Speyer-Kurier
Böhl-Iggelheim
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Eröffnung der Gaststätte der Palatia Böhl

Böhl-Iggelheim- Der FC Palatia Böhl eröffnet seine Gaststätte und die beiden Kegelbahn jeden Donnerstag, ab dem 24.01.2013, 18 Uhr.

In Eigenregie werden Getränke und kleine Speisen angeboten.

Die Räumlichkeiten können auch für Familien-, Betriebs- und Vereinsfeierlichkeiten beim 1. Vorsitzenden Mario Joder (Tel 06324/78794; Mail: mario.joder@gmx.de) angemietet werden.

Störche in Iggelheim 2012

Beachten Sie bitte unsere Serie "Störche in Iggelheim". Aktuell hinzugekommen der 9. Teil Abschied von ihrem Geburtsnest in Iggelheim.

Serie lesen unter: Böhl-Iggelheim/Storchen-Kurier 

Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Wir sind dann mal weg...

Böhl-Iggelheim- Die diesjährige Freizeit vom 30. Mai bis zum 02. Juni führt die Musikerinnen und Musiker an den Neckar in die Stadt Sulz. Im Gästehaus "Talblick" erwarten die Teilnehmer wieder einmal gemeinsame Aktivitäten und gemütliches Beisammensein.

CDU beglückwünscht die Mütter. Rosen für die Damen

Böhl-Iggelheim- Es gehört seit Jahren zur guten Tradition, dass die Mitglieder des CDU – Ortsverbandes und der Gemeinderatsfraktion aus Böhl-Iggelheim am Vortag des Muttertages die Damen in beiden Ortsteilen mit einer Rose beschenken.

Schon ab acht Uhr am Morgen waren die Damen und Herren der CDU mit ihrem Landtagsmitglied Johannes Zehfuß (CDU), in Böhl am Sommerplatz und in Iggelheim im Bereich der Buschgasse/Luitpoldstraße unterwegs um ihre Rosen an die teilweise positiv überraschten Damen zu verteilen.

„Damit will die CDU eine kleine Anerkennung aussprechen für die wichtigen und unbezahlbaren Leistungen die Frauen und hier besonders die Mütter, meist im Verborgenen, für diese Gesellschaft erbringen“ betonte Vera Tanski. „Wir wünschen damit allen Müttern einen schönen Muttertag und alles Gute für die Zukunft“ fügte Karl-Heinz Thomas hinzu. Wort und Bild: kajef

12.05.2013


Mit E-Bikes in der Gemeinde unterwegs

Pfalzwerke übergeben der Gemeinde Böhl-Iggelheim zwei Elektrofahrräder

Böhl-Iggelheim- Zwei rote E-Bikes stehen in Böhl-Iggelheim ab sofort für umweltfreundliche Dienstfahrten zur Verfügung. Am 6. Mai 2013 übergab die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT durch Hans Sokuluk die neuen Pedelecs an die Gemeinde Böhl-Iggelheim. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Pfalzwerke hatten diese eine Verlosung dieser umweltfreundlichen Gefährte für die Kommunen in ihrem Verbreitungsgebiet veranstaltet. 50 Elektrofahrräder waren zu gewinnen. Bürgermeister Peter Christ (CDU) selbst, hatte die Gemeinde Böhl-Iggelheim bei diesem Gewinnspiel angemeldet.

„So richtig an einen Gewinn habe ich eigentlich nicht geglaubt, aber nun bin ich umso erfreuter, dass unsere Gemeinde zu den Gewinnern gehört“ bemerkte Peter Christ bei der Übergabe der zwei umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge.

„Wir möchten die Fahrräder für Dienstfahrten unserer Gemeindeangestellten innerhalb von Böhl-Iggelheim nutzen. „Und der Bürgermeister kann damit beruhigter zu manchen Geburtstagsjubiläen anfahren2 bemerkte der Ortschef schmunzelnd. Gleichzeitig möchten wir aber auch unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, die Pedelecs bei uns zu mieten. Die genauen Modalitäten der Ausleihen werden zurzeit erarbeitet und in Kürze der Bürgerschaft mitgeteilt, wie der Bürgermeister erklärte. Wir hoffen, viele von dieser umweltfreundlichen Fortbewegungsart überzeugen zu können“ führte Peter Christ weiter aus. Christ betrachtet diese Sache wieder als kleinen Schritt, das Ziel, den CO“-Ausstoß der Gemeinde bis 2020, um 20% zu reduzieren, erreichen zu können. Eine Probefahrt schloss sich der E-Bikesübergabe natürlich auf dem Gelände des Ortsmittelpunktes im Ortsteil Böhl an.

Die E-Mobilität ermöglicht ein nahezu geräuschloses Fahren und leistet mit ihrer emissionsfreien Technologie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Die Pfalzwerke unterstützen diese wegweisende und äußerst effiziente Fortbewegungsmöglichkeit und haben in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen und Einzelhändlern in den letzten beiden Jahren über 50 E-Tankstellen für E-Fahrräder und E-Roller in der Pfalz und im Saarpfalzkreis aufgestellt. Außerdem wurde Anfang Dezember in Ludwigshafen vor der Hauptverwaltung in der Kurfürstenstraße die erste öffentliche Stromtankstelle für Autos der Pfalzwerke in Betrieb genommen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.pfalzwerke.de. Kajef Bild: fg

Zwei E-Bikes bei der Gemeindeverwaltung!

Wie können Sie die E-Bikes mieten?

Sie können die E-Bikes an der Infotheke der Gemeindeverwaltung mieten. Die Miete ist für einen Tag (10 €) oder ein ganzes Wochenende (20 €) möglich.

Pro Fahrrad ist eine Kaution von 50 € zu hinterlegen.

Zur Sicherheit benötigen wir die Angaben Ihres Personalausweises. In dem  Mietvertrag werden weitere Einzelheiten geregelt und von Ihnen müssen mit Abschluss des Mietvertrages die Mietbedingungen akzeptiert werden.

Weitere Details und Reservierungen erhalten Sie unter Tel. 06324 9630

09.05.2013


Kinder und Jugendpokalschießen bei der Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e.V.

Am 1. Mai veranstaltete die Schützenvereinigung Iggelheim ihr traditionelles Maikäferschießen. Parallel wurde auch ein Kinder und Jugendpokalschießen angeboten. Dieses Angebot wurde von insgesamt 16 Teilnehmern begeistert angenommen.

Am Ende des Tages ergab sich folgende Rangliste:

Kategorie Jugend:

1. Platz: Philip Sohl, 92 Ringe

2. Platz: Jan Ulrich, 87 Ringe

3. Platz: Marius Müller, 79 Ringe

4. Platz: Louis Rudolph, 64 Ringe


Kategorie Kinder

1. Platz: Noel Stoll, 87 Ringe

2. Platz: Christoph Bohn, 60 Ringe

3. Platz: Damian Walter, 58 Ringe

4. Platz: Jana Brendel, 53 Ringe

5. Platz: Bastian Brendel, 48 Ringe

6. Platz: Patrick Zerf, 47 Ringe

7. Platz: Tom Ulrich, 40 Ringe

8. Platz: Natascha Lehnen, 39 Ringe

9. Platz: Sofia Acay, 38 Ringe

10. Platz: Eileen Beyer, 33 Ringe

11. Platz: Torben Wagner, 19 Ringe

12. Platz: Alexander Lehnen, 18 Ringe

Schützenvereinigung Iggelheim, Presse

07.05.2013


Ehrenstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Hohe Auszeichnungen für jahrelange Verdienste um die Musik und den Verein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Einmal im Jahr ist es beim Musikverein Iggelheim gut gepflegter Brauch verdiente Mitglieder und Musiker in einer kleinen Feierstunde zu ehren. Dazu konnte der erste Vorsitzende Peter Christ neben den zu Ehrenden auch zahlreiche Mitglieder im katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus, in der Rottstraße 33 begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem 2.Vorsitzenden des Kreis- bzw. Landesmusikverband, Lothar Ritthaler:

Peter Christ betonte, stolz darauf zu sein, wieder Musiker auszeichnen zu können, die auf ein langes Musikerleben zurückblicken können. Viele Jahre mehr, als der Musikverein Iggelheim besteht. Dies zeigt die intakten Strukturen innerhalb des Vereins von der Jugendarbeit bis hin zum Aktivebbereich. Auf seine Jugendarbeit legt der Musikverein Iggelheim besonderen Wert und ist darauf auch besonders stolz. „ Die Brezeln die hier stehen sind vom Bäcker und nicht aus Plastik und sind somit zum Verzehr gedacht“ wies Christ auf die kleine Verköstigung hin die der Verein, neben kostenlosen Getränken und dem obligatorischen Sekt zum Empfang, für die zu ehrenden Mitglieder und die Gäste bereit gestellt hatte.

Kostproben ihres schon beachtlichen Könnens zeigte das Jugendorchester unter der Stabführung von Annika Serr mit einem musikalischen Streifzug von 4 Stücken (I'm a Believer, Beyond the Sea, Frühlingsmelodie, Disneys Magical March )zu Beginn der Veranstaltung und zwischen den Ehrungen.

Zehn Mitglieder waren für 25. Jahre Treue zum Verein auszuzeichnen Horst und Karin Korn, Roland und Ruth Lapschansky, Marliese und Erwin Schwarz, Christian, Heidelinde und Otto Dienst und Friedrich Bohrmann konnten Ehrennadel und Urkunde in Empfang nehmen.

Besonders freute sich Lothar Ritthaler: aktiven Musikern Auszeichnungen überreichen zu können. Für 5-jährige aktive Tätigkeit, mit der Jugendehrennadel mit Silberkranz wurde Jacquelin
Benek ausgezeichnet. Für 10-jährige aktive Tätigkeit erhielten das bronzenen Ehrenzeichen Wittmann Patrick, Wittmann Dominik und Fink Stefan

Zwei musikalischen Urgesteinen, der 1. Vorsitzende Peter Christ und Manfred Nuber wurde eine besondere Ehrung zu teil. 40 Jahre aktive in Musikkapellen wurden mit Ehrennadel in Gold mit Kranz, so wie Jahreszahl gewürdigt. „sind ein Vorbild für den musikalischen Nachwuchs“ betonte Lothar Ritthaler, der hofft, dass diese Begeisterung noch lange anhält.

Die Organisation der Veranstaltung war wie immer perfekt und hinterließ nur zufriedene Besucher. Bild: fg

06.05.2013


Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr

Flexibilität und Schlagkraft demonstriert

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim - Nach 5 Jahren öffnete die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim wieder ihre Tore zum Tag der offenen Tür in der Römerstraße 16. Unter dem Motto „Wir feiern in den Mai“ wurde ein zweitägiges buntes Programm aus Unterhaltung und Informationen geboten.

War das Wetter am Vorabend des 1. Mai keineswegs frühlingshaft, so war der Zuspruch zum „Tanz in den Mai“ doch überraschend gut, wie Wehrleiter Thomas Remle erfreut berichtete. Die Kapelle „Rassler and Friends“, nicht nur in Böhl-Iggelheim, auch in der näheren und weiteren Umgebung, keine Unbekannte bot ein gewohnt breit gefächertes Musikangebot. Für jeden Geschmack, nicht nur für die Jugend, waren die geeigneten Ohrwürmer dabei. Und dass die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr zu feiern wissen, ist hinlänglich bekannt. So wurde ein reichhaltiges Angebot an Speis und Trank geboten. Sogar eine Cocktail-Bar war aufgebaut und bot „coole Getränke“ an. So wertete Thomas Remle diesen Abend als großen Erfolg, der bestimmt seine Fortsetzung finden wird.

Noch in der Nacht wurde umgebaut um das Feuerwehrgerätehaus und den Platz davor für den Besucheransturm am 1. Mai herzurichten. Dieser Tag galt mehr der Vorstellung der vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr gewidmet. Und den ganzen Tag riss der Besucherstrom nicht ab. Gerade bei vielen Familien ist das Interesse an der Feuerwehr sehr groß. Und Kinder begeistern sich ja bekanntlich für diese Tätigkeit. So nennt so mancher kleine Mann uns auch kleine Mädchen als Berufswunsch – Feuerwehrmann.

Natürlich weilte auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß unter den Besuchern. Obwohl selbst aktiver Feuerwehrmann und Mitglied der örtlichen Wehr, war es diese Mal nur als Besucher und aufmerksamer Beobachter dabei. Neben Bürgermeister Peter Christ (CDU) und dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab waren zahlreiche Ratsmitglieder gekommen und bewiesen damit ihre Verbundenheit mit der örtlichen Feuerwehr.

Und bei beeindruckenden Demonstrationen stellt die Böhl-Iggelheimer Feuerwehr ihre Schlagkraft unter Beweis. Bei der „Bürgermeisterrettung“ war ein Unfall dargestellt, bei dem ein PKW seitlich ein anderes Fahrzeug gerammt hatte. In dem einen Fahrzeug saß Bürgermeister Peter Christ eingeklemmt und verletzt. Mit schwerem Gerät, der Schere S270, dem Spreizer SP40, so wie dem Pedalschneider S50 wurde den Fahrzeugtür und Dach des Verunfallten Fahrzeuges abgetrennt, so dass der verletzte Bürgermeister, der während der Bergung immer von einem Rettungssanitäter versorgt wurde, geborgen werden konnte.

Dass die Jugendfeuerwehr schon einen hohen Ausbildungsstand erreicht hat, bewiesen die jungen Floriansjünger beim löschen eines „brennenden Hauses“. Ebenso sicher und ruhig lösten die Jugendlichen die Aufgabe, einen simulierten Waldbrand zu löschen. Dazu wurde ein Wasserbasseng gefüllt, dass dann mittels modernster Pumpe geleert wurde. Diese Übung war auch eine „Mitmachaktion“. Anwesende Kinder und Jugendliche durften unter Anleitung von aktiven Feuerwehrleuten ans Strahlrohr, was fleißig genutzt wurde. Eine Werbung für die Jugendfeuerwehr.

Christ und Remle hoben besonders die hohe Motivation und den guten Ausbildungsstand der über 50 aktiven Feuerwehrleute in der Gemeinde hervor. Auch 20 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv und arbeiten konzentriert an ihrer Ausbildung, wie Wehrleiter Thomas Remle stolz vermerkte.

Ein besonderes Highlight, und der „Star“ des Feuerwehrgeräteparks stellt das erst kürzlich in Dienst gestellt Wechselladerfahrzeug dar. Mit diesem neuen Fahrzeug verfügt die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim, nach Remles Worten, über ein universell einsetzbares Fahrzeug, das zur Unterstützung anderer Wehren im ganzen Landkreis, und darüber hinaus, eingesetzt werden kann. Im Zuge dieser interkommunalen Zusammenarbeit passt das Fahrzeug zu denen der Wehren in Mutterstadt, Speyer und Worms. Das neue Fahrzeug ist Teil eines langfristigen Konzeptes, in dem in den nächsten Jahren zwei veraltete Tanklöschfahrzeige, TLF 16, durch einen AB-Tank mit 6000 Litern Volumen und einer Tragkraftspritze ersetzt werden.

Neben den Vorführungen der Aktive und der Jugendfeuerwehr wurde auch für die erwachsenen Besucherinnen und Besucher viel geboten. So stand „der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß, Kopf“. Jeder Erwachsene konnte sich in einem drehbar gelagerten Fahrzeug auf den Kopf stellen lassen und sich die Befreiung aus dieser misslichen Lage, erklären lassen. Die Ausrüstung für den Brandeinsatz mit PSA und Atemschutzgerät konnte selbst angelegt werden und danach waren, so ausgerüstet, verschiedene Aufgaben zu lösen. Dazu standen der ganze Fuhrpark der Wehr zur Besichtigung zur Verfügung und die Feuerwehrleute wurden den ganzen Tag nicht müde, alle Fragen über die Fahrzeuge, die Wehr im Allgemeinen und den Dienst bei der Feuerwehr, geduldig und freundlich zu beantworten. Bild: fg

02.05.2013


Flexibilität und Schlagkraft demonstriert - Bilderalbum

 

Spendenübergabe der Kleiderstube

Böhl-Iggelheim- Die ehrenamtlichen Helferinnen der Kleiderstube haben auch in diesem Jahr wieder eine enorme Summe in Höhe von  10.500,00 € erwirtschaftet. „Dieses Jahr möchten wir Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Jugend und Jugendförderung sowie Projekte, die der Allgemeinheit zugute kommen, begünstigen“ führte die Leiterin der Kleiderstube, Rösel Kopansky in ihrer Begrüßung aus. Bürgermeister Christ dankte den Damen der Kleiderstube für ihr Engagement. Die Kleiderstube hilft nicht nur Menschen mit gut erhaltener Kleidung zu niedrigen Preisen, sondern unterstützt regelmäßig mit den erwirtschafteten Beträgen verschiedene ortsansässigen Institutionen.

Über einen Spendenscheck konnten sich folgende Vereine und Einrichtungen freuen:

Alle fünf Kindertageseinrichtungen in Böhl-Iggelheim haben einen „Bastelzuschuss“ erhalten. Für die aufwendige Kinder- und Jugendarbeit wurden die Musikvereine in Böhl und in Iggelheim von den Helferinnen der Kleiderstube berücksichtigt. Traditionell erhält das Kinder- und Jugendzentrum für das sechswöchige Kinderferienprogramm einen Zuschuss. Zugute kommt der Betrag den über 250 Kindern die in diesem Jahr für die Aktivitäten in den Ferien angemeldet sind. Die betreuenden Grundschulen in Böhl und Iggelheim haben ebenfalls einen Zuschuss für Bastelmaterialen erhalten. Der Kinderschutzbund Schifferstadt wurde mit einem Betrag, für die Einrichtung einer Beratungsstelle für notleidende Familien, bedacht. Zur Unterstützung von Menschen mit Handicap wurde die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt ausgewählt. Der Seniorenclub wurde von den Helferinnen mit einem Zuschuss begünstigt. Der Spendenbetrag an die Landfrauen Böhl-Iggelheim ist für die Beschaffung der dringend benötigten neuen Küche vorgesehen. Für die Unterhaltung der Tiere wurde dem Vogelschutzverein aus dem Spendentopf ein etwas größerer Betrag bereitgestellt.

Wie können Sie die Kleiderstube unterstützen?

 Es gibt drei Möglichkeiten:

 1) Kaufen Sie in der Kleiderstube ein. Die Kleiderstube ist als „Second-Hand-Shop“ zu sehen. Jeder kann sich während der Öffnungszeiten, immer dienstags von 14 bis 18 Uhr, der Jahreszeit entsprechend einkleiden.

 2) Spenden von gut erhaltener, sauberer und tragbarer Kinder- oder Erwachsenenkleidung, werden gerne während der Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung angenommen.

 3) Helfen Sie mit! Das Team freut sich über Verstärkung. Die Helferinnen sind in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe übernimmt...

22.04.2013


Neuwahlen bei den Igglemer Bessem

v.l.: Thomas Schwarz, Eva Centner, Kurt Hauck, Ute Hauck, Christina Schön-Konstantinidis, Sven Jandura fehlt auf dem Bild

Kurt Hauck im Amt bestätigt

Böhl-Iggelheim- Am 17.04.2013 wurden bei den Igglemer Bessem neue Präsidiumswahlen durchgeführt.

Alex Holtkamp hat sich nicht mehr als Vizepräsident zur Wahl gestellt. Kurt Hauck wurde für weitere zwei Jahre im Amt des Präsidenten bestätigt. Als Vizepräsident  wurde Thomas Schwarz gewählt.  Alle anderen Präsidiumsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Kurt Hauck - Präsident; Thomas Schwarz - Vizepräsident; Sven Jandura - Sitzungspräsident; Christina Schön-Konstantinidis - Vizesitzungspräsidentin; Ute Hauck, Schriftführerin, Eva Centner - Vizeschriftführerin.

18.04.2013


SPIELPLATZ am Iggelheimer Naturfreundehaus ist fertig!

Böhl-Iggelheim- Wir haben es geschafft, unser Großprojekt "Spielplatz" ist beendet und wird am 9.6.2013 mit der offiziellen Eröffnung gekrönt! Hierzu laden wir heute schon ALLE recht herzlich ein!

Angefangen hat alles im Jahr 2010 als wir mit unseren Kindern und dem Verein NaturSpur e.V. aus Ludwigshafen unsere Ideen gesammelt haben. Mit Sachen aus dem Wald wie Stöckchen, Tannenzapfen, Steinen, Gräsern, etc. haben die Kinder in Weinkisten Modelle gebaut. Daraus hat NaturSpur ein Konzept erarbeitet, aus dem der Plan für unseren Spielplatz entstand, originell, außergewöhnlich, naturnah und mit viel Raum für Bewegung und Kreativität.

Nach ca. 3 Jahren Vorbereitungsarbeit, Waffeln backen, Bevölkerung informieren, Gelder beschaffen, Behörden-Steine aus dem Weg räumen etc. durften wir am 20. Oktober letzten Jahres endlich damit beginnen, die alten Spielgeräte abzuräumen. Wir haben schon fast nicht mehr an eine Genehmigung geglaubt... Und dann ging alles sehr schnell! Baumstämme mussten geschält werden, um dann von einem großen transportablen Sägewerk in verschieden große und dicke Bretter verarbeitet zu werden. Der Spatenstich erfolgte im November, dann wurden Fundamente ausgegraben, gebaggert, geschraubt, geschaufelt, gesägt, geflext und viel viel mehr, sodass vor Weihnachten bereits ein Großteil der Arbeiten erledigt werden konnten. Es war unglaublich, wie viel Energie sich bei den Helfern angestaut hatte und endlich eingesetzt werden konnte! Und wir waren auch positiv überrascht, wie viele (noch-)Nicht-Naturfreunde uns geholfen haben! An dieser Stelle ein herzliches Danke an alle Helfer, die im Matsch gearbeitet haben, uns aus der Küche versorgt oder Kuchen gebacken haben! Danke auch an alle Spender, die eine Waffel zur finanziellen Unterstützung gegessen haben, Material gespendet haben, Bares in unsere Kassen gebracht haben, oder Arbeitskraft und -einsatz gezeigt haben! Auch nochmal ein großes Danke an NaturSpur, die unseren tollen Spielplatz konzipiert und uns bei der Erstellung in Eigenleistung angeleitet und geholfen haben! Ein ganz besonderer Dank gilt allerdings unseren "Meisters", allen voran Emil, der bei jedem Wetter bei jedem Arbeitseinsatz geholfen hat!

Nun hoffen wir, dass sich Jung und Alt in und um unser "Haisl" in Iggelheim, Hanhofer Strasse 222 wohlfühlen: im Baumgeister-Netzwerk oder Baumhaus kletternd, auf der Rutsche hinabsausend oder bis in den Himmel schaukelnd, vielleicht auch in unserem Hexenhaus mit Zwergen-Sitzmöglichkeit oder einfach in der Chillrunde für die "Riesen"... Kommt einfach vorbei zum spielen, entspannen und genießen! NaturFreunde Iggelheim, Presse

15.04.2013


Kunst im Cafe Seibt

Böhl-Iggelheim- Die Volkshochschule Böhl-Iggelheim und das Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises präsentierten ab Sonntag, 14.04.2013, Fotoarbeiten der gebürtigen Freiburger Künstlerin Tina Krauß, die seit 1986 in Böhl-Iggelheim ansässig ist. Fotografieren, Reiselust und die Freude am Entdecken von "interessanten Kleinigkeiten" oder Naturereignisse, sind seit vielen Jahren ein Teil von ihr geworden. Inspiriert von vielen kleinen und großen Wundern begann sie sich, selbst kreativ zu entwickeln und gibt gerne ein Stückchen "Lust am Leben" und die Freude an der Natur weiter. Tina Krauß, die Inhaberin des Kreativhauses in Böhl-Iggelheim ist, gründete 2010 den Kunstkreis, der u.a. 2012 die Vernissage „Kunst trifft Naturgarten“ mit weiteren Künstlern aus Böhl-Iggelheim arrangierte. Die Laudatio wird von der Künstlerin selbst gehalten.

Die Vernissage unter dem Titel „Tasmanien – Impressionen“ findet am Sonntag, 14.04.2013, um 11 Uhr, in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt, Langgasse, in Böhl-Iggelheim statt .Die Fotografien können bis zum Sommer 2013 zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten dort bestaunt werden.


10.04.2013


Strahlende Sieger beim Osterhasenschießen

Böhl-Iggelheim- Am vergangenen Ostersonntag wurde bei der Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e.V. wieder das traditionelle Ostereier und Osterhasenschießen ausgetragen. Neben bunten Ostereiern und Überraschungseiern konnten auch kleine und große Osterhasen als Preise ergattert werden.

Die großen Osterhasen fanden in diesem Jahr besonderen Anreiz. An vier Schießtagen konnte man auf spezielle Hasenscheiben schießen. Am Sonntagabend gegen 18 Uhr endete die Scheibenausgabe und die Scheiben wurden ausgezählt. Um 19 Uhr fand die Siegerehrung statt. Sieger des Osterhasenschießens 2013 ist Alexander Stoll mit 58 Ringen. Den 2. Platz sicherte sich Wolfgang Sperling, gefolgt von Irene Dedeke auf dem 3. Platz.

Insgesamt nahmen etwa 70 Schützen an diesem Wettbewerb teil.

07.04.2013


Laden, spannen, zielen Schuss

6 000 Eier an treffsichere Schützen

Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Laden, Sannen, zielen, Schuss - hieß es an diesem Osterwochenende viele hundert Mal auf der Schießanlage des Schützenclubs Böhl in der Lindenstraße im Ortsteil Böhl. 6 000 Ostereier wechselten hierbei den Besitzer. Eine Veranstaltung die seit Jahren zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalender des Schützenclub Böhl zählt und nichts von ihrer Attraktivität verloren hat. Ein Angebot der Schützen, ausgestattet mit großem Spaßfaktor, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Ganze Gruppen und Freundeskreise treffen sich zum sportlichen Wettstreit um die benötigten Ostereier für das Fest zu erschießen.

Ungefähr fünfhundert „Profi“ - und Hobbyschützen testeten ihre Treffsicherheit. Geschossen wurde mir Luftgewehr, auf eine Distanz von 10 m. Natürlich wurde nicht direkt auf die bunten Produkte der Hühner angelegt. Diese sollten ja nicht zerstört, sondern verzehrt werden. Wie bei den Sportschützen üblich waren Scheiben aus Pappe das Ziel. Die Trefferfläche beträgt hier vier Zentimeter im Durchmesser, wobei die Zentrumsfläche drei Zentimeter im Durchmesser beträgt. Es konnte jeweils eine Scheibe mit fünf Patronen erworben werden. Für jeden Zentrumstreffer gab es ein buntgefärbtes Osterei.

Für die Sicherheit auf der Anlage waren die Schießwarte Rüdiger Schott, Ferdinand Supina, Dieter Ohmer und Gerhard Schmaus verantwortlich. Alle besitzen die erforderliche Bescheinigung der Waffenkunde. Sie achteten penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So konnten auch ungeübte Schützen und Laien gefahrlos ihre Schüsse abgeben. Das Mindestalter der Teilnehmer betrug zwölf Jahre an den großen Schießständen. Nach oben waren altersmäßig keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften, um die Treffsicherheit zu erhöhen, die Waffe auflegen.

Die moderne Böhler Schießanlage ist zusätzlich mit einem modernen Schießstand für kleine Gäste ausgestattet. Die Distanz beträgt hier 5 Meter, so dass Kinder einen besonderen Spaß am Ostereierschießen geboten werden konnte. Auf Grund dieser Tatsache sollen auch wieder verstärkt Kinder für den Schießsport begeistert werden. Nach Aussagen von Verantwortlichen trägt dies auch schon wieder Früchte in einem Verein, in dem die Jugendarbeit immer ein großes Anliegen der Vereinsführung war. Sechs Jugendliche besuchen z. Z. das wöchentliche Training. Der erste Vorsitzende Frank Konrad zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wenn wir auch nicht mit den Mammutveranstaltung in der Region konkurrieren können und auch nicht möchten, so zeigt sich doch, dass unsere, eher familiäre Veranstaltung im Ort gut ankommt“ betont Konrad. Das kam auch darin zum Ausdruck, dass viele der Gäste noch im gemütlichen Clubraum lange zusammen saßen. Konrad legt auch Wert auf die Feststellung, dass die Preise für eine Scheibe, mit der fünf bunte Eier erreicht werden konnten, seit Jahren gleich geblieben ist, was nicht bei allen Schützenvereinen der Umgebung der Fall ist.

Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über Nachwuchs und neue Mitglieder im Damen und Herrenbereich freuen. Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße. Bild: fg

02.04.2013


Klappern, feierliche Osternacht, Osterfeuer, Osternachtfeier mit Eiern, Weck und Wein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Lautes Geklapper erfüllte am Ostersamstag ab 9:30 Uhr die Straßen des Ortsteil Böhl. Über 20 Messdienerinnen und Messdiener der katholischen Pfarrei „Allerheiligen“ zogen in mehreren Gruppen durch die Straßen, um mit ihren „Holzinstrumenten“, den „Klappern“ eben, die Bewohner auf den Ostersonntag einzustimmen und an die nahe Auferstehung Christi zu erinnern. Ein alter Brauch, der in Böhl seit Jahrzehnten unterbrochen gepflegt wird und an dem sich in diesem Jahr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 8 bis über 20 Jahre beteiligten. Den meisten Bewohnern Böhl´s ist das ein gewohntes Bild und ein bekannter Klang in den Ohren. Die jungen Leute werden mit Geld, Süßigkeiten und dem Anlass angemessen mit bunten Eiern beschenkt. Die „Klapper“ ist auch ein Ersatz für die Glocken und Schellen in den Gottesdiensten ab Gründonnertag und Karfreitag. Nach alter Überlieferung fliegen die Glocken im Gründonnerstagsgottesdienst nach Rom um dann erst zum Gloria in der Osternacht wieder zurückzukehren und stimmgewaltig die Auferstehung Jesu Christi zu verkünden.

Zur gemeinsamen Feier der hl. Osternacht trafen sich die katholischen Christen der Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und Judas Thaddäus“ Iggelheim in der Pfarrkirche in Böhl Für die Christen auf der ganzen Welt ist Ostern das „Fest der Feste“, das höchste Fest im Kirchenjahr. Die Wertschätzung gerade dieses Festes steigt in den letzten Jahren, in denen immer mehr Menschen wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens fragen, permanent. So hatten sich nach Anbruch der Dunkelheit auch in Böhl vor der Pfarrkirche zahlreiche Gläubige versammelt.

Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß (CDU) hatte, wie in den letzten Jahren auch, auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer entzündet. In ihm wurden die alten Palmsträuße, die in den Häusern an den Kreuzen steckten verbrannt. Sie waren am Palmsonntag durch neue ersetzt worden. Der Volksmund spricht auch „vom Judas- Verbrennen“ in Anspielung an den Apostel, der Jesus an seine Feinde verraten hatte.

Am Osterfeuer wurde dann die Osterkerze entzündet. Sie ist das Sinnbild für den vom Tod auferstandenen Christus und brennt das ganze Jahr bei jedem Sonntagsgottesdienst, an Feiertagen und besonderen Festen während den Gottesdiensten.. Danach zogen die Gläubigen in die dunkle Kirche ein. Hier entzündeten die Besucher an der Osterkerze ihre eigenen Kerzen. Es war ein eindruckvolles Erlebnis, als sich nach und nach die Kirche durch den immer größer werdenden Kerzenschein erhellte und erstrahlte. Viele Gläubige hatten auch Laternen mitgebracht um das Osterlicht nach dem Gottesdienst mit nach Hause zu nehmen. Einer alten Tradition folgend hatten auch Gläubige Speisen, wie Schinken Eier, Brot und Osterhasen vor den Altar gebracht, die im Ostergottesdienst gesegnet wurden.

Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, von der Erschaffung der Welt oder dem Zug der Israeliten durch das Rote Meer folgten und leiteten zum Evangelium von der Auferstehung über. “Er ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden“ ist der Grundtenor von Ostern. „Das ist die zentrale Aussage unseres Glaubens“. „Denn wäre Jesus Christus nicht auferweckt worden ist unsere Verkündigung leer und unser Glaube sinnlos“ wie der Apostel Paulus an die Korinther schreibt. Dies waren auch die Themen von Dekan Janson, der den Auferstehungsgottesdienst zelebrierte.

In der Urkirche wurden in der Osternacht die neuen Gemeindemitglieder getauft, was auch in den vergangenen Jahren auch in Böhl-Iggelheim immer wieder der Fall war.

Nach dem Festgottesdienst gingen die meisten der Besucher, trotz des kühlen Wetters, nicht gleich nach Hause. Es ist in den Böhl-Iggelheimer Pfarrgemeinden ein seit Jahren gepflegter, lobenswerter Brauch, sich nach der Auferstehungsfeier noch um das Osterfeuer zu versammeln. Hier wurde auch dieses Jahr bei einem Glas Wein, Ostereiern und Weck, die kostenlos verteilt wurden, noch längere Zeit verweilt. Diese österliche Runde trägt viel zur Verständigung in den beiden Pfarreien bei. Das gemeinsame Feiern ist auch ein wichtiger Punkt bei den katholischen Christen, die einen Glauben der Freude, der Fröhlichkeit und der Hoffnung ihr Eigen nennen.

Die Erstkommunionkinder der beiden Pfarreien hatten während der Erstkommunionvorbereitung kleine Osterkerzen gestaltet, die zum Verkauf an die Kirchenbesucher verkauft wurden. Die Jugendlichen der „Jungen Kirche“ hatten Osterlämmer und Osterkuchen gebacken, die sie zum Verkauf anboten um mit dem Erlös ihre Jugendkasse aufzubessern. Bild: fg

01.04.2013


CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid und Johannes Zehfuß: Rot-Grüne Verkehrswende gegen Interessen von Bürgern und Wirtschaft

Johannes Zehfuß MdLBundesverkehrswegeplan: Straßenbauentscheidungen stellen Rheinland-Pfalz ins Abseits

Als „politischen Kuhhandel“ zu Lasten der rheinland-pfälzischen Bürger und der Wirtschaft haben Marion Schneid (Ludwigshafen) und Johannes Zehfuß (Böhl-Iggelheim) die Entscheidungen der rot-grünen Regierungskoalition über strittige Straßenbaumaßnahmen kritisiert. Die von den Grünen gefeierte „lange benötigte Kehrtwende in der Verkehrspolitik“ führe das Land ins Abseits. Es sei enttäuschend, dass die neue Ministerpräsidentin Dreyer „Hinterzimmerpolitik“ mit den Grünen betreibe und ganze Regionen verkehrstechnisch abhänge. Der Bund könne nur das bauen, was die Mainzer Landesregierung in Berlin anmelde.

Statt die Infrastruktur endlich zu modernisieren und Unfallschwerpunkte zu beseitigen, versuche nun die rot-grüne Koalition den Lückenschluss der A1 in der Eifel, bei dem Rheinland-Pfalz mit nicht einmal 14 Kilometern vertreten sei, als Großtat zu verkaufen. Eine solche Lücke zu schließen, ist eine blanke Selbstverständlichkeit.

Dafür werde durch die autofeindliche rot-grüne Verkehrsideologie die dringend notwendige Nord- und Westumfahrung Trier ebenso gestrichen, wie die Verbreiterung der A643 zwischen Wiesbaden und Mainz. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssten nach dem Willen der SPD und der Grünen in Trier und Mainz also weiter mit massiven Verkehrsbelastungen durch den Schwerlastverkehr, zahlreichen Staus und Verkehrsgefährdungen leben, so beide Christdemokraten.

Als „Entscheidung gegen die Südwestpfalz“ werten Schneid und Zehfuß darüber hinaus den Beschluss der rot-grünen Koalition, die Bundesstraße 10 nicht komplett 4-spurig ausbauen zu wollen. Hier werde das Votum der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ebenso ignoriert wie die Ergebnisse des Mediationsverfahrens. „Die CDU-Landtagsfraktion werde den bereits angekündigten Widerstand und Protest der Politik und Politik und der Bürgerinitiativen unterstützen“,so das deutliche Signal der CDU-Landtagsabgeordneten, dass sie die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung nicht so einfach hinnehmen werden. Wahlkreisbüro: Johannes Zehfuß, MdL, Presse

25.03.2013


TSV Iggelheim sammelt wieder Altpapier

TSV Leichtathletikabteilung

Böhl-Iggelheim- Die Leichtathletikabteilung im TSV Iggelheim führt weiterhin seine Altpapiersammlungen durch.

Es wäre schön, wenn Sie Ihr Altpapier für unseren Verein sammeln und entsprechend samstags bis 9:00 Uhr auf dem Gehsteig bereitstellen würden. Dadurch können Sie unseren Verein ein wenig unterstützen. Herzlichen Dank im Voraus.

Hier die Termine unserer nächsten Altpapiersammlungen:

27. April

8. Juni

6. Juli

17. August

25.03.2013


Ehrungsabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Bürgerinnen und Bürger für besondere sportliche Leistungen und solche in der Tierzucht ausgezeichnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Beim Ehrenabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU), in Anwesenheit der beiden Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), 66 Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2012 in sportlicher Hinsicht, so wie bei der Tierzucht mit Urkunden und Präsenten auszeichnen. Die Geehrten haben bei Europa-, Deutschen –, Süddeutschen-, Südwestdeutschen-, Rheinland-Pfalz-, so wie Pfalzmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen jeweils Meistertitel oder Spitzenplätze belegt. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Peter Christ in seinen Begrüßungsworten über die große Resonanz, die der Ehrenabend in der Bevölkerung hervorruft. Die Turnhalle der Peter-Gärtner-Regionalschule plus war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Sein besonderer Dank galt auch den Trainern und „stillen Helfern“, nicht zu vergessen die Eltern, im Hintergrund, die in über 80 Vereinen in der Gemeinde wertvolle Arbeit, gerade auch zum Wohl der Kinder und Jugendlichen leisten. „Eine Arbeit die nicht hoch genug einzuschätzen ist“ wie ein gutgelaunter Ortschef mit Nachdruck betonte. Und Christ versicherte, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch weiter hin besonders die Jugendarbeit in den Vereinen fördern werde. „Sie Alle haben Böhl-Iggelheim national und auch international bekannt gemacht und würdig vertreten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“ war das Kompliment von Christ an die Geehrten.

Mit 18, meist Kinder und Jugendliche, stellte der „RV Vorwärts Böhl die größte Gruppe der Geehrten. Ihr großes Können bewiesen die Kunstradfahrer bei einer beeindruckenden Demonstration ihrer anspruchsvollen Sportart. Pfalzmeister, Rheinland-Pfalz-Meister Deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Kunstradfahrer zu finden. Was hier Kinder im zarten Alter von 9 Jahren leisten ist manchmal kaum zu glauben. Donnernden Applaus gab es von den begeisterten Zuschauern für die Vorführungen der Radsportartisten. Florian Blümel, Felix Blümel, Julia Schmidt, Lea Weber, Silvan Schlag, Johanna Hey, Kim Merkler, Noah Lind, Nils Biber, Annika Schlag, Tobias Hey, Lisa Bringsken, Lena Bringsken, Robert Duroska, Mike Lauterbach, David Heck, Sascha Heck und Tim Weber heißen die Radartisten.

Mit Bedauern stellte Peter Christ fest, dass Florian und Felix Blümmel ihre aktive Laufbahn beendet haben. Aber als Trainer bleiben beide Spitzenathleten dieser faszinierenden Sportart erhalten.

Die Behindertensportgruppe des TSV Iggelheim ist beim „Bosseln“ neben der Spitze in Rheinland-Pfalz auch im vorderen Bereich auf nationaler Ebene anzusiedeln. Heidrun Junghans, Thea Wessar, Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp, Brigitte Deck, Christian Scharfenberger, Dieter Erdmann, Karl-Heinz Erdmann, so wie Ernst Herrmann wurden hier geehrt.

Die jungen Leichtathleten des TSV Iggelheim glänzen schon seit Jahren mit Höchstleistungen. Liam Radetz, Julian Melder, Patricia Benek, Tim Brendel, Robin Strohmaier, Daniel Gaab, Karolin Schöpke, Sahra Hahn, Claudia Wagner, Elena Löchner, Sandro-Leon Grübel bildeten die Riege der Geehrten und erhielten aus der Hand vom Bürgermeister die Urkunde und das eigens für diesen Anlass gefertigte Präsent.

Die alles überragende Leistung auf dem Gebiet der Leichtathletik vollbrachte, der aus dem TSV Iggelheim hervorgegangene, Weitspringer Christian Reif. Einige nationale und internationale Titel schmücken den Athleten, der sich immer noch mit seiner Heimatgemeinde und seinem Heimatverein sehr verbunden fühlt. Wenn Christian Reif auch seine Auszeichnung nicht persönlich in Empfang nehmen konnte, wünschen alle Böhl-Iggelheimer, dass der sympathische Sportler bei den nächsten Olympischen Spielen dabei sein wird und seine erhoffte Medaille erringt.

Bei Kreis- und Pfalzmeisterschaften zeigte sich, wie schon in den vergangenen Jahren auch, Dieter Ohme, vom Schützenclub aus Böhl immer treffsicher und ist immer ein sicherer Kandidat für die Ehrung beim Bürgermeister. Rita Bender, Dieter Herrmann, Robert Ritter, Marianne Ruffer, Andreas Kreitner, Frank Leipner, Alexander Stoll, so wie Daniela Leipner konnten ob ihrer Treffsicherheit in den unterschiedlichsten Sportschützendisziplinen, mit z. T. außergewöhnlichen Waffen, ausgezeichnet werden.

Auch weniger populäre Sportarten, wie Gewichtheben, waren mit Nele Sibel Frank, Marius Müller, so wie Noah Faith Frank an diesem Abend vertreten. Alles Sportler die noch im Jugendbereich ihre Erfolge erringen.

Der Karatesport wird beim VT Böhl sehr erfolgreich betrieben. Vordere Platzierungen bei Landes- und deutschen Meisterschaften zeugen von der guten Arbeit beim VT Böhl mit den Talenten der jungen Karatekas aber auch von denen im reiferen Alter. Phillip Lehnert, Lars Müller, Markus Klöditz, Silvia Schäffner und Axel Sonnier waren die erfolgreichen Kämpfer. Eine Demonstration dieser Sportart wurde den Besuchern geboten, bei der die Dynamik und die Körperbeherrschung diese Sportart eindrucksvoll sichtbar wurde.

Im Judosport, nicht nur in Deutschland, ist Jasmin Külbs eine feste Größe. Deutsche Meisterin in der Klasse mit 78 kg, der 3. Platz bei der Europameisterschaft U 23, so wie hervorragende Platzierungen bei World Cup-Tournieren sind Ergebnisse ihres großen Könnens.

Dass auch Pferdesport in Böhl-Iggelheim leistungsmäßig betrieben wird verwunderte, wie viele Besucher, auch Peter Christ. Britta Susan Hauck ist mit ihren Islandpferden regional und überregional überaus erfolgreich.

Nicht vergessen werden dürfen die Tierzüchter. Sigrid Orth hat sich der Geflügelzucht verschrieben und Friedrich-Wilhelm Klöckling züchtet Kanarien.

Die Karnevalisten von den „Böhler Hängsching“ gehören in der karnevalistischen Tanzszene auf Landes- so wie Bundesebene zu den herausragenden Akteuren. Mit Vanessa Gansert haben die „Hängsching“ bei den Tanzmariechen die mehrmalige deutsche Meisterin in ihren Reihen. 2012 war die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften für Aktive ihr größter Erfolg. Gina Hartmann größter Erfolg war der Gewinn der Pfalzmeisterschaften bei den Juniorentanzmariechen. Enrico Menico mit seiner Partnerin Svetlana Wottschel erreichte den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Aktive. Mit Melina Kaspar haben die „Böhler Hängsching“ ein ganz junges Tanztalent in ihren Reihen, das seine schon große Kunst als Einlage zeigte.

Von der Musikschule Sascha Leicht umrahmten Timaran/Hide and Seek, Nina Lohmann die Ehrenfeier musikalisch. Bilder: fg

23.03.2013


Bürgerinnen und Bürger für besondere Leistungen ausgezeichnet - Bilderalbum

   

Stimmung bis es kracht – Hängsching feiern Meisterschaft

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit einem großen Festabend feierte der Karnevalverein „Böhler Hängsching“ seine erfolgreichen Gardetänzerinnen und Gardetänzer. Seit Jahren feiern die Aktiven als Soltänzer, Paare, so wie in verschiedenen Formationen große Erfolge bei Pfalz-, Süddeutschen- und nationalen Meisterschaften. Vanessa Gansert ist fraglos das größte Talent und hat die größten Erfolge aufzuweisen. Insgesamt sieben Meistertitel bei den Tanzmariechen hat die charmante junge Dame schon ertanzt. Sie ist damit das erfolgreichste Tanzmariechen aller Zeiten. Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven 2013 in Halle / Westfalen belegte Vanessa Gansert den 4. Platz. Dies ist umso erstaunlicher, als Vanessa eine lange Verletzungspause hinter sich hat und dadurch auch bei den Deutschen Meisterschaften noch gehandikapt an den Start gehen musste. „Wenn wir, nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr, im Stillen auch mit etwas mehr gerechnet hätten, sind wir doch mit dem 4. Platz sehr zufrieden und gratulieren Vanessa ganz herzlich“ betonte der 2. Vorsitzende und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, in seiner Laudatio. „Zumal wir ja noch den Pfalzmeistertitel von Vanessa und den Bronzeplatz bei den Süddeutschen Meisterschaften feiern können“ fügte Heiko Tanski hinzu.

Den Erfolg der Hängsching mache die gemischte Garde bei den deutschen Meisterschaften perfekt. Der 10. Platz ist keine Enttäuschung, sonder. ein schöner Achtungserfolg. Die Qualifikation nach Halle wieder geschafft zu haben und sich noch um einen Platz gegenüber 2012 verbessert zu haben, war für diese lustige und feierfreudige Truppe genug Anlass zum Feiern. Dabei gewesen zu sein und den 10. Platz erreicht zu haben, betrachten die ehrgeizigen Formationstänzer als weitern Ansporn

Der Pfalzmeistertitel von Gina Hartmann bei den Junioren Tanzmariechen machte den Reigen der Erfolge perfekt.

Dass zu den Aktiven und deren Erfolgen auch engagierte Trainerinnen und Trainer stehen wurde an diesem Abend auch nicht vergessen. Die Trainer wurden an diesem Abend mit Blumen und viel Applaus bedacht.

Das mit den Fahnen und Bildern der Aktiven Tänzerinnen und Tänzern geschmückte Jugendzentrum am Holzweg war bis auf den letzten Platz, gefüllt. Der 1. Beigeordnete, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. „Ich bin stolz auf die „Hängsching“ die Böhl-Iggelheim überall bekannt machen und würdig vertreten erklärte ein sichtlich stolzer Hasenstab.

So wurde die Meisterschaftsfeier, wie bei den Karnevalisten bekannt, eine lange Nacht. Bild: fg

19.03.2013


Dreck-Weg-Tag. 3 Kubikmeter Müll aus der Gemarkung entfernt

Adrian und Michael Knebel entladen einen Bus

Böhl-Iggelheim- 25 Bürgerinnen, Bürger und Kinder konnte der Bürgermeister Peter Christ (CDU) zum Dreck-Weg-Tag begrüßen. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung, Mitglieder von CDU, SPD, FWG, Bündnis 90 die Grünen und BIL, beteiligten sich viele Bürgerinnen und Bürger am Reinemachen ihrer Gemeinde.

Die Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus waren schon einen Tag vorher im Dienste der Umwelt unterwegs. Jede Menge Müll sammelten die fleißigen Schülerinnen und Schüler entlang der Straße von der Schule zum Bahnhof.

Vom Schäferhundeverein Iggelheim, der Interessengemeinschaft Waldsiedlung waren fleißige Helfer gekommen. Die Sängervereinigung Iggelheim war ebenfalls vertreten, Mitglieder der Naturfreunde Iggelheim

Groß und Klein, Jung und Alt befreiten die Gemarkung Böhl-Iggelheim von Unrat und Müll. „Erfreulich dass sich auch Kinder an der Aktion beteiligten“ betonte der zweite Beigeordnete Karl Heinz Hasenstab (CDU).

Neben den gemeindeeigenen Fahrzeugen hatte auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Landwirt Johannes Zehfuß aus Böhl zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, um den Unrat abtransportieren zu können. Dieser wurde dann zum Bauhof gebracht und in Container verladen.

Wenn auch dieses Jahr insgesamt weniger Müll beseitigt werden musste, weder eine komplette Küche noch wie im letzten Jahr, eine Wohnzimmereinrichtung war genügend Unrat am Wegesrändern und in Hecken zu finden. Alles Dinge die bestimmt in der Umwelt nichts verloren, haben betonte der Ortschef. Das Entsorgungskonzept des Rhein-Pfalz-Kreises bietet ja alle Möglichkeiten der ordnungsgemäßen Entsorgung. An den Wertstoffhöfen in Böhl-Iggelheim und Schifferstadt können Grünabfälle. Elektroschrott und Bauschutt abgegeben werden. Dazu sieht das Entsorgungskonzept zwei kostenfreie Sperrmüllabfuhren pro Jahr vor.

Die fleißigen Helferinnen und Helfer konnten sich nach der Aktion im Bauhof bei einem Imbiss stärken. Kajef

18.03.2013


Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim überreicht Scheck an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V."

v. l. Sabine Scanu, Elisabeth Kasprowiak, Juliane Rieder v. l. Sabine Scanu, Elisabeth Kasprowiak, Juliane Rieder

Böhl-Iggelheim- Bereits zum achten Mal spendete die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim gemeinsam mit ihrem Förderverein einen Teil des Erlöses des traditionellen Adventsbasars an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt. Dazu steuerten alle Klassen 10% ihrer Gewinne bei und der Förderverein rundete den Betrag gewohnt großzügig auf. So konnte sich die Kassenwartin des Vereins Juliane Rieder in diesem Jahr über eine Spende von 400 Euro freuen. Überreicht wurde die stolze Summe gemeinsam von der Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und der Vorsitzenden des Fördervereins Sabine Scanu.

Interview: Klasse 9a der PGS mit Juliane Rieder

Frau Rieder, ist Geld sammeln Ihr Hobby?

Für den Verein ja, aber ansonsten eher nicht.

Wie lange gibt es Ihren Verein schon?

Es gibt ihn seit Mai 2005.

Wie kam es zur Gründung und wer sind die Gründer?

Ich bin mit meinem Freund Daniel Haken Anfang Februar 2005 nach Sri Lanka gereist, um dort Urlaub zu machen. Da sahen wir die Zerstörungen, die der große Tsunami am 26. Dezember 2004 angerichtet hatte und beschlossen zu helfen. Zurück in Deutschland gründeten wir mit 5 Freunden unseren Verein.

Was sind Ihre Ziele?

Wir begannen ganz gezielt mit der Unterstützung von Opfern des Tsunami, inzwischen ist unser Ziel weiter gefasst, wir unterstützen generell arme und bedürftige Menschen vor Ort.

Wie viele Mitglieder haben Sie inzwischen und spenden diese auch selbst?

Wir haben heute 20 Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag leisten und darüber hinaus auch gelegentlich spenden.

Erhalten Sie Geld für Ihre Arbeit und falls ja, wie viel?

Nein, wir erhalten kein Geld, unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Notwendige Ausgaben für Reisen nach Sri Lanka, wie Flüge, Unterkunft und auch alle anderen Unkosten werden komplett privat getragen.

Wie und von wem wird der Verein organisiert, welche Aufgaben gibt es zu erledigen?

Wir sind ein e.V., ein eingetragener Verein, Daniel Haken ist der Vorstand des Vereins, ich übernehme die Aufgaben der Kassenwartin. Weitere wichtige Aufgaben sind die Verwaltung des Vereins und natürlich vor allem die Durchführung und Begleitung der Hilfsprojekte in Sri Lanka selbst.

Waren schon Mitglieder in Sri Lanka, um sich die Fortschritte anzusehen?

Daniel und ich sind zweimal jährlich in Sri Lanka. Seit 2012 haben wir 2 neue Vereinsmitglieder, die sich schon lange regelmäßig privat in Sri Lanka aufhalten und uns nun unterstützen. Sie waren 2012 sogar dreimal vor Ort.

Wo ist der Sitz des Vereins?

Der befindet sich in Neustadt an der Weinstraße.

Worauf sind Sie besonders stolz bezüglich Ihrer Organisation?

Wir sind besonders stolz, dass tatsächlich 100% der Spenden in Sri Lanka ankommen und kein Geld verloren geht, weil wir wie bereits gesagt alle ehrenamtlich arbeiten. Und es macht uns natürlich immer wieder stolz, die strahlenden Gesichter der Menschen zu sehen, denen wir helfen konnten.

Wie sind Ihre persönlichen Verbindungen zu Sri Lanka?

Am Anfang war Sri Lanka lediglich ein Urlaubsziel, aber inzwischen haben wir viele Freunde dort, nun ist es eine zweite Heimat für uns.

Wie machen Sie auf den Verein aufmerksam?

Wir halten Vorträge in Schulen, bei Rotariern, Lion-Clubs und in anderen öffentlichen Einrichtungen. Da ich in der Gastronomie arbeite, habe ich gelegentlich die Chance, die Gäste über den Verein und seine Arbeit zu informieren. Und ab und an berichtet die Presse von unserer Arbeit.

Wie viel Geld spenden Sie jährlich nach Sri Lanka?

Das ist sehr unterschiedlich, im Moment sind es wohl zwischen 4.000 und 8.000 Euro jährlich. Seit unserem Bestehen sind so bereits über 72.000 Euro nach Sri Lanka geflossen.

Von wem erhalten Sie Spenden?

Die meisten Spenden erreichen uns von Privatleuten. Aber auch Schulen wie eure und sogar Städte und Gemeinden spenden, so haben uns zu Beginn unserer Arbeit die Stadt Neustadt und die Gemeinde Haßloch größere Summen zur Verfügung gestellt.

Welche Probleme gibt es hauptsächlich in Sri Lanka?

Viele! Unmittelbar nach dem Tsunami waren ganze Dörfer zerstört. Die Überlebenden hatten oft nur noch das, was sie am Leib getragen hatten. Viele waren von heute auf morgen ohne Einkommen und der Tourismus fiel für lange Zeit als Einnahmequelle weitgehend aus. So gibt es bis heute große Armut in Sri Lanka bis hin zum Hunger, mangelhafte hygienische Bedingungen und erheblichen Mangel an Arbeitsmaterialien und medizinischer Hilfe.

Was wurde bisher mit den Spendengeldern gemacht?

Wir versuchen in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, indem wir Arbeitsgerät und Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellen, um Familien ein Einkommen zu ermöglichen. Wir haben Waisenhäuser und Altersheime unterstützt und kümmern uns um die medizinische Betreuung Kranker oder spenden Nahrungsmittel. Wir haben aber auch bereits größere Projekte umgesetzt und zerstörte Häuser wieder repariert, indem wir Dächer bauen ließen oder auch einfach Toiletten in Stand setzten oder völlig neu errichteten.

Wo liegen die kulturellen Unterschiede zwischen Sri Lanka und Deutschland?

Es ist nicht alles so strukturiert und organisiert wie bei uns, die Kleiderordnung ist völlig anders, so sollten bei Frauen zum Beispiel immer die Schultern und die Knie bedeckt sein. Die Menschen sind sehr abergläubisch und achten streng auf Horoskope. Oft geht das so weit, dass wir unsere Aktivitäten an Hokuspokus ausrichten müssen und eine neue Maschine nicht sofort, sondern erst am Tag der günstigen Vorhersage eingesetzt werden kann.

Seit wann ist ihr Verein mit der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGS) in Kontakt?

Die PGS hat bereits bei ihrem Adventsbasar 2005 gespendet, ist also seit dem Gründungsjahr dabei. Vielen Dank an dieser Stelle!

Wie kam der Kontakt zu Stande?

Eines unserer Vereinsmitglieder ist Lehrer an der PGS und hat den Kontakt hergestellt, als die PGS und ihr Förderverein ein Projekt für die Spenden des Adventsbasars gesucht haben.

Was wurde mit dem Geld der PGS schon alles ermöglicht und was ist Ihr aktuelles Projekt?

Mit dem Geld wurde vor allem vielen Schulen geholfen, indem Tische, Bänke oder auch einfach Landkarten für den Erdkundeunterricht angeschafft wurden. Wir konnten einen defekten Schulbus reparieren, Schuluniformen kaufen, einen Computer anschaffen und einem Lehrer eine Computerausbildung ermöglichen. Ein aktuelles Projekt könnte sein, in einer Schule für Behinderte einen Raum zur Sinnesförderung einzurichten. Das wird sich bei der nächsten Reise vor Ort ergeben.

Interview: Klasse 9a der PGS

16.03.2013


Iggelheim feierte Lätare. Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung

Von Franz Gabath

Über zwei Stunden schlängelte sich der diesjährige Lätareumzug durch Iggelheim. Viele Bürger hatten ihre Häuser mit Blumen und Fahnen festlich geschmückt. Aus bescheidenen Anfängen, als 1958 zum ersten Mal, der allen ledigen Iggelheimer am Sonntag Lätare auszuhändigende Weck, auf einem Wagen durch die Straßen von Iggelheim gefahren wurde, hat sich mittlerweile ein farbenprächtiger Umzug entwickelt. Dieser ist seit Jahren weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt. So konnten die Iggelheimer auch dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste in ihrem Ort willkommen heißen. Der im Vorfeld für diesen Tag angekündigte Regen, erwies sich wie so manche Wetterprognose als ziemlich falsch. Bei Frühlingshaften Temperaturen konnte der Sommer herbeigesehnt werden. Temperaturen taten der guten Stimmung am Zugweg keinen Abbruch.

Die Verteilung der Weck an Lätare hat ihren Ursprung im Vermächtnis einer ledigen Dame, die 1678 der Gemeinde einen Acker vermachte. Die testamentarische Bedingung war, jedem ledigen Einwohner am Sonntag Lätare aus dem Pachtzins des Ackers „einen Wecken“ zu kommen zu lassen. Diese Tradition hat sich bis in unsere Tage erhalten. Nur heute bekommen auch ledige auswärtige Gäste einen Wecken. Und da der Pachtertrag des „Weckackers natürlich nicht mehr ausreicht um die gesamten „Wecken“ zu finanzieren, muss hier natürlich die Gemeinde den Geldsäckel öffnen.

Fast pünktlich um 14:00 setzte sich der Zug, angekündigt durch drei laute Schüsse der "Original Haßlocher Böllerschützen", in Bewegung. Er umfasste dieses Jahr 41 Zugnummern. Heinz Staffen moderierte im Ankündigungswagen witzig, spritzig und gekonnt wie in jedem Jahr. Der Musikverein Iggelheim sorgte mit heißen Rhythmen für die richtige Stimmung am Zugweg. Der Ortsbüttel kündigte lautstark die Prominenz an. Eine Zugnummer die mittlerweile von anderen Sommertagsumzügen ausgeliehen wird. Auch eine Art der Kulturweitergabe. Bürgermeister Peter Christ mit seiner Gattin, als auch die Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab bevorzugten dieses Jahr je ein Oldtimercabrio. Der Touristenstammtisch Haßloch gab sich mit seinem eindrucksvollen Motivwagen die Ehre.

Schüler der Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule radelten mit bunten Bändern verzierten Fahrrädern. Die Kindern der Katholischen Kindertagesstätte St. Simon und Judas hatten ihre farbenprächtigen „Ri-RaRo-Stecken“ selbst gebastelt und diese im Vorfeld in Iggelheimer Geschäften zum Kauf angeboten. Viele der aufgesteckten Brezeln überlebten das Ende des Zuges nicht. Sie verschwanden schon vorher in den hungrigen Mägen der Kinder. Zudem hatten die Betreuerinnen und Mitglieder n des Fördervereins Bagagewagen mit allerlei Ess- und Trinkbarem dabei um die Kleinen auf dem langen Zugweg zu versorgen.

Ihre Lieblichkeit Jessica II. des Karnevalsvereins „Igglemer Bessem“, mit ihrem Gefolge beendete im offenen Wagen den sogenannten Vorspann.

Im Mittelpunkt des Historischen Teiles steht natürlich der Wagen mit der Vermächtnisdame, welcher dieser ganze Festzug ja zu verdanken ist. Hier ist die Beurkundung durch den Notar dargestellt. Freigiebig verteilten die Herren vom Gesangverein „Liederkranz“ die Wecken. Dreitausend wurden in diesem Jahr wieder verteilt. Der “Reiterlud“, eine Iggelheimer historische Gestalt, ritt auf seinem Schwein vor der Kutsche des Kurfürstlichen Paares. Dem Wagen mit der Nachbildung des Historischen Rathauses von 1775 und der Evangelischen Kirche von 1756 folgte die „Weiße Frau am Lilienbrunnen“ des VfB Iggelheim. Die Donaudeutsche Landsmannschaft aus Haßloch begeisterte durch ihre farbenprächtigen alten Trachten.

Die „Musketiere“ vom gleichnamigen Musikverein aus dem Ortsteil Böhl leitete zum sogenannten freien Zugteil über. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto „Entdeckt und erfunden“.

Die Entdeckung des Feuers war Thema beim Gewerbeverein Böhl-Iggelheim, Den Südpol entdeckten die Damen und Herren des Fördervereins der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule.

Die Kinder der Kita „Storchennest verkörperten James Cook. Das Penicillin entdeckten die Akteure von der Handballabteilung des TSV.

Die Waldsiedlung gestaltet ihr jeweiliges Thema überaus aufwendig. So könnte Leif Ericsson wirklich bei der Entdeckung Amerikas ausgesehen haben. Schiff mit Gefolge schienen original zu sein. Die Mitwirkenden der Waldsiedlung sind jedes Jahr, neben der Sängervereinigung, der absolute Hingucker. Wobei - ein Vergleich der einzelnen Zugnummern verbietet sich – schon deshalb - weil die einzelnen Gruppierungen und Vereine unterschiedlich viele Akteure in ihren Reihen hatten. Jede Zugnummer glänzte durch ihre Kreativität die die Mitwirkenden, ob Kinder oder Erwachsene an den Tag legten –ob bei der Gestaltung der Wagen, der Kostüme, oder der Ausführung beim Umzug.

Kultur besonderer – weil hochmoderner Art brachte der Kulturverein DorfArt auf die „Lätarestraßen“ von Iggelheim. DorfArt entdeckte den “Gangnam Style“ für Iggelheim. Eine Zugnummer die durch ihre Kreativität in Kostüm und Darstellung immer wieder spontanen Beifall bei den vielen Besuchern an der Zugstrecke hervorrief.

Die Naturfreunde Iggelheim betätigten sich als Umweltdetektive. Der CDU Ortverband kam mit starken Maschinen daher. Lanz Bulldogg und alte Mähmaschine – Raritäten. Die Siegerehrung der Gewichtheber war dann aber eher eine Sache der Damen. Dabei der Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß.

Die Turner vom TSV Iggelheim blieben in ihrem Metier und ließen Turnvater Jahn wiederauferstehen. Das Jugendzentrum Böhl-Iggelheim erfand des „Ebbes-Spiel“ und bunte „Lego-Steine“ purzelten über den Asphalt. Dargestellt von den Mitwirkenden der protestantischen Kita „Storchennest. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim gingen als Luftfahrtpioniere in die Luft und die Mitglieder der BI Westumgehung schauten mit Kopernikus in die Sterne und entdeckten die Milchstraße.

Ihrer Berufung treu blieben die Damen und Herren des evangelischen Singkrieses Iggelheim. Martin Luther als Bibelübersetzer und Pionier des Kirchenliedes schritt durch Iggelheims Straßen.

Auch die Sängervereinigung Iggelheim liebte es dieses Jahr musikalisch. Erfindung von Schallplatte und Grammophon war ihr Motto. Was die Choreografen der Sängervereinigung sich jedes Jahr einfallen lassen, glaubt man jedes Jahr, dass dies nicht mehr zu toppen sei. Aber es geht noch immer.

Traditionsgemäß endete der Zug mit den vier Jahreszeiten. Der von den Hundefreunden riesige Winter, eine Dimension die der eisige Iggelheimer Geselle bei keinem Sommertagszug in der Umgegend erreicht, bildete den Abschuss des Zuges. Frühling, (SPD-Ortsverein), Sommer, (Bündnis 90/ Die Grünen) und der Herbst (Geflügelzuchtverein) ergänzten diesen Zugteil.

Die Zugüberwachung lag in den bewährten Händen der Schutzpolizeiinspektion Schifferstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim die ihre Aufgabe umsichtig erledigten. Nachdem der Winter, dieser frostige Gesell, noch einmal durch den Ort fahren durfte, wurde er auf dem Dorfplatz unter den Klängen von: „Winter ade, scheiden tut weh„ verbrannt und ist damit hoffentlich endgültig vertrieben. Bilder: fg

12.03.2013


Mitgliederversammlung beim Heimatpflege- und Museumsverein

Ehrung langjähriger Mitglieder

von Franz Gabath

Harmonisch verlief die Mitgliederversammlung des Museumsverein Böhl-Iggelheim in Evangelischen Gemeindezentrum im Ortsteil Iggelheim. In ihrem Rechenschaftsbericht betonte die 1. Vorsitzende Irma Nonnenmacher besonders das harmonische Vereinsleben und bedankte sich bei allen Mitgliedern die immer da sind, wenn Not am Mann ist und die jeden Monat tatkräftig in den beiden Museen werkeln. 2012 war wieder ein ereignisreiches Jahr. Sehr erfreulich war das Interesse an den beiden Museen, dem „Alten Rathaus“ in der Langgasse und dem „Alten Schulhaus“ in der Sandgasse. Bei den festen Öffnungstagen, an Lätare, Kerwe oder zum Tag des offenen Denkmals war immer ein reger Besuch zu verzeichnen. Aber auch die Nachfrage nach separaten Führungen war sehr groß. So besuchten Schulklassen immer wieder das Alte Rathaus und auch das Interesse am Alten Schulhaus war sehr groß. Wohl auch wegen dem darin ausgestellten Klassenzimmer, in dem den heutigen Schülerinnen und Schülern die alte Zeit mit ganz anderem Mobiliar und auch anderen Unterrichtsmethoden näher gebracht wird. Gerade ein Unterricht, wie er zu Großmutters, oder Großvaters Zeiten abgehalten wurde, wird bei der heutigen Schülergeneration mit Verwunderung und Erstaunen registriert.

Insgesamt wurden zu Sonderführungen über 100 Besucher im Alten Rathaus und fast doppelt so viele im Alten Schulhaus gezählt. So besuchte der Leiter des Stoffdruckmuseum aus Lindenfels im Odenwald, selbst noch gelernter Stofffärber, mit seiner Familie das „Alte Rathaus“. Er zeigte sich beeindruckt über die Große Anzahl der Druckmodeln, die der Museumsverein sein Eigen nennen darf.

Sehr eindrucksvoll berichtete der Ehrenvorsitzende, Theo Brendel von Besuch einer ganzen Familie. Im Jahre 1766 war die Familie Herget, ehemals wohnhaft in der Langgasse 44, nach Russland ausgewandert. Das Familientreffen fand 2012 in Böhl-Iggelheim statt. 33 Angehörige, der über ganz Europa versreuten Familie waren gekommen um sich den Ort ihrer Wurzeln anzusehen und sich von Theo Brendel sachkundig führen zu lassen. Die Familie versprach wiederzukommen.

Die festen Termine wie Lätare, Kerwe, Tag des offenen Denkmals werden auch 2013 beibehalten. An Kerwe im Hof des Alten Schulhauses selbstgebackenen Kuchen und Kaffee anzubieten hat sich bewährt, ist in der Bevölkerung angekommen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Eine Selbstverständlichkeit ist die Beteiligung am großen Umzug am Sonntag Lätare. Auch in diesem Jahr wird die Kutsche mit dem kurfürstlichen Paar wieder vom Museumsverein gestellt. Am 14.04.2013 findet wieder eine Gemarkungsfahrt statt. Je nach Wetterlage wird das Ziel festgelegt und auch, ob mit dem Rad gefahren wird. Der Vereinsausflug ist für den 11. August terminiert. Das Ziel wird Mayen in der Eifel.

Besonders erwähnte Irma Nonnenmacher einen Besuch bei Pfarrer Herrmann Kiefer, der Pfarrer in Hahnhofen und dann später Studentenpfarrer war. Pfarrer Kiefer war nach dem Krieg im Kriegsgefangenenlager nahe Böhl-Iggelheim gefangen gehalten wurde und der während dieser schlimmen Zeit seine Berufung zum Priester erfuhr. Ein Besuch der bei allen Beteiligten einen tiefen, bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Am Sonntag Lätare, 10. März 2013 wird im Heimatmuseum „Altes Schulhaus“, Haßlocherstraße 2, eine Foto-Ausstellung unter dem Motto „Pfälzische Impressionen“ von Elke Morcinczyk und Michael Unna eröffnet. Die Ausstellung ist auch an den Sonntagen 17. März, 24. März und am Ostersonntag den 31. März 2013 geöffnet.

Zur großen Wittelsbach- Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer wird der Museumsverein einen Besuchstermin mit Führung anbieten.

Reinhold Schneider konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Von den Kassenprüfern Ernst Herrmann, so wie Helmut Wüst wurde ausdrücklich ein Lob ausgesprochen. Die von Ernst Hermann beantragte Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Die 1. Vorsitzende Irma Nonnenmacher nahm dann auch die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit vor. Helga Diehl erhielt die Urkunde für 25 Jahre Treue zum Verein. Auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit können Heinz Staffen, Erhard Beutel, Karin Nolte, Gudrun Münch, Hannelore Häußler, Ursula Kräkel, so wie Ernst Herrmann zurück blicken. Ria Baumann gehört dem Museumsverein stolz 40 Jahre an.

Die Museen sind geöffnet an Lätare, Kerwe und zum Tag des offenen Denkmals. Darüber hinaus können Führungen unter der Tel.: 06324 64936, und 06324 76353 vereinbart werden. Bild: fg

09.03.2013


9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim absolvieren Bewerbungstraining der IKK Südwest

Schülerinnen und Schüler der 9 a im angeregten Gespräch mit Marina Tremmel, Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest Schülerinnen und Schüler der 9 a im angeregten Gespräch mit Marina Tremmel, Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest

Böhl-Iggelheim- Im Februar durften die 9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim außerschulische Experten in ihren Klassenräumen begrüßen. Jeweils drei Stunden nahmen sich die Ausbildungsbeauftragte der IKK Südwest Marina Tremmel und zwei ihrer Kolleginnen Zeit, um mit den Schülerinnen und Schülern ein Bewerbungstraining durchzuführen. Statt der klassischen Schulfächer standen nun Eignungstest und Vorstellungsgespräch, Telefontraining und Bewerbungsschreiben auf dem Stundenplan. Die Jugendlichen, die je nach angestrebtem Schulabschluss bereits in diesem oder erst im nächsten Jahr auf den Arbeitsmarkt streben werden, erhielten so aus erster Hand Tipps, wie zukünftige Arbeitgeber zu beeindrucken sind. Und sie erfuhren, dass hier neben dem Schulabschluss und den Zeugnisnoten die persönliche Präsentation eine entscheidende Rolle spielt. Sei es beim telefonischen Erstkontakt, bei der schriftlichen Bewerbung oder gar beim Vorstellungsgespräch selbst: der erste Eindruck und das Auftreten müssen stimmen.

Die Jugendlichen auf diese Situationen vorzubereiten, hatten sich auch Sabine Köhler und Nicole Krummenauer zum Ziel gesetzt. "Hohe Stiefel zum Minirock sind zwar chic und modern, werden aber in den meisten Betrieben nicht gerne gesehen. Dagegen werden dezente Totos auch in Tätigkeiten mit Kundenkontakt immer mehr akzeptiert." Neben solch ganz praktischen Ratschlägen zur Kleidung beim Vorstellungsgespräch und auch zur Gestaltung eines Bewerbungsschreibens, versetzten sie die Jugendlichen spielerisch in die Rolle der Bewerber. Die Vertriebsassistentin und die Kundenberaterin der IKK Südwest konfrontierten sie mit möglichen Gesprächsverläufen und typischen Fragestellungen. Schnell war den Mädchen und Jungen klar, dass gründliche Recherchen zum Ausbildungsberuf und zum Unternehmen unabdingbar, mit den Möglichkeiten des Internets aber auch recht einfach durchzuführen sind. Mit großem Spaß schlüpften sie nun in die verschiedenen Rollen und versuchten, die Situation auch aus der Sicht der Betriebe und Personalchefs zu beurteilen. So gut vorbereitet kann bei den kommenden Bewerbungen eigentlich nichts mehr schiefgehen. Text: Markus Jung

05.03.2013


Zusätzliche Öffnungszeiten in der KÖB Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Die Katholische Öffentliche BüchereiIggelheim, Rottstr. 33, öffnet abJanuar 2013 zusätzlich ihre Tür .Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat zusätzlich von 18:00 – 19:30 Uhr geöffnet.

Die nächsten Termine sind:

05.03.2013 und 19.03.2013

02.04.2013 und 16.04.2013

07.05.2013 und 21.05.2013

04.06.2013 und 18.06.2013

02.03.2013


Harmonischer Klangkörper – Mitgliederversammlung beim Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Peter Christ als Vorsitzender bestätigt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit über 400 Mitgliedern zählt der Musikverein Iggelheim zu den Großvereinen im Ort. 38 wahlberechtigte Mitglieder waren der Einladung ins katholische Pfarrheim in der Rottstraße 33 gefolgt

In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Christ besonders die Aktivitäten während des vergangenen Jahres. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück“ betonte Peter Christ. Über 40 erfolgreiche Auftritte des Stammorchesters und der Jugendkapelle wurden absolviert. Der Vereinsausflug nach Wetzlar und zur Burg Braunfels begeisterte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und war, trotz des regnerischen Wetters, ein voller Erfolg. Höhepunkt im Vereinsleben, zu dem auch die besinnliche Weihnachtsfeier zählt, war das Schlachtfest so wie die Musikerfreizeit in Breitenberg. Neben der Geselligkeit wurde hier auch eine intensive Probenarbeit absolviert. Besonders das Open Air -Konzert kann, nach den Worten des Vereinschefs, zu einem der Höhepunkte im musikalischen, wie im geselligen Bereich, gewertet werden.

Mit dem Tag der Ausbildung betrat der Musikverein, in der 2012 durchgeführten Form, Neuland. Sieben Jugendliche konnten für das Erlernen eines Instrumentes begeistert werden. Die Ausbildung wird in Kooperation mit der am Ort ansässigen Musikschule, Sascha Leist, durchgeführt. Der Musikverein beteiligt sich in nicht unerheblichem Maße an den Ausbildungskosten und stellt auch Instrumente zur Verfügung.

Die Verleihung der Landesehrennadel an den Dirigenten und Gründer des Vereins, Johann Kern, erfüllt den Verein mit Stolz, wie Peter Christ betonte. „Ein Wenig von diesem Glanz fällt auch auf den Musikverein ab“ betonte Peter Christ schmunzelnd.

Dirigent Johann Kern betonte die große Disziplin der Musiker und die Bereitschaft im Orchester neue Wege mitzugehen. „Wir haben einen ausgewogenen musikalischer Klangkörper so wie ein harmonisches Vereinsleben“ betonte Johann Kern mit Zufriedenheit. Wie bei allen Auftritten konnte auch das Konzert in der katholischen Pfarrkirche in Iggelheim, das das erste Mal zusammen mit einer Gesangssolistin durchgeführt wurde, das Publikum begeistern.

Johann Kern, wie auch Jens Böhler, der Dirigent der Jugendkapelle, mahnten allerdings auch zu einem regelmäßigen Besuch der Proben. Zurzeit musizieren ca. 60 Musiker in Stammorchester und Jugendorchester.

„Die Beteiligungen am Lätareumzug in Iggelheim, am Sommertagszug in Haßloch, oder bei der Eröffnung des Bad Dürkheimer Wurstmarktes trugen, neben all den anderen Auftritten, dazu bei die hohe musikalische Qualität unter Beweis zu stellen“ betonte Kern. Musizieren beim St. Martinsumzug der katholischen Kirchengemeinde wie Auftritte beim Weihnachtsmarkt in Böhl sind feste Bestandteile des jährlichen Terminkalenders.

Schatzmeister Norbert Böhler konnte von einem erfreulich positiven Kassenstand berichten. Die Kassenprüferinnen Gertrud Kiefer und Gerlinde Kownatzki erteilten ein ausdrückliches Lob. Auf Antrag von Heiner Huwe wurde der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt. Der Haushaltsplan für 2013 ist nahezu ausgeglichen. Die geringe Unterdeckung wird voraussichtlich dadurch bedingt, dass neue Instrumente, besonders für die Ausbildung der Jugend, angeschafft werden. Der Haushaltsentwurf für 2013 wurde einstimmig angenommen.

Birgit Serr, so wie Anette Wittmann wurden einstimmig zu neuen Kassenprüferinnen gewählt.

Die Wahlen zur Vorstandschaft wurden vom Ehrenvorsitzenden Bernd Maurer souverän geleitet und brachten folgende Ergebnisse: 1. Vorsitzender Peter Christ, 2. Vorsitzender Ulrich Serr, Schatzmeister Norbert Böhler, Schriftführerin Katja Christ. Dirigent Johann Kern gehört dem Vorstand an. Jugend- und Ausbildungswart wird Stefan Fink. Für die Pressearbeit ist Frederik Barth zuständig. Das Organisationsteam vertreten Ina Reiß, Horst Wittmann, so wie Mattias Zwing. Die Wahlen erfolgten jeweils einstimmig.

Für 2013 gibt es schon einen umfangreichen Veranstaltungskalender. Die Ehrenstunde mit der Auszeichnung langjähriger Musikerinnen, Musiker und Mitglieder findet am 05. Mai statt, der Tag der Ausbildung am 15.05. Die Musikerfreizeit führt von 30. 05. Bis 02. 06. Nach Sulz. Der Vereinsausflug am findet am 08. Juni durchgeführt. Das OPEN-AIR- Konzert auf dem Dorfplatz wird 5. Juli stattfinden. Die Weihnachtsfeier ist für den 14. Dezember terminiert und am Hl. Abend wird wieder an verschiedenen Plätzen in Iggelheim musiziert.

Alle Informationen sind unter www.musikverein-iggelheim.de im Internet abrufbar. Bild: fg

28.02.2013


Erfolgreiches Sängerjahr der Sängervereinigung Iggelheim

Bohrer weiter 1. Vorsitzender. Ehrungen verdienter Mitglieder

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Zur Hauptversammlung im Sängerheim in der Sandgasse konnte der erste Vorsitzende Herbert Bohrer ca. 90 Mitglieder, des 448 Mitglieder starken Vereins, begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Vorsitzenden des Sängerkreises Speyer, Erich Armbrüster. Neben den turnusmäßigen Rechenschaftsberichten galt die Versammlung hauptsächlich der Wahl einer neuen Vorstandschaft sowie der Ehrung verdienter Sängern und Sängerinnen sowie der Planung für das laufende Jahr.

Als Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte Bohrer, neben den zahlreichen Auftritten bei befreundeten Vereinen, die Beteiligung am Lätarefest, die vorweihnachtliche Veranstaltung „Weihnachten im Hof“ und besonders dem seit vielen vielen Jahren wieder durchgeführten Frühlingsball. Herbert Bohrer zollte allen Helferinnen und Helfern höchstes Lob, die sich am Lätareumzug unter dem Motto “Olympiade in Iggelheim“ beteiligt hatten und die Abschlussfeier farbenfroh und fulminant gestaltet hatten. Auch für den diesjährigen Lätareumzug am 10. März wird schon fleißig nachgedacht geplant und gewerkelt. Den Frühlingsball bezeichnete Bohrer als besonderen Höhepunkt. Der Erfolg übertraf die Erwartungen bei weitem. So wird es auch in diesem Jahr wieder einen Frühlingsball geben. Dieser findet am 13.April in der TSV- Halle in der Jahnstraße statt. Die Band„Rassler & Friends“, eine Formation die aus der Sängervereinigung hervorgegangen ist, wird wieder zum Tanz aufspielen und wie beim Ball 2012 wieder kostenlos. Dadurch konnte ein Teil des Erlöses, nämlich die stolze Summe von 500 Euro Bürgermeister Peter Christ zur sozialen Verwendung übergeben werden. „Wir haben dem Verein im Ort und darüber hinaus alle Ehre gemacht“ schloss Herbert Bohrer seine Ausführungen

„Singen ist Wellness für Körper Geist und Seele, und das zu Dumpingpreisen“ betonte Chorleiter Alwin Dinges. Dinges, der bei allen Erwachsenenchören, Männerchor, Frauenchor, „Sandy Lane“ das Dirigentenamt inne hat, erklärte seine Freude am arbeiten mit den Chören. „Ich möchte was mit ihnen erreichen“ betonte Dinges mit allem Nachdruck. Für Herbst 2013 ist ein gemeinsames Konzert verschiedener Männerchöre geplant.

Hans Simon erklärte, dass die Kinderchöre die „Igglemer Spatzen“ immer noch wachsen. Das gemeinsam mit ihrer Leiterin Jessica Simon auf die Bühne gebrachte Musical „Die Götterolympiade“ begeisterte die Zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Auf diesem erfolgreichen Weg wird weitergearbeitet werden.

Geschäftsführer Gerhard Sauer konnte von einem erfreulich positiven Kassenstand berichten. Saur richtete einen eindringlichen Apell an alle Mitglieder sich weiterhin im Verein zu engagieren. Jede Stimme in den einzelnen Chören, aber auch jede helfende Hand bei sonstigen Veranstaltungen werde dringend gebraucht. Gerhard Saur bedankte sich ausdrücklich bei der agilen Gruppe um den Ehrenvorsitzenden Willi Ulmer – „aber auch diese Herren werden älter“ merkte Sauer humorvoll an und die Herren sind um jede Unterstützung dankbar.

Die Kassenprüfer Gerd Best und Klaus Lang bescheinigten einwandfreie Kassenführung.

Auf Antrag von Gerd Best erfolgte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft einstimmig.

Die Ehrungen wurden vom 1. Vorsitzenden des Sängerkreises Speyer Erich Armbrüster, sowie dem 1. Vorsitzenden Herbert Bohrer vorgenommen. Die goldene Ehrennadel des Chorverbandes der Pfalz nebst Urkunde für 40 Sängerjahre wurden Karlheinz Klein, Horst Kretner, so wie Erich Wendel verliehen. Für 40 Jahre Sangestätigkeit erhielt Elisabeth Wendel die Goldene Ehrenbrosche. Die silberne Nadel des Chorverbandes der Pfalz erhielten für 25 Sängerjahre Ingrid Hasselwander, Erna Reiser, Doris Schäfer und Gisela Schwarztrauber. Der Verein verlieh die Ehrenurkunde für 75-jährige Mitgliedschaft an Adolf Mauer. Die Vereinsnadel in Gold wurde Friedrich Bug und Ulrich Neuf verliehen und Heinrich Hörrle, Gerhard Mattern, Fritz Platt so wie Klaus Schäfer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Neuwahlen wurden von Hans Simon souverän geleitet und brachten jeweils einstimmige Ergebnisse. 1. Vorsitzender: Herbert Bohrer, stv. Vorsitzender: Thomas Hasert, Geschäftsführer: Gerhard Saur, Schriftführer: Richard Croissant Als Beisitzer fungieren für den Männerchor: Klaus Bohrmann, Klaus Buchert und Klaus Schäfer. Den Frauenchor vertreten Roselinde Hery und Rosemarie Hengler. „Sandy Lane“ wird durch Frank Bohm, Monika Lang, Ansgar Ohmer sowie Ellen Suchoroschenko repräsentiert. Vervollständigt wird der Kreis der Beisitzer durch Christiane Hoock für die „Spatzen“. Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Gerd Best und Klaus Lang.

Liedvorträge des Männerchors so wie des Frauenchors, unter der Leitung von Alwin Dinges, umrahmten die harmonische Versammlung. Bild: fg

25.02.2013


9. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim besuchen Amtsgericht Speyer

Klasse 9 a auf dem Weg zum Amtsgericht Speyer

Böhl-Iggelheim- Die Klassen 9a und 9b der PGS besuchten im Rahmen der Unterrichtseinheit "Jugendliche und ihre Rechte" im Fach Gesellschaftslehre Verhandlungen am Amtsgericht Speyer. Nachdem sie sich im Unterricht intensiv mit Recht und Gesetz beschäftigt und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches selbst auf verschiedenste Fallbeispiele angewandt hatten, stand nun der Vergleich mit der Wirklichkeit an. In den öffentlichen Verhandlungen der Strafrichterin ging es um recht unterschiedliche Vorwürfe, angefangen bei Fahren ohne Fahrerlaubnis über Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bis hin zur gefährlichen Körperverletzung. Die Schüler und Schülerinnen hatten dabei Gelegenheit, sowohl das Verfahren und die daran beteiligten Personen, als auch die relevanten juristischen Fragestellungen genau unter die Lupe zu nehmen. Interessant waren dabei vor allem die spätere Analyse des Urteils und seiner Begründung und natürlich die lebhafte Diskussion des jeweils verhängten Strafmaßes. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar, wie schwierig es mitunter sein kann, die Glaubhaftigkeit verschiedener Zeugenaussagen möglichst objektiv zu bewerten und eine angemessene Strafe zu finden. Beide Klassen fanden ihre Tage am Gericht so spannend, dass sie den Wunsch äußerten, weitere Gerichtsverhandlungen besuchen zu können. Text und Bild: Markus Jung

22.02.2013


Narren im Rathaus

Rathausschlüssel und Gemeindekasse zurückgebracht

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Böhl-Iggelheimer Narren brauchen an Fastnacht nicht das Rathaus zu stürmen. Hier werden sie an Fastnachtsdienstag von Bürgermeister Peter Christ zum Empfang gebeten. Denn die Abordnungen der beiden Karnevalsvereine, Böhler Hängsching“ und „Igglemer Bessem“ bringen hier traditionsgemäß Rathausschlüssel und Gemeindekasse wieder ins Rathaus zurück.

Beide wichtigen gemeindlichen Insignien überreicht der Bürgermeister den Karnevalisten am Neujahrsempfang der Gemeinde ganz ohne Gegenwehr. Die Zeremonie ist immer mit einem Event mit Bürgermeister Christ verbunden, den der Rathauschef gerne über sich ergehen lässt. In diesem Jahr hatten die „Igglemer Bessem“ die Ehre in der, wie immer wieder verlautete – viel zu kurzen Kampagne - Schlüssel und Schatulle zu verwahren.

Beide Karnevalsvereine waren mit ihren Prinzessinnen und Abordnungen der Einladung von Christ in den Ratssaal der Gemeindeverwaltung gefolgt.

Die „Böhler Hängsching“ führte Prinzessin Tanja I. mit dem 2. Vorsitzenden und Sitzungspräsident Heiko Tanski an. Der Präsident der „Igglemer Bessem, Kurt Hauch, mit ihrer Lieblichkeit Jessica II., brachte neben Schlüssel und Kasse vorsichtshalber eigene Getränke mit. „Bei dem Kassenstand wollten wir lieber auf Nummer sicher gehen, dass wir nicht verdursten“ meinte ein sichtlich vergnügter „Kutte“ Hauck. „Wir sind sorgsam mit dem Kapital der Gemeinde umgegangen, der Kassenstand beträgt nach wie vor 11,11 Euro, so wie wir ihn beim Neujahrsempfang vorgefunden haben. Wir haben keinen Cent verschwendet“ betonte Kurt Hauck ausdrücklich als er Bürgermeister Christ Schlüssel und Kasse übergab. Nur war die Übergabe nicht ganz ohne Komplikationen. Den Sand aus allen gemeindlichen Baustellen, der beim Neujahrsempfang ebenfalls die Gemeindekasse füllte, hatten die „Bessem“ in mühevoller, nächtelangen Kleinstarbeit, mit den feinsten Mühlen gemahlen und so in den allerfeinsten Mehlstaub verwandelt, den Bürgermeister Christ mit verbundenen Augen erblasen musste. Die Heiterkeit unter den kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, so wie bei den Karnevalisten kannte schier keine Grenzen.

Ein Hauch vom Karneval von Venedig durchzog an diesem Fastnachtsdienstag das Rathaus. Die Gäste wurden schon im Foyer von einer, in original venezianischem Kostüm mit Maske bekleideter, Dame begrüßt. Es wurde natürlich gerätselt und spekuliert, wer sich dahinter verbergen könnte. Die Dame verteilte an die weiblichen Gemeindebedienstete rote Rosen. Die Überraschung war dann groß, dass sich hinter der Venezianerin die Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte „Kunterbunte Mäuseburg, Elisabeth Schuler, verborgen hatte, die diese Überraschung für die Karnevalisten bereit gehalten hatte.

Bürgermeister Christ hatte nicht nur die Karnevalisten zum Empfang gebeten. Wie die anderen Jahre auch, waren die an diesem Tag ihren Dienst versehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen mitzufeiern. „Da das Gemeindesäckel ja nicht zur Verfügung stand, mussten wir einen Sonderetat anzapfen um die Getränke und das Essen zu bezahlen“ meinte Peter Christ. „Und da dieser einen größeren Betrag als die 11,11 Euro der Gemeindekasse, aufwies, konnten wir auch genügend Fleisch und Getränke einkaufen, dass es für Alle reicht“ fügte der Ortschef vergnügt hinzu.

So wurde, wie Jedes Jahr, der Empfang beim Bürgermeister eine vergnügte Kappensitzung. Bild: fg

12.02.2013


„O jesses, o jesses, des Feierheisel brennt“

von Franz Gabath

Speyer / Böhl-Iggelheim- Unzählige „Ahois“ waren im Diakonissenkrankenhaus in Speyer zu hören. Die Karnevalisten der „Böhler Hängsching“ verwandelten kurzerhand die Cafeteria des Krankenhauses in eine närrische Narhalla.

Die Karnevalisten aus Böhl machten ihrem langjährigen 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, der schon wochenlang das Krankenbett hüten muss, ihre närrische Aufwartung. Angeführt von ihrer Lieblichkeit, Prinzesin Tanja I. von der Lindenalle, waren so Viele Närrinnen und Narren erschienen, dass die Cafeteria aus allen Nähten zu platzen schien. Sitzungspräsident Heiko Tanski und Anna Katharina Kreitner, als Maître de Pläsir, hatten Mühe in dem Gewusel den Überblick zu bewahren. Aber gelernt ist eben gelernt und so verlief Alles in geordneten Bahnen. Neben den „Blokitteln“ der „Hängsching“ war auch Hans Müller, der Präsident des BDK-Bezirks Vorderpfalz mit seiner Gattin Brigitte gekommen um Clemens Kreitner besonders zu ehren. Hans Müller überbrachte den Verdienstorden in Gold des Bundes Deutscher Karneval, der Clemens Kreitner verliehen worden war und den er beim Ordensfest in Iggelheim wegen des Klinikaufenthaltes nicht entgegen nehmen konnte. Ein sichtlich gerührter Clemens Kreitner nahm jetzt Orden nebst Urkunde in Empfang.

Und auch die kleinsten Karnevalisten der „Hängsching waren mit ihren Eltern und Betreuerinnen gekommen. Tanzmariechen Melina Kaspar zeigte, die für ein 9-jähriges Tanzmariechen, imposante Leistung. Die Däumlinge, die Tanzformation der Jüngsten im Verein, brillierte mit ihrem Tanz zu Melodien der „Vogelhochzeit“ in aufwendig, liebevoll hergestellten Vogelkostümen. Sie waren schon am Morgen in der Fastnachtmesse in der katholischen Pfarrkirche „Allerheiligen“ in Böhl der Hingucker. Die Jugendgarde löste das Problem des „kleinen Platzes“ auf fast schon professionelle Art. Die jungen Damen wirbelten in atemberaubendem Tempo über das Parkett. Und die Kinder hatten neben ihren Tänzen jeweils noch ein persönliches Geschenk für Clemens Kreitner mitgebracht, das sie mit den besten Genesungswünschen überreichten. So standen die Kinder zum Einmarsch von Clemens Kreitner uns seiner charmanten Gattin, Sabine, die auch das Krankenbett im Diakonissenhaus hüten muss, mit Schildern in der Hand da. Uns der Glückwunsch der Kinder signalisierte „Gute Besserung“. Da durften Clemens uns Sabine getrost einige Tränchen der Rührung verdrücken.

Ja und die Hängsching gestalteten den fasnachtlichen Krankenbesuch zu eine kleinen Prunksitzung. Silvia Cales, das Büttenass der „Hängsching, kam dieses Jahr und auch zum Clemens als „Knoppschachtel“ und beleuchtete den Begriff des Knopfes von seine Funktion als Halteutensil für manche Kleiderteile, bis zum übertragenen Begriff des „Gorgelknopp“, ohne den es keine „Pälzer Krischer“ gäbe und die gerade für einen „Pälzer Schligger“ lebensnotwendig ist.

„Wir sind zwar ein Karnevalsverein“ und mit unserem Besuch zeigen wir, dass wir, wie auch unser Besuch bei der Lebenshilfe und im Seniorenzentrum zeigt, dass uns unsere Mitmenschen und natürlich unser Clemens Kreitner besonders am Herzen liegt“ betonte Prinzessin Tanja I mit Nachdruck. Und das „Unser Clemens“ betonte Tanja I. ganz besonders. Bild: fg

11.02.2013


Kulturförderpreis geht nach Böhl

Wolfgang Karst (6. v. l.) und die anderen Mitglieder des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V. freuen sich über die 5.000 Euro des Kulturförderpreises der Kreissparkasse Rhein-­‐Pfalz.

5.000 Euro für Restaurierung des historischen Pfarrhauses

Die Kulturstiftung der Kreissparkasse Rhein-­Pfalz würdigt mit dem Kul-­ turförderpreis einen Verein, der sich um die Heimatpflege kümmert: Die Mitglieder des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“ dürfen sich über 5.000 Euro freuen. Der Preis wurde am Mittwoch, 6. Februar 2013, im feierlichen Rahmen übergeben.

Die katholische Kirche in Böhl mit dem Kirchenvorplatz und den umstehenden Häusern ist für Wolfgang Karst, 1. Vorsitzender des „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“, einer der schönsten Orte in seiner Heimatgemeinde Böhl-­‐Iggelheim. Ein Ort, den es für den Rechtsanwalt unbedingt zu bewahren gilt. Deshalb gründete er, gemeinsam mit anderen engagierten Böhlern und Iggelheimern, Anfang des Jahres 2012 den „Verein der Freunde und Förderer des Kulturdenkmals ehemaliges katholisches Pfarrhaus Böhl e. V.“ Das Ziel des Vereins ist es, den Erhalt und die Restaurierung des ehemaligen katholischen Pfarrhauses zu unterstützen sowie das Kultur-­‐ denkmal, etwa am Tag des Denkmals, für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das ehemalige Pfarrhaus wurde zwischen 1769 und 1771 erbaut und gehört da-­‐ mit der Epoche des Barock an. Mittlerweile kann die katholische Kirche das Haus nicht mehr nutzen und hat es an Privatleute verkauft. „Ein Haus dieses Alters zu pflegen und zu renovieren kostet natürlich sehr viel Geld. Daher haben wir uns entschlossen, die Familie, in deren Besitz das Pfarramt jetzt ist, beim Erhalt der denkmalrelevanten Teile des Hauses zu unterstützen“, erklärt Wolfgang Karst. Mit den 5.000 Euro aus dem Kulturförderpreis sollen die Stuckdecken restauriert werden.

Übergabe des Kulturförderpreises im festlichen Rahmen

„Wir finden es wichtig, die kulturelle Vielfalt im Rhein-­‐Pfalz-­‐Kreis zu erhalten und haben uns deshalb entschlossen, den Verein bei seinen Bemühungen zu unter-­‐ stützen. Besonderen Wert erhält das Projekt dadurch, dass das ehemalige Pfarr-­‐ haus durch die Restaurierung auch für die Öffentlichkeit interessant wird“, be-­‐ gründet Clemens G. Schnell, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Rhein-­‐ Pfalz die Wahl der Jury. Er übergab den Kulturförderpreis gemeinsam mit Vor-­‐ standsmitglied Elke Rottmüller und dem Landrat Clemens Körner an Wolfgang Karst.

Text und Foto: Publik. Agentur für Kommunikation GmbH

08.02.2013


Heiterkeit und Frohsinn pur

Fastnacht beim Seniorenzentrum

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zum traditionellen Faschingsnachmittag hatten das Seniorenheim und die Seniorentagespflege in das Clubhaus des VfB Iggelheim in der Wehlachstraße eingeladen. Der fastnachtlich geschmückte Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Den Seniorrinnen und Senioren, mit ihren fürsorglichen Begleitpersonen, wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenzentrums, des Seniorenbeirates der Gemeinde so wie dem Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven ein unterhaltsames buntes, handgemachtes Programm geboten. Hierbei wurden sie unterstützt von den örtlichen Karnevalsvereinen den „Böhler Hängsching“ und den„ Igglemer Bessem“. Und auch die Limburger Hofnarren aus Limburgerhof machten mit einer starken Abordnung mit ihrer Lieblichkeit Janine II den Seniorinnen und Senioren ihre Aufwartung. Der Chef des Seniorenzentrums, Herrmann-Josef Thomas, führte locker und humorvoll durch den Nachmittag. Er hatte die Sache jederzeit im Griff und war bei seiner Moderation für so manchen Lacher gut, wenn er aus seinem bewegten Leben in den unterschiedlichsten Situationen erzählte.

Reichlich Tänze hatten die agilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums, einfallen lassen. Da wurden zu der Melodie vom „Rosaroten Panter“ schwungvoll und grazil die Beinchen geschwungen. Und der „Ententanz“ lies viele der Gäste im Takt mitschwingen.

Knut Beiersdörfer von Seniorenbeirat der Gemeinde, eine Institution die sehr eng mit dem Seniorenzentrum zusammenarbeitet, schleppte sich mit Rolator auf die Bühne und berichtete von seinem unruhigen Leben im Krankenhaus. Ein Vortrag der mit viel Lachern und Beifall quittiert wurde. Vom Karnevalsverein den „Böhler Hängsching“ war ihr 2. Vorsitzender und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Tanja I. von der Lindenallee gekommen. Ein Umstand der von den Senioren mit viel Beifall bedacht, so wie von Herrmann-Josef Thomas besonders gewürdigt wurde. „Uns liegen die Bewohner des Seniorenzentrums besonders am Herzen“ betonte Heiko Tanski. „Und deshalb kommen wir Böhler Karnevalisten gerne“ wenn wir gerufen werden“ fügte der Hängschingchef Nr. 2 hinzu. Aus dem reichen Fundus der Tanzmariechen, über den die Karnevalsvereine beider Ortsteile verfügen, hatten die Hängsching ihr, mit gerade mal 9 Jahren, jüngstes Tanzmariechen, Melina Kaspar, mitgebracht. Diese wirbelte sich gekonnt, mit ihren akrobatischen Leistungen, in die Herzen der beifallsfreudigen Besucherinnen

Die „Igg´lemer Bessem“ machten mit ihrem Präsidenten, Kurt Hauck, ihre Aufwartung. Dieser hatte eine begabte Nachwuchsrednerin, die eigentlich von den „Schifferstadter Schlotten“ stammt und in dieser Kampagne sozusagen von den „Bessem“ adoptiert wurde, mitgebracht. Michel erzählte pointenreich von ihrer Suche nach einem Freund mit „sooooo ner Figur – und en Haufe Geld.

Ohne die Leistung der anderen Akteure schmählern zu wollen, darf die Büttenrede von Rita Nessel als Höhepunkt des Nachmittages bezeichnet werden. Als sie über die „die Einladung bei Neureichs“ in bester Reimform berichtete fühlte sich mancher Gast um Jahre zurückversetzt in eine Zeit in der „alle gleich“ waren, wie Rita Nessel berichtete. Und viele der Zuhörer erinnerten sich daran, als die rüstige Seniorin noch als „Fasnachtsstar“ auf der Iggelheimer Bessem-Bühne stand.

Die Hofnarren aus Limburgerhof waren mit ihrer Prinzessin Janine II das erste Mal im Seniorenzentrum in Böhl-Iggelheim. „Aber es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein“ betonte Präsident Peter Kistner bei der Verleihung vieler Orden.

Den musikalischen Part hatten der Shanty-Chor „Leisböhler Seemöven“ aus Haßloch übernommen. Martin Schoof weilte schon des Öfteren zu Vorträgen über die Seefahrt im Seniorenzentrum in Böhl-Iggelheim. Seemannslieder, Stimmungslieder, Karnevalsschlager – unerschöpflich scheint das Repertoire dieses Chores. Und die Sänger verbreiteten Stimmung und gute Laune und verleitetn ihre Gäste zum Schunkeln und Mitsingen.

Hermann- Josef Thomas, der Leiter des Seniorenzentrums überreichten Orden an alle Aktiven und Gäste die dem Seniorenheim und der Seniorentagesstätte durch vielfältige ehrenamtliche Mithilfe verbunden sind. Bild: fg

05.02.2013


„Die Böhler Fasnacht die bringt Schwung“

Stimmungsvolle Bütten, mitreißender Tanz

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Prunksitzungen der „Böhler Hängsching“ waren, wie in all den Jahren, auch in diesem Jahr wieder ein kompromissloser Angriff auf die Lachmuskeln. Über fünf Stunden attackierten die Böhler Fastnachter unter ihrem diesjährigen Motto „Die Böhler Fasnacht die bringt Schwung – das haut sogar den Stärksten um“, das Zwerchfell ihrer Gäste in der zur Narrhalla dekorierten VT-Halle in der Lindenstraße. Und die kostümierten Narren dankten es ihnen mit donnerndem Applaus und unzähligen Raketen. Der Fanfarenzug der „Hängsching“ hatte die Sitzung schwungvoll und lautstark eröffnet. Sitzungspräsident Heiko Tanski stellte die liebreizende Prinzessin, Tanja I, noch vor. Dann gab er die Präsidentschaft an Joachim Bollinger ab, der die Aufgabe souverän und gekonnt meisterte. Heiko Tanski hatte es einfach die „Sprache verschlagen“.

Einen Streifzug, sowohl durch die große Politik, als auch durch das lokale Geschehen, bis zu gewissen „Hängsching-Internas“ mit den unvermeidlichen Sticheleien gegen die Bürger des Ortsteil Iggelheim, unternahm Protokoller Christian Ronge. Straßenbau in der Böhler Hauptstraße und die damit verbundenen Beeinträchtigungen von Bürgern und Geschäftsleuten, die einfallsreiche Beschilderungen zu ihrem Geschäft angebracht hatten, sorgten für viele Lacher.

Die junge Lara Schäffer, der Musikteenager aus Böhl, hatte schnell das Publikum auf seiner Seite. Sie animierte den Elferrat zu einer Polonaise auf der Bühne und auch im Saal bildete sich spontan ein närrischer Lindwurm. Und auch hier wurde das Lied der Prinzessin:“oh jesses, o jesses, des Feierheisel brennt… „ intoniert und war während des Abends des Öfteren zu hören. Ein Ohrwurm der dieses Jahr als Erkennungsmelodie der Hängsching Prinzessin Tanja I. in der ganzen vorderpfälzischen Fasnacht Einzug gehalten hat und immer angestimmt wurde, wo die Abordnung der Hängsching mit ihrer Prinzessin zu Gast waren.

Traudel und Elisabeth, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik, berichteten von ihren Erlebnissen im Fitnessstudio. Und da wurde Schokolade schon mal als „Ost das auf Bäumen wächst“ bezeichnet. Aber das Ziel war bei dem fleißigen Bemühen auf Fahrrad und Steppbrett den Winterspeck loszuwerden. Er sollte nicht als Frühlingsrollen wieder an die Hüften zurückkehren.

Andreas Schäffer als „Dresel“ betrat ziemlich ramponiert die Bühne und musste sich auch sofort setzten. Die Reha in der er sich befand erwies sich doch als anstrengender als gedacht und die Erlebnisse, die er mit skurrilen Mitpatienten waren schon bemerkenswert. Und dass sich unter den Mitpatienten auch ein Iggelheimer befand taugt eben immer, besonders in der Fastnachtszeit, das Verhältnis der Bewohner diesseits und jenseits der Bahnlinie zu glossieren.

Jürgen Baumert verkörperte einen Hausmeister, der mit Wenigen zufrieden, dafür mit Vielem, besonders auch mit seiner Gattin, unzufrieden war.

Ohne die Leitung Einzelner schmälern zu wollen, ist doch Silvia Calles eine herausragende Akteurin bei den Hängsching. „Ihr Vortrag als alte Knoppschachtel“ bescherte einen Lacher nach dem anderen. Und ihr Fazit, Knepp (Knöpfe) auf Menschen übertragen – z. B. auf den Gorgelknopp – „ohne den gäbe es keine Pälzer Krischer“. Gemeinsam mit Gerhard Gimpel gewährte Silvia Calles tiefe Einblicke in eine nicht immer unkomplizierte Ehe.

Zu den besonderen Höhepunkten gehören in Böhl die Auftritte der einzelnen Garden, Tanzmariechen und Tanzgruppen. Die Vielzahl der Garden, angefangen bei den Vierjährigen bis zu den Erwachsenen würde ausreichen um alleine mit den Tanzgruppen und den hochdekorierten Solotänzerinnen und Tänzern eine eigene, mehrstündige Sitzung zu gestalten.

Die Jüngsten, „Die Däumlinge“ tanzten in aufwendig gestalteten farbenprächtigen Kostümen zu den Klangen der „Vogelhochzeit. Jugend- und Juniorengarde wirbelten über die Bühne. Die gemischte Garde brillierte mit Hebefiguren. Ihr Tanz hatte ihnen bei den diesjährigen Pfalzmeisterschaften den Vizemeistertitel eingebracht. Eine Augenweide ist die Schautanzgruppe die sich unter dem Motto „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ in die Herzen der Besucherinnen und Besucher.

Ein besonders Schmankerl sind natürlich die Tanzmariechen bei den „Hängsching“ Alle bieten höchstes tänzerisches Niveau. Unzählige Pfalz-, Süddeutsche- wie auch deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Hängsching zu finden. So wurden Gina Hartmann und Vanessa Ganzer für ihre großartigen Darbietungen mit dem Gewinn der Pfalzmeisterschaften belohnt. Und auch die junge Melina Kaspar ist schon ein Nachwuchsass.

Den „tänzerischen Höhepunkt“ bildete das Männerballett „Die Chantre´-Spatzen“. Sie fungieren zwar als schwergewichtige Leibgarde der Prinzessin, von der sie auch trainiert werden. Aber in Can-Can- Roben gekleidet wirkten die Herren fast grazile. Sie verwandelten die Narhalla in Böhl kurzzeitig in den berühmten Nachtclub von Paris Die Chantre´-Spatzen rissen das Publikum zu Beifallstürmen hinriss. Ohne Zugabe kamen die grazilen Herren nicht von der Bühne.

Die Böhler Hängsching sind besonders stolz auch in dieser Kampagne 2 ausverkaufte Sitzungen mit eigenen Akteuren bestreiten zu können. „Wir brauchen keine hochbezahlten Stars von auswärts einzukaufen um Frohsinn zu verbreiten, des hän mir alles hier in Behl“ ist immer wieder von den Verantwortlichen der Hängsching und den Besuchern zu hören.

Den Schlusspunkt setzten die „Hoi Doi´s „. Bis weit in den nächsten Tag tanzten die Narren auf Tisch und Stühlen und machten eine ereignisreiche Nacht zum Tag. Bilder: fg

04.02.2013


Strahlende Gesichter, frohes Lachen. Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt feiert mit den „Böhler Hängsching“ Fassenacht

Von Franz Gabath

Speyer / Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- Wie schon seit einigen Jahren besuchen die „Böhler Hängsching“ mit ihrer liebreizenden Prinzessin. die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt im Wohnheim in Speyer. Dieses Jahr führte die charmante Tanja I. die starke Abordnung der „Hängsching“ an. Anna Katharina Kreitner fungierte als ihre „Hofdame“ und Maître de Pläsir.

Der Besuch wurde eine Fastnachtsveranstaltung die über 2 Stunden dauerte. Sechzig erwartungsvolle Bewohner, fast alle fasnachtlich gekleidet, hatten sich mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im liebevoll geschmückten Speisesaal versammelt. Herzlich und lautstark wurde die große Abordnung der „Böhler Hängsching“, angeführt von Prinzessin Tanja I., begrüßt. Der Besuch der Lebenshilfe in Speyer –Schifferstadt entstammt einer Idee von Prinzessin Anna-Katharina I. Tochter des Vorsitzenden der „Hängsching, Clemens Kreitner aus dem Jahr 2011. Aus Böhl leben Menschen, die mit Familien aus dem Kreise der „Hängsching“ verbunden sind, im Wohnheim in Speyer. „Und denen wollen wir ein wenig „Spaß an der Freude“ vermitteln“ Tanja I. Diese Tradition möchte ich einfach fortsetzen und mit meinem Besuch zu einer festen Veranstaltung im Terminkalender der „Hängsching“ etablieren, erklärte Tanja I. ihre Intension auch in ihrer Regentschaft den engen Kontakt zur Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt zu pflegen.

Der Frohsinn stand beim Besuch im Mittelpunkt. Es war eine Freude die Begeisterung der gehandikapten Frauen und Männer zu sehen, als Tanja I. den Schlachtruf der „Hängsching“, Hängsching ahoi, übte. Die Hängsching-Prinzessin. hatte Orden zu verteilen und jeder der Anwesenden erhielt von der Prinzessin einen Button mit ihrem Konterfei, so wie ein Bild von ihr.

Die „Hängsching“ hatten aus ihrer großen Zahl der Tanzmariechen und Gardetänzerinnen und Gardetänzer, Vanessa Schneider mitgebracht. Begeistert wurde der akrobatische Tanz bewundert und beklatzscht. Die Freude und Begeisterung der Närrinnen und Narhallesen drückte sich auch darin aus, dass mehrmals eine Polonaise durch den Saal gelaufen wurde und auch bei den bekannten Karnevalsschlager Arme und Beine kräftigt durchgeschüttelt wurden. Und es wurde auch schwungvoll getanzt. Die Fastnachter wurden noch zum Nachtessen eingeladen und danach wurde noch in froher Runde gefeiert. Ein Abend der größte Zufriedenheit bei den Heimbewohnern hinterließ, aber auch den Karnevalisten, wie zu hören war, Viel gegeben hat. Bild: fg

01.02.2013


Schülerturnier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim sorgt für tolle Stimmung

Böhl-Iggelheim- Bereits seit einigen Jahren hat das Fußball- und Völkerballturnier seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Peter-Gärtner-Realschule plus. Zum ersten Mal wurden die Endspiele in diesem Jahr allerdings am Tag der Zeugnisausgabe im Januar ausgetragen. Die Jahrgangssieger für beide Sportarten waren in einer Vorrunde des Turniers bereits ermittelt worden. Sie bestritten nun in der Wahagnies-Halle vor vollem Haus die Finalspiele. Alle Schülerinnen und Schüler der PGS und natürlich ihre Lehrerinnen und Lehrer unterstützten ihre Favoriten lautstark und sorgten so für eine tolle Atmosphäre.

Erstaunlich häufig blieben die jüngeren Jahrgänge Sieger. Im Völkerball gewann die 5a unter großem Jubel mit 3:1 gegen die 6b und die 7c schlug die 8c knapp mit 4:3. Im Finale der Großen setzte sich die 9c dagegen deutlich mit 3:0 gegen die 9b durch. Beim Fußball besiegte die Klasse 6c im Siebenmeterschießen die 5b mit 1:0.Auf die gleiche Art und Weise setzte sich die 7a gegen die 8b mit 5:4 durch. Im Endspiel der Ältesten besiegte die Mannschaft der 10a das Team der 9d mit 3:1.

Organisiert wurden die Spiele von der Schülervertretung, in deren Namen die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak allen Beteiligten Urkunden überreichte. Für das nächste Schuljahr haben die Schülervertreter bereits eine Wiederauflage dieser überaus beliebten Wettkämpfe angekündigt.

31.01.2013


„In Igglem sind die Narren los“

Prunksitzung der Igglemer Bessem

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- SKL- schunkeln, klatschen lachen, so könnte die diesjährige Prunksitzung der „Igglemer Bessem“ überschrieben sein. Mit viel Schwung gestalteten die Akteure die erste der drei Prunksitzungen in der 56. Kampagne seit dem Bestehen der Karnevalsabteilung im TSV Iggelheim. Und die Bessem hatten damit die Närrinnen und Narren von Anbeginn an auf ihrer Seite. Denn schon mit einer Stimmungsrunde, unter dem Motto „Jetzt geht’s los“, stimmte Roland Richter das närrische Auditorium auf über eine fünfstündige Fahrt durch Gott Jokus Reich ein. Und immer wieder begleitete der Hofmusiker der Bessem die Narrenschau musikalisch auf der langen Reise und animierte zwischen den Vorträgen mit schmissigen Weisen zum Schunkeln und mitsingen, so dass es die Besucher oft nicht auf den Sitzen hielt. Auch auf den Stühlen wurde geschunkelt und getanzt.

Besonders stolz zeigte sich Präsident Kurt Hauck, bei seinen Begrüßungsworten, dass nur „Eigengewächse“ die über fünfstündige Narrenschau, gestalteten. „Wir brauchen keine teuren Akteure von außerhalb verpflichten, wir haben genügend närrisches Potential in den eigenen Reihen“, betonte der Urfastnachter. „Wir sind unsere eigenen Büttenstars und haben hervorragende Garden und Tanzmariechen“ unterstrich Kurt Hauck, der dieses Jahr zum 2. Mal das Bessemzepter als Präsident schwingt.

Die Bessem werden in der Kampagne 2012/2013 von Prinzessin Jessica II. repräsentiert. Nach den Begrüßungsworten ihrer Lieblichkeit tanzten sich die Minibessem in die Herzen der farbenfroh kostümierten Narren und Närrinnen in der prächtig geschmückten Narhalla des TSV Iggelheim in der Jahnstraße.

Überhaupt sind die Garden die Glanzpunkte in der Igglemer Fastnacht. Ob Mini-, Midi-Bessem, Rehbachnixen, Jugendschautanzgruppe und nicht zuletzt die Schautanzgruppe bietet ein sehr hohes tänzerisches Niveau. Dies trifft auch auf die Tanzmariechen Jule Holtkamp, Lea Straub und Emily-Marie Schäfer zu. Deren Darbietungen wurden immer wieder spontan mit Beifallsstürmen bedacht. So entführten die jungen Akteure der Jugendschautanzgruppe das Publikum in das Spielerparadies Las Vegas.

Die Schautanzgruppe, eine bunte und gelungene Mischung aus jungen und älteren Mitgliedern der Bessem, bot ein vielfach buntes Narrenspiel um die verschiedensten Märchen. Ob Hexe oder Zauberer, Feen oder Fabelwesen – alle schienen direkt aus den Büchern der Gebrüder Grimm entsprungen. Die Akteure waren in einer fetzigen Geschwindigkeit zu Gange und die Abfolge der Szenen fast schon atemberaubend zu nennen. Rauschender Szenenapplaus und die Forderung nach Zugaben waren nicht zu überhören und die Zugabe wurde gerne gewährt.

Nur gut, dass Sitzungspräsident Sven Jandura, während der gesamten Veranstaltung, den Überblick. Behielt. Souverän, zwischenzeitlich, wenn er, selbst als Akteur auf der Bühne stand, unterstützt von Vize-Sitzungspräsidentin Christina Schön-Konstantinidis, führte er witzig und schlagfertig durch den Abend. Was natürlich auch für die charmante Christina zutraf.

Pfälzer Lieder, Eigenkompositionen, originelle Texte und vor allem jede Menge Schwung verbreiteten die „Frühschoppler“. Diese Musikformation verkörpert echten Igglemer Fastnachtsgeist. Ob sie das Lasso rausholten, Cowboy und Indianer spielten, sie und rissen das närrische Volk einfach von den Sitzen. Und auf ihre Prinzessin und die Bessem allgemein, hatten sie eigens ein Lied geschrieben zu deren Vortrag sie Jessica II. in ihre Mitte holten. „Wir sind die Bessem Narre“ wird wohl ebenso ein Fastnachtsschlager der Frühschoppler bleiben, wie ihr schon vor Jahren kreierter Song vom „Pälzer Pass“ mit dem „des Lewe Spaß“ mache soll. Und mit ihrem neuen Hit - „In Igglem sind die Narren los“, gaben die Frühschoppler nicht nur das Motto des Abends vor – nein es war auch der neue Hit der in dieser Kampagne noch vielfach zu hören sein wird.

Und dann gibt es da noch das Herrenballett. Grazile Herren, die gemeinsam aber doch rund 1 Tonnen Lebendgewicht auf die Waage bringen, erzählten tänzerisch vom Universum, der Bedrohung durch Außerirdische und wie die diese Bedrohung abgewendet werden kann. So schlimm kann es aber dann doch nicht werden, wenn die vom anderen Stern ein Taxi zur Fortbewegung buchen.

Groß ist der Fundus von Büttenrednern, meist im Duett auftretend, bei den Bessem. Vom Leid einer Auszubildenden zur „Büroschnall“, berichtete Marlene Mildenberger. Die Toilettenfrauen Anette Jandura und Kerstin Hammer erzählten aus ihrem bewegten Leben, im Urlaub und zu Hause mit ihrem Ehegatten.

Heike Reichert und Sven Jandura, alias Gisbert und Claudine träumten als gestresste Beamte vom Wellneßurlaub Sie hatten ebenso die Lacher auf ihrer Seite wie „Das alte Igglemer Ehepaar“, verkörpert von Susi und Alex Holtkamp, die wie gewohnt mit vielen Lebensweisheiten aufwarteten. Susi bezeichnet ihren Göttergatten schon seit Jahren als Kollateralschaden. Die in der Böhl-Iggelheimer Fastnacht unvermeidlichen Seitenhiebe auf die Bewohner des jeweils anderen Ortsteil fehlten in dieser Bütt natürlich nicht..

Luigi, Akis Konstantinidis, lies sich von Dotore „Nibbel“, André Daub, verarzten. Seine Beschwerden ließen sich nur durch eine Hypnose, zum einen lokalisieren und zum anderen war darin nur die geeignete Therapie zu finden. Ein eingespieltes närrisches Duo, das Jahr für Jahr mit originellen Einfällen die Zwerchfelle des begeisterten Publikums strapaziert. Beide ernteten stürmischen Beifall.

Beim Apres Ski fühlten sich, die in der Gruppe auftretende Gesamtzahl aller Büttenredner sichtlich wohl. Es war angenehm auf harten Bänken Speis und Trank zu genießen, wenn der Pistenrummel hinter ihnen lag. Diese „Bütten-Asse“ rissen die Narren auch mit musikalischen Einlagen auch zu vorgerückter Stunde von den Sitzen.

Weit nach Mitternacht setzte die Band „Hey stoopid“ wie in den vergangenen Jahren auch, den musikalischen Schlusspunkt. Erst nach vielen Zugaben fiel der Vorhang und ein großer Teil der zufriedenen und froh gestimmten Besucher blieben noch in froher Runde sitzen mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr wieder zu kommen. Bilder fg

28.01.2013


Rhythmus – Schwung und Akrobatik

Pfalzmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Für zwei Tage war die Wahagnies-Halle in Böhl-Iggelheim das Mekka des Karnevalistischen Tanzsports in der Pfalz. Der Böhler Karnevalverein „Böhler Hängsching“ 1981 e.V. war von der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine mit der Ausrichtung der 42. Pfalzmeisterschaften im karnevalistischem Tanzapport betraut. Und die Hängsching, erfahren in der Ausrichtung dieser Großveranstaltung – nicht zum ersten Mal waren sie die Organisatoren der Pfalzmeisterschaften- lösten diese Aufgabe mit Bravur. Stolz zeigte sich der 2.Vorsitzende und Sitzungspräsident, Heiko Tanski, dass ein riesiges Areal an Helferinnen und Helfern in den unterschiedlichsten Funktionen, uneigennützig immer wieder zur Verfügung stehen. Der 1. Vorsitzende, Clemens Kreitner, muss im Krankenhaus leider das Bett hüten und wurde hier laufend über das Geschehen bei „SEINEM“ Verein unterrichtet.

Die Bedeutung der Veranstaltung zeigt auch die lange Liste der Ehrengäste aus Politik und Fastnacht. Der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Peter Christ (CDU), weilte natürlich unter den Gästen, wie die Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU), der Landtagsabgeordnete der CDU Johannes Zehfuß (CDU), so wie der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner (CDU).

Jürgen Lesmeister, der Präsident Der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine, Hans Müller, der Bezirksvorsitzende Vorderpfalz der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e. V., so wie Gerald Bleimaier, 1. Vorsitzender Landesverband für karnevalistischen Tanzsport in Rheinland-Pfalz führten die Liste der karnevalistischen Würdenträgerinnen und Würdenträgern an. Tollitäten, Prinzessinnen, Prinzen, Hoheiten unzählig deren Zahl und in ihren farbenprächtigen Roben die Farbtupfer in der zur Narhalla umfunktionierten Wahagnies-Halle. Dazu kam ein begeistertes Publikum, das an den beiden Tagen die Halle bis zum letzten Platz füllte, und stimmgewaltig ihre Favoriten, aber auch alle anderen Akteure mit donnerndem Applaus bedachte und d unterstützte.

Und geboten wurde karnevalistischer Tanzsport auf höchstem Niveau. In den Kategorien Tanzpaare, Tanzgarden, Tanzmariechen und Schautanz wurden bei der Jugend (Jahrgang 2002 – 2007), so wie den Junioren (Jahrgang 1998 – 2001) die jeweiligen Pfalzmeister ermittelt. Die Aktiven der Jahrgänge ab 1997 kürten ihre Meister in den Disziplinen Tanzpaare, Tanzgarden, Männliche-oder gemischte Garden, Tanzmariechen und Schautanz.

Insgesamt waren weit über 100 Tänzerinnen und Tänzer am Start, die aus über 20 Vereinen kamen. Und der gastgebende Verein war nicht nur mit der Ausrichtung der Pfalzmeisterschaft erfolgreich – auch die Akteure auf der Bühne erfüllten ganz und gar die Erwartungen, die in sie gesetzt wurden. So war es keinesfalls dem Heimvorteil, sondern ihrem überragenden Leitungsvermögen zu verdanken, dass die siebenmalige Deutsche Meisterin, Vanessa Ganser, bei den Tanzmariechen (Jahrgang an 1997) überlegen den Titel holte. Mit 11 Punkten Vorsprung verwies das „Hängsching-Gewächs“ Kirsten Orth vom Tanzsportverein Landau e. V. auf den 2. Platz. Dass Vanessa Ganser die Tageshöchstwertung von 479 Punkten erreichte verdeutlicht ihre Überlegenheit. Für diese Tageshöchstwertung wurde Vanessa Ganser mit einem besonderen Pokal geehrt.

Auch der zweite Trumpf der „Böhler Hängsching“ stach. Gina Hartmann wurde Pfalzmeisterin bei den Junioren Tanzmariechen. Ein großer Erfolg, wobei die Böhler Fans schon mit einem Platz auf dem Treppchen geliebäugelt hatten. Der 1. Platz, vor Madeleine Quirin vom LCV Narhalla Landau e.V., wurde umso mehr gefeiert. Die gute Arbeit die gerade auch im Tanzsport bei den „Hängsching“ geleistet wird unterstreicht der 4. Platz von Saskia Fickel. Lea Straub von den „Igglemer Bessem“ erkämpfte hier Rang 11. Darüber hinaus wurden weitere gute Platzierungen von den Aktiven der „Hängsching“ erzielt. Bei den Jugendtanzmariechen ertanzte sich Melina Kaspar den 7. Rang. Hier siegte Pauline Staiber vom Tanzsportverein Landau e. V.

Auch die Garden der „Böhler Hängsching“ enttäuschten in keiner Weise. So darf sich die Männliche Gemischte Garde mit dem Titel des Vizepfalzmeisters schmücken. Nur die Tanzsportgemeinschaft Bellheim e.V. hatte hier die Nase vorn. Die Weibliche Garde der Gastgeber landete mit dem 6. Rang im Mittelfeld. Der Tanzsportverein Landau e. V war hier nicht zu bezwingen.

Auch im Schautanz gehört die Böhler Truppe zur Spitzenkategorie. Hinter der Karnevals-Union Miesau, konnte der Vizemeistertitel ertanzt werden. Die Juniorengarde zeigt aufsteigende Tendenz und trug mit ihren 8. Platz zum sehr guten Gesamtergebnis der „Hängsching bei. Auch hier war der Tanzsportverein Landau e. V. nicht zu bezwingen.

Ihren Deutschen Meistertitel fügten erwartungsgemäß Selina Hoffmann und Alexej Balzer, Tanzsportgemeinschaft Bellheim e.V. auch den des Pfalzmeisters bei den Tanzpaaren Junioren hinzu. Den Titel bei den Jugendtanzpaaren sicherten sich Nasseria Morales Matin und Justin Roth von der KG „Die Wasserhinkle“ Altrip. Die Krönchergarde vom Tanzsportclub Royal Rülzheim e.V. siegte bei den Jugendtanzgarden, so wie beim Jugendschautanz. Das Juniorentanzpaar Madeleine Quirin und Justin Thesen vom LCV Narhalla Landau wurde Pfalzmeister, und die Juniorenschautanzgruppe vom Tanzsportclub Royal Rülzheim e.V. war in diese Disziplin erfolgreich.

Klaus Hartmann führte als Turniersprecher engagiert, routiniert durch die beiden ereignisreichen Tage.

Kleinere Blessuren verarztete das DRK Böhl-Iggelheim/Römerberg um Turnierarzt Prof. Dr. Michael Jansky. Bild. fg

21.01.2013


Günter Handwerker leitet weiterhin die Geschicke des Vereins

Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt. Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt.

Mitgliederversammlung beim Kulturverein DorfArt

Böhl-Iggelheim- Im Nebenzimmer des VfB Iggelheim konnte der erste Günter Handwerker 26 stimmberechtigte Mitglieder des Kulturvereins willkommen heißen. Insgesamt gehören 100 Mitglieder dem Verein an. Der Mitgliederstand ist konstant geblieben. Besonders betonte Günter Handwerker die sechs Veranstaltungen in der abgelaufenen Spielzeit die ein breitgefächertes Angebot lieferten. „Alle Veranstaltungen waren gut besucht, mitunter ausverkauft, was beweist, dass wir den Geschmack unseres Publikums, das mittlerweile nicht nur aus Böhl-Iggelheim kommt, getroffen haben“ erklärte der 1. Vorsitzende nicht ohne Stolz.

Die Feier zum 20. Geburtstag von DorfArt, ist ebenso als Erfolg zu werten. Nach den Worten von Handwerker war es eine gute und richtige Entscheidung den Abend mit „Talenten“ aus den eigenen Reihen zu bestreiten. Und das dabei auch das Tanzbein geschwungen werden konnte, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Zwei wichtige Investitionen wurden 2012 getätigt. Zum einen wurde ein Leiterwagen angeschafft auf dem die Musikanlage, die bei diversen Umzügen, besonders zu Lätare, mitgeführt werden muss, sicher befestigt werden kann. Die zweite große Investition war der Kauf eines dringend benötigten Klaviers. Besonders erfreulich ist hierbei, dass die Anschaffungskosten komplett durch Spenden gedeckt erden konnten.

An den Lätareumzügen im Ortsteil Iggelheim beteiligen sich die DorfArt Mitglieder seit Jahren immer mit spektakulären Beiträgen. Waren die Umsetzung der Themen wie, „Ureinwohner Iggelheims“, „Blues-Brothers“, oder die „Rocky-Horror-Picture-Schau“, grandiose Höhepunkte, so hat man sich 2012 mit der Umsetzung der olympischen Disziplin des Dressurreitens, selbst übertroffen. Und auch für den diesjährigen Lätareumzug am 10 März ist die Planung in vollem Gange. Das Thema unterliegt aber noch der Geheimhaltung.

Natürlich werden die Aktivitäten im gemeindlichen Leben des Vereins weiter gepflegt. „Wir sind anerkannt, volljährig und aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken“ betonte eine gelöst wirkende Vorsitzender. Die Stammtische alle zwei Wochen, in immer wechselnden Lokalen in Böhl-Iggelheim, zu denen nicht nur Mitglieder eingeladen sind, haben sich bewährt und werden beibehalten.

Das Programm der Spielzeit 2013 / 2014 steht. Es wird wieder 6 Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen geben. Dazu ist eine gemeinsame Sonderveranstaltung gemeinsam mit der Volkshochschule des Landkreises und der Gemeinde Böhl-Iggelheim geplant.

Für die spielfreie Zeit im Sommer ist das Angebot an den sogenannten Kulturtouren für die Mitglieder im Entstehen. Wobei, wie zu allen Veranstaltungen auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Vielleicht entschließt sich doch Mancher diesem aktiven Verein beizutreten. Denn auch DorfArt ist für jedes neue Mitglied, besonders Jüngere Menschen, sehr dankbar.

Der Kassenstand ist erfreulich positiv. Margit Reppin erhielt ausdrücklich Lob und die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Margit Reppin weist ausdrücklich darauf hin, dass es jederzeit möglich ist Gutscheine für die Veranstaltungen von DorfArt, in unbegrenzter Höhe, zu erwerben. Eine Möglichkeit die sich hervorragend als Geschenk eignet. Und diese Gutscheine sind unbegrenzt gültig. Auch die angebotene Kulturkarte für eine Spielzeit bietet einen nicht unerheblichen Preisvorteil gegenüber den Einzelpreisen für alle Veranstaltungen.

Die Mitgliederversammlung diente auch der Neuwahl des Gesamtvorstandes. Birgit Löwer leitete die einfache Wahlhandlung, es gab für alle Positionen immer nur eine Bewerberin oder einen Bewerber, zügig und routiniert. Die Wahl brachte folgende, jeweils einstimmige Ergebnisse:1. Vorsitzender: Günter Handwerker, 2. Vorsitzender: Bruno Hain, Schriftführerin: Maria Lützel, Kassiererin: Margit Reppin. Zu Kassenprüferin wurde Michaela Bott bestellt, Den alten und neuen Vorstandmitgliedern wurde mit Blumengebinden und Weinpräsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt.

Die nächsten Veranstaltungen sind am 23.02.2013 mit Axel Pätz, ein Musikkabarett und am 13.04.2013 mit dem Kabarettisten Frederik Hormuth, jeweils in der VfB- Halle. Wort und Bild kajef

20.01.2013


Neue Sportgeräte für das JUZ

Böhl-Iggelheim: Schon seit Jahren ist der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim e.V. auf dem im Ortsteil Böhl stattfindenden Weihnachtsmarkt mit einem attraktiven und reich bestückten Losestand vertreten. Der Erlös dieser Aktion, die bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut ankommt, wird sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Allerdings wird die Spende immer als Sachspende übergeben. Die ausgewählten Einrichtungen dürfen eine Wunschliste erstellen deren dann je nach Höhe des Erlöses aus dem Loseverkauf entsprochen wird.

Der Nutznießer der Weihnachtmarktaktion im Jahr 2012 war das Jugendzentrum Böhl-Iggelheim. Leiterin Birgitt Kerler und)Heiko Gierczyk hatten geneinsam mit den Kindern und Jugendlichen die regelmäßig das Jugendzentrum besuchen eine Wunschliste zusammengestellt die Spiel- und Sportgeräte enthielt.

Eva-Maria Vogt, die Vorsitzende des Gewerbevereins und der stellvertretende Vorsitzende Claus Barthel, zeigten sich sehr zufrieden, dass die Wünsche des Jugendzentrums, dank des Erfolges ihres Loseverkaufs am Weihnachtsmarkt, erfüllt werden konnten. So war ein nachweihnachtlicher Gabentisch bei der Spendenübergabe im Jugendzentrum gedeckt. Fuß- Volleyballbälle, Tischtennisutensilien, so wie Trikots waren vorhanden. Dank der professionellen Boxhandschuhe werden die Jugendlichen den Boxssack noch intensiver bearbeiten können. Und dass die heißersehnte interaktive Spielkonsole „Wii“ dabei war lies die anwesenden Jugendlichen geradezu in Begeisterungsstürme ausbrechen und musste natürlich sofort ausprobiert werden. „ Dass wir das möglich machen konnten, war sozusagen die „Zugabe“ wie Vogt und Barthel augenzwinkernd betonten.

„Wir hätten nicht damit gerechnet, dass unsere Wünsche in diesem Maße erfüllt würde und sind natürlich mehr als dankbar“ erklärte Birgitt Kerler in ihren Dankesworten an den Gewerbeverein.

Mehr Informationen über das Jugendzentrum unter: www.juz-boehl-iggelheim.de Wort und Bild: kajef

18.01.2013


Stolz auf das Erreichte – positiver Ausblick

Neujahrsempfang des Bürgermeisters mit buntem Programm. Investitionen zum Wohl der Bürger.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Beim Neujahrsempfang in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Wahagnieshalle konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU) eine große Zahl Bürgerinnen und Bürgern, Vertreter der Vereine und der Kirchen begrüßen. Wie schon seit Jahren war die Reihe der Gäste aus Bundes- und Landespolitik sehr lang. Ein Zeichen dafür, dass der Neujahrsempfang der Gemeinde Böhl-Iggelheim seinen besonderen Reiz ausübt. Seiner besonderen Freude gab Peter Christ bei der Begrüßung von Bürgermeister Jean Marie Ruant mit seiner Delegation aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies Ausdruck.

Persönlich begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Peter Christ, seiner liebenswerten Gattin, sowie Bezirksschornsteinfegermeister Claus Lang der jeder Besucherin und jedem Besucher ein Glücksschweinchen überreichte. Bürgermeister Peter Christ schlug in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr von den Ereignissen in der Welt einen großen Bogen zur Kommunalpolitik in der Gemeinde.

Herzlich waren die Worte, die Bürgermeister Jean-Marie Ruant aus der französischen Partnergemeinde Wahagnies, im Norden Frankreichs gelegen, den Bürgern aus Böhl-Iggelheim entbot. „Es lebe Böhl-Iggelheim. Es lebe Wahagnies, es lebe Deutschland, es lebe Frankreich und es lebe Europa“ waren die abschließenden Worte seiner Rede, in der er die Hoffnung auf eine immer mehr zusammenwachsende Partnerschaft und ein friedliches Zusammenleben aller Völker Ausdruck gab.

Den Besucherinnen und Besuchern wurde ein buntes, unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. Glück- uns Segenswünsche überbrachte Claus Lang, als Schonsteinfeger der personifizierte Glücksbringer. Der Protestantische Pfarrer Dr. Boris Wagner-Peterson überbrachte die Segenswünsche der protestantischen Gemeinde, so wie den der beiden katholischen Pfarreien.

Aus dem Musical „Die Götterolympiade“, das der Kinderchor der Sängervereinigung Iggelheim im Herbst 2012 mit großem Erfolg auf die Bühne gebracht hatte, gaben die „Minispatzen“, unter der Leitung von Jessika Simon, einige Musikbeiträge. Ein begeistert aufgenommener Beitrag und gelungene Eröffnung.

Die Würze der Veranstaltung waren, wie schon seit Jahren, die Auftritte der beiden Karnevalvereine im Ort. Die „Böhler Hängsching“ machten mit ihrer Prinzessin Tanja I. ihre Aufwartung. Jessica II. führte die „Igglemer Bessem“ an. Die Prinzessinengarde der „Igglemer Bessem“ und die gemischte Garde der „Böhler Hängsching“ begeisterten die Besuche mit ihren schwungvollen Tänzen. Die akrobatischen Darbietungen, gerade der gemischten Garde der „Hängsching“ wurden mit Szenenapplaus stürmisch gefeiert.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde dem Bürgermeister durch die Karnevalisten eine besondere Überraschung zu teil. In Anspielung, an das heiß diskutierte Thema Überschwemmungsgefahr des Ortes bei Hochwasser des Rehbaches und den Schutz davor, statteten die „Igglemer Bessem“ den Ortschef mit den Utensilien aus, die dieser, auf Anordnung vom Bessempräsident Kurt Hauck, für alle Bürger als Präventionsmaßnahme zur Verfügung stellen solle. Taucherbrille und Schnorchel sind dafür unverzichtbar. Auch in die Schwimmflossen musste Peter Christ steigen. Ein Rettungsring vervollständigte die persönliche Ausrüstung. In das Gummiboot, wenn auch nicht ein knallrotes, passte der für jedes Hochwasser Gerüstete, dann auch noch hinein und konnte einige Trockenübungen absolvieren. Zum Zeichen seiner „Hochwasserbefehlsgewalt“ wurde auch noch eine Kapitänsmütze überreicht.

Für die „Hängsching“ sollte der Bürgermeister, in Anspielung der von ihnen am kommenden Wochenende auszurichtenden Pfalzmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport, die Auslosung der Startreihenfolge vornehmen. Dunkle Brille verhinderte einen Einblick in die Losschachtel. Dass bei allen Versuchen immer die 11 zum Vorschein kam – sehr verwunderlich- besonders in karnevalistischen Kreisen.

So, für Hochwasser und „andere, sinnvolle Aufgaben“ gerüstet, konnte der Bürgermeister leichten Herzens den Rathausschlüssel und die Gemeindekasse an die liebreizende Prinzessin der „“Igglemer Bessem“, Jessica II., übergeben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war die Kasse dieses Jahr prall gefüllt. Peter Christ hatte, in Anspielung an die rege Straßenbautätigkeit, von den einzelnen Baustellen feinsten Sand geholt und die Kasse damit aufgefüllt

Den gesanglichen Teil bestritten die Chöre der Sängervereinigung Iggelheim die in wechselnder Besetzung, unter ihrem Chorleiter Alwin Dinges und Andreas Viehhöfer am Klavier, altes und modernes Liedgut in meisterlicher Weise zu Gehör brachten. Seine Spontanität bewies Peter Christ, als er während des Liedes „Ein Likörchen“ vom Frauenchor gesungen, spontan ein Tablett mit Likörgläsern füllte und den überraschten Damen den Inhalt ihres Liedes in flüssiger Form präsentierte.

Orchestermusikalisch begeisterte Johann Kern mit seinem Orchester vom Musikverein Iggelheim. Ob mit „Radetzki Marsch“ oder konzertanten Stücken - die musikalische Bandbreite dieses Orchesters scheint unerschöpflich.

Hans Simon führte routiniert und amüsant durch den Nachmittag.

Zum Abschluss wurden den Besuchern Sekt und Brezeln geboten und wurde dankbar angenommen, gereicht von den netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung. Bilder fg

14.01.2013


Lotto-Annahme-Geschäft in Böhl-Iggelheim überfallen

Am Montag, 7.1.2013 überfielen um 17.55 Uhr zwei unbekannte Täter ein Lotto-Annahme-Geschäft in der Hauptstraße. Die beiden Männer betraten um diese Zeit das Geschäft, in der sich nur die 53-jährige Geschäftsinhaberin aufhielt.

Während ein Täter vor der Ladentheke stehen blieb, begab sich der zweite Täter dahinter und bedrohte die Frau mit einem Messer. Nachdem er „Kasse auf, Geld her“ gerufen hatte, wich die Frau zur Seite, woraufhin der Täter die Kasse öffnete und ca. 200 Euro entnahm. Danach verließen die Täter das Geschäft und flüchteten in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibungen.

Täter 1:

Ca. 20 Jahre alt, ca.160 bis 165 cm groß, sportlich, dunkelblaues Kapuzensweatshirt maskiert mit dunklem Schal vor dem Gesicht

Täter 2:

Ca. 20 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, dünn, knallrotes Kapuzensweatshirt.

Wer weitere sachdienliche Täterhinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0621/963-1163 mit der Kriminalinspektion Ludwigshafen oder der Polizeiinspektion Schifferstadt, Rufnummer 06235/495-0, in Verbindung zu setzen.

„Segen bringen – Segen sein“

Sternsingeraktion Tansania

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  C+M+B „Christus mansionem benediktat“, „Gott segne dieses Haus“. Diesen Segensspruch schrieben die Sternsinger nach altem Brauch mit geweihter Kreide an die Türen der Häuser in Böhl-Iggelheim, oder brachten einen Aufkleber mit den Segensinitialen an. 25 Kinder und Jugendliche aus der katholischen Pfarrei „Allerheiligen „ in Böhl und 25 Jungen und Mädchen aus der katholischen Pfarrei St. Simon + Judas Taddäus in Iggelheim waren am Samstag mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern in beiden Ortsteilen unterwegs. Unter dem Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Segen bringen – Segen sein“ sammelten sie Geld für ein Projekt in Ecuador.

Die Aktion der Sternsinger steht seit 1958 unter der Trägerschaft des Kindermissionswerkes der deutschen katholischen Diözesen und wird bundesweit durchgeführt. Sie ist die größte Hilfsaktion in Deutschland überhaupt und weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Rund 500 000 Kinder mit über 80 000 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern beteiligten sich auch dieses Jahr wieder bundesweit an der Aktion. Seit ihrem Bestehen sammelten die Sternsinger über 750 Millionen Euro für über 58 700 Projekte in mehr als 100 Ländern für benachteiligte Kinder weltweit. Alleine im Jahr 2011 konnte durch die Sternsingeraktion der stolze Betrag von fast 43 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Wie schon über viele Jahre waren auch in Böhl-Iggelheim die als die Hl. Drei Könige, Caspar, Melchior und Baltasar verkleideten Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren, unterwegs um den Segen in die Häuser zu tragen und um Spenden für ihr Anliegen zu bitten. Mit Liedern und Gedichten erfreuten sie die Besuchten und wurden durchaus freundlich aufgenommen. Nicht nur die Spendenkasse füllte sich. Viele der besuchten Menschen hielten für die Kinder auch Süßigkeiten bereit, die am Abend beim gemeinsamen Essen in den Pfarrzentren gerecht unter Allen verteilt wurden. Und in manche Häuser wurden sie auch hereingebeten um sich bei heißem Tee und Kinderpunsch aufwärmen zu können. In vielen Familien, besonders bei den Familien der Begleiterinnen und Begleiter, gab es auch ein leckeres Mittagessen. So dankte die Bevölkerung den tapferen Sternsingern neben den Spenden für ihr Engagement.

In einer kleinen Feier in den jeweiligen Pfarrkirchen wurden die Kinder von Kaplan Macziol ausgesandt. Dabei wurden die Kreide, die Aufkleber, die Sterne, aber auch die Kinder selbst gesegnet. Denn nach christlichem Verständnis sollen die Sternsinger nicht nur Geld sammeln, sondern den Segen Christi in die Häuser und zu den Menschen tragen. Nachdem die Aktion der Böhl-Iggelheimer Sternsinger 2012, einem Projekt der Steyler Missionare für eine Missionsstation in Surabaya auf Java galt, geht das Geld in diesem Jahr nach Ecuador.

Frau Bossung-Winkler aus dem Ortsteil Böhl betreut das Projekt seit Jahren. Frau Bossung- Winkler stellt im Dankgottesdienst, der von den Sternsingern beider Pfarreien eindrucksvoll mitgestaltet wurde, das Projekt vor. In dem südamerikanischen Land fehlt es besonders bei den Kindern der Indios an ausreichender Bildung. Viele der Indios leben am Rande der Gesellschaft, z. T. in Armenvierteln in den Randgebieten der Städte. Kinder sind oft alleine gelassen, sei es, dass ihre Eltern sich nicht genügend um sie kümmern, oder durch lange Arbeitszeiten, die oft vom frühen Morgen bis spät in die Nacht dauern, nicht kümmern können. Frau Bossung- Winkler hat einige Jahre in Ecuador , in Mapasinque, gelebt und war dort an der Gründung einer Schulbibliothek, in der den Kindern auch Hausaufgabenbetreuung angeboten wird, zusammen mit der dortigen christlichen Basisgemeinde, maßgeblich beteiligt. Notwendig sind Bücher, moderne Kommunikationsmittel, Spiel und Bastelmaterial um die Bildungschancen der benachteiligten zu verbessern und das Betreuungsangebot ausbauen zu können. An Hand einer Power-Point Präsentation mit beeindruckenden Bildern und Zahlen unterstricht Frau Bossung-Winkler die Wichtigkeit dieses Projektes.

Frau Bossung-Winkler ist gemeinsam mit dem ecuadorischen Partnerverein ADS Garant dafür, dass die Spendengelder sachgemäß verwendet werden. Bilder: fg

06.01.2013


Johannes Scherer "Asoziale Netzwerke" zu Gast bei DorfArt

Böhl-Iggelheim- Mit seinem dritten Bühnenprogramm „Asoziale Netzwerke“ ist der bekannte FFH-Moderator und Comedian Johannes Scherer zu Gast bei DorfArt.

Die Welt ist nicht mehr das, was sie einmal war. Heutzutage können werdende Väter die Geburt ihres Kindes dank Handy und Flatrate zum »publicviewing« in die Kneipe übertragen.

Über die moderne Kommunikation macht sich Johannes Scherer Gedanken.

In sozialen Netzwerken wird gelogen, betrogen, gemobbt und hochgestapelt. Sie halten dich von der Arbeit ab, gehen dir unendlich auf die Nerven und machen trotzdem schneller süchtig als der regelmäßige Genuss von sauer gespritztem Apfelwein. „Was bitte ist daran sozial?“ fragt der bekannte Kabarettist und Parodist sich selbst und die Zuschauer:Asoziale Netzwerke nennt er sie, und so ist das neue Bühnenprogramm des bekannten Radiomoderators eine gnadenlose Abrechnung mit automatischen „Freunde-Findern“, Marktforschern, Gruschlern, Postern, und sonstigen angesagten Trendsettern, die ungefragt ihren Kommunikationsmüll auf dieser Welt hinterlassen.

Nach dem großen Erfolg der Vorgänger „Scherereien“ und „Scherereien Reloaded 2.0“ geht mit „Asoziale Netzwerke“ erstmals nach fünf Jahren wieder ein komplett neues Comedy-Solo mit Johannes Scherer an den Start, der sich übrigens vor Freude selbst halbtot gruscheln würde, wenn seine Gäste nach dem Besuch der Show „GEFÄLLT MIR“ anklicken würden.

Wenn Sie die 100-minütige Show noch selbst ansehen wollen und nicht warten, bis ein verwackeltes Handyvideo davon auf YouTube gesendet wird, kommen Sie am Samstag, 12. Januar 2013 um 20.00 Uhr in die VfB-Halle nach Böhl-Iggelheim. Der Eintritt kostet 15 €, ermäßigt 13 €. Ihre Kartenreservierung nehmen wir nehmen wir schon jetzt unter der Rufnummer 06324 818176 (Anrufbeantworter) gerne entgegen.Einlass ist ab 19:15 Uhr. DorfArt – immer ein gutes Programm

28.12.2012


„O du fröhliche“ - Weihnachtliches Musizieren des Musikvereins Iggelheim

Musikverein in der Luitpoldstraße

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Manchmal meinte ich uns frieren die Ventile ein und die Mundstücke an den Lippen fest“ meinte Klarinettist Dominik Wittmann vor zwei Jahren während des weihnachtlichen Musizierens des Musikverein Iggelheim bei dem Eiseskälte und Schneeschauer den Musikerinnen und Musikern zu schaffen machten. Wie schon im letzten Jahr, herrschten dieses Jahr milde 14 Grad Celsius mit Sonnenschein. Heuer war also eher von einem Weihnachtsfrühling zu sprechen. Wie zu erfahren war, war dieser Heilige Abend der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Wenn auch nicht gerade in Sommerkleidern und kurzen Hosen, hatten sich Musikerinnen und Musiker zum weihnachtlicher Outfit Blumengirlanden umgehängt und einige Herren schützten sich mit Sombreros vor einem möglichen Sonnenstich.

Wie schon seit 1983, also noch vor der offiziellen Gründung des Musikvereins Iggelheim, zogen die Musiker an Heiligen Abend durch den Ortsteil Iggelheim um die Bewohner an 5 markanten Punkten mit ihren Weisen auf Weihnachten einzustimmen. “Ich bin stolz auf meine Musikerinnen und Musiker die sich noch am Heiligen Abend und bei jedem Wetter, zusammenfinden um den Menschen Freude zu bereiten“ betonte Johann Kern, der dieses Jahr den Taktstock führte.

Und die Freude und Begeisterung die die weihnachtlichen Weisen auslösen ist an der großen Zahl der Zuhörer auszumachen, die sich an den jeweiligen Stationen den engagierten Musikern lauschen. Besonders freuen sich die Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums. „Dass der Musikverein hier im Eingangsbereich unserer Einrichtung spielt ist so eine Bereicherung an Weihnachten für unsere Bewohner und Patienten, die gar nicht hoch genug einzuschätzen ist“ betonte Hermann-Josef Thomas, der Leiter des Seniorenzentrums vom Seniorenzentrum.

Wie schon Tradition, hatten die Bewohner der Waldsiedlung ein Zelt aufgebaut. Der Glühwein und der Punsch dampften, ein willkommener Genuss für die Musikerinnen und Musiker, wenn auch nicht ganz zu den frühlingshaften Temperaturen passend. Aber der Glühwein bei der Waldsiedlung wird schon aus Gründen der Tradition ausgeschenkt. Bild fg Der Musikverein in der Luitpoldstraße

25.12.2012


Weihnachten beim Musikverein 1984 Iggelheim

Ein bunter Melodienstrauß weihnachtlicher Weisen

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  „Im Weihnachtswunderland“, so könnte man die Weihnachtsfeier des Musikverein Iggelheim überschreiben. Festlich war der Saal im katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus in der Rottstraße 33 dekoriert. Stammorchester Jugendkapelle und die Flötengruppe konzertierten mit weihnachtlichen Weisen.

„Friedensklänge“ und konzertante, Stücke aus dem reichhaltigen Konzertprogramm waren die richtige Einstimmung auf einen festlichen Abend durch das Stammorchester, das aber auch weihnachtliche Musik bot. Unter der Stabführung von Johann Kern erklangen ruhige, konzertante Musikstücke, die bevorzugt das Thema Weihnachten beinhalteten. Die Jugendkapelle, vom jungen Dirigenten Jens Böhler meisterlich geführt, folgte mit Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“. Und bei „Süßer die Glocken nie klingen“ glaubte man wirklich es schwebten Engel durch den Raum.

Auch die kleinsten Musikerinnen und Musiker, aus der von Johann Kern geleiteten Flötengruppe, zeigten ihr schon beachtliches musikalisches Können mit Stücken wie „Ihr Kinderlein kommet“, Gloria in Excelsis Deo“ und freuten sich mit „Alle Jahre wieder“ schon mächtig auf das Christkind..

Arnika Serr erfreute mit ihrer meisterlich interpretierten Weihnachtsgeschichte von dem vorwitzigen Mädchen, das sich beim Weihnachtsmann einen günstigeren Tellerplatz erschwindeln wollte.

Der Höhepunkt, besonders für die Kinder war dann der Auftritt des Nikolaus, der unter den Klängen von „Lasst uns froh und munter sein“, gemeinsam von Stammorchester und Jugendkapelle intoniert, einzog. Etwas gewöhnungsbedürftig dürfte es für so manchen Besucher gewesen sein, dass der Nikolaus ein „Nikolauskind“ mitgebracht hatte. „Ist das die Neue Zeit“ fragte sich doch so Mancher? Natürlich freuten sich die Kinder über „Äpfel, Nüss und Mandelkern“ und Süßigkeiten die der Nikolaus dabei hatte und reichlich verteilte.

Der erste Vorsitzende Peter Christ verteilte noch einige besonderen Präsente. So erhielten Jens Böhler für ihre Dirigententätigkeit in der Jugendkapelle ein Blumengebinde. Uschi Wolf vertritt Johann Kern in der Stabführung beim Stammorchester. Auch hier für gab es für sie, wie für Johann Kern, Blumen. An diesem Abend konnte der 1.Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Rhein-Pfalz, Theo Hery,

Die wunderbare Saal- und Tischdekoration wurde von den fleißigen Damen und dem technischen Team des Musikvereins gestaltet. Die Damen der Vorstandmitglieder sorgten für das leibliche Wohl. Nicht der Kapelle angehörende Vorstandmitglieder liesen die Kehlen der Gäste nicht trocken werden. Die Herren waren zweifelsfrei an ihren einheitlichen Nikolauskrawatten zu erkennen.

Die stimmungsvolle Weihnachtsfeier endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „O du fröhliche“.

An Heiligabend wird der Musikverein an verschiedenen Plätzen in Iggelheim musikalisch auf Weihnachten einstimmen. Eine Tradition die schon seit 28 Jahren, also schon vor der offiziellen Gründung des Vereins, gepflegt wird und bei der Bevölkerung sehr große Resonanz findet. Bild: fg

23.12.2012


„Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“

Männergesangverein MGV 1856 Böhl feiert Weihnacht und ehrt verdiente Mitglieder.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im festlich geschmückten Sängerheim im Schulgässle konnte der 1. Vorsitzende Horst Kilian zahlreiche Mitglieder und Freunde des MGV begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Peter Christ (CDU), dem 1. Beigeordneten Karl Heinz Hasenstab (CDU), so wie dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß und dem Vorsitzenden des Sängerkreises Speyer, Erich Armbrüster.

Fleißige Hände hatten das Sängerheim weihnachtlich gestaltet. Der geschmackvolle Tischschmuck und die Bühneneinrahmung mit Tannengrün und Lichter taten ein Übriges um eine anheimelnde Stimmung entstehen zu lassen. Die Teller mit Gebäck, von den Frauen der Sänger und den Damen des gemischten Chors, selbst gebacken, waren nicht nur zur Dekoration bestimmt. Der Innhalt war zum Verzehr gedacht, und die Gäste ließen es sich schmecken und waren voll des Lobes über die Köstlichkeiten.

Die Weihnachtsfeier diente auch dazu verdiente Sänger zu ehren. Die jeweiligen Urkunden mit den dazugehörenden Nadel überreichte der Vorsitzende des Sängerkreises Speyer, Ernst Armbrüster, assistiert vom 1. Vorsitzenden des MGV, Horst Kilian. Der Chorverband ehrte für 70 Jahre aktives Singen im Chorverband, Hans Becker. Hans Becker ist Ehrenvorsitzender des Männergesangvereins, stand dort 22 Jahre als 1. Vorsitzender an der Spitze des Vereins. Der MGV ehrte Hans Becker für 60 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft. Hans Becker ist immer noch als Sänger im gemischten Chor tätig.

August Kirchner ist sowohl im Chorverband, als auch beim MGV seit 40 Jahre als Sänger aktiv. Urkunden und Anstecknadel sind das äußere Zeichen der Anerkennung.

Auf 60 Jahre Zugehörigkeit zum MGV als fördernde Mitglieder können Werner Gräber, Eugen Hahn, Otto Müller, so wie Gerhard Meffle zurückblicken. Auch ihnen wurde durch Ernst Armbrüster, so wie Horst Kilian die verdiente Ehrung zuteil.

Den Helferinnen und Helfern vor und hinter der Bühne, die, wie Horst Kilian betonte, das Vereinsleben in der heutigen Form erst ermöglichen, galt der besondere Dank des 1. Vorsitzenden. Diese guten Geister wurden, wie die Mitglieder des gemischten Chors, mit einem Weinpräsent bedacht.

Dieses Jahr war wieder der Nikolaus persönlich erschienen. Viele Gaben konnte er unter den zahlreichen Kindern verteilen. Die Freude darüber war natürlich bei den Kleinen groß.

Eingebettet war die Ehrung in ein weihnachtliches Programm. Unter Leitung des neuen Chorleiters, Andreas Luca Beraldo, Da Rio sang der gemischte Chor adventliche und weihnachtliche Weisen unter anderem „Gloria in exselsis Deo“.

Traditionsgemäß wird die Weihnachtsfeier beim MGV mit Vorträgen, Lieder und Musik umrahmt. Annika Sladic`, Stefanie May, Jodie Remle, Celine Hermer trugen Gedichte vor. Jodie Remle und Saskia Russ begeisterten mit Klavier- und Flötenspiel. Chorleiter Andreas Luca Beraldo spielte Die „Träumerei“ von Schuhmann am Klavier und amüsierte die Gästeschar mit einem Gedicht von Loriot.

Der Vortrag von Christa Hinterschitt schloss das kleine Programm vor Weihnachten.

Der gemischte Chor entbot zum Abschluss mit „Wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein gutes Neujahr“ alle guten Wünsche zum Christfest und für das Neue Jahr. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „O du Fröhliche“ endete eine Weihnachtsfeier die ihren Namen auch verdiente. Bild: fg

17.12.2012


Rheinland-pfälzische Delegierte beim Bundesparteitag der CDU in Hannover

Johannes Zehfuß MdLGratulation an die neue stellvertretende Bundesvorsitzende Julia Klöckner

Rund 90 Delegierte aus Rheinland-Pfalz hatten sich in der ersten Dezember-woche auf den Weg nach Hannover zum Bundesparteitag der CDU Deutschlands gemacht. Unter ihnen auch der direkt gewählte Abgeordnete Johannes Zehfuß aus Böhl-Iggelheim, der seinen Wahlkreis 37 (Mutterstadt) vertrat. 

Bis auf den letzten Platz war die große Messehalle in Hannover gefüllt. 1000 Delegierte aus ganz Deutschland, 1000 Gäste und ebenso viele Journalisten hatten sich in der niedersächsischen Landeshauptstadt eingefunden. Auf dem Programm des Parteitages stand neben der Neuwahl des Bundesvorstandes auch die Beratung über den Leitantrag „STARKES DEUTSCHALND. CHANCEN FÜR ALLE!“ 

„Seit Beginn der Kanzlerschaft von Angela Merkel ist unser Land wieder zu einer der weltweit führenden Volkswirtschaften geworden“, erklärt Herr Zehfuß. „Die Zahlen sind beeindruckend: 2010 und 2011 ist die Wirtschaft in Deutschland zusammen um mehr als sechs Prozent gewachsen so kräftig, wie zuletzt im Vereinigungsboom Anfang der 90er Jahre. Gemeinsam wollen wir diese erfolgreiche Politik zukünftig fortsetzen“, ergänzt der Landtagsabgeordnete Zehfuß. 

Auch die CDU-Bundesvorsitzende, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, betonte in ihrer Rede, dass die CDU-geführte christlich-liberale Bundesregierung die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wiedervereinigung ist. Ihren Ausführungen folgten ein minutenlanger Beifall und stehende Ovationen. Bei der Wahl zur Bundesvorsitzenden wurde Angela Merkel mit 97,9 Prozent wiedergewählt. 

„Das ist ein beeindruckendes Ergebnis für unsere Bundesvorsitzende, aber umso mehr freue ich mich über die Wahl unserer Lands- und Fraktionsvorsitzenden, Julia Klöckner, die mit 92,9 Prozent das beste Ergebnis der fünf Stellvertreter Angela Merkels erreichte“, freut sich Johannes Zehfuß. „Julia Klöckner wird eine hervorragende Arbeit als stellvertretende Bundesvorsitzende machen. Solide Finanzen, nachhaltige Bildung und Zusammenhalt der Generationen sind die Themen, die ihre Arbeit im Bundesvorstand bestimmen werden.“ Auch Christian Baldauf und Dr. Michael Fuchs wurden erneut in das CDU-Gremium gewählt.
 
Mit großer Mehrheit haben sich die Delegierten auch für die drei Initiativanträge der CDU Rheinland-Pfalz ausgesprochen. Für die Kernforderungen der rheinland-pfälzischen CDU in den Bereichen ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen, Pflegeausbildung finanzieren und Pflegenotstand verhindern sowie organisierte Sterbehilfe in Deutschland unterbinden wurden klare Handlungsaufträge an die zuständigen Stellen erteilt. 

„Wir haben diskutiert und beraten“, so Zehfuß aus Böhl-Iggelheim abschließend. „Für die drängenden Herausforderungen der Notfallversorgung im ländlichen Raum, dem Pflegermangel und der Stärkung des christlichen Gebots – der höchste Schutz für das Leben – haben wir wegweisende Antworten gefunden. Das sind entscheidende Schritte in die richtige Richtung, die wir in Hannover auf den Weg gebracht haben.“ Johannes Zehfuß, MdL, Pressemitteilung

12.12.2012


„Macht hoch die Tür“

Vorweihnachtliches Konzert des Protestantischen Kirchenchor Böhl

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Musik im Advent“ hatte der Protestantische Kirchenchor Böhl sein diesjähriges Konzert überschrieben. Friedhelm Kunz, dem die Gesamtleitung oblag, hatte ein abwechslungsreiches Programm aus Stücken, die aus dem 15. Und 16. Jahrhundert, so wie Kompositionen die aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts stammen, zusammengestellt. Auch neuzeitliche Partituren, entstanden nach dem 2. Weltkrieg, bereicherten das stimmungsvolle Programm.

Das „Präludium in C-Dur“ für Orgel, von J.S. Bach, gehört sicher, wie, das aus der Feder des gleichen genialen Komponisten stammende, „Wachet auf ruft uns die Stimme“ zu den bekannteren Weisen. In dieser Schaffensepoche entstand „Noel etranger“, ein Stück für Orgel von L.C. Daquin. „Hosianna, gelobt sei, der da kommt“, von C. Gregor, war, neben dem „Laudate Dominum“ (aus den Psalm 117) von C Trambling und dem Orgelsatz „Panis angelicus“ des gleichen Komponisten, eine musikalische Hinführung auf das Weihnachtsfest. Dazu zählt in gleicher Weise „Die Nacht ist vorgedrungen“, von J. Petzold. Aus den 1930igern Jahren stammt von A. Krupp das „Halleluja! Lobsinge“.

„Hebt euer Haupt“ von S. Coleridge-Taylor, „Der Himmel freue sich und sei froh“ von K. Heizmann“ waren der Übergang zu weihnachtlichen Weisen. Davor aber intonierten Chor, Orgel und die Konzertbesucher das wohl bei den Christen das adventlichste aller vorweihnachtlichen Weisen – „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.

„Ich verkünde euch eine große Freude“ komponierte C. Heß, „Christ ist geboren, freue sich, wer kann“ stammt von J. Michel. Beide Stücke verkünden schon die Weihnachtfreude über die Geburt des Herrn an Weihnachten. Hierzu passten vortrefflich „Gloria, Ehre sei dir Gott“ von J. Steuerwald, so wie das getragene Stück „Liebe kam zur Weihnachtszeit“ aus der Feder von C. Mawby.

Vor der stürmisch geforderten Zugabe beendete das „Lobsinget, Gott dem Herrn“ von C. Saint-Saens“ ein Konzert, das der Protestantische Kirchenchor Böhl getrost als Erfolg bezeichnen kann. All Jene die, wegen des kalten Winterwetters mit Schnee, den Gang zur Protestantischen Kirche gescheut haben, haben sich um ein konzertantes Erlebnis gebracht.

Zum stimmungsvollen Gesamteindruck passte auch der mit Kerzen geschmückte Altar, der das ansonsten dunkle Kirchenschiff illuminierte.

Die über 30 Sängerinnen und Sänger des Protestantischen Kirchenchors überzeugten in jeder Phase des Konzertes und folgten taktgetreu ihrem Dirigenten. Meisterlich unterstützt von Willem Balk an der Orgel, der zum einen die Sängerinnen und Sänger gefühlvoll unterstützte und zum anderen bei den Solopartituren das gewaltige Instrument zum Jubeln brachte. Bild: fg

11.12.2012


Lichterglanz und Tannenduft.

Weihnachten im Hof“ bei der Sängervereinigung

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Nach wochenlangen Vorbereitungen luden die Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung Iggelheim in ihre überdachte Anlage am Sängerheim in der Sandgasse 3 zur Vorweihnachtszeit ein. In akribischer Kleinarbeit hatten sie ihre Anlage unter dem Motto „Weihnachte im Hof, in ein Wintermärchen verwandelt. Vor sieben Jahren hatte Willi Ulmer, der Ehrenvorsitzende der Sängervereinigung, die Idee zu diesem vorweihnachtlichen Fest und bisher gab es fast in jedem Jahr eine Steigerung der Dekoration und des Programms. Mit Begeisterung ist die „Rentnerband“ um Willi Ulmer und dem 2. Vorsitzenden, Thomas Hasert, dabei, ein Wintermärchen zu zaubern, das so in der nähern und auch weiteren Region Seinesgleichen sucht. Und nicht nur Böhl-Iggelheimer besuchen die Sängervereinigung. Bei vielen „Weihnachtsmarktgehern“ aus der näheren und mittlerweile auch weiteren Umgebung, ist „Weihnachten in Hof“ fest terminiert.

Von den Kleinsten aus dem „Spatzenchor“ bis zu den ältesten Mitgliedern waren alle mit Feuereifer an den Vorbereitungen beteiligt um ihren Gästen eine grandiose stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre zu zaubern.

Die mächtige, mit großen roten Kugeln und Lichterketten geschmückte, Tanne steht wie jedes Jahr vor dem Eingang zum Hof. Dort empfängt die zahlreichen Gäste eine winterliche Märchenlandschaft. Die voll verkleideten Wände zieren Dekorationen von alten Iggelheimer Fachwerkhäusern. Das alte Rathaus, die alte Schule, die heute einen Teil des Heimatmuseums beherbergt, oder das „Gasthaus zum Bären“ sind zu sehen. Tausende von Lichtern funkeln an unzähligen Tannenbäumen. Die Wände und die Tragekonstruktion des Daches sind komplett mit Tannenzweigen verkleidet und mit Lichterketten illuminiert. Duft von Glühwein, Waffel und Tannen durchzieht den Raum und lädt an den Stehtischen zum Verweilen, Reden und zum Staunen ein.

Jedes Jahr werden neue Ideen verwirklicht. Nicht nur die Dekoration wurde ergänzt und verfeinert auch ist im Laufe der Jahre ein kleiner Weihnachtsmarkt entstanden. So werden neben Blechspielzeug oder Bären auch wärmende Schals angeboten. Passend zum winterlichem Wetter, das am Wochenende herrschte. Acrylbilder und Schmuckangebote sind im Hof vertreten und die Kunstwerke finden große Beachtung.

Am liebevoll dekorierten Stand der „Igglemer Spatzen“, dem Kinderchor der Sängervereinigung und den kleinen und großen Spatzen sind selbstgemachte süße Leckereien und Weihnachtsmänner zu erstehen. Der Erlös fließt in die „Spatzenkasse.

Die „Spatzen“ nahmen dieses herrliche Ambiente ihres Sägerheimes zum Anlass um schon am Freitag ihre Weihnachtfeier abzuhalten. Hier waren besonders die Eltern, Großeltern und Freunde der großen und der kleinen Spatzen eingeladen. Weihnachtliche Weisen der Spatzen unter ihrer Leiterin Jessica Simon erfreuten hier die Besucher und besonders den Nikolaus, der an diesem Abend gekommen war und großzügig seine Geschenke unter den jungen Künstlern verteilte.

Für die großen Besucher gab es am Samstag und Sonntag allerlei kulinarische Genüsse. An der Schneebar wurden herrlich schmeckenden Cocktails gemixt. Auch sonst war für das leibliche Wohl mit Waffeln, Wurst und Glühwein bestens gesorgt. Und besonders die volkstümlichen Preise wurden anerkennend wahrgenommen.

Auf der Bühne, mit Kirche, Sternenhimmel und liebevoll geschmückten Tannenbäumen, wird an den zwei Wochenenden, an denen der „vorweihnachtliche Zauber“ aufgetischt wird, ein reichhaltiges Programm geboten. Die aus der Sängervereinigung hervorgegangene Band„Rassler & Friends“ mit ihrem „Christmas Rock“ begeisterte besonders dann wenn die kleinen Engel Anika Bruck und Lukas Steinkofer mit an den Mikrofonen waren.

Am Sonntag erfreuten, der gemischte Chor und der Männerchor die zahlriechen Besucher aus Böhl-Iggelheim und den umliegenden Orten. „Weihnachten im Hof ist eine Veranstaltung, da auch Wetter unabhängig, jedes Jahr in unserem Kalender fest eingetragen ist“ erklärten Herr und Frau Rudolf aus Ruchheim.

Jedes Jahr wird der Weihnachtszauber um eine andere Ausstellung im Sängerheim bereichert. Waren 2011 ein Weihnachtszimmer aus den 1950er-Jahren zu bestaunen, so ist dieses Jahr die große Krippenlandschaft der Katholischen Pfarrgemeinde Iggelheim ,St. Simon und Judas Thaddäus, der Hingucker schlechthin. Diese ist im Sängerheim aufgebaut und findet allenthalben Bewunderung. Herbert Bohrer, der 1. Vorsitzende der Sängervereinigung bedankte sich besonders bei den Verantwortlichen der Katholischen Gemeinde für die Überlassung der Krippe um auch hiermit den Bezug zu Weihnachten herzustellen.

In ihr Weihnachtwunderland lädt die Sängervereinigung noch am nächsten Wochenende, Samstag und Sonntag den 15./16. Dezember 2011 jeweils ab 17 Uhr 30 ein. Hier wird dann der Modernchor „Sandy Lane“ dem Anlass angemessenes Liedgut zu Gehör bringen. Und die eine oder andere Überraschung ist zusätzlich bei den kreativen Sängerinnen und Sängern der Sängervereinigung immer möglich. Bild fg

10.12.2012


Adventsbasar der Peter-Gärtner-Realschule plus.

Neues Konzept ein voller Erfolg

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Neu war das Konzept des diesjährigen Adventsmarktes der Peter-Gärtner-Realschule plus In zweierlei Hinsicht. Zum einen wurde der Termin auf einen Donnerstagnachmittag verlegt, zum anderen fand die Eröffnung im Foyer der Wahagnies-Halle statt. Schüler und Schulband sorgten mit Spiel und Gesang für eine vielbeklatschte Einstimmung. Das Foyer platzte aus allen Nähten, als die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak die Schüler und Eltern begrüßen konnte.

Besonders freute sich Elisabeth Kasprowiak an Dr. Reinhold Sauer vom ökumenischen Hungermarschprojekt Böhl-Iggelheim einen Scheck für das diesjährige Projekt überreichen zu können.

Bei einem Aktionstag und bei einem sozialen Tag den die Peter-Gärtner-Realschule plus veranstaltet hatte, kam der stolze Betrag von 1.632,50 Euro zusammen. Dr. Sauer zeigte sich überrascht ob der hohen Summe, und betonte ausdrücklich das soziale Engagement das die Schülerinnen und Schüler damit an den Tag gelegt haben. Das ist, nach den Worten von Dr. Sauer ein sichtbares Zeichen dafür, dass den Kinder und Jugendliche die Belange von Kindern in anderen Teilen dieser Welt, die nicht diese komfortablen Schulbedingungen, wie sie sie hier genießen, nicht gleichgültig sind. .

Das Foyer und die Klassenräume der Peter-Gärtner-Realschule plus glichen einem gleichsam „himmlischen Basar“. Liebevoll hatten die Schülerinnen und Schüler das Erdgeschoß, so wie die Gänge im 1. OG dekoriert und die fast alle selbstgebastelten, oder im Werkunterricht hergestellten, Arbeiten präsentiert. Zu niedrigen Preisen boten sie ihre Waren den zahlreichen Besucherrinnen und Besuchern in freundlicher Art und Weise an- unterstützt von Lehrkräften, dem Schulelternberat und dem Förderverein, an.

Man fühlte sich in Christkindls Backstube versetzt, als man den Eingangsbereich der PGS betrat. Ein Duft von gebackenen Waffeln, frischem Kuchen, Plätzchen und Kaffee durchzog den Raum.

Unterstützt von den jeweiligen Klassenlehrern konnte jeder Wunsch nach Waffeln, Kuchen und Kaffee schnell und zuvorkommend erfüllt werden. Die Stühle an den adventlich gegeckten Tischen waren immer restlos besetzt. Auch hier herrschte, wie im ganzen Haus, großer Andrang. „Wir freuen uns natürlich über den überwältigenden Zuspruch. Wir hatten gerade wegen des kalten und unfreundlichen Wetters nicht mit dieser Resonanz gerechnet“ betonte der stellvertretende Schulleiter, Thomas Hasenöhrl. Um so mehr wertete Hasenöhrl den nicht enden wollenden Besucherstrom, auch als große Anerkennung für die Leistung der Kinder. Für interessierte Eltern stand Thomas Hasenöhrl den ganzen Abend zur Verfügung um ihnen die Schule und das pädagogische Konzept der Peter-Gärtner-Realschule plus zu erklären.

Überall in den Gängen hatten die großen und kleinen Back- und Bastel-Künstler ihre kulinarischen und handwerklichen Arbeiten aufgebaut. Und die Angebote waren reichlich, zu niedrigen Preisen zu erwerben. Die Arbeiten hatten alle in irgendeiner Form einen Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit. Künstlerisch gestaltete Adventkränze oder Adventgestecke waren ebenso im Angebot wie Weihnachtskarten, oder eine Vielzahl von verschiedensten Weihnachtsdekorationen. Weihnachtlich gestaltete Teller und Tassen so wie liebevoll gestaltete Teelichthalter waren echte Hingucker. Knusperhäuschen oder Holznikoläuse, Schneemänner mit Laternen oder Glückswichtel konnten nicht nur bewundert, sondern auch gekauft werden. Und so mancher dieser Schneemänner schmückt jetzt während der Adventszeit den Eingangsbereich vieler Häuser. Selbstgestaltetes Geschenkpapier, Christbaumkugeln so wie Christbaumengel fanden ihre Bewunderer und Käufer.

Kerzen durften die Kinder selbst ziehen. Ein altes Handwerk konnte hier von den Kindern praktisch ausprobiert werden. Seifen, Marmeladen, Kräuteröle oder Geschenkpapier wechselten von den engagierten Verkäuferinnen und Verkäufern über die „Ladentische“ zu den Interessenten. Da der Bucherandrang so groß war, hatte die Tombola schon nach kürzester Zeit ihre Lose an die Frau oder den Mann gebracht.

Auch der Außenbereich war in diesem Jahr mit in den Adventsmarkt mit einbezogen. Ein Bläserduett spielte unermüdlich adventliche und weihnachtliche Weisen. Eine besondere Attraktion war das große Märchenzelt. Hier wurde auf offenem Feuer Popcorn zubereitet, in Tüten abgefüllt und verkauft. Zu jeder vollen Stunde entführten Märchenerzähler in andere Länder.

Ein besonderes Erlebnis konnten die Besucher beobachten. Eine Gruppe von Handwerker und Handwerkerinnen „auf der Walz“ war beim vorbeigehen auf die PGS aufmerksam geworden. Sie waren auf dem Weg nach Ludwigshafen um eine „Schwester“ nach Hause zu begleiten, die 3 Jahre auf der Wanderschaft gewesen war. Natürlich zeigten sich Schulleitung und Schülerinnen und Schüler großzügig und bewirteten die „wandernden Gesellen“ mit Speis und Trank.

Da sich das diesjährige Konzept bewährt hat, wird der Adventsmarkt 2013 sicher nach dem gleichen Muster ausgerichtet werden. Bild fg

30.11.2012


Lesepaten an der Johannes-Fink-Grundschule

Aktion des AK Mehrgenerationenhaus

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit einem neuen wichtigen Angebot hat der Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ auf sich aufmerksam gemacht. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Johannes-Fink-Grundschule wurde das Projekt „Lesepaten“ ins Leben gerufen. Vom Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ kümmert sich vornehmlich Pia Möller- Reibsch um das neue Projekt. Auch diese Arbeit steht unter dem Gedanken „Alt und Jung“ zusammenzubringen, gemäß dem Motto des Arbeitskreises „Alt hilft Jung“.

Die Lesepatenschaft ist in den Ganztagsunterricht an der Johannes-Fink-Grundschule eingebunden. Es geht nicht darum, wie bei bekannten Lesepatenschaften in Senioreneinrichtungen oder Kitas, den Kindern vorzulesen, sondern die Kinder sollen beim eigenen lesen unterstützt werden. Die Lesepaten lassen sich also von den Kindern vorlesen und versuchen etwaige Schwächen der Kinder im Umgang mit dem Lesestoff auszuräumen. Die Kinder, die einige Probleme mit dem Lesen haben werden zum einen von den Lehrkräften ausgesucht, oder sie kommen freiwillig um vorzulesen und sich so zu verbessern.

Die Schulleiterin, Jutta Ziegler, nennt das Konzept sogar richtungsweisen, da es eine große Hilfe bietet einzelne Kinder gezielt und individuell bei der Behebung von Leseschwächen zu helfen. Die Lehrer hätten überhaupt nicht die Zeit, solche ganz individuelle Zusatzhilfe zu leisten, wie dies durch die Lesepaten. Geschieht. Es konnten bisher 4 Lesepaten, es muss allerdings noch Lesepatinnen heißen, gewonnen werden. Die vier Damen hoffen, dass sie in nächster Zeit noch männlichen Zuwachs bekommen.

Katharina Kelsch, Anita Schönig, Pia Möller-Reibsch, so wie Katrin Reibsch bilden derzeit das engagierte Leseteam des Arbeitskreises „Mehrgenerationenhaus“.

Mehrgenerationenhäuser sollen zentrale Orte der Begegnung sein, um Generationen zusammen zu bringen. So soll neues nachbarschaftliches Miteinander in der Gemeinde entstehen. Die generationenübergreifende Arbeit steht im Mittelpunkt, wie es in einer Verlautbarung des Arbeitskreises lautet. In Böhl-Iggelheim ist es kein festes Gebäude in dem sich die Aktivitäten abspielen, obwohl das Evangelische Gemeindezentrum genutzt werden kann. Die Gemeinde hat ein Nutzungsrech, das festgelegt wurde, als die Finanzierung der Sanierungskosten von der Gemeinde übernommen wurde.

Die Mitglieder des AK starteten eine Befragung in Schulen, Kindergärten, dem Seniorenzentrum, bei den Kirchen und beim Jugendzentrums um Bedarfsfelder zu erfahren. Nach den ersten sehr erfolgreichen Aktionen „Alt hilft Jung“ mit Fahrradüberprüfungen im Rahmen des Ferienprogramms des Jugendzentrums oder der Organisation des Vortragsabends über Brandmelder sind die Lesepaten wieder ein bedarfsgerechtes Projekt.

Kontakte und weitere Informationen über Mehrgenerationenhaus@boehl-iggelheim.de

Lesepaten für die Grundschulen: Lesepate kann jeder werden, der Freude am Lesen und Spaß an der Arbeit mit Kindern hat. Montag bis Donnerstag jeweils 1 Stunde von 15-16 Uhr (Tag frei wählbar)

Kontakt und Information: Pia Möller-Reibsch Tel: 708127 Mail: moeller-reibsch@t-online.de

Dr. Michaela Jung-Dittmer Mail: mjuditt@web.de

Seniorenzentrum: Begleitung beim Spazieren gehen / Vorlesen für Senioren

Sie begleiten Senioren beim Spaziergang und leisten für eine Stunde Gesellschaft oder Sie nehmen sich etwas Zeit und lesen den Senioren vor. Kontakt und Information: Herr Thomas 9220-0 Mail: info@szbi.de, Bild: fg

29.11.2012


„Wir gehören zum Dorf“

Kulturverein DorfArt feiert 20. Geburtstag

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Eigentlich feiern wir ja immer Geburtstag, erst vor zwei Jahren als wir 18 Jahre wurden, heute den 20. Geburtstag und nächstes Jahr sind wir ja dann richtig volljährig“ bemerkte ein sichtlich zufriedener 1. Vorsitzender Günter Handwerker in seinen Begrüßungsworten. Eine stattliche Gästeschar des fast 100 Mitglieder zählenden Vereins hatte sich zur Geburtstagsfeier im Clubhaus der VfB Iggelheim in der Wehlachstraße eingefunden.

20 Jahre DorfArt, das ist, nach den Worten von Handwerker, eine Erfolgsgeschichte. Heute fragt keiner mehr nach dem Sinn eines Kulturvereins in Böhl-Iggelheim. „Wir sind im dörflichen Leben nicht nur integriert, wir sind auch akzeptiert. Das beweisen wir jedes Jahr an Lätare mit unserer Beteiligung am großen Umzug. DorfArt ist immer mit einer stattlichen Truppe mit Begeisterung dabei. Und unsere Ideen und deren Umsetzung sind immer etwas spektakulär, für die wir aber immer viel Lob und Anerkennung ernten“ erklärte Günter Handwerker.

Und diese Kreativität bewies DorfArt auch bei der Geburtstagsfeier. Die Mitgliederversammlung hatte beschlossen, zu diesem Jubiläum keine auswärtigen Künstler einzuladen, sondern die Feier mit „Künstlern“ aus den eigenen Reihen zu gestalten. Und diese Entscheidung erwies sich als Glücksgriff. DorfArt ist nicht nur in der Lage ein höchst anspruchsvolles Jahresprogramm zusammen zu stellen. Nein - DorfArt ist auch in der Lage einen Abend mit den eigenen Talenten zu verschönern.

So gestaltete sich der Rückblick auf 20 Jahre Vereinsgeschichte, den Heidi Handwerker passieren lies, in eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit und manch Lacher und – „ja weist du noch“- „das war doch ganz toll“ war aus dem Publikum zu hören. Das Gleiche gilt für die kontinuierlich laufende Bildpräsentation die Günter Handwerker in akribischer Kleinarbeit zusammengestellt hatte. Wie überhaupt der 1. Vorsitzende als Allroundtalent entpuppte. Höchst amüsant sein Anagramm über den Namen, DorfArt. Hierbei wirbelte er die Buchstaben nur so zu einer Suppe durcheinander, dass er daraus Worte schöpfte, die zwar nicht im Duden stehen, aber ihrer Einmaligkeit wegen viele Lacher erzeugten. Und bei der Geschichte mit den „Zackerkappen“, Kopfbedeckungen von Landwirten beim Pflügen, die - in einem Ortsteil vor Lätare - ihn zum Großbauer stilisierte, blieb fast kein Auge trocken.

Viel Erinnerungsvermögen auf Veranstaltungen der letzten 20 Jahre war dann beim Publikum gefragt, als Karin Burkard-Meeß in einem amüsanten Quiz den DorfArt ABC-Champion suchte. Und diverse Kenntnisse der Rebsorten setzte auch die Beantwortung der Quizfragen voraus, die Michaela Bott an die Festbesucher richtete. Hier passte der Grundkurs und die Einführung in die „Pälzer Sproch „ sowie eine Erklärung zum und zur Verwendung des „Pälzer Dubbeglas“ ausgezeichnet.

Dorf Art besitzt seit kurzer Zeit ein eigenes Klavier. Den Kauf hatte die Mitgliederversammlung beschlossen und abgesegnet. Die Vorstandssitzung zu diesem Thema und der Weg zur Kaufentscheidung – er war ein langer. Und die entscheidende Sitzung brachte die Vorstandschaft an diesem Abend öffentlich zu Gehör. Als Beispiel quasi, dass die Mitglieder einmal Einblick nehmen konnten, wie schwer das Amt eines Vorstandsmitglied auszuführen ist. Besonders wenn schwerwiegende Entscheidungen zum Wohle des Vereins zu fällen sind. Also, den meisten der Zuhörer war es schon gewiss , dass es da im richtigen Sitzungsleben nicht so zugehen wird.

Für einen besonderen Höhepunkt sorgten Gerdy und Herrmann Schulz mit ihren Boogie-Woogie Einlagen – Tanzsport in höchster Vollendung.

Das Tanzbein wurde auch zu den Klängen der Band um Kai Reppin in den Programpausen recht ausgiebig geschwungen.

Ein vergnüglicher Abend, den viele der zufriedenen Besucherinnen und Besucher erst weit nach Mitternacht ausklingen ließen.

Natürlich freut sich der Kulturverein DorfArt über jedes neue Mitglied. Die 100er Grenze zu übersteigen ist hier das erklärte Ziel. Zu den monatlich stattfindenden Stammtischen sind Gäste jederzeit herzlich willkommen.

Das aktuelle Spielprogramm und weiter Informationen sind unter www.dorfart.net im Netz einsehbar. Bild: fg

27.11.2012


Autorenbegegnung in der Peter-Gärtner-Realschuleplus, Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Am Donnerstag, dem 22.11.2012, besuchte Jens Schumacher die Klassen 6a und 7a der PGS in Böhl-Iggelheim.

Der in Mainz ansässige Autor von Kinder- und Jugendliteratur, Sachbüchern und Krimis für Erwachsene stattete den Schülern der Klassen 6a und 7a einen Besuch ab. Dies wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Friedrich-Bödecker-Kreises e.V. und des MBWWK Rheinland-Pfalz.

Die beiden Klassen hatten sich für diesen besonderen „Unterricht“ qualifiziert, weil sie die Siegerklassen des diesjährigen schulinternen Lesewettbewerbs gewesen waren. Dabei mussten die Schüler nicht nur vorbereitete und unvorbereitete Texte laut vorlesen, sondern auch in einem Leseverständnistest punkten.

Nun kam also die Belohnung in Form einer Autorenbegegnung mit einem „echten“ Autor, „echt“ deshalb, weil es Jens Schuhmacher, wie nur wenigen seiner Zunft, gelingt ausschließlich von seinen Buchverkäufen zu leben. Dazu bedarf es einer großen Vielseitigkeit. Das wird in der Autorenbegegnung schnell deutlich, denn Jens Schumacher hat viele seiner bereits veröffentlichten Werke dabei. Dazu gehören nicht nur die Ratekrimis um Professor Berkley, die mehrbändige interaktive Fantasy-Reihe „Die Welt der 1000 Abenteuer“ und die Zeitreise-Serie „Der magische Stein“, sondern auch Sachbücher wie „Colafontäne und Monsterschleim“ oder „Nessie, Yeti und Co“, ein Buch über Kryptozoologie. Es ist diese Vielfalt, welche die Schüler besonders beeindruckt und sie der Veranstaltung mit großem Interesse folgen lässt. Am nächsten Tag wird den Klassenlehrern der Erfolg der Veranstaltung bestätigt – einige Schüler haben bereits ein Buch im Internet bestellt.

26.11.2012


Lesen macht Spaß

Johannes-Fink-Grundschule weiht Bücherei ein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Fröhlich lachende Schülerinnen und Schüler der Johannes-Fink-Grundschule nahmen nach einer kleinen Feierstunde ihre neue Bücherei in Besitz. „Lesen macht Spaß“ war das erste der zahlreichen Lieder die die einzelnen Klassen zu Gehör brachten. Die Flötengruppe leistete ihren Beitrag mit „dem alten Mac Donald“ oder dem Vogel der auf einem Baum saß. Und das Lesen im Bus empfahl, die „Rapperklasse“. Ob das bei den Platzverhältnissen in den Schulbussen so möglich ist, muss leider in Frage gestellt werden. Auch gespielte Szenen verdeutlichten den Sinn des Lesens. Lesemaus und Leseratte standen im Dialog und auf dem Dachboden von Opas Haus lebte der kleine Bücherfresser, der von den Enkeln beim Stöbern in der alten Bücherkiste entdeckt wurde und sich zu ihrem Freund mauserte. Mit Feuereifer waren die Kinder bei der Sache. Vergessen waren die langen Proben mit den engagierten Lehrkräften. So wurde die kleine Einweihungsfeier zu einem Fest, an dem erfreulicherweise auch Eltern und die Mitglieder des Freundeskreises der Schule teilnahmen.

Auch Bürgermeister Peter Christ (CDU), so wie der Fachstellenleiter bei der Gemeindeverwaltung, Peter Julier, waren anwesend. Die 12.000 Euro, die die Gemeinde zur Finanzierung der Bücherei bereitgestellt hat, sind nach Christs Worten gut angelegtes Geld in die Bildung der Kinder. Das Land hatte im Rahmen seines Förderprogrammes „Leseförderung an Ganztagsschulen“ 10.000 Euro bereitgestellt. Der sehr rührige Förderverein der Schule steuerte 2011 schon 500 Euro bei. Und Uta Körner, die 1. Vorsitzende des Förderverein konnte bei der Einweihungsfeier einen Scheck über noch mal den gleichen Betrag einer überraschten und um so wehr erfreuten Schulleiterin, Jutta Ziegler, überreichen.

Gerade im in den ersten Lebensjahren ist die Förderung des Lesens eine elementare Aufgabe der Bildung der Kinder, wie Jutta Ziegler betonte. Lesen zu Hause und hier besonders auch das Vorlesen, ist eine wichtige Aufgabe der Eltern. Und in der Schule fördert das Lesen die elementaren Qualifikationen für Entwicklung der Sprachkompetenz. Nach den Worten der Schulleiterin bestand schon eine kleine Bücherei. Und nachdem die Schule Ganztagsschule wurde, habe man die Anträge an Gemeinde und Land gestellt, die erfreulicherweise positiv beschieden wurden. Jutta Ziegler dankte Allen, die sich für dieses Projekt eingesetzt hatten. Hier galt ein ganz besonderer Dank, Claudia Vanselow. Als Buchhändlerin, die als Honorarkraft an der Schule arbeitet, brachte Vanselow ihre gesamte Sachkompetenz bei der Beschaffung von Büchern und Hörbüchern ein. Mittlerweile sind ca. 500 Medien im Bestand, der die gesamte Palette von Sachbuch, Bildband, Nachschlagewerk, aber auch Comics umfasst. Die Einrichtung des Computerprogramms und die Erstellung der Leseausweise für die kleinen „Leseratten“ ist ebenfalls der Verdienst von Claudia Vanselow. Dass sich die Kinder in ihrer Bücherei aus wohlfühlen, dafür sorgt die künstlerische Ausmahlung des Raumes und hier besonders der Leseecke, die zum kuscheln und schmökern geradezu einlädt. Diese Ausgestaltung, auch des Treppenhauses, verdankt die Schule Tobias Holz, so wie Sarah Daumann.

„Was noch fehlt ist der geeignete Name für unsere Bücherei“ wie Jutta Ziegler verrät. Vielleicht bringt ja ein Wettbewerb mit Schülern, Lehrkräften und Eltern die zündende Idee.

Ein von den Schülerinnen uns Schülern gebildeter Tausendfüßler durchschnitt das rote Band, das symbolisch die Tür versperrt hatte und nahm begeistert ihre Bücherei in Besitz. Wobei die gemütliche Leseecke das bevorzugte Ziel darstellte.

Die Bücherei ist geöffnet Dienstag von 14-14 Uhr und Donnerstag von 13-14 Uhr und wird von ehrenamtlichen Helferinnen betreut. Bild: fg

23.11.2012


Ein Traum wurde wahr!

Jasmin Külbs gewinnt Bronze bei Europameisterschaft der Judokas

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Bei der am Wochenende in der tschechischen Hauptsatt Prag ausgetragenen Europameisterschaft der Judokas konnte Jasmin Külbs aus Böhl-Iggelheim, die für den 1. Judoclub Zweibrücken startet. sensationell die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse +78 kg erkämpfen. Diese Leistung ist schon deshalb sehr hoch einzuschätzen, da das 18 Teilnehmerinnen umfassende Teilnehmerfeld hochkarätig mit Juniorenweltmeisterinnen und Olympiateilnehmerinnen, mit der Creme de la Creme aus Europa besetzt war.

„ Wenn es auch nicht bis ganz oben gereicht hat, so bin ich mit meiner Bronzemedaille überglücklich und mehr als zufrieden“ strahlte eine entspannte Jasmin Külbs. „Bisher konnte ich bei Welt- und Europameisterschaften immer nur den 7. Platz erreichen. Dieses Mal wollte ich eine Medaille und dass ich diese erkämpfen konnte macht mich froh und glücklich. Ich hatte ob der 7. Plätze schon fast an einen Fluch geglaubt“ ergänzt die sympathische junge Dame lachend. „An Nr. gesetzt, 3. Platz“ ist in Ordnung meinte Jasmin. Wobei sie natürlich nicht verhehlte, dass das Ziel auch hier der oberste Podestplatz ist.

Dass sie ihre Leistung abrufen konnte und sie vor allen Dingen locker und frei im Kopf in ihre Kämpfe gehen konnte, war ihr großes Plus. „Bei mir ist vieles beim Kampf Kopfsache. Kämpferisch und technisch habe ich es „drauf“, erklärt Jasmin. Sie betont aber im selben Atemzug, dass sie auch hier noch längst nicht perfekt ist und weiter an ihrem Können arbeiten muss.

Nach Silber und Bronze bei Weltcups und vor allen Dingen dem Gewinn des Deutschen Meistertitels in Potsdam im Januar dieses Jahres ist die Bronzemedaille von Prag ein weiterer großer Erfolg in der Laufbahn von Jasmin Külbs. In dieser sind auch nationale und internationale Turniersiege und vordere Platzierungen, so wie einige deutsche Jugendmeisterschaften verzeichnet.

Eines freut die junge Dame nach ihren Worten ganz besonders. „Dass ich der Bundesliga, für meinen Verein Mönchengladbach alle Kämpfe bestreiten konnte und das erste Mal in einer Saison unbesiegt bin, hat für mich sportlich einen sehr hohen Stellenwert“.

„Ich konnte mir den entscheidenden Kamp um Platz 3 im Internet anschauen“ erklärte der glückliche Vater Udo. „Als Jasmin ihre Gegnerin am Boden fixieren konnte und nach 20 Sekunden ein Lächeln über das Gesicht von Jasmin glitt, da wusste ich, da passiert nichts mehr“ fügte Udo Külbs hinzu. Jasmin hatte dann ja auch die Bronzemedaille sicher.

Dass der Erfolg aber beileibe keine Glückssache war betont die sympathische Sportlerin. Der Wechsel nach Zweibrücken mit einem intensiven Training bei Stefan Hahn und Sergio Oliveira ist ein Teil der Erfolgsgeschichte und war der absolut richtige Schritt, wie Jasmin mit Nachdruck erklärte. Zum Zweiten trägt das Training am Bundesleistungszentrum in Köln einen großen Teil zum Erfolg bei, wie Jasmin erklärt. Seit September 2011 befindet sich die sympathische Böhl-Iggelheimerinnen, die neben Weitsprungeuropameister Christian Reif, zu den sportlichen Aushängeschildern der Gemeinde gehört, wie Bürgermeister Peter Christ bei jeder jährlichen Ehrung der Sportler der Gemeinde betont, zur Ausbildung bei der Sportkompanie der Bundeswehr in Köln. Von der Kaserne ist es bis zum Bundesleistungszentrum nur ein Katzensprung, wo die talentierte Judoka mit Bundestrainer Michael Bazynski trainieren kann, was sie sportlich Schritt für Schritt weiter bringt. Auch der 3. Platz in Prag ist Beleg dafür.

Parallel zur Ausbildung bei der Bundeswehr wir Jasmin Külbs ein Fernstudium mit Schwerpunkt Bildungswissenschaften beginnen. Wenn auch der Sport im Moment das beherrschende Thema in ihrem Leben ist, so nennt sie ein Studium in Deutsch und Erdkunde mit Berufswunsch Lehrerin als ihr erklärtes Ziel.

Schon am Mittwoch bricht Jasmin Külbs nach Japan auf. Dort wird sie am wohl bedeutendsten internationalen Tournier teilnehmen. Manche Judokas stufen diese Tournier höher ein als die Olympischen Spiele, erklärt Jasmin. Danach schließt sich ein Trainingslager in Japan an. Hier hat sie die Möglichkeit, mit internationalen Judogrößen zu trainieren.

Bis 2014 kann Jasmin noch in der U23 kämpfen und möchte natürlich möglich oft ganz oben auf dem Siegerpodest Platz nehmen dürfen. „Rio de Janeiro. wo 2016 die nächsten Olympischen Spiele stattfinden – das habe ich fest im Blick und daraufhin arbeite ich“ und die Entschlossenheit blitzt aus ihren Augen.

Und Familie, Freunde und Bekannte aus Böhl-Iggelheim, Zweibrücken und Mönchengladbach vom dortigen 1. Judoclub, drücken der sympathischen Sportlerin alle Daumen. Bild: fg

21.11.2012


Gemeinsam trauern gibt Kraft

Volkstrauertag 2012

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zu einer Feierstunde anlässlich des Volkstrauertages hatte die Gemeinde Böhl-Iggelheim, gemeinsam mit dem VdK Ortsverband Böhl zu einer Gedenkstunde auf den Friedhof im Ortsteil Böhl eingeladen. Überraschend viele Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Mit Bürgermeister Peter Christ (CDU), dem 1. Beigeordneten Karlheinz Hasenstab (CDU) und dem 2. Beigeordneten Bernd Johann (FWG), war die gesamte Verwaltungsspitze der Gemeinde präsent.

Einen Tag der Trauer, der Erinnerung an unendliches Leid, dass der 2. Weltkrieg mit über 55 Millionen Toten Weltweit mit sich gebracht hat, nannte Bürgermeister Peter Christ den Volkstrauertag. Darüberhinaus ist dieser Tag nach, Christs Worten, aber auch ein Tag der Mahnung und vor allen Dingen der Verpflichtung, für eine friedliche Welt ohne Kriege und Unterdrückung zu kämpfen. Wenn wir bei uns in Deutschland schon jahrzehntelang ohne Kriege leben dürfen, so ist dieser glückliche Zustand vielen Menschen auf dieser Welt nicht vergönnt. Immer noch werden Menschen ob ihrer Rasse, ihrer Herkunft oder ihres Glaubens verfolgt und getötet.

Trauer ist zum einen die Trauer um Einzelschicksale, die viele Familien durch Krieg, Vertreibung und Flucht erleiden mussten und in vielen Teilen unserer Welt noch erleiden müssen. Trauer ist aber auch ein Akt der Gemeinsamkeit, die vielen Menschen Trost und Hoffnung gibt. Hoffnung auf eine Welt ohne Gewalt und in der ein friedliches Mit- und Nebeneinander möglich ist. Hoffnung auf eine Welt ohne Hass, auf eine Welt voller Toleranz unter den Menschen.

Bürgermeister Peter Christ und die 1. Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Böhl, Edeltraud Scholz, legten am Ehrenmal auf dem Friedhof, Kränze für die Gemeinde und den VdK Ortsverband nieder.

Der Protestantische Kirchenchor Böhl und der Musikverein „Musketiere“ Böhl umrahmten die würdige Feier mit konzertanten Musikstücken und dem Anlass angemessenem Liedegut. Bild: fg

18.11.2012


Musik verbindet - Musikverein Iggelheim pflegt deutsch-französische Freundschaft in Wahagnies

Böhl-Iggelheim- Samstag der 10. November, 05:45 – In der Dunkelheit versammeln sich ungefähr 30 Musikerinnen, Musiker, Gäste, um mit dem Bus nach Wahagnies zu fahren. Durch Luxemburg, Belgien ging die Fahrt nach Frankreich. Hier und da eine Stärkungspause, ein Nickerchen, Gesang und sogar eine Filmvorführung lassen die Fahrtzeit etwas kürzer erscheinen.

In Wahagnies angekommen, es ist jetzt ungefähr 14 Uhr, werden wir durch einen Sektempfang willkommen geheißen und unseren Gastfamilien vorgestellt. Danach geht es gleich weiter zur Festhalle „Salle M. Laurent“, wo gegen halb Fünf das „Festival Wahagnies“ beginnt. Mit acht anderen Musikgruppen aus Wahagnies und den umliegenden Gemeinden wird bis in den späten Abend musiziert. Es wird reihum gespielt und jede Kapelle gibt ihre schönsten Stücke zum Besten. Das fulminante Konzert endet mit dem „Gand final“, bei dem die deutsche und die französische Nationalhymne sowie die Europahymne von allen Kapellen gemeinsam gespielt werden.

Doch der Partnerschaftsabend ist noch lange nicht vorbei, denn nach dem Konzert gehen die Feierlichkeiten weiter – es wird nur schnell der Veranstaltungsort gewechselt. Während wir in einem prächtig geschmückten Festsaal auf das Essen warten, lockt ein Alleinunterhalter Deutsche und Franzosen gleichermaßen erfolgreich auf die Tanzfläche. Die jungen und alten Tänzerinnen und Tänzer werden mit einem leckeren Buffet belohnt, bei dem sicher jeder etwas Schmackhaftes für sich entdecken konnte. Die Feier ging noch bis in die frühen Morgenstunden, nur unterbrochen durch einen Mitternachtsimbiss mit Brot, Trauben und Käse. Einer nach dem anderen ging dann mit seiner Gastfamilie zur wohlverdienten Nachtruhe nach Hause.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder am Ortseingang von Wahagnies, um von dort aus mit Musik zum Ortskern zu marschieren. Dort trafen wir auf die Musiker von Wahagnies, die aus einer anderen Richtung das gleiche Ziel angesteuert hatten. Unter den Klängen der Nationalhymnen wurden am Denkmal der Gefallenen aus dem ersten Weltkrieg auf dem Dorfplatz und später noch einmal auf dem Friedhof von Wahagnies Kränze niedergelegt.
Nach einigen spontanen Stücken auf dem Dorfplatz gab es noch einen kleinen Umtrunk im Warmen, bevor es zurück in die Gastfamilien ging. In den Familien von den verschiedensten leckeren Mittagsgerichten gestärkt und mit Lunchpaketen ausgestattet, trafen wir uns gegen 15 Uhr am Bus, um die Heimreise anzutreten. Mit etwas Verzögerung, weil einigen der Abschied etwas schwerer fiel, verließen wir Wahagnies in Richtung Heimat.

Dieses Wochenende war für alle Musikerinnen und Musiker des Vereins ein schönes Erlebnis. Es hat sich gezeigt, dass Musik, ob mit den Instrumenten oder auf der Tanzfläche, über die Landesgrenzen und die sprachlichen Barrieren hinaus verbindet.

15.11.2012


Spielplatz am Naturfreundehaus

Böhl-Iggelheim- Wow, unser Spielplatzbau geht trotz besch...eidenem Wetter super voran! Vergangenen Samstag war Spatenstich mit Herrn Bürgermeister Christ. (Speyer-Kurier berichtete) Danach haben alle Helfer mit einem Gläschen Sekt auf ein gutes Gelingen des Projekts angestoßen. An diesem 3-Tage-Arbeitseinsatz haben wir bereits ein großes Etappenziel erreicht: alle Stämme für die Grundkonstruktion sind bereits im Boden. Die Baumstämme sind geschält und mit Hilfe eines großes transportablen Sägewerks zu verschieden großen und dicken Brettern verarbeitet. Sogar die Bretter für unser Baumhaus sind bereits vorbereitet. An dieser Stelle ein riesiges DANKE an alle, die bisher geholfen haben! Besonders haben wir uns über die Nichtmitglieder gefreut, die uns trotz Regen so tatkräftig unterstützt haben! Wir hoffen, euch sind noch keine Kiemen gewachsen!

Unser nächster 3-Tages-Arbeitseinsatz findet gleich am nächsten Wochenende statt: von Donnerstag 15.11. bis Samstag 17.11. (jeweils ab 9 Uhr) wollen wir beginnen, das Baumhaus zu bauen. Da ein Großteil unserer Mannschaft an diesem Wochenende bei Pflanzenwelt Dienst Waffeln und Kuchen verkauft, würden wir uns ganz besonders über weitere Helfer freuen. Bitte meldet euch bei unserem Baustellen-Koordinator Stefan Rath: Tel. 06324/76320 oder stefanharryrath@gmx.de

13.11.2012


Abenteuer pur!

Neuer Spielplatz entsteht bei den Iggelheimer Naturfreunden

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Mit dem symbolischen Spatenstich durch den 1. Vorsitzenden der Naturfreunde Iggelheim, Christian Ledule und Bürgermeister Peter Christ (CDU), wurde am Iggelheimer Naturfreundhaus in der Hahnhoferstraße 222 das Großprojekt „neuer Spielplatz“ begonnen.

„Bis Frühjahr nächsten Jahres soll ein neuer Spielplatz entstehen, der sowohl die Attraktivität unseres Naturfreundehauses, aber darüberhinaus auch den Freizeitwert der Gemeinde Böhl-Iggelheim in bedeutendem Maße erhöht“ erkläre Christian Ledule. Nach fast zwei Generationen von Kindern die sich auf dem alten Spielplatz ausgetobt haben, war eine Erneuerung überfällig, wie Ledule ausführte. Das Iggelheimer Naturfreundhaus ist ein weit über die Gemeindegrenzen beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, Radfahrer und Wanderer gleichermaßen. Und der große Spielplatz , war und ist dabei immer ein besonderer Anziehungspunkt. Und deshalb war den Naturfreunden eine Neugestaltung besonders wichtig. Gibt es im Ortsverein doch eine sehr aktive Gruppe junger Familien, die sich ideell, materiell und ganz praktisch bei Arbeitseinsätzen engagiert. „Aber wir erhalten auch viel Unterstützung von den älteren Vereinsmitgliedern“ betont Ledule. „Sehen sie sich heute hier um. Es sind nicht nur Junge die hier sind und mithelfen“ fügt der 1. Vorsitzende an.

„Natürlich hatten wir nach den ersten Planungen und Kostenschätzungen Angst vor der eigenen Courage“ lacht Ledule, „aber wir Naturfreunde ließen sich nicht entmutigen“. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 100.000 Euro. Nachdem die Finanzierung steht müssen die Naturfreunde nach Abzug der Landeszuschüsse etwa 70 Prozent aus Eigenmitteln finanzieren. Deshalb wird versucht, über die verschiedensten Aktionen Einnahmen zu erzielt. Eine Aktion ist der Verkauf von selbstgebackenen Waffeln vor den Iggelheimer Geschäften. Diese Aktion wird auch im Winter und 2013 weitergeführt. Bei der Adventausstellung der „Pflanzenwelt Dienst“ am 17. Und 18. November werden sich die Besucher damit stärken können. „Es müssen nach meiner Überlegung gefühlte 30.000 Waffeln sein, die die Naturfreunde schon gebacken haben“ erklärte ein launiger Peter Christ bei seinen Begrüßungsworten. Der Bürgermeister hob besonders das Engagement der Naturfreunde, auch für die Gemeinde, hervor. Er bezeichnete deren Gelände als Teil der Naherholungsgebiete in Böhl-Iggelheim. Dass die Kinder der Gemeinde aufgerufen waren Vorschläge für die Gestaltung des neuen Spielplatzes zu machen, betonte Peter Christ besonders. „Gelebte Bürgerbeteiligung, schon bei den Kindern“ wie Christ hervorhob. Die Naturfreunde hatten bei der Ideensuche die Kinder aufgerufen auch Modelle ihrer Ideen zu erstellen. Diese waren über längere Zeit im Naturfreundehaus zu besichtigen und flossen nach den Worten von Ledule so weit wie möglich in das Konzept mit ein.

Und so wird ein Spielplatz entstehen, der der Kreativität der Kinder aller Altersstufen gerecht werden wird. Mit in die gesamte Planungsphase war der der Verein „Naturspur“, ein gemeinnütziger Verein der neben Natur-und Umweltbildungsarbeit, naturnahe Spiellandschaften in Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern gestaltet, eingebunden. Naturspur erstellte, neben der gestalterischen Planung, auch genaue Zeit- und Kostenpläne.

Das Bunte Baumgeister Netzwerk, das Hexenhäuschen, das Baumhaus mit einem Abenteuerwipfelpfad, oder die Seilbrücke wird sicher für ältere Kinder sehr attraktiv sein. Auch die große Schaukelkombination wird hier dazu gehören. Aber auch an die Kleinen und Kleinsten ist gedacht. Rutschen, kleine Schaukeln, ein großes Sandareal, ein zentral gelegenes Baumhaus wird fleißig genutzt werden. Kletterwürfel und Wipptiere inmitten einer Sandbucht werden dazukommen. Liegen Sitzmöglichkeiten werden zum Ausruhen einladen und eine Chill- Runde mit Klangspielen in den Wipfeln wir zum Entspannen geboten werden.

Die große überdachte Terrasse neben dem Naturfreundhaus ermöglicht den Eltern eine ungehinderte Einsicht auf den Spielplatz, so dass sie ihre Sprösslinge immer im Blick haben können.

So weit wie möglich werden alle Spielgeräte aus Holz hergestellt, was die naturnahe Gestaltung des neuen Spielplatzes unterstreicht. Die Verantwortlichen hoffen jetzt, dass die Wetterlage ein kontinuierliches Arbeiten ermöglicht.

Neben den geplanten Aktionen sind die Naturfreunde natürlich um jede noch so groß oder kleine Spende dankbar.

Das Spendenkonto lautet: Kontonummer 2 49 49 0 / Bankleitzahl 545 501 20. Selbstverständlich können wir aufgrund unserer Gemeinnützigkeit Spendenquittungen ausstellen. Bild fg

10.11.2012


Zufriedener Rückblick. Optimistischer Ausblick.

Die neu gewählte Vorstandschaft der CDU Böhl-Iggelheim

Mitgliederversammlung der CDU Ortsverband Böhl-Iggelheim. Helmut Pfaff alter und neuer Vorsitzender

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zu ihrer Mitgliederversammlung hatte die CDU in das Sängerheim der Sängervereinigung Iggelheim in der Sandgasse eingeladen. Der erste Vorsitzende Helmut Pfaff konnte 29 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß, der dem Ortsverband Böhl-Iggelheim angehört, so wie dem Kreisvorsitzenden der CDU im Rhein-Pfalz Kreis, Manfred Gräf. Bürgermeister Peter Christ, so wie der erste Beigeordnete Karl-Heinz Hasenstab weilten der Versammlung bei.

In seinem Rückblick der Jahre 2011, 2012 erwähnte Helmut Pfaff besonders die Kommunalwahl im Jahr 2011. Wenn es auch in Mainz nicht zum Machtwechsel gekommen ist, so war der Gewinn des Direktmandates von Johannes Zehfuß ein sehr großer Erfolg, betonte der 1. Vorsitzende. „Erstmals konnte mit Johannes Zehfuß ein CDU Kandidat diesen traditionell „Roten Wahlkreis“ erobern“ betonte Pfaff stolz. „Und das gegen Hannelore Klamm (SPD), beileibe kein politisches Leichtgewicht“ fügte Pfaff hinzu. Pfaff wertete die als Beweis, was mit einer geschlossenen Teamleistung, mit einem Kandidaten, der zu allem Einsatz bereit ist, möglich ist. Die CDU macht, nach Pfaffs Meinung, nicht nur auf Gemeindeebene sehr gute Arbeit, sie ist auch im Kreis sehr präsent. Diese gestiegene Bedeutung des Böhl-Iggelheimer Ortsverbandes drückt sich darin aus, dass Helmut Pfaff zum Stellvertretenden Vorsitzenden Kreisvorsitzenden gewählt wurde, so wie Hansjoachim Behr zum Beisitzen berufen wurde. Weiterhin wurden MDL Johannes Zehfuß, Peter Christ als Kreisvorsitzender der KPV, so wie Meinrad Karg als Kreisvorsitzender der Senioren Union hinzu gewählt.

Die Herbst- und Schlachtfeste der CDU sind fast schon legendär zu nennen. Regemäßig ist bei diesen Festen Politprominenz zu gegen. Erst vor wenigen Tagen konnte zum Herbstfest, Staatsministerin und Integrationsbeauftragte, Prof. Dr. Maria Böhmer, aus Berlin und der Fraktionsvorsitzende der CDU Im Rheinlandpfälzischen Landtag, Christian Baldauf, in Böhl-Iggelheim begrüßt werden.

Die Teilnahme an den Lätareumzügen ist für die CDU selbstverständlich und jedes Jahr werden am Muttertag Rosen an die Mütter in beiden Ortsteilen verteilt. Dieses Jahr wird der Ortverband wieder auf dem, am 1. Adventwochenende stattfindenden Weihnachtsmarkt beteiligen.

Unser Ziel in der Gemeinde, in der die CDU den Bürgermeister, so wie den 1. Beigeordneten stellt, ist eine sachbezogene, klare Politik zum Wohl der Böhl-Iggelheimer Bürgerinnen und Bürger, definiert Pfaff die Ziele für die Zukunft. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen im Rat vertretenen Parteien wird angestrebt. Da der Mitgliederstand seit Jahren nahezu konstant ist, soll Mitgliederwerbung verstärkt werden.

Darüber hinaus gilt, nach den Worten von Pfaff, im Bundestagswahlkampf 2013, Maria Böhmer die volle Unterstützung zur Verteidigung ihres Direktmandates in ihrem Wahlkreis, das sie 2009 erstmalig für die Christdemokraten gewinnen konnte. Und darüber hinaus bleit es natürlich oberstes Ziel, die Regierungsverantwortung im Bund zu behaupten.

Die CDU erhofft sich für die nächsten Jahre, dass im Gemeinderat keine Parteipolitik, sondern das Wohl der gesamten Bürgerschaft im Auge behalten wird, wie der erste Beigeordnete Karl-Heinz Hasenstab betonte. „Wir müssen uns immer am Machbaren orientieren und dafür um stabile Mehrheiten werben“ betonte Hasenstab.

Bürgermeister Peter Christ wies auf die großen Aufgaben hin vor der die Gemeinde steht. Die Sanierung von Kläranlage, Kanalnetz und Straßen wird noch Millionen Investitionskosten verschlingen. Allein der Ausbau der Kindertagestätten ist mit ca. 2 Millionen € zu Buche geschlagen. Aber Christ betonte, dass dies gut investiertes Geld für die Kinder und damit in die Zukunft sei. Die gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Kindergartenplätze über das Jahr 2013 hinaus seien sogar übererfüllt, erläuterte der Bürgermeister. Peter Christ betonte, dass seit 6 Jahren keine Kreditaufnahme, außer dem zinslosen aus dem Konjunkturpaket, notwendig war. Es konnten sogar 1,4 Millionen Euro zurückgezahlt werden und 2011 habe man mit einem ausgeglichenen Haushalt abschließen können.

Die von der SPD geführte Landesregierung beschlossene Polizeireform ist, nach den Worten des Landtagsabgeordneten Johannes, gescheitert. Die CDU Fraktion im Landtag hat sich in vielen Begegnungen mit Polizeibeamten und der Gewerkschaft der Polizei in verschiedenen Polizeidienststellen des Landes vor Ort, kundig gemacht. Gerade die Situation der BePo in Schifferstadt, zu der einige Anfragen im Landtag eingebracht wurden, lässt auf kein durchdachtes Konzept schließen. Leider war nach den Worten von Zehfuß, keine Einsicht bei den Regierungsparteien vorhanden. Viele ungelöste Fragen, gerade zu der Raumsituation in Enkenbach, so wie das nicht vorhandene Nutzungskonzept der Liegenschaft in Schifferstadt, auf die die CDU Fraktion immer wieder hingewiesen habe, treten jetzt offenkundig zu tage, wie Zehfuß meint. Neben dem Umweltschutz und der Situation in der Landwirtschaft nannte Zehfuß die Energiewende als für ihn herausragendes Thema. „Strom ist Lebenselixier – er muss sinnvoll erzeugt werden und für die Bürger bezahlbar bleiben“ war das Fazit von Johannes Zehfuß.

Schatzmeister Christian Ronge konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Die Prüfung der Kasse durch Otto Hüther, Philipp Janz und Peter Christ ergab eine einwandfreie Kassenführung.

Auf Antrag von Hansjoachim Behr wurde der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.

Die Neuwahlen, routiniert geleitet von Manfred Gräf, brachten folgende jeweils einstimmige Ergebnisse. 1 Vorsitzender Helmut Pfaff, 2. gleichberechtigte Vorsitzende Heike Claassen und Johannes Zehfuß, Schriftführer Michael Rulf. Die Kasse wird weithin von Christian Ronge verwaltet. Als Kassenprüfer fungieren Peter Christ, Karl-Heinz Hasenstab und Otto Hüther. Als Beisitzer bestimmte die Mitgliederversammlung Hansjoachim Behr, Andreas Feinauer, Klaus Gillessen, Peter Hahne, Michael Knebel, Karl Heinz Thomas, Dietrich Weeber Bild: fg

07.11.2012


Kirchenkonzert des Musikvereins

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Für sein diesjähriges Konzert hatte der Musikverein Iggelheim 1984 die katholische Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus im Ortsteil Iggelheim gewählt. Ein gute Wahl, denn die hervorragende Akustik dieser Kirche unterstützt in außerordentlicher Weise den Klangkörper des Musikverein, bestehend aus 40 Musikerinnen und Musikern.

Johann Kern, dem die Gesamtleitung oblag, präsentierte ein Programm verschiedenster musikalischer Stielrichtungen. Stimmungsvolle barocken Weisen, wie das „Adagietto“ von Jacob de Haan, oder das festliche „Musica Gloriosa“ von Alfred Bösendorfer scheint im ersten Moment, gar nicht zu einer Blaskapelle zu passen. Stücke wie „Two Marches“ von Johann Fischer kontrastieren im Ersten Moment mit dem „Larghetto“ von Wolfgang Amadeus Mozart, in Art und den Tempis. Die gilt auch beim barocken „Corale“ von Johann Sebastian Bach, gemeinsam interpretiert mit der „Sinfonia und Gavotte“ von Georg Friedrich Händel.

Zu den ruhigen, stimmungsvollen Arrangement, sind „Wo ich auch steh“ von Albert Frey, und das „Halleluja“ von Leonhard Cohen zu zählen. Dazu hatte sich der Musikverein die junge Sängerin Nina Lohmann eingeladen. Die junge Dame beherrschte ihren Part meisterlich, wenn es auch, wie sich der erste Vorsitzende Peter Christ ausdrückte „nicht unbedingt einfach ist, mit und gegen die geballte Kraft eines Blasorchesters anzusingen“. „The Rose“ von Amanda Mc Broom, ist, in deutscher oder englischer Version ein Welthit, der nicht nur bei Orchestern sonder besonders bei Gesangvereinen, bei Jubiläen und Festveranstaltungen zu Gehör gebracht wird. Nina Lohmann gab hier eindrucksvoll eine Probe ihres Könnens.

Freddie Mercury ist der Komponist von der „Bohemian Rhapsodie“, aus der Feder von Albertz Hammond und John Bettis, stammt „One Moment in Time“. Beide Stücke gehören in eine ganz andere Kategorie der Musik, in die der Moderne. Beides Welthits, vom Musikverein taktgenau umgesetzt. Wie überhaupt gesagt werden kann, dass die Musikerinnen und Musiker streng der Stabführung ihres Dirigenten, Johann Kern, folgten.

Der Hit schlechthin, und schon als das Markenzeichen von Frank Sinatra zu benennen, ist „My Way“ von Claude Francois und Jacques Revaux. Die Stimme von Sinatra wurde im Arrangement des Musikvereins durch die Solotrompete, meisterlich gespielt von Peter Christ, ersetzt. „I Will Follow Him“ aus dem Film „Sister Act“ rundete harmonisch den Ausflug in die Neuzeit ab, Zum Blasmusikhit avancierte ist inzwischen „The Glory of Love“ von Gerd Köthe und Roland Heck, auch beim Musikverein immer ein Höhepunkt

Annika Serr führte charmant durch ein Konzert, das der Musikverein stolz zu seinen vielen Erfolgen zählen kann und das nach mehreren Zugaben ein zufriedenes Publikum entließ. Bild: fg

05.11.2012


CDU Böhl-Iggelheim feiert Herbstfest

Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer mit den Geehrten, fühlt sich in Böhl-Iggelheim immer sehr wohl

Langjährige Mitglieder geehrt. Prominente Ehrengäste

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Am 03.11.2012 fand das traditionelle Herbstfest des Ortsverbandes der CDU Böhl-Iggelheim im Foyer der Wahagnieshalle statt. Der Ortvorsitzende Helmut Pfaff konnte fast 100 Mitglieder und Freunde begrüßen. Sehr herzlich hieß er die Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) willkommen, die in Böhl-Iggelheim keine Unbekannte und sehr populär ist. Auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rheinland-Pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, so wie der Geschäftsführer der Landtagsfraktion der CDU, Andreas Göbel weilte unter den Gästen wie natürlich der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU), der ja dem Ortsverband Böhl-Iggelheim angehört. Bettina Dickes, Landtagsabgeordnete der CDU, Peter Schuler , ehemaliger Landtagsabgeordneter und Hans-Walter Zöllner, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises vervollständigten den Reigen der prominenten CDU Politikerinnen und Politiker aus Bund, Land und Kreis.

Die Böhl-Iggelheimer Verwaltungsspitze war mit Bürgermeister Peter Christ(CDU) und dem 1. Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU), die beide mit ihren Gattinnen gekommen waren, vertreten. Viele Abordnungen befreundeter CDU-Ortsverbände waren ebenfalls der Einladung nach Böhl-Iggelheim gefolgt.

Über ein fast volles Haus freute sich ein sichtlich zufriedener Ortsvorsitzender. Die Politik sollte nach Pfaffs Worten an diesem Abend keine Rolle Spielen. „Das Herbstfest dient in erster Linie dem Feiern“ ergänzte Paff.

Eine sichtlich gelöste Maria Böhmer betonte „ich möchte heute in erster Linie mit ihnen feiern“ „In Böhl-Iggelheim fühle ich mich immer wohl, es ist richtig, wenn ich betone, sie sind hier eine echte CDU-Familie“ ergänzte Maria Böhmer unter dem Beifall der Gäste.

Fleißige Helferinnen und Helfer hatten dem Foyer der Wahagnieshalle ein herbstliches Ambiente verliehen. Der richtige Rahmen um verdiente, langjährige Mitglieder des Ortverbandes Böhl-Iggelheim zu ehren. „Einige stehen, auf Grund der Ämter die sie bekleiden, mehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit“ bemerkte Helmut Pfaff zu Beginn. „Aber jedes Parteimitglied ist wichtig und ohne deren unermüdlichen Einsatz im Hintergrund sind große Erfolge nicht denkbar und zu erreichen. Pfaff erinnerte in diesem Zusammenhang an den Erfolg bei den Bürgermeisterwahlen, die Peter Christ seinerzeit für die CDU entscheiden konnte. Maria Böhmer, so wie der Ortsvorsitzende Helmut Pfaff führten gemeinsam die Ehrungen durch. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Heinrich Hoffmann und Andreas Tobies geehrt. Vera Tanski erhielt für 30 Jahre, Dietmar Frey, so wie Matthias Mayer für jeweils 35 Jahre Nadel Urkunde und Präsent. 40 Jahre beträgt die Mitgliedschaft von Hans Steinel. Norbert Diehl gehört mit einer Zeitdauer von 50 Jahren in der CDU zu den Altgedienten des Ortsverbandes. Ein besonderes Jubiläum feierte Max Schewior. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde er mit Urkunde und einer besonders für diesen Anlass geschaffenen Nadel geehrt

Viel Anerkennung und Lob wurde Gerhard Schmaus und seinem Schlachtfest- Team mit Christian Ronge und Bürgermeister Peter Christ zuteil, der ein Büffet mit allen nur erdenklichen Pfälzer Spezialitäten gezaubert hatte. Schmaus und seine Mitstreiter durften aus den Händen von Helmut Pfaff ein Präsent entgegen nehmen.

So verweilten die Gäste noch sehr lange in froher Runde. Bild fg

04.11.2012


Neues von der KÖB Iggelheim

KÖB Iggelheim hat wieder neue Medien zum Ausleihen

Böhl-Iggelheim- Die Katholische Öffentliche Bücherei Iggelheim, Rottstr. 33, hat wieder neue Medien zum Ausleihen aus der Speyerer Fachstelle. Die für ca. ein halbes Jahr zur Verfügung gestellten Bücher, Hörbücher, DVD usw. sind an einem blauen Punkt erkennbar. Dieses Mal wurden verstärkt Romane für Erwachsene, Sachbücher und Ratgeber zu vielen Themen, wie Kochen, Backen, Familie, Basteln und vieles mehr, geholt.  Das Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch.

Lesecafe Katholische öffentliche Bücherei

Der Ökumenische Frauenkreis veranstaltet bei der Katholischen Öffentlichen Bücherei Iggelheim, Rottstr. 33 jeden ersten Mittwoch im Monat das beliebte Lesecafe während der Büchereiöffnungszeiten von 15.30 – 18.00 Uhr in der Altenstube des Pfarrzentrums (Rottstr. 33, Iggelheim). Es erwartet Sie Kaffee, Kuchen und gemütliches Beisammensein.

Nächster Termin: 07.11.2012

Die Teams des Ökumenischen Frauenkreises und der KÖB Iggelheim freuen sich auf Ihren Besuch.

Spielplatz der Naturfreunde Iggelheim

JA, eeendlich geht's los! Wir haben nun alle Behörden-Hürden genommen und dürfen mit dem Bau unseres naturnahen Spielplatzes beginnen. Gleich am vergangenen Samstag haben wir die alten Spielgeräte entfernt und die Fundamente ausgegraben. Sobald der Platz fertig vorbereitet ist, beginnen wir mit dem offiziellen Spatenstich, zu dem wir alle Interessierten natürlich recht herzlich einladen (genauer Termin folgt)! Je nach Wetterlage, versuchen wir in diesem Jahr noch einen Teilabschnitt des Spielplatzes fertig zu stellen. Wir bitten alle um Verständnis, wenn der Spielplatz in den nächsten Monaten zu einem Bauplatz wird und das natürlich auch mit Arbeit, Dreck und Lärm verbunden ist...

Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Hilfsangebote, sei es durch Arbeitskraft, Material- oder Geldspenden. Bitte melden Sie sich bei Stefan Rath, der die Koordination der Baustelle übernimmt, Tel. 06324/76320 und Ihnen gerne sagt, was genau wir wann benötigen. Gerne nehmen wir Sie auch in den eMail-Info-Verteiler auf, damit Sie zeitnah wissen, wann, was, wie als nächstes passiert... Mail an: Stefanharryrath@gmx.de. Unser Spendenkonto: Naturfreunde Iggelheim, Konto 249490, KSK Rhein-Pfalz, BLZ 54550120.

Eine Möglichkeit uns auch zu unterstützen ist durch eine Kuchenspende. Am 17. und 18. November dürfen wir während der Adventsausstellung bei Pflanzenwelt Dienst in Iggelheim wieder unsere leckeren Waffeln backen und Kaffee und Kuchen verkaufen. Hierfür benötigen wir noch reichlich Kuchen, damit wir Ihnen eine große leckere Auswahl anbieten können. Für die Waffel- und Kuchenaktion ist Claudia Ledule verantwortlich, Tel. 06324/929571 (bitte gerne auch auf Band sprechen, Sie werden zurückgerufen). Vielen Dank für jegliche Unterstützung! Ihre NaturFreunde Iggelheim

„The Chariots“- Gospel and More

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Gospelchor „The Chariots“ beschloss seinen dreitägigen Workshop mit einem beeindruckenden Konzert in der katholischen Pfarrkirche „Allerheiligen“ in Böhl. Eike Formella, Musiker aus dem Großraum Hannover in Niedersachsen, der schon mehrmals die Pfalz besucht hatte und dabei auch schon 2007 mit dem Gospelchor „The Chariots“ gearbeitet hatte, hielt diesen Workshop im katholischen Pfarrheim in Böhl. Alle Interessierte die sich näher mit der Gospelmusik Musik beschäftigen oder diese Musikrichtung erstmals kennen lernen wollten, waren dazu eingeladen. Besondere Gesangsfähigkeiten oder Vorkenntnisse, z. B. wie Notenlesen, waren nicht erforderlich. Es ging in erster Linie um den Spaß an der Sache und am Singen.

Gospelmusik übt mehr denn je auf viele Menschen eine besondere Faszination aus und hat mittlerweile vermehrt Einzug ins Leben nicht nur unserer Kirchengemeinden gefunden. Der Grund dafür ist vermutlich der Spaß am gemeinsame Singen, weil diese Musik sowohl Herzen als auch Körper anspricht und weil es eine andere Art ist, Gott zu loben und seine Gute Nachricht (Gospel = Evangelium) zu verkünden.

Und so präsentierten über 50 Sängerinnen und Sänger in der katholischen Kirche das Ergebnis ihrer intensiven Probentätigkeit. Unter der Gesamtleitung von Eike Formella, so wie der Begleitung von Instrumentalisten aus dem Chor, begeisterten die „verstärkten“ Chariots ihre applausfreudige Zuhörerschaft. Der Funke der Begeisterung den die Sängerinnen und Sänger versprühten sprang sofort in den Kirchenraum über. Wenn auch die meisten der Lieder in englischer Sprache gesungen werden, dies ist nun mal die Sprache des Gospels, war doch ihr Inhalt für Alle verständlich. Zum einen, weil Eike Formella zu jedem Stück eine kurze Inhaltangabe machte, zum anderen aber auch durch die Ausdruckweise des gesanglichen Vortrages.

Alles was den Inhalt eines Christenmenschen ausmacht, nämlich Glaube, Hoffnung, Liebe und Zuversicht, wurde in dem vorgetragenen Liedgut lebendig. Aber auch ein in deutscher Sprache vorgetragenes Lied aus der Feder von Eike Formella mit dem Titel „Königskind“ drang in die Herzen der begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer. So war es nur folgerichtig, dass die geforderten Zugaben auch gewährt wurden.

Ein Konzert der „The Chariots“, das in der Konzertreihe des Chores auch wieder als mehr als gelungen bezeichnet werden kann.

Wie jeder Chor, so freuen sich auch „The Chariots“ über neue Sängerinnen und Sänger.

Die „Chariots“, konnten 2011 ihren 15jährigen Geburtstag feiern, proben immer mittwochs von 20 Uhr bis 22 Uhr im katholischen Pfarrheim in Böhl. Alle, die am gemeinsamen Singen und Musizieren in lockerer Atmosphäre Spaß haben, sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen. Einfach mal zu einer Schnuppersingstunde unverbindlich vorbeikommen

Weitere Informationen über „The Chariots sind unter www.the-chariots.de oder sind telefonisch unter Tel. 06324/969769  Bild: fg

29.10.2012


Rauchmelder retten Leben

Infoabend des Arbeitskreises „Mehrgenerationenhaus

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der seit ca. einem Jahr parteienübergreifend bestehend Arbeitskreis „Mehrgenerationenhaus“ hatte zu einer Infoveranstaltung über vorbeugenden Brandschutz und Rauchmelder ins Evangelische Gemeindezentrum in Iggelheim eingeladen. Als Referenden konnte Karl-Heinz Hasenstab, 1. Beigeordneter der Gemeinde, die Referenten Stefan Buck, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Claus Lang, Bezirksschornsteinfeger und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim, sowie Thomas Ruffer, Bezirksleiter der Brandversicherung DVAG, begrüßen.

„Alle zwei Minuten brennt es in Deutschland- 600 Personen kommen dabei zu Tode – jedes dritte Opfer ist ein Kind“ erklärte Stefan Bruck. Obwohl sich 65 Prozent der Brände am Tag und nur 35 Prozent in der Nacht ereignen liegt die Zahl der Toten gerade bei den Nachtbränden bei 70 Prozent. Defekte oder strommäsig überlastete Leitungen, Heizgeräte und Herdplatten, aber auch rauchen und das unsachgemäßer Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten, nannte Buck als häufigste Brandursachen.

Die Gefahr gerade bei Nacht besteht darin, dass während des Schlafes kein Brandgeruch wahrgenommen wird. Wird der Brandgeruch wahrgenommen, bleibt meistens nicht mehr genügend Zeit sich zu retten. Eine Frühwarnung ist daher die beste Lebensversicherung in diesem Fall, betont Buck.

Zur vorbeugenden Brandbekämpfung hat das Land Rheinland-Pfalz schon 2003 die Pflicht, Rauchmelder in Neu- und Umbauten zu installieren, gesetzlich verankert. Es gab eine Übergangsfrist, die am 12.07. 2012 abgelaufen ist. Seit Juli dieses Jahres ist es also Pflicht in Schlafräumen Kinderzimmer und Gängen Rauchmelder zu installieren. Die eingesetzten Rauchmelder sollten nach den beiden Experten Stefan Buck und Claus Lang, Geräte sein, die das CE- Zeichen tragen und eine VdS –Zulassung besitzen. Darüberhinaus gibt es ein neues Q-Kennzeichen, das auf eine ausgewiesene Qualität bei Rauchmeldern hinweist und bestätigt, dass der Rauchmelder der DIN EN 14604 entspricht.

Die Rauchmelder sollten an der Decke, möglichst mittig im Raum montiert werden. Die Montage ist einfach. Die Bedienungsanleitungen sind meist sehr verständlich und sollten beachtet werden. Einmal im Jahr ist die Funktionsfähigkeit, die Geräte verfügen über eine Prüftaste, zu überprüfen und zu dokumentieren. Ein notwendiger Batteriewechsel wird durch einen Signalton angezeigt. Nach 10 Jahren wird ein Austausch empfohlen.

Stefan Buck weist eindringlich darauf hin, dass im Brandfall unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 verständigt werden soll. Dabei sollten Namen und Adresse deutlich und ruhig genannt werde, was zu keiner Zeitverzögerung durch unnötiges Nachfragen führt. Stefan Buck und Claus Lang hatte als Demonstrationsobjekt ein überdimensionales Puppenhaus mitgebracht. Eindrucksvoll demonstrierten sie daran die Rauchentwicklung im Haus bei einem Zimmerbrand und das Vorgehen der Feuerwehr, die darauf bedacht ist schnell und effektiv zu helfen. Bild: fg

25.10.2012


Flexibilität und Schlagkraft erhöht

Fahrzeugübergabe bei der Feuerwehr

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Es war ein langer Weg, von der Entscheidung vor 11 Jahren ein universell einsetzbares Fahrzeug für unsere Freiwillige Feuerwehr anzuschaffen, bis zum heutigen Tag“ betonte Bürgermeister Peter Christ (CDU) bei der Übergabe des neuen Wechselladerfahrzeugs an die Wehr.

Neben der Vizepräsidentin der Rheinlandpfälzischen Landtages, Hannelore Klamm (SPD), sowie dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim, den Beigeordneten, vielen Ratsmitgliedern, waren Repräsentanten der verschiedensten Feuerwehren und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei der Feierstunde im Feuerwehrgerätehaus in der Römerstraße 16 zugegen.

Die 264.000 Euro die die Gemeinde für die Grundausstattung zur Verfügung stellen musste bezeichnete Bürgermeister Christ als gute Investition in die Sicherheit der Bürger. Bürgermeister Christ hofft auf wenig Einsätze, aber für diese sei man sehr gut gerüstet. „ Mit der Feuerwehr ist es wie mit einer guten Versicherung – man hofft, dass man sie nicht braucht – ist aber froh wenn man sie im Unglücksfall hat“ betonte Christ. Er betonte besonders die hohe Motivation und den guten Ausbildungsstand der über 50 aktiven Feuerwehrleute in der Gemeinde. Auch 20 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr aktiv und arbeiten konzentriert an ihrer Ausbildung, wie Wehrleiter Thomas Remle stolz vermerkte. Ihnen allen, Aktiven und Jugendlichen, galt der besondere Dank von Christ und Remle.

Mit dem neuen Wechselladerfahrzeug verfügt die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim, nach Remles Worten, über ein universell einsetzbares Fahrzeug, das zur Unterstützung anderer Wehren im ganzen Landkreis, und darüber hinaus, eingesetzt werden kann. Im Zuge dieser interkommunalen Zusammenarbeit passt das Fahrzeug zu denen der Wehren in Mutterstadt, Speyer und Worms. Durch das neue Fahrzeug wird der Fuhrpark keineswegs aufgestockt, sondern zwei schon über 50 Jahre alte Fahrzeuge ersetzt. „ Die müssen jetzt wirklich in Rente, sie haben ihren Dienst getan“ bemerkte der Wehrleiter. Das neue Fahrzeug ist Teil eines langfristigen Konzeptes, in dem in den nächsten Jahren zwei veraltete Tanklöschfahrzeige, TLF 16, durch einen AB-Tank mit 6000 Litern Volumen und einer Tragkraftspritze ersetzt werden.

Zu dem Wechselladerfahrzeug gehören drei Abrollbehälter. 6000 Liter Löschmittel des Typs „Musoll 3/6 „fasst der Tank des Abrollbehälters-Schaum, ausgerüstet mit 2 Schaumwerfer, 2 Mittelschaumrohre M4, 2 Kombirohre S4/M4, 2 Zumischer Z4 und einem Wasserwerfer mit einer Strahlkraft von 3000 Liter pro Minute. Der AB-Schaum ist durch die Zusammenarbeit mit der ortansässigen Firma Südwest Lacke und Farben, aus dem neuen Brandschutzkonzept dieser chemischen Fabrik entstanden. Die Firma Südwest Lacke und Farben GmbH & CoKG hat einen Großteil der Finanzierung dieses Behälters aufgebracht.

Die AB-Mulde mit einem Fassungsvermögen von 12 Kubikmeter wurde zu Gänze vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim finanziert. „Dies zeigt das große Engagement unseres Förderverein“ hebt Remle mit Nachdruck hervor. Hier hat man immer ein offenes Ohr und eine großzügige Hand für unsere Belange“ fügt der Wehrleiter an. Lose Schüttgüter, große und sperrige Geräte, sogar der Gabelstapler der Wehr können in diesem Behälter transportiert werden. Sehr schnell ist ein Umbau zu einem Wasserrückhaltebecken möglich.

Die dritte Komponente stellt der Abrollbehälter- Logistik dar. Das flexible Ladungssicherungssystem mit arretierbarer Laderampe und den Material-Rollwägen macht einen Austausch mit anderen Wehren leicht, auch wenn diese über andere Transportfahrzeuge verfügen. Festpunkte zur Personensicherung im Container machen sogar eine Schlauchverlegung während der Fahrt möglich. 2 Schlauchrollwägen, 1 Schaumrollwagen, 1 Bindemittelrollwagen, Schmutzwasserpumpen, Generator und Tauchpumpen. So wie Beleuchtungsmittel gehören zur weitern Ausstattung.

Nach der Schlüsselübergabe des Fahrzeuges von Bürgermeister Peter Christ an Wehrleiter Thomas Remle hatten die Besucher ausgiebig Gelegenheit das neue Wechselladerfahrzeug mit den drei Abrollbehältern eingehend zu besichtigen. Die Wehrleute standen hier freundlich mit sachkundigen Erklärungen zur Verfügung.

Bei der diesjährigen Jahreshautübung der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim , am Sonntag den 28. Oktober 2012, auf dem Gelände der Südwest Lacke und Farben GmbH & CoKG, beginnend um 09:30 Uhr, wird das Fahrzeug erstmalig im Einsatz zu sehen sein.

Musikalisch wurde die Fahrzeugübergabe vom Musikverein Iggelheim, unter der Stabführung von Johann Kern, umrahmt. Bild: fg

23.10.2012


Luitpoldstraße ist saniert

Fast zur Prachtstraße mutiert

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- In einer kleinen Feierstunde wurde, in Anwesenheit von Bürgern und vieler Vertreter der im Rat vertretener Parteien, die neu gestaltete Luitpoldstraße offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Gemeinde, war die Sanierung notwendig geworden, weil das Kanalnetz so in Mitleidenschaft gezogen war, dass Teilsanierung und Austausch von ganzen Rohrabschnitten dringend geboten war. Auch die Hausanschlüsse wurden überprüft und teilweise erneuert. Im Zuge dieser Maßnahme wurde dann auch eine Neugestaltung der gesamten Luitpoldstraße in Angriff genommen.

„Was langer währt wird endlich gut“ war die entscheidende Aussage von Bürgermeister Peter Christ (CDU) bei der Eröffnung, Der Grundsatzbeschluss zur Sanierung wurde im Oktober 2010 im Gemeinderat gefasst. Bei einer Anwohnerversammlung und einer Versammlung der Gewerbetreibenden wurden die Pläne vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus waren sie Anwohner aufgerufen, wie bei allen anderen Kanal- und Straßenbauprojekten auch, ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen. „Wenn wir auch naturgemäß nicht alle Wünsche, besonders nach der Farbe des Pflaster, umsetzten konnten“ ist uns doch ein vorzeigbares Ergebnis gelungen“ betonte Christ. Baubeginn für den Kanalbau war im April 2011 und die Kosten hierfür blieben mit 500.000 Euro deutlich unter dem Kostenvoranschlag von 586.000 Euro.

Schon 3 Monate später konnte mit dem Straßenbau begonnen werden. Die Gehwege wurden verbreitert, so dass bei einer Breite von 1,5 Metern und barrierefreiem Übergang zur Fahrbahn, diese sehr gut mit Kinderwagen und Gehilfen jedweder Art zu benutzen sind. Die geringfügige Verengung der Fahrbahn dient auch der Reduzierung der Geschwindigkeit und somit der Sicherheit der Bürger. Die Anzahl der Parkplätze blieb erhalten. Die Ausgestaltung vieler, andersfarbig gestaltet Parkplätze quer zur Fahrbahn, lockert auf und erhält Parkraum. Die Plasterung der Fahrbahn gegenüber einem Asphaltbelag hat sich schon als richtig erwiesen. Nach Abschluss der Arbeiten musste bei einigen Anwesen ein neuer Gasanschluss verlegt werden. Das Pflaster konnte problemlos herausgenommen und wieder verlegt werden. Am Straßenbelag sind keine Schäden zu sehen. Bei einer Asphaltdecke wäre schon wieder ein Flickenteppich vorhanden. Die Arbeiten an der Straße dauerten bis 28. März 2012 und kosteten 605.000 Euro.

Die aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Rehbachbrücke waren so nicht vorhersehbar, betonte Peter Christ. Bei genauer Untersuchung wurden immense Korrosionsschäden im Bereich der beiden Gehwege festgestellt, deren Behebung einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit und noch einmal 70.000 Euro Mehrkosten verursachten. Da ein gesamter Abriss der Brücke nicht notwendig war, wurden die beiden Gehwege durch Fertigbauteile ersetzt. Die Zeitverzögerung ist auch durch ein langes Genehmigungsverfahren zu erklären, da im Vorfeld der Brückensanierung auch wasserrechtliche Fragen geklärt werden mussten. (der Speyer-Kurier berichtete) So musste vor Baubeginn der Rehbach komplett verrohrt werden.

Insgesamt betrachtet Peter Christ, wie wohl die meisten Einwohner, auch die Anwohner, die Sanierung der Luitpoldstraße als sehr gelungen. Und wenn die Bäume noch etwas gewachsen sind, wird sich der Gesamteindruck noch positiv verstärken. “ Unser Sanierungskonzept in beiden Ortsteilen sind auch wichtige Schritte für ein besseres Klima für die Bevölkerung“ betonte der Ortschef. Bild: fg

22.10.2012


„Frankreichreise“ beim Partnerschaftsverein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Unter dem Motto, „Eine kulinarische Reise durch den Südwesten Frankreichs“ hatte der Partnerschaftsverein Böhl-Iggelheim zu einer besonderen Reise durch diesen Teil Frankreichs eingeladen. Der 1. Vorsitzende Norbert Stuhlfauth konnte, neben Bürgermeister Peter Christ (CDU) mit Gattin, 120 erwartungsvolle Besucherinnen und Besucher im Foyer der Wahagnies-Halle, der guten Stube von Böhl-Iggelheim, begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt Gästen aus der Partnergemeinde Wahagnies im Norden Frankreichs, die zu diesem festlichen Anlass nach Böhl-Iggelheim gekommen waren. Der Partnerschaftsverein hatte diesen Französischen Abend schon zum 17. Mal ausgerichtet.

Als Reiseleiter durch den Abend, der mit einer Weinprobe begann, fungierte der 1. 1. Vorsitzende Norbert Stuhlfauth. Und nicht nur mit seinem Fachwissen, auch mit seinem Charme und seiner Lockerheit überzeugte Norbert Stuhlfauth seine Gäste. Immer wieder hatte er die passenden Zitate über den Wein, diese Gottesgabe, parat- z.B. wenn er behauptet, dass eine neue Studie ergeben habe, dass der Wein die Merkfähigkeit beträchtlich stärke – aber auf die Frage „wer diese Studie erstellt habe“ antworten muss. „O – das habe ich schon vergessen“! Und dem Spruch:“Wer Wein trinkt wird dumm – aber wer keinen trinkt der ist es schon“ konnten dann auch alle Besucherinnen und Besucher begeistert zustimmen. Denn wer wollte schon dumm sein, wenn der Wein, wie schon Martin Luther sagt, ein Geschenk Gottes ist. Beginnend mit einem Cremant und einem Weißwein endete der Streifzug durch die Weinregionen des Südwesten Frankreichs nach fünf Rotweinen unterschiedlichster Geschmacksrichtungen. Jeden Wein und die ihn erzeugenden Weingüter, konnte Stuhlfauth sachkundig darstellen.

So verlief die Weinprobe lustig und humorvoll. Die Mundschenke geizten auch nicht beim Einschenken, so dass allenthalben vollste Zufriedenheit herrschte zumal die Weine auch dann nach der Probe bei humanen Preisen noch genossen werden konnten. So ergänzte mancher Besucher die Aussage von Norbert Stuhlfauth, dass Wein in geringen Mengen genossen der Gesundheit zuträglich sei damit, dass er dann nach Pfälzer Art in Mengen genossen, auch nicht schädlich sein kann.

Nach der informativen und humorvollen Weinprobe folgte als zweiter Höhepunkt- ein Spezialitätenbuffet, dass aber auch wirklich keine Wünsche offen lies. Die Helferinnen und Helfer des Partnerschaftsvereins, die schon das Foyer und die Tische dem Anlass und der Jahreszeit gemäß liebevoll geschmückt hatten, war ein Buffet der Extraklasse gelungen. Alles was man mit Frankreichs Esskultur bezüglich Wurst Pasteten Käse sowie Obst verbindet war schon als Genuss für das Auge präsentiert. Und der optische Eindruck trog nicht. Und da auch die Menge so war, dass noch lange zugegriffen werden konnte endete das Fest erst weit nach Mitternacht und entließ nur hochzufriedene Gäste die beim „au revoir“ schon nach dem Termin für 2013 fragten. Bilder fg

21.10.2012


Veranstaltung Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Zu diesen Themen hatte die SPD Böhl-Iggelheim Herrn Klaus Kühner, den Leiter der Betreuungsbehörde Ludwigshafen und Frau Dr. Michaela Jung-Dittmer gewinnen können.

Die Veranstaltung traf auf reges Interesse, über 50 Zuhörer waren zum VfB Iggelheim am Donnerstag, den 18.10.2012 gekommen.

Die einleitende Frage stellte Klaus Kühner: Dürfen ihr Ehegatte, ihr Kind oder Ihre Eltern Entscheidungen treffen, falls sie selbst dazu nicht in der Lage sind. Fast alle waren der Meinung, dass das so ist. Aber dem ist bei Leibe nicht so: wenn nicht vorgesorgt wurde, muss in diesen Fällen vom Gericht ein Betreuer eingesetzt werden. Dies kann nur durch eine Vorsorgevollmacht weitgehend vermieden werden.

Die Vorsorgevollmacht benennt eine Vertrauensperson, die zur Regelung bestimmter Angelegenheiten bevollmächtigt wird, zum Beispiel Vermögensangelegenheiten,

Gesundheitsvorsorge und Aufenthaltsort.

Mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes : „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ leitete Frau Dr. Jung-Dittmer über zur Patientenverfügung aus medizinischer Sicht.

Durch die Patientenverfügung werden Anweisungen an das Behandlungsteam für zukünftige Behandlungen schriftlich festgehalten. Sie ist verbindlich für Ärzte, Angehörige und Gerichte, außer wenn die Patientenwünsche gegen geltende Gesetze verstoßen.

Diese Verfügung greift dann,, wenn der Betroffene selbst seine Wünsche nicht mehr äußern kann.

Es wurde an Beispielen gezeigt wie der medizinische Ernstfall aussehen kann. In Frage kommen beispielweise fortgeschrittene, unheilbare Erkrankungen aber auch stabile Krankheitszustände bei Gehirnschädigungen durch Unfall oder Krankheit

Gedanken machen muss man sich dann um lebensverlängernde Maßnahmen, möchte ich alles, was medizinisch möglich ist oder möchte bestimmte Maßnahmen ausschließen?

Wie stehe ich zum Beispiel zur künstlichen Ernährung und Flüssigkeitszufuhr? Wie stehe ich zu Wiederbelebungsmaßnahmen?.

Leicht sind diese Fragen nicht zu beantworten, da man sich bewusst mit dem Ende des Lebens auseinander setzen muss. Aber man nimmt Last von den Angehörigen, indem man heute bewusst seine Entscheidung für die Zukunft trifft.

Es wurde deutlich, dass die Begleitung und Behandlung eines schwerkranken Patienten nicht endet wenn dieser keine lebensverlängernden Maßnahmen mehr wünscht. Eine fachgerechte Behandlung von Schmerzen und belastenden Symptomen kann immer angeboten werden.

Am Ende des Vortrags stand das Zitat:

"Wenn wir nicht mehr heilen können, dann können wir lindern.
Und wenn wir nicht lindern können, dann können wir trösten.
Und wenn wir nicht trösten können, dann sind wir immer noch da."
 
Stefan Einhorn (Karolinska Institut Stockholm):
„Die Kunst ein freundlicher Mensch zu sein“
HOFFMANN 2007

Der Power Point Vortrag befindet sich im Downloadbereich unserer Homepage: www.spd-boehl-iggelheim.de

Nützliche Adressen zum Thema:


Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung in Ludwigshafen
Postfach 21 07 80
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 / 5909-0
Fax: 0621 / 5909-328

Betreuungsverein SKFM Schifferstadt

Geschäftsstelle
Schulstraße 16
67105 Schifferstadt Tel.: 06235 / 497997-0
Fax: 06235 / 497997-97


Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Bahnhofstraße 1, 67059 Ludwigshafen am Rhein

Telefon: 0621 5929650



Hausarzt


Notare

 

Nützliche Internetadressen:


Bundesministerium der Justiz www.bmj.de/DE/Buerger/gesellschaft/Patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html

Bundesministerium für Gesundheit http://www.bmg.bund.de/praevention/patientenrechte/patientenverfuegung.html

Unabhängige Patientenberatung Deutschland http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/upd-beratungstelefon.html

20.10.2012


Eine Schulküche in Kibada/Tansania

37. Ökumenischer Hungermarsch

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim: „Bau einer Schulküche in Kibada/Tansania“, so lautet das Motto des diesjährigen ökumenischen Hungermarsches in Böhl-Iggelheim. Seit 1975 ist dies der 37. ökumenische Hungermarsch dieser Art., Bisher wurden für 36 unterschiedliche Hilfsprojekte in allen Teilen der Welt über 1,8 Millionen €uro gesammelt und in nachhaltige Einrichtungen investiert. „Hilfe zur Selbsthilfe, ist bei allen Projekten das entscheidende Kriterium“ wie Dr. Reinhold Saur, einer der Initiatoren des Hungermarsches ausdrücklich betont.

Petrus zeigte sich am Sonntag nicht gerade von seiner freundlichen Seite. Herbstlich kühl mit Regenschauern präsentierte sich das Wetter beim Start am Naturfreundehaus Böhl, In den Stümpfen. Bei einer kleinen Statio durch Pastoralreferentin Eva Grißmer zum Thema „Teilen mit anderen“, umrahmte der evangelische Posaunenchor Iggelheim die kleine Eröffnungsfeier. Stefan Endres, der das diesjährige Projekt mit angestoßen hatte, erläuterte diese noch einmal in eindrucksvoller Weise.

Der Projektstandort Kibada  liegt im Südosten von Dar-es-Salam, der größten und wichtigsten Stadt Tansanias. Hier entsteht zurzeit die Sacred Heart Primary School auf Initiative der Schwestern vom Orden „St. Joseph Sisters“. Diese Schule ist offen für alle tansanischen Kinder jeglicher Religions- und Volkszugehörigkeit. „Niemand wird ausgegrenzt“ betonte Stefan Endres. Besonders weist Stefan Endres darauf hin, dass auch kranke, arme und an Aids erkrankte Kinder aufgenommen werden. Der Schulbetrieb muss, wegen der weiten Schulwege der Kinder in Ganztagsform stattfinden. Zurzeit werden die Schulgebäude für den Unterricht errichtet. Um den Schulbetrieb auch tatsächlich starten zu können, müssen noch die Möglichkeiten für einen Ganztagsbetrieb geschaffen werden: Die Kinder kommen von weit her und brauchen für den Mittag  eine ausgewogene Verpflegung, die ihre Familien häufig nicht gewährleisten können. Mit leerem Magen kann das Lernen nicht gelingen! Deshalb wird eine gute Schulküche dringend benötigt. Sie soll dann auch Garant für eine hygienische und ausgewogene Ernährung der Schülerschaft sein.

Schwester Regina, von Orden der Sisters of St Joseph, war anwesend und sang ein Danklied in einheimischer Sprache.

Mehr als erfreut zeigte sich Helmut Wüst, so wie Dr. Reinhold Saur vom Hungermarschteam, dass sich trotz des, wie sich ausdrückten, „mäßigen Wetters“ 325 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht abschrecken ließen die 20 Kilometer unter die Schuhe zu nehmen. Ein Großteil der Marschierer ist schon seit vielen Jahren, so wie Bürgermeister Peter Christ (CDU), mit dabei. Ganze Familien mit Kind, Kinderwagen und Hund setzen sich für die gute Sache ein. Dass auch jedes Jahr viele Kinder im Vorfeld Spenden sammeln und mit wandern ist ein Umstand, der von den Organisatoren immer wieder besonders erwähnt wird.

Die für den Bau der Schulküche benötigten Finanzmittel belaufen sich auf ca. 50.000 Euro, die mit dem diesjährigen Hungermarsch „erlaufen“ werden sollen. Es ist die Summe Geldes die fast jedes Jahr durch die großzügige Unterstützung des Hungermarsches zustand kommt. Und die Verantwortlichen sind sich sicher, dass diese Summe auch in diesem Jahr zustande kommt.

Der Lohn für die tapferen Marschierer bestand in Suppe, Brötchen und Getränken.

Die Scheckübergabe wird, wie in jedem Jahr, im Rahmen einer Feierstunde Ende Januar 2013 übergeben werden. Weitere Informationen sind unter www.hungermarsch-boehl-iggelheim.de abrufbar oder bei Bernd Kiefer Tel: 06324 6616 zu erfahren.

Spendenkonto Hungermarsch 2012 bei der Volksbank Kur- und  Rheinpfalz BLZ 547 900 00, Konto Nr.  30830

Das Konto ist noch bis Ende 2012 geöffnet und Spenden können bis zu diesem Zeitpunkt noch eingezahlt werden. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Bild: rs

18.10.2012


Entente Florale, Blumen- und Vorgartenwettbewerb

Böhl-Iggelheim- Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes Entente Florale „Gemeinsam aufblühen“, bei der die Gemeinde Böhl-Iggelheim eine Bronzemedaille zuerkannte bekam, hatte die Gemeinde die Bürgerinnen und Bürger zu einem Blumen- und Vorgartenwettbewerb aufgerufen. Der Blumen- und Vorgartenwettbewerbes war eins von 17 Projekten in diesem Jahr anlässlich des Bundeswettbewerbes. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Trausaal der Gemeinde konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU) die drei ersten Preise und Anerkennungspräsente an alle sich am Wettbewerb Beteiligten überreichen. Die Preise in Höhe von 200€, 100€ und 50€ waren von den Gemeindewerken Haßloch gestiftet. Manfred Schlosser von den Gemeindewerken Haßloch war bei der Preisverleihung zu gegen und zeichnete Die Preisträger mit Urkunden aus.

„Für mich war es überwältigend wie viele Bürger sich an den unterschiedlichen Projekten beteiligt haben und was in kurzer Zeit in unserem Ort umgesetzt werden konnte“ betonte Peter Christ. Mit dem Vorgartenwettbewerb wollte die Gemeinde nach Christ Aussage einen Anreiz schaffen, die Aufenthaltsqualität im direkten Umfeld zu verbessern und gleichzeitig zur Verschönerung des Ortsbildes beizutragen. Ein schöner Vorgarten bzw. Blumenschmuck kommt allen zugute.

Die Entscheidung ist der Jury, bestehend aus Gartenfachleuten aus Böhl-Iggelheim: Melanie Grabner, Christian Dienst, Werner Ollig und Hans-Peter Zehfuß nicht leicht gefallen, wie der Ortschef betonte. Er bedankte sich ganz herzlich bei den Jurymitgliedern die sich die Entscheidung, nach Ortsbesichtigung, nicht leicht gemacht hatten. Bewertet wurden unter anderem die optische Wirkung, die Nachhaltigkeit und eine blütenreiche Pflanzauswahl.

Die ersten Drei Preise wurden wie folgt vergeben.1. Preis Helga und Wolfgang Pankewitz, 2. Preis Maike Wengertsmann, 3. Preis Frieda Schuster. Familie Pankewitz stiftete spontan ihr Preisgeld für die Kindertagesstätten in der Gemeinde. Ein sichtlich überraschter Bürgermeister versprach den Geldbetrag gerecht zu verteilen. Wort und Bild: kajef

11.10.2012


Gospel zum Kennenlernen beim Workshop in Böhl-Iggelheim

Das Nordlicht Eike Formella erhellt die Gospelwelt in Böhl!

Böhl-Iggelheim- Eike Formella, Musiker aus dem Großraum Hannover in Niedersachsen, besucht die Pfalz! Als Lehrkraft und Kirchenmusiker in seiner Heimat Unterlüß unterrichtet, produziert und komponiert Eike Formella und ist als Workshop-Leiter unterwegs. Als Komponist wurde er bekannt durch die Publikation der Songbook-Reihe "Songs for Gospel ", die er neben Hanjo Gäbler, Eggo Fuhrmann und Miriam Schäfer maßgeblich mitgeprägt hat und die im gesamten Bundesgebiet von Gospelchören gesungen wird. Zurzeit betreut er sechs Gospelgruppen.

Sie haben noch keine Chorerfahrung und wollen einfach mal Gospel ausprobieren und kennenlernen? Sie haben Spaß an guter Gemeinschaft, neuen Songs und lockerer, familiärer Atmosphäre? Sie haben Lust zu singen, aber leider keine Zeit, regelmäßig an Chorproben teilzunehmen? Sie singen bereits und können nicht genug kriegen? Dann kommen Sie Ende Oktober zum Gospelchor „The Chariots“ nach Böhl.

Der dreitägigeWorkshop vom 26. – 28. Oktober 2012in Böhl-Iggelheim bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich ein Wochenende lang näher mit dieser mitreißenden Musik zu beschäftigen. Besondere Gesangsfähigkeiten oder Vorkenntnisse wie Notenlesen sind nicht erforderlich - es geht in erster Linie um den Spaß an der Sache!

Der Workshop findet unter der Leitung von Eike Formella statt. Gemeinsam mit dem Gospelchor „The Chariots“ werden von Freitag ab 18:30 Uhr bis Sonntag abwechslungsreiche Gospelsongs erarbeitet.

Highlight des Workshops ist das Abschlusskonzert am Sonntag, 28.10.2012, 17.00 Uhr in der kath. Kirche Böhl, bei dem die gelernten Lieder mit Eike und den Chariots präsentiert werden. Dazu sind natürlich auch die „Nur-Zuhörer“ herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Das Anmeldeformular und weitere Infos zum Workshop befinden sich als Download unter www.the-chariots.de oder sind telefonisch unter Tel. 06324/969769 erhältlich.

Gospelmusik übt mehr denn je auf viele Menschen eine besondere Faszination aus und hat mittlerweile vermehrt Einzug ins Leben nicht nur unserer Kirchengemeinden gefunden. Warum das so ist? Vermutlich, weil gemeinsames Singen Spaß macht, weil diese Musik sowohl Herzen als auch Körper anspricht und weil es eine andereArt ist, Gott zu loben und seine Gute Nachricht (Gospel = Evangelium) zu verkünden.

Der Gospelchor „The Chariots“ hat bereits im Jahr 2007 mit Eike Formella ein Gospelwochenende verbracht. Die Pfälzer und das „Nordlicht“ verstanden sich auf Anhieb hervorragend. Nun kommt Eike zum zweiten Mal in die Pfalz.Umso größer ist jetzt die Vorfreude auf ein Wiedersehen.

Die „Chariots“, die 2011 auf der zweiten BöhlerGospelnacht ihren 15jährigen Geburtstag gefeiert haben, proben immer mittwochs von 20 Uhr bis 22 Uhr im katholischen Pfarrheim in Böhl. Alle, die am gemeinsamen Singen und Musizieren in lockerer Atmosphäre Spaß haben, sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen. Einfach mal zu einer Schnuppersingstunde unverbindlich vorbeikommen! Foto: Eike Formella

06.10.2012


CDU-Ortsverband und –Gemeinderatsfraktion gratulieren zum Ja-Wort

Fraktionsvorsitzender Michael Knebel heiratet seine Christel

Böhl-Iggelheim- Am 28.09.2012 war es nun so weit: Michael Knebel und Christel Enthaler haben sich getraut. Die Trauung wurde von Bürgermeister Peter Christ vorgenommen.

Aber nicht nur dieser wichtige formelle Teil lag in CDU-Händen. Christel hatte unserer Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß als Fahrer des Fahrzeuges zum Standesamt organisiert. Und auch das Fahrzeug war etwas Besonderes. Der Konvoi von der Madenburg- über die Goldböhlstraße bis zum Rathaus fand entsprechende Aufmerksamkeit. Am Rathaus warteten nicht nur schwarze Brüder und Schwestern der Union, sondern auch viele Weggefährten des FC Palatia Böhl sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen auf das Brautpaar, um alles Gute zu wünschen.

01.10.2012


Vernissage in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt in Iggelheim

Michael Kunz zeigt beeindruckende Ölbilder

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim / Vorderpfalz- „Stillstand bedeutet Rückschritt“. Dies ist das Motto des in Ludwigshafen geborenen und in Mutterstadt lebenden und wirkenden Künstlers, Michael Kunz. Die Volkshochschule Böhl-Iggelheim und das Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises präsentierten seit Sonntag, 30.09.2012, in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt in Böhl-Iggelheim, Gemälde des Malers. Leuchtende Farben kennzeichnen einen Großteil der Gemälde, die sich zum einen mit Motiven aus bekannten italienischen Urlaubsregionen auseinandersetzen. Aber auch seine pfälzische Heimat findet sich in vielen Bildern, auch in fast schon transparent zu nennenden Farbkompositionen wieder. So vielfältig wie seine Motive sind auch seine Techniken mit denen er seine Kompositionen, meist auf Leinwand, darstellt. Reine Aquarellmalerei, aber auch das Arbeiten auf unterschiedlich vorbehandelten Malflächen mit Sand, Pappe, Papier oder Kalk, machen den Reiz der gezeigten Kunstwerke aus. Kunz verfolgt nicht nur einen Malstil, nein er arbeitet auch parallel, im Freien oder seit 1988 in seinem eigenen Atelier zuhause in Mutterstadt. „Ich finde es reizvoll, Gedankenspiele mittels Balance zur Realität, graphischen Spiel bis hin zum Abstrahieren auszudrücken“ umschreibt Kunz selbst sein Kunstverständnis.

Michael Kunz ist in der Region beileibe kein Unbekannter. Zahlreiche Ausstellungen. Wie 2009 in der Solitär Galerie in Berlin zeigen auch seine überregionale Bedeutung. Zwischen den Jahren 2004-2005 war Kunz an den Rekonstruktionsarbeiten des Gebetsraumes, als auch der Fenster der jüdischen Synagoge in Mutterstadt beteiligt. Sein umfangreiches Wissen und seine Kenntnisse gibt Michael Kunz, als Dozent an der Kreisvolkshochschule in Ludwigshafen, an Kunstinteressierte weiter. Bei der Seniorenbetreuung LU-Kompakt hält Kunz Workshops für Aquarell-und Acrylmalerei.

Diese Vielfalt an Kreativität und Einsatz betonte Paul Platz, stellvertretender Leiter der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises, in seiner Laudatio besonders. „Kunz verharrt nicht nur auf einer erlernten und dann bis hin zur Meisterschaft vervollkommnten Technik und Bildaussage. Er versucht stets das Neue, das Andere in seiner Malerei“ ergänzte Platz. Er, so wie Ursula Ohmer von der Kulturabteilung der Gemeinde, sowie Petra Baum, die Leiterin der örtlichen Volkshochschule, hatten diese Ausstellung mit ermöglicht und vorbereitet.

Bernd Johann (FWG), 2. Beigeordneter der Gemeinde Böhl-Iggelheim, konnte eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger zur Ausstellungseröffnung in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt in der Langgasse in Iggelheim begrüßen. Ein besonderes Dankeswort richtete Johann an die Inhaber der „Feinschmecker-Bäckerei Seibt“, Paul-Heinz Seibt und Petra Jadasch. Diese hat, wie schon seit vielen Jahren ihr, wunderschönes Ambiente für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. „Beim Feinbäcker Seibt gibt es nicht nur schmackhafte, sondern auch noch kulturelle Genüsse“ bemerkte Johann. „Und vielleicht sollte man dem Namen der Bäckerei noch den Zusatz „Kulturcaffee“ hinzufügen, war einer der Vorschläge von Bernd Johann.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von dem Saxophonisten Olaf Schönborn, in Böhl-Iggelheim kein Unbekannter.

Die Ausstellung ist noch bis Jahresende in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt jeweils montags - freitags von 6:00 – 18:00 Uhr, samstags 6:00 - 12:30 Uhr und sonntags 8:00 – 12:00 Uhr zu bewundern. Bild: fg

01.10.2012


Lärmschutz und Verkehrsentlastung in der Warteschleife

Johannes Zehfuß MdLAntwort des Ministeriums für Dannstadt-Schauernheim unbefriedigend

„Schnell ist anders“ lautet das Resumée des CDU-Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß zur Antwort des Ministeriums auf seine Kleine Anfrage zu Lärmschutz und Verkehrsentlastung für Dannstadt-Schauernheim.

Im Jahr 2007 war zuletzt eine schalltechnische Untersuchung der Belastung von Dannstadt-Schauernheim durch die A 65 durchgeführt worden. Damals seien die Lärmsanierungswerte deutlich unterschritten worden, es hätte also kein Bedarf für Lärmschutzmaßnahmen vorgelegen, so Infrastrukturminister Lewentz (SPD). Aufgrund einer Absenkung der Lärmsanierungswerte durch den Bund im Jahr 2010 werden nun landesweit schalltechnische Untersuchungen mit aktuellen Verkehrsdaten durchgeführt

„Dass Dannstadt-Schauernheim dabei nicht höchste Priorität hat, kann ich nachvollziehen. Dass im Herbst 2012 noch nicht einmal der Termin für die Untersuchung in Dannstadt-Schauernheim genannt werden kann, aber nicht“ kritisiert Zehfuß die noch fehlende Planung.

Auch die Pfalzmarktanbindung an die A 61, die sowohl eine Verkehrs- und somit Lärmreduzierung auf bzw. von der A 65 als auch insbesondere eine Entlastung der Ortsdurchfahrt Dannstadt vom LKW-Verkehr mit sich bringt, lässt noch auf sich warten.

„Es reicht nicht, dass Minister Lewentz (SPD) die Fertigstellung der Anbindung bis Ende 2013 als Ziel benennt. Die Maßnahme steht schon seit Mitte der 90er Jahre auf der Tagesordnung. Da habe ich schon die Erwartung, dass die Umsetzung und somit die Entlastung der Bürger aber auch der Verkehrsvorteil für den Pfalzmarkt nach dann fast zwei Jahrzehnten erfolgt sind„ bringt Zehfuß zum Ausdruck, dass ein Verpassen des Ziels, also ein späterer Termin, für ihn nicht akzeptabel ist und er an dem Thema dranbleiben wird.  Johannes Zehfuß, MdL Wahlkreisbüro, Presse www.johannes-zehfuss.de  

30.09.2012


Vertragsunterzeichnung für schnellen Internetzugang

Binnen Jahresfrist DSL 100.000 verfügbar

Das Wochenendhausgebiet in Böhl-Iggelheim soll innerhalb eines Jahres einen Breitbandzugang erhalten. Bürgermeister Peter Christ hat am 26. September 2012 den Kooperationsvertrag mit dem saarländischen Telekommunikationsunternehmen inexio unterzeichnet. Die Initiative und Kontaktaufnahme zu dem Unternehmen kam durch den Vereinsvorsitzenden der Waldsiedlung, Heinz Martin, zustande. Nachdem die Bürgerinnen und Bürger die im Rahmen eines DSL-Versprechens geforderten 50 Verträge erreichten, steht der Verlegung des Glasfaseranschlusses nun nichts mehr im Wege.

 „Das schnelle Erreichen der von inexio geforderten Verträge zeigt den Bedarf nach schnellen Internetverbindungen“, erklärte Bürgermeister Peter Christ. „Gut, dass wir mit der inexio einen Partner haben, der sich auch in kleineren Einheiten und Gebieten engagiert.“

Anja Schramm, bei inexio für den Kontakt mit den Kommunen verantwortlich, ergänzte: „In den nächsten Wochen gehen wir jetzt in die Detailplanung. Spätestens in einem Jahr stehen dann den Bewohnern Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Damit sind dann auch datenintensive Anwendungen im Netz ohne Probleme zu meistern.“

Wer sich bisher noch nicht für einen der neuen leistungsstarken Anschlüsse von inexio entschlossen hat, kann sich unter www.myquix.de oder unter der Service-Hotline 0800/7849375 informieren.

27.09.2012


Kunst im Cafe Seibt

Die Volkshochschule Böhl-Iggelheim und das Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises präsentierten ab Sonntag, 30.09.2012, Gemälde des Mutterstadter Künstlers Michael Kunz, der seit vielen Jahren malt und Ausstellungen u.a. im Landkreis vorweisen kann. Wer Michael Kunz kennt, weiß, dass er ein sehr neugieriger, fast unsteter Maler ist. Paul Platz, der die Laudatio auf den Künstler halten wird, verfolgt seine Arbeiten jetzt schon seit vielen Jahren und kennt ihn aus seinen erfolgreichen, immer ausgebuchten Malkursen hier im Landkreis und von zahlreichen Ausstellungen. Er verharrt nicht auf einer erlernten und dann bis hin zur Meisterschaft vervollkommnten Technik und Bildaussage. Er versucht stets das Neue, das Andere in seiner Malerei, Stillstand heißt Rückschritt, wobei es nicht heißt, dass er immer nur einen Malstil ausschließlich verfolgt, nein er arbeitet parallel, auf seinen Malreisen in Italien oder hier in der Mallandschaft Pfalz, im Freien oder seinem Atelier zuhause.

Die Vernissage findet am Sonntag, 30.09.2012, um 11 Uhr, in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt, Langgasse, in Böhl-Iggelheim statt und wird musikalisch umrahmt von dem Saxophonisten Olaf Schönborn. Die Bilder sind bis zum Jahresende 2012 zu bestaunen.

25.09.2012


Informationsveranstaltung der SPD

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Jeder von uns kann  jederzeit durch Krankheit oder Unfall in eine Situation kommen, in der keine eigenen Entscheidungen mehr möglich sind. Dann greifen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Am Donnerstag, den 18. Oktober 2012  um 16.00 Uhr bieten wir im Clubhaus des VfB Iggelheim, Im Neugraben eine Informationsveranstaltung zur Bedeutung vorsorgender Verfügungen im Ernstfall an.  

Referenten:

Herr Klaus Kühner (Leiter der Betreuungsbehörde Ludwigshafen)

Frau Dr. Michaela Jung-Dittmer (Ärztin für Anästhesie)

Zunächst geben die beiden Referenten eine Einführung in die Thematik.

Anschließend wird an Beispielen erläutert, wie der medizinische Ernstfall aussehen könnte und wie man vorsorgen kann. Schwerpunkt werden die Fragen sein, die beim Abfassen einer Patientenverfügung auftreten können. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Möglichkeit ihre Fragen zu erörtern.

Alle interessierten Bürger sind  herzlich eingeladen.

25.09.2012


Fit für die Bewerbung

4. Berufsinformationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus.

Fachleute aus der Wirtschaft standen Rede und Antwort.

Was ist bei einer Bewerbung wichtig? Wie bewerbe ich mich richtig? Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch? Wie läuft ein Einstellungstest ab?  Wie wichtig und hilfreich ist ein Praktikum? Wie und wo finde ich überhaupt einen Praktikumsplatz und dann auch einen Ausbildungsplatz? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig? Fragen über Fragen die einer Antwort bedurften. An einem Informationstag an der Peter-Gärtner-Realschule plus, wurden Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 umfassend informiert

Thomas Heber hatte mit seinen Lehrerkolleginnen und Kollegen ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt. Zahlreiche Firmen und Institutionen aus der Region konnten zur Mitwirkung gewonnen werden. „Nach den guten Erfahrungen in den letzten Jahren haben wir uns entschlossen die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder durchzuführen“ bemerkte Thomas Heber. „Wir glauben einfach, dass es ein wichtiges Thema für die Schülerinnen und Schüler ist und ihnen damit ein Rüstzeug für ihre zukünftige Bewerbung um einen Ausbildungsplatz mitgegeben wird“ ergänzte die Schulleitein Lisa Kasprowiak. Die Resonanz bei Firmen, weiterführenden Schulen und Institutionen zeigt, nach Lisa Kasprowiak Worten, die Bedeutung einer solchen Veranstaltung und wird vor allen Dingen Von den Schülerinnen und Schüler der PGS ausdrücklich gewünscht.

Von den Realschulen plus aus Haßloch, Edenkoben und Schifferstadt, die alle die Möglichkeit bieten die Fachhochschulreife zu erwerben waren Alexander Jentsch, Oliver Beisert, so wie Maria Bär gekommen. In einem gemeinsamen Vortrag stellten die Dame und die Herren die Fachrichtungen ihrer jeweiligen Schule, wie Gesundheitswesen, Verwaltung, Wirtschaft und technische Informatik vor.

Ein breitgefächertes weiterführendes Angebot, bis zum Abitur, stellt die Johann-Joachim-Becher-Berufsschule aus Speyer zur Verfügung. Frau Eck war hier die geeignete Ansprechpartnerin für die interessierten Schülerinnen und Schüler.

An der Berufsbildenden Schule für Naturwissenschaften in Ludwigshafen ist die Ausbildung zum biologisch- physikalisch-, chemisch- und umwelttechnischen Assistenten, einem neuen Berufszweig, möglich.

„Wir sind eine der ältesten Schulen in der Gegend überhaupt. Uns gibt es seit den frühen 50-iger Jahren des letzten Jahrhunderts“ bemerkte Herr Edinger von der Privaten Handelsschule Dr. Stracke, in Ludwigshafen ansässig, nicht ohne Stolz Die Ausbildung zur Mediengestaltung / -management ist dort möglich.

Herr Paul Damm von der Handwerkskammer informierte in seinem Vortrag über die Möglichkeiten der Berufsorientierung. Er betonte die Wichtigkeit von Praktikas, zum einen die, die von der Schule angeboten werden, aber auch von freiwilligen Informationen und Tätigkeiten in Firmen. Diese Freiwilligkeit, in den Bewerbungsunterlagen erwähnt, macht immer einen positiven Eindruck. Bei dem HWK Handwerk wurden sowohl Vorträge angeboten als auch praktische Übungen wie das Training eines Vorstellungsgespräches geübt.

Herrn Weinert von der  Deutschen Rentenversicherung stellte die Berufsbilder in dieser staatlichen Institution vor. Den ganzen Vormittag über war dieser Stand, wie auch alle anderen dicht umlagert.

Herr Lang-Zörner und Carina Straßner von der Agentur für Arbeit  gaben praktische Tipps zu den vielfältigen Fragen über Vorstellung und Bewerbung. Die Referate fanden regen Zuspruch. Vor den Sälen bildeten sich regelmäßig  Schlangen von Schülerinnen und Schülern, die auf den nächsten Vortrag warteten.

Der in Speyer ansässige  Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung e.V. (VFBB e.V.), beriet über die Hilfen die Schülern, ohne Abschluss und Lehrstelle, zu teil werden können. „Allerdings verfolgen wir mit unserem Engagement an den Schulen zu erst den Zweck, die Jugendlichen zu informieren und aufzuklären, dass sie überhaupt nicht in die Lage kommen uns zu brauchen, sondern einen Ausbildungsplatz finden“ betonten die Herren Brader und Fehn.

Manuel Arens von den Die Technischen Werken Ludwigshafen stellten ihre Ausbildungsberufe im Metall-, Elektro- und Kaufmännischen Bereich vor. Hier konnten auch Termine für Praktikas oder  für ein Bewerbungsgespräch vereinbart werden. Manuela Arens zeigte sich erfreut darüber, dass diese Möglichkeit genutzt wurde.

Auch die Firma Siemens aus Frankenthal, vertreten durch Herrn Hippler, wirbt um gute Schulabsolventen und hat für diese, besonders im elektrotechnischen Bereich, interessante Ausbildungsplätze zu vergeben. Bei Herren Conrad wurden die Vielfältigen Fragen rund um die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch geklärt und geübt.

Über Pflegeberufe und Berufe im Sozialwesen referierte H. Wenelken vom Diakonissen Bildungszentrum Speyer/Mannheim. Bettina Dausch, von der Berufsbildenden Schule Hauswirtschaft/Sozialpädagogik aus Ludwigshafen Stand Rede und Antwort zum Bildungsangebot ihrer Einrichtung im Sozialbereich.

Ein interessanter und informativer Tag, so wurde das Angebot von den Teilnehmern beurteilt, das fast schon zum festen  Jahresprogramm der Peter-Gärtner-Realschule plus gehört. Der Termin für den nächsten BO-Tag steht schon fest. Es wird der 26. September 2013 sein.

Bild und Text:fg

21.09.2012


„Tue recht und scheue Niemand“

Erna und Walter Storck feiern Diamantene Hochzeit

von Franz Gabath

Vor genau 60 Jahren, am 20 September 1952, begann die nun mehr so lange Zeit bestehende, nach den Worten des Jubelpaares, glückliche Ehe. „Wir sind dankbar und froh, dass wir dieses große Fest gemeinsam feiern dürfen“ betonen Beide. Und wenn man in ihre Gesichter blickt, weis man, dass das keine leeren Worte sind. „Das Wetter am 20 September  vor 60 Jahren war genau so herrlich wie heute, als wir zum Standesamt gingen und dann zur protestantischen Kirche“ bemerkte Erna Storck. „ Und der liebe Gott hat es bis heute gut mit uns gemeint“ ergänzte Walter.

Walter Storck, 1930 geboren, stammt aus Iggelheim. „Aus einer alteingesessenen Familie“ wie er lachend betont. Erna erblickte ein Jahr später im damaligen Ostpreußen, in Masuren, das Licht der Welt. Nach Krieg und Flucht endete ihr Irrweg in Haßloch. „Schwere Zeiten haben meine Eltern und ich durchleben müssen“ blickt Erna zurück. Hier im Großdorf trafen sich die Wege von Erna und Walter. Erna war zu der Zeit Hausdame in einem Lokal in Haßloch und daneben war das Kino. Eines Tages, als Walter mit Freunden vor dem verschlossenen Kino stand, besuchte die Gruppe dieses Lokal. Und da hat es gefunkt wie beide unisono erklärten. „Walter kam dann immer allein“ berichtete Erna. An Heiligabend des Jahres 1951 wurde Verlobung gefeiert und 9 Monate später geheiratet

Viel Arbeitskraft und Herzblut steckte das junge Paar in den Bau ihres Hauses in der Rottstraße. Noch heute bewohnen sie das schmucke Anwesen mit seinem großen gepflegten Garten.  Melonen, Feigen, ja sogar ein riesiger Bananenbaum gedeihen dort trefflich.  Zwei Töchter, Elvira und Heike, wurden dem Jubelpaar geschenkt. Und als Geschenk bezeichnen Erna und Walter Storck auch ihre beiden Schwiegersöhne.

Walter absolvierte eine Lehre als Schmied in Schifferstadt. Nach der Lehre arbeitete Walter als Huf- und Wagenschmied im elterlichen Betrieb in Iggelheim in der Buschgasse.  Er wechselte dann zur Firma Grünzweig & Hartmann, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war. Hier zeigte sich auch sein Engagement für die Belange Anderer. 25 Jahre gehörte Walter Storck dem Betriebsrat an. Viele Umstrukturierungen musste er miterleben und half Wege zu finde, dass so Manches für die Belegschaft erträglich gestaltet wurde. Immer seinem Motto treu: „Tue recht und scheue Niemand“.

In vielen Vereinen engagiert, gehört Walter zu Iggelheimer Persönlichkeiten. Viele Jahre bekleidete er das Amt des 1. Vorsitzenden beim Hundeverein. Als Züchter von Zwergschnauzer machte er sich darüberhinaus einen Namen. Im Vogelschutzverein Iggelheim ist er seit nunmehr 57 Jahren ein geschätztes Mitglied.

Die Tierliebe wohnt beiden Storcks inne. Vor mehr als 30 Jahren lief der Familie eine Schildkröte zu. Diese wurde, besonders auch von den Töchtern, liebevoll aufgenommen. Als sich dann die waren Besitzen meldeten und die Schildkröte wieder abgegeben werden musste, war die Trauer im Hause Storck natürlich riesengroß. Dies konnte Mama Erna natürlich nicht mit ansehen und sie brachte Gretel ins Haus. Uns seit dieser Zeit gehört die griechische Landschildkröte zur Familie und genießt ihr Leben im Garten.

Viele Freunde und Bekannte kamen schon am frühen Morgen, gratulierten zu Ehrentag und wünschten Glück, Zufriedenheit und Gottes Segen. Der 2. Beigeordnete Bernd Johann überbrachte, in Vertretung von Bürgermeister Peter Christ, die Glückwünsche der Gemeinde. Pfarrer Boris Wagner-Peterson gratulierte für die protestantische Kirchengemeinde. Bild fg

20.09.2012


Fünf Iggelheimer bei den Deutschen Meisterschaften

Am 15./16.09. fanden im niedersächsischen Einbeck wie im Vorjahr die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften des Deutschen Turnerbundes statt. Am 15.09. begann Liam Radetz bei den 18/19Jährigen mit der Disziplin 100-Meter-Lauf seinen Fünfkampf und musste ihn auch sogleich wieder beenden, denn kurz vor dem Ziel zerrte er sich den Oberschenkel und kam trotzdem noch in einer guten Zeit von 12,0 Sekunden an. Glück im Unglück hatte er, dass nur 11 Teilnehmer in seiner Altersgruppe zuvor die Quali geschafft hatten und gemeldet waren, so dass er insgesamt Rang 11 belegte. Beim Einzelwettkampf Steinstoßen am darauf folgenden Tag schlug das 10 Kilogramm schwere Eisengerät bei 9,72 Metern auf, was ihm trotz Verletzung Rang 4 bescherte. Den Schleuderball von 1,5 Kilogramm warf er anschließend im Einzelwettkampf Schleuderballwerfen auf eine persönliche Bestweite von 57,42 Meter, die ihn auf Rang 5 brachte. Julian Melder ging bei den 16/17Jährigen bereits mit einer Schulterverletzung in den Schleuderballwettkampf (als Rechtshänder zum Glück links), den er jedoch mit persönlicher Bestweite von 54,66 Meter meisterte. Mit seiner Platzierung auf Rang 12 war er unter diesen Umständen recht zufrieden. Sowohl Liam als auch Julian Melder nahmen dieses Jahr in ihren Altersklassen als Jahrgangsjüngere teil und mussten ihre Wettkämpfe mit den um 1 Jahr älteren Teilnehmern bestreiten.

 Auf Rang 15 unter 26 Teilnehmern hatte sich beim leichtathletischen Fünfkampf der 16/17Jährigen Stefan Feick  gekämpft. Er brillierte mit persönlichen Bestleistungen im 1000-Meter-Lauf in hervorragenden 3:05,2 Minuten und im Schleuderballwurf auf 44,13 Meter. Beim 100-Meter-Sprint brauchte er 12,31 Sekunden, beim Weitsprung kam er auf 5,48 Meter und im Kugelstoßen auf 9,29 Meter. Er steigerte sich punktemäßig im Gegensatz zur Quali in Zweibrücken um rund einen Punkt  auf 50,65 Punkte. Weibliche Verstärkung hatte der TSV durch Sarah Hahn (20+) geschickt. Sie erreichte Platz 18 mit ebenfalls einer Quali-Steigerung um einen Zähler auf 45,32 Punkte. Ihre persönliche Bestleistung hatte sie im Schleuderballwurf mit guten 37,15 Metern. Sie sprang 4,29 Meter weit, stieß die Kugel auf 7,09 Meter, sprintete auf 100 Meter in 14,53 Sekunden und legte beim 1000-Meter-Lauf in 3:58,23 Minuten eine gute Leistung hin. Last but not least startete Robin Strohmaier im leichtathletischen Fünfkampf der 16/17Jährigen und kam mit 47,67 Punkten auf Rang 25, wobei er seine bei der Quali erreichten Punkte knapp behaupten konnte. Seine persönlichen Bestleistungen hatte er im prima 1000-Meter-Lauf in 3:19,0 Minuten und im Schleuderballwurf von 41,26 Metern. Der 100-Meter-Lauf lag bei 12,87 Sekunden, Weitsprung bei 5,35 Metern und Kugelstoß bei 9,62 Metern.

Der betreuende Trainer Hans Koob sowie die Athleten-Familien  durften mit den Athleten und ihren Ergebnissen zufrieden sein.

20.09.2012


Podestplätze für TSV-Athleten beim Saisonabschluss

Zum diesjährigen Saisonabschluss in Frankenthal fuhren am 16.09. wieder etliche TSV-Athleten, um noch mal alles zu geben. Heraus kamen ein 1. Platz in der Mannschaftswertung bei den 10/11-Jährigen Mädchen mit 5598 Punkten und zahlreiche Podestplätze. Tim Brendel (M12), einziger Junge zwischen all den Mädchen, belegte Rang 1 im Weitsprung mit persönlicher Bestweite von 4,47 Metern, Rang 2 beim 75-Meter-Sprint in 11,49 Sekunden und persönlicher Bestweite im Kugelstoßen auf 6,32 Meter. Die gleichaltrige Lisa Frugah gewann im 75-Meter-Lauf in 11,11 Sekunden. Persönliche Bestweite im Weitsprung mit 4,31 Metern brachte sie auf Platz 2, ebenso im Kugelstoßen mit 6,62 Metern. Im Dreikampf trug Patricia Benek (W11) den Sieg nach Iggelheim. Sie sprang 4,11 Meter weit, lief auf 50 Meter in 8,04 Sekunden und warf den Ball 35,00 Meter weit. Knapp dahinter auf Rang 2 folgte die gleichaltrige Elena Löchner mit einem Bestballwurf von 30,50 Metern, Weitsprung von 4,23 Metern und 50-Meter-Sprint in 8,10 Sekunden. Lisa-Marie Valceschini (W10) bekam ebenfalls die Silbermedaille umgehängt für ihre Leistungen im Weitsprung mit 3,78 Meter, 50-Meter-Sprint in 8,28 Sekunden und Ballwurf auf 26,50 Meter. Der dritte Platz bei der W11 ging an Laura-Celine Weinerth mit dem Weitsprung von 3,98 Metern, 50-Meter-Sprint in 8,12 Sekunden und dem Ballwurf von 26,00 Metern. Annika Wind (W10) durfte ebenfalls aufs Bronzepodest, denn sie warf den Ball auf Bestweite von 16,00 Metern, lief 9,57 Sekunden auf 50 Meter und sprang 3,10 Meter. Mit gleich zwei persönlichen Bestleistungen wartete Lea-Michelle Weinerth (W9) auf, und zwar im Weitsprung mit 3,19 Metern und im Ballwurf mit 23,50 Metern (50 m in 9,19 Sekunden), wodurch sie Rang 5 erreichte.

19.09.2012


Iggelheimer Sprungbestleistungen bei den Bezirksmeisterschaften

Am 16.09. fanden die nachgeholten Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz in Haßloch statt. Die Wettkampfbedingungen waren im Gegensatz zu vor ein paar Wochen hervorragend. Auffallend war, dass nur im Weitsprung persönliche Bestleistungen erzielt wurden – muss eine gute Grube sein. Die jüngste und alleinige Teilnehmerin in der Altersklasse W6 war Lorraine Kuhn mit persönlicher Bestweite auf super 2,64 Meter; der Ball flog 9,50 Meter weit und über 50 Meter lief sie in 10,64 Sekunden auf Platz 1. Tim Brendel (M12) belegte Rang 2 mit seinen Leistungen im Weitsprung von 4,22 Metern, Ballwurf von 34,00 Metern und 11,48 Sekunden über 75 m. Patricia Benek (W11) landete beim Weitsprung auf 4,13 Metern, lief auf 50 Meter in 7,94 Sekunden und warf den Ball 29,50 Meter weit, was ihr ebenso Silber bescherte.

Lukas Hahn (M8) sprang persönliche Bestweite auf 3,71 Meter, der 50-Meter-Sprint endete bei 8,79 Sekunden und beim Ballwurf erreichte er 30,00 Meter; alles in allem war das Bronze, ebenso für Lisa Frugah (W12), die 4,05 Meter sprang, 11,22 Sekunden  auf 75 Meter lief und den Ball 24,50 Meter weit warf. Trotz persönlichem Bestsprung auf 4,26 Meter verpasste Karolin Schöpke (W11) knapp den Podestplatz auf Rang 4 (50 m 8,10 Sekunden und Ballwurf 29,50 Meter). Platz 5 wurde es für Elena Löchner (W11), die ebenfalls persönliche Bestweite im Weitsprung mit 4,26 Meter hatte (50 Meter in 8,18 Sekunden und Ballwurf auf 28,50 Meter).

19.09.2012


Schützenclub Böhl und Trimmy laden ein!

„Mohrenkopfschießen“ für Kinder und Jugendliche

„Ziel im Visier“ lautet das Motto einer Initiative der Landesverbände im Deutschen Schützenbundes und seines Bundesverbandes. Die Initiative zielt zum einen auf den Gewinn neuer Mitglieder und zum andern das Engagement in den Schützenvereinen zu stärken. Schon über 1,5 Millionen Kinder Jugendliche und Erwachsene sind im Deutschen Schützenbund organisiert und betreiben ein Hobby, das Ausdauer und Konzentration stärkt. Als Maskottchen, für den vom Pfälzischen Sportschützenbund e.V.  auf das Wochenende vom 06. und 07. Oktober 2012 gelegten Termin, wurde „Trimmy „geboren“.

Auch der  Schützenclub 1952 e.V. Böhl, der schon immer großen Wert auf eine engagierte Jugendarbeit gelegt hat, beteiligt sich an der Initiative seines Landesverbandes. Die Böhler Schützen haben sich für das Wochenende auch eine besondere Überraschung einfallen lassen.
Alle interessierten Schülerinnen und Schüler und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren sind zum „Mohrenkopfschießen“ in den Schützenclub in der Lindenstraße 8 eingeladen. Ziel ist das Kennlernen des Schießsports unter fachkundiger Anleitung. Neben den Mohrenköpfen  werden gute Schützen mit einer Trimmy-Medaille geehrt. Die Schützen sind sich durchaus bewusst, dass das Wort „Mohrenkopf“ heute nicht mehr dem gängigen Terminus entspricht. Aber diese, meistens im Inneren weiß aufgeschäumte, mit Schokoladenüberguss versehene, auf einer ca. 4 Zentimeter im Durchmesser messenden Waffel platzierte und besonders gerne verspeiste, Leckerei heißt halt im Volksmund immer noch Mohrenkopf.

Der Schießstand der Böhler Schützen ist nach einem Umbau und Modernisierung auf dem neuesten Stand. Es wurde extra ein Schiesstand für Kinder errichtet, so dass hier für Groß und Klein optimale Bedingungen herrschen.
Selbstverständlich sind auch die Eltern, Freunde und Bekannte herzlich eingeladen um ihre Treffsicherheit zu beweisen und ordentlich viele  MK zu schießen.
Für das leibliche Wohl wird, bei den Schützen selbsredend, bestens gesorgt sein. 

„Wir freuen uns, Euch und Sie am Samstag, den 6. Oktober von 14.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag den 7. Oktober von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Lindenstraße begrüßen zu können“ heißt es in einer Verlautbarung des Böhler Schützenverein. kajef

19.09.2012


Kerwe total in Iggelheim

Reichhaltiges Festprogramm an vier Tagen.

Die letzten vier Tage stand Iggelheim ganz im Zeichen der Kerwe. Mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnete Bürgermeister Peter Christ das Fest. Pünktlich um 15 Uhr eröffnete der Musikverein Iggelheim, unter der Leitung von Jens Böhler, die kleine Feierstunde. Bürgermeister Peter Christ (CDU) konnte, neben den beiden Beigeordneten und zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern, viele Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde auf dem Dorfplatz begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt der Vizepräsidentin des Rheinland-Pfälzischen Landtages, Hannelore Klamm (SPD), die auf der „Igglemer Kerwe“ keine Unbekannte ist, wie sich der Bürgermeister ausdrückte.

 „Freibier ist das einzige Bier, dass seit Jahrhunderten im Preis stabil geblieben ist“ bemerkte der Ortchef unter dem Beifall der Anwesenden. Christ betonte besonders den Einsatz der vielen Vereine, der dazu beitragen wird, die Kerwe auch dieses Jahr zu einem Erlebnis werden zu lassen. Nachdem der Musikverein Iggelheim die Festbesucher musikalisch eingestimmt hatte, schritt Peter Christ  zum Fassbieranstich. Gekonnt, mit einem Schlag, trieb Peter Christ den Hahn in das Fass, genauestens beobachtet uns assistiert von Hannelore Klamm. Beide schenkten dann das Freibier an die durstigen Kehlen aus.

In diesem Jahr hatte der Gewerbeverein/ Leistungsgemeinschaft  Böhl-Iggelheim wieder eine Gewerbeschau aus Dienstleistung Handel und Gewerbe organisiert. Im Zweijahresrhythmus zeigen hier ortsansässige Gewerbetreibende in der Turnhalle und auf dem Schulhof der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule Iggelheim ihre Produktpalette. Am Samstag ab 15 Uhr und Sonntag ab 13 Uhr informierten die mitwirkenden Geschäftsleute interessierte Besucher über ihr Angebot und ihre Leistungsfähigkeit unter dem Motto „Alles da in Böhl-Iggelheim“. Auch das Seniorenzentrum informierte über sein mobiles Pflegeangebot. Der liebevoll mit Luftballons dekorierte Stand des Ortsverbandes des VdK war immer von Ratsuchenden umlagert. Sehvermögen konnte bei der Verkehrswacht geprüft werden. Die katholische öffentliche Bücherei offerierte einen Bücherflohmarkt. Die Kleinsten durften sich beim Kinderschminken in Märchenfiguren verwandeln lassen. Kuchenspezialitäten lockten zum Stand des Fördervereins der Karnevalisten von den „Igglemer Bessem“. Bei einem Rundgang durch die Leistungsschau zeigten sich Hannelore Klamm und Peter Christ sehr beeindruckt von dem dargebotenen Angebot und Beide wünschten den veranstaltenden Firmen einen vollen Erfolg bei ihren Bemühungen ihr Leistungsangebot darzustellen.

Das  neue, vor zwei Jahren entwickelte  Konzept, jeden Abend auf der Bühne Live Musik der verschiedensten musikalischen Stilrichtungen zu bieten war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. So fand „Hey Stoopid“ schon am Freitagabend auf der Bühne auf dem Kerweplatz ihr Publikum. Die 5 Musiker begeisterten, das meist jüngere Publikum, mit Stücken aus der Pop- und Rockgeschichte der 70-iger Jahre bis in unsere Zeit. Am Samstag spielte MEIERSMEN unter dem Tema „Just ask for Rock. Die „Marlachtaler“ begeisterte am Sonntagabend. Zum Frühschoppen hatte hier schon die „Musikalgroup“ aus Iggelheim aufgespielt. Echte Iggelheimer Jungs sind die „Friiischoppler“ eine Gruppe die aus dem Karnevalverein „die Igglemer Bessem“ hervorgegangen ist und ein weitgefächertes musikalisches Angebot für ihr Publikum bereithält. Von echtem „Pälzer Liedgut“ bis zu den klassischen Partyohrwürmern wird jede Musikrichtung geboten. Auch heute noch eine tragende musikalische Truppe bei den „Bessem“. Die richtige Untermalung für den Kerwebesuch am Sonntagnachmittag. SEBI &FRIENDS gastierte am Montag.

An allen Tagen sorgte neben den Schaustellern das Gastroteam Kuhstall und Mayer für das leibliche Wohl der zahlreichen Kerwebesucher.

Die Heimatmuseen „Altes Rathaus“ in  der Langgasse und „Altes Schulhaus“ in der Sandgasse hatten am Sonntag geöffnet und gaben Einblick in die historische Dorfgeschichte, den Schulalttag in früherer Zeit. Die Dokumentation über das ehemalige Kriegsgefangenenlager ist genau so sehenswert, wie die Porzellansammlung von Luise Bednorz, jeweils im Alten Schulhaus. Die Druckmodeln und andere Gerätschaften zur Schön- und Blaufärberei der Familie Bechthold im Alten Rathaus sind in dieser Größe eine besondere Rarität und in Deutschland so nicht mehr zu finden. Nicht zu vergessen die alte Rathausuhr – ein Hingucker. Die Gäste wurden auch vom Heimat und Museumsverein im Hof der alten Schule mit Kaffe und Kuchen verwöhnt.  Die katholischen Frauen luden am Montag zu Kaffee und Kuchen bei Fam. Schwarz  in der Goldböhlstraße . Der Erlös ist für die Erhaltung des katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Thaddäus bestimmt. Das gleiche Angebot hatte der Förderverein der evangelischen Kita „Windrose“ im neueröffneten Evangelischen Gemeindezentrum nahe am Kerweplatz schon am Sonntag parat. Ein Teil des Erlöses fließt an die Kita „Windrose“ und ein Teil ist für den Unterhalt des EGZ vorgesehen.

Bei der Schützenvereinigung Iggelheim 1953/1960 am Haidbuckel begann bereits am Mittwoch das nunmehr seit 30 Jahren durchgeführte „Fläschworschtschieße“, das sich am Samstag und Sonntag fortsetzte. (Speyer-Kurier berichtete)

Waren anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Böhl-Iggelheim und der französischen Gemeinde Wahagnies Künstler aus Wahagnies  im Kreativhaus zu Gast, stand in diesem Jahr die „Pfälzer Art“ als Tema der Ausstellung. Künstler aus Böhl-Iggelheim und der näheren Umgebung präsentierten ihre Kunstwerke. (Speyer-Kurier berichtete).

Am Kerwemontag erfreuten sich die schon legendären Kerwemontagsfrühschoppen beim Gesangverein Liederkranz, beim TSV oder beim VfB wieder größter Beliebtheit. Viele der Frühschoppenbesucher schauten ein wenig wehmütig auf vergangene Zeiten zurück, als es noch „Schubkarchrenne“ und „Worschtschnappe“ gab und jeder Iggelheimer, wenn irgend möglich Urlaub hatte, oder sein Heimatdorf besuchte. Vielleicht findet sich auch in Iggelheim eine Interessensgemeinschaft für die Kerwe, ähnlich wie in Böhl, zusammen, die die alten Traditionen wieder ins Leben ruft und die Kerwe noch attraktiver macht.  Und die zahlreichen Schausteller boten  vom Schießstand, Kinderkarussell, Fischeangeln oder Auto-Skooter für Groß und Klein vielfältigste Unterhaltungsmöglichkeiten.

Bei spätsommerlichen milden Temperaturen endete die Kerwe am Dienstag mit der musikalischen Unterhaltung durch einen DJ auf dem Kerweplatz.

Bild und Text:fg

18.09.2012


Strahlende Sieger des Kerwepokalschießens

Schützenvereinigung 1953/60  Iggelheim e.V. veranstaltet Kinder- und Jugendkerwepokalschießen 

Aus Anlass der Iggelheimer Kerwe fand in diesem Jahr parallel zum traditionellen Fleischwurstschießen, zum ersten mal das Kerwepokalschießen  für Kinder und Jugendliche  bei der Schützenvereinigung 1953/60 Iggelheim e. V. statt.

Insgesamt acht Starter trugen sich in die Teilnehmerliste ein. Diese war in zwei Kategorien geteilt, nämlich die der Kinder unter 12 Jahren und die der Jugendlichen ab 12 bis 17 Jahren.

Nach einem finalen Spektakel standen am Sonntag um 13.30 die Sieger fest. Insgesamt 100 Ringe konnten mit dem Kinder oder dem Luftgewehr erreicht werden.

In der Kategorie der Kinder unter 12 Jahren siegte Noel Stoll mit 97 Ringen vor Mandy Pfirrmann mit 90 Ringen. In der Kategorie Jugend ab 12 bis 17 Jahren siegte mit 89 Ringen Philip Sohl, gefolgt von Lisa Kreitmann mit 84 Ringen auf dem 2. Platz. Den dritten Platz sicherte sich mit 82 Ringen Khadija Essler, dicht gefolgt von Daniel Gröschel mit 80 Ringen auf dem 4. Platz. Mit etwas mehr Abstand belegte Kevin Schmitt mit 76 Ringen den 5. Platz und Virginia Resch mit 71 Ringen den 6. Platz. „ Berücksichtigt man, dass die Höchstringzahl 100 beträgt und so mancher der Teilnehmer noch kein Gewehr bis jetzt in der Hand hatte, so sind die erzielten Ringzahlen sehr gut“, so Hans- Peter Fuchs, 1. Vorsitzender der SVG Iggelheim. „ Wir hoffen, dass so manch einer sein Talent zum Hobby macht und wir diesen dann in unserem Schützenverein begrüßen dürfen“.

Beim Abschlussphoto strahlten alle mit der Sonne um die Wette.

Neben den spannenden Pokalkämpfen fand das traditionelle Fleischwurstschießen statt. In diesem Jahr konnten 113 Ringe Fleischwurst und 77 Wiener Würstchen an erfolgreiche Schützen überreicht werden. So manche Fleischwurst oder Wiener Würstchen wurde sogleich als Stärkung noch auf dem Schießstand verzehrt.

17.09.2012


„Pälzer Art“

Hochkarätige Vernissage im Kreativhaus

Jedes Jahr zur Kerwe wartet der Kunstkreis um das Kreativhaus in der Haßlocherstraße 6 mit einer neuen Überraschung auf. Waren in letzten Jahr, anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Böhl-Iggelheim und der französischen Gemeinde Wahagnies, Künstler aus Frankreich zu Gast, hatte der Kunstkreis in diesem Jahr Künstler aus Böhl-Iggelheim und der Umgebung eingeladen. Und wie bei jeder Veranstaltung des Kunstkreises war die Resonanz in der Bevölkerung sehr, sehr groß. Und viele der auswärtigen Besucher, die das erste mal diese Ambiente sahen zeigten sich überrascht, was aus dem denkmalgeschützten Gebäude, das dem Verfall anheimgestellt schien, geworden ist.  Tina Krauß hatte vor ca. vier Jahren das “marode“ Gebäude, das ehemalige protestantische Pfarrhaus, erworben und ein Schmuckstück daraus erstehen lassen. „Die Leidenschaft die mich und andere Kunstschaffende an diesem Haus prägt, ist die Vision eine Begegnungsstätte zwischen Kunst und Bevölkerung zu schaffen“ betonte eine engagierte Tina Krauß bei ihren Begrüßungsworten. Besonders bedanke sich Tina Krauß auch bei Bürgermeister Peter Christ (CDU), und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung, die auch dem Kunstkreis angehören und bei denen die Künstler immer ein offenes Ohr für ihre Belange finden.

Das Motto „Pfälzer Art“ war anlässlich der Kerwe, die in Böhl-Iggelheim noch nach diesem Motto gefeiert wird, passte auch hervorragend in das mediterrane Ambiente des Kreativhauses mit seinem toskanaähnlichen Gartenambiente. Die richtige Umgebung für eine gelungene Vernissage in „Haus, Hof und Garten“. Das herrliche Sommerwetter trug natürlich zum großen Erfolg bestimmt mit bei. „Ob der liebe Gott ein Iggelheimer ist weis ich nicht, aber er meint es bestimmt heute gut mit uns“ erklärte eine strahlende und sichtlich zufriedene Tina Krauß. Viele der Besucher erinnerten sich an die erste Vernissage 2010, als es „kalt war wie bei den Affen und gestürmt hat, wie verrückt“ wie es eine Besucherin ausdrückte. „Aber schää war es trotzdem“ ergänzte ihr Partner sofortrund hob sein Glas zur Bestätigung.

Tina Krauß selbst, eine Mitinitiatorin des Kunstkreises und Besitzerin des Hauses macht Kunst in   Fotographie. „Ich habe zwei Lieblingsmotivgebiete – das ist ersten der Kelmetschweiher in Böhl-Iggelheim und das zweite - Tasmanien“ – dort studiert ihr Sohn. Wahrlich zwei internationale Regionen. Die sich in den Werken von Tina Krauß wiederspiegeln.

Anke Oswald, beheimatet in Böhl, ist in der Region keineswegs eine Unbekannte  Schon mit mehreren Ausstellungen fand sie überregionale Bedeutung mit ihrer Acryl- und Ölmalerei. Farbenfrohe Blumenbilder, aber auch abstrakte Motive zieren ihre zum Teil großflächigen Werke.

Die Werke von Ursula Herrmann, in Iggelheim beheimatet, spiegeln  ihr berufliches Umfeld wieder. Acrylmalerei auf Leinwand mit medizinischen Motiven fordern die Betrachter zum Nachragen. Ein aus Lungenflügeln erwachsener  Baum irritiert im ersten Moment und führt unweigerlich dazu mit der Künstlerin in Dialog zu treten.

Und dies war nicht nur beabsichtigt, sondern ausdrücklich gewünscht. Nicht bloßes Betrachten war der Sinn der Vernissage – der Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern war gewünscht und wurde vielfältig angenommen. Ein Anliegendes Kreativhauses – Dialog und Kommuniokation.

Ebenfalls der Acrylmalerei  frönt die aus Ludwigshafen stammende Künstlerin  Rosieta Braun.  und fertigt auch zauberhafte Kunstkarten. Nicht nur die Malerei ist die Passion von Angelika Ritscher-Engert. Auch Skulpturen gehören zum reichhaltigen Repertoire. Frische, helle, leuchtende Farben charakterisieren ihre großflächigen Werke.

Wolfgang Germann kommt aus Speyer. Er ist dem gleichen künstlerischen Metier, Malerei und Skulpturen, zugetan. „Kommen sie in mein Atelier nach Speyer, ich freue mich über jeden Besuch“ war die Einladung von Wolfgang Germann an die Besucher. Farbenfrohe Bereicherung waren seine Werke im gesamten Gartenbereich.

Patrik Kästner ist in seiner Heimatgemeinde beileibe kein Unbekannter. Die Skulptur am Eingang der Johannes-Fink-Grundschule im Ortsteil Böhl ist ein vielbeachtetes Werk von Patrik Kästner. Aus seinen Händen stammen auch Stelen, die zum einen das Böhl-Iggelheimer Trauzimmer schmücken, zum anderen in der französischen Partnergemeinde Wahagnies ihren Ehrenplatz gefunden haben.

Sein bevorzugter Werkstoff ist der Pfälzer Sandstein, den er auch bei seinen „profanen Einsätzen“, bei Restaurierungsarbeiten, gerne auch an Privathäusern, einsetzt.

Christian Dienst von der Gärtnerei „Pflanzenwelt Dienst“ verzauberte, das eh schon sehenswerte Gelände des Kreativhauses, mit zusätzlicher Blumen und Gartendekorationen.

Natürlich war dem Anlass, so wie dem Motto angemessen für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Die fleißigen Helfer um Christina Krauß, ließen kulinarisch keine Wünsche offen. „Bei uns ist alle handgemacht“ betonte Christina Krauß, die in Yous York ihren Abschluss als Konditormeisterin mit Auszeichnung absolvierte. Kartoffelsuppe im Broteilmantel und Pfälzer Bratwürste mit Zwiebeln, Brot und Sauerkraut waren das Essen, das dem Motto angepasst war – einfach Pfalz – oder pälzisch: „äfach Palz“

Auch für den Ohrenschmaus war exzellent gesorgt. Das Trio „Glanzpunkte“ der Musikschule Sascha Leist war die richtige, viel beklatschte  musikalische Untermalung der Vernissage.

Der Sonntag bleibt nicht der einzige Tag an dem alle die Kunstwerke bewundert werden konnten. Von Montag dem 17. bis einschließlich Freitag den 21.09. 2012 steht das Kreativhaus von 14 – 17 Uhr offen und lädt die kunstinteressierte Bevölkerung aus nah und fern zum Besuch ein.

Text und Bild: fg

17.09.2012


Seniorennachmittag der Gemeinde

Abwechslungsreiches Programm des Seniorenbeirates

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Seniorenbeirat der Gemeinde Böhl-Iggelheim hatte zu einem gemütlichen Nachmittag in das Evangelische Gemeindezentrum eingeladen. Ca. 100  erwartungsvolle ältere Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, so dass jeder Platz besetzt war. Heinz Staffen, der 1. Vorsitzende des Seniorenclub Schwarzweiherhof freute sich besonders über die vielen Besucher die mit dem Pflegepersonal und dem stellvertretenden Leiter Christian Schramm, aus dem Seniorenheim gekommen waren. Weiter galt sein besonderer Willkommensgruß Bürgermeister Peter Christ, so wie dem Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß. Der 1. Beigeordnete, Karl-Heinz Hasenstab, der 2. Beigeordnete Bernd Johann, und einige Gemeinderäte zeigten ihre Verbundenheit mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde.

Heinz Staffen wies weiter auf die mannigfachen Angebote hin, die der Seniorenbeirat für die älteren Mitbürger bereithält. Bei Problemen mit Formularen, Behörden oder sozialen Einrichtungen erhalten Ratsuchende Unterstützung. Seniorenfrühstücke und ein mannigfaches Vortragsangebot sind im Angebot. Vorträge von Spezialisten z.B. Krankenkassen, der LVA, oder der Polizei über die neuesten Verkehrsvorschriften, sind und waren immer gut besucht. Es ist beabsichtigt einen Seniorenstammtisch ins Leben zu rufen, der 1 mal im Monat stattfinden soll. Heinz Staffen bedankte sich bei Bürgermeister Peter Christ und den anwesenden Ratsmitgliedern ausdrücklich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung´, die der Seniorenbeirat erfährt.

Liebevoll hatte Elisabeth Lintl die Tische mit herbstlicher Dekoration versehen, was allgemeine Bewunderung hervorrief. Die Mitglieder des Seniorenbeirates bewirteten ihre Gäste mit Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen. Herbert Hengler, der 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates der Gemeinde, hatte mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Wie schon bei vielen Veranstaltungen des Seniorenbeirates waren auch in diesem Jahr die Kinder der kommunalen Kindertagesstätte „Storchennest“ vertreten. Die Kinder präsentierten das Märchen von Dornröschen und sangen von einem küssenden Prinzen. Ihr Lied mit den Luftballons in Herzform, ging so richtig zu Herzen der Seniorinnen und Senioren. Den Kindern merkte man die Freude an mit der sie ganz konzentriert bei der Sache waren. Und dann wurden die Luftballone noch an die Gäste verteilt. Süßigkeiten, waren der verdiente Lohn für die Mühen, die das Einstudieren der Lieder mit Sprache und Gestik sicher bedeutet hatten.

Knut Beiersdörfer brachte gekonnt Pfälzer Mundart zum Vortrag. Die Lieder vom“ Pälzer Wind“, von „echde Pälzer Bu“ und anderen Pfälzer Weisen waren natürlich ganz nach dem Geschmack der älteren Gäste. Mit Klaus Schäfer war der richtige Interpret zur Stelle, der zum spontanen Mitsingen animierte. So begeisterte Christian Schramm mit seinen Solodarbietungen mit dem Saxophon. Frau Feldmann lieferte eine gekonnte Untermalung mit ihrer Drehorgel.

Musikalisch fanden die „Sorgenbrecher“, Heinz Staffen und Reinhard Ritter, immer wieder den richtigen Ton. Mit alten Melodien aus der Jugendzeit der älteren Generation bis zu modernen Rhythmen verleiteten sie ihr applausfreudiges Publikum immer wieder zum mitsingen und zum schunkeln.

So freuten sich die meisten der Besucherinnen und Besucher schon auf die nächste Veranstaltung die Herbert Hengler mit seinem rührigen Team organisieren wird. Bild fg     .

12.09.2012


Dreister Diebstahl einer Wasserpumpe

Möglichkeit der Rückgabe

Böhl-Iggelheim- Als sehr dreist bezeichnete der Besitzer den Diebstahl einer Bewässerungspumpe vom Gelände einer Schafweide an der Wehlach. Die Pumpe vom Typ AMC 100 der Firma Inox  dient zum einen, die Wassertränken, aus denen die Tiere ihren Durst stillen, zu füllen, zum anderen der Bewässerung der Wiese. Die Pumpe besitzt einen Wert von ca. 200 Euro, so dass der Schaden beträchtlich ist. 

Der Besitzer möchte dem Dieb aber die Möglichkeit geben den Schaden wieder gut zu machen und die Pumpe wieder zurückzugeben. Er setzt dafür eine Frist bis zum 16. September 2012.

Der Dieb hat sich nämlich in einem Punkt verrechnet. Da auf dem Gelände schon des Öfteren Vorkommnisse zu verzeichnen waren, hat der Besitzer eine Wildinfrarotkamera installiert. Diese lieferte auch gestochen scharfe Bilder, so dass der Dieb deutlich zu erkennen ist. Darüber hinaus sind Datum und  Uhrzeit festgehalten. Sollte die Rückgabe der Pumpe bis zu oben genanntem Zeitpunkt nicht erfolgt sein, wird der Diebstahl unter Beifügung des Bildmaterials zur Anzeige gebracht. (kajef)

Sanierung Rehbachbrücke in der Luitpoldstraße

Schwere Betonteile eingebaut

Böhl-Iggelheim-

In Zuge der Renovierung des Kanalnetzes und der Erneuerung der Luitpoldstraße wurden an der Rehbachbrücke erhebliche Schäden festgestellt, die eine größere Sanierungsmaßnahme notwendig macht. Tragende Teile waren im Laufe der Zeit so in Mitleidenschaft gezogen, dass erst Gutachten nötig waren um das genaue Ausmaß der Schäden festzustellen und um dann die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Im schlimmsten Falle wäre ein kompletter Neubau notwendig gewesen. Dies war dann zum Glück aber doch nicht notwendig. Nicht nur finanziell eine erhebliche Mehrbelastung, auch große Beeinträchtigung des Verkehrs wären die Folgen gewesen.

Die durch Korrosionsschäden maroden Teile im Bereich der Gehwege mussten entfernt und durch vorgefertigte Betonteile ersetzt werden.

Die vorbereitenden Arbeiten, unter anderem musste eine provisorische Wasserführung des Rehbaches hergestellt werden, dauerten immerhin über drei Wochen. Schwerstarbeit für die Mitarbeiter der Baufirma Klaus Hahn GmbH aus Böhl-Iggelheim, die die Brückensanierung fachgerecht ausführt. Den Ingenieurbüro, Pappon und Riedel und dem Ingenieurbüro für Baustatik, Tschakaroff obliegt Planung und Überwachung der Brückensanierung.

Die Anwohner der Luitpoldstraße schauten gestern Morgen doch etwas verwundert, als schon gegen 8:00 ein riesiger Autokran vorfuhr und sich ein Tieflader mit den beiden Betonfertigteilen an der Rehbachbrücke positionierte. Immerhin hatte der östliche Gehwegeteil das Ausmaß von einer Länge von 5,5 Meter und eine Breite von 1,35 Meter, mit dem beachtlichen Gewicht von 7,5 Tonnen. Noch monströser nimmt sich der westliche Teil mit einem Gewicht von 10 Tonnen und den Maßen 5,5 Meter Breite und 1,85 Meter Breite aus.

Punktgenau wurden die schweren Teile, in etwas mehr als einer halben Stunde, von der routiniert wirkenden Mannschaft in Position gebracht. Es war nicht nur auf die genaue Positionierung zu achten. Größte Sorgfalt war geboten, dass keine Fernmelde- und Kabelnetzleitungen beschädigt wurden. Die Überwachung der Anlieferung erfolgte durch den Geschäftsführer des Bauunternehmens Hahn, Klaus Hahn und durch den Außendienstmitarbeiter Herrn Dirk Thiesen vom Union Bauzentrum in Schifferstadt, dem Lieferanten der Fertigteile. Diese wurden von der Firma ROMEY aus Plaidt gefertigt.

Die Luitpoldstraße musste für die gesamte Aktion nur 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen. Der Busverkehr wurde hierbei nicht beeinträchtigt und für die übrigen Verkehrsteilnehmer war die Belästigung minimal.

Neben vielen Schaulustigen wohnte auch Bürgermeister Peter Christ (CDU) dem Einbau der Gehwegsteile bei. Nach den Worten des Ortschefs soll die gesamte Brückensanierungsmaßnahme  bis Ende Oktober 2012 abgeschlossen sein. Dazu zählen noch. die Sanierung von Betonschadstellen unterhalb des Brückenbauwerks, sowie die Durchführung von Unterfangarbeiten an den bestehenden Sandsteinfundamenten.  Danach wird die Plasterung erfolgen und damit wird dann die gesamte Luitpoldstraße in neuem Glanz erstrahlen. Kajef Bild: fg

04.09.2012


Die Böhler Kerwe war der Hit!

Spaß, Kultur und Sport bei der Böhler Kerwe. Traktorziehen ein Besuchermagnet.

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Eröffnet wurde die Kerwe am Samstag traditionsgemäß mit dem Kerweumzug an dem sich 26 Wagen und Fußgruppen beteiligten. Viele Häuser am Zugweg hatten ihre Häuser mit Blumen und der Gemeindefahne geschmückt. Musste der Zugweg in diesem Jahr auf Grund der Baumaßnahmen in der Hauptstraße geändert werden, tat das der Freude daran keinen Abbruch. Den Akteuren und den zahlreichen Zuschauern am Zugweg ließe das herrliche Sommerwetter  während des Umzuges die gute Laune zusätzlich steigen. Und vor den Häusern und in den Höfen wurde schon so mancher Kerweschoppen gelehrt wurde, so wie nach guter Böhler Großzügigkeit den Akteuren am Umzug zur Erfrischung gereicht wurde. Der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß (CDU) ließ sich Umzug und Kerweeröffnung natürlich nicht entgehen.

Die Vereine und Vereinigungen hatten auch dieses Jahr einen Umzug mit 26 Nummern auf die Beine gestellt, der mehr als sehenswert war. Die Qualität des Böhler Kerweumzuges ist mittlerweile auch in der näheren Umgebung bekannt, so dass auch viele auswärtige Gäste den Weg nach Böhl gefunden hatten. Wie jedes Jahr war die Theatergruppe von der FC Palatia, so wie die Turner und Turnerinnen des VT Böhl, an der Spitze der 1. Vorsitzende Burkhard Grüninger, mit dabei.

Der Böhler Gesangverein nennt sich immer noch MGV (Männergesangverein). Doch die vielen junggebliebenen Damen auf dem zeigten eindeutig, dass beim MGV mittlerweile im gemischten Chor gesungen wird. Die bunt gekleideten Kernevalisten mit ihren rassigen „Pferden“ vom Männerballett der „Hängsching“ oder die Böhler Bürgerwehr wurden mit donnerndem, gemäß der Lautstärke ihrer Kanone,  bedacht. Die „Hängsching stellten den größten Zugteil dar. Die Deutschen Vizemeisterin im karnevalistischen Gardetanz, Vanessa Ganser bei den Tanzmariechen fuhr, wie auch die Prinzessin der Hängsching, Carolin I. im offenen Kabrio.  Fester Bestandteil ist schon seit Jahren die Schautanzgruppe, die Däumlinge und die Garden. Allen Akteuren wurde ob ihres Engagement großes Lob gezollt und mit begeistertem  Applaus bedacht.

Die Jugendfeuerwehr hatte am rauchenden Haus eine kleine bewegliche Spritze befestigt und sorgte damit bei manchem Besucher für Abkühlung. Nicht fehlen durften die Karnevalisten von den „Bessem“ aus dem Ortsteil Iggelheim. Auch hier strahle die Prinzessin Jessica I. mit dem Wetter um die Wette. Die Musiker der Musketiere aus Böhl und des Musikvereins aus Iggelheim sorgten für den richtigen Ton beim Umzug. Humorvoll, kurzweilig kommentierte Harald Reichel, der Vorsitzende der „Interessengemeinschaft Böhler Kerwe“, den Umzugsverlauf.

Danach stellte die Freiwillige Feuerwehre alleine mit Muskelkraft den Kerwebaum auf und Bürgermeister Peter Christ eröffnete das 4-tägige Treiben rund um den Böhler Dorfmittelpunkt. Die „Kerwered“ vom „Kerwemädel“, Natalie Reichel, glossierte das ganze Dorfgeschehen des letzten Jahres und  wurde viel belacht und mit Beifall bedacht. Das traf auch auf die Musketiere aus Böhl zu, die mit flotten Weisen die Kerweeröffnung umrahmten. Akteure aus der Kunstradfahrabteilung des RCV Böhl-Iggelheim mit zeigten ihr beachtliches Können ob als Solist, Duett oder im Vierer, der Paradeformation des Vereins. Die Tanzformation “ Stage Devils „ von der VT Böhl riss mit Tanz und Rhythmus die Zuschauer zu spontanen Szenenapplaus hin. Die Bürgerwehr aus Böhl machte lautstark auf die Kerweeröffnung aufmerksam.

Der Kerwesonntagmorgen stand dann mehr im Zeichen der Kultur. Zum Jazzfrühschoppen der Volkshochschule  unterhielt der Musikverein Hochdorf auf dem Hof der Johannes Fink- Grundschule mit Swing und Jazz die Frühschoppenbesucher. Von Benny Goodman über Count Basie bis Duke Ellington und Glenn Miller reicht die ganze Bandbreite dieser auf hohem Niveau aufspielenden Band. Der Förderverein der Grundschule bewirtete hier die Gäste.

Ins protestantische Gemeindehaus hatte der protestantische Kirchenchor und der Gospelchor „TonArt" eingeladen. Hier gastierte am Sonntag Silvia Cales, bekannte Akteurin der „Böhler Hängsching“ mit ihrem Programm „Griffel – Tafel – Tintenfass“. Am Montagabend war der aus Berghausen stammende Kabarettist,  Alexander Entzminger, mit „babble und singe“ zu Gast.

Das Kirchweihamt in der Katholischen Kirche war ebenso gut besucht wie der Kirchweihgottesdienst in der Protestantischen Kirche.  Dieser wurde musikalisch von den Musketieren mitgestaltet.

Kraft, Ausdauer und Stehvermögen waren dann am Montagabend beim Traktorziehen der Interessengemeinschaft „Böhler Kerwe“ gefragt. Eine Mannschaft aus der Kindertagesstätte „Mäuseburg“ und zwei aus der Kita“ Vogelnest“ wagten sich daran das 1070 kg „Fendt Dieselross“ über die Distanz zu ziehen. Besonders freuten sich die Veranstalter und die vielen Zuschauer über die Teams der Kitas. Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren gehörten zu einer Mannschaft. Alle Kinder hatten offensichtlich einen riesigen Spaß. Das Ergebnis war zweitrangig. Als Preise durften die Kinder Brezeln und  jede Menge Süßigkeiten so wie Obst und Gutscheine mit nach Hause nehmen. Wie bei der ganzen Veranstaltung stand hier der Spaßfaktor im Vordergrund.

Sieben Jugendmannschaften von Jugendzentrum Böhl-Iggelheim waren am Start. Die zu bewältigende Strecke betrug hier dreißig Meter. Bei den Erwachsenenmannschaften war die Aufgabenstellung naturgemäß größer. Ein Fünftonner „Schlüter compakt 850 v“ musste von jeweils vier starken Männer über die 30 Meterdistanz gezogen werden. Die „Schlüterfreunde Vorderpfalz hatten den „Giganten des Feldes“ zur Verfügung gestellt. Die „Vorderpfälzer Clubgiganten“ als Titelverteidiger erwiesen sich auch dieses Jahr als unschlagbar. Allerdings ganz dicht gefolgt vom „Papa-Team Kita Vogelnest. Und auch den dritten Platz konnte eine Mannschaft der Kita Vogelnest erringen. Die Starken Männer des Fördervereins mit Pfarrer Tim Kaufmann erwiesen sich auch beim Traktorziehen als erfolgreich.

Harald Reichelt hatte die Veranstaltung sachkundig, unterhaltsam und mit sichtlichem Spaß moderiert.

Nach dem Traktorziehen wurde in Böhl, wie schon an den vergangenen Tagen, bis in die späten Abendstunden in den Lokalen und den Ausschankstellen der einzelnen Vereine kräftig gefeiert. Hier war von Vereinen, den Kirchen, den Landfrauen, der Freiwilligen Feuerwehr, der SPD ein kulinarisches Angebot vorhanden, so dass für jeden Gaumen das Geeignete dabei war. Den Landfrauen ging am Montag um vier Uhr schon fast der Kuchen aus, so dass einige Damen unverzüglich an den heimischen Herd geschickt wurden. Und auch für musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr gab es Livemusik mit „Rassler & Friends und bei den „Böhler Hängsching“ legte DJ Sascha auf. Die Musketiere umrahmten einen Pfälzer Abend im katholischen Pfarrheim der gemeinsam mit der Katholischen Kirchengemeinde gestaltet wurde. 

Die Kerwe dauert noch bis Dienstagabend und wird dann bei der Freiwilligen Feierwehr nach alter Böhler Tradition beerdigt. Zuerst startet aber um 16:30 Uhr das legendäre Böhler Radrennen „Rund um den Wasserturm“ das jedes Jahr mit einem illustren Fahrerfeld aufwartet und bei dem immer lukrative Prämien zu erspurten sind. Bilder, fg

28.08.2012


„Abenteuer beginnen im Kopf“ Lesesommer geht zu Ende

Großes Abschlussfest in der katholischen Bücherei in Iggelheim

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Der unter dem Motto „“Abenteuer beginnt im Kopf“, vom 18. Juni bis 19 August 2012 vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz gestartete Lesesommer der Büchereien fand für die katholische öffentliche Bücherei in Iggelheim ihren großen Abschluss.

Dekan Michael Janson konnte im katholischen Pfarrheim, St Simon und Judas Thaddäus, in der Rottstraße 33, neben den Kindern und ihren Eltern auch Bürgermeister Peter Christ (CDU) begrüßen.

 Zu der Aktion Lesesommer, die das fünfte  Mal durchgeführt wurde, konnten sich  Kinder anmelden, erhielten einen Ausweis und eine Bewertungskarte für das jeweils gelesene Buch. In einem kurzen Gespräch mit dem Bibliotheksteam beantworteten sie Fragen zum Innhalt des gelesenen Buches. Die Bewertungskarten dienen gleichzeitig als Los für eine überregionale Tombola, bei der attraktive Preise, zu gewinnen sind. Alle Bewertungskarten der einzelnen Bibliotheken werden dazu eingesandt.

Passend zum Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ ist der Hauptpreis, der unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost wird, ein Abenteuer-Wochenende im Europa-Park in Rust.

Für die Aktion Lesesommer wurden extra eine Vielzahl neue Bücher angeschafft, erklärte Brigitte Klein, die Leiterin der katholischen öffentlichen Bücherei. Diese gehen jetzt in den allgemeinen Buchbestand über, was die Attraktivität der Bücherei, der einzigen im Ortsteil Iggelheim, weiter erhöht, wie Brigitte Klein stolz betont. Besonders erfreut zeigte sich Mihaela Bott über die hohe Anzahl von 157 kleinen Leserinnen und Lesern, welche die Aktion durchgehalten hatten und an den 18 Ausleihterminen insgesamt 1230 Bücher ausgeliehen haben. Die Teilnahme am Lesesommer gilt als erfolgreich, wenn ein Kind mindestens 3 Bücher gelesen hat. 88 Kindern konnte dies mittels Urkunde bestätigt werden. Es gab sehr eifrige Leseratten, die mehr als 10 Bücher gelesen hatte. Der Rekord lag bei 76 Büchern. Und 3 Kinder hatten in der Zeit zwischen 47 und 51 Bücher regelrecht verschlungen, wie Michaela Bott bei der Übergabe der Urkunden bemerkte. Diese Rekordwerte sind aber nicht das Ziel des Büchereiteams. Die Freude am lesen generell zu fördern ist das Ziel, betonten die Damen von Büchereiteam. Auch schon ein Buch kann der Einstieg zu eine „Lesekarriere“ sein. So hoffen die Damen um Brigitte Klein, dass auch nach dem Lesesommer die Kinder immer wieder den Weg in die Bücherei finden. „Denn lesen ist ein wichtiger Baustein für die geistige Entwicklung unserer Kinder“ betonte Brigitte Klein. „Wir hoffen, dass diese Aktion auch im nächsten Jahr stattfindet und wir werden uns wieder beteiligen“ ist der allgemeine Tenor der ehrenamtlichen Helferinnen. Neben dem Engagement der Damen  in der Bibliothek betonten Brigitte Klein und Dekan Janson auch die Unterstützung die sie von den örtlichen Schulen erhalten. Und für die finanziellen Hilfen von Gemeinde und Kirchengemeinde sprach Brigitte Klein ein großes Dankeschön aus.

Der ökumenische Frauentreff engagiert sich in besonderer Weise für das Pfarrheim in dessen Räumen die Bücherei untergebracht ist. „Wir haben während den Wochen des Lesesommers jeden Mittwoch einen Kaffeetreff mit selbstgebackenen Kuchen angeboten“ erklärte Ursula Englert. Und dieser Treff, der sonst immer an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindet, wurde seht gut angenommen. Mit berechtigtem Stolz konnte Ursula Englert einem überraschten Dekan Janson den stolzen Betrag von 1.000 Euro überreichen, der für die Erhaltung des Pfarrheimes verwendet werden soll.

Für die Unterhaltung der kleinen Gäste beim Abschlussfest sorgte „DJ Fisher“ aus Iggelheim, der mit kurzweiligen Musik- und Tanzeinlagen die Kinder zu begeistern wusste. Für jeden hatte der Musiker ein kleines Präsent dabei. „Jeder der mitmacht ist ein Gewinner, bei uns gibt es keine Verlierer“ betonte DJ Fisher. Das Büchereiteam bewirtete die Gäste mit Kaffe und selbstgebackenen Kuchen.

Die nächste größere Veranstaltung wird eine Krimilesung des Autors Bernd Franzinger sein, der am 26. 10. 2012 im katholischen Pfarrheim in Iggelheim um 20:00 Uhr aus seinen Werken lesen wird.

 Die katholische öffentliche Bücherei ist jeden Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 11:30 geöffnet. Bild: fg

26.08.2012


Preisverleihung beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“

Bronzemedaille für Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Erst herrschte ungläubiges Staunen – dann brach bei der kleinen Delegation aus Böhl-Iggelheim überschwänglicher Jubel aus, als bei der Preisverleihung des Bundeswettbewerbes „Entente Florale“ im ZDF Fernsehgarten der Name ihrer Gemeinde genannt wurde. Mit der hohen Auszeichnung, einer Bronzemedaille, hatte keiner, auch Bürgermeister Peter Christ (CDU), so wie der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, die die kleine Böhl-Iggelheimer Kolonie anführten, gerechnet. An der Preisverleihung nahmen auch Regina Zehfuß, Werner Ollig sowie viele Vertreter der an dem Wettbewerb beteiligten Vereine, des Schäferhundevereins, des Kunstkreises, der Naturfreunde Iggelheim, des Angelsportvereins und der Böhl-Iggelheimer Landfrauen teil..

Die Gemeinde Böhl-Iggelheim beteiligte sich zum 1. Mal an dieser bundesweiten Aktion, die zum Ziel hat, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Gewerbetreibenden die Lebensqualität in Städten und Gemeinden durch mehr Grün weiter zu verbessern. Ziel war es, das natürliche Erscheinungsbild von Böhl-Iggelheim durch gemeinsame „nachhaltige“ Aktionen attraktiver und lebenswerter zu machen.

Eine dieser Aktionen war die Baumpatenschaften entlang des Radweges in der Hanhofer Straße. Innerhalb von wenigen Tagen wurden über 40 Bäume gespendet. Der Zuspruch dieser Baumspendenaktion war überwältigend und das regte die Gemeindeverwaltung Böhl-Iggelheim an, weitere Aktionen ins Leben zu rufen. „Entente Florale“ lebt vom Engagement aller Bürger: jeder ist bei diesen Aktionen aufgefordert mitzumachen – Hobbygärtner, Vereine und Verbände, Hausgemeinschaften, große und kleine Unternehmen, Kindertagesstätten und Schulen, Seniorenheime und Privatpersonen.

Bei einer Auftaktveranstaltung im Ratssaal der Gemeindeverwaltung stellte  Werner Ollig die Möglichkeiten, die sich aus dem Projekt für Böhl-Iggelheim ergeben, vor. Durch seine Tätigkeit als Leiter der Gartenakademie kennt er den Wettbewerb und stand der Gemeinde als Böhl-Iggelheimer Bürger beratend zur Seite. Und die Idee der Verschönerung des Ortes und Beteiligung an „Entente Florale“ fiel auf fruchtbaren Boden.

So zeigte sich die siebenköpfige Jury, die am 10 Juli 2012 Böhl-Iggelheim bereiste, schon damals sehr beeindruckt von den im Ort umgesetzten Projekten.

In der Bahnhofstraße wurden die neu angelegten Baumscheiben mit Stauden und Salat begutachtet. Bei Melanie Grabner bestaunte die Jury die Vielfalt seltener Kulturpflanzensorten. Die Staudengärtnermeisterin kultiviert über 200 verschiedene Tomatensorten. Im Rahmen des Wettbewerbs hat sie mit zwei Kindertagesstätten Hochbeete angelegt. Im Kinder- und familiengerechten Baugebiet Böhl-Ost IV machte sich die Jury bei einem kleinen Rundgang einen Eindruck von der zentralen Grünachse die das Baugebiet durchzieht.

Das auf neu  gestalteten Dorfmittelpunkt in Böhl  vorhandene Kriegerdenkmal wurde bei der Umgestaltung durch einen Grünmantel optisch aufgewertet. Die Ludwigstraße fällt besonders durch ihre Fassadenbegrünung ins Auge. In einer Pflanzaktion haben die Kinder des Jugendzentrums eine Naschhecke, um die sie sich eigenverantwortlich kümmern, aus Herbsthimbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren angelegt, Das begutachtete private Anwesen im Wiesengarten ist nicht nur wegen des interessanten Naturgartens sehenswert, dort wurde auch gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung die Wiederansiedlung von Störchen in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführt.

Beim Schäferhundeverein Iggelheim wurd das Vereinsgelände mit 13 zusätzlichen Bäumen aufgewertet, kleinere Erholungsbereiche geschaffen und ein Insektenhotel errichtet. Im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim erläuterte Altbürgermeister Reinhard Roos das Projekt „Seniorengerechter Lebensgarten“. Der mit Rollstühlen und sonstigen Geh-Hilfsmitteln für die Senioren gut erreichbare Naschgarten, kann mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Die sind nur einige Beispiele des vielfältigen Engagements von Gemeine, Vereinen und einzelnen Bürgern. Trotz all dieser Bemühungen seitens der Böhl-Iggelheimer war es nicht unbedingt zu erwarten, neben Städten wie Dresden, Traunstein, Wurzen oder Andernach preiswürdig zu bestehen. Umso größer war natürlich die Freude über das Ergebnis, dass dann am 21. 08. 2012 in Mainz im ZDF Fernsehgaren verkündet wurde. In der Begründung für die Verleihung der Bronzemedaille heißt es:

„Die Gemeinde Böhl-Iggelheim wurde beim Bundeswettbewerb Entente Florale mit der Bronze-Medaille für herausragende Leistungen in der Planung, Gestaltung und Erhaltung blühender Lebensräume im Sinne der Agenda 21 ausgezeichnet. „Besonders eindrucksvolle Beispiele konnten der Jury im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst trifft NATURgarten“ vorgestellt werden. Böhl-Iggelheim sei ein bevorzugter Kinder- und familienfreundlicher Wohnort. Natur- und Umweltschutz haben dort für die Bürger einen hohen Stellenwert, sichtbar auch an der erfolgreichen Wiederansiedlung von Störchen“.

Bürgermeister Peter Christ freute sich sehr über die unerwartete Auszeichnung, die er aber einen Erfolg des vielseitigen und ideenreichen Engagements von Vereinen und Bürgern nannte. „Aber auch unabhängig von der Bronzemedaille, war die Wettbewerbsteilnahme durch die vielen schönen Projekte eine Bereicherung für den Ort, die hoffentlich lange anhält“ ergänzte Christ. „Die Medaille ist auch Ansporn für uns, die nachhaltige Grünentwicklung in unserem Ort gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern fortzuführen“, betonte ein sichtlich stolzer Rathauschef. Bilder. fg

23.08.2012


„Ein langer Weg liegt hinter uns“

Einweihung der protestantischen Kindertagesstätte „Vogelnest“ nach An- und Umbau

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zur Einweihung der protestantischen Kindertagesstätte “Vogelnest“ im Ortsteil Böhl konnte Pfarrer Tim Kaufmann neben Dekan Friedhelm Jakob zahlreiche Vertreter der im Gemeinderat vertretenen Parteien begrüßen. Der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, weilte ebenfalls unter den Gästen, wie Bürgermeister Peter Christ (CDU). Pfarrer Kaufmanns besonderer Willkommensgruß galt natürlich den Kindern, deren Eltern und Großeltern, so wie den Erzieherinnen der Kita. Ca. 250 Gäste waren zur Einweihungsfeier mit Sommerfest in die Schulstraße 22a gekommen und fühlten sich über Stunden sichtlich wohl.

„Wir sind einen langen Weg gegangen, bis heute endlich die notwendigen An- und Umbaumaßnahmen am „Vogelnest“ abgeschlossen sind“ betonte Pfarrer Kaufmann zufrieden. Immer wieder tauchten während der Bauarbeiten unvorhergesehene Probleme, wie ein undichtes Dach, auf. Eimerweise schöpften Erzieherinne und fleißige Eltern das Wasser aus den Räumen um einen reibungslosen Kitabetrieb zu gewährleisten. Danach erbrachten bis zu 23 Elternteile 180 Stunden um Streich-und Tapezierarbeiten durchzuführen. „Aber wir haben uns immer gut behütet gefühlt und haben immer auf Gott vertraut“ bekräftigte  Pfarrer Kaufmann mit Nachdruck. So konnte auch während der Umbauphase die Kita immer benutzt werden. Ein dickes Kompliment galt dem Erzieherteam um die Leiterin, Susanne Göbel, die mit den nicht immer leichten Bedingungen geduldig und umsichtig umgegangen sind, so dass die Kinder in gewohnter Weise betreut und gefördert werden konnten. Pfarrer Kaufmann betonte auch die gute Zusammenarbeit zwischen Presbyterium, Gemeinde, Gemeinderat, den Erzieherinnen, der Elternschaft und besonders hier dem Förderverein der Kita.

„Um dem Rechtsanspruch ab 2010 für 2-jährige und ab 2013 für 1-jährige Kinder genügend Plätze zur Verfügung zu stellen, war die Erweiterung des „Vogelnestes“ notwendig geworden“ betonte Christ in seinen Grußworten. Er bezeichnete den Erweiterungsbau als weitern Baustein für ein kinderfreundliches Böhl-Iggelheim. Und obwohl von Land und Kreis bezuschusst musste die Gemeinde die Hauptlast der Kosten tragen. Die 250. 000 €, die von der Gemeinde aufgebracht werden mussten, sind gut investiertes Geld in die Zukunft unserer Kinder und deren Bildungschancen“ betonte der Ortschef. „Wir liegen mit unserem Platzangebot über den vom Gesetzgeber geforderten Plätzen“ fügte Christ nicht ohne Stolz hinzu,  Die Gemeinde investierte und investiert 2 Millionen € in die 5 Kitas am Ort.  Alle ortansässigen Kitas werden, nach den Worten von Peter Christ, gleichmäßig fit für die Zukunft sein und für die Kinder ein Optimum an Förderung bieten können.

Im „Vogelnest“ wurde ein  Anbau errichtet, zusätzlich Räume umgestaltet und die gesamte Einrichtung modernisiert, wobei die Sanierung des Daches einen Großteil der Kosten verursachte. Vorbereitende Arbeiten für den Anbau und Ausbau wurden von bis zu 13 Vätern in 412 Stunden Eigenleistung erbracht.

Ein besonderer „Hingucker“ ist ganz sicher der künstlerisch gestaltete Zugang zur Kindertagesstätte, ein Projekt des Fördervereins. Mit Steinen, teils von Firmen, teils von Eltern gespendet, erstellten Eltern in ca. 270 Arbeitsstunden ein wahres Kunstwerk, an dem auch die Kindergartenkinder mit Begeisterung mitwirkten. Einige der Väter hatten sich extra für diese Arbeiten Urlaub genommen. „Dieser Einsatz kennzeichnet nach den Worten von Susanne Göbel die Verbundenheit der Eltern zum „Vogelnest.  „Ohne die Hilfe der Eltern, sowohl finanziell als auch durch ihre tatkräftige Mithilfe, wäre dieser Bauabschnitt nicht möglich gewesen“ betonte die Leiterin Susanne Göbel stolz. „Finanzieren hätte wir das auf keinen Fall können, umso dankbarer sind wir“ ergänzte Göbel. Nach ihren Worten des beste Beweis für das Engagement, das die Eltern für das „Vogelnest“ aufbringen. Die erst kurz vor dem Sommerfest in 50 Stunden fertig gewordene Begrünung des Weges wurde ebenfalls in Eigenregie mit gestifteten Pflanzen bewerkstelligt.

Für die endgültige Gestaltung des Außenbereiches gibt es schon Pläne und die Kitaleitung und Pfarrer Kaufmann rechnen auch hier wieder mit dem überwältigenden Engagement der Eltern. Erst nach der Detailplanung sind hier genaue Aussagen über Umfang und Kosten zu treffen.

Lars Benedix, Vorsitzender des Fördervereins versprach weitere Hilfe für die Kita. Als äußeres Zeichen des Engagements bisher und weiterhin, überreichte er Susanne Göbel zwei Spielgeräte.

Die Kinder hatten zur Einstimmung auf das Sommerfest einige Lieder eingeübt. Immer wieder erinnerten sie die aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer an den Namen „IHRES VOGELNESTES“, damit dieser ja nicht vergessen wurde. Ein Höhepunkt war ein Theaterstück, aufgeführt von Kindern und Eltern.

Flammkuchen von den Mitgliedern des Fördervereins selbst gebacken und kühle Getränke machten das Sommerfest auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

Bei einem Rundgang durch das Haus konnten sich die Gäste über die neue Kita ein Bild machen. Für alle Fragen standen die freundlichen Erzieherinnen kompetent zur Verfügung. Und es gab nur positive Kommentare. „So einen Kindergarten hätten wir uns früher auch gewünscht“ war von etlichen Omas und Opas zu hören, welche die Einrichtung besuchten als diese einfach nur Kindergarten hieß und an ein „Vogelnest“ noch Niemand dachte. „Schauen sie zum Himmel, der Herrgott meint es gut mit unserem Fest und dem ganzen Vogelnest“ brachte es eine Mutter auf den Punkt, ehe sie sich wieder ihrer kleinen Tochter zuwandte die ungeduldig an ihrer Hand zog. Bild: fg

20.08.2012


Liederkranz Iggelheim feiert Sommerfest

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- An zwei Tage feierte der Gesangverein Liederkranz Iggelheim sein traditionelles Sommerfest in der Sängerhalle in der Mühlwiesenstraße. In ihrer, mit viel Mühe und Liebe  geschmückten Sängerhalle fühlten sich die Gäste an beiden Abenden sichtlich wohl. Wie jedes Jahr hatte Fritz Imo führ einen sommerlichen Blumenschmuck gesorgt. Ein echter „Hingucker“ immer wieder seine Blumenpyramide.

„Wir haben Alles für ein perfektes Sommerfest vorbereitet, gutes Wetter, feine Speisen und beste musikalische Unterhaltung“ betonte der 1. Vorsitzende Günter Herrmann in seinen Begrüßenswerten.  

Das  kulinarische Angebot lässt beim Liederkranz so wie so keine Wünsche offen, so dass für die Gäste auch in dieser Hinsicht bestens gesorgt war. Durst und Hunger konnten erst gar nicht aufkommen. Neben den bekannten Pfälzer Spezialitäten hatten die Damen des Vereins ein überwältigendes Kuchenbuffet mit Selbstgebackenem aufgebaut. So mancher Gast vergaß dabei seine guten Vorsätze bez. der Linie und des Gewichts.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten zum einen die Chöre befreundeter Gesangsvereine. So zeigten die Chöre des MGV 1875 Kirrweiler, mit ihrem Chorleiter Jürgen Hain, des MGV Concordia Schifferstadt, geführt von Werner Funk, so wie der MGV Klein-Schifferstadt1881 am ersten Abend ihr gesangliches Können, das mit viel Beifall bedacht wurde. Besonders zu erwähnen, dass Rainer Diehl mir seinen Männerchor und dem Frauenchor aus Klein-Schifferstadt auftrat und dann beide Chöre zusammen die Gäste begeisterten.

Die Brudervereine aus der Gemeinde, die Sängervereinigung aus Iggelheim und der MGV 1856 Böhl mit seinem gemischten Chor, erfreuten am Samstag die Gäste des Liederkranzes. Lieder über Sehnsucht, Liebe, mal romantisch,  mal sehr modern vorgetragen zeigen, dass die Chöre ein sehr umfangreiches Repertoire von Liedgut beherrschen.

Bei der Sängervereinigung, unter seinem Chorleiter Alwin Dinges, gehört das Lied vom Kurfürst Friedrich von der Pfalz. mittlerweile fast zum festen Bestandteil eines Sommerfestes. Und auch wenn der Refrain „War doch halt ein schönes Fest – alles wieder voll gewest“ nicht auf die Festbesucher zutraf – das erstgenannte traf voll und ganz zu- es war ein schönes Fest.

Für beste musikalische Unterhaltung am Samstagabend sorgte, neben den Gastchören, Dominik Wittmann mit Keyboard und Klarinette.

 „Wir sind mit dem diesjährigen Sommerfest wieder sehr zufrieden“ betonte der erste Vorsitzende Günter Herrmann, der seit diesem Jahr die Geschicke des Liederkranzes führt. „Das herrliche Sommerwetter hat natürlich auch zum Gelingen beigetragen. Und dass das Sommerfest seit einigen Jahren am Freitag und Samstag durchgeführt wird, hat sich nach Meinung der Verantwortlichen bewährt und wird auch in Zukunft so beibehalten werden. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren vielen Gästen, die beweisen, dass wir, eine feste Größe im örtlichen Vereinsleben sind“ betonte Herrmann mit Nachdruck. Sein besonderer Dank galt auch den vielen Helferinnen und Helfern die bei der Durchführung des Sommerfestes wieder hervorragende Arbeit geleistet haben.  Bild: fg  

19.08.2012


TSV-Grillfest ein voller Erfolg

TSV Iggelheim - Leichtathletik

Der TSV-Platz eignet sich nicht nur zum Trainieren, sondern auch für ein Grillfest. Die Idee von Herrn Benek und Herrn Belle gab es schon länger, aber umgesetzt wurde sie am 11.08. bei herrlichem Sonnenschein.

Abteilungsleiter Hans Koob konnte rund 60 Leichtathleten und Eltern begrüßen und dankte vor allem den fleißigen Helfern. Diese hatten bereits am Morgen das Mobiliar aufgestellt, so dass man ab 17.00 Uhr mit dem Grillgut, Salaten und Kuchen ein gemütliches Plätzchen unter den schattigen Kastanienbäumen einnehmen konnte. Die Getränke standen bereits gekühlt und zum Selbstkostenpreis bereit. Damit man nicht so lange warten musste, standen vier Grillstationen zur Verfügung.

Man hatte sich für dieses erste Grillfest etwas ganz besonderes einfallen lassen als Erinnerung an diesen Abend. Auf einem großen weißen Bild durften sich alle kleinen Leichtathleten mit den Trainern Koob, Christ und Wagner mit ihren Handabdrücken mit blauer Farbe verewigen.

Da an diesem Wochenende noch in London die Olympiade stattfand, rief Herr Benek zu einem „Olympia- Fackellauf“ auf und absolvierte mit den zahlreichen Jugendlichen eine TSV-Platzrunde. Je später es wurde, desto tiefer sanken die Temperaturen,  was für die hart gesottenen Athleten kein Grund zum Abbrechen war, sondern bis in die Nacht weiter zu feiern.

So sollte es sein und so wird es auch sicher ein zweites Grillfest geben, vielleicht schon im nächsten Jahr.

 

13.08.2012


Von kabarettistischen Trüffelschweinen und Sonaten

Die neue Spielzeit des Böhl-Iggelheimer Kulturvereins DorfArt

Böhl-Iggelheim- Mit dem Kabarettisten Martin Zingsheim eröffnet der Böhl-Iggelheimer Kulturverein DorfArt am Samstag, 22. September 2012 um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim seine neue Spielzeit 2012/2013.

Der Debütant auf der DorfArt-Bühne schlägt in seinem Programm „Opus meins – Kabarett und Zukunftsmusik" markante Akkorde an, die mit Harmonie und Dissonanz stets den richtigen Ton treffen. Ob bissig politisch, originell komisch oder wortschöpferisch elegant, stets jongliert Zingsheim mit Sinn und Sprache wie der Artist mit Bällen und spielt geschickt mit den Erwartungen des Publikums. Selbst vor kabarettistischen Tabus macht der grandios vielseitige Querdenker keinen Halt.

Weiter geht es am Samstag, 20. Oktober 2012 um 20 Uhr mit dem Kabarettisten und Comedian Frank Fischer und seinem Programm „Angst und andere Hasen“.

Fühlen Sie sich beobachtet? Haben Sie Angst vorm Fliegen, vor Fliegen oder davor, dass Erdnussbutter an Ihrem Gaumen kleben bleibt? Willkommen im Club! Schließlich gibt es über 600 anerkannte Phobien – Grund genug für ein abendfüllendes Kabarettprogramm. Fischer, selbst stolzer Besitzer verschiedener Ängste und bekennender Hypochonder, zeigt, dass in dem Thema mehr Komik steckt, als man vermutet. Achtung also: Humor ist an diesem Abend in der VfB-Halle in Iggelheim fest eingeplant!

Neue Lieder und Texte in Pfälzer Mundart und Hochdeutsch präsentiert die bekannte und mehrfach mit überregionalen Preisen ausgezeichnete Liedermacherin Martina Gemmar mit ihrem Programm „Aus demme Johr“ bei unserer traditionellen Glühweinlesung am Sonntag, 9. Dezember 2012 um 17 Uhr im Foyer der Wahagnieshalle.

Martina Gemmars Texte handeln von den kleinen und großen Themen, die uns Menschen bewegen, von Beziehungen und Träumen. In ihren Liedern erzählt sie Geschichten, die zum Nachdenken anregen, aber auch treffend beobachtete Details, die zum Schmunzeln bringen. Dabei liegt ihr das Augenzwinkern mehr als Sentimentalitäten.

Mit seinem dritten Bühnenprogramm „Asoziale Netzwerke“ kommt der Comedian Johannes Scherer am Samstag, 12. Januar 2013 um 20 Uhr in die VfB-Halle nach Iggelheim. 

Der FFH-Moderator bietet eine gnadenlose Abrechnung mit Gruschlern, Postern, automatischen Freundefindern, Marktforschern und allen anderen, die sonst noch ungefragt und überflüssigerweise ihren Kommunikationsmüll überall hinterlassen. Nach stundenlangem Anstupsen der Bundeskanzlerin auf ihrem virtuellen Internetprofil ist er zu der Erkenntnis gelangt: „Du kannst das probieren, so oft Du willst – die fällt davon einfach nicht um.“ In „sozialen Netzwerken“ wird gelogen, betrogen, gemobbt und hochgestapelt. „Was bitte ist daran sozial?“, fragt Scherer sich selbst und die Zuschauer, die sich die Show noch selbst ansehen wollen und nicht warten, bis ein verwackeltes Handyvideo davon auf YouTube gesendet wird.

Der Kabarettist Axel Pätz ist am Samstag, 23. Februar 2013 um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim zu Gast.

Auch mit seinem neuen Solo–Programm "Das Niveau singt" hat Axel Pätz mit bissigem Witz und gekonnt makabren Liedern, zu denen er sich virtuos auf dem Klavier oder dem Akkordeon begleitet, an der Scherzgrenze der Gesellschaft Posten bezogen. Nicht nur, um dort in die Tasten, sondern auch seinen Mitmenschen kräftig auf die Finger zu hauen. Er reißt mit, seine Chansons sind nicht nur ätzend frech, sondern auch höhnisch, spöttisch, schwarzhumorig. In seinen Texten, oft an Alltagssituationen anknüpfend, wimmelt es von witzigen Wortspielen, charmanten Bonmots und pointierter Kritik, die so mancher Alltagsheuchelei den satirischen Spiegel vorhält.

Zum Abschluss der Spielzeit, am Samstag, 13. April 2013 erforscht der reife Jungkabarettist Frederic Hormuth um 20 Uhr in der VfB-Halle in Iggelheim bei "Charaktersau sucht Trüffelschwein" geheime Sehnsüchte, fiese Anziehungskräfte und die haarsträubendsten Zusammenhänge einer deutschen Gegenwart, die passt, wie die Faust aufs Auge. Ob Boulevard oder Bundestag, ob Koalition oder Kopulation, immer wieder geht es um die große Frage "Wer mit wem?" und die dazugehörende Millionenfrage "Warum?" Rasant, anspruchsvoll und schweinelustig räumt Hormuth auf und zeigt, wer alles zusammengewachsen ist, ohne wirklich zusammengehört zu haben.

Auch in der neuen Spielzeit können alle Veranstaltungen wieder im preisgünstigen Abonnement gebucht werden: Mit der DorfArt-Kulturcard für Nichtmitglieder zum Preis von 70 EURO, für Mitglieder zum Preis von 55 EURO.

Die Termine und Informationen zur Spielzeit 2012/2013 gibt es auch unter www.dorfart.net; Abobestellungen und Kartenreservierungen unter Telefon 06324 / 81 81 76 (Anrufbeantworter).

DorfArt – immer für ein gutes Programm zu haben!

10.08.2012


MdL Johannes Zehfuß spendet 200 € für Spielplatzprojekt der Naturfreunde Iggelheim

Im Rahmen des Böhl-Iggelheimer Veranstaltungstages „Kunst trifft NATURgarten“ am 23.06.2012 kamen die Besucher bei Johannes Zehfuß nicht nur optisch auf ihre Kosten.

Neben Gemälden und Kunstwerken aus Stein gab es im nicht minder schönen Garten des Böhl-Iggelheimer Landtagsabgeordneten auch einen kulinarischen Leckerbissen: Pälzer Grumbeere, natürlich aus dem eigenen Betrieb, mit nicht alltäglichen Dressings und Soßen serviert fanden bei den Besuchern ebenfalls große Anerkennung. So kamen dann auch einige Euros in die Spendenkasse. Deren Inhalt wurde von Johannes Zehfuß auf 200 € aufgerundet und den Naturfreunden Iggelheim für deren Spielplatzprojekt gespendet.

„Der neue Spielplatz wird etwas Besonderes werden und kostet auch dementsprechend. Zur Finanzierung des Projektes warten die Naturfreunde Iggelheim aber nicht nur auf Spenden, sondern sorgen auch durch viele eigene Aktionen für zusätzliche Einnahmen. Diese Vorgehensweise verdient Unterstützung“, begründet der Christdemokrat seinen Entschluss zur Spende an die Naturfreunde Iggelheim. Johannes Zehfuß, MdL, Pressemitteilung; Foto: fg

15.07.2012


Im Seniorengerechten Lebensgarten können nun auch Rollstuhlfahrer gärtnern

Böhl-Iggelheim- „Bunte Blumen sollen es erst mal sein“, entschieden die Bewohner des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim, als sie das Hochbeet zum ersten Mal im Garten bepflanzten. Das Hochbeet, dass von Rollstuhlfahrern unterfahren werden kann und somit das Gärtnern ermöglicht, war eines der Maßnahmen im Rahmen des Projekte „Seniorengerechter Lebensgarten“, das von Altbürgermeister Reinhard Roos im Rahmen seiner ehrenamtlichen Heimbeiratstätigkeit in der Pflegeeinrichtung initiiert wurde. „Den Senioren soll der Garten ermöglichen, zu riechen, zu fühlen und zu schmecken um somit alle Sinne anzuregen. Deshalb auch die Bezeichnung Seniorengerechter Lebensgarten“, so der passionierte Hobbygärtner, der sich in seiner Freizeit liebevoll um den Garten kümmert. Bereits vor dem Hochbeet, das von der Kreissparkasse gespendet wurde, hat Reinhard Roos Obstbäume und Gemüsepflanzen gesetzt, die auch von den Senioren genutzt werde sollen. 2009 begann die Gestaltung des Seniorengerechten Lebensgartens bereits mit einem Kräuterbeet. Nach und nach kamen weitere Pflanzen dazu, die im Rahmen der sozialen Betreuungsangeboten auch von den Bewohnern mit Freude gehegt und gepflegt werden. Die Mitarbeiter der sozialen Betreuung sehen im Garten eine biografieorientierte und sinnvolle Erweiterung des umfangreichen Beschäftigungsangebotes im Haus. „Viele Senioren der Generation, die bei uns wohnen, hatten früher einen Garten, den sie versorgen mussten“, so Christine Hass, die mit ihrer Kollegin Susanne Volkmer und den Bewohnern das Hochbeet bepflanzte. „In sofern werden neben der Aktivierung der Sinne auch Erinnerungen wach durch die Arbeit im Garten. Und das wichtigste: Es macht den Senioren Spaß“, ergänzt Simone Joder, die ebenfalls mit ihrer Betreuungsgruppe des Öfteren im Garten ist.

15.07.2012


Grillfest und Ehrungen beim Schützenclub Böhl

verdiente Mitglieder des Schützenclub Böhl

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im Gegensatz zu vergangenen Jahre, in denen im Rahmen einer vorweihnachtlichen Königsfeier auch Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder vorgenommen wurden, hatte der Verein dieses Jahr diesen im Vereinsleben des Schützenclub Böhl 1952 e. V. wichtigen Punkt auf das diesjährige Grillfest gelegt.

Besonders erfreut zeigte sich der erste Vorsitzende Frank Konrad, dass so viele Gäste den Weg zum Schützen haus in der Lindenstraße gefunden hatten. Liebevoll war die Schießanlage in eine „Festmeile“ dekoriert in der sich die Gäste sichtlich wohlfühlten. Einen nicht unerheblichen Anteil am Gelingen des Festes trug natürlich Gerhard Schmaus bei, der mit seinem Team wieder leckere Grillspezialitäten gezaubert hatte. Nicht zu vergessen die Salate und sonstige Beilagen bis Dessert und Kuchen, alles zubereitet und gestiftet von den Damen des Vereins in  dem einige der Damen sehr erfolgreich dem Schießsport nachgehen.

Beim Grillabend wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Der Schützenclub Böhl feiert in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen. So waren die für 60 Jahre Vereinstreue zu Ehrenden auch Gründungsmittglieder des Vereins. Ottmar Metzger, Günter Henkes und Günter Staub erhielten die Ehrennadel in Gold mit Urkunde sowohl vom Pfälzischen Sportschützenverband, als auch vom Deutschen Schützenbund. Schießleiter Rüdiger Schott leitete gemeinsam mit Frank Konrad die Ehrungen.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde die Ehrennadel in Silber nebst Urkunde jeweils vom Pfälzischen Sportschützenverband, als auch vom Deutschen Schützenbund Clemens Hellmann verliehen. Ursula und Dieter Ohme, die schon viele herausragende Erfolge in ihrem langen Schützenleben zu verzeichnen haben, konnten auch in diesem Jahr für Erfolge bei überregionalen Wettkämpfen ausgezeichnet werden

Den Verein, der immer sehr stolz auf seine gute Jugendarbeit war, plagen, wie so viele Verein die in sportlicher oder kulturelle Hinsicht tätig sind, Nachwuchssorgen. Um der Jugend Rechnung zu tragen, wurde im neugestalteten Clubhaus in der Lindenstraße extra ein eigener Jugendschießstand angelegt..

Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über Nachwuchs und neue Mitglieder freuen. Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße. Bild: fg

26.06.2012


Kunst sucht Naturgarten

Offene Gärten mit Kunstwerken

Von  Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Auf Initiative des Kunstkreises um Tina Kraus, Martina Eisel sowie Rosina Riegler luden 8 Gärten vom Kreativhaus und 7 Privatpersonen zum Besuch ein. Dies war eine Aktion im Rahmen der in Böhl-Iggelheim laufenden floralen Verschönerungsaktion „Entente Florale“ .Entente Florale ist ein europäischer Wettbewerb, der Bürger in Städten, Dörfern  und Gemeinden dazu anhalte will, die Wohn- und Lebensqualität zu verbessern. In dessen Rahmen hat auch die Gemeinde Böhl-Iggelheim zu verschiedenen Aktionen, wie Fassadenbegrünung oder einem Vorgartenwettbewerb aufgerufen.

„So entstand bei uns die Idee eine gemeinsame Aktion mit Gemeindeverwaltung, Privatpersonen und Künstlern unter dem Motto „Kunst sucht Naturgarten“ ins Leben zu rufen“ erklärte Tina Kraus. „ Wir wollten damit der Bevölkerung die Möglichkeit geben Kunst in schönen Höfen und Gärten zu bewundern und zu genießen“ erklärte Rosina Riegler.

Bürgermeister Peter Christ (CDU) zeigte sich erfreut über die Idee und dass sich so viele Privatpersonen dazu bereit erklärt hatte sich sozusagen in „ihre innerste Sphäre“ schauen zu lassen. „Ein Zeichen für die Bereitschaft der Bürger für die Allgemeinheit einen Beitrag zu leisten. Und darauf bin ich in dieser Gemeinde stolz“ betonte der Ortschef mit Nachdruck.

Im Kreativhaus in der Haßlocherstraße 6 entstand eine „Harmonische Ruheoase mit Teehaus und Barfußpfad“ in einem weitläufigen Areal. Rosina Riegler, im Hauptberuf Architektin mit eigenen Büro in Böhl-Iggelheim,  präsentierte  Acryl- und Ölmalerei, ebenso wie Gunnar Seeler und Rosieta Braun. Patrik Kästner, ein einheimischer Bildhauer, hatte den Garten mit Steinskulpturen geschmückt. Lachende Stelen waren hier ebenso vorhanden, wie der Froschkönig der soeben dem Brunnen entstiegen ist. Tina Kraus hatte neben anderen Fotoarbeiten eine Postkartenserie über Böhl-Iggelheim geschaffen, die besonders Bürgermeister Christ beeindruckte.

Holzskulpturen von Jürgen Fischer, aus 4000 Jahren alten Mooreichen, sind nicht alle Tage zu bewundern. Die beeindruckenden Holzskulpturen von Marcus C. Zähringer stellen neben seinen Wohnzubehör in jede Wohnung einen besonderen Blickfang dar. Malereien, Skulpturen, Stuhlobjekte entstehen dem künstlerischen Schaffen von Angelika Ritscher- Engert.

Herrmann Fass hat, in der Buschgasse 30, vor Jahren aus einem baufälligen Fachwerkhaus einen architektonischen Leckerbissen geschaffen und das Gelände gärtnerisch kunstvoll gestaltet. „Wenn das Tor geöffnet ist, kann jeder sich auf meinem Grundstück umsehen“ lautet das Motto von Herrmann Fass. „Verspielt blühender Innenhof in historischem Anwesen“ lautete das Motto für diesen Tag bei dem die Künstlerin Beate Emden Grafiken mit dem Thema „Gärten und Blüten“ zeigte. Die Iggelheimer  Künstler Ulrich und Artdeco Külbs hatten ihre Stahlplastiken zwischen den Blumen und Pflanzen drapiert.

„Hier genießen wir unsere Freizeit. Das ist unser Lieblingsplatz“ erklärten Heidrun und Horst Ohler in der Sitzecke vor ihrem weitläufigen Gartenareal mit überdimensionalen Bäumen. Rudi Martin, und Fritz Lederer hatten in die Bäume Holzskulpturen, futuristische Vögel und Vögelpaare, gehängt. Dazu zierten Holzvasen die Rasenflächen. Dazwischen leuchteten die Aquarellmalereien, des in Böhl-Iggelheim durch mehrere Ausstellungen bekannten Künstler, Robert Rissel. Und die Enkelkinder der Ohlers wuselten über das Gelände mit dem Thema „Parkähnlicher Garten“.

Einen „Verwunschenen Naturgarten mit Teich“ betrat der Besucher die Lützelstraße 17 bei Vera Hebling. Die Künstlerinnen Irmgard Steinke aus Böhl-Iggelheim und ihre Kollegin Anne-Marie Kuprat aus Mainz hatten mit Plastiken und Malereien zum Thema passend, den Garten, was ein profanes Wort für die Pflanzenvielfalt die die Heblings herrscht, bereichert.

Wie in allen Gärten, sei auch hier erwähnt, dass die Besucherinnen und Besucher mit Spezialitäten bewirtet wurden. Selbstgemachtes Brot hier, Sekt überall, Brezeln da, liebevoll dekorierte Häppchen, Waffeln und schmackhafte Kuchen, Flammkuchen, Cocktails, - die Gartenbegehung war auch eine kulinarische Reise durch Böhl-Iggelheimer Familien. „Wie des in de Palt halt üblich is“ war immer wieder zu hören.

„Garten auf kleinem Raum“ hatte Monika Dening ihrem Garten das Motto für diesen Tag gegeben. Gelinde gesagt eine schlichte Untertreibung für das liebevoll gestaltete Gelände in dem Monika Denig aus Böhl-Iggelheim ihre floralen Aquarelle zeigte und Michaela Beck aus Dudenhofen Weidekunst präsentierte.

Anke Oswald aus der Landhausstraße, selbst eine Künstlerin in Acryltechnik, deren Werke auf vielen Ausstellungen am Ort und in der Region große Beachtung finden, präsentierte ihre eigenen Werke in ihren Garten unter dem Motto „Generationengarten – Spaß für Jung und Alt“. Uns sie hatte sich Künstlerkollegen, Christian Stein aus Worms und Ullrich Külbs aus Böhl-Iggelheim eingeladen die durch ihre Arbeiten aus dem Gebiet der Fotografie und Metallarbeiten ihr Areal noch aufwerteten. Gemäß dem Motto war bei Anke Oswald ein besonderes Angebot für die Kinder geboten. Sie konnten malen und basteln, also selbst künstlerisch kreativ sein und sich darüber hinaus selbst schminken oder schminken lassen.

„Mediterraner Flair im Innenhof“ war Thema bei Sigrun und Hans-Peter Zehfuß in der Lindenstraße 17. Doris Hornbach-Lichthardt präsentierte Aquarelle und Wolfgang Germann zeigte Öl- und Acrylmalerei.

Auch der Landtagsabgeordnete der CDU, Johannes Zehfuß, hatte mit seiner Gattin Regina seinen „Immer blühenden Hausgarten auf einem landwirtschaftlichen Anwesen“ für die zahlreichen Gäste geöffnet. Ein echter Bauerngarten konnte hier bewundert werden. „Klein aber fein“ wie Regina stolz erklärte. „Und es unser Platz an dem wir auftanken, auch wenn es nur während einer kurzen Kaffepause zwischen der Feldarbeit ist“ fügte die charmante Dame hinzu. Walter Schmitt, Steinmetz aus Böhl, mit Johannes Zehfuß seit „Urzeiten“ wie dieser betont, befreundet, hatte seine Arbeiten stilvoll verteilt. Dazu passten die in den Beeten verteilten Acryl- und Ölbilder von Sonja Spielmann aus Neustadt. Wer das Anwesen von Regina und Johannes Zehfuß als letztes Ziel gewählt hatte, hatte eine gute Wahl getroffen. Die „Pälzer Grumbeere“, natürlich aus eignem Anbau von Zehfuß, mit verschiedenen Dips, waren nicht nur überaus lecker – nein sie ersetzten dann das Abendessen.

Die Aktion der offenen Gärten in Zusammenarbeit mit vielen Künstlern darf getrost als ein gelungener Höhepunkt im diesjährigen dörflichen kulturellen Leben, das nicht arm an kulturellen Angeboten ist, bezeichnet werden. Noch ist erst die Hälfte des Jahres erreicht und somit noch viel Zeit für den Einfallsreichtun der verschiedensten Gruppen. Bilder: fg

24.06.2012


Ein Leben für die Musik

Landesehrennadel für Johann Kern

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat dem Gründer und Dirigent des Musikverein Iggelheim, Johann Kern, die Ehrennadel des Landes Rheinland Pfalz verliehen. Stellvertretend für den Ministerpräsidenten konnte der Landrat des Rhein-Pfalz-Krieses, Clemens Körner, die Ehrung im Trauzimmer der Gemeindeverwaltung Böhl-Iggelheim vornehmen. In seiner Laudatio betonte Clemens Körner die Wichtigkeit des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft und für das gesamte Staatswesen.“Ohne Menschen wie sie würde das Alles nicht so gut funktionieren“ betonte Clemens Körner, dem man die Freude ansah Johann Kern auszeichnen zu können. Und besonders auch die für Nachhaltigkeit, eine Tätigkeit über 50 Jahre durchzuhalten, soll durch die Verleihung der Landesehrennadel belohnt werden, wie der Landrat betonte. „Sie haben nicht nur eine Sache angestoßen, sie haben dieser auch über Jahrzehnte mit Elan weiter verfolgt“ betonte der Kreischef und das ist anerkennenswert. „Sie können stolz sein“ schloss Clemens Körner.

Seit über 50 Jahren engagiert sich Johann Kern in seiner Freizeit für die Musik und hier besonders für die Blasmusik. Im Jahr 1956 begann die musikalische Karriere von Johann Kern beim katholischen Musikverein in Hochdorf. 1971 übernahm der engagierte Musiker Kern auch die Dirigententätigkeit, die er  bis zum Jahre 1983 innehatte. Parallel dazu leitete Johann Kern auch den Fanfarenzug des TSV Iggelheim und war in der Stadtkapelle Schifferstadt als Dirigent tätig. Im Jahre 1983, nachdem Johann Kern auch seinen Lebensmittelpunkt mit seiner charmanten Gattin Pia nach Iggelheim verlegt hatte, scharte er hier Musiker um sich und konnte diese Truppe dazu bewegen einen eigenen Musikverein zu gründen. Viele der Ehrung beiwohnenden Musiker gehörten zu den Gründungsmitgliedern. So mancher dieser Musiker der ersten Stunde konnte sich das Lachen nicht verkneifen, als Johann Kern in seinen Dankesworten an diese denkwürdige Stunde im ehemaligen Gasthaus „Zur Pfalz“ humorvoll erinnerte. „Wir saßen im November um den Ofen, die Einen haben gefroren wie die Affen und die Anderen sind fast vor Hitze verlaufen“ erklärte Kern.

Der 1. Vorsitzende des Musikverein, Peter Christ, in Personalunion Bürgermeister von Böhl-Iggelheim, dankte Johann Kern für die geleistete Arbeit. Christ betonte auch die Kinder- und Jugendarbeit, die Johann Kern für den musikalischen Nachwuchs leistete.  Unzählige Kinder und Jugendliche, angefangen bei der Flötengruppe, erhielten von Johann Kern ihr musikalisches Rüstzeug und die Ausbildung in Jugendkapelle und Stammorchester integriert zu werden. Von den vielen Ehrungen, die Johann Kern im Laufe seines Musikerlebens erhielt erwähnte Christ nur die Verdienstmedaille in Gold mit Diamant nebst Urkunde des Bundesmusikverbandes, eine der höchsten Auszeichnungen die der Verband vergibt.

Eine besondere Überraschung hatten sich die Musikerinnen und Musiker des Vereins einfallen lassen. Diese brachten, unter der Leitung des Dirigenten des Jugendorchesters Jens Böhler, Johann Kern vor der Gemeindeverwaltung ein kleines Platzkonzert. Eine Überraschung die geglückt war und Johann Kern sichtlich berührte.  Bild: fg

22.06.2012


„Abenteuer beginnen im Kopf“

Start des Lesesommer in den Katholischen Pfarrbüchereien Böhl-Iggelheim. Vielfältiges Angebot mit tollem Gewinnspiel

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  „Zum fünften Mal beteiligen wir uns an der Aktion „Lesesommer“ die vom Land Rheinland-Pfalz unter dem Motto„Leselust in Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen und großzügig unterstützt wird“ betonte Brigitte Klein, die Leiterin der katholischen öffentlichen Bücherei in Iggelheim. „Wir haben noch ein zweites Motto angefügt. “Lesen und belohnt werden“. „Die Grundschule ist in das Konzept mit eingebunden“ fuhr sie fort. „Wir überlassen der Schule für jede Jahrgangsstufe eine Bücherkiste mit dreißig bis vierzig Büchern, in denen die Kinder in den Pausen stöbern und schmökern können“.

Den ganzen Vormittag besuchten die einzelnen Klassen der Jakob-Heinrich-Lützel-Schule mit ihren Lehrkräften die Bücherei in der Rottstraße 33 um sich mit der Leseaktion vertraut zu machen. Das Büchereiteam, ca. zehn Damen und Herren engagieren sich mit Brigitte Klein, hatte im Pfarrsaal Tische aufgestellt und darauf liebevoll die Bücher ausgelegt. Für diese Aktion hatte die Bücherei extra über 200 neue Bücher angeschafft. Ein besonderes Anliegen der Bibliotheken ist es, auch diejenigen, die nicht viel oder nicht so gerne lesen, zur Teilnahme und zum Bücherlesen zu motivieren.

„Wie lange darf ich die Bücher ausleihen“, „darf ich diese auch in die Ferien mitnehmen“, „ich bin noch gar nicht angemeldet“, „was gibt es zu gewinnen“? Fragen über Fragen der Kinder, die Brigitte Klein und ihre Mitarbeiterinnen geduldig und sachkundig beantworten konnten. Mit jedem ausgeliehenen Buch bekamen die Kinder eine Karte, auf der sie das gelesene Buch bewerten und den Inhalt bei der Rückgabe mit einer Bibliotheksmitarbeiterin besprechen sollen. Zusätzlich erhielt jedes Kind das sich anmeldete einen Leseclubausweis. Alle, die mindestens drei Bücher lesen, erhalten nach den Sommerferien ein Zertifikat und viele Schulen belohnen die Teilnahme zusätzlich durch einen positiven Vermerk im nächsten Halbjahreszeugnis.

Wer während des Lesesommers mindestens drei Bücher liest und dies in seinem Büchereiausweis bestätigt hat, nimmt an einer landesweiten Verlosung teil. Hier winkt als Hauptgewinn ein Abenteueraufenthalt von zwei Tagen im Europa-Park  in Rust. Darüber hinaus erhält jede kleine Leserin und Leser bei einem Abschlussfest in der Bücherei eine Urkunde und die katholische Bücherei verlost hier auch noch tolle Buchpreise.

Begeistert stöberten die Schülerinnen und Schüler an den Büchertischen und jedes Kind fand sein Lieblingsbuch. „Dies ist nur eine von zahlreichen Aktionen, die wir mitmachen um die Freude am Lesen zu fördern“ betonte Brigitte Klein. „Schon für die Kinder, der drei im Ortsteil Iggelheim bestehenden KITAS, veranstalten wir an vier Nachmittagen die Aktion „Bib-fit“ und speziell für die ersten Grundschulklassen nennen wir unsere Aktion „Bib-Kompass“. Aktionen für die wir von den Einrichtungen große Unterstützung erfahren. „Lesen ist eine Voraussetzung und der Einstieg zur Bildung“. Stolz verweisen die Mitarbeiterinnen darauf  5 500 Medien, nicht nur Bücher, im Angebot zu haben. Über 12 000 Ausleihungen, bei fast 450 Stammlesern, unterstreicht die große Akzeptanz der Bücherei für die ganze Gemeinde.

Eine weitere Veranstaltung während des Lesesommers ist der Spielenachmittag am 25. Juni von 15:30 bis 18:00 Uhr. Das große Abschlussfest findet satt am 25 August mit Übergabe der Zertifikate und Auslosung der Preise. „Wir werden eine große Überraschungsparty veranstalten“ betonte Brigitte Klein vielsagend.

An jedem Mittwoch findet das beliebte und viel besuchte „Bücherei-Cafe“ für Jedermann in der Bücherei in der Rottstraße 33 statt.

In der katholischen Bücherei im Pfarrheim in der Kirchstraße 15 wird es am 18. August das große Abschlussfest mit einem Zauberer geben.

Die katholische öffentliche Bücherei Iggelheim hat jeden Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 11:30 geöffnet.

Die katholische Bücherei Böhl hat jeden Mittwoch von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und an den Sonntagen von 9:30 bis 13 Uhr geöffnet.

Weitere Infos zum Lesesommer unter  www.lesesommer.de Bild: fg

19.06.2012


C-Jugend sucht dringend Verstärkung

TSV Iggelheim/Handball

Böhl-Iggelheim- Unsere C-Jugend sucht noch Jungs der Jahrgänge 98/99/2000, die Interesse am Handballsport haben. Die Mannschaft ist in der Vorbereitung auf die neue Saison, ein Neueinstieg ist jederzeit möglich.

Auf Euer Kommen, auch gerne zu einem Schnuppertraining,  freuen sich die Trainer Reiner Liedy und Dennis Schmitt mit ihrer Truppe.

Die Trainingszeiten sind dienstags und donnerstags von 17:00 – 18:30 Uhr in der Wahagnies-Halle.

Geschichte, Architektur, Kultur und Frohsinn

Vereinsausflug des Musikverein Iggelheim gespickt mit vielen Höhepunkten

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-Einen unvergesslichen Tag erlebten die Teilnehmer beim traditionellen Vereinsausflug des Musikvereins Iggelheim. Dr. Peter Peschke hatte mit seinem Team ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Logistik lag in den bewährten Händen von Horst Wittmann.

Der 1. Vorsitzende, Bürgermeister Peter Christ, konnte eine, bei der Abfahrt frohgestimmte, Reisegruppe aus allen Altersstufen begrüßen. Er gab seine Freude Ausdruck, dass sich immer wieder  Alt und Jung beim Musikverein am Ausflug beteiligen. Eine Tatsache, die nicht bei allen Vereinen selbstverständlich ist. So stellten einige der jungen Erwachsenen in ihren futuristischen Kostümen einen immer wieder, zuerst ungewöhnlich, aber dann umso mehr bestaunten Anblick dar. Das Wetter zeigte sich leider in einer Form, wie sie dem Musikverein auch des Öfteren bei seinen Oper-Air- Konzerten wiederfährt- launig, sehr launig- meistens nass vom Himmel. Diese nicht gerade günstige Wetterprognose tat aber der Stimmung keinen Abbruch. „Für den Musikverein gibt es kein schlechtes Wetter -  nur nicht so ganz gutes“ war der übereinstimmige Tenor bei den Reiseteilnehmern.

Die weitere Reiseleitung übernahm Dr. Peter Peschke der Charmant, sachkundig und informativ durch den Tag führte.

Das erste Ziel war Wetzlar. Das nahezu geschlossene Ensemble historischer Bauwerke aus Romanik, Gotik, so wie Barock ist größtenteils erhalten und weitgehend restauriert. Nach, dem beim Musikverein obligatorischen Sektfrühstück wurde die Stadt erkundet. Der Regen war zwar unangenehm, hinderte aber Niemanden an einem ausgiebigen Stadtrundgang. Die einzelnen Plätze, wie Buttermarkt/ Domplatz, Fischmarkt, Eisenmarkt, Kornmarkt und Schillerplatz fanden ebenso ihre Beachtung wie das Lottehaus und das Jerusalemhaus. Der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe ist eng mit Wetzlar verbunden. Er verbrachte Teile seiner Referendarzeit am dortigen Reichkammergericht das nach der Zerstörung Speyers 1689 nach Wetzlar übergesiedelt war. Und Charlotte Buff, das Lottehaus ist ihr Geburtshaus, sowie Karl Wilhelm Jerusalem, der sich 1772 in Wetzlar erschoss, hat Goethe in seinem Roman „Das Leiden des jungen Werther“ ein ewiges Andenken bewahrt.

Zu den besonderen baulichen Höhepunkten gehört in Wetzlar ganz sicher  der „Unserer Lieben Frau“ geweihte Dom. Ein imposantes Bauwerk, dessen Anfänge schon im 7. Jahrhundert liegen und der trotz seiner bis heute andauernden Bautätigkeit, ein in sich geschlossenes Sakralbauwerk darstellt. Eine Besonderheit stellt der Wetzlaer Dom auch dahingehend dar, dass  er als Simultankirche, also von Katholiken und Protestamten gemeinsam als Gotteshaus genutzt wird.

Natürlich ist Wetzlar nicht nur für Architektur- und Kulturliebhaber ein Anziehungspunkt. Welchen Fotofreund lässt  der Name Leica nicht mit der Zunge schnalzen. Und wem es vergönnt ist eine Leica zu besitzen hütet diese wie seinen Augapfel ein Leben lang. Die Firma Leitz gehört heute immer noch zu den führenden Herstellern hochpräziser optischer Geräte für  Technik, Wissenschaft und Medizin.

Nach Wetzlar ging die Fahrt weiter nach Braunfels, ebenfalls an der Deutschen Fachwerkstraße gelegen. Die fleißigen Helfer um Horst Wittmann, der auch seinen 1. Vorsitzenden Peter Christ, zu Helferdiensten eingeteilt hatte, sorgten hier für das schmackhafte Mittagsmal. Fleischkäse, Pizzafleischkäse zu diversen Getränken wurde gereicht. Auch ein reichhaltiges Kuchenbüffet und Kaffe waren vorhanden.

Danach war eine Führung durch die über dem Ort thronende Burg, derer von Solms, organisiert. Sicher ein Erlebnis besonderer Art mit Filzpantoffeln durch die vielen Räume, ausgestattet mit Waffensammlungen, Gemäldegalerien und diversen Kunstgegenständen, zu gleiten. Braunfels, das sich malerisch unterhalb der Burg an den Berg schmiegt, braucht sich ob seiner Fachwerkarchitektur nicht hinter Wetzlar zu verstecken. Fachwerkaus reiht sich an Fachwerkhaus. Alle liebevoll restauriert. Es war einfach eine Augenweide und ein Genuss durch den malerischen Ort zu schweifen.     

Wolfgang, vom gleichnamigen Rau, war ein umsichtiger und souveräner Fahrer der seine Gäste wieder sicher nach Hause zurückbrachte.. Das Programm für nächstes Jahr steht zwar noch nicht fest, aber die meisten Reiseteilnehmer freuen sich schon auf den Ausflug 2013 bei dem sie wieder dabei sein wollen. Und, so wurde glaubhaft versichert, wolle man sich dann um gutes Reisewetter bemühen. Bilder: fg

17.06.2012


Große Spende an Kinderhospiz Sterntaler

Hocherfreut zeigte sich Beate Deuwel bei der Spendenübergabe durch Klaus Schlieger

Klaus Schlieger übergibt Spende

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Ich will nicht im Mittelpunkt stehen. Mir ist das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen ein wichtiges Anliegen das ich ein wenig in die Öffentlichkeit tragen will und dazu einen bescheidenen finanziellen Beitrag leiste“ erklärte Klaus Schlieger bei seiner Spendenübergabe in Dudenhofen. Und der „bescheidene“ Beitrag fiel dann mit 1.600 Euro doch etwas größer aus.

Klaus Schlieger hatte diesen ansehnlichen Betrag anlässlich seines 70. Geburtstages, bei dem er seine Gäste bat, auf Geschenke zu verzichten, zusammen bekommen. Er hatte statt Geschenke für einen finanziellen Beitrag für das Kinderhospiz „Sterntaler“ gebeten. „Der Sektkarton, den wir als Spendenbox bei der Geburtstagsfeier aufgestellt haben, wurde natürlich vorher vom Flüssigem befreit und dieses floss erstmals in die Kehlen der Gäste“ erklärte Klaus Schlieger lachend. Klaus Schlieger hatte zu seinem großen Geburtstag neben Verwandten, Freunden und Bekannten auch seine Sangesbrüder und –Schwestern von der Sängervereinigung Iggelheim eingeladen. Dort singt Schlieger im Männerchor und gehört zu den Stützen des Vereins, die immer da sind wenn sie gebraucht werden. So war es möglich einen so großen Spendenbetrag zusammen kommen zu lassen.

Die Sängervereinigung hatte selbst schon als Verein zu verschiedenen Anlässen um Spenden für das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen gebeten. „Wir sind ein Verein deren Mitglieder gerne singen und auch feiern, aber sich auch ihrer sozialen Verpflichtung bewusst sind“ betonte Klaus Schlieger mit Nachdruck.

Hocherfreut zeigte sich Beate Deuwel, die beim Kinderhospiz für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, über die hohe Spendensumme. „Wir sind immer wieder erstaunt, wie viele Privatpersonen uns zu den unterschiedlichsten Anlässen mit Spenden bedenken“ erklärte Beate Deuwel. „Dieser Betrag von Klaus Schlieger überrascht uns ob der Höhe schon“ ergänzte Deuwel glaubhaft. Da das Kinderhospiz sich fast ausschließlich aus Spenden finanziert, ist jeder Euro notwendig und wird dankbar angenommen. Beate Deuwel zeigte sich erfreut, dass noch in diesem Jahr mit dem Abriss der Scheune und dessen Wiederaufbau begonnen werden kann. Bei einer geschätzten Bausumme von ca. 1 Million Euro musste natürlich zuerst der finanzielle Grundstock für den Neubau geschaffen werden, wie Deuwel erklärte. Und wir werben in besonderen Aktionen um Unterstützung für das Projekt, erklärte Deuwel ausdrücklich. Zu den vorhandenen drei stationären Pflegeplätzen und vier Familienzimmern werden zwölf neue Kinderpflegeplätze und sieben Elternzimmern hinzukommen. Bisher wurden über 2,2 Millionen Euro in den Um und Ausbau des ehemaligen Hotel und Restaurant „Freie Neumühle“ zum Kinderhospiz investiert. In den ersten zwei Betriebsjahren konnten 67 Kinder aufgenommen werden, die von ihren Eltern, Geschwistern du Großeltern begleitet wurden. Der Bedarf an diesen Angeboten ist riesengroß, erklärt Beate Deuwel. Das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen ist das einzige in Rheinland-Pfalz. Und in der ganzen Bundesrepublik sind nur zehn solcher Einrichtungen vorhanden.

Im neuen Gebäude werden auch Therapieräume und ein Trauerzimmer eingerichtet werden. Die Begleitung der trauernden Eltern und Geschwister nach dem Tod eines Kindes, erfolgt weiterhin. Diese Begleitung der Trauernden wird als ganz wichtiges Angebot des Kinderhospizes betrachtet. Auch der Kontakt zwischen trauernden Eltern besteht und es besteht eine Trauergruppe. „Denn nur wer den schweren Schicksalsschlag ein Kind zu verlieren leidvoll miterlebt hat, kann das Leid derer verstehen denen ein solches Schicksal wiederfahren ist“ erklärt Beate Deuwel. Seit kurzen ist eine Psychologin fest eingestellt, die diesen wichtigen Arbeitsbereich begleitet.

Genau so wichtig wie die Spende selbst betrachtet Beate Deuwel  auch die Öffentlichkeitsarbeit die Klaus Schlieger damit betreibt. So fungieren prominente Persönlichkeiten aus Musik, Kultur und Sport als ehrenamtliche Botschafter für das Kinderhospiz. Der aus Böhl-Iggelheim stammende und auch wohnende Europameister im Weitsprung, Christian Reif, gehört dazu und vertritt das Kinderhospiz in der Öffentlichkeit. Christian Reif ist immer wieder gern gesehener Gast in Dudenhofen. Weitere Informationen über das Kinderhospiz sind unter www.kinderhospiz-sterntaler im Netz abrufbar. Bild: fg

12.06.2012


Katholiken feiern Fronleichnam. Feierliche Prozession durch den Ort

Böhl-Iggelheim- Seit mehr als 750 Jahren feiern die katholischen Christen das Fronleichnamsfest. In einer feierlichen Prozession wird dabei das „Allerheiligste“ in der Monstranz durch den Ort geleitet. Diese Tradition wurde in diesem Jahr in Iggelheim für beide Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und  Judas Thaddäus“ im Ortsteil Iggelheim durchgeführt.

Beide katholischen Pfarrgemeinden „Allerheiligen“ in Böhl und „Simon und Judas Taddäus“ in Iggelheim hatten sich im Ortteil Iggelheim auf eine große feierliche Prozession mit drei Altären vorbereitet. Diese wurden von katholischen Familien und deren Freunden  liebevoll vor deren Häusern aufgestellt. Eine Gruppe um Sakristan Bernhard Bug gestaltete einen Altar, an dem die erste und vierte Statio gehalten wurde. Bereits ab 5 Uhr morgens wurde an den Altären gearbeitet. Vor dem Eingang zur Kirche hatten die Erstkommunionkinder, unterstützt von fleißige Frauenhänden, einen farbenprächtigen Blumenteppich gelegt Kaplan Macziol bedankte sich in seinen Schlussworten bei allen, die seit den frühen Morgenstunden ihre Häuser geschmückt und die Altäre errichtet hatten. Den Gottesdienst und die Prozession gestaltete der katholische Kirchenchor Iggelheim, unter seiner Leiterin Bettina Oster, musikalisch. Den Altardienst bildeten Messdiener aus beiden Pfarrgemeinden. Durch solche Aktionen wachsen die beiden Pfarreien immer mehr zusammen.

Der Musikverein Iggelheim, unter Stabführung von Johann Kern, intonierte die Lieder zur Prozession. Die Erstkommunionkinder beider Pfarreien begleiteten Kaplan Macziol, der die Monstranz mit  der geweihten Hostie, die nach dem Glauben der Katholiken zu Leib und Blut Jesu Christi verwandelt ist,  mit Girlanden, neben dem Himmel.

Traditionsgemäß wird an Fronleichnam in den katholischen Pfarreien ein Pfarrfest, die sogenannte „Reunion“ gefeiert. Das Helferteam der Iggelheimer Pfarrgemeinde, unterstützt von Helferinnen aus der Pfarrei Böhl, hatte ein deftiges Mittagessen vorbereitet. Auch das Kuchenbuffet ließ keine Wünsche offen. So fand der Tag, am Nachmittag bei schönstem Sommerwetter, einen harmonischen Ausklang. Bild und Wort kajef

07.06.2012


Die Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und Iggelheim beteiligen sich am LESESOMMER Rheinland-Pfalz

Unter dem Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ startet am 18. Juni 2012 der LESESOMMER Rheinland-Pfalz. Wer in den Sommerferien mindestens drei Bücher liest, erhält ein Zertifikat und kann tolle Preise gewinnen. Auch die Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und Iggelheim sind beim LESESOMMER dabei.

Der in diesem Jahr bereits zum 5. Mal veranstaltete LESESOMMER ist Teil der Kampagne „Leselust in Rheinland-Pfalz“. Ziel der Leseförderaktion ist es, Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule für das Lesen zu begeistern. Ein besonderes Anliegen der Bibliotheken ist es, auch diejenigen, die nicht viel oder nicht so gerne lesen, zur Teilnahme und zum Bücherlesen zu motivieren. Jeder, der sich anmeldet, erhält einen Club-Ausweis. Zu jedem gelesenen Buch füllen die Club-Mitglieder eine Bewertungskarte aus und beantworten in einem kurzen Gespräch einige Fragen zum Buch. Das Bibliotheksteam bestätigt die gelesenen Bücher im Club-Ausweis. Alle, die mindestens drei Bücher lesen, erhalten nach den Sommerferien ein Zertifikat und viele Schulen belohnen die Teilnahme zusätzlich durch einen positiven Vermerk im nächsten Halbjahreszeugnis.

Passend zum Motto „Abenteuer beginnen im Kopf“ ist der Hauptpreis, der unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost wird, ein Abenteuer-Wochenende im Europa-Park Rust. Darüber hinaus gibt es wertvolle Preise zu gewinnen. Die Bewertungskarten für die gelesenen Bücher gelten als Lose, so dass alle ihre Chancen auf einen Gewinn erhöhen, je mehr Bücher sie lesen. Weitere Informationen gibt es in den Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und Iggelheim oder unter www.lesesommer.de

Die Kath. Öffentl. Büchereien Böhl und Iggelheim haben für die Aktion zahlreiche neue Kinder- und Jugendbücher gekauft und führen während des LESESOMMERS folgende Veranstaltungen durch:

Iggelheim: 18. Juni - Besuch aller Grundschulkinder in der Bücherei

25. Juli – Spielenachmittag

25. August – Großes Lesesommerabschlussfest

An jedem Mittwoch findet das beliebte „Bücherei-Cafe“ statt.

Die Anmeldung ist kostenlos und ab sofort möglich.

Kath. öffentliche Bücherei Iggelheim, Rottstr. 33

Wir sind für Sie da:

Mittwoch von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und Sonntag von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr

 

Böhl: 18. Juni - Besuch aller Grundschulkinder in der Bücherei

18. August – Großes Lesesommerabschlussfest mit einem Zauberer

Die Anmeldung ist kostenlos und ab sofort möglich.

Kath. öffentliche Bücherei Böhl, Kirchenstr. 15

Wir sind für Sie da:

Mittwoch von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Sonntag von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr

05.06.2012


Flotte Töne mit Begeisterung

Musikverein geht neue Wege bei der Ausbildung

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Musikverein Iggelheim hatte Kinder und Jugendliche zum „Tag der Ausbildung“ ins Katholische Pfarrzentrum St. Simon und Judas Thaddäus in der Rottstraße 33 eingeladen. Der 1. Vorsitzende Peter Christ zeigte sich sehr erfreut über die große Resonanz die die Einladung gefunden hatte. Über 20 Kinder waren mit ihren Eltern der Einladung gefolgt.

Peter Christ stellt in seinen einleitenden Worten den Verein und seine Ziele vor. Da auch  der Musikverein, wie jeder andere Verein auch, Nachwuchs sucht, will man nach den Worten Christs neue Wege gehen um Nachwuchsmusiker für seine Jugendkapelle und das Stammorchester zu finden. Die Vorstandschaft hat sich daher entschlossen,  zur Schulung des Nachwuchses, mit der in Iggelheim ansässigen Musikschule Sascha Leicht, eine Kooperation einzugehen. Die Kinder und Jugendliche die dem Verein beitreten erhalten in den ersten drei Monaten kostenlosen Unterricht an einem Instrument, das orchesterkonform ist. Im darauffolgenden Halbjahr betragen die Ausbildungskosten nur 50 Prozent der Unterrichtskosten. So fallen erst nach neun Monaten die vollen Kosten für den Musikunterricht an. Eine enorme Kostenersparnis für die Eltern, wie Peter Christ ausdrücklich betonte. Darüber hinaus stellt der Verein die Musikinstrumente kostenlos zu Verfügung. Für die Anschaffung neuer Instrumente ist im Haushaltsplan des Vereins ein hoher Betrag eingeplant. Bei diesen Randbedingungen können die Schülerinnen und Schüler ausgiebig testen ob das gewählte Instrument auch wirklich ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. So ist es dann möglich problemlos zu einem anderen Instrument zu wechseln, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Eine Kündigung des Ausbildungsvertrages ist ohne Kündigungsfrist jederzeit möglich.

Nach neun Monaten Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit im Jugendorchester integriert zu werden.  In diesem, von Jens Böhler geleiteten Orchester, sind zur Zeit, 26 Akteure, jünger als 20 Jahre, musikalisch zu Gange. „Und bei uns herrscht eine lockere, freundschaftliche Atmosphäre“ wie Jens Böhler glaubhaft versichert.

Am „Tag der Ausbildung“ standen neben dem Leiter der Musikschule, Sascha Leist, der 1. Vorsitzende Peter Christ, der Dirigent des Stammorchesters, Johann Kern und anderen Vorstandsmitgliedern, vor allem versierte Musiker aus beiden Orchestern für Fragen zur Verfügung. Und es war ein fröhliches Treiben und akustisches Erlebnis die Kinder beim Ausprobieren der Instrumente zu erleben. Aber die „großen“ Musiker zeigten den kleinen Interessenten wie es möglich ist aus einem großen Horn, einer Trompete oder einer Querflöte Töne zu entlocken. Und nicht nur Töne, sondern manchmal wohlklingende Töne. Natürlich übte das Schlagzeug eine besondere Faszination aus. So bleibt nur zu hoffen, dass die Initiative des Musikvereins von Erfolg gekrönt ist. Denn musizieren hat einen hohen Stellenwert bei der Gesamtentwicklung des Menschen, wie Peter Christ betont.

Im Jugendorchester des Musikverein Iggelheim und im Stammorchester musizieren ca. 65 aktive Musiker. Das Jugendorchester probt jeden Mittwoch von 18 bis 19:15 im katholischen Pfarrheim inder Rottstraße 33. Das Stammorchester probt anschließend von 19.30 bis 21.30 Uhr in den gleichen Räumen. Bild: fg

31.05.2012


Ein Herz für Mitbürger!

Sängervereinigung übergibt Spende

Böhl-Iggelheim- „Wir singen gerne, wir feiern gerne und wir haben auch ein Herz für soziale Belange und bringen uns aktiv in die Gemeinde ein“ betonte ein sichtlich zufriedener Herbert Bohrer, 1. Vorsitzender der Sängervereinigung Iggelheim. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Trausaal des Rathauses übergab eine kleine Delegation der Sänger einen überdimensionalen Scheck mit der stolzen Summe von 500 Euro an Bürgermeister Peter Christ (CDU). Dies ist der Erlös des Frühlingsballs der Sänger. „Wir haben das mit dem Ball wieder gewagt und waren verblüfft über die große Resonanz in der Bevölkerung“ betonte Gerhard Saur, der Geschäftsführer der Sängervereinigung. Dass die Sängervereinigung  diese große Summe spenden konnte ist dem Umstand zu verdanken, dass die Kapelle  „Die Rasslers“ ohne Gage mit hervorragender Musik zum Tanz aufspielten. Die Musikformation hat ihre Wurzeln bei der Sängervereinigung und daher auch als „die Hauskapelle“ der Sänger zu bezeichnen. Bei allen Veranstaltungen spielt das Trio zur Freude der Besucher auf.

Der Spendenbetrag ist zur Unterstützung bedürftiger Bürgerinnen und Bürger in Böhl-Iggelheim bestimmt. Hocherfreut zeigte sich Bürgermeister Christ über den hohen Betrag. „Dies ist ein weiterer Bewies wie sich Bürgerinnen, Bürger, so wie Vereine und Institutionen ihrer Verantwortung für ein funktionierendes Gemeinwesen bewusst sind“ erklärte der Ortschef. Christ betonte, dass der Einsatz für die Gemeinde und deren Bürgern durch die Sängervereinigung immer wieder zu Tage tritt. So pflegen die Sänger eine Schutzhütte am Radweg von Speyer nach Neustadt in der Nähe von Dudenhofen. Und da dieser Teil des Weges auch zum pfälzischen Jakobsweg gehört, die die Hütte auch als beliebter Rastplatz für Pilger. Wort und Bild: kajef

23.05.2012


Ehrenstunde des Musikverein Iggelheim 1984 e.V.

Hohe Auszeichnungen für jahrelange Verdienste um die Musik und den Verein

Böhl-Iggelheim- Einmal im Jahr ist es beim Musikverein Iggelheim gut gepflegter Brauch verdiente Mitglieder und Musiker in einer kleinen Feierstunde zu ehren. Dazu konnte der erste Vorsitzende Peter Christ neben den zu Ehrenden auch zahlreiche Mitglieder  im katholischen Pfarrheim St. Simon und Judas Taddäus, in der Rottstraße 33 begrüßen. Sein besonderer Willkommensgruß galt dem 1.Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Rhein-Pfalz, Theo Hery.

Peter Christ betonte, stolz darauf zu sein, wieder Musiker auszeichnen zu können, die auf ein langes Musikerleben zurückblicken können. Viele Jahre mehr, als der Musikverein Iggelheim besteht. Dies zeigt die intakten Strukturen innerhalb des Vereins von der Jugendarbeit bis hin zum Aktivebbereich. Auf seine Jugendarbeit legt der Musikverein Iggelheim besonderen Wert und ist darauf auch besonders stolz. „ Die Brezeln die hier stehen sind vom Bäcker und nicht aus Plastik und sind somit zum Verzehr gedacht“ wies Christ auf die kleine Verköstigung hin die der Verein, neben kostenlosen Getränken und dem obligatorischen Sekt zum Empfang, für die zu ehrenden Mitglieder und die Gäste bereit gestellt hatte.

Kostproben ihres schon beachtlichen Könnens zeigte das Jugendorchester unter der Stabführung von Jens Böhler zu Beginn der Veranstaltung und zwischen den Ehrungen. Bei „I'm a Believer“, „Sweet Caroline“, „Viva la Vida“, so wie „Twist and Shout“, merkte man die Begeisterung mit der die jungen Damen und Herren zu Werke gehen.

Drei Mitglieder waren für 25. Jahre Treue zum Verein auszuzeichnen  Anni Brüll, Kerstin Brüll und Horst Brüll konnten  hier Ehrennadel und Urkunde in Empfang nehmenery.              

Besonders freute sich Theo Hery aktiven Musikern Auszeichnungen überreichen zu können. So musiziert Annika Serr seit 10 Jahren was eine Anerkennung wert war. Zwei musikalische Urgesteine, Kurt Rhein und Heiner Huwe, haben sich schon 60 Jahre lang der Musik verschrieben und ihre Begeisterung hält immer noch an. Auch als Vorbild für den musikalischen Nachwuchs erhielten die Herren Ehrennadel und Urkunde. 

Die Organisation der  Veranstaltung war wie immer perfekt und hinterließ nur zufriedene Besucher. Kajef, Bild: mv

15.05.2012


CDU beglückwünscht die Mütter

Auch die Damen im Seniorenzentrum geehrt

Böhl-Iggelheim- Es gehört seit vielen Jahren zur guten Tradition, dass die Mitglieder des CDU – Ortsverbandes und der Gemeinderatsfraktion aus Böhl-Iggelheim am Vortag des Muttertages die Damen in beiden Ortsteilen mit einer Rose beschenken. Schon ab acht Uhr am Morgen waren die Damen und  Herren der CDU, mit ihrem Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß, in Böhl am Sommerplatz und Umgebung, so wie in Iggelheim im Bereich der Buschgasse/Luitpoldstraße und an den Supermärkten unterwegs um ihre Rosen an die teilweise positiv überraschten Damen zu verteilen. „Damit will die CDU eine kleine Anerkennung aussprechen für die wichtigen und unbezahlbaren Leistungen die Frauen und hier besonders die Mütter, meist im Verborgenen, für diese Gesellschaft erbringen“ betonte Karl-Heinz Thomas. „Wir wünschen damit allen Müttern  einen schönen  Muttertag und alles Gute für die Zukunft“ fügte Thomas hinzu.

Elisabeth Hüter, die ehemalige Leiterin der Tagespflegestätte im Seniorenzentrum und Edeltraud Thomas hatten in diesem Jahr eine besondere Idee und diese in die Tat umgesetzt. In mühevoller Kleinarbeit hatten die beiden agilen Damen Duftsäckchen hergestellt. Johannes Zehfuß, Otto Hüter und Karl-Heinz Thomas besuchten alle Stationen im Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim in der Wehlachstraße. Dort überreichte der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß allen Seniorinnen ein Duftsäckchen. Die Mitarbeiterinnen des Zentrums wurden von Otto Hüter und Karl-Heinz Thomas mit einer Rose bedacht. Eine Aktion,  über die sich der Leiter des Seniorenzentrums, Hermann-Josef Thomas, besonders erfreut zeigte.  Wort und Bild: kajef

12.05.2012


Gegen das Vergessen

Gedenkveranstaltung des Arbeitskreises „Für Vielfalt und gegen Extremismus“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Anlässlich des Tages der Beendigung des 2. Weltkrieges hatte der Arbeitskreis „Für Vielfalt und gegen Extremismus“ zu einer Veranstaltung an den Gedenkstein an der Umgehungsstraße zwischen den beiden Ortsteilen Böhl und Iggelheim eingeladen.

„Dies ist eine Veranstaltung gegen das Vergessen“ betonte  Werner Scarbata, der Vorsitzende des Arbeitskreises. Der Arbeitskreis hatte sich im September 2010 gegründet und verfolgt nach Scarbatas Worten mehrere Ziele. Bürger und Bürgerinnen sollen nie tatenlos zusehen, wenn politische Kräfte nach Macht und Einfluss greifen, die Menschen nach politischer oder religiöser Überzeugung diffamieren, schikanieren oder selektieren wollen, wie es in einer Präsentation des Arbeitskreises niedergeschrieben ist.

Es ist gerade heute wichtig an diese Bezugspunkte am Gedenkstein zu erinnern, in einer Zeit in der leider das menschenverachtende Menschenbild der Nazis immer öfter und ungeniert zu Tage tritt. Dabei ist es aber wichtig nicht nur in eine Richtung zu schauen. Jedem extremistischem Gedankengut, auch dem von links ist entschieden zu wehren, wie Scarbata betonte. Demokratie und Verständigung sind wichtige Bestandteile unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung.

Bernd Johann, zweiter Beigeordneter der Gemeinde, nannte den 08. März 1945 einen bedeutenden Tag für ganz Europa. Das Ende des schrecklichen 2. Weltkriegs bedeutete eine Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, auch für uns Deutsche. Trotzdem ist es besonders in Deutschland kein Tag des Feierns, sondern ein Tag des Gedenkens und der Besinnung. Ein Tag an dem wir uns an alle Opfer der Naziherrschaft, alle Gefangenen, Vertriebene, so wie Verschleppte, erinner müssen.

Aber ist auch ein freudiges Datum, wie Bernd Johann betonte. Am 08. Mai 1947 wurde vom damaligen parlamentarischen Rat das Grundgesetzt der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet in dessen § 1 ausdrücklich die Würde und die Unversehrtheit jedes Menschen festgeschrieben ist. „Aus der Gesichte für die  Zukunft lernen“ betonte Bernd Johann das Motto dem sich die Gemeinde Böhl-Iggelheim verschrieben hat. Daraus folgt, dass sich die Gemeinde gegen jede Art von Extremismus entschieden wendet und für ein friedliches Zusammenleben Aller eintritt.

Vera Tanski zeichnete in eindrucksvollen Worten die Geschichte des Gefangenenlagers nach. Diese befand sich nördlich der Umgehungsstraße in Richtung Schifferstadt. 30 000, manche Zahlen sprechen von bis zu  70 000 Gefangene wurden hier 1945 ein Viertel Jahr unter sehr schlimmen Verhältnissen interniert. Viele verloren ihr Leben. Im Juni 1945 wurde mit den Entlassungen begonnen. Ein  Großteil wurde aber auch nach Frankreich in Gefangenschaft deportiert und erlangte erst Jahre später die Freiheit wieder.

Einig waren sich die Kundgebungsteilnehmer, dass eine Diktatur in Deutschland nie mehr errichtet werden dürfe und das Alles getan werden müsse dies zu verhindern.  Durch die Aufarbeitung der jüngeren Geschichte der Gemeinde Böhl-Iggelheim sollen Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene über die Verbrechen der Nationalsozialisten aufgeklärt und für die Zukunft sensibilisiert werden, wenn fremdenfeindliche, rassistisches Gedankengut an sie herangetragen wird. „Böhl-Iggelheim ist kein Ort für Neonazis und Rassisten und darf es auch nicht werden“ betonte Scarbata mit Nachdruck in seinen Schlussworten. Bild: fg

09.05.2012


30 Jahre Maibaumfest beim Gesangverein Liederkranz

Zünftig in den 1. Mai gefeiert

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ein sichtlich zufriedener erster Vorsitzender Günter Herrmann konnte die Besucher in der fast voll besetzten „Liederkranzhalle“ in der Mühlwiesenstraße zum Jubiläums-Maibaumfest begrüßen. Eine Veranstaltung die fest im Terminkalender des Dorfes verankert ist und von ihrer Anziehungskraft auch nach 30 Jahren nichts verloren hat. So konnte Günter Herrmann große Abordnungen der Sängervereinigung  mit ihren Vorsitzenden Herbert Bohrer und vom Katholischen Kirchenchor St. Simon und Judas Thaddäus mit ihrer Vorsitzenden Myrtha Fasdernes willkommen heißen. Der Musikverein Iggelheim ist mit dem Liederkranz sehr verbunden. Eine große Abordnung mit ihrem Vorsitzenden, Bürgermeister Peter Christ und Dirigent Johann Kern, war zu gegen. Und die CDU, an ihrer Spitze Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß, fühlte sich bei den Sängern sichtlich wohl.

Frühlingshaft war die Bühne liebevoll geschmückt. Ein Verdienst von Fritz  Imo, der schon seit Jahrzehnten für die Dekoration der Liederkranzhalle verantwortlich zeichnet. Der angekündigte  Regen war glücklicherweise nicht eingetreten, so dass der mächtige Maibaum von immerhin vierundzwanzig Meter Länge, problemlos in Position gebracht werden konnte.

Eröffnet hatte das Fest der Männerchor unter der Leitung seines Dirigenten Jürgen Hain. Danach  waren weniger die stimmlichen Qualitäten der Sänger, sondern deren Muskelkraft gefragt. Unter dem stimmgewaltigen Kommando von Willi Ostermeyer „Achtung – Stangen auf“ begannen sechzehn starke Sänger mit der Aufrichtung des Maibaumes. Einige waren schon dabei, als vor nunmehr 30  Jahren der erste Maibaum vor der „Liederkranzhalle“ aufgerichtet wurde. Die Idee dazu wurde seinerseits bei einer Mehrtagesfahrt der Chorfamilie nach Bayern geboren und ununterbrochen jedes Jahr gepflegt. „Das Maibaumfest ist zur Tradition geworden“ bemerkte Raimund Sommer, ein Mann der ersten Stunde. „Und ich weis nicht, jedes Jahr erscheint mir das Ding länger und vor allem schwerer“ fügte er lächelnd hinzu.

Nachdem der, mit einem Kranz mit bunten Bändern versehene, Baum fünfundvierzig  Grad Neigung erreicht hatte, mussten sich die starken Männer erst einmal den Schweiß von der Stirne wischen und die trockenen Kehlen befeuchten. Willi Ostermeyer sprach hier einen launigen „Richtspruch“ und lud die zahlreichen Zuschauer, die das Spektakel mit allerlei Kommentaren verfolgten, zu Speis und Trank in die Halle ein. Beim weiteren anheben des vierundzwanzig Metern hohen, Baumes musste immer wieder eine Korrektur der Ausrichtung erfolgen. „Mehr vun Haßloch weg, mehr gege Schiwwerstadt“, „jetzt hämmer die Richdung zu Behl“, waren die leicht zu verstehenden Kommandos, von „Richtmeister“ Jürgen Hain,  die dann auch präzise befolgt wurden. Natürlich begleiteten immer wieder fachkundige Kommentare der zahlreichen Zuschauer das schweißtreibende Handwerk der stöhnenden Akteure.  Nach nur einer halben Stunde war das Werk unter dem Beifall der Zuschauer geschafft, der Maibaum 2012 stand fest verankert.

Die Maibaumfeier in der Halle wurde musikalisch umrahmt vom Alleinunterhalter „Franky“ der  mit flotten Weisen die Gäste bei Laune hielt und zum Tanz aufspielte. Auch der Männerchor unterhielt mit einigen Liedvorträgen.

Wie gewohnt hatten die Sänger für das leibliche Wohl ihrer Gäste bestens gesorgt. Das gilt auch für das umfangreiche Kuchenbüfett. Es lies keine Wünsche offen. Traditionell wurde dieses von Sägerfrauen und weiblichen Mitgliedern der „Voice Connection“, dem gemischten Chor des Liederkranzes, der sich mehr dem modernen, meist englischsprachlichem, Liedgut aus den Bereichen Pop und Musical verschrieben hat, offeriert. So verwöhnt dachten viele Gäste erst ans nach Hause gehen, als der Mai schon angebrochen war. Bilder: fg

02.05.2012


Wieder hohe Auszeichnung für das Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Nachdem das Seniorenzentrum schon mit Bestnoten ausgezeichnet wurde kam eine neue, bedeutende Benotung hinzu. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen, hatte, wie der Leiter des Seniorenzentrums, Hermann-Josef Thomas, es ausdrückte, den seit einem Jahr bestehende ambulante Pflegedienst auf „Herz und Nieren“ geprüft. Sichtlich erfreut und stolz über die Auszeichnung überreichte Hermann-Josef Thomas am Tag „Tags der offenen Tür“ der Pflegedienstleitung des ambulanten Dienstes des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim den Bescheid des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Mit einer Note von 1,2 kann sicherlich von einem herausragenden Ergebnis der Prüfung gesprochen werden, betonte Thomas. „Sie zeigt den hohen Standard der Pflege den die Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes leisten und ich beglückwünsche sie ausdrücklich dafür“, ergänzte der Einrichtungsleiter. „Mit der Gründung des ambulanten Pflegedienstes, der pflegebedürftige Menschen zu Hause pflegt, betreut und berät, haben wir unser Leistungsangebot für pflegebedürftige Menschen in sinnvoller Weise erweitert, sodass neben der vollstationären Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege sowie Betreutes Wohnen nun auch Menschen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld versorgt werden können“, so der Leiter des Seniorenzentrums ergänzend. Gerade die Vernetzung der verschiedenen Angebote sei von Vorteil um auf die Bedürfnisse der Patienten, Bewohner, Tagesgäste und damit auch den Angehörigen eingehen zu können.

Ein reichhaltiges Programm wurde den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern beim „Tag der offenen Tür“ geboten. Alle wurden mit einem Glas Sekt willkommen geheißen. Zum Thema „Vorsorgevollmacht-Patientenverfügung referierte Rechtanwalt Theo Sturm. Die große Zahl der Interessierten verdeutlichte die Wichtigkeit dieses Themas. Viele Fragen wurden an Theo Sturm herangetragen und dieser konnte Missverständnisse aufklären und zur Klärung beitragen.

Ein weiterer Vortrag der sich mit dem Thema „Diabetes“ befasste wurde von Andrej Hauptmann, Inhaber der Bahnhofapotheke in Speyer, angeboten. Hier wurden neue Diagnosemethoden sehr anschaulich vorgestellt. Auch hier war der Saal der Seniorentagespflegestätte bis auf den letzten Platz gefüllt. Christian Schramm, stellvertretender Leiter, hatte mit der Auswahl der Themen für die Vorträge genau das Interesse der Besucher getroffen. 

Im Foyer stand u. a. die Firma Kind (Hörgeräteakkustik) zur Verfügung und bot kostenlos Hörtests als auch die Überprüfung sowie Reinigung von vorhandenen Hörgeräten an. Außerdem konnte man sich an den  selbstgemachten Waffeln der Mitarbeiter erfreuen. Die Mitarbeiterinnen informierten freundlich und kompetent über die Angebote des Seniorenzentrums. Die Cafeteria des Betreuten Wohnens rundete den Tag der offenen Tür über den gesamten Zeitraum kulinarisch ab und lud zum verweilen ein.

Informationen zum ambulanten Pflegedienst in der Bahnhofstrasse 4 im Ortsteil Böhl erhalten Sie unter der Rufnummer 06324/9714610 oder beim Seniorenzentrum direkt im Ortsteil Iggelheim, in der Wehlachstrasse 3, 06324/9220-0. Kajef  Wort und Bild

24.04.2012


Alte Tradition wiederbelebt

Glanzvoller Ball der Sängervereinigung

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Nach 15 Jahren haben wir es gewagt und wieder einen „Tanz in den Frühling“ veranstaltet. Und der Erfolg gab uns recht, betonte ein sichtlich zufriedener 1. Vorsitzender der Sängervereinigung, Herbert Bohrer. Die Sängervereinigung war der letzte Verein im Ort, der seinerzeit noch einen Vereinsball durchgeführt hatte und ist jetzt der erste Verein der nach über einem Jahrzehnt diesen Schritt wieder gewagt hat, fügte Herbert Bohrer hinzu. Und der Erfolg gab den Sängern recht.

Die Halle des TSV Iggelheim, zu dem die Sängervereinigung ein seht freundschaftliches Verhältnis pflegt, in der Jahnstraße war bis auf den letzten Platz besetzt. Festlich, frühlingshaft hatten die Damen vom TSV. um das Team von Sabine Schäfer, die Tische dekoriert und so mit Kerzenlicht zusätzlich eine anheimelnd Atmosphäre geschaffen, in der sich die festlich gekleideten Besucherinnen und Besucher sichtlich wohl fühlten. Jede Besucherin bekam darüberhinaus eine Rose überreicht und die Gäste wurden mit einem Glas Sekt willkommen geheißen.

Eine besondere Überraschung hatten sich die Organisatoren für die Eröffnung einfallen lassen. Sechs, in historische Gewänder gekleidete Paare eröffneten den Ballabend mit einer Polonaise, die von Zeremonienmeister, Gerhard Saur, gekonnt und variantenreich dirigiert wurde.

Zum Gelingen des Abends trug wesentlich auch die Kapelle „Rassler & Frieds“ bei. Diese Formation ist aus Sängervereinigung hervorgegangen und kann daher getrost als „Hauskapelle“ bei allen Gelegenheiten der Sängervereinigung bezeichnet werden. Die variantenreiche Auswahl der Musikstücke, immer dem Geschmack des Publikums angepasst, trug wesentlich zum Erfolg des Abends bei. Die Tanzfläche war bis in die frühen Morgenstunden immer dicht von dem tanzfreudigen Publikum bevölkert. Und es muss besonders erwähnt werden, dass die „Rasslers“ gänzlich ohne Gage aufspielten. Ein Großteil des Eintrittsgeldes wird für soziale Projekte für ältere Menschen in der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Und dies ist bereits mit Bürgermeister Peter Christ abgesprochen.

Die Verbundenheit von TSV und Sängervereinigung dokumentierte auch der Auftritt der Jugendgarde der Karnevalabteilung im TSV, „Igg`lemer Bessem“.  Die Kinder und Jugendliche waren mit ihren vielbeklatschen Schautanz eine Bereicherung des Abends.

So ist der Ball der Sängervereinigung sicher ein weiterer Baustein in der Erfolgsgeschichte des Gesangvereins. Und die vielen Besucher, die sich erst weit nach Mitternacht zufrieden auf den Heimweg  machten, freuen sich auf weiter Veranstaltungen dieser Art beim Großverein Sängervereinigung. Bild fg

23.04.2012


Vögel und Schmetterlinge

Ausstellung im Seniorenzentrum

Böhl-Iggelheim- In der Zeit von 02.05.2012 bis Ende Juli stellt der Pfälzer Maler Robert Rissel 24 seiner Bilder im Foyer des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim Wehlachstrasse 3 in 67459 Böhl-Iggelheim aus. „Vögel und Schmetterlinge“ ist der Titel der Ausstellung und Bilder von heimischen Vögel sowie bunten Schmetterlingen sollen den Eingangsbereich verschönern und Bewohner, Angehörige und ganz besonders Besucher dazu einladen die Welt der Farben auf sich wirken zu lassen. „Herr Rissel hatte bereits letztes Jahr mit anderen Motiven eine Ausstellung in unserem Haus“, so der Einrichtungsleiter Hermann-Josef Thomas. Der große Zuspruch, nicht nur von Besuchern, sondern vor allem auch der Bewohner, lies ihn nicht zögern, die Räumlichkeiten des Eingangsbereiches wieder zur Verfügung zu stellen. Der Pfälzer Maler Robert Rissel ist bereits seit den 60-er Jahren mit der Kunst tief verbunden und sei „mit dem Pinsel verheiratet“, wie er in einem Vorgespräch erläutert. So seien die Bilder von den bunten Schmetterlingen während eines Rehaaufenthaltes seiner Frau in einer Klinik entstanden. „In der Zeit, in der meine Frau Anwendungen hatte, habe ich die Bilderreihe über die Schmetterlinge in der Klinik gemalt“, so der ambitionierte Hobbykünstler. Der Grund, warum er die Vögel und Schmetterlinge in Aquarelltechnik auf die Leinwand gebannt hat, sei die Schönheit und Vielfalt, die die Natur uns bietet. Dies wollte er festhalten. Als Mitglied der Vereinigung „Pfälzer Maler e. V.“ kann er auf eine Reihe von Gruppen- als auch Einzelausstellungen zurückschauen. Die Freude, die er dabei den Bewohnern des Seniorenzentrums bereite stehe für ihn dabei im Vordergrund.

Die Bilder können im genannten Zeitraum ganztägig im Foyer des Seniorenzentrums bestaunt werden. Mittwochs, sowie samstags und sonntags ist darüber hinaus die Cafeteria des Hauses von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, sodass visuelle Eindrücke mit kulinarischen in Form von Kaffee und Kuchen kombiniert werden können.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim, 06324/9220-0 oder direkt beim Künstler Robert Rissel in Hassloch, 06324/1740.

20.04.2012


30 Jahre Maibaumfest beim Gesangverein „Liederkranz„ Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Der Gesangverein Liederkranz feiert am Montag, 30. April 2012 um 19 Uhr sein dreißigstes Maibaumfest, dazu laden wir Sie herzlich in die Liederkranzhalle ein.

Mit der Aufstellung des Maibaumes und einigen Liedvorträge der Sänger, beginnt das Fest.

Anlässlich des besonderen Jubiläums spielt ab 19 Uhr bzw. nach dem Aufstellen des Maibaums der beliebte Allein-Unterhalter  Franky Unterhaltung- und Tanzmusik.

An alle, die für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen, sich unterhalten und vielleicht sogar das Tanzbein schwingen möchten, ergeht hiermit herzliche Einladung.

Für Speisen und Getränke zu den bekannten moderaten Preisen ist wie immer bestens gesorgt.

Traditionell wird von unseren Sängerfrauen, sowie der Frauen unserer Mitglieder ein Kuchenbuffet angeboten.

Feiern Sie Alle mit uns, wir freuen uns auf Ihr kommen.

19.04.2012


Erstkommunion in Böhl- Iggelheim

Die Kinder beim Einzug in die Kirche

15 Mädchen und 15 Buben empfingen zum ersten Mal die Hl. Kommunion  

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- In einer sehr feierlichen Hl. Messe empfingen 15 Mädchen und 15 Buben aus den beiden Pfarreien „Allerheiligen“ in Böhl und „Simon und Judas Thaddäus“ in Iggelheim in der katholischen Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim zum ersten Mal die Hl. Kommunion.

Die Kinder hatten sich seit November 2010 auf diesen großen Tag vorbereitet. Unter Leitung von  Gemeindereferentin Ulrike Schwartz, so wie Dekan Michael Janson, aus Haßloch halfen engagierte Eltern mit, die Kinder weiter in ihren Glauben einzuführen und darin zu bestärken. Auch ihre Pfarrgemeinden mit ihren Festen und Gebräuchen wurde ihnen im Unterricht nahe gebracht. So waren die Kinder immer wieder eingeladen die hohen Feste wie Weihnachten, Ostern oder die Hochzeiten im Kirchenjahr, wie Advents- oder Fastenzeitzeit gemeinsam mit den Pfarrgemeinden zu feiern.

Stolz zeigten sich die Mädchen in ihren weißen Kleidern und die Buben in schicken Anzügen. Die weißen Kleider erinnern daran, dass in der Frühzeit des Christentums die Täuflinge, die zu dieser Zeit in der Osternacht getauft wurden, weiße Kleider trugen und diese am Sonntag nach Ostern wieder ablegten.

Die Kinder versammelten sich im katholischen Pfarrheim in der Rottstraße.  Nach der Begrüßung und Segnung durch Kaplan Macziol wurden die Kinder in einer feierlichen Prozession in die katholische Pfarrkirche geleitet. Der Musikverein Iggelheim, unter Leitung von Jens Böhler, begleitete die Prozession musikalisch. Wie schon seit vielen Jahren erweisen die Musiker vom Musikverein Iggelheim den Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten dadurch ihre Wertschätzung.

„Ihr empfangt heute das erste Mal den Leib Christi, das größte Geheimnis der katholischen Kirche“ betonte Kaplan Macziol in seinen einleitenden Worten. „Ich wünsche euch, dass ihr im eurem gesamten Leben immer gute Freunde um euch haben werdet, die euch immer im Glauben, so wie in allen anderen Situationen, hilfreich begleiten.

Die Hl. Messe wurde zum Großteil von den Erstkommunionkindern mitgestaltet. Ein spezielles Liederheft war für diesen Festtag zusammengestellt.

Die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchors Iggelheim unter der Leitung von Bettina Oster, umrahmte die Messfeier mit feierlichen Liedvorträgen. Mit großer Freude, Bewunderung und Applaus wurde dies von den Gottesdienstbesuchern aufgenommen.

Die Namen der Erstkommunionkinder:

Breitwieser Katharina, Karn Marie-Sophie, Mikatsch Andreas, Seelinger Marc Frank, Groß Lea Emily, Langen Moritz, Mikatsch Michaela, Hofstadt Celine, Mattern Vicky, Remle Samuel, Appler Yara Aylin, Eschbach Noah, Grün Luca, Klein Adrian, Pfeffer Marvin Christian, Rampe Lorena Mia, Weber Michelle Marie, Behr Maximilian Valentin, Fischer Louis, Hornbach Nico, Mis Josephine Theresa, Philipp Tim, Seidenspinner Celine Sophie, Wollny Justin Jannik, Buchmann Marlene, Götze Sina, Janz Nico, Pachner Marie, Rampe Ana Rebecca, Wawro Justin Bild: hw

16.04.2012


Laden, spannen, zielen Schuss

6 000 Eier an treffsichere Schützen

Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Laden, Sannen, zielen, Schuss - hieß es an diesem Osterwochenende viele hundert Mal auf der Schießanlage des Schützenclubs Böhl in der Lindenstraße im Ortsteil Böhl. 6 000 Ostereier wechselten hierbei den Besitzer. Eine Veranstaltung die seit Jahren zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalender des Schützenclub Böhl zählt und nichts von ihrer Attraktivität verloren hat. Ein Angebot der Schützen, ausgestattet  mit großem Spaßfaktor, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist.  Ganze Gruppen und Freundeskreise treffen sich zum sportlichen Wettstreit um die benötigten Ostereier für das Fest zu erschießen. Ungefähr fünfhundert  „Profi“ - und Hobbyschützen testeten ihre Treffsicherheit. Geschossen wurde mir Luftgewehr, auf eine Distanz von 10 m. Natürlich wurde nicht direkt auf die bunten  Produkte der Hühner angelegt. Diese sollten ja nicht zerstört, sondern verzehrt werden. Wie bei den Sportschützen üblich waren Scheiben aus Pappe das Ziel. Die Trefferfläche beträgt hier vier Zentimeter im Durchmesser, wobei die Zentrumsfläche drei Zentimeter im Durchmesser beträgt. Es konnte jeweils eine Scheibe mit fünf Patronen erworben werden. Für jeden Zentrumstreffer gab es ein buntgefärbtes Osterei.

Für die Sicherheit auf der Anlage waren die Schießwarte Rüdiger Schott, Ferdinand Supina, Dieter Ohmer und Gerhard Schmaus verantwortlich. Alle besitzen die erforderliche Bescheinigung der Waffenkunde. Sie achteten penibel auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So konnten auch ungeübte Schützen und Laien gefahrlos ihre Schüsse abgeben. Das Mindestalter der Teilnehmer betrug zwölf Jahre an den großen Schießständen. Nach oben waren altersmäßig keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften, um die Treffsicherheit zu erhöhen, die Waffe auflegen. Die moderne Böhler Schießanlage ist zusätzlich mit einem modernen Schießstand für kleine Gäste ausgestattet. Die Distanz beträgt hier 5 Meter, so dass Kinder einen besonderen Spaß am Ostereierschießen geboten werden konnte. Auf Grund dieser Tatsache sollen auch wieder verstärkt Kinder für den Schießsport begeistert werden. Nach Aussagen von Verantwortlichen trägt dies auch schon wieder Früchte in  einem Verein, in dem die Jugendarbeit immer ein großes Anliegen der Vereinsführung war. Sechs Jugendliche besuchen z. Z. das wöchentliche Training. Der erste Vorsitzende Frank Konrad zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wenn wir auch nicht mit der Mammutveranstaltung in Ruppertsberg konkurrieren können und auch nicht möchten, so zeigt sich doch, dass unsere, eher familiäre Veranstaltung im Ort gut ankommt“ betont Konrad. Das kam auch darin zum Ausdruck, dass viele der Gäste noch im gemütlichen Clubraum lange zusammen saßen. Konrad legt auch Wert auf die Feststellung, dass die Preise für eine Scheibe, mit der fünf bunte Eier erreicht werden konnten, seit Jahren gleich geblieben ist, was nicht bei allen Schützenvereinen der Umgebung der Fall ist.

Wie jeder Verein würden sich auch die Böhler Schützen über Nachwuchs und neue Mitglieder im Damen und Herrenbereich freuen. Die Trainingszeiten beim Schützenclub Böhl sind an jedem Freitag ab 18:00 Uhr auf der Schießanlage in der Lindenstraße.  Bild: fg

10.04.2012


Gastfamilien für weißrussische Kinder gesucht

Verein "Kinder von Shitkowitschi-Leben nach Tschernobyl bittet um Hilfe

Seit zwanzig Jahren kümmert sich der Verein "Kinder von Shitkowitschi-Leben nach Tschernobyl" um Kinder aus dem weißrussischen Kreis Shitkowitschi. Die Gegend gehört zu den meist verstrahlten, durch den Unfall von Tschernobyl vor 26 Jahren. Bei dieser Katastrophe landeten im weißrussischen Süden 70 Prozent des verstrahlten Materials. Jährlich lädt der Verein Kinder für drei Wochen zur Erholung ein. Obwohl der "Unfall" schon 26 Jahre zurück liegt nehmen die Immunschwäche-Krankheiten bei Kindern dort zu. Bewegung in frischer Luft und gesundes Essen stärkt das Immunsystem der Kinder in hohem Maße. Für die Zeit vom 26. Juni bis 21. Juli suchen wir Gastfamilien um den Kindern ein Aufenthalt bei uns zu ermöglichen.

Für die Gastfamilien fallen nur die Kosten für die Verpflegung an, denn die Kinder sind Kranken-, Unfall-und Haftpflicht versichert. Sie sind reichlich unterwegs, sodass die Familienentlastet werden.

Der frühe Zeitpunkt unserer Gastfamilien-Suche ist deshalb notwendig, da die Regularien mit Belarus, wie Visa beantragen, Kinder suchen und untersuchen, viel Zeit in Anspruch nimmt.

Am Donnerstag, den 19. April findet ein Informationsabend statt, um 19.30 Uhr im Restaurant "Al Maxi", Hauptstraße 120 in Böhl-Iggelheim, OT: Böhl.

Vom 25. Mai bis 3. Juni findet eine Busreise nach Weißrusslandstatt, zum Kennenlernen von Land und Leuten.

Ansprechpartner für interessierte Gastfamilien, bzw. Infos für die Reise nach Belarus, sind: Gaby Möller, Tel. 06324-6821 UND Beate Fürst, Tel. 06344-3358 Homepage: www.kinder-von-shitkowitschi.de

06.04.2012


Mitgliederversammlung der SPD Böhl-Iggelheim

Am Donnerstag, den 23.05.2013 um 19.30 Uhr Palatia Klause, Nebenzimmer in Böhl - Lindenstraße 6

mit der Bundestagsabgeordneten Doris Barnett

Bericht und Diskussion mit Doris Barnett

  •  Wahlen zur Vertreterversammlung Kreistagsliste

  •  Wahlen zur Vertreterversammlung Bezirkstag

  •  Wahlen zur Europavertreterversammlung