Speyer-Kurier
Böhl-Iggelheim
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DorfArt - Stammtisch

Böhl-Iggelheim- Der nächste DorfArt-Stammtisch findet am Mittwoch, 5. August 2015 um 19.30 Uhr in der Vogelpark-Gaststätte in Iggelheim, Hanhofer Straße 144 statt.

Über Ihr Kommen freuen wir uns.

29.07.2015


Ausflug des Museumsverein Böhl-Iggelheim nach Bruchsal am 09.08.15

Böhl-Iggelheim- Unser  diesjähriger Jahresausflug führt uns am Sonntag, 9. August 2015 nach Bruchsal zum Besuch des Schlosses mit Musikinstrumenten und -automatenmuseums.

Zur Teilnahme am Ausflug ist jedermann willkommen, ob Vereinsmitglied oder nicht.

Anmeldung bei Irma Nonnenmacher, Tel.:06324-76353 oder Dieter Korn, Tel.: 06324-76811.

19.07.2015


„Wir machen Kunst“

Schulfest der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Unter dem Motto „Wir machen Kunst“ standen sowohl Projekttage, als auch das Schulfest der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule im Ortsteil Iggelheim. „Meine Vision, als ich die Schulleiterstelle antrat, war, die Schule bunter zu gestalten Und dies ist Schritt für Schritt gelungen“ erklärte die Schulleiterin, Mirjam Ebli. Und nicht nur das – die ganze Schule hat sich, man könnte sagen, fast  zu einer Galerie gemausert. Und all die Kunstwerke von den jungen Künstlerinnen  und Künstler konnten beim Schulfest bewundert werden. Und es gab darüber hinaus viele Aktionen an den sich die Besucher bei den verschiedensten Stellen in den beiden Schulhäusern beteiligen konnten.

Die Idee zu dieser Kunstaktion entstand, nachdem die Kreissparkasse Vorderpfalz für Kunstprojekten an Schulen einen nicht unansehnlichen Betrag zur Verfügung gestellt hatte. Das „kleine Konzept“, wie Mirjam Ebli, bescheiden betonte, wurde mit 300 Euro bedacht. Gemeinsam mit dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen wurde dann die Gesamtkonzeption erarbeitet. Es war wichtig, dass alle Schüler und alle Klassen an den Projekt beteiligt waren, wie die engagierte Schulleiterin betonte. Alle Klassen besuchten das Museum, bestaunten die Miró- Wand un entdeckten an dieser verschiedene Tierformen, welche die Kinder sehr beeindruckten. Miró wurde zum großen Vorbild für die kleinen Kunstschaffenden. Eine Mitarbeiterin des Wilhelm-Hack-Museums besuchte die Schule und schuf zusammen mit den Kindern ein Gesamtkunstwerk nach  Miró, das neben andern großen Werken die Schule ziert.  Miró- Kekse wurden zum Schulfest gebacken und fein verziert. So wurde auch schon hier der Gaumen verwöhnt.

Aber nicht nur Joan   Miró diente den Schülern als Vorbild. Wassily Kandinsky, inspirierte zu konzentrischen Lebenskreisen, welche aus Baumscheiben geschaffen wurden. Die zweiten Klassen beschäftigten sich mit dem Außenbereich der Schule. Mit selbstgefertigten Schablonen wurden die grauen  Säulen farblich herausgeputzt. Nach Vorbild von Niki de Saint  Phalles gestalteten die Viertklässler sehr mächtige Frauenfiguren – Nanas. 3D-Bilder entstanden nach Keith Hering. Vincent van Gogh war der Ideengeber für einen Sternenhimmel

Liebevoll waren die Kunstwerke in den Klassenräumen der beiden Schulhäuser aufgebaut. Überall war Material vorhanden und die Kinder luden ihre Gäste zum mittun ein.  Es gab „Helferkinder“, die erklärten und beim Selbstgestalten mithalfen.

Im Eingangsbereich des „Alten Schulhauses“ konnten kleine Platten aus Holz nach eigenen Ideen bemalt werden. Hier herrschte wären des gesamten Tages großer Andrang. Die Täfelchen werden zu einem Gesamtmosaik zusammen geführt und dieses „Schulfestgesamtkunstwerk“ wird einen exponierten Platz in oder an der Schule finden.

Begonnen hatte das Schulfest mit einem bunten Reigen aus Tanz und Gesang auf der Bühne unterhalb des Schulhofes. Es gab auch ein Jubiläen zu feiern.  Der Förderverein der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule kann auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Schule zurückblicken. Waren die Miró- Kekse schon ein Genuss, lies das Angebot des Schulelternbeirates und des Fördervereins keine Wünsche offen. Bratwürste und diverse Getränke gab es natürlich auch.. Und das reichhaltige Kuchenbuffet lies so manchen guten Vorsatz schwinden.

Aber der Schulelternbeirat hielt ein besonderes Angebot bereit. Schon seit 3 Jahren bietet diese Gremium, unterstützt vom Förderverein, ein variantenreiches „Energiefrühstück“ bestehend aus verschiedensten Obst- und Gemüsesorten für die Kinder an. Und dieses Vitaminreiche Frühstück wurde beim Schulfest angeboten und fand reisenden Absatz.

Einen „kleinen Wermutstropfen“, wie sich Mirjam Ebli ausdrückte, musste sie schon zu Beginn des Festes verkünden. Udo Linden, der Vorsitzende des Schulelternbeirates und Manuel Budich, der Vorsitzende des Förderverein, scheiden aus ihren Ämtern aus. Die große Wertschätzung, welche die beiden Herren genossen, drückte sich, neben den Präsenten, auch darin aus, dass das Lehrerkollegium eigens ein Lied getextet und diese unter dem großen Applaus der vielen Zuschauer, die schon zur Eröffnung gekommen waren, zum Besten  gaben.  Bild: fg

23.07.2015


Schulfest der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule - Bilderalbum

 

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim verabschiedet den Abschlussjahrgang 2015

106 Schülerinnen und Schüler singen stilvoll gekleidet das gemeinsame AbschlussliedBöhl-Iggelheim- Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, mit ausgelassener Freude über den erreichten Abschluss, aber auch mit viel Wehmut ging die diesjährige Abschlussfeier der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) nach unterhaltsamen drei Stunden zu Ende.

In Anlehnung an ihren Entlassmonat Juli/2015 hatten die Schülerinnen und Schüler das diesjährige Motto gewählt: „Wir sind nicht 08/15, wir sind 07/15! Wir sind kein Standard!“ Die 106 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen zeigten deutlich, dass das Motto auf sie zutraf: Niveauvoll wurde durch ein anspruchsvolles Programm bis zur Vergabe der Zeugnisse geführt. Für alle ging ein wesentlicher Lebensabschnitt erfolgreich zu Ende, ob mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I oder dem Abschluss der Berufsreife - beide ermöglichen den Einstieg in das Berufsleben oder den Besuch einer weiterführenden Schule. Sieben der Schülerinnen und Schüler haben sich nachträglich für das 10. Schuljahr an der PGRS+ qualifiziert und werden der Schule trotz ihres diesjährigen Abschlusses erhalten bleiben.

Der Beitrag der 9 d wird (v. links) von Janina Kuzmirz, Marvin Geier und Saskia Rohe unterstütztSchulleiterin Elisabeth Kasprowiak begrüßte die Gäste der sehr gut besuchten Abschlussfeier, die von den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen mit Unterstützung ihrer Klassenlehrer perfekt organisiert worden war. Der ausdrückliche Dank der Schulleiterin galt nicht nur dem Kollegium und ihrem Schulleitungsteam, dem Konrektor Thomas Hasenöhrl und der pädagogischen Koordinatorin Magda Hellstern, sondern auch der Sekretärin Sylvia Albrecht, dem Hausmeister Dietmar Fink, dem sehr engagierten Schulelternbeirat mit Anja Köglmeier und Anett Scheibe als Vorsitzende und dem Förderverein der PGRS+ mit ihren Vorsitzenden Nicole Dörr und Sabine Scanu. Anett Scheibe und Sabine Scanu mussten leider als Vorsitzende von der Rektorin mit viel Dank, Blumen und einem kleinen Geschenk verabschiedet werden, da ihre Kinder zu den entlassenen Schülerinnen gehörten.

Der u.a. für die Schulen des Rhein-Pfalz-Kreises zuständige Kreisbeigeordnete Manfred Gräf betonte den beeindruckenden Erfolg der PGRS+, einer integrativen Realschule plus mit offener Ganztagsschule, der an den hohen Anmeldezahlen deutlich abzulesen sei. Er wünschte den Jugendlichen ebenso wie Bürgermeister Peter Christ viel Erfolg auf ihrem Weg.

Mia Berg, 10 b, trägt gekonnt ein Klavierstück vorJana Birzer, Ronja Fuchs und Diana Almagedi führten charmant und humorvoll durch ein kurzweiliges Programm. Es wurde parodiert und gesungen, die hauseigene Schulband trat auf, ein stimmungsvolles Klavierstück wurde von Mia Berg vorgetragen und die Klassenleiterinnen der 10. Klassen ließen die vergangenen Jahre noch einmal gekonnt Revue passieren. Einen besonderen Beitrag gab es von Osman Citir (Comedian), der als Pate der Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ seit einem Jahr die Schule begleitet: er gab den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg, sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen.

Zum guten Schluss erhielten Christian Wolf und Saskia Rohe den Buchpreis des Landes Rheinland-Pfalz für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule. Kathrin Linzner, Emeli Constanzino, Kevin Deppert und Janina Kuzmirz erhielten den Schulpreis der Peter-Gärtner-Realschule plus für hervorragende Leistungen; den Buchpreis der Stiftung Pfalz-Metall erhielt als bester Schüler im Fach Physik Pascal Stahl. Anja Köglmeier verlieh als Schulelternbeiratsvorsitzende die zwei Schulsozialpreise an Diana Almagedi und Alessio Mauramati für herausragendes Engagement in der Schule und für die Schule.

Zahlreiche Erinnerungsfotos wurden abschließend gemacht - die Feier endete mit einem kleinen Imbiss und kühlen Getränken im Hof der PGRS+. Der Tag war für die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler allerdings noch nicht vorüber, sie feierten ihren Schulabschluss anschließend ausgiebig mit Freundinnen, Freunden und Familie.

Text und Foto: Markus Jung

22.07.2015


PGRS plus Böhl-Iggelheim Entlassfeier - Bilderalbum

Studienfahrt zum Schloss Langenburg im Hohenloher Land am 12.09.2015

Haßloch/Schloß Langenburg- Am Samstag, 12. September 2015 fahren die VHS Haßloch mit der Gruppe Böhl-Iggelheim zum Schloss Langenburg. Hoch über dem Jagsttal, in malerischer Landschaft gelegen, thront die mächtige Schlossanlage, deren Ursprünge auf das 12. Jhd. zurückgehen. Das Schloss ist eine Juwel der Schlossbaukunst und seit Jahrhunderten die Residenz der fürstlichen Familie zur Hohenlohe-Langenburg.

Am Vormittag  besichtigen wir mit kompetenter Führung das Schloss Langenburg. In der historischen Altstadt Langenburg machen wir unsere Mittagspaus mit der Gelegenheit zum Mittagessen. Anschließemd werden wir durch das  ehemalige Zisterzienserkloster geführt, das ursprünglich bereits 1153 als Filialkloster der Kloisters Maulbronn in Neusaß gegründet wurde. Bereits kurze Zeit später, zwischen 1157 und 1163 erfolgte der Umzug nach Schöntal an der Jagst.

Zu sehen sind u.a. das Konventsgebäude, die Torhäuser und der Klostergarten.

Während der Heimfahrt legen wir noch eine Pause in Jagsthausen (bekannt durch Götz von Berlichingen) ein.

Weitere Informationen und Anmeldung ab sofort bei Frau Nonnenmacher, Tel.: 06324-76353.

Text: VHS Haßloch-Böhl-Iggelheim, Presse

19.07.2015


Projektgruppe der Peter-Gärtner-Realschule plus gestaltete Gedenken an NS-Opfer

Die Projektgruppe Stolpersteine der PGRS plus bereitet mit ihrer Lehrerin Ulrike Lösch-Schölles die Ausstellung vorBöhl-Iggelheim- „Ich bin Shmuel Meir Blum“. Stolz erklingt dieser Namen vor dem Haus Buschgasse 32 in Iggelheim und fünfzehn weitere folgen. Ihre Träger stehen heute hier als lebender Beweis, dass die Nationalsozialisten mit ihrem Vorhaben der Ausrottung des jüdischen Volkes gescheitert sind. Es ist der ergreifendste Moment eines Rundganges durch Iggelheim, der der Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors gewidmet ist und bei dem Einige wiederholt mit den Tränen kämpfen. Mit der Nennung ihrer Namen vor dem elterlichen Wohnhaus von Max Blum gedenken die Angehörigen ihres Vorfahren, den der Rassenwahn der Nazis zur Flucht zwang. Anders als sein Vater Max Blum überlebte er die Shoah und gründete in Israel eine Familie, die nun mit drei Generationen der feierlichen Verlegung eines ihm gewidmeten Stolpersteins beiwohnt.

Auch zwei Urenkel Kurt Blums legen Rosen niederDer Weg durch das Dorf führt auch zu Rosa und Moritz Wälder, Luitpoldstraße 40 und den Familien Mayer und Süssel, Langgasse 1. Drei Adressen und zwölf Stolpersteine stehen somit an diesem Nachmittag für zwölf Schicksale von Ermordeten oder Vertriebenen, die den zahlreichen Gästen von der Projektgruppe Stolpersteine der PGRS plus in kurzen Vorträgen nahegebracht werden. Die Jugendlichen unterstützen damit die Arbeit des Aktionskreises Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus, auf dessen Initiative der Künstler Gunter Demnig die Steine verlegt. Vorab haben sie bereits eine Ausstellung für die Gedenkfeier im Foyer der Wahagnies-Halle gestaltet, die den Abschluss der Stolpersteinverlegung bildet. Vera Tanski, Vertreterin des Aktionskreises, dankt den Jugendlichen ebenso für ihre Hilfe wie Hanna Blum, die sich gemeinsam mit ihrer Familie freut, dass die Gemeinde Böhl-Iggelheim diesen Weg des Erinnerns gewählt hat. Sie ist sich sicher, dass dieser Tag für ihren Vater ein glücklicher gewesen wäre und sie appelliert an die junge Leute – seien sie aus Böhl-Iggelheim oder Haifa – Verantwortung zu übernehmen und eine Wiederholung solcher Verbrechen unmöglich zu machen.

Text: Markus Jung; Foto: Svitlana Weisenburger, Markus Jung

16.07.2015


„Aus Nachbarn wurden Juden“

Stolpersteine – Gedenkfeier – PGS – Projekt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Den ehemaligen jüdischen Mitbürgern von Iggelheim wieder ein Gesicht zu geben und deren Geschichte lebendig werden zu lassen und dauerhaft im Bewusstsein der Gemeinde zu verankern, war das Ziel des gemeindlichen Arbeitskreises „Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus“. Vera Tanski war hierbei nicht nur die Hauptinitiatorin, sie stellte auch in akribischer Kleinarbeit die Lebensläufe der  jüdischen Familien, die von den Nationalsozialisten verschleppt und ermordet wurden, oder auf Grund der Verschleppung starben, zusammen. Als erstes großes Projekt konnte 2013 auf den Friedhof in Iggelheim eine Stehle mit den Namen dieser ehemals jüdischen Mitbürgern eingeweiht werden. (Speyer-Kurier berichtete)

Als nächste Aufgabe stellte sich der Arbeitskreis die Verlegung so genannter Stolpersteine.  Der Künstler Gunter Demnig aus Köln hatte dieses Kunstobjekt im Jahre 1996 ins Leben gerufen. Diese Steine in der Größe zehn Zentimeter im Quadrat tragen auf der Oberseite eine polierte Messingplatte in der die Daten der Opfer eingraviert sind. Sie werden wie ein Pflasterstein in die Bürgersteige, möglichst bei den alten Wohnhäusern der Opfer, vom Künstler selbst verlegt. Stolperstein finden sich mittlerweile in vielen Städten in Deutschland, so wie in etlichen Ländern Europas. Ca. 50 000 verlegte Steine in 1 300 Orten Europas erinnern an das Leid der von den Nationalsozialisten Verfolgten.

„Die Idee der Stolpersteine fiel in Böhl-Iggelheim erfreulicherweise auf fruchtbaren Boden“ erklärte Vera Tanski . Nachdem der Gemeinderat einstimmig der Idee zugestimmt hatte, fanden sich spontan Sponsoren, die die Kosten übernahmen. „Wir konnten den Iggelheimer Verfolgten wieder ein Gesicht geben“ betonte Vera Tanski sichtlich zufrieden. Bei der Aktion handelt sich nur um das Gedenken ehemaliger Iggelheimer Mitbürger. In Böhl lebten seit 1910 keine jüdischen Mitbürger mehr. Besonders erfreut zeigten sich die Mitglieder des Arbeitskreises, dass sich an der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGS) eine Projektgruppe „Stolpersteine“ von Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse, unter der Leitung von Ulrike Lösch-Schölles gründete, die sich dieser Thematik intensiv angenommen hat. Die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak unterstützte das Projekt nach Kräften. Die Projektgruppe hatte eine Präsentation mit beeindruckenden Stellwänden erstellt, die im Foyer der Wahagnieshalle ausgestellt war und den würdigen Rahmen für eine Gedenkfeier lieferte.

An 3 Stellen wurde in Iggelheim Stolpersteine vom Künstler, Gunter Demnig, selbst verlegt. In der Luitpoldstraße 40 erinnern zwei Steine an Moritz und Rosa Wälder. Während Moritz Wälder, nach der Deportation ins Lager Gurs nach Südfrankreich und der Befreiung des Lagers in Frankreich blieb und dort 1951 verstarb, kehrte seine Frau Rosa 1957 wieder nach Iggelheim zurück. Sie verstarb 1972 und ist auf dem jüdischen Teil des Zentralfriedhofes in Ludwigshafen beerdigt. Schüler der PGS Projektgruppe verlassen, wie bei den anderen Verlegestellen auch,  die  Lebensgeschichten der Menschen, an die mit den Stolpersteinen gedacht werden soll. Spontan erzählte eine Dame aus der großen Besucherzahl, die zur Verlegung der Stolpersteine gekommen war, persönliche Erlebnisse mit Rosa Wälder. Sie trug ein Gedicht vor, welche sie von der liebenswerten Dame erlernt und noch im Gedächtnis behalten hatte. „Die Frau Wälder gedenkt mir noch gut. Immer hat sie eine weiße Schürze an gehabt“ bemerkte ein andere Zuschauerin. „Und es waren nicht nur von außen nach Iggelheim gekarrte SS-Männer die den jüdischen Mitbürgern Schlimmes angetan haben. Man würde sich wundern wie viele und welche Iggelheimer sich an den schlimmen Dingen beteiligt haben“ ergänzte eine betagte Zuschauerin.

In der Buschgasse 32 sitzen die Gedenksteine für Angehörige der Familie Blum. Fünf Steine tragen die Namen und die Schicksale von Kurt, Max, Johanna, Franziska  und Edmund Blum. Schon seit 1777 ist die Familie Blum in Iggelheim belegt, wie Vera Tanski bei ihren Recherchen herausgefunden hat. Der Idee der Stolperstein liegt auch der Gedanke des „Zusammenführens“ zu Grunde. Schon 2013, zur Einweihung des Gedenksteines, waren Hanna und Meir, die Kinder von Kurt Blum, der als einziger der Familie Blum die Naziherrschaft überlebte nach Iggelheim gekommen. Kurt Blum war der einige Überlebende der Familie Blum, der dem Naziterror durch Flucht nach Israel entgehen konnte. Jetzt – zur Stolpersteinverlegung – kamen 16 Familienmitglieder, Hanna und Meir, ihre Ehepartner, Kinder, Schwiegerkinder und Enkel nach Böhl-Iggelheim. In einer eindrucksvollen Begrüßungszeremonie wurden die israelischen Gäste von Bürgermeister Peter Christ (CDU) zwei Tage zuvor im Rathaus willkommen geheißen. (Speyer-Kurier berichtete)

Hier in der Buschgasse fand ohne Zweifel die beeindruckendste Zeremonie statt. Alle Familienmitglieder stellten sich mit ihren Namen vor. Hanna Wertheim verhehlte ihre Anspannung nicht „wir sind Alle sehr aufgeregt“. Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Arbeitskreises, aber auch allen Böhl-Iggelheimer Bürgern, dass die Geschichte ihrer Familie mit den Stolpersteinen lebendig bleibt. Hanna Wertheim bezeichnete die Steine als Symbole für ein friedliches Miteinander in der Zukunft. Hanna bedauerte, dass ihr Vater diese Zeremonie nicht miterleben konnte. Ihr Vater habe immer großes Heimweh gehabt. Über seine Erlebnisse in der Nazizeit habe ihr Vater nie viel gesprochen – aber über die vielen guten Erinnerungen an Deutschland schon- wie Hanna Wertheim betonte. „Es hätte unserm Vater sehr viel bedeutet dies hier miterleben zu können“ betonte Meir Blum.

Nach der Verlegung der Steine legten alle Familienmitglieder der Familie Blum Rosen in einen Kranz um die Stolpersteine.

Rosen wurden auch um die andern Stolperstein gelegt. Diese Aufgabe übernahmen die Schüler der Projektgruppe der PGS.

Fünf Stolpersteine in der Langgasse 1 erinnern an Michael und Susanne Mayer, Hannelore, Mathilde und Helga Süssel. Die Schülerinnen und Schüler der PGS zeigten auch hier beim Verlesen der Lebensgeschichten ihre Betroffenheit.

In einer Feierstunde im Foyer der Wahagnieshalle, unter dem Thema „Als aus Nachbarn Juden wurden“, wurde dann noch einmal der in den Stolpersteinen Verewigten gedacht. Bürgermeister Peter Christ verdeutlichte eindringlich die Bedeutung der Stolpersteine die er als Mahnung zur Aussöhnung und als Symbole auch gegen das Vergessen sieht. Werner Scarbata, der Vorsitzende des „Bündnis für Vielfalt und Extremismus“ erinnerte in seinen Grußworten an die Entstehung diese Arbeitskreise, nannte die Beweggründe hierfür  und die Ziele für die Zukunft, die vornehmlich in der Versöhnung und dem Kampf gegen rechte und linke Umtriebe liegen.

Vera Tanski berichtete von ihren umfangreichen Recherchen, die schlussendlich zu dieser Aktion - der Verlegung der Stolperstein - führten. Die Bedeutung der gesamten Aktion verdeutlichten die Böhl-Iggelheimer durch ihre große Anzahl, die bei der Verlegung an den drei Plätzen, so wie bei der Feierstunde in der Wahagnieshalle, zu gegen war. Das Foyer war bis auf den letzten Platz besetzt. Vertreter der Kirchen waren ebenso zugegen wie ein Großteil der Mitglieder des Gemeinderates.

Die weit über Böhl-Iggelheim hinausgehende Bedeutung der Verlegung der Stolperstein unterstrichen die Bürgermeisterin aus Schifferstadt, Ilona Volk (Bündnis 90/Grüne), so wie der Kreisbeigeordnete Konrad Heller (CDU), mit ihrer Anwesenheit.

Die PGS hatte sich nicht nur in der Projektgruppe engagiert. Schülerinnen und Schüler der Koch-AG hatten im Foyer der PGS Tische liebevoll festlich geschmückt und bewirteten vor der Verlegung der Stolpersteine die Gäste aus Israel mit Pfälzer Spezialitäten.

Der Arbeitskreis hat ein sehr informatives, umfangreiches Heft im Format DIN A 6 verfasst, das bei der Gemeindeverwaltung ausliegt. Darin sind die Lebensläufe der ehemals jüdischen Mitbürger umfassend dargestellt. Bild:fg

15.07.2015


Stolpersteinverlegung und Feierstunde - Bilderalbum

LESESOMMER Rheinland-Pfalz

Auch im Jubiläumsjahr beteiligt sich die Kath. Öffentl. Bücherei Iggelheim am Lesesommer

Böhl-Iggelheim- Das nächste große Highlight steht in den Startlöchern. Am 13. Juli 2015 startete bereits zum 8. Mal der Lesesommer in der Kath. Öffentlichen Bücherei Iggelheim.

Das Team der KÖB Iggelheim sowie viele Helfer freuen sich wieder auf Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 16 Jahre (ab der 1. Klasse), die in die Bücherei kommen und sich natürlich kostenlos zum Lesesommer anmelden.

Die Kath. Öffentl. Bücherei Iggelheim hat wieder für diese Aktion zahlreiche neue Kinder- und Jugendbücher gekauft.

Wer über den Veranstaltungszeitraum vom 13.07.2015 bis 13.09.2015 mindestens 3 Bücher liest und über diese in der KÖB Iggelheim kurz berichtet, erhält ein Zertifikat und mit jeder ausgefüllten Bewertungskarte hat man die Chance beim Lesesommer Rheinland-Pfalz einen tollen Preis zu gewinnen.

Weitere Infos und Anmeldung in der KÖB Iggelheim

Öffnungszeiten Lesesommer:

Sonntags von 9:30 – 11:30 Uhr

Mittwochs von 15:30 – 18:00 Uhr

in der KÖB Iggelheim, Rottstr. 33 (kath. Pfarrzentrum), Iggelheim

Mittwochs findet während des Lesesommers das beliebte Lesecafé statt, veranstaltet von dem Ökumenischen Frauenkreis Iggelheim

Mo. 13. Juli 2015 - Besuch aller Grundschulkinder der Grundschule Iggelheim in der Bücherei

Sa. 19. Sept. 2015 - Lesesommerabschluss

Besuchen Sie uns am 19. Juli 2015 von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr während dem Pfarrfest und informieren Sie sich über unsere Aktivitäten und Neuigkeiten, seit 01. Juli können Sie sich Ebooks online ausleihen und auf Ihren Ebookreader, Smartphone, Tablet usw. laden. Ebenfalls findet der beliebte Bücherflohmarkt statt.

14.07.2015


„Gegen das Vergessen - für Versöhnung und Partnerschaft“

Besuch von Israelis in Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Seit Jahren gibt es in Böhl-Iggelheim das „Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus“. Ziel dieses Arbeitskreises der Gemeinde ist nicht nur, gegen rechte und linke Umtriebe in unserem Land und speziell in Böhl-Iggelheim, zu kämpfen, sondern auch die Aussöhnung mit Israel zu stärken und zu vertiefen.

Auch in Böhl-Iggelheim hatten jüdische Mitbürger unter dem Naziterror zu leiden - wurden vertrieben – deportiert und kamen dadurch zu Tode. Vera Tanski, vom Arbeitskreis hat in jahrelangen, akribischen Recherchen die Geschichte der Familien Wälder, Blum, und Mayer erforscht. Schon 2013 konnte auf Initiative des Arbeitskreises ein Gedenkstein, in den sämtliche Namen der Familien eingemeißelt sind, auf dem Friedhof in Iggelheim enthüllt werden. Zu diesem Anlass waren 2013 extra aus Israel Hanna Wertheim und Meir Blum aus Israel angereist, deren Vater Max Blum von den Nazis deportiert worden war.

Ist der Gedenkstein ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen, so wollten es die Initiatoren nicht dabei belassen. Der Wille und Plan war, so genannte „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig in Iggelheim vor den Häusern verlegen zu lassen, in denen die jüdischen Familien wohnten. Die Idee kann in die Tat umgesetzt werden. „Stolpersteine“ werden in 3 Straßen verlegt werden. ( Speyer-Kurier wird darüber berichten)

Waren im Jahr 2013 zur Gedenksteinenthüllung nur Hanna Wertheim und Meir Blum nach Böhl-Iggelheim gekommen, traf heute eine große Delegation der Familien aus Israel in Böhl-Iggelheim ein. 16 Familienmitglieder – von Erwachsenen, Kinder, Jugendlichen - bis zur kleinen Enkeltochter von Hanna Wertheim, konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU) im Ratssaal der Gemeinde willkommen heißen. Peter Christ betonte besonders den Einsatz, den die Mitglieder des Arbeitskreises bez. der „Stolpersteine“ und zu Gelingen des Besuches der israelischen Gäste geleistet haben. „Auch 70 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges ist es wichtig sich an das Leid, das jüdischen Mitbürgern angetan wurde, zu erinnern“ betonte Peter Christ. Und Christ gab seiner Freude Ausdruck,  so viele Gäste aus Israel begrüßen könne. Auch ein Ausdruck dafür, dass die Geschichte in diesen Familien lebt und der Besuch auch als Geste der Aussöhnung gesehen wird.

In diesem Sinne sprach auch Hanna Wertheim in ihren Begrüßungsworten. „Versöhnung – Aussöhnung – friedliches Zusammenleben-so muss Zukunft gestaltet werden“!Sie dankte besonders den Initiatoren für die Vorbereitung der Reise nach Böhl-Iggelheim. Neben Bürgermeister Peter Christ wurden Vera Tanski, Christa Bug und der Vorsitzende des AK, Werner Scarbata mit Präsenten bedacht.

Nach dem Empfang im Rathaus in Böhl-Iggelheim besuchte die israelischen Gäste den jüdischen Friedhof in Haßloch, auf dem einige Familienmitglieder der Familie Blum ihre letzte Ruhestätte gefunden haben! Bild:fg

10.07.2015


Besuch von Israelis in Böhl-Iggelheim - Bilderalbum

“Sophie Scholl – Freiheit“

Sophie und Hans Scholl während eines Verhörs durch die Gestapo Sophie und Hans Scholl während eines Verhörs durch die Gestapo

Theaterstück an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- „In unserem Foyer hängt eine Tafel zur Erinnerung an eine ganz besondere Auszeichnung, die wir vor einem Jahr erhalten haben“, erinnerte Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak die 9. und 10. Klassen der PGRS plus Böhl-Iggelheim bei ihrer Begrüßung des Theaters am Ehrenbreitstein. „Wir sind Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Diesen Status gelte es nun stetig weiterzuentwickeln.

Wie könnte das besser gelingen, als durch die Auseinandersetzung mit jener Zeit, die in Deutschland menschenverachtenden Rassismus zur Staatsräson erhoben hatte und jede Form der Courage mit brutalster Härte unterband? Oder noch besser, durch eine Begegnung mit dem Widerstand gegen diese Tyrannei? Zu den bekanntesten Menschen, die sich dem Nationalsozialismus entgegenstellten, gehören die Geschwister Sophie und Hans Scholl. Sie waren Mitglieder der Weißen Rose, jener Gruppe, die durch die Verbreitung von Flugblättern gegen den Krieg und die Diktatur Adolf Hitlers kämpfte.

An ihrem Beispiel zeigten die Schauspieler Annika Woyda und Matthias Krause in einer Inszenierung von Gabriel Diaz zu welchem Einsatz Menschen fähig waren, die sich Menschlichkeit und persönliche Freiheit gegen übermächtige Widerstände erkämpfen mussten. Das Stück, gefördert durch laprofth, den Landesverband professioneller freier Theater in Rheinland-Pfalz, arbeitet dabei mit einer bewegenden Collage von Originaltexten, darunter Verhörprotokolle, aber auch private Zeugnisse wie Briefe und andere persönliche Aufzeichnungen. Im Gespräch nach der Aufführung übertrugen die Theatermacher die Anliegen der Geschwister Scholl auf ihr jugendliches Publikum und die Gegenwart.

Sie diskutierten darüber, wie Rassismus heute als Fremdenfeindlichkeit wieder hoffähig wird und dass der Umgang mit Flüchtlingen Anlass genug für alle sein sollte, mit Nachdruck für die Interessen von Ausgegrenzten und Schwächeren zu kämpfen. Auch 72 Jahre nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl scheinen diese Themen brandaktuell zu sein und ihr Mut und ihre Opferbereitschaft beeindrucken heute noch die jungen Zuschauer in Böhl-Iggelheim im Foyer der Wahagnies-Halle. Text und Foto: Markus Jung

08.07.2015


„Lediglich ledig - So än Schlawiner“

Neues Stück der Theatergruppe des FC-Palatia Böhl

Böhl-Iggelheim- Die Theatergruppe des FC-Palatia Böhl steckt schon mitten in der Probenarbeit für ihr neues Stück. Mit Feuereifer, jeder Menge Begeisterung und vor allem sehr viel Spaß  sind sind die weiblichen und männlichen Akteure bei der Sache. Dieses Jahr hat die Gruppe um Altmeister Heinz Issler wieder ein Stück der Autorin Ute Tretter-Schlicker ausgewählt: „Lediglich ledig“ oder wie wir sagen „So än Schlawiner“ ist der inhaltsschwere Titel.

Soviel sei über den Inhalt vorab verraten:

Konrad ist ein selbstbewusster Mann, der mit Erfolg Bücher über seine überaus glückliche Ehe schreibt und als kleiner Macho sein Leben in vollen Zügen genießt. Außer seinem Freund Oskar, der unter dem Pantoffel seiner Frau Margot steht, weiß aber niemand, dass er gar nicht verheiratet ist.

Für Konrad bricht eine Welt zusammen, als er ein Telegramm erhält, dass sein Verleger ihn und seine Ehefrau besuchen möchte. Wo in aller Schnelle soll Konrad eine Frau finden, die genau so perfekt ist, wie in seinen Büchern? Wie meist bei solchen Entwicklungen überschlagen sich die Ereignisse und führen zu den tollsten Verwicklungen.Klara, die alles andere als gut anzusehende Hauswirtschafterin von Konrad, wittert ihre Chance und sieht sich schon als Aushilfsehefrau. Aber nur um Peter, Hausmeister, Gärtner, so wie Mann für alle Fälle, ihre große Liebe, zur Eifersucht zu treiben um endlich einen Heiratsantrag von ihm zu bekommen. Sie ahnt nicht, dass Peter so wie so über beide Ohren in sie verliebt ist.

Die Idee von Konrad eine Schauspielerin als Ehefrau  zu verpflichten, sorgt für weiteres Chaos. Zumal Frieda, die Schwester von Klara, überraschend zu Besuch kommt und das Chaos perfekt macht.  Ein Missverständnis nach dem anderen bringt das humorvoll Fass zum überlaufen - aber auch bestimmt zu einem für alle Seiten perfekten Happy-End!

Premiere ist am 17.10., weitere Aufführungen am 24., 30. u. 31.10. 2016, sowie am 6. u. 07.11.2016 Die Veranstaltung finden alle in der VT-Halle, Lindenstr. 6c, 67459 Böhl-Iggelheim, statt. Beginn  ist jeweils um 19:30 Uhr.

Der Kartenvorverkauf beginnt ab 01. September. Weitere Infos unter theater-boehl@gmx.de  Archivfoto: fg

04.07.2015


Sonne, Gesang und Fröhlichkeit

Sängervereinigung Iggelheim feiert Sommerfest.

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Drei Tage lang feierte die Sängervereinigung Iggelheim ihr traditionelles Sommerfest auf ihrem Gelände in der Sandgasse. In ihrem, mit viel Mühe und Liebe, geschmückten überdachten Anbau an das Sängerheim angrenzend, fühlten sich die zahlreichen Gäste an allen Tagen sichtlich wohl. Mit viel Blumenschmuck war die Halle dekoriert.

Ein besonderer Renner im kulinarischen Angebot der Sängervereinigung war wie immer der schon traditionelle Spießbraten vom überdimensionierten Grill. Wurde dieser noch vor Jahren in schweißtreibender Beinarbeit per Muskelkraft auf fahrradähnlicher Konstruktion angetrieben, hat hier mittlerweile auch die Technik Einzug gehalten und der Grill dreht sich nun motorgetrieben. Bedient werden die Gäste bei den Sängerinnen und Sängern noch an den Tischen. Die Mitglieder der einzelnen Chöre, Männerchor, Frauenchor, gemischter Chor, oder Modern-Chor kümmerten sich mehr als aufmerksam um ihre Gäste. Kein Durst blieb ungestillt und Hunger konnte erst gar nicht erst aufkommen. An der „Südseebar“ wurden von netten Damen köstliche Cocktails serviert.

Die Damen des Vereins hatten im Sängerheim ein überwältigendes Kuchenbuffet mit Selbstgebackenem aufgebaut. So mancher Gast vergaß dabei seine guten Vorsätze bez. der Linie und des Gewichts.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten zum einen die Chöre befreundeter Gesangsvereine. So zeigten der Chor des MGV Klein-Schifferstadt am Samstagabend sein Können. Der Chor des MGV  Concordia Schifferstadt, so wie der gemischte Chor „bel canto 1982“ aus Neuhofen gastierten beim Frühschoppen am Sonntag.

Die „Brudervereine“ der Sängervereinigung, die Sängerinnen und Sänger vom Gesangverein Liederkranz aus Iggelheim, so wie der gemischten Chor des MGV Böhl zeigten am Montag Abend zum Festausklang ihre gesangliches Fertigkeiten, die mit viel Beifall bedacht wurden. Der Montag, nur die Sängervereinigung verlängert ihr Fest über das Wochenende hinaus, darf getrost als ein Abend der Vereine bezeichnet werden. Viele Abordnungen, von DorfArt, bis zum Musikverein Iggelheim gaben der Sängervereinigung die Ehre. Auch die Freiwillige Feuerwehr Böhl-Iggelheim  war, wie schon in all den vorausgegangenen Jahren, Gast bei den Sängern.

Zur allgemeinen musikalischer Unterhaltung trug die Band „Rassler & Friends“, eine Formation die aus den Reihen der Sängervereinigung hervorging, bei. Die Oldis aus den 60iger Jahren bis hin zu modernsten Schlagern animierten zum mitsingen, schunkeln und zum tanzen. Dies gilt ebenso für „De Steff un´s Fritzl“ die zum Ausklang kräftig in Saiten und Tasten griffen. .

„Wir sind mit dem diesjährigen Sommerfest wieder mehr als zufrieden“ betonte der erste Vorsitzende Herbert Bohrer. „Das herrliche Sommerwetter hat natürlich auch zum Gelingen beigetragen. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren vielen Gästen, die beweisen, dass wir als der zweitgrößte Verein in Böhl-Iggelheim, eine feste Größe im örtlichen Vereinsleben sind“ ergänzte Herbert Bohrer. Ein besonderes Lob zollte Geschäftsführer Gerhard Saur auch den vielen Helfern im Verein, die in der Vorbereitung und bei der Durchführung des Sommerfestes wieder hervorragende Arbeit geleistet haben.  „Ohne deren selbstlosen Einsatz wäre ein solche Veranstaltung über drei Tage nicht durchzuführen“, betonte Gerhard Saur anerkennend. Bild: fg 

30.06.2015


Manfred Reimann bei der SPD Böhl-Iggelheim

Böhl-Iggelheim- Zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung hatte der SPD-Ortsverein Böhl-Iggelheim für den 24. Juni 2015 nachmittags eingeladen.

Manfred Reimann, früherer Bundestagsabgeordneter aus Ludwigshafen, inzwischen im 88. Lebensjahr,  war dazu nach Iggelheim gekommen, um mit den ca.30 Parteimitgliedern und Interessierten über die politische und gesellschaftliche Entwicklung zu diskutieren.

In einer ausgesprochen interssanten, fast einstündigen Bewertung dieser Entwicklungen griff Reimann sowohl internationale wie  auch nationale Probleme auf. Die Flüchtlingswelle über das Mittelmeer Richtung Europa, die ungelösten Probleme im Nahen Osten einschließlich des IS-Terrors, die politische Entwicklung in anderen EU-Mitgliedesländern, die hohe Arbeitslosigkeit vor allem unter Jugendlichen in vielen Ländern Europas, die Zukunft Griechenlands in der Eurozone, oder die PKW-Maut und die Vorratsdatenspeicherung waren Themen, die er ansprach. Bei all diesen Themen sieht er die Notwendigkeit die sozialen Aspekte nicht aus dem Auge zu verlieren. Und für die SPD die Notwendigkeit, sich weiter mit eigenen Lösungsvorschlägen in die Debatte einzubringen. Solidarität untereinander ist dafür weiter die einzige mögliche Orientierung, um zu einer gerechten Gesellschaft zu gelangen, die angesichts der Umverteilung von unten nach oben in den letzten Jahren leider zu wenig durchsetzbar war.

Bei aller Kritik legte Manfred Reimann großen Wert darauf, auch die Erfolge politischer Entscheidungen nicht zu übersehen. Mehr als 70 Jahre Frieden zwischen ehemaligen Kriegsgegnern und die Einigung Europas bewertete er als wichtigste Erfolge. Allerdings stehen diese Erfolge vor großen Herausforderungen und werden von egoistischen und rechtspopulistischen Gruppierungen in vielen EU-Ländern in Frage gestellt. Deshalb ist auch hierzu Engagement im Sinne solidarischer und gerechter Lösungen notwendig, das massgeblich von der Sozialdemokratie erfolgen muss.

An der Versammlung nahm auch der seit dem 19. Dezember 2014 für den Wahlkreis 37 nachgerückte Landtagsabgeordnete Bernhard Kukatzki teil. Er berichtete über seine bisherige Tätigkeit im Landtag in Mainz und versprach in den nächsten Monaten zu einer weiteren Veranstaltung nach Böhl-Iggelheim zu kommen.

Für das leibliche Wohl sorgten die SPD Frauen mit Kaffee und Kuchen.  Text und Foto: SPD Böhl-Iggelheim

26.06.2015


Schulhund Paul tritt an der Peter-Gärtner-Realschule plus seinen Dienst an

Jasmin Cantoni und Julienne Sempert versorgen Paul während der PausenBöhl-Iggelheim- Auf den Freitag freut sich die 6c der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) ganz besonders: „Paul kommt!“ Der 5-jährige Labradorrüde ist seit kurzem Schulhund und wird hauptsächlich als Lesehund eingesetzt. Die Kinder dürfen ihm also vorlesen, besonders gerne Texte aus dem Englischunterricht und natürlich ausschließlich freiwillig. „Das macht mir Spaß, weil er mir immer zuhört und so süß ist“, heißt es zur Erklärung. „Er verbessert oder unterbricht uns nicht und ist total cool“, wird der Gast gelobt, der regelmäßig für drei Stunden zu Besuch kommt. Wer nicht vorlesen mag, muss natürlich nicht, das wird von allen akzeptiert.

Sobald sein Herrchen Thomas Heber, selbst Lehrer an der PGRS+, ihn in die Klasse bringt, holt sich Paul zuerst seine übliche Belohnung am Lehrerpult ab, bevor er bei einem Rundgang alle Kinder begrüßt. Die haben sich bereits auf ihn vorbereitet. Der Saal ist besonders gründlich aufgeräumt und die Schultaschen mit den Pausenbroten sind gut verschlossen. Der Vierbeiner soll Schulhund Paul wird von Nico Netter für aufmerksames Zuhören belohntnicht irgendwelchen unnötigen Gefahren oder süßen Versuchungen ausgesetzt werden. „Dadurch lernen die Kinder ganz nebenbei Rücksicht zu üben und Verantwortung zu übernehmen.“ Das seien besonders positive Beiträge des Schulhundes zum Klassenklima, sagt die Klassenleiterin Martina Heil, selbst eine passionierte Hundehalterin. Alle seien durchweg begeistert und viele der ansonsten eher zurückhaltenden Kinder blühten durch den neugewonnenen Freund geradezu auf. Wer vor einer ganzen Klasse nicht gerne vorlese, überwinde vor dem freundlichen Tier seine Scheu im Handumdrehen und freue sich dann geradezu auf das Lesen. Dank solcher Beobachtungen sei das Projekt überhaupt erst entstanden, stimmt Thomas Heber der Kollegin zu. Beim sporadischen Mitbringen seines Hundes in eine neunte Klasse sei ihm aufgefallen, wie positiv die Jugendlichen auf den kinderlieben Vierbeiner reagierten. Er habe sich deshalb überlegt, die angenehme Grundstimmung und gute Atmosphäre systematisch zu nutzen. Begleithundeprüfung, gründliche tierärztliche Untersuchungen und eine entsprechende Versicherung mussten Tier und Herrchen zuvor allerdings erwerben, um den Bestimmungen des rheinland-pfälzischen Schulhundeprojektes gerecht zu werden. Die 6c dankt den beiden diese Mühe durch ihr enormes Engagement, aber auch Paul hat offensichtlich Spaß an der ganzen Sache und nimmt die zahlreich dargebotenen Leckerlis nur allzu gerne entgegen.

Text und Foto: Markus Jung

16.06.2015


„Wir lieben unsere Schule“!

Infotag der Johannes-Fink-Grundschule in Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Fröhliches Lachen und lautes Kindergeschrei herrschte auf dem Schulhof der Johannes-Fink-Grundschule in Böhl beim Infotag. Schulleitung, Lehrerkollegium, Schulelternbeirat , so wie die vielen Betreuer, Betreuerinnen der nachmittags angebotenen Arbeitsgemeinschaften und natürlich besonders die Kinder, hatten unter dem Motto „Was wir sind, was wir treiben, das wollen wir euch zeigen“ zu einem Infotag eingeladen.

Schon am Eingang zum Schulhof wurden die Gäste von Schülerinnen begrüßt,  nach ihren Wünschen gefragt und zu den einzelnen Schauplätzen geleitet.

Der Nachmittag begann heiter beschwingt in der Turnhalle. Schulleiterin Jutta Ziegler freute sich, dass so viele Eltern und auch Großeltern der Einladung gefolgt waren. Dass die Johannes-Fink-Grundschule ein großes musikalisches Angebot bereit hält zeigten die einzelnen Flötengruppen, die die Besucher zum mitsingen brachten. Das gleiche gilt für den Chor, der schon recht flotte und moderne Stücke im Repertoire hat. Sascha Leicht, von der gleichnamigen Musikschule aus Böhl-Iggelheim, leitet eine Gruppe, die sich dem Cajon verschrieben hat. Zum Einen begleitet die Gruppe den Chor rhythmisch. Ein besondere Hingucker war aber dann der Auftritt als Piraten. Und als diese aus ihren Boten Wasserpistolen holten und ins Publikum spritzten, war die Überraschung groß und donnernder Applaus war war der Lohn für diesen gelungenen Auftritt.

Bewegung, Sport ist nach Jutta Zieglers Worten ein wichtiger Bestandteil des Angebotes im Ganztagsprogramm ihrer Schule. Die Judo-AG zeigte Fallübungen, Grifftechniken aus ihrer Sportart. Junge Damen und Herren der 2. bis 4. Klassen haben sich in der Hip-Hop-AG zusammen geschlossen und wirbelten durch die Halle.

Im Außenbereich des Schulhofes präsentierten sich alle Arbeitsgemeinschaften, die an den Wochentagen von Montag bis Donnerstag angeboten werden. Liebevoll hatten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den jeweiligen AG- Betreuern oder Betreuerinnen Stellwände über ihren Tätigkeitsbereich gestaltet. Technik wir in der Computer-AG für die Klassenstufen 3-4 angeboten. Die Theater-AG probt am Montag. Getöpfert werden kann am Donnerstag. Die „Leckerland-AG“ und die Back-AG zauberten leckere Köstlichkeiten für die dankbaren Gäste beim Infotag. Natürlich dürfen Fußball, Ballspiele und eine Sport-AG nicht fehlen. Ein Schulgarten wird liebevoll von den Kindern um Fr. Hombach gepflegt. Hier wurden auch schon im Rahmen der Aktion „Kids an die Knolle“ Kartoffeln gepflanzt und erfolgreich aufgezogen und geerntet. Frau Henrich leitet eine Bibel-AG, die gut besucht ist. Die Kunst-AG fördert kreative Talente und besonders freuen sich Frau  Berndroth und Frau Vanselow über das große Interesse der Kinder an ihren offenen Angeboten. „Die Begeisterung für die Bücherei ist erstaunlich groß“ betont Frau Vanselow.

Weiterhin wurden im Außenbereich nicht nur  Informationen über die einzelnen Angebote dargeboten – nein – es konnte auch ausgiebig gebastelt, gemalt oder geknetet werden. Möglichkeit zur Bewegung wurde beim Spiel mit überdimensionierten Bällen reichlich geboten.

Der Förderverein bewirtete seine Gäste mit Waffeln, Kaffee und Getränken.

Eine besondere Überraschung hatte der Förderverein der Johannes-Fink-Grundschule parat. Uta Körner, die Vorsitzende des Fördervereins überreichte einer sichtlich überraschten Jutta Ziegler einen Scheck über die beachtliche Summe von 500 Euro, für die Erweiterung des Buchbestandes der Schulbibliothek.

So präsentierte die Johannes-Fink-Grundschule im Ortsteil Böhl ihr Ganztagsangebot in mehr als ansprechender Art und Weise. Die Eltern zukünftiger Schüler konnten sich informieren und können diese Erkenntnisse bei der Schulwahl berücksichtigen.

„Wir lieben unsere Schule“ brachte es die 9-jährige Laura auf den Punkt. Bild:fg

16.06.2015


Infotag der Johannes-Fink-Grundschule - Bilderalbum

     

Mitgliederversammlung des Heimat- und Museumsvereins Böhl-Iggelheim

Vorstandschaft wurde Entlastung erteilt

Böhl-Iggelheim- Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Irma Nonnenmacher gedachte die Versammlung ihrer 5 verstorbenen Vereinsmitglieder. Zu Beginn ihres Berichtes dankte sie allen Aktiven für Ihren Einsatz im Jahres­verlauf,  namentlich denen, die montags Arbeitseinsatz leisten.

Die Vorsitzende Irma Nonnenmacher blickte in Ihrem Bericht auf das Jahr 2014 zurück.

Mit der Beteiligung an der Wander-Ausstellung „Spurensuche: Burgen, Klöster und Schlösser im Rhein-Pfalz-Kreis, die das Netzwerk des Museumsverbandes organisierte, begannen die Aktivitäten des Vereins. Die Ausstellung wurde im Rathaus Böhl-Iggelheim präsentiert und von der mittelalterlichen Band „Halitus Exprementes“ begleitet. Vor Eröffnung der Ausstellung folgte Theo Brendel bei einer Führung den Spuren historischer Gebäude vom „Alten Schulhaus“ bis zur Trauerhalle nach.

Am  Sonntag Lätare, bei dem der Museumsverein wie immer mit einer Kutsche und dem  „Kurfürstlichen Paar“ am Lätareumzug teilgenommen hat, waren beide Museen geöffnet, wobei das Interesse am „Alten Rathaus“ größer war als am „Alten Schulhaus“. Nachfahren des bedeutenden Pädagogen Peter Gärtner, der in Iggelheim wirkte, insgesamt 4 Generationen, interessierten sich für die Wirkungsstätte ihres berühmten Ahnens und besuchten das „Alte Schulhaus“. Im Laufe des Jahres besuchten die Heimatfreunde aus Dudenhofen sowie Herr Birk vom Museumsverband Rheinland Pfalz die Museen in Iggelheim.

Der Jahresausflug im August führte nach Lindenfels im Odenwald zu einem historischen Stadtrundgang und Besuch des dortigen Heimatmuseums, welches die Lebensumstände und Arbeit der Menschen im 19. Jh. eindrucksvoll veranschaulicht.  Das Museum beheimatet auch eine „Blaufärberei“, die die Teilnehmer besonders interessierte. Weiter stand der Besuch des Elfenbeinmuseums in Erbach mit Führung auf dem Programm. Dabei konnte auch Einblick in die Werkstatt der Elfenbeinschnitzkunst genommen werden.

Der Museumshof öffnete an Kerwe mit Kaffee und Kuchen seine Tore. Im „Schulsaal“ erwartete der Lehrer Hans Steidel die Kinder zur „Schulstunde früher“. Sie konnten lernen, wie ihre Urgroßeltern mit Federkiel und Tinte schrieben. 75 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zeigten großes Interesse.

Für 2015 hat sich der Verein neue Aufgaben gestellt. Herr Dieter Korn berichtet, dass der Museums-garten auf dem Anwesen „Alte Schule“ neu und ansprechend gestaltet werden soll. Bei Ausgrabungen vor Errichtung des neuen Friedhofes in Iggelheim wurden Teile einer hölzernen Brunnenanlage gefunden, die soweit verwendbar wie ursprünglich zusammengefügt, gezeigt werden soll. Den Zugang zum Garten soll eine sich im Besitz des Vereins befindliche schmiedeeiserne Tür zieren. Die Tür war Teil einer repräsentativen Toranlage, die der Iggelheimer Schmiedemeister Ludwig Christ fertigte. Damit soll auch das Iggelheimer  Kunstschmiedehandwerk gewürdigt werden. Herr Korn hat eine Konstruktion erstellt, die es ermöglicht die Tür zwischen Schulhaus und Scheune sicher anzubringen. Zusammen mit der Gemeinde soll das Vorhaben realisiert werden.

Der Tagesausflug 2015 ist auf den 09. August terminiert und führt nach Bruchsal zur Schlossbesichtigung mit Musik-Automatenmuseum. In 2015 ist auch ein Kinderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Böhl-Iggelheim mit dem Thema „Stoffdruck“ geplant. Im Jubiläumsjahr 2016, 1025 Jahre Iggelheim, beabsichtigt der Verein sich aktiv zu beteiligen.

Die bei der Versammlung vorgesehenen Ehrungen konnten nicht stattfinden, da alle zu ehrenden Mitglieder verhindert waren. Es sind dies: Für 50-jährige Mitgliedschaft Elisabeth Henrich, für 25-jährige Zugehörigkeit Brigitte Demski und Dr. Friedrich Palm.

Der  Kassenbericht, hat eine gesunde Finanzlage des Vereins wiedergegeben. Die Kassenprüfer Helmut Wüst und Hannelore Ohler würdigten die vorbildliche Kassenführung von Rheinhold Schneider. Der Vorstandschaft wurde für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit gedankt und einstimmig Entlastung erteilt. Manuela Dudenhöffer

08.06.2015


Neue Chorleiterin für „Igglemer Spatzen“

Hallo Kinder,

es ist Frühling - man sieht und hört es auch:

Auf allen Dächern und in allen Bäumen und Büschen zwitschern die Vögel.

Auch die "Igglemer Spatzen", der Kinderchor für die Kleinen (auch mit Unterstützung von Mama, Papa, Oma oder Opa), wollen singen.

Der Verein hat nun wieder eine junge engagierte Chorleiterin gefunden, die gerne den Kleinsten eine musikalische Früherziehung näher bringen will.

Die Kinder sollen pädagogisch, mit viel Freude und recht unterhaltsam zum Singen animiert werden und mit viel Spaß gesellige Stunden erleben.

Die Chorprobe findet Mittwochs um 16:15 Uhr im Sängerheim in der Sandgasse, Iggelheim statt.

Alle sind herzlich willkommen – gerne auch zu einer Schnupperstunde; der Verein freut sich auf Euren Besuch.

Sängervereinigung Iggelheim

28.05.2015


Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim gründet Schülerfirma

Buttons als Marketinginstrument: Wir STIFTen euch an!Böhl-Iggelheim- “Block-Shop & more“ - die neugegründete Schülerfirma der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) wirbt seit dem 11. Mai mit dem Slogan „Wir STIFTen euch an!“ um Kunden. „Wir wollten das, was wir in den letzten Jahren in unserem Wahlpflichtfach Wirtschaft und Verwaltung gelernt haben, endlich auch einmal praktisch anwenden“, sagen die geschäftsführenden Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen. Also haben sie bereits im letzten Schuljahr während eines Projektes zum Thema Schülerfirmen überlegt, was Jugendliche während der Schulzeit wohl am dringendsten brauchen.

Und aus eigener Erfahrung heraus wurde die Idee des Block-Shops geboren. Hefte, Stifte, Zirkel, Radiergummis und vieles mehr hatten sie selbst schon oft vergessen – oder das Mäppchen war unvollständig und die Mathematikarbeit mit Aufgaben mit dem Geodreieck stand unmittelbar bevor. Also schien ein Handel mit Schreibwaren vielversprechend – alles natürlich zu fairen Preisen mit etwas Gewinn für die jungen Händler. Statt nun also am Nachmittag zuhause losziehen zu müssen, wird der Weg vieler Schülerinnen und Schüler während der Pausen in den Pavillon der PGRS+ zum Block-Shop führen. Das Material für ihren Handel beziehen die Jungunternehmer von einem Internetversand. Planung, Bestellung, Gewinn- und Verlustrechnung, Buchhaltung und ein Materialbestandssystem, all das Der Block-Shop hat seine Öffnungszeiten während der Pausenwird jetzt im Unterricht nicht nur aus dem Lehrbuch und für die nächste Klassenarbeit, sondern am und für den eigenen Betrieb erlernt. „So hat unser Unterricht einen großen praktischen Bezug, die Schülerinnen und Schüler wenden ihr Wissen in der Realität an und machen so Erfahrungen, die sie gut für Bewerbungen und ihre spätere berufliche Tätigkeit brauchen können“, formuliert die betreuende Lehrerin Petra Graef ihre Motivation zu dem Projekt, das sie in den nächsten Jahren mit interessierten Jugendlichen ihres Wahlpflichtfachbereichs fortsetzen möchte.

Sie meldete ihren Kurs beim Institut der deutschen Wirtschaft an und nimmt nun an dem Programm „junior-advanced“ teil. Zuvor allerdings musste noch eine Anschubfinanzierung gewährleistet werden. Hier sprang der Förderverein der PGRS+ ein und ermöglichte erst die erfolgreiche Unternehmensgründung – natürlich wurde lediglich ein Kredit gezahlt, dafür gab es für den Förderverein einen  Schuldschein (auch hier ist der Ablauf möglichst dicht an der Realität). Ein eigenes Konto für den Geldtransfer musste bei einer Bank eingerichtet werden. Nun gilt es für die jungen Unternehmer, den Kreditbetrag zurückzuzahlen, bevor sie dann einen prozentualen Anteil ihres Gewinnes spenden wollen. Die ersten Wochen des neuen Unternehmens laufen vielversprechend und zum Glück haben auch die Lehrerinnen und Lehrer der PGRS+ nicht immer alle ihre sieben Sachen dabei. Markus Jung

26.05.2015


Spende des Musikverein Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Der Musikverein Iggelheim hatte, in diesem Jahr erstmalig, den Eintrittspreis für das Frühjahrskonzert mit einer Spende an einen wohltätigen Verein verknüpft. Die Wahl fiel an den in Böhl-Iggelheim ansässigen Verein „Kinder von Shitkowitschi-Leben nach Tschernobyl“.

Im Rahmen einer Ehrungsstunde des Musikverein konnte der 1. Vorsitzende des Musikverein Iggelheim, Peter Christ, an den 1. Vorsitzenden des Vereins „Kinder von Shitkowitschi-Leben nach Tschernobyl“, Stefan Hanisch, einen Scheck von 300 Euro übergeben.

„Wir zeigen damit unser soziales Engagement als Musikverein – wir machen nicht nur Musik und pflegen die Geselligkeit – die Not anderer Menschen liegt uns sehr am Herzen“ betonte Peter Christ. „Wir beobachten die Aktivitäten dieses Vereins schon seit Jahren mit großem Interesse und glauben eine gute und richtige Wahl getroffen zu haben“ ergänzte Peter Christ. „Wir sind, auch 20 Jahre nach Gründung unseres Vereins, immer noch überrascht über die vielfältige Unterstützung die uns zu Teil wird“ erklärte ein sichtlich erfreuter Stefan Hanisch. „Die Reaktorkatastrophe in Weißrussland zeigt auch nach so langer Zeit noch ihre Auswirkungen und unsere Arbeit ist noch immer sehr von Nöten. Dass gerade der Musikverein Iggelheim, bei dem viele junge Menschen engagiert mittun uns unterstützt, freut uns besonders“ fügte Hanisch hinzu.

Beide Vorsitzende sprachen sich für eine weitere Zusammenarbeit aus. Zum Empfang der weißrussischen Kinder, die wieder zum Erholungsaufenthalt in der Pfalz aufgenommen werden, am 26. Juli 2015,wird der Musikverein als Erstes ein Willkommenständchen spielen. Und weitere Kooperationspunkte sind darüber hinaus geplant.

Die Idee, einen Teil des Eintrittspreises des Konzertes an soziale Vereine weiterzugeben, soll in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden. Bild: hw

18.05.2015


Ehrungsstunde des Musikvereins Iggelheim 1984 e.V.

Böhl-Iggelheim- Am Sonntag den 10. Mai 2015 lud der Musikverein Iggelheim zur alljährlichen Ehrungsstunde.

Der 1. Vorsitzende Peter Christ bedankte sich für 25 Jahre treue Mitgliedschaft bei Gerlinde Bosl, Gabriele Christ, Heike und Hermann Lämmler sowie Ingeborg und Hermann Schröder. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Musikerinnen und Musiker vom Vorsitzenden des Kreismusikverbandes, Theo Hery, ausgezeichnet.

So wurden Philipp und Katja Christ, Daniel Ronge und Horst Wittmann für 10-jähriges aktive Tätigkeit das bronzene Ehrenzeichen und Anne Neumann für 5 Jahre aktives Musizieren die Jugendehrennadel mit Silberkranz verliehen.

Außerdem erhielten Julia Bohrmann, Viktoria Schäfer und Annika Wind für das erfolgreiche Bestehen der ersten Musikerprüfung die D1-Ehrennadel. 

 

16.05.2015


DRK Böhl-Iggelheim dankt Blutspendern

Böhl-Iggelheim- Der DRK Ortsverein Böhl-Iggelheim möchte sich bei den 112 Spendern, die am 12.Mai 2015 in der Peter Gärtner Realschule plus Blut gespendet haben bedanken.

Der Dank gilt auch den fünf Spendern, die sich bei der Stefan Morsch Stiftung als Stammzellenspender zur Verfügung stellten. Der Vorsitzende Reinhard Roos bedankt sich auch bei seinen Aktiven für die Organisation des Termines, bei der Schulleitung sowie dem Hausmeister für die Überlassung der Räume sowie dem Küchenteam des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim für die Zubereitung des Essens, das den Spendern zur Stärkung gereicht wurde.

Der nächste Blutspendetermin findet am Dienstag, den 4.August 2015 von 17.00 bis 20.30 Uhr in der Peter Gärtner Realschule plus statt.  DRK Böhl-Iggelheim, Presse

15.05.2015


Babyempfang der Gemeinde

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zum 5. „Babyempfang“ hatte Bürgermeister Peter Christ (CDU) alle Kinder, die zwischen November 2014 und März  2015 in Böhl-Iggelheim das Licht der Welt erblickt hatten, mit deren Eltern und Geschwister ins Clubhaus des Seniorenclub „Am Schwarzweiher“ eingeladen. Peter Christ zeigte sich erfreut, dass 13 Eltern seiner Einladung gefolgt waren. Nach den Worten des Bürgermeisters wolle die Gemeinde frühzeitig über Hilfen informieren, welche die Gemeinde und Institutionen Familien mit kleinen Kindern und auch den größeren Kindern bieten könne. So haben die Sportvereine, TSV Iggelheim und VT Böhl schon Angebote für Babys in ihrem Programm. Die Gemeinde Böhl-Iggelheim hat einen eigenen Flyer „Wegweiser früher Hilfen“ aufgelegt, in dem alle Angebote aufgeführt sind. Auch könne ein Treffen dieser Art, nach Meinung von Christ, für das Kennenlernen junger Familien untereinander ganz nützlich sein. „Wir haben nicht nur Lätzchen zu verteilen, wie man uns unterstellt hat, die gibt es übrigens mit einem Begrüßungsgeschenk gleich nach der Geburt auch – wir bieten vielfältige Hilfen, ohne dass ich an meine politische Zukunft denken muss“ betonte der Ortschef. „Diese kleinen Erdenbürger werden mich so wie so nicht mehr wählen können“ erklärte ein vergnügter Bürgermeister.

Liebevoll waren die Tische von Mitgliedern des Seniorenclubs gedeckt, so dass sich die Besucherinnen und Besucher mit ihrem jungen Nachwuchs und deren Geschwister wohlfühlten. Martina Eisel von der Gemeindeverwaltung hatte  den Nachmittag perfekt organisiert. „Kaffee Kuchen, Brezeln und Getränke stehen nicht als Attrappen da. Alles ist zum Verzehr bestimmt“ betonte der Bürgermeister.

Vielfältig war das Angebot, das für die Familien mit ihrem kleinen Nachwuchs angeboten wurde.   Über das vielfältige Angebot an Hilfen, die der Rhein-Pfalz-Kreis für Familien mit kleinen Kindern bereithält, informierte Bettina Bohn.  Als kleine Aufmerksamkeit erhielten die Jüngsten eine Breischüssel, mit dem Aufdruck „Junges Gemüse aus dem Rhein-Pfalz-Kreis“gestiftet von der Kreisverwaltung. Martina Eisel  wie darauf hin, dass Annika Herrmann, ortsansässige Hebamme, einen Eltern-Baby-Treff  im Kreativhaus an jedem 1. und 3. im Monat in der Haßlocher Straße 6 von 15:00 bis 16:00 Uhr anbietet.

Einen Überblick über die „Familienpaten für junge Familien“ im Rhein-Pfalz-Kreis  gab Constanze Eichhorn.

Eine  kleine Buchausstellung hatten Barbara Hasenstab von der katholischen öffentlichen Bücherei aus Iggelheim, so wie Ulrike Klemens von der katholischen Bücherei in Böhl mitgebracht. Die beiden Damen überreichten jeder Familie ein kleines Starterpaket der Stiftung Lesen, dass unter anderem mit einem ersten Buch für die Kleinen gefüllt war.

Auch die Landfrauen waren in diesem Jahr zum 2. Mal durch Anna Holz vertreten. Diese informierte die jungen Eltern über ihr Angebot bezüglich Ernährungskurse, auch schon für Babys und Kleinkinder.

Für die Eltern und die Geschwisterkinder lagen Bastelmaterialien bereit. So konnten die Eltern für ihre Kleinsten Schnullerketten mit den jeweiligen Name basteln. Hier waren natürlich die größeren Geschwister eifrig bei der Sache, um ihren kleinen Brüdern und Schwestern ein Kettchen herzustellen. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen kamen viele der Eltern miteinander  ins Gespräch.

Der rege Zuspruch zum 5. Babyempfang der Gemeinde und der von allen gelobte gute Verlauf, sind der Beweis, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“ wie sich Bürgermeister Christ ausdrückte. So werden wohl im Herbst die Neugeborenen des 2. Halbjahres 2015 eingeladen werden – wieder in das Gebäude des Seniorenclub. Bild: fg

14.05.2015


TTIP: Das Abkommen muss den Menschen dienen und nicht einzelnen Konzernen

Böhl-Iggelheim- Bernd Lange, Mitglied des Europaparlaments war bei der SPD Böhl-Iggelheim zum Thema TTIP (Transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen) zu Gast; er ist TTIP-Berichterstatter im Europaparlament und Vorsitzender des Handelsausschusses.

Diesen hochkarätigen und kompetenten Gast und über 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte der SPD Vorsitzende Reinhard Reibsch begrüßen. Auch der neue Landtagsabgeordnete Berhard Kukatzki und der Unterbezirksvorsitzende Martin Wegner waren zur Diskussion gekommen.

„Wir wollen versuchen, das Beste rauszuholen und wenn die Amerikaner sich nicht bewegen, dann geht es halt nicht", sagte der SPD-Europapolitiker Bernd Lange über die TTIP-Verhandlungen. Solange die USA auf Schiedsgerichten und sinkenden Lebensmittelstandards beharrten, werde er dagegen stimmen.

Internationale Abkommen sind für ihn ein Weg zur Vereinbarung von Regeln für den Handel. Deshalb muss es eine kritische Diskussion vor ihrem Abschluss geben, um Nachteile für die Gesellschaft in den beteiligten Ländern zu verhindern. Bei TTIP findet diese Diskussion zwischen Vertretern des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission statt. Dabei ist es wichtig zu wissen: es gibt noch keinen ausgehandelten Text, aber sehr wohl Themen, für die eine Regelung aufgrund der großen Unterschiede kaum Gegenstand eines Abkommens werden können. Dazu zählen etwa die öffentliche Versorgung, Daseinsvorsorge oder auch Kultur im umfassenden Sinn.

Anhand von Beispielen stellt Lange dar, dass ohne Kenntnis dieser Unterschiede im Detail und aktzeptable und vernünftige Regelungen ein Abkommen keine Mehrheit im Europäischen Parlament finden könnte. Dies gilt auch für Unterschiede bei technischen, ökologischen oder sozialen Standards. Hier geht es nicht um die Entscheidung für die Regelung in einem Land sondern erst einmal um die gegenseitige Anerkennung des Bestehenden. Änderungen solcher Regelungen müssen weiter Gegenstand der demokratischen Entscheidungen in den Ländern bleiben – kein Abkommen kann diese Beteiligung und Kontrolle ausschliessen.

Eine große Hoffnung ist, das mit dem Abkommen eine Reduzierung von Exportbehinderungen bewirkt werden kann. Lange lieferte dazu mehrere anschauliche Beispiele. So wird zum Beispiel ein VW-Bus in den USA seit einigen Jahren als landwirtschaftliches Fahrzeug eingestuft und mit 25 Prozent Zoll, anstelle der für KFZ üblichen 2% belegt, was einen faktischen Importstop zur Folge hatte.  Behinderungen gibt auch für Ingenieurdienstleistungen für die Qualifikationsnachweise oder andere Nachweise gefordert werden – hier könnte ein Abkommen zu Verbesserungen beitragen.

So sehr dies positive Wirkungen für die wirtschaftliche Entwicklung haben könnte und ein Schritt wäre, globale Standards zu setzen, darf es nach Darstellung von Lange keine Absenkung von Arbeitnehmerrechten und Umweltstandards geben. Das Abkommem muss einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Lebenssituation der Menschen in den beteiligten Ländern leisten. Dazu gehört vor allem die Anerkennung internationaler Normen, die von UN-Organisationen verabschidet worden sind.

Hier haben die USA einen großen Nachholbedarf: von den 8 Kernarbeitsnormen der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) haben die USA nur 2 ratifiziert, nämlich das Verbot von Kinderarbeit und Sklaverei. Bei anderen Arbeitnehmerrechten, wie kollektiver Interessenvertretung, Tarifverhandlungen oder der freien Entscheidung über Mitgliedschaft in Gewerkschaften gibt es bisher keine Zustimmung.

Investitionen zu sichern ist richtig, dass es keine Besser- oder Schlechterstellung von ausländischen Investoren gibt. Sichergestellt kann dies auch duch nationale Gerichte werden. Kein souveräner Staat braucht außergerichtliche Schiedsgerichte.

Die Vereinigten Staaten haben jüngst ein Abkommen mit Australien abgeschlossen ohne diese außergerichtlichen Schiedsstellen. Die EU muss konsequent bleiben.

In der Diskussion wurde auch das berühmte Chlorhühnchen angesprochen.

Lange sagt: Das kommt nicht, weil wir ganz klare Lebensmittelsicherheitsstandards haben. Es kommt auch kein Hormonfleisch, kein Klonfleisch und kein gentechnisch verändertes Fleisch – 100-prozentig.

Die Fraktion der Sozialisten im EU Parlament werden am Ende bei der Abstimmung das Zünglein an der Waage sein, wenn es um Zustimmung oder Ablehnung des Abkommens geht. Text und Foto: SPD Böhl-Iggelheim

05.05.2015


Gegen die Ansiedlung von Fachmärkten!

Gewerbeverein übergibt 1 908 Unterschriften

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Ein Investor hat an die Gemeinde den Antrag gestellt zwischen den beiden Ortsteilen Fachmärkte anzusiedeln. Dieses Vorhaben stößt bei den Einzelhandelsgeschäften in Böhl und Iggelheim, so wie beim Gewerbeverein Böhl-Iggelheim auf Ablehnung.

In einer großangelegten Unterschriftenaktion sollten die Bürgerinnen und Bürger ihre Solidarität mit den Geschäften und dem Gewerbeverein bekunden. Unterschriftenlisten lagen überall in beiden Ortsteilen aus.

Am 27.04 2015 beendete der Gewerbeverein seine Unterschriftenaktion gegen die geplanten Fachmärkte und übergab das eindrucksvolle Listenpaket an Bürgermeister Peter Christ (CDU).

„ Die Aktion war ein großer Erfolg“ betonte die 1.Vorsitzende des Gewerbevereins, Ria Vogt.  1.908 Einwohner haben in 6 Wochen ihre Unterschrift gegen die Ansiedlung der geplanten Fachmärkte abgegeben. „Die Mehrheit der unterschreibenden Personen waren Personen, altersmäßig "Mittelalter" und ältere Personen. Also Alle, die sich um Ihren täglichen Bedarf selbst kümmern müssen“Fügte Ria Vogt weiter aus.

„Den Unterzeichneten war es wichtig die Aussage des Gewerbeverein zu unterstützen, dass der Handel im Ort erhalten bleiben muss. Die Angst, dass die Geschäfte in den Ortsteilen  immer weniger werden wenn die Märkte gebaut würden, ist sehr groß. Viele haben keine Möglichkeit, den teilweise sehr weiten Weg, zu dem geplanten Märkten auf sich zu nehmen um bis vor die Orte zum Einkaufe zu gelangen“ erläuterte der 2. Vorsitzende des Gewerbevereins, Claus Barthel weiter.

Im 2011 entwickelten Einzelhandelskonzept  ist die Wichtigkeit festgeschrieben,  dass so viele Geschäfte wie möglich im Ort zu Fuß zu erreichen sind. Durch die neue Planung, mit den Fachmärkten am Ortsrand, wird dieses Konzept ausgehebelt, wie die zahlreich erschienenen Mitglieder des Gewerbevereins befürchten.  Gerade in unserer Zeit, in der die Alterserwartung steigt, ist und wird eine Nahversorgung mit kurzen Wegen, nach Meinung des Gewerbevereins, notwendiger denn je.

„Die 1.908 Unterschriften bestätigen uns, dass diese zusätzlichen, unserer Meinung nach viel zu großen Verkaufsflächen, von den Personen, die für die Einkäufe zuständig sind nicht gewollt sind“ war das Fazit von Ria Vogt.

Bürgermeister Peter Christ nahm die Unterschriften, wie er sagte, sehr gerne entgegen. Er erläutere noch einmal die Position der Gemeinde. Diese bezieht sich ausdrücklich auf geltendes Baurecht. Sollte die Ansiedlung der Fachmärkte realisiert werden können, müsste die Gemeinde einen Bebauungsplan erstellen und das Einzelhandelskonzept der Gemeinde müsste fortgeschrieben und geändert werden.

Eine Genehmigung zur Ansiedlung geplanter Fachmärkte liegt noch nicht vor. Zuerst müssen die Träger öffentlicher Belange , wie Kommunen im Umkreis von Böhl-Iggelheim gehört werden. Die Kreisverwaltung muss eine Stellungnahme abgeben und Struktur- und Genehmigungsbehörde (SGD) trifft mit eine Entscheidung, ob eine Ansiedlung geplanter Märkte überhaupt sinnvoll ist und eine Ansiedlung befürwortet werden kann. Sollte hier ein positiver Bescheid ergehen, was nach Peter Christ´s Worten noch nicht entschieden und keinesfalls sicher ist, erst dann müsste die Gemeinde mit Bebauungsplan und Einzelhandelskonzept reagieren. Bild. fg

30.04.2015


Erste Ausstellung mit großem Erfolg gemeistert

Böhl-Iggelheim- Am Samstag, den 18.04.2015 präsentierte „so lovely by Nadja & Sanne“ Ihre handgemachten Produkte in der TSV Halle in Iggelheim. Die vielfältige Produktpalette reicht vom Kornkissen über kleine Kosmetiktäschchen bis hin zu Kopfbedeckungen für große und kleine Leute, für die restlichen Frühlingstage oder schattigen Sommerabende.

„so lovely by Nadja und Sanne“ ist ein junges Pfälzisches Unternehmen welches von Nadja Schäfer und Susanne Holtkamp, beides „Ur-Igglemer“ in diesem Jahr gegründet wurde. Die beiden nähen für große und kleine Leute mit viel Liebe zum Detail das individuelle Lieblingsstück. Echte Unikate eben.

Kontakt:

so lovely by Nadja & Sanne GbR

Nadja: 0176/ 21520921

Sanne: 0176/ 56879836

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30.04.2015


Die Katholische öffentliche Bücherei in Iggelheim feierte ihren 90. Geburtstag

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zu einer kleinen Geburtstagsfeier hatte  das Büchereiteam in das Katholische Pfarrzentrum in der Rottstraße 33 eingeladen. Neben Leserinnen und Lesern konnte die Leiterin der Bücherei, Brigitte Klein, einige Gemeinderatsmitglieder, so wie für die Katholische Pfarrei St. Simon und Judas Thaddäus, Diakon Hartmut von Ehr und einige Mitglieder des Pfarrgemeinderates begrüßen Ein besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Peter Christ (CDU), so wie dem Landtagsabgeordneten, Johannes Zehfuß (CDU).

Brigitte Klein gab einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der KÖB, die im Jahre 1925 in kirchlicher Trägerschaft begann. Katholische Schwestern waren die ersten Leiterinnen. Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Bücherei geschlossen und öffnete 1950 wieder unter der Leitung von Schwester Myrona, welche bei den älteren Iggelheimern noch gut bekannt ist. Heinz Schlindwein, der von Brigitte Klein sehr herzlich begrüßt wurde, übernahm im September 1962 die Leitung. Nach einigen Jahren der Schließung konnte die Bücherei 1979 unter der Leitung von Günter Herrmann, wieder eröffnet werden. 1993 übernahm Heinz Schlindwein erneut die Leitung, die er 1995 an Brigitte Klein übergeben konnte.

„Damals wie heute stand und steht  das gute Buch immer im Mittelpunkt der Büchereiarbeit“ betonte Brigitte Klein. „Heute verstehen wir unter dem Begriff „Buch“ selbstverständlich auch die sog. Nicht-Buch-Medien, wie Hörspiele, DVDs, Spiele demnächst auch ein e-Book-Angebot . Denn in erster Linie wollen wir unsere Leser mit allen Medien gut versorgen können“ ergänzte eine sehr entspannt wirkende Büchereileiterin.

Die Zusammenarbeit mit der Grundschule zur Förderung der Lese- und Sprachförderung, die Teilnahme an  Bib-Fit-Programmen, die Beteiligung, schon seit Jahren, am „Lesesommer Rheinland-Pfalz“ oder das Programm für Buben, „Lesepirat“, der Büchereiflohmarkt an Lätare und besonders die jährlich stattfindende Buchausstellung  nannte Brigitte Klein als Beispiele für die mannigfachen Aktivitäten ihres engagierten Teams. Auch bei den Erwachsenen wurde das regelmäßig stattfindende“Lesecafé“ sehr gut angenommen. Hier werden in lockerer Runde Neuerscheinungen vorgestellt und die Teilnehmer berichten über die Bücher welche sie gerade lesen und schildern ihre ganz persönlichen Eindrücke zum jeweiligen Lesestoff.

Brigitte Klein hat mittlerweile ein Team aus 10 Damen und 2 jungen Herren um sich geschart, die sich nach ihren Worten, mehr als erwartet in die Büchereiarbeit einbringen. Michaela Bott, Birgit Schmitt, Simon Schmitt, Petra Valceschini, Annette Wind, Beate Zwingmann, so wie Maike Zwingmann erhielten als  Anerkennung für ihr vielfältiges Engagement Ehrenurkunden. Barbara Hasenstab musste am Sonntag eine andere, familiäre Einladung wahrnehmen

„Das alles würde jedoch nicht funktionieren, wenn nicht die Büchereistelle für Katholische Öffentliche Büchereien beim Bistum Speyer und die Landesfachstelle im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz nicht gäbe. Nicht nur wir vor Ort haben gute Ideen – und können diese mit unseren Mitteln und örtlichen Gegebenheiten ausführen. Vieles kommt auch aus den Fachstellen und dem Borromäusverein in Bonn“ wie Brigitte Klein erklärte und sich bei den Institutionen für die Unterstützung bedankte. Und die Büchereileiterin vergaß auch nicht sich bei der Pfarrei und der politischen Gemeinde zu bedanken, die jedes Jahr einen größeren finanziellen Zuschuss gewährt.

„Aber der größte Dank gilt  eigentlich  unserer aktiven Leserschaft. Würden sie das Angebot der Bücherei nicht rege nutzen und somit auch die verschiedenen Interessen signalisieren, könnten wir als Büchereiteam nicht reagieren“ erklärte Brigitte Klein.

„Wenn ich von Amts wegen zu einem 90. Geburtstag komme habe ich immer ein Geschenk dabei. Aber heute bin ich mit leeren Händen gekommen, weil unsere Gemeindesatzung zu diesem Anlass kein Geschenk vorsieht“ erklärte Bürgermeister Peter Christ. Er versprach aber in den nächsten Tagen einen Obstkorb vorbeizuschicken und dadurch etwas für die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tun. Die beiden Katholischen  Öffentlichen Büchereien in Böhl und in Iggelheim sind nach Christ´s Worten Bildungseinrichtungen und für die Gemeinde unverzichtbar.

„Ich habe es einfacher“ erklärte MDL Johannes Zehfuß „Ich unterliege da keinen Zwängen und keinen Satzungen“ erklärte Zehfuß unter dem Applaus der Gäste als er sein inhaltsschweres Kuvert einer überraschten Brigitte Klein überreichte.

Der ehemalige Büchereileiter Heinz Schlindwein wusste so manche Anekdote aus vergangenen Tagen der Bücherei zu erzählen. Diakon Hartmut von Ehr wünschte für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen für die weitere Arbeit der Katholischen öffentlichen Bücherei.

Die Bücherei in der Rottstraße  33 ist geöffnet jeden Sonntag von 9:30 bis 12:00 Uhr, jeden Mittwoch von 15:30 bis 18:00 Uhr und jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 18:00 bis 19:00 Uhr Bild:fg

23.04.2015


KÖB feiert 90jähriges Jubiläum - Bilderalbum

Offizielle Ehrungen vom DRK Kreisverband

Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Ein sehr arbeitsreiches Jahr liegt hinter uns, ein ereignisreiches Jahr 2015 liegt vor uns“ betonte der 1.Vorsitzende des Ortsverbandes des DRK Böhl-Iggelheim Reinhard Roos. Zur offizielle Ehrung durch den Kreisverband hatte Reinhard Roos langjährige Mitglieder ins Vereinsheim am Schwarzweiher 14 a eingeladen. Roos dankte allen Mitgliedern für ihr vielfältiges Engagement im Jahr 2014.

In einem kurzen Rückblick beleuchtete der 1. Vorsitzende noch einmal die Höhepunkte im Berichtsjahr. Alle Fragen die mit der nicht zustand gekommenen Fusion mit dem Ortsverband Römerberg zusammen hingen sind geklärt. Die Gemeinnützigkeit des Ortsverbandes seitens des Finanzamt ist erfolgt. Reinhard Roos dankte hier besonders Schatzmeister Berns Kiefer für sein Engagement, um alle schwierigen Fragen zu klären und die Angelegenheit zu einem sehr guten Ende zu führen.

Reinhard Roos zeigte sich erfreut, dass der Ortsverband Böhl-Iggelheim mit derzeit 473 Mitgliedern zu den großen Vereinen in der Gemeinde zählt. Natürlich sind neue Mitglieder jederzeit willkommen. Dieser Punkt, neue Mitglieder, liegt dem 1. Vorsitzenden nach seinen Worten besonders am Herzen. Besonders im Jugendbereich soll die Werbung intensiviert werden.

Auch das Vereinsheim wurde zu einem gemütliches Heim umgestaltet, das auch für private Feste gemietet werden kann. Die hierfür nötigen rund 10 000 Euro bezeichnete Roos als gute Zukunftsinvestition.

Die vier Blutspendetermine 2014 waren mit jeweils über 100 Personen gut besucht, aber auch hier sieht Roos noch Erweiterungspotential. Besonders betonte der 1. Vorsitzende, dass  auch viel Spender von außerhalb kommen. „Vielleicht auch wegen des guten Essens, dass bei uns den Spendern angeboten wird“ betonte Roos mit einem verschmitztem Lächeln. Er dankte dem Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim, aus dessen Küche diese Essen geliefert wird.

Ein Dank ging auch an den Rhein-Pfalz-Kreis für die Überlassung der Räume in der Peter-Gärtner-Realschule plus.  „Der Ablauf bei uns ist vorbildlich! Gesundheitsamt und Spendeteam bestätigen dies stets ,Schulleiterin Frau Kasprowiak und Hausmeister Fink unterstützen uns hervorragend“ betonte Roos ausdrücklich.

Im Jahr 2015 wird es wieder 5 Spendentermine geben. Der 1. war am 10. Februar. Der 12. Mai, der 4. August, der 6. Oktober und der 22. Dezember werden die weiteren Termine sein.

Schatzmeister Bernd Kiefer legte einen detaillierten Kassenbericht vor und konnte von einer positiven Kassenlage berichten. Kassenprüfer  Karlheinz Bippus erteilte ausdrücklich ein Lob und auf seien Antrag erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

Auch der Haushaltsplan für 2015 wurde einstimmig angenommen.

An diesem  Abend konnte die offizielle Ehrung langjähriger aktiver Mitglieder des DRK Ortsverbandes durch den Vorsitzende des DRK Kreisverbandes, Gerhard Frey,  vorgenommen werden.

Seit 15 Jahren ist Schatzmeister Bernd Kiefer Mitglied im DRK. 25 Jahre engagiert sich der 1. Vorsitzende Reinhard Roos, dem wegen seiner großen Verdienste um DRK, Seniorenzentrum und in vielen sozialen Bereichen 2009 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, beim DRK.

 Auch Andreas Feinauer blickt auf 25 Jahre aktives Engagement als Leiter des Jugendrotkreuz Römerberg und als stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes Böhl-Iggelheim  zurück.

 Auf 35 Jahre Mitgliedschaft kann der 2. Vorsitzende Ralf Groß zurückblicken. Mitglied des Aktiven Dienstes, Stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereines, Bereitschaftsleiter des DRK Böhl-Iggelheim und Mitglied der Schnellen Einsatzgruppe Sanitäter des Rhein-Pfalz Kreises prägen sein Engagement beim DRK.

Und gar seit 50 Jahren ist Margit Isensee beim DRK aktives Mitglied. Die aus Dessau-Roßlau stammende Dame lebt seit dem Jahr 2000 in Böhl-Iggelheim und setzt hier ihr Engagement beim DRK mit großer Leidenschaft fort. Bild: fg

18.04.2015


“Kids an die Knolle“

Die Klasse 5b pflanzte fachmännisch die ersten Knollen in den Schulgarten Die Klasse 5b pflanzte fachmännisch die ersten Knollen in den Schulgarten

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim gibt Startsignal

Böhl-Iggelheim- Zum fünften Mal führt die „Pfälzische Früh-, Speise- und Veredlungskartoffel-Erzeugergemeinschaft“ ihr landesweites Schulgartenprojekt durch. Geschäftsführer Peter Schmitt freut sich über die Rekordbeteiligung von 264 Grund- und Sekundarschulen aus ganz Rheinland-Pfalz, die in diesem Jahr ihre eigenen Kartoffeln im Schulgarten anbauen werden. Unterstützung erfährt seine Organisation dabei durch die Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ um deren Vorsitzenden Georg Riede. Sie stellt ein Mitmachheft zur Verfügung, das jeder Teilnehmerin als Arbeitsgrundlage für den Schulunterricht rund um die Kartoffel dienen soll.

Die Schulküche blieb ausnahmsweise kalt: das Wahlpflichtfach “Hauswirtschaft und Sozialwesen“ fand im Kochbus stattFür die Klasse 5b der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) bedeutet das zuerst einmal eine ganze Menge Arbeit. Nicht nur pflanzen die Schülerinnen und Schüler die Pflanzkartoffeln eigenhändig ein, sie werden auch bis zur Ernte alle anfallenden Aufgaben rund um den Kartoffelacker übernehmen. Angeleitet werden sie dabei von Johannes Zehfuß, dem Seniorchef eines Böhl-Iggelheimer Kartoffel- und Gemüsebaubetriebes, der ihnen bei der Auspflanzaktion zunächst verrät, in welchem Abstand und wie tief die Saatkartoffeln gesetzt werden müssen. Natürlich werden sie im Laufe ihres ersten Kartoffeljahres Hilfe durch ihre beiden Klassenleiter Charlotte Jörns und Sascha Liebhauser, ihre Klassenpaten aus der neunten Jahrgangsstufe und die gesamte Schulgemeinschaft erfahren. „Da wir mit unserer Schule sozusagen mitten im Grumbeeranbaugebiet liegen, ist „Kids an die Knolle“ ein doppelt interessanter Unterrichtsbestandteil. Der Praxisbezug führt dazu, dass unsere Schülerinnen und Schüler vom Anbau über die Pflege bis hin zu Ernte und Verarbeitung, Wissen mit Geschmack vermittelt bekommen“, sagt Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak. Dass sich die Arbeit darüber hinaus kulinarisch lohnen wird, konnten die Kinder bereits im Kochbus erfahren, in dem sie drei Tage lang Rezepte rund um die Kartoffel ausprobieren konnten. Text und Foto: Makus Jung

09.04.2015


Klappern, feierliche Osternacht, Osterfeuer

Osternachtfeier am Osterfeuer

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Lautes Geklapper erfüllte am Ostersamstag ab 9:30 Uhr die Straßen des Ortsteil Böhl.  Messdienerinnen und Messdiener der katholischen Pfarrei „Allerheiligen“ zogen in mehreren Gruppen durch die Straßen, um mit ihren „Holzinstrumenten“, den „Klappern“ eben, die Bewohner auf den Ostersonntag einzustimmen und an die nahe Auferstehung Christi zu erinnern. Ein alter Brauch, der in Böhl seit Jahrzehnten unterbrochen gepflegt wird und an dem sich in diesem Jahr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 8 bis über 20 Jahre beteiligten. Den meisten Bewohnern Böhl´s ist das ein gewohntes Bild und ein bekannter Klang in den Ohren. Die jungen Leute werden mit Geld, Süßigkeiten und dem Anlass angemessen mit bunten Eiern beschenkt. Die „Klapper“ ist auch ein Ersatz für die Glocken und Schellen in den Gottesdiensten ab Gründonnertag und Karfreitag. Nach alter Überlieferung fliegen die Glocken im Gründonnerstagsgottesdienst nach Rom um dann erst zum Gloria in der Osternacht wieder zurückzukehren und stimmgewaltig die Auferstehung Jesu Christi zu verkünden.

Zur gemeinsamen Feier der hl. Osternacht trafen sich die katholischen Christen der Pfarreien „Allerheiligen“ Böhl und „St. Simon und Judas Thaddäus“ Iggelheim in der Pfarrkirche in Böhl. Für die Christen auf der ganzen Welt ist Ostern das „Fest der Feste“, das höchste Fest im Kirchenjahr. Die Wertschätzung gerade dieses Festes steigt in den letzten Jahren, in denen immer mehr Menschen wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens fragen, permanent. Papst Franziskus hat mit seiner schlichten, aber überzeugenden Umsetzung seines Pontifikates, hier einen nicht beringen Anteil, dass  die katholische Kirche bei vielen Menschen wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen hat. So hatten sich nach Anbruch der Dunkelheit auch in Böhl vor der Pfarrkirche zahlreiche Gläubige versammelt.

Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß (CDU) hatte, wie in den letzten Jahren auch, auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer entzündet. In ihm wurden die alten Palmsträuße, die in den Häusern an den Kreuzen steckten, verbrannt. Sie waren am Palmsonntag durch neue ersetzt worden. Der Volksmund spricht auch „vom Judas- Verbrennen“ in Anspielung an den Apostel, der Jesus an seine Feinde verraten und ausgeliefert hatte.

Am Osterfeuer wurde dann die Osterkerze entzündet. Sie ist das Sinnbild für den vom Tod auferstandenen Christus und brennt das ganze Jahr bei jedem Sonntagsgottesdienst, an Feiertagen und besonderen Festen während den Gottesdiensten. Danach zogen die Gläubigen in die dunkle Kirche ein. Hier entzündeten die Besucher an der Osterkerze ihre eigenen Kerzen. Kerzen die von den Erstkommunionkinder gestaltet worden waren und vor dem Gottesdienst zum Kauf angeboten wurden. Der Erlös kommt dem Kinderkrankenhaus St. Annastift zu gute. Es war ein eindrucksvolles Erlebnis, als sich nach und nach die Kirche durch den immer größer werdenden Kerzenschein erhellte und erstrahlte. Viele Gläubige hatten auch Laternen mitgebracht um das Osterlicht nach dem Gottesdienst mit nach Hause zu nehmen. Einer alten Tradition folgend hatten auch Gläubige Speisen, wie Schinken Eier, Brot und Osterhasen vor den Altar gebracht, die im Ostergottesdienst gesegnet  wurden. Und auch das Taufwasser wurde im Gottesdienst geweiht.

Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, vom Zug der Israeliten durch das Rote Meer folgten und leiteten zum Evangelium von der Auferstehung über. “Er ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden“ ist der Grundtenor von Ostern. An Hand der Symbolik der Gestaltung der Osterkerze, die ebenfalls von den Erstkommunionkindern beider Pfarreien gestaltet worden war, leitet Pfarrer Macziol in seiner Predigt zu dieser Grundaussage von Ostern über. In der Urkirche  wurden in der Osternacht die neuen Gemeindemitglieder getauft, was auch in den vergangenen Jahren auch in Böhl-Iggelheim immer wieder mal der Fall war.

Nach dem Festgottesdienst gingen die meisten der Besucher, trotz des kalten und regnerischen Wetters, nicht gleich nach Hause. Es ist in den Böhl-Iggelheimer Pfarrgemeinden ein seit Jahren gepflegter, lobenswerter Brauch, sich nach der Auferstehungsfeier noch  zu versammeln. Hier wurde auch dieses Jahr bei einem Glas Wein das kostenlos verteilt wurde, im Pfarrheim,  noch längere Zeit verweilt. Diese österliche Runde trägt viel zur Verständigung in den beiden Pfarreien bei. Das gemeinsame Feiern ist auch ein wichtiger Punkt bei den katholischen Christen, die einen Glauben der Freude, der Fröhlichkeit und der Hoffnung ihr Eigen nennen.

Die Erstkommunionkinder der beiden Pfarreien boten hier noch ihre  kleinen Osterkerzen an. Die Messdiener beider Pfarreien hatten Osterlämmer, Osterhasen und Osterkuchen gebacken, die sie zum Verkauf anboten um mit dem Erlös ihre Jugendkasse aufzubessern.

Der feierliche Festgottesdienst wurde umrahmt vom katholischen Kirchenchor aus Iggelheim unter der Leitung von Bettina Oster. Bild: fg

06.04.2015


Kreatives, farbenfrohes Angebot

Frühjahrsmarkt im Kreativhaus

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Wenn auch das Wetter nicht ganz nach unserem Geschmack war, so sind wir doch mit unserem Frühjahrsmarkt zufrieden“ betonte Tina Krauß die Initiatorin und Hausherrin im Kreativhaus in der Haßlocherstraße im Ortsteil Iggelheim. So lies der Besucherstrom nicht ab. Und gegen Abend hatte auch Petrus ein Einsehen und das Wetter besserte sich zunehmend.

Die Besucher brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Ihnen wurde ein reichhaltiges Angebot von Kräutern, Gewürzen und Tee über Schmuck aus Silber und Keramik, für Groß und Klein, bis zu geschmackvollen Essig und Ölvarianten geboten. Accessoires aus Leder, Duftkerzen, so wie Bilder waren im Angebot. Tina Krauß, eine Fotokünstlerin zeigte Werke aus ihrem Schaffen.

Mit kleinen, mittleren, bis über mannshohen Dekorationsartikel für Haus und Garten, war der Hof des Anwesens eindrucksvoll dekoriert.

Infos über Malkurse, und diverse Workshops, die im Kreativhaus angeboten werden, über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Wirtschaftsakademie Pfalz vervollständigten das reichhaltige Angebot. Und zu guter Letzt fehlten natürlich geschmackvolle Osterdekoartikel nicht.

Ein Frühjahrsmarkt, der bei den Gästen sehr gut ankam, die bei einem, oder auch mehreren Gläsern köstlichen Pfälzer Weines einen vergnüglichen und unterhaltsamen Nachmittag verleben konnten. Bild:fg

05.04.2015


Harmonische Mitgliederversammlung des MGV 1856 Böhl e. V.

Weibliches Duo führt den Verein

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Zur Jahreshauptversammlung konnte die erste Vorsitzende, Horst Kilian, 31 stimmberechtigte Mitglieder, des ca. 163 Mitglieder zählenden Vereins, im Sängerheim im Schulgäßchen begrüßen. Er dankte ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern auf die sich der MGV immer verlassen kann – sei es bei der Vorbereitung oder der Durchführungen von Veranstaltungen. Und sein besonderes Lob galt der rührigen Mannschaft, die sich um das Sängerheim kümmert. „Ohne das vielfältige Engagement der Mitglieder wäre ein erfolgreiches Vereinsleben nicht möglich“ betonte Horst Kilian.

Vielfältige Aktivitäten waren im abgelaufenen Jahr 2014 zu verzeichnen. Das sehr gut besuchte Sommerfest, so wie das  schon traditionell zu nennende  Spießbratenessen zur Kerwe waren Höhepunkte im Vereinsleben. Das Herbstfest mit Wellfleischessen und vor allem die stimmungsvolle Weihnachtsfeier waren gut gesuchte Veranstaltungen, auch im gemeindlichen Leben. Der gemischte Chor wirkte bei befreundeten Chören, wie beim Sommerfest des Liederkranzes, der Sängervereinigung in Iggelheim, so wie des MGV Klein-Schifferstadt mit. Weiter wurde der Weihnachtsmarkt im Ortsteil Böhl musikalisch mitgestaltet. Den Verstorbenen des Vereins gedachte der Chor musikalisch bei einer Feier in der Trauerhalle auf dem Friedhof am Totensonntag.    

Schatzmeister  Gerhard Weißenmayer konnte trotz galoppierender  Energiekosten von einer positiven Kassenlage berichten. Die Kassenprüfer Hubert Schlosser und Karl Netter erteilten ein ausdrückliches Lob und so erfolgte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft einstimmig.                                                                                                                   Die Mitgliederversammlung diente auch zur Wahl einer neuen Vorstandschaft. Hubert Schlosser entledigte sich der Aufgabe des Wahlleiters umsichtig und routiniert. Ein weibliche Führungsduo steht nun an der Spitze des MGV. Die Wahlen erfolgten jeweils einstimmig.

Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende Dora Bauer, 2. Vorsitzende Stefanie May, Schatzmeister: Gerhard Weißenmayer, Schriftführer Dr. Klaus Magin und  Karl Netter. „. Kassierer und Wirtschaftsleiter: Hans Martin Müller

Als Kassenprüfer fungieren weiterhin Hubert Schlosser und Karl Netter. Bild: fg

31.03.2015


Wo sich Seniorinnen und Senioren wie zu Hause fühlen

Der „Grüne Haken“ als Auszeichnung aus Verbrauchersicht für das Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im Eingang des Seniorenzentrums Böhl-Iggelheim in der Wehlachstraße 3 hängt schon seit über zwei Jahren  eine Urkunde mit dem Grünen Haken, dem eingetragenen Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Vor einigen Tagen kam eine neuerliche Urkunde dazu.

Verliehen wurde der Grüne Haken nach eingehender Prüfung durch die gemeinnützige Heimverzeichnis GmbH - Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung In einer kleinen Feierstunde im Foyer des Seniorenzentrums überreichte Carl-Heinz Wawrzik, die Urkunde an den Leiter des Seniorenheims, Joachim Gabe. Carl-Heinz Wawrzik betonte, dass neben der Prüfung der Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit besonders der Umgang der Pflegekräfte mit den Patienten im Fokus der Prüfung stand.  Carl-Heinz Wawrzik einer der mehr als hundert geschulten ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter des Heimverzeichnisses hat die Einrichtung einen Tag lang „auf Herz und Nieren“ geprüft. Und das Ergebnis war das Gütesiegel, der „Grüne Haken“.

Alexander Thoma, der Geschäftsführer des Seniorenzentrums war extra aus dem Schwarzwald angereist. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass die Böhl-Iggelheimer Einrichtung nun schon zum zweiten Mal diese Auszeichnung erhalten habe. „Es zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und auch die neue Leitung in Böhl-Iggelheim,  gemeinsam mit dem engagierten Mitarbeiterteam, dem mein besonderer Dank gilt,  hervorragende Arbeit zum Wohl der ihnen anvertrauten Menschen leistet“ betonte Thoma.

Bürgermeister Peter Christ (CDU) wertete die neuerliche Auszeichnung mit dem  Gütesiegel „Grüner Hacken“ als Beweis für die kontinuierlich gute Arbeit in allen Teilen der Einrichtung, ob Pflegestationen, Kurzzeitpflege oder Tagespflege. „Ich gratuliere ihnen Allen und freue mich für Sie. Wir sind froh das Seniorenzentrum hier in unserer Gemeinde zu haben“ war das Resümee des Ortschef´s. Bild: fg

26.03.2015


T-Shirt´s für die Feuerwehr

Spende des Gewerbeverein Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Ich war schon überrascht, als mich vor einiger Zeit die Vorsitzende des Gewerbeverein  in Böhl-Iggelheim, Eva-Maria Vogt, anrief und mich fragte, ob die Feuerwehr Böhl-Iggelheim einen Wunsch hätte“ erklärte der Wehrleiter Thomas Remle bei einer kleinen Feierstunde im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim. „Natürlich hat die Feuerwehr immer Wünsche – jede Menge - aber es sollte ein erfüllbarer Wunsch sein“  fügte Remle erklärend hinzu. Die Feuerwehr bekommt, nach Remles Worten, alle ihre Schutz- und Dienstkleidung von ihrem Dienstherren, der sich hier nicht kleinlich zeigt, gestellt. „Aber bei verschiedenen Anlässen treten wir doch oft leger gekleidet auf.  Aber wiederum so, dass wir als Feuerwehrleute  zu erkennen sind“ erklärte Thomas Remle weiter. So gab er als Wunsch, T-Shirts mit dem Logo der Feuerwehr und der Aufschrift des Heimatortes, an Eva-Maria Vogt und Claus Barthel, die Vorsitzenden der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim weiter.

Der Gewerbeverein Böhl-Iggelheim veranstaltet schon seit vielen Jahren auf dem Weihnachtmarkt im Ortsteil Böhl eine, mit wertvollen Preisen bestückte, Tombola. Der Erlös hieraus fließt immer einer Einrichtung am Ort, sei es z.B. Schulen oder Kitas zu. Vor einigen Jahren wurde schon speziell die Jugendfeuerwehr bedacht. Dieses Mal galt die Spende den aktiven Wehrmännern.

„Gerne haben wir dem Wunsche von Thomas Remle entsprochen“ erklärte Eva-Maria Vogt. Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Institution, mit freiwilligen Mitliedern, zu Wohle aller Bürger, die wir gerne unterstützen ergänzte Claus Barthel.

40 T-Shirts, gestaltet wie es sich die Wehrleute gewünscht hatten, konnte der Gewerbeverein an diese übergeben. „Für jeden ist die richtige Größe dabei – von L bis XXXL – betonte Claus Barthel unter dem Gelächter der Anwesenden.

Viele Mitglieder des Gewerbeverein, so wie der aktiven Feuerwehr wohnten der kleinen Feierstunde bei und bedankten sich mit langanhaltendem Applaus. Bild: fg

25.03.2015


Ehrungsabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Herausragende sportliche Leistungen und solche in der Tierzucht  ausgezeichnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Beim Ehrenabend der Gemeinde Böhl-Iggelheim konnte Bürgermeister Peter Christ (CDU), in Anwesenheit des zweiten Beigeordneten,Bernd Johann (FWG), 45  Aktive  Bürgerinnen und Bürger und zwei Tanzgruppen für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2014 in sportlicher Hinsicht, so wie bei der Tierzucht mit Urkunden und Präsenten auszeichnen. Die Geehrten haben bei Europa-, Deutschen –, Süddeutschen-, Südwestdeutschen-, Rheinland-Pfalz-, so wie Pfalzmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen jeweils Meistertitel oder Spitzenplätze belegt. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Peter Christ in seinen Begrüßungsworten über die große Resonanz, die der Ehrenabend in der Bevölkerung hervorruft. Sein besonderer Dank galt auch den Trainern und „stillen Helfern“, nicht zu vergessen die Eltern, im Hintergrund, die in über 80 Vereinen in der Gemeinde wertvolle Arbeit, gerade auch zum Wohl der Kinder und Jugendlichen leisten. „Eine Arbeit die nicht hoch genug einzuschätzen ist“ wie ein gutgelaunter Ortschef mit Nachdruck betonte. Und Christ versicherte, dass die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch weiter hin besonders die Jugendarbeit in den Vereinen fördern werde. „Sie Alle haben Böhl-Iggelheim national und auch international bekannt gemacht und würdig vertreten. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank“ war das Kompliment von Christ an die Geehrten.

Im Judosport, nicht nur in Deutschland, ist Jasmin Külbs eine feste Größe. Der 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der 3. Platz bei der Europameisterschaft, der 2. Platz bei der Europameisterschaft mit der Frauenmannschaft, der 5. Platz bei der Weltmeisterschaft,  so wie hervorragende Platzierungen bei World Cup-Tournieren sind  Ergebnisse ihres großen Könnens. Der Weltranglistenplatz 9 ist der Lohn all ihrer Mühe. Ohne die Leistungen der übrigen Geehrten schmälern zu wollen ist Jasmin Külbs „Die Sportlerin“ zurzeit  in Böhl-Iggelheim.

Mit 13 Akteuren, meist Kinder und Jugendliche, stellte der „RV Vorwärts Böhl die größte Gruppe der Ausgezeichneten. Ihr großes Können beweisen die Kunstradfahrer in  ihrer anspruchsvollen Sportart bei allen Turnieren an denen sie teilnehmen. Pfalzmeister, Rheinland-Pfalz-Meister Deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Kunstradfahrer zu finden. Was hier Kinder im zarten Alter von 9 Jahren leisten ist manchmal kaum zu glauben.  Julia Schmidt, Silvan Schlag, Kim Merkler, Noah Lind,  Annika Schlag, Tobias Hey, Lisa Bringsken, Lena Bringsken, Robert Duroska, Mike Lauterbach, David Heck, Sascha Heck und Tim Weber heißen die Radartisten. Böhl-Iggelheim ist im Kunstradsport eine auf nationaler wie internationaler Bühne  bekannte und feste Größe.

Die Behindertensportgruppe des TSV Iggelheim ist beim „Bosseln“ neben der Spitze in Rheinland-Pfalz auch im vorderen Bereich auf nationaler Ebene anzusiedeln. Brigitta Deck,  Roswitha Scharfenberger, Helga Schropp, Hlawitschka Waltraud. Auch die Männermannschaft mit Karl-Heinz Erdmann, Dieter Erdmann, Christian Scharfenberger und dem leider verstorbenen Ernst Herrmann ist hier im Spitzenbereich vertreten.

Die jungen Leichtathleten des TSV Iggelheim glänzen schon seit Jahren mit Höchstleistungen. Die Liste der Spitzenleistungen ist schier unermesslich. Ein Beweis für die hervorragende Jugendarbeit beim TSV Iggelheim. Julian Melder, Daniel Gaab, Elena Löchner, Stefan Feick,   Lisa Frugah, Claudia Wagner, so wie Yanik Braun bildeten die Riege der Geehrten und erhielten aus der Hand vom Bürgermeister die Urkunde und das eigens für diesen Anlass gefertigte Präsent.

Alexandra Urich-Klehr, Kim Laubscher, so wie Janoah Müller verdienten ihre Meriten bei Geräte- und Kunstturnen.

In den verschiedensten Disziplinen des Schießsportes, mit z. T. außergewöhnlichen Waffen,  zeigten sich Robert Ritter, Alexander Stoll und Daniela Leipner, auf Landesmeisterschaften und den Deutschen Meisterschaften immer sehr treffsicher.

Auch weniger populäre Sportarten, wie Gewichtheben, waren  mit Nele Sibel Frank, Marius Müller, so wie Noah Faith Frank an diesem Abend vertreten. Alles Sportler die noch im Jugendbereich ihre Erfolge bei nationalen Meisterschaften erringen.

Der Karatesport wird beim VT Böhl sehr erfolgreich betrieben. Vordere Platzierungen bei Landes- und deutschen Meisterschaften zeugen von der guten Arbeit beim VT Böhl mit den Talenten der jungen Karatekas aber auch von denen im reiferen Alter.  Axel Sonnier, Markus Klöditz, Daniel Guimaraes Silvia Schäffner und Celine Rheinfrank waren die erfolgreichen Kämpfer.

Dass auch Pferdesport in Böhl-Iggelheim leistungsmäßig betrieben wird verwunderte, viele Besucher.  Der jungen Daniel Fiechter feiert  mit seinem Pony  große Erfolge.

Günther Ripke, Jürgen Haß, Nikolaus Mayer, Stefan Stahl, Richard Knopf, so wie die Zuchtgemeinschaft Kochenburger  sind mit ihren Kaninchen ob ihres großen Zuchterfolges immer für Spitzenplätze bei Leistungsschauen gut.

Im Tanzsport sind die „Stage Devils“ eine Spitzengruppe. Sie kommen. wie die junge Truppe  „Böhler Bandits“ von der VT Böhl. „Stage Devils“ belegten beim Wettbewerb „It´s Showtime“ des deutschen Turnerbundes den 1. Platz und die „Bandits“ holten hier den Vizetitel.

Die Musikformation „Glanzblick“ von der Musikschule Sascha Leicht umrahmte die Ehrenstunde musikalisch. Bilder: fg

20.03.2015


Kunst im Cafe Seibt

Ausstellung Gabi Wiezorrek

Böhl-Iggelheim- Die Volkshochschule Böhl-Iggelheim und das Kulturbüro des Rhein-Pfalz-Kreises präsentieren ab Sonntag, 29.03.2015, zum wiederholten Male Bilder der gebürtigen Ludwigshafener Malerin Gabi Wiezorrek, die seit über 40 Jahren in Iggel­heim ansässig ist, in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt, in Iggel­heim. Nachdem 2006 ihr lang ersehnter Wunsch, mit ihrer ersten eigenen Aus­stellung in der Fein­schmecker-Bäckerei Seibt erfüllt wurde, folgten weitere Aus­stellungen im gesamten Bundes­gebiet. Gabi Wiezorrek, die mit ihrer Malerei die breite Bevölkerung erreichen möchte, hat bei verschiedenen Künstlern u.a. Renate Groß, Techniken wie Aquarell und Acryl, was sich bei ihr als bevorzugte Techniken herauskristallisierte, erlernt. Im Allgemeinen liebt sie die schnelle, spon­tane Malerei. So setzt sich Wiezorrek gerne in die Natur und bringt die Motive in kräftigen Farben auf die Leinwand. Bereits in der Schule hatte sie eine russische Kunstlehrerin, die ihre Bilder bei nationalen Wettbe­werben einreichte, wo sie schon damals einige Preise für sich verzeichnen konnte. Nach der Arbeits­phase als Bauzeichnerin, folgte der Einstieg in die freie Malerei.

Die Vernissage findet am Sonntag, 29.03.2015 um 11 Uhr in der Feinschmecker-Bäckerei Seibt in Iggel­heim, Langgasse, statt.

Ausstellungsdauer ist bis Spätsommer 2015.

19.03.2015


Sängervereinigung Iggelheim wählt ihre Vorstandsschaft

v.l.: Jessica Simon, Thomas Herberich, Roselinde Hery, Gerhard Saur, Brigitte Isselhard, Monika Lang, Thomas Hasert, Paul Mair, Herbert Bohrer, Annette Wind, Klaus Buchert, Richard Croissant, Willi Ulmer und Klaus Schäfer v.l.: Jessica Simon, Thomas Herberich, Roselinde Hery, Gerhard Saur, Brigitte Isselhard, Monika Lang, Thomas Hasert, Paul Mair, Herbert Bohrer, Annette Wind, Klaus Buchert, Richard Croissant, Willi Ulmer und Klaus Schäfer

Böhl-Iggelheim- Die Mitgliederversammlung am Sonntag, 08.03.2015 war gut besucht. Zur Eröffnung gab es einen musikalischen Einklang des modernen Chors „Sandy Lane“ unter der Leitung von Jessica Simon, die im Sommer vergangenen Jahres den Chor übernommen hatte.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Herbert Bohrer wurden der verstorbenen Mitglieder durch den Männerchor unter der neuen Leitung (seit Januar 2015) von Thomas Herberich gedacht. Es folgten die  Berichte des Vorsitzenden, Geschäftsführers, Schriftführers, der beiden Chorleiter sowie der Kassenprüfer. Einwendungen dazu wurden nicht vorgetragen.

Nach der einstimmigen Entlastung stand auf der Tagesordnung die Neuwahl der Vorstandschaft, die von dem Wahlausschuss mit Hans Simon und Willi Ulmer souverän geleitet wurde.  So wählten die Mitglieder wieder einstimmig ihr Vorstandsgremium: 1. Vorsitzen-der Herbert Bohrer, stellvertretender. Vorsitzender Thomas Hasert, Geschäftsführer Gerhard Saur und Schriftführer Richard Croissant.

Als Ausschussmitglieder bestätigt und wieder gewählt wurden: Klaus Buchert, Roselinde Hery, Christiane Hook, Monika Lang, Ansgar Ohmer, Klaus Schäfer. Neu in den Ausschuss wurden John Baumann, Brigitte Isselhard, Paul Mair, Rainer Schulz und Annette Wind gewählt. Der Ehrenvorsitzende Willi Ulmer gehört ohne Wahl dem Ausschuss an. Als Revisoren fungieren Gerd Best und Claus Lang.

Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Beitragsneufestsetzung. Herbert Bohrer und Gerhard Saur erläuterten die Gründe, warum die Mitglieder einen höheren Beitrag zahlen sollen. Da sind zum einen die immer weiter steigenden Energiekosten für Strom und Gas und weiteren Abgaben, andererseits rückläufige Einnahmen bei den Vereinsveranstaltungen und sinkende Beitragseinnahmen. Aus diesen einleuchtenden und von Allen  akzeptierten Gründen wurde die Beitragserhöhung von den anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimme gebilligt.

Zum Abschluss der harmonisch verlaufenen Versammlung brachte der Frauenchor „Die Schöne und das Biest“, ebenfalls unter der Leitung von Thomas Herberich.

Wenn auch Sie Interesse an der Sängervereinigung Iggelheim haben, kommen Sie einfach unverbindlich bei einer Chorprobe oder Veranstaltungen vorbei. 150 Chorsänger und Sängerinnen freuen sich auf ihren Besuch.

Die Probenzeiten und Veranstaltungstermine finden Sie auf der neugestalteten Homepage www.saenger-iggelheim.de

18.03.2015


„Das Kinderbuch lebt weiter“

Iggelheim feierte Lätare. Farbenprächtiger Umzug Weckverteilung und Winterverbrennung

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Über zwei Stunden schlängelte sich der diesjährige Lätareumzug durch Iggelheim. Viele Bürger hatten ihre Häuser mit Blumen und Fahnen festlich geschmückt. Aus bescheidenen Anfängen, als 1958 zum ersten Mal, der allen ledigen Iggelheimer am Sonntag Lätare auszuhändigende Weck, auf einem Wagen durch die Straßen von Iggelheim gefahren wurde, hat sich mittlerweile ein farbenprächtiger Umzug entwickelt. Dieser ist seit Jahren weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt. So konnten die Iggelheimer auch dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste in ihrem Ort willkommen heißen. Das vorfrühlingshafte Wetter, es war angenehm kühl, hielt die Besucher nicht ab.  So herrschte entlang dem Zugweg eine sehr gute Stimmung.

Die Verteilung der Weck an Lätare hat ihren Ursprung im Vermächtnis einer ledigen Dame, die 1678 der Gemeinde einen Acker vermachte. Die testamentarische Bedingung war, jedem ledigen Einwohner am Sonntag Lätare aus dem Pachtzins des Ackers „einen Wecken“ zu kommen zu lassen. Diese Tradition hat sich bis in unsere Tage erhalten. Nur heute bekommen auch ledige auswärtige Gäste einen Wecken. Und da der Pachtertrag des „Weckackers natürlich nicht mehr ausreicht um die gesamten „Wecken“ zu finanzieren, muss hier natürlich die Gemeinde den Geldsäckel öffnen, was diese auch bereitwillig tut.

Fast pünktlich um 14:00 setzte sich der Zug, angekündigt durch drei laute Schüsse der "Original Haßlocher Böllerschützen", in Bewegung. Er umfasste dieses Jahr wieder 41 Zugnummern. Heinz Staffen moderierte im Ankündigungswagen witzig, spritzig und gekonnt wie in jedem Jahr. Der Musikverein Iggelheim sorgte mit heißen Rhythmen für die richtige Stimmung am Zugweg. Der Ortsbüttel kündigte lautstark die Prominenz an. Eine Zugnummer die mittlerweile von anderen Sommertagsumzügen ausgeliehen wird. Auch eine Art der Kulturweitergabe. Bürgermeister Peter Christ (CDU) mit seiner Gattin, fuhren im offenen Cabrio, das mit Ri Ra Ro Stecken geschmückt war. Aber es fehlten die Sommertagsbrezeln wie von den aufmerksamen Latareumzugsbesucher sofort erkannt wurde. Es wurde aber nur als kleiner Mangel bewertet. Auch die Beigeordneten Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG) bevorzugten dieses Jahr  wieder ein Oldtimercabrio. Bürgermeister Lothar Loch (CDU) aus Haßloch folgte mit einer Abordnung aus der Nachbargemeinde.

Schüler der Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule radelten mit bunten Bändern verzierten Fahrrädern.  Die  Kindern der Katholischen Kindertagesstätte St. Simon und Judas  hatten ihre farbenprächtigen „Ri-RaRo-Stecken“ selbst gebastelt und diese im Vorfeld in Iggelheimer Geschäften zum Kauf angeboten.

Ihre Lieblichkeit Lena I. des Karnevalsvereins „Igg`lemer Bessem“, mit ihrem Gefolge strahlte in ihrem offenen Wagen mit der sich ab und zu blicken lassenden Sonne um die Wette. Eine große Abordnung mächtiger Tiere begleitete ihre Lieblichkeit. Die Herren vom Ballett aus dem Dschungelbuch waren mit Balu dem Bären und den anderen Urwaldtieren zum Schutz ihrer Prinzessin dabei.

Der Gewerbeverein machte auf seine Befürchtungen, anlässlich geplanter weiterer Geschäftsansiedlungen „auf der grünen Wiese“ aufmerksam. Der Hai auf dem Wagen sprach berede Bände.

Den Historischen Teil eröffnete die Familie Petronia , eine römische Familie besucht die Pfalz. Feuerschlucker waren hier dabei und zeigten ihre Künste.  Das Modell des historischen Rathauses von 1569 mit der Uhr aus dem Jahre 1775 folgten.  Im Mittelpunkt dieses Zugteiles steht hier natürlich der Wagen mit der Vermächtnisdame, welcher dieser ganze Festzug ja zu verdanken ist. Hier ist die Beurkundung durch den Notar dargestellt. Freigiebig verteilten die Herren vom Gesangverein „Liederkranz“ die Wecken. Dreitausend  wurden in diesem Jahr wieder verteilt. Der “Reiterlud“, eine Iggelheimer historische Gestalt, ritt auf seinem Schwein dieses Jahr hinter  der Kutsche des Kurfürstlichen Paares.  Ihre wertvolle Kirche führte die Protestantische Kirchengemeinde mit. Die Donaudeutsche Landsmannschaft aus Haßloch begeisterte durch ihre farbenprächtigen alten Trachten.

Die „Musketiere“ vom gleichnamigen Musikverein aus dem Ortsteil Böhl leitete zum sogenannten freien Zugteil über. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto „Das Kinderbuch lebt weiter“.

„Sieben Messer und ein Gewehr, hat der Räuber Hotzenplotz“. Die NaturFreunde Iggelheim hatten sich dieses Märchens – immer noch ein Renner bei den Kindern, angenommen.

„Die kleine Raupe nimmersatt“ ging beim CDU Ortsverband auf gefräßige Reise. Freigiebig verteilten die Damen und Herren, welche die Raupe begleiteten aber Süßigkeiten und Essbares.

Ganz anders präsentierte sich der Evangelische Singkreis Iggelheim. Wie in all den Jahren war die Präsentation von Heidi eine Augenweide. Und immer wieder sangen sie auch das Lied von dem Mädchen von der Alm.

Den Kinder der kommunalen Kita „Storchennest hatte es Pippi Langstrumpf angetan. Ein Auftritt – mit viel Liebe zum Detail, was hier die Erzieherinnen mit Hilfe der engagierten Elten auf die Straße gezaubert haben- bewundernswert. Modern, wie in all den Jahren, präsentierte sich der Tennisclub Böhl-Iggelheim. Harry Potter zauberte hier. Mit dem „Zauberer von OZ“ zeigte das Jugendzentrum Böhl-Iggelheim in die gleiche Richtung.

Die Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule Iggelheim und deren Förderverein begaben sich mit dem Raubritter Ratzfatz in historische Märchenwelt.

Die „Schatzinsel“ bot der Kreativität der Sängervereinigung Iggelheim ein unerschöpfliches  Repertoire an Ideen. Was die Choreografen der Sängervereinigung sich jedes Jahr einfallen lassen, glaubt man jedes Jahr, dass dies nicht mehr zu toppen sei. Aber es geht noch immer. Piraten- Korsaren-Gold und Silber in Schatzkisten – ein versunkenes Schiff - die Zuschauer staunten und applaudierten.

Ähnliche gilt für den Kulturverein DorfArt. Mit welcher Leidenschaft und Liebe zum Detail hier gearbeitet und gestaltet wird war beim „Struwwelpeter“ zu sehen. Das ganze Kinderbuch, Gott sei Dank heute immer noch aktuell und nicht irgendwelchen Ideologen zum Opfer gefallen, lebte dem Motto des Umzugs gemäß, hier bei DorfArt in einer grandiosen Darstellung weiter.

Wobei - ein Vergleich der einzelnen Zugnummern verbietet sich – schon deshalb - weil die einzelnen Gruppierungen und Vereine unterschiedlich viele Akteure in ihren Reihen hatten. Jede Zugnummer glänzte durch ihre Kreativität die die Mitwirkenden, ob Kinder oder Erwachsene an den Tag legten –ob bei der Gestaltung der Wagen, der Kostüme, oder der Ausführung beim Umzug. Alle Beteiligten können mit Recht stolz sein auf ihre Leistung und den Beitrag, den sie zum Lätarefest geleistet haben.

Die Akteure von VfB Iggelheim kamen ihrer Sportart gemäß als „Teufelskicker“ daher. Jim Knopf und die Wilde 13 verkörperten die Handballern des TSV. Aus Haßloch kamen die Pfälzischen Bullterrierfreunde mit dem „Rattenfänger von Hameln“

Wer kennt nicht das Tärräääää vom lustigen Elefanten Benjamin Blümchen und das Hex- Hex von Bibi Blocksberg. Liebevoll waren diese Märchen von der Protestantischen Kita „Windrose“ in Szene und auf den Zugweg gesetzt.

Nils Holgerson flog flog beim Geflügelzuchtverein Iggelheim. Die kleine Meerjungfrau Arielle verkörperten die Abteilung Turnen beim TSV. Den Abschluss bildet die Schneekönigin von der Waldsiedlung Iggelheim.

Traditionsgemäß endete der Zug mit den vier Jahreszeiten. Der von den Hundefreunden riesige Winter, eine Dimension die der eisige Iggelheimer Geselle bei keinem Sommertagszug in der Umgegend erreicht, bildete den Abschuss des Zuges. Frühling, (SPD-Ortsverein), Sommer, (Bündnis 90/ Die Grünen)), so wie Herbst (Seniorenzentrum Böhl-Iggelheim) ergänzten diesen Zugteil.

Die Zugüberwachung lag in den bewährten Händen der Schutzpolizeiinspektion Schifferstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Böhl-Iggelheim die ihre Aufgabe umsichtig erledigten. Nachdem der Winter, dieser frostige Gesell, noch einmal durch den Ort fahren durfte, wurde er auf dem Dorfplatz unter den Klängen von: „Winter ade, scheiden tut weh„ verbrannt und ist damit hoffentlich endgültig vertrieben.

Hans Simon, assistiert von Ursula Ohmer, kommentierte den Zug von der Tribüne an der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule aus.  Bilder: fg

16.03.2015


Lätarefest in Iggelheim

Kinder schmückten den Osterbaum. Fahrradmarkt, Hobbyausstellung, Lätaremarkt

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Aus dem „Weckvermächtnis“ aus dem Jahr 1687, in dem eine Dame, Überlieferungen sprechen von 2 ledigen Fräuleins, testamentarisch festgelegt hatte, dass jedem ledigen Einwohner von Iggelheim aus der Pacht ihres Ackers, der bis heute „Weckacker“ heißt, den sie der Gemeinde vermacht hat, ein Wecken geschenkt werden musste.  In einer Urkunde aus dem Jahre 1687, das vor 10 Jahren in einem Archiv in Speyer gefunden wurde, steht von „einer ledig verstorbenen Weibsperson“. Seit dem Auffinden dieses Dokumentes fährt beim Lätareumzug nur noch eine „Weibsperson“ auf dem „Vermächtnis wagen des Heimat und Museumsverein mit.Aus diesem Vermächtnis  ist  im laufe der Jahre ein zweitägiges Fest entstanden. Es beginnt am Samstag vor Sonntag Lätare mit dem Lätaremarkt und endet am Sonntag nach dem farbenprächtigen Umzug und dem Verbrennen des Winters auf den Schulhof der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule Iggelheim.

Eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger hatte sich am Samstag auf dem Schulhof der Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule in Iggelheim eingefunden um der Eröffnung Ihres Festes beizuwohnen.

 Mit launigen Worten „Lätare- freuet euch, freuet euch auf euer Fest“ eröffnete Bürgermeister Peter Christ (CDU) den Markt. „Es ist Frühling, die Blumen sprießen, dann ist Lätare in Iggelheim“ betonte der Ortschef. Und über das herrschende hochsommerliche Wetter gab es von allen Besuchern nur Lob. Obwohl Bürgermeister Christ, mit seine beiden Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU) und Bernd Johann (FWG), sich nur bedingt dafür zuständig erklärte.

Die Jugendkapelle des Musikvereins Iggelheim, unter der Leitung von Annika Serr, umrahmte die Eröffnungsfeier musikalisch. Die Musikschule Sascha Leicht bot mit mehreren Bands intonierte moderne Rhythmen.

Nach der offiziellen Eröffnung schmückten Kinder der betreuenden Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule den Osterbaum mit bunten Eiern. Ein alter Brauch der seit einigen Jahren wiederbelebt wurde und bei den Kindern großen Anklang findet. Die Kinder hatten mit ihren Betreuerinnen der betreuenden Grundschule große Kreativität beim Bemalen und Verzieren der Eier bewiesen und sich alle erdenkliche Mühe gegeben den Baum österlich zu schmücken. Der Baum steht vor der Schulturnhalle und symbolisiert die Vorfreude auf das nahe Osterfest und auf den nahenden Frühling. Gemeinsam mit dem Winzerverein Meckenheim  lud der Ortschef die Gäste dann zu einem Glas Sekt ein.

Wie jedes Jahr waren bei der Anwesenheitsverlosung geschmackvolle Geschenke, gestiftet von den Ausstellern der Hobbykünstler, zu gewinnen.

Schon am frühen Nachmittag konnten Fahrrad- und Inlinerfreunde das Angebot des Flohmarktes von „Bündnis 90/die Grünen“ begutachten. So manches „gute Stück“ wechselte hier den Besitzer und der Osterhase wird so manches Kind mit neuem Gerät erfreuen. Hier sei angemerkt, dass am Sonntag Lätare in Iggelheim traditionsgemäß der „Summerhas“ (Sommerhase) kommt und für die Kinder kleine Eier und Süßigkeiten in ein Nestchen „legt“! In Iggelheim bringt der Osterhase keine Geschenke, der „legt“ diese, einem Huhn vergleichbar.

Auf dem Gelände des Schulhofes offerierte  „Der Angelsportverein Kellmetschweiher“ seine bekannten Fischspezialitäten. Der Verein der Hundefreunde bietet am Sonntag Steaks, Brat- und Currywurst.  Die katholische öffentliche Bücherei St. Simon und Judas Thaddäus, die einzige Bücherei am Ort, hält für große und kleine Leseratten einen Bücherflohmarkt bereit.

In der Turnhalle der Grundschule  ist eine Verkaufsausstellung einheimischer Künstler und Kunsthandwerker zu bestaunen. Oster- und Frühlingsfloristik,  ist ebenso zu bewundern wie selbstgefertigter Schmuck.  Über dekoratives aus Filz, sowie jede Menge Teddybären bekommen die Besucher ebenso einen Eindruck, wie über die kunstvolle Stick und Häkelarbeiten. Ein  reichhaltiges Kaffee- und Kuchenangebot hielt die SPD bereit. So konnte beim Rundgang eine Pause eingelegt werden um sich an den kulinarischen Köstlichkeiten zu laben.

Der Musikverein Iggelheim war nicht nur ein musikalischer Leckerbissen bei der Eröffnung. Er nutzte auch die Gelegenheit dadurch Werbung in eigener Sache zu betreiben. Er bot zum Einen die Gelegenheit für Interessierte Instrumente ausprobieren zu können. Zum Zweiten machte er Werbung für sein am 28. März in der Wahagnies-Halle stattfindendes Frühlingskonzert. Karten hierfür konnten direkt erworben werden.

Die Lätare- Cafeteria im Evangelischen Gemeindezentrum ist am Sonntag wieder geöffnet. Wie schon seit vielen Jahren bieten  die Frauen der Evangelischen Kirchengemeinde ihre vielen selbstgebackenen Kuchen an und laden zum Verweilen ein.

An beiden Tagen sind auch die beiden Heimatmuseen geöffnet. In ihnen bieten sich interessante Einblicke in das Leben unserer Vorfahren. Besonders die mechanische Uhr im alten Radhaus und die Models der Blau- und Schönfärberei werden immer wieder bewundert. Und das alte Klassenzimmer im „Alten Schulhaus“ ruft  besonders bei den älteren Besuchern Erinnerungen an die eigene Schulzeit hervor. Auf dem Festplatz nahe der Grundschule hatten Schausteller ihre Fahrgeschäfte und Stände aufgebaut. So bietet sich auch hier die Gelegenheit zu allerlei Vergnügungen. Bilder: fg

15.03.2015


Großzügige Spende der Sparkasse Vorderpfalz

Büchereien mit namhaften Geldbetrag bedacht

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Ich war wieder sehr angenehm überrascht, vor einigen Tagen, wie schon in den letzten  Jahren auch, eine großzügige Spende, den beachtlichen Betrag von 2 000 Euro, von der Sparkasse Vorderpfalz zu erhalten“  betonte Bürgermeister Peter Christ bei einem kleinen Empfang im Trausaal des Rathauses. Herr Jochen Best, der Zweigstellenleiter der Sparkasse Vorderpfalz Iggelheim, war zur Spendenübergabe an die Vertreter von Büchereien und Schulen anwesend.

„Da der Betrag für gemeinnützige Zwecke zu verwenden war habe ich Institutionen ausgewählt, die sich für die Bildung einsetzen“ erklärte der Ortschef. In diesem Jahr hatte ich den Bereich „Buch“ besonders im Fokus meiner Entscheidung“ fügte Peter Christ hinzu. Lesen fördert, nach Christ´s Worten die Bildung, trägt nicht unwesentlich zur Entwicklung von Kindern, aber auch Erwachsenen bei. „Von Eltern lernt man lieben, lachen und Laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man , dass man Flügel hat“ zitierte Christ, Helen Hayes. „Ein Leben ohne Bücher ist wie meine Kindheit ohne Märchen und eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden“ zitierte Christ, Carl Peter Flöhling.

 „Ich glaube daher eine gute Entscheidung, schon dadurch getroffen zu haben, dass ich den Betrag an insgesamt fünf Büchereien verteilt habe und damit eine Vielzahl der Bürgerinnen und Bürger, besonders auch Kinder, erreiche“ zeigte sich der Bürgermeister zufrieden. „Und es trifft sich gut, dass gerade heute die Leipziger Buchmesse eröffnet wird – die Gelder kommen also gerade zum richtigen Zeitpunkt“ fügte Peter Christ erklärend hinzu. Und die Gelder wurden dem Gleichheitsgrundsatz gemäß auf beide Ortsteile gerecht verteilt, wie Christ ausdrücklich betonte.

Jochen Best von der Sparkasse Vorderpfalz betonte, dass er sich freue, dass die Spende für Bildungseinrichtungen verwendet wird. Best betonte, dass die seit Jahren ausgeschüttete Spende der Sparkasse Vorderpfalz auch in den kommenden Jahren den Gemeinden und ihren von den Bürgermeistern vorgeschlagenen Institutionen und Vereinen zu Gute kommen wird.

So freute sich die Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei der Pfarrei St. Simon und Judas Thaddäus aus Iggelheim, Brigitte Klein, über ihren Scheck, wie auch die Leiterin der katholischen Bücherei aus der Pfarrgemeinde Allerheiligen in Böhl, Ulrike Klemens.

Die Jakob-Heinrich Lützel-Grundschule aus Iggelheim war durch Frau Kinscherf, die Johannes-Fink-Grundschule in Böhl, durch die Schulleiterin Jutta Ziegler, zur Spendenübergabe vertreten. Von der  Peter-Gärtner-Realschule plus war die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak gekommen.

Alle, mit der Spende bedachten, dankten in erster Linie Peter Christ, dass sie ausgewählt wurden, aber natürlich auch der Sparkasse Vorderpfalz,  die diese Spende ermöglicht hatte. 

Wenn, nach den Worten von Bürgermeister Chris,t die Trägerschaft in die Verantwortung des Kreises übergegangen ist, so ist die PGS doch ein Teil von Böhl-Iggelheim. Immerhin sind ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in Böhl-Iggelheim beheimatet. Und Geld für Kinder ist immer gut angelegtes Geld, wie Peter Christ betonte. Die Wichtigkeit der Spende an die PGS betonte Landrat, Clemens Körner (CDU) mit seiner Anwesenheit. Die beiden Katholischen Pfarreien aus Böhl und Iggelheim vertrat Diakon Hartmut von Ehr.

Die kleine Feier im Trausaal endete in angenehmer Atmosphäre bei einem Glas Sekt. Bild: fg

13.03.2015


Peter-Gärtner-Realschule plus beim Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs

Kim Lacha aus der Klasse 6a der PGRS+ mit Urkunde und Buchpreis

Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung

Böhl-Iggelheim- Der Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des deutschen Buchhandels fand am Montag, den 23.02.2015 in der Bibliothek der Integrierten Gesamtschule Mutterstadt (IGS) statt. Um 11.30 Uhr eröffnete Herr Klees, Stufenleiter der fünften und sechsten Klasse an der IGS den diesjährigen Lesewettbewerb; alle Schulsiegerinnen, die sich beim den Entscheiden in den Schulen des Rhein-Pfalz-Kreises durchsetzen konnten, gingen an den Start. Acht Mädchen aus Gymnasien, Realschulen plus und Gesamtschulen machten beim öffentlichen Lesewettstreit mit.

In diesem Jahr wurde die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim von Kim Lacha aus der Klasse 6a vertreten. Unterstützung bekam sie von ihrer Freundin Melissa Herrmann und ihrem Deutschlehrer Tobias Böhn.

Kim las drei Minuten eine Textstelle aus ihrem Lieblingsbuch "Herr der Masken" von Jane Johnson vor. Im Anschluss an ihr selbstgewähltes Buch musste sie zwei Minuten aus einem vorgegebenen Buch "Die Zauberschule" von Michael Ende vorlesen.

Am Ende hieß die verdiente Siegerin Lisa Lützel, die ihren "Heimvorteil" optimal nutzte und jetzt beim Bezirksentscheid antreten darf.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde und einen Buchpreis.

Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und -motivation. Er bietet Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken. Textverständnis, Eigenständigkeit und Medienkompetenz sollen durch die selbstständige Buchauswahl und die intensive Vorbereitung erweitert werden. Dazu kommt, dass das Sprechen vor Publikum das Selbstbewusstsein fördert. Eine Jury bewertet Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis. Text und Foto: Markus Jung

12.03.2015


SWR berichtet über Ehrenamt

als Lehrerin bei den Dreharbeiten des SWRSchülerin der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim gibt Sprachkurs für Flüchtlingskinder der Gemeinde

Böhl-Iggelheim- Viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erhält Diana Almagedi derzeit für ein ehrenamtliches Engagement der besonderen Art. Selbst noch Schülerin der Klasse 10b der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+), schlüpft die Ganztagesschülerin dreimal wöchentlich in ihrer Mittagspause in eine gänzlich andere Rolle und wird kurzerhand selbst zur Lehrerin.

Souverän steht die junge Frau dann vor ihrer Klasse aus sechs Flüchtlingskindern, die hier - zum Teil gemeinsam mit ihren Eltern - Deutsch lernen wollen. Begleitet und unterstützt von ebenfalls ehrenamtlich tätigen Lehrkräften und Meriam Khadr, einer ehemaligen Schülerin der PGRS+, unterrichtet sie, die selbst als 2-Jährige mit ihrer Familie aus dem Irak nach Deutschland kam, die ersten Vokabeln der schwierigen neuen Sprache. Sie begann damit bereits im Dezember 2014, als sie feststellte, dass sie durch ihre Kenntnis der arabischen Sprache für zwei syrische Mädchen und deren Familie die einzige Ansprechpartnerin in der Schule sein konnte. Bald gesellten sich albanisch sprechende Jugendliche aus dem Kosovo dazu, die nun mit Englisch als Verständigungssprache in den Unterricht einbezogen wurden.

Diana Almagedi (Mitte) als Schülerin während einer GruppenarbeitDiana möchte ihren Sprachunterricht gerne bis zum Ende ihrer eigenen Schulzeit an der PGRS+ im Sommer 2015 fortsetzen und vielleicht sogar darüber hinaus. Derzeit bemüht sich die Schule aber auch in Zusammenarbeit mit der Grundschule Iggelheim und mit Genehmigung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Schulaufsichtsbehörde darum, einen gemeinsamen Sprachvorkurs für Kinder der beiden Schulen einzurichten.

Dass nach einem Artikel in der Rheinpfalz der SWR auf die jugendliche Lehrerin aufmerksam wurde und sie in der Landesschau und in seinen Rundfunkprogrammen vorstellte, empfindet Diana als große Wertschätzung ihrer Arbeit.

Auch über eine Einladung von Bernhard Kukatzki, MdL, zum Girls‘ Day am 23.04.2015 in den Mainzer Landtag und eine mögliche Begegnung mit Kultusministerin Vera Reiß freut sie sich außerordentlich.

Text und Foto: Markus Jung

12.03.2015


Vorlesewettbewerb an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

Die stolzen Schulsieger Sara Schollenberger, Kim Lacha und Felix Klose (v.l.)

Böhl-Iggelheim- Am 09.12.2014 wurde für die 6. Klassen der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+) der schulinterne Vorlesewettbewerb des Deutschen Börsenvereins durchgeführt. In den vorausgegangenen Klassenwettbewerben der Stufe 6 hatten sich insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler für den Schulwettbewerb qualifiziert.

Die Jugendlichen lasen jeweils einen bekannten Wahltext und einen Fremdtext vor. Bewertet wurden von der Jury neben der Textauswahl des Wahltextes die Lesetechnik und die Interpretation. Alle Teilnehmenden bekamen eine Urkunde, die drei besten erhielten einen Buchpreis.

Platz 3 beim Schulwettbewerb belegte Felix Klose aus der Klasse 6c, den 2. Platz sicherte sich Sara Schollenberger aus der 6b.

Schulsiegerin und damit beste Leserin der diesjährigen 6. Klassen wurde Kim Lacha aus der 6a. Sie vertritt die PGRS+ damit beim diesjährigen Kreiswettbewerb. Begleitet wird sie dabei von ihrem Deutschlehrer Tobias Böhn.

Text und Foto: Markus Jung

11.03.2015


"Wir wollen den Handel im Ort erhalten" - Unterschriftenaktion gestartet

Böhl-Iggelheim- Seit einigen Tagen liegen in allen Geschäften in Böhl-Iggelheim Unterschriftenlisten aus. Der Gewerbeverein bittet alle Bürgerinnen und Bürger sich in die Listen einzutragen um so die Aktion "Wir wollen den Handel im Ort erhalten" zu unterstützen.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie, im eigenen Interesse, ein "Ausbluten&Gewerbeverein; der Innenbereiche unserer Gemeinde verhindern. Leerstand von Geschäften machen unsere Ortskerne unansehnlich und wenig attraktiv. 

Die Unterschriftenlisten werden der Gemeindeverwaltung übergeben um so ein Umdenken zum Wohle der Bewohner von Böhl-Iggelheim zu erreichen. 

Begleitend zur Unterschriftenaktion hat der der Gewerbeverein die nachfolgende Stellungnahme zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes bei der Gemeinde abgegeben.

 

An die

Gemeindeverwaltung

Am Schwarzweiher7

67459 Böhl-Iggelheim

                                                                                                   Böhl-Iggelheim, 19.02.2015

Stellungnahme zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzept

  • Einzelhandelskonzept 2011

2011 wurde durch das Planungsbüro PISKE ein Einzelhandelskonzept entwickelt und von der Gemeinde beschlossen. Bedauerlicherweise war an der Entwicklung der örtliche Gewerbeverein nicht beteiligt.

In diesem Konzept sprach man von: -Stabilisierung und Ausbau der Kraufkraft vor Ort - Sicherung und Entwicklung einer Nahversorgung an fußläufig gut erreichbaren Standorten.

Ein über diese Maßnahmen vorgesehener deutlicher Ausbau "Am Schwarzweiher" war nicht vorgesehen und empfohlen.

Mit der nunmehr vorliegenden Planung werden einige Festlegungen und Empfehlungen über Bord geworfen dem der Gewerbeverein entgegentritt.

  • Wirkung auf den Einzelhandel im Ort

Facheinzelhandel auf der =grünen Wiese= anzusiedeln sieht der Gewerbeverein als äußerst Kritisch an. In den Orten Böhl-Iggelheim ist die Versorgung momentan noch gewährleistet.

Außerdem gibt es Facheinzelhandel in den Orten, die teilweise seit über 50Jahren bestehen. Durch die Erweiterung hinter Lidl und Wasgau mit Facheinzelhandel wird unser Ort in wenigen Jahren nur noch leere Ladengeschäfte vorweisen können.

Eine Wiederbelebung im Ort von Leerständen ist dann nicht mehr möglich, da die Kunden den Weg nicht mehr zurückfinden. ( siehe Mutterstadt).

  • Ältere Bürger

Im Ortsteil Iggelheim gibt es ein Seniorenzentrum und 2 Objekte betreutes Wohnen.

Die Nachfrage für betreutes Wohnen ist zur Zeit sehr groß. Diese Menschen sind großteils Selbstversorger und müssen sich um Ihren täglichen Bedarf selbst kümmern und selbst einkaufen. Viele dieser Bewohner benötigen Gehhilfen. Mit diesen können sie die Geschäfte im Ort gut erreichen und sich Ihren Bedarf selbst einkaufen.

Wird der Plan, wie ihn das Einzelhandelskonzept vorsieht umgesetzt, wir es zur Schließung von Einzelhandel in den Orten kommen, und die Selbstversorgung von älteren Bürger ist gefährdet.

Dies kann zur Folge haben, dass die Objekte vom betreute Wohnen nicht mehr ausgelastet sind, da der Einkauf dieser Menschen nicht mehr gesichert ist.

  • Junge Familien

In Böhl-Iggelheim sind Neubaugebiete entstanden, in denen viele Junge Familien gebaut haben. Durch Neubau, Kinder, ein Einkommen sind in einigen Familien nur ein Auto. Dies hat zur Folge, dass die jungen Frauen mit Kind bzw. Kinderwagen zu Fuß unterwegs sind.

Der Fußweg zum Einkaufen auf die =grüne Wiese= ist oftmals zu weit.

Diese Frauen nehmen das noch gute Angebot gerne an und kaufen im Ort.(z. B. auf dem Weg zum Kindergarten.) Kurze Wege.

Gibt es den Einzelhandel im Ort nicht mehr, wir es für diese Familien schwer sein, Ihren täglichen Bedarf zu decken.

Folge: Junge Familien siedeln sich in einem Ort wie Böhl-Iggelheim nicht mehr an.

  • Bedarfsanalyse

Böhl-Iggelheim verfügt unserer Meinung nach über genügend Angebote, die einem Ort dieser Größe entsprechen und ausreichen.

Lidl, Wasgau und Penny sind alle am Ortsrand angesiedelt. Allein die Märkte Lidl und Wasgau verfügen an einem Standort über eine Verkaufsfläche von 1.650qm.

Laut Einzelhandelskonzept sind weitere 1.870qm Verkaufsfläche geplant.

Wird dies alles so Umgesetzt, plant unsere Gemeinde eine Gesamtverkaufsfläche von insgesamt 4.520qm  an nur einem Ortsrand. Hinzu kommt noch der bereits bestehende Penny Markt.

Im Gespräch ist noch ein Netto Markt, der ebenfalls die Möglichkeit bekommen soll sich am Ortsrand anzusiedeln.

Für eine Gemeinde mit rund 12.000 Einwohner sind unserer Meinung nach diese Verkaufsfläche am Ortsrand zu viel.

  • Parken

Die bereits bestehende Märkte verfügen über ausreichende Parkplätze. Nach einer eventuellen Ansiedlung von neuen Geschäften wird die Parkmöglichkeit dementsprechend vergrößert.

Natürlich legt der Kunde wert darauf, für seinen Einkauf möglichst nahe vor dem Geschäft zu parken.

Die bestehenden Geschäfte wurden und werden von der Gemeinde nicht ausreichend mit Parkmöglichkeiten berücksichtigt. Denn gerade für den Handel im Ort ist es genauso wichtig gute Parkmöglichkeiten für die Kunden zu haben.

  • Bestandsanalyse

In den Orten Böhl-Iggelheim ist die Versorgung gewährleistet. Ohne die Orte zu Verlassen können unsere Kunden folgenden Geschäfte/Branchen erreichen:

Immobilienmakler, KFZ-Werkstätten, Schreibwaren, Reinigungen, LOTTO-Annahmen, Hermes Paketshops,Post-Filialen, Metzgereien, Bäckereien, Wollgeschäft, Schuhe, Apotheken, Textilgeschäfte, Reisebüros, Eisdielen, Optiker, Uhren und Schmuck, Gärtnereien, Floristik, Getränkehandel, Elektrogeschäft, Banken, Friseure,Gaststätten, Pflegestelle, Versicherungen, Schneidereien...

  • Trendwende im Einzelhandel

Bei nahezu allen großen Einzelhandelsketten laufen derzeit Überlegungen, zu vertretbaren Kosten in die Ortskerne zurückzukehren, da sich die "grüne Wiese" nicht mehr als die Beste Möglichkeit zeigt.

  • Fazit

Der Gewerbeverein spricht sich grundsätzlich gegen die Erweiterung auf der "grünen Wiese " aus!

Mit freundlichem Gruß

Gewerbeverein Böhl-Iggelheim

Ria Vogt                                                       Claus Barthel

1. Vorsitzende                                              2. Vorsitzender

25.02.2015


Narren im Rathaus

Rathausschlüssel und Gemeindekasse zurückgebracht

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Böhl-Iggelheimer Narren brauchen an Fastnacht, oder schon vorher, nicht das Rathaus zu stürmen. Hier werden sie an Fastnachtsdienstag von Bürgermeister Peter Christ (CDU) zum Empfang gebeten. Denn die Abordnungen der beiden Karnevalsvereine, „Böhler Hängsching“ und „Igg`lemer Bessem“ bringen hier traditionsgemäß Rathausschlüssel und Gemeindekasse wieder freiwillig ins Rathaus zurück.

Beide wichtige gemeindliche Insignien überreicht der Bürgermeister den Karnevalisten am Neujahrsempfang der Gemeinde - ganz ohne Gegenwehr. Die Zeremonie ist immer mit einem Event mit Bürgermeister Christ verbunden, den der Rathauschef gerne über sich ergehen lässt. In diesem Jahr hatten die „„Igg`lemer Bessem“ die Ehre in der, kurzen Kampagne - Schlüssel und Schatulle zu verwahren.

Beide Karnevalsvereine waren mit ihren Prinzessinnen und Abordnungen der Einladung von Christ in den Ratssaal der Gemeindeverwaltung gefolgt. Die „Böhler Hängsching“ führte Prinzessin Michela I. mit dem 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, an. Die Abordnung der „Bessem“ war mit  ihrem Präsident, Kurt Hauch, so wie ihrer Lieblichkeit Juli I. repräsentiert.

„Wir sind sorgsam mit dem Kapital der Gemeinde umgegangen, haben den uns übergebenen  Kassenstand, so wie er  uns beim Neujahrsempfang übergeben wurde nur etwas umgewandelt.“ betonte der Präsident der „Bessem“, Kurt Hauck, ausdrücklich als er Bürgermeister Christ Schlüssel und Kasse übergab.

Der Bürgermeister  hatte die Gemeindekasse am Neujahrsempfang der Gemeinde prall gefüllt mit Steinen vom undichten Dach der Gemeindeverwaltung  übergeben. „Wir haben aus den Steinen ordentlich Kohle gemacht“ betonte Kurt Hauck und gab die mit echten Kohlestücken gefüllte Schatulle zurück.

Die Heiterkeit unter den kostümierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, so wie bei den Karnevalisten kannte schier keine Grenzen. Wurde die närrische Schar doch von Bürgermeister Peter Christ persönlich aus einem Bauchladen heraus mit Brezeln und Getränken bewirtet.

Einen besonderen Gag hatten die „Hängsching“ parat. Nach der Begrüßung hieß es dann „Kappen ab“. Jeder „Blookittel“, so nennen sich die Komiteeter beider Vereine ob ihrer blauen Jacken selbst, erhielt einen Regenschirm, der auf dem Kopf zu tragen war. „Damit wir nicht nass werden, wenn es durch das undichte Dach regnet“ erklärte Clemens Kreitner unter dem Gelächter der Anwesenden.

Bürgermeister Christ hatte nicht nur die Karnevalisten zum Empfang gebeten. Wie die anderen Jahre auch, waren die an diesem Tag ihren Dienst versehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen mitzufeiern. „Da das Gemeindesäckel ja nicht zur Verfügung stand, mussten wir einen Sonderetat anzapfen um die Getränke und das Essen zu bezahlen“ meinte Peter Christ. „Und da dieser einen größeren Betrag, als die an Fastnacht üblichen 11,11 Euro der Gemeindekasse,  aufwies, konnten wir auch genügend Fleisch und Getränke einkaufen, dass es für Alle reicht“ fügte der Ortschef vergnügt hinzu.

So wurde, wie Jedes Jahr, der Empfang beim Bürgermeister eine vergnügte Kappensitzung. Bild: fg 

18.02.2015


„Hängsching feiern schwungvoll Fasenacht“

Stimmungsvolle Bütten, mitreißender Tanz

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Wie in allen Jahren sind die Prunksitzungen der „Böhler Hängsching“ ein kompromissloser Angriff auf die Lachmuskeln. Über fünf Stunden attackierten die Böhler das Zwerchfell ihrer Gäste in der zur Narhalla dekorierten VT-Halle in der Lindenstraße. Und die kostümierten Narren dankten es ihnen mit donnerndem Applaus und unzähligen Raketen und Wünschen nach unzähligen Zugaben.  Der Fanfarenzug der „Hängsching“, hatte die Sitzung schwungvoll und lautstark eröffnet. Clemens Kreitner stellte die liebreizende Prinzessin, Michela I. „Das Beste und Liebreizendste was die Hängsching in der Kampagne zu bieten haben“ wie Kreitner betonte.

Bütten, Gesang, Tänze wechselten sich in bunter Reihenfolge ab. Traudel und Elisabeth, alias Jasmin Baumert und Andrea Bizik, gaben viele und tiefgründige Einblicke wie es denn als Gardemädchen in einer Ü- 30- Garde zugeht. „Uns werden schon Stützstrumpfhosen  verordnet“ war eine der folgenschweren Klagen. Lara Schäffer, der Musikteenager aus Böhl, hatte schnell das Publikum auf seiner Seite, animierte zur ersten Schunkelrunde mit Hits zu fastnachtlichen Texten.

Mit der achtjährigen Jana Scheurer und dem zehnjährigen Jannik Melzer wachsen zwei hoffnungsvolle Büttentalente heran. Ihr Auftritt als „Altes Ehepaar“ forderte die verdiente Rakete. Jana und Jannik wurden dieses Jahr schon als „Superfastnachter 2015“ ausgezeichnet. Und Beide haben innerhalb der Hängsching schon ihren eigenen Fanclub.

Jürgen Baumert, ein  Urfastnachter in der ganzen Region bekannt und geschätzt, verkörperte einen Hausmeister, der mit Wenigen zufrieden, dafür mit Vielem, besonders auch mit seiner Gattin, unzufrieden war. Dieses Jahr sinnierte und philosophierte er über die letztjährige Fußball WM. „Der Bierkonsum wurde zwar gesteigert, aber weniger durch die WM, sondern durch die BVB-Fans, die sich die Tabelle in der Bundesliga  schönsaufen müssen“ war einer der Pointen von Jürgen Baumert.

Andreas  Schäffer und Christopher Tritschler waren in dieser Kampagne als Karnevalskontrolleure im Einsatz. Sowohl die Elferräte wurden bezüglich Kleiderordnung und Kappengröße inspiziert, als auch im Publikum wurde nach Verstößen gegen das närrische Brauchtum gefahndet. Selbst der Präsident der „Igg´ lemer Bessem“, Kurt Hauck, musste sich der närrischen Revision auf der Hängschingbühne stellen. Horst Leipner und Ralf Steinbacher erörterten in ihrer Bütt das ewig junge Thema der Konflikte der Geschlechter.

Zu den besonderen Höhepunkten gehören in Böhl die Auftritte der einzelnen Garden, Tanzmariechen und Tanzgruppen. Die Vielzahl der Garden, angefangen bei den Vierjährigen bis zu den Erwachsenen würde ausreichen um alleine mit den Tanzgruppen und den hochdekorierten Solotänzerinnen und Tänzern eine eigene, mehrstündige Sitzung zu gestalten.

Die Jüngsten,  „Die Däumlinge“ tanzten sich als Schlümpfe in die Herzen der Narren. Jugend- und Juniorengarde wirbelten über die Bühne. Fast nicht zu zählen waren die Mäuse der Jugend-Show-Tanzgruppe als diese fulminant die Bühne stürmten und über diese tobten.

Eine Augenweide ist die Schautanzgruppe die als Puppen verkleidet eine grandiose Show bot. Die Bühne reichte nicht. Durch den ganzen Saal tobten und Akteure und boten den Närrinnen und Barren ein unvergleichliches Spektakulum.  Hier bot jung und alt der Hängsching eine generationenübergreifende Leistung. Natürlich gab es auch hier Rufe nach Zugabe, die gerne gewährt wurde.

Ein besonders Schmankerl sind natürlich die Tanzmariechen bei den „Hängsching“ Alle bieten höchstes tänzerisches Niveau. Unzählige Pfalz-, Süddeutsche- wie auch deutsche Meister sind in den Reihen der Böhler Hängsching zu finden.  Leonie Schoner, Melina Kaspar, so wie Jasmin Gabriel werden die große erfolgreiche Tradition der Hängsching Tanzmariechen sicherlich weiterführen. Und auch bei den Tanzpaaren haben die Hängsching im Jugendbereich mit Kim Mollenhauer und Samuel Natus ein Paar in ihren Reihen, das zu großer Hoffnung Anlass gibt.

Den „tänzerischen Höhepunkt“ bildete das Männerballett „Die Chantre´-Spatzen“. In ihren Cheerleader-Kostümen gekleidet wirkten die Herren fast – unheimlich -grazile. Aber auch mit akrobatischen Hebefiguren wussten die Herren zu begeistern. Die Chantre´-Spatzen rissen  das Publikum zu Beifallstürmen hin. Ohne Zugabe kamen die grazilen Herren nicht von der Bühne.

Die Böhler Hängsching sind besonders stolz auch in dieser, wie in all ihren Sitzungen in den 34 Jahren ihres Bestehens, ausverkaufte Sitzungen mit eigenen Akteuren bestreiten zu können. „Wir brauchen keine hochbezahlten Stars von auswärts einzukaufen um Frohsinn zu verbreiten, des hän mir alles hier in Behl“ ist immer wieder von ihren 1. Vorsitzenden, Clemens Kreitner, so wie  den Verantwortlichen der Hängsching und den Besuchern zu hören.

Den Schlusspunkt setzten die „Hoi Doi´s „. Eine Musikformation die in der Fastnacht weit über die Grenzen von Böhl bekannt ist und auf vielen Sitzungen das Publikum zum rasen bringt. Bis weit in den nächsten Tag tanzten die Narren auf Tisch und Stühlen und machten eine ereignisreiche Nacht zum Tag.

Nicht  unerwähnt bleiben darf Heiko Tanski der als Sitzungspräsident, charmant, witzig, souverän, nie den Überblick verlierend, durch die über fünfstündige Prunksitzung führte. Bilder: fg

08.02.2015


„Feiern dass es kracht – Bessem Fasenacht“

Schwungvolle Mädchenbeine und Pointenregen aus der Bütt bei den Igg´lemer Bessem

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Mit viel Schwung gestalteten die Akteure die erste der drei Prunksitzungen in der 58. Kampagne seit dem Bestehen der Karnevalsabteilung im TSV Iggelheim. Und die Bessem hatten damit die Närrinnen und Narren von Anbeginn an auf ihrer Seite. Denn schon mit einer Stimmungsrunde, unter dem Motto „Jetzt geht’s los“,  stimmten Kurt Hauck und Andre Daub das närrische Auditorium auf über eine fünfstündige Fahrt durch Gott Jokus Reich ein. Und immer wieder begleitete der Hofmusiker der Bessem, Roland Richter, die Narrenschau musikalisch auf der langen Reise und animierte zwischen den Vorträgen mit schmissigen Weisen zum Schunkeln und mitsingen, so dass es die Besucher oft nicht auf den Sitzen hielt. Auch auf den Stühlen wurde geschunkelt und getanzt.

Besonders stolz zeigte sich Präsident Kurt Hauck, bei seinen Begrüßungsworten, dass nur „Eigengewächse“ die über fünfstündige Narrenschau, gestalteten. „Wir brauchen keine teuren Akteure von außerhalb verpflichten, wir haben genügend närrisches Potential in den eigenen Reihen“, betonte der Urfastnachter. „Wir sind unsere eigenen Büttenstars und haben hervorragende Garden und Tanzmariechen“ unterstrich Kurt Hauck, der dieses Jahr zum 4. Mal das Bessemzepter als Präsident schwingt.

Die Bessem werden in der Kampagne 2014/2015 von Prinzessin Lena I. repräsentiert. Nach den Begrüßungsworten ihrer Lieblichkeit entführten sich die Minibessem mit ihrem schwungvollen Vortrag auf eine Flugreise mit der Bessem-Airlines und tanzten sich damit in die Herzen der farbenfroh kostümierten Narren und Närrinnen in der prächtig geschmückten Narhalla des TSV Iggelheim in der Jahnstraße, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die Mini-Bessem waren „Die“  Lieblinge des applausfreudigen Publikums. Hier wird der Grundstock für die anderen Garden gelegt. Ein Beweis für die gute Jugendarbeit bei den Bessem, wie ,Präsident Kurt Hauck mit Nachdruck betont.

Überhaupt sind die Garden die Glanzpunkte in der Igglemer Fastnacht. Ob Mini-, Midi-Bessem, Juniorengarde, Rehbachnixen, Jugendschautanzgruppe und nicht zuletzt die Schautanzgruppe bietet ein sehr hohes tänzerisches Niveau. Dies trifft auch auf die Tanzmariechen Lea Straub und Emily Speckmann-Daub  zu. Deren Darbietungen wurden immer wieder spontan mit Beifallsstürmen bedacht.

Die jungen Akteure der Jugendschautanzgruppe entführten das Publikum in mit ihren Engeln in sphärische Höhen. 

Die Schautanzgruppe, eine bunte und gelungene Mischung aus jungen und älteren Mitgliedern der Bessem, bot ein vielfach buntes Narrenspiel um ein besonders „Bessem TV- Duell“.  Eine Vorführung die viele akrobatische Elemente erhält. Wie bei all den Schautanzvorführungen sind Choreografie und die aufwendigen Kostüme besonders zu erwähnen.

Die Akteure waren in einer fetzigen Geschwindigkeit zu Gange und die Abfolge der Szenen fast schon atemberaubend zu nennen. Rauschender Szenenapplaus und die Forderung nach Zugaben waren nicht zu überhören und die Zugabe wurde gerne gewährt.

Nur gut, dass Sitzungspräsident Sven Jandura, während der gesamten Veranstaltung, den Überblick. Behielt. Souverän führte er witzig und schlagfertig durch den Abend.

Wie in den letzten Jahren schon fanden sich die Büttenasse der Bessem zu einer Formation zusammen. Wie schon die Minnebessem gestalteten diese Urfastnachter eine musikalischen Weltreise. Internationalen Gesangsstars aus Vergangenheit und Gegenwart zauberten die Konferenzies Jule Holtkamp und Akos Konstantinidis mit der Igg´lemer Hitparade auf die Bessembühne. Trude Herr, Roberto Blanco, Peter Maffay  waren hier vertreten.

Pfälzer Lieder, Eigenkompositionen, originelle Texte und vor allem jede Menge Schwung verbreiteten die „Frühschoppler“. Diese Musikformation verkörpert echten Igglemer Fastnachtsgeist.  Und auf ihre Prinzessin  hatten sie eigens ein Lied geschrieben zu deren Vortrag sie Lena I. in ihre Mitte holten. „Ich bin ein Dorfkind“ eine Hommage der Frühschöppler an ihre Heimatgemeinde wird wohl ebenso ein Fastnachtsschlager der Frühschoppler werden, wie ihr eigens kreierter Song vom „Wir lieben das Leben“ mit dem „des Lewe Spaß“ mache soll. Wenn sie auch mit ihrem Helikopter nicht gerade zum lieben Gott fliegen, so doch zum Wettbewerb „Närrischer Ohrwurm“ des SWR, der am 15. 02. in Singen am Bodensee ausgetragen wird und zu dem alle Igglemer Narren feste die Daumen drücken und mit ihrer Telefonstimme zum Sieg beitragen können. Bei den Frühschöpplern hält es Niemanden im Saal auf den Sitzen. Schon am 13. Februar wird die Truppe im SWR Fernsehen bei der Sendung „Kaffee oder Tee“ zu hören und zu sehen sein.

Und dann gibt es da noch das Herrenballett. Grazile Herren, die gemeinsam aber doch rund 1 Tonnen Lebendgewicht auf die Waage bringen, erzählten tänzerisch die Geschichte rund um das Dschungelbuch. Eine Formation die schwergewichtige Grazie ausstrahlt.

Groß ist der Fundus von Büttenrednern, meist im Duett auftretend, bei den Bessem. Die „Alten Damen“, Lisa Theobald und Kelly Hammer lästerten über Gott und die Welt, nahmen aber sich selbst gehörig aufs Korn. Marlene Mildenberger lies 10 Jahre Büttenerfahrung Revue passieren. Die Toilettenfrauen Anette Jandura und Kerstin Hammer erzählten aus ihrem bewegten Leben mit ihrem Ehegatten.

Heike Reichert und Sven Jandura, alias Gisbert und Claudine träumten als gestresste Beamte von der Gemeindeverwaltung vom besseren Leben. Sie hatten ebenso die Lacher auf ihrer Seite wie „Das alte Igglemer Ehepaar“, verkörpert von Susi und Alex Holtkamp, die wie gewohnt mit vielen Lebensweisheiten aufwarteten...

 „Nibbel“, André Daub, ein Garant für beste fastnachtliche Unterhaltung,berichtete von den Erlebnissen eines „Wellness-Urlaubers. Jürgen Eschenbacher feiert als „Armer Deiwel“ ein gelungenes Büttendebut auf der närrischen „Bessem-Rostra“.

Weit nach Mitternacht setzte die Band „no milk“ wie in den vergangenen Jahren auch, den musikalischen Schlusspunkt. Erst nach vielen Zugaben  fiel der Vorhang und ein großer Teil der zufriedenen und froh gestimmten Besucher blieben noch in froher Runde sitzen mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr wieder zu kommen.

2 Prunksitzungen, am 07. und 14. Februar werden noch folgen! Bilder fg

02.02.2015


Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." erhält 2.410 Euro

Die Vorsitzende des Fördervereins Nicole Dörr (l.) und die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak (r.) überreichen den Scheck an Susanne Weber und Juliane Rieder Die Vorsitzende des Fördervereins Nicole Dörr (l.) und die Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak (r.) überreichen den Scheck an Susanne Weber und Juliane Rieder

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim überreicht Scheck an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V."

Böhl-Iggelheim- Bereits zum zehnten Mal spendete die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim (PGRS+) gemeinsam mit ihrem Förderverein einen Teil der Einnahmen des Adventsbasars an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt. Dazu steuerten alle Klassen 10% ihrer Gewinne bei, Schülerschaft und Kollegium führten eine Sammlung durch und der Förderverein rundete den Betrag schließlich gewohnt großzügig auf. So konnte sich die Kassenwartin des Vereins Juliane Rieder in diesem Jahr über eine Spende von 2410.- Euro freuen.

Überreicht wurde die stolze Summe gemeinsam von der Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak und der Vorsitzenden des Fördervereins Nicole Dörr. Susanne Weber konnte bei dieser Gelegenheit von der Verwendung der letztjährigen Spende der PGRS+ berichten. Mit dem Geld wurde unter anderem der regelmäßige Einsatz eines Physiotherapeuten an einer Behindertenschule für ein ganzes Jahr finanziert und für eine weitere Schule wurde ein Brunnen gebaut, so dass die 300 Schülerinnen und Schüler nun erstmals Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Projekte, die nun dank der Großzügigkeit der Schulgemeinschaft der PGRS+ weitergeführt und sogar deutlich intensiviert werden können. Text und Foto: Markus Jung

29.01.2015


„Petri Heil“ beim Angelsportverein „Kellmetschweiher“

Herbert Renz leitet weiterhin die Geschicke des Vereins

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- 56 stimmberechtigte Mitglieder konnte der erste Vorsitzende, des Angelsportvereins „Kellmetschweiher Böhl-Iggelheim e.V, Herbert Renz ,  zur Mitgliederversammlung im Clubhaus des VfB Iggelheim an der Wehlachstraße begrüßen. Er zeigte sich erfreut über die große Resonanz, die nicht bei allen Vereinen selbstverständlich ist. Es bezeugt nach den Worten von Renz die große Verbundenheit der Mitglieder zum Verein, der z. Z. 242 Mitglieder, darunter 134 Mitglieder aus Böhl-Iggelheim und 108 auswärtige Mitglieder; 11 weibliche Mitglieder zählt.

Leider hat sich der Trend der letzten 4 Jahre – eine kontinuierliche Abnahme der Mitgliederzahl- auch im Jahr 2014 fortgesetzt . Trotz verschiedener Maßnahmen zur Mitgliedersicherung, wie  z.B. Einsparung der Aufnahmegebühr für ehemalige Vereinsmitglieder, die nach einer „Vereinspause wieder einsteigen wollen“  sowie für Beitrittswillige für einen begrenzten Zeitraum, konnte dieser Trend, nach den Worten von Renz, nicht gestoppt werden..

Weiterhin wurde die Jugendarbeit „nach Außen“ verstärkt, z.B. ein Schnupperangeln für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum sowie eine „Angel-AG“ in der Peter-Gärtner-Realschule plus wurden angeboten.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2014 erwähnte der erste Vorsitzende besonders die Beteiligung am Lätaremarkt, dem Lätareumzug „ hier stellten wir mit dem Reiterlud eine herausragende Person aus der Dorfgeschichte“, das Spießbratenessen sowie die Weihnachtsfeier. Das an zwei Tagen durchgeführte, gut besuchte Fischerfest in der Liederkranzhalle stelle den Höhepunkt der Festivitäten dar.

Sehr gut angenommen wurden auch die sportlichen Aktivitäten bei den verschiedensten sportlichen Fischereiaktivitäten. Besonders betonte Renz die insgesamt 2488 Arbeitsstunden die von den Mitgliedern für die Mithilfe bei den Festen sowie bei der Pflege der Gewässer, Niederwiesenweiher, Kellmetschweiher und dem Gewässer am Schwarzweiherhof geleistet wurden. Immerhin wurden fast 300 Arbeitsstunden mehr als in Vorjahr geleistet, trotz des Rückganges der Mitgliederzahlen.

Die Finanzen des Vereins sind in Ordnung, die Kasse weist einen positiven Betrag aus. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

Der Abend diente auch zur Ehrung verdienter Vereinsmitglieder. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Anijärv Valentin, Harwardt Gerhard, Udo Wüst, aus Böhl-Iggelheim, Diehl Martin, Karl-Heinz Riedl aus Haßloch, so wie Uwe Lützel aus Hahnhofen für 40 Jahre Mitgliedschaft im Angelsportverein „Kellmetschweiher“ aus den Händen von Herbert Renz  die goldene Vereinsnadel nebst  Urkunde.

Die Silberne Vereinsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde verliehen an Dieter Beckmann, Martin Bruckert, Rainer Hinterschitt aus Böhl-Iggelheim, Sven Danter aus Kirchheim, so wie Jürgen Haas aus Neustadt/Weinstraße.

Die Neuwahlen zur Vorstandschaft und Beirat, routiniert und zügig geleitet von Wahlleiter Klaus Schenk brachten folgende Ergebnisse:

Geschäftsführender Vorstand:1. Vorsitzender: Herbert Renz, 2. Vorsitzender: Peter Stuck, Schriftführer: Bernhard Dürk, Schatzmeister: Christian Fischer,

Beirat: Beisitzer: Manuel Rief, Harald Eckl, Peter Danter, Gewässerwart: Karl-Heinz Riedl, Gewässeraufsichtswart: Horst Brandt, Gerätewart: Klaus Wendel, Fischwart: Uwe Schönknecht, Sportwart: Reinhold Kirschniok, Jugendwart: Kai Babatz

Als Revisoren wurden gewählt:Lothar Scheurer und Hans Zund.

Die zu leistenden Arbeitsstunden für 2015 wurden bei 20 Stunden, wie schon in den letzten Jahren, belassen. Herbert Renz bendete die Veranstaltung nicht ohne sich bei der Gemeinde Böhl-Iggelheim, an der Spitze mit Bürgermeister Peter Christ, dem Rhein-Pfalz-Kreis für die gute Zusammenarbeit un sich bei den vielen Helferinnen und Helfern und Sponsoren zu bedanken.

Weiter Informationen sind auf der Homepage www.asv-kellmetschweiher.de zu erfahren. Bild: fg

26.01.2015


Ein weiteres Stück Ortsverschönerung!

Verkehrsfreigabe der Friedrich Ebert-Straße

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- In  einer kleinen Feierstunde erfolgte die offizielle Freigabe der Friedrich Ebert-Straße nach ihrer Neugestaltung. Bürgermeister Peter Christ (CDU) freute sich besonders, dass neben dem 1. Beigeordneten, Karl-Heinz Hasenstab (CDU), so wie dem 2. Beigeordneten, Bernd Johann (FWG)   zur Einweihungsfeier  neben vielen Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien  und  ausführenden Firmen, auch viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt waren. Besonders freute sich Peter Christ über die Anwesenheit des aus Böhl-Iggelheim stammenden Landtagsabgeordneten der CDU, Johannes Zehfuß.

„Im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Gemeinde bezüglich Kanalsanierung und Straßenerneuerung, war die Sanierung der Friedrich Ebert-Straße dringend notwendig geworden“ erklärte Bürgermeister Christ.  Dieses Konzept ist auf mehrere Jahre angelegt und es werden jeweils abwechselnd im Ortsteil Böhl und Iggelheim Maßnahmen durchgeführt. So wurden in Böhl Bahnhofstraße und Hauptstraße, in Iggelheim die Luitpoldstraße und Speyerer-Straße verkehrstechnisch und optisch auf den neuesten Stand gebracht. Das Kanalnetz unter der Friedrich Ebert-Straße  war, nach den Worten des Bürgermeisters, so in Mitleidenschaft gezogen,  dass es zu den erneuerungsbedürftigsten zählte. 330 Meter Kanalrohre mussten komplett erneuert werden.  Auch die Hausanschlüsse wurden überprüft. 82 Stück Hausanschlüsse, so wie  27 Stück Straßenabläufe mussten ebenfalls  erneuert werden. Allein für diese Maßnahme waren 600.000 Euro veranschlagt. Besonders erfreut zeigte sich Peter Christ, das dieser Kostenvoranschlag mit 528.000 Euro deutlich unterschritten wurde.

Im Zuge dieser Maßnahme zur Sanierung der „Unterwelt“ wurde dann auch eine Neugestaltung der gesamten Friedrich Ebert-Straße,  mit samt den Übergängen zu den abzweigenden Straßen  in Angriff genommen. Besonders betonte Peter Christ, dass die Maßnahme einvernehmlich mit den Anwohnern durchgeführt wurde. Schon im September 2013 fand eine  Einwohnerversammlung statt. Dabei konnten Wünsche und Anregungen gegeben werden, die dann in die Planung mit eingeflossen sind, wie Christ hervorhob. „Wenn wir auch naturgemäß nicht alle Wünsche, besonders nach der Farbe der Pflaster,  umsetzten konnten“ ist uns doch ein wirklich vorzeigbares Ergebnis gelungen“ betonte Christ. Die gesamte Straße ist in Pflasterbauweise ausgeführt. Eine spätere Reparatur ist daher problemloser möglich als wie  bei einer Asphaltschicht.  Die Farbe der  Pflasterung der Straßenoberfläche mitsamt den Rinnen ist grau. Die Parkplätze sind durch anthrazitfarbene Steine hervorgehoben. Die Gehwege heben sich mit riobrauner Pflasterung deutlich ab. Durch den barrierefreien Übergang von Gehweg zur Straße ist ein problemloses Queren und Befahren mit Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren gegeben.  Auch wurde ein Blindenleitsystem verlegt.

 Die Bagger zum Kanalbau rückten dann im April 2014 an und am 02. Juli 2014 konnte mit dem Straßenbau begonnen werden. Am  02. Dezember 2014 war die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen – immerhin 3 Wochen früher als es die Terminplanung vorsah. Sicher auch ein Verdienst des milden Winters, der keine Arbeitsunterbrechung notwendig machte.

Nicht nur wegen dieser  Termintreue bedankte sich Bürgermeister Christ bei den Verantwortlichen und den Arbeitern der ausführenden Firmen, Planungsbüro Gerhard Kuhn Kanalbau Feickert und Straßenbaufirma Egilmez, Pfalzwerke, Thüga, Kabel Deutschland, Telekom, so wie PMG Schifferstadt.

 Der Kostenrahmen wurde nicht nur eingehalten, er wurde unterschritten.

Waren 844.000  Euro veranschlagt, so werden sich die tatsächlichen Kosten auf knapp unter 660.000 Euro belaufen.  „Wir gehen mit dem Geld unserer Bürger sorgsam um, Verschwendung gibt es nicht“ betonte Bürgermeister Christ mit Nachdruck. „Dazu gehört auch die Senkung der Wiederkehrenden Beiträge, die wir vornehmen konnten“ wie der Ortschef stolz betonte.

Und besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Christ über die Tatsache, dass die gesamte Baumaßnahme ohne Unfall durchgeführt wurde. Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter der ausführenden Firmen wurde von den Anwohnern immer lobend erwähnt, wenn es galt Anwohnern bei schwierigen Situationen, z. B. Bei der Bereitstellung der Mülltonnen zu helfen.

Die Baumaßnahmen in der Gemeinde werden planmäßig fortgeführt, Die Buschgasse im Ortsteil Iggelheim ist das nächste Projekt. Je nach Witterungslage soll im März oder April 2015 begonnen werden.

Nach dem Durchschneiden des obligatorischen roten Bandes, Teile davon waren von Anwohnern als Erinnerung an die Einweihung „Ihrer Straße“ heiß begehrt, wurde mit einem Glas Sekt auf die gelungene Baumaßnahme angestoßen. Bild:fg

25.01.2015


Der diesjährige Stern der Igg`lemer Bessem heißt Lena I.!

Lena Wendel regiert in der diesjährigen Kampagne als Lena I. die Igglemer Narrenschar

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Lena wurde am 12.07.1992 in Speyer geboren und wohnt seither in Mechtersheim.  Ihre Wurzeln liegen  aber durch Oma und Opa in Iggelheim, wo Lena während der Kampagne ihren, zumindest fastnachtlichen, Lebensmittelpunkt hat. Ihre Kindergartenzeit und Grundschulzeit verbrachte Lena  in Mechtersheim. Hier gab es schon mit sieben Jahren beim Mechtersheimer Karnevalverein in der Garde die ersten Berührungspunkte mit dem närrischen Brauchtum. Bis zu ihrem 14. Lebensjahr tanzte sie in der Garde des Karnevalsvereins Mechtersheim.  Aber einmal Prinzessin zu werden – daran dachte Lena zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Denn im Mechtersheim gab es keine Fastnachtsprinzessin.

In Schifferstadt beendete Lena mit der Mittleren Reife ihre schulische Laufbahn.  Während dieser Zeit in Schifferstadt knüpfte sie auch die ersten Kontakte zu den Bessem. Lena lernte Lisa Theobald und Dominik Wittmann, beides „fastnachtverückte“ Bessem kennen. Zwei Freunde, denen sie im Grunde nach ihre Prinzessinnenrolle verdankt. Seit dieser Zeit gehen diese „3“ durch Dick und Dünn. Lena begann ihre Leidenschaft fürs Tanzen neu zu entdecken.  Ihre Ausbildungszeit, zuerst als Restaurantfachfrau bei der BASF und danach zur Erzieherin, lies wenig Raum für dieses Hobby.  Zur Zeit absolviert Lena ihr Anerkennungsjahr im Kindergarten in Mechtersheim.

Die Schautanzgruppe der Igg`lemer Bessem beeindruckte Lena sehr und so  reifte in ihr der Wunsch, bei dieser anspruchsvollen Tanzformation mit zu tanzen.  Sie ahnte aber noch nicht, dass ihre Freunde, Lisa und Dominik etwas anderes mit ihr vor hatten. Zusammen mit dem Präsidenten der Igglemer Bessem ,Kurt Hauck,  wurde die Idee „Operation Prinzessin“ geboren und letztlich auch zum Erfolg geführt.  Lena konnte „überredet“ werden, in dieser Kampagne die Bessem zu regieren. Nach dem Besuch mehrerer  Ordensfest und Veranstaltungen  fiel es Lena dann mehr als leicht, das hohe Amt der Prinzessin für diese Kampagne anzunehmen.

„Und wir haben mit Lena eine mehr als gute Wahl getroffen“ betont Kurt Hauck stolz. „Ihre Natürlichkeit und ihr Scharm überzeugt bei allen Veranstaltungen. Und meine Kollegen aus anderen Vereinen beglückwünschen mich immer zu unserer Prinzessin“ ergänzt der Bessem Präsident. 

„Wir Bessem, wünschen Ihr und uns eine schöne, tolle, erfolgreiche und unvergessliche Kampagne 2014/15“  ist das Resümee von Kurt Hauck, den alle Welt nur „Kutte“ nennt. Bild:Ìgg`lemer Bessem

19.01.2015


Ordensregen bei den „Igg´lemer Bessem“

Bunter Mix der Narretei

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Stolz blickte der erste Vorsitzende der „Igg´lemer Bessem“, Kurt Hauck, auf eine Narhalla voller Prinzessinnen,  Lieblichkeiten, Tollitäten,  Vereinsvorstände sowie jede Menge Komiteeter von  befreundeten Karnevalsvereinen, „vun hiwwe und driwwe vumRhoi un hiwwe un driwwe vun de Brick“ die er mit drei kräftigen „Bessem ahoi“ begrüßte.

 Die „Igglemer Bessem“ hatten zum Ordensfest in die TSV-Halle in der Jahnstraße geladen. Und die Gäste von 36 befreundeten Karnevalsvereinen aus der Pfalz und von über dem Rhein brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Von 19:33 Uhr bis Mitternacht wurde ein bunter Mix der Narretei geboten. So konnte sich so manche Dame oder Herr im bunten Rock und „Kapp uff em Kopp“ von den Strapazen der vergangenen Nacht, die Etliche der Gäste schon am vergangenen Abend bei diversen fastnachtlichen Veranstaltungen verbracht hatten, etwas entspannen. Durch vornächtliche Strapazen sind wohl auch diverse Versprecher bei den Vereinsnamen zu erklären. Wenn auch oft von Böhl-Iggelheimer Hängsching oder Bessem, so wie von Igglemer Hängsching gesprochen wurde, war dies mit den Versprechern der beiden Böhl-Iggelheimer „Narrenchefs“ im vergangenem Jahr  bei der Jubiläumsveranstaltung der „Böhler Hängsching“ zu erklären und beabsichtigt. Aus diesen vorjährigen Versprechern wurde auch die Idee für den diesjährigen Orden geboren. Beide Böhl-Iggelheimer Vereine verleihen den gleichen Orden, der sich nur jeweils durch die Spange, in der der jeweilige Verein eingetragen ist, unterscheidet.  Von den vielen Vereinen, Ute Hauck, die die Abläufe der Ordensverleihungen koordinierte und zeitweilige fast-aber nur fast- den Überblick verlor, sei stellvertretend für Alle, der Verein aus dem Ortsteil Böhl, die „Behler Hängsching“ mit ihrem 1. Vorsitzenden Clemens Kreitner mit Prinzessin Michela I. und eine stattliche Anzahl ihrer Blookittel“  erwähnt

Die in acht Runden durchgeführten Ordensverleihungen setzten schon einiges an Stehvermögen voraus. Galt es doch in erster Linie, dass sich die anwesenden Hoheiten gegenseitig mit den jeweiligen Jahresorden ihrer Vereine beehrten. Darüber hinaus musste Lena I. den Jahresorden der „Bessem“ den jeweiligen Präsidenten, Vorstände oder Vereinsvertreter umhängen und sie selbst hatte eine stattliche  Last der ihr verliehenen metallenen Auszeichnungen zu tragen. Aber dies Alles meisterte die charmante  Lena mit Bravur.

Jeder  Vertreter der Abordnungen der befreundeten Vereine, ob Prinzessin, oder Vorstand und Präsident hatte für die liebreizende Bessemregentin, neben dem jeweiligen Jahresorden noch ein besonderes Präsent mitgebracht. Da dies meist in Süßem bestand wird Jessica wohl auch zum Verzehr, auf ihre schlanke Linie achtend, Hilfe in Anspruch nehmen. Und Bessemchef Kurt Hauck wird zur Vernichtung aller ihm überreichten diversen Getränke sicher die Hilfe seiner Komiteeter benötigen, die sich dieser schwierigen Aufgabe aber sicherlich nicht entziehen, sondern mit Bravour meistern werden.

Sicher, gekonnt  und charmant führte die Vize-Sitzungspräsidentin Christina Schön-Konstantinidis , gemeinsam mit Kurt Hauck, den alle Welt nur Kutte nennt,durch den Abend.

Die einzelnen Ordensverleihungsrunden wurden durch tänzerische Leckerbissen aufgelockert. So nahmen die  Mini-Bessem ihre Gäste mit auf eine Flugreise. In blauen Stewardessuniformen gekleidet machten die 25 Mini-Bessem eine ausgesprochen gute Figur. Gekonnt und sicher wirbelten die 24 Beine der Garde der Midis über die Bühne. Schutzengel mit ihren vielfältigen Aufgaben ist das Motto der diesjährigen Choreographie der Jugend- und Juniorenschautanzgruppe der Bessem. Eine schon prämierte Vorführung, die auch nicht ohne Zugabe beendet war. Tanzmariechen Emily fegte gekonnt über das Parkett.

Ja selbst der Bessemchef wurde von seinem Schwager zu einem Wiener Walzer aufgefordert und trug damit nicht unerheblich zur Auflockerung dieser Veranstaltung bei.  Diese bravuröse Leistung wurde von seiner Schwester mit einem besonderen Schwager und Schwägerinnenorden  gewürdigt.

Ein Ordensfest, dass bestätigte „Wir Bessem machen eine volksnahe, traditionelle Fastnacht“ wie Kutte Hauck stolz Bilanz zog. Bilder: fg

12.01.2015


„Segen bringen – Segen sein“

Sternsingeraktion für gesunde Ernährung auf den Philippinen

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  C+M+B „Christus mansionem benediktat“, „Gott segne dieses Haus“. Diesen Segensspruch schrieben die Sternsinger nach altem Brauch mit geweihter Kreide an die Türen der Häuser in Böhl-Iggelheim, oder brachten einen Aufkleber mit den Segensinitialen an. 24 Kinder und Jugendliche aus der katholischen Pfarrei „Allerheiligen „ in Böhl und 30 Jungen und Mädchen aus der katholischen Pfarrei St. Simon + Judas Taddäus in Iggelheim waren am Samstag mit ihren erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern in beiden Ortsteilen unterwegs.

Die Aktion der Sternsinger steht seit 1958 unter der Trägerschaft des Kindermissionswerkes der deutschen katholischen Diözesen und wird bundesweit durchgeführt. Sie ist die größte Hilfsaktion in Deutschland überhaupt und weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Rund 500 000 Kinder mit über 80 000 ehrenamtlicher Helferinnen und Helfern beteiligten sich auch dieses Jahr wieder bundesweit an der Aktion. Seit ihrem Bestehen sammelten die Sternsinger ca. 800 Millionen Euro für über 58 000 Projekte in mehr als 100 Ländern für benachteiligte Kinder weltweit. Alleine im Jahr 2014 konnte durch die Sternsingeraktion der stolze Betrag von fast 43 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

 Wie schon über viele Jahre waren auch in Böhl-Iggelheim die als die Hl. Drei Könige, Caspar, Melchior und Balthasar verkleideten Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, unterwegs um den Segen in die Häuser zu tragen und um Spenden für ihr Anliegen zu bitten. Mit Liedern und Gedichten erfreuten sie die Besuchten und wurden durchaus freundlich aufgenommen. Nicht nur die Spendenkasse füllte sich. Viele der besuchten Menschen hielten für die Kinder auch Süßigkeiten bereit, die am Abend beim gemeinsamen Essen in den Pfarrzentren  gerecht unter Allen verteilt wurden. Und in manche Häuser wurden sie auch hereingebeten um sich bei heißem Tee und Kinderpunsch aufwärmen zu können. In vielen Familien, besonders bei den Familien der Begleiterinnen und Begleiter, gab es auch ein leckeres Mittagessen. So dankte die Bevölkerung den tapferen Sternsingern neben den Spenden für ihr Engagement. Denn gerade bei dem am Samstag herrschenden stürmischen, z.T. Regenwetter, ist der Einsatz der Jungen und Mädchen besonders lobend zu erwähnen.

In einer kleinen Feier in der jeweiligen Pfarrkirche wurden die Kinder von Pfarrer Macziol und Dekan Hartmut van Ehr ausgesandt. Dabei wurden die Kreide, die Aufkleber, die Sterne, aber auch die Kinder selbst gesegnet. Denn nach christlichem Verständnis sollen die Sternsinger nicht nur Geld sammeln, sondern den Segen Christi in die Häuser und zu den Menschen tragen. Nachdem die Aktion der Böhl-Iggelheimer Sternsinger 2014,  einem Projekt in Ruanda galt, geht das Geld in diesem Jahr nach  Ecuador. Es handelt sich hier um ein Ernährungsprojekt für Schulkinder an einer Schule zu der aus der Pfarrei in Böhl sehr enge Beziehungen bestehen.

Und der Einsatz der Böhl-Iggelheimer Sternsinger hat wieder ein großartiges Ergebnis erzielt. Nach erster überschlägiger Zählung wir wohl ein Betrag von fast 10 000 Euro herauskommen.

Den Gottesdienst am Samstagabend in der Pfarrkirche in Iggelheim gestalteten die Sternsinger eindrucksvoll mit. Der Gospelchor „The Chariots“ übernahm die musikalische Ausgestaltung. Die „Chariots“ hatten für diesen Gottesdienst die Kinder integriert, welche die Kinderkrippenfeier am Hl. Abend in Böhl gestaltet hatten. Bild: fg

11.01.2015


Musikverein Iggelheim lässt Weihnachtslieder erklingen

Böhl-Iggelheim- Seit über dreißig Jahren ist es in Iggelheim Tradition, dass der Musikverein am Heiligen Abend – bzw. am Heiligen Nachmittag – Weihnachtslieder erklingen lässt.

An mehreren Stationen im Ort, so etwa vor den Fenstern des Seniorenzentrums oder unter den Bäumen der Waldsiedlung, trafen sich die Musikerinnen und Musiker sowie zahlreiche Zuhörer und stimmten sich auf die Weihnachtsfeiertage ein. Auch für Glühwein und Gebäck war an der einen oder anderen Station gesorgt, mehr zur Stärkung als zum Aufwärmen.

Denn das bei „Leise rieselt der Schnee“ die Schneeflocken fallen blieb auch dieses Jahr nur ein unerfüllter Weihnachtswunsch.

Einen Vorteil hatte das allerdings: Die Instrumente waren nicht ganz so eisig und man konnte auf Handschuhe beim Spielen verzichten. Bild: fg

26.12.2014


Um den Verein verdient gemacht!

Ehrungen bei der Palatia Böhl

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Im Rahmen eines Seniorennachmittags ehrt der Fußballverein, FC Palatia Böhl, alljährlich verdiente Mitglieder. Der 1. Vorsitzende, Mario Joder, zeigte sich erfreut über die große Resonanz die die Einladung zum Seniorennachmittag gefunden hatte. In der Vereinsgaststätte in der Lindenstraße war nahezu jeder  Platz besetzt.

Mario Joder lies noch einmal das Jahr 2014 in einem Rückblick vorüber ziehen. „Es war ein turbulentes Jahr in dem es aber dann doch gelungen ist eine neue, schlagkräftige und engagierte Vorstandschaft zu bilden“ betonte Mario Joder. „ wir sind auf einem guten Weg nach oben, das neue Konzept beginnt jetzt schon Wirkung zu zeigen“ blickte der 1. Vorsitzende optimistisch in die Zukunft. Neben den erfreulichen  Aktivitäten der Erwachsenenmannschaften betonte Joder besonders die vielversprechende Jugendarbeit im Verein. Dank des großen Engagement der Betreuer und Trainer sind über 100 Kinder und Jugendliche in den einzelnen Sportgruppen.

Die Aktivitäten am Weihnachtsmarkt in Böhl, an der Fastnacht und Kerwe im Ortsteil werden fortgeführt. Die Theatergruppe verdient nach Joders Worten ein besonderes Lob und Anerkennung. Der „Lottogewinn“ war nicht nur wieder ein großer Erfolg, es wurden in diesem Jahr die meisten Zuschauer seit 2008 gezählt. Das im Rahmen des Kultursommers Böhl-Iggelheim auf dem Dorfplatz in Iggelheim gegeben Stück „E- Mail für dich“ war die erste Freiluftveranstaltung der Theatergruppe und ein voller Erfolg.

Mario Joder bedauerte, dass der in Böhl-Iggelheim neu gegründete Frauenfußballclub, trotz Angebot seitens der Palatia und auch auf Hinweis von Landrat und Bürgermeister, keinen Kontakt gesucht hat. Mario Joder erneuerte das Angebot zu einem Gespräch, zu dem die Vorstandschaft ja schon mehrmals eingeladen hatte. Aber die Initiative müsse der Frauenfußballverein schon ergreifen, erläuterte Joder.

Mario Joder dankte Allen, die sich immer wieder für die Palatia in vielfältigster Weise einbringen. So zollte er der Rentnerband ein großes Lob. Ein besonderer Dank galt den Damen, die zu dieser Feier besonders eingeladen waren. „Sie sind die guten Geister der Palatia und tragen nicht unwesentlich zu einem harmonischen Vereinsleben bei“ betonte Joder unter dem Applaus der Herren.

Auch gab es ein Anzahl verdienter Ehrungen vor zu nehmen. Mario Joder, assistiert von Michael Knebel nahm die Auszeichnungen vor. Heinz Gräber hatte über jeden Geehrten eine kleine Laudatio vorbereitet.

Die Geehrten  für 25 Jahre Mitgliedschaft, Timo Hammer,  40 Jahre hielten dem Verein die Treue: Dirk Dalder, Bernd Hoffmann, Frank Feldmann, Georg Dietz. Gar 60 Jahre bei der Palatia sind:  Dieter Heupel, Karl Friedrich, Peter Schmitt, Robert Brendel. Bild: fg

25.12.2014


Dem Chorgesang die Treue gehalten

Chor-Weihnachtsfeier der Sängervereinigung

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- In einer stimmungsvollen Feier stimmten sich die  Mitglieder der Sängervereinigung Iggelheim auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Das festlich dekorierte Sängerheim bot hierfür auch den angemessenen Rahmen. Herbert Bohrer, der 1. Vorsitzende, freute sich in seinen Begrüßungsworten über ein vollbesetztes Sängerheim. 

Die Weihnachtsfeier diente auch dem Zweck, verdiente Mitglieder sowohl vom Verein, als auch vom Kreischorverband Speyer und dem Chorverband der Pfalz zu Ehren. Der Vorsitzenden des Kreischorverbands Speyer,  Erich Armbrüster, assistiert von Herbert Bohrer und Gerhard Saur nahm die Ehrungen vor. „Ihr habt in den vergangenen Jahren wertvolle Kulturarbeit geleistet und den Verein leben lassen, indem ihr eure Freizeit eingesetzt habt, das ist beispielhaftes Wirken für das Gemeinwohl“ betonte Erich Armbrüster  „Aber auch die passiven Mitglieder sind für ein funktionierendes Vereinsleben von großer Wichtigkeit“ unterstrich Armbrüster die Bedeutung fördernder Mitglieder.

Die Sängervereinigung Iggelheim ehrte und ernannte für 35 Jahre Treue, zu Ehrenmitgliedern:

Jakob Fiechter, Peter Kienle, Günter Ulmer, Friedrich Weiland, Herbert Durst, Wernfried Reppin, Heinz Meyer,  Franz Fünffinger,  Rudolf Schüle, Gerhard Lützel, Heinz Himmighöfer, Hans-Hermann Merkel

Herbert Bohrer bekleidet über 10 Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden. Dafür wurde Herbert Bohrer mit der entsprechenden Urkunde des   Kreischorverbandes Speyer geehrt. Der Kreischorverband zeichnete Gerhard Saur für seine Tätigkeit als Kreisrechner aus. Ein Amt, das Gerhard Saur seit 20 Jahren ausübt.

Vom Chorverband der Pfalz erhielt Rudolf Reiser die Goldene Ehrennadel für 40 Jahre als aktiver Sänger.

Der Deutschen Chorverband verlieh Edgar Häußler die Goldene Ehrennadel für 50 Aktive Sängerjahre.

Herbert Bohrer überreichte Weihnachtspräsente an die Funktionsträger des Vereins,  an die Chorleiter, die Notenwarte, den Küchenchef Klaus Schlieger und den Polier der „Rentnerband“ Willi Ulmer.  

Die Chöre der Sängervereinigung umrahmten die stimmungsvolle Feier musikalisch. Der Männerchor brachte unter der Leitung von Werner Funk die einfühlsamen Chorsätzen “Hymne an die Nacht“ von Ludwig van Beethoven und „Weihnachtsglocken“ von Hermann Sonnet zum Vortrag.

Der Modern-Chor „Sandy lane“ unter Jessica Simon begeisterte mit „It's beginning to look like Christmas“ von Meredith Willson und dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen.

Der Frauenchor unter der Leitung von Werner Funk brachte  „Wenn ich ein Glöcklein wär“ von Peter Brettner und „Süßer die Glocken nie klingen“ nach einem eigenen Chorsatz zu Gehör.

Zum Dank für die im abgelaufenen Jahr vorbildlich geleistete Chorarbeit konnten sich  alle Gäste an einem von den Sängerfrauen vorbereiteten reichhaltigen Salatbuffet stärken, das am Ende der Tafel vom Küchenchef Klaus Schlieger mit einem saftigen Rollbraten garniert wurde.

Zum Abschluss dieses festlichen Abends wünschte Herbert Bohrer eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage und alles erdenklich Gute im Neuen Jahr. Bild: kb              

17.12.2014


Blutspende ist tätige Nächstenliebe

Ehrungsabend beim DRK Ortsverband Böhl-Iggelheim

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Beim Ortsverband Böhl-Iggelheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist es seit Jahren guter Brauch langjährige Blutspenderinnen und Blutspender in einer kleinen Feierstunde, meist in der Vorweihnachtszeit, zu ehren. 2 Damen und  6 Herren, von 24 zu Ehrende, konnte der Ortsverbandsvorsitzende, Reinhard Roos, im Vereinsheim des DRK Böhl-Iggelheim, Am Schwarzweiher14a, willkommen heißen.

Als einen stillen Akt der Solidarität bezeichnete Reinhard Roos die Bereitschaft der Spenderinnen und Spender ihr Blut regelmäßig unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. „Sie haben sich nicht von schlechtem Wetter abhalten lassen, nicht von den Wartezeiten, nicht von dem unguten Gefühl der Blutentnahme. Sie haben mit ihrer Bereitschaft zur Blutspende in vielen Fällen die Möglichkeit geschaffen, dass kranken, oder durch Unfälle verletzte Menschen schnell geholfen werden konnte, ja sogar viele Leben gerettet werden konnte“ betonte Reinhard Roos. „Die Aufgabe des Gesunden helfend einzuspringen und das Los des Erkrankten zu lindern erfüllen sie mit ihrer Bereitschaft zur Blutspende in herausragender Weise“ fügte Reinhard Roos mit Nachdruck hinzu.Seit der Gründung des Roten Kreuzes durch den Schweizer Henri Dunant, der im Jahre 1901 dafür den Friedensnobelpreis bekam, darf jeder in der erfreulichen Gewissheit leben, dass es eine Organisation gibt, die ohne Ansehen der Hautfarbe, der Religionszugehörigkeit oder der Rasse jedem hilft, der ihrer Hilfe bedarf. Diese Organisation ist international und genießt durch die Genfer Abkommen völkerrechtlichen Schutz. Es zählt zu den Aufgaben des DRK überall dort Hilfe zu leisten, wo dies erforderlich ist. Deswegen engagieren sich meine Kolleginnen und Kollegen ehrenamtlich beim DRK und freuen sich über ihre Unterstützung und Bereitschaft Blut zu spenden.

„Wir möchten den heutigen Anlass nutzen, in der Öffentlichkeit Ihr vorbildliches Verhalten bekannt zu machen. Meine Kolleginnen und Kollegen des DRK Böhl-Iggelheim und ich möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für ihr großartiges Engagement bedanken“ schoss Reinhard Roos seine Begrüßungsworte.

Assistiert von Andreas Feinauer nahm dann Reinhard Roos die Ehrungen vor.

Jaqueline Hauck, wohnhaft in Haßloch, hatte 10 Mal Blut gespendet. Petra Külbs und Erhard Brendel aus Böhl-Iggelheim erhielten für 25- maliges Blutspenden Ehrennadel und Urkunde.

Klaus Becker, Hartmut Von Ehr beide aus Böhl-Iggelheim und Peter Gräf aus Waldsee konnten sich über Nadel, Urkunde und Präsent für 50 Spenden freuen.

Thomas Decker und Hans Koob beide aus Böhl-Iggelheim hatten schon 75 Mal ihr Blut gespendet.

Vom Blutspendedienst wurden Ehrennadel und Urkunde überreicht. Der Ortsverband drückte seine Wertschätzung zusätzlich mit Weinpräsenten und Obstkörben aus.

Den Spenderinnen und Spendern, welche nicht am Ehrungsabend teilnehmen konnten, werden Nadel, Urkunde Präsente vom Vorsitzenden, Reinhard Roos überbracht.

Es sind dies : Patrick Althaus, Christine Hauck, Christiane Merkel, Andrea Ostermayer-Pölsterl , Marion Ostermayer, Norbert Schäfer, Harald Thiel, Nicole Weber ,  alle aus Böhl-Iggelheim so wie Silvia Gilpert-Löffler aus Dudenhofen, Anja Hell  aus Haßloch, Brigitte Kurpiers aus Neustadt und Christian Magin, Annette Wolf und Karl-Ernst Zimmermann aus Rödersheim-Gronau mit jeweils 10 Spenden. Doris  Besel-Weinerth und Dieter Reiß beide aus Böhl-Iggelheim mit jeweils 25 Spenden.

Nach den Worten des Ortsvorsitzenden zeigt die Tatsache, dass Spender nicht nur aus Böhl-Iggelheim, sonder aus umliegenden Orten zum Blutspenden nach Böhl-Iggelheim kommen, den guten Ruf den der Böhl-Iggelheimer DRK-0Ortsverband genießt. „Vielleicht kommen auch einige wegen des guten Essens, vom Seniorenzentrum zubereitet, das bei den Terminen in Böhl-Iggelheim gereicht wird“ fügte Roos schmunzelnd hinzu. Er wünschte allen DRK- Mitgliedern eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest

Die Termine für das Jahr 2015 zur Blutspende, immer in der Peter-Gärtner-Realschule plus, sind der 10. Februar, der 12. Mai, der 4. August, der 6. Oktober und der 22 Dezember. Bild: fg

13.12.2014


„Jeder spricht mit Respekt von ihnen“

Verleihung der Landesehrennadel am Marliese Schwarz“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- „Ich freue mich mit ihnen – sie sind ein Stolz für unsere Gemeinde“. Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Peter Christ (CDU), Maria Elisabeth Schwarz, die alle  Welt nur Marliese,  nennt, so wie zahlreiche Familienangehörige von Marliese Schwarz im Trausaal der Gemeindeverwaltung. „ Als der Wunsch an mich herangetragen wurde, sie zur Verleihung der Landesehrennadel vorzuschlagen, habe ich diesen Wunsch spontan und gerne befürwortet und sofort weitergeleitet“ betonte Peter Christ. Und dem Wunsche wurde erfreulicherweise in kurze Zeit entsprochen, freute sich der Ortschef.

Der Kreisbeigeordnete, Konrad Heller (CDU) nahm dann die Ehrung vor. Konrad Heller betonte in seiner Laudatio die vielfältigen Engagement in denen sich  Marliese Schwarz in Kirche und Gesellschaft einbringt. Seit 1995 Mitglied im Pfarrgemeinderat widmet sich Marliese Schwarz dort schwerpunktmäßig der Caritasarbeit, ist hier Vorsitzende dieses Ausschusses und arbeitet darüber hinaus aktiv im ökumenischen Krankenbesuchsdienst mit. „Caritas heist Güte und diese verbreiten sie bei ihrer Arbeit in hohem Maße“ betonte Konrad Heller.

Gemeinsam mit der KfD-Frauen organisiert Marliese Schwarz an den Kerwemontagen in Hof ihres Anwesens, seit Jahren den, wegen seines Kuchens sehr beliebten, Kerwetreff. Der Erlös wird immer für wohltätige Zwecke verwendet.

Ein weiterer Schwerpunkt der ehrenamtlichen Tätigkeit liegt beim Verein „Shitkowitschi – Leben nach Tschernobyl“. Dieser Verein ermöglicht seit über zwei Jahrzehnten weißrussischen Kindern einen mehrwöchentlichen Erholungsaufenthalt in der Pfalz. Viele Jahre war Marlies Schwarz in verantwortlichen Vorstandspositionen tätig und ist immer noch eine Stütze des Vereins, deren Rat und Tat gefragt und geschätzt wird. Sie organisiert Studienreisen und ist immer eine sach- und fachkundige Reiseleiterin, auch dank der exzellenten Russischkenntnisse, die sich Marlies Schwarz fast als Autodidakt angeeignet hat.

„Jeder den ich gefragt habe, in Böhl-Iggelheim und darüber hinaus, spricht mit Respekt von ihnen“ betonte Konrad Heller ausdrücklich. „Sie verkörpern Bürgersinn und ehrenamtliches Engagement ohne den ein funktionierendes Gemeinwesen nicht denkbar ist. Ich bin stolz ihnen diese Auszeichnung überreichen zu dürfen“ unterstrich Heller seine Worte. „Ich danke ihnen im Namen aller Bürger des Rhein-Pfalz-Kreises“ Bild: fg

11.12.2014


„Weihnachten im Hof“ bei der Sängervereinigung

Lichterglanz und Glühweinduft

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Nach wochenlangen Vorbereitungen luden die Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung Iggelheim in ihre überdachte Anlage am Sängerheim in der Sandgasse 3 zur Vorweihnachtszeit ein. In akribischer Kleinarbeit hatten sie ihre Anlage unter dem Motto „Weihnachten im Hof“, in ein anheimelndes Wintermärchen verwandelt. Vor neun Jahren hatte Willi Ulmer, der Ehrenvorsitzende der Sängervereinigung, die Idee zu diesem vorweihnachtlichen Fest und bisher gab es fast in jedem Jahr eine Steigerung der Dekoration und des Programms. Mit Begeisterung ist die „Rentnerband“ um Willi Ulmer dabei, ein Wintermärchen zu zaubern, das so in der nähern und auch weiteren Region Seinesgleichen sucht. Und nicht nur Böhl-Iggelheimer besuchen die Sängervereinigung. Bei vielen „Weihnachtsmarktgehern“ aus der näheren und mittlerweile auch weiteren Umgebung, ist „Weihnachten in Hof“ am 2. und 3. Adventswochenende fest terminiert und schon ein „Muss“.

Und es gelang den Sängerinnen und Sängern auch in diesem Jahr wieder  eine grandiose stimmungsvolle  vorweihnachtliche Atmosphäre zu zaubern.

Die mächtige, mit großen roten Kugeln und Lichterketten geschmückte, Tanne steht wie jedes Jahr vor dem Eingang zum Hof. Dort empfängt die zahlreichen Gäste eine winterliche Märchenlandschaft. Die voll verkleideten Wände zieren Dekorationen von alten Iggelheimer Fachwerkhäusern. Das alte Rathaus, die alte Schule, die heute einen Teil des Heimatmuseums beherbergt, oder das „Gasthaus zum Bären“ sind zu sehen. Tausende von Lichtern funkeln an unzähligen Tannenbäumen. Die Wände und die Tragekonstruktion des Daches sind komplett mit Tannenzweigen verkleidet und mit Lichterketten illuminiert. Duft von Glühwein, Waffel und Tannen durchzieht den Raum und lädt an den Stehtischen zum Verweilen, Reden und zum Staunen ein.

Der Glühwein schmeckte hervorragend und auch sonst war für das leibliche Wohl mit Waffeln, Wurst und Flammkuchen bestens gesorgt. Niemand musste also hungern und dürsten. Und besonders die volkstümlichen Preise wurden anerkennend wahrgenommen.

Auf der Bühne, mit Kirche, Sternenhimmel und liebevoll geschmückten Tannenbäumen, auf  welcher der „vorweihnachtliche Zauber“ aufgetischt wird,  bietet die Sängerfamilie ein reichhaltiges Programm

 Männerchor, Frauenchor, und als gemeinsamer Klangkörper, jeweils unter der Leitung von Werner  Funk, begeisterten die zahlreichen Besucher aus Böhl-Iggelheim und den umliegenden Orten am Samstag. Den musikalischen Part am Sonntag übernahmen die Jugend der Sängervereinigung  so wie der Modern Chor Sandy Lane unter der Leitung von Jessica Simon.

Jedes Jahr wird der Weihnachtszauber um eine andere Ausstellung im Sängerheim bereichert. Waren 2011 ein Weihnachtszimmer aus den 1950er-Jahren und 2012 die große Krippenlandschaft der Katholischen Pfarrgemeinde Iggelheim, St. Simon und Judas Thaddäus zu bestaunen, buken dieses Jahr in der Weihnachtbäckerei lebensgroße Engel Gebäck und Lebkuchen.

In ihr Weihnachtwunderland lädt die Sängervereinigung noch am nächsten Wochenende ein. Dann wird, die  aus der Sängervereinigung hervorgegangene Band„Rassler & Friends“ mit ihrem „Christmas Rock“ begeistern und „Marco“ wird an seiner Orgel zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Bild: fg

08.12.2014


Orden – Ehrennadeln – Urkunden!

Ehrenabend bei den „Igg´lemer Bessem“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Seit vier Jahren gehört der Ehrenabend der  Karnevalsabteilung im TSV Iggelheim, die „Igg´lemer Bessem“ zu einem der Höhepunkte in der jeweiligen Kampagne. Die Bessem hatten in ihre Narhalla, die TSV Halle an der Jahnstraße eingeladen. “Dass wir diesen Abend so gestalten  hat sich bewährt “ erklärte Präsident, Kurt Hauck, in seinen einleitenden Worten. „Wir können uns heute Abend auch in Ruhe austauschen, plaudern und uns so in der „Bessem-Familie immer besser kennenlernen“ hob Hauck hervor. Als sehr positiv wertete der Präsident die große Resonanz, die die Einladung zum Ehrenabend gefunden hatte. Die TSV Halle war fast bis auf den letzten Platz gefüllt.  

„Wir haben heute Abend eine Menge Orden zu vergeben und Ehrungen für lange Mitarbeit bei den Bessem zu verteilen, das würde nach unserer Auffassung den Rahmen einer Prunksitzung bei weitem sprengen“ erklärte Christina Schön-Konstantinidis, die neben Sven Jandura das Amt des Sitzungspräsident bekleidet. „Und wir gewinnen Zeit, können jetzt 3 Auftritte mehr in die Sitzungen einbauen“ erklärte Kurt Hauck..

Stilvoll eröffnete Prinzessin Lena I., die von Kurt Hauck,  Christina Schön-Konstantinidis so wie den Elferräten zur Bühne geleitet wurde, den Abend. Die Moderation von  Christina Schön-Konstantinidis und Kurt Hauck war in vielen Passagen „büttenreif“, löste immer spontanen Applaus bei den Besuchern aus.

Die einzelnen Ehrungen und Ordensverleihungen an die Mitglieder der Garden, an die Aktiven oder die vielen Helfer vor und hinter der Bühne wurden immer wieder aufgelockert durch die famosen Auftritte der Tanzmariechen, Emily Speckmann-Daub und Emily Keller,sowie den Tanzgarden der Bessem.

Die Minis zeigten ihren neuen Tanz, mit ganz tollen Stewardesskostümen und entführten die Zuschauer im Namen der “Bessem Air” in ferne Länder und ferne Kontinente.

Die Schautanztruppe bot einen besonderen tänzerischen Leckerbissen und schwebte auf Wolke 7. Auch hier kam beim närrischen Publikum der Wunsch nach einer gern gewährten Zugabe auf. Und natürlich wirbelten die „Rehbachnixen“ gekonnt temperamentvoll über die närrische Rostra.

„Der Abend war gelungen, das Konzept, wenn auch wie alles im Leben noch verbessert werden kann, hat sich auch heute Abend wieder bewährt. Wir werden den Ehrenabend weiterhin als festen Bestandteil unseres Jahresprogrammes aufnehmen“ betonten Präsident Kurt Hauck und Christina Schön-Konstantinidis unisono.

Die Geehrten im Einzelnen:

Mini-Bessem: Brendel Jana – Bronz,  Fuchs Emilia - Bronze

Midi-Bessem: Schied Annika - Bronze

Rehbachnixen: Kleeberger Sarah – Bronze, Bendusch Vanessa – Silber, Benek Jacquelin – Silber, Bethäuser Nina – Gold, Hook Lea – Gold, Straub Lea - Gold

Jugendschautanz: Böttcher Stephanie – Bronze, Frugah Lisa – Bronze, Frugah Kim – Bronze, Kuhn Madeleine – Bronze, Lehmann Bianca - Silber

Herrenballett: Mämecke Claus – Bronze, Linder Matthias – Silber, Konstantinidis Nektarakis Gold  

Aktive und unermüdliche Helfer: Hauck Helga – Silber, Jandura Henri – Silber, Limbarth Jutta - Silber, Hammer Kerstin – Silber

Bild; dt

04.12.2014


„Wir helfen mit“

Kinderklimaschutzkonferenz in der Jakob-Heinrich-Lützel Grundschule

Böhl-Iggelheim- Das Klima schützen, den Klimawandel stoppen und gleichzeitig Energiekosten in der Schule und im Haushalt einsparen – dies lernten die Grundschüler Jakob-Heinrich-Lützel-Grundschule am 25. November 2014. Im Rahmen der 1. Kinderklimaschutzkonferenz fand ein Projekttag mit SchülerInnen der dritten Klassenstufe statt. Geleitet wurde die Konferenz von Mitarbeitern des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (Ifas) Birkenfeld. Ziel der Veranstaltung war es, die Kinder mithilfe der fiktiven Figur „Kuno der Eisbär“ für das Thema Klimawandel zu sensibilisieren und eine Bewusstseinsbildung sowie Verhaltensänderung (z.B. Energieeffizienz im Haushalt) herbei-zuführen.

Vom Nordpol aus gingen die 31 Schüler zusammen mit „Kuno“ auf eine Reise, um Ursachen und Wirkung des Klimawandels zu erforschen und ihr eigenes Potenzial als Klimaschützer zu entdecken. Ein erster Schwerpunkt lag darin, den Kindern den Unterschied zwischen dem natürlichen und dem anthropogenen Treibhauseffekt zu vermitteln. Mit Hilfe von kleinen Experimenten, z. B. Temperatur- und CO2-Messungen, konnten sich die Kinder aktiv beteiligen und zeigten hierbei großes Interesse.

Um auch die globalen Auswirkungen des Klimawandels zu verdeutlichen, ging die Reise mit „Kuno dem Eisbären“ unter der „Reiseleitung“ von Herrn Meisberger nun vom Nordpol über Europa bis nach Afrika. Die Schüler wurden dann in kleine Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen jede Gruppe mithilfe von Arbeitsblättern die Folgen des Klimawandels in einem bestimmten Land erarbeiteten und diese gruppenweise vor der restlichen Klasse vorstellten. Auf jedem Kontinent wurden unterschiedliche Folgen des Klimawandels entdeckt, wodurch das gesamte Ausmaß des Klimawandels deutlich wurde. In der anschließenden „Ursachenforschung“ wurde, gemeinsam mit den Schülern, der Mensch aufgrund der Nutzung fossiler Energieträger als Hauptverursacher des Klimawandels identifiziert. Es wurde neben der Entstehung fossiler Brennstoffe vor allem deren „endliche Verfügbarkeit“ behandelt und als Alternative die Nutzung Erneuerbarer Energien thematisiert. Dabei diente auch hier eine experimentelle Phase der aktiven Einbindung der Kinder.

Als besonderes Highlight wurden mit dem Solarkocher auf dem Schulhof Würstchen gekocht. Hier konnte bei geringer Sonneneinstrahlung und kühlen Außentemperaturen eine Temperatur von über 70 Grad Celsius am Brennpunkt des Solarkochers erzielt werden, was anfangs für Erstaunen bei den kleinen „Klimaschützern“ sorgte. Jedoch waren die Kinder innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die vermittelten theoretischen Inhalte bzgl. der Nutzung der Sonnenenergie auch auf diese praktische Anwendung übertragen zu können (Umwandlung der Sonnenstrahlen in Wärme, Brennpunktprinzip etc.). Somit konnte hier ein tiefgreifender Lerneffekt erzielt werden.

Gut gestärkt durften die Schüler dann mithilfe eines Strom-Messgerätes den Stromverbrauch verschiedener Geräte wie einer Musikanlage, einer Energiesparlampe/Glühbirne oder einem Haartrockner messen und miteinander vergleichen. Die Kinder waren überrascht über die gewonnenen Ergebnisse (Musikanlage 10 Watt, Energiesparlampe 11 Watt, Glühbirne 60 Watt und Haartrockner 1.200 Watt).

Umso motivierter wurden dann von ihnen Einsparpotenziale erarbeitet, die jeder Einzelne im Haushalt umsetzen kann. Durch die aktive Einbindung der Schüler, die sowohl Fragen als auch Wissensbeiträge zu dem Thema hatten, flankiert von einem Klima-Quiz und zahlreichen Experimenten, die zusammen mit den Kindern durchgeführt wurden, konnte das Gelernte immer wieder gezielt verinnerlicht werden. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde jedes Kind mit einer Urkunde zum Klimaschützer ernannt und erhielt einen kleinen Preis. Text und Bild: me

02.12.2014


Die Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim feiert ihren traditionellen Adventsbasar

“Im Advent leuchten Kerzen“ gesungen von Cedrik Fromm und Tim Simon und begleitet von Schülerinnen der Klassen 6a und 6bBöhl-Iggelheim- Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und die Böhl-Iggelheimer wüssten wohl kaum ihre Lieben zu beschenken ohne die immer wieder neuen Ideen der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGRS+) und ihrem Adventsbasar.

So war es nicht verwunderlich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Besucher zu den liebevoll gestalteten Ständen der einzelnen Klassen strömten. Diese hatten in den letzten Wochen gesägt, gehämmert und gebastelt, gekocht und gebacken, um ihren Gästen ein abwechslungsreiches Angebot an Leckereien und Handgemachtem bieten zu können. Endlich konnten sie nun Eltern, Großeltern und Freunde begrüßen, um Präsente an die Frau und nebenbei ein wenig Bares in die Klassenkassen zu bringen. Im überaus reichhaltigen Angebot befanden sich Adventskränze, Öle, Windlichter, Kerzen und natürlich Weihnachtsgebäck, aber auch Marmeladen und Holzspielzeug.

Die 5b bietet außergewöhnliche Ohrringe an: gestaltet aus Kaffeeautomaten-KapselnBestens unterhalten wurden die Gäste auch abseits der Stände durch eine Feuerjonglage und ein Bühnenprogramm, das von den Schülerinnen und Schülern der PGRS+ bestritten wurde. Sie gestalteten eine unterhaltsame Revue, bei der gesungen, rezitiert und musiziert wurde. Mit Veit Gutermann und Alessio Mauramati führten die beiden Schülersprecher durch den Abend. Dieser wurde eröffnet mit dem Lied „Heute kommt der Weihnachtsmann“ begleitet durch Querflöte und Cajon und endete mit einem Auftritt der Schulband. Lediglich zur Scheckübergabe durch Schulleiterin Elisabeth Kasprowiak an die Hungermarsch-Veranstalter um Reinhold Saur übernahmen die Erwachsenen kurz die Bühne.

Dann sorgte Mia Berg, Schülerin der 10b, am Klavier mit „Una Mattina“ wieder für vorweihnachtliche Stimmung und die Klasse 7b präsentierte voller Witz und Spielfreude ihre Version von Goethes Zauberlehrling. Die Rolle des jungen Lehrlings, der sich so gar nicht an die Regeln des alten Hexenmeisters halten mag, schien ihnen dabei wie auf den Leib geschrieben. Ohne die sehr engagierte Unterstützung des Fördervereins und des Schulelternbeirates allerdings, wäre eine Veranstaltung dieser Größe für die Klassen und ihre Lehrerinnen und Lehrer nur schwer zu stemmen.

Wie üblich gehen auch 2014 wieder 10% der Einnahmen als Spende an den Verein "Hilfe für Sri Lanka West e.V." aus Neustadt. Text und Foto: Markus Jung

01.12.2014


Ordensregen über Fastnachter!

Ordensverleihung des Bund Deutscher Karneval

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim / Region- Die TSV- Halle in Böhl-Iggelheim, die „Gute Stube“ des Karnevalverein „Igg´lemer Bessem“ platzte aus allen Nähten als der Vorsitzende des Bezirkes Vorderpfalz des Bundes Deutscher Karneval (BDK), Andreas Müss, die anwesenden Prinzessinnen, Hoheiten, Komiteeter, Elferräte und all die anderen Funktionsträger in den einzelnen Karnevalsvereinen begrüßte.  Andreas Müss ist der Nachfolger von Hans Müller, einem fastnachtlichen Urgestein der Bessem, der verstorben ist.

Kurt Hauck, der Präsident der „Igg´lemer Bessem“, gab seiner großen Freude Ausdruck, dass sein Verein, schon zum wiederholtem Mal, diese Ordensverleihung ausrichten durfte. Kurt Hauck wertete dies als Anerkennung der guten Arbeit die bezüglich des fastnachtlichen Brauchtums bei dem Bessem, gerade auch was die Jugendarbeit betrifft, betrieben wird. Dies unterstrich auch Bürgermeister Peter Christ (CDU) in seinen Grußworten. Christ betonte stolz darauf zu sein, dass in Böhl-Iggelheim zwei, weit über die Grenzen, auch der Pfalz, bekannte Karnevalsvereine beheimatet sind – die Igg´lemer Bessem“ und die „Böhler Hängsching“.

Der Bezirk Vorderpfalz hatte 32 zu Ehrende aus 17 Vereinen nach Böhl-Iggelheim eingeladen. Alle diese Damen und Herren waren mit einer stattlichen Abordnung ihrer Vereine, viele mit ihrer Prinzessin, gekommen. So bot sich dann zum Schluss auch ein farbenfrohes Bild, als sich all  diese Lieblichkeiten gemeinsam auf der Bühne versammelten ums sich vom närrischen Volk zu verabschieden, aber auch bejubeln zu lassen.

Die ganze Veranstaltung war dann auch schon mit vielen karnevalistischen Höhepunkten garniert, die zwischen den einzelnen Ordensverleihungsrunden geboten wurden. So brachten die „Huddelschnuddler“, eine Guggenmusik der Extraklasse, aus Ludwigshafen-Friesenheim gleich zu Beginn den Saal zu kochen und stimmten die Gäste gekonnt, laut und rhythmisch auf den Abend ein. Die Jugend- und Juniorentanzgruppe der gastgebenden „Bessem“ begeisterte mit ihrer tänzerischen Umsetzung des Märchens „Der Zauberer von Oz“

Ein Augenschmaus der Auftritt von Kirsten Orth, dem Tanzmariechen vom TSV Landau. Die weibliche Garde der „Böhler Hängsching“ ist immer und überall ein gern gesehener Gast – ihre Darbietung – Gardetanz der Spitzenklasse.

Jürgen Baumert, Büttenass und Präsident von der „Mußbacher Ausles“war als Hausmeister bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien und berichtete allerlei skurrile Begebenheiten. Von den Problemen eines närrischen Elferrates wusste Jürgen Janßen vom KV Rheinschanze zu berichten.Die männliche Garde  der TSG Bellheim tanzte zu Ehren ihres Präsidenten, Gerald Bleimeier.

Und dann, wie immer wo die „Frühschoppler“ auftreten, der Höhepunkt des Abends. Diese Musik-und Gesangsgruppe vom gastgebenden Verein „Igg´lemer Bessem“ reißt Alle von den Sitzen und bringt jeden Saal zu kochen. Wenn sie als „Dorfkind“ mit dem „Heli – Helikopter“ ihren „Pfälzer Pass“, mit dem  überall hin kommt, besingen, wollen Alle Zugabe um Zugabe. Nicht umsonst wurde diese Truppe in der letztjährigen Kampagne von den Zuschauern des SWR 3 Fernsehens zum Superfastnachter gekürt.

Die musikalische Begleitung des Abends lag in den Händen von „Notenhexer“ Stefan Münch

Der BDK Verdienstorden in Silbe wurde verliehen an:

 Jochen Mülller ,CV Narhalla Herxheim,Werner Gerstle .KC Schnecketreiwer SilzYvonne Tilgner Karneval Club Rot Weiss Lachen-Speyerdorf, Wolfgang Michel,KG Offenbach” Die Froschköpp” Jürgen Baader, KV Munnemer Göckel, Andreas Schäffer,  KV Böhler Hängsching, Tamara Kuntz, Melanie Seelmann, Stefanie Histing, Fasnachtskomitee Lambrechter Gäsböck, Beate Kerth, KG Eule Ludwigshafen, Caroline Geitlinger, Jennifer  Karr, KG Die Wasserhinkle Altrip, Jutta Jäger, Nicole Vogel, Sandra Vogel, Roland Zeiß ,KG Hameckia Bad Bergzabern

Der BDK Verdienstorden in Gold wurde verliehen an:

Alois Edinger,  KG Offenbach Die Froschköpp, Werner Schuster, KV Munnemer Göckel Anne Goger,  Werner Deuschel, KG Eule Ludwigshafen, Raimund Hoffmann, KV Feurio Hettenleidelheim, Ethelbert Koch, Förderkreis Gießkann Herxheim, Dieter Schöpf , KG Die Wasserhinkle Altrip, Hauke Jahn,  Walter Scheller, Ursula Barth,  Tusnesia Neuhofen, Christiane Seelig,  KG Hameckia Bad Bergzabern, Gerald Bleimaier, KG Bellheim, Vereinigung Bad.-Pfälzischer Karneval

Der BDK Verdienstorden in Gold mit Brillant wurde verliehen an:

Felix Bus, KG Bellheim, Wolfgang Wiedemann   KG Hallodria Frankenthal

Bild:fg

27.11.2014


„Oberfeld“ wird von den Pfalzwerken erschlossen.

Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrages

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes „Oberfeld“ wird von den Pfalzwerken erfolgen. Den städtebauliche Vertrag wurde von Bürgermeister Peter Christ (CDU) für die Gemeinde Böhl-Iggelheim und Prokurist Rainer Nauerz von den Pfalzwerken im Rathaus unterzeichnet.

„Wir sind überzeugt, dass die privatrechtliche Erschließung des Baugebietes die beste und vor allen Dingen, günstigste Variante ist“ betonte Bürgermeister Christ. Den Pfalzwerke als Erschließungsträger sind mehr Möglichkeiten gegeben, als die Gemeinde, die in ihrer Handlungsfähigkeit durch rechtliche Vorgaben eingeschränkter ist, ergänzte Peter Christ. Nach dem Vergaberecht ist die Gemeinde gebunden, den günstigsten Anbieter zu wählen.

Ein Erschließungsträger hat die Möglichkeit schneller und günstiger zu arbeiten, da er Gewerke einzeln ausschreiben kann und die Möglichkeit besitzt weiter mit den Firmen zu verhandeln, wie Dieter Schneider, Leiter der Baulanderschließung der Pfalzwerke, erklärt.

Die Planungshoheit bleibt weiter bei der Gemeinde und dem Gemeinderat, der berät und entscheidet, betont Peter Christ. Die Kosten werden in Gänze auf die Grundstückseigentümer umgelegt. Die Gemeinde spart dadurch Kosten die, bei öffentlich-rechtlicher Erschließung, mindesten bei10 Prozent der Erschließungskosten liegen würden.

Die Gemeinde hat im „Oberfeld“ keine eigenen Grundstücke. Nach der Erschließung werden auf den 6 ha großem Gelände ca. 82 Bauplätze zur Verfügung stehen. Die mittlere Grundstücksgröße zur Veräußerung wir etwa 450 Quadratmeter betragen.

Die Pfalzwerke werden nun  mit den Grundstückseigentümern Kostenerstattungsverträge abschließen, den Bebauungsplan und die Durchführung der Bodenordnung in Angriff nehmen. Parallel wir die Erschließungsplanung durchgeführt.Bis Mitte 2016 sollen Ausschreibung und Erschließungsplanung erfolgt sein und die Fertigstellung der Erschließung ist für 2017 geplant. Danach kann der private Hochbau beginnen.

Wir haben heute einen wichtigen Schritt getan um ein Baugebiet zu erschließen, dass Böhl-Iggelheim noch attraktiver machen wird“ betonte Bürgermeister Christ. Die Pfalzwerke sind ein kompetenter Partner, der in den vergangenen 20 Jahren 70 Erschließungen mit einem finanziellen Volumen von über 100 Millionen Euro erfolgreich betreute, wie Rainer Nauerz unterstrich. Und es gab nur gute Erfahrungen mit den Pfalzwerken, betonte Nauerz. Bild:fg

25.11.2014


Überwältigender Erfolg!

1. Spielzeugbasar des Fördervereins der Johannes-Fink-Grundschule e.V. Böhl

Böhl-Iggelheim- Zum ersten Mal veranstaltete der Förderverein der Johannes-Fink-Grundschule am 15.11.2014 in der Wahagnies-Halle  einen Spielzeugbasar.

Zum Verkauf angeboten wurden unter anderem Bücher, CDs, Puzzle und Brettspiele, Babyspielzeug und –zubehör, Fahrräder und andere Fahrzeuge, Puppen, Lego und Playmobil und noch vieles mehr.

Rund 60 Anbieter offerierten  ihre, zum Teil  wie neuwertig, gepflegte Ware zum Verkauf an.

Organisiert wurde der Basar von Tanja Butzmann, die ein Team aus „basarerfahrenen“ Helfern aus dem sehr rührigen Förderverein der Johannes-Fink-Grundschule um sich versammelt hatte. So wusste jeder, was von der Warenannahme, dem Sortieren und Präsentieren der Ware, über den Basarverkauf selbst und die Rücksortierung und Warenrückgabe zu tun war. „Ohne die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer hätten wir so ein großes Projekt nicht stemmen können“ betonte Tanja Butzmann und verband damit ein dickes Lob an ihre Mannschaft.

 Sehr viel Lob spendeten zahlreiche Basarbesuchern. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, günstig Geschenke für Nikolaus und Weihnachten zu erwerben.“Wann macht ihr das wieder?“ war eine viel gestellte Frage. Text: tb, Bild: fg

21.11.2014


„Bessem Ahoi“. Rauschende Ballnacht bei den Iggelheimer Karnevalisten

Lena I. strahlender Stern am „Bessem-Himmel“

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Sitzungspräsident Sven Jandura und Christina Schön, zusammen mit der scheidenden Prinzessin, Jessica III. und Präsident Kurt Hauch, mit seiner Gattin Ute, eröffneten, zusammen mit den „Blookitteln“, mit der obligatorischen Polonaise die Ballnacht der  Igg´lemer Bessem zu ihrer 58. Kampagne in ihrer festlich geschmückten Narhalla in der TSV-Halle in der Jahnstraße.

Strahlend ging mit Lena I. der neue Stern am karnevalistischen „Bessem-Himmel“ auf.

Unter den Klängen des Narhallamarsch wurde Lena I.   Vom Präsidenten der Bessem, Kurt Hauck, majestätisch  zur Bühne begleitet.  Sie komplettierte damit das farbenfrohe Bild, das sich den Besuchern auf der Bühne darbot.

Strahlend und doch auch ein wenig traurig, berichtete die scheidende  Prinzessin von den Glanzpunkten ihrer Regentschaft. Die vielen Auftritte bei befreundeten Vereinen, den Prunksitzungen, so wie Auftritte in Schulen, Kindergärten so wie schon traditionell im Seniorenzentrum, waren ihr besonders wichtig. „Ein unvergessliches Jahr, das ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen werde“ betonte die scheidende Prinzessin. Viel Lob wurde ihr auch von Sitzungspräsident Sven Jandura und Präsident Kurt Hauck zu teil. „Du warst ein Glanzpunkt in unserer letztjährigen Kampagne, du hast die „Bessem“ charmant und würdig vertreten, hast die große Tradition unserer Prinzessinnen großartig fortgesetzt“ betonte Präsident Kurt Hauck in seinen Dankesworten.

Die scheidende Regentin wird nun wieder in die karnevalistisch bunte Welt der Garden  eintauchen

Der neuen Prinzessin sah man ihren Stolz, wenn auch noch ein wenig verhalten und die Freude an, mit der sie sich auf das neue Amt freute. In wohlgesetzten, in Reimform vorgetragenen, Worten versprach Lena I. eine gerechte Herrschaft ausüben zu wollen -  um den „Bessem“ zur Ehre zu gereichen.

Drei donnernde „Bessem Ahoi“ beendeten die Regentschaft von Jessica III. und eröffneten gleichzeitig die Kampagne unter Lena I.

Bürgermeister Peter Christ (CDUI), der 2. Beigeordneten Bernd Johann (FWG), der Landtagsabgeordneten Johannes Zehfuß (CDU), sowie Landrat Clemens Körner waren gekommen der neuen Bessem-Regentin zu gratulieren und einen guten Verlauf ihrer Amtszeit zu wünschen.

Danach war die Tanzfläche frei für die Besucherinnen und Besucher selbst das Tanzbein zu schwingen. Und zu den Klängen  von„Rassler & Frieds“ wurde auch reichlich davon Gebrauch gemacht. Dank der flotten Rhythmen, vor allem auch der moderaten Lautstärke wegen, war die Tanzfläche bis in  die frühen Morgenstunden immer gut gefüllt.

Auf Prunksitzungen und sonstige Veranstaltungen der Bessem stimmten die tänzerischen Vorführungen ein. Solistinnen   und Garden rissen die Besucher zu Beifallsstürmen und dem Wunsch nach Zugabe hin.

Der Ball der Prinzessin ist der Beginn, aber  auch einer der Höhepunkte  in jeder Kampagne. Auch in diesem Jahr präsentierten die „Igglemer Bessem“ wieder einen Prinzessinnenball der Extraklasse bei dem die Gäste erst weit nach Mitternacht zufrieden den Heimweg antraten.

Zu dem großen Erfolg trug natürlich auch die Musik der Kapelle „„Rassler & Frieds“ bei, die zu jedem Zeitpunkt den Geschmack des tanzfreudigen Publikums traf und auch immer wieder musikalische Sonderwünsche erfüllte.

Weiter Veranstaltungen der Bessem: Ehrungsabend am 22.11.2014, Ordensfest ist am 09.01.2015, die Prunksitzungen sind für den 31.01. / 07.02. und 14.02.2015 angesetzt.     Kinderfasching wir es am 15.02 und 17.02. 2015 geben. Bilder fg / dt

18.11.2014


„Ich geh mit meiner Laterne“

St. Martin hoch zu Ross. Christliches Brauchtum aus dem Mittelalter

Von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Wie in all den letzten Jahren wurde, unter großen Anteilnahme der Bevölkerung, in der katholischen Kirchengemeinde St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim der Martinstag gefeiert. Ca. 150 Kinder, mit ihren teils selbstgebastelten Laternen, sowie deren  Eltern  und Großeltern, kamen in die katholische Pfarrkirche. Auch die Kleinsten waren, warm eingepackt, im  Kinderwagen mit dabei.

Nach einer kurzen Andacht, gehalten von Diakon Hartmut von Ehr und  Liedern über St. Martin, so wie die Laternen wurde das Martinsspiel aufgeführt. Der junge Soldat Martin soll in einer kalten Winternacht seinen Mantel mit einem Bettler, der vor den Stadtmauern saß, geteilt haben. Er wurde nach seinem Militärdienst Einsiedler und seine guten Taten waren überall bekannt. Deshalb wurde er von den Gläubigen zum Bischof gewählt. Weil er sich dieser Berufung entziehen wollte, versteckte sich Martin in einem Gänsestall. Hier verriet ihn das Geschnatter des Federviehs. Martin wurde also Bischof von Tours wo er am 11. November 397 starb. Daher rührt auch der Brauch am Martinstag eine Gans zu verspeisen. „Die Gänse haben Martin verraten, jetzt müssen sie im Kochtopf braten“ heißt ein alter überlieferter Spruch.

Wenn auch der Laternenumzug heute immer mehr, leider auch in vielen Kindertagesstätten, zum bloßen Laternenfest verkommt, so liegt der  Ursprung doch in der christlichen Tradition um die Geschichte mit St. Martin. Deshalb beginnt der Martinszug der Katholischen Kita St. Simon und Judas Thaddäus in Iggelheim mit der kleinen Andacht in der Kirche.

Angeführt von St. Martin  hoch zu Ross und der Kapelle des Musikvereins Iggelheim, zogen dann die Kinder mit ihren brennenden Laternen durch den Ort. Feuerwehr und Polizei sicherten den Zugweg. Familie Resch hatte, wie schon seit Jahren, ihr Pferd  zur Verfügung gestellt und Tochter Virginia ritt als St. Martin.

Von der Feuerwehr fachmännisch aufgeschichtet und in Brand gesetzt, loderten dieses Jahr wieder die Flammen des Martinsfeuers.  Jedes Kind erhielt zur Stärkung nach dem Umzug eine kostenlose Brezel. Auch eine alte Tradition

Dankenswerterweise hatten die Jugendlichen der beiden Pfarreien aus Böhl und aus Iggelheim von der „Jungen Kirche“ Glühwein, Kinderpunsch und Waffeln zubereitet. So wurde der St. Martinstag auch dieses Jahr, bei schönem Herbstwetter, wieder zu einem kleinen Pfarr- und Familienfest. Foto: fg

13.11.2014


Hund hetzt und stellt Ziege!

Böhl-Iggelheim- Regelmäßig gehe ich spazieren und genieße unsere schöne Landschaft und die Natur. Am Dienstag spazierte ich auf dem Wirtschaftsweg entlang des VfB Sportgeländes und der Tennisplätze in der Gemarkung Iggelheim. Auf dem Wiesengelände in Höhe der Tennisanlage befinden sich zwei eingefriedete Bereiche mit Schafen und Ziegen. Eine Ziege stand außerhalb des eingefriedeten Bereiches am Weg. Es kamen zwei Frauen entgegen, die ihre Hunde frei laufen ließen. Der eine Hund sah die Ziege außerhalb der Einfriedung und griff sie sofort an und verfolgte sie über das Wiesengelände bis er diese an den Hinterläufen zu packen bekam. Die Ziege konnte sich  befreien und gelangte dann wieder in den eingefriedeten Bereich.

Natürlich hat die Hundebesitzerin den Hund gerufen und auch eine Pfeife benutzt. Der Hund kam aber erst zurück als die Ziege wieder in dem Gehege war. Die Dame sagte noch, der Hund hat gemeint, dass dies ein Reh sei und hat deshalb so reagiert. Sie leinte den Hund an und ging weiter. Die andere Dame war weitergegangen, da sie sah, dass ich alles filmte, lies aber ihren Hund weiter frei laufen.

Ich mag Tiere, auch Hunde, sehr. Hunde fühlen sich auch wohl, wenn man sie an der langen Leine führt.

Die meisten Hunde, die einem außerhalb der geschlossenen Ortschaft begegnen sind leider nicht angeleint

Dass nach der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Böhl-Iggelheim die Hunde anzuleinen sind und Hunde die Vieh hetzen zu den gefährlichen Hunden zählen und nicht nur anzuleinen sondern auch einen Maulkorb tragen müssten ist wohl manchen nicht bewusst.

Daher die Bitte an alle Hundebesitzer, nehmen sie die Hunde an die kurze oder lange Leine und alle können entspannt die Natur und Landschaft genießen.

Übrigens in der Gemeinde bzw. der Region gibt es Vereine für Hundefreunde, die eine vorzügliche Arbeit leisten, Hunde ausbilden und den Besitzern vermitteln wie sie sich verhalten sollen beim Ausgang mit ihrem Liebling. Nutzen sie dieses Angebot.

Name des Verfassers dieses Textes ist der Redaktion bekannt.  

13.11.2014


Mit Schwung in die neue Kampagne - 3x „Bessem Ahoi“

Fastnachtseröffnung bei den Igg´lemer Bessem

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim- Traditionsgemäß feiern die Karnevalisten der „Igg´lemer Bessem“ den Beginn der 5. Jahreszeit am 11.11. um 19 Uhr 11 in ihren „Guten Stube“, der TSV Gaststätte in der Jahnstraße. „Die lange Durststrecke ist endlich vorbei und es beginnt jetzt wieder unsere Zeit“ meinte ein sichtlich vergnügter Sitzungspräsident, Sven Jandura. Und die Bessem stehen wieder am Beginn einer ereignisreichen Session. Vor 58 Jahren begann die Karnevalsabteilung im TSV als kleiner Knirps zu laufen und ist in den Jahren und Jahrzehnten zu einer wahrhaft imposanten Größe gewachsen, wie Jandura stolz ausführte.

 Und dass die Bessem sich auch in dieser Saison wieder besondere Überraschungen ausgedacht haben versteht sich nach den Worten von Präsident Kurt Hauck „ja von selbst“. Wird bei den Bessem die Fastnacht am Aschermittwoch „beerdigt“, wird sie am 11. 11. jedes Jahr zu neuem Leben erweckt. So konnte auch in diesem Jahr Prinzessin Jessica III. Das Zeichen ihrer Regentschaft, das goldene Zepter feierlich dem Insignienschrein entnehmen. Dies war das äußere Zeichen, dass die „schlimme, die fastnachtslose Zeit“ endlich vorbei ist, wie Präsident Kurt Hauck den vielen Elferräten, Gardemädchen, Kommitetern und allen anwesenden Fastnachtern aus der Seele sprach. 

Mit drei donnernden „Bessem Ahoi“ eröffneten Sven Jandura, Prinzessin Jessica III., so wie Kurt Hauck zusammen mit allen Gästen, Vereinsmitgliedern und Gästen die Kampagne 2015 / 2015.

Kurt Hauck wies noch auf die wichtigen Termine hin.15.11.2014 Ball der Prinzessin um  20:11 Uhr  am   22.11.2014 Ehrungsabend, am 09.01.2015, Ordensfest, am 10.01.2014, Gardeball,

Die 3 Prunksitzungen finden statt, am 31.01., 07. und 14. 02. 2015, jeweils um 19:33 in der TSV Halle. Der Kinderfasching findet am 15 u. 17.02. 2015 statt. Am 16.02.2015 steigt die große Rosenmontagsparty. Bild fg 

12.11.2014


11:11 Uhr. 11 Böllerschüsse, 3 Donnernde „Hängsching“ Ahoi

Die Kampagne 2014 / 2015  ist eröffnet

von Franz Gabath

Böhl-Iggelheim-  Mit elf krachenden Schüssen aus der Kanone der „Böhler Bürgerwehr“ wurde im Ortsteil Böhl am „Hängsching Brunnen“ auf dem Dorfmittelpunkt die fünfte Jahreszeit eröffnet. Nach den  Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden der Hängsching, Clemens Kreitner, von Prinzessin, Julia I .und den  Eröffnungsböllern hieß es dann „Kappe uff“ und die Kampagne  2014 / 2015 der Böhler Hängsching war eröffnet.

Clemens Kreitner konnte neben dem Elferräten, Senatoren und Kommitetern,  eine stattliche Anzahl Bürgerinnen und Bürger auf dem Dorfplatz in Böhl begrüßen. Sein Besonderer Willkommensgruß galt einer  Abordnung des Patenvereins der Hängsching, „Mußbacher Ausles“ aus Mußbach, die mit ihrem Präsidenten Jürgen Baumert  nach Böhl gekommen waren.  „Wir werden auch in dieser Kampagne unser Bestes geben, um unseren Freunden aus Nah und Fern Spaß und Freude zu bereiten“ betonte Clemens Kreitner. Mit drei donnernden „Hängsching „ Ahoi, in das die Anwesenden begeistert einstimmten,  wurde die Fastnacht dann auch stimmlich eröffnet.

Freigiebig zeigten sich die Karnevalisten, die ihre Gäste mit Sekt bewirteten. Wie schon seit Jahren guter Brauch, beobachteten auch dieses Jahr viele Kinder der angrenzenden Johannes-Fink-Grundschule das Geschehen. Unter den Kindern wurde von Clemens Kreitner und Prinzessin Julia I.  „Mohrenköpfe“, nein„Schaumköpfe“, „Schaumküsse“ oder wie man heute die aufgeschäumte, mit Schokoladenguss überzogene Süßigkeit nennen darf, verteilt. Diese wurde natürlich von den Kindern begeistert angenommen. Viele der Kinder wünschten sich öfter solch willkommene Abwechslung während einer Schulstunde. Und viele Mädchen unterhielten sich mit den Prinzessinnen und der Wunsch auch einmal dieses Amt zu begleiten war ihnen ins Gesicht geschrieben.

Clemens Kreitner wies auf die kommenden Veranstaltungen hin. Die Prunksitzungen in der VT-Halle in Böhl werden am 31.01.und  06.02. 2015, jeweils um 19:11 Uhr beginnen. Der Kindermaskenball folgt am 17.02.2015. um 14:11 Uhr. Die Kampagne endet dann mit den traditionellen Heringsessen am 18.02.2015 um 19:11 Uhr ebenfalls in der VT-Halle.

Der Ball der Prinzessin findet am 15.11.2014 in der VT Halle um 19:11 Uhr statt, der Gardeball wird am 22.11.2014 in der VT-Halle sein. Bild: fg

11.11.2014