevanten Teile des Hauses zu unterstützen“, erklärt Wolfgang Karst. Mit den 5.000 Euro aus dem Kulturförderpreis sollen die Stuckdecken restauriert werden.

Übergabe des Kulturförderpreises im festlichen Rahmen

„Wir finden es wichtig, die kulturelle Vielfalt im Rhein-­‐Pfalz-­‐Kreis zu erhalten und haben uns deshalb entschlossen, den Verein bei seinen Bemühungen zu unter-­‐ stützen. Besonderen Wert erhält das Projekt dadurch, dass das ehemalige Pfarr-­‐ haus durch die Restaurierung auch für die Öffentlichkeit interessant wird“, be-­‐ gründet Clemens G. Schnell, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-­‐ Pfalz die Wahl der Jury. Er übergab den Kulturförderpreis gemeinsam mit Vor-­‐ standsmitglied Elke Rottmüller und dem Landrat Clemens Körner an Wolfgang Karst.

Text und Foto: Publik. Agentur für Kommunikation GmbH

08.02.2013


Heiterkeit und Frohsinn pur

Fastnacht beim Seniorenzentrum

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zum traditionellen Faschingsnachmittag hatten das Seniorenheim und die Seniorentagespflege in das Clubhaus des VfB Iggelheim in der Wehlachstraße eingeladen. Der fastnachtlich geschmückte Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Den Seniorrinnen und Senioren, mit ihren fürsorglichen Begleitpersonen, wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenzentrums, des Seniorenbeirates der Gemeinde so wie dem Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven ein unterhaltsames buntes, handgemachtes Programm geboten. Hierbei wurden sie unterstützt von den örtlichen Karnevalsvereinen den „Böhler Hängsching“ und den„ Igglemer Bessem“. Und auch die Limburger Hofnarren aus Limburgerhof machten mit einer starken Abordnung mit ihrer Lieblichkeit Janine II den Seniorinnen und Senioren ihre Aufwartung. Der Chef des Seniorenzentrums, Herrmann-Josef Thomas, führte locker und humorvoll durch den Nachmittag. Er hatte die Sache jederzeit im Griff und war bei seiner Moderation für so manchen Lacher gut, wenn er aus seinem bewegten Leben in den unterschiedlichsten Situationen erzählte.

Reichlich Tänze hatten die agilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums, einfallen lassen. Da wurden zu der Melodie vom „Rosaroten Panter“ schwungvoll und grazil die Beinchen geschwungen. Und der „Ententanz“ lies viele der Gäste im Takt mitschwingen.

Knut Beiersdörfer von Seniorenbeirat der Gemeinde, eine Institution die sehr eng mit dem Seniorenzentrum zusammenarbeitet, schleppte sich mit Rolator auf die Bühne und berichtete von seinem unruhigen Leben im Krankenhaus. Ein Vortrag der mit viel Lachern und Beifall quittiert wurde. Vom Karnevalsverein den „Böhler Hängsching“ war ihr 2. Vorsitzender und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Tanja I. von der Lindenallee gekommen. Ein Umstand der von den Senioren mit viel Beifall bedacht, so wie von Herrmann-Josef Thomas besonders gewürdigt wurde. „Uns liegen die Bewohner des Seniorenzentrums besonders am Herzen“ betonte Heiko Tanski. „Und deshalb kommen wir Böhler Karnevalisten gerne“ wenn wir gerufen werden“ fügte der Hängschingchef Nr. 2 hinzu. Aus dem reichen Fundus der Tanzmariechen, über den die Karnevalsvereine beider Ortsteile verfügen, hatten die Hängsching ihr, mit gerade mal 9 Jahren, jüngstes Tanzmariechen, Melina Kaspar, mitgebracht. Diese wirbelte sich gekonnt, mit ihren akrobatischen Leistungen, in die Herzen der beifallsfreudigen Besucherinnen

Die „Igg´lemer Bessem“ machten mit ihrem Präsidenten, Kurt Hauck, ihre Aufwartung. Dieser hatte eine begabte Nachwuchsrednerin, die eigentlich von den „Schifferstadter Schlotten“ stammt und in dieser Kampagne sozusagen von den „Bessem“ adoptiert wurde, mitgebracht. Michel erzählte pointenreich von ihrer Suche nach einem Freund mit „sooooo ner Figur – und en Haufe Geld.

Ohne die Leistung der anderen Akteure schmählern zu wollen, darf die Büttenrede von Rita Nessel als Höhepunkt des Nachmittages bezeichnet werden. Als sie über die „die Einladung bei Neureichs“ in bester Reimform berichtete fühlte sich mancher Gast um Jahre zurückversetzt in eine Zeit in der „alle gleich“ waren, wie Rita Nessel berichtete. Und viele der Zuhörer erinnerten sich daran, als die rüstige Seniorin noch als „Fasnachtsstar“ auf der Iggelheimer Bessem-Bühne stand.

Die Hofnarren aus Limburgerhof waren mit ihrer Prinzessin Janine II das erste Mal im Seniorenzentrum in Böhl-Iggelheim. „Aber es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein“ betonte Präsident Peter Kistner bei der Verleihung vieler Orden.

Den musikalischen Part hatten der Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven“ aus Haßloch übernommen. Martin Schoof weilte schon des Öfteren zu Vorträgen über die Seefahrt im Seniorenzentrum in Böhl-Iggelheim. Seemannslieder, Stimmungslieder, Karnevalsschlager – unerschöpflich scheint das Repertoire dieses Chores. Und die Sänger verbreiteten Stimmung und gute Laune und verleitetn ihre Gäste zum Schunkeln und Mitsingen.

Hermann- Josef Thomas, der Leiter des Seniorenzentrums überreichten Orden an alle Aktiven und Gäste die dem Seniorenheim und der Seniorentagesstätte durch vielfältige ehrenamtliche Mithilfe verbunden sind. Bild: fg

05.02.2013


„Die Böhler Fasnacht die bringt Schwung“

Stimmungsvolle Bütten, mitreißender Tanz

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Prunksitzungen der „Böhler Hängsching“ waren, wie in all den Jahren, auch in diesem Jahr wieder ein kompromissloser Angriff auf die Lachmuskeln. Über fünf Stunden attackierten die Böhler Fastnachter unter ihrem diesjährigen Motto „Die Böhler Fasnacht die bringt Schwung – das haut sogar den Stärksten um“, das Zwerchfell ihrer Gäste in der zur Narrhalla dekorierten VT-Halle in der Lindenstraße. Und die kostümierten Narren dankten es ihnen mit donnerndem Applaus und unzähligen Raketen. Der Fanfarenzug der „Hängsching“ hatte die Sitzung schwungvoll und lautstark eröffnet. Sitzungspräsident Heiko Tanski stellte die liebreizende Prinzessin, Tanja I, noch vor. Dann gab er die Präsidentschaft an Joachim Bollinger ab, der die Aufgabe souverän und gekonnt meisterte. Heiko Tanski hatte es einfach die „Sprache verschlagen“.

Einen Streifzug, sowohl durch die große Politik, als auch durch das lokale Geschehen, bis zu gewissen „Hängsching-Internas“ mit den unvermeidlichen Sticheleien gegen die Bürger des Ortsteil Iggelheim, unternahm Protokoller Christian Ronge. Straßenbau in der Böhler Hauptstraße und die damit verbundenen Beeinträchtigungen von Bürgern und Geschäftsleuten, die einfallsreiche Beschilderungen zu ihrem Geschäft angebracht hatten, sorgten für viele Lacher.

Die junge Lara Schäffer, der Musikteenager aus Böhl, hatte schnell das Publikum auf seiner Seite. Sie animierte den Elferrat zu einer Polonaise auf der Bühne und auch im Saal bildete sich spontan ein närrischer Lindwurm. Und auch hier wurde das Lied der Prinzessin:“oh jesses, o jesses, des Feierheisel brennt… „ intoniert und war während des Abends des Öfteren zu hören. Ein Ohrwurm der dieses Jahr als Erkennungsmelodie der Hängsching Prinzessin Tanja I. in der ganzen vorderpfälzischen Fasnacht Einzug gehalten hat und immer angestimmt wurde, wo die Abordnung der Hängsching mit ihrer Prinzessin zu Gast waren.

Traudel und Elisabeth, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik, berichteten von ihren Erlebnissen im Fitnessstudio. Und da wurde Schokolade schon mal als „Ost das auf Bäumen wächst“ bezeichnet. Aber das Ziel war bei dem fleißigen Bemühen auf Fahrrad und Steppbrett den Winterspeck loszuwerden. Er sollte nicht als Frühlingsrollen wieder an die Hüften zurückkehren.

Andreas Schäffer als „Dresel“ betrat ziemlich ramponiert die Bühne und musste sich auch sofort setzten. Die Reha in der er sich befand erwies sich doch als anstrengender als gedacht und die Erlebnisse, die er mit skurrilen Mitpatienten waren schon bemerkenswert. Und dass sich unter den Mitpatienten auch ein Iggelheimer befand taugt eben immer, besonders in der Fastnachtszeit, das Verhältnis der Bewohner diesseits und jenseits der Bahnlinie zu glossieren.

Jürgen Baumert verkörperte einen Hausmeister, der mit Wenigen zufrieden, dafür mit Vielem, besonders auch mit seiner Gattin, unzufrieden war.

Ohne die Leitung Einzelner schmälern zu wollen, ist doch Silvia Calles eine herausragende Akteurin bei den Hängsching. „Ihr Vortrag als alte Knoppschachtel“ bescherte einen Lacher nach dem anderen. Und ihr Fazit, Knepp (Knöpfe) auf Menschen übertragen – z. B. auf den Gorgelknopp – „ohne den gäbe es keine Pälzer Krischer“. Gemeinsam mit Gerhard Gimpel gewährte Silvia Calles tiefe Einblicke in eine nicht immer unkomplizierte Ehe.

Zu den besonderen Höhepunkten gehören in Böhl die Auftritte der einzelnen Garden, Tanzmariechen und Tanzgruppen. Die Vielzahl der Garden, angefangen bei den Vierjährigen bis zu den Erwachsenen würde ausreichen um alleine mit den Tanzgruppen und den hochdekorierten Solotänzerinnen und Tänzern eine eigene, mehrstündige Sitzung zu gestalten.

Die Jüngsten, „Die Däumlinge“ tanzten in aufwendig gestalteten farbenprächtigen Kostümen zu den Klangen der „Vogelhochzeit. Jugend- und Juniorengarde wirbelten über die Bühne. Die gemischte Garde brillierte mit Hebefiguren. Ihr Tanz hatte ihnen bei den diesjährigen Pfalzmeisterschaften den Vizemeistertitel eingebracht. Eine Augenweide ist die Schautanzgruppe die sich unter dem Motto „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ in die Herzen der Besucherinnen und Besucher.

Ein besonders Schmankerl sind natürlich die Tanzmariechen bei den „Hängsching“ Alle bieten höchstes tänzerisches Niveau. Unzählige Pfalz-, Süddeutsche- wie auch deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Hängsching zu finden. So wurden Gina Hartmann und Vanessa Ganzer für ihre großartigen Darbietungen mit dem Gewinn der Pfalzmeisterschaften belohnt. Und auch die junge Melina Kaspar ist schon ein Nachwuchsass.

Den „tänzerischen Höhepunkt“ bildete das Männerballett „Die Chantre´-Spatzen“. Sie fungieren zwar als schwergewichtige Leibgarde der Prinzessin, von der sie auch trainiert werden. Aber in Can-Can- Roben gekleidet wirkten die Herren fast grazile. Sie verwandelten die Narhalla in Böhl kurzzeitig in den berühmten Nachtclub von Paris Die Chantre´-Spatzen rissen das Publikum zu Beifallstürmen hinriss. Ohne Zugabe kamen die grazilen Herren nicht von der Bühne.

Die Böhler Hängsching sind besonders stolz auch in dieser Kampagne 2 ausverkaufte Sitzungen mit eigenen Akteuren bestreiten zu können. „Wir brauchen keine hochbezahlten Stars von auswärts einzukaufen um Frohsinn zu verbreiten, des hän mir alles hier in Behl“ ist immer wieder von den Verantwortlichen der Hängsching und den Besuchern zu hören.

Den Schlusspunkt setzten die „Hoi Doi´s „. Bis weit in den nächsten Tag tanzten die Narren auf Tisch und Stühlen und machten eine ereignisreiche Nacht zum Tag. Bilder: fg

04.02.2013


Strahlende Gesichter, frohes Lachen. Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt feiert mit den „Böhler Hängsching“ Fassenacht

Von Franz Gabath

Speyer / Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- Wie schon seit einigen Jahren besuchen die „Böhler Hängsching“ mit ihrer liebreizenden Prinzessin. die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt im Wohnheim in Speyer. Dieses Jahr führte die charmante Tanja I. die starke Abordnung der „Hängsching“ an. Anna Katharina Kreitner fungierte als ihre „Hofdame“ und Maître de Pläsir.

Der Besuch wurde eine Fastnachtsveranstaltung die über 2 Stunden dauerte. Sechzig erwartungsvolle Bewohner, fast alle fasnachtlich gekleidet, hatten sich mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im liebevoll geschmückten Speisesaal versammelt. Herzlich und lautstark wurde die große Abordnung der „Böhler Hängsching“, angeführt von Prinzessin Tanja I., begrüßt. Der Besuch der Lebenshilfe in Speyer –Schifferstadt entstammt einer Idee von Prinzessin Anna-Katharina I. Tochter des Vorsitzenden der „Hängsching, Clemens Kreitner aus dem Jahr 2011. Aus Böhl leben Menschen, die mit Familien aus dem Kreise der „Hängsching“ verbunden sind, im Wohnheim in Speyer. „Und denen wollen wir ein wenig „Spaß an der Freude“ vermitteln“ Tanja I. Diese Tradition möchte ich einfach fortsetzen und mit meinem Besuch zu einer festen Veranstaltung im Terminkalender der „Hängsching“ etablieren, erklärte Tanja I. ihre Intension auch in ihrer Regentschaft den engen Kontakt zur Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt zu pflegen.

Der Frohsinn stand beim Besuch im Mittelpunkt. Es war eine Freude die Begeisterung der gehandikapten Frauen und Männer zu sehen, als Tanja I. den Schlachtruf der „Hängsching“, Hängsching ahoi, übte. Die Hängsching-Prinzessin. hatte Orden zu verteilen und jeder der Anwesenden erhielt von der Prinzessin einen Button mit ihrem Konterfei, so wie ein Bild von ihr.

Die „Hängsching“ hatten aus ihrer großen Zahl der Tanzmariechen und Gardetänzerinnen und Gardetänzer, Vanessa Schneider mitgebracht. Begeistert wurde der akrobatische Tanz bewundert und beklatzscht. Die Freude und Begeisterung der Närrinnen und Narhallesen drückte sich auch darin aus, dass mehrmals eine Polonaise durch den Saal gelaufen wurde und auch bei den bekannten Karnevalsschlager Arme und Beine kräftigt durchgeschüttelt wurden. Und es wurde auch schwungvoll getanzt. Die Fastnachter wurden noch zum Nachtessen eingeladen und danach wurde noch in froher Runde gefeiert. Ein Abend der größte Zufriedenheit bei den Heimbewohnern hinterließ, aber auch den Karnevalisten, wie zu hören war, Viel gegeben hat. Bild: fg

01.02.2013


Schülerturnier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim sorgt für tolle Stimmung

Böhl-Iggelheim- Bereits seit einigen Jahren hat das Fußball- und Völkerballturnier seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Peter-Gärtner-Realschule plus. Zum ersten Mal wurden die Endspiele in diesem Jahr allerdings am Tag der Zeugnisausgabe im Januar ausgetragen. Die Jahrgangssieger für beide Sportarten waren in einer Vorrunde des Turniers bereits ermittelt worden. Sie bestritten nun in der Wahagnies-Halle vor vollem Haus die Finalspiele. Alle Schülerinnen und Schüler der PGS und natürlich ihre Lehrerinnen und Lehrer unterstützten ihre Favoriten lautstark und sorgten so für eine tolle Atmosphäre.

Erstaunlich häufig blieben die jüngeren Jahrgänge Sieger. Im Völkerball gewann die 5a unter großem Jubel mit 3:1 gegen die 6b und die 7c schlug die 8c knapp mit 4:3. Im Finale der Großen setzte sich die 9c dagegen deutlich mit 3:0 gegen die 9b durch. Beim Fußball besiegte die Klasse 6c im Siebenmeterschießen die 5b mit 1:0.Auf die gleiche Art und Weise setzte sich die 7a gegen die 8b mit 5:4 durch. Im Endspiel der Ältesten besiegte die Mannschaft der 10a das Team der 9d mit 3:1.

Organisiert wurden die Spiele von der Schülervertretung, in deren Namen die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak allen Beteiligten Urkunden überreichte. Für das nächste Schuljahr haben die Schülervertreter bereits eine Wiederauflage dieser überaus beliebten Wettkämpfe angekündigt.

31.01.2013


„In Igglem sind die Narren los“

Prunksitzung der Igglemer Bessem

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- SKL- schunkeln, klatschen lachen, so könnte die diesjährige Prunksitzung der „Igglemer Bessem“ überschrieben sein. Mit viel Schwung gestalteten die Akteure die erste der drei Prunksitzungen in der 56. Kampagne seit dem Bestehen der Karnevalsabteilung im TSV Iggelheim. Und die Bessem hatten damit die Närrinnen und Narren von Anbeginn an auf ihrer Seite. Denn schon mit einer Stimmungsrunde, unter dem Motto „Jetzt geht’s los“, stimmte Roland Richter das närrische Auditorium auf über eine fünfstündige Fahrt durch Gott Jokus Reich ein. Und immer wieder begleitete der Hofmusiker der Bessem die Narrenschau musikalisch auf der langen Reise und animierte zwischen den Vorträgen mit schmissigen Weisen zum Schunkeln und mitsingen, so dass es die Besucher oft nicht auf den Sitzen hielt. Auch auf den Stühlen wurde geschunkelt und getanzt.

Besonders stolz zeigte sich Präsident Kurt Hauck, bei seinen Begrüßungsworten, dass nur „Eigengewächse“ die über fünfstündige Narrenschau, gestalteten. „Wir brauchen keine teuren Akteure von außerhalb verpflichten, wir haben genügend närrisches Potential in den eigenen Reihen“, betonte der Urfastnachter. „Wir sind unsere eigenen Büttenstars und haben hervorragende Garden und Tanzmariechen“ unterstrich Kurt Hauck, der dieses Jahr zum 2. Mal das Bessemzepter als Präsident schwingt.

Die Bessem werden in der Kampagne 2012/2013 von Prinzessin Jessica II. repräsentiert. Nach den Begrüßungsworten ihrer Lieblichkeit tanzten sich die Minibessem in die Herzen der farbenfroh kostümierten Narren und Närrinnen in der prächtig geschmückten Narhalla des TSV Iggelheim in der Jahnstraße.

Überhaupt sind die Garden die Glanzpunkte in der Igglemer Fastnacht. Ob Mini-, Midi-Bessem, Rehbachnixen, Jugendschautanzgruppe und nicht zuletzt die Schautanzgruppe bietet ein sehr hohes tänzerisches Niveau. Dies trifft auch auf die Tanzmariechen Jule Holtkamp, Lea Straub und Emily-Marie Schäfer zu. Deren Darbietungen wurden immer wieder spontan mit Beifallsstürmen bedacht. So entführten die jungen Akteure der Jugendschautanzgruppe das Publikum in das Spielerparadies Las Vegas.

Die Schautanzgruppe, eine bunte und gelungene Mischung aus jungen und älteren Mitgliedern der Bessem, bot ein vielfach buntes Narrenspiel um die verschiedensten Märchen. Ob Hexe oder Zauberer, Feen oder Fabelwesen – alle schienen direkt aus den Büchern der Gebrüder Grimm entsprungen. Die Akteure waren in einer fetzigen Geschwindigkeit zu Gange und die Abfolge der Szenen fast schon atemberaubend zu nennen. Rauschender Szenenapplaus und die Forderung nach Zugaben waren nicht zu überhören und die Zugabe wurde gerne gewährt.

Nur gut, dass Sitzungspräsident Sven Jandura, während der gesamten Veranstaltung, den Überblick. Behielt. Souverän, zwischenzeitlich, wenn er, selbst als Akteur auf der Bühne stand, unterstützt von Vize-Sitzungspräsidentin Christina Schön-Konstantinidis, führte er witzig und schlagfertig durch den Abend. Was natürlich auch für die charmante Christina zutraf.

Pfälzer Lieder, Eigenkompositionen, originelle Texte und vor allem jede Menge Schwung verbreiteten die „Frühschoppler“. Diese Musikformation verkörpert echten Igglemer Fastnachtsgeist. Ob sie das Lasso rausholten, Cowboy und Indianer spielten, sie und rissen das närrische Volk einfach von den Sitzen. Und auf ihre Prinzessin und die Bessem allgemein, hatten sie eigens ein Lied geschrieben zu deren Vortrag sie Jessica II. in ihre Mitte holten. „Wir sind die Bessem Narre“ wird wohl ebenso ein Fastnachtsschlager der Frühschoppler bleiben, wie ihr schon vor Jahren kreierter Song vom „Pälzer Pass“ mit dem „des Lewe Spaß“ mache soll. Und mit ihrem neuen Hit - „In Igglem sind die Narren los“, gaben die Frühschoppler nicht nur das Motto des Abends vor – nein es war auch der neue Hit der in dieser Kampagne noch vielfach zu hören sein wird.

Und dann gibt es da noch das Herrenballett. Grazile Herren, die gemeinsam aber doch rund 1 Tonnen Lebendgewicht auf die Waage bringen, erzählten tänzerisch vom Universum, der Bedrohung durch Außerirdische und wie die diese Bedrohung abgewendet werden kann. So schlimm kann es aber dann doch nicht werden, wenn die vom anderen Stern ein Taxi zur Fortbewegung buchen.

Groß ist der Fundus von Büttenrednern, meist im Duett auftretend, bei den Bessem. Vom Leid einer Auszubildenden zur „Büroschnall“, berichtete Marlene Mildenberger. Die Toilettenfrauen Anette Jandura und Kerstin Hammer erzählten aus ihrem bewegten Leben, im Urlaub und zu Hause mit ihrem Ehegatten.

Heike Reichert und Sven Jandura, alias Gisbert und Claudine träumten als gestresste Beamte vom Wellneßurlaub Sie hatten ebenso die Lacher auf ihrer Seite wie „Das alte Igglemer Ehepaar“, verkörpert von Susi und Alex Holtkamp, die wie gewohnt mit vielen Lebensweisheiten aufwarteten. Susi bezeichnet ihren Göttergatten schon seit Jahren als Kollateralschaden. Die in der Böhl-Iggelheimer Fastnacht unvermeidlichen Seitenhiebe auf die Bewohner des jeweils anderen Ortsteil fehlten in dieser Bütt natürlich nicht..

Luigi, Akis Konstantinidis, lies sich von Dotore „Nibbel“, André Daub, verarzten. Seine Beschwerden ließen sich nur durch eine Hypnose, zum einen lokalisieren und zum anderen war darin nur die geeignete Therapie zu finden. Ein eingespieltes närrisches Duo, das Jahr für Jahr mit originellen Einfällen die Zwerchfelle des begeisterten Publikums strapaziert. Beide ernteten stürmischen Beifall.

Beim Apres Ski fühlten sich, die in der Gruppe auftretende Gesamtzahl aller Büttenredner sichtlich wohl. Es war angenehm auf harten Bänken Speis und Trank zu genießen, wenn der Pistenrummel hinter ihnen lag. Diese „Bütten-Asse“ rissen die Narren auch mit musikalischen Einlagen auch zu vorgerückter Stunde von den Sitzen.

Weit nach Mitternacht setzte die Band „Hey stoopid“ wie in den vergangenen Jahren auch, den musikalischen Schlusspunkt. Erst nach vielen Zugaben fiel der Vorhang und ein großer Teil der zufriedenen und froh gestimmten Besucher blieben noch in froher Runde sitzen mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr wieder zu kommen. Bilder fg

28.01.2013


Rhythmus – Schwung und Akrobatik

Pfalzmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Für zwei Tage war die Wahagnies-Halle in Böhl-Iggelheim das Mekka des Karnevalistischen Tanzsports in der Pfalz. Der Böhler Karnevalverein „Böhler Hängsching“ 1981 e.V. war von der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine mit der Ausrichtung der 42. Pfalzmeisterschaften im karnevalistischem Tanzapport betraut. Und die Hängsching, erfahren in der Ausrichtung dieser Großveranstaltung – nicht zum ersten Mal waren sie die Organisatoren der Pfalzmeisterschaften- lösten diese Aufgabe mit Bravur. Stolz zeigte sich der 2.Vorsitzende und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, dass ein riesiges Areal an Helferinnen und Helfern in den unterschiedlichsten Funktionen, uneigennützig immer wieder zur Verfügung stehen. Der 1. Vorsitzende, Clemens Kreitner, muss im Krankenhaus leider das Bett hüten und wurde hier laufend über das Geschehen bei „SEINEM“ Verein unterrichtet.

Die Bedeutung der Veranstaltung zeigt auch die lange Liste der Ehrengäste aus Politik und Fastnacht. Der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Peter Christ (CDU), weilte natürlich unter den Gästen, wie die Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU), der Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß (CDU), so wie der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner (CDU).

Jürgen Lesmeister, der Präsident Der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine, Hans Müller, der Bezirksvorsitzende Vorderpfalz der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e. V., so wie Gerald Bleimaier, 1. Vorsitzender Landesverband für karnevalistischen Tanzsport in Rheinland-Pfalz führten die Liste der karnevalistischen Würdenträgerinnen und Würdenträgern an. Tollitäten, Prinzessinnen, Prinzen, Hoheiten unzählig deren Zahl und in ihren farbenprächtigen Roben die Farbtupfer in der zur Narhalla umfunktionierten Wahagnies-Halle. Dazu kam ein begeistertes Publikum, das an den beiden Tagen die Halle bis zum letzten Platz füllte, und stimmgewaltig ihre Favoriten, aber auch alle anderen Akteure mit donnerndem Applaus bedachte und d unterstützte.

Und geboten wurde karnevalistischer Tanzsport auf höchstem Niveau. In den Kategorien Tanzpaare, Tanzgarden, Tanzmariechen und Schautanz wurden bei der Jugend (Jahrgang 2002 – 2007), so wie den Junioren (Jahrgang 1998 – 2001) die jeweiligen Pfalzmeister ermittelt. Die Aktiven der Jahrgänge ab 1997 kürten ihre Meister in den Disziplinen Tanzpaare, Tanzgarden, Männliche-oder gemischte Garden, Tanzmariechen und Schautanz.

Insgesamt waren weit über 100 Tänzerinnen und Tänzer am Start, die aus über 20 Vereinen kamen. Und der gastgebende Verein war nicht nur mit der Ausrichtung der Pfalzmeisterschaft erfolgreich – auch die Akteure auf der Bühne erfüllten ganz und gar die Erwartungen, die in sie gesetzt wurden. So war es keinesfalls dem Heimvorteil, sondern ihrem überragenden Leitungsvermögen zu verdanken, dass die siebenmalige Deutsche Meisterin, Vanessa Ganser, bei den Tanzmariechen (Jahrgang an 1997) überlegen den Titel holte. Mit 11 Punkten Vorsprung verwies das „Hängsching-Gewächs“ Kirsten Orth vom Tanzsportverein Landau e. V. auf den 2. Platz. Dass Vanessa Ganser die Tageshöchstwertung von 479 Punkten erreichte verdeutlicht ihre Überlegenheit. Für diese Tageshöchstwertung wurde Vanessa Ganser mit einem besonderen Pokal geehrt.

Auch der zweite Trumpf der „Böhler Hängsching“ stach. Gina Hartmann wurde Pfalzmeisterin bei den Junioren Tanzmariechen. Ein großer Erfolg, wobei die Böhler Fans schon mit einem Platz auf dem Treppchen geliebäugelt hatten. Der 1. Platz, vor Madeleine Quirin vom LCV Narhalla Landau e.V., wurde umso mehr gefeiert. Die gute Arbeit die gerade auch im Tanzsport bei den „Hängsching“ geleistet wird unterstreicht der 4. Platz von Saskia Fickel. Lea Straub von den „Igglemer Bessem“ erkämpfte hier Rang 11. Darüber hinaus wurden weitere gute Platzierungen von den Aktiven der „Hängsching“ erzielt. Bei den Jugendtanzmariechen ertanzte sich Melina Kaspar den 7. Rang. Hier siegte Pauline Staiber vom Tanzsportverein Landau e. V.

Auch die Garden der „Böhler Hängsching“ enttäuschten in keiner Weise. So darf sich die Männliche Gemischte Garde mit dem Titel des Vizepfalzmeisters schmücken. Nur die Tanzsportgemeinschaft Bellheim e.V. hatte hier die Nase vorn. Die Weibliche Garde der Gastgeber landete mit dem 6. Rang im Mittelfeld. Der Tanzsportverein Landau e. V war hier nicht zu bezwingen.

Auch im Schautanz gehört die Böhler Truppe zur Spitzenkategorie. Hinter der Karnevals-Union Miesau, konnte der Vizemeistertitel ertanzt werden. Die Juniorengarde zeigt aufsteigende Tendenz und trug mit ihren 8. Platz zum sehr guten Gesamtergebnis der „Hängsching bei. Auch hier war der Tanzsportverein Landau e. V. nicht zu bezwingen.

Ihren Deutschen Meistertitel fügten erwartungsgemäß Selina Hoffmann und Alexej Balzer, Tanzsportgemeinschaft Bellheim e.V. auch den des Pfalzmeisters bei den Tanzpaaren Junioren hinzu. Den Titel bei den Jugendtanzpaaren sicherten sich Nasseria Morales Matin und Justin Roth von der KG „Die Wasserhinkle“ Altrip. Die Krönchergarde vom Tanzsportclub Royal Rülzheim e.V. siegte bei den Jugendtanzgarden, so wie beim Jugendschautanz. Das Juniorentanzpaar Madeleine Quirin und Justin Thesen vom LCV Narhalla Landau wurde Pfalzmeister, und die Juniorenschautanzgruppe vom Tanzsportclub Royal Rülzheim e.V. war in diese Disziplin erfolgreich.

Klaus Hartmann führte als Turniersprecher engagiert, routiniert durch die beiden ereignisreichen Tage.

Kleinere Blessuren verarztete das DRK Böhl-Iggelheim/Römerberg um Turnierarzt Prof. Dr. Michael Jansky. Bild. fg

21.01.2013


Günter Handwerker leitet weiterhin die Geschicke des Vereins

Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt. Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt.

Mitgliederversammlung beim Kulturverein DorfArt

Böhl-Iggelheim- Im Nebenzimmer des VfB Iggelheim konnte der erste Günter Handwerker 26 stimmberechtigte Mitglieder des Kulturvereins willkommen heißen. Insgesamt gehören 100 Mitglieder dem Verein an. Der Mitgliederstand ist konstant geblieben. Besonders betonte Günter Handwerker die sechs Veranstaltungen in der abgelaufenen Spielzeit die ein breitgefächertes Angebot lieferten. „Alle Veranstaltungen waren gut besucht, mitunter ausverkauft, was beweist, dass wir den Geschmack unseres Publikums, das mittlerweile nicht nur aus Böhl-Iggelheim kommt, getroffen haben“ erklärte der 1. Vorsitzende nicht ohne Stolz.

Die Feier zum 20. Geburtstag von DorfArt, ist ebenso als Erfolg zu werten. Nach den Worten von Handwerker war es eine gute und richtige Entscheidung den Abend mit „Talenten“ aus den eigenen Reihen zu bestreiten. Und das dabei auch das Tanzbein geschwungen werden konnte, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Zwei wichtige Investitionen wurden 2012 getätigt. Zum einen wurde ein Leiterwagen angeschafft auf dem die Musikanlage, die bei diversen Umzügen, besonders zu Lätare, mitgeführt werden muss, sicher befestigt werden kann. Die zweite große Investition war der Kauf eines dringend benötigten Klaviers. Besonders erfreulich ist hierbei, dass die Anschaffungskosten komplett durch Spenden gedeckt erden konnten.

An den Lätareumzügen im Ortsteil Iggelheim beteiligen sich die DorfArt Mitglieder seit Jahren immer mit spektakulären Beiträgen. Waren die Umsetzung der Themen wie, „Ureinwohner Iggelheims“, „Blues-Brothers“, oder die „Rocky-Horror-Picture-Schau“, grandiose Höhepunkte, so hat man sich 2012 mit der Umsetzung der olympischen Disziplin des Dressurreitens, selbst übertroffen. Und auch für den diesjährigen Lätareumzug am 10 März ist die Planung in vollem Gange. Das Thema unterliegt aber noch der Geheimhaltung.

Natürlich werden die Aktivitäten im gemeindlichen Leben des Vereins weiter gepflegt. „Wir sind anerkannt, volljährig und aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken“ betonte eine gelöst wirkende Vorsitzender. Die Stammtische alle zwei Wochen, in immer wechselnden Lokalen in Böhl-Iggelheim, zu denen nicht nur Mitglieder eingeladen sind, haben sich bewährt und werden beibehalten.

Das Programm der Spielzeit 2013 / 2014 steht. Es wird wieder 6 Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen geben. Dazu ist eine gemeinsame Sonderveranstaltung gemeinsam mit der Volkshochschule des Landkreises und der Gemeinde Böhl-Iggelheim geplant.

Für die spielfreie Zeit im Sommer ist das Angebot an den sogenannten Kulturtouren für die Mitglieder im Entstehen. Wobei, wie zu allen Veranstaltungen auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Vielleicht entschließt sich doch Mancher diesem aktiven Verein beizutreten. Denn auch DorfArt ist für jedes neue Mitglied, besonders Jüngere Menschen, sehr dankbar.

Der Kassenstand ist erfreulich positiv. Margit Reppin erhielt ausdrücklich Lob und die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Margit Reppin weist ausdrücklich darauf hin, dass es jederzeit möglich ist Gutscheine für die Veranstaltungen von DorfArt, in unbegrenzter Höhe, zu erwerben. Eine Möglichkeit die sich hervorragend als Geschenk eignet. Und diese Gutscheine sind unbegrenzt gültig. Auch die angebotene Kulturkarte für eine Spielzeit bietet einen nicht unerheblichen Preisvorteil gegenüber den Einzelpreisen für alle Veranstaltungen.

Die Mitgliederversammlung diente auch der Neuwahl des Gesamtvorstandes. Birgit Löwer leitete die einfache Wahlhandlung, es gab für alle Positionen immer nur eine Bewerberin oder einen Bewerber, zügig und routiniert. Die Wahl brachte folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse:1. Vorsitzender: Günter Handwerker, 2. Vorsitzender: Bruno Hain, Schriftführerin: Maria Lützel, Kassiererin: Margit Reppin. Zu Kassenprüferin wurde Michaela Bott bestellt, Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt.

Die nächsten Veranstaltungen sind am 23.02.2013 mit Axel Pätz, ein Musikkabarett und am 13.04.2013 mit dem Kabarettisten Frederik Hormuth, jeweils in der VfB- Halle. Wort und Bild kajef

20.01.2013


Neue Sportgeräte für das JUZ

Böhl-Iggelheim: Schon seit Jahren ist der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim e.V. auf dem im Ortsteil Böhl stattfindenden Weihnachtsmarkt mit einem attraktiven und reich bestückten Losestand vertreten. Der Erlös dieser Aktion, die bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut ankommt, wird sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Allerdings wird die Spende immer als Sachspende übergeben. Die ausgewählten Einrichtungen dürfen eine Wunschliste erstellen deren dann je nach Höhe des Erlöses aus dem Loseverkauf entsprochen wird.

Der Nutznießer der Weihnachtmarktaktion im Jahr 2012 war das Jugendzentrum Böhl-Iggelheim. Leiterin Birgitt Kerler und)Heiko Gierczyk hatten geneinsam mit den Kindern und Jugendlichen die regelmäßig das Jugendzentrum besuchen eine Wunschliste zusammengestellt die Spiel- und Sportgeräte enthielt.

Eva-Maria Vogt, die Vorsitzende des Gewerbevereins und der stellvertretende Vorsitzende Claus Barthel, zeigten sich sehr zufrieden, dass die Wünsche des Jugendzentrums, dank des Erfolges ihres Loseverkaufs am Weihnachtsmarkt, erfüllt werden konnten. So war ein nachweihnachtlicher Gabentisch bei der Spendenübergabe im Jugendzentrum gedeckt. Fuß- Volleyballbälle, Tischtennisutensilien, so wie Trikots waren vorhanden. Dank der professionellen Boxhandschuhe werden die Jugendlichen den Boxssack noch intensiver bearbeiten können. Und dass die heißersehnte interaktive Spielkonsole „Wii“ dabei war lies die anwesenden Jugendlichen geradezu in Begeisterungsstürme ausbrechen und musste natürlich sofort ausprobiert werden. „ Dass wir das möglich machen konnten, war sozusagen die „Zugabe“ wie Vogt und Barthel augenzwinkernd betonten.

„Wir hätten nicht damit gerechnet, dass unsere Wünsche in diesem Maße erfüllt würde und sind natürlich mehr als dankbar“ erklärte Birgitt Kerler in ihren Dankesworten an den Gewerbeverein.

Mehr Informationen über das Jugendzentrum unter: www.juz-boehl-iggelheim.de Wort und Bild: kajef

18.01.2013


Stolz auf das Erreichte – positiver Ausblick

Neujahrsempfang des Bürgermeisters mit buntem Programm. Investitionen zum Wohl der Bürger.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Beim Neujahrsempfang in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Wahagnieshalle konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU) eine große Zahl Bürgerinnen und Bürgern, Vertreter der Vereine und der Kirchen begrüßen. Wie schon seit Jahren war die Reihe der Gäste aus Bundes- und Landespolitik sehr lang. Ein Zeichen dafür, dass der Neujahrsempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim seinen besonderen Reiz ausübt. Seiner besonderen Freude gab Peter Christ bei der Begrüßung von Bürgermeister Jean Marie Ruant mit seiner Delegation aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies Ausdruck.

Persönlich begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Peter Christ, seiner liebenswerten Gattin, sowie Bezirksschornsteinfegermeister Claus Lang der jeder Besucherin und jedem Besucher ein Glücksschweinchen überreichte. Bürgermeister Peter Christ schlug in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr von den Ereignissen in der Welt einen großen Bogen zur Kommunalpolitik in der Gemeinde.

Herzlich waren die Worte, die Bürgermeister Jean-Marie Ruant aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies, im Norden Frankreichs gelegen, den Bürgern aus Böhl-Iggelheim entbot. „Es lebe Böhl-Iggelheim. Es lebe Wahagnies, es lebe Deutschland, es lebe Frankreich und es lebe Europa“ waren die abschließenden Worte seiner Rede, in der er die Hoffnung auf eine immer mehr zusammenwachsende Partnerschaft und ein friedliches Zusammenleben aller Völker Ausdruck gab.

Den Besucherinnen und Besuchern wurde ein buntes, unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Glück- uns Segenswünsche überbrachte Claus Lang, als Schonsteinfeger der personifizierte Glücksbringer. Der Protestantische Pfarrer Dr. Boris Wagner-Peterson überbrachte die Segenswünsche der protestantischen Gemeinde, so wie den der beiden katholischen Pfarreien.

Aus dem Musical „Die Götterolympiade“, das der Kinderchor der Sängervereinigung Iggelheim im Herbst 2012 mit großem Erfolg auf die Bühne gebracht hatte, gaben die „Minispatzen“, unter der Leitung von Jessika Simon, einige Musikbeiträge. Ein begeistert aufgenommener Beitrag und gelungene Eröffnung.

Die Würze der Veranstaltung waren, wie schon seit Jahren, die Auftritte der beiden Karnevalvereine im Ort. Die „Böhler Hängsching“ machten mit ihrer Prinzessin Tanja I. ihre Aufwartung. Jessica II. führte die „Igglemer Bessem“ an. Die Prinzessinengarde der „Igglemer Bessem“ und die gemischte Garde der „Böhler Hängsching“ begeisterten die Besuche mit ihren schwungvollen Tänzen. Die akrobatischen Darbietungen, gerade der gemischten Garde der „Hängsching“ wurden mit Szenenapplaus stürmisch gefeiert.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde dem Bürgermeister durch die Karnevalisten eine besondere Überraschung zu teil. In Anspielung, an das heiß diskutierte Thema Überschwemmungsgefahr des Ortes bei Hochwasser des Rehbaches und den Schutz davor, statteten die „Igglemer Bessem“ den Ortschef mit den Utensilien aus, die dieser, auf Anordnung vom Bessempräsident Kurt Hauck, für alle Bürger als Präventionsmaßnahme zur Verfügung stellen solle. Taucherbrille und Schnorchel sind dafür unverzichtbar. Auch in die Schwimmflossen musste Peter Christ steigen. Ein Rettungsring vervollständigte die persönliche Ausrüstung. In das Gummiboot, wenn auch nicht ein knallrotes, passte der für jedes Hochwasser Gerüstete, dann auch noch hinein und konnte einige Trockenübungen absolvieren. Zum Zeichen seiner „Hochwasserbefehlsgewalt“ wurde auch noch eine Kapitänsmütze überreicht.

Für die „Hängsching“ sollte der Bürgermeister, in Anspielung der von ihnen am kommenden Wochenende auszurichtenden Pfalzmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport, die Auslosung der Startreihenfolge vornehmen. Dunkle Brille verhinderte einen Einblick in die Losschachtel. Dass bei allen Versuchen immer die 11 zum Vorschein kam – sehr verwunderlich- besonders in karnevalistischen Kreisen.

So, für Hochwasser und „andere, sinnvolle Aufgaben“ gerüstet, konnte der Bürgermeister leichten Herzens den Rathausschlüssel und die Gemeindekasse an die liebreizende Prinzessin der „“Igglemer Bessem“, Jessica II., übergeben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war die Kasse dieses Jahr prall gefüllt. Peter Christ hatte, in Anspielung an die rege Straßenbautätigkeit, von den einzelnen Baustellen feinsten Sand geholt und die Kasse damit aufgefüllt

Den gesanglichen Teil bestritten die Chöre der Sängervereinigung Iggelheim die in wechselnder Besetzung, unter ihrem Chorleiter Alwin Dinges und Andreas Viehhöfer am Klavier, altes und modernes Liedgut in meisterlicher Weise zu Gehör brachten. Seine Spontanität bewies Peter Christ, als er während des Liedes „Ein Likörchen“ vom Frauenchor gesungen, spontan ein Tablett mit Likörgläsern füllte und den überraschten Damen den Inhalt ihres Liedes in flüssiger Form präsentierte.

Orchestermusikalisch begeisterte Johann Kern mit seinem Orchester vom Musikverein Iggelheim. Ob mit „Radetzki Marsch“ oder konzertanten Stücken - die musikalische Bandbreite dieses Orchesters scheint unerschöpflich.

Hans Simon führte routiniert und amüsant durch den Nachmittag.

Zum Abschluss wurden den Besuchern Sekt und Brezeln geboten und wurde dankbar angenommen, gereicht von den netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung. Bilder fg

14.01.2013


Lotto-Annahme-Geschäft in Böhl-Iggelheim überfallen

Am Montag, 7.1.2013 überfielen um 17.55 Uhr zwei unbekannte Täter ein Lotto-Annahme-Geschäft in der Hauptstraße. Die beiden Männer betraten um diese Zeit das Geschäft, in der sich nur die 53-jährige Geschäftsinhaberin aufhielt.

Während ein Täter vor der Ladentheke stehen blieb, begab sich der zweite Täter dahinter und bedrohte die Frau mit einem Messer. Nachdem er „Kasse auf, Geld her“ gerufen hatte, wich die Frau zur Seite, woraufhin der Täter die Kasse öffnete und ca. 200 Euro entnahm. Danach verließen die Täter das Geschäft und flüchteten in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibungen.

Täter 1:

Ca. 20 Jahre alt, ca.160 bis 165 cm groß, sportlich, dunkelblaues Kapuzensweatshirt maskiert mit dunklem Schal vor dem Gesicht

Täter 2:

Ca. 20 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, dünn, knallrotes Kapuzensweatshirt.

Wer weitere sachdienliche Täterhinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0621/963-1163 mit der Kriminalinspektion Ludwigshafen oder der Polizeiinspektion Schifferstadt, Rufnummer 06235/495-0, in Verbindung zu setzen.

„Segen bringen – Segen sein“

Sternsingeraktion Tansania

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  C+M+B „Christus mansionem benediktat“, „Gott segne dieses Haus“. Diesen Segensspruch schrieben die Sternsinger nach altem Brauch mit geweihter Kreide an die Türen der Häuser in Böhl-Iggelheim, oder brachten einen Aufkleber mit den Segensinitialen an. 25 Kinder und Jugendliche aus der katholischen Pfarrei „Allerheiligen „ in Böhl und 25 Jungen und Mädchen aus der katholischen Pfarrei St. Simon + Judas Taddäus in Iggelheim waren am Samstag mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern in beiden Ortsteilen unterwegs. Unter dem Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein“ sammelten sie Geld für ein Projekt in Ecuador.

Die Aktion der Sternsinger steht seit 1958 unter der Trägerschaft des Kindermissionswerkes der deutschen katholischen Diözesen und wird bundesweit durchgeführt. Sie ist die größte Hilfsaktion in Deutschland überhaupt und weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Rund 500 000 Kinder mit über 80 000 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern beteiligten sich auch dieses Jahr wieder bundesweit an der Aktion. Seit ihrem Bestehen sammelten die Sternsinger über 750 Millionen Euro für über 58 700 Projekte in mehr als 100 Ländern für benachteiligte Kinder weltweit. Alleine im Jahr 2011 konnte durch die Sternsingeraktion der stolze Betrag von fast 43 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Wie schon über viele Jahre waren auch in Böhl-Iggelheim die als die Hl. Drei Könige, Caspar, Melchior und Baltasar verkleideten Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren, unterwegs um den Segen in die Häuser zu tragen und um Spenden für ihr Anliegen zu bitten. Mit Liedern und Gedichten erfreuten sie die Besuchten und wurden durchaus freundlich aufgenommen. Nicht nur die Spendenkasse füllte sich. Viele der besuchten Menschen hielten für die Kinder auch Süßigkeiten bereit, die am Abend beim gemeinsamen Essen in den Pfarrzentren gerecht unter Allen verteilt wurden. Und in manche Häuser wurden sie auch hereingebeten um sich bei heißem Tee und Kinderpunsch aufwärmen zu können. In vielen Familien, besonders bei den Familien der Begleiterinnen und Begleiter, gab es auch ein leckeres Mittagessen. So dankte die Bevölkerung den tapferen Sternsingern neben den Spenden für ihr Engagement.

In einer kleinen Feier in den jeweiligen Pfarrkirchen wurden die Kinder von Kaplan Macziol ausgesandt. Dabei wurden die Kreide, die Aufkleber, die Sterne, aber auch die Kinder selbst gesegnet. Denn nach christlichem Verständnis sollen die Sternsinger nicht nur Geld sammeln, sondern den Segen Christi in die Häuser und zu den Menschen tragen. Nachdem die Aktion der Böhl-Iggelheimer Sternsinger 2012, einem Projekt der Steyler Missionare für eine Missionsstation in Surabaya auf Java galt, geht das Geld in diesem Jahr nach Ecuador.

Frau Bossung-Winkler aus dem Ortsteil Böhl betreut das Projekt seit Jahren. Frau Bossung- Winkler stellt im Dankgottesdienst, der von den Sternsingern beider Pfarreien eindrucksvoll mitgestaltet wurde, das Projekt vor. In dem südamerikanischen Land fehlt es besonders bei den Kindern der Indios an ausreichender Bildung. Viele der Indios leben am Rande der Gesellschaft, z. T. in Armenvierteln in den Randgebieten der Städte. Kinder sind oft alleine gelassen, sei es, dass ihre Eltern sich nicht genügend um sie kümmern, oder durch lange Arbeitszeiten, die oft vom frühen Morgen bis spät in die Nacht dauern, nicht kümmern können. Frau Bossung- Winkler hat einige Jahre in Ecuador , in Mapasinque, gelebt und war dort an der Gründung einer Schulbibliothek, in der den Kindern auch Hausaufgabenbetreuung angeboten wird, zusammen mit der dortigen christlichen Basisgemeinde, maßgeblich beteiligt. Notwendig sind Bücher, moderne Kommunikationsmittel, Spiel und Bastelmaterial um die Bildungschancen der benachteiligten zu verbessern und das Betreuungsangebot ausbauen zu können. An Hand einer Power-Point Präsentation mit beeindruckenden Bildern und Zahlen unterstricht Frau Bossung-Winkler die Wichtigkeit dieses Projektes.

Frau Bossung-Winkler ist gemeinsam mit dem ecuadorischen Partnerverein ADS Garant dafür, dass die Spendengelder sachgemäß verwendet werden. Bilder: fg

06.01.2013